Familienfreundlich HANDELn 2010 - Handelsverband

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Familienfreundlich HANDELn 2010 - Handelsverband

Familienfreundlich HANDELn 2010

dm drogerie markt GmbH

Günter-Bauer-Straße 1

5073 Wals

Ansprechpartnerin

Mag.(FH) Miriam Geyer

Abteilungsmanagerin Personalentwicklung

Tel. 0662-8583-331

Fax: 0662-8583-501

e-mail: miriam.geyer@dm-drogeriemarkt.at


Inhaltsverzeichnis

Arbeitszeit ........................................................................................................3

Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und Weiterbildung ........................................5

Familie & Kinder ................................................................................................7

Karenz & Wiedereinstieg .....................................................................................8

Lehrlinge & Ältere Mitarbeiter ............................................................................ 10

Weitere Familienfreundliche Maßnahmen ............................................................ 15

Familienfreundliche Kommunikation ................................................................... 17

Anhänge ......................................................................................................... 20

- 2 -


dm ist tätig im Bereich: � Versandhandel

� Direktvertrieb

X Stationärer Handel

� E-Commerce

Geben Sie die Anzahl Ihrer MitarbeiterInnen an!

MA in den Filialen

MA in der Zentrale und

Verteilzentrum

gesamt weiblich männlich gesamt weiblich männlich

Anzahl Beschäftigte (inkl. Inhaber,

Gesellschafter)

4.307 4.277 30 787 659 128

Lehrlinge 632 623 9 20 14 6

MitarbeiterInnen im Alter 50+ 398 397 1 104 93 11

MitarbeiterInnen mit Kindern unter 15

Jahren

Kann nicht ausgewertet werden

MitarbeiterInnen in leitender Funktion 553 548 5 152 108 44

Datum Stichtag: 25.1.2010

Arbeitszeit

MA in den Filialen MA in der Zentrale und

Verteilzentrum

Geben Sie an, wie viele MitarbeiterInnen im

jeweiligen Arbeitszeitmodell beschäftigt

sind!

gesamt weiblich männlich gesamt weiblich männlich

Vollzeit 1.109 1.091 18 372 258 114

Teilzeit 2.891 2.882 9 403 389 14

Geringfügig 307 304 3 12 12 0

Karenz 336 336 0 56 56 0

Elternteilzeit 20 20 0 2 2 0

Gleitzeit 0 0 0 265 195 70

Teleworking 0 0 0 4 4 0

Altersteilzeit 10 9 1 10 10 0

Führungskräfte in Teilzeit? X Ja � Nein

Umstellung des Arbeitszeitmodells auf

Wunsch möglich?

Arbeitszeit flexibel anpassbar z.B. an

Kindergartenöffnungszeiten,

Schulöffnungszeiten etc.?

X Ja � Nein

X Ja � Nein

- 3 -


Bieten Sie Ihren MitarbeiterInnen besonders familienfreundliche Arbeitszeitmodelle?

Beschreiben Sie die Modelle!

Grundsätzlich unterscheiden wir in diesem Kontext drei Handlungsfelder für

familienfreundliches Personalmanagement:

1. flexible Arbeitzeitgestaltung: Flexible Arbeitszeitmodelle (z.B. Gleitzeit) weichen von der

Standardarbeitszeit in der Lage und/oder Dauer ab.

2. flexible Arbeitsorganisation: Möglichkeiten sehen wir im Jobsharing aber auch in den

vielfältigen Möglichkeiten von Teamarbeit. – In der Abteilung Personalentwicklung

beispielsweise ermöglicht man durch Jobsharing karenzierten MitarbeiterInnen auch in

Teilzeit hochqualifizierte Aufgaben zu übernehmen.

3. flexible Arbeitsorte: MitarbeiterInnen wird die Möglichkeit zur Telearbeit geboten,

Gebietsmanager können in dezentralen Büros in ganz Österreich arbeiten aber auch ein

flexibler Wechsel der MitarbeiterInnen zwischen Filialen ist möglich.

Generell pflegen die Führenden und MitarbeiterInnen bei dm einen möglichst kollegialen

Umgang mit dem Thema Arbeitszeit. dm legt viel Wert auf eine größtmögliche

Mitbestimmung der MitarbeiterInnen unter Einhaltung definierter Spielregeln.

Stundenanpassungen werden immer in Abstimmung mit dem Führenden und dem jeweiligen

Team getroffen. Es ist wichtig, dass die Führenden auch in Ausnahmesituationen die

individuellen Bedürfnisse der Menschen mit den Notwendigkeiten der Organisation in Einklang

bringen können. Gemäß der dm Philosophie wollen wir als Gemeinschaft auch in dieser

Hinsicht vorbildlich in unserem Umfeld wirken.

Natürlich gilt die Grundhaltung dem Thema Arbeitszeit gegenüber auch für die

MitarbeiterInnen in den dm Filialen und Studios. In einem eigens gegründeten Projekt

wurde das Konzept „Arbeitszeit nach Maß in den Filialen“ entwickelt. Hier werden einerseits

zentrale rechtliche Bestimmungen dargelegt, den Studio- und FilialleiterInnen gleichzeitig auch

gezeigt, wie sie zu Spielregeln für die Gestaltung der Arbeitszeit kommen können.

Ganz konkret bietet dm den MitarbeiterInnen in der dm Zentrale in Salzburg/Wals und im

Verteilzentrum in Enns vom Mitarbeiter bis zum Manager ein Gleitzeitmodell an. Genauso

können MitarbeiterInnen in Teilzeit arbeiten oder wie bereits erwähnt Telearbeit mit einem

Homeoffice in Anspruch nehmen.

Ab der Managerebene wird ein Modell der Vertrauensarbeitszeit gelebt. Der Mitarbeiter/die

Mitarbeiterin trägt selbst die Verantwortung über die eigene Arbeitszeit; statt der Präsenz rückt

das Arbeitsergebnis in den Mittelpunkt.

- 4 -


Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und Weiterbildung

Bieten Sie MitarbeiterInnen

Weiterbildungsmöglichkeiten an?

- 5 -

X Ja � Nein

Geben Sie die Anzahl der MitarbeiterInnen an! Gesamt Frauen Männer

Wie viele Personen nahmen 2009 an

Bildungsmaßnahmen teil?

2.854 2.747 107

Wie viele davon waren nicht vollzeitbeschäftigt

(Teilzeit, Teilzeitkarenz etc.)

1.758 1.750 8

Weiterbildungstage im Geschäftsjahr 08/09

Finden jährliche Mitarbeitergespräche statt,

bei denen auch die Weiterbildung geplant und

besprochen wird?

Gesamt

Pro

Mitarbeiter

12.635 2,41

X Ja � Nein

Gilt der Kursbesuch als Arbeitszeit? X Ja � Nein

Kinderbetreuung während des Kursbesuchs? � Ja X Nein

Kostenübernahme (vollständig oder teilweise)

durch den Arbeitgeber?

X Ja � Nein


Mit welchen Bildungsmaßnahmen begleiten bzw. unterstützen Sie Ihre

MitarbeiterInnen unter Berücksichtigung der Familiensituation? Gelten diese auch

für geringfügig beschäftigte MitarbeiterInnen? Beschreiben Sie die Maßnahmen!

dm bietet Weiterbildungen auch für TeilzeitmitarbeiterInnen (inkl. geringfügig beschäftige

MitarbeiterInnen) und teilweise auch für karenzierte MitarbeiterInnen an. Auch werden

Weiterbildungen mit Übernachtung vermieden um MitarbeiterInnen mit Kindern die Betreuung

nicht zusätzlich zu erschweren.

Bereits vor Antritt des Mutterschutzes wird ein Abschlussgespräch mit dem Führenden geführt,

in dem die Wertschätzung für das Geleistete zum Ausdruck kommt und

Gestaltungsmöglichkeiten und Perspektiven für die Berufsrückkehr thematisiert werden

(siehe auch Frage Karenz & Wiedereinstieg).

Für den Wiedereinstieg nach der Karenz (siehe auch Frage Karenz & Wiedereinstieg) gibt

es ein dm Einarbeitungskonzept, welches die Begleitung durch einen Coach, rhythmische Aus-

und Einwertungsgespräche, flexible Arbeitszeitgestaltung und die Einschulungen in relevanten

Abteilungen beinhaltet. Auch Fachschulungen (Schnitttechniken, Sortimentsschulungen, etc.)

können besucht werden um wieder „up-to-date“ zu sein.

Ebenfalls als Bildungsmaßnahmen unter Berücksichtigung der Familien- und Lebenssituation

sehen wir Weiterbildungen für Führende, in denen die Persönlichkeitsentwicklung im

Vordergrund steht und sich die TeilnehmerInnen ganz bewusst mit den verschiedenen

Lebensphasen, einer ausgewogenen Life-Balance, Zeitmanagement, etc. beschäftigen.

Führende werden sensibilisiert und entwickeln ein Bewusstsein für die verschiedenen

Lebensphasen und Lebensbereiche von sich selbst und gleichzeitig auch von den

MitarbeiterInnen (siehe Anhang 1). Die Wahrnehmung der MitarbeiterInnen als ganzheitlichen

Menschen sehen wir als wesentliche Führungsaufgabe. Daher ist es uns besonders wichtig,

dass Führende hinter den Initiativen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehen und ihre

Vorbildfunktion bewusst wahrnehmen.

Zusätzlich bietet dm auch Arbeitsrechtworkshops an, in denen Elternteilzeit, Mutterschutz,

etc. ein Thema ist.

- 6 -


Familie & Kinder

Betriebs- bzw. Centerkindergarten vorhanden? � Ja X Nein

Zusätzliche Sonderleistungen für MitarbeiterInnen mit Familie.

Beschreiben Sie die Maßnahmen!

Einen Betriebskindergarten ein zu richten wurde thematisiert und der Bedarf erhoben. Diese

Erhebung ergab, dass kein Bedarf gegeben ist.

dm hat einen klaren Zugang zu extrinsischer Motivation und verzichtet daher bewusst auf

Nebenleistungen. Auszug aus dem dm Leitbild: „Die selbstverständliche Gleichbehandlung

von Mann und Frau, der weit gehende Verzicht auf Nebenleistungen sowie der hohe Fixanteil

des Gehaltes bilden die Eckpfeiler des Gehaltssystems.“

Sonderleistungen, die wir den MitarbeiterInnen anbieten:

� Karenzgeschenke

� dm Babybonus

� monatliche Quama Gutscheine, die der Mitarbeiterzeitung beigelegt sind

� Teilnahme karenzierter MitarbeiterInnen am Musterverkauf (verbilligte Produkte)

dm bietet darüber hinaus durch das hohe Maß an Mitbestimmung der MitarbeiterInnen und die

menschenorientierte Führung eine aktive Unterstützung bei der Betreuungskoordination

an. Auch gewährleistet dm selbstverständlich den gesetzlichen Anspruch auf Pflegefreistellung.

Gibt es organisatorische Vorkehrungen bei plötzlichem Ausfall von MitarbeiterInnen

wegen Erkrankung eines Familienmitglieds? Beschreiben Sie die Maßnahmen!

Generell kann gesagt werden, dass bei dm die Bereitschaft zur Zusammenarbeit in

Gruppen sehr groß geschrieben wird. Daher steht die kollegiale Zusammenarbeit in Teams im

Vordergrund. Es herrscht kein Einzelkämpfertum vor. Somit sind meist mehrere oder

zumindest zwei Menschen mit einem Thema vertraut bzw. gibt es klare

Stellvertreterregelungen. Aufgaben können somit auch plötzlich übernommen und

weitergeführt werden.

Auch eine Zusammenarbeit regions-, gebiets- und filialübergreifend ist möglich.

Darüber hinaus wird durch das gemeinsame Finden und Vereinbaren von Spielregeln für die

Gestaltung der Arbeitszeit auch festgehalten wie im Falle eines plötzlichen Ausfalls einer/s

MitarbeiterIn, egal aus welchem Grund, umgegangen wird. Das Team ist somit für den

„Ernstfall“ vorbereitet und weiß, was zu tun ist.

- 7 -


Karenz & Wiedereinstieg

Geben Sie die Anzahl der MitarbeiterInnen an!

Wie viele Ihrer MitarbeiterInnen haben in

Gesamt Männer Frauen

den letzten 5 Jahren Karenz

beansprucht?

947 0 947

Wie viele davon in Teilkarenz?

Wie viele MitarbeiterInnen sind in den

0 0 0

letzten 5 Jahren nach ihrer Karenz

„wieder eingestiegen“ ins Unternehmen?

573 0 573

Durchschnittliche Dauer der Karenzzeiten � 0 – 1 Jahre

bei Ihnen im Unternehmen.

X 1 – 2 Jahre

Zutreffendes ankreuzen! � 2 und mehr Jahre

Bieten Sie Ihren MitarbeiterInnen Wiedereinstiegshilfen, Unterstützung während der

Familienhospiz oder andere Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familien-

und Erwerbsarbeit an? Beschreiben Sie die Maßnahmen!

MitarbeiterInnen erhalten als Unterstützung Infos und Beratung zu bspw. rechtlichen

Rahmenbedingungen vom internen Juristen und vom Betriebsrat. Dieser erstellt jährlich eine

Sonderbeilage in der Mitarbeiterzeitung zum Thema „Kind & Beruf“ (Anhang 10). Auch die

Führenden beraten die MitarbeiterInnen und werden selbst durch bspw.

Arbeitsrechtsworkshops unterstützt, bei denen Elternteilzeit, Mutterschutz, etc. ein Thema ist.

Die weitere Unterstützung der MitarbeiterInnen betrifft drei Phasen:

Vor der Karenz

� Institutionalisiertes Karenzgespräch zw. MA und Führendem

� Karenzgeschenk

� Information zu allen relevanten Themen

� Gestaltungsmöglichkeiten nach Berufsrückkehr werden thematisiert wobei versucht wird

individuelle Bedürfnisse so gut wie möglich zu berücksichtigen

� Individuelle Vereinbarungen über die Zeit während der Karenz werden getroffen (wie viel

Infos, Kontakt ist gewünscht)

� Würdiger Abschied und Klarheit über die weitere Vorgehensweise

Während der Karenz

� Kontakt grundsätzlich je nach Bedürfnis des/r Karenzierten

� Zusendung der Mitarbeiterzeitung

� informelle Treffen mit den Karenzierten

� Netzwerkpartner

� institutionalisierter Schriftverkehr während der Karenz

� Zugang zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

� Einladung zu Firmenfeiern, z.B. Weihnachtsfeier

� Einbindung in Besprechungen wenn gewünscht

� Einbindung durch beispielsweise kleinere Aufgabenbereiche, die von Zuhause aus erledigt

werden können, sofern möglich und gewünscht (geringfügige Beschäftigung)

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Wiedereinstieg nach der Karenz

� Einführungsgespräch

� Einarbeitungskonzept inkl. gezielten Einschulungen

� rhythmische Aus- und Einwertungsgespräche

� Unterstützung durch Mentor/Coach

� Flexible Gestaltung der Einstiegsphase

� Flexible Gestaltung der Arbeitszeiten (Teilzeit auch in Führungspositionen; Elternteilzeit und

Altersteilzeit)

Geplante Initiativen

dm versucht sich stetig weiterzuentwickeln und so sehen wir auch im Bereich der Vereinbarkeit

von Familie und Beruf verschiedene Potenziale.

Leitfäden und Checklisten sowohl für MitarbeiterInnen als auch für Führende mit den

wesentlichen Schritten und Informationen von Beginn der Schwangerschaft bis zum

Wiedereinstieg sind derzeit in Ausarbeitung und sollen in Form einer „RoadMap“ im Intranet

zur Verfügung stehen.

Auch wurde bereits ein „Arbeitskreis Familie und Beruf“ mit „betroffenen“ Mitarbeitern

gegründet, welcher sich bewusst mit diesem Thema beschäftigt und die Initiativen weiter

vorantreibt.

Im Wiener Raum läuft währenddessen bereits ein Pilotprojekt „Hilfe und Beratung in

Lebensfragen“ (siehe Anhang 2). Viele Menschen nehmen Coaching eben rund um die Fragen

der Vereinbarkeit in Anspruch.

Haben Sie praktische Erfahrungen mit der Väterkarenz gesammelt?

Beschreiben Sie Ihre Erfahrungen!

Natürlich können auch Männer bei dm in Karenz gehen. In den dm Grundsätzen wird die

Gleichbehandlung von Männern und Frauen verankert – von der Einstellung bis hin zur

Möglichkeit Karenz in Anspruch zu nehmen.

Durch den hohen Frauenanteil in unserem Unternehmen haben wir keine auswertbaren

Erfahrungen mit Vaterkarenz.

Bieten Sie karenzierten MitarbeiterInnen die

Möglichkeit während der Karenz geringfügig

beschäftigt zu sein?

Binden Sie karenzierte MitarbeiterInnen in die interne

Kommunikation mit ein?

Werden karenzierte Mütter/Väter zu Firmenfeiern

eingeladen?

Gibt es Veranstaltungen, zu denen Sie auch

Familienmitglieder der MitarbeiterInnen einladen?

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X Ja � Nein

X Ja � Nein

X Ja � Nein

X Ja � Nein

Gestehen Sie Vergünstigungen auch karenzierten MitarbeiterInnen zu?

Beschreiben Sie die Vergünstigungen!

Vergünstigungen, die dm auch karenzierten MitarbeiterInnen anbietet sind:

� monatliche Quama Gutscheine, die der Mitarbeiterzeitung beigelegt sind

� Teilnahme karenzierter MitarbeiterInnen am Musterverkauf (verbilligte Produkte)


Lehrlinge & Ältere Mitarbeiter

Bieten Sie spezielle Leistungen/Förderungen für Lehrlinge und/oder ältere

MitarbeiterInnen an? Beschreiben Sie die Maßnahmen!

Förderung und Unterstützung der Lehrlinge

Derzeit werden in ganz Österreich ca. 670 Lehrlinge in 7 verschiedenen Lehrberufen

ausgebildet. In den letzten Jahren haben zwischen 81% und 84% aller Lehrlinge mit positivem

Lehrabschluss ein Dienstverhältnis mit dm begonnen.

Wir bieten unseren Lehrlingen eine Ausbildung mit IQ - Innovation und Qualität. Dabei

beruht die dm Lehrlingsausbildung auf dem pädagogische Ausbildungskonzept nach dem

Motto „Lernen an Aufgaben“

Die Lehrlinge durchlaufen ein umfangreiches Ausbildungskonzept, das auf mehreren Ebenen

basiert und ganzheitliches Lernen fördert (siehe Anhang 3):

1. Lernen in der Arbeit (nach dem Motto „Vorzeigen – Mitmachen – Selbstmachen“)

2. Forum Schule (in der Berufsschule werden wichtige fachliche und theoretische

Grundlagen vermittelt)

3. Workshops „Talente bewegen dm – dm bewegt Talente“ (Details siehe S. 12)

Folgende Elemente spielen hierbei eine wesentliche Rolle:

� Konkrete Ausbildungsziele

Konkret definierte Ausbildungsziele geben Orientierung, wie weit der Lehrling bis wann

kommen soll. Gemeinsam mit dem Ausbilder werden Aufgaben zur Erreichung der Ziele

geplant und für einen optimalen Lernerfolg rhythmisch ausgewertet.

� Lernen durch Aufgaben

Das Lernen am Arbeitsplatz hat nach neuesten Erkenntnissen eine ganz große Bedeutung. Sich

mit den Herausforderungen am Lernort Filiale/Studio auseinanderzusetzen macht Lehrlingen

nicht nur viel Spaß, sondern bringt auch Lernerfahrungen mit nachhaltiger Wirkung.

- 10 -


� Prinzip der Selbstverantwortung

Bei dm wird den Lehrlingen etwas zugetraut und schon früh Verantwortung übergeben, an

denen diese lernen können und Selbstvertrauen gewinnen.

� Persönlichkeitsentwicklung

dm legt Wert darauf, dass gerade junge Menschen neben der Fachausbildung auch die

Möglichkeit haben sich in ihrer Persönlichkeit zu entwickeln. Hierbei sollen die

Lehrlingsworkshops „Talente bewegen dm – dm bewegt Talente“ Entwicklungsräume bieten.

� Lebensphasen eines jungen Menschen im Erwachsenwerden

Gerade junge Menschen durchlaufen während der Ausbildung verschiedene Lebensphasen, die

in der Ausbildung berücksichtigt werden sollten.

� Proaktive Zusammenarbeit mit dem Jugendvertrauensrat

Wir legen sehr viel Wert darauf mit den Jugendvertrauensräten zusammenzuarbeiten, deren

Sichtweise einzubauen und Rückmeldungen konstruktiv in neue Initiativen einzuarbeiten.

Die dm Lernmittel

Zu Beginn der Ausbildung erhalten unsere Lehrlinge Lernmittel, die sie die gesamte Lehre

begleiten:

� Lehrlingsordner: jeder Lehrling erhält einen persönlichen Lernordner mit konkret

definierten Ausbildungszielen, Arbeitsblätter etc. welche jährlich auf den neuesten

Stand gebracht werden

� Profi-Trainingskarten: Trainingskarten verschiedener Warengruppen und Produkte

� werden in Form von Frage-Antwort-Kärtchen vermittelt

� Drogenkasten, Drogen und Chemikalien-Lernkartei für Drogistenlehrlinge

� dm Lehrlingsordner /Lernbuch (für pers. Notizen) und Startgeschenk bei

Lehrbeginn

� Alle Friseurlehrlinge erhalten für Ihre Lehrzeit bei dm ein 19-teiliges qualitativ

hochwertiges Werkzeugset, welches nach erfolgreichem Abschluss der Lehre im Besitz

der Jugendlichen verbleibt.

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Unser fachlicher Anspruch

� Fachliche Weiterbildung

Friseurlehrlinge erhalten durch rhythmische Farb- und Schnitttechnikkurse (nach Pivot

Point) zusätzliche Qualifizierung.

� Lehrlings-Bewerbe

dm fördert die Teilnahme der Lehrlinge an regionalen und nationalen Lehrlingswettbewerben

aktiv (Trainingsabende an Modellen zur Vorbereitung ect.).

� Rhythmische Auswertungsgespräche

Gezielte und rhythmisch geführte Auswertungsgespräche mit Lehrlingen, AusbilderInnen,

Eltern und GebietsmanagerInnen gewährleisten eine gemeinsame Ausbildungsauswertung und

Planung nächster Schritte.

Diese Gespräche führen GebietsmanagerIn, AusbilderIn und Lehrling:

� Aus- und Einwertungsgespräch Ende der Probezeit

� Lehrlingsgespräch 1. Lehrjahr

� Lehrlingsgespräch 2. Lehrjahr

� Gespräch Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung

� Das Lehrlingsabschlussgespräch (3 Monate vor Ende der Lehrzeit) informiert

Lehrlinge rechtzeitig über den weiteren beruflichen Werdegang.

� Jährliche Abschlussarbeiten

Jeder Lehrling verfasst nach Ende jeden Lehrjahres eine Abschlussarbeit zu verschiedenen

Inhalten, diese werden im Rahmen der Auswertungsgespräche ausgewertet.

dm bewegt Talente – Talente bewegen dm

dm veranstaltet für alle Lehrlinge Lehrlingsworkshops mit dem Motto "Talente bewegen dm -

dm bewegt Talente" in denen diese in 5-tägigen Workshoptagen Erfahrungen mit

Projektarbeit und sozialer Kompetenz machen können (siehe Anhang 4). So begegnen sich

Lehrlinge aus den unterschiedlichen Lehrberufen, haben Zeit sich aus zu tauschen, gemeinsam

kreativ zu arbeiten und sich in ihrer Persönlichkeit zu entwickeln.

Hierbei lässt sich dm vom Prinzip leiten: „Lehrlinge haben soviel freien Gestaltungsraum wie

möglich – Ausbilder unterstützen in den Workshops die jungen Lehrlinge nur soviel als nötig“.

Die jungen Talente können folglich selbstständig arbeiten und zwei Lehrlinge leiten auch selbst

die Gruppe. Erfahrene Ausbilder begleiten die Lehrlingsgruppe.

Die Lehrlinge haben die Möglichkeit, bezüglich der verschiedenen Themen selbst zu

recherchieren, z.B. im Intranet, in den Archiven der entsprechenden Abteilung oder führen

Gespräche und Interviews mit langjährigen Mitarbeitern. Ohne Hierarchieschranken können die

Lehrlinge hier auch mit Führungskräften und der Geschäftsführung in Kontakt treten (siehe

Anhang 11).

Pro Lehrjahr stehen die Workshops unter einem anderen Motto:

1. Lehrjahr

„Bei dm Fuß fassen – innerlich ankommen –Zusammenhänge begreifen“

2.+3. Lehrjahr

„dm verstehen – tiefer eintauchen – Ideale erforschen Visionen entwickeln“

- 12 -


Ziel der jährlichen Lehrlingsworkshops ist, dass die Lehrlinge

� erste Erfahrungen mit Projektarbeit und Selbstmanagement machen können

� Soziale Fähigkeiten und Teamarbeit werden gefördert

� Ideen entwickeln können, die von der Führung aufgegriffen werden und so die

Leistung der Lehrlinge im Unternehmen u.a. sichtbar und anerkannt wird.

Am 5. Workshoptag präsentieren die Lehrlinge jeden Lehrjahres ihre Ergebnisse der

Geschäftsleitung, den Gebietsmanagern und Ausbildern.

Von der Lehrlingssuche…

Im März 2010 findet wieder die TalenteSuche an 11 Terminen in

ganz Österreich statt (siehe Anhang 5). Im Rahmen der TalenteTage

haben 1000 interessierte Jugendliche die Möglichkeit einen ganzen

Tag lang, anhand von verschiedenen Übungen, spielerisch in ihren

Traumberuf reinzuschnuppern. Dabei können sich die BewerberInnen

vor ihren zukünftigen AusbilderInnen und ManagerInnen präsentieren

und in Teamübungen, Rollenspielen und praktischen Übungen ihren

Traumberuf näher kennen lernen.

Die interessierten Jugendlichen können im Rahmen des TalenteTages

ihre Neigungen und Fähigkeiten erkennen - dm unterstützt die

Jugendlichen hier bei der Berufsfindung. Gleichzeitig wird den jungen Talenten das

Unternehmen vorgestellt und ausgebildete Lehrlinge berichten von ihren Aufgaben und einem

klassischen Tagesablauf bei dm.

…bis zu Perspektiven nach der Lehrzeit

Traineeprogramm I & II als Entwicklungsmöglichkeit nach der LAP, die Lehrlinge werden

dabei unterstützt ihren weiteren Weg bei dm zu finden (Anhang 6).

Ausbilderworkshop

Der dm interne Ausbilderworkshop ist für alle AusbilderInnen obligatorisch und auch neue

ManagerInnen nehmen an dieser Weiterbildung teil.

Die Themen des Ausbilderworkshop werden jährlich gemeinsam mit erfahrenen AusbilderInnen

ausgewertet und anhand der aktuellen Bedürfnisse erneuert. Begleitet werden die

TeilnehmerInnen sowohl von Experten der Personalentwicklung als auch von erfahrenen

AusbilderInnen. Die Erfahrung zeigt uns, dass junge AusbilderInnen vor allem den

Erfahrungsaustausch und die praktischen Tipps der erfahrenen Ausbilder sehr schätzen.

Der dm Ausbilderworkshop vermittelt folgende Inhalte:

Die AusbilderInnen setzen sich mit den Lebensphasen eines Menschen (vor allem zwischen

dem 7. und 21. Lebensjahr) sowie mit den verschiedenen Führungsstilen auseinander. In

einer Jugendbiographiearbeit beschäftigt sich jeder eingehend mit der eigenen Jugendzeit.

An Praxisfällen wird gemeinsam mit erfahrenen AusbilderInnen geübt, geplant und

konkret mit dem Ausbilderordner gearbeitet. Neben pädagogischen Inputs ist auch der

Austausch zwischen den Ausbildern, sowie die Planung der nächsten

Ausbildungsschritte wichtig.

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Förderung und Unterstützung älterer Mitarbeiter

Unser PE Konzept beinhaltet Weiterbildungen auf allen Ebenen: persönlich, fachlich,

methodisch und kulturell. 2x im Jahr erhalten alle MitarbeiterInnen den Veranstaltungskalender

an die Heimadresse gesendet (siehe Anhang 1). Eine Besonderheit dabei ist die Arbeit

mit internen TrainerInnen. Alle unsere Aus- und Weiterbildungsangebote bis zur

Managementebene werden von ausgebildeten MitarbeiterInnen (TrainerInnen) begleitet.

Diesen wird dadurch die Möglichkeit einer anspruchsvollen Fachkarriere geboten, gleichzeitig

stärken wir unseren Grundsatz des „Voneinander Lernens“. Dementsprechend sprechen

wir auch nicht von Schulungen, sondern immer von Workshops, die aktiv und praxisbezogen

(inkl. training on the job) gestaltet sind.

Die Arbeit mit internen TrainerInnen ermöglicht es uns darüber hinaus, das bereits im

Unternehmen vorhandene Wissen bestmöglich zu nützen und gleichzeitig den beteiligten

MitarbeiterInnen eine große Wertschätzung auszudrücken. Auch ein altersgerechtes Arbeiten

wird unterstützt, denn durch die Begleitung von Workshops kommen MitarbeiterInnen aus

dem alltäglichen Prozess in den Filialen / Studios heraus und können ihr Wissen weitergeben.

Die dm Mitarbeiterbiographie (siehe Anhang 7) und die verschiedenen Lebensphasen unserer

MitarbeiterInnen werden sowohl in der Konzeption der Weiterbildungen als auch durch den

Einsatz interner TrainerInnen bestmöglich berücksichtigt.

Auch die bewusste Beschäftigung mit den verschiedenen Lebensphasen eines Menschen trägt

zu einem besseren Verständnis zwischen Jung und Alt bei und fördert somit eine

fruchtbringende Zusammenarbeit.

Darüber hinaus befürworten wir die Möglichkeit Altersteilzeit in Anspruch zu nehmen.

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Weitere familienfreundliche Maßnahmen

Welche anderen Maßnahmen, außer der oben beschriebenen, setzen Sie noch in

Ihrem Unternehmen ein, um die Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit zu

verbessern? Beschreiben Sie die Maßnahmen!

Wichtig zu erwähnen ist hierbei noch die Tatsache, dass alle bereits beschriebenen

Maßnahmen auf dem dm Leitbild aufbauen.

dm Philosophie

Wir sehen als Wirtschaftsgemeinschaft die ständige Herausforderung, ein Unternehmen zu

gestalten, durch das wir …

… die Konsumbedürfnisse unserer Kunden veredeln,

… den zusammenarbeitenden Menschen Entwicklungsmöglichkeiten bieten und

… als Gemeinschaft vorbildlich in unserem Umfeld wirken wollen.

dm Mitarbeitergrundsätze

Wir wollen allen Mitarbeitern helfen, Umfang und Struktur unseres Unternehmens zu erkennen,

und jedem die Gewissheit geben, in seiner Aufgabe objektiv wahrgenommen zu werden.

Klarheit und Eindeutigkeit

Wir wollen allen Mitarbeitern Möglichkeiten geben, …

… gemeinsam voneinander zu lernen,

… einander als Menschen zu begegnen,

… die Individualität des anderen anzuerkennen,

um Voraussetzungen zu schaffen, …

… sich selbst zu erkennen und entwickeln zu wollen und

… sich mit den gestellten Aufgaben verbinden zu können.

Bereitschaft zur Zusammenarbeit in Gruppen

Unser Miteinander

Unser Miteinander ist geprägt von Gleichwertigkeit, Integrität und Transparenz und fördert

vertrauensvolle Beziehungen. Die Führungskompetenz ist nach Fach- und

Disziplinarverantwortung getrennt. Nachvollziehbare Rechtsverhältnisse geben den Menschen

Sicherheit in ihrem Handeln.

Jeder Mensch ist gleichwertig

In allen Positionen sind Menschen tätig, denen unterschiedliche Befugnisse verliehen werden.

Unabhängig von der Position handelt es sich immer um Menschen mit ihren individuellen

Bedürfnissen. Unsere Zusammenarbeit basiert auf dieser Haltung.

Jeder Mensch wird ernst genommen

Jeder Mensch bildet sich seine eigene Meinung und sein eigenes Urteil zu einer Sache. Der

ernsthafte Austausch fördert die Weiterentwicklung des Unternehmens.

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Macht dient der Entwicklung

Führende nutzen ihre Macht, die sie in ihrer Funktion verliehen bekommen, um

Rahmenbedingungen zu schaffen, in welchen sich die Menschen und die Organisation

entwickeln können. Das Potenzial jedes Mitarbeiters wird gefördert und in der Gemeinschaft

wirksam.

Führende arbeiten an ihrer Entwicklung und Integrität

Die authentische Vorbildfunktion und die persönliche Entwicklung der Führenden sind

Grundlagen für wirksame Impulse zur Entwicklung der Mitarbeiter. Den Führenden ist es

bewusst, dass sie täglich materiellen und immateriellen Verlockungen begegnen. Sie sind

ständig herausgefordert, Instrumente und Verhaltensweisen zu finden, um diesen zu

widerstehen.

Mitarbeiterentwicklung bedingt persönliche Entwicklung der Führenden.

Alle Menschen in der Organisation pflegen vertrauensvolle Beziehungen

Vertrauen bekommen und geben ist der Grundstein für die Zusammenarbeit aller Menschen im

Unternehmen. Dadurch ist selbstverantwortliches und selbstständiges Handeln möglich.

Es gelten die Prinzipien von betriebsinterner Öffentlichkeit, Transparenz und

Aufrichtigkeit

Um im Sinne des Ganzen handeln zu können, bekommt jeder Mitarbeiter Zugang zu allen

Informationen, die er/sie für seine Tätigkeit benötigt.

Alle Menschen begegnen einander verbindlich

Der Einklang zwischen Vereinbarung und Handlung ist die Basis für die Entwicklung einer

vertrauensvollen Zusammenarbeit.

Diese Grundsätze und Eckpfeiler unseres Miteinanders zeigen, dass unser Slogan „Hier bin

ich Mensch“ nicht nur für unsere Kunden, sondern natürlich auch für unsere Mitarbeiter gilt.

In diesem Sinne sollen die dm MitarbeiterInnen ihr Leben sinnvoll, verständlich und

bewältigbar erleben, Work-Life-Balance soll für sie möglich sein.

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Familienfreundliche Kommunikation

Gibt es bei Ihnen Werbung oder andere externe Kommunikationsmaßnahmen, die

familienfreundliche Werte vermitteln? Beschreiben Sie die Maßnahmen!

Familienfreundliche Werte ziehen sich durch die gesamte dm Bilderwelt. Auch in den aktuellen

Werbespots werden diese vermittelt:

Auch durch den dm Babybonus setzt dm gezielt auf das Thema Familie. Der

dm babybonus ist ein Programm, das Eltern und deren Babys in den ersten 24

Monaten unterstützt. Mit dem dm babybonus erhalten diese wertvolle dm

Warengutscheine, dm babybonus Journale und andere Überraschungen. Eltern

erhalten regelmäßig (alle 3 Monate) eine Zusendung, die speziell auf das Alter

ihres Kindes abgestimmt ist. Die dm babybonus Journale enthalten viele

Spieltipps für Ihr Baby sowie laufend interessante Anregungen rund um die

kindliche Entwicklung.

Darüber hinaus erachten wir in der indirekten Kommunikation zu unseren Kunden auch

folgende Punkte als wesentlich:

� familienfreundliche Serviceleistung „Frei bis drei“ – Serviceleistung im Friseurstudio, durch

die Kinder bis drei Jahre gratis zum Haare-Schneiden kommen können

� Bauliche Maßnahmen in den dm Filialen (breite Gänge für Kinderwägen, Wickeltische,…)

� Der dm Standortgrundsatz: Unsere Filialen sind in den besten Lagen der Top-

Standortkategorien. Sie befinden sich in attraktivem Handelsumfeld, sind bequem zu

erreichen und leicht zu finden und kommen somit den Einkaufsgewohnheiten der dm

Kunden optimal entgegen (z.B. Eltern mit Kinderwägen oder „Windel-Großeinkäufer“).

� Das dm Sortiment: dm Eigenmarken auch im Babybereich – günstig und zu guter Qualität,

Bio-Babynahrung, etc.

Österreichischer dm Frauenlauf

dm unterstützt den Österreichischen

dm Frauenlauf seit 1996, als

Generalsponsor tritt dm seit dem Jahr

2002 auf. Das sportliche Großereignis

ist nicht nur der größte Frauenlauf

Kontinentaleuropas, sondern zählt

auch zu den bedeutendsten

Frauenläufen der Welt. Im Jahr 2009

sind mehr als 18.000 Mädchen und

Frauen mitgelaufen. Viele werden von

ihren Familien begleitet und

verbringen den gesamten Tag bzw.

das gesamte Frauenlauf-Wochenende

auf der Festwiese im Prater.

- 17 -


Am Samstag vor dem Frauenlauf findet ein Kinderlauf statt; am Sonntag gibt es

Kinderbetreuung und ein buntes Programm für die Läuferinnen und ihre Familien.

Seinen Mitarbeiterinnen in ganz Österreich bietet dm eine gratis Busfahrt nach Wien, bezahlt

das Startgeld und schickt ihnen sportliche Mitarbeiterpakete. In einem eigenen VIP-Bereich

können sich die dm Mitarbeiterinnen nach dem Lauf stärken und die gemeinsamen Lauferfolge

feiern.

Mit welchen internen Kommunikationsmaßnahmen schaffen Sie im Unternehmen

Bewusstsein für die besonderen Bedürfnisse von MitarbeiterInnen mit Familie?

Beschreiben Sie die Maßnahmen!

Die menschenbezogene Führung und das Anerkennen der Bedürfnisse der MitarbeiterInnen

sind in der Unternehmenskultur verankert (siehe Leitbild) und werden somit immer

thematisiert.

Vor diesem Hintergrund bieten wir den MitarbeiterInnen auch individuelle Beratung durch die

Personalverwaltung, den Betriebsrat und die jeweiligen Führenden an. In jährlichen

Beziehungs- und Potenzialgesprächen gehen die Führenden mit den MitarbeiterInnen offen ins

Gespräch und entwickeln gemeinsam Zukunftsvisionen für den Mitarbeiter. Auch die

individuelle Familienplanung kann in diesen Gesprächen offen thematisiert werden.

dm „Mamas“ werden in unserer Mitarbeiterzeitung wertgeschätzt (siehe Anhang 8), 4 mal im

Jahr gibt es spezielle Beilagen in der Mitarbeiterzeitung (siehe Anhang 9) und Infos im

Intranet.

Im März 2010 führt dm erstmals im gesamten Teilkonzern in Zusammenarbeit mit dem

Marktforschungsinstitut YouGovPsychonomics eine Mitarbeiterbefragung durch um

Rückmeldung zur Arbeitszufriedenheit der MitarbeiterInnen zu erhalten und

Entwicklungsimpulse ableiten zu können. Auch das Thema der Vereinbarkeit von Familie und

Beruf wird hier konkret angesprochen bzw. abgefragt.

Herr Beidernikl, Projektbegleiter von YouGovPsychonomics in einem Interview für unsere

Mitarbeiterzeitung: “Ich erlebe dm als sehr mitarbeiterorientiertes Unternehmen. Das ist nicht

selbstverständlich. Entsprechend war es dem Projektteam auch wichtig Themen rund um die

Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, der Arbeitszeiteinteilung etc. aufzunehmen. Auch wird

von Projektstart an schon mitgedacht was nach der Befragung mit den Ergebnissen passieren

soll und wird…“

Haben Sie ein Leitbild für CSR in Ihrem Unternehmen? Übermitteln Sie das Leitbild und

beschreiben Sie Maßnahmen zur Umsetzung des Leitbildes!

Das gesamte Tun und Handeln bei dm drogerie markt orientiert sich an der seit Gründung des

Unternehmens gelebten und seit 1999 niedergeschriebenen dm Philosophie. Darin ist

festgehalten, dass dm als Gemeinschaft vorbildlich in seinem Umfeld wirken will. Dieses Ziel

der vorbildlichen Wirkung im Umfeld bestimmt die CSR Initiativen von dm.

Die einzelnen Initiativen orientieren sich an den Kernkompetenzen von dm, jenen

Handlungsfeldern wie Sortimentsgestaltung oder Dienstleistungsangebote, die direkt gesteuert

werden können. Denn darin ist es am besten möglich, nachhaltig Zeichen zu setzen und sich

z.B. mit biologischen oder umweltfreundlichen Produkten vorbildlich zu zeigen.

Darüber hinaus hat dm das Sozial- und Präventions-Programm „miteinander -füreinander“

entwickelt: Derzeit sind drei Module verankert, deren Inhalte aus der Kernkompetenz des dm

Sortiments stammen und die der Unterstützung von Familien in unterschiedlicher Form dienen.

Kundinnen und Kunden werden eingeladen sich an den unterschiedlichen Initiativen zu

beteiligen, um gemeinsam mehr zu erreichen.

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• dm Sonnenkinder

Ein von dm initiiertes Projekt zur

Kompetenzstärkung der Eltern in Bezug auf

einen gesunden Sonnengenuss. In

Zusammenarbeit mit dem

Gesundheitsministerium und der Paracelsus

Medizinischen Privatuniversität Salzburg wurde

im Sommer 2009 diese Gesundheitsinitiative

gestartet. 42.000 Kindergartenkinder, sowie

deren Eltern und Betreuer standen im

Mittelpunkt dieser groß angelegten

Vorsorgekampagne. Aufgrund des großen Interesses der Zielgruppe ist eine Fortsetzung

und Erweiterung für 2010 bereits fixiert.

• dm babybeihilfe

Familienarmut ist in Österreich stärker

verbreitet, als dies in der Öffentlichkeit

wahrgenommen wird: Über 100.000 Kinder und

Jugendliche leben in Armut. Um auf diese

Tatsache aufmerksam zu machen hat dm die

Initiative dm babybeihilfe ins Leben gerufen. Im

Jahr 2010 stellt dm drogerie markt gemeinsam

mit Pampers außerdem eine Million Stück

Babywindeln für sozial benachteiligte Familien

zur Verfügung. Die Windeln werden von den

Kooperationspartnern Caritas und aktion leben österreichweit an betroffene Familien

verteilt.

• Starke Freunde

Das Projekt zur Gesundheitsförderung von

Kindern und Jugendlichen unter

Miteinbeziehung ihrer Familien läuft bereits seit

dem Jahr 2006 sehr erfolgreich. Während der

einjährigen Kursteilnahme werden

übergewichtige Kinder - im Alter zwischen 7

und 12 Jahren – in Kleingruppen einmal pro

Woche betreut. Ziel ist es, mit Hilfe eines

professionellen Betreuungsteams das

Gesundheitsverhalten spielerisch und

nachhaltig zu verändern. Der individuelle Erfolg

hängt selbstverständlich von der Unterstützung zu Hause ab. Daher ist es wichtig, die

Familien regelmäßig einzubinden.

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Anhänge

Anhang 1 – Veranstaltungskalender

Anhang 2 – Broschüre „Hilfe und Beratung in Lebensfragen“

Anhang 3 – Meilensteine der Lehrlingsausbildung

Anhang 4 – Konzept LehrlingsWorkshops Vertrieb

Anhang 5 – TalenteSuche Broschüre

Anhang 6 – Konzept Trainee I

Anhang 7 – dm Mitarbeiterbiographie

Anhang 8 – MAZ Artikel über die PE-Mamas

Anhang 9 – „Hier bin ich Mensch“ Beilage 01-2010

Anhang 10 – „Kind und Beruf“ Betriebsratsbeilage Mitarbeiterzeitung

Anhang 11 – Brief eines Lehrlings

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