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<strong>DE</strong> <strong>09</strong>/23<br />
Neues Europäisches<br />
Technologiezentrum für<br />
Halbleiter-Messtechnik<br />
in Dresden<br />
eBeam-Metrologiegeräte von Applied Materials im Reinraum des Fraunhofer IPMS. © Fraunhofer IPMS
Applied Materials und Fraunhofer IPMS gründen<br />
Technologiezentrum für Halbleiter-Messtechnik<br />
Neues Europäisches<br />
Technologiezentrum für<br />
Halbleiter-Messtechnik<br />
in Dresden<br />
– Das neue Zentrum wird modernste Metrologiesysteme zur<br />
Verfügung stellen, um die Halbleiterforschung voranzubringen<br />
und Entwicklungsprojekte mit Chipherstellern und Partnern<br />
der Branche in ganz Europa zu unterstützen, insbesondere in<br />
ICAPS*-Marktsegmenten<br />
– Zusammenarbeit zur Beschleunigung des Lernprozesses,<br />
Entwicklung neuer Methoden und Erprobung neuer Messgeräte,<br />
Methoden, Algorithmen und Software.<br />
Applied Materials, Inc. und das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme<br />
IPMS, Deutschlands führendes Forschungszentrum für Halbleiter auf<br />
300 mm, gaben heute eine richtungsweisende Zusammenarbeit zur Gründung<br />
eines der größten Technologiezentren für Halbleitermetrologie und Prozessanalyse<br />
in Europa bekannt.<br />
Das Technologiezentrum, welches am Center Nanoelectronic Technologies<br />
(CNT) des Fraunhofer IPMS in Dresden angesiedelt sein wird, befindet<br />
sich im Herzen von Silicon Saxony, dem größten Halbleitercluster Europas.<br />
Das Technologiezentrum wird mit hochmodernen eBeam-Metrologiegeräten<br />
von Applied Materials ausgestattet, einschließlich des VeritySEM® CD-SEM-<br />
Systems (einem Rasterelektronenmikroskop für kritische Dimensionen), und<br />
von Ingenieuren und F&E-Experten von Applied Materials betreut werden.<br />
»Das Fraunhofer IPMS und seine Partner werden vom Zugang zu den<br />
branchenführenden eBeam-Metrologiesystemen von Applied profitieren“,<br />
so Dr. Benjamin Uhlig-Lilienthal, Leiter des Geschäftsfelds Next Generation<br />
Computing am Fraunhofer IPMS. „Der neue Technologie-Hub wird fortschrittliche<br />
Metrologie auf Wafer-Ebene in unserer industriellen CMOS-Umgebung<br />
mit der einzigartigen Fähigkeit des Fraunhofer IPMS ermöglichen,<br />
Wafer direkt mit Halbleiterherstellern auszutauschen.«<br />
»Unser gemeinsamer Metrologie-Hub wird die Lernzyklen und die Entwicklung<br />
neuer Anwendungen für das Fraunhofer Institut, Applied Materials<br />
und unsere Kunden und Partner in Europa beschleunigen“, sagte James Robson,<br />
Corporate Vice President für Applied Materials Europe. „Dieses einzigartige<br />
Kompetenzzentrum wird in der Lage sein, Prozesse auf einer Vielzahl<br />
von Substratmaterialien und Waferdicken zu testen und zu qualifizieren, die<br />
für Anwendungen in der vielfältigen europäischen Halbleiterlandschaft entscheidend<br />
sind.«<br />
Die Messtechnik ist bei der Herstellung von Mikrochips von entscheidender<br />
Bedeutung, da sie präzise Messungen ermöglicht, die erforderlich sind,<br />
um die Qualität der einzelnen Schritte und Abläufe bei der Halbleiterherstellung<br />
exakt zu überwachen und zu kontrollieren. Die Chiphersteller setzen<br />
Messgeräte an kritischen Stellen ein, um die physikalischen und elektrischen<br />
Eigenschaften zu validieren und die angestrebte Ausbeute zu gewährleisten.<br />
September <strong>2023</strong><br />
Liebe Reinraum-Tätige<br />
und -Interessierte,<br />
wir leben schon in einer verrückten<br />
(Politik)-Welt: die Einen wissen nichts,<br />
andere wollen nichts mehr wissen und<br />
wieder andere können nichts mehr<br />
wissen.<br />
In der Wirtschaft ist es jedoch wichtig,<br />
etwas zu wissen. Deshalb haben wir<br />
Ihnen wieder einen wissenswerten<br />
<strong>Newsletter</strong> zusammengestellt.<br />
U.a. mit folgenden Themen:<br />
> Neues Europäisches Technologiezentrum<br />
für Halbleiter-Messtechnik<br />
in Dresden<br />
> Reinraum-Technikum für<br />
Reinigungsversuche im<br />
hochreinen Bereich<br />
> Reinraumtechnik als Standortfaktor<br />
und Zukunftsmotor<br />
> Innovative Forschung auf den Weg<br />
in die Klinik bringen<br />
> Wissen, Innovationen und Unterstützung<br />
für technische Sauberkeit<br />
> Perfekte Hochglanz-Oberflächen<br />
reproduzierbar und ressourcenschonend<br />
herstellen<br />
Mit freundlichem Gruß<br />
Reinhold Schuster<br />
Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS<br />
D 011<strong>09</strong> Dresden<br />
*ICAPS = Internet of things, Communications, Automotive, Power and Sensors<br />
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />
Seite 2/72
acp systems mit neuen Testkapazitäten für High Purity Reinigungsanwendungen<br />
Reinraum-Technikum für Reinigungsversuche<br />
im hochreinen Bereich<br />
Abgestimmt auf extrem hohe partikuläre und filmische Reinheitsanforderungen, die bei Hightech-Bauteilen in immer<br />
mehr Branchen zu erfüllen sind, hat die acp systems AG die Testkapazitäten erweitert. Konstruktion und Ausstattung des<br />
neuen Reinraum-Technikums ermöglichen die Durchführung von Reinigungsversuchen bis Reinheitsklasse ISO 5 mit der<br />
trockenen quattroClean-Schneestrahltechnologie sowie den Nachweis der erzielten Sauberkeit.<br />
Die Medienaufbereitung stellt eine Reinheit des recycelten Kohlendioxids<br />
von 99,995 Prozent und die Druckluftqualität 1.2.1. entsprechend<br />
ISO 8573-1:2010 sicher. Um die beispielsweise in der Halbleiter-<br />
Produktion geforderte Luftqualität zu erzeugen, ist in die Druckluft-<br />
Reinstmedienversorgung (XCDA) zusätzlich ein Gaswäscher integriert.<br />
(Bildquelle: acp systems AG)<br />
Ob metallische, optische oder Kunststoff-Komponenten, der Bedarf<br />
an hochreinen Bauteilen nimmt quer durch alle Branchen<br />
kontinuierlich zu. Dabei sind partikuläre Sauberkeitsanforderungen<br />
bis in den Submikrometer-Bereich und extrem hohe<br />
Reinheiten hinsichtlich filmisch-organischer und anorganischer<br />
Restkontaminationen zu erfüllen. Auf diese Veränderungen hat<br />
die acp systems AG mit reinraumgerecht ausgelegten Lösungen<br />
ihrer quattroClean-Schneestrahltechnologie reagiert. Es handelt<br />
sich dabei um ein trockenes Verfahren für die ganzflächige oder<br />
partielle Bauteilreinigung. Reinigungsmedium ist klimaneutrales,<br />
flüssiges Kohlendioxid, das durch eine verschleißfreie Zweistoff-<br />
Ringdüse geleitet zu feinen Schneepartikeln entspannt und gebündelt<br />
durch einen Druckluftstrahl auf der zu reinigende Oberfläche<br />
durch vier Wirkmechanismen partikuläre und filmische<br />
Kontaminationen entfernt. quattroClean-Reinigungssysteme<br />
sind unter anderem bei Herstellern aus der Sensor- und Mikrosystemtechnik,<br />
Elektronik, Halbleiterzulieferindustrie, Präzisionsoptik,<br />
Luft- und Raumfahrt, Medizin- und Pharmatechnik,<br />
Kommunikationstechnologie sowie Automobilindustrie in Reinräumen<br />
unterschiedlicher ISO-Klassen im Einsatz. Um Kunden<br />
aus diesen Industriebereichen die Durchführung von Reinigungsversuchen<br />
unter hochreinen Bedingungen zu ermöglichen,<br />
ist das Unternehmen zu seinem 25-jährigen Jubiläum den nächs-<br />
Ausgestattet ist das Reinraum-Technikum mit speziell für High<br />
Purity-Anwendungen ausgelegten Reinigungssystemen sowie<br />
verschiedenen Nachweistechnologien zur Kontrolle der erzielten<br />
partikulären und filmischen Sauberkeit. (Bildquelle: acp systems AG)<br />
Für die Durchführung von High Purity-Reinigungsversuchen unter hochreinen<br />
Bedingungen hat acp die Testkapazitäten um ein Reinraum-Technikum<br />
erweitert. Basis ist ein validierter Reinraum der Klasse ISO 7 mit<br />
Zonen bis Klasse 5 nach ISO 14644-1. (Bildquelle: acp systems AG)<br />
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Seite 3/72
ten Schritt gegangen: Am Standort Ditzingen entstand ein Reinraum-Technikum,<br />
das Mitte Juni <strong>2023</strong> fertiggestellt wurde.<br />
Konstruktion und Ausstattung für Versuche<br />
bis Reinheitsklasse ISO 5<br />
Basis des neuen Technikums ist ein validierter Reinraum der Klasse<br />
ISO 7 mit Zonen bis Klasse 5 nach ISO 14644-1. Den hohen Anforderungen<br />
der Reinraumklasse 5 entspricht auch die Konstruktion und<br />
Ausstattung der beiden integrierten Reinigungssysteme JetStation-HP.<br />
Die Medienaufbereitung für das flüssige Kohlendioxid stellt<br />
eine Reinheit des Prozessmediums von 99,995 Prozent sicher. Die<br />
Druckluftaufbereitung gewährleistet die Qualität 1.2.1. entsprechend<br />
ISO 8573-1:2010. Integriert in diese Reinstmedienversorgung für die<br />
Druckluft (XCDA) ist darüber hinaus ein Gaswäscher, der Spuren organischer<br />
Stoffe herausfiltert, so dass die beispielsweise in der Halbleiter-Produktion<br />
geforderte Luftqualität erzeugt wird.<br />
Das neue Reinraum-Technik eröffnet damit die Möglichkeit,<br />
Reinigungsversuche und Machbarkeitsstudien bei einem sehr<br />
breiten Spektrum von Bauteilen mit extrem hohen Reinheitsanforderungen<br />
durchzuführen, beispielsweise Grade 1. Dies schließt<br />
Komponenten ein, die aufgrund ihrer Dimensionen oder durch<br />
einen bereits vormontierten Zustand nicht nasschemisch gereinigt<br />
werden können beziehungsweise bei denen mit bisher eingesetzten<br />
Verfahren die erforderliche Reinheit nicht reproduzierbar erreicht<br />
wird. Für die Kontrolle der erzielten Sauberkeit stehen verschiedene<br />
Nachweistechnologien zur Verfügung. Ein eventuell erforderlicher<br />
Transport der gereinigten Komponenten erfolgt in reinraumgerechter<br />
Verpackung.<br />
Sauberraum-Versuchslabor für Sauberkeitsanforderungen<br />
bis 100 Mikrometer<br />
Das neue Reinraum-Technikum ergänzt das seit Jahren bestehende,<br />
in einen Sauberraum integrierte Versuchslabor. Es wird üblicherweise<br />
für Reinigungsaufgaben aus verschiedenen Branchen<br />
genutzt, bei denen ganzflächig oder partiell eine technische partikuläre<br />
Sauberkeit bis 100 Mikrometer gefordert wird. Das Sauberraum-Versuchslabor<br />
eignet sich daher auch, um Komponenten für<br />
die Reinigung im Reinraum vorzubereiten.<br />
acp systems AG<br />
Berblingerstraße 8<br />
D 71254 Ditzingen<br />
Telefon: +49 7156 480140<br />
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www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> 05-<strong>2023</strong><br />
Seite 4/103<br />
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Reinraumtechnik als Standortfaktor<br />
und Zukunftsmotor<br />
Partikel und Keime sind überall, insbesondere da, wo Menschen<br />
sich aufhalten und bewegen. Durch Corona hat für diese Tatsache<br />
in der Öffentlichkeit weltweit eine Sensibilisierung stattgefunden.<br />
FFP2 Masken und Desinfektionsmittel gehören mittlerweile zur<br />
Grundausstattung jedes Haushalts. Zur rechten Zeit beschäftigt sich<br />
nun ein Buch mit der Branche, die nicht nur in der Medizin und der<br />
Pharmaindustrie für reibungslose Abläufe sorgt, geschrieben von<br />
einem Insider und Experten der Reinraumtechnik.<br />
„Standortvorteil Reinraumtechnik – Mit Know-how von heute zu<br />
den Technologien von morgen“ lautet der Titel des im Hanser-Verlag<br />
erschienenen Werks. Autor ist Gernod Dittel, Vorstandsvorsitzender<br />
des Deutschen ReinRaumInstituts e.V. (DRRI) und Gründer des in<br />
Obernbayern ansässigen Ingenieursbüros Dittel Engeneering.<br />
Das Buch ist in fünf Kapiteln eingeteilt. Im ersten Kapitel mit<br />
dem Titel „Reinraum stiftet eine Branche“ beschäftigt sich der Autor<br />
mit der Entwicklung der Reinraumtechnik in den vergangen drei<br />
Jahrzehnten zu einer eigenständigen Branche, der dieser Status indes<br />
bis heute in der öffentlichen Wahrnehmung verwehrt bleibt. Er<br />
zeigt auf, welche Bereiche sie tangiert, welche Wirtschaftszweige<br />
ohne sie nicht auskommen, wo sie Teil eines großen Ganzen ist,<br />
ohne dass Nutzer ihr gewahr werden. Leicht kann der Leser oder die<br />
Leserin den Eindruck bekommen: Reinraumtechnik ist überall. Er<br />
nennt Zahlen und Fakten, betont ihren wachsenden Einfluss auf immer<br />
neue Industriebranchen, ihre Rolle als Standortfaktor und Motor<br />
für die Wirtschaft und gibt Einblick und Ausblick in die immer<br />
spezifischer werdenden Verfahren und ihre Automatisierung.<br />
Das zweite Kapitel „Odyssee <strong>2023</strong> – Planlos in den Reinraum“<br />
behandelt „Fehler, die beim Bau von Reinräumen gemacht werden<br />
können“. Dittel geht auf No-Goes bei der Planung und beim Bau ein<br />
und gibt Reinraumbetreibern (in spe) zehn ganz konkrete Tipps an<br />
die Hand, was bei der Planung, dem Bau und dem erfolgreichen Betreiben<br />
von Reinräumen beachtet werden muss.<br />
Im dritten Kapitel „Mensch oder Maschine: Wer beherrscht den<br />
Reinraum der Zukunft?“ stehen die Ausbildung des Personals und<br />
die Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung im Mittelpunkt.<br />
Das vierte und das fünfte Kapitel, „Reinraumtechnik kontra Keime“<br />
und „Reinraumtechnik kontra Partikel“ sind die umfangreichsten<br />
und ausführlichsten. Dittel zeigt anhand von Beispielen die Anwendung<br />
der Reinraumtechnik in den verschiedenen Branchen auf,<br />
vom Krankenhaus über die Lebensmittelbranche bis hin zur Energiebranche<br />
und Raumfahrttechnik. Er beschreibt den Status Quo,<br />
geht auf Trends und Chancen ein, kritisiert aber auch Stillstand und<br />
Missstände, etwa was die Umsetzung von Reinraumstandards in<br />
Krankenhäusern betrifft.<br />
Dass Dittel sein Handwerk versteht, kann vorausgesetzt werden,<br />
überraschend ist indes, dass er eine an sich trockene Materie<br />
auf mehr als 150 Seiten recht kurzweilig und mitunter sogar amüsant<br />
vermittelt. „Standortvorteil Reinraumtechnik“ bietet einen umfassenden<br />
Überblick über die Szene mit Fokus auf die deutsche Industrielandschaft,<br />
gespickt mit Wissenswertem aus dem Umfeld. Dabei<br />
kommen auch weitere Fachleute sowie Expertinnen und Experten<br />
zu Wort.<br />
So profitieren nicht nur Profis von der Lektüre, sondern auch<br />
Laien und Neueinsteiger erschließt sich das nicht ganz einfache<br />
Metier.<br />
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Gernod Dittel: „Standortvorteil Reinraumtechnik.<br />
Mit Know-how von heute zu den Technologien von morgen“<br />
ISBN: 978-3-446-47682-0 Buchangaben: 07/<strong>2023</strong><br />
168 Seiten, Fester Einband, 4c Preis 99,99 €<br />
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Seite 5/72
Die Entwicklungsabteilung ATMP-GMPDU am Institut für Zelltherapeutika unterstützt<br />
Forschungsgruppen bei der Entwicklung neuer zellulärer Arzneimittel.<br />
Innovative Forschung auf<br />
den Weg in die Klinik bringen<br />
Lebende Zellen zur Therapie zu verwenden ist eine vielversprechende<br />
Alternative, wenn klassische Behandlungsmethoden im<br />
Kampf gegen schwerste Erkrankungen versagen. Neben der Stammzelltransplantation<br />
sind mittlerweile auch Therapien mit genetisch<br />
modifizierten Zellen als sogenannte Arzneimittel für neuartige Therapien<br />
in Europa zugelassen. Nach ihrer englischen Bezeichnung<br />
werden sie Advanced Therapy Medicinal Product genannt, kurz:<br />
ATMP. Um Verunreinigungen mit Krankheitserregern oder unerwünschte<br />
Effekte zu verhindern, müssen die ATMP unter streng<br />
kontrollierten Bedingungen nach den hohen Qualitätsvorgaben der<br />
Guten Herstellungspraxis (good manufacturing procedure, GMP)<br />
unter Reinraumbedingungen hergestellt werden. Das geschieht in<br />
der MHH am Institut für Zelltherapeutika, in der Abteilung Cellular<br />
Therapy Centre (CTC). Doch das Institut bietet noch mehr als Herstellung<br />
und Qualitätskontrolle. Ein Stockwerk tiefer stellt die Entwicklungsabteilung<br />
ATMP-GMPDU Forschungsgruppen der MHH<br />
ihre Expertise und Ausstattung zur Verfügung, um gemeinsam innovative<br />
Ideen für neue zelluläre Therapeutika zu verwirklichen.<br />
Beratung von Anfang an<br />
„Als Core Facility unterstützen und beraten wir Forschungsgruppen<br />
der MHH, wie sie ihre Projekte für die Entwicklung neuer zellulärer<br />
Arzneimittel nach den GMP-Vorgaben umsetzen“, sagt Dr. Ruth Esser,<br />
Leiterin der Entwicklungsabteilung. Bereits in der Anfangsphase<br />
eines Projektes sei es wichtig darauf zu achten, dass die Vorgaben<br />
für eine spätere therapeutische Anwendung eingehalten würden,<br />
betont die Zellbiologin. Das gilt insbesondere für den Einsatz von<br />
Techniken und Hilfsstoffen. „Wir haben von Beginn des Projektes an<br />
bereits die Translation, die klinische Anwendung, im Blick“, erklärt<br />
die Wissenschaftlerin. Und da gibt es viel zu beachten, denn auch<br />
die beste Forschungsidee kann scheitern, wenn sie den späteren<br />
Anforderungen der Herstellungsbetriebe nicht genügt. „Das betrifft<br />
mitunter so banale Dinge wie Nährmedien oder Reagenzien, die<br />
zwar im Labor einwandfrei funktionieren, für die Herstellung eines<br />
Arzneimittels und den Einsatz an Patientinnen und Patienten aber<br />
schlicht nicht zugelassen sind“, stellt Dr. Esser fest. Die Core Facility<br />
hat die speziellen Anforderungen der potenziellen Industriepartner<br />
im Blick und kennt die strikten Regularien, Herstellungsprotokolle<br />
und –systeme der zuständigen Behörden wie Gewerbeaufsichtsamt<br />
oder Paul-Ehrlich-Institut. Als Bindeglied und Übersetzer zwischen<br />
den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der MHH und<br />
den Pharma-Betrieben sorgt sie dafür, dass Forschung und Herstellung<br />
Hand in Hand geht und verringert mögliche Reibungsverluste.<br />
Risiko von Verunreinigungen ausgeschlossen<br />
Doch die enge Zusammenarbeit zwischen den Forschenden und der<br />
Von der Entwicklung im Labor bis zur Produktion im Reinraum: Das Institut für Zelltherapeutika bietet Forschenden Beratung und<br />
Hilfe bei der Herstellung neuer Zelltherapien. (Copyright: Karin Kaiser/MHH)<br />
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />
Seite 6/72
GMPDU hat auch eine ganz praktische Seite. Denn für bestimmte<br />
Phasen des Experimentes können die MHH-Wissenschaftlerinnen<br />
und -Wissenschaftler das sogenannte Clinical Scale Up-Labor der<br />
Core Facility nutzen, das ihnen besondere Geräte bietet, die für ein<br />
GMP-kompatibles Arbeiten notwendig sind. Dazu gehört etwa ein<br />
Gerät, das die automatische Herstellung der Zellen erlaubt. In dem<br />
geschlossenen System können Zellen in mehreren Schritten aufbereitet,<br />
genetisch umgebaut und vermehrt werden. „Mit diesem<br />
Zellprozessierer wird das Risiko von Verunreinigungen auch ohne<br />
Zugabe von Antibiotika ausgeschlossen“, betont Dr. Wolfgang Glienke,<br />
wissenschaftlicher Mitarbeiter. Auch weitere Zusatzgeräte, die<br />
Schläuche steril verbinden oder verschließen, sind notwendig, um<br />
GMP-konform arbeiten zu können.<br />
Für die präklinische Forschung mit Zellkulturen hält die Forschungseinheit<br />
ebenfalls ein großes Portfolio bereit. „Wir haben zum<br />
Beispiel Standardverfahren zur Isolierung, Aktivierung und Vermehrung<br />
von T- und NK-Zellen des menschlichen Immunsystems entwickelt,<br />
das wir Forschenden der MHH sowie externen Firmen zur<br />
Verfügung stellen“, erzählt Dr. Glienke. „Wir können aber natürlich<br />
auch andere Zellkulturmodelle entwickeln“, fügt der Molekularbiologe<br />
hinzu.<br />
Fluoreszenzmikroskop erlaubt Langzeitbeobachtung von Zellen<br />
Bevor ein neu entwickeltes Zelltherapeutikum in die Produktion<br />
geht, muss natürlich kontrolliert werden, ob es auch das tut, was es<br />
soll. Das ist bei lebenden Zellen gar nicht so einfach, denn sie müssen<br />
unter Bedingungen beobachtet werden, unter denen sie auch<br />
weiterleben können. „Zur visuellen Darstellung und Langzeitbeobachtung<br />
haben wir ein spezielles Fluoreszenzmikroskop mit einer<br />
besonderen Inkubationskammer, die Temperatur, Luftfeuchtigkeit<br />
und CO2-Werte im idealen Bereich aufrechterhält“, sagt Dr. Glienke.<br />
Auch die Interaktion verschiedener Zelltypen lässt sich damit untersuchen<br />
und in einem Zeitraffervideo festhalten. So zeigt ein Blick<br />
ins Mikroskop, ob etwa humane T-Zellen wie CARs und TRUCKs,<br />
die im Labor genetisch verändert wurden, Tumorzellen tatsächlich<br />
besser erkennen und schneller angreifen als vor ihrer Aktivierung.<br />
Auch dieses Angebot können Forschungsgruppen der MHH in Zusammenarbeit<br />
mit der Core Facility nutzen.<br />
Ist die präklinische Entwicklung des neuen Zelltherapeutikums<br />
erfolgreich abgeschlossen, muss der Prozess noch mindestens dreimal<br />
nach festen Vorgaben überprüft werden. Das geschieht wiederum<br />
oben in den Reinräumen des CTC. „Nach abgeschlossener<br />
Validierung wird die Herstellungserlaubnis vom CTC bei der zuständigen<br />
Landesbehörde beantragt. Über eine klinische Studie wird<br />
auf Bundesebene vom Paul-Ehrlich-Institut entschieden“, sagt Dr.<br />
Lubomir Arseniev, Leiter des CTC. Erst nach der klinischen Prüfung<br />
hat das neue Präparat dann eine Chance, am Markt zugelassen zu<br />
werden.<br />
Medizinische Hochschule Hannover (MHH)<br />
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Seite 7/103
Neue Kapselfüllmaschine vereint<br />
höchste Effizienz und bewährte Flexibilität<br />
– Höchste Effizienz: 360.000 befüllte Kapseln pro Stunde durch 48 Segmentbohrungen und zwei Dosierstationen<br />
– Höhere Produktausbeute und minimierte Staubbelastung aufgrund patentierter Slide-Gate Technologie<br />
– Click-System sorgt für signifikante Zeitersparnis bei Formatteilwechseln<br />
Mit der europäischen Markteinführung der GKF Capsylon 6005<br />
setzt Syntegon neue Maßstäbe in der Kapselfüllung für die nutrazeutische<br />
und Gesundheitsindustrie. Das neueste Modell der GKF<br />
Capsylon-Baureihe ist auf dem asiatischen Markt bereits erfolgreich<br />
im Einsatz; im Oktober <strong>2023</strong> plant das Unternehmen zudem die Einführung<br />
in Nordamerika. Die GKF Capsylon 6005 unterscheidet sich<br />
vor allem hinsichtlich Ausbringung und Produktausbeute von ihren<br />
Vorgängern – und bedient damit den Bedarf nach höheren Produktionskapazitäten<br />
herstellender Unternehmen. „Wir beobachten ein<br />
wachsendes Interesse an Produkten wie Vitaminen, Proteinen und<br />
weiteren Nahrungsergänzungsmitteln auf dem europäischen und<br />
US-amerikanischen Markt“, so Andreas Nüßle, Produktmanager<br />
bei Syntegon. „Die GKF Capsylon 6005 vereint die Flexibilität der<br />
Baureihe, die die Abfüllung von Pulver, Pellets, Granulaten und sogar<br />
Spezialprodukten erlaubt, mit einer deutlich höheren Ausbringungsleistung.<br />
Durch diese Kombination eignet sie sich für besonders<br />
vielfältige Anwendungsbereiche.“<br />
Höchste Ausbringung mit zwei Dosierstationen<br />
Die GKF Capsylon 6005 beruht auf bewährter Technologie, weist<br />
aber zahlreiche Neuerungen auf. Mit 360.000 befüllten Kapseln pro<br />
Stunde hat sich die Ausbringung im Vergleich zur GKF Capsylon<br />
3005 (175.000 Kapseln/Stunde) mehr als verdoppelt. Das schafft die<br />
Hochgeschwindigkeits-Kapselfüllmaschine unter anderem dank 48<br />
statt 21 Segmentbohrungen in vier statt zwei Reihen, wodurch die<br />
Anzahl abgefüllter Kapseln deutlich steigt. „Die GKF Capsylon 6005<br />
umfasst außerdem zwei parallel arbeitende Dosierstationen“, ergänzt<br />
Andreas Nüßle. „So können wir eine größere Anzahl an Kapselsegmenten<br />
ohne Zeitverluste gleichmäßig befüllen.“<br />
Das patentierte Slide-Gate von Syntegon, das standardmäßig in<br />
der GKF Capsylon-Baureihe verwendet wird, unterstützt zusätzlich.<br />
Die präzisen Bewegungen des Slide-Gates decken die Segmentbohrungen<br />
während des Befüllens zuverlässig von unten ab. Das Ergebnis:<br />
eine höhere Produktausbeute und geringere Staubbelastung<br />
bei insgesamt höherer Füllgenauigkeit. Gleichzeitig bietet das Slide-<br />
Gate Hersteller:innen mehr Flexibilität, indem es der GKF Capsylon<br />
6005 ermöglicht, Pellets oder Granulate auf der gleichen Dosierstation<br />
zu verarbeiten.<br />
Flexibler Formatteilwechsel ohne Nachjustieren<br />
Eine weitere Optimierung der GKF Capsylon 6005 betrifft den Formatteilwechsel:<br />
Das von Syntegon entwickelte Click-System sorgt<br />
für einen signifikant schnelleren Austausch ohne manuelle Nachjustierung<br />
der Formatteile – eine ideale Voraussetzung, um eine<br />
Vielzahl unterschiedlicher Produkte zeitsparend auf der gleichen<br />
Maschine zu verarbeiten. Die Bedienung des intuitiven Systems<br />
lässt sich mit minimalem Schulungsaufwand erlernen.<br />
Professioneller Service weltweit<br />
Von 23. bis 27. Oktober <strong>2023</strong> können Besucher:innen der SupplySide<br />
West in Las Vegas die GKF Capsylon 6005 an Stand 4227 live erleben<br />
und sich von ihrer Flexibilität und Effizienz überzeugen. Zusammen<br />
mit den High-Shear-Granulierern, Wirbelschichtanlagen<br />
und Kapselkontrollwaagen von Syntegon lässt sich die neue Kapselfüllmaschine<br />
zu einer kompletten Produktionseinheit kombinieren.<br />
Dazu gehört auch der passende Service: Kund:innen von Syntegon<br />
steht ein globales Netzwerk an Serviceexpert:innen zur Verfügung,<br />
die bei technischen Fragen und Wartungsarbeiten unterstützen<br />
sowie Schulungen für das Bedienpersonal durchführen. Außerdem<br />
gewährleisten Original-Ersatz- und -Formatteile von Syntegon<br />
stets optimale Maschinenfunktionen und damit eine reibungslose<br />
Produktion. So werden Produktionsrisiken minimiert – und Hersteller:innen<br />
können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.<br />
Die GKF Capsylon 6005 Kapselfüllmaschine kann<br />
dank zwei Dosierstationen und 48 Segmentbohrungen<br />
360.000 Kapseln pro Stunde befüllen.<br />
Syntegon Technology GmbH<br />
Blaufelder Straße 45<br />
D 74654 Crailsheim<br />
Telefon: +49 7951 4020<br />
eMail: packaging-ph@syntegon.com<br />
Internet: http://www.syntegon.com<br />
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Neues modulares Tragarmsystem<br />
HSH für den Einsatz von HMIs<br />
in Reinraumumgebung<br />
Ab sofort ist das modulare CAITRON Tragarmsystem HSH für alle CAITRON HMIs der Serien<br />
CS, CR und CT verfügbar. Pharmaunternehmen profitieren von der hohen Modularität des<br />
Tragarmsystems und können so ihre HMIs bedarfsorientiert in ihren Reinraumumgebungen<br />
installieren.<br />
„Mit dem neuen CAITRON Tragarmsystem HSH bieten wir Pharmaunternehmen<br />
maximale Flexibilität bei der Platzierung und Montage<br />
unserer HMIs“, so Andreas Hirt, Geschäftsführer der CAITRON GmbH.<br />
„Das Tragarmsystem HSH deckt praktisch alle Einsatzszenarien, wie wir<br />
sie in Reinraumumgebungen antreffen, ab – von Wand- und Deckenmontagen<br />
bis hin zur Anbringung auf mobilen Arbeitsstationen. Dank<br />
der Modularität und Variabilität vereinfacht HSH auch die nachträgliche<br />
Integration in bereits bestehende Produktionslinien, beispielsweise bei<br />
Linienumbauten.“<br />
Als zentrales Element des Tragarmsystems HSH dient ein Flansch,<br />
der das HMI über ein fixierbares Drehgelenk mit den unterschiedlichen<br />
Tragarmprofilen verbindet. Der Flansch kann jeweils um 90° versetzt<br />
auf dem HMI montiert werden. Im Zusammenspiel mit dem Flansch ermöglichen<br />
die Tragarme in unterschiedlichen Ausführungen als L-, I-<br />
und U-Halter die einfache Installation der HMIs gemäß der räumlichen<br />
Situation vor Ort.<br />
Hygienisches Design<br />
Das modulare Tragarmsystem HSH wurde speziell für den Einsatz der<br />
CAITRON HMIs in hygienesensiblen Bereichen und Reinräumen entwickelt.<br />
Die Kabelführung verläuft vollständig innerhalb des aus 100 Prozent<br />
Edelstahl gefertigten Tragarmsystems und bietet so keine Angriffspunkte<br />
für Schmutzanhaftungen. Die glatten Oberflächen der Tragarmkomponenten<br />
sind resistent gegen branchenübliche Reinigungsmittel,<br />
Säuren und Laugen. Alle Übergänge kommen ohne Nischen oder Senken<br />
aus, in denen sich Schmutzpartikel oder Reinigungsrückstände ansammeln<br />
könnten.<br />
Die Flanschabdeckung lässt sich für einen schnellen Zugriff auf die<br />
HMI-Anschlüsse in allen Ausführungen schnell und unkompliziert demontieren.<br />
Für IP65 steht sie als schraubenloser Bajonettverschluss, für<br />
IP69 als Variante mit Hygienicschrauben zur Verfügung.<br />
Vielfältiges Zubehör Der Flansch des Tragarmsystems HSH ist wahlweise<br />
auch als Variante mit wasserdichtem USB-Rundstecker oder<br />
Rohradapter für eine Tastaturhalterung verfügbar. Plattformkomponenten<br />
mit Standfüßen oder Hygienicrollen ermöglichen den mobilen<br />
Einsatz des Tragarmsystems. Zudem steht ein optionaler Haltegriff mit<br />
Rammschutz für die HMIs zur Verfügung.<br />
CAITRON GmbH<br />
Gewerbepark Edelweiss Nr. 4<br />
Telefon: +49 8389 2619990<br />
eMail: michael.hirt@caitron.de<br />
D 88138 Weißensberg<br />
http://www.caitron.de<br />
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BDC Außenansicht © Boehringer Ingelheim<br />
Boehringer Ingelheim baut Europas größtes Entwicklungszentrum für Biotechnologie<br />
Medikamente aus Zellen<br />
Ein Labor so groß wie fünf Fußballfelder und Investitionen in Höhe von 350 Mio. Euro: Der Pharmariese Boehringer Ingelheim,<br />
Deutschlands zweitgrößter Arzneimittelhersteller, hat im baden-württembergischen Biberach ein neues Entwicklungszentrum<br />
für Biotechnologie eröffnet. Dort werden Medikamente aus Zellkulturen entwickelt, die etwa zur Behandlung<br />
von Krebs oder Immunerkrankungen eingesetzt werden. Das auf Bau und Immobilien spezialisierte Beratungsunternehmen<br />
Drees & Sommer SE begleitete das Unternehmen von der Ausführungsplanung bis zur Inbetriebnahme.<br />
Biopharmazeutika gehören derzeit zu den am schnellsten wachsenden<br />
Arzneimittelsegmenten in der Pharmabranche. Sie eröffnen<br />
Therapiemöglichkeiten bei schweren Erkrankungen wie Krebs oder<br />
Multipler Sklerose. Der Standort Biberach ist weltweit das größte<br />
Forschungs- und Entwicklungszentrum von Boehringer Ingelheim.<br />
Im neuen Gebäudekomplex, dem Biologicals Development Center,<br />
stellen künftig rund 500 Mitarbeitende Wirkstoffe vom Labormaßstab<br />
bis zur klinischen Studie her.<br />
Um optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen, setzt das Unternehmen<br />
auf ein Reinraumkonzept, das sowohl Büro-, als auch Laborund<br />
Produktionsflächen integriert. „Das Gebäude stellt dem Bereich<br />
Development Biologicals modernste Infrastruktur und flexibles<br />
Equipment zur Verfügung. Durch das Gebäudekonzept bringen wir<br />
Mitarbeitende, die Prozesse entwickeln, Wirkstoffe herstellen und<br />
die Moleküle verstehen, in einen sehr offenen Austausch. Sie werden<br />
hier zukünftig eng zusammenarbeiten und Entwicklung auf<br />
höchstem Niveau betreiben“, erklärt Ralf Schumacher, Leiter der<br />
biotechnologischen Entwicklung bei Boehringer Ingelheim.<br />
Hohe Anforderungen an das Projektmanagement<br />
Das Pharmaunternehmen stellte dabei hohe Anforderungen an den<br />
Neubau: „Die Qualitätsansprüche in Life Sciences-Projekten sind<br />
enorm, der Zeitdruck bei Super-Fast-Track-Projekten extrem“, erklärt<br />
Stefan Göstl, Associate Partner und Head of Life Sciences &<br />
Chemicals bei Drees & Sommer. „Die pharmazeutischen Qualitätssicherungssysteme<br />
müssen bereits in der Planungs- und Bauphase<br />
berücksichtigt werden, ansonsten lassen sich Termin- und Kostenrahmen<br />
nicht halten. Wir setzen daher auf das sogenannte integrierte<br />
Projektmanagement, das Planung, Bau und Prozesstechnik als<br />
Einheit definiert und optimal aufeinander abstimmt.“<br />
Bei Boehringer Ingelheim startete Drees & Sommer mit einer<br />
360-Grad-Analyse des laufenden Projekts, um einen genauen<br />
Überblick über den Status Quo zu erhalten und daraus die weiteren<br />
Schritte abzuleiten. Im Anschluss übernahm das Team diverse Leistungen<br />
im Bereich Projekt Management Office (PMO), unterstützte<br />
bei der Durchführung der Lean Systeme, beim Auftragnehmerma-<br />
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Pressetreffen © Boehringer Ingelheim<br />
nagement sowie der Inbetriebnahmeunterstützung und wirkte beim<br />
Umzugsmanagement und der Steuerung des Pendenzenmanagements<br />
mit.<br />
Geführte Inbetriebnahme – Qualität von Anfang an<br />
Noch vor dem Abzug der letzten Gewerke stand die Inbetriebnahme<br />
des neuen Entwicklungszentrums an. Laut den Erfahrungswerten<br />
von Stefan Göstl ist diese letzte Phase vor dem Handover nicht nur<br />
zeitlich signifikant, sondern auch finanziell: „Die enorme Komplexität<br />
der Branche, hohe Sicherheitsstandards und die im Rahmen<br />
der Inbetriebnahme einzuhaltenden Regularien führen dazu, dass<br />
sich die Inbetriebnahme von Neuanlagen auf acht bis fünfzehn<br />
Facts:<br />
BIOLOGICALS <strong>DE</strong>VELOPMENT CENTER:<br />
HOCHMO<strong>DE</strong>RNE FORSCHUNGSINFRASTRUKTUR<br />
ECKDATEN<br />
> Baubeginn: 2018<br />
> Fertigstellung: Frühjahr <strong>2023</strong><br />
> Investment: rund 350 Mio. Euro<br />
> 500 neue Arbeitsplätze unter Vollauslastung<br />
> 34.500 m2 auf acht Stockwerken<br />
mit rund 450 Einzelanlagen<br />
> Gebäudeart: Forschung & Entwicklung, Reinraum,<br />
Produktion, Büro<br />
BESON<strong>DE</strong>RHEITEN GEBÄU<strong>DE</strong><br />
> Größtes europäisches Entwicklungszentrum<br />
für Biotechnologie<br />
> Zusammenführung der biologischen Analytik,<br />
Prozessentwicklung sowie Medikamentenherstellung<br />
für klinische Studien<br />
> Integriertes Projektmanagement & Büroflächen ‚<br />
nach Smart Working Prinzip<br />
> Koordination einer Vielzahl involvierter Firmen<br />
DREES & SOMMER-LEISTUNGEN<br />
> 360-Grad-Analyse, Project Management, Office-Services<br />
> S-Kurven Tracking zum Soll-Ist-Abgleich<br />
des Projektfortschritts<br />
> A-Kurven Tracking zum Workload Balancing<br />
> Teilprojekt-Dashboards zur Steuerung von bspw.<br />
der Qualifizierungsphase,<br />
> Doc.Control Matrix / LODs, Standard Workflows<br />
Prozent der Gesamtinvestitionen beläuft. Mangelnde Kenntnisse<br />
oder falsche Entscheidungen schlagen dabei schnell sehr teuer zu<br />
Buche. Denn jede Inbetriebnahme ist anders und erfordert spezielle<br />
Kenntnisse und individuelle Lösungen.“ Die Ursache dafür liegt<br />
hauptsächlich in der Vielfalt und Verschiedenartigkeit der Qualitäten,<br />
Ressourcen und nicht zuletzt der neuen Projektbeteiligten, die<br />
in dieser Phase eines Projekts mitunter erstmals einzubinden sind.<br />
Damit treffen unterschiedliche, teils divergierende Interessen sowie<br />
differierende Wissensstände und Kompetenzen von Projektbeteiligten,<br />
Nutzern und Stakeholdern aufeinander, die es zu berücksichtigen<br />
gilt.<br />
Zentrales Project Management Office gibt Struktur<br />
„Um die Transparenz der tatsächlichen Projektstände zu erfassen,<br />
haben wir ein stringentes Reporting und diverse Tracking-Tools<br />
implementiert“, sagt Ulrich Kaufmann, Associate Partner der Drees<br />
& Sommer SE. Besonders wichtig ist dabei ein klar strukturiertes<br />
Schnittstellenmanagement. Aus gutem Grund: In der Regel greifen<br />
die Vielzahl an involvierten Firmen und deren individuell vertraglich<br />
vereinbarten Lieferumfänge nicht 1:1 ineinander. Hier ist es besonders<br />
wichtig, Lücken rechtzeitig aufzudecken und zu schließen.<br />
Ein spezielles Progress Tracking & Reporting Tool stellt den ursprünglich<br />
geplanten und den tatsächlichen Projektfortschritt<br />
gegenüber. Es fungiert als Frühwarnsystem, das es erlaubt, aufkommende<br />
Herausforderungen früh zu erkennen und aktiv zu verringern.<br />
Ulrich Kaufmann zufolge kommt es neben den richtigen Tools<br />
aber auch auf die Erfahrungswerte an: „Jede noch so vermeintlich<br />
kleine falsche Entscheidung kann sich negativ auf das Gesamtprojekt<br />
auswirken und teure Verzögerungen oder Nachträge zur Folge<br />
haben.“<br />
Auch für die Inbetriebnahme war das PMO wesentlicher Bestandteil<br />
des Leitungsteams. Es implementierte eine maßgeschneiderte<br />
Projektstruktur, erstellte Reportings, koordinierte Kosten sowie Termine<br />
und garantierte eine vollständige Dokumentation für Boehringer<br />
Ingelheim.<br />
Drees & Sommer SE<br />
Geisenhausenerstraße 17<br />
81379 München<br />
Deutschland<br />
eMail: lifesciences@dreso.com<br />
Internet: https://www.dreso.com/life-sciences<br />
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Exyte plant Erwerb von Reinstmedien-Spezialisten Intega<br />
Weiterer Ausbau des Ausrüstungsund<br />
Servicegeschäfts<br />
– Exyte-CEO Dr. Büchele: „Mit der Übernahme von Intega stärken wir unsere vertikale Integration<br />
und vertiefen unsere Wertschöpfung.“<br />
– Intega deckt gesamte Breite von Entwicklung bis zu Projektabwicklung ab<br />
– Anhaltendes Wachstum in Zielbranchen wie Halbleiter, Life Sciences und Pharma<br />
Exyte beabsichtigt den Erwerb der Intega GmbH, einem Spezialisten<br />
für Reinstmedien-Technologien. Entsprechende Vereinbarungen<br />
wurden von Exyte und der privaten Investmentgesellschaft Nimbus,<br />
dem derzeitigen Eigentümer von Intega, unterzeichnet. Intega<br />
entwickelt, plant und realisiert Reinstmedien-Systeme. Die Systeme<br />
des Unternehmens versorgen Halbleiterfertigungsanlagen und<br />
andere hochtechnologische Produktionsanlagen mit Gas, Wasser<br />
und anderen Chemikalien. Intega hat seinen Sitz in München und<br />
beschäftigt rund 300 Mitarbeitende. Das Unternehmen erzielt ein<br />
Umsatzniveau von rund 60 Millionen Euro. Die Transaktion steht<br />
unter dem Vorbehalt der erforderlichen kartellbehördlichen Genehmigungen.<br />
Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.<br />
Intega wurde 1946 gegründet und ist heute an sieben Standorten<br />
in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv. Zu den Kunden<br />
zählen internationale Markt- und Technologieführer aus der Halbleiter-,<br />
Automobil-, Chemie- und Pharmaindustrie. Mit der Übernahme<br />
von Intega treibt Exyte seine Strategie der vertikalen Integration<br />
voran. Diese sieht eine Stärkung des Geschäfts im Bereich geschäftskritischer<br />
Technologien und Dienstleistungen vor. Der 2021<br />
gegründete Geschäftsbereich Technology & Services (T&S) besteht<br />
aus Unternehmen, die Installationsdienstleistungen und essenzielle<br />
Komponenten für die Halbleiter-, Batterie-, und Biopharmaindustrie<br />
anbieten. Intega ergänzt das bestehende Portfolio von Exyte<br />
perfekt.<br />
Weiteres Wachstum des Technologieund<br />
Dienstleistungsgeschäfts<br />
„Mit der Übernahme von Intega stärken wir unsere vertikale Integration.<br />
Das Angebot und die regionale Präsenz von Intega ergänzen<br />
unseren Geschäftsbereich Technology & Services hervorragend.<br />
Dies ist der nächste strategische Schritt zum Ausbau unserer Kompetenz<br />
im Bereich kritischer Subsysteme für Hightech-Anlagen,<br />
insbesondere in der Halbleiterindustrie. Darüber hinaus wird Intega<br />
den Kern unserer europäischen Serviceaktivitäten bilden. Durch die<br />
Zusammenarbeit von Exyte und Intega werden neue Wachstums-<br />
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Seite 12/72
treiber entstehen, die letztlich für unsere Kunden von Vorteil sein<br />
werden“, sagt Exyte-CEO Dr. Wolfgang Büchele.<br />
„Mit Exyte gewinnt Intega einen strategischen Eigentümer, der<br />
unsere langfristige Entwicklung begleiten und fördern wird. Beide<br />
Unternehmen, auf unterschiedlichen Ebenen der Wertschöpfungskette<br />
aktiv, arbeiten seit Jahrzehnten erfolgreich zusammen. Exyte<br />
ist der perfekte Partner für unsere Expansion in der DACH-Region<br />
und weltweit, für unsere geplante Geschäftsentwicklung sowie für<br />
die weitere Stärkung und Umsetzung unserer Strategie. Sowohl bestehende<br />
und neue Kunden als auch unsere Mitarbeiterinnen und<br />
Mitarbeiter werden von den vereinten Kräften von Exyte und Intega<br />
profitieren“, sagt Paul Metten, Geschäftsführer von Intega.<br />
„Seit unserer Übernahme von Intega im Jahr 2018 haben wir<br />
das Unternehmen gemeinsam erfolgreich strategisch weiterentwickelt<br />
und es geschafft, auf eigenständiger Basis einen starken<br />
Wachstumskurs zu realisieren, sowohl in Bezug auf Umsatz als auch<br />
Rentabilität. In dieser Zeit hat Intega gemeinsam mit Nimbus seine<br />
Marktposition durch Innovationen und hervorragende Kundenorientierung<br />
deutlich ausgebaut. Wir sind davon überzeugt, dass Exyte<br />
der perfekte Partner ist, um die nächste Wachstumsphase zu realisieren“,<br />
betont Henning Andresen, Managing Partner bei Nimbus.<br />
Akquisitionen als Teil der Zukunftsagenda „Next Level“<br />
Exyte verfolgt derzeit erfolgreich seinen „Pathway to Ten“, das Ziel,<br />
bis 2027 einen Umsatz von zehn Milliarden Euro zu erreichen. Dazu<br />
hat das Unternehmen die Zukunftsagenda „Next Level“ definiert.<br />
Der Umsatz in allen Geschäftssegmenten soll weiter steigen, auch<br />
durch strategische Akquisitionen.<br />
Die Vereinbarung zur Übernahme von Intega ist nach der Übernahme<br />
der US-Unternehmen Critical Process Systems Group (CPS)<br />
im Jahr 2021 und Airgard, Inc. im vergangenen Jahr die dritte Akquisition<br />
zur Stärkung des Geschäftsbereichs Technology & Services.<br />
Mit diesen Akquisitionen erweiterte Exyte das Portfolio von T&S um<br />
Systeme für die Chemikalien- und Gasversorgung sowie für das Abgasmanagement.<br />
Diese kommen unter anderem in der Halbleiterund<br />
Life Sciences-Industrie zum Einsatz.<br />
Im Jahr 2022 verdoppelte der Bereich Technology & Services<br />
seinen Umsatz nahezu auf 775 Millionen Euro (2021: 427 Millionen<br />
Euro), was rund 10 Prozent des Gesamtumsatzes der Gruppe entsprach.<br />
Der starke Wachstumskurs spiegelt sich auch im Auftragseingang<br />
des Bereichs in Höhe von 1,1 Milliarden Euro im Jahr 2022<br />
wider. Mittelfristig soll der Geschäftsbereich Technology & Services<br />
seinen starken Wachstumskurs organisch und durch weitere Akquisitionen<br />
fortsetzen.<br />
Exyte Technology GmbH<br />
Rosine-Starz-Straße 2-4<br />
D 71272 Renningen<br />
Telefon: +49 711 8804 1215<br />
eMail: info@exyte-technology.net<br />
Internet: http://www.exyte-technology.net<br />
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> 05-<strong>2023</strong> Seite 13/103
Reinraum Ausbau bei Semikron Danfoss in Flensburg © Caverion GmbH<br />
Caverion baut Reinraum für<br />
Semikron Danfoss<br />
Caverion Deutschland plant, baut und qualifiziert einen Reinraum<br />
der ISO-Klasse 8 für Semikron Danfoss. Der Hersteller für Leistungselektronik<br />
erweitert damit seine Produktionsflächen an dessen<br />
Standort in Flensburg um 4.200 m². Die Leistungen des Gebäudetechnik-Spezialisten<br />
umfassen Decke und Wände des Reinraums<br />
inklusive der technischen Gewerke Elektro, Automatisierung<br />
mit dazugehörigem Monitoring, Kälte, Lüftung, Heizung, Sprinkler,<br />
Druckluft sowie die Medienversorgung inklusive Anschluss aller<br />
Maschinen. Der Auftragswert umfasst rund EUR 15 Mio. Die Arbeiten<br />
durch Caverion werden voraussichtlich im zweiten Quartal 2024<br />
abgeschlossen sein.<br />
„Seit über 10 Jahren ist Caverion unser Partner im Bereich des operativen<br />
Facility Managements sowie bei der Umsetzung von Gebäudeprojekten“,<br />
sagt Owe Andresen, Leiter Real Estate und Facility Management<br />
für die Region CER bei Semikron Danfoss. „Ein Grund,<br />
warum wir Caverion dieses anspruchsvolle Projekt anvertrauen.“<br />
„Der Kunde kennt uns gut und verlässt sich auf unser Know-how“,<br />
erklärt Manfred Simmet, CEO der Caverion Deutschland. „Für dieses<br />
Projekt wurde eine Dauer von neun Monaten von der Planung<br />
bis zur Qualifizierung und Abnahme veranschlagt – ein sehr ambitioniertes<br />
Ziel. Bisher sind wir im Plan.“<br />
In einem Reinraum der ISO-Klasse 8 ist laut ISO 14644-1 die Anzahl<br />
luftgetragener Partikel je m³ auf 3.520.000 mit einer Größe von 0,5<br />
μm beschränkt. Diese Reinraumklasse ist für die Produktion etwa<br />
von Halbleiterbauelementen notwendig. Um diese Bedingungen jederzeit<br />
aufrecht erhalten zu können, installieren die Caverion Reinraum-Experten<br />
zwei Lüftungsanlagen, die je 80.000 m³ Luft pro<br />
Stunde umwälzen, und eine Druckluftanlage, die 1.500 m³/h erzeugt.<br />
Die geplanten Kältemaschinen haben eine Leistung von 1,5 MW.<br />
Reinraum Ausbau bei Semikron Danfoss in Flensburg © Caverion GmbH<br />
Caverion Deutschland GmbH<br />
D 8<strong>09</strong>92 München<br />
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Seite 14/72
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Ob in Reinräumen bei der Pharmaproduktion oder in Hygienebereichen bei der Lebensmittelverarbeitung:<br />
Die PalVac Krane sorgen in Kombination mit den Vakuum-Schlauchhebern PalVac Hygienic für ergonomische<br />
Handhabung und effizienten Materialfluss. (Bild: J. Schmalz GmbH)<br />
Handling im Hygieneund<br />
Ex-Bereich: alles picobello<br />
Das neu im Portfolio von Schmalz verfügbare Vakuum-Handhabungssystem „PalVac Sprint Hygienic“ bewegt schwere Lasten<br />
in Reinräumen und Hygienebereichen. Durch geschicktes Design und den Einsatz hochwertiger Materialien lässt sich<br />
der Schlauchheber schnell und einfach reinigen, Schmutz hat keine Chance.<br />
Der Vakuum-Schlauchheber PalVac Sprint Hygienic unterstützt<br />
Fachkräfte in Hygienebereichen und Reinräumen bei der Handhabung<br />
von Gebinden wie Säcken, Fässern und Kanistern. Er eignet<br />
sich für häufiges und schnelles Heben und Bewegen schwerer Lasten.<br />
Durch die polierten Edelstahl-Oberflächen mit gleichmäßiger<br />
Maserungsrichtung können sich kaum Anhaftungen festsetzen<br />
und Reinigungsmittel gut abfließen. Dazu tragen auch die riss- und<br />
spaltfrei verschliffenen Schweißnähte bei. Die Metallkomponenten<br />
aus Edelstahl V2A / SAE 304 und der abwischbare Schutzschlauch<br />
sind gegen viele Reinigungsmittel beständig, das System lässt sich<br />
werkzeuglos demontieren.<br />
Lasten bis 50 Kilogramm bewegen<br />
Die Handhabungslösung besteht aus einem Vakuum-Schlauchheber<br />
und einem Kran. Tri-Clover-Verbindungen verbinden Hubeinheit,<br />
Bedienpanel und Greifer. Die Greifer-Dichtungen sind aus<br />
FDA-konformem Silikon, das für den direkten Einsatz auf Lebensmitteln<br />
geeignet ist. Der in den Schlauchheber integrierte HEPA-<br />
Filter schützt das Hubschlauchinnere vor Verunreinigungen. Eine<br />
Differenzdruckanzeige informiert über den Verschmutzungsgrad<br />
der Filterelemente, sodass zum richtigen Zeitpunkt ein Wechsel<br />
stattfinden kann. Ein elektrisches Gebläse erzeugt das Vakuum, das<br />
Traglasten bis 50 Kilogramm bewegt. Individuell abgestimmte Sauggreifer<br />
eignen sich für unterschiedliche Werkstücke. Die Bedieneinheit<br />
mit Bügelgriff ermöglicht das Heben, Senken und Lösen der<br />
L a st .<br />
Großer Aktionsradius<br />
PalVac Edelstahl-Schwenkkrane von Schmalz sorgen für den nötigen<br />
Aktionsradius des PalVac Schlauchhebers. Ebenfalls aus Edelstahl<br />
und hygieneoptimiert eignen sie sich perfekt für den Einsatz in<br />
allen Bereichen, in denen Sauberkeit essenziell ist. Das rautenförmige<br />
Kranprofil reduziert dabei horizontale Flächen und vereinfacht in<br />
die Reinigung des Krans. Die Krane lassen sich individuell für unterschiedliche<br />
Einsätze konfigurieren und erlauben eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit<br />
sowie Positioniergenauigkeit. Sie unterstützen das<br />
ergonomische und ermüdungsfreie Handling. Die Kransäule eignet<br />
sich für die Boden- oder Deckenmontage, das Schwenklager ermöglicht<br />
Bewegungen um 220 Grad. Mitarbeitende können die Leichtgängigkeit<br />
des Krans über eine Stellschraube justieren. Je nach Anwendung<br />
arbeitet der PalVac Kran mit einem konventionellen oder<br />
einem Knickarm-Ausleger.<br />
J. Schmalz GmbH D 72293 Glatten<br />
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />
Seite 16/72
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ABN Cleanroom Technology ist ein Unternehmen, das sich<br />
auf die Planung, den Bau, die Validierung und die Wartung von<br />
Reinräumen spezialisiert hat und über fundiertes Fachwissen in<br />
den Bereichen Gesundheitswesen, Hightech, Biowissenschaften,<br />
Pharmazie und Automobilbau verfügt.<br />
Die Abkehr vom konventionellen Reinraumansatz mindert die<br />
potenziellen Risiken des Scheiterns, die damit verbunden sind,<br />
jedes Projekt von Grund auf neu zu beginnen. Stattdessen nutzen<br />
wir den Vorteil, Bausteine zu konfigurieren, um hochwertige<br />
Reinräume zu schaffen, die auf die Bedürfnisse unserer Kunden<br />
zugeschnitten sind. Dieses Konzept der ‘Legolisierung’ von<br />
Reinraumprojekten hat sich als erfolgreich erwiesen und uns als<br />
Vorreiter im Bereich der Reinraumtechnik etabliert.<br />
info@abn-cleanroomtechnology.de +32 (0)89 32 10 80<br />
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> 05-<strong>2023</strong> Seite 17/103<br />
www.abn-cleanroomtechnology.de<br />
Sales & service office: Germany
Fachverband industrielle Teilereinigung auf der parts2clean <strong>2023</strong><br />
Wissen, Innovationen<br />
und Unterstützung für<br />
technische Sauberkeit<br />
Im Mittelpunkt des ebenso attraktiven wie informativen FiT-Programms<br />
auf der parts2clean stehen Wissenstransfer, Information und Innovation<br />
für stabile, nachhaltige und kosteneffiziente Reinigungsprozesse.<br />
Die industrielle Bauteilreinigung ist ein Querschnittsthema, an<br />
dem kein fertigendes Unternehmen vorbeikommt. Sie beeinflusst<br />
Produktqualität und Kosten. Für die nachhaltige und effiziente Erfüllung<br />
definierter Vorgaben zur technischen Sauberkeit bietet der<br />
Fachverband industrielle Teilereinigung e. V. (FiT) bei der diesjährigen<br />
parts2clean (Halle 10, Stand B02) umfangreiche Unterstützung.<br />
Das ebenso attraktive wie informative Programm des Navigators der<br />
industriellen Bauteilreinigung beinhaltet Präsentationen und spannende<br />
Vorträge zu neuen Trends und Entwicklungen sowie aktuellen<br />
Aufgabenstellungen. Ein Highlight ist die Verleihung des zweiten,<br />
mit 10.000 Euro dotierten FiT2clean-Awards am 28. September<br />
<strong>2023</strong>.<br />
Ohne ausreichende Bauteilsauberkeit lässt sich weder die Qualität<br />
nachfolgender Prozesse noch des fertigen Produkts sicherstellen.<br />
Die Aufgabenstellungen in der Bauteilreinigung und die Anforderungen<br />
an die technische Sauberkeit haben sich durch neue<br />
und modifizierte Produkte sowie veränderte Fertigungs- und Fügetechnologien<br />
in den letzten Jahren jedoch gewandelt. Ebenso sind<br />
die Ansprüche an die Energie-, Ressourcen- und Kosteneffizienz<br />
stark gestiegen. Als das Kompetenznetzwerk und Navigator für die<br />
industrielle Bauteilreinigung hat der Fachverband industrielle Teilereinigung<br />
(FiT) e. V. sein Informationsangebot für die diesjährige<br />
parts2clean vom 26. bis 28. September in Stuttgart auf diese Veränderungen<br />
abgestimmt.<br />
FiT-Mitglieder präsentieren<br />
Die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten FiT2clan Awards am<br />
dritten Messetag auf der Aktionsfläche FiT-Messestands zählt<br />
sicher zu den Highlights der diesjährigen parts2clean.<br />
Bildquelle: FiT<br />
Das ebenso attraktive wie informative Programm auf der FiT-Aktionsfläche<br />
ist darauf ausgerichtet, stabile, nachhaltige und kosteneffiziente<br />
Reinigungsprozesse sicherzustellen. Am ersten Messetag<br />
bieten FiT-Mitglieder dafür Knowhow und informieren über Lösungsansätze.<br />
Besucher werden dabei beispielsweise in die geheimnisvolle<br />
Welt der Ultraschallreinigung und Kavitation entführt und<br />
können sicher sein, dass die Funktionsweise der „Magic-Box Ultraschallgerät“<br />
für sie anschließend durchschaubar geworden ist.<br />
Anhand von praktischen Beispielen aus der Medizin- und Pharmatechnik<br />
wird dargelegt, warum die CO2-Schneestrahlreinigung<br />
eine Alternative in diesen Branchen darstellen kann. Vorgestellt<br />
werden in diesem Vortrag auch erzielbare Sauberkeitswerte hinsichtlich<br />
partikulärer und vor allem chemischer Verunreinigungen.<br />
Sind Lösemittel besser als ihr Ruf? Diese Frage wird ebenfalls auf<br />
der FiT-Aktionsfläche beantwortet. Stabile und kontrollierte Reini-<br />
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />
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gungsprozesse – Anwendungsspezialisten präsentieren und diskutieren<br />
praxisorientierte Lösungen für typische Problemstellungen in<br />
diesem Bereich. Die Rolle, die Artificial Reality-Lösungen bei der digitalen<br />
Präsentation und Demonstration von Funktionen und Komponenten<br />
sowie deren Zusammenspiel im Inneren verschiedener<br />
Reinigungsanlagen übernehmen kann, zeigt eine digitale Produktvorstellung.<br />
Welche Vorteile ein effizientes Werkstückträgersystems<br />
beim schonenden Transport, der sicheren Lagerung und einwandfreien<br />
Reinigung bietet wird ebenfalls thematisiert.<br />
FiT für die Branche<br />
Das Vortragsprogramm des zweiten Messetages gewährt Einblicke<br />
in verschiedene Arbeitsthemen des Fachverbands. So stellt unter<br />
anderem der DIN-Normungsausschuss den aktuellen Stand seiner<br />
Normungsarbeit „Bauteilreinigung und Sauberkeit von metallischen<br />
Komponenten im Herstellungsprozess“ vor. Projekte und Ergebnisse,<br />
beispielsweise die neue Leitlinie „Trocknung und deren Bedeutung<br />
für die Erreichung spezifizierter Sauberkeitsanforderungen“<br />
und zum „Richtlinienwerk Prozesslösungen“ aus den Fachausschüssen<br />
des FiT werden ebenfalls präsentiert. In einem offen Diskussionsforum<br />
findet darüber hinaus ein Erfahrungsaustausch zum Thema<br />
Nachhaltigkeit in der Teilereinigung statt.<br />
FiT2clean Award und Innovationen<br />
Ein Highlight erwartet die Besucher der FiT-Aktionsfläche am dritten<br />
Messetag (28. September <strong>2023</strong>) mit der Verleihung des FiT2clean<br />
Awards. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird in diesem Jahr<br />
zum zweiten Mal vergeben. Spannend wird es aber schon vor der<br />
Bekanntgabe des Gewinners, wenn alle drei Finalisten ihre eingereichten<br />
Innovationen für aktuelle Herausforderungen in der Bauteilreinigung<br />
präsentieren.<br />
Unterstützung durch Grundlagenwissen und Handlungsempfehlungen<br />
sowie eine technologieübergreifende Erstberatung für<br />
die vielfältigen Aufgabenstellungen in der industriellen Teilereinigung<br />
steht an allen drei Messetagen auf der Agenda des Fachverbands.<br />
Halle 10, Stand B02<br />
Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) e.v.<br />
Geschäftsstelle<br />
Hauptstraße 7<br />
D 72639 Neuffen<br />
Phone: +49 7025 84340<br />
Fax: +49 7025 843420<br />
email: info@fit-online.org<br />
Internet: http://www.fit-online.org<br />
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Wirtschaftliche Oberflächenreinigung<br />
Bauteile umweltschonend<br />
von Schmutz befreien<br />
Fronius unterstützt Anwender bei der Oberflächenreinigung<br />
mit einer automatischen und einer manuellen<br />
Lösung. In beiden Fällen gilt: Nie war Sauberkeit so<br />
einfach.<br />
Um Prozessschritte wie Schweißen, Kleben, Dichten, Lackieren,<br />
Bedrucken und Löten in guter Qualität durchführen zu können,<br />
müssen die Fachkräfte zuvor Verunreinigungen entfernen. Besonders<br />
umweltschonend und wirtschaftlich gelingt die industrielle<br />
Oberflächenreinigung mit Acerios, der heiß-aktiven Plasmatechnologie<br />
von Fronius.<br />
Das automatische System ist platzsparend und der Nutzer<br />
kann es durch unterschiedliche Interface-Varianten sehr einfach<br />
in automatisierte Prozesse und Produktionslinien integrieren.<br />
Vordefinierte Jobeinstellungen reduzieren die Einarbeitungsphase<br />
und machen das Gerät intuitiv bedienbar. So bietet Acerios<br />
eine kostengünstige und effiziente Technologie zur Bauteilreinigung.<br />
Oberflächen und Schweißnähte manuell reinigen<br />
Mit der neuesten Generation des MagicCleaners von Fronius reinigen<br />
Anwender Edelstahloberflächen und WIG-Schweißnähte besonders<br />
einfach manuell. Diese innovative Geräteserie ist schnell, effektiv und<br />
Besonders umweltschonend und wirtschaftlich gelingt die industrielle<br />
Oberflächenreinigung mit Acerios, der heiß-aktiven Plasmatechnologie<br />
von Fronius. (Bildnachweis: Fronius International GmbH)<br />
umweltschonend. Zusätzlich können die Werkzeuge WIG-Schweißnähte<br />
glänzend polieren und Oberflächen beschriften.<br />
Der MagicCleaner dosiert den Elektrolyten präzise an die gewünschte<br />
Stelle. Die mitgelieferten Pads und Bürsten dringen auch<br />
in Ecken und Zwischenräume vor. Damit säubern Metallverarbeiter<br />
die Oberflächen bei minimalem Materialeinsatz sehr gründlich.<br />
Elektrochemisches Reinigen ist zudem deutlich ressourcenschonender<br />
als herkömmliches Beizen in Chemikalienbädern.<br />
Fronius International GmbH<br />
A 4643 Pettenbach<br />
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Das trockene Elektropolieren eignet sich auch optimal für die Bearbeitung von Lifestyle-Produkten, hier ein Tamper<br />
Trockenes Elektropolieren – mehr Nachhaltigkeit in der Oberflächenbearbeitung<br />
Perfekte Hochglanz-Oberflächen<br />
reproduzierbar und ressourcenschonend<br />
herstellen<br />
Steigende Ansprüche an die Oberflächengüte bei gleichzeitig höheren<br />
Anforderungen an die Reproduzierbarkeit, Nachverfolgbarkeit<br />
sowie Ressourceneffizienz der Prozesse erfordern beim Oberflächenfinish<br />
angepasste Verfahren. Mit dem DryLyte-Verfahren bietet<br />
Rösler Oberflächentechnik eine innovative Lösung für das Elektropolieren<br />
anspruchsvoller, metallischer Bauteile. Im Gegensatz zu<br />
klassischen elektrochemischen Polierverfahren erfolgt die automatisierte<br />
Bearbeitung mit elektrolythaltigen, festen Partikeln in einem<br />
trockenen Umfeld. Säurebäder oder Prozessflüssigkeiten entfallen<br />
gänzlich. Zu den Vorteilen zählen neben einer hohen Geometrietreue<br />
und einem insgesamt verbesserten Oberflächenergebnis ein<br />
verringerter CO2-Fußabdruck und reduzierte Entsorgungskosten.<br />
Die kostenintensive und komplexe Aufbereitung von verbrauchten<br />
Prozessflüssigkeiten entfällt komplett und die Werkstücke kommen<br />
sauber aus dem Bearbeitungsverfahren.<br />
Ob optische oder funktionale Eigenschaften – die Oberflächenbearbeitung<br />
steht vor vielerlei Herausforderungen. So sind einerseits<br />
höhere Anforderungen an die Oberflächenrauheit sowie die<br />
Geometrietreue des Bauteils zu erfüllen, aber gleichzeitig muss der<br />
Prozess wirtschaftliche und ökologische Kriterien erfüllen. Themen<br />
wie der Energiebedarf und Ressourcenverbrauch sowie die Vermeidung<br />
von potenziell gefährlichen Substanzen und Abfall rücken<br />
immer stärker in den Fokus. In vielen Fällen werden darüber hinaus<br />
reproduzierbare und lückenlos nachvollziehbare Prozesse gefordert.<br />
Mit Verfahren wie beispielsweise einer manuellen Bearbeitung oder<br />
klassischem Elektropolieren mit flüssigen Elektrolyten lassen sich<br />
diese Anforderungen nicht oder nur bedingt erfüllen. Eine innovative<br />
Lösung für die reproduzierbare Bearbeitung anspruchsvoller und<br />
geometrisch komplexer Bauteile aus leitfähigen Metallen stellt hier<br />
die innovative DryLyte-Technologie von GPA Innova, einem Partner<br />
der Rösler Oberflächentechnik, dar.<br />
Vom Entgraten bis zur Hochglanzpolitur – nachhaltig<br />
und effizient<br />
Das automatisierte Verfahren vereinfacht und standardisiert unterschiedliche<br />
Oberflächenbehandlungen vom Entgraten, Glätten und<br />
Schleifen bis zum Polieren mit Spiegelglanz sowie die Nachbearbeitung<br />
additiv gefertigter Bauteile. Das trockene Elektropolieren kann<br />
dabei je nach Ausgangszustand der Oberfläche und gefordertem<br />
Bearbeitungsergebnis als Finish-Prozess in Kombination mit bekannten<br />
Gleitschliff-, Strahl-, und sonstigen Vorschleifverfahren<br />
oder alleine eingesetzt werden.<br />
Die DryLyte-Technologie basiert auf dem Prinzip des elektrochemischen<br />
Oberflächenabtrags. Allerdings kommen für den<br />
Metallabtrag keine flüssigen Elektrolyte, sondern eine Vielzahl<br />
unterschiedlich großer Polymerkügelchen mit einem an die Anwendung<br />
angepassten, integrierten Elektrolytmedium zum Einsatz.<br />
Im Gegensatz zum klassischen Elektropolieren entstehen daher<br />
keine gesundheitsgefährdenden Dämpfe, die eine energieintensive<br />
Absaugung und spezielle Schutzausrüstung für das Personal notwendig<br />
machen. Da von der Oberfläche abgetragenes Material vom<br />
Elektrolytmedium aufgenommen wird, gelangen auch keine Stäube<br />
oder Metallpartikel, wie bei manuellen Schleif- und Polierprozessen,<br />
in die Umgebung. Ein stabiles Bearbeitungsergebnis wird über<br />
die gesamte Lebensdauer des Elektrolytmediums erzielt. Ein Aus-<br />
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Seite 21/72
Im Gegensatz zum konventionellen Elektropolieren wird im DryLyte-Prozess Material nur von den Rauigkeitsspitzen der Oberfläche<br />
abgetragen. Der Materialabtrag ist daher vergleichsweise gering und die Bauteilgeometrie bleibt erhalten.<br />
tausch ist erst erforderlich, wenn das Trockenelektrolyt aufgrund<br />
des Metalleintrags gesättigt ist, für das dann eine ähnliche Entsorgung<br />
wie bei den Schleifmitteln stattfindet. Der Sättigungsgrad des<br />
Elektrolyten wird von der Maschine erfasst und das Bedienpersonal<br />
permanent über den Zustand und die noch zur Verfügung stehende<br />
Nutzungsdauer informiert. So kann immer gewährleistet werden,<br />
dass reproduzierbare Ergebnisse am Bauteil erreicht werden und<br />
eine optimale Ausnutzung des Elektrolyten erfolgt. Dies verringert<br />
die anfallenden Arbeits- und Entsorgungskosten. Parallel dazu wird<br />
aufgrund der hohen Ressourceneffizienz der CO2-Fußabdruck der<br />
Produkte reduziert.<br />
Präzise, schonend und geometrieerhaltend bearbeiten<br />
Beim trockenen Elektropolieren bewegen sich die fixierten Bauteile<br />
langsam durch das Elektrolytmedium, wobei eine homogene<br />
Umströmung stattfindet. Bauteilabhängig können auch Innenbearbeitungen<br />
erfolgen, welche durch spezielle Elektroden ermöglicht<br />
werden. Material wird verfahrensbedingt hauptsächlich von den<br />
Rauigkeitsspitzen auf der Oberfläche entfernt. Der Materialabtrag<br />
ist daher vergleichsweise gering und erfolgt sehr schonend. Die bearbeiteten<br />
Bauteile weisen eine homogene Oberfläche ohne Abdrücke,<br />
Musterbildung oder Orangenhauteffekte auf. Selbst bei filigranen<br />
und komplexen Geometrien kommt es durch die Bearbeitung<br />
zu keinen Mikrokratzern oder Brüchen.<br />
Die gezielte und „kontrollierte“ Bearbeitung stellt einerseits<br />
sicher, dass bei Präzisionsteilen, wie beispielsweise Maschinenwerkzeugen<br />
sowie Werkzeugen für die Pharmaindustrie, die<br />
Bauteilgeometrie nicht verändert wird und Kanten nicht abgerundet<br />
werden. Andererseits minimiert die effektive Glättung<br />
der Oberfläche die Entstehung von Rissen und Kratern. Daraus<br />
resultiert unter anderem eine verbesserte Korrosions- und Fatigue-Beständigkeit<br />
und damit eine verlängerte Lebensdauer der<br />
Bauteile. Verglichen mit konventionell elektropolierten Werkstücken<br />
korrodieren trockenpolierte Teile 4 bis 15 mal langsamer<br />
(die Korrosionstests wurden in einer Salzwasserlösung mit 30<br />
g/L NaCL durchgeführt). Bei Werkstücken wie Zahnrädern, die<br />
in mechanischen Systemen zum Einsatz kommen, verbessert die<br />
Behandlung durch die rasche Traganteilerhöhung gleichzeitig<br />
die Gleiteigenschaften und es wird eine optimale Verteilung von<br />
Schmiermitteln auf der Oberfläche erreicht. Bauteilverschleiß<br />
und Geräuschemission werden durch bessere Oberflächenqualität<br />
ebenfalls deutlich verbessert.<br />
Ein weiterer Vorteil der DryLyte-Technologie sind die vergleichsweise<br />
kurzen Prozesszeiten. Sie liegen je nach Anwendung,<br />
Ausgangsrauigkeit und gewünschtem Ergebnis zwischen wenigen<br />
Minuten bis zu 1,5 Stunden. Die Oberflächen können dabei nicht<br />
nur geglättet, sondern in einem Fertigungsschritt auch auf Hochglanz<br />
poliert werden. Sehr raue Oberflächen, beispielsweise von additiv<br />
gefertigten Komponenten, werden üblicherweise durch einen<br />
abrasiven Gleitschliffprozess vorbereitet.<br />
Anpassbar an viele Anwendungen<br />
Entwickelt wurde das konkurrenzlose und patentierte Verfahren<br />
ursprünglich für die Bearbeitung von Modellguss und Kronen aus<br />
Cobalt-Chrom und Titan in der Dentalindustrie. Inzwischen ist das<br />
trockene Elektropolieren von GPA Innova auch für die Behandlung<br />
von Edelstahl, Stahl, Hartmetall, Nickel-, Aluminium- und Kupfer-<br />
Legierungen sowie weiteren leitfähigen Metallen in weiteren Branchen<br />
im Einsatz, in denen hohe Ansprüche an die Oberflächenqualität<br />
gestellt werden, beispielsweise in der Raum- und Luftfahrt,<br />
Pharmaindustrie, im Maschinenbau und der Konsum- und Luxusgüterindustrie.<br />
Darüber hinaus wird es aufgrund der nachgewiesenen<br />
Biokompatibilität auch in der Medizintechnik bei der Herstellung<br />
von Implantaten und Instrumenten eingesetzt.<br />
Die Prozessauslegung und Definition der Prozessparameter erfolgt<br />
abgestimmt an die Bauteile und Anwendung im Customer Experience<br />
Center von Rösler. Für die Umsetzung stehen unterschiedliche<br />
Anlagen für einen automatisierten Prozess zur Verfügung. Dies<br />
gewährleistet, dass alle Teile mit definierten beziehungsweise validierten<br />
Parametern bearbeitet werden.<br />
Rösler Oberflächentechnik GmbH<br />
Mit dem trockenen Elektropolieren lassen sich perfekte<br />
Hochglanzoberflächen reproduzierbar und ressourcenschonend<br />
in kurzen Prozesszeiten erzeugen.<br />
D 96190 Untermerzbach<br />
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Seite 22/72
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NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />
Seite 23/72
POWTECH <strong>2023</strong><br />
Highlights und Neuheiten im<br />
vielfältigen Fachprogramm<br />
Das Fachprogramm der POWTECH <strong>2023</strong>, internationale Messe für<br />
die Verfahrenstechnik rund um das Handling und die Herstellung<br />
von Pulver, Feststoffen und Flüssigkeiten vom 26. bis 28. September<br />
<strong>2023</strong>, ist vielfältig wie nie zuvor. Premiere feiert eine Sonderschau<br />
des VDMA, die unter anderem ressourcenschonende Lösungen<br />
fokussiert. Das Expertenforum stagetalks gibt es diesmal<br />
sogar doppelt: Das Expertenforum stagetalks I adressiert sämtliche<br />
POWTECH-Besucherbranchen, auf dem Expertenforum stagetalks<br />
II zeigen erstmals Anbieter pharmazeutischer Verfahrenstechnik in<br />
separaten Themenblöcken, welche Lösungen sie zu bieten haben.<br />
Startups erhalten eine separate Bühne, besondere Highlights gibt<br />
es diesmal auch für Studierende. Und wer eine Live-Explosion unter<br />
sicheren Bedingungen erleben will, hat dazu zweimal täglich die Gelegenheit.<br />
Die POWTECH <strong>2023</strong> verspricht, besonders interessant zu werden.<br />
Wie gewohnt präsentieren zahlreiche nationale und internationale<br />
Unternehmen die neusten Lösungen der Verfahrenstechnik. Dabei<br />
umfasst die Messe explizit auch integriertes Processing von Feststoffen,<br />
halbfesten Produkten und Flüssigkeiten. Die Fachbesucher<br />
kommen aus einer Vielzahl von Branchen, allen voran die Chemieund<br />
Kosmetikindustrie, die Nahrungs- und Futtermittelindustrie,<br />
die Pharmaindustrie und die Batteriebranche. Im Verbund mit dem<br />
PARTEC-Kongress sorgt die Messe für wissenschaftlich fundiertes<br />
Know-how in der Partikeltechnik.<br />
3 Tage geballtes Expertenwissen<br />
Doch nicht allein Ausstellung und Kongress bilden einen Publikumsmagneten.<br />
Ergänzend gibt das vielfältige Fachprogramm an<br />
allen drei Messetagen kräftige Impulse für Innovationen in unterschiedlichsten,<br />
Schüttgut verarbeitenden Branchen. Mit dabei einige<br />
Neuheiten, die erstmals im Programm vertreten sind:<br />
Die VDMA-Sonderschau in Halle 2, Stand 2-204, bietet Einblick in<br />
die Prozesskette der Schüttgutindustrie – aus mechanischen und<br />
thermischen Verfahren sowie Lufttechnik. Neben einer breiten Palette<br />
an Exponaten, die effiziente, ressourcenschonende Lösungen<br />
ermöglichen, thematisiert die Sonderschau auch aktuelle Herausforderungen<br />
wie die Novelle der TA Luft und des Fachkräftemangels.<br />
Diese und weitere Themen wie den Trend „Biologisierung der<br />
Industrie“ können Besucher mit den VDMA-Ansprechpartnerinnen<br />
und -Ansprechpartnern diskutieren.<br />
Am Gemeinschaftsstand „Innovation made in Germany“ in Halle 4,<br />
Stand 4-453, nutzen deutsche Startups und Jungunternehmen die<br />
Plattform, um für ihre Innovationen zu werben und mit interessierten<br />
Besuchern ins Gespräch zu kommen. Das Angebot reicht von<br />
Wärmepumpen und kreativen Dicht- und Mischsystemen über Beschichtungstechnologie<br />
für Mikropulver und Staubschutzsysteme<br />
bis hin zu digitalen Lösungen wie Prozessanalyse, Live-Dashboards,<br />
Prozesssimulation und digitalen Zwillingen.<br />
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Seite 24/72
Der POWTECH Campus Pavilion in Halle 1. Hier präsentieren sich renommierte<br />
Universitäten und Hochschulen. Ein direkter Anlaufpunkt für Studierende, die<br />
die Welt der Verfahrenstechnik live erleben und mögliche Arbeitgeber kennenlernen<br />
wollen. Unterstützung gibt es auch bei der Suche nach Themen für Bachelor-,<br />
Master- oder Promotionsarbeiten. Im Mittelpunkt steht der Student’s<br />
Day am Donnerstag. Studierende haben hier die Möglichkeit, mit einer digitalbasierten<br />
Guided Tour die POWTECH zu erleben. Alle Teilnehmer, die die Tour<br />
erfolgreich absolvieren, haben die Chance, einen EVENTIM-Gutschein zu gewinnen.<br />
INGENIEURBÜRO &<br />
REINRAUMSERVICE<br />
EGON BUCHTA GMBH<br />
Live-Demonstrationen zum Explosionsschutz sind ein Zuschauermagnet auf<br />
jeder POWTECH. Die Demonstration von Explosionen an realen Industrieanlagen<br />
durch das REMBE Research + Technology Center hat Tradition auf der<br />
POWTECH. Zuschauer spüren die Auswirkungen und erfahren, wie Schutzsysteme<br />
funktionieren: zweimal täglich – jeweils um 12:00 und 16:00 Uhr (Donnerstag<br />
bereits 15:00 Uhr).<br />
Knowledge-to-go im Expertenforum stagetalks<br />
Hochkarätige Vorträge, konzentriert im 30-Minuten-Takt, zu den unterschiedlichsten<br />
POWTECH-Themen bieten die beiden Expertenforen stagetalks in<br />
Halle 4 – täglich von 9:30 bis 17:30 Uhr.<br />
Das Expertenforum stagetalks I am Stand 4-100 legt am Dienstagvormittag den<br />
Schwerpunkt auf praxisnahe Lösungen für die Food- und New-Food-Produktion.<br />
Am Nachmittag stellen Experten der auf der POWTECH ausstellenden<br />
Unternehmen vor, wie sie die Prozessoptimierung unterstützen und dabei den<br />
Weg zu Industrie 4.0 ebnen.<br />
Der Mittwochvormittag widmet sich wiederum den Belangen der Nahrungsmittelindustrie<br />
unter dem Motto „Food goes Powder“. Ab 13:00 Uhr highlighten die<br />
Referenten dann Themen zum POWTECH-Schwerpunkt „Fluids meet Solids“,<br />
zeigen im Themenblock „Future Energies“, wie leistungsfähige Batteriewerkstoffe<br />
entstehen, und eröffnen Einblicke in die „Perfection in the Supply Chain“.<br />
Die Themen „Sustainability, Safety und Security” bilden den roten Faden durch<br />
die Vorträge am Donnerstagvormittag. Ab 14:00 Uhr werden schließlich die Ergebnisse<br />
einer Umfrage zum Fach- und Arbeitskräftemangel präsentiert.<br />
Beim Expertenforum stagetalks II am Stand 4-325 steht ein großer Themenblock<br />
– täglich jeweils von 10:00 bis 14:00 Uhr – im Fokus der Pharmaproduktion. Maßgeblich<br />
zusammengestellt wurde das Programm von der APV – Arbeitsgemeinschaft<br />
Pharmazeutische Verfahrenstechnik als einem der ideellen Träger der<br />
POWTECH. Am Dienstag liegt der Schwerpunkt auf „Development and Manufacturing“,<br />
am Mittwoch auf „Fill&Finish and Lyophilisation“ und am Donnerstag<br />
auf „Analytics and Characterization“. Nachmittags ab 14:00 Uhr heißt es jeweils<br />
Bühne frei für alle weiteren POWTECH-Themen, mit noch mehr Input zu „Fluids<br />
meet Solids“, zur Partikeltechnik für die Batterie- und Pharmaindustrie sowie<br />
zu den Möglichkeiten von Prozessoptimierung und Industrie 4.0.<br />
Das Programm zu beiden Expertenforen im Detail sowie zu allen weiteren Highlights<br />
des Fachprogramms finden Sie auf der POWTECH-Homepage unter<br />
www.powtech.de/programm<br />
NürnbergMesse GmbH<br />
D 90471 Nürnberg<br />
„WIR SIND<br />
FÜR SIE DA.“<br />
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CLEANROOM SOLUTIONS<br />
– GMP- und Nutzerberatung<br />
– Dokumentenerstellung nach<br />
EU-GMP-Leitfaden; Annex 15<br />
– partikuläre und mikrobiologische<br />
Qualifizierungen,<br />
Wartungen und Service<br />
inkl. Messtechnik und<br />
Dokumentation für „as built“,<br />
„at rest“ und „in operation“<br />
– Qualifizierungen von<br />
Kühl- und Wärmegeräten<br />
– Hygienepläne, Schleusenordnungen,<br />
SOP‘s<br />
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– Blower-Door-Test<br />
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NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />
Seite 25/72
Langzeittest bei gelagerten Dichtungen zeigt überraschende Verbesserung<br />
der Reibwerte<br />
Liegenlassen lohnt sich<br />
für die Montage<br />
Von OVE Plasmatec gewaschene, tiefenge¬reinigte und beschichtete Elastomerdichtungen zeigen durch Lagerung verbesserte<br />
Werte. Entgegen den Vermutungen sinken Reibwerte und damit verbunden Einpresskräfte für die Montage. Dies<br />
belegt ein Langzeittest mit regelmäßigen Prüfungen. Das Ergebnis ermöglicht einem Hersteller von Elektromotoren, seine<br />
Lagerstrategie zu verändern und seine Lieferfähigkeit zu sichern. In Zeiten brüchiger Lieferketten ein nicht zu vernachlässigender<br />
Aspekt.<br />
„Dass Dichtungen mit unseren Beschichtungen<br />
in der Anwendung regelmäßig Bestwerte<br />
hinsichtlich Reibung und Verschleiß<br />
erzielen, sind wir ja schon gewohnt. Dass<br />
sich die Werte jedoch verbessern, wenn die<br />
Dichtungen im Lager liegen, das konnten<br />
wir alle zunächst nicht glauben“, berichtet<br />
Carsten Ebert, Technischer Leiter bei OVE<br />
Plasmatec. Was alle Beteiligten überrascht,<br />
lässt sich jedoch belegen. Einbehaltene<br />
Rückstellmuster von beschichteten Dichtungen<br />
aus einem Kundenprojekt, das 2021<br />
startete, werden seitdem monatlich auf ihr<br />
Lagerverhalten untersucht und zeigen jedes<br />
Mal niedrigere Reib- und Steckkraft-Werte.<br />
Das bedeutet, dass die Einpresskräfte in der<br />
Montage geringer werden. Dieser Trend ist<br />
bereits nach 19 Monaten eindeutig, obwohl<br />
das Projekt auf 24 Monate ausgelegt ist.<br />
Transparent angelegter Langzeittest<br />
Doch der Reihe nach: Ein großer und bekannter<br />
Hersteller von Elektromotoren für<br />
E-Bikes setzt in den Kupplungsstiften eine<br />
sehr kleine Dichtung ein. Die sitzt genau<br />
dort, wo der Antrieb entkoppelt wird, wenn<br />
das E-Bike eine bestimmte Geschwindigkeit<br />
erreicht hat und keine elektrische<br />
Unterstützung mehr erhalten soll. Weil die<br />
Anforderungen an eine erhöhte Sauberkeit<br />
sehr hoch sind, lässt ein sehr bekannter<br />
Dichtungshersteller die Produkte von OVE<br />
Plasmatec waschen, plasmareinigen und<br />
beschichten. Der Prozess läuft für alle Beteiligten<br />
sehr transparent ab.<br />
Nun will der Endabnehmer mehr zur Lagerfähigkeit<br />
der Dichtungen wissen und vor<br />
Auch eine Knick- und Dehnprüfung belegt es:<br />
Bei richtiger Lagerung werden von OVE beschichtete<br />
Dichtungen besser. © Bildquelle:<br />
OVE Plasmatec<br />
Von OVE Plasmatec gewaschene, tiefengereinigte und beschichtete Elastomerdichtungen zeigen durch Lagerung um 20 % verbesserte Werte. ©<br />
Bildquelle: OVE Plasmatec<br />
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Seite 26/72
Das auf zwei Jahre angelegte Projekt sieht<br />
monatliche Prüfungen der zurückgestellten<br />
Dichtungen vor. Hierfür liefert der Endkunde<br />
Prüfmittel und führt Prüfmittelüberwachungen<br />
durch. © Bildquelle: OVE Plasmatec<br />
allem, ob und wie sich die beschichteten<br />
Dichtungen durch die Lagerung verändern.<br />
Das auf zwei Jahre angelegte Projekt sieht<br />
monatliche Prüfungen der zurückgestellten<br />
Dichtungen vor. Hierfür liefert er sogar die<br />
Prüfmittel und führt einmal jährlich eine<br />
Prüfmittelüberwachung durch. Bereits nach<br />
knapp 20 Monaten steht ein unumkehrbarer<br />
Trend fest: Die beschichteten Dichtungen<br />
werden durch die Lagerung nicht schlechter.<br />
Im Gegenteil, die Reib- und Steckkräfte<br />
verbessern sich, die Einpresskräfte sinken –<br />
bisher um etwa 20 %. Das bringt erhebliche<br />
Verbesserungen und mehr Sicherheit in der<br />
automatisierten Montage.<br />
Dichtungen, die sich wie guter Wein<br />
verhalten<br />
Carsten Ebert, der das Projekt bei OVE leitet<br />
und überwacht, ist begeistert und zieht<br />
schmunzelnd Parallelen zum Wein. „Das<br />
ist fast wie bei einem guten Bordeaux, der<br />
mit zunehmendem Alter auch immer bes-<br />
ser wird.“ Tatsächlich werden Kunden die<br />
Dichtungen natürlich keine zehn Jahre oder<br />
noch länger lagern. Aber für den Endkunden<br />
ist das Ergebnis wichtig, kann er doch mit<br />
ganz anderen Losgrößen für die Bestellungen<br />
rechnen, wenn er weiß, dass die Qualität<br />
der Dichtungen samt Beschichtung im<br />
Lager nicht leidet. In Zeiten, in denen Lieferketten<br />
brüchig geworden sind und viele<br />
Unternehmen wieder eigene Lager aufbauen,<br />
ist dies natürlich ein wichtiges Ergebnis.<br />
Denn so bleibt auch der Motorenhersteller<br />
stets lieferfähig.<br />
Für Ebert steht das Fazit schon heute,<br />
vier Monate vor Ende des Testzeitraums,<br />
fest: Bei richtiger Lagerung hinsichtlich<br />
Temperatur und Feuchtigkeit, in einem geschlossenen<br />
Beutel, werden die von OVE<br />
beschichteten Dichtungen besser. Kräfte<br />
reduzieren sich, die Montage kann mit bis<br />
zu 20 % niedrigeren Einpresskräften planen.<br />
OVE Plasmatec GmbH<br />
D 71<strong>09</strong>3 Weil im Schönbuch<br />
Tel.: +49 (0) 7072/ 131-0<br />
info@kemmlit.de<br />
www.kemmlit-reinraum.de<br />
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Ein Beispiel zur kostengünstigen<br />
Schaffung partieller keimfreier<br />
Reinluftbereiche<br />
Seit rund 25 Jahren befasst sich die Firma SPETEC Gesellschaft für<br />
Labor- und Reinraumtechnik mbH in Erding mit der Konstruktion<br />
und dem Bau von Reinräumen in unterschiedlichen Größen, die<br />
entsprechend den Anforderungen oder den Kundenwünschen variabel<br />
konstruiert, gebaut und aufgestellt werden können. Diese Produkte<br />
sind bisher in ganz unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz<br />
gekommen. Sie werden in die verschiedensten Industriegebäude<br />
eingebaut, wo besonders saubere Bedingungen herrschen müssen –<br />
wo reinste Atmosphäre erforderlich oder empfehlenswert ist.<br />
Das typische Konstruktionsmerkmal ist ein sogenanntes Laminar-Flow-Modul,<br />
das mit einem Ventilator hoher Qualität und einem<br />
Filtersystem bestehend aus einem Vorfilter und einem Hochleistungsfilter<br />
HEPA 14) ausgestattet ist. Die Filterbezeichnung HEPA<br />
14 bedeutet, dass dieses Filter in der Lage ist, 99,995 % aller Partikel<br />
mit einem Durchmesser von 0,12 μm zurückzuhalten. Die Größe des<br />
Moduls kann variabel sein; sie richtet sich nach dem Anwendungszweck.<br />
Zur Schaffung von hochwertigen Reinluftarbeitsplätzen, die<br />
sich sowohl in einem abgeschlossenen Reinraum als auch in klimatisierten<br />
Räumen befinden, hat es sich bewährt, ein Modul über diesen<br />
Platz zu hängen.<br />
In einem laminaren Reinluftstrom entsteht so ein partikel- und<br />
keimfreier Raum, der begrenzt ist. Bei größeren, zu schaffenden<br />
Reinräumen, die als Reinraumzellen bezeichnet werden, können<br />
auch mehrere Module nebeneinander angebracht und geschaltet<br />
sein. Ist der zu schaffende Reinraum mit Geräten oder Möbeln bestückt,<br />
so empfiehlt die Firma SPETEC die Benutzung eines Reinluftstromes<br />
mit geringer Turbulenz, um überall einen Luftaustausch<br />
zu gewährleisten. Die Herstellung der Module und allem Zubehör<br />
erfolgt bei der Firma SPETEC nach den Richtlinien der GMP (Good<br />
Manufacturing Practice) und ist entsprechend zertifiziert. Neben<br />
den Standardgrößen, die aus dem Katalog der Firma zu ersehen<br />
sind, gibt es verschiedene Optionen.<br />
Kundenwünsche nach unterschiedlichen Größen können durch<br />
die eigene Fertigung erfüllt werden. Die Größe des Reinraumbereiches<br />
kann nach Erfahrungen der Firma SPETEC frei gewählt werden.<br />
Die modernen Module, die sich in beliebiger Höhe aufhängen<br />
oder an der Decke befestigen lassen, zeichnen sich heute durch<br />
einen geräuscharmen Betrieb aus.<br />
Im Fall von Neu- oder Umbauten kann ein derartiges Modul auch<br />
in Decken eingebaut werden. Diese Art der Reinlufterzeugung stellt<br />
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eine kostengünstige Alternative zu aufwendigen Komplettreinräumen<br />
dar. Bei einer guten Abdichtung von Eingang und Fenstern lässt<br />
sich bei kontinuierlicher Arbeitsweise eine ähnliche Reinraumgüte<br />
erzeugen.<br />
Die Eigenschaften und die Güteklassen von Reinräumen werden<br />
in den Normen DIN EN ISO 14644, Teil 1 (Klassen 1 – 9) oder im<br />
EG-GMP-Leitfaden (Klassen A – D) festgeschrieben.<br />
Die Umgebungsluft und der Mensch haben in Bezug auf die<br />
Reinhaltung von Objekten den größten Einfluss. Hinzu kommen<br />
die Kontamination von Reinräumen infolge des Partikeltransportes<br />
durch die Luft, das Einbringen von Partikeln an technischen Oberflächen<br />
und die Teilchenentstehung durch Geräte, Personal und ablaufende<br />
Prozesse. Allein durch Haut und Kleidung werden in einem<br />
reinen Raum der Klasse 8 von jeder Person in einer Schicht mehr<br />
als 600 Millionen Partikel (> 0,5 μm Ø) pro Kubikmeter abgegeben.<br />
Dies und die Messung der Partikelfreisetzung gleicher Durchmesser<br />
bei Bewegungen des Personals in Schutzkleidung (beim Sitzen mit<br />
leichter Unterarmbewegung: 20 000; beim Aufstehen: 50 000 und<br />
durch langsames Gehen: 80 000 jeweils pro Person) beruhen auf<br />
Daten des Fraunhofer Institutes für Prozesstechnik und Automation<br />
(IPA) in Stuttgart. In der Umgebungsluft sind neben Mikrotröpfchen,<br />
Staub- und Rußpartikeln überwiegend Bakterien (~ 0,5 – 50 μm Ø)<br />
und auch Viren ( ~ 0,005 – 0,1 μm Ø) enthalten. Resistente Keime<br />
gegen Antibiotika können besonders in medizinischen Bereichen<br />
für den Menschen extrem gefährlich sein. Die meisten dieser Partikel<br />
sind für den gesunden Menschen jedoch relativ ungefährlich.<br />
Anders verhält es sich bei kranken Menschen, besonders bei denen<br />
mit einer akuten Immunschwäche oder solchen mit offenen Wunden,<br />
die in der Umgebungsluft oder in klimatisierten Räumen mit<br />
Umluftanlagen behandelt werden müssen.<br />
Um eine noch günstigere Reinheitsklasse zu erreichen, empfiehlt<br />
die Firma SPETEC den Raum durch einen Lamellenvorhang<br />
zu begrenzen. Darunter kann dann partikel- und keimfrei hantiert<br />
werden. Empfindliche Geräte oder Werkzeuge lassen sich darunter<br />
bedienen oder lagern. Dies alles kann ohne große bauliche Veränderungen<br />
erstellt werden.<br />
Somit lässt sich zusammenfassend sagen, dass nicht immer ein<br />
teurer Komplettreinraum erforderlich sein muss, zumal wenn das<br />
Begehen durch Bedienungspersonal erforderlich ist. Je nach Bedarf<br />
können auch die kostengünstigen, flexiblen Module der Firma SPE-<br />
TEC eingebaut oder aufgehängt werden.<br />
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Gemeinsame Absichtserklärung zur<br />
Gründung eines Batterierecycling-Zentrums<br />
für Li-Ionen-Batterien im Harz<br />
Mehrere Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus SüdOstNiedersachsen bündeln in einem gemeinsamen Konsortium<br />
ihre Kompetenzen entlang der Wertschöpfungskette Batterierecycling und forcieren dadurch die Circular Economy in<br />
Niedersachsen.<br />
Das Recycling von Batterien aus der Automobilindustrie<br />
sowie von Produktionsabfällen<br />
aus der Zellherstellung kann einen<br />
wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass Produkte<br />
kreislaufgerecht konstruiert, genutzt<br />
und möglichst vollständig zurückgeführt<br />
werden. Dies ist angesichts geplanter Vorgaben<br />
zu Recycling- und Einsatzquoten für<br />
Batterierohstoffe der Europäischen Union<br />
sehr wichtig.<br />
Ein Konsortium aus sechs Unternehmen<br />
aus der Region SüdOst-Niedersachsen,<br />
insbesondere der Region Harz, hat sich im<br />
Rahmen eines gemeinsamen Recyclingzentrums<br />
für Li-Ionen-Batterien zusammen mit<br />
den regionalen Forschungseinrichtungen<br />
das Ziel gesetzt, mit einer klimaneutralen<br />
und zirkulären Wertschöpfung den Standort<br />
Niedersachsen gegenüber nationalen<br />
und internationalen Playern zu stärken. Das<br />
gesamte Vorhaben ist ein Baustein zur Weiterentwicklung<br />
der Circular Region in Südost-Niedersachsen,<br />
der bislang ersten und<br />
einzigen von der EU geförderten Circular<br />
Region in ganz Deutschland.<br />
Heute hat das Konsortium bestehend<br />
aus LB.systems GmbH, Battery Damage<br />
Service GmbH, H.C. Starck Tungsten GmbH,<br />
Electrocycling GmbH, Albemarle Germany<br />
GmbH sowie IVH Industriepark und<br />
Verwertungszentrum Harz GmbH in den<br />
Räumlichkeiten des Helmkehofs in Hannover<br />
unter Anwesenheit des Wirtschaftsministers<br />
Olaf Lies die Absichtserklärung<br />
als ersten Grundstein einer erfolgreichen<br />
Zusammenarbeit unterzeichnet. Das Konsortium<br />
einschließlich der Forschungseinrichtungen<br />
versteht sich dabei vor allem<br />
als ein Kompetenznetzwerk, welches den<br />
Produktionskreislauf von der Sammlung der<br />
Batterien und Produktionsabfälle über die<br />
Demontage, die mechanische, thermische<br />
und hydrometallurgische Aufbereitung bis<br />
zur Synthese neuer Batterierohstoffe gestaltet.<br />
Die Prozesse werden aus technischer,<br />
wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht<br />
erforscht, bewertet und optimiert. Das geplante<br />
Recyclingzentrum bündelt die Initiative<br />
der beteiligten Unternehmen und dient<br />
als Forum für alle Aktivitäten.<br />
Wirtschaftsminister Olaf Lies: »Die<br />
Unterzeichnung der Absichtserklärung zur<br />
Gründung eines Recyclingzentrums für Li-<br />
Ionen-Batterien ist ein großer Erfolg – nicht<br />
nur für den Wirtschaftsstandort Niedersachsen,<br />
für den das Projekt natürlich einen<br />
nicht unerheblichen Zugewinn darstellt.<br />
Auch für die Wertschöpfung in der Harz-<br />
Region und für den Umweltschutz ist es ein<br />
klarer Schritt in die richtige Richtung: Wir<br />
müssen Ressourcen langfristig und nachhaltig<br />
nutzen. Ein relevanter Baustein dafür<br />
ist, dass wir gemeinsam eine funktionierende<br />
Kreislaufwirtschaft in Niedersachsen<br />
etablieren.«<br />
Der Impuls zum erfolgreichen Wissens-<br />
und Technologietransfer kam von der<br />
Automotive Agentur Niedersachsen, die im<br />
Zuge der Transformationsbegleitung beauftragt<br />
vom Niedersächsischen Ministerium<br />
für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung<br />
agiert. Diese hat - gemeinsam mit<br />
dem Recycling-Cluster wirtschaftsstrategische<br />
Metalle (REWIMET e. V.) und mit<br />
Unterstützung namhafter Forschungseinrichtungen<br />
und Universitäten wie der TU<br />
Braunschweig, der TU Clausthal und dem<br />
Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik<br />
(Fraunhofer IST) den Prozess<br />
mit Schwerpunkt auf Batterierecycling<br />
im März 2022 gestartet.<br />
Das Konsortium hat dabei einen ehrgeizigen<br />
Meilenstein- und Maßnahmenplan<br />
aufgestellt: Zwischen 2024 und 2030 sollen<br />
Anlagen im industriellen Maßstab entstehen,<br />
die sowohl Abfälle aus der Batteriezellproduktion<br />
als auch die rücklaufenden Altbatterien<br />
verwerten können. »Uns kommt<br />
hier zugute, dass sich die Unternehmen<br />
mit ihrer bereits vorhandenen Kompetenz<br />
arbeitsteilig in das Gesamtprojekt einbringen.<br />
Zusätzlich haben sie die wissenschaftliche<br />
Unterstützung durch die Technischen<br />
Universitäten Braunschweig und Clausthal<br />
sowie das Fraunhofer IST«, erklärte Dr. Dirk<br />
Schöps, der Cluster Manager von REWI-<br />
MET e. V.<br />
In mehreren Workshops, welche von<br />
REWIMET e. V. organisiert und vom Fraunhofer<br />
IST moderiert wurden, ist aus dem<br />
Prozess heraus der Wunsch zur Umsetzung<br />
einer durchgehenden Prozesskette des Batterierecyclings<br />
in Niedersachsen entstanden.<br />
Die Automotive Agentur Niedersachsen<br />
begleitete den Prozess bis zur Unterzeichnung<br />
der Absichtserklärung.<br />
Alle Teilnehmer nach erfolgreicher Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Gründung eines<br />
Batterierecycling-Zentrums. © Automotive Agentur Niedersachsen, H.Wolter<br />
Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik<br />
IST<br />
D 38108 Braunschweig<br />
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Seite 30/72
Universal Robots stellt neue Software-Plattform<br />
für automatisierte Maschinenbeschickung vor<br />
Schneller, einfacher, flexibler<br />
Universal Robots (UR), der dänische Hersteller für kollaborierende<br />
Leichtbauroboter (Cobots), stellt heute auf der automatica <strong>2023</strong> in<br />
München die neue, innovative Software-Plattform PolyScope X vor.<br />
Diese wurde speziell für die Automatisierung verschiedener Aufgaben<br />
in der Maschinenbeschickung entwickelt.<br />
PolyScope X zeichnet sich durch ihre neue, anpassbare Benutzeroberfläche<br />
aus und ermöglicht Umrüstzeiten von weniger<br />
als 10 Minuten – weitaus kürzer, als es aktuell mit jeder anderen<br />
Software möglich ist. So können Anwender deutlich mehr Chargen<br />
an einem Tag produzieren und diese strategischer und flexibler<br />
gestalten. PolyScope X ist daher ideal für die High-Mix/Low-Volume-Produktion<br />
und verleiht Herstellern weltweit mehr Flexibilität,<br />
um immer schneller wechselnde und immer vielfältigere Aufträge<br />
zu bewältigen.<br />
PolyScope X bietet eine leistungsstarke, überarbeitete Programmierumgebung<br />
und ein Toolset, mit dem Integratoren und OEM-<br />
Partner ihren Programmcode in Abschnitte strukturieren können.<br />
Diese können im gesamten Programm wiederverwendet werden.<br />
So ist es einfacher, jede Operation nachzuvollziehen, zu warten und<br />
Fehler zu beheben.<br />
„PolyScope X ist ein Meilenstein in der Automatisierung der<br />
Maschinenbeschickung“, sagt Anders Billesø Beck, Vizepräsident<br />
für Strategie und Innovation bei Universal Robots. „Die einfache Benutzeroberfläche<br />
und die viel schnelleren Umrüstzeiten eröffnen<br />
Endanwendern ganz neue Möglichkeiten, ihre Maschinenbeschickungsaufgaben<br />
zu automatisieren. Gleichzeitig können sie einige<br />
der Barrieren überwinden, die sie bisher noch von der Automatisierung<br />
abgehalten haben. Ich würde nicht zögern, PolyScope X als<br />
einen Gamechanger für die Industrie zu bezeichnen – insbesondere<br />
für diejenigen mit einer High-Mix/Low-Volume-Produktion.“<br />
Gemeinsame Entwicklung mit Kunden und Partnern<br />
Das Team von UR bezog während des gesamten Entwicklungsprozesses<br />
von PolyScope X Kunden und Partner ein – unter anderem<br />
durch wertvolles Feedback von Beta-Testern sowie von der IMTS<br />
2022, wo ein Prototyp der Software gezeigt wurde.<br />
„PolyScope X ist ein perfektes Beispiel dafür, wie wir bei Universal<br />
Robots an Innovationen herangehen“, sagt Beck. „Wir wollen<br />
unsere Partner und Endkunden von Anfang an einbeziehen und<br />
sicherstellen, dass wir die Herausforderungen unserer Kunden in<br />
vollem Umfang verstehen. Für mich ist dies ein wesentlicher Bestandteil<br />
der Entwicklung dieses neuen Produkts. Wir sind zuversichtlich,<br />
dass es unseren Kunden helfen wird, zu wachsen und ihr<br />
volles Potenzial zu erreichen.“<br />
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Veränderung gemeinsam schaffen<br />
– das ist der Nachhaltigkeitsbericht<br />
2022/<strong>2023</strong> von CWS<br />
– Der Serviceanbieter für Gesundheit und Sicherheit CWS setzt sich ehrgeizige Klimaziele: Bis 2030 sollen die CO2e-<br />
Emissionen um mindestens die Hälfte sinken<br />
– <strong>2023</strong> hat das Unternehmen seine neue Strategie zur Dekarbonisierung gestartet<br />
– Die Geschäftsbereiche entwickeln innovative Konzepte, um ihre Produkte nachhaltiger und umweltschonender – also<br />
enkelfähig – zu machen<br />
mit unseren Partnern zeigen, dass wir auch bei der Dekarbonisierung<br />
konkrete Schritte gehen.“, sagt Luca Costa, Teamlead Corporate<br />
Sustainability.<br />
CWS handelt enkelfähig<br />
Bis 2030 will CWS seinen CO2e-Fußabdruck mindestens um die<br />
Hälfte reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, hat CWS eine Dekarbonisierungsstrategie<br />
mit insgesamt 19 Initiativen erarbeitet, die<br />
in allen Geschäftsbereichen greifen. Im Vordergrund der Strategie<br />
steht die Optimierung der Energienutzung: Unnötige Emissionen<br />
sollen vermieden oder auf ein Minimum gesenkt werden. Außerdem<br />
soll die Energieversorgung gezielt auf grüne Energien umgestellt<br />
werden, insbesondere durch eigens von CWS produzierten Solarstrom.<br />
Um Emissionen zu verringern, ist insbesondere die Lieferkette<br />
von entscheidender Bedeutung. Welchen massiven Einfluss auf<br />
den Ausstoß der Treibhausgase Zulieferer haben, zeigt ein Blick auf<br />
die Zahlen: 74% der Treibhausgase entstehen jenseits der eigenen<br />
Standorte, insbesondere in der vorgelagerten Wertschöpfung, also<br />
beim direkten Einkauf von Materialien und Dienstleistungen. Ein<br />
zentraler Faktor für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele von<br />
CWS ist also eine enge Zusammenarbeit mit den Zulieferern.<br />
Um herauszufinden, wo die Emissionsschwerpunkte in der<br />
Lieferkette und damit das größte Potenzial für Reduzierungsmaßnahmen<br />
liegt, arbeitete CWS mit dem Softwareunternehmen für<br />
Carbon Accounting Normative zusammen. Dieser neue Ansatz ermöglicht<br />
es dem Unternehmen, Hotspots für Emissionen in den<br />
Lieferketten zu identifizieren und gemeinsam mit den Zulieferern<br />
anzugehen. „Unsere ehrgeizigen Ziele beweisen, dass wir nicht nur<br />
über Nachhaltigkeit sprechen wollen – wir wollen etwas verändern!<br />
Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft sind seit vielen Jahren die<br />
Grundsäulen unseres Geschäftsmodells. Jetzt wollen wir gemeinsam<br />
All dies ist Teil der übergreifenden Initiative Enkelfähig der Haniel<br />
Gruppe, zu der CWS gehört. Die gesamte Unternehmensgruppe ist<br />
überzeugt: Nachhaltigkeit ist nicht nur eine Aufgabe unter vielen,<br />
sondern eng mit wirtschaftlichem Erfolg und unternehmerischer<br />
Verantwortung verknüpft. Bei CWS bedeutet das konkret nicht nur<br />
die Dekarbonisierung des Unternehmens mit vollem Elan voranzutreiben,<br />
sondern alle Materialien und Produkte entlang ihres Lebenszyklus<br />
nachhaltig und umweltschonend anzubieten. Bis 2025<br />
will CWS mehr als 90% ihres Neugeschäfts ausschließlich mit nachhaltigen<br />
Produkten generieren.<br />
Die vier CWS Geschäftsbereiche Hygiene, Workwear, Cleanrooms<br />
und Fire Safety arbeiten zu diesem Zweck eigenständig an<br />
Konzepten und Maßnahmen. In allen Bereichen gilt: Alle Produkte<br />
werden so lange wie möglich im Servicekreislauf gehalten – ganz<br />
im Sinne des eigenen Leitsatzes Think Circular. Die Produkte sind<br />
aus besonders langlebigen und wenn möglich aus recycelten Materialien<br />
hergestellt. Beschädigte Produkte werden im Servicemodell<br />
von CWS professionell repariert, bevor sie ausgetauscht werden. Im<br />
Anschluss wird zahlreichen Produkten durch innovative Upcycling-<br />
Projekte ein zweites Leben geschenkt – beispielsweise als modische<br />
Kleidung des Upcycling-Designers Daniel Kroh oder als Material für<br />
die Designkonzepte der Initiative Accelerating Circularity, die die<br />
Textilindustrie mit Hilfe von zirkulären Modellen transformieren<br />
will.<br />
CWS Geschäftsbereiche ziehen an einem Strang<br />
CWS Hygiene legt einen großen Fokus auf die Modernisierung ihrer<br />
Serviceflotte mit Elektrofahrzeugen und optimiert darüber hinaus<br />
die Routen, um die Fahrtzeiten kurz zu halten. Mit der Stoffhandtuchrolle<br />
setzt CWS Hygiene schon seit vielen Jahren auf ein besonders<br />
nachhaltiges Hygieneprodukt. Außerdem wird in den Wäschereien<br />
sukzessive auf recycelte Seifenflaschen umgestellt und Wasser<br />
energiesparend aufbereitet.<br />
Die Modernisierung des Fuhrparks und der Einsatz von Recyclingmaterialien<br />
spielen auch bei CWS Workwear eine entscheidende<br />
Rolle. In der Produktion der Arbeitskleidung kommt neben um-<br />
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Seite 32/72
weltfreundlicher Viskose recyceltes Polyester zum Einsatz. Darüber<br />
hinaus achtet CWS Workwear bei der Beschaffung ihrer Rohstoffe<br />
auf fair gehandelte Waren und kooperiert zu diesem Zweck eng mit<br />
dem gemeinnützigen Verein Fairtrade Deutschland. Mit dem PROcircular<br />
hat CWS Workwear außerdem ein komplett recyceltes T-<br />
Shirt entwickelt.<br />
Das gilt ebenfalls für die Reinraumkleidung von CWS Cleanrooms,<br />
die 60- bis 80-mal gewaschen werden kann, bevor sie entsorgt<br />
werden muss. Zunehmend stellt der Geschäftsbereich die Produktpalette<br />
auf umwelt- und ressourcenschonende Produkte um,<br />
wie den MicroSicuro CR/A-R, einen Mehrweg-Moppbezug aus 76<br />
% recycelten Polyesterfasern. Die Reinraumwäschereien von CWS<br />
Cleanrooms entsprechen neuesten Energie- und Wärmestandards,<br />
zukünftig soll die erste vollständig klimaneutrale Wäscherei entstehen.<br />
Bei CWS Fire Safety stehen neben dem Wasserverbrauch vor<br />
allem die Schaumlöschmittel im Fokus der Anstrengungen: Löschmittel<br />
sind zu 90 % fluorfrei, was die Umweltbelastung durch schwer<br />
abbaubare PFAS-Chemikalien verhindert. Damit hat CWS Fire Safety<br />
PFAS noch vor einer gesetzlichen Regelung nahezu komplett<br />
aus seinen Löschmitteln verbannt. Außerdem sollen in Kooperation<br />
mit dem dänischen Unternehmen VID immer häufiger moderne<br />
Wassernebellöschanlagen eingesetzt werden, die 60 bis 80 % weniger<br />
Wasser verbrauchen als herkömmliche Sprinkleranlagen.<br />
Die CWS Geschäftsbereiche arbeiten eng zusammen und tauschen<br />
sich gegenseitig über Erfolge aus. So werden unternehmensweit<br />
Synergien geschaffen und es entstehen übergreifende Projekte.<br />
„Das Engagement der vier Geschäftsbereiche ist großartig. In jedem<br />
Unternehmensbereich merkt man, dass die Kolleg:innen unsere<br />
Nachhaltigkeitsziele verinnerlicht haben und spannende Ideen<br />
entstehen, wie unsere Produkte und Unternehmensprozesse noch<br />
nachhaltiger werden können. Unsere regelmäßigen Meetings sind<br />
ein wichtiger zusätzlicher Austausch, der dazu führt, dass alle an<br />
einem Strang ziehen“, sagt Leonie Biesen, Sustainability Manager<br />
bei CWS.<br />
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Bauteilposition vor und gegebenenfalls<br />
nach der Reinigung wird kontinuierlich<br />
weiterentwickelt und durch neue<br />
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Durch die Elektromobilität ergeben sich auch in der<br />
Bauteilreinigung neue und veränderte Aufgabenstellungen,<br />
die teilweise eine hochsaubere Produktion<br />
inklusive Produktionsmittel und Umgebung erfordern.<br />
(Bildquelle: LPW Reinigungssysteme)<br />
Anforderungen an die Teilereinigung<br />
Neue Herausforderungen<br />
in der Teilereinigung<br />
Technologische und gesellschaftliche Trends machen auch vor der Bauteilreinigung nicht halt. So erfordern nicht nur neue<br />
Produkte, Materialien und Fertigungstechnologien angepasste Reinigungslösungen. Auch Themen wie Energie- und Ressourceneffizienz<br />
sowie die fortschreitende Digitalisierung verändern die Anforderungen in der industriellen Teile- und<br />
Oberflächenreinigung.<br />
Die Bauteilreinigung hat sich in allen Industriebereichen als wesentlicher<br />
Fertigungsschritt für anforderungsgerechte Nachfolgeprozesse<br />
beziehungsweise eine hohe Produktqualität etabliert. Allerdings<br />
haben sich die Aufgabenstellungen durch den industriellen<br />
Strukturwandel in den letzten Jahren stark verändert. Hinzu kommen<br />
deutlich höhere Anforderungen, wenn es um die Nachhaltigkeit,<br />
Energie- und Ressourceneffizienz von Reinigungsprozessen<br />
geht. Und nicht zuletzt gewinnen Themen wie die Digitalisierung<br />
und Einbindung der Reinigung in vernetzte Produktionsumgebungen<br />
sowie der Einsatz von KI an Bedeutung.<br />
Neue Anwendungen durch die Mobilitäts- und Energiewende<br />
Vom Elektrofahrzeug über Wärmepumpen bis zu Windrädern und<br />
Photovoltaikmodulen, Produkte und Lösungen für die Mobilitätsund<br />
Energiewende führen in der industriellen Reinigungstechnik zu<br />
neuen Anwendungen.<br />
In der Elektromobilität geht es neben den klassischen Komponenten<br />
wie beispielsweise für Lenk- und Bremssysteme um mechanische<br />
Antriebsbauteile, unter anderem Statoren, Rotoren, Gehäuse<br />
und Getriebe, bei denen teilweise höhere partikuläre und/oder<br />
filmische Sauberkeitsanforderungen zu erfüllen sind. Diese Aufgabenstellungen<br />
lassen sich üblicherweise mit nasschemischen Prozessen<br />
lösen. Bereits montierte, elektromechanische Komponenten<br />
erfordern dagegen trockene Reinigungslösungen. Dabei besteht die<br />
Anforderung, dass sie sich einfach und bei Bedarf auch nachträglich<br />
in Fertigungslinien integrieren lassen und eine effiziente Reinigung<br />
im Fertigungstakt ermöglichen. Um Re- und Cross-Kontaminationen<br />
zu vermeiden, spielt hier auch die Sauberkeit der Produktionsmittel<br />
wie Handhabungssysteme und Greifer eine Rolle. Der Reinigung<br />
in der Hochvolttechnik, beispielsweise bei Invertern, wird<br />
ebenfalls mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Der Fokus liegt hier nicht<br />
mehr nur auf der Vermeidung von Kurzschlüssen, sondern auch von<br />
Überschlägen. Verschiedene Aufgabenstellungen für die nasschemische<br />
und trockene Reinigung ergeben sich darüber hinaus bei<br />
der Herstellung von Batteriezellen und -systemen sowie Brennstoffzellen,<br />
bei denen die Anforderungen an die partikuläre Sauberkeit<br />
bis in den Bereich von zehn Mikrometern reichen. Trockene Reinigungstechnologien<br />
wie beispielsweise die Laserreinigung profitieren<br />
auch vom Trend zum kalten Rohbau in der Automobilindustrie.<br />
Dabei werden im Karosseriebau vermehrt Verklebungen eingesetzt<br />
und die Fügeflächen selektiv gereinigt.<br />
Sensor- und Mikrosystemtechnik im Aufwind<br />
Ob teil- oder vollautonomes Fahren oder die fortschreitende Digitalisierung<br />
von Fertigungsprozessen, zuverlässige Sensor-, Mikrosystem-<br />
und Überwachungstechnik, beispielsweise mit Kamerasys-<br />
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Seite 34/72
Komponenten für die Sensor- und Mikrosystemtechnik<br />
stellen zum Teil extrem hohe Anforderungen an die<br />
Sauberkeit. Mit der quattroClean-Schneestrahltechnologie<br />
lassen sich partikuläre und filmische Kontaminationen<br />
zuverlässig und reproduzierbar entfernen.<br />
(Bildquelle: acp systems)<br />
Bereits montierte, elektromechanische Komponenten<br />
wie Statoren, erfordern trockene<br />
Reinigungslösungen – hier eine Druckluftreinigung<br />
– um bei der Endmontage partikuläre<br />
Verunreinigungen aus Vorprozessen zu<br />
entfernen. (Bildquelle: Ecoclean/ZF)<br />
Energieeinsparungen lassen sich<br />
unter anderem durch effektivere<br />
Trocknungstechnologien, hier die<br />
Kombination von Infrarotheizung und<br />
Vakuumtrocknung, realisieren.<br />
(Bildquelle: Meier Prozesstechnik)<br />
temen, ist dafür eine Grundvoraussetzung. Die Anforderungen an<br />
Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit dieser Multitalente werden<br />
dabei immer anspruchsvoller und das bei immer geringeren Baugrößen.<br />
Entsprechend sensibler reagieren sie auf Verunreinigungen.<br />
Daher sind bei der Reinigung der mechanischen, elektronischen,<br />
optischen, sensorischen beziehungsweise aktorischen Komponenten<br />
zum Teil extrem hohe Anforderungen an die technische Sauberkeit<br />
zu erfüllen. Dies erfordert häufig Lösungen im Bereich der Präzisions-<br />
beziehungsweise High Purity-Reinigung mit entsprechend<br />
ausgelegten Produktionsumgebungen wie beispielsweise einem<br />
Reinraum.<br />
Automatisierung und Digitalisierung von Reinigungsprozessen<br />
Die Automatisierung und Digitalisierung von Reinigungsanwendungen<br />
hat sich zu einem immer wichtiger werdenden Thema<br />
entwickelt. Die Anforderungen gehen dabei über die permanente<br />
Erfassung, Kontrolle und Dokumentation verschiedener Anlagenparameter,<br />
beispielsweise Überwachung und Nachsteuerung von<br />
Drücken und Temperatur sowie Zustandsüberwachung wässriger<br />
Reinigungs- und Spülbäder, die bereits umgesetzt sind, hinaus. Hier<br />
stehen inzwischen Forderungen nach einer fortschrittsabhängigen<br />
Prozesssteuerung, einem aussagekräftigen Monitoring der verfahrenstechnischen<br />
Abläufe sowie nach einer effektiven Speicherung<br />
und Bereitstellung relevanter Prozessdaten und Informationen zur<br />
technischen Sauberkeit im Raum. Lösungen für deren Umsetzung<br />
werden zum Teil bereits angeboten und sind bei praktisch allen Anlagenbauern<br />
in der Entwicklung. Eine Herausforderung stellen dabei<br />
unter anderem die Verfügbarkeit beziehungsweise die Kosten<br />
für messtechnische Lösungen dar. Ebenso beschäftigen sich die<br />
Hersteller – häufig in Kooperation mit Forschungsinstituten und/<br />
oder Partnerunternehmen – mit dem Trendthema Künstliche Intelligenz<br />
(KI).<br />
Nachhaltigkeit, Energie- und Ressourceneffizienz<br />
Gestiegene Energiepreise und strengere Klimaschutzziele machen<br />
den Energie- und Ressourcenverbrauch zunehmend zu einem Entscheidungskriterium<br />
bei der Investition in ein neues Reinigungssystem.<br />
Dabei geht es auch immer häufiger um die Frage, wie sich<br />
die Reinigung auf den CO2-Fußabdruck des jeweiligen Produkts<br />
auswirkt. Bei bestehenden Anlagen hat das Interesse an Lösungen,<br />
durch die das Reinigen nachhaltiger und energieeffizienter wird,<br />
ebenfalls zugenommen. Für eine Verbrauchsreduzierung bieten die<br />
Hersteller unter anderem verbesserte mechanische Verfahren und<br />
effektivere Trocknungstechnologien, beispielsweise Kondensationstrocknung<br />
mit Wärmepumpe, an. Wärmetauscher, Wärmepumpen<br />
und weitere Systemen zur Verringerung des Energiebedarfs<br />
sowie Software-Lösungen für ein optimiertes Energiemanagement<br />
werden ebenfalls angeboten. Aufgrund des deutlich geringeren<br />
Energie- und Ressourcenverbrauchs kann die Lösemittelreinigung<br />
eine Renaissance erleben, vorausgesetzt sie eignet sich für die zu lösende<br />
Reinigungsaufgabe ebenso wie ein wasserbasierter Prozess.<br />
Deutlich stärker rücken unter diesem Aspekt auch alternative Reinigungsverfahren<br />
in den Fokus, mit denen ohne energieintensive<br />
Erwärmung von Reinigungs- und Spülbädern sowie Teiletrocknung<br />
eine bedarfsgerechte technische Sauberkeit erzielt wird.<br />
parts2clean – internationale Leitmesse<br />
für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung<br />
Mit welchen Verfahren können die Sauberkeitsanforderungen unterschiedlicher<br />
Komponenten prozesssicher und wirtschaftlich erfüllt<br />
werden? Welche Technologien stehen für die trockene und partielle<br />
Bauteilreinigung zur Verfügung? Wie lassen sich Reinigungsprozesse<br />
effizient in vernetzte Fertigungsumgebungen integrieren?<br />
Welche Faktoren beeinflussen den Energieverbrauch der Reinigung<br />
und wie kann sie energieeffizienter durchgeführt werden? Antworten<br />
auf diese und viele weitere Fragen rund um die industrielle<br />
Teilereinigung bietet die parts2clean. Die internationale Leitmesse<br />
für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung wird vom 26. bis<br />
28. September <strong>2023</strong> auf dem Stuttgarter Messegelände (Germany)<br />
durchgeführt. Sie ermöglicht umfassende Informationen über Reinigungssysteme,<br />
alternative Reinigungstechniken, Reinigungsmedien,<br />
Reinraumtechnik, Qualitätssicherungs- und Prüfverfahren,<br />
Reinigungs- und Transportbehältnisse, Entsorgung und Wiederaufbereitung<br />
von Prozessmedien, Handling und Automation, Dienstleistung,<br />
Beratung, Forschung und Fachliteratur. Viel Know-how<br />
über unterschiedliche Themen zur Bauteilreinigung vermittelt auch<br />
das dreitägige Fachforum mit simultan übersetzten Vorträgen. www.<br />
parts2clean.de.<br />
Deutsche Messe AG<br />
D 30521 Hannover<br />
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Neue Shuttles und IP69K-Standard für ACOPOStrak, 90°-Kurvensegment für SuperTrak, Aseptisches &<br />
Hygiene-Shuttle bei ACOPOS 6D - die Neuerungen bei B&R<br />
Neue Einsatzfelder für B&R-Transportsysteme eröffnen neue Marktchancen<br />
für Maschinenbauer<br />
Funktionszuwachs<br />
bei Track und Shuttle<br />
B&R präsentiert vier neue Komponenten für seine mechatronischen Produkttransportsysteme. Die Erweiterungen für<br />
ACOPOStrak, SuperTrak und ACOPOS 6D bieten Möglichkeiten in neuen Anwendungsbereichen und eröffnen damit neue<br />
Marktchancen für Anwender und Maschinenbauer.<br />
Shuttles für ACOPOStrak<br />
Die neuen Shuttles sind für den reibungslosen und damit verschleißarmen<br />
Betrieb optimiert und können gemeinsam mit bestehenden<br />
Transporteinheiten betrieben werden. Außerdem bieten sie höhere<br />
Genauigkeit, so dass sich neue Anwendungen in der Batteriemontage<br />
für Elektroautos oder in der Medizintechnik eröffnen. Vorteilhaft<br />
ist dies beispielsweise, wenn leichte Bauteile, wie Katheter und Insulinpumpen<br />
mit hoher Präzision zusammengefügt werden müssen.<br />
SuperTrak – Auf den richtigen Winkel kommt es an<br />
Mit einem neuen 90°-Kurvensegment bietet das SuperTrak-System<br />
mehr Konfigurationsmöglichkeiten bei geringerem Platzbedarf. Im<br />
Vergleich zu Standardtransportsystemen macht die B&R-Lösung<br />
die Trackgestaltung so noch variabler. Das neue Kurvenelement gibt<br />
dem Maschinenkonstrukteur die Möglichkeit, mehr Bearbeitungsstationen<br />
innerhalb des Tracks zu platzieren – statt außerhalb.<br />
ACOPOS 6D – Aseptisches & Hygiene-Shuttle<br />
Mit der neuen Generation der aseptischen und hygienischen<br />
Shuttles für ACOPOS 6D lassen sich Kleinserien in einer Vielzahl<br />
von Branchen wirtschaftlich produzieren. Die Shuttles der Magnetschwebetechnologie<br />
ACOPOS 6D, die sich bisher schon berührungslos,<br />
geräuschlos und hochpräzise bewegen, erfüllen nun auch<br />
höchste Hygieneanforderungen und lassen sich außerdem leicht<br />
reinigen. Kunden, die zusätzlich eine keimfreie Umgebung benötigen,<br />
können auf die aseptische und Hygiene-Variante setzen.<br />
Von Lebensmitteln und Getränken bis hin zu Kosmetika und<br />
Pharmazeutika – strenge Hygienevorschriften machen jeden Quadratmeter<br />
Produktionsfläche wertvoll. „Unser planares Produktsystem<br />
kann den Aufbau von Bearbeitungsstationen vereinfachen und<br />
bietet mehr Leistung auf kleinerer Fläche, was besonders wichtig in<br />
Reinraumanwendungen ist“, sagt Lazaros Patsakas, Global Segment<br />
Manager Medical Device Assembly bei B&R.<br />
ACOPOStrak – Reinraumgeeignete Produktionstechnik<br />
Das intelligente Track-System ist jetzt auch in der Schutzart IP69K<br />
erhältlich. In dieser Washdown-Version kann der Track mit Hochdruck<br />
und Temperaturen bis zu 80 °C gereinigt werden und ist zudem<br />
komplett staubgeschützt. Damit geht B&R auf die Anforderungen einiger<br />
Branchen ein, wie der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie, in<br />
denen höchste Anforderungen an die Hygiene gestellt werden.<br />
B&R Industrial Automation GmbH<br />
A 5142 Eggelsberg<br />
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Klinikabfälle sind Wertstoffe: Wie die<br />
Medizintechnik nachhaltiger werden kann<br />
In den deutschen Krankenhäusern fallen jährlich mehrere Millionen Tonnen Abfall durch gebrauchte Schutzmasken, Testutensilien,<br />
Spritzen, Handschuhe oder Operationskittel an. Der Großteil dieser Einwegartikel wird thermisch verwertet,<br />
also verbrannt. Ein Forscherteam am Fraunhofer IWU möchte sich damit nicht abfinden: Es schlägt Lösungen vor, die die<br />
Recyclingquote bei Kunststoffprodukten im Gesundheitssektor Schritt für Schritt anheben helfen, ohne pflegendes Klinikpersonal<br />
mit zusätzlichen Aufgaben zu belasten.<br />
Einwegprodukte aus Kunststoff wegzuwerfen oder zu verbrennen,<br />
ist das genaue Gegenteil von Ressourceneffizienz. Doch bei stationären<br />
und ambulanten Behandlungen kommen viele Einwegprodukte<br />
zum Einsatz, die für ein erhebliches und weiter steigendes<br />
Abfallaufkommen sorgen. Dabei gilt auch für den Gesundheitssektor<br />
die Vorgabe, zur Jahrhundertmitte klimaneutral zu sein und geschlossene<br />
Stoffkreisläufe aufzuweisen.<br />
Die Forschenden am Dresdner Institutsteil des Fraunhofer WU<br />
sind überzeugt: Dieses Ziel ist zu schaffen. Im neuen Whitepaper<br />
»ReMed« (Recyling für eine nachhaltige Medizintechnik) zeigen<br />
sie Strategien für eine kurz-, mittel- und langfristige Erhöhung des<br />
Recyclinganteils von Kunststoffen aus Medizinprodukten auf. Der<br />
Schwerpunkt liegt dabei auf Abfällen in Kliniken; eine wichtige<br />
Basis für das Paper sind die Ergebnisse einer Umfrage zu aktuellen<br />
Entsorgungsprozessen und Möglichkeiten für mehr Recycling bei<br />
Kunststoffen, an der insgesamt 27 sächsische Klinken teilnahmen.<br />
Erfolgreiche Strategien, so die Fraunhofer-Forschenden, müssen<br />
Antworten auf Kernfragen zur Zusammensetzung des Abfalls,<br />
zu den Beteiligten innerhalb der Prozesskette, Regularien, Materialströmen<br />
und Verarbeitungsmöglichkeiten von Rezyklaten geben.<br />
Das Team unterzog seine Vorschläge zu Sammlung, Trennung,<br />
Aufbereitung, Verwertung und Recycling der Kunststoffabfälle abschließend<br />
einem »Realitätscheck« durch Expertinnen des Universitätsklinikums<br />
Carl Gustav Carus an der Technischen Universität<br />
Dresden. Denn im Klinikalltag darf der nachhaltige Umgang mit<br />
Einwegmedizinprodukten weder viel Fläche beanspruchen – dies<br />
gilt ganz besonders für die Operationssäle –, noch zu nennenswerter<br />
Mehrarbeit führen.<br />
Beispiele für kurz- und mittelfristig<br />
umsetzbare Verbesserungen<br />
Unsicherheit bei der Sortierung der Abfälle führt häufig zu Fehlern<br />
bei der Zuordnung, eigentlich unbedenkliche Kunststoffe werden<br />
Aus sortenrein getrennten Kunststoffabfällen wird das Granulat zur Herstellung<br />
hochwertiger neuer Kunststoffe gewonnen. Allerdings ist eine<br />
aufwändige händische Mülltrennung im Klinikalltag nicht leistbar. ©<br />
iStock / Miguel Malo<br />
so dem Recyclingkreislauf entzogen und »vorsorglich« verbrannt.<br />
Abhilfe könnte ein einheitliches, vereinfachtes und einrichtungsübergreifendes<br />
System für die Kennzeichnung der Abfallbehälter<br />
schaffen. Farben oder verständliche Symbole würden die Wahl des<br />
richtigen Behälters erleichtern.<br />
Für einen geringeren CO2-Fußabdruck sollte die Beimischung<br />
biobasierter Kunststoffe bei der Aufbereitung von Mischrezyklaten<br />
stärker in Betracht gezogen werden, unterstreicht das IWU-Team.<br />
Da sie aus Stärke und zuckerhaltigen Pflanzen gewonnen werden,<br />
gelten Biokunststoff-Compounds als Kohlenstoffsenke – bei der<br />
Müllverbrennung setzen sie kaum fossilen Kohlenstoff frei. Werden<br />
außerdem Materialien aus einer Kunststoffgruppe gesondert<br />
gesammelt, entstehen weniger Mischrezyklate, was die Herstellung<br />
neuer, hochwertiger Kunststoffe erleichtert. Dazu müsste zunächst<br />
lediglich ein weiterer Abfallbehälter in den Kliniken aufgestellt werden.<br />
Langfristige Verbesserungen erfordern einen längeren Atem<br />
Medizinprodukte werden nach besonders hohen Qualitätsstandards<br />
gefertigt. Ein Zwischenziel auf dem Weg zum geschlossenen<br />
Materialkreislauf innerhalb des Medizinsektors sollte sein, das aufbereitete<br />
Material aus benutzten Gütern anderen Branchen zugänglich<br />
zu machen, die weniger stark reguliert sind.<br />
Langfristig könnten automatisierte Trennverfahren für weitere<br />
Kunststoffe oder Kunststoffgruppen erarbeitet werden. Neu entwickelte<br />
Anlagen sollten dann in einer geschlossenen Prozesskette<br />
Abfall in seine Bestandteile trennen und dekontaminieren. Auf dem<br />
Klinikgelände installiert, würden diese Anlagen eine händische Sortierung<br />
des Abfalls ersetzen. Dem Weiterverkauf der aus dem Prozess<br />
generierten Rezyklate stünde nichts im Wege. Allerdings setzt<br />
dieser Ansatz weitere Werkstoffforschung voraus.<br />
Die Rückführung gebrauchter Kunststoffe in den Werkstoffkreislauf<br />
ist auch mittels rohstofflicher (chemischer) Recyclingverfahren<br />
möglich. Dabei wird der Kunststoff in seine einzelnen Bestandteile<br />
zerlegt, wodurch die Monomere bzw. Basischemikalien<br />
für eine neuerliche Produktion von Kunststoffen zur Verfügung stehen.<br />
Voraussetzung für die Weiterverarbeitung solcher Materialien<br />
zu Medizinprodukten ist jedoch eine erneute Zulassung. Diese künftig<br />
zu erleichtern, ist ein wichtiger Schritt in Richtung geschlossener<br />
Wertstoffkreisläufe. Auch für viele weitere Vorschläge gilt: Soll die<br />
Recyclingquote bei Einweg-Kunststoffen im Medizinsektor deutlich<br />
steigen, muss der rechtliche Rahmen angepasst werden. Denn hoher<br />
Infektionsschutz, nach heutiger Rechtslage ein »Treiber« für Plastikmüll<br />
in Kliniken, muss nicht in Widerspruch zu einem ressourcenschonenden<br />
Umgang mit Kunststoffprodukten stehen.<br />
Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU<br />
D 01187 Dresden<br />
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ACHEMA 2024: Die Zukunft der<br />
Prozessindustrie gestalten<br />
Die ACHEMA wird vom 10. bis zum 14. Juni 2024 wieder zur Anlaufstelle für das gesamte Technologie- und Servicespektrum<br />
der Prozessindustrie. Mit fünf Innovationsthemen und der Sonderschau Wasserstoff nimmt die Weltleitmesse der Prozesstechnik<br />
auch 2024 die zentralen Herausforderungen der Branche in den Fokus.<br />
Die Prozessindustrie ist Innovationsmotor und Wachstumstreiber<br />
der Weltwirtschaft – und befindet sich gleichzeitig selbst im<br />
Umbruch. Die „grüne“ Transformation ist das mit Abstand anspruchsvollste<br />
Projekt in ihrer Geschichte, wobei Wasserstoff zum<br />
Game-Changer werden könnte. Die Digitalisierung gilt vielerorts<br />
als Schlüssel zur Innovation in der ganzen Branche – angefangen<br />
beim Großanlagenbau bis hinein in den Laborbereich. Lieferkettenschwankungen<br />
und geopolitisches Auseinanderdriften forcieren<br />
zudem flexible und regionale Anlagenprojekte. Die Herausforderungen<br />
der Zukunft sind vielfältig. Deshalb zeigt die ACHEMA 2024 mit<br />
fünf Innovationsthemen, den zugehörigen Innovation Stages und<br />
der Sonderschau Wasserstoff konkrete Lösungsansätze auf.<br />
„Die ACHEMA-Innovation Stages finden sich im unmittelbaren<br />
Umfeld der Ausstellung und passend zum jeweiligen Themenspektrum<br />
direkt in den Hallen“, erläutert Dr. Björn Mathes, Geschäftsführer<br />
der <strong>DE</strong>CHEMA Ausstellungs-GmbH, das Konzept. „Die jeweilige<br />
Innovation Stage bietet dabei Raum für Keynotes, Expertengespräche<br />
und Fallstudienpräsentationen von Anwendern und Lösungsanbietern.“<br />
Process Innovation: Anlagen zukunftssicher machen<br />
Verfahrenstechnische Innovationen sind seit jeher das Herzstück<br />
der ACHEMA. Heute steht die Prozesstechnik an einem Scheideweg:<br />
Während neue Investitionen in „grüne“ Technologien zunehmen,<br />
wird es immer komplexer, den Betrieb aufrechtzuerhalten und<br />
installierte Anlagen wettbewerbsfähig zu steuern. Hier setzt die Process<br />
Innovation Stage mit Themen wie Elektrifizierung, Flexibilisierung<br />
und Effizienzsteigerung von chemischen Prozessen ebenso an<br />
wie mit Beiträgen zu intelligenter Technik, Ausrüstung, Analytik und<br />
Betrieb.<br />
Pharma Innovation: Neues aus der Pharmatechnik erleben<br />
Die Pharmatechnik ist der am schnellsten wachsende Bereich auf<br />
der ACHEMA und in der Pharmaindustrie tut sich einiges: In dem<br />
Maße, wie neue Forschungs- und Produktionsmethoden entwickelt<br />
werden und weltweit neue Standorte entstehen, müssen die bestehenden<br />
Verfahren immer höheren Anforderungen und Maßstäben<br />
genügen. Neben vielen anderen Pharma-Innovationsthemen steht<br />
2024 vor allem die biopharmazeutische Produktion im Fokus der<br />
ACHEMA.<br />
Green Innovation: Auf dem Weg zur nachhaltigen<br />
Transformation<br />
Der produktionsintegrierte Umweltschutz, das effiziente industrielle<br />
Wassermanagement sowie die Integration von molekularer und<br />
industrieller Biotechnologie sind bereits zu einem Markenzeichen<br />
der ACHEMA geworden. Doch Green Innovation bedeutet mittlerweile<br />
auch, die Herausforderung der klimaneutralen Produktion in<br />
der Prozessindustrie zu lösen sowie Themen rund um Kreislaufwirtschaft,<br />
ESG und nachhaltige Investitionen anzugehen. Die klimaneutrale<br />
Produktion ist dabei die größte Transformationsaufgabe in<br />
der Geschichte der Chemieindustrie und erfordert teilweise einen<br />
Technologiesprung im Apparate- und Anlagenbau.<br />
Lab Innovation: Wo Wertschöpfung beginnt<br />
(Copyright: <strong>DE</strong>CHEMA e.V. / Pietro Sutera)<br />
Das Labor ist sowohl Entstehungsort von Innovationen als auch<br />
Hüter der Produktqualität. Mehr denn je bestimmt sich der Erfolg<br />
im Labor durch die im Labor und an den Schnittstellen zu Technik<br />
und Produktion eingesetzten Technologien und Standards. Neben<br />
Gestaltung, Planung, Bau und Management von Laboren werden<br />
auch fortschrittliche Bioanalytik und pharmazeutische Anwendungen<br />
beleuchtet. Zusätzlich zur Lab Innovation Stage wird es bei der<br />
ACHEMA 2024 eine Aktionsfläche rund um das digitalisierte, miniaturisierte<br />
und automatisierte Labor der Zukunft geben.<br />
Digital Innovation: Die digitale Transformation voranbringen<br />
Die Digitalisierung und dadurch entstehende Innovationen wie fortschrittliche<br />
Analytik oder Industrie-4.0-Technologien sind weiterhin<br />
ein Dauerbrenner. Dabei nimmt die Komplexität der Themen<br />
eher zu als ab: IT vs. OT, Konnektivität vs. Sicherheit oder intelligent<br />
vs. intelligent genug – die Herausforderung für Betreiber besteht darin,<br />
die richtige Konfiguration für ihr Unternehmen zu finden. Die<br />
Digital Innovation Stage wird sich in diesem Kontext mit zahlreichen<br />
Themen rund um den derzeit wichtigsten Wegbereiter für Innovationen<br />
befassen.<br />
Hydrogen Innovation und Sonderschau Wasserstoff<br />
Die Skalierung der Wasserstoffproduktion und -infrastruktur ist eine<br />
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der wichtigsten Voraussetzungen für eine „grüne“ Energiewende<br />
und das Erreichen der Klimaziele. Die ACHEMA bietet deshalb eine<br />
große Bandbreite an Lösungen zu Erzeugung, Handhabung, Transport<br />
und Speicherung von Wasserstoff. Die Hydrogen Innovation<br />
Stage deckt dabei die Aspekte ab, die für die Prozessindustrie relevant<br />
sind: rasche Skalierung von Produktion und Infrastruktur, Power-to-X,<br />
industrielle Anwendungen, Sektorenkopplung und vieles<br />
mehr.<br />
Die Sonderschau Wasserstoff präsentiert die bisherigen Meilensteine<br />
der Wasserstoffwirtschaft sowie künftige Herausforderungen.<br />
Die ACHEMA bietet mit der Sonderschau einen Einblick in<br />
neueste Technologien und Innovationen für globale und regionale<br />
Wasserstoffprojekte sowie in die vorwettbewerbliche Zusammenarbeit<br />
zur Lösung der Wasserstoffherausforderungen.<br />
„Die ACHEMA ist das Schaufenster der weltweiten Prozesstechnik.<br />
Gerade beim Thema Wasserstoff wird die zentrale Rolle der<br />
ACHEMA-Community mit ihren vielen technologisch ausgereiften<br />
Innovationen beim Erreichen der Ziele auf dem Weg hin zu einer<br />
Wasserstoffökonomie deutlich“, so Björn Mathes. „Mit ihrer Technologievielfalt<br />
ist die ACHEMA auch im Jahr 2024 wieder zentraler<br />
Knotenpunkt im weltweiten Innovationsnetzwerk und Basis für zukunftsgerichtete<br />
Weichenstellungen in der Prozessindustrie und<br />
weit darüber hinaus.“<br />
<strong>DE</strong>CHEMA Ausstellungs-GmbH<br />
D 60486 Frankfurt am Main<br />
Ganter stellt sich in Sachen Lineareinheiten neu auf und bietet künftig individuell<br />
spezifizierbare Einheiten. Möglich macht dies der echtzeit-basierte Online-Konfigurator.<br />
Lineareinheiten online konfiguriert<br />
Lineareinheiten verfügen über zahlreiche Parameter, deren Vielfalt<br />
sich bislang nicht über die Normelemente-Strategie von Ganter<br />
abbilden ließ. Nun präsentiert der Normelemente-Marktführer ein<br />
komplett neues Konzept, das die Vorteile der Normelemente mit<br />
breiten Individualisierungs-Optionen verbindet. Möglich macht<br />
diese kundenzentrierte Strategie der neue Online-Konfigurator,<br />
über den sich die zentralen Parameter einer Lineareinheit spezifizieren<br />
und in Echtzeit ausgeben lassen.<br />
Der Online-Konfigurator bietet gleich mehrere Vorteile gegenüber<br />
dem bisherigen Standard-Angebot. Neben der Individualisierbarkeit<br />
kann der Bestellprozess effizienter laufen, denn das System<br />
prüft die Auswahl sofort auf Plausibilität und gibt in Echtzeit Gewicht,<br />
Preis und Lieferzeit an. Letztere fällt zwar geringfügig länger<br />
aus als bei der Bestellung von Standard-Lineareinheiten, doch die<br />
Spezifizierbarkeit dürfte dies bei weitem aufwiegen. Und dank der<br />
zeitgleichen Überführung der Optionen in 3D-Datensätze kann sofort<br />
überprüft werden, ob die gewählte Konfiguration in die eigene<br />
Konstruktion passt. Das ist vor allem bei zeitkritischen Aufgaben ein<br />
besonders wertvoller Aspekt.<br />
Wichtig: der Konfigurator ist logisch aufgebaut und leitet durch<br />
die einzelnen Schritte. Den ersten Schritt bildet die Wahl der eigentlichen<br />
Lineareinheit – sechs Varianten stehen zur Verfügung, mit<br />
rundem oder quadratischem Querschnitt, mit ein oder zwei Spindeln,<br />
mit verschiedenen Längen, Hüben, Durchmessern und Spindeltypen.<br />
Im zweiten Schritt legt man entsprechend der Achsenauslegung<br />
beispielsweise die Wellenzapfen fest. Die nächste Ebene widmet<br />
sich dem Zubehör in Form von Handrädern, Klemmplatten, Stellungsanzeigern<br />
oder Drehmomentstützen. Und schließlich stehen<br />
noch die Verfahrschlitten selbst zur Auswahl.<br />
Stets gleicht das System im Hintergrund automatisch ab, ob die<br />
Festlegungen kompatibel und plausibel sind. Falschbestellungen<br />
sind damit nahezu ausgeschlossen.<br />
Und damit die Konfiguration nachvollziehbar ist, lassen sich<br />
alle Werte sowohl aus dem System wieder abrufen, als auch aus den<br />
sprechenden Bestellnummern ableiten. Damit sind weitere, identische<br />
Lieferungen einfach und sicher machbar.<br />
Otto Ganter GmbH & Co. KG<br />
Triberger Straße 3<br />
D 78120 Furtwangen<br />
Telefon: +49 7723 65070<br />
Telefax: +49 7723 4659<br />
eMail: info@ganternorm.com<br />
Internet: http://www.ganternorm.com<br />
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Bayer Pharmaceuticals Investor R&D Event <strong>2023</strong><br />
Bayer beschleunigt mit neuer Forschungs-<br />
Strategie bahnbrechende Innovationen<br />
in Pharmasparte<br />
– Mit neuer Strategie soll höhere Innovationsqualität und -produktivität in langfristiges Wachstum innerhalb<br />
von vier Kernbereichen mit hohem ungedeckten Patientenbedarf umgesetzt werden<br />
– Fokus auf bahnbrechenden Innovationen auf Grundlage neuester wissenschaftlicher Ansätze, neuer Plattformen<br />
sowie künstlicher Intelligenz zur Nutzung von Präzisionsmedizin in den Bereichen Onkologie, Herz-Kreislauf-<br />
Erkrankungen, Neurologie & Seltene Erkrankungen sowie Immunologie<br />
Am 28. Juni <strong>2023</strong> veranstaltet die Bayer AG ihren Pharmaceuticals<br />
R&D Event <strong>2023</strong> für Investoren. Das Unternehmen wird einen detaillierten<br />
Einblick in die Innovationsstrategie seiner vier therapeutischen<br />
Kernbereiche Onkologie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen,<br />
Neurologie & Seltene Erkrankungen sowie Immunologie geben. Die<br />
Präsentationen umfassen auch Statusaktualisierungen zu den wichtigsten<br />
Projekten von Bayer Pharmaceuticals in der klinischen und<br />
präklinischen Entwicklung sowie zu seinen Unternehmen Asklepios<br />
BioPharmaceutical (AskBio), BlueRock Therapeutics (BlueRock)<br />
und Vividion Therapeutics (Vividion).<br />
„Während der letzten fünf Jahre haben wir unser Portfolio und<br />
Innovationsansätze basierend auf Wertigkeit, Differenzierbarkeit,<br />
Machbarkeit sowie unseren Kernkompetenzen grundlegend weiterentwickelt.<br />
Zudem haben wir unsere Präsenz in den USA weiter<br />
ausgebaut. Unser Ziel, bahnbrechende Wissenschaft in einen hohen<br />
Mehrwert für Patientinnen und Patienten umzusetzen, wird<br />
auch zu einem größeren Wert für unsere Aktionäre führen“, sagte<br />
Stefan Oelrich, Mitglied des Vorstands der Bayer AG und Präsident<br />
der Pharma-Division. „Gleichzeitig entwickeln wir unsere vier sich<br />
in der Spätphase der klinischen Entwicklung beziehungsweise be-<br />
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eits in der Markteinführungsphase befindlichen Projekte mit einem<br />
kombinierten Spitzenumsatzpotenzial von mehr als 12 Milliarden<br />
Euro weiter. Diese werden kurz- bis mittelfristig Effekte durch Verlust<br />
von Marktexklusivität mehr als ausgleichen.“<br />
Im Rahmen der gründlichen Überarbeitung seiner F&E-Strategie<br />
schärfte Bayer seinen therapeutischen Fokus und stellte ein<br />
System beruhend auf vielfältigen und innovativen Modalitäten sowie<br />
strategischen Partnerschaften und Kapazitäten auf, um seine<br />
Arzneimittelentwicklungsprozesse zu beschleunigen. Parallel dazu<br />
reduzierte das Unternehmen sein Portfolio und begann, neue Arzneimittelkandidaten<br />
zunehmend in Richtung Präzisionsmedizin zu<br />
entwickeln.<br />
„Unsere neue Innovationsstrategie ermöglicht, die Qualität<br />
und Produktivität unserer Forschung und Entwicklung zu steigern,<br />
um wirkungsvolle Innovationen für Patientinnen und Patienten<br />
voranzutreiben“, sagte Christian Rommel, Mitglied des Executive<br />
Committee der Pharmaceuticals Division von Bayer und Leiter<br />
Forschung und Entwicklung. „Die überwiegende Mehrheit unserer<br />
neuen Entwicklungskandidaten bietet bereits heute das Potenzial,<br />
das erste oder beste Produkt ihrer Klasse zu werden.“<br />
Aktuelles zu den vier therapeutischen Fokusgebieten<br />
Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen noch immer eine erhebliche<br />
Gesundheitsbelastung dar und sind die häufigste Todesursache,<br />
was den hohen ungedeckten medizinischen Bedarf untermauert.<br />
Bayer zielt darauf ab, in diesem Bereich weiterhin führend sein.<br />
Das Unternehmen plant, bahnbrechende Medikamente für große<br />
Indikationen, Teilpopulationen größerer Indikationen und seltene<br />
Erkrankungen zu entwickeln und baut dabei auf seiner langjährigen<br />
Erfahrung und Expertise in der Entwicklung von Therapien zur<br />
Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf. Auf der heutigen<br />
Veranstaltung informiert das Unternehmen über den neuesten<br />
Stand verschiedener klinischer Programme vom frühen bis späten<br />
Entwicklungsstadium, darunter das Phase-III-Entwicklungsprogramm<br />
für Finerenon bei chronischer Nierenerkrankung und Herzinsuffizienz,<br />
Asundexian, das in Phase III zur Schlaganfallprävention<br />
entwickelt wird, sowie die sGC-Aktivierung in chronischer Nierenerkrankung<br />
und zwei Programme in Phase I, Anti-a2AP für akuten<br />
ischämischen Schlaganfall und SEMA3A für Alport-Syndrom.<br />
Die umfassende Expertise von Bayer im Bereich solider Tumoren<br />
bildet eine robuste Grundlage, um die Führungsrolle in Schwerpunktbereichen<br />
der Onkologie wie Urogenital-, Magen-Darm- und<br />
Lungenkrebs voranzutreiben. Das aktuelle frühe Entwicklungsportfolio<br />
des Unternehmens basiert auf der Molekularen Präzisionsonkologie,<br />
Zielgerichteten Radiotherapie sowie Immunonkologie der<br />
nächsten Generation. Das Portfolio-Update umfasst Präsentationen<br />
zu Bayers mEGFR/HER2-Inhibitor in der Phase-I-Entwicklung für<br />
unterversorgten nicht-kleinzelligen Lungenkrebs, zu seinen DGKalpha-<br />
und DGK-zeta-Inhibitoren und CCR8-Antikörper als neuartigen<br />
Krebsimmuntherapien, sowie zu seinen präklinischen Radiotherapieprogrammen.<br />
Wissenschaftliche Fortschritte auf dem Gebiet der Neurologie<br />
& Seltene Erkrankungen (NRD) bieten das Potenzial eines Paradigmenwechsels<br />
in der Patientenbehandlung. So soll der Übergang von<br />
der symptomatischen Behandlung zu transformativen Therapien,<br />
mit denen Krankheitsursachen adressiert werden und ein anhaltender<br />
klinischer Nutzen ermöglicht wird, gelingen. Die Portfolioentwicklung<br />
im Bereich NRD wird bei Bayer in erster Linie von seinen<br />
hochmodernen Technologieplattformen für Zelltherapie (BlueRock)<br />
und Gentherapie (AskBio) definiert und vorangetrieben. Diese<br />
werden in ihren Präsentationen einen detaillierten Einblick in den<br />
Status verschiedener Entwicklungsprogramme bieten. Insgesamt<br />
umfasst die NRD-Pipeline derzeit dreizehn Programme im präklinischen<br />
und frühen klinischen Stadium, darunter Indikationen wie<br />
Parkinson-Krankheit, Pompe-Krankheit und Huntington-Krankheit.<br />
Darüber hinaus gibt Bayer einen Ausblick auf seine Ambitionen<br />
in seinem neuen therapeutischen Schwerpunktbereich Immunologie,<br />
einem Bereich mit vielen unterversorgten Krankheiten mit<br />
weltweit steigender Inzidenz und Prävalenz. Der wichtigste Innovator<br />
von Bayer in diesem Bereich ist sein Unternehmen Vividion<br />
und dessen hochdifferenzierte Chemoproteomik-Plattform. Zudem<br />
plant Bayer, seine Expertise in der Immunologie weiter auf- und<br />
auszubauen, um Synergien über seine verschiedenen Therapiegebiete<br />
hinweg zu nutzen. Bayer und Vividion verfügen derzeit über<br />
neun Programme in der präklinischen und frühen klinischen Entwicklung.<br />
Tiefer Einblick in die Technologieplattform-Unternehmen<br />
von Bayer<br />
BlueRock ist ein Pionier und einer der Marktführer im Bereich der<br />
stammzellbasierten Zelltherapie und verfügt über umfassende Kompetenzen<br />
für die Bereitstellung innovativer Therapien auf der Basis<br />
pluripotenter Stammzellen (PSC). BlueRock treibt ein wachsendes<br />
Portfolio innovativer Therapien zur Behandlung von Patienten mit<br />
neurologischen, immunologischen, kardiovaskulären und ophthalmologischen<br />
Erkrankungen voran und wird den aktuellen Status<br />
seiner zwei führenden Programme präsentieren. Bemdaneprocel<br />
(BRT-DA01), eine experimentelle Zelltherapie, bei der aus PSC abgeleitete<br />
dopaminerge Neuronen in das Gehirn implantiert werden,<br />
zielt darauf ab, die Ursache der Parkinson-Krankheit anzugehen.<br />
Darüber hinaus werden Details und Status von OpCT-001 vorgestellt,<br />
einer präklinischen potenziellen Zelltherapie für Photorezeptor-Vorläuferzellen,<br />
die darauf ausgerichtet ist, das Sehvermögen<br />
wiederherzustellen, indem degeneriertes Gewebe in der Netzhaut<br />
durch funktionsfähige Zellen ersetzt wird.<br />
AskBio ist ein Pionier in der auf Adeno-assoziierten Viren<br />
(AAV) basierenden Gentherapie und verfügt über umfassende<br />
Kompetenzen, einschließlich nachgewiesener Anwendbarkeit sowie<br />
hervorragender Produktionsanlagen. AskBio hat ein solides<br />
Portfolio mit zahlreichen Forschungsprogrammen, die auf seltene<br />
Erkrankungen und große Patientenpopulationen abzielen. Am<br />
weitesten fortgeschritten sind in der Klinik Prüfbehandlungen für<br />
die Parkinson-Krankheit, Morbus Pompe und Herzinsuffizienz.<br />
Gentherapieprogramme für die Huntington-Krankheit und Multisystematrophie<br />
nehmen derzeit Patienten in Erststudien am Menschen<br />
auf.<br />
Vividion betreibt eine führende Chemoproteomik-Plattform,<br />
die auf einer spezifischen Bibliothek basiert, um das volle Potenzial<br />
niedermolekularer Therapien auszuschöpfen. Zwar sind Hunderte<br />
von Proteinen als Auslöser von Krankheiten bekannt, doch nur etwa<br />
10 % dieser Proteine können durch aktuelle Therapien bekämpft<br />
werden. Chemoproteomik-Technologien können eingesetzt werden,<br />
um selektiv auf bisher unzugängliche Proteine zu zielen und<br />
diese zu binden, wodurch die heutigen Grenzen der Arzneimittelverfügbarkeit<br />
wirksam beseitigt werden. Die Stärke von Bayer bei<br />
kleinen Molekülen bietet ein enormes Potenzial für die Nutzung der<br />
Vividion-Plattform. Vividion treibt weiterhin die Weiterentwicklung<br />
einer attraktiven präklinischen Pipeline in den Bereichen Onkologie<br />
und Immunologie voran, wobei das erste Programm im Jahr <strong>2023</strong> in<br />
die Klinik gehen wird.<br />
BAYER AG<br />
D 51373 Leverkusen<br />
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Um diesen großen Stellbereich flexibel abdecken zu können, sind fünf LEWA-Pumpen vom Typ ecodos hygienic in die Anlage integriert, die über<br />
mechanisch angelenkte mehrlagige Sandwich-Sicherheitsmembranen angetrieben werden (Beispiele anderer Anlagen im Bild). (Quelle: BACHEM)<br />
Anspruchsvolle Oligonukleotid-Produktion<br />
40 bis 2.500 l/h: Inline-Verdünnungsanlage<br />
mit Membrandosierpumpen ermöglicht<br />
flexible Puffer-Herstellung bei stark<br />
variierenden Volumenströmen<br />
Von seltenen Krankheiten bis hin zu chronischen Indikationen: Der Bedarf an Medikamenten auf Oligonukleotid-Basis<br />
nimmt stetig zu. Die Hersteller aktiver pharmazeutischer Wirkstoffe (API) sehen sich daher mit der Aufgabe konfrontiert,<br />
die eigenen Produktionsprozesse besser und robuster skalierbar zu machen, ohne dabei Qualitätseinbußen oder Wirtschaftlichkeit<br />
zu riskieren. Um der erhöhten Nachfrage zu begegnen, beliefert der Pumpen- und Anlagenhersteller LEWA<br />
den Pharmazulieferer Bachem mit einer neuen Inline-Verdünnungsanlage für die Ausweitung ihrer Produktionskapazitäten<br />
am Hauptstandort Bubendorf (Schweiz) im bislang größten Produktionsgebäude des Unternehmens. Mit ihr lassen sich<br />
Verdünnungslösungen präzise und flexibel dosieren – mit Volumenströmen von 40 bis zu 2.500 l/h. Diesen großen Stellbereich<br />
benötigt das Schweizer Technologieunternehmen, um eine automatisierte und kontinuierliche Bereitstellung wechselnder<br />
Pufferlösungen während des nachgeschalteten Aufreinigungsprozesses zu gewährleisten. Fünf robuste und für den<br />
Einsatz in Pharma-Anwendungen ausgelegte Membrandosierpumpen vom Typ LEWA ecodos hygienic sorgen dafür, dass<br />
der gesamte Aufreinigungsprozess für die Wirkstoffherstellung absolut zuverlässig und reproduzierbar erfolgt.<br />
Bei der Herstellung von Feinchemikalien für Biopharmazie und<br />
pharmazeutischen Wirkstoffen ist die Aufreinigung im sogenannten<br />
Downstream-Processing von Stoffen durch Chromatographieund<br />
Filtrationsverfahren von entscheidender Bedeutung. Dazu<br />
ist die Herstellung von Pufferlösungen mit hoher Genauigkeit der<br />
Mischverhältnisse entscheidend und die jeweilige Rezeptierung<br />
der einzelnen Lösungen muss sehr variabel sein. Da der Bedarf an<br />
APIs eine steigende globale Nachfrage erfährt, müssen diese Prozessschritte<br />
zunehmend automatisiert und in komplette Produktionslinien<br />
integriert werden. Auf diese Weise lassen sich Lösungen<br />
direkt am Ort der Verwendung und je nach Bedarf an spezifischen<br />
Verdünnungen aus bereitgestellten Konzentraten mischen, sodass<br />
der gesamte Herstellungsprozess bei gleichzeitig reduziertem Platzbedarf<br />
beschleunigt wird. „Eine der größten Herausforderungen bei<br />
der Inline-Verdünnung ist das Aufrechterhalten konstant reproduzierbarer<br />
Qualität des jeweils benötigten Puffers“, weiß Pietro Pettoruto,<br />
Managing Director der LEWA Switzerland AG. Dafür sind,<br />
unter anderem die präzise Kontrolle der Durchflussmengen und der<br />
daraus resultierenden Verdünnungsverhältnisse essenziell. Die eingesetzten<br />
Pumpen müssen dabei hygienegerecht und robust sowie<br />
für den Dauereinsatz ausgelegt sein. Um detailliertes Wissen und<br />
Erfahrung beim hoch genauen Dosieren und Mischen zu nutzen, hat<br />
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Das Schweizer Technologieunternehmen Bachem hat bereits Pumpen<br />
im hygienic-Design vom Pumpenhersteller LEWA im Einsatz.<br />
(Quelle: BACHEM)<br />
Aufgrund der GMP-Umgebung wurden hygienic-Ausführungen<br />
mit durchgängig zertifizierten Konstruktionsmaterialien (FDA, USP)<br />
gewählt, bei denen alle fluidberührten metallischen Teile<br />
elektropoliert sind und eine Oberflächenrauigkeit<br />
von Ra ≤ 0,5 µm besitzen. (Quelle: BACHEM)<br />
Bachem LEWA mit der Bereitstellung einer entsprechenden Anlage<br />
für das neue Produktionsgebäude in Bubendorf beauftragt. Bachem<br />
arbeitet bereits seit vielen Jahren mit LEWA zusammen, die schon<br />
die anderen Standorte mit hygienegerechten Dosierpumpen ausgestattet<br />
haben.<br />
„Bei dem innovativen Anlagenkonzept handelt es sich um eine<br />
kundenspezifische Inline-Verdünnungsanlage, die als Package Unit<br />
(PU) für den Downstream-Prozess in der komplexen Oligonukleotid-Herstellung<br />
konzipiert wurde“, ergänzt Roland Schwab, verantwortlich<br />
für Systeme im Bereich Sales Process Industry & Downstream<br />
bei LEWA. Die Anlage verfügt über jeweils fünf Prozesseingänge<br />
und -ausgänge sowie vier Ableitungen, um ein flexiblen und<br />
fortlaufenden Medientransport zu gewährleisten. Aufgrund spezieller<br />
Kundenanforderungen ist die Anlage für den Einsatz in Ex-Zone<br />
2 ausgelegt. Die Inline-Verdünnungsanlage stellt Pufferlösungen<br />
von hoher Genauigkeit für eine semi-kontinuierliche arbeitende<br />
Chromatographie Anlage bereit.<br />
Patentierte Membrandosierpumpen gewährleisten<br />
hohe Produktionssicherheit<br />
„Da bei der Herstellung der Verdünnungslösungen sehr unterschiedliche<br />
Volumenströme benötigt werden, hat Bachem in seiner Spezifikation<br />
(URS) vorgeschrieben, dass Volumenströme von minimal 40<br />
l/h und maximal 2.500 l/h umsetzbar sind“, bestätigt Pettoruto. Um<br />
diesen großen Stellbereich flexibel abdecken zu können, sind insgesamt<br />
fünf LEWA-Pumpen vom Typ ecodos hygienic in die Anlage<br />
integriert, die über mechanisch angelenkte mehrlagige Sandwich-<br />
Sicherheitsmembranen angetrieben werden. Dadurch wird ausgeschlossen,<br />
dass es zu Kontamination mit z.B. Hydrauliköl kommen<br />
kann. Aufgrund der GMP-Umgebung wurden hygienic-Ausführungen<br />
mit durchgängig zertifizierten Konstruktionsmaterialien (FDA,<br />
USP) gewählt, bei denen alle fluidberührten metallischen Teile<br />
elektropoliert sind und eine Oberflächenrauigkeit von Ra ≤ 0,5 µm<br />
besitzen. Dank des hygienegerechten Designs, das nahezu vollständig<br />
Toträume vermeidet, lassen sich die Pumpen sehr leicht - ohne<br />
vorige Demontage - im CIP-Prozess (cleaning in place) reinigen.<br />
Darüber hinaus wurden Edelstahl 1.4435 mit geringem Deltaferritgehalt<br />
und der sehr korrosionsbeständige Edelstahl 1.4529 (äquivalent<br />
zu AL-6XN) als Werkstoffe verwendet. Dadurch sind die Pumpen<br />
auch für die Förderung von hochkorrosiven und entzündlichen Fluiden<br />
bei der Oligonukleotid-Herstellung langfristig geeignet. Einen<br />
großen Anteil daran hat auch die patentierte vierlagige PTFE-Sandwichmembran:<br />
Sie ist extrem stabil und sorgt dafür, dass selbst im<br />
Fall eines Membranbruches ein Weiterbetrieb möglich und somit<br />
eine hohe Prozesssicherheit gegeben ist. Die eingebaute Membranbruchsignalisierung<br />
meldet sofort im Betrieb eine entsprechende<br />
Störung, ohne dass die weitere Prozesslinie kontaminiert wird. Somit<br />
ist eine Produktionssicherheit gegeben, die im Pumpenbereich<br />
ihresgleichen sucht.<br />
Die Herstellung der Pufferlösungen im chromatographischen<br />
Umfeld erfordert die genaue Einhaltung von Flussmengen der einzelnen<br />
Pumpenstränge. Die Volumenströme werden mit hochgenauen<br />
Massedurchflussmessern ermittelt und über die Drehzahlregelung<br />
der Dosierpumpen exakt auf den spezifizierten Sollwerten<br />
geregelt. Zur Kontrolle der Prozessbedingungen werden zusätzlich<br />
der pH-Wert und die Leitfähigkeit online überwacht.<br />
LEWA als zuverlässiger Expansionspartner<br />
Die beschriebene Inline-Verdünnungsanlage ist nicht das erste Projekt,<br />
das LEWA für das Schweizer Technologieunternehmen realisiert<br />
hat. „Wir sind schon mehrere Jahre Partner von Bachem und<br />
haben unterschiedliche Pumpen nach speziellen Kundenanforderungen<br />
geliefert “, sagt Pettoruto. So arbeiten Chromatografie-Anlagen<br />
an den anderen Standorten bereits mit gleicher bewährter Technik:<br />
LEWA ecodos-Pumpen im hygienic-Design. Für Anwendungen<br />
im klassischen Pharmabereich mit höheren Druckstufen kamen<br />
LEWA ecoflow-Modelle zur Anwendung.<br />
LEWA GmbH<br />
D 71229 Leonberg<br />
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NOVA-Projekt erforscht nächste<br />
Generation antimikrobieller<br />
Beschichtungstechnologien<br />
Pathogenen Mikroorganismen, wie Bakterien, Viren oder Parasiten,<br />
werden schnell übertragen und können so in kürzester Zeit zu<br />
katastrophalen und langfristigen Folgen führen. Das hat uns SARS-<br />
CoV-2, das für die Corona-Pandemie verantwortliche Virus, gezeigt.<br />
Verschärft wird diese Situation durch die zunehmende Antibiotikaresistenz.<br />
Eine mögliche Lösung, damit sich Krankheitserreger<br />
weniger schnell verbreiten, ist eine bessere Oberflächenhygiene in<br />
möglichst vielen Bereichen des täglichen Lebens. Im Projekt Next<br />
Generation BiOactiVe NAnocoatings (NOVA) arbeiten dazu 14 Partner<br />
aus 9 Ländern an marktreifen Lösungen: Wissenschafter:innen<br />
und Industrie-Vertreter:innen erforschen und testen hocheffiziente,<br />
umweltfreundliche und stabile antimikrobielle (antibakterielle, antivirale,<br />
antimykotische) Beschichtungstechnologien, um damit das<br />
Risiko künftiger mikrobieller Infektionen zu verringern.<br />
„Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass Hygiene für unsere Gesundheit<br />
von größter Bedeutung ist. Aber wir können uns nicht ständig<br />
auf eine umfassende chemische Reinigung verlassen. Wir brauchen<br />
neue, hochwirksame Technologien, die von vorneherein sicher<br />
sind“, so Anthonie Stuiver, leitender Wissenschaftler bei AkzoNobel.<br />
In NOVA arbeitet ein interdisziplinäres Forschungsteam daran,<br />
mindestens vier neuartige antimikrobielle Beschichtungen für<br />
häufig berührte Oberflächen in vier spezifischen Anwendungsbereichen<br />
zu entwickeln: öffentliche Räume, medizinische Räume,<br />
Textilien und Touchscreens. Die Entwicklung in jedem dieser Bereiche<br />
wird von einem Industriepartner aus dem Konsortium begleitet:<br />
AkzoNobel, Siemens Healthineers, SPARTHA Medical und<br />
Evonik. In einem ersten Schritt werden dazu konkrete Herausforderungen<br />
und Anwendungsfälle der Industriepartner gesammelt und<br />
als Grundlage für die Entwicklung neuartiger antimikrobieller Beschichtungstechnologien<br />
von den akademischen NOVA-Partnern<br />
verwendet. Zudem nutzen Forscher:innen bei Preste datengestützte<br />
Erkenntnisse, um Formulierungen und Prozesse für antimikrobielle<br />
Beschichtungen zu optimieren und zu beschleunigen. In einem<br />
letzten Schritt sind die Expert:innen für Produktinnovation bei<br />
Dolmen Design and Innovation dafür verantwortlich, dass für jede<br />
endgültige Beschichtung geeignete Applikationswerkzeuge zur Verfügung<br />
stehen.<br />
Gemeinsam mit den Partnern Industrial Microbiological Services<br />
LTD und der Manchester Metropolitan University werden die<br />
antimikrobiellen Materialien geprüft und validiert. Da die derzeitigen<br />
Methoden keine robusten, reproduzierbaren Daten für echte<br />
Bedingungen liefern, arbeitet das NOVA-Team auch an neuen<br />
antibakteriellen, antimykotischen und antiviralen Testmethoden für<br />
echten und praxisnahen Situationen.<br />
Um Informationen über die Sicherheit der Beschichtungsmaterialien<br />
zu erhalten, arbeitet in NOVA ein Team von Forscher:innen<br />
des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme,<br />
Empa, der Universität Ljubljana und Inserm zudem daran, bestehende<br />
Toxizitätsprüfmethoden an die besonderen Anforderungen<br />
von Beschichtungen anzupassen. Daneben liegt der Fokus auf<br />
einem nachhaltigen Produktdesign.<br />
Die im Rahmen von NOVA bereits entstandenen antimikrobiellen<br />
Beschichtungslösungen haben unterschiedliche Eigenschaften:<br />
Die antimikrobiellen Beschichtungen von SPARTHA Medical basieren<br />
auf Kontaktabtötung und bestehen aus einer schichtweisen<br />
Mischung von wasserlöslichen Biopolymeren. Die drei anderen antimikrobiellen<br />
Beschichtungen von Evonik, Fraunhofer-Institut für<br />
Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung und Polymer<br />
Institute SAS hingegen werden durch sichtbares oder künstliches<br />
Licht ausgelöst und basieren auf verschiedenen Arten von Nanopartikeln<br />
mit jeweils unterschiedlichen Wirkungsweisen und antimikrobieller<br />
Aktivität.<br />
Über NOVA<br />
NOVA wird von der <strong>DE</strong>CHEMA Gesellschaft für Chemische Technik<br />
und Biotechnologie e.V. koordiniert. Das Projekt begann am 1. September<br />
2022 und hat eine Laufzeit von vier Jahren. Es wird von der<br />
Europäischen Kommission im Rahmen des Horizon Europe Frameworks,<br />
dem Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und<br />
Innovation (SBFI) und dem UK Research and Innovation (UKRI) mit<br />
rund 7,5 Mio. € finanziert.<br />
<strong>DE</strong>CHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.<br />
D 60486 Frankfurt am Main<br />
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Mit einem modernen Bürogebäude rüstet sich das Unternehmen für die Zukunft<br />
Endress+Hauser erweitert Standort in Gerlingen<br />
Flüssigkeitsanalysetechnik von Endress+Hauser kommt in vielen Bereichen zum Einsatz – etwa wenn Versorger die Sauberkeit<br />
des Trinkwassers sicherstellen müssen oder Pharma-Unternehmen Impfstoffe in hoher Qualität produzieren möchten.<br />
Die Firmengruppe ist ein weltweit führender Anbieter von Mess- und Automatisierungstechnik für Prozess und Labor.<br />
Das kontinuierliche Wachstum wird nun in einem neuen, attraktiven Bürogebäude von Endress+Hauser Liquid Analysis in<br />
Gerlingen sichtbar.<br />
Endress+Hauser investierte rund zehn Millionen Euro in das neue<br />
Gebäude. Es schafft Platz für 150 Mitarbeitende in tätigkeitsspezifisch<br />
möblierten Arbeitswelten und unterstützt damit Kollaboration<br />
und Innovation. Im Erdgeschoss befindet sich ein modernes Media<br />
Lab zur Produktion und Übertragung von Webinaren, Erklärvideos<br />
und audiovisuellen Medien. Im Dachgeschoss mit Blick über das<br />
Gerlinger Umfeld finden Mitarbeitende und Besucher ein inspirierendes<br />
Konferenzzentrum mit aktueller Medientechnik.<br />
Gemeinsam mit Matthias Altendorf, CEO der Endress+Hauser<br />
Gruppe, Dr. h. c. Klaus Endress, dem Präsidenten des Verwaltungsrats,<br />
Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie Mitarbeitenden wurde<br />
das neue Gebäude am Freitag, 7. Juli <strong>2023</strong>, feierlich eingeweiht.<br />
Als Symbol für gute Zusammenarbeit enthüllte Matthias Altendorf<br />
als Geschenk für den Standort ein Wandbild der deutschen Künstlerin<br />
Britta Schmidhauser, das aus mehreren farbigen Rechtecken<br />
aus Schmelzglas besteht. „Würde ein Rechteck fehlen, wäre das Bild<br />
nicht komplett“, sagte der CEO bei der Übergabe des Kunstwerkes.<br />
„Dieser Gedanke ist sehr gut übertragbar auf die verschiedenen<br />
Standorte von Endress+Hauser in aller Welt und gilt auch für alle<br />
Mitarbeitenden.“<br />
Nachhaltige Architektur, attraktive Arbeitsplätze<br />
Mitglied des Executive Boards der Endress+Hauser Gruppe. „Das<br />
Gebäude zeigt seine nachhaltige Ausrichtung nach außen mit einer<br />
automatisiert versorgten Fassadenbegrünung und nach innen mit<br />
zahlreichen Grünwänden und einer hochwertigen und funktionalen<br />
Innenarchitektur, in der Mitarbeitende sich sehr wohl fühlen können.“<br />
Endress+Hauser Liquid Analysis zählt weltweit zu den führenden<br />
Anbietern von Messstellen und Komplettsystemen für die<br />
Flüssigkeitsanalyse. Intelligente Lösungen helfen den Kunden aus<br />
der Umwelt- und Prozessindustrie ihre Anlagen sicher, zuverlässig,<br />
wirtschaftlich und umweltfreundlich zu betreiben. Modernste<br />
Produktionsverfahren gewährleisten durchgängig höchste Qualität.<br />
Zahlreiche internationale Auszeichnungen und Preise belegen die<br />
Innovationskraft von Endress+Hauser Liquid Analysis. Diese stützt<br />
sich auf die Kompetenz von weltweit mehr als 1.300 Mitarbeiterinnen<br />
und Mitarbeiter am Hauptsitz in Gerlingen bei Stuttgart sowie<br />
an den Standorten Waldheim (Sachsen), Groß-Umstadt (Hessen),<br />
Anaheim (Kalifornien, USA), Suzhou (China) und Aurangabad (Indien).<br />
Endress+Hauser AG CH 4153 Reinach BL 1<br />
„Mit diesem attraktiven Gebäude<br />
zeigen wir, dass es uns wichtig ist,<br />
unseren Mitarbeitenden ein attraktiver<br />
Arbeitgeber zu sein“, sagte Dr.<br />
Manfred Jagiella, Geschäftsführer von<br />
Endress+Hauser Liquid Analysis und<br />
Endress+Hauser investierte<br />
rund zehn<br />
Millionen Euro in das<br />
neue Gebäude in<br />
Gerlingen.<br />
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Wie globale Megatrends die mechanische<br />
Verfahrenstechnik verändern – und cool<br />
machen<br />
Was haben die Trendthemen Kreislaufwirtschaft, Batterieproduktion und Pflanzenproteine gemeinsam? Sie fordern die<br />
Kreativität der Verfahrenstechniker heraus und sie folgen den globalen Megatrends Ressourcenknappheit, Mobilität,<br />
Ernährung und Klimaschutz. Wo im vergangenen Jahrzehnt der Fokus auf neuen chemischen Verfahren und digitalen<br />
Technologien lag, schlägt nun die Stunde der mechanischen Verfahrenstechnik.<br />
Der Elektrifizierung von Wirtschaft und Mobilität gehört die Zukunft.<br />
Und eine entscheidende Rolle werden dabei Speichertechnologien<br />
spielen. Doch stellt man Experten die Frage, wo in der<br />
Batterietechnik das größte Innovationspotenzial zu erwarten ist,<br />
dann wird die Antwort die meisten Menschen überraschen: Nicht<br />
in der Chemie und bei neuen Materialien, sondern in der Produktionstechnik.<br />
Während beispielsweise bei Lithium-Ionen-Batterien<br />
auf der Materialseite zusehends ein technologisches Optimum in<br />
Sicht ist, ist die Produktion von Batteriezellen und Batterien noch<br />
längst nicht ausgereift. So hängt die Energiedichte, Lebensdauer<br />
und Leistungsfähigkeit von Batteriezellen generell und vor allem<br />
bei niedrigen Temperaturen entscheidend von der Präzision der<br />
Partikelgrößen und der Formgebung ab. Und obwohl China derzeit<br />
unangefochtener Marktführer bei der Produktion von Batterien für<br />
Elektroautos ist, könnte sich dies in den kommenden Jahren ändern,<br />
wenn neue Player in den USA und in Europa in großer Zahl neue<br />
Batteriefabriken mit neuester Technik bauen.<br />
Der Schlüssel dazu liegt im Produktionsprozess, sind Forscher<br />
vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung,<br />
IPA, überzeugt. Ein wichtiger Faktor sind mechanische Verfahren:<br />
Sie ermöglichen die Produktion und Verarbeitung von Nanomaterialien<br />
und die exakte Fertigung von Elektroden. Die Komplexität<br />
der Batterie-Wertschöpfungskette beginnt bereits bei der<br />
Gewinnung der Rohstoffe durch Bergbau oder chemische Extraktion<br />
– aber richtig knifflig wird der Prozess bei der Verarbeitung der<br />
Materialien: Diese müssen nicht nur in gleichbleibend hoher Qualität<br />
(„Battery Grade“) hergestellt werden, sondern auch in großen<br />
Mengen. Und weil aktive Batteriematerialien toxisch sind, müssen<br />
die Produktionsprozesse zudem auch noch hermetisch dicht sein<br />
(Containment).<br />
Hersteller von Mischern, Dispergierern und Reaktoren haben<br />
sich dem Thema angenommen. Ein Beispiel ist die Weiterentwicklung<br />
von Rohrreaktoren zur Pulversynthese: Ein pulsierender Heißgasstrom<br />
sorgt beispielsweise beim Rohrreaktor von Glatt Ingenieurtechnik<br />
für turbulente Strömungsverhältnisse und ermöglicht es, die<br />
Größe, Oberfläche und Struktur von Partikeln exakt und reproduzierbar<br />
einzustellen. Doch nicht nur in der Reaktionstechnik hat die<br />
Temperaturverteilung einen großen Einfluss auf die Produktqualität.<br />
Weil Anoden- und Kathodenmaterialien oft in Hochtemperaturprozessen<br />
hergestellt werden, kommt es zudem auf die Beheizung,<br />
Strömungsführung und Isolierung der Produktionsmaschinen an.<br />
Ein weiterer Prozessschritt in der Batteriefertigung ist die Beschichtung<br />
der Trägerfolien, auf die das Aktiv-Material aufgebracht<br />
wird. Die Beschichtungsmasse muss dabei besonders homogen<br />
sein, weil Abweichungen in der Partikelgröße oder Viskosität zu<br />
Leistungseinbußen führt. Neue Misch- und Dispergiermaschinen<br />
wie die von Ystral zielen darauf, den Energieeintrag exakt zu kontrollieren<br />
und den Energiebedarf zu minimieren – ein im Hinblick auf<br />
die großen zu verarbeitenden Mengen wichtiges Optimierungsziel.<br />
Kontinuierliche Prozesse erfordern neue Maschinentechnik<br />
Immer interessanter werden kontinuierliche Verfahren: Im Gegensatz<br />
zur klassischen Batch-Produktion steigt mit Konti-Prozessen<br />
die Produktiviät, weil Stillstands- und Reinigungszeiten entfallen.<br />
Zudem ermöglichen kontinuierliche Verfahren eine bessere Kontrolle<br />
über den Produktionsprozess, können einfacher hermetisch<br />
dicht gestaltet werden und erreichen höhere Produktqualitäten. Das<br />
ist vor allem auch dann wichtig, wenn das Produkt sensibel gegenüber<br />
Verunreinigungen ist oder Keimbelastungen vermieden werden<br />
müssen. Außerdem sind kontinuierliche Verfahren einfacher<br />
zu skalieren und führen zu einer höheren Energie- und Kosteneffizienz.<br />
Doch um kontinuierliche Prozesse zu erreichen, müssen mechanische<br />
Verfahren angepasst oder neu entwickelt werden: Ob Mühle,<br />
Mischer, Trockner oder Zentrifuge – die Konstruktion von Konti-<br />
Maschinen folgt anderen Gesetzmäßigkeiten. Das Umdenken mit<br />
der Zielstellung „Konti“ führt bereits zu neuen Konstruktionen. Ein<br />
Beispiel sind die zuletzt von Flottweg entwickelten Düsenseparatoren,<br />
die zur kontinuierlichen Abscheidung von Feststoffen aus Flüssigkeiten<br />
beispielsweise in der Biotechnologie eingesetzt werden.<br />
Im Gegensatz zu klassischen Zentrifugen nutzt die Maschine eine<br />
vergleichsweise leichte Trommel und benötigt dadurch deutlich weniger<br />
Antriebsenergie.<br />
Ein weiteres Beispiel sind kontinuierlich arbeitende Extruder,<br />
die im Recycling von Kunststoffen zum Einsatz kommen. So sorgen<br />
beispielsweise Doppelschneckenextruder von Coperion beim thermischen<br />
Recycling des Kunststoffs Polymethylmethacrylat (PMMA)<br />
für einen hocheffizienten Energieeintrag in die Kunststoffschmelze,<br />
wodurch eine schnelle und energieeffiziente Depolymerisation erreicht<br />
wird.<br />
Kreislaufwirtschaft: Potenziale für chemisches<br />
und mechanisches Recycling<br />
Die Maschinenentwicklung wirft ein Schlaglicht auf den wachsenden<br />
Zukunftsmarkt der Kreislaufwirtschaft: Die Produktion von<br />
Kunststoffen auf Basis von chemischem Recycling ist darin eine<br />
zukunftsweisende Option. Dabei ist die Zerlegung der Polymere in<br />
ihre chemischen Bestandteile nur der letzte Schritt. Viel sinnvoller<br />
ist mit Blick auf die Energiebilanz das mechanische Recycling, das<br />
bislang jedoch häufig daran scheitert, dass Kunststoffabfälle meist<br />
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© iStock_1427146272_Parradee-Kietsirikul<br />
nicht sortenrein sind. Hier sollen künftig digitale Technologien helfen.<br />
So können künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen die<br />
Daten von Kameras und Sensoren an den Sortiermaschinen auswerten<br />
und den Kunststoffabfall – auch mit Hilfe von Robotern – in<br />
verschiedene Fraktionen trennen.<br />
Steigende Recyclingquoten sind ebenfalls eine Herausforderung<br />
für die mechanischen Verfahren: Anlagen stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen.<br />
Weil beispielsweise mechanische Mischer in ihren<br />
Baugrößen limitiert sind und mit den Mengen auch die mechanischen<br />
Kräfte steigen, kommt es im PET-Recycling beim Mischen<br />
von PET-Flakes zu Qualitätsschwankungen. Mischsilos, bei denen<br />
das Schüttgut gleichzeitig aus verschiedenen Höhen abgezogen<br />
wird, sind eine Lösung von Zeppelin Systems, mit der große Mengen<br />
schonend gemischt werden können. Die deutlich höheren Durchsätze<br />
erfordern zudem andere Förderkonzepte.<br />
Spätestens hier wird deutlich, dass sich mechanische Verfahren<br />
meist trotz moderner Auslegungsmethoden wie der numerischen<br />
Strömungsmechanik (CFD), der Modellierung oder Simulationen<br />
nicht vollständig am digitalen Reißbrett planen lassen. Hersteller<br />
von Anlagen und Maschinen investieren deshalb immer häufiger in<br />
eigene Labors und Testanlagen, um das jeweils beste Verfahren für<br />
eine Schüttgutanwendung zu finden. Neue Lösungen entstehen dabei<br />
in enger Zusammenarbeit zwischen Maschinen- und Anlagenlieferanten<br />
und den Anwendern. Dies ist umso wichtiger, weil – wie<br />
das Beispiel der Batterie-Gigafabs zeigt – zunehmend auch bisher<br />
nicht ausgereifte Verfahren und Prozesse in „first-of-its-kind“-Anlagen<br />
in einen großtechnischen Maßstab skaliert werden.<br />
Nachhaltige Lebensmittel erfordern neue Prozesse<br />
Dass gemeinsame Entwicklungsanstrengungen immer wichtiger<br />
werden, gilt auch für die Nahrungsmittelbranche, die sich ebenfalls<br />
in einem Transformationsprozess befindet. Ressourcenschonung<br />
und Nachhaltigkeit sind hier die Megatrends, die den Bedarf nach<br />
neuen Verfahren treiben. Deutlich wird dies zum Beispiel am Trend<br />
zu Fleischalternativen, Pflanzenproteinen und Milch-Ersatzprodukten.<br />
Diese werden in den kommenden Jahrzehnten auch deshalb<br />
immer wichtiger werden, weil die klassische Produktion tierischer<br />
Proteine angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung und<br />
sich ändernden Ernährungsgewohnheiten an ihre Grenzen gelangt.<br />
Auch hier spielen mechanische Verfahren eine zentrale Rolle – vom<br />
Mahlen und Sieben über Zentrifugation, Filtration und Trocknung<br />
bis hin zur Texturierung von Fleischersatz per Extruder. Innovationen<br />
entstehen auch hier durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit<br />
zwischen Lebensmitteltechnologen, Maschinenbauern und<br />
Verfahrenstechnikern.<br />
Ohne Automatisierung und Digitalisierung geht es nicht<br />
Obwohl es unbestritten scheint, dass KI oder maschinelles Lernen<br />
© AdobeStock_196833565_pickup<br />
künftig eine wichtige Rolle in der Prozessindustrie spielen werden,<br />
sind sie nur eine Ausprägung digitaler Technologien, die künftig in<br />
der mechanischen Verfahrenstechnik Nutzen stiften können. Zwei<br />
wesentliche Trends sind der steigende Automatisierungsgrad und<br />
der Bedarf an modularen Anlagen. Die Grundidee: Aus einzelnen<br />
verfahrenstechnischen Grundeinheiten bzw. Modulen aufgebaute<br />
Anlagen ermöglichen es, nicht nur das Engineering zu vereinfachen,<br />
sondern auch die Anlagenkapazität flexibel zu erweitern. Mit der<br />
Auswertung von Prozess- und Sensorinformationen lassen sich zudem<br />
Prozesse kontinuierlich optimieren.<br />
Weil die Verschaltung (Orchestrierung) solcher Module beim<br />
klassischen Ansatz der Prozessautomation einen hohen Engineering-<br />
und Programmieraufwand erzeugt, ist ein Paradigmenwechsel<br />
nötig. Dieser vollzieht sich derzeit mit der Modulautomation. Das<br />
Ziel: Verfahrenstechnische Grundoperationen und Module sollen<br />
künftig einfach und ohne großen Programmieraufwand miteinander<br />
kombiniert werden können. Weil die Module ihre Steuerungslogik<br />
bereits in Form eines Module Type Package (MTP) mitbringen<br />
und über eine standardisierte Schnittstelle verfügen, können<br />
die Funktionen des Moduls vom zentralen Steuerungssystem als<br />
Dienst genutzt werden – und das ohne zusätzlichen Aufwand für<br />
die Steuerungsprogrammierung im Leitsystem. Für die Hersteller<br />
von Maschinen und Anlagen der mechanischen Verfahrenstechnik<br />
ist dies eine Herausforderung – sie müssen sich künftig intensiv mit<br />
Fragen der Digitalisierung, Automatisierung und Steuerungstechnik<br />
auseinandersetzen. Doch vom Nutzen sind immer mehr Anlagenbetreiber<br />
und Maschinenhersteller überzeugt – denn konsequente<br />
Modularisierung rechnet sich angesichts des Fachkräftemangels.<br />
Erste Anbieter, darunter der Anlagenbauer GEA, stellen sich bereits<br />
dieser Herausforderung und bieten neue Package Units mit MTP an.<br />
Fazit: Ob Batterietechnik, Kreislaufwirtschaft oder nachhaltige<br />
Ernährung – die technischen Herausforderungen sind enorm. Mechanische<br />
Verfahren kombiniert mit digitalen Technologien spielen<br />
dabei eine entscheidende Rolle und sind ein zentraler Schlüssel zur<br />
Nachhaltigkeit. Spannende Fragestellungen, sinnstiftende Aufgaben<br />
und das aktive Gestalten einer nachhaltigen Zukunft – an Coolness-Faktoren<br />
fehlt es der mechanischen Verfahrenstechnik nicht.<br />
<strong>DE</strong>CHEMA Ausstellungs-GmbH<br />
D 60486 Frankfurt am Main<br />
© Adobe-<br />
Stock_328267323_<br />
Sergey-Ryzhov<br />
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ASML beteiligt sich maßgeblich an der zukünftigen hochmodernen Pilotlinie von imec<br />
Imec und ASML unterzeichnen<br />
Memorandum of Understanding (MoU)<br />
zur Förderung von Halbleiterforschung<br />
und nachhaltiger Innovation in Europa<br />
Imec, ein führendes Forschungs- und Innovationszentrum für Nanoelektronik<br />
und digitale Technologien, und ASML Holding N.V.<br />
(ASML), ein führender Ausrüster der Halbleiterindustrie, kündigen<br />
heute an, dass sie ihre Zusammenarbeit während der nächsten Phase<br />
der Entwicklung einer hochmodernen High-Numberical Aperture<br />
(High-NA) Extrem-Ultraviolett (EUV)-Lithographie-Pilotlinie bei<br />
imec intensivieren wollen.<br />
Die Pilotlinie soll den Industriezweigen, die Halbleitertechnologien<br />
verwenden, helfen, die Vorteile der hochentwickelten Halbleitertechnologie<br />
zu begreifen und Zugang zu einer Prototyping-Plattform<br />
zu erhalten, die ihre Innovationen unterstützt. Die Zusammenarbeit<br />
zwischen imec, ASML und anderen Partnern wird die Erforschung<br />
neuartiger Halbleiteranwendungen, die potenzielle Entwicklung<br />
nachhaltiger, wegweisender Fertigungslösungen für Chiphersteller<br />
und Endkunden sowie die Entwicklung fortschrittlicher ganzheitlicher<br />
Patterning-Flows in Zusammenarbeit mit dem Equipmentund<br />
Material-Ökosystem ermöglichen.<br />
Das heute unterzeichnete Memorandum of Understanding umfasst<br />
die Installation und Wartung der gesamten Palette an fortschrittlichen<br />
Lithographie- und Messtechnikausrüstungen von<br />
ASML in der imec-Pilotanlage in Leuven, Belgien, wie z.B. das neueste<br />
Modell 0,55 NA EUV (TWINSCAN EXE:5200), die neuesten<br />
Modelle 0,33 NA EUV (TWINSCAN NXE:3800), DUV Immersion<br />
(TWINSCAN NXT:2100i), Yieldstar optische Messtechnik und HMI<br />
Multi-Beam. Das geplante Engagement stellt einen außerordentlich<br />
hohen Beitrag für die zukunftsweisende Pilotlinie dar.<br />
Diese bahnbrechende neue High-NA-Technologie ist entscheidend<br />
für die Entwicklung leistungsstarker, energieeffizienter Chips,<br />
wie z.B. KI-Systeme der kommenden Generation. Sie ermöglicht<br />
außerdem innovative Deep-Tech-Lösungen, die zur Bewältigung einiger<br />
der größten Herausforderungen unserer Gemeinschaft eingesetzt<br />
werden könnten, z. B. in den Bereichen Healthcare, Ernährung,<br />
Mobilität/Automotive, Klimawandel und nachhaltige Energiesysteme.<br />
Erhebliche Investitionen sind erforderlich, um der Industrie den<br />
Zugang zur High-NA EUV-Lithographie über das Jahr 2025 hinaus<br />
zu sichern und die damit verbundenen F&E-Kapazitäten für fortgeschrittene<br />
Knotenprozesse in Europa zu gewährleisten.<br />
Diese Kooperationsvereinbarung ist der Auftakt für die nächste<br />
Phase der intensiven Zusammenarbeit zwischen ASML und imec<br />
im Bereich High-NA EUV. Die erste Phase der Prozessforschung<br />
wird im gemeinsamen High-NA-Labor von imec und ASML unter<br />
Verwendung des ersten High-NA EUV-Scanners (TWINSCAN<br />
EXE:5000) durchgeführt. Imec und ASML arbeiten mit allen führenden<br />
Chipherstellern und Partnern des Material- und Equipment-<br />
Ökosystems zusammen, um die Technologie für den schnellstmöglichen<br />
Einsatz in der Großserienfertigung vorzubereiten. In der<br />
nächsten Phase werden diese Aktivitäten in der Pilotlinie von imec<br />
in Leuven (Belgien) mit dem High-NA EUV-Scanner der neuesten<br />
Generation (TWINSCAN EXE:5200) ausgeweitet.<br />
Die Pläne für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen den<br />
beiden Halbleiterspezialisten auf dem Gebiet der Lithographie und<br />
der Messtechnik sind Teil der ehrgeizigen Pläne der Europäischen<br />
Kommission und ihrer Mitgliedsstaaten (Chips Act, IPCEI), die darauf<br />
abzielen, die Innovation zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen<br />
zu steigern. Ein Teil der Zusammenarbeit zwischen<br />
imec und ASML ist daher in einem IPCEI-Antrag festgeschrieben,<br />
der derzeit von der niederländischen Regierung begutachtet wird.<br />
„ASML engagiert sich stark in der hochmodernen Pilotfabrik<br />
von imec, um die Halbleiterforschung und nachhaltige Innovation<br />
in Europa zu unterstützen. Mit der raschen Ausbreitung der künstlichen<br />
Intelligenz (KI) auf Gebiete wie die Sprachverarbeitung,<br />
Computer Vision und autonome Systeme nimmt die Komplexität<br />
der Aufgaben zu. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, Chiptechnologien<br />
zu entwickeln, die diese Rechenanforderungen erfüllen<br />
können, ohne die kostbaren (Energie-)Ressourcen unseres Planeten<br />
zu erschöpfen“, erklärt Peter Wennink, President und Chief<br />
Executive Officer von ASML.<br />
„Dieses Engagement von ASML, das auf über 30 Jahren erfolgreicher<br />
Zusammenarbeit beruht, ist ein starkes Signal für unser<br />
unermüdliches Engagement, den Fortschritt der Sub-Nanometer-<br />
Chiptechnologie voranzutreiben“, ergänzt Luc Van den hove, President<br />
und Chief Executive Officer von imec. „Diese Zusammenarbeit<br />
ist ein Beweis für die Stärke, die in der Einigkeit innerhalb der<br />
Chipindustrie liegt. Mit diesen Projekten können wir zwar zunächst<br />
unsere regionalen Stärken stärken, aber sie ebnen auch den Weg für<br />
eine künftige globale Zusammenarbeit, bei der Partner weltweit von<br />
lokalen Durchbrüchen profitieren können. Durch diese gemeinsamen<br />
Anstrengungen können wir die Innovation wirklich beschleunigen<br />
und die Halbleiterindustrie zu neuen Höhen führen.“<br />
IMEC Belgium<br />
BL 3001 Leuven<br />
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Firmengruppe bündelt im Freiburger Innovationszentrum FRIZ mehrere Teams<br />
für die Sensor- und Software-Entwicklung<br />
Endress+Hauser eröffnet Innovations-Cluster<br />
Endress+Hauser hat die neuen Räume im Freiburger Innovationszentrum FRIZ eingeweiht. Dort sind mehr als 70 Mitarbeiterinnen<br />
und Mitarbeiter der auf Messtechnik spezialisierten Schweizer Firmengruppe mit der Entwicklung neuer Sensor-<br />
Technologien und Software-Lösungen befasst. Die verschiedenen Teams arbeiten eng vernetzt und sind eingebettet in ein<br />
innovatives Umfeld aus Forschungsinstituten, Start-ups und anderen Unternehmen.<br />
Das FRIZ ist auf dem Gelände der Technischen Fakultät der Universität<br />
Freiburg angesiedelt. Der Gebäudekomplex, 2022 nach zwei<br />
Jahren Bauzeit fertiggestellt, bietet mehr als 12.000 Quadratmeter<br />
Platz für moderne und flexible Büros und Labore. Endress+Hauser<br />
ist der größte Mieter und nutzt aktuell rund 2.400 Quadratmeter<br />
Bürofläche auf zwei Etagen sowie rund 1.000 Quadratmeter im Erdgeschoss,<br />
wo chemische und biologische Labors sowie Reinräume<br />
untergebracht sind.<br />
Verschiedene Disziplinen und Technologien<br />
Das Unternehmen führt im FRIZ sechs Einheiten zusammen, die<br />
bislang über die Stadt verteilt waren. Gemeinsam vereinen sie ein<br />
weites Spektrum an Disziplinen und Technologien: Ein Team arbeitet<br />
an Lösungen für das industrielle Internet der Dinge, etwa zur intelligenten<br />
Verbindung von Software und Sensorik; ein anderes an<br />
optischer Analysetechnik, mit der sich beispielsweise Gärprozesse<br />
überwachen lässt. Ein drittes Team befasst sich mit der Sensor- und<br />
Messtechnik der Zukunft, darunter der Ersatz des menschlichen Geruchssinns.<br />
Jobst Technologies, ein Teil der Schweizer Tochterfirma Innovative<br />
Sensor Technology IST, entwickelt, produziert und vertreibt<br />
Biosensoren. Endress+Hauser BioSense, ein Joint Venture mit der<br />
Hahn-Schickard-Gesellschaft, ist auf schnelle molekulare Vor-<br />
Ort-Analysen spezialisiert, die etwa in der Lebensmittelindustrie<br />
eingesetzt werden können. Um Innovationen vor Nachahmern zu<br />
schützen, ist auch ein kleines Team von Patentspezialisten auf dem<br />
Campus präsent.<br />
Arbeit an der Messtechnik von Morgen<br />
CEO Matthias Altendorf sieht den neuen Standort als „Nährboden<br />
für die Messtechnik von Morgen“. Die verschiedenen Disziplinen<br />
auf dem Campus könnten sich gegenseitig ergänzen und anregen;<br />
die Nähe zur Forschung sorge für zusätzliche Impulse. „Innovation<br />
entsteht häufig an den Schnittstellen – dort, wo wir mit Partnern aus<br />
Wissenschaft und Wirtschaft in Austausch treten. Indem wir uns<br />
gegenüber der Universität und ihren Instituten, Forschungseinrichtungen,<br />
Ausgründungen und anderen Unternehmen öffnen, vermehren<br />
wir die Berührungspunkte.“<br />
Die Einweihung des neuen Innovations-Clusters feierte Endress+Hauser<br />
mit zahlreichen Gästen, den Mitarbeiterinnen und<br />
Mitarbeitern des Standorts sowie Vertreterinnen und Vertretern aus<br />
Gesellschafterfamilie und Unternehmensgruppe. Die neuen Räume<br />
im FRIZ ziert künftig ein Werk der Glaskünstlerin Britta Schmidhauser,<br />
das die Arbeitsgebiete der verschiedenen Endress+Hauser<br />
Einheiten symbolisch in Freiburg verortet. Eine Sommerparty in<br />
lockerer Atmosphäre rundete den Anlass ab, musikalisch umrahmt<br />
auch von der Campus-Band „Transistors“.<br />
Endress+Hauser AG<br />
CH 4153 Reinach BL 1<br />
Im Bild (von links): Dr. Mirko Lehmann (Geschäftsführer Endress+Hauser Flow), Hans-Jürgen<br />
Huber (Geschäftsführer Endress+Hauser Digital Solutions Deutschland), Dr. h. c. Klaus Endress<br />
(Verwaltungsratspräsident der Endress+Hauser Gruppe), Stefan Breiter (Finanzbürgermeister<br />
der Stadt Freiburg) sowie Matthias Altendorf (CEO der Endress+Hauser Gruppe).<br />
Mehr als 70 Mitarbeitende von Endress+Hauser<br />
arbeiten im Freiburger Innovationszentrum<br />
FRIZ an neuen Sensor- und Messtechnologien.<br />
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automatica demonstriert eindrucksvoll die Dynamik der Branche.<br />
automatica demonstriert<br />
eindrucksvoll die Dynamik der Branche<br />
– 40.000 Besucher<br />
– Themenführerschaft durch Rahmenprogramm bestätigt<br />
– Begeisterte Aussteller und Besucher<br />
Arbeitswelt und Gesellschaft stehen in den kommenden Jahren vor einem massiven Umbruch. Welche Lösungsansätze in<br />
diesem Zusammenhang intelligente Automation und Robotik bieten, zeigte die Leitmesse automatica vom 27. bis zum 30.<br />
Juni <strong>2023</strong> in München. Ein fulminantes Comeback nach nur einem Jahr: 40.000 Besucher aus rund 88 Nationen, 650 Aussteller<br />
aus 34 Ländern und ein mitreißendes Rahmenprogramm. Die Parallelität mit LASER World of PHOTONICS und<br />
World of QUANTUM erwies sich zudem für viele Teilnehmer als relevanter Mehrwert.<br />
Nach vier Tagen Messelaufzeit ziehen die beiden Messechefs Reinhard<br />
Pfeiffer und Stefan Rummel eine positive Bilanz: „Die automatica<br />
hat erneut ihre große Innovationskraft unter Beweis gestellt. Mit<br />
zukunftsweisenden Lösungen zeigten die teilnehmenden Unternehmen<br />
konkret, wie unter anderem das Thema Fachkräftemangel<br />
kompensiert werden kann. Durch das erfolgreiche Zusammenspiel<br />
mit den parallel stattfindenden Veranstaltungen LASER World of<br />
PHOTONICS sowie World of QUANTUM stärkt München darüber<br />
hinaus seine Position als führender Technologiestandort.“<br />
Projektleiterin Anja Schneider ergänzt: „Die automatica unterstreicht<br />
mit diesem Top-Ergebnis ihren Stellenwert als führende<br />
Leitmesse für intelligente Automation und Robotik: tolle Atmosphäre,<br />
neue Player, klare Themenführerschaft – und das alles bei nur<br />
zwölf Monaten Vorlauf.“<br />
Aussteller vergeben Bestnoten<br />
Ausstellerseitig erhält die automatica ein hervorragendes Gesamtzeugnis.<br />
In der Befragung durch das Meinungsforschungsinstitut<br />
Gelszus bewerteten 94 Prozent der Aussteller die Messe mit ausgezeichnet<br />
bis gut. Besonders gelobt wird die Qualität der Besucher<br />
(91 Prozent) und der gestiegene Anteil an Neukunden (85 Prozent).<br />
Diese Meinung teilt auch Frank Konrad, Vorsitzender VDMA<br />
Fachverband Automation + Robotik, CEO HAHN Automation: „Die<br />
automatica ist bereits seit fast 20 Jahren die wichtigste Messe für uns<br />
als Automatisierungsunternehmen. Nach einem etwas verhaltenen<br />
Comeback nach Corona im letzten Jahr, wurden dieses Jahr wieder<br />
höhere Besucherzahlen erreicht, was sich für uns als Aussteller positiv<br />
widerspiegelte. Wir konnten viele gute Gespräche führen und<br />
intensiv Kontakte pflegen.“<br />
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Zustimmung erhält Frank Konrad von Kai Udo Modrich, Head<br />
of Inline Inspection & Metrology ZEISS Industrial Quality Solutions:<br />
„Die diesjährige automatica hat getreu ihres Anspruchs als Weltleitmesse<br />
für die Robotik und Automation die Themen für die Smart<br />
Factories der Zukunft auf den Punkt gebracht.“<br />
Ebenfalls zufrieden äußert sich Marc Segura, President ABB Robotics:<br />
„Robotik und KI sind Schlüsseltechnologien für ein erfolgreiches<br />
Jahrzehnt der Transformation. Umso wichtiger ist die automatica<br />
als Leitmesse und Trendbarometer für Unternehmen, die<br />
ihre Fertigung und Logistik fit für die Zukunft machen wollen – also<br />
flexibel, vernetzt und nachhaltig.“<br />
Neben den etablierten Key Playern beteiligte sich in diesem Jahr<br />
erstmals die Google Tochter intrinsic an der automatica. Henrike<br />
Neulen, Account Executive, erläutert, warum das Alphabet-Unternehmen<br />
für die erste Messeteilnahme der Firmengeschichte die<br />
automatica wählte: „Unser Ziel ist es, Robotik sowohl für Anbieter als<br />
auch Anwender einfacher und zugänglicher zu gestalten. Die automatica<br />
ist deshalb für uns die richtige Umgebung, um uns als Unternehmen<br />
und unsere Produkte erstmals live einem breiten internationalen<br />
Publikum vorzustellen.“<br />
Große Zufriedenheit bei Besuchern<br />
Die Top-Ten-Besucherländer nach Deutschland waren Österreich,<br />
Italien, Schweiz, Tschechien, Südkorea, China, Polen, Niederlande,<br />
Slowenien und USA. Der Anteil internationaler Besucher lag bei 33<br />
Prozent.<br />
Die automatica <strong>2023</strong> begeisterte die Besucher. So bewerteten 98<br />
Prozent der Befragten die Messe mit „ausgezeichnet“ bis „gut“. Darüber<br />
lobten 97 Prozent der Besucher die Präsenz der Marktführer,<br />
95 Prozent bestätigten den Leitmessecharakter der automatica. 65<br />
Prozent der Besucher blicken optimistisch in die Zukunft und gehen<br />
davon aus, dass die Bedeutung der automatica sogar noch weiter<br />
steigen wird.<br />
Joachim Stieler, Geschäftsführer Stieler Technologie- & Marketingberatung<br />
formulierte seinerseits: „Die beste automatica bisher!<br />
Macht Lust auf Zukunft!“<br />
Trendthemen unterstreichen Innovationskraft der automatica<br />
Während Roboter in der Vergangenheit noch oft als vermeintliche<br />
Gefahr für Arbeitsplätze angesehen wurden, haben sie sich mittlerweile<br />
zum Hoffnungsträger gegen den allgegenwärtigen Fachkräftemangel<br />
entwickelt. Ein Beispiel hierfür ist der Backroboter am Stand<br />
von FANUC, der monotone Arbeitsschritte in Großbäckereien oder<br />
Supermärkten automatisieren soll. Aus Sicht von Marketingleiter<br />
Nils Terstegen handelt es sich beim Branchentreff in München um<br />
einen Pflichttermin: „Für uns ist die automatica die wichtigste Messe<br />
im Bereich Roboter, die wir in Europa und auch weltweit haben.<br />
Wir nutzen die automatica regelmäßig, um Neuigkeiten mitzubringen.“<br />
Darüber hinaus ist die Automatisierung ein entscheidender Hebel,<br />
um den CO2 -Ausstoß in der Produktion zu reduzieren. Montage-<br />
und Handhabungstechnik bergen verschiedene Ansätze für<br />
Recycling und Kreislaufwirtschaft. „Nachhaltiges Wirtschaften gehört<br />
zu den drängendsten Aufgaben unserer Zeit. Softwaregestützte<br />
Simulation trägt dazu bei, komplexe Automatisierungs-Lösungen<br />
bereits vor Inbetriebnahme effizient zu planen und zu optimieren“,<br />
sagt Wilfried Eberhardt, Chief Marketing Officer von KUKA. „Die<br />
automatica war für uns einmal mehr ideales Schaufenster, um unsere<br />
neuesten Ansätze einer attraktiven Zielgruppe zu präsentieren.<br />
Darüber hinaus war Künstliche Intelligenz ebenfalls das bestimmende<br />
Thema an den vier Messetagen. Das liegt in erster Linie am<br />
hohen Tempo der Entwicklung in diesem Bereich, die eine neue Ära<br />
der Automation einläutet. Zu den Newcomern und gleichzeitig Vorreitern<br />
bei Künstlicher Intelligenz zählt das Unternehmen NEURA.<br />
Dazu Arne Nordmann, Head of Engineering: „Die automatica ist in<br />
der Robotik so etwas wie die Champions League. Hier wird das ausgestellt,<br />
was die Robotik gerade ausmacht. Da wollen wir mit unseren<br />
Technologien dabei sein, mit all unseren Partnern im Gespräch<br />
bleiben und lernen, wo die Entwicklung hingeht.“<br />
Rahmenprogramm setzt neue Maßstäbe<br />
Zusätzlich zum Ausstellungsbereich der sechs Messehallen hatten<br />
Besucher auch in diesem Jahr die Möglichkeit, ihr Wissen in einem<br />
umfangreichen Rahmenprogramm aus Foren und Sonderschauen<br />
zu erweitern. Zu den Highlights zählten unter anderem die Showcases<br />
„Service Robot City“ und „Mobile Robots in Production“.<br />
Klaus Kluger, Mitorganisator der Sonderschau „Mobile Robots<br />
in Production“, zeigt sich sehr zufrieden: „Mobile Robotik wird die<br />
Produktion und Intralogistik in den nächsten Jahren massiv verändern.<br />
Das Mesh-up auf der diesjährigen automatica hat eindrucksvoll<br />
gezeigt, wie Dank VDA 5050 und einer einheitlichen Leitsteuerung<br />
die interoperable Produktionslogistik der Zukunft mit AMR’s<br />
unterschiedlicher Hersteller aussehen kann.“<br />
Für Thomas Hähn, CEO United Robotics Group, besitzt die Sonderschau<br />
Service Robot City großes Potential: „Wir freuen uns, dass<br />
Unternehmen und Start-ups aus der Service Robotik auf der diesjährigen<br />
automatica deutlich stärker repräsentiert sind als in der<br />
Vergangenheit. Für die Zukunft kann eine noch größere Verzahnung<br />
von Start-ups und gestandenen Unternehmen die Entwicklungen<br />
beschleunigen. An guten Ideen und Innovationen mangelt es definitiv<br />
nicht.“<br />
munich_i Hightech-Summit<br />
– Think Tank für Künstliche Intelligenz<br />
Mit der nunmehr dritten Ausgabe im Rahmen der automatica hat<br />
sich die Hightech-Plattform munich_i als führendes Format für Robotik<br />
und KI etabliert. Das Munich Institute of Robotics and Machine<br />
Intelligence (MIRMI) der Technischen Universität München<br />
gab auch in diesem Jahr Orientierung auf dem Gebiet Künstliche<br />
Intelligenz und Robotik und setzte diese Entwicklungen gleichzeitig<br />
in den ethisch-gesellschaftlichen Kontext. „Der Hightech-Summit<br />
war auch dieses Jahr wieder ein absolutes Highlight. Gemeinsam mit<br />
faszinierenden Pionieren aus Industrie, Wissenschaft und Start-ups<br />
haben wir einen Blick in die Zukunft geworfen und mit unseren Gästen<br />
aus der Politik diskutiert, wie wir diese gestalten wollen“, fasst<br />
munich_i Direktor Prof. Sami Haddadin zusammen.<br />
Prof. Alena Buyx, ebenfalls munich_i Direktorin, fügt hinzu: „munich_i<br />
hat erneut gezeigt, dass die Zukunft bereits heute in unseren<br />
Händen liegt und schafft die notwendige Diskussionsplattform zwischen<br />
den Impulsgebern aus der Wissenschaft sowie der Politik und<br />
Wirtschaft zur Frage, wie wir die Zukunft bestmöglich gestalten können.“<br />
munich_i besteht aus dem Hightech-Summit, der Robotik- und<br />
KI-Sonderschau AI.Society sowie dem hybriden Robotik-Wettbewerb<br />
Robothon®.<br />
Die nächste automatica findet von 24. bis 27. Juni 2025 erneut<br />
parallel zur LASER World of PHOTONICS – Weltleitmesse und<br />
Kongress für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Photonik<br />
– sowie der World of QUANTUM in München statt.<br />
Messe München GmbH<br />
D 81823 München<br />
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ENGEL auf der Plast <strong>2023</strong> in Mailand<br />
Spritzgießen: Intelligenter,<br />
effizienter, umweltfreundlicher<br />
Vom 05. bis 08. September zeigt ENGEL bei der Plast <strong>2023</strong> in Mailand, Italien, anhand zahlreicher hochinnovativer<br />
Anwendungen und integrierter Lösungen, wie Spritzgießen smarter, effizienter und nachhaltiger gestaltet werden kann.<br />
Zugunsten einer ressourcenschonenden und flexiblen Produktion.<br />
Stetige Innovation – unter diesem Motto präsentiert ENGEL Italia<br />
Technologien, mit denen Spritzgießer ihre Produktionen wettbewerbsfähig<br />
gestalten können. Wesentliche Säulen sind das Heben<br />
von Einsparungspotentialen beim Energieverbrauch, die Digitalisierung<br />
von Prozessen und die Chancen, die eine Kreislaufwirtschaft<br />
eröffnet. Genau hier setzen die Lösungen von ENGEL an.<br />
Der Messestand zeigt mit den ausgestellten Exponaten eine große<br />
Bandbreite an Lösungen für unterschiedliche Branchen und Anforderungen.<br />
An den Expert Cornern finden interessierte Besucher<br />
darüber hinaus Informationen, wie komplexe Produktionsprozesse<br />
– unabhängig vom konkreten Anwendungsbereich – vereinfacht<br />
werden können: von der Automobilindustrie bis zum technischen<br />
Spritzguss, von der Verpackung bis zur Medizintechnik gibt ENGEL<br />
Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft.<br />
Alles im Griff mit intelligenten Assistenzsystemen<br />
Die kontinuierliche Optimierung von Spritzgießprozessen<br />
beruht mehr denn je auf maschinellem Lernen.<br />
Intelligente Assistenzsysteme, die auf Big Data basieren,<br />
erlauben ein proaktives Prozessmanagement mit<br />
dem Ziel, die Effizienz kontinuierlich zu optimieren.<br />
ENGEL erweitert dazu stetig die intelligenten Assistenten der iQ<br />
Produktreihe, die unter dem Begriff inject 4.0 läuft. Dabei handelt es<br />
sich um Softwarelösungen, die es dem Maschinenbediener über den<br />
gesamten Produktlebenszyklus hinweg ermöglichen, die Prozess-,<br />
als auch Produktqualität mit wenigen Klicks zu optimieren.<br />
Auf einer Produktionszelle mit einer elektrischen e-mac 265/80<br />
Spritzgießmaschine werden sämtliche iQ Assistenzsysteme live gezeigt.<br />
Die Anlage ist mit einem 4-Kavitäten Werkzeug für die Herstellung<br />
von PBT-Autosteckverbindern ausgestattet. Das Schussgewicht<br />
beträgt 28 Gramm, der Energieverbrauch liegt bei lediglich<br />
0,8 kWh pro Kilogramm verarbeitetem Material. Die Entnahme der<br />
Teile aus dem Werkzeug und das Positionieren auf dem Förderband<br />
übernimmt der ENGEL viper 4, der neuste Zugang im Linearroboterportfolio.<br />
Zur hohen Energieeffizienz trägt neben dem vollelektrischen<br />
Antrieb vor allem die Temperierung bei – im Vollbetrieb können damit<br />
jährlich 4.000kWh eingespart werden.<br />
Die wartungsfreien Temperierwasserverteiler e-flomo überwachen<br />
Durchfluss, Druck, Temperatur und Temperaturdifferenz. Sie<br />
helfen, Störfaktoren auszuschließen, um eine durchgehend hohe<br />
Teilequalität zu sichern.<br />
Auf Basis der von e-flomo ermittelten Messwerte regelt iQ flow<br />
Die auf der Plast ausgestellte ENGEL e-mac zeigt, wie es danke Digitalisierung möglich ist, den Energieverbrauch um bis zu 67 % zu senken, ohne<br />
dabei Kompromisse bei Präzision und Reproduzierbarkeit einzugehen. (Foto: Engel)<br />
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control, das Assistenzsystem, das ENGEL gezielt für die Optimierung<br />
der Temperierprozesse entwickelt hat, wahlweise die Durchflussmenge<br />
oder die Temperaturdifferenz in allen Einzelkreisen<br />
aktiv aus. So bleiben auch bei Schwankungen im System die thermischen<br />
Verhältnisse konstant. Das Ergebnis ist eine sehr hohe Reproduzierbarkeit<br />
und zudem ein minimaler Kühlwasser- und Energieverbrauch.<br />
Temperiergeräte vom Typ e-temp sind über OPC UA in<br />
die CC300 Steuerung der Spritzgießmaschine integriert. Auf diese<br />
Weise wird die Drehzahl der Temperierwasserpumpen automatisch<br />
dem tatsächlichen Bedarf angepasst, was sich direkt auf die Energiebilanz<br />
auswirkt.<br />
Tempowechsel beim Verpacken<br />
Neben der Einsparung von Energie ist die Verarbeitung von Rezyklat<br />
ein weiterer wichtiger Pfeiler der Nachhaltigkeitsstrategie, die<br />
ENGEL im Sinne der Kunden verfolgt. Ein Beispiel dafür ist die in<br />
Zusammenarbeit mit der Alpla Group, Brink und IPB Printing entwickelte<br />
Anwendung, die es ermöglicht, Post-Consumer-rPET-Behälter<br />
in einem einzigen Schritt, d.h. ohne den Einsatz von Preforms,<br />
zu produzieren. Mit einer Wandstärke von 0,32 mm stehen die 125 ml<br />
runden Klarsichtbehälter stellvertretend für viele Lebensmittelverpackungen.<br />
Sie sind dank des in die Form integrierten IML-Etiketts<br />
bereits beim Verlassen der Produktionszelle abfüllbereit.<br />
Herzstück der Produktionszelle ist eine ENGEL e speed 280/50<br />
Spritzgießmaschine. Die Hybridmaschine mit elektrischer Schließund<br />
hydraulischer Spritzeinheit wurde von ENGEL gezielt für die<br />
hohen Leistungsanforderungen im Dünnwandspritzguss entwickelt.<br />
Die High-Performance-Spritzeinheit erreicht bei der Verarbeitung<br />
kleiner Schussgewichte und extremen Wandstärke-Fließwegverhältnissen<br />
Einspritzgeschwindigkeit von bis zu 1400 mm pro Sekunde<br />
bei maximalen Spritzdrücken von bis zu 2600 bar. Sie ist damit<br />
eine der weltweit dynamischsten Spritzeinheiten am Markt.<br />
Für die Verarbeitung von rPET kombiniert ENGEL das neue<br />
Spritzaggregat mit einer gezielt auf die Rezyklat-Verarbeitung abgestimmten<br />
Plastifiziereinheit aus der hauseigenen Entwicklung und<br />
Produktion. Beim Plastifizieren und Einspritzen wird die Viskosität<br />
des PET für den Dünnwandspritzguss eingestellt. Die ENGEL e-<br />
speed ermöglicht die Verarbeitung von beliebigen Rezyklatanteilen<br />
bis hin zu einhundertprozentigem rPET. Darüber hinaus können<br />
mit dem verwendeten Werkzeug verschiedene Arten von IML-Etiketten<br />
verarbeitet werden. Damit sind Verarbeiter in der Lage, sich<br />
an globale Trends anzupassen und unterschiedliche regulatorische<br />
Empfehlungen zu berücksichtigen.<br />
Präzision und Effizienz bei Flüssigsilikon<br />
Auf einer vollautomatisierten High-End-Produktionszelle stellt EN-<br />
GEL Schirmventile aus Flüssigsilikon her. Durch die perfekte Integration<br />
von Spritzgießmaschine, Peripherie, Automatisierung und digitalen<br />
Lösungen verbindet sich eine einwandfreie Qualität mit hoher<br />
Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Schirmventile werden vielfältig<br />
eingesetzt – von der Automobilindustrie über die Medizintechnik<br />
bis hin zu Verpackungen. Die Anforderungen an die Präzision und<br />
damit an die Prozesskonsistenz sind dabei stets hoch, denn bei den<br />
Kleinbauteilen ist die Präzision sicherheitsrelevant.<br />
Die Produktionszelle am Messestand von ENGEL schöpft das<br />
Qualitäts- und Effizienzpotenzial optimal aus. Sie kombiniert eine<br />
e-victory Spritzgießmaschine und digitale Assistenz mit der innovativen<br />
Werkzeug- und Dosiertechnik von NEXUS. Produziert wird in<br />
einem 64-fach-Werkzeug vollständig automatisiert mit einem EN-<br />
GEL easix Knickarmroboter und einem integrierten Vision-Control-<br />
System für die 100-Prozent-Qualitätskontrolle.<br />
Mit holmloser servohydraulischer Schließ- und elektrischer<br />
Spritzeinheit sind die Spritzgießmaschinen der ENGEL e-victory<br />
Baureihe prädestiniert für Präzisionsanwendungen mit LSR. Die<br />
elektrische Spritzeinheit sichert ein hochpräzises Einspritzen. Einzigartig<br />
sind die sehr gute Zugänglichkeit und das Platzangebot im<br />
Werkzeugbereich der holmlosen Spritzgießmaschine. Beim Einsatz<br />
von Mehrkavitätenwerkzeugen können oft kleinere Maschinen eingesetzt<br />
werden, als es die Werkzeuggröße herkömmlich erfordern<br />
würde. Dies hält sowohl die Investitions- als auch die Betriebskosten<br />
niedrig. Die bewegliche Aufspannplatte folgt während des<br />
Schließkraftaufbaus exakt dem Werkzeug, womit eine herausragende<br />
Plattenparallelität erreicht wird. Die patentierten Force Divider<br />
sorgen dafür, dass die Schließkraft gleichmäßig über die gesamte<br />
Aufspannfläche verteilt wird.<br />
Der ENGEL easix Knickarmroboter sichert seitens der Automatisierung<br />
eine optimale Flächenausnutzung und benötigt auch<br />
nach oben nur wenig Platz. Er verbindet die Spritzgießmaschine mit<br />
der kamerabasierten Qualitätskontrolle und der Austaktstation und<br />
passt sich flexibel an, wenn nachträglich weitere dem Spritzgießprozess<br />
vor- oder nachgelagerte Prozesseinheiten integriert werden<br />
sollen.<br />
Wenn das Rohmaterial Chargenschwankungen unterliegt oder<br />
sich die Umgebungsbedingungen, zum Beispiel wetterbedingt, verändern,<br />
spielt die Digitalisierung ihre Trümpfe aus. Ausgerüstet mit<br />
dem intelligenten Assistenzsystem iQ weight control aus dem inject<br />
4.0 Programm von ENGEL analysiert die Spritzgießmaschine kontinuierlich<br />
das Einspritzprofil und justiert bei Abweichungen vom<br />
Referenzzyklus die qualitätsrelevanten Prozessparameter noch im<br />
selben Zyklus nach.<br />
Bedürfnisse der Märkte antizipieren<br />
Die Kombination aus 64-Kavitäten-Werkzeug, der holmlosen e-victory<br />
und dem iQ process observer sowie der kompakten Automatisierung<br />
bringt die Massenproduktion von Flüssigsilikon-Schirmventilen auf ein<br />
neues Effizienzniveau. (Foto: Engel)<br />
Neben den erwähnten Exponaten finden die Besucher weitere innovative<br />
Anwendungen, die den Megatrends aus der Automobil-,<br />
Medizin- und Verpackungsindustrie, als auch im Bereich technischen<br />
Spritzguss Rechnung tragen. Die Bedürfnisse der Märkte zu<br />
antizipieren, ist eine tägliche Herausforderung. Gemeinsam mit<br />
Kunden und Partnern stellt sich ENGEL dieser Herausforderung,<br />
denn Zusammenarbeit ist die Basis für nachhaltigen Erfolg.<br />
ENGEL AUSTRIA GmbH<br />
A 4311 Schwertberg<br />
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Fakuma <strong>2023</strong>: Wertstoff<br />
Kunststoff im Fokus<br />
Mit Spannung und Vorfreude blickt die Branche auf die 28. Fakuma, internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung,<br />
vom 17. bis 21. Oktober <strong>2023</strong> in Friedrichshafen. Die weltweit führende Fachmesse für das Spritzgießen setzt sowohl neue<br />
Leistungsmarken in Sachen Extrusionstechnik, Thermoformen und 3D-Printing als auch für die Kreislaufwirtschaft. Rund<br />
40 Prozent der Aussteller werden aus dem Ausland kommen.<br />
Der Wertstoff Kunststoff ist im täglichen Leben – im Privaten, in der<br />
Wirtschaft und in der Technik – nicht wegzudenken. Unzählige Produkte<br />
sowohl im Konsum- als auch im Industriebereich sind ohne<br />
Kunststoff gar nicht möglich. Kunststoffherstellende und kunststoffverarbeitende<br />
Unternehmen setzen deshalb auf hochwertige<br />
und langlebige Hightech-Lösungen für unterschiedlichste Branchen<br />
– etwa für die Energiegewinnung bei Solarmodulen, für Komponenten<br />
der E-Mobility, für das Bauwesen, die Verpackungsindustrie,<br />
für technische Komponente, für den Leichtbau und die Fahrzeugproduktion,<br />
für die Medizintechnik sowie für die Einrichtungsbranche.<br />
Zugleich ist das Themenfeld Kunststoff eine Herausforderung<br />
hinsichtlich Ressourcenverbrauch und Wiederverwendung.<br />
„Auf der Agenda vieler Fakuma-Aussteller stehen weiterentwickelte<br />
Maschinen zur Herstellung und Weiterverwendung der Kunststoffe,<br />
optimierte Prozesse bei der Herstellung und Verarbeitung, verbesserte<br />
Materialien, neu designte Produkte und zukunftsweisende<br />
Geschäftsmodelle“, informiert Annemarie Schur, Fakuma-Projektleiterin<br />
beim Messeveranstalter P. E. Schall.“ „Eine funktionierende<br />
Kreislaufwirtschaft, ein verstärkter Ressourcenschutz, eine verbesserte<br />
Umweltverträglichkeit und eine echte Nachhaltigkeit sind<br />
daher wichtige Themen der Fakuma. „Diese Messe mit weltweiter<br />
Resonanz wird die Wertigkeit des Kunststoffs und seine besondere<br />
Bedeutung für jedermann zum Thema machen“, bekräftigt die Projektleiterin.<br />
„Kunststoff muss den Anforderungen der Gegenwart<br />
und der Zukunft gerecht werden. Deshalb ist die Fakuma <strong>2023</strong> eine<br />
ideale Plattform für neue Produkte und technologische Lösungen,<br />
aber auch für fachlich fundierte Diskurse über anstehende Handlungsfelder.“<br />
Wichtige Impulse für viele Handlungsfelder<br />
Die Branche sieht sich diversen tiefgreifenden Aufgaben gegenüber.<br />
Dazu gehört das Ziel, als herstellendes und verarbeitendes Unternehmen<br />
den Treibhausgasausstoß zu reduzieren, den Energieeinsatz<br />
zu verringern und die Prozesse zu verbessern. Zugleich ist der<br />
Umbau hin zur Kreislaufwirtschaft in all seinen Facetten zu realisieren.<br />
Digitalisierung und Automatisierung zeitigen ohnehin wesentliche<br />
Transformationsprozesse, die allerdings als positive Treiber<br />
wirken: Sie werden den effizienten Einsatz aller Ressourcen in der<br />
Herstellung, Verarbeitung, Anwendung und Wiederverwendung<br />
beziehungsweise Rückführung des Kunststoffs unterstützen. Hier<br />
werden auch zunehmend KI-basierte Lösungen hilfreich sein. „Die<br />
Fakuma <strong>2023</strong> wird an vielen Stellen wichtige und gute Impulse geben,<br />
um das Denken und Handeln in funktionierenden Kreisläufen<br />
positiv voranzubringen“, konstatiert Bettina Schall, Geschäftsführerin<br />
des Messeveranstalters P. E. Schall.“ „Das praxisorientierte Messeformat<br />
in familiärer Arbeitsatmosphäre ist der geeignete Rahmen,<br />
um fachlich zu diskutieren, sachlich aufzuklären und umsetzbare<br />
Lösungen für eine Kreislaufwirtschaft aufzuzeigen.“<br />
Die Fakuma als weltweit führendes Messehighlight in Sachen<br />
Spritzgießen ist auch Branchen- und Technologiebarometer für<br />
die Bereiche Extrusionstechnik, Thermoformen und 3D-Printing.<br />
Anbieter und Anwender werden auf diesem etablierten Branchentreffpunkt<br />
über fünf Messetage das spannende und zukunftsrelevante<br />
Thema Kunststoff von allen Seiten beleuchten. Die hohe<br />
Internationalität, die Qualität der Fachgespräche und der konkrete<br />
Praxisbezug lassen zukunftsweisende Lösungen für die Aufgaben<br />
der Branche erwarten. Nicht zuletzt versprechen die hochkarätigen<br />
Fachvorträge im Rahmen des Ausstellerforum wichtige Impulse<br />
zu den relevanten Themen Kunststoff, Kreislaufwirtschaft,<br />
Effizienz und Nachhaltigkeit. Der Termin für die Fakuma <strong>2023</strong> ist<br />
gesetzt: Vom 17. bis 21. Oktober <strong>2023</strong> trifft sich die Branche in Friedrichshafen.<br />
P. E. Schall GmbH & Co. KG<br />
D 72636 Frickenhausen<br />
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Messe Automatica <strong>2023</strong> in München – <strong>DE</strong>PRAG präsentiert wegweisende Produkte für<br />
die automatisierte Montage<br />
Mit Robotik und Automation<br />
zukunftssicher produzieren<br />
Rund 41.000 Besucher aus dem In- und<br />
Ausland kamen vom 27. bis 30. Juni <strong>2023</strong> zur<br />
Automatica nach München. Als führende<br />
Plattform bildet die Messe die komplette<br />
Wertschöpfungskette der industriellen<br />
Automatisierung ab und die Besucher erwartete<br />
somit ein erstklassiges Rahmenprogramm<br />
zu den großen Fokusthemen Digitalisierung<br />
und KI, nachhaltige Produktion<br />
und Zukunft der Arbeit.<br />
Beim renommierten Schraubtechnikund<br />
Automationsspezialisten <strong>DE</strong>PRAG gab<br />
es für die Besucher eine beeindruckende<br />
Palette an Produktinnovationen zu sehen,<br />
insbesondere Anwendungen aus der<br />
Schraubtechnik und Automation in Verbindung<br />
mit Robotik. Das Motto „#screwbotics<br />
– automation excellence by <strong>DE</strong>PRAG“<br />
unterstreicht die Expertise in diesem zukunftsorientierten<br />
Bereich. Leichte, flexible<br />
und smarte Produkte, die optimal zur Anbindung<br />
an Leichtbauroboter und Cobots<br />
vorbereitet sind.<br />
Unter vielen geeigneten Komponenten<br />
sind speziell die <strong>DE</strong>PRAG Schraubfunktionsmodule<br />
hervorzuheben. Neben den<br />
Standardausführungen wurde die Auswahl<br />
um das E-SFM (Schraubfunktionsmodul<br />
mit elektronischem Vorschub) erweitert. Es<br />
ermöglicht höchste Flexibilität hinsichtlich<br />
komplexer Schraubaufgaben, neuer Verbindungselemente<br />
und wechselnden Montageanforderungen.<br />
Das Leistungsspektrum<br />
wurde außerdem um das Schraubfunktionsmodul<br />
mit dem <strong>DE</strong>PRAG Isolationskonzept<br />
ergänzt. Dieses ist mit speziellen Keramikund<br />
Kunststoffteilen ausgestattet, welche<br />
vor Spannungen bis zu 1000 Volt schützen.<br />
Damit ist das Produkt für den Einsatz im Bereich<br />
der E-Mobilität, wie z. B. bei der Batteriemontage,<br />
hervorragend geeignet.<br />
Ein weiteres Produkt zur leichten Anbindung<br />
an Leichtbauroboter ist die neue<br />
Generation des <strong>DE</strong>PRAG Feed Modules<br />
(DFM). Es ist kleiner, leichter, smarter und<br />
bestens für automatisierte Schraubanwendungen<br />
geeignet. In Verbindung mit dem<br />
<strong>DE</strong>PRAG Tool Changer, dem Werkzeugwechselsystem,<br />
kann ein bemerkenswertes<br />
zusätzliches Feature ergänzt werden. Durch<br />
den automatischen Wechsel von beliebig<br />
vielen Schraubwerkzeugen bietet der Tool<br />
Changer ein Höchstmaß an Flexibilität,<br />
unabhängig davon, ob es sich um Verbindungselemente<br />
mit Außen- oder Innenkraftangriff<br />
handelt. Dank des Einsatzes<br />
einer einzigen Schraubspindel wird eine<br />
schnelle Amortisation der Betriebsmittelkosten<br />
gewährleistet.<br />
Neben weiteren Hardwarekomponenten<br />
präsentierte die <strong>DE</strong>PRAG auch eigene<br />
Softwarelösungen, die den Einstieg in die<br />
Smart Factory erleichtern. Mit der Software<br />
<strong>DE</strong>PRAG Cockpit können alle Montageaufgaben<br />
zentral überwacht, analysiert und<br />
optimiert werden. Die intelligente Steuerung<br />
und Prozessüberwachung dient dem<br />
Anwender dazu, Potentiale frühzeitig zu er-<br />
<strong>DE</strong>PRAG Feed Module mit Tool Changer<br />
Robert Bachmeier<br />
kennen und unmittelbar auf Veränderungen<br />
zu reagieren. Durch die schnelle Prozessoptimierung<br />
verbessert sich die Produktionszeit,<br />
Stillstandzeiten werden vermieden und<br />
die Qualität der Fertigung wird gesteigert.<br />
Damit die Software mit Daten versorgt<br />
wird, werden Endgeräte mit entsprechenden<br />
Kommunikationsschnittstellen benötigt.<br />
Die Kommunikationsfähigkeit ist in<br />
allen aktuellen <strong>DE</strong>PRAG Produkten integriert,<br />
einschließlich des neuen Schraubsystems<br />
<strong>DE</strong>PRAG Plus, das unter anderem<br />
über eine OPC UA Schnittstelle verfügt.<br />
Dieses leistungsstarke Schraubsystem bietet<br />
ein Höchstmaß an Flexibilität und Konnektivität.<br />
Es besteht aus der neuen Ablaufsteuerung<br />
AST12 und dem entsprechenden<br />
Schraubwerkzeug.<br />
Durch die reibungslose Integration all<br />
dieser Komponenten verbessert <strong>DE</strong>PRAG<br />
die Produktionsabläufe und unterstützt seine<br />
Kunden dabei, die Anforderungen der<br />
modernen Fertigungslandschaft erfolgreich<br />
zu meistern. „Die Messe Automatica war<br />
für uns eine hervorragende Gelegenheit,<br />
dem internationalen Publikum unsere neuesten<br />
Technologien vorzustellen“, äußerte<br />
sich Robert Bachmeier, Verkaufsleiter der<br />
<strong>DE</strong>PRAG. „Wir sind stolz darauf, führende<br />
Lösungen im Bereich der automatisierten<br />
Montage- und Zuführtechnik anzubieten<br />
und damit unsere Kunden bei der Optimierung<br />
ihrer Produktionsprozesse zu unterstützen.“<br />
<strong>DE</strong>PRAG SCHULZ GMBH u. CO.<br />
D 92224 Amberg<br />
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Ausgezeichnete<br />
Arbeitgeberattraktivität<br />
Die Schilling Engineering GmbH zählt zu den besten Arbeitgebern<br />
Deutschlands. Ausgezeichnet wurde der Spezialist<br />
für Reinraumtechnik vom Zentrum für Arbeitgeberattraktivität<br />
(zeag GmbH) auf Basis einer wissenschaftlich<br />
fundierten Mitarbeiter- und Managementbefragung. Die<br />
zeag GmbH kürt alljährlich die attraktivsten Arbeitgeber<br />
des deutschen Mittelstandes. Schirmherr von „Top Job“<br />
ist der ehemalige Vize-Kanzler Sigmar Gabriel. Er betont:<br />
„Arbeitgeber erster Wahl zu sein, ist eine wichtige strategische<br />
Entscheidung, wenn Unternehmen auch langfristig<br />
erfolgreich sein wollen“. Die Schilling Engineering GmbH<br />
überzeugt unter anderem durch ein besonders gutes Mitarbeiterfeedback<br />
im Bereich Diversität und Nachhaltigkeit.<br />
Die Schilling Engineering GmbH erhält bereits bei ihrer ersten „Top<br />
Job“-Teilnahme das renommierte „Top Job“-Arbeitgebersiegel und<br />
beweist damit herausragende Arbeitgeberqualitäten.<br />
Die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung zeigen, dass sich Schilling<br />
im Besonderen für Diversität und Nachhaltigkeit engagiert. So<br />
wird ein nachhaltiges Verhalten der Belegschaft aktiv gefördert und<br />
auch gefordert. Darüber hinaus erhalten die Mitarbeitenden in jeder<br />
Lebensphase, unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft, individuelle<br />
Entwicklungsperspektiven. Dem Unternehmen aus dem<br />
baden-württembergischen Wutöschingen gelingt es durch gezielte<br />
Maßnahmen und einem guten Talentmanagement die Mitarbeitenden<br />
langfristig zu binden. Dies bestätigen auch die Ergebnisse der<br />
jetzt durchgeführten „Top Job“-Analyse.<br />
„Durch die neutrale und wissenschaftlich fundierte Mitarbeiterbefragung<br />
von „Top Job“ haben wir einen externen Blick in das Innere<br />
unseres Unternehmens erhalten. Dadurch haben wir Anregungen<br />
und Themen erhalten, um weiter an unserem Unternehmen und<br />
dem Miteinander zu arbeiten. Wir freuen uns sehr, dass wir bereits<br />
im ersten Anlauf das „Top Job“-Siegel erhalten haben und unsere<br />
Mitarbeiter sehr gerne bei uns arbeiten.“, führt Gaby Schilling, Geschäftsführerin<br />
von Schilling Engineering aus.<br />
Die Schilling Engineering GmbH plant und baut Reinraumsysteme<br />
und unterstützt ihre Kunden bei der Entwicklung einer<br />
optimalen Reinraumlösung: Neben Reinräumen, Reinraumzelten<br />
und Sauberräumen zählen auch der Schutz von einzelnen Arbeitsplätzen<br />
oder Maschinen und Filtersysteme sowie Zubehörteile zum<br />
Leistungsspektrum des Mittelständlers.<br />
Mitarbeiterfeedback ist in Krisenzeiten sinnvoll<br />
Mitarbeiterbefragungen auch in schwierigen Zeiten durchzuführen,<br />
ist für das „Top Job“-Team ein Anliegen. „Unsere Studien belegen,<br />
dass auch – und vor allem – in Krisenzeiten gute Arbeitgeber<br />
wissen sollten, wie es um das Arbeitsklima in ihrem Hause bestellt<br />
ist“, berichtet Prof. Dr. Heike Bruch, Leiterin des Instituts für Führung<br />
und Personalmanagement an der Universität St. Gallen. „Denn<br />
ein qualifiziertes Feedback der Mitarbeitenden ist die Basis für eine<br />
starke, krisenresiliente Unternehmenskultur.“<br />
Die ausgezeichneten Unternehmen dürfen nun für die nächsten<br />
zwei Jahre das „Top Job“-Siegel tragen. Alle ausgezeichneten Arbeitgeber<br />
sind auf www.topjob.de zu finden.<br />
Schilling Engineering GmbH<br />
Industriestraße 26<br />
D 79793 Wutöschingen<br />
Telefon: +49 7746 9278971<br />
eMail: i.doerffeldt@schillingengineering.de<br />
Internet: http://www.schillingengineering.de<br />
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Erweiterte Geschäftsführung<br />
Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH erweitert ab 01. Juli <strong>2023</strong> seine Geschäftsführung und beruft Christian<br />
Maget zum Chief Financial Officer.<br />
Mit der Erweiterung des Vorstands wird sich CEO Gerd Liebig stärker<br />
auf die Themen Strategie, Technologie und Unternehmensentwicklung<br />
fokussieren.<br />
Christian Maget begann 2013 bei Sumitomo (SHI) Demag zuerst<br />
als Leiter Controlling und wurde 2018 zum General Manager Finanzen<br />
ernannt. Aktuell verantwortet er zusätzlich zum Finanzbereich<br />
das Personalwesen, das Auditwesen sowie die Informationstechnologie.<br />
Christian Maget war an der strategischen Entwicklung der Unternehmensgruppe<br />
und der Internationalisierung in hohem Maße<br />
beteiligt. Er hat aktiv dazu beigetragen, die Unternehmenssteuerung<br />
durch funktionale KPIs enorm zu verbessern und die Effizienz des<br />
Unternehmens deutlich zu erhöhen.<br />
„Wir freuen uns über die Ernennung von Christian Maget zum<br />
CFO. Mit ihm konnten wir nicht nur einen starken Analytiker, sondern<br />
auch einen erfahren und vielseitigen Umsetzer gewinnen,<br />
der mit seinem Finanzhintergrund immer die strategische Weiterentwicklung<br />
der Unternehmensgruppe im Fokus hat,“ erklärt Gerd<br />
Liebig.<br />
„Unsere moderne energiesparende Technologie und die Unternehmenskultur<br />
der Nachhaltigkeit sind Antrieb wie auch Pflicht in<br />
V.l.n.r.: Christian Maget (CFO), Gerd Liebig (CEO)<br />
und Takaaki Kaneko (COO)<br />
der heutigen Zeit. Es freut mich, meinen Beitrag hierzu zusammen<br />
mit den Kollegen weltweit geben zu können,“ so Christian Maget.<br />
Sumitomo (SHI) Demag<br />
D 90571 Schwaig<br />
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Komfortabel und sicher, nicht nur gegen Kontaminationen<br />
ESD-Reinraumschuh mit Gamasche<br />
Die ESD-Reinraumschuhe mit Gamaschen sind die ideale Lösung,<br />
um Kontaminationen am Übergang von Overall zum Schuh zu vermeiden.<br />
Durch die ESD-Eigenschaften verhindern die Schuhe eine<br />
elektrostatische Aufladung und schützen empfindliche Komponenten<br />
vor Schäden durch statische Elektrizität. Gleichzeitig wird ein<br />
Höchstmaß an Sauberkeit und Hygiene gewährleistet. Hergestellt<br />
werden die Schuhe je nach Modell aus PU-beschichtetem Leder<br />
oder Mikrofaser als Obermaterial, die Brandsohle besteht aus antistatischen<br />
Texon T36A Material, der Ballen- und Fersenbereich ist<br />
dreifach gedämpft und die Laufsohle besteht aus PU. Der Schlüssel<br />
zur Effektivität dieser Reinraumschuhe liegt in den abnehmbaren<br />
Gamaschen. Diese Gamaschen bestehen aus einem reinraumkonformen<br />
Polyestermaterial mit Carbonfasern und bieten einen zusätzlichen<br />
Schutz für die Unterschenkel und den Knöchelbereich.<br />
Sie sorgen dafür, dass vom Träger keine zusätzlichen Verunreinigungen<br />
wie Kleidungsfasern, Haare oder Hautschuppen in den Reinraum<br />
abgegeben werden. Mittels Gurtbandes und Schnalle sind sie<br />
praktisch individuell an den Träger anpassbar.<br />
Die Gamaschen lassen sich per Reißverschluss vom Schuh trennen<br />
und wieder reinraumgerecht aufbereiten. Dies macht das Konzept<br />
zu einer langfristig kostengünstigen und umweltfreundlichen<br />
Lösung im Vergleich zu Einwegvarianten. Außerdem hat man durch<br />
diesen komfortablen Schuh eine deutlich höhere Arbeitssicherheit<br />
als bei der Verwendung von zusätzlichen Überziehschuhen oder<br />
Überziehstiefeln, welche die Gefahren des Stolperns oder Hängenbleibens<br />
beim Laufen bergen.<br />
Der ESD-Reinraumschuh mit abnehmbarer Gamasche ist als<br />
Berufsschuh ebenso wie als S1 Sicherheitsschuh mit verschiedenfarbigen<br />
Gamaschen (weiß, hellblau, dunkelblau) erhältlich.<br />
Hans J. Michael GmbH<br />
Gewerbegebiet Hart 11 D 71554 Weissach i.T.<br />
Telefon: +49 7191 91050 Telefax: +49 7191 910519<br />
eMail: office@hjm-reinraum.de Internet: https://www.hjm-reinraum.de<br />
Kompaktes Ionisationsgebläse<br />
Das kompakte Gebläse der Simco-Ion Micro-Serie wurde speziell für anspruchsvolle<br />
Anwendungen in kritischen Umgebungen entwickelt, bei denen<br />
der Platz knapp ist. Das neue Mikrogebläse 5941 erfüllt die aktuellen Anforderungen<br />
an moderne und automatisierte Produktionsprozesse. Mit einer Höhe<br />
von nur 110 mm und einer Breite von 80 mm bietet dieses erstaunlich kompakte<br />
Gerät eine hervorragende Eignung für die Back-End-Halbleiterumgebungen. Es<br />
kann darüber hinaus mit dem NOVX System verbunden werden, um einen geschlossenen<br />
Regelkreis mit permanenter, sekundengenauer Aufzeichnung der<br />
Spannung zu erhalten. Weiterhin ist eine Alarmierung bei Überschreitung einer<br />
definierten Maximalspannung oder eines ESD Ereignisses möglich. Es erfüllt die<br />
Anforderungen der Reinraumklasse 5 nach ISO 14644-1.<br />
PMT Partikel-Messtechnik GmbH<br />
Schafwäsche 8<br />
D 71296 Heimsheim<br />
Telefon: + 49 7033 53740 Telefax: + 49 7033 537422<br />
eMail: info@pmt.eu<br />
Internet: http://www.pmt.eu<br />
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Innovative IBC-Komponenten für<br />
höchste Prozesssicherheit und Sauberkeit<br />
Der zuverlässige Schutz der Füllproduktqualität<br />
über die gesamte Supply Chain hinweg<br />
gehört zu den Kernaufgaben von industriellen<br />
Verpackungen. Dies umfasst neben der<br />
Manipulationssicherheit auch die Minimierung<br />
von Kontaminationsrisiken wie Partikeleintrag<br />
während der Anwendung. Bei<br />
der Optimierung der Verpackungsstandards<br />
spielt die Ausstattung mit durchdachten Lösungen<br />
bei Komponenten eine entscheidende<br />
Rolle.<br />
Neues Breather-System<br />
für erhöhte Lebensmittelsicherheit<br />
Mit dem CC / FC Breather etabliert Schütz einen weiteren Standard,<br />
der speziell für die Produktlinien Cleancert (CC) und Foodcert<br />
(FC) entwickelt wurde. Gerade am Anfang der Wertschöpfungskette<br />
haben Sicherheit und Risikominimierung beispielsweise in der Lebensmittelindustrie<br />
höchste Priorität. In den Spund der Schraubkappe,<br />
die die Einfüllöffnung des IBC abdeckt, ist das neue CC / FC<br />
Belüftungssystem integriert und ermöglicht dem Anwender, Kontaminationsrisiken<br />
proaktiv zu vermeiden. Es dient der schnellen<br />
und sicheren Belüftung des Behälters bei der Entleerung über die<br />
Bodenauslaufarmatur und verhindert einen Unterdruck, der zu einer<br />
Verformung des Innenbehälters führen würde. Bei den bisherigen<br />
Systemen musste entweder die häufig verplombte Schraubkappe<br />
geöffnet oder der Spundstopfen aufwändig mit Werkzeug komplett<br />
entfernt werden.<br />
Beim CC / FC Breather ist lediglich das manuelle Drehen eines<br />
Schraubteils mit zwei Fingern erforderlich, so dass nur kleine Beund<br />
Entlüftungswege geöffnet werden. Dadurch wird das Kontaminationsrisiko<br />
auch während des gesamten Entleerungsvorgangs minimiert.<br />
Nach Entleerung kann der Container einfach geschlossen<br />
werden und die Rückgabe der entleerten Verpackung erfolgt sicher<br />
und im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen. Schütz bietet das<br />
System in zwei Ausführungen – mit und ohne permanente Belüftung<br />
– an. Optional installiert der Verpackungsspezialist für den Transport<br />
Der FC / CC Stopfen dient der schnellen<br />
und sicheren Belüftung der Container bei der<br />
Entnahme. Mit dem Breather-System lassen<br />
sich IBC entleeren, ohne die Schraubkappe<br />
zu öffnen. (Foto: Schütz)<br />
eine spezielle Membran, die zusätzlich eine<br />
Entlüftung gewährleistet und als Spritz- und<br />
Schwallschutz dient.<br />
Maximaler Schutz vor Manipulation<br />
und Kontamination<br />
Ein weiteres Beispiel für den Schutz von<br />
Füllgütern ist das fest versiegelte Kunststoff-<br />
Spundverschlusssystem Automatic Lock.<br />
Die im Bereich der PE-Fässer bereits erfolgreich<br />
eingesetzte Lösung bietet Schütz nun<br />
auch für IBC an. Das Unternehmen beliefert<br />
damit zukünftig alle IBC-Kunden, die standardmäßig<br />
eine Schraubkappe mit Stopfen einsetzen.<br />
Das Verschlusssystem mit Originalitätssiegel besteht aus einer<br />
Siegelkappe und einem Stopfen mit speziellen Einrastnocken. Der<br />
innere Siegelring ist fest mit dem Stopfen verbunden. Die Siegelkappe<br />
wird durch den Stopfen gehalten. Nach der Zentrierung platziert<br />
ein kurzer Druck auf die Siegelkappe den Einrastring hinter die<br />
Einrastnocken. Die starre Ausführung des Verschlusssystems bietet<br />
bestmöglichen Halt im montierten Zustand. Aufgrund des selbstzentrierenden<br />
Mechanismus ist das Spundverschlusssystem für<br />
die manuelle und automatische Montage geeignet. Das Öffnen des<br />
Stopfens ist nicht möglich, ohne die Siegelkappe zu zerstören. So<br />
stellt SCHÜTZ sicher, dass die Originalität des abgefüllten Mediums<br />
erhalten bleibt.<br />
Die Siegelkappe kann über den Zugring einfach, bequem und<br />
ohne Werkzeuge entfernt werden. Dabei reißen die Filmverbindung<br />
der Lasche sowie die Perforation des inneren Rings ein. Der verformte<br />
Einrasthaken gibt die Siegelkappe frei. Bei unsachgemäßer<br />
Belastung reißen Sollbruchstellen ein, wodurch eine Manipulation<br />
sofort erkennbar wird. Im Vergleich zu Kappen aus Metall ist die aus<br />
Kunststoff hergestellte Siegelkappe des Automatic Lock nicht korrosiv.<br />
Insbesondere bei der Abfüllung von sensiblen Produkten, beispielsweise<br />
aus der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie, trägt das<br />
System mit seinen Vorteilen in den Bereichen Hygiene und Sicherheit<br />
maßgeblich zum Schutz des Füllguts und der Mitarbeiter bei.<br />
Durch den optionalen Logoaufdruck auf den Siegelkappen profitieren<br />
die Kunden auch in Bezug auf Branding und Originalität.<br />
Neue 3-Kufen-Stahlpalette als Prototyp<br />
Schütz präsentiert das im Fassbereich bereits etablierte Spundverschlusssystem<br />
Automatic Lock erstmals auch für IBC. (Foto: Schütz)<br />
Eine weitere Neuheit präsentiert Schütz als Prototyp: Die neue<br />
3-Kufen-Stahlpalette verfügt im Vergleich zur Standard-Stahlkufe<br />
über eine neue Mittelkufe mit einer massiv verbreiterten Auflagefläche.<br />
Die von Schütz entwickelte Lösung punktet mit einer optimierten<br />
Gewichtsverteilung, Robustheit und stark verbesserten<br />
Fördereigenschaften. Durch die hohe Stabilität und eine minimierte<br />
Durchbiegung auch unter Last ist die Palette perfekt für den Einsatz<br />
im Hochregallager und mit automatischen Transportsystemen<br />
geeignet.<br />
SCHÜTZ GmbH & Co. KGaA<br />
D 56242 Selters<br />
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Reinraum-Sprechstunde : Mittwoch, 06.<strong>09</strong>. <strong>2023</strong> | 15 - 16 Uhr | online<br />
Thema: Woher kommen Partikel und Keime im Reinraum?<br />
Diskutieren Sie mit und melden Sie sich kostenfrei zur nächsten Reinraum-Sprechstunde an!<br />
Cleanroom Future GmbH Dieselstraße 5 D 04683 Naunhof Tel. : 0049 341 2308 11 55 info@cleanroomfuture.com www.cleanroomfuture.com<br />
Veranstaltungen<br />
im September <strong>2023</strong><br />
Datum: 15.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Webinar<br />
Rolle der QP im Sinne des Annex 1<br />
Veranstaltungsort: dem PTS Webinar-Raum<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
Datum: 18.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Webinar<br />
Webinar GMP Kompakt Grundlagen<br />
Veranstaltungsort: dem PTS Webinar-Raum<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
MEHR ...<br />
MEHR ...<br />
Datum: 19.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 21.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Lehrgang zum Reinraum-Verantwortlichen mit Zertifikat<br />
Veranstaltungsort: Frankfurt am Main<br />
Veranstalter: Cleanroom Future<br />
MEHR ...<br />
Datum: 19.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Root Cause Analysis, Fehlerursachenanalyse<br />
Veranstaltungsort: Olten (CH)<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
Datum: 19.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Training & Schulung<br />
Tagestraining Verhalten im Reinraum<br />
Veranstaltungsort: Dreieich<br />
Veranstalter: ReinraumAkademie<br />
Datum: 19.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 20.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Pharma Technology Summit<br />
Veranstaltungsort: Ozzano (IT)<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
Datum: 20.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Training & Schulung<br />
Tagestraining Professionelle Reinraumreinigung<br />
Veranstaltungsort: Dreieich<br />
Veranstalter: ReinraumAkademie<br />
MEHR ...<br />
MEHR ...<br />
MEHR ...<br />
MEHR ...<br />
Datum: 20.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 21.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Basis-Seminar zur Verlegung von Kautschukböden<br />
Veranstaltungsort: Weinheim<br />
Veranstalter: nora systems GmbH<br />
MEHR ...<br />
Datum: 20.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 21.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Grundlagenseminar „Qualitätssicherung in der Bauteilreinigung“<br />
Veranstaltungsort: Heilbronn<br />
Veranstalter: fairXperts GmbH & Co. KG<br />
MEHR ...<br />
Datum: 21.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Training & Schulung<br />
Tagestraining Basisschulung GMP<br />
Veranstaltungsort: Dreieich<br />
Veranstalter: ReinraumAkademie<br />
Datum: 21.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Training & Schulung<br />
Tagestraining Basisschulung GMP<br />
Veranstaltungsort: Dreieich<br />
Veranstalter: ReinraumAkademie<br />
Datum: 21.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Hygiene in der Praxis<br />
Veranstaltungsort: Osnabrück<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
Datum: 22.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 23.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Praxisseminar Sicherheitstraining Zytostatika<br />
Veranstaltungsort: Elmshorn<br />
Veranstalter: Berner International GmbH<br />
Datum: 25.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Unique Device Identification<br />
Veranstaltungsort: Ostfildern<br />
Veranstalter: Technische Akademie Esslingen e.V.<br />
Datum: 26.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 27.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Experte für GMP-Auditing: Sicher Auditieren<br />
Veranstaltungsort: Wiesbaden<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
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www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />
Seite 60/72
Veranstaltungen<br />
im September <strong>2023</strong><br />
Datum: 26.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 28.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Experte für GMP: Regelwerke und Qualitätssystem<br />
Veranstaltungsort: Niederkassel<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
Datum: 26.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 28.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Messe<br />
parts2clean <strong>2023</strong><br />
Veranstaltungsort: Stuttgart<br />
Veranstalter: Deutsche Messe AG<br />
Datum: 26.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 28.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Messe<br />
POWTECH <strong>2023</strong><br />
Veranstaltungsort: Nürnberg<br />
Veranstalter: NürnbergMesse GmbH<br />
Datum: 26.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 28.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Messe<br />
ILMAC<br />
Veranstaltungsort: Basel (CH)<br />
Veranstalter: MCH Messe Schweiz (Basel) AG<br />
Datum: 03.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Qualifizierung<br />
Veranstaltungsort: Olten (CH)<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
Datum: 04.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Validierung<br />
Veranstaltungsort: Olten (CH)<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
Veranstaltungen<br />
im Oktober <strong>2023</strong><br />
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Datum: 04.10.<strong>2023</strong> - 05.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Computervalidierung: Steuern, Planen, Dokumentieren<br />
Veranstaltungsort: Unna<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
MEHR ...<br />
Datum: 04.10.<strong>2023</strong> - 05.10.<strong>2023</strong><br />
Webinar<br />
Advanced Level: Trending of Process Data for OPV/CPV - Live Online<br />
Training<br />
Veranstaltungsort: online<br />
Veranstalter: CONCEPT HEI<strong>DE</strong>LBERG GmbH<br />
MEHR ...<br />
Datum: 26.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 28.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Contamination Control Strategies<br />
- Requirements, Measures and Strategies<br />
Veranstaltungsort: Barcelona, Spain<br />
Veranstalter: CONCEPT HEI<strong>DE</strong>LBERG GmbH<br />
MEHR ...<br />
Datum: 26.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 27.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Visual Inspection of Parenterals<br />
- GMP-compliant Manual and Automated Visual 100% Inspection<br />
Veranstaltungsort: Wien<br />
Veranstalter: CONCEPT HEI<strong>DE</strong>LBERG GmbH<br />
MEHR ...<br />
Datum: 28.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Webinar<br />
Lean Lab Webinar – Erfolgreiche Optimierungen im Labor<br />
Veranstaltungsort: online<br />
Veranstalter: Geniu GmbH<br />
MEHR ...<br />
Datum: 29.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />
Workshop<br />
Risk Assessment in Contamination Control<br />
- Post-Conference Workshop<br />
Veranstaltungsort: Barcelona, Spain<br />
Veranstalter: CONCEPT HEI<strong>DE</strong>LBERG GmbH<br />
Datum: 05.10.<strong>2023</strong> - 06.10.<strong>2023</strong><br />
Kongress<br />
Aseptikon <strong>2023</strong><br />
Veranstaltungsort: Mannheim<br />
Veranstalter: CONCEPT HEI<strong>DE</strong>LBERG GmbH<br />
Datum: <strong>09</strong>.10.<strong>2023</strong><br />
Webinar<br />
Webinar GMP Kompakt Dokumentation und Protokolle<br />
Veranstaltungsort: dem PTS Webinar-Raum<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
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Datum: <strong>09</strong>.10.<strong>2023</strong><br />
Webinar<br />
Fortlaufende Prozessverifizierung für vermarktete Arzneimittel<br />
Veranstaltungsort: dem PTS Webinar-Raum<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
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Datum: 10.10.<strong>2023</strong> - 12.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Experte für Validierung<br />
Veranstaltungsort: Baden-Baden<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
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Datum: 10.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Räume, Luft und Technik: Gestaltung und Qualifizierung von Räumen<br />
Veranstaltungsort: Koblenz<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
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www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />
Seite 61/72
Datum: 10.10.<strong>2023</strong> - 12.10.<strong>2023</strong><br />
Webinar<br />
Experte QM<br />
Veranstaltungsort: Olten (CH)<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
Veranstaltungen<br />
im Oktober <strong>2023</strong><br />
Datum: 11.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Räume, Luft und Technik: Lüftungsanlagen<br />
Veranstaltungsort: Koblenz<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
Datum: 11.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Sachkundige Person Leitung QK sowie Herstellung<br />
Veranstaltungsort: Wiesbaden<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
Datum: 11.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Das Kalibrierzertifikat<br />
Veranstaltungsort: Mörfelden-Walldorf<br />
Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH<br />
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Datum: 11.10.<strong>2023</strong> - 12.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Seminar für Reinigungsverantwortliche und -dienstleister<br />
Veranstaltungsort: Weinheim<br />
Veranstalter: nora systems GmbH<br />
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Datum: 11.10.<strong>2023</strong><br />
Webinar<br />
Nachhaltigkeit sichert langfristigen Unternehmenserfolg<br />
- Modul 1 : Grundlagenvermittlung Nachhaltigkeit und<br />
Nachhaltigkeit-Regulatorik: Chancen für Unternehmen<br />
Veranstaltungsort: Online<br />
Veranstalter: Experts Institut Beratungs GmbH<br />
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Datum: 12.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Räume, Luft und Technik Messtechnik Annex 1 und ISO 14644<br />
Veranstaltungsort: Koblenz<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
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Datum: 12.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Verträge für Nicht-Juristen: Workshop<br />
Veranstaltungsort: Wiesbaden<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
Datum: 12.10.<strong>2023</strong><br />
Workshop<br />
GMP-gerechte Kalibrierung<br />
Veranstaltungsort: Mörfelden-Walldorf<br />
Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH<br />
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Datum: 16.10.<strong>2023</strong><br />
Webinar<br />
Webinar GMP Kompakt Qualifizierung und Validierung<br />
Veranstaltungsort: dem PTS Webinar-Raum<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
Datum: 17.10.<strong>2023</strong> - 19.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
GMP-gerechte Reinräume (PT 19)<br />
Veranstaltungsort: Mannheim<br />
Veranstalter: CONCEPT HEI<strong>DE</strong>LBERG GmbH<br />
Datum: 17.10.<strong>2023</strong> - 21.10.<strong>2023</strong><br />
Messe<br />
FAKUMA <strong>2023</strong><br />
Veranstaltungsort: Friedrichshafen<br />
Veranstalter: P. E. Schall GmbH & Co. KG<br />
Datum: 17.10.<strong>2023</strong> - 18.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Hygienebeauftragte im GMP-Umfeld<br />
Veranstaltungsort: Unna<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
Datum: 17.10.<strong>2023</strong><br />
Training & Schulung<br />
Tagestraining Verhalten im Reinraum<br />
Veranstaltungsort: Leipzig<br />
Veranstalter: ReinraumAkademie<br />
Datum: 17.10.<strong>2023</strong> - 18.10.<strong>2023</strong><br />
Workshop<br />
Reinraumqualifizierung mit Praxisworkshop<br />
Veranstaltungsort: Kirchzarten bei Freiburg<br />
Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH<br />
Datum: 17.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Anforderungen an die Dampfsterilisation<br />
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH)<br />
Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH<br />
Datum: 18.10.<strong>2023</strong><br />
Training & Schulung<br />
Tagestraining Professionelle Reinraumreinigung<br />
Veranstaltungsort: Leipzig<br />
Veranstalter: ReinraumAkademie<br />
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Datum: 18.10.<strong>2023</strong><br />
Webinar<br />
Nachhaltigkeit sichert langfristigen Unternehmenserfolg - Modul 2:<br />
Nachhaltigkeit im Unternehmen - Wie gelingt die Transformation? -<br />
Mit dem Fokus auf die Umsetzung und vielen Praxisbeispielen<br />
Veranstaltungsort: Online<br />
Veranstalter: Experts Institut Beratungs GmbH<br />
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Datum: 18.10.<strong>2023</strong><br />
Reinraumbau, Technik, Betrieb und Unterhalt<br />
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH)<br />
Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH<br />
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Seite 62/72
Veranstaltungen<br />
im Oktober <strong>2023</strong><br />
Datum: 19.10.<strong>2023</strong><br />
Training & Schulung<br />
Tagestraining Basisschulung GMP<br />
Veranstaltungsort: Leipzig<br />
Veranstalter: ReinraumAkademie<br />
Datum: 19.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Validierungen im GMP- und Reinraum-Bereich<br />
– Was fordert der Annex 15 und die FDA<br />
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH)<br />
Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH<br />
Datum: 19.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Intervision für Führungskräfte im Pharma-Umfeld<br />
Veranstaltungsort: Olten (CH)<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
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Datum: 19.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Die hochpotenten Wirkstoffe Entwicklung und Herstellung<br />
Veranstaltungsort: Wuppertal<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
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Datum: 23.10.<strong>2023</strong> - 24.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Lüftungstechnik im Reinraum Planung, Ausführung und Betrieb<br />
Veranstaltungsort: Frankfurt am Main<br />
Veranstalter: VDI Wissensforum GmbH<br />
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Datum: 24.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Abweichungen managen in der Praxis<br />
Veranstaltungsort: Karlsruhe<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
Datum: 24.10.<strong>2023</strong> - 25.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Experte für GMP: Herstellung, Prüfung und Haltbarkeit<br />
Veranstaltungsort: Olten (CH)<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
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Datum: 24.10.<strong>2023</strong> - 26.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Planung und Qualifizierung einer Pharmawasser-Anlage (PT 9)<br />
Veranstaltungsort: Heidelberg, Veranstalter: CONCEPT HEI<strong>DE</strong>LBERG<br />
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Datum: 24.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Anforderungen an Excel im GMP-Umfeld<br />
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH)<br />
Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH<br />
Datum: 25.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
GMP-Basiswissen – GMP-Entwicklung,<br />
Struktur der Behörden und wichtige GMP Werkzeuge<br />
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH)<br />
Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH<br />
Datum: 26.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Lieferantenqualifizierung<br />
Veranstaltungsort: Olten (CH)<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
Datum: 26.10.<strong>2023</strong><br />
Webinar<br />
Laborplanung mit Lean Lab Design<br />
Veranstaltungsort: online<br />
Veranstalter: Geniu GmbH<br />
Datum: 26.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Monitoring in reinen Räumen<br />
Veranstaltungsort: Luzern (CH)<br />
Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH<br />
Datum: 27.10.<strong>2023</strong><br />
Webinar<br />
Annex 1 - erste Erfahrungen<br />
Veranstaltungsort: dem PTS Webinar-Raum<br />
Veranstalter: PTS Training Service<br />
Datum: 30.10.<strong>2023</strong> - 31.10.<strong>2023</strong><br />
Seminar<br />
Intensivseminar für Reinraum Quereinsteiger<br />
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH)<br />
Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH<br />
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Datum: 31.10.<strong>2023</strong><br />
Webinar<br />
Quality Oversight in Sterile Manufacturing - Live Online Training<br />
Veranstaltungsort: online<br />
Veranstalter: CONCEPT HEI<strong>DE</strong>LBERG GmbH<br />
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Impressum:<br />
W.A. Schuster GmbH / reinraum online · Mozartstraße 45 · D 70180 Stuttgart · Tel. +49 711-9640350 · Fax 9640366<br />
info@reinraum.de · www.reinraum.de · GF Dipl.-Designer Reinhold Schuster · Stgt, HRB 14111 · USt.-IdNr. <strong>DE</strong> 147811997<br />
Originaltexte und Bilder:<br />
Die namentlich gekennzeichneten Beiträge stehen in der Verantwortung des jeweiligen Autors. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung<br />
der Redaktion und mit Quellenangabe gestattet. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Abbildungen übernimmt der Herausgeber keine<br />
Haftung. Dem Herausgeber ist das ausschließliche, räumliche, zeitliche und inhaltlich eingeschränkte Recht eingeräumt, den Beitrag in unveränderter<br />
oder bearbeiteter Form für alle Zwecke beliebig oft zu nutzen oder Dritten zur Nutzung zu übertragen. Dieses Nutzungsrecht bezieht sich auf Print- und<br />
elektrische Medien (Internet, Datenbanken, Datenträger aller Art).<br />
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Aussteller (Auswahl) | parts2clean | 26. - 28. September <strong>2023</strong>, Stuttgart<br />
Kategorie: Reinigungssysteme<br />
acp systems GmbH<br />
quattroClean-Schneestrahltechnologie für High Purity<br />
Für High Purity-Reinigungsanwendungen<br />
hat sich die skalierbare quattroClean-Schneestrahltechnologie<br />
als<br />
trockene Alternative zur nasschemischen<br />
Feinstreinigung etabliert. Reinigungsmedium<br />
ist recyceltes, flüssiges<br />
Kohlendioxid. In Kombination<br />
mit Prozessgas von Linde verfügt das<br />
reinraumgerechte Verfahren über das<br />
Green Screen-Zertifikat für Reiniger<br />
und Entfetter der Clean Production Action, einer unabhängigen, gemeinnützigen<br />
Organisation. Hinsichtlich partikulärer Restkontaminationen wird<br />
die Oberflächenreinheitsklasse (ORK) 1 erreicht, bei nasschemisch vorgereinigten<br />
Teilen sogar ORK 0,1. Bei filmischen Rückständen sind die Reinigungsergebnisse<br />
mit denen anderer Feinstreinigungsverfahren wie nasschemische<br />
und Plasmareinigung sowie Vakuum-Ausheizen vergleichbar. Für<br />
Reinigungsversuche und die Auslegung von Prozessparametern verfügt acp<br />
systems über ein Reinraum-Technikum bis Reinheitsklasse ISO 5.<br />
acp systems AG, 71254 Ditzingen, Deutschland, Telefon +49 7156 480140,<br />
www.acp-systems.com<br />
Halle 10, Stand C04<br />
Kategorie: Reinigungssysteme<br />
BAN<strong>DE</strong>LIN electronic GmbH & Co. KG<br />
Ultraschall- und gepulste Vakuum-Reinigung<br />
in kompakter Bauform<br />
Die Kombination von Ultraschall-<br />
und gepulster Vakuum-Reinigung<br />
bedeutet,<br />
dass selbst komplexe Bauteile,<br />
kapillare Hohlräume,<br />
Schläuche oder Schüttgut<br />
auch an den normalerweise<br />
schwierig bis überhaupt<br />
nicht zu reinigenden Innenräumen,<br />
ohne großen Aufwand<br />
gereinigt werden können.<br />
Der Ultraschall löst dabei die Verunreinigungen, während das gepulste<br />
Vakuum dafür sorgt, dass der Ultraschall in jede Ecke kommt. Gleichzeitig<br />
spült das gepulste Vakuum auch die abgelösten Partikel aus dem Reinigungsgut.<br />
Die kompakte Reinigungslösung, die auch in Doppelwannenausführung,<br />
beispielsweise für gleichzeitiges Reinigen und Spülen oder 2 x Reinigen oder<br />
2 x Spülen lässt sich einfach einrichten und sicher sowie definiert betreiben.<br />
Die Anlage ermöglicht auch bei geringem Reinigungsaufkommen einen<br />
wirtschaftlichen Betrieb.<br />
BAN<strong>DE</strong>LIN electronic GmbH & Co. KG, 12207 Berlin, Deutschland,<br />
Telefon +49 30 768800, www.bandelin.com<br />
Halle 10, Stand B18<br />
Kategorie: Reinigungsmedien<br />
BC Restoration<br />
Products GmbH<br />
Alkalischer Reinigung mit biologisch abbaubaren Tensiden<br />
Die BC Restoration Products GmbH<br />
ist in der Herstellung von Spezialreinigungsmitteln<br />
tätig. Zu den Hauptanwendungsgebieten<br />
zählt die Brandund<br />
Wasserschadensanierung. Eingesetzt<br />
werden die Produkte auch in<br />
der Entrostung und Konservierung,<br />
in der industriellen und allgemeinen<br />
Gebäudereinigung, in der Elektrosanierung<br />
und der Verkapselung von<br />
Schadstoffen. Eines der Hauptprodukte, der BC - AR 12, ist ein milder, schonender<br />
Reiniger für Rußablagerungen, Brandkondensate und allgemeine<br />
Verschmutzungen. Darüber hinaus verfügt das alkalische Medium über eine<br />
Hygienezertifizierung für die Anwendung im Lebensmittelbereich. Anwenderschulungen<br />
und professionelle Beratungen runden das Angebot des<br />
Unternehmens ab.<br />
Kategorie: Reinraumtechnik<br />
Brookhuis Applied Data Intelligence B.V.<br />
Optimierung des Reinraumbetriebs<br />
Brookhuis Applied Data Intelligence bietet einfach zu bedienende Produkte<br />
zur Steigerung der Qualität des Reinraumbetriebs. Das Kontaminationsrisiko<br />
hängt von der Geschwindigkeit der Partikelablagerung und der Sauberkeit<br />
der Umgebungsflächen ab. Die Überwachungslösungen liefern verwertbare<br />
Erkenntnisse. So ermöglicht Apmon II eine umfassende Umgebungsüberwachung<br />
mit umsetzbaren Erkenntnissen und Warnungen, für proaktive<br />
Problemlösungen, die Verfolgung von Leistungskennzahlen, Anpassung<br />
und Integration. Aus der Implementierung des Geräts resultiert eine bessere<br />
Kontrolle über die Prozesse, was zu einer höheren Effizienz und einer verbesserten<br />
Gesamtreinraumleistung führt. Vorgestellt wird mit Sumon auch<br />
eine Lösung zur Bereitstellung von Daten zur Oberflächenreinheit von Umgebungsoberflächen.<br />
Brookhuis Applied Data Intelligence B.V., 7521 PH Enschede, Niederlande,<br />
Telefon +31 53 4803636, www.brookhuis.com<br />
Halle 10, Stand A24<br />
BC Restoration Products GmbH, 85375 Neufahrn, Deutschland,<br />
Telefon +49 8165 7993400, www.bc-rp.de<br />
Halle 10, Stand D26<br />
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />
Seite 64/72
Aussteller (Auswahl) | parts2clean | 26. - 28. September <strong>2023</strong>, Stuttgart<br />
Kategorie: Reinigungssysteme<br />
B-TEC GmbH<br />
Innovative Lösung für ATEX-konforme Teilereinigung<br />
Die Reinigung von lackverschmutzten Teilen und Komponenten ist eine<br />
wichtige Aufgabe in vielen lackverarbeitenden<br />
Industriebetrieben. Dabei<br />
sind oft brennbare, leicht entzündliche<br />
Reinigungsflüssigkeiten im Einsatz,<br />
die bei Falschanwendung eine potenzielle<br />
Explosionsgefahr und insbesondere<br />
bei manuellen Reinigungsarbeiten<br />
eine erhebliche Gesundheitsgefährdung<br />
für den Anwender darstellen<br />
können. Um diese Risiken zu minimieren,<br />
müssen die eingesetzten Reinigungsgeräte zwingend den ATEX-Richtlinien<br />
entsprechen, die für explosionsgefährdete Bereiche gelten. Eine innovative<br />
Lösung für die Richtlinien-konforme Teilereinigung bietet B-TEC mit<br />
CleanTwist. Es ist das einzige, ATEX-konforme Teilereinigungsgerät mit rein<br />
pneumatisch angetriebenem, rotierendem Teilekorb weltweit. Der Drehkorb<br />
(Standardausführung Ø590 mm) ermöglicht, mehrere Teile und Komponenten<br />
gleichzeitig automatisch zu reinigen. Dabei können auch hochentzündliche<br />
Reinigungsflüssigkeiten wie z.B. 100 % Aceton verwendet werden.<br />
B-TEC GmbH, 31303 Burgdorf, Deutschland, Telefon +49 5085 971000,<br />
www.btecsystems.com<br />
Halle 10, Stand F14<br />
Kategorie: Reinigungssysteme<br />
Clean-Lasersysteme GmbH (cleanLASER)<br />
Laserreinigung – so vielseitig und nachhaltig wie nie zuvor<br />
Das Reinigen mit Laserlicht benötigt<br />
keine Strahlmittel oder Chemie<br />
und nur sehr wenig Energie. Dabei<br />
erfolgt die Bearbeitung exakt an den<br />
Funktionsflächen, sodass nicht mehr<br />
das ganze Bauteil gereinigt werden<br />
muss. Zudem unterstützt der hohe<br />
Wirkungsgrad die nachhaltige Produktion.<br />
Neu auf dem Markt ist der<br />
batteriebetriebene Backpack-Laser<br />
von Clean-Lasersysteme mit minimalem<br />
Energieverbrauch, der zu einem<br />
günstigen Preis auch kleineren Unternehmen vielfältige Einsatzmöglichkeiten<br />
eröffnet. Das Portfolio des Unternehmens reicht vom mobilen Handlaser<br />
bis hin zur automatisierten Lösung für die Serienproduktion. Dazu zählen<br />
auch kompakte Fertigungsstationen mit modularer Automationstechnik.<br />
Zu den Anwendungen gehören die Klebevorbehandlung z.B. für Elektronik<br />
und Elektrokomponenten sowie das Entlacken zur Kontaktierung z.B. in der<br />
Luftfahrt und Elektromobilität.<br />
Clean-Lasersysteme GmbH (cleanLASER), 52134 Herzogenrath, Deutschland,<br />
Telefon +49 2407 9<strong>09</strong>70, www.cleanlaser.de<br />
Halle 10, Stand D42<br />
Kategorie: Entmagnetisierung<br />
BUSSI ELETTRONICA INDUSTRIALE<br />
Innovative elektronische Entmagnetisier-Lösung<br />
für komplexe Bauteile<br />
Ergänzend zu den existierenden<br />
Entmagnetisier-Familien<br />
präsentiert Bussi die<br />
neu entwickelten elektronischen<br />
Langimpuls-Entmagnetisierer.<br />
Diese innovative<br />
Technologie eröffnet zusätzliche<br />
Anwendungen bei<br />
Werkstücken mit komplexen<br />
Geometrien, bereits montierten<br />
Bauteile, Großteilen,<br />
großen Stückzahlen und<br />
weiteren anspruchsvollen Fällen. Zu den Kernpunkten der elektronischen<br />
Langimpuls-Entmagnetisierer zählen die Anpassung und Einstellungen der<br />
elektrischen Variablen für ein optimiertes Entmagnetisierungsverfahren<br />
ebenso wie die vollautomatische und elektronisch überwachte Entmagnetisierung<br />
und höchste Leistung mit optimiertem Verbrauch. Weitere Ausstattungsmerkmale<br />
sind die Arbeitszeit- und Temperaturregelung, In-line Einstellung<br />
und Automatisierung, Fernsteuerung und Fehlersuche sowie die Datenschnitte<br />
mit I/O-Signalen und/oder Profinet über industrielles Ethernet<br />
BUSSI ELETTRONICA INDUSTRIALE, 10060 San Secondo di Pinerolo, Italien,<br />
Telefon +39 0121 500660, www.bussi-demagnetizers.com<br />
Halle 10, Stand D58<br />
Kategorie: Sauberkeitskontrolle<br />
CleanControlling GmbH<br />
Benutzerfreundliche und zuverlässige Saugextraktion<br />
Sauberkeitsprüfungen von Bauteilen der E-Mobilität<br />
stellen aufgrund ihrer Dimensionen – z.B.<br />
von Batteriesystemen – neue Anforderungen<br />
an die Partikelextraktion. Auch die Forderung<br />
nach trockenen Extraktionsmethoden führen<br />
zu alternativen Extraktionsverfahren wie der<br />
Saugextraktion. Das von CleanControlling entwickelte<br />
Verfahren der Saugextraktion erfüllt<br />
diese speziellen Anforderungen und ermöglicht<br />
eine reproduzierbare und wirtschaftliche<br />
Prüfung dieses Bauteil-Spektrums. Die Saugextraktion<br />
ist eine Variante der Luftextraktion<br />
aus der VDA 19.1 / ISO 16232 und bezieht sich zur Qualifizierung und Analyse<br />
hierauf. Das Verfahren gewährleistet damit reproduzierbare Ergebnisse.<br />
Das etablierte Saugextraktionssystem C|PS³apex stellt als Neuentwicklung<br />
des bisherigen Systems des Unternehmens das Maß der Technik dar. Die<br />
benutzerfreundliche digitale Steuerung führt mit Sprachansagen durch den<br />
programmierten Prüfablauf.<br />
CleanControlling GmbH, 78576 Emmingen-Liptingen, Deutschland,<br />
Telefon +49 7465 9296780, www.cleancontrolling.com<br />
Halle 10, Stand<br />
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />
Seite 65/72
Aussteller (Auswahl) | parts2clean | 26. - 28. September <strong>2023</strong>, Stuttgart<br />
Kategorie: Fertigungsumgebung<br />
COLANDIS GmbH<br />
Service für saubere Luft<br />
Um die Reinheit von Produkten sicherzustellen,<br />
ist es wichtig, diese im<br />
gesamten Prozess zu betrachten. Es<br />
bedarf von Beginn an einer Minimierung<br />
der Partikelkontamination – bei<br />
eingesetzten Maschinen und Bauteilen,<br />
ablaufenden Prozessen und auch<br />
Mitarbeitern in dieser Umgebung.<br />
Colandis bietet für die Kontaminationskontrolle<br />
umfasse Unterstützung.<br />
Schon bei der Konzeption der reinen Umgebung fokussiert das Unternehmen<br />
die kleinste und passgenaue Lösung. Auch die Qualität bestehender<br />
reiner Umgebungen und eines eventuell bereits existierenden Reinraumes<br />
kann durch Qualifizierungsmessungen sichergestellt und Hinweise zur Qualitätsverbesserung<br />
geben werden. Darüber hinaus lässt sich die Reinheitsund<br />
Reinraumtauglichkeit der Maschinen auf Basis erhobener Messdaten<br />
beurteilen.<br />
COLANDIS GmbH, 07768 Kahla, Deutschland, Telefon +49 36424 76940,<br />
www.colandis.com<br />
Halle 10, Stand C50<br />
Kategorie: Fertigungsumgebung<br />
COLANDIS GmbH<br />
Reinraum-Inspektionskabinen mieten<br />
Für kurzfristigen Bedarf an<br />
einer reinen Umgebung, die<br />
zusätzlich abgedunkelt sein<br />
muss, um Lichtreflexionen<br />
zu verhindern, bietet Colandis<br />
die passende Lösung. Mit<br />
den mietbaren Inspektionskabinen<br />
des Unternehmens<br />
lässt sich kurzfristig und flexibel<br />
eine reine Umgebung<br />
schaffen. Diese Lösungen<br />
stehen mit kurzen Lieferzeiten<br />
temporär und kostengünstig zur Verfügung, wobei der Mietzeitraum<br />
flexibel vereinbar ist. Dank schwarzer Flächen und schwarzer Lüfter-Filter-<br />
Module werden lichtdichte Anforderungen erfüllt. Es können Inspektionsaufgaben<br />
zuverlässig durchgeführt werden und ungewollte Lichtreflexionen<br />
werden verhindert.<br />
COLANDIS GmbH, 07768 Kahla, Deutschland, Telefon +49 36424 76940,<br />
www.colandis.com<br />
Halle 10, Stand C50<br />
Kategorie: Reinigungssysteme<br />
Ecoclean GmbH<br />
Ecoclean Reinigungslösungen – so vielfältig wie<br />
die Aufgabenstellungen<br />
Der industrielle Strukturwandel,<br />
Mobilitäts- und<br />
Energiewende sowie Automatisierung<br />
und Digitalisierung<br />
– die Aufgabenstellungen<br />
in der industriellen<br />
Teilereinigung sind heute<br />
so vielfältig und herausfordernd<br />
wie nie zuvor. Für die<br />
sehr unterschiedlichen Anwendungen<br />
und Anforderungen in den verschiedenen Industriebereichen<br />
präsentiert Ecoclean auf der parts2clean ein optimal angepasstes Produktund<br />
Serviceangebot. Es reicht von Lösungen für die High Purity-Reinigung,<br />
die in die „High Purity-Lane“ der Messe integriert sind, über Anlagen und<br />
Systeme für klassische Reinigungsaufgaben und die Entfettung. Einblicke<br />
bietet der Anlagenbauer auch in seinen neuen virtuellen Showroom. Darüber<br />
hinaus wird am Stand über zukunftsweisende Servicekonzepte, Automatisierungs-<br />
und Digitalisierungslösungen ebenso informiert wie über Möglichkeiten,<br />
Energie- und Ressourceneinsparungen in Reinigungsprozessen zu<br />
realisieren.<br />
Ecoclean GmbH, 70794 Filderstadt, Deutschland, Telefon +49 711 70060,<br />
www.ecoclean-group.net<br />
Halle 10, Stand C38<br />
Kategorie: Badmonitoring<br />
Endress+Hauser Flow Deutschland AG<br />
(SensAction)<br />
Prozessstabilität sichern – Bad- und Reinigerkonzentration<br />
online überwachen<br />
SensAction, eine Marke<br />
der Endress+Hauser Flow<br />
Deutschland AG, präsentiert<br />
mit LiquidSens ein effizientes<br />
Messsystem für die präzise<br />
und zuverlässige Online-<br />
Überwachung der Konzentration<br />
von Reinigungsmedien,<br />
Härtepolymeren und<br />
Korrosionsschutzprodukten<br />
in Flüssigkeiten – auch in der<br />
integrierten bzw. Industrie<br />
4.0-Fertigung. Es werden dabei selbst kleinste Änderungen gemessen und erfasst.<br />
Das App-Konzept ermöglicht, das System einfach und schnell an verschiedene<br />
Anwendungen anzupassen. Für die stichprobenartige Überwachung von<br />
Reinigungsanlagen steht mit dem LiquidSens Mobile auch ein mobiles Gerät<br />
zur Verfügung. Die Benutzerführung und die Speicherverwaltung wurden speziell<br />
für die Kontrolle mehrerer Reinigungsanlagen ausgelegt. Die Anpassung an<br />
die jeweilige Anwendung erfolgt ebenfalls einfach über Medien-Apps.<br />
Endress+Hauser Flow Deutschland AG, 96450 Coburg, Deutschland,<br />
Telefon +49 9561 976230<br />
Halle 10, Stand E43<br />
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />
Seite 66/72
Aussteller (Auswahl) | parts2clean | 26. - 28. September <strong>2023</strong>, Stuttgart<br />
Kategorie: Verband<br />
Fachverband industrielle Teilereinigung<br />
e. V. (FiT)<br />
Wissen, Innovationen und Unterstützung für die<br />
Bauteilreinigung<br />
Als das Kompetenznetzwerk und<br />
Navigator für die industrielle Bauteilreinigung<br />
hat der Fachverband industrielle<br />
Teilereinigung (FiT) e. V. für die<br />
diesjährige parts2clean ein ebenso attraktives<br />
wie informatives Programm<br />
zusammengestellt. Im Mittelpunkt<br />
stehen Präsentationen zu neuesten<br />
Trends und Entwicklungen sowie<br />
spannende Vorträge zu aktuellen<br />
Aufgabenstellungen. Eines der Highlights auf der FiT-Aktionsfläche ist die<br />
Verleihung des zweiten, mit 10.000 Euro dotierten FiT2clean Awards am 28.<br />
September. Bevor der Gewinner bekanntgegeben wird, präsentierten die drei<br />
Finalisten ihre Innovationen für aktuelle Herausforderungen in der industriellen<br />
Bauteilreinigung. Unterstützung durch Grundlagenwissen und Handlungsempfehlungen<br />
sowie eine technologieübergreifende Erstberatung für<br />
vielfältigen Aufgabenstellungen in der industriellen Teilereinigung findet<br />
sich ebenfalls auf der Agenda.<br />
Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) e. V., Geschäftsstelle 72639 Neuffen,<br />
Deutschland, Telefon +49 7025 8434100, www.fit-online.org<br />
Halle 10, Stand B02<br />
Kategorie: Reinigungssysteme<br />
Fronius International GmbH<br />
Oberflächen und Schweißnähte einfach effizient reinigen<br />
Mit der neuesten Generation des<br />
Magic Cleaners von Fronius können<br />
Anwender Edelstahloberflächen und<br />
WIG-Schweißnähte manuell reinigen.<br />
Diese innovative Geräteserie ist<br />
schnell, effektiv und umweltschonend.<br />
Die Ergebnisse entsprechen höchsten<br />
Ansprüchen an Ästhetik und Hygiene.<br />
Zusätzlich können die Werkzeuge<br />
WIG-Schweißnähte glänzend polieren<br />
und Oberflächen beschriften. Die Geräte dosieren präzise den Elektrolyten<br />
an die gewünschte Stelle. Die mitgelieferten Pads und Bürsten dringen<br />
sogar in Ecken und Zwischenräume vor. Oberflächen lassen sich so bei minimalem<br />
Materialeinsatz optimal säubern. Elektro-chemisches Reinigen ist<br />
zudem deutlich ressourcenschonender als herkömmliches Beizen in Chemikalienbädern.<br />
Fronius International GmbH, 4600 Wels, Österreich,<br />
Telefon +43 7242 2410, www.fronius.com<br />
Halle 10, Stand D52<br />
Kategorie: Beschichtung<br />
Fraunhofer-Institut FEP<br />
Hydrophile Schichten von der Rolle<br />
Das Fraunhofer FEP<br />
hat im Rahmen des<br />
EU-Projekts New Skin<br />
einen skalierbaren<br />
Prozess entwickelt,<br />
um ultradünnes Glas<br />
mittels des Rolle-zu-<br />
Rolle-Verfahrens mit<br />
einer hydrophoben<br />
Titandioxid-Beschichtung auszustatten. Diese Beschichtung wird durch UV-<br />
Licht superhydrophil und verhindert die Ablagerung von Schmutz z.B. auf<br />
Glasfassaden oder Solaranlagen. Die Oberfläche bleibt durch den zyklischen<br />
Wechsel von hydrophob zu superhydrophil sauber und kann Schmutz durch<br />
Regentropfen abwaschen. UV-aktiviertes TiO2 zersetzt außerdem organische<br />
Moleküle an der Oberfläche, es entstehen antibakterielle und sterile<br />
Oberflächen. Der entwickelte Prozess auf Ultradünnglas ist sehr effizient und<br />
das ultradünne und leichte Glas kann nachträglich auf Fassaden aufgebracht<br />
oder direkt als Verbundwerkstoff in die Solarmodule eingearbeitet werden –<br />
sogar auf gebogene Oberflächen.<br />
Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und<br />
Plasmatechnik, FEP, 01277 Dresden, Deutschland, Telefon +49 351 25860<br />
www.fep.fraunhofer.de<br />
Halle 10<br />
Kategorie: Reinigungssysteme<br />
Fronius International GmbH<br />
Oberflächen umweltgerecht und schonend mit Plasma<br />
reinigen<br />
Um Prozess-Schritte wie Schweißen, Kleben, Dichten, Lackieren, Bedrucken<br />
und Löten in guter Qualität<br />
durchführen zu können, müssen<br />
Verunreinigungen zuvor entfernt<br />
werden. Besonders umweltschonend<br />
und wirtschaftlich gelingt<br />
die industrielle Oberflächenreinigung<br />
mit Acerios, der heiß-aktiven<br />
Plasmatechnologie von Fronius.<br />
Das System ist platzsparend<br />
und der Nutzer kann es durch<br />
verschiedene Interface-Varianten<br />
sehr einfach in automatisierte<br />
Prozesse und Produktionslinien integrieren. Vordefinierte Jobeinstellungen<br />
reduzieren die Einarbeitungsphase und machen das Gerät intuitiv bedienbar.<br />
So bietet diese Lösung eine einfache, kostengünstige und effiziente Technologie<br />
zur Bauteilreinigung.<br />
Fronius International GmbH, 4600 Wels, Österreich,<br />
Telefon +43 7242 2410, www.fronius.com<br />
Halle 10, Stand D52<br />
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />
Seite 67/72
Aussteller (Auswahl) | parts2clean | 26. - 28. September <strong>2023</strong>, Stuttgart<br />
Kategorie: Reinigungsmedien<br />
FUCHS LUBRICANTS GERMANY GmbH<br />
Kosteneinsparpotenziale in der Metallbearbeitung<br />
und -reinigung ausschöpfen<br />
Fuchs, ein Anbieter von Lösungen für<br />
die industrielle Teilereinigung und<br />
Metallverarbeitung, sieht in den verschiedenen<br />
Prozessketten der Bearbeitung<br />
von Metallen erhebliche<br />
Kosteneinsparpotenziale. Das firmeneigene<br />
Wissen über die verschiedenen<br />
Inhaltsstoffe ermöglicht es, individuell<br />
zugeschnittene Konzepte zu entwickeln.<br />
Aktuelles Beispiel ist die Reinigung<br />
von Batteriezellen im Produktionsprozess. Das Unternehmen liefert<br />
den Umformschmierstoff und Reiniger, die, dank eigener F&E, zeitnah an<br />
alle kundenspezifischen Prozessanforderungen angepasst wurden. Die innovativen<br />
Lösungen decken den gesamten metallverarbeitenden Produktionsprozess<br />
ab. In Zusammenarbeit mit Kunden liefert das Unternehmen<br />
Schmierstoffkonzepte, die nicht nur die Leistung verbessern, sondern auch<br />
Kosteneinsparungen durch effiziente Ressourcennutzung ermöglichen.<br />
FUCHS LUBRICANTS GERMANY GmbH, 68169 Mannheim, Deutschland,<br />
Telefon +49 621 37010, www.fuchs.com<br />
Halle 10, Stand A52<br />
Kategorie: Reinigungsmedien<br />
Hermann Bantleon GmbH<br />
Medien für die Medizintechnik und<br />
High Purity-Anwendungen<br />
Die Hermann Bantleon GmbH stellt Avilub<br />
Metasolv 706 Und Avilub Metasolv 1491 Produkte<br />
vor, die auch in der Medizintechnik<br />
eingesetzt werden können. Titanprüfkörper<br />
wurden unter praxisnahen Bedingungen<br />
damit gereinigt und Prüfverfahren unterzogen.<br />
Das Ergebnis bestätigt, dass beide Produkte<br />
für Reinigungsaufgaben in der Medizintechnik<br />
geeignet sind. Untermauert wird<br />
dies vom Fraunhofer Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB,<br />
Stuttgart, das eine Prüfung der gereinigten Bauteile auf die Biokompatibilität<br />
beziehungsweise zytotoxische Wirkung nach DIN ISO 1<strong>09</strong>9-5, 20<strong>09</strong> durchführte.<br />
Die Untersuchung der Extrakte der Reinigungsrückstände der beiden<br />
Medien, sowohl unsteril als auch hitzesterilisiert, zeigen keine zytotoxischen<br />
Effekte bei HaCaT-Keratinozyten. Für die Herstellung von Komponenten für<br />
Hochvakuum-Anwendungen, die z.B. für die Halbleiterindustrie (EUV- und<br />
DUV-Technologie) im Einsatz sind, werden speziell entwickelte Medien benötigt.<br />
Dabei werden oft von OEM spezielle Anforderungen an die Bearbeitungund<br />
Reinigungsmedien gestellt (Verbot von HIO-Elementen). Das Unternehmen<br />
entwickelt und produziert Produkte speziell für diesen Bereich.<br />
Hermann Bantleon GmbH, 89077 Ulm, Deutschland,<br />
Telefon +49 731 39900, www.bantleon.de<br />
Halle 10, Stand D35<br />
Kategorie: Trocknung<br />
Harter GmbH<br />
Hohe Energieeffizienz beim Trocknen<br />
Mit Wärmepumpentechnik<br />
bei niedrigen Temperaturen<br />
im energetisch geschlossenen<br />
System sicher und schonend<br />
trocknen – das und<br />
noch mehr zeichnet die Kondensationstrocknung<br />
mit<br />
Wärmepumpe aus. Wer seine<br />
Produkte vollständig, schnell<br />
und fleckenfrei trocknen<br />
möchte, findet hier die passende<br />
Lösung. Das effiziente<br />
Verfahren wird für Gestellware ebenso eingesetzt wie für Schüttgüter in<br />
Trommeln und anderen Behältnissen, für Batchtrockner jeglicher Art und<br />
auch für kontinuierliche Prozesse. Im hauseigenen Technikum testet Harter<br />
Produkte auf ihre Trocknungseigenschaften und definiert die Parameter für<br />
eine erfolgreiche Trocknung. Die in allen Trocknern integrierte Wärmepumpentechnik<br />
arbeitet so energie- und CO2-sparend, dass Kunden staatliche<br />
Fördergelder für den Einsatz der Technologie erhalten.<br />
Harter GmbH, 88167 Stiefenhofen, Deutschland,<br />
Telefon +49 8383 92230, www.harter-gmbh.de<br />
Halle 10, Stand E36<br />
Kategorie: Reinigungssysteme<br />
HOBART GmbH<br />
Flexible Reinigungsanlagen für Bauteile und Behälter<br />
Die technische Sauberkeit<br />
ist ein essenzieller Faktor im<br />
Fertigungsprozess von Bauteilen<br />
in der Automobil- und<br />
metallverarbeitenden Industrie.<br />
Während der Produktion<br />
lassen sich Verschmutzungen<br />
häufig nicht vermeiden.<br />
Um die Anforderungen der<br />
nachfolgenden Prozesse zu<br />
erfüllen, müssen Verunreinigungen<br />
an den Teilen prozesssicher<br />
entfernt werden. Hobart bietet mit der Fux Reinigungsanlage die<br />
ideale Technik, die ein definiertes Reinigungs- und Trocknungsergebnis gewährleistet.<br />
Die Reinigungsanlagen sind modular aufgebaut und lassen sich<br />
flexibel an individuelle Anforderungen anpassen. Spezielle Techniken der<br />
Wasseraufbereitung, Filtrierung und Abwasserbehandlung halten die Betriebskosten<br />
für Wasser und Abwasser sowie Chemie auf niedrigem Niveau.<br />
HOBART GmbH, 77656 Offenburg, Deutschland, Telefon +49 781 6000,<br />
www.hobart.de<br />
Halle 10, Stand A07<br />
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />
Seite 68/72
Aussteller (Auswahl) | parts2clean | 26. - 28. September <strong>2023</strong>, Stuttgart<br />
Kategorie: Prozesskontrolle<br />
Köchel Verifications GmbH<br />
Ultraschallreinigungswirkung erfassen, optimieren und<br />
verifizieren<br />
Die Ultraschallreinigung ist eines der<br />
häufig eingesetzten Verfahren – auch<br />
für High Purity-Produkte. Der Cavispector<br />
ermöglicht den Reinigungsprozess<br />
zu analysieren. Denn dabei<br />
spielen viele Parametern eine wichtige<br />
Rolle. Dazu zählen die Entgasung<br />
des Mediums, der Einfluss des Reinigungsmittels,<br />
der Strömungsfluss bei<br />
der Badpflege, die Beladung mit Ware,<br />
die Warenkörbe, die Alterung der US-Schwinger und vieles mehr. Das Gerät<br />
misst den Einfluss dieser Parameter exakt und ermöglicht auf Basis der<br />
erfassten Daten, ein Prozessfenster zu definieren und zu überwachen. Bei<br />
der Sauberkeitsprüfung kann das Messsystem für vergleichbare Prüfungen<br />
sorgen, da die Ultraschallgeräte bei der Extraktion definiert eingestellt werden<br />
können.<br />
Köchel Verifications GmbH, 71522 Backnang, Deutschland,<br />
Telefon +49 7191 905449, www.cavispector.de<br />
Halle 1, Stand B56<br />
Kategorie: Trocknungssysteme<br />
Meier Prozesstechnik GmbH<br />
Energiesparende Vakuumtrocknung<br />
Nach der Reinigung von neu<br />
produzierten sowie aufzubereitenden<br />
Teilen ist der<br />
Trocknungsgrad häufig für<br />
die weitere Bearbeitung entscheidend,<br />
beispielsweise<br />
zum Ausschluss von Korrosion<br />
oder aus optischen<br />
Gründen. Der Sonderanlagenbauer<br />
Meier Prozesstechnik<br />
ist unter anderem auf<br />
Trocknungsanwendungen, speziell mittels Vakuumtechnik, spezialisiert. Ein<br />
großer Vorteil der Vakuumtrocknung im Vergleich zu herkömmlichen Trocknungsmethoden<br />
liegt in einem produktschonenden sowie zeit- und energiesparenden<br />
Prozess, auch bei niedrigen Temperaturen und komplexen Geometrien.<br />
In Kombination mit einer Infrarotheizung ermöglicht die Vakuumtechnik<br />
darüber hinaus ein Trocknungssystem, bei dem kein Austausch mit<br />
der Umgebungsluft stattfindet. Diese Lösung eignet sich unter anderem für<br />
High Purity-Anwendungen.<br />
Meier Prozesstechnik GmbH, 46395 Bocholt, Deutschland,<br />
Telefon +49 2871 219270, www.meier-prozesstechnik.de<br />
Halle 10, Stand D12<br />
Kategorie: Reinigungssysteme<br />
MAFAC – E. Schwarz GmbH & Co. KG<br />
Wasserbasierte Bauteilreinigung für höchste Ansprüche<br />
Die industrielle Bauteilreinigung<br />
leistet<br />
in der Fertigung<br />
einen wichtigen Beitrag<br />
zur Qualitätssicherung.<br />
Wasserbasierte<br />
Reinigungssysteme<br />
können<br />
dabei sehr flexibel<br />
auf individuelle Anforderungen eingestellt werden und erfüllen hohe Sauberkeitsanforderungen.<br />
Ihrem Einsatz sind kaum Grenzen gesetzt: Ob partikuläre<br />
oder filmische Verunreinigungen, einfache oder komplexe Bauteile,<br />
empfindliche Oberflächen, Mischanwendungen, unterschiedliche Materialien<br />
oder schnelle Wechsel von Art und Geometrie der Bauteile – die wasserbasierte<br />
Teilereinigung bietet vielfältigste Anwendungsmöglichkeiten.<br />
Und sie überzeugt auch in puncto Umweltschutz und Arbeitssicherheit: Die<br />
Verfahren sind auf Effizienz optimiert und setzen nur so viel Material und<br />
Ressourcen ein wie nötig. Zudem verwenden sie Reiniger, die in der Herstellung,<br />
Anwendung und Entsorgung biologisch leicht abbaubar und für die<br />
Gesundheit unbedenklich sind.<br />
MAFAC – E. Schwarz GmbH & Co. KG, 72275 Alpirsbach, Deutschland,<br />
Telefon +49 7444 95<strong>09</strong>0, www.mafac.de<br />
Halle 10, Stand B12<br />
Kategorie: Reinigungssysteme<br />
Maschinenbau Silberhorn GmbH<br />
High Purity im Kompaktformat<br />
High Purity klingt nach hohem Aufwand,<br />
Sonderentwicklungen und kostspieligen<br />
Reinigungstechnologien.<br />
Dass es auch anders geht, zeigt Silberhorn<br />
Maschinenbau mit dem innovativen<br />
Multi Washing System (MWS). Die<br />
Reinigungsanlage ist wahlweise als 1-,<br />
2- oder 3-Tank-System erhältlich und<br />
lässt sich dank zahlreicher Optionen<br />
auf die individuellen Reinigungsanforderungen<br />
abstimmen. Beispielhaft dafür steht das optionale EMC-Paket<br />
(Electrical & Medical Cleaning), das unter anderem elektropolierte Arbeitskammer-Oberflächen<br />
und eine sensorische Leitwertüberwachung beinhaltet.<br />
Diese High Purity-Option richtet sich an Anwender, die eine gründliche und<br />
wirtschaftliche Reinigungslösung für Teile mit partikulären oder filmischen<br />
Anhaftungen suchen. Die kompakte Einkammer-Anlage wird effizient in Serie<br />
gefertigt, ist meist innerhalb weniger Wochen lieferbar – und das nach dem<br />
Motto „Plug & Clean“ bereits vollständig montiert.<br />
Maschinenbau Silberhorn GmbH, 92331 Lupburg, Deutschland,<br />
Telefon +49 9492 94250, www.silberhorn-gruppe.de<br />
Halle 10, Stand A28<br />
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />
Seite 69/72
Aussteller (Auswahl) | parts2clean | 26. - 28. September <strong>2023</strong>, Stuttgart<br />
Kategorie: Sauberkeitskontrolle<br />
PMT Partikel-Messtechnik GmbH<br />
Neue Generation der Oberflächenmesstechnik<br />
Der PartSens 4.0 ist ein<br />
tragbares Messsystem mit<br />
drahtlosem Messkopf zur<br />
schnellen und direkten Ermittlung<br />
der partikulären<br />
Kontamination auf Oberflächen.<br />
Als Plus-Modell bietet<br />
es zusätzlich die Möglichkeit<br />
der Differenzierung von<br />
Partikelgrößen und Partikelanzahl<br />
von metallischen und<br />
nicht metallischen Partikeln<br />
sowie Fasern auf Oberflächen. Mobiles Design und einfache Bedienung machen<br />
dieses Messgerät zur perfekten Lösung für Unternehmen, die saubere<br />
Oberflächen von Produkten oder einer Produktionsumgebung sicherstellen<br />
müssen. Durch die Verwendung der Streiflichttechnologie nach ISO 14644-<br />
9 werden reproduzierbare und hochgenaue Messergebnisse erzeugt. Komplexe<br />
Probenahmen durch Gasabsaugung entfallen ebenso, wie subjektive<br />
Messmethoden (Mikroskopie) oder fehlerbehaftete Mehrstufenverfahren<br />
(Oberflächenspülung durch Filtermedien mit anschließender Filteranalyse).<br />
Das Messergebnis wird – einschließlich des Live-Bildes – sofort über eine<br />
drahtlose Übertragung auf der Geräteanzeige dargestellt. Zur Archivierung<br />
oder für spätere Vergleichsmessungen erfolgt die Datenspeicherung im Partikelzähler,<br />
welche dann optional auch über einen externen Drucker ausgegeben<br />
werden können.<br />
PMT Partikel-Messtechnik GmbH, 71296 Heimsheim, Deutschland,<br />
Telefon +49 7033 53740, www.pmt.eu<br />
Halle 10, Stand F08<br />
Kategorie: Fertigungsumgebung<br />
PMT Partikel-Messtechnik GmbH<br />
Rundum-Service für Partikel-Messtechnik in Reinräumen<br />
Die ISO 9001 zertifizierte PMT Partikel-Messtechnik GmbH ist seit über 35<br />
Jahren im Bereich der partikulären und mikrobiologischen Kontaminationskontrolle<br />
aktiv. Aufbauend auf dem traditionellen Arbeitsgebiet der Partikelzählung<br />
entwickelt das Unternehmen vielfältige Gesamtlösungen in diversen<br />
Anwendungsfeldern der Partikelmesstechnik und der mikrobiologischen<br />
Kontaminationskontrolle. Das Know-how umfasst alle Technologien zur<br />
Messung von Partikeln und Mikroorganismen in Luft, auf Oberflächen und<br />
in flüssigen Medien sowie die Ionisation, Reinigung und Dekontamination<br />
von sterilen Bereichen. Abgerundet wird das Angebot durch Unterstützung<br />
bei der Einbindung hochpräziser Partikelmesstechniken in Gesamtanlagen<br />
und der Entwicklung entsprechender kundenspezifischer Systemlösungen.<br />
Zu den Services zählen außerdem Gerätewartung und -kalibrierung, Inbetriebnahme<br />
und Qualifizierung (IQ/OQ) Partikel- und Keimzähler sowie<br />
Software (FMS/OPC UA).<br />
PMT Partikel-Messtechnik GmbH, 71296 Heimsheim, Deutschland,<br />
Telefon +49 7033 53740, www.pmt.eu<br />
Halle 10, Stand F08<br />
Kategorie: Sauberkeitskontrolle<br />
Physical Electronics GmbH<br />
Wenn Routine-Analytik nicht weiterhilft<br />
Das Laborteam von Physical Electronics<br />
bietet die Möglichkeit, komplexe<br />
analytische Fragestellungen mit den<br />
Techniken XPS, TOF-SIMS und Auger-Elektronenspektroskopie<br />
zu beantworten.<br />
Dabei legt das Unternehmen<br />
großen Wert auf eine umfassende<br />
Betreuung. Dazu gehört auch eine<br />
ausführliche Diskussion der Messergebnisse.<br />
Denn es werden nicht nur<br />
Spektren geliefert, sondern auch beratend zur Seite gestanden. Bei kritischen<br />
Fragestellungen ist die Zeit oft knapp. Die Untersuchungen und Analysen<br />
werden daher schnell und effizient durchgeführt, damit die Ergebnisse<br />
umgehend vorliegen. Keine Kompromisse werden allerdings bei der Genauigkeit<br />
gemacht. Das Analytik-Labor ist Teil der Physical Electronics GmbH,<br />
die Analysegeräte in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreibt und<br />
europaweiten Service für Geräte und Equipment anbietet.<br />
Physical Electronics GmbH, 85622 Feldkirchen, Deutschland,<br />
Telefon +49 89 962750, www.phi-gmbh.eu<br />
Halle 10, Stand F26<br />
Kategorie: Fertigungsumgebung<br />
PMT Partikel-Messtechnik GmbH<br />
Kompaktes Ionisationsgebläse<br />
Das kompakte Gebläse der<br />
Simco-Ion Micro-Serie wurde<br />
speziell für anspruchsvolle<br />
Anwendungen in kritischen<br />
Umgebungen entwickelt, bei<br />
denen der Platz knapp ist.<br />
Das neue Mikrogebläse 5941<br />
erfüllt die aktuellen Anforderungen<br />
an moderne und<br />
automatisierte Produktionsprozesse.<br />
Mit einer Höhe von<br />
nur 110 mm und einer Breite<br />
von 80 mm bietet dieses erstaunlich kompakte Gerät eine hervorragende<br />
Eignung für die Back-End-Halbleiterumgebungen. Es kann darüber hinaus<br />
mit dem NOVX System verbunden werden, um einen geschlossenen Regelkreis<br />
mit permanenter, sekundengenauer Aufzeichnung der Spannung zu erhalten.<br />
Weiterhin ist eine Alarmierung bei Überschreitung einer definierten<br />
Maximalspannung oder eines ESD Ereignisses möglich. Es erfüllt die Anforderungen<br />
der Reinraumklasse 5 nach ISO 14644-1.<br />
PMT Partikel-Messtechnik GmbH, 71296 Heimsheim, Deutschland,<br />
Telefon +49 7033 53740, www.pmt.eu<br />
Halle 10, Stand F08<br />
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />
Seite 70/72
Aussteller (Auswahl) | parts2clean | 26. - 28. September <strong>2023</strong>, Stuttgart<br />
Kategorie: Reinigungsmedien<br />
SAFECHEM Europe GmbH<br />
Lösemittel mit Rundum-Service<br />
Safechem bietet eine vollständig integrierte<br />
Reinigungslösung bestehend aus<br />
Lösemitteln, Serviceelementen und<br />
Beratungsdiensten, die unter anderem<br />
folgendes einschließen: Das reine<br />
Perchlorethylen Dowper MC ist hoch<br />
stabilisiert und enthält ein spezielles<br />
Additiv, das es zu einem wirksamen<br />
Reinigungsmittel für Hochleistungsanwendungen<br />
macht. Die modifizierten<br />
Alkohole der Dowclene 16-Reihe und Dualene 1601 S besitzen polare und<br />
unpolare Eigenschaften und können Öle und Fette, aber auch bestimmte<br />
polare Verunreinigungen wie Emulsionen wirksam entfernen. Die Stabilisatoren<br />
der Maxistab S-Serie erweitern die Möglichkeiten von modifizierten<br />
Alkoholen und ermöglichen einen wesentlich stabileren, vorhersehbaren<br />
und sichereren Prozesses, auch bei der Abreinigung hochchlorierter Öle.<br />
SAFECHEM Europe GmbH, 40474 Düsseldorf, Deutschland,<br />
Telefon +49 211 4389300, www.safechem.com<br />
Halle 10, Stand E04<br />
Kategorie: Badpflege<br />
SITA Messtechnik GmbH<br />
Tensiometer zur Kontrolle der Tensidkonzentration<br />
in Reinigungsprozessen<br />
Auf der parts2clean präsentiert<br />
SITA Messtechnik ihr bewährtes<br />
Produktprogramm zur qualitätssichernden<br />
Prozessführung<br />
in der Bauteilreinigung:<br />
Messgeräte und maßgeschneiderte<br />
Prozesslösungen zum<br />
Überwachen und Steuern der<br />
qualitätsbeeinflussenden Prozessparameter<br />
Teilesauberkeit,<br />
Benetzbarkeit, Badverschmutzung<br />
und Reinigerkonzentration.<br />
Im Fokus steht dieses Jahr die Aktualisierung der Tensiometer-Produktlinie<br />
zur Messung der dynamischen Oberflächenspannung. Eine optimierte<br />
Benutzeroberfläche, ein erweitertes Speicherkonzept sowie ein vergrößerter<br />
Parameterbereich mit Blasenlebensdauern bis 30 ms ergänzen den Funktionsumfang<br />
der Handmessgeräte DynoTester+ und pro line t15+. Die neue<br />
Version der PC-Software LabSolution ermöglicht eine einfachere Bedienung<br />
der Geräte über die Software sowie eine effizientere Auswertung der Messergebnisse.<br />
SITA Messtechnik GmbH, 01217 Dresden, Deutschland,<br />
Telefon +49 351 8718041, www.sita-messtechnik.de<br />
Halle 10, Stand D20<br />
Kategorie: Reinigungssysteme<br />
Sugino Machine France S.A.S.<br />
Flexible Maschine für das Hochdruckwasser-<br />
CNC-Entgraten und Reinigen<br />
Unabhängig davon, ob schwierige<br />
Teile zu reinigen, Grate zu<br />
entfernen oder beide Prozesse<br />
durchzuführen sind, die JCC-<br />
Systeme von Sugino sind so<br />
konstruiert, dass sie sie beide<br />
Aufgaben hochpräzise und mit<br />
wiederholbaren Ergebnissen<br />
ohne wärmebeeinflusste Zone<br />
erledigen. Auf der parts2clean<br />
präsentiert das Unternehmen<br />
eine Upgrade-Version mit<br />
einem größeren Hub (X-Achse: 1.000 mm). Sie ermöglicht, ein größeres<br />
Werkstück oder zwei Teile gleichzeitig zu bearbeiten. Die Anlage eignet sich<br />
optimal für Teile aus der Automobilindustrie, insbesondere E-Mobilität, der<br />
Luft- und Raumfahrt und große Werkstücke aus dem Bereich Land- oder<br />
Baumaschinen.<br />
Sugino Machine France S.A.S., 92400 Courbevoie, Frankreich,<br />
Telefon +33 184174987, www.sugino.com<br />
Halle 10, Stand D18<br />
Kategorie: Reinigungssysteme<br />
SLCR Lasertechnik GmbH<br />
Oberflächen nachhaltig reinigen<br />
Die SLCR Lasertechnik präsentiert<br />
Systemlösungen zur<br />
Oberflächenbearbeitung für<br />
unterschiedliche Aufgaben<br />
wie Entschichten, Reinigen,<br />
Vorbehandeln oder auch<br />
Markieren. Die Teilereinigung<br />
im laufenden Prozess<br />
wird immer dann erforderlich,<br />
wenn definierte Stellen<br />
oder Bereiche eines Bauteils<br />
für einen nächsten Bearbeitungsschritt<br />
selektiv gereinigt werden müssen. Die Laseranlagen des Unternehmen<br />
eignen sich für diese Anwendungen optimal, da sie hochpräzise<br />
arbeiten. Das namensgebende selektive Abtragen von Schichten auf dem<br />
Bauteil – Selective Laser Coating Removal) – mittels Laserpulsen, reinigt das<br />
Bauteil schonend ohne die Materialstruktur zu verändern oder zu schädigen.<br />
SLCR Lasertechnik GmbH, 52353 Düren, Deutschland,<br />
Telefon +49 2421 91500, www.slcr.de<br />
Halle 10, Stand F35<br />
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />
Seite 71/72
Aussteller (Auswahl) | parts2clean | 26. - 28. September <strong>2023</strong>, Stuttgart<br />
Kategorie: Sauberkeitskontrolle/ Reinigungssysteme<br />
TREAMS GmbH<br />
Sauberkeit ist ein Faktor<br />
Treams befasst sich seit Jahren mit<br />
der Entwicklung und Herstellung von<br />
Vakuumsystemen für High Purity.<br />
Mit den zwei Anlagentypen Vidam<br />
und Argat bietet das Unternehmen<br />
sowohl ein vollautomatisches Sauberkeitsmessgerät<br />
als auch ein Restgasanalysetool<br />
zum fertigungsnahen, qualitativen und quantitativen Nachweis<br />
chemisch-filmischer Verunreinigungen auf Bauteiloberflächen. Die Vobos-<br />
Ausheizöfen ergänzen Prozessketten bei Kunden um eine Trockenreinigung.<br />
Darüber hinaus werden Prozesskettenanalysen und Restgasanalysen<br />
als Dienstleistung bereitgestellt. Langjährige Erfahrungen unter anderem zu<br />
den Themen Bauteilsauberkeit oder reinigungsgerechte Konstruktion werden<br />
anhand von Schulungen weitergegeben. Den Dienstleistungssektor baut<br />
das Unternehmen weiter aus. Hintergrund sind die steigenden Sauberkeitsanforderungen<br />
an Fertigungs- und Lieferprozesse in vielen Branchen.<br />
TREAMS GmbH, 07751 Großlöbichau, Deutschland,<br />
Telefon +49 3641 8734555, www.treams-gmbh.de<br />
Halle 10, Stand D44<br />
Kategorie: Dienstleistung<br />
VACOM Vakuum Komponenten<br />
& Messtechnik GmbH<br />
High Purity als Dienstleistung<br />
Vacom cleanFAB bietet Lösungen<br />
für extrem hohe Bauteilsauberkeit<br />
in der industriellen<br />
Fein-, Feinst- und Ultra-Feinstreinigung.<br />
Auf einer<br />
Reinraumfläche von 2780<br />
Quadratmetern werden in<br />
der Prozesskette Bauteile für<br />
den Einsatz im Ultra Clean<br />
Vacuum (UCV) vorbereitet.<br />
Um die Reinheitsanforderungen<br />
von Bauteilen und Baugruppen besser zu standardisieren, wurde eine<br />
eigene Klassifizierung entwickelt: die Vacom Purity Classes. Kunden profitieren<br />
von der Prozessierbarkeit vielfältiger Werkstoffe und Bauteilgeometrien<br />
sowie einem einzigartigem Technologie-Mix für optimale Prozesse. Der<br />
Reinigungsdienstleister wird auf der parts2clean seine Reinigungsprozesse<br />
und -services nach definierten Sauberkeitsklassen sowie der quantitativen<br />
Sauberkeitsbewertung genauer vorstellen.<br />
VACOM Vakuum Komponenten & Messtechnik GmbH, 07751 Großlöbichau,<br />
Deutschland, Telefon +49 3641 87340, www.vacom.net<br />
Halle 10, Stand D44<br />
Kategorie: Ultraschallreinigung<br />
Weber Ultrasonics AG<br />
Upgrade für optimierte Performance und Usability:<br />
Sonic Digital +<br />
Auf der parts2clean präsentiert die Weber Ultrasonics<br />
AG das Facelift der bewährten Sonic Digital<br />
Ultraschallgeneratoren. Ein neuer Hochleistungs-Microcontroller<br />
sorgt für eine optimierte<br />
Performance und erhöhte Upgrade-Sicherheit.<br />
Eine verbesserte Usability verspricht ein modernes<br />
TFT-Display. Einstellungen können somit direkt<br />
am Generator vorgenommen und abgelesen<br />
werden. Eine Alternative dazu ist der Sonic Smart<br />
Configurator, ein kostenloses Konfigurationstool<br />
für den PC, womit sich auch schnell mehrere<br />
Generatoren einstellen lassen. Zum Auslesen<br />
von Parametern sowie dem Einspielen von Firmwareupdates<br />
wurde in allen Generatoren eine<br />
USB-Schnittstelle implementiert. Eine Fernwartungsoption<br />
und je nach Modell zusätzliche<br />
Schnittstellen runden das Facelift ab. Die Änderungen<br />
bieten volle Kompatibilität zu den Vorgängermodellen.<br />
Weber Ultrasonics AG, 76307 Karlsbad, Deutschland,<br />
Telefon +49 7248 92070, www.weber-ultrasonics.com<br />
Halle 10, Stand B26<br />
Kategorie: Reinigungsmedien<br />
WIGOL W. Stache GmbH<br />
Neuer Universalreiniger zur Entfernung<br />
von Öl- und Fettverunreinigungen<br />
Mit dem Maschinenreiniger<br />
Öko EM präsentiert die Wigol<br />
W. Stache GmbH einen<br />
neuen Universalreiniger für<br />
die Entfernung von Öl- und<br />
Fettkontaminationen von<br />
einer Vielzahl von Oberflächen.<br />
Er ist darüber hinaus<br />
als kennzeichnungsfreie Alternative<br />
zu den klassischen<br />
Kaltreinigern auf Basis von<br />
Kohlenwasserstoffen verwendbar.<br />
Der neue, biologisch abbaubare Reiniger ohne Gefahrstoffkennzeichnung<br />
zeichnet sich durch eine sehr gute Verträglichkeit mit vielen<br />
Materialien aus und hinterlässt auf Stahloberflächen einen leichten Korrosionsschutzfilm.<br />
Unbegrenzt wassermischbar lässt er sich sowohl im Tauchbad<br />
und über Sprühgeräte als auch zur manuellen Wischreinigung am Pinselwaschtisch<br />
einsetzen.<br />
WIGOL W. Stache GmbH, 67547 Worms, Deutschland, Telefon +49 6241 41410,<br />
www.wigol.de<br />
Halle 10, Stand B52<br />
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />
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