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<strong>DE</strong> <strong>09</strong>/23<br />

Neues Europäisches<br />

Technologiezentrum für<br />

Halbleiter-Messtechnik<br />

in Dresden<br />

eBeam-Metrologiegeräte von Applied Materials im Reinraum des Fraunhofer IPMS. © Fraunhofer IPMS


Applied Materials und Fraunhofer IPMS gründen<br />

Technologiezentrum für Halbleiter-Messtechnik<br />

Neues Europäisches<br />

Technologiezentrum für<br />

Halbleiter-Messtechnik<br />

in Dresden<br />

– Das neue Zentrum wird modernste Metrologiesysteme zur<br />

Verfügung stellen, um die Halbleiterforschung voranzubringen<br />

und Entwicklungsprojekte mit Chipherstellern und Partnern<br />

der Branche in ganz Europa zu unterstützen, insbesondere in<br />

ICAPS*-Marktsegmenten<br />

– Zusammenarbeit zur Beschleunigung des Lernprozesses,<br />

Entwicklung neuer Methoden und Erprobung neuer Messgeräte,<br />

Methoden, Algorithmen und Software.<br />

Applied Materials, Inc. und das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme<br />

IPMS, Deutschlands führendes Forschungszentrum für Halbleiter auf<br />

300 mm, gaben heute eine richtungsweisende Zusammenarbeit zur Gründung<br />

eines der größten Technologiezentren für Halbleitermetrologie und Prozessanalyse<br />

in Europa bekannt.<br />

Das Technologiezentrum, welches am Center Nanoelectronic Technologies<br />

(CNT) des Fraunhofer IPMS in Dresden angesiedelt sein wird, befindet<br />

sich im Herzen von Silicon Saxony, dem größten Halbleitercluster Europas.<br />

Das Technologiezentrum wird mit hochmodernen eBeam-Metrologiegeräten<br />

von Applied Materials ausgestattet, einschließlich des VeritySEM® CD-SEM-<br />

Systems (einem Rasterelektronenmikroskop für kritische Dimensionen), und<br />

von Ingenieuren und F&E-Experten von Applied Materials betreut werden.<br />

»Das Fraunhofer IPMS und seine Partner werden vom Zugang zu den<br />

branchenführenden eBeam-Metrologiesystemen von Applied profitieren“,<br />

so Dr. Benjamin Uhlig-Lilienthal, Leiter des Geschäftsfelds Next Generation<br />

Computing am Fraunhofer IPMS. „Der neue Technologie-Hub wird fortschrittliche<br />

Metrologie auf Wafer-Ebene in unserer industriellen CMOS-Umgebung<br />

mit der einzigartigen Fähigkeit des Fraunhofer IPMS ermöglichen,<br />

Wafer direkt mit Halbleiterherstellern auszutauschen.«<br />

»Unser gemeinsamer Metrologie-Hub wird die Lernzyklen und die Entwicklung<br />

neuer Anwendungen für das Fraunhofer Institut, Applied Materials<br />

und unsere Kunden und Partner in Europa beschleunigen“, sagte James Robson,<br />

Corporate Vice President für Applied Materials Europe. „Dieses einzigartige<br />

Kompetenzzentrum wird in der Lage sein, Prozesse auf einer Vielzahl<br />

von Substratmaterialien und Waferdicken zu testen und zu qualifizieren, die<br />

für Anwendungen in der vielfältigen europäischen Halbleiterlandschaft entscheidend<br />

sind.«<br />

Die Messtechnik ist bei der Herstellung von Mikrochips von entscheidender<br />

Bedeutung, da sie präzise Messungen ermöglicht, die erforderlich sind,<br />

um die Qualität der einzelnen Schritte und Abläufe bei der Halbleiterherstellung<br />

exakt zu überwachen und zu kontrollieren. Die Chiphersteller setzen<br />

Messgeräte an kritischen Stellen ein, um die physikalischen und elektrischen<br />

Eigenschaften zu validieren und die angestrebte Ausbeute zu gewährleisten.<br />

September <strong>2023</strong><br />

Liebe Reinraum-Tätige<br />

und -Interessierte,<br />

wir leben schon in einer verrückten<br />

(Politik)-Welt: die Einen wissen nichts,<br />

andere wollen nichts mehr wissen und<br />

wieder andere können nichts mehr<br />

wissen.<br />

In der Wirtschaft ist es jedoch wichtig,<br />

etwas zu wissen. Deshalb haben wir<br />

Ihnen wieder einen wissenswerten<br />

<strong>Newsletter</strong> zusammengestellt.<br />

U.a. mit folgenden Themen:<br />

> Neues Europäisches Technologiezentrum<br />

für Halbleiter-Messtechnik<br />

in Dresden<br />

> Reinraum-Technikum für<br />

Reinigungsversuche im<br />

hochreinen Bereich<br />

> Reinraumtechnik als Standortfaktor<br />

und Zukunftsmotor<br />

> Innovative Forschung auf den Weg<br />

in die Klinik bringen<br />

> Wissen, Innovationen und Unterstützung<br />

für technische Sauberkeit<br />

> Perfekte Hochglanz-Oberflächen<br />

reproduzierbar und ressourcenschonend<br />

herstellen<br />

Mit freundlichem Gruß<br />

Reinhold Schuster<br />

Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS<br />

D 011<strong>09</strong> Dresden<br />

*ICAPS = Internet of things, Communications, Automotive, Power and Sensors<br />

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acp systems mit neuen Testkapazitäten für High Purity Reinigungsanwendungen<br />

Reinraum-Technikum für Reinigungsversuche<br />

im hochreinen Bereich<br />

Abgestimmt auf extrem hohe partikuläre und filmische Reinheitsanforderungen, die bei Hightech-Bauteilen in immer<br />

mehr Branchen zu erfüllen sind, hat die acp systems AG die Testkapazitäten erweitert. Konstruktion und Ausstattung des<br />

neuen Reinraum-Technikums ermöglichen die Durchführung von Reinigungsversuchen bis Reinheitsklasse ISO 5 mit der<br />

trockenen quattroClean-Schneestrahltechnologie sowie den Nachweis der erzielten Sauberkeit.<br />

Die Medienaufbereitung stellt eine Reinheit des recycelten Kohlendioxids<br />

von 99,995 Prozent und die Druckluftqualität 1.2.1. entsprechend<br />

ISO 8573-1:2010 sicher. Um die beispielsweise in der Halbleiter-<br />

Produktion geforderte Luftqualität zu erzeugen, ist in die Druckluft-<br />

Reinstmedienversorgung (XCDA) zusätzlich ein Gaswäscher integriert.<br />

(Bildquelle: acp systems AG)<br />

Ob metallische, optische oder Kunststoff-Komponenten, der Bedarf<br />

an hochreinen Bauteilen nimmt quer durch alle Branchen<br />

kontinuierlich zu. Dabei sind partikuläre Sauberkeitsanforderungen<br />

bis in den Submikrometer-Bereich und extrem hohe<br />

Reinheiten hinsichtlich filmisch-organischer und anorganischer<br />

Restkontaminationen zu erfüllen. Auf diese Veränderungen hat<br />

die acp systems AG mit reinraumgerecht ausgelegten Lösungen<br />

ihrer quattroClean-Schneestrahltechnologie reagiert. Es handelt<br />

sich dabei um ein trockenes Verfahren für die ganzflächige oder<br />

partielle Bauteilreinigung. Reinigungsmedium ist klimaneutrales,<br />

flüssiges Kohlendioxid, das durch eine verschleißfreie Zweistoff-<br />

Ringdüse geleitet zu feinen Schneepartikeln entspannt und gebündelt<br />

durch einen Druckluftstrahl auf der zu reinigende Oberfläche<br />

durch vier Wirkmechanismen partikuläre und filmische<br />

Kontaminationen entfernt. quattroClean-Reinigungssysteme<br />

sind unter anderem bei Herstellern aus der Sensor- und Mikrosystemtechnik,<br />

Elektronik, Halbleiterzulieferindustrie, Präzisionsoptik,<br />

Luft- und Raumfahrt, Medizin- und Pharmatechnik,<br />

Kommunikationstechnologie sowie Automobilindustrie in Reinräumen<br />

unterschiedlicher ISO-Klassen im Einsatz. Um Kunden<br />

aus diesen Industriebereichen die Durchführung von Reinigungsversuchen<br />

unter hochreinen Bedingungen zu ermöglichen,<br />

ist das Unternehmen zu seinem 25-jährigen Jubiläum den nächs-<br />

Ausgestattet ist das Reinraum-Technikum mit speziell für High<br />

Purity-Anwendungen ausgelegten Reinigungssystemen sowie<br />

verschiedenen Nachweistechnologien zur Kontrolle der erzielten<br />

partikulären und filmischen Sauberkeit. (Bildquelle: acp systems AG)<br />

Für die Durchführung von High Purity-Reinigungsversuchen unter hochreinen<br />

Bedingungen hat acp die Testkapazitäten um ein Reinraum-Technikum<br />

erweitert. Basis ist ein validierter Reinraum der Klasse ISO 7 mit<br />

Zonen bis Klasse 5 nach ISO 14644-1. (Bildquelle: acp systems AG)<br />

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ten Schritt gegangen: Am Standort Ditzingen entstand ein Reinraum-Technikum,<br />

das Mitte Juni <strong>2023</strong> fertiggestellt wurde.<br />

Konstruktion und Ausstattung für Versuche<br />

bis Reinheitsklasse ISO 5<br />

Basis des neuen Technikums ist ein validierter Reinraum der Klasse<br />

ISO 7 mit Zonen bis Klasse 5 nach ISO 14644-1. Den hohen Anforderungen<br />

der Reinraumklasse 5 entspricht auch die Konstruktion und<br />

Ausstattung der beiden integrierten Reinigungssysteme JetStation-HP.<br />

Die Medienaufbereitung für das flüssige Kohlendioxid stellt<br />

eine Reinheit des Prozessmediums von 99,995 Prozent sicher. Die<br />

Druckluftaufbereitung gewährleistet die Qualität 1.2.1. entsprechend<br />

ISO 8573-1:2010. Integriert in diese Reinstmedienversorgung für die<br />

Druckluft (XCDA) ist darüber hinaus ein Gaswäscher, der Spuren organischer<br />

Stoffe herausfiltert, so dass die beispielsweise in der Halbleiter-Produktion<br />

geforderte Luftqualität erzeugt wird.<br />

Das neue Reinraum-Technik eröffnet damit die Möglichkeit,<br />

Reinigungsversuche und Machbarkeitsstudien bei einem sehr<br />

breiten Spektrum von Bauteilen mit extrem hohen Reinheitsanforderungen<br />

durchzuführen, beispielsweise Grade 1. Dies schließt<br />

Komponenten ein, die aufgrund ihrer Dimensionen oder durch<br />

einen bereits vormontierten Zustand nicht nasschemisch gereinigt<br />

werden können beziehungsweise bei denen mit bisher eingesetzten<br />

Verfahren die erforderliche Reinheit nicht reproduzierbar erreicht<br />

wird. Für die Kontrolle der erzielten Sauberkeit stehen verschiedene<br />

Nachweistechnologien zur Verfügung. Ein eventuell erforderlicher<br />

Transport der gereinigten Komponenten erfolgt in reinraumgerechter<br />

Verpackung.<br />

Sauberraum-Versuchslabor für Sauberkeitsanforderungen<br />

bis 100 Mikrometer<br />

Das neue Reinraum-Technikum ergänzt das seit Jahren bestehende,<br />

in einen Sauberraum integrierte Versuchslabor. Es wird üblicherweise<br />

für Reinigungsaufgaben aus verschiedenen Branchen<br />

genutzt, bei denen ganzflächig oder partiell eine technische partikuläre<br />

Sauberkeit bis 100 Mikrometer gefordert wird. Das Sauberraum-Versuchslabor<br />

eignet sich daher auch, um Komponenten für<br />

die Reinigung im Reinraum vorzubereiten.<br />

acp systems AG<br />

Berblingerstraße 8<br />

D 71254 Ditzingen<br />

Telefon: +49 7156 480140<br />

eMail: mail@acp-systems.com<br />

Internet: http://acp-systems.com<br />

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Professionelle Qualifizierung von Reinräumen<br />

gemäß DIN EN ISO 14644, VDI 2083 und Annex 1:<br />

• Klassifizierung der Luftreinheit<br />

• Volumenstrombestimmung<br />

• Filterlecktest HEPA-Filter<br />

• Strömungsmessung & -visualisierung<br />

• Erholzeitmessungen<br />

• Messung von Temperatur, relativer<br />

Raumluftfeuchte und weiteren<br />

Raumparametern<br />

Unsere Experten unterstützen Sie beim Risikomanagement<br />

(ICH Q9/EU-GMP-Leitfaden) und<br />

der Projektabwicklung. Sprechen Sie uns an.<br />

Testo Industrial Services GmbH<br />

gmp@testotis.de l Tel.: +49 7661 9<strong>09</strong>01-8000<br />

www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> 05-<strong>2023</strong><br />

Seite 4/103<br />

www.testotis.de/reinraumqualifizierung


Reinraumtechnik als Standortfaktor<br />

und Zukunftsmotor<br />

Partikel und Keime sind überall, insbesondere da, wo Menschen<br />

sich aufhalten und bewegen. Durch Corona hat für diese Tatsache<br />

in der Öffentlichkeit weltweit eine Sensibilisierung stattgefunden.<br />

FFP2 Masken und Desinfektionsmittel gehören mittlerweile zur<br />

Grundausstattung jedes Haushalts. Zur rechten Zeit beschäftigt sich<br />

nun ein Buch mit der Branche, die nicht nur in der Medizin und der<br />

Pharmaindustrie für reibungslose Abläufe sorgt, geschrieben von<br />

einem Insider und Experten der Reinraumtechnik.<br />

„Standortvorteil Reinraumtechnik – Mit Know-how von heute zu<br />

den Technologien von morgen“ lautet der Titel des im Hanser-Verlag<br />

erschienenen Werks. Autor ist Gernod Dittel, Vorstandsvorsitzender<br />

des Deutschen ReinRaumInstituts e.V. (DRRI) und Gründer des in<br />

Obernbayern ansässigen Ingenieursbüros Dittel Engeneering.<br />

Das Buch ist in fünf Kapiteln eingeteilt. Im ersten Kapitel mit<br />

dem Titel „Reinraum stiftet eine Branche“ beschäftigt sich der Autor<br />

mit der Entwicklung der Reinraumtechnik in den vergangen drei<br />

Jahrzehnten zu einer eigenständigen Branche, der dieser Status indes<br />

bis heute in der öffentlichen Wahrnehmung verwehrt bleibt. Er<br />

zeigt auf, welche Bereiche sie tangiert, welche Wirtschaftszweige<br />

ohne sie nicht auskommen, wo sie Teil eines großen Ganzen ist,<br />

ohne dass Nutzer ihr gewahr werden. Leicht kann der Leser oder die<br />

Leserin den Eindruck bekommen: Reinraumtechnik ist überall. Er<br />

nennt Zahlen und Fakten, betont ihren wachsenden Einfluss auf immer<br />

neue Industriebranchen, ihre Rolle als Standortfaktor und Motor<br />

für die Wirtschaft und gibt Einblick und Ausblick in die immer<br />

spezifischer werdenden Verfahren und ihre Automatisierung.<br />

Das zweite Kapitel „Odyssee <strong>2023</strong> – Planlos in den Reinraum“<br />

behandelt „Fehler, die beim Bau von Reinräumen gemacht werden<br />

können“. Dittel geht auf No-Goes bei der Planung und beim Bau ein<br />

und gibt Reinraumbetreibern (in spe) zehn ganz konkrete Tipps an<br />

die Hand, was bei der Planung, dem Bau und dem erfolgreichen Betreiben<br />

von Reinräumen beachtet werden muss.<br />

Im dritten Kapitel „Mensch oder Maschine: Wer beherrscht den<br />

Reinraum der Zukunft?“ stehen die Ausbildung des Personals und<br />

die Möglichkeiten und Chancen der Digitalisierung im Mittelpunkt.<br />

Das vierte und das fünfte Kapitel, „Reinraumtechnik kontra Keime“<br />

und „Reinraumtechnik kontra Partikel“ sind die umfangreichsten<br />

und ausführlichsten. Dittel zeigt anhand von Beispielen die Anwendung<br />

der Reinraumtechnik in den verschiedenen Branchen auf,<br />

vom Krankenhaus über die Lebensmittelbranche bis hin zur Energiebranche<br />

und Raumfahrttechnik. Er beschreibt den Status Quo,<br />

geht auf Trends und Chancen ein, kritisiert aber auch Stillstand und<br />

Missstände, etwa was die Umsetzung von Reinraumstandards in<br />

Krankenhäusern betrifft.<br />

Dass Dittel sein Handwerk versteht, kann vorausgesetzt werden,<br />

überraschend ist indes, dass er eine an sich trockene Materie<br />

auf mehr als 150 Seiten recht kurzweilig und mitunter sogar amüsant<br />

vermittelt. „Standortvorteil Reinraumtechnik“ bietet einen umfassenden<br />

Überblick über die Szene mit Fokus auf die deutsche Industrielandschaft,<br />

gespickt mit Wissenswertem aus dem Umfeld. Dabei<br />

kommen auch weitere Fachleute sowie Expertinnen und Experten<br />

zu Wort.<br />

So profitieren nicht nur Profis von der Lektüre, sondern auch<br />

Laien und Neueinsteiger erschließt sich das nicht ganz einfache<br />

Metier.<br />

Reinraum online<br />

Mozartstraße 45 D 70180 Stuttgart Telefon: +49 711 9640350<br />

Telefax: +49 711 9640366 eMail: info@reinraum.de www.reinraum.de<br />

Gernod Dittel: „Standortvorteil Reinraumtechnik.<br />

Mit Know-how von heute zu den Technologien von morgen“<br />

ISBN: 978-3-446-47682-0 Buchangaben: 07/<strong>2023</strong><br />

168 Seiten, Fester Einband, 4c Preis 99,99 €<br />

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Seite 5/72


Die Entwicklungsabteilung ATMP-GMPDU am Institut für Zelltherapeutika unterstützt<br />

Forschungsgruppen bei der Entwicklung neuer zellulärer Arzneimittel.<br />

Innovative Forschung auf<br />

den Weg in die Klinik bringen<br />

Lebende Zellen zur Therapie zu verwenden ist eine vielversprechende<br />

Alternative, wenn klassische Behandlungsmethoden im<br />

Kampf gegen schwerste Erkrankungen versagen. Neben der Stammzelltransplantation<br />

sind mittlerweile auch Therapien mit genetisch<br />

modifizierten Zellen als sogenannte Arzneimittel für neuartige Therapien<br />

in Europa zugelassen. Nach ihrer englischen Bezeichnung<br />

werden sie Advanced Therapy Medicinal Product genannt, kurz:<br />

ATMP. Um Verunreinigungen mit Krankheitserregern oder unerwünschte<br />

Effekte zu verhindern, müssen die ATMP unter streng<br />

kontrollierten Bedingungen nach den hohen Qualitätsvorgaben der<br />

Guten Herstellungspraxis (good manufacturing procedure, GMP)<br />

unter Reinraumbedingungen hergestellt werden. Das geschieht in<br />

der MHH am Institut für Zelltherapeutika, in der Abteilung Cellular<br />

Therapy Centre (CTC). Doch das Institut bietet noch mehr als Herstellung<br />

und Qualitätskontrolle. Ein Stockwerk tiefer stellt die Entwicklungsabteilung<br />

ATMP-GMPDU Forschungsgruppen der MHH<br />

ihre Expertise und Ausstattung zur Verfügung, um gemeinsam innovative<br />

Ideen für neue zelluläre Therapeutika zu verwirklichen.<br />

Beratung von Anfang an<br />

„Als Core Facility unterstützen und beraten wir Forschungsgruppen<br />

der MHH, wie sie ihre Projekte für die Entwicklung neuer zellulärer<br />

Arzneimittel nach den GMP-Vorgaben umsetzen“, sagt Dr. Ruth Esser,<br />

Leiterin der Entwicklungsabteilung. Bereits in der Anfangsphase<br />

eines Projektes sei es wichtig darauf zu achten, dass die Vorgaben<br />

für eine spätere therapeutische Anwendung eingehalten würden,<br />

betont die Zellbiologin. Das gilt insbesondere für den Einsatz von<br />

Techniken und Hilfsstoffen. „Wir haben von Beginn des Projektes an<br />

bereits die Translation, die klinische Anwendung, im Blick“, erklärt<br />

die Wissenschaftlerin. Und da gibt es viel zu beachten, denn auch<br />

die beste Forschungsidee kann scheitern, wenn sie den späteren<br />

Anforderungen der Herstellungsbetriebe nicht genügt. „Das betrifft<br />

mitunter so banale Dinge wie Nährmedien oder Reagenzien, die<br />

zwar im Labor einwandfrei funktionieren, für die Herstellung eines<br />

Arzneimittels und den Einsatz an Patientinnen und Patienten aber<br />

schlicht nicht zugelassen sind“, stellt Dr. Esser fest. Die Core Facility<br />

hat die speziellen Anforderungen der potenziellen Industriepartner<br />

im Blick und kennt die strikten Regularien, Herstellungsprotokolle<br />

und –systeme der zuständigen Behörden wie Gewerbeaufsichtsamt<br />

oder Paul-Ehrlich-Institut. Als Bindeglied und Übersetzer zwischen<br />

den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der MHH und<br />

den Pharma-Betrieben sorgt sie dafür, dass Forschung und Herstellung<br />

Hand in Hand geht und verringert mögliche Reibungsverluste.<br />

Risiko von Verunreinigungen ausgeschlossen<br />

Doch die enge Zusammenarbeit zwischen den Forschenden und der<br />

Von der Entwicklung im Labor bis zur Produktion im Reinraum: Das Institut für Zelltherapeutika bietet Forschenden Beratung und<br />

Hilfe bei der Herstellung neuer Zelltherapien. (Copyright: Karin Kaiser/MHH)<br />

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Seite 6/72


GMPDU hat auch eine ganz praktische Seite. Denn für bestimmte<br />

Phasen des Experimentes können die MHH-Wissenschaftlerinnen<br />

und -Wissenschaftler das sogenannte Clinical Scale Up-Labor der<br />

Core Facility nutzen, das ihnen besondere Geräte bietet, die für ein<br />

GMP-kompatibles Arbeiten notwendig sind. Dazu gehört etwa ein<br />

Gerät, das die automatische Herstellung der Zellen erlaubt. In dem<br />

geschlossenen System können Zellen in mehreren Schritten aufbereitet,<br />

genetisch umgebaut und vermehrt werden. „Mit diesem<br />

Zellprozessierer wird das Risiko von Verunreinigungen auch ohne<br />

Zugabe von Antibiotika ausgeschlossen“, betont Dr. Wolfgang Glienke,<br />

wissenschaftlicher Mitarbeiter. Auch weitere Zusatzgeräte, die<br />

Schläuche steril verbinden oder verschließen, sind notwendig, um<br />

GMP-konform arbeiten zu können.<br />

Für die präklinische Forschung mit Zellkulturen hält die Forschungseinheit<br />

ebenfalls ein großes Portfolio bereit. „Wir haben zum<br />

Beispiel Standardverfahren zur Isolierung, Aktivierung und Vermehrung<br />

von T- und NK-Zellen des menschlichen Immunsystems entwickelt,<br />

das wir Forschenden der MHH sowie externen Firmen zur<br />

Verfügung stellen“, erzählt Dr. Glienke. „Wir können aber natürlich<br />

auch andere Zellkulturmodelle entwickeln“, fügt der Molekularbiologe<br />

hinzu.<br />

Fluoreszenzmikroskop erlaubt Langzeitbeobachtung von Zellen<br />

Bevor ein neu entwickeltes Zelltherapeutikum in die Produktion<br />

geht, muss natürlich kontrolliert werden, ob es auch das tut, was es<br />

soll. Das ist bei lebenden Zellen gar nicht so einfach, denn sie müssen<br />

unter Bedingungen beobachtet werden, unter denen sie auch<br />

weiterleben können. „Zur visuellen Darstellung und Langzeitbeobachtung<br />

haben wir ein spezielles Fluoreszenzmikroskop mit einer<br />

besonderen Inkubationskammer, die Temperatur, Luftfeuchtigkeit<br />

und CO2-Werte im idealen Bereich aufrechterhält“, sagt Dr. Glienke.<br />

Auch die Interaktion verschiedener Zelltypen lässt sich damit untersuchen<br />

und in einem Zeitraffervideo festhalten. So zeigt ein Blick<br />

ins Mikroskop, ob etwa humane T-Zellen wie CARs und TRUCKs,<br />

die im Labor genetisch verändert wurden, Tumorzellen tatsächlich<br />

besser erkennen und schneller angreifen als vor ihrer Aktivierung.<br />

Auch dieses Angebot können Forschungsgruppen der MHH in Zusammenarbeit<br />

mit der Core Facility nutzen.<br />

Ist die präklinische Entwicklung des neuen Zelltherapeutikums<br />

erfolgreich abgeschlossen, muss der Prozess noch mindestens dreimal<br />

nach festen Vorgaben überprüft werden. Das geschieht wiederum<br />

oben in den Reinräumen des CTC. „Nach abgeschlossener<br />

Validierung wird die Herstellungserlaubnis vom CTC bei der zuständigen<br />

Landesbehörde beantragt. Über eine klinische Studie wird<br />

auf Bundesebene vom Paul-Ehrlich-Institut entschieden“, sagt Dr.<br />

Lubomir Arseniev, Leiter des CTC. Erst nach der klinischen Prüfung<br />

hat das neue Präparat dann eine Chance, am Markt zugelassen zu<br />

werden.<br />

Medizinische Hochschule Hannover (MHH)<br />

D 30625 Hannover<br />

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Seite 7/103


Neue Kapselfüllmaschine vereint<br />

höchste Effizienz und bewährte Flexibilität<br />

– Höchste Effizienz: 360.000 befüllte Kapseln pro Stunde durch 48 Segmentbohrungen und zwei Dosierstationen<br />

– Höhere Produktausbeute und minimierte Staubbelastung aufgrund patentierter Slide-Gate Technologie<br />

– Click-System sorgt für signifikante Zeitersparnis bei Formatteilwechseln<br />

Mit der europäischen Markteinführung der GKF Capsylon 6005<br />

setzt Syntegon neue Maßstäbe in der Kapselfüllung für die nutrazeutische<br />

und Gesundheitsindustrie. Das neueste Modell der GKF<br />

Capsylon-Baureihe ist auf dem asiatischen Markt bereits erfolgreich<br />

im Einsatz; im Oktober <strong>2023</strong> plant das Unternehmen zudem die Einführung<br />

in Nordamerika. Die GKF Capsylon 6005 unterscheidet sich<br />

vor allem hinsichtlich Ausbringung und Produktausbeute von ihren<br />

Vorgängern – und bedient damit den Bedarf nach höheren Produktionskapazitäten<br />

herstellender Unternehmen. „Wir beobachten ein<br />

wachsendes Interesse an Produkten wie Vitaminen, Proteinen und<br />

weiteren Nahrungsergänzungsmitteln auf dem europäischen und<br />

US-amerikanischen Markt“, so Andreas Nüßle, Produktmanager<br />

bei Syntegon. „Die GKF Capsylon 6005 vereint die Flexibilität der<br />

Baureihe, die die Abfüllung von Pulver, Pellets, Granulaten und sogar<br />

Spezialprodukten erlaubt, mit einer deutlich höheren Ausbringungsleistung.<br />

Durch diese Kombination eignet sie sich für besonders<br />

vielfältige Anwendungsbereiche.“<br />

Höchste Ausbringung mit zwei Dosierstationen<br />

Die GKF Capsylon 6005 beruht auf bewährter Technologie, weist<br />

aber zahlreiche Neuerungen auf. Mit 360.000 befüllten Kapseln pro<br />

Stunde hat sich die Ausbringung im Vergleich zur GKF Capsylon<br />

3005 (175.000 Kapseln/Stunde) mehr als verdoppelt. Das schafft die<br />

Hochgeschwindigkeits-Kapselfüllmaschine unter anderem dank 48<br />

statt 21 Segmentbohrungen in vier statt zwei Reihen, wodurch die<br />

Anzahl abgefüllter Kapseln deutlich steigt. „Die GKF Capsylon 6005<br />

umfasst außerdem zwei parallel arbeitende Dosierstationen“, ergänzt<br />

Andreas Nüßle. „So können wir eine größere Anzahl an Kapselsegmenten<br />

ohne Zeitverluste gleichmäßig befüllen.“<br />

Das patentierte Slide-Gate von Syntegon, das standardmäßig in<br />

der GKF Capsylon-Baureihe verwendet wird, unterstützt zusätzlich.<br />

Die präzisen Bewegungen des Slide-Gates decken die Segmentbohrungen<br />

während des Befüllens zuverlässig von unten ab. Das Ergebnis:<br />

eine höhere Produktausbeute und geringere Staubbelastung<br />

bei insgesamt höherer Füllgenauigkeit. Gleichzeitig bietet das Slide-<br />

Gate Hersteller:innen mehr Flexibilität, indem es der GKF Capsylon<br />

6005 ermöglicht, Pellets oder Granulate auf der gleichen Dosierstation<br />

zu verarbeiten.<br />

Flexibler Formatteilwechsel ohne Nachjustieren<br />

Eine weitere Optimierung der GKF Capsylon 6005 betrifft den Formatteilwechsel:<br />

Das von Syntegon entwickelte Click-System sorgt<br />

für einen signifikant schnelleren Austausch ohne manuelle Nachjustierung<br />

der Formatteile – eine ideale Voraussetzung, um eine<br />

Vielzahl unterschiedlicher Produkte zeitsparend auf der gleichen<br />

Maschine zu verarbeiten. Die Bedienung des intuitiven Systems<br />

lässt sich mit minimalem Schulungsaufwand erlernen.<br />

Professioneller Service weltweit<br />

Von 23. bis 27. Oktober <strong>2023</strong> können Besucher:innen der SupplySide<br />

West in Las Vegas die GKF Capsylon 6005 an Stand 4227 live erleben<br />

und sich von ihrer Flexibilität und Effizienz überzeugen. Zusammen<br />

mit den High-Shear-Granulierern, Wirbelschichtanlagen<br />

und Kapselkontrollwaagen von Syntegon lässt sich die neue Kapselfüllmaschine<br />

zu einer kompletten Produktionseinheit kombinieren.<br />

Dazu gehört auch der passende Service: Kund:innen von Syntegon<br />

steht ein globales Netzwerk an Serviceexpert:innen zur Verfügung,<br />

die bei technischen Fragen und Wartungsarbeiten unterstützen<br />

sowie Schulungen für das Bedienpersonal durchführen. Außerdem<br />

gewährleisten Original-Ersatz- und -Formatteile von Syntegon<br />

stets optimale Maschinenfunktionen und damit eine reibungslose<br />

Produktion. So werden Produktionsrisiken minimiert – und Hersteller:innen<br />

können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.<br />

Die GKF Capsylon 6005 Kapselfüllmaschine kann<br />

dank zwei Dosierstationen und 48 Segmentbohrungen<br />

360.000 Kapseln pro Stunde befüllen.<br />

Syntegon Technology GmbH<br />

Blaufelder Straße 45<br />

D 74654 Crailsheim<br />

Telefon: +49 7951 4020<br />

eMail: packaging-ph@syntegon.com<br />

Internet: http://www.syntegon.com<br />

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Neues modulares Tragarmsystem<br />

HSH für den Einsatz von HMIs<br />

in Reinraumumgebung<br />

Ab sofort ist das modulare CAITRON Tragarmsystem HSH für alle CAITRON HMIs der Serien<br />

CS, CR und CT verfügbar. Pharmaunternehmen profitieren von der hohen Modularität des<br />

Tragarmsystems und können so ihre HMIs bedarfsorientiert in ihren Reinraumumgebungen<br />

installieren.<br />

„Mit dem neuen CAITRON Tragarmsystem HSH bieten wir Pharmaunternehmen<br />

maximale Flexibilität bei der Platzierung und Montage<br />

unserer HMIs“, so Andreas Hirt, Geschäftsführer der CAITRON GmbH.<br />

„Das Tragarmsystem HSH deckt praktisch alle Einsatzszenarien, wie wir<br />

sie in Reinraumumgebungen antreffen, ab – von Wand- und Deckenmontagen<br />

bis hin zur Anbringung auf mobilen Arbeitsstationen. Dank<br />

der Modularität und Variabilität vereinfacht HSH auch die nachträgliche<br />

Integration in bereits bestehende Produktionslinien, beispielsweise bei<br />

Linienumbauten.“<br />

Als zentrales Element des Tragarmsystems HSH dient ein Flansch,<br />

der das HMI über ein fixierbares Drehgelenk mit den unterschiedlichen<br />

Tragarmprofilen verbindet. Der Flansch kann jeweils um 90° versetzt<br />

auf dem HMI montiert werden. Im Zusammenspiel mit dem Flansch ermöglichen<br />

die Tragarme in unterschiedlichen Ausführungen als L-, I-<br />

und U-Halter die einfache Installation der HMIs gemäß der räumlichen<br />

Situation vor Ort.<br />

Hygienisches Design<br />

Das modulare Tragarmsystem HSH wurde speziell für den Einsatz der<br />

CAITRON HMIs in hygienesensiblen Bereichen und Reinräumen entwickelt.<br />

Die Kabelführung verläuft vollständig innerhalb des aus 100 Prozent<br />

Edelstahl gefertigten Tragarmsystems und bietet so keine Angriffspunkte<br />

für Schmutzanhaftungen. Die glatten Oberflächen der Tragarmkomponenten<br />

sind resistent gegen branchenübliche Reinigungsmittel,<br />

Säuren und Laugen. Alle Übergänge kommen ohne Nischen oder Senken<br />

aus, in denen sich Schmutzpartikel oder Reinigungsrückstände ansammeln<br />

könnten.<br />

Die Flanschabdeckung lässt sich für einen schnellen Zugriff auf die<br />

HMI-Anschlüsse in allen Ausführungen schnell und unkompliziert demontieren.<br />

Für IP65 steht sie als schraubenloser Bajonettverschluss, für<br />

IP69 als Variante mit Hygienicschrauben zur Verfügung.<br />

Vielfältiges Zubehör Der Flansch des Tragarmsystems HSH ist wahlweise<br />

auch als Variante mit wasserdichtem USB-Rundstecker oder<br />

Rohradapter für eine Tastaturhalterung verfügbar. Plattformkomponenten<br />

mit Standfüßen oder Hygienicrollen ermöglichen den mobilen<br />

Einsatz des Tragarmsystems. Zudem steht ein optionaler Haltegriff mit<br />

Rammschutz für die HMIs zur Verfügung.<br />

CAITRON GmbH<br />

Gewerbepark Edelweiss Nr. 4<br />

Telefon: +49 8389 2619990<br />

eMail: michael.hirt@caitron.de<br />

D 88138 Weißensberg<br />

http://www.caitron.de<br />

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BDC Außenansicht © Boehringer Ingelheim<br />

Boehringer Ingelheim baut Europas größtes Entwicklungszentrum für Biotechnologie<br />

Medikamente aus Zellen<br />

Ein Labor so groß wie fünf Fußballfelder und Investitionen in Höhe von 350 Mio. Euro: Der Pharmariese Boehringer Ingelheim,<br />

Deutschlands zweitgrößter Arzneimittelhersteller, hat im baden-württembergischen Biberach ein neues Entwicklungszentrum<br />

für Biotechnologie eröffnet. Dort werden Medikamente aus Zellkulturen entwickelt, die etwa zur Behandlung<br />

von Krebs oder Immunerkrankungen eingesetzt werden. Das auf Bau und Immobilien spezialisierte Beratungsunternehmen<br />

Drees & Sommer SE begleitete das Unternehmen von der Ausführungsplanung bis zur Inbetriebnahme.<br />

Biopharmazeutika gehören derzeit zu den am schnellsten wachsenden<br />

Arzneimittelsegmenten in der Pharmabranche. Sie eröffnen<br />

Therapiemöglichkeiten bei schweren Erkrankungen wie Krebs oder<br />

Multipler Sklerose. Der Standort Biberach ist weltweit das größte<br />

Forschungs- und Entwicklungszentrum von Boehringer Ingelheim.<br />

Im neuen Gebäudekomplex, dem Biologicals Development Center,<br />

stellen künftig rund 500 Mitarbeitende Wirkstoffe vom Labormaßstab<br />

bis zur klinischen Studie her.<br />

Um optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen, setzt das Unternehmen<br />

auf ein Reinraumkonzept, das sowohl Büro-, als auch Laborund<br />

Produktionsflächen integriert. „Das Gebäude stellt dem Bereich<br />

Development Biologicals modernste Infrastruktur und flexibles<br />

Equipment zur Verfügung. Durch das Gebäudekonzept bringen wir<br />

Mitarbeitende, die Prozesse entwickeln, Wirkstoffe herstellen und<br />

die Moleküle verstehen, in einen sehr offenen Austausch. Sie werden<br />

hier zukünftig eng zusammenarbeiten und Entwicklung auf<br />

höchstem Niveau betreiben“, erklärt Ralf Schumacher, Leiter der<br />

biotechnologischen Entwicklung bei Boehringer Ingelheim.<br />

Hohe Anforderungen an das Projektmanagement<br />

Das Pharmaunternehmen stellte dabei hohe Anforderungen an den<br />

Neubau: „Die Qualitätsansprüche in Life Sciences-Projekten sind<br />

enorm, der Zeitdruck bei Super-Fast-Track-Projekten extrem“, erklärt<br />

Stefan Göstl, Associate Partner und Head of Life Sciences &<br />

Chemicals bei Drees & Sommer. „Die pharmazeutischen Qualitätssicherungssysteme<br />

müssen bereits in der Planungs- und Bauphase<br />

berücksichtigt werden, ansonsten lassen sich Termin- und Kostenrahmen<br />

nicht halten. Wir setzen daher auf das sogenannte integrierte<br />

Projektmanagement, das Planung, Bau und Prozesstechnik als<br />

Einheit definiert und optimal aufeinander abstimmt.“<br />

Bei Boehringer Ingelheim startete Drees & Sommer mit einer<br />

360-Grad-Analyse des laufenden Projekts, um einen genauen<br />

Überblick über den Status Quo zu erhalten und daraus die weiteren<br />

Schritte abzuleiten. Im Anschluss übernahm das Team diverse Leistungen<br />

im Bereich Projekt Management Office (PMO), unterstützte<br />

bei der Durchführung der Lean Systeme, beim Auftragnehmerma-<br />

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Pressetreffen © Boehringer Ingelheim<br />

nagement sowie der Inbetriebnahmeunterstützung und wirkte beim<br />

Umzugsmanagement und der Steuerung des Pendenzenmanagements<br />

mit.<br />

Geführte Inbetriebnahme – Qualität von Anfang an<br />

Noch vor dem Abzug der letzten Gewerke stand die Inbetriebnahme<br />

des neuen Entwicklungszentrums an. Laut den Erfahrungswerten<br />

von Stefan Göstl ist diese letzte Phase vor dem Handover nicht nur<br />

zeitlich signifikant, sondern auch finanziell: „Die enorme Komplexität<br />

der Branche, hohe Sicherheitsstandards und die im Rahmen<br />

der Inbetriebnahme einzuhaltenden Regularien führen dazu, dass<br />

sich die Inbetriebnahme von Neuanlagen auf acht bis fünfzehn<br />

Facts:<br />

BIOLOGICALS <strong>DE</strong>VELOPMENT CENTER:<br />

HOCHMO<strong>DE</strong>RNE FORSCHUNGSINFRASTRUKTUR<br />

ECKDATEN<br />

> Baubeginn: 2018<br />

> Fertigstellung: Frühjahr <strong>2023</strong><br />

> Investment: rund 350 Mio. Euro<br />

> 500 neue Arbeitsplätze unter Vollauslastung<br />

> 34.500 m2 auf acht Stockwerken<br />

mit rund 450 Einzelanlagen<br />

> Gebäudeart: Forschung & Entwicklung, Reinraum,<br />

Produktion, Büro<br />

BESON<strong>DE</strong>RHEITEN GEBÄU<strong>DE</strong><br />

> Größtes europäisches Entwicklungszentrum<br />

für Biotechnologie<br />

> Zusammenführung der biologischen Analytik,<br />

Prozessentwicklung sowie Medikamentenherstellung<br />

für klinische Studien<br />

> Integriertes Projektmanagement & Büroflächen ‚<br />

nach Smart Working Prinzip<br />

> Koordination einer Vielzahl involvierter Firmen<br />

DREES & SOMMER-LEISTUNGEN<br />

> 360-Grad-Analyse, Project Management, Office-Services<br />

> S-Kurven Tracking zum Soll-Ist-Abgleich<br />

des Projektfortschritts<br />

> A-Kurven Tracking zum Workload Balancing<br />

> Teilprojekt-Dashboards zur Steuerung von bspw.<br />

der Qualifizierungsphase,<br />

> Doc.Control Matrix / LODs, Standard Workflows<br />

Prozent der Gesamtinvestitionen beläuft. Mangelnde Kenntnisse<br />

oder falsche Entscheidungen schlagen dabei schnell sehr teuer zu<br />

Buche. Denn jede Inbetriebnahme ist anders und erfordert spezielle<br />

Kenntnisse und individuelle Lösungen.“ Die Ursache dafür liegt<br />

hauptsächlich in der Vielfalt und Verschiedenartigkeit der Qualitäten,<br />

Ressourcen und nicht zuletzt der neuen Projektbeteiligten, die<br />

in dieser Phase eines Projekts mitunter erstmals einzubinden sind.<br />

Damit treffen unterschiedliche, teils divergierende Interessen sowie<br />

differierende Wissensstände und Kompetenzen von Projektbeteiligten,<br />

Nutzern und Stakeholdern aufeinander, die es zu berücksichtigen<br />

gilt.<br />

Zentrales Project Management Office gibt Struktur<br />

„Um die Transparenz der tatsächlichen Projektstände zu erfassen,<br />

haben wir ein stringentes Reporting und diverse Tracking-Tools<br />

implementiert“, sagt Ulrich Kaufmann, Associate Partner der Drees<br />

& Sommer SE. Besonders wichtig ist dabei ein klar strukturiertes<br />

Schnittstellenmanagement. Aus gutem Grund: In der Regel greifen<br />

die Vielzahl an involvierten Firmen und deren individuell vertraglich<br />

vereinbarten Lieferumfänge nicht 1:1 ineinander. Hier ist es besonders<br />

wichtig, Lücken rechtzeitig aufzudecken und zu schließen.<br />

Ein spezielles Progress Tracking & Reporting Tool stellt den ursprünglich<br />

geplanten und den tatsächlichen Projektfortschritt<br />

gegenüber. Es fungiert als Frühwarnsystem, das es erlaubt, aufkommende<br />

Herausforderungen früh zu erkennen und aktiv zu verringern.<br />

Ulrich Kaufmann zufolge kommt es neben den richtigen Tools<br />

aber auch auf die Erfahrungswerte an: „Jede noch so vermeintlich<br />

kleine falsche Entscheidung kann sich negativ auf das Gesamtprojekt<br />

auswirken und teure Verzögerungen oder Nachträge zur Folge<br />

haben.“<br />

Auch für die Inbetriebnahme war das PMO wesentlicher Bestandteil<br />

des Leitungsteams. Es implementierte eine maßgeschneiderte<br />

Projektstruktur, erstellte Reportings, koordinierte Kosten sowie Termine<br />

und garantierte eine vollständige Dokumentation für Boehringer<br />

Ingelheim.<br />

Drees & Sommer SE<br />

Geisenhausenerstraße 17<br />

81379 München<br />

Deutschland<br />

eMail: lifesciences@dreso.com<br />

Internet: https://www.dreso.com/life-sciences<br />

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Seite 11/72


Exyte plant Erwerb von Reinstmedien-Spezialisten Intega<br />

Weiterer Ausbau des Ausrüstungsund<br />

Servicegeschäfts<br />

– Exyte-CEO Dr. Büchele: „Mit der Übernahme von Intega stärken wir unsere vertikale Integration<br />

und vertiefen unsere Wertschöpfung.“<br />

– Intega deckt gesamte Breite von Entwicklung bis zu Projektabwicklung ab<br />

– Anhaltendes Wachstum in Zielbranchen wie Halbleiter, Life Sciences und Pharma<br />

Exyte beabsichtigt den Erwerb der Intega GmbH, einem Spezialisten<br />

für Reinstmedien-Technologien. Entsprechende Vereinbarungen<br />

wurden von Exyte und der privaten Investmentgesellschaft Nimbus,<br />

dem derzeitigen Eigentümer von Intega, unterzeichnet. Intega<br />

entwickelt, plant und realisiert Reinstmedien-Systeme. Die Systeme<br />

des Unternehmens versorgen Halbleiterfertigungsanlagen und<br />

andere hochtechnologische Produktionsanlagen mit Gas, Wasser<br />

und anderen Chemikalien. Intega hat seinen Sitz in München und<br />

beschäftigt rund 300 Mitarbeitende. Das Unternehmen erzielt ein<br />

Umsatzniveau von rund 60 Millionen Euro. Die Transaktion steht<br />

unter dem Vorbehalt der erforderlichen kartellbehördlichen Genehmigungen.<br />

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.<br />

Intega wurde 1946 gegründet und ist heute an sieben Standorten<br />

in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv. Zu den Kunden<br />

zählen internationale Markt- und Technologieführer aus der Halbleiter-,<br />

Automobil-, Chemie- und Pharmaindustrie. Mit der Übernahme<br />

von Intega treibt Exyte seine Strategie der vertikalen Integration<br />

voran. Diese sieht eine Stärkung des Geschäfts im Bereich geschäftskritischer<br />

Technologien und Dienstleistungen vor. Der 2021<br />

gegründete Geschäftsbereich Technology & Services (T&S) besteht<br />

aus Unternehmen, die Installationsdienstleistungen und essenzielle<br />

Komponenten für die Halbleiter-, Batterie-, und Biopharmaindustrie<br />

anbieten. Intega ergänzt das bestehende Portfolio von Exyte<br />

perfekt.<br />

Weiteres Wachstum des Technologieund<br />

Dienstleistungsgeschäfts<br />

„Mit der Übernahme von Intega stärken wir unsere vertikale Integration.<br />

Das Angebot und die regionale Präsenz von Intega ergänzen<br />

unseren Geschäftsbereich Technology & Services hervorragend.<br />

Dies ist der nächste strategische Schritt zum Ausbau unserer Kompetenz<br />

im Bereich kritischer Subsysteme für Hightech-Anlagen,<br />

insbesondere in der Halbleiterindustrie. Darüber hinaus wird Intega<br />

den Kern unserer europäischen Serviceaktivitäten bilden. Durch die<br />

Zusammenarbeit von Exyte und Intega werden neue Wachstums-<br />

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treiber entstehen, die letztlich für unsere Kunden von Vorteil sein<br />

werden“, sagt Exyte-CEO Dr. Wolfgang Büchele.<br />

„Mit Exyte gewinnt Intega einen strategischen Eigentümer, der<br />

unsere langfristige Entwicklung begleiten und fördern wird. Beide<br />

Unternehmen, auf unterschiedlichen Ebenen der Wertschöpfungskette<br />

aktiv, arbeiten seit Jahrzehnten erfolgreich zusammen. Exyte<br />

ist der perfekte Partner für unsere Expansion in der DACH-Region<br />

und weltweit, für unsere geplante Geschäftsentwicklung sowie für<br />

die weitere Stärkung und Umsetzung unserer Strategie. Sowohl bestehende<br />

und neue Kunden als auch unsere Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeiter werden von den vereinten Kräften von Exyte und Intega<br />

profitieren“, sagt Paul Metten, Geschäftsführer von Intega.<br />

„Seit unserer Übernahme von Intega im Jahr 2018 haben wir<br />

das Unternehmen gemeinsam erfolgreich strategisch weiterentwickelt<br />

und es geschafft, auf eigenständiger Basis einen starken<br />

Wachstumskurs zu realisieren, sowohl in Bezug auf Umsatz als auch<br />

Rentabilität. In dieser Zeit hat Intega gemeinsam mit Nimbus seine<br />

Marktposition durch Innovationen und hervorragende Kundenorientierung<br />

deutlich ausgebaut. Wir sind davon überzeugt, dass Exyte<br />

der perfekte Partner ist, um die nächste Wachstumsphase zu realisieren“,<br />

betont Henning Andresen, Managing Partner bei Nimbus.<br />

Akquisitionen als Teil der Zukunftsagenda „Next Level“<br />

Exyte verfolgt derzeit erfolgreich seinen „Pathway to Ten“, das Ziel,<br />

bis 2027 einen Umsatz von zehn Milliarden Euro zu erreichen. Dazu<br />

hat das Unternehmen die Zukunftsagenda „Next Level“ definiert.<br />

Der Umsatz in allen Geschäftssegmenten soll weiter steigen, auch<br />

durch strategische Akquisitionen.<br />

Die Vereinbarung zur Übernahme von Intega ist nach der Übernahme<br />

der US-Unternehmen Critical Process Systems Group (CPS)<br />

im Jahr 2021 und Airgard, Inc. im vergangenen Jahr die dritte Akquisition<br />

zur Stärkung des Geschäftsbereichs Technology & Services.<br />

Mit diesen Akquisitionen erweiterte Exyte das Portfolio von T&S um<br />

Systeme für die Chemikalien- und Gasversorgung sowie für das Abgasmanagement.<br />

Diese kommen unter anderem in der Halbleiterund<br />

Life Sciences-Industrie zum Einsatz.<br />

Im Jahr 2022 verdoppelte der Bereich Technology & Services<br />

seinen Umsatz nahezu auf 775 Millionen Euro (2021: 427 Millionen<br />

Euro), was rund 10 Prozent des Gesamtumsatzes der Gruppe entsprach.<br />

Der starke Wachstumskurs spiegelt sich auch im Auftragseingang<br />

des Bereichs in Höhe von 1,1 Milliarden Euro im Jahr 2022<br />

wider. Mittelfristig soll der Geschäftsbereich Technology & Services<br />

seinen starken Wachstumskurs organisch und durch weitere Akquisitionen<br />

fortsetzen.<br />

Exyte Technology GmbH<br />

Rosine-Starz-Straße 2-4<br />

D 71272 Renningen<br />

Telefon: +49 711 8804 1215<br />

eMail: info@exyte-technology.net<br />

Internet: http://www.exyte-technology.net<br />

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Reinraum Ausbau bei Semikron Danfoss in Flensburg © Caverion GmbH<br />

Caverion baut Reinraum für<br />

Semikron Danfoss<br />

Caverion Deutschland plant, baut und qualifiziert einen Reinraum<br />

der ISO-Klasse 8 für Semikron Danfoss. Der Hersteller für Leistungselektronik<br />

erweitert damit seine Produktionsflächen an dessen<br />

Standort in Flensburg um 4.200 m². Die Leistungen des Gebäudetechnik-Spezialisten<br />

umfassen Decke und Wände des Reinraums<br />

inklusive der technischen Gewerke Elektro, Automatisierung<br />

mit dazugehörigem Monitoring, Kälte, Lüftung, Heizung, Sprinkler,<br />

Druckluft sowie die Medienversorgung inklusive Anschluss aller<br />

Maschinen. Der Auftragswert umfasst rund EUR 15 Mio. Die Arbeiten<br />

durch Caverion werden voraussichtlich im zweiten Quartal 2024<br />

abgeschlossen sein.<br />

„Seit über 10 Jahren ist Caverion unser Partner im Bereich des operativen<br />

Facility Managements sowie bei der Umsetzung von Gebäudeprojekten“,<br />

sagt Owe Andresen, Leiter Real Estate und Facility Management<br />

für die Region CER bei Semikron Danfoss. „Ein Grund,<br />

warum wir Caverion dieses anspruchsvolle Projekt anvertrauen.“<br />

„Der Kunde kennt uns gut und verlässt sich auf unser Know-how“,<br />

erklärt Manfred Simmet, CEO der Caverion Deutschland. „Für dieses<br />

Projekt wurde eine Dauer von neun Monaten von der Planung<br />

bis zur Qualifizierung und Abnahme veranschlagt – ein sehr ambitioniertes<br />

Ziel. Bisher sind wir im Plan.“<br />

In einem Reinraum der ISO-Klasse 8 ist laut ISO 14644-1 die Anzahl<br />

luftgetragener Partikel je m³ auf 3.520.000 mit einer Größe von 0,5<br />

μm beschränkt. Diese Reinraumklasse ist für die Produktion etwa<br />

von Halbleiterbauelementen notwendig. Um diese Bedingungen jederzeit<br />

aufrecht erhalten zu können, installieren die Caverion Reinraum-Experten<br />

zwei Lüftungsanlagen, die je 80.000 m³ Luft pro<br />

Stunde umwälzen, und eine Druckluftanlage, die 1.500 m³/h erzeugt.<br />

Die geplanten Kältemaschinen haben eine Leistung von 1,5 MW.<br />

Reinraum Ausbau bei Semikron Danfoss in Flensburg © Caverion GmbH<br />

Caverion Deutschland GmbH<br />

D 8<strong>09</strong>92 München<br />

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Seite 14/72


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Ob in Reinräumen bei der Pharmaproduktion oder in Hygienebereichen bei der Lebensmittelverarbeitung:<br />

Die PalVac Krane sorgen in Kombination mit den Vakuum-Schlauchhebern PalVac Hygienic für ergonomische<br />

Handhabung und effizienten Materialfluss. (Bild: J. Schmalz GmbH)<br />

Handling im Hygieneund<br />

Ex-Bereich: alles picobello<br />

Das neu im Portfolio von Schmalz verfügbare Vakuum-Handhabungssystem „PalVac Sprint Hygienic“ bewegt schwere Lasten<br />

in Reinräumen und Hygienebereichen. Durch geschicktes Design und den Einsatz hochwertiger Materialien lässt sich<br />

der Schlauchheber schnell und einfach reinigen, Schmutz hat keine Chance.<br />

Der Vakuum-Schlauchheber PalVac Sprint Hygienic unterstützt<br />

Fachkräfte in Hygienebereichen und Reinräumen bei der Handhabung<br />

von Gebinden wie Säcken, Fässern und Kanistern. Er eignet<br />

sich für häufiges und schnelles Heben und Bewegen schwerer Lasten.<br />

Durch die polierten Edelstahl-Oberflächen mit gleichmäßiger<br />

Maserungsrichtung können sich kaum Anhaftungen festsetzen<br />

und Reinigungsmittel gut abfließen. Dazu tragen auch die riss- und<br />

spaltfrei verschliffenen Schweißnähte bei. Die Metallkomponenten<br />

aus Edelstahl V2A / SAE 304 und der abwischbare Schutzschlauch<br />

sind gegen viele Reinigungsmittel beständig, das System lässt sich<br />

werkzeuglos demontieren.<br />

Lasten bis 50 Kilogramm bewegen<br />

Die Handhabungslösung besteht aus einem Vakuum-Schlauchheber<br />

und einem Kran. Tri-Clover-Verbindungen verbinden Hubeinheit,<br />

Bedienpanel und Greifer. Die Greifer-Dichtungen sind aus<br />

FDA-konformem Silikon, das für den direkten Einsatz auf Lebensmitteln<br />

geeignet ist. Der in den Schlauchheber integrierte HEPA-<br />

Filter schützt das Hubschlauchinnere vor Verunreinigungen. Eine<br />

Differenzdruckanzeige informiert über den Verschmutzungsgrad<br />

der Filterelemente, sodass zum richtigen Zeitpunkt ein Wechsel<br />

stattfinden kann. Ein elektrisches Gebläse erzeugt das Vakuum, das<br />

Traglasten bis 50 Kilogramm bewegt. Individuell abgestimmte Sauggreifer<br />

eignen sich für unterschiedliche Werkstücke. Die Bedieneinheit<br />

mit Bügelgriff ermöglicht das Heben, Senken und Lösen der<br />

L a st .<br />

Großer Aktionsradius<br />

PalVac Edelstahl-Schwenkkrane von Schmalz sorgen für den nötigen<br />

Aktionsradius des PalVac Schlauchhebers. Ebenfalls aus Edelstahl<br />

und hygieneoptimiert eignen sie sich perfekt für den Einsatz in<br />

allen Bereichen, in denen Sauberkeit essenziell ist. Das rautenförmige<br />

Kranprofil reduziert dabei horizontale Flächen und vereinfacht in<br />

die Reinigung des Krans. Die Krane lassen sich individuell für unterschiedliche<br />

Einsätze konfigurieren und erlauben eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit<br />

sowie Positioniergenauigkeit. Sie unterstützen das<br />

ergonomische und ermüdungsfreie Handling. Die Kransäule eignet<br />

sich für die Boden- oder Deckenmontage, das Schwenklager ermöglicht<br />

Bewegungen um 220 Grad. Mitarbeitende können die Leichtgängigkeit<br />

des Krans über eine Stellschraube justieren. Je nach Anwendung<br />

arbeitet der PalVac Kran mit einem konventionellen oder<br />

einem Knickarm-Ausleger.<br />

J. Schmalz GmbH D 72293 Glatten<br />

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Seite 16/72


INTEGRA<br />

Als die Nachfrage nach schnellen und effizienten<br />

Reinraumlösungen stetig anstieg, leitete unsere<br />

engagierte Produktabteilung die Entwicklung<br />

und Konstruktion von INTEGRA ein. Dieses<br />

vorkonfigurierte Reinraumprodukt basiert auf<br />

standardisierten Bausteinen und erreicht den<br />

höchsten Grad der Modularität – bis zu 90 %!<br />

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ABN Cleanroom Technology ist ein Unternehmen, das sich<br />

auf die Planung, den Bau, die Validierung und die Wartung von<br />

Reinräumen spezialisiert hat und über fundiertes Fachwissen in<br />

den Bereichen Gesundheitswesen, Hightech, Biowissenschaften,<br />

Pharmazie und Automobilbau verfügt.<br />

Die Abkehr vom konventionellen Reinraumansatz mindert die<br />

potenziellen Risiken des Scheiterns, die damit verbunden sind,<br />

jedes Projekt von Grund auf neu zu beginnen. Stattdessen nutzen<br />

wir den Vorteil, Bausteine zu konfigurieren, um hochwertige<br />

Reinräume zu schaffen, die auf die Bedürfnisse unserer Kunden<br />

zugeschnitten sind. Dieses Konzept der ‘Legolisierung’ von<br />

Reinraumprojekten hat sich als erfolgreich erwiesen und uns als<br />

Vorreiter im Bereich der Reinraumtechnik etabliert.<br />

info@abn-cleanroomtechnology.de +32 (0)89 32 10 80<br />

www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> 05-<strong>2023</strong> Seite 17/103<br />

www.abn-cleanroomtechnology.de<br />

Sales & service office: Germany


Fachverband industrielle Teilereinigung auf der parts2clean <strong>2023</strong><br />

Wissen, Innovationen<br />

und Unterstützung für<br />

technische Sauberkeit<br />

Im Mittelpunkt des ebenso attraktiven wie informativen FiT-Programms<br />

auf der parts2clean stehen Wissenstransfer, Information und Innovation<br />

für stabile, nachhaltige und kosteneffiziente Reinigungsprozesse.<br />

Die industrielle Bauteilreinigung ist ein Querschnittsthema, an<br />

dem kein fertigendes Unternehmen vorbeikommt. Sie beeinflusst<br />

Produktqualität und Kosten. Für die nachhaltige und effiziente Erfüllung<br />

definierter Vorgaben zur technischen Sauberkeit bietet der<br />

Fachverband industrielle Teilereinigung e. V. (FiT) bei der diesjährigen<br />

parts2clean (Halle 10, Stand B02) umfangreiche Unterstützung.<br />

Das ebenso attraktive wie informative Programm des Navigators der<br />

industriellen Bauteilreinigung beinhaltet Präsentationen und spannende<br />

Vorträge zu neuen Trends und Entwicklungen sowie aktuellen<br />

Aufgabenstellungen. Ein Highlight ist die Verleihung des zweiten,<br />

mit 10.000 Euro dotierten FiT2clean-Awards am 28. September<br />

<strong>2023</strong>.<br />

Ohne ausreichende Bauteilsauberkeit lässt sich weder die Qualität<br />

nachfolgender Prozesse noch des fertigen Produkts sicherstellen.<br />

Die Aufgabenstellungen in der Bauteilreinigung und die Anforderungen<br />

an die technische Sauberkeit haben sich durch neue<br />

und modifizierte Produkte sowie veränderte Fertigungs- und Fügetechnologien<br />

in den letzten Jahren jedoch gewandelt. Ebenso sind<br />

die Ansprüche an die Energie-, Ressourcen- und Kosteneffizienz<br />

stark gestiegen. Als das Kompetenznetzwerk und Navigator für die<br />

industrielle Bauteilreinigung hat der Fachverband industrielle Teilereinigung<br />

(FiT) e. V. sein Informationsangebot für die diesjährige<br />

parts2clean vom 26. bis 28. September in Stuttgart auf diese Veränderungen<br />

abgestimmt.<br />

FiT-Mitglieder präsentieren<br />

Die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten FiT2clan Awards am<br />

dritten Messetag auf der Aktionsfläche FiT-Messestands zählt<br />

sicher zu den Highlights der diesjährigen parts2clean.<br />

Bildquelle: FiT<br />

Das ebenso attraktive wie informative Programm auf der FiT-Aktionsfläche<br />

ist darauf ausgerichtet, stabile, nachhaltige und kosteneffiziente<br />

Reinigungsprozesse sicherzustellen. Am ersten Messetag<br />

bieten FiT-Mitglieder dafür Knowhow und informieren über Lösungsansätze.<br />

Besucher werden dabei beispielsweise in die geheimnisvolle<br />

Welt der Ultraschallreinigung und Kavitation entführt und<br />

können sicher sein, dass die Funktionsweise der „Magic-Box Ultraschallgerät“<br />

für sie anschließend durchschaubar geworden ist.<br />

Anhand von praktischen Beispielen aus der Medizin- und Pharmatechnik<br />

wird dargelegt, warum die CO2-Schneestrahlreinigung<br />

eine Alternative in diesen Branchen darstellen kann. Vorgestellt<br />

werden in diesem Vortrag auch erzielbare Sauberkeitswerte hinsichtlich<br />

partikulärer und vor allem chemischer Verunreinigungen.<br />

Sind Lösemittel besser als ihr Ruf? Diese Frage wird ebenfalls auf<br />

der FiT-Aktionsfläche beantwortet. Stabile und kontrollierte Reini-<br />

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Seite 18/72


gungsprozesse – Anwendungsspezialisten präsentieren und diskutieren<br />

praxisorientierte Lösungen für typische Problemstellungen in<br />

diesem Bereich. Die Rolle, die Artificial Reality-Lösungen bei der digitalen<br />

Präsentation und Demonstration von Funktionen und Komponenten<br />

sowie deren Zusammenspiel im Inneren verschiedener<br />

Reinigungsanlagen übernehmen kann, zeigt eine digitale Produktvorstellung.<br />

Welche Vorteile ein effizientes Werkstückträgersystems<br />

beim schonenden Transport, der sicheren Lagerung und einwandfreien<br />

Reinigung bietet wird ebenfalls thematisiert.<br />

FiT für die Branche<br />

Das Vortragsprogramm des zweiten Messetages gewährt Einblicke<br />

in verschiedene Arbeitsthemen des Fachverbands. So stellt unter<br />

anderem der DIN-Normungsausschuss den aktuellen Stand seiner<br />

Normungsarbeit „Bauteilreinigung und Sauberkeit von metallischen<br />

Komponenten im Herstellungsprozess“ vor. Projekte und Ergebnisse,<br />

beispielsweise die neue Leitlinie „Trocknung und deren Bedeutung<br />

für die Erreichung spezifizierter Sauberkeitsanforderungen“<br />

und zum „Richtlinienwerk Prozesslösungen“ aus den Fachausschüssen<br />

des FiT werden ebenfalls präsentiert. In einem offen Diskussionsforum<br />

findet darüber hinaus ein Erfahrungsaustausch zum Thema<br />

Nachhaltigkeit in der Teilereinigung statt.<br />

FiT2clean Award und Innovationen<br />

Ein Highlight erwartet die Besucher der FiT-Aktionsfläche am dritten<br />

Messetag (28. September <strong>2023</strong>) mit der Verleihung des FiT2clean<br />

Awards. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird in diesem Jahr<br />

zum zweiten Mal vergeben. Spannend wird es aber schon vor der<br />

Bekanntgabe des Gewinners, wenn alle drei Finalisten ihre eingereichten<br />

Innovationen für aktuelle Herausforderungen in der Bauteilreinigung<br />

präsentieren.<br />

Unterstützung durch Grundlagenwissen und Handlungsempfehlungen<br />

sowie eine technologieübergreifende Erstberatung für<br />

die vielfältigen Aufgabenstellungen in der industriellen Teilereinigung<br />

steht an allen drei Messetagen auf der Agenda des Fachverbands.<br />

Halle 10, Stand B02<br />

Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) e.v.<br />

Geschäftsstelle<br />

Hauptstraße 7<br />

D 72639 Neuffen<br />

Phone: +49 7025 84340<br />

Fax: +49 7025 843420<br />

email: info@fit-online.org<br />

Internet: http://www.fit-online.org<br />

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Wirtschaftliche Oberflächenreinigung<br />

Bauteile umweltschonend<br />

von Schmutz befreien<br />

Fronius unterstützt Anwender bei der Oberflächenreinigung<br />

mit einer automatischen und einer manuellen<br />

Lösung. In beiden Fällen gilt: Nie war Sauberkeit so<br />

einfach.<br />

Um Prozessschritte wie Schweißen, Kleben, Dichten, Lackieren,<br />

Bedrucken und Löten in guter Qualität durchführen zu können,<br />

müssen die Fachkräfte zuvor Verunreinigungen entfernen. Besonders<br />

umweltschonend und wirtschaftlich gelingt die industrielle<br />

Oberflächenreinigung mit Acerios, der heiß-aktiven Plasmatechnologie<br />

von Fronius.<br />

Das automatische System ist platzsparend und der Nutzer<br />

kann es durch unterschiedliche Interface-Varianten sehr einfach<br />

in automatisierte Prozesse und Produktionslinien integrieren.<br />

Vordefinierte Jobeinstellungen reduzieren die Einarbeitungsphase<br />

und machen das Gerät intuitiv bedienbar. So bietet Acerios<br />

eine kostengünstige und effiziente Technologie zur Bauteilreinigung.<br />

Oberflächen und Schweißnähte manuell reinigen<br />

Mit der neuesten Generation des MagicCleaners von Fronius reinigen<br />

Anwender Edelstahloberflächen und WIG-Schweißnähte besonders<br />

einfach manuell. Diese innovative Geräteserie ist schnell, effektiv und<br />

Besonders umweltschonend und wirtschaftlich gelingt die industrielle<br />

Oberflächenreinigung mit Acerios, der heiß-aktiven Plasmatechnologie<br />

von Fronius. (Bildnachweis: Fronius International GmbH)<br />

umweltschonend. Zusätzlich können die Werkzeuge WIG-Schweißnähte<br />

glänzend polieren und Oberflächen beschriften.<br />

Der MagicCleaner dosiert den Elektrolyten präzise an die gewünschte<br />

Stelle. Die mitgelieferten Pads und Bürsten dringen auch<br />

in Ecken und Zwischenräume vor. Damit säubern Metallverarbeiter<br />

die Oberflächen bei minimalem Materialeinsatz sehr gründlich.<br />

Elektrochemisches Reinigen ist zudem deutlich ressourcenschonender<br />

als herkömmliches Beizen in Chemikalienbädern.<br />

Fronius International GmbH<br />

A 4643 Pettenbach<br />

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Das trockene Elektropolieren eignet sich auch optimal für die Bearbeitung von Lifestyle-Produkten, hier ein Tamper<br />

Trockenes Elektropolieren – mehr Nachhaltigkeit in der Oberflächenbearbeitung<br />

Perfekte Hochglanz-Oberflächen<br />

reproduzierbar und ressourcenschonend<br />

herstellen<br />

Steigende Ansprüche an die Oberflächengüte bei gleichzeitig höheren<br />

Anforderungen an die Reproduzierbarkeit, Nachverfolgbarkeit<br />

sowie Ressourceneffizienz der Prozesse erfordern beim Oberflächenfinish<br />

angepasste Verfahren. Mit dem DryLyte-Verfahren bietet<br />

Rösler Oberflächentechnik eine innovative Lösung für das Elektropolieren<br />

anspruchsvoller, metallischer Bauteile. Im Gegensatz zu<br />

klassischen elektrochemischen Polierverfahren erfolgt die automatisierte<br />

Bearbeitung mit elektrolythaltigen, festen Partikeln in einem<br />

trockenen Umfeld. Säurebäder oder Prozessflüssigkeiten entfallen<br />

gänzlich. Zu den Vorteilen zählen neben einer hohen Geometrietreue<br />

und einem insgesamt verbesserten Oberflächenergebnis ein<br />

verringerter CO2-Fußabdruck und reduzierte Entsorgungskosten.<br />

Die kostenintensive und komplexe Aufbereitung von verbrauchten<br />

Prozessflüssigkeiten entfällt komplett und die Werkstücke kommen<br />

sauber aus dem Bearbeitungsverfahren.<br />

Ob optische oder funktionale Eigenschaften – die Oberflächenbearbeitung<br />

steht vor vielerlei Herausforderungen. So sind einerseits<br />

höhere Anforderungen an die Oberflächenrauheit sowie die<br />

Geometrietreue des Bauteils zu erfüllen, aber gleichzeitig muss der<br />

Prozess wirtschaftliche und ökologische Kriterien erfüllen. Themen<br />

wie der Energiebedarf und Ressourcenverbrauch sowie die Vermeidung<br />

von potenziell gefährlichen Substanzen und Abfall rücken<br />

immer stärker in den Fokus. In vielen Fällen werden darüber hinaus<br />

reproduzierbare und lückenlos nachvollziehbare Prozesse gefordert.<br />

Mit Verfahren wie beispielsweise einer manuellen Bearbeitung oder<br />

klassischem Elektropolieren mit flüssigen Elektrolyten lassen sich<br />

diese Anforderungen nicht oder nur bedingt erfüllen. Eine innovative<br />

Lösung für die reproduzierbare Bearbeitung anspruchsvoller und<br />

geometrisch komplexer Bauteile aus leitfähigen Metallen stellt hier<br />

die innovative DryLyte-Technologie von GPA Innova, einem Partner<br />

der Rösler Oberflächentechnik, dar.<br />

Vom Entgraten bis zur Hochglanzpolitur – nachhaltig<br />

und effizient<br />

Das automatisierte Verfahren vereinfacht und standardisiert unterschiedliche<br />

Oberflächenbehandlungen vom Entgraten, Glätten und<br />

Schleifen bis zum Polieren mit Spiegelglanz sowie die Nachbearbeitung<br />

additiv gefertigter Bauteile. Das trockene Elektropolieren kann<br />

dabei je nach Ausgangszustand der Oberfläche und gefordertem<br />

Bearbeitungsergebnis als Finish-Prozess in Kombination mit bekannten<br />

Gleitschliff-, Strahl-, und sonstigen Vorschleifverfahren<br />

oder alleine eingesetzt werden.<br />

Die DryLyte-Technologie basiert auf dem Prinzip des elektrochemischen<br />

Oberflächenabtrags. Allerdings kommen für den<br />

Metallabtrag keine flüssigen Elektrolyte, sondern eine Vielzahl<br />

unterschiedlich großer Polymerkügelchen mit einem an die Anwendung<br />

angepassten, integrierten Elektrolytmedium zum Einsatz.<br />

Im Gegensatz zum klassischen Elektropolieren entstehen daher<br />

keine gesundheitsgefährdenden Dämpfe, die eine energieintensive<br />

Absaugung und spezielle Schutzausrüstung für das Personal notwendig<br />

machen. Da von der Oberfläche abgetragenes Material vom<br />

Elektrolytmedium aufgenommen wird, gelangen auch keine Stäube<br />

oder Metallpartikel, wie bei manuellen Schleif- und Polierprozessen,<br />

in die Umgebung. Ein stabiles Bearbeitungsergebnis wird über<br />

die gesamte Lebensdauer des Elektrolytmediums erzielt. Ein Aus-<br />

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Im Gegensatz zum konventionellen Elektropolieren wird im DryLyte-Prozess Material nur von den Rauigkeitsspitzen der Oberfläche<br />

abgetragen. Der Materialabtrag ist daher vergleichsweise gering und die Bauteilgeometrie bleibt erhalten.<br />

tausch ist erst erforderlich, wenn das Trockenelektrolyt aufgrund<br />

des Metalleintrags gesättigt ist, für das dann eine ähnliche Entsorgung<br />

wie bei den Schleifmitteln stattfindet. Der Sättigungsgrad des<br />

Elektrolyten wird von der Maschine erfasst und das Bedienpersonal<br />

permanent über den Zustand und die noch zur Verfügung stehende<br />

Nutzungsdauer informiert. So kann immer gewährleistet werden,<br />

dass reproduzierbare Ergebnisse am Bauteil erreicht werden und<br />

eine optimale Ausnutzung des Elektrolyten erfolgt. Dies verringert<br />

die anfallenden Arbeits- und Entsorgungskosten. Parallel dazu wird<br />

aufgrund der hohen Ressourceneffizienz der CO2-Fußabdruck der<br />

Produkte reduziert.<br />

Präzise, schonend und geometrieerhaltend bearbeiten<br />

Beim trockenen Elektropolieren bewegen sich die fixierten Bauteile<br />

langsam durch das Elektrolytmedium, wobei eine homogene<br />

Umströmung stattfindet. Bauteilabhängig können auch Innenbearbeitungen<br />

erfolgen, welche durch spezielle Elektroden ermöglicht<br />

werden. Material wird verfahrensbedingt hauptsächlich von den<br />

Rauigkeitsspitzen auf der Oberfläche entfernt. Der Materialabtrag<br />

ist daher vergleichsweise gering und erfolgt sehr schonend. Die bearbeiteten<br />

Bauteile weisen eine homogene Oberfläche ohne Abdrücke,<br />

Musterbildung oder Orangenhauteffekte auf. Selbst bei filigranen<br />

und komplexen Geometrien kommt es durch die Bearbeitung<br />

zu keinen Mikrokratzern oder Brüchen.<br />

Die gezielte und „kontrollierte“ Bearbeitung stellt einerseits<br />

sicher, dass bei Präzisionsteilen, wie beispielsweise Maschinenwerkzeugen<br />

sowie Werkzeugen für die Pharmaindustrie, die<br />

Bauteilgeometrie nicht verändert wird und Kanten nicht abgerundet<br />

werden. Andererseits minimiert die effektive Glättung<br />

der Oberfläche die Entstehung von Rissen und Kratern. Daraus<br />

resultiert unter anderem eine verbesserte Korrosions- und Fatigue-Beständigkeit<br />

und damit eine verlängerte Lebensdauer der<br />

Bauteile. Verglichen mit konventionell elektropolierten Werkstücken<br />

korrodieren trockenpolierte Teile 4 bis 15 mal langsamer<br />

(die Korrosionstests wurden in einer Salzwasserlösung mit 30<br />

g/L NaCL durchgeführt). Bei Werkstücken wie Zahnrädern, die<br />

in mechanischen Systemen zum Einsatz kommen, verbessert die<br />

Behandlung durch die rasche Traganteilerhöhung gleichzeitig<br />

die Gleiteigenschaften und es wird eine optimale Verteilung von<br />

Schmiermitteln auf der Oberfläche erreicht. Bauteilverschleiß<br />

und Geräuschemission werden durch bessere Oberflächenqualität<br />

ebenfalls deutlich verbessert.<br />

Ein weiterer Vorteil der DryLyte-Technologie sind die vergleichsweise<br />

kurzen Prozesszeiten. Sie liegen je nach Anwendung,<br />

Ausgangsrauigkeit und gewünschtem Ergebnis zwischen wenigen<br />

Minuten bis zu 1,5 Stunden. Die Oberflächen können dabei nicht<br />

nur geglättet, sondern in einem Fertigungsschritt auch auf Hochglanz<br />

poliert werden. Sehr raue Oberflächen, beispielsweise von additiv<br />

gefertigten Komponenten, werden üblicherweise durch einen<br />

abrasiven Gleitschliffprozess vorbereitet.<br />

Anpassbar an viele Anwendungen<br />

Entwickelt wurde das konkurrenzlose und patentierte Verfahren<br />

ursprünglich für die Bearbeitung von Modellguss und Kronen aus<br />

Cobalt-Chrom und Titan in der Dentalindustrie. Inzwischen ist das<br />

trockene Elektropolieren von GPA Innova auch für die Behandlung<br />

von Edelstahl, Stahl, Hartmetall, Nickel-, Aluminium- und Kupfer-<br />

Legierungen sowie weiteren leitfähigen Metallen in weiteren Branchen<br />

im Einsatz, in denen hohe Ansprüche an die Oberflächenqualität<br />

gestellt werden, beispielsweise in der Raum- und Luftfahrt,<br />

Pharmaindustrie, im Maschinenbau und der Konsum- und Luxusgüterindustrie.<br />

Darüber hinaus wird es aufgrund der nachgewiesenen<br />

Biokompatibilität auch in der Medizintechnik bei der Herstellung<br />

von Implantaten und Instrumenten eingesetzt.<br />

Die Prozessauslegung und Definition der Prozessparameter erfolgt<br />

abgestimmt an die Bauteile und Anwendung im Customer Experience<br />

Center von Rösler. Für die Umsetzung stehen unterschiedliche<br />

Anlagen für einen automatisierten Prozess zur Verfügung. Dies<br />

gewährleistet, dass alle Teile mit definierten beziehungsweise validierten<br />

Parametern bearbeitet werden.<br />

Rösler Oberflächentechnik GmbH<br />

Mit dem trockenen Elektropolieren lassen sich perfekte<br />

Hochglanzoberflächen reproduzierbar und ressourcenschonend<br />

in kurzen Prozesszeiten erzeugen.<br />

D 96190 Untermerzbach<br />

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Seite 22/72


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NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />

Seite 23/72


POWTECH <strong>2023</strong><br />

Highlights und Neuheiten im<br />

vielfältigen Fachprogramm<br />

Das Fachprogramm der POWTECH <strong>2023</strong>, internationale Messe für<br />

die Verfahrenstechnik rund um das Handling und die Herstellung<br />

von Pulver, Feststoffen und Flüssigkeiten vom 26. bis 28. September<br />

<strong>2023</strong>, ist vielfältig wie nie zuvor. Premiere feiert eine Sonderschau<br />

des VDMA, die unter anderem ressourcenschonende Lösungen<br />

fokussiert. Das Expertenforum stagetalks gibt es diesmal<br />

sogar doppelt: Das Expertenforum stagetalks I adressiert sämtliche<br />

POWTECH-Besucherbranchen, auf dem Expertenforum stagetalks<br />

II zeigen erstmals Anbieter pharmazeutischer Verfahrenstechnik in<br />

separaten Themenblöcken, welche Lösungen sie zu bieten haben.<br />

Startups erhalten eine separate Bühne, besondere Highlights gibt<br />

es diesmal auch für Studierende. Und wer eine Live-Explosion unter<br />

sicheren Bedingungen erleben will, hat dazu zweimal täglich die Gelegenheit.<br />

Die POWTECH <strong>2023</strong> verspricht, besonders interessant zu werden.<br />

Wie gewohnt präsentieren zahlreiche nationale und internationale<br />

Unternehmen die neusten Lösungen der Verfahrenstechnik. Dabei<br />

umfasst die Messe explizit auch integriertes Processing von Feststoffen,<br />

halbfesten Produkten und Flüssigkeiten. Die Fachbesucher<br />

kommen aus einer Vielzahl von Branchen, allen voran die Chemieund<br />

Kosmetikindustrie, die Nahrungs- und Futtermittelindustrie,<br />

die Pharmaindustrie und die Batteriebranche. Im Verbund mit dem<br />

PARTEC-Kongress sorgt die Messe für wissenschaftlich fundiertes<br />

Know-how in der Partikeltechnik.<br />

3 Tage geballtes Expertenwissen<br />

Doch nicht allein Ausstellung und Kongress bilden einen Publikumsmagneten.<br />

Ergänzend gibt das vielfältige Fachprogramm an<br />

allen drei Messetagen kräftige Impulse für Innovationen in unterschiedlichsten,<br />

Schüttgut verarbeitenden Branchen. Mit dabei einige<br />

Neuheiten, die erstmals im Programm vertreten sind:<br />

Die VDMA-Sonderschau in Halle 2, Stand 2-204, bietet Einblick in<br />

die Prozesskette der Schüttgutindustrie – aus mechanischen und<br />

thermischen Verfahren sowie Lufttechnik. Neben einer breiten Palette<br />

an Exponaten, die effiziente, ressourcenschonende Lösungen<br />

ermöglichen, thematisiert die Sonderschau auch aktuelle Herausforderungen<br />

wie die Novelle der TA Luft und des Fachkräftemangels.<br />

Diese und weitere Themen wie den Trend „Biologisierung der<br />

Industrie“ können Besucher mit den VDMA-Ansprechpartnerinnen<br />

und -Ansprechpartnern diskutieren.<br />

Am Gemeinschaftsstand „Innovation made in Germany“ in Halle 4,<br />

Stand 4-453, nutzen deutsche Startups und Jungunternehmen die<br />

Plattform, um für ihre Innovationen zu werben und mit interessierten<br />

Besuchern ins Gespräch zu kommen. Das Angebot reicht von<br />

Wärmepumpen und kreativen Dicht- und Mischsystemen über Beschichtungstechnologie<br />

für Mikropulver und Staubschutzsysteme<br />

bis hin zu digitalen Lösungen wie Prozessanalyse, Live-Dashboards,<br />

Prozesssimulation und digitalen Zwillingen.<br />

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Der POWTECH Campus Pavilion in Halle 1. Hier präsentieren sich renommierte<br />

Universitäten und Hochschulen. Ein direkter Anlaufpunkt für Studierende, die<br />

die Welt der Verfahrenstechnik live erleben und mögliche Arbeitgeber kennenlernen<br />

wollen. Unterstützung gibt es auch bei der Suche nach Themen für Bachelor-,<br />

Master- oder Promotionsarbeiten. Im Mittelpunkt steht der Student’s<br />

Day am Donnerstag. Studierende haben hier die Möglichkeit, mit einer digitalbasierten<br />

Guided Tour die POWTECH zu erleben. Alle Teilnehmer, die die Tour<br />

erfolgreich absolvieren, haben die Chance, einen EVENTIM-Gutschein zu gewinnen.<br />

INGENIEURBÜRO &<br />

REINRAUMSERVICE<br />

EGON BUCHTA GMBH<br />

Live-Demonstrationen zum Explosionsschutz sind ein Zuschauermagnet auf<br />

jeder POWTECH. Die Demonstration von Explosionen an realen Industrieanlagen<br />

durch das REMBE Research + Technology Center hat Tradition auf der<br />

POWTECH. Zuschauer spüren die Auswirkungen und erfahren, wie Schutzsysteme<br />

funktionieren: zweimal täglich – jeweils um 12:00 und 16:00 Uhr (Donnerstag<br />

bereits 15:00 Uhr).<br />

Knowledge-to-go im Expertenforum stagetalks<br />

Hochkarätige Vorträge, konzentriert im 30-Minuten-Takt, zu den unterschiedlichsten<br />

POWTECH-Themen bieten die beiden Expertenforen stagetalks in<br />

Halle 4 – täglich von 9:30 bis 17:30 Uhr.<br />

Das Expertenforum stagetalks I am Stand 4-100 legt am Dienstagvormittag den<br />

Schwerpunkt auf praxisnahe Lösungen für die Food- und New-Food-Produktion.<br />

Am Nachmittag stellen Experten der auf der POWTECH ausstellenden<br />

Unternehmen vor, wie sie die Prozessoptimierung unterstützen und dabei den<br />

Weg zu Industrie 4.0 ebnen.<br />

Der Mittwochvormittag widmet sich wiederum den Belangen der Nahrungsmittelindustrie<br />

unter dem Motto „Food goes Powder“. Ab 13:00 Uhr highlighten die<br />

Referenten dann Themen zum POWTECH-Schwerpunkt „Fluids meet Solids“,<br />

zeigen im Themenblock „Future Energies“, wie leistungsfähige Batteriewerkstoffe<br />

entstehen, und eröffnen Einblicke in die „Perfection in the Supply Chain“.<br />

Die Themen „Sustainability, Safety und Security” bilden den roten Faden durch<br />

die Vorträge am Donnerstagvormittag. Ab 14:00 Uhr werden schließlich die Ergebnisse<br />

einer Umfrage zum Fach- und Arbeitskräftemangel präsentiert.<br />

Beim Expertenforum stagetalks II am Stand 4-325 steht ein großer Themenblock<br />

– täglich jeweils von 10:00 bis 14:00 Uhr – im Fokus der Pharmaproduktion. Maßgeblich<br />

zusammengestellt wurde das Programm von der APV – Arbeitsgemeinschaft<br />

Pharmazeutische Verfahrenstechnik als einem der ideellen Träger der<br />

POWTECH. Am Dienstag liegt der Schwerpunkt auf „Development and Manufacturing“,<br />

am Mittwoch auf „Fill&Finish and Lyophilisation“ und am Donnerstag<br />

auf „Analytics and Characterization“. Nachmittags ab 14:00 Uhr heißt es jeweils<br />

Bühne frei für alle weiteren POWTECH-Themen, mit noch mehr Input zu „Fluids<br />

meet Solids“, zur Partikeltechnik für die Batterie- und Pharmaindustrie sowie<br />

zu den Möglichkeiten von Prozessoptimierung und Industrie 4.0.<br />

Das Programm zu beiden Expertenforen im Detail sowie zu allen weiteren Highlights<br />

des Fachprogramms finden Sie auf der POWTECH-Homepage unter<br />

www.powtech.de/programm<br />

NürnbergMesse GmbH<br />

D 90471 Nürnberg<br />

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EU-GMP-Leitfaden; Annex 15<br />

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Wartungen und Service<br />

inkl. Messtechnik und<br />

Dokumentation für „as built“,<br />

„at rest“ und „in operation“<br />

– Qualifizierungen von<br />

Kühl- und Wärmegeräten<br />

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SOP‘s<br />

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NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />

Seite 25/72


Langzeittest bei gelagerten Dichtungen zeigt überraschende Verbesserung<br />

der Reibwerte<br />

Liegenlassen lohnt sich<br />

für die Montage<br />

Von OVE Plasmatec gewaschene, tiefenge¬reinigte und beschichtete Elastomerdichtungen zeigen durch Lagerung verbesserte<br />

Werte. Entgegen den Vermutungen sinken Reibwerte und damit verbunden Einpresskräfte für die Montage. Dies<br />

belegt ein Langzeittest mit regelmäßigen Prüfungen. Das Ergebnis ermöglicht einem Hersteller von Elektromotoren, seine<br />

Lagerstrategie zu verändern und seine Lieferfähigkeit zu sichern. In Zeiten brüchiger Lieferketten ein nicht zu vernachlässigender<br />

Aspekt.<br />

„Dass Dichtungen mit unseren Beschichtungen<br />

in der Anwendung regelmäßig Bestwerte<br />

hinsichtlich Reibung und Verschleiß<br />

erzielen, sind wir ja schon gewohnt. Dass<br />

sich die Werte jedoch verbessern, wenn die<br />

Dichtungen im Lager liegen, das konnten<br />

wir alle zunächst nicht glauben“, berichtet<br />

Carsten Ebert, Technischer Leiter bei OVE<br />

Plasmatec. Was alle Beteiligten überrascht,<br />

lässt sich jedoch belegen. Einbehaltene<br />

Rückstellmuster von beschichteten Dichtungen<br />

aus einem Kundenprojekt, das 2021<br />

startete, werden seitdem monatlich auf ihr<br />

Lagerverhalten untersucht und zeigen jedes<br />

Mal niedrigere Reib- und Steckkraft-Werte.<br />

Das bedeutet, dass die Einpresskräfte in der<br />

Montage geringer werden. Dieser Trend ist<br />

bereits nach 19 Monaten eindeutig, obwohl<br />

das Projekt auf 24 Monate ausgelegt ist.<br />

Transparent angelegter Langzeittest<br />

Doch der Reihe nach: Ein großer und bekannter<br />

Hersteller von Elektromotoren für<br />

E-Bikes setzt in den Kupplungsstiften eine<br />

sehr kleine Dichtung ein. Die sitzt genau<br />

dort, wo der Antrieb entkoppelt wird, wenn<br />

das E-Bike eine bestimmte Geschwindigkeit<br />

erreicht hat und keine elektrische<br />

Unterstützung mehr erhalten soll. Weil die<br />

Anforderungen an eine erhöhte Sauberkeit<br />

sehr hoch sind, lässt ein sehr bekannter<br />

Dichtungshersteller die Produkte von OVE<br />

Plasmatec waschen, plasmareinigen und<br />

beschichten. Der Prozess läuft für alle Beteiligten<br />

sehr transparent ab.<br />

Nun will der Endabnehmer mehr zur Lagerfähigkeit<br />

der Dichtungen wissen und vor<br />

Auch eine Knick- und Dehnprüfung belegt es:<br />

Bei richtiger Lagerung werden von OVE beschichtete<br />

Dichtungen besser. © Bildquelle:<br />

OVE Plasmatec<br />

Von OVE Plasmatec gewaschene, tiefengereinigte und beschichtete Elastomerdichtungen zeigen durch Lagerung um 20 % verbesserte Werte. ©<br />

Bildquelle: OVE Plasmatec<br />

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Seite 26/72


Das auf zwei Jahre angelegte Projekt sieht<br />

monatliche Prüfungen der zurückgestellten<br />

Dichtungen vor. Hierfür liefert der Endkunde<br />

Prüfmittel und führt Prüfmittelüberwachungen<br />

durch. © Bildquelle: OVE Plasmatec<br />

allem, ob und wie sich die beschichteten<br />

Dichtungen durch die Lagerung verändern.<br />

Das auf zwei Jahre angelegte Projekt sieht<br />

monatliche Prüfungen der zurückgestellten<br />

Dichtungen vor. Hierfür liefert er sogar die<br />

Prüfmittel und führt einmal jährlich eine<br />

Prüfmittelüberwachung durch. Bereits nach<br />

knapp 20 Monaten steht ein unumkehrbarer<br />

Trend fest: Die beschichteten Dichtungen<br />

werden durch die Lagerung nicht schlechter.<br />

Im Gegenteil, die Reib- und Steckkräfte<br />

verbessern sich, die Einpresskräfte sinken –<br />

bisher um etwa 20 %. Das bringt erhebliche<br />

Verbesserungen und mehr Sicherheit in der<br />

automatisierten Montage.<br />

Dichtungen, die sich wie guter Wein<br />

verhalten<br />

Carsten Ebert, der das Projekt bei OVE leitet<br />

und überwacht, ist begeistert und zieht<br />

schmunzelnd Parallelen zum Wein. „Das<br />

ist fast wie bei einem guten Bordeaux, der<br />

mit zunehmendem Alter auch immer bes-<br />

ser wird.“ Tatsächlich werden Kunden die<br />

Dichtungen natürlich keine zehn Jahre oder<br />

noch länger lagern. Aber für den Endkunden<br />

ist das Ergebnis wichtig, kann er doch mit<br />

ganz anderen Losgrößen für die Bestellungen<br />

rechnen, wenn er weiß, dass die Qualität<br />

der Dichtungen samt Beschichtung im<br />

Lager nicht leidet. In Zeiten, in denen Lieferketten<br />

brüchig geworden sind und viele<br />

Unternehmen wieder eigene Lager aufbauen,<br />

ist dies natürlich ein wichtiges Ergebnis.<br />

Denn so bleibt auch der Motorenhersteller<br />

stets lieferfähig.<br />

Für Ebert steht das Fazit schon heute,<br />

vier Monate vor Ende des Testzeitraums,<br />

fest: Bei richtiger Lagerung hinsichtlich<br />

Temperatur und Feuchtigkeit, in einem geschlossenen<br />

Beutel, werden die von OVE<br />

beschichteten Dichtungen besser. Kräfte<br />

reduzieren sich, die Montage kann mit bis<br />

zu 20 % niedrigeren Einpresskräften planen.<br />

OVE Plasmatec GmbH<br />

D 71<strong>09</strong>3 Weil im Schönbuch<br />

Tel.: +49 (0) 7072/ 131-0<br />

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Ein Beispiel zur kostengünstigen<br />

Schaffung partieller keimfreier<br />

Reinluftbereiche<br />

Seit rund 25 Jahren befasst sich die Firma SPETEC Gesellschaft für<br />

Labor- und Reinraumtechnik mbH in Erding mit der Konstruktion<br />

und dem Bau von Reinräumen in unterschiedlichen Größen, die<br />

entsprechend den Anforderungen oder den Kundenwünschen variabel<br />

konstruiert, gebaut und aufgestellt werden können. Diese Produkte<br />

sind bisher in ganz unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz<br />

gekommen. Sie werden in die verschiedensten Industriegebäude<br />

eingebaut, wo besonders saubere Bedingungen herrschen müssen –<br />

wo reinste Atmosphäre erforderlich oder empfehlenswert ist.<br />

Das typische Konstruktionsmerkmal ist ein sogenanntes Laminar-Flow-Modul,<br />

das mit einem Ventilator hoher Qualität und einem<br />

Filtersystem bestehend aus einem Vorfilter und einem Hochleistungsfilter<br />

HEPA 14) ausgestattet ist. Die Filterbezeichnung HEPA<br />

14 bedeutet, dass dieses Filter in der Lage ist, 99,995 % aller Partikel<br />

mit einem Durchmesser von 0,12 μm zurückzuhalten. Die Größe des<br />

Moduls kann variabel sein; sie richtet sich nach dem Anwendungszweck.<br />

Zur Schaffung von hochwertigen Reinluftarbeitsplätzen, die<br />

sich sowohl in einem abgeschlossenen Reinraum als auch in klimatisierten<br />

Räumen befinden, hat es sich bewährt, ein Modul über diesen<br />

Platz zu hängen.<br />

In einem laminaren Reinluftstrom entsteht so ein partikel- und<br />

keimfreier Raum, der begrenzt ist. Bei größeren, zu schaffenden<br />

Reinräumen, die als Reinraumzellen bezeichnet werden, können<br />

auch mehrere Module nebeneinander angebracht und geschaltet<br />

sein. Ist der zu schaffende Reinraum mit Geräten oder Möbeln bestückt,<br />

so empfiehlt die Firma SPETEC die Benutzung eines Reinluftstromes<br />

mit geringer Turbulenz, um überall einen Luftaustausch<br />

zu gewährleisten. Die Herstellung der Module und allem Zubehör<br />

erfolgt bei der Firma SPETEC nach den Richtlinien der GMP (Good<br />

Manufacturing Practice) und ist entsprechend zertifiziert. Neben<br />

den Standardgrößen, die aus dem Katalog der Firma zu ersehen<br />

sind, gibt es verschiedene Optionen.<br />

Kundenwünsche nach unterschiedlichen Größen können durch<br />

die eigene Fertigung erfüllt werden. Die Größe des Reinraumbereiches<br />

kann nach Erfahrungen der Firma SPETEC frei gewählt werden.<br />

Die modernen Module, die sich in beliebiger Höhe aufhängen<br />

oder an der Decke befestigen lassen, zeichnen sich heute durch<br />

einen geräuscharmen Betrieb aus.<br />

Im Fall von Neu- oder Umbauten kann ein derartiges Modul auch<br />

in Decken eingebaut werden. Diese Art der Reinlufterzeugung stellt<br />

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eine kostengünstige Alternative zu aufwendigen Komplettreinräumen<br />

dar. Bei einer guten Abdichtung von Eingang und Fenstern lässt<br />

sich bei kontinuierlicher Arbeitsweise eine ähnliche Reinraumgüte<br />

erzeugen.<br />

Die Eigenschaften und die Güteklassen von Reinräumen werden<br />

in den Normen DIN EN ISO 14644, Teil 1 (Klassen 1 – 9) oder im<br />

EG-GMP-Leitfaden (Klassen A – D) festgeschrieben.<br />

Die Umgebungsluft und der Mensch haben in Bezug auf die<br />

Reinhaltung von Objekten den größten Einfluss. Hinzu kommen<br />

die Kontamination von Reinräumen infolge des Partikeltransportes<br />

durch die Luft, das Einbringen von Partikeln an technischen Oberflächen<br />

und die Teilchenentstehung durch Geräte, Personal und ablaufende<br />

Prozesse. Allein durch Haut und Kleidung werden in einem<br />

reinen Raum der Klasse 8 von jeder Person in einer Schicht mehr<br />

als 600 Millionen Partikel (> 0,5 μm Ø) pro Kubikmeter abgegeben.<br />

Dies und die Messung der Partikelfreisetzung gleicher Durchmesser<br />

bei Bewegungen des Personals in Schutzkleidung (beim Sitzen mit<br />

leichter Unterarmbewegung: 20 000; beim Aufstehen: 50 000 und<br />

durch langsames Gehen: 80 000 jeweils pro Person) beruhen auf<br />

Daten des Fraunhofer Institutes für Prozesstechnik und Automation<br />

(IPA) in Stuttgart. In der Umgebungsluft sind neben Mikrotröpfchen,<br />

Staub- und Rußpartikeln überwiegend Bakterien (~ 0,5 – 50 μm Ø)<br />

und auch Viren ( ~ 0,005 – 0,1 μm Ø) enthalten. Resistente Keime<br />

gegen Antibiotika können besonders in medizinischen Bereichen<br />

für den Menschen extrem gefährlich sein. Die meisten dieser Partikel<br />

sind für den gesunden Menschen jedoch relativ ungefährlich.<br />

Anders verhält es sich bei kranken Menschen, besonders bei denen<br />

mit einer akuten Immunschwäche oder solchen mit offenen Wunden,<br />

die in der Umgebungsluft oder in klimatisierten Räumen mit<br />

Umluftanlagen behandelt werden müssen.<br />

Um eine noch günstigere Reinheitsklasse zu erreichen, empfiehlt<br />

die Firma SPETEC den Raum durch einen Lamellenvorhang<br />

zu begrenzen. Darunter kann dann partikel- und keimfrei hantiert<br />

werden. Empfindliche Geräte oder Werkzeuge lassen sich darunter<br />

bedienen oder lagern. Dies alles kann ohne große bauliche Veränderungen<br />

erstellt werden.<br />

Somit lässt sich zusammenfassend sagen, dass nicht immer ein<br />

teurer Komplettreinraum erforderlich sein muss, zumal wenn das<br />

Begehen durch Bedienungspersonal erforderlich ist. Je nach Bedarf<br />

können auch die kostengünstigen, flexiblen Module der Firma SPE-<br />

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Gemeinsame Absichtserklärung zur<br />

Gründung eines Batterierecycling-Zentrums<br />

für Li-Ionen-Batterien im Harz<br />

Mehrere Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus SüdOstNiedersachsen bündeln in einem gemeinsamen Konsortium<br />

ihre Kompetenzen entlang der Wertschöpfungskette Batterierecycling und forcieren dadurch die Circular Economy in<br />

Niedersachsen.<br />

Das Recycling von Batterien aus der Automobilindustrie<br />

sowie von Produktionsabfällen<br />

aus der Zellherstellung kann einen<br />

wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass Produkte<br />

kreislaufgerecht konstruiert, genutzt<br />

und möglichst vollständig zurückgeführt<br />

werden. Dies ist angesichts geplanter Vorgaben<br />

zu Recycling- und Einsatzquoten für<br />

Batterierohstoffe der Europäischen Union<br />

sehr wichtig.<br />

Ein Konsortium aus sechs Unternehmen<br />

aus der Region SüdOst-Niedersachsen,<br />

insbesondere der Region Harz, hat sich im<br />

Rahmen eines gemeinsamen Recyclingzentrums<br />

für Li-Ionen-Batterien zusammen mit<br />

den regionalen Forschungseinrichtungen<br />

das Ziel gesetzt, mit einer klimaneutralen<br />

und zirkulären Wertschöpfung den Standort<br />

Niedersachsen gegenüber nationalen<br />

und internationalen Playern zu stärken. Das<br />

gesamte Vorhaben ist ein Baustein zur Weiterentwicklung<br />

der Circular Region in Südost-Niedersachsen,<br />

der bislang ersten und<br />

einzigen von der EU geförderten Circular<br />

Region in ganz Deutschland.<br />

Heute hat das Konsortium bestehend<br />

aus LB.systems GmbH, Battery Damage<br />

Service GmbH, H.C. Starck Tungsten GmbH,<br />

Electrocycling GmbH, Albemarle Germany<br />

GmbH sowie IVH Industriepark und<br />

Verwertungszentrum Harz GmbH in den<br />

Räumlichkeiten des Helmkehofs in Hannover<br />

unter Anwesenheit des Wirtschaftsministers<br />

Olaf Lies die Absichtserklärung<br />

als ersten Grundstein einer erfolgreichen<br />

Zusammenarbeit unterzeichnet. Das Konsortium<br />

einschließlich der Forschungseinrichtungen<br />

versteht sich dabei vor allem<br />

als ein Kompetenznetzwerk, welches den<br />

Produktionskreislauf von der Sammlung der<br />

Batterien und Produktionsabfälle über die<br />

Demontage, die mechanische, thermische<br />

und hydrometallurgische Aufbereitung bis<br />

zur Synthese neuer Batterierohstoffe gestaltet.<br />

Die Prozesse werden aus technischer,<br />

wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht<br />

erforscht, bewertet und optimiert. Das geplante<br />

Recyclingzentrum bündelt die Initiative<br />

der beteiligten Unternehmen und dient<br />

als Forum für alle Aktivitäten.<br />

Wirtschaftsminister Olaf Lies: »Die<br />

Unterzeichnung der Absichtserklärung zur<br />

Gründung eines Recyclingzentrums für Li-<br />

Ionen-Batterien ist ein großer Erfolg – nicht<br />

nur für den Wirtschaftsstandort Niedersachsen,<br />

für den das Projekt natürlich einen<br />

nicht unerheblichen Zugewinn darstellt.<br />

Auch für die Wertschöpfung in der Harz-<br />

Region und für den Umweltschutz ist es ein<br />

klarer Schritt in die richtige Richtung: Wir<br />

müssen Ressourcen langfristig und nachhaltig<br />

nutzen. Ein relevanter Baustein dafür<br />

ist, dass wir gemeinsam eine funktionierende<br />

Kreislaufwirtschaft in Niedersachsen<br />

etablieren.«<br />

Der Impuls zum erfolgreichen Wissens-<br />

und Technologietransfer kam von der<br />

Automotive Agentur Niedersachsen, die im<br />

Zuge der Transformationsbegleitung beauftragt<br />

vom Niedersächsischen Ministerium<br />

für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung<br />

agiert. Diese hat - gemeinsam mit<br />

dem Recycling-Cluster wirtschaftsstrategische<br />

Metalle (REWIMET e. V.) und mit<br />

Unterstützung namhafter Forschungseinrichtungen<br />

und Universitäten wie der TU<br />

Braunschweig, der TU Clausthal und dem<br />

Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik<br />

(Fraunhofer IST) den Prozess<br />

mit Schwerpunkt auf Batterierecycling<br />

im März 2022 gestartet.<br />

Das Konsortium hat dabei einen ehrgeizigen<br />

Meilenstein- und Maßnahmenplan<br />

aufgestellt: Zwischen 2024 und 2030 sollen<br />

Anlagen im industriellen Maßstab entstehen,<br />

die sowohl Abfälle aus der Batteriezellproduktion<br />

als auch die rücklaufenden Altbatterien<br />

verwerten können. »Uns kommt<br />

hier zugute, dass sich die Unternehmen<br />

mit ihrer bereits vorhandenen Kompetenz<br />

arbeitsteilig in das Gesamtprojekt einbringen.<br />

Zusätzlich haben sie die wissenschaftliche<br />

Unterstützung durch die Technischen<br />

Universitäten Braunschweig und Clausthal<br />

sowie das Fraunhofer IST«, erklärte Dr. Dirk<br />

Schöps, der Cluster Manager von REWI-<br />

MET e. V.<br />

In mehreren Workshops, welche von<br />

REWIMET e. V. organisiert und vom Fraunhofer<br />

IST moderiert wurden, ist aus dem<br />

Prozess heraus der Wunsch zur Umsetzung<br />

einer durchgehenden Prozesskette des Batterierecyclings<br />

in Niedersachsen entstanden.<br />

Die Automotive Agentur Niedersachsen<br />

begleitete den Prozess bis zur Unterzeichnung<br />

der Absichtserklärung.<br />

Alle Teilnehmer nach erfolgreicher Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Gründung eines<br />

Batterierecycling-Zentrums. © Automotive Agentur Niedersachsen, H.Wolter<br />

Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik<br />

IST<br />

D 38108 Braunschweig<br />

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Universal Robots stellt neue Software-Plattform<br />

für automatisierte Maschinenbeschickung vor<br />

Schneller, einfacher, flexibler<br />

Universal Robots (UR), der dänische Hersteller für kollaborierende<br />

Leichtbauroboter (Cobots), stellt heute auf der automatica <strong>2023</strong> in<br />

München die neue, innovative Software-Plattform PolyScope X vor.<br />

Diese wurde speziell für die Automatisierung verschiedener Aufgaben<br />

in der Maschinenbeschickung entwickelt.<br />

PolyScope X zeichnet sich durch ihre neue, anpassbare Benutzeroberfläche<br />

aus und ermöglicht Umrüstzeiten von weniger<br />

als 10 Minuten – weitaus kürzer, als es aktuell mit jeder anderen<br />

Software möglich ist. So können Anwender deutlich mehr Chargen<br />

an einem Tag produzieren und diese strategischer und flexibler<br />

gestalten. PolyScope X ist daher ideal für die High-Mix/Low-Volume-Produktion<br />

und verleiht Herstellern weltweit mehr Flexibilität,<br />

um immer schneller wechselnde und immer vielfältigere Aufträge<br />

zu bewältigen.<br />

PolyScope X bietet eine leistungsstarke, überarbeitete Programmierumgebung<br />

und ein Toolset, mit dem Integratoren und OEM-<br />

Partner ihren Programmcode in Abschnitte strukturieren können.<br />

Diese können im gesamten Programm wiederverwendet werden.<br />

So ist es einfacher, jede Operation nachzuvollziehen, zu warten und<br />

Fehler zu beheben.<br />

„PolyScope X ist ein Meilenstein in der Automatisierung der<br />

Maschinenbeschickung“, sagt Anders Billesø Beck, Vizepräsident<br />

für Strategie und Innovation bei Universal Robots. „Die einfache Benutzeroberfläche<br />

und die viel schnelleren Umrüstzeiten eröffnen<br />

Endanwendern ganz neue Möglichkeiten, ihre Maschinenbeschickungsaufgaben<br />

zu automatisieren. Gleichzeitig können sie einige<br />

der Barrieren überwinden, die sie bisher noch von der Automatisierung<br />

abgehalten haben. Ich würde nicht zögern, PolyScope X als<br />

einen Gamechanger für die Industrie zu bezeichnen – insbesondere<br />

für diejenigen mit einer High-Mix/Low-Volume-Produktion.“<br />

Gemeinsame Entwicklung mit Kunden und Partnern<br />

Das Team von UR bezog während des gesamten Entwicklungsprozesses<br />

von PolyScope X Kunden und Partner ein – unter anderem<br />

durch wertvolles Feedback von Beta-Testern sowie von der IMTS<br />

2022, wo ein Prototyp der Software gezeigt wurde.<br />

„PolyScope X ist ein perfektes Beispiel dafür, wie wir bei Universal<br />

Robots an Innovationen herangehen“, sagt Beck. „Wir wollen<br />

unsere Partner und Endkunden von Anfang an einbeziehen und<br />

sicherstellen, dass wir die Herausforderungen unserer Kunden in<br />

vollem Umfang verstehen. Für mich ist dies ein wesentlicher Bestandteil<br />

der Entwicklung dieses neuen Produkts. Wir sind zuversichtlich,<br />

dass es unseren Kunden helfen wird, zu wachsen und ihr<br />

volles Potenzial zu erreichen.“<br />

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Veränderung gemeinsam schaffen<br />

– das ist der Nachhaltigkeitsbericht<br />

2022/<strong>2023</strong> von CWS<br />

– Der Serviceanbieter für Gesundheit und Sicherheit CWS setzt sich ehrgeizige Klimaziele: Bis 2030 sollen die CO2e-<br />

Emissionen um mindestens die Hälfte sinken<br />

– <strong>2023</strong> hat das Unternehmen seine neue Strategie zur Dekarbonisierung gestartet<br />

– Die Geschäftsbereiche entwickeln innovative Konzepte, um ihre Produkte nachhaltiger und umweltschonender – also<br />

enkelfähig – zu machen<br />

mit unseren Partnern zeigen, dass wir auch bei der Dekarbonisierung<br />

konkrete Schritte gehen.“, sagt Luca Costa, Teamlead Corporate<br />

Sustainability.<br />

CWS handelt enkelfähig<br />

Bis 2030 will CWS seinen CO2e-Fußabdruck mindestens um die<br />

Hälfte reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, hat CWS eine Dekarbonisierungsstrategie<br />

mit insgesamt 19 Initiativen erarbeitet, die<br />

in allen Geschäftsbereichen greifen. Im Vordergrund der Strategie<br />

steht die Optimierung der Energienutzung: Unnötige Emissionen<br />

sollen vermieden oder auf ein Minimum gesenkt werden. Außerdem<br />

soll die Energieversorgung gezielt auf grüne Energien umgestellt<br />

werden, insbesondere durch eigens von CWS produzierten Solarstrom.<br />

Um Emissionen zu verringern, ist insbesondere die Lieferkette<br />

von entscheidender Bedeutung. Welchen massiven Einfluss auf<br />

den Ausstoß der Treibhausgase Zulieferer haben, zeigt ein Blick auf<br />

die Zahlen: 74% der Treibhausgase entstehen jenseits der eigenen<br />

Standorte, insbesondere in der vorgelagerten Wertschöpfung, also<br />

beim direkten Einkauf von Materialien und Dienstleistungen. Ein<br />

zentraler Faktor für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele von<br />

CWS ist also eine enge Zusammenarbeit mit den Zulieferern.<br />

Um herauszufinden, wo die Emissionsschwerpunkte in der<br />

Lieferkette und damit das größte Potenzial für Reduzierungsmaßnahmen<br />

liegt, arbeitete CWS mit dem Softwareunternehmen für<br />

Carbon Accounting Normative zusammen. Dieser neue Ansatz ermöglicht<br />

es dem Unternehmen, Hotspots für Emissionen in den<br />

Lieferketten zu identifizieren und gemeinsam mit den Zulieferern<br />

anzugehen. „Unsere ehrgeizigen Ziele beweisen, dass wir nicht nur<br />

über Nachhaltigkeit sprechen wollen – wir wollen etwas verändern!<br />

Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft sind seit vielen Jahren die<br />

Grundsäulen unseres Geschäftsmodells. Jetzt wollen wir gemeinsam<br />

All dies ist Teil der übergreifenden Initiative Enkelfähig der Haniel<br />

Gruppe, zu der CWS gehört. Die gesamte Unternehmensgruppe ist<br />

überzeugt: Nachhaltigkeit ist nicht nur eine Aufgabe unter vielen,<br />

sondern eng mit wirtschaftlichem Erfolg und unternehmerischer<br />

Verantwortung verknüpft. Bei CWS bedeutet das konkret nicht nur<br />

die Dekarbonisierung des Unternehmens mit vollem Elan voranzutreiben,<br />

sondern alle Materialien und Produkte entlang ihres Lebenszyklus<br />

nachhaltig und umweltschonend anzubieten. Bis 2025<br />

will CWS mehr als 90% ihres Neugeschäfts ausschließlich mit nachhaltigen<br />

Produkten generieren.<br />

Die vier CWS Geschäftsbereiche Hygiene, Workwear, Cleanrooms<br />

und Fire Safety arbeiten zu diesem Zweck eigenständig an<br />

Konzepten und Maßnahmen. In allen Bereichen gilt: Alle Produkte<br />

werden so lange wie möglich im Servicekreislauf gehalten – ganz<br />

im Sinne des eigenen Leitsatzes Think Circular. Die Produkte sind<br />

aus besonders langlebigen und wenn möglich aus recycelten Materialien<br />

hergestellt. Beschädigte Produkte werden im Servicemodell<br />

von CWS professionell repariert, bevor sie ausgetauscht werden. Im<br />

Anschluss wird zahlreichen Produkten durch innovative Upcycling-<br />

Projekte ein zweites Leben geschenkt – beispielsweise als modische<br />

Kleidung des Upcycling-Designers Daniel Kroh oder als Material für<br />

die Designkonzepte der Initiative Accelerating Circularity, die die<br />

Textilindustrie mit Hilfe von zirkulären Modellen transformieren<br />

will.<br />

CWS Geschäftsbereiche ziehen an einem Strang<br />

CWS Hygiene legt einen großen Fokus auf die Modernisierung ihrer<br />

Serviceflotte mit Elektrofahrzeugen und optimiert darüber hinaus<br />

die Routen, um die Fahrtzeiten kurz zu halten. Mit der Stoffhandtuchrolle<br />

setzt CWS Hygiene schon seit vielen Jahren auf ein besonders<br />

nachhaltiges Hygieneprodukt. Außerdem wird in den Wäschereien<br />

sukzessive auf recycelte Seifenflaschen umgestellt und Wasser<br />

energiesparend aufbereitet.<br />

Die Modernisierung des Fuhrparks und der Einsatz von Recyclingmaterialien<br />

spielen auch bei CWS Workwear eine entscheidende<br />

Rolle. In der Produktion der Arbeitskleidung kommt neben um-<br />

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weltfreundlicher Viskose recyceltes Polyester zum Einsatz. Darüber<br />

hinaus achtet CWS Workwear bei der Beschaffung ihrer Rohstoffe<br />

auf fair gehandelte Waren und kooperiert zu diesem Zweck eng mit<br />

dem gemeinnützigen Verein Fairtrade Deutschland. Mit dem PROcircular<br />

hat CWS Workwear außerdem ein komplett recyceltes T-<br />

Shirt entwickelt.<br />

Das gilt ebenfalls für die Reinraumkleidung von CWS Cleanrooms,<br />

die 60- bis 80-mal gewaschen werden kann, bevor sie entsorgt<br />

werden muss. Zunehmend stellt der Geschäftsbereich die Produktpalette<br />

auf umwelt- und ressourcenschonende Produkte um,<br />

wie den MicroSicuro CR/A-R, einen Mehrweg-Moppbezug aus 76<br />

% recycelten Polyesterfasern. Die Reinraumwäschereien von CWS<br />

Cleanrooms entsprechen neuesten Energie- und Wärmestandards,<br />

zukünftig soll die erste vollständig klimaneutrale Wäscherei entstehen.<br />

Bei CWS Fire Safety stehen neben dem Wasserverbrauch vor<br />

allem die Schaumlöschmittel im Fokus der Anstrengungen: Löschmittel<br />

sind zu 90 % fluorfrei, was die Umweltbelastung durch schwer<br />

abbaubare PFAS-Chemikalien verhindert. Damit hat CWS Fire Safety<br />

PFAS noch vor einer gesetzlichen Regelung nahezu komplett<br />

aus seinen Löschmitteln verbannt. Außerdem sollen in Kooperation<br />

mit dem dänischen Unternehmen VID immer häufiger moderne<br />

Wassernebellöschanlagen eingesetzt werden, die 60 bis 80 % weniger<br />

Wasser verbrauchen als herkömmliche Sprinkleranlagen.<br />

Die CWS Geschäftsbereiche arbeiten eng zusammen und tauschen<br />

sich gegenseitig über Erfolge aus. So werden unternehmensweit<br />

Synergien geschaffen und es entstehen übergreifende Projekte.<br />

„Das Engagement der vier Geschäftsbereiche ist großartig. In jedem<br />

Unternehmensbereich merkt man, dass die Kolleg:innen unsere<br />

Nachhaltigkeitsziele verinnerlicht haben und spannende Ideen<br />

entstehen, wie unsere Produkte und Unternehmensprozesse noch<br />

nachhaltiger werden können. Unsere regelmäßigen Meetings sind<br />

ein wichtiger zusätzlicher Austausch, der dazu führt, dass alle an<br />

einem Strang ziehen“, sagt Leonie Biesen, Sustainability Manager<br />

bei CWS.<br />

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D 63303 Dreieich<br />

Telefon: +49 6103 3<strong>09</strong>1290<br />

Telefax: +49 6103 3<strong>09</strong>169<br />

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Das selbstlernende System Libelle<br />

Product Control zur Überwachung der<br />

Bauteilposition vor und gegebenenfalls<br />

nach der Reinigung wird kontinuierlich<br />

weiterentwickelt und durch neue<br />

Funktionen ergänzt. (Bildquelle:<br />

BvL Oberflächentechnik)<br />

Durch die Elektromobilität ergeben sich auch in der<br />

Bauteilreinigung neue und veränderte Aufgabenstellungen,<br />

die teilweise eine hochsaubere Produktion<br />

inklusive Produktionsmittel und Umgebung erfordern.<br />

(Bildquelle: LPW Reinigungssysteme)<br />

Anforderungen an die Teilereinigung<br />

Neue Herausforderungen<br />

in der Teilereinigung<br />

Technologische und gesellschaftliche Trends machen auch vor der Bauteilreinigung nicht halt. So erfordern nicht nur neue<br />

Produkte, Materialien und Fertigungstechnologien angepasste Reinigungslösungen. Auch Themen wie Energie- und Ressourceneffizienz<br />

sowie die fortschreitende Digitalisierung verändern die Anforderungen in der industriellen Teile- und<br />

Oberflächenreinigung.<br />

Die Bauteilreinigung hat sich in allen Industriebereichen als wesentlicher<br />

Fertigungsschritt für anforderungsgerechte Nachfolgeprozesse<br />

beziehungsweise eine hohe Produktqualität etabliert. Allerdings<br />

haben sich die Aufgabenstellungen durch den industriellen<br />

Strukturwandel in den letzten Jahren stark verändert. Hinzu kommen<br />

deutlich höhere Anforderungen, wenn es um die Nachhaltigkeit,<br />

Energie- und Ressourceneffizienz von Reinigungsprozessen<br />

geht. Und nicht zuletzt gewinnen Themen wie die Digitalisierung<br />

und Einbindung der Reinigung in vernetzte Produktionsumgebungen<br />

sowie der Einsatz von KI an Bedeutung.<br />

Neue Anwendungen durch die Mobilitäts- und Energiewende<br />

Vom Elektrofahrzeug über Wärmepumpen bis zu Windrädern und<br />

Photovoltaikmodulen, Produkte und Lösungen für die Mobilitätsund<br />

Energiewende führen in der industriellen Reinigungstechnik zu<br />

neuen Anwendungen.<br />

In der Elektromobilität geht es neben den klassischen Komponenten<br />

wie beispielsweise für Lenk- und Bremssysteme um mechanische<br />

Antriebsbauteile, unter anderem Statoren, Rotoren, Gehäuse<br />

und Getriebe, bei denen teilweise höhere partikuläre und/oder<br />

filmische Sauberkeitsanforderungen zu erfüllen sind. Diese Aufgabenstellungen<br />

lassen sich üblicherweise mit nasschemischen Prozessen<br />

lösen. Bereits montierte, elektromechanische Komponenten<br />

erfordern dagegen trockene Reinigungslösungen. Dabei besteht die<br />

Anforderung, dass sie sich einfach und bei Bedarf auch nachträglich<br />

in Fertigungslinien integrieren lassen und eine effiziente Reinigung<br />

im Fertigungstakt ermöglichen. Um Re- und Cross-Kontaminationen<br />

zu vermeiden, spielt hier auch die Sauberkeit der Produktionsmittel<br />

wie Handhabungssysteme und Greifer eine Rolle. Der Reinigung<br />

in der Hochvolttechnik, beispielsweise bei Invertern, wird<br />

ebenfalls mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Der Fokus liegt hier nicht<br />

mehr nur auf der Vermeidung von Kurzschlüssen, sondern auch von<br />

Überschlägen. Verschiedene Aufgabenstellungen für die nasschemische<br />

und trockene Reinigung ergeben sich darüber hinaus bei<br />

der Herstellung von Batteriezellen und -systemen sowie Brennstoffzellen,<br />

bei denen die Anforderungen an die partikuläre Sauberkeit<br />

bis in den Bereich von zehn Mikrometern reichen. Trockene Reinigungstechnologien<br />

wie beispielsweise die Laserreinigung profitieren<br />

auch vom Trend zum kalten Rohbau in der Automobilindustrie.<br />

Dabei werden im Karosseriebau vermehrt Verklebungen eingesetzt<br />

und die Fügeflächen selektiv gereinigt.<br />

Sensor- und Mikrosystemtechnik im Aufwind<br />

Ob teil- oder vollautonomes Fahren oder die fortschreitende Digitalisierung<br />

von Fertigungsprozessen, zuverlässige Sensor-, Mikrosystem-<br />

und Überwachungstechnik, beispielsweise mit Kamerasys-<br />

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Komponenten für die Sensor- und Mikrosystemtechnik<br />

stellen zum Teil extrem hohe Anforderungen an die<br />

Sauberkeit. Mit der quattroClean-Schneestrahltechnologie<br />

lassen sich partikuläre und filmische Kontaminationen<br />

zuverlässig und reproduzierbar entfernen.<br />

(Bildquelle: acp systems)<br />

Bereits montierte, elektromechanische Komponenten<br />

wie Statoren, erfordern trockene<br />

Reinigungslösungen – hier eine Druckluftreinigung<br />

– um bei der Endmontage partikuläre<br />

Verunreinigungen aus Vorprozessen zu<br />

entfernen. (Bildquelle: Ecoclean/ZF)<br />

Energieeinsparungen lassen sich<br />

unter anderem durch effektivere<br />

Trocknungstechnologien, hier die<br />

Kombination von Infrarotheizung und<br />

Vakuumtrocknung, realisieren.<br />

(Bildquelle: Meier Prozesstechnik)<br />

temen, ist dafür eine Grundvoraussetzung. Die Anforderungen an<br />

Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit dieser Multitalente werden<br />

dabei immer anspruchsvoller und das bei immer geringeren Baugrößen.<br />

Entsprechend sensibler reagieren sie auf Verunreinigungen.<br />

Daher sind bei der Reinigung der mechanischen, elektronischen,<br />

optischen, sensorischen beziehungsweise aktorischen Komponenten<br />

zum Teil extrem hohe Anforderungen an die technische Sauberkeit<br />

zu erfüllen. Dies erfordert häufig Lösungen im Bereich der Präzisions-<br />

beziehungsweise High Purity-Reinigung mit entsprechend<br />

ausgelegten Produktionsumgebungen wie beispielsweise einem<br />

Reinraum.<br />

Automatisierung und Digitalisierung von Reinigungsprozessen<br />

Die Automatisierung und Digitalisierung von Reinigungsanwendungen<br />

hat sich zu einem immer wichtiger werdenden Thema<br />

entwickelt. Die Anforderungen gehen dabei über die permanente<br />

Erfassung, Kontrolle und Dokumentation verschiedener Anlagenparameter,<br />

beispielsweise Überwachung und Nachsteuerung von<br />

Drücken und Temperatur sowie Zustandsüberwachung wässriger<br />

Reinigungs- und Spülbäder, die bereits umgesetzt sind, hinaus. Hier<br />

stehen inzwischen Forderungen nach einer fortschrittsabhängigen<br />

Prozesssteuerung, einem aussagekräftigen Monitoring der verfahrenstechnischen<br />

Abläufe sowie nach einer effektiven Speicherung<br />

und Bereitstellung relevanter Prozessdaten und Informationen zur<br />

technischen Sauberkeit im Raum. Lösungen für deren Umsetzung<br />

werden zum Teil bereits angeboten und sind bei praktisch allen Anlagenbauern<br />

in der Entwicklung. Eine Herausforderung stellen dabei<br />

unter anderem die Verfügbarkeit beziehungsweise die Kosten<br />

für messtechnische Lösungen dar. Ebenso beschäftigen sich die<br />

Hersteller – häufig in Kooperation mit Forschungsinstituten und/<br />

oder Partnerunternehmen – mit dem Trendthema Künstliche Intelligenz<br />

(KI).<br />

Nachhaltigkeit, Energie- und Ressourceneffizienz<br />

Gestiegene Energiepreise und strengere Klimaschutzziele machen<br />

den Energie- und Ressourcenverbrauch zunehmend zu einem Entscheidungskriterium<br />

bei der Investition in ein neues Reinigungssystem.<br />

Dabei geht es auch immer häufiger um die Frage, wie sich<br />

die Reinigung auf den CO2-Fußabdruck des jeweiligen Produkts<br />

auswirkt. Bei bestehenden Anlagen hat das Interesse an Lösungen,<br />

durch die das Reinigen nachhaltiger und energieeffizienter wird,<br />

ebenfalls zugenommen. Für eine Verbrauchsreduzierung bieten die<br />

Hersteller unter anderem verbesserte mechanische Verfahren und<br />

effektivere Trocknungstechnologien, beispielsweise Kondensationstrocknung<br />

mit Wärmepumpe, an. Wärmetauscher, Wärmepumpen<br />

und weitere Systemen zur Verringerung des Energiebedarfs<br />

sowie Software-Lösungen für ein optimiertes Energiemanagement<br />

werden ebenfalls angeboten. Aufgrund des deutlich geringeren<br />

Energie- und Ressourcenverbrauchs kann die Lösemittelreinigung<br />

eine Renaissance erleben, vorausgesetzt sie eignet sich für die zu lösende<br />

Reinigungsaufgabe ebenso wie ein wasserbasierter Prozess.<br />

Deutlich stärker rücken unter diesem Aspekt auch alternative Reinigungsverfahren<br />

in den Fokus, mit denen ohne energieintensive<br />

Erwärmung von Reinigungs- und Spülbädern sowie Teiletrocknung<br />

eine bedarfsgerechte technische Sauberkeit erzielt wird.<br />

parts2clean – internationale Leitmesse<br />

für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung<br />

Mit welchen Verfahren können die Sauberkeitsanforderungen unterschiedlicher<br />

Komponenten prozesssicher und wirtschaftlich erfüllt<br />

werden? Welche Technologien stehen für die trockene und partielle<br />

Bauteilreinigung zur Verfügung? Wie lassen sich Reinigungsprozesse<br />

effizient in vernetzte Fertigungsumgebungen integrieren?<br />

Welche Faktoren beeinflussen den Energieverbrauch der Reinigung<br />

und wie kann sie energieeffizienter durchgeführt werden? Antworten<br />

auf diese und viele weitere Fragen rund um die industrielle<br />

Teilereinigung bietet die parts2clean. Die internationale Leitmesse<br />

für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung wird vom 26. bis<br />

28. September <strong>2023</strong> auf dem Stuttgarter Messegelände (Germany)<br />

durchgeführt. Sie ermöglicht umfassende Informationen über Reinigungssysteme,<br />

alternative Reinigungstechniken, Reinigungsmedien,<br />

Reinraumtechnik, Qualitätssicherungs- und Prüfverfahren,<br />

Reinigungs- und Transportbehältnisse, Entsorgung und Wiederaufbereitung<br />

von Prozessmedien, Handling und Automation, Dienstleistung,<br />

Beratung, Forschung und Fachliteratur. Viel Know-how<br />

über unterschiedliche Themen zur Bauteilreinigung vermittelt auch<br />

das dreitägige Fachforum mit simultan übersetzten Vorträgen. www.<br />

parts2clean.de.<br />

Deutsche Messe AG<br />

D 30521 Hannover<br />

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Neue Shuttles und IP69K-Standard für ACOPOStrak, 90°-Kurvensegment für SuperTrak, Aseptisches &<br />

Hygiene-Shuttle bei ACOPOS 6D - die Neuerungen bei B&R<br />

Neue Einsatzfelder für B&R-Transportsysteme eröffnen neue Marktchancen<br />

für Maschinenbauer<br />

Funktionszuwachs<br />

bei Track und Shuttle<br />

B&R präsentiert vier neue Komponenten für seine mechatronischen Produkttransportsysteme. Die Erweiterungen für<br />

ACOPOStrak, SuperTrak und ACOPOS 6D bieten Möglichkeiten in neuen Anwendungsbereichen und eröffnen damit neue<br />

Marktchancen für Anwender und Maschinenbauer.<br />

Shuttles für ACOPOStrak<br />

Die neuen Shuttles sind für den reibungslosen und damit verschleißarmen<br />

Betrieb optimiert und können gemeinsam mit bestehenden<br />

Transporteinheiten betrieben werden. Außerdem bieten sie höhere<br />

Genauigkeit, so dass sich neue Anwendungen in der Batteriemontage<br />

für Elektroautos oder in der Medizintechnik eröffnen. Vorteilhaft<br />

ist dies beispielsweise, wenn leichte Bauteile, wie Katheter und Insulinpumpen<br />

mit hoher Präzision zusammengefügt werden müssen.<br />

SuperTrak – Auf den richtigen Winkel kommt es an<br />

Mit einem neuen 90°-Kurvensegment bietet das SuperTrak-System<br />

mehr Konfigurationsmöglichkeiten bei geringerem Platzbedarf. Im<br />

Vergleich zu Standardtransportsystemen macht die B&R-Lösung<br />

die Trackgestaltung so noch variabler. Das neue Kurvenelement gibt<br />

dem Maschinenkonstrukteur die Möglichkeit, mehr Bearbeitungsstationen<br />

innerhalb des Tracks zu platzieren – statt außerhalb.<br />

ACOPOS 6D – Aseptisches & Hygiene-Shuttle<br />

Mit der neuen Generation der aseptischen und hygienischen<br />

Shuttles für ACOPOS 6D lassen sich Kleinserien in einer Vielzahl<br />

von Branchen wirtschaftlich produzieren. Die Shuttles der Magnetschwebetechnologie<br />

ACOPOS 6D, die sich bisher schon berührungslos,<br />

geräuschlos und hochpräzise bewegen, erfüllen nun auch<br />

höchste Hygieneanforderungen und lassen sich außerdem leicht<br />

reinigen. Kunden, die zusätzlich eine keimfreie Umgebung benötigen,<br />

können auf die aseptische und Hygiene-Variante setzen.<br />

Von Lebensmitteln und Getränken bis hin zu Kosmetika und<br />

Pharmazeutika – strenge Hygienevorschriften machen jeden Quadratmeter<br />

Produktionsfläche wertvoll. „Unser planares Produktsystem<br />

kann den Aufbau von Bearbeitungsstationen vereinfachen und<br />

bietet mehr Leistung auf kleinerer Fläche, was besonders wichtig in<br />

Reinraumanwendungen ist“, sagt Lazaros Patsakas, Global Segment<br />

Manager Medical Device Assembly bei B&R.<br />

ACOPOStrak – Reinraumgeeignete Produktionstechnik<br />

Das intelligente Track-System ist jetzt auch in der Schutzart IP69K<br />

erhältlich. In dieser Washdown-Version kann der Track mit Hochdruck<br />

und Temperaturen bis zu 80 °C gereinigt werden und ist zudem<br />

komplett staubgeschützt. Damit geht B&R auf die Anforderungen einiger<br />

Branchen ein, wie der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie, in<br />

denen höchste Anforderungen an die Hygiene gestellt werden.<br />

B&R Industrial Automation GmbH<br />

A 5142 Eggelsberg<br />

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Klinikabfälle sind Wertstoffe: Wie die<br />

Medizintechnik nachhaltiger werden kann<br />

In den deutschen Krankenhäusern fallen jährlich mehrere Millionen Tonnen Abfall durch gebrauchte Schutzmasken, Testutensilien,<br />

Spritzen, Handschuhe oder Operationskittel an. Der Großteil dieser Einwegartikel wird thermisch verwertet,<br />

also verbrannt. Ein Forscherteam am Fraunhofer IWU möchte sich damit nicht abfinden: Es schlägt Lösungen vor, die die<br />

Recyclingquote bei Kunststoffprodukten im Gesundheitssektor Schritt für Schritt anheben helfen, ohne pflegendes Klinikpersonal<br />

mit zusätzlichen Aufgaben zu belasten.<br />

Einwegprodukte aus Kunststoff wegzuwerfen oder zu verbrennen,<br />

ist das genaue Gegenteil von Ressourceneffizienz. Doch bei stationären<br />

und ambulanten Behandlungen kommen viele Einwegprodukte<br />

zum Einsatz, die für ein erhebliches und weiter steigendes<br />

Abfallaufkommen sorgen. Dabei gilt auch für den Gesundheitssektor<br />

die Vorgabe, zur Jahrhundertmitte klimaneutral zu sein und geschlossene<br />

Stoffkreisläufe aufzuweisen.<br />

Die Forschenden am Dresdner Institutsteil des Fraunhofer WU<br />

sind überzeugt: Dieses Ziel ist zu schaffen. Im neuen Whitepaper<br />

»ReMed« (Recyling für eine nachhaltige Medizintechnik) zeigen<br />

sie Strategien für eine kurz-, mittel- und langfristige Erhöhung des<br />

Recyclinganteils von Kunststoffen aus Medizinprodukten auf. Der<br />

Schwerpunkt liegt dabei auf Abfällen in Kliniken; eine wichtige<br />

Basis für das Paper sind die Ergebnisse einer Umfrage zu aktuellen<br />

Entsorgungsprozessen und Möglichkeiten für mehr Recycling bei<br />

Kunststoffen, an der insgesamt 27 sächsische Klinken teilnahmen.<br />

Erfolgreiche Strategien, so die Fraunhofer-Forschenden, müssen<br />

Antworten auf Kernfragen zur Zusammensetzung des Abfalls,<br />

zu den Beteiligten innerhalb der Prozesskette, Regularien, Materialströmen<br />

und Verarbeitungsmöglichkeiten von Rezyklaten geben.<br />

Das Team unterzog seine Vorschläge zu Sammlung, Trennung,<br />

Aufbereitung, Verwertung und Recycling der Kunststoffabfälle abschließend<br />

einem »Realitätscheck« durch Expertinnen des Universitätsklinikums<br />

Carl Gustav Carus an der Technischen Universität<br />

Dresden. Denn im Klinikalltag darf der nachhaltige Umgang mit<br />

Einwegmedizinprodukten weder viel Fläche beanspruchen – dies<br />

gilt ganz besonders für die Operationssäle –, noch zu nennenswerter<br />

Mehrarbeit führen.<br />

Beispiele für kurz- und mittelfristig<br />

umsetzbare Verbesserungen<br />

Unsicherheit bei der Sortierung der Abfälle führt häufig zu Fehlern<br />

bei der Zuordnung, eigentlich unbedenkliche Kunststoffe werden<br />

Aus sortenrein getrennten Kunststoffabfällen wird das Granulat zur Herstellung<br />

hochwertiger neuer Kunststoffe gewonnen. Allerdings ist eine<br />

aufwändige händische Mülltrennung im Klinikalltag nicht leistbar. ©<br />

iStock / Miguel Malo<br />

so dem Recyclingkreislauf entzogen und »vorsorglich« verbrannt.<br />

Abhilfe könnte ein einheitliches, vereinfachtes und einrichtungsübergreifendes<br />

System für die Kennzeichnung der Abfallbehälter<br />

schaffen. Farben oder verständliche Symbole würden die Wahl des<br />

richtigen Behälters erleichtern.<br />

Für einen geringeren CO2-Fußabdruck sollte die Beimischung<br />

biobasierter Kunststoffe bei der Aufbereitung von Mischrezyklaten<br />

stärker in Betracht gezogen werden, unterstreicht das IWU-Team.<br />

Da sie aus Stärke und zuckerhaltigen Pflanzen gewonnen werden,<br />

gelten Biokunststoff-Compounds als Kohlenstoffsenke – bei der<br />

Müllverbrennung setzen sie kaum fossilen Kohlenstoff frei. Werden<br />

außerdem Materialien aus einer Kunststoffgruppe gesondert<br />

gesammelt, entstehen weniger Mischrezyklate, was die Herstellung<br />

neuer, hochwertiger Kunststoffe erleichtert. Dazu müsste zunächst<br />

lediglich ein weiterer Abfallbehälter in den Kliniken aufgestellt werden.<br />

Langfristige Verbesserungen erfordern einen längeren Atem<br />

Medizinprodukte werden nach besonders hohen Qualitätsstandards<br />

gefertigt. Ein Zwischenziel auf dem Weg zum geschlossenen<br />

Materialkreislauf innerhalb des Medizinsektors sollte sein, das aufbereitete<br />

Material aus benutzten Gütern anderen Branchen zugänglich<br />

zu machen, die weniger stark reguliert sind.<br />

Langfristig könnten automatisierte Trennverfahren für weitere<br />

Kunststoffe oder Kunststoffgruppen erarbeitet werden. Neu entwickelte<br />

Anlagen sollten dann in einer geschlossenen Prozesskette<br />

Abfall in seine Bestandteile trennen und dekontaminieren. Auf dem<br />

Klinikgelände installiert, würden diese Anlagen eine händische Sortierung<br />

des Abfalls ersetzen. Dem Weiterverkauf der aus dem Prozess<br />

generierten Rezyklate stünde nichts im Wege. Allerdings setzt<br />

dieser Ansatz weitere Werkstoffforschung voraus.<br />

Die Rückführung gebrauchter Kunststoffe in den Werkstoffkreislauf<br />

ist auch mittels rohstofflicher (chemischer) Recyclingverfahren<br />

möglich. Dabei wird der Kunststoff in seine einzelnen Bestandteile<br />

zerlegt, wodurch die Monomere bzw. Basischemikalien<br />

für eine neuerliche Produktion von Kunststoffen zur Verfügung stehen.<br />

Voraussetzung für die Weiterverarbeitung solcher Materialien<br />

zu Medizinprodukten ist jedoch eine erneute Zulassung. Diese künftig<br />

zu erleichtern, ist ein wichtiger Schritt in Richtung geschlossener<br />

Wertstoffkreisläufe. Auch für viele weitere Vorschläge gilt: Soll die<br />

Recyclingquote bei Einweg-Kunststoffen im Medizinsektor deutlich<br />

steigen, muss der rechtliche Rahmen angepasst werden. Denn hoher<br />

Infektionsschutz, nach heutiger Rechtslage ein »Treiber« für Plastikmüll<br />

in Kliniken, muss nicht in Widerspruch zu einem ressourcenschonenden<br />

Umgang mit Kunststoffprodukten stehen.<br />

Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU<br />

D 01187 Dresden<br />

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ACHEMA 2024: Die Zukunft der<br />

Prozessindustrie gestalten<br />

Die ACHEMA wird vom 10. bis zum 14. Juni 2024 wieder zur Anlaufstelle für das gesamte Technologie- und Servicespektrum<br />

der Prozessindustrie. Mit fünf Innovationsthemen und der Sonderschau Wasserstoff nimmt die Weltleitmesse der Prozesstechnik<br />

auch 2024 die zentralen Herausforderungen der Branche in den Fokus.<br />

Die Prozessindustrie ist Innovationsmotor und Wachstumstreiber<br />

der Weltwirtschaft – und befindet sich gleichzeitig selbst im<br />

Umbruch. Die „grüne“ Transformation ist das mit Abstand anspruchsvollste<br />

Projekt in ihrer Geschichte, wobei Wasserstoff zum<br />

Game-Changer werden könnte. Die Digitalisierung gilt vielerorts<br />

als Schlüssel zur Innovation in der ganzen Branche – angefangen<br />

beim Großanlagenbau bis hinein in den Laborbereich. Lieferkettenschwankungen<br />

und geopolitisches Auseinanderdriften forcieren<br />

zudem flexible und regionale Anlagenprojekte. Die Herausforderungen<br />

der Zukunft sind vielfältig. Deshalb zeigt die ACHEMA 2024 mit<br />

fünf Innovationsthemen, den zugehörigen Innovation Stages und<br />

der Sonderschau Wasserstoff konkrete Lösungsansätze auf.<br />

„Die ACHEMA-Innovation Stages finden sich im unmittelbaren<br />

Umfeld der Ausstellung und passend zum jeweiligen Themenspektrum<br />

direkt in den Hallen“, erläutert Dr. Björn Mathes, Geschäftsführer<br />

der <strong>DE</strong>CHEMA Ausstellungs-GmbH, das Konzept. „Die jeweilige<br />

Innovation Stage bietet dabei Raum für Keynotes, Expertengespräche<br />

und Fallstudienpräsentationen von Anwendern und Lösungsanbietern.“<br />

Process Innovation: Anlagen zukunftssicher machen<br />

Verfahrenstechnische Innovationen sind seit jeher das Herzstück<br />

der ACHEMA. Heute steht die Prozesstechnik an einem Scheideweg:<br />

Während neue Investitionen in „grüne“ Technologien zunehmen,<br />

wird es immer komplexer, den Betrieb aufrechtzuerhalten und<br />

installierte Anlagen wettbewerbsfähig zu steuern. Hier setzt die Process<br />

Innovation Stage mit Themen wie Elektrifizierung, Flexibilisierung<br />

und Effizienzsteigerung von chemischen Prozessen ebenso an<br />

wie mit Beiträgen zu intelligenter Technik, Ausrüstung, Analytik und<br />

Betrieb.<br />

Pharma Innovation: Neues aus der Pharmatechnik erleben<br />

Die Pharmatechnik ist der am schnellsten wachsende Bereich auf<br />

der ACHEMA und in der Pharmaindustrie tut sich einiges: In dem<br />

Maße, wie neue Forschungs- und Produktionsmethoden entwickelt<br />

werden und weltweit neue Standorte entstehen, müssen die bestehenden<br />

Verfahren immer höheren Anforderungen und Maßstäben<br />

genügen. Neben vielen anderen Pharma-Innovationsthemen steht<br />

2024 vor allem die biopharmazeutische Produktion im Fokus der<br />

ACHEMA.<br />

Green Innovation: Auf dem Weg zur nachhaltigen<br />

Transformation<br />

Der produktionsintegrierte Umweltschutz, das effiziente industrielle<br />

Wassermanagement sowie die Integration von molekularer und<br />

industrieller Biotechnologie sind bereits zu einem Markenzeichen<br />

der ACHEMA geworden. Doch Green Innovation bedeutet mittlerweile<br />

auch, die Herausforderung der klimaneutralen Produktion in<br />

der Prozessindustrie zu lösen sowie Themen rund um Kreislaufwirtschaft,<br />

ESG und nachhaltige Investitionen anzugehen. Die klimaneutrale<br />

Produktion ist dabei die größte Transformationsaufgabe in<br />

der Geschichte der Chemieindustrie und erfordert teilweise einen<br />

Technologiesprung im Apparate- und Anlagenbau.<br />

Lab Innovation: Wo Wertschöpfung beginnt<br />

(Copyright: <strong>DE</strong>CHEMA e.V. / Pietro Sutera)<br />

Das Labor ist sowohl Entstehungsort von Innovationen als auch<br />

Hüter der Produktqualität. Mehr denn je bestimmt sich der Erfolg<br />

im Labor durch die im Labor und an den Schnittstellen zu Technik<br />

und Produktion eingesetzten Technologien und Standards. Neben<br />

Gestaltung, Planung, Bau und Management von Laboren werden<br />

auch fortschrittliche Bioanalytik und pharmazeutische Anwendungen<br />

beleuchtet. Zusätzlich zur Lab Innovation Stage wird es bei der<br />

ACHEMA 2024 eine Aktionsfläche rund um das digitalisierte, miniaturisierte<br />

und automatisierte Labor der Zukunft geben.<br />

Digital Innovation: Die digitale Transformation voranbringen<br />

Die Digitalisierung und dadurch entstehende Innovationen wie fortschrittliche<br />

Analytik oder Industrie-4.0-Technologien sind weiterhin<br />

ein Dauerbrenner. Dabei nimmt die Komplexität der Themen<br />

eher zu als ab: IT vs. OT, Konnektivität vs. Sicherheit oder intelligent<br />

vs. intelligent genug – die Herausforderung für Betreiber besteht darin,<br />

die richtige Konfiguration für ihr Unternehmen zu finden. Die<br />

Digital Innovation Stage wird sich in diesem Kontext mit zahlreichen<br />

Themen rund um den derzeit wichtigsten Wegbereiter für Innovationen<br />

befassen.<br />

Hydrogen Innovation und Sonderschau Wasserstoff<br />

Die Skalierung der Wasserstoffproduktion und -infrastruktur ist eine<br />

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der wichtigsten Voraussetzungen für eine „grüne“ Energiewende<br />

und das Erreichen der Klimaziele. Die ACHEMA bietet deshalb eine<br />

große Bandbreite an Lösungen zu Erzeugung, Handhabung, Transport<br />

und Speicherung von Wasserstoff. Die Hydrogen Innovation<br />

Stage deckt dabei die Aspekte ab, die für die Prozessindustrie relevant<br />

sind: rasche Skalierung von Produktion und Infrastruktur, Power-to-X,<br />

industrielle Anwendungen, Sektorenkopplung und vieles<br />

mehr.<br />

Die Sonderschau Wasserstoff präsentiert die bisherigen Meilensteine<br />

der Wasserstoffwirtschaft sowie künftige Herausforderungen.<br />

Die ACHEMA bietet mit der Sonderschau einen Einblick in<br />

neueste Technologien und Innovationen für globale und regionale<br />

Wasserstoffprojekte sowie in die vorwettbewerbliche Zusammenarbeit<br />

zur Lösung der Wasserstoffherausforderungen.<br />

„Die ACHEMA ist das Schaufenster der weltweiten Prozesstechnik.<br />

Gerade beim Thema Wasserstoff wird die zentrale Rolle der<br />

ACHEMA-Community mit ihren vielen technologisch ausgereiften<br />

Innovationen beim Erreichen der Ziele auf dem Weg hin zu einer<br />

Wasserstoffökonomie deutlich“, so Björn Mathes. „Mit ihrer Technologievielfalt<br />

ist die ACHEMA auch im Jahr 2024 wieder zentraler<br />

Knotenpunkt im weltweiten Innovationsnetzwerk und Basis für zukunftsgerichtete<br />

Weichenstellungen in der Prozessindustrie und<br />

weit darüber hinaus.“<br />

<strong>DE</strong>CHEMA Ausstellungs-GmbH<br />

D 60486 Frankfurt am Main<br />

Ganter stellt sich in Sachen Lineareinheiten neu auf und bietet künftig individuell<br />

spezifizierbare Einheiten. Möglich macht dies der echtzeit-basierte Online-Konfigurator.<br />

Lineareinheiten online konfiguriert<br />

Lineareinheiten verfügen über zahlreiche Parameter, deren Vielfalt<br />

sich bislang nicht über die Normelemente-Strategie von Ganter<br />

abbilden ließ. Nun präsentiert der Normelemente-Marktführer ein<br />

komplett neues Konzept, das die Vorteile der Normelemente mit<br />

breiten Individualisierungs-Optionen verbindet. Möglich macht<br />

diese kundenzentrierte Strategie der neue Online-Konfigurator,<br />

über den sich die zentralen Parameter einer Lineareinheit spezifizieren<br />

und in Echtzeit ausgeben lassen.<br />

Der Online-Konfigurator bietet gleich mehrere Vorteile gegenüber<br />

dem bisherigen Standard-Angebot. Neben der Individualisierbarkeit<br />

kann der Bestellprozess effizienter laufen, denn das System<br />

prüft die Auswahl sofort auf Plausibilität und gibt in Echtzeit Gewicht,<br />

Preis und Lieferzeit an. Letztere fällt zwar geringfügig länger<br />

aus als bei der Bestellung von Standard-Lineareinheiten, doch die<br />

Spezifizierbarkeit dürfte dies bei weitem aufwiegen. Und dank der<br />

zeitgleichen Überführung der Optionen in 3D-Datensätze kann sofort<br />

überprüft werden, ob die gewählte Konfiguration in die eigene<br />

Konstruktion passt. Das ist vor allem bei zeitkritischen Aufgaben ein<br />

besonders wertvoller Aspekt.<br />

Wichtig: der Konfigurator ist logisch aufgebaut und leitet durch<br />

die einzelnen Schritte. Den ersten Schritt bildet die Wahl der eigentlichen<br />

Lineareinheit – sechs Varianten stehen zur Verfügung, mit<br />

rundem oder quadratischem Querschnitt, mit ein oder zwei Spindeln,<br />

mit verschiedenen Längen, Hüben, Durchmessern und Spindeltypen.<br />

Im zweiten Schritt legt man entsprechend der Achsenauslegung<br />

beispielsweise die Wellenzapfen fest. Die nächste Ebene widmet<br />

sich dem Zubehör in Form von Handrädern, Klemmplatten, Stellungsanzeigern<br />

oder Drehmomentstützen. Und schließlich stehen<br />

noch die Verfahrschlitten selbst zur Auswahl.<br />

Stets gleicht das System im Hintergrund automatisch ab, ob die<br />

Festlegungen kompatibel und plausibel sind. Falschbestellungen<br />

sind damit nahezu ausgeschlossen.<br />

Und damit die Konfiguration nachvollziehbar ist, lassen sich<br />

alle Werte sowohl aus dem System wieder abrufen, als auch aus den<br />

sprechenden Bestellnummern ableiten. Damit sind weitere, identische<br />

Lieferungen einfach und sicher machbar.<br />

Otto Ganter GmbH & Co. KG<br />

Triberger Straße 3<br />

D 78120 Furtwangen<br />

Telefon: +49 7723 65070<br />

Telefax: +49 7723 4659<br />

eMail: info@ganternorm.com<br />

Internet: http://www.ganternorm.com<br />

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Bayer Pharmaceuticals Investor R&D Event <strong>2023</strong><br />

Bayer beschleunigt mit neuer Forschungs-<br />

Strategie bahnbrechende Innovationen<br />

in Pharmasparte<br />

– Mit neuer Strategie soll höhere Innovationsqualität und -produktivität in langfristiges Wachstum innerhalb<br />

von vier Kernbereichen mit hohem ungedeckten Patientenbedarf umgesetzt werden<br />

– Fokus auf bahnbrechenden Innovationen auf Grundlage neuester wissenschaftlicher Ansätze, neuer Plattformen<br />

sowie künstlicher Intelligenz zur Nutzung von Präzisionsmedizin in den Bereichen Onkologie, Herz-Kreislauf-<br />

Erkrankungen, Neurologie & Seltene Erkrankungen sowie Immunologie<br />

Am 28. Juni <strong>2023</strong> veranstaltet die Bayer AG ihren Pharmaceuticals<br />

R&D Event <strong>2023</strong> für Investoren. Das Unternehmen wird einen detaillierten<br />

Einblick in die Innovationsstrategie seiner vier therapeutischen<br />

Kernbereiche Onkologie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen,<br />

Neurologie & Seltene Erkrankungen sowie Immunologie geben. Die<br />

Präsentationen umfassen auch Statusaktualisierungen zu den wichtigsten<br />

Projekten von Bayer Pharmaceuticals in der klinischen und<br />

präklinischen Entwicklung sowie zu seinen Unternehmen Asklepios<br />

BioPharmaceutical (AskBio), BlueRock Therapeutics (BlueRock)<br />

und Vividion Therapeutics (Vividion).<br />

„Während der letzten fünf Jahre haben wir unser Portfolio und<br />

Innovationsansätze basierend auf Wertigkeit, Differenzierbarkeit,<br />

Machbarkeit sowie unseren Kernkompetenzen grundlegend weiterentwickelt.<br />

Zudem haben wir unsere Präsenz in den USA weiter<br />

ausgebaut. Unser Ziel, bahnbrechende Wissenschaft in einen hohen<br />

Mehrwert für Patientinnen und Patienten umzusetzen, wird<br />

auch zu einem größeren Wert für unsere Aktionäre führen“, sagte<br />

Stefan Oelrich, Mitglied des Vorstands der Bayer AG und Präsident<br />

der Pharma-Division. „Gleichzeitig entwickeln wir unsere vier sich<br />

in der Spätphase der klinischen Entwicklung beziehungsweise be-<br />

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eits in der Markteinführungsphase befindlichen Projekte mit einem<br />

kombinierten Spitzenumsatzpotenzial von mehr als 12 Milliarden<br />

Euro weiter. Diese werden kurz- bis mittelfristig Effekte durch Verlust<br />

von Marktexklusivität mehr als ausgleichen.“<br />

Im Rahmen der gründlichen Überarbeitung seiner F&E-Strategie<br />

schärfte Bayer seinen therapeutischen Fokus und stellte ein<br />

System beruhend auf vielfältigen und innovativen Modalitäten sowie<br />

strategischen Partnerschaften und Kapazitäten auf, um seine<br />

Arzneimittelentwicklungsprozesse zu beschleunigen. Parallel dazu<br />

reduzierte das Unternehmen sein Portfolio und begann, neue Arzneimittelkandidaten<br />

zunehmend in Richtung Präzisionsmedizin zu<br />

entwickeln.<br />

„Unsere neue Innovationsstrategie ermöglicht, die Qualität<br />

und Produktivität unserer Forschung und Entwicklung zu steigern,<br />

um wirkungsvolle Innovationen für Patientinnen und Patienten<br />

voranzutreiben“, sagte Christian Rommel, Mitglied des Executive<br />

Committee der Pharmaceuticals Division von Bayer und Leiter<br />

Forschung und Entwicklung. „Die überwiegende Mehrheit unserer<br />

neuen Entwicklungskandidaten bietet bereits heute das Potenzial,<br />

das erste oder beste Produkt ihrer Klasse zu werden.“<br />

Aktuelles zu den vier therapeutischen Fokusgebieten<br />

Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen noch immer eine erhebliche<br />

Gesundheitsbelastung dar und sind die häufigste Todesursache,<br />

was den hohen ungedeckten medizinischen Bedarf untermauert.<br />

Bayer zielt darauf ab, in diesem Bereich weiterhin führend sein.<br />

Das Unternehmen plant, bahnbrechende Medikamente für große<br />

Indikationen, Teilpopulationen größerer Indikationen und seltene<br />

Erkrankungen zu entwickeln und baut dabei auf seiner langjährigen<br />

Erfahrung und Expertise in der Entwicklung von Therapien zur<br />

Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf. Auf der heutigen<br />

Veranstaltung informiert das Unternehmen über den neuesten<br />

Stand verschiedener klinischer Programme vom frühen bis späten<br />

Entwicklungsstadium, darunter das Phase-III-Entwicklungsprogramm<br />

für Finerenon bei chronischer Nierenerkrankung und Herzinsuffizienz,<br />

Asundexian, das in Phase III zur Schlaganfallprävention<br />

entwickelt wird, sowie die sGC-Aktivierung in chronischer Nierenerkrankung<br />

und zwei Programme in Phase I, Anti-a2AP für akuten<br />

ischämischen Schlaganfall und SEMA3A für Alport-Syndrom.<br />

Die umfassende Expertise von Bayer im Bereich solider Tumoren<br />

bildet eine robuste Grundlage, um die Führungsrolle in Schwerpunktbereichen<br />

der Onkologie wie Urogenital-, Magen-Darm- und<br />

Lungenkrebs voranzutreiben. Das aktuelle frühe Entwicklungsportfolio<br />

des Unternehmens basiert auf der Molekularen Präzisionsonkologie,<br />

Zielgerichteten Radiotherapie sowie Immunonkologie der<br />

nächsten Generation. Das Portfolio-Update umfasst Präsentationen<br />

zu Bayers mEGFR/HER2-Inhibitor in der Phase-I-Entwicklung für<br />

unterversorgten nicht-kleinzelligen Lungenkrebs, zu seinen DGKalpha-<br />

und DGK-zeta-Inhibitoren und CCR8-Antikörper als neuartigen<br />

Krebsimmuntherapien, sowie zu seinen präklinischen Radiotherapieprogrammen.<br />

Wissenschaftliche Fortschritte auf dem Gebiet der Neurologie<br />

& Seltene Erkrankungen (NRD) bieten das Potenzial eines Paradigmenwechsels<br />

in der Patientenbehandlung. So soll der Übergang von<br />

der symptomatischen Behandlung zu transformativen Therapien,<br />

mit denen Krankheitsursachen adressiert werden und ein anhaltender<br />

klinischer Nutzen ermöglicht wird, gelingen. Die Portfolioentwicklung<br />

im Bereich NRD wird bei Bayer in erster Linie von seinen<br />

hochmodernen Technologieplattformen für Zelltherapie (BlueRock)<br />

und Gentherapie (AskBio) definiert und vorangetrieben. Diese<br />

werden in ihren Präsentationen einen detaillierten Einblick in den<br />

Status verschiedener Entwicklungsprogramme bieten. Insgesamt<br />

umfasst die NRD-Pipeline derzeit dreizehn Programme im präklinischen<br />

und frühen klinischen Stadium, darunter Indikationen wie<br />

Parkinson-Krankheit, Pompe-Krankheit und Huntington-Krankheit.<br />

Darüber hinaus gibt Bayer einen Ausblick auf seine Ambitionen<br />

in seinem neuen therapeutischen Schwerpunktbereich Immunologie,<br />

einem Bereich mit vielen unterversorgten Krankheiten mit<br />

weltweit steigender Inzidenz und Prävalenz. Der wichtigste Innovator<br />

von Bayer in diesem Bereich ist sein Unternehmen Vividion<br />

und dessen hochdifferenzierte Chemoproteomik-Plattform. Zudem<br />

plant Bayer, seine Expertise in der Immunologie weiter auf- und<br />

auszubauen, um Synergien über seine verschiedenen Therapiegebiete<br />

hinweg zu nutzen. Bayer und Vividion verfügen derzeit über<br />

neun Programme in der präklinischen und frühen klinischen Entwicklung.<br />

Tiefer Einblick in die Technologieplattform-Unternehmen<br />

von Bayer<br />

BlueRock ist ein Pionier und einer der Marktführer im Bereich der<br />

stammzellbasierten Zelltherapie und verfügt über umfassende Kompetenzen<br />

für die Bereitstellung innovativer Therapien auf der Basis<br />

pluripotenter Stammzellen (PSC). BlueRock treibt ein wachsendes<br />

Portfolio innovativer Therapien zur Behandlung von Patienten mit<br />

neurologischen, immunologischen, kardiovaskulären und ophthalmologischen<br />

Erkrankungen voran und wird den aktuellen Status<br />

seiner zwei führenden Programme präsentieren. Bemdaneprocel<br />

(BRT-DA01), eine experimentelle Zelltherapie, bei der aus PSC abgeleitete<br />

dopaminerge Neuronen in das Gehirn implantiert werden,<br />

zielt darauf ab, die Ursache der Parkinson-Krankheit anzugehen.<br />

Darüber hinaus werden Details und Status von OpCT-001 vorgestellt,<br />

einer präklinischen potenziellen Zelltherapie für Photorezeptor-Vorläuferzellen,<br />

die darauf ausgerichtet ist, das Sehvermögen<br />

wiederherzustellen, indem degeneriertes Gewebe in der Netzhaut<br />

durch funktionsfähige Zellen ersetzt wird.<br />

AskBio ist ein Pionier in der auf Adeno-assoziierten Viren<br />

(AAV) basierenden Gentherapie und verfügt über umfassende<br />

Kompetenzen, einschließlich nachgewiesener Anwendbarkeit sowie<br />

hervorragender Produktionsanlagen. AskBio hat ein solides<br />

Portfolio mit zahlreichen Forschungsprogrammen, die auf seltene<br />

Erkrankungen und große Patientenpopulationen abzielen. Am<br />

weitesten fortgeschritten sind in der Klinik Prüfbehandlungen für<br />

die Parkinson-Krankheit, Morbus Pompe und Herzinsuffizienz.<br />

Gentherapieprogramme für die Huntington-Krankheit und Multisystematrophie<br />

nehmen derzeit Patienten in Erststudien am Menschen<br />

auf.<br />

Vividion betreibt eine führende Chemoproteomik-Plattform,<br />

die auf einer spezifischen Bibliothek basiert, um das volle Potenzial<br />

niedermolekularer Therapien auszuschöpfen. Zwar sind Hunderte<br />

von Proteinen als Auslöser von Krankheiten bekannt, doch nur etwa<br />

10 % dieser Proteine können durch aktuelle Therapien bekämpft<br />

werden. Chemoproteomik-Technologien können eingesetzt werden,<br />

um selektiv auf bisher unzugängliche Proteine zu zielen und<br />

diese zu binden, wodurch die heutigen Grenzen der Arzneimittelverfügbarkeit<br />

wirksam beseitigt werden. Die Stärke von Bayer bei<br />

kleinen Molekülen bietet ein enormes Potenzial für die Nutzung der<br />

Vividion-Plattform. Vividion treibt weiterhin die Weiterentwicklung<br />

einer attraktiven präklinischen Pipeline in den Bereichen Onkologie<br />

und Immunologie voran, wobei das erste Programm im Jahr <strong>2023</strong> in<br />

die Klinik gehen wird.<br />

BAYER AG<br />

D 51373 Leverkusen<br />

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Um diesen großen Stellbereich flexibel abdecken zu können, sind fünf LEWA-Pumpen vom Typ ecodos hygienic in die Anlage integriert, die über<br />

mechanisch angelenkte mehrlagige Sandwich-Sicherheitsmembranen angetrieben werden (Beispiele anderer Anlagen im Bild). (Quelle: BACHEM)<br />

Anspruchsvolle Oligonukleotid-Produktion<br />

40 bis 2.500 l/h: Inline-Verdünnungsanlage<br />

mit Membrandosierpumpen ermöglicht<br />

flexible Puffer-Herstellung bei stark<br />

variierenden Volumenströmen<br />

Von seltenen Krankheiten bis hin zu chronischen Indikationen: Der Bedarf an Medikamenten auf Oligonukleotid-Basis<br />

nimmt stetig zu. Die Hersteller aktiver pharmazeutischer Wirkstoffe (API) sehen sich daher mit der Aufgabe konfrontiert,<br />

die eigenen Produktionsprozesse besser und robuster skalierbar zu machen, ohne dabei Qualitätseinbußen oder Wirtschaftlichkeit<br />

zu riskieren. Um der erhöhten Nachfrage zu begegnen, beliefert der Pumpen- und Anlagenhersteller LEWA<br />

den Pharmazulieferer Bachem mit einer neuen Inline-Verdünnungsanlage für die Ausweitung ihrer Produktionskapazitäten<br />

am Hauptstandort Bubendorf (Schweiz) im bislang größten Produktionsgebäude des Unternehmens. Mit ihr lassen sich<br />

Verdünnungslösungen präzise und flexibel dosieren – mit Volumenströmen von 40 bis zu 2.500 l/h. Diesen großen Stellbereich<br />

benötigt das Schweizer Technologieunternehmen, um eine automatisierte und kontinuierliche Bereitstellung wechselnder<br />

Pufferlösungen während des nachgeschalteten Aufreinigungsprozesses zu gewährleisten. Fünf robuste und für den<br />

Einsatz in Pharma-Anwendungen ausgelegte Membrandosierpumpen vom Typ LEWA ecodos hygienic sorgen dafür, dass<br />

der gesamte Aufreinigungsprozess für die Wirkstoffherstellung absolut zuverlässig und reproduzierbar erfolgt.<br />

Bei der Herstellung von Feinchemikalien für Biopharmazie und<br />

pharmazeutischen Wirkstoffen ist die Aufreinigung im sogenannten<br />

Downstream-Processing von Stoffen durch Chromatographieund<br />

Filtrationsverfahren von entscheidender Bedeutung. Dazu<br />

ist die Herstellung von Pufferlösungen mit hoher Genauigkeit der<br />

Mischverhältnisse entscheidend und die jeweilige Rezeptierung<br />

der einzelnen Lösungen muss sehr variabel sein. Da der Bedarf an<br />

APIs eine steigende globale Nachfrage erfährt, müssen diese Prozessschritte<br />

zunehmend automatisiert und in komplette Produktionslinien<br />

integriert werden. Auf diese Weise lassen sich Lösungen<br />

direkt am Ort der Verwendung und je nach Bedarf an spezifischen<br />

Verdünnungen aus bereitgestellten Konzentraten mischen, sodass<br />

der gesamte Herstellungsprozess bei gleichzeitig reduziertem Platzbedarf<br />

beschleunigt wird. „Eine der größten Herausforderungen bei<br />

der Inline-Verdünnung ist das Aufrechterhalten konstant reproduzierbarer<br />

Qualität des jeweils benötigten Puffers“, weiß Pietro Pettoruto,<br />

Managing Director der LEWA Switzerland AG. Dafür sind,<br />

unter anderem die präzise Kontrolle der Durchflussmengen und der<br />

daraus resultierenden Verdünnungsverhältnisse essenziell. Die eingesetzten<br />

Pumpen müssen dabei hygienegerecht und robust sowie<br />

für den Dauereinsatz ausgelegt sein. Um detailliertes Wissen und<br />

Erfahrung beim hoch genauen Dosieren und Mischen zu nutzen, hat<br />

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Das Schweizer Technologieunternehmen Bachem hat bereits Pumpen<br />

im hygienic-Design vom Pumpenhersteller LEWA im Einsatz.<br />

(Quelle: BACHEM)<br />

Aufgrund der GMP-Umgebung wurden hygienic-Ausführungen<br />

mit durchgängig zertifizierten Konstruktionsmaterialien (FDA, USP)<br />

gewählt, bei denen alle fluidberührten metallischen Teile<br />

elektropoliert sind und eine Oberflächenrauigkeit<br />

von Ra ≤ 0,5 µm besitzen. (Quelle: BACHEM)<br />

Bachem LEWA mit der Bereitstellung einer entsprechenden Anlage<br />

für das neue Produktionsgebäude in Bubendorf beauftragt. Bachem<br />

arbeitet bereits seit vielen Jahren mit LEWA zusammen, die schon<br />

die anderen Standorte mit hygienegerechten Dosierpumpen ausgestattet<br />

haben.<br />

„Bei dem innovativen Anlagenkonzept handelt es sich um eine<br />

kundenspezifische Inline-Verdünnungsanlage, die als Package Unit<br />

(PU) für den Downstream-Prozess in der komplexen Oligonukleotid-Herstellung<br />

konzipiert wurde“, ergänzt Roland Schwab, verantwortlich<br />

für Systeme im Bereich Sales Process Industry & Downstream<br />

bei LEWA. Die Anlage verfügt über jeweils fünf Prozesseingänge<br />

und -ausgänge sowie vier Ableitungen, um ein flexiblen und<br />

fortlaufenden Medientransport zu gewährleisten. Aufgrund spezieller<br />

Kundenanforderungen ist die Anlage für den Einsatz in Ex-Zone<br />

2 ausgelegt. Die Inline-Verdünnungsanlage stellt Pufferlösungen<br />

von hoher Genauigkeit für eine semi-kontinuierliche arbeitende<br />

Chromatographie Anlage bereit.<br />

Patentierte Membrandosierpumpen gewährleisten<br />

hohe Produktionssicherheit<br />

„Da bei der Herstellung der Verdünnungslösungen sehr unterschiedliche<br />

Volumenströme benötigt werden, hat Bachem in seiner Spezifikation<br />

(URS) vorgeschrieben, dass Volumenströme von minimal 40<br />

l/h und maximal 2.500 l/h umsetzbar sind“, bestätigt Pettoruto. Um<br />

diesen großen Stellbereich flexibel abdecken zu können, sind insgesamt<br />

fünf LEWA-Pumpen vom Typ ecodos hygienic in die Anlage<br />

integriert, die über mechanisch angelenkte mehrlagige Sandwich-<br />

Sicherheitsmembranen angetrieben werden. Dadurch wird ausgeschlossen,<br />

dass es zu Kontamination mit z.B. Hydrauliköl kommen<br />

kann. Aufgrund der GMP-Umgebung wurden hygienic-Ausführungen<br />

mit durchgängig zertifizierten Konstruktionsmaterialien (FDA,<br />

USP) gewählt, bei denen alle fluidberührten metallischen Teile<br />

elektropoliert sind und eine Oberflächenrauigkeit von Ra ≤ 0,5 µm<br />

besitzen. Dank des hygienegerechten Designs, das nahezu vollständig<br />

Toträume vermeidet, lassen sich die Pumpen sehr leicht - ohne<br />

vorige Demontage - im CIP-Prozess (cleaning in place) reinigen.<br />

Darüber hinaus wurden Edelstahl 1.4435 mit geringem Deltaferritgehalt<br />

und der sehr korrosionsbeständige Edelstahl 1.4529 (äquivalent<br />

zu AL-6XN) als Werkstoffe verwendet. Dadurch sind die Pumpen<br />

auch für die Förderung von hochkorrosiven und entzündlichen Fluiden<br />

bei der Oligonukleotid-Herstellung langfristig geeignet. Einen<br />

großen Anteil daran hat auch die patentierte vierlagige PTFE-Sandwichmembran:<br />

Sie ist extrem stabil und sorgt dafür, dass selbst im<br />

Fall eines Membranbruches ein Weiterbetrieb möglich und somit<br />

eine hohe Prozesssicherheit gegeben ist. Die eingebaute Membranbruchsignalisierung<br />

meldet sofort im Betrieb eine entsprechende<br />

Störung, ohne dass die weitere Prozesslinie kontaminiert wird. Somit<br />

ist eine Produktionssicherheit gegeben, die im Pumpenbereich<br />

ihresgleichen sucht.<br />

Die Herstellung der Pufferlösungen im chromatographischen<br />

Umfeld erfordert die genaue Einhaltung von Flussmengen der einzelnen<br />

Pumpenstränge. Die Volumenströme werden mit hochgenauen<br />

Massedurchflussmessern ermittelt und über die Drehzahlregelung<br />

der Dosierpumpen exakt auf den spezifizierten Sollwerten<br />

geregelt. Zur Kontrolle der Prozessbedingungen werden zusätzlich<br />

der pH-Wert und die Leitfähigkeit online überwacht.<br />

LEWA als zuverlässiger Expansionspartner<br />

Die beschriebene Inline-Verdünnungsanlage ist nicht das erste Projekt,<br />

das LEWA für das Schweizer Technologieunternehmen realisiert<br />

hat. „Wir sind schon mehrere Jahre Partner von Bachem und<br />

haben unterschiedliche Pumpen nach speziellen Kundenanforderungen<br />

geliefert “, sagt Pettoruto. So arbeiten Chromatografie-Anlagen<br />

an den anderen Standorten bereits mit gleicher bewährter Technik:<br />

LEWA ecodos-Pumpen im hygienic-Design. Für Anwendungen<br />

im klassischen Pharmabereich mit höheren Druckstufen kamen<br />

LEWA ecoflow-Modelle zur Anwendung.<br />

LEWA GmbH<br />

D 71229 Leonberg<br />

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NOVA-Projekt erforscht nächste<br />

Generation antimikrobieller<br />

Beschichtungstechnologien<br />

Pathogenen Mikroorganismen, wie Bakterien, Viren oder Parasiten,<br />

werden schnell übertragen und können so in kürzester Zeit zu<br />

katastrophalen und langfristigen Folgen führen. Das hat uns SARS-<br />

CoV-2, das für die Corona-Pandemie verantwortliche Virus, gezeigt.<br />

Verschärft wird diese Situation durch die zunehmende Antibiotikaresistenz.<br />

Eine mögliche Lösung, damit sich Krankheitserreger<br />

weniger schnell verbreiten, ist eine bessere Oberflächenhygiene in<br />

möglichst vielen Bereichen des täglichen Lebens. Im Projekt Next<br />

Generation BiOactiVe NAnocoatings (NOVA) arbeiten dazu 14 Partner<br />

aus 9 Ländern an marktreifen Lösungen: Wissenschafter:innen<br />

und Industrie-Vertreter:innen erforschen und testen hocheffiziente,<br />

umweltfreundliche und stabile antimikrobielle (antibakterielle, antivirale,<br />

antimykotische) Beschichtungstechnologien, um damit das<br />

Risiko künftiger mikrobieller Infektionen zu verringern.<br />

„Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass Hygiene für unsere Gesundheit<br />

von größter Bedeutung ist. Aber wir können uns nicht ständig<br />

auf eine umfassende chemische Reinigung verlassen. Wir brauchen<br />

neue, hochwirksame Technologien, die von vorneherein sicher<br />

sind“, so Anthonie Stuiver, leitender Wissenschaftler bei AkzoNobel.<br />

In NOVA arbeitet ein interdisziplinäres Forschungsteam daran,<br />

mindestens vier neuartige antimikrobielle Beschichtungen für<br />

häufig berührte Oberflächen in vier spezifischen Anwendungsbereichen<br />

zu entwickeln: öffentliche Räume, medizinische Räume,<br />

Textilien und Touchscreens. Die Entwicklung in jedem dieser Bereiche<br />

wird von einem Industriepartner aus dem Konsortium begleitet:<br />

AkzoNobel, Siemens Healthineers, SPARTHA Medical und<br />

Evonik. In einem ersten Schritt werden dazu konkrete Herausforderungen<br />

und Anwendungsfälle der Industriepartner gesammelt und<br />

als Grundlage für die Entwicklung neuartiger antimikrobieller Beschichtungstechnologien<br />

von den akademischen NOVA-Partnern<br />

verwendet. Zudem nutzen Forscher:innen bei Preste datengestützte<br />

Erkenntnisse, um Formulierungen und Prozesse für antimikrobielle<br />

Beschichtungen zu optimieren und zu beschleunigen. In einem<br />

letzten Schritt sind die Expert:innen für Produktinnovation bei<br />

Dolmen Design and Innovation dafür verantwortlich, dass für jede<br />

endgültige Beschichtung geeignete Applikationswerkzeuge zur Verfügung<br />

stehen.<br />

Gemeinsam mit den Partnern Industrial Microbiological Services<br />

LTD und der Manchester Metropolitan University werden die<br />

antimikrobiellen Materialien geprüft und validiert. Da die derzeitigen<br />

Methoden keine robusten, reproduzierbaren Daten für echte<br />

Bedingungen liefern, arbeitet das NOVA-Team auch an neuen<br />

antibakteriellen, antimykotischen und antiviralen Testmethoden für<br />

echten und praxisnahen Situationen.<br />

Um Informationen über die Sicherheit der Beschichtungsmaterialien<br />

zu erhalten, arbeitet in NOVA ein Team von Forscher:innen<br />

des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme,<br />

Empa, der Universität Ljubljana und Inserm zudem daran, bestehende<br />

Toxizitätsprüfmethoden an die besonderen Anforderungen<br />

von Beschichtungen anzupassen. Daneben liegt der Fokus auf<br />

einem nachhaltigen Produktdesign.<br />

Die im Rahmen von NOVA bereits entstandenen antimikrobiellen<br />

Beschichtungslösungen haben unterschiedliche Eigenschaften:<br />

Die antimikrobiellen Beschichtungen von SPARTHA Medical basieren<br />

auf Kontaktabtötung und bestehen aus einer schichtweisen<br />

Mischung von wasserlöslichen Biopolymeren. Die drei anderen antimikrobiellen<br />

Beschichtungen von Evonik, Fraunhofer-Institut für<br />

Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung und Polymer<br />

Institute SAS hingegen werden durch sichtbares oder künstliches<br />

Licht ausgelöst und basieren auf verschiedenen Arten von Nanopartikeln<br />

mit jeweils unterschiedlichen Wirkungsweisen und antimikrobieller<br />

Aktivität.<br />

Über NOVA<br />

NOVA wird von der <strong>DE</strong>CHEMA Gesellschaft für Chemische Technik<br />

und Biotechnologie e.V. koordiniert. Das Projekt begann am 1. September<br />

2022 und hat eine Laufzeit von vier Jahren. Es wird von der<br />

Europäischen Kommission im Rahmen des Horizon Europe Frameworks,<br />

dem Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und<br />

Innovation (SBFI) und dem UK Research and Innovation (UKRI) mit<br />

rund 7,5 Mio. € finanziert.<br />

<strong>DE</strong>CHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.<br />

D 60486 Frankfurt am Main<br />

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Mit einem modernen Bürogebäude rüstet sich das Unternehmen für die Zukunft<br />

Endress+Hauser erweitert Standort in Gerlingen<br />

Flüssigkeitsanalysetechnik von Endress+Hauser kommt in vielen Bereichen zum Einsatz – etwa wenn Versorger die Sauberkeit<br />

des Trinkwassers sicherstellen müssen oder Pharma-Unternehmen Impfstoffe in hoher Qualität produzieren möchten.<br />

Die Firmengruppe ist ein weltweit führender Anbieter von Mess- und Automatisierungstechnik für Prozess und Labor.<br />

Das kontinuierliche Wachstum wird nun in einem neuen, attraktiven Bürogebäude von Endress+Hauser Liquid Analysis in<br />

Gerlingen sichtbar.<br />

Endress+Hauser investierte rund zehn Millionen Euro in das neue<br />

Gebäude. Es schafft Platz für 150 Mitarbeitende in tätigkeitsspezifisch<br />

möblierten Arbeitswelten und unterstützt damit Kollaboration<br />

und Innovation. Im Erdgeschoss befindet sich ein modernes Media<br />

Lab zur Produktion und Übertragung von Webinaren, Erklärvideos<br />

und audiovisuellen Medien. Im Dachgeschoss mit Blick über das<br />

Gerlinger Umfeld finden Mitarbeitende und Besucher ein inspirierendes<br />

Konferenzzentrum mit aktueller Medientechnik.<br />

Gemeinsam mit Matthias Altendorf, CEO der Endress+Hauser<br />

Gruppe, Dr. h. c. Klaus Endress, dem Präsidenten des Verwaltungsrats,<br />

Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie Mitarbeitenden wurde<br />

das neue Gebäude am Freitag, 7. Juli <strong>2023</strong>, feierlich eingeweiht.<br />

Als Symbol für gute Zusammenarbeit enthüllte Matthias Altendorf<br />

als Geschenk für den Standort ein Wandbild der deutschen Künstlerin<br />

Britta Schmidhauser, das aus mehreren farbigen Rechtecken<br />

aus Schmelzglas besteht. „Würde ein Rechteck fehlen, wäre das Bild<br />

nicht komplett“, sagte der CEO bei der Übergabe des Kunstwerkes.<br />

„Dieser Gedanke ist sehr gut übertragbar auf die verschiedenen<br />

Standorte von Endress+Hauser in aller Welt und gilt auch für alle<br />

Mitarbeitenden.“<br />

Nachhaltige Architektur, attraktive Arbeitsplätze<br />

Mitglied des Executive Boards der Endress+Hauser Gruppe. „Das<br />

Gebäude zeigt seine nachhaltige Ausrichtung nach außen mit einer<br />

automatisiert versorgten Fassadenbegrünung und nach innen mit<br />

zahlreichen Grünwänden und einer hochwertigen und funktionalen<br />

Innenarchitektur, in der Mitarbeitende sich sehr wohl fühlen können.“<br />

Endress+Hauser Liquid Analysis zählt weltweit zu den führenden<br />

Anbietern von Messstellen und Komplettsystemen für die<br />

Flüssigkeitsanalyse. Intelligente Lösungen helfen den Kunden aus<br />

der Umwelt- und Prozessindustrie ihre Anlagen sicher, zuverlässig,<br />

wirtschaftlich und umweltfreundlich zu betreiben. Modernste<br />

Produktionsverfahren gewährleisten durchgängig höchste Qualität.<br />

Zahlreiche internationale Auszeichnungen und Preise belegen die<br />

Innovationskraft von Endress+Hauser Liquid Analysis. Diese stützt<br />

sich auf die Kompetenz von weltweit mehr als 1.300 Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter am Hauptsitz in Gerlingen bei Stuttgart sowie<br />

an den Standorten Waldheim (Sachsen), Groß-Umstadt (Hessen),<br />

Anaheim (Kalifornien, USA), Suzhou (China) und Aurangabad (Indien).<br />

Endress+Hauser AG CH 4153 Reinach BL 1<br />

„Mit diesem attraktiven Gebäude<br />

zeigen wir, dass es uns wichtig ist,<br />

unseren Mitarbeitenden ein attraktiver<br />

Arbeitgeber zu sein“, sagte Dr.<br />

Manfred Jagiella, Geschäftsführer von<br />

Endress+Hauser Liquid Analysis und<br />

Endress+Hauser investierte<br />

rund zehn<br />

Millionen Euro in das<br />

neue Gebäude in<br />

Gerlingen.<br />

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Wie globale Megatrends die mechanische<br />

Verfahrenstechnik verändern – und cool<br />

machen<br />

Was haben die Trendthemen Kreislaufwirtschaft, Batterieproduktion und Pflanzenproteine gemeinsam? Sie fordern die<br />

Kreativität der Verfahrenstechniker heraus und sie folgen den globalen Megatrends Ressourcenknappheit, Mobilität,<br />

Ernährung und Klimaschutz. Wo im vergangenen Jahrzehnt der Fokus auf neuen chemischen Verfahren und digitalen<br />

Technologien lag, schlägt nun die Stunde der mechanischen Verfahrenstechnik.<br />

Der Elektrifizierung von Wirtschaft und Mobilität gehört die Zukunft.<br />

Und eine entscheidende Rolle werden dabei Speichertechnologien<br />

spielen. Doch stellt man Experten die Frage, wo in der<br />

Batterietechnik das größte Innovationspotenzial zu erwarten ist,<br />

dann wird die Antwort die meisten Menschen überraschen: Nicht<br />

in der Chemie und bei neuen Materialien, sondern in der Produktionstechnik.<br />

Während beispielsweise bei Lithium-Ionen-Batterien<br />

auf der Materialseite zusehends ein technologisches Optimum in<br />

Sicht ist, ist die Produktion von Batteriezellen und Batterien noch<br />

längst nicht ausgereift. So hängt die Energiedichte, Lebensdauer<br />

und Leistungsfähigkeit von Batteriezellen generell und vor allem<br />

bei niedrigen Temperaturen entscheidend von der Präzision der<br />

Partikelgrößen und der Formgebung ab. Und obwohl China derzeit<br />

unangefochtener Marktführer bei der Produktion von Batterien für<br />

Elektroautos ist, könnte sich dies in den kommenden Jahren ändern,<br />

wenn neue Player in den USA und in Europa in großer Zahl neue<br />

Batteriefabriken mit neuester Technik bauen.<br />

Der Schlüssel dazu liegt im Produktionsprozess, sind Forscher<br />

vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung,<br />

IPA, überzeugt. Ein wichtiger Faktor sind mechanische Verfahren:<br />

Sie ermöglichen die Produktion und Verarbeitung von Nanomaterialien<br />

und die exakte Fertigung von Elektroden. Die Komplexität<br />

der Batterie-Wertschöpfungskette beginnt bereits bei der<br />

Gewinnung der Rohstoffe durch Bergbau oder chemische Extraktion<br />

– aber richtig knifflig wird der Prozess bei der Verarbeitung der<br />

Materialien: Diese müssen nicht nur in gleichbleibend hoher Qualität<br />

(„Battery Grade“) hergestellt werden, sondern auch in großen<br />

Mengen. Und weil aktive Batteriematerialien toxisch sind, müssen<br />

die Produktionsprozesse zudem auch noch hermetisch dicht sein<br />

(Containment).<br />

Hersteller von Mischern, Dispergierern und Reaktoren haben<br />

sich dem Thema angenommen. Ein Beispiel ist die Weiterentwicklung<br />

von Rohrreaktoren zur Pulversynthese: Ein pulsierender Heißgasstrom<br />

sorgt beispielsweise beim Rohrreaktor von Glatt Ingenieurtechnik<br />

für turbulente Strömungsverhältnisse und ermöglicht es, die<br />

Größe, Oberfläche und Struktur von Partikeln exakt und reproduzierbar<br />

einzustellen. Doch nicht nur in der Reaktionstechnik hat die<br />

Temperaturverteilung einen großen Einfluss auf die Produktqualität.<br />

Weil Anoden- und Kathodenmaterialien oft in Hochtemperaturprozessen<br />

hergestellt werden, kommt es zudem auf die Beheizung,<br />

Strömungsführung und Isolierung der Produktionsmaschinen an.<br />

Ein weiterer Prozessschritt in der Batteriefertigung ist die Beschichtung<br />

der Trägerfolien, auf die das Aktiv-Material aufgebracht<br />

wird. Die Beschichtungsmasse muss dabei besonders homogen<br />

sein, weil Abweichungen in der Partikelgröße oder Viskosität zu<br />

Leistungseinbußen führt. Neue Misch- und Dispergiermaschinen<br />

wie die von Ystral zielen darauf, den Energieeintrag exakt zu kontrollieren<br />

und den Energiebedarf zu minimieren – ein im Hinblick auf<br />

die großen zu verarbeitenden Mengen wichtiges Optimierungsziel.<br />

Kontinuierliche Prozesse erfordern neue Maschinentechnik<br />

Immer interessanter werden kontinuierliche Verfahren: Im Gegensatz<br />

zur klassischen Batch-Produktion steigt mit Konti-Prozessen<br />

die Produktiviät, weil Stillstands- und Reinigungszeiten entfallen.<br />

Zudem ermöglichen kontinuierliche Verfahren eine bessere Kontrolle<br />

über den Produktionsprozess, können einfacher hermetisch<br />

dicht gestaltet werden und erreichen höhere Produktqualitäten. Das<br />

ist vor allem auch dann wichtig, wenn das Produkt sensibel gegenüber<br />

Verunreinigungen ist oder Keimbelastungen vermieden werden<br />

müssen. Außerdem sind kontinuierliche Verfahren einfacher<br />

zu skalieren und führen zu einer höheren Energie- und Kosteneffizienz.<br />

Doch um kontinuierliche Prozesse zu erreichen, müssen mechanische<br />

Verfahren angepasst oder neu entwickelt werden: Ob Mühle,<br />

Mischer, Trockner oder Zentrifuge – die Konstruktion von Konti-<br />

Maschinen folgt anderen Gesetzmäßigkeiten. Das Umdenken mit<br />

der Zielstellung „Konti“ führt bereits zu neuen Konstruktionen. Ein<br />

Beispiel sind die zuletzt von Flottweg entwickelten Düsenseparatoren,<br />

die zur kontinuierlichen Abscheidung von Feststoffen aus Flüssigkeiten<br />

beispielsweise in der Biotechnologie eingesetzt werden.<br />

Im Gegensatz zu klassischen Zentrifugen nutzt die Maschine eine<br />

vergleichsweise leichte Trommel und benötigt dadurch deutlich weniger<br />

Antriebsenergie.<br />

Ein weiteres Beispiel sind kontinuierlich arbeitende Extruder,<br />

die im Recycling von Kunststoffen zum Einsatz kommen. So sorgen<br />

beispielsweise Doppelschneckenextruder von Coperion beim thermischen<br />

Recycling des Kunststoffs Polymethylmethacrylat (PMMA)<br />

für einen hocheffizienten Energieeintrag in die Kunststoffschmelze,<br />

wodurch eine schnelle und energieeffiziente Depolymerisation erreicht<br />

wird.<br />

Kreislaufwirtschaft: Potenziale für chemisches<br />

und mechanisches Recycling<br />

Die Maschinenentwicklung wirft ein Schlaglicht auf den wachsenden<br />

Zukunftsmarkt der Kreislaufwirtschaft: Die Produktion von<br />

Kunststoffen auf Basis von chemischem Recycling ist darin eine<br />

zukunftsweisende Option. Dabei ist die Zerlegung der Polymere in<br />

ihre chemischen Bestandteile nur der letzte Schritt. Viel sinnvoller<br />

ist mit Blick auf die Energiebilanz das mechanische Recycling, das<br />

bislang jedoch häufig daran scheitert, dass Kunststoffabfälle meist<br />

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© iStock_1427146272_Parradee-Kietsirikul<br />

nicht sortenrein sind. Hier sollen künftig digitale Technologien helfen.<br />

So können künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen die<br />

Daten von Kameras und Sensoren an den Sortiermaschinen auswerten<br />

und den Kunststoffabfall – auch mit Hilfe von Robotern – in<br />

verschiedene Fraktionen trennen.<br />

Steigende Recyclingquoten sind ebenfalls eine Herausforderung<br />

für die mechanischen Verfahren: Anlagen stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen.<br />

Weil beispielsweise mechanische Mischer in ihren<br />

Baugrößen limitiert sind und mit den Mengen auch die mechanischen<br />

Kräfte steigen, kommt es im PET-Recycling beim Mischen<br />

von PET-Flakes zu Qualitätsschwankungen. Mischsilos, bei denen<br />

das Schüttgut gleichzeitig aus verschiedenen Höhen abgezogen<br />

wird, sind eine Lösung von Zeppelin Systems, mit der große Mengen<br />

schonend gemischt werden können. Die deutlich höheren Durchsätze<br />

erfordern zudem andere Förderkonzepte.<br />

Spätestens hier wird deutlich, dass sich mechanische Verfahren<br />

meist trotz moderner Auslegungsmethoden wie der numerischen<br />

Strömungsmechanik (CFD), der Modellierung oder Simulationen<br />

nicht vollständig am digitalen Reißbrett planen lassen. Hersteller<br />

von Anlagen und Maschinen investieren deshalb immer häufiger in<br />

eigene Labors und Testanlagen, um das jeweils beste Verfahren für<br />

eine Schüttgutanwendung zu finden. Neue Lösungen entstehen dabei<br />

in enger Zusammenarbeit zwischen Maschinen- und Anlagenlieferanten<br />

und den Anwendern. Dies ist umso wichtiger, weil – wie<br />

das Beispiel der Batterie-Gigafabs zeigt – zunehmend auch bisher<br />

nicht ausgereifte Verfahren und Prozesse in „first-of-its-kind“-Anlagen<br />

in einen großtechnischen Maßstab skaliert werden.<br />

Nachhaltige Lebensmittel erfordern neue Prozesse<br />

Dass gemeinsame Entwicklungsanstrengungen immer wichtiger<br />

werden, gilt auch für die Nahrungsmittelbranche, die sich ebenfalls<br />

in einem Transformationsprozess befindet. Ressourcenschonung<br />

und Nachhaltigkeit sind hier die Megatrends, die den Bedarf nach<br />

neuen Verfahren treiben. Deutlich wird dies zum Beispiel am Trend<br />

zu Fleischalternativen, Pflanzenproteinen und Milch-Ersatzprodukten.<br />

Diese werden in den kommenden Jahrzehnten auch deshalb<br />

immer wichtiger werden, weil die klassische Produktion tierischer<br />

Proteine angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung und<br />

sich ändernden Ernährungsgewohnheiten an ihre Grenzen gelangt.<br />

Auch hier spielen mechanische Verfahren eine zentrale Rolle – vom<br />

Mahlen und Sieben über Zentrifugation, Filtration und Trocknung<br />

bis hin zur Texturierung von Fleischersatz per Extruder. Innovationen<br />

entstehen auch hier durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit<br />

zwischen Lebensmitteltechnologen, Maschinenbauern und<br />

Verfahrenstechnikern.<br />

Ohne Automatisierung und Digitalisierung geht es nicht<br />

Obwohl es unbestritten scheint, dass KI oder maschinelles Lernen<br />

© AdobeStock_196833565_pickup<br />

künftig eine wichtige Rolle in der Prozessindustrie spielen werden,<br />

sind sie nur eine Ausprägung digitaler Technologien, die künftig in<br />

der mechanischen Verfahrenstechnik Nutzen stiften können. Zwei<br />

wesentliche Trends sind der steigende Automatisierungsgrad und<br />

der Bedarf an modularen Anlagen. Die Grundidee: Aus einzelnen<br />

verfahrenstechnischen Grundeinheiten bzw. Modulen aufgebaute<br />

Anlagen ermöglichen es, nicht nur das Engineering zu vereinfachen,<br />

sondern auch die Anlagenkapazität flexibel zu erweitern. Mit der<br />

Auswertung von Prozess- und Sensorinformationen lassen sich zudem<br />

Prozesse kontinuierlich optimieren.<br />

Weil die Verschaltung (Orchestrierung) solcher Module beim<br />

klassischen Ansatz der Prozessautomation einen hohen Engineering-<br />

und Programmieraufwand erzeugt, ist ein Paradigmenwechsel<br />

nötig. Dieser vollzieht sich derzeit mit der Modulautomation. Das<br />

Ziel: Verfahrenstechnische Grundoperationen und Module sollen<br />

künftig einfach und ohne großen Programmieraufwand miteinander<br />

kombiniert werden können. Weil die Module ihre Steuerungslogik<br />

bereits in Form eines Module Type Package (MTP) mitbringen<br />

und über eine standardisierte Schnittstelle verfügen, können<br />

die Funktionen des Moduls vom zentralen Steuerungssystem als<br />

Dienst genutzt werden – und das ohne zusätzlichen Aufwand für<br />

die Steuerungsprogrammierung im Leitsystem. Für die Hersteller<br />

von Maschinen und Anlagen der mechanischen Verfahrenstechnik<br />

ist dies eine Herausforderung – sie müssen sich künftig intensiv mit<br />

Fragen der Digitalisierung, Automatisierung und Steuerungstechnik<br />

auseinandersetzen. Doch vom Nutzen sind immer mehr Anlagenbetreiber<br />

und Maschinenhersteller überzeugt – denn konsequente<br />

Modularisierung rechnet sich angesichts des Fachkräftemangels.<br />

Erste Anbieter, darunter der Anlagenbauer GEA, stellen sich bereits<br />

dieser Herausforderung und bieten neue Package Units mit MTP an.<br />

Fazit: Ob Batterietechnik, Kreislaufwirtschaft oder nachhaltige<br />

Ernährung – die technischen Herausforderungen sind enorm. Mechanische<br />

Verfahren kombiniert mit digitalen Technologien spielen<br />

dabei eine entscheidende Rolle und sind ein zentraler Schlüssel zur<br />

Nachhaltigkeit. Spannende Fragestellungen, sinnstiftende Aufgaben<br />

und das aktive Gestalten einer nachhaltigen Zukunft – an Coolness-Faktoren<br />

fehlt es der mechanischen Verfahrenstechnik nicht.<br />

<strong>DE</strong>CHEMA Ausstellungs-GmbH<br />

D 60486 Frankfurt am Main<br />

© Adobe-<br />

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Sergey-Ryzhov<br />

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ASML beteiligt sich maßgeblich an der zukünftigen hochmodernen Pilotlinie von imec<br />

Imec und ASML unterzeichnen<br />

Memorandum of Understanding (MoU)<br />

zur Förderung von Halbleiterforschung<br />

und nachhaltiger Innovation in Europa<br />

Imec, ein führendes Forschungs- und Innovationszentrum für Nanoelektronik<br />

und digitale Technologien, und ASML Holding N.V.<br />

(ASML), ein führender Ausrüster der Halbleiterindustrie, kündigen<br />

heute an, dass sie ihre Zusammenarbeit während der nächsten Phase<br />

der Entwicklung einer hochmodernen High-Numberical Aperture<br />

(High-NA) Extrem-Ultraviolett (EUV)-Lithographie-Pilotlinie bei<br />

imec intensivieren wollen.<br />

Die Pilotlinie soll den Industriezweigen, die Halbleitertechnologien<br />

verwenden, helfen, die Vorteile der hochentwickelten Halbleitertechnologie<br />

zu begreifen und Zugang zu einer Prototyping-Plattform<br />

zu erhalten, die ihre Innovationen unterstützt. Die Zusammenarbeit<br />

zwischen imec, ASML und anderen Partnern wird die Erforschung<br />

neuartiger Halbleiteranwendungen, die potenzielle Entwicklung<br />

nachhaltiger, wegweisender Fertigungslösungen für Chiphersteller<br />

und Endkunden sowie die Entwicklung fortschrittlicher ganzheitlicher<br />

Patterning-Flows in Zusammenarbeit mit dem Equipmentund<br />

Material-Ökosystem ermöglichen.<br />

Das heute unterzeichnete Memorandum of Understanding umfasst<br />

die Installation und Wartung der gesamten Palette an fortschrittlichen<br />

Lithographie- und Messtechnikausrüstungen von<br />

ASML in der imec-Pilotanlage in Leuven, Belgien, wie z.B. das neueste<br />

Modell 0,55 NA EUV (TWINSCAN EXE:5200), die neuesten<br />

Modelle 0,33 NA EUV (TWINSCAN NXE:3800), DUV Immersion<br />

(TWINSCAN NXT:2100i), Yieldstar optische Messtechnik und HMI<br />

Multi-Beam. Das geplante Engagement stellt einen außerordentlich<br />

hohen Beitrag für die zukunftsweisende Pilotlinie dar.<br />

Diese bahnbrechende neue High-NA-Technologie ist entscheidend<br />

für die Entwicklung leistungsstarker, energieeffizienter Chips,<br />

wie z.B. KI-Systeme der kommenden Generation. Sie ermöglicht<br />

außerdem innovative Deep-Tech-Lösungen, die zur Bewältigung einiger<br />

der größten Herausforderungen unserer Gemeinschaft eingesetzt<br />

werden könnten, z. B. in den Bereichen Healthcare, Ernährung,<br />

Mobilität/Automotive, Klimawandel und nachhaltige Energiesysteme.<br />

Erhebliche Investitionen sind erforderlich, um der Industrie den<br />

Zugang zur High-NA EUV-Lithographie über das Jahr 2025 hinaus<br />

zu sichern und die damit verbundenen F&E-Kapazitäten für fortgeschrittene<br />

Knotenprozesse in Europa zu gewährleisten.<br />

Diese Kooperationsvereinbarung ist der Auftakt für die nächste<br />

Phase der intensiven Zusammenarbeit zwischen ASML und imec<br />

im Bereich High-NA EUV. Die erste Phase der Prozessforschung<br />

wird im gemeinsamen High-NA-Labor von imec und ASML unter<br />

Verwendung des ersten High-NA EUV-Scanners (TWINSCAN<br />

EXE:5000) durchgeführt. Imec und ASML arbeiten mit allen führenden<br />

Chipherstellern und Partnern des Material- und Equipment-<br />

Ökosystems zusammen, um die Technologie für den schnellstmöglichen<br />

Einsatz in der Großserienfertigung vorzubereiten. In der<br />

nächsten Phase werden diese Aktivitäten in der Pilotlinie von imec<br />

in Leuven (Belgien) mit dem High-NA EUV-Scanner der neuesten<br />

Generation (TWINSCAN EXE:5200) ausgeweitet.<br />

Die Pläne für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen den<br />

beiden Halbleiterspezialisten auf dem Gebiet der Lithographie und<br />

der Messtechnik sind Teil der ehrgeizigen Pläne der Europäischen<br />

Kommission und ihrer Mitgliedsstaaten (Chips Act, IPCEI), die darauf<br />

abzielen, die Innovation zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen<br />

zu steigern. Ein Teil der Zusammenarbeit zwischen<br />

imec und ASML ist daher in einem IPCEI-Antrag festgeschrieben,<br />

der derzeit von der niederländischen Regierung begutachtet wird.<br />

„ASML engagiert sich stark in der hochmodernen Pilotfabrik<br />

von imec, um die Halbleiterforschung und nachhaltige Innovation<br />

in Europa zu unterstützen. Mit der raschen Ausbreitung der künstlichen<br />

Intelligenz (KI) auf Gebiete wie die Sprachverarbeitung,<br />

Computer Vision und autonome Systeme nimmt die Komplexität<br />

der Aufgaben zu. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, Chiptechnologien<br />

zu entwickeln, die diese Rechenanforderungen erfüllen<br />

können, ohne die kostbaren (Energie-)Ressourcen unseres Planeten<br />

zu erschöpfen“, erklärt Peter Wennink, President und Chief<br />

Executive Officer von ASML.<br />

„Dieses Engagement von ASML, das auf über 30 Jahren erfolgreicher<br />

Zusammenarbeit beruht, ist ein starkes Signal für unser<br />

unermüdliches Engagement, den Fortschritt der Sub-Nanometer-<br />

Chiptechnologie voranzutreiben“, ergänzt Luc Van den hove, President<br />

und Chief Executive Officer von imec. „Diese Zusammenarbeit<br />

ist ein Beweis für die Stärke, die in der Einigkeit innerhalb der<br />

Chipindustrie liegt. Mit diesen Projekten können wir zwar zunächst<br />

unsere regionalen Stärken stärken, aber sie ebnen auch den Weg für<br />

eine künftige globale Zusammenarbeit, bei der Partner weltweit von<br />

lokalen Durchbrüchen profitieren können. Durch diese gemeinsamen<br />

Anstrengungen können wir die Innovation wirklich beschleunigen<br />

und die Halbleiterindustrie zu neuen Höhen führen.“<br />

IMEC Belgium<br />

BL 3001 Leuven<br />

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Firmengruppe bündelt im Freiburger Innovationszentrum FRIZ mehrere Teams<br />

für die Sensor- und Software-Entwicklung<br />

Endress+Hauser eröffnet Innovations-Cluster<br />

Endress+Hauser hat die neuen Räume im Freiburger Innovationszentrum FRIZ eingeweiht. Dort sind mehr als 70 Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter der auf Messtechnik spezialisierten Schweizer Firmengruppe mit der Entwicklung neuer Sensor-<br />

Technologien und Software-Lösungen befasst. Die verschiedenen Teams arbeiten eng vernetzt und sind eingebettet in ein<br />

innovatives Umfeld aus Forschungsinstituten, Start-ups und anderen Unternehmen.<br />

Das FRIZ ist auf dem Gelände der Technischen Fakultät der Universität<br />

Freiburg angesiedelt. Der Gebäudekomplex, 2022 nach zwei<br />

Jahren Bauzeit fertiggestellt, bietet mehr als 12.000 Quadratmeter<br />

Platz für moderne und flexible Büros und Labore. Endress+Hauser<br />

ist der größte Mieter und nutzt aktuell rund 2.400 Quadratmeter<br />

Bürofläche auf zwei Etagen sowie rund 1.000 Quadratmeter im Erdgeschoss,<br />

wo chemische und biologische Labors sowie Reinräume<br />

untergebracht sind.<br />

Verschiedene Disziplinen und Technologien<br />

Das Unternehmen führt im FRIZ sechs Einheiten zusammen, die<br />

bislang über die Stadt verteilt waren. Gemeinsam vereinen sie ein<br />

weites Spektrum an Disziplinen und Technologien: Ein Team arbeitet<br />

an Lösungen für das industrielle Internet der Dinge, etwa zur intelligenten<br />

Verbindung von Software und Sensorik; ein anderes an<br />

optischer Analysetechnik, mit der sich beispielsweise Gärprozesse<br />

überwachen lässt. Ein drittes Team befasst sich mit der Sensor- und<br />

Messtechnik der Zukunft, darunter der Ersatz des menschlichen Geruchssinns.<br />

Jobst Technologies, ein Teil der Schweizer Tochterfirma Innovative<br />

Sensor Technology IST, entwickelt, produziert und vertreibt<br />

Biosensoren. Endress+Hauser BioSense, ein Joint Venture mit der<br />

Hahn-Schickard-Gesellschaft, ist auf schnelle molekulare Vor-<br />

Ort-Analysen spezialisiert, die etwa in der Lebensmittelindustrie<br />

eingesetzt werden können. Um Innovationen vor Nachahmern zu<br />

schützen, ist auch ein kleines Team von Patentspezialisten auf dem<br />

Campus präsent.<br />

Arbeit an der Messtechnik von Morgen<br />

CEO Matthias Altendorf sieht den neuen Standort als „Nährboden<br />

für die Messtechnik von Morgen“. Die verschiedenen Disziplinen<br />

auf dem Campus könnten sich gegenseitig ergänzen und anregen;<br />

die Nähe zur Forschung sorge für zusätzliche Impulse. „Innovation<br />

entsteht häufig an den Schnittstellen – dort, wo wir mit Partnern aus<br />

Wissenschaft und Wirtschaft in Austausch treten. Indem wir uns<br />

gegenüber der Universität und ihren Instituten, Forschungseinrichtungen,<br />

Ausgründungen und anderen Unternehmen öffnen, vermehren<br />

wir die Berührungspunkte.“<br />

Die Einweihung des neuen Innovations-Clusters feierte Endress+Hauser<br />

mit zahlreichen Gästen, den Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeitern des Standorts sowie Vertreterinnen und Vertretern aus<br />

Gesellschafterfamilie und Unternehmensgruppe. Die neuen Räume<br />

im FRIZ ziert künftig ein Werk der Glaskünstlerin Britta Schmidhauser,<br />

das die Arbeitsgebiete der verschiedenen Endress+Hauser<br />

Einheiten symbolisch in Freiburg verortet. Eine Sommerparty in<br />

lockerer Atmosphäre rundete den Anlass ab, musikalisch umrahmt<br />

auch von der Campus-Band „Transistors“.<br />

Endress+Hauser AG<br />

CH 4153 Reinach BL 1<br />

Im Bild (von links): Dr. Mirko Lehmann (Geschäftsführer Endress+Hauser Flow), Hans-Jürgen<br />

Huber (Geschäftsführer Endress+Hauser Digital Solutions Deutschland), Dr. h. c. Klaus Endress<br />

(Verwaltungsratspräsident der Endress+Hauser Gruppe), Stefan Breiter (Finanzbürgermeister<br />

der Stadt Freiburg) sowie Matthias Altendorf (CEO der Endress+Hauser Gruppe).<br />

Mehr als 70 Mitarbeitende von Endress+Hauser<br />

arbeiten im Freiburger Innovationszentrum<br />

FRIZ an neuen Sensor- und Messtechnologien.<br />

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automatica demonstriert eindrucksvoll die Dynamik der Branche.<br />

automatica demonstriert<br />

eindrucksvoll die Dynamik der Branche<br />

– 40.000 Besucher<br />

– Themenführerschaft durch Rahmenprogramm bestätigt<br />

– Begeisterte Aussteller und Besucher<br />

Arbeitswelt und Gesellschaft stehen in den kommenden Jahren vor einem massiven Umbruch. Welche Lösungsansätze in<br />

diesem Zusammenhang intelligente Automation und Robotik bieten, zeigte die Leitmesse automatica vom 27. bis zum 30.<br />

Juni <strong>2023</strong> in München. Ein fulminantes Comeback nach nur einem Jahr: 40.000 Besucher aus rund 88 Nationen, 650 Aussteller<br />

aus 34 Ländern und ein mitreißendes Rahmenprogramm. Die Parallelität mit LASER World of PHOTONICS und<br />

World of QUANTUM erwies sich zudem für viele Teilnehmer als relevanter Mehrwert.<br />

Nach vier Tagen Messelaufzeit ziehen die beiden Messechefs Reinhard<br />

Pfeiffer und Stefan Rummel eine positive Bilanz: „Die automatica<br />

hat erneut ihre große Innovationskraft unter Beweis gestellt. Mit<br />

zukunftsweisenden Lösungen zeigten die teilnehmenden Unternehmen<br />

konkret, wie unter anderem das Thema Fachkräftemangel<br />

kompensiert werden kann. Durch das erfolgreiche Zusammenspiel<br />

mit den parallel stattfindenden Veranstaltungen LASER World of<br />

PHOTONICS sowie World of QUANTUM stärkt München darüber<br />

hinaus seine Position als führender Technologiestandort.“<br />

Projektleiterin Anja Schneider ergänzt: „Die automatica unterstreicht<br />

mit diesem Top-Ergebnis ihren Stellenwert als führende<br />

Leitmesse für intelligente Automation und Robotik: tolle Atmosphäre,<br />

neue Player, klare Themenführerschaft – und das alles bei nur<br />

zwölf Monaten Vorlauf.“<br />

Aussteller vergeben Bestnoten<br />

Ausstellerseitig erhält die automatica ein hervorragendes Gesamtzeugnis.<br />

In der Befragung durch das Meinungsforschungsinstitut<br />

Gelszus bewerteten 94 Prozent der Aussteller die Messe mit ausgezeichnet<br />

bis gut. Besonders gelobt wird die Qualität der Besucher<br />

(91 Prozent) und der gestiegene Anteil an Neukunden (85 Prozent).<br />

Diese Meinung teilt auch Frank Konrad, Vorsitzender VDMA<br />

Fachverband Automation + Robotik, CEO HAHN Automation: „Die<br />

automatica ist bereits seit fast 20 Jahren die wichtigste Messe für uns<br />

als Automatisierungsunternehmen. Nach einem etwas verhaltenen<br />

Comeback nach Corona im letzten Jahr, wurden dieses Jahr wieder<br />

höhere Besucherzahlen erreicht, was sich für uns als Aussteller positiv<br />

widerspiegelte. Wir konnten viele gute Gespräche führen und<br />

intensiv Kontakte pflegen.“<br />

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Zustimmung erhält Frank Konrad von Kai Udo Modrich, Head<br />

of Inline Inspection & Metrology ZEISS Industrial Quality Solutions:<br />

„Die diesjährige automatica hat getreu ihres Anspruchs als Weltleitmesse<br />

für die Robotik und Automation die Themen für die Smart<br />

Factories der Zukunft auf den Punkt gebracht.“<br />

Ebenfalls zufrieden äußert sich Marc Segura, President ABB Robotics:<br />

„Robotik und KI sind Schlüsseltechnologien für ein erfolgreiches<br />

Jahrzehnt der Transformation. Umso wichtiger ist die automatica<br />

als Leitmesse und Trendbarometer für Unternehmen, die<br />

ihre Fertigung und Logistik fit für die Zukunft machen wollen – also<br />

flexibel, vernetzt und nachhaltig.“<br />

Neben den etablierten Key Playern beteiligte sich in diesem Jahr<br />

erstmals die Google Tochter intrinsic an der automatica. Henrike<br />

Neulen, Account Executive, erläutert, warum das Alphabet-Unternehmen<br />

für die erste Messeteilnahme der Firmengeschichte die<br />

automatica wählte: „Unser Ziel ist es, Robotik sowohl für Anbieter als<br />

auch Anwender einfacher und zugänglicher zu gestalten. Die automatica<br />

ist deshalb für uns die richtige Umgebung, um uns als Unternehmen<br />

und unsere Produkte erstmals live einem breiten internationalen<br />

Publikum vorzustellen.“<br />

Große Zufriedenheit bei Besuchern<br />

Die Top-Ten-Besucherländer nach Deutschland waren Österreich,<br />

Italien, Schweiz, Tschechien, Südkorea, China, Polen, Niederlande,<br />

Slowenien und USA. Der Anteil internationaler Besucher lag bei 33<br />

Prozent.<br />

Die automatica <strong>2023</strong> begeisterte die Besucher. So bewerteten 98<br />

Prozent der Befragten die Messe mit „ausgezeichnet“ bis „gut“. Darüber<br />

lobten 97 Prozent der Besucher die Präsenz der Marktführer,<br />

95 Prozent bestätigten den Leitmessecharakter der automatica. 65<br />

Prozent der Besucher blicken optimistisch in die Zukunft und gehen<br />

davon aus, dass die Bedeutung der automatica sogar noch weiter<br />

steigen wird.<br />

Joachim Stieler, Geschäftsführer Stieler Technologie- & Marketingberatung<br />

formulierte seinerseits: „Die beste automatica bisher!<br />

Macht Lust auf Zukunft!“<br />

Trendthemen unterstreichen Innovationskraft der automatica<br />

Während Roboter in der Vergangenheit noch oft als vermeintliche<br />

Gefahr für Arbeitsplätze angesehen wurden, haben sie sich mittlerweile<br />

zum Hoffnungsträger gegen den allgegenwärtigen Fachkräftemangel<br />

entwickelt. Ein Beispiel hierfür ist der Backroboter am Stand<br />

von FANUC, der monotone Arbeitsschritte in Großbäckereien oder<br />

Supermärkten automatisieren soll. Aus Sicht von Marketingleiter<br />

Nils Terstegen handelt es sich beim Branchentreff in München um<br />

einen Pflichttermin: „Für uns ist die automatica die wichtigste Messe<br />

im Bereich Roboter, die wir in Europa und auch weltweit haben.<br />

Wir nutzen die automatica regelmäßig, um Neuigkeiten mitzubringen.“<br />

Darüber hinaus ist die Automatisierung ein entscheidender Hebel,<br />

um den CO2 -Ausstoß in der Produktion zu reduzieren. Montage-<br />

und Handhabungstechnik bergen verschiedene Ansätze für<br />

Recycling und Kreislaufwirtschaft. „Nachhaltiges Wirtschaften gehört<br />

zu den drängendsten Aufgaben unserer Zeit. Softwaregestützte<br />

Simulation trägt dazu bei, komplexe Automatisierungs-Lösungen<br />

bereits vor Inbetriebnahme effizient zu planen und zu optimieren“,<br />

sagt Wilfried Eberhardt, Chief Marketing Officer von KUKA. „Die<br />

automatica war für uns einmal mehr ideales Schaufenster, um unsere<br />

neuesten Ansätze einer attraktiven Zielgruppe zu präsentieren.<br />

Darüber hinaus war Künstliche Intelligenz ebenfalls das bestimmende<br />

Thema an den vier Messetagen. Das liegt in erster Linie am<br />

hohen Tempo der Entwicklung in diesem Bereich, die eine neue Ära<br />

der Automation einläutet. Zu den Newcomern und gleichzeitig Vorreitern<br />

bei Künstlicher Intelligenz zählt das Unternehmen NEURA.<br />

Dazu Arne Nordmann, Head of Engineering: „Die automatica ist in<br />

der Robotik so etwas wie die Champions League. Hier wird das ausgestellt,<br />

was die Robotik gerade ausmacht. Da wollen wir mit unseren<br />

Technologien dabei sein, mit all unseren Partnern im Gespräch<br />

bleiben und lernen, wo die Entwicklung hingeht.“<br />

Rahmenprogramm setzt neue Maßstäbe<br />

Zusätzlich zum Ausstellungsbereich der sechs Messehallen hatten<br />

Besucher auch in diesem Jahr die Möglichkeit, ihr Wissen in einem<br />

umfangreichen Rahmenprogramm aus Foren und Sonderschauen<br />

zu erweitern. Zu den Highlights zählten unter anderem die Showcases<br />

„Service Robot City“ und „Mobile Robots in Production“.<br />

Klaus Kluger, Mitorganisator der Sonderschau „Mobile Robots<br />

in Production“, zeigt sich sehr zufrieden: „Mobile Robotik wird die<br />

Produktion und Intralogistik in den nächsten Jahren massiv verändern.<br />

Das Mesh-up auf der diesjährigen automatica hat eindrucksvoll<br />

gezeigt, wie Dank VDA 5050 und einer einheitlichen Leitsteuerung<br />

die interoperable Produktionslogistik der Zukunft mit AMR’s<br />

unterschiedlicher Hersteller aussehen kann.“<br />

Für Thomas Hähn, CEO United Robotics Group, besitzt die Sonderschau<br />

Service Robot City großes Potential: „Wir freuen uns, dass<br />

Unternehmen und Start-ups aus der Service Robotik auf der diesjährigen<br />

automatica deutlich stärker repräsentiert sind als in der<br />

Vergangenheit. Für die Zukunft kann eine noch größere Verzahnung<br />

von Start-ups und gestandenen Unternehmen die Entwicklungen<br />

beschleunigen. An guten Ideen und Innovationen mangelt es definitiv<br />

nicht.“<br />

munich_i Hightech-Summit<br />

– Think Tank für Künstliche Intelligenz<br />

Mit der nunmehr dritten Ausgabe im Rahmen der automatica hat<br />

sich die Hightech-Plattform munich_i als führendes Format für Robotik<br />

und KI etabliert. Das Munich Institute of Robotics and Machine<br />

Intelligence (MIRMI) der Technischen Universität München<br />

gab auch in diesem Jahr Orientierung auf dem Gebiet Künstliche<br />

Intelligenz und Robotik und setzte diese Entwicklungen gleichzeitig<br />

in den ethisch-gesellschaftlichen Kontext. „Der Hightech-Summit<br />

war auch dieses Jahr wieder ein absolutes Highlight. Gemeinsam mit<br />

faszinierenden Pionieren aus Industrie, Wissenschaft und Start-ups<br />

haben wir einen Blick in die Zukunft geworfen und mit unseren Gästen<br />

aus der Politik diskutiert, wie wir diese gestalten wollen“, fasst<br />

munich_i Direktor Prof. Sami Haddadin zusammen.<br />

Prof. Alena Buyx, ebenfalls munich_i Direktorin, fügt hinzu: „munich_i<br />

hat erneut gezeigt, dass die Zukunft bereits heute in unseren<br />

Händen liegt und schafft die notwendige Diskussionsplattform zwischen<br />

den Impulsgebern aus der Wissenschaft sowie der Politik und<br />

Wirtschaft zur Frage, wie wir die Zukunft bestmöglich gestalten können.“<br />

munich_i besteht aus dem Hightech-Summit, der Robotik- und<br />

KI-Sonderschau AI.Society sowie dem hybriden Robotik-Wettbewerb<br />

Robothon®.<br />

Die nächste automatica findet von 24. bis 27. Juni 2025 erneut<br />

parallel zur LASER World of PHOTONICS – Weltleitmesse und<br />

Kongress für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Photonik<br />

– sowie der World of QUANTUM in München statt.<br />

Messe München GmbH<br />

D 81823 München<br />

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ENGEL auf der Plast <strong>2023</strong> in Mailand<br />

Spritzgießen: Intelligenter,<br />

effizienter, umweltfreundlicher<br />

Vom 05. bis 08. September zeigt ENGEL bei der Plast <strong>2023</strong> in Mailand, Italien, anhand zahlreicher hochinnovativer<br />

Anwendungen und integrierter Lösungen, wie Spritzgießen smarter, effizienter und nachhaltiger gestaltet werden kann.<br />

Zugunsten einer ressourcenschonenden und flexiblen Produktion.<br />

Stetige Innovation – unter diesem Motto präsentiert ENGEL Italia<br />

Technologien, mit denen Spritzgießer ihre Produktionen wettbewerbsfähig<br />

gestalten können. Wesentliche Säulen sind das Heben<br />

von Einsparungspotentialen beim Energieverbrauch, die Digitalisierung<br />

von Prozessen und die Chancen, die eine Kreislaufwirtschaft<br />

eröffnet. Genau hier setzen die Lösungen von ENGEL an.<br />

Der Messestand zeigt mit den ausgestellten Exponaten eine große<br />

Bandbreite an Lösungen für unterschiedliche Branchen und Anforderungen.<br />

An den Expert Cornern finden interessierte Besucher<br />

darüber hinaus Informationen, wie komplexe Produktionsprozesse<br />

– unabhängig vom konkreten Anwendungsbereich – vereinfacht<br />

werden können: von der Automobilindustrie bis zum technischen<br />

Spritzguss, von der Verpackung bis zur Medizintechnik gibt ENGEL<br />

Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft.<br />

Alles im Griff mit intelligenten Assistenzsystemen<br />

Die kontinuierliche Optimierung von Spritzgießprozessen<br />

beruht mehr denn je auf maschinellem Lernen.<br />

Intelligente Assistenzsysteme, die auf Big Data basieren,<br />

erlauben ein proaktives Prozessmanagement mit<br />

dem Ziel, die Effizienz kontinuierlich zu optimieren.<br />

ENGEL erweitert dazu stetig die intelligenten Assistenten der iQ<br />

Produktreihe, die unter dem Begriff inject 4.0 läuft. Dabei handelt es<br />

sich um Softwarelösungen, die es dem Maschinenbediener über den<br />

gesamten Produktlebenszyklus hinweg ermöglichen, die Prozess-,<br />

als auch Produktqualität mit wenigen Klicks zu optimieren.<br />

Auf einer Produktionszelle mit einer elektrischen e-mac 265/80<br />

Spritzgießmaschine werden sämtliche iQ Assistenzsysteme live gezeigt.<br />

Die Anlage ist mit einem 4-Kavitäten Werkzeug für die Herstellung<br />

von PBT-Autosteckverbindern ausgestattet. Das Schussgewicht<br />

beträgt 28 Gramm, der Energieverbrauch liegt bei lediglich<br />

0,8 kWh pro Kilogramm verarbeitetem Material. Die Entnahme der<br />

Teile aus dem Werkzeug und das Positionieren auf dem Förderband<br />

übernimmt der ENGEL viper 4, der neuste Zugang im Linearroboterportfolio.<br />

Zur hohen Energieeffizienz trägt neben dem vollelektrischen<br />

Antrieb vor allem die Temperierung bei – im Vollbetrieb können damit<br />

jährlich 4.000kWh eingespart werden.<br />

Die wartungsfreien Temperierwasserverteiler e-flomo überwachen<br />

Durchfluss, Druck, Temperatur und Temperaturdifferenz. Sie<br />

helfen, Störfaktoren auszuschließen, um eine durchgehend hohe<br />

Teilequalität zu sichern.<br />

Auf Basis der von e-flomo ermittelten Messwerte regelt iQ flow<br />

Die auf der Plast ausgestellte ENGEL e-mac zeigt, wie es danke Digitalisierung möglich ist, den Energieverbrauch um bis zu 67 % zu senken, ohne<br />

dabei Kompromisse bei Präzision und Reproduzierbarkeit einzugehen. (Foto: Engel)<br />

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control, das Assistenzsystem, das ENGEL gezielt für die Optimierung<br />

der Temperierprozesse entwickelt hat, wahlweise die Durchflussmenge<br />

oder die Temperaturdifferenz in allen Einzelkreisen<br />

aktiv aus. So bleiben auch bei Schwankungen im System die thermischen<br />

Verhältnisse konstant. Das Ergebnis ist eine sehr hohe Reproduzierbarkeit<br />

und zudem ein minimaler Kühlwasser- und Energieverbrauch.<br />

Temperiergeräte vom Typ e-temp sind über OPC UA in<br />

die CC300 Steuerung der Spritzgießmaschine integriert. Auf diese<br />

Weise wird die Drehzahl der Temperierwasserpumpen automatisch<br />

dem tatsächlichen Bedarf angepasst, was sich direkt auf die Energiebilanz<br />

auswirkt.<br />

Tempowechsel beim Verpacken<br />

Neben der Einsparung von Energie ist die Verarbeitung von Rezyklat<br />

ein weiterer wichtiger Pfeiler der Nachhaltigkeitsstrategie, die<br />

ENGEL im Sinne der Kunden verfolgt. Ein Beispiel dafür ist die in<br />

Zusammenarbeit mit der Alpla Group, Brink und IPB Printing entwickelte<br />

Anwendung, die es ermöglicht, Post-Consumer-rPET-Behälter<br />

in einem einzigen Schritt, d.h. ohne den Einsatz von Preforms,<br />

zu produzieren. Mit einer Wandstärke von 0,32 mm stehen die 125 ml<br />

runden Klarsichtbehälter stellvertretend für viele Lebensmittelverpackungen.<br />

Sie sind dank des in die Form integrierten IML-Etiketts<br />

bereits beim Verlassen der Produktionszelle abfüllbereit.<br />

Herzstück der Produktionszelle ist eine ENGEL e speed 280/50<br />

Spritzgießmaschine. Die Hybridmaschine mit elektrischer Schließund<br />

hydraulischer Spritzeinheit wurde von ENGEL gezielt für die<br />

hohen Leistungsanforderungen im Dünnwandspritzguss entwickelt.<br />

Die High-Performance-Spritzeinheit erreicht bei der Verarbeitung<br />

kleiner Schussgewichte und extremen Wandstärke-Fließwegverhältnissen<br />

Einspritzgeschwindigkeit von bis zu 1400 mm pro Sekunde<br />

bei maximalen Spritzdrücken von bis zu 2600 bar. Sie ist damit<br />

eine der weltweit dynamischsten Spritzeinheiten am Markt.<br />

Für die Verarbeitung von rPET kombiniert ENGEL das neue<br />

Spritzaggregat mit einer gezielt auf die Rezyklat-Verarbeitung abgestimmten<br />

Plastifiziereinheit aus der hauseigenen Entwicklung und<br />

Produktion. Beim Plastifizieren und Einspritzen wird die Viskosität<br />

des PET für den Dünnwandspritzguss eingestellt. Die ENGEL e-<br />

speed ermöglicht die Verarbeitung von beliebigen Rezyklatanteilen<br />

bis hin zu einhundertprozentigem rPET. Darüber hinaus können<br />

mit dem verwendeten Werkzeug verschiedene Arten von IML-Etiketten<br />

verarbeitet werden. Damit sind Verarbeiter in der Lage, sich<br />

an globale Trends anzupassen und unterschiedliche regulatorische<br />

Empfehlungen zu berücksichtigen.<br />

Präzision und Effizienz bei Flüssigsilikon<br />

Auf einer vollautomatisierten High-End-Produktionszelle stellt EN-<br />

GEL Schirmventile aus Flüssigsilikon her. Durch die perfekte Integration<br />

von Spritzgießmaschine, Peripherie, Automatisierung und digitalen<br />

Lösungen verbindet sich eine einwandfreie Qualität mit hoher<br />

Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Schirmventile werden vielfältig<br />

eingesetzt – von der Automobilindustrie über die Medizintechnik<br />

bis hin zu Verpackungen. Die Anforderungen an die Präzision und<br />

damit an die Prozesskonsistenz sind dabei stets hoch, denn bei den<br />

Kleinbauteilen ist die Präzision sicherheitsrelevant.<br />

Die Produktionszelle am Messestand von ENGEL schöpft das<br />

Qualitäts- und Effizienzpotenzial optimal aus. Sie kombiniert eine<br />

e-victory Spritzgießmaschine und digitale Assistenz mit der innovativen<br />

Werkzeug- und Dosiertechnik von NEXUS. Produziert wird in<br />

einem 64-fach-Werkzeug vollständig automatisiert mit einem EN-<br />

GEL easix Knickarmroboter und einem integrierten Vision-Control-<br />

System für die 100-Prozent-Qualitätskontrolle.<br />

Mit holmloser servohydraulischer Schließ- und elektrischer<br />

Spritzeinheit sind die Spritzgießmaschinen der ENGEL e-victory<br />

Baureihe prädestiniert für Präzisionsanwendungen mit LSR. Die<br />

elektrische Spritzeinheit sichert ein hochpräzises Einspritzen. Einzigartig<br />

sind die sehr gute Zugänglichkeit und das Platzangebot im<br />

Werkzeugbereich der holmlosen Spritzgießmaschine. Beim Einsatz<br />

von Mehrkavitätenwerkzeugen können oft kleinere Maschinen eingesetzt<br />

werden, als es die Werkzeuggröße herkömmlich erfordern<br />

würde. Dies hält sowohl die Investitions- als auch die Betriebskosten<br />

niedrig. Die bewegliche Aufspannplatte folgt während des<br />

Schließkraftaufbaus exakt dem Werkzeug, womit eine herausragende<br />

Plattenparallelität erreicht wird. Die patentierten Force Divider<br />

sorgen dafür, dass die Schließkraft gleichmäßig über die gesamte<br />

Aufspannfläche verteilt wird.<br />

Der ENGEL easix Knickarmroboter sichert seitens der Automatisierung<br />

eine optimale Flächenausnutzung und benötigt auch<br />

nach oben nur wenig Platz. Er verbindet die Spritzgießmaschine mit<br />

der kamerabasierten Qualitätskontrolle und der Austaktstation und<br />

passt sich flexibel an, wenn nachträglich weitere dem Spritzgießprozess<br />

vor- oder nachgelagerte Prozesseinheiten integriert werden<br />

sollen.<br />

Wenn das Rohmaterial Chargenschwankungen unterliegt oder<br />

sich die Umgebungsbedingungen, zum Beispiel wetterbedingt, verändern,<br />

spielt die Digitalisierung ihre Trümpfe aus. Ausgerüstet mit<br />

dem intelligenten Assistenzsystem iQ weight control aus dem inject<br />

4.0 Programm von ENGEL analysiert die Spritzgießmaschine kontinuierlich<br />

das Einspritzprofil und justiert bei Abweichungen vom<br />

Referenzzyklus die qualitätsrelevanten Prozessparameter noch im<br />

selben Zyklus nach.<br />

Bedürfnisse der Märkte antizipieren<br />

Die Kombination aus 64-Kavitäten-Werkzeug, der holmlosen e-victory<br />

und dem iQ process observer sowie der kompakten Automatisierung<br />

bringt die Massenproduktion von Flüssigsilikon-Schirmventilen auf ein<br />

neues Effizienzniveau. (Foto: Engel)<br />

Neben den erwähnten Exponaten finden die Besucher weitere innovative<br />

Anwendungen, die den Megatrends aus der Automobil-,<br />

Medizin- und Verpackungsindustrie, als auch im Bereich technischen<br />

Spritzguss Rechnung tragen. Die Bedürfnisse der Märkte zu<br />

antizipieren, ist eine tägliche Herausforderung. Gemeinsam mit<br />

Kunden und Partnern stellt sich ENGEL dieser Herausforderung,<br />

denn Zusammenarbeit ist die Basis für nachhaltigen Erfolg.<br />

ENGEL AUSTRIA GmbH<br />

A 4311 Schwertberg<br />

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Fakuma <strong>2023</strong>: Wertstoff<br />

Kunststoff im Fokus<br />

Mit Spannung und Vorfreude blickt die Branche auf die 28. Fakuma, internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung,<br />

vom 17. bis 21. Oktober <strong>2023</strong> in Friedrichshafen. Die weltweit führende Fachmesse für das Spritzgießen setzt sowohl neue<br />

Leistungsmarken in Sachen Extrusionstechnik, Thermoformen und 3D-Printing als auch für die Kreislaufwirtschaft. Rund<br />

40 Prozent der Aussteller werden aus dem Ausland kommen.<br />

Der Wertstoff Kunststoff ist im täglichen Leben – im Privaten, in der<br />

Wirtschaft und in der Technik – nicht wegzudenken. Unzählige Produkte<br />

sowohl im Konsum- als auch im Industriebereich sind ohne<br />

Kunststoff gar nicht möglich. Kunststoffherstellende und kunststoffverarbeitende<br />

Unternehmen setzen deshalb auf hochwertige<br />

und langlebige Hightech-Lösungen für unterschiedlichste Branchen<br />

– etwa für die Energiegewinnung bei Solarmodulen, für Komponenten<br />

der E-Mobility, für das Bauwesen, die Verpackungsindustrie,<br />

für technische Komponente, für den Leichtbau und die Fahrzeugproduktion,<br />

für die Medizintechnik sowie für die Einrichtungsbranche.<br />

Zugleich ist das Themenfeld Kunststoff eine Herausforderung<br />

hinsichtlich Ressourcenverbrauch und Wiederverwendung.<br />

„Auf der Agenda vieler Fakuma-Aussteller stehen weiterentwickelte<br />

Maschinen zur Herstellung und Weiterverwendung der Kunststoffe,<br />

optimierte Prozesse bei der Herstellung und Verarbeitung, verbesserte<br />

Materialien, neu designte Produkte und zukunftsweisende<br />

Geschäftsmodelle“, informiert Annemarie Schur, Fakuma-Projektleiterin<br />

beim Messeveranstalter P. E. Schall.“ „Eine funktionierende<br />

Kreislaufwirtschaft, ein verstärkter Ressourcenschutz, eine verbesserte<br />

Umweltverträglichkeit und eine echte Nachhaltigkeit sind<br />

daher wichtige Themen der Fakuma. „Diese Messe mit weltweiter<br />

Resonanz wird die Wertigkeit des Kunststoffs und seine besondere<br />

Bedeutung für jedermann zum Thema machen“, bekräftigt die Projektleiterin.<br />

„Kunststoff muss den Anforderungen der Gegenwart<br />

und der Zukunft gerecht werden. Deshalb ist die Fakuma <strong>2023</strong> eine<br />

ideale Plattform für neue Produkte und technologische Lösungen,<br />

aber auch für fachlich fundierte Diskurse über anstehende Handlungsfelder.“<br />

Wichtige Impulse für viele Handlungsfelder<br />

Die Branche sieht sich diversen tiefgreifenden Aufgaben gegenüber.<br />

Dazu gehört das Ziel, als herstellendes und verarbeitendes Unternehmen<br />

den Treibhausgasausstoß zu reduzieren, den Energieeinsatz<br />

zu verringern und die Prozesse zu verbessern. Zugleich ist der<br />

Umbau hin zur Kreislaufwirtschaft in all seinen Facetten zu realisieren.<br />

Digitalisierung und Automatisierung zeitigen ohnehin wesentliche<br />

Transformationsprozesse, die allerdings als positive Treiber<br />

wirken: Sie werden den effizienten Einsatz aller Ressourcen in der<br />

Herstellung, Verarbeitung, Anwendung und Wiederverwendung<br />

beziehungsweise Rückführung des Kunststoffs unterstützen. Hier<br />

werden auch zunehmend KI-basierte Lösungen hilfreich sein. „Die<br />

Fakuma <strong>2023</strong> wird an vielen Stellen wichtige und gute Impulse geben,<br />

um das Denken und Handeln in funktionierenden Kreisläufen<br />

positiv voranzubringen“, konstatiert Bettina Schall, Geschäftsführerin<br />

des Messeveranstalters P. E. Schall.“ „Das praxisorientierte Messeformat<br />

in familiärer Arbeitsatmosphäre ist der geeignete Rahmen,<br />

um fachlich zu diskutieren, sachlich aufzuklären und umsetzbare<br />

Lösungen für eine Kreislaufwirtschaft aufzuzeigen.“<br />

Die Fakuma als weltweit führendes Messehighlight in Sachen<br />

Spritzgießen ist auch Branchen- und Technologiebarometer für<br />

die Bereiche Extrusionstechnik, Thermoformen und 3D-Printing.<br />

Anbieter und Anwender werden auf diesem etablierten Branchentreffpunkt<br />

über fünf Messetage das spannende und zukunftsrelevante<br />

Thema Kunststoff von allen Seiten beleuchten. Die hohe<br />

Internationalität, die Qualität der Fachgespräche und der konkrete<br />

Praxisbezug lassen zukunftsweisende Lösungen für die Aufgaben<br />

der Branche erwarten. Nicht zuletzt versprechen die hochkarätigen<br />

Fachvorträge im Rahmen des Ausstellerforum wichtige Impulse<br />

zu den relevanten Themen Kunststoff, Kreislaufwirtschaft,<br />

Effizienz und Nachhaltigkeit. Der Termin für die Fakuma <strong>2023</strong> ist<br />

gesetzt: Vom 17. bis 21. Oktober <strong>2023</strong> trifft sich die Branche in Friedrichshafen.<br />

P. E. Schall GmbH & Co. KG<br />

D 72636 Frickenhausen<br />

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Messe Automatica <strong>2023</strong> in München – <strong>DE</strong>PRAG präsentiert wegweisende Produkte für<br />

die automatisierte Montage<br />

Mit Robotik und Automation<br />

zukunftssicher produzieren<br />

Rund 41.000 Besucher aus dem In- und<br />

Ausland kamen vom 27. bis 30. Juni <strong>2023</strong> zur<br />

Automatica nach München. Als führende<br />

Plattform bildet die Messe die komplette<br />

Wertschöpfungskette der industriellen<br />

Automatisierung ab und die Besucher erwartete<br />

somit ein erstklassiges Rahmenprogramm<br />

zu den großen Fokusthemen Digitalisierung<br />

und KI, nachhaltige Produktion<br />

und Zukunft der Arbeit.<br />

Beim renommierten Schraubtechnikund<br />

Automationsspezialisten <strong>DE</strong>PRAG gab<br />

es für die Besucher eine beeindruckende<br />

Palette an Produktinnovationen zu sehen,<br />

insbesondere Anwendungen aus der<br />

Schraubtechnik und Automation in Verbindung<br />

mit Robotik. Das Motto „#screwbotics<br />

– automation excellence by <strong>DE</strong>PRAG“<br />

unterstreicht die Expertise in diesem zukunftsorientierten<br />

Bereich. Leichte, flexible<br />

und smarte Produkte, die optimal zur Anbindung<br />

an Leichtbauroboter und Cobots<br />

vorbereitet sind.<br />

Unter vielen geeigneten Komponenten<br />

sind speziell die <strong>DE</strong>PRAG Schraubfunktionsmodule<br />

hervorzuheben. Neben den<br />

Standardausführungen wurde die Auswahl<br />

um das E-SFM (Schraubfunktionsmodul<br />

mit elektronischem Vorschub) erweitert. Es<br />

ermöglicht höchste Flexibilität hinsichtlich<br />

komplexer Schraubaufgaben, neuer Verbindungselemente<br />

und wechselnden Montageanforderungen.<br />

Das Leistungsspektrum<br />

wurde außerdem um das Schraubfunktionsmodul<br />

mit dem <strong>DE</strong>PRAG Isolationskonzept<br />

ergänzt. Dieses ist mit speziellen Keramikund<br />

Kunststoffteilen ausgestattet, welche<br />

vor Spannungen bis zu 1000 Volt schützen.<br />

Damit ist das Produkt für den Einsatz im Bereich<br />

der E-Mobilität, wie z. B. bei der Batteriemontage,<br />

hervorragend geeignet.<br />

Ein weiteres Produkt zur leichten Anbindung<br />

an Leichtbauroboter ist die neue<br />

Generation des <strong>DE</strong>PRAG Feed Modules<br />

(DFM). Es ist kleiner, leichter, smarter und<br />

bestens für automatisierte Schraubanwendungen<br />

geeignet. In Verbindung mit dem<br />

<strong>DE</strong>PRAG Tool Changer, dem Werkzeugwechselsystem,<br />

kann ein bemerkenswertes<br />

zusätzliches Feature ergänzt werden. Durch<br />

den automatischen Wechsel von beliebig<br />

vielen Schraubwerkzeugen bietet der Tool<br />

Changer ein Höchstmaß an Flexibilität,<br />

unabhängig davon, ob es sich um Verbindungselemente<br />

mit Außen- oder Innenkraftangriff<br />

handelt. Dank des Einsatzes<br />

einer einzigen Schraubspindel wird eine<br />

schnelle Amortisation der Betriebsmittelkosten<br />

gewährleistet.<br />

Neben weiteren Hardwarekomponenten<br />

präsentierte die <strong>DE</strong>PRAG auch eigene<br />

Softwarelösungen, die den Einstieg in die<br />

Smart Factory erleichtern. Mit der Software<br />

<strong>DE</strong>PRAG Cockpit können alle Montageaufgaben<br />

zentral überwacht, analysiert und<br />

optimiert werden. Die intelligente Steuerung<br />

und Prozessüberwachung dient dem<br />

Anwender dazu, Potentiale frühzeitig zu er-<br />

<strong>DE</strong>PRAG Feed Module mit Tool Changer<br />

Robert Bachmeier<br />

kennen und unmittelbar auf Veränderungen<br />

zu reagieren. Durch die schnelle Prozessoptimierung<br />

verbessert sich die Produktionszeit,<br />

Stillstandzeiten werden vermieden und<br />

die Qualität der Fertigung wird gesteigert.<br />

Damit die Software mit Daten versorgt<br />

wird, werden Endgeräte mit entsprechenden<br />

Kommunikationsschnittstellen benötigt.<br />

Die Kommunikationsfähigkeit ist in<br />

allen aktuellen <strong>DE</strong>PRAG Produkten integriert,<br />

einschließlich des neuen Schraubsystems<br />

<strong>DE</strong>PRAG Plus, das unter anderem<br />

über eine OPC UA Schnittstelle verfügt.<br />

Dieses leistungsstarke Schraubsystem bietet<br />

ein Höchstmaß an Flexibilität und Konnektivität.<br />

Es besteht aus der neuen Ablaufsteuerung<br />

AST12 und dem entsprechenden<br />

Schraubwerkzeug.<br />

Durch die reibungslose Integration all<br />

dieser Komponenten verbessert <strong>DE</strong>PRAG<br />

die Produktionsabläufe und unterstützt seine<br />

Kunden dabei, die Anforderungen der<br />

modernen Fertigungslandschaft erfolgreich<br />

zu meistern. „Die Messe Automatica war<br />

für uns eine hervorragende Gelegenheit,<br />

dem internationalen Publikum unsere neuesten<br />

Technologien vorzustellen“, äußerte<br />

sich Robert Bachmeier, Verkaufsleiter der<br />

<strong>DE</strong>PRAG. „Wir sind stolz darauf, führende<br />

Lösungen im Bereich der automatisierten<br />

Montage- und Zuführtechnik anzubieten<br />

und damit unsere Kunden bei der Optimierung<br />

ihrer Produktionsprozesse zu unterstützen.“<br />

<strong>DE</strong>PRAG SCHULZ GMBH u. CO.<br />

D 92224 Amberg<br />

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Ausgezeichnete<br />

Arbeitgeberattraktivität<br />

Die Schilling Engineering GmbH zählt zu den besten Arbeitgebern<br />

Deutschlands. Ausgezeichnet wurde der Spezialist<br />

für Reinraumtechnik vom Zentrum für Arbeitgeberattraktivität<br />

(zeag GmbH) auf Basis einer wissenschaftlich<br />

fundierten Mitarbeiter- und Managementbefragung. Die<br />

zeag GmbH kürt alljährlich die attraktivsten Arbeitgeber<br />

des deutschen Mittelstandes. Schirmherr von „Top Job“<br />

ist der ehemalige Vize-Kanzler Sigmar Gabriel. Er betont:<br />

„Arbeitgeber erster Wahl zu sein, ist eine wichtige strategische<br />

Entscheidung, wenn Unternehmen auch langfristig<br />

erfolgreich sein wollen“. Die Schilling Engineering GmbH<br />

überzeugt unter anderem durch ein besonders gutes Mitarbeiterfeedback<br />

im Bereich Diversität und Nachhaltigkeit.<br />

Die Schilling Engineering GmbH erhält bereits bei ihrer ersten „Top<br />

Job“-Teilnahme das renommierte „Top Job“-Arbeitgebersiegel und<br />

beweist damit herausragende Arbeitgeberqualitäten.<br />

Die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung zeigen, dass sich Schilling<br />

im Besonderen für Diversität und Nachhaltigkeit engagiert. So<br />

wird ein nachhaltiges Verhalten der Belegschaft aktiv gefördert und<br />

auch gefordert. Darüber hinaus erhalten die Mitarbeitenden in jeder<br />

Lebensphase, unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft, individuelle<br />

Entwicklungsperspektiven. Dem Unternehmen aus dem<br />

baden-württembergischen Wutöschingen gelingt es durch gezielte<br />

Maßnahmen und einem guten Talentmanagement die Mitarbeitenden<br />

langfristig zu binden. Dies bestätigen auch die Ergebnisse der<br />

jetzt durchgeführten „Top Job“-Analyse.<br />

„Durch die neutrale und wissenschaftlich fundierte Mitarbeiterbefragung<br />

von „Top Job“ haben wir einen externen Blick in das Innere<br />

unseres Unternehmens erhalten. Dadurch haben wir Anregungen<br />

und Themen erhalten, um weiter an unserem Unternehmen und<br />

dem Miteinander zu arbeiten. Wir freuen uns sehr, dass wir bereits<br />

im ersten Anlauf das „Top Job“-Siegel erhalten haben und unsere<br />

Mitarbeiter sehr gerne bei uns arbeiten.“, führt Gaby Schilling, Geschäftsführerin<br />

von Schilling Engineering aus.<br />

Die Schilling Engineering GmbH plant und baut Reinraumsysteme<br />

und unterstützt ihre Kunden bei der Entwicklung einer<br />

optimalen Reinraumlösung: Neben Reinräumen, Reinraumzelten<br />

und Sauberräumen zählen auch der Schutz von einzelnen Arbeitsplätzen<br />

oder Maschinen und Filtersysteme sowie Zubehörteile zum<br />

Leistungsspektrum des Mittelständlers.<br />

Mitarbeiterfeedback ist in Krisenzeiten sinnvoll<br />

Mitarbeiterbefragungen auch in schwierigen Zeiten durchzuführen,<br />

ist für das „Top Job“-Team ein Anliegen. „Unsere Studien belegen,<br />

dass auch – und vor allem – in Krisenzeiten gute Arbeitgeber<br />

wissen sollten, wie es um das Arbeitsklima in ihrem Hause bestellt<br />

ist“, berichtet Prof. Dr. Heike Bruch, Leiterin des Instituts für Führung<br />

und Personalmanagement an der Universität St. Gallen. „Denn<br />

ein qualifiziertes Feedback der Mitarbeitenden ist die Basis für eine<br />

starke, krisenresiliente Unternehmenskultur.“<br />

Die ausgezeichneten Unternehmen dürfen nun für die nächsten<br />

zwei Jahre das „Top Job“-Siegel tragen. Alle ausgezeichneten Arbeitgeber<br />

sind auf www.topjob.de zu finden.<br />

Schilling Engineering GmbH<br />

Industriestraße 26<br />

D 79793 Wutöschingen<br />

Telefon: +49 7746 9278971<br />

eMail: i.doerffeldt@schillingengineering.de<br />

Internet: http://www.schillingengineering.de<br />

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Erweiterte Geschäftsführung<br />

Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH erweitert ab 01. Juli <strong>2023</strong> seine Geschäftsführung und beruft Christian<br />

Maget zum Chief Financial Officer.<br />

Mit der Erweiterung des Vorstands wird sich CEO Gerd Liebig stärker<br />

auf die Themen Strategie, Technologie und Unternehmensentwicklung<br />

fokussieren.<br />

Christian Maget begann 2013 bei Sumitomo (SHI) Demag zuerst<br />

als Leiter Controlling und wurde 2018 zum General Manager Finanzen<br />

ernannt. Aktuell verantwortet er zusätzlich zum Finanzbereich<br />

das Personalwesen, das Auditwesen sowie die Informationstechnologie.<br />

Christian Maget war an der strategischen Entwicklung der Unternehmensgruppe<br />

und der Internationalisierung in hohem Maße<br />

beteiligt. Er hat aktiv dazu beigetragen, die Unternehmenssteuerung<br />

durch funktionale KPIs enorm zu verbessern und die Effizienz des<br />

Unternehmens deutlich zu erhöhen.<br />

„Wir freuen uns über die Ernennung von Christian Maget zum<br />

CFO. Mit ihm konnten wir nicht nur einen starken Analytiker, sondern<br />

auch einen erfahren und vielseitigen Umsetzer gewinnen,<br />

der mit seinem Finanzhintergrund immer die strategische Weiterentwicklung<br />

der Unternehmensgruppe im Fokus hat,“ erklärt Gerd<br />

Liebig.<br />

„Unsere moderne energiesparende Technologie und die Unternehmenskultur<br />

der Nachhaltigkeit sind Antrieb wie auch Pflicht in<br />

V.l.n.r.: Christian Maget (CFO), Gerd Liebig (CEO)<br />

und Takaaki Kaneko (COO)<br />

der heutigen Zeit. Es freut mich, meinen Beitrag hierzu zusammen<br />

mit den Kollegen weltweit geben zu können,“ so Christian Maget.<br />

Sumitomo (SHI) Demag<br />

D 90571 Schwaig<br />

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Komfortabel und sicher, nicht nur gegen Kontaminationen<br />

ESD-Reinraumschuh mit Gamasche<br />

Die ESD-Reinraumschuhe mit Gamaschen sind die ideale Lösung,<br />

um Kontaminationen am Übergang von Overall zum Schuh zu vermeiden.<br />

Durch die ESD-Eigenschaften verhindern die Schuhe eine<br />

elektrostatische Aufladung und schützen empfindliche Komponenten<br />

vor Schäden durch statische Elektrizität. Gleichzeitig wird ein<br />

Höchstmaß an Sauberkeit und Hygiene gewährleistet. Hergestellt<br />

werden die Schuhe je nach Modell aus PU-beschichtetem Leder<br />

oder Mikrofaser als Obermaterial, die Brandsohle besteht aus antistatischen<br />

Texon T36A Material, der Ballen- und Fersenbereich ist<br />

dreifach gedämpft und die Laufsohle besteht aus PU. Der Schlüssel<br />

zur Effektivität dieser Reinraumschuhe liegt in den abnehmbaren<br />

Gamaschen. Diese Gamaschen bestehen aus einem reinraumkonformen<br />

Polyestermaterial mit Carbonfasern und bieten einen zusätzlichen<br />

Schutz für die Unterschenkel und den Knöchelbereich.<br />

Sie sorgen dafür, dass vom Träger keine zusätzlichen Verunreinigungen<br />

wie Kleidungsfasern, Haare oder Hautschuppen in den Reinraum<br />

abgegeben werden. Mittels Gurtbandes und Schnalle sind sie<br />

praktisch individuell an den Träger anpassbar.<br />

Die Gamaschen lassen sich per Reißverschluss vom Schuh trennen<br />

und wieder reinraumgerecht aufbereiten. Dies macht das Konzept<br />

zu einer langfristig kostengünstigen und umweltfreundlichen<br />

Lösung im Vergleich zu Einwegvarianten. Außerdem hat man durch<br />

diesen komfortablen Schuh eine deutlich höhere Arbeitssicherheit<br />

als bei der Verwendung von zusätzlichen Überziehschuhen oder<br />

Überziehstiefeln, welche die Gefahren des Stolperns oder Hängenbleibens<br />

beim Laufen bergen.<br />

Der ESD-Reinraumschuh mit abnehmbarer Gamasche ist als<br />

Berufsschuh ebenso wie als S1 Sicherheitsschuh mit verschiedenfarbigen<br />

Gamaschen (weiß, hellblau, dunkelblau) erhältlich.<br />

Hans J. Michael GmbH<br />

Gewerbegebiet Hart 11 D 71554 Weissach i.T.<br />

Telefon: +49 7191 91050 Telefax: +49 7191 910519<br />

eMail: office@hjm-reinraum.de Internet: https://www.hjm-reinraum.de<br />

Kompaktes Ionisationsgebläse<br />

Das kompakte Gebläse der Simco-Ion Micro-Serie wurde speziell für anspruchsvolle<br />

Anwendungen in kritischen Umgebungen entwickelt, bei denen<br />

der Platz knapp ist. Das neue Mikrogebläse 5941 erfüllt die aktuellen Anforderungen<br />

an moderne und automatisierte Produktionsprozesse. Mit einer Höhe<br />

von nur 110 mm und einer Breite von 80 mm bietet dieses erstaunlich kompakte<br />

Gerät eine hervorragende Eignung für die Back-End-Halbleiterumgebungen. Es<br />

kann darüber hinaus mit dem NOVX System verbunden werden, um einen geschlossenen<br />

Regelkreis mit permanenter, sekundengenauer Aufzeichnung der<br />

Spannung zu erhalten. Weiterhin ist eine Alarmierung bei Überschreitung einer<br />

definierten Maximalspannung oder eines ESD Ereignisses möglich. Es erfüllt die<br />

Anforderungen der Reinraumklasse 5 nach ISO 14644-1.<br />

PMT Partikel-Messtechnik GmbH<br />

Schafwäsche 8<br />

D 71296 Heimsheim<br />

Telefon: + 49 7033 53740 Telefax: + 49 7033 537422<br />

eMail: info@pmt.eu<br />

Internet: http://www.pmt.eu<br />

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Innovative IBC-Komponenten für<br />

höchste Prozesssicherheit und Sauberkeit<br />

Der zuverlässige Schutz der Füllproduktqualität<br />

über die gesamte Supply Chain hinweg<br />

gehört zu den Kernaufgaben von industriellen<br />

Verpackungen. Dies umfasst neben der<br />

Manipulationssicherheit auch die Minimierung<br />

von Kontaminationsrisiken wie Partikeleintrag<br />

während der Anwendung. Bei<br />

der Optimierung der Verpackungsstandards<br />

spielt die Ausstattung mit durchdachten Lösungen<br />

bei Komponenten eine entscheidende<br />

Rolle.<br />

Neues Breather-System<br />

für erhöhte Lebensmittelsicherheit<br />

Mit dem CC / FC Breather etabliert Schütz einen weiteren Standard,<br />

der speziell für die Produktlinien Cleancert (CC) und Foodcert<br />

(FC) entwickelt wurde. Gerade am Anfang der Wertschöpfungskette<br />

haben Sicherheit und Risikominimierung beispielsweise in der Lebensmittelindustrie<br />

höchste Priorität. In den Spund der Schraubkappe,<br />

die die Einfüllöffnung des IBC abdeckt, ist das neue CC / FC<br />

Belüftungssystem integriert und ermöglicht dem Anwender, Kontaminationsrisiken<br />

proaktiv zu vermeiden. Es dient der schnellen<br />

und sicheren Belüftung des Behälters bei der Entleerung über die<br />

Bodenauslaufarmatur und verhindert einen Unterdruck, der zu einer<br />

Verformung des Innenbehälters führen würde. Bei den bisherigen<br />

Systemen musste entweder die häufig verplombte Schraubkappe<br />

geöffnet oder der Spundstopfen aufwändig mit Werkzeug komplett<br />

entfernt werden.<br />

Beim CC / FC Breather ist lediglich das manuelle Drehen eines<br />

Schraubteils mit zwei Fingern erforderlich, so dass nur kleine Beund<br />

Entlüftungswege geöffnet werden. Dadurch wird das Kontaminationsrisiko<br />

auch während des gesamten Entleerungsvorgangs minimiert.<br />

Nach Entleerung kann der Container einfach geschlossen<br />

werden und die Rückgabe der entleerten Verpackung erfolgt sicher<br />

und im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen. Schütz bietet das<br />

System in zwei Ausführungen – mit und ohne permanente Belüftung<br />

– an. Optional installiert der Verpackungsspezialist für den Transport<br />

Der FC / CC Stopfen dient der schnellen<br />

und sicheren Belüftung der Container bei der<br />

Entnahme. Mit dem Breather-System lassen<br />

sich IBC entleeren, ohne die Schraubkappe<br />

zu öffnen. (Foto: Schütz)<br />

eine spezielle Membran, die zusätzlich eine<br />

Entlüftung gewährleistet und als Spritz- und<br />

Schwallschutz dient.<br />

Maximaler Schutz vor Manipulation<br />

und Kontamination<br />

Ein weiteres Beispiel für den Schutz von<br />

Füllgütern ist das fest versiegelte Kunststoff-<br />

Spundverschlusssystem Automatic Lock.<br />

Die im Bereich der PE-Fässer bereits erfolgreich<br />

eingesetzte Lösung bietet Schütz nun<br />

auch für IBC an. Das Unternehmen beliefert<br />

damit zukünftig alle IBC-Kunden, die standardmäßig<br />

eine Schraubkappe mit Stopfen einsetzen.<br />

Das Verschlusssystem mit Originalitätssiegel besteht aus einer<br />

Siegelkappe und einem Stopfen mit speziellen Einrastnocken. Der<br />

innere Siegelring ist fest mit dem Stopfen verbunden. Die Siegelkappe<br />

wird durch den Stopfen gehalten. Nach der Zentrierung platziert<br />

ein kurzer Druck auf die Siegelkappe den Einrastring hinter die<br />

Einrastnocken. Die starre Ausführung des Verschlusssystems bietet<br />

bestmöglichen Halt im montierten Zustand. Aufgrund des selbstzentrierenden<br />

Mechanismus ist das Spundverschlusssystem für<br />

die manuelle und automatische Montage geeignet. Das Öffnen des<br />

Stopfens ist nicht möglich, ohne die Siegelkappe zu zerstören. So<br />

stellt SCHÜTZ sicher, dass die Originalität des abgefüllten Mediums<br />

erhalten bleibt.<br />

Die Siegelkappe kann über den Zugring einfach, bequem und<br />

ohne Werkzeuge entfernt werden. Dabei reißen die Filmverbindung<br />

der Lasche sowie die Perforation des inneren Rings ein. Der verformte<br />

Einrasthaken gibt die Siegelkappe frei. Bei unsachgemäßer<br />

Belastung reißen Sollbruchstellen ein, wodurch eine Manipulation<br />

sofort erkennbar wird. Im Vergleich zu Kappen aus Metall ist die aus<br />

Kunststoff hergestellte Siegelkappe des Automatic Lock nicht korrosiv.<br />

Insbesondere bei der Abfüllung von sensiblen Produkten, beispielsweise<br />

aus der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie, trägt das<br />

System mit seinen Vorteilen in den Bereichen Hygiene und Sicherheit<br />

maßgeblich zum Schutz des Füllguts und der Mitarbeiter bei.<br />

Durch den optionalen Logoaufdruck auf den Siegelkappen profitieren<br />

die Kunden auch in Bezug auf Branding und Originalität.<br />

Neue 3-Kufen-Stahlpalette als Prototyp<br />

Schütz präsentiert das im Fassbereich bereits etablierte Spundverschlusssystem<br />

Automatic Lock erstmals auch für IBC. (Foto: Schütz)<br />

Eine weitere Neuheit präsentiert Schütz als Prototyp: Die neue<br />

3-Kufen-Stahlpalette verfügt im Vergleich zur Standard-Stahlkufe<br />

über eine neue Mittelkufe mit einer massiv verbreiterten Auflagefläche.<br />

Die von Schütz entwickelte Lösung punktet mit einer optimierten<br />

Gewichtsverteilung, Robustheit und stark verbesserten<br />

Fördereigenschaften. Durch die hohe Stabilität und eine minimierte<br />

Durchbiegung auch unter Last ist die Palette perfekt für den Einsatz<br />

im Hochregallager und mit automatischen Transportsystemen<br />

geeignet.<br />

SCHÜTZ GmbH & Co. KGaA<br />

D 56242 Selters<br />

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Reinraum-Sprechstunde : Mittwoch, 06.<strong>09</strong>. <strong>2023</strong> | 15 - 16 Uhr | online<br />

Thema: Woher kommen Partikel und Keime im Reinraum?<br />

Diskutieren Sie mit und melden Sie sich kostenfrei zur nächsten Reinraum-Sprechstunde an!<br />

Cleanroom Future GmbH Dieselstraße 5 D 04683 Naunhof Tel. : 0049 341 2308 11 55 info@cleanroomfuture.com www.cleanroomfuture.com<br />

Veranstaltungen<br />

im September <strong>2023</strong><br />

Datum: 15.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Webinar<br />

Rolle der QP im Sinne des Annex 1<br />

Veranstaltungsort: dem PTS Webinar-Raum<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

Datum: 18.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Webinar<br />

Webinar GMP Kompakt Grundlagen<br />

Veranstaltungsort: dem PTS Webinar-Raum<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

MEHR ...<br />

MEHR ...<br />

Datum: 19.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 21.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Lehrgang zum Reinraum-Verantwortlichen mit Zertifikat<br />

Veranstaltungsort: Frankfurt am Main<br />

Veranstalter: Cleanroom Future<br />

MEHR ...<br />

Datum: 19.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Root Cause Analysis, Fehlerursachenanalyse<br />

Veranstaltungsort: Olten (CH)<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

Datum: 19.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Training & Schulung<br />

Tagestraining Verhalten im Reinraum<br />

Veranstaltungsort: Dreieich<br />

Veranstalter: ReinraumAkademie<br />

Datum: 19.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 20.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Pharma Technology Summit<br />

Veranstaltungsort: Ozzano (IT)<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

Datum: 20.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Training & Schulung<br />

Tagestraining Professionelle Reinraumreinigung<br />

Veranstaltungsort: Dreieich<br />

Veranstalter: ReinraumAkademie<br />

MEHR ...<br />

MEHR ...<br />

MEHR ...<br />

MEHR ...<br />

Datum: 20.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 21.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Basis-Seminar zur Verlegung von Kautschukböden<br />

Veranstaltungsort: Weinheim<br />

Veranstalter: nora systems GmbH<br />

MEHR ...<br />

Datum: 20.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 21.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Grundlagenseminar „Qualitätssicherung in der Bauteilreinigung“<br />

Veranstaltungsort: Heilbronn<br />

Veranstalter: fairXperts GmbH & Co. KG<br />

MEHR ...<br />

Datum: 21.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Training & Schulung<br />

Tagestraining Basisschulung GMP<br />

Veranstaltungsort: Dreieich<br />

Veranstalter: ReinraumAkademie<br />

Datum: 21.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Training & Schulung<br />

Tagestraining Basisschulung GMP<br />

Veranstaltungsort: Dreieich<br />

Veranstalter: ReinraumAkademie<br />

Datum: 21.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Hygiene in der Praxis<br />

Veranstaltungsort: Osnabrück<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

Datum: 22.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 23.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Praxisseminar Sicherheitstraining Zytostatika<br />

Veranstaltungsort: Elmshorn<br />

Veranstalter: Berner International GmbH<br />

Datum: 25.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Unique Device Identification<br />

Veranstaltungsort: Ostfildern<br />

Veranstalter: Technische Akademie Esslingen e.V.<br />

Datum: 26.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 27.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Experte für GMP-Auditing: Sicher Auditieren<br />

Veranstaltungsort: Wiesbaden<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

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www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />

Seite 60/72


Veranstaltungen<br />

im September <strong>2023</strong><br />

Datum: 26.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 28.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Experte für GMP: Regelwerke und Qualitätssystem<br />

Veranstaltungsort: Niederkassel<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

Datum: 26.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 28.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Messe<br />

parts2clean <strong>2023</strong><br />

Veranstaltungsort: Stuttgart<br />

Veranstalter: Deutsche Messe AG<br />

Datum: 26.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 28.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Messe<br />

POWTECH <strong>2023</strong><br />

Veranstaltungsort: Nürnberg<br />

Veranstalter: NürnbergMesse GmbH<br />

Datum: 26.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 28.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Messe<br />

ILMAC<br />

Veranstaltungsort: Basel (CH)<br />

Veranstalter: MCH Messe Schweiz (Basel) AG<br />

Datum: 03.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Qualifizierung<br />

Veranstaltungsort: Olten (CH)<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

Datum: 04.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Validierung<br />

Veranstaltungsort: Olten (CH)<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

Veranstaltungen<br />

im Oktober <strong>2023</strong><br />

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Datum: 04.10.<strong>2023</strong> - 05.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Computervalidierung: Steuern, Planen, Dokumentieren<br />

Veranstaltungsort: Unna<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

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Datum: 04.10.<strong>2023</strong> - 05.10.<strong>2023</strong><br />

Webinar<br />

Advanced Level: Trending of Process Data for OPV/CPV - Live Online<br />

Training<br />

Veranstaltungsort: online<br />

Veranstalter: CONCEPT HEI<strong>DE</strong>LBERG GmbH<br />

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Datum: 26.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 28.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Contamination Control Strategies<br />

- Requirements, Measures and Strategies<br />

Veranstaltungsort: Barcelona, Spain<br />

Veranstalter: CONCEPT HEI<strong>DE</strong>LBERG GmbH<br />

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Datum: 26.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong> - 27.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Visual Inspection of Parenterals<br />

- GMP-compliant Manual and Automated Visual 100% Inspection<br />

Veranstaltungsort: Wien<br />

Veranstalter: CONCEPT HEI<strong>DE</strong>LBERG GmbH<br />

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Datum: 28.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Webinar<br />

Lean Lab Webinar – Erfolgreiche Optimierungen im Labor<br />

Veranstaltungsort: online<br />

Veranstalter: Geniu GmbH<br />

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Datum: 29.<strong>09</strong>.<strong>2023</strong><br />

Workshop<br />

Risk Assessment in Contamination Control<br />

- Post-Conference Workshop<br />

Veranstaltungsort: Barcelona, Spain<br />

Veranstalter: CONCEPT HEI<strong>DE</strong>LBERG GmbH<br />

Datum: 05.10.<strong>2023</strong> - 06.10.<strong>2023</strong><br />

Kongress<br />

Aseptikon <strong>2023</strong><br />

Veranstaltungsort: Mannheim<br />

Veranstalter: CONCEPT HEI<strong>DE</strong>LBERG GmbH<br />

Datum: <strong>09</strong>.10.<strong>2023</strong><br />

Webinar<br />

Webinar GMP Kompakt Dokumentation und Protokolle<br />

Veranstaltungsort: dem PTS Webinar-Raum<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

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Datum: <strong>09</strong>.10.<strong>2023</strong><br />

Webinar<br />

Fortlaufende Prozessverifizierung für vermarktete Arzneimittel<br />

Veranstaltungsort: dem PTS Webinar-Raum<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

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Datum: 10.10.<strong>2023</strong> - 12.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Experte für Validierung<br />

Veranstaltungsort: Baden-Baden<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

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Datum: 10.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Räume, Luft und Technik: Gestaltung und Qualifizierung von Räumen<br />

Veranstaltungsort: Koblenz<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

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Datum: 10.10.<strong>2023</strong> - 12.10.<strong>2023</strong><br />

Webinar<br />

Experte QM<br />

Veranstaltungsort: Olten (CH)<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

Veranstaltungen<br />

im Oktober <strong>2023</strong><br />

Datum: 11.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Räume, Luft und Technik: Lüftungsanlagen<br />

Veranstaltungsort: Koblenz<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

Datum: 11.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Sachkundige Person Leitung QK sowie Herstellung<br />

Veranstaltungsort: Wiesbaden<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

Datum: 11.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Das Kalibrierzertifikat<br />

Veranstaltungsort: Mörfelden-Walldorf<br />

Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH<br />

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Datum: 11.10.<strong>2023</strong> - 12.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Seminar für Reinigungsverantwortliche und -dienstleister<br />

Veranstaltungsort: Weinheim<br />

Veranstalter: nora systems GmbH<br />

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Datum: 11.10.<strong>2023</strong><br />

Webinar<br />

Nachhaltigkeit sichert langfristigen Unternehmenserfolg<br />

- Modul 1 : Grundlagenvermittlung Nachhaltigkeit und<br />

Nachhaltigkeit-Regulatorik: Chancen für Unternehmen<br />

Veranstaltungsort: Online<br />

Veranstalter: Experts Institut Beratungs GmbH<br />

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Datum: 12.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Räume, Luft und Technik Messtechnik Annex 1 und ISO 14644<br />

Veranstaltungsort: Koblenz<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

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Datum: 12.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Verträge für Nicht-Juristen: Workshop<br />

Veranstaltungsort: Wiesbaden<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

Datum: 12.10.<strong>2023</strong><br />

Workshop<br />

GMP-gerechte Kalibrierung<br />

Veranstaltungsort: Mörfelden-Walldorf<br />

Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH<br />

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Datum: 16.10.<strong>2023</strong><br />

Webinar<br />

Webinar GMP Kompakt Qualifizierung und Validierung<br />

Veranstaltungsort: dem PTS Webinar-Raum<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

Datum: 17.10.<strong>2023</strong> - 19.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

GMP-gerechte Reinräume (PT 19)<br />

Veranstaltungsort: Mannheim<br />

Veranstalter: CONCEPT HEI<strong>DE</strong>LBERG GmbH<br />

Datum: 17.10.<strong>2023</strong> - 21.10.<strong>2023</strong><br />

Messe<br />

FAKUMA <strong>2023</strong><br />

Veranstaltungsort: Friedrichshafen<br />

Veranstalter: P. E. Schall GmbH & Co. KG<br />

Datum: 17.10.<strong>2023</strong> - 18.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Hygienebeauftragte im GMP-Umfeld<br />

Veranstaltungsort: Unna<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

Datum: 17.10.<strong>2023</strong><br />

Training & Schulung<br />

Tagestraining Verhalten im Reinraum<br />

Veranstaltungsort: Leipzig<br />

Veranstalter: ReinraumAkademie<br />

Datum: 17.10.<strong>2023</strong> - 18.10.<strong>2023</strong><br />

Workshop<br />

Reinraumqualifizierung mit Praxisworkshop<br />

Veranstaltungsort: Kirchzarten bei Freiburg<br />

Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH<br />

Datum: 17.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Anforderungen an die Dampfsterilisation<br />

Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH)<br />

Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH<br />

Datum: 18.10.<strong>2023</strong><br />

Training & Schulung<br />

Tagestraining Professionelle Reinraumreinigung<br />

Veranstaltungsort: Leipzig<br />

Veranstalter: ReinraumAkademie<br />

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Datum: 18.10.<strong>2023</strong><br />

Webinar<br />

Nachhaltigkeit sichert langfristigen Unternehmenserfolg - Modul 2:<br />

Nachhaltigkeit im Unternehmen - Wie gelingt die Transformation? -<br />

Mit dem Fokus auf die Umsetzung und vielen Praxisbeispielen<br />

Veranstaltungsort: Online<br />

Veranstalter: Experts Institut Beratungs GmbH<br />

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Datum: 18.10.<strong>2023</strong><br />

Reinraumbau, Technik, Betrieb und Unterhalt<br />

Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH)<br />

Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH<br />

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Seite 62/72


Veranstaltungen<br />

im Oktober <strong>2023</strong><br />

Datum: 19.10.<strong>2023</strong><br />

Training & Schulung<br />

Tagestraining Basisschulung GMP<br />

Veranstaltungsort: Leipzig<br />

Veranstalter: ReinraumAkademie<br />

Datum: 19.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Validierungen im GMP- und Reinraum-Bereich<br />

– Was fordert der Annex 15 und die FDA<br />

Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH)<br />

Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH<br />

Datum: 19.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Intervision für Führungskräfte im Pharma-Umfeld<br />

Veranstaltungsort: Olten (CH)<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

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Datum: 19.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Die hochpotenten Wirkstoffe Entwicklung und Herstellung<br />

Veranstaltungsort: Wuppertal<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

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Datum: 23.10.<strong>2023</strong> - 24.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Lüftungstechnik im Reinraum Planung, Ausführung und Betrieb<br />

Veranstaltungsort: Frankfurt am Main<br />

Veranstalter: VDI Wissensforum GmbH<br />

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Datum: 24.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Abweichungen managen in der Praxis<br />

Veranstaltungsort: Karlsruhe<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

Datum: 24.10.<strong>2023</strong> - 25.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Experte für GMP: Herstellung, Prüfung und Haltbarkeit<br />

Veranstaltungsort: Olten (CH)<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

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Datum: 24.10.<strong>2023</strong> - 26.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Planung und Qualifizierung einer Pharmawasser-Anlage (PT 9)<br />

Veranstaltungsort: Heidelberg, Veranstalter: CONCEPT HEI<strong>DE</strong>LBERG<br />

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Datum: 24.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Anforderungen an Excel im GMP-Umfeld<br />

Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH)<br />

Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH<br />

Datum: 25.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

GMP-Basiswissen – GMP-Entwicklung,<br />

Struktur der Behörden und wichtige GMP Werkzeuge<br />

Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH)<br />

Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH<br />

Datum: 26.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Lieferantenqualifizierung<br />

Veranstaltungsort: Olten (CH)<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

Datum: 26.10.<strong>2023</strong><br />

Webinar<br />

Laborplanung mit Lean Lab Design<br />

Veranstaltungsort: online<br />

Veranstalter: Geniu GmbH<br />

Datum: 26.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Monitoring in reinen Räumen<br />

Veranstaltungsort: Luzern (CH)<br />

Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH<br />

Datum: 27.10.<strong>2023</strong><br />

Webinar<br />

Annex 1 - erste Erfahrungen<br />

Veranstaltungsort: dem PTS Webinar-Raum<br />

Veranstalter: PTS Training Service<br />

Datum: 30.10.<strong>2023</strong> - 31.10.<strong>2023</strong><br />

Seminar<br />

Intensivseminar für Reinraum Quereinsteiger<br />

Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH)<br />

Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH<br />

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Datum: 31.10.<strong>2023</strong><br />

Webinar<br />

Quality Oversight in Sterile Manufacturing - Live Online Training<br />

Veranstaltungsort: online<br />

Veranstalter: CONCEPT HEI<strong>DE</strong>LBERG GmbH<br />

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Impressum:<br />

W.A. Schuster GmbH / reinraum online · Mozartstraße 45 · D 70180 Stuttgart · Tel. +49 711-9640350 · Fax 9640366<br />

info@reinraum.de · www.reinraum.de · GF Dipl.-Designer Reinhold Schuster · Stgt, HRB 14111 · USt.-IdNr. <strong>DE</strong> 147811997<br />

Originaltexte und Bilder:<br />

Die namentlich gekennzeichneten Beiträge stehen in der Verantwortung des jeweiligen Autors. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung<br />

der Redaktion und mit Quellenangabe gestattet. Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Abbildungen übernimmt der Herausgeber keine<br />

Haftung. Dem Herausgeber ist das ausschließliche, räumliche, zeitliche und inhaltlich eingeschränkte Recht eingeräumt, den Beitrag in unveränderter<br />

oder bearbeiteter Form für alle Zwecke beliebig oft zu nutzen oder Dritten zur Nutzung zu übertragen. Dieses Nutzungsrecht bezieht sich auf Print- und<br />

elektrische Medien (Internet, Datenbanken, Datenträger aller Art).<br />

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Aussteller (Auswahl) | parts2clean | 26. - 28. September <strong>2023</strong>, Stuttgart<br />

Kategorie: Reinigungssysteme<br />

acp systems GmbH<br />

quattroClean-Schneestrahltechnologie für High Purity<br />

Für High Purity-Reinigungsanwendungen<br />

hat sich die skalierbare quattroClean-Schneestrahltechnologie<br />

als<br />

trockene Alternative zur nasschemischen<br />

Feinstreinigung etabliert. Reinigungsmedium<br />

ist recyceltes, flüssiges<br />

Kohlendioxid. In Kombination<br />

mit Prozessgas von Linde verfügt das<br />

reinraumgerechte Verfahren über das<br />

Green Screen-Zertifikat für Reiniger<br />

und Entfetter der Clean Production Action, einer unabhängigen, gemeinnützigen<br />

Organisation. Hinsichtlich partikulärer Restkontaminationen wird<br />

die Oberflächenreinheitsklasse (ORK) 1 erreicht, bei nasschemisch vorgereinigten<br />

Teilen sogar ORK 0,1. Bei filmischen Rückständen sind die Reinigungsergebnisse<br />

mit denen anderer Feinstreinigungsverfahren wie nasschemische<br />

und Plasmareinigung sowie Vakuum-Ausheizen vergleichbar. Für<br />

Reinigungsversuche und die Auslegung von Prozessparametern verfügt acp<br />

systems über ein Reinraum-Technikum bis Reinheitsklasse ISO 5.<br />

acp systems AG, 71254 Ditzingen, Deutschland, Telefon +49 7156 480140,<br />

www.acp-systems.com<br />

Halle 10, Stand C04<br />

Kategorie: Reinigungssysteme<br />

BAN<strong>DE</strong>LIN electronic GmbH & Co. KG<br />

Ultraschall- und gepulste Vakuum-Reinigung<br />

in kompakter Bauform<br />

Die Kombination von Ultraschall-<br />

und gepulster Vakuum-Reinigung<br />

bedeutet,<br />

dass selbst komplexe Bauteile,<br />

kapillare Hohlräume,<br />

Schläuche oder Schüttgut<br />

auch an den normalerweise<br />

schwierig bis überhaupt<br />

nicht zu reinigenden Innenräumen,<br />

ohne großen Aufwand<br />

gereinigt werden können.<br />

Der Ultraschall löst dabei die Verunreinigungen, während das gepulste<br />

Vakuum dafür sorgt, dass der Ultraschall in jede Ecke kommt. Gleichzeitig<br />

spült das gepulste Vakuum auch die abgelösten Partikel aus dem Reinigungsgut.<br />

Die kompakte Reinigungslösung, die auch in Doppelwannenausführung,<br />

beispielsweise für gleichzeitiges Reinigen und Spülen oder 2 x Reinigen oder<br />

2 x Spülen lässt sich einfach einrichten und sicher sowie definiert betreiben.<br />

Die Anlage ermöglicht auch bei geringem Reinigungsaufkommen einen<br />

wirtschaftlichen Betrieb.<br />

BAN<strong>DE</strong>LIN electronic GmbH & Co. KG, 12207 Berlin, Deutschland,<br />

Telefon +49 30 768800, www.bandelin.com<br />

Halle 10, Stand B18<br />

Kategorie: Reinigungsmedien<br />

BC Restoration<br />

Products GmbH<br />

Alkalischer Reinigung mit biologisch abbaubaren Tensiden<br />

Die BC Restoration Products GmbH<br />

ist in der Herstellung von Spezialreinigungsmitteln<br />

tätig. Zu den Hauptanwendungsgebieten<br />

zählt die Brandund<br />

Wasserschadensanierung. Eingesetzt<br />

werden die Produkte auch in<br />

der Entrostung und Konservierung,<br />

in der industriellen und allgemeinen<br />

Gebäudereinigung, in der Elektrosanierung<br />

und der Verkapselung von<br />

Schadstoffen. Eines der Hauptprodukte, der BC - AR 12, ist ein milder, schonender<br />

Reiniger für Rußablagerungen, Brandkondensate und allgemeine<br />

Verschmutzungen. Darüber hinaus verfügt das alkalische Medium über eine<br />

Hygienezertifizierung für die Anwendung im Lebensmittelbereich. Anwenderschulungen<br />

und professionelle Beratungen runden das Angebot des<br />

Unternehmens ab.<br />

Kategorie: Reinraumtechnik<br />

Brookhuis Applied Data Intelligence B.V.<br />

Optimierung des Reinraumbetriebs<br />

Brookhuis Applied Data Intelligence bietet einfach zu bedienende Produkte<br />

zur Steigerung der Qualität des Reinraumbetriebs. Das Kontaminationsrisiko<br />

hängt von der Geschwindigkeit der Partikelablagerung und der Sauberkeit<br />

der Umgebungsflächen ab. Die Überwachungslösungen liefern verwertbare<br />

Erkenntnisse. So ermöglicht Apmon II eine umfassende Umgebungsüberwachung<br />

mit umsetzbaren Erkenntnissen und Warnungen, für proaktive<br />

Problemlösungen, die Verfolgung von Leistungskennzahlen, Anpassung<br />

und Integration. Aus der Implementierung des Geräts resultiert eine bessere<br />

Kontrolle über die Prozesse, was zu einer höheren Effizienz und einer verbesserten<br />

Gesamtreinraumleistung führt. Vorgestellt wird mit Sumon auch<br />

eine Lösung zur Bereitstellung von Daten zur Oberflächenreinheit von Umgebungsoberflächen.<br />

Brookhuis Applied Data Intelligence B.V., 7521 PH Enschede, Niederlande,<br />

Telefon +31 53 4803636, www.brookhuis.com<br />

Halle 10, Stand A24<br />

BC Restoration Products GmbH, 85375 Neufahrn, Deutschland,<br />

Telefon +49 8165 7993400, www.bc-rp.de<br />

Halle 10, Stand D26<br />

www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />

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Aussteller (Auswahl) | parts2clean | 26. - 28. September <strong>2023</strong>, Stuttgart<br />

Kategorie: Reinigungssysteme<br />

B-TEC GmbH<br />

Innovative Lösung für ATEX-konforme Teilereinigung<br />

Die Reinigung von lackverschmutzten Teilen und Komponenten ist eine<br />

wichtige Aufgabe in vielen lackverarbeitenden<br />

Industriebetrieben. Dabei<br />

sind oft brennbare, leicht entzündliche<br />

Reinigungsflüssigkeiten im Einsatz,<br />

die bei Falschanwendung eine potenzielle<br />

Explosionsgefahr und insbesondere<br />

bei manuellen Reinigungsarbeiten<br />

eine erhebliche Gesundheitsgefährdung<br />

für den Anwender darstellen<br />

können. Um diese Risiken zu minimieren,<br />

müssen die eingesetzten Reinigungsgeräte zwingend den ATEX-Richtlinien<br />

entsprechen, die für explosionsgefährdete Bereiche gelten. Eine innovative<br />

Lösung für die Richtlinien-konforme Teilereinigung bietet B-TEC mit<br />

CleanTwist. Es ist das einzige, ATEX-konforme Teilereinigungsgerät mit rein<br />

pneumatisch angetriebenem, rotierendem Teilekorb weltweit. Der Drehkorb<br />

(Standardausführung Ø590 mm) ermöglicht, mehrere Teile und Komponenten<br />

gleichzeitig automatisch zu reinigen. Dabei können auch hochentzündliche<br />

Reinigungsflüssigkeiten wie z.B. 100 % Aceton verwendet werden.<br />

B-TEC GmbH, 31303 Burgdorf, Deutschland, Telefon +49 5085 971000,<br />

www.btecsystems.com<br />

Halle 10, Stand F14<br />

Kategorie: Reinigungssysteme<br />

Clean-Lasersysteme GmbH (cleanLASER)<br />

Laserreinigung – so vielseitig und nachhaltig wie nie zuvor<br />

Das Reinigen mit Laserlicht benötigt<br />

keine Strahlmittel oder Chemie<br />

und nur sehr wenig Energie. Dabei<br />

erfolgt die Bearbeitung exakt an den<br />

Funktionsflächen, sodass nicht mehr<br />

das ganze Bauteil gereinigt werden<br />

muss. Zudem unterstützt der hohe<br />

Wirkungsgrad die nachhaltige Produktion.<br />

Neu auf dem Markt ist der<br />

batteriebetriebene Backpack-Laser<br />

von Clean-Lasersysteme mit minimalem<br />

Energieverbrauch, der zu einem<br />

günstigen Preis auch kleineren Unternehmen vielfältige Einsatzmöglichkeiten<br />

eröffnet. Das Portfolio des Unternehmens reicht vom mobilen Handlaser<br />

bis hin zur automatisierten Lösung für die Serienproduktion. Dazu zählen<br />

auch kompakte Fertigungsstationen mit modularer Automationstechnik.<br />

Zu den Anwendungen gehören die Klebevorbehandlung z.B. für Elektronik<br />

und Elektrokomponenten sowie das Entlacken zur Kontaktierung z.B. in der<br />

Luftfahrt und Elektromobilität.<br />

Clean-Lasersysteme GmbH (cleanLASER), 52134 Herzogenrath, Deutschland,<br />

Telefon +49 2407 9<strong>09</strong>70, www.cleanlaser.de<br />

Halle 10, Stand D42<br />

Kategorie: Entmagnetisierung<br />

BUSSI ELETTRONICA INDUSTRIALE<br />

Innovative elektronische Entmagnetisier-Lösung<br />

für komplexe Bauteile<br />

Ergänzend zu den existierenden<br />

Entmagnetisier-Familien<br />

präsentiert Bussi die<br />

neu entwickelten elektronischen<br />

Langimpuls-Entmagnetisierer.<br />

Diese innovative<br />

Technologie eröffnet zusätzliche<br />

Anwendungen bei<br />

Werkstücken mit komplexen<br />

Geometrien, bereits montierten<br />

Bauteile, Großteilen,<br />

großen Stückzahlen und<br />

weiteren anspruchsvollen Fällen. Zu den Kernpunkten der elektronischen<br />

Langimpuls-Entmagnetisierer zählen die Anpassung und Einstellungen der<br />

elektrischen Variablen für ein optimiertes Entmagnetisierungsverfahren<br />

ebenso wie die vollautomatische und elektronisch überwachte Entmagnetisierung<br />

und höchste Leistung mit optimiertem Verbrauch. Weitere Ausstattungsmerkmale<br />

sind die Arbeitszeit- und Temperaturregelung, In-line Einstellung<br />

und Automatisierung, Fernsteuerung und Fehlersuche sowie die Datenschnitte<br />

mit I/O-Signalen und/oder Profinet über industrielles Ethernet<br />

BUSSI ELETTRONICA INDUSTRIALE, 10060 San Secondo di Pinerolo, Italien,<br />

Telefon +39 0121 500660, www.bussi-demagnetizers.com<br />

Halle 10, Stand D58<br />

Kategorie: Sauberkeitskontrolle<br />

CleanControlling GmbH<br />

Benutzerfreundliche und zuverlässige Saugextraktion<br />

Sauberkeitsprüfungen von Bauteilen der E-Mobilität<br />

stellen aufgrund ihrer Dimensionen – z.B.<br />

von Batteriesystemen – neue Anforderungen<br />

an die Partikelextraktion. Auch die Forderung<br />

nach trockenen Extraktionsmethoden führen<br />

zu alternativen Extraktionsverfahren wie der<br />

Saugextraktion. Das von CleanControlling entwickelte<br />

Verfahren der Saugextraktion erfüllt<br />

diese speziellen Anforderungen und ermöglicht<br />

eine reproduzierbare und wirtschaftliche<br />

Prüfung dieses Bauteil-Spektrums. Die Saugextraktion<br />

ist eine Variante der Luftextraktion<br />

aus der VDA 19.1 / ISO 16232 und bezieht sich zur Qualifizierung und Analyse<br />

hierauf. Das Verfahren gewährleistet damit reproduzierbare Ergebnisse.<br />

Das etablierte Saugextraktionssystem C|PS³apex stellt als Neuentwicklung<br />

des bisherigen Systems des Unternehmens das Maß der Technik dar. Die<br />

benutzerfreundliche digitale Steuerung führt mit Sprachansagen durch den<br />

programmierten Prüfablauf.<br />

CleanControlling GmbH, 78576 Emmingen-Liptingen, Deutschland,<br />

Telefon +49 7465 9296780, www.cleancontrolling.com<br />

Halle 10, Stand<br />

www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />

Seite 65/72


Aussteller (Auswahl) | parts2clean | 26. - 28. September <strong>2023</strong>, Stuttgart<br />

Kategorie: Fertigungsumgebung<br />

COLANDIS GmbH<br />

Service für saubere Luft<br />

Um die Reinheit von Produkten sicherzustellen,<br />

ist es wichtig, diese im<br />

gesamten Prozess zu betrachten. Es<br />

bedarf von Beginn an einer Minimierung<br />

der Partikelkontamination – bei<br />

eingesetzten Maschinen und Bauteilen,<br />

ablaufenden Prozessen und auch<br />

Mitarbeitern in dieser Umgebung.<br />

Colandis bietet für die Kontaminationskontrolle<br />

umfasse Unterstützung.<br />

Schon bei der Konzeption der reinen Umgebung fokussiert das Unternehmen<br />

die kleinste und passgenaue Lösung. Auch die Qualität bestehender<br />

reiner Umgebungen und eines eventuell bereits existierenden Reinraumes<br />

kann durch Qualifizierungsmessungen sichergestellt und Hinweise zur Qualitätsverbesserung<br />

geben werden. Darüber hinaus lässt sich die Reinheitsund<br />

Reinraumtauglichkeit der Maschinen auf Basis erhobener Messdaten<br />

beurteilen.<br />

COLANDIS GmbH, 07768 Kahla, Deutschland, Telefon +49 36424 76940,<br />

www.colandis.com<br />

Halle 10, Stand C50<br />

Kategorie: Fertigungsumgebung<br />

COLANDIS GmbH<br />

Reinraum-Inspektionskabinen mieten<br />

Für kurzfristigen Bedarf an<br />

einer reinen Umgebung, die<br />

zusätzlich abgedunkelt sein<br />

muss, um Lichtreflexionen<br />

zu verhindern, bietet Colandis<br />

die passende Lösung. Mit<br />

den mietbaren Inspektionskabinen<br />

des Unternehmens<br />

lässt sich kurzfristig und flexibel<br />

eine reine Umgebung<br />

schaffen. Diese Lösungen<br />

stehen mit kurzen Lieferzeiten<br />

temporär und kostengünstig zur Verfügung, wobei der Mietzeitraum<br />

flexibel vereinbar ist. Dank schwarzer Flächen und schwarzer Lüfter-Filter-<br />

Module werden lichtdichte Anforderungen erfüllt. Es können Inspektionsaufgaben<br />

zuverlässig durchgeführt werden und ungewollte Lichtreflexionen<br />

werden verhindert.<br />

COLANDIS GmbH, 07768 Kahla, Deutschland, Telefon +49 36424 76940,<br />

www.colandis.com<br />

Halle 10, Stand C50<br />

Kategorie: Reinigungssysteme<br />

Ecoclean GmbH<br />

Ecoclean Reinigungslösungen – so vielfältig wie<br />

die Aufgabenstellungen<br />

Der industrielle Strukturwandel,<br />

Mobilitäts- und<br />

Energiewende sowie Automatisierung<br />

und Digitalisierung<br />

– die Aufgabenstellungen<br />

in der industriellen<br />

Teilereinigung sind heute<br />

so vielfältig und herausfordernd<br />

wie nie zuvor. Für die<br />

sehr unterschiedlichen Anwendungen<br />

und Anforderungen in den verschiedenen Industriebereichen<br />

präsentiert Ecoclean auf der parts2clean ein optimal angepasstes Produktund<br />

Serviceangebot. Es reicht von Lösungen für die High Purity-Reinigung,<br />

die in die „High Purity-Lane“ der Messe integriert sind, über Anlagen und<br />

Systeme für klassische Reinigungsaufgaben und die Entfettung. Einblicke<br />

bietet der Anlagenbauer auch in seinen neuen virtuellen Showroom. Darüber<br />

hinaus wird am Stand über zukunftsweisende Servicekonzepte, Automatisierungs-<br />

und Digitalisierungslösungen ebenso informiert wie über Möglichkeiten,<br />

Energie- und Ressourceneinsparungen in Reinigungsprozessen zu<br />

realisieren.<br />

Ecoclean GmbH, 70794 Filderstadt, Deutschland, Telefon +49 711 70060,<br />

www.ecoclean-group.net<br />

Halle 10, Stand C38<br />

Kategorie: Badmonitoring<br />

Endress+Hauser Flow Deutschland AG<br />

(SensAction)<br />

Prozessstabilität sichern – Bad- und Reinigerkonzentration<br />

online überwachen<br />

SensAction, eine Marke<br />

der Endress+Hauser Flow<br />

Deutschland AG, präsentiert<br />

mit LiquidSens ein effizientes<br />

Messsystem für die präzise<br />

und zuverlässige Online-<br />

Überwachung der Konzentration<br />

von Reinigungsmedien,<br />

Härtepolymeren und<br />

Korrosionsschutzprodukten<br />

in Flüssigkeiten – auch in der<br />

integrierten bzw. Industrie<br />

4.0-Fertigung. Es werden dabei selbst kleinste Änderungen gemessen und erfasst.<br />

Das App-Konzept ermöglicht, das System einfach und schnell an verschiedene<br />

Anwendungen anzupassen. Für die stichprobenartige Überwachung von<br />

Reinigungsanlagen steht mit dem LiquidSens Mobile auch ein mobiles Gerät<br />

zur Verfügung. Die Benutzerführung und die Speicherverwaltung wurden speziell<br />

für die Kontrolle mehrerer Reinigungsanlagen ausgelegt. Die Anpassung an<br />

die jeweilige Anwendung erfolgt ebenfalls einfach über Medien-Apps.<br />

Endress+Hauser Flow Deutschland AG, 96450 Coburg, Deutschland,<br />

Telefon +49 9561 976230<br />

Halle 10, Stand E43<br />

www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />

Seite 66/72


Aussteller (Auswahl) | parts2clean | 26. - 28. September <strong>2023</strong>, Stuttgart<br />

Kategorie: Verband<br />

Fachverband industrielle Teilereinigung<br />

e. V. (FiT)<br />

Wissen, Innovationen und Unterstützung für die<br />

Bauteilreinigung<br />

Als das Kompetenznetzwerk und<br />

Navigator für die industrielle Bauteilreinigung<br />

hat der Fachverband industrielle<br />

Teilereinigung (FiT) e. V. für die<br />

diesjährige parts2clean ein ebenso attraktives<br />

wie informatives Programm<br />

zusammengestellt. Im Mittelpunkt<br />

stehen Präsentationen zu neuesten<br />

Trends und Entwicklungen sowie<br />

spannende Vorträge zu aktuellen<br />

Aufgabenstellungen. Eines der Highlights auf der FiT-Aktionsfläche ist die<br />

Verleihung des zweiten, mit 10.000 Euro dotierten FiT2clean Awards am 28.<br />

September. Bevor der Gewinner bekanntgegeben wird, präsentierten die drei<br />

Finalisten ihre Innovationen für aktuelle Herausforderungen in der industriellen<br />

Bauteilreinigung. Unterstützung durch Grundlagenwissen und Handlungsempfehlungen<br />

sowie eine technologieübergreifende Erstberatung für<br />

vielfältigen Aufgabenstellungen in der industriellen Teilereinigung findet<br />

sich ebenfalls auf der Agenda.<br />

Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) e. V., Geschäftsstelle 72639 Neuffen,<br />

Deutschland, Telefon +49 7025 8434100, www.fit-online.org<br />

Halle 10, Stand B02<br />

Kategorie: Reinigungssysteme<br />

Fronius International GmbH<br />

Oberflächen und Schweißnähte einfach effizient reinigen<br />

Mit der neuesten Generation des<br />

Magic Cleaners von Fronius können<br />

Anwender Edelstahloberflächen und<br />

WIG-Schweißnähte manuell reinigen.<br />

Diese innovative Geräteserie ist<br />

schnell, effektiv und umweltschonend.<br />

Die Ergebnisse entsprechen höchsten<br />

Ansprüchen an Ästhetik und Hygiene.<br />

Zusätzlich können die Werkzeuge<br />

WIG-Schweißnähte glänzend polieren<br />

und Oberflächen beschriften. Die Geräte dosieren präzise den Elektrolyten<br />

an die gewünschte Stelle. Die mitgelieferten Pads und Bürsten dringen<br />

sogar in Ecken und Zwischenräume vor. Oberflächen lassen sich so bei minimalem<br />

Materialeinsatz optimal säubern. Elektro-chemisches Reinigen ist<br />

zudem deutlich ressourcenschonender als herkömmliches Beizen in Chemikalienbädern.<br />

Fronius International GmbH, 4600 Wels, Österreich,<br />

Telefon +43 7242 2410, www.fronius.com<br />

Halle 10, Stand D52<br />

Kategorie: Beschichtung<br />

Fraunhofer-Institut FEP<br />

Hydrophile Schichten von der Rolle<br />

Das Fraunhofer FEP<br />

hat im Rahmen des<br />

EU-Projekts New Skin<br />

einen skalierbaren<br />

Prozess entwickelt,<br />

um ultradünnes Glas<br />

mittels des Rolle-zu-<br />

Rolle-Verfahrens mit<br />

einer hydrophoben<br />

Titandioxid-Beschichtung auszustatten. Diese Beschichtung wird durch UV-<br />

Licht superhydrophil und verhindert die Ablagerung von Schmutz z.B. auf<br />

Glasfassaden oder Solaranlagen. Die Oberfläche bleibt durch den zyklischen<br />

Wechsel von hydrophob zu superhydrophil sauber und kann Schmutz durch<br />

Regentropfen abwaschen. UV-aktiviertes TiO2 zersetzt außerdem organische<br />

Moleküle an der Oberfläche, es entstehen antibakterielle und sterile<br />

Oberflächen. Der entwickelte Prozess auf Ultradünnglas ist sehr effizient und<br />

das ultradünne und leichte Glas kann nachträglich auf Fassaden aufgebracht<br />

oder direkt als Verbundwerkstoff in die Solarmodule eingearbeitet werden –<br />

sogar auf gebogene Oberflächen.<br />

Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und<br />

Plasmatechnik, FEP, 01277 Dresden, Deutschland, Telefon +49 351 25860<br />

www.fep.fraunhofer.de<br />

Halle 10<br />

Kategorie: Reinigungssysteme<br />

Fronius International GmbH<br />

Oberflächen umweltgerecht und schonend mit Plasma<br />

reinigen<br />

Um Prozess-Schritte wie Schweißen, Kleben, Dichten, Lackieren, Bedrucken<br />

und Löten in guter Qualität<br />

durchführen zu können, müssen<br />

Verunreinigungen zuvor entfernt<br />

werden. Besonders umweltschonend<br />

und wirtschaftlich gelingt<br />

die industrielle Oberflächenreinigung<br />

mit Acerios, der heiß-aktiven<br />

Plasmatechnologie von Fronius.<br />

Das System ist platzsparend<br />

und der Nutzer kann es durch<br />

verschiedene Interface-Varianten<br />

sehr einfach in automatisierte<br />

Prozesse und Produktionslinien integrieren. Vordefinierte Jobeinstellungen<br />

reduzieren die Einarbeitungsphase und machen das Gerät intuitiv bedienbar.<br />

So bietet diese Lösung eine einfache, kostengünstige und effiziente Technologie<br />

zur Bauteilreinigung.<br />

Fronius International GmbH, 4600 Wels, Österreich,<br />

Telefon +43 7242 2410, www.fronius.com<br />

Halle 10, Stand D52<br />

www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />

Seite 67/72


Aussteller (Auswahl) | parts2clean | 26. - 28. September <strong>2023</strong>, Stuttgart<br />

Kategorie: Reinigungsmedien<br />

FUCHS LUBRICANTS GERMANY GmbH<br />

Kosteneinsparpotenziale in der Metallbearbeitung<br />

und -reinigung ausschöpfen<br />

Fuchs, ein Anbieter von Lösungen für<br />

die industrielle Teilereinigung und<br />

Metallverarbeitung, sieht in den verschiedenen<br />

Prozessketten der Bearbeitung<br />

von Metallen erhebliche<br />

Kosteneinsparpotenziale. Das firmeneigene<br />

Wissen über die verschiedenen<br />

Inhaltsstoffe ermöglicht es, individuell<br />

zugeschnittene Konzepte zu entwickeln.<br />

Aktuelles Beispiel ist die Reinigung<br />

von Batteriezellen im Produktionsprozess. Das Unternehmen liefert<br />

den Umformschmierstoff und Reiniger, die, dank eigener F&E, zeitnah an<br />

alle kundenspezifischen Prozessanforderungen angepasst wurden. Die innovativen<br />

Lösungen decken den gesamten metallverarbeitenden Produktionsprozess<br />

ab. In Zusammenarbeit mit Kunden liefert das Unternehmen<br />

Schmierstoffkonzepte, die nicht nur die Leistung verbessern, sondern auch<br />

Kosteneinsparungen durch effiziente Ressourcennutzung ermöglichen.<br />

FUCHS LUBRICANTS GERMANY GmbH, 68169 Mannheim, Deutschland,<br />

Telefon +49 621 37010, www.fuchs.com<br />

Halle 10, Stand A52<br />

Kategorie: Reinigungsmedien<br />

Hermann Bantleon GmbH<br />

Medien für die Medizintechnik und<br />

High Purity-Anwendungen<br />

Die Hermann Bantleon GmbH stellt Avilub<br />

Metasolv 706 Und Avilub Metasolv 1491 Produkte<br />

vor, die auch in der Medizintechnik<br />

eingesetzt werden können. Titanprüfkörper<br />

wurden unter praxisnahen Bedingungen<br />

damit gereinigt und Prüfverfahren unterzogen.<br />

Das Ergebnis bestätigt, dass beide Produkte<br />

für Reinigungsaufgaben in der Medizintechnik<br />

geeignet sind. Untermauert wird<br />

dies vom Fraunhofer Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB,<br />

Stuttgart, das eine Prüfung der gereinigten Bauteile auf die Biokompatibilität<br />

beziehungsweise zytotoxische Wirkung nach DIN ISO 1<strong>09</strong>9-5, 20<strong>09</strong> durchführte.<br />

Die Untersuchung der Extrakte der Reinigungsrückstände der beiden<br />

Medien, sowohl unsteril als auch hitzesterilisiert, zeigen keine zytotoxischen<br />

Effekte bei HaCaT-Keratinozyten. Für die Herstellung von Komponenten für<br />

Hochvakuum-Anwendungen, die z.B. für die Halbleiterindustrie (EUV- und<br />

DUV-Technologie) im Einsatz sind, werden speziell entwickelte Medien benötigt.<br />

Dabei werden oft von OEM spezielle Anforderungen an die Bearbeitungund<br />

Reinigungsmedien gestellt (Verbot von HIO-Elementen). Das Unternehmen<br />

entwickelt und produziert Produkte speziell für diesen Bereich.<br />

Hermann Bantleon GmbH, 89077 Ulm, Deutschland,<br />

Telefon +49 731 39900, www.bantleon.de<br />

Halle 10, Stand D35<br />

Kategorie: Trocknung<br />

Harter GmbH<br />

Hohe Energieeffizienz beim Trocknen<br />

Mit Wärmepumpentechnik<br />

bei niedrigen Temperaturen<br />

im energetisch geschlossenen<br />

System sicher und schonend<br />

trocknen – das und<br />

noch mehr zeichnet die Kondensationstrocknung<br />

mit<br />

Wärmepumpe aus. Wer seine<br />

Produkte vollständig, schnell<br />

und fleckenfrei trocknen<br />

möchte, findet hier die passende<br />

Lösung. Das effiziente<br />

Verfahren wird für Gestellware ebenso eingesetzt wie für Schüttgüter in<br />

Trommeln und anderen Behältnissen, für Batchtrockner jeglicher Art und<br />

auch für kontinuierliche Prozesse. Im hauseigenen Technikum testet Harter<br />

Produkte auf ihre Trocknungseigenschaften und definiert die Parameter für<br />

eine erfolgreiche Trocknung. Die in allen Trocknern integrierte Wärmepumpentechnik<br />

arbeitet so energie- und CO2-sparend, dass Kunden staatliche<br />

Fördergelder für den Einsatz der Technologie erhalten.<br />

Harter GmbH, 88167 Stiefenhofen, Deutschland,<br />

Telefon +49 8383 92230, www.harter-gmbh.de<br />

Halle 10, Stand E36<br />

Kategorie: Reinigungssysteme<br />

HOBART GmbH<br />

Flexible Reinigungsanlagen für Bauteile und Behälter<br />

Die technische Sauberkeit<br />

ist ein essenzieller Faktor im<br />

Fertigungsprozess von Bauteilen<br />

in der Automobil- und<br />

metallverarbeitenden Industrie.<br />

Während der Produktion<br />

lassen sich Verschmutzungen<br />

häufig nicht vermeiden.<br />

Um die Anforderungen der<br />

nachfolgenden Prozesse zu<br />

erfüllen, müssen Verunreinigungen<br />

an den Teilen prozesssicher<br />

entfernt werden. Hobart bietet mit der Fux Reinigungsanlage die<br />

ideale Technik, die ein definiertes Reinigungs- und Trocknungsergebnis gewährleistet.<br />

Die Reinigungsanlagen sind modular aufgebaut und lassen sich<br />

flexibel an individuelle Anforderungen anpassen. Spezielle Techniken der<br />

Wasseraufbereitung, Filtrierung und Abwasserbehandlung halten die Betriebskosten<br />

für Wasser und Abwasser sowie Chemie auf niedrigem Niveau.<br />

HOBART GmbH, 77656 Offenburg, Deutschland, Telefon +49 781 6000,<br />

www.hobart.de<br />

Halle 10, Stand A07<br />

www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />

Seite 68/72


Aussteller (Auswahl) | parts2clean | 26. - 28. September <strong>2023</strong>, Stuttgart<br />

Kategorie: Prozesskontrolle<br />

Köchel Verifications GmbH<br />

Ultraschallreinigungswirkung erfassen, optimieren und<br />

verifizieren<br />

Die Ultraschallreinigung ist eines der<br />

häufig eingesetzten Verfahren – auch<br />

für High Purity-Produkte. Der Cavispector<br />

ermöglicht den Reinigungsprozess<br />

zu analysieren. Denn dabei<br />

spielen viele Parametern eine wichtige<br />

Rolle. Dazu zählen die Entgasung<br />

des Mediums, der Einfluss des Reinigungsmittels,<br />

der Strömungsfluss bei<br />

der Badpflege, die Beladung mit Ware,<br />

die Warenkörbe, die Alterung der US-Schwinger und vieles mehr. Das Gerät<br />

misst den Einfluss dieser Parameter exakt und ermöglicht auf Basis der<br />

erfassten Daten, ein Prozessfenster zu definieren und zu überwachen. Bei<br />

der Sauberkeitsprüfung kann das Messsystem für vergleichbare Prüfungen<br />

sorgen, da die Ultraschallgeräte bei der Extraktion definiert eingestellt werden<br />

können.<br />

Köchel Verifications GmbH, 71522 Backnang, Deutschland,<br />

Telefon +49 7191 905449, www.cavispector.de<br />

Halle 1, Stand B56<br />

Kategorie: Trocknungssysteme<br />

Meier Prozesstechnik GmbH<br />

Energiesparende Vakuumtrocknung<br />

Nach der Reinigung von neu<br />

produzierten sowie aufzubereitenden<br />

Teilen ist der<br />

Trocknungsgrad häufig für<br />

die weitere Bearbeitung entscheidend,<br />

beispielsweise<br />

zum Ausschluss von Korrosion<br />

oder aus optischen<br />

Gründen. Der Sonderanlagenbauer<br />

Meier Prozesstechnik<br />

ist unter anderem auf<br />

Trocknungsanwendungen, speziell mittels Vakuumtechnik, spezialisiert. Ein<br />

großer Vorteil der Vakuumtrocknung im Vergleich zu herkömmlichen Trocknungsmethoden<br />

liegt in einem produktschonenden sowie zeit- und energiesparenden<br />

Prozess, auch bei niedrigen Temperaturen und komplexen Geometrien.<br />

In Kombination mit einer Infrarotheizung ermöglicht die Vakuumtechnik<br />

darüber hinaus ein Trocknungssystem, bei dem kein Austausch mit<br />

der Umgebungsluft stattfindet. Diese Lösung eignet sich unter anderem für<br />

High Purity-Anwendungen.<br />

Meier Prozesstechnik GmbH, 46395 Bocholt, Deutschland,<br />

Telefon +49 2871 219270, www.meier-prozesstechnik.de<br />

Halle 10, Stand D12<br />

Kategorie: Reinigungssysteme<br />

MAFAC – E. Schwarz GmbH & Co. KG<br />

Wasserbasierte Bauteilreinigung für höchste Ansprüche<br />

Die industrielle Bauteilreinigung<br />

leistet<br />

in der Fertigung<br />

einen wichtigen Beitrag<br />

zur Qualitätssicherung.<br />

Wasserbasierte<br />

Reinigungssysteme<br />

können<br />

dabei sehr flexibel<br />

auf individuelle Anforderungen eingestellt werden und erfüllen hohe Sauberkeitsanforderungen.<br />

Ihrem Einsatz sind kaum Grenzen gesetzt: Ob partikuläre<br />

oder filmische Verunreinigungen, einfache oder komplexe Bauteile,<br />

empfindliche Oberflächen, Mischanwendungen, unterschiedliche Materialien<br />

oder schnelle Wechsel von Art und Geometrie der Bauteile – die wasserbasierte<br />

Teilereinigung bietet vielfältigste Anwendungsmöglichkeiten.<br />

Und sie überzeugt auch in puncto Umweltschutz und Arbeitssicherheit: Die<br />

Verfahren sind auf Effizienz optimiert und setzen nur so viel Material und<br />

Ressourcen ein wie nötig. Zudem verwenden sie Reiniger, die in der Herstellung,<br />

Anwendung und Entsorgung biologisch leicht abbaubar und für die<br />

Gesundheit unbedenklich sind.<br />

MAFAC – E. Schwarz GmbH & Co. KG, 72275 Alpirsbach, Deutschland,<br />

Telefon +49 7444 95<strong>09</strong>0, www.mafac.de<br />

Halle 10, Stand B12<br />

Kategorie: Reinigungssysteme<br />

Maschinenbau Silberhorn GmbH<br />

High Purity im Kompaktformat<br />

High Purity klingt nach hohem Aufwand,<br />

Sonderentwicklungen und kostspieligen<br />

Reinigungstechnologien.<br />

Dass es auch anders geht, zeigt Silberhorn<br />

Maschinenbau mit dem innovativen<br />

Multi Washing System (MWS). Die<br />

Reinigungsanlage ist wahlweise als 1-,<br />

2- oder 3-Tank-System erhältlich und<br />

lässt sich dank zahlreicher Optionen<br />

auf die individuellen Reinigungsanforderungen<br />

abstimmen. Beispielhaft dafür steht das optionale EMC-Paket<br />

(Electrical & Medical Cleaning), das unter anderem elektropolierte Arbeitskammer-Oberflächen<br />

und eine sensorische Leitwertüberwachung beinhaltet.<br />

Diese High Purity-Option richtet sich an Anwender, die eine gründliche und<br />

wirtschaftliche Reinigungslösung für Teile mit partikulären oder filmischen<br />

Anhaftungen suchen. Die kompakte Einkammer-Anlage wird effizient in Serie<br />

gefertigt, ist meist innerhalb weniger Wochen lieferbar – und das nach dem<br />

Motto „Plug & Clean“ bereits vollständig montiert.<br />

Maschinenbau Silberhorn GmbH, 92331 Lupburg, Deutschland,<br />

Telefon +49 9492 94250, www.silberhorn-gruppe.de<br />

Halle 10, Stand A28<br />

www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />

Seite 69/72


Aussteller (Auswahl) | parts2clean | 26. - 28. September <strong>2023</strong>, Stuttgart<br />

Kategorie: Sauberkeitskontrolle<br />

PMT Partikel-Messtechnik GmbH<br />

Neue Generation der Oberflächenmesstechnik<br />

Der PartSens 4.0 ist ein<br />

tragbares Messsystem mit<br />

drahtlosem Messkopf zur<br />

schnellen und direkten Ermittlung<br />

der partikulären<br />

Kontamination auf Oberflächen.<br />

Als Plus-Modell bietet<br />

es zusätzlich die Möglichkeit<br />

der Differenzierung von<br />

Partikelgrößen und Partikelanzahl<br />

von metallischen und<br />

nicht metallischen Partikeln<br />

sowie Fasern auf Oberflächen. Mobiles Design und einfache Bedienung machen<br />

dieses Messgerät zur perfekten Lösung für Unternehmen, die saubere<br />

Oberflächen von Produkten oder einer Produktionsumgebung sicherstellen<br />

müssen. Durch die Verwendung der Streiflichttechnologie nach ISO 14644-<br />

9 werden reproduzierbare und hochgenaue Messergebnisse erzeugt. Komplexe<br />

Probenahmen durch Gasabsaugung entfallen ebenso, wie subjektive<br />

Messmethoden (Mikroskopie) oder fehlerbehaftete Mehrstufenverfahren<br />

(Oberflächenspülung durch Filtermedien mit anschließender Filteranalyse).<br />

Das Messergebnis wird – einschließlich des Live-Bildes – sofort über eine<br />

drahtlose Übertragung auf der Geräteanzeige dargestellt. Zur Archivierung<br />

oder für spätere Vergleichsmessungen erfolgt die Datenspeicherung im Partikelzähler,<br />

welche dann optional auch über einen externen Drucker ausgegeben<br />

werden können.<br />

PMT Partikel-Messtechnik GmbH, 71296 Heimsheim, Deutschland,<br />

Telefon +49 7033 53740, www.pmt.eu<br />

Halle 10, Stand F08<br />

Kategorie: Fertigungsumgebung<br />

PMT Partikel-Messtechnik GmbH<br />

Rundum-Service für Partikel-Messtechnik in Reinräumen<br />

Die ISO 9001 zertifizierte PMT Partikel-Messtechnik GmbH ist seit über 35<br />

Jahren im Bereich der partikulären und mikrobiologischen Kontaminationskontrolle<br />

aktiv. Aufbauend auf dem traditionellen Arbeitsgebiet der Partikelzählung<br />

entwickelt das Unternehmen vielfältige Gesamtlösungen in diversen<br />

Anwendungsfeldern der Partikelmesstechnik und der mikrobiologischen<br />

Kontaminationskontrolle. Das Know-how umfasst alle Technologien zur<br />

Messung von Partikeln und Mikroorganismen in Luft, auf Oberflächen und<br />

in flüssigen Medien sowie die Ionisation, Reinigung und Dekontamination<br />

von sterilen Bereichen. Abgerundet wird das Angebot durch Unterstützung<br />

bei der Einbindung hochpräziser Partikelmesstechniken in Gesamtanlagen<br />

und der Entwicklung entsprechender kundenspezifischer Systemlösungen.<br />

Zu den Services zählen außerdem Gerätewartung und -kalibrierung, Inbetriebnahme<br />

und Qualifizierung (IQ/OQ) Partikel- und Keimzähler sowie<br />

Software (FMS/OPC UA).<br />

PMT Partikel-Messtechnik GmbH, 71296 Heimsheim, Deutschland,<br />

Telefon +49 7033 53740, www.pmt.eu<br />

Halle 10, Stand F08<br />

Kategorie: Sauberkeitskontrolle<br />

Physical Electronics GmbH<br />

Wenn Routine-Analytik nicht weiterhilft<br />

Das Laborteam von Physical Electronics<br />

bietet die Möglichkeit, komplexe<br />

analytische Fragestellungen mit den<br />

Techniken XPS, TOF-SIMS und Auger-Elektronenspektroskopie<br />

zu beantworten.<br />

Dabei legt das Unternehmen<br />

großen Wert auf eine umfassende<br />

Betreuung. Dazu gehört auch eine<br />

ausführliche Diskussion der Messergebnisse.<br />

Denn es werden nicht nur<br />

Spektren geliefert, sondern auch beratend zur Seite gestanden. Bei kritischen<br />

Fragestellungen ist die Zeit oft knapp. Die Untersuchungen und Analysen<br />

werden daher schnell und effizient durchgeführt, damit die Ergebnisse<br />

umgehend vorliegen. Keine Kompromisse werden allerdings bei der Genauigkeit<br />

gemacht. Das Analytik-Labor ist Teil der Physical Electronics GmbH,<br />

die Analysegeräte in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreibt und<br />

europaweiten Service für Geräte und Equipment anbietet.<br />

Physical Electronics GmbH, 85622 Feldkirchen, Deutschland,<br />

Telefon +49 89 962750, www.phi-gmbh.eu<br />

Halle 10, Stand F26<br />

Kategorie: Fertigungsumgebung<br />

PMT Partikel-Messtechnik GmbH<br />

Kompaktes Ionisationsgebläse<br />

Das kompakte Gebläse der<br />

Simco-Ion Micro-Serie wurde<br />

speziell für anspruchsvolle<br />

Anwendungen in kritischen<br />

Umgebungen entwickelt, bei<br />

denen der Platz knapp ist.<br />

Das neue Mikrogebläse 5941<br />

erfüllt die aktuellen Anforderungen<br />

an moderne und<br />

automatisierte Produktionsprozesse.<br />

Mit einer Höhe von<br />

nur 110 mm und einer Breite<br />

von 80 mm bietet dieses erstaunlich kompakte Gerät eine hervorragende<br />

Eignung für die Back-End-Halbleiterumgebungen. Es kann darüber hinaus<br />

mit dem NOVX System verbunden werden, um einen geschlossenen Regelkreis<br />

mit permanenter, sekundengenauer Aufzeichnung der Spannung zu erhalten.<br />

Weiterhin ist eine Alarmierung bei Überschreitung einer definierten<br />

Maximalspannung oder eines ESD Ereignisses möglich. Es erfüllt die Anforderungen<br />

der Reinraumklasse 5 nach ISO 14644-1.<br />

PMT Partikel-Messtechnik GmbH, 71296 Heimsheim, Deutschland,<br />

Telefon +49 7033 53740, www.pmt.eu<br />

Halle 10, Stand F08<br />

www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />

Seite 70/72


Aussteller (Auswahl) | parts2clean | 26. - 28. September <strong>2023</strong>, Stuttgart<br />

Kategorie: Reinigungsmedien<br />

SAFECHEM Europe GmbH<br />

Lösemittel mit Rundum-Service<br />

Safechem bietet eine vollständig integrierte<br />

Reinigungslösung bestehend aus<br />

Lösemitteln, Serviceelementen und<br />

Beratungsdiensten, die unter anderem<br />

folgendes einschließen: Das reine<br />

Perchlorethylen Dowper MC ist hoch<br />

stabilisiert und enthält ein spezielles<br />

Additiv, das es zu einem wirksamen<br />

Reinigungsmittel für Hochleistungsanwendungen<br />

macht. Die modifizierten<br />

Alkohole der Dowclene 16-Reihe und Dualene 1601 S besitzen polare und<br />

unpolare Eigenschaften und können Öle und Fette, aber auch bestimmte<br />

polare Verunreinigungen wie Emulsionen wirksam entfernen. Die Stabilisatoren<br />

der Maxistab S-Serie erweitern die Möglichkeiten von modifizierten<br />

Alkoholen und ermöglichen einen wesentlich stabileren, vorhersehbaren<br />

und sichereren Prozesses, auch bei der Abreinigung hochchlorierter Öle.<br />

SAFECHEM Europe GmbH, 40474 Düsseldorf, Deutschland,<br />

Telefon +49 211 4389300, www.safechem.com<br />

Halle 10, Stand E04<br />

Kategorie: Badpflege<br />

SITA Messtechnik GmbH<br />

Tensiometer zur Kontrolle der Tensidkonzentration<br />

in Reinigungsprozessen<br />

Auf der parts2clean präsentiert<br />

SITA Messtechnik ihr bewährtes<br />

Produktprogramm zur qualitätssichernden<br />

Prozessführung<br />

in der Bauteilreinigung:<br />

Messgeräte und maßgeschneiderte<br />

Prozesslösungen zum<br />

Überwachen und Steuern der<br />

qualitätsbeeinflussenden Prozessparameter<br />

Teilesauberkeit,<br />

Benetzbarkeit, Badverschmutzung<br />

und Reinigerkonzentration.<br />

Im Fokus steht dieses Jahr die Aktualisierung der Tensiometer-Produktlinie<br />

zur Messung der dynamischen Oberflächenspannung. Eine optimierte<br />

Benutzeroberfläche, ein erweitertes Speicherkonzept sowie ein vergrößerter<br />

Parameterbereich mit Blasenlebensdauern bis 30 ms ergänzen den Funktionsumfang<br />

der Handmessgeräte DynoTester+ und pro line t15+. Die neue<br />

Version der PC-Software LabSolution ermöglicht eine einfachere Bedienung<br />

der Geräte über die Software sowie eine effizientere Auswertung der Messergebnisse.<br />

SITA Messtechnik GmbH, 01217 Dresden, Deutschland,<br />

Telefon +49 351 8718041, www.sita-messtechnik.de<br />

Halle 10, Stand D20<br />

Kategorie: Reinigungssysteme<br />

Sugino Machine France S.A.S.<br />

Flexible Maschine für das Hochdruckwasser-<br />

CNC-Entgraten und Reinigen<br />

Unabhängig davon, ob schwierige<br />

Teile zu reinigen, Grate zu<br />

entfernen oder beide Prozesse<br />

durchzuführen sind, die JCC-<br />

Systeme von Sugino sind so<br />

konstruiert, dass sie sie beide<br />

Aufgaben hochpräzise und mit<br />

wiederholbaren Ergebnissen<br />

ohne wärmebeeinflusste Zone<br />

erledigen. Auf der parts2clean<br />

präsentiert das Unternehmen<br />

eine Upgrade-Version mit<br />

einem größeren Hub (X-Achse: 1.000 mm). Sie ermöglicht, ein größeres<br />

Werkstück oder zwei Teile gleichzeitig zu bearbeiten. Die Anlage eignet sich<br />

optimal für Teile aus der Automobilindustrie, insbesondere E-Mobilität, der<br />

Luft- und Raumfahrt und große Werkstücke aus dem Bereich Land- oder<br />

Baumaschinen.<br />

Sugino Machine France S.A.S., 92400 Courbevoie, Frankreich,<br />

Telefon +33 184174987, www.sugino.com<br />

Halle 10, Stand D18<br />

Kategorie: Reinigungssysteme<br />

SLCR Lasertechnik GmbH<br />

Oberflächen nachhaltig reinigen<br />

Die SLCR Lasertechnik präsentiert<br />

Systemlösungen zur<br />

Oberflächenbearbeitung für<br />

unterschiedliche Aufgaben<br />

wie Entschichten, Reinigen,<br />

Vorbehandeln oder auch<br />

Markieren. Die Teilereinigung<br />

im laufenden Prozess<br />

wird immer dann erforderlich,<br />

wenn definierte Stellen<br />

oder Bereiche eines Bauteils<br />

für einen nächsten Bearbeitungsschritt<br />

selektiv gereinigt werden müssen. Die Laseranlagen des Unternehmen<br />

eignen sich für diese Anwendungen optimal, da sie hochpräzise<br />

arbeiten. Das namensgebende selektive Abtragen von Schichten auf dem<br />

Bauteil – Selective Laser Coating Removal) – mittels Laserpulsen, reinigt das<br />

Bauteil schonend ohne die Materialstruktur zu verändern oder zu schädigen.<br />

SLCR Lasertechnik GmbH, 52353 Düren, Deutschland,<br />

Telefon +49 2421 91500, www.slcr.de<br />

Halle 10, Stand F35<br />

www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />

Seite 71/72


Aussteller (Auswahl) | parts2clean | 26. - 28. September <strong>2023</strong>, Stuttgart<br />

Kategorie: Sauberkeitskontrolle/ Reinigungssysteme<br />

TREAMS GmbH<br />

Sauberkeit ist ein Faktor<br />

Treams befasst sich seit Jahren mit<br />

der Entwicklung und Herstellung von<br />

Vakuumsystemen für High Purity.<br />

Mit den zwei Anlagentypen Vidam<br />

und Argat bietet das Unternehmen<br />

sowohl ein vollautomatisches Sauberkeitsmessgerät<br />

als auch ein Restgasanalysetool<br />

zum fertigungsnahen, qualitativen und quantitativen Nachweis<br />

chemisch-filmischer Verunreinigungen auf Bauteiloberflächen. Die Vobos-<br />

Ausheizöfen ergänzen Prozessketten bei Kunden um eine Trockenreinigung.<br />

Darüber hinaus werden Prozesskettenanalysen und Restgasanalysen<br />

als Dienstleistung bereitgestellt. Langjährige Erfahrungen unter anderem zu<br />

den Themen Bauteilsauberkeit oder reinigungsgerechte Konstruktion werden<br />

anhand von Schulungen weitergegeben. Den Dienstleistungssektor baut<br />

das Unternehmen weiter aus. Hintergrund sind die steigenden Sauberkeitsanforderungen<br />

an Fertigungs- und Lieferprozesse in vielen Branchen.<br />

TREAMS GmbH, 07751 Großlöbichau, Deutschland,<br />

Telefon +49 3641 8734555, www.treams-gmbh.de<br />

Halle 10, Stand D44<br />

Kategorie: Dienstleistung<br />

VACOM Vakuum Komponenten<br />

& Messtechnik GmbH<br />

High Purity als Dienstleistung<br />

Vacom cleanFAB bietet Lösungen<br />

für extrem hohe Bauteilsauberkeit<br />

in der industriellen<br />

Fein-, Feinst- und Ultra-Feinstreinigung.<br />

Auf einer<br />

Reinraumfläche von 2780<br />

Quadratmetern werden in<br />

der Prozesskette Bauteile für<br />

den Einsatz im Ultra Clean<br />

Vacuum (UCV) vorbereitet.<br />

Um die Reinheitsanforderungen<br />

von Bauteilen und Baugruppen besser zu standardisieren, wurde eine<br />

eigene Klassifizierung entwickelt: die Vacom Purity Classes. Kunden profitieren<br />

von der Prozessierbarkeit vielfältiger Werkstoffe und Bauteilgeometrien<br />

sowie einem einzigartigem Technologie-Mix für optimale Prozesse. Der<br />

Reinigungsdienstleister wird auf der parts2clean seine Reinigungsprozesse<br />

und -services nach definierten Sauberkeitsklassen sowie der quantitativen<br />

Sauberkeitsbewertung genauer vorstellen.<br />

VACOM Vakuum Komponenten & Messtechnik GmbH, 07751 Großlöbichau,<br />

Deutschland, Telefon +49 3641 87340, www.vacom.net<br />

Halle 10, Stand D44<br />

Kategorie: Ultraschallreinigung<br />

Weber Ultrasonics AG<br />

Upgrade für optimierte Performance und Usability:<br />

Sonic Digital +<br />

Auf der parts2clean präsentiert die Weber Ultrasonics<br />

AG das Facelift der bewährten Sonic Digital<br />

Ultraschallgeneratoren. Ein neuer Hochleistungs-Microcontroller<br />

sorgt für eine optimierte<br />

Performance und erhöhte Upgrade-Sicherheit.<br />

Eine verbesserte Usability verspricht ein modernes<br />

TFT-Display. Einstellungen können somit direkt<br />

am Generator vorgenommen und abgelesen<br />

werden. Eine Alternative dazu ist der Sonic Smart<br />

Configurator, ein kostenloses Konfigurationstool<br />

für den PC, womit sich auch schnell mehrere<br />

Generatoren einstellen lassen. Zum Auslesen<br />

von Parametern sowie dem Einspielen von Firmwareupdates<br />

wurde in allen Generatoren eine<br />

USB-Schnittstelle implementiert. Eine Fernwartungsoption<br />

und je nach Modell zusätzliche<br />

Schnittstellen runden das Facelift ab. Die Änderungen<br />

bieten volle Kompatibilität zu den Vorgängermodellen.<br />

Weber Ultrasonics AG, 76307 Karlsbad, Deutschland,<br />

Telefon +49 7248 92070, www.weber-ultrasonics.com<br />

Halle 10, Stand B26<br />

Kategorie: Reinigungsmedien<br />

WIGOL W. Stache GmbH<br />

Neuer Universalreiniger zur Entfernung<br />

von Öl- und Fettverunreinigungen<br />

Mit dem Maschinenreiniger<br />

Öko EM präsentiert die Wigol<br />

W. Stache GmbH einen<br />

neuen Universalreiniger für<br />

die Entfernung von Öl- und<br />

Fettkontaminationen von<br />

einer Vielzahl von Oberflächen.<br />

Er ist darüber hinaus<br />

als kennzeichnungsfreie Alternative<br />

zu den klassischen<br />

Kaltreinigern auf Basis von<br />

Kohlenwasserstoffen verwendbar.<br />

Der neue, biologisch abbaubare Reiniger ohne Gefahrstoffkennzeichnung<br />

zeichnet sich durch eine sehr gute Verträglichkeit mit vielen<br />

Materialien aus und hinterlässt auf Stahloberflächen einen leichten Korrosionsschutzfilm.<br />

Unbegrenzt wassermischbar lässt er sich sowohl im Tauchbad<br />

und über Sprühgeräte als auch zur manuellen Wischreinigung am Pinselwaschtisch<br />

einsetzen.<br />

WIGOL W. Stache GmbH, 67547 Worms, Deutschland, Telefon +49 6241 41410,<br />

www.wigol.de<br />

Halle 10, Stand B52<br />

www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe <strong>DE</strong> <strong>09</strong>-<strong>2023</strong><br />

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