Die unbedingte Universität - und Ingenieur-Verein zu Berlin eV

aiv.berlin.de

Die unbedingte Universität - und Ingenieur-Verein zu Berlin eV

V.3 Teilaufgabe Verkehrswesen: Straßenbau (VS)

Integriertes Verkehrskonzept zur städtebaulichen Aufwertung

des zentralen Campus-Geländes der TU Berlin an der Straße

des 17. Juni

Für die städtebauliche Aufwertung des Campus-Geländes der TU Berlin an der Straße

des 17. Juni ist ein Gesamtverkehrskonzept zu entwickeln. Insbesondere zu berücksichtigen

sind hierbei der öffentliche Personennahverkehr, ein übergeordnetes Fuß- und

Radverkehrsnetz, der ruhende Verkehr wie auch ein Bewirtschaftungskonzept.

Es ist ein integriertes Verkehrskonzept im Rahmen einer städtebaulichen Aufwertung

des zentralen Campus-Geländes zu entwickeln. Dabei sind die geplanten

Erweiterungen der TU Berlin und die Nutzerstrukturen besonders zu beachten.

Das Wettbewerbsgebiet

Das engere Wettbewerbsgebiet wird durch die Straßen Hardenbergstraße/

Marchstraße/ Einsteinufer/ Müller-Breslau-Straße und die S-Bahn im Südosten

eingegrenzt.

Das Gebiet ist für den Kraftfahrzeugverkehr über die Hauptverkehrsstraßen gut

erreichbar. In den Spitzenstunden entstehen am Ernst-Reuter-Platz gelegentlich

Rückstaus. Das Wettbewerbsgebiet ist durch den Bahnhof Zoologischer Garten

und durch die U2 mit dem U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz durch öffentliche Verkehrsmittel

sehr gut angebunden. Defizite bestehen lediglich über die Straße des

17. Juni in Richtung Osten.

Aufgabe

Erwartet wird ein integriertes Verkehrskonzept unter Berücksichtigung der Nutzerstruktur

mit folgenden Schwerpunktsetzungen:

- gute Erreichbarkeit und Erschließung des Wettbewerbsgebiets unter

besonderer Berücksichtigung der Nutzerstrukturen (hoher Modal Split Anteil

des Umweltverbundes) und der Belange Mobilitätsbehinderter

- Minimierung der Trennwirkung der das Gebiet durchschneidenden Straße des

17. Juni

- Erschließung des Gebietes durch den öffentlichen Personennahverkehr,

insbesondere aus und in Richtung Osten unter besonderer Berücksichtigung

Mobilitätsbehinderter

- Einbindung eines Fuß- und Radverkehrsnetzes in übergeordnete Verbindungen

entlang des Landwehrkanals und zur City-West (Breitscheitplatz/ Fasanenstraße/

Kurfürstendamm) bzw. zum Hansaviertel und nach Moabit

- Neuordnung des ruhenden Verkehrs (falls erforderlich) und ggf. Vorschlag für

ein Bewirtschaftungskonzept

Im Einzelnen sollen folgende Punkte bearbeitet werden:

1. Erschließungskonzept des Wettbewerbsgebiets für Fußgänger unter Berück

sichtigung einer hohen Aufenthaltsqualität und einer guten Erreichbarkeit der

Haltestellen des öffentlichen Verkehrs auch für Mobilitätsbehinderte

AUSSCHREIBUNG 27. SEPTEMBER 2010

AIV

Schinkel-Wettbewerb

2011

28

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine