Regio Spezial Unterallgäu
Der TT Verlag mit Sitz in Kempten veröffentlicht jedes Jahr 6 Ausgaben des Allgäuer Wirtschaftsmagazin plus Sonderausgaben. Pro Ausgabe erreicht die Publikation ca. 50.000 Leser aus dem bayerischen und württembergischen Allgäu. Der Schwerpunkt liegt auf regionale Themen und Unternehmen - ohne die große weite Welt außer Acht zu lassen.
Der TT Verlag mit Sitz in Kempten veröffentlicht jedes Jahr 6 Ausgaben des Allgäuer Wirtschaftsmagazin plus Sonderausgaben. Pro Ausgabe erreicht die Publikation ca. 50.000 Leser aus dem bayerischen und württembergischen Allgäu. Der Schwerpunkt liegt auf regionale Themen und Unternehmen - ohne die große weite Welt außer Acht zu lassen.
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<strong>Spezial</strong> | August 2023<br />
UNTERALLGÄU<br />
Wirtschaft | Branchen-News | Kultur | Soziales<br />
20 38<br />
48<br />
52
2 <strong>Unterallgäu</strong>
<strong>Unterallgäu</strong> | Editorial<br />
Liebe Leserinnen und Leser<br />
des Allgäuer Wirtschaftsmagazins,<br />
BILDER: ADOBE STOCK, A. BERGER PRÄZISIONSDREHTEILE GMBH & CO. KG, GROB-WERKE GMBH & CO.KG, RUF MASCHINENBAU GMBH & CO. KG, SICOR IT GMBH<br />
BILD: ANDREA THOMA-BÖCK<br />
Andrea Thoma-Böck<br />
über 15.000 mittelständische Unternehmen<br />
aus Produktion, Handel und Dienstleistungen<br />
prägen die Wirtschaft im <strong>Unterallgäu</strong><br />
und in Memmingen. In der <strong>Regio</strong>n<br />
finden branchenübergreifend mehr als<br />
86.000 Beschäftigte eine Arbeit und über<br />
1.800 junge Menschen allein in den IHK-<br />
Berufen einen Ausbildungsplatz. Entlang<br />
der A96 und am Schnittpunkt zur A7 ist<br />
einer der stärksten Industrie- und Logistikstandorte<br />
Bayerisch-Schwabens entstanden,<br />
der den vielen Krisen der letzten Jahre<br />
mit innovativem Unternehmergeist begegnet<br />
ist. Darauf können wir stolz sein. Im<br />
aktuellen „<strong>Regio</strong> <strong>Spezial</strong> <strong>Unterallgäu</strong>“ finden<br />
Sie viele kluge Köpfe und anpa ck -<br />
en de Hände, die die <strong>Unterallgäu</strong>er und<br />
Memminger Wirtschaft zu dem gemacht<br />
haben, was sie heute ist.<br />
Ohne unternehmerische Freiheit kann die<br />
regionale Wirtschaft im internationalen<br />
Wettbewerb nicht bestehen. Doch statt die<br />
Unternehmen vom bürokratischen Ballast<br />
zu entbinden, setzen deutsche und europäische<br />
Behörden immer neue Auflagen<br />
drauf, ohne unnötige Regularien abzuschaffen.<br />
Dabei sind die konjunkturellen<br />
Herausforderungen immens, wie die aktuelle<br />
IHK-Konjunkturumfrage zeigt. Den<br />
Unternehmen fehlen Arbeitskräfte. Viele<br />
Plätze in unseren Werkhallen, Ladengeschäften<br />
oder Büros bleiben unbesetzt.<br />
Neue Ideen können so nicht umgesetzt<br />
werden, Aufträge bleiben liegen. Das bringt<br />
die Unternehmen ebenso in eine schwierige<br />
Lage wie die im internationalen Vergleich<br />
viel zu hohen Energiekosten, für die<br />
die Politik immer noch keine langfristige<br />
Lösung hat. Hinzu kommt die anhaltend<br />
hohe Inflationsrate, die auf die Kauf- und<br />
Urlaubslaune unserer Kundschaft und<br />
Gäste drückt. Das alles macht es der regionalen<br />
Wirtschaft nicht einfach, in die<br />
Zukunft zu investieren.<br />
Dennoch ist der Unternehmer- und Gründergeist<br />
in Memmingen und im <strong>Unterallgäu</strong><br />
ungebrochen. So haben 2022 wieder<br />
über 1.400 Gründerinnen und Gründer<br />
den Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit<br />
angetreten – manche neben<br />
ihrem Job, viele aber auch im Vollerwerb.<br />
Sie sind Chancengründer, die ihre wirtschaftliche<br />
Zukunft in die eigenen Hände<br />
nehmen. Dabei treffen sie auf ein Umfeld<br />
etablierter Unternehmen, die oftmals über<br />
Generationen hinweg durch die Inhaberfamilie<br />
geführt werden. Nimmt man Jung<br />
und Erfahren, Groß und Klein zusammen,<br />
dann ergibt sich ein Wirtschaftsstandort,<br />
dessen zahlreiche Facetten Sie in diesem<br />
Magazin erleben können. Gerade diese<br />
vielfältige Mischung gibt uns – allen Widrigkeiten<br />
zum Trotz – Mut und Zuversicht.<br />
Also: Lasst uns machen.<br />
Herzliche Grüße und viel Freude<br />
beim Lesen wünscht<br />
Andrea Thoma-Böck,<br />
Vorsitzende der IHK-<strong>Regio</strong>nalversammlung<br />
Memmingen / <strong>Unterallgäu</strong>.<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
3
<strong>Unterallgäu</strong> | Inhalt<br />
14 Windkanalbau<br />
Die aero and sports GmbH baut den<br />
ersten Windkanal für ambitionierten<br />
Leistungssport in Bad Wörishofen.<br />
16 Grüner Strom aus Bioreststoffen<br />
Käßmeyer in Erkheim erweitert sein<br />
Areal und modernisiert seine Reststoff-<br />
Verwertung umfassend.<br />
18 Kunst und Kultur in Ottobeuren<br />
Beide sind einen Besuch wert: die Basilika<br />
mit dem Benediktinerkloster und das<br />
Museum für zeitgenössische Kunst –<br />
Diether Kunerth.<br />
20 Präzisionsdrehteile<br />
Am Standort Ottobeuren produziert die<br />
Berger Gruppe Präzisionsdrehteile in<br />
Groß-, Mittel- und Kleinserien, vor allem<br />
für die großen Zulieferer der Automobilindustrie.<br />
10<br />
06 Bauunternehmen<br />
24<br />
Die Glass GmbH Bauunternehmung in<br />
Mindelheim wird in der dritten Generation<br />
als Familienunternehmen geführt – dieses<br />
Jahr hat die Glass Gruppe 75-jähriges<br />
Jubiläum.<br />
10 Personaldienstleister<br />
Effiziente Personalgewinnung in Zeiten<br />
von Arbeits- und Fachkräftemangel –<br />
darauf hat sich das Unternehmen<br />
TIMEPARTNER spezialisiert.<br />
22 Ledermanufaktur<br />
Qualität und hochwertige Handarbeit,<br />
die überdauert: Seit 1956 produziert die<br />
Lederwarenmanufaktur Göppel in Berkheim-Illerbachen<br />
Accessoires für regionale<br />
Unternehmen und namhafte Hersteller.<br />
24 Fachklinik<br />
Die Klinik Bad Wörishofen unterstützt<br />
Rehabilitanden mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen<br />
und orthopädischen Beschwerden<br />
in enger Kooperation beider Fachrichtungen.<br />
28 Bauernhofmuseum<br />
Inmitten des liebenswerten Illerwinkels<br />
liegt das Schwä bische Bauernhofmuseum.<br />
Mit seinen über 30 historischen Gebäuden<br />
ist es eines der schönsten und ältesten<br />
Museen dieser Art in Süddeutschland.<br />
4 <strong>Unterallgäu</strong>
30 Finanzdienstleistungen<br />
Der Kreisverband <strong>Unterallgäu</strong> der<br />
VR-Banken bündelt die Kompetenzen der<br />
sechs regionalen Filialnetze. Speziell<br />
ausgebildete Firmenbetreuer beraten<br />
Unternehmen in finanziellen Fragen.<br />
34 Bad Wörishofen<br />
Mit einem Hebesatz von 240 % bietet die<br />
Stadt einen optimalen Standort für Neugründungen<br />
und bestehende Unternehmen.<br />
36 Kommunale Entwicklung<br />
Der Markt Erkheim stellt sich als attraktiver<br />
Wirtschafts- und Wohnort mit<br />
überraschend aktivem Vereinsleben vor.<br />
38 Elektromobilität<br />
Als weltweit vertretener Hersteller innovativer<br />
Produktions- und Automatisierungssysteme<br />
bietet die GROB-WERKE<br />
GmbH & Co. KG in Mindelheim erfahrenen<br />
Facharbeitern, Nachwuchskräften und<br />
Auszubildenden eine Chance auf einen<br />
Job mit Zukunft.<br />
42 Glückswege<br />
13 Glückswege ziehen sich quer durch<br />
das <strong>Unterallgäu</strong> und bringen Körper und<br />
Seele in Einklang.<br />
44 Darmkrebszentrum Ottobeuren<br />
Nach dem erfolgreichen Aufbau des<br />
Darmkrebszentrums Kempten strebt<br />
Dr. Christian Hart die Erstzertifizierung<br />
bis Mitte 2025 auch für Ottobeuren an.<br />
48 Brikettieren<br />
RUF ist Weltmarktführer bei mechanischen<br />
und hydraulischen Brikettpressen.<br />
Seit 2016 laufen Produktion und Betrieb<br />
CO 2<br />
-neutral, jetzt auch offiziell zertifiziert.<br />
50 Wirtschaftsfaktor Flughafen MM<br />
Der Flughafen Memmingen stellt<br />
inzwischen einen bedeutenden<br />
Wirtschaftsfaktor in der <strong>Regio</strong>n dar.<br />
52 IT-Service<br />
Seit 25 Jahren steht die SICOR IT GmbH<br />
aus Mindelheim Unternehmen auf dem<br />
Weg der Digitalisierung erfolgreich zur<br />
Seite.<br />
54 Wirtschaftsraum<br />
Memmingen-<strong>Unterallgäu</strong><br />
Das <strong>Unterallgäu</strong> zeigt sich als stabiler und<br />
sicherer Wirtschaftsraum mit großem<br />
Zukunftspotenzial.<br />
58<br />
56 Sicherheit und Einbruchschutz<br />
Das Unternehmen Planprotect, vertreten<br />
durch Kooperationspartner Schiegg<br />
Assekuranzservice in Kirchheim, bietet<br />
Sicherheitskonzepte gegen Einbruch<br />
und Vandalismus für Unternehmen und<br />
Privatpersonen.<br />
57 Fenster-Systemprofile<br />
Großflächig, schlank, recycelbar:<br />
SALAMANDER WINDOWS in Türkheim<br />
revolutioniert das Kunststoff-Fenster.<br />
58 Zimmerei<br />
Die Zimmerei Hölzle aus Erkheim ist<br />
Experte für kleine und große Arbeiten<br />
mit Holz.<br />
59 Zu guter Letzt<br />
Alles, was man braucht, und noch viel<br />
mehr.<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
5
Mindelheim | Bauunternehmen<br />
Auf solidem<br />
Fundament gebaut<br />
Die Glass GmbH Bauunternehmung in Mindelheim<br />
feiert dieses Jahr 75-jähriges Bestehen<br />
Das Familienunternehmen mit<br />
800 Mitarbeitenden wird heute in dritter<br />
Generation geführt. Zur Firmengruppe<br />
gehören Ingenieurbau-Betriebe,<br />
Bauunternehmen sowie ein Umwelttechnik-Betrieb<br />
und der Bereich Glass<br />
Immobilien. Das Leistungsspektrum des<br />
Unternehmens ist breit. Ein besonderes<br />
Augenmerk legt die Geschäftsführung<br />
auf die Ausbildung junger Menschen.<br />
„Ob Neubau, Umbau oder<br />
Erweiterung, Wohnkomplex,<br />
Kraftwerk oder Eisenbahnüberführung:<br />
Wer mit uns baut,<br />
baut entspannt.“<br />
Björn Glass, Geschäftsführer<br />
62 <strong>Unterallgäu</strong>
Referenzobjekt Ingenieur- und Brückenbau<br />
Referenzobjekt Schlüsselfertigbau<br />
Referenzobjekt Glass Immobilien<br />
Referenzobjekt Industrie- und Gewerbebau<br />
Bauen aus einer Hand – das bietet die<br />
Glass GmbH Bauunternehmung öffentlichen<br />
und privaten Bauherren in ganz<br />
Deutschland und im europäischen Ausland.<br />
Mit Industrie- und Gewerbebau,<br />
Tiefbau, Hochbau, Schlüsselfertigbau bis<br />
hin zum Ingenieur- und Brückenbau sind<br />
am Standort Mindelheim alle bedeutenden<br />
Bereiche des Bauwesens vertreten.<br />
Die Fachbereiche Konstruktion und Arbeitsvorbereitung<br />
werden ebenfalls firmenintern<br />
abgewickelt und runden das<br />
Portfolio ab. Verwirklicht werden nahezu<br />
alle Gebäudetypen – bekannt ist das Unternehmen<br />
vor allem für große Industrieund<br />
Gewerbebauten. Die Fertigteile für<br />
die Bauten aus Beton und Stahlbeton<br />
werden direkt aus dem eigenen Werk in<br />
Mindelheim geliefert. Das erleichtert<br />
nicht nur die Planung und die Bauvorbereitung,<br />
sondern bietet Kunden auch eine<br />
höhere Flexibilität und Schnelligkeit. Für<br />
die Montage der Betonfertigteile steht ein<br />
firmeneigener Maschinenpark zur Verfü-<br />
gung, sodass die Bauausführung planbar<br />
und zuverlässig erfolgen kann. „Als Familienunternehmen<br />
und bedeutender Arbeitgeber<br />
der <strong>Regio</strong>n verfügen wir über<br />
langjähriges und äußerst gut geschultes<br />
Fachpersonal, auf das wir uns jederzeit<br />
verlassen können. Auf diese Weise können<br />
wir neben optimalen Planungsleistungen<br />
auch höchste Qualität bei der<br />
Bauausführung vor Ort garantieren“, betont<br />
Geschäftsführer Björn Glass.<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
73
Schwäbische Unternehmensgeschichte<br />
Der Ingenieur und Architekt Albert Glass<br />
kommt nach Ende des Zweiten Weltkrieges<br />
von Augsburg nach Mindelheim und<br />
wagt 1948 den Schritt in die Selbstständigkeit:<br />
Gemeinsam mit seiner Frau Helene<br />
und vier Mitarbeitern der ersten Stunde<br />
gründet er das Baugeschäft. Es sind<br />
kleine Schritte, die den jungen Betrieb<br />
damals voranbringen. Bereits nach zwei<br />
Jahren beginnt Glass mit der Fabrikation<br />
großformatiger Hohlblocksteine und<br />
Hohlkörperdecken aus Beton. Zum<br />
25-jährigen Jubiläum zieht die Bauunternehmung<br />
1973 in die heutige Daimlerstraße:<br />
Auf dem Gelände entstehen Büround<br />
Sozialräume, Werkstätten für die<br />
Wartung und Repara tur der Baumaschinen<br />
und Fahrzeuge sowie moderne Produktionsstätten.<br />
Dieter Glass tritt 1975 in<br />
das elterliche Unternehmen ein.<br />
Ausrichtung auf Bauvorhaben weltweit<br />
Mit der Gründung der Niederlassung in<br />
München, der Glass Ingenieurbau Leipzig<br />
und deren Niederlassung in Berlin,<br />
der Übernahme der Bad Wörishofer Bauunternehmung<br />
Kreuzer und der Tochterfirma<br />
Glass Umwelttechnik werden in<br />
den 1980er und 90er Jahren entscheidende<br />
Schritte vollzogen. Die Gruppe etabliert<br />
sich und realisiert nicht nur Vorhaben<br />
in der <strong>Regio</strong>n Schwaben, sondern<br />
weltweit. Der Betrieb bleibt trotz des<br />
Wachstums ein Familienunternehmen:<br />
2011 tritt Björn Glass, der Enkel des Firmengründers,<br />
in die Geschäftsführung<br />
ein. Im Jahr 2019 wird die Fläche des bisherigen<br />
Verwaltungsgebäudes mit einem<br />
Anbau verdoppelt. Neue Fertigungs- und<br />
Schalungshallen entstehen. Die Geschäfts -<br />
führung investiert kontinuierlich in die<br />
Digitalisierung und modernisiert das<br />
Un ternehmen durch neue technische<br />
Möglichkeiten.<br />
Chancen für zahlreiche Auszubildende<br />
An den Standorten in Mindelheim, Leipzig<br />
und Bad Wörishofen bildet die Glass<br />
Gruppe rund 40 Auszubildende aus. Ob<br />
gewerblich oder kaufmännisch – in allen<br />
Bereichen legt die Geschäftsleitung vor<br />
allem Wert auf eine praxisnahe Ausbildung<br />
und die Vermittlung umfangreichen<br />
Fachwissens. „Vielfältige Aufgaben,<br />
ein gutes Miteinander, Wertschätzung für<br />
die geleistete Arbeit und ein sicherer Abschluss<br />
der Ausbildung stehen bei uns im<br />
Fokus“, bestätigt Björn Glass. Die Größe<br />
des Unternehmens und die verschiedenen<br />
Unternehmensbereiche eröffnen<br />
jungen Menschen zahlreiche Karrierechancen.<br />
■<br />
Meike Winter<br />
1942: Albert und Helene Glass 1952: Steinfertigung<br />
1952: erster LKW<br />
1948<br />
Firmengründung<br />
Albert & Helene Glass<br />
am Gassnerplatz<br />
1959<br />
Bau Werk I „Neues<br />
Betonwerk“ in der Industriestraße,<br />
Mindelheim<br />
1972<br />
Bau des Glass-Verwaltungsgebäudes<br />
am heu tigen Standort<br />
Daimlerstraße, Mindelheim<br />
1984<br />
Gründung der Glass GmbH<br />
Bauunternehmung Niederlassung<br />
München<br />
1991<br />
Gründung der Glass Ingenieurbau<br />
Leipzig GmbH als Tochtergesellschaft<br />
der Glass GmbH Bauunternehmung<br />
1954<br />
Bau „Altes Betonwerk“ /<br />
Tuffsteinwerk<br />
in der Industriestraße<br />
1969<br />
Bau Werk II am heutigen Standort<br />
Daimlerstraße, Mindelheim<br />
(ehemals Landsberger Straße)<br />
1975<br />
Dieter Glass tritt in die<br />
Geschäftsführung ein<br />
1988<br />
Die Bauunternehmung Kreuzer<br />
GmbH & Co. KG in Bad Wörishofen<br />
wird Teil der Glass Firmengruppe<br />
1993<br />
Neubau des Verwaltungsgebäudes<br />
für die Niederlassung München in<br />
der Lierstraße<br />
84 <strong>Unterallgäu</strong>
Firmengelände Mindelheim<br />
Die Geschäftsführer Björn Glass und Dieter Glass (rechts)<br />
75 Jahre Glass GmbH Bauunternehmung in Mindelheim<br />
1993<br />
Neubau des Verwaltungsgebäudes und<br />
Bauhof der Glass Ingenieurbau Leipzig GmbH<br />
am heutigen Standort Markkleeberg<br />
2006<br />
Gründung der<br />
Swiss Concrete GmbH<br />
2011<br />
Björn Glass<br />
tritt in die Geschäftsführung<br />
ein<br />
2012<br />
Eintritt der Baumeister<br />
Herbert Maier Bau GmbH<br />
in die Firmengruppe<br />
Glass GmbH<br />
1994<br />
Gründung der Glass GmbH & Co.<br />
Umwelttechnik KG<br />
2008<br />
Gründung der Immobilienverwaltung<br />
Bad Wörishofen GmbH,<br />
später Glass Immobilien GmbH<br />
2011<br />
Eröffnung der Niederlassung Berlin<br />
als Abzweig der Glass Ingenieurbau<br />
Leipzig GmbH<br />
Bauunternehmung<br />
Daimlerstraße 3<br />
87719 Mindelheim<br />
Telefon 08261 992-0<br />
info@glass-bau.de<br />
www.glass-bau.de<br />
BILDER: GLASS GMBH<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
95
Memmingen | Personaldienstleister<br />
Effiziente Personalgewinnung<br />
Dem Arbeits- und Fachkräftemangel entgegenwirken<br />
Der Fachkräftemangel ist bundesweit allgegenwärtig, zieht sich durch nahezu alle<br />
Branchen. Gutes Personal ist schwer zu finden. Das macht sich auch bei TIMEPARTNER<br />
bemerkbar. Das auf die Personalvermittlung und Arbeitnehmerüberlassung spezialisierte<br />
Unternehmen fusionierte daher im September 2021 mit ZAQUENSIS. Das Schwesterunternehmen<br />
verfügt über langjährige Erfahrung bei der Personalgewinnung von<br />
EU-Arbeitskräften. Von diesem Know-how profitierten auch die beiden TIMEPARTNER-<br />
Niederlassungen in Memmingen und Kempten.<br />
Die 15.000 Mitarbeitenden von TIMEPARTNER sind<br />
in 15 verschiedenen Fachbereichen im Einsatz.<br />
10 <strong>Unterallgäu</strong>
persönlicher Ansprechpartner für seine<br />
Kunden. Insgesamt deckt TIMEPART-<br />
NER 15 verschiedene Fachbereiche ab,<br />
stellt unter anderem Personal – von<br />
Aushilfs- bis zu Fachkräften – für die<br />
Produktion, das Handwerk, die Logistik,<br />
den Verkauf, die Gesundheitsbranche<br />
und den naturwissenschaftlichen<br />
Bereich zur Verfügung.<br />
International vernetzt<br />
Da seit geraumer Zeit eine sehr hohe Auftragslage<br />
auf einen leergefischten deutschen<br />
Arbeitsmarkt trifft, hat sich TIME-<br />
PARTNER mit der Fusionierung des<br />
Schwesterunternehmens ZAQUENSIS<br />
in ternational noch breiter aufgestellt.<br />
Jasmin Thiele, Branch Manager der<br />
TIMEPARTNER-Standorte Memmingen<br />
und Kempten, spürte bereits im letzten<br />
Jahr die Synergieeffekte, die durch den<br />
Zusammenschluss entstanden sind. Im<br />
vergangenen Sommer konnte Thiele<br />
ihren Kunden 60 georgische Studierende<br />
vermitteln, die während der Urlaubszeit<br />
für personelle Entlastung in den Unternehmen<br />
sorgten. Da dieses Projekt besonders<br />
erfolgreich war, sind dieses Jahr<br />
sogar 80 Studierende bei verschieden<br />
Unternehmen im Einsatz. „Insgesamt<br />
konnte dadurch der Personalbedarf von<br />
rund 15 Kunden aus ganz unterschiedlichen<br />
Branchen gedeckt werden“, erklärt<br />
die Branch Managerin.<br />
chend viele Fragen wollten beantworten<br />
werden – auch mal am Wochenende.“<br />
Trotz des hohen organisatorischen und<br />
zeitlichen Aufwands will die Branch<br />
Managerin die gemachte Erfahrung nicht<br />
missen – im Gegenteil: „Ich durfte auch<br />
dieses Jahr wieder viele spannende Persönlichkeiten<br />
kennenlernen, denen ich<br />
sonst nie begegnet wäre. Dementsprechend<br />
freue ich mich schon auf die nächsten<br />
Gäste.“<br />
„Ich durfte auch dieses Jahr wieder<br />
viele spannende Persönlichkeiten<br />
kennenlernen, denen ich sonst nie<br />
begegnet wäre.“<br />
Jasmin Thiele,<br />
Branch Managerin bei TIMEPARTNER<br />
Dominik Baum<br />
Branchenübergreifende Personalgewinnung<br />
Das zur Muttergesellschaft House of<br />
HR Germany gehörende Unternehmen<br />
TIMEPARTNER ist in den Bereichen<br />
Arbeitnehmerüberlassung und Personalvermittlung<br />
tätig. Mit 185 Standorten<br />
und 15.000 Mitarbeitern hat sich<br />
das Unternehmen deutschlandweit flächendeckend<br />
aufgestellt und ist vor Ort<br />
Rundum-sorglos-Paket<br />
Die Kunden von Jasmin Thiele konnten<br />
sich dabei entspannt zurücklehnen. TI-<br />
MEPARTNER erledigte sämtliche Behördengänge<br />
– vom Einwohnermeldeamt<br />
bis zur Arbeitsgenehmigung bei der<br />
Agentur für Arbeit –, organisierte die Anreise<br />
sowie Unterkünfte für alle Studierenden<br />
und stellte einen Fahrdienst von<br />
der Wohnung zum jeweiligen Arbeitgeber<br />
bereit. „Ich wurde von heute auf<br />
morgen Mutter von 80 Kindern“, erzählt<br />
Thiele lachend. „Es ist natürlich nicht<br />
leicht, sich in kürzester Zeit in einem<br />
fremden Land zurechtzufinden. Entspre-<br />
TIMEPARTNER<br />
Personalmanagement GmbH<br />
Niederlassung Memmingen<br />
Kreuzstraße 7<br />
87700 Memmingen<br />
Telefon 08331 96693-40<br />
Memmingen@timepartner.com<br />
www.timepartner.com<br />
Niederlassung Kempten<br />
Kronenstraße 27<br />
87435 Kempten<br />
Telefon 0831 5262610-0<br />
Kempten@timepartner.com<br />
BILDER: TIMEPARTNER PERSONALMANAGEMENT GMBH<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
11
Wirtschaft und Leben im Allgäu<br />
Unternehmenspreis „Berufsbildung ohne Grenzen“<br />
BILD: UNSPLASH<br />
Berlin // Unternehmen, die ihren<br />
Auszubildenden Auslandspraktika<br />
ermöglichen, können sich noch bis<br />
zum 1. September 2023 um den<br />
Unternehmenspreis 2023 von DIHK<br />
(Deutsche Industrie- und Handelskammer)<br />
und ZWH (Zentralstelle<br />
für die Weiterbildung im Handwerk<br />
e.V.) bewerben. Drei Hauptpreise werden<br />
in der Kategorie „Beste Praxis“ an<br />
sehr kleine (1 bis 9 Mitarbeitende), kleine<br />
(10 bis 49 Mitarbeitende) und mittlere<br />
(50 bis 249 Mitarbeitende) Unternehmen<br />
vergeben. Zusätzlich wird ein<br />
weiteres Unternehmen in der Katego rie<br />
„Bester Newcomer“ ausgezeichnet. Alle<br />
teilnehmenden Unternehmen mit besonderem<br />
Engagement werden außerdem<br />
bei einer festlichen Abendveranstaltung<br />
für ihren Einsatz für die<br />
internationale Lernmobilität geehrt.<br />
Ausgewählt werden die Gewinner von<br />
einer Jury, bestehend aus Personen der<br />
Wirtschaftsverbände DIHK und ZDH,<br />
Unternehmen und Azubis mit Erfahrungen<br />
im Bereich der internationalen<br />
Lernmobilität sowie dem Bundesministerium<br />
für Wirtschaft und Klimaschutz.<br />
Bewerbung über die Webseite berufsbildung-ohne-grenzen.de<br />
Guinness Weltrekord 2023<br />
Bad Wörishofen // Am Samstag, den<br />
22. Juli 2023 hat Bad Wörishofen den<br />
Guinness-Weltrekord für den „Größten<br />
Hydrotherapievortrag der Welt<br />
mit anschließendem Wassertreten“<br />
geholt – gefordert waren mindestens<br />
250 Teilnehmer, teilgenommen<br />
haben 838. Die Besucherinnen und<br />
Besucher stellten sich geduldig zur Registrierung<br />
für den Weltrekordversuch<br />
an. Anschließend hörten sie den Vortrag<br />
und absolvierten eine Runde Was-<br />
sertreten an den teilnehmenden Wassertretanlagen<br />
im Stadtgebiet. „Unser großer<br />
Dank gilt allen Helfern, die als Vortragende,<br />
Zeugen, Stewards, Filmende und<br />
Fotografierende tatkräftig mitgewirkt haben,<br />
damit der Rekord gelingen kann. Die<br />
erfolgreiche Umsetzung einer guten Organisation<br />
benötigt finanzielle Mittel. Daher<br />
nochmal unser großer Dank an die<br />
Sponsoren für deren Unterstützung“, so<br />
Nicole Beisel vom Kur- und Tourismusbetrieb<br />
Bad Wörishofen.<br />
BILD: BAD WÖRISHOFEN<br />
12 2 <strong>Unterallgäu</strong>
Wirtschaft und Leben im Allgäu<br />
Baumaschinen unkompliziert mieten<br />
Berkheim // „Der Mietpark“ heißt<br />
der neue Geschäftsbereich der Max<br />
Wild GmbH – Kunden können jetzt<br />
Baumaschinen ausleihen. Am Haupt -<br />
sitz in Berkheim vermietet das Unternehmen<br />
Mini- und Kompaktbaumaschinen<br />
inklusive Anbaugeräten. Bauund<br />
Gartenbaufirmen finden bei Max<br />
Wild die passenden Maschinen für<br />
unterschiedliche Aufträge. Aber auch<br />
für private Garten- oder Bauarbeiten<br />
stehen Bagger und Co. bereit. Auf<br />
Wunsch liefert Max Wild die Maschinen<br />
direkt zur Baustelle. „Ich freue mich<br />
ganz besonders über unseren neuen<br />
Mietpark und dass wir Firmen, aber<br />
auch den Menschen hier in der <strong>Regio</strong>n<br />
einen besonderen Service bieten können.<br />
Sei es für gewerbliche Bauarbeiten<br />
oder auch für die private Gartenaktion,<br />
zum Beispiel um einen Teich auszubaggern“,<br />
erklärt Daniel Wild, Geschäftsfeldleiter<br />
Fuhrpark- und Gerätemanagement<br />
der Max Wild GmbH. Das<br />
Familienunternehmen ist seit 1955 am<br />
Markt und hat inzwischen 650 Mitarbeiterinnen<br />
und Mitarbeiter sowie 60<br />
Auszubildende.<br />
BILD: MAX WILD GMBH<br />
Alpenstraße 15<br />
87700 Memmingen<br />
info@eisen-braun.de 08331 – 9525 – 0<br />
Alpenstraße 15<br />
87700 Memmingen<br />
Schrott- und<br />
Metallgroßhandel<br />
info@eisen-braun.de Seit knapp 100 Jahren 08331 – Recycling<br />
9525 – 0<br />
für den Ressourcen- und<br />
Umweltschutz<br />
Individuelle Entsorgungskonzepte<br />
für Industrie, Handwerk und Privat<br />
Containerdienst<br />
Industrieabbrüche<br />
Neu- und Baustahlhandel<br />
Wir schließen den Rohstoffkreislauf<br />
Schrott<br />
Metallg<br />
Seit knapp<br />
für den Res<br />
Umweltsch<br />
Individu<br />
für Indu<br />
Contain<br />
Industr<br />
Neu- un<br />
Wir schließ<br />
Wussten Sie schon, dass die<br />
Herstellung einer Tonne Stahl<br />
aus Schrott 1,67t CO 2 2 gegenüber<br />
der Herstellung aus Eisenerz<br />
einspart?<br />
facebook.com/eisenbraungmbh<br />
www.eisen-braun.de<br />
facebook.com/eisenbraungmbh<br />
ww<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
13
Bad Wörishofen | Windkanal<br />
Wind of Change<br />
Unternehmer Joachim Wenzkus verwirklicht ersten Windkanal<br />
für ambitionierten Leistungssport in Bad Wörishofen<br />
Er sei ein „Visionär“ mit ehrlicher Attitude, risikofreudig und durchweg optimistisch.<br />
Ein „Rumtreiber“, der gerne in der Welt unterwegs ist und Begegnungen mit Menschen<br />
schätzt. Joachim Wenzkus, Geschäftsführer der aero and sports GmbH, hat mit „THE AEROW“,<br />
dem hierzulande ersten Windkanal für ambitionierten Leistungssport, Großes vor.<br />
Es geht um die Verwirklichung eines Projekts, das in dieser Art einmalig ist.<br />
Der Windkanal entsteht in Bad Wörishofen und soll künftig für Hobby-, Amateurund<br />
Profiathleten die Anlaufstelle in puncto Aerodynamik-Optimierungen werden.<br />
Leidenschaft für Fahrzeuge<br />
Wenzkus, der aus dem Automobil- und<br />
Formel 1-Bereich kommt, war an der Entwicklung<br />
und dem Bau von Wind- und<br />
Klimawindkanälen weltweit beteiligt.<br />
Eine Leidenschaft für Fahrzeuge hatte<br />
Joachim Wenzkus schon immer. Als Fahrzeugingenieur<br />
arbeitete er 20 Jahre bei<br />
Ford, dort kam er erstmals mit dem Bereich<br />
der Aerodynamik und dem Windkanalbau<br />
in Berührung – sein Interesse an<br />
diesem Gebiet war fortan geweckt. 2006<br />
machte sich der Unternehmer mit seiner<br />
Firma aem selbstständig und verschrieb<br />
sich dem Bau von Windkanälen. Mit Erfolg:<br />
Zu den Kunden zählen namhafte<br />
Unternehmen wie BMW, Porsche oder<br />
MTU. „Wir hatten schon Boris Becker im<br />
Windkanal, um seinen cW-Wert [„Windschlüpfrigkeit“]<br />
zu messen“, erinnert sich<br />
Wenzkus. Auch am Bau des Windkanals<br />
für Bodyflying in der Jochen Schweizer<br />
Arena hat er mitgewirkt.<br />
„Es ist wichtig, zu dem zu stehen,<br />
was man macht, und aus seinen<br />
Erfahrungen zu lernen. Nur so kann<br />
Wachstum entstehen und<br />
Veränderungen angestoßen werden.“<br />
Joachim Wenzkus,<br />
Geschäftsführer aero and sports GmbH<br />
Die Idee zu „THE AEROW“<br />
Zusammen mit Björn Geesmann, dem<br />
Trainer des deutschen Triathleten und<br />
Ironman-Gewinners Patrick Lange, kam<br />
Wenzkus die Idee zu „THE AEROW“ (eine<br />
Wortschöpfung aus Luft und Pfeil), dem<br />
14 2 <strong>Unterallgäu</strong>
nach Göttinger Bauart entwickelten Windkanal,<br />
der in dieser Form einmalig ist. Denn<br />
anders als im Automobil- und Flugzeugbau<br />
konnten Leistungssportler wie Triathleten<br />
bis dato nicht ohne Weiteres auf Windkanäle<br />
zurückgreifen. Die Automobil-Wind -<br />
kanäle sind ausgelastet, die Stundenpreise<br />
zu teuer. Ein Gamechanger müsse her, der<br />
für frischen Wind sorgt. Die Motivation,<br />
die den Ingenieur und Unternehmer da -<br />
bei antreibt: „Aerodynamik für die breite<br />
Masse erlebbar und bezahlbar zu machen“.<br />
Überwältigendes Echo<br />
Das Echo auf den Windkanal, der im Norden<br />
der Kneippstadt entsteht, sei groß.<br />
„Und die Nachfrage wird immer größer“,<br />
freut sich Joachim Wenzkus. Denn nicht<br />
nur Radprofis, auch Eisschnellläufer, Skispringer,<br />
Bobfahrer und andere Athleten<br />
sowie Hobbysportler sollen von dem Angebot<br />
profitieren. „THE AEROW“ soll<br />
ganzjährige Anlaufstelle für all jene werden,<br />
die an ihrem Stil feilen und ihren<br />
Sport perfektionieren wollen. „Wind -<br />
ka näle dieser Art werden in Zukunft an<br />
Bedeutung gewinnen“, ist sich der Unternehmer<br />
sicher. Bikefittings ergänzen das<br />
Portfolio und für die Zukunft sind ein<br />
Trainingszentrum und eine Gegenschwimm<br />
anlage in Planung. Beim Bau<br />
von „THE AEROW“ setzt Wenzkus auf<br />
<strong>Regio</strong>nalität und Nachhaltigkeit. Der Betrieb<br />
startet Ende des Jahres mit einem<br />
Soft-Opening. Für das Frühjahr 2024<br />
kündigt er eine „große, repräsentative Eröffnungsfeier“<br />
an. Es soll Vorträge und<br />
Präsentationen geben, die den Besuchern<br />
das Konzept von „THE AEROW“ näherbringen.<br />
Auch für die Zukunft seien Veranstaltungen<br />
vor Ort denkbar, die Interes-<br />
sierten beispielsweise vermitteln, wie man<br />
richtig trainiert oder wie Aerody namik<br />
funktioniert und welche zentrale Rolle sie<br />
im Spitzen- und Breitensport spielt.<br />
Das Hobby zum Beruf gemacht<br />
„Ich bin schon immer ein Visionär gewesen“,<br />
meint Joachim Wenzkus, „brauche<br />
aber jemanden, der die Visionen umsetzt“.<br />
Glücklicherweise habe er ein starkes<br />
Team hinter sich, auf das er sich verlassen<br />
könne. Sein Beruf ist für ihn vor<br />
allem eines: „ein Hobby, das mir Spaß<br />
macht“. Diesem „Hobby“ geht Wenzkus<br />
mit größtem Interesse nach. Er hat Spaß<br />
daran, Ideen zu entwickeln, ihnen Wind<br />
unter die Flügel zu geben und dabei zuzusehen,<br />
wie sie Form annehmen. Er sei ein<br />
lösungsorientierter Mensch, der viel Wert<br />
auf Ehrlichkeit und Fairness lege – eine<br />
Philosophie, die der Unternehmer auch<br />
in der Firma und im Umgang mit seinen<br />
Mitarbeitern lebe. „Es ist wichtig, zu dem<br />
zu stehen, was man macht, offen zu sein,<br />
und aus seinen Erfahrungen zu lernen“,<br />
sagt Wenzkus. „Nur so kann Wachstum<br />
entstehen und Veränderungen angestoßen<br />
werden“.<br />
Mahi Kola<br />
aero and sports GmbH<br />
Bürgermeister-Stöckle-Straße 7<br />
86825 Bad Wörishofen<br />
Telefon 08247 3669198<br />
info@aeroandsports.com<br />
www.theaerow.de<br />
BILDER: AERO AND SPORTS GMBH<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
15 3
Erkheim | Abfallverwertung<br />
Grüner Strom aus Bioreststoffen<br />
Käßmeyer BES modernisiert umfassend seine Verwertung und erweitert die Kapazitäten<br />
Speisereste und organischer Abfall aus Biotonne, Gastronomie und industrieller Herstellung sind viel zu wertvoll, um sie über die Resttonne<br />
zu entsorgen. Das Biomasse-Kompetenz-Zentrum in Erkheim macht daraus Energie und organischen Wirtschaftsdünger. Um sich<br />
zukunftssicher aufzustellen, erweitert das Unternehmen künftig seine bestehenden Flächen für die Kompostierung und modernisiert bis<br />
2025 die Vergärungsprozesse. Wir sprachen mit Geschäftsführer Dr. Alexander Eberhardinger und dem Technischen Betriebsleiter Jochen<br />
Vogtherr über die geplante Rundum-Erneuerung.<br />
Dr. Alexander Eberhardinger,<br />
Geschäftsführer<br />
Jochen Vogtherr,<br />
Technischer Betriebsleiter<br />
missionsschutzes mit der Festlegung von<br />
Höchstmengen ab. In sämtlichen betrieblichen<br />
Prozessen müssen wir nachweisen,<br />
dass wir fachgerecht arbeiten und die<br />
vorgeschriebenen Grenzwerte einhalten.<br />
Da wir sehr unterschiedliche Arten von<br />
Bioreststoffen erhalten, ist das durchaus<br />
herausfordernd. Das Spektrum reicht<br />
vom Bioabfall über Fettabscheider und<br />
flüssige Spülwässer von Molkereien bis<br />
hin zu verpackten Lebensmitteln wie abgelaufener<br />
Milch oder Joghurt aus Fehlproduktionen.<br />
AWM: Sie beide sagen, Bioabfälle sind<br />
viel zu schade für die Restmülltonne,<br />
manchmal sogar für den heimischen Kom -<br />
post. Warum?<br />
A. Eberhardinger: Bioabfälle lassen<br />
sich zu 100 Prozent recyceln. Und bieten<br />
nebenbei die Chance, aus regionalen<br />
Reststoffen erneuerbare Energie zu erzeugen.<br />
Leider finden sich immer noch<br />
bis zu 40 Prozent Bioabfall in Restmülltonnen,<br />
der dann einfach verbrannt werden<br />
muss. Wir hier bei Käßmeyer stellen<br />
aus Bioabfall hochwertigen organischen,<br />
ab 2025 auch mineralischen Dünger her<br />
und gewinnen aus dem Biogas Wärmeenergie<br />
und Grünen Strom. Diese kombinierte<br />
Verwertung macht Bioabfall so<br />
wertvoll.<br />
J. Vogtherr: Die Bioenergie, die wir aktuell<br />
in unserer Anlage erzeugen, entspricht<br />
dem Rohstoffbedarf einer landwirtschaftlichen<br />
Biogasanlage von rund 400 Hektar<br />
Mais-Anbaufläche. Unsere Bioreststoffe<br />
fallen sowieso an, sind regional und nachhaltig<br />
verfügbar und weisen damit eine<br />
positive Klimabilanz auf. Das zeigt, welches<br />
Potenzial in Bioabfall steckt und wie unsinnig<br />
es ist, ihn als Restmüll zu entsorgen.<br />
AWM: Nach der Modernisierung dürfen<br />
Sie jährlich 30.000 Tonnen Bioabfälle vergären.<br />
Ist es üblich, dass hier Maximallimits<br />
gesetzt werden?<br />
J. Vogtherr: Ja, das ist so. Die Genehmigungsverfahren<br />
für Abfallbehandlungsanlagen<br />
laufen zu Recht im Sinne des Im-<br />
Zusammensetzung der<br />
durchschnittlichen Restmülltonne<br />
16 2 <strong>Unterallgäu</strong>
AWM: Was passiert mit Verpackungen<br />
und Fremdstoffen, die im Biomüll enthalten<br />
sind?<br />
A. Eberhardinger: Sowohl Bioabfall<br />
als auch verpackte Lebensmittel werden<br />
zunächst samt Verpackung zerkleinert<br />
und mithilfe von Wasser breiartig aufbereitet.<br />
Diese Suspension durchläuft<br />
dann verschiedene Trennprozesse, um<br />
organische Substanz von Verpackungen<br />
und Fremdstoffen abzuscheiden. Die<br />
Fremdstoffe müssen wir in externen<br />
thermischen Verbrennungsanlagen entsorgen,<br />
die Biomasse bleibt in unserer<br />
Vergärung, an deren Ende Grüner Strom<br />
Was ist an Bioabfall so wertvoll<br />
und wie entsteht Kompost?<br />
Dieses Erklärvideo<br />
gibt verständliche<br />
Antworten auf<br />
unterhaltsame Art<br />
und Weise.<br />
entsteht. Unsere aktuelle Strommenge<br />
reicht für die Versorgung von rund<br />
2.000 Haushalten. Nach der Erweiterung<br />
ab 2025 steigern wir das um etwa<br />
40 Prozent.<br />
AWM: Verwerten Sie auch Schlachtabfälle?<br />
J. Vogtherr: Nein. Die Liste unserer<br />
Einsatzstoffe ist im Genehmigungsverfahren<br />
festgelegt und wird sich auch<br />
künftig nicht wesentlich ändern. Wir<br />
prüfen jede einzelne Anlieferung und<br />
dokumentieren deren Herkunft. Unsere<br />
gesamte Rohstoff-Lieferkette wird in<br />
einem Zertifizierungsverfahren gemäß<br />
BioStrom-Nachhaltigkeitsverordnung<br />
überwacht.<br />
AWM: Was würden Sie sich beim Umgang<br />
mit Bioabfällen wünschen?<br />
J. Vogtherr: Ich wünsche mir ein besseres<br />
Bewusstsein dafür, wie wertvoll Bioabfall<br />
ist. Der Blickwinkel darf nicht an<br />
der Mülltonne enden. Je besser in den<br />
Haushalten getrennt wird, desto weniger<br />
Energie „vergeuden“ wir für die Trennung<br />
und Entsorgung von Plastiktüten, Fehlwürfen<br />
und sonstigen Fremdstoffen.<br />
A. Eberhardinger: Mich begeistert,<br />
dass im Bioabfall das Potenzial zu grundlastfähiger<br />
regenerativer Energie steckt,<br />
ohne dabei Konflikte der Landnutzung<br />
zu verursachen. In den vergangenen 20<br />
Jahren haben wir im Bereich der Energiewende<br />
meist über Sonne- und Windenergie<br />
gesprochen. Bioenergie ist speicherbar,<br />
regional umsetzbar und wir können<br />
sowohl tagesflexibel als auch an 8.760<br />
Stunden im Jahr Strom und Wärme gewinnen.<br />
Dass die Vorteile von Bioabfall<br />
als ideale Energieergänzung zu Sonne<br />
und Wind erkannt und ausgebaut werden,<br />
das wünsche ich mir.<br />
AWM: Wir danken Ihnen für dieses aufschlussreiche<br />
Gespräch.<br />
Käßmeyer<br />
Biomasse-Kompetenz-Zentrum<br />
BES Bio-Energie Schwaben GmbH<br />
Eidelerholzstraße 101<br />
87746 Erkheim<br />
Telefon 08336 8055-0<br />
firma@ksk-gmbh.de<br />
www.biomassezentrum.de<br />
Sigrid Leger<br />
BILDER: BIO ENERGIE SCHWABEN GMBH +<br />
GASSPEICHER<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
17 3
Ottobeuren | Kunst und Kultur<br />
Ottobeuren –<br />
Kunst und Kultur vom Feinsten<br />
Ottobeuren ist immer eine Reise wert. Neben der weltbekannten Basilika mit dem Benediktinerkloster findet sich hier auch das Museum<br />
für zeitgenössische Kunst – Diether Kunerth.<br />
Kunst auf 2.000 Quadratmetern<br />
Direkt im Ort skern neben der Basilika<br />
befindet sich das Museum für zeitgenössische<br />
Kunst – Diether Kunerth. In der<br />
Ausschreibung für ein neues Museum<br />
konnte sich das Büro Atelier Lohrer aus<br />
Stuttgart gegen Konkurrenten aus ganz<br />
Europa durchsetzen. Das markante Erscheinungsbild<br />
des Museums bildet einen<br />
klaren Kontrast zur benachbarten, im Barockstil<br />
erbauten Basilika. Das Gebäude<br />
fasziniert bereits von außen und wurde<br />
bereits mit zwei internationalen Architekturpreisen<br />
ausgezeichnet. Auf nahezu<br />
2.000 Quadratmetern werden wechselnde<br />
Ausstellungen gezeigt. Rund die Hälfte<br />
dieser Fläche belegt noch bis zum 22.<br />
Oktober 2023 die Ausstellung Friedensreich<br />
Hundertwasser „Im Einklang mit<br />
der Natur“.<br />
Klassik-Konzerte in der Basilika<br />
Bereits seit mehr als 70 Jahren finden in<br />
der Basilika und im Kaisersaal der Bene-<br />
Museum für zeitgenössische Kunst – Diether Kunerth<br />
diktinerabtei die Ottobeurer Konzerte<br />
statt. Hundertausende Musikliebhaber<br />
kamen bereits in den Genuss der unterschiedlichen<br />
Orchester, Chöre und Solisten.<br />
Weltbekannte Dirigenten wie Leonard<br />
Bernstein und Herbert Karajan<br />
haben bereits in dem Kneippkurort gastiert.<br />
Seit 2021 wird nun der Kaisersaal<br />
der Abtei restauriert und ein Teil der<br />
Konzerte findet währenddessen im Museum<br />
für Zeitgenössische Kunst statt.<br />
Nach zahlreichen Konzerten der Superlative<br />
in diesem Jahr wird das letzte im<br />
September stattfinden. Schon jetzt lässt<br />
sich voller Vorfreude auf das kommende<br />
Jahr blicken, denn auch 2024 werden die<br />
Ottobeurer Konzerte mit einem erlesenen<br />
Programm Musikliebhaber aus Nah<br />
und Fern begeistern.<br />
Das neu eröffnete Klostermuseum<br />
Wer in Ottobeuren zu Gast ist, sollte –<br />
neben dem Besuch des Museums für<br />
zeitgenössische Kunst und der Basilika –<br />
auf jeden Fall das neu eröffnete Klostermuseum<br />
besichtigen. Nach mehreren<br />
Jahren der Renovierung ist das Museum<br />
der Benediktinerabtei nun wieder geöffnet<br />
und auch die historische Bibliothek<br />
wieder zugänglich. Betritt man die<br />
prunkvollen Räume, ist man sogleich von<br />
deren Schönheit begeistert. Ein großer<br />
Teil der Ausstellung wurde neugestaltet<br />
und zieht die Besucherinnen und Besucher<br />
in ihren Bann.<br />
18 2 <strong>Unterallgäu</strong>
Neben den ausgestellten Exponaten lässt<br />
es sich nun auch virtuell ins Klosterleben<br />
eintauchen. Neu im Museum sind interaktive<br />
Medienstationen mit deren Hilfe<br />
man das Kloster insgesamt besser kennenlernen<br />
kann. Wer möchte, kann den<br />
Besuch dann mit einem Streifzug durch<br />
den Klosterladen abschließen.<br />
Günther Hammes<br />
BILDER : LOUIS ZUCHTRIEGEL, CHRISTIAN PRAGER, TOURISTIKAMT OTTOBEUREN<br />
Leistungsstark<br />
und verantwortungsvoll.<br />
Verlässlich<br />
und partnerschaftlich.<br />
Für Sie vor Ort.<br />
Im <strong>Unterallgäu</strong>.<br />
Zukunftsfähig<br />
und innovativ.<br />
Weil’s um mehr als Geld geht.<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
19 3
Ottobeuren | Präzisionsdrehteile<br />
Berger kombiniert<br />
Mensch und IT mit Technik<br />
Technologieführer Berger lebt vom persönlichen Engagement seiner Mitarbeitenden |<br />
hervorragende Karriere-Chancen<br />
1955 gründete Alois Berger seine Firma mit zwei Mitarbeitern auf einer Betriebsfläche<br />
von 105 Quadratmetern. Heute zählt die Berger Gruppe mit weltweit rund 2.500<br />
Mitarbeitenden in 11 Werken zu einem der größten Hersteller von Präzisionsteilen<br />
in Familienbesitz. Auf über 90.000 Quadratmetern Fertigungsfläche produziert die<br />
Berger Gruppe in Deutschland, Polen, USA, Kanada und China. Das Berger’s Airporthotel<br />
und Restaurant in Memmingerberg sowie das Hotel Edita in Scheidegg gehören<br />
dem Gründer-Ehepaar Edith und Alois Berger.<br />
„Verständnis füreinander ist wichtig,<br />
im Kleinen wie im Großen.“<br />
Karin Berger-Haggenmiller, CEO Berger Holding<br />
Am Standort Ottobeuren, wo Alois Berger<br />
und ein Großteil seiner Familie lebt,<br />
fertigt das Unternehmen Präzisionsdrehteile,<br />
vor allem für die großen Zulieferer<br />
der Automobilindustrie. Mitten im Mobilitäts-Transformationsprozess<br />
bewährt sich<br />
Berger als innovativer Partner, insbesondere<br />
im Bereich neuer Fertigungsverfahren.<br />
Denn Stillstand ist für Karin Berger-<br />
Haggenmiller ein Fremdwort. Die Tochter<br />
von Firmengründer Alois Berger ist seit<br />
2001 CEO der Berger Holding und baut,<br />
gemeinsam mit Familiengesellschaftern<br />
und Beirat, die Stärken und Werte des<br />
Unternehmens aus. „Technische Offenheit<br />
bei höchster Produktionsqualität waren<br />
schon immer eine unserer wesentlichen<br />
Stärken – und sind es auch heute<br />
noch“, betont Karin Berger-Haggenmiller.<br />
Neben dem beruflichen Werk ihrer Familie<br />
engagiert sie sich auch für viele soziale<br />
Belange in der <strong>Regio</strong>n.<br />
Berger bewegt Menschen<br />
In Ottobeuren wurde bereits vor über 15<br />
Jahren mit ABA eine separate Azubi-Firma<br />
im Unternehmen gegründet, in der<br />
gewerbliche und kaufmännische Auszubildende<br />
zusammenarbeiten. Sie entwerfen,<br />
fertigen und vermarkten eigene Produkte.<br />
Dabei entwickeln sie Teamfähigkeit,<br />
Zuverlässigkeit und das eigenständige<br />
Arbeiten. Produkte wie Weihnachtsengel,<br />
Nussknacker, Schachspiele<br />
und vieles andere verkaufen die Berger-<br />
Azubis auf jährlichen Märkten, Messen<br />
und bei der betrieblichen Tombola. Die<br />
Einnahmen nutzen sie für gemeinsame<br />
Unternehmungen, rund die Hälfte spenden<br />
sie für diverse soziale Zwecke.<br />
20 <strong>Unterallgäu</strong>
Berger-Standort Ottobeuren<br />
Fertigungsspektrum:<br />
• CNC-Mehrspindel-Drehen,<br />
Fräsen & Schleifen<br />
• Bearbeitung von 4 – 32 mm<br />
• Fertigung von Klein-, Mittel- &<br />
Großserien<br />
Produktionsanlagen: 200<br />
Mitarbeitende: 557<br />
In ihrer eigenen Azubi-Firma ABA arbeiten gewerbliche und kaufmännische Berger-Auszubildende<br />
zusammen. Sie entwickeln, fertigen und vermarkten ihre Produkte eigenständig.<br />
MACHEN SIE KARRIERE BEI BERGER<br />
Offene Stellen unter:<br />
„Azubis sind unsere Zukunft, und unsere<br />
Mitarbeiter unser höchstes Gut“, erklärt<br />
CEO Karin Berger-Haggenmiller. Seit 2022<br />
teilt sie sich mit CEO Dr. Klaus Rudolf<br />
Mäusl die Geschäftsleitung, nachdem er<br />
vier Jahre als Beiratsvorsitzender an wichtigen<br />
Lenkungsprozessen beteiligt war.<br />
Großen Wert legt das Führungsduo auch<br />
auf familienfreundliche Arbeitszeiten, große,<br />
interessante Weiterbildungsmöglichkeiten<br />
im In- und Ausland, eine moderne<br />
Arbeitsumgebung, Freiraum für eigene<br />
Ideen und diverse Mitarbeitervergünstigungen.<br />
Auf Anfrage führten sie zum Beispiel<br />
Teilzeit-Abendschichten in der Produktion<br />
ein. Für das hervorragende betriebliche<br />
Gesundheitsmanagement wurde<br />
Berger kürzlich als „Gesunder Arbeitgeber“<br />
ausgezeichnet.<br />
Weitere Benefits für Mitarbeitende sind<br />
unter anderem die betriebliche Altersversorgung<br />
oder das E-Bike-Leasing, das<br />
knapp 60 der rund 550 Mitarbeitenden<br />
aufgrund der preisgünstigen Konditionen<br />
bereits nutzen.<br />
Ruhestand greifbar<br />
„Veränderung ist unsere Konstante“, fasst<br />
Karin Berger-Haggenmiller rückblickend<br />
die Geschichte der Unternehmerfamilie<br />
Berger zusammen. Auf die Geschäftsführerin<br />
selbst wartet ab Oktober 2023 eine<br />
große Veränderung: Sie will in ihren wohlverdienten<br />
Ruhestand gehen, Dr. Klaus<br />
Rudolf Mäusl die alleinige Geschäftsführung<br />
der Berger Holding übernehmen.<br />
Beide blicken sie zuversichtlich auf diesen<br />
Wechsel. „Rotatorische Bauteile werden<br />
weiterhin benötigt, bei Elektroantrieben<br />
wie auch bei Wasserstoff-betriebenen.<br />
In der Kombination IT, KI und Technik<br />
entwickeln unsere Teams bereits heute<br />
innovative Anwendungsprototypen, in<br />
denen wir echte Chancen sehen“, erklärt<br />
Dr. Mäusl. Bleibt die Frage nach einem<br />
angemessenen Abschiedsgeschenk. „Das<br />
habe ich mir selbst schon gemacht“, winkt<br />
Karin Berger-Haggenmiller ab: „Dass wir<br />
zum Teil Mitarbeiterkinder der dritten<br />
Generation bei uns beschäftigen, das ist<br />
mein schönstes Geschenk.“<br />
Sigrid Leger<br />
„Wir werden in Zukunft noch<br />
technischer werden und<br />
sehen unsere Chancen in der<br />
Transformation.“<br />
Dr. Klaus Rudolf Mäusl, CEO Berger Holding<br />
A. Berger Präzisionsdrehteile<br />
GmbH & Co. KG<br />
Egerländerstraße 7<br />
87724 Ottobeuren<br />
Telefon 08332 791-0<br />
berger-holding@aberger.de<br />
www.aberger.de<br />
BILDER: A. BERGER PRÄZISIONSDREHTEILE GMBH & CO. KG<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
21 3
Berkheim | Lederwarenmanufaktur<br />
Jedes Produkt ein Einzelstück<br />
Traditionelle Lederwaren handmade in Oberschwaben<br />
Individuelle Kundenwünsche, Sonderfertigungen, Restauration oder Neuanfertigung alter Lieblingsstücke? Die Lederwarenmanufaktur<br />
Göppel in Berkheim-Illerbachen fertigt Artikel für Privat- oder Geschäftskunden vollständig in hochwertiger Handarbeit.<br />
„Wir haben uns bewusst für Leder<br />
aus deutschen und italienischen<br />
Gerbereien entschieden.<br />
Billiges, ausbeuterisches Leder<br />
aus Fernost lehnen wir ab.“<br />
Hubert Göppel, Inhaber<br />
Im Oktober 1956 beginnt Edmund<br />
Göppel in Berkheim-<br />
Illerbachen mit der Herstellung<br />
von Lederwaren. Die<br />
hohe Nachfrage und stetig<br />
steigende Mitarbeiterzahl lassen<br />
die Manufaktur wachsen<br />
und trotzt damit dem Outsourcing<br />
und Offshoring<br />
und der damit verbundenen<br />
starken Konkurrenz<br />
der industriellen<br />
und billigen<br />
Massenware aus<br />
asiatischen Ländern.<br />
1995 übernahm<br />
Hubert<br />
Göppel als Täsch -<br />
nermeister die Lederwarenmanufaktur<br />
seines Vaters und<br />
berichtet: „Wir sind gegen den Strom geschwommen<br />
und sind sowohl unserem<br />
Prinzip „Handgemacht in Deutschland“<br />
als auch unserem Standort in Berkheim<br />
treu geblieben.“ Dieses Motto zahlt sich<br />
mit großem Erfolg aus: Nach wie vor werden<br />
hochwertige Lederwaren in Handarbeit<br />
gefertigt – jedes Stück ist ein Unikat<br />
mit viel Liebe zum Detail. „Das Thema<br />
Nachhaltigkeit ist für uns selbstverständlich.<br />
Echtleder ist ein natürliches, langlebiges<br />
Produkt“, erklär Göppel, „Wir veredeln<br />
dieses feine Material in tra ditio -<br />
neller Handwerkskunst zu hochwertigen<br />
Alltagsprodukten.“ Der Inhaber weiß<br />
auch, dass Arbeitsbedingungen in den<br />
asiatischen Ländern, Kinderarbeit und<br />
exploitierte Löhne stark in die Kritik geraten<br />
sind: „Deshalb achten Unternehmen<br />
verstärkt darauf, wie ihre Produkte<br />
hergestellt werden und das zu unserer<br />
Freude.“ Ein Grund auch dafür, dass das<br />
Unternehmen sich bewusst für schadstofffreies<br />
Leder aus deutschen und italienischen<br />
Gerbereien entschieden hat und<br />
billiges, ausbeuterisches Leder aus Fernost<br />
ablehnt.<br />
Lederwaren für die Ewigkeit<br />
Das Leder ist vegetabil gegerbt und besonders<br />
robust ist das Leder des Albbüffels.<br />
„Das Leder hat einen angenehmen<br />
Griff und zeichnet sich durch eine schöne<br />
Narbenstruktur aus,“ erklärt der Täschner,<br />
„und es hält ein Leben lang.“ Der Albbüffel<br />
weidet auf Kräuterwiesen und<br />
Wachholderhalden rund um Hohenstein.<br />
Dort dienen sie in erster Linie der Landschaftspflege<br />
im Biosphärengebiet Schwä -<br />
bische Alb und sind nicht um jeden Preis<br />
auf Fleischertrag und Milchleistung getrimmt.<br />
Aus dessen Leder wird in Berkheim-Illerbachen<br />
hochwertige und edle<br />
Ware in sorgfältiger und alter handwerklicher<br />
Tradition hergestellt.<br />
22 <strong>Unterallgäu</strong>
Wir haben für Sie geöffnet:<br />
Mo. – Do.<br />
Fr.<br />
8.00 – 12.00 Uhr<br />
und 13.00 – 17.00 Uhr<br />
8.00 – 12.00 Uhr<br />
sowie nach Vereinbarung<br />
Anfertigungen auf Kundenwunsch<br />
Das Unternehmen fertigt individuelle<br />
Kundenwünsche für Privat- und Geschäftskunden<br />
an. Dabei hat der Kunde<br />
freie Entscheidung von der Materialauswahl<br />
bis hin zur Nahtfarbe. So gibt es die<br />
Möglichkeit, die Firmenfarbe für das Innenfutter<br />
oder die Naht zu wählen, oder<br />
eine Prägung des Firmenlogos auf dem<br />
Produkt. „Wir fertigen auch die dazu passende<br />
Verpackung oder Kartonage her.<br />
Hier bieten wir ebenfalls Individualität<br />
und passen alles dem Artikel an - bis ins<br />
Detail in kompromissloser Qualität,“ beteuert<br />
Göppel. Des Weiteren ist der Inhaber<br />
glücklich zu wissen, dass regionale<br />
Unternehmen wie zum Beispiel der exklusive<br />
Automobilhersteller Alpina aus<br />
Buchloe oder der Traktorhersteller Fendt<br />
aus Marktoberdorf gemeinsam mit der<br />
Lederwarenmanufaktur auf Qualität und<br />
soziale Nachhaltigkeit setzt. So werden<br />
unter anderem Accessoires, Dokumententaschen,<br />
Handy- oder Tablet-Hüllen<br />
und Schlüsselanhänger und viele mehr<br />
für diese Unternehmen explizit in Berkheim<br />
gefertigt. Auch das Dienstetui des<br />
Landeskriminalamtes Baden-Württemberg,<br />
versehen mit Dienststern und geheimen<br />
fälschungssicheren Erkennungszeichen,<br />
entstammt der Manufaktur von<br />
Hubert Göppel.<br />
Sicherheit<br />
Auf Wunsch verarbeitet der Täschner<br />
auch CRYPTALLOY-Folien, um private<br />
Daten zu schützen. „Diese Abschirmungsfolien<br />
z.B. in Geldbörsen Handtaschen<br />
und Etuis, blockieren RFID-Signale<br />
und schützen den Datenträger vor einem<br />
unautorisierten Zugriff,“ so Göppel, „die<br />
dünne flexible Folie lässt sich problemlos<br />
und nicht sichtbar verarbeiten.“<br />
Nadja Falke<br />
Lederwarenmanufaktur Göppel<br />
Hubert Göppel e.K.<br />
Leutkircher Straße 30<br />
88450 Berkheim-Illerbachen<br />
Telefon 08395 9415-0<br />
info@goeppel-lederwaren.de<br />
www.goeppel-lederwaren.de<br />
BILDER : LEDERWARENMANUFAKTUR GÖPPEL<br />
<strong>Unterallgäu</strong> 23
Bad Wörishofen | Fachklinik<br />
Spürbar gesund<br />
Die Klinik Bad Wörishofen unterstützt Rehabilitanden mit<br />
Herz-Kreislauf-Erkrankungen und orthopädischen Beschwerden<br />
in enger Kooperation beider Fachrichtungen<br />
An der Peripherie des beliebten und bekannten Kneipp-Kurortes Bad Wörishofen<br />
betreibt die Deutsche Rentenversicherung Schwaben seit über 65 Jahren die Klinik<br />
Bad Wörishofen, Fachklinik für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Orthopädie.<br />
Die Fachklinik ist mehrfach zertifiziert und ausgezeichnet.<br />
24 <strong>Unterallgäu</strong>
Bereits im Namen des Hauses erkennt<br />
man die Besonderheit: „Eine enge Kooperation<br />
zwischen Kardiologie und Orthopädie<br />
ist selten in einer Reha-Klinik“, erläutert<br />
Dr. Florian Scheffold, seit Juli 2022<br />
in der Klinik tätig und ärztlicher Leiter<br />
der Orthopädie. „Dieser Mix ermöglicht<br />
uns, Rehabilitanden zu versorgen, die<br />
neben einer orthopädischen beziehungsweise<br />
unfallchirurgischen Therapie auch<br />
eine internistisch-kardiologische Behandlung<br />
benötigen. Und andersherum<br />
ist es natürlich genauso: Rehabilitanden,<br />
die aufgrund einer kardiologischen<br />
Behandlung zu uns kommen, steht bei<br />
Bedarf während ihres Reha-Aufenthaltes<br />
auch das gesamte Spektrum der orthopädischen<br />
Behandlung zur Verfügung.“ Als<br />
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie<br />
sowie spezielle Unfallchirurgie besitzt<br />
Dr. Scheffold besondere Expertise in<br />
Schulterchirurgie, Endoprothetik, für<br />
Sportverletzungen und für die Behandlung<br />
chronischer Wirbelsäulenleiden.<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
25 3
„Wir bieten eine enge<br />
Kooperation zwischen<br />
Orthopädie und Kardiologie.“<br />
Dr. Florian Scheffold,<br />
Ärztlicher Leiter Orthopädie<br />
der Klinik Bad Wörishofen<br />
Orthopädische Rehabilitation<br />
In der Fachklinik Bad Wörishofen führt<br />
die orthopädische Abteilung ambulante<br />
und stationäre Anschlussrehabilitationen<br />
(AHB) nach orthopädischen Operationen,<br />
traumatologischen Eingriffen und<br />
konservativen Behandlungen durch.<br />
Dazu gehören zum Beispiel Knie-, Hüftoder<br />
Schulter-Prothesen, schulterchirurgische<br />
Eingriffe und Bandscheiben-Operationen<br />
nach einem Bandscheibenvorfall<br />
oder bei chronischen Rückenschmerzen.<br />
Darüber hinaus wird auch die klassische<br />
orthopädische Rehabilitation angeboten.<br />
„Durch meine langjährige Tätigkeit in<br />
verschiedenen orthopädischen und unfallchirurgischen<br />
Akut-Kliniken habe ich<br />
eine große Erfahrung mit den entsprechenden<br />
Krankheitsbildern. Die Rehabilitanden<br />
profitieren davon, dass ich durch<br />
meine operative Tätigkeit fundierte<br />
Kenntnisse erworben habe, die ich in die<br />
Nachbehandlung einfließen lassen kann“,<br />
so Dr. Scheffold.<br />
„Wir möchten Rehabilitanden zu<br />
Experten in eigener Sache machen.“<br />
Prof. Dr. Jens Wagner,<br />
Chefarzt der Klinik Bad Wörishofen<br />
Rundum wohlfühlen<br />
Neben dem fachlichen Know-how und<br />
einer individuellen Rehabilitation nach<br />
modernsten therapeutischen Konzepten<br />
ist es für Dr. Scheffold ebenso wichtig,<br />
dass sich die Rehabilitanden in der Klinik<br />
rundum wohlfühlen. „Unser Haus liegt<br />
fernab von Lärm und Hektik im reizvollen<br />
Allgäuer Voralpenland. Bei freier Kapazität<br />
können auch Begleitpersonen<br />
unserer Rehabilitanden bei uns untergebracht<br />
werden. Und die vielen Freizeit-<br />
26 4 <strong>Unterallgäu</strong>
angebote in der näheren Umgebung sorgen<br />
für einen rundum gelungenen Mix“,<br />
fasst Dr. Scheffold den Rundum-Service<br />
zusammen.<br />
High-End-Reha für Herzpatienten<br />
Die kardiologische Abteilung wird seit<br />
2006 von Chefarzt Prof. Dr. Jens Wagner<br />
geleitet. Der renommierte Internist mit<br />
den Schwerpunkten Kardiologie, Pneumologie,<br />
Intensivmedizin und Prävention<br />
ist seit über zehn Jahren außerplanmäßiger<br />
Professor an der medizinischen<br />
Fakultät der Universität Würzburg. Unter<br />
seiner Führung wurde das Leistungsspektrum<br />
der Kardiologie in der Fachklinik<br />
kontinuierlich ausgebaut und bietet nun<br />
eine High-End-Reha für Herzerkrankungen<br />
an. Diese hohe Versorgungsqualität<br />
dokumentieren alle relevanten Zertifizierungen<br />
der entsprechenden Fachgesellschaften<br />
und eine besondere Expertise in<br />
der Betreuung von Herztransplantations-<br />
und Kunstherz-Patienten. Auch Dialysepatienten<br />
mit Herzerkrankungen können<br />
betreut werden. Zuletzt erhielt die Abteilung<br />
im Juni 2023 von der Deutschen<br />
Gesellschaft für Angiologie das Siegel<br />
„Klinik mit spezieller Gefäßexpertise“.<br />
Fachübergreifender Austausch<br />
„Zu uns kommen Menschen nach einem<br />
Herzinfarkt, Stent-, Bypass- oder Herzklappen-Operationen<br />
oder Menschen<br />
mit Herzmuskelschwäche und nach einer<br />
Lungenembolie. Zu unseren Rehabilitanden<br />
zählen auch besonders schwere Fälle<br />
mit Kunstherz oder nach einer Transplantation,<br />
die nicht in jeder Klinik betreut<br />
werden können“, fasst der Chefarzt<br />
das breite kardiologische Behandlungsspektrum<br />
zusammen. Hier sind Teamwork<br />
aller Berufsgruppen und ein ständiger<br />
Austausch gefragt. „Wir haben den<br />
Menschen ganzheitlich im Blick“, sagt<br />
Prof. Dr. Wagner und ergänzt: „Alles in<br />
allem möchten wir die Rehabilitanden<br />
während ihres Aufenthaltes bei uns zu<br />
Experten in eigener Sache und wieder fit<br />
für den Alltag machen. Das größte Lob<br />
für uns ist deshalb, wenn wir das Hand in<br />
Hand nachhaltig erreichen und die Menschen<br />
bei uns neue Lebenskraft und Lebensfreude<br />
schöpfen können.“ ■<br />
Klinik Bad Wörishofen<br />
Meike Winter<br />
Fachklinik für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und<br />
Orthopädie<br />
Tannenbaum 2<br />
86825 Bad Wörishofen<br />
Telefon 08247 9990<br />
klinik-bw@drv-schwaben.de<br />
www.klinik-badwoerishofen.de<br />
BILDER: PHILIP HERZHOFF<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
27 5
Illerbeuren | Bauernhofmuseum<br />
Die Zeit vergessen im<br />
Schwäbischen Bauernhofmuseum<br />
Illerbeuren<br />
Südlich von Memmingen, inmitten des liebenswerten Illerwinkels, liegt das Schwäbische Bauernhofmuseum. Mit seinen inzwischen<br />
über 30 historischen Gebäuden ist es nicht nur eines der schönsten, sondern auch eines der ältesten Museen dieser Art in Süddeutschland.<br />
BILD : TANJA KUTTER/BAUERNHOFMUSEUM<br />
Vom Heimatmuseum zu Freilichtmuseum<br />
Was bereits 1948 mit der Gründung eines<br />
Heimatvereins begann, entwickelte sich<br />
über die Jahrzehnte vom kleinen Heimatmuseum<br />
inmitten des Dorfs zum heutigen<br />
Freilichtmuseum. Im ersten `Bauernhofmuseum´<br />
konnte zu anfangs nur das<br />
Erdgeschoss besichtigt werden, da die<br />
oberen Räume noch immer bewohnt waren.<br />
Nach und nach wuchs das Museum<br />
und entwickelte sich weiter. Mit viel Liebe<br />
und Schweiß wurden immer mehr Gebäude<br />
hierher versetzt um hier in Illerbeuren<br />
für immer verweilen zu dürfen.<br />
Nach und nach wuchs das einstige Museum<br />
so zu einem der bedeutendsten<br />
Freiluftmuseen in Deutschland. Es entstanden<br />
eigene Werkstätten, eine selbständige<br />
Landwirtschaft und es wurde<br />
vermehrt ein museumspädagogisches<br />
Programm angeboten. Im Laufe der Jahre<br />
kam ein altes Windrad, ein Wasserpumphaus<br />
und vieles mehr dazu, um die Technik<br />
auf dem Land darzustellen und für<br />
kommende Generationen zu erhalten.<br />
Ein lebendiges Museum<br />
Es ist ein lebendiges Museum, alles andere<br />
als langweilig. Verteilt über das gesamte<br />
Jahr finden zahlreiche Veranstaltungen<br />
statt. Neben Vorführungen und Veranstaltungen<br />
wie der Obsttag, bei denen<br />
man viel über Sorten und Anbau erfahren<br />
kann, gibt es ein spannendes Ferienprogramm<br />
und allerlei Kurse wie Käseherstellung,<br />
Brotbacken oder auch wie man<br />
seine eigene Sense dengelt.<br />
Alle 25 Jahre wieder<br />
Ein besonderes Schmankerl ist das Illerbeurer<br />
Festspiel, das nur alle 25 Jahre aufgeführt<br />
wird. Inmitten des Museums<br />
wird das Freilichtspiel, das über Angst,<br />
Verzweiflung und Aberglaube, aber auch<br />
über die Hoffnung auf die Zukunft erzählt<br />
aufgeführt. Illerbeuren spielt hier<br />
seine Geschichte aus dem 30jährigen<br />
Krieg nach.<br />
In diesem Jahr wirkten wieder über 300<br />
Freiwillige mit. Die Laienschauspieler,<br />
unterstützt von zahlreichen Musikern,<br />
gaben ihr Bestes, um dem Stück unter der<br />
Leitung des Regisseurs Richard Aigner<br />
leben einzuhauchen. All dies wäre natürlich<br />
ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer<br />
im Hintergrund nicht möglich gewesen.<br />
Bei den Illerbeurern Festspielen<br />
kommt alles zusammen: Dorfbewohner<br />
aus allen Generationen geben alles und<br />
lassen die Geschichte der <strong>Regio</strong>n in diesem<br />
historischen Freilichtmuseum zum<br />
Leben erwachen.<br />
Günther Hammes<br />
28 <strong>Unterallgäu</strong>
Nissan<br />
Townstar Tekna<br />
Der Nissan<br />
Townstar Kombi<br />
Immer flexibel bleiben<br />
Das neue Nissan Flex Auto-Abo<br />
NISSAN FLEX Das neue Abo-Modell ist die unkomplizierteste<br />
Art, in den Genuss Ihres Nissan<br />
Traumautos zu kommen. Statt zu kaufen oder zu<br />
leasen, können Sie es ganz einfach im Abo mieten.<br />
Nissan Townstar Kombi: Kraftstoffverbrauch (l/100 km): niedrig: 8,1, mittel: 6,4–6,3, hoch:<br />
5,9–5,8, Höchstwert: 7,4–7,3, kombiniert: 6,8–6,7; CO₂-Emissionen kombiniert (g/km): 154–<br />
152 (nach gesetzl. Messverfahren, Werte nach WLTP). Weitere Informationen erhalten Sie<br />
bei Ihrem Nissan Händler oder auf www.nissan.de<br />
Fahrzeug-Abo Nissan Flex<br />
Fahrzeug-Abo Nissan Flex<br />
Neben der klassischen Autovermietung aller<br />
Neben<br />
Fahrzeugklassen der klassischen<br />
für den Autovermietung Privat- und Gewerbekunden<br />
bietet für<br />
aller<br />
Fahrzeugklassen<br />
das den<br />
Autohaus Privat- und Rabus<br />
Gewerbe-<br />
auch ein<br />
kunden flexibles bietet Fahrzeug-Abo das Autohaus mit Laufzeiten Rabus auch ab ein<br />
drei<br />
flexibles Monaten Fahrzeug-Abo an. Das NissanFlex-Abo mit Laufzeiten enthält ab drei<br />
sämtliche<br />
Kosten an. Das für NissanFlex-Abo Nutzung, Versicherung, enthält sämt-<br />
Reifen<br />
Monaten<br />
liche und Kosten Wartung für während Nutzung, der Versicherung, Laufzeit, lediglich Reifen<br />
Sprit<br />
und oder Wartung Ladestrom während trägt der Laufzeit, Mieter selbst. lediglich „Die Sprit<br />
Abos<br />
oder werden Ladestrom abgeschlossen, trägt der Mieter um z.B. selbst. ein „Die Elektroauto Abos<br />
werden vor dem abgeschlossen, endgültigen um Kauf z.B. erstmal ein Elektroauto<br />
kennenzulernen,<br />
dem um endgültigen einen kurzfristigen Kauf erstmal Fahrzeugbedarf kennenzu-<br />
im<br />
vor<br />
lernen, Betrieb um abzudecken einen kurzfristigen oder um Fahrzeugbedarf einen temporären im<br />
Betrieb Dienstwagen abzudecken für die oder Probezeit um einen eines temporären<br />
neuen Mitarbeiters<br />
bereitzustellen“, für die Probezeit erläutert eines neuen Nutzfahr-<br />
Mit-<br />
Dienstwagen<br />
arbeiters zeug-Berater bereitzustellen“, Stefan Schütz. erläutert Das Autohaus Nutzfahr-<br />
Rabus<br />
zeug-Berater bevorratet zahlreiche Stefan Schütz. Modelle Das Autohaus und Varianten, Rabus<br />
um<br />
bevorratet auf Kundenanfragen zahlreiche Modelle kurzfristig und Varianten, reagieren um<br />
zu<br />
auf können.<br />
Kundenanfragen kurzfristig reagieren zu<br />
können.<br />
Autohaus Rabus – Autovermietung Rapaja<br />
Autohaus Rabus – Autovermietung Rapaja<br />
Erleben Sie Sie die die Freiheit auf vier Rädern mit unserer Autovermietung. Ob Abenteuerlust<br />
Erleben Sie die Freiheit auf vier Rädern mit unserer Autovermietung. Ob Abenteuerlust<br />
auf auf Reisen mit mit unseren Campern oder Transportaufgaben im Alltag mit unseren<br />
auf Reisen mit unseren Campern oder Transportaufgaben im Alltag mit unseren<br />
Gewerbefahrzeugen, ob ob Allrad-Fahrzeug für den Winter oder eine komfortable<br />
Gewerbefahrzeugen, ob Allrad-Fahrzeug für den Winter oder eine komfortable<br />
Limousine für für die die Reise, ob ob kompaktes Stadtauto oder geräumiger 8-Sitzer für die ganze<br />
Limousine für die Reise, ob kompaktes Stadtauto oder geräumiger 8-Sitzer für die ganze<br />
Familie –– bei bei uns uns finden Sie Sie das richtige Fahrzeug für jeden Anlass. Mieten Sie flexibel,<br />
Familie bei<br />
wie<br />
uns<br />
Sie<br />
finden<br />
das Sie das richtige Fahrzeug für jeden Anlass. Mieten Sie flexibel,<br />
genauso, wie Sie das Fahrzeug benötigen – tageweise, für den Wochenendausflug oder<br />
genauso, wie Sie<br />
Eine<br />
das<br />
top<br />
Fahrzeug benötigen – tageweise, für den Wochenendausflug oder<br />
längerfristig. Eine top gepflegte Flotte und faire Preise erwarten Sie. Wir sorgen dafür,<br />
längerfristig.<br />
dass Sie Ihre<br />
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Ihr Preise erwarten<br />
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dass Sie Ihre Reise genießen können, ohne Ihr Budget zu sprengen. Kommen Sie vorbei<br />
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und<br />
Sie Ihre Reise<br />
Sie<br />
genießen<br />
sich können,<br />
Wir ohne Ihr<br />
uns<br />
Budget zu sprengen. Kommen Sie vorbei<br />
und überzeugen Sie sich selbst. Wir freuen uns drauf, Sie auf der Straße zu begleiten.<br />
und überzeugen Sie sich selbst. Wir freuen uns drauf, Sie auf der Straße zu begleiten.<br />
•<br />
Klassische<br />
Klassische<br />
Autovermietung<br />
Autover-<br />
Autovermietung<br />
• Klassische<br />
mietung<br />
für<br />
für<br />
für<br />
Privat-<br />
Privat-<br />
Privatund<br />
und<br />
und<br />
Gewerbekunden<br />
Gewerbekunden<br />
Gewerbekunden<br />
•<br />
•<br />
Transporter<br />
Transporter<br />
Transporter<br />
mit<br />
mit<br />
mit<br />
hoher<br />
hoher<br />
hoher<br />
Nutz-<br />
Nutz- Nutzund<br />
und und<br />
Anhängelast<br />
Anhängelast Anhängelast<br />
• •<br />
Isuzu Pick-up´s<br />
Isuzu Isuzu<br />
8- und<br />
Pick-up´s Pick-up´s<br />
9-Sitzer Busse<br />
• • 8- und 8- und<br />
Elektro-<br />
9-Sitzer 9-Sitzer<br />
und<br />
Busse Busse<br />
E-Power-<br />
• • Elektro- Elektro-<br />
Antriebe<br />
und und E-Power- E-Power-<br />
Antriebe Antriebe<br />
Anhänger und Zubehör<br />
• • Anhänger Anhänger und und Zubehör Zubehör<br />
AUTOHAUS<br />
AUTOHAUS RABUS<br />
RABUS E.K.<br />
E.K.<br />
Schumacherring<br />
Schumacherring 2<br />
2 l<br />
l 87700<br />
87700 Memmingen<br />
Memmingen<br />
Telefon: 08331 750 90-0 | www.autohaus-rabus.de<br />
Telefon: 08331 750 90-0 | www.autohaus-rabus.de<br />
AUTOHAUS<br />
AUTOHAUS RABUS<br />
RABUS GMBH<br />
GMBH<br />
Lenzfrieder<br />
Lenzfrieder<br />
Str. Str.<br />
Str. 70–72<br />
70–72<br />
l l 87437<br />
87437 Kempten<br />
Kempten<br />
Telefon: 0831 99 09 39-0 www.autohaus-rabus.de<br />
Telefon: 08319999090939-0 39-0 | | www.autohaus-rabus.de<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
29 2
<strong>Unterallgäu</strong> | Finanzdienstleistungen<br />
Aus der <strong>Regio</strong>n für die <strong>Regio</strong>n<br />
Die VR-Banken im <strong>Unterallgäu</strong> – hohe Kompetenz in sechs Filialnetzen |<br />
persönliche Ansprechpartner für Firmenkunden<br />
Volks- und Raiffeisenbanken (VR-Banken)<br />
sind fester Bestandteil der Wirtschaft im<br />
<strong>Unterallgäu</strong>. Zahlreiche mittelständische<br />
Unternehmen, zum Großteil Familienunternehmen,<br />
wurzeln hier, ebenso kleine<br />
und Kleinstunternehmen sowie einige<br />
Hidden Champions, die als Weltmarktführer<br />
international unterwegs sind. „Sie<br />
alle finden in den regionalen Filialnetzen<br />
der VR-Banken kompetente Ansprechpartner,<br />
die zuhören können, um individuelle,<br />
bedarfsgerechte Lösungen für das<br />
jeweilige Anliegen zu finden“, erklärt Jan<br />
Wanner, Vorsitzender des Kreisverbands<br />
<strong>Unterallgäu</strong>, in welchem die sechs Volksund<br />
Raiffeisenbanken organisiert sind..<br />
Deren großes Plus: Ihre Firmenbetreuer<br />
kennen die <strong>Regio</strong>n aus dem Effeff, sind<br />
gut vernetzt und gleichzeitig physisch an-<br />
wesend. Sie – wie übrigens alle Mitarbeitenden<br />
– fühlen sich dem Grundsatz der<br />
VR-Banken als Genossenschaft verpflichtet:<br />
Wir wollen unsere Mitglieder fördern.<br />
Was einer alleine nicht schafft,<br />
das schaffen wir gemeinsam<br />
<strong>Regio</strong>nal sind die VR-Banken fest verwurzelt.<br />
Gleichzeitig greifen die einzelnen<br />
selbständigen Filialnetze sowie der Kreisverband<br />
bei Themen wie Internationalität,<br />
grenzüberschreitende Finanzierung, Geldanlage<br />
oder Bausparverträge auf die Expertise<br />
der Genossenschaftlichen VR-Finanz-<br />
Gruppe zurück. Mit Partnern wie der Fondsgesellschaft<br />
Union Invest, der Bausparkasse<br />
Schwäbisch Hall oder dem Finanzierer<br />
VR Smart Finanz für einfachste Mittelstandslösungen,<br />
um nur einige zu nennen.<br />
Ob bundesweit oder auf Landkreisebene,<br />
die VR-Banken verbinden gekonnt individuelle<br />
und persönliche Betreuung mit modernem,<br />
digitalem Bankwesen. Auf Kreisebene<br />
wurde erst kürzlich ein gemeinsames<br />
Vorgehen bei den gefürchteten kriminellen<br />
Geldautomaten-Sprengungen abgestimmt.<br />
Die <strong>Unterallgäu</strong>er Volks- und<br />
Raiffeisenbanken werden den Gelddieben<br />
durch den Einsatz von Färbetechnik Einhalt<br />
gebieten. „Eine gute Lösung“, erklärt<br />
Jan Wanner. „Wir wollen jegliche Sprengung<br />
verhindern, um Anwohner und zufällig<br />
vorbeigehende Passanten nicht zu<br />
gefährden. Diebe können mit eingefärbten<br />
Geldscheinen nichts anfangen, machen<br />
also keine Beute. So erledigt sich das Thema<br />
von selbst. Für mich ein kleines Beispiel,<br />
wie wir gemeinsam mehr als einer<br />
alleine erreichen können.“<br />
Sigrid Leger<br />
30 <strong>Unterallgäu</strong>
VR-Bank Memmingen eG<br />
196 Mitarbeitende in 8 Filialen und 6 SB-<br />
Filialen: Die VR-Bank Memmingen ist ein<br />
starker Finanzpartner für Unternehmen in<br />
Memmingen und im <strong>Unterallgäu</strong>. Am Flughafenkreisel<br />
in Memmingerberg baut sie<br />
derzeit drei Gewerbeimmobilien. Dort finden<br />
ab Ende 2023 die örtliche Filiale Memmingerberg<br />
ihren Platz sowie ein Teil der Verwaltung<br />
mit 80 Beschäftigten. Darunter auch<br />
fachkundige Firmenberater, die mit Unternehmen<br />
individuelle Lösungen erörtern.<br />
„Wir denken lösungs- und nicht<br />
problemorientiert.“<br />
Michael Dobler,<br />
Firmenkundenberater<br />
Nach seiner VR-Bank-Ausbildung in<br />
Memmingen durchlief Michael Dobler als<br />
Firmenkundenberater in München sämtliche<br />
Segmente und schloss seine berufsbegleitenden<br />
Studiengänge ab. Mit Frau<br />
und Tochter zog er zurück in die Heimat.<br />
Seit 2022 ist er der <strong>Spezial</strong>ist für Fördermöglichkeiten,<br />
Unternehmensfinanzierungen<br />
und -nachfolgen.<br />
Michael Dobler, Firmenkundenberater<br />
VR-Bank Memmingen<br />
Telefon 08331 8200-0<br />
info@vr-memmingen.de<br />
www.vr-memmingen.de<br />
BILDER: VR-BANK MEMMINGEN EG<br />
Raiffeisenbank Pfaffenhausen eG<br />
Wir sind eine moderne, leistungsfähige<br />
und ausschließlich regional tätige Bank.<br />
Unser hervorragend ausgebildetes Team von<br />
56 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bildet<br />
das Gesicht der Bank. Seit 118 Jahren stellen<br />
wir die Wünsche und Ziele unserer Kunden<br />
in den Mittelpunkt unseres Handelns.<br />
Mit der genossenschaftlichen Philosophie<br />
beraten wir fair, transparent und auf Augenhöhe<br />
unserer Kunden. Wir arbeiten dort,<br />
wo wir wohnen.<br />
„Entscheidungen treffen wir<br />
schnell und unkompliziert.“<br />
Edgar Huber,<br />
Bereichsleiter Firmenkunden<br />
Seit seiner Ausbildung 1994 in der<br />
Raiffeisenbank Pfaffenhausen und nach<br />
mehreren berufsbegleitenden Studiengängen<br />
ist Edgar Huber seit Juli 2021<br />
Bereichsleiter Firmenkunden.<br />
Die Nähe zu den Kunden ist ihm sehr<br />
wichtig; sein Team pflegt die Kontakte<br />
nicht nur geschäftlich, sondern auch<br />
privat.<br />
Edgar Huber, Firmenkundenberater<br />
Raiffeisenbank Pfaffenhausen eG<br />
Telefon 08265 9699-302<br />
edgar.huber@rb-pfaffenhausen.de<br />
www.rb-pfaffenhausen.de<br />
BILDER: RAIFFEISENBANK PFAFFENHAUSEN EG<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
31
Raiffeisenbank Schwaben Mitte eG<br />
Wir das „starke Herz Schwabens“ sind<br />
24 Mal – mit 12 Geschäftsstellen und<br />
12 SB-Filialen – für unsere Kunden da.<br />
Die Geschäftsstelle Erkheim bietet alle<br />
Dienstleistungen einer Bank aus einer Hand.<br />
Von A wie Aktien bis Z wie Zinsen.<br />
Wir unterstützen die lokale Wirtschaft<br />
und sind für 213 Mitarbeiterinnen und<br />
Mitarbeiter ein attraktiver Arbeitgeber.<br />
„Ich setze mich dafür ein, passende<br />
Finanzierungsmöglichkeiten für Ihr<br />
Vorhaben zu finden.“<br />
Alexander Binzer, Firmenkundenberater<br />
Alexander Binzer ist Ihr Firmenkunden-<br />
Ansprechpartner in Erkheim.<br />
Nach der Ausbildung hat er verschiedene<br />
Stellen vom Kundenberater, über<br />
Geschäftsstellenleiter, Wohnbaufinanzierungsberater<br />
bis zum Firmenkundenbetreuer<br />
bekleidet.<br />
Raiffeisenbank Schwaben Mitte eG,<br />
Geschäftsstelle Erkheim<br />
Telefon 08336 8026-20<br />
alexander.binzer@rb-schwaben.de<br />
www.rb-schwaben.de<br />
BILDER: RAIFFEISENBANK SCHWABEN MITTE EG<br />
Genossenschaftsbank<br />
<strong>Unterallgäu</strong> eG<br />
Mit Mindelheim als Sitz betreut die Genobank<br />
ihre Privat- und Firmenkunden mit<br />
173 Mitarbeitenden in 10 Geschäftsstellen.<br />
Wir sind der Partner der Menschen und<br />
Unternehmen vor Ort und begleiten sie bei<br />
der Verwirklichung ihrer Wünsche. „Ich sehe mich als Begleiter,<br />
Tobias Mayer kümmert sich seit 2001<br />
Möglichmacher und Sparringspartner.“<br />
Tobias Mayer,<br />
Prokurist und Bereichsleiter Kreditbank<br />
mit seinem 13-köpfigen Team um die<br />
Bedürfnisse unserer Firmenkunden,<br />
ob Finanzierung, Geldanlage, Zahlungsverkehr,<br />
Absicherung oder Vorsorge.<br />
Tobias Mayer, Prokurist und<br />
Bereichsleiter Kreditbank<br />
Genossenschaftsbank <strong>Unterallgäu</strong> eG<br />
Telefon 08261 7659-1184<br />
tobias.mayer@genosbank.de<br />
www.genobank-unterallgaeu.de<br />
BILDER: GENOBANK UNTERALLGÄU EG<br />
32 <strong>Unterallgäu</strong>
Raiffeisenbank im Allgäuer Land eG<br />
Mit 20 Filialen und 200 Mitarbeiterinnen<br />
und Mitarbeitern sind wir breit aufgestellt.<br />
Die Raiffeisenbank im Allgäuer Land ist der<br />
heimischen Wirtschaft verpflichtet: Unsere<br />
<strong>Spezial</strong>isten für Firmenkunden sind in sechs<br />
Hauptgeschäftsstellen persönlich für Sie da.<br />
Wir erarbeiten gemeinsam mit unseren<br />
Kunden maßgeschneiderte Strategien.<br />
Im Mittelpunkt steht immer der Mensch.<br />
„Schön, wenn man da etwas<br />
bewegen kann, wo man lebt.“<br />
Florian Bircheneder,<br />
Prokurist und Firmenkundenberater<br />
Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann<br />
hat Florian Bircheneder seinen<br />
Werdegang zum Firmenkundenberater im<br />
Allgäuer Land mit den erforderlichen Seminaren<br />
und berufsbegleitenden Studiengängen<br />
erfolgreich abgeschlossen.<br />
Seit 2021 ist er Prokurist und Leiter<br />
unseres <strong>Regio</strong>nalmarktes Haldenwang.<br />
Florian Bircheneder, Prokurist<br />
und Firmenkundenberater<br />
Raiffeisenbank Allgäuer Land eG<br />
Telefon 08373 9202-0<br />
info@rb-allgaeuerland.de<br />
www.rb-allgaeuerland.de<br />
BILDER: RAIFFEISENBANK IM ALLGÄUER LAND EG<br />
Raiffeisenbank Türkheim eG<br />
Die Raiffeisenbank Türkheim ist mit 35<br />
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in fünf<br />
Filialen die Bank vor Ort.<br />
Kurze, schnelle<br />
Entscheidungswege<br />
und persönliche<br />
Ansprechpartner<br />
machen sie zum<br />
idealen Partner für<br />
Unternehmen.<br />
„Jedes Unternehmen hat andere Ziele,<br />
deshalb müssen Lösungen individuell sein.“<br />
Alfred Schmid,<br />
Prokurist<br />
Alfred Schmid begann 1992 seine<br />
Ausbildung bei der Raiffeisenbank Türkheim.<br />
Kontinuierliche und umfangreiche<br />
Weiterbildung sowie seine lang jährige<br />
Erfahrung machen ihn zum kompetenten<br />
Ansprechpartner für alle Unternehmen<br />
in der <strong>Regio</strong>n.<br />
Alfred Schmid, Prokurist<br />
Raiffeisenbank Türkheim eG<br />
Telefon 08245 9667-26<br />
alfred.schmid@rb-tuerkheim.de<br />
www.rb-tuerkheim.de<br />
BILDER: RAIFFEISENBANK TÜRKHEIM EG<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
33
Bad Wörishofen | Attraktiver Standort<br />
Bad Wörishofen – ein<br />
attraktiver Standort<br />
Wir alle kennen Bad Wörishofen als den Standort für Kur- und Erholungsaufenthalte.<br />
Aber neben einer perfekten Palette für Touristen aus dem In- und Ausland bietet die<br />
Kurstadt auch eine hohe Attraktivität für Unternehmen der verschiedensten Arten.<br />
Tourismus als stabile Säule<br />
Mit über 153.000 Ankünften und über<br />
650.0000 Gästeübernachtungen in 2019<br />
gehört Bad Wörishofen ohne Zweifel zu<br />
einem der bekanntesten Kurorte unseres<br />
Landes. Und dank des guten Rufs von<br />
Pfarrer Sebastian Kneipp kommen die<br />
Gäste nicht nur aus Deutschland, sondern<br />
aus zahlreichen Nachbarländern und teils<br />
bis aus Übersee, um die Ruhe und Erho-<br />
lung hier im <strong>Unterallgäu</strong> zu genießen.<br />
Nach den schwierigen Corona-Jahren ist<br />
Bad Wörishofen heute wieder das Ziel<br />
vieler Ruhesuchenden, die sich getreu<br />
dem Motto von Pfarrer Sebastian Kneipp<br />
„Gesund leben mit der Natur“ ihre Kräfte<br />
zurückholen wollen. Wer heute zum<br />
Kneippen nach Bad Wörishofen geht, den<br />
erwartet ein modernes und allumfängliches<br />
Therapiekonzept, und seinen Lebens -<br />
wandel nachhaltig zu unterstützen.<br />
Wirtschaftsstandort Bad Wörishofen<br />
Trotz der Berühmtheit und der stabilen<br />
Säule des Tourismus hat sich Bad Wörishofen<br />
in den letzten Jahren auch stark auf<br />
andere Wirtschaftsbereiche ausgerichtet.<br />
Sie Stadt hat sich zu einem interessanten<br />
Investitionsstandort entwickelt. Möglich<br />
wird dies nicht zuletzt durch eine relativ<br />
unbürokratische Hilfe bei der Unternehmensansiedlung,<br />
der Suche nach geeig-<br />
34 2 <strong>Unterallgäu</strong>
BILDER : KUR- UND TOURISMUSBETRIEB BAD WÖRISHOFEN<br />
neten Gewerbeflächen und der positiven<br />
Einstellung gegenüber neuen Unternehmen.<br />
Bad Wörishofen hat mehr als nur<br />
einen Joker im Ärmel, wenn es um die<br />
Attraktivität des Standorts geht. Neben<br />
der verkehrstechnisch günstigen Lage an<br />
der A96, auf der die Metropole München<br />
oder auch Augsburg nur einen Katzensprung<br />
entfernt ist, befindet sich bei<br />
Memmingen in unmittelbarer Nähe der<br />
Allgäu Airport, der seinerseits von der<br />
immer größeren Beliebtheit der <strong>Regio</strong>n<br />
profitiert. Die Kurstadt liegt nahe genug<br />
an München um bei Wunsch die kulturellen<br />
Vorteile einer Großstadt zu genießen,<br />
aber weit genug entfernt, um sich<br />
die Mieten für eine schöne Wohnung<br />
oder Häuschen noch leisten zu können.<br />
Nicht umsonst haben sich zahlreiche<br />
Unternehmen hier niedergelassen und<br />
werben mit dem Standort um neue Mitarbeiter.<br />
240 % – ein Hebesatz der für Nachfrage sorgt<br />
Bad Wörishofen ist sich seiner Bedeutung<br />
bewusst und hat daher vor einigen<br />
Jahren beschlossen, den Hebesatz für die<br />
Gewerbesteuer auf 240 zu senken. Damit<br />
entlastet die Gemeinde die ansässigen<br />
Unternehmen enorm und gibt diesen<br />
wiederum die Möglichkeit freiwerdende<br />
Gelder zu reinvestieren. Mit dem Hebesatz<br />
von 240, der nur knapp über dem<br />
gesetzlich vorgeschriebenen Mindestsatz<br />
von 200 liegt, zeigt Bad Wörishofen den<br />
Unternehmen, dass sie hier willkommen<br />
sind und bietet ihnen neben den zahlreichen<br />
weiteren Vorteilen der Kurstadt<br />
einen bedeutenden finanziellen Spielraum.<br />
Hohe Lebensqualität<br />
Chapeau Bad Wörishofen, für die hohe<br />
Lebensqualität in dieser Stadt. Umgeben<br />
von jeder Menge Natur mit hohem Freizeitwert,<br />
nahe an München und Augs-<br />
burg und auch der schöne Bodensee oder<br />
die Allgäuer Alpen sind nicht weit entfernt<br />
– wer möchte nicht gerne hier leben.<br />
Die Kurstadt hat Flair und punktet<br />
mit ihren vielen Park- und Grünanlagen.<br />
Des Weiteren laden ein Freibad und zahlreiche<br />
schöne Plätze zum Durchatmen<br />
und entspannen ein. Hier lässt sich das<br />
Leben genießen, alle Einkaufsmöglichkeiten<br />
sind vorhanden und auch kulturell hat<br />
die Stadt einiges zu bieten. Vorzüge, die<br />
heute mehr denn je von den Mitarbeitenden<br />
in Unternehmen geschätzt werden.<br />
Besonders vor dem Hintergrund des<br />
Fachkräftemangels ist es wichtig, dass<br />
Unternehmen mit eben diesen Werten<br />
glänzen können. Denn wo wollen Sie lieber<br />
mit Ihrer Familie leben und Ihre Kinder<br />
aufwachsen sehen? In der Großstadt<br />
mit all dem Gedränge und den Nachteilen<br />
oder in einem Umfeld, wo sich die<br />
Menschen am Morgen grüßen und noch<br />
echte Werte gelebt werden?<br />
Günther Hammes<br />
<strong>Unterallgäu</strong> 2 | 2022<br />
15 3<br />
35
Markt Erkheim | Kommunale Entwicklung<br />
Tradition, erfrischend<br />
anders interpretiert<br />
3.300 Einwohner, über 50 Vereine und vielseitiges Gewerbe –<br />
in Markt Erkheim lässt es sich attraktiv leben und wirtschaften<br />
Schon als die Gemeinde Erkheim 1906 den Titel „Markt“ bei Prinzregent Luitpold von<br />
Bayern beantragte, überzeugten die bunte Vielfalt an örtlich ansässigem Gewerbe und die<br />
zahlreichen Vereine. Noch heute überraschen der Markt und seine drei Ortsteile Arlesried,<br />
Daxberg und Schlegelsberg mit über 50 aktiven Vereinen und einem starken Wirtschaftsleben.<br />
Die Bürgerinnen und Bürger der Kommune verbinden Tradition zudem gerne mal<br />
mit erfrischend anderen Wegen. Das beweisen ein Unverpackt-Laden, das von einem<br />
Förderverein betriebene Mitglieds-Freibad, ein bereits seit 15 Jahren bestehendes Nahwärmenetz<br />
oder gewerbliche Aktivitäten im Bereich Öko-Holzhaus und Tiny-House-Bau.<br />
„Unser aktives Vereinsleben ist eine<br />
Stärke, die sich auf alle hier in<br />
Erkheim positiv auswirkt. Dafür<br />
danke ich allen Ehrenamtlichen!“<br />
Christian Seeberger,<br />
Erster Bürgermeister Erkheim<br />
Markt Erkheim hat viel zu bieten. Verkehrsgünstig<br />
gelegen an der Autobahn A<br />
96, nur 15 Kilometer entfernt vom Allgäu<br />
Airport. Drei Kilometer vom Ortskern<br />
entfernt liegt der Bahnhof Sontheim an<br />
der Bahnstrecke Memmingen-München,<br />
der seit Mai 2023 über den neuen interkommunalen<br />
Radweg sicher erreicht<br />
werden kann. Wer Erkheim und Umgebung<br />
zu Fuß erkunden möchte, der nutzt<br />
am besten den neun Kilometer langen<br />
Glücksbaum-Rundweg, der sich mit ei-<br />
nem Besuch im Dorfschulmuseum, im<br />
großflächigen Wasenmoos und in der<br />
Erkheimer Wassertretanlange abrunden<br />
lässt.<br />
Moderner Gewerbe- und Wirtschaftsstandort<br />
Bei der Anreise von Süden sticht Europas<br />
größter Holzkopf ins Auge, gebaut von<br />
Erkheims größtem Arbeitgeber Baufritz.<br />
Weitere mittelständische Unternehmen,<br />
beispielsweise aus den Branchen Bau,<br />
Maschinenbau, Handwerk, Metallverarbeitung<br />
und Dienstleistung schätzen den<br />
Standort mit seiner verkehrsgünstigen<br />
Lage, der gut ausgebauten Infrastruktur<br />
und einem vielfältigen Kultur- und Freizeitangebot.<br />
Einzelhandel, Handwerksbetriebe,<br />
Dienstleistungssektor und Gastronomie<br />
sind breit aufgestellt, medizinische<br />
und tägliche Nahversorgung gesichert.<br />
Auch ein Hotel ist vorhanden – für eine<br />
Gemeinde mit 3.300 Einwohnern keineswegs<br />
selbstverständlich.<br />
36 2 <strong>Unterallgäu</strong>
Buntes Vereinsleben<br />
„Wir sind ein attraktiver Wohn-und<br />
Wirtschaftsstandort, mit einem aktiven<br />
Vereinsleben“, betont Erkheims Bürgermeister<br />
Christian Seeberger. „Bei uns<br />
wird fleißig gearbeitet, denn viele haben<br />
immer noch einen landwirtschaftlichen<br />
Hintergrund. Aber auch gerne gelebt, gefeiert<br />
und gelacht.“ Von den über 50 Vereinen<br />
möchte er eigentlich keinen herausheben:<br />
„Jeder einzelne trägt dazu bei,<br />
dass die Menschen sich hier wohlfühlen,<br />
sich entfalten und verwirklichen können.<br />
Und im Vertrauen aufeinander auch mal<br />
erfrischend andere Wege gehen.“<br />
Und dann sprudelt es doch aus ihm heraus<br />
und er stellt einige dieser anderen<br />
Wege vor: Da ist der Kinderfleck-Verein,<br />
der einen öffentlichen Spielplatz unterhält.<br />
Das Erkheimer Vereinsfreibad, das<br />
Mitglieder aus nah und fern anlockt. Die<br />
Initiative Daxberger Ritterbier, mit der<br />
Geld für eine Kirchenrenovierung gesammelt<br />
wurde, oder das Arlesrieder<br />
Bier zur 50-Jahr-Feier der Eingemeindung.<br />
Und der Fußballverein, der – höchstklassig<br />
im gesamten <strong>Unterallgäu</strong> – in der Landesliga<br />
Südwest spielt. Sofort entschuldigt<br />
sich der Bürgermeister bei all den<br />
Vereinen, die jetzt nicht genannt wurden.<br />
Wärmekonzept Nahwärme<br />
Schon seit über 15 Jahren verfügt Erkheim<br />
über eine Nahwärmeversorgung<br />
mit Abwärme aus einer Biogasanlage, errichtet<br />
von einheimischen Unternehmen.<br />
Verbrauchsspitzen puffert eine Hackschnitzelanlage<br />
ab. „Eine zweite Anlage<br />
örtlicher Unternehmen ist bereits in Betrieb<br />
und eine weitere befindet sich in der<br />
Planungsphase“, erklärt Bürgermeister<br />
Christian Seeberger. „An die soll dann<br />
das neue Feuerwehrhaus angeschlossen<br />
werden.“ In der ersten Vorplanung ist das<br />
<strong>Regio</strong>nalwerk <strong>Unterallgäu</strong>, an der sich ak-<br />
tuell 30 Gemeinden beteiligen, darunter<br />
Erkheim. Zentrale Idee ist der Zusammenschluss<br />
mehrerer Gemeinden, um<br />
regionale Projekte der regenerativen<br />
Energieerzeugung aufzubauen, die alleine<br />
nicht möglich wären.<br />
Kulturelle Highlights in Erkheim<br />
Sigrid Leger<br />
Die Gemeinde Erkheim informiert ihre<br />
Bürgerinnen und Bürger über einen eigenen<br />
Videokanal. Jetzt reinschauen!<br />
Erkheimer Volksfest<br />
Immer am 2. Wochenende im Juli von<br />
Freitag bis Montag, veranstaltet von<br />
der Musikkapelle Markt Erkheim e.V.<br />
120 Jahre Sängerbund Erkheim und<br />
40 Jahre Allgäuer Bauernchor<br />
23.09.2023 Jubiläumskonzert in<br />
der Schulverbandshalle Erkheim<br />
Spatenstich im November 2022, Richtfest im Juni 2023 –<br />
im Frühjahr soll der Neubau des Feuerwehrhauses bezugsfertig sein.<br />
Standartenweihe und Bayerisches<br />
Patriotentreffen<br />
24.09.2023 zum ersten Mal in<br />
Erkheim, veranstaltet vom König-<br />
Ludwig-Verein Erkheim<br />
Klausenmarkt mit Umzug<br />
02. + 03.12.2023 auf der Marktstraße,<br />
veranstaltet von den Erkheimer<br />
Klausen e.V.<br />
Markt Erkheim<br />
Marktstraße 1<br />
87746 Erkheim<br />
Telefon 08336 805357-0<br />
rathaus@erkheim.de<br />
www.erkheim.de<br />
BILDER: MARKT ERKHEIM<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
37 3
Mindelheim | Elektromobilität<br />
Glänzende<br />
Aussichten!<br />
Der perfekte Start in ein erfolgreiches<br />
und spannendes Berufsleben<br />
Als weltweit vertretener Hersteller innovativer Produktionsund<br />
Automatisierungssysteme bietet die GROB-WERKE<br />
GmbH & Co. KG in Mindelheim erfahrenen Facharbeitern,<br />
Nachwuchskräften und Auszubildenden eine Chance auf<br />
einen Job mit Zukunft.<br />
38 <strong>Unterallgäu</strong>
<strong>Unterallgäu</strong><br />
39
„Die Kundenprodukte der<br />
Elektromobilität enthalten bisher<br />
eher selten eingesetzte SPS-<br />
Steuerungen. Das wird spannend!“<br />
Max Höbel, EAT<br />
In fast 100 Jahren hat sich GROB zu<br />
einem weltweit agierenden Unternehmen<br />
mit Standorten in Deutschland,<br />
Brasilien, China, Italien und den USA sowie<br />
einem Jahresumsatz von weit über<br />
einer Milliarde Euro entwickelt. Durch<br />
die jahrzehntelange Erfahrung als Hersteller<br />
für hocheffiziente Fertigungs- und<br />
Mon tage techniken ist GROB optimal für<br />
die Herausforderungen aufgestellt, die<br />
sich durch neue Antriebsformen ergeben.<br />
Das brandaktuelle Thema Elektromobilität<br />
ist kreativer Ansporn für serienreife<br />
Lösungen in der Produktion von Hybridund<br />
Elektroantrieben. Ebenso sind Montageanlagen<br />
für die Batterie- und Brennstoffzellentechnologie<br />
ein weiterer Teil<br />
der Produktpalette. Eine selbst entwickelte<br />
Software zur Digitalisierung und Vernetzung<br />
von Produktionsprozessen bereitet<br />
den Weg in eine digitale Zukunft.<br />
Nicht ohne Grund arbeiten führende<br />
Automobilhersteller mit den GROB-<br />
WERKEN aus Mindelheim zusammen.<br />
Die Zukunft im Blick<br />
Der technologische Wandel vom Verbrennungs-<br />
hin zum Elektromotor stellt<br />
neue Ansprüche an die Fachkräfte bei der<br />
Entwicklung und Produktion von serienreifen<br />
Hybrid- und Elektroantrieben sowie<br />
leistungsfähiger Batteriezellen. „Aktuell<br />
stellt die Transformation hin zur<br />
Elektromobilität die größte Herausforderung<br />
für das Personalmanagement bei<br />
GROB dar“, so Karl Hempfer, Bereichsleiter<br />
Personalmanagement. Die Technologien<br />
der Elektromobilität bedeuten einen<br />
hohen Entwicklungsaufwand, was sich<br />
absehbar auch nicht ändern wird. Um<br />
den Ansprüchen einer neuen Zeit gerecht<br />
zu werden, wurde der Ausbildungsbereich<br />
der GROB-WERKE umgehend<br />
den Entwicklungen angepasst.<br />
Modernes Ausbildungszentrum<br />
Als einer der größten Arbeitgeber der<br />
<strong>Regio</strong>n bietet das Unternehmen Berufseinsteigern<br />
hervorragende Möglichkeiten.<br />
In einem hochmodernen Ausbildungszentrum,<br />
das mit innovativer Tech nologie<br />
ausgestattet ist, wird der Nachwuchs für<br />
die technischen und gewerblichen Bereiche<br />
ausgebildet und für die Zukunft fit<br />
gemacht.<br />
Auf den Transformationsprozess im<br />
Produktspektrum wurde mit sofortigen<br />
Anpassungen im Ausbildungsprozess re-<br />
„Als ich mich beworben habe, hätte<br />
ich mir nicht vorstellen können, dass<br />
die Inbetriebnahme einer Anlage<br />
zur Herstellung von Kupferdrähten<br />
für die E-Mobilität zu meinen<br />
Aufgabengebieten zählen wird.<br />
Unglaublich spannende Themen<br />
kommen da auf uns zu!“<br />
Celina Schwarz, IM<br />
agiert. Daher stehen nun drei verschie -<br />
dene Robotersysteme, zwei kollaborative<br />
Roboter und ein Fertigungsmodul zur<br />
Herstellung von Hairpin-Werkstücken<br />
im Ausbildungszentrum zu Trainingszwecken<br />
zur Verfügung.<br />
Diese Azubi-Benefits bietet GROB<br />
• Modernes Ausbildungszentrum<br />
• Events und Trainings<br />
• Flexible Arbeitszeiten<br />
• Fahrtkostenzuschuss<br />
• Wohnungszuschuss sowie<br />
Übernahme von Umzugskosten<br />
• Monatliche Essenspauschale<br />
• Zuschuss für Fitnessstudio<br />
• GROB-Leasingfahrzeug für die<br />
besten Azubis<br />
40 <strong>Unterallgäu</strong>
„Die Montageanlagen der<br />
Elektromobilität sind ein wahres<br />
Eldorado für einen Mechatroniker.<br />
Hier kann man sich mal<br />
richtig austoben.“<br />
Andreas Alstetter, MT<br />
Ausbildungsberufe (m/w/d)<br />
Neben Elektronikern und Mechatronikern<br />
werden bei GROB auch Fachkräfte<br />
in anderen Bereichen ausgebildet.<br />
• Elektroniker<br />
• Fachinformatiker<br />
• Fachkraft für Lagerlogistik<br />
• Industriekaufleute<br />
• Industriemechaniker<br />
• Konstruktionsmechaniker<br />
• Mechatroniker<br />
• Technische Produktdesigner<br />
• Werkstoffprüfer<br />
• Zerspanungsmechaniker<br />
• Duale Studiengänge<br />
(Elektro- und Informationstechnik,<br />
Maschinenbau, Mechatronik,<br />
Wirtschaftsingenieurwesen)<br />
Langeweile – nicht bei GROB<br />
Die Auszubildenden durchlaufen während<br />
ihrer 3,5-jährigen Lehrzeit verschiedene<br />
Fachabteilungen. Die Rotation mit<br />
variierenden Aufgabenfeldern sorgt nicht<br />
nur für Abwechslung, sondern hilft den<br />
Azubis dabei, ihre jeweiligen Stärken und<br />
Interessen zu erkennen. Auf eine spannende<br />
Zukunft freut sich auch Max<br />
Höbel. Es werde interessant, da für die<br />
Elektromobilität seltene SPS-Steuerungen<br />
eingesetzt würden, so der angehende<br />
Elektroniker für Automatisierungstechnik.<br />
Auch Marie-Christin Müller-Zurlinden<br />
freut sich über die herausfordernden<br />
Aufgaben: „Die Kundenwerkstücke der<br />
Elektromobilität bedeuten für uns Werkstoffprüfer<br />
neuartige Mess- und Prüfverfahren.“<br />
Eine besondere Chance für<br />
die Auszubildenden bietet ein mehrwöchiges<br />
Azubi-Austausch-Programm. In<br />
Kooperation mit den GROB-WERKEN<br />
in den USA, Brasilien und China kann<br />
schon während der Ausbildung wertvolle<br />
Auslandserfahrung gesammelt werden.<br />
Auf die berufliche Zukunft bestens vorbereitet<br />
Mit einer spannenden und hervorragenden<br />
Ausbildung in eine glänzende Zukunft,<br />
darauf freut sich auch die Auszubildende<br />
Celina Schwarz: „Unglaublich<br />
spannende Themen kommen da auf uns<br />
zu.“ Und Andreas Alstetter ergänzt: „Die<br />
Montageanlagen der Elektromobilität sind<br />
„Die Kundenwerkstücke der<br />
Elektromobilität bedeuten für uns<br />
Werkstoffprüfer neuartige<br />
Mess- und Prüfverfahren.<br />
Eine anspruchsvolle, aber hochinteressante<br />
Aufgabe.“<br />
Marie-Christin Müller-Zurlinden, WP<br />
ein wahres Eldorado für einen Mechatroniker.“<br />
Dass den Auszubildenden nach<br />
erfolgreichem Abschluss eine glänzende<br />
Zukunft winkt, zeigt die Übernahmequote<br />
von GROB: Von über 2.000 ehemaligen<br />
Auszubildenden ist der Großteil<br />
nach wie vor im Unternehmen beschäftigt.<br />
Heute genießen sie die vielen Vorteile<br />
des Unternehmens, wie beispielsweise<br />
zahlreiche Förder- und Weiterbildungsangebote.<br />
Denn nicht nur während der<br />
Ausbildungszeit, sondern auch im Laufe<br />
der weiteren Berufspraxis werden interne<br />
oder externe Schulungen, die auf die Bedürfnisse<br />
jedes Einzelnen abgestimmt<br />
sind, angeboten.<br />
■<br />
GROB-WERKE GmbH & Co. KG<br />
Industriestraße 4<br />
87719 Mindelheim<br />
Telefon 08261 996-0<br />
info@de.grobgroup.com<br />
www.grobgroup.com<br />
Günther Hammes<br />
BILDER: GROB-WERKE GMBH & CO.KG<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
41 5
<strong>Unterallgäu</strong> | Erlebnis<br />
Zum Glück im <strong>Unterallgäu</strong><br />
Während es in den Allgäuer Bergen immer voller wird, genießen mehr und mehr Menschen die Natur, die Stille und die Kultur des<br />
<strong>Unterallgäu</strong>s. 13 Glückswege ziehen sich quer durch diese <strong>Regio</strong>n und bringen Körper und Seele in Einklang.<br />
Immer mehr Touristen und auch Einheimische<br />
begeistern sich an der Schönheit<br />
und der Ursprünglichkeit des <strong>Unterallgäu</strong>s.<br />
Die Sehnsucht danach, sich eine<br />
Auszeit in der Natur zu gönnen und das<br />
Brauchtum einer <strong>Regio</strong>n zu erleben, ist<br />
nicht erst seit Corona ein Bedürfnis vieler<br />
Menschen. Wandern ist `IN´, ob in der<br />
Ferne oder in der Schönheit der Berge.<br />
Was aber, wenn diese Ziele so überlaufen<br />
sind, dass es kaum noch einen Fleck gibt,<br />
an dem man sich nicht erst hinter einem<br />
Influencer anstellen muss, um ein Erinne-<br />
rungsfoto zu machen? Dann suchen die<br />
Menschen eine Alternative – und eben<br />
diese haben sie, so scheint es, gefunden.<br />
In der lieblichen <strong>Regio</strong>n des <strong>Unterallgäu</strong>s.<br />
Seit Jahren steigen dort die Zahlen der<br />
Gästeübernachtungen und auch die Tagestouristen<br />
finden immer öfter hierher<br />
und genießen die Natur und die reizvollen<br />
Städte und Gemeinden mit ihren kulturellen<br />
Angeboten.<br />
Um dieser Nachfrage gerecht zu werden,<br />
geben sich die Verantwortlichen<br />
im Landkreis <strong>Unterallgäu</strong> alle Mühe<br />
und lassen sich gerne zu neuen Ideen<br />
inspirieren. So entstanden vor einigen<br />
Jahren die Glückwege im <strong>Unterallgäu</strong>.<br />
13 Routen führen durch eine bezaubernde<br />
Landschaft und geben den Besuchern<br />
die Möglichkeit, die Hektik<br />
und den Stress des Alltags hinter sich zu<br />
lassen. Hierbei haben sie die Wahl zwischen<br />
Glückswegen, die auf Schusters<br />
Rappen erlebt werden oder auch einigen<br />
Wegen, die sich mit dem Fahrrad<br />
erkunden lassen. Hier lässt sich der<br />
Stress des Alltags vergessen und neue<br />
Kraft tanken.<br />
42 2 <strong>Unterallgäu</strong>
Erlebnis <strong>Unterallgäu</strong><br />
Das Schöne an den Glückswegen ist<br />
auch, dass sie durch zahlreiche Erlebnisorte<br />
geprägt sind. Je nach Weg finden<br />
sich hier historische Bauten wie Burgen<br />
und Schlösser oder auch Wassertretanlagen<br />
oder erfrischende Seen, Flüsse und<br />
Moore. Das Netz der Glückswege bildet<br />
einen Erlebnisraum, in dem der Besucher<br />
ein umfassendes Angebot an schönen Erfahrungen<br />
nutzen kann. Die Partnergemeinden,<br />
die die Glückwege betreuen,<br />
können sich individuell präsentieren,<br />
sind aber dennoch durch die Wege wie<br />
auf einer Perlenkette miteinander verbunden.<br />
Tourismus für die <strong>Regio</strong>n<br />
Dass die Wege ein Glücksfall für den Tourismus<br />
sind, haben auch die Verantwortlichen<br />
des Landratsamtes erkannt. Hier<br />
wurde ein Konzept entwickelt und gemeinsam<br />
mit den Partnergemeinden finanziert,<br />
um die Glückswege noch bekannter<br />
zu machen. Denn die Glückswege<br />
sind nicht nur eine Wohltat für die Besucher,<br />
sondern auch ein Segen für die<br />
Wirtschaft. Von den Gästen profitiert,<br />
neben der zahlreichen Gaststätten am<br />
Wegesrand, auch die hier ansässige Hotellerie.<br />
Beide sollen künftig noch stärker<br />
in das Konzept mit eingebunden werden<br />
und so mehr Kaufkraft in die <strong>Regio</strong>n<br />
bringen.<br />
Beworben werden die Glückswege bereits<br />
mit einem Konzept, das sowohl<br />
Printmedien als auch Online-Auftritte<br />
einschließt. Eine gedruckte Übersichtskarte<br />
sowie ein Serviceheft mit Erläuterung<br />
der Wege sind in Papierform und<br />
auch unter der Webseite www.glueckswege-allgaeu.de<br />
verfügbar.<br />
Günther Hammes<br />
BILDER : GLÜCKSWEGE ALLGÄU<br />
43
Ottobeuren | Geplantes Darmkrebszentrum<br />
Darmkrebs-Operation per Roboter<br />
Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie Dr. Christian Hart baut Darmkrebszentrum<br />
in Ottobeuren auf | seit Juli führt er minimalinvasive OPs per da-Vinci-Roboter durch<br />
44 2 <strong>Unterallgäu</strong>
Die Klinik Ottobeuren ist eines der kleineren Krankenhäuser in Deutschland.<br />
Dennoch bietet der Chefarzt der Chirurgie, Dr. Christian Hart, seit Ende Juli die modernste<br />
Operations technik für die Allgemein- und Viszeralchirurgie an, die es weltweit aktuell<br />
gibt: das robotische Operationssystem da Vinci. Nachdem „Roboter-Chirurg“ Dr. Hart<br />
bereits am Klinikum Kempten 2013 erfolgreich ein zertifiziertes Darmkrebszentrum<br />
etablierte, strebt er dieses bis Mitte 2025 auch für Ottobeuren an. Wir sprachen mit<br />
Dr. Hart über robotisches Operieren, insbesondere bei Darmkrebs.<br />
Vita Dr. med. Christian Hart<br />
Christian Hart studierte Medizin an<br />
den Universitäten Regensburg und<br />
Würzburg. Während seiner chirurgischen<br />
Grundausbildung am Kreiskrankenhaus<br />
Ottobeuren promovierte er.<br />
Seinen Facharzt für Viszeralchirurgie<br />
absolvierte er am Klinikum Kempten.<br />
Dort baute er erfolgreich das Darmkrebszentrum<br />
auf, mit der Erstzertifizierung<br />
2013. Im weiteren Verlauf<br />
wurde er zum Oberarzt und später<br />
zum Sektionsleiter Darmchirurgie ernannt.<br />
Nach seiner Ausbildung für robotische<br />
Chirurgie wechselte Dr. Hart<br />
2023 als Chefarzt für Chirurgie nach<br />
Ottobeuren und baut dort das zweite<br />
Darmkrebszentrum im Klinikverbund<br />
auf. Die Erstzertifizierung strebt er für<br />
Mitte 2025 an.<br />
AWM: Dr. Hart, wie kommt es, dass der<br />
Klinikverbund in ein so innovatives und<br />
hochmodernes da Vinci-Operationssystem<br />
an der Klinik Ottobeuren investiert?<br />
Dr. Hart: Da hat der Klinikverbund sehr<br />
vorausschauend gehandelt. Darmkrebs<br />
ist eine der häufigsten Krebsarten, bei<br />
Männern die zweit-, bei Frauen die dritthäufigste.<br />
Im Zuge der Krankenhausreform<br />
von Gesundheitsminister Karl Lauterbach<br />
rechnen wir fest damit, dass es<br />
für Darmkrebs-Operationen – wie für<br />
einige andere bereits umgesetzt – künftig<br />
Mindestfallzahlen geben wird. Bei Darmkrebs<br />
gehen wir von 50 pro Jahr aus.<br />
Kempten ausgenommen liegt die Zahl in<br />
unseren einzelnen Verbundkliniken bei<br />
jährlich 30 bis 35. Deshalb werden wir die<br />
Behandlung dieser Patienten in Zukunft<br />
bündeln und bauen in Ottobeuren das<br />
zweite Darmkrebszentrum im Verbund<br />
auf. Damit haben wir eines in Kempten<br />
für Patienten aus dem Allgäuer Süden<br />
und eines in Ottobeuren für die aus dem<br />
Allgäuer Norden.<br />
AWM: Ist der da Vinci-Roboter Voraussetzung,<br />
um eine Zertifizierung als Darm -<br />
krebszentrum zu erlangen?<br />
Dr. Hart: Nein, ist er nicht. Wir möchten<br />
jedoch in beiden Zentren eine gleichwertige<br />
Behandlung anbieten. Bereits<br />
am Klinikum Kempten war ich zentral<br />
involviert in die Einführung des da Vin ci-<br />
OP-Systems. Als mein Ottobeurer Vorgänger,<br />
Altchefarzt Dr. Wolfgang Frehner,<br />
im April 2023 in Ruhestand ging, be -<br />
kam ich die Chefarztposition hier angeboten,<br />
und damit die Chance, ein weiteres<br />
Darmkrebszentrum aufzubauen und<br />
in diesem Zuge auch ein robotisches<br />
Operationssystem einzuführen. Dabei kommen<br />
mir die über die letzten zehn Jahre<br />
geknüpften Kontakte mit den niedergelassenen<br />
Kolleginnen und Kollegen der<br />
<strong>Regio</strong>n und die Erfahrungen aus Kempten<br />
sehr zugute.<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
45 3
da-Vinci-Operationssysteme<br />
• Über 7.500 da-Vinci-Operationssysteme<br />
weltweit in Krankenhäusern<br />
• Davon rund 260 in Deutschland<br />
• US-Hersteller Intuitive fertigt<br />
nun auch seit 2019 die Visualisierungssysteme<br />
für da Vinci in<br />
Deutschland an.<br />
• Über 260.000 minimalinvasive<br />
Eingriffe 2022 in Europa mit da Vinci<br />
AWM: Der Roboter wurde im Juni geliefert,<br />
vor wenigen Tagen haben Sie im neuen<br />
Ottobeurer OP-Trakt die erste Operation<br />
mit Ihrem Team durchgeführt. Wie lief es?<br />
Dr. Hart: Es lief, wie zu erwarten, alles<br />
reibungslos, wofür ich überaus dankbar<br />
bin. Ich selbst habe in Kempten nach meiner<br />
Ausbildung zum da Vinci-Chirurgen<br />
eine große Zahl an Operationen mit diesem<br />
System durchgeführt. Das Team hier<br />
wurde in den letzten Monaten intensiv<br />
geschult und von mir angeleitet. Wir<br />
Chirurgen haben zudem die Möglichkeit,<br />
uns am Simulator im eigenen OP-Saal<br />
intensiv auf Operationen vorzubereiten.<br />
Selbstverständlich klären wir unsere Patientinnen<br />
und Patienten auf über das<br />
angewandte OP-Verfahren und stehen<br />
für alle Fragen rund um den Eingriff Rede<br />
und Antwort.<br />
AWM: Irgendwie ist die Vorstellung, von<br />
einem Roboter operiert zu werden, befremdlich.<br />
Können Sie das verstehen?<br />
Dr. Hart: Oh ja, sogar sehr gut. Ehrlich<br />
gesagt war ich anfangs durchaus skeptisch.<br />
Von meinem damaligen Chef Professor<br />
Büchler wurde ich zu einer Präsentation<br />
des da Vinci-Systems geschickt<br />
und haben in diesem Zuge „Feuer gefangen“<br />
für die robotische Chirurgie.<br />
Dadurch kam schließlich die Anschaffung<br />
eines solchen Systems für Kempten<br />
ins Rollen. Wir Chirurgen haben für da<br />
Vinci ein mehrstufiges Ausbildungskonzept<br />
über etliche Monate durchlaufen.<br />
Im Übrigen operiert nicht der Roboter,<br />
sondern immer noch der Chirurg.<br />
Da Vinci ist ein hochmodernes Instrument,<br />
welches die Bewegungen des<br />
Chirurgen exakt umsetzt. Weder entscheidet<br />
der Roboter welche Instrumente<br />
wie zum Einsatz kommen, noch führt er<br />
selbständig Bewegungen aus. Das alles<br />
lenkt und steuert der Roboter-Operateur.<br />
AWM: Ist der Roboter denn mit Künstlicher<br />
Intelligenz ausgestattet und lernt<br />
dazu?<br />
46 <strong>Unterallgäu</strong>
Dr. Hart: (lacht) Nein, das ist er nicht.<br />
Der Begriff Roboter ist eigentlich auch<br />
falsch. Korrekt und etwas sperrig heißt es<br />
da Vinci Endoskopie-Instrumentensteuerungssystem.<br />
Aber alle sagen der Einfachheit<br />
halber da Vinci-Roboter.<br />
AWM: Okay. Wie läuft denn so eine Roboter-Operation<br />
ab?<br />
Dr. Hart: Zunächst bringe ich als Operateur<br />
fünf Trokare in die Bauchhöhle des<br />
Patienten ein. So nennen wir die minimalinvasiven<br />
Zugangshülsen, über die<br />
wir die Instrumente einführen können.<br />
Deren korrekte Position ist entscheidend<br />
für den Verlauf der Operation. Der Roboter-Operateur<br />
sitzt im gleichen OP-Saal<br />
in wenigen Metern Entfernung vom Patienten<br />
an der Bedienkonsole, die ihm<br />
einen hochauflösenden 3D-Blick in den<br />
OP-Situs ermöglicht und von wo aus er<br />
über zwei „Joysticks“ und Pedale die Instrumente<br />
im Bauch des Patienten steuert.<br />
Die da Vinci-Instrumente sind vollgelenkig<br />
beweglich, wie ein Handgelenk. Eine<br />
große Bewegung an der Bedienkonsole<br />
entspricht einer deutlich kleineren an<br />
den Instrumenten, die sich dadurch äußerst<br />
präzise steuern lassen.<br />
AWM: Wie ist der aktuelle Stand der<br />
Zertifizierung als Darmkrebszentrum?<br />
Dr. Hart: Die erforderlichen Grundstrukturen<br />
bei Vorsorge, Diagnose, Behandlung<br />
und Nachsorge sind bereits alle<br />
vorhanden. Im Detail gilt es noch verschiedene<br />
Aspekte zu standardisieren<br />
und das Netzwerk mit den ambulanten<br />
Kollegen auszubauen. Momentan rechne<br />
ich damit, dass wir den angepeilten Termin<br />
Mitte 2025 halten können.<br />
AWM: Dazu wünschen wir Ihnen<br />
viel Erfolg! Herzlichen Dank für das Gespräch.<br />
■<br />
Sigrid Leger<br />
Klinikverbund Allgäu gGmbH<br />
Klinik Ottobeuren –<br />
Allgemein- und Viszeralchirurgie<br />
Chefarzt Dr. Christian Hart<br />
Memminger Str. 31<br />
87724 Ottobeuren<br />
Telefon 08332 792 5423<br />
christian.hart@klinikverbund-allgaeu.de<br />
www.klinikverbund-allgaeu.de<br />
BILDER: KLINIKVERBUND ALLGÄU<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
47 5
Zaisertshofen | Brikettieren<br />
Betriebliche Reststoffe<br />
nachhaltig aufwerten<br />
RUF Maschinenbau ist Weltmarktführer bei Brikettieranlagen | Volumenreduzierung<br />
und Nebeneinkünfte durch Weiterverwertung sorgen für rasche Amortisierung<br />
„Brikettieren kann sich bereits<br />
bei kleinen Mengen lohnen.<br />
Fragen Sie uns!“<br />
Roland Ruf, Geschäftsführung<br />
RUF Maschinenbau hat den<br />
Zertifizierungsprozess zur CO 2<br />
-<br />
Neutralität erfolgreich abgeschlossen.<br />
Insgesamt spart das Werk pro Jahr<br />
gut 1.000 Tonnen CO 2<br />
ein.<br />
Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Statt nur darüber zu reden, schafft das Maschinenbau-Unternehmen RUF in Zaisertshofen lieber klare<br />
Fakten: Seit April 2023 arbeitet der Weltmarktführer für Brikettieranlagen am Standort Zaisertshofen offiziell zu einhundert Prozent<br />
CO 2<br />
-neutral. Gleichzeitig verhilft das Familienunternehmen mit seinen über 6.000 verkauften Brikettieranlagen immer mehr Unternehmen<br />
weltweit dazu, ihre betrieblichen Reststoffe einem Sekundärkreislauf zuzuführen. Daraus resultieren nicht nur Einsparungen bei Rohstoffen<br />
und Energie, sondern auch bei Kosten und CO 2<br />
-Ausstoß.<br />
RUF Maschinenbau weltweit<br />
• Hauptsitz in Zaisertshofen<br />
• Tochterfirmen in USA, Slowenien,<br />
Großbritannien, Dänemark<br />
• Handelsvertretungen in über<br />
30 Ländern<br />
• 170 Mitarbeitende<br />
• Rekordjahr 2022 bei Umsatz und<br />
Zahl verkaufter Brikettieranlagen<br />
• Kostenfreie Probeverpressung auf<br />
Anfrage<br />
Holz- und Metallspäne, leicht entzündliches<br />
Magnesiumpulver, geschredderte<br />
Geldscheine aus der Banknotenvernichtung<br />
– Brikettieranlagen von RUF sind in<br />
vielen Branchen im Einsatz. „Unsere Kunden<br />
schätzen die Zuverlässigkeit, mit der<br />
unsere Anlagen laufen, das Einsparpotenzial<br />
sowie die Nebeneinkünfte, die sich<br />
mit dem Verkauf der Briketts realisieren<br />
lassen“, erklärt Geschäftsführer Roland<br />
Ruf. Sein Bruder Wolfgang Ruf, ebenfalls<br />
Mitglied der Geschäftsführung, ergänzt:<br />
„Egal, welches Brikettiermaterial – jede<br />
von uns geplante und gebaute Brikettieranlage<br />
durchläuft einen 20-stündigen End -<br />
probelauf hier im Werk in Zaisertshofen,<br />
bevor sie zur Auslieferung kommt.“<br />
CO 2<br />
-neutrale Produktion<br />
Nachhaltigkeit ist in der RUF Unternehmens-DNA<br />
fest verankert. Bereits 2009<br />
fiel der Startschuss für die Nutzung sämtlicher<br />
betrieblichen Dachflächen zur<br />
Stromproduktion über Photovoltaikanlagen.<br />
Auf einer Fläche von 10.732 Quadratmetern<br />
erzeugen aktuell 7.320 Photovoltaikmodule<br />
mit einer Modulleistung<br />
von 1.692 kWp nachhaltigen Sonnenstrom.<br />
Ein integrierter Batteriespeicher<br />
mit 307 kWh Speicherkapazität hilft dabei,<br />
maximalen Eigenverbrauch zu erreichen.<br />
Das firmeneigene, mit Pflanzenöl<br />
betriebene Blockheizkraftwerk hinzugerechnet,<br />
produziert RUF bereits seit über<br />
48 2 <strong>Unterallgäu</strong>
Unternehmerfamilie Ruf: Roland Ruf, Helga und Hans Ruf, Wolfgang Ruf. (v.l.n.r.)<br />
Den hohen Auftragszuwachs im bisherigen<br />
Rekordjahr 2022 führt die Unternehmerfamilie<br />
auf das Bestreben ihrer Kundschaft<br />
zurück, verstärkt fossile Rohstoffe<br />
und Energie einzusparen. So verzeichnete<br />
RUF steigende Nachfragen vor allem<br />
aus dem Holz-, dem Metall- und dem<br />
Energiesektor. „Verarbeitende Unternehmen<br />
erkennen ihre betrieblichen Reststoffe<br />
vermehrt als wertvollen Rohstoff<br />
zur weiteren Verwertung“, erläutert Geschäftsführer<br />
Wolfgang Ruf. Im Metallsektor<br />
unterstützen nicht zuletzt die extrem<br />
hohen Stahlpreisschwankungen das<br />
Bewusstsein, dass die Brikettierung eigener<br />
Metallspäne die vorhandenen Ressourcen<br />
schont und im Sinne einer Kreissechs<br />
Jahren mehr ökologischen Strom<br />
und Wärme, als das Unternehmen selbst<br />
verbraucht. Seit April 2023 ist es nun offiziell<br />
bestätigt: RUF Maschinenbau in Zaisertshofen<br />
arbeitet komplett CO 2<br />
-neutral.<br />
Interne CO 2<br />
-Projekte<br />
Auch der interne Energieverbrauch konnte<br />
über die letzten Jahre konsequent gesenkt<br />
werden. Beispielweise wurde eine<br />
energiesparende Lüftungsanlage in der<br />
Lackierhalle installiert, die jährlich rund<br />
60 Megawattstunden weniger Energie<br />
verbraucht. Zahlreiche kleinere Projekte<br />
zeigen vor allem in Summe ihre Wirkung.<br />
So verbessert die Umstellung auf LED-Beleuchtung<br />
in den Produktionshallen die<br />
jährliche CO 2<br />
-Bilanz um gut acht Tonnen.<br />
Bei seinen Brikettieranlagen achtet RUF<br />
Maschinenbau zudem auf möglichst hohe<br />
Energieeffizienz. Bei der neuen RUF 1200<br />
ist es dem Familienunternehmen gelungen,<br />
den Stromverbrauch gegenüber dem<br />
Vorgängermodel um 25 Prozent senken.<br />
Gleichzeitig wurde der Durchsatz um<br />
rund sieben Prozent auf 1090 Kilogramm<br />
pro Stunde erhöht.<br />
Kreislaufwirtschaft<br />
laufwirtschaft zu einer Stabilisierung bei -<br />
trägt. „Wir freuen uns, wenn wir unsere<br />
Kunden beim Ausbau der Kreislaufwirtschaft<br />
durch Recycling unterstützen<br />
können“, ist man sich bei RUF Maschinenbau<br />
einig. „Wenn diese mit dem schonenden<br />
Umgang von Ressourcen auch<br />
Kosten sparen und dabei Geld verdienen,<br />
ist das umso erfreulicher.“<br />
Sigrid Leger<br />
Über Peripheriegeräte wie Förderer, Spänetrichter oder<br />
Silos lässt sich die Brikettierung automatisieren und an<br />
die bestehenden Prozesse im Unternehmen anpassen.<br />
„Nachhaltigkeit ist in unserer<br />
Unternehmens-DNA fest verankert.“<br />
Wolfgang Ruf, Geschäftsführung<br />
Brikettieren ist möglich bei Aluminium, Stahl, Kupfer, Gold, Schleifschlamm, Kunststoffstäuben, Holz, Papier, Textilstäuben<br />
und vielen organischen Materialien.<br />
RUF Maschinenbau GmbH & Co. KG<br />
Hausener Straße 101<br />
86874 Zaisertshofen<br />
Telefon 0826 9090-0<br />
info@brikettieren.de<br />
www.brikettieren.de<br />
BILDER : RUF MASCHINENBAU GMBH & CO. KG<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
49 3
Memmingen | Flughafen<br />
Dreh- und Angelpunkt<br />
Flughafen Memmingen<br />
Der Flughafen Memmingen, auch Allgäu Airport genannt, hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor in der<br />
<strong>Regio</strong>n entwickelt. Nicht nur, dass dieser selbst interessante Arbeitsplätze bietet, auch die ansässigen Unternehmen im Allgäu ebenso<br />
wie der Tourismus profitieren von diesem.<br />
Mit seiner Lage am Autobahnkreuz A7/<br />
A96 und nur ein paar Minuten vom<br />
Memminger Bahnhof mit dem Knotenpunkt<br />
München-Zürich und Ulm-Oberstdorf<br />
ist der Flughafen nicht nur für ortsansässige<br />
Unternehmen und Bürger ein<br />
zentraler Verkehrsknotenpunkt. Ein Großteil<br />
der Passagiere kommt aus Bayern und<br />
Baden-Württemberg, aber auch aus Österreich<br />
und der Schweiz, um ein Reiseziel<br />
innerhalb Europas anzufliegen. Fluggäste<br />
aus anderen Ländern nutzen den<br />
Flughafen oftmals, um von Memmingerberg<br />
zum Zielort weiterzureisen.<br />
Neben dem touristischen Stellenwert, ist<br />
auch die Bedeutung des Flughafens für<br />
die Allgäuer Unternehmen nicht zu vernachlässigen.<br />
Dieser ermöglicht beispielsweise<br />
eine schnelle Erreichbarkeit zu Produktionsstätten<br />
in Osteuropa oder auch<br />
Treffen mit Geschäftspartnern und Kunden<br />
europaweit.<br />
Unabhängig vom Zwecke der Reise, ist<br />
sicherlich für alle Passagiere das nahe<br />
Parken, das einfache Einchecken und<br />
die Übersichtlichkeit des Flughafens ein<br />
großer Pluspunkt.<br />
International verbunden<br />
Über 50 Ziele können inzwischen Non-<br />
Stopp aus Memmingerberg angeflogen<br />
werden. Nach den schwierigen Corona-<br />
Jahren ist der Airport wieder auf Wachstumskurs.<br />
Knapp zwei Millionen Passagiere<br />
durfte der Flughafen im Jahr 2022<br />
als seine Gäste begrüßen, womit eine<br />
neue Bestmarke erreicht wurde und der<br />
Trend geht weiter nach oben. In diesem<br />
Jahr soll diese Grenze geknackt werden<br />
und die Prognosen hierfür stehen gut,<br />
denn schon im Mai konnte der Flughafen<br />
50 2 <strong>Unterallgäu</strong>
Memmingen eine Million Passagiere verzeichnen.<br />
Jobgenerator Flughafen<br />
Fast 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />
sind derzeit am Flughafen Memmingen<br />
beschäftigt. Um jedoch die geplanten<br />
Wachstumsziele verwirklichen zu können,<br />
wurden weitere Stellen im Bereich<br />
Technik und Flughafenabwicklung wie<br />
auch im Service und der Verwaltung geschaffen.<br />
Neben verschiedenen Ausbildungsberufen,<br />
sind auch duale Studiengänge<br />
möglich. Hinzu kommen zahlreiche<br />
Arbeitsplätze in Unternehmen, die<br />
vom Flughafen profitieren: Airport-Shuttles,<br />
Taxifahrer wie insbesonders auch<br />
das Hotel- und Gaststättengewerbe in<br />
der <strong>Regio</strong>n.<br />
Klimaneutral bis 2030<br />
Große Ziele steckt sich der Flughafen<br />
auch in anderen Bereichen. So steht der<br />
Plan, bis 2030 klimaneutral zu werden.<br />
Ein ehrgeiziges Ziel, denn damit wäre der<br />
Flughafen einer der ersten klimaneutralen<br />
Flughäfen in Deutschland. Unter dem<br />
Projektnamen `Green Airport Memmingen´<br />
wird fleißig an dem Ziel gearbeitet.<br />
Bereits 2017 wurde daher die Airport<br />
Energie Management GmbH als Tochter<br />
der Flughafen Memmingen GmbH und<br />
auch die e-con AG gegründet, um die<br />
nötigen Schritte in Richtung Klimaneutralität<br />
gehen zu können. Nun wurde vor<br />
kurzem ein Blockheizkraftwerk als Teil<br />
des Gesamtkonzepts eingeweiht, welches<br />
über eine Rohrleitung aus einer Biogas-<br />
anlage im 5 km entfernten Hawangen gespeist<br />
wird. Durch die Anlage werden<br />
letztlich aus Gülle und Mist Strom und<br />
Wärme für den Memminger Flughafen<br />
gewonnen. Es ist noch ein langer Weg zur<br />
Klimaneutralität, aber das Ziel des Flughafens,<br />
die CO 2<br />
-Emissionen auch für<br />
kommende Generationen zu senken, ist<br />
klar gesteckt.<br />
Günther Hammes<br />
Interesse?<br />
Dann einfach nur den<br />
Lebenslauf hochladen.<br />
Fertig!<br />
BILDER : FLUGHAFEN MEMMINGEN GMBH<br />
Sie suchen neue Herausforderungen?<br />
Bewerben Sie sich bei uns als:<br />
• Elektroniker (m/w/d) Instandhaltung<br />
• Industriemechaniker (m/w/d) Instandhaltung<br />
• SPS-Programmierer/Automatisierungstechniker (m/w/d)<br />
• Anlagenmechaniker (m/w/d)<br />
• Milchtechnologe (m/w/d)<br />
• Milchwirtschaftlicher Laborant (m/w/d)<br />
• Maschinenfahrer (m/w/d)<br />
Den Wechsel zu uns machen wir Ihnen so leicht wie das Öffnen<br />
eines Joghurtbechers. Ganz gleich, ob mit oder ohne Lebensmittel-<br />
Erfahrung und ob Sie aus einem kleinen oder großen Betrieb zu uns<br />
wechseln. Setzen Sie Ihr handwerkliches Geschick bei uns ein.<br />
Kommen Sie in unser Team und auf den Geschmack von modernsten<br />
Anlagen, familiärem Arbeitsklima, 30Tagen Urlaub, betrieblicher<br />
Altersvorsorge, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, kostenlosen Joghurtprodukten,<br />
Betriebsfest, Kantine und vielem mehr.<br />
Erfahren Sie mehr über<br />
unsere offenen Stellen:<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
3<br />
51 3
Mindelheim | IT-Service<br />
Der IT-Player in der <strong>Regio</strong>n<br />
Die SICOR IT GmbH aus Mindelheim hebt IT-Service aufs nächste Level<br />
Als erfahrener IT-<strong>Spezial</strong>ist steht das Team der SICOR IT GmbH aus Mindelheim seit<br />
25 Jahren vor allem kleinen und mittleren Unternehmen auf dem Weg der Digitalisierung<br />
erfolgreich zur Seite. Das breite Portfolio umfasst Webentwicklung und Systemtechnik mit<br />
IT-Security genauso wie Cloud-Hosting und Begleitung von Digitalisierungsprozessen.<br />
Die Mission der SICOR IT<br />
Gegründet wurde die „Schwaben Internet<br />
Corporation“ (SICOR) 1998 von den<br />
vier Gesellschaftern Landkreis <strong>Unterallgäu</strong>,<br />
VR-Bank Memmingen eG, Sparkasse<br />
Memmingen und LEW Telnet mit dem<br />
Ziel, den Firmen im Landkreis als kompetenter<br />
Partner in sämtlichen IT-Belangen<br />
Unterstützung zu bieten. In den folgenden<br />
Jahren entwickelte sich die SICOR zu<br />
einem wichtigen IT-Player in der <strong>Regio</strong>n.<br />
Mit dem Mutterunternehmen, dem kaufmännischen<br />
Dienstleister KDL Süd GmbH<br />
besteht eine enge Zusammenarbeit. Ende<br />
2021 stellte sich die SICOR IT neu auf –<br />
mit frischer Corporate Identity und erweitertem<br />
Leistungsspektrum, um stets<br />
up to date zu sein, und ihre Kunden auf<br />
dem Weg der Digitalisierung bestmöglich<br />
begleiten zu können. Die Kunden des<br />
Mindelheimer Unternehmens kommen<br />
aus allen Branchen – seien es Industrieunternehmen,<br />
Bau- und Dienstleistungsbetriebe<br />
bis hin zu Handwerkern. Der<br />
IT-<strong>Spezial</strong>ist mit einem Team aus professionellen<br />
Programmierern und Technikern<br />
war bereits an der Verwirklichung<br />
diverser Projekte beteiligt: Von Websites<br />
für Kommunen über verschiedene mo-<br />
„Wir sorgen für die zuverlässige und<br />
funktionierende IT-Umgebung,<br />
damit der Kunde sich auf sein<br />
Tagesgeschäft konzentrieren kann.“<br />
Andreas Fink,<br />
Betriebsleiter und Prokurist<br />
52 2 <strong>Unterallgäu</strong>
ile Apps und Online-Shops bis hin zur<br />
Konzeption und der Betreuung von gesamten<br />
IT-Infrastrukturen für Unternehmen,<br />
SICOR IT hilft den Kunden in jeder<br />
Hinsicht durch eine professionelle Beratung,<br />
den digitalen Wandel erfolgreich<br />
umzusetzen.<br />
Persönlicher Kontakt und ehrliche Beratung<br />
„Wir sorgen für die zuverlässige und<br />
funktionierende IT-Umgebung, damit<br />
der Kunde sich auf sein Tagesgeschäft<br />
konzentrieren kann“, fasst Betriebsleiter<br />
Andreas Fink den gebotenen Mehrwert<br />
für die Unternehmen zusammen. „Unsere<br />
Kunden legen die Verantwortung für<br />
ihre Systeme in unsere Hand. Wir unterstützen<br />
Sie mit unserem Expertenwissen;<br />
dazu gehört tägliches Monitoring und<br />
ständige Updates.“ Das, was die SICOR in<br />
besonderem Maße ausmacht: Ein junges<br />
Team aus engagierten Entwicklern und<br />
IT-Technikern, ehrliche Beratung und<br />
persönlicher Kundenkontakt. „Jeder<br />
Kunde hat bei uns einen festen Ansprechpartner“,<br />
sagt Günter Trunzer, einer der<br />
Geschäftsführer. „Unternehmen können<br />
sich mit allen IT-bezogenen Themen an<br />
uns wenden, wir bieten alles aus einer<br />
Hand“, so Trunzer. Unabdingbar sei hier<br />
eine transparente Beratung, die darauf<br />
abzielt, sinnvolle, individuell auf den<br />
Kunden zugeschnittene Lösungen zu finden.<br />
Lösungen, die Prozesse vereinfachen<br />
und wirklichen Mehrwert für die Unternehmen<br />
bringen. Diesem Credo hat sich<br />
das SICOR-Team verschrieben: Die IT-<br />
Experten setzen ihre Projekte mit Leidenschaft<br />
um, scheuen keine Herausforderung,<br />
sind am digitalen Puls der Zeit. Als<br />
Ausbildungsbetrieb liegt dem Unternehmen<br />
seit jeher die Ausbildung von Nachwuchs-ITlern<br />
besonders am Herzen.<br />
Next Level IT-Service<br />
Wie elementar wichtig guter IT-Service<br />
in einer zunehmend digital orientierten<br />
Welt ist, betont dabei Fink. „Ob die Prozesse<br />
laufen, hängt im Wesentlichen von<br />
einer funktionierenden IT ab – sie ist der<br />
Kern“, so der Betriebsleiter. „Unternehmen<br />
sparen hier oft am falschen Ende“,<br />
bedauert Fink. Auch, was die Bedeutung<br />
der IT-Sicherheit angehe, gebe es dringenden<br />
Nachholbedarf. Eine zentrale<br />
Rolle spiele die Bereitschaft, neue Wege<br />
zu gehen, sich nicht vor Veränderung, vor<br />
Weiterentwicklung zu verschließen. Die<br />
digitale Welt ist eine schnelllebige: „Grenzen,<br />
die man gestern noch hatte, werden<br />
morgen schon auf ein neues Level gehoben“,<br />
so Fink. Das sei einerseits herausfordernd,<br />
aber auch spannend – „wenn man<br />
bereit ist, mitzugehen und Potenziale<br />
als Chance für Wachstum zu erkennen“.<br />
Laut Fink und Trunzer gewinnen digitalisierte<br />
Prozesse im Mittelstand immer<br />
mehr an Bedeutung, aber auch innova -<br />
tive Apps und KI sind zukunftsträchtige<br />
Themen, welche es zu verfolgen gilt. Bei<br />
alldem verliert das IT-Unternehmen das<br />
Wesentliche nicht aus den Augen: Der<br />
Mensch steht im Mittelpunkt. „Anders<br />
als bei diversen Providern, die über<br />
Masse gehen, setzen wir auf Qualität,<br />
Fairness und persönlichen Kontakt“, so<br />
Fink. Trunzer ergänzt: „Der beste Beweis<br />
dafür, dass wir diese Philosophie seit 25<br />
Jahren tagtäglich in unserer Firma leben,<br />
sind unsere Kunden, die uns langjährig<br />
die Treue halten.“<br />
Mahi Kola<br />
SICOR IT GmbH<br />
Krumbacher Straße 20b<br />
87719 Mindelheim<br />
Telefon 08261 7365-200<br />
info@sicor.de<br />
www.sicor.de<br />
BILDER: SICOR IT GMBH<br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
53
Memmingen-<strong>Unterallgäu</strong> | Wirtschaftsraum<br />
Glänzende Aussichten<br />
für den Wirtschaftsraum<br />
Memmingen-<strong>Unterallgäu</strong><br />
Das <strong>Unterallgäu</strong> zeigt sich als stabiler und sicherer Wirtschaftsraum mit großem Zukunftspotenzial. Vom Soloselbstständigen über<br />
leistungsfähige kleinere und mittelständische Betriebe bis zum international agierenden Unternehmen finden alle hier ihre Heimat.<br />
Das <strong>Unterallgäu</strong> mit Memmingen stellt<br />
sich als zunehmend attraktiver Wirtschaftsstandort<br />
dar. 147.776 Einwohner<br />
verteilt auf 52 Gemeinden, Städte und<br />
Märkte lebten Ende 2021 im Landkreis<br />
<strong>Unterallgäu</strong>. Der Landkreis gehört mit<br />
seinen 1.230 km² zum Regierungsbezirk<br />
Schwaben und entwickelte sich in den<br />
letzten Jahrzehnten immer mehr von<br />
einer hauptsächlich landwirtschaftlichen<br />
Nutzung zu einem erfolgreichen gewerblichen<br />
Wirtschaftsraum. Von den über<br />
7.000 angesiedelten Betrieben ist die<br />
Mehrheit inhabergeführt, aber neben<br />
einer Vielzahl von kleinen Unternehmen<br />
sind hier auch eine beachtliche Anzahl an<br />
global agierenden Unternehmen vertreten,<br />
die sich weit über die deutschen<br />
Grenzen hinaus einen guten Namen gemacht<br />
haben und teils zu den Weltmarktführern<br />
in ihrem Bereich gehören. Zahl-<br />
reiche `Hidden Champions´ sind hier im<br />
<strong>Unterallgäu</strong> vertreten und bieten ihren<br />
Arbeitnehmern eine strahlende Zukunft.<br />
Gemeinsam bilden sie das starke Rückgrat<br />
auf dem der wirtschaftliche Erfolg<br />
dieser <strong>Regio</strong>n ruht.<br />
Eine gute Infrastruktur<br />
Einer der Erfolgsfaktoren ist die ausgezeichnete<br />
Verkehrsanbindung und die<br />
nahe Lage zu Österreich, Schweiz und<br />
Städten wie Augsburg, München oder<br />
auch Ulm und Stuttgart. Zusätzlich eröffnet<br />
der Allgäu Airport in Memmingerberg<br />
die Möglichkeit innerhalb kürzester<br />
Zeit viele internationale Städte zu<br />
erreichen.<br />
Trotz der ländlichen Struktur kann das<br />
<strong>Unterallgäu</strong> mit einer fast flächendecken-<br />
Mit rund 3.300 Einwohnern ist Memmingerberg mit seiner stetig<br />
wachsenden Infrastruktur eine moderne, vielseitige Gemeinde.<br />
Das Rathaus stellt sich nach diversen Umbaumaßnahmen<br />
noch bürgerfreundlicher und barrierefrei dar; ebenso wurde<br />
die Mehrzweckhalle energetisch saniert. Durch den Neubau<br />
der VR-Bank neben dem Feneberg-Markt entsteht neben<br />
einer Bankfiliale und Verwaltungsgebäude auch eine wertvolle<br />
medizinische Grundversorgung für unsere Bürgerschaft.<br />
Am <strong>Regio</strong>nalflughafen ist aktuell ein Flughafenhotel geplant.<br />
MEMMINGERBERG<br />
54 <strong>Unterallgäu</strong><br />
Gemeinde Memmingerberg | Benninger Str. 3 | 87466 Memmingerberg | 08331 9526-0 | www.memmingerberg.de
den Breitband-Internetversorgung punkten.<br />
Einer der Faktoren, ohne die eine<br />
Unternehmenslandschaft heute nicht<br />
mehr aufgebaut werden kann. Um dem<br />
Trend nach Unternehmensansiedlungen<br />
im <strong>Unterallgäu</strong> nachzukommen haben<br />
die Gemeinden viele Gewerbeflächen geschaffen.<br />
Viele davon sind kurz- oder mittelfristig<br />
verfügbar und bieten einen sehr<br />
guten Anschluss an das bestehende Verkehrsnetz.<br />
Gemeinsam mit den Unternehmen<br />
Ein klar ausgegebenes Ziel der politisch<br />
Verantwortlichen ist die gezielte Unterstützung<br />
der Unternehmen. Mit einem<br />
Netzwerk an kompetenten Wirtschaftsberatern<br />
werden Unternehmer und<br />
Gründer gefördert und bestmöglich beraten.<br />
So kann zum Beispiel im Existenzgründerzentrum<br />
Memmingen-<strong>Unterallgäu</strong><br />
um Rat gefragt werden. Hier stehen<br />
auch verschiedene Gewerberäume zur<br />
Anmietung zur Verfügung um eine<br />
Unternehmungsgründung möglichst einfach<br />
zu halten. Das Konzept hier ist klar:<br />
der Gründer bezahlt nur, was er braucht,<br />
also nur die Bürofläche die er nutzt. Weitere<br />
übliche Nebenflächen wie Parkplatz,<br />
Foyer oder auch Toiletten werden nicht<br />
berechnet. Des Weiteren gibt es einen<br />
Besucherempfang, Konferenz- und Besprechungsräume<br />
in verschiedenen Größen,<br />
leistungsfähige Internetanbindung<br />
und vieles mehr. So bleiben die Fixkos -<br />
ten überschaubar und die Gründer können<br />
sich auf ihr tägliches Geschäft konzentrieren.<br />
Zahlreiche Tagungsmöglichkeiten<br />
Platz für Besprechungen und Tagungen<br />
findet sich in der <strong>Regio</strong>n auf jeden Fall:<br />
mit seinem breitgefächerten Angebot an<br />
Tagungs- und Seminarmöglichkeiten<br />
zeigt die Wirtschaftsregion <strong>Unterallgäu</strong>-<br />
Memmingen was sie kann. Von der kleinen<br />
Location im Gasthof bis zum Fünf-<br />
Sterne-Superior-Hotel ist hier für jeden<br />
Anlass das richtige Angebot vorhanden.<br />
Und nach der Tagung ist es ja auch kein<br />
Fehler, dass die Golfplätze der <strong>Regio</strong>n<br />
teils zu den beliebtesten Deutschlands gehören.<br />
Viel Platz für Existenzen<br />
Der Wirtschaftsraum Memmingen-<br />
<strong>Unterallgäu</strong> verfügt über beste Voraussetzungen<br />
um Unternehmen hier anzusiedeln.<br />
Eine vorausschauende Kommunalpolitik<br />
sorgte und sorgt für eine gute Infrastruktur<br />
und setzt positive Zeichen für<br />
die wirtschaftliche Entwicklung einer <strong>Regio</strong>n,<br />
in der Landwirtschaft, Tourismus<br />
und Unternehmen miteinander am Aufstreben<br />
der <strong>Regio</strong>n wirken.<br />
Günther Hammes<br />
Gut gedacht, gut gemacht. Unsere Philosophie.<br />
Die Leistung, die wir erbringen, ist mehr als reines Handwerk.<br />
Fundament für unsere Arbeit ist Know-how und Erfahrung. Und<br />
darauf aufbauend eine Beratung und Planungs-Unterstützung<br />
auf die sich Architekten genauso verlassen wie Bauherren.<br />
Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne! Ettringer Straße 13<br />
86842 Türkheim<br />
info@vaitl-bedachungen.de<br />
Bedachungen Zimmerei Spenglerei<br />
Gerüstbau Trockenbau Vollwärmeschutz<br />
www.vaitl-bedachungen.de<br />
Telefon08245/4123<br />
Telefax08245/3748<br />
BILDER : LANDKREIS UNTERALLGÄU<br />
<strong>Unterallgäu</strong> Oberallgäu<br />
3<br />
55 3
Kirchheim | Versicherungsservice<br />
Planprotect: Service- und Notrufleitstelle<br />
Planprotect macht<br />
Deutschland sicherer<br />
„Sicherheit ist keine Frage der Technik,<br />
sondern der Reaktionszeit.“ Mit diesen klaren<br />
Worten beschreibt Uwe Breker, Vorstandssprecher<br />
der Planprotect, wohl eines<br />
der innovativsten und dabei effektivsten<br />
Sicherheitskonzepte für Unternehmen und<br />
auch Privatpersonen. Die Idee und das<br />
Konzept richten sich an ein einfaches Bedürfnis<br />
der Kunden: Sicherheit. In Unternehmen<br />
und Privathäusern nimmt das<br />
Thema Sicherheit hierzulande einen großen<br />
Stellenwert ein. Das liegt zum einen an<br />
der Lage Deutschlands mit seinen zahlreichen<br />
Grenzländern und zum anderen am<br />
Wohlstand und Reichtum, den der Mittelstand<br />
in unsere Häuser trägt.<br />
„Für Einbrecher gibt es immer etwas zu<br />
holen – jederzeit. Und wenn nicht, dann<br />
hinterlassen sie Chaos“, ergänzt Peter<br />
Moorloher, Niederlassungsleiter in Bayern.<br />
So oder so, Sie als Unternehmer haben<br />
den Schaden, den Ärger, den Verlust<br />
– besonders dann, wenn das operative<br />
Geschäft durch einen Einbruch zum Er-<br />
liegen kommt. Was Ihnen bleibt, ist die<br />
Unsicherheit und Angst, es könnte wieder<br />
jemand einbrechen. Dazu kommt,<br />
dass man nicht gerne einen Einbrecher<br />
auf frischer Tat ertappen möchte. „Einbrecher<br />
werden nicht nur professioneller<br />
und dreister, sie werden auch immer gewalttätiger“,<br />
so Moorloher weiter.<br />
Wie schützt man am besten sein Unternehmen<br />
oder Haus vor Einbruch und<br />
Vandalismus? Mit Echtzeitschutz. Die<br />
Planprotect stellt nach einer Alarmauslösung,<br />
mittels hochempfindlicher Mikrofone<br />
und optionaler Kameras, sekundenschnell<br />
fest, was vor sich geht und leitet<br />
umgehend alle Maßnahmen zum Schutz<br />
Ihres Objektes ein. „Wir sprechen dabei<br />
auch den Täter lautstark an, wodurch er<br />
sich schockartig gestellt fühlt und<br />
schnellstmöglich das Objekt verlässt“, erklärt<br />
Uwe Breker. Die Geschehnisse werden<br />
bei einem Echtalarm digital in der<br />
Notruf- und Serviceleitstelle aufgezeichnet<br />
und von erfahrenen Sicherheitsex-<br />
perten ausgewertet. Die Planprotect alarmiert<br />
und koordiniert daraufhin einen<br />
möglichen Polizeieinsatz. Die Schadenverhinderungsquote<br />
liegt bei 97,45 Prozent.<br />
(planprotect.de/schadenverhinderungsquote).<br />
Lassen Sie sich jetzt beraten!<br />
PLANPROTECT AG<br />
Peter Moorloher<br />
Telefon 08072 9369791<br />
Mobil 0171 4219288<br />
p.moorloher@planprotect.de<br />
www.planprotect.de<br />
Schiegg AssekuranzService<br />
Kooperationspartner der Planprotect<br />
Hauptstraße 22<br />
87757 Kirchheim<br />
Telefon 08266 86222-0<br />
info-schiegg@mannheimer.de<br />
www.schiegg-assekuranz.de<br />
BILDER: PLANPROTECT AG<br />
56 2 <strong>Unterallgäu</strong>
Türkheim | Systemprofile für Türen und Fenster<br />
„Ein Unternehmen,<br />
das sich aus dem Fenster lehnt“<br />
Großflächig, schlank, recycelbar: SALAMANDER revolutioniert das PVC-Fenster<br />
Mehr als 100 Jahre Tradition und innovativ<br />
und kreativ wie am ersten Tag – die Innovationskraft<br />
der SALAMANDER Gruppe,<br />
ein familiengeführtes Unternehmen in<br />
Türkheim, wird immer wieder unter Beweis<br />
gestellt. Zuletzt wurde das Greta®<br />
Fenster, ein aus 100 % Recyclingstoffen<br />
produziertes Produkt, mit dem Red Dot<br />
Design Award und das Fenstersystem<br />
greenEvolution straight® mit dem Anerkennungspreis<br />
Nachhaltigkeit auf dem<br />
Wiener Fensterkongress ausgezeichnet.<br />
Die Unternehmensgeschichte am Standort<br />
Türkheim begann 1917 mit der<br />
Schuhproduktion. Über die Jahrzehnte<br />
wurde mit der Herstellung von Absätzen<br />
für Damenschuhe zusätzliche Expertise<br />
und Know-how in der Kunststoff-Spritztechnik<br />
aufgebaut und die Basis für die<br />
heutige Kunststoffextrusion gelegt. Dieses<br />
Jahr feiert SALAMANDER WINDOW &<br />
DOOR SYSTEMS das 50-jährige Jubiläum.<br />
„Wir sind ein Traditionsunternehmen<br />
mit Start-up-Charakter und Raum<br />
für innovative Ideen.“<br />
Götz Schmiedeknecht,<br />
Co-CEO SALAMANDER Industrie-Produkte<br />
Zahlen und Fakten<br />
• Stammsitz: Türkheim im <strong>Unterallgäu</strong><br />
• Mitarbeitende weltweit: 1.550,<br />
davon 40 Auszubildende<br />
• Vertrieb: mehr als 50 Länder<br />
weltweit<br />
„So wie Salamander vor mehr als 100<br />
Jahren die Schuhproduktion revolutioniert<br />
hat, denken wir heute das PVC-<br />
Fenster mit einem revolutionären An -<br />
satz neu,“ erklärt der für das Marketing<br />
verantwortliche Geschäftsführer Götz<br />
Schmiedeknecht. Sein Bruder, Architekt<br />
Till Schmiedeknecht, in der Geschäftsführung<br />
für Produktentwicklung und<br />
Design verantwortlich, ergänzt: „Unsere<br />
Profilsysteme sind emotionale Erlebnisse,<br />
die maßgeblich zur Wohnatmosphäre<br />
beitragen.“<br />
Nachhaltigkeit wird bei SALAMANDER<br />
in allen Unternehmensbereichen konsequent<br />
im Einklang mit dem Design<br />
gelebt. Mit einer ressourcensparenden<br />
Produktion, dem Einsatz von recyceltem<br />
Material bis zur Sicherung der Arbeitsplätze.<br />
Aktuell arbeiten in Türkheim 600<br />
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am<br />
SALAMANDER Qualitätsprodukt „Made<br />
in Germany“.<br />
„Nachhaltigkeit verstehen wir<br />
als ganzheitlichen Ansatz,<br />
der umfänglich in unsere Strategie<br />
eingebunden ist.“<br />
Till Schmiedeknecht,<br />
Co-CEO SALAMANDER Industrie-Produkte<br />
SALAMANDER Industrie-Produkte GmbH<br />
Jakob-Sigle-Straße 58<br />
86842 Türkheim<br />
Telefon 08245 52-0<br />
info@salamander-windows.com<br />
www.salamander-windows.com<br />
BILDER: SALAMANDER INDUSTRIE-PRODUKTE GMBH<br />
2 <strong>Unterallgäu</strong><br />
<strong>Unterallgäu</strong><br />
57
Erkheim | Zimmerei<br />
<strong>Spezial</strong>ist für Zimmerarbeiten<br />
Die Zimmerei Hölzle aus Erkheim ist gerüstet für alle Aufgaben<br />
rund um den Holzbau – vom Dachstuhl bis zum Carport<br />
Abwechslungsreich und herausfordernd sind die Anforderungen, denen sich das Team<br />
der Zimmerei Hölzle jeden Tag aufs Neue stellt. Mal wird hoch oben ein Dachstuhl<br />
errichtet, dann ein denkmalgeschütztes Gebäude saniert oder es werden passgenau<br />
morsche Balken in einem Kloster ausgetauscht.<br />
Die Auftragsbücher der Zimmerei Hölzle<br />
sind gut gefüllt, trotzdem müssen Kunden<br />
nach Möglichkeit nicht lange auf<br />
einen Termin warten. „Wir sind ein großer<br />
Betrieb und dank unserer 48 Mitarbeitenden<br />
flexibel“, bestätigt Geschäftsführer<br />
Thomas Merk, der das Unter -<br />
nehmen seit 2004 leitet. Auf dem großen<br />
Firmengelände in Erkheim sind Lagerund<br />
Produktionshallen, das Bürogebäude<br />
sowie die Ausstellung untergebracht. Die<br />
„Für uns ist keine Aufgabe<br />
zu klein und keine zu groß.“<br />
Thomas Merk, Geschäftsführer<br />
Zimmerei errichtet komplette Holzhäuser,<br />
plant und fertigt Dachstühle oder<br />
kümmert sich um den Austausch von<br />
Dachfenstern. Auch die Vorfertigung größerer<br />
Bauteile ist in der Werkstatt problemlos<br />
möglich.<br />
Die Arbeit mit Holz ist für Thomas Merk<br />
nicht nur ein Job, sondern vor allem Leidenschaft<br />
– schon als Jugendlicher war er<br />
vom Material und dessen vielfältigen<br />
Möglichkeiten begeistert. Heute gibt er<br />
sein Wissen gerne an die Auszubildenden<br />
im Betrieb weiter, die das Traditionshandwerk<br />
hier von Grund auf erlernen.<br />
„Bei uns gibt es ganz unterschiedliche<br />
Projekte, das macht die Ausbildung abwechslungsreich<br />
und interessant“, sagt er.<br />
Und so kann es sein, dass der Auszubildende<br />
an einem Tag einen Gartenzaun<br />
repariert, am nächsten Tag hilft, ein<br />
Holzhaus zu errichten und kurz darauf<br />
morsches Gebälk in einer Kirche austauscht.<br />
Zu den großen Projekten in<br />
diesem Jahr gehörte zum Beispiel der<br />
Dachstuhl im Kloster Ottobeuren, in<br />
dem morsche Balken und die Eindeckung<br />
erneuert wurden.<br />
Die wichtigsten Leistungen auf<br />
einen Blick<br />
• Holzhäuser<br />
• Sanierungen & Reparaturen<br />
• Dachkonstruktionen & Dachstühle<br />
• Aufstockungen<br />
• Dachgauben<br />
• Dachfenster<br />
• Innenausbau<br />
• Carports<br />
Zimmerei Hölzle GmbH<br />
Sägemühlweg 7<br />
87746 Erkheim<br />
Telefon 08336 80270<br />
info@zimmerei-hoelzle.de<br />
www.zimmerei-hoelzle.de<br />
BILDER : ZIMMEREI HÖLZLE GMBH<br />
58 2 <strong>Unterallgäu</strong>
Schlusswort<br />
Alles, was man braucht,<br />
und noch viel mehr<br />
Impressum<br />
Verlag<br />
TT VERLAG GmbH<br />
St.-Mang-Platz 1<br />
87435 Kempten<br />
Telefon 0831 960151-0<br />
Telefax 0831 960151-29<br />
info@tt-verlag.de<br />
www.tt-verlag.de<br />
Geschäftsinhaber/-leitung<br />
Thomas Tänzel (gesamtverantwortlich)<br />
AWM-Redaktion<br />
Nadja Falke, Anna Keller,<br />
Günther Hammes, Meike Winter,<br />
Andrea Scheungrab, Theresa Knausberg,<br />
Karin Bitsch<br />
BILDER: PIXABAY (TOBIAS BAITER)<br />
AWM-Medienberatung<br />
Thomas Tänzel ......................... 0831 960151-10<br />
Simone Kaneider ..................... 0831 960151-13<br />
Andrea Scheungrab ................ 0831 960151-15<br />
Simon Schmalholz .................. 0831 960151-16<br />
Eine wunderschöne Landschaft mit vielen<br />
Wäldern und Wiesen, liebevolle Städte<br />
und Dörfer und eine Wirtschaft, die<br />
sich sehen lassen kann – was braucht<br />
man mehr, um glücklich zu sein?<br />
Im <strong>Unterallgäu</strong> ist alles zum Greifen nah:<br />
Burgen und Schlösser, Flüsse und Seen,<br />
Dörfer und Städte und Menschen, die diese<br />
Geschenke zu schätzen wissen. Auch<br />
kulturell hat das <strong>Unterallgäu</strong> viel zu bie -<br />
ten von Konzerten bis Kunst und Theater.<br />
Es kommt nicht von ungefähr, dass die<br />
<strong>Regio</strong>n bei Übernachtungs- und Tagestouristen<br />
immer beliebter wird. Wer einmal<br />
durch die historische Altstadt Mindelheims<br />
geschlendert ist oder sich an<br />
der Schönheit der Basilika Ottobeuren<br />
erfreut hat, kommt gerne wieder hierher<br />
und nimmt sich eventuell Zeit, dieses<br />
Mal länger zu bleiben und die Natur zu<br />
genießen. Vielleicht sogar auf einem der<br />
Glückswege, die sich kurzweilig und wunderschön<br />
durch die Landschaft ziehen.<br />
Aber natürlich braucht ein Landkreis<br />
mehr als nur eine schöne Landschaft und<br />
ein interessantes Kulturprogramm. Er benötigt<br />
eine florierende Wirtschaft – und<br />
die bietet das <strong>Unterallgäu</strong>. Tourismus,<br />
Landwirtschaft, Handwerk und Industrie<br />
bilden einen gesunden Mix aus allen Bereichen<br />
und sind damit ein besonders<br />
stabiles Fundament.<br />
Ich möchte hier aber kein reines Loblied<br />
singen. Aktuelle Herausforderungen gehen<br />
auch am <strong>Unterallgäu</strong> nicht spurlos<br />
vorüber: die hohe Inflation, die Energiepreise<br />
oder der Fachkräftemangel. Glücklicherweise<br />
können die Unternehmen im<br />
<strong>Unterallgäu</strong> für einen Arbeitsplatz werben,<br />
der in einem der attraktivsten Landkreise<br />
Deutschlands liegt.<br />
Günther Hammes<br />
Druckvorstufe und Druck<br />
Holzer Druck und Medien GmbH + Co. KG<br />
88171 Weiler-Simmerberg<br />
www.druckerei-holzer.de<br />
Magazin-Layout<br />
inallermunde GmbH<br />
88299 Leutkirch im Allgäu<br />
www.inallermunde.de<br />
Bankverbindung<br />
Sparkasse Allgäu<br />
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Urheber- und Verlagsrecht<br />
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Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung<br />
des Verlages. Für unverlangt eingesandte<br />
Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich<br />
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<strong>Unterallgäu</strong><br />
59
Wagner Magnete seit 1935 in Heimertingen<br />
In stetigem Wachstum haben wir uns zu einem führenden Hersteller von Magnetund<br />
Umwelttechnik entwickelt. Wagner Magnete steht für ein Unternehmen des<br />
deutschen Maschinenbaus, das ausgereifte Technik mit ständiger Innovation<br />
verbindet. Aus dem <strong>Unterallgäu</strong> exportieren wir weltweit.<br />
Unsere Spannmagnete sorgen bei Bearbeitungsprozessen für sicheren Halt und<br />
Präzision, wobei die zugehörigen elektronischen Steuerungen eine fein justierbare<br />
Spannkraft ermöglichen und abschließend das Magnetfeld vollständig aus dem<br />
Werkstück entfernen. Geht es um die Separation von Nichteisenmetallen wie etwa<br />
Aluminium oder Kupfer sind wir einer der Re cycling-Pioniere der Branche - Wagner<br />
Magnete hat sich als eines der ersten Unternehmen darauf spezialisiert.<br />
An unserem Standort in Heimertingen beschäftigen wir 160 hochqualifizierte<br />
Mitarbeiter. Als erfolgreiches Familienunternehmen ist es für uns Herausforderung<br />
und Verpflichtung, junge Menschen sehr gut auszubilden und ihnen damit den Start<br />
in ein erfolgreiches Berufsleben zu ermöglichen.<br />
Wagner Magnete GmbH & Co. KG<br />
Obere Straße 15<br />
D-87751 Heimertingen<br />
Telefon: +49 (0) 8335 980-0<br />
Telefax: +49 (0) 8335 980-270<br />
www.wagner-magnete.de<br />
E-Mail: info@wagner-magnete.de<br />
Die Zukunft beginnt jetzt, kommen Sie in´s Team Wagner Magnete!<br />
Technologie<br />
die<br />
anzieht<br />
Magnetscheider<br />
Metall-Rückgewinnung - Metalle erkennen & sortieren<br />
Spannmagnete<br />
Spannsysteme für Werkzeugmaschinen<br />
Entmagnetisierung<br />
Entfernen des Magnetismus in Werkstücken<br />
Halten und Transportieren<br />
Lasthebemagnete und Haltemagnete<br />
Steuerungstechnik<br />
Magnetsteuerungstechnik und Überwachungseinheiten