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m80 Magazin September 2023

m80 - Das Jugendmagazin für die Metropolregion München

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s1-5_<strong>m80</strong>_09.23_Intro_<strong>m80</strong> 18.09.<strong>2023</strong> 13:29 Seite 1<br />

ISSN 2629-351X


s1-5_<strong>m80</strong>_09.23_Intro_<strong>m80</strong> 18.09.<strong>2023</strong> 13:29 Seite 2<br />

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DAS BILDUNGSPROJEKT M80 HEBT AB!<br />

<strong>m80</strong> ist ein Pressenetzwerk, unter Beteiligung<br />

von Schülerinnen und Schülern.<br />

Im Mittelpunkt des Projektes steht die Partizipation<br />

von Jugendlichen mit unterschiedlichem<br />

Bildungsniveau. <strong>m80</strong> ist eine<br />

Informationsplattform von Schülern<br />

M80 DAS SCHÜLERMAGAZIN liegt in<br />

Schulen aller Schularten, in Jugendeinrichtungen,<br />

in Stadtbibliotheken, sowie an<br />

Kulturorten aus. Schreiben Sie uns, wenn<br />

noch kein <strong>m80</strong> bei Ihnen ausliegt und Sie es<br />

gerne auslegen möchten:<br />

redaktion@<strong>m80</strong>-magazin.de<br />

NUR MIT HILFE VON FÖRDERERN aus<br />

der Privatwirtschaft, Vereinen und Stiftungen<br />

kann der Trägerverein „centideo e.V.“ das<br />

Projekt <strong>m80</strong> umsetzen. Dafür möchten wir<br />

uns alle, auch im Namen der Schülerinnen<br />

und Schüler, bei unseren Bildungspartnern<br />

bedanken.<br />

Ku<br />

Ka<br />

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Mit<br />

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Jug<br />

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Fre<br />

Ind<br />

für Schüler im Alter von 14 bis 20 Jahren.<br />

Es macht uns allen richtig viel Spaß!<br />

Wir suchen weitere Kooperationspartner.<br />

Interessiert?<br />

Infos unter<br />

bildungssponsoring@<strong>m80</strong>-magazin.de<br />

<strong>m80</strong>-magazin.de


s1-5_<strong>m80</strong>_09.23_Intro_<strong>m80</strong> 18.09.<strong>2023</strong> 13:30 Seite 3<br />

ERSTE STUNDE<br />

IMPRESSUM<br />

ISSN 2629-351X<br />

<strong>m80</strong> // Das Schüler- und Jugendmagazin für München und Oberbayern<br />

Redaktionsbüro //<br />

Am Hang 7 // 83714 Miesbach<br />

fon // Redaktion 08025.99708-21<br />

fon // Anzeigen 08025.99708-0<br />

fax 08025.99708-10<br />

E-Mail<br />

redaktion@<strong>m80</strong>-magazin.de<br />

Website<br />

www.<strong>m80</strong>-magazin.de<br />

Titelbild // © Marlene Stadler<br />

Herausgeber //<br />

heinmedia Verlags GmbH<br />

Trägerverein //<br />

Centideo e.V.<br />

Projektleitung //<br />

Katalin Hein // k.hein@heinmedia.de<br />

Redaktion & Workshopleitung //<br />

Dieter Hein (ViSdP) // redaktion@<strong>m80</strong>-magazin.de<br />

Schülerredaktion dieser Ausgabe //Johanna Schönach, Marlene<br />

Stadler, Michael Schlierf, Kinderzirkus Nordini<br />

Grafik & Layout //<br />

Johanna Schönach (Azubi Mediengestalterin) & Michael Schlierf<br />

Kundenberatung //<br />

Katalin Hein // k.hein@heinmedia.de<br />

Alexander Hein //a.hein@heinmedia.de<br />

Digitale bzw. physikalische Auslagestellen //<br />

Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, BOS/FOS, Ausbildungsund<br />

Studienmessen, Agentur für Arbeit, Stadtjugendring, Kinos,<br />

Jugendzentren, Fahrschulen, Frauenärzte, Musikschulen,<br />

Tanzschulen, Bürgertreffs, Familienzentren, Stadtbibliotheken,<br />

Freizeiteinrichtungen, wie z.B. Kletter- und Boulderzentren,<br />

Indoorsoccer, Jugendveranstaltungen<br />

Neues Schuljahr, neues Glück!<br />

Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung<br />

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Jugendliche,<br />

der Schulanfang ist für viele von Euch ein aufregendes<br />

Ereignis. Doch auch die Abschlussklasse rückt immer<br />

näher und damit die Frage: Wie geht es nach der Schule<br />

weiter? Das <strong>m80</strong> <strong>Magazin</strong> und der <strong>m80</strong> Jobstarter helfen<br />

euch dabei, erste Einblicke in die Berufswelt zu bekommen<br />

und eure Karriere zu starten.<br />

Auf <strong>m80</strong>-jobstarter.de findet ihr eine Vielzahl an spannenden<br />

Ausbildungsberufen, Studiengängen und Praktika<br />

in Oberbayern. Das <strong>Magazin</strong> ergänzt das interaktive<br />

Portal perfekt und bietet euch konkrete Ausbildungsbeschreibungen<br />

sowie Unternehmen, die ihre Ausbildungsplätze<br />

vorstellen.<br />

Hier sind einige Tipps und Informationen, die euch bei<br />

der Berufswahl helfen können:<br />

Macht euch Gedanken über eure Interessen und<br />

Stärken. Was macht euch Spaß und wo seht ihr eure Talente?<br />

Informiert euch über verschiedene Berufsfelder und<br />

Ausbildungswege. Das <strong>m80</strong> <strong>Magazin</strong> und der <strong>m80</strong> Jobstarter<br />

bieten euch eine Vielzahl an Informationen und<br />

Einblicken.<br />

Nutzt Praktika und Schnuppertage, um erste Erfahrungen<br />

in verschiedenen Berufsfeldern zu sammeln.<br />

Sprecht mit Berufsberatern und Lehrern, um weitere Informationen<br />

und Unterstützung zu erhalten.<br />

Beibt offen für neue Möglichkeiten und lasst euch<br />

nicht von Rückschlägen entmutigen. Der Weg zur<br />

Ich möchte<br />

informiert<br />

bleiben!<br />

Newsletteranmeldung für den<br />

Jobportal Start<br />

Traumkarriere kann steinig sein, aber es lohnt sich, dranzubleiben.<br />

Besucht Berufsmessen und Informationsveranstaltungen,<br />

um euch direkt mit potenziellen Arbeitgebern<br />

und Ausbildern auszutauschen.<br />

Nutzt soziale Medien und Netzwerke, um euch über<br />

aktuelle Trends und Entwicklungen in eurem Wunschberufsfeld<br />

zu informieren.<br />

Bereitet euch gut auf Bewerbungsgespräche und<br />

Einstellungstests vor. Übt das Vorstellungsgespräch mit<br />

Freunden oder Familienmitgliedern und informiert euch<br />

über mögliche Fragen und Anforderungen.<br />

Achtet auf eure schulischen Leistungen, denn gute<br />

Noten können euch bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz<br />

oder Studienplatz helfen.<br />

Denkt auch über alternative Wege nach, wie zum Beispiel<br />

ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein Auslandsaufenthalt,<br />

um eure Perspektiven zu erweitern und<br />

neue Erfahrungen zu sammeln.<br />

Wir hoffen, dass wir euch mit unserem <strong>Magazin</strong> und<br />

dem Jobstarter bei eurem Karrierestart unterstützen<br />

können. Lasst uns gemeinsam die Zukunft gestalten!<br />

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch die<br />

<strong>m80</strong> Redaktion.<br />

i.V.<br />

Foto // .shocks; deposit<br />

3<br />

<strong>m80</strong> // 09.23


s1-5_<strong>m80</strong>_09.23_Intro_<strong>m80</strong> 18.09.<strong>2023</strong> 13:30 Seite 4<br />

INHALT<br />

Die Redaktion dieser Ausgabe:<br />

JOHANNA SCHÖNACH<br />

SCHULE // Azubi Mediengestaltung<br />

Digital und Print<br />

ALTER // 21<br />

BEITRAG // Layout & Gestaltung<br />

MARLENE STADLER<br />

SCHULE // Winterschule Holzkirchen<br />

ALTER // 22<br />

BEITRAG // Mei Sommer auf da Oim<br />

MICHAEL SCHLIERF<br />

SCHULE // Praktikant<br />

ALTER // 28<br />

BEITRAG // Layout & Gestaltung<br />

4<br />

LOTTE & KILIAN, UVM.<br />

SCHULE // Kinderzirkus Nordini<br />

BEITRAG // Kinderzirkus Nordini<br />

<strong>m80</strong> // 09.23


s1-5_<strong>m80</strong>_09.23_Intro_<strong>m80</strong> 18.09.<strong>2023</strong> 13:30 Seite 5<br />

Inhalt // <strong>m80</strong> 09.23<br />

Seite 3 // Editorial<br />

Chancengeber und Zukunftsgestalter<br />

Seite 4 - 5 // Klassenfoto<br />

Wir sind <strong>m80</strong>! Die Blattmacher dieser Ausgabe<br />

Seite 6 - 9 // Hauptfach<br />

Mei Sommer auf da Oim<br />

Seite 10 - 13 // Sport<br />

Kinderzirkus Nordini<br />

Seite 14 // Wos gäht ab?<br />

Seite 15-17 // Jobstarter<br />

<strong>m80</strong> Jobstarter online - unser ausg’fuxtes Jobportal<br />

Seite 18 // Jobstarter<br />

Die Arbeitswelt im Wandel: 4-Tage-Woche & Work-Life-Balance<br />

Seite 19 // Jobstarter<br />

Frankreich virtuell entdecken mit FranceMobil<br />

Seite 21 // Jobstarter<br />

Bayerns Jugend startet durch: Erfolgreicher Ausbildungsbeginn<br />

Seite 23 // Jobstarter<br />

GGSD Rosenheim & Energietag am Gymnasium Geretsried<br />

Seite 24 // Jobstarter<br />

Partnerschulen des Sommersports - Schule & Leistungssport<br />

Seite 25 // Jobstarter<br />

Was ist dran an langweiligen Jobs?<br />

Seite 26-27 // Jobstarter<br />

Warum eine kreative Bewerbung ein Muss ist!<br />

Seite 29 // Jobstarter<br />

RoMed Kliniken: Ziel erreicht<br />

Seite 30 // Jobstarter<br />

Berufswahl und Ausbildungschancen - Was du wissen musst!<br />

Seite 31 // Jobstarter<br />

Deutscher Lehrkräftepreis: Bewerbungsfrist verlängert


s6-13_<strong>m80</strong>_09.23_Schülerred_<strong>m80</strong> 18.09.<strong>2023</strong> 13:13 Seite 6<br />

HAUPTFACH<br />

Mei Sommer auf<br />

da Oim ...<br />

6<strong>m80</strong> // 09.23<br />

<strong>m80</strong> // 06.21<br />

Fotos // Marlene Stadler


s6-13_<strong>m80</strong>_09.23_Schülerred_<strong>m80</strong> 18.09.<strong>2023</strong> 13:13 Seite 7<br />

Griaß Di! Mein Name ist Marlene und ich bin aus der Gemeinde Bad Aibling.<br />

Ich bin 22 Jahre alt und habe nach meinem Realschulabschluss eine Ausbildung<br />

zur Steuerfachangestellten gemacht. Danach bin ich schnell in ein normales<br />

Arbeitsleben eingetaucht. Ich habe meine Hobbys, meine Freunde,<br />

meine Familie, einen Nebenjob als Bedienung. Eigentlich perfekt. Doch so richtig<br />

erfüllt war ich noch nicht. Irgendetwas muss doch noch passieren oder bin<br />

ich schon am Ende meiner Reise angekommen?<br />

Meine Familie hatte immer schon etwas mit Haus- und Landwirtschaft zu<br />

tun und natürlich habe auch ich einen Bezug und eine Liebe dazu. Außerdem<br />

war der Wunsch vom Almsommer schon als Teenager in meinem Kopf. Also<br />

entschied ich mich 2022 dazu, dass ich für ein halbes Jahr die Winterschule in<br />

Holzkirchen besuche. Dort lernte ich viel über Landwirtschaft, Haushaltsmanagement,<br />

Ernährung und Lebensmittelverarbeitung, Gartenpflege sowie Reinigung<br />

und Pflege im Haushalt.<br />

Über eine Schulfreundin lernte ich während der Schulzeit einen Almbauern<br />

in Berchtesgaden kennen. Er war auf der Suche nach einer Sennerin für den<br />

Sommer. Anfangs war ich eher skeptisch. Würde ich das alles überhaupt schaffen?<br />

Passe ich da überhaupt rein? Will ich für eine so lange Zeit weg von zuhause?<br />

Andersrum fragte ich mich, will ich überhaupt weiter in dem Job<br />

arbeiten, in dem ich bisher war? Bis ich dann ehrlich zu mir selber war und<br />

sagte, ja, ich will da jetzt hoch.<br />

Viele fragen sich bestimmt: Warum macht man das? Was hast du da gemacht?<br />

Wie gefällt es dir?<br />

Und ganz ehrlich? Ich wollte einfach mal raus, ich wollte etwas anderes<br />

sehen und etwas Neues lernen. Besonders wollte ich etwas für mich tun. Am<br />

16. Juni <strong>2023</strong> war es dann endlich soweit! Wir sind auf die Hochalm auf 1.537<br />

hm hochgefahren und die sogenannten Kiahbuam und Kiahdirndln haben die<br />

Kühe und das Jungvieh raufgetrieben.<br />

Ich durfte mit dem Almbauern im Unimog mitfahren, mit dem wir auch<br />

meine vielen Koffer und Taschen transportierten - ich war selber überrascht wie<br />

viel ich dabeihatte – sowie sämtliche Gerätschaften und Lebensmittel, die ich<br />

in der nächsten Zeit brauchen werde. Angefangen von Öl, Kräutern und anderen<br />

Lebensmitteln bis hin zur Zentrifuge, der Buttermaschine und drei riesige<br />

Töpfe, sowie ganz viele Milchkannen und noch vieles mehr, damit ich die Milch<br />

immer gut verarbeiten kann.<br />

Für zwei Tage war Anna, die Tochter der Almbauern noch dabei und erklärte<br />

uns alles geduldig und ausführlich, was unsere Aufgaben sind und auf was wir<br />

besonders Acht geben mussten. Bei der Milchverarbeitung geht es nämlich<br />

sehr viel um Hygiene, was auf einer Jahrhunderten Jahren alten Alm noch mal<br />

eine größere Herausforderung ist als bei einem Neubau. Auch im Stall musste<br />

Hygiene herrschen, damit die Kühe keine Krankheiten bekommen und die Milch<br />

lebensmittelecht bleibt.<br />

Wir waren zwei Sennerinnen. Die Anfangszeit auf der Alm war oft schwierig.<br />

Für Empfang, um meine Freunde und Familie zu kontaktieren, musste ich<br />

40 Minuten lang Richtung Gipfel gehen. Hin und wieder kamen aber auch ein<br />

paar Bergsteiger vorbei, mit denen man sich auch austauschen konnte.<br />

Die meiste Zeit jedoch waren wir mit der Milchverarbeitung, Spülen und mit<br />

der Reife des Käses beschäftigt. Käse muss nämlich jeden Tag - je nach Sorte<br />

- eine gewisse Zeit lang behandelt werden.<br />

Und ich merkte bereits nach ein paar Tagen, dass die Zeit für die Käsebehandlung<br />

immer aufwändiger wurde, da fast jeden Tag ein paar neue Laibe<br />

hinzukam.<br />

Der typische Käse in Berchtesgaden ist der Schüsselkäse. Er wird aus der<br />

Magermilch gewonnen. Nach dem Abschöpfen wird er gewürzt. Er muss dann<br />

jeden Tag einmal in der Schüssel gerührt werden und nach circa einer Woche<br />

ist er schön cremig und somit im besten Stadium.<br />

Der Frischkäse ist ähnlich wie Feta, er wird nach dem Herstellen alle paar<br />

Stunden umgedreht, am zweiten Tag eingesalzen, und am dritten Tag in Würfel<br />

geschnitten, in Öl, verschiedenen Kräutern und Knoblauch eingelegt.<br />

Die längste Reifezeit hat der Schnittkäse in Anspruch genommen. Am zweiten<br />

Tag nach der Herstellung wird er eingesalzen und dann sechs Wochen lang<br />

jeden Tag – natürlich per Hand - im Reifekeller umgedreht und mit einer Salzlake<br />

eingeschmiert.<br />

Unser Tag begann jeden Tag (ohne Ausnahme) um 5<br />

Uhr. Wir standen auf und eine von uns Sennerinnen<br />

heizte den Ofen ein, bereitete das Melkgeschirr vor<br />

und begann mit dem Käsen. Die jeweils andere<br />

ging raus auf die Nachtweide, um die Kühe in<br />

den Stall zu treiben. Es war schon taghell und<br />

die morgendliche Stimmung war jedes Mal unbeschreiblich.<br />

Diese frische Luft und die friedliche<br />

Stimmung in den Bergen, bis auf ein paar<br />

7<br />

<strong>m80</strong> // 09.23


s6-13_<strong>m80</strong>_09.23_Schülerred_<strong>m80</strong> 18.09.<strong>2023</strong> 13:13 Seite 8<br />

HAUPTFACH<br />

Kuhglocken und meinen Rufen nach den Kühen, dass sie jetzt kommen sollen,<br />

war nichts zu hören. Das schönste am Morgen war jedoch immer der Watzmann,<br />

der bei schönem Wetter ganz magisch rot leuchtete.<br />

Wir trieben die Kühe von der Almweide in den Stall. Dort wurden sie anschließend<br />

von uns gemolken. Nach etwa einer Stunde waren wir fertig. Wir<br />

wechselten uns immer ab. Eine hatte<br />

Melkdienst, die andere begann direkt<br />

mit der Verarbeitung des Schüsselkäses.<br />

Die Milch konnte logischerweise<br />

nicht abgeholt werden, so wie es normalerweise<br />

auf einem Bauernhof der<br />

Fall ist. Deshalb mussten wir sie direkt<br />

weiterverarbeiten. Nur ein bisschen<br />

Milch behielten wir uns für unser Frühstücksmüsli<br />

- auf das wir uns immer<br />

sehr freuten - und für Wanderer die<br />

vorbeikamen und eine kleine Erfrischung<br />

wollten.<br />

Nach dem Melken wurden die Kühe wieder auf die Tag-Weide getrieben.<br />

Diese war circa eine Viertelstunde von der Almhütte entfernt. Ich habe das „Kiah<br />

hintredreim“ (Bayerisch für “Kühe auf die Weide treiben”) geliebt, weil dort für<br />

mich der Zauberwald war. Einige Minuten blieb ich immer stehen und beobachtete,<br />

wie sich die Kühe auf die Bergkräuter gefreut haben. Manchmal bin ich<br />

sogar in meiner Nachmittagspause auf die Tagweide gegangen und habe den<br />

magischen Ort auf mich wirken lassen.<br />

Nachdem die Kühe auf Ihre Weide gebracht wurden, mussten wir beide<br />

nochmal richtig anpacken und den Stall waschen. Dazu mussten immer Kübel<br />

mit Wasser vom Brunnen bis in den Stall geschleppt werden und anschließend<br />

mit dem Besen der Boden geschrubbt. Das war nochmal ein richtiger Kraftakt,<br />

aber wir waren froh, dass wir zu zweit waren und das nicht alleine machen zu<br />

müssen.<br />

Sobald der Stall sauber war, gingen wir wieder rein, machten eine kurze<br />

Katzenwäsche, spülten die Zentrifuge und die 30 Liter Töpfe ab, die wir am Morgen<br />

bereits zum Schüsselkäse-käsen benutzt haben. Zu dieser Zeit war es<br />

meistens halb 10 und unser lang ersehntes, ausgiebiges Frühstück hat auf uns<br />

gewartet. Dafür haben wir uns dann auch immer Zeit gelassen. Eine Pause<br />

musste einfach sein. Anschließend standen noch kleinere Arbeiten an, wie<br />

z. B. den Schüsselkäse würzen, den Hart- und Frischkäse salzen, sowie die älteren<br />

Käselaibe im Käsekeller mit Salzlake schmieren. Außerdem wurde jeden<br />

zweiten Tag im Schnitt 8 Kg Butter hergestellt.<br />

Viele kleine Nebenarbeiten standen noch bis Mittag an. Zum Schluss<br />

wurde dann noch der „Kaser“, also die Hütte innendrin rausgewischt. Um Strom<br />

zu sparen, mussten wir nachmittags und über Nacht das Wasser ausschalten.<br />

Deshalb stellten wir uns immer ein paar Kübel Wasser auf Vorrat auf die Seite.<br />

Warmes Wasser gab es zwar aus der Leitung, aber mit dem mussten wir ebenfalls<br />

sparen. Deshalb waren immer zwei große Töpfe mit warmem Wasser auf<br />

dem Ofen. Das funktionierte wirklich gut.<br />

Mittag hatten wir endlich Pause. Zu dieser Zeit haben wir bereits einen 7<br />

bis 8 Stunden Arbeitstag hinter uns. In der Mittagspause konnte immer nur eine<br />

Sennerin was „unternehmen“. Man konnte sich entweder hinlegen und sich ausruhen<br />

oder wandern gehen. Das habe ich ungefähr<br />

zwei mal die Woche gemacht, um<br />

Handyempfang zu bekommen und meine Familie<br />

oder Freunde zu kontaktieren. Für mich war<br />

das sehr wichtig, um mit meinen Freunden auszumachen,<br />

wann sie mich besuchen konnten.<br />

Die jeweils andere Sennerin musste auf der<br />

Alm Stellung halten, falls Wanderer vorbeikommen<br />

und eine Erfrischung oder Brotzeit wollten.<br />

Manchmal freuten wir uns auch auf Regentage,<br />

denn dann konnten wir es uns in der Hütte so richtig gemütlich machen.<br />

Um 16 Uhr ging es schon wieder weiter. Wir holten unsere Kühe in den<br />

Stall, die draußen schon sehnsüchtig gewartet haben. An heißen Tagen dürften<br />

sie sogar schon am frühen Nachmittag in den Stall, da es dort für sie angenehmer<br />

war und die Insekten nicht so lästig waren.<br />

8<strong>m80</strong> // 09.23<br />

<strong>m80</strong> // 06.21<br />

Am Abend wurden die Aufgaben getauscht. Den Früh- und Abenddienste<br />

haben wir ebenfalls alle paar Tage gewechselt, damit wir genug Abwechslung<br />

im Alltag hatten. Der Stalldienst bleibt grundsätzlich immer gleich, manchmal<br />

sahen Wanderer oder Freunde zu. Manchmal haben sie sogar mitgeholfen.<br />

Im Kaser wurde ebenfalls wieder die Milch abgenommen und durch den<br />

Filter geschüttet. Am Abend wurde die Milch zum Hartkäse oder Frischkäse verarbeitet<br />

(siehe Bild oben). Neben dem Käsen wurde gleichzeitig oft schon der<br />

Abwasch und das Kochen des Abendessens erledigt, auch wenn wir meistens<br />

erst nach 20 Uhr Zeit zum Essen war.<br />

Denn auch am Abend wurden die Kühe wieder auf die Weide getrieben<br />

und der Stall gründlich gewaschen. Der Tag wurde langsam ruhiger. Jetzt


s6-13_<strong>m80</strong>_09.23_Schülerred_<strong>m80</strong> 18.09.<strong>2023</strong> 13:13 Seite 9<br />

HAUPTFACH<br />

Die ganze Zeit über fehlte es uns an nichts. Meine Almbauern brachten<br />

uns alle paar Tage Vorräte, die wir bei ihnen bestellen durften. Hier mussten wir<br />

also auf nichts verzichten – auch meinen geliebten Straciatella Joghurt konnte<br />

ich bestellen. Unsere Wäsche wurde regelmäßig abgeholt und ins Tal zum Hof<br />

der Bauern gebracht. Dort wurde sie uns gewaschen und wieder nach oben<br />

geliefert. Wir selbst mussten nie runter ins Tal, da der Weg sehr weit war und<br />

wir viel auf der Alm zu tun hatten. Das Zeitfenster für Entdeckungstouren war<br />

also sehr begrenzt.<br />

Als ich nach meiner Almzeit wieder nach Hause gefahren bin, merkte ich,<br />

dass ich längere Zeit auf einer Höhe von über 1.500m war, denn ich brachte<br />

den Ohrendruck, trotz verschiedenen Techniken, stundenlang nicht mehr weg.<br />

musste nur noch der Käse abgeschöpft werden und wir konnten uns fürs<br />

Abendessen richten.<br />

Meistens gingen wir gegen 21:30 Uhr ins Bett. Ausnahmen waren, wenn<br />

wir Besuch bekamen oder zu anderen Senner/innen auf die Alm gingen. Manchmal<br />

sahen wir uns auch die magischen Sonnenuntergänge am Watzmann an.<br />

Einmal in der Woche trafen wir uns mit den Sennern der umliegenden Almen<br />

zum Stammtisch auf einer Berghütte. Stefan, der Hüttenwirt, kochte für alle<br />

immer etwas Gutes zu essen. Auf diesen Tag habe ich mich immer sehr gefreut.<br />

Es war einfach schön Gleichgesinnte zu treffen, mit denen man sich immer gut<br />

austauschen konnte. Manchmal ging es einfach nur um eine Kuh, manchmal<br />

über die Arbeit und dem Austausch von Erfahrungen und - zugegebenerweise<br />

- ging es auch mal um Wanderer, über die wir herzlichst lachen konnten, sowie<br />

um vieles vieles mehr.<br />

Jeden Abend sind wir k.o. ins Bett gefallen, egal wie spät es war. Ich<br />

wusste, was ich den ganzen Tag über geschafft habe und freute mich auf den<br />

wohlverdienten Schlaf, der bei der vielen körperlichen Arbeit wirklich wertvoll war.<br />

An den Wochenenden bekamen wir oft Besuch von unseren Freunden<br />

oder der Familie. Da wir ein Matratzenlager mit 10 Schlafplätzen hatten, waren<br />

die meisten immer über Nacht da und genossen die Tage bei uns - abgeschottet<br />

von der Außenwelt und ohne Internet. Obwohl wir uns immer wahnsinnig<br />

darüber gefreut haben, weil man seine Freunde oder Familie nach langer Zeit<br />

wieder sah, waren das für uns immer die zähesten Arbeitstage. Denn hat man<br />

Besuch, dann geht man meistens sehr spät ins Bett. Als Sennerin musste ich<br />

trotzdem am nächsten Tag um 5 Uhr aufstehen, um die Kühe zu melken. Aber<br />

das war es uns immer wert!<br />

Wie waren die ersten Tage für dich auf der Alm?<br />

Vollgepackt mit gemischten Gefühlen. Alles fühlte sich fremd an, ich hatte keinen<br />

Empfang und konnte mich nicht mit meinen gewohnten Menschen unterhalten,<br />

sondern musste auf einmal alles mit mir selbst ausmachen und die<br />

Arbeit war auch neu für mich. Dennoch fühlte es sich erfüllend an und die Almbauern,<br />

die regelmäßig kamen, wurden sehr schnell eine kleine Ersatzfamilie.<br />

Was war der schönste Moment in deiner Almzeit?<br />

Es gab sehr viele schöne Momente; die Zuneigung der Tiere, als sie mich<br />

akzeptierten, hin und wieder ein befreiender Juchitzer, die erstaunten Gesichter<br />

und Wertschätzung von Wanderern uns gegenüber und der Arbeit vor allem<br />

aber auch der erste Besuch aus der Heimat.<br />

Was war der Auslöser, dass du gesagt hast „I mach des jetzt“?<br />

Die Sehnsucht nach Erfüllung und die Neugierde.<br />

Was vermisst du gar nicht?<br />

Zugegeben, wochenlang keinen Empfang zu haben und<br />

sich nur mit Eimern duschen zu können :)<br />

Würdest du es trotzdem wieder machen?<br />

Ja. Ich könnte es mir vorstellen, wieder für eine<br />

Zeit auf die Alm zu gehen. Aber nur wenn ich<br />

dann melken, käsen und buttern kann!<br />

Bist du der Meinung, dass es dich weitergebracht<br />

hat?<br />

JA!<br />

9<br />

<strong>m80</strong> // 09.23


s6-13_<strong>m80</strong>_09.23_Schülerred_<strong>m80</strong> 18.09.<strong>2023</strong> 13:13 Seite 10<br />

SPORT<br />

10<br />

<strong>m80</strong> // 09.23<br />

Foto // © Zirkus Nordini


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SPORT<br />

11<br />

<strong>m80</strong> // 09.23


s6-13_<strong>m80</strong>_09.23_Schülerred_<strong>m80</strong> 18.09.<strong>2023</strong> 13:13 Seite 12<br />

SPORT<br />

Der Kinderzirkus “Nordini” findet jedes Jahr in der ersten Woche der Sommerferien im Münchner Norden<br />

statt. Die Kinder lernen unter anderem Zaubern, Luftakrobatik, Bodenturnen oder Diabolo und Jonglieren.<br />

Jedes Kind wird nach den ersten zwei Tagen, an denen jeder einzelne Workshop ausprobiert werden darf,<br />

nach den eigenen Wünschen in einen der Workshops aufgeteilt und übt dann in der restlichen Woche<br />

mit den anderen Kindern des Workshops eine Nummer ein.<br />

Jeden Tag gibt es ein anderes Motto und am Ende der Woche findet eine große Gala statt.<br />

EIN NORMALER WORKSHOPTAG IM ZIRKUS NORDINI<br />

Jeden Morgen um 09:30 Uhr stehen die Kinder erwartungsvoll vor dem<br />

Zaun des Zirkus Nordini und warten darauf, endlich eingelassen zu werden.<br />

Am Eingang bekommen alle Kinder ihre Buttons mit ihren Namen darauf,<br />

bevor sie in das große Zirkuszelt gehen dürfen. Drinnen erwarten die<br />

Betreuer die Kinder mit Musik und Tanz.<br />

Nach einem gemeinsamen Aufwärmen mit Singen, Tanzen und Lachen<br />

treffen sich die Kinder mit ihren Workshopleitern und Workshopleiterinnen<br />

und fangen an, ihre Nummer einzustudieren.<br />

Um 12 Uhr gibt es dann endlich Mittagessen, wo alle Kinder gemeinsam<br />

in ihren Workshops essen und sich entspannen.<br />

Danach folgt ein längeres Mittagsangebot, in dem die Kinder sich austoben,<br />

entspannen, schminken und Spaß haben können. Auch eine Wasserrutsche,<br />

Pfeil und Bogen und eine Jonglierwiese, sowie eine Turnwiese gibt<br />

es hier.<br />

Nach der ausgiebigen Pause fangen die Workshops wieder an und die<br />

Kinder gehen zurück in ihre Workshops.<br />

Das Training am Nachmittag geht ca. bis 16:45 Uhr. Bevor die Kinder nun<br />

von ihren Eltern abgeholt werden oder alleine nach Hause gehen dürfen,<br />

gibt es noch ein kurzes Kinderzirkusforum, in dem die Kinder ihre Meinung<br />

sagen und ihre Wünsche äußern können.<br />

Dann dürfen die Kinder sich zum Abholen am Ausgang anstellen, ihre<br />

Buttons abgeben und sich auf den nächsten Tag freuen!<br />

MOTTOTAGE<br />

12<br />

<strong>m80</strong> // 09.23<br />

Außerdem gibt es auch noch die Mottotage, an denen sich jeder und<br />

jede, passend zum Tagesmotto, verkleiden kann.<br />

Das Motto am Montag war Einhörner. Viele Betreuer und Betreuerinnen<br />

tragen am Montag Einhornhaarreifen oder Einhornkostüme.<br />

Am Dinodienstag konnte man Dinobrillen, Dinohosen und Dino T-Shirts<br />

entdecken.<br />

Am Mittwoch war das Motto: “Flamingos”, ein Kind trug einen Flamingoanzug,<br />

viele andere trugen pinke T-Shirts und es war sogar eine passende<br />

Flamingohose dabei! Viele Betreuer und Betreuerinnen trugen Flamingosocken<br />

und pinke Schminke.<br />

Am Donnerstag stand Raffi die Giraffe im Mittelpunkt! Morgens tanzten<br />

alle Kinder zu dem Lied “Raffi die Giraffe” von Herr H. Einige Betreuer und<br />

Betreuerinnen waren als Giraffen geschminkt und verkleidet.<br />

Am Freitag ist Antoine der Stadtschwan-Tag, an dem sich auch wieder<br />

viele Kinder, Betreuer und Betreuerinnen verkleidet haben. Antoine ist ein<br />

weißer Kuscheltierschwan, der der Betreuerin Nadia gehört und jeden Tag<br />

mit in den Zirkus kommt.<br />

Am Samstag findet eine große Gala statt, die der Zirkus Nordini veranstaltet<br />

und an der die Kinder die Hauptrolle spielen. Während sich die<br />

Kinder für ihre Galanummern verkleiden, ist das Motto der Betreuer und<br />

Betreuerinnen Gold und Glitzer.<br />

Nach diesen sechs Tagen ist die Woche zu Ende und hoffentlich alle<br />

glücklich und zufrieden!


s6-13_<strong>m80</strong>_09.23_Schülerred_<strong>m80</strong> 18.09.<strong>2023</strong> 13:13 Seite 13<br />

INTERVIEWS<br />

SPORT<br />

Um noch einen besseren Einblick in das Zirkusleben zu bekommen, sind<br />

drei mutige Kinder losgezogen und haben sowohl andere Kinder als auch<br />

Betreuer*innen interviewt und sie nach ihrer Meinung rund um den Zirkus<br />

Nordini befragt.<br />

Dabei waren die Fragen…<br />

…Wie seid ihr auf den Zirkus gekommen?<br />

…Wie findet ihr den Zirkus?<br />

…Wie oft warst du schon im Zirkus<br />

…Wie ist das Essen?<br />

…Wie findest du die Workshops dieses Jahr?<br />

…In welchem Workshops seid ihr selbst?<br />

…Wie fandet ihr die Woche?<br />

Dabei kamen am Ende viele verschiedene Meinungen zusammen.<br />

Viele von den Kindern haben die Aushänge gesehen und wurden von ihren<br />

Eltern angemeldet.<br />

Wie oft die Kinder schonmal dabei waren, ist sehr unterschiedlich: Für<br />

manche war dieses Jahr ihr erstes Jahr, andere waren schon sehr oft da und<br />

melden sich immer wieder neu an. Viele Kinder gehen auch mit ihren<br />

Geschwistern zum Zirkus. Die Workshops dieses Jahr sind sehr bunt, kreativ,<br />

vielfältig und es ist für jeden etwas dabei. Natürlich sind die Kinder auf ihre<br />

Wunschworkshops aufgeteilt. Ein Kind im Hula-Hoop-Workshop, findet es dort<br />

sehr spannend und findet das man viel dazu lernen kann.<br />

Auch wenn das Essen nicht jeden Tag das Beste ist, finden alle den Zirkus<br />

Nordini allem in allem richtig gut und sehr lustig!<br />

GALA<br />

Bereits am Montag findet schon eine phänomenale und lustige<br />

Betreuer*innen Gala statt, in der die Betreuer*innen zeigen, was man alles<br />

in ihren Workshops machen und lernen kann.<br />

Die Gala der Kinder findet jedoch jedes Jahr am Samstag – dem letzten<br />

Tag der Zirkuswoche – statt.<br />

Doch bevor die Kindergala anfangen kann, muss viel geübt, trainiert und<br />

ein Thema für die eigene Nummer ausgesucht werden. Am Samstag ist<br />

dann viel los. Jetzt müssen alle Requisiten bereit liegen, die Kinder ihre<br />

Kostüme haben und geschminkt werden.<br />

Bevor die Show dann endlich richtig beginnen kann, müssen alle Eltern,<br />

Verwandte und Freunde eingelassen und mit Popcorn versorgt werden.<br />

Wenn dann endlich alle auf ihren<br />

Plätzen sitzen, kann es endlich losgehen!<br />

Nun heißt es Vorhang auf für alle Artisten und Artistinnen und Toi, Toi,Toi!<br />

An diesem Artikel durften alle Kinder des Zirkus Nordini mitschreiben, besonders viel mitgeholfen haben Lotte und Kilian.<br />

13<br />

<strong>m80</strong> // 09.23


s14_<strong>m80</strong>_09.23_Termine_<strong>m80</strong> 18.09.<strong>2023</strong> 16:54 Seite 15<br />

FREISTUNDE<br />

Wos gäht<br />

ab!<br />

Veranstaltungstipps für Euch<br />

Foto //©Ariwasabi<br />

U18-Landtagswahl<br />

Wen würdest Du bei der Landtagswahl wählen?<br />

Erneut dürfen auch Kinder und Jugendliche wählen - jedenfalls bei der<br />

U18-Landtagswahl. Vom 21. bis 29. <strong>September</strong>, also früher als die<br />

„echte“ Land-tagswahl in Bayern, können alle Unter-18-Jährigen bei dieser<br />

Wahlsimulation ihre Stimme abgeben. Auch dreizehn Freizeitstätten<br />

des Kreisjugendring München-Stadt (KJR) und das Münchner Haus der<br />

SchülerInnen fungieren dabei als Wahllokal. Insgesamt gibt es in München<br />

30 Wahllokale.<br />

Alle Standorte und Öffnungszeiten der U18-Wahllokale stehen auf<br />

www.u18.bayern<br />

Foto //© Veranstalter<br />

31. Okt. bis<br />

5. Nov.<br />

Tickets: 089/55 234 444 · deutsches-theater.de


s15-32_<strong>m80</strong>_09.23_Jobstarter_Layout 1 18.09.<strong>2023</strong> 13:03 Seite 15<br />

PRAKTIKA +++ FSJ +++ AUSLANDSJAHR<br />

JOBSTARTER<br />

AUSBILDUNG +++ STUDIUM +++<br />

Foto // © YacobChuk1


s15-32_<strong>m80</strong>_09.23_Jobstarter_Layout 1 18.09.<strong>2023</strong> 13:03 Seite 16<br />

JOBSTARTER . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . News<br />

Der <strong>m80</strong> Jobstarter<br />

Dein ausg’fuxtes Jobportal<br />

für Ausbildung & duales Studium<br />

in München & Oberbayern!<br />

Mehrwerte des<br />

Ausbildungsportals<br />

wie zum Beispiel Büro und Verwaltung, Handwerk oder IT. Durch Anklicken<br />

der Kachel öffnet sich eine Seite mit detaillierten Informationen zum entsprechenden<br />

Berufsbild. Hier finden sich Angaben zu den Anforderungen,<br />

den Tätigkeiten und den möglichen Standorten, an denen die Ausbildung<br />

angeboten wird. Auch Informationen zu den Unternehmen, die Ausbildungsplätze<br />

anbieten, sind hier zu finden.<br />

▪<br />

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▪<br />

Vielfalt an Ausbildungsangeboten<br />

Übersichtliche Darstellung der Ausbildungsberufe<br />

Informationen zu den Anforderungen und Tätigkeiten<br />

Angabe von Standorten und Unternehmen<br />

Unterstützung bei der Suche nach<br />

Ausbildungsplätzen<br />

Filterfunktionen nach Region, Beruf und<br />

Unternehmen<br />

Aktuelle Stellenausschreibungen von Unternehmen<br />

Möglichkeit der direkten Bewerbung über das Portal<br />

Tipps und Trick bei der Erstellung von<br />

Bewerbungsunterlagen<br />

Tipps für Dein Bewerbungsgespräch<br />

Informationen rund um das Thema Ausbildung<br />

Beiträge zu aktuellen Themen und Trends in der<br />

Ausbildung<br />

Unterstützung bei der Suche nach Ausbildungsplätzen<br />

Eine der größten Herausforderungen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz<br />

ist es, eine passende Stelle in der richtigen Region zu finden.<br />

Auch hier bietet unser Ausbildungsportal <strong>m80</strong>-jobstarter.de eine große<br />

Unterstützung. Über die Suchfunktion kannst Du gezielt nach Beruf,<br />

Region und Unternehmen filtern.<br />

Aktuelle Tipps und Tricks für die Bewerbung<br />

Eine erfolgreiche Bewerbung ist der Schlüssel zum Traumjob. Das Ausbildungsportal<br />

<strong>m80</strong>-jobstarter.de bietet Dir darüber hinaus hilfreiche Tipps<br />

und Tricks, um Deine Bewerbung zu optimieren. So findest Du zum Beispiel<br />

Beiträge zur Erstellung von aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen,<br />

Hinweise zur Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche und praktische Ratschläge<br />

zur Bewerbung in Zeiten von COVID-19. Auch die Möglichkeit,<br />

sich direkt über das Portal zu bewerben, kann Zeit und Aufwand sparen.<br />

Für viele Jugendliche ist die berufliche Ausbildung der erste Schritt in<br />

eine erfolgreiche Karriere. Doch die Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz<br />

kann mühsam und zeitaufwendig sein. Hier bietet das Ausbildungsportal<br />

<strong>m80</strong>-jobstarter.de eine hilfreiche Unterstützung. Hier stellen<br />

wir Dir kurz die Mehrwerte des Portals vor und erläutern, warum es sich für<br />

Dich lohnt, es zu nutzen.<br />

16<br />

Vielfalt an Ausbildungsangeboten<br />

Das Ausbildungsportal <strong>m80</strong>-jobstarter.de bietet eine breite Palette an<br />

Ausbildungsberufen in verschiedenen Branchen. Auf der Startseite des<br />

Portals finden sich übersichtliche Kacheln mit den wichtigsten Berufsfeldern,


s15-32_<strong>m80</strong>_09.23_Jobstarter_Layout 1 18.09.<strong>2023</strong> 13:03 Seite 17<br />

News<br />

FSJ oder Bufdi<br />

gefällig?<br />

Freiwilligendienste wie das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) oder der Bundesfreiwilligendienst<br />

(Bufdi) bieten jungen Menschen die Möglichkeit, sich<br />

für eine bestimmte Zeit in sozialen Projekten oder Einrichtungen zu engagieren.<br />

Diese Dienste können nicht nur einen positiven Einfluss auf die<br />

Gesellschaft haben, sondern auch eine transformative Wirkung auf die<br />

Persönlichkeit derjenigen, die sie absolvieren.<br />

Persönlichkeitsentwicklung ist eine der wesentlichen Auswirkungen, die<br />

Freiwilligendienste auf die Teilnehmenden haben können. Während ihres<br />

Einsatzes haben sie die Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln<br />

und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Durch die Übernahme von Verantwortung<br />

und die selbstständige Arbeit in neuen Situationen lernen sie,<br />

Herausforderungen zu bewältigen und sich in ungewohnten Umgebungen<br />

zurechtzufinden. Besonders die Arbeit mit Menschen fördert die Verbesserung<br />

sozialer Kompetenzen und die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit.<br />

Durch den Umgang mit verschiedenen Menschen lernen sie,<br />

empathischer zu sein, Konflikte zu lösen und auf die Bedürfnisse anderer<br />

einzugehen. Diese Erfahrungen erweitern den Horizont der Freiwilligen,<br />

geben ihnen Einblicke in andere Kulturen und Lebensweisen und können<br />

zu einer Veränderung ihrer Sichtweise auf die Welt führen.<br />

Ein weiterer positiver Effekt von Freiwilligendiensten ist die Stärkung des<br />

Selbstbewusstseins. Durch die Übernahme von Verantwortung und die<br />

Arbeit in einem Team können die Freiwilligen ihr Selbstvertrauen steigern<br />

und lernen, an ihre eigenen Fähigkeiten zu glauben. Die Auseinandersetzung<br />

mit Herausforderungen im Dienst ermöglicht es ihnen, ihre eigenen<br />

Grenzen zu erkennen und zu erweitern, was zu einem gestärkten Selbstbewusstsein<br />

führt.<br />

Besuche uns auf<br />

<strong>m80</strong>-jobstarter.de,<br />

um nichts mehr<br />

zu verpassen!<br />

<strong>m80</strong>.jobstarter<br />

17


s15-32_<strong>m80</strong>_09.23_Jobstarter_Layout 1 18.09.<strong>2023</strong> 13:03 Seite 18<br />

Foto // © VectorMine<br />

Die Arbeitswelt im Wandel: 4-Tage-Woche,<br />

Flexibilität und Work-Life-Balance<br />

In einer Zeit, die sich ständig verändert, geht es nicht nur um neue Technologien<br />

und Arbeitsweisen, sondern auch um unsere Einstellung zur<br />

Arbeitszeit. Immer mehr Menschen suchen nach Arbeitszeitmodellen, die<br />

ihnen eine bessere Balance zwischen Job und Privatleben ermöglichen.<br />

Zeitliche Flexibilität hat hohen Stellenwert bei<br />

Arbeitgeberwahl<br />

Eine aktuelle Umfrage in Deutschland hat ergeben, dass mehr als ein<br />

Drittel der Arbeitnehmer von einer verkürzten Arbeitswoche träumt, in der<br />

sie nur noch vier Tage arbeiten würden. Besonders bei älteren Arbeitnehmern<br />

und Frauen ist dieser Wunsch stark ausgeprägt.<br />

Zeitliche Flexibilität ist für viele Menschen ein entscheidendes Kriterium<br />

bei der Wahl ihres Arbeitgebers geworden. Dahinter steckt der Wunsch der<br />

Arbeitnehmer, ihre Arbeitszeiten an ihr Leben anzupassen, und nicht umgekehrt.<br />

So erklärte eine beeindruckende Mehrheit von 77 % der Arbeitnehmer<br />

in einer Befragung, dass zeitliche Flexibilität für sie wichtig oder sogar<br />

sehr wichtig sei.<br />

Die 4-Tage-Woche als Antwort auf moderne Bedürfnisse<br />

Ein konkretes Beispiel für diese Entwicklung ist die 4-Tage-Woche. Sie<br />

ermöglicht es Angestellten, ihre Arbeitszeit auf vier Tage zu verkürzen. Das<br />

sorgt jedoch dafür, dass die verbleibenden Arbeitstage effizient genutzt und<br />

die Arbeitsaufgaben sorgfältig organisiert werden. Im besten Fall führt die<br />

verkürzte Arbeitswoche zu einer gesteigerten Produktivität der Mitarbeiter,<br />

da sie mehr Freizeit zur Erholung und zur Auffüllung ihrer Energiereserven<br />

haben. Dies resultiert in der Regel in einer höheren Motivation und Konzentration<br />

während der Arbeitszeit. Darüber hinaus kann dieses moderne<br />

Arbeitszeitmodell dazu beitragen, den mit einer “langen” Arbeitswoche verbundenen<br />

Druck zu reduzieren. Ein zusätzlicher freier Tag innerhalb der<br />

Woche ermöglicht es den Arbeitnehmern, wichtige Termine und Erledigungen<br />

außerhalb der Arbeitszeit geschickt zu planen.<br />

Unterschiedliche Präferenzen: Die Vielfalt der<br />

Arbeitszeitmodelle<br />

Aber jeder hat unterschiedliche Vorlieben, wenn es um Arbeitszeitmodelle<br />

geht. Während einige nach wie vor die traditionelle 5-Tage-Woche<br />

bevorzugen, wünschen sich andere eine flexible Einteilung ihrer Arbeitszeit.<br />

Dies verdeutlicht, dass es keine Einheitslösung gibt und Unternehmen<br />

flexibel sein müssen, um die Bedürfnisse ihrer Belegschaft zu erfüllen.<br />

Frauen äußern mit 42,1 % häufiger als Männer (29,9 %) den Wunsch<br />

nach einer kürzeren Arbeitswoche. Doch hierbei steht nicht nur der Wunsch<br />

nach mehr Freizeit im Vordergrund. Frauen tragen oft eine größere Verantwortung<br />

für die Pflege von Kindern und älteren Familienmitgliedern als<br />

Männer. Eine Reduzierung der Arbeitswoche auf 4 Tage könnte dazu beitragen,<br />

Beruf und Familie besser miteinander zu vereinbaren.<br />

Allerdings sind Branchen mit Schichtbetrieben, wie Krankenhäuser, auf<br />

einen kontinuierlichen Personaleinsatz angewiesen und können das<br />

Konzept der verkürzten Arbeitswoche nur schwer umsetzen. Zudem<br />

müssen muss beachtet werden, dass nicht alle Unternehmen in der Lage<br />

sind, dieses Konzept wirtschaftlich umzusetzen.<br />

Flexibilität in der Arbeitswelt: Eine Schlüsselkomponente<br />

für die Zukunft<br />

Die Arbeitswelt verändert sich rasant, und die Anpassung von Arbeitszeitmodellen<br />

ist ein wichtiges Thema. Trotz einiger Herausforderungen zeigt<br />

sich, dass zeitliche Flexibilität, wie sie die 4-Tage-Woche bietet, eine immer<br />

wichtigere Rolle in der modernen Arbeitswelt spielt und dazu beitragen<br />

kann, eine ausgewogene Work-Life-Balance zu schaffen.<br />

Es scheint, als ob die Zeit der starren Arbeitszeitmodelle vorbei ist und<br />

die Zukunft der individuellen Work-Life-Balance gehört. Ihr habt die Möglichkeit,<br />

die Arbeitswelt von morgen mitzugestalten. Denkt daran, eure Vorlieben<br />

und Bedürfnisse in Bezug auf Arbeitszeitmodelle zu berücksichtigen,<br />

wenn ihr eure berufliche Zukunft plant.<br />

18


s15-32_<strong>m80</strong>_09.23_Jobstarter_Layout 1 18.09.<strong>2023</strong> 13:03 Seite 19<br />

News<br />

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .<br />

JOBSTARTER<br />

Frankreich virtuell entdecken mit<br />

FranceMobil<br />

Stellt euch vor, ihr könntet Frankreich entdecken, ohne euer Klassenzimmer<br />

zu verlassen! Genau das ermöglicht euch FranceMobil – ein des Programm,<br />

das euch die französische Sprache und Kultur auf spielerische<br />

Weise näherbringt und euch für internationale Abenteuer begeistert.<br />

Egal, ob ihr in Grund-, Mittel- oder Oberschulen seid oder in beruflichen<br />

Einrichtungen lernt, FranceMobil steht euch in ganz Deutschland zur Verfügung.<br />

Das Herzstück dieses Projekts sind 12 junge französische<br />

Lektor:innen zwischen 20 und 30 Jahren, die sich mit Leidenschaft dafür<br />

einsetzen, euch ein lebendiges und authentisches Bild von Frankreich zu<br />

vermitteln. Dabei zeigen sie euch, wie spannend es sein kann, Französisch<br />

zu lernen.<br />

Was ist das Besondere an FranceMobil? Seit <strong>September</strong> 2020 könnt ihr<br />

nicht nur persönlich, sondern auch virtuell an interaktiven Animationen teilnehmen.<br />

Ihr könnt in kleinen Gruppen mit einer Projektion im Klassenzimmer<br />

oder ganz bequem von zu Hause aus dabei sein. So wird sichergestellt,<br />

dass so viele von euch wie möglich die Chance haben, FranceMobil zu<br />

erleben.<br />

Seit dem Jahr 2002 hat FranceMobil bereits 1,5 Millionen Schülerinnen<br />

und Schüler an 18.000 Schulen in Deutschland erreicht. Das Programm<br />

wird vom Deutsch-<br />

Französischen Jugendwerk<br />

(DFJW) in enger<br />

Zusammenarbeit mit der Französischen<br />

Botschaft und dem<br />

Institut français Deutschland<br />

angeboten. Unterstützung<br />

kommt auch vom Deutsch-<br />

Französischen Institut in<br />

Erlangen und dem Ernst Klett<br />

Verlag. Zusätzlich beteiligen sich verschiedene<br />

Bundesländer finanziell an diesem großartigen Projekt.<br />

Wollt ihr mehr über FranceMobil erfahren oder vielleicht sogar eine Animation<br />

an eurer Schule anfragen?<br />

Besucht einfach www.francemobil.fr und taucht ein in die faszinierende<br />

Welt Frankreichs. Wer weiß, vielleicht öffnet euch dieses Programm die Tür<br />

zu aufregenden internationalen Erfahrungen und neuen Freundschaften!<br />

Foto // © AlisaFoytik<br />

DACHDECKER<br />

R/IN<br />

<br />

DEIN WEG NACH OBEN<br />

Dachdecker und Dachdeckerinnen sind immer oben auf. Die Arbeit ist viel-<br />

seitig und immer spannend. Coole Handwerker,<br />

Allrounder,<br />

die mit viel-<br />

seitigen Materialien beschäftigt sind. Der Beruf ist abwechslungsreich<br />

und es kommt nie Langeweile auf, denn jedes Dach,<br />

jede Fassade<br />

und jede Abdichtung ist anders und bringt neue Herausforderung.<br />

Ein krisensicherer Beruf mit sehr guter Bezahlung und<br />

vielen Weiterbildungsmöglichkeiten – bis hin<br />

zum Fachingenieur!<br />

dein-weg-na<br />

ach-oben. de<br />

facebook.com/deinweg<br />

nachoben<br />

dachdecker_muc<br />

Bewirb<br />

Dich bei uns – wir vermitteln Dir einen<br />

von 150 Innungsfachbetrieben. Auch Mädels<br />

sind angesprochen! Frauenpower im Handwerk<br />

ist richtig gut!<br />

Verdienst:<br />

1. Lehrjahr 860,-<br />

2. Lehrjahr 1.040,-<br />

3. Lehrjahr 1.320,-<br />

19


s15-32_<strong>m80</strong>_09.23_Jobstarter_Layout 1 18.09.<strong>2023</strong> 13:04 Seite 20<br />

JOBSTARTER . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Testimonial<br />

Modeschule & Modekolleg Hallein<br />

Kreativ, nachhaltig und einzigartig!<br />

Das innovative, viersemestrige Kolleg für Modedesign und nachhaltige<br />

Designstrategien vermittelt Mode als komplexes System, in dem<br />

künstlerische, wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte eine Rolle<br />

spielen und den Designprozess direkt beeinflussen. Diese Ausbildungsform<br />

im Anschluss an das Abitur oder mit Studienberechtigungsprüfung<br />

ist als kompakter Einstieg in die Modebranche konzipiert.<br />

Zu den zentralen Anliegen der Modeschule Hallein zählen neben der<br />

professionellen Ausbildung in den modernen Werkstätten und Salons auch<br />

wirtschaftliche Kompetenzen, Entrepreneurship-Education, eine fundierte<br />

Allgemeinbildung sowie der vertraute Umgang mit kreativen Multi-Media-<br />

Programmen. Persönlichkeitsentwicklung, Nachhaltigkeit, Toleranz und die<br />

Entfaltung der eigenen Kreativität sind wichtige Begriffe im Leitbild der<br />

Schulgemeinschaft. Alle Schulzweige vermitteln praxisnahen Unterricht in<br />

enger Kooperation mit der Wirtschaft.<br />

Beim Tag der offenen Tür am 20. Oktober <strong>2023</strong> und am 26. Januar<br />

2024 sind alle herzlich willkommen! Schnuppertermine gerne nach<br />

telefonischer Vereinbarung.<br />

Fotos // © Adi Aschauer<br />

20<br />

Unser Kompetenzzentrum für Mode, Kreativität, Design und Styling<br />

(www.modeschule-hallein.at) vereint drei Ausbildungsformen, die<br />

perfekt ineinandergreifen, unter einem Dach.<br />

Die fünfjährige Höhere Lehranstalt für Hairstyling, Visagistik und<br />

Maskenbildnerei vermittelt neben der Vorbereitung auf das Abitur die<br />

fachpraktischen Kompetenzen des Friseurberufs sowie betriebswirtschaftliches<br />

Knowhow und bietet im Anschluss die Möglichkeit, mit<br />

einem zusätzlichen Sommerkurs direkt die Meisterprüfung abzulegen.<br />

Die Vertiefungen „Make-up Artist“ oder „Fashion Stylist“ eröffnen interessante<br />

Perspektiven in der Kultur- und Modewelt.<br />

In der fünfjährigen Höheren Lehranstalt für Mode liegt der Fokus<br />

entweder auf „Modedesign und Grafik“ oder auf „Modemarketing<br />

und Visual Merchandising“. Entwurfsarbeiten, Kollektionsentwicklung<br />

und experimentelles Design sind dabei ebenso wichtig wie Schaufenster-<br />

und Verkaufsflächengestaltung sowie Projektmanagement. Mit<br />

diversen Unterrichtsangeboten in englischer Sprache werden die<br />

Schüler*innen perfekt für die internationale Modebranche vorbereitet.<br />

Auch dieser Ausbildungszweig ist dual aufgebaut und schließt mit dem<br />

Abitur ab.<br />

Ferchlstraße 7<br />

A-5400 Hallein<br />

office@modeschule-hallein.at<br />

+43 6245 80716


s15-32_<strong>m80</strong>_09.23_Jobstarter_Layout 1 18.09.<strong>2023</strong> 13:04 Seite 21<br />

News . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . JOBSTARTER<br />

Bayerns Jugend startet durch: Erfolgreicher<br />

Ausbildungsbeginn mit 5,3% Zuwachs<br />

Herausforderungen und Chancen für die Zukunft<br />

Der Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags<br />

(BIHK) weist darauf hin, dass die Bewerberlücke am Ausbildungsmarkt in<br />

den kommenden Jahren voraussichtlich weiter zunehmen wird. Um diesem<br />

Trend entgegenzuwirken, ist es entscheidend, Jugendlichen, Eltern und<br />

Lehrkräften die Vorteile einer Berufsausbildung näherzubringen.<br />

Foto //©Monkeybusiness<br />

Der <strong>September</strong> bringt nicht nur den Herbst, sondern auch einen beeindruckenden<br />

Aufschwung für die bayerische Ausbildungslandschaft. In diesem<br />

Jahr haben 43.761 junge Menschen in Bayern den Weg in eine<br />

Ausbildung in IHK-Berufen gefunden, was einem beeindruckenden Zuwachs<br />

von 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies ist nicht<br />

nur ein Grund zur Freude, sondern auch ein starkes Signal für die Zukunft<br />

der Ausbildung im Freistaat Bayern, insbesondere vor dem Hintergrund sinkender<br />

Schulabgängerzahlen.<br />

Die Wirtschaft engagiert sich bereits mit Initiativen wie Bildungspartnerschaften<br />

und Ausbildungsscouts, um über die spannenden Berufsbilder zu<br />

informieren. Der BIHK-Präsident fordert zudem eine stärkere Berücksichtigung<br />

der Berufsorientierung in den Lehrplänen und betont, dass die Ausbildung<br />

auch für Abiturienten eine attraktive Alternative zur Universität<br />

darstellt. Tatsächlich besitzen rund ein Fünftel der bayerischen Auszubildenden<br />

im IHK-Bereich die Hochschulreife.<br />

Aktuell sind etwa 28.000 IHK-zugehörige Betriebe im Freistaat Bayern<br />

an der Ausbildung beteiligt, was rund 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse<br />

ausmacht. Dies unterstreicht die Bedeutung und den Erfolg der dualen<br />

Ausbildung in Bayern und bietet jungen Menschen eine solide<br />

Grundlage für ihre berufliche Zukunft.<br />

Top-Ausbildungsberufe bei Jugendlichen in<br />

Bayern<br />

Die Wahl der Ausbildungsberufe spiegelt die Interessen der jungen Menschen<br />

wider. Bei den jungen Männern steht der Fachinformatiker an erster<br />

Stelle, während junge Frauen sich am häufigsten für eine Ausbildung zur<br />

Kauffrau für Büromanagement entscheiden. Die Top 5 der IHK-Ausbildungsberufe<br />

im Freistaat insgesamt sind: Einzelhandelskaufleute, Fachinformatiker,<br />

Verkäufer, Kaufleute für Büromanagement und Industriekaufleute.<br />

Insgesamt gibt es in Bayern mehr als 200 verschiedene IHK-Berufe, in<br />

denen Jugendliche eine Ausbildung absolvieren können, was eine breite<br />

Palette von Möglichkeiten für die berufliche Entwicklung bietet.<br />

Noch viele offene Lehrstellen<br />

Es gibt jedoch noch viele unbesetzte Lehrstellen für eine Ausbildung in<br />

Bayern. Laut aktuellen Statistiken der Arbeitsagentur sind noch 48.303 Lehrstellen<br />

unbesetzt, während nur 19.298 Bewerber für eine Ausbildung zur<br />

Verfügung stehen. Das bedeutet, dass rein rechnerisch auf jeden unversorgten<br />

Bewerber 2,5 Lehrstellen kommen. Dies ist eine ermutigende Nachricht<br />

für alle Jugendlichen, die noch auf der Suche nach der passenden<br />

Ausbildungsstelle sind.<br />

Bayern<br />

Eine Hebebühne<br />

für die Zukunft:<br />

Die Ausbildung<br />

• Kfz-Mechatroniker/in<br />

• Automobilkaufmann/frau<br />

• Fahrzeuglackierer/in<br />

• Abi & Auto<br />

im Kfz-Gewerbe.<br />

<br />

21


s15-32_<strong>m80</strong>_09.23_Jobstarter_Layout 1 18.09.<strong>2023</strong> 13:04 Seite 22<br />

*<br />

*Weitere Infos unter rewe.de/karriere<br />

Ausbildung bei REWE.<br />

Deiner Zukunft gefällt das.<br />

Jetzt<br />

bewerben!<br />

Denn für dich haben wir eine Ausbildung mit Perspektive auf Lager.<br />

Sichere dir jetzt deinen Ausbildungs- oder Studienplatz an einem unserer<br />

Zentral- oder Logistikstandorten.<br />

Deine Vorteile:<br />

Sicherer Arbeitgeber<br />

Übernahmegarantie<br />

Faires Ausbildungsgehalt<br />

Feste Ansprechpartner:innen<br />

individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten<br />

Deine Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten<br />

Bewirb dich jetzt:<br />

rewe.de/ausbildung<br />

Unsere Ausbildungsangebote:<br />

• Kaufmann für Büromanagement (m/w/d)<br />

• Kaufmann für Immobilienmanagement (m/w/d)<br />

• Kaufmann für Marketingkommunikation (m/w/d)<br />

• Kaufmann im Einzelhandel (m/w/d)<br />

• Kaufmann im Einzelhandel (m/w/d)<br />

Fachrichtung Feinkost<br />

• Abiturientenprogramm zur Führungskraft im<br />

Einzelhandel (m/w/d)<br />

Unsere Studienangebote:<br />

• Duales Bachelor Studium<br />

Betriebswirtschaftslehre<br />

Studienrichtung Handel<br />

• Duales Bachelor Studium<br />

Betriebswirtschaftslehre<br />

Studienrichtung Warenwirtschaft und Logistik<br />

• Duales Studium<br />

Wirtschaftsingenieurwesen<br />

Studienrichtung Automatisierungstechnik


s15-32_<strong>m80</strong>_09.23_Jobstarter_Layout 1 18.09.<strong>2023</strong> 13:04 Seite 23<br />

News<br />

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .<br />

JOBSTARTER<br />

GGSD Bildungszentrum Rosenheim:<br />

Gemeinschaft trotzt Herausforderungen<br />

Am 28. Juli <strong>2023</strong> fanden die Abschlussfeiern an der Berufsfachschule<br />

für Pflege und der Fachakademie für Sozialpädagogik am GGSD Bildungszentrum<br />

Rosenheim statt. Ein denkwürdiger Tag für 68 frischgebackene<br />

Fachkräfte und ihre Lehrerinnen und Lehrer.<br />

Leider wurde die Freude über diesen Erfolg von einer unerwarteten<br />

Tragödie überschattet. In der Nacht nach den Abschlussfeiern wurde das<br />

Bildungszentrum von Unbekannten geflutet und erheblich beschädigt. Doch<br />

die Reaktion der Gemeinschaft war beeindruckend: Stadt und Landkreis<br />

Rosenheim sowie zahlreiche Kooperationspartner eilten sofort zur Hilfe.<br />

Sie stellten Ersatzräumlichkeiten bereit, um den Schulbetrieb nahtlos<br />

fortzusetzen. Trotz der erwarteten vorübergehenden Einschränkungen im<br />

<strong>September</strong> bleiben Schulleitung und Gemeinschaft des GGSD Bildungszentrums<br />

entschlossen und zuversichtlich.<br />

Besonders ermutigend ist, dass die Fachakademie für Sozialpädagogik<br />

und die Pflegeschulen in ihren neuen, großzügigeren Räumlichkeiten am<br />

Kathrein Areal zusätzliche Klassen bilden können. Der Wasserschaden kann<br />

dieser positiven Entwicklung nichts anhaben. Im Gegenteil, die Schulgemeinschaft<br />

wächst enger zusammen, und die Schülerinnen und Schüler<br />

können sich auf ihre Ausbildung und eine vielversprechende Zukunft freuen,<br />

gestützt von einer engagierten Gemeinschaft und kooperativen Partnern.<br />

Zudem konnte einen historischen Meilenstein in der Pflegeausbildung<br />

gefeiert werden. Im Rahmen der Zeugnisübergabe wurden die ersten<br />

generalistisch ausgebildeten Absolvent*innen geehrt. Dieses wegweisende<br />

Programm, das im Jahr 2020 ins Leben gerufen wurde, hat 20 engagierte<br />

Schüler*innen hervorgebracht, die nun stolze staatlich geprüfte Pflegefachfrauen<br />

und Pflegefachmänner sind.<br />

Gleichzeitig wurden 24 Absolvent*innen der einjährigen Ausbildung zur<br />

Pflegefachhilfe mit Schwerpunkt Altenpflege an der GGSD Berufsfachschule<br />

für Altenpflegehilfe Rosenheim verabschiedet. Insgesamt werden somit 44<br />

neue Pflege-Fachkräfte in den Dienst der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen<br />

in Rosenheim und der umliegenden Region treten.<br />

Foto //©GGSD<br />

Energietag am<br />

Gymnasium Geretsried<br />

Am Gymnasium Geretsried fand kürzlich erstmalig der Energietag statt,<br />

ein Projekttag in Zusammenarbeit mit der Energiewende Oberland (EWO),<br />

der dem Thema erneuerbare Energien und Energiewende gewidmet war.<br />

Dank einer Förderung durch den Landkreis konnten die Schülerinnen und<br />

Schüler der 11. Jahrgangsstufe daran teilnehmen.<br />

Der Energietag begann mit einem eindrucksvollen Gedankenexperiment:<br />

Die Schulleitung hat beschlossen, auf das Heizen im Winter zu<br />

verzichten, um drastische Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel<br />

zu ergreifen. Dies führte zu lebhaften Diskussionen und legte den Grundstein<br />

für einen spannenden Vormittag.<br />

Die Schülerinnen und Schüler analysierten den Energieverbrauch der<br />

Stadt Geretsried und erfuhren mehr über die Aufgaben des kommunalen<br />

Klimaschutzmanagements der Stadt und des Landkreises sowie der EWO.<br />

In Workshops erforschten die Schülerinnen und Schüler verschiedene<br />

Aspekte der Energiewende und des Klimaschutzes. So stellten sie sich der<br />

Herausforderung, ihren eigenen CO2-Fußabdruck zu senken, und in<br />

Positionen von Lokalpolitikern zu schlüpfen und miteinander zu debattieren.<br />

Das Ziel der Initiative besteht darin, das Bewusstsein für erneuerbare<br />

Energien und die Energiewende zu schärfen, und gleichzeitig junge<br />

Menschen zu ermutigen, sich aktiv für eine nachhaltige Zukunft einzusetzen.<br />

Starte<br />

deine<br />

Karriere<br />

bei der<br />

Gemeinde<br />

Haar.<br />

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Wir bilden aus:<br />

• VERWALTUNGSFACHKRAFT<br />

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Ausbildungsstart: 1.9.2024<br />

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s15-32_<strong>m80</strong>_09.23_Jobstarter_Layout 1 18.09.<strong>2023</strong> 13:04 Seite 24<br />

Foto // © Wittayayut<br />

Partnerschulen des Sommersports<br />

Schule und Leistungssport im Einklang<br />

24<br />

Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie anspruchsvoll und langwierig der<br />

Weg zum Leistungssport ist. Manche träumen sogar davon, einmal an den<br />

Olympischen Spielen teilzunehmen. Dieser Traum beginnt oft schon im Kindesalter<br />

oder spätestens mit der Einschulung. In Deutschland, besonders<br />

in Bayern, stehen jungen Sporttalenten allerdings nur begrenzte Fördermöglichkeiten<br />

zur Verfügung, im Gegensatz zu Ländern wie Großbritannien<br />

oder den USA. Beson ders schwierig wird es, wenn zur sport li chen auch<br />

noch die schu li sche oder akade mi sche Ausbil dung hinzukommt.<br />

Seit 1997 gibt es die "Eliteschulen des Sports" – bundesweit 43 dieser<br />

Sportverbundsysteme, bestehend aus Schule, Leistungszentren und Olympiastützpunkten<br />

der Sportfachverbände sowie Internaten. Vier davon sind<br />

in Bayern zu finden. Die Wintersportzentren in Oberstdorf und Berchtesgaden<br />

sind euch vielleicht schon bekannt. Aber wusstet ihr, dass es in Nürnberg<br />

seit 2012 und in München seit 2016 auch Eliteschulen des Sports für<br />

den Sommer gibt?<br />

Kürzlich haben der bayerische Kultusminister Michael Piazolo und der<br />

Präsident des Bayerischen Landes-Sportverbands, Jörg Ammon, am Gymnasium<br />

München-Nord ("Eliteschule des Sports") das Pilotprojekt "Partnerschulen<br />

des Sommersports" gestartet. Dieses Projekt zielt darauf ab, den<br />

Nachwuchsleistungssport in Bayern gezielt zu fördern und gleichzeitig die<br />

schulische Bildung nicht zu vernachlässigen.<br />

Die "Partnerschulen des Sommersports" sollen jungen Sporttalenten in<br />

den Jahrgangsstufen 5 bis 8 den Übergang an eine Eliteschule des Sports<br />

ab der Jahrgangsstufe 9 erleichtern. Das Beste daran ist, dass dieses Projekt<br />

bayernweit umgesetzt wird und in allen Regierungsbezirken entsprechende<br />

Möglichkeiten bietet.<br />

Jörg Ammon, der Präsident des Bayerischen Landes-Sportverbands,<br />

betont, wie wichtig dieses Projekt für die Nachwuchsförderung im Leistungssport<br />

ist. Er sagt, dass wir in Deutschland mehr tun müssen, um junge<br />

Talente systematisch zu entwickeln, ähnlich wie es in anderen Ländern<br />

gemacht wird. Bayern ist im Wintersport bereits Spitze, aber im Sommersport<br />

gibt es noch Aufholbedarf.<br />

Außerdem fand eine spannende Diskussionsrunde mit dem Kultusminister<br />

am Gymnasium München-Nord statt. Hier haben auch die erfolgreiche<br />

Leichtathletin und angehende Grundschullehrerin Katharina Trost<br />

sowie der Sportschüler Paul Koch teilgenommen. Piazolo hat allen Beteiligten,<br />

einschließlich der Partnerschulen, der olympischen Sportfachverbände<br />

und der kooperierenden Vereine, für ihr Engagement gedankt.<br />

Die neuen "Partnerschulen des Sommersports" verfolgen das Ziel, eine<br />

gute Balance zwischen schulischer Bildung und Leistungssport zu schaffen.<br />

Sie sind Teil eines Systems, das sicherstellt, dass Schule und Sport sich<br />

nicht im Weg stehen, sondern sich ergänzen.<br />

An diesem spannenden Pilotprojekt nehmen neun bayerische Schulen<br />

und acht olympische Sportfachverbände teil. Schaut euch an, welche Schulen<br />

und Sportarten dabei sind:<br />

• Trainingszentrum München: Partnerschule Gymnasium München-Nord<br />

(Leichtathletik, Gerätturnen)<br />

• Trainingszentrum Oberbayern: Apian-Gymnasium Ingolstadt (Schwimmen,<br />

Triathlon)<br />

• Trainingszentrum Niederbayern: Adalbert-Stifter-Gymnasium Passau<br />

(Leichtathletik)<br />

• Trainingszentrum Oberpfalz: Werner-von-Siemens-Gymnasium<br />

Regensburg (Ringen)<br />

• Trainingszentrum Oberfranken: Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg<br />

(Basketball)<br />

• Trainingszentrum Unterfranken: Deutschhaus-Gymnasium Würzburg<br />

(Fußball, Basketball, Schwimmen)<br />

• Trainingszentrum Mittelfranken: Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg (Leicht<br />

athletik) und Ohm-Gymnasium Erlangen (Triathlon)<br />

• Trainingszentrum Schwaben: Rudolf-Diesel-Gymnasium Augsburg<br />

(Kanu)<br />

Das sind großartige Neuigkeiten für junge Sporttalente in Bayern! Wenn<br />

ihr euren Sport weiterentwickeln und gleichzeitig eure schulische Ausbildung<br />

fortsetzen wollt, sind die "Partnerschulen des Sommersports"<br />

definitiv eine spannende Option.


s15-32_<strong>m80</strong>_09.23_Jobstarter_Layout 1 18.09.<strong>2023</strong> 13:04 Seite 25<br />

News<br />

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JOBSTARTER<br />

Was ist dran an<br />

langweiligen Jobs?<br />

In der Welt der Ausbildungsberufe gibt es einige, die unter einem Imageproblem<br />

leiden. "Elektroniker/in für Gebäude- und Infrastruktursysteme" oder<br />

"Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice" klingen für viele Jugendliche<br />

nicht besonders aufregend. Diese Berufswahl lässt sie wahrscheinlich<br />

nicht gerade cool erscheinen, wenn sie sich mit Gleichaltrigen vergleichen.<br />

Hinzu kommt die Sorge, sich in einem zu spezialisierten Bereich festzulegen.<br />

Doch was können Unternehmen dagegen tun? Die Namen der Ausbildungsberufe<br />

mögen zwar regelmäßig aktualisiert werden, aber die<br />

Begriffe bleiben bestehen.<br />

Fachleute empfehlen, dass Unternehmen von Anfang an das Interesse<br />

an den konkreten Inhalten und Aufgaben wecken sollten. Außerdem sollten<br />

sie die Karrierechancen kommunizieren, die sich in diesen Berufen bieten,<br />

basierend auf den Stärken und Interessen der jungen Menschen.<br />

Dies kann auch durch Quereinstiege in verwandte Berufsfelder oder ein<br />

anschließendes Studium geschehen. Die Erstellung eines Karriereplans<br />

zusammen mit Auszubildenden und regelmäßige Aktualisierungen gehören<br />

heute zum Pflichtprogramm der Arbeitgeber.<br />

Foto // © stockasso<br />

Zudem reicht es heute nicht mehr aus, ein Standard-Ausbildungsprogramm<br />

abzuspulen. Azubis wollen eingebunden werden, auf Basis ihrer<br />

individuellen Stärken möglichst früh eigenverantwortliche Aufgaben<br />

bekommen und ihre Ideen einbringen dürfen. Nicht zuletzt im Bereich Nachhaltigkeit,<br />

denn die Umwelt ist ihnen besonders wichtig, und hier profitieren<br />

Unternehmen oft von neuen Impulsen. Punkten können Betriebe außerdem<br />

mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, einer guten Arbeitsatmosphäre und<br />

respektvollem Umgang auf Augenhöhe.<br />

Deine Ausbildung<br />

bei Roche<br />

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In diesen Berufen bilden wir<br />

an unserem Standort in Penzberg aus:<br />

Naturwissenschaften<br />

Biologielaborant:in<br />

Chemikant:in<br />

Chemielaborant:in<br />

Wirtschaft<br />

<br />

Informatik<br />

g<br />

Du hast Interesse?<br />

Dann schau doch bei unserem Tag<br />

der offenen Tür vorbei!<br />

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www.roche.de/ausbildung<br />

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s15-32_<strong>m80</strong>_09.23_Jobstarter_Layout 1 18.09.<strong>2023</strong> 13:04 Seite 26<br />

Stell Dir vor, Du bist in der Rolle eines Personalverantwortlichen und hast bereits unzählige Bewerbungen durchgesehen.<br />

Deine Zeit ist knapp, Aufgaben stapeln sich auf Deinem Schreibtisch, und die Bewerbungen<br />

verschwimmen langsam vor Deinen Augen.<br />

Plötzlich wirst Du von einer Welle kreativer Bewerbungen überrascht. Endlich eine Bewerbung, die aus der Masse<br />

heraussticht und Individualität zeigt. Die Realität ist zwar nicht immer so einfach, wie es scheint, dennoch<br />

ist Kreativität der Schlüssel, um sich von anderen Bewerbern abzuheben.<br />

Hier sind 6 Tipps, wie Du sicherstellen kannst, dass Deine Bewerbung Aufmerksamkeit erregt und<br />

Dich einen Schritt näher zu Deinem Traumjob bringt!<br />

1. Der erste Eindruck zählt: Das Design<br />

Traditionell sind Bewerbungen im Hochformat auf weißem Hintergrund gehalten. Warum nicht stattdessen<br />

eine Bewerbung im Querformat mit einem ansprechenden, farbigen Design und Schriftarten wählen, die<br />

zum Unternehmen passen? Dabei ist wichtig, dass das Design den Inhalt unterstreicht, anstatt ihn zu<br />

überdecken. In kreativeren Branchen darf die Bewerbung auch gerne etwas ausgefallener sein.<br />

2. Timeline statt Lebenslauf<br />

Die Verwendung einer Timeline anstelle eines traditionellen tabellarischen Lebenslaufs kann Deine Bewerbung<br />

ebenfalls besonders machen, insbesondere bei Initiativbewerbungen. Eine Timeline im Querformat bietet<br />

ausreichend Platz, um Deine Aktivitäten übersichtlich darzustellen. Achte jedoch darauf, dass Farben<br />

und Schriftarten gut harmonieren, um die Übersichtlichkeit zu bewahren.<br />

3. Pass dich der Branche an<br />

In konservativen Berufen werden eher konservative Bewerbungen erwartet, während Du in kreativen Branchen<br />

mutiger sein kannst. Passe Deine Bewerbung der Branche an, in der Du dich bewirbst. Zum Beispiel<br />

kann ein Reiseverkehrskaufmann eine Weltkarte seiner bereisten Orte hinzufügen, während ein Marketingkommunikationsspezialist<br />

ein kreatives Video erstellen kann.<br />

4. Das richtige Foto<br />

Ein professionelles Foto kann einen positiven ersten Eindruck vermitteln. Achte darauf, dass Dein Outfit zur<br />

Position und zum Unternehmen passt. Denke daran, dass das Foto professionell gemacht sein sollte.<br />

26<br />

Foto // © chris77ho


s15-32_<strong>m80</strong>_09.23_Jobstarter_Layout 1 18.09.<strong>2023</strong> 13:07 Seite 27<br />

6 Tipps für mehr Kreativität<br />

5. Nutze Jobmessen geschickt<br />

Auf Jobmessen und ähnlichen Veranstaltungen kannst Du dich Unternehmen präsentieren. Statt viele Bewerbungsmappen<br />

mitzunehmen, erstellst Du einen kreativen Bewerbungsflyer, der alle relevanten Informationen<br />

kompakt darstellt. Investiere in das Design und den Druck, um einen guten Eindruck zu<br />

hinterlassen. Der Flyer dient als Teaser und kann anstelle einer vollständigen Bewerbung verwendet<br />

werden.<br />

6. PS: das Postskriptum<br />

Das Postskriptum (PS) wird normalerweise verwendet, um vergessene Gedanken nachträglich hinzuzufügen.<br />

Heutzutage kann jeder Text leicht bearbeitet werden, aber ein PS wird fast immer zuerst gelesen.<br />

Verwende das PS, um etwas Originelles oder Interessantes hinzuzufügen, das die Neugier des Personalverantwortlichen<br />

weckt. Du kannst auch Links zu Arbeitsproben oder ähnlichem hinzufügen. Dieses<br />

kleine Stilmittel wird Deine Bewerbung auffallen lassen.<br />

Egal, welchen dieser Tipps Du befolgst, die grundlegenden Regeln wie korrekte Rechtschreibung und<br />

Grammatik sollten immer eingehalten werden. Bleib vor allem authentisch – Personalverantwortliche schätzen<br />

Ehrlichkeit und möchten den Menschen hinter der Bewerbung kennenlernen.<br />

Inszeniere Dich so, wie Du wirklich bist.<br />

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News<br />

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JOBSTARTER<br />

RoMed Kliniken: Ziel erreicht<br />

Stolz und voller Freude konnten 19 Operationstechnische Assistenten<br />

(OTAs) und acht Anästhesietechnische Assistentinnen und Assistenten<br />

(ATAs) kürzlich ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen. Diese frisch<br />

gebackenen ATAs und OTAs haben eine intensive dreijährige Ausbildung<br />

an der RoMed Berufsfachschule für Anästhesie- und Operationstechnische<br />

Assistenten in Rosenheim absolviert. Ihren praktischen Teil der Ausbildung<br />

haben sie in engagierten Kooperationskliniken erfolgreich abgeschlossen.<br />

Ein Großteil der Absolventen wird nun direkt bei ihren jeweiligen Arbeitgebern<br />

tätig sein und somit einen wichtigen Beitrag zur Gewährleistung eines<br />

sicheren Ablaufs im Operationssaal und im anspruchsvollen Bereich der<br />

Anästhesie leisten.<br />

und mündliche Teile umfassten, konnten die Schülerinnen und Schüler ihre<br />

umfangreichen Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis stellen. Neben<br />

den Fachkenntnissen in Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie waren<br />

Themen wie Rechtsgrundlagen, Hygiene, Patientenbetreuung und der sichere<br />

Umgang mit medizinisch-technischen Geräten Schwerpunkte der<br />

Ausbildung.<br />

Mehr Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei RoMed finden<br />

Interessierte auf www.romed-arbeitgeber.de/ausbildung.<br />

Die Ausbildungszeit war zweifellos von den Herausforderungen der Corona-Pandemie<br />

geprägt, die von Anfang an zu Verzögerungen, Einschränkungen<br />

und vermehrtem Online-Unterricht führte. Dennoch haben die<br />

Absolventen trotz dieser Widrigkeiten alle geforderten Fachbereiche in den<br />

Operationssälen und in den Abteilungen für Anästhesie erfolgreich durchlaufen.<br />

Die praktische Ausbildung erstreckte sich über mindestens 3.000<br />

Stunden und umfasste zudem Einsätze in den Notaufnahmen, Endoskopieabteilungen,<br />

Zentralsterilisationsbereichen sowie auf den Pflegestationen<br />

der Krankenhäuser. In den Abschlussprüfungen, die praktische, schriftliche<br />

Foto //©RoMed<br />

Rentenversicherung?<br />

Die Deutsche Angestellten-Akademie ist einer der führenden<br />

Anbieter beruflicher Aus- und Weiterbildung in Deutschland.<br />

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Deinen Ausbildungsoder<br />

Studienplatz!<br />

Ausbildungsplätze:<br />

> Sozialversicherungsfachangestellte (m/w/d)<br />

> Kaufleute für Büromanagement (m/w/d)<br />

> Fachinformatiker für Systemintegration (m/w/d)<br />

> Koch (m/w/d)<br />

Duale Studiengänge:<br />

> Bachelor of Laws - Sozialversicherungsrecht mit Schwerpunkt Prüfdienst (m/w/d)<br />

> Wirtschaftsinformatik mit Branchenfokus „Soziale Sicherung“ (B.Sc.) (m/w/d)<br />

> Diplom-Verwaltungswirt (FH), Fachrichtung Rentenversicherung (m/w/d)<br />

> Betriebswirtschaft mit Studienschwerpunkt„Public Management“ (B.A.) (m/w/d)<br />

www.drv-bayernsued-karriere.de<br />

Unser Weiterbildungsangebot<br />

Kaufmännische Umschulungen in Voll- und Teilzeit<br />

Kaufmännische Weiterbildung im Modulsystem<br />

Vorbereitungslehrgänge zur Externenprüfung (IHK)<br />

Sprachkurse / Deutsch-Intergrationskurse<br />

Kaufmännische Anwendersoftware<br />

DATEV, SAP<br />

Wir beraten Sie gern!<br />

Deutsche Angestellten-Akademie<br />

DAA Rosenheim<br />

Aventinstraße 4<br />

83022 Rosenheim<br />

08031 809 805-0<br />

info.rosenheim@daa.de<br />

www.daa-rosenheim.de<br />

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s15-32_<strong>m80</strong>_09.23_Jobstarter_Layout 1 18.09.<strong>2023</strong> 13:07 Seite 30<br />

JOBSTARTER . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . News<br />

Berufswahl und Ausbildungschancen:<br />

Was du wissen musst!<br />

Die Entscheidung, welchen beruflichen Weg man einschlagen möchte,<br />

ist eine der entscheidendsten Fragen für Jugendliche, unabhängig davon,<br />

ob sie sich noch mitten in der Schullaufbahn befinden oder bereits kurz vor<br />

dem Schulabschluss stehen. Es handelt sich um ein Thema von großer Bedeutung,<br />

das nicht nur die unmittelbare Zukunft, sondern auch den weiteren<br />

Lebensweg beeinflusst.<br />

Die guten Nachrichten zuerst<br />

Fast drei Viertel der jungen Menschen in Deutschland (das sind stolze<br />

72 Prozent) sehen derzeit gute bis sehr gute Chancen auf dem Ausbildungsmarkt.<br />

In einer Umfrage, die im Auftrag der Bertelsmann Stiftung<br />

durchgeführt wurde, gaben nur 16 Prozent an, dass die Aussichten schlecht<br />

sind. Das bedeutet, dass es eine positive Veränderung gibt!<br />

Aber, und hier kommt der Haken, nicht alle haben die gleichen Möglichkeiten.<br />

Von den jungen Menschen mit niedriger Schulbildung sind mehr als<br />

jede:r Vierte (genauer gesagt, 26 Prozent) der Meinung, dass die Aussichten<br />

auf eine Ausbildung eher schlecht sind. Das zeigt, dass es immer noch<br />

Verbesserungen geben muss, um sicherzustellen, dass jeder die gleichen<br />

Chancen hat.<br />

Aber wie sieht es mit den verfügbaren Ausbildungsplätzen<br />

aus?<br />

Hier sind die Meinungen geteilt: Nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten<br />

findet, dass es genügend Ausbildungsplätze gibt. Aber überraschenderweise<br />

denkt mehr als ein Viertel, dass es zu wenig Plätze gibt. Nur<br />

jede:r Zehnte glaubt, dass es zu viele Ausbildungsplätze gibt. Klingt nach<br />

einer echten Herausforderung, oder?<br />

Clemens Wieland, ein Experte der Bertelsmann Stiftung, bringt es auf<br />

den Punkt: “Die hohe Nachfrage nach Fachkräften macht die meisten Jugendlichen<br />

optimistischer in Bezug auf ihre berufliche Zukunft. Aber gleichzeitig<br />

sind viele besorgt darüber, dass es zu wenige Ausbildungsplätze<br />

gibt, vor allem diejenigen mit niedriger Schulbildung. Das ist ein<br />

Alarmzeichen. Wir müssen besser darin werden, junge<br />

Menschen und Betriebe zusammenzubringen.”<br />

Und wie steht es um die Berufsorientierung?<br />

Hier wird es interessant: Fast die Hälfte der Jugendlichen (genauer gesagt,<br />

55 Prozent) findet es schwierig, sich in der Informationsflut zur Berufswahl<br />

zurechtzufinden. Das ist etwas, was wir alle kennen, oder?<br />

Obwohl wir in einer digitalen Welt leben, sind persönliche Gespräche<br />

immer noch äußerst wichtig. Für die Hälfte der Befragten sind Gespräche<br />

mit Lehrern, Ausbildern und Berufsberatern die wichtigste Informationsquelle.<br />

Erst danach kommen selbst recherchierte Informationen und Praktika.<br />

Die Familie und die Schule spielen immer noch<br />

eine wichtige Rolle bei der Berufswahl.<br />

Die meisten Jugendlichen (75 Prozent) erhalten Unterstützung von ihren<br />

Eltern, gefolgt von der Schule bzw. den Lehrern (55 Prozent). Die Berufsberatung<br />

der Arbeitsagentur liegt leider erst an vierter Stelle. Hier gibt es jedoch<br />

Unterschiede, denn Jugendlichen mit niedriger Schulbildung wurden<br />

nur 61 Prozent der Befragten von den Eltern unterstützt. Hier ist der Anteil<br />

derer, die sich durch die Berufsberatung der Arbeitsagentur unterstützt<br />

sehen, mit 51 Prozent deutlich höher.<br />

Wenn es darum geht, sich über Berufsmöglichkeiten zu informieren, sind<br />

die meisten Jugendlichen jedoch gut aufgestellt. Das Berufsinformationszentrum<br />

der Bundesagentur für Arbeit, kurz BIZ genannt, ist bei stolzen 65<br />

Prozent der befragten Jugendlichen bekannt. Direkt dahinter liegt planetberuf.de,<br />

ein digitales Angebot der Arbeitsagentur, das von 38 Prozent der<br />

Jugendlichen genutzt wird. Auf dem dritten Platz befinden sich die Online-<br />

Portale der Industrie- und Handelskammern, die von 31 Prozent genutzt<br />

werden. Darüber hinaus sind vielen Jugendlichen auch die Angebote von<br />

berufswahlhelden.de, aubi-plus.de, berufenavi.de und stuzubi.de bekannt,<br />

wobei die Nutzungsraten hier zwischen 23 bis 19 Prozent variieren.<br />

Schlussendlich ist wichtig, dass Jugendlichen unterstützt werden<br />

und Informationen erhalten, die ihnen bei der Entscheidung<br />

für ihre Zukunft helfen. Die<br />

Chancen sind da, aber es muss<br />

gemeinsam daran arbeiten,<br />

sie zu nutzen und die besten<br />

Wege für die berufliche Entwicklung<br />

zu finden.<br />

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Foto // © enjoys


s15-32_<strong>m80</strong>_09.23_Jobstarter_Layout 1 18.09.<strong>2023</strong> 13:05 Seite 31<br />

News<br />

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JOBSTARTER<br />

“Deutscher Lehrkräftepreis - Unterricht<br />

innovativ”: Bewerbungsfrist verlängert<br />

Die Bewerbungsphase für den "Deutschen Lehrkräftepreis - Unterricht<br />

innovativ" im Jahr <strong>2023</strong> geht in die Verlängerung und endet nun am 29. <strong>September</strong><br />

<strong>2023</strong>. Das bedeutet, ihr habt noch für ein paar Wochen die Chance,<br />

engagierte Lehrkräfte, Lehrkräfte-Teams und herausragende Schulleitungen<br />

an eurer Schule oder im Ausland vorzuschlagen.<br />

Egal, ob ihr Abschlussjahrgänge 2022 oder <strong>2023</strong> seid oder Teil eines<br />

Lehrkräfte-Teams oder Kollegiums, ihr könnt eure Vorschläge und Bewerbungen<br />

noch bis Ende <strong>September</strong> auf www.lehrkraeftepreis.de einreichen.<br />

Der Preis wurde ins Leben gerufen, um Lehrerinnen und Lehrer zu würdigen,<br />

die Besonderes leisten und tagtäglich dazu beitragen, dass Schülerinnen<br />

und Schüler sich zu Persönlichkeiten entwickeln, die den<br />

gesellschaftlichen Herausforderungen gewachsen sind. Genauso wichtig<br />

sind die Schulleitungen. Sie schaffen die Rahmenbedingungen, die es dem<br />

Lehrerteam ermöglicht, innovativ zu unterrichten, sich persönlich weiterzuentwickeln<br />

und in einer Umgebung zu arbeiten, die von Wertschätzung<br />

geprägt ist. Sie tragen dazu bei, dass unsere Schulen Orte sind, an dem<br />

Ideen blühen und Potenziale entfaltet werden können.<br />

Nachfolgend könnt ihr einen Blick auf die verschiedenen Wettbewerbskategorien<br />

werfen:<br />

1. Ausgezeichnete Lehrkräfte: Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge<br />

2022/<strong>2023</strong> an weiterführenden Schulen sind aufgerufen, Lehrkräfte<br />

vorzuschlagen, die sich besonders für ein respektvolles Miteinander<br />

in der Schule einsetzen und euch inspirieren.<br />

2. Unterricht innovativ: Lehrkräfte im Sekundarbereich deutscher Schulen<br />

(auch im Ausland) können ihre wegweisenden und zukunftsorientierten Projekte<br />

in dieser Kategorie einreichen. Besonders erwünscht sind dabei<br />

fächerübergreifende Zusammenarbeit und Teamarbeit.<br />

3. Vorbildliche Schulleitung: Hier habt ihr die Möglichkeit, eure engagierten<br />

Schulleitungen zu nominieren und ihre herausragende Arbeit zu würdigen.<br />

Aber das ist noch nicht alles! Es gibt auch zwei Sonderpreise:<br />

• Der Sonderpreis "Umwelt und Nachhaltigkeit" würdigt Unterrichtsprojekte,<br />

Lehrkräfte oder Schulleitungen, die sich besonders für Nachhaltigkeit<br />

und Klimaschutz in der Schule einsetzen. Das ist eine tolle Gelegenheit,<br />

eure Ideen und Initiativen in diesem Bereich zu teilen.<br />

• Der Sonderpreis "Kulturelle Bildung" zeichnet Kooperationsprojekte von<br />

Schulen mit Kultureinrichtungen aus, die sich mit kulturellen Fragen und<br />

ästhetischen Themen intensiv auseinandersetzen. Hier könnt ihr eure kreativen<br />

Projekte präsentieren.<br />

Die Auswahl der Gewinnerinnen und Gewinner erfolgt durch eine hochkarätige<br />

Jury, und die Preisgelder im Gesamtwert von etwa 60.000 Euro<br />

(einschließlich der Teilnahme an einem exklusiven Exzellenzcamp) sind<br />

zweckgebunden und sollen für Schulprojekte verwendet werden. Außerdem<br />

werden alle Preisträgerinnen und Preisträger Teil eines exzellenten Netzwerks.<br />

Der "Deutsche Lehrkräftepreis - Unterricht innovativ" wird von zwei<br />

engagierten Organisationen unterstützt: der Heraeus Bildungsstiftung und<br />

dem Deutschen Philologenverband (DPhV). Die Heraeus Bildungsstiftung<br />

setzt sich seit über 55 Jahren für Bildungsthemen ein und unterstützt Schulen<br />

in Führungsfragen und Organisationsentwicklung. Der DPhV ist die<br />

Dachorganisation der Philologenverbände und setzt sich für eine qualitativ<br />

hochwertige Bildungspolitik ein.<br />

Ergotherapeut*in – ein Beruf mit Zukunft!<br />

Der ganze Mensch im Mittelpunkt • Ergotherapie steht für Vielfalt!<br />

Schulausbildung: 3 Jahre in Vollzeit (schulgeldfrei); Abschluss: Staatsexamen<br />

Parallel ist der Bachelor-Studiengang zur/zum<br />

Bachelor of Science Ergotherapie möglich.<br />

Besuchen Sie uns auf www.ergotherapieschule-rosenheim.de oder auf<br />

www.instagram.com/ergotherapieschule_ro.<br />

Besuchen Sie unsere monatlichen<br />

Berufsinformations-Nachmittage (16:00 Uhr).<br />

Termine telefonisch (08031 2073-511) oder<br />

unter www.ergotherapieschule-rosenheim.bfz.de<br />

Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH<br />

Gießereistraße 43 • 83022 Rosenheim • Telefon 08031 2073-511 • www.bfz.de/alpenvorland<br />

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s15-32_<strong>m80</strong>_09.23_Jobstarter_Layout 1 18.09.<strong>2023</strong> 13:05 Seite 32<br />

Kund:innen zu mehr<br />

Genuss verhelfen.<br />

Steig ein in die Ausbildung bei der EDEKA Südbayern und werde<br />

dabei zum/zur wertvollen Berater:in in Sachen guter Geschmack,<br />

regionale und internationale Produktvielfalt sowie feinster Genuss<br />

mit Nachhaltgkeit.<br />

Jetzt bewerben unter ausbildung.edeka

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