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JOB & CHANCEN Stuttgart/Heilbronn/Göppingen Herbst-Ausgabe

Ausbildungsmagazin für Schüler

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<strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong><br />

<strong>Stuttgart</strong> | <strong>Heilbronn</strong> | <strong>Göppingen</strong> <strong>Herbst</strong> 2023<br />

Orientierung<br />

Was kann ich?<br />

Was interessiert mich?<br />

Ausbildung oder Studium?<br />

Studium<br />

Uni oder HAW?<br />

Wichtige Termine<br />

Studienfinanzierung<br />

Start 2024<br />

Ausbildungs- und Studienplätze<br />

mit QR-Codes!


Wir bieten ab 01.09.2024 wieder Plätze für die Praxisintegrierte Ausbildung an.<br />

PiA zum Erzieher (m/w/d)<br />

PiA zur Sozialpädagogischen Assistenz (m/w/d)<br />

Katholische Kirche in <strong>Stuttgart</strong> – Ein Ort für Glaube und Gemeinschaft. Als drittgrößter Träger <strong>Stuttgart</strong>s<br />

ermöglichen wir mit unseren 60 Kitas sowie Kinder- und Familienzentren ein facettenreiches und<br />

zuverlässiges Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsangebot.<br />

Die PiA-Ausbildung bietet Dir bestmögliche Voraussetzungen, das Berufsbild in seiner ganzen Vielfalt kennenzulernen<br />

und macht Dich damit zu einer wertvollen und gefragten Fachkraft. Du kannst Dich im Kitaalltag ausprobieren,<br />

Erfahrungen sammeln und Dich stetig weiterentwickeln. Auch Deine eigenen Leidenschaften wie beispielsweise<br />

das Tanzen, Musizieren oder Begegnungen in der Natur, können in Deine Arbeit eingebunden werden<br />

und bereichern den pädagogischen Alltag.<br />

Besonders wichtig ist uns, dass Du Freude im Umgang mit Kindern hast, eine gute Kommunikationsfähigkeit<br />

besitzt und offen dafür bist immer wieder Neues dazuzulernen.<br />

Starte jetzt deine Ausbildung bei uns und erlebe spannende Ausbildungsinhalte,<br />

vielseitige Einrichtungen und einen zukunftssicheren Beruf.<br />

Freu dich auf:<br />

• Sicherheit: Ausbildungsvergütung nach unserer<br />

Ausbildungsvertragsordnung (ORA_DRS_PIA/<br />

Pfl ege); Übernahme bei erfolgreichem Ausbildungsabschluss<br />

und eine 400€ Prämie.<br />

• Entfaltung: Praxisorientierte Ausbildung in enger<br />

Verzahnung mit den Fachschulen; Eigene Visionen,<br />

Erfahrungen und Leidenschaften ausleben; Großer<br />

Gestaltungfreiraum.<br />

• Entwicklung: Eine PiA-Koordinatorin, die sich um<br />

Deine Anliegen, Sorgen und Wünsche kümmert;<br />

Pädagogische Tage.<br />

• Teambuilding: Motivierendes und wertschätzendes<br />

Arbeitsklima; Freiraum für eigene Ideen; Bezuschussung<br />

von Teambuilding-Maßnahmen wie<br />

z.B. Ausfl üge, Weihnachtsfeier.<br />

• Vernetzung: Großes pädagogisches Netzwerk mit<br />

spannenden Events, wie z.B. Unserer Einführungsveranstaltung<br />

und regelmäßige Azubitreffen;<br />

Verlässliche Ansprechpartner.<br />

• Anbindung: Unterstützung bei der Wohnungssuche;<br />

Zuschuss zu Deinem ÖPNV-Firmenticket.<br />

Das bringst du mit:<br />

• Eigeninitiative, Einfühlungsvermögen und Kreativität.<br />

• Einen schulischen Ausbildungsplatz bei einer mit uns<br />

kooperierenden Fachschule – siehe Webseite.<br />

• Gute Deutschkenntnisse (mind. Sprachniveau B2).<br />

• Wünschenswert ist die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft<br />

christlicher Kirchen (ACK).<br />

PiA Erzieher<br />

• Abschluss der Realschule und eines einjährigen Berufskollegs<br />

für Sozialpädagogik oder das Abitur mit<br />

einem sechswöchigen Praktikum in einer Kita.<br />

Soz. Päd Assistenz<br />

• Hauptschulabschluss mit Durchschnitt 3,0 oder ein<br />

gleichwertiger Bildungsabschluss.<br />

• Note 3 im Fach Deutsch.<br />

Bitte beachte die Zugangsvoraussetzungen entsprechend § 6 der Ausbildungsund<br />

Prüfungsordnung an den Fachschulen für Sozialpädagogik<br />

INTERESSIERT?<br />

Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung an jobs-kita@vzs.drs.de<br />

Für Rückfragen steht Dir Corinna Elison, Koordinatorin PiA-Ausbildungsbetreuung,<br />

gerne unter der Telefonnummer 0711 7050 -749 zur Verfügung.<br />

Kath. Stadtdekanat <strong>Stuttgart</strong> | Werastraße 118 | 70190 <strong>Stuttgart</strong>


REGION STUTTGART HERBST 2023<br />

3<br />

<strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong><br />

AKTUELL<br />

News 4<br />

ORIENTIERUNG<br />

Was will und was kann ich werden 6<br />

Berufe im Bereich Umwelt- und Klimaschutz 8<br />

Berufe im Bereich Digitalisierung 10<br />

Orientierung mit Eignungstest 12<br />

Praktikum – So klappt‘s 13<br />

Pro und Contra Ausbildung und (Duales) Studium 14<br />

SPECIAL STUDIUM<br />

Zahlen, Daten, Fakten 17<br />

Top Studiengänge mit Zukunft 18<br />

Was ist besser – Universität oder Fachhochschule? 20<br />

Der Numerus Clausus (NC) 21<br />

Vom Praktikum bis Anmeldeschluss<br />

Fristen und Termine 22<br />

Studienfianzierung 24<br />

SUCHE: Wo finde ich freie Studien- oder<br />

Ausbildungsplätze?<br />

FREIE STELLEN 2024<br />

AKADEMIE DER KREISKLINIKEN REUTLINGEN 25<br />

BAGA – <strong>Stuttgart</strong>er Kosmetikschule 26<br />

Deutsche Bundesbank 48<br />

Evangelische Heimstiftung 28<br />

Freie Duale Hochschule für Pädagogik 30<br />

Hochschule Pforzheim 31<br />

IB Berufliche Schulen <strong>Heilbronn</strong>, <strong>Stuttgart</strong> 32<br />

IB Medizinische Akademie <strong>Stuttgart</strong> 33<br />

IKK classic 34<br />

Katholisches Stadtdekanat <strong>Stuttgart</strong> 2<br />

Kreissparkasse Ludwigsburg 35<br />

KVJS – Kommunalverband für Jugend<br />

und Soziales Baden-Württemberg 36<br />

LÄPPLE AUSBILDUNGS GMBH 37<br />

Landeshauptstadt <strong>Stuttgart</strong> – Jugendamt 38<br />

medius KLINIKEN 39<br />

Mercedes-Benz AG 40<br />

REISSER AG 41<br />

RTS Steuerberatungsgesellschaft 42<br />

Stadt Ditzingen 43<br />

<strong>Stuttgart</strong>er Bäder 44<br />

TUM School of Management und School of<br />

Computation, Information and Technology <strong>Heilbronn</strong> 45<br />

ZUKUNFT & <strong>CHANCEN</strong><br />

Lebensgrundlage Wasser 47<br />

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4<br />

AKTUELL<br />

No need for neets<br />

In Deutschland tun 564.000 junge Leute<br />

zwischen 15 und 24 Jahren laut europäischer<br />

Statistikbehörde gar nichts. Die Aufregung<br />

um die sogenannten „Neets“ ist<br />

groß. Der Begriff steht für jene, die nicht<br />

mehr in der Schule sind, aber auch nicht<br />

in Beschäftigung oder Ausbildung: „Not in<br />

Education, Employment or Training“.<br />

7,9 %<br />

beträgt der Anteil<br />

der Männer am<br />

pädagogischen<br />

Kita-Personal 2022<br />

Ohne Alkohol<br />

Biergenuss ganz ohne Alkohol – das wird<br />

in Deutschland zunehmend beliebter. Im<br />

Jahr 2022 wurden hierzulande gut 474<br />

Millionen Liter alkoholfreies Bier im Wert<br />

von rund 396 Millionen Euro produziert.<br />

Mobiles Arbeiten und Lernen<br />

in der dualen Berufsausbildung<br />

Dürfen Jugendliche und junge Erwachsene, die sich in einer dualen Berufsausbildung befinden,<br />

grundsätzlich auch im Homeoffice beziehungsweise mobil arbeiten und lernen?<br />

Darüber bestand bislang Unsicherheit, denn laut § 14 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG)<br />

hat das Ausbildungspersonal die Auszubildenden in der Ausbildungsstätte ordnungsgemäß<br />

anzuleiten und die Arbeitsergebnisse zu kontrollieren.<br />

Durch die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt und die massiven Folgewirkungen<br />

der Coronapandemie ist dieser Anspruch aber in dieser Form nicht mehr aufrechtzuerhalten.<br />

Daher hat der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) eine entsprechende<br />

Empfehlung verabschiedet, die die duale Berufsausbildung in Präsenz durch<br />

planmäßiges „Mobiles Ausbilden und Lernen“ ergänzt.<br />

In der Empfehlung betont<br />

der BIBB-Hauptausschuss,<br />

dass die duale Berufsausbildung<br />

auch weiterhin unter<br />

Beachtung aller rechtlichen<br />

Regelungen grundsätzlich<br />

in Präsenz stattfinden solle.<br />

Dies könne aber durch Formen<br />

des mobilen Ausbildens<br />

und Lernens unmittelbar<br />

und gut unterstützt werden.<br />

Eine Pflicht des Betriebes,<br />

mobile Ausbildung anzubieten,<br />

und einen Anspruch der<br />

Auszubildenden auf mobile<br />

Ausbildung gebe es jedoch<br />

nicht.<br />

Entscheidet sich ein Betrieb, in der Ausbildung mobiles Ausbilden und Lernen anzubieten,<br />

so weist der BIBB-Hauptausschuss unter anderem darauf hin, dass neben der Eignung<br />

der Auszubildenden für diese Ausbildungsform die erforderlichen Lehrmittel und die<br />

Kompetenzen des Ausbildungspersonals zur Durchführung mobiler Ausbildungsphasen<br />

vom Betrieb sicherzustellen seien. Auch die technische Infrastruktur liege im Verantwortungsbereich<br />

der Betriebe, der zudem dafür Sorge tragen müsse, dass die gesetzlichen<br />

und betrieblichen Vorschriften zum Datenschutz und zur Datensicherheit bekannt sind<br />

und beachtet werden.<br />

Mobiles Ausbilden, so die Empfehlung weiter, sollte durch regelmäßige persönliche Gespräche<br />

zwischen dem Ausbildungspersonal und den Auszubildenden - sowohl virtuell<br />

als auch in Präsenz - begleitet werden. Zudem seien klare Absprachen zur Erreichbarkeit<br />

zu treffen. Während der Probe- und Einarbeitungszeit soll möglichst nicht mit mobilem<br />

Ausbilden begonnen werden.<br />

Quantensprung im Unterricht<br />

Mit der Zustimmung zu einem neuen Rahmenvertrag machten<br />

die Länder der Bundesrepublik Deutschland den Weg für das<br />

Presseportal für Schulen (PfS) frei. Erstmals können über eine<br />

Million Lehrkräfte in Deutschland über ein einzigartiges Portal<br />

digital auf die gesamte Breite der täglichen Berichterstattung<br />

aus mehr als 1.500 deutschen Tageszeitungen, Publikumszeitschriften<br />

und Onlinemedien zugreifen und uneingeschränkt im<br />

Unterricht nutzen.<br />

Die Produktion von alkoholfreiem Bier ist<br />

in den letzten zehn Jahren um 96 % gestiegen.<br />

Quelle: Statistisches Bundesamt<br />

Mit Hilfe des Presseportals für Schulen kann die Meinungsvielfalt<br />

für rund elf Millionen Schüler:innen hautnah erlebbar gemacht<br />

werden. Anhand praktischer Beispiele und aktueller Themen<br />

kann gezielt das Medienverständnis und die Bedeutung<br />

der Presse für das Gemeinwesen gestärkt werden.<br />

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AKTUELL 5<br />

Erstmals mehr als eine Million Beschäftigte<br />

in den IT-Berufen<br />

Die Zahl der Beschäftigten in digitalen<br />

Berufen überschritt erstmals<br />

die Millionenschwelle. Seit<br />

2013 wuchs diese Zahl um rund<br />

380.000 Beschäftigte. Mit einem<br />

Beschäftigungsplus von 60 % ist<br />

die Zahl der Beschäftigten weitaus<br />

stärker gewachsen als die<br />

Beschäftigung insgesamt. Diese<br />

stieg in den vergangenen zehn<br />

Jahren um 16 % an.<br />

Akademisierungsgrad<br />

wächst stetig<br />

Die Tätigkeit in IT-Berufen verlangt in der Regel zumindest einen beruflichen Abschluss, in<br />

vielen Fällen auch eine Weiterbildung oder ein Studium. Dabei steigt der Anteil der Akademiker<br />

von Jahr zu Jahr an und liegt bei 41 %, Tendenz weiter zunehmwend.<br />

Rund ein Drittel der Beschäftigten arbeitet als Softwareentwickler oder Programmierer,<br />

ein weiteres Drittel als Informatiker mit Ausbildung oder sogar Studium, die übrigen<br />

sind etwa als Webadministratoren, Anwenderberater oder Entwickler angestellt.<br />

Sonnenenergie<br />

Immer mehr Unternehmen und private<br />

Haushalte in Deutschland nutzen die<br />

Energie der Sonne zur Stromerzeugung.<br />

Im März 2023 waren auf Dächern und<br />

Grundstücken hierzulande gut 2,6 Millionen<br />

Photovoltaikanlagen mit einer<br />

Nennleistung von insgesamt rund 70.600<br />

Megawatt installiert. Damit nahm die Zahl<br />

der Anlagen gegenüber dem Vorjahresmonat<br />

um 16 % zu, die installierte Leistung<br />

stieg im selben Zeitraum um 21 %.<br />

Im März 2022 hatte es gut 2,2 Millionen<br />

Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung<br />

von insgesamt knapp 58.500<br />

Megawatt gegeben. Erfasst werden alle<br />

Photovoltaikanlagen, die in die Netze der<br />

öffentlichen Versorgung einspeisen und<br />

über einen Stromzähler verfügen, der die<br />

eingespeisten Strommengen misst. Kleinere<br />

Anlagen, wie etwa die sogenannten<br />

Balkonkraftwerke, fallen daher in der Regel<br />

nicht darunter.<br />

Top-Berufsaussichten für Chip-Experten<br />

Durch die Ansiedlung und Erweiterungen von Chipfabriken in Deutschland und Europa<br />

werden tausende neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Chipindustrie befasst sich mit dem<br />

kompletten Herstellungsprozess winziger Bauteile aus Halbleitern. Diese Chips sind in<br />

jedem elektronischen Gerät mehrfach vertreten und für unseren modernen Alltag unersetzlich.<br />

Hinter der Fertigung von Mikrochips steckt eine globale und komplexe Wertschöpfungskette<br />

starker gegenseitiger Abhängigkeiten ausgewählter Länder.<br />

Jobs im Onlinehandel<br />

Der Onlinehandel ist in nahezu allen Wirtschaftszweigen angekommen. Mit dem Klick auf<br />

„Kaufen“ stoßen Nutzer:innen verschiedene Prozesse hinter den Kulissen an. E-Commerce-Mitarbeitende<br />

sorgen dafür, dass sie reibungslos funktionieren. Angesichts florierender<br />

Onlinegeschäfte werden kompetente und kreative Fachkräfte benötigt, die die Onlineplattformen<br />

am Laufen halten: von der Kundenansprache über die Pflege von Inhalten<br />

bis hin zur Erfolgskontrolle und Weiterentwicklung. Der Bereich E-Commerce ist ein Zukunftsfeld,<br />

wie die Analyse von 350 Stellenangeboten für kaufmännische Mitarbeitende<br />

im Rahmen des DEKRA Arbeitsmarktreports 2023 zeigt. Auf Jobsuchende warten vielfältige<br />

Aufgaben und ein Arbeitsumfeld mit Entwicklungsmöglichkeiten.<br />

Auch wenn Geschäfte virtuell zustande kommen: Mehr<br />

als die Hälfte der gesuchten Fachkräfte soll Kunden betreuen<br />

und beraten. Oft sind sie auch Ansprechperson<br />

für Kooperationspartner und Lieferanten (18,3 bzw.<br />

14,9 %). Sorg-fältig beschriebene Produkte und aktuelle<br />

Daten sorgen für zufriedene Kundschaft und reduzieren<br />

Retouren. Eine wichtige Aufgabe im E-Commerce<br />

ist da-her die Verwaltung und Pflege von Stammdaten.<br />

Der Erfolg von Onlinegeschäften steht und fällt mit der Sichtbarkeit im Netz. Drei von<br />

zehn E-Commerce-Mitarbeitenden entwickeln an ihrer neuen Stelle Marketingmaßnahmen,<br />

um Traffic zu generieren. Ein Zauberwort in Sachen Auffindbarkeit lautet Suchmaschinenoptimierung.<br />

Für Jobsuchende sollten Begriffe wie SEO oder Keywords daher<br />

keine Fremdwörter sein. Onlineshops sind zudem „Dauerbaustellen“. Sorgfältige Analysen,<br />

beispielsweise der Klicks oder Retouren, bilden die Basis für ihre Weiterentwicklung.<br />

Häufiger sollen die Beschäftigten auch Kennzahlen berechnen und Reportings erstellen<br />

(18,9 bzw. 18,6 %).<br />

29,7 %<br />

Azubis hatten 2021 bei<br />

Abschluss eines Aus-<br />

bildungsvertrages die<br />

Hochschul- oder Fach-<br />

hochschulreife<br />

Ohne Abschluss<br />

6,2 % der Schüler:innen verließen<br />

2021 die allgemeinbildenden Schulen<br />

ohne Abschluss. Das sind rund 47.500<br />

Schüler:innen die keine sogenannten<br />

Ersten Schulabschluss (Hauptschulabschluss)<br />

haben.<br />

Quelle: Statistisches Bundesamt<br />

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6 ORIENTIERUNG<br />

Was will und was kann ich werden?<br />

Ingenieur oder Influencer? Medizin oder Medien? Lebensmittelfachverkäufer oder Lifestyle-Blogger? Wie finde<br />

ich den richtigen Beruf für mich? Was liegt mir und was interessiert mich? Und was nicht? Wer hilft mir bei der<br />

Orientierung?<br />

Manche wissen von vorne herein, was sie machen wollen –<br />

andere nicht. Die Entscheidung über die richtige Berufswahl ist<br />

nicht immer einfach. Die Hauptsache ist auf jeden Fall, überhaupt<br />

erst einmal anzufangen. Eine duale Ausbildung ist immer<br />

ein guter Start und man kann sich von da aus weiterbilden.<br />

Auch beim Studium kann es sein, dass man nach ein, zwei Semestern<br />

feststellt, dass die Wahl nicht ganz die richtige war.<br />

Um möglichst gut einzuschätzen, wo die eigenen Interessen und<br />

Stärken liegen, hier ein paar Tipps.<br />

1. Selbsteinschätzung<br />

Am Beginn der Überlegungen über den zukünftigen Beruf steht<br />

häufig die Frage „Was interessiert mich?“. Das ist grundsätzlich<br />

nicht falsch, allerdings sollten Sie dieses Thema etwas umfassender<br />

angehen. Hilfreich ist es, einmal eine Art „Datenblatt“<br />

von sich selbst anzulegen. Also eine ehrliche (!) Übersicht der<br />

eigenen Stärken und Schwächen, Vorlieben und Abneigungen.<br />

Hierbei geht es nicht um die der schulischen Leistungen, als<br />

vielmehr um eine Art persönlicher Beschreibung.<br />

Also: Mache ich lieber etwas mit den Händen, mit Materialien<br />

und Werkzeug? Oder sitze ich lieber vor dem PC? Faszinieren<br />

mich Technik oder Maschinen ganz allgemein? Gehe ich gern<br />

mit Menschen um? Kann ich andere gut überzeugen oder sogar<br />

begeistern? Mache ich gerne etwas in der Gruppe/im Team?<br />

Oder beschäftige ich mich lieber allein? Bin ich eher analytisch<br />

veranlagt und löse Probleme nach gründlicher Überlegung? Oder<br />

entscheide ich eher schnell und aus dem Bauch heraus? Habe<br />

ich gern Abwechslung und ständig etwas Neues? Oder fühle ich<br />

mich wohler, wenn ich mich auf bestimmte Regeln und Abläufe<br />

verlassen kann? Prüfen Sie sich selbst kritisch: In welchen<br />

Situationen fühlen Sie sich wohl? In welchen eher nicht? Welche<br />

Aufgaben übernehmen Sie freiwillig und wovor drücken Sie<br />

sich?<br />

Wichtige Informationen kann Ihre Freizeit liefern: Was machen<br />

Sie gern? Sind Sie ständig mit Freunden unterwegs oder kennen<br />

Sie eigentlich nur die Playstation so richtig gut? Sind Sie in<br />

einem Verein? Schachspieler oder American Football? Welche<br />

Hobbies haben Sie? Was gefällt Ihnen an Ihren Hobbies besonders?<br />

Achtung: Es geht bei dieser Analyse nicht um Wünsche,<br />

Träume oder Idealvorstellungen, sondern um eine möglichst realistische<br />

Einschätzung Ihrer Person. Und es geht auch nicht<br />

darum, wie „gut“ oder „schlecht“ Sie sind – am Ende dieser<br />

Betrachtung sollte also keine positive oder negative Bilanz stehen<br />

nach dem Motto „Es gibt viel mehr, was ich nicht kann oder<br />

was mich nicht interessiert“.<br />

Zu diesem frühen Zeitpunkt sollten Sie möglichst auch noch<br />

nicht an bestimmte Berufe denken, die Sie interessieren oder<br />

die im Freundeskreis gerade angesagt sind. Und auch die schulischen<br />

Leistungen oder der (angestrebte) Abschluss sollte (noch)<br />

kein Ausschlusskriterium oder eine gedankliche Bremse sein.<br />

Und denken Sie (einmal) nicht ans Geld, also die Verdienstmöglichkeiten!<br />

Schon gar kein Kriterium sollte eine möglichst hohe<br />

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ORIENTIERUNG 7<br />

Ausbildungsvergütung sein – die maximal 3 Jahre als Azubi<br />

gehen relativ schnell vorüber. Wie sich die Gehälter einzelner<br />

Berufsbilder entwickeln, lässt sich nicht wirklich verlässlich prognostizieren.<br />

Selbst ein extrem gutes Gehalt verliert schnell seinen<br />

Reiz, wenn es in einem Job verdient wird, der Ihnen nicht<br />

liegt oder den Sie nicht mögen – Lohn ist kein Schmerzensgeld.<br />

Natürlich verdient ein Bankkaufmann, zumal mit Studium (die finanziell<br />

knappe Studienzeit wird nach dem Abschluss durch höhere<br />

Einstiegsgehälter in der Regel wieder ausgeglichen), mehr<br />

als ein Landschaftsgärtner. Nach 5 oder 10 Jahren Berufserfahrung<br />

werden aber mehr Landschaftsgärtner eine eigene Gärtnerei<br />

besitzen als Bankkaufleute eine eigene Bank – raten Sie<br />

einmal, wer dann die besseren Einkommensmöglichkeiten hat.<br />

2. Überprüfung von außen<br />

Als nächsten Schritt lassen Sie diese Selbsteinschätzung von<br />

jemand überprüfen. Das kann ein guter Freund/eine gute Freundin<br />

sein, die Eltern, ein Lehrer des Vertrauens oder der Trainer<br />

im Sportverein – eben jemand, der Sie gut kennt und halbwegs<br />

ehrlich zu Ihnen ist. Stellen Sie aber nicht die Frage „Ich möchte<br />

Arzt werden – glaubst Du, ich kann das?“. Sprechen Sie<br />

darüber, ob Ihr Bild von sich selbst stimmt oder ob andere Sie<br />

vielleicht anders wahrnehmen. Bitten Sie um eine Einschätzung<br />

Ihrer Person nach ähnlichen Kriterien, aber nicht um die gleichen<br />

Antworten.<br />

Und streiten Sie nicht – es gibt bei diesem Thema kein richtig<br />

oder falsch! Nehmen Sie einen anderen Eindruck oder ergänzende<br />

Hinweis als nützliche Hilfe, nicht als Kritik an Ihrer Person<br />

an! Und sprechen Sie nicht nur mit einer Person über dieses<br />

Thema – je mehr Urteile Sie bekommen, umso besser. Stimmt<br />

danach Ihre eigene Einschätzung und das Feedback der anderen<br />

einigermaßen überein – Glückwunsch! Offenbar kennen Sie sich<br />

recht gut.<br />

Und wenn nicht? Fragen Sie sich kritisch, ob Ihre SELBSTeinschätzung<br />

ehrlich war. Oder ob Sie nicht vielleicht doch auf<br />

einen bestimmten Eindruck, ein „Ziel“ oder ein Ideal hinauswollten.<br />

Und fragen Sie Ihre Gesprächspartner, WARUM abweichende<br />

Eindrücke bei ihnen entstanden sind – Ihr für Sie logisches<br />

Verhalten in einer bestimmten Situation ist für alle anderen vielleicht<br />

völlig unlogisch bzw. wird ganz anders verstanden, als es<br />

Ihre Absicht war.<br />

3. Abgleich<br />

Haben Sie ein einigermaßen zutreffendes Profil von sich erstellt,<br />

ist die nächste Frage die nach den dazu „passenden“ Berufen.<br />

Spätestens an dieser Stelle kommen naturgemäß Eltern, Freunde<br />

usw. ins Spiel. Wichtiger als Fragen nach Gehalt, Arbeitszeit<br />

oder Karrieremöglichkeiten sind in jedem Fall Themen wie „Was<br />

ist der Schwerpunkt der Tätigkeit?“, „Wie sieht ein typischer<br />

Arbeitstag aus?“ und „Was wird als Ergebnis eines Tages/einer<br />

Woche/eines Monats erwartet?“.<br />

Nutzen Sie möglichst viele Möglichkeiten, mit anderen über deren<br />

Beruf zu sprechen – die (ehrliche) persönliche Auskunft ist<br />

durch nichts zu ersetzen! Allerdings werden Sie es kaum schaffen,<br />

auf diese Weise einen vollständigen Überblick der für Sie in<br />

Frage kommenden Berufe zu erhalten. Und es wäre doch ärgerlich,<br />

wenn Sie Ihren Traumberuf nur deswegen verpassen, weil<br />

Sie ihn schlichtweg nicht kennen, oder? Also ab zur Beratung<br />

durch die Fachleute bei der Arbeitsagentur zum:<br />

4. Check beim Profi<br />

Ein Informationsangebot (nicht nur) für die erste Orientierungsphase<br />

sollten Sie nicht einfach links liegen lassen. Nämlich das<br />

Internetangebot und natürlich die Filialen vor Ort der Agentur<br />

für Arbeit.<br />

Hier sitzen die Profis<br />

Neutral, unabhängig, kostenlos und immer up to date – die<br />

Experten der Berufsberatung der Agentur für Arbeit sind<br />

einfach nicht zu schlagen. Und in den Berufsinformationszentren<br />

(BiZ) gibt es dazu eine umfangreiche Bibliothek,<br />

jede Menge Broschüren und Unterlagen zum Thema Ausbildung<br />

& Studium sowie kostenlosen Zugang zum Internet<br />

für die Recherche nach freien Stellen oder Universitäten.<br />

Im BiZ können Sie sich über alles rund um Arbeitsmarkt, Berufs-<br />

und Studienwahl, Stellensuche sowie Weiterbildung<br />

selbst informieren und nach passenden und Arbeits- und Ausbildungsplätzen<br />

oder Studienmöglichkeiten suchen. Sie können<br />

das breit gefächerte Angebot solange und so oft nutzen<br />

wie Sie möchten – ohne Anmeldung. Bei Fragen zum vielfältigen<br />

Informationsangebot stehen Ihnen fachkundige Ansprechpartner<br />

zur Verfügung.<br />

Zu erreichen sind die Agenturen für Arbeit im Internet unter www.<br />

arbeitsagentur.de sowie unter der kostenlosen Servicetelefonnummer<br />

0800 / 4 5555 00.<br />

70191 <strong>Stuttgart</strong> – Nordbahnhofstr. 30-34<br />

Telefon: 0711 / 920-4300<br />

Mo, Di, Mi, Fr<br />

7:30 Uhr – 12:00 Uhr<br />

Do<br />

7:30 Uhr – 12:00 Uhr<br />

und 14:00 Uhr – 18:00 Uhr<br />

71332 Waiblingen – Mayenner Strasse 60<br />

Telefon: 0800 / 455 55-00<br />

Di, Mi, Fr<br />

8:00 Uhr – 11:30 Uhr<br />

Do<br />

8:00 Uhr – 11:30 Uhr<br />

und 14:00 Uhr – 18:00 Uhr<br />

71638 Ludwigsburg – <strong>Stuttgart</strong>er Str. 53/55<br />

Telefon: 07141 / 137-271<br />

Di, Mi, Fr<br />

7:45 Uhr – 12:00 Uhr<br />

Do<br />

7:45 Uhr – 12:00 Uhr<br />

und 14:00 Uhr - 17:00 Uhr<br />

73033 <strong>Göppingen</strong> – Mörikestrasse 15<br />

Telefon: 07161 / 9770900<br />

Di, Fr <br />

Mi<br />

Do<br />

8:00 Uhr – 12:00 Uhr<br />

9:00 Uhr – 12:00 Uhr<br />

8:00 Uhr – 12:00 Uhr<br />

und 14:00 Uhr – 16:00 Uhr<br />

www. job-und-chancen.de


8 ORIENTIERUNG<br />

Nachhaltig durchstarten<br />

Der Schutz von Klima und Umwelt ist wichtig wie nie. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, um im Bereich Umweltund<br />

Klimaschutz zu arbeiten und Zukunft mitzugestalten. Viele dieser Berufe wurden in der Corona-Krise als<br />

systemrelevant eingestuft.<br />

<strong>JOB</strong>S IM BEREICH<br />

ERNEUERBARE ENERGIEN<br />

Ein Forschungsprojekt des Bundesinstituts für Berufsbildung<br />

(BIBB) hat gezeigt, dass die vorhandenen Ausbildungsberufe im<br />

dualen System durch ihre zukunftsoffene Ausgestaltung die Anforderungen<br />

an Facharbeiter im Bereich Energiewende erfüllen.<br />

Die befragten Beschäftigten in diesem Sektor empfanden<br />

ihre Tätigkeiten als abwechslungsreicher<br />

und herausfordernder als vergleichbare<br />

Tätigkeiten in anderen<br />

Branchen. Auf Facharbeiterebene<br />

suchten die befragten<br />

Unternehmen im Bereich Erneuerbare<br />

Energien häufig<br />

Fachkräfte im Handwerk<br />

und in der Industrie in<br />

den Ausbildungsberufen<br />

Anlagenmechaniker/in,<br />

Elektriker/in, Elektroniker/in,<br />

Heizungsbauer/in,<br />

Gas- und Wasserinstallateur/in.<br />

Bei der Analyse von Stellenangeboten<br />

lagen die<br />

Angebote für Ausbildungsplätze<br />

in den Berufsausbildungen<br />

Anlagenmechaniker/in<br />

für Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik<br />

(SHK), Elektroniker/in Energie-<br />

und Gebäudetechnik und Industriekaufleute<br />

deutlich vorn. Erneuerbare Energien und<br />

Umwelttechnik ist eines von vier Einsatzgebieten, die gewählt<br />

werden können. In den Bereichen Sanitär- und Heizungstechnik<br />

sowie Lüftungs- und Klimatechnik spielen Nachhaltigkeit,<br />

erneuerbare Energien und der Einfluss auf die Umwelt ebenfalls<br />

eine Rolle.<br />

www. job-und-chancen.de<br />

Auch der Ausbildungsberuf<br />

Dachdecker/in enthält den<br />

Schwerpunkt Energietechnik<br />

an Dach und Wand,<br />

der sich der Photovoltaik,<br />

der Solarthermie<br />

und der Windenergie an<br />

Dach und Wand widmet.<br />

Somit sind Dachdecker/innen<br />

Fachleute<br />

für energetische Maßnahmen<br />

an der Gebäudehülle.<br />

Mit dem Elektroniker/der<br />

Elektronikerin für Gebäudesystemintegration<br />

wird ein neuer<br />

Beruf geschaffen. Dieser soll in Zukunft<br />

die Vernetzung und optimale Abstimmung<br />

der vielfältigen Gewerke im Hinblick auf ihre Energieeffizienz<br />

sicherstellen. Hierzu gehören Heizung, Sanitär, Kommunikations-<br />

und Sicherheitstechnik sowie Energieversorgung und<br />

Energieerzeugung.<br />

Duale Ausbildungen<br />

• Anlagenmechaniker:in für Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik<br />

• Elektroniker:in – Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik<br />

• Industriekaufleute<br />

• Dachdecker:in<br />

• Elektroniker:in für Gebäudesystemintegration<br />

Studiengänge zum Thema<br />

• Umweltingenieurwissenschaften<br />

• Umweltingenieurwesen<br />

• Environmental and Resource Management<br />

• Energie- und Umweltmanagment<br />

• Energietechnik


ORIENTIERUNG 9<br />

UMWELTTECHNISCHE BERUFE<br />

Die Umwelttechnischen Berufe spielen eine wichtige<br />

Rolle in unserem täglichen Leben. Fachkräfte<br />

für Wasserversorgungstechnik bereiten das<br />

Trinkwasser auf. Fachkräfte für Abwassertechnik<br />

stellen sicher, dass das genutzte Wasser wieder<br />

gereinigt wird, damit es in den Wasserkreislauf<br />

zurückgeführt werden kann. Fachkräfte für Rohr-,<br />

Kanal- und Industrieservice sorgen dafür, dass im<br />

privaten und öffentlichen Bereich das Kanalnetz<br />

funktioniert. Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft<br />

sind dafür verantwortlich, dass Abfälle<br />

korrekt entsorgt und weiterverwertet werden. Um die<br />

vier Umwelttechnischen Berufe fit für die Zukunft zu<br />

machen, wird zurzeit eine Neuordnung diskutiert.<br />

Die Fachkraft für Abwassertechnik ist übrigens einer der Berufe,<br />

die im Projekt Berufsbildung 4.0 auf die Auswirkungen<br />

der Digitalisierung untersucht wurden. Erste Ergebnisse zeigen,<br />

dass die Aufgaben durch den Einsatz digitaler Technologien anspruchsvoller<br />

geworden sind.<br />

Duale Ausbildungen<br />

• Fachkraft für Abwassertechnik<br />

• Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft<br />

• Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice<br />

• Fachkraft für Wasserversorgungstechnik<br />

Studiengänge zum Thema<br />

• Energie- und Umwelttechnik<br />

• Climate Change Management<br />

• Umweltingenieurwesen<br />

• Umweltwissenschaften<br />

• Umweltschutztechnik<br />

• Wirtschaftsingenieurwesen Energiesysteme mit Erneuerbaren<br />

Energien<br />

UMWELTTECNIK<br />

Es geht dabei immer darum,<br />

Umweltprobleme zu erklären<br />

und zu analysieren, diese in Zusammenhang<br />

mit menschlichen<br />

Handlungsmustern zu setzen und<br />

(nachhaltige) Lösungen zu finden.<br />

Diese Lösungen beziehen sich u.a.<br />

auf die Bereiche Abfall, Wasser,<br />

Produktion, Verkehr, Lärmschutz<br />

und Bau. Auch die Schadstoffüberwachung<br />

und das Messen der Umweltbelastungen<br />

in diesen<br />

!Bereichen zählen dazu.<br />

NACHHALTIGKEIT IM<br />

KAUFMÄNNISCHEN BEREICH<br />

In puncto Nachhaltigkeit sind die Herausforderungen groß und<br />

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung haben großes<br />

Potential: Sie organisieren den Versand, den Umschlag sowie die<br />

Lagerung von Gütern. Sie verkaufen logistische Dienstleistungen<br />

nicht nur unter Beachtung einschlägiger Rechtsvorschriften,<br />

sondern auch explizit im Hinblick auf die Belange des Umweltschutzes.<br />

In der Kundenberatung sind dabei beispielsweise verschiedene<br />

Transportmittel wie Flugzeug, Schiff, Bahn oder LKW<br />

unter ökonomischen und ökologischen Aspekten zu bewerten<br />

und zu kombinieren. Es gilt Lärmerzeugung und Schadstoffausstoß<br />

zu vergleichen, um Belastungen auch in innerstädtischen<br />

Bereichen zu minimieren. Die effiziente Nutzung von Lagerkapazitäten<br />

ist ebenso ein wichtiger Aspekt bei der Planung einer<br />

nachhaltigen logistischen Leistungserstellung.<br />

Der Ausbildungsberuf Kaufmann/ Kauffrau für Groß- und Außenhandelsmanagement<br />

bietet ein abwechslungsreiches und<br />

interessantes Aufgabenspektrum im nationalen und internationalen<br />

Handel – mit wachsenden Aufgaben und Gestaltungsmöglichkeiten<br />

für einen „nachhaltigen Handel“. Einsatzgebiete<br />

von Kaufleuten für Groß- und Außenhandelsmanagement sind<br />

die Beschaffung von Waren im In- und Ausland, ihre Lagerung,<br />

Marketing und Vertrieb sowie waren- und kundenbezogene<br />

Dienstleistungen. Absolvent:innen der Fachrichtung Außenhandel<br />

wickeln insbesondere Außenhandelsgeschäfte ab. In vielen<br />

dieser Tätigkeitsbereiche spielen zunehmend auch Aspekte.<br />

Kaufleute im Einzelhandel erhalten die Möglichkeit, sich mit unterschiedlichen<br />

Sortimenten (Bekleidung, Lebensmittel, Elektronik<br />

etc.) und deren Entwicklung auseinanderzusetzen und ihre<br />

Kunden zu den jeweiligen Waren und Dienstleistungen individuell<br />

zu beraten. Zudem gestalten sie anspruchsvolle betriebliche<br />

Prozesse wie die Warenbeschaffung, Werbung und Verkaufsförderung<br />

sowie die Erfolgskontrolle und berücksichtigen dabei<br />

Aspekte der Nachhaltigkeit.<br />

• Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung<br />

• Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement<br />

• Kaufleute im Einzelhandel<br />

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10 ORIENTIERUNG<br />

Digitalisierung mitgestalten<br />

Es wird viel über die Digitalisierung gesprochen und es gibt noch viel zu tun. In den meisten Ausbildungen spielt<br />

die Digitalisierung schon eine Rolle, aber es gibt auch Ausbildungen, mit denen die Digitalisierung gestaltet und<br />

voran gebracht werden kann.<br />

Die Kennzeichen der Digitalisierung sind die Virtualisierung und<br />

Vernetzung der realen Welt, das Teilen von Daten sowie die<br />

plattformbasierte Organisation von Wertschöpfungsketten. Das<br />

Besondere daran ist, dass Daten und Datenmodelle keinem physischen<br />

Verschleiß unterliegen und deshalb von mehreren Akteuren<br />

gleichzeitig und mehrfach genutzt werden können.<br />

Die Digitalisierung bezeichnet das vermehrte Nutzen digitaler<br />

Medien — sowohl im Alltag als auch im sozialen und wirtschaftlichen<br />

Bereich. So wird heute hauptsächlich über Social Media<br />

kommuniziert und in der Industrie können viele Arbeitsprozesse<br />

durch Computer und Roboter automatisiert werden.<br />

Ursprünglich bezeichnete die Digitalisierung nur den technischen<br />

Vorgang, analoge Daten in digitale Daten umzuwandeln,<br />

wie zum Beispiel das Einscannen eines Blatt Papiers mit einem<br />

Drucker.<br />

Mittlerweile ist die Digitalisierung ein allgemeiner Begriff für die<br />

Verwendung digitaler Technik in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.<br />

Der technische Fortschritt schafft in diesen Bereichen<br />

viele neue Möglichkeiten: Unternehmen profitieren beispielsweise<br />

davon, viele Daten online sammeln und auswerten zu<br />

können. Denn dadurch lassen sich viele neue Erkenntnisse über<br />

Arbeitsprozesse oder die Kunden des Unternehmens gewinnen.<br />

Auf digitalen Social Media Plattformen können die Unternehmen<br />

dann personalisierte Werbung setzten und so einfacher neue<br />

Kunden gewinnen.<br />

Da es ständig neue technische Innovationen gibt, wird unsere<br />

Welt zunehmend digitaler. Die Digitalisierung wird also auch in<br />

Zukunft eine immer größere Bedeutung in unserem Alltag und<br />

Berufsleben haben.<br />

Duale Ausbildungen<br />

• Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement<br />

• Elektroniker:in für Informations- und Systemtechnik<br />

• Elektroniker:in für Gebäudesystemintegration<br />

• Fachinformatiker:in für Anwendungsentwicklung<br />

• IT-Systemelektroniker:in<br />

• Fachinformatiker:in für Systemintegration<br />

• Fachinformatiker:in für digitale Vernetzung<br />

• Mathematisch-technische:r Softwareentwickler:in<br />

• Technische:r Assistent:in für Informatik<br />

• Fachberater:in für integrierte Systeme<br />

• Fachberater:in Sotwaretechniken<br />

• Game Designer:in<br />

• Game Programmierer:in<br />

• Game Artist<br />

• Game Producer<br />

• Kaufmann/-frau für IT-Systemmanagement<br />

Duales Studium<br />

• Duales Studium Wirtschaftsinformatik<br />

• Duales Studium Elektrotechnik<br />

• Duales Studium Angewandte Informatik<br />

• Duales Studium Technische Informatik<br />

• Duales Studium Scientific Programming<br />

• Duales Studium Informatik<br />

• Duales Studium Informationstechnik<br />

• Duales Studium Verwaltungsinformatik<br />

• Duales Studium Informatikingenieurwesen<br />

• Duales Studium Telekommunikationsinformatik<br />

• Duales Studium BWL – Dialog- und Onlinemarketing<br />

• Duales Studium IT-Security<br />

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ORIENTIERUNG 11<br />

• Duales Studium Robotik<br />

• Duales Studium Softwaretechnik<br />

• Duales Studium Geoinformatik<br />

• Duales Studium Management und Digitalisierung<br />

• Duales Studium Digitale Verwaltung<br />

• Duales Studium Digitale Medien<br />

DIGITALSIERUNG<br />

!<br />

– WAS IST DAS?<br />

Digitalisierung bedeutet die Verwendung<br />

von Daten und algorithmischen<br />

Systemen für neue oder verbesserte<br />

Prozesse, Produkte und Geschäftsmodelle.<br />

Studiengänge<br />

• Computer Science<br />

• Data Science<br />

• Digitale Medien<br />

• E-Commerce<br />

• Informatik<br />

• Informationstechnik<br />

• IT-Management<br />

• Medieninformatik<br />

• Software Engineering<br />

• Wirtschaftsinformatik<br />

• App-Entwicklung<br />

• Angewandte Künstliche Intelligenz<br />

• Digital Forensics<br />

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12 ORIENTIERUNG<br />

Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten<br />

Um herauszufinden, welcher Beruf zu Ihnen passt, macht es Sinn Online am besten gleich verschiedene Berufswahltests<br />

zu machen und mit den eigenen Wünschen zu vergleichen. Vielleicht kommt ja etwas dabei heraus,<br />

an das Sie bisher noch nicht gedacht haben.<br />

Die Angebote für Berufspersönlichkeits im Internet sind groß,<br />

ob es um eine Duale Ausbildung oder einen Studiengang geht.<br />

Deswegen hilft es auf jeden Fall, sich auf diesem Weg ein zusätzliches<br />

Bild von den eigenen Interessen und Fähigkeiten zu<br />

machen.<br />

Etwas mit Sinn machen? Für Umwelt, Klima<br />

und ein faires Miteinander?<br />

Später vielleicht sogar Fulltime? Auf dem #zukunftsberufe-Blog<br />

von “Six Days for Future” können Sie erfahren, wie Sie genau<br />

das in ganz unterschiedlichen Berufen machen können. Sie wollen<br />

das auch praktisch erleben? Dann nehmen Sie an den kostenlosen<br />

Themencamps und Workshop-Formaten teil. Hier erwarten<br />

Sie aufregende Workshops, spannende Exkursionen und<br />

interessante Begegnungen – und natürlich eine ganze Menge<br />

Spaß! Probieren Sie Neues, lernen Leute kennen und gestalten<br />

gemeinsam die Zukunft. Und vielleicht finden Sie dabei schon<br />

Ihren Traumjob.<br />

Mehr Infos und die Anmeldung zu Camps und Workshops<br />

finden Sie auf der Website unseres Projektpartners unter<br />

www.6days4future.de.<br />

Auf dem Blog finden Sie viele Beiträge, Infografiken und ein<br />

spannendes Quiz von Jugendautor*innen, wobei sich alles um<br />

#Zukunftsberufe und Nachhaltigkeit im Job dreht.<br />

www.zukunftsberufe.de<br />

Berufstests und -informationen einzelner<br />

Branchen<br />

https://handwerk.de/berufechecker<br />

Bei diesem Interessentest des Handwerks können Schüler*innen<br />

ab Klasse 8 über 130 Handwerksberufe kennen lernen. Im Anschluss<br />

an den Test lässt sich im Lehrstellenradar ein Ausbildungsplatz<br />

in der Nähe des Wohnorts recherchieren.<br />

https://www.ausbildung-me.de/berufe/berufs-check<br />

Ein Kurzcheck mit fünf Fragen auf einer Seite der Metall- und<br />

Elektroindustrie lässt Schüler*innen im Nu auf interessante Ausbildungsberufe<br />

der Branche stoßen.<br />

https://www.aubi-plus.de/berufe/thema/pflegeberufe-37/<br />

Nachdem man den Berufsinteressenstest von aubi-plus absolviert<br />

hat, kommt man mit dem entsprechend angegebenen Interessen<br />

zu einer ausführlichen Übersicht über die vielfältigen<br />

Ausbildungsberufe im Pflege- und Gesundheitsbereich.<br />

https://jobtensor.com<br />

Wer sich für ein Studium im Bereich Naturwissenschaft, IT und<br />

Technik interessiert, wird bei jobtensor fündig. Das Portal wurde<br />

von jungen Nachwuchskräften aus den Bereich aufgebaut und<br />

bietet Infos zu Studiengängen aus den Bereichen mit kurzen<br />

Eignungstests.<br />

https://www.it-for-girls.de/home<br />

Bei diesem Angebot für Mädchen kann man mit einem Avatar<br />

durch eine Stadt navigieren und in ihr verschiedene Inhalte spielerisch<br />

entdecken. Es lassen sich sowohl die fünf Berufsfelder<br />

der IT-Branche kennen lernen als auch Informationen zu Themenfelder,<br />

wie zum Beispiel Green-IT, Cloud-Computing oder<br />

Medizin-IT, entdecken. Das Projekt ist vom Bundesministerium<br />

für Bildung und Forschung gefördert und ein Projekt der WWU<br />

Münster.<br />

!<br />

Also legen Sie los und finden Sie heraus,<br />

was für Sie passen könnte.<br />

www.check-u.de<br />

www.hochschule-dual.de<br />

www.hft-discover-me.de<br />

www.studienwahl.de<br />

www.was-studiere-ich.de<br />

www.hochschulkompass.de<br />

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ORIENTIERUNG 13<br />

Die berufsorientierenden Praktika lassen erste Rückschlüsse auf<br />

Ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen (Teamfähigkeit,<br />

selbständiges Arbeiten, Leistungsbereitschaft, Eigeninitiative,<br />

Sorgfalt) zu. Sie lernen durch das Feedback des Betriebes also<br />

auch etwas über sich selbst. Einfache, aber typische Tätigkeiten<br />

werden Ihnen nach kurzer Einarbeitung übertragen.<br />

Wird das Ferienpraktikum nicht von der Schule unterstützt,<br />

sind Sie bei der Suche selbst gefordert. Wichtig: Sie brauchen<br />

einen Ansprechpartner, mit dem Sie Fragen klären können und<br />

der Ihnen eine erste Einschätzung Ihrer Leistungen gibt. Ein<br />

Ferienpraktikum ist KEIN Ferienjob! Sagen Sie also beim ersten<br />

Gespräch klar und deutlich, dass Sie keinen Ferienjob suchen!<br />

Vor dem Praktikum<br />

Wählen Sie sorgfältig aus:<br />

• Was interessiert mich? Was möchte ich ausprobieren?<br />

• Was kann ich mir als zukünftigen Beruf vorstellen?<br />

• Welchen Betrieb möchte ich kennenlernen?<br />

Informieren Sie sich:<br />

• Wie sieht die Tätigkeit aus?<br />

• Was möchte ich sehen und was selbst ausprobieren?<br />

• Welche Abteilungen möchte ich kennenlernen?<br />

Bereiten Sie Ihr Praktikum vor:<br />

• Wer ist mein Praktikumsbetreuer?<br />

• Welche Fragen habe ich?<br />

• Wie oft und wann treffen wir uns?<br />

• Was besprechen wir?<br />

• Welche Bereiche und Tätigkeiten lerne ich kennen?<br />

• Welche Lernfortschritte werden von mir erwartet?<br />

Selbst Ziele setzen:<br />

• Was möchte ich über mich selbst erfahren?<br />

• Was möchte ich über den Job oder den Betrieb lernen?<br />

• Was will ich mit dem Praktikum erreichen?<br />

Anhand dieser Punkte können Sie während des Praktikums<br />

regelmäßig prüfen, ob es wirklich vorwärts geht.<br />

Nach dem Praktikum<br />

Denken Sie an die Praktikumsbestätigung und, falls vereinbart, das<br />

Praktikumszeugnis – wichtig für Ihre Bewerbungsunterlagen! Es<br />

kann es ein paar Tage dauern, bis Sie die Unterlagen bekommen.<br />

Nach 2 bis 3 Wochen können Sie aber höflich nachfragen.<br />

Machen Sie eine Manöverkritik:<br />

• Wie ist das Praktikum aus Ihrer Sicht gelaufen?<br />

• Wurden Ihre Erwartungen erfüllt?<br />

• Welche Tätigkeiten haben Ihnen gefallen, welche nicht?<br />

• Haben Sie etwas vermisst?<br />

Und nicht vergessen: Das Praktikum sollte Ihnen einen ersten<br />

Eindruck verschaffen – nicht mehr, aber auch nicht weniger.<br />

Wenn der Beruf oder das Unternehmen doch nichts für Sie ist,<br />

hat das Praktikum seinen Zweck voll und ganz erfüllt. Und wenn<br />

es Ihnen gefallen hat? Umso besser – dann wissen Sie, dass der<br />

„getestete“ Job in Frage kommt.<br />

Die häufigsten Fragen<br />

• Praktikumsvertrag, in dem Dauer, Lernziele des Praktikums,<br />

Betreuer/in, Vergütung, Tätigkeiten sowie Arbeitsort und<br />

-zeit geregelt werden.<br />

• Als Praktikant haben Sie keinen Anspruch auf Urlaub oder<br />

eine Vergütung – viele Betriebe zahlen aber ein Taschengeld<br />

von ein paar Hundert Euro.<br />

• Die Arbeitszeiten richten sich nach der betrieblichen Arbeitszeit.<br />

Die tägliche Arbeitszeit beträgt in der Regel (ohne Pausen)<br />

max. 8 Stunden. Bei Praktikanten/innen unter 18 Jahren<br />

greift das Jugendarbeitsschutzgesetz.<br />

• Anspruch auf ein Praktikumszeugnis besteht nicht. Üblich ist<br />

eine Praktikumsbestätigung. Wird ein Praktikumszeugnis erstellt,<br />

sollten Sie genau hinsehen – was sich positiv anhört,<br />

kann ganz anders gemeint sein.<br />

• Schüler sind während eines Praktikums unfallversichert.<br />

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14 ORIENTIERUNG<br />

Ausbildung oder Studium?<br />

Das letzte Schuljahr vergeht wie im Flug. Beginne ich eine Ausbildung? Oder will ich studieren? Oder entscheide<br />

ich mich für eine Mischform aus Ausbildung und Studium, für ein sogenanntes Duales Studium? Egal<br />

welche Entscheidung man trifft, jede hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Es gilt also die Entscheidung zu<br />

treffen, die mit den persönlichen Vorstellungen und Zukunftsplanungen am ehesten übereinstimmt.<br />

AUSBILDUNG<br />

Die Ausbildung ist der häufigste Start ins Berufsleben in Deutschland. Die Ausbildung im dualen System erfolgt an zwei Lernorten,<br />

dem Betrieb und der Berufsschule. Der praktische Teil der Ausbildung wird den Auszubildenden in den Betrieben vermittelt, den<br />

theoretischen Teil übernimmt die Berufsschule. Darüber hinaus ist es vielerorts an Berufsschulen auch möglich, Zusatzqualifikationen<br />

zu erwerben. Beim Besuch einer berufsbildenden Schule (Schule mit Berufsabschluss) ist die duale Ausbildung durch den<br />

allgemeinbildenden/theoretischen Unterricht und den praktischen Werkstattunterricht sichergestellt.<br />

Die Ausbildung in den Betrieben findet an drei bis vier Tagen pro Woche statt, an ein bis zwei Tagen (Länderrechtliche Regelungen:<br />

je nach Ausbildungsberuf und Ausbildungsjahr) werden Berufsschultage angeboten. Alternativ wird auch sogenannter<br />

Blockunterricht durchgeführt. Das bedeutet, dass der Auszubildende für bis zu acht Wochen am Stück vollständig nur in der<br />

Schule ist. Sie wird oft ergänzt durch die überbetriebliche Ausbildung, die in eigenen Werkstätten der Handwerksinnungen und<br />

Kammern stattfindet. Diese überbetrieblichen Lehrgänge sollen die Ausbildungsdefizite, die durch die Spezialisierung vieler Betriebe<br />

entstanden sind, ausgleichen. Die Dauer solcher Lehrgänge kann drei bis vier Wochen pro Jahr betragen. Einige Lehrgänge<br />

sind, je nach Ausbildungsberuf, in der jeweiligen Ausbildungsordnung vorgeschrieben, andere sind freiwillig.<br />

Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung abzulegen, die den Erfolg der bisherigen Ausbildung aufzeigen soll. Diese<br />

findet in etwa in der Mitte der Ausbildung statt. Am Ende der Ausbildung steht die Abschlussprüfung, in der die zu Prüfenden<br />

ihre berufliche Handlungskompetenz nachweisen müssen. Im Handwerk heißt die Abschlussprüfung traditionell Gesellenprüfung.<br />

Vorteile<br />

Einkommen: Wer finanziell schnell auf eigenen Füßen stehen<br />

möchte, dem bietet sich eine Berufsausbildung an. Ein Azubi<br />

verdient ab dem ersten Tag.<br />

Schulabschluß und Noten: Für die meisten Ausbildungsberufe<br />

ist ein guter Realschulabschluß ausreichend; wer ein Abitur<br />

vorweisen kann, dem stehen praktisch alle Ausbildungsberufe<br />

offen.<br />

Praxis, Praxis, Praxis: Eine Berufsausbildung vermittelt genau<br />

das, was in dem jeweiligen Beruf gebraucht wird. Anders als<br />

in der Schule erklärt sich damit der Sinn theoretischer Ausbildungsbestandteile<br />

sofort, denn der Azubi kann täglich in<br />

seinem Betrieb nachvollziehen, das dieses Wissen tatsächlich<br />

gebraucht wird.<br />

Nachteile<br />

Gehalt: Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung verdient<br />

man gut, aber gerade langfristig weniger als mit abgeschlossenem<br />

Studium. Die Gehaltsschere geht immer weiter auseinander,<br />

je länger man im Berufsleben ist.<br />

Aufstiegschancen: Die sind bei Akademikern eindeutig besser.<br />

Die Wahrscheinlichkeit einer Beförderung in die Führungsebenen<br />

eines Unternehmens ist mit abgeschlossenem<br />

Studium ungleich höher.<br />

Schneller Start: Der Start ins Berufsleben erfolgt praktisch mit<br />

dem ersten Tag. Azubis werden in die betrieblichen Abläufe<br />

einbezogen und können sofort loslegen.<br />

Übernahme: Bei guten Leistungen ist die Wahrscheinlichkeit<br />

sehr hoch, nach Ausbildungsende übernommen zu werden.<br />

Das ist für den Betrieb der Sinn: Junge Menschen auszubilden<br />

und zu übernehmen, die den Betrieb und seine Abläufe schon<br />

genau kennen und das Unternehmen aktiv mit voran bringen.<br />

Studiumsvorbereitung: Das sehen die Betriebe nicht immer<br />

gern, aber legitim ist es schon – wer nach seiner Ausbildung<br />

ein Studium beginnt, der weiß bereits, auf was es in der Praxis<br />

ankommt und wo es klemmt. Und wer sein Studium erfolgreich<br />

abschließt, der hat bei der Jobsuche die besten Karten,<br />

denn diese Mischung aus Praxiserfahrung und Theoriewissen<br />

macht aus dem Absolventen eine gesuchte Fachkraft.<br />

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ORIENTIERUNG 15<br />

UNIVERSITÄTS-STUDIUM<br />

Universitäten kennzeichnet ihre wissenschaftliche und forschungsorientierte Ausrichtung. Es gibt keinen bis ins letzte geregelten<br />

Studienablauf, so dass Sie als Student ein wenig Freiraum bei der Studienorganisation haben. Die organisatorischen Vorgaben<br />

sind seit der Einführung der Bachelor-/Master-Studiengänge allerdings einigermaßen straff. Zugangsvoraussetzung ist in der<br />

Regel die allgemeine Hochschulreife (Abitur). Mit guten oder sehr guten Noten können Sie grundsätzlich alle Studiengänge belegen;<br />

mit einer fachgebundenen Hochschulreife nur die der entsprechenden Fachrichtung. Daneben gibt es für viele Studiengänge<br />

bundesweite und/oder hochschulspezifische Zulassungsvoraussetzungen und -Tests.<br />

Vorteile<br />

Profundes Wissen: Wenn es ein Sachgebiet gibt, dass Sie so<br />

richtig interessiert, dann sind Sie an einer Universität richtig.<br />

Hintergründe, Geschichte, Theorien, Forschung, aktuelle Entwicklungen<br />

– an einer Universität wird mit wissenschaftlichem<br />

Anspruch gelehrt, und das merkt man.<br />

Freiheit: Auch wenn es mit der „Akademischen Freiheit“ zu<br />

Zeiten von Bachelor und Master nicht mehr wirklich weit her<br />

ist, haben Sie an einer Uni immer noch die größten Freiheiten,<br />

in welche Richtung Sie Ihr Wissen erweitern möchten. Und<br />

sein Leben in einer fremden Unistadt selbst in die Hand zu nehmen,<br />

ist ja auch ein faszinierendes Stück Freiheit!<br />

Praktika: Sind das A und O eines Studiums, denn nur so erfahren<br />

Sie jenseits der vielen Theorie, welche Richtung Ihnen am<br />

besten gefällt.<br />

Karriere: Ein Studium wird auch in Zukunft ein Karrieresprungbrett<br />

sein, nirgends sonst sind die Aufstiegsmöglichkeiten besser.<br />

Und Akademiker werden seltener arbeitslos.<br />

Gehalt: Wer ein Studium vorweisen kann, steigt mit einem<br />

deutlich höheren Gehalt in den Berufsmarkt ein, als etwa mit<br />

einer Berufsausbildung. Da lohnt es sich schon, während des<br />

Studiums ein paar Jahre lang den Gürtel enger zu schnallen.<br />

Nachteile<br />

Disziplin und Wille: Ein Studium dauert<br />

lange und ist anstrengend. Das hält nur<br />

durch, wer neben dem nötigen Grips auch<br />

den Willen und die Disziplin mitbringt, das<br />

Studium bis zum Abschluß durchzuziehen.<br />

Kosten: Mehrere Jahre lang ist sparen angesagt,<br />

denn schließlich muss ein Studierender neben<br />

allerlei Gebühren auch seinen Lebensunterhalt<br />

bestreiten. Bei monatlichen<br />

Kosten zwischen 600 und 1.000 €<br />

kommen so schnell gehörige Beträge<br />

zusammen und nebenher jobben ist nur<br />

eingeschränkt möglich.<br />

BAföG und Studienkredite sind nur ein<br />

kleiner Trost, denn beides muss man<br />

schließlich nach Studienende zurückzahlen.<br />

Wenig Praxis: Universitäten vermitteln<br />

sehr viel Theorie. Wie diese dann<br />

in die Praxis umzusetzen ist, steht<br />

allerdings nicht auf dem Lehrplan.<br />

Status: Ein akademischer Grad ist neben beruflichen Aspekten<br />

auch gesellschaftlich vorteilhaft, denn der persönliche Status<br />

steigt.<br />

DAS FACHHOCHSCHUL-STUDIUM<br />

Fachhochschulen (oder auch Hochschulen für angewandte Wissenschaften, University of Applied Sciences) bilden mit<br />

einem stärkeren Praxisbezug aus und bieten hauptsächlich Studiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Design und<br />

Sozialwesen an. Der Ablauf des Studiums ist klar in der Studienordnung definiert. Oft muss vor Studienbeginn auch ein fachspezifisches<br />

Praktikum absolviert werden. Zugangsvoraussetzung ist die Fachhochschulreife.<br />

Vorteile<br />

Mehr Praxis: Allein schon durch vorgeschriebene Pflichtpraktika<br />

ist der Praxisbezug deutlich größer. Auch der Stoff wird<br />

weniger theorielastig vermittelt.<br />

Unternehmenskontakte: Pflichtpraktika sorgen frühzeitig für<br />

Kontakte zu Firmen, die nach Studienende für den Berufseinstieg<br />

sehr nützlich sind; auch Diplomarbeiten entstehen häufig<br />

im Rahmen von Kooperationen.<br />

Nachteile<br />

Gehalt: Nach den ersten Jahren im Beruf – mit Anfang 30 –<br />

driften die Stundenlöhne zu den Universitätsabsolventen auseinander.<br />

Auch die Beschäftigungsquoten von Uni-Absolventen<br />

sind langfristig deutlich höher.<br />

Kosten: Hier ist kein großer Unterschied zu einer Uni festzustellen,<br />

wenn überhaupt. Die Kosten liegen praktisch gleichauf.<br />

Struktur: Wer Probleme hat, sich selbst effizient zu organisieren,<br />

ist an einer FH goldrichtig, denn das Studium ist stark<br />

verschult. Feste Stundenpläne und klar strukturierte Abläufe<br />

sorgen dafür, dass auch schlechter organisierte Studierende<br />

nicht den Anschluß verlieren.<br />

Nur Fachabi: An einer FH ist keine allgemeine Hochschulreife<br />

erforderlich, das Fachabitur tut´s auch.<br />

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16 ORIENTIERUNG<br />

Das Duale Studium<br />

Das Duale Studium bezeichnet eine Sonderform, nämlich das berufsbegleitende Studium an der Dualen Hochschule (DH). Die<br />

Besonderheit: An einer Dualen Hochschule kann nur studieren, wer einen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen vorweisen<br />

kann. Duale Studiengänge werden jedoch nicht in allen Fachrichtungen angeboten; am häufigsten sind Ingenieurwissenschaften,<br />

Wirtschaftswissenschaften, Informatik und Wirtschaftsinformatik.<br />

Vorteile<br />

Gehalt: Ein Duales Studium beinhaltet immer auch ein Gehalt,<br />

das vom ausbildenden Betrieb bezahlt wird. Das bedeutet<br />

deutlich mehr finanzielle Spielräume als bei jedem anderen<br />

Studium.<br />

Theorie und Praxis: Durch die konkrete Einbindung in ein<br />

bestimmtes Unternehmen und sich abwechselnde Theorie- und<br />

Praxisphasen besteht ständig ein konkreter Bezug zur realen<br />

Arbeitswelt, was Vieles verständlicher, sinnvoller und nachvollziehbarer<br />

wirken lässt.<br />

Zwei für eines: „Dual“ bedeutet, dass nicht nur eine Ausbildung,<br />

sondern gleichzeitig ein akademisches Studium absolviert<br />

wird. Das heisst: In relativ kurzer Zeit hat man nicht nur<br />

einen Berufsabschluss, sondern auch einen Studienabschluss<br />

in der Tasche.<br />

Übernahme: Das Unternehmen, bei dem Sie ein Duales Studium<br />

absolvieren, übernimmt Sie mit höchster Wahrscheinlichkeit<br />

– nur aus diesem Grund trägt der Betrieb schließlich die<br />

hohen Kosten.<br />

Kein Abitur: Aber die Fachhochschulreife sollte es zumindest<br />

sein. Damit kommt ein Duales Studium auch für begabte und<br />

engagierte Realschulabsolventen in Frage.<br />

Aufstiegschancen: Wer sein Duales Studium mit Erfolg abschließt,<br />

kann mit besten Karriereperspektiven rechnen. Gehalt<br />

und Aufstiegschancen sind überdurchschnittlich gut.<br />

Nachteile<br />

Freizeit: Gibt es nur sehr wenig, Ausbildung und Studium zugleich<br />

bedeutet eine Doppelbelastung, die kaum Raum für anderes<br />

lässt. Fleiß und Durchhaltevermögen sind unverzichtbar.<br />

Festlegung: Das Unternehmen, bei dem Sie ein Duales Studium<br />

absolvieren, prägt Sie auf die eigenen Anforderungen und<br />

bildet vorrangig für die eigenen Bedürfnisse aus. Das kann<br />

ggfls. einen späteren Wechsel erschweren.<br />

Nur Bachelor: Der Erwerb eines Masters (oder gar eine Promotion)<br />

sind nicht vorgesehen. Für den Start ins Berufsleben<br />

muss also ein Bachelor reichen.<br />

FAZIT<br />

!<br />

Die Wahl fällt nicht leicht. Neben Interesse<br />

und der eigenen Persönlichkeit sind auch berufliche<br />

Perspektiven, finanzielle Aspekte sowie<br />

Arbeitsplatz-Sicherheit wichtige Entscheidungsgrößen:<br />

Brauche ich (stark) strukturierte<br />

Abläufe? Oder kann ich mich über mehrere<br />

Jahre selbst motivieren, um laufend am Ball zu<br />

bleiben? Der erste Schritt sollte eine gründliche<br />

Selbstanalyse sein; erst wenn Sie sich ein<br />

realistisches Bild Ihrer eigenen Persönlichkeit<br />

und Fähigkeiten gemacht haben, können Sie<br />

eine fundierte Entscheidung über Ihre<br />

berufliche Zukunft treffen.<br />

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SPECIAL STUDIUM 17<br />

Stipendienmöglichkeiten<br />

Wie finde ich das richtige Stipendium für mich? Muss ich einen Einserschnitt haben,<br />

um mich für ein Stipendium bewerben zu können? Wie läuft eine Bewerbung ab?<br />

Seit vielen Jahren unterstützt hier der Elternkompass mit individueller Beratung und Online-Seminaren.<br />

Die erfolgreiche Arbeit wird jetzt als Stipendienkompass fortgesetzt,<br />

um noch deutlicher zu machen, dass die kostenlosen Beratungen allen Interessierten<br />

offenstehen.<br />

Dabei ist der Fokus vor allem auf Studierende und Studieninteressierte mit besonderen<br />

(Bildungs-)Biografien oder mit strukturellen Benachteiligungserfahrungen gerichtet.<br />

Denn was viele nicht wissen: Gute Chancen auf ein Stipendium haben nicht nur<br />

Überflieger:innen. Bei der Stipendienvergabe werden auch weitere Faktoren berücksichtigt,<br />

wie beispielsweise ehrenamtliches Engagement oder biografische Hürden. Die<br />

meisten Stiftungen bieten neben der finanziellen Unterstützung außerdem auch eine<br />

ideelle Förderung in Form von Workshops, Seminaren und Kursen an, die die Geförderten<br />

im Studium stärken und den Übergang in den Beruf erleichtern.<br />

„Die Möglichkeiten von Stipendien als Finanzierungshilfe<br />

eines Studiums sind immer noch nicht ausreichend<br />

bekannt, besonders in nichtakademischen Familien.<br />

Der Informations- und Beratungsbedarf ist hoch.<br />

Der Stipendienkompass füllt hier seit vielen Jahren<br />

eine wichtige Angebotslücke und unterstützt mit seiner<br />

passgenauen Beratung all diejenigen, die sich im deutschen<br />

Stipendiendschungel verloren fühlen. Kostenfrei, individuell<br />

und niedrigschwellig - das ist sein Erfolgsgeheimnis“, so<br />

Tatjana Linke, Geschäftsführerin der aim – Akademie für Innovative<br />

Bildung und Management <strong>Heilbronn</strong>-Franken, die<br />

den Stipendienkompass seit 2018 unterstützt.<br />

Für die individuelle Beratung über die Online-Seminare<br />

hinaus ist das Team unter der<br />

Telefonnummer 030 278906-777 oder<br />

per E-Mail an info@stipendienkompass.de zu erreichen.<br />

Private Hochschulen sind beliebt<br />

Studienkompass to go:<br />

ein Klick, viele Antworten,<br />

meine Zukunft<br />

Entdecke Highlights aus dem Studienkompass in<br />

der kostenlosen App: Ob Informationen zu Studiengängen,<br />

Ausbildungen, einem Brückenjahr oder<br />

Future Skills – das und vieles mehr gibt es beim<br />

Studienkompass to go!<br />

Private Hochschulen waren noch nie so gefragt wie heute: Rund 343.000 Menschen studierten<br />

hier zuletzt, das entspricht rund 11,6 % aller Studierenden in Deutschland – trotz<br />

Studiengebühren. Die Privaten Hochschulen punkten mit viel Praxisnähe, mit engmaschigerer<br />

und intensiverer Betreuung als die staatlichen Anbieter und mit Flexibilität.<br />

Beruflich vorankommen, mehr verdienen<br />

Am häufigsten belegen Studierende an privaten Hochschulen wirtschaftswissenschaftliche<br />

Fächer, danach folgen Psychologie und Sozialwesen. Neben dem fachlichen Interesse<br />

geben Menschen als Studienmotive an, vor allem im aktuellen Beruf vorankommen,<br />

mehr verdienen, etwas bewegen und sich auf die Unsicherheiten der Arbeitswelt<br />

vorbereiten zu wollen. Eine große Rolle spielt auch Sicherheit: Etwa zwei Drittel erhofft<br />

sich mithilfe des Studiums langfristig einen guten Job. Ganze 46 % wollen sich auf eine<br />

Selbstständigkeit vorbereiten.<br />

Studierende an privaten Hochschulen sind leistungsbereiter<br />

Die Studie zeigt auch: Wer an einer privaten Hochschule studiert, ist leistungsbereit. So<br />

gaben 77 % der Befragten an, sich wesentliche Inhalte im Selbststudium anzueignen<br />

(öffentliche Hochschule: 71 %). 74 % sagten, sie würden hart arbeiten, um möglichst<br />

zügig zu einem Abschluss zu kommen (öffentlich: 70 %).<br />

Wer sich für ein Studium an einer öffentlichen Hochschule entscheidet, begründet das<br />

vor allem mit drei Aspekten: 90 % der Studierenden an öffentlichen Hochschulen sagen,<br />

die private Alternative sei ihnen zu teuer, 61 % hält die Konkurrenz für elitär. Über die<br />

Hälfte fühlt sich nicht genug informiert. Private Hochschule punkten mit attraktiven Studienformaten<br />

und es gibt vielfältige Finanzierungsmodelle.<br />

Quelle: IW-Studie, VPH<br />

Jahresgehalt: Was<br />

Studierende demnächst<br />

verdienen wollen<br />

Die Karriere-App UniNow hat in einer<br />

Umfrage unter ca. einer halben Million<br />

Studierenden herausgefunden, welche<br />

Gehälter diese beim Berufseinstieg erwarten.<br />

Demnach finden rund 80 % ein<br />

Jahresgehalt von mindestens 40.000 €<br />

angemessen.<br />

Studieren ist teuer: Miete, Semestergebühren,<br />

Lernmaterial – alles Kosten, die<br />

nach dem Abschluss wieder reingeholt<br />

werden wollen. Getreu dem Motto: „lange<br />

studiert, jetzt wird abkassiert“, haben<br />

Studierende hohe Erwartungen an ihr<br />

Einstiegsgehalt nach dem Studium. Zu<br />

diesem Ergebnis kommt eine Umfrage<br />

von UniNow, führende App für Studium<br />

und Karriere in Deutschland. Hier finden<br />

Studierende wichtige Informationen<br />

für ihren Hochschulalltag auf einer TÜVzertifizierten<br />

und datenschutzkonformen<br />

Plattform.<br />

Macht Bildung sich bezahlt?<br />

Der Umfrage zufolge halten knapp 40 Prozent<br />

der Studierenden sogar eine Gehaltsspanne<br />

von 40.000 bis 50.000 € für angemessen.<br />

39 Prozent sehen sich gar erst ab<br />

einem Gehalt von 50.000 € ausreichend<br />

entlohnt.<br />

„Wir möchten Studierende dazu ermutigen,<br />

sich frühzeitig mit ihren Karriereoptionen<br />

auseinanderzusetzen und sich auf<br />

ihre Gehaltsverhandlungen vorzubereiten“,<br />

sagt Stefan Wegener, CEO von Uni-<br />

Now. Die Perspektiven zum Berufseinstieg<br />

sind auch stark von individuellen Faktoren<br />

abhängig. Das eigene Verhandlungsgeschick<br />

sowie die regionale Präferenz auf<br />

dem Arbeitsmarkt haben ebenfalls einen<br />

erheblichen Einfluss auf das Gehalt von<br />

Absolventen.<br />

Ein hohes Einstiegsgehalt wird in der Regel<br />

im Bankensektor, in der Automobilindustrie<br />

und im Bereich Gesundheit erreicht.<br />

Ingenieure mit Master können von<br />

den Absolventen aller Studiengänge das<br />

höchste Einstiegsgehalt erwarten.<br />

Quelle: Jobware<br />

www. job-und-chancen.de


18 SPECIAL STUDIUM<br />

Studieren – aber was?<br />

Top Studiengänge mit Zukunft<br />

Der Schulabschluss steht an und die Frage nach dem<br />

Studiengang stellt sich. Bei den Möglichkeiten fällt die<br />

Wahl nicht unbedingt leicht. Ein Kriterium ist, ob ein<br />

Studiengang Zukunftsaussichten für spätere Jobchancen<br />

hat.<br />

KREATIVE STUDIENGÄNGE<br />

• Lehrer/in: Gute Zukunfstaussichten und guter Verdienst.Kreative<br />

Fächer wie Kunst/Musik/Darstellendes<br />

Spiel sind abwechslungsreich und man kann viel Eigeninitiative<br />

einbringen.<br />

• Kunst/Musiktherapie: Ebenfalls haben Kunst- und Musiktherapie<br />

gute Zukunftssicherheit und sind sehr kreative<br />

Studiengänge/Jobs.<br />

• Schmuckdesign: Auch wenn Schmuckdesign durch<br />

Massenproduktion nicht mehr so beliebt ist wie früher,<br />

schätzen viele Kund:innen die Handarbeit. Besonders,<br />

wenn es um Einzelstücke wie Hochzeitsringe oder Andenken<br />

geht, gehen die meisten lieber zu Künstler bzw.<br />

Künstlerinnen.<br />

• Medien/Grafikdesign: Besonders in der heutigen Zeit<br />

sind Medien und Grafikdesign äußerst beliebt.<br />

• Medienmanagement: Social Media und andere Medien sind<br />

nicht mehr wegzudenken, weshalb Studiengänge in der<br />

Medienbranche als zukunftssicher gelten. Dazu sind sie,<br />

besonders wenn es um Social Media Management geht,<br />

äußerst kreativ und innovativ.<br />

• Architektur: Architektur verbindet künstlerische und<br />

mathematische Themen. Architekten und Architektinnen<br />

sind gefragte Jobs, die gut bezahlt sind.<br />

www. job-und-chancen.de<br />

NATURWISSENSCHAFTLICHE STUDIENGÄNGE<br />

• Humanmedizin: Hat viele MINT Anteile und gilt als einer<br />

der gefragtesten Jobs. Jedoch ist das Studium sehr anspruchsvoll.<br />

• Zahnmedizin: Auch die Zahnmedizin ist sehr gefragt und<br />

zukunftssicher.<br />

• Veterinärmedizin: Hat einen hohen MINT Anteil, auch<br />

später im Job haben viele Tierärzte- und Ärztinnen ihre<br />

eigenen Labore und Analyseverfahren.<br />

• Pharmazie: Hoher Chemie-Anteil. Ein sehr gefragter<br />

Job mit guten Gehaltsaussichten.<br />

• Lehrer/in für Mathe/Chemie/Physik/Biologie: Lehrende<br />

haben viel Zukunftssicherheit und werden gut bezahlt.<br />

Es können im Lehramt Studium auch mehrere MINT Fächer<br />

verbunden werden.<br />

• Chemieingenieurwesen: Schnittstelle zwischen Chemie<br />

und Prozesswissenschaften. Inhalte sind besonders Mathematik,<br />

Physik und Chemie. Der Studiengang ist sehr<br />

gefragt und hat gute Aufstiegschancen.<br />

• Verfahrenstechnik: Verbindet chemische und technischphysische<br />

Prozesse. Man verbringt viel Zeit im Labor,<br />

aber zeichnet auch Bauteilen oder plant Baukonzepte.<br />

INGENIEUR STUDIENGÄNGE<br />

• Maschinenbau: Beliebter Studiengang mit guten Zukunftsaussichten.<br />

Hier geht es bspw. um Flugzeugtriebwerke<br />

oder Roboter für Lebensmittelproduktionen.<br />

Quelle: StudySmarter


SPECIAL STUDIUM 19<br />

Schwerpunkte sind z. B. Mechanik, Elektrotechnik &<br />

Thermodynamik.<br />

• Bauingenieurwesen: Zählt zu den klassischen und beliebtesten<br />

Ingenieurwissenschaften. Die Einsatzmöglichkeiten<br />

sind groß und beinhalten alles vom Planen zur<br />

Konstruktion und Instandhaltung von Bauwerken.<br />

• Elektrotechnik: In der heutigen Zeit dreht sich alles um<br />

Elektrizität und Energie. Durch den technischen Fortschritt<br />

entstehen ständig neue Anwendungsbereiche.<br />

Die Schwerpunkte sind Elektronik, Informatik, Messund<br />

Regeltechnik.<br />

• Wirtschaftsingenieurwesen: Verbindet Technik und<br />

BWL. Die begehrten Fachkräfte sind in der Logistik, Vertrieb<br />

und Marketing oder Produktion zu finden.<br />

SOZIALE STUDIENGÄNGE<br />

• Psychologie: Das klassische Psychologie-Studium ist<br />

zwar anspruchsvoll, jedoch hat man als Psycholog:in<br />

sehr gute Berufsaussichten.<br />

• Pädagogik: Unter den Pädagogikschirm fallen viele Erziehungsberufe<br />

wie z. B. Sonderpädagogik oder Medienpädagogik.<br />

Jobs gibt es in vielen verschiedenen Gebieten.<br />

• Soziale Arbeit: Beliebter Studiengang mit breitem Anwendungsgebiet,<br />

z. B. Hilfe in Krisensituationen oder<br />

Präven-tionsarbeit.<br />

• Ergotherapie: Unterstützt Menschen, eine durch Verletzung,<br />

Krankheit oder Behinderung verlorengegangene<br />

oder noch nicht erlernte Fähigkeit zu erlangen.<br />

• Gesundheitsmanagement: Verbindet ökonomische und<br />

gesundheitswissenschaftliche Inhalte. Die stetig neuen<br />

medizintechnischen Entwicklungen müssen mit dem<br />

vorhandenen Pflegepersonal gemanagt werden.<br />

GEISTESWISSENSCHAFTLICHE STUDIENGÄNGE<br />

• Journalismus: Oft werden im Journalismus nach Leuten<br />

mit einem Studium der Sprach-, Literatur- oder Kulturwissenschaften<br />

gesucht.<br />

• Jura: Gehört zu den Geisteswissenschaften und ist ein<br />

sehr gefragtes, aber auch sehr schwieriges Studium.<br />

• Kommunikations- und Medienwissenschaften: Hier beschäftigt<br />

man sich mit der menschlichen Kommunikation<br />

und der Funktion, Wirkung und Einflüssen von Medien<br />

auf die Gesellschaft.<br />

• Verlagswesen: Im Verlagswesen arbeiten viele Sprachwissenschaftler<br />

und -wissenschaftlerinnen. Man begegnet<br />

Fachgebieten wie Lektorat, Vertrieb, Presse oder<br />

Rechte und Lizenzen.<br />

WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT<br />

• Wirtschaftsinformatik: Verbindet Informatik mit wirtschaftswissenschaftlichen<br />

Themen. Typische wirtschaft-liche<br />

Schwerpunkte wie Unternehmensführung,<br />

Marketing und Vertrieb und Informatikschwerpunkte<br />

wie Webtechnologien, Betriebssysteme oder Softwaretechnik.<br />

• BWL: Damit stehen viele Türen offen, da es eine Vielzahl<br />

von Schwerpunkten, wie Projektmanagement,<br />

Marketing oder Unternehmensführung gibt. Auf dem<br />

Arbeitsmarkt wird man mit BWL einen guten Job finden.<br />

• Data Science: Bei Data Science werden große Datenmengen<br />

analysiert und für Firmen aufgearbeitet. Hier<br />

erwarten dich vor allem Themen mit Mathematik, Programmierung,<br />

Informatik und Statistik. Jobs in verschiedenen<br />

Bereichen wie Marketing oder Medizin arbeiten.<br />

• Marketing/Digitales Marketing: Das Studium ist sehr<br />

vielfältig und hat ein breites Anwendungsgebiet. Besonders<br />

Online Marketing wird auch in Zukunft stark gebraucht<br />

und gilt als sicherer Job.<br />

• Digital Transformation: Hier geht es um die digitale<br />

Transformierung von Unternehmen, was in der heutigen<br />

Zeit ein Muss ist. Jobs in diesem Gebiet sind deshalb<br />

sehr gefragt.<br />

• Wirtschaftspsychologie: Ähnlich wie BWL ein sehr vielseitiges<br />

Studium, das Wirtschaft und Psychologie verbindet.<br />

Spätere Jobs gibt es z. B. im Marketing, Change<br />

Management oder PR.<br />

www. job-und-chancen.de


20 SPECIAL STUDIUM<br />

Universität oder Fachhochschule?<br />

Rund die Hälfte aller Hochschulen in Deutschland sind Fachhochschulen (FH) bzw. Hochschulen für angewandte<br />

Wissenschaften (Universities of Applied Sciences, UAS), ein Viertel sind Universitäten. Daneben gibt<br />

es noch einzelne Spezial-Hochschulen, etwa Kunst-, Musik, Schauspiel- und Filmhochschulen, Pädagogische<br />

oder Theologische Hochschulen. Verwaltungsfachhochschulen bilden speziell für eine Karriere in Behörden oder<br />

Ministerien aus. Private Hochschulen sind bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich FHs.<br />

Erkennt man am Namen, ob es sich um eine Uni oder<br />

eine FH handelt?<br />

Der Oberbegriff für beides ist Hochschule. Die meisten Universitäten<br />

tragen ihre Bezeichnung auch in ihrem Namen, etwa die<br />

Humboldt-Universität zu Berlin. Nur noch rund 30 FHs heißen<br />

auch „Fachhochschule“. Viele andere nennen sich nun „Hochschule“<br />

oder „Hochschule für angewandte Wissenschaften“.<br />

Wo gibt es eine größere Auswahl an Fächern?<br />

An einer Universität hat man in der Regel die größere Auswahl.<br />

An sogenannten Volluniversitäten gibt es Studiengänge aller<br />

Fachbereiche. FHs bieten meist ein kleineres Fächerspektrum an.<br />

Welche Fächer kann man nur an einer Uni studieren,<br />

welche nur an einer FH?<br />

Fächer wie Lehramt, Medizin, Jura oder Theologie können<br />

ausschließlich an Universitäten studiert werden. Viele andere<br />

Fächer werden an beiden Hochschultypen angeboten. Studiengänge<br />

im sozialen Bereich wie Soziale Arbeit oder Pflegewissenschaften<br />

gibt es aktuell fast nur an FHs.<br />

Was sind die wichtigsten Vorteile eines Uni-Studiums?<br />

Bei Universitäten ist alles ein bisschen größer, sowohl was die<br />

Zahl der Studierenden als auch die Universitätsstadt angeht.<br />

Dadurch lernt man auf der einen Seite mehr Leute kennen und<br />

hat ein größeres Kultur-, Sport- oder Freizeitangebot. Andererseits<br />

sind die Lebenshaltungskosten und Mieten höher. Da es an<br />

Universitäten viele Master-Angebote gibt, muss man nach dem<br />

Bachelor nicht zwingend die Hochschule wechseln und kann im<br />

gewohnten Umfeld bleiben. Wer schon zu Studienbeginn weiß,<br />

dass er einen Doktor machen oder forschen möchte, sollte sich<br />

an einer Uni einschreiben.<br />

Was sind die wichtigsten Vorteile eines FH-Studiums?<br />

Wer eine Hochschule in der Nähe sucht, hat bei FHs eine größere<br />

Chance, fündig zu werden. Es gibt fast doppelt so viele<br />

FHs wie Universitäten und sie sind oft auch an kleineren<br />

Standorten. Hier ist es in der Regel leichter, bezahlbaren<br />

Wohnraum zu finden. Die Zahl der Studienanfänger pro<br />

Semester ist an FHs ebenso wie die Zahl der Seminarteilnehmer<br />

oft geringer. Wer schon zu Beginn des Studiums<br />

einen starken Bezug zur späteren Berufspraxis<br />

haben möchte, sollte sich an einer FH einschreiben.<br />

Gibt es Unterschiede bei der Zulassung?<br />

Für einen Studienplatz an einer FH reicht das Fachabitur,<br />

an Universitäten benötigt man für die<br />

Einschreibung das Abitur. Zulassungsbeschränkte<br />

Studiengänge, also solche, für die<br />

man sich bewerben muss, gibt es an beiden<br />

Hochschultypen. Bei FHs ist deren Anteil jedoch<br />

etwas höher als an Unis.<br />

Ist man an einer FH schneller fertig<br />

mit dem Studium?<br />

Nein, zumindest was einen Masterabschluss<br />

angeht – bei beiden Hochschultypen<br />

geht man von einer Studiendauer<br />

von 10 Semestern aus.<br />

Unterschiede gibt es nur beim Bachelor/Master-Verhältnis.<br />

An der Uni folgt auf ein meist 6-semestriges Bachelor-<br />

Studium ein 4-semestriges Masterstudium. An der FH ist der<br />

Anteil 7 zu 3 Semester.<br />

Gibt es Unterschiede bei BAföG, Stipendien, Nebenjobs<br />

und Co.?<br />

Nein, BAföG, Stipendien oder Studienkredite erhält man für beide<br />

Hochschultypen. Unterschiede kann es höchstens beim Angebot<br />

an möglichen studentischen Nebenjobs geben. Hier gibt<br />

es an einer großen Universität bzw. Unistadt automatisch mehr<br />

Stellen und Job-Angebote als an einer FH in einer Kleinstadt.<br />

Wie unterscheiden sich die Lehrenden?<br />

Uni-Professoren kommen in der Regel aus der Forschung, FH-<br />

Professoren kommen aus der Berufspraxis. Das bedeutet, sie<br />

haben nach ihrem Studium drei bis fünf Jahre außerhalb einer<br />

Hochschule gearbeitet. Der direkte Kontakt mit den Professoren<br />

ist an einer FH meist enger und direkter. Das liegt daran, dass<br />

sie mehr Lehrveranstaltungen halten müssen als Uni-Profs, bei<br />

denen das Thema Forschung einen größeren Stellenwert hat.<br />

Wo kann man leichter ein Auslandssemester machen?<br />

Es ist an jeder Hochschule möglich, eine Zeit im Ausland zu verbringen.<br />

Auch kleine FHs sind mittlerweile gut vernetzt.<br />

Was ist ein Praxissemester?<br />

In fast jedem Studiengang an einer FH gibt es auch das sogenannte<br />

Praxissemester während der Bachelorphase. Hier macht<br />

man ein Praktikum für die Dauer eines Semesters in einem Betrieb.<br />

Wegen des Praxissemesters dauert ein FH-Studium im Bachelor<br />

meist ein Semester länger als an der Uni.<br />

Wo gibt es duale Studiengänge?<br />

Der überwiegende Teil dualer Studiengänge wird von FHs angeboten,<br />

aber es gibt auch Angebote von Universitäten. Duale<br />

Hochschulen bieten, wie der Name schon sagt, nur Duale<br />

Studiengänge an. Eine besonders beliebte Form des<br />

dualen Studiums ist ein Studiengang mit integrierter<br />

Berufsausbildung: das bedeutet man hat am Ende<br />

einen Berufs- und einen Bachelorabschluss und verbringt<br />

abwechselnd Zeit an der Uni und im Unternehmen.<br />

Kann man zwischen Uni und FH wechseln?<br />

Ein Wechsel zwischen Bachelor- und Masterstudium<br />

ist zwischen FH und Universität<br />

möglich. Wie bei jedem Hochschulwechsel<br />

wird dann allerdings grundsätzlich geprüft,<br />

welche Leistungen angerechnet werden,<br />

bzw. ob noch einzelne Kurse nachgeholt<br />

werden müssen.<br />

Kann man an einer FH auch promovieren?<br />

Mittlerweile kann man auch an FHs<br />

promovieren und muss nicht mehr<br />

die Hochschule wechseln, weil einige<br />

FHs mit Universitäten kooperieren.<br />

www. job-und-chancen.de


SPECIAL STUDIUM 21<br />

Der NC – Was kann ich wo studieren?<br />

Immer größere Anteile der Abiturjahrgänge streben ein Studium an, aber auch immer mehr Personen ohne schulische<br />

Hochschulzugangsberechtigung und Berufstätige drängen an die Hochschulen – Hochschulbildung wird<br />

in Deutschland zunehmend zum Normalfall. Da stellt sich für Studieninteressierte eine zentrale Frage: Welche<br />

Chance habe ich auf das Studium meiner Wahl? Und hier kommt der Numerus Clausus (NC) ins Spiel.<br />

Was man über den NC wissen sollte:<br />

Wer studieren möchte, muss sich früher oder später mit dem<br />

NC auseinandersetzen und sei es, um festzustellen, dass der<br />

gewünschte Studiengang NC-frei ist. Leider kursiert zu diesem<br />

Thema viel Halbwissen.<br />

Was ist der Numerus Clausus?<br />

Ein Numerus Clausus bedeutet, dass es nur<br />

eine bestimmte Anzahl an Studienplätzen in<br />

diesem Studiengang gibt. Und nicht, wie oft<br />

angenommen, eine bestimmte erforderliche<br />

Abiturnote. Vielmehr werden auf Grundlage<br />

eines Hochschulauswahlverfahrens oder der<br />

Wartezeit Ranglisten gebildet, anhand derer<br />

die zur Verfügung stehenden Studienplätze<br />

!vergeben werden.<br />

Für über die Hälfte der in Deutschland angebotenen Studiengänge<br />

gibt es keinen NC! Im Regelfall reicht die Hochschulzugangsberechtigung<br />

aus, um sich in den Studiengang einzuschreiben.<br />

Für die anderen Studiengänge gibt es einen NC.<br />

Wie und wo bewerbe ich mich?<br />

Es gibt drei verschiedene Fälle: kein NC, lokaler NC und bundesweiter<br />

NC. Welche Variante jeweils zutrifft, kann man entweder<br />

auf den Webseiten der Hochschulen und Studiengänge herausfinden<br />

oder zentral über die Studiengangsuche auf<br />

www.hochschulkompass.de.<br />

Kein NC:<br />

Hier kann man sich, wenn die Zulassungsvoraussetzungen<br />

erfüllt sind – man also in der Regel die Hochschulreife<br />

nachweisen kann – einfach bei der Hochschule einschreiben.<br />

Allerdings sind hier trotzdem die Bewerbungsfristen<br />

zu beachten. Wer sich rechtzeitig beworben hat und die<br />

Zulassungsvoraussetzungen erfüllt, hat den Platz aber<br />

sicher. Die Hochschule kann nicht nachträglich einen „Einschreibestopp“<br />

verhängen, wenn sich zu viele bewerben,<br />

sondern muss jeden nehmen.<br />

Lokaler NC:<br />

Hier muss man sich direkt bei der Hochschule für einen<br />

Platz bewerben. Die Hochschule wählt dann die „besten/<br />

passendsten“ Bewerber aus und bietet diesen dann einen<br />

Studienplatz an. Wer den Platz annehmen möchte, muss<br />

sich – fristgerecht – einschreiben, sonst verfällt der angebotene<br />

Platz. Für einige Studiengänge mit lokalem NC ist<br />

auch die Stiftung für Hochschulzulassung zuständig.<br />

Bundesweiter NC:<br />

Dieser gilt für die Fächer Medizin, Tiermedizin, Zahnmedizin<br />

und Pharmazie (an staatl.Hochschulen). Hier ist die Bewerbung<br />

an die Stiftung für Hochschulzulassung zu richten.<br />

www. job-und-chancen.de


22 SPECIAL STUDIUM<br />

Fristen und Termine bis zum Start!<br />

Schlusstermine, Ausschlussfristen: Bis zum Beginn eines Studiums sollte man den Kalender genau im Auge<br />

behalten, um nichts Wichtiges zu verpassen – schließlich wäre es extrem ärgerlich, das Wunschstudium nicht<br />

antreten zu können, nur weil man etwas verschlafen hat.<br />

EIN JAHR VOR DEM ABI<br />

Noch ist scheinbar viel Zeit. Das Beste ist, sich jetzt die<br />

Wunsch-Uni(s) näher anzuschauen. Dabei sind Tage der offenen<br />

Tür nützlich, aber auch Abi-Messen geben wichtigen Input. Teilweise<br />

werden für Schüler auch Schnupperstudien während der<br />

Ferien angeboten. Ansonsten gilt: informieren!<br />

• Wird ein Praktikum vor dem Studium empfohlen oder ist es<br />

Pflicht? Dann sollten Sie sich jetzt um etwas Passendes bewerben.<br />

• Möchten Sie ein FSJ oder ein FÖJ absolvieren? Dann sollten<br />

Sie nach Einsätzen suchen, die Ihnen später im Studium weiterhelfen,<br />

sei es durch Verbesserung Ihrer Sprachkenntnisse<br />

(FSJ im Ausland), sei es durch den Erwerb von Hintergrundbzw.<br />

praktischem Wissen durch einen pflegerischen Einsatz<br />

für Studiengänge im medizinischen oder sozialen Bereich.<br />

Jetzt sollten Sie planen, was Sie machen wollen.<br />

• Sportstudenten müssen Eignungsprüfungen ablegen. Am<br />

besten, Sie starten mit Ihrem Training frühzeitig.<br />

• Wer Kunst oder Musik studieren möchte, muss sich mit einer<br />

Mappe bewerben bzw. eine Aufnahmeprüfung ablegen. An<br />

den meisten Hochschulen finden Mappen-Beratungen zwischen<br />

Oktober und April statt.<br />

• Wer Human- oder Zahnmedizin studieren möchte, sollte sich<br />

zwischen Anfang Dezember und Mitte Januar online unter<br />

www.tms-info.org für den Medizinertest anmelden. Der Test<br />

selbst findet im Frühjahr statt.<br />

Die Teilnahme ist freiwillig, kann aber die Chance auf einen<br />

Studienplatz erhöhen.<br />

FEBRUAR<br />

• Bewerbung: Ab jetzt (bis Mitte Juli) kann man sich bei vielen<br />

privaten Hochschulen bewerben. Also: Über die genauen<br />

Fristen informieren!<br />

• Künstler/Musiker: Je nach Hochschule können Sie ab jetzt<br />

(bis Mai) Ihre Mappe abgeben bzw. sich für die Eignungsprüfung<br />

anmelden. Die Prüfungen selbst finden zwischen März<br />

und Juli statt.<br />

• Design/Architektur: Jetzt geben Sie Ihre Mappe ab und melden<br />

sich (je nach Fristen der gewünschten Uni) zur Eignungsprüfung<br />

an. Die Prüfungen finden meist von Mai bis Juli statt.<br />

• Sport: Zur Eignungsprüfung anmelden – die Prüfungen finden<br />

ebenfalls von Mai bis Juli statt.<br />

www. job-und-chancen.de


SPECIAL STUDIUM 23<br />

APRIL<br />

• Wissen Sie schon, wie Sie Ihr Studium finanzieren? Jetzt haben<br />

Sie noch Zeit, sich z.B. um Stipendien zu bewerben.<br />

• Für angehende Mediziner: Wenn die Wunsch-Uni den Medizinertest<br />

berücksichtigt, sollten Sie jetzt teilnehmen, um Ihren<br />

Abi-Schnitt aufzubessern.<br />

MAI<br />

• Jetzt sollten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen für Ihre Wunschhochschule<br />

vorbereiten – das nimmt Zeit in Anspruch! Unbedingt<br />

den genauen Schlusstermin erfragen: Obwohl an den<br />

meisten Unis bis Mitte Juli Bewerbungen möglich sind, ist<br />

mancherorts bereits im Mai oder Juni Schluss!<br />

• Einen Krankenversicherungsnachweis für die Einschreibung<br />

besorgen.<br />

JUNI<br />

• Medizin: Ende Juni können Sie Ihre Ergebnisse im Medizinertest<br />

im Internet abrufen.<br />

• Neu in der Stadt? Am Gymnasium läuft kein Unterricht mehr<br />

- das ist jetzt die ideale Zeit, um die neue Stadt, das Umfeld<br />

der Wunschuni und die angesagten Viertel, das Nachtleben<br />

und die Angebote für Studenten zu erkunden.<br />

JULI<br />

• Schlusstermin nicht verpassen: Am 15. Juli ist Bewerbungsschluss<br />

für die bundesweit zulassungsbeschränkten Fächer<br />

Human-, Zahn- und Tiermedizin sowie Pharmazie auf der<br />

Website www.hochschulstart.de<br />

• Der 15. Juli ist ebenfalls für viele örtlich zulassungsbeschränkte<br />

Fächer Bewerbungsschluss.<br />

AUGUST<br />

• www.hochschulstart.de verschickt für die bundesweit zulassungsbeschränkten<br />

Studienfächer die Zusagen für die Plätze<br />

nach den besten Noten und der längsten Wartezeit (jeweils<br />

20 %).<br />

• Wenige Tage später werden auch die Bescheide über die Vorauswahl<br />

für die nächsten 60 % der Studienplätze in bundesweit<br />

zulassungsbeschränkten Studiengängen verschickt.<br />

• Ab Mitte August versenden die Hochschulen zumeist die Zusagen<br />

für die örtlich zulassungsbeschränkten Studiengänge.<br />

• Wenn Sie jetzt eine Zusage haben, sollten Sie sich langsam<br />

nach einem Zimmer in einer WG oder einem Wohnheimplatz<br />

umsehen.<br />

• Einschreibungstermin: Schauen Sie auf der Website Ihrer<br />

Hochschule nach, wie die Terminlage ist. Meist findet die<br />

Einschreibung zwischen Mitte August und Ende September<br />

statt.<br />

• Lassen Sie sich die Bezahlung der Einschreibegebühr quittieren.<br />

• BAföG: Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, die geforderten Unterlagen<br />

für Ihren Antrag zusammenzustellen; die Einreichung<br />

sollte spätestens bis Semesterbeginn erfolgen, besser früher.<br />

• Wissenslücken: Nutzen Sie die Möglichkeit, mit Vorbereitungskursen<br />

Lücken zu schließen, um möglichst fit ins Semester<br />

zu starten. Praktisch alle Hochschulen bieten derlei<br />

Kurse an.<br />

SEPTEMBER<br />

• An vielen Fachhochschulen startet bereits jetzt das Semester,<br />

ebenso die Vorlesungen.<br />

• Bis Ende September werden die Zusagen und Ablehnungen<br />

in den bundesweit zulassungsbeschränkten Fächern verschickt.<br />

• Ablehnung erhalten? Je nach Hochschule können Sie sich bis<br />

Mitte Oktober für die Losverfahren an den einzelnen Hochschulen<br />

bewerben.<br />

• Und sonst: Nebenjob? Spracheinstufungstests?<br />

Semesterticket, Bibliotheksausweis? Jetzt ist<br />

Zeit für die nicht ganz so wichtigen Dinge.<br />

OKTOBER<br />

• Jetzt geht’s an den Universitäten<br />

los; Vorlesungsbeginn ist meist<br />

Mitte Oktober.<br />

• Bis Mitte Oktober werden<br />

auch die Zulassungen<br />

für die Nachrückrunde<br />

im Zulassungsverfahren<br />

für<br />

die bundesweit<br />

zulassungsbeschränkten<br />

Studienfächer<br />

verschickt.<br />

www. job-und-chancen.de


24 SPECIAL STUDIUM<br />

Studienfinanzierung<br />

Viel Lernen, wenig Geld – ein Studium macht sich oft erst im Nachhinein bezahlt. Aber erst einmal muss man<br />

sich das Studium überhaupt leisten können. 930 € geben Studierende durchschnittlich im Monat für Lebenshaltungskosten<br />

aus.<br />

Knapp zwei Drittel der Studierenden in Deutschland erhalten<br />

dabei Unterstützung der Eltern. Trotzdem sollte man andere<br />

Möglichkeiten in Betracht ziehen, denn die Eltern haben oft<br />

nicht genug Geld, um das gesamte Studium ihrer Kinder finanziell<br />

zu stemmen. Es gibt nicht nur einen Weg, das Studium zu<br />

finanzieren: BAföG, Studienkredite, Bildungsfonds, Nebenjobs<br />

oder Stipendien - meist ist eine Mischung sinnvoll.<br />

Unterstützung von den Eltern<br />

Für viele sind die Eltern nach wie vor die größten Sponsoren.<br />

Sie sind in erster Linie für die Kosten des Lebensunterhaltes<br />

ihres Kindes während eines Studiums verantwortlich. Besteht<br />

auch ein rechtlicher Anspruch? Ja – solange sich das Kind in<br />

der Erstausbildung befindet, kein eigenes Einkommen bezieht<br />

und das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, sind die Eltern<br />

zur finanziellen Unterstützung verpflichtet. Erst wenn die Eltern<br />

dazu nicht oder nur zum Teil in der Lage sind, gibt es BAföG.<br />

Hilfe vom Staat: BAföG<br />

Sollten im Elternhaus die finanziellen Voraussetzungen für ein<br />

Studium fehlen, gibt es Hilfe vom Staat. Die Abkürzung BAföG<br />

steht für das Bundesausbildungsförderungsgesetz, das den<br />

Start in die berufliche Zukunft für Studierende mit einer Kombination<br />

aus Zuschüssen und einem zinslosen Darlehen absichert.<br />

Grundsätzlich können Studierende an Hochschulen sowie<br />

Berufsakademien, deren Abschlüsse nach Landesrecht Hochschulabschlüssen<br />

gleichgestellt sind, BAföG beantragen. Das<br />

gilt auch für private Hochschulen und private Berufsakademien.<br />

Ob und wie viel BAföG monatlich gezahlt wird, hängt von den<br />

persönlichen Lebensumständen und der gewählten Ausbildungsform<br />

ab. Die Förderung ist abgestimmt auf die individuellen finanziellen<br />

Möglichkeiten der Antragstellenden und ihrer Familien.<br />

Die Hälfte der BAföG-Förderung ist ein Zuschuss, der nicht<br />

zurückgezahlt werden muss. Die andere Hälfte wird als zinsloses<br />

Darlehen gewährt. Die Rückzahlung erfolgt zu günstigen<br />

Bedingungen: Mehr als 10.010 € sind auf keinen Fall zurückzuzahlen,<br />

auch wenn das Darlehen höher war. Rückzahlungsbeginn<br />

ist fünf Jahre nach Ablauf der Förderungshöchstdauer. In<br />

der Regel ist die Rückzahlung des Darlehensanteils beim BAföG<br />

nach 6,5 Jahren abgeschlossen.<br />

Wichtig: Die Förderung beginnt frühestens mit dem Antragsmonat,<br />

auch dann, wenn die Ausbildung schon früher begonnen<br />

hat! Wer BAföG-berechtigt ist, kann trotzdem einen Ferien- oder<br />

Nebenjob ausüben.<br />

Kredite – verschuldet vor dem ersten Gehalt?<br />

Bei einem Studienkredit sieht das schon etwas anders aus: Das<br />

von den Banken geliehene Geld muss vollständig zurückgezahlt<br />

werden, und das mit Zinsen. Achtung - die Zinssätze variieren<br />

stark, diese sollte man vor Abschluss prüfen und mit anderen<br />

Angeboten vergleichen.<br />

Bildungsfond – Kredit ohne Überschuldung<br />

Ein Bildungsfond funktioniert wie ein Kredit - abgesehen von<br />

den Rückzahlungsmodalitäten. Anders als bei einem Studienkredit<br />

erfolgt die Rückzahlung einkommensabhängig und erst nach<br />

erfolgreichem Berufseinstieg. Der Studierende erteilt dem Fond<br />

das Recht, von seinem späteren Einkommen für eine festgelegte<br />

Zeit einen bestimmten Prozentsatz einzuziehen. Das kann am<br />

Ende etwas mehr, aber auch etwas weniger sein als der Betrag,<br />

den sich der Student vorher geliehen hat. In jedem Fall aber nur<br />

so viel, wie man sich monatlich leisten kann. Somit besteht ein<br />

deutlich geringeres Risiko an Überschuldung.<br />

Geheimtipp Stipendium – Bewerben lohnt<br />

sich<br />

Aktuell beziehen nur fünf Prozent der Studierenden Geld in Form<br />

eines Stipendiums. Dabei sind die Chancen, ein Stipendium zu<br />

ergattern, größer als gedacht. Was viele nicht wissen: Ein Stipendium<br />

ist nicht nur etwas für Überflieger, auch „Normalos“<br />

haben eine Chance. Neben 13 großen Organisationen unterstützen<br />

mehr als 2.500 kleinere Stiftungen und Institutionen bei der<br />

Finanzierung.<br />

Nebenjob – gut für Geldbeutel und<br />

Lebenslauf<br />

Wenn das Studium die Möglichkeit lässt, nebenher zu jobben,<br />

ist das sinnvoll – idealerweise mit flexiblen Arbeitszeiten und in<br />

einem Bereich, in dem man später auch arbeiten möchte. Denn<br />

das macht sich gut im Lebenslauf.<br />

Wichtig: Damit keine Probleme mit der Kranken- und Sozialversicherung<br />

entstehen, sollte die hierfür geltende Einkommensgrenze<br />

von 6.240 € im Jahr beachtet werden. Hierbei gilt „brutto<br />

gleich netto“, da Studierende – egal ob Mini- oder Nebenjob als<br />

studentische Hilfskraft – keine Sozialabgaben zahlen müssen.<br />

Beim Anspruch auf Kindergeld gibt es keine Einkommensgrenze.<br />

Wenn Studierende jedoch mehr als durchschnittlich 20 Stunden<br />

pro Woche arbeiten, verlieren sie das Recht darauf.<br />

www. job-und-chancen.de


Unternehmensportrait – Anzeige 25<br />

Bildung für Gesundheitsberufe<br />

Akademie der Kreiskliniken Reutlingen<br />

Die Akademie der Kreiskliniken Reutlingen ist die innovative<br />

Antwort auf die wachsende Dynamik im Gesundheitswesen.<br />

In unserem hellen und modern ausgestatteten Gebäudekomplex<br />

befinden sich neben den großzügigen Seminarräumen eine<br />

Bibliothek, Büros sowie Aufenthalts- und Besprechungsräume.<br />

Alle Räume sind mit modernen Medien und den notwendigen<br />

Unterrichtsmaterial ausgestattet. Ein weiteres Highlight ist unser<br />

“Simulationszentrum für Medizin und Pflege” in dem verschiedene<br />

Szenarien aus der Praxis unter realen Bedingungen geübt<br />

werden können.<br />

Wir bieten folgende Ausbildungen an:<br />

Pflegefachfrau / Pflegefachmann<br />

In der dreijährigen Ausbildung lernst du, wie man kranken und<br />

pflegebedürftigen Menschen hilft, ihre Gesundheit wieder zu<br />

erlangen oder mit Beeinträchtigungen zurechtzukommen.<br />

Die Pflegeausbildung qualifiziert dich für die eigenverantwortliche<br />

Pflege von pflegebedürftigen Menschen aller Altersgruppen<br />

und in verschiedenen Lebenssituationen. Zudem bereitet sie<br />

dich auf die Mitarbeit im interprofessionellen Team vor. Dazu<br />

werden dir pflegewissenschaftliche, medizinische und interdisziplinären<br />

Fachkenntnisse in Theorie und Praxis vermittelt.<br />

Gesundheits- und Krankenpflegehilfe<br />

In der einjährigen Ausbildung lernst du die fachlichen, sozialen<br />

und methodischen Kompetenzen zur Mitwirkung bei der Heilung,<br />

Erkennung und Verhütung von Krankheiten. Sie bereitet<br />

dich auch auf die Mitarbeit in einem interprofessionellen Team<br />

vor. Die Ausbildung befähigt dich, in stationären, teilstationären<br />

und ambulanten Bereichen pflegerische Aufgaben bei der Versorgung<br />

von Menschen in allen Lebensphasen und -situationen<br />

nach Anweisung und unter Anleitung einer Pflegefachkraft verantwortlich<br />

auszuüben.<br />

Durchführung aller Tätigkeiten im Rahmen des Aufbereitungsprozesses<br />

für Medizinprodukte kennen.<br />

Als Fachkraft für Medizinprodukteaufbereitung reinigst, desinfizierst,<br />

pflegst, kontrollierst, verpackst und sterilisierst du<br />

Medizinprodukte und Geräte, die in Krankenhäusern und ärztlichen<br />

Praxen zum Einsatz kommen.<br />

Das bieten wir dir:<br />

• Attraktive Ausbildungsvergütung nach TVöD (über 1.000 €<br />

brutto pro Monat).<br />

• Zusätzliche Leistungen wie: Schichtzulagen, tarifliche Zeitzuschläge,<br />

Weihnachtsgeld, Lehrmittelzuschuss, betriebliche<br />

Altersversorgung ZVK.<br />

• 30 Urlaubstage + einen Zusatztag im 2. und 3. Ausbildungsjahr<br />

bei Einsatz im Schichtdienst.<br />

• Betriebliches Gesundheitsmanagement.<br />

• Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung attraktive<br />

interne Fort-und Weiterbildungsangebote.<br />

Bewerbungen sind direkt über die Karriere-<br />

Seite der Kreiskliniken Reutlingen möglich:<br />

karriere.kreiskliniken-reutlingen.de<br />

Berufe mit Zukunft: Gibt`s bei uns!<br />

Operationstechnische Assistenz (OTA)<br />

In der dreijährigen Ausbildung arbeitest du als Mitglied des OP-<br />

Teams und betreust die Patienten vor, während und nach der OP.<br />

Die OTA-Ausbildung qualifiziert dich direkt für die Mitarbeit in<br />

einem Operationsteam aus Ärzten, Fachpflegern für Anästhesie<br />

sowie Fachpflegern für den OP. Dazu werden dir während der<br />

Ausbildung organisatorische, technische und pflegerische Fachkenntnisse<br />

in Theorie und Praxis vermittelt.<br />

Anästhesietechnische Assistenz (ATA)<br />

In der dreijährigen Ausbildung arbeitest du als Mitglied des anästhesiologischen-Teams<br />

und betreust die Patienten vor, während<br />

und nach einer OP. Die ATA-Ausbildung qualifiziert dich direkt<br />

für die Mitarbeit in einem anästhesiologischen Team aus Ärzten,<br />

Fachpflegern für Anästhesie sowie Fachpflegern für den OP.<br />

Dazu werden dir während der Ausbildung organisatorische,<br />

technische und pflegerische Fachkenntnisse in Theorie und<br />

Praxis vermittelt.<br />

Fachkraft für Medizinprodukteaufbereitung<br />

In der dreijährigen Ausbildung lernst du die verantwortungsvolle<br />

Wir bieten Ausbildungsplätze für:<br />

• Pflegefachfrau/Pflegefachmann<br />

Vertiefung Akutpflege oder Pädiatrie<br />

• Gesundheits- und Krankenpflegehilfe<br />

• Operationstechnische Assistenz (OTA)<br />

• Anästhesietechnische Assistenz (ATA)<br />

• Medizinische*r Fachangestelle*r (MFA)<br />

• Pharmazeutisch-kaufmännische*r Angestellte*r (PKA)<br />

• Medizinische*r Technologe*in<br />

• Fachkraft für Medizinprodukteaufbereitung (FMA)<br />

• Fachinformatiker*in Systemintegration<br />

• Duales Studium „BWL – Gesundheitsmanagement“ (B.A.)<br />

• Duales Studium „Physician Assistant “ (B.Sc.)<br />

• Ausbildungsbegleitendes Studium: „PFLEGEimpact“ (BScN)<br />

Informieren Sie sich auf unserer Homepage<br />

www.kreiskliniken-reutlingen.de oder<br />

ERMSTALKLINIK<br />

www.akademie-reutlingen.de<br />

BAD URACH<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


26 Unternehmensportrait – Anzeige<br />

Starten Sie bei der BAGA Ihre Karriere<br />

in der Beauty-Branche!<br />

Die <strong>Stuttgart</strong>er Kosmetikschule und BAGA GbR – bietet Ihnen<br />

mit einer 12-monatigen Ausbildung zur Staatlich anerkannten<br />

KosmetologIn den perfekten Start in eine erfolgreiche Zukunft.<br />

Darüber hinaus erhalten Sie nach Ihrer Ausbildung zur Staatlich<br />

anerkannten KosmetologIn nicht einfach nur ein Zertifikat,<br />

sondern ein gesiegeltes Abschlusszeugnis des Regierungspräsidiums,<br />

was eine abgeschlossene und anerkannte Berufsausbildung<br />

bedeutet!<br />

FINANZIELLE UNTERSTÜTZUNG<br />

Die Schüler/innen der <strong>Stuttgart</strong>er Kosmetikschule sind berechtigt,<br />

Anträge auf Ausbildungsförderung nach dem Ausbildungsförderungsgesetz<br />

(BaföG) zu stellen. Da wir AZAV gefördert<br />

sind, sind wir berechtigt Bildungsgutscheine der Bundesagentur<br />

für Arbeit (BA) anzunehmen. Die Anträge müssen beim jeweils<br />

zuständigen Amt für Ausbildungsförderung gestellt werden. Erkundigen<br />

Sie sich bei der für Sie zuständigen Bundesagentur<br />

für Arbeit.<br />

In unserer Ausbildung, die immer im April und Oktober startet,<br />

vermitteln wir Ihnen die Kompetenz und Professionalität einer<br />

staatlich anerkannten Ausbildungsstätte. Es erwartet Sie in unseren<br />

schönen Räumlichkeiten ein starkes und sympathisches<br />

Team aus staatlich geprüften AusbilderInnen sowie bekannten<br />

GastdozentInnen aus unterschiedlichen Bereichen der Beauty-<br />

Branche. Alles ausgewiesene und erfahrene ExpertInnen auf<br />

ihrem Gebiet!<br />

Mit Ihrer Ausbildung zur Staatlich anerkannten KosmetologIn<br />

legen Sie die perfekte Basis für alle Berufe, die sich mit professioneller<br />

Hautpflege und ganzheitlichem Wohlbefinden beschäftigen.<br />

Ob Sie von einem eigenen Institut als KosmetikerIn träumen<br />

oder lieber in einer Arztpraxis arbeiten möchten. Allesamt<br />

mit besten Zukunftsaussichten, denn schließlich legen immer<br />

mehr Menschen Wert darauf, sich so richtig wohl in ihrer Haut<br />

zu fühlen.<br />

Lernen Sie uns kennen: Gerne stehen wir Ihnen für ein persönliches<br />

Beratungsgespräch zur Verfügung. Rufen Sie uns an und<br />

starten Sie gemeinsam mit uns in Ihre erfolgreiche berufliche<br />

Zukunft in der Beauty-Branche.<br />

<strong>Stuttgart</strong>er Kosmetikschule<br />

und BAGA GbR<br />

tel. +49 711 9253 8284<br />

stuttgarter-kosmetikschule@<br />

baga-bildungsakademie.de<br />

www.baga-bildungsakademie.de<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


KOSMETIK<br />

AUSBILDUNG<br />

IN STUTTGART<br />

JETZT BEWERBEN.<br />

Staatlich anerkannter<br />

Abschluss in nur 12 Monaten<br />

Fundierte Ausbildung zum<br />

Beauty-Profi<br />

Top-DozentInnen mit viel Erfahrung in<br />

Theorie & Praxis<br />

Weiterbildungsmaßnahmen in modernster<br />

Form, Visagist, sowie NiSV und vieles mehr<br />

Zentrale Lage und schöne Räumlichkeiten<br />

Buchen Sie jetzt Ihre Beauty-Ausbildung<br />

tel. +49 711 9253 8284 · +49 89 5880 4450<br />

stuttgarter-kosmetikschule@baga-bildungsakademie.de<br />

www.baga-bildungsakademie.de


28 Unternehmensportrait – Anzeige<br />

Ausbildung in der Pflege – ein Beruf mit Zukunft<br />

Schichtdienst, miese Bezahlung, jede Menge Stress und kaum<br />

Aufstiegschancen – Vorurteile, die jeder über die Pflegebranche<br />

bereits gehört hat. Eine Altenpflegeausbildung bietet mehr! Sie<br />

ist ein zukunftssicherer Beruf mit einer abwechslungsreichen<br />

Arbeit und attraktiven Karrierechancen.<br />

Mit der Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann<br />

absolvierst du eine Ausbildung mit vielen Möglichkeiten.<br />

Der Beruf der Altenpflege vermittelt neben einer hohen pflegerischen<br />

Kompetenz Werte – wie Nächstenliebe, Wertschätzung,<br />

Würde, Respekt und Höflichkeit – die in der heutigen<br />

Zeit oft nicht mehr im Vordergrund stehen. Werte, die die Auszubildenden<br />

nicht nur selbst bewusst leben lernen, sondern die<br />

sie auch von den alten Menschen, für die sie da sind, in ihrer<br />

täglichen Arbeit erfahren.<br />

Eine Ausbildung bietet neben der Arbeit mit Menschen soziale,<br />

pädagogische, medizinische und hauswirtschaftliche Aspekte.<br />

Sie ist eine sinnstiftende Tätigkeit mit Verantwortung von Beginn<br />

an.<br />

Ausbildung mit Top-Vergütung<br />

Als Mitglied im Diakonischen Werk zahlt die Evangelische Heimstiftung<br />

als Arbeitgeber eine tarifliche Ausbildungsvergütung<br />

nach AVR-Württemberg 4. Buch. Die Ausbildungsvergütung beträgt<br />

je nach Ausbildungsjahr zwischen 1.311 € und 1.483 €.<br />

Zusätzlich gibt es eine Jahressonderzahlung und eine betriebliche<br />

Altersvorsorge. Damit liegt die Vergütung deutlich höher als<br />

in den meisten anderen Berufsausbildungen.<br />

Mit Perspektive in die Zukunft<br />

Mit der erfolgreichen Ausbildung muss aber nicht Schluss sein.<br />

Die Karrierechancen nach der Ausbildung sind dabei vielfältig.<br />

Es können zum einen fachliche Weiterqualifizierungen, wie beispielsweise<br />

zum Wundexperten, Praxisanleiter oder zum Qualitätsbeauftragten<br />

erfolgen. Es kann aber auch ein Weg mit Personalverantwortung,<br />

wie zum Beispiel als Wohnbereichsleitung,<br />

Pflegedienstleitung, Hausdirektion bis hin zur Regionaldirektion<br />

eingeschlagen werden. Mit dem Trainee- und CAREer-Programm<br />

bietet die Evangelische Heimstiftung hier viele hervorragende<br />

Möglichkeiten.<br />

Ausbildung bei Baden-Württembergs größtem<br />

Altenhilfeträger<br />

Mit 171 Einrichtungen, 14.190 Kunden und 10.100 Mitarbeitern<br />

ist die Evangelische Heimstiftung der größte Anbieter von<br />

Altenpflege und -betreuung in Baden Württemberg.<br />

Evangelische Heimstiftung – ein Arbeitgeber nach deinen<br />

Vorstellungen.<br />

Wir freuen uns auf Dich. Unsere offenen Ausbildungsstellen als<br />

Pflegefachmann/-frau aber auch zum/zur Altenpflegehelfer/in<br />

findest du in unserem Karriereportal unter: www.karriere-ehs.de<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


Stell dir vor, du wirst während<br />

deiner Ausbildung fair bezahlt.<br />

Ausbildung als Pflegefachmann/-frau (m/w/d)<br />

zum Frühjahr und <strong>Herbst</strong> jeden Jahres in unseren Einrichtungen in der Region<br />

<strong>Stuttgart</strong> und Baden-Württemberg<br />

In deiner dreijährigen Ausbildung erlebst du eine intensive praktische Anleitung und ein buntes<br />

Aufgabenspektrum im pflegerischen, sozialen und medizinischen Bereich. Parallel vertiefst du in der<br />

Berufsschule dein Wissen.<br />

Was wir uns vorstellen<br />

Mittlere Reife, Abitur oder abgeschlossene Berufsausbildung<br />

Teamgeist und menschliche Werte als Motivation<br />

Flexibilität und Verantwortungsbewusstsein<br />

Was du dir vorstellst<br />

Enge fachliche und persönliche Betreuung<br />

Moderne Pflegekonzepte und beste Personalschlüssel<br />

Unbefristete Übernahme bei guter Leistung<br />

30 Tage Urlaub und 5 Tage Fortbildungsurlaub<br />

Ausbildung zum Altenpflegehelfer (m/w/d)<br />

In deiner einjährigen Ausbildung erlernst du ein buntes Aufgabenspektrum der Altenpflege.<br />

Dabei wirst du während deiner Ausbildung durch einen Praxisanleiter begleitet, welcher dir<br />

bei allen Anliegen mit einem offenen Ohr zur Seite steht. Eine Ausbildung zum<br />

Altenpflegehelfer (m/w/d) bei der Evangelischen Heimstiftung ist die Grundlage für einen<br />

erfolgreichen Berufsweg. Dabei unterstützen und fördern wir unsere Auszubildenden.<br />

Was wir uns vorstellen<br />

mindestens Hauptschulabschluss<br />

Freude am Kontakt mit älteren Menschen<br />

Einfühlungsvermögen gegenüber unseren Bewohnern und ihren Anliegen<br />

Einsatzbereitschaft und Offenheit für Schichtdienst<br />

Was du dir vorstellst<br />

Eine abwechslungsreiche, sinnstiftende Tätigkeit in einer<br />

zukunftssicheren Branche<br />

Unbefristete Übernahme bei guter Leistung<br />

Eine Ausbildungsvergütung in Höhe von 1.180,15 EUR monatlich<br />

Individuelle Weiterentwicklungsmöglichkeiten<br />

Vielzahl an Mitarbeiterrabatten über die Corporate Benefits-Plattform<br />

10.100 Kollegen und Kolleginnen für starke Zusammenarbeit<br />

Gemeinsame Ausflüge und Aktivitäten<br />

Entdecke deine #GutePflegeAusbildung in einer unserer<br />

171 Einrichtungen unter www.ev-heimstiftung.de/ausbildung<br />

und bewirb dich gleich online unter www.karriere-ehs.de.<br />

Ein Arbeitgeber nach deinen Vorstellungen – Evangelische Heimstiftung.


30 Unternehmensportrait – Anzeige<br />

ERZIEHER*IN – BERUF MIT ZUKUNFT<br />

BLEIB AUTONOM<br />

In der praxisintegrierten Ausbildung erhalten Fachschüler*innen eine<br />

faire Vergütung ab dem ersten Tag. Denn sie sorgen jeden Tag dafür,<br />

dass aus Kindern und Jugendlichen freie und starke Individuen<br />

werden, die ihre Umwelt bewusst wahrnehmen und mitdenken. Eine<br />

leistungsgerechte Vergütung ist daher für uns selbstverständlich.<br />

BRING DICH EIN<br />

Werde Zukunftsgestalter*in, werde Erzieher*in. Die FDFP<br />

– Freie Duale Fachakademie für Pädagogik gibt dir mit<br />

dem praxisintegrierten Ausbildungsgang (PiA) und einem<br />

fairen Ausbildungsgehalt die richtigen Werkzeuge dafür<br />

an die Hand. An den Standorten <strong>Stuttgart</strong>, Karlsruhe und<br />

Fellbach eröffnet dir die FDFP verschiedene Wege in die<br />

Kita- oder Jugend- und Heimpädagogik (JuHe).<br />

ENTSCHEIDE, WIE DU LERNST<br />

So vielfältig wie unsere Fachschüler*innen sind, so vielfältig<br />

sind auch unsere Lernmethoden. Erwachsenengerechtes<br />

Lernen und ein wertschätzender Umgang mit unseren<br />

Fachschüler*innen sind uns besonders wichtig.<br />

Bring dich ein und wachse über dich hinaus! In der Projektzeit hast du<br />

während der Ausbildung die Möglichkeit eigene Themen selbstständig<br />

zu erschließen und deine Anliegen in der Arbeit mit Kindern kreativ<br />

umzusetzen. Wir geben dir den Raum zur persönlichen Weiterentwicklung,<br />

Selbstverwirklichung und zu nachhaltigem Handeln.<br />

BLEIB DRAN<br />

Durch Schul- und Praxisphasen im Blockmodell kannst du dich ohne viel<br />

Hin und Her auf die Arbeit in deiner Praxisstelle und den Unterricht an<br />

der FDFP konzentrieren. So kannst du die Kinder und Jugendlichen auch<br />

bei längeren Lernprozessen begleiten und kontinuierlich für sie da sein.<br />

Erste praktische Erfahrung kannst du in den Unterricht miteinbringen.<br />

Gemeinsam mit Dozent*innen erarbeiten die Fachschüler*innen den<br />

theoretischen Lehrplan. Wir achten dabei auf eine enge Verzahnung<br />

von Theorie und Praxis und unterstützen dich in deinem Lernprozess.<br />

Unsere Abschlüsse sind in allen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe<br />

anerkannt!<br />

www.fdfp.de<br />

Beruf mit Zukunft<br />

Erzieher*in werden<br />

Wir beraten Sie gerne:<br />

0711 656960-921 · fachschule@fdfp.de<br />

BLEIB AUTONOM<br />

Faire Vergütung ab dem ersten Tag<br />

BLEIB DRAN<br />

Starke Theorie-und Praxisphasen<br />

im Blockmodell<br />

BRING DICH EIN<br />

Projekte für dich, andere und die Welt<br />

ENTSCHEIDE, WIE DU LERNST<br />

Innovative Lernmethoden, digital, im Team und alleine<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


Unternehmensportrait – Anzeige 31<br />

Hochschule Pforzheim – Zukunft mit Aussicht<br />

Mit dem breit gefächerten Studienprogramm<br />

der drei Fakultäten für<br />

Gestaltung, Technik sowie Wirtschaft und<br />

Recht bietet die Hochschule Pforzheim<br />

(HS PF) ein umfassendes Wissensspektrum<br />

und viel Raum für Entwicklung und Erfahrungen.<br />

Sie vernetzt Expertisen und nutzt<br />

dafür das eigene interdisziplinäre Potenzial.<br />

Mit rund 6.000 Studierenden, 195 Professorinnen<br />

und Professoren, 360 Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern sowie rund 300 Lehrbeauftragten<br />

ist die HS PF eine der größten Hochschulen<br />

für Angewandte Wissenschaften<br />

(HAW) in Baden-Württemberg.<br />

Im Zusammenspiel gestalterischer, technischer,<br />

betriebswirtschaftlicher und juristischer<br />

Disziplinen ist sie dabei in der Lage,<br />

praktisch den gesamten Produktlebenszyklus<br />

intern abzubilden. Die Absolventen<br />

profitieren durch die zukunftsorientierte<br />

Ausrichtung und sind so optimal auf die<br />

digitale Arbeitswelt vorbereitet.<br />

Drei Fakultäten, unzählige Möglichkeiten<br />

Voll vernetzt<br />

und digital:<br />

Hochschule<br />

Pforzheim<br />

Business, Design, Engineering – die drei<br />

Fakultäten der HS PF bilden gemeinsam<br />

eine enorme fachliche Bandbreite mit insgesamt<br />

29 Bachelor- sowie 20 Masterstudiengängen,<br />

darunter vier weiterbildende<br />

Master-Programme.<br />

Alle drei Fakultäten haben sich bei<br />

Forschung und Lehre einer Mission verschrieben:<br />

Interdisziplinarität, Verantwortung,<br />

Internationalität, persönliche Förderung,<br />

Praxisnähe und Innovation. Unter<br />

Verantwortung versteht die Hochschule<br />

unter anderem, die Zukunft nachhaltig zu<br />

gestalten. Nicht umsonst kann man an der<br />

HS PF Ressourceneffizienz-Management<br />

studieren.<br />

Hochschule Pforzheim –<br />

Führend durch Perspektivenwechsel<br />

#interdisziplinär<br />

#verantwortlich<br />

#international<br />

#persönlich<br />

#praxisnah<br />

#innovativ<br />

Jetzt bewerben:<br />

hs-pforzheim.de<br />

Karriere dank Pforzheimer Abschluss<br />

Egal, für welchen Studiengang sich Bewerber<br />

entscheiden: Ein Studium an der Hochschule<br />

Pforzheim lohnt sich. Zahlreiche<br />

Rankings belegen, dass die HS PF zu den<br />

besten Hochschulen zählt – was ihre Absolventen<br />

zu gefragten Fachkräften macht.<br />

Dabei belegt sie als erste AACSB akkreditierte<br />

HAW in Deutschland regelmäßig<br />

Spitzenplätze. Die Fakultät für Wirtschaft<br />

und Recht etwa ist laut dem Eduniversal-<br />

Ranking die beste Business School unter<br />

allen HAWs.<br />

Übrigens: Die Stärken<br />

der Hochschule bringt<br />

auch der Imagefilm auf<br />

dem Youtube-Kanal der<br />

HS PF in atmosphärischen<br />

Szenen zum Ausdruck.<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


32 Unternehmensportrait – Anzeige<br />

Finde Deinen Weg mit den IB Beruflichen Schulen<br />

Die Mittlere Reife kann man in der 2-jährigen kaufmännischen<br />

Berufsfachschule erreichen, sowie mit dem Profil Gesundheit<br />

und Pflege.<br />

An unserem Berufskolleg (kaufmännisch, technisch, Fremdsprachen<br />

oder Gesundheit und Pflege) erlangen Sie innerhalb<br />

von zwei Jahren die Fachhochschulreife.<br />

Wer Abitur machen möchte, ist bei den Beruflichen Gymnasien<br />

des IB richtig. Im sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen<br />

Gymnasium mit den Profilen Soziales oder Wirtschaft erreichen<br />

Schüler*innen in drei Jahren die allgemeine Hochschulreife.<br />

Mit den Beruflichen Schulen des Internationalen Bundes e.V. (IB)<br />

in <strong>Heilbronn</strong> und <strong>Stuttgart</strong>-Mitte können Schüler*innen eine Ausbildung,<br />

den Hauptschulabschluss, die Mittlere Reife, die Fachhochschulreife<br />

oder die allgemeine Hochschulreife erwerben.<br />

Wer die Arbeit mit Kindern liebt und sie auf ihrem Weg begleiten<br />

möchte, kann innerhalb von 3 Jahren inklusive berufspraktischem<br />

Jahr den Abschluss zum*zur Kinderpfleger*in erreichen, sowie<br />

innerhalb von 3 Jahren inklusive Anerkennungsjahr die Ausbildung<br />

als Erzieher*in erwerben.<br />

Wer einen Hauptschulabschluss nachholen und gleichzeitig einen<br />

umfassenden Einblick in viele spannende Berufsfelder bekommen<br />

möchte, ist ebenfalls richtig bei uns und wird auf seinem<br />

Weg zu seinem Abschluss von uns unterstützt.<br />

Alle unsere Bildungsgänge und Ausbildungen sind staatlich<br />

anerkannt.<br />

Ein familiäres und faires Umgehen und Miteinander stehen bei<br />

uns an erster Stelle. Kleinere Klassen ermöglichen es uns, auf<br />

die Schüler*innen individueller einzugehen und sie so besser betreuen<br />

zu können. Des Weiteren stehen ein Schulsozialarbeiter<br />

sowie die Möglichkeiten eines Lerncoachings unseren Schülern<br />

zur Verfügung, so dass eine umfangreiche Betreuung bei auftretenden<br />

Schwierigkeiten und Problemen gewährleistet ist.<br />

Alle Informationen über unsere Schule finden Sie im Internet<br />

unter: www.ib-stuttgart-mitte.de oder www.ib-heilbronn.de.<br />

Oder kommen Sie uns doch einfach besuchen, entweder in der<br />

Heusteigstraße 90/92 in 70180 <strong>Stuttgart</strong> oder in der Knorrstraße<br />

8 in 74074 <strong>Heilbronn</strong>.<br />

Finde Deinen Weg!<br />

IB Berufliche Schulen<br />

<strong>Heilbronn</strong><br />

<strong>Stuttgart</strong>-Mitte<br />

Abitur, Fachhochschulreife,<br />

Mittlere Reife oder eine<br />

Ausbildung!<br />

Jetzt bewerben!<br />

Wir haben noch<br />

freie Plätze!<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


Unternehmensportrait – Anzeige 33<br />

Eine gesicherte Zukunft im Wachstumsmarkt Gesundheit<br />

Die Ausbildungsdauer in der Ergo- und Physiotherapie sowie in<br />

der Logopädie beträgt 3 Jahre. Der Unterricht in Theorie und<br />

Praxis wird durch praxiserfahrene Therapeuten*Therapeutinnen<br />

und Ärzte*Ärztinnen durchgeführt. Ein praxisorientierter und<br />

fachlich kompetenter Unterricht steht dabei im Mittelpunkt.<br />

Die Unterrichtsräume sind nach modernen Therapie- und Unterrichtsstandards<br />

ausgestattet.<br />

Diese vielseitigen Berufe erfordern Spaß am Umgang mit<br />

Menschen, Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit,<br />

Freude an Bewegung sowie manuelles Geschick. Dabei<br />

sind nicht nur das theoretische Fachwissen und das praktische<br />

Können der Therapeuten*Therapeutinnen entscheidend für den<br />

Erfolg. Die Fähigkeit, den*die Patienten*Patientin zur eigenverantwortlichen<br />

Mitarbeit zu motivieren ist für den Therapieerfolg<br />

genauso wichtig wie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit<br />

Ärzten*Ärztinnen und anderen Fachberufen.<br />

Entscheiden Sie sich für eine Ausbildung zum*zur anerkannten<br />

Ergotherapeuten*Ergotherapeutin, Physiotherapeuten*Physiotherapeutin<br />

oder Logopäden*Logopädin. Therapieberufe sind<br />

abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Berufe in der<br />

Gesundheitsbranche.<br />

Die IB Medizinische Akademie in <strong>Stuttgart</strong> bietet bereits seit<br />

vielen Jahren Ausbildungen in den therapeutischen Gesundheitsfachberufen<br />

Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie an.<br />

Die Berufsaussichten sind im wachsenden Gesundheitsmarkt<br />

gesichert.<br />

Die IB Medizinische Akademie <strong>Stuttgart</strong> ist verkehrsgünstig in<br />

der Nähe des Marienplatzes gelegen.<br />

Bewerbungen für das nächste Schuljahr sind jederzeit möglich.<br />

Für Interessenten bieten wir die Möglichkeit einer Hospitation<br />

sowie an Informationsveranstaltungen teilzunehmen.<br />

Nähere Informationen zu Ausbildungen und<br />

Zugangsvoraussetzungen erhalten Sie unter<br />

www.ib-med-akademie.de oder telefonisch<br />

unter 0711 / 79471-222.<br />

Jetzt informieren<br />

und bewerben!<br />

Ob Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie oder Arbeitserziehung<br />

– bei uns finden Sie mit Sicherheit die für Sie richtige Ausbildung.<br />

IB Medizinische Akademie <strong>Stuttgart</strong>-Mitte<br />

Hauptstätter Str. 119/121, 70178 <strong>Stuttgart</strong><br />

Tel: 0711 79471222<br />

med-akademie.de<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


34 Unternehmensportrait – Anzeige<br />

Durchstarten bei der IKK classic<br />

Was wir von Ihnen erwarten:<br />

Sie sind kommunikativ und verantwortungsbewusst.<br />

Teamfähigkeit sowie<br />

selbstständiges Arbeiten liegen Ihnen<br />

gut. Sie sind flexibel und mobil. Die<br />

Nutzung moderner Kommunikationsund<br />

Informationstechnologien ist für<br />

Sie selbstverständlich. Sie haben einen<br />

guten Realschulabschluss, insbesondere<br />

in Mathematik und Deutsch, oder<br />

einen weiterführenden Schulabschluss<br />

(z. B. Fachabitur oder Abitur).<br />

Die IKK classic ist eine der größten<br />

deutschen Krankenkassen und das führende<br />

Unternehmen der handwerklichen<br />

Krankenversicherung. Sie bildet seit<br />

vielen Jahren Sozialversicherungsfachangestellte<br />

in der Fachrichtung Allgemeine<br />

Krankenversicherung aus.<br />

Die dreijährige duale Ausbildung umfasst<br />

einerseits den praktischen Einsatz direkt<br />

an den Standorten der IKK classic. Versicherungsverhältnisse<br />

klären, Beiträge<br />

berechnen und einziehen, Leistungen im<br />

Krankheits- und Pflegefall zur Verfügung<br />

stellen, gezielte Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge<br />

anbieten und neue Kunden<br />

gewinnen gehören dort in der Kundenbetreuung<br />

zum täglichen Geschäft.<br />

In mehreren 14-tägigen Lehrgängen<br />

bei der IKK Akademie in Hagen (NRW)<br />

werden andererseits Inhalte wie Krankenversicherungsrecht,<br />

Wirtschaftslehre<br />

und Marketing vermittelt. Zudem<br />

trainieren unsere Azubis eine erfolgreiche<br />

Gesprächsführung, damit sie<br />

unsere Kunden bestmöglich beraten<br />

können.<br />

Was wir Ihnen bieten:<br />

moderne Arbeitsbedingungen und<br />

flexible Arbeitszeiten, eine angemessene<br />

Vergütung nach dem IKK-Tarifvertrag<br />

für Auszubildende, sowie bei erfolgreichem<br />

Ausbildungsabschluss berufliche<br />

Perspektiven im Unternehmen.<br />

Sie wollen im August 2024 beginnen?<br />

Dann bewerben Sie sich bis 30. November<br />

2023. Die IKK classic setzt sich für<br />

die berufliche und soziale Inklusion ein<br />

und begrüßt Bewerbungen von Menschen<br />

mit Behinderung.<br />

Ihre vollständige Bewerbung<br />

(Anschreiben, tabellarischer<br />

Lebenslauf,<br />

die letzten 2 Schulzeugnisse,<br />

sonstige Qualifikationsnachweise)<br />

reichen<br />

Sie bitte über das Bewerberportal auf<br />

unserer Homepage<br />

https://www.ikk-classic.de/<br />

unternehmen/karriere/ausbildung<br />

ein.<br />

GEMEINSAM GESTALTEN.<br />

Willkommen bei der IKK classic – wir sind Deutschlands größte Innungskrankenkasse mit mehr als drei<br />

Millionen Versicherten.<br />

Bis zum<br />

30.11.2023<br />

bewerben!<br />

Ihre Ausbildung – unsere Zukunft<br />

Mit der Ausbildung zur/zum Sozialversicherungsfachangestellten (SoFa) bei der<br />

IKK classic genießen Sie individuelle Unterstützung und eine umfassende Begleitung<br />

durch den Berufsalltag. Wir suchen stets Menschen, die sich den neuen<br />

Herausforderungen von morgen stellen und auf eine sichere Zukunft bauen.<br />

Die betriebliche Ausbildung findet in den verschiedenen Teams der IKK classic<br />

statt. Hier lernen Sie die ganz unterschiedlichen Abläufe der Kundenbetreuung<br />

kennen. Spezielle Seminare an der IKK Akademie in Hagen runden Ihr<br />

Wissen aus der theoretischen Ausbildung ab.<br />

Starten Sie Ihre Ausbildung zur/m Sozialversicherungsfachangestellten<br />

(w/m/d) im August 2024. Bewerben Sie sich jetzt bis zum 30. November<br />

2023 bei der IKK classic!<br />

Kontaktieren Sie uns gern!<br />

Regine Heinz: Tel. 07141 9416-33132,<br />

Heike Otterbach: Tel. 07141 9416-33134,<br />

Eric Strobel: Tel. 07141 9416-33133<br />

Ausbildungsdauer<br />

3 Jahre. Bei herausragenden Leistungen ist<br />

eine Verkürzung auf 2,5 Jahre möglich<br />

Ausbildungsinhalte<br />

Krankenversicherungsrecht (Versicherungs-,<br />

Beitrags- und Leistungsrecht), Kommunikation,<br />

Kundendialog<br />

Erforderlicher Schulabschluss<br />

Mindestens mittlerer Schulabschluss/Realschulabschluss<br />

oder ein weiterführender<br />

Schulabschluss wie z. B. Abitur oder Fachabitur<br />

Alle Informationen zur Ausbildung bei der IKK classic finden Sie unter<br />

ikk-classic.de/ausbildung<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!<br />

KUNDE DU ET MOTIV MEDIUM BREITE HÖHE PROFIL<br />

IKK CLASSIC 08.09.23 09.2023 Sofa- Ausbildung Jobs und Chancen 180 125 ISOcV2


Unternehmensportrait – Anzeige 35<br />

#READYFORTAKEOFF - Starte jetzt durch mit einer<br />

Ausbildung bei der Kreissparkasse Ludwigsburg!<br />

Du hast bald deinen Schulabschluss in der Tasche und überlegst,<br />

wie es danach weitergeht? Zudem bist du aufgeschlossen und<br />

hast Spaß am Kontakt mit Menschen? Dann ist eine Ausbildung<br />

bei uns genau richtig für dich!<br />

Aktuell bildet die Kreissparkasse Ludwigsburg 127 junge Menschen<br />

aus. Neben einer Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum<br />

Bankkaufmann kannst du bei uns auch dual an der DHBW studieren.<br />

Für Abiturientinnen und Abiturienten bieten wir zudem<br />

eine verkürzte Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann<br />

mit Zusatzqualifikation an.<br />

In der Ausbildung bist du bereits von Anfang an digital unterwegs!<br />

Du erhältst gleich am ersten Tag ein iPad mit dazugehörigem<br />

Apple Pencil, das du auch privat nutzen kannst. Das<br />

iPad hilft dir nicht nur bei der Erweiterung deines Wissens über<br />

Geldangelegenheiten und Finanzen, sondern es unterstützt dich<br />

auch bei deinen geschäftlichen Aktivitäten im Ausbildungsbetrieb.<br />

So bist du bestens für die Zukunft aufgestellt!<br />

Nach der Ausbildung hast du beste Perspektiven! Die Kreissparkasse<br />

Ludwigsburg bietet dir nach deiner Berufsausbildung vielfältige<br />

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten: vom Studiengang<br />

Bankfachwirt über den Bankbetriebswirt bis hin zu Bachelorund<br />

Master- Studiengängen. Auch Realschüler können innerhalb<br />

der Sparkassenorganisation ein Hochschulstudium absolvieren.<br />

„Ursprünglich wollte ich nach<br />

dem Abitur BWL studieren.<br />

Allerdings hat mir hier der<br />

Praxisbezug und der Kontakt<br />

zu Menschen gefehlt. Deshalb<br />

habe ich eine Ausbildung<br />

begonnen. Das ist genau der<br />

richtige Weg für mich, um<br />

mich weiterzuentwickeln.“<br />

Nicklas, Finanzassistent<br />

Weitere Informationen sowie Erfahrungsberichte von unseren<br />

Auszubildenden und Studierenden findest du unter www.ksklb.<br />

de/ausbildung. Hier kannst du dich auch direkt bewerben!<br />

Darüber hinaus steht Kristina Moser gerne für Fragen rund um<br />

die Ausbildung zur Verfügung.<br />

E-Mail: kristina.moser@ksklb.de<br />

Telefon: 07141/148-4017<br />

Starte jetzt durch in eine Karriere mit Zukunft bei<br />

der Kreissparkasse Ludwigsburg!<br />

Nicklas macht eine Ausbildung zum<br />

Finanzassistenten bei der Kreissparkasse<br />

Ludwigsburg. Willst du<br />

wie er neue Wege gehen, mit einem<br />

praxisnahen Einstieg und vielfältigen<br />

Entwicklungsmöglichkeiten?<br />

Bewirb dich jetzt online zum<br />

Ausbildungsstart am 01.09.2024<br />

auf ksklb.de/ausbildung<br />

Weil’s um mehr als Geld geht.<br />

Mehr frischer Wind.<br />

Weniger Stillstand.<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


Sie haben Freude am Organisieren, sind<br />

interessiert, zuverlässig und engagiert?<br />

Paragraphen, Vorschriften und Zahlen<br />

schrecken Sie nicht ab und Sie möchten<br />

Teil einer modernen Verwaltung werden?<br />

Dann bewerben Sie sich jetzt bei uns!<br />

Ausbildung zum<br />

Verwaltungsfachangestellten<br />

(m/w/d)<br />

Fachrichtung: Landes- und Kommunalverwaltung<br />

Standort: <strong>Stuttgart</strong><br />

Geforderte Qualifikation: Mittlere Reife,<br />

Fachhochschulreife oder Abitur<br />

Beginn: 01.09.2024<br />

Wer wir sind<br />

Der Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) ist<br />

ein Kompetenz- und Dienstleistungszentrum. Er berät und<br />

unterstützt die Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg<br />

und begleitet sie bei der Weiterentwicklung von Hilfesystemen<br />

für die etwa elf Millionen Einwohner.<br />

Der KVJS deckt vielseitige Bereiche ab: Kinder- und Jugendhilfe,<br />

Behinderung und Pflege, Integration schwerbehinderter<br />

Menschen in das Arbeitsleben, Forschung, Fortbildung<br />

sowie Planung und landesweite Berichterstattung. Innerhalb<br />

dieser Aufgabengebiete und darüber hinaus stehen täglich<br />

vielfältige Aufgaben und Herausforderungen an.<br />

Gemeinsam mit seinen rund 550 Mitarbeitenden nimmt der<br />

KVJS Fragen der kommunalen Daseinsvorsorge in den Blick<br />

und liefert wichtige Hinweise zu demografischen und sozialen<br />

Entwicklungen in Baden-Württemberg. Er unterstützt die<br />

Kreise dabei, innovative und zukunftsweisende Angebote zu<br />

gestalten.<br />

Die Ausbildung beim KVJS<br />

In Kooperation mit der Kaufmännischen Schule 1 (KS 1) bietet<br />

der KVJS in <strong>Stuttgart</strong> eine duale Berufsausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten<br />

an. Die Ausbildung dauert 3 Jahre,<br />

kann allerdings unter bestimmten Voraussetzungen verkürzt<br />

werden. Die Ausbildungsvergütung richtet sich nach dem Tarifvertrag<br />

für Auszubildende im öffentlichen Dienst.<br />

Die praktische Ausbildung findet in den verschiedenen Arbeitsbereichen<br />

des KVJS statt. Während der Ausbildung sammeln<br />

Sie praktische Erfahrungen z. B. beim Erstellen von Protokollen,<br />

Berichten, Bescheiden und Statistiken, Berechnen von Entgelten<br />

oder der Organisation von Fortbildungen. Dabei vertiefen Sie<br />

Ihre Kenntnisse in der Datenverarbeitung.<br />

Nach erfolgreicher Ausbildung haben Sie interessante Entwicklungsmöglichkeiten<br />

beim KVJS, z. B. in den Aufgabenbereichen<br />

Personal, Organisation, Haushalts- und Rechnungswesen oder im<br />

Jugendhilfe- und Sozialleistungsbereich.<br />

Weitere Informationen zu den Inhalten,<br />

den Anforderungen und unserem Angebot finden<br />

Sie unter www.kvjs.de/karriere.<br />

Wir freuen uns auf Ihre Onlinebewerbung!<br />

Nach Abschluss des Verfahrens werden die Bewerbungsunterlagen unter<br />

Berücksichtigung des Datenschutzes vernichtet bzw. gelöscht.<br />

KVJS<br />

Kommunalverband für Jugend und<br />

Soziales Baden-Württemberg<br />

Lindenspürstraße 39 | 70176 <strong>Stuttgart</strong>


Unternehmensportrait – Anzeige 37<br />

We love Technology – Ausbildung bei LÄPPLE<br />

Aus- und Weiterbildung hat bei LÄPPLE eine lange Tradition. Seit<br />

Beginn der einhundertjährigen Geschichte unserer Firmengruppe<br />

legen wir großen Wert auf eine eigene, hochwertige Ausbildung<br />

und Mitarbeiterqualifizierung. Unser ganz besonderen Konzept:<br />

Aus- und Weiterbildung anhand operativer Tätigkeiten unter realen<br />

Wettbewerbsbedingungen!<br />

Ausbildung:<br />

Du machst demnächst deinen Abschluss und bist auf der Suche<br />

nach einer Ausbildung? Wir bieten dir als Schulabgänger spannende<br />

Möglichkeiten. Du kannst bei uns verschiedene technische<br />

oder kaufmännische Berufe erlernen.<br />

Wir bieten dir während einer kaufmännischen Ausbildung die<br />

Möglichkeit, bei allen Gesellschaften der LÄPPLE Gruppe an<br />

verschiedenen Standorten einen Einblick zu erhalten und an<br />

realen Projekten und dem Tagesgeschäft mitzuarbeiten. Alle<br />

technischen Ausbildungen finden überwiegend in einer unserer<br />

beiden Lehrwerkstätten, in <strong>Heilbronn</strong> oder in Teublitz statt.<br />

Dort erfolgt die Ausbildung an einem modernen Maschinenpark<br />

für die Arbeit an realen Projekten. Du lernst alle Abläufe,<br />

Prozesse und Programme kennen, die später im Berufsalltag<br />

benötigt werden und wirst frühzeitig in produktive Bereiche<br />

integriert.<br />

Studium:<br />

Du willst ein Studium beginnen, konntest dich aber noch nicht<br />

entscheiden? Wir bieten dir zwei unterschiedliche Möglichkeiten<br />

für ein Studium in der LÄPPLE Gruppe. Du kannst bei<br />

uns ein duales Studium oder ein kooperatives Studium absolvieren<br />

und dadurch die für dich am besten geeignete Möglichkeit<br />

wählen.<br />

Duales Studium: Das duale Studium findet in Kooperation mit<br />

der Dualen Hochschule Baden Württemberg (DHBW) in Mosbach<br />

statt.<br />

Kooperatives Studium: Das kooperative Studium<br />

besteht aus einer verkürzten Ausbildung<br />

und im Anschluss einem Studium, das an der<br />

Hochschule in <strong>Heilbronn</strong> und Künzelsau stattfindet<br />

(abhängig vom Studiengang).<br />

ENTDECKE DEINE LIEBE<br />

ZUR TECHNOLOGIE<br />

Egal ob Ausbildung, Studium, Umschulung oder Weiterbildung<br />

– in der LÄPPLE Gruppe startest du in eine erfolgreiche<br />

berufliche Zukunft. Alle Infos findest du auch unter<br />

www.laepple-ausbildung.de.<br />

UNSER BILDUNGSANGEBOT<br />

Ausbildungsberufe (m/w/d)<br />

Zerspanungsmechaniker<br />

Elektroniker für<br />

Betriebstechnik<br />

Industriekaufmann<br />

Fachkraft für Lagerlogistik<br />

Kooperatives Studium<br />

Maschinenbau<br />

Business Engineering<br />

Logistics<br />

Duales Studium<br />

Wirtschaftsinformatik<br />

Wirtschaftsingenieurwesen<br />

– Internationales Technisches<br />

Vertriebsmanagement<br />

– Internationales Technisches<br />

Projektmangament<br />

– Internationale Produktion<br />

und Logistik<br />

BEWIRB DICH JETZT!<br />

LÄPPLE AUSBILDUNGS GmbH<br />

Klaus Neuwirth<br />

August-Läpple-Straße 1 | 74076 <strong>Heilbronn</strong><br />

k.neuwirth@laepple.de | 07131 131- 896<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


38 Unternehmensportrait – Anzeige<br />

Stipendium an Fachschulen für Sozialpädagogik<br />

Das Jugendamt der Landeshauptstadt <strong>Stuttgart</strong> vergibt seit<br />

September 2022 Stipendien für angehende Erzieher*innen. Gefördert<br />

werden Fachschüler*innen, die sich in der klassischen<br />

Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher*in befinden.<br />

Alle, die eine klassische Ausbildung beginnen oder planen eine<br />

Fachschule zu besuchen, können sich um die Zuwendung beim<br />

Jugendamt der Landeshauptstadt <strong>Stuttgart</strong> bewerben. Das Stipendium<br />

sieht eine monatliche Förderung von 200 € vor, insgesamt<br />

kann die Förderung über 24 Monate bis zu 4.800 €<br />

betragen.<br />

BEGINN<br />

Schuljahresbeginn im September jeden Jahres, die Vergabe des<br />

Stipendiums kann auch während des laufenden Schuljahres erfolgen.<br />

Empfohlen wird jedoch eine Bewerbung schon im September,<br />

um die volle Fördersumme von 4.800 € zu erhalten.<br />

BEWERBUNGSFRIST<br />

Die Bewerbung um das Stipendium ist laufend möglich.<br />

DAUER<br />

Die Förderdauer richtet sich nach der Dauer des Fachschulbesuchs.<br />

Die maximale Förderdauer beträgt 24 Monate für die<br />

Dauer des Unter- und Oberkurses.<br />

VORAUSSETZUNGEN<br />

• Interesse und Begeisterung für den Erzieher*innenberuf.<br />

• Freude am Umgang mit Kindern.<br />

• Schulplatz an einer Fachschule für Sozialpädagogik in der<br />

klassischen Ausbildungsform.<br />

• Das Anerkennungsjahr ist in einer Einrichtung im Stadtgebiet<br />

<strong>Stuttgart</strong> zu absolvieren. Die Trägerwahl ist hierbei frei.<br />

• Einstieg in ein unmittelbar anschließendes Arbeitsverhältnis<br />

bei einer Einrichtung im Stadtgebiet <strong>Stuttgart</strong>. Auch hier<br />

können Sie den Träger innerhalb <strong>Stuttgart</strong> frei wählen.<br />

ZUWENDUNGSHÖHE<br />

• 200 € pro Monat<br />

• Zusätzliche Förderung durch Aufstiegs-BAföG möglich.<br />

INFORMATION ZUR BEWERBUNG<br />

Für das Stipendium bewerben Sie sich bitte beim Jugendamt<br />

der Landeshauptstadt <strong>Stuttgart</strong> mit einem Motivationsschreiben,<br />

Lebenslauf und dem letzten Zeugnis der allgemeinbildenden<br />

Schule.<br />

Online unter Angabe der Kennzahl 51-S/0001/2023.<br />

Oder senden Sie uns die Bewerbung per Post an:<br />

Jugendamt der Landeshauptstadt <strong>Stuttgart</strong><br />

Personalmarketing und -gewinnung<br />

Wilhelmstraße 3<br />

70182 <strong>Stuttgart</strong><br />

www.paedagogen.stuttgart.de/karriere/stipendium<br />

MITMACHEN | Jugendamt <strong>Stuttgart</strong><br />

Erzieher*innen . Stipendium . <strong>Stuttgart</strong><br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


988<br />

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Becoming … Friends<br />

Mach genau dein Ding.<br />

Der Countdown läuft… für deine Bewerbung um einen Ausbildungs- oder<br />

dualen Studienplatz im Mercedes-Benz Werk Untertürkheim. Bewirb dich<br />

jetzt für deinen Start im <strong>Herbst</strong> 2024. Entdecke deine Möglichkeiten und<br />

mach was mit coolen Autos, z.B. in den technischen Berufen.<br />

Together for excellence.<br />

Jetzt bewerben. mb4.me/bewirbdichjetzt


Unternehmensportrait – Anzeige 41<br />

Motivierte Mitarbeiter sind unsere Stärke<br />

Die REISSER-Gruppe in Böblingen ist<br />

spezialisiert auf Bad- und Sanitärausstattung,<br />

Installations- und Heizungstechnik.<br />

REISSER deckt somit das gesamte Leistungsspektrum<br />

der Haustechnik ab. Die<br />

REISSER AG ist ein klassisches Familienunternehmen<br />

und arbeitet in enger, partnerschaftlicher<br />

Zusammenarbeit mit mehr<br />

als 10.000 Fachhandwerkern. Der Großhändler<br />

beschäftigt rund 1.900 Mitarbeitende<br />

an mehr als 50 Standorten hauptsächlich<br />

im Südwesten Deutschlands.<br />

„Bei der Frage meiner Eltern, welche Ausbildung<br />

ich gerne erlernen möchte, war<br />

mir klar, dass mir der Kontakt zu Menschen<br />

und ein interessantes Umfeld/Produkte<br />

sehr wichtig sind. Es sollte ein Beruf<br />

sein, der abwechslungsreich und vielfältig<br />

in den einzelnen kaufmännischen Bereichen<br />

ist.<br />

Aufgrund von Gesprächen in der Schule<br />

und mit dem Arbeitsamt, sowie Ausbildungsbörsen<br />

im Landkreis, wie auch Veröffentlichungen<br />

in der Kreiszeitung Böblingen,<br />

war mir das Unternehmen bekannt.<br />

Das Bewerbungsgespräch war sehr informativ<br />

und hat mich darin bestärkt, eine<br />

Ausbildung bei Reisser zu machen. Über<br />

die Zusage hatte ich mich sehr gefreut.<br />

Schon in den ersten Wochen habe ich gemerkt,<br />

dass ein Beruf viel mehr ist, als nur<br />

Kauffrau zu sein. Es wurde von Anfang an<br />

auf die Teambildung großen Wert gelegt.<br />

Die Ausbilder sind immer für uns Auszubildende<br />

da, egal ob wir Fragen im Bereich<br />

der Berufsschule oder der Ausbildung vor<br />

Ort haben. Das schätze ich sehr.<br />

Die Ausbildung findet im Blockunterricht<br />

statt und man wird bei jedem Arbeitsblock<br />

in einem anderen kaufmännischen Bereich<br />

unterwiesen. Somit durchwandert man<br />

alle Bereiche bis zum Ende der Ausbildung.<br />

Selbst in der Ausbildung erhalten wir kleine<br />

Arbeitsaufträge in Eigenverantwortung,<br />

die wir aktiv und selbstständig erarbeiten<br />

können. Dadurch erfahren wir sehr gut,<br />

worin unsere Stärken und Schwächen<br />

liegen. Es ist wichtig, dass man nach der<br />

erfolgreichen Ausbildung einen Arbeitsbereich<br />

findet, an dem man das Bestmögliche<br />

für das Unternehmen erreichen<br />

kann. Die Feedbackrunden mit unseren<br />

Vorgesetzten und Ausbildern stärken mein<br />

Selbstbewusstsein und motivieren mich<br />

für neue Ziele im Hause Reisser."<br />

„Für mich ist die Firma Reisser<br />

ein toller Ausbildungsbetrieb,<br />

den ich nur empfehlen kann.<br />

Ich fühlte mich von Anfang an<br />

als Teil einer großen Reisserfamilie.“<br />

Michelle Leder, 19 Jahre<br />

Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und<br />

Außenhandelsmanagement<br />

im 2. Lehrjahr<br />

AUSBILDUNG<br />

BEIREISSER<br />

Wir bieten Ausbildungen in<br />

folgenden Berufszweigen an:<br />

KAUFMANN FÜR<br />

GROSS- UND AUSSEN-<br />

HANDELSMANAGEMENT<br />

(M/W/D)<br />

FACHKRAFT FÜR<br />

LAGERLOGISTIK (M/W/D)<br />

BEWIRB DICH JETZT!<br />

www.reisser.de/ausbildung<br />

reisser_ag<br />

reisser_ausbildung<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


Du willst durchstarten.<br />

Wir bieten Startchancen.<br />

Darauf wirst Du abfahren.<br />

Ziele haben. Chancen nutzen.<br />

Die Schule ist aus und die Zukunft steht<br />

vor der Tür? Lass sie rein – Komm zu uns.<br />

Ausbildung Steuerfach<br />

Ausbildung Büromanagement<br />

Duales Studium Steuern und Prüfungswesen RSW<br />

Du bestimmst Dein Gehalt.<br />

Bei RTS kannst Du selbst wählen, wie Du Dein Gehalt gestalten möchtest.<br />

Du hast die Wahl aus drei unterschiedlichen Gehaltspaketen:<br />

Modell 1:<br />

Zusatzgehalt<br />

Grundvergütung<br />

+ Zusatzgehalt<br />

von 300 Euro<br />

Modell 2:<br />

RTS Mini Cooper<br />

Grundvergütung +<br />

Mini Cooper im<br />

RTS-Design<br />

+ monatliche Prepaid<br />

Tankkarte<br />

Modell 3:<br />

Sprachreise<br />

Grundvergütung<br />

+ Sprachkurs im<br />

Ausland in den<br />

Schulferien<br />

z. B. in Spanien<br />

Weitere Infos hier!<br />

Alles, was uns auszeichnet, findest Du<br />

unter: www.rtskg.de/karriere


Unternehmensportrait – Anzeige 43<br />

Ausbildung in Ditzingen – mehr als eine Chance!<br />

Eine Ausbildung bei der Stadt? Hast Du Lust auf stupide Aktenablage,<br />

Kopieren und Kaffee kochen? WIR auch nicht! Ausbildung<br />

bei der Stadt Ditzingen ist vielfältig und individuell, genau<br />

wie die Menschen und Berufe dahinter:<br />

„Es wird einem nicht das Gefühl vermittelt, nur ein „Azubi“ zu<br />

sein, sondern ein vollwertiges Mitglied des Teams. Auf Unterstützung,<br />

seine Pläne umsetzen zu können, ist auf Ditzingen<br />

Verlass. Zudem werden einem unterschiedlichste Möglichkeiten<br />

angeboten, sich in verschiedensten Bereichen einzubringen und<br />

so mitzuwirken.“ Liv, Praktikum klassische Erzieherausbildung.<br />

„Für mich ist das FSJ eine Chance, vorab ins Berufsleben zu<br />

schnuppern. Es ist perfekt, um Lücken zu überbrücken, z.B. vor<br />

einem Studium. Es gibt einem die Möglichkeit viel zu erleben<br />

und ganz bestimmt auch „erwachsener“ zu werden. Ich habe<br />

sehr viel über den Umgang mit verschiedenen Personen gelernt.<br />

[...] Ein FSJ eignet sich für jeden. Es eröffnet eine neue Welt<br />

(die des Arbeitslebens) und macht sehr viel Spaß.“ Julian, FSJ<br />

Schule.<br />

„Als alleinerziehende Mutter […] wäre die Absolvierung einer<br />

Ausbildung nie leicht gewesen. Dennoch fühlte ich mich von der<br />

Stadt Ditzingen stets gut unterstützt, professionell begleitet und<br />

wertgeschätzt. Die Mitarbeitenden im Rathaus waren engagiert<br />

und hilfsbereit und stellten mir die notwendigen Ressourcen zur<br />

Verfügung, um erfolgreich zu sein. [...]“ Amanda-Jo, Praxisintegrierte<br />

Ausbildung zur Erzieherin.<br />

„Die Ausbildung bei der Stadt Ditzingen ist spannend und vielseitig.<br />

[…] Ich finde es toll, dass Deine Selbstständigkeit in der<br />

Ausbildung gefördert wird und Du aktiv in den verschiedensten<br />

Projekten mitarbeiten kannst und auch Deine eigenen Ideen in<br />

die Prozesse einbezogen werden.“ Katharina, Ausbildung Verwaltungsfachangestellte.<br />

Wir investieren in die Ausbildung unserer Nachwuchskräfte und<br />

übernehmen engagierte Auszubildende, wann immer wir die<br />

Chance haben. Und was ist mit DIR? Wirst auch DU Teil unseres<br />

Teams? Dann melde DICH bei UNS unter<br />

bewerbung@ditzingen.de<br />

www.jobs-ditzingen.de/ausbildung-fsj-bufdi<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


44 Unternehmensportrait – Anzeige<br />

<strong>Stuttgart</strong>er Bäder suchen Nachwuchskräfte<br />

220111_STBPersonalanzeigeRockerFachangestellter_Job&Chancen113x165.qxp 13.01.22 11:5<br />

Als Eigenbetrieb der Landeshauptstadt<br />

<strong>Stuttgart</strong> führen die <strong>Stuttgart</strong>er Bäder mit<br />

rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern<br />

drei Thermen, acht Hallenbäder und<br />

fünf Freibäder.<br />

Wir bilden 2023 aus:<br />

Fachangestellte/r für Bäderbetriebe<br />

(m/w/d)<br />

In 3 Jahren lernen Sie alles über:<br />

• den Badebetrieb, Erste Hilfe,<br />

Wasserrettung und Wiederbelebungsmaßnahmen.<br />

• energiesparende Maßnahmen für den<br />

Umweltschutz.<br />

• die Organisation und Durchführung<br />

von Schwimm-, Gesundheits-, Spielund<br />

Spaßangeboten.<br />

• den fachgerechten Umgang mit technischen<br />

Anlagen und Einrichtungen<br />

• die persönliche Betreuung der Gäste.<br />

Das sollten Sie mitbringen:<br />

Komm<br />

zu uns!<br />

Wir bilden dich aus zum/zur<br />

Fachangestellten<br />

für Bäderbetriebe (m/w/d)<br />

Foto: © Suttgarter Bäder<br />

• ordentlicher Abschluss der Werkrealschule<br />

oder einer weiterführenden<br />

Schule.<br />

• Verantwortungsbewusstsein,<br />

Engagement, Kontaktfreude.<br />

• sportliches und technisches<br />

Interesse.<br />

• gute Schwimmkenntnisse.<br />

Weiterbildungsmöglichkeiten:<br />

Eine höhere Qualifikation erlangen Sie<br />

mit der Aufstiegsfortbildung zum/zur geprüften<br />

Meister/in (m/w/d) für Bäderbetriebe.<br />

Weitere Informationen über die Ausbildung<br />

zum/zur Fachangestellten für<br />

Bäderbetriebe erhalten Sie auf der Homepage<br />

der <strong>Stuttgart</strong>er Bäder<br />

www.stuttgarterbaeder.de<br />

Ausbildungsschwerpunkte:<br />

P Badeaufsicht<br />

P Rettungsschwimmen und Erste Hilfe<br />

P Betreuung der technischen Anlagen<br />

P Schwimmkurse und Animation<br />

Ausbildungsbeginn: 1. September<br />

Ausführliche Bewerbungsunterlagen an:<br />

bewerbung.stb@stuttgart.de<br />

oder <strong>Stuttgart</strong>er Bäder,<br />

Breitscheidstraße 48, 70176 <strong>Stuttgart</strong><br />

Bewirb<br />

dich jetzt!<br />

stuttgarterbaeder.de<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


Unternehmensportrait – Anzeige 45<br />

TUM Campus <strong>Heilbronn</strong><br />

– der Campus für das digitale Zeitalter<br />

Die Technische Universität München<br />

(TUM) ist eine der forschungsstärksten<br />

Universitäten Europas. Sie ist am Bildungscampus<br />

in <strong>Heilbronn</strong> mit der TUM School<br />

of Management und der TUM School of<br />

Computation, Information and Technology<br />

vertreten.<br />

Die TUM Campus <strong>Heilbronn</strong> bietet ihren<br />

Studierenden exzellente Lehre, Vernetzung<br />

mit internationalen Studierenden<br />

am Bildungscampus und Anbindung<br />

an Sport-, Kunst- und Kulturaktivitäten<br />

durch „Campus Living“ Projekte. Angesiedelt<br />

in einer der innovativsten Hightech-Regionen<br />

Europas entstehen zahlreiche<br />

Netzwerkmöglichkeiten und beste<br />

Karriereaussichten für die Studierenden.<br />

Der Bachelor in Management & Technology<br />

befasst sich mit den Grundlagen<br />

der BWL und deren Schnittstellen zum<br />

ingenieurswissenschaftlichen Bereich Digital<br />

Technologies. Die Absolvent:innen<br />

werden so bestmöglich auf eine Karriere<br />

in technologiegetriebenen Unternehmen<br />

vorbereitet, die die Digitalen Transformationsprozesse<br />

gestalten.<br />

Der Bachelor of Information Engineering<br />

vermittelt Wissen und Fähigkeiten, um<br />

IT-Systeme über den gesamten Lebenszyklus<br />

der Ressourceninformation zu<br />

entwerfen. Die Studierenden erwerben<br />

solide theoretische, praktische und technische<br />

Fähigkeiten in einem sich ständig<br />

weiterentwickelnden Bereich, die sie<br />

für ihre Rolle als Informationstechniker<br />

wappnet.<br />

Der Master in Management ermöglicht<br />

Bachelorabsolvent:innen mit ingenieur-,<br />

natur- und/oder lebenswissenschaftlichem<br />

Studium eine internationale Managementausbildung.<br />

Vermittelt werden<br />

vertiefende Kenntnisse in Management<br />

und Wirtschaftsrecht und im Besonderen<br />

werden Schwerpunktfächer in Digitaler<br />

Transformation und Family Business angeboten.<br />

Ab dem Sommersemester 2024 gibt<br />

es einen neuen Studiengang, der die<br />

Absolvent:innen auf die Unternehmen<br />

in der digitalen Welt vorbereitet: Der<br />

Master in Management & Digital Technology<br />

ist die ideale Mischung aus Management,<br />

Informatik und Technologie.<br />

Die Studierenden werden befähigt, komplexe<br />

Geschäftsprozesse in der digitalisierten<br />

Unternehmerwelt zu lösen. Die<br />

erste Bewerbungsphase beginnt im November<br />

2023.<br />

Ihr Interesse ist geweckt?<br />

Informieren Sie sich unter<br />

chn.tum.de<br />

chn.tum.de<br />

STUDIEREN AM TUM CAMPUS HEILBRONN:<br />

KARRIERE MIT EXZELLENZ<br />

Wir bieten dir hier am TUM CAMPUS HEILBRONN<br />

die besten Voraussetzungen für ein exzellentes Studium:<br />

Du studierst an einem modernen Campus mit bester<br />

Ausstattung, praxisorientierten Lehrkonzepten sowie in<br />

kleinen Gruppengrößen. Durch die englischsprachigen<br />

Studiengänge und vielen Studierenden unterschiedlicher<br />

Nationalitäten fördern wir interkulturelle Kompetenzen.<br />

Die TUM Campus <strong>Heilbronn</strong> ist der ideale Ort für eine Karriere<br />

in den Bereichen Technologie, Management und Ingenieurwissenschaften.<br />

Ganz neu bieten wir ab dem Sommersemester 2024<br />

den Studiengang Master in Management Digital Technology an.<br />

Sei bei den Pionieren dabei.<br />

Dein Interesse ist geweckt? Dann informiere dich jetzt!<br />

SHAPE BUSINESS THROUGH DIGITAL DIGITAL LEADERSHIP LEADERSHIP<br />

YOUR MASTER IN IN MANAGEMENT<br />

& DIGITAL TECHNOLOGY<br />

CAMPUS HEILBRONN<br />

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Develop a digital mindset<br />

to complement your<br />

management skills<br />

FIND OUT<br />

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ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


46 VORSCHAU<br />

Im nächsten Heft:<br />

SUCHEN UND FINDEN<br />

KLASSISCH: Zeitungen, Zeitschriften, Ausbildungsmagazine<br />

wie <strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong>, Branchendienste<br />

– was finden Sie wo?<br />

SUCHEN ODER FINDEN LASSEN? Portale bieten<br />

Bewerberprofile, Websites werben mit (kostenpflichtigen)<br />

Einträgen für Bewerber, Anzeigen<br />

schalen. Bringt das was?<br />

14. Dezember<br />

Donnerstag<br />

Winter-<strong>Ausgabe</strong><br />

AUSBILDUNGSMESSEN: Von ganz klein bis ganz<br />

groß, von sehr allgemein bis extrem spezialisiert<br />

– so klappt es auf der Ausbildungsmesse. Dazu:<br />

So benehmen Sie sich richtig am Messestand.<br />

WWW.SUCHE.DE: Was gibt es im Netz? Was<br />

sind POrtale, was leisten Suchagenten? Was ist<br />

wichtig bei der Suche im Netz? Wie erkennen Sie<br />

Betrüger? Kostenpflichtig oder umsonst?<br />

DIE BEWERBUNG<br />

BEWERBUNGSMAPPE: Was gehört dazu, was<br />

nicht? Worauf legen die Personaler Wert?<br />

ANSCHREIBEN: Was wird erwartet? Wie ist es<br />

aufgebaut? Wie überzeugt mein Anschreiben auf<br />

den ersten Blick?<br />

LEBENSLAUF: Wie wird er aufgebaut? Chronologisch<br />

oder thematisch? Was tun bei „Lücken“?<br />

Was ist erlaubt, was nicht?<br />

Mit oder ohne? BEWERBUNGSFOTO<br />

ELEKTRONISCHE BEWERBUNG: Welche Dateien<br />

werden wie verschickt.<br />

BEWERBUNGSPORTALE: So stechen Sie aus der<br />

Masse raus?<br />

FREIE STELLEN 2024<br />

Unternehmen, Universitäten und Bildungsinstitute<br />

stellen sich vor – mit freien Plätzen und<br />

Angeboten für eine Ausbildung oder ein Studium.<br />

Mit QR-Codes – so kommen Sie direkt auf<br />

die Website, auf das Ausbildungsportal oder z.<br />

B. den Azubi- bzw. Studentenblog.<br />

Änderungen vorbehalten<br />

Verlag:<br />

mgs mediengesellschaft stuttgart UG<br />

Böblinger Straße 164<br />

70199 <strong>Stuttgart</strong><br />

Chefredaktion (v.i.s.d.P.):<br />

Christine Breitkopf<br />

c.breitkopf@mgs-medien.de<br />

Tel.: 0711 / 912 33 30<br />

Verantwortlich für Anzeigen:<br />

Christine Breitkopf<br />

Druck:<br />

westermann DRUCK I pva<br />

Georg-Westermann-Allee 66<br />

38104 Braunschweig<br />

<strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong> wird auf umweltfreundlichem<br />

Recycling Charisma silk FSC gedruckt.<br />

Copyright: © 2023 für Texte und gestaltete<br />

Anzeigen beim Verlag.<br />

© Bilder, soweit nicht anders vermerkt,<br />

www.shutterstock.com oder Unternehmen<br />

(Porträts).<br />

Jahrgang: 15. Jahrgang 2023<br />

Erscheinungsweise: viermal jährlich<br />

<strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong> wird kostenlos an die<br />

Abschlussklassen von Realschulen und<br />

Gymnasien verteilt und liegt außerdem in<br />

ausgewählten Berufsinformationszentren<br />

der Agenturen für Arbeit aus.<br />

Nachdruck oder Vervielfältigung nur mit<br />

schriftlicher Genehmigung des Verlages.<br />

Alle Rechte vorbehalten. Keine Gewähr für<br />

unverlangt eingesandte Materialien. Namentlich<br />

gekennzeichnete Artikel geben<br />

die Meinung des Autors, nicht aber der<br />

Redaktion wieder.<br />

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit<br />

wird die gewohnte männliche Sprachform<br />

bei personenbezogenen Substantiven und<br />

Pronomen verwendet. Dies impliziert keine<br />

Benachteiligung des weiblichen oder dritten<br />

Geschlechts,<br />

sondern soll im<br />

Sinne der sprachlichen<br />

Vereinfachung<br />

als geschlechtsneutral<br />

zu verstehen sein.<br />

Alle Angaben<br />

nach bestem Wissen,<br />

aber ausdrücklich<br />

ohne<br />

jegliche Gewähr.<br />

www. job-und-chancen.de


ZUKUNFT & <strong>CHANCEN</strong><br />

47<br />

WASSER<br />

DON‘T<br />

WASTE<br />

IT<br />

Wasser ist Grundlage allen Lebens. Bäche, Flüsse, Seen, Feuchtgebiete und Meere sind Lebensraum einer<br />

Vielzahl von Pflanzen und Tieren und wichtige Bestandteile des Naturhaushaltes. Das Grundwasser ist<br />

Trinkwasserspender und Lebensraum zugleich. Wir nutzen Wasser für unsere Ernährung, die tägliche<br />

Hygiene und für unsere Freizeitaktivitäten. Außerdem ist Wasser als Energiequelle, Transportmedium<br />

und Rohstoff ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Ein effektiver Schutz und der schonende Umgang mit der<br />

Ressource Wasser sind Voraussetzung für biologische Vielfalt und eine nachhaltige Nutzung.<br />

Der tägliche Pro-<br />

Kopf-Verbrauch von<br />

Trinkwasser betrug in<br />

Deutschland im Jahr 2022<br />

rund 127 Liter – das sind<br />

46.500 Liter pro Jahr.<br />

Merkregel<br />

Erwachsene: ca. 1<br />

ml Wasser pro 1 kcal<br />

pro Tag. Bei 2.500<br />

kcal ergibt das 2,5<br />

Liter pro Tag.<br />

Baden/Duschen/<br />

Pflegen ist mit rund<br />

ein Drittel des verwendeten<br />

Wassers am verbrauchsintensivsten.<br />

Ca. 25<br />

% des Wassers wurde für<br />

die Toilettenspülung<br />

genutzt.<br />

Weltweit<br />

werden jährlich<br />

rund 4.000 km³ Frischwasser<br />

entnommen. Davon<br />

werden etwa 70 % im<br />

Agrarsektor, 20 % in der<br />

Industrie und 10 % auf<br />

kommunaler Ebene<br />

verbraucht.<br />

Die<br />

größten<br />

Wasserverbraucher<br />

Deutschlands sind Kohle-Tagebaue,<br />

Chemieunternehmen<br />

und die Nahrungsmittelindustrie.<br />

Zahlen müssen sie dafür kaum<br />

etwas – große Konzerne müssen<br />

für einen Kubikmeter Wasser<br />

teilweise nur 5 Cent aufbringen.<br />

Quellen: Umweltbundesamt, Statista<br />

www. job-und-chancen.de

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