Vorschau-FOCUS E-Bike Spezial 03/2023
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<strong>Bike</strong> & Bahn<br />
Tipps zum Pendeln<br />
mit dem E-<strong>Bike</strong><br />
Smarte E-<strong>Bike</strong>s<br />
Komfort und Sicherheit<br />
durch Hightech<br />
Workation<br />
Das E-Cargo-<strong>Bike</strong><br />
als mobiles Büro<br />
OKTOBER <strong>2023</strong><br />
www.focus-mobility.de<br />
AKTUELLE MODELLE<br />
IN ACHT KATEGORIEN<br />
41 neue<br />
E-<strong>Bike</strong>s<br />
im Test<br />
E-BIKES<br />
VON ROSE IM<br />
WERT VON ÜBER<br />
17 000<br />
EURO ZU<br />
GEWINNEN!<br />
e-bike<br />
test<br />
<strong>2023</strong>/24<br />
IN LABOR UND<br />
PRAXIS GEPRÜFT<br />
MIETEN STATT KAUFEN:<br />
MIT AUTO-ABOS SPAREN?<br />
Diese <strong>Spezial</strong>-Ausgabe von <strong>FOCUS</strong> E-BIKE ist einer Teilauflage von <strong>FOCUS</strong> Magazin 41/<strong>2023</strong> beigelegt.
Alle <strong>FOCUS</strong>-Titel to go.<br />
focus-shop.de<br />
JETZT<br />
E-PAPER LESEN:
E-BIKE<br />
EDITORIAL<br />
Impressum<br />
BurdaVerlag Data Publishing GmbH,<br />
Deutsches Institut für Qualität<br />
und Finanzen<br />
Arabellastraße 23, 81925 München,<br />
Postfach 81 <strong>03</strong> 07, 819<strong>03</strong> München,<br />
Telefon: 0 89/92 50-0,<br />
Fax: 0 89/92 50-20 26<br />
Chefredaktion: Franziska Reich,<br />
Georg Meck (V. i. S. d. P.)<br />
Stellvertr. Chefredakteure:<br />
Markus Krischer, Jörg Harlan Rohleder<br />
Lt. Redakteure <strong>FOCUS</strong> E-BIKE:<br />
Gunnar Ebmeyer, Stefan Ruzas<br />
Chefs vom Dienst <strong>FOCUS</strong> E-BIKE:<br />
Burcin Wessels (Ltg.), Natascha Galle<br />
Art Direction: Manfred Brey /<br />
Brey Graphic Arts (extern)<br />
Konzept und Leitung: Gunnar Ebmeyer,<br />
Stefan Ruzas; Eric Schütz (extern)<br />
Redaktion: Sandra Leinfelder<br />
Externe Autoren: Marcus Degen,<br />
Marcus Efler, Christian Ettl, Sissi Pärsch,<br />
Jens Vögele<br />
Externe Bildredaktion: Sirka Henning<br />
Dokumentation: Lektornet<br />
Repro & Herstellung: Natascha Galle,<br />
Crescencio Sarabia<br />
Druck: Burda Druck GmbH,<br />
Hauptstraße 130, 77652 Offenburg<br />
Vertriebsfirma: MZV GmbH & Co. KG,<br />
85716 Unterschleißheim, www.mzv.de<br />
Datenschutzanfrage:<br />
Telefon: 07 81/6 39 61 00,<br />
Fax: 07 81/6 39 61 01, E-Mail: burdaverlagdatapublishing@datenschutzanfrage.de<br />
GUNNAR EBMEYER UND STEFAN RUZAS,<br />
LEITENDE REDAKTEURE <strong>FOCUS</strong> E-BIKE<br />
Barometer zeigt. Denn immerhin 21 Prozent antworteten<br />
hier: „Ich werde mein E-<strong>Bike</strong> nach der Radsaison kaufen“.<br />
Da kommt unser Test-Special also gerade recht!<br />
Große Auf- und Umbruchstimmung herrscht auch in der<br />
Automobilbranche. Immer neue Marken drängen auf den<br />
deutschen Markt (ab Seite 56) und bieten ihre Modelle<br />
inzwischen häufig auch im Abonnement an (ab Seite 54).<br />
INHALT<br />
4 NEWS_Neues, kurz und knapp<br />
Das gab’s noch nie! Insgesamt 41 neue<br />
E-<strong>Bike</strong>-Modelle in acht Kategorien<br />
haben wir für diese Ausgabe für Sie<br />
im Labor und in der Praxis getestet.<br />
Darunter einige Updates und Weiterentwicklungen<br />
– aber auch viele<br />
komplett neue 2024er-Modelle.<br />
Das zeigt: Auch wenn das Jahr für die E-<strong>Bike</strong>-<br />
Branche kein einfaches ist - die Zuversicht ist<br />
nach wie vor groß. Zu Recht, wie auch unsere<br />
große Verbraucherstudie<br />
für das<br />
<strong>FOCUS</strong> E-BIKE-<br />
7–35 E-BIKE-MODELLE <strong>2023</strong> IM TEST_Von City bis Fully:<br />
41 Neuheiten in Deutschlands gründlichstem E-<strong>Bike</strong> Check.<br />
E-BIKE meets MOBILITY<br />
Die Erfolgsstory von <strong>FOCUS</strong><br />
E-BIKE geht weiter: Unter<br />
dem Dach <strong>FOCUS</strong> MOBILITY<br />
starten wir online mit tollen<br />
Inhalten durch. Power on!<br />
www.focus-mobility.de<br />
36–38 BIKE & BAHN_Wie gut klappt das Pendeln mit dem E-<strong>Bike</strong>? Ein Selbstversuch<br />
Cover Foto: Helge Roeske für <strong>FOCUS</strong>-E-<strong>Bike</strong>; Produktion: Sirka Henning; Inhalt Fotos: <strong>FOCUS</strong> Mobility Redaktion<br />
Verantwortlich für den Anzeigenteil:<br />
Katja Schomaker, AdTech Factory GmbH,<br />
Hauptstraße 127, 77652 Offenburg.<br />
Es gilt die aktuelle Anzeigenpreisliste,<br />
siehe bcn.burda.de<br />
Projektleitung/Anzeigen/Awards<br />
<strong>FOCUS</strong> E-BIKE:<br />
Malgorzata Luiza Pottmann,<br />
Telefon: 0 89/92 50-20 72<br />
malgorzata.pottmann@burda.com<br />
Matthias Schroll,<br />
Telefon: 0 89/92 50-27 50<br />
matthias.schroll@burda.com<br />
Anastasia Petrenko,<br />
Telefon: 0 89/92 50-28 91<br />
anastasia.petrenko@burda.com<br />
Michael Gaetjens,<br />
Telefon: 00 49/1 51/52 40-98 88<br />
michael.gaetjens.extern@burda.com<br />
Director Finance,<br />
BurdaVerlag GmbH: Florian Buck<br />
Geschäftsführerin: Andrea Key<br />
40–43 DER MOTOR DER E-BIKE BRANCHE_Claus Fleischer,<br />
CEO von Bosch e<strong>Bike</strong> Systems im Porträt<br />
44–45 WORKATION_Ein Jahr lang unterwegs mit dem E-Cargo-<strong>Bike</strong> als mobiles Büro<br />
46–47 VOLL VERNETZT_Smarte E-<strong>Bike</strong>s bieten mehr Sicherheit und Komfort<br />
48–49 PRODUCT OF THE YEAR_Sie haben gewählt – wir präsentieren die Gewinner!<br />
Die besten Fahrrad-Helme, -Schlösser und -Anhänger<br />
50–52 INTERVIEW_Dr. Jan Becker über Porsches E-<strong>Bike</strong>-Pläne<br />
54-55 MIETEN STATT KAUFEN?_Die Vor- und Nachteile von Auto-Abos<br />
56–59 LEXIKON_Die neuen Automarken aus China & Co. von A bis Z<br />
60 FACHHANDEL <strong>2023</strong>_Welche Läden und Online-Händler bieten<br />
den besten Service? Wir haben es getestet<br />
62 VERKEHRSWENDE_Wie das Berliner das Start-up Onomotion die<br />
City-Logistik mit einem E-Cargo <strong>Bike</strong> nachhaltig verändern will<br />
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<strong>FOCUS</strong> E-BIKE SPEZIAL<br />
3
E-BIKE<br />
BIKE & BAHN<br />
STADT, LAND, ZUG:<br />
PENDELN MIT DEM<br />
E-KOMPAKTRAD<br />
Millionen Deutsche pendeln regelmäßig zur Arbeit. Das<br />
kostet Zeit und Nerven. Um ihren Pendelalltag aufzupeppen,<br />
nutzt Redakteurin Sandra Leinfelder ein Faltrad als<br />
zusätzliche Alternative zur Bahn. Ein Erfahrungsbericht<br />
36 <strong>FOCUS</strong> E-BIKE SPEZIAL
Fotos: alle Sandra Leinfelder/<strong>FOCUS</strong> E-<strong>Bike</strong><br />
Die schottischen Hochlandrinder<br />
lugen durch ihr rotbraunes<br />
Zottelfell, als ich<br />
mit meinem Bio-<strong>Bike</strong> an<br />
ihnen vorbeigurke – aber<br />
sie scheinen weniger<br />
überrascht zu sein als ich. Einer der<br />
Vorteile des Landlebens: Immer wieder<br />
treffe ich auf echte, zum Teil exotische<br />
Tiere, die ich während meines Lebens<br />
in der Stadt meist nur auf dem Bildschirm<br />
bestaunen konnte. Aber es gibt<br />
auch einen allgegenwärtigen Nachteil:<br />
das Pendeln zur Arbeit. Hin und zurück<br />
sind das in meinem Fall täglich 100<br />
Kilometer von Tür zu Tür, zwei Stunden<br />
Fahrt mit dem Auto (wenn es gut<br />
läuft) oder drei Stunden mit dem Zug.<br />
Und das sind einfach nur Zahlen. Emotional<br />
betrachtet ist es Lebenszeit. Zeit,<br />
die ich wie viele andere auch mit Herumsitzen<br />
und Nichtstun verschwende.<br />
Da hilft auch der süße Anblick rothaariger<br />
Hochlandrinder nicht.<br />
Den Arbeitsweg zum Ziel machen<br />
Der Zeitverlust ist beim Pendeln außerdem<br />
nur ein Nachteil: Da gibt es noch<br />
die Umsteige- und Wartezeit auf den<br />
Zug bei Minusgraden, der Marsch mit<br />
hundert anderen genervten Pendlern<br />
durch den überfüllten Hauptbahnhof<br />
hinunter in die U-Bahn.<br />
Dann kam die Idee: Mit einem Klapprad<br />
mit E-Antrieb zum gut elf Kilometer<br />
entfernten Bahnhof radeln – der<br />
hat einen direkten S-Bahn- und Zug-<br />
Anschluss an die Stadt. Von dort aus<br />
den Löwenanteil der Strecke mit der<br />
Bahn fahren und danach den Rest des<br />
Weges durch die City düsen. Kein<br />
Umsteigen in die U-Bahn mehr und<br />
auch keine Wartezeiten – weder auf<br />
dem Land noch in der Stadt. Denn mit<br />
dem Fahrrad lässt sich die Ankunft<br />
am Gleis ziemlich genau timen. Dafür<br />
wuschelige Rinder, herrliche Ausblicke<br />
über nebelverhangene Felder am Fuße<br />
eines alten Klosters auf dem Hinweg<br />
und auf schneebedeckte Berge auf dem<br />
Rückweg. Nicht weniger spektakulär<br />
ist der Weg zur Arbeit in der Stadt: Vom<br />
Münchener Hauptbahnhof ist mein<br />
Arbeitsweg fast eine Sightseeing-Tour:<br />
Hofgarten, Haus der Kunst, Eisbachwelle,<br />
Friedensengel, Isar. Doch nicht<br />
nur für das Auge, auch für den Körper<br />
ist die Kombination aus Bahn und<br />
Fahrrad ein Gewinn: täglich in Summe<br />
eine Stunde Bewegung, 230 Höhenmeter<br />
und 32 Kilometer. Dazu noch den<br />
Kopf durchlüften – Wohlbefinden pur<br />
auf dem Arbeitsweg.<br />
Das rollende Handgepäck<br />
Mit einem normalen Fahrrad geht das<br />
natürlich auch, allerdings mit einigen<br />
Nachteilen: Entweder steht das Rad den<br />
ganzen Tag am Bahnhof, wo es unter<br />
Umständen geklaut wird, oder es geht<br />
mit auf die Reise in die Stadt – dafür<br />
braucht man allerdings ein separates<br />
Ticket. Und das kostet je nach Bundesland<br />
oder Verkehrsverbund ganz<br />
unterschiedlich viel, manchmal auch<br />
gar nichts: Für eine Fahrrad-Tageskarte<br />
in Bayern oder Berlin zahlt man<br />
beispielsweise sechs Euro. In Baden-<br />
Württemberg hingegen wird es etwas<br />
komplizierter, da die Fahrradmitnahme<br />
nur für bestimmte Strecken gilt. Und<br />
in Rheinland-Pfalz wiederum reisen<br />
Räder im Nah- und Regionalverkehr<br />
unter bestimmten Umständen sogar<br />
gratis mit.<br />
Die Lösung: ein Faltrad. Der Deutschen<br />
Bahn zufolge können „zusammengeklappte<br />
Fahrräder kostenfrei als<br />
Handgepäck mitgenommen werden“.<br />
Dafür sei weder eine Fahrradkarte noch<br />
eine Stellplatzreservierung nötig. Aber<br />
Achtung: das Rad stets zusammenklappen!<br />
Auch wenn der Zug völlig leer ist<br />
und die Fahrt nur zehn Minuten dauert,<br />
nehmen es die Kontrolleure (zumindest<br />
in Bayern) sehr genau mit dem Terminus<br />
„zusammengeklappt“: Ein ausgeklapptes<br />
Faltrad zählt wie ein normales<br />
und wer kein Ticket dafür hat, muss im<br />
schlimmsten Fall 40 Euro Strafe zahlen.<br />
Hercules gegen Tern – wer ist stärker?<br />
Da meine Pendelstrecke bergauf und<br />
bergab führt und ich nicht verschwitzt<br />
zur Arbeit kommen möchte, habe ich<br />
mich für ein Faltrad mit Elektroantrieb<br />
entschieden. Jeweils zwei Monate<br />
kommen zwei verschiedene E-Klapprad-Modelle<br />
zum Einsatz: das Hercules<br />
Rob Fold R8 und das Tern Vektron S10.<br />
Warum diese beiden Modelle? Aussehen<br />
und Fahrgefühl, Stabilität und<br />
Ausstattung sind gleichwertig. Beide<br />
Räder haben gemeinsam, dass sie im<br />
ausgeklappten Zustand einem nor-<br />
Treppe rauf, Treppe runter: Wer mit dem Rad<br />
zur Arbeit fährt, muss gelegentlich einige<br />
Hindernisse bewältigen. Nicht immer stehen<br />
funktionierende Aufzüge zur Verfügung<br />
und der Einstieg in Busse und Bahnen<br />
ist nicht immer barrierefrei. Deshalb sollte<br />
man beim Kauf eines Faltrads unbedingt<br />
auch auf das Gewicht achten.<br />
<strong>FOCUS</strong> E-BIKE SPEZIAL<br />
37
E-BIKE<br />
PORTRÄT<br />
ZUR RICHTIGEN<br />
ZEIT – AM<br />
RICHTIGEN ORT<br />
Schon früh entwickelt Claus Fleischer eine Leidenschaft<br />
für Fahrräder und Berge. Seine Technik-Begeisterung<br />
führt ihn aber zunächst in die Autobranche.<br />
2012 wechselt er dann konzernintern als CEO zu Bosch<br />
e<strong>Bike</strong> Systems – ein Glücksfall für die Branche<br />
Ich habe es verschlungen.“ Claus<br />
Fleischers Augen leuchten, wenn<br />
er sich an das Geschenk seines<br />
Onkels erinnert – ein Buch mit<br />
dem Titel „Der schnelllaufende<br />
Zweitaktmotor“. Als er, 14 Jahre<br />
alt, mit seinen Freunden Anfang<br />
der 80er-Jahre anfängt, an Mofas zu<br />
schrauben und sie mit ihren knatternden<br />
Untersätzen durch die Straßen von<br />
Bad Kreuznach blasen, finden sie sich<br />
allesamt ziemlich cool. „Mir war schon<br />
damals klar, dass ich Ingenieur werden<br />
will“, sagt Fleischer im Rückblick auf<br />
diese Zeit. Und dieser Wunsch, den er<br />
in aller Konsequenz verfolgt, hat ihn<br />
letztlich zu einer außergewöhnlichen<br />
Karriere bei Bosch geführt. Heute ist<br />
Claus Fleischer immer noch dort – nach<br />
knapp zweieinhalb benzingetränkten<br />
Jahrzehnten verantwortet er mittlerweile<br />
die E-<strong>Bike</strong>-Sparte des Konzerns–<br />
als CEO von Bosch e<strong>Bike</strong> Systems<br />
Berge & <strong>Bike</strong>n<br />
„Mittlerweile habe ich mein Hobby<br />
zum Beruf und meinen Beruf zum Hob-<br />
by gemacht“, beschreibt Claus Fleischer<br />
seine Situation. Das Fundament<br />
dafür legt er – abgesehen von dem<br />
jugendlichen Zweitakter-Intermezzo<br />
– schon früh. Im Alter von 12 Jahren<br />
steht er zusammen mit seinem Vater<br />
auf der 3768 Meter hohen Wildspitze<br />
im Ötztal. „Wir haben uns damals<br />
Steigeisen, Pickel und Seil ausgeliehen<br />
und sind losmarschiert“, sagt er: „Das<br />
war für mich ein Schlüsselerlebnis.“<br />
Claus Fleischer wurde am<br />
31. Juli 1967 in Bad Kreuznach<br />
geboren. Nach 17 Jahren im<br />
Automotive-Bereich bei Bosch<br />
hat er seine Fahrrad-Passion<br />
zum Beruf gemacht: Seit 2012<br />
leitet er als CEO Bosch e<strong>Bike</strong><br />
Systems und setzt sich leidenschaftlich<br />
für die Interessen von<br />
Fahrradfahren ein – mittlerweile<br />
auch als Vorstandsmitglied des<br />
Zweirad-Industrie-Verbandes.<br />
Die Liebe zu den Bergen hält bis heute<br />
an – auch deshalb, weil sich Claus<br />
nach dem Abitur vom Mountainbike-<br />
Fieber anstecken lässt: Er legt sich ein<br />
rotes Diamond Back Epic zu und fängt<br />
an, regelmäßig die Gardasee-Trails zu<br />
erkunden. „Der Moser <strong>Bike</strong> Guide war<br />
unsere Bibel“, blickt er zurück.<br />
Während er einerseits in fast jeder<br />
freien Minute auf dem Mountainbike<br />
sitzt, Touren plant, die ersten Alpenüberquerungen<br />
meistert und Hobby-<br />
Marathonrennen fährt, kümmert er sich<br />
andererseits um seine berufliche Laufbahn.<br />
Maschinenbaustudium in Kaiserslautern,<br />
danach eine kurze Phase<br />
der Selbstständigkeit mit einem Ingenieurbüro<br />
und schließlich der Einstieg bei<br />
Bosch in Bühl am Rande des Schwarzwalds.<br />
„Ich habe sehr früh für mich<br />
erkannt, dass ich mich auf die Dinge<br />
konzentrieren kann, die ich wirklich<br />
will“, skizziert Claus Fleischer den<br />
Grund, weshalb er bei Bosch schnell<br />
Fuß fasst. Zunächst ab 1995 bei der Entwicklung<br />
und Konstruktion von Scheibenwischeranlagen<br />
in Bühl, bevor<br />
Foto: Jens Vögele/360 Kommunikation<br />
40 <strong>FOCUS</strong> E-BIKE SPEZIAL
Engagierter Blick nach vorne:<br />
Claus Fleischer weiß, dass<br />
30 Prozent der Pendler aufs<br />
Rad umsteigen würden,<br />
wenn sie sich sicherer<br />
fühlen würden. Deshalb<br />
will er dazu beitragen,<br />
Städte fahrradfreundlicher<br />
zu gestalten<br />
<strong>FOCUS</strong> E-BIKE SPEZIAL<br />
41