06.10.2023 Aufrufe

Elsterbogen 2023

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

N o 13 – <strong>2023</strong><br />

ZEITUNG DER INTERESSENGEMEINSCHAFT GREIZER NEUSTADT E.V.<br />

Jugendstil<br />

im Gründerzeitquarier<br />

JUGENDSTILSPUREN IM<br />

GRÜNDERZEITQUARTIER<br />

Seite 2<br />

HOCHWASSERSCHUTZ-<br />

MASSNAHMEN IN DER<br />

GREIZER NEUSTADT<br />

Seite 5<br />

SIE IST WIEDER DA<br />

Gedenktafel gegen das Vergessen<br />

Seite 7<br />

NEUSTADTRUNDGANG <strong>2023</strong><br />

Im Zeichen des Hochwasserschutzes<br />

Seite 8<br />

METALLENER<br />

FASSADENSCHMUCK<br />

Seite 20


Jugendstil in Greiz<br />

Ein Kleinod an der Europäischen Jugendstilstraße<br />

JUGENDSTIL IN GREIZ<br />

Dass es in Greiz eine beträchtliche Anzahl<br />

an attraktiven Jugendstilbauten in<br />

unterschiedlichster Ausprägung zu entdecken<br />

gibt und die Stadt an der Weißen<br />

Elster damit eine kleine Schwester namhafter<br />

europäischer Jugendstilstädte wie<br />

Barcelona, Wien, Brüssel, Paris und Riga<br />

ist, mag auf den ersten Blick erstaunen.<br />

Als eine der wenigen deutschen Mitglieder<br />

der europäischen Interessengemeinschaft<br />

Art Nouveau European Route – ist<br />

die Stadt Greiz in weltweit angesehener<br />

Gesellschaft. Grund für die herausragende<br />

Stellung der Stadt war deren kulturelle<br />

als auch wirtschaftliche Stärke zur Wende<br />

vom 19. zum 20. Jahrhundert. Nach über<br />

einhundert Jahren haben die Gebäude des<br />

Jugendstils ihre ganz spezifische Ausstrahlung<br />

bewahrt.<br />

Öffentlichkeitswirksame Formate wie die<br />

Herausgabe eines Buches, eine Jugendstilausstellung<br />

und eine spezielle Internetseite<br />

sollen auf die Thematik fokussieren und<br />

dem Image der Stadt positive Impulse geben.<br />

Mit viel Herzblut und Eigeninitiative<br />

haben Katja Lux und Jacqueline Bräunlich<br />

erstmals den Greizer Jugendstil thematisch<br />

aufgearbeitet. In ihrem Buch „Jugendstil<br />

in Greiz – Ein Kleinod an<br />

der Europäischen Jugendstilstraße“<br />

werden besonders sehenswerte<br />

Architekturwerke umfassend vorgestellt.<br />

Dazu gehört auch ein kurzer<br />

Abriss der Baugeschichte und die<br />

ein oder andere Episode „hinter der<br />

Fassade“. Zahlreiche Bilder belegen,<br />

welchen Gewinn die Jugendstilbauten<br />

für die Bewohner und das Stadtbild<br />

bedeuten. Mai 2024 wird das Buch im<br />

Passage-Verlag auf Deutsch & Englisch<br />

erscheinen. Man kann schon jetzt zum<br />

Vorzugspreis von 20 € vorbestellen. Mit<br />

Erscheinen des Buches ist ebenfalls eine<br />

innerstädtische Ausstellung geplant. Wie<br />

man das Projekt unterstützen bzw. das<br />

Buch vorbestellen kann, erfährt man unter<br />

www.greiz.de/jugendstil<br />

JETZT VORBESTELLEN<br />

Die Tannendorfbrücke – prominentes Zeugnis der Greizer Verkehrsgeschichte<br />

Als Bahnüberführung überspannt die Tannendorfbrücke<br />

am südlichen Ausgang der<br />

Greizer Neustadt die Plauener Bahnlinie.<br />

1865 begann für Greiz das Eisenbahnzeitalter<br />

durch den Anschluss an das sächsische<br />

Eisenbahnnetz mit der Greiz-Brunner<br />

Eisenbahn. Die beständig wachsende<br />

Stadt und das damit einhergehende Anschwellen<br />

des Verkehrs entwickelte sich<br />

zunehmend zu einer Herausforderung.<br />

Unter anderem erwiesen sich die niveaugleichen<br />

Kreuzungen von Straße und Eisenbahn<br />

als Hindernis.<br />

Ein Großprojekt versprach die Lösung<br />

des Problems. Zwischen 1911 und 1914<br />

wurden neben der Tannendorfbrücke<br />

auch eine Verbindungsbrücke über die<br />

Weiße Elster zwischen der neuen Elsterberger<br />

Straße und dem Göltzschtal sowie<br />

die Friedrich-Arnold-Straße (heute Plauensche<br />

Straße) neu gebaut. Diese stellten<br />

eine neue Verbindung zum Tannendorfplatz<br />

und weiter nach Obergrochlitz bzw.<br />

Elsterberg her. Insgesamt wurden durch<br />

diesen gewaltigen Bau fünf beschrankte<br />

Bahnübergänge beseitigt und konzentriert<br />

über die monumentale Brücke geleitet.<br />

Die Brücke selbst ist eine komplizierte<br />

Stahlträgerkonstruktion mit 48 m Spannweite,<br />

die sich im weiten Bogen schiefwinklig<br />

über die Plauener Bahnlinie spannt. Es<br />

entstand kein nüchterner Zweckbau, sondern<br />

ein Brückenkörper im schlichten Jugendstil,<br />

der Funktionalität und repräsentative<br />

Wirkung vereint. Mit der leicht<br />

geschwungenen Oberkante des Brückenbogens<br />

erhielt die gesamte Konstruktion<br />

eine Grundform in Jugendstilmanier.<br />

2


N o 13 – <strong>2023</strong><br />

Sämtliche konstruktive Knotenpunkte<br />

und Verbindungen der Stahlträgerkonstruktion<br />

sind genietet. Die zahlreich verbauten<br />

Nieten entfalten zugleich einen<br />

dekorativen Effekt. Ansonsten kommen<br />

in der offen gezeigten Ingenieurskonstruktion<br />

dekorative Jugendstilelemente<br />

nur sehr sparsam zum Einsatz. Insbesondere<br />

wird das Brückengeländer mit dezenten<br />

Verzierungselementen gegliedert.<br />

Pylone bilden das Tor zur Brücke. Inzwischen<br />

wurden die auf ihnen platzierten<br />

Jugendstillampen nachgebaut und vervollständigen<br />

damit dieses gut erhaltene<br />

Bauwerk jener Zeit.<br />

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges zerstörte<br />

die Wehrmacht fünf Brücken in<br />

Greiz. Die Tannendorfbrücke blieb weitgehend<br />

von Kriegsschäden verschont. Bereits<br />

im September 1945 passierten Oberleitungsbusse<br />

wieder die Brücke auf der<br />

Strecke von Schönfeld bis Tannendorf.<br />

1993 wurde das denkmalgeschützte Bauwerk<br />

durch das Straßenbauamt Gera<br />

grundlegend saniert und repräsentiert den<br />

damaligen Stand der Technik. Noch heute<br />

dient die Brücke dem Straßenverkehr.<br />

Auszug aus dem Buch „Jugendstil in Greiz –<br />

Ein Kleinod an der Europäischen Jugendstilstraße“<br />

von Katja Lux & Jacqueline Bräunlich:<br />

Bestellformular unter www.greiz.de/<br />

jugendstil<br />

JUGENDSTIL IN GREIZ<br />

Das Jugendstilhaus des Architekten Heinrich Paul Hoffmann (1856-1914)<br />

Gartenweg 2 um 1908, Foto: Museen der Residenzstadt<br />

Greiz, Heinrich Fritz<br />

Der Gartenweg war und ist noch heute<br />

eine gute Greizer Wohnadresse. Die Bebauung<br />

stammt vom Ende des 19. Jahrhunderts<br />

und der Jahrhundertwende mit<br />

zwei Ergänzungen von 1938. Unter der<br />

Adresse Gartenweg 2 findet man ein besonders<br />

ausdrucksstarkes Haus, welches<br />

von der Sprache des Jugendstils zeugt.<br />

Die dreigeschossige Mietvilla entstand<br />

1906 nach dem Entwurf des Architekten<br />

und Bauherrn H. P. Hoffmann. Geschickt<br />

ließ er typische Aspekte des Jugendstils<br />

wie geschweifte Giebel und asymmetrische<br />

Fassadengestaltung zusammenfließen.<br />

Das Gebäude verfügt über mehrere<br />

Erker, die dem Baukörper ein bewegtes<br />

Die Straßenfront des 3. Geschosses wird durch den turmartigen<br />

Eck-Erker, Stuck und Fachwerk besonders betont.<br />

Äußeres geben. Zusätzlich beleben vielfältige<br />

Materialien die Außenwände. Naturstein<br />

wurde für Sockel und Eingang verwendet<br />

und auch mit verputzten Flächen<br />

kombiniert. Kupferblech zur Abdeckung<br />

der Erker und Holz für eine fachwerkähnliche<br />

Gestaltung im Dachgeschoss und am<br />

West-Erker ergänzen das Spektrum der<br />

Materialien. Besonderer Blickfang ist die<br />

Haustür mit plastisch bewegtem Gewände.<br />

Insgesamt sind zwei abwechslungsreiche<br />

Schauseiten entstanden.<br />

Teil des üblichen Formenschatzes ist auch<br />

der Maskaron oder Fratzenkopf, seit der<br />

Antike ein dekoratives Detail am Bau. Am<br />

Fuß des Eck-Erkers präsentieren sich zwei<br />

etwas grimmig schauende Maskarone mit<br />

aufgerissenen Mündern. Sie sind von feierlichen<br />

Festongehängen umgeben – scheinbar<br />

zum spielerischen Vergnügen. (Festons<br />

sind besonders in der Architektur beliebte<br />

girlandenartige Dekorationsmotive.)<br />

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs<br />

bestimmte laut Beschluss der Siegermächte<br />

die Sowjetische Militäradministration<br />

in Deutschland auch die Geschicke der<br />

Stadt Greiz. Mit ihrer örtlichen Kommandantur<br />

bezogen die sowjetischen Truppen<br />

vom 01.07.1945 bis zum 07.10.1949 u.<br />

a. im Gartenweg 2 Quartier. Die Kellerräume<br />

wurden durch das NKWD (Volkskommissariat<br />

für Innere Angelegenheiten<br />

(Narodny Kommissariat Wnutrennich<br />

Del), ab 1946 Ministerium für Staatssicherheit<br />

der Sowjetunion) als Zellen<br />

für Gefangene und für Verhöre genutzt.<br />

Es verwundert nicht, dass sich auch das<br />

Kreispolizeiamt und die Kriminalpolizei<br />

hier befand.<br />

2016 durchgeführte umfangreiche Renovierungsarbeiten<br />

lassen das Gebäude wieder<br />

in altem Glanz erstrahlen. Somit ist es<br />

ein sehenswertes Beispiel der Jugendstilarchitektur<br />

in der sonst überwiegend gründerzeitlich<br />

geprägten Greizer Neustadt.<br />

Auszug aus dem Buch „Jugendstil in Greiz –<br />

Ein Kleinod an der Europäischen Jugendstilstraße“<br />

von Katja Lux & Jacqueline Bräunlich:<br />

Bestellformular unter www.greiz.de/<br />

jugendstil<br />

3


Jugendstilspuren im Gründerzeitquartier<br />

JUGENDSTIL IN GREIZ<br />

Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert<br />

erlebte Greiz einen großen Aufschwung<br />

seiner Textilindustrie. Mit der<br />

Errichtung von Fabriken nahm die Zahl<br />

der Neubürger rasant zu. Der enorme<br />

Wohnungsbedarf löste eine lebhafte Baukonjunktur<br />

aus, so dass Greiz eine riesige<br />

Baustelle war. In kürzester Zeit veränderte<br />

sich das Stadtgefüge der Residenzstadt<br />

nachhaltig und das Gesicht der Stadt wandelte<br />

sich.<br />

Zur Deckung des enormen Wohnungsbedarfs<br />

wurden südlich der Altstadt die<br />

bis dato unbebauten „Fürstlichen Aufelder“<br />

an der Weißen Elster zur planmäßigen<br />

Bebauung freigegeben. 1850 begann<br />

dort der gründerzeitliche Bauboom.<br />

In wenigen Jahrzehnten entstand auf der<br />

Grundlage eines modernen städtebaulichen<br />

Konzeptes die Greizer Neustadt. Dieser<br />

neue Stadtteil überbot die historisch<br />

gewachsene Altstadt bezüglich der Größe<br />

und Einwohner deutlich. Ein Großteil der<br />

Neubauten folgte dabei noch dem Stil des<br />

Historismus. Der Jugendstil kam zumeist<br />

nur in verbliebenen Baulücken oder bei<br />

Umbauten zum Zuge.<br />

Die Villa Carolinenstraße 52 ist ein anschauliches<br />

Beispiel dafür. August Beck, Inhaber<br />

einer Kammgarnspinnerei, beauftragte<br />

den Bau dieser Villa noch vor 1867. Später<br />

veräußerte die Familie Beck das Gebäude<br />

an den bekannten Greizer Kommerzienrat<br />

Emil Nusch, der es ab 1894 mehrfach umbauen<br />

ließ – u. a. auch die 1905 angebaute<br />

Veranda, deren bleiverglaste Fenster mit<br />

dem wenig verbreiteten Pfaumotiv im Duktus<br />

des Jugendstils gestaltet sind.<br />

Rudolf-Breitscheid-Straße 78 / 80<br />

In der ca. 700 m langen axialen Oststraße<br />

(heute Rudolf-Breitscheid-Straße) kam es<br />

um 1900-1910 zur Lückenbebauung in<br />

der Rudolf-Breitscheid-Straße 78/80. Hier<br />

hatten die angesehenen Greizer Malermeister<br />

Otto Scheer und Theodor Treuner zwei<br />

unbebaute Grundstücke erworben.<br />

Für die Planung konnten die beiden Malermeister<br />

den bekannten Berliner Architekten<br />

Johannes Kraaz gewinnen. Die<br />

Fassade vom Eckhaus Rudolf-Breitscheid-<br />

Straße 78 wird durch gotisierende Gestaltungselemente<br />

bestimmt, die Kraaz noch<br />

zurückhaltend mit jugendstilhaftem Dekor<br />

kombinierte. Im Brüstungsbereich des<br />

2. Obergeschosses fällt ein um laufender<br />

Fries ins Auge. Dieser nimmt geschwungenes<br />

Blattwerk, Tiermotive und Sonnenblumen<br />

auf – ein Markenzeichen des<br />

Jugendstils.<br />

Rudolf-Breitscheid-Straße 80: Der erste Eindruck ist<br />

immer der wichtigste. Hauseingänge fungieren als<br />

„Visitenkarte“ eines jeden Hauses.<br />

Ebenso blicken Sonnenblumen von den<br />

Treppengiebeln herunter und suggerieren<br />

allgemein Hoffnung, Zuversicht in die Zukunft,<br />

Selbstvertrauen und schöpferische<br />

Tatkraft. Ganz im Sinne des Jugendstils<br />

gliedern – ergänzend zum Eckturm – Erker,<br />

darüberliegende Balkone und Zwerchgiebel<br />

den Baukörper und heben je eine<br />

Fensterachse zur Südstraße bzw. Rudolf-<br />

Breitscheid-Straße hervor. Im Gegensatz zu<br />

Haus 78 weist die Putzfassade des benachbarten<br />

Wohnhauses Rudolf-Breitscheid-<br />

Straße 80 eindeutige Merkmale des Jugendstils<br />

auf. Fraglich bleibt, ob Architekt<br />

Kraaz auch den realisierten Entwurf geliefert<br />

hat. Unterstellt man dies, so zeugt der<br />

Baukörper von einer stilistischen Weiterentwicklung<br />

des Architekten.<br />

Die Häuser sind wertvolle Zeitzeugen und<br />

spiegeln eindrucksvoll die Baugeschichte<br />

der Greizer Neustadt wider.<br />

Beim Fries der Rudolf-Breitscheid-Straße 78 setzt der Architekt auf Überraschungseffekte. Zwischen Blumen<br />

und Ranken etwas versteckt – Hund und Hahn, mittig das Wappen der Malerinnung und Jahreszahl<br />

symbolträchtiges Pfauenfenster<br />

Auszug aus dem Buch „Jugendstil in Greiz –<br />

Ein Kleinod an der Europäischen Jugendstilstraße“<br />

von Katja Lux & Jacqueline Bräunlich:<br />

Bestellformular unter www.greiz.de/<br />

jugendstil<br />

4


N o 13 – <strong>2023</strong><br />

Hochwasserschutzmaßnahmen in der Greizer Neustadt<br />

Im Auftrag des Thüringer Landesamtes<br />

für Umwelt, Bergbau und Naturschutz<br />

(TLUBN) sowie in Abstimmung mit der<br />

Stadt Greiz werden seit dem vergangenen<br />

Jahr weitere Untersuchungen durchgeführt,<br />

um aus einer Kombination aus ortsfesten<br />

und mobilen Hochwasserschutzanlagen<br />

eine Lösung zum Flutkanal zu<br />

finden. Auf Grund der Komplexität der<br />

hydraulischen Verhältnisse, insbesondere<br />

entlang des Elstersteiges, können noch<br />

keine Ergebnisse vorgestellt werden.<br />

Abgeschlossene Hochwasserschutzmaßnahmen<br />

in Greiz<br />

Für die in den vergangenen Jahren in<br />

Greiz Dölau, Rothenthal, am Alten Schützenhaus<br />

und an der Kita unterhalb der<br />

Hainbergbrücke fertiggestellten Maßnahmen<br />

werden in diesem Jahr weitere Unterhaltungs-<br />

und Pflegemaßnahmen vorgenommen.<br />

Hochwasserschutzmaßnahmen oberhalb<br />

der Schlossbrücke<br />

Für den Abschnitt Schlossbrücke bis Kita<br />

wurden im letzten Jahr Ortstermine mit<br />

den Eigentümern zur Erläuterung des<br />

Vorhabens vereinbart bzw. durchgeführt.<br />

Entsprechend der Vorabstimmungen mit<br />

den Eigentümern werden im nächsten<br />

Jahr detaillierte Bauerlaubnisvereinbarungen<br />

geschlossen werden.<br />

Aufbauend auf dem Hochwasserschutzkonzept,<br />

den wasser-, eigentums- und<br />

umweltrechtlichen sowie technischen,<br />

Rückbau vorh. Garagen<br />

2,50<br />

80<br />

Garagen<br />

255,91<br />

10 cm Sauberkeitsschicht,<br />

Beton C12/15<br />

GEWI - Zugpfahl<br />

GEWI - Druckpfahl<br />

1,00<br />

50 50<br />

259,21<br />

1,50<br />

Querschnitt Variante 1,<br />

HWS-Wand als rückverankerte Stützwand<br />

3,70<br />

Darstellung bei Fluss-km 160+950<br />

1 : 3<br />

GEWI - Druckpfahl<br />

3,50 ca. 4,20<br />

HWS-Wand mit Schalungsmatrizen<br />

und Rückverankerung, Beton C35/45<br />

Wartungsweg<br />

BHW ohne FK 259,22<br />

BHW mit FK 258,60<br />

Rückbau vorh. HWS-Wand<br />

Zeichnung zum Planungsstand, Querschnitt Hochwasserschutzwand (Quelle: Scholz & Lewis)<br />

3,0%<br />

257,07<br />

ca. 1 : 6<br />

256,34<br />

wirtschaftlichen und hydraulischen Gesichtspunkten<br />

werden die Vorzugsvariante<br />

weitergeplant und Unterlagen für das<br />

wasserrechtliche Genehmigungsverfahren<br />

vorbereitet.<br />

Die Lösung sieht die Errichtung einer<br />

neuen Hochwasserschutzwand luftseitig,<br />

ca. 10 m hinter der derzeitigen Hochwasserschutzwand<br />

vor. Das vorgesehene Baufeld<br />

befindet sich außerhalb der privaten<br />

Grundstücke. Die Gründung erfolgt mit<br />

Mikropfählen, die verhältnismäßig geräusch-<br />

und vibrationsarm eingebracht<br />

werden können. Einen ersten Eindruck<br />

vermittelt die nachfolgende Abbildung.<br />

Die Höhe der Anlage beträgt auf der Luftseite<br />

ca. 1,10 – 1,30 m über dem anstehenden<br />

Gelände inkl. Freibord. Nach Fertigstellung<br />

der neuen Anlage erfolgt der<br />

Rückbau der Bestandsanlage. Festlegungen<br />

zum genauen Bauablauf, zu Baustelleneinrichtungsflächen<br />

und zum Umsetzungszeitraum<br />

gibt es noch nicht.<br />

Nach derzeitiger Einschätzung kann die<br />

Baumaßnahme bei vorliegender Plangenehmigung<br />

im 1. Hj und nach Ausschreibung<br />

und Vergabe der Bauleistungen im<br />

2.Hj 2024 beginnend ab 2025 realisiert<br />

werden.<br />

Ersatzpflanzungen im Rahmen der Ausgleichs-<br />

und Ersatzmaßnahmen sollen die<br />

neu errichtete Hochwasserschutzwand<br />

bzw. den Weg begleiten.<br />

Mit dieser Lösung kann der Abflussquerschnitt<br />

vergrößert und damit die Leistungsfähigkeit<br />

für zukünftige Hochwasserereignisse<br />

erhöht werden. Ein für die<br />

Gewässerunterhaltung zwingend erforderlicher<br />

Weg auf der Wasserseite könnte<br />

perspektivisch auch den Fuß- und Radverkehr<br />

im innerstädtischen Bereich bereichern.<br />

Entsprechende Vorabstimmungen<br />

mit der Stadtverwaltung wurden bereits<br />

geführt.<br />

Hochwasserschutzmaßnahmen oberhalb<br />

der Hainbergbrücke<br />

Im Abschnitt zwischen der Hainbergbrücke<br />

und Bahnbrücke (Elsterplatz) sollen<br />

weitere Maßnahmen zur Plangenehmigung<br />

vorbereitet werden.<br />

Die Leistungsfähigkeiten der Hochwasserschutzanlagen<br />

und des Gewässerquerschnitts<br />

flussaufwärts der Hainbergbrücke<br />

waren zum Hochwasser 2013 über weite<br />

Strecken ausgeschöpft. Teilweise konnten<br />

Einströmungen in die Neustadt nur durch<br />

operative Maßnahmen verhindert werden.<br />

Die vorhandenen Anlagen entsprechen<br />

nicht dem technischen Regelwerk,<br />

besitzen sehr steile Böschungen und die<br />

Gewässerunterhaltung ist nur mit hohem<br />

technischen Aufwand möglich.<br />

Neben der Verbesserung des Hochwasserschutzes<br />

sollen auch Maßnahmen zur<br />

Strukturverbesserung realisiert werden,<br />

um die Ziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie<br />

(WRRL) für die Weiße Elster<br />

im Plangebiet zu erreichen und damit<br />

die Entwicklung zu einem guten Zustand<br />

des Gewässers zu ermöglichen.<br />

Derzeit findet man in diesem Abschnitt einen<br />

strukturarmen Gewässerverlauf ohne<br />

1,00 3,70<br />

nennenswerte Rückbau vorh. Garagen Biotopstrukturen bzw. Lebensräume<br />

für Tiere und auch HWS-Wand Pflanzen.<br />

mit Schalungsmatrizen<br />

259,21<br />

Der massive Garagen Gewässerausbau früherer<br />

Zeiten zum Zwecke von Landgewinn lässt<br />

256,21<br />

diese Strukturen auch nicht zu.<br />

255,21<br />

Wartungsweg<br />

Entsprechend des Leitbildes sollten sich<br />

10 cm Sauberkeitsschicht,<br />

Beton C12/15<br />

3,00<br />

beispielsweise Längs- und Querbänke aus<br />

Flusssediment sowie regelmäßige Untiefen<br />

im Gewässer und folglich eine große Strömungsdiversität<br />

ausbilden. Das Substrat<br />

2,50<br />

80<br />

1,00<br />

1 : 3<br />

HOCHWASSERSCHUTZMASSNAHMEN<br />

Querschnitt Variante 2,<br />

HWS-Wand als Schwergewichtswan<br />

Darstellung bei Fluss-km 160+950<br />

3,50 ca. 4,20<br />

als Schwergewichtswand, Beton C35/45<br />

3,0%<br />

257,07<br />

ca. 1 : 6<br />

5


HOCHWASSERSCHUTZMASSNAHMEN<br />

(Elsterkies) soll liegen bleiben dürfen, darf<br />

alle Korngrößen und Totholz und Falllaub<br />

enthalten. Anthropogene Überprägungen,<br />

wie Sohl- oder Uferverbau, sollen nicht<br />

vorhanden sein. Auch Querbauwerke, die<br />

den Abfluss behindern, sind zu entfernen.<br />

Das Zulassen von Uferabbrüchen, Krümmungserosion,<br />

standortgerecht bewachsene<br />

Uferrandstreifen und häufige, flächenhafte<br />

Überflutungen der Aue sollten bei diesem<br />

die Regel sein.<br />

All diese wasserbaulichen Ziele und (Initial-)<br />

Maßnahmen sollen und lassen sich in<br />

die Ziele der Stadtentwicklung integrieren.<br />

Aus Sicht der ThLG als Vorhabenträger<br />

sollten die Ziele der Stadt Greiz – ISEK (integrales<br />

Stadtentwicklungskonzept)– und<br />

ihrer Bürger – Konzept IG Greizer Neustadt<br />

e.V. – mit den wasserbaulichen Zielen<br />

des Landes – Hochwasserschutzkonzept –<br />

verschnitten und diskutiert werden, gerne<br />

in Form einer „Gewässerwerkstatt“.<br />

Die Thüringer Landgesellschaft antwortet<br />

gern auf Fragen zum Projekt. Diese können<br />

über unser Portal für Öffentlichkeitsarbeit<br />

(www.blickpunkt-elster.de) herangetragen<br />

werden.<br />

Thüringer Landgesellschaft mbH<br />

im September <strong>2023</strong><br />

Autoren: Frank Schirmer, Christian Herold<br />

Poststraße 2 · 07973 Greiz · Telefon: (0 36 61) 43 00 57<br />

Fax (0 36 61) 48 24 08 · info@uhnag.de · www.uhnag.de<br />

6


N o 13 – <strong>2023</strong><br />

Sie ist wieder da – Gedenktafel gegen das Vergessen<br />

Nach über fünfjähriger Suche wurde die Gedenktafel am 14. August <strong>2023</strong> wieder angebracht.<br />

Im Januar 2019 erschien ein Artikel von<br />

mir in der OTZ, worin ich zur Suche nach<br />

der Gedenktafel, welche am Haus Gartenweg<br />

2 hing, aufrief.<br />

Auf der Tafel wurde denen gedacht, die<br />

vom Juli 1945 bis Juli 1949 im Keller des<br />

Hauses in dem von der Sowjetunion betriebenen<br />

Gefängnis eingesperrt waren.<br />

Mein Onkel Ernst Wagner (geb. am<br />

4.4.1928) wurde vom 3.12.1945 bis<br />

2.2.1946 dort eingesperrt und anschließend<br />

ins Konzentrationslager Buchenwald<br />

gebracht. Er war dort bis zum 7.2.1947<br />

ohne Verfahren als politischer Häftling eingesperrt.<br />

„Das sogenannte Speziallager Nr. 2 Buchenwald<br />

war eines der insgesamt 10 Lager<br />

und drei Gefängnisse in der sowjetischen<br />

Besatzungszone, die von der Besatzungsmacht<br />

zur Internierung von Deutschen benutzt<br />

wurden. Seit August 1945 führte der<br />

sowjetische Sicherheitsdienst die vorhandenen<br />

Baulichkeiten des Konzentrationslagers<br />

Buchenwald weiter. Von den 28.000 Insassen<br />

starben vor allem im Winter 1946/47<br />

über 7.000 an den Folgen von Hungerkrankheiten.<br />

Im Februar 1950, kurz nach<br />

der Gründung der DDR, wurde das Lager<br />

von den Sowjets aufgelöst“ (Quelle: Gedenkstätte<br />

Buchenwald)<br />

Anschließend wurde er mit einem Sammeltransport<br />

nach Sibirien ins Lager 7099/13<br />

Karaganda verschleppt. Am 2.8.1948 wurde<br />

er als „russischer Kriegsgefangener“ entlassen<br />

und kehrte im August 1948 nach<br />

Greiz zurück.<br />

Nach dem Erscheinen meines Artikels in<br />

der OTZ meldeten sich einige Personen,<br />

u.a. Herr Dr. Schlegel.<br />

Er teilte mir mit, dass u.a. auch der Vater<br />

vom Greizer Ehrenbürger Dr. Ulf Merbold<br />

in diesem Gefängnis inhaftiert war, auch<br />

nach Buchenwald verschleppt wurde, wo er<br />

aber leider verstarb.<br />

Dr. Ulf Merbold, den ich auch kontaktierte,<br />

schrieb mir im Juli 2021, dass er mich<br />

unterstützen würde.<br />

Auch der Greizer Neustadtverein begrüßt,<br />

dass dort wieder eine Tafel zur Erinnerung<br />

angebracht werden sollte.<br />

Im Juli 2022 schrieb ich einen Brief an<br />

Herrn Bürgermeister Schulze mit der Bitte<br />

um Unterstützung und Hilfe, damit die<br />

Gedenktafel wieder angebracht wird. Herr<br />

Bürgermeister sagte Unterstützung zu, und<br />

nun stimmte auch der Kulturausschuss der<br />

Stadt Greiz zu, dass die Tafel wieder angebracht<br />

wird.<br />

Aber wo? Die Besitzer des Hauses wollten<br />

nicht, aus welchen Gründen auch immer,<br />

dass die Tafel am ursprünglichen Platz angebracht<br />

wird.<br />

Der Bauhofleiter Herr Scheffel wurde beauftragt<br />

eine Lösung zu finden, es sollte<br />

eine Halterung vom Metallbau Voss hergestellt<br />

werden. Mittlerweile war es April<br />

<strong>2023</strong>, aber Herr Scheffel sagte mir, dass die<br />

Stadt kein Geld hat. Daraufhin informierte<br />

ich den Neustadtverein, der sofort seine<br />

Zusage gab, die Halterung für ca. 400,00 €<br />

herstellen zu lassen.<br />

Ich unterbreitete dann dem Bauhofleiter<br />

den Vorschlag, dass man die Gedenktafel<br />

doch auch in den Gehweg installieren<br />

kann, ähnlich wie Stolpersteine, die auch<br />

zum Gedenken aufrufen.<br />

Auch das musste erst überprüft und genehmigt<br />

werden, bis es dann am 14. August<br />

<strong>2023</strong> soweit war. Die Gedenktafel wurde<br />

im Gehweg installiert.<br />

Mein ganz persönlicher Dank gilt Herrn<br />

Bürgermeister Schulze, Herrn Dr. Ulf Merbol,<br />

Herrn Dr. Schlegel, Herrn Jan Popp<br />

und dem Bauhofleiter Herrn Scheffel für<br />

ihre Unterstützung und Hilfe.<br />

Nach fünf Jahren weist die Gedenktafel im<br />

Gehweg vor dem Haus Gartenweg 2 wieder<br />

darauf hin, welches Unrecht auch nach<br />

dem Krieg von den sowjetischen Besatzer<br />

nausgeübt wurde.<br />

Daran gedachten am 02.09.<strong>2023</strong> bei einer<br />

Zusammenkunft vor Ort Bürgermeister<br />

Schulze, Ehrenbürger Dr. Ulf Merbold<br />

mit Frau, Brigitte Bräunlich, Sara und Jan<br />

Popp.<br />

Andreas Brzezinski<br />

Haus, an dem die Tafel angebracht war<br />

Neuer Standort der Tafel seit 14.08.<strong>2023</strong><br />

GEDENKTAFEL<br />

7


Vereinsaktivitäten des „Greizer Neustadt e.V.“ <strong>2023</strong><br />

VEREINSLEBEN<br />

Datum<br />

Veranstaltung<br />

März <strong>2023</strong> Jahreshauptversammlung mit Jahresbericht für 2022<br />

April <strong>2023</strong> Frühjahrsputz am Kreisverkehr<br />

September <strong>2023</strong> Neustadtrundgang mit dem Bürgermeister der Stadt Greiz<br />

Oktober <strong>2023</strong><br />

Dezember <strong>2023</strong><br />

Herausgabe 13. Auflage „Greizer <strong>Elsterbogen</strong>“<br />

18. Bolzplatzturnier<br />

Vereins-Jahresausklang<br />

Neustadtrundgang <strong>2023</strong> im Zeichen des Hochwasserschutzes<br />

Beim Neustadtrundgang <strong>2023</strong>, zu dem die Interessengemeinschaft<br />

„Greizer Neustadt e.V.“<br />

am 14. September eingeladen hatte, standen<br />

Fragen rund um den Hochwasserschutz und<br />

die damit verbundene Neugestaltung des Elsterflussraumes,<br />

der geplante Flutkanal durch<br />

die Stadt, ein Energiekonzept sowie die Ordnung<br />

und Sauberkeit in der Greizer Neustadt<br />

im Mittelpunkt.<br />

Am Treffpunkt an der Hainbergbrücke begrüßte<br />

der Vorstandsvorsitzende der IG Greizer<br />

Neustadt, Christian Tischendorf, etwa<br />

40 interessierte Bürger. Am Rundgang nahmen<br />

auch Bürgermeister Alexander Schulze<br />

und der Bauamtsleiter der Stadt Greiz Volker<br />

Rausch sowie Frank Schirmer und eine Kollegin<br />

von der Thüringer Landgesellschaft (TLG)<br />

teil. Die TLG ist von der Landesregierung mit<br />

der Planung und Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen<br />

an der Weißen Elster beauftragt.<br />

Schirmer ist der Planer der Schutzmaßnahmen.<br />

Er stellte bei dem Neustadtrundgang<br />

zunächst die bereits in Greiz realisierten Vorhaben<br />

vor, zu denen unter anderem der Ersatzneubau<br />

der Hochwasserschutzwand an<br />

der Freiheitsbrücke sowie die Uferneugestaltungen<br />

in Dölau und Rothenthal sowie ab der<br />

Hainbergbrücke stadteinwärts und die Spundwand<br />

auf dem Neustadtareal gehören. Dann<br />

informierte er über geplante Hochwasserschutzmaßnahmen<br />

im Bereich zwischen Elsterplatz<br />

und Hainbergbrücke. Bei den anstehenden<br />

Maßnahmen gehe es darum, der<br />

Weißen Elster mehr Raum zur Ausbreitung<br />

zu geben. Dafür soll die Stützmauer in diesem<br />

Bereich entfernt und der Uferbereich abgeschrägt<br />

werden. Damit einhergehend müsse<br />

auch der Radweg etwas in Richtung Neustadt<br />

verlegt werden. Schirmer betonte, dass es ein<br />

Anliegen der TLG sei, die Stadt und die Anlieger<br />

mit in die Planung einzubeziehen. Das<br />

habe bereits in der Vergangenheit gut funktioniert<br />

– als Beispiel nannte der Greizer Bürgermeister<br />

die neue Bootsanlegestelle unter der<br />

Hainbergbrücke.<br />

Für die geplanten Maßnahmen seien auch Ideen<br />

der IG Greizer Neustadt mit eingeflossen.<br />

Der Verein hatte konkrete Vorschläge eingebracht,<br />

wie im Zuge der Hochwasserschutzmaßnahmen<br />

die Ufergestaltung der Weißen<br />

Elster als Freizeittreffpunkt oder sogar Naherholungsgebiet<br />

erlebbar gestaltet werden<br />

können. Frank Schirmer erläuterte dazu die<br />

Details. „Der Damm wird Richtung Ufer verflacht.<br />

Kleine Bäume und Sträucher werden<br />

im Uferbereich angepflanzt. Darin eingearbeitet<br />

werden Natursteine als Sitzmöglichkeiten.<br />

Im Fluss selbst werden mit großen Steinen<br />

Inseln für Kleintiere, Insekten und Vögel geschaffen.<br />

Denkbar ist auch ein Strandbereich<br />

für Erholungsuchende.“ Die Planungen dazu<br />

laufen, so dass im kommenden Jahr die Ausschreibungen<br />

erfolgen könnten. Baubeginn<br />

wäre dann frühestens Ende 2025.<br />

Nichts Neues gibt es zum Thema Flutkanal.<br />

Es werden alternative Möglichkeiten geprüft,<br />

aber der Flutkanal sei die technisch beste Lösung,<br />

so Schirmer. Dass die geplanten Kosten<br />

für einen solchen Kanal auf 85 Millionen Euro<br />

angestiegen sind, wollte der Planer zwar nicht<br />

bestätigen, räumte aber ein, dass die Material-<br />

und Baukosten extrem gestiegen sind. Ob<br />

unter diesem Aspekt der Flutkanal tatsächlich<br />

umgesetzt wird, steht wohl derzeit in den<br />

Sternen. „Mit den bisher realisierten Hochwasserschutzmaßnahmen<br />

im Bereich Dölau,<br />

Rothenthal und flussabwärts ab der Hainbergbrücke<br />

sowie der neuen Stützwand an der<br />

Freiheitsbrücke und vor allem der Spundwand<br />

auf dem Gelände der Gartenanlage „Flügelrad“<br />

am Schützenhaus habe man bereits einen<br />

wesentlich besseren Schutz vor den Fluten der<br />

Weißen Elster als zum Hochwasser 2013.<br />

Nach der Hochwasserproblematik stellte der<br />

Greizer René Käßmann seine Vision von einem<br />

Nahwärmenetz für die Nutzung der Wasserwärme<br />

der Elster mittels Wärmetauscher<br />

vor. Ein solches Netz könne er sich für seine<br />

Immobilien in der Greizer Neustadt vorstellen,<br />

um die Heizkosten für seine Mieter und<br />

für sich zu senken. Die Möglichkeit der alternativen<br />

Wärmeerzeugung sei durchaus eine<br />

interessante Variante, so der allgemeine Tenor.<br />

Allerdings konnte Käßmann noch keine<br />

konkreten Zahlen oder gar Planungseckdaten<br />

nennen. Derzeit sei er dabei, das grundsätzliche<br />

Interesse seiner Idee bei Eigentümern und<br />

Mietern in der Neustadt zu eruieren.<br />

Gerd Zeuner<br />

8


N o 13 – <strong>2023</strong><br />

Arbeitsplan 2024 des „Greizer Neustadt e.V.“<br />

Monat<br />

März<br />

April<br />

Mai<br />

Juni<br />

Oktober<br />

Dezember<br />

Veranstaltung<br />

Jahreshauptversammlung des Vereins:<br />

Jahresbericht über das Jahr <strong>2023</strong> und Arbeitsplanung für das Jahr 2024<br />

Frühjahrsputz am „Entente Florale“-Objekt des Neustadtvereins<br />

neben dem Kreisverkehr Bruno-Bergner-Straße/Neustadtring<br />

Öffentliche Neustadtbegehung mit dem Greizer Bürgermeister<br />

Info-Veranstaltung Hochwasserschutz und Elementar-Versicherung<br />

Teilnahme am Neustadtfest zum Tag der deutschen Einheit mit:<br />

der 14. Ausgabe des „Greizer <strong>Elsterbogen</strong>s“<br />

19. Bolzplatzturnier<br />

Vereins-Jahresausklang<br />

Weihnachts-Fußball-Hallenturnier<br />

Impressum<br />

Herausgeber & Redaktion:<br />

Interessengemeinschaft<br />

„Greizer Neustadt e.V.“<br />

Gotthold-Roth-Str. 19 · 07973 Greiz<br />

www.greizer-neustadt.de<br />

info@greizer-neustadt.de<br />

Telefon: (03661) 6293-0<br />

Satz, Druck und Bindung:<br />

TISCHENDORF ::<br />

DIE MEDIENPARTNER<br />

Gotthold-Roth-Str. 19 · 07973 Greiz<br />

www.tdmp.de · Tel. (0 3661) 6293-0<br />

Fotos:<br />

Gerd Zeuner, Dr. Gottfried Rudolf,<br />

IG „Greizer Neustadt e.V.“, THLG,<br />

Christian Freund, Fam. Kauerauf,<br />

Titelfoto: Samuel Sorger<br />

VEREINSLEBEN<br />

Das „Kaiserliche Postamt“ in Greiz<br />

bildprägendes und architektonisch herausragendes<br />

Gebäude in der Greizer Neustadt<br />

ist über den Lauf der Geschichte hinweg<br />

glücklicherweise weitgehend in seiner ursprünglichen<br />

Form erhalten geblieben;<br />

jedoch bedarf es umfangreicher Erhaltungs-<br />

und Sanierungsmaßnahmen, um<br />

dieses geschichtsträchtige Bauwerk in seiner<br />

Ganzheit zu bewahren.<br />

Wir als Greizer Neustadtverein setzen uns<br />

für die Erhaltung und Entwicklung dieses<br />

bedeutenden Gebäudes ein, die positive<br />

Resonanz des Eigentümers auf unser Engagement<br />

hin stimmt uns hoffnungsvoll,<br />

hier eine Revitalisierung und nachhaltige<br />

Nutzung kulturgeschichtlich wertvoller<br />

Bausubstanz zu erreichen.<br />

Marco Nagel<br />

IDEENWETTBEWERB<br />

Mit Gründung des Deutschen Kaiserreichs<br />

1871 wurde das Fürstentum Greiz – zu<br />

dieser Zeit regiert vom jahrhundertealten<br />

Fürstengeschlecht Reuß ältere Line – in<br />

das Postwesen der Deutschen Reichspost<br />

eingegliedert. Als Ausdruck der kaiserlichen<br />

Zentralgewalt und des Machtanspruchs<br />

ließen die damaligen Regenten<br />

des Reichs Kaiser Wilhelm und Kanzler<br />

Bismarck überall in Deutschland wahrhaft<br />

repräsentative Postgebäude und eben auch<br />

jenes um 1886 in Greiz errichten.<br />

Das alte „Kaiserliche Postamt“ als stadt-<br />

Wie könnte eine mögliche Nutzung<br />

aussehen? Was könnte sich<br />

zukünftig im Gebäude befinden?<br />

Wie würde die Zukunft des Alten<br />

Postamts aussehen?<br />

Welche Ideen und Visionen haben<br />

die Leser und Leserinnen für<br />

dieses Haus?<br />

Schreiben Sie uns per E-Mail<br />

an: info@greizer-neustadt.de<br />

oder schicken Sie eine WhatsApp<br />

an: (01 70) 2 70 07 70<br />

Wir sind gespannt auf Ihre Vorschläge<br />

und Ideen ...<br />

9


Verein des Jahres<br />

VEREINSLEBEN<br />

Die IG „Greizer Neustadt e.V.“ hatte sich<br />

für den Titel „Verein des Jahres“ beworben.<br />

Als Finalist wurde der Verein bei der Preisverleihung<br />

durch Christian Tischendorf<br />

vertreten.<br />

Gewonnen hat den Titel „Verein des Jahres“<br />

der Feuerwehrverein Neumühle.<br />

Die Preisverleihung fand in diesem Jahr im<br />

Rahmen des 7. Greizer Suppenfestes statt,<br />

das von dem Verein Greizerleben immer<br />

sehr erfolgreich organisiert wird.<br />

Kita Elsterhaus – Spende Kinderfest<br />

Spendenübergabe in Höhe von 100,00 € am 15. Juni <strong>2023</strong> an Herrn Florian Becher vom „Kinderhaus am Elsterufer“ duch<br />

Marco Nagel und Christian Tischendorf für die Unterstützung des Sommerfestes.<br />

stb<br />

Bürogemeinschaft<br />

Steuerberater<br />

Ingo Steinbrecher<br />

Rechtsanwältin<br />

Theresa Steinbrecher<br />

l Steuern<br />

l Treuhandschaften<br />

l Betriebsberatungen<br />

Carolinenstraße 54<br />

07973 Greiz<br />

Tel.: (0 36 61) 20 59<br />

Fax: (0 36 61) 6 35 34<br />

Kümmerkasten<br />

Sie haben ein Anliegen, möchten etwas verbessern in der<br />

Neustadt? Ihnen ist etwas aufgefallen?<br />

Wir kümmern uns darum.<br />

Schreiben Sie uns einfach per Post oder E-Mail.<br />

Gemeinsam finden wir Lösungen, um das Arbeiten,<br />

Wohnen und Leben in der Neustadt attraktiver<br />

zu gestalten und zu verbessern.<br />

Interessengemeinschaft „Greizer Neustadt e.V.“<br />

Gotthold-Roth-Str. 19 · 07973 Greiz oder<br />

E-Mail: info@greizer-neustadt.de<br />

10


N o 13 – <strong>2023</strong><br />

BILDERSEITE<br />

Neustadtrundgang mit Erläuterungen zum Projekt<br />

„Elsterwärme“durch René Käßmann am 14.9.<strong>2023</strong><br />

ThLG gibt Informationen zur Neugestaltung des<br />

Elsterflussraumes zum Neustadtrundgang am 14.9.<strong>2023</strong><br />

Neustadtrundgang 14.9.<strong>2023</strong><br />

Übergabe des Fahrradständers<br />

an die Grundschule „Gotthold Ephraim Lessing“<br />

Einweihung Gedenktafel Gartenweg am 14.8.<strong>2023</strong><br />

Kindertag und Babyempfang am 1.6.<strong>2023</strong> in der<br />

Vogtlandhalle und im Goethepark<br />

Kindertag und Babyempfang am 1.6.<strong>2023</strong> in der<br />

Vogtlandhalle und im Goethepark<br />

11<br />

Frühjahrsputz am 22.4.<strong>2023</strong> – Grünfläche am Kreisverkehr


Stadtsanierung Greiz – „Innenstadt-Neustadt“<br />

Rückbaumaßnahme als Schaffung für Freiraum und neue Nutzung<br />

NEUES AUS DER NEUSTADT<br />

Als vor rund 10 Jahren das vierstöckige,<br />

stilvolle Gebäude Bruno-Bergner-Straße<br />

9 durch einen Brand wesentlich zerstört<br />

wurde, kam aus Gründen der Standsicherheit<br />

und des baulichen Zustands für<br />

das Landratsamt wegen Gefahr für Fußgänger<br />

und Straßenverkehr nur der Abbruch<br />

des Hauses als Ersatzvornahme<br />

für den Altbesitzer des Gebäudes infrage.<br />

Viele Jahre verunstaltete das vom Brand<br />

verschonte und stehengebliebene Hinterhofgebäude<br />

nicht nur das Antlitz des Straßenzuges<br />

eingangs zur Neustadt, sondern<br />

wurde auch samt des Grundstücks zur<br />

Müllhalde, zusehends durch Verfall auch<br />

erheblich in Mitleidenschaft gezogen und<br />

war den Eigentümern der Nachbargrundstücke<br />

damit auch ein großes Ärgernis.<br />

Die neuen Eigentümer nahmen sich der<br />

Problematik an und entwickelten ein<br />

Konzept zum geordneten Rückbau des<br />

maroden Gebäudes. Unter Hinzunahme<br />

von Förderprogrammen in enger Zusammenarbeit<br />

mit der Stadt Greiz und dem<br />

Landratsamt konnte die Firma UHNAG<br />

Gebr. Nagel die baulichen Maßnahmen<br />

entsprechend steuern und umsetzen,<br />

das Hinterhaus wurde abgebrochen und<br />

das Gelände soweit beräumt und freigemacht,<br />

dass auch unter dem Aspekt des<br />

Dauerthemas „Agenda Kritische Gebäude“<br />

ein kleiner Fortschritt in Richtung<br />

„lebenswerte und attraktive Innenstadt“<br />

erreicht werden konnte.<br />

Die IG Greizer Neustadt hat es sich schon<br />

seit langem als Aufgabe gestellt, diese genannte<br />

Agenda gemeinsam mit der Stadt<br />

Greiz fortzuführen, mitzuarbeiten an der<br />

Entwicklung von Lösungsansätzen und<br />

Konzepten für eine zukunftsfähige Greizer<br />

Neustadt - Bedarf und Potential sind<br />

auf jeden Fall vorhanden.<br />

M. Nagel<br />

12


Konzeption · Coperate-Design · Layout · Firmen- & Markenlogos · Bildbearbeitung · Retusche · Redesign · Anzeigen · Visitenkarten<br />

· Briefbögen · Mappen · Briefhüllen · Flyer · Broschüren · Bücher · Nummerierte & personalisierte Druckprodukte · Preislisten · Kat<br />

aloge · Ordner · Folien · Etiketten · Speiße- & Getränkekarten · Durchschreibesätze · Formulare · Einladungskarten · Facharbeiten<br />

· Chroniken · Cellophanierung · Schneid-, Perforier-, Falz- & Rillarbeiten · Bindearbeiten (Ringbindung, Fälzelbindung & Festeinband)<br />

· Digitale Heißfolienprägung · Blindprägung · Stanzungen · Laserstanzungen · Stempel · Planen · Rollups · Fahnen · Poster · Tapeten<br />

· Platten · Schilder · Folienbeschriftung · Großformatdruck · Selfmailer · Postkarten · kuvertierte Mailings · Personalisierung · Adress<br />

ierung · Protooptimierung Gestaltung (Deutsche & Grafik Post) · Postauflieferung · Druckdienstleistungen · Bestückung von Ordnern & Mappen · Webseiten<br />

· Komplette logistische Ab<br />

wicklung (Direktversand zum Endkunden) · Lagerung · Windlichter · Kugelschreiber · Kalender · Schlüsselanhänger · Notizblöcke ·<br />

Lasergravuren · Webseiten · Stempelproduktion Web-to-Print Lösungen · Domain · HostingKonzeption · Textildruck · Coperate-Design · Mailing · Layout · Firmen- & Markenlog<br />

os · Bildbearbeitung · Retusche · Redesign · Anzeigen · Visitenkarten · Briefbögen · Mappen · Briefhüllen · Flyer · Broschüren · Büch<br />

er · Nummerierte Konfektionierung & personalisierte Druckprodukte & Versand · Preislisten · · Kataloge Lasergravuren · Ordner · Folien · Etiketten · Werbemittel<br />

· Speiße- & Getränkekarten ·<br />

Durchschreibesätze · Formulare · Einladungskarten · Facharbeiten · Chroniken · Cellophanierung · Schneid-, Perforier-, Falz- & Rillar<br />

beiten · Bindearbeiten (Ringbindung, Fälzelbindung & Festeinband) · Digitale Heißfolienprägung · Blindprägung · Stanzungen · Laser<br />

Werbetechnik & Folienbeschriftung<br />

stanzungen · Stempel · Planen · Rollups · Fahnen · Poster · Tapeten · Platten · Schilder · Folienbeschriftung · Großformatdruck · Self<br />

mailer · Postkarten · kuvertierte Mailings · Personalisierung · Adressierung · Protooptimierung (Deutsche Post) · Postauflieferung ·<br />

Bestückung von Ordnern & Mappen · Komplette logistische Abwicklung (Direktversand zum Endkunden) · Lagerung · Windlichter ·<br />

Kugelschreiber · Kalender · Schlüsselanhänger · Notizblöcke · Lasergravuren · Webseiten · Web-to-Print Lösungen · Domain · Hosting<br />

SEIT 145 JAHREN<br />

TISCHENDORF :: DIE MEDIENPARTNER<br />

Gotthold-Roth-Straße 19 · 07973 Greiz<br />

Telefon: (0 36 61) 62 93-0<br />

E-Mail: info@tdmp.de · www.tdmp.de


N o 13 – <strong>2023</strong><br />

Großer Kongress im beschaulichen Greiz<br />

NEUES AUS DER NEUSTADT<br />

Greizer Neustadt. Am 04. und 05. Mai<br />

<strong>2023</strong> fand in Greiz der 36. Internationale<br />

Wundmanagement-Kongress der „Akademie<br />

für ZertifiziertesWundManagement“<br />

statt.<br />

Bis zu 400 Teilnehmer, 30 Referenten und<br />

29 Aussteller begrüßte Bürgermeister Alexander<br />

Schulze bei der Eröffnung. Er bedankte<br />

sich bei Frau Manja Kollascheck,<br />

die als regionale Partnerin und Geschäftsführerin<br />

der Praxis für Wundbehandlung,<br />

der SLYCARE GmbH, maßgeblich daran<br />

beteiligt war, dass diese Veranstaltung in<br />

Greiz stattfinden konnte. Gerhard Kammerlander,<br />

CEO der Akademie-ZWM,<br />

war zum wiederholten Male in Greiz<br />

und betonte in seiner Eröffnungsansprache,<br />

dass er diesen Kongress gern in Greiz<br />

durchführen wollte. Neben den zentralen<br />

Vorträgen im großen Saal der Vogtlandhalle,<br />

die durchaus auch kurzweilig waren,<br />

trotz der ernsten Themen, gab es in<br />

verschiedenen Räumen der Halle noch<br />

zahlreiche Workshops, welche die Teilnehmer<br />

besuchen konnten.<br />

Ein neuartiger Laser wurde präsentiert<br />

ebenso wie ein neuartiges Verfahren zur<br />

Desinfektion und Wundbehandlung mit<br />

Kaltplasma. Aber auch Anziehhilfen für<br />

Kompressionsstrümpfe oder die Druckentlastung<br />

bei Fußwunden wurden vorgeführt.<br />

Rund um den Kongress wurde für die<br />

angereisten Teilnehmer ein abwechslungsreiches<br />

touristisches Programm organisiert.<br />

Am Mittwoch gab es einen geführten<br />

Stadtrundgang. Der Donnerstag<br />

stand im Zeichen eines abendlichen Treffens<br />

in und hinter der Stadtmühle. Wer<br />

wollte, konnte auch eine Stunde mit dem<br />

„Zölli-Express“ durch die Stadt fahren.<br />

Am Freitag wurde eine Mondscheinwanderung<br />

durch den Park angeboten. Einige<br />

der angereisten Ärzte, Pflegekräfte und<br />

Wundinteressierten nutzten die Gelegenheit<br />

und verlängerten ihren Aufenthalt<br />

über das Wochenende.<br />

Das Fazit von Gerhard Kammerlander<br />

und Manja Kollascheck am Freitagabend<br />

war eindeutig. Beide waren zufrieden mit<br />

dem Ablauf des Kongresses und werteten<br />

ihn als Erfolg.<br />

Wir verbinden Ihre Wunden, uns verbindet der Mensch!<br />

Friedhofstrasse 1 | 07973 Greiz | Tel. (03661) 455 800 | www.wundpraxisgreiz.de<br />

15


Projekt Neugestaltung „Thüringer Hof“<br />

NEUES AUS DER NEUSTADT<br />

heit beleuchtet werden und dadurch eine<br />

besondere Atmosphäre geschaffen wird.<br />

Die gesamte Platzfläche wird durch ein<br />

umlaufendes Gräserband umschlossen. In<br />

diesem Gräserband werden südlich drei<br />

weitere mehrstämmige Bäume gepflanzt,<br />

welche die davorliegenden Bänke etwas<br />

verschatten sollen. Die umliegenden Wiesenflächen<br />

sollen als eine insektenfreundliche<br />

Blühwiese mit Frühblühern im Frühjahr<br />

ausgebildet werden.<br />

In der nordöstlichen Ecke werden Fahrradbügel<br />

eingeordnet sowie Sitzblöcke, diese<br />

Sitzblöcke finden sich zudem am südwestlichen<br />

Eingang wieder. Im Gesamten soll die<br />

Fläche zu einer pflegeleichten und attraktiven<br />

Aufenthaltsfläche gestaltet werden.<br />

Martin Langner<br />

M. Eng. Landschaftsarchitektur<br />

Büro RoosGrün<br />

Die Neugestaltung der Fläche des ehemaligen<br />

Thüringer Hofs sieht eine Aufenthaltsfläche<br />

mit einem raumprägenden Baumrahmen<br />

vor.<br />

Eine zentrale Platzfläche mit mehreren robusten<br />

und pflegeleichten Sitzbänken sollen<br />

zum Verweilen einladen. Akzentuiert<br />

wird die Platzfläche durch eine mittig liegende<br />

Staudenpflanzung mit zwei mehrstämmigen<br />

Bäumen, welche bei Dunkel-<br />

Wir kümmern uns um Ihr Fahrzeug, auch wenn es kein Ford ist!<br />

EventLicht.com<br />

Reparatur, Service, Unfallinstandsetzung aller Marken<br />

Reifenstützpunkt<br />

Vermietung von Kleintransportern und Kleinbussen<br />

Günstige Neu-, Jahres- und Gebrauchtwagen<br />

Foto-Laterne<br />

ab 29,99 €<br />

www.eventlicht.com<br />

neu bei uns: AIXAM Leichtmobile (45-km/h Autos)<br />

fahren ab 15 Jahren mit Mopedführerschein<br />

auch vollelektrische Modelle<br />

Schauen Sie mal rein,<br />

wir beraten Sie gern!<br />

Auf viele<br />

schöne Jahre<br />

Ihr Ford- und AIXAM- Vertragspartner<br />

www.auto-horlbeck.de<br />

16


N o 13 – <strong>2023</strong><br />

Baumaßnahme Neuverlegung Mitteldruckgashauptleitung<br />

im Bereich Rudolf-Breitscheid-Straße/Nahmmacherstraße<br />

Neuverlegung von ca. 400 m Mitteldruckleitung<br />

(Nennweite DN 150 PEHD) und<br />

Ersatz von 16 Stück teilweise korrodierten<br />

Stahl-Hauseinführungskombinationen<br />

DN 25/50.<br />

Baubeginn des 1. Bauabschnittes (R.-<br />

Breitscheid-Straße) war im Juli <strong>2023</strong>, die<br />

finanziellen Aufwendungen für die notwendigen<br />

Tiefbau- und Verlegearbeiten bis<br />

zur endgültigen Fertigstellung im 4. Quartal<br />

<strong>2023</strong> betragen ca. 225,0 T€.<br />

Ausführende Baufirmen sind für die Tiefbaumaßnahmen<br />

die Firma Caspar Bau<br />

Greiz GmbH und für die Montagetätigkeiten<br />

der Gasleitung bzw. Hausanschlüsse<br />

die Firmen WEA Wärme- und Energieanlagenbau<br />

GmbH aus Erfurt bzw. die Energieversorgung<br />

Greiz GmbH.<br />

Die Neuverlegung ist zur Ablösung der<br />

vorhandenen Stahlleitung (Baujahr 1975)<br />

und in Vorbereitung einer Druckerhöhung<br />

von derzeit Niederdruck (ca. 28 mbar) auf<br />

Mitteldruck von ca. 0,6 bar notwendig geworden.<br />

Die für einen späteren Zeitpunkt geplante<br />

Mitteldruckumstellung führt zu einer Erhöhung<br />

der Versorgungssicherheit in diesem<br />

Netzbereich und ebenfalls zu einer Erhöhung<br />

der Netzkapazität, welche auch im<br />

Hinblick auf den möglichen Betrieb des<br />

Erdgasnetzes mit einem erhöhten Anteil<br />

an „Grünem Wasserstoff“ benötigt wird,<br />

da es bei einem Ersatz des gasförmigen<br />

Energieträgers Erdgas etwa der dreifachen<br />

Menge an Wasserstoff bedarf.<br />

NEUES AUS DER NEUSTADT<br />

Cossengrün 153 · 1. OG links<br />

3-Raum-WE; 59,01 m²; 253,74 € Grundmiete<br />

180,00 € Betriebskosten / 433,74 € Warmmiete<br />

Verbr.-Ausw.: 110,0 kWh, Heizöl, Bj. 1965, Energieeffizienskl. D<br />

Kontakt:<br />

Gewog Greiz · Weberstraße 28 · 07973 Greiz<br />

Tel.: (0 36 61) 62 82 30 · Fax: (0 36 61) 62 82 47<br />

gewog@gewog-greiz.de · www.gewog-greiz.de<br />

Lust auf Veränderung?<br />

Raunerstraße 40 · 2. OG rechts<br />

2-Raum-WE; 49,98 m²; 257,40 € Grundmiete<br />

150,00 € Betriebskosten / 407,40 € Warmmiete<br />

Verbr.-Ausw.: 130,04 kWh, Erdgas, Bj. 1966, Energieeffizienskl. E<br />

Dr.-Otto-Nuschke-Straße 30-34a<br />

Or.-Otto.-Nuschke-Straße 28a · 3 .OG rechts<br />

2-Raum-WE mit Balkon; 60,71 m²; 330,87 € Grundmiete<br />

70,00 € Betriebskosten (ohne Heizung) / 400,87 € Warmmiete<br />

Verbr.-Ausw.: 97,0 kWh, Erdgas, Bj. 1968, Energieeffizienskl. C<br />

Vater-Jahn-Straße 10 · 1. OG rechts<br />

2-Raum-WE mit Balkon; 56,40 m²; 301,74 € Grundmiete<br />

140,00 € Betriebskosten / 441,74 € Warmmiete<br />

Verbr.-Ausw.: 131,6 kWh, Erdgas, Bj. 1930, Energieeffizienskl. E<br />

Vater-Jahn-Straße 8–10<br />

Raunerstraße 38–40<br />

17


Caféhaus im „Richard Heyer“<br />

NEUES AUS DER NEUSTADT<br />

Stolz und imposant zeigt sich das altehrwürdige<br />

„Heyer´sche Haus“ in der Carolinenstraße;<br />

es zeugt von den architektonischen<br />

Glanzzeiten der Baumeister der<br />

Greizer Neustadt im auslaufenden 19.<br />

Jahrhundert und kann mit wechselvoller<br />

Geschichte aufwarten.<br />

Durch langen, verheerenden Leerstand<br />

dem Verfall preisgegeben, konnte durch<br />

das Engagement des Eigentümers Ramin<br />

Assisi dieses Wahrzeichen vor dem Abriss<br />

bewahrt werden; im Zuge der umfassenden<br />

Sanierung durch den Bauherrn und<br />

bei der Sanierung der mächtigen mehrstöckigen<br />

Immobilie eingangs der Greizer<br />

Neustadt erfahren die ehemaligen Räumlichkeiten<br />

des Verlags Richard Heyer<br />

Fürstl. Hoflieferant Greiz – vielen noch<br />

bekannt als Papier- und Schreibwarengeschäft<br />

Heyer – eine ganz neue Nutzung.<br />

Seit diesem Jahr nun und ganz aktuell unter<br />

Leitung von Frau Neupfleger wird im<br />

Erdgeschoss ein Caféhaus geführt, welches<br />

durch seine angenehme Atmosphäre doch<br />

schon an die Zeiten erinnert, als sich die<br />

feinen Herrschaften der Kultur und Geselligkeit<br />

und dem Genusse von Käffchen,<br />

Mokka und Plätzchen jedweder Art hingaben.<br />

Inmitten von antiquarischem Mobiliar,<br />

Klavier, Kaminofen und Bar werden täglich<br />

Kaffee, Kuchen, Getränke und kleine<br />

Snacks serviert und hin und wieder finden<br />

Ausstellungen und Tanzabende statt.<br />

Die IG Greizer Neustadt e.V. freut sich<br />

über die Eröffnung dieses Lokals in der<br />

Carolinenstraße und wünscht Frau Neupfleger<br />

und Ihrem Team viel Erfolg.<br />

Marco Nagel<br />

Beste Lage für neues Geschäft –<br />

Bruno-Bergner-Straße (ehem. Postfiliale)<br />

vor der Tür oder parken auf dem Elsterparkplatz<br />

gegenüber. Du selbst kannst auf<br />

dem Grundstück parken und hast zusätzlichen<br />

Zugang über einen möglichen Liefereingang.<br />

Mitten in Greiz kannst du dich auf 58 m²<br />

Verkaufsfläche (zzgl. 12 m² Nebenräume<br />

plus WC) flexibel entfalten und Teil des<br />

regen Treibens bereits umliegender Gewerbe<br />

werden. Bei Bedarf ist auch die<br />

Passage nutzbar. Auch Um-/Ausbau sind<br />

möglich. Der Zugang ist ebenerdig und<br />

barrierefrei. Deine Kunden halten direkt<br />

Die Miete erfolgt als Festpreis zuzüglich<br />

Heizung und Licht als einzige NK, die<br />

MwSt ist absetzbar. Der Vermieter ist vor<br />

Ort und ständig für dich erreichbar.<br />

Klingt gut? Melde dich gern unter<br />

Telefon: (0 36 61) 67 01 36.<br />

Familie Kauerauf<br />

18


N o 13 – <strong>2023</strong><br />

Gelungenes Grillfest der Vogtland Philharmonie<br />

und ihres Fördervereins im Goethepark Greiz<br />

Der Förderverein der Vogtland Philharmonie<br />

Greiz/Reichenbach e. V. und die<br />

Vogtland Philharmonie veranstalteten<br />

am Montag, dem 19. Juni <strong>2023</strong> erstmals<br />

ein öffentliches Grillfest im Goethepark<br />

an der Vogtlandhalle in Greiz. Ungefähr<br />

200 Musiker, Konzertbesucher und Interessierte<br />

waren der Einladung gefolgt und<br />

erlebten bei herrlichem Sommerwetter einen<br />

gemütlichen Abend.<br />

Für die musikalische Umrahmung sorgten<br />

das Blechbläserquartett mit KM Gerhard<br />

Kühn (Horn), Johannes Benz<br />

(Trompete), André Oehling (Trompete)<br />

und Michael Düntzsch (Posaune), das<br />

Klarinettentrio mit Keven Weimann, Hagen<br />

Bickel und Katharina Kraut sowie das<br />

Konzertmeisterquartett mit Sergei Synelnikov<br />

(Violine 1), Artashes Stamboltsyan<br />

(Violine 2), Michael Krejčík (Viola) und<br />

Peter Manz (Violoncello). Begleitet wurde<br />

das Konzertmeisterquartett von einer<br />

spontanen Rhythmusgruppe, bestehend<br />

aus den beiden Vorsitzenden des Fördervereins<br />

Christian Tischner (MdL) und<br />

Jörg Schaller sowie aus Ehrenmitglied<br />

Lore Stiehler und Intendant GMD Stefan<br />

Fraas.<br />

In ihren Begrüßungsreden würdigten<br />

Christian Tischner und der Vorsitzende<br />

des Orchestervorstandes Keven Weimann<br />

das Engagement aller Beteiligten. Immerhin<br />

hatten die Musikerinnen und Musiker<br />

sowie Mitarbeiter der Verwaltung<br />

gemeinsam mit Mitgliedern des Fördervereins<br />

zwischen zwei Proben am Nachmittag<br />

alles für das Grillfest aufgebaut.<br />

Intendant Fraas blickte in kurzen Worten<br />

auf die Jubiläumsspielzeit zurück und<br />

dankte allen Konzertbesuchern für die<br />

Treue, die sie dem Orchester trotz anhaltender<br />

Krisenstimmung im Land halten.<br />

Auch sieben neue Mitglieder hat der Förderverein<br />

spontan zum Grillfest gewinnen<br />

können.<br />

Unterstützt wurde der Abend vom Team<br />

der Vogtlandhalle Greiz, von der Stadtverwaltung<br />

Greiz, von der Greizer Vereinsbrauerei,<br />

von der Fleischerei Welz und<br />

von der Bäckerei Schneider, die erstmals<br />

ihren neuen Softeis-Wagen zum Einsatz<br />

brachte. Erst kurz vor Mitternacht begann<br />

sich der bis dahin noch immer gut<br />

gefüllte Goethepark allmählich zu leeren.<br />

Alle waren sich einig: Dieses Grillfest war<br />

ein großer Erfolg.<br />

Michael Pauser<br />

NEUES AUS DER NEUSTADT<br />

19


Metallener Fassadenschmuck<br />

Zieranker<br />

METALLENER FASSADENSCHMUCK<br />

Bild 2 / Firmengebäude Brösel, Carolinenstraße 27<br />

Bild 4 / FKontorhaus Seckendorf & Wilke, Carolinenstraße 62<br />

Bild 1 / Firmengebäude Schulze & Wagner,<br />

Rosa-Luxemburg-Straße Straße 27a<br />

Der Stil des Historismus nutzte gern verschiedene<br />

Bauteile und Materialien, um<br />

die Hausfassaden zu schmücken. Metallene<br />

Anker werden eigentlich dafür benötigt,<br />

der Statik inneren Halt zu geben. Oft sind<br />

sie gar nicht zu sehen.<br />

Im Historismus wurden Anker auch zur<br />

Dekoration verwendet. Zu diesem Zweck<br />

wurden sie künstlerisch ausgestaltet und an<br />

prominenten Stellen der Fassade gezeigt.<br />

Eine statische Funktion hatten sie dann zumeist<br />

nicht.<br />

An den Baulichkeiten der Neustadt finden<br />

sich einige Beispiele dieser kunstgeschmiedeten<br />

Schmuckstücke. Wie zu erwarten,<br />

hat jeder Zieranker seine individuelle Gestalt<br />

und Schönheit.<br />

Das Firmengebäude Schulze & Wagner,<br />

Rosa-Luxemburg-Straße 27a, wurde 1891<br />

durch den Leipziger Architekten Eduard<br />

Neimann entworfen. Die Fassade trägt<br />

zahlreiche besonders kunstvolle Zieranker.<br />

(Bild 1). Die wertvollen Kunstwerke bedürfen<br />

dringend der Pflege, denn sie sind<br />

durch die Folgen der Korrosion beschädigt.<br />

Eine Reinigung der Fassade ist kürzlich erfolgt.<br />

Das macht sich sehr günstig bemerkbar.<br />

Bild 3 / FWohn- und Geschäftshaus Malz,<br />

Carolinenstraße 60<br />

Auf dem Grundstück Carolinenstraße 27<br />

stand als Quergebäude ein Haus, das zur<br />

ehemaligen Firma Eduard Brösel gehörte.<br />

Es wurde 1854 errichtet. Im Jahr 1824 gegründet,<br />

war Firma Brösel die älteste Textilfabrik<br />

in Greiz. Die Fassade trug mehrere<br />

volutengeschmückte Zieranker (Bild 2).<br />

Sie waren nicht die einzigen Sehenswürdigkeiten<br />

der historischen Gründerzeitfassade.<br />

Leider wurde das wertvolle Historismusgebäude<br />

im Jahre <strong>2023</strong> abgerissen. Damit<br />

verschwanden auch die sehenswerten<br />

Zieranker, die hier zum Abschied noch einmal<br />

gezeigt werden können.<br />

Im Jahr 1889/90 ließ der Spinnereibesitzer<br />

F. H. Malz auf dem Grundstück Carolinenstraße<br />

60 durch den Greizer Architekten<br />

Ernst Steiner ein Wohn- und Geschäftshaus<br />

errichten. Das in Rohbauweise aus ockerfarbenem<br />

Backstein erbaute Haus erhielt<br />

eine reich geschmückte Fassade. U. a. wurden<br />

auch Zieranker angebracht (Bild 3).<br />

Am Eckgrundstück Carolinenstraße 62/<br />

Wiesenstraße 10 befindet sich das ehemalige<br />

Kontorhaus der Greizer Wollweberei<br />

Firma Seckendorf & Wilke. Es wurde<br />

1885 vom Architekt Ernst Steiner erbaut.<br />

Das stattliche Gebäude wurde sorgfältig restauriert.<br />

Im Erdgeschoss befindet sich heute<br />

eine Gaststätte. Die Fassade ist u.a. auch<br />

mit Zierankern dekoriert (Bild 4).<br />

Zieranker sind wirkungsvolle Schmuckelemente<br />

auf Gründerzeitfassaden.<br />

In der Greizer Neustadt sind mehrere dieser<br />

Kunstwerke zu bewundern. Sie bedürfen<br />

von Zeit zu Zeit der Wartung, denn wenn<br />

sie korrodieren, beschmutzen sie das Mauerwerk.<br />

Dr. Gottfried Rudolf<br />

20


Sascha Helmrich<br />

Mobil: +49 160 3 665550<br />

Poststraße 2 · 07973 Greiz<br />

info@vogtland-finanzierungen.de<br />

www.vogtland-finanzierungen.de<br />

SICHERHEIT<br />

Telefon: (03661) 671690<br />

Mobil: +49 171 6 704751<br />

Poststraße 2 · 07973 Greiz<br />

michael.scheffel@gothaer.de<br />

www.scheffel.gothaer.de


Gebäudetechnik mit System<br />

Gebäudetechnik mit mit System<br />

Gebäudetechnik innovativ + effizient<br />

mit<br />

+<br />

System<br />

nachhaltig <<br />

Gebäudetechnik > innovativ +<br />

+<br />

effizient mit effizient System + nachhaltig<br />

+ nachhaltig<br />

<<br />

<<br />

Planung > innovativ und Projektierung:<br />

+ effizient + nachhaltig <<br />

Planung<br />

- > Elektro-, innovativ und Beratung<br />

Informations- + effizient und Sicherheitstechnik + nachhaltig <<br />

Planung - Elektro-, Informations- und und Beratung Beratung und Sicherheitstechnik<br />

Gas-, Wasser-, Abwasser- und Feuerlöschtechnik<br />

Planung - Elektro-, Regenerative Informations- und Sicherheitstechnik<br />

Heizungs-,<br />

und Energiekonzepte<br />

Lüftungs-<br />

Beratung und Sicherheitstechnik<br />

und Klimatechnik<br />

- Elektro-, Regenerative Heizungs-, Regenerative<br />

Informations- Lüftungs- Energiesysteme<br />

Energiekonzepte<br />

und und Klimatechnik<br />

Sicherheitstechnik<br />

- Regenerative Heizungs-, Gas-,<br />

Energieberatung<br />

Wasser-, Lüftungs- Lüftungs- Energiekonzepte<br />

Abwasser- und Klimatechnik<br />

und Klimatechnik<br />

Feuerlöschtechnik<br />

- Energieberatung<br />

Heizungs-, Gas-, Wasser-, Lüftungs- Abwasser- und Klimatechnik<br />

und Feuerlöschtechnik<br />

- Energieausweise Gas-, Wasser-, und Abwasser- Wärmeschutznachweise und Feuerlöschtechnik<br />

Energieberatung<br />

-<br />

Gas-, Wasser-, Abwasser- und Feuerlöschtechnik<br />

Energieausweise Vor-Ort-Beratung, Thermographie<br />

und Wärmeschutzberechnungen<br />

Energieberatung<br />

- Sanierungsfahrplan Energieausweise Gebäudedichtheitstest und iSFP, (Blower-Door)<br />

Wärmeschutzberechnungen<br />

Thermographie<br />

- Mess- Energieausweise Sanierungsfahrplan Gebäudedichtheitsmessung und Abrechnungsdienst<br />

und iSFP, und Wärmeschutzberechnungen<br />

Thermographie<br />

(Blower-Door)<br />

- Mess- Sanierungsfahrplan Gebäudedichtheitsmessung Heiz- und und Betriebskostenabrechnung<br />

Abrechnungsdienst<br />

iSFP, iSFP, Thermographie<br />

(Blower-Door)<br />

Beratung + Ausstattung + Service<br />

Mess- - Gebäudedichtheitsmessung<br />

Heiz- und Betriebskostenabrechnung<br />

Abrechnungsdienst (Blower-Door) (Blower-Door)<br />

Mess- - Carolinenstraße Heiz- Beratung und + Betriebskostenabrechnung<br />

40 Ausstattung Abrechnungsdienst<br />

Tel.: 03661-70430 + Service<br />

Mess- 07973 Greiz und Abrechnungsdienst<br />

www.igt-greiz.de<br />

- Heiz- Beratung und + Betriebskostenabrechnung<br />

Ausstattung + Service<br />

Carolinenstraße 40 Tel.: 03661-70430<br />

- Beratung Heiz- und + Ausstattung Betriebskostenabrechnung<br />

07973 Greiz www.igt-greiz.de<br />

+ Service<br />

Carolinenstraße 40 Tel.: 03661-70430<br />

- Beratung + Ausstattung + Service<br />

07973 Greiz www.igt-greiz.de<br />

Carolinenstraße 40 Tel.: 03661-70430<br />

07973 Greiz www.igt-greiz.de<br />

Carolinenstraße 40 Tel.: 03661-70430<br />

07973 Greiz www.igt-greiz.de


Der Vorsorge-Spezialist<br />

Andreas Jodeit<br />

Neuer Weg 5<br />

07957 Langenwetzendorf<br />

Telefon (03 66 25) 2 09 85<br />

Mobil (01 70) 8 23 24 98<br />

PC-Fax: (0 71 41) 16 83 47 12<br />

andreas.jodeit@wuestenrot.de<br />

Büro<br />

Stavenhagentraße 5<br />

07973 Greiz<br />

Telefon (0 36 61) 67 53 69<br />

Telefax (0 36 61) 68 78 88<br />

Mittwoch 14-18 Uhr<br />

oder nach Vereinbarung<br />

Alles Gute für Ihre Zukunft –<br />

aus einer Hand!<br />

Heike Undisz<br />

Steuerberaterin<br />

Carolinenstraße 29<br />

07973 Greiz<br />

Telefon 03661 458873<br />

Fax 03661 458875<br />

Email: kontakt@steuerberatung-undisz.de<br />

Kino-Center<br />

Beste QUALITÄT<br />

zu moderaten Preisen!<br />

Thomasstraße 6 · 07973 Greiz<br />

Tel.: (03661) 62 91 11 · kinocenter@ut99.de · www.ut99.de<br />

07973 Greiz Thomasstraße 1<br />

03661 670609<br />

Immobilien zum erleben...<br />

www.<br />

wolebstdu<br />

Meißner Meißner Ulrich Ulrich<br />

Meißner Ulrich<br />

Meisterbetrieb Meisterbetrieb der Glaserinnung der Glaserinnung<br />

Glaserei und Fensterbau Glaserei und Fensterbau<br />

Sonnenschutz Sonnenschutz Spiegel Spiegel<br />

Meisterbetrieb der Glaserinnung<br />

Glaserei und Fensterbau<br />

22 44 R.-Breitscheid-Straße 22 44 R.-Breitscheid-Straße 32, 07973 Greiz32, 07973 Greiz<br />

687176 Glaserei 687176 E-Mail: glaserei-meissner@t-online.de und E-Mail: glaserei-meissner@t-online.de<br />

Fensterbau<br />

Sonnenschutz Spiegel<br />

0171/413 5622 0171/413 5622<br />

seit 1888<br />

Sonnenschutz<br />

seit 1888<br />

22 44 R.-Breitscheid-Straße<br />

Reparaturen •<br />

32,<br />

Spiegel<br />

07973 Greiz<br />

687176<br />

E-Mail: glaserei-meissner@t-online.de<br />

0171/413 R.-Breitscheid-Straße 5622<br />

32 | 07973 Greizseit 1888<br />

E-Mail: glaserei-meissner@t-online.de<br />

03661 2244 • Fax 03661 687176<br />

.de<br />

Inhaber: Thomas Roth<br />

Der freie KFZ-Meisterbetrieb<br />

im Greizer Stadtzentrum<br />

· Reparatur aller PKW & Leicht-LKW<br />

· PC-Diagnose<br />

· HU-Prüfstützpunkt · Klimaanlagenservice<br />

· Reifendienst<br />

· Abgasuntersuchung<br />

· Autoverwertung · Ersatzteilverkauf<br />

· Unfallinstandsetzung · 24-Stunden-Abschleppservice


Beate Rudert & Annette Heinz<br />

Ihre Fachanwälte für Familien- & Sozialrecht<br />

BÜROGEMEINSCHAFT<br />

Carolinenstraße 2<br />

07973 Greiz<br />

Tel: 0 36 61/ 6 35 98<br />

Annette Heinz<br />

Fachanwältin für Familienrecht<br />

Tätigkeitsschwerpunkt: Erbrecht<br />

ra-heinz@gmx.de<br />

Beate Rudert<br />

Fachanwältin für Sozialrecht<br />

Tätigkeitsschwerpunkt: Mietrecht<br />

ra-rudert@gmx.de<br />

UNSER SERVICE FÜR SIE:<br />

Versicherungen (Nettotarife)<br />

Geldanlagen · Finanzierungen · Bausparen<br />

Forstweg 15 · 07973 Greiz · Tel.: (0 36 61) 67 49 22 · Fax: (0 36 61) 687360<br />

Mobil: (0175) 270 1660 · maklerservice-greiz@t-online.de<br />

www.maklerservice-greiz.de

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!