Elsterbogen 2023
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N o 13 – <strong>2023</strong><br />
ZEITUNG DER INTERESSENGEMEINSCHAFT GREIZER NEUSTADT E.V.<br />
Jugendstil<br />
im Gründerzeitquarier<br />
JUGENDSTILSPUREN IM<br />
GRÜNDERZEITQUARTIER<br />
Seite 2<br />
HOCHWASSERSCHUTZ-<br />
MASSNAHMEN IN DER<br />
GREIZER NEUSTADT<br />
Seite 5<br />
SIE IST WIEDER DA<br />
Gedenktafel gegen das Vergessen<br />
Seite 7<br />
NEUSTADTRUNDGANG <strong>2023</strong><br />
Im Zeichen des Hochwasserschutzes<br />
Seite 8<br />
METALLENER<br />
FASSADENSCHMUCK<br />
Seite 20
Jugendstil in Greiz<br />
Ein Kleinod an der Europäischen Jugendstilstraße<br />
JUGENDSTIL IN GREIZ<br />
Dass es in Greiz eine beträchtliche Anzahl<br />
an attraktiven Jugendstilbauten in<br />
unterschiedlichster Ausprägung zu entdecken<br />
gibt und die Stadt an der Weißen<br />
Elster damit eine kleine Schwester namhafter<br />
europäischer Jugendstilstädte wie<br />
Barcelona, Wien, Brüssel, Paris und Riga<br />
ist, mag auf den ersten Blick erstaunen.<br />
Als eine der wenigen deutschen Mitglieder<br />
der europäischen Interessengemeinschaft<br />
Art Nouveau European Route – ist<br />
die Stadt Greiz in weltweit angesehener<br />
Gesellschaft. Grund für die herausragende<br />
Stellung der Stadt war deren kulturelle<br />
als auch wirtschaftliche Stärke zur Wende<br />
vom 19. zum 20. Jahrhundert. Nach über<br />
einhundert Jahren haben die Gebäude des<br />
Jugendstils ihre ganz spezifische Ausstrahlung<br />
bewahrt.<br />
Öffentlichkeitswirksame Formate wie die<br />
Herausgabe eines Buches, eine Jugendstilausstellung<br />
und eine spezielle Internetseite<br />
sollen auf die Thematik fokussieren und<br />
dem Image der Stadt positive Impulse geben.<br />
Mit viel Herzblut und Eigeninitiative<br />
haben Katja Lux und Jacqueline Bräunlich<br />
erstmals den Greizer Jugendstil thematisch<br />
aufgearbeitet. In ihrem Buch „Jugendstil<br />
in Greiz – Ein Kleinod an<br />
der Europäischen Jugendstilstraße“<br />
werden besonders sehenswerte<br />
Architekturwerke umfassend vorgestellt.<br />
Dazu gehört auch ein kurzer<br />
Abriss der Baugeschichte und die<br />
ein oder andere Episode „hinter der<br />
Fassade“. Zahlreiche Bilder belegen,<br />
welchen Gewinn die Jugendstilbauten<br />
für die Bewohner und das Stadtbild<br />
bedeuten. Mai 2024 wird das Buch im<br />
Passage-Verlag auf Deutsch & Englisch<br />
erscheinen. Man kann schon jetzt zum<br />
Vorzugspreis von 20 € vorbestellen. Mit<br />
Erscheinen des Buches ist ebenfalls eine<br />
innerstädtische Ausstellung geplant. Wie<br />
man das Projekt unterstützen bzw. das<br />
Buch vorbestellen kann, erfährt man unter<br />
www.greiz.de/jugendstil<br />
JETZT VORBESTELLEN<br />
Die Tannendorfbrücke – prominentes Zeugnis der Greizer Verkehrsgeschichte<br />
Als Bahnüberführung überspannt die Tannendorfbrücke<br />
am südlichen Ausgang der<br />
Greizer Neustadt die Plauener Bahnlinie.<br />
1865 begann für Greiz das Eisenbahnzeitalter<br />
durch den Anschluss an das sächsische<br />
Eisenbahnnetz mit der Greiz-Brunner<br />
Eisenbahn. Die beständig wachsende<br />
Stadt und das damit einhergehende Anschwellen<br />
des Verkehrs entwickelte sich<br />
zunehmend zu einer Herausforderung.<br />
Unter anderem erwiesen sich die niveaugleichen<br />
Kreuzungen von Straße und Eisenbahn<br />
als Hindernis.<br />
Ein Großprojekt versprach die Lösung<br />
des Problems. Zwischen 1911 und 1914<br />
wurden neben der Tannendorfbrücke<br />
auch eine Verbindungsbrücke über die<br />
Weiße Elster zwischen der neuen Elsterberger<br />
Straße und dem Göltzschtal sowie<br />
die Friedrich-Arnold-Straße (heute Plauensche<br />
Straße) neu gebaut. Diese stellten<br />
eine neue Verbindung zum Tannendorfplatz<br />
und weiter nach Obergrochlitz bzw.<br />
Elsterberg her. Insgesamt wurden durch<br />
diesen gewaltigen Bau fünf beschrankte<br />
Bahnübergänge beseitigt und konzentriert<br />
über die monumentale Brücke geleitet.<br />
Die Brücke selbst ist eine komplizierte<br />
Stahlträgerkonstruktion mit 48 m Spannweite,<br />
die sich im weiten Bogen schiefwinklig<br />
über die Plauener Bahnlinie spannt. Es<br />
entstand kein nüchterner Zweckbau, sondern<br />
ein Brückenkörper im schlichten Jugendstil,<br />
der Funktionalität und repräsentative<br />
Wirkung vereint. Mit der leicht<br />
geschwungenen Oberkante des Brückenbogens<br />
erhielt die gesamte Konstruktion<br />
eine Grundform in Jugendstilmanier.<br />
2
N o 13 – <strong>2023</strong><br />
Sämtliche konstruktive Knotenpunkte<br />
und Verbindungen der Stahlträgerkonstruktion<br />
sind genietet. Die zahlreich verbauten<br />
Nieten entfalten zugleich einen<br />
dekorativen Effekt. Ansonsten kommen<br />
in der offen gezeigten Ingenieurskonstruktion<br />
dekorative Jugendstilelemente<br />
nur sehr sparsam zum Einsatz. Insbesondere<br />
wird das Brückengeländer mit dezenten<br />
Verzierungselementen gegliedert.<br />
Pylone bilden das Tor zur Brücke. Inzwischen<br />
wurden die auf ihnen platzierten<br />
Jugendstillampen nachgebaut und vervollständigen<br />
damit dieses gut erhaltene<br />
Bauwerk jener Zeit.<br />
Zum Ende des Zweiten Weltkrieges zerstörte<br />
die Wehrmacht fünf Brücken in<br />
Greiz. Die Tannendorfbrücke blieb weitgehend<br />
von Kriegsschäden verschont. Bereits<br />
im September 1945 passierten Oberleitungsbusse<br />
wieder die Brücke auf der<br />
Strecke von Schönfeld bis Tannendorf.<br />
1993 wurde das denkmalgeschützte Bauwerk<br />
durch das Straßenbauamt Gera<br />
grundlegend saniert und repräsentiert den<br />
damaligen Stand der Technik. Noch heute<br />
dient die Brücke dem Straßenverkehr.<br />
Auszug aus dem Buch „Jugendstil in Greiz –<br />
Ein Kleinod an der Europäischen Jugendstilstraße“<br />
von Katja Lux & Jacqueline Bräunlich:<br />
Bestellformular unter www.greiz.de/<br />
jugendstil<br />
JUGENDSTIL IN GREIZ<br />
Das Jugendstilhaus des Architekten Heinrich Paul Hoffmann (1856-1914)<br />
Gartenweg 2 um 1908, Foto: Museen der Residenzstadt<br />
Greiz, Heinrich Fritz<br />
Der Gartenweg war und ist noch heute<br />
eine gute Greizer Wohnadresse. Die Bebauung<br />
stammt vom Ende des 19. Jahrhunderts<br />
und der Jahrhundertwende mit<br />
zwei Ergänzungen von 1938. Unter der<br />
Adresse Gartenweg 2 findet man ein besonders<br />
ausdrucksstarkes Haus, welches<br />
von der Sprache des Jugendstils zeugt.<br />
Die dreigeschossige Mietvilla entstand<br />
1906 nach dem Entwurf des Architekten<br />
und Bauherrn H. P. Hoffmann. Geschickt<br />
ließ er typische Aspekte des Jugendstils<br />
wie geschweifte Giebel und asymmetrische<br />
Fassadengestaltung zusammenfließen.<br />
Das Gebäude verfügt über mehrere<br />
Erker, die dem Baukörper ein bewegtes<br />
Die Straßenfront des 3. Geschosses wird durch den turmartigen<br />
Eck-Erker, Stuck und Fachwerk besonders betont.<br />
Äußeres geben. Zusätzlich beleben vielfältige<br />
Materialien die Außenwände. Naturstein<br />
wurde für Sockel und Eingang verwendet<br />
und auch mit verputzten Flächen<br />
kombiniert. Kupferblech zur Abdeckung<br />
der Erker und Holz für eine fachwerkähnliche<br />
Gestaltung im Dachgeschoss und am<br />
West-Erker ergänzen das Spektrum der<br />
Materialien. Besonderer Blickfang ist die<br />
Haustür mit plastisch bewegtem Gewände.<br />
Insgesamt sind zwei abwechslungsreiche<br />
Schauseiten entstanden.<br />
Teil des üblichen Formenschatzes ist auch<br />
der Maskaron oder Fratzenkopf, seit der<br />
Antike ein dekoratives Detail am Bau. Am<br />
Fuß des Eck-Erkers präsentieren sich zwei<br />
etwas grimmig schauende Maskarone mit<br />
aufgerissenen Mündern. Sie sind von feierlichen<br />
Festongehängen umgeben – scheinbar<br />
zum spielerischen Vergnügen. (Festons<br />
sind besonders in der Architektur beliebte<br />
girlandenartige Dekorationsmotive.)<br />
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs<br />
bestimmte laut Beschluss der Siegermächte<br />
die Sowjetische Militäradministration<br />
in Deutschland auch die Geschicke der<br />
Stadt Greiz. Mit ihrer örtlichen Kommandantur<br />
bezogen die sowjetischen Truppen<br />
vom 01.07.1945 bis zum 07.10.1949 u.<br />
a. im Gartenweg 2 Quartier. Die Kellerräume<br />
wurden durch das NKWD (Volkskommissariat<br />
für Innere Angelegenheiten<br />
(Narodny Kommissariat Wnutrennich<br />
Del), ab 1946 Ministerium für Staatssicherheit<br />
der Sowjetunion) als Zellen<br />
für Gefangene und für Verhöre genutzt.<br />
Es verwundert nicht, dass sich auch das<br />
Kreispolizeiamt und die Kriminalpolizei<br />
hier befand.<br />
2016 durchgeführte umfangreiche Renovierungsarbeiten<br />
lassen das Gebäude wieder<br />
in altem Glanz erstrahlen. Somit ist es<br />
ein sehenswertes Beispiel der Jugendstilarchitektur<br />
in der sonst überwiegend gründerzeitlich<br />
geprägten Greizer Neustadt.<br />
Auszug aus dem Buch „Jugendstil in Greiz –<br />
Ein Kleinod an der Europäischen Jugendstilstraße“<br />
von Katja Lux & Jacqueline Bräunlich:<br />
Bestellformular unter www.greiz.de/<br />
jugendstil<br />
3
Jugendstilspuren im Gründerzeitquartier<br />
JUGENDSTIL IN GREIZ<br />
Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert<br />
erlebte Greiz einen großen Aufschwung<br />
seiner Textilindustrie. Mit der<br />
Errichtung von Fabriken nahm die Zahl<br />
der Neubürger rasant zu. Der enorme<br />
Wohnungsbedarf löste eine lebhafte Baukonjunktur<br />
aus, so dass Greiz eine riesige<br />
Baustelle war. In kürzester Zeit veränderte<br />
sich das Stadtgefüge der Residenzstadt<br />
nachhaltig und das Gesicht der Stadt wandelte<br />
sich.<br />
Zur Deckung des enormen Wohnungsbedarfs<br />
wurden südlich der Altstadt die<br />
bis dato unbebauten „Fürstlichen Aufelder“<br />
an der Weißen Elster zur planmäßigen<br />
Bebauung freigegeben. 1850 begann<br />
dort der gründerzeitliche Bauboom.<br />
In wenigen Jahrzehnten entstand auf der<br />
Grundlage eines modernen städtebaulichen<br />
Konzeptes die Greizer Neustadt. Dieser<br />
neue Stadtteil überbot die historisch<br />
gewachsene Altstadt bezüglich der Größe<br />
und Einwohner deutlich. Ein Großteil der<br />
Neubauten folgte dabei noch dem Stil des<br />
Historismus. Der Jugendstil kam zumeist<br />
nur in verbliebenen Baulücken oder bei<br />
Umbauten zum Zuge.<br />
Die Villa Carolinenstraße 52 ist ein anschauliches<br />
Beispiel dafür. August Beck, Inhaber<br />
einer Kammgarnspinnerei, beauftragte<br />
den Bau dieser Villa noch vor 1867. Später<br />
veräußerte die Familie Beck das Gebäude<br />
an den bekannten Greizer Kommerzienrat<br />
Emil Nusch, der es ab 1894 mehrfach umbauen<br />
ließ – u. a. auch die 1905 angebaute<br />
Veranda, deren bleiverglaste Fenster mit<br />
dem wenig verbreiteten Pfaumotiv im Duktus<br />
des Jugendstils gestaltet sind.<br />
Rudolf-Breitscheid-Straße 78 / 80<br />
In der ca. 700 m langen axialen Oststraße<br />
(heute Rudolf-Breitscheid-Straße) kam es<br />
um 1900-1910 zur Lückenbebauung in<br />
der Rudolf-Breitscheid-Straße 78/80. Hier<br />
hatten die angesehenen Greizer Malermeister<br />
Otto Scheer und Theodor Treuner zwei<br />
unbebaute Grundstücke erworben.<br />
Für die Planung konnten die beiden Malermeister<br />
den bekannten Berliner Architekten<br />
Johannes Kraaz gewinnen. Die<br />
Fassade vom Eckhaus Rudolf-Breitscheid-<br />
Straße 78 wird durch gotisierende Gestaltungselemente<br />
bestimmt, die Kraaz noch<br />
zurückhaltend mit jugendstilhaftem Dekor<br />
kombinierte. Im Brüstungsbereich des<br />
2. Obergeschosses fällt ein um laufender<br />
Fries ins Auge. Dieser nimmt geschwungenes<br />
Blattwerk, Tiermotive und Sonnenblumen<br />
auf – ein Markenzeichen des<br />
Jugendstils.<br />
Rudolf-Breitscheid-Straße 80: Der erste Eindruck ist<br />
immer der wichtigste. Hauseingänge fungieren als<br />
„Visitenkarte“ eines jeden Hauses.<br />
Ebenso blicken Sonnenblumen von den<br />
Treppengiebeln herunter und suggerieren<br />
allgemein Hoffnung, Zuversicht in die Zukunft,<br />
Selbstvertrauen und schöpferische<br />
Tatkraft. Ganz im Sinne des Jugendstils<br />
gliedern – ergänzend zum Eckturm – Erker,<br />
darüberliegende Balkone und Zwerchgiebel<br />
den Baukörper und heben je eine<br />
Fensterachse zur Südstraße bzw. Rudolf-<br />
Breitscheid-Straße hervor. Im Gegensatz zu<br />
Haus 78 weist die Putzfassade des benachbarten<br />
Wohnhauses Rudolf-Breitscheid-<br />
Straße 80 eindeutige Merkmale des Jugendstils<br />
auf. Fraglich bleibt, ob Architekt<br />
Kraaz auch den realisierten Entwurf geliefert<br />
hat. Unterstellt man dies, so zeugt der<br />
Baukörper von einer stilistischen Weiterentwicklung<br />
des Architekten.<br />
Die Häuser sind wertvolle Zeitzeugen und<br />
spiegeln eindrucksvoll die Baugeschichte<br />
der Greizer Neustadt wider.<br />
Beim Fries der Rudolf-Breitscheid-Straße 78 setzt der Architekt auf Überraschungseffekte. Zwischen Blumen<br />
und Ranken etwas versteckt – Hund und Hahn, mittig das Wappen der Malerinnung und Jahreszahl<br />
symbolträchtiges Pfauenfenster<br />
Auszug aus dem Buch „Jugendstil in Greiz –<br />
Ein Kleinod an der Europäischen Jugendstilstraße“<br />
von Katja Lux & Jacqueline Bräunlich:<br />
Bestellformular unter www.greiz.de/<br />
jugendstil<br />
4
N o 13 – <strong>2023</strong><br />
Hochwasserschutzmaßnahmen in der Greizer Neustadt<br />
Im Auftrag des Thüringer Landesamtes<br />
für Umwelt, Bergbau und Naturschutz<br />
(TLUBN) sowie in Abstimmung mit der<br />
Stadt Greiz werden seit dem vergangenen<br />
Jahr weitere Untersuchungen durchgeführt,<br />
um aus einer Kombination aus ortsfesten<br />
und mobilen Hochwasserschutzanlagen<br />
eine Lösung zum Flutkanal zu<br />
finden. Auf Grund der Komplexität der<br />
hydraulischen Verhältnisse, insbesondere<br />
entlang des Elstersteiges, können noch<br />
keine Ergebnisse vorgestellt werden.<br />
Abgeschlossene Hochwasserschutzmaßnahmen<br />
in Greiz<br />
Für die in den vergangenen Jahren in<br />
Greiz Dölau, Rothenthal, am Alten Schützenhaus<br />
und an der Kita unterhalb der<br />
Hainbergbrücke fertiggestellten Maßnahmen<br />
werden in diesem Jahr weitere Unterhaltungs-<br />
und Pflegemaßnahmen vorgenommen.<br />
Hochwasserschutzmaßnahmen oberhalb<br />
der Schlossbrücke<br />
Für den Abschnitt Schlossbrücke bis Kita<br />
wurden im letzten Jahr Ortstermine mit<br />
den Eigentümern zur Erläuterung des<br />
Vorhabens vereinbart bzw. durchgeführt.<br />
Entsprechend der Vorabstimmungen mit<br />
den Eigentümern werden im nächsten<br />
Jahr detaillierte Bauerlaubnisvereinbarungen<br />
geschlossen werden.<br />
Aufbauend auf dem Hochwasserschutzkonzept,<br />
den wasser-, eigentums- und<br />
umweltrechtlichen sowie technischen,<br />
Rückbau vorh. Garagen<br />
2,50<br />
80<br />
Garagen<br />
255,91<br />
10 cm Sauberkeitsschicht,<br />
Beton C12/15<br />
GEWI - Zugpfahl<br />
GEWI - Druckpfahl<br />
1,00<br />
50 50<br />
259,21<br />
1,50<br />
Querschnitt Variante 1,<br />
HWS-Wand als rückverankerte Stützwand<br />
3,70<br />
Darstellung bei Fluss-km 160+950<br />
1 : 3<br />
GEWI - Druckpfahl<br />
3,50 ca. 4,20<br />
HWS-Wand mit Schalungsmatrizen<br />
und Rückverankerung, Beton C35/45<br />
Wartungsweg<br />
BHW ohne FK 259,22<br />
BHW mit FK 258,60<br />
Rückbau vorh. HWS-Wand<br />
Zeichnung zum Planungsstand, Querschnitt Hochwasserschutzwand (Quelle: Scholz & Lewis)<br />
3,0%<br />
257,07<br />
ca. 1 : 6<br />
256,34<br />
wirtschaftlichen und hydraulischen Gesichtspunkten<br />
werden die Vorzugsvariante<br />
weitergeplant und Unterlagen für das<br />
wasserrechtliche Genehmigungsverfahren<br />
vorbereitet.<br />
Die Lösung sieht die Errichtung einer<br />
neuen Hochwasserschutzwand luftseitig,<br />
ca. 10 m hinter der derzeitigen Hochwasserschutzwand<br />
vor. Das vorgesehene Baufeld<br />
befindet sich außerhalb der privaten<br />
Grundstücke. Die Gründung erfolgt mit<br />
Mikropfählen, die verhältnismäßig geräusch-<br />
und vibrationsarm eingebracht<br />
werden können. Einen ersten Eindruck<br />
vermittelt die nachfolgende Abbildung.<br />
Die Höhe der Anlage beträgt auf der Luftseite<br />
ca. 1,10 – 1,30 m über dem anstehenden<br />
Gelände inkl. Freibord. Nach Fertigstellung<br />
der neuen Anlage erfolgt der<br />
Rückbau der Bestandsanlage. Festlegungen<br />
zum genauen Bauablauf, zu Baustelleneinrichtungsflächen<br />
und zum Umsetzungszeitraum<br />
gibt es noch nicht.<br />
Nach derzeitiger Einschätzung kann die<br />
Baumaßnahme bei vorliegender Plangenehmigung<br />
im 1. Hj und nach Ausschreibung<br />
und Vergabe der Bauleistungen im<br />
2.Hj 2024 beginnend ab 2025 realisiert<br />
werden.<br />
Ersatzpflanzungen im Rahmen der Ausgleichs-<br />
und Ersatzmaßnahmen sollen die<br />
neu errichtete Hochwasserschutzwand<br />
bzw. den Weg begleiten.<br />
Mit dieser Lösung kann der Abflussquerschnitt<br />
vergrößert und damit die Leistungsfähigkeit<br />
für zukünftige Hochwasserereignisse<br />
erhöht werden. Ein für die<br />
Gewässerunterhaltung zwingend erforderlicher<br />
Weg auf der Wasserseite könnte<br />
perspektivisch auch den Fuß- und Radverkehr<br />
im innerstädtischen Bereich bereichern.<br />
Entsprechende Vorabstimmungen<br />
mit der Stadtverwaltung wurden bereits<br />
geführt.<br />
Hochwasserschutzmaßnahmen oberhalb<br />
der Hainbergbrücke<br />
Im Abschnitt zwischen der Hainbergbrücke<br />
und Bahnbrücke (Elsterplatz) sollen<br />
weitere Maßnahmen zur Plangenehmigung<br />
vorbereitet werden.<br />
Die Leistungsfähigkeiten der Hochwasserschutzanlagen<br />
und des Gewässerquerschnitts<br />
flussaufwärts der Hainbergbrücke<br />
waren zum Hochwasser 2013 über weite<br />
Strecken ausgeschöpft. Teilweise konnten<br />
Einströmungen in die Neustadt nur durch<br />
operative Maßnahmen verhindert werden.<br />
Die vorhandenen Anlagen entsprechen<br />
nicht dem technischen Regelwerk,<br />
besitzen sehr steile Böschungen und die<br />
Gewässerunterhaltung ist nur mit hohem<br />
technischen Aufwand möglich.<br />
Neben der Verbesserung des Hochwasserschutzes<br />
sollen auch Maßnahmen zur<br />
Strukturverbesserung realisiert werden,<br />
um die Ziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie<br />
(WRRL) für die Weiße Elster<br />
im Plangebiet zu erreichen und damit<br />
die Entwicklung zu einem guten Zustand<br />
des Gewässers zu ermöglichen.<br />
Derzeit findet man in diesem Abschnitt einen<br />
strukturarmen Gewässerverlauf ohne<br />
1,00 3,70<br />
nennenswerte Rückbau vorh. Garagen Biotopstrukturen bzw. Lebensräume<br />
für Tiere und auch HWS-Wand Pflanzen.<br />
mit Schalungsmatrizen<br />
259,21<br />
Der massive Garagen Gewässerausbau früherer<br />
Zeiten zum Zwecke von Landgewinn lässt<br />
256,21<br />
diese Strukturen auch nicht zu.<br />
255,21<br />
Wartungsweg<br />
Entsprechend des Leitbildes sollten sich<br />
10 cm Sauberkeitsschicht,<br />
Beton C12/15<br />
3,00<br />
beispielsweise Längs- und Querbänke aus<br />
Flusssediment sowie regelmäßige Untiefen<br />
im Gewässer und folglich eine große Strömungsdiversität<br />
ausbilden. Das Substrat<br />
2,50<br />
80<br />
1,00<br />
1 : 3<br />
HOCHWASSERSCHUTZMASSNAHMEN<br />
Querschnitt Variante 2,<br />
HWS-Wand als Schwergewichtswan<br />
Darstellung bei Fluss-km 160+950<br />
3,50 ca. 4,20<br />
als Schwergewichtswand, Beton C35/45<br />
3,0%<br />
257,07<br />
ca. 1 : 6<br />
5
HOCHWASSERSCHUTZMASSNAHMEN<br />
(Elsterkies) soll liegen bleiben dürfen, darf<br />
alle Korngrößen und Totholz und Falllaub<br />
enthalten. Anthropogene Überprägungen,<br />
wie Sohl- oder Uferverbau, sollen nicht<br />
vorhanden sein. Auch Querbauwerke, die<br />
den Abfluss behindern, sind zu entfernen.<br />
Das Zulassen von Uferabbrüchen, Krümmungserosion,<br />
standortgerecht bewachsene<br />
Uferrandstreifen und häufige, flächenhafte<br />
Überflutungen der Aue sollten bei diesem<br />
die Regel sein.<br />
All diese wasserbaulichen Ziele und (Initial-)<br />
Maßnahmen sollen und lassen sich in<br />
die Ziele der Stadtentwicklung integrieren.<br />
Aus Sicht der ThLG als Vorhabenträger<br />
sollten die Ziele der Stadt Greiz – ISEK (integrales<br />
Stadtentwicklungskonzept)– und<br />
ihrer Bürger – Konzept IG Greizer Neustadt<br />
e.V. – mit den wasserbaulichen Zielen<br />
des Landes – Hochwasserschutzkonzept –<br />
verschnitten und diskutiert werden, gerne<br />
in Form einer „Gewässerwerkstatt“.<br />
Die Thüringer Landgesellschaft antwortet<br />
gern auf Fragen zum Projekt. Diese können<br />
über unser Portal für Öffentlichkeitsarbeit<br />
(www.blickpunkt-elster.de) herangetragen<br />
werden.<br />
Thüringer Landgesellschaft mbH<br />
im September <strong>2023</strong><br />
Autoren: Frank Schirmer, Christian Herold<br />
Poststraße 2 · 07973 Greiz · Telefon: (0 36 61) 43 00 57<br />
Fax (0 36 61) 48 24 08 · info@uhnag.de · www.uhnag.de<br />
6
N o 13 – <strong>2023</strong><br />
Sie ist wieder da – Gedenktafel gegen das Vergessen<br />
Nach über fünfjähriger Suche wurde die Gedenktafel am 14. August <strong>2023</strong> wieder angebracht.<br />
Im Januar 2019 erschien ein Artikel von<br />
mir in der OTZ, worin ich zur Suche nach<br />
der Gedenktafel, welche am Haus Gartenweg<br />
2 hing, aufrief.<br />
Auf der Tafel wurde denen gedacht, die<br />
vom Juli 1945 bis Juli 1949 im Keller des<br />
Hauses in dem von der Sowjetunion betriebenen<br />
Gefängnis eingesperrt waren.<br />
Mein Onkel Ernst Wagner (geb. am<br />
4.4.1928) wurde vom 3.12.1945 bis<br />
2.2.1946 dort eingesperrt und anschließend<br />
ins Konzentrationslager Buchenwald<br />
gebracht. Er war dort bis zum 7.2.1947<br />
ohne Verfahren als politischer Häftling eingesperrt.<br />
„Das sogenannte Speziallager Nr. 2 Buchenwald<br />
war eines der insgesamt 10 Lager<br />
und drei Gefängnisse in der sowjetischen<br />
Besatzungszone, die von der Besatzungsmacht<br />
zur Internierung von Deutschen benutzt<br />
wurden. Seit August 1945 führte der<br />
sowjetische Sicherheitsdienst die vorhandenen<br />
Baulichkeiten des Konzentrationslagers<br />
Buchenwald weiter. Von den 28.000 Insassen<br />
starben vor allem im Winter 1946/47<br />
über 7.000 an den Folgen von Hungerkrankheiten.<br />
Im Februar 1950, kurz nach<br />
der Gründung der DDR, wurde das Lager<br />
von den Sowjets aufgelöst“ (Quelle: Gedenkstätte<br />
Buchenwald)<br />
Anschließend wurde er mit einem Sammeltransport<br />
nach Sibirien ins Lager 7099/13<br />
Karaganda verschleppt. Am 2.8.1948 wurde<br />
er als „russischer Kriegsgefangener“ entlassen<br />
und kehrte im August 1948 nach<br />
Greiz zurück.<br />
Nach dem Erscheinen meines Artikels in<br />
der OTZ meldeten sich einige Personen,<br />
u.a. Herr Dr. Schlegel.<br />
Er teilte mir mit, dass u.a. auch der Vater<br />
vom Greizer Ehrenbürger Dr. Ulf Merbold<br />
in diesem Gefängnis inhaftiert war, auch<br />
nach Buchenwald verschleppt wurde, wo er<br />
aber leider verstarb.<br />
Dr. Ulf Merbold, den ich auch kontaktierte,<br />
schrieb mir im Juli 2021, dass er mich<br />
unterstützen würde.<br />
Auch der Greizer Neustadtverein begrüßt,<br />
dass dort wieder eine Tafel zur Erinnerung<br />
angebracht werden sollte.<br />
Im Juli 2022 schrieb ich einen Brief an<br />
Herrn Bürgermeister Schulze mit der Bitte<br />
um Unterstützung und Hilfe, damit die<br />
Gedenktafel wieder angebracht wird. Herr<br />
Bürgermeister sagte Unterstützung zu, und<br />
nun stimmte auch der Kulturausschuss der<br />
Stadt Greiz zu, dass die Tafel wieder angebracht<br />
wird.<br />
Aber wo? Die Besitzer des Hauses wollten<br />
nicht, aus welchen Gründen auch immer,<br />
dass die Tafel am ursprünglichen Platz angebracht<br />
wird.<br />
Der Bauhofleiter Herr Scheffel wurde beauftragt<br />
eine Lösung zu finden, es sollte<br />
eine Halterung vom Metallbau Voss hergestellt<br />
werden. Mittlerweile war es April<br />
<strong>2023</strong>, aber Herr Scheffel sagte mir, dass die<br />
Stadt kein Geld hat. Daraufhin informierte<br />
ich den Neustadtverein, der sofort seine<br />
Zusage gab, die Halterung für ca. 400,00 €<br />
herstellen zu lassen.<br />
Ich unterbreitete dann dem Bauhofleiter<br />
den Vorschlag, dass man die Gedenktafel<br />
doch auch in den Gehweg installieren<br />
kann, ähnlich wie Stolpersteine, die auch<br />
zum Gedenken aufrufen.<br />
Auch das musste erst überprüft und genehmigt<br />
werden, bis es dann am 14. August<br />
<strong>2023</strong> soweit war. Die Gedenktafel wurde<br />
im Gehweg installiert.<br />
Mein ganz persönlicher Dank gilt Herrn<br />
Bürgermeister Schulze, Herrn Dr. Ulf Merbol,<br />
Herrn Dr. Schlegel, Herrn Jan Popp<br />
und dem Bauhofleiter Herrn Scheffel für<br />
ihre Unterstützung und Hilfe.<br />
Nach fünf Jahren weist die Gedenktafel im<br />
Gehweg vor dem Haus Gartenweg 2 wieder<br />
darauf hin, welches Unrecht auch nach<br />
dem Krieg von den sowjetischen Besatzer<br />
nausgeübt wurde.<br />
Daran gedachten am 02.09.<strong>2023</strong> bei einer<br />
Zusammenkunft vor Ort Bürgermeister<br />
Schulze, Ehrenbürger Dr. Ulf Merbold<br />
mit Frau, Brigitte Bräunlich, Sara und Jan<br />
Popp.<br />
Andreas Brzezinski<br />
Haus, an dem die Tafel angebracht war<br />
Neuer Standort der Tafel seit 14.08.<strong>2023</strong><br />
GEDENKTAFEL<br />
7
Vereinsaktivitäten des „Greizer Neustadt e.V.“ <strong>2023</strong><br />
VEREINSLEBEN<br />
Datum<br />
Veranstaltung<br />
März <strong>2023</strong> Jahreshauptversammlung mit Jahresbericht für 2022<br />
April <strong>2023</strong> Frühjahrsputz am Kreisverkehr<br />
September <strong>2023</strong> Neustadtrundgang mit dem Bürgermeister der Stadt Greiz<br />
Oktober <strong>2023</strong><br />
Dezember <strong>2023</strong><br />
Herausgabe 13. Auflage „Greizer <strong>Elsterbogen</strong>“<br />
18. Bolzplatzturnier<br />
Vereins-Jahresausklang<br />
Neustadtrundgang <strong>2023</strong> im Zeichen des Hochwasserschutzes<br />
Beim Neustadtrundgang <strong>2023</strong>, zu dem die Interessengemeinschaft<br />
„Greizer Neustadt e.V.“<br />
am 14. September eingeladen hatte, standen<br />
Fragen rund um den Hochwasserschutz und<br />
die damit verbundene Neugestaltung des Elsterflussraumes,<br />
der geplante Flutkanal durch<br />
die Stadt, ein Energiekonzept sowie die Ordnung<br />
und Sauberkeit in der Greizer Neustadt<br />
im Mittelpunkt.<br />
Am Treffpunkt an der Hainbergbrücke begrüßte<br />
der Vorstandsvorsitzende der IG Greizer<br />
Neustadt, Christian Tischendorf, etwa<br />
40 interessierte Bürger. Am Rundgang nahmen<br />
auch Bürgermeister Alexander Schulze<br />
und der Bauamtsleiter der Stadt Greiz Volker<br />
Rausch sowie Frank Schirmer und eine Kollegin<br />
von der Thüringer Landgesellschaft (TLG)<br />
teil. Die TLG ist von der Landesregierung mit<br />
der Planung und Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen<br />
an der Weißen Elster beauftragt.<br />
Schirmer ist der Planer der Schutzmaßnahmen.<br />
Er stellte bei dem Neustadtrundgang<br />
zunächst die bereits in Greiz realisierten Vorhaben<br />
vor, zu denen unter anderem der Ersatzneubau<br />
der Hochwasserschutzwand an<br />
der Freiheitsbrücke sowie die Uferneugestaltungen<br />
in Dölau und Rothenthal sowie ab der<br />
Hainbergbrücke stadteinwärts und die Spundwand<br />
auf dem Neustadtareal gehören. Dann<br />
informierte er über geplante Hochwasserschutzmaßnahmen<br />
im Bereich zwischen Elsterplatz<br />
und Hainbergbrücke. Bei den anstehenden<br />
Maßnahmen gehe es darum, der<br />
Weißen Elster mehr Raum zur Ausbreitung<br />
zu geben. Dafür soll die Stützmauer in diesem<br />
Bereich entfernt und der Uferbereich abgeschrägt<br />
werden. Damit einhergehend müsse<br />
auch der Radweg etwas in Richtung Neustadt<br />
verlegt werden. Schirmer betonte, dass es ein<br />
Anliegen der TLG sei, die Stadt und die Anlieger<br />
mit in die Planung einzubeziehen. Das<br />
habe bereits in der Vergangenheit gut funktioniert<br />
– als Beispiel nannte der Greizer Bürgermeister<br />
die neue Bootsanlegestelle unter der<br />
Hainbergbrücke.<br />
Für die geplanten Maßnahmen seien auch Ideen<br />
der IG Greizer Neustadt mit eingeflossen.<br />
Der Verein hatte konkrete Vorschläge eingebracht,<br />
wie im Zuge der Hochwasserschutzmaßnahmen<br />
die Ufergestaltung der Weißen<br />
Elster als Freizeittreffpunkt oder sogar Naherholungsgebiet<br />
erlebbar gestaltet werden<br />
können. Frank Schirmer erläuterte dazu die<br />
Details. „Der Damm wird Richtung Ufer verflacht.<br />
Kleine Bäume und Sträucher werden<br />
im Uferbereich angepflanzt. Darin eingearbeitet<br />
werden Natursteine als Sitzmöglichkeiten.<br />
Im Fluss selbst werden mit großen Steinen<br />
Inseln für Kleintiere, Insekten und Vögel geschaffen.<br />
Denkbar ist auch ein Strandbereich<br />
für Erholungsuchende.“ Die Planungen dazu<br />
laufen, so dass im kommenden Jahr die Ausschreibungen<br />
erfolgen könnten. Baubeginn<br />
wäre dann frühestens Ende 2025.<br />
Nichts Neues gibt es zum Thema Flutkanal.<br />
Es werden alternative Möglichkeiten geprüft,<br />
aber der Flutkanal sei die technisch beste Lösung,<br />
so Schirmer. Dass die geplanten Kosten<br />
für einen solchen Kanal auf 85 Millionen Euro<br />
angestiegen sind, wollte der Planer zwar nicht<br />
bestätigen, räumte aber ein, dass die Material-<br />
und Baukosten extrem gestiegen sind. Ob<br />
unter diesem Aspekt der Flutkanal tatsächlich<br />
umgesetzt wird, steht wohl derzeit in den<br />
Sternen. „Mit den bisher realisierten Hochwasserschutzmaßnahmen<br />
im Bereich Dölau,<br />
Rothenthal und flussabwärts ab der Hainbergbrücke<br />
sowie der neuen Stützwand an der<br />
Freiheitsbrücke und vor allem der Spundwand<br />
auf dem Gelände der Gartenanlage „Flügelrad“<br />
am Schützenhaus habe man bereits einen<br />
wesentlich besseren Schutz vor den Fluten der<br />
Weißen Elster als zum Hochwasser 2013.<br />
Nach der Hochwasserproblematik stellte der<br />
Greizer René Käßmann seine Vision von einem<br />
Nahwärmenetz für die Nutzung der Wasserwärme<br />
der Elster mittels Wärmetauscher<br />
vor. Ein solches Netz könne er sich für seine<br />
Immobilien in der Greizer Neustadt vorstellen,<br />
um die Heizkosten für seine Mieter und<br />
für sich zu senken. Die Möglichkeit der alternativen<br />
Wärmeerzeugung sei durchaus eine<br />
interessante Variante, so der allgemeine Tenor.<br />
Allerdings konnte Käßmann noch keine<br />
konkreten Zahlen oder gar Planungseckdaten<br />
nennen. Derzeit sei er dabei, das grundsätzliche<br />
Interesse seiner Idee bei Eigentümern und<br />
Mietern in der Neustadt zu eruieren.<br />
Gerd Zeuner<br />
8
N o 13 – <strong>2023</strong><br />
Arbeitsplan 2024 des „Greizer Neustadt e.V.“<br />
Monat<br />
März<br />
April<br />
Mai<br />
Juni<br />
Oktober<br />
Dezember<br />
Veranstaltung<br />
Jahreshauptversammlung des Vereins:<br />
Jahresbericht über das Jahr <strong>2023</strong> und Arbeitsplanung für das Jahr 2024<br />
Frühjahrsputz am „Entente Florale“-Objekt des Neustadtvereins<br />
neben dem Kreisverkehr Bruno-Bergner-Straße/Neustadtring<br />
Öffentliche Neustadtbegehung mit dem Greizer Bürgermeister<br />
Info-Veranstaltung Hochwasserschutz und Elementar-Versicherung<br />
Teilnahme am Neustadtfest zum Tag der deutschen Einheit mit:<br />
der 14. Ausgabe des „Greizer <strong>Elsterbogen</strong>s“<br />
19. Bolzplatzturnier<br />
Vereins-Jahresausklang<br />
Weihnachts-Fußball-Hallenturnier<br />
Impressum<br />
Herausgeber & Redaktion:<br />
Interessengemeinschaft<br />
„Greizer Neustadt e.V.“<br />
Gotthold-Roth-Str. 19 · 07973 Greiz<br />
www.greizer-neustadt.de<br />
info@greizer-neustadt.de<br />
Telefon: (03661) 6293-0<br />
Satz, Druck und Bindung:<br />
TISCHENDORF ::<br />
DIE MEDIENPARTNER<br />
Gotthold-Roth-Str. 19 · 07973 Greiz<br />
www.tdmp.de · Tel. (0 3661) 6293-0<br />
Fotos:<br />
Gerd Zeuner, Dr. Gottfried Rudolf,<br />
IG „Greizer Neustadt e.V.“, THLG,<br />
Christian Freund, Fam. Kauerauf,<br />
Titelfoto: Samuel Sorger<br />
VEREINSLEBEN<br />
Das „Kaiserliche Postamt“ in Greiz<br />
bildprägendes und architektonisch herausragendes<br />
Gebäude in der Greizer Neustadt<br />
ist über den Lauf der Geschichte hinweg<br />
glücklicherweise weitgehend in seiner ursprünglichen<br />
Form erhalten geblieben;<br />
jedoch bedarf es umfangreicher Erhaltungs-<br />
und Sanierungsmaßnahmen, um<br />
dieses geschichtsträchtige Bauwerk in seiner<br />
Ganzheit zu bewahren.<br />
Wir als Greizer Neustadtverein setzen uns<br />
für die Erhaltung und Entwicklung dieses<br />
bedeutenden Gebäudes ein, die positive<br />
Resonanz des Eigentümers auf unser Engagement<br />
hin stimmt uns hoffnungsvoll,<br />
hier eine Revitalisierung und nachhaltige<br />
Nutzung kulturgeschichtlich wertvoller<br />
Bausubstanz zu erreichen.<br />
Marco Nagel<br />
IDEENWETTBEWERB<br />
Mit Gründung des Deutschen Kaiserreichs<br />
1871 wurde das Fürstentum Greiz – zu<br />
dieser Zeit regiert vom jahrhundertealten<br />
Fürstengeschlecht Reuß ältere Line – in<br />
das Postwesen der Deutschen Reichspost<br />
eingegliedert. Als Ausdruck der kaiserlichen<br />
Zentralgewalt und des Machtanspruchs<br />
ließen die damaligen Regenten<br />
des Reichs Kaiser Wilhelm und Kanzler<br />
Bismarck überall in Deutschland wahrhaft<br />
repräsentative Postgebäude und eben auch<br />
jenes um 1886 in Greiz errichten.<br />
Das alte „Kaiserliche Postamt“ als stadt-<br />
Wie könnte eine mögliche Nutzung<br />
aussehen? Was könnte sich<br />
zukünftig im Gebäude befinden?<br />
Wie würde die Zukunft des Alten<br />
Postamts aussehen?<br />
Welche Ideen und Visionen haben<br />
die Leser und Leserinnen für<br />
dieses Haus?<br />
Schreiben Sie uns per E-Mail<br />
an: info@greizer-neustadt.de<br />
oder schicken Sie eine WhatsApp<br />
an: (01 70) 2 70 07 70<br />
Wir sind gespannt auf Ihre Vorschläge<br />
und Ideen ...<br />
9
Verein des Jahres<br />
VEREINSLEBEN<br />
Die IG „Greizer Neustadt e.V.“ hatte sich<br />
für den Titel „Verein des Jahres“ beworben.<br />
Als Finalist wurde der Verein bei der Preisverleihung<br />
durch Christian Tischendorf<br />
vertreten.<br />
Gewonnen hat den Titel „Verein des Jahres“<br />
der Feuerwehrverein Neumühle.<br />
Die Preisverleihung fand in diesem Jahr im<br />
Rahmen des 7. Greizer Suppenfestes statt,<br />
das von dem Verein Greizerleben immer<br />
sehr erfolgreich organisiert wird.<br />
Kita Elsterhaus – Spende Kinderfest<br />
Spendenübergabe in Höhe von 100,00 € am 15. Juni <strong>2023</strong> an Herrn Florian Becher vom „Kinderhaus am Elsterufer“ duch<br />
Marco Nagel und Christian Tischendorf für die Unterstützung des Sommerfestes.<br />
stb<br />
Bürogemeinschaft<br />
Steuerberater<br />
Ingo Steinbrecher<br />
Rechtsanwältin<br />
Theresa Steinbrecher<br />
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Carolinenstraße 54<br />
07973 Greiz<br />
Tel.: (0 36 61) 20 59<br />
Fax: (0 36 61) 6 35 34<br />
Kümmerkasten<br />
Sie haben ein Anliegen, möchten etwas verbessern in der<br />
Neustadt? Ihnen ist etwas aufgefallen?<br />
Wir kümmern uns darum.<br />
Schreiben Sie uns einfach per Post oder E-Mail.<br />
Gemeinsam finden wir Lösungen, um das Arbeiten,<br />
Wohnen und Leben in der Neustadt attraktiver<br />
zu gestalten und zu verbessern.<br />
Interessengemeinschaft „Greizer Neustadt e.V.“<br />
Gotthold-Roth-Str. 19 · 07973 Greiz oder<br />
E-Mail: info@greizer-neustadt.de<br />
10
N o 13 – <strong>2023</strong><br />
BILDERSEITE<br />
Neustadtrundgang mit Erläuterungen zum Projekt<br />
„Elsterwärme“durch René Käßmann am 14.9.<strong>2023</strong><br />
ThLG gibt Informationen zur Neugestaltung des<br />
Elsterflussraumes zum Neustadtrundgang am 14.9.<strong>2023</strong><br />
Neustadtrundgang 14.9.<strong>2023</strong><br />
Übergabe des Fahrradständers<br />
an die Grundschule „Gotthold Ephraim Lessing“<br />
Einweihung Gedenktafel Gartenweg am 14.8.<strong>2023</strong><br />
Kindertag und Babyempfang am 1.6.<strong>2023</strong> in der<br />
Vogtlandhalle und im Goethepark<br />
Kindertag und Babyempfang am 1.6.<strong>2023</strong> in der<br />
Vogtlandhalle und im Goethepark<br />
11<br />
Frühjahrsputz am 22.4.<strong>2023</strong> – Grünfläche am Kreisverkehr
Stadtsanierung Greiz – „Innenstadt-Neustadt“<br />
Rückbaumaßnahme als Schaffung für Freiraum und neue Nutzung<br />
NEUES AUS DER NEUSTADT<br />
Als vor rund 10 Jahren das vierstöckige,<br />
stilvolle Gebäude Bruno-Bergner-Straße<br />
9 durch einen Brand wesentlich zerstört<br />
wurde, kam aus Gründen der Standsicherheit<br />
und des baulichen Zustands für<br />
das Landratsamt wegen Gefahr für Fußgänger<br />
und Straßenverkehr nur der Abbruch<br />
des Hauses als Ersatzvornahme<br />
für den Altbesitzer des Gebäudes infrage.<br />
Viele Jahre verunstaltete das vom Brand<br />
verschonte und stehengebliebene Hinterhofgebäude<br />
nicht nur das Antlitz des Straßenzuges<br />
eingangs zur Neustadt, sondern<br />
wurde auch samt des Grundstücks zur<br />
Müllhalde, zusehends durch Verfall auch<br />
erheblich in Mitleidenschaft gezogen und<br />
war den Eigentümern der Nachbargrundstücke<br />
damit auch ein großes Ärgernis.<br />
Die neuen Eigentümer nahmen sich der<br />
Problematik an und entwickelten ein<br />
Konzept zum geordneten Rückbau des<br />
maroden Gebäudes. Unter Hinzunahme<br />
von Förderprogrammen in enger Zusammenarbeit<br />
mit der Stadt Greiz und dem<br />
Landratsamt konnte die Firma UHNAG<br />
Gebr. Nagel die baulichen Maßnahmen<br />
entsprechend steuern und umsetzen,<br />
das Hinterhaus wurde abgebrochen und<br />
das Gelände soweit beräumt und freigemacht,<br />
dass auch unter dem Aspekt des<br />
Dauerthemas „Agenda Kritische Gebäude“<br />
ein kleiner Fortschritt in Richtung<br />
„lebenswerte und attraktive Innenstadt“<br />
erreicht werden konnte.<br />
Die IG Greizer Neustadt hat es sich schon<br />
seit langem als Aufgabe gestellt, diese genannte<br />
Agenda gemeinsam mit der Stadt<br />
Greiz fortzuführen, mitzuarbeiten an der<br />
Entwicklung von Lösungsansätzen und<br />
Konzepten für eine zukunftsfähige Greizer<br />
Neustadt - Bedarf und Potential sind<br />
auf jeden Fall vorhanden.<br />
M. Nagel<br />
12
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SEIT 145 JAHREN<br />
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N o 13 – <strong>2023</strong><br />
Großer Kongress im beschaulichen Greiz<br />
NEUES AUS DER NEUSTADT<br />
Greizer Neustadt. Am 04. und 05. Mai<br />
<strong>2023</strong> fand in Greiz der 36. Internationale<br />
Wundmanagement-Kongress der „Akademie<br />
für ZertifiziertesWundManagement“<br />
statt.<br />
Bis zu 400 Teilnehmer, 30 Referenten und<br />
29 Aussteller begrüßte Bürgermeister Alexander<br />
Schulze bei der Eröffnung. Er bedankte<br />
sich bei Frau Manja Kollascheck,<br />
die als regionale Partnerin und Geschäftsführerin<br />
der Praxis für Wundbehandlung,<br />
der SLYCARE GmbH, maßgeblich daran<br />
beteiligt war, dass diese Veranstaltung in<br />
Greiz stattfinden konnte. Gerhard Kammerlander,<br />
CEO der Akademie-ZWM,<br />
war zum wiederholten Male in Greiz<br />
und betonte in seiner Eröffnungsansprache,<br />
dass er diesen Kongress gern in Greiz<br />
durchführen wollte. Neben den zentralen<br />
Vorträgen im großen Saal der Vogtlandhalle,<br />
die durchaus auch kurzweilig waren,<br />
trotz der ernsten Themen, gab es in<br />
verschiedenen Räumen der Halle noch<br />
zahlreiche Workshops, welche die Teilnehmer<br />
besuchen konnten.<br />
Ein neuartiger Laser wurde präsentiert<br />
ebenso wie ein neuartiges Verfahren zur<br />
Desinfektion und Wundbehandlung mit<br />
Kaltplasma. Aber auch Anziehhilfen für<br />
Kompressionsstrümpfe oder die Druckentlastung<br />
bei Fußwunden wurden vorgeführt.<br />
Rund um den Kongress wurde für die<br />
angereisten Teilnehmer ein abwechslungsreiches<br />
touristisches Programm organisiert.<br />
Am Mittwoch gab es einen geführten<br />
Stadtrundgang. Der Donnerstag<br />
stand im Zeichen eines abendlichen Treffens<br />
in und hinter der Stadtmühle. Wer<br />
wollte, konnte auch eine Stunde mit dem<br />
„Zölli-Express“ durch die Stadt fahren.<br />
Am Freitag wurde eine Mondscheinwanderung<br />
durch den Park angeboten. Einige<br />
der angereisten Ärzte, Pflegekräfte und<br />
Wundinteressierten nutzten die Gelegenheit<br />
und verlängerten ihren Aufenthalt<br />
über das Wochenende.<br />
Das Fazit von Gerhard Kammerlander<br />
und Manja Kollascheck am Freitagabend<br />
war eindeutig. Beide waren zufrieden mit<br />
dem Ablauf des Kongresses und werteten<br />
ihn als Erfolg.<br />
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15
Projekt Neugestaltung „Thüringer Hof“<br />
NEUES AUS DER NEUSTADT<br />
heit beleuchtet werden und dadurch eine<br />
besondere Atmosphäre geschaffen wird.<br />
Die gesamte Platzfläche wird durch ein<br />
umlaufendes Gräserband umschlossen. In<br />
diesem Gräserband werden südlich drei<br />
weitere mehrstämmige Bäume gepflanzt,<br />
welche die davorliegenden Bänke etwas<br />
verschatten sollen. Die umliegenden Wiesenflächen<br />
sollen als eine insektenfreundliche<br />
Blühwiese mit Frühblühern im Frühjahr<br />
ausgebildet werden.<br />
In der nordöstlichen Ecke werden Fahrradbügel<br />
eingeordnet sowie Sitzblöcke, diese<br />
Sitzblöcke finden sich zudem am südwestlichen<br />
Eingang wieder. Im Gesamten soll die<br />
Fläche zu einer pflegeleichten und attraktiven<br />
Aufenthaltsfläche gestaltet werden.<br />
Martin Langner<br />
M. Eng. Landschaftsarchitektur<br />
Büro RoosGrün<br />
Die Neugestaltung der Fläche des ehemaligen<br />
Thüringer Hofs sieht eine Aufenthaltsfläche<br />
mit einem raumprägenden Baumrahmen<br />
vor.<br />
Eine zentrale Platzfläche mit mehreren robusten<br />
und pflegeleichten Sitzbänken sollen<br />
zum Verweilen einladen. Akzentuiert<br />
wird die Platzfläche durch eine mittig liegende<br />
Staudenpflanzung mit zwei mehrstämmigen<br />
Bäumen, welche bei Dunkel-<br />
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16
N o 13 – <strong>2023</strong><br />
Baumaßnahme Neuverlegung Mitteldruckgashauptleitung<br />
im Bereich Rudolf-Breitscheid-Straße/Nahmmacherstraße<br />
Neuverlegung von ca. 400 m Mitteldruckleitung<br />
(Nennweite DN 150 PEHD) und<br />
Ersatz von 16 Stück teilweise korrodierten<br />
Stahl-Hauseinführungskombinationen<br />
DN 25/50.<br />
Baubeginn des 1. Bauabschnittes (R.-<br />
Breitscheid-Straße) war im Juli <strong>2023</strong>, die<br />
finanziellen Aufwendungen für die notwendigen<br />
Tiefbau- und Verlegearbeiten bis<br />
zur endgültigen Fertigstellung im 4. Quartal<br />
<strong>2023</strong> betragen ca. 225,0 T€.<br />
Ausführende Baufirmen sind für die Tiefbaumaßnahmen<br />
die Firma Caspar Bau<br />
Greiz GmbH und für die Montagetätigkeiten<br />
der Gasleitung bzw. Hausanschlüsse<br />
die Firmen WEA Wärme- und Energieanlagenbau<br />
GmbH aus Erfurt bzw. die Energieversorgung<br />
Greiz GmbH.<br />
Die Neuverlegung ist zur Ablösung der<br />
vorhandenen Stahlleitung (Baujahr 1975)<br />
und in Vorbereitung einer Druckerhöhung<br />
von derzeit Niederdruck (ca. 28 mbar) auf<br />
Mitteldruck von ca. 0,6 bar notwendig geworden.<br />
Die für einen späteren Zeitpunkt geplante<br />
Mitteldruckumstellung führt zu einer Erhöhung<br />
der Versorgungssicherheit in diesem<br />
Netzbereich und ebenfalls zu einer Erhöhung<br />
der Netzkapazität, welche auch im<br />
Hinblick auf den möglichen Betrieb des<br />
Erdgasnetzes mit einem erhöhten Anteil<br />
an „Grünem Wasserstoff“ benötigt wird,<br />
da es bei einem Ersatz des gasförmigen<br />
Energieträgers Erdgas etwa der dreifachen<br />
Menge an Wasserstoff bedarf.<br />
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17
Caféhaus im „Richard Heyer“<br />
NEUES AUS DER NEUSTADT<br />
Stolz und imposant zeigt sich das altehrwürdige<br />
„Heyer´sche Haus“ in der Carolinenstraße;<br />
es zeugt von den architektonischen<br />
Glanzzeiten der Baumeister der<br />
Greizer Neustadt im auslaufenden 19.<br />
Jahrhundert und kann mit wechselvoller<br />
Geschichte aufwarten.<br />
Durch langen, verheerenden Leerstand<br />
dem Verfall preisgegeben, konnte durch<br />
das Engagement des Eigentümers Ramin<br />
Assisi dieses Wahrzeichen vor dem Abriss<br />
bewahrt werden; im Zuge der umfassenden<br />
Sanierung durch den Bauherrn und<br />
bei der Sanierung der mächtigen mehrstöckigen<br />
Immobilie eingangs der Greizer<br />
Neustadt erfahren die ehemaligen Räumlichkeiten<br />
des Verlags Richard Heyer<br />
Fürstl. Hoflieferant Greiz – vielen noch<br />
bekannt als Papier- und Schreibwarengeschäft<br />
Heyer – eine ganz neue Nutzung.<br />
Seit diesem Jahr nun und ganz aktuell unter<br />
Leitung von Frau Neupfleger wird im<br />
Erdgeschoss ein Caféhaus geführt, welches<br />
durch seine angenehme Atmosphäre doch<br />
schon an die Zeiten erinnert, als sich die<br />
feinen Herrschaften der Kultur und Geselligkeit<br />
und dem Genusse von Käffchen,<br />
Mokka und Plätzchen jedweder Art hingaben.<br />
Inmitten von antiquarischem Mobiliar,<br />
Klavier, Kaminofen und Bar werden täglich<br />
Kaffee, Kuchen, Getränke und kleine<br />
Snacks serviert und hin und wieder finden<br />
Ausstellungen und Tanzabende statt.<br />
Die IG Greizer Neustadt e.V. freut sich<br />
über die Eröffnung dieses Lokals in der<br />
Carolinenstraße und wünscht Frau Neupfleger<br />
und Ihrem Team viel Erfolg.<br />
Marco Nagel<br />
Beste Lage für neues Geschäft –<br />
Bruno-Bergner-Straße (ehem. Postfiliale)<br />
vor der Tür oder parken auf dem Elsterparkplatz<br />
gegenüber. Du selbst kannst auf<br />
dem Grundstück parken und hast zusätzlichen<br />
Zugang über einen möglichen Liefereingang.<br />
Mitten in Greiz kannst du dich auf 58 m²<br />
Verkaufsfläche (zzgl. 12 m² Nebenräume<br />
plus WC) flexibel entfalten und Teil des<br />
regen Treibens bereits umliegender Gewerbe<br />
werden. Bei Bedarf ist auch die<br />
Passage nutzbar. Auch Um-/Ausbau sind<br />
möglich. Der Zugang ist ebenerdig und<br />
barrierefrei. Deine Kunden halten direkt<br />
Die Miete erfolgt als Festpreis zuzüglich<br />
Heizung und Licht als einzige NK, die<br />
MwSt ist absetzbar. Der Vermieter ist vor<br />
Ort und ständig für dich erreichbar.<br />
Klingt gut? Melde dich gern unter<br />
Telefon: (0 36 61) 67 01 36.<br />
Familie Kauerauf<br />
18
N o 13 – <strong>2023</strong><br />
Gelungenes Grillfest der Vogtland Philharmonie<br />
und ihres Fördervereins im Goethepark Greiz<br />
Der Förderverein der Vogtland Philharmonie<br />
Greiz/Reichenbach e. V. und die<br />
Vogtland Philharmonie veranstalteten<br />
am Montag, dem 19. Juni <strong>2023</strong> erstmals<br />
ein öffentliches Grillfest im Goethepark<br />
an der Vogtlandhalle in Greiz. Ungefähr<br />
200 Musiker, Konzertbesucher und Interessierte<br />
waren der Einladung gefolgt und<br />
erlebten bei herrlichem Sommerwetter einen<br />
gemütlichen Abend.<br />
Für die musikalische Umrahmung sorgten<br />
das Blechbläserquartett mit KM Gerhard<br />
Kühn (Horn), Johannes Benz<br />
(Trompete), André Oehling (Trompete)<br />
und Michael Düntzsch (Posaune), das<br />
Klarinettentrio mit Keven Weimann, Hagen<br />
Bickel und Katharina Kraut sowie das<br />
Konzertmeisterquartett mit Sergei Synelnikov<br />
(Violine 1), Artashes Stamboltsyan<br />
(Violine 2), Michael Krejčík (Viola) und<br />
Peter Manz (Violoncello). Begleitet wurde<br />
das Konzertmeisterquartett von einer<br />
spontanen Rhythmusgruppe, bestehend<br />
aus den beiden Vorsitzenden des Fördervereins<br />
Christian Tischner (MdL) und<br />
Jörg Schaller sowie aus Ehrenmitglied<br />
Lore Stiehler und Intendant GMD Stefan<br />
Fraas.<br />
In ihren Begrüßungsreden würdigten<br />
Christian Tischner und der Vorsitzende<br />
des Orchestervorstandes Keven Weimann<br />
das Engagement aller Beteiligten. Immerhin<br />
hatten die Musikerinnen und Musiker<br />
sowie Mitarbeiter der Verwaltung<br />
gemeinsam mit Mitgliedern des Fördervereins<br />
zwischen zwei Proben am Nachmittag<br />
alles für das Grillfest aufgebaut.<br />
Intendant Fraas blickte in kurzen Worten<br />
auf die Jubiläumsspielzeit zurück und<br />
dankte allen Konzertbesuchern für die<br />
Treue, die sie dem Orchester trotz anhaltender<br />
Krisenstimmung im Land halten.<br />
Auch sieben neue Mitglieder hat der Förderverein<br />
spontan zum Grillfest gewinnen<br />
können.<br />
Unterstützt wurde der Abend vom Team<br />
der Vogtlandhalle Greiz, von der Stadtverwaltung<br />
Greiz, von der Greizer Vereinsbrauerei,<br />
von der Fleischerei Welz und<br />
von der Bäckerei Schneider, die erstmals<br />
ihren neuen Softeis-Wagen zum Einsatz<br />
brachte. Erst kurz vor Mitternacht begann<br />
sich der bis dahin noch immer gut<br />
gefüllte Goethepark allmählich zu leeren.<br />
Alle waren sich einig: Dieses Grillfest war<br />
ein großer Erfolg.<br />
Michael Pauser<br />
NEUES AUS DER NEUSTADT<br />
19
Metallener Fassadenschmuck<br />
Zieranker<br />
METALLENER FASSADENSCHMUCK<br />
Bild 2 / Firmengebäude Brösel, Carolinenstraße 27<br />
Bild 4 / FKontorhaus Seckendorf & Wilke, Carolinenstraße 62<br />
Bild 1 / Firmengebäude Schulze & Wagner,<br />
Rosa-Luxemburg-Straße Straße 27a<br />
Der Stil des Historismus nutzte gern verschiedene<br />
Bauteile und Materialien, um<br />
die Hausfassaden zu schmücken. Metallene<br />
Anker werden eigentlich dafür benötigt,<br />
der Statik inneren Halt zu geben. Oft sind<br />
sie gar nicht zu sehen.<br />
Im Historismus wurden Anker auch zur<br />
Dekoration verwendet. Zu diesem Zweck<br />
wurden sie künstlerisch ausgestaltet und an<br />
prominenten Stellen der Fassade gezeigt.<br />
Eine statische Funktion hatten sie dann zumeist<br />
nicht.<br />
An den Baulichkeiten der Neustadt finden<br />
sich einige Beispiele dieser kunstgeschmiedeten<br />
Schmuckstücke. Wie zu erwarten,<br />
hat jeder Zieranker seine individuelle Gestalt<br />
und Schönheit.<br />
Das Firmengebäude Schulze & Wagner,<br />
Rosa-Luxemburg-Straße 27a, wurde 1891<br />
durch den Leipziger Architekten Eduard<br />
Neimann entworfen. Die Fassade trägt<br />
zahlreiche besonders kunstvolle Zieranker.<br />
(Bild 1). Die wertvollen Kunstwerke bedürfen<br />
dringend der Pflege, denn sie sind<br />
durch die Folgen der Korrosion beschädigt.<br />
Eine Reinigung der Fassade ist kürzlich erfolgt.<br />
Das macht sich sehr günstig bemerkbar.<br />
Bild 3 / FWohn- und Geschäftshaus Malz,<br />
Carolinenstraße 60<br />
Auf dem Grundstück Carolinenstraße 27<br />
stand als Quergebäude ein Haus, das zur<br />
ehemaligen Firma Eduard Brösel gehörte.<br />
Es wurde 1854 errichtet. Im Jahr 1824 gegründet,<br />
war Firma Brösel die älteste Textilfabrik<br />
in Greiz. Die Fassade trug mehrere<br />
volutengeschmückte Zieranker (Bild 2).<br />
Sie waren nicht die einzigen Sehenswürdigkeiten<br />
der historischen Gründerzeitfassade.<br />
Leider wurde das wertvolle Historismusgebäude<br />
im Jahre <strong>2023</strong> abgerissen. Damit<br />
verschwanden auch die sehenswerten<br />
Zieranker, die hier zum Abschied noch einmal<br />
gezeigt werden können.<br />
Im Jahr 1889/90 ließ der Spinnereibesitzer<br />
F. H. Malz auf dem Grundstück Carolinenstraße<br />
60 durch den Greizer Architekten<br />
Ernst Steiner ein Wohn- und Geschäftshaus<br />
errichten. Das in Rohbauweise aus ockerfarbenem<br />
Backstein erbaute Haus erhielt<br />
eine reich geschmückte Fassade. U. a. wurden<br />
auch Zieranker angebracht (Bild 3).<br />
Am Eckgrundstück Carolinenstraße 62/<br />
Wiesenstraße 10 befindet sich das ehemalige<br />
Kontorhaus der Greizer Wollweberei<br />
Firma Seckendorf & Wilke. Es wurde<br />
1885 vom Architekt Ernst Steiner erbaut.<br />
Das stattliche Gebäude wurde sorgfältig restauriert.<br />
Im Erdgeschoss befindet sich heute<br />
eine Gaststätte. Die Fassade ist u.a. auch<br />
mit Zierankern dekoriert (Bild 4).<br />
Zieranker sind wirkungsvolle Schmuckelemente<br />
auf Gründerzeitfassaden.<br />
In der Greizer Neustadt sind mehrere dieser<br />
Kunstwerke zu bewundern. Sie bedürfen<br />
von Zeit zu Zeit der Wartung, denn wenn<br />
sie korrodieren, beschmutzen sie das Mauerwerk.<br />
Dr. Gottfried Rudolf<br />
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