Auch Gott ist ein Fremder. Fremdsein – Toleranz ... - EBW-OOe
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Folge 2/2011<br />
Oktober bis Februar 2012<br />
Veranstaltungen - Berichte - Informationen<br />
Oase Ein Gedi<br />
Mitglied der „Arbeitsgem<strong>ein</strong>schaft Evangelischer Bildungswerke in Österreich“ (A<strong>EBW</strong>) und des „Erwachsenenbildungsforums OÖ“ (EB Forum OÖ)
Tag des Ehrenamtes in der Landesgartenschau Ansfelden/Ritzlhof<br />
zwischendurch <strong>ein</strong>e kl<strong>ein</strong>e Stärkung<br />
Bethlehem:<br />
Geburtskirche<br />
2<br />
Theologischer Grundkurs<br />
Bischof Bünker,<br />
SIK Eichinger,<br />
R. Bauinger<br />
Bischof Bünker liest aus s<strong>ein</strong>em Buch „Bischofsbrot<br />
und Mozartkugeln“<br />
SI Lehner begrüßt die Ehrenamtlichen und<br />
führt sie durch den Bibelgarten
DER PAPST, die Reformation und die<br />
Ökumene Superintendent Dr. Gerold Lehner<br />
Ich schreibe diese Zeilen an dem<br />
Tag, an dem der Papstbesuch in<br />
Deutschland zu Ende, und die<br />
Reformdiskussion in der römischkatholischen<br />
Kirche Österreichs<br />
in die - ich weiß nicht wievielte -<br />
Runde geht. Beide Ereignisse sind<br />
für die Ökumene ernüchternd.<br />
Papst Benedikt XVI. hat klargestellt:<br />
„Im Vorfeld m<strong>ein</strong>es Besuchs<br />
war verschiedentlich von <strong>ein</strong>em<br />
ökumenischen Gastgeschenk die<br />
Rede, das man sich von <strong>ein</strong>em<br />
solchen Besuch erwarte. (...) Dazu<br />
möchte ich sagen, dass dies, so<br />
wie es me<strong>ist</strong>ens erschien, <strong>ein</strong> politisches<br />
Missverständnis des Glaubens<br />
und der Ökumene darstellt.“<br />
„Der Glaube der Chr<strong>ist</strong>en beruht<br />
nicht auf <strong>ein</strong>er Abwägung unserer<br />
Vor- und Nachteile. Ein selbstgemachter<br />
Glaube <strong>ist</strong> wertlos. Der<br />
Glaube <strong>ist</strong> nicht etwas, was wir<br />
ausdenken und aushandeln.“„Nur<br />
durch tieferes Hin<strong>ein</strong>denken<br />
und Hin<strong>ein</strong>leben in den Glauben<br />
wächst Einheit.“<br />
Ökumene <strong>–</strong> <strong>ein</strong> politisches Missverständnis?<br />
Wie leider immer wieder bei<br />
solchen Äußerungen kann man<br />
<strong>ein</strong>erseits nur zustimmen. Was<br />
der Papst sagt <strong>ist</strong> richtig. Und zugleich<br />
muss man widersprechen:<br />
denn um die von ihm ausgeführten<br />
Sachverhalte geht es ja gar<br />
nicht. K<strong>ein</strong> evangelischer Chr<strong>ist</strong>enmensch<br />
käme auf den Gedan-<br />
ken, dass man sich den Glauben<br />
selbst ausdenken und aushandeln<br />
könne. Dass es in der Frage des<br />
gem<strong>ein</strong>samen Abendmahles um<br />
<strong>ein</strong> wechselseitiges „Aushandeln“<br />
und das Erreichen <strong>ein</strong>es Kompromisses<br />
ginge.<br />
Ernüchternd<br />
Solche „Antworten“ sind entweder<br />
<strong>ein</strong> Zeichen für <strong>ein</strong> grundlegendes<br />
Missverstehen des Gegenübers,<br />
oder sie sind <strong>ein</strong>e „Themenverfehlung“,<br />
weil die „Antwort“ nichts<br />
mit den zur Debatte stehenden<br />
Sorgen und Nöten zu tun hat.<br />
Und: die immer wiederkehrende<br />
vatikanische Aufforderung zur<br />
Geduld und zum tieferen Zusammenwachsen<br />
<strong>ist</strong> zwar ebenfalls<br />
richtig,- und doch gleichzeitig <strong>ein</strong><br />
bitteres Zeichen dafür, dass die<br />
Not der Trennung, wie sie sich besonders<br />
am Tisch des Herrn manifestiert,<br />
als zweit- wenn nicht gar<br />
drittrangig angesehen wird. Jedenfalls<br />
<strong>ist</strong> sie nicht so wichtig, dass<br />
hier Handlungsbedarf bestünde.<br />
Und das empfinde ich als bitter:<br />
die ökumenische Bemühungen,<br />
das theologische Ringen um Gem<strong>ein</strong>samkeiten,<br />
darum, hinter den<br />
sprachlich differenten Formulierungen<br />
die Annäherungen an die<br />
intendierte Wirklichkeit und damit<br />
auch <strong>ein</strong>e inhaltliche Über<strong>ein</strong>stimmung<br />
zu erreichen,- das alles<br />
wird ignoriert. Wenn die Ökumene<br />
Rom wirklich so wichtig wäre<br />
wie dies immer wieder (und wohl<br />
subjektiv ehrlich) betont worden<br />
<strong>ist</strong>,- warum gibt es dann k<strong>ein</strong>en<br />
„Masterplan“ für die Ökumene?<br />
Was <strong>ist</strong> die Ökumene wert?<br />
Ein Zusammensetzen, um über<br />
strittige Punkte zu reden; zu hören,<br />
was das Gegenüber sagt, herauszufinden,<br />
was beide mit dem<br />
Gesagten m<strong>ein</strong>en, darin Über<strong>ein</strong>stimmung<br />
zu finden und diese<br />
wiederum sprachlich zu formulieren,-<br />
<strong>ist</strong> das tatsächlich <strong>ein</strong><br />
„politisches Missverständnis des<br />
Glaubens und der Ökumene“?<br />
Das vermag ich nicht zu glauben.<br />
Dann würde wohl auch das berühmte<br />
„Apostelkonzil“ (in Apostelgeschichte<br />
15) unter dieses Verdikt<br />
fallen. Denn auch hier ging es<br />
darum, <strong>Gott</strong>es Wirken unter den<br />
(Heiden-) Völkern anzuerkennen<br />
und es zwischen Juden- und<br />
Heidenchr<strong>ist</strong>en nicht zum Bruch<br />
kommen zu lassen.<br />
Man wird geschw<strong>ist</strong>erlich und<br />
kritisch fragen dürfen, was Rom<br />
die Rede von der Einheit wert <strong>ist</strong>,<br />
wenn weder Erreichtes anerkannt,<br />
noch Ausstehendes als Aufgabe<br />
benannt wird. Es <strong>ist</strong> selbstverständlich<br />
richtig, wenn der Papst<br />
(in s<strong>ein</strong>er Predigt im ökumenischen<br />
Wortgottesdienst in Erfurt)<br />
auf das Bekenntnis zu dem drei<strong>ein</strong>igen<br />
<strong>Gott</strong> als gem<strong>ein</strong>sames Fundament<br />
verwe<strong>ist</strong>. Allerdings muss<br />
man nüchtern festhalten: dieses<br />
gem<strong>ein</strong>same Fundament der Kirchen<br />
<strong>ist</strong> nie in Frage gestanden<br />
und das Augsburger Bekenntnis<br />
3
von 1530 spricht das mit aller<br />
Deutlichkeit aus. Warum wird<br />
hier <strong>ein</strong>e Selbstverständlichkeit<br />
ausgeführt und anderes gar nicht<br />
erwähnt? Welche Bedeutung hat<br />
etwa die Gem<strong>ein</strong>same Erklärung<br />
zur Rechtfertigung aus dem Jahre<br />
1999 (um nur sie zu nennen), wenn<br />
sie nicht als <strong>ein</strong> Schritt zu<strong>ein</strong>ander<br />
benannt wird?<br />
Evangelisch <strong>–</strong> immer noch <strong>ein</strong><br />
F<strong>ein</strong>dbild?<br />
Aber die ökumenische Ernüchterung<br />
betrifft nicht nur die Rolle<br />
des Papstes. Es gibt auch <strong>ein</strong>e<br />
Ernüchterung, die Österreich<br />
betrifft. Es war erstaunlich, wie<br />
Repräsentanten der Pfarrerinitiative<br />
es betont vermieden haben,<br />
dass ihre Forderungen als „evangelisch“<br />
qualifiziert wurden. Mit<br />
ihren Forderungen ins gleichsam<br />
„evangelische Eck“ gestellt zu<br />
werden, das wiesen sie deutlich<br />
von sich. Nun mag das kirchenpolitisch<br />
verständlich s<strong>ein</strong>, es zeigt<br />
gleichwohl, wie wirksam gewisse<br />
römisch-katholische Tendenzen<br />
sind, sich von evangelischer Praxis<br />
zu d<strong>ist</strong>anzieren; wie wenig der<br />
evangelische Weg offenbar immer<br />
noch als <strong>ein</strong> authentisch chr<strong>ist</strong>licher<br />
Weg gesehen wird. Evangelische<br />
Kirche wird, zumindest<br />
teilweise, immer noch als Negativfolie<br />
betrachtet, und nicht als jene<br />
Kirche, von der man geschw<strong>ist</strong>erlich<br />
zu lernen vermöchte.<br />
Evangelische Kirche unentbehrlich<br />
für Ökumene<br />
Was <strong>ist</strong> m<strong>ein</strong>e Conclusio aus diesen<br />
Ereignissen? Dass die Evan-<br />
4<br />
gelische Kirche in Österreich,<br />
aber auch in der Welt immer noch<br />
wichtig und unentbehrlich <strong>ist</strong> für<br />
das Ganze der Chr<strong>ist</strong>enheit. In<br />
aller geschw<strong>ist</strong>erlichen und ökumenischen<br />
Verbundenheit <strong>ist</strong> es<br />
wichtig, dass der Weg, den die<br />
Evangelische Kirche im 16. Jahrhundert<br />
beschritten hat, - oder<br />
richtiger gesagt: auf den sie gewiesen<br />
wurde - weiter gegangen wird.<br />
Ein Weg, der aus Not und Anfechtung<br />
geboren, zu <strong>ein</strong>er Wiederentdeckung<br />
des Evangeliums und<br />
<strong>ein</strong>er sich an ihm als Maßstab orientierenden<br />
Praxis geführt hat.<br />
Ihre Berufung und ihr Dienst<br />
Die Evangelische Kirche <strong>ist</strong> nicht<br />
besser als die katholische. Das<br />
wäre <strong>ein</strong> törichtes Missverständnis.<br />
Aber sie hat durch die Hinwendung<br />
zum Evangelium gelernt,<br />
der befreienden Praxis des<br />
Evangeliums Gestalt zu geben<br />
in der kirchlichen Praxis und Institution.<br />
Manches hat sie früh<br />
gelernt (etwa die Aufhebung des<br />
qualitativen Unterschiedes zwischen<br />
Priestern und Laien durch<br />
den Rückbezug auf die Taufe),<br />
manches spät (die Zulassung der<br />
Frau zum Dienst als Pfarrerin).<br />
Das aber <strong>ist</strong> ihre bleibende Größe,<br />
dass sie sich immer wieder<br />
am Evangelium Jesus Chr<strong>ist</strong>i als<br />
ihrer Richtschnur orientiert. Das<br />
<strong>ist</strong> ihr bleibender Dienst, den sie<br />
der Ökumene, auch hier in Österreich,<br />
zu le<strong>ist</strong>en hat.<br />
Denn, und das erlaube ich mir<br />
trotz aller Sympathie gegenüber<br />
der römisch-katholischen Reforminitiative<br />
anzumerken, <strong>ein</strong>e<br />
Schwäche dieser Initiative sehe<br />
ich darin, dass sie zwar von pastoraler<br />
Not motiviert <strong>ist</strong>, ihren<br />
Widerspruch aber nicht aus dem<br />
Evangelium heraus begründet.<br />
Damit greift der Protest zu kurz.<br />
Er verliert sich in Fragen nach<br />
Gehorsam und Ungehorsam zwischen<br />
Pfarrern und Bischöfen<br />
und vermag es nicht durchzustoßen<br />
zu jener Dimension, dass alle<br />
ihren Gehorsam dem Evangelium<br />
von Jesus Chr<strong>ist</strong>us schulden, der<br />
im Hören der Heiligen Schrift<br />
wurzelt.<br />
Wir brauchen <strong>ein</strong>ander<br />
Aber, und darin will ich auch <strong>ein</strong>en<br />
kritischen Impuls Papst Benedikts<br />
aufnehmen, auch die Evangelische<br />
Kirche hat ihre Schlagseiten.<br />
Und sie wird ihren Dienst<br />
nur dann tun können, wenn sie<br />
sich immer wieder auf eben diese<br />
Mitte besinnt und von ihr her<br />
lebt. Lebt die Katholische Kirche,<br />
um es pointiert zu formulieren,<br />
in der Gefahr, unter der Last ihrer<br />
großen und reichen Tradition<br />
zu erstarren, so die Evangelische<br />
in der Gefährdung, ihre Freiheit<br />
vom Evangelium her zu <strong>ein</strong>er individual<strong>ist</strong>isch<br />
missverstandenen<br />
Freiheit ohne Gehorsam (aus dem<br />
Hören des Evangeliums) zu verflüssigen.<br />
Um beides zu vermeiden,<br />
brauchen wir <strong>ein</strong>ander.<br />
Deshalb geht der Weg der Ökumene<br />
weiter. Deshalb feiern wir<br />
zu Recht das Reformationsfest<br />
um uns an unseren Dienst erinnern<br />
und für ihn in Pflicht nehmen<br />
zu lassen.
Einladung zu <strong>ein</strong>em Diskussionsabend<br />
<strong>Toleranz</strong>gem<strong>ein</strong>den heute <strong>–</strong><br />
was würden ihre Gründungsmitglieder dazu sagen?<br />
VORSCHAU<br />
Anlässlich des Wieder<strong>ein</strong>zuges in die Evangelische Kirche in Eferding und als Nachbetrachtung der<br />
Landesausstellung „Renaissance und Reformation“ findet <strong>ein</strong> Diskussionsabend statt, zu dem das<br />
Evangelische Bildungswerk OÖ <strong>ein</strong>lädt.<br />
Der Diskussion stellen sich:<br />
Superintendent Gerold Lehner<br />
Kurator Erich Schweiger, Thening<br />
Fritz Gattermayer, Breitenaich<br />
Pfr. Andreas Hochmeir, Wallern<br />
Freitag, 28. Oktober 2011, 19.00 Uhr<br />
Evangelische Kirche Eferding<br />
5
VORSCHAU<br />
6<br />
Schreibwerkstatt<br />
Herzliche Einladung zur Schreibwerkstatt mit<br />
Dr. Chr<strong>ist</strong>ine Haiden, Chefredakteurin „Welt der Frau“.<br />
19. November, 9.30 - 16.00 Uhr,<br />
Evangelische Kirche Linz-Dornach<br />
Gute Texte sind k<strong>ein</strong> Zufall. Eine interessante Idee, <strong>ein</strong>e<br />
spannende Nachricht brauchen auch noch <strong>ein</strong>e gute<br />
Form. Wie man es anstellt, <strong>ein</strong>e sachliche Neuigkeit gut aufs Papier zu bringen oder über <strong>ein</strong> Ereignis<br />
anregend zu erzählen, üben wir an diesem Tag ganz konkret. Von der Vorbereitung bis zum Feedback.<br />
Bitte wenn möglich <strong>ein</strong>en Laptop mitbringen. Unkostenbeitrag 30 Euro.<br />
Die Teilnehmerzahl <strong>ist</strong> mit 12 begrenzt.<br />
Referentin: Dr. Chr<strong>ist</strong>ine Haiden, Chefredakteurin Welt der Frau.<br />
“Auf W<strong>ein</strong>ochtn zua“<br />
Alte Adventmusik und -texte<br />
Samstag, 3. Dezember<br />
Ort: Stefan-Fadinger-Hof in St. Agatha<br />
Einlass ab 18.30 Uhr, Beginn 19.00 Uhr<br />
Anmeldung erbeten unter 0699 18877410<br />
oder renate.bauinger@aon.at<br />
Eintritt: Freiwillige Spenden<br />
Mitfahrgelegenheit von Linz nach St. Agatha<br />
Herzliche Einladung!<br />
Die Jahreshauptversammlung<br />
des Evangelischen Bildungswerkes OÖ findet<br />
am 21. April 2012, 13.30 Uhr in Gallneukirchen statt.
UNBEKANNTES BULGARIEN<br />
Sa, 28. April - Di, 1. Mai 2012<br />
1. Tag: Bustransfer von Altenberg über Linz<br />
nach Wien. Flug nach Sofia und Stadtbesichtigung.<br />
Die Hauptstadt Bulgariens<br />
hat viel zu bieten: Altstadt,<br />
gewaltige Alexander-Newski-Kathedrale,<br />
Rotunde des Hl. Georg aus dem<br />
4. Jhdt., russ.-orth. Nikolauskirche,<br />
Oper, Nationalmuseum und Bojana-<br />
Kirche (UNESCO-Weltkulturerbe).<br />
Transfer zum zentral gelegenen Hotel<br />
und Abendessen.<br />
2. Tag: Ausflug zum Rila-Kloster (UNESCO-<br />
Weltkulurerbe), wo Sie das monumentalste<br />
und größte Denkmal der bulgarischen<br />
Kultur und Architektur aus der<br />
Zeit der Nationalen Wiedergeburt besichtigen.<br />
Es liegt in <strong>ein</strong>em Tal, das steil<br />
zu schneebedeckten Gipfeln aufsteigt.<br />
Mit s<strong>ein</strong>en <strong>ein</strong>zigartigen Wandmalereien<br />
<strong>ist</strong> das Kloster für die Bulgaren,<br />
als Wahrzeichen orthodoxer Religion,<br />
<strong>ein</strong> Wallfahrtsort. Anschließend fahren<br />
Sie weiter in den bekannten Wintersportort<br />
Bankso. Besichtigung der<br />
Kirche „Die heilige Dreifaltigkeit“ mit<br />
Wandmalereien.<br />
3. Tag: Plovdiv erstreckt sich über beide Ufer<br />
der Maritza, auf der uralten Kreuzung<br />
der Ost- und Westzivilisationen. Besichtigung<br />
der Altstadt mit Kirche Sv.<br />
Konstantin i Elena, und das antike, römische<br />
Amphitheater, das im 2. Jhdt.<br />
unter Marc Aurel ganz aus Marmor<br />
angelegt wurde. Die reizvollen kl<strong>ein</strong>en<br />
Gässchen strahlen <strong>ein</strong>e <strong>ein</strong>zigartige<br />
Atmosphäre aus, über 300 Bauwerke<br />
sind unter Denkmalschutz gestellt.<br />
Anschließend Besichtigung des Bachovo-Klosters,<br />
<strong>ein</strong>es der schönsten<br />
kunsthandwerklich und bautechnisch<br />
be<strong>ein</strong>druckenden Klöster Bulgariens.<br />
4. Tag: Der Vormittag steht Ihnen in Sofia<br />
zur freien Verfügung. Am Nachmittag<br />
Transfer zum Flughafen und Rückflug<br />
nach Wien. Bustransfer zurück zu Ihrer<br />
Einstiegsstelle.<br />
VORSCHAU<br />
Bei dieser Reise erleben Sie das Herzstück Bulgariens, das Landesinnere. Kultur und Tradition sind hier<br />
noch lebendig. Dies zeigt sich auch in der Präsenz der Sehenswürdigkeiten, deren architektonische Eigenheiten<br />
<strong>ein</strong> reiches Kulturerbe widerspiegeln.<br />
Preis: € 595,<strong>–</strong><br />
Einzelzimmerzuschlag: € 80,-<br />
Inkludierte Le<strong>ist</strong>ungen:<br />
• Bustransfer Altenberg/Linz <strong>–</strong> Wien/retour<br />
• Linienflug in Economy Class Wien <strong>–</strong> Sofia/retour inkl.<br />
alle Taxen und Gebühren (lt. Stand vom 18.8.2011)<br />
• Busfahrten im modernen örtlichen Reisebus lt. Programm<br />
• 3 x Nächtigung/Halbpension im sehr guten 4-Sterne-<br />
Hotel in Sofia<br />
• Halbtägige örtliche qualifizierte deutsch sprechende<br />
Reiseleitung am 1. Tag<br />
• Ganztägige örtliche qualifizierte deutsch sprechende<br />
Reiseleitung am 2. + 3. Tag<br />
• Reiseleitung<br />
www.evang.at/ebw-ooe<br />
Alle unsere aktuellen Termine sowie die<br />
Termine der <strong>ein</strong>zelnen<br />
Bildungswerke Oberösterreichs finden sie<br />
auf unserer Homepage.<br />
M<strong>ein</strong>e E-Mail: renate.bauinger@aon.at<br />
7
VORSCHAU<br />
8<br />
Ökumenische Reise 2012<br />
Das <strong>EBW</strong> OÖ und die Kirchenzeitung laden zur<br />
ökumenische Reise nach Polen <strong>ein</strong>!<br />
Der Balkan<br />
Danke<br />
Hermann Wehrenfenning -<br />
Auf den Spuren <strong>ein</strong>es evangelischen Architekten<br />
von Dr. Horst Schuller<br />
Ein sehr informatives und lesenswertes Buch, das die Bauten<br />
des Architekten Hermann Wehrenfenning <strong>ein</strong>drucksvoll<br />
darstellt.<br />
Termin: Juli 2012<br />
Montag, 27. August <strong>–</strong> Sonntag, 5. September 2012<br />
Rundreise durch Bosnien-Herzegowina, Kroatien,<br />
Montenegro, Albanien, Mazedonien, Serbien<br />
allen, die mit ihrer Spende die Herausgabe<br />
des Mitteilungsblattes und die Arbeit des <strong>EBW</strong> OÖ unterstüzen!<br />
Buchvorstellung<br />
Mag. Renate Bauinger
Die Urheimat erwandern<br />
Samstag, 02.07.2011<br />
RÜCKBLICK<br />
Das <strong>EBW</strong> Bad Goisern hat <strong>ein</strong>geladen, die Urheimat zu erwandern: von der evangelischen Kirche über die<br />
Ortschaft Weißenbach, den Rücken der Jochwand nach Ramsau. Dieser Einladung <strong>ist</strong> <strong>ein</strong>e Gruppe von 19<br />
„Pilgern“ gerne gefolgt.<br />
Von überall kamen sie daher: Landler aus Deutschland, Freunde aus dem Linzer Raum, von Gosau, Bad<br />
Ischl und natürlich Bad Goisern.<br />
Begonnen haben wir die Wanderung - so wie es sich für <strong>ein</strong>en ordentlichen Chr<strong>ist</strong>enmenschen gehört - mit<br />
<strong>ein</strong>er kurzen Andacht in der evangelischen Kirche. Pfarrer Gerhard Koller hat uns in der Andacht gemahnt<br />
auf dem rechten Weg zu bleiben, auch wenn er manchmal steil und st<strong>ein</strong>ig s<strong>ein</strong> mag und nicht zum rechten<br />
Ziel zu führen sch<strong>ein</strong>t. Doch der, der uns leitet weiß gewiss den rechten Weg.<br />
Bei kühlen, angenehmen Temperaturen wanderten wir vorerst den Soleleitungsweg entlang der Traun Richtung<br />
Weißenbach. Von dort ging es, mäßig ansteigend, über den Hammerberg zur Aussichtswarte hoch über<br />
der Jochwand. Immer wieder konnten wir uns über herrliche Ausblicke auf das Katergebirge im Norden,<br />
die steirischen Gebirgszüge des Toten Gebirges, des Sandling und des Loser im Osten, die Gebirgsstöcke<br />
des Dachst<strong>ein</strong>massivs im Süden und die Höhenzüge des Ramsaugebirges im Westen erfreuen. Aber auch<br />
die Flora hatte <strong>ein</strong>iges an Schönheit und Genüssen zu bieten und so manche Heidelbeere, Erdbeere oder<br />
Himbeere am Wegrand verlangsamte daher unseren Schritt.<br />
Von der Aussichtswarte bot sich uns <strong>ein</strong> wiederum herrlicher Blick über <strong>ein</strong>en Teil unserer Urheimat - auf<br />
Augenhöhe gegenüber der imposante Abbruch der Ewigen Wand und des Predigtstuhls, unten im Tal der<br />
Traun <strong>ein</strong>gebettet der liebliche Markt Bad Goisern mit s<strong>ein</strong>en zahlreichen Ortschaften.<br />
Über den Ortsteil Hochmuth ging es durch Wälder und Wiesen talwärts Richtung Ramsau (das Wort bedeutet<br />
Regenwinkel) wo wir nach <strong>ein</strong>er fröhlichen Rast die Wanderung beendeten <strong>–</strong> nicht aber unser Beisammens<strong>ein</strong>.<br />
Den Abend ließen wir in der Schießstätte des Armbrustschützenver<strong>ein</strong>es Untersee mit <strong>ein</strong>em besonderen<br />
Turnier ausklingen: <strong>ein</strong>em Armbrustschießen. Die Mitglieder des Schützenver<strong>ein</strong>es unterwiesen uns in<br />
dieser Kunst. Dafür sei Ihnen an dieser Stelle gedankt. Im Eifer des Gefechtes stellte sich heraus, dass so<br />
mancher Kirchenvertreter geradezu professionellen Ehrgeiz zu entwickeln vermochte; doch trotz allem Bemühen<br />
setzte sich <strong>ein</strong>mal mehr <strong>ein</strong>e Frau durch <strong>–</strong> noch dazu <strong>ein</strong>e „Zuagroaste“ (R.B.). Wer das <strong>ist</strong>? Siehe<br />
Vorstand des <strong>EBW</strong> OÖ (ganz oben).<br />
Danke an alle, die zum Gelingen dieser schönen Wanderung beigetragen haben allen voran H.K., A.K. und<br />
R.B.; aber auch <strong>ein</strong> Dankeschön an die Wanderer aus nah und fern für die mitgebrachte gute Laune.<br />
N.S: Und weil‘s so schön war, hat <strong>ein</strong> Teil am nächsten Tag noch den <strong>Gott</strong>esdienst in Gosau mit Pfarrer Dirk<br />
Fiedler gefeiert.<br />
DI Gerhard Gamsjäger<br />
9
RÜCKBLICK<br />
Kindermusical Jona<br />
Schülerinnen und Schüler der Volksschulen Kremsdorf, Pucking und Neuhofen zeigten am 17. Juni 2011 in<br />
der Landesgartenschau Ansfelden ihr musikalisches Können. Aufgeführt wurde das Kindermusical Jona<br />
und über 250 bege<strong>ist</strong>erte Zuhörer spendeten reichlich Applaus. Der Stolz der kl<strong>ein</strong>en Künstler und deren<br />
Eltern und Großeltern war nach diesem Erfolg nachvollziehbar.<br />
Danke an alle, die die vielen Proben mitgemacht haben und auch bei der Aufführung mit ganzem Einsatz<br />
dabei waren.<br />
Danke an die Eltern, die die Kinder zu den Proben und zu der Aufführung gefahren haben.<br />
Danke an Herrn Anton Fritz, der das Material für die Kulissen gespendet hat und an s<strong>ein</strong>e Frau, die uns<br />
ebenfalls Kulissenmaterial besorgt hat.<br />
Danke vor allem an die<br />
Familie Köglberger, die<br />
den Riesenwal und das<br />
wunderbare Boot in Familienarbeit<br />
gebastelt<br />
hat. Es waren Künstlerwerke<br />
und haben dem<br />
Musical den passenden<br />
Rahmen verliehen. Frau<br />
Köglberger hat mir viele<br />
Handgriffe abgenommen.<br />
Dank auch den Müttern,<br />
die bei den Proben dabei<br />
waren.<br />
Der Balkan <strong>–</strong> Vergessener Teil Europas?<br />
Als ich im Jänner dieses Jahres im Kirchenboten<br />
von dieser Reise „Prächtiger Balkan“ gelesen hatte,<br />
beschloss ich sogleich, an dieser Reise teilzunehmen.<br />
Zu sehr brannte m<strong>ein</strong> Interesse, endlich <strong>ein</strong>mal<br />
die Länder zu bereisen, welche in den 1990er Jahren<br />
so lange in den Schlagzeilen gewesen waren. Krieg,<br />
Vertreibung, Genozid, Armut und vieles mehr.<br />
Aber es muss doch wohl mehr hinter diesen Ländern<br />
des ehemaligen Jugoslawien s<strong>ein</strong>! Eine Kultur,<br />
traumhafte Landschaften, schmackhafte Küchen<br />
und herzliche <strong>ein</strong>fache Menschen.<br />
10<br />
Als Deutschtrainer lernte ich bereits viele Menschen<br />
aus diesen Ländern kennen: Kroaten, Serben, Mazedonier,<br />
aber auch Albaner, Kosovoalbaner, aber<br />
auch Roma, welche in unseren Straßen und auf Plätzen<br />
für Unmut sorgen.<br />
Das evangelische Bildungswerk Oberösterreichs<br />
und der erfahrene Reiseveranstalter „Reisen Neubauer“<br />
luden zu dieser 9tägigen Reise <strong>ein</strong>.<br />
Am Montag morgens bestieg ich also zunächst mit<br />
nur wenigen den stattlichen Reisebus am Linzer<br />
Hauptbahnhof, dieser füllte sich bis längstens Stey-
ermühl, als die, wie sich später herausstellte, lustige<br />
und gemütliche Truppe aus dem Salzkammergut<br />
zugestiegen war.<br />
In Trieben wechselten wir den Busfahrer und der<br />
neue Busfahrer H<strong>ein</strong>z sollte sich als wahres Fahrerass<br />
erweisen, welcher uns gekonnt und erfahren<br />
über die unmöglichsten Routen fuhr.<br />
Sarajewo, etwa 840km von Linz entfernt, war unser<br />
erstes Ziel. Eine Stadt, welche zum Inbegriff von<br />
trauriger Bekanntheit wurde. Da vergaß man b<strong>ein</strong>ahe,<br />
dass 1984 dort Olympische Winterspiele stattfanden.<br />
Wenige Jahre später entbrannte dort <strong>ein</strong> blutiger<br />
Krieg zwischen Volksgruppen, welcher 1994<br />
beendet werden konnte. Zunächst ging es durch<br />
graue Vorstädte, bis wir <strong>ein</strong>e für uns überraschend<br />
schöne Altstadt entdeckten. Wir bezogen das schicke<br />
moderne Hotel Europa und erkundeten abends<br />
<strong>ein</strong> reges buntes Leben in den engen Gassen. Es waren<br />
überwiegend Einheimische, viele Junge, die in<br />
den zahlreichen schönen Cafés und Bars saßen oder<br />
auf den Gassen flanierten.<br />
Nahe unserem Hotel entfalteten sich die schönsten<br />
Seiten dieser Stadt: Die prächtige Moschee mit s<strong>ein</strong>em<br />
schönen Uhrturm, <strong>ein</strong>e alte orthodoxe Kirche<br />
und der ehrwürdige katholische Dom. Eine schöne<br />
Einheit. Aber auch am nächsten Tag fanden wir<br />
volles Leben vor. Der türkische Bazar. Zahlreiche<br />
Souvenirgeschäfte und Läden mit schmackhaften<br />
RÜCKBLICK<br />
Speisen.<br />
Unser Reiseführer Herr Frank Schleßmann führte<br />
uns auch zu <strong>ein</strong>er ehemals evangelischen Kirche,<br />
die heute als Universität dient. Sie <strong>ist</strong> Beleg dafür,<br />
dass in Sarajewo <strong>ein</strong>st auch deutsche Bürger lebten.<br />
1878 kam ja Bosnien zur österreichisch-ungarischen<br />
Monarchie. Viele Häuser und auch Kirchen erinnern<br />
daran.<br />
Die Gedenkstätte an das Attentat auf das österreichische<br />
Thronfolgerpaar durfte natürlich nicht fehlen.<br />
Jenes Ereignis vom 28. Juni 1914 hatte ja verheerende<br />
Auswirkungen.<br />
Sarajewo war <strong>ein</strong> schöner Beginn <strong>ein</strong>er interessanten<br />
Reise durch <strong>ein</strong> unbekanntes Europa. Ein Ausdruck<br />
für die Vielfalt von Kulturen und Religionen.<br />
Ein Ausdruck vom gelungenen Versuch, dass Menschen<br />
unterschiedlicher Herkunft zusammen leben<br />
können.<br />
Mostar an der Neretva war unser zweites Ziel. Eine<br />
Brückenstadt, welche im Krieg schwer unter Beschuss<br />
geraten war; die weltberühmte Brücke über<br />
die Neretva wurde zerstört und wieder aufgebaut.<br />
2005 wurde sie wiedereröffnet, im selben Jahr wurde<br />
die ganze Stadt UNESCO-Weltkulturerbe, wegen<br />
ihrer Einmaligkeit.<br />
Einmalig waren auch andere Städte, die uns mit ihrer<br />
<strong>ein</strong>zigartigen Ersch<strong>ein</strong>ung, ihren Kirchen, engen<br />
verschlungenen Gassen in den Bann zogen.<br />
11
RÜCKBLICK<br />
Dubrovnik in Kroatien am Adriatischen Meer <strong>ist</strong> wohl<br />
<strong>ein</strong>malig, <strong>ein</strong>e Halbinsel, <strong>ein</strong>e Festung, umgeben<br />
von steilen Klippen, im Hinterland Bosnien<br />
<strong>–</strong> Herzegowina, die autonome Republika Srpska.<br />
Dort bezogen wir in Trebinje für zwei Nächte unser<br />
nächstes Quartier. Eine kl<strong>ein</strong>e Stadt, umgeben<br />
von kahlen Bergen. Aber k<strong>ein</strong>eswegs leblos,<br />
sondern erstaunlich lebendig. Noch nie habe ich<br />
so viele junge Menschen auf engstem Raum gesehen,<br />
die kl<strong>ein</strong>e nettes Bars bevölkerten, aber auch<br />
die Brücke über den Fluss, um <strong>ein</strong>em abendlichen<br />
Rockkonzert zu lauschen, welches aber leider bis<br />
2 Uhr morgens dauerte und unsere Nachtruhe<br />
empfindlich störte.<br />
Kl<strong>ein</strong>e malerische Städte mit <strong>ein</strong>em unvergleichlichen<br />
Flair begegneten uns in Kotor in Montenegro,<br />
dem ehemaligen Kriegshafen der k.-k. Monarchie,<br />
dem Städtchen Budva nahe Kotor und in<br />
Ohrid in Mazedonien.<br />
Für mich war jedoch Albanien der spannendste<br />
Augenblick unserer Reise. Ein Land, welches sich<br />
als erster Staat als athe<strong>ist</strong>isch bezeichnete, erlebte<br />
Anfang der 1990er Jahre ebenso <strong>ein</strong>en Umbruch,<br />
dessen Spuren auch heute noch allgegenwärtig<br />
sind: Überall neue Häuser, oft aus finanziellen<br />
Gründen nicht fertiggestellt, neue Moscheen und<br />
Kirchen.<br />
An der Grenze empfing uns unser kundiger Führer<br />
Martin Mato.<br />
Shkoder war unser erstes Ziel und das Fünfsterne-Hotel<br />
mitten in der Stadt beherbergte uns für <strong>ein</strong>e Nacht,<br />
mitten im Zentrum, voller Leben und regem Treiben.<br />
Eine neuerbaute Moschee gegenüber, dessen<br />
Muezin uns mit s<strong>ein</strong>er wunderschönen Stimme<br />
bereits um 4.30 Uhr aus dem Schlaf weckte.<br />
Wahre kulturelle Schätze sowie die sehr schmackhafte<br />
Küche überraschten uns doch sehr. Kruja,<br />
<strong>ein</strong> kl<strong>ein</strong>es Bergstädtchen mit s<strong>ein</strong>em mächtigen<br />
Burgberg, <strong>ist</strong> das Nationalheiligtum der Albaner.<br />
Das h<strong>ist</strong>orische Museum <strong>ist</strong> dem Nationalhelden<br />
Skanderberg gewidmet. Die Hafenstadt Durres<br />
mit ihrem Amphitheater und Tirana mit s<strong>ein</strong>er<br />
Lebhaftigkeit, s<strong>ein</strong>en schönen großen Plätzen. Im<br />
Zentrum der Hauptstadt, dem Skanderberg-Platz<br />
war unser zweites Hotel, wunderschön ausgestattet,<br />
diesem lag wiederum gegenüber <strong>ein</strong>e sehr<br />
schöne Moschee, die Et´hem-Bey-Moschee. Berat<br />
im Süden des Landes, die Stadt der tausend<br />
12<br />
Fenster, weiße Häuser, die sich am Felsen des Festungsberges<br />
dahinziehen. Auf der Festung besichtigten<br />
wir wohl <strong>ein</strong>e <strong>ein</strong>malig schöne alte orthodoxe<br />
Kirche mit unvergleichlich schönen Ikonen.<br />
Mazedonien, die südlichste Republik im ehemaligen<br />
Jugoslawien, besticht durch bizarre Landschaften<br />
und kl<strong>ein</strong>e schmucke Städtchen. Ohrid am gleichnamigen<br />
See sowie Bitola gefielen uns sehr. Ohrid<br />
mit s<strong>ein</strong>en zahlreichen Kirchen und s<strong>ein</strong>er schönen<br />
Altstadt zählen ebenso wie Berat in Albanien<br />
zum UNESCO-Welterbe.<br />
Die Hauptstadt Mazedoniens Skopje wirkt modern,<br />
lebendig, laut und erstickt unter den vielen<br />
Baustellen. Monumentale Skulpturen wie jene<br />
von Alexander dem Großen bilden das Herzstück.<br />
Die frühere Teilrepublik von Jugoslawien führt<br />
seit Jahren <strong>ein</strong>en unbewaffneten Konflikt mit der<br />
gleichnamigen griechischen Provinz, was wiederum<br />
die Ambitionen Mazedoniens auf <strong>ein</strong>en baldigen<br />
EU-Beitritt behindert.<br />
Alexander der Große wird in Mazedonien als geschichtliche<br />
Person sehr verehrt. Er teilt sich aber<br />
diese Rolle mit Mutter Theresa, welche ja 1910 in<br />
Skopje als Albanerin geboren wurde. Deswegen<br />
wird sie auch in Albanien sehr verehrt und seit<br />
ihrer Seligsprechung 2003 ziert das Bild Mutter<br />
Theresas alle katholischen Kirchen beider Länder.<br />
Hierbei erwähne ich noch nachträglich die schönen<br />
Kirchen in Shkoder und Tirana, letztere in<br />
Tirana wurde neu gebaut, jene in Shkoder wurde<br />
nach 1990 wieder in <strong>ein</strong>e Kirche zurückgebaut,<br />
nachdem sie unter dem kommun<strong>ist</strong>ischen Machthabern<br />
als Sporthalle gedient hatte.<br />
In Skopje selbst wurde anlässlich ihres 100. Geburtstages<br />
<strong>ein</strong>e nationale Gedenkstätte zu Ehren Mutter<br />
Theresas errichtet. Leider war das Besichtigungsprogramm<br />
sehr knapp und dicht gedrängt, weil<br />
wir noch am selben Tag die weite Strecke in unser<br />
letztes Reiseziel Novi Sad in Serbien zurücklegten.<br />
Die Hauptstadt der autonomen serbischen<br />
Republik Vojvodina besticht durch ihren Stil der<br />
Habsburger, welche hier bis 1918 regierten. Wunderschöne<br />
Kirchen, Häuser und Gassen zieren die<br />
Stadt. Den letzten Abend unserer Reise konnten<br />
wir in den zahlreichen Cafés und Bars der Stadt<br />
mit viel jugendlichem Publikum genießen. „Serbien<br />
<strong>ist</strong> jung“, m<strong>ein</strong>e ich, und voll im Aufbruch.<br />
Vieles im ehemaligen Jugoslawien <strong>ist</strong> im Aufbruch begriffen. Die Menschen mit ihren unterschiedlichen<br />
Kulturen und Religionen brechen Richtung Europa auf und wir sollten sie dabei nicht hindern, sondern sie<br />
vielmehr willkommen heißen.<br />
Diesen ganz persönlichen Schluss habe ich aus dieser Reise gezogen.<br />
Ein Dankeschön an die Veranstalter, welche dieses ermöglicht haben.<br />
Thomas Reitter
RÜCKBLICK<br />
13. Ökumenische Sommerakademie im<br />
Stift Kremsmünster übernommen von ORF OÖ<br />
<strong>Auch</strong> <strong>Gott</strong> <strong>ist</strong> <strong>ein</strong> <strong>Fremder</strong>. Fremds<strong>ein</strong> <strong>–</strong> <strong>Toleranz</strong> - Solidarität<br />
Nicht immer <strong>ist</strong> Solidarität jedenfalls Solidarität, darauf<br />
wies der Innsbrucker Professor für Gesellschaftslehre<br />
und systematische Theologie, Wolfgang Palaver in s<strong>ein</strong>em<br />
Vortrag hin. Der Mensch kann zwar von s<strong>ein</strong>en<br />
Anlagen her von s<strong>ein</strong>en eigenen Interessen abrücken,<br />
das habe allerdings zweierlei zur Folge.<br />
Erstens: <strong>ein</strong>e verstärkte Identifikation mit <strong>ein</strong>er geschlossenen<br />
Gruppe und zweitens die Abschottung<br />
gegenüber anderen. Kurz: Solidarität lasse sich am<br />
<strong>ein</strong>fachsten gegen gem<strong>ein</strong>same F<strong>ein</strong>de herstellen.<br />
Die Trennung von Staat und Kirche ermögliche <strong>ein</strong>e<br />
freie Religionsausübung, betonte die Theologin Susanne<br />
H<strong>ein</strong>e: „Die Anhänger aller Religionsgem<strong>ein</strong>schaften<br />
oder die Religionsgem<strong>ein</strong>schaften selbst können<br />
sich politisch zu Wort melden. Sowohl auf chr<strong>ist</strong>licher<br />
als auch auf muslimischer Seite gibt es <strong>ein</strong> Missverständnis,<br />
das lautet: Ein säkularer Staat, in dem Staat<br />
und Kirche getrennt sind, <strong>ist</strong> religionsf<strong>ein</strong>dlich. Athe<strong>ist</strong>en<br />
und Agnostiker legen das auch so aus. Die Muslime<br />
legen das auch so aus und sagen: In diesem säkularen<br />
Staat zu leben <strong>ist</strong> so schwierig, weil er <strong>ist</strong> religionsf<strong>ein</strong>dlich.<br />
Deshalb betone ich immer wieder: Wir sind<br />
religionsneutral und nicht religionsf<strong>ein</strong>dlich.“<br />
Nach Schätzungen der Internationalen Organisation<br />
für Immigration und der Ver<strong>ein</strong>ten Nationen gab es<br />
2010 weltweit 215 Millionen internationale Immigranten.<br />
Sie leben mehr als <strong>ein</strong> Jahr in <strong>ein</strong>em Land, in dem<br />
sie k<strong>ein</strong>e Staatsangehörigkeit haben. Doris Peschke,<br />
die Generalsekretärin der Kommission der Kirchen<br />
für Migranten in Europa mit Sitz in Brüssel:<br />
„Ich würde behaupten, dass es in allen Staaten sowohl<br />
gelingende als auch misslingende Integrationsprozesse<br />
gibt. Positiv zu vermerken <strong>ist</strong>, dass inzwischen anerkannt<br />
wird, dass Integration <strong>ein</strong> gegenseitiger Prozess<br />
zwischen Alt<strong>ein</strong>gesessenen und Neuankömmlingen<br />
<strong>ist</strong>.“<br />
Die Stat<strong>ist</strong>ik führe manchmal, so Peschke, in die Irre.<br />
Es lohne sich, die Zahlen genauer anzuschauen. Manchmal<br />
würde zusätzlich noch künstlich <strong>ein</strong> Krisenszenario<br />
geschaffen, das es in Wirklichkeit gar nicht in der<br />
behaupteten Dramatik gäbe. Das sei in Italien am Beispiel<br />
von Lampedusa zu beobachten gewesen.<br />
Nach fünf Vorträgen fand am Donnerstagabend <strong>ein</strong>e<br />
erste Podiumsdiskussion statt. Fanatisch seien wenn,<br />
dann nicht die Religionen sondern die Menschen, stellte<br />
die Professorin für Praktische Theologie und Religionspsychologie<br />
an der Evangelisch-Theologischen<br />
Fakultät der Universität Wien, Susanne H<strong>ein</strong>e, im Verlauf<br />
der Diskussion fest.<br />
Am Freitag ging es bei der Ökumenischen Sommerakademie<br />
um die kirchliche und gesellschaftliche Praxis<br />
im Umgang mit dem Fremden.<br />
Hans-Joachim Höhn, Professor für Systematische<br />
Theologie und Religionsphilosophie am Institut für<br />
Katholische Theologie der Philosophischen Fakultät<br />
der Universität Köln, hielt das Eröffnungsreferat.<br />
Um 10.30 Uhr begann dann die Podiumsdiskussion,<br />
an der Manfred Scheuer, Diözesanbischof der Diözese<br />
Innsbruck, Michael Chalupka, Direktor der Diakonie<br />
Österreich und Drago Vujic, Erzpriester der Serbisch-<br />
Orthodoxen Kirche in Wien teilnahmen. Titel der Podiumsdiskussion:<br />
„Reflexionen aus der kirchlichen<br />
und gesellschaftlichen Praxis“.<br />
Mit <strong>ein</strong>em Ökumenischen <strong>Gott</strong>esdienst ging am Freitag<br />
im Stift Kremsmünster die 13. Ökumenische Sommerakademie<br />
zu Ende.<br />
Die Ökumenische Sommerakademie wird vom Ökumenischen<br />
Rat der Kirchen in Österreich, von der<br />
Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz, vom<br />
Evangelischen Bildungswerk Oberösterreich, von der<br />
KirchenZeitung der Diözese Linz, vom ORF Oberösterreich<br />
und den Religionsabteilungen des ORF in<br />
Fernsehen und Hörfunk, vom Stift Kremsmünster und<br />
vom Land Oberösterreich veranstaltet.<br />
13
14<br />
<strong>EBW</strong> Braunau<br />
Pfarrer Mag. Jan Lange<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.,<br />
Kaiserschützenstr. 24,<br />
A-5280 Braunau am Inn<br />
Tel. & Fax: 07722/63414<br />
RüCKBLICK<br />
Am 7. April stellte uns Pfarrer Norbert Stapfer<br />
(Ev.-luth. Kirchengem<strong>ein</strong>de Bad Füssing) in s<strong>ein</strong>em<br />
Vortrag Albert Schweitzer - S<strong>ein</strong> Leben und<br />
Werk als Theologe, Organ<strong>ist</strong> und Urwalddoktor<br />
vor. Schweitzer war promovierter Theologe, Philosoph<br />
und Arzt, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts<br />
in Gabun (Westafrika) <strong>ein</strong> Urwaldkrankenhaus in<br />
Lambarene gründete.<br />
Geld dazu brachte er durch Spenden und Orgelkonzerte<br />
auf.<br />
S<strong>ein</strong>e theologische Dissertation (später unter dem<br />
Titel „Geschichte der Leben-Jesu-Forschung“) <strong>ist</strong><br />
bis heute noch <strong>ein</strong> wichtiges Standard-Buch in der<br />
theologischen Diskussion in der Frage nach dem<br />
„h<strong>ist</strong>orischen“ Jesus von Nazareth.<br />
Am 15. September führte uns der Burghausener<br />
H<strong>ist</strong>oriker Dr. Johann Dorner in <strong>ein</strong>em spannden<br />
Vortrag in die evangelische Geschichte Braunaus<br />
im 16. Jahrhundert <strong>ein</strong>: Der Rat der Stadt und<br />
die Bürger waren evangelisch gesinnt (das m<strong>ein</strong>te<br />
in erster Linie Empfang des Laienkelches bei<br />
der Kommunion) und stellten entsprechende Pre-<br />
diger an der Stadtpfarrkirche an. Die Grabplatte<br />
des langjährigen Stadthauptmanns Hans Staininger<br />
(gest. 1567) verrät s<strong>ein</strong>en Glauben. Doch 1570<br />
kam <strong>ein</strong>e Visitationskommission im Auftrag des<br />
bayerischen Herzogs Albrecht V., die mit massivem<br />
Druck („Einzelverhöre“ der Ratsmitglieder,<br />
Schandmasken für Frauen, Drohung mit Ausweisung<br />
aus Bayern) die Stadt wieder zur katholischen<br />
Praxis führte. Das evangelische Leben enstand erst<br />
1861 mit dem ersten evangelischen <strong>Gott</strong>esdienst.<br />
VORSCHAU<br />
Ökumenisches Gedenken an das ehemalige<br />
Kriegsgefangenenlager in Braunau/St.Peter an der<br />
Mattigbrücke<br />
9. Oktober 2011, 15.00 Uhr<br />
Konzert der Ural-Kosaken<br />
28. Oktober 2011, 19.30 Uhr in der Dankbarkeitskirche<br />
Braunau<br />
Ökumenische Adventwanderung (zusammen mit<br />
KBW und Treffpunkt mensch & arbeit), anschl.<br />
(gegen 17.30 Uhr) gem<strong>ein</strong>same Adventsfeier<br />
8. Dezember 2011, 15.00 Uhr<br />
„Die Landesausstellung 2012“ - Einführung in<br />
die Braunauer Landesausstellung über die Wittelsbacher<br />
und Habsburger,<br />
Vortragender: Ing. Stefan Ziekel<br />
9. Februar 2012, 19.00 Uhr<br />
Schönthalersaal der Dankbarkeitskirche Braunau<br />
Panflötenkonzert mit Roman Kazak<br />
11. Mai 2011, 20.00 Uhr
<strong>EBW</strong> EnnS<br />
DI Dr. Ingeborg Liedlbauer<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.,<br />
Voglgutstraße 1, 4484 Kronstorf,<br />
Tel. 07223/84157<br />
Frauen-Ausflug nach Bruck/Mur<br />
Museum Bodenbauer, <strong>Gott</strong>esdienst mit Bibelgartenführung,<br />
Burg Oberkpfenberg<br />
8.-9. Oktober 2011, weitere Infos dazu im Pfarramt<br />
Begegnung in der Moschee<br />
Teilnahme am VHS-Kurs<br />
15. November, 18:30 Uhr in der Moschee Humboldtstr.<br />
46<br />
Adventkranzbasteln im Pfarrhaus<br />
24. November ab 18:00<br />
Kre<strong>ist</strong>anzen mit Ingeborg<br />
27. Jänner 2012, 19:30 Uhr<br />
<strong>EBW</strong> GaLLnEuKIrCHEn<br />
Mag. Josef Mostbauer<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.<br />
Hauptstraße 1, 4210 Gallneukirchen,<br />
Tel.: 07235/62551<br />
RüCKBLICK<br />
Dem Evangelischen Bildungswerk Gallneukirchen<br />
<strong>ist</strong> es <strong>ein</strong> großes Anliegen, durch vielfältige und<br />
unterschiedliche Veranstaltungen verschiedene<br />
Personen unserer Gem<strong>ein</strong>de anzusprechen.<br />
Wir versuchen auch immer in Kooperationen mit<br />
der Pfarrgem<strong>ein</strong>de, dem Diakoniewerk und dem<br />
Katholischen Bildungswerk unsere Veranstaltungen<br />
zu vernetzen und <strong>ein</strong>er breiteren Öffentlichkeit<br />
zugänglich zu machen.<br />
In diesem Jahr wurden zwei Veranstaltungen organisiert<br />
zum Thema „Brennpunkt Gallneukirchen.<br />
Das Ringen um den Weg der evangelischen<br />
Kirche in den Jahren 1930 bis 1942“ mit Mag.<br />
Pfr. Günter Merz.<br />
Der monatlich stattfindende Bibelgesprächskreis<br />
mit Pfr. Mag. Günter Wagner <strong>ist</strong> <strong>ein</strong> Angebot zu<br />
biblisch-theologischer Bildung.<br />
<strong>Auch</strong> Kinder sind im Blickfeld: Seit Jahren organisieren<br />
wir <strong>ein</strong> Figurentheater, heuer mit dem Titel<br />
„Ein Schaf fürs Leben“ mit Gerti Tröbinger.<br />
Musikbege<strong>ist</strong>erten bieten wir verschiedenste Konzerte<br />
an, heuer mit Liedermacher Stefan Jellinek.<br />
Veranstaltung von Lesungen, gem<strong>ein</strong>sam mit der<br />
Bücherinsel und den KBW, sind vor allem für an<br />
Literatur Interessierte gedacht.<br />
Die Teilnehmerzahlen belegen, dass die Veranstaltungen<br />
viele Personen erreichen.<br />
Zur Planung der Veranstaltungen trifft sich das<br />
Team ca. alle zwei Monate.<br />
15
VORSCHAU<br />
Lesung mit Thomas Sauter gem<strong>ein</strong>sam mit der<br />
Bücherinsel und dem Katholischen Bildungswerk<br />
6. Oktober, 19.00 Uhr<br />
Veranstaltungsort: Bücherinsel Gallneukirchen<br />
Reformationsfest<br />
„Es braucht Widerstand um Spuren zu setzen“<br />
Vortrag von Mag.ª Barbara Knittel mit musikalischer<br />
Untermalung der Gruppe Leporello und anschließendem<br />
gemütlichen Beisammens<strong>ein</strong> bei Imbiss<br />
und Getränken.<br />
31. Oktober, 19.00 Uhr<br />
Veranstaltungsort: Evangelische Kirche Gallneukirchen<br />
Einfach Leben 2011 „Männer und Frauen im<br />
Wandel“ gem<strong>ein</strong>sam mit der KIEWI (Kulturinitiative<br />
Engerwitzdorf), Katholisches Bildungswerk<br />
12. November, 16.00 Uhr<br />
Veranstaltungsort: Kulturzentrum „Im Schöffl“<br />
Engewitzdorf<br />
16<br />
<strong>EBW</strong> GMunDEn<br />
Ursula Grill<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.,<br />
Georgstraße 9, 4810 Gmunden, Tel. 07612/64237<br />
RüCKBLICKE<br />
Auf <strong>ein</strong>drucksvolle Weise berichtete<br />
Agnes M.C. Vana von<br />
ihren „Grenz-Erfahrugen“<br />
in Israel und Palästina. Sie<br />
schilderte ihre prägenden Eindrücke und persönlichen<br />
Erlebnisse in den palästinensischen Gebieten<br />
Israels und in der West Bank (West-Jordanland).<br />
Viel zu wenig bekannt und für viele Anwesende<br />
erschütternd, war ihr Bericht über die Lebensbedingungen<br />
der Palästinenser unter der israelischen<br />
Besatzungsmacht.<br />
Frau Vana´s Interesse an fremden Ländern, Menschen<br />
und Kulturen bewog sie, u.a. für acht Monate<br />
in <strong>ein</strong>em Alten- und Behindertenheim im palästinensischen<br />
Emmaus Qubeibeh nahe Jerusalem tätig<br />
zu werden. Sie knüpfte dabei nicht nur mit jüdischen<br />
Israelis engere Kontakte, sondern auch mit<br />
arabischen Palästinensern, von deren Gastfreundschaft<br />
sie tief berührt wurde.<br />
Aufgrund der Not und des Elends auf beiden Seiten,<br />
schloss sich Agnes Vana <strong>ein</strong>er Gruppe von<br />
Menschenrechtsaktiv<strong>ist</strong>en an, die vor Ort <strong>ein</strong> Friedensprojekt<br />
ins Leben riefen.<br />
Nur <strong>ein</strong>e Woche nach ihrem Vortrag re<strong>ist</strong>e Frau<br />
Vana für zwei Jahre zu ihrem nächsten Friedensprojekt<br />
nach Afghan<strong>ist</strong>an. Ihre Friedensarbeit definiert<br />
sie mit folgenden Worten: „Ich möchte im<br />
Job glaubwürdig bleiben. Ich glaube, ich werde <strong>ein</strong><br />
gutes Stück Idealismus aufgeben und viel Realität<br />
her<strong>ein</strong>lassen müssen....“<br />
Mut steht am Anfang, Glück am Ende war der<br />
Vortragstitel von Mena und Michael Friedel über<br />
ihre Pilgerwanderungen auf dem Spanischen Jakobsweg<br />
zum Apostelgrab am Ende der Welt.<br />
Spannende Berichte, umrahmt mit fantastischen<br />
Fotos und humorvollen Anekdoten ließen uns im<br />
Ge<strong>ist</strong>e mitpilgern.<br />
Michael Friedel: Pilgern (Beten mit den Füßen) <strong>ist</strong><br />
<strong>ein</strong>e sehr alte Tradition, sich <strong>Gott</strong> zu nahen.<br />
Manche Streckenabschnitte sind anstrengend, aber<br />
durch das Erleben des Wanderns, der Begegnung<br />
mit vielen netten Menschen und den <strong>ein</strong>zigartigen<br />
Erlebnissen die sich am Weg bieten, bekommt man<br />
viel Motivation und Kraft. Die Synchronisation von<br />
Gehen, Atmung und Puls macht den Kopf frei, man<br />
begibt sich bewußt in <strong>Gott</strong>es Hand und läßt sich<br />
dankbar reich beschenken und überraschen....
Den musikalischen Reigen unserer diesjährigen<br />
Kirchenkonzerte eröffneten drei Damen:<br />
Das Trio Amabile, Anna Zauner <strong>–</strong> Tripleharfe,<br />
Heidrun Schuster <strong>–</strong> Blockflöte und Bernadette<br />
Filger <strong>–</strong> Barockcello, spielte in dieser seltenen Besetzung<br />
Alte Musik aus Italien, Frankreich und<br />
England. Anna Zauner <strong>ist</strong> <strong>ein</strong>e der wenigen österreichischen<br />
Spezial<strong>ist</strong>en für alte Musik an der<br />
Harfe. Das Publikum ließ sich an diesem Sommerabend<br />
mit Freuden in die wunderbare Welt der Barockmusik<br />
entführen.<br />
VORSCHAU<br />
Kantatenkonzert<br />
unter Mitwirkung des Gmundner Bach-Ensembles<br />
und dem Chor der Evang.Gem<strong>ein</strong>de Gmunden<br />
Gesamtleitung: Lukas Raffelsberger<br />
Sonntag, 23. Oktober 2011, 18:00 Uhr, Ev. Kirche<br />
Tagesfahrt in das Kunstmuseum Waldviertel/<br />
Schrems zur Jahresausstellung Chr<strong>ist</strong>us.Heute.<br />
Die Ausstellung basiert auf dem umfassenden Werk<br />
des international renommierten Künstlers Prof.<br />
Makis Warlamis, der sich intensiv der fast unmöglichen<br />
Darstellung Chr<strong>ist</strong>i widmete.<br />
In Zusammenarbeit mit Künstlern aus dem In- und<br />
Ausland gestaltet Warlamis mit Bildern, Objekten<br />
und multimedialen Rauminstallationen, Filmen und<br />
lebensnahen Impressionen <strong>ein</strong>e faszinierende Welt<br />
voller interessanter Einblicke in Geschichte, Kunst<br />
und Spiritualität....Warlamis, auch bekannter Architekt,<br />
entwarf die Evang. Kirche „Zur Frohen<br />
Botschaft“ in Waidhofen/Thaya, deren Bau und<br />
Ausgestaltung er beaufsichtigte und begleitete.<br />
Diese Kirche <strong>ist</strong> Teil des Besichtigungsprogrammes.<br />
Zustieg entlang der Strecke möglich.<br />
Mittwoch, 26. Oktober 2011, Nationalfeiertag<br />
Oskar und die Dame in Rosa<br />
Figurentheater von puppetsalive nach dem gleichnamigen<br />
Roman von Eric-Emmanuel Schmitt.<br />
Oskar <strong>ist</strong> 10 Jahre alt, krebskrank und weiß, dass er<br />
nicht mehr lange zu leben hat....<br />
Es geht um Tod, Glaube, Verzeihen, Anderss<strong>ein</strong>,<br />
Mut und Freundschaft. Nachgespräche werden angeboten.<br />
Für Kinder ab 10 Jahren geeignet.<br />
Samstag, 19. November 2011, 16:00 Uhr, Evang.<br />
Gem<strong>ein</strong>desaal<br />
Adventlicher Erzählabend mit Harfenbegleitung<br />
mit Gerhard<br />
Schilcher als<br />
Erzähler und<br />
Conni Kirsch an<br />
der Harfe<br />
Samstag, 17.<br />
Dezember 2011,<br />
18:00 Uhr,<br />
Evang. Gem<strong>ein</strong>desaal<br />
17
Mit der transsibirischen Eisenbahn von Moskau<br />
nach Peking<br />
Powerpoint-Vortrag Wilfried Kerling<br />
Donnerstag, 15. März 2011, 19:30 Uhr, Evang. Gem<strong>ein</strong>desaal<br />
Informationen zu allen Veranstaltungen bei Ursula<br />
Grill: Email: u.liddy.grill@traunseenet.at,<br />
Handy: 0680-126 73 54<br />
18<br />
<strong>EBW</strong> GOSau<br />
Franz Lechner<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B., 4824 Gosau 179,<br />
Tel. 06136/8209<br />
RüCKBLICKE<br />
Für Reisegruppen, me<strong>ist</strong> mit kirchlichem Hintergrund,<br />
durfte ich vom <strong>EBW</strong> wieder <strong>ein</strong>ige Vorträge<br />
und Führungen über und durch unsere geschichtsträchtige<br />
Pfarrgem<strong>ein</strong>de machen.<br />
Einen kirchengeschichtlichen Vortrag über Gosau<br />
und das obere Salzkammergut hielt ich vom <strong>EBW</strong><br />
auf Einladung in der Evang. Pfarrgem<strong>ein</strong>de Wien-<br />
Liesing.<br />
Missionar Johannes Urschitz<br />
zeigte uns mit s<strong>ein</strong>em dortigen dunkelhäutigen<br />
Mitarbeiter in <strong>ein</strong>em wunderbaren Vortrag s<strong>ein</strong>e<br />
wichtige Missionsarbeit in Malawi.<br />
Bei der über <strong>ein</strong>e Woche dauernden Jugendaktion<br />
vom REACH-AUT Team in Gosau hat auch das<br />
Bildungswerk mit Plakataktionen, Besprechungsrunden<br />
und <strong>ein</strong>em speziellen Vortrag - bunt gemischte<br />
Bilder aus Gosau mit chr<strong>ist</strong>lichen Texten<br />
und Musik - mitgearbeitet.<br />
Bei dem m<strong>ein</strong>er M<strong>ein</strong>ung nach sehr gelungenen<br />
Buch „EVANGELISCHE KIRCHEN DES<br />
19. JAHRHUNDERTS IN OBERÖSTER-<br />
REICH UND DER ARCH. HERMANN WEH-<br />
RENFENNIG“ von Dr. Horst Schuller durfte ich<br />
beim Gosauer Beitrag <strong>ein</strong> kl<strong>ein</strong> wenig mit helfen.<br />
VORSCHAU<br />
Gosau <strong>ist</strong> ja leider wieder pfarrerlos und so hat<br />
Lehrerin und Lektorin Karen Schilcher die Konfirmandenarbeit<br />
übernommen. Ich werde ihr vom<br />
<strong>EBW</strong> mit kirchengeschichtlichen Beiträgen usw.<br />
für die Konfirmanden zu Seite stehen.
Weiters werde ich vom <strong>EBW</strong> den für REACH-<br />
AUT neu zusammengestellten Vortrag mit Gosaubildern,<br />
chr<strong>ist</strong>lichen Texten und Musik, auf Wunsch<br />
im größeren öffentlichen Rahmen zeigen.<br />
Evangelische Kirchen des 19. Jahrhunderts und<br />
der Architekt Hermann Wehrenfenning<br />
Vortrag und Buchpräsentation<br />
Termin wir noch bekannt gegeben<br />
<strong>EBW</strong> KIrCHDOrf<br />
Evangelisches Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.<br />
4560 Kirchdorf, Steiermärkerstrasse 26<br />
Brigitte Malzner, Tel.Nr. 07587 60115 ,<br />
email: brigitte@malzner.at<br />
RüCKBLICK<br />
Der Referent Werner Oder <strong>ist</strong> in OÖ aufgewachsen<br />
und lebt seit über 30 Jahren in England. Er erzählte<br />
über s<strong>ein</strong>e Umkehr zu <strong>Gott</strong> und die Aufarbeitung<br />
der Nazi-Vergangenheit s<strong>ein</strong>er Herkunftsfamilie.<br />
An Hand s<strong>ein</strong>er Lebensgeschichte zeigte er auf,<br />
wie Versöhnung möglich <strong>ist</strong> und wie wir frei von<br />
belastenden Erinnerungen werden und <strong>ein</strong> glückliches<br />
Leben führen können. Mit 180 Besuchern kamen<br />
wir an die Grenzen unserer räumlichen Möglichkeiten.<br />
Wir als evangelische Gem<strong>ein</strong>de Kirchdorf beteiligten<br />
uns mit folgenden Beiträgen an der „Langen<br />
Nacht der Kirchen:<br />
„ISRAEL <strong>–</strong> Zentrum der Religionen“ mit Informationen<br />
aus der Bibel und Zeitgeschichte<br />
„LEBENDIGES WORT“ Lesen von biblischen Abschnitten<br />
mit Bezug auf Alltagssituationen<br />
„OASEN DER STILLE“ Verschiedene Stationen<br />
für Anbetung und Meditation<br />
Die Beiträge wurden von 40 Besuchern sehr gut<br />
angenommen.<br />
Gem<strong>ein</strong>sam mit Freunden aus der Pfarre Micheldorf,<br />
Grünburg und Neukematen fuhren wir mit<br />
<strong>ein</strong>em Bus zur Premiere der heurigen Evangelienspiele<br />
in Rainbach bei Schärding. Der Schrift-<br />
steller Friedrich Zauner hat sich zum Ziel gesetzt,<br />
biblische Berichte mit Bezug auf die Gegenwart als<br />
Theater im Stadl zu zeigen. Er zeigt deutlich auf,<br />
dass Abraham in Ägypten Ausländer war. Er lebte<br />
in <strong>ein</strong>er fremden Kultur mit fremden Göttern.<br />
S<strong>ein</strong>e Angst um s<strong>ein</strong>e Frau Sarah lässt ihn zu <strong>ein</strong>er<br />
L<strong>ist</strong> greifen, die ihn in große persönliche Nöte<br />
bringt und den Pharao erkennen lässt, dass der <strong>Gott</strong><br />
Abrahams größer <strong>ist</strong> als s<strong>ein</strong>e Götter.<br />
Es war <strong>ein</strong> unterhaltsamer Abend, der Manche angeregt<br />
hat, über das Thema „Fremd s<strong>ein</strong>“ nachzudenken<br />
und in der Bibel die Geschichte von Abraham<br />
nachzulesen.<br />
VORSCHAU<br />
Bibellesen für Einsteiger<br />
jeweils 2. Montag im Monat<br />
Alpha-Glaubensgrundkurs<br />
Termine werden noch bekanntgegeben<br />
„Fireproof“ - Filmvorführung<br />
Montag, 7. November 2011, 19.30 Uhr, evang. Pfarrzentrum,<br />
4560 Kirchdorf, Steiermärkerstr. 26<br />
In diesem Film geht es darum, wie Beziehungen<br />
feuerfest werden können.<br />
Der Feuerwehrmann Caleb geht in s<strong>ein</strong>em Beruf<br />
voll auf. S<strong>ein</strong>e Devise: Als Feuerwehrmann lässt<br />
man s<strong>ein</strong>en Partner nie im Stich.<br />
Was für Caleb im Beruf gilt, daran sch<strong>ein</strong>t er privat<br />
zu scheitern. Nach sieben Jahren will s<strong>ein</strong>e Frau die<br />
Scheidung.<br />
Gibt es noch <strong>ein</strong>e Chance?<br />
Ein Film voll Spannung, Emotionen und Tiefgang,<br />
der nachwirkt.<br />
19
20<br />
<strong>EBW</strong> LEOnDInG<br />
Jutta-Sybille Aglas-Baumgartner<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B., Lehnergutstraße<br />
16, 4060 Leonding, Tel. 0732/671750<br />
Vortrag „novemberimpressionen“<br />
von Jutta-Sybille Aglas-Baumgartner<br />
10. November 2011, 15:00<br />
Fahrt zur Ausstellung in Schrems „Chr<strong>ist</strong>usbilder“<br />
19. November 2011, 9:00 Abfahrt Kirchenvorplatz<br />
Kath. Kirche Hart<br />
Diese Fahrt wird von der katholischen und der<br />
evangelischen Kirche angeboten<br />
Predigtreihe „Vater -Mutter - Kind -Ggottesbilder“<br />
15., 22., 29. Jänner und 5. Februar 2012<br />
nach jedem <strong>Gott</strong>esdienst wird <strong>ein</strong> Predigt-Nachgespräch<br />
angeboten, die Vortragenden sind k<strong>ein</strong>e<br />
Theologen.<br />
<strong>EBW</strong> LInz DOrnaCH<br />
Mag. Richard Gutternigg<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.,<br />
Johann-Wilhelm-Kl<strong>ein</strong>straße 10, 4040 Linz,<br />
Tel. 0732/750630<br />
Akkordeon-Konzert mit dem „Duo Melnik“<br />
<strong>–</strong> Elena und Viktor Melnyk aus Bulgarien, zwei<br />
Weltklasseakkordeon<strong>ist</strong>en, präsentieren auf höchstem<br />
Niveau Werke von J.S. Bach, A. Vivaldi, E.<br />
Sonntag, 16. Oktober 2011, 17:00 Uhr<br />
Grieg, A. Piazzolla, F. Feld, A. Sapalov, W. Wlasow<br />
und anderen<br />
Klassisches Konzert zum Advent <strong>–</strong> Karin Küstner<br />
und Yevgenij Kobyakov spannen mit ihrem<br />
abwechslungsreichen Programm <strong>ein</strong>en Bogen von<br />
österreichischer, deutscher, holländischer bis zu<br />
russischer und baschkirischer Musik. Erleben Sie<br />
die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten des Konzertakkordeons<br />
von Kammermusik- und Orgelstücken<br />
bis hin zu jazzigen Klängen.<br />
Sonntag, 27. November 2011, 17:00 Uhr<br />
Adventkonzert des R<strong>ein</strong>hold-Friedlchores,<br />
gleichzeitig Verkaufsausstellung mit liebe- und<br />
kunstvoll verzierten Lebkuchen <strong>ein</strong>er Künstlerin<br />
aus Tschechien<br />
Donnerstag, 8. Dezember 2011, 17:00 Uhr und<br />
19:00 Uhr<br />
Adventsingen mit bekannten und weniger bekannten<br />
Advent- und Weihnachtsliedern, anschließend gemütliches<br />
Beisammens<strong>ein</strong> bei Punsch und Keksen<br />
Sonntag, 11. Dezember 2011, 17:00 Uhr<br />
Alle Veranstaltungen finden bei freiem Eintritt (mit<br />
freiwilligen Spenden) statt.<br />
<strong>EBW</strong> rutzEnMOOS<br />
Berta Kroismayr<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.,<br />
Eck 4, 4845 Rutzenmoos,<br />
Tel. 07672/26785<br />
RüCKBLICK<br />
Die diesjährige Herbstfahrt führte in den bayrischen<br />
Wald und nach Passau. Es war <strong>ein</strong> „Herbsttag,<br />
wie ich k<strong>ein</strong>en sah“, als wir unterwegs waren<br />
durch die wunderbare Landschaft. In der Glasmanufaktur<br />
Theresienthal erhielten wir <strong>ein</strong>en lebendigen<br />
Eindruck dieses <strong>ein</strong>st blühenden Gewerbes.<br />
„Kinder fordern uns heraus“ Vortrag mit Lutz<br />
Kettwig<br />
16. November, 20.00 Uhr, Gem<strong>ein</strong>desaal<br />
Feierstunde zum Advent mit Posaunenchor<br />
R‘moos, Phönixchor Attnang-Puchheim, Flötengruppe<br />
LMS Regau, Stubenmusi<br />
11. Dezember, Pfarrkirche R‘moos
<strong>EBW</strong> LInz InnErE StaDt<br />
Elisabeth Hörlsberger<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.,<br />
Johann-Konrad-Vogelstraße 2a<br />
4020 Linz, Tel. 0732/773260<br />
VORSCHAU<br />
Vernissage<br />
Mittwoch, 19. Oktober - siehe Einladung<br />
“Maria Gruber <strong>–</strong> Elfriede Trautner: Eine Künstlerfreundschaft”<br />
Ausstellungseröffnung im <strong>Gott</strong>esdienst<br />
in der Martin- Luther- Kirche<br />
27. November 2011, 1. Advent, 9.30 Uhr<br />
Musikalische Gestaltung: Evangelische Kantorei<br />
Abendgespräche 2012<br />
zur Aktualität und Brisanz des biblischen Bilderverbots<br />
Das biblische Bilderverbot<br />
14. März 2012<br />
Referent: Ulrich Körtner, Univ. Professor für systematische<br />
Theologie in Wien<br />
Bilderverbot in der Kunst<br />
21. März<br />
Referent: Gerhard Funk, Univ. Professor für Kunst<br />
und Medien in Linz<br />
Es lebe die Phantasie!<br />
28. März<br />
Referent: Kurt Palm, Medienprofi, Autor u.v.a.m.<br />
Gem<strong>ein</strong>dezentrum Linz, Johann-Konrad-Vogelstraße<br />
2a<br />
jeweils um 19.30 Uhr<br />
<strong>EBW</strong> LInz SüD<br />
Dr. Günther Höfler<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.,<br />
Chr<strong>ist</strong>uskirche, Glimpfingerstraße 43,<br />
4020 Linz, Tel. 0732/341023<br />
Mit dem Cice (Cinquecento) zum Baikalsee und<br />
zurück - <strong>ein</strong> Reisebericht<br />
Donnnerstag, 10. November, 19 Uhr<br />
Vortragender: R<strong>ein</strong>hard Rösler<br />
Chr<strong>ist</strong>uskirche, Glimpfingerstraße 43<br />
<strong>EBW</strong> LInz SüDWESt<br />
Dr. Roswitha Krimm<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.,<br />
Salzburgerstraße 231, 4030 Linz, Tel. 0732/372525<br />
RüCKBLICKE<br />
Einmal im Monat fand die ”Abendbibelschule”<br />
unter Leitung von Alfred Lukesch, <strong>ein</strong>em Mitarbeiter<br />
von Schloss Klaus statt. Es wurde der 1. Johannesbrief<br />
durchgenommen. 2 Abende standen<br />
unter dem Thema “Heiliger Ge<strong>ist</strong>”.<br />
21
Frau Gerhild Spindler organisierte 8 Wanderungen<br />
“Unter <strong>Gott</strong>es Wort”. Zweimal waren es richtige<br />
Bergtouren, die <strong>ein</strong>iges an Kondition abverlangten.<br />
In Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bildungswerk<br />
von Linz-Süd sprach am 25. Mai Herr<br />
Wilfried Handl im Volkshaus Linz-Kl<strong>ein</strong>münchen<br />
zum Thema: „Das wahre Gesicht von Scientology”.<br />
Eine interessierte Zuhörerschaft hörte eigene<br />
Erlebnisse des Referenten und Erkenntnisse aus der<br />
Welt dieser Sekte.<br />
Am 29.8. sprach Frau Dr. Almut A. Meyer aus Heidelberg<br />
im Gem<strong>ein</strong>dezentrum an Hand von Dias<br />
über die unterschiedliche Gestaltung von Taufbecken<br />
im Lauf der Geschichte.<br />
VORSCHAU<br />
Abendbibelschule: „Große Männer und Frauen in<br />
der Bibel”<br />
jeweils um 19:30 Uhr<br />
Referent: Alfred Lukesch von Schloss Klaus<br />
Wanderung „Unter <strong>Gott</strong>es Wort” auf den Sonntagsberg<br />
voraussichtlich am 15. Oktober<br />
Anmeldung bei Gerhild spindler 0664/73878505.<br />
Thomasmesse: “Leben <strong>ist</strong> Veränderung”<br />
30. Oktober, 18:00,<br />
Johanneskirche<br />
22<br />
<strong>EBW</strong> LInz urfaHr<br />
Mag. Rolf Grabner<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de Linz-Urfahr<br />
Fre<strong>ist</strong>ädterstr. 10, 4040 Linz<br />
VORSCHAU<br />
Konzert mit Studenten der Bruckneruniversität<br />
16. Oktober, 17:00, Evangelische Kirche Linz Urfahr<br />
Konzert mit Kohelet 3<br />
Der Hunger <strong>ist</strong> <strong>ein</strong> weites Land <strong>–</strong> Lieder zum Laubhüttenfest<br />
20. Oktober, 19:30, Evangelische Kirche Linz Urfahr<br />
Emmauskurs<br />
Jänner 2012<br />
Besucht die Homepage, da findet Ihr alle weiteren<br />
Termine und Details: www.evang-urfahr.net<br />
<strong>EBW</strong> MarCHtrEnK<br />
Dr. Hans-Peter Kirchgatterer<br />
Evanglische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.<br />
Bahnhofstraße 27, 4614 Marchtrenk<br />
Tel. 07243/522 08<br />
RüCKBLICK<br />
Benefiz-Diashow über Äthiopien<br />
Vzbgm. Engelbert Schöller und R<strong>ein</strong>hard Gantner,<br />
Marchtrenk, berichteten <strong>ein</strong>drucksvoll über ihre<br />
Reise durch Äthiopien im März 2011.<br />
Die Erlöse dieser gem<strong>ein</strong>sam mit dem katholischen<br />
Bildungswerk durchgeführten Veranstaltung<br />
kommt der Äthiopienhilfe zu Gute.<br />
Die Vortragenden und die Veranstalter durften sich<br />
über viele spendenfreudigen Besucher und namhafte<br />
Spenden des Lions-Clubs Marchtrenk und<br />
der Stadt Marchtrenk freuen.<br />
VORSCHAU<br />
Heimkehr der russischen Juden <strong>–</strong> Israel-Vortrag<br />
Dr. Claire Glauser<br />
Montag, 17. Oktober, 19,30<br />
Gem<strong>ein</strong>desaal der evangelischen Pfarrgem<strong>ein</strong>de<br />
Marchtrenk, Bahnhofstr. 27
<strong>EBW</strong> MattIGHOfEn<br />
Pfarrer Mag. Frank Schleßmann<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.,<br />
Martin Luther-Straße 2, 5230 Mattighofen<br />
Tel. 07742/23 95<br />
RüCKBLICKE<br />
In den letzten Monaten fanden verschiedene Veranstaltungen<br />
in Mattighofen statt:<br />
- im April wurde zu <strong>ein</strong>er Ostereierausstellung<br />
<strong>ein</strong>geladen. Rund 400 verschiedene Ostereier aus<br />
verschiedenen<br />
Ländern Europas wurden gezeigt. Ebenfalls wurden<br />
handgefertige Eier aus der Bukowina verkauft.<br />
- im Mai war <strong>ein</strong> Chor aus der Schweiz zu Gast:<br />
der Singchor Laad brachte die „Jodelmesse“ zur<br />
Aufführung<br />
- im Mai fand die Bibelausstellung der Diözese<br />
Linz in Mattighofen statt<br />
- im Juni fuhr <strong>ein</strong>e Gruppe von 45 Personen unter<br />
der Leitung von Pfr. Mag. Frank Schleßmann zu<br />
<strong>ein</strong>er dreitägigen Reise nach Dinkelsbühl und Rothenburg<br />
ob der Tauber<br />
- im August war der Heimatchor der HOG Petersberg<br />
in Siebenbürgen aus Deutschland zu Besuch<br />
und gestaltete <strong>ein</strong>en Abend und <strong>ein</strong>en <strong>Gott</strong>esdienst<br />
musikalisch<br />
Rumänienreise<br />
Unter der Leitung von Pfarrer Frank Schleßmann<br />
war zwischen dem 8. und 17. August <strong>ein</strong>e Gruppe<br />
von 45 Personen zwischen 12 und 77 Jahren unterwegs<br />
in Rumänien. Die Reise stand unter dem<br />
Motto „Unterwegs auf den Spuren der Eltern und<br />
Großeltern“. Jeder Reisetag wurde mit <strong>ein</strong>er kurzen<br />
Andacht von Pfarrer Schleßmann begonnen, der<br />
auch zu allen Orten und Städten viele interessante<br />
Erklärungen gab. Unter der musikalischen Leitung<br />
von Pfarrer i. R. Klaus Nösner wurden im Bus viele<br />
alte Volks-und Heimatlieder gesungen. Die Reise<br />
begann im Banat. Dort wurden Temeswar, Liebling<br />
und Birda besucht. Ein besonderer Höhepunkt war<br />
die Schifffahrt auf der Donau zum Eisernen Tor.<br />
Durch Oltenien führte die Reise über Tirgu Jiu zu<br />
den Klöstern Horezu und Cozia. Hermannstadt,<br />
Mediasch, Schäßburg und Birthälm waren weitere<br />
Höhepunkte. Besuche in Marktschelken, Eibesdorf,<br />
Hetzeldorf, Felldorf und Zendersch führten in die<br />
Heimat- bzw. Herkunftsorte <strong>ein</strong>iger Reiseteilnehmer.<br />
Das Baden in den Salzseen von Salzburg war<br />
<strong>ein</strong> Erlebnis. Nach <strong>ein</strong>er Kirchenbesichtigung wurde<br />
im W<strong>ein</strong>keller des Großpolder Pfarrers dessen<br />
W<strong>ein</strong> gekostet. Die Gruppe besuchte am Sonntag<br />
die wunderschöne Ausstellung in der Neppendorfer<br />
Kirche und anschließend den von Pfarrer Schleßmann<br />
gestalteten <strong>Gott</strong>esdienst. Von Südsiebenbürgen<br />
ging es dann ins Nösnerland. Neben B<strong>ist</strong>ritz<br />
wurden die Heimatorte Mettersdorf, Wallendorf,<br />
Tschippendorf und Sankt Georgen besucht. Die<br />
dortigen ehemaligen evangelischen Kirchen sind<br />
im Besitz der orthodoxen Kirchengem<strong>ein</strong>den. Den<br />
Abschluss bildete <strong>ein</strong>e Abendandacht mit Pfarrer<br />
Krauss aus B<strong>ist</strong>ritz in der be<strong>ein</strong>druckenden evangelischen<br />
romanischen Kirche von Mönchsdorf.<br />
Auf der Fahrt nach Großward<strong>ein</strong> wurde Klausenburg<br />
besichtigt. Die Reiseteilnehmer übergaben<br />
großzügige Spenden: der Evangelischen Gem<strong>ein</strong>de<br />
in Liebling/Banat für den Ankauf von Tischen<br />
und Stühlen € 730.-, dem Altenheim in Hetzeldorf<br />
€ 520.- sowie an verschiedenen Orten Medikamente,<br />
Kleidung, Lebensmittel und Hygieneartikel.<br />
23
24<br />
<strong>EBW</strong> nEuKEMatEn<br />
Bettina Edelbauer<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.,<br />
Neukematen, Brandstatt 46, 4533 Piberbach,<br />
Tel.: 07228/8140<br />
RüCKBLICK<br />
Konzert Klaus-André Eickhoff<br />
Wir haben geschmunzelt, … gelacht, … nachgedacht,<br />
… <strong>ein</strong>e gute Zeit verbracht. Klaus-André<br />
Eickhoff nahm uns ‚halbwegs gelassen‘ mit auf<br />
<strong>ein</strong>e Reise durch die verschiedensten Facetten des<br />
Lebens. Ein wunderbarer Abend in guter Gesellschaft.<br />
Dank an Künstler und Publikum.<br />
Acryl-Malkurs mit Silvia Graffonara<br />
Wie weiß man, ob <strong>ein</strong> Workshop gelungen <strong>ist</strong>?<br />
Wenn alle ganz stolz und erfüllt und mit strahlenden<br />
Gesichtern nach Hause gehen und daheim<br />
sofort ihre Werke präsentieren! Das <strong>ist</strong> an diesem<br />
Samstag mehrfach geschehen!<br />
Silvia Graffonara hat uns mit hilfreichen Tipps und<br />
<strong>ein</strong>fühlsamer Anleitung in die Welt der Farben,<br />
Pinsel, Spachtelmasse, etc, … <strong>ein</strong>geführt. Das Malen<br />
hat uns großen Spaß gemacht und wir haben<br />
<strong>ein</strong>en wunderbaren Nachmittag verbracht. Das war<br />
sicher nicht unser letzter Malkurs, denn gem<strong>ein</strong>sam<br />
geht es <strong>ein</strong>fach am Besten. Herzlichen Dank<br />
an Silvia Graffonara!<br />
Brass & W<strong>ein</strong><br />
Viel Schwung brachten die 9 Musiker des Brass<br />
Ensembles Neuhofen in unsere Kirche. Stücke von<br />
G.F. Händel bege<strong>ist</strong>erten die Zuhörer ebenso wie<br />
die Musik von „Fluch der Karibik“ bis hin zur New<br />
York Overtüre. Einen gelungenen Abschluß bildete<br />
die W<strong>ein</strong>verkostung durch das W<strong>ein</strong>haus Schmikl<br />
aus Wallern.<br />
Salzstangerl backen<br />
5 Erwachsene und 2 Kinder backten unter der Anleitung<br />
von Friedl Obermayr köstliche Salzstangerl,<br />
die nicht nur den Gaumen, sondern auch das Auge<br />
erfreuten. Und nicht nur wir Aktiven hatten Freude<br />
und Spaß beim Backen, sondern auch unsere Familien<br />
zu Hause freuten sich über die mitgebrachten<br />
Köstlichkeiten.<br />
Wanderungen<br />
<strong>Auch</strong> in den Sommermonaten gab es wieder schöne<br />
Wanderungen. Einen wunderbaren Rundblick genossen<br />
wir vom Großen und vom Kl<strong>ein</strong>en Landsberg.<br />
Ein schönes Erlebnis war auch die Rundtour von<br />
Leonst<strong>ein</strong> über das Sensenwerk Schmiedleithen<br />
zur Rinnerberger Klamm und zurück.<br />
Eine Familienwanderung führte uns nach Losenst<strong>ein</strong><br />
zu den Nagelschmieden und über den Kesselfall<br />
retour nach Losenst<strong>ein</strong>. In der Nagelschmiede<br />
durfte jeder s<strong>ein</strong>en eigenen Nagel schmieden, was<br />
Kl<strong>ein</strong> und Groß bege<strong>ist</strong>erte.
ebw-<strong>Gott</strong>esdienst<br />
Predigt von Markus Vogel zum Thema „Der<br />
(sch<strong>ein</strong>-)heilige Chr<strong>ist</strong>“. Grundlage dieser Predigt<br />
war das Vertrauen von David auf <strong>Gott</strong>, als er Goliath<br />
besiegte.<br />
Anschließend gemütliches Beisammens<strong>ein</strong> bei Gulasch,<br />
Kürbiscremesuppe, Kuchen und Kaffee.<br />
VORSCHAU<br />
Vom Naarntal zur Aussichtswarte<br />
Mittwoch, 12. Oktober 2011<br />
Rundwanderung im Unteren Mühlviertel (Bezirk<br />
Perg) im herrlichen Naturpark von Rechberg, vorbei<br />
an großen Wackelst<strong>ein</strong>en und Findlingen, über<br />
Stufen zur Aussichtswarte mit Blick in das Gebirge<br />
und Besuch des Freilichtmuseums Grossdöllnerhof.<br />
Anstieg 400m, Gehzeit 4 Stunden.<br />
Abfahrt: 8:00 Uhr, evangelische Kirche Sierning<br />
Peter-Rosegger-Lesung mit Erich Dittelbacher<br />
Die musikalische Umrahmung erfolgt durch <strong>ein</strong>e<br />
Volksmusikgruppe.<br />
Freitag, 28. Oktober 2011, 19:00 Uhr in Neukematen<br />
„Drohende Staatsbankrotte und hohe Staatsverschuldungen<br />
versus die Stabilität des Euro: Kann<br />
das gut gehen?“<br />
Vortrag von Prof. Dr. Dr. Friedrich Schneider von<br />
der Johannes Kepler Universität Linz<br />
Dienstag, 15. November 2011, 19:00 Uhr in Neukematen<br />
Psalmenabend mit Taizé-Gesängen<br />
Gem<strong>ein</strong>sam möchten wir mit Psalmen, Gebeten<br />
und Liedern <strong>Gott</strong> loben und preisen.<br />
Freitag, 25. November 2011, 19:00 Uhr in Neukematen<br />
<strong>EBW</strong> rIED<br />
Klaus-Peter Lenzeder<br />
Evanglische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.,<br />
Riedbergstraße 7, 4910 Ried i. Innkreis,<br />
Tel. 07752/82737<br />
RüCKBLICK<br />
„Neuseeland <strong>–</strong> Land der Kiwis“, Farbbildvortrag<br />
Referentin: Gertraud Oberneder, Taiskirchen<br />
Donnerstag, 15. September 2011, 20:00 Uhr<br />
„Kreuz und quer durch Australien”, Farbbildvortrag<br />
Referent: Ing. Hans Peter Tuschla, St. Georgen bei<br />
Obernberg<br />
Donnerstag, 29. September 2011, 20:00 Uhr<br />
VORSCHAU<br />
„Brotbacken“<br />
Leitung: Hansjörg Ertl, Ried im Innkreis<br />
Mittwoch, 5. Oktober 2011, 19:00 Uhr<br />
Anmeldung bis 1.10.2011 erbeten - 07752/81812,<br />
oder 07752/70808, oder � 07752/83449<br />
Vortrag: „Albert Schweitzer - s<strong>ein</strong> Leben als<br />
Pfarrer, Theologe, Organ<strong>ist</strong> und Urwalddoktor“<br />
Referent: Pfarrer Norbert Stapfer, Bad Füssing<br />
Donnerstag, 13. Oktober 2011, 20:00 Uhr<br />
Vortrag: „EVANGELISCH <strong>–</strong> „Wir sind so frei“<br />
- Luthers Vorstellungen von Freiheit“<br />
Referent: Dr. Jens Colditz, München<br />
Donnerstag, 3. November 2011, 20:00 Uhr<br />
„SCHOTTLAND - Highlands, Lochs & alte<br />
Burgen, Farbbildvortrag<br />
Referent: Prof. Dr. Gerhard Neuwirth, Ried im Innkreis<br />
Donnerstag, 17. November 2011, 20:00 Uhr<br />
Alle Veranstaltungen finden im Evangelischen Gem<strong>ein</strong>dezentrum,<br />
Riedbergstraße 7, Ried im Innkreis, statt.<br />
Besuchen Sie uns im Internet auf unserer Homepage<br />
www.evang-ried.at.<br />
Auskunft: Tel. 07752/81812, oder Tel. 07752/70808,<br />
oder Tel. 07752/83449<br />
E-mail: k.lenzeder@gmx.at<br />
25
26<br />
<strong>EBW</strong> SCHWanEnStaDt<br />
Birgit Bischof<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.,<br />
Rüstorf 78, 4690 Schwanenstadt<br />
Tel. 07673/2486<br />
Konzert<br />
Werke aus Renaissance und Barock sowie zeitgenössische<br />
Musik<br />
24. September 2011, 19.00 Uhr<br />
Evang. Kirche Schwanenstadt<br />
Ensemble MOVENTE. Besetzung: Caroline Kaltenbrunner<br />
<strong>–</strong> Sopran, Liudmila Beladzed (Hackbrett)<br />
und R<strong>ein</strong>hard Bartl (Theorbe).<br />
Reformationsgottesdienst<br />
31. Oktober 2011, 18 Uhr<br />
Evangelische Kirche Schwanenstadt<br />
Familienkonzert „Stern über Bethlehem“<br />
von und mit Gabi und Dr. Amadeus Eidner<br />
16. Dezember, Zeit wird noch bekannt gegeben<br />
<strong>EBW</strong> StEyr<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.<br />
Bahnhofstraße 20, 4400 Steyr<br />
Tel.: 07252/52083<br />
Gedenkfeier am Jüdischen Friedhof in Steyr<br />
Freitag, 9. November, 17.00 Uhr<br />
Dietrich Bonhoeffer und s<strong>ein</strong> Einsatz für die Juden<br />
Referent: Dr. Johann Berger<br />
Freitag, 9. November, 19.30 Uhr Gem<strong>ein</strong>desaal,<br />
Bahnhofstr. 20a<br />
Lat<strong>ein</strong>amerikanisches Weihnachtskonzert<br />
Sonntag, 18. Dezember, 18.00 Uhr, Evangelische<br />
Kirche Steyr<br />
<strong>EBW</strong> tHEnInG<br />
Gertraud Bayer<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.<br />
Tenoplatz 1, 4062 Thening<br />
Tel. 07221/63017<br />
RüCKBLICK<br />
Juli 2011: Du b<strong>ist</strong> mehr Fest war Mehr als <strong>ein</strong> Fest<br />
WIR sind nicht nur Einzelpersonen. WIR sind nicht<br />
nur verschiedene Gruppen. WIR sind nicht nur zufällig<br />
gem<strong>ein</strong>sam an <strong>ein</strong>em Ort. WIR sind nicht nur<br />
<strong>ein</strong>e Gem<strong>ein</strong>de. WIR sind anders <strong>–</strong> und manchmal<br />
auch gleich. WIR sind <strong>ein</strong>fach WIR und in diesem<br />
Sinne sind wir auch mehr. Eben weil WIR WIR<br />
sind, war auch unser „Du b<strong>ist</strong> mehr“ <strong>–</strong> Fest mehr als<br />
<strong>ein</strong> <strong>ein</strong>faches Fest.<br />
Es war <strong>ein</strong> Abend voller Freude und Gem<strong>ein</strong>schaft.<br />
Ein spaßiger Nachmittag voller Spiele, Leckereien<br />
und mit gem<strong>ein</strong>samen Luftballonstart. Ein erheiternder<br />
Abend im Kabarett „Unter uns in Thening“.<br />
Ein gemütlicher Ausklang beim Sommercocktail<br />
2011 oder auch <strong>ein</strong>e Mischung aus allen drei Programmpunkten.<br />
Trotz Regenwetter ließen WIR uns<br />
nicht abhalten, <strong>ein</strong>en Festtag für unsere Gem<strong>ein</strong>deglieder<br />
zu gestalten und diese kamen auch.<br />
Als Abschluss des zweitägigen Festes wurde gem<strong>ein</strong>sam<br />
<strong>ein</strong> Picknickgottesdienst gefeiert, natürlich<br />
mit anschließendem Picknick (aufgrund des<br />
Regens natürlich im Gem<strong>ein</strong>desaal)<br />
So gelang es uns, <strong>ein</strong> fröhliches Fest mit Freunden,<br />
Bekannten und vielleicht sogar dem <strong>ein</strong> oder anderem<br />
neuen Gesicht auf die B<strong>ein</strong>e zu stellen. Ein Fest<br />
mit Mehrwert.<br />
VORSCHAU<br />
Lieder von <strong>Gott</strong> und der Welt, Konzert von und<br />
mit Stefan Jellinek<br />
Samstag, 8. Oktober 2011, 19.00 Uhr im evangelischen<br />
Pfarrhaus Thening<br />
Eintritt frei <strong>–</strong> Spenden erbeten<br />
Anschließend gemütlicher Ausklang
Lesung aus dem Zyklus „Das<br />
Ende der Ewigkeit“ mit Dr.<br />
Friedrich Ch. Zauner<br />
Freitag, 16. Dezember 2011,<br />
19.00 Uhr im evangelischen<br />
Pfarrhaus Thening<br />
Mit dem Romanzyklus „Das<br />
Ende der Ewigkeit“ von Friedrich<br />
Ch. Zauner entsteht <strong>ein</strong>e gültige Sozialgeschichte<br />
unserer Dörfer und ihrer Menschen.<br />
In der Neujahrsnacht des Jahres 1900 wird dem<br />
Wirt in Thal <strong>ein</strong> Mädchen geboren, auf dem Weg<br />
zur Hebamme findet er <strong>ein</strong>en Buben, halb erfroren<br />
im Schnee.<br />
Um diese beiden Personen, Maurits, <strong>ein</strong> Findelkind<br />
ohne Herkommen, ohne angestammten Platz in der<br />
Gesellschaft und Theres, die <strong>ein</strong>gesessene Bauerntochter,<br />
gruppiert Zauner <strong>ein</strong>e präzise und <strong>ein</strong>dringlich<br />
gezeichnete Gruppe von Menschen, die das<br />
dörfliche Leben und s<strong>ein</strong>e Entwicklung über am<br />
Ende drei Jahrzehnt hin bestimmen, erleben und<br />
erleiden.<br />
Musikalische Umrahmung und anschließendem gemütlichen<br />
Beisammens<strong>ein</strong>.<br />
Eintritt frei <strong>–</strong> Spenden erbeten<br />
<strong>EBW</strong> traun<br />
Pfarrer Mag. Johann Pitters<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.,<br />
Dr. Knechtl-Straße 31, 4050 Traun<br />
Tel.: 07229/72581<br />
RüCKBLICK<br />
Ökumenische Reise in die Slowakei<br />
Während der letzten Ferienwoche veranstaltete<br />
das <strong>EBW</strong> Traun in Zusammenarbeit mit der<br />
Römisch-Katholischen Pfarrgem<strong>ein</strong>de Traun <strong>ein</strong>e<br />
Bildungsreise in die Ostslowakei. Die evangelische<br />
alte hölzerne „Artikularkirche“ aus Käsmark, der<br />
weltgrößte gotische Schnitzaltar aus Leutschau, die<br />
„Zipser Burg“, die be<strong>ein</strong>druckende Natur der Hohen<br />
Tatra waren nur <strong>ein</strong>ige von vielen wunderbaren<br />
Höhepunkten dieser Reise. Wir feierten auch zwei<br />
<strong>Gott</strong>esdienste gem<strong>ein</strong>sam und unsere slowakische<br />
Reiseleiterin war von der gelebten Ökumene und<br />
der vorbildlichen Gem<strong>ein</strong>schaft dieser Gruppe tief<br />
bewegt. Allen Teilnehmenden wurde klar, welch<br />
kostbares Gut es <strong>ist</strong>, in <strong>ein</strong>em so guten ökumenischen<br />
Klima in Österreich zu leben.<br />
VORSCHAU<br />
Markus-Theater: Evangelium neu erleben<br />
Das ganze Markusevangelium wird von <strong>ein</strong>er Gruppe<br />
von ca.15 Personen aus der Gem<strong>ein</strong>de als „Rundtheater“,<br />
das heißt im Zuschauerraum gespielt. Dauer<br />
der Aufführung ca 90 Minuten.<br />
Samstag, 5. November, 19:30 Uhr<br />
Sonntag, 6. November, 16:00 Uhr<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de Traun, Gem<strong>ein</strong>desaal<br />
4050 Traun, Dr. Knechtl-Str. 31<br />
Enampore-Projekt<br />
Lore Beck berichtet Neues aus dem Senegal<br />
Donnerstag, 17. November, 19:00 Uhr<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de Traun, Gem<strong>ein</strong>desaal<br />
Abendmusik im Advent<br />
Stimmungsvolle Klänge der Orgel und besinnliche<br />
Texte laden zum Verweilen <strong>ein</strong>.<br />
27
Vor und nach den Konzerten wird zu unserer<br />
Punsch-Hütte <strong>ein</strong>geladen!<br />
Freitag, 2. Dezember, 18:30 Uhr<br />
Freitag, 9. Dezember, 18:30 Uhr<br />
Freitag, 17. Dezember, 18:30 Uhr<br />
Evangelische Kirche Traun<br />
28<br />
<strong>EBW</strong> WaLLErn<br />
DI Wolfgang Cirtek<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.<br />
Kirchenplatz 1, 4702 Wallern, Tel. 07249/48130<br />
Die Unabhängigkeit des Südsudans<br />
30 Jahre kirchliche Hilfsprojekte von Schloß Klaus,<br />
<strong>ein</strong> Reisebericht von DDr. Haio Harms, Gmunden<br />
13. Oktober 2011, 19.30 Uhr im evangelischen Gem<strong>ein</strong>desaal<br />
„7 Tage Tibet“<br />
Kultur- und Reise<strong>ein</strong>drücke mit Bildern, erlebt und<br />
gestaltet von Karin Cirtek, 10. November 2011,<br />
19.30 Uhr in evangelischen Gem<strong>ein</strong>desaal<br />
<strong>EBW</strong> WELS<br />
Mag. Gertraud Wiesinger<br />
Evanglische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.,<br />
Martin-Luther-Platz 1, 4600 Wels,<br />
Tel. 07242/47584<br />
VORSCHAU<br />
„Islam in Österreich <strong>–</strong> Streitfall Moscheebau“<br />
Donnerstag, 20. Oktober 2011, 19.30 Uhr<br />
Vortrag von Superintendent Dr. Gerold Lehner<br />
Cordatushaus, Großer Saal<br />
Martin Luther <strong>–</strong> Platz 1<br />
„Virtuose Barockmusik“ - Orgel und Trompete<br />
Samstag, 12. November 2011, 19.30 Uhr<br />
Evangelische Chr<strong>ist</strong>uskirche<br />
Orgel: Ernst Hagmüller<br />
Trompete: Thomas Schatzdorfer<br />
„Tausche Kummerfalten gegen Lachfalten <strong>–</strong> Humor<br />
in der Erziehung“<br />
Das Leben mit <strong>ein</strong>em Augenzwinkern betrachten<br />
Donnerstag, 24. November 2011, 19.30 Uhr<br />
<strong>EBW</strong> vöCKLaBruCK<br />
Ing. Martin Oberleitner<br />
Evangelische Pfarrgem<strong>ein</strong>de A.B.<br />
Eternitstraße 18, 4820 Vöcklaburck<br />
Tel. 07672/29 667<br />
Hermann Wehrenfenning - Auf den Spuren <strong>ein</strong>es<br />
evangelischen Architekten<br />
Lichtbildvortrag mit Buchpräsentation von Dr. Horst<br />
Schuller<br />
Mittwoch, 16. November, 19.00 Uhr, im evangelischen<br />
Gem<strong>ein</strong>desaal Vöcklabruck, Feldgasse 16<br />
Freiwillige Spenden erbeten<br />
EvanG. StuDEntEnHEIM<br />
DIEtrICH BOnHOEffEr<br />
Dr. Johann Berger<br />
Julius-Raab-Straße 1-3, 4040 Linz,<br />
Tel. 0732/2551-600<br />
Semesterstartfest mit Heimband<br />
17. Oktober, 19.00 Uhr<br />
Vernissage: „über die Schönheit der Technik“<br />
Fotografien von Elfa Spitzenberger, Holzschnitte<br />
von Felix Dieckmann<br />
15. November, 19.00 Uhr. Die Ausstellung dauert<br />
bis 16. Dezember.<br />
Fasziniert von Maschinen, Fahrzeugen, Drehleitern<br />
und den Menschen, die sie bedienen, haben sich<br />
zwei Künstler zusammengetan, um die Schönheit<br />
der Technik darzustellen.
Die Feuerwache Nord der Berufsfeuerwehr Linz<br />
gab Elfa Spitzenberger Gelegenheit, technische<br />
Details mit dem Blick der Fotografin abzulichten.<br />
Felix Dieckmann interpretiert das Gesehene in s<strong>ein</strong>en<br />
Holzschnitten. Der Vernissage geht <strong>ein</strong>e Feuerwehrübung<br />
voraus, in der wie alle Jahre <strong>ein</strong> Brand<br />
im ESH simuliert wird.<br />
Vortrag „Ökosoziale (oder<br />
nachhaltige) Marktwirtschaft:<br />
Eine Unmöglichkeit in<br />
der repräsentativen Demokratie“<br />
von Univ. Prof. Dr. Friedrich<br />
Schneider<br />
22. November, 19.00 Uhr<br />
„Und wir sind dabei gewesen. Die Revolution, die<br />
aus der Kirche“<br />
Pfr. i.R. Chr<strong>ist</strong>ian Führer, Nikolaikirche<br />
Leipzig, Ausgangspunkt<br />
der Friedlichen Revolution.<br />
Augsburger Friedenspreis 2005<br />
gem<strong>ein</strong>sam mit Michael Gorbatschow.<br />
9. Februar 2012, 19.30 Uhr<br />
Die von Chr<strong>ist</strong>ian Führer von<br />
Anfang an begleiteten und betreuten Friedensgebete<br />
in der Nikolaikirche bildeten den Auftakt zu den<br />
Leipziger Montagsdemonstrationen. Von hier aus<br />
nahm die Friedliche Revolution in der DDR ihren<br />
Ausgang. In dem Vortrag erzählt der Pfarrer von<br />
der Aufbruchsstimmung und den Hoffnungen jener<br />
Zeit und resümiert, was heute davon geblieben <strong>ist</strong>.<br />
Ein sehr persönlicher Blick auf die h<strong>ist</strong>orischen Er-<br />
eignisse im Oktober 1989. Seit dem Ende der DDR<br />
setzt sich Pfarrer Führer besonders für Arbeitslose<br />
<strong>ein</strong>. 2005 erhielt er zusammen mit Michael Gorbatschow<br />
den Augsburger Friedenspreis.<br />
Im Anschluss an den Vortrag Signierstunde für s<strong>ein</strong><br />
Buch und Aufnahme von Chr<strong>ist</strong>ian Führer in die<br />
„Bibliothek der Zivilcourage“ des ESH.<br />
Fotowettbewerb „Gem<strong>ein</strong>schaft durch Wohnen“<br />
Seit Jänner 2011 hängt im ESH das neue Kunstwerk<br />
von Anna Petersen. Es setzt sich mit der biblischen<br />
„Gastfreundschaft“ aus<strong>ein</strong>ander, indem es Tanz und<br />
Essen thematisiert. Material: Glasierte Keramik.<br />
Angeregt durch „Gastfreundschaft“ läuft im Wintersemester<br />
der Fotowettbewerb „Gem<strong>ein</strong>schaft<br />
durch Wohnen“ im ESH. BewohnerInnen setzen<br />
sich mit diesen Stichworten und Ideen aus<strong>ein</strong>ander:<br />
Was heißt Gem<strong>ein</strong>schaft in <strong>ein</strong>em Studentenheim ?<br />
Wie wird im ESH Gem<strong>ein</strong>schaft deutlich?<br />
Wie wird im ESH Gem<strong>ein</strong>schaft gelebt?<br />
Im ESH treffen Menschen aus vielen Staaten und<br />
Kulturen zusammen, es wird gelernt, gefeiert, gegessen,<br />
musiziert, gesportelt u.v.a. mehr. Die Momentaufnahmen<br />
von Gem<strong>ein</strong>schaft und Mit<strong>ein</strong>ander<br />
sollen in <strong>ein</strong>e gem<strong>ein</strong>same Frühlingsausstellung<br />
münden. Für dieses Semester gilt: Knipsen, Knipsen,<br />
Knipsen.<br />
Technische Details und Einreichkriterien bitte bei<br />
der Heimleitung erfragen!<br />
Dietrich Bonhoeffer Stipendium<br />
Die Fr<strong>ist</strong> für den formlose Antrag auf <strong>ein</strong> Dietrich<br />
Bonhoeffer Stipendium läuft bis Ende November.<br />
Das Stipendium soll begabten und/oder <strong>ein</strong>kommensschwachen<br />
Studierenden zukommen, die k<strong>ein</strong><br />
staatliches Stipendium. Die Vergabekommission<br />
unter Priska Feichtenschlager<br />
sichtet<br />
die Ansuchen für den<br />
Vorstand, welcher<br />
im Dezember darüber<br />
entscheidet. Die<br />
offizielle Verleihung<br />
findet am Donners-<br />
Senior Pfr. Petersen übergibt zwei<br />
Stipendien<br />
29
tag, 26. Jänner 2012, im Beis<strong>ein</strong> der Sponsoren statt.<br />
Ansuchen bitte an die Adresse des ESH.<br />
M<strong>ein</strong> Vorschlag für die Bibliothek der Zivilcourage<br />
Die „Bibliothek der Zivilcourage“ im ESH <strong>ist</strong> <strong>ein</strong><br />
Verweis auf zivilcouragierte Menschen und hält Lebensläufe<br />
und Literatur bereit. Prof. Herbert Friedl<br />
aus Pregarten hat klar strukturierte Acrylglasregale<br />
geschaffen, in denen die Lebensläufe von mutigen<br />
Menschen aufliegen. Auf den ausgelegten Handzetteln<br />
finden sich Angaben zu Büchern, Hinweise zu<br />
weiterführender Literatur sowie Internetadressen.<br />
Jedes Jahr soll <strong>ein</strong> zivilcouragierter Mensch in diese<br />
„Bibliothek der Zivilcourage“ aufgenommen und<br />
mit <strong>ein</strong>em Themenabend gewürdigt werden. Daher<br />
bitten wir Sie um Ihren Vorschlag!<br />
Beispiele finden Sie unter www.esh.jku.at / Bibliothek<br />
der Zivilcourage!<br />
EvanGELISCHES MuSEuM Oö<br />
Ulrike Eichmeyer-Schmid<br />
4845 Rutzenmoos Nr. 21,<br />
Tel.: 0699-18877409,<br />
E-Mail: ulrike.eichmeyer-schmid@<br />
aon.at, www.evang.at/museum-ooe<br />
Eindrücke vom Deutschen Evangelischen Kirchentag<br />
Jeden Sonntag bekennen sich Millionen von Chr<strong>ist</strong>en<br />
im <strong>Gott</strong>esdienst zur „Gem<strong>ein</strong>schaft der Heiligen“,<br />
zur Gem<strong>ein</strong>schaft derer die zum Heiligen, zu<br />
<strong>Gott</strong> gehören. Solche Gem<strong>ein</strong>schaft im größeren<br />
Rahmen konnten m<strong>ein</strong>e Frau und ich vom 1.-6.Juni<br />
auf dem Evangelischen Kirchentag in Dresden erleben.<br />
120.000 Dauerteilnehmer waren gekommen.<br />
Bei zwei <strong>Gott</strong>esdiensten zu Beginn und am Schluss<br />
waren alle auf <strong>ein</strong>mal sichtbar, links und rechts am<br />
Ufer der Elbe. Solch <strong>ein</strong> Anblick <strong>ist</strong> für <strong>ein</strong>en Evangelischen<br />
aus der Diaspora <strong>ein</strong> seltenes, <strong>ein</strong> besonderes<br />
Erleben. 7.000 Posaunbläserinnen und <strong>–</strong>bläser,<br />
darunter auch <strong>ein</strong>ige aus Oberösterreich, begleiteten<br />
die Lieder der großen Gem<strong>ein</strong>de mit kraftvollem<br />
Schall. Wir saßen gegenüber der herrlichen Kulis-<br />
30<br />
se Dresdens mit<br />
Fr auen k i rche,<br />
Hofkirche, Rathaus<br />
und Kreuzkirche.<br />
Sonniges,<br />
s o m m e rl iches<br />
Wetter an allen<br />
Tagen, war <strong>ein</strong>e<br />
besondere Gunst<br />
des Himmels.<br />
Als Besucher<br />
standen wir täglich<br />
vor der Qual<br />
Vor der Frauenkirche<br />
der Wahl, welche der insgesamt rund 2000 Veranstaltungen<br />
besuchen wir heute? Dazu waren oft<br />
zwei und mehr Wunschredner und -rednerinnen zu<br />
gleicher Zeit. So wollten wir natürlich zu mindest<br />
<strong>ein</strong>mal zur Bibelarbeit mit Exbischöfin Margot<br />
Käßmann. Wir waren <strong>ein</strong>e Stunde vor Beginn der<br />
Veranstaltung bei der „Eishalle“. Doch diese war<br />
mit 6000 Besuchern schon randvoll. So „lagerten“<br />
wir mit mehreren hundert, wie in biblischen Zeiten,<br />
vor dieser Halle auf dem Rasen. Große Lautsprecher<br />
waren aufgestellt. Man konnte alles bestens hören.<br />
Der Besuch hatte sich gelohnt. Weitere Höhepunkte<br />
waren die Bibelarbeit mit Pfr. Joachim Gauck, <strong>ein</strong><br />
<strong>Gott</strong>esdienst mit Pfr. Chr<strong>ist</strong>ian Führer aus Leipzig,<br />
der 10 Jahre die berühmten Montagsgebete in der<br />
Nikolaikirche durchgeführt hat, die schließlich mit<br />
zu der friedlichen Revolution führten. Ein DDR Offizier<br />
bekannte damals, „wir waren auf alles <strong>ein</strong>gerichtet,<br />
aber nicht auf Kerzen und Gebete“.<br />
Im persönlichen Gespräch<br />
gelang es uns<br />
Pfarrer Führer zu <strong>ein</strong>em<br />
Vortrag nach Linz<br />
ins ESH für Donnerstag,<br />
9. Februar 2012 <strong>ein</strong>zuladen<br />
und zur Predigt<br />
in die Evangelische Kirche<br />
Rutzenmoos am 12.<br />
Februar. (Bitte Termine<br />
schon jetzt vormerken).<br />
Kirche überfüllt<br />
Ein besonderes Erle-
en war der Vespergottesdienst in der Kreuzkirche<br />
Dresden mit s<strong>ein</strong>em berühmten Kreuzchor, den<br />
Thomanern. Hier kamen wir nach der Fülle von<br />
Eindrücken <strong>ein</strong>igermaßen zur Ruhe. Nicht nur <strong>ein</strong>mal<br />
mussten wir lesen “KIRCHE ÜBERFÜLLT“,<br />
bei uns eher unbekannt….<br />
Aber da gab es auch das andere. Die <strong>ein</strong>stige „Brunnenstube<br />
des Luthertums“ Thüringen und Sachsen,<br />
sind heute zu 80% glaubenslos, zuweilen glaubensf<strong>ein</strong>dlich.<br />
Da hat die Ideologie der DDR ganze Arbeit<br />
gele<strong>ist</strong>et. Etliche Dresdner stemmten sich gegen<br />
<strong>ein</strong>e Kirchentagsinvasion und verlangten „<strong>ein</strong>e religionsfreie<br />
Zone.“ Das klingt wie „ab ins Ghetto“,<br />
nun auch für Chr<strong>ist</strong>en. „Bringt das <strong>ein</strong>em was, wenn<br />
man Chr<strong>ist</strong> <strong>ist</strong>?“ wurde häufig skeptisch gefragt. <strong>–</strong><br />
Was würden Sie auf diese Frage antworten?<br />
Fotos (Ulrike Eichmeyer-Schmid)<br />
OaSE vErEIn<br />
Mag. Günter Ungar<br />
Lerchenfeldgasse 1a, 4810 Gmunden<br />
07612 75021, 0664 3839904<br />
E-Mail: mg.ungar@aon.at<br />
Im Frühjahr 2o11 haben Pfarrer i.R. Günter Ungar<br />
und s<strong>ein</strong>e Frau Monika in Gmunden den Ver<strong>ein</strong><br />
“OASE-Begegnungszentrum“ gegründet und die<br />
Mitgliedschaft im Evangelischen Bildungswerk OÖ<br />
beantragt. Dem Vorstand gehören ökumenisch engagierte<br />
Mitglieder verschiedener Gem<strong>ein</strong>den und<br />
Freikirchen an. Der Ver<strong>ein</strong> plant verschiedene Veranstaltungen,<br />
die offene Begegnungen zwischen<br />
verschiedenen Glaubensüberzeugungen, auch mit<br />
Mitbürgern o.r.B. ermöglichen.<br />
Gem<strong>ein</strong>sam mit <strong>ein</strong>em Antiquitätenhändler und <strong>ein</strong>em<br />
Restaurateur betreibt der junge OASE-Ver<strong>ein</strong><br />
<strong>ein</strong> über 2oo m 2 großes zentral gelegenes Lokal in<br />
der schönen Altstadt von Gmunden als LESECAFE,<br />
das auf Spendenbasis allgem<strong>ein</strong> zugänglich und erschwinglich<br />
s<strong>ein</strong> will. Drei gängige Tageszeitungen,<br />
frISBI GaLLnEuKIrCHEn<br />
FRISBI - Zentrum für Freizeit Sport Bildung<br />
Gaisbacher Straße 12<br />
4210 Gallneukirchen<br />
Das Programm finden Sie unter<br />
www.diakoniewerk.ast/de/frisbi<br />
anregende Schriften , sowie umfangreiche Infos<br />
aller bekannten NGOs liegen auf. Ein gut sortiertes<br />
ANTIQUARIAT mit bereits über 1.ooo Exemplaren<br />
zu sehr günstigen Verkaufspreisen rundet das<br />
Angebot ab. Die OASE in Gmunden, Am Graben 6,<br />
<strong>ist</strong> in der Regel täglich <strong>–</strong> außer Sonntag und Montag<br />
<strong>–</strong> von 1o-12.3o und von 16-18.3o Uhr geöffnet.<br />
Zum OASE-Projekt gehört im weiteren Sinn auch<br />
die von Pfr. Ungar herausgegebene Kl<strong>ein</strong>buch-Serie<br />
„LICHTBLICKE“ . Ein erster Band „Gebetsbuch<br />
nach Johann Stark“ mit <strong>ein</strong>em Vorwort von Superintendent<br />
Dr. Lehner <strong>ist</strong> kürzlich erschienen und für<br />
6,8o € , plus Versandkosten, über die Adresse 481o<br />
Gmunden, Lerchenfeldgasse 1 a, Tel.o7612/75o21,<br />
erhältlich. Bei Bestellungen über 1o Exemplaren<br />
erhält <strong>ein</strong>e Kirchengem<strong>ein</strong>de ca.15%, also 1 € pro<br />
Stück, für die Kinder- und Jugendarbeit. Dieses<br />
neu redigierte Gebetsbuch <strong>ist</strong> <strong>ein</strong> kl<strong>ein</strong>er Auszug<br />
jenes umfangreichen Werkes von Johann Stark<br />
(168o-1756), das neben der Lutherbibel und <strong>ein</strong>igen<br />
weiteren Erbauungsbüchern unsere evangelischen<br />
Vorfahren in den harten Jahren der Gegenreformation<br />
vielfach tröstete und ihnen half, ge<strong>ist</strong>lich zu<br />
überleben.<br />
31
Besuch der Landesausstellung in Fresach<br />
„Martyrium als Schicksal und Gande- Helmuth James von<br />
Moltke und Alfred Delp“ - Symposium in Bad Aussee<br />
Jahreshauptversammlung in<br />
Gmunden<br />
Ökumenische Pfingstnacht mit Taizè-Andacht<br />
Ökumenische Sommerakademie<br />
Kremsmünster<br />
Besinnliche Tage auf dem Schwanberg mit<br />
Pfarrer Hans Hubmer/Timelkam<br />
Die Urheimat erwandern - Bad Goisern<br />
Impressum Herausgeber: Evangelisches Bildungswerk Oberösterreich, Bergschlösslgasse 5, 4020 Linz, E-Mail: ooe@evang.at<br />
Redaktion, Schriftleitung: Renate Bauinger - www.evang.at\ebw-ooe - Mobil 0699/188 77 410,<br />
32<br />
Redaktionsschluss für das Mitteilungsblatt 1/2012 <strong>ist</strong> der 20. Februar 2012