Saisonheft 2010/2011 - HLC Rot-Weiß München eV

rotweissmuenchen

Saisonheft 2010/2011 - HLC Rot-Weiß München eV

Hockey- und Lacrosseclub Rot-Weiß München von 1932 e.V.

Rot-Weiss MAGAZIN

zur Saison 2010/2011

Siegesbad in der Graft:

DM-Doppelsieg der

Lacrosser in Hannover.

Aus alt wird neu:

Der Clubhaus-Umbau

ist vollbracht.


Alles neu bei Rot-Weiss!?

Die neue Ausgabe des Saisonhefts

2010/2011 halten Sie erstmals in

dieser Form in den Händen. Den

Machern war in Abgrenzung zur

früheren Form des „Bundesligahefts“

wichtig, in Zukunft alle Bereiche

unseres Vereins zu beleuchten.

Doch nicht nur die vorliegende Zeitschrift

erstrahlt in neuem Glanz. Die

augenfälligste Änderung erkennt

man beim Betreten des Clubhauses.

Die Renovierung des Clubraums ist

hervorragend gelungen. Er wirkt

modern, aber auch gemütlich,

bringt die Vereinsfarben mit ein,

sorgt immer noch für erstaunte Blicke

und lädt zum Bleiben ein. Einen

Bilderrückblick finden Sie ebenso

hinten im Heft wie ein Interview

mit unserem neuen Wirt Gerhard

Klemm. In einer schweren Entscheidung

hatten wir uns im Mai von

unseren früheren Wirten Leni und

Dimitri getrennt. Der Vorstand ist

überzeugt, dass Gerhard Klemm zu

uns passt und bereits jetzt zu einer

deutlichen Belebung des Betriebes

beigetragen hat.

Was das Sportliche angeht, freut

es mich besonders, dass aus unserer

Jugend positive Neuigkeiten

zu vermelden sind. Paul-Moritz

Rabe, langjähriger Trainer im Verein,

konnte als Sportlicher Leiter

gewonnen werden und wird sich

in Zukunft um die Konzepte und

die Ausbildungsinhalte der Hockeyjugend

kümmern. Bereits jetzt

hat er ein für Rot-Weiß ganz neues

und auch in Bayern einmaliges

Programm zur vereinsinternen

Trainerweiterbildung ins Leben gerufen.

Unsere B-Knaben haben in

der vergangenen Feldsaison nach

einigen „dürren“ Jahren wieder einen

Bayerischen Meister-Wimpel in

den Club geholt, das Double in der

Hallensaison knapp verpasst. Auch

in der derzeit laufenden Saison haben

noch einige Mannschaften aussichtsreiche

Chancen auf die Bayerischen

Endrunden. Eine Rekordzahl

von 22 Rot-Weiß-Spielerinnen und

-Spieler trainiert momentan in den

Auswahlmannschaften des BHV.

Die Hälfte davon hat es auch in

die Lehrgänge der BHV-Kader geschafft!

Zur weiteren finanziellen

Unterstützung der Jugendabteilung,

freue ich mich besonders, dass

es durch enormes Elternengagement

gelungen ist, einen Förderverein

neu zu gründen, der von nun an

seine Arbeit aufnehmen wird. Mitglieder

sind sehr willkommen!

Im Erwachsenenbereich haben sich

im vergangenen Jahr die Hockeydamen

hervorragend behauptet.

Allerdings konnten sie die verdien-

Impressum

Herausgeber:

HLC Rot-Weiß München von 1932 e.V.

Redaktion:

Paul-Moritz Rabe, Victor Graumann

Gestaltung:

Kreativleister.de

Mitarbeit:

Maike Hövel, Lorenz Neff, Max Kern,

Sascha Bruss, Antonia Gilg, Britta Brandt,

Robert Feja, Max Hummel,

Cornelius Leopold, Andrea Wahle,

Karin Henning, Tom Müller, Bernhard Welker

Anzeigen:

Victor Graumann, Hannes Ziegler

Auflage:

1000 Stk.

Titelbild:

Joost Böhmert im Bundesligaspiel der

Saison 2009/2010 gegen Dominik Heller

von SC 1880 Frankfurt.

ten Aufstiegsspiele zur Regionalliga

nicht für sich entscheiden. Vielleicht

klappt es ja mit einem neuen Anlauf

dieses Jahr. Als sensationell kann ich

die Rückrunde der Hockeyherren

in der 2. Bundesliga bezeichnen.

Nach dem bitteren Abstieg aus der

1. Bundesliga in der Halle hat sich

das Team in beeindruckender Manier

zurückgemeldet: Mit sieben

Siegen aus neun Spielen in der Rückserie

belegte man am Ende Platz 5.

Noch sensationeller präsentierte

sich die Lacrosse-Abteilung. Die Damen

konnten ihren Deutschen Meistertitel

vom Vorjahr wiederholen

und die Herren machten mit ihrer

fünften Deutschen Meisterschaft

das Lacrosse-Double perfekt! Es war

ein außergewöhnliches Wochenen-

VORWORT


Alles neu bei Rot-Weiss!?

de bei der Deutschen Meisterschaft

im Juni. Um die Erfolge langfristig

zu sichern, ist als Unterbau für die

erfolgreichen Erwachsenenteams

ein Juniorenbereich im Aufbau.

Positiv wahrzunehmen ist zudem

ein verstärktes, allgemeines Engagement.

So konnten wir unser Vereinsnetzwerk

verbessern und damit

schon einige Erfolge erzielen, wenn

es hieß alten oder neuen Mitgliedern

bei der Suche nach Wohnungen,

Ausbildungsplätzen, Praktika

oder Jobs zu unterstützen. Die

Chancen, die sich aus der Metropolregion

München für unseren Club

ergeben, möchten wir noch weiter

nutzen. Fachkundige Eltern haben

uns tatkräftig bei der Machbarkeitsstudie

für einen zweiten Kunstrasen

unterstützt und die Erneuerung des

ersten Kunstrasens für das Landesleistungszentrum

ist beantragt. Neu

ist auch, dass wir mit dem 15-jährigen

Max Hummel zum ersten Mal

einen Jugendsprecher im Verein

haben. Er konnte sich, ebenso wie

zuvor schon Alex Brandt, die DHB-

Auszeichnung für Junges Engagement

„FIH Youth Leadership Certificate

2010“ sichern.

Bleibt als Fazit: Natürlich ist nicht

alles neu, aber in vielen Bereichen

tut sich Positives bei Rot-Weiß!

Packen wir`s an!

Ihr Bernhard Welker

Präsident

Alles neu bei Rot-Weiß!? .............................................................................................. S. 03

Präsident Bernhard Welker im Vorwort zur neuen Ausgabe des Saisonhefts

Was möglich wird?......................................................................................................... S. 07

Ein Saisonrück- und -ausblick der 1. Herren

Das Herren-Team ............................................................................................................ S. 09

Neuheiten ....................................................................................................................... S. 10

Alle Neuzugänge der Bundesligamannschaft im Steckbrief

Die Auswärtskarte ......................................................................................................... S. 12

Wohin müssen unsere Herren in der Saison 2010/2011 reisen?

Termine Feld ................................................................................................................... S. 14

Termine Halle .................................................................................................................. S. 15

Damen Tanzen jetzt den Pogo ...................................................................................... S. 16

Saisonausblick der Hockeydamen

Das Damen-Team ............................................................................................................ S. 17

2. Herren: Ein bunter Haufen ........................................................................................ S. 18

Die 2. Herren – wer ist das eigentlich?

Anspruch und Wirklichkeit ............................................................................................ S. 19

Jugendwartin Britta Brandt über den Status Quo der Rot-Weiß-Jugend

Im Frühtau zu Berge ....................................................................................................... S. 21

Ein Wanderwochenende der Knaben C in den österreichischen Alpen

Förderverein Jugendhockey .......................................................................................... S. 22

Der neugegründete Förderverein stellt sich vor

Gefragt: Paul Moritz Rabe ............................................................................................. S. 24

Der neue sportliche Leiter Jugend im Interview

Sommer, Sonne und ein bisschen Regen ...................................................................... S. 26

Ein Bilderrückblick zu den Hockeyferiencamps 2010

Knapp verpasstes Double .............................................................................................. S. 28

Die Knaben B werden Bayerischer Meister am Feld und Vizemeister in der Halle

Hockey mit einer Hexe? ................................................................................................. S. 29

Jugendtrainer Robert Feja über seine Arbeit mit den D- und C-Mädchen

Wiederholungstäter ....................................................................................................... S. 31

Die Lacrossedamen werden zum zweiten Mal in Folge Deutscher Meister

Rekordmeister ................................................................................................................ S. 32

Den Lacrosseherren gelingt im dritten Anlauf endlich der große Coup

Der Weg zum Doppeltitel .............................................................................................. S. 34

Ein Bilderrückblick über die Lacrosse-Saison 2009/2010

Im Gespräch: Gerhard & Max ........................................................................................ S. 37

Jugendsprecher Max Hummel interviewt den neuen Wirt Gerhard Klemm

Von der Wischtechnik zum Designerstuhl ................................................................... S. 38

Eine Bilderstory vom Clubhausumbau

What the hell is “NYL”? ................................................................................................. S. 40

Max Hummel erhält das National Youth Leader Certificate verliehen

Netzwerk Rot-Weiß ........................................................................................................ S. 41

Leistung auf und neben dem Platz

Hockey meets Tennis ...................................................................................................... S. 42

Die Kooperation mit dem benachbarten Tennisverein Ausstellungspark e.V.

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Was möglich wird?

Was möglich wäre, was möglich ist,

was möglich wird?

Die Saison 2009/2010 führte allen

geneigten Beobachtern des HLC

Rot-Weiß München deutlich vor Augen,

wie groß derzeit die Bandbreite

der Leistungen der Mannschaft

ist. Nach einer durchwachsenen

Hinrunde und einer schwachen Hallensaison

folgte eine bärenstarke

Rückserie.

Die Feldsaison begann im Herbst

2009 wie schon zu viele zuvor: mit

einer gestörten Vorbereitung. Aufgrund

der Tatsache, dass im semiprofessionellen

Umfeld Hockey –

an schlechten Tagen deutlich mehr

„semi“ als „professionell“ – die

Spieler die saisonfreie Zeit traditionell

auch nutzen, um Freundin,

Freundeskreis und Hobbys zu befriedigen,

kollidierte die durchschnittliche

Trainingsbeteiligung

mit den Vorstellungen von Trainer

Markus Felheim. Doch der Wille zur

Weiterentwicklung und das Ziel,

die Abstiegs-Krimis der letzten Jahre

nicht zu wiederholen, überwog

glücklicherweise auch manche Terminprobleme.

Der Saisonstart konnte mit Siegen

gegen Aufsteiger Leipzig und die

Stuttgarter Kickers (nach Penalty-Shootout),

sowie einem Punkt

gegen die Zehlendorfer Wespen

durchaus als gelungen eingestuft

werden. Als das Team jedoch am

vierten Spieltag gegen den HC Ludwigsburg

ein, auch mit längerem

zeitlichen Abstand noch schwer

nachzuvollziehendes Feuerwerk

vergebener Großchancen abbrann-

te und zur Fassungslosigkeit aller

das Spielfeld als Verlierer verlassen

musste, waren sie wieder da: die

Konjunktive. „Heute wäre mehr

möglich gewesen!“, galt gegen

Frankfurt, Dürkheim und TuS Lichterfelde.

Nach einer überdeutlichen

Niederlage gegen den späteren

Abwehrspieler Tariq Siddiqui möchte nach

über einjähriger Verletzungspause sein

Comeback geben.

Aufsteiger BW Berlin stand man

auf einem Abstiegsplatz und beim

Derby gegen den bis dahin ungeschlagenen

MSC am letzten Hinrundenspieltag

mächtig unter Druck. In

der Trainingswoche vor dem Schlager

schrumpfte der Kader verletzungsbedingt

von Tag zu Tag – fast

so schnell wie die Temperaturen

sanken. Doch ein Rumpfkader von

zwölf Spielern mit einer improvisierten

Raumdeckung belohnte

sich für einen aufopferungsvollen

Kampf mit der Art von Sieg, deren

Erinnerung auch an kalten Wintertagen

wärmt: Mit 3:2 rang man die

Rivalen aus dem Münchner Norden

nieder und sah nach der letzten Partie

der Hinrunde wieder Licht.

Die folgende Hallensaison kann in

wenigen Worten bilanziert werden:

Weder qualitativ noch quantitativ

war die Mannschaft erstligatauglich.

Der Abstieg war spätestens

nach der bitteren 2-4-Niederlage

gegen Mitabstiegskonkurrent MSC

(in einem grauenvollen Spiel vor

vollem Haus in Allach) abzusehen.

Rückblickend betrachtet ist es der

Mannschaft in Anbetracht der im

Vergleich zu anderen Erstligisten

geringen zur Verfügung stehenden

Mittel jedoch hoch anzurechnen,

wie lange man sich letztlich in der

höchsten deutschen Spielklasse halten

konnte.

Dass Veränderungen im Kader bei

Rot-Weiß auch positive Auswirkungen

haben können, zeigte sich

dann in einer Rückrunde, die Zuschauer,

Trainer und wohl ein Stück

weit auch die Mannschaft selbst

überraschte: Die Neuzugänge Jasper

van Gerven, Nils Nesselmann

und Andreas Kretzschmar (eher

Rückkehrer als Neuzugang) konnten

den Weggang des Österreichers

Michi Körper zum HTHC mehr als

kompensieren. Eine bärenstarke

Defensive, flüssiges Kombinationsspiel,

stetig wachsendes Selbstvertrauen

und ein unglaublich starker

Zusammenhalt führten nicht nur zu

Siegen gegen Dürkheim, Stuttgart,

TuS Lichterfelde und vier gewonnen

Penalty-Shootouts in Serie, sondern

auch zu einer lange nicht gesehenen

Attraktivität im Spiel der

1. HeRRen HOckey


Was möglich wird?

Rot-Weißen, was zunehmend auch

vom immer zahlreicher werdenden

Publikum am heimischen Grasweg

honoriert wurde. Es war förmlich

zu spüren: Auf dem Platz stand eine

Einheit – und plötzlich konnte man

sehen, was möglich ist. Am Ende

der Saison standen Platz 5 in der

Tabelle – Platz 3 in der inoffiziellen

Rückrundenwertung – und, nicht

unwichtig, zwei Derby-Siege zu Buche.

Was wird kommen? Was darf

man erwarten?

Kurz vor Vorbereitungsbeginn

verkündete Coach Markus Felheim

nach dreieinhalb Jahren als

Cheftrainer überraschend seinen

Rücktritt. Auch auf diesem Wege

wünscht die Mannschaft alles Gute

und bedankt sich für die gemeinsame

Zeit. Mit den beiden Ex-Spielern

Renaldo Scola und Sebastian Fischer

fand sich zunächst eine schnelle

und adäquate Interimslösung. Den-

noch wird die neue Saison auch davon

geprägt sein, dass man sich am

Grasweg nach einer neuen, langfristigen

Lösung auf der Trainerposition

umschauen wird. Neben Felheim

stehen dem Team mit Stürmer Jasper

van Gerven (aus privaten Gründen

zurück nach Berlin), Verteidiger

Joost Böhmert (Arbeitsbeginn

ebenfalls in Berlin) und Routinier

Renaldo Scola (Karriereende) drei

Leistungsträger nicht mehr zur Verfügung.

Torhüter Lorenz Neff (Auslandsaufenthalt

in London) wird

erst in der Rückserie wieder das

Rot-Weiß-Trikot tragen. Man darf

gespannt sein, wie das verjüngte

Team diese Ausfälle kompensieren

kann: Letzte Saison hat man sowohl

gesehen, was möglich wäre, als

auch, was möglich ist; es wird sich

zeigen, was in der Saison 2010/2011

möglich wird.

Banknotizen

Prominente Unterstützung erhalten die

1. Herren in der Saison 2010/2011 auf dem

Posten des TW-Trainers. Der Ex-Nationalspieler

Nils Kowalczek hatte vor fünf Jahren

seine aktive Karriere bei Rot-Weiß beendet,

machte in der Hallensaison 2007/2008

noch einmal ein Comeback und unterstrich

damals seinen Ruf als einer der besten

deutschen Hallentorhüter aller Zeiten. Nun

versucht „Kowa“ seine Erfahrungen an die

aktuellen Schlussmänner weiterzugeben.

Mit Renaldo Scola beendete im Sommer

2010 nach 16 Spielzeiten ein wahres Rot-

Weiß-Urgestein seine lange Hockey-Laufbahn.

Seit 1984 ist er Mitglied. Neben einem

deutschen Meistertitel 2001 und mehrere

deutschen Endrunden in Jugend und Herren,

kann Scola immerhin 2 A-Länderspiele vorweisen.

Wir sagen Danke für die langjährige

Treue!

Im 26 Mann umfassenden Kader gibt es

insgesamt noch sieben Spieler, die bei

Rot-Weiß das Hockeyspielen erlernten. Drei

Spieler haben niemals für einen anderen Verein

gespielt. Neben den beiden Youngsters

Alex Brandt und Simon Huber ist das der

24-jährige Maximilian Lorenz.

Heimliche Zwillinge

Tariq Siddiqui,

Türke der Herzen

Heimliche Zwillinge

Andi Hoffmann,

netter Verteidiger

Apu

Nahasapeemapetilon

Holger Badstuber,

Bayerns Abwehrass


DAS Herren-TEAM

Nr. Name Alter Position

1 Lorenz Neff 23 TW

33 Benno Hummel 25 TW

66 Marc Falke 26 TW

5 Tariq Siddiqui 24 Verteidigung

7 Philip Kratzer 24 Verteidigung

9 Paul-Moritz Rabe 26 Verteidigung

13 Andi Hoffmann 21 Verteidigung

15 Michal Krýsl 22 Verteidigung

17 Victor Graumann 25 Verteidigung

18 Simon Huber 17 Verteidigung

23 Bastian Gangnus 32 Verteidigung

2 Quirin Malchercyk 22 Mittelfeld

10 Frederic Schlenker 26 Mittelfeld

12 Rainer Kraile 29 Mittelfeld

14 Max Lorenz 24 Mittelfeld

19 Nils Nesselmann 29 Mittelfeld

20 Thore Klink 22 Mittelfeld

6 Max Kern 25 Sturm

8 Alex Brandt 18 Sturm

11 Nikolai Dombrowski 22 Sturm

16 Andreas Kretzschmar 29 Sturm

22 Christian Wagner 25 Sturm

24 Michi Weber 20 Sturm

25 Alexander Günther 27 Sturm

99 Felix Becker 19 Sturm

Trainer: Renaldo Scola,

Sebastian Fischer

TW-Trainer: Nils Kowalczek

Ath.-trainer: Jochen Babock

Manager: Hannes Ziegler

Physio: Jörg Grossmann

Arzt: Wilhelm Widenmayer

Physiotherapeut Jörg Grossmann wird sich

auch diese Saison um die kleinen und großen

Weh-Wehchen der Spieler kümmern.

1. HeRRen HOckey


NEUHEITEN

Name: Nils Nesselmann

Spitzname: Nilando

Geburtsdatum/Geburtsort:

25.12.1980/Hannover

Beruf: Irgendwas in der Werbung

Position: Mittelfeld

Bisherige Vereine:

TSV Bemerode, Hannover 78

Erfolge:

AOK Malwettbewerb (5. Platz)

Bei Rot-Weiß seit:

01.04.2010

Warum jetzt bei Rot-Weiß?

Von Gangnus gezwungen.

Erwartungen?

Meine erste Rückrunde mit Rot-Weiß

hatte die Latte für uns hochgelegt, da

sollten wir jetzt drüberspringen.

Name: Andreas Kretzschmar

Spitzname: Anderl

Geburtsdatum/Geburtsort:

11.10.1980/München

Beruf: Landschaftsgärtner

Position: Sturm, rechtes Bankeck

Bisherige Vereine: HC Wacker

Erfolge:

Noch nie etwas gewonnen ...

Bei Rot-Weiß seit:

wieder seit 01.04.2010

Warum jetzt bei Rot-Weiß?

Weil ich bei diesem Verein groß

geworden bin.

Erwartungen?

Mit um den Aufstieg spielen.

Name: Benno Hummel

Spitzname: -

Geburtsdatum/Geburtsort:

27.06.1985/Schweinfurt

Beruf: Student

Position: Torwart

Bisherige Vereine:

HC Schweinfurt, Club zur Vahr Bremen

Erfolge:

Aufstieg in Oberliga (HCS) und

in Regionalliga (CzV)

Bei Rot-Weiß seit: 01.08.2010

Warum jetzt bei Rot-Weiß?

HCS-Quote bei Rot-Weiß stärken.

Erwartungen?

Stammplatz erkämpfen und in 2. Buli

oben mitspielen.

Stoffe ☺ Dekorationen ☺ Sonnenschutz ☺ Bodenbeläge

Schlafsysteme und Bettwaren ☺ Schlafplatzoptimierung

Unterstützung bei Rückenproblemen ☺ orthopädische Bürostühle

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Jaiserstr. 15 82049 Pullach Tel: 089/793 69 500

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NEUHEITEN

Name: Michal Krýsl

Spitzname: Misak, Mickey

Geburtsdatum/Geburtsort:

18.02.1988/Pilsen

Beruf: Student (Jura)

Position: Mittelfeld, Verteidiger

Bisherige Vereine:

HC 1970 Bolevec, HC Rakovník

Erfolge:

5x tschechischer Meister,

6. Platz Halleneuropameisterschaft ‘08,

4. Platz WM-Qualifaktionsturnier ‘09

Bei Rot-Weiß seit: 01.08.2010

Warum jetzt bei Rot-Weiß?

Studiengründe,

sportliche Herausforderung.

Erwartungen?

Ich möchte meine Hockeyleistung

erweitern und Erfahrungen sammeln.

Name: Simon Huber

Spitzname: Youngster

Geburtsdatum/Geburtsort:

10.08.1993/München

Beruf: Schüler

Position: Verteidiger

Bisherige Vereine:

Rot-Weiß München

Erfolge:

4. Platz Süddeutsche Meisterschaft,

Bayernauswahl

Bei Rot-Weiß seit: 01.04.2010

Warum jetzt bei Rot-Weiß?

Von der Jugend aufgerückt.

Erwartungen?

Spielzeiten bei den 1. Herren.

Name: Frederic Schlenker

Spitzname: Freddy

Geburtsdatum/Geburtsort:

11.01.1984/Düsseldorf

Beruf: Verlagskaufmann

Position: Mittelfeld

Bisherige Vereine:

DSD Düsseldorf,

Grossflottbeker THGC, Powerhouse St.

Kilda (Melbourne), Düsseldorfer HC

Erfolge:

DM-Sieg A-Jugend 2002, 1. Liga-Aufstiege

mit Flottbek und DHC,

Deutscher Vizemeister Feld 2008

Bei Rot-Weiß seit: 01.09.2010

Warum jetzt bei Rot-Weiß?

München schon immer reizvoll,

Kontakt zu Victor.

Erwartungen?

Guter Teamzusammenhalt, um die

vermeintlichen Favoriten in der Liga

ärgern zu können.

1. HeRRen HOckey


DIE AUSWÄRTSKARTE

Wochenende für Wochenende verbringen

die Bundesliga-Herren Stunden in Auto, Bus

oder Flugzeug. Wenn gewonnen wird, kann

die Heimfahrt locker und feucht-fröhlich

sein. Bei Niederlagen scheinen Deutschlands

Verkehrswege unendlich weit.

Die Karte zeigt, wo es diese Saison überall

hingeht und beschreibt einige besondere

„Auswärtsschmankerl“ näher ...

TSV Mannheim:

Auf in die Arena!

Auch wenn der Doppelaufstieg knapp verfehlt

wurde, wartet mit dem TSV Mannheim sicher

kein leichter Gegner in der kommenden Hallensaison.

Das Team von Trainerfuchs Uli Weise tritt

in der erst 2008 eröffneten vereinseigenen Halle

an: einer ehemaligen Tennishalle, die sich etwas

euphemistisch J&M-Arena nennt. Langfristig hat

der TSVMH die Ambition mit dem neuen Branchenriesen

und Stadtrivalen MHC Schritt zu halten.

Noch ist die Mannschaft in der kommenden

Hallensaison aber wohl eher ein Außenseiter.

Prestigefaktor: Siegchancen:

TG Frankenthal:

Der Hexenkessel

Frankenthal ist immer eine Reise wert. Das denkt

sich vor allem Teammanager Hannes Ziegler, der

das Team notfalls auch für Auswärtsspiele in Berlin

im Hotel Central in der Frankenthaler City einbuchen

würde. Seit dieser Saison darf Rot-Weiß

auch tatsächlich wieder am Jahnweg antreten.

Die Mannschaft von Neu-Trainer Fabian Rozwadowski

präsentiert sich nach dem Erstligabstieg

rundum erneuert. Wegen des Abgangs einiger

Leistungsträger wird offiziell nur der Nicht-Abstieg

als Ziel ausgegeben. Aus Erfahrung weiß

man aber, dass es für alle Mannschaften schwer

sein wird, in der Festung Frankenthal zu gewinnen.

Prestigefaktor: Siegchancen:

Limburger HC:

Traditionsverein reloaded

In der kommenden Hallensaison trift man in der

2. Bundesliga auf einen alten Bekannten. Der

LHC ist ein Traditionsverein, der in der Vergangenheit

immer wieder und insbesondere in der

Halle viele Spitzenspieler hervorgebracht hat.

Heute spielt davon zum Glück niemand mehr

an der Lahn. Dem Abstieg aus der 2. Bundesliga

konnte letztes Jahr nur knapp entgangen

werden. Dennoch plant man in Limburg das

Revival. Ein hochmodernes Hockeyleistungszentrum

ist in Planung. Beim letzten Auswärtsspiel

vor vier Jahren gab es in Limburg ein historisches

13:1 für den späteren Aufsteiger Rot-Weiß. So

deutlich wird es diesmal nicht werden, trotzdem

erhofft man sich drei Punkte aus Hessen.

Prestigefaktor: Siegchancen:

SC Frankfurt 80:

Baumalleen, Satellitenschüsseln

und Hoppelrasen

Der noble Club aus der Bankenmetropole bleibt

ein Angstgegner, denn auf dem hoppeligen

Kunstrasen in unmittelbarer Nähe zu den Satellitenschüsseln

des Hessischen Rundfunks gab es

zuletzt selten was zu holen für die Rot-Weiß-

Herren. Liegt es an der Strahlung in der Luft?

Beim Duschen in den unsaubersten Kabinen

der Liga wird man anschließend auch noch von

rustikalen Rugbyspielern beäugt. Das gute Essen

des Clubitalieners kann die Stimmung meist nur

kurzfristig heben, denn bei der Rückreise per Bus

steht man mit großer Wahrscheinlichkeit im Stau.

Vielleicht klappt es diesmal ja in der Hallensaison

mit einem Punktgewinn.

Prestigefaktor: Siegchancen:

Dürkheimer HC:

Das ewige Gesetz?

Auch letzte Saison galt es wieder, das ewige

Gesetz. Seit vielen, vielen Jahren werden die

Punkte zwischen Dürkheim und Rot-Weiß friedlich

geteilt. Letzte Saison gab es auswärts eine

0:2-Niederlage, daheim einen 4:2-Sieg. Ob es

wirklich nur an Können und Ausstrahlung von

Ex-Nationalspieler Christian Mayerhöfer liegt,

der immer noch bei Heimspielen aufläuft? Man

darf gespannt sein, ob er auch diese Saison noch

spielt. Noch gespannter darf man darauf sein, ob

es den RW-Jungs endlich einmal gelingen wird,

einen Punkt aus der Pfalz mitzubringen oder ob

das ewige Gesetz auch eine weitere Saison Bestand

haben wird. Chancen gibt es dieses Jahr

gleich zwei: in Halle und Feld.

Prestigefaktor: Siegchancen:

HTC Stuttgarter Kickers:

Die Kickers

Der Europapokalsieger von 2006 ist ein weiterer

Traditionsverein im Hockeysüden, der zuletzt etwas

ins Wanken geraten ist. Auffälligstes Relikt

der großen Tage ist die Tribüne mit den blaugelben

Schalensitzen. Nach wie vor wartet am

Degerloch eine der schönsten Hockeyanlagen

Süddeutschlands und darüber hinaus ein junges

Team um Altstar Sascha Reinelt, das versucht an

alte Erfolge anzuknüpfen. Letztes Jahr gewann

Rot-Weiß nach einem Spiel mit acht gelben Karten

knapp im Penalty-Schießen.

Prestigefaktor: Siegchancen:


DIE AUSWÄRTSKARTE

Münchner SC:

Viel Lärm um nichts

Derbys haben ihre eigenen Gesetze. Obwohl der

Rivale aus dem Münchner Norden vergangene

Saison in der Tabelle klar vor Rot-Weiß landete,

gingen aus den beiden direkten Aufeinandertreffen

fünf Punkte an den Grasweg. Beim letzten

Saisonspiel im Juni stritten sich die Trainer heftigst;

so sehr, dass sich sogar Sonnyboy S. Kermas

zu ominösen und hässlichen Aussagen verlocken

ließ, die rein gar nicht zu seinem früheren betont

smarten und sportmännischen Auftreten

passten. Wir hüllen den Mantel des Schweigens

darüber. – Als selbsternannter Favorit möchte

der Stadtrivale im dritten Anlauf den Aufstieg

packen. Einen klaren Kopf zu behalten, wäre für

dieses Unternehmen sicher hilfreich.

Prestigefaktor: Siegchancen:

Zehlendorfer Wespen:

Das Schwimmbad im Keller

Traditionell hat man großen Respekt vor Olympiasieger

Florian Keller. Er ist ja auch wirklich

ein guter Hockeyspieler, auch wenn man das

als Laie gar nicht so recht glauben mag, wenn

man ihn zehn Minuten vor Spielbeginn mit Kippe

und Bier vor dem Eingang des vereinseigenen

Schwimmbads herumalbern sieht. Wenn er dann

doch aufläuft, reicht es meistens für das ein oder

andere Törchen. Tiefere Einblicke zu Keller liefert

übrigens sein für Hockeyspieler sehr ausführlicher

Wikipedia-Eintrag! Mehr als auf den 29-jährigen

freuen sich die Rot-Weißen auf das Ausschwimmen

im Vereinspool und das Abendessen in gediegener

Golfclubatmosphäre.

Prestigefaktor: Siegchancen:

HG Nürnberg:

Unbekannte Passagiere

Auch wenn es in der Vergangenheit in der Halle

schon zu dem ein oder anderen Bayernderby

kam, ist der Ausflug an den Buchenbühler Weg

ein absolutes Novum für Rot-Weiß. Dass die HGN

noch in die 2. Bundesliga auf dem Feld aufsteigen

würde, hatte wenige Spieltage vor Schluss

der vergangenen Saison kaum jemand auf dem

Schirm. Es war schließlich die unerwartete Schützenhilfe

von Nachbar Wacker München, die den

Franken zum Überraschungsaufstieg verhalf. Das

junge Team von Neutrainer Matthias Schmeißer

wird sich erst an die Bundesligaluft gewöhnen

müssen. Die Gästeteams werden sich daran gewöhnen

müssen, dass ihre Konzentration in 70

Minuten gefühlte 50mal durch tief fliegende

Flugzeuge gestört werden wird.

Prestigefaktor: Siegchancen:

SC Charlottenburg:

Die jungen Wilden

Mit deutlichem Vorsprung schaffte das Team

aus Berlin-Charlottenburg den Aufstieg aus der

Regionalliga-Ost. Die Mannschaft von Trainer

Thorben Wegener beendete die Saison dabei ungeschlagen

und musste nur am letzten Spieltag

einen Punktverlust hinnehmen. Dass in der zweiten

Liga einer anderer Wind weht, haben in den

letzten Jahren die meisten Aufsteiger erfahren

müssen, als es oft direkt wieder nach unten ging.

Der jungen Mannschaft vom SCC, deren Kern in

der Jugend einige deutsche Meistertitel erringen

konnte, traut man aber durchaus zu, eine ordentliche

Rolle zu spielen. Die Rot-Weiß-Herren

und besonders der Berliner Nikolai Dombrowski

freuen sich auf eine weitere Tour in die Bundeshauptstadt.

Prestigefaktor: Siegchancen:

Tus Lichterfelde:

Glanzlos in Berlin

Eines der unattraktiveren Auswärtsspiele. Das

für Berliner Verhältnisse geradezu ghettoeske

Vereinsgelände mit Pseudo-Clubhaus, nennt sich

„Leo“. Passend zum Ambiente wird Hockey für

den etwas gröberen Geschmack geboten: Viel

Kampf, viel Körperkontakt, viel Geschrei. Entgegen

früherer Begegnungen, bei denen man sich

entweder Unentschieden trennte oder knapp

verlor, gab es letzte Saison einen klaren 5:0-Auswärtssieg

für die Rot-Weißen. Es ist wahrscheinlich,

dass dies eine Ausnahme bleiben wird. In der

kommenden Saison reicht den 1. Herren sicher

auch ein glanzloses 1:0.

Prestigefaktor: Siegchancen:

1. HeRRen HOckey


Termine Feld

Vorrunde

18.09.2010 14.00 Rot-Weiß - Zehlendorfer Wespen

19.09.2010 14.00 Rot-Weiß - HG Nürnberg

25.09.2010 15.00 TG Frankenthal - Rot-Weiß

26.09.2010 12.00 Dürkheimer HC - Rot-Weiß

03.10.2010 15.00 Münchner SC - Rot-Weiß

09.10.2010 14.00 Rot-Weiß - Stuttgarter Kickers

10.10.2010 15.00 SC Frankfurt 1880 - Rot-Weiß

16.10.2010 15.00 Rot-Weiß - TUS Lichterfelde Berlin

17.10.2010 12.00 Rot-Weiß - SC Charlottenburg

Rückrunde

01.05.2011 12.00 Zehlendorfer Wespen - Rot-Weiß

07.05.2011 17.30 HG Nürnberg - Rot-Weiß

14.05.2011 15.00 Rot-Weiß - TG Frankenthal

15.05.2011 12.00 Rot-Weiß - Dürkheimer HC

21.05.2011 15.00 Rot-Weiß - Münchner SC

04.06.2011 14.00 Stuttgarter Kickers - Rot-Weiß

05.06.2011 12.00 Rot-Weiß - SC Frankfurt 1880

18.06.2011 17.00 TUS Lichterfelde Berlin - Rot-Weiß

19.06.2011 12.00 SC Charlottenburg - Rot-Weiß

Tops & Flops

Mir san g’scheitert: Die größten Transferflops der vergangenen 5 Jahre:

Martin Leitner:

Er kam vor der Saison 2008 als großes

Talent vom HC Wacker München um

Bundesligaluft zu schnuppern. Der damals

18-jährige Stürmer brachte es jedoch

nie zu einem Ligaeinsatz; die vom Club

organisierte Ausbildungsstelle sagte er

kurzfristig ab. Bereits nach seiner ersten

Saisonvorbereitung war Schluss für Leitner.

Traurige Bilanz: Null Ligaspiele, null Ligatore,

ein entwendeter Trainingsanzug.

Petr Bodnar:

„Ohh, it‘s for free.“ Diese Worte lassen

einige altgediente Spieler des HLC Rot-

Weiß München sofort an den ehemaligen

tschechischen Nationalspieler Petr Bodnar

erinnern. In der Hinrunde der Feldsaison

2005 absolvierte der kantige Stürmer

einige Bundesligaspiele mit mäßigem

Erfolg, bevor er – ohne Abschied zu

nehmen – von einem auf den anderen Tag

zurück in die Heimat reiste. Im Gepäck drei

Gratisschläger vom damaligen Ausrüster

ISHAN. „It’s for free!“

Banknotizen

Zwischen dem Jüngsten, Simon Huber

(17), und dem ältesten, Bastian Gangnus

(32), im Kader liegt eine ganze Generation

Altersunterschied. Der Altersschnitt des

Kaders liegt bei gesunden 23,1 Jahren.

Dienstältester 1. Herrenspieler ist Rainer

Kraile. Der 29-Jährige geht in seine 10.

Saison für Rot-Weiß.

In der Feld-Spielzeit 2008/2009 hatten die

Schiedsrichter noch insgesamt 26 gelbe

Karten und ein rote Karte gegen Rot-Weiß

verhängt. In der Saison 2009/2010 waren

es „nur“ noch 20, inklusive einer gelb-roten

Karte. Besonders in der Rückrunde waren

die Rot-Weißen „brav“, blieben in vier

Partien straffrei und gewannen prompt alle

diese Spiele. Die beiden Kartenkönige der

Saison 09/10 waren Bastian Gangnus und

Quirin Malchercyk mit jeweils drei gelben

Karten.

Heimliche Zwillinge

Maximilian Kern,

Traumschwiegersohn

gemeiner Schimpanse

(18 Monate)

Mateusz Szymczyk:

Der junge österreichische Torwart wechselte

im Frühjahr 2007 gemeinsam mit

seinen Landsleuten Körper und Stanzl

nach München. Im Gegensatz zu den

beiden erfolgreichen Stürmern brachte es

Szymczyk nur auf wenige Einsätze im Rot-

Weiß-Dress. In Erinnerung bleibt aber seine

erfolgsversprechende Geschäftsidee, eine

illegale Mülldeponie im Raum München zu

betreiben. Leider konnte der Keeper sein

Potential, wie zuletzt 2009 bei der Hallen-

EM gezeigt, bei uns nie abrufen.

� Fehleinkauf �� Super-Flop �� Super-Flop


Termine Halle

Vorrunde

20.11.2010 17.30 TSV Mannheim - Rot-Weiß

21.11.2010 14.00 Dürkheimer HC - Rot-Weiß

27.11.2010 19.00 Rot-Weiß - Limburger HC

28.11.2010 15.00 Rot-Weiß - SC Frankfurt 80

05.12.2010 15.00 Rot-Weiß - HG Nürnberg

Rückrunde

11.12.2010 16.00 Limburger HC - Rot-Weiß

12.12.2010 11:45 SC Frankfurt 80 - Rot-Weiß

08.01.2011 17.00 Rot-Weiß - TSV Mannheim

09.01.2011 13.00 Rot-Weiß - Dürkheimer HC

23.01.2011 12.00 HG Nürnberg - Rot-Weiß

Tops & Flops

Mir hams g’schafft! Die besten Verpflichtungen der letzten 5 Jahre:

Benjamin Stanzl:

Der sprintstarke und technisch beschlagene

Linksaußen Benjamin Stanzl aus Österreich

konnte in seinem halben Jahr bei

Rot-Weiß vollauf überzeugen. In der Rückrunde

der Feldsaison 2006/2007 brachte

es der introvertierte Stürmer auf 12 meist

sehenswerte Treffer. Bei der Hallen-EM

2009 wurde der Torjäger sogar als bester

Spieler ausgezeichnet. Leider verließ Stanzl

den Grasweg schon nach sechs Monaten

wieder Richtung Hamburg.

Jasper van Gerven:

Ein glückliches Händchen bewiesen die

Verantwortlichen auch beim zweiten

Transfer unserer Liste. Der Berliner Jasper

van Gerven trat das schwere Erbe von

Michael Körper an und übertraf die in ihn

gesetzten Erwartungen auf Anhieb. 10

Tore steuerte der Mittelstürmer, der von

Blau-Weiß Berlin an die Isar wechselte,

in der vergangenen Rückrunde bei und

war somit maßgeblich am erfolgreichen

Abschneiden der vergangenen Saison

beteiligt.

Heimliche Zwillinge

Felix Becker,

Schlenzkönig

Heimliche Zwillinge

Lorenz Neff,

Penalty-Killer

Daniel Kübelböck,

kreischender D-Promi

Der unglaubliche Hulk,

grüne Cartoon-Figur

Michael Körper:

Der österreichische Nationalspieler ist

der erfolgreichste Rot-Weiß-Stürmer der

letzten Jahre. Zur Rückrunde der Saison

2006/2007 wechselte der durchsetzungsstarke

Eckenspezialist aus Wien zu den

Münchnern und erzielte in den vergangenen

drei Jahren über 100 Treffer. Seit

diesem Frühjahr geht Körper für den

Harvestehuder THC auf Torejagd.

� Glücksgriff �� Top-Transfer ��� Mega-Deal

1. HeRRen HOckey


Damen tanzen jetzt den Pogo

Bei den Aufstiegsspielen zur Regionalliga hatten die 1. Damen (hier: Marina Borchert) das Nachsehen.

Die Welt des Tanzsports hat viele

Facetten. Es gibt den langsamen

Walzer, die feurige Samba oder den

leidenschaftlichen Tango. Da ist für

jeden Geschmack etwas dabei. Die

Ersten Damen haben lange nach

einem gemeinsamen Stil gesucht,

der es ihnen erlaubt, eine harmonische

und erfolgreiche Darbietung

auf das Parkett – oder in ihrem Fall:

auf den Kunstrasen – zu bringen.

Nun, so scheint es, haben sie ihn

gefunden: Die Damen tanzen seit

ein paar Monaten den Pogo. Dem

digitalen Internet-Lexikon Wikipedia

zu Folge liegt sein hervorstechendes

Merkmal in einem heftigen

und ausladenden Tanzstil, bei dem

die Tanzenden sämtliche Bewegungen

individuell und nicht mit einem

Partner synchronisiert ausführen.

Jeder nach seiner Façon, aber am

Ende doch als harmonisches Ganzes

und Miteinander. Wie ein Puzzlespiel,

bei dem jedes Teil seinen Platz

hat und das nur in seiner Gesamtheit

sein eigentliches Bild zu erken-

nen gibt. Initiator und Choreograph

des rot-weißen Damen-Ensembles

ist Nikolai Dombrowski. Der Berliner

gibt seit Mitte Mai den Takt bei

den Damen vor und sorgt seitdem

auch für den zuletzt doch etwas

vermissten Spaß-Faktor im Team.

Nach einer durchwachsenen Hinrunde

und einer ordentlichen Hallensaison,

bei der am Ende leider

einmal mehr wenig Zählbares stehen

blieb, erspielten sich die Damen

durch eine in weiten Teilen überzeugende

Rückrunde den dritten Tabellenplatz.

Überraschend und völlig

unerwartet reichte dieser sogar

zur Teilnahme an den Relegationsspielen

um den Aufstieg in die Regionalliga

Süd. Wie vor drei Jahren

kam der Gegner mit dem TSV Schott

Mainz erneut aus Rheinland-Pfalz.

Den vielen vergebenen Chancen im

Hinspiel, in dem man folgerichtig

nicht über ein 0:0-Unentschieden

hinauskam, trauerte man nur eine

Woche später nach. Nachdem man

auswärts 1:0 in Führung gegangen

war, warfen die Damen aus Mainz

alles nach vorne. Bei gefühlten 40

Grad setzten die Mainzer sich am

Ende auch aufgrund ihrer zahlreich

und gut besetzten Bank mit 3:1

durch. Der dadurch verpasste Aufstieg

mag auf den ersten Blick als

Niederlage erscheinen, doch wer

einen zweiten riskiert, wird erkennen,

dass am Ende die Erkenntnis

steht, was alles möglich ist, wenn

alle im gleichen Takt tanzen, spielen

und feiern.

In der anstehenden Feldsaison heißt

es für die Damen zunächst einmal,

die Umstellung an das bei Einigen

so gefürchtete Selbstpass-Spiel zu

meistern. Wie das gelingt, bleibt

abzuwarten. Unterstützt wird das

Team dabei von Susanne Kraile, die

ihrem Bruder Rainer in die Landeshauptstadt

gefolgt ist und ab der

kommenden Saison für die Rot-Weißen

auflaufen wird. Mit ihr hoffen

die Damen auch, in der folgenden

Hallensaison den seit Langem so

ersehnten Aufstieg endlich zu meistern,

damit es am Ende auch wieder

heißt: „Wir tanzen und wir toben

[...], lasst uns Disco pog’n.“

Herzlich bedanken möchten wir uns

bei Sebastian Fischer, Jasper van

Gerven, Paul-M. Rabe, Alexander

Gödel und Andreas Kretzschmar,

die ein ums andere freie Wochenende

geopfert haben und eingesprungen

sind, um am Spielfeldrand Taktstock

und Taktiktafel zu schwingen.

Dies ist nicht selbstverständlich

und wir wissen euren Einsatz sehr

zu schätzen. Vielen Dank. Renaldo

Scola, der im Mai seine Interimstrainerschaft

beendet hat, wünschen

wir alles Gute auf seinem weiteren

Weg.


DAS Damen-TEam

Nr. Name Alter Position

27 Sandra Countandin 22 TW

Isabella Paller 33 TW

4 Susanne Wimmer 34 Verteidigung

6 Maike Hövel 27 Verteidigung

11 Melanie Lorenz 26 Verteidigung

14 Veronika Stellmach 27 Verteidigung

15 Ulrike Dressler 31 Verteidigung

19 Tine Rudolf 22 Verteidigung

Anna Dirk 25 Verteidigung

3 Frederike Gärtner 28 Mittelfeld

5 Melissa Darker 27 Mittelfeld

8 Sabine Wimmer 29 Mittelfeld

10 Martha Mertens 28 Mittelfeld

23 Katrin Leipnitz 32 Mittelfeld

Susanne Kraile 23 Mittelfeld

Eva Bittermann 26 Mittelfeld

9 Yasmin Chaudrey 22 Sturm

12 Marina Borchert 22 Sturm

13 Simone Ring 26 Sturm

18 Angela Vogt 27 Sturm

20 Miriam Bufe 29 Sturm

21 Daniela Wells 30 Sturm

Caroline Hecker 20 Sturm

Sarah Pilger 24 Sturm

Eva Hensel 26 Sturm

Neutrainer aus Berlin: Nikolai Dombrowski

Neuzugang aus Schweinfurt: Susanne Kraile

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1. damen HOckey

lieg

San

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2. Herren: Ein bunter Haufen

Wer eigentlich sind die 2. Herren?

Gibt es die überhaupt, oder stehen

die nur auf dem Papier?

Wir sehen uns als das sportliche

Verbindungsglied zwischen den Jugendlichen

aus der MJA, die endlich

offiziell bei den Erwachsenen

mitspielen dürfen, und der Bundesligamannschaft.

Die Jungs sind

oft körperlich und technisch noch

nicht so weit, um gleich direkt bei

den 1. Herren einzusteigen. Also

spielen sie in der ersten Zeit bei uns.

Wir sind eine Mischung aus älteren

und jüngeren Spielern und können

so den Spielern den Einstieg in die

große Hockeywelt erleichtern.

Als sportliches Ziel haben wir uns

endlich wieder den Aufstieg in die

Oberliga vorgenommen. Dieses Ziel

soll bereits in der kommenden Feldsaison

wie auch in der Hallensaison

2010/2011 umgesetzt werden.

Hierzu bedarf es aber auch der Unterstützung

von oben – und damit

ist nicht der liebe Gott gemeint,

sondern die Herren der 1. Mannschaft.

Hier gibt es immer wieder

Spieler, die noch nicht festgespielt

sind, oder nach einer Verletzung

wieder langsam an alte Stärken herangeführt

werden sollen. Was gibt

es da besseres als bei den 2. Herren

zu spielen? Allein mit dieser Unterstützung

lernen auch die 2. Herren

Vieles dazu. Gut waren auch immer

die Spiele, wo alt-gediente Spieler

mitgespielt haben. Hier wurden die

Kontakte wieder vertieft. Super!

Ein großes Lob gilt unseren Trainern.

Waren doch in der letzten

Zeit viele Spieler mit dem Abitur,

Doktorarbeiten und anderen beruflichen

Herausforderungen beschäftigt.

Dennoch gab es immer ein sehr

gutes, der Spieleranzahl angepasstes

Training.

Alles in Allem passt die ganze Zusammenarbeit

zwischen den beiden

Mannschaften. Die Ergebnisse werden

zeigen, ob wir auf dem richtigen

Weg sind.

stehend v.l.n.r.: Pierre Cuchet, Marcus Ventar, Daniel Schneider, Phillip Limper, Alex Brandt, Hannes Leischner,

Sebastian Strych, Robert Feja

kniend v.l.n.r.: Simon Huber, Manuel Gossler, Shohel Rahman, Marc Falke, Malte Arnsperger, Matthias Schießl

nicht auf dem Bild: Alex Goedel, Florian Klinkhammer, Florian Hofstädter, Fabian Gossler, Christian Kreuder-Sonnen,

Felix Top, Sebastian Fischer, Nils Kowalczek

Trainer: Bastian Gangnus

Manager: Shohel Rahman


Anspruch und Wirklichkeit

Seit einigen Jahren bin ich zusammen

mit meiner Kollegin Petra

Humbert Jugendwartin beim HLC

Rot-Weiß München. Zwar teilen

sich offiziell unsere Bereiche in

„männlich“ (ich) und „weiblich“

(Petra), aber eigentlich machen wir

beide beides. Was machen wir? Wir

versuchen, unsere Jugendmannschaften

in all ihren Belangen zu

unterstützen, organisatorisch zu

helfen und in vielen Fällen zu vermitteln.

Dabei bemühen wir uns,

die Gesamtstruktur des Vereins und

die Mitgliederentwicklung in den

einzelnen Jahrgängen im Auge zu

behalten.

Unterstützt werden wir dabei vom

sportlichen Leiter und von einigen

engagierten Betreuern. Die eigentlich

gewünschte Trennung in

„sportlicher Bereich“ (sportlicher

Leiter) und „organisatorischer Bereich“

(Jugendwarte) hat einige

fließende Übergänge, schon allein

wegen der zahlreichen Sitzungen,

in denen zum Beispiel die Jugendwarte

darüber beraten, welche Altersklassen

welche Spiele pfeifen

und ob das Kleinstfeld mit den Nebenwettbewerben

sinnvoll ist oder

nicht. Dialog, Dialog und nochmals

Dialog ist unter solchen Prämissen

natürlich die Grundvoraussetzung

für ein effektives Arbeiten am gemeinsamen

Ziel.

Was ist das gemeinsame Ziel? Wir

möchten möglichst viele Kinder und

Jugendliche an den Hockeysport

heranführen und dafür begeistern,

also: dauerhaft gewinnen. Wir

möchten, dass sich die hockeyspie-

lenden Kinder und Jugendlichen

in unserem Verein wohlfühlen

und dass unser Vereinsleben, das

Training und der Umgang in den

D-Mädchen beim Jappadappadu-Turnier.

Mannschaften so gestaltet wird,

dass sich alle wohlfühlen, egal ob

Bayrischer Meister oder Fünfter der

Verbandsliga Süd. Es sollen sowohl

der Breiten- als auch der Leistungssport

einen festen Platz in unserem

Verein haben. Ein Sportverein sollte

generell den Kindern die Möglichkeit

der Ausübung eines gesunden

Hobbys bieten, die Kinder von der

Glotze wegholen und pädagogisch

angemessen beschäftigen. Dass das

aber nicht automatisch für jeden

bedeuten muss/soll/darf, dass vier

Tage Training ist und dazu noch ein

Spiel am Wochenende ist auch klar.

Stolz sind wir natürlich auf unsere

Meister, aber ebenso erfreuen wir

uns an den Kindern, die einfach

Spaß an der Freude haben und

munter vor sich hin spielen.

Seit Beginn dieser Feldsaison müssen

wir eng zusammenrücken – im

wahrsten Sinne des Wortes. Denn

der BHV ist mit den Auswahlmannschaften

an zwei Tagen auf dem

Platz, was bedeutet, dass unser

Jugendtraining sich auf drei Nachmittage

die Woche beschränkt. Das

ist mit über 20 gemeldeten Jugendmannschaften

teilweise ein logistisches

Problem. Ich möchte an dieser

Stelle allen Betroffenen ein großes

Lob dafür aussprechen, dass trotzdem

alles fast immer reibungslos

abläuft und ein großes Miteinander

zu beobachten ist. Je voller die Arche,

desto enger rückt man zusammen

– und einer hat immer noch

Platz!

Im sportlichen Bereich können wir

uns sehen lassen: Die Knaben B waren

im vergangenen Jahr Bayerischer

Meister auf dem Feld und Vizemeister

in der Halle, die Knaben A

in der Halle 3. bei der Bayerischen.

In der noch laufenden aktuellen

Feldsaison stehen die A-Knaben

auf dem 2. Platz der Bayernrunde

und rechnen sich gute Chancen auf

die Teilnahme an der Deutschen

Zwischenrunde aus, die B-Knaben

liegen auch im guten Vorderfeld

und haben gute Chancen auf die

Teilnahme an der Bayerischen. Im

Mädchen-Bereich haben die sehr

jungen B-Mädchen gut gespielt, kamen

jedoch gegen körperlich und

spielerisch überlegene deutlich ältere

Mannschaften noch allzu oft

an ihre Grenzen. Sie spielen nun in

der Pokalrunde weiter und lernen

dazu. Im oberen Jugendbereich ha-

Jugend HOckey


Anspruch und Wirklichkeit

ben wir ein deutliches Nachwuchsproblem,

die Wunden vergangener

Tage, die sich kaum mehr schließen

lassen: Die MJB spielt mit nur fünf

wirklichen MJB-Spielern und muss

durch A-Knaben aufgestockt werden,

die WJB und die Mädchen A

spielen als ein Team und haben seit

einigen Jahren das Problem, dass im

weiblichen Bereich keine Verbandsliga

zustandekommt (zumindest auf

Knaben B beim Pfingsturnier in Köln.

dem Feld nicht). Dass die Mädels in

der sie manchmal deutlich überfordernden

Oberliga dennoch nicht

den Mut und den Teamgeist verlieren,

ist ihnen hoch anzurechnen.

Für unsere Erwachsenenmannschaften

ist dieser Nachwuchsmangel im

oberen Jugendbereich ein großes

Problem – gerade bei den Damen

müssen die „altgedienten“ noch

ein paar Jährchen durchhalten, bis

wieder Nachwuchs aus den eigenen

Reihen kommt …

Im jüngeren Bereich gibt es viele

vielversprechende Talente und vor

allem viel Spaß beim Hockey und

anderen Aktionen. Die Minis haben

im Moment recht wenig Kinder,

aber das ändert sich sicherlich

bald, Mädchen D und C trainieren

zusammen – aber mit drei Trainern

– und erproben sich mit doch recht

guten Erfolgen auch bei weiteren

Turnierfahrten, die Knaben D

spielen mitunter die gegnerischen

Mannschaften vom Platz bzw. aus

der Halle (Sieger beim Flip-Flop und

beim Jappa-Dappa-Turnier des MSC

– beides 2010!), spielen beide Varianten

(4:4 auf 2 Tore als D-Knaben

UND 6:6 + TW als C3-Knaben). Im

6:6 + TW-Modus lädt Rot-Weiß die

anderen Münchner Mannschaften

zweimal pro Saison zur Münchner

Runde. Die Knaben C schlagen sich

ebenfalls sehr wacker und belegten

u.a. beim diesjährigen Jappa den

2. Platz. Halloween- und Faschingspartys,

Feriencamps und Wanderwochenende,

Turnierfahrten und

Begegnungstage, Kinobesuche und

Kegeln, Fussballschauen im Pool

und im Verein stärken noch dazu

den Zusammenhalt.

Alles in allem sind wir eine sehr bunte

Truppe, die Jugend des HLC Rot-

Weiß. Wir haben tolle Kinder, nette

Eltern, super Betreuer und fähige

Trainer. Vermutlich behauptet das

jeder Vereinsverantwortliche von

seinem Verein. Aber ich behaupte,

dass es bei uns stimmt. Denn kleine

alltägliche Ärgernisse gibt es überall,

die Frage ist doch nur, wie man

sie löst und ob man sie so löst, dass

sich nach wie vor alle wohlfühlen.

Und ich denke, dass wir ein Verein

sind, wo Kinder und Jugendliche

mit Eltern und Geschwistern sich

wohl und gut aufgehoben

Mädchen B im Punktspiel gegen Wacker.

fühlen können. Damit das auch in

Zukunft so bleiben kann, würde

ich mir jedoch wünschen, dass noch

mehr Eltern bereit sind, das Vereinsleben

mit zu gestalten. Der Verein

sind letztlich wir alle und wenn die

Last auf mehr Schultern verteilt

werden kann, dann wäre das doch

für alle positiv!

In diesem Sinne nicht nur unseren

Erwachsenenmannschaften sondern

auch unseren Kinder- und

Jugendmannschaften eine schöne

Feldsaison und eine ebenso schöne

und erfolgreiche Hallensaison.

Eure Britta Brandt

Jugendwartin


im Frühtau zu berge ...

Wanderwochenende C-Knaben

Endlich war es soweit. Nach einer

längeren Planungsphase und

mehreren Treffen im Vorbereitungsteam

ging es endlich in die

Berge. Völlig losgelöst vom Hockey

fuhren 14 C-Knaben mit vier

Betreuern Richtung Wildschönau.

Auf Empfehlung der B-Knaben, die

im Winter dort Ski fuhren, wollten

wir mal den Sommer ausprobieren.

Am frühen Abend bezogen wir unser

super Quartier und fühlten uns

alle sofort wohl. Die Bäuerin Maria

verwöhnte uns mit einer genialen

Brotzeit und danach war der Abend

für manche Buben noch sehr sehr

lang. Am Samstag ging es dann

gleich nach einem zeitigen Frühstück

auf den Schatzberg. Trotz der

sengenden Hitze waren alle gut zu

Fuß und es wurde nur wenig gemeckert.

Nach einem prima Mit-

tagessen im Lokal der Bergstation,

einem kurzen Abstecher zum Gipfel,

Fototermin und Belohnungseis

ging es an den Rückweg. Anfangs

steil bergab, dann noch einmal hinauf

und schließlich gaaaaaaaaanz

lange bergab. Nach vereinzelten

Formtiefs und einer Abschlussrast

schafften die Jungs die letzte halbe

Stunde des Wegs aber immer

noch gut gelaunt. Kaum auf dem

Bauernhof angekommen, Schuhe

ausgezogen, Schläger gezückt und

Rundlauf um die Tischtennisplatte

gespielt. Da blieb den Betreuern

kurzzeitig der Mund offen stehen.

Nach Reinigungsprozedur und einem

gemütlichen Grillabend sahen

wir noch das Fußballspiel und gleich

danach war Ruhe bei den Jungs.

Am Sonntag machten wir uns mit

einem ziemlich langen Abstieg auf

in Richtung Kundler Klamm. Leider

versäumten wir, gleich zu Beginn

die Kinder in der dort fließenden

Ache planschen zu lassen. Das hatte

zur Folge, dass wir im Verlauf der

Klamm keinen geeigneten Badeplatz

mehr fanden und die Enttäuschung

ziemlich groß war. Eine mittägliche

Brotzeit und kurzfristiges

Umbuchen der Bummelbahn, die

uns wieder zurückfuhr, brachte Abhilfe.

Mit einem weiteren Eis ausgestattet

kehrten wir gegen Nachmittag

zum Bauernhof zurück. Schnell

war eingepackt, gezahlt und Abschied

genommen. Unsere Heimreise

verlief verständlicherweise ziemlich

ruhig. Die Kinder und Betreuer

haben den Gastgebern gerne versprochen,

wieder zu kommen. Wir

freuen uns jetzt schon auf eine Wiederholung

im nächsten Jahr.

Jugend HOckey


Förderverein Jugendhockey

Liebe Hockeyfreunde,

weil beim HLC Rot-Weiß München

viele Trainer und ehrenamtliche

Betreuer enorm viel Zeit und Arbeit

für unsere Kinder investieren

und wir als Eltern mitbekommen,

dass das alles nicht alleine bzw. nur

schwer durch den Clubbeitrag finanziert

werden kann, haben wir

uns folgende Fragen gestellt: Wie

können wir die Anliegen und Interessen

der Hockey spielenden Kinder

und Jugendlichen, der Hockeytrainer

und der Hockeyeltern im HLC

Rot-Weiß München noch besser unterstützen?

Was können wir dazu

beitragen, das Hockeyspielen für

unsere Kinder und Jugendlichen

noch attraktiver und erfolgreicher

zu machen?

Als nicht-Hockey-spielende Eltern

konnten wir uns vorstellen, die Jugendarbeit

beim HLC Rot-Weiß

München vor allem durch das Sammeln

von finanziellen Mitteln zu

unterstützen und so entstand die

Idee, einen Förderverein zu gründen.

Wir fanden einige Mitstreiter,

die bereit waren, sich ehrenamtlich

zu engagieren. Zur Gründung eines

Vereins sind sieben Gründungsmitglieder

notwendig. Dabei war es

uns ein Anliegen, Eltern aus möglichst

vielen verschiedenen Mannschaften

zu begeistern. Nachdem

die Satzung des Vereins ausgearbeitet

und einige behördliche Hürden

gemeistert waren, konnte die Gründungsveranstaltung

stattfinden. An

der Gründungsveranstaltung am

05.08.2010 im Rot-Weiß-Clubhaus

nahmen Stefanie Staller (KnA), Thomas

Kainz (KnB), Carolin Krombach

(KnD, Minis), Renate Müller-Heinisch

(KnA), Kirsten Mayer-Raisch

(MäD), Tom Müller (KnA), Nela

Widmayer (KnB, MäD, Minis) , Elke

Zodet (KnB) und Petra Gruber (KnD)

teil.

Die Vorstandschaft wurde einstimmig

wie folgt gewählt:

1. Vorsitzende:

Stefanie Staller

2. Vorsitzender:

Thomas Kainz

Schatzmeisterin:

Carolin Krombach

Schriftführerin:

Renate Müller-Heinisch


Förderverein

Nachfolgend wollen wir den Zweck

und die Ziele des Fördervereins kurz

darstellen:

Was ist ein Förderverein?

Ein Förderverein ist ein gemeinnütziger,

eingetragener Verein. Er darf

keine eigenwirtschaftlichen Interessen

verfolgen, sondern muss das

„Gemeinwohl“ unterstützen; das

bedeutet in diesem Fall, die Kinderund

Jugendmannschaften des HLC

Rot-Weiß München. Die Mittel dazu

werden aus Mitgliedsbeiträgen und

Spenden eingenommen. Sie werden

entsprechend der Satzung des

Vereins ausschließlich zweckgebunden

eingesetzt. Die Mitglieder des

Vorstands arbeiten ehrenamtlich.

Wozu dient der Förderverein

Kinder- und Jugendhockey im HLC

Rot-Weiß München?

In der Satzung des Fördervereins

wurde festgelegt, welche Bereiche

finanziell unterstützt werden sollen.

Das Ziel ist die umfassende Förderung

des Jugend-Hockeysports

im HLC Rot-Weiß München durch

die Bereitstellung von Sach- und

Barmitteln für die Jugend-Hockeymannschaften,

im Einzelnen durch:

• (Mit-)Finanzierung von Unternehmungen

der Mannschaften, wie

Teilnahme an auswärtigen Spielen,

Turnieren, Meisterschaften oder

Trainingslagern.

• (Mit-)Anschaffungen, die den

Jugendmannschaften nützen (Torwartausrüstungen,

Spielmaterialien

wie Bälle, Trainingsmaterial etc.).

• Unterstützung des Trainingsbetriebs

durch die Bereitstellung

finanzieller Mittel; finanzielle Unterstützung

eines hauptamtlichen

Jugendtrainers.

Der Förderverein unterstützt die Kleinen, damit

sie einmal so gut werden wie die Großen.

Wie kann man Mitglied werden?

Mitglied werden kann jeder: Eltern,

Großeltern, Geschwister, Freunde,

Spieler (ob jung oder alt), Unternehmen,

Handwerksbetriebe, Institutionen

...

Die Anträge zur Mitgliedschaft sind

über die Geschäftsstelle des HLC

Rot-Weiß-München erhältlich oder

über die Internetseite www.rotweissmuenchen.de

downloadbar.

Man kann sich aber auch direkt an

den Vorstand mit seinem Eintrittswunsch

wenden. Wir würden uns

über reges Interesse sehr freuen!

Wie hoch ist der Mitgliedsbeitrag?

In der Satzung wurde eine Beitragsordnung

beschlossen, die besagt,

dass einzelne Mitglieder einen Jahresbeitrag

von 50.- € bezahlen und

für Firmen ein Mitgliedsbeitrag von

100.- € anfällt. Es steht allerdings

jedem Mitglied frei, diesen Beitrag

freiwillig zu erhöhen!

Kann man, statt Mitglied zu werden,

auch spenden?

Durch die Anerkennung der Gemeinnützigkeit

ist der Förderverein

befugt, Spenden entgegenzunehmen.

Der Spender kann die Zuwendung

für den Förderverein als

Sonderausgaben bei der Einkommensteuer

geltend machen. Firmen

können Spenden bei der Körperschaftssteuer

anrechnen lassen.

Bei einem Spendenbetrag bis zu

100.- € gilt der Überweisungsträger

als Spendenquittung. Bei einem

höheren Betrag wird dem Spender

eine separierte Zuwendungsbescheinigung

zugestellt.

Wie werden die Mittel eingesetzt?

In Zusammenarbeit mit den Jugendleitern

und der Abteilungsleitung

des HLC Rot-Weiß München wird

jährlich ein Haushaltsplan erstellt,

der von der einmal jährlich stattfindenden

Mitgliederversammlung

verabschiedet wird. Wer also Mitglied

im Förderverein ist, hat auch

in der Mitgliederversammlung ein

Stimmrecht bei der Mittelvergabe.

Jugend HOckey


Gefragt: Paul-Moritz Rabe

Seit Mai 2010 bekleidet Paul-Moritz

Rabe den Posten des Sportlichen

Leiters – Jugend beim HLC

Rot-Weiß. Schon seit fünf Jahren

leistet der 26-jährige Student als

Trainer verschiedener Mannschaften

beim HLC Rot-Weiß erfolgreiche

Arbeit. In seiner neuen Position

ist er hauptverantwortlich für alle

sportlichen Entscheidungen des Jugendbereichs.

Schwerpunkte seiner

Arbeit liegen in der Entwicklung

und Umsetzung eines einheitlichen

Trainingskonzepts und der internen

Trainerweiterbildung. Im Interview

erklärt er, was es damit auf sich

hat, warum er sich als Hockeylehrer

versteht und was er mit Rot-Weiß

vorhat.

Konzeptionelles Hockeytraining.

Was ist das eigentlich?

Gute Frage, denn auch in unserer

ersten Trainersitzung vor ein paar

Monaten, als ich meine Ideen vorstellte,

fragte einer unserer jun-

gen Nachwuchstrainer: „Konzept

... was?“ Konzeptionelles Training

bedeutet, dass Hockeytrainer ihre

Trainingseinheiten nicht nach Lust

und Laune, sondern im Sinne gewisser

vereinsübergreifender Kriterien

und Vorgaben durchführen. Ein

Trainingskonzept gibt vor, welche

Inhalte, in welchen Alterstufen, mit

welchen didaktischen Methoden

vermittelt werden. Ziel ist es immer,

die Trainingsqualität dauerhaft und

in allen Jahrgangsstufen hoch zu

halten. Das eigentlich Schwierige

eines Konzeptes ist es – das sieht

man auch bei anderen Vereinen –,

die Theorie in die Praxis umzusetzen,

d. h. das Konzept vom Blatt auf

den Kunstrasen und in die tägliche

Trainingsarbeit zu übersetzen. Ich

hoffe, uns gelingt es.

Du sprichst von „Trainingsqualität“.

Wie sieht ein „gutes Hockeytraining“

denn aus?

Ein gutes Hockeytraining hat dann

stattgefunden, wenn jedes Kind

nach seinen entsprechenden Möglichkeiten

optimal gefördert wurde

und dabei auch noch größtmögliche

Freude hatte. Ein Paraderezept,

wie man dieses Ziel als Trainer erreicht,

gibt es nicht. Die Methoden

müssen auf die entsprechende Situation

– auf Alter und Anzahl der

Kinder, Motivation oder Spielstärke

– angepasst werden. Trotzdem gibt

es natürlich gewisse Aspekte, die

man als Trainer beachten sollte.

... und das wären?

Das Aufwärmprogramm ist bereits

ein wichtiger Teil des Trainings und

sollte nicht bzw. nur in den seltens-

ten Fällen ein bloßes „Einlaufen“

darstellen. Das Training sollte gut

strukturiert sein, einem klaren Leitfaden

folgen; das gilt sowohl für

eine einzelne Einheit als auch für

die langfristige Trainingsplanung.

Da sollten auch temporäre Misserfolge

nicht zu ad-hoc-Handlungen

führen. Übungsfolgen sollten logisch

aufeinander aufgebaut sein.

In der Fachliteratur heißt es dazu:

vom Einfachem zum Schweren, vom

Langsamen zum Schnellen, vom

Bekannten zum Unbekannten. Jedes

Kind sollte in jedem Training

mindestens einmal gelobt werden.

Gerade bei der derzeitigen Platzsituation

bei Rot-Weiß muss auch

die Trainingseffektivität ein großes

Thema sein. Wenn ein großer Teil

der Trainingszeit für Bälle sammeln,

Tore umbauen, Disziplinierungsversuchen

oder „Anstehen“ vertan

wird, ist die Zeit nicht gut genug genutzt.

Zuletzt: Der Trainer ist immer

Vorbild, in jeder Situation. Er sollte

mindestens das Vorleben, was er

von seinen Spielern verlangt.

Was hat man sich unter dem Programm

der internen Trainerfortbildung

vorzustellen, das du ins Leben

gerufen hast?

Zum einen suche ich mit unseren

Trainern aktiv die Diskussion über

Trainingseinheiten, die ich beobachtet

habe. Zum anderen gibt es

regelmäßige Veranstaltungen. Diese

umfassen keinen abgesteckten

Lehrplan oder Themenkatalog wie

bei der Trainerausbildung des BHV

oder des DHB. Es sind Seminartage,

bei denen interne oder externe

Referenten den Rot-Weiß-Trainern


Gefragt: Paul-Moritz Rabe

Themen rund ums Hockeytraining

näherbringen. Natürlich habe ich

vor, wesentliche Themenbereiche

abzudecken, vor allem sollen die

Vorträge aber auch Denkanstöße

geben, sich eigenständig mit den

Inhalten zu beschäftigen. Durch solche

gemeinsamen Veranstaltungen

soll außerdem das Zusammengehörigkeitsgefühl

und die fachliche

Kommunikation innerhalb der Rot-

Weiß-Trainer gefördert werden.

Man läuft sich ja oft über den Weg,

spricht aber wenig und wenn eher

über organisatorische Aspekte. Ich

wünsche mir, dass wir die Jugendarbeit

bei Rot-Weiß noch mehr als

gemeinsames Projekt angehen.

Damit dich unsere Leser noch ein

bisschen besser kennenlernen: Wie

bist du zum Hockey gekommen

und wie wurdest du Hockeytrainer?

Hockey spiele ich seit meinem vierten

Lebensjahr, so wie alle anderen

Mitglieder meiner Familie. Ich bin

in und mit der sprichwörtlichen

Hockeyfamilie aufgewachsen und

beim TB Erlangen groß geworden.

Als ich Zivildienstleistender in München

war, fragte mich Hermann Ellenbeck,

damaliger hauptamtlicher

Jugendtrainer des MSC und heutiger

Landestrainer des BHV, ob ich

nicht eine Jugendmannschaft übernehmen

wolle. Ich merkte, dass ich

einen guten Draht zu den Kindern

und Jugendlichen habe und blieb

dabei. Anstatt wie andere zu kell-

nern oder an der Kinokasse zu kassieren,

habe ich während meines

Studiums Hockeytraining gegeben.

Es macht mir Spaß, anderen etwas

beizubringen.

... und deswegen wirst du Lehrer?

Ich bin in der Endphase meines

Lehramtsstudiums für die Fächer

Deutsch und Geschichte am Gymnasium.

Ob ich dann nächstes Jahr,

nach dem Staatsexamen, auch wirklich

an die Schule gehe, habe ich

noch nicht endgültig entschieden.

Ich kann mir aber durchaus vorstellen,

früher oder später zu unterrichten.

Kindern und Jugendlichen

etwas erfolgreich beigebracht zu

haben, kann einem viel persönliche

Genugtuung geben. Egal, ob es um

den Investiturstreit, die Kommaregeln

des Deutschen oder darum

geht, wie man mit der argentinischen

Rückhand aufs Tor schießt.

Eine Frage zum Abschluss: Wie

geht es weiter mit der Rot-Weiß-Jugend?

Wo stehen wir in 10 Jahren?

Primäres Ziel der nächsten Jahre

muss es sein, die Jugend auf ein

quantitativ stabiles Fundament zu

stellen. Jahrgangsausfälle, wie zuletzt

etwa im weiblichen Bereich,

darf es für einen Verein wie Rot-

Weiß nicht mehr geben. Dazu muss

aber möglichst bald auch die Platzproblematik

dauerhaft gelöst werden.

Außerdem hoffe ich, dass es einigen

Mannschaften gelingen wird,

sportliche Ausrufezeichen zu setzen.

Ich würde mir wünschen, dass

wieder ein geschlossener Jahrgang

in die Erwachsenenmannschaften

vordringt. Ich bin sehr zuversichtlich,

dass sich bei Rot-Weiß in den

nächsten Jahren noch einiges entwickeln

lässt, und dass wir keine

zehn Jahre benötigen, um die oben

genannten Ziele zu erreichen.

Jugend HOckey


Sommer, Sonne ...

Hockeyferiencamps 2010

Sonne pur zum Auftrakt des B- und A-Camps

Anfang August 2010 ...

... Der Kunstrasen wurde zum Wasserpark

umfunktioniert ...

... Gestatten: Gruppenfoto des Schwimmspaßvereins

Rot-Weiß München ...

... Hockey, aber mal anders ... ... Abends ging es bei der Jugenddisco

hoch her ...

... Trainer Max Lorenz macht es vor ... ... Die Spielerinnen und Spieler machen es nach:

Torschüsse nach 20-Meter-Rutschpartie ...

... Für das leibliche Wohl sorgten die Organisatoren

um Tom Müller und Neuwirt Gerhard ...

... Nach vier Tagen Camp klingt alles ganz ruhig

am Lagerfeuer aus.


... und ein bisschen regen!

Das D- und C-Camp begann so, wie es sich

niemand wünscht ...

... und Stabis ...

... Trainer Alex Brandt nahm das Programm ganz

schön mit ...

... Das Unwetter über München-Sendling wurde

vom Hockeynachwuchs genutzt, um von großen

Titeln zu träumen ...

... Doch als die Sonne rauskam, kam auch das

Lachen zurück ...

... Die Kinder entspannten beim

Kinofilm “Wickie” ...

... Endlich ging es los: erstmal Dehnen mit

Robert Feja ...

... vor allem beim Organisationskommitee um

Karin Henning ...

... „Es war super und wir machen nächstes Jahr

ganz bestimmt wieder mit!“

Jugend HOckey


Knapp verpasstes Double

B-Knaben sind Bayerischer Meister

im Feld und Vize-Meister in der Halle

Auf der Anlage des TB Erlangen

fanden im Oktober 2009 die Bayerischen

Feldhockeymeisterschaften

der B-Knaben statt. Neben RW hatten

sich aus Südbayern die Mannschaft

von Grünwald und aus Nordbayern

der NHTC und TB Erlangen

qualifiziert. Das erste Spiel unserer

Mannschaft war am Samstag gegen

Grünwald angesetzt. So fuhr ein

ganzer Tross von Spielern und Eltern

samt Betreuer Tom und Trainer

Max bei strömenden Regen nach

Erlangen. Bei nasskaltem Wetter

starteten unsere Jungs furios mit einem

Tor in den ersten Spielminuten

gegen Grünwald. Hatten sie am vorangegangenen

Wochenende noch

überlegen gegen Grünwald 7:1 gewonnen,

war dieses Spiel über weite

Strecken eher ausgeglichen, was

aber mehr an der Nervosität unserer

Mannschaft lag. Trotzdem gewann

RW das Spiel verdient mit 3:2.

Aufgrund der anderen Ergebnisse

hätte rein rechnerisch im folgenden

Spiel unsere Mannschaft mit einem

Sieg gegen den NHTC die Bayeri-

sche Meisterschaft schon vorzeitig

gewinnen können. Doch haben die

Nerven unseren Jungs zu schaffen

gemacht, denn obwohl sie deutlich

überlegen waren, schlichen sich immer

wieder unnötige Abspielfehler

ein und so ging die Partie 1:1

unentschieden aus. Im folgenden

Spiel gelang Grünwald (angefeuert

von den RW´lern) ein Sieg über den

NHTC. Nun musste RW im letzten

Spiel gegen TB Erlangen mindestens

ein Unentschieden erreichen,

um die Meisterschaft zu gewinnen.

Die von Max (dem an dieser Stelle

ein riesengroßes Lob für sein Engagement

ausgesprochen werden

muss!) hervorragend eingestellte

Mannschaft zeigte in diesem entscheidenden

Spiel aber dann ihre

wahre Klasse und begeisterten die

vielen Zuschauer mit technisch tollem

Hockey. Mit einem deutlichen

5:1 endetet die Partie und RW ist ungeschlagen

Bayerischer Meister bei

den B-Knaben 2009! Das Wochenende

spiegelte die äußerst erfolgreiche

Saison der B-Knaben wieder.

So blieben die Jungs in sämtlichen

Spielen der Vor- und Endrunde ungeschlagen,

mit 75:8 Toren!

Knapp sechs Monate später, am

Samstag den 6. März 2010, trafen

sich die Vereine HLC Rot-Weiß München,

TSV Grünwald, TV Schwabach

48 und der Nürnberger HTC in

Grünwald um die Bayerische Meisterschaft

in der Halle auszutragen.

Aufgrund der Ergebnisse der Vor-

runde galten die Nürnberger Jungs

vom NHTC und unsere RW-Jungs

als die Favoriten für dieses Turnier.

Die verletzungsbedingt etwas geschwächten

RW B-Knaben bestritten

das Eröffnungsspiel gegen den

TSV Grünwald. Entsprechend Ihrer

Favoritenrolle starteten sie aggressiv

und lagen nach kurzer Zeit mit

3:0 in Führung. Doch die Grünwalder

Jungs steigerten ihre kämpferische

Leistung in dem Maß wie die

Rot-Weißen nachließen – innerhalb

kürzester Zeit kassierten sie zwei

Tore und gingen nur noch mit einer

3:2-Führung in die Pause. Aus der

Pause zurückgekehrt schien nichts

mehr gelingen zu wollen, die Jungs

schienen völlig von der Rolle zu sein

und sie mussten sich mit 3:4 geschlagen

geben. In ihrem zweiten

Spiel schlugen die Jungs pflichtgemäß

den TV Schwabach 48 mit 2:0.

Nachdem die Grünwalder sich mit

einer soliden Leistung und drei Siegen

vorzeitig die Bayerische Meisterschaft

gesichert hatten, spielten

die Rot-Weißen gegen NHTC um

den zweiten Platz. Diesmal konnten

sie ihr Können zeigen, gewannen

mit 9:2 und wurden somit Bayerischer

Vizemeister! Gratulation

zu einer sehr erfolgreichen Saison

trotz knapp verpasstem bayerischen

Double.


Hockey mit einer Hexe?

Robert Feja, seit Beginn der Feldsaison

2010 verantwortlicher Trainer

der D- und C-Mädchen über seine

Arbeit:

Noch sind wir nicht ganz so viele

Mädchen im Team (derzeit 24), aber

langsam spricht es sich herum, dass

man bei uns viel erleben kann und

dass es dabei nicht nur ums Hockey

spielen geht. Hier ein paar Tipps

von mir, was ein Trainer bei einer

Mädchenmannschaft beachten, beherzigen,

wissen, können, und aushalten

muss bzw. sollte. Das wären

zum Beispiel:

• Sich sehr gut zu überlegen, was

man sagt und noch viel wichtiger

wie man es sagt. Egal, es wird einem

doch oft anders ausgelegt als

wie man es eigentlich gemeint hat.

• Leidensfähig sollte man sein.

Auch dies gilt in vielerlei Hinsicht.

Oft wird man auch als Kletterbaum

oder Kneifobjekt hergenommen.

• Zwei und mehr Mädchen gleichzeitig

zuhören zu können mag ja

noch einfach sein, problematisch

wird es, wenn auch alle gleichzeitig

sofort eine Antwort von dir haben

wollen.

• Ein guter Zuhörer muss man sein,

dies ist das Allerwichtigste. Denn

wenn die Mädchen das Vertrauen in

Dich haben ist der Bann gebrochen.

• Man muss den Mädchen ein guter

Freund sein, so dass sie auch einmal

über andere Dinge mit dir sprechen

können, die Sie mit Ihren Eltern

nicht besprechen wollen.

Wenn man so die ersten 100 Tage

überstanden hat, dann hat man sich

bei den Mädchen für immer in die

Herzen gespielt.

Kurzum, es macht viel Spaß und

Freude mit den Mädchen, und dies

bekomme ich auch immer wieder

von Ihnen bestätigt.

Wir sind eine sehr reisefreudige

Mannschaft und waren bereits auf

einige Turnieren und Hockeycamps

in ganz Deutschland unterwegs.

Potsdam, Ingolstadt, Rosenheim

und München waren hierbei einige

Stationen. In der Hallensaison

wollen wir auf ein Turnier nach Bad

Kreuznach fahren.

Zu guter Letzt darf ich auch unsere

beiden Betreuerinnen und alle Eltern

nicht vergessen, die immer wieder

die Wünsche und Visionen der

Trainer umsetzen und organisieren.

Nur so haben die Mädchen immer

wieder die Möglichkeit neue Erfahrungen

zu sammeln und zu erleben.

Wer mehr über uns erfahren möchte,

findet uns auch auf der Homepage

von HLC Rot Weiß München.

Wir freuen uns sehr über neue Mädchen,

die in unserem Team gemeinsam

mit uns viel Spaß am Hockeyspiel

haben wollen.

Kommt doch einfach einmal zu uns

ins Training zum schnuppern vorbei,

dann könnt Ihr auch gleich unsere

Hexe kennenlernen.

Euer Robert Feja

Mädchen D- und C-Trainer

Jugend HOckey


Wiederholungstäter

Die Deutschen Meisterinnen vom Lacrosse anlässlich des Formal-Dinners im Rot-Weiß-Clubhaus.

Wieder einmal ging eine Saison für

beide Lacrosse Damen-Mannschaften

sehr erfolgreich zu Ende.

Bereits während der Saison

2009/2010 zeigten die Deutschen

Meisterinnen des letzten Jahres

wiederholt ihr Können. Jedoch

mussten sich die Münchner A-Damen

in der Rückrunde nach einer

nicht sehr schönen Mannschaftsleistung

dem Südliga-Zweiten Heidelberg

geschlagen geben. Dennoch

war die Qualifikation zu den Playoffs

in Hamburg, an welchen dieses

Jahr erstmalig auch die Nordliga

teilnahm, gesichert. In Hamburg

angekommen reichte lediglich ein

Sieg gegen Köln um sich für die

Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft

zu qualifizieren.

War das Zusammenspiel bei den

Playoffs noch unsicher, so glänz-

ten die Damen, bestens unterstützt

durch Trainerin Molly McCourt, bei

der Meisterschaft in Hannover mit

einer gehörigen Portion Teamgeist

und starken Nerven. Diese wurden

auch mehr als gebraucht. So gelang

es Christiane Jekeli erst in der letzen

Das Teambuilding in den Alpen zur Vorbereitung

auf die DM hat Wirkung gezeigt.

Minute des Halbfinales den Ausgleich

zu erzielen und somit den Einzug

ins Finale vorzubereiten. Auch

das Finale selber gestaltete sich als

Nervenprobe für Spielerinnen und

Fans. Nach einer sicher wirkenden

6:3-Führung zur Halbzeit, erzielten

in der zweiten Hälfte lediglich

die Frankfurter Damen Tore. Durch

eine solide Defense und nicht zuletzt

Maria Widinger, die ihre erste

Saison als Torwart spielte, konnten

dennoch viele Tore verhindert und

letztendlich der Deutsche Meistertitel

verdient mit einem 6:5 errungen

werden. Somit sind die Münchner

Damen mit insgesamt vier Deutschen

Meistertiteln Rekordmeister.

Motiviert durch die letzte Saison

möchte das A-Team nun ein weiteres

Mal die Deutsche Meisterschaft

gewinnen und so den Pokal dauerhaft

in unser Vereinsheim holen.

Aber auch das B-Team kann auf eine

erfolgreiche Saison zurückblicken.

Die rege Trainingsbeteiligung der

Spielerinnen während der Saisonvorbereitung

zahlte sich aus. So

waren unsere Spielerinnen gerade

im Umgang mit dem Schläger, aber

auch konditionell manch anderem

neuen Team der Liga überlegen. Als

besonderer Höhepunkt kann sicher

der Sieg gegen den Südliga-Zweiten

Heidelberg gesehen werden.

Hier zeigte unsere B-Mannschaft

was in ihr steckt und erkämpfte sich

zur Überraschung der Heidelberger

verdient den Sieg. In der neuen Saison

möchte sich das B-Team einen

Platz in der oberen Hälfte der Liga

sichern.

damen LacROsse


REkordmeister

Das erfolgreiche Herrenteam in dem Anlass entsprechender Kluft bei der DM-Ehrung.

Saison 2009/2010 der Herren

1. Herren der Lacrosse Abteilung

Nach einer durchwachsenen Hinrunde

im Herbst 2009 und einem

trainingsintensiven Winter, welcher

mit dem Sieg auf dem Isar-Box Lacrosse

Turnier in Neubiberg belohnt

wurde, gelang es uns endlich einen

Trainer für das Herrenteam zu bekommen.

Mit dem Eintreffen von

Joe Kenworthy aus den USA änderten

sich Trainingsgestaltung, Taktik

und Anspruchshaltung. Erklärtes

Ziel war diesmal der deutsche Meistertitel,

der nach zwölf Jahren unbedingt

wieder nach München geholt

werden sollte.

Es benötigte erst eine Niederlage

gegen Stuttgart A und einen enttäuschend

knappen Sieg gegen

Stuttgart B, um festzustellen, dass

eine Truppe mit vielen starken Spie-

lern noch lange kein überragendes

Team stellt. Durch diesen Weckruf

ging ein Ruck durch das Team und

im Training wurden die Zügel noch

mal deutlich angezogen. In diversen

Trainingslagern wurden alle an

ihre Grenzen gebracht und im Laufe

von drei Monaten wurde aus einer

Ansammlung von vielen guten

Spielern ein Team, das bereit war

alles zu geben.

Die Siegesphase begann mit einem

verdienten Sieg im Heimspiel gegen

die Stuttgarter Kickers, den größten

Konkurrenten in der Bundesliga

Süd und damit der Gewinn der Liga,

der eine gute Ausgangslage für

die anstehenden Play-offs gegen

die Gewinner der anderen Ligen

Deutschlands garantierte.

Bei den Play-offs in Hamburg gelang

gleich im ersten Spiel ein Sieg

gegen unseren Angstgegner Aachen,

die in drei der letzten vier

Aufeinandertreffen gesiegt hatten

und als Mitfavoriten um den Titel

galten. Im zweiten Spiel gegen den

Berliner Lacrosse Verein Blax, den

amtierenden Deutschen Meister

und traditionellen Erzgegner, der

München den Titel des alleinigen

Rekordmeisters streitig gemacht

hatte, konnten sich die ersten Herren

nach einem nervenaufreibenden

Spiel mit ständigen Führungswechseln

durch ein Golden Goal in

der Verlängerung für die Meisterschaft

am 12./13. Juni in Hannover

qualifizieren. Hiermit wurde auch

die Tradition aufrechterhalten, dass

München in den letzen drei Jahren

jeweils den amtierenden deutschen

Meister aus dem Wettbewerb entfernte.

So knapp und spannend die Spiele

in Hamburg ausgefallen waren, so

überragend und eindeutig waren

dann in Hannover die Auftritte in

Halbfinale und Finale. Zunächst

ging es gegen den Düsseldorfer

HC, der mit 13:6 bezwungen werden

konnte und nie den Hauch einer

Chance hatte. Im Finale wartete

der von den meisten im Vorfeld

favorisierte Berliner HC, der eine

überragende Saison gespielt hatte

und bis zum Finale unbesiegt geblieben

war. Im Spiel kauften die

Münchener den Berlinern aber sehr

schnell den Schneid ab und gingen

früh 4:1 in Führung. Leider fiel die


REkordmeister

Mannschaft dann in die alte Angewohnheit

zurück, hohe Führungen

zu verspielen, und musste zwischenzeitlich

den Ausgleich hinnehmen.

Der Pokal ist zurück beim Rekordmeister.

Danach besann man sich aber auf

neu entwickelte Stärken, siegte

letztlich klar und ungefährdet mit

11:7 und holte den lange ersehnten

Meistertitel endlich wieder nach

München. Mit nun sechs Titeln dürfen

sich die Münchner Herren auch

wieder alleinige Rekordmeister

nennen.

Außerdem haben Florian Klaus und

Alexander Coslow mit der deutschen

Nationalmannschaft im Juli

in Manchester in England bei der

Damen und Herren der Lacrosse-Abteilung.

Lacrosse-Weltmeisterschaft einen

überragenden 6. Platz belegt. Die

Spieler Florian Kornprobst und Jan

Müller unterstützten das deutsche

Team dabei als Assistant Coach und

2. Herren der Lacrosse Abteilung

Die 2. Herren spielten für ihre Verhältnisse

ebenfalls eine starke Saison.

Trotz häufig wechselnder Spieler

bildete das Münchner B-Team

auch dank Trainer Joe Kenworthy

ein starkes Team. Zusätzliche Unterstützung

erfuhren die 2. Herren

aus Passau und natürlich von den

Spielern der Bundeswehr, welche

nächste Saison eine eigene Spielgemeinschaft

bilden werden. Jedoch

wächst die Konkurrenz im Süden

und mit Freude können wir auch

dieses Jahr wieder berichten, dass

die 2. Mannschaft in der 2. Bundesliga

Süd den ersten Platz erreicht

hat. Die ursprünglich erstmalig anberaumten

Finalspiele zwischen

den 2. Bundesligen West und Süd

konnten Teamarzt. leider aufgrund von Terminschwierigkeiten

nicht stattfinden.

Somit haben die 2. Herren aber

ebendies in der kommenden Saison

als Ziel fest vor Augen - der Termin

steht zumindest schon fest.

Durch ständige Werbung und Jugendarbeit

wächst die Lacrosse

Abteilung mehr und mehr. Darum

wollen wir in der kommenden Saison

auch in der Jugend mitmischen.

Durch Projekte an verschiedenen

Münchner Schulen und regelmäßiges

Training beim Rot-Weiß hoffen

wir, den harten Kern von jetzt bereits

über zehn Jungs im Alter zwischen

zwölf und sechzehn weiter

ausbauen zu können und hoffen,

dass sich dieser Trend so weiter fortsetzt.

Auf eine erfolgreiche

Saison 2010/2011!

HeRRen LacROsse


Die Saison 2009 / 2010

Der Weg zum Doppeltitel

Rückrundenspiel

Das Damenteam

DM Vorbereitung


Finale!

Das Herren-Team

Siegerehrung

Graft - Bad

Sieger Teams

Deutscher Meister!


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im Gespräch: Gerhard & Max

Damit alle unseren neuen Wirt

Gerhard Klemm, der seit dem

01.07.2010 das Clubrestaurant des

HLC Rot-Weiß führt, besser kennenlernen,

führte unser Jugendsprecher

Maxi Hummel ein Interview.

Gerhard, ledig und vor kurzem 40

Jahre alt geworden, ist von Geburt

an „ a Münchner Bua“. Das leckere

Essen zaubern seine Mutter Margit

und er; im Service unterstützen ihn

die Bedinungen Karina, Sabine und

Annika. Übrigens alle Besucher aufgepasst:

Wolfgang, der ebenfalls

ein Lokal führt, hilft manchmal in

der Küche aus und sieht Gerhard

zum Verwechseln ähnlich. Er ist

sein Zwillingsbruder.

Sie alle heißen wir herzlich willkommen

beim HLC Rot-Weiß. An die Leser

sei der Apell gerichtet: Schaut

vorbei beim Gerhard und den anderen!

Gerhard, was hast du gemacht, bevor

du das Clubrestaurant des HLC

Rot-Weiß übernommen hast?

Ich habe mehrere Jahre die Gaststätte

des Fußballvereins DJK Würmtal

betrieben.

Wie bist du zu uns gekommen?

Über Umwege wurde ich gefragt,

ob ich mir vostellen könnte, die

Wirtschaft zu übernehmen. Das erste

Mal vor zwei Jahren, doch da war

ich noch recht zufrieden mit meinem

Fußballverein und wollte nicht

wechseln. Als ich dort dann aufhörte,

nutzte ich die immer noch bzw.

wieder angebotene Stelle. Und jetzt

bin ich hier.

Wie ist dein erster Eindruck bis

jetzt?

Positiv. Es ist eine klare Verbesserung

zum Fußball. Und ich hab ja

den direkten Vergleich. Ich freue

mich auf die weitere Zeit.

Hast du Erwartungen an deine

Kundschaft?

Nein, eigentlich nicht. Grundsätzlich

ist es meist ja eher umgekehrt.

Die Kundschaft hat Erwwartungen

an mich in punkto Essensqualität,

Service, Freundlichkeit. Dennoch

würde ich mir natürlich Nachsicht

wünschen, wenn es mal viel zu tun

gibt und es dann tatsächlich auch

schonmal vorkommen kann, dass

eine Bestellung vergessen wird oder

ähnliches. Da bitte ich um Verständnis

und eine nette Erinnerung. Mit

mir kann man über alles reden.

Kennst du dich eigentlich mit dem

Hockey- oder dem Lacrossesport

aus?

Nein. Überhaupt nicht, leider. Ich

hoffe, es wird so langsam, aber

meistens muss ich ja bedienen,

wenn draußen gespielt oder trainiert

wird.

Gefällt dir die neue Wirtschaft?

Also das Design ist auf jeden Fall

super. Nur leider bei ein paar Kleinigkeiten

nicht gastronomisch gedacht.

Sonst ist es aber wirklich toll!

Was sind deine Hobbys/Lieblingsaktivitäten?

RC-Modellbau und Pokern. Außerdem

bin ein „Freizeitparkjunky“.

Ich fahre mit meinem Neffen immer

die neuesten Fahrgeschäfte.

Was ist die Spezialität des Hauses?

Kasspatzn und das Schnitzel, denke

ich. [Das kann ich bestätigen, M. H.]

Anschließend wollte ich noch wissen,

wie schnell Gerhard mir sein

Schnitzel mit Pommes und Salat

zaubern kann. Er selbst sagte, bei

ihm dauert kein Essen viel länger

als zehn Minuten. Und eine Zeit von

7:48 Min. ist schon fast „Fast Food“.

Nur viiiel leckerer! Guten Appetit!

cLubLeben


Von der Wischtechnik ...

Projekt Clubhausumbau 2010

Am Anfang war die Wischtechnik; eine ganz

besondere Art des Streichens, die eines nicht

mehr datierbaren Tages in den 1990er Jahren

den unverwechselbaren Stilmix des Rot-Weiß-

Clubhauses komplettierte.

Zwischen den Balken wurden – nachdem die

neue Elektrik verlegt wurde – Trockenplatten

gezogen.

Im “Hansaeck” wurden Halogenleuchter für die

neue Lounge installiert.

Keiner will es gewesen sein! Dennoch war man

sich lange einig, dass die rosa-gefleckte Wand

ebenso dringend einer Renovierung bedurfte,

wie der gesamte Gastraum, der mehr oder

weniger seit dem Bau in den 1970er Jahren bis

ins Jahr 2009 unverändert blieb: braun, düster,

rustikal.

Mit Hilfe großer, tatkräftiger Unterstützung

der Mitglieder wurden die Decken und Wände

gestrichen.

Hinter den Heizkörpern wurde Dämmmaterial

montiert.

Als erster Schritt des Umbaus im Januar 2010

wurden die Tragebalken gestrichen.

Auch die aktiven Sportler von Damen und Herren

(hier: Felix Becker) zogen sich die Malerkittel

über.

Der Bodenleger Baur verlegte innerhalb kürzester

Zeit den neuen Boden.


... zum Designerstuhl

Im Vorraum wurde der Wischtechnik ebenfalls

der Todesstoß gegeben und außerdem neue

Türen angebracht.

Als Raumtrenner dienen etwa ein Meter hohe

Blumenkästen, die von der Schreinerei Diesner

angefertigt wurden.

Und so!

Die Raumausstattung Wagenpfeil lieferte Polstermöbel

nach Maß.

Die Bar, die abgeschliffen und neu verkleidet

wurde, erhielt auch eine neue Beleuchtung.

Noch etwas kahl, aber schön!

Der HLC Rot-Weiß bedankt sich im Namen des Vorstands sehr herzlich bei:

Wolfram Schendel und Manfred Wimmer für die Koordination der Bauarbeiten,

bei Dieter Lorenz und der Firma Duralin,

bei Familie Anzinger und der Firma Wagenpfeil,

bei Franz Baur für die Bodenverlegung,

beim Ingenieurbüro Oepke und Herrn Bischof für die Trockenbauarbeiten,

bei Klaus Schönberger für die Heizungs- und Sanitärarbeiten,

bei der Schreinerei Diesner für die Holzbauarbeiten,

bei Ulrich Barnewitz, Markus Hummel, der Firma Maßtisch

sowie allen freiwilligen Helfern – Damen und Herren von Hockey und Lacrosse

genau so wie einigen Eltern – und großzügigen Gebern!

Ein echter Designklassiker im neuen Clubhaus:

Stühle von Verner Panton in den Clubfarben.

So schaut’s aus!

Auch die erste Party hat unser neues Heim wohlbehalten

überstanden.

cLubLeben


What the hell is “Nyl”?

Verleihung des „National Youth

Leader Certificate“ an Maximilian

Hummel

Vom 06.08. bis 08.08.2010 war ich

in Mönchengladbach auf einem Jugendsprecherseminar,

bei dem mir

und zwölf anderen Hockey-Teenagern

das „National Youth Leader

Certificate“ verliehen wurde. Die

Auszeichnung möchte das besondere

Engagement Jugendlicher honorieren

und fördern. Ich bekam das,

weil ich von Rot-Weiß vorgeschlagen

und von einer unabhängigen

Jury nominiert wurde. Per E-Mail

kam die Einladung, am Finalwochenende

der Champions Trophy an

einem Lehrgang teilzunehmen und

mir das Zertifikat abzuholen. Natürlich

waren auch die Länderspiele

inklusive. Die Chance, einmal den

ganz Großen des Hockeys zugucken

zu können, wollte ich mir natürlich

nicht entgehen lassen!

Also besorgte ich mir eine Mitfahrgelegenheit

und war am Freitag

nach sieben Stunden Fahrt, aber

trotzdem noch eineinhalb Stunden

vor Treffpunkt beim Gladbacher

HTC. Dort machte ich gleich Bekanntschaft

mit Bundesjugendsprecher

Michael Steinmann und seinen

KollegenInnen und natürlich mit

meinen sehr netten Mitnominierten.

Unsere erste Einheit bestand

aus Vorstellen der Teilnehmer und

des Programms. Dann hielten noch

die Jugendsprecher der UN einen

Vortrag, der informativ aber weniger

spannend war. Gegen 21 Uhr

machten wir uns dann auf den Weg

in die City, um den Abend gemütlich

ausklingen zu lassen.

Am Samstagmorgen ging es bereits

um 8.30 Uhr zum GHTC zur

zweiten Einheit. In dieser stellten

drei Teilnehmer per Powerpoint-

Präsentation sich und ihren Verein

vor. Danach redeten die UN-Sprecher

mit uns über Bildung, diesmal

etwas interessanter! Außerdem

kam nach einer kurzen Pause noch

DHB-Schiedsrichter-Obmann Michael

von Ameln, der mit uns über das

Schiedsrichterwesen in den Vereinen

und auf bundesweiter Ebene

diskutierte. Und dann ging es auch

schon zum Länderspiel Deutschland

gegen Holland. Ich bin immer noch

überwältigt vom für Hockeyverhältnisse

riesigen Warsteiner Hockey

Park! Viele Verpflegungstände,

Autoscooter, Ausrüsterstände und

Informationseinrichtungen vermittelten

ein wenig das Gefühl eines

Volksfest. Nach einer Führung durch

die heiligen Hallen des Hockeys waren

die Stars von der dritten Reihe

der Tribüne aus zum Greifen nah.

Doch auch das laute Anfeuern von

uns und anderen Fans verhinderte

das 0:1 für Oranje nicht. In unserer

dritten Einheit im Anschluss arbeiteten

wir mit den UN-Sprechern

an der Partizipation (Einbindung)

der Jugendlichen in der UN. Und

da wir alle nach einem langen, aufregenden

Tag endlich entspannen

wollten, verschoben die sehr lockeren

Leiter den Anti-Doping-Teil

auf Sonntag und wir machten uns

schick fürs Feiern in der City.

Nach einer sehr, sehr kurzen Nacht

gings am Sonntag gemütlich um

9:45 Uhr los mit den Themen Anti-

Doping, Jugendtrainer und schlussendlich

der Verleihung der Zertifikate.

Ich machte mich dann noch

mit ein paar anderen auf ins Stadion

zum zweiten Deutschland-Holland-Spiel,

das verdient 1:4 für die

Niedelande endete. Das Endspiel

sparten meine Chauffeure und ich

uns und wir kamen gegen 21.30 Uhr

abends in München wieder an. Ich

bin einfach nur begeistert von dem

Wochenende, da ich eher skeptisch

hingegangen bin, und doch hochmotivert

zurückkehrte.


Netzwerk Rot-Weiss

Leistung neben dem Platz – Das rotweiße

Netzwerk zur beruflichen

Unterstützung wächst.

Um unseren Sportlerinnen und

Sportlern auch neben den Platz

optimale Rahmenbedingungen zu

bieten, sind wir als Verein seit ein

paar Jahren bemüht, ein Netzwerk

an Unternehmen, Firmen und Ansprechpartnern

aufzubauen, die

unseren Spielerinnen und Spielern

des Erwachsenenbereichs beruflich

unterstützen können. Erste Erfolge

können wir vor allem im Hockey-

Herren-Bereich bereits vorweisen.

Die Vermittlung einer Anstellung

für Michael Körper im Architektur-

Büro Landau+Kindelbacher, sowie

die mehrmonatigen Praktika für

Quirin Malchercyk und Jasper van

Gerven bei der Rechtsanwaltkanzlei

Heussen und dem Sportportal spox.

com sind nur einige Beispiele. Auch

wenn Körper und van Gerven den

Verein mittlerweile leider – jeweils

aus privaten Gründen – wieder verlassen

haben, waren es die beruflichen

Möglichkeiten neben dem

Platz, die es überhaupt erst ermöglicht

haben, dass beide das Trikot

von Rot-Weiß trugen.

Um auch weiterhin talentierte Spieler

zum HLC Rot-Weiß zu lotsen

bzw. längerfristig zu binden, ist es

von großer Bedeutung, dieses Netzwerk

effektiv und attraktiv zu gestalten

und auszubauen. Dazu benötigen

wir möglichst viele Firmen,

Unternehmen und Familienbetriebe,

die dem Verein mit Praktikumsund

Ausbildungsplätzen, sowie

(Aushilfs-)Jobs oder Anstellungen

entgegenkommen. Je nach Anforderungen

dürfen selbstverständlich

auch entsprechende schulische,

akademische oder anderweitige

Qualifikationen vorausgesetzt werden.

Schließlich soll ein Anstellungsverhältnis

– welcher Art auch immer

– stets zum beiderseitigen Nutzen

sein.

Liebe Mitglieder und Freude von

Rot-Weiß,

Unterstützen Sie uns bei dem Netzwerk-Projekt.

Falls Sie persönlich

keine direkte Möglichkeit besitzen,

aber eine Person oder Firma persönlich

kennen, die sportliches Engagement

würdigt und fördert, möchte

ich Sie bitten, Ihr Möglichstes zu

tun, um sie zu begeistern und einen

Kontakt herzustellen. Dieses Projekt

ist von großer Bedeutung, weil

es den langfristigen Spitzenssport,

die Verbindung von Leistung auf

und neben dem Platz, in unserem

Verein sichern soll! Helfen Sie mit.

Jasper Van Gerven kam im Frühjahr 2010 von Berlin nach München, absolvierte ein sechsmonatiges

Praktikum und schoss 10 Tore für die 1. Hockey-Herren.

Ansprechpartner: Victor Graumann, Vorstand Marketing & PR

cLubLeben


Hockey Meets Tennis

Kooperation mit dem Ausstellungspark e.V.

Mitglieder des HLC Rot-Weiß München und deren Familienangehörigen können seit dem 1. April 2010 beim

Tennisverein Austellungspark e.V., der direkt neben dem Rot-Weiß-Clubgelände liegt, zu vergünstigten Preisen,

Tennis spielen.

Und so geht’s:

1. Dem Tennisverein liegt

immer die aktuellste

Mitgliederliste vor.

2. Eintrag in die Platztafel vor

Ort (je nach Verfügbarkeit).

Bitte beachten Sie, dass eine

Platzreservierung generell nur

vor Ort möglich ist.

3. Lichtbildausweis dem Platzwart

bzw. Wirt vorzeigen und die

Gebühr bezahlen.

4. Tennis spielen.

Ansprechpartner:

Matthias Braun

089 – 89224554

Victor Graumann

0173 - 2773995

Preise

• € 10,00 pro Std./Platz *

• € 5,00 pro Std./Platz *(mit Tennismitglied)

• € 225,00 Mitgliedschaft** Erwachsene

• € 125,00 Mitgliedschaft** Student

• € 50,00 Mitgliedschaft** Kinder & Jugendliche

(bis 18 Jahren)

* Gast

** Mitgliedschaft für 1 Jahr mit denselben Rechten

wie Tennismitglieder

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