Aufbruch in eine neue Publishing-Welt - Medientage München

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Aufbruch in eine neue Publishing-Welt - Medientage München

Aufbruch in eine

neue Publishing-Welt

Wie die

digitale Renaissance

des Verlagswesens

aussehen kann

Medientage München,

Oktober 2012

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Enormer Druck lastet auf dem traditionellen Verlags-

haus – Was ist die Zukunft eines Verlags?

Soziodemographisch:

Junge Menschen lesen

kein Print und fangen

es auch im Alter

nicht an

!

Technologisch:

Der Wandel hat den

Zugang zum Kunden

erschwert und andere

Spieler übernehmen

die Steuerung

des Kunden

!

Verlags-

haus

Zeitungsleser

seit

1991

-31%

Werbeumsätze

seit 2001

Zeitungen Magazine

-45%

-35%

Wie kann die

Zukunft eines

Verlags im

digitalen

Zeitalter

aussehen ?

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Die digitale Verschiebung ist kein vorübergehendes

Phänomen – der Druck wird zunehmen

Lesen im Print keine Frage des Alters,

sondern der Generation

Zeitungs-

reich-

weite

in %

71 73 71

60

52

14-19

Jahre

1) inflationsbereinigt

61

38

20-29

Jahre

49

?

30-39

Jahre

1970er

Jahrgänge

1980er

Jahrgänge

1990er

Jahrgänge

DRUCK wird ZUNEHMEN

Zeitungsmarkt USA auf dem Niveau

der 50er Jahre

Werbe-

einnah-

men in

Mrd.

USD 1)

10

60

10

1950 1995 2010

ON-

LINE

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Zwar verfügen deutsche Verlage über hochwertige

Online-Inhalte – bei Monetorisierung zeigt sich Nachholbedarf

8 der 25 meistbesuchten Websites

sind Verlagsangebote [Mio. Besuche]

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

T-Online Contentangebote

eBay – Der weltweite On.

Bild.de

Spiegel Online

Yahoo

MSN

Windows Live

Bigpoint.com

Curse

gutefrage.net

mobile.de Der Autom.

Chip online

wetter.com

RTL.de

Focus Online

Die Welt

ProsiebenOnline

AOL

Computerbild.de

wer-kennt-wen.de

kicker online

Süddeutsche.de

freenet.de

Chefkoch.de

n-tv.de

46

46

39

37

36

61

168

216

Fast

650 Mio.

Besuche

pro Monat

MONETORISIERUNG von Online bis

jetzt NICHT GELUNGEN

Umsatzindex je Nutzer

"Zeitung" "Online"

100

12

> Starke Trennung zwischen Print und Online

> Wenige Bezahlangebote erfolgreich

durchgesetzt

> Apps als Neuland

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Statt einfachen Online-Content: Neuerfindung der

Kundenbindung als Antwort für Verlagshäuser

"Altes" Modell Modell der "Zukunft"

Zeitung

> Print

> Internet

"MONOLOG"

"KETTE"

Feste, starre Bindung des Kunden über

ein Abonnement an den Verlag und die

Zeitung

Zeitungs-

leser

Marke

> Online

> Offline

> Mobile

"DIALOG"

"EMOTIO-

NALE

BIN-

DUNG"

Emotionale, fesselnde Bindung über

Leidenschaft des Kunden für Inhalte

eines Medienprodukts

Nutzer

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5


Starke Marken sind der "Anker", um Kunden leiden-

schaftlich an eine Erlebniswelt zu fesseln

INHALT VERTRIEBSKANÄLE

> Strukturiert und aufbereitet

> Mit user generated

content

> Auf allen Geräten

> Angrenzende Angebote

für Entertainment und

Online-Shopping

> Bezogen auf

definierte Zielgruppen

> Angepasste Erlebniswelten

auf allen

Geräten

> Nutzung technischer

Möglichkeiten

MARKE =

Leuchtturm als

emotionaler Anker

ERLEBNIS GEMEINSCHAFT

> Zielgruppenspezifisch

> Stark

> Differenzierend

> Einbezug der Leser

> Dialog mit Lesern

durch Nutzung von

Social Media

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Entsprechend ist die operative Philosophie auszugestalten:

kundenzentrisch nach außen, inhaltszentrisch nach innen

MARKE

ÖKOSYSTEM

INHALTE

MANAGEMENT

Die Leuchtturm-Marke ist der zentrale

Kontaktpunkt für den Nutzer in einer

konvergierenden Erlebnis- und

Informationswelt – emotionaler Anker

Das Ökosystem beinhaltet, über

Print-Inhalte hinaus, nahtlos integrierte

Online und Community

Elemente wie E-Commerce

Angebote und Events

Zentrale Inhalteverwaltung über alle

Medienformate hinweg – redaktionelle

Prozesse stehen im Einklang mit der

Erstellung von Erlebniswelten

KUNDEN-

zentrisch

INHALTS-

zentrisch

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Transformation in zwei Phasen: Erschaffung flexibler

Strukturen und folgend Identifikation möglicher Potenziale

PHASE 1 PHASE 2

Schaffung

FLEXIBLER STRUKTUREN

> Flexible Strukturen ohne eindeutige Bindung

zwischen Redaktion und Medienprodukt

> Schaffung effizienter Abläufe

Identifikation

MÖGLICHER POTENZIALE

> Überprüfung des Spielfelds

> Identifikation nachhaltiger Märkte bzw.

Marktpositionen

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1_ FLEXIBLE STRUKTUREN

Hinterfragung der Aufbauorganisation und Modernisierung

der Abläufe als erster Schritt

HEUTE:

ORGANISATION NACH MEDIENTYP

MARKE 1 MARKE 2

Print Online Specials Print

PEOPLE

FOOD

LIFESTYLE










> Organisationsstruktur entlang von Medien-

formaten

> Synergien primär in Unterstützungsfunktionen

und internen Dienstleistungen

MORGEN:

ORGANISATION ENTLANG GENRES

VERLAG 1 VERLAG 2

Marke 1 Marke 2 Marke 3 Marke 4

GENRE

People

GENRE

Food

GENRE

Lifestyle

GENRE

Politik

> Themenbezogene Redaktions-Pools für

Erstellung von Inhalten

> Marken-fokussierte Chefredakteure stellen

markenspezifische Aufbereitung sicher

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2_ MÖGLICHE POTENZIALE

Potenziale können basierend auf flexiblen Strukturen

in vielen Feldern erreicht werden

Multi-

kanal

Print

Hybrid

HEUTE

Wegweiser

Leuchtturm

Breit Zielgruppenspezifisch

HYBRID PUBLISHING

Sicherung der Printkunden mit

Schaffung eines durchgängigen

Angebots

COMMUNITY LEUCHTTURM

Kernmedium für eine spezifische

Kundengruppe werden

WEGWEISER

Schaffung und Vermarktung einer

Aggregationsleistung im Informationsdschungel

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Kernfragen bei der Bewertung digitaler Chancen

Wie schnell wird der digitale Wandel sein ?

Wie sieht das eigene Geschäftsmodell genau aus ?

Welche strategischen Kontrollpunkte muss

ein Medienhaus besetzen ?

Wie können Verlage Online-Plattformen

integrieren ?

Wie muss das bestehende Medienangebot

angepasst werden ?

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Unsere Teilnehmer im Panel

TEILNEHMER

Burkhard Graßmann Geschäftsführer Burda News Group, Burda Media

Dr. Detlef Haaks Geschäftsführer, Süddeutsche Zeitung und Verlag

Thomas Henkel Leiter Unternehmensentwicklung, Gruner + Jahr

Marcel Kohler Leiter Unternehmensbereich 20 Minuten, Tamedia

Alexander Koppel Chief Commercial Officer, Red Bull Media House

Alexander Mogg Partner, Roland Berger Strategy Consultants

Tobias Trevisan Geschäftsführer (Sprecher), Frankfurter Allgemeine Zeitung

MODERATOR

Dr. Holger Schmidt FOCUS Magazin

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Aufbruch in eine

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