Falstaff PROFI Nr.6/2023
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dez–feb <strong>2023</strong><br />
www.falstaff-profi.com<br />
€ 8,–<br />
profi<br />
P.b.b. GZ 16Z040699 M<br />
<strong>Falstaff</strong> Profi<br />
Führichgasse 8<br />
1010 Wien<br />
JUNGE<br />
FÜHRUNG<br />
ZERO<br />
WASTE<br />
SOUND<br />
DINNER<br />
FOOD<br />
TRENDS<br />
GRUSS VON DER INSEL<br />
ANDREU GENESTRAS HOMMAGE AN DAS MITTELMEER
Gäste-<br />
Glück
HERAUSGEBERBRIEF<br />
GUT GEFÜHRT<br />
GEWINNT<br />
Alles steht und fällt mit guter, menschlicher<br />
Führung. Noch vor wenigen Monaten saßen<br />
sich Manager:innen in Führungskräfte-<br />
Trainings zu Themen wie moderne Führung, Agilität<br />
und Change-Management gegenüber. Der Wandel der<br />
Arbeitswelt – dieser geflügelte Ausdruck, der alle irgendwie<br />
berührte, doch nur von den wenigsten Unternehmen<br />
als echte Dringlichkeit priorisiert wurde. Die Arbeitswelt<br />
hat sich dramatisch verändert und mit ihr die gefragten<br />
Qualitäten an Führungskultur in Unternehmen und<br />
Teams. Die Frage, die Sie sich stellen sollten: Genügt<br />
Ihr Führungsstil der neuen Arbeitswelt?<br />
Der Anspruch junger Führungskräfte ist anders. Sie<br />
sehen sich meist auf Augenhöhe mit ihren Mitarbeiter:innen,<br />
trotz einer Hierarchie, die es letztlich geben<br />
muss, wenn Entscheidungen zu treffen sind. Statussymbole<br />
sind ihnen fremd, die Business-Etikette weitgehend<br />
nicht wichtig. Ihr Ansatz ist menschlicher,<br />
offener, emotionaler. Und so gestalten sie auch ihren<br />
Führungsstil. Aus der Überzeugung heraus, dass nur<br />
eine menschenfreundliche Führung den richtigen<br />
Teamspirit schafft und die richtige Strategie ist, ein<br />
Unternehmen gemeinsam nach vorne zu bringen.<br />
Nüchtern betrachtet, können es sich Firmen heute<br />
nicht mehr leisten, durch schlechte Führung Mitarbeiter:innen<br />
zu verlieren. Wenn im mittleren und oberen<br />
Management keine Menschenfreunde an den Schalthebeln<br />
sitzen, ist der Kampf um die (besten) Arbeitskräfte<br />
ganz sicher schnell verloren.<br />
WOLFGANG M. ROSAM<br />
<strong>Falstaff</strong>-Herausgeber<br />
wolfgang.rosam@falstaff.com<br />
@RosamWolfgang<br />
In diesem Sinne – lassen Sie sich von der aktuellen<br />
<strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong> Ausgabe inspirieren. Zeigen Sie<br />
sich kreativ und fühlen Sie sich ermutigt, neue Wege<br />
zu gehen!<br />
MAG. ALEXANDRA GORSCHE<br />
<strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong>-Herausgeberin<br />
alexandra.gorsche@falstaff.at<br />
@AlexandraGorsche<br />
Foto: Stefan Gergely, Karin Bergmann<br />
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falstaff.profi<br />
Inspirationen, Trends & Highlights<br />
aus der Branche – stay up to date!<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
3
6 4<br />
Inspirationen<br />
Andreu Genestra<br />
gibt Einblicke in sein<br />
a ußergewöhnliches<br />
Schaffen.<br />
BUSINESS & PEOPLE<br />
10 FOOD TRENDS <strong>2023</strong><br />
New Glocal, Regenerative Food &<br />
Veganizing Recipes am Vormarsch.<br />
16 SOUND DINNER<br />
Der vernachlässigte Hörsinn im Fokus<br />
von gastronomischen Konzepten.<br />
26 THANK YOU!<br />
Partner:innen und Arbeitgeber:innen<br />
zeigen Wertschätzung.<br />
Chefetage<br />
Viktoria Fahringer<br />
28Junge<br />
über ihren Führungsstil.<br />
28 NEXT GENERATION<br />
Junge Führungspersönlichkeiten zeigen<br />
neue Wege auf.<br />
34 YOUNG TALENT<br />
Alexander Albert kreierte Sanddornperlen.<br />
36 BEST BOSSES<br />
Die besten Arbeitgeber:innen gewähren<br />
Einblicke in ihre Erfolgsmodelle.<br />
KULINARIK & DRINKS<br />
50Hahn als Delikatesse. Eine Alternative,<br />
die Aufmerksamkeit verdient hat.<br />
50 GEFLÜGEL<br />
Über Hahn und andere Alternativen,<br />
über die es sich zu kochen lohnt.<br />
64 REZEPTSTRECKE<br />
Andreu Genestra feiert sein 10-jähriges<br />
Bestehen mit einer Publikation.<br />
76 SAKE<br />
Das japanische Nationalgetränk<br />
als Speisenbegleiter.<br />
85 ST. LAURENT<br />
Eine unterschätzte Rebsorte im Fokus<br />
der Österreichischen Sommelierunion.<br />
Fotos: M. Ponce/Montagud Editores, Julian Höck, Shutterstock<br />
4 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
www.idee-exclusiv.com
202122021<br />
9 8<br />
Viva Magenta<br />
Die Pantone Farbe <strong>2023</strong> steht fest.<br />
7 6<br />
Yoshiko Ueno-Müller<br />
Sake Samurai und<br />
»Master of Sake Tasting«.<br />
DESIGN & INSPIRATION<br />
98 FARBTRENDS <strong>2023</strong><br />
Von monochromen Farbwelten bis hin<br />
zu Kombinationen.<br />
106 PERSONALISIERTES HOLZDESIGN<br />
Dreikant beweist, dass Maßanfertigungen<br />
gefragter sind denn je.<br />
112 SHOPPINGHILFE<br />
Lassen Sie sich von den innovativsten<br />
Produkten inspirieren.<br />
KNOW-HOW & INSIDER<br />
116 FITNESSCHECK GASTRO<br />
Die wichtigsten Kennzahlen<br />
im Überblick.<br />
118 EIGENANBAU<br />
Farm-to-Table-Konzepte boomen<br />
und entwickeln sich weiter.<br />
124 DIPLOM-FLEISCHSOMMELIER<br />
Richard Rauch zeigt, wie Nose-to-Tail<br />
funktioniert.<br />
118<br />
Farm-to-Table<br />
Nicht neu, aber immer ausgefeilter<br />
werden die Konzepte.<br />
3 HERAUSGEBERBRIEF<br />
6 IMPRESSUM<br />
126 KIOSK<br />
129 PARTNER:INNEN IM PORTRÄT<br />
141 KARRIERE-DESTINATIONEN –<br />
DIE BESTEN ARBEITGEBER:INNEN IM PORTRÄT<br />
162 INSTASHOTS<br />
COVERFOTO: M. PONCE/MONTAGUD EDITORES<br />
IMPRESSUM<br />
Zeitschrift für Hotellerie, Gastronomie und Tourismus Die in dieser Ausgabe veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Übersetzung,<br />
Nachdruck, Vervielfältigung und Speicherung in Datenverarbeitungs anlagen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Unter nehmens.<br />
Zitate aus Beiträgen dieser Ausgabe sind ausschließlich mit Angabe der Quelle gestattet. Medieninhaber <strong>Falstaff</strong> Profi GmbH. DVR-Nummer<br />
4010856 Redaktionsort des Medieninhabers Führichgasse 8, 1010 Wien, office@falstaff-profi.com. Gegenstand des Unternehmens sind die<br />
Herausgabe, der Verlag und der Vertrieb von Zeitschriften und Druck werken aller Art und die Informationsdienstleistung.<br />
Herausgeber:innen Mag. Alexandra Gorsche, Wolfgang M. Rosam Geschäftsführung Mag. Alexandra Gorsche, Heimo Jessenko Chefredaktion<br />
Mag. Alexandra Gorsche Fotoredaktion Mag. (FH) Thomas Trimmel/ fotoredaktion.at Grafik Alexander Bayer Anzeigen- & Promotionkontakt<br />
Heimo Jessenko (Geschäftsführung), Valentina Kuttnig, Paul Perner, Antonia Reif, Silke Slatar, Viktoria Kleindienst (Anzeigen koordination)<br />
Mitarbeiter:innen & Autor:innen dieser Ausgabe Nicola Afchar-Negad, Alexandra Embacher, Claudia Heil, Klaus Höfler, Viktoria Kleindienst,<br />
Sarah Mercedes Nager, Sonja Planeta Fotograf:innen Cornelia Leitgeb, Moving Stills, Julia Stix Lektorat Mag. Nicole Schlaffer Produktion/ Litho<br />
Ing. Michael Lenhart Gesellschafter der <strong>Falstaff</strong> Profi GmbH 65 % <strong>Falstaff</strong> Verlags GmbH, 17,5 % Jego Beteiligungs GmbH, 17,5 % Masterpiece<br />
Productions GmbH Druck Druckerei Berger, Wiener Straße 80, 3580 Horn<br />
Mitglied des Verbands<br />
Österreichischer Zeitungen<br />
Fotos: Carsten Grimm, Shutterstock, Pantone<br />
6 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
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Konzepte, Menschen, Ansätze – so machen’s andere.<br />
Foto: Lukas Jahn/SENNS.Restaurant<br />
The perfect Sound. Zwei-Sternekoch Andreas Senn setzt auf den richtigen Sound. Zusammen mit Markus Platzer von Poet Audio schließen sie eine Lücke, die in<br />
der Gourmetwelt auf unverständliche Weise immer stärker auseinanderklaffte. Der Hörsinn – bislang vernachlässigt – wird nun in die Menüfolge miteinbezogen.<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
9
profi / TRENDREPORT<br />
FOOD<br />
TRENDS<br />
<strong>2023</strong><br />
Wie sieht die Zukunft für<br />
Lebensmittelindustrie, Handel und<br />
Gastronomie in den nächsten Jahren aus?<br />
Die Food-Trends <strong>2023</strong> verraten es.<br />
TEXT ALEXANDRA GORSCHE<br />
Die Welt der Ernährung dreht sich immer schneller und<br />
Gastronom:innen, Händler:innen und Hersteller:innen<br />
müssen zusehen, nicht den Anschluss zu verlieren. Hanni<br />
Rützler, renommierte Foodtrend-Forscherin, analysiert<br />
bereits zum zehnten Mal in Folge im Food Report die Hypes<br />
und Entwicklungen rund ums Essen weltweit – und das in bewegten<br />
Zeiten.<br />
Fotos: Getty Images, Monika Grabowska/unsplash<br />
10 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
#1<br />
New Glocal<br />
Schon die Pandemie hat dem globalen Handel und den Just-in-<br />
Time-Lieferketten massiv zugesetzt und die von Klimaaktivist:innen<br />
schon länger vorgebrachte Kritik am Global Sourcing<br />
weiter befeuert. Der nun auch durch den Krieg dynamisierte<br />
Food-Trend, in dem sich der Wunsch nach einem neuen,<br />
sinnvolleren Verhältnis von lokal produzierten und global<br />
importierten Lebensmitteln spiegelt, wird sich zu zukunftsfitten<br />
Leitplanken für die Lebensmittelwirtschaft entwickeln.<br />
Was ist New Glocal?<br />
New Glocal berücksichtigt nicht nur lokale und globale Aspekte,<br />
sondern verleiht diesen auch eine neue Hierarchie. Die regionale<br />
Verfügbarkeit wird zum primären Kriterium. Und dort, wo der<br />
Lebensmittelhandel weiter auf internationale Importe setzt,<br />
werden sich die Spielregeln nach und nach verändern.<br />
Trendprognose<br />
Die Trendbewegung in Richtung Glokalisierung wird von starken<br />
Dynamiken vorangetrieben: Die ökologischen Folgen einer<br />
rücksichtslos globalisierten Nahrungsmittelindustrie geraten<br />
zunehmend ins öffentliche Bewusstsein. Die ersten Ausfälle<br />
und Knappheiten in Pandemie-Zeiten zeigten die Abhängigkeiten<br />
von globalisierten Lieferketten sowie deren Fragilität bereits<br />
auf. Geopolitische Krisen machen die Verletzlichkeit des Systems<br />
noch schmerzlicher bewusst.<br />
Auswirkungen für die heimische Gastronomie<br />
Aber was bedeutet das nun für unsere heimische Gastronomie?<br />
New Glocal wird kein vorübergehender Trend sein, sondern<br />
ist ein Vorbote der nächsten Evolutionsstufe in der globalen<br />
Lebensmittelproduktion, die sich durch einen neuen Fokus<br />
auf Regionalität und nachhaltiges Wirtschaften mit resilienten<br />
Verschränkungen zu überregionalen und globalen Strukturen<br />
auszeichnen wird. Schritt für Schritt wird dies auch zu einer<br />
Neuausrichtung des Sortiments in Supermärkten, aber auch<br />
zur Ausweitung des internationalen Direktvertriebs führen.<br />
Und gerade für Gastronom:innen und Hoteliers ist es mehr<br />
denn je wichtig, funktionierende Lieferketten sicherzustellen.<br />
Umso näher die Lieferant:innen, umso besser.<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
11
profi / TRENDREPORT<br />
Regenerative Food<br />
Endlich wieder ein gesünderer Planet! »Regenerative Food«, ein<br />
Trend, der einen Ausweg aus der neben der Pandemie und dem<br />
Krieg in der Ukraine nach wie vor bestehenden Krise weist: der<br />
Klimakrise. Eine regenerative Lebensmittelerzeugung kann die<br />
Treibhausgasemissionen reduzieren, indem sie die Abhängigkeit<br />
von synthetischen Düngemitteln verringert und gesunde Böden<br />
mit einem hohen Gehalt an organischen Stoffen und einer<br />
größeren mikrobiellen Vielfalt schafft. Regenerative Methoden<br />
können auch in der konventionellen Landwirtschaft gut an<br />
unterschiedliche örtliche Gegebenheiten angepasst werden.<br />
Dazu zählen unter anderem die Verwendung verschiedener<br />
Pflanzensorten und Deckfrüchten, die Agroforstwirtschaft und<br />
sogenannte Rotationsweiden, auf denen Rinder, Schafe und Ziegen<br />
nur für bestimmte Zeiten grasen, um den Weidepflanzen und dem<br />
Boden Zeit zu geben, sich wieder zu erholen. Gesunde Böden<br />
tragen zur Wiederherstellung des natürlichen Kohlenstoffkreislaufs<br />
bei und erhöhen die Fähigkeit des Bodens, Kohlenstoff zu<br />
binden und damit den Klimawandel zu bekämpfen.<br />
#2<br />
Foto: Maria Orlova/pexels<br />
12 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
GASTRO<br />
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profi / TRENDREPORT<br />
#3<br />
Veganizing Recipes<br />
Neben neuen Hightech-Imitaten von Fleisch und Fisch glänzen<br />
auch fleischlose Adaptionen von Wirtshausklassikern, die ohne<br />
komplizierte Zutatenlisten auskommen. Die nach wie vor angesagten<br />
Bowls lassen sich zum Beispiel hervorragend »veganisieren«<br />
– ob süß oder herzhaft, Frühstück oder Mittagssnack.<br />
Healthy Snacking<br />
Mittlerweile problemlos ohne tierische Zutaten möglich: Gemüse,<br />
Früchte oder Salat, Nüsse oder Kerne sind perfekt für einen<br />
schnellen Snack geeignet. Dazu kommen dann noch Sattmacher<br />
wie Quinoa, Couscous oder Bulgur, diese bieten jede Menge<br />
Spielraum. Und dann dürfen wir auf sogenannte Superfoods<br />
nicht vergessen: Avocado, Granatapfel oder Chiasamen stehen<br />
beispielsweise bei gesundheitsbewussten Genießern hoch im<br />
Kurs. Die regionalen Alternativen dazu heißen Rote Bete, Leinsamen<br />
oder Grünkohl. Mit Fantasie und Kreativität entstehen<br />
leckere pflanzliche Alternativen – in Form von gesunden Snacks,<br />
raffinierter Vielfalt oder beliebten Kindheitserinnerungen.<br />
Die vielfältige Zukunft des Fleischkonsums<br />
Fleisch verliert seine Rolle als Leitprodukt unserer Esskultur –<br />
zumindest in den Visionen innovativer Lebensmitteltechnolo<br />
g:in nen und Investor:innen sowie im veganen Diskurs um<br />
»richtige« Ernährung. Plant-based Food hat sich zu einem der<br />
wichtigsten Food-Trends unserer Zeit entwickelt. Neben pflanzenbasierten<br />
Produkten kündigen sich nun auch weitere Alternativen<br />
wie Alt-Protein und Cell-cultured Food an, die Fleisch<br />
und Fisch in Geschmack und Textur immer ähnlicher werden.<br />
Foto: Rafael Maggion/unsplash<br />
14 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
Nah.<br />
Näher.<br />
Eurogast.<br />
Eurogast<br />
Pilz & Kiennast<br />
Gmünd<br />
Eurogast<br />
Kiennast<br />
Gars am Kamp<br />
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Eurogast Speckbacher<br />
Grissemann Reutte<br />
Bludenz<br />
Eurogast Grissemann<br />
& Eurogast Österreich<br />
Zams<br />
Eurogast<br />
Hall in Tirol<br />
Eurogast<br />
Sinnesberger<br />
Kirchdorf i. T.<br />
Eurogast<br />
Zuegg<br />
Lienz<br />
Eurogast<br />
Salzburg<br />
Eurogast<br />
Zell am See<br />
Eurogast<br />
Gasteinertal<br />
Eurogast<br />
Almauer<br />
Steyr<br />
Eurogast<br />
Landmarkt<br />
Schladming<br />
Eurogast<br />
Altenmarkt<br />
Eurogast<br />
Kärntner Legro<br />
St. Veit an der Glan<br />
Eurogast<br />
Kärntner Legro<br />
Klagenfurt<br />
Eurogast<br />
Landmarkt<br />
Liezen<br />
Eurogast<br />
Interex<br />
Hartberg<br />
10 private Gastronomiegroßhändler.<br />
18 x in Österreich.<br />
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profi /<br />
FOOD & SOUND<br />
SOUND<br />
NICHT ANDERS<br />
»What’s love got to do with it?« Dieser Song von Tina Turner sollte laufen,<br />
wenn Ihre Gäste ein Glas Chardonnay in der Hand halten. Das Pairing<br />
von Musik und Food bzw. Drinks ist noch recht neu –<br />
<strong>PROFI</strong> stellt verschiedene Ansätze vor.<br />
INTERVIEW NICOLA AFCHAR-NEGAD<br />
Heston Blumenthal lässt sein Signature-<br />
Gericht »The Sound of the Sea« zusammen<br />
mit einem iPod an die Tische servieren. Zu<br />
hören: Meeresrauschen. Im Endeffekt keine<br />
Überraschung, dass dieser kleine Trick funk-<br />
tioniert. Man weiß aus eigener Erfahrung,<br />
dass gewisse Speisen einfach anders schmecken,<br />
wenn man in der Nähe des Meeres ist.<br />
Oder der Berge und zwitschernder Vögel.<br />
Oder oder oder.<br />
16 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
<strong>PROFI</strong> »Es ist bekannt, dass<br />
sich Farben – zum Beispiel<br />
von Geschirr – auf das<br />
Geschmacksempfinden<br />
auswirken. Aber Musik?<br />
Warum hört man so wenig<br />
von dieser Art des Pairings?<br />
RUSSELL JONES Ich denke, das hat damit zu tun, dass es<br />
abstrakter wirkt. Wir wissen, dass wir »mit den Augen essen«<br />
und verstehen, dass die Optik wichtig ist. Dass Sound den<br />
Geschmack ändern kann, ist schwer zu fassen, zumindest<br />
bis wir verstehen, dass alle Sinne miteinander verknüpft sind.<br />
Keiner unserer Sinne arbeitet allein.<br />
Sie haben für das »Atlantica Dreams Resort & Spa« in Rhodos<br />
eine multisensorische Installation entwickelt. Ich sehe drei<br />
hängende Cocooning-Sessel, die von der Hotellobby baumeln.<br />
Was spielt sich im Inneren ab?<br />
Wir haben diese »Sensory Pods« als ganzheitliche sensorische<br />
Erfahrung geplant. Jeder dieser Pods transportiert die Menschen<br />
in eine andere Umgebung – zu einem Lagerfeuer, in einen Wald und<br />
sogar in die Wolken am Himmel. Wir arbeiten hier mit Visuals,<br />
»EHER SOUND<br />
ALS SONGS«<br />
<strong>PROFI</strong> hat sich von »Sensory Alchemist«<br />
Russell Jones inspirieren – und<br />
natürlich mit Tipps versorgen lassen.<br />
Russells Kick-Start war übrigens<br />
die Zusammenarbeit mit Blumenthal<br />
für »The Sound of the Sea«.<br />
RUSSELL JONES<br />
(Großbritannien) ist Gründer der multisensorischen<br />
Designagentur Sensory Experiences. Mithilfe<br />
wissenschaftlicher Erkenntnisse berät er Brands<br />
wie Heineken, Marmite oder Tui in Sachen immersive<br />
Erlebnisse – ein Top-Thema unserer Zeit.<br />
www.sensoryexperiences.co.uk<br />
Sound und Aromen. An der Bar kann sich der<br />
Gast einen Cocktail ordern, dessen Geschmack<br />
genau auf die Szenerie angepasst ist. Ich liebe<br />
diese Art von Arbeit! Wir können sogar Kabinen<br />
entwickeln, in denen sich die Atmosphäre<br />
än dert und die dabei hilft, die einzelnen<br />
Geschmacksnoten eines Produkts herauszufiltern.<br />
Wenn man sich ein bisschen mit dem Thema beschäftigt, fällt auf:<br />
es geht fast immer um Wein oder zumindest um Getränke. Warum?<br />
Bei einem Glas Wein spielt sich so viel ab in nur einem Schluck,<br />
ein großartiges Getränk für diese Art von Experimenten. Whisky<br />
funktioniert auch gut. Aber prinzipiell gibt es keinen Unterschied<br />
zum Pairing mit Essen.<br />
Fotos: Shutterstock, beigestellt<br />
Wie matcht man jetzt Wein zu Musik, worauf sollte man achten?<br />
Zuerst muss man die Emotionalität des Songs dem Charakter des<br />
Weins anpassen. Ein leichter frischer Weißwein funktioniert<br />
mit positiver, schneller Musik. Ein kräftiger Roter verlangt nach<br />
dramatischer Musik mit einer gewissen Tiefe. Dann geht es um<br />
die Instrumente, den Ton der Musik. Beispiel: hohe Klavier<br />
><br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
17
profi /<br />
FOOD & SOUND<br />
><br />
töne streichen die Süße hervor, während krächzende Posaunen<br />
eher die Bitterkeit betonen.<br />
Das klingt kompliziert.<br />
Ich mache Ihnen Vorschläge: Blondies »Heart of Glass« passt<br />
zu einem Grünen Veltliner. »This must be the Place« von Talking<br />
Heads kombinieren Sie mit einem Blaufränkisch.<br />
Und was, wenn ich als Gast Blondie einfach nicht leiden kann?<br />
Sprich: wie wichtig ist der persönliche Musikgeschmack?<br />
Vogel gesang, um florale<br />
Deswegen sind meine Vorschläge eben genau das: Vorschläge.<br />
Noten hervorzubringen.<br />
Sie müssen Ihr persönliches Äquivalent finden. Genau<br />
Diese Geräuschkulissen<br />
deswegen verwenden wir auch eher Sounds als Songs. Also<br />
haben einen universellen<br />
Aspekt. Oder haben Sie<br />
zum Beispiel schon einmal<br />
jemanden sagen hören,<br />
dass er den Sound des Ozeans nicht mag?<br />
Reicht es eigentlich, wenn ich nur einen zusätzlichen Sinn stimuliere<br />
– oder ist das vielleicht sogar besser?<br />
Nein, so viele wie möglich! Wir sind multisensorische Wesen!<br />
Aber solange man sich mit Bedacht um ein oder zwei Sinne<br />
bemüht, ist das immer noch besser, als ihnen gar keine Aufmerksamkeit<br />
zu schenken.<br />
<<br />
LEICHTER WEISSWEIN<br />
LEICHTER ROTWEIN<br />
KRÄFTIGER WEISSWEIN<br />
SCHWERER ROTWEIN<br />
Wordy Rappinghood Tom Tom Club<br />
Heart of Glass – Special Mix Blondie<br />
Too young Phoenix<br />
Love is the Drug Roxy Music<br />
Everything now Arcade Fire<br />
Roxanne The Police<br />
I wanna be your Lover Prince<br />
Everywhere – 2017 Remaster<br />
Fleetwood Mac<br />
Older Parcels<br />
Rip it up Orange Juice<br />
This must be the Place Talking Heads<br />
Close to me The Cure<br />
Uncertain Smile The The<br />
Sound and Vision – 2017 Remaster<br />
David Bowie<br />
This must be the Place<br />
Talking Heads<br />
More than this<br />
Roxy Music<br />
You sexy Thing<br />
Hot chocolate<br />
Right – 2016 Remaster<br />
David Bowie<br />
Get it up for Love<br />
Ned Doheny<br />
Cape Cod Kwassa Kwassa<br />
Vampire Weekend<br />
Do it again Steely Dan<br />
Sweet Dreams (are made of this)<br />
Eurythmics<br />
This is Reggae Music<br />
Zap Pow<br />
Mykonos Fleet Foxes<br />
A Trick of the Light Villagers<br />
The Air that I breathe –<br />
2008 Remaster<br />
The Hollies<br />
White Gloves<br />
Khruangbin<br />
Cosmic Dancer T. Rex<br />
You’re so cool<br />
Jonathan Bree<br />
My sweet Lord – Remaster 2014<br />
George Harrison<br />
Baby<br />
Ariel Pink<br />
I feel like loving you today<br />
Donald Byrd<br />
Fooled around and fell in Love<br />
Elvin Bishop<br />
Heartattack and Vine Tom Waits<br />
The same old Shit Micah P. Hinson<br />
Bonnie and Clyde<br />
Brigitte Bardot, Serge Gainsbourg<br />
The Man comes around Johnny Cash<br />
I stand corrected<br />
Vampire Weekend<br />
Held Smog<br />
(Wading through)<br />
the waters of my time<br />
Richard Hawley<br />
Heartbeats The Knife<br />
Vitamin C CAN<br />
A Horse with no Name<br />
America, George Martin<br />
God’s gonna cut you down<br />
Johnny Cash<br />
Fotos: beigestellt<br />
18 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
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profi /<br />
FOOD & SOUND<br />
AKUSTIK<br />
SIMULATION<br />
Die Verschmelzung von kulinarischen Genüssen mit surrealen und<br />
psychoakustischen Klangteppichen. Andreas Senn und Poet Audio sprechen<br />
den zu lange vernachlässigten Hörsinn im Restaurant an.<br />
TEXT ALEXANDRA GORSCHE<br />
FOTOS LUKAS JAHN/SENNS RESTAURANT<br />
20 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
Eine neue Dimension des Genusses, den der Salzburger<br />
2-Sternekoch Andreas Senn mit dem österreichischen<br />
Sound System-Unternehmen Poet<br />
Audio auftischt: unbekanntere Kompositionen<br />
von Wolfgang Amadeus Mozart oder auch<br />
mit avantgardistischen Stimmen von Karl-Heinz Stockhausen,<br />
kombiniert mit mächtigen elektronischen Synthesizer-<br />
Klängen. Nicht das plakative Zusammenspiel von Inhalten der<br />
Sounds und Komponenten der Gerichte ist das Ziel, sondern<br />
eine Überlagerung der Gefühlswelten, die<br />
sowohl die Musik als auch das Essen bei<br />
den Gästen erzeugt.<br />
Wiedergegeben werden die Stücke<br />
auf drei unterschiedlichen Poet Sound Systemen<br />
– allen voran auf der »Poet sinfonetta«,<br />
die mit einer völlig neuen Technologie<br />
für ein revolutionäres Hörerlebnis sorgt.<br />
Vor jedem der insgesamt sieben Gänge im<br />
aktuellen Menü von Andreas Senn werden<br />
über mehrere mobile Soundsysteme unterschiedliche<br />
Soundscapes abgespielt, um zur<br />
klanglichen auch eine räumliche Dimension<br />
einzuführen. So wird etwa Senns »Bachforelle<br />
mit Kimchi, Artischocke und Gurke« von einer druckvollen<br />
Neuinterpretation des 70er-Jahre Jazz-Funk Hits<br />
»Miss Kane« begleitet. Vor dem zweiten Gang – Gänseleber<br />
mit Feigenblätter, Topinambur und Pedro Ximénez – erklingen<br />
Donnergrollen und Vogelgezwitscher, so realitätsnah, als würde<br />
sich über den Tischen im Gusswerk gerade ein Unwetter<br />
zusammenbrauen. Mit den Klängen aus der klassischen indischen<br />
Flöte fühlt man sich plötzlich in die dunklen und<br />
><br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
21
profi /<br />
FOOD & SOUND<br />
Creative Sound Match<br />
Markus Platzer (Poet Audio)<br />
zusammen mit Andreas<br />
Senn (»Senns Restaurant«).<br />
><br />
ewigen Tiefen des Meeres hinein, aus welchen jener<br />
Schwarze Seehecht stammt, der als einer der luxuriösesten<br />
Speisefische gehandelt wird und im Signature-Gericht von<br />
Andreas Senn mit Ajo Blanco, Tomaten und Imperial Gold<br />
Kaviar serviert wird.<br />
»Die bahnbrechende Technik unserer Sound-Systeme<br />
erschafft ein authentisches Klangerlebnis wie im Konzertsaal –<br />
damit lösen wir bei den Gästen ebenso authentische Gefühle<br />
aus, von der Gänsehaut bis zur scheinbaren Schwerelosigkeit.<br />
Diese akustischen Gefühlswelten stimmen jeweils auf die<br />
Gerichte im Anschluss ein und erschaffen auf diese Weise eine<br />
neue Dimension des Genusses«, erklärt Markus Platzer, Klangforscher<br />
und Gründer von Poet Audio. »Unsere Philosophie<br />
beruht auf möglichst perfektem Handwerk und absoluter<br />
Andreas Senn und Markus<br />
Qualität – von den Lebensmitteln bis zur Ausstattung des<br />
Platzer schließen damit auch<br />
Restaurants und so natürlich auch bei der Akustik«, sagt Senn. eine Lücke, die in der Gourmetwelt<br />
auf unverständliche<br />
Weise immer stärker auseinanderklaffte.<br />
Denn während<br />
Geschmacks-, Geruchs-,<br />
Seh- und sogar der Tastsinn in den besten Restaurants mit<br />
absolutem Bedacht auf Qualität bespielt werden, so lässt sich,<br />
was den Hörsinn betrifft, seit Jahrzehnten ein Abwärtstrend<br />
feststellen – sowohl bei den musikalischen Inhalten als<br />
auch bei der Qualität der Klänge. Platzer: »Bei einem Fest der<br />
Sinne, wie dieses in Gourmetrestaurants ja zelebriert wird,<br />
dürfen wir die Ohren nicht mehr länger nachrangig behandeln<br />
und eine von Algorithmen bestimmte Konservenmusik aus<br />
drittklassigen Lautsprechern quetschen. Immerhin ist der<br />
Hörsinn unter allen Sinnen jener, der niemals ruht und der<br />
selbst im Schlaf aktiv ist.«<br />
<<br />
DAS SOUND-PAIRING<br />
1. Gang<br />
Miss Kane, Swindle<br />
Bachforelle | Kimchi | Artischocke | Gurke<br />
2. Gang<br />
Natürliche Soundscapes auf Intermezzo von Pixner<br />
Gänseleber | Feigenblätter | Topinambur | Pedro Ximénez<br />
3. Gang<br />
Jamaica Farewell von Harry Belafonte<br />
Tristan Lobster | Escabeche | Jalapeno | Fenchel<br />
4. Gang<br />
Indian Flute, Cello von Ligeti, Meeresrauschen<br />
Schwarzer Seehecht | Aja Blanco | Tomaten | Kaviar<br />
5. Gang<br />
Body and Soul von D. Krall<br />
Iberico | Karfiol | Pfirsich | Myoga<br />
6. Gang<br />
Wengernalp von Jütz<br />
Kobe Beef | Steinpilz | Spitzkraut | Apfel<br />
7. Gang<br />
Stimmungen von Stockhausen auf Patientia von Grammatik<br />
Sisho | Weiße Schokolade | Jasminreis | Mango<br />
www.senns.restaurant<br />
www.poetaudio.com<br />
22 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
serving solutions<br />
Maiskalt<br />
genießen.<br />
Veranstaltungen und Getränke gehören zusammen. Kommt noch unser Becher<br />
aus biologisch abbaubarer Maisstärke ins Spiel, ist die Kombination perfekt.<br />
Das freut Veranstalter, Fans und die Natur. Mehr zum Wertstoffkreislauf:<br />
www.papstar.com/solutions/maisbecher-recycling<br />
papstar-shop.de
profi /<br />
FOOD & SOUND<br />
MUSIKALISCHE<br />
PERLAGE<br />
Geradezu sphärisch. Ein Oscar-Preisträger vertont<br />
drei Krug-Champagner und heraus kommt eine große Sinfonie.<br />
Nicht der erste Streich des Hauses!<br />
Wie oft spricht oder schreibt man davon,<br />
dass ein guter Champagner in all seiner<br />
Komplexität wie eine Sinfonie ist? Im<br />
Hause »Krug« hat man das wörtlich<br />
genommen und den Oscar-Preisträger Ryuichi Sakamoto<br />
beauftragt, drei Champagner zu vertonen. Die »Suite for<br />
Krug in 2008« ist das Ergebnis einer im Jahr 2019 ins<br />
Leben gerufenen musikalischen Reise und eine Sinfonie,<br />
die von drei Champagnern aus der Ernte eines ganz<br />
geschaffen – eine Konzertreihe<br />
besonderen Jahres inspiriert wurde: Krug Clos du Mesnil (»Seeing Sound, hearing Krug«),<br />
2008, Krug 2008 und Krug Grande Cuvée 164ème Édition.<br />
Gemeinsam hat man daraus ein immersives Erlebnis 15 Länder tourte. Mit dabei: ein<br />
die ab September 2022 durch<br />
Orchester mit 36 von Ryuichi<br />
Sakamoto ausgewählten<br />
Musiker:innen und die neueste<br />
3D-Musiktechnologie. Und die eine oder andere Flasche<br />
Krug versteht sich. Auch schön: die Devialet Limited Edition<br />
für Zuhause – ein absolut perfektes Geschenkset bestehend<br />
aus dem Krug Grande Cuvée Champagner, Kopfhörern<br />
und Zugang zur »Krug x Music«-Experience. Könnte<br />
man auch für Wein andenken – oder nicht?<br />
Foto: Krug<br />
In die Kompositionen reinhören:<br />
www.krug.com/de/krug-x-ryuichi-sakamoto<br />
24 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
4. September <strong>2023</strong>, Graz<br />
}<br />
Sie möchten ebenso zum/zur besten<br />
Arbeitgeber:in des Jahres gekürt werden?<br />
Rufen Sie Ihre Mitarbeiter:innen auf, Sie<br />
als Arbeitgeber:in zu bewerten und somit<br />
ins Rennen zu schicken, wenn <strong>Falstaff</strong><br />
<strong>PROFI</strong> die Besten der Besten kürt!
promotion / WERTSCHÄTZUNG<br />
»Wir sind stolz darauf, dass wir uns in den<br />
vergangenen Jahren ein tolles und vor<br />
allem loyales Team aufbauen konnten,<br />
das unsere Philosophie und unsere Werte<br />
gleichermaßen teilt, getreu dem Motto:<br />
We are Ladies and Gentlemen serving<br />
Ladies and Gentleman.«<br />
MICHAEL UND PHILIPP MADREITER<br />
Naturresort Puradies<br />
»Eure Herzlichkeit, der<br />
tagtägliche Einsatz für<br />
unsere Gäste, eure<br />
Motivation und die<br />
Liebe zum Beruf sind die<br />
wichtigsten Bestandteile<br />
des STOCK-feelings –<br />
vielen Dank dafür!«<br />
CHRISTINE STOCK<br />
Stock resort<br />
»Wir bedanken uns recht<br />
herzlich bei unserem großartigen<br />
Team, mit mehr als<br />
85 Prozent Stammmit arbei<br />
ter:innen. Wir wissen es<br />
sehr zu schätzen, in diesen<br />
Zeiten, solche Mitarbeite<br />
r:innen in unserem Haus<br />
zu haben. Ein herzliches<br />
Dankeschön an alle für den<br />
großen Einsatz.«<br />
SIEGRUN UND<br />
AUGUST PULVERER<br />
Thermenwelt Hotel Pulverer<br />
THANK<br />
YOU!<br />
Die Zukunft: Ein optimales Zusammenspiel<br />
von Mitarbeiter:innen, Kund:innen und<br />
Partner:innen beflügelt Unternehmen.<br />
Daher ist es Zeit, Danke zu sagen.<br />
»Wir pflegen einen wertschätzenden Umgang auf<br />
Augenhöhe. In unserem familiär geführten Betrieb<br />
darf jede und jeder im Team seine Meinung einbringen.<br />
Unseren langjährigen Mitarbeiter:innen sind wir besonders<br />
dankbar! Wir nehmen Rücksicht auf individuelle<br />
Bedürfnisse und bieten attraktive Unterkünfte und<br />
vergünstigte Einkäufe bei Partnerbetrieben im Ort.«<br />
HANSJÖRG UND BARBARA ELSENSOHN<br />
Hotel-Pension Walkerbach e.U.<br />
»Nur mit einem engagierten Team lassen sich<br />
Erfolge gemeinsam feiern. Daher sind wir sehr stolz<br />
auf das gesamte Team, das tagtäglich das Beste<br />
gibt, damit unsere Gäste bei uns die schönste Zeit<br />
des Jahres verbringen können. Ein ganz großes<br />
Danke gilt daher all unseren Mitarbeiter:innen, mit<br />
denen wir gemeinsam Ziele erreichen können.«<br />
LAURA SCHONGER<br />
Direktionsassistenz Zugspitz Resort<br />
26 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
»Liebe Kolleg:innen, danke für euren unermüdlichen<br />
Einsatz, das persönliche Engagement, euren<br />
kollegialen Zusammenhalt und die gegenseitige<br />
Unterstützung. Danke für eure Flexibilität und<br />
eure hervorragenden Leistungen.«<br />
GODERT TEGELBERG<br />
Managing Director Frutarom Savory Solutions<br />
Fotos: jan hanser/mood.at, Ian Ehm, FRUTAROM Savory Solutions Austria GmbH, Annette Sandner, Stefan Knittel, Alex Gretter, Gert Perauer, Ratko Medienagentur, beigestellt<br />
»Das Jahr ist wieder einmal verflogen und am<br />
Ende möchten wir nochmal Thx sagen: Danke<br />
an unsere Kund:innen, an unsere Mitarbeiter:innen<br />
und unsere Lieferant:innen. Danke für<br />
eure Kreativität, euer »Über den Tellerrand<br />
schauen«, euer Engagement und eure Begeisterung<br />
für die Gastronomie. Lasst uns gemeinsam<br />
<strong>2023</strong> rocken – ihr seid die Besten.«<br />
SEBASTIAN RUSTLER Geschäftsführer R&S Gourmets<br />
»Mein größter Dank gilt unseren Mitarbeiter:innen<br />
und Geschäftspartner:innen für viele<br />
Jahre gepflegte und dadurch gewachsene<br />
Partnerschaft. Wir sind in einer höchst spannenden<br />
Zeit, in der wie noch nie spürbar<br />
wird, dass ebensolche Partnerschaften die<br />
solideste Grundlage bieten, um die besonders<br />
schnelllebigen Veränderungen mit Entwicklungsfreude<br />
und Entscheidungskraft für<br />
eine gemeinsame gute Zukunft zu nutzen.«<br />
ANTON HAUBENBERGER<br />
Haubis GmbH<br />
»Danke! Ohne euch sind wir nur ein schönes Haus, aber ohne<br />
Inhalt. Jedes Lächeln, das ihr mir und den Gästen schenkt,<br />
macht uns besser. Ihr zeigt täglich euer Bestes und lebt mit mir<br />
die Gastfreundschaft, wie es sich nur ein jeder Gast wünschen<br />
kann. Ich kann zweifelsfrei sagen: Ich bin stolz auf euch!<br />
Und ich freue mich auf noch viele tolle Momente. «<br />
MAIK RÖBEKAMP Hoteldirektor Tirol Lodge Ellmau<br />
»Was wäre unser tolles Unternehmen<br />
ohne unser einzigartiges Team?<br />
Wir sind zu einer großen Einheit<br />
zusammengewachsen und begegnen<br />
uns jeden Tag mit gegenseitigem<br />
Respekt und Wertschätzung. Das<br />
macht uns alle sehr stolz und es ist<br />
eine große Freude, mit den besten<br />
Mitarbeite r:innen zur größten<br />
Zufriedenheit unserer Kund:innen<br />
arbeiten zu dürfen.«<br />
REINHARD HANUSCH<br />
Lohberger Group<br />
»Ein Hotel wird erst mit seinen<br />
Mitarbeiter:innen zu etwas<br />
Besonderem. Wir sind sehr<br />
stolz auf unser Team und<br />
dankbar für unsere langjährigen<br />
Mitarbeiter:innen.«<br />
RAINER MÜLLER<br />
Gastwirt Hotel Restaurant Sonnenhof<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
27
profi / JUNGE FÜHRUNG<br />
Junge Führungskräfte bringen einen neuen Anspruch in die Branche,<br />
der sich von strikten Hierarchien löst und das Zwischenmenschliche<br />
in den Vordergrund stellt. Was Chef:in-Sein bei der Generation Y<br />
abseits von fachlichem Know-how heißt.<br />
TEXT ALEXANDRA EMBACHER, ALEXANDRA GORSCHE<br />
Foto: Julian Höck<br />
28 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
»Eine tolle Führungskraft<br />
ist jemand,<br />
der andere mit Feuer<br />
anzustecken weiß und<br />
gleichzeitig dafür sorgt,<br />
dass genau diese nicht<br />
ausbrennen.«<br />
VIKTORIA FAHRINGER<br />
Hotelière »Viktorias Home«<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
29
profi / JUNGE FÜHRUNG<br />
»Den Respekt<br />
von Mitar beiter:innen,<br />
Gästen und<br />
Kooperationspartner:innen<br />
muss man sich definitiv<br />
härter erarbeiten.«<br />
MARLEEN WAGNER<br />
Geschäftsführung »Papa Rhein«<br />
Frauen-Power<br />
Michelle Klären, Marleen Wagner und Nadine Gabel.<br />
30 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
Perfekt!<br />
»Wir sehen alle<br />
in unserem Team<br />
als Erlebnis-<br />
Gestalter:innen.«<br />
THERESA THALER<br />
Hotelière<br />
»Thalers Mariandl«<br />
Auch nach Stunden?<br />
Fotos: Dominik Ketz, Antje Wolm<br />
Jahre alt und Hotelière.<br />
Kein Widerspruch,<br />
wie man an<br />
Viktoria Fahringers<br />
Beispiel sieht. Denn mit diesem Alter übernimmt<br />
sie den elterlichen Betrieb, macht aus<br />
dem »Tiroler Hof« das Vier-Sterne-Hotel<br />
»Viktorias Home« mit fünf luxuriösen<br />
scheidung nie etwas Gutes ergeben.« Und<br />
überhaupt: Als »Bauchgefühlmensch«, so<br />
die Hotelière über sich selbst, ist ihr eine<br />
gewisse Harmonie untereinander wichtig,<br />
das Unternehmensrädchen soll stets rund<br />
laufen. »Das Miteinander, nicht Gegeneinander<br />
zu fördern, ist mir besonders wichtig«,<br />
betont sie.<br />
Apartments. Innovatives Feuer, das hat die<br />
mittlerweile 24-jährige Tirolerin sicherlich, MODERNER ZUGANG<br />
sowie viele Ideen, die ihn ihr lodern. Und der<br />
Vorteil, eine junge Chefin zu sein? »Das ist<br />
für mich die Möglichkeit, noch unvoreingenommen<br />
den Weg als Führungskraft zu finden<br />
und ›alles‹ anders zu machen«, erklärt sie.<br />
»Die wenigen Führungskräfte in meiner Laufbahn<br />
habe ich mir als Inspiration genommen.<br />
Sowohl in den Bereichen, die sich richtig anfühlten,<br />
als auch in jenen, die es nicht taten.«<br />
Naturgemäß war sie in den ersten Monaten<br />
als Führungskraft gefordert, so manches Mal<br />
mehr als erwartet. Heute geht Fahringer die<br />
Dinge routinierter an, entscheidet ruhiger.<br />
Ihr Rat: »Vor allem die Jahre rund um die<br />
Lockdowns, eine irre intensive Zeit, haben<br />
Im steirischen Rohrmoos sitzt ebenso eine<br />
junge Hotelière, die 2018 mit der Übernahme<br />
der Pension ihrer Eltern frischen Wind<br />
und einen neuen Namen in das nunmehrige<br />
»Thalers Mariandl« brachte. Das Haus mit<br />
Tradition führt sie mit einer klaren Position<br />
in die Zukunft, wie sie schildert: »Wir wollen<br />
eine familiäre Atmosphäre für unser<br />
Team schaffen und unternehmen auch<br />
außerhalb der Saison gemeinsam etwas.«<br />
Strikte Hierarchien sucht man hier vergebens,<br />
jede:r aus dem sechsköpfigen Team<br />
bekommt außerdem am Geburtstag sowie<br />
am 23. und 24. Dezember fix frei, um die<br />
mir gezeigt, dass Hektik und vorschnelle Ent- Zeit mit der Familie zu verbringen. ><br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
31<br />
Ja, in den einzigartigen<br />
Buffetgeräten von<br />
EGGcellent<br />
für weiche, warme<br />
Frühstückseier.<br />
www.EGGcellent.de<br />
INTERNORGA<br />
Halle B6, Stand 521
profi / JUNGE FÜHRUNG<br />
»Der Vorteil eines jungen<br />
Chefs ist, dass man<br />
viele Dinge naiver und<br />
blauäugiger entscheidet,<br />
was hilft, sie nicht zu<br />
›zerdenken‹.«<br />
BERNHARD ZIMMERL<br />
Geschäftsführer »Foggy Mix«<br />
><br />
»Unsere Mitarbeiter:innen sind Teil des<br />
Hauses«, macht sie klar. »So soll es auch<br />
sein. Wir wollen auf einer Ebene mit unserem<br />
Team sein.« Die gute Laune des Teams übertrage<br />
sich auch auf die Gäste, das Lächeln sei<br />
nie aufgesetzt. Was aber nicht heißt, dass<br />
man nicht einmal einen schlechten Tag haben<br />
darf. »Wir machen uns dann einfach gemeinsam<br />
den Tag wieder besser«, lacht Thaler.<br />
AM ZEITGEIST<br />
Young boss like gehen es auch die Chefinnen<br />
des Hotels und Spas »Papa Rhein« an. Das<br />
Dreiergespann der Führungsetage besteht aus<br />
Marleen Wagner, Nadine Gabel und Michelle<br />
Klären – allesamt um die Dreißig. Sie sind<br />
sich bei den Fähigkeiten, die man unbedingt<br />
als junge Führungskraft braucht, einig: Zielstrebigkeit,<br />
Durchsetzungsvermögen und<br />
Multitasking-Fähigkeit, aber auch Empathie,<br />
Ruhe und Geduld sowie eine gewisse Stressresistenz<br />
sind unabdingbar. So sieht es auch<br />
Christian Schweinzer, Geschäftsführer CS-<br />
Consulting, der den Erfolg junger Chef:innen<br />
auch durch modernes Denken und das Aufbrechen<br />
von Festgefahrenem definiert. »Die<br />
Flexibilität wird heute zudem ganz anders<br />
gelebt, es gibt eine andere Art der Motivation«,<br />
fährt er fort. Nächster großer Vorteil:<br />
ihr »Unverbraucht-Sein«. »Dadurch bringen<br />
sie oft mehr Power mit in den Job.« Diese<br />
Energie spürt man bei den drei jungen, weiblichen<br />
Führungskräften – aber auch bei Bernhard<br />
Zimmerl, der mit seinen 30 Jahren<br />
schon fast ein »alter Hase« im Geschäft ist.<br />
RESPEKT, BITTE!<br />
Seit zehn Jahren führt und lebt Zimmerl das<br />
Waldviertler »Foggy Mix«, auch er verlässt<br />
sich – wie Fahringer – viel auf sein Gefühl.<br />
Sein Führungsstil ist seit Beginn an sehr<br />
freundschaftlich, aber doch mit gewissen<br />
Grenzen. »Ich beschäftige mich mit meinen<br />
Mitarbeiter:innen und weiß, wie ich mit jedem/jeder<br />
Einzelnen umgehen muss«, bekräftigt<br />
er seinen Weg. So lassen sich individuell<br />
Stärken und Schwächen erkennen, das Team<br />
bestmöglich einsetzen. Was heute so problemlos<br />
klingt, brachte durchaus Schwierigkeiten<br />
mit sich. »Früher waren alle meine<br />
Mitarbeiter:innen älter als ich, ich musste<br />
mir den Respekt oft erkämpfen«, erinnert er<br />
sich. Die Wahrnehmung ihm gegenüber hat<br />
sich mit der Zeit (und dem Alter) verändert,<br />
heute wird er ernster wahrgenommen. »Ich<br />
kann klar formulieren, was ich mir von jeder<br />
Person erwarte.«<br />
Geht man wieder raus aus dem Waldviertel<br />
und wirft einen Blick zum Rhein, so hat man<br />
auch hier ähnliche Erfahrungen gemacht:<br />
»Den Respekt von Mitarbeiter:innen, Gästen<br />
und Kooperationspartner:innen muss man<br />
sich definitiv härter erarbeiten«, hört man<br />
aus dem »Papa Rhein«. Vorsicht ist aber bei<br />
dem Versuch geboten, eine ältere Führungskraft<br />
imitieren zu wollen oder mit besonderer<br />
Härte zu agieren, um sich behaupten zu<br />
können. Lieber punktet man mit fachlichem<br />
Know-how und Fingerspitzengefühl im Umgang<br />
mit Menschen. Und auch ein gewisses<br />
Selbstbewusstsein ist durchaus empfehlenswert.<br />
»Heute weiß ich, dass ich es nicht allen<br />
recht machen muss«, resümiert Zimmerl, der<br />
sich vor kurzem eine zweite Haube erkochte.<br />
»Ich kann mich auf meine Erfahrungen<br />
verlassen.« <<br />
Foto: Foggy Mix<br />
32 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
profi / YOUNG TALENTS<br />
Siegerehrung <strong>Falstaff</strong><br />
Young Talents Cup<br />
Matthias Lienbacher<br />
(Dreikant), Alexandra<br />
Gorsche (<strong>Falstaff</strong> Profi),<br />
Yana Steudel (Not just a<br />
Pearl), Alexander Albert<br />
(Sieger der Instagram<br />
Challenge), Oliver<br />
Rosskopf (Moderator).<br />
Sanddornperlen waren das Ergebnis einer kreativen<br />
Zusammenarbeit zwischen <strong>Falstaff</strong> Young Talent Alexander<br />
Albert und Yana Steudel von »Not just a Pearl«.<br />
Zu beziehen sind die Sanddornperlen im<br />
elterlichen Betrieb von Alexander Albert,<br />
dem »Wirtshaus Nattererboden« in<br />
Natters (Tirol) und im Onlineshop<br />
www.yanasteudel.com<br />
34 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong><br />
TEXT ALEXANDRA GORSCHE<br />
Alexander Albert, Finalist des<br />
<strong>Falstaff</strong> Young Talents Cup 2021,<br />
konnte die Social Media Challenge<br />
mit »Not just a Pearl« für sich<br />
entscheiden. Der Preis? Die gemeinsame<br />
Entwicklung einer eigenen Perlenedition.<br />
Das Ergebnis? Sanddornperlen!<br />
»Ich hatte sehr viel Spaß bei der Entwicklung<br />
der Perlen«, erzählt Alexander Albert.<br />
Das junge Talent hat eine Vielzahl an großartigen<br />
Gerichten kreiert und möchte auch<br />
weiterhin die Sanddornperle in seine Kreationen<br />
einfließen lassen. »Besonders ist, dass<br />
ich bei den Gerichten, die ich bis jetzt kreiert<br />
habe, immer den heimischen Wald miteinbezogen<br />
habe.« Yana Steudel über den Entwicklungsprozess:<br />
»Die Entwicklung war in<br />
jeder Hinsicht sehr spannend. Nicht nur weil<br />
es eine neue Geschmacksrichtung hervorgebracht,<br />
sondern weil es dazu beigetragen hat,<br />
dass die Kreativität von Alex gefördert wurde.<br />
Wir haben viele Gespräche geführt über<br />
das, was ihm am Herzen liegt, was zu der<br />
Küche im Wirtshaus seiner Familie am besten<br />
passt. Wir wollten etwas bodenständiges finden.<br />
Sanddorn gehört zu den Pflanzen, die<br />
besonders viel Vitamin C enthalten. Die Beeren<br />
sind heimisch, gesund, verfeinern durch die<br />
Säure und auch gewisse Bitterkeit Gerichte<br />
auf ganz besondere Art und Weise. Und die<br />
intensive sonnige Farbe trägt natürlich zur<br />
Schönheit bei.«<br />
Sanddorn (Hippophae rhamnoides), auch Fasan(en)<br />
beer(e), Haffdorn, Seedorn und häufig »Zitrone des<br />
Nordens« genannt, ist eine Pflanze, welche die<br />
Wuchsform eines Strauchs ausbildet. Die Früchte<br />
des Sanddorns als Nutzpflanze sind für ihren hohen<br />
Vitamin-C-Gehalt bekannt und werden insbesondere<br />
zu Nahrungsmitteln und Getränken sowie zu Hautpflegeprodukten<br />
verarbeitet. Der Sanddorn hat einen<br />
frischen, sauren Geschmack, wenn er reif ist.<br />
EDITION S
1<br />
2 3<br />
4<br />
12<br />
So sehen die Ergebnisse<br />
der kreativen Gerichte von<br />
Alexander Albert mit den<br />
Sanddornperlen aus.<br />
5<br />
11<br />
1 Jakobsmuschel | Kartoffel | Sanddorncremefraiche<br />
| Sanddornperlen<br />
2 Saibling | Gurke | Sanddornperlen<br />
»Dieses Gericht ist inspiriert von meiner<br />
Zeit im ›Mast‹ in Wien«, Alexander Albert.<br />
3 Saibling | geräucherte Buttermilch |<br />
Schnittlauch | Sanddornperlen<br />
4 Schokotarte | Orange | Sanddornperlen<br />
5 Apfeltarte | Sanddornperlen<br />
6 Apfeltarte | Sanddornperlen<br />
7 Schokotarte | weiße Schokolade | Mango |<br />
Orange | Sanddorn | Sanddornperlen<br />
8 Spargel | Hirse | Béchamel |<br />
Sanddornperlen<br />
9 Wachtel | Kartoffel | Schalotten |<br />
Sanddornperlen<br />
10 Bulgur | Bärlauch | Edamame |<br />
Radieschen | Oliven | Sanddornperlen<br />
11 Kalb | Kartoffel | Zucchini |<br />
Sanddorn perlen<br />
12 Frischkäse | Tomaten | Radieschen |<br />
Sanddornperlen<br />
6<br />
10 9 8<br />
7<br />
Fotos: Conny Pa Photography, Shutterstock, Yana Steudel<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
35
profi / HELD:INNEN IM PORTRÄT<br />
TEXT ALEXANDRA GORSCHE<br />
Mitarbeiter:innen und Expert:innen<br />
haben bewertet und entschieden.<br />
Das sind die Besten der Besten.<br />
Die Frage, die sich stellt: Was macht<br />
eine:n gute:n Arbeitgeber:in aus?<br />
BEST BO<br />
Für den Erfolg eines Unternehmens<br />
sind Manager:innen, die es verstehen,<br />
ihre Mitarbeiter:innen richtig<br />
zu führen, essenziell. Doch was<br />
bedeutet das eigentlich: »gute<br />
Führung«? Das Thema ist inzwischen nicht<br />
nur in den Personalabteilungen, sondern<br />
auch in den Top-Management-Etagen der<br />
Unternehmen angekommen. Es wird immer<br />
deutlicher, dass der wirtschaftliche Erfolg eng<br />
mit der Qualität der Führungskräfte zusammenhängt.<br />
Doch gute Führung zu fordern ist<br />
eine Sache, genau zu wissen, wovon dabei<br />
eigentlich die Rede ist, eine andere. <strong>PROFI</strong><br />
hat bei Top-Arbeitgeber:innen nachgefragt,<br />
worauf es in Führungsfragen ankommt. Auf<br />
den folgenden Seiten gewähren die Besten<br />
der Besten Einblick in ihren Führungsstil.<br />
}<br />
36 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
Sie möchten ebenso zum/zur<br />
besten Arbeitgeber:in der<br />
Branche gewählt werden?<br />
Rufen Sie Ihre Mitarbeiter:innen<br />
auf, Sie zu bewerten:<br />
}<br />
SSES<br />
Ein Überblick über die besten<br />
Arbeitgeber:innen des Gastgewerbes<br />
Kategorie »HOTEL 1 – 75« powered by R&S Gourmets<br />
1. Platz Gasthof Kraxner (98,4 Punkte)<br />
2. Platz Thalers Mariandl (97,8 Punkte)<br />
3. Platz Aiola Living Boutique Hotel (97,2 Punkte)<br />
Kategorie »HOTEL 76 – 150« powered by Transgourmet:<br />
1. Platz Hotel Hochschober (98,3 Punkte)<br />
2. Platz Vulkanlandhotel Legenstein (97,7 Punkte)<br />
3. Platz Hotel Post Ischgl (97,4 Punkte)<br />
Kategorie »HOTEL 150 +« powered by Teekanne<br />
1. Platz Posthotel Achenkirch (99,3 Punkte)<br />
2. Platz Hotel Brennseehof (99,1 Punkte)<br />
3. Platz Alpenresort Schwarz (94,2 Punkte)<br />
Kategorie »FAMILIENUNTERNEHMEN«<br />
powered by Inge & der Honigbär<br />
1. Platz Stock Resort (99,7 Punkte)<br />
2. Platz Arlberg Hospiz Hotel (99,1 Punkte)<br />
3. Platz Mountain Resort Feuerberg (97,4 Punkte)<br />
Kategorie »NACHHALTIGKEIT« powered by Fair Job Hotels<br />
1. Platz Naturhotel Forsthofgut (99,3 Punkte)<br />
2. Platz Dachsteinkönig Familux Resort (97,2 Punkte)<br />
3. Platz The Harmonie Vienna (95,3 Punkte)<br />
Kategorie »INNOVATION« powered by Aleno<br />
1. Platz Hotel Jungbrunn – Der Gutzeitort (97,3 Punkte)<br />
2. Platz Soulkitchen Gruppe (96,6 Punkte)<br />
3. Platz Palais Coburg Residenz (94,3 Punkte)<br />
Kategorie »RESTAURANT/WIRTSHAUS/ HEURIGER/<br />
BUSCHENSCHANK« powered by Metro<br />
1. Platz Gasthaus Haberl & Fink’s Delikatessen (99,6 Punkte)<br />
2. Platz Labstelle (96,8 Punkte)<br />
3. Platz Das Attersee (96,3 Punkte)<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
37
profi / HELD:INNEN IM PORTRÄT<br />
DIE BESTEN<br />
ARBEITGEBER:INNEN<br />
2022<br />
88<br />
Punkte<br />
ANDREA<br />
SCHNEEBERGER<br />
»Erfolg kennt kein Geschlecht.«<br />
<strong>PROFI</strong> Sie zählen beim <strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong> Arbeitgeber:innenCheck<br />
zu den Besten. Was macht<br />
Sie zu einer herausragenden Arbeitgeberin?<br />
ANDREA SCHNEEBERGER Wir sind ein Traditionsunternehmen,<br />
das in vierter Generation<br />
familiengeführt ist. Die Basis für diesen<br />
gemeinsamen Erfolg und das freundliche<br />
Miteinander gründet in einer starken Werteformel.<br />
So streben wir danach, uns stets auf<br />
Augenhöhe zu begegnen, zusammen zu halten<br />
und voneinander zu lernen.<br />
Ein Blick hinter die Kulissen:<br />
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeitenden?<br />
Ein für uns sehr bedeutsames Credo lautet<br />
Mitwirkung. Dies bedeutet, die Mitarbeite<br />
r:innen können sich jederzeit aktiv mit<br />
Ideen und Vorschlägen einbringen. Ebenfalls<br />
wird die Individualität unserer Mitarbeitenden<br />
sehr geschätzt, denn jede:r trägt mit<br />
individuellen Talenten zum großen Ganzen<br />
bei. Und für mich als Gastgeberin ist es<br />
oberste Prämisse, immer ein offenes Ohr für<br />
unsere Team-Familie zu haben. Denn sie sind<br />
unser Herzstück und genau dieses Gefühl<br />
möchte ich ihnen auch vermitteln.<br />
Um das Thema Female Empowerment aufzugreifen:<br />
Wie unterstützen und bestärken<br />
Sie Frauen?<br />
Erfahrungsgemäß neigen Frauen tendenziell<br />
schneller dazu, ihr Licht unter den Scheffel<br />
zu stellen und an sich zu zweifeln. Mir ist es<br />
deshalb eine Herzensangelegenheit, ihre<br />
innere Kritikerin ruhiger werden zu lassen,<br />
sie zu ermutigen, Vertrauen in sich selbst zu<br />
haben. Erfolg kennt kein Geschlecht.<br />
Was denken Sie, müssten wir tun, um mehr<br />
weibliche Talente zu gewinnen / zu halten?<br />
Jungen Frauen fehlt es in der Hotellerie häufig<br />
an weiblichen Vorbildern und Mentorinnen.<br />
Umso wichtiger ist es daher, Frauen leitende<br />
Positionen zu ermöglichen und ihnen unternehmensintern<br />
verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten<br />
zu bieten. Dies gewährt, sie in<br />
ihrer Führungspersönlichkeit wachsen zu lassen<br />
und ihnen in ihrer persönlichen Entwicklung<br />
mit einem offenen Ohr zur Seite zu stehen.<br />
Vor allem ermöglicht dies aber, das<br />
Band zwischen Frauen zu stärken und ihnen<br />
ein Netzwerk der Unterstützung und des<br />
Austausches zu ermöglichen.<br />
Wie wichtig ist es, als Hotelière mit der Zeit<br />
zu gehen?<br />
Mit der Zeit zu gehen ist das Lebenselixier<br />
der Hotellerie und des Tourismus. Einerseits<br />
beziehen wir uns dabei auf das Aufenthaltserlebnis<br />
unserer Gäste, welches<br />
abwechslungsreich, voller Erholung<br />
und stets zu neuen Entdeckungen<br />
einladen soll. Andererseits ist der<br />
ANDREA SCHNEEBERGER<br />
Gastgeberin<br />
Faktor Mensch und Menschlichkeit<br />
unser höchstes Gut. Neue Entwicklungen<br />
in Sachen Mitarbeiter:innenförde<br />
rung und -wertschätzung<br />
stehen im Mittel punkt, um unserem Team<br />
der Gäste begeiste rer:innen, so nennen wir<br />
unsere Mitarbeiter:innen liebevoll, noch mehr<br />
Power zu geben.<br />
Info<br />
Hotel Alpin Spa Tuxerhof<br />
Vorderlanersbach 80, 6293 Tux<br />
www.tuxerhof.at<br />
PROMOTION Fotos: beigestellt<br />
38 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
HELD:INNEN IM PORTRÄT / profi<br />
DIE BESTEN<br />
ARBEITGEBER:INNEN<br />
2022<br />
98<br />
Punkte<br />
HERMANN<br />
SAMMER<br />
»Wir versuchen jedem/jeder Einzelnen die nötige<br />
Wertschätzung zu geben.«<br />
HERMANN SAMMER<br />
Gastgeber<br />
<strong>PROFI</strong> Sie zählen beim <strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong> Arbeitgeber:innenCheck<br />
zu den Besten. Was macht<br />
Sie zu einem herausragenden Arbeitgeber?<br />
HERMANN SAMMER Die Auszeichnung, dass<br />
wir zu den Besten beim Arbeitgeber:innen-<br />
Check gehören, hat uns über die Maße stolz<br />
gemacht. Wir als Arbeitgebende versuchen<br />
unseren Mitarbeiter:innen ein optimales<br />
Arbeitsumfeld zu bieten. Dies umfasst nicht<br />
nur die Grundvoraussetzungen, sondern geht<br />
darüber hinaus. Wir versuchen, auf alle<br />
Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen individuell<br />
einzugehen. Dies gelingt uns durch unsere<br />
überschaubare Größe von insgesamt zirka<br />
25 Mitarbeiter:innen. Nichtsdestoweniger<br />
wollen wir ihnen durch die innovative, nachhaltige<br />
Ausrichtung unseres Hauses auch<br />
einen tieferen Sinn vermitteln.<br />
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter:innen?<br />
Wir versuchen jedem/jeder Einzelnen die<br />
nötige Wertschätzung zu geben. Uns ist es<br />
sehr wichtig, sich Zeit für jede Person zu<br />
nehmen. Oft sind es nur kleine Gesten und<br />
Zeichen der Wertschätzung, welche die<br />
Motivation der Mitarbeiter:innen steigern.<br />
Wichtig ist, ihnen zu vermitteln,<br />
dass Sie ein wesentlicher und wichtiger<br />
Bestandteil des Ganzen sind.<br />
Egal in welcher Abteilung und<br />
Position. Wir sind ein Team und<br />
jede/r Einzelne leistet einen wichtigen<br />
Beitrag, dass der Gast einen<br />
unvergesslichen Aufenthalt hat.<br />
in der Region, bei Aufenthalten in anderen<br />
Biohotels oder gemeinschaftliche Ausflüge an.<br />
Haben Sie einen Ratschlag für den Nachwuchs?<br />
Sucht euch eure Arbeitgeber:innen nach<br />
Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen aus und<br />
nicht nach dem Bekanntheitsgrad des Hotels.<br />
Oft können kleine Hotels viel individueller<br />
auf Einzelne eingehen.<br />
Was lieben Sie selbst an der Branche,<br />
an Ihrer täglichen Arbeit?<br />
Ich liebe am meisten den Umgang mit Menschen.<br />
Die täglichen Herausforderungen<br />
mit neuen spannenden Gästen machen jeden<br />
Tag einzigartig. Es macht mir sehr viel<br />
Freude, die wichtigste Zeit eines Menschen<br />
im Jahr, den Urlaub, zu etwas Besonderem<br />
zu machen. Die Dankbarkeit und Wertschätzung<br />
eines zufriedenen Gastes am Ende<br />
des Urlaubs gibt mir eine unbeschreib liche<br />
Energie und Freude. Dies bestätigt uns jeden<br />
Tag aufs Neue, wie wichtig und schön unsere<br />
Arbeit ist.<br />
PROMOTION Fotos: Daniel Zangerl<br />
Welche Benefits sind heute für Mitarbeitende<br />
nicht mehr wegzudenken?<br />
Ich glaube, dass Benefits für Mitarbeiter:innen<br />
nur einen kleinen Teil dazu beitragen,<br />
dass sie sich wohlfühlen oder zu uns kommen<br />
möchten. Viel mehr zählt heute, dass jede/r<br />
Mitarbeiter:in sich selbst im Unternehmen<br />
verwirklichen kann. Selbstverständlich bieten<br />
auch wir viele Benefits wie Vergünstigungen<br />
Info<br />
Natur- & Biohotel Bergzeit<br />
Katzensteig 48, 6677 Zöblen<br />
www.biohotel-bergzeit.at<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
39
profi / HELD:INNEN IM PORTRÄT<br />
DIE BESTEN<br />
ARBEITGEBER:INNEN<br />
2022<br />
84<br />
Punkte<br />
PHILIPP<br />
ALTENBERGER<br />
»Unsere Branche ist einer der Wirtschaftsmotoren<br />
Österreichs.«<br />
<strong>PROFI</strong> Sie zählen beim <strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong> Arbeitgeber:innenCheck<br />
zu den Besten. Was macht<br />
Sie zu einem herausragenden Arbeitgeber?<br />
PHILIPP ALTENBERGER Ich würde sagen, dass<br />
die Lage vom »Krallerhof« uns als Arbeitgeber<br />
besonders interessant macht. Der »Krallerhof«<br />
liegt mitten im größten Ski-Gebiet Österreichs,<br />
das noch dazu eines der gefragtesten Ganzjahres-Destinationen<br />
des Landes ist. Außerdem<br />
sind wir ein Fünf-Sterne-Hotel mit hohen<br />
Standards und einer langen Tradition: Wir<br />
sind eine Hoteliers-Familie in der dritten<br />
Generation und sind von einem bescheidenen<br />
Bauernhof zu einem ausgezeichneten Hotel<br />
gewachsen. Das alles in einem organischen<br />
Wachstumsprozess.<br />
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter:innen?<br />
Mit einem Lächeln und dem gemeinsamen<br />
Ziel, zu den besten Fünf-Sterne-Häusern im<br />
gesamten Alpenraum zu gehören. Ich achte<br />
darauf, mit guter Stimmung ein Beispiel zu<br />
geben. Denn diese Begeisterung und die Exzellenz,<br />
wie wir die Dinge am »Krallerhof«<br />
tun, liegt in der Luft und ist spürbar. Mir ist<br />
es wichtig, das Team zu motivieren und zu<br />
bestärken, denn wir haben großartige Mitarbeiter:innen.<br />
Wir sind dankbar und wünschen<br />
uns, dass sie sich kreativ an Projekten beteiligen<br />
und bei Entscheidungen einbringen.<br />
Welche Benefits sind heute für Mitarbeitende<br />
nicht mehr wegzudenken?<br />
Allen voran die familiäre Atmosphäre, die<br />
vielen Freizeit-Angebote und die einzigartige<br />
Lage – denn wir arbeiten dort, wo andere<br />
Urlaub machen. Aber noch viel wichtiger<br />
sind meiner Meinung nach die geregelten<br />
und fairen Arbeitszeiten, bei denen wir stets<br />
bemüht sind, auf individuelle Wünsche einzugehen,<br />
sowie die Fortbildungsmöglichkeiten,<br />
sei es für den Beruf oder die Persönlichkeitsentwicklung.<br />
Wie können wir mehr junge Menschen für<br />
diese Branche zu begeistern?<br />
Ich glaube, wir als Gesellschaft müssen den<br />
Menschen den besonderen Mehrwert der<br />
Hotellerie und Gastronomie wieder näherbringen.<br />
In diesem Beruf hat man täglich direkt<br />
mit neuen, interessanten Gästen zu tun und<br />
knüpft jeden Tag neue Kontakte. Außerdem<br />
sollte das Berufsbild der Branche in den<br />
Medien wieder gestärkt werden, denn sie ist<br />
nun Mal einer der Wirtschaftsmotoren Österreichs.<br />
Wir haben den höchsten Ausbildungsstandard<br />
der Welt. Nicht ohne Grund findet<br />
man vermehrt Österreicher:innen an der<br />
Spitze internationaler Top-Hotellerie und<br />
-Gastronomie. Es ist ein Job, auf den<br />
man enorm stolz sein kann.<br />
Haben Sie einen Ratschlag für den<br />
Nachwuchs?<br />
Auf jeden Fall. Und zwar: Probiert<br />
euch in der Branche aus! Es ist so abwechslungsreich<br />
und es gibt unsagbar<br />
viel Raum zur Entfaltung. Vor allem aber<br />
gibt es die Möglichkeit, die Welt zu bereisen.<br />
Info<br />
Hotel Krallerhof<br />
Rain 6, 5771 Leogang<br />
www.krallerhof.com<br />
PHILIPP ALTENBERGER<br />
Gastgeber<br />
PROMOTION Fotos: David Knoernschild, Krallerhof<br />
40 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
HELD:INNEN IM PORTRÄT / profi<br />
DIE BESTEN<br />
ARBEITGEBER:INNEN<br />
2022<br />
97<br />
Punkte<br />
MARIO<br />
KARPF<br />
»In den eigenen Betrieb zu investieren, ist das Um und Auf.«<br />
PROMOTION Fotos: beigestellt<br />
MARIO KARPF<br />
Hoteldirektor<br />
<strong>PROFI</strong> Sie verbinden im Hotel »Post Ischgl«<br />
Alpen-Chic mit modernem Design. Was<br />
kann man sich genau darunter vorstellen?<br />
MARIO KARPF Bei der Einrichtung kombinieren<br />
wir die für die Alpen gewohnten<br />
Materialien, insbesondere Holz, miteinander<br />
und vereinen diese mit dem Look der Gegenwart.<br />
So erreichen wir ein Ambiente aus<br />
dezentem Luxus und alpinem Chic, stilvoll<br />
und warmherzig. Das Interieur-Design der<br />
Appartements, Zimmer und Suiten trägt<br />
unsere Handschrift als Gastgeber:innen.<br />
In Ihrem Vier-Sterne-Superior-Haus umgibt<br />
die Gäste Komfort – und das seit 1875.<br />
Wie wichtig ist Investition?<br />
In den eigenen Betrieb zu investieren, ist das<br />
Um und Auf. Wir erfreuen uns einer sehr<br />
hohen Stammgästerate, je nach Woche bis zu<br />
95 Prozent, und der Gast nimmt natürlich<br />
die Veränderungen beziehungsweise Verbesserungen<br />
wahr.<br />
Auch bei Ihnen sind Teuerungswelle und<br />
Mitarbeiter:innenmangel Thema. Wie<br />
gehen Sie damit um?<br />
Die Teuerung ist ein sensibles Thema.<br />
Aus wirtschaftlicher Sicht ist man als<br />
Unternehmen gezwungen, die steigenden<br />
Kosten weiterzugeben. Dies<br />
könnte sich allerdings auf die Auslastung<br />
niederschlagen, daher muss<br />
man hier sehr, sehr sensibel vorgehen.<br />
Genauso haben wir die Gehälter beziehungsweise<br />
Löhne unseres Teams der Teuerung<br />
angepasst, um eben auch dem<br />
Mitarbeiter:innenmangel entgegenzusetzen.<br />
Die Mitarbeiter:innensituation ist heuer aber<br />
merkbar besser als im letzten Jahr – auch<br />
dank <strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong>.<br />
Ihre Küche ist im <strong>Falstaff</strong> Restaurantguide<br />
mit 92 Punkten prämiert. Stellen Sie uns Ihre<br />
Top-Gastronomie bitte etwas vor.<br />
Wir haben uns vor Jahren den Themen Genuss<br />
und Kulinarik verschrieben, jedoch lassen wir<br />
uns lediglich bei <strong>Falstaff</strong> bewerten. So bieten<br />
wir unseren Gästen eine Küchenbrigade, in<br />
der die Köch:innen Erfahrungen aus der<br />
bewerteten »Haubenindustrie« mitbringen,<br />
sowie eine Weinkarte, die 900 Positionen<br />
umfasst und die vom dreizehnt-besten Sommelier<br />
Österreichs verwaltet wird. Nicht zu<br />
vergessen ist unsere Hotelbar »Bar 67«, die<br />
seit Jahren unter den besten Bars Tirols aufscheint.<br />
Mit der Weinbar »Ursprung« sind<br />
wir unter den zehn besten Weinbars österreichweit<br />
gereiht.<br />
Ein Hotel lebt von den Mitarbeiter:innen –<br />
unter anderem Florian Schweikl zeichnet<br />
bei Ihnen für die Küche verantwortlich.<br />
Wir erfreuen uns auch eines hohen Anteils<br />
von Stamm-Mitarbeiter:innen. Geld ist hierbei<br />
eine gute Motivation, aber bei Weitem<br />
nicht alles. Wir leben mit unseren Mitarbeite<br />
r:innen die »Postfamilie« – es soll unserem<br />
Team an nichts fehlen. Nicht zuletzt passieren<br />
der Umgang und die Gespräche mit<br />
Mitarbeiter:innen stets auf Augenhöhe.<br />
Info<br />
Hotel Post Ischgl<br />
Dorfstraße 67, 6561 Ischgl<br />
www.post-ischgl.com<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
41
profi / HELD:INNEN IM PORTRÄT<br />
DIE BESTEN<br />
ARBEITGEBER:INNEN<br />
2022<br />
87<br />
Punkte<br />
ANDREA<br />
FREISMUTH<br />
»Wir arbeiten gemeinsam am<br />
›Arbeitspfad des Lebens‹.«<br />
<strong>PROFI</strong> Sie zählen beim <strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong> Arbeitgeber:innenCheck<br />
zu den Besten. Was macht<br />
Sie zu einer herausragenden Arbeitgeberin?<br />
ANDREA FREISMUTH Das Kurhaus Bad<br />
Gleichenberg steht unter dem Motto »der<br />
Pfad des Lebens«. Dieses Motto sehen wir<br />
nicht nur für unsere Gäste, sondern forcieren<br />
den Gedanken der Begleitung auf dem<br />
»Arbeitspfad des Lebens«. Unsere Mitarbeite<br />
r:innen sind 16 bis 65 Jahre alt, viele von<br />
ihnen sind schon viele Jahre im Kurhaus<br />
und der Therme der Ruhe Bad Gleichenberg<br />
beschäftigt. Eine offene Gesprächskultur, das<br />
wachsende Verständnis füreinander und eine<br />
wertschätzende Begegnung sind jene Erfolgsgaranten,<br />
die es zu verbessern, zu stärken<br />
und jeden Tag aufs Neue zu leben gilt.<br />
Und im Frühjahr ist Ihnen ein weiterer<br />
Meilenstein gelungen.<br />
Ja, unser Mitarbeiter:innenrestaurant, in dem<br />
das Team kostenlos im Betrieb frühstücken<br />
und mittags essen kann. Das garantiert allen<br />
Mitarbeiter:innen der Gastro und Hotellerie<br />
Bereiche ein Essen in entspannter Atmosphäre,<br />
vor allem aber auch allen Mitarbei ter:innen<br />
im Therapie und Verwaltungsbereich eine<br />
ausgewogene, gute und schmackhafte Mahlzeit.<br />
Mit der Adaption der »Villa Barbara«<br />
finden jene Personen, die auf die tägliche<br />
»Pendelei« verzichten möchten, eine kostenlose<br />
Mitarbeiter:innenunterkunft in Fußnähe<br />
zu ihrem Arbeitsplatz.<br />
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter:innen?<br />
Ab Februar <strong>2023</strong> sind alle Mitarbeiter:innen<br />
Inhabende der SHRKarte. SHR steht für<br />
stark, herzlich und regional, das ist unsere<br />
Arbeitgebermarke. Diese Karte umfasst eine<br />
Vielzahl von Benefits – vom gratis Sechs<br />
TageAufenthalt in einem unserer Partnerbetriebe<br />
bis hin zum freien Thermeneintritt und<br />
einer 50prozentigen Ermäßigung auf den<br />
Thermeneintritt für Partner:innen. Zusätzlich<br />
führen wir jährliche Gespräche, in denen<br />
wir Ziele vereinbaren, Wünsche wahrnehmen<br />
und gemeinsam am »Arbeitspfad des<br />
Lebens« arbeiten. Alle Führungskräfte werden<br />
regelmäßig in unserer Führungskräfteakademie<br />
geschult, um ihnen die notwendigen<br />
Werkzeuge für ein gutes Team mitzugeben<br />
und sie mit regelmäßigen Feedbackgesprächen<br />
zu unterstützen.<br />
Welche Benefits sind heute für Mitarbeitende<br />
nicht mehr wegzudenken?<br />
Regelmäßige Bezahlung, genaue Dienstzeitenabrechnungen,<br />
angenehm zu tragende<br />
Dienstkleidung und mindestens zwei Wochen<br />
im Voraus feststehende Dienstpläne sind<br />
nicht mehr wegzudenkende Hard<br />
Skills. Wertschätzung, Ehrlichkeit, ein<br />
AufeinanderZugehen, Kompromisse<br />
eingehen und vor allem die Bereitschaft<br />
zum Zuhören sind aus meiner<br />
Sicht wichtige Soft Skills, die jede/r<br />
Mitarbeiter:in<br />
heute voraussetzt.<br />
Info<br />
Kurhaus Bad Gleichenberg<br />
Untere Brunnenstraße 33<br />
8344 Bad Gleichenberg<br />
www.derpfaddeslebens.at<br />
ANDREA FREISMUTH<br />
Mitarbeitermanagement SHR<br />
PROMOTION Fotos: Peter Siegel, Werner Krug<br />
42 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
HELD:INNEN IM PORTRÄT / profi<br />
DIE BESTEN<br />
ARBEITGEBER:INNEN<br />
2022<br />
88<br />
Punkte<br />
THERESA LICHTMANNEGGER<br />
FRANCESCO CAFFARELLA<br />
»Wir schauen der Zukunft mit unserem Teamgeist<br />
gemeinsam mutig entgegen.«<br />
<strong>PROFI</strong> Sie zählen beim <strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong><br />
Arbeit geber:innen-Check zu den Besten.<br />
Was macht Sie zu herausragenden<br />
Arbeitgebern?<br />
FRANCESCO CAFFARELLA Wir schätzen<br />
unsere Mitarbeiter:innen sehr und haben<br />
immer ein offenes Ohr für sie. Als ausgezeichneter<br />
Tiroler Lehrbetrieb legen wir auch<br />
großen Wert auf Aus- und Weiterbildungen.<br />
Diese bieten wir individuell an und unsere<br />
Trainingsleiterin betreut diese Maßnahmen<br />
nachhaltig. Unsere umfangreichen Benefits<br />
erweitern wir ständig.<br />
Welche Benefits sind heute für Mitarbeitende<br />
nicht mehr wegzudenken?<br />
THERESA LICHTMANNEGGER Das Wichtigste<br />
ist natürlich eine faire Bezahlung<br />
und das Honorieren besonderer Einsätze.<br />
Aber ganz sicher gehören dazu auch die<br />
kostengünstigen 170 Unterkünfte direkt<br />
beim Hotel. Vor kurzem erst renoviert und<br />
umgebaut, sind sie top-aktuell eingerichtet.<br />
Erst kürzlich haben wir einen kostenlosen<br />
Shuttle-Bus für alle eingeführt, welcher<br />
in die anliegenden Gemeinden, nach Telfs<br />
und Leutasch fährt und super angenommen<br />
wird. Somit kommt jeder auch mal in<br />
die »Stadt«.<br />
Wer Ausgleich braucht, besucht den Fitnessund<br />
Spa-Bereich. Hier finden sich ein Großteil<br />
unserer Mitarbeiter:innen nach Feierabend<br />
wieder. Auch das Essen in unserer<br />
Kantine, in welcher Simone, unsere Kantinen-<br />
Chefin, täglich zwei Mal frisch kocht und<br />
für Kraft und Energie sorgt, ist ein großer<br />
Benefit. Neben der Salatbar, Brötchen und<br />
Gebäck lassen sich dort auch immer Kleinigkeiten<br />
aus unserer hauseigenen Pâtisserie<br />
wiederfinden.<br />
Was denken Sie, können bzw. müssen wir<br />
tun, um mehr junge Menschen für diese<br />
Branche zu begeistern?<br />
FRANCESCO CAFFARELLA Die Branche<br />
muss sich den Bedürfnissen der neuen<br />
Generation anpassen. Flexible Arbeitszeiten,<br />
Rücksicht auf private Belange, Wertschätzung<br />
und offener Austausch sind Elemente, die von<br />
großer Wichtigkeit sind. Wir selbst arbeiten<br />
derzeit stark an Employer Branding Maßnahmen<br />
und hoffen, ein Vorbild für die Gastronomie<br />
und Hotellerie zu sein. Ein Handwerk<br />
ist immer auch ein Meisterwerk, welches perfekt<br />
beherrscht werden muss. Es gilt, jungen<br />
Leuten zu zeigen, wie spannend und vielseitig<br />
die Berufsfelder in einem Hotel sind.<br />
PROMOTION Fotos: beigestellt<br />
THERESA<br />
LICHTMANNEGGER<br />
Restaurant-Leiterin<br />
und Chef-Sommelière<br />
FRANCESCO<br />
CAFFARELLA<br />
Souschef<br />
Und dass bei vielen Betrieben auch das<br />
Wohl der Mitarbeiter:innen im Vordergrund<br />
steht.<br />
THERESA LICHTMANNEGGER<br />
Genau. Wir fragen uns aktuell:<br />
Was bedeutet der kommende,<br />
ungewisse Winter für sie? Benötigen<br />
sie Unterstützung? Wie können<br />
wir helfen? Bereits die letzte Krise,<br />
die Corona- Pandemie, haben wir<br />
gemeinsam gemeistert. Wir passen<br />
aufeinander auf und schauen auch der<br />
Zukunft mit unserem Teamgeist gemeinsam<br />
mutig entgegen.<br />
Info<br />
Interalpen Hotel Tyrol<br />
Dr.-Hans-Liebherr-Alpenstraße 1<br />
6410 Telfs-Buchen<br />
www.interalpen.com<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
43
Produkte, Hersteller:innen, Rezepte – so schmeckt Erfolg.<br />
Foto: Patrick Langwaller<br />
Sake als Speisenbegleiter. Zu der ausgesuchten japanischen Küche im »Mizumi« im »Naturhotel Forsthofgut« wird auch das Weinangebot angepasst. Urbanes Ambiente<br />
und ein Sushimeister in der offenen Showküche sorgen für eine fernöstliche Genusskultur.<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
45
profi / NACHHALTIGKEIT<br />
Die Alpengarnele, eine echt nachhaltige Tirolerin<br />
Statt ins Aquarium kommt die »Königin« der Garnelen, die<br />
White Tiger-Garnele, auf den Teller: Im Tiroler Hall hat sich<br />
die Alpenaquafarm Tirol GmbH auf die Aufzucht der Meeresfrüchte<br />
im 28 Grad Celsius warmen Wasserbecken spezialisiert.<br />
Diese sind mit regionalem Wasser und hochwertigem Meersalz<br />
gefüllt, sodass sich die Garnelen darin pudelwohl fühlen. »Die<br />
White Tigers eignen sich hervorragend für die Aufzucht in Aquafarmen«,<br />
verrät Daniel Flock, Geschäftsführer der Alpenaquafarm<br />
Tirol GmbH, und schwärmt vom Geschmack: »Sie punkten durch<br />
ihren einzigartigen süßlich-nussigen Geschmack und hinsichtlich<br />
ihrer knackigen Konsistenz bei den Gourmets.« Nicht zuletzt wird<br />
das Futter, welches von europäischen Hersteller:innen stammt,<br />
täglich an die Bedürfnisse der Beckenbewohner angepasst.<br />
Die reine Garnele<br />
»Die Aufzucht von qualitativ hochwertigen<br />
Garnelen ohne Zusatz<br />
von Medikamenten oder Pestiziden<br />
ist unser Leitsatz«, sagt Flock.<br />
Umgesetzt kann das nur werden,<br />
wenn Wasser- und Futterqualität<br />
höchsten Anforderungen unterliegen.<br />
Voraussetzung: ständige Kontrolle<br />
sämtlicher Wasserwerte und ein<br />
biologisches Filtersystem.<br />
Von der Larve zur Delikatesse<br />
Kommen die winzigen Garnelenlarven von<br />
ausgewählten Zuchtexpert:innen in die<br />
Farm, sind sie Leichtgewichte. Innerhalb<br />
der nächsten sechs Monate nehmen sie<br />
ordentlich zu, rund 25 Gramm bis zur<br />
Ernte, und wachsen auf eine Größe von<br />
ca. 20 Zentimeter heran. Qualitätsmerkmal<br />
für wenig Stress: körperlange Fühler<br />
und harter, glasiger Panzer.<br />
Becken auf zwei Etagen<br />
Als der damals 21-jährige Daniel Flock<br />
die Vision von »sauberen« Garnelen<br />
hatte, nahm er sich vieles vor. Heute<br />
führt er die erste Indoor-Aquafarm<br />
Österreichs, die hohe Ansprüche an<br />
das Isolationsmaterial von Becken<br />
und Halle stellt, um energieeffizienter<br />
wirtschaften zu können.<br />
PROMOTION Fotos: beigestellt<br />
46 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
GLUTENFREIER GENUSS<br />
pacha-maia bäckt aromatisches und<br />
knuspriges Sauerteig-»Urbrot«. Das<br />
gesamte Sortiment ist glutenfrei, vegan<br />
und bio-zertifiziert. Die beliebtesten<br />
Sorten gibt es in einer Kreation namens<br />
»Quadriga«. Das sind vier Sorten in<br />
einem Urbrot aneinandergereiht,<br />
die man sanft voneinander trennen<br />
und genießen kann. Guten Appetit!<br />
www.pacha-maia.com<br />
HÖCHSTE QUALITÄT<br />
UND NATUR PUR<br />
Komplett ohne Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker.<br />
Die S! Gemüsesuppe eignet sich ideal zum Würzen<br />
von hellen Suppen, Saucen und Gemüsegerichten. Die<br />
S! Hühnersuppe verbindet sich optimal mit dem kraftvollen<br />
Geschmack von Huhn. Perfekt harmonierend mit Geflügelvelouté,<br />
Eintöpfen sowie der asiatische Küche.<br />
www.stayspiced.com<br />
GOURMET<br />
AUF KNOPFDRUCK<br />
Mit einem revolutionären Konzept schafft<br />
Purora schnell und einfach einzigartige<br />
Geschmackserlebnisse. Aus hochwertigen,<br />
natürlichen Zutaten werden im Handumdrehen<br />
wohltuende Mahlzeiten, die<br />
für Hochgenuss und mehr Energie sorgen.<br />
Wie ein Schluck das Leben verändern<br />
kann, mehr dazu unter: purora.at<br />
MIT GENUSS ÜBERZEUGEN<br />
Unter der neu gelaunchten Premium-Eigenmarke<br />
»Wedl Gourmet« bündelt das Handelshaus Wedl<br />
ausgewählte Top-Produkte. Quer durch alle<br />
Sortimente wird exklusiv »Wedls Finest« offeriert.<br />
Es handelt sich um ein Premiumsortiment, kreiert<br />
für den anspruchsvollen kulinarischen Genuss.<br />
www.wedl.com<br />
PROMOTION Fotos: beigestellt<br />
48 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
WEIL DAS LEBEN WÜRZE BRAUCHT<br />
Die edel-würzigen Naturschätze der Gewürzmanufaktur roots. schmecken<br />
einzigartig, stehen für den puren Genuss und sorgen für die<br />
passende Würze im privaten oder beruflichen Leben.<br />
roots-natural.com<br />
EINFACH LECKER<br />
Fairbotenlecker bietet alles rund um<br />
die Welt des Kaffees, Tees, Kakaos<br />
und was sonst noch lecker schmeckt<br />
www.fairbotenlecker.shop<br />
DAS WECKERL, SPEZIELL FÜR DIE KÜHLE JAHRESZEIT<br />
Die Herbst- und Wintermonate verlangen unserem Organismus einiges ab.<br />
Es weht ein eisiger Wind und die Gefahr von nassen Füßen lauert an jeder<br />
S traßenecke. Umso wichtiger ist es, dass wir unseren Organismus mit Bewegung<br />
an der frischen Luft und der richtigen Ernährung unterstützen. Dafür haben wir<br />
das Haubis Aktivweckerl mit dem wichtigen Vitamin D angereichert.<br />
www.haubis.at<br />
Das Beste<br />
für Ihre Gäste!<br />
Wir wünschen<br />
frohe Festtage<br />
sowie viel Glück<br />
& Gesundheit im<br />
neuen Jahr!<br />
www.wiesbauer-gourmet.at
profi / GEFLÜGEL<br />
Foto: Shutterstock<br />
50 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
Hahn ist eine Delikatesse – wäre da nicht der ewige Vergleich mit dem<br />
Huhn, der das Fleisch häufig aus den Küchen verbannt. Dabei zeigt vor<br />
allem die französische Haute Cuisine seit Jahrzehnten, was aus selbigem<br />
kulinarisch herauszuholen ist. Wann kommt bei uns das große Umdenken?<br />
TEXT ALEXANDRA GORSCHE, SONJA PLANETA<br />
HAHN<br />
IM TOPF<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
51
profi / GEFLÜGEL<br />
Tier-Idylle<br />
Heiko Grohmanns Hähne<br />
leben im Weingarten.<br />
Es ist ein Bild, das man aus der<br />
Hühnerzucht – zumindest in<br />
Österreich – nicht kennt: Marans<br />
Hähne, rund 100 an der Zahl<br />
aus bis zu vier Generationen,<br />
grasen friedlich unter Rebstöcken<br />
in den Gumpoldskirchner Weinbergen.<br />
»Männer-WG«, nennt es Landwirt Heiko<br />
Grohmann, der Hahnenkämpfe auf diese<br />
Weise vermeidet. »Mit vier Monaten werden<br />
Hähne geschlechtsreif. Dann trennen wir sie<br />
von den Hennen. Dadurch reduzieren wir das<br />
Testosteron und die Lauffreudigkeit, ohne<br />
kastrieren zu müssen. Die ältesten Hähne<br />
sorgen für Ruhe. Die Stimmung ist ähnlich<br />
wie in einer American Bar, so wie man sie aus<br />
Filmen kennt, in der ein paar Typen rumsitzen,<br />
jeder seinen Whisky trinkt und keiner ein<br />
Wort spricht.« Für Marans eigentlich ein<br />
ungewöhnliches Verhalten. Die Rasse stammt<br />
aus dem gleichnamigen Ort im Südwesten<br />
Frankreichs nahe der Atlantikküste und aus<br />
einer Zeit, in der man auf Schifffahrten<br />
zwischen England und Frankreich zum Zeitvertreib<br />
Hahnenkämpfe veranstaltete. Die<br />
ausrangierten Tiere ließ man in Frankreich<br />
zurück, wo sie sich in der Folge paarten.<br />
»Wir wollen die Qualität<br />
eines Kapauns, aber ohne<br />
Tierleid. Das gelingt uns<br />
durch ein spezielles Futter<br />
und Hahnen-WGs.«<br />
HEIKO GROHMANN Die Hopibauern<br />
Genau wie Bressehühner zählen Marans heute<br />
zu den französischen Edelrassen. Um Kämpfe<br />
zu vermeiden, werden die Tiere andernorts<br />
jedoch mit zwölf Wochen bei lebendigem Leib<br />
kastriert, Kamm und Kehllappen werden<br />
abgeschnitten. Anschließend werden die<br />
Kapauns, wie sie nun heißen, gemästet. Ihr<br />
Fleisch gilt als kulinarisches Nonplusultra.<br />
ZWEINUTZUNGSRASSE<br />
STATT MASTHUHN<br />
Durch seine Aufzuchtmethode versucht Heiko<br />
Grohmann zwar an die Fleischqualität eines<br />
Kapauns heranzukommen, vermeidet dabei<br />
allerdings jegliches Tierleid – wofür er von<br />
der Tierschutzorganisation Vier Pfoten österreichweit<br />
als einziger Vorzeigebetrieb ausgezeichnet<br />
wurde. Hähne wie Hennen leben bei<br />
Grohmann in Weingärten, wo sich die Tiere um<br />
die Bodenbearbeitung kümmern und Schädlinge<br />
abhalten, indem sie sie fressen. Zusätzlich<br />
bekommen die Hähne ein spezielles Biofutter<br />
aus Getreide, Kräutern und Ziegenmilch<br />
der hofeigenen steirischen Scheckenziegen.<br />
Die Milch macht das Fleisch zarter und feiner<br />
im Geschmack. Grohmann: »Der Hahn ><br />
Fotos: Karin Stöttinger, Universität Hohenheim/Jan Winkler<br />
52 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
FRAGEN AN<br />
3Prof. Dr. Werner Bessei<br />
Ehrenpräsident im Vorstand der Deutschen<br />
Vereinigung für Geflügelwissenschaft<br />
<strong>PROFI</strong> Welche Rolle spielt Hahn in unserer Esskultur?<br />
Haben wir immer schon Hahn gegessen?<br />
WERNER BESSEI Natürlich. Früher wurden alle Hähne<br />
aufgezogen und meist an Feiertagen gegessen, da Geflügelfleisch<br />
rar und eine Spezialität war.<br />
Wann hat sich das Image des Hahns gewandelt?<br />
Durch den Fortschritt der Züchtung, Fütterung und Haltung<br />
nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Geflügelfleisch<br />
für jeden und zu jeder Zeit erschwinglich. Das<br />
wurde auch in der Gastronomie intensiv genutzt. Das<br />
Hähnchen verlor durch die Niedrigpreise an Image,<br />
Ausdrücke wie »Gummiadler« kamen auf. Völlig ungerechtfertigt,<br />
denn das Fleisch wurde immer zarter! Die<br />
Verbraucher:innen haben sich sogar so an das zarte<br />
Fleisch und die breite Brust der schnell wachsenden<br />
Hähnchen gewöhnt, dass sie das Fleisch und die Brustform<br />
der langsamer wachsenden Rassen als minderwertig<br />
ansehen. In diesem Punkt unterscheiden sich Deutsche<br />
und Franzosen. Während Letztere in den langsam<br />
wachsenden Hähnchen eine Spezialität sehen und für<br />
diese Qualität auch einen höheren Preis bezahlen, ist<br />
der deutsche Verbraucher zäh.<br />
FÜR COOK&CHILL<br />
ENTWICKELT<br />
FÜR COOK&CHILL<br />
PERFEKT<br />
ENTWICKELT<br />
FÜR<br />
EXPRESS<br />
PERFEKT<br />
COOKING<br />
FÜR<br />
EXPRESS COOKING<br />
HOCHWERTIGER PREMIUM-<br />
HARTWEIZENGRIESS<br />
HOCHWERTIGER PREMIUM-<br />
EXTRA HOHE HARTWEIZENGRIESS<br />
FORMBESTÄNDIGKEIT<br />
BEI LANGEN STANDZEITEN<br />
EXTRA HOHE FORMBESTÄNDIGKEIT<br />
BEI LANGEN PERFEKTE STANDZEITEN<br />
„AL DENTE“-TEXTUR<br />
PERFEKTE<br />
„AL DENTE“-TEXTUR<br />
Dürfen wir auf eine Trendwende hoffen?<br />
Ob sich die Deutschen ihren Nachbarn annähern, ist<br />
ungewiss. Aus Frankreich hört man, dass sich die junge<br />
Generation eher mit dem Fastfood anfreundet. Somit hat<br />
der Hahn von Legelinien oder von Zweinutzungsrassen<br />
derzeit einen schweren Stand. Versuche, die mit den sogenannten<br />
Bruderhähnen am Versuchs- und Bildungszentrum<br />
Geflügelhaltung in Kitzingen durchgeführt wurden, haben<br />
die geringe Marktakzeptanz dieser Produkte bestätigt. Ich<br />
persönlich bevorzuge Fleisch von langsam wachsenden<br />
Hähnchen, aber ich gehöre ja zur vor-vorletzten Generation.<br />
Ob die Gastronomie ihre jungen Gäste auf den Geschmack<br />
bringen kann, hängt von ihrer Überzeugungskraft ab.<br />
REGIONALE<br />
S P EZ I A L I TÄT<br />
REGIONALE<br />
S P EZ I A L I TÄT<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
53<br />
Kontakt: foodservice.austria@barilla.com
profi / GEFLÜGEL<br />
Lukas Nagl<br />
Bei Hahn setzt der<br />
Spitzenkoch auf eine<br />
langsame Zubereitung.<br />
><br />
Hahn ist nicht Huhn: Sein Fleisch hat weniger Fett<br />
und ist intensiver im Geschmack. Die Brust ist kleiner,<br />
aber die Keulen größer.<br />
ist ein Athlet. Überspitzt gesagt, ist die<br />
Fleischbeschaffenheit so, als würde man einen<br />
Marathonläufer essen. Und genau so gehen<br />
wir an das Thema Futter heran: Was braucht<br />
der Marathonläufer, damit sein Muskelfleisch<br />
weicher wird?« Geschlachtet werden die<br />
Hähne kurz vor der Pubertät mit fünf Monaten.<br />
Danach würde das Testosteron das Fleisch<br />
stark verändern, es zäher und trockener machen.<br />
Grohmanns Marans leben damit fünf<br />
Mal länger als herkömmliche Hybridmasthühner<br />
aus industrieller Haltung. Das<br />
Schlachtgewicht seiner Hähne liegt bei rund<br />
vier Kilo. Zu den Abnehmer:innen zählen<br />
unter anderem Georg Stocker vom »Landgasthaus<br />
Stockerwirt« im Wienerwald und<br />
Lukas Nagl vom »Restaurant Bootshaus«<br />
am Traunsee. Stocker schmort die Keulen<br />
mehrere Stunden in einem GemüseRotweinsaft,<br />
bis das Fleisch fast vom Knochen fällt,<br />
und serviert sie als Coq au vin mit Kartoffelpüree.<br />
Die Brust wird plattiert, mit einer Farce<br />
aus Pilzen und Hahnenfleisch gefüllt, zu<br />
einer Roulade gerollt und auf KürbisBlattspinatArtischockenrisotto<br />
gebettet. Aus den<br />
Karkassen macht Stocker eine klare Suppe.<br />
Fleischreste werden vom Knochen abgelöst,<br />
faschiert in Ravioli aus Fleischstrudelteig gefüllt<br />
und diese dann als Suppeneinlage gereicht.<br />
»Die Marans sind ein Vorzeigeprodukt.<br />
Wenn du Huhn aus Industriebetrieben<br />
verwendest, möchtest du am liebsten gar<br />
nicht darüber reden und die Konsument:innen<br />
nichts davon wissen. Aber bei<br />
den Grohmann Hähnen kann ich den<br />
Gästen eine Geschichte erzählen, von der ich<br />
überzeugt bin und die unserer Philosophie einer<br />
unverfälschten, regionalen Küche entspricht«,<br />
so Gastronom Georg Stocker, der<br />
aber gleichzeitig die wirtschaftliche Seite zu<br />
bedenken gibt. Der Kilopreis ist logischerweise<br />
ein anderer als der eines Industriehuhns.<br />
»So ein BioHahn muss gut kalkuliert werden.<br />
Wir verlangen dann natürlich entsprechende<br />
Preise, sind aber auch ein großer<br />
Betrieb. Ich sehe das als Mischkalkulation.«<br />
LANG UND LANGSAM<br />
Haubenkoch Lukas Nagl hat die Marans bereits<br />
zu Paprikahahn, einer mit Shiso gefüllten<br />
und über Holzkohle gegrillten Roulade und<br />
zu Piccata mit Parmesan, Ei und Oregano<br />
verarbeitet. »Das Fleisch ist sehr muskulös,<br />
sehr kollagenhaltig. Man muss sich Zeit nehmen.<br />
Hahn ist nicht einfach und Coq au vin<br />
nicht umsonst die Königsdisziplin in Frankreich.<br />
Und es braucht Aufklärungsarbeitsarbeit<br />
am Gast. 99 Prozent glauben, dass Hahn<br />
wie Huhn schmeckt.« Hahnenfleisch hat<br />
grundsätzlich weniger Fett und ist intensiver<br />
im Geschmack. Die Brust ist kleiner, aber die<br />
Keulen größer. Ingmar Jaschok, BioLandwirt<br />
aus RheinlandPfalz und Initiator des<br />
HofhuhnProjekts samt gleichnamigem<br />
><br />
Fotos: © Christof Wagner, SHutterstock<br />
54 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
SCHMACKHAFTE<br />
VÖGEL<br />
Sechs Alternativen zu Huhn, die unsere<br />
Aufmerksamkeit verdienen.<br />
Strauß<br />
Eichelhäher<br />
Wachtel<br />
Taube<br />
Truthahn/Pute<br />
Rabenkrähe<br />
Strauß<br />
Das für eine Geflügelart ungewöhnlich dunkle<br />
Fleisch des Straußes erinnert optisch und von<br />
der Konsistenz an Rind- oder Wildfleisch,<br />
schmeckt aber am ehesten wie Ente oder<br />
dunkle Pute. Pro Tier sind bis zu 50 kg Fleisch<br />
möglich, der größte Anteil entfällt auf die<br />
Keulen. Sehr variabel in der Zubereitung!<br />
Taube<br />
Von der Delikatesse zum Arme-Leute-Essen<br />
und wieder retour: Das Fleisch junger<br />
Tauben gilt als besonders zart und schmackhaft.<br />
Es ist etwas fester als anderes<br />
Geflügel, wodurch sich längere Garzeiten<br />
ergeben können. 80 Prozent des verwertbaren<br />
Fleischanteils machen die Brüste aus.<br />
Abhängen lassen, dann wird der Geschmack<br />
intensiver!<br />
Wachtel<br />
Das zarte, aromatische Fleisch von Wachteln<br />
schmeckt ähnlich wie Rebhuhn. An dem kleinsten<br />
Hühnervogel Europas ist erfahrungsgemäß<br />
nicht viel dran, weshalb man pro Gast durchaus<br />
mit zwei bis drei Tieren rechnen kann<br />
oder sie am besten füllt. Zum Würzen nur<br />
Salz und Pfeffer verwenden, da der feine<br />
Eigengeschmack sonst überdeckt wird.<br />
Truthahn/Pute<br />
Truthahn bzw. Pute hat sowohl rotes als auch<br />
weißes Fleisch. Brust und Flügel sind hell<br />
und schmecken zart, die Keulen sind dunkler<br />
und saftiger. Generell ist Pute sehr mager,<br />
eiweiß- und vitaminreich. Haltungsmethoden<br />
stehen häufig in der Kritik, sind in Österreich,<br />
Schweden und der Schweiz jedoch mit Abstand<br />
am besten.<br />
Eichelhäher<br />
Der Singvogel aus der Familie der Rabenvögel<br />
darf unter bestimmten Bedingungen bejagt<br />
werden. Sein Fleisch eignet sich weniger<br />
zum Kurzbraten, kann aber beispielsweise<br />
im Nasspökelverfahren zu Schinken verarbeitet<br />
oder mit anderem Geflügelfleisch für<br />
eine Farce oder Terrine verwendet werden.<br />
Geschmackliche Ähnlichkeit zu Fasan.<br />
Rabenkrähe<br />
Krähen haben ein dunkles, eiweißreiches,<br />
fettarmes Fleisch und erinnern geschmacklich<br />
an Wildtaube und Bressehuhn. Sie eignen<br />
sich gut für Wurst und Pastete. Schusszeiten<br />
sind bei der zuständigen Jagdbehörde zu<br />
erfragen. Wichtig: Trichinenbeschau vornehmen<br />
lassen, um Zoonosen (Krankheitsübertragung<br />
auf Menschen) auszuschließen.<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
55
profi / GEFLÜGEL<br />
><br />
Blog, plädiert dafür, Hahn wie rotes<br />
Fleisch beziehungsweise wie Filet zu betrachten.<br />
»Hahn erfordert Handwerk. Als Koch<br />
muss man sich auf andere Gegebenheiten als<br />
die Standardware einstellen. Dann kann man<br />
auch mehr herausholen. Typischerweise –<br />
und das kann man weltweit beobachten –<br />
wurden Hühner traditionell geschmort. Aber<br />
das ist nicht das, wofür sich Hahn ausschließlich<br />
eignet.« Zum Beweis initiierte Jaschok<br />
2019 gemeinsam mit dem Münchner Koch<br />
Vincent Fricke ein Pop-up-Dinner mit einem<br />
Sechs-Gänge-Menü aus Hahn. Zur Vorspeise<br />
gab es Hahnenkralle, Herz und Flügel, danach<br />
Frühlingsrollen gefüllt mit Hals und Magen<br />
und einer Hahnensuppe und im Hauptgang<br />
Keule und Leber sowie Hahnenbrust in Rotweinsauce.<br />
Aktuell arbeiten Jaschok, Fricke,<br />
Sebastian Junge vom Hamburger Restaurant<br />
»Wolfs Junge« und die Fotografin Vivi<br />
D’Angelo an einem Buch zum Thema »gutes<br />
Huhn in der Küche, in dem es darum geht,<br />
die sensorische Qualität darzustellen. Das<br />
meiste von dem, was in Richtung Hahn passiert,<br />
sind Bruderhahn-Projekte, aber da geht<br />
es um Masse. Was fehlt, ist die Wertschätzung,<br />
der Respekt. Nach unserem Buch wird<br />
das Maishähnchen kein Qualitätsprodukt<br />
mehr sein. Wobei ich niemanden bekehren<br />
will. Die Gastro ist sehr trend-affin. Ich bin<br />
»Hahn & Heu«<br />
Eine Kreation von<br />
Felix Schneider aus<br />
dem Nürnberger »etz«.<br />
Vincent Fricke<br />
Der Münchner Koch hat<br />
ein Händchen für Hahn.<br />
Traditionellerweise<br />
wurden Hühner immer<br />
geschmort – das lässt<br />
sich weltweit beobachten.<br />
Doch Hahn eignet sich<br />
für weitaus mehr.<br />
mir sicher, dass wir bei denjenigen, die etwas<br />
auf sich halten, die produkt- und qualitätsbezogen<br />
arbeiten, etwas bewirken werden.«<br />
VORURTEILE ABLEGEN<br />
Einer, der bereits seit Jahren Hahn auf die Karte<br />
setzt, ist Sternekoch Felix Schneider. Zuletzt<br />
servierte er den Gästen seines Nürnberger<br />
Restaurants »etz« eine Art thailändischen<br />
Laab Gai mit Hahnenklein aus Keulenfleisch,<br />
gekochten Kämmen, Leber und Magen, das mit<br />
Zierquittensaft, Fischsauce und Kräuter gewürzt<br />
und mit frittierter Hühnerhaut, frittiertem<br />
Topinambur und Himbeerkernpulver finalisiert<br />
wurde. Für ein weiteres Gericht wurde Hahnenbrust<br />
20 Minuten langsam auf der Hautseite<br />
gebraten, dann gewendet und für drei Sekunden<br />
auf die Fleischseite gelegt. Dazu gab es Endiviensalat,<br />
Bucheckern, Estragon, Weintrauben<br />
und eine falsche Stopflebersauce aus Hühnerfond,<br />
die mit fermentierter Sahne und Hühnerleber<br />
gebunden wurde. Die Legende vom<br />
harten, fasrigen Fleisch kann Schneider nicht<br />
nachvollziehen. »Qualität entsteht aus Rasse<br />
und Aufzucht. Wenn man ein Hochleistungslegehuhn<br />
nimmt und davon den Hahn, dann<br />
ist das natürlich Mist. Aufgrund von Fütterung,<br />
Schlachtzeitpunkt und Genetik ist das Tier in<br />
keinem Idealzustand. Unsere Hähne sind<br />
Bleu de Gauloise, also mit der Genetik des<br />
Bressehuhns. Offen gestanden sind sie deutlich<br />
aromatischer und saftiger, als die Hennen.<br />
Man muss sie aber zwei, drei Tage abhängen<br />
lassen. Generell ist Hahn ein tolles Produkt,<br />
mit dem es sich zu arbeiten lohnt – sofern<br />
man eine besondere Rasse nimmt.« ><br />
Fotos: beigestellt<br />
56 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
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Follow us on:<br />
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BAD GLEICHENBERG
profi / GEFLÜGEL<br />
Hahn »Bresse Gauloise«<br />
Das Gericht von Alain Weissgerber<br />
wird mit Zucchiniblüte<br />
und Ei vervollständigt.<br />
HUHN, ENTE, GANS ODER DOCH PUTE?<br />
<strong>PROFI</strong> Welches Geflügel hat in der Gastronomie<br />
die Nase vorn?<br />
PETER KRUG Huhn und Pute haben weiterhin<br />
die Nase vorn, Ente und Gans sind ganzjährig<br />
erhältlich, jedoch haben diese eine<br />
starke saisonale Ausprägung und werden<br />
vermehrt in den Herbst- und Wintermonaten<br />
nachgefragt. Speziell die Ente hat jedoch<br />
mittlerweile immer mehr auch in den Sommermonaten<br />
an Bedeutung gewonnen. Der<br />
Hintergrund wird sicherlich auch darin liegen,<br />
dass der asiatische, leichtere Kochstil in immer<br />
mehr Küchen Einzug gehalten hat.<br />
Merken Sie eine steigende Nachfrage in<br />
Bezug auf Bio-Qualität?<br />
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung<br />
nimmt bei den Menschen einen immer höheren<br />
Stellenwert ein. Die Gäste von heute<br />
sind zurecht viel sensibler geworden, was<br />
die Produkte und Speisen betrifft, die sie auf<br />
ihren Tellern vorfinden. Dazu braucht man<br />
Lieferant:innen, die diesen Zeitgeist mitleben<br />
und denen man vertrauen kann. Genau<br />
das leben wir als Eurogast schon seit Jahrzehnten<br />
und durch unsere regionale Verankerung<br />
bleibt die Wertschöpfung auch in<br />
den Regionen erhalten.<br />
Was bedeuten Handelsklassen bei Geflügel?<br />
Die Handelsklassenbeurteilung bei Geflügel<br />
wird in der VO (EG) Nr.1538/1991 geregelt.<br />
Neben dieser technischen Beurteilungsform<br />
gilt für Eurogast natürlich, dass wir<br />
ausschließlich zertifizierte Schlachthöfe<br />
unter Vertrag nehmen und nur Klasse A<br />
Geflügel innverkehr gebracht wird. Eine<br />
gleichmäßige charakteristische Farbgebung,<br />
Fettschicht und auch artentypische Geschmackskomponenten<br />
sind für unsere Kund:innen ein<br />
wichtiger Aspekt, um letztlich eine Kaufentscheidung<br />
treffen zu können. Regionales<br />
Geflügel aus kleinen bäuerlichen Strukturen<br />
findet sich ebenso im Sortiment wie AMA<br />
Gütesiegel Produkte.<br />
Gibt es bestimmte Vorschriften, die für frisches<br />
und gefrorenes Geflügelfleisch gelten?<br />
Geflügel ist eines der am strengsten kontrollierten<br />
Fleischprodukte am Markt. Durch<br />
Massentierhaltung und jahrelange Massenproduktionen<br />
in Käfighaltungsformen haben<br />
sich sehr negative Entwicklungen etabliert,<br />
die zu den sehr strengen Maßnahmen geführt<br />
PETER KRUG Geschäftsführung Eurogast<br />
haben. Diese Maßnahmen haben deutlich<br />
zur Qualitätssteigerung beigetragen. Alle<br />
Eurogast-Lieferant:innen sind verpflichtet,<br />
Vorschriften, die über den gesetzlichen<br />
liegen, einzuhalten. Billigfleisch aus fragwürdigen<br />
Drittstaaten finden Sie in unseren<br />
Regalen nicht.<br />
Woran lässt sich die Qualität von Geflügel<br />
erkennen?<br />
Grundlegend kann man wie bei vielen anderen<br />
Fleischarten auch eine gute Qualität<br />
an einer festen Fleischstruktur erkennen.<br />
Schwammige Strukturen verraten sofort<br />
eine schlechte Qualität, zudem dürfen bei<br />
Geflügel keine Abtrocknungen an den<br />
Fleisch rändern erkennbar sein. Bei Tiefkühlgeflügel<br />
sollten keine Frostspuren erkennbar<br />
sein, dies deutet auf zu langsames<br />
Einfrieren hin. Ein sauberer Verarbeitungsbetrieb<br />
lässt sich natürlich auch an Abrupfung<br />
und Zuschnitten erkennen.<br />
Welche Parameter sind Eurogast in der<br />
Wahl seiner Partner:innen wichtig?<br />
Der Einkauf der Eurogast Österreich ist<br />
IFS-zertifiziert, dadurch sind die Betriebe<br />
strengstens auditiert und durchlaufen verschiedenste<br />
Qualitätsaudits. Somit können<br />
wir nicht nur Qualitäten sicherstellen, sondern<br />
zudem auch auf die Haltung und Fütterung<br />
der Tiere achten. Wir profitieren in<br />
diesen Zeiten dank unserer langjährigen<br />
und guten Partnerschaften zu unseren<br />
Lieferant:innen und Produzent:innen.<br />
Fotos: Ingo Pertramer, Eurogast<br />
58 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
GASTRONOVI / promotion<br />
KEINE ANGST MEHR VOR DEM<br />
JAHRESABSCHLUSS<br />
Fotos: © gastronovi GmbH<br />
Es nützt alles nichts: an dem vielerorts verhassten Jahresabschluss<br />
kommt kein Gastronom vorbei. Doch es ist Entlastung in Sicht bei<br />
so lästigen Dingen wie der sauberen Dokumentation aller Vorgänge,<br />
dem Führen eines Kassenbuchs und der Erstellung von Abschlüssen.<br />
Denn mit der All-in-one-<br />
Software von gastronovi<br />
ist der Gastronom in<br />
Sachen Buchhaltung zu<br />
jeder Zeit bestens aufgestellt.<br />
Kassenbuch und Abschlüsse werden<br />
dabei von der Software gar<br />
nahezu automatisch erledigt.<br />
Alle Vorgänge transparent zu<br />
dokumentieren und Umsätze sowie<br />
andere wichtige Kennzahlen<br />
stets im Blick zu behalten –<br />
gastronovi unterstützt die Gastronomen<br />
dabei. Jegliche Änderungen<br />
in der Software werden dabei zu<br />
jeder Zeit dokumentiert. Bargeldbewegungen<br />
können die Gastronomen<br />
mit wenigen Klicks bequem<br />
im digitalen Kassenbuch<br />
erfassen sowie Belege hinter die<br />
Rechnung setzen – alles liegt somit<br />
am Ende des Jahres geordnet<br />
vor. »Ich spare dank gastronovi<br />
bestimmt zwei Tage pro Monat in<br />
der Buchhaltung ein. Für das<br />
Kassenbuch müsste ich eigentlich<br />
jeden Abend eine halbe bis dreiviertel<br />
Stunde einplanen – eine<br />
Arbeit, die jetzt dank gastronovi<br />
komplett entfällt. Das Kassenbuch<br />
läuft bei uns einfach so mit.<br />
Und auch der Monatsabschluss<br />
würde mich eigentlich drei bis<br />
vier Stunden in der Woche kosten.<br />
Jetzt benötige ich nur etwa<br />
zehn Stunden und habe damit<br />
die gesamte Buchhaltung für den<br />
ganzen Monat geschafft«, sagt<br />
Carsten Meding, Inhaber des<br />
»Gasthaus Meding« in dem kleinen<br />
Ort Dorfmark. Ein weiterer<br />
Vorteil der Software: Die Zusammenarbeit<br />
mit dem Steuerberater<br />
wird erleichtert. Dieser<br />
kann sich auf Wunsch dank der<br />
kostenlosen DATEV-Schnittstelle<br />
eine buchungsfertige Auflistung<br />
aller Umsätze und Ausgaben<br />
selbst herunterladen. Das spart<br />
Zeit und Fehler. Und auch das<br />
Finanzamt kann alle Daten ohne<br />
Probleme nachvollziehen. Von<br />
der sauberen Dokumentation hat<br />
auch Carsten Meding profitiert:<br />
Keinen einzigen Cent musste<br />
der Wirt bei der vergangenen<br />
Betriebsprüfung nachzahlen.<br />
FACTS &<br />
FIGURES<br />
Die gastronovi GmbH bietet mit<br />
gastronovi Office eine Komplettlösung<br />
für die Gastronomie und<br />
Hotellerie. Das innovative Kassensystem<br />
kann individuell um insgesamt<br />
14 Module erweitert werden:<br />
von Warenwirtschaft über Tischreservierungen,<br />
Marketing oder<br />
Kundenbindung sowie Bestellund<br />
Einkaufssystem. Die maßgeschneiderte<br />
GastronomieLösung<br />
entlastet Gastronom:innen bei<br />
ihren täglichen Aufgaben, findet<br />
immer den effizientesten Weg zum<br />
Ziel, reduziert Kosten und steigert<br />
den Gewinn, indem Abläufe intelligent<br />
automatisiert werden.<br />
www.gastronovi.com<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
59
profi / IM FOKUS<br />
Tropenfrucht mit leuchtend grünem Fruchtfleisch: die Kiwano<br />
Harte Schale, glibberiger Kern<br />
Mit der Kiwano verhält es sich beim<br />
Verzehr ähnlich wie mit der Kiwi: sie<br />
wird längs halbiert, dann lässt sich<br />
das glibberige Fruchtfleisch einfach<br />
auslöffeln. Die Kerne sind essbar,<br />
wer sich daran aber stört, kann<br />
das Innere durch ein Sieb passieren.<br />
Grün-oranges Farbenspiel<br />
Die Kiwano wechselt bei zunehmender Reife<br />
ihre Farbe – von Grün zu Orange. Daran lässt<br />
sich auch ablesen, worauf beim Kauf zu<br />
achten ist: Die Fruchtschale sollte eine<br />
intensiv gelb-orange Färbung aufweisen<br />
und unbeschädigt, ihre Dornen fest sein.<br />
Bei Zimmertemperatur kann man die<br />
Frucht einige Zeit lagern.<br />
Betrachtet man die<br />
Kiwano mit ihren<br />
stumpfen, hornartigen<br />
Dornen zunächst nur von<br />
außen, so lässt sich das köstliche<br />
Innere kaum erahnen:<br />
Denn die der Familie der Kürbisgewächse<br />
zugehörige Kiwano –<br />
auch Hornmelone genannt –<br />
schmeckt wie ein ganzer Frucht-Cocktail,<br />
primär nach Limone, Melone,<br />
Passionsfrucht und Banane. Ursprünglich<br />
kommt die rund zehn Zentimeter breite und<br />
fünf Zentimeter dicke Frucht aus den Steppengebieten<br />
der Kalahari-Region, produziert wird die<br />
Kiwano heute aber auch außerhalb Afrikas in Israel,<br />
Portugal, Australien oder Neuseeland. Auf dem<br />
europäischen Markt wird sie mittlerweile ganzjährig<br />
frisch angeboten. Aktuell hat sie Metro um rund 4,–<br />
Euro pro Stück im Sortiment.<br />
Rezept-Tipp: Granitée<br />
Die Kiwano lässt sich schmackhaft in<br />
Drinks zur Geltung bringen, verleiht<br />
aber auch Granitée eine einzigartige<br />
Note. Als Zutaten braucht es lediglich<br />
drei Kiwanos, den Saft einer halben<br />
Zitrone und 50 Gramm Zucker. Plus<br />
obendrauf: Die Schale kann als schickes<br />
Schälchen für das Granitée dienen.<br />
Foto: Shutterstock<br />
60 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
Fine<br />
Cruise<br />
Dining<br />
MIT 3-HAUBEN-KÖCHIN<br />
JACQUELINE PFEIFFER<br />
Foto: Michael Strobl<br />
3 HAUBEN AUF DONAUWELLEN<br />
Die FINE DINING CRUISE ist das neueste Produkt von DDSG Blue Danube und niemand geringerer<br />
als die heimische Haubenköchin Jacqueline Pfeiffer konnte für deren Umsetzung gewonnen werden.<br />
Bereits 1829 wurde die Erste Donau Dampfschiffahrtsgesellschaft<br />
in der k & k Monarchie gegründet und 123 Jahre später nennt sich<br />
das Nachfolgeunternehmen eine erfolgreiche und gleichzeitig größte<br />
heimische Personenschifffahrtsreederei. Auf den sieben modernisierten<br />
Ausflugsschiffen werden jährlich mehrere hunderttausend Passagiere<br />
von dem einzigartigen Blick auf Wien und das Weltkulturerbe Wachau<br />
bezaubert, auf Themenfahrten wird in Kombination mit Kulinarik und<br />
Entertainment-Programm begeistert.<br />
Um einiges kürzer aber ebenso erfolgreich ist der Werdegang von<br />
3-Hauben Köchin Jacqueline Pfeiffer. Die Köchin des Jahres führte<br />
es von Ihrem Beginn im ANA Grand Hotel über das Adlon in Berlin,<br />
das La Rotonde des Beau-Rivage Palace in Lausanne ins Le Ciel und<br />
danach in das Vestibül nach Wien. Ende 2016 folgte der Schritt in<br />
die Selbständigkeit und seither der stätige Ausbau der Marke<br />
PfeiffersGiG. Die Reduktion auf das Wesentliche, die Lust<br />
am Spiel mit Aromen und die Direktheit im Geschmack<br />
prägen Jacquelines Küche.<br />
Pur.Bewusst.Impulsiv<br />
Jacqueline Pfeiffer kocht, wie sie ist: unkonventionell, klar und mit<br />
großer Leidenschaft und so wurde im Herbst gemeinsam mit dem<br />
DDSG Blue Danube Team die FINE DINING CRUISE entwickelt. Eine<br />
etwas andere Reise am Eventschiff MS Admiral Tegetthoff, welche die<br />
Gäste an Bord mit einem saisonalen 5-Gang- Hauben- Menü verwöhnt.<br />
Beim Blick auf die Skyline der Donaumetropole genießt man dazu<br />
noch Weine, kommentiert von Spitzen-Winzern wie Weinbau Schiefer,<br />
Weingut Trummer am Obegg sowie Winzerhof Sax und Leo Uibel.<br />
Sa, 06.05.<strong>2023</strong><br />
Fr, 02.06.<strong>2023</strong><br />
Fr, 29.09.<strong>2023</strong><br />
Fr, 20.10.<strong>2023</strong><br />
MS Admiral<br />
Tegetthoff<br />
Ab-an: Reichsbrücke<br />
Einstieg: 18:00<br />
Fahrt: 19:00–22:30<br />
€ 249,00<br />
inkl. Schifffahrt,<br />
5-Gang-Haubenmenü,<br />
Aperitif,<br />
Weinbegleitung<br />
Nähere Informationen:<br />
www.ddsg-blue-danube.at/fine-dining-cruise<br />
DDSG Blue Danube Schiffahrt GmbH<br />
Schifffahrtszentrum, Handelskai 265, 1020 Wien<br />
+43 1 588 80 ∙ info@ddsg-blue-danube.at<br />
www.ddsg-blue-danube.at
SELEZIONE ORO CHEF<br />
CASARECCE SICILIANE<br />
Casarecce (vom italienischen<br />
»casereccio« = »hausgemacht«)<br />
stammen aus Sizilien und erinnern an<br />
kleine Schriftrollen, die zur Spitze hin<br />
gedreht sind. Die Barilla Selezione<br />
Oro Chef Casarecce bestechen<br />
durch eine hohe Formbeständigkeit.<br />
Die Saucen bleiben besonders gut<br />
haften und die Aromen kommen<br />
noch mehr zur Geltung. Entwickelt<br />
nicht nur »mit« sondern vor allem<br />
auch »für« die Gastronomie.<br />
www.barillafoodservice.de<br />
NÄHRSTOFFKOMPLEXE, DIE DAS PRAKTISCHE UND<br />
WIRKUNGSVOLLE MIT DEM KÖSTLICHEN VERBINDEN<br />
Der naturreine Geschmack spielt dabei eine zentrale Rolle in der<br />
Joy-Nahrungsergänzung. Der Körper ist ein unglaublich faszinierender und<br />
komplexer Organismus, bei dem unzählige Mechanismen ineinandergreifen.<br />
Über den Geschmack kann der Körper intuitiv steuern, welche<br />
Nährstoffe gerade am meisten benötigt werden.<br />
www.joy-naturals.com<br />
GOURMET<br />
FEINE BIO-<br />
TEESORTEN<br />
FÜR GASTRO<br />
UND BÜRO<br />
Die Teekanne-Premium Tees<br />
präsentieren sich in höchster<br />
Bio-Qualität. Von Kräutertees,<br />
über Schwarz- und Grüntees<br />
bis hin zu Früchtetees sowie<br />
einem Kindertee. Auch beim<br />
nachhaltigen Verpackungsdesign<br />
sind die Teekanne-<br />
Tees echte Eyecatcher<br />
am Frühstücks-Buffet<br />
oder der Wellness-Bar.<br />
www.teekanne.at<br />
PFEFFER-CUVÉE<br />
Die Wiberg Exquisite Pfeffer-Cuvée kombiniert<br />
hochwertigste Pfeffersorten wie Kubeben-,<br />
Guineapfeffer und schwarzen Pfeffer. Mit der<br />
neuen und behutsam angepassten Rezeptur<br />
entspricht Exquisite Pfeffer-Cuvée modernen<br />
Geschmacksprofilen und garantiert ein<br />
expressives Genusserlebnis, unvergleichlich<br />
aufregend in Struktur und Duft.<br />
www.wiberg.eu<br />
62 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
PROMOTION Fotos: Matthias Muenz, Lex Karelly, beigestellt<br />
»Für mich ist Bad Ischler<br />
Salzzart Österreichs<br />
Antwort auf Fleur de Sel.«<br />
ANDREAS DÖLLERER<br />
Haubenkoch<br />
Die handgeschöpften Salzflocken<br />
verwandeln mit ihrer zart<br />
knusprigen Textur jedes Gericht<br />
in ein außer gewöhnliches<br />
Genusserlebnis. Inspirationen<br />
und Tipps zur Anwendung auf<br />
www.badischler.at<br />
BIO-HASELNUSSÖL<br />
Das feine kaltgepresste Fandler<br />
Bio-Haselnussöl ist mit seinem zarten<br />
Nougat-Aroma und dem intensiv süßen<br />
Geschmack der perfekte Tropfen zum<br />
Abrunden von allerhand Süßspeisen,<br />
Käse sowie feinen Gemüsen wie<br />
Spargel, Tomaten und Karotten.<br />
www.fandler.at<br />
ALLES<br />
AUS<br />
EINER<br />
HAND<br />
IHR PARTNER SEIT 1989<br />
Haidbachstraße 23 / A-4061 Linz Pasching<br />
Tel.: +43 7229 66360 / Fax: +43 7229 663609<br />
office@kreuzer-gmbh.com<br />
www.kreuzer-gmbh.com
profi / REZEPTSTRECKE<br />
MALL-T<br />
Andreu Genestra vom gleichnamigen Restaurant auf Mallorca deutet es<br />
mit dem Titel »Mediterranean« an, und Ex-Chef Ferran Adrià hält<br />
fest, worum es geht: eine besonders glückliche Verbindung<br />
von »Produkt, Terroir, Geschmack und Technik«.<br />
REZEPTE ANDREU GENESTRA AUS »MEDITERRANEAN«, VERLAG MONTAGUD EDITORES<br />
TEXT ALEXANDRA GORSCHE FOTOS MIKEL PONCE<br />
Mejilllones en escabeche<br />
(Pickled mussels)<br />
Estopeta<br />
64 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
ASTICO!<br />
Gilda<br />
Pulpo a la griega<br />
(Greek-style octopus)<br />
THE APPETIZER<br />
Erizo de mar<br />
(Sea urchin)<br />
Hier geht’s zum Rezept<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
65
profi / REZEPTSTRECKE<br />
TINTENFISCH & AAL<br />
HASELNUSS I SALBEI I CITRONELLA<br />
Hier geht’s zum Rezept<br />
66 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
67
profi / REZEPTSTRECKE<br />
BALSAMICO<br />
BASILIKUM I WEISSE SCHOKOLADE I PFEFFERMINZE<br />
Hier geht’s zum Rezept<br />
68 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
Andreu Genestra führt das gleichnamige<br />
mit einem Michelin-Stern und<br />
einem grünen Michelin-Stern gekrönte<br />
Restaurant im eleganten Landhotel »Predi<br />
Son Jaumell« in Capdepera im Nordosten<br />
von Mallorca. Der Leiter und Chefkoch des<br />
Restaurants lernte bei berühmten Köchen in<br />
aller Welt, unter anderem bei Ferran Adrià im<br />
»El Bulli«, im »Arzak« und im »Mugaritz«.<br />
Schon mit 15 Jahren begann die kulinarische<br />
Laufbahn des Mallorquiner Andreu Genestra,<br />
als er in der Küche eines Strandhotels als Tellerwäscher<br />
arbeitete. Mit 16 Jahren begann er<br />
an der UIB School of Hotel Management zu<br />
studieren und arbeitete anschließend in<br />
Luxushotels auf Mallorca. Der Mallorquiner<br />
gilt als eines der vielversprechenden Talente<br />
der Insel. Der 1983 in Inca geborene Genestra<br />
interpretiert und inszeniert traditionelle<br />
Inselküche modern. Sein Restaurant trägt den<br />
Untertitel »Cuina de la Terra« (Küche der<br />
Erde/des Bodens).<br />
MEDITERRANEAN<br />
Mediterranean<br />
Revolution<br />
Andreu Genestra<br />
Fotos: Mikel Ponce<br />
Umfang: 256 Seiten<br />
Verlag Montagud Editores<br />
ISBN: 978-84-7212-191-1<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
69
BIGGREENEGG.DE
profi / PLANT-BASED<br />
Fleischlos mit veganer Küche auf der Berghütte punkten. Eine kleine Manufaktur hat die Lösung.<br />
Avocados, Fehlanzeige!<br />
Die Zutaten für die vegane Ski-Saison<br />
2022/23 kommen selbst redend aus<br />
der Region, auch die kleine Manufaktur<br />
The Green Mountain bietet mit ihrem<br />
Plant-based- Sortiment regionale<br />
Lösungen. Das Gastronomiesortiment<br />
ist exklusiv über den<br />
Großhandel zu beziehen.<br />
Paradebeispiel Naturfreunde<br />
Auf Naturfreunde-Hütten in Österreich<br />
wird auf eine möglichst regionale und<br />
saisonale Speisenauswahl geachtet.<br />
So ist die Partnerschaft mit ihnen ein<br />
wichtiger Baustein für The Green<br />
Mountain, wie Geschäftsführer Werner<br />
Ott erklärt: »Wir wollen gemeinsam<br />
daran arbeiten, dass Fleischalternativen<br />
auch auf den Berghütten in<br />
Österreich immer beliebter werden.«<br />
Schmalzbrot, Speck und Schweinsbraten – oft liest sich<br />
die Speisekarte in den Wander- und Wintersportregionen<br />
nicht gerade veggie-freundlich. Doch die Zeiten<br />
ändern sich: Immer öfter finden sich in den heimischen<br />
Berghütten auch pflanzliche Gerichte. Eine logische Folge<br />
des Trends um die vegane Lebensweise der letzten Jahre.<br />
»Nachhaltigkeit und die Rücksichtnahme auf unsere Naturund<br />
Pflanzenwelt sind uns seit unserer Gründung im Jahre<br />
1895 ein großes Anliegen«, sagt Günter Abraham, Bundesgeschäftsführer<br />
der Naturfreunde Österreich. »Wir schlagen<br />
diesen Weg ganz bewusst ein und wollen vegane Rezepte<br />
und Produkte stärker anbieten, im Sinne der Gesundheit,<br />
aber auch im Sinne des Klimaschutzes.« Null Fleisch also,<br />
aber echter Hüttenzauber.<br />
www.thegreenmountain.at<br />
Vielseitiges Angebot<br />
Mit zum Verwechseln ähnlichem Biss wie das<br />
Original werden auch »eingefleischte« Schnitzel-<br />
Liebhaber:innen vom Plant-based Schnitzel<br />
(Wiener-Art) überzeugt. Zum Reinbeißen ist auch<br />
der Plant-based Burger: mit dem Plant-based<br />
Geschnetzelten (Hühnchen-Art) lassen sich<br />
absolute Klassiker einfach vegan umsetzen.<br />
PROMOTION Fotos: Hilcona<br />
72 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
4. September <strong>2023</strong>, Graz<br />
Sie möchten als Partner:in mit dabei sein und das<br />
wahrscheinlich BESTE Branchen-Netzwerk erreichen?<br />
Dann informieren Sie sich bei unserem Event-Team unter<br />
sales@falstaff-profi.com
SINGLE VINTAGE<br />
Diplomático Single Vintage ist das Ergebnis<br />
einer sorgfältigen Auswahl erlesener<br />
Single Vintage Rums, jede Flasche ist eine<br />
einzigartige Zeitkapsel des Geschmacks<br />
eines einzigen Jahres. Dieser Rum wird<br />
nicht jedes Jahr abgefüllt, sondern nur,<br />
wenn die Maestros Roneros würdige<br />
Fässer dafür gefunden haben.<br />
www.morandell.com<br />
RIEGERSBURGER<br />
GENERATIONENSPIEL<br />
Dunkler, fruchtig-aromatischer<br />
und vor allem weicher Rum aus<br />
Zuckerrohrmelasse von David Gölles,<br />
der nach seiner Lagerung noch<br />
für 12 Monate in gebrauchten<br />
»Alte Zwetschke«-Fässern von<br />
Edelbrandpionier Alois Gölles<br />
gefinished wird. Das Ergebnis:<br />
Ron Johan Old Plum Rum.<br />
www.davidgoelles.at<br />
DRINKS<br />
DIE IRISCHE PIRATENKÖNIGIN<br />
Der Grace O'Malley Blended Irish Whiskey ist<br />
der irischen Piratenkönigin aus dem 16. Jahrhundert<br />
gewidmet. Verschiedene Fasslagerungen sorgen<br />
für eine Kombination aus süßen, fruchtigen,<br />
sanft-würzigen, gerösteten Aromen.<br />
www.ingoodspirits.at<br />
LEBENDIGE<br />
SPANNUNG<br />
Der Prestige-Champagner Palmes<br />
d’Or wird nur in Jahren mit herausragender<br />
Traubenqualität und<br />
Reifepotenzial von Nicolas Feuillatte<br />
bereitet – 2008 gilt sogar als das<br />
beste Champagner-Jahr der letzten<br />
Jahrzehnte. Präzise austariert<br />
vermählt Palmes d’Or eine Auswahl<br />
bester Chardonnay- und Pinot Noir-<br />
Trauben zu gleichen Teilen. Nach<br />
13 Jahren auf der Hefe wurde diese<br />
Cuvée erst 2021 degorgiert.<br />
www.rs-gourmets.at<br />
PROMOTION Fotos: beigestellt<br />
74 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
ZODIAC LINE<br />
Die Charakteristiken eines Sternzeichens können nicht vielfältiger sein.<br />
Die Seven Seals Zodiac-Linie soll genau dies zeigen und steht für die<br />
unendlich große Geschmacksvielfalt der Single Malt Whiskys und dem Ziel<br />
die vielfältigen Möglichkeiten des Fast Forward Finishing Verfahrens.<br />
Das Resultat sind schmackhafte, starke, einzigartige Single Malt Whiskys.<br />
www.7sealswhisky.at<br />
GEFÄHRLICH<br />
EHRLICH<br />
Der Natur nichts Künstliches<br />
hinzufügen – dem Bier nichts<br />
Natürliches nehmen, so tickt die<br />
Crew der Naturbrauerei Wimitz.<br />
Völlig naturbelassenes, »gefährlich<br />
ehrliches« BioBier – vom klassischen<br />
Hellen bis zu charaktervollen<br />
CraftbierSpezia litäten<br />
und fassgelagerten Raritäten.<br />
www.wimitzbraeu.com/shop<br />
GRANIT PUR<br />
So pur wie Mühlviertler Granit: Wasser aus dem hauseigenen Brunnen,<br />
handverlesene Bio-Früchte und Bio-Kräuter, verarbeitet mit dem Wissen<br />
aus zwei Generationen. In jeder der drei Premiumsorten steckt die Essenz<br />
aus natürlichen Zutaten, Leidenschaft und dem hohen Qualitätsanspruch<br />
von Brenner Florian Prückl – unverfälscht, ehrlich, pur.<br />
www.granit-pur.at<br />
BÆRENMAN<br />
Bærenman ist eine Mischung<br />
aus traditionellen, hochwertigen<br />
Destillationstechniken und aufregenden<br />
Aromen – handgefertigt<br />
in Österreich! Jeder einzelne<br />
Tropfen wird mit viel Liebe zum<br />
Detail und einer großen Leidenschaft<br />
für Qualität ohne Kompromisse<br />
hergestellt!<br />
www.baerenman.com<br />
FRUCHTIG FRISCH<br />
Als Basis für den Sloe Fox dient der Fuxbau Distilled Gin, der von<br />
der Likörmanufaktur Zehethofer in Amstetten über zwei Monate<br />
mit handgepflückten Schlehdornbeeren mazeriert wird. Der<br />
Sloe Fox präsentiert sich fruchtig, frisch, mit einem angenehm<br />
herb saurem BeerenAroma. Und natürlich gilt auch bei diesem<br />
Produkt: keine künst lichen Aromen oder Zusatzstoffe!<br />
www.likoere-zehethofer.com<br />
90<br />
Punkte<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
75
profi / SAKE<br />
Japanische Tradition<br />
Sake ist eines der weltweit<br />
ältesten Kulturgetränke.<br />
76 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
SAKE<br />
JA!<br />
Sake gilt als vielseitiger Speisenbegleiter.<br />
Dennoch wird er in erster Linie zu<br />
japanischer Küche serviert. Welche<br />
kulinarischen Highlights uns dadurch<br />
entgehen und wie man sich selbst und<br />
seine Gäste an das Thema heranführt:<br />
<strong>PROFI</strong> hat nachgefragt.<br />
TEXT SONJA PLANETA<br />
Foto: Luke Stackpoole/unsplash<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
77
profi / SAKE<br />
Es gibt Geschmackskombinationen,<br />
die funktionieren einfach.<br />
Käse und Sake ist so ein Fall.<br />
Beides strotzt vor Umami.<br />
»Und jetzt stell dir vor, du<br />
hast einen Cheesecake«, gerät<br />
Sake Sommelier Noel Pusch ins Schwärmen.<br />
»Cremigmilchig mit leichter Süße. Dazu<br />
nimmst du einen nicht zu süßen NigoriSake,<br />
beispielsweise einen Rihaku ›Dreamy Clouds‹.<br />
Leicht trüb – deshalb Nigori – und mit derselben<br />
cremigen Milchigkeit. Dazu kommen<br />
eine trockene Nussigkeit und der typische<br />
UmamiKick eines Sake. Eine großartige<br />
Kombination!« Und eine, die laut Pusch bereits<br />
zu den gewagteren SakePairings zählt.<br />
Also zurück zum Anfang.<br />
400 GESCHMACKSNUANCEN<br />
Wolfgang Krivanec<br />
& Noel Pusch<br />
Gründer des<br />
Sake Social Club.<br />
Sake ist ein japanisches Nationalgetränk aus<br />
Reis, Wasser, Hefe und Ko – jiKin, also jenem<br />
Edelschimmelpilz, der auch für die Herstellung<br />
von Miso und Sojasauce verwendet wird.<br />
PremiumSake besteht aus zwei Kategorien:<br />
Junmaishu und Honjozoshu, der zusätzlich<br />
eine kleine Menge destillierten Braualkohol<br />
enthält. Als Unterscheidungsmerkmal innerhalb<br />
der Kategorien wird der Poliergrad der<br />
verwendeten Reiskörner herangezogen. Je<br />
mehr von der protein, mineral und fetthaltigen<br />
Schutzschicht des Korns am Beginn des<br />
Brauvorgangs abgetragen wird, desto feiner<br />
und reiner wird der Geschmack. Um diesen<br />
herauszuarbeiten, wird nach dem Polieren<br />
eine sogenannte multiparallele Fermentation<br />
in Gang gesetzt, bei der Hefe und Ko – jiKin<br />
die Stärke aus dem Inneren des Reiskorns in<br />
Zuckermoleküle aufbrechen und zu Alkohol<br />
vergären. Entscheidend ist am Ende die<br />
Balance von Süße, Säure, mineralischen<br />
Komponenten, Bitterstoffen, Extrakt, Alkohol<br />
und Umami. Dazu kommen bei Premium<br />
Sake um die 400 Geschmacksnuancen, also<br />
doppelt so viele wie bei Wein. Hinsichtlich<br />
dieser Komplexität stellt sich natürlich die<br />
Frage, mit welchem Sake und welchem<br />
Pairing man am besten beginnt? Wolfgang<br />
Krivanec, Inhaber und Küchenchef des »Izakaya<br />
Okra« in Wien, empfiehlt, sich<br />
zuallererst ein Grundwissen anzueignen.<br />
»Sake ist anfangs sicher ein Buch mit sieben<br />
Siegeln, noch dazu sind alle Etiketten auf<br />
Japanisch. Hilfreich sind Verkostungen und<br />
eine Weiterbildung, etwa zum Sake Sommelier<br />
oder über Kurse der Sake Sommelier<br />
Association. Zudem gibt es viel Fachliteratur<br />
Fotos: Okra<br />
78 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
und einen interessanten Film, ›The birth of<br />
Sake‹«, so Krivanec. Wichtig sei im Grunde,<br />
unvoreingenommen an die Sache heranzugehen<br />
und Sake weder mit Wein, noch mit<br />
anderen Getränken zu vergleichen, sondern<br />
als eigenständiges Produkt zu verstehen.<br />
»Geschmäcker sind sehr vielseitig. Am<br />
besten man vertraut auf sein Bauchgefühl.«<br />
AUFKLÄRUNGSARBEIT AM GAST<br />
Als EinsteigerSake gelten unter anderem<br />
Dewazakura Kirschblüte, Kizan, Bijo – fu<br />
Tokubetsu Honjo – zo – oder Rihaku Caro Pink<br />
– sie sind leicht verständlich und könnten als<br />
solide, erste Basis für Getränkekarten herangezogen<br />
werden. Sake Sommeliers sind aber<br />
auch als Berater tätig und helfen, sich in der<br />
Welt des Sake zurechtzufinden sowie Möglichkeiten<br />
für FoodPairings kennenzulernen.<br />
Einer von ihnen ist Charly Iten, erster Master<br />
Sake Sommelier der Schweiz. Seit geraumer<br />
Zeit verzeichnet er ein wachsendes Interesse<br />
seitens Restaurants und Hotels sowie in der<br />
Folge eine erhöhte Nachfrage nach ent ><br />
Perfect match<br />
Sake ist in der japanischen<br />
Esskultur unverzichtbar.<br />
tourismusschulen-salzburg.at<br />
Persönliche Schulführung jetzt buchen!<br />
www.ts-salzburg.at/info<br />
Mama will Privatschule.<br />
Onkel Peter will Karriere.<br />
Oma will Berufsabschluss.<br />
Ich will alles!<br />
TOURISMUSSCHULEN SALZBURG
profi / SAKE<br />
><br />
sprechenden Beratungen und Ausbildungen.<br />
»Natürlich wird auch das Angebot auf<br />
den Getränkekarten stetig größer, aber es<br />
braucht aktuell noch ein proaktives Bewerben<br />
des Produktes gegenüber dem Gast. Es reicht<br />
nicht aus, lediglich ein paar Sakes auf der<br />
Karte zu haben und zu glauben, diese würden<br />
sich quasi von alleine verkaufen.« Ein Grund<br />
dafür seien »gewisse Missverständnisse bzw.<br />
Vorurteile, die sich hartnäckig halten. Dazu<br />
gehört die Vorstellung, Sake sei ein hochprozentiger<br />
Reisschnaps. Auch die Idee, er müsse<br />
»Es reicht nicht aus,<br />
lediglich ein paar Sakes<br />
auf der Karte zu haben.<br />
Sie müssen dem Gast<br />
proaktiv angeboten<br />
werden.«<br />
CHARLY ITEN<br />
Master Sake Sommelier<br />
warm oder heiß getrunken und könne nur zu<br />
japanischer Küche kombiniert werden, ist weit<br />
verbreitet. Ganz allgemein lässt sich jedoch<br />
festhalten, dass sich zu jedem Gericht letztlich<br />
ein passender Sake finden lässt. Wichtig<br />
ist aus meiner Sicht aber immer die Zielsetzung<br />
bei der Kombination von einem Gericht<br />
mit einem alkoholischen Getränk. Geht es<br />
um ein Umami-Gesamterlebnis, ist Sake das<br />
ideale Instrument dafür. Steht Umami hingegen<br />
nicht im Vordergrund, hat man mit Weinen<br />
sehr breit gestreute Möglichkeiten.«<br />
ALLROUNDER IM GLAS<br />
Charly Iten<br />
Japan-Experte und erster<br />
Master Sake Sommelier<br />
der Schweiz.<br />
Hinsichtlich Pairings gilt zum Einstieg die<br />
bekannte Regel: lokales Essen zu lokalen Getränken.<br />
Und: Welcher Geschmack dominiert<br />
im Gericht, welcher im Sake? Sake Sommelier<br />
Weltmeister 2014 Noel Pusch: »Mit japanischer<br />
Küche und Sake erzielt man natürlich<br />
immer einen Treffer. Aber auch die italienische<br />
Küche ist voller Umami und daher sehr<br />
gut kombinierbar. Mit ein wenig Erfahrung<br />
kann man dann schon mutiger werden. Zur<br />
Schokotarte mit Sesameis passt zum Beispiel<br />
ein kräftiger, 17 Jahre gereifter, vollmundiger<br />
Biden 1999 mit Karamell- und Sherry-Noten,<br />
zum gegrillten Branzino mit mediterranem<br />
Gemüse wiederum ein Sake wie der Fukuju<br />
Kobe mit klaren Aromen von Melone, Anis<br />
und Feigen und einem trockenen, feinen Umami<br />
am Gaumen.« Der Schweizer Charly<br />
Iten denkt bei gelungenen Pairings wiederum<br />
an gebratenen Rehrücken mit Wacholder, Selleriepüree<br />
und Totentrompeten mit einem<br />
Hanatomoe Sugi Barrel, an ein Duo vom<br />
Rinderfilet und Entrecôte mit tasmanischem<br />
Pfefferjus, geschmorter Chicorée und Kartoffelpüree<br />
mit Fukuju Kôbe Classic oder an<br />
Tarte Tatin mit Vanille, gesalzenem Karamelleis<br />
und Calvados-Espuma mit Kirin Vintage<br />
2017.<br />
JUNG UND KALT SERVIEREN<br />
Bleibt schlussendlich noch die Frage nach<br />
der Präsentation am Tisch. Je nach Trinktemperatur<br />
ist ein anderes Gefäß oder Glas<br />
erforderlich. Warmer Sake wird traditionell<br />
in Bechern (Ochoko) und kleinen Karaffen<br />
(Tokkuri) aus Keramik oder Steinzeug serviert,<br />
alternativ gibt es Masu, einen Becher<br />
aus Zedernholz. Zusätzlich gibt es kleine,<br />
hitzebeständige Karaffen, die zum Erwärmen<br />
von Sake genutzt werden. »Warmer Sake<br />
wird traditionell gerne im Winter getrunken.<br />
Fotos: Carsten Grimm, beigestellt<br />
80 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
Sehr gut dafür geeignet sind kräftige Jungmai-<br />
und rustikale Honjo – zo – -Sake. Durch<br />
die Erhitzung auf 40 – 50° C wird Sake<br />
geschmeidiger, sein Umami entfaltet sich«,<br />
erklärt Yoshiko Ueno-Müller, Sake Samurai<br />
und Inhaberin von Ueno Gourmet. Grundsätzlich<br />
wird hochwertiger Sake jedoch gekühlt<br />
zwischen 10 – 15° C in speziell entwickelten<br />
Gläsern wie »Junmai« von Riedel<br />
oder einem klassischen Weißwein-Glas serviert.<br />
Ueno-Müller: »Premium-Sake, also<br />
Daiginjo, Junmai Daiginjo, Ginjo und Junmai<br />
Ginjo, hat fein-fruchtige Nuancen, die<br />
durch Erhitzung verloren gehen.« Nach dem<br />
Öffnen ist Sake kühl und dunkel gelagert<br />
rund ein Monat haltbar, ausgenommen<br />
Sparkling- Sake. Ein Auge sollte man auf den<br />
Abfüllungsmonat haben: Sake hat zwar kein<br />
Ablaufdatum, wird aber in der Regel, sofern<br />
es kein Aged Sake ist, jung getrunken.<br />
Alles, was älter als zwei Jahre ist, verliert<br />
an Geschmack und entwickelt Bitterstoffe<br />
und andere unerwünschte Geschmäcker –<br />
was wenig hilfreich ist, wenn Gäste<br />
gerade erst dabei sind, sich mit Sake<br />
anzufreunden. <<br />
SAKE – ELIXIER DER<br />
JAPANISCHEN SEELE<br />
Yoshiko Ueno-Müller<br />
Verlag Gebrüder Kornmayer<br />
240 Seiten<br />
ISBN: 978-3942051460<br />
Yoshiko Ueno-Müller<br />
Sake Samurai und<br />
»Master of Sake Tasting«.<br />
großküchentechnik.<br />
gastrotechnik.<br />
speiseeistechnik.<br />
HIGHTECH ZUTATEN FÜR DIE GASTRONOMIE!<br />
VOM EINZELGERÄT BIS ZUM GESAMTPROJEKT!<br />
www.stoelner.at
In Deutschland heißt<br />
der Sekt »Rohstoff«.<br />
THE LEGENDS<br />
Das Weingut Scheiblhofer befindet sich<br />
in Andau und zählt mit seinen 104 ha<br />
Eigenfläche zu den größten Weingütern<br />
im Burgenland. Gelegen an einem der<br />
idealsten Weinstandorte Österreichs<br />
und im Besitz der meisten Barriquefässer<br />
des Landes, ist es vor allem<br />
für seine edlen Rotweine wie<br />
»The Legends« bekannt.<br />
www.scheiblhofer.at<br />
TROCKEN & ELEGANT<br />
Unplugged Brut »Méthode<br />
Traditionelle«, Chardonnay,<br />
Pinot Noir. Ein Sekt muss prickeln,<br />
perlen, schäumen! Und das kann<br />
der Brut von Hannes Reeh wunderbar.<br />
Ein stilvoller Begleiter, der<br />
jeden Anlass zu einem Fest macht!<br />
hannesreeh.at<br />
WINE<br />
EINZIGARTIGER WEISSWEINGENUSS<br />
Mit »unique« schuf das Weingut Hagn eine PremiumLinie, bei der<br />
ausgewählte Trauben und deren sorgfältige Verarbeitung im Mittelpunkt<br />
stehen. Drei weiße Rebsorten umfasst die Edition, der Grüne Veltliner<br />
begeistert kraftvoll elegant mit Tabaknoten und feiner Kräuterwürze.<br />
www.hagn-weingut.at<br />
WEINHOF MIT ELAN<br />
Der Weinhof Ulzer wird von der gesamten<br />
Familie bewirtschaftet, um Weine mit<br />
unverwechselbarem Charakter und gutem<br />
Geschmack zu entwickeln. Beim Grünen<br />
Veltliner wird schon im Weingarten darauf<br />
geachtet im Einklang mit der Natur die<br />
notwendigsten Maßnahmen zu setzen, bis<br />
hin zum Keller, sodass der Wein die nötige<br />
Zeit hat, um sich frei zu entfalten.<br />
www.weinhof-ulzer.at<br />
82 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
SAUVIGNON BLANC RIED<br />
NEUSETZBERG VULKAN-<br />
LAND STEIERMARK DAC<br />
2020 – ERSTE LAGE<br />
Das Weingut Krispel liegt in der<br />
südöstlichen Steiermark, dem<br />
malerischen Vulkanland. Inmitten von<br />
sanften Hügeln und grünen Wäldern<br />
produziert der Familienbetrieb hier seit<br />
zwei Generationen außergewöhnliche<br />
Weine von höchster Qualität. Sie sind<br />
leichtfüßig mit fruchtigem Kern oder<br />
kräftig, langlebig und mineralisch<br />
elegant wie die Riedenweine.<br />
www.krispel.at<br />
SPITZENWEINE OHNE<br />
KOMPROMISSE<br />
Das im Burgenland beheimatete<br />
Weingut Kerschbaum erzeugt<br />
Weine mit Perfektion und<br />
Ver antwortung. Kompromisslose<br />
Qualität und die Leidenschaft<br />
für den Blaufränkisch zahlen sich<br />
aus: Die Cuvées Paul Kerschbaum<br />
und Impresario zählen zu den<br />
Top-Weinen Österreichs.<br />
www.kerschbaum.at<br />
DECTO ROSSO<br />
Am Weingut Hirschmugl am südsteirischen Seggauberg<br />
wird mit Selbstverständlichkeit von Beginn an biologisch<br />
bewirtschaftet. Charakter & Herkunft, sowie Genuss &<br />
Lagerfähigkeit werden mit Leidenschaft und Konsequenz<br />
bestrebt. Decto Rosso Brut Rosé zeigt sich mit feiner Perlage,<br />
viel Finesse und zarter Frucht, ein wahrer Charmeur!<br />
www.hirschmugl-domaene.at<br />
PROMOTION Fotos:Jolly Schwarz, beigestellt<br />
MERLOT 2019<br />
Der Merlot hat im Weingut Franz und<br />
Christine Netzl einen besonderen<br />
Stellenwert. Die wärmeliebenden Reben<br />
benötigen einen besonderen Standort,<br />
der in der Ried Bärnreiser mit den kargen<br />
und sandigen Böden zu finden ist. Die<br />
kühlen Winter der nördlichen Donau<br />
und auch der kalkhaltige, tonige Unterboden<br />
verleihen dem Merlot jedoch<br />
eine angenehme Frische und Saftigkeit.<br />
www.netzl.com<br />
ERFRISCHEND<br />
& FRUCHTIG<br />
Im kleinen Segment an Weißweinen,<br />
die das Weingut Krutzler vinifiziert,<br />
spielt der Welschriesling die Hauptrolle.<br />
Er ist »die« Weißwein-Sorte der<br />
Region Eisenberg und besticht durch<br />
Vielseitigkeit und lebendige Säure.<br />
www.krutzler.at<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
83
FALSTAFF YOUNG TALENTS CUP<br />
GEHT IN DIE NÄCHSTE RUNDE!<br />
Mitte Jänner startet die Bewerbungsphase!<br />
Bleib up to date auf Instagram:<br />
falstaff.profi<br />
Bleib up to date auf Facebook:<br />
www.facebook.at/falstaff.profi<br />
Nähere Infos und Anmeldung unter<br />
youngtalents.falstaff-profi.com<br />
Bewerbungen sind in fünf Kategorien möglich:<br />
• Bar<br />
• Gemüseküche<br />
• Gastgeber:in<br />
• Küche<br />
• Pâtisserie<br />
Save<br />
the date<br />
15. – 16. 5.<br />
<strong>2023</strong><br />
Was erwartet dich?<br />
• Das wahrscheinlich BESTE Branchen-Netzwerk<br />
• Ein Porträt im <strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong> Magazin<br />
• Die begehrte Trophäe designed by Dreikant<br />
• Und natürlich großartige Preise!
#04/22<br />
Foto: Steiner Hotelbetriebe<br />
ANSPRUCHSVOLL & GEFRAGT<br />
Maximilian Steiner und Kollegen<br />
über die Rebsorte St. Laurent
EDITORIAL<br />
Viktor Kattinger, ÖWM.<br />
Österreichs »leuchtender Stern«<br />
in der Burgunderfamilie<br />
Alle Jahre wieder!<br />
Und schon war es das mit 2022! Vieles hat sich heuer wieder<br />
getan, in den Landesvereinen, in der Union – wir freuen uns<br />
über Zuwachs in der Partnerfamilie – mit dem »Stiegl-Gut<br />
Wildshut« – dem ersten Biergut Österreichs. Biervielfalt vom Feinsten<br />
– Craft und Bio! Danke an alle, die uns über das Jahr so gut begleitet<br />
haben. Alle Vorstände und Präsidenten, die fleißig die Seminare und<br />
Reisen in den Bundesländern organisieren, dem Trainingsteam für<br />
Suwi – damit er in Paris vom 7. -12. 2. bei der Weltmeisterschaft<br />
durchstarten kann, unseren Partner:innen und Sponsor:innen, die uns<br />
die Treue halten und natürlich jedem einzelnen Mitglied – durch<br />
unser gutes Netzwerk können wir füreinander miteinander!<br />
Ich wünsche euch noch schöne Adventstage, ein schönes<br />
Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes neues Jahr!<br />
Herzlichst<br />
Annemarie Foidl<br />
Die hochwertige autochthone Rebsorte St.<br />
Laurent steht für Rotweine einer besonderen<br />
Stilistik: die feine Klinge, der burgundische<br />
Stil, die Quintessenz von Frucht und Eleganz.<br />
Autochthone Rebsorten wie St. Laurent haben<br />
sich durch natürliche Kreuzung entwickelt, sind<br />
über Jahrhunderte in einem Gebiet heimisch und<br />
haben sich somit perfekt an die dortigen Bedingungen<br />
angepasst. Kaum eine Rebsorte kann das Terroir<br />
so präzise und authentisch widerspiegeln wie<br />
St. Laurent, es entstehen unverwechselbare Weine,<br />
die man nur in Österreich finden kann.<br />
St. Laurent hat in den letzten Jahren zu Recht<br />
vor allem in der Thermenregion in Niederösterreich<br />
und im nördlichen Burgenland eine Renaissance<br />
erlebt. Trotz aller widrigen Umstände – gilt<br />
doch St. Laurent als Diva im Weingarten und somit<br />
als sehr arbeitsintensive Rebsorte.<br />
Ich möchte für St. Laurent als kongenialen Speisenbegleiter<br />
eine Lanze brechen. Die überwiegend<br />
dunklen, kräftigen Weine mit Tiefgang, eleganter<br />
Stilistik und feiner Säurestruktur, mit den typischen<br />
Sauerkirscharomen und der frischen Beerenfrucht<br />
eignen sich gut für den Ausbau im Holzfass.<br />
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude<br />
und Genuss mit Ihrem Glas St. Laurent!<br />
Ihr Viktor Kattinger<br />
WIR DANKEN UNSEREN PARTNERN!<br />
IMPRESSUM<br />
Medieninhaber: <strong>Falstaff</strong> Profi GmbH<br />
Anschrift des Medieninhabers:<br />
Führichgasse 8, 1010 Wien<br />
Herausgeber: Sommelierunion Austria<br />
Redaktion: Mag. Alexandra Gorsche<br />
Grafik: Alexander Bayer<br />
Produktion/Litho: Ing. Michael Lenhart<br />
Lektorat: Mag. Nicole Schlaffer<br />
Fotos: Mathis Wienand, ÖWM/Anna Stöcher, Steiner Hotelbetriebe<br />
2 MAGAZIN DER SOMMELIERUNION AUSTRIA
INTERVIEW<br />
ST. LAURENT<br />
Maximilian Steiner<br />
Diplom Sommelier,<br />
Hotel Austria & Bellevue, Obergurgl.<br />
Die österreichische Antwort<br />
auf Pinot Noir<br />
St. Laurent gehört zu den anspruchsvollsten Rotweinsorten<br />
und bringt kräftige und dunkelrot gefärbte Weine hervor.<br />
Über die Vorzüge der immer beliebter werdenden Rebsorte, die<br />
sich gerade in Zeiten des Klimawandels zeigen.<br />
• Autochthon: Ja<br />
• Ursprung: Die erste urkundliche Erwähnung des<br />
St. Laurent in Österreich stammt aus dem Jahr<br />
1860, als das Stift Klosterneuburg der neugegründeten<br />
Weinbauschule Reben der St. Laurenz-Traube<br />
zur Verfügung stellte, welche die Weinbauschule<br />
in ihren Versuchsweingärten in Klosterneuburg<br />
auspflanzte. Deren erster Direktor, August Wilhelm<br />
Freiherr von Babo, begann in diesen Versuchsweingärten<br />
mit der Rebzüchtung und -vermehrung<br />
dieser Sorte. Im Jahr 1893 pflanzte das Weingut<br />
Stift Klosterneuburg erstmals St. Laurent auch in<br />
seinen Wiener Weingärten, vorerst auf ca. einem<br />
halben Joch (2.800 m²).<br />
• Andere Bezeichnungen: Blauer Saint-Laurent,<br />
Pinot Saint Laurent, Chvartser, Laurenzitraube,<br />
Laurentztraube, Lorentstraube, Lorenztraube,<br />
Lovrenac crni, Lovrijenac, Lovrijenac crni, Saint-<br />
Laurent, Saint Laurent noir, Saint Lorentz, Sankt<br />
Laurent, Sankt Lorentztraube, Sent Lovrenka,<br />
Svatovavřinecké, Svatovavřinetske, Svätovavrinecké,<br />
Szent lörine, Szentlörinc sowie Vavrinak.<br />
• Hauptanbaugebiete in Österreich: Besonders in<br />
der Thermenregion und im nördlichen Burgenland<br />
vertreten. Die Anbaufläche hat im Zeitraum von<br />
1999 bis 2020 kontinuierlich zugenommen. Von der<br />
Gesamtrebfläche sind 290,16 ha in Niederösterreich,<br />
290,07 ha im Burgenland, 10,00 ha in der Steiermark,<br />
5,44 ha in Wien und 0,35 ha im Bergland gegeben.<br />
• Rebfläche: 596 ha<br />
• Aromen: Liefert dunkle, kräftige und fruchtige Rotweine<br />
mit Waldkirsch- und Sauerkirscharomen, die<br />
von hoher Qualität und guter Lagerfähigkeit zeugen.<br />
• Säure: Als Jungwein streng herb und säurereich,<br />
als Altwein samtig-trocken, vollmundig, angenehm<br />
gerbstoffhaltig bis raue Tanninstruktur<br />
• Alkohol: 12,9 – 14,5-%-Vol<br />
• Intensität: kräftig, dunkelrot<br />
• Pairing: Passt hervorragend zu Wildgerichten,<br />
Gans, Ente und Fasan. Aber schmeichelt auch<br />
wunderbar mit geschmorten Kalbsbackerln,<br />
Lamm, Rinderfilet und reifem Bergkäse.<br />
• Serviertemperatur: 14 – 16 Grad<br />
Früher sah man die Rebsorte St. Laurent<br />
als Spielart des Spätburgunders, heute<br />
führen sie Weinkundige als eigenständige<br />
Rebsorte. Im Talk mit Maximilian Steiner,<br />
Diplom-Sommelier, Wolfgang Hamm, Weingut<br />
Stift Klosterneuburg, und der Sommelier-<br />
Legende Adi Schmid.<br />
SOMMELIERUNION Wofür steht die Rebsorte<br />
St. Laurent für Sie?<br />
ADI SCHMID Der St. Laurent hat es schwer.<br />
Die einen sagen, die Wahrheit in Österreich<br />
ist der Blaufränkisch. Die anderen meinen,<br />
der Zweigelt hat den besten Trinkfluss.<br />
Wiederum andere meinen, dass der Pinot<br />
Noir finessenreicher ist. Viele Winzer:innen<br />
»I’m a St. Laurent lover<br />
because . . .<br />
. . . ich sehr heimatverbunden<br />
bin und alteingesessene,<br />
autochthone Rebsorten<br />
nicht in Vergessenheit<br />
geraten lassen will.«<br />
MAXIMILIAN STEINER<br />
Diplom Sommelier, Hotel Austria & Bellevue, Obergurgl<br />
lehnen ihn ab, weil er zu schwierig im Weingarten<br />
ist. Die Bordeaux-Fans ignorieren ihn.<br />
Der St. Laurent kann es eigentlich niemandem<br />
recht machen. Dabei kann er eigentlich<br />
alles, was all die anderen können. Würze wie<br />
ein Blaufränkisch, süffig wie ein Zweigelt,<br />
Eleganz des Pinot und angenehme Tannine<br />
wie reifer Cabernet und Frucht wie ein<br />
Merlot. Der St. Laurent wird weit unter<br />
Wert geschlagen.<br />
MAXIMILIAN STEINER Sehr anspruchsvoll im<br />
Weingarten aber absolut harmonisch und<br />
hochkarätig als fertiges Produkt. St. Laurent ist<br />
ein kräftiger, fruchtiger Rotwein mit lebendiger<br />
Säure. Das aromatische Spektrum von<br />
Sauerkirsche bis Waldbeere, gepaart mit<br />
><br />
MAGAZIN DER SOMMELIERUNION AUSTRIA<br />
3
»I’m a St. Laurent lover<br />
because . . .<br />
Wolfgang Hamm<br />
Weingutsleiter<br />
Stift Klosterneuburg.<br />
. . . there are few grape<br />
varieties that offer this<br />
combination of depth<br />
and lightfootedness.«<br />
WOLFGANG HAMM<br />
Weingutsleiter Stift Klosterneuburg<br />
der Laurent steht immer in der Nische und<br />
wartet auf seinen Einsatz.<br />
HAMM Menschen, die Üppigkeit, kräftigen<br />
Alkohol und Fülle bei einem Rotwein<br />
suchen, sind von leichteren, eleganten<br />
St. Laurents oft enttäuscht und werden keine<br />
Mitglieder des St. Laurent-Fanclubs.<br />
><br />
würzigen Komponenten – das ist es, was<br />
den St. Laurent ganz allgemein und besonders<br />
bei Freunden der französischen Weinstilistik<br />
beliebt macht.<br />
WOLFGANG HAMM Das Weingut Stift Klosterneuburg<br />
ist wie kein anderes auf das<br />
engste mit der Rebsorte St. Laurent verbunden.<br />
Es waren die Augustiner Chorherren,<br />
die die ursprünglich aus Frankreich stammende<br />
Rebsorte nach Österreich gebracht<br />
haben und sie in den eigenen Weingärten<br />
erstmals ausgepflanzt haben. Vom Stift<br />
Klosterneuburg aus verbreitete sich der<br />
St. Laurent in der Folge in den anderen<br />
Weinbaugebieten Österreichs sowie in den<br />
Nachbarländern.<br />
Wie sehen Sie die Rebsorte St. Laurent<br />
im Vergleich zu anderen?<br />
HAMM St. Laurent kann seine Pinot-Noir-Gene<br />
mütterlicherseits nicht verleugnen, hat jedoch<br />
einen gänzlich eigenständigen Charakter.<br />
St. Laurent entwickelt Aromen von roten<br />
Ribiseln, Weichseln, Brombeeren und<br />
Zwetschken oft gepaart mit einer gewissen<br />
Würze und Unterholz-Noten bei mittelkräftiger<br />
Tanninstruktur.<br />
SCHMID Er muss wenig Alkohol haben, um<br />
sich von seiner besten Seite zu zeigen. 12,5<br />
bis maximal 13-%-Vol. sind perfekt.<br />
Die Anbaufläche steigerte sich in den letzten<br />
Jahren.<br />
STEINER Zu Zeiten der Mengenproduktion<br />
wurde aufgrund der hohen Ansprüche an<br />
Boden und Klima nur vereinzelt auf St.<br />
Laurent gesetzt. Durch neues qualitätsbewusstes<br />
Denken und Veränderungen<br />
im Klima kommen die Vorzüge der<br />
Rebsorte verstärkt zum Tragen.<br />
HAMM Als eine der drei autochthonen<br />
österreichischen Rotweinsorten hat er<br />
einen fixen Platz in den Herzen von<br />
vielen Wein-freund:innen in Österreich<br />
und im Ausland erobert.<br />
Weiters ist er ein hervorragender<br />
Cuvéepartner.<br />
Gibt es falsche Vorurteile gegenüber<br />
der Rebsorte?<br />
SCHMID Falsche Vorurteile würde<br />
ich nicht sagen. Doch gibt es eben<br />
Bordeaux-Trinker, Burgunderliebhaber,<br />
Blaufränkisch-Fans – doch<br />
Welche Vorzüge hat die Rebsorte St. Laurent?<br />
HAMM St. Laurent ist die perfekte Rebsorte<br />
in Zeiten des Klimawandels: sie erreicht volle<br />
physiologische Reife auch in kühleren Jahren,<br />
bildet aber niemals zu viel Zucker und damit<br />
zu viel Alkohol in heißen Jahren, wie z. B.<br />
ihre Mutter-Rebsorte, der Pinot Noir.<br />
STEINER Selbst in sehr warmen Jahren zeigen<br />
diese Rotweine eine gewisse Frische, jene<br />
Lebendigkeit, die zum Markenzeichen von<br />
Cool-Climate-Weinen geworden ist. Der<br />
Alkoholgehalt bleibt moderat, was die<br />
Konsument:innen zu schätzen wissen.<br />
SCHMID Eigentlich müsste der St. Laurent<br />
»Everbody’s Darling« sein. Angenehme Tannine,<br />
die Säure ist zumeist angenehm, saftige<br />
Frucht, Fülle, das charakteristische Bouquet<br />
nach Weichsel/Kirschen und Lebkuchen. Er<br />
spielt sich nicht so auf wie ein Pinot. Stellt sich<br />
nicht so in den Vordergrund wie ein Cabernet.<br />
Also hat er eigentlich viele Vorzüge.<br />
Jetzt nehme ich mich selbst an der Nase.<br />
Ich bin auch so ein Schnösel und greife<br />
viel zu selten zu einem St. Laurent.<br />
Welche Trends beobachten Sie?<br />
SCHMID Bei den jungen Kolleg:innen<br />
geht der Trend zu leichten, frischen,<br />
lebendigen, sogar knackigen Rotweinen.<br />
Da muss ich sagen, dass<br />
zwei St. Laurent sehr in der Gunst<br />
meiner jungen Kollegen stehen –<br />
nämlich in der von Johannes<br />
Schuster/St. Margarethen und eben<br />
die Reinisch Brothers. Beide Betriebe<br />
haben verschiedene St. Laurent<br />
Weine in ihrem Portfolio und sind<br />
ziemlich angesagt.<br />
Fotos: www.annarauchenberger.com / Anna Rauchenberger, beigestellt<br />
4 MAGAZIN DER SOMMELIERUNION AUSTRIA
Adi Schmid<br />
Sommelier-Legende.<br />
TERMINE<br />
»I’m a St. Laurent lover<br />
because . . .<br />
. . . er eigentlich alles hat,<br />
was ein ordentlicher<br />
Rotwein haben sollte.«<br />
ADI SCHMID<br />
Sommelier-Legende<br />
41 Jahre Chef-Sommelier im Steirereck<br />
STEINER Aktuell geht es definitiv in Richtung<br />
mehr Frische und Trinkfluss bei den<br />
Weinen. Weiters geht es auch bei der optimalen<br />
Trinkreife in eine spannende Richtung.<br />
Natürlich macht auch der Null-Prozent-<br />
Trend vor dem Wein keinen Halt.<br />
Wie sehen Sie die Akzeptanz von St. Laurent<br />
über die Ländergrenzen hinaus?<br />
HAMM Länder, die eine hohe Affinität zu<br />
Weinen aus der Burgund bzw. zu Pinot<br />
Noir im Allgemeinen haben, wie z. B.<br />
Großbritannien, Belgien aber auch die<br />
Niederlande und Deutschland, bringen<br />
dem St. Laurent hohe Wertschätzung<br />
entgegen. Ebenso unsere östlichen Nachbarländer<br />
Tschechien oder die Slowakei,<br />
die selbst St. Laurent anbauen, schätzen<br />
die Rebsorte sehr.<br />
STEINER Das Hauptanbaugebiet liegt heute<br />
in Österreich. Nichtsdestotrotz verbreitet<br />
sich der St. Laurent stark in Deutschland,<br />
Tschechien und der Slowakei. <<br />
# WEINFESTIVAL<br />
THERMENREGION <strong>2023</strong><br />
Datum:<br />
26. – 29. 5. <strong>2023</strong><br />
Thema:<br />
Ein einzigartiges Weinevent mit<br />
Stil und abwechslungsreichem<br />
Programm. Die wichtigsten<br />
Weinsorten der Thermenregion<br />
wie Zierfandler, Rotgipfler sowie<br />
St. Laurent und Pinot Noir stehen<br />
im Fokus. Auch für die ausgeprägte<br />
Sortenvielfalt, die Burgundersorten<br />
und für viele Sorten<br />
von historischer Bedeutung wie<br />
z. B. Neuburger, Traminer oder<br />
Portugieser bietet das Weinfestival<br />
eine perfekte Bühne.<br />
www.weinfestival.at<br />
# GENUSSMEILE <strong>2023</strong><br />
Datum:<br />
2. – 3. 9. <strong>2023</strong>, 9. – 10. 9. <strong>2023</strong><br />
Thema:<br />
Die längste Schank der Welt zeigt<br />
sich in der Thermenregion Wienerwald<br />
mit 15 km entlang des 1. Wiener<br />
Wasserleitungswanderweges<br />
zwischen Mödling und Bad Vöslau,<br />
eine einzigartige Genussmeile mit<br />
kulinarischen Ständen.<br />
www.thermenregionwienerwald.at<br />
Bekämpfen Sie das Grippevirus!<br />
Die saisonale Grippe ist eine schwere und ansteckende<br />
Atemwegsinfektion und kennt keine Grenzen – egal<br />
wo auf der Welt Sie sich gerade befinden, egal mit wem<br />
Sie unterwegs sind, egal ob im Beruf oder privat, schützen<br />
Sie sich und Andere vor einer Ansteckung.<br />
Mit den 7 Wegen zur Minimierung<br />
des Übertragungsrisikos.<br />
Mehr<br />
Infos<br />
hier<br />
WEGE<br />
das Übertragungs-<br />
risiko zu minimieren<br />
© 2022 ECOLAB TM USA Inc. All rights reserved.<br />
ECOLAB GMBH Rivergate D 1/4. OG, Handelskai 92 · A-1200 Wien · Tel. +43 (0) 171 52550 · orderdesk@ecolab.com<br />
MAGAZIN DER SOMMELIERUNION AUSTRIA<br />
5
WEINGUT<br />
JORDAN<br />
PULKAU<br />
»Wir vinifizieren elegante Weine,<br />
die im Gedächtnis bleiben.«<br />
<strong>PROFI</strong> Worauf legen Sie Wert beim Weinbau?<br />
SIMONE HILLER-JORDAN Das wichtigste<br />
Kapital für unseren Betrieb und die Qualität<br />
unserer Weine ist der Boden, auf dem die<br />
Reben wachsen. Im Sinne einer nachhaltigen<br />
Bewirtschaftung haben wir uns dem regenerativen<br />
Weinbau verschrieben; begrünte<br />
Gassen mit an den Standort angepassten<br />
Begrünungsmischungen sowie natürliche<br />
Pflanzenstärkung gehören für uns seit Jahren<br />
zum Standard. Ziel ist es, Humus aufzubauen,<br />
die Wasserspeicherkapazität der<br />
Böden zu erhöhen und die Vitalität<br />
der Reben zu stärken,<br />
gerade im Hinblick auf<br />
den Klimawandel und die<br />
Trockenheit. Intensive<br />
SIMONE UND JOHANNES<br />
HILLER-JORDAN<br />
Winzer<br />
WEIN<br />
PARTNER IM<br />
PORTRÄT<br />
händische Laubarbeit mit Jäten, Einstricken,<br />
Entblättern und Ertragsregulierung<br />
gehören natürlich ebenso dazu. Alle<br />
Maßnahmen haben das Ziel, unsere<br />
Reben 50 und mehr Jahre im Ertrag<br />
zu halten.<br />
Was sind die Aushängeschilder Ihres<br />
Weinguts?<br />
JOHANNES HILLER-JORDAN Die<br />
Lagen rund um Pulkau begeistern<br />
mit Böden u. Mikroklima, das vor<br />
allem Rotweine großartig<br />
gedeihen lässt. So zählen<br />
neben ausdrucksstarken<br />
Grünen Veltlinern,<br />
wie unsere<br />
»SteinZeit« aus dem Granitfass, besonders die<br />
Rotweine zu den Aushängeschildern unseres<br />
Weinguts. Vor allem unsere »Zweigelt Rubin<br />
Reserve« und unser »42 | Zweigelt Große<br />
Reserve« sorgen international immer wieder<br />
für Furore. Überhaupt sind wir große Fans<br />
von gereiften Weinen und seit 2013 hat uns<br />
das Thema Winzersekt in seinen Bann gezogen...<br />
and there is more to come.<br />
Wie sehen Sie die Zukunft?<br />
SIMONE HILLER-JORDAN In die Zukunft<br />
gedacht, stellt uns der Klimawandel vor einige<br />
Herausforderungen. Wir versuchen hier schon<br />
jetzt bei Neuanlagen, bei der Sorten und<br />
Unterlagswahl, die richtigen Weichen zu<br />
stellen. Extrem wichtig ist uns das Thema<br />
nachhaltiger Umgang mit Ressourcen. Wir<br />
haben bereits in eine große Photovoltaik<br />
Anlage auf unserem Weingut investiert,<br />
um den Großteil des benötigten Stroms<br />
selbst zu produzieren. Andererseits beginnen<br />
wir mit dem Jahrgang 2022 die<br />
Umstellung auf eine nachhaltige Leichtglasflasche,<br />
um so bei der energieintensiven<br />
Glasproduktion, als auch beim<br />
Transport unserer Weine, Ressourcen<br />
zu schonen. So setzen wir ganz<br />
gezielt Jahr für Jahr einen Schritt<br />
mehr in Richtung Nachhaltigkeit.<br />
Info<br />
Weingut Jordan<br />
Gross-Reipersdorf 12, 3741 Pulkau<br />
www.weingut-jordan.at<br />
Gesamtanbaufläche: 12 Hektar,<br />
je 50 Prozent rot und weiß.<br />
Rotweine, Weißweine, Rosé, Sekt,<br />
PetNat, Orange Wine und Tresterbrand<br />
Rebsorten: Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay,<br />
Gemischter Satz, Zweigelt, St. Laurent und Merlot<br />
Vertrieb: Direktvertrieb und in einzelnen Regionen<br />
Vertrieb über langjährige Partner:innen<br />
PROMOTION Fotos: Weingut Jordan, Armin Faber, Petr Blaha<br />
6 MAGAZIN DER SOMMELIERUNION AUSTRIA
MATHIAS<br />
JALITS<br />
EISENBERG/BADERSDORF<br />
PROMOTION Fotos: beigestellt<br />
»Die Wein-Qualität<br />
in Österreich ist sehr<br />
hoch, darauf können<br />
wir stolz sein.«<br />
<strong>PROFI</strong> Das Weingut Jalits steht für authentische<br />
Weine. Was bedeutet das genau?<br />
MATHIAS JALITS Das bedeutet für mich, dass<br />
man die Sorte, aber auch die Herkunft im<br />
Glas schmecken kann. Gerade der Eisenberg<br />
prägt mit seinen mineralischen Schiefer- und<br />
Lehm-Tonböden und den auf engem Raum<br />
unterschiedlichen Formationen des Schiefergesteins<br />
unsere Weine sehr markant, das macht<br />
das Gebiet hier einzigartig. Mir geht es immer<br />
auch darum, die einzelnen Charaktere der<br />
Lagen herauszuarbeiten. Wenn möglich, soll<br />
man blind erkennen können, in welcher Lage<br />
beziehungsweise auf welchem Boden die<br />
Rebstöcke standen.<br />
Worauf legen Sie beim Weinbau besonderen<br />
Wert?<br />
Die Bodenpflege ist für mich ein ganz wichtiger<br />
Punkt, weil ich denke, dass man immer auf<br />
gesunden Wurzeln stehen muss. Das ist für<br />
den Rebstock, wie auch für den Menschen so<br />
– dass die Wurzel gut ist, bildet für mich eine<br />
Grundvoraussetzung, dass der Rest auch gut<br />
funktioniert. Aus diesem Grund beschäftige<br />
ich mich immer intensiver mit dem Thema<br />
Boden. Das auch im Hinblick auf den Klimawandel,<br />
um unsere Weingärten fit zu halten.<br />
Sind im Moment Trends in der Weinbranche<br />
zu vermerken?<br />
Aktuell ist sicher ein stärkerer Trend nach Weißwein<br />
zu erkennen, darauf reagieren wir in unserem<br />
Gebiet auch. Daher soll es künftig einen<br />
Eisenberg DAC in weiß geben, das wird ein<br />
Welschriesling sein. Dieser wird kräftiger und<br />
mit typischen Herkunftsmerkmalen unserer<br />
Region ausfallen. Das Mineralische, Salzige,<br />
Würzige wird dann auch bei einem Weißwein<br />
rauszuschmecken sein. Im Rotweinbereich ist<br />
es sicher auch ein Trend, dass man von Holzausbau<br />
und allzu kräftigen Weinen weggeht.<br />
Es soll angenehm harmonisch zu trinken sein.<br />
Was sind die Aushängeschilder Ihres Weinguts?<br />
Die Aushängeschilder sind bei uns definitiv die<br />
Blaufränkisch. Wir haben hier zwischen vier<br />
und sechs verschiedene Einzellagen beziehungsweise<br />
auch eine Lagencuvée. Die absolute<br />
Top-Lage am Eisenberg ist für mich die Lage<br />
Saybritz, auf ihr entstehen sehr würzige, mineralische<br />
und sehr unverkennbare Weine. Das<br />
beweisen auch Bewertungen: Heuer<br />
sind wir mit der Eisenberg DAC<br />
Reserve Diabas 2018, auch sie<br />
enthält die Lage Saybritz, bei<br />
<strong>Falstaff</strong> mit 96 Punkten<br />
bewertet worden.<br />
Wein ist . . . ?<br />
Wein ist für mich in gewisser<br />
Weise mein Lebensmittelpunkt<br />
und eine Herausforderung.<br />
Ich bezeichne Wein nie als<br />
Ding, er ist viel mehr für mich.<br />
Wenn ich durch den Keller gehe, frage ich<br />
mich oft, was ich jetzt noch tun könnte, was<br />
dem Wein guttut. Daher ist es sehr schön,<br />
dass unser Produkt auch in der Gesellschaft<br />
einen hohen Stellenwert genießt und sehr<br />
geschätzt wird. Wir können sehr stolz sein,<br />
was in Österreich an Wein produziert wird.<br />
Info<br />
Weingut Jalits<br />
Untere Dorfstraße 16, 7512 Badersdorf<br />
www.jalits.at<br />
WEIN<br />
PARTNER IM<br />
PORTRÄT<br />
MATHIAS<br />
JALITS<br />
Winzer<br />
Gesamtanbaufläche: 16,5 Hektar<br />
Rebsorten: 70 % Blaufränkisch, Zweigelt,<br />
Pinot Noir, Cabernet Sauvignon und Merlot<br />
sowie Welschriesling, Grüner Veltliner,<br />
Weißburgunder und Müller-Thurgau<br />
Vertrieb: Durch ein Händlernetz wird ganz<br />
Österreich abgedeckt – siehe auch Webseite<br />
MAGAZIN DER SOMMELIERUNION AUSTRIA<br />
7
ALEXANDER<br />
NIKIFOROV<br />
ALEXANDER NIKIFOROV<br />
Inhaber<br />
WEIN<br />
PARTNER IM<br />
PORTRÄT<br />
»Weiterbildung ist<br />
ein absolutes Muss<br />
für jede:n in unserer<br />
Branche.«<br />
<strong>PROFI</strong> Mit Ihnen geht man »exclusive wine<br />
deals« ein. Was verstehen Sie genau darunter?<br />
ALEXANDER NIKIFOROV Für mich sind das<br />
feine Weine von Kleinbetrieb-Winzer:innen<br />
und keine Supermarkt-Ware. All diese Weine<br />
haben eine Top-Qualität zum besten Preis.<br />
Ich habe mehrere exklusive Verträge mit italienischen<br />
und französischen Winzer:innen<br />
für den Verkauf ihrer Weine in Österreich.<br />
Bevor ich jedoch einen Vertrag<br />
abschließe, lerne ich den/<br />
die Winzer:in erst persönlich<br />
kennen und verkoste dessen<br />
Produkte nicht nur ein Mal,<br />
bevor der Wein in das Regal<br />
kommt. Deswegen fahre ich<br />
immer direkt zu Winzer:innen<br />
– egal, ob sie sich in Österreich,<br />
Italien oder Frankreich<br />
befinden und spreche mit ihnen.<br />
Weine bekom men werden. Auch im Segment<br />
Orange und Natural Wine. Bei mir steigen<br />
zumindest die Anfragen.<br />
Was wird <strong>2023</strong> angesagt sein?<br />
Schätzungsweise werden Natural-, Orange- und<br />
Bio-Weine unter den Trends <strong>2023</strong> sein. Für<br />
meine Stammkund:innen es ist auch wichtig,<br />
dass ich weiter die kleinen, neuen Winzer:in nen<br />
präsentiere und etwas unbekanntes Neues<br />
suche, das man nicht um die Ecke kaufen kann.<br />
Sie haben selbst an der Weinakademie in<br />
Rust studiert. Wie wichtig ist Weiterbildung<br />
in Ihrem Metier?<br />
Das ist ein absolutes Muss für jede:n in unserer<br />
Branche. Klimawandel, neue Winzer:inen und<br />
Produktionsländer, aber auch Erfahrungsaustausch<br />
mit Kolleg:innen und Lektor:innen –<br />
das sollte man alles machen, um nicht in der<br />
Vergangenheit zu bleiben.<br />
Was lieben Sie an Ihrer täglichen Arbeit?<br />
Ich liebe es, wenn Kund:innen Fragen stellen,<br />
dann kann ich sie am besten bedienen und<br />
über den Wein erzählen. Deswegen mag ich<br />
es sehr, Verkostungen zu führen. Bei diesen<br />
habe ich genug Zeit, um über Geschichten,<br />
Diskussionen, Geschmack, Aroma und so<br />
weiterzusprechen.<br />
Was sind die aktuellen Aushängeschilder<br />
Ihres Weinhandels?<br />
Die meisten stammen von Kleinbetrieben<br />
wie dem Weingut Schuller, Temer, Habsburg,<br />
Biegler, Grill oder von Champagne Cossy,<br />
Prosecco Col del Lupo, Taverna aus Neive<br />
oder Tenuta Foresta.<br />
Wie verfolgen Sie die Entwicklung im Hinblick<br />
auf biologischen oder Demeter-Wein?<br />
Das ist ein sehr interessantes Thema mit<br />
großem Potenzial. Ich bin mir sicher, dass<br />
wir zukünftig noch mehr Anfragen für solche<br />
Wein ist . . . ?<br />
Dafür habe ich ein Wort: Passion.<br />
Wie sehen Sie in die Zukunft?<br />
Mit großem Interesse und Optimismus! Es<br />
gibt noch so viel Weine, welche mich überraschen<br />
würden, könnte ich sie probieren.<br />
Info<br />
Corkout Vinothek & Bar<br />
Argentinierstraße 28, 1040 Wien<br />
www.corkout.at<br />
PROMOTION Fotos: beigestellt<br />
8 MAGAZIN DER SOMMELIERUNION AUSTRIA
WEINVIERTEL DAC / promotion<br />
20 JAHRE WEINVIERTEL DAC<br />
Impulsgeber und Erfolgsgeschichte einer ganzen Region<br />
Weinviertel DAC war der erste<br />
Herkunftswein Österreichs und<br />
erwies sich als starke, zukunftsweisende<br />
Strategie. Mittlerweile<br />
setzt die gesamte österreichische Weinwirtschaft<br />
auf Herkunftsmarketing, der Erfolg ist<br />
unbestritten. Über fünf Millionen Flaschen<br />
Weinviertel DAC werden mittlerweile jährlich<br />
verkauft, beeindruckende Verkostungserfolge<br />
und steigende Absatzzahlen auch in wichtigen<br />
Exportländern bestätigen den eingeschlagenen<br />
Weg und sorgen für die sehr positive<br />
Entwicklung des Weinviertler Weins.<br />
WEINVIERTEL DAC IST VORREITER<br />
UND VORBILD<br />
Der vor 20 Jahren gewählte Weg der Weinviertler<br />
Weinwirtschaft war ebenso radikal<br />
wie stringent. Man setzte – dem romanischen<br />
System entsprechend und in Frankreich,<br />
Ita lien oder Spanien seit vielen Jahrzehnten<br />
gelebt – auf den Namen des Gebietes statt auf<br />
Rebsortennamen. Seither dürfen nur mehr<br />
jene Weine »Weinviertel« am Etikett führen,<br />
die für das größte Weinbaugebiet Österreichs<br />
typisch, unverwechselbar und vor allem einzigartig<br />
sind: herzhaft-würzige Grüne Veltliner<br />
mit ihrem unverwechselbaren »Pfefferl«.<br />
SAVE THE<br />
DATE <strong>2023</strong><br />
Fotos: beigestellt<br />
Gemeinsam mit Weinviertel DAC anstoßen<br />
Die Weinviertler Winzer:innen laden herzlich ein,<br />
bei der 21. Jahrgangs-Präsentation des Weinviertel<br />
DAC gemeinsam anzustoßen:<br />
WIEN: Mittwoch, 1. März <strong>2023</strong>, Hofburg Wien<br />
LINZ: Donnerstag, 9. März <strong>2023</strong>, Design Center Linz<br />
GÖTZIS: Montag, 13. März <strong>2023</strong>, Kulturbühne<br />
Ambach gemeinsam mit Mittelburgenland DAC<br />
BERLIN: Donnerstag, 20. April <strong>2023</strong>, Malzfabrik<br />
MÜNCHEN: Donnerstag, 27. April <strong>2023</strong>,<br />
Alte Kongresshalle<br />
Mehr Informationen sowie Gratistickets für<br />
Fachpublikum unter weinvierteldac.at/tour<strong>2023</strong><br />
Auf internationaler Ebene ist in allererster<br />
Linie der Grüne Veltliner jene Sorte, die mit<br />
Österreich in Verbindung gebracht wird. Die<br />
Etablierung des Weinviertel DAC, der ja immer<br />
ein Grüner Veltliner ist, hat sich daher<br />
für die Vermarktung dieser Herkunftsweine<br />
auch auf internationaler Ebene als Erfolgsstrategie<br />
erwiesen. »Der Grüne Veltliner ist<br />
unser inter nationales Zugpferd – und die<br />
Mehrheit davon kommt aus dem Weinviertel.<br />
Seit Jahren leisten diese Weine einen großen<br />
Beitrag zu unseren Export-Erfolgen, die 2021<br />
äußerst vielversprechend aussehen!«, unterstreicht<br />
Chris Yorke, Geschäftsführer Österreich<br />
Wein Marketing GmbH.<br />
Hans Setzer, der Vorsitzende des Regionalen<br />
Weinkomitees Weinviertel, bringt die<br />
Weinherkunft Weinviertel auf den Punkt:<br />
»Weinviertel DAC ist in seiner Ursprungsidee<br />
die klarste und verständlichste Aussage für<br />
Konsument:innen in Österreich und auch am<br />
internationalen Weinmarkt: Weinviertel<br />
ist Grüner Veltliner.«<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
93
promotion / ESTERHAZY<br />
DIE ZUKUNFT LEBT<br />
BEI ESTERHAZY<br />
Tradition und Wandel müssen keine Gegensätze bilden – gerade bei Esterhazy weht<br />
seit einigen Jahren frischer Wind durch Weingärten und Keller. Geschäftsführer<br />
Frank Schindler, Kellermeister Robert Krammer und Vertriebsleiter Wolfgang<br />
Hewarth sorgen mit ihren Teams für Elan und innovative Ideen.<br />
94 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
V.l.n.r.<br />
Wolfgang Hewarth (Vertriebsleiter),<br />
Frank Schindler (Geschäftsführer),<br />
Robert Krammer (Produktionsleiter).<br />
Fotos: Frank Schindler, Ezy Krea, Manfred Hirvath<br />
Der Name Esterhazy ist<br />
seit jeher eng mit der<br />
heutigen Herkunft<br />
Leithaberg DAC verknüpft.<br />
Als eines der<br />
historischen Weingüter des Burgenlands<br />
kann es auf eine lange<br />
Tradition des Qualitätsweinbaus<br />
verweisen – so bezieht sich die im<br />
Weingutslogo enthaltene Jahreszahl<br />
1758 auf die ältesten Kelleraufzeichnungen<br />
der Familie. Auf<br />
dieses wertvolle Know-how ist<br />
das Weingutsteam natürlich<br />
stolz. Interpretiert wird der<br />
Charakter der Region und ihre<br />
unterschiedlichen Gegebenheiten<br />
jedoch im Heute.<br />
LEITHABERG-STIL<br />
gisch bewirtschaftet. Die offizielle<br />
Zertifizierung wird mit <strong>2023</strong><br />
abgeschlossen sein. »Unser Ziel<br />
ist es, jeden einzelnen Rebstock<br />
so individuell und schonend<br />
zu erziehen, dass er zumindest<br />
100 Jahre alt wird«, ist Robert<br />
Krammers Credo. Dank schonendem<br />
Rebschnitt werden die Reben<br />
zusätzlich gestärkt, indem die<br />
Trester im eigenen Wertstoffkreislauf<br />
zu wertvollem Kompost verarbeitet<br />
und in den Weingärten<br />
ausgebracht werden.<br />
Auch beim Ausbau der Weine<br />
im Keller wird bei Esterhazy der<br />
Mut zur Innovation deutlich.<br />
Der Anteil der Holzfässer aus<br />
eigenen Wäldern wurde kontinuierlich<br />
erhöht. Die Fassdauben<br />
werden drei Jahre lang von der<br />
namhaften Fassbinderei Stockinger<br />
abgelagert und dann verarbeitet.<br />
Mit den »Projektweinen« zeigt<br />
das Team um Robert Krammer,<br />
dass alternative Gebinde und<br />
internationale Methoden mittlermerschiefer<br />
und Muschelkalk,<br />
ideale klimatische Bedingungen<br />
und die für die Leithaberg-Stile<br />
vorgesehenen Rebsorten in weiß<br />
und rot ermöglichen unterschiedliche<br />
Interpretationen – das<br />
Esterhazy-Team hat hierbei ganz<br />
klare Vorstellungen. Das Ziel ist es,<br />
Weine zu keltern, die mit Frische,<br />
Ausdruck und Typizität überzeugen,<br />
unverfälscht und authentisch.<br />
»Wir können auf Reben aus sechs<br />
verschiedenen, geologisch zum<br />
Teil sehr unterschiedlichen Weinbaugemeinden<br />
zurückgreifen, was<br />
sich in der Weinstilistik deutlich<br />
widerspiegelt«, erklärt Vertriebsleiter<br />
Wolfgang Hewarth.<br />
BIOLOGISCH<br />
BEWIRTSCHAFTET<br />
Um diese Weinstilistik verwirklichen<br />
zu können, ist die Qualität<br />
der Trauben ein entscheidender<br />
Faktor. Aus diesem Grund werden<br />
die Weingärten seit 2019 biolo-<br />
Die offizielle Herkunftsbezeichnung<br />
Leithaberg DAC mag noch<br />
eine junge sein, das Potenzial<br />
ihrer großartigen Lagen und Rebsorten<br />
ist jedoch seit langem im<br />
burgenländischen und österreichischen<br />
Weinkanon verankert. Sämtliche<br />
Weingärten – aktuell 52 Hektar<br />
im Ertrag – des Weinguts<br />
befinden sich innerhalb der DAC-<br />
Region: ihre dreistufige Pyramide<br />
aus Gebiets-, Orts- und Lagenweinen<br />
wird konsequent umgesetzt.<br />
Die Vielfalt der Böden aus Glim-<br />
»Unser Ziel ist es, jeden einzelnen Rebstock<br />
so individuell und schonend zu erziehen,<br />
dass er zumindest 100 Jahre alt wird.«<br />
ROBERT KRAMMER Kellermeister<br />
weile einen festen Platz in der<br />
Weinproduktion bei Esterhazy<br />
haben. In wunderschönen Betoneiern<br />
und Amphoren entstehen<br />
außergewöhnliche Weine, die ganz<br />
eigene Charakterzüge zeigen und<br />
von den Konsument:innen stark<br />
nachgefragt werden.<br />
NEUE LAGE<br />
Das Faszinierende am Weinbau<br />
ist, dass er Vergangenheit, Gegenwart<br />
und Zukunft verbindet.<br />
In der Herkunftspyramide des<br />
Leithaberg DAC bilden die Riedenweine<br />
die höchste Stufe ab: so<br />
keltert Esterhazy aus den Spitzenlagen<br />
»Lamer« und »Schildten«<br />
Weine, die auch nach vielen<br />
Jahren Freude bereiten werden.<br />
Die Riede »Pirichen« dürfte<br />
Weinfreund:innen indes noch<br />
nicht geläufig sein – was sich<br />
jedoch bald ändern könnte. Diese<br />
kalksteinreiche Lage im Osliper<br />
Wald – mit bis zu 380 Metern<br />
Meereshöhe ist sie die höchstgelegene<br />
Riede im nördlichen<br />
Burgenland – wurde 2021 neu<br />
ausgepflanzt. Ein weiteres Projekt,<br />
das deutlich zeigt, dass die<br />
Zukunft der Region bei Esterhazy<br />
gerade erst begonnen hat.<br />
www.esterhazywein.at<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
95
Schöner gastgeben – so geht’s für jedes Budget.<br />
Foto: Dreikant<br />
Alles nach Maß bitte! Stefan Rehrl, Matthias Lienbacher und Mario Siller setzen mit ihrem Unternehmen »Dreikant« auf außergewöhnliche Einzelanfertigungen aus Holz und<br />
Stahl. Die Verwendung von heimischen Hölzern stehen dabei im Vordergrund.<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
97
profi / FARBEN<br />
COLOUR<br />
UP!<br />
IT<br />
Farbkarte mal anders<br />
Rachel Spellings Arbeit kann ja nur inspirieren.<br />
98 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
Fotos: Studio Spelling, Farrow & Ball<br />
Versus<br />
Vintage-Farbkarte (l.) und Farrow & Ball<br />
Trendfarben 2021 – es gibt sie eben doch, die<br />
Trendverschiebung über Jahrzehnte hinweg.<br />
Da sind sie wieder – die Trendfarben fürs neue Jahr.<br />
Nein, es geht nicht darum, jetzt den Gastraum<br />
schnell-schnell in »Digital Lavender« umzustreichen,<br />
das wäre »Fast Fashion«-Irrsinn. Aber:<br />
Gusto holen, das geht!<br />
TEXT ALEXANDRA GORSCHE<br />
Farben können eine Zeitreise sein«,<br />
schwärmt Künstlerin Rachel Spelling.<br />
»Seit es die Farbfotografie<br />
gibt, können wir gewisse Farben<br />
Zeitepochen zuordnen.« Das stimmt<br />
fraglos. Wer an die 1970er denkt, kommt nicht<br />
um Orange herum, in den 1950ern war’s<br />
pastellig – und so weiter. Man kann also<br />
Spellings Gedankengang nachvollziehen, wenn<br />
sie sagt: »Trendfarben haben durchaus Substanz.<br />
Wir alle kanalisieren ständig die<br />
visuellen Eindrücke, die auf uns einprasseln<br />
– und diese Eindrücke, diese Informationen,<br />
ändern sich natürlich laufend. Daher funktionieren<br />
manche Farben in einer Zeit und in<br />
einer anderen nicht. Das hat ökonomische,<br />
politische und soziale Gründe.« In den 1970er<br />
Jahren ging es fraglos um Aufbruch und<br />
Widerstand, da durften auch die Farben rebellieren.<br />
Und in den 2020ern? Wer die letzten<br />
Jahre Revue passieren lässt, kommt nicht<br />
umhin, dass es oft um einen beruhigenden Effekt<br />
ging, um eine Renaturierung des Menschen,<br />
ums Ankommen. Man könnte es, wie<br />
gefühlt alles, auf die Pandemie schieben, aber<br />
das wäre im wahrsten Sinne zu kurz gedacht.<br />
Im <strong>PROFI</strong>Farbtrendbericht aus dem Jahr<br />
2019 heißt es zum Beispiel: »Der seit Jah ><br />
Lockdown-Studio<br />
Spellings Miniaturen<br />
entstanden 2020.<br />
dez–feb <strong>2023</strong><br />
falstaff profi<br />
99
profi / FARBEN<br />
Viva Magenta<br />
Pantones Farbe <strong>2023</strong><br />
strotzt vor Stärke.<br />
> ren zu beobachtende Trend hin zu Farbtönen,<br />
»In einem Restaurant wird Lavendel immer<br />
die der Natur entspringen, macht es<br />
aber möglich, dass Cognac, Toffee, Tobacco<br />
oder Cinnammon für Aufsehen sorgen.« Und<br />
genau diese drei Jahre alte Feststellung ist<br />
doch irgendwie beruhigend. Trendfarben<br />
kommen und gehen – aber eben doch nicht<br />
jährlich, sondern über einen deutlich längeren<br />
Zeitraum. 2018 etwa machte »Ultraviolet«<br />
die Runde und 2022 »Very Peri« (beides<br />
Pantone). Auch wenn das Pantone rot-blau<br />
vielen very wurscht war: das Thema bleibt<br />
uns erhalten, zumindest wenn es nach dem<br />
Trendforschungsinstitut WGSN geht: Ein<br />
helles Violett namens »Digital Lavender«,<br />
das der Welt von Instagram quasi entrissen<br />
wurde, ist ihr Farbton <strong>2023</strong>.<br />
3D-Künstler:innen verzaubern auf der Social<br />
Media Plattform seit längerem die Follower<br />
mit Fantasie- Welten, viel zu schön, um wahr<br />
zu sein. Und sie sind auffällig oft violett angehaucht.<br />
WGSN (auch Hersteller des Farbsystems<br />
»Coloro«) plädiert für diese Nuance,<br />
die Ruhe und Fröhlichkeit suggerieren soll.<br />
Bei diesen Attributen wird wohl keiner »Bitte<br />
nicht« rufen. Außer vielleicht er:sie führt eine<br />
Bar. Künstlerin Spelling zeigt sich in Sachen<br />
etwas ironisch oder äußerst nostalgisch wirken«,<br />
ist sie überzeugt und erinnert sich im<br />
gleichen Atemzug an einen Besuch in einem<br />
Berliner Restaurant in den 1990ern. »Ich bilde<br />
mir ein, dass die Tischtücher und Servietten<br />
in dieser Farbe waren, vielleicht sogar die<br />
Wände. Schon damals wirkte das wie aus<br />
der Zeit gefallen, wie aus Ost-Berlin in den<br />
1980ern.« Die Britin Spelling hat sich insbesondere<br />
seit März 2020 sehr intensiv mit unterschiedlichen<br />
Farbnuancen beschäftigt, genauer<br />
gesagt mit den Farbfächern der Firma<br />
Farrow & Ball. Es ist gar nicht so einfach zu<br />
erklären, was sie gemacht hat, am besten<br />
man sieht sich ihre Arbeit einfach an. »Ich<br />
hatte damals das Gefühl, dass die Welt<br />
schrumpft«, erinnert sie sich. Also hat sie<br />
auch ihre eigene Arbeit »Alice im Wunderland«-mäßig<br />
geschrumpft. Konkret begann<br />
sie, kleine Kunstwerke auf die Farbkarten zu<br />
pinseln, sie wurden zu Lilliput-Leinwänden.<br />
Und zwar 132 davon. Das war so speziell<br />
und so bezaubernd, dass sich insbesondere<br />
die Social-Media-Welt begeistert zeigte. Farrow<br />
& Ball selbst auch. Spelling verewigte<br />
ihre kleine große Kunst auch auf deren<br />
»Digital Lavender«, sagen wir mal, zögerlich. Trendfarbkarte für 2021. ><br />
Alizarin<br />
So nennt sich die rot-braune<br />
Trendfarbe <strong>2023</strong> von<br />
Graham & Brown.<br />
Fotos: Shutterstock, Pantone, Graham & Brown<br />
100 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
Electric Lavender<br />
Eine gewagte Trendfarben-Wahl.<br />
Zumindest im Interior-Bereich.<br />
Sie vereint zwei Anwendungen in einer Maschine. Sie spült sowohl Gerätschaften als auch Geschirr. Und sie liefert in beiden Fällen<br />
dauerhaft erstklassige Spülergebnisse: die PT Utensil. Sie ist das Hybridmodell von Winterhalter und erfüllt höchste Ansprüche<br />
an Sauberkeit, Hygiene und Ergonomie. Egal, ob Sie zwischen den Anwendungen wechseln oder sortenrein spülen.<br />
www.winterhalter.at/pt
profi / FARBEN<br />
INSEL-FEELING<br />
Insta-Darling »Hallo Farrow & Ball friends!«<br />
So begrüßt Brand Ambassador Patrick (Paddy)<br />
O‘Donnell die 1,5 Millionen Instagram-Follower<br />
auf dem Social Media Kanal des Farbenherstellers.<br />
Seinem eigenen Account folgen 31 k. Er<br />
gäbe »keine Farb-Ratschläge, sorry«, steht da<br />
prominent platziert. Für <strong>PROFI</strong> öffnete er<br />
exklusiv die Türen seines aktuellen Projekts<br />
»Fonthill Arch« in Großbritannien.<br />
In Balance »Im Falle des ›Fonthill Arch‹ spielten<br />
wir hauptsächlich mit sanften Farben, die<br />
von sanftem Blau/Grau bis hin zu wärmenden,<br />
erdigen Rosatönen reichen. Zusätzlich fügten<br />
wir unerwartete Elemente hinzu – durch dunklere<br />
Farbtöne.« Das mache die Veränderung<br />
»zeitgemäßer«, so O‘Donnell. Kombiniert wurden<br />
neue Töne (siehe Text rechts) mit Archivund<br />
Kollektionsnuancen. Und genau das ist die<br />
Message: Trendreports sind schön und gut,<br />
aber man muss weiterdenken.<br />
><br />
Für <strong>2023</strong> gibt es natürlich auch wieder<br />
elf Trendfarben von Farrow & Ball. Dieses<br />
Jahr – zum ersten Mal seit 2018 – neue<br />
Nuancen. Die Palette reicht von dezentem<br />
Rosé bis zu feurigem Rot. Die Farben versprechen<br />
laut dem südenglischen Hersteller<br />
»Momente voller Freude und Gemütlichkeit«.<br />
Auch das kaufen wir gerne! Natürlich<br />
versprechen auch all die anderen »Best of<br />
<strong>2023</strong>«-Farbtöne so einiges, es fällt auf, dass<br />
warme Farbtöne die Überhand haben. Wer<br />
sich traut, greift zu einem Rotton! Zuhause<br />
vermutlich für die wenigsten denkbar, aber in<br />
Restaurant oder Bar ist das halt etwas ganz<br />
anderes, das weiß auch Spelling: »Für mich<br />
haben Hospitality Interiors viel mit Outfits<br />
zu tun. Wir brezeln uns auf und reflektieren<br />
auch mehr die visuellen Eindrücke unserer<br />
Umgebung, als zuhause. Und genau so verhält<br />
es sich mit Restaurant- und Bar-Design.<br />
Es ist quasi ein bestmöglich gekleideter<br />
Raum!« Die Message ist klar: es muss nicht<br />
»Digital Lavender« oder »Raspberry Blush«,<br />
sein – sondern Spaß machen und zur Marke<br />
passen. Die Hauptsache ist: man traut sich,<br />
Farbe zu bekennen.<br />
Farrow & Ball<br />
Dieser Blauton nennt<br />
sich »Selvedge«.<br />
<<br />
Beverly<br />
Aus der Palette der<br />
neuen Farrow & Ball-Töne.<br />
Fotos: Farrow & Ball, Boz Gagovski<br />
102 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
4. September <strong>2023</strong>, Graz<br />
Sie möchten als Partner:in mit dabei sein und das<br />
wahrscheinlich BESTE Branchen-Netzwerk erreichen?<br />
Dann informieren Sie sich bei unserem Event-Team unter<br />
sales@falstaff-profi.com
promotion / IBIS STYLES GRAZ MESSE<br />
EIN INTERNATIONALES<br />
HOTEL-KONZEPT FÜR GRAZ<br />
Accor erweitert mit dem Hotel »ibis Styles Graz Messe« das Portfolio in Österreich<br />
und setzt dabei auf Einzigartigkeit. Die Architekten des renommierten studio WG3<br />
lieferten hierfür das Konzept und die Pläne.<br />
Der Maßstab, den sich die<br />
Protagonist:innen für<br />
die 5.050 Quadratmeter<br />
Hotelfläche, 101 klimatisierten<br />
Zimmer und neun Konferenzräume<br />
setzten, war klar definiert:<br />
»Wir wollten in Graz ein<br />
Hotel erschaffen, das es so noch<br />
nicht gegeben hat«, erinnert sich<br />
Projektleiter Georg Knauder. Man<br />
nahm sich also Großes vor, kann<br />
nun aber mit dem Ende November<br />
2022 eröffneten Haus umso<br />
mehr überzeugen: Das Konzept<br />
Motto »One Day in Austria«<br />
besteht aus vier verschiedenen<br />
Themen, aufgeteilt auf die öffentlichen<br />
Bereiche sowie die vier<br />
Etagen mit Gästezimmern. So<br />
finden sich Gäste ab sofort entweder<br />
in einer modernen Interpretation<br />
des klassischen Wiener<br />
Cafés oder einer Tiroler Alpenstube<br />
wieder. Im Frühsommer<br />
<strong>2023</strong> kommen mit dem Abschluss<br />
der Renovierungsarbeiten unter<br />
der örtlichen Projektleitung von<br />
Knauder in den verbleibenden<br />
zwei Etagen die Südsteiermark<br />
mit ihren Buschenschänken und<br />
das Salzburger Land mit seinen<br />
klassischen Dirndl-Mustern hinzu.<br />
Liebevolle Details sind dabei jetzt<br />
schon an vielen Stellen zu erkennen,<br />
was Vera Benedikt von der<br />
A.R.F. Projekt Baugesellschaft<br />
am Beispiel der Wiener Café-<br />
Gestaltung ins Schwärmen bringt:<br />
»Die Liebe zu den Details lässt<br />
sich klar an Feinheiten wie messingfarbenen<br />
Lampen und Leisten<br />
bei den Sitzbänken sehen.« Gemäß<br />
der Markenphilosophie von<br />
»ibis Styles« findet man solch<br />
ein Hotel nur in der steirischen<br />
Landeshauptstadt vor, da jedes<br />
Haus über ein individuelles Designkonzept<br />
verfügt. Die Gäste<br />
erwartet also hier eine eigene<br />
Welt, die sie so noch nicht gesehen<br />
haben.<br />
GRAZER GESTALTUNGS-<br />
HANDSCHRIFT<br />
Um das Haus in Graz die zentralsten<br />
und schönsten Seiten des Landes<br />
modern interpretieren zu lassen,<br />
war die Hand des renommierten<br />
Architekturbüros studio WG3<br />
Fotos: LUPI SPUMA Fine Photography<br />
104 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
FACTS &<br />
FIGURES<br />
Eröffnung: 1999<br />
Wiedereröffnung: November 2022<br />
Umbau-Dauer: Start der Umbauarbeiten<br />
März 2022 von Lobby, Bar,<br />
Rezeption, einem Seminarraum,<br />
Zimmer in der 3. und 4. Etage; weiterhin<br />
schrittweiser Umbau der<br />
Zimmer ist geplant bis April <strong>2023</strong><br />
Design Statement: »One day in<br />
Austria« bildet sich in vier eigenen<br />
Themenbereichen – Wiener Café,<br />
Tiroler Alpenstube, Südsteiermark<br />
mit ihren Buschenschänken und<br />
Salzburger Land – ab.<br />
Design Highlight: Bühnenbilder<br />
Motto »One day in Austria«<br />
im Spiel. Die Architekten hatten<br />
dabei eine klare Vision: »Es war<br />
uns wichtig, bekannte Strukturen<br />
und Stilelemente modern zu interpretieren<br />
und dabei Akustik,<br />
Duftmarketing und Materialwahl<br />
ebenso miteinzubeziehen«,<br />
sagt Matthias Gumhalter, einer<br />
der Architekten.<br />
Der zweite Gestalter, Christian<br />
Reschreiter, setzt mit der raffinierten<br />
Ausstattung fort: »Typische<br />
Stukverzierungen aus dem Wiener<br />
Caféhaus wurden neu interpretiert<br />
und mittels akustischen Schallschutzelementen<br />
gestalterisch<br />
umgesetzt.« Ein Design von der<br />
Stange war hier fehl am Platz,<br />
was man von den Diplom-Ingenieuren<br />
und gelernten Tischlern<br />
ohnehin nicht erwarten konnte.<br />
Denn das Architekturbüro studio<br />
WG3 räumte in den letzten Jahren<br />
ordentlich bei Auszeichnungen<br />
ab: 2008 den Architekturpreis<br />
des Landes Burgenland, 2011<br />
den Staatspreis für Design in der<br />
Kategorie »Design Concepts«<br />
und den Architekturpreis für<br />
»Das beste Haus« sowie 2021<br />
den Architekturpreis des Landes<br />
Steiermark. »Unsere Stärken liegen<br />
vor allem in der Erstellung<br />
von Gesamtlösungen, die sowohl<br />
in unserer Architektur sowie in<br />
der Konzeption des Innenraumes<br />
spürbar werden«, betonen beide<br />
unisono. Und vor allem an Hotelprojekte<br />
scheint man das Herz<br />
verloren zu haben. Seit 2016<br />
zeichnet man für prestigeträchtige<br />
Projekte in ganz Österreich verantwortlich.<br />
ÜBER ACCOR<br />
Accor ist eine weltweit führende<br />
Hospitality-Gruppe, die einzigartige<br />
Erlebnisse in mehr als 5.300<br />
Hotels sowie 10.000 Restaurants<br />
und Bars in 110 Ländern bietet.<br />
Als eines der vielfältigsten und<br />
am besten integrierten Hospitality-<br />
Ökosysteme umfasst Accor mehr<br />
als 40 Luxus-, Premium-, Midscale-<br />
und Economy-Hotelmarken,<br />
einzigartige Lifestyle-Konzepte,<br />
Veranstaltungsorte und Nachtclubs,<br />
Restaurants und Bars, Co-<br />
Working-Spaces und vieles mehr.<br />
ÜBER STUDIO WG3<br />
Das Architekturbüro studio WG3<br />
steht für eine prägnante Architektursprache,<br />
die sich durch<br />
funktionelle Raffinesse und<br />
konstruktive Intelligenz auszeichnet.<br />
Als gelernte Tischler<br />
und Absolventen eines Kollegs<br />
für Möbeldesign schätzt man<br />
interdisziplinäres Arbeiten als<br />
Praxis. Mit Umsicht, Begeisterung<br />
und vor allem Talent<br />
entstehen Konzepte, die – bis<br />
ins Detail durchdacht – in der<br />
Umsetzung ihren Zweck mit<br />
Stil erfüllen.<br />
»Wir wollten<br />
in Graz ein Hotel<br />
erschaffen, das<br />
es so noch nicht<br />
gegeben hat.«<br />
GEORG KNAUDER<br />
Projektleiter<br />
Materialien: Holzwerkstoffe,<br />
Fliesen, Metalloberflächen und<br />
Stoffe<br />
Farben: abgestimmt auf die jeweiligen<br />
Bühnenbilder, Neutralbereich<br />
Grauton<br />
Brands/Maßanfertigungen:<br />
Bar, Buffet und Lobby als zentraler<br />
Treffpunkt im Hotel, Designbrands<br />
von diversen namhaften internationalen<br />
Möbelmarken<br />
Eigentümer: A.R.F. PROJEKT<br />
Baugesellschaft m.b.H., deren<br />
Schwestergesellschaft gemeinsam<br />
mit Accor bereits das »Mercure Hotel«<br />
am Lendplatz in Graz betreibt.<br />
Projektleitung: Ing. Georg Knauder<br />
und Mag. Vera Benedikt<br />
Architekt: Architekturbüro studio<br />
WG3 ZT GmbH<br />
Griesgasse 18, 8020 Graz<br />
T: +43 664 88469671<br />
studio@wg3.at<br />
www.wg3.at<br />
Standorte: Graz, Linz und Salzburg<br />
Tätigkeitsschwerpunkte: Architektur/Innenarchitektur<br />
in den Bereichen<br />
Hotellerie, öffentliche und<br />
private Auftraggeber:innen,<br />
Industrie- und Gewerbebauten<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
105
DER<br />
profi / MASSANFERTIGUNG<br />
Zusammenarbeit<br />
Die Kund:innen sind von Anfang<br />
an in den Prozess eingebunden.<br />
Fotos: Dreikant<br />
106 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
FAKTOR<br />
Die einen suchen gefühlt ewig nach<br />
dem perfekten Match, die Gründer<br />
von Dreikant haben gleich damit<br />
gestartet. Sie kombinieren heimische<br />
Hölzer mit Stahl und überzeugen<br />
damit auf voller Länge.<br />
TEXT NICOLA AFCHAR-NEGAD<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
107
profi / MASSANFERTIGUNG<br />
Man kennt es aus der Mode,<br />
aber längst auch aus dem<br />
Möbel-Business. Das X als<br />
Zeichen einer Kooperation.<br />
Das Beste aus zwei Welten<br />
vereint in einem Produkt oder einer Kollektion.<br />
Streng limitiert, versteht sich. Matthias<br />
Lienbacher, Stefan Rehrl und Mario Siller<br />
haben all das mit der Gründung ihrer Manufaktur<br />
Dreikant von Anfang an auf die Beine<br />
gestellt. Auf die Tischbeine könnte man sagen<br />
– denn genau auf dieses Möbelstück haben<br />
sich die drei Österreicher spezialisiert. Ihre<br />
Tische sind maßgeschneiderte Unikate –<br />
jeweils aus dem Stamm eines Baumes gefertigt<br />
und mit geschweißten Stahlelementen<br />
kombiniert. Massive Holztische mit einzigartiger<br />
Maserung, die die Generationen überdauern.<br />
Nach Jahren und bei Bedarf kann<br />
der Tisch einfach abgefräst und die Oberflächenbehandlung<br />
erneuert werden. Das ist<br />
gerade auch in der Gastro ein unverzichtbarer<br />
Faktor.<br />
3 – 5 JAHRE LUFTTROCKNUNG<br />
Den Leser:innen von <strong>PROFI</strong> könnte das<br />
expandierende Unternehmen (zwei Schauräume:<br />
Hallein und Wien) bereits ein Begriff<br />
sein. Die Herren versorgen den <strong>Falstaff</strong><br />
Young Talents Cup mit markanten Trophäen<br />
– natürlich eine Kombi aus Holz und Stahl.<br />
Auch hier wurde also ein X gesetzt, beide<br />
Seiten schätzen diese Kooperation und einander.<br />
Denn beide arbeiten für und mit der<br />
Branche. Aber Holz als Rohmaterial – wie<br />
zeitgemäß ist das eigentlich noch? Es ist<br />
bekannt, dass Holz zwar ein nachwachsendes,<br />
aber doch knapp bemessenes Material<br />
ist, gerade während der Pandemiezeiten kam<br />
es durchaus immer wieder zu Engpässen und<br />
steigenden Preisen. Lienbacher erklärt, wie<br />
Nachhaltigkeit bei Dreikant funktioniert:<br />
»Wir beziehen unsere Werkstoffe umweltund<br />
ressourcenschonend von renommierten<br />
Holzhändlern aus der DACH-Region. Die<br />
Mehrheit der verarbeiteten Hölzer stammt<br />
von Bäumen, die ihr Lebensende erreicht<br />
haben. Bevor die Rohplatte in unserem<br />
Schauraum ausgestellt wird, lag sie mindestens<br />
drei bis fünf Jahre gut abgedeckt zum<br />
Lufttrocknen im Freien. Dadurch weicht die<br />
Feuchtigkeit langsam und natürlich aus dem<br />
Holz. Nach diesem Schritt wird die Platte<br />
noch in einer Holztrocknungsanlage für einige<br />
Wochen weiter getrocknet.« Man hört es<br />
raus: schnell-schnell passiert hier nichts,<br />
zumindest nicht, wenn es um die Rohstoffe<br />
geht. In Sachen Aufbau ist es dann schon<br />
etwas anderes: die Möblierung des Wiener<br />
Lokals »Fat George« hat das Team zum Beispiel<br />
in drei Werktagen gehandelt – man hat<br />
einfach in der Pension über dem Lokal<br />
genächtigt.<br />
STOLZ AUF HOLZ<br />
Das Besondere an den Stücken: die<br />
Kund:innen bringen sich von Anfang an ein.<br />
Von der Auswahl der Rohplatte bis hin zu<br />
den Untergestellen – produziert wird inhouse,<br />
sowohl Tischlerei als auch Schlosserei<br />
sind in Salzburg beheimatet. Das Team<br />
wächst stetig, die Nachfrage nach Unikaten,<br />
die die Zeit überdauern, ist groß und wird<br />
größer. Ein Tisch – gleich ob Besprechungsoder<br />
Esstisch – aus massivem Holz spielt einfach<br />
in einer eigenen Liga. Kein anderes<br />
Material kann da mithalten. Ein herausragendes<br />
Beispiel für die Kunst des Dreiergespanns<br />
ist auch ihr 8,50 Meter langer Tisch<br />
für den »Latschenwirt« in Großgmain, Salzburg.<br />
Die teilweise Überdachung aus Stahl ist<br />
große Schlosserkunst. Nicht zu Unrecht wird<br />
das Ensemble auf dem Instagram-Account<br />
des Unternehmens (über 13 k!) als »große<br />
Kunst« gefeiert und mit Flammen-Emojis<br />
kommentiert. Recht haben sie, die Follower:<br />
Hier brennt man dafür, die Welt mit schönen<br />
Stücken aufzumöbeln. Und die dürfen durchaus<br />
Ecken und Kanten haben.<br />
www.dreikant.at<br />
Ahorn<br />
Buche<br />
Esche<br />
Eiche<br />
Kastanie<br />
Ulme<br />
Walnuss<br />
Die<br />
Hölzer<br />
Tipp:<br />
Besondere Charakteristika<br />
wie zarte Verfärbungen und<br />
natürliche Einschlüsse können<br />
wahlweise durch Epoxidharz-<br />
Veredelungen ergänzt werden.<br />
Fotos: Dreikant<br />
108 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
FALSTAFF YOUNG TALENTS CUP<br />
GEHT IN DIE NÄCHSTE RUNDE!<br />
Mitte Jänner startet die Bewerbungsphase!<br />
Bleib up to date auf Instagram:<br />
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Nähere Infos und Anmeldung unter<br />
youngtalents.falstaff-profi.com<br />
Bewerbungen sind in fünf Kategorien möglich:<br />
• Bar<br />
• Gemüseküche<br />
• Gastgeber:in<br />
• Küche<br />
• Pâtisserie<br />
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the date<br />
15. – 16. 5.<br />
<strong>2023</strong><br />
Was erwartet dich?<br />
• Das wahrscheinlich BESTE Branchen-Netzwerk<br />
• Ein Porträt im <strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong> Magazin<br />
• Die begehrte Trophäe designed by Dreikant<br />
• Und natürlich großartige Preise!
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SATTENDORF/OSSIACHER SEE/KÄRNTEN<br />
21LAKES<br />
LIEBE BIS INS KLEINSTE DETAIL<br />
Wo sich visionäre Gestaltung und nachhaltige Bauweise vereinen, genießen Sie das<br />
Wohnglück von morgen. Zwei Häuser mit 13 und 15 außergewöhnlich konzipierten<br />
Eigentumswohnungen sowie eine exklusive Villa garantieren einen Wohlfühlfaktor, der<br />
seinesgleichen sucht. Für alle, die mehr vom Leben wollen, ist 21lakes der perfekte Wohnort.<br />
Visualisierungen: © Studio Design Plus<br />
110 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
»Das Ziel, bedacht<br />
in Einklang mit<br />
unserer Umwelt<br />
und unseren<br />
Mitmenschen<br />
zu leben, hat<br />
Priorität.«<br />
Eingebunden in die<br />
schöne Natur und die<br />
Umgebung entsteht<br />
hier ein Lebensraum<br />
für alle, die das Individuelle<br />
suchen – mit großzügigen<br />
Freiräumen und viel Privatsphäre.<br />
Hier gibt es keinen<br />
mineralölbasierten Dämmstoff,<br />
dafür begrünte Dächer und<br />
eine Fassade aus Holz und<br />
Naturstein. Das sieht man.<br />
Das riecht man. Das spürt man.<br />
Alle TiefgaragenStellplätze<br />
sind für die Elektromobilität<br />
vorgerichtet, und die Wärme<br />
kommt von einem Nahwärmekraftwerk<br />
(Hackschnitzel,<br />
Wärmepumpe).<br />
In Sattendorf genießt man neben<br />
mediterranem Klima mehr als<br />
2500 Sonnenstunden im Jahr.<br />
Hervorragende Aussicht kombiniert<br />
mit allen Annehmlichkeiten<br />
modernen Wohnens – vom<br />
Boden bis zur Decke, an allen<br />
Ecken und Enden. In den verschiedenen<br />
2 bis 4Zimmerwohnungen<br />
genießt man einen<br />
herrlichen Blick auf den Ossiacher<br />
See und die umliegende<br />
Natur von Sattendorf.<br />
REDUZIERT, ABER OHO!<br />
In drei Stockwerken mit Gärten,<br />
Terrassen und Balkonen zieht hier<br />
Optimismus ein: Eine bessere<br />
Welt, ein besseres Leben. Das Ziel,<br />
bedacht in Einklang mit unserer<br />
Umwelt und unseren Mitmenschen<br />
zu leben, hat Priorität. Fernab<br />
von Trends, ganz nah am Leben.<br />
Reduziert, aber oho. Hier lässt man<br />
sich am besten einfach treiben,<br />
denn alle Ansprüche an moder nes,<br />
zukunftsfittes Wohnen sind erfüllt.<br />
Sport und Erholung, Kultur und<br />
Kulinarik, Arbeits und Ausbildungsmöglichkeiten<br />
sind von hier<br />
aus in kurzen Distanzen erreichbar.<br />
Wandern, Baden und Genießen<br />
– ein Gefühl von Urlaub wird<br />
hier ganzjährig erlebbar. Das<br />
ganze Jahr über bietet Sattendorf<br />
mit der Nähe zur Gerlitzen zahlreiche<br />
Möglichkeiten zur aktiven<br />
Freizeitgestaltung.<br />
Info<br />
Nageler Immobilien GmbH<br />
Hausergasse 9, 9500 Villach<br />
T: +43 4242/45 304<br />
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FACTS &<br />
FIGURES<br />
Haus 1<br />
Wohneinheiten: 15<br />
Zimmer: 2 – 4<br />
Stellplätze: Tiefgarage,<br />
E-Lademöglichkeit vorbereitet<br />
Energiedaten: HWB 29,4,<br />
Klasse B, HZG Nahwärme<br />
Kaufpreise: € 349.900,–<br />
bis € 1.069.000,–<br />
Haus 2<br />
Wohneinheiten: 13<br />
Zimmer: 2 – 4<br />
Stellplätze: Tiefgarage,<br />
E-Lademöglichkeit vorbereitet<br />
Energiedaten: HWB 29,6,<br />
Klasse B, HZG Nahwärme,<br />
Kaufpreise: € 318.900,–<br />
bis € 1.094.900,–<br />
Villa<br />
Stellplätze: freie Stellplätze<br />
Energiedaten: HWB 35,8,<br />
Klasse B, HZG Nahwärme,<br />
Kaufpreis:<br />
Preis auf Anfrage<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
111
ZEITLOSE UNIKATE<br />
AUS ALTHOLZ & STAHL<br />
Es ist die Verbindung von Altholz<br />
und Stahl, die der Barrique<br />
Design-Linie ihre Einzigartigkeit<br />
verleiht. Alle Möbelstücke sind<br />
Unikate, die aus hochwertigen<br />
Materialien und mit traditionellem<br />
Handwerk gefertigt werden.<br />
Die Produktserie umfasst u. a.<br />
Weinregale, Weinständer, Bars,<br />
Barhocker, Ess- und Couchtische.<br />
www.barrique-moebel.at<br />
SO GEHT DAS MIT<br />
DEM GLÄSERSPÜLEN<br />
Gläserspülen ist die Königsdisziplin des<br />
gewerblichen Spülens. Winterhalter<br />
zeigt, warum unterschiedliche Gläser mit<br />
unterschiedlichem Wasserdruck gespült<br />
werden sollten, wie Gläser auch ohne<br />
mühsames Polieren brillant glänzen<br />
und warum ein Hygiene- Experte<br />
vom Handspülen dringend abrät!<br />
www.winterhalter.com/at-de<br />
PRODUCTS<br />
SMARTE GESCHIRR-<br />
UND GLÄSERREINIGUNG<br />
MIT NOACONNECT<br />
MIT UNVERGESSLICHER<br />
QUALITÄT BRILLIEREN<br />
Die neue Pacojet Gerätegeneration begeistert<br />
u. a. damit, bestimmte Rezepte in nur 90 Sekunden<br />
zu pacossieren®. Während er besonders leise<br />
arbeitet, macht der Pacojet 4 herausragende<br />
Ergebnisse bei maximaler Produktivität sowie<br />
leichter Bedienung möglich.<br />
pacojet.com<br />
Die vollautomatische Dosiertechnik hollutech Dishes<br />
unterstützt die Geschirr- und Gläserreinigung und sorgt<br />
für optimalen Verbrauch. In Kombination mit den<br />
ökologischen hollueco Reinigungsprodukten erzielt man<br />
ein nachhaltig sauberes Spülergebnis. NOAconnect bietet<br />
ein übersichtliches Reporting der Spülaktivitäten!<br />
www.noa.online<br />
112 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
DIGITALES<br />
KAFFEEGESCHÄFT<br />
Mit Schaerer Prisma eröffnet Schaerer seinen<br />
Kund:innen nahezu unbegrenzte Chancen für<br />
die digitale Evolution ihres Kaffeegeschäfts:<br />
von der Anbindung an Apps für Bestellund<br />
Bezahlprozesse über die Umsetzung<br />
von Treueprogrammen bis zur Integration der<br />
Kaffeemaschinen in unbemannte Mini-Markets.<br />
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DER KLEINE MUC<br />
In gold, silber, weiß, rosa, blau, schwarz,<br />
grau – und noch weiteren ins Auge stechenden<br />
Farben ist der »Becher« erhätlich.<br />
Ob für Champagner oder Kakao, ein<br />
patentrechtlich geschütztes Design, das<br />
für Abwechslung hinter der Theke sorgt.<br />
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Für alle, die nach dem Besonderen suchen, vereint Lieblingskorb<br />
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Materialeigenschaften von Lieblingskorb helfen dabei,<br />
sorgfältig ausgesuchte Lebensmittel wahlweise kalt<br />
oder warm zu halten. Champagner auf Eis serviert direkt<br />
aus dem Lieblingskorb – das ist purer Genuss.<br />
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KOCHEN IN EINER NEUEN DIMENSION<br />
Das Guided Cooking Konzept im FlexiCombi von MKN verhilft auch Mitarbeiter:innen<br />
mit wenig Küchenpraxis zu Höchstleistungen. Unterstützt durch verständliche<br />
Anleitungen, einer automatischen Mengenerkennung und einem<br />
Videoassistenten. Der FlexiCombi ist für jede Küche der passende Kombidämpfer.<br />
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dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
113
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Wieder<br />
dabei!<br />
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Schöner gastgeben – so geht’s für jedes Budget.<br />
Foto: Wynyard Hall<br />
Hyperregional. Immer beliebter wird es, Zutaten von Fensterbank und Hinterhofgarten zu verwenden. Im Bild: die beliebte Hochzeitslocation »Wynyard Hall« – hier frönt man<br />
dem »Plot to Table«-Konzept und speist inmitten des »Kitchen Garden«.<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
115
profi / KENNZAHLEN<br />
FIT<br />
NESS<br />
CHECK<br />
FÜR DIE GASTRONOMIE<br />
Die wichtigsten Kennzahlen auf einen Blick inklusive ein<br />
hilfreiches Instrument zum Check der Wettbewerbsfähigkeit.<br />
Wo steht Ihr Betrieb im Vergleich zu anderen?<br />
TEXT THOMAS REISENZAHN<br />
116 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
Mitarbeiter:innenkosten*<br />
35 – 42 %<br />
27 – 32 %<br />
Prognose<br />
Teuerungsrate:<br />
+ 10 – 12 % p. a.<br />
32 – 38 %<br />
28 – 37 %<br />
36 – 42 %<br />
36 – 42 %<br />
*oft ohne Unternehmer:innenlohn<br />
(oft Einzelunternehmer:in)<br />
Prognose<br />
Teuerungsrate:<br />
+ 5 – 10 % p. a.<br />
Wareneinsatz Frühstück<br />
in % des FrühstückUmsatzes<br />
WES Abendessen<br />
in % des AbendessenUmsatzes<br />
Wareneinsatz Bier<br />
Wareneinsatz Wein<br />
Wareneinsatz Spirituosen<br />
Wareneinsatz alkoholfreie Getränke<br />
Wareneinsatz Kaffee/Tee<br />
Wareneinsätze<br />
28 – 32 %<br />
28 – 35 %<br />
27 – 31 %<br />
19 – 23 %<br />
9 – 15 %<br />
30 – 35 %<br />
22 – 26 %<br />
Mitarbeiterkennzahlen<br />
Ob Wareneinsätze, Mitarbeiter:innenkosten<br />
oder Energieaufwand: Wer<br />
als junge:r Unternehmer:in beim<br />
Einstieg in die Branche beziehungsweise<br />
als »alter Hase« beim täglichen Betrieb<br />
die aufbereiteten Datenvergleiche der Prodinger<br />
Tourismusberatung in Zusammenarbeit mit<br />
der Österreichischen Hotel und Tourismusbank<br />
(ÖHT) nutzt, verschafft sich leicht ein<br />
zuverlässiges Bild der individuellen Situation.<br />
Plus: Der FitnessCheck berücksichtigt auch<br />
aktuelle Prognosen der Teuerungsrate. Basis<br />
der Vergleiche ist der »Standard STAHR«,<br />
welcher speziell in der Ferienhotellerie bei<br />
der Abrechnung für Hotels und Restaurants<br />
Anwendung findet. »Der ›Standard STAHR‹<br />
basiert auf der Grundlage eines einheitlichen<br />
Berichtswesens für die Branche«, erklärt<br />
Sonja RauchBeran von der ÖHT. »Mit dem<br />
KennzahlenCheck für die Gastronomie als<br />
Benchmarkvergleich wollen wir den Betrieben<br />
die Möglichkeit bieten, sich auf einfache<br />
Weise mit anderen MarktTeilnehmer:innen<br />
zu vergleichen.« Übrigens unterstützen die<br />
beiden erneut die heimischen Tourismusbetriebe<br />
in schwierigen Zeiten, denn vor diesem<br />
Instrument wurden bereits BenchmarkZahlen<br />
für die Hotellerie, mit deren Hilfe jedes<br />
Unternehmen seine Werte mit den Daten des<br />
Mitbewerbs auf objektiver Basis vergleichen<br />
konnte, veröffentlicht.<br />
Reguläres Restaurant (Halbpension)<br />
FineDining<br />
Mitarbeiter:innen<br />
pro Sitzplatz (innen)<br />
Personalkosten<br />
pro Mitarbeiter:in (Köpfe)<br />
0,1 – 0,2<br />
bis 0,5<br />
25.000 – 38.000 €<br />
Den gesamten Check<br />
finden Sie hier<br />
Personalkosten<br />
pro Sitzplatz (innen)<br />
4.500 – 7.500 €<br />
Fotos: beigestellt<br />
Produktivität Service:<br />
abends (Gäste)<br />
Produktivität Service:<br />
Frühstück (Gäste)<br />
Produktivität Küche:<br />
mittags oder abends (Gäste)<br />
20 – 25<br />
10 – 15<br />
30 – 35<br />
30 – 35<br />
25 – 30<br />
15 – 20<br />
Die Prodinger Beratungsgruppe betreut<br />
mehr als 500 Beherbergungsbetriebe in den<br />
Bereichen Steuerberatung, Marketing und<br />
Tourismusberatung. Mit rund 220 Mitarbeiter:innen<br />
ist die Beratungsgruppe an acht<br />
Standorten tätig und unterstützt Investor:innen,<br />
Hotelbetreiber:innen und Hotelgruppen<br />
bei der Entscheidungsfindung und Absicherung<br />
von Hotelprojekten.<br />
Quelle: ÖHT Zahlen – Hotellerie und ProdingerBenchmarks | Datenbasis 2019 und 2020<br />
Datenbasis: rund 250 ÖHT und 100 ProdingerBetriebe (Sitzplätze exkl. Terrassenplätze)<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
117
profi / PLANUNG<br />
DIE<br />
SELBER<br />
Fotos: Wynyard Hall<br />
118 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
MACHER<br />
»Farm to Table« ist kein neues Konzept. Internationale Projekte treiben<br />
den Trend aber auf die Spitze – HydroponicSysteme inklusive.<br />
<strong>PROFI</strong> zeigt Ausnahmeerscheinungen, aber auch, wie es eine<br />
Nummer kleiner geht. Oder mehrere Nummern kleiner.<br />
TEXT NICOLA AFCHARNEGAD<br />
Wynyard Hall<br />
Ein englisches Landhaus (eine<br />
»Mansion«) mit Tradition, als Hochzeitslocation<br />
äußerst beliebt. Im »Glass House«<br />
frönt man dem »Plot to Table«Konzept und<br />
speist inmitten des »Kitchen Garden«. Die<br />
Zutaten werden selbst angebaut oder<br />
von lokalen Produzent:innen bezogen.<br />
www.wynyardhall.co.uk<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
119
profi / PLANUNG<br />
Jumeirah<br />
Freiluftküche im Landhausstil – und<br />
das in Dubai. Salate, Blattgemüse und<br />
Kräuter im »Arcadia« stammen aus der<br />
eigenen hydroponischen Zucht und werden<br />
gern mit Grillgut kombiniert. Das hydroponische<br />
System verbraucht 90 Prozent<br />
weniger Wasser als bei gewöhnlichem<br />
Anbau, sagen die Macher, und ist<br />
natürlich wetterunabhängig.<br />
www.jumeirah.com<br />
Den eigenen Honig am Frühstücksbuffet<br />
oder das hausgemachte<br />
Lavendel-Getränk<br />
– die Gäste lieben das hyperregionale,<br />
sprich die Zutaten<br />
von Fensterbank und Hinterhofgarten.<br />
Die Gartendesignerin Lisa<br />
Reck-Burneo, die unter anderem im New<br />
Yorker Brooklyn Botanical Garden tätig war<br />
und in Wien die City Farm Schönbrunn mitgründete,<br />
ist überzeugt: in der ein oder anderen<br />
Form kann das jede:r. Der Einstieg: das<br />
Fensterbrett und eine Reihe von Gartenkräutern,<br />
»einige davon sind immergrün oder<br />
blühen wunderschön«, so Reck-Burneo. Die<br />
nächste Ausbaustufe: Pflanzengefäße vor<br />
dem Restaurant oder Geschäftslokal. Hier<br />
wird es schon etwas anspruchsvoller. »Die<br />
Gefäße müssen einfach passen. Viele greifen<br />
zu viel zu kleinen Varianten. Je mehr Erde<br />
bzw. Substrat, desto besser.« Ganz schlimm<br />
findet die Wienerin auch »Pseudo-Terrakotta-Gefäße«<br />
aus Plastik, insbesondere wenn<br />
sie zum Beispiel im Gastgarten eines hochpreisigen<br />
Restaurants stehen. »Viele kümmern<br />
sich erst im Frühling um die Bepflanzung,<br />
das ist eigentlich zu spät, insbesondere<br />
wenn es um Sonderanfertigungen geht, die<br />
man ja doch oft braucht. Wenn es um Gehsteige<br />
geht, nur als Beispiel. Da muss ja eine<br />
gewisse Breite frei bleiben.« Besser also: im<br />
Winter mit der Planung loslegen. Gesagt<br />
haben wir’s.<br />
PLUG & PLAY & PICK<br />
Bei den Sorten darf man ruhig kreativ sein<br />
und die Gäste bzw. Kund:innen überraschen.<br />
Ja, der Oregano blüht sehr schön und ist<br />
pflegeleicht, aber das Pilzkraut auch. »Hübsch<br />
ist immer auch eine Kombination, wie zum<br />
Beispiel von Kräutern und Gräsern«, so<br />
die Unternehmerin, die kürzlich ein solches<br />
Ensemble gerade für das Geschäftslokal<br />
von »Sonnentor« in Wien umgesetzt hat.<br />
Gesetzt hat Reck-Burneo hier unter ><br />
»Die Gefäße müssen hier<br />
einfach passen. Viele greifen<br />
zu viel zu kleinen Varianten.<br />
Je mehr Erde beziehungsweise<br />
Substrat, desto besser.«<br />
LISA RECK-BURNEO Gartendesignerin<br />
Fotos: Jumerah Zabesl Sara, Mohammed Anas, Good Bank<br />
120 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
DAS OHR ISST MIT.<br />
Akustik für Restaurants<br />
Good Bank<br />
Das »Good Bank«-Konzept scheint<br />
eine sichere Bank für Erfolg zu sein.<br />
An etlichen Standorten (Berlin) werden<br />
die Salate als Hauptbestandteil der<br />
Speisen im Vertical Farming gezüchtet.<br />
So viel Frische und Nähe in der<br />
Großstadt – das überzeugt.<br />
www.good-bank.de<br />
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Wir haben die Lösung.<br />
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dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
121
profi / PLANUNG<br />
><br />
anderem Echinacea, das passt natürlich<br />
zum Kräuter-und Gewürzexperten Sonnentor.<br />
Wie das Ganze nicht zum öffentlichen<br />
Aschenbecher wird? »Meiner Erfahrung<br />
nach hilft es, die Gefäße üppig zu bepflanzen.<br />
Wenn Sie zum Beispiel einen Solitär-Baum<br />
pflanzen, unbedingt niedrig wachsende Gräser<br />
mitdenken. Es verleitet dann einfach<br />
weniger zum Ausdämpfen von Zigaretten.«<br />
Und was hält die Pflanzenversteherin von<br />
Konzepten wie dem »Good Bank« in Berlin,<br />
in dem der Salat für die eigenen Gerichte im<br />
»Vertical Farming« gezogen wird? »Wenn es<br />
so zugespitzt ist wie bei diesem Konzept<br />
– und dann eben auch nur für Salat – dann<br />
ja, okay. Aber man muss schon bedenken,<br />
dass diese Hydroponic-Systeme, wie sie ja<br />
heißen, fehleranfällig sind.« Das Interesse an<br />
solchen Lösungen wächst jedenfalls. Sowohl<br />
im Privatbereich (etwa »Living Hydroponic<br />
Garden« von Kettal) als auch im Business-<br />
Segment (die vertikale Plug&Play-Lösung<br />
»Farmies« ist seit 2021 am Markt). Aber<br />
nochmals zum Salat – der scheint ein echter<br />
Alleskönner zu sein. »Asiasalate können Sie<br />
sogar im kalten Winter in Österreich, der<br />
Schweiz oder Deutschland pflücken«, lacht<br />
Reck-Burneo.<br />
<<br />
Pogusch<br />
PPAG architects haben für die<br />
Familie Reitbauer zwei Glashäuser in<br />
Hanglage geplant. Eines ist ungeheizt,<br />
eines warm. Die wunderbare – und essbare<br />
– Pflanzenvielfalt kann man auch im<br />
Rahmen einer Übernachtung begutachten.<br />
Inklusive Teebar mit Kräutern<br />
aus der eigenen Anzucht.<br />
www.steirereck.at<br />
Mal was anderes<br />
Die Gartendesignerin gibt Inspiration<br />
– abseits der typischen Gartenkräuter<br />
(in alphabetischer Reihenfolge,<br />
tendenziell eher für den Garten):<br />
• Borretsch<br />
• Felsenbirne<br />
• Kapuzinerkresse<br />
• Lavendel<br />
• Mexikanisches Federgras<br />
• Mexikanische Minigurke (z. B. als<br />
Rankpflanze in einer Pergola)<br />
• Pilzkraut<br />
• Rhabarber<br />
• Ringelblumen<br />
• Schnittknoblauch<br />
• Sternkugellauch<br />
• Sweet peas (für den Duft –<br />
nicht essbar)<br />
• Zierlauch<br />
www.burneo-gartendesign.at<br />
Lavendel für Limonaden<br />
Nicht neu, aber die Kombi aus<br />
Optik und Nutzen überzeugt.<br />
Zierlauch für Salate<br />
Sonniger Standort, bitte<br />
Hunde fern halten – für sie<br />
ist der Zierlauch giftig.<br />
Aus der Praxis<br />
Lisa Reck-Burneo weiß,<br />
dass jede:r ein paar Sorten<br />
selbst anpflanzen kann.<br />
Fotos: PPAGarchitects/SteirereckPogusch/Hertha Hurnaus, Melanie Nedeko, Shutterstock<br />
122 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
COMMA / promotion<br />
MARKETING NACH<br />
MASSANFERTIGUNG<br />
FÜR DAS KONZEPT »HOTEL DER ZUKUNFT«<br />
Die Vielfalt an innovativen Marketing-Tools kombiniert mit der touristischen Expertise<br />
und einer individuell angepassten Herangehensweise garantieren den Erfolg<br />
in der Zukunft des Tourismus.<br />
Fotos: beigestellt<br />
Die Tourismusbranche<br />
befindet sich definitiv im<br />
Umbruch und die Zukunft<br />
ist allenfalls in der<br />
Glaskugel zu lesen. Fest steht<br />
jedoch, dass sich das klassische<br />
Konzept Hotel verändern wird.<br />
Von Kosteneinsparungen auf der<br />
einen Seite, wo beispielsweise auf<br />
die Zimmerreinigung verzichtet<br />
werden kann, bis hin zum absoluten<br />
»private luxury living« mit<br />
allen erdenklichen Serviceleistungen.<br />
Die unterschiedlichen Bedürfnisse<br />
des Gastes von morgen<br />
werden noch weiter auseinanderfallen.<br />
So wie der Tourismus, muss<br />
sich daher auch das Marketing<br />
neu gestalten. Die entscheidende<br />
Schraube ist ein konsequentes<br />
Denken aus der klar definierten<br />
Zielgruppenperspektive. Mit dem<br />
Ziel: Passgenaue Leistungen zu bieten,<br />
die den Gast perfekt abholen.<br />
So kann nicht nur die Gästezufriedenheit<br />
optimiert, sondern auch<br />
der Gewinn gesteigert werden.<br />
ERFOLG DURCH VIELFALT<br />
UND INDIVIDUALITÄT<br />
»Wenn wir von unseren Projekten<br />
sprechen, sprechen wir gerne von<br />
individueller Handarbeit. Jeder<br />
Betrieb hat andere Ansprüche,<br />
andere budgetäre Mittel und vor<br />
allem andere Zukunftsvisionen.<br />
Wir passen unsere Marketing-<br />
Tools auf jeden Kunden individuell<br />
an. Immer im Blick der rote<br />
Faden: Tourismusberatung, Pressearbeit<br />
(on- & offline, Print,<br />
Blogger & Influencer), Google<br />
Ads, Newsletter-Marketing, Pinterest-Marketing<br />
und Social Media<br />
erhalten Sie alles aus einer<br />
Hand«, so Nicole Rathgeb-Höll,<br />
Geschäftsführerin der Agentur<br />
Comma.<br />
ZEIT FÜR NEUE WEGE<br />
MIT PROFESSIONELLEN<br />
PARTNER:INNEN<br />
Es gibt speziell im Tourismus Wegpunkte,<br />
in denen besonders knifflige<br />
Veränderungsprozesse gefragt<br />
sind. Sei es bei der Übergabe an die<br />
nächste Generation oder betrieblichen<br />
Umstrukturierungen. Mit<br />
über 20 Jahren Erfahrung in erfolgreicher<br />
Konzeption, Marketingarbeit<br />
und Beratung in Tou-<br />
rismus und Hotellerie – und<br />
auch durch die intensive Zusammenarbeit<br />
mit Lohnin ger Consulting<br />
& Friends – können wir in<br />
herausfordernden Zeiten neue<br />
Lösun gen entwickeln und Menschen<br />
und Betriebe in eine nachhaltig<br />
erfolgreiche Zukunft begleiten.<br />
Info<br />
Comma GmbH<br />
Nicole Rathgeb-Höll<br />
Liechtensteinklammstraße 50b<br />
A-5600 St.Johann im Pongau<br />
T: +43 6412 20805<br />
M: +43 664 142 05 55<br />
office@comma.info<br />
www.comma.info<br />
Repräsentanzbüro<br />
Augsburger Straße 23<br />
D-87700 Memmingen<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
123
profi / AUS- UND WEITERBILDUNG<br />
<strong>PROFI</strong> stellt spannende Ausbildungen vor, die zum Weiterbilden einladen.<br />
RICHARD RAUCH<br />
ist Eigentümer und Chef im Restaurant »Geschwister<br />
Rauch« & Genießerhotel »Villa Rosa«, welche<br />
er zusammen mit seiner Schwester Sonja führt.<br />
Rauch absolvierte Praktika bei Top-Chefs wie Hans<br />
Haas, Joachim Wissler, Nils Henkel und Christian<br />
Petz. Im Jahr 2015 wurde er als Österreichs »Koch<br />
des Jahres« von Gault Millau betitelt und ist mit 4<br />
Hauben sowie 3 <strong>Falstaff</strong> Gabeln ausgezeichnet.<br />
Gebratener Schweinekopf, Flecksuppe,<br />
Klachlsuppe oder auch ein knuspriges<br />
»Schwanzerl« zum Abknabbern –<br />
ganzheitliche Kulinarik ist der Megatrend<br />
im Food-Bereich. Richard Rauch, von<br />
»Geschwister Rauch« in Trautmannsdorf,<br />
veredelt das ganze Tier. Aus Respekt vor dem<br />
Lebewesen, aus Tradition, aber auch aus<br />
wirtschaftlichen Gründen. Jetzt gibt er sein<br />
handwerkliches Können auch als Trainer im<br />
WIFI-Lehrgang zum Diplom-Fleischsommelier<br />
weiter.<br />
NOSE TO TAIL –<br />
VON KOPF BIS ZUM HAXL<br />
Es liegt nicht gleich ein ganzer Kopf auf dem<br />
Teller: »Natürlich nicht«, sagt Richard Rauch,<br />
»optisch ist kein Kopf mehr sichtbar«. Nach<br />
dem Zurechtputzen und Kochen schneidet<br />
Rauch Backerl, Wange und Rüssel – the<br />
»Nose« – in zwei bis drei Zentimeter große<br />
Würfel. Die mariniert er im noch warmen<br />
Zustand, presst sie in eine Terrine und lässt<br />
sie auskühlen.<br />
From Nose to Tail –<br />
Richard Rauch macht<br />
Appetit auf ganze Tiere<br />
TEXT ALEXANDRA GORSCHE<br />
Warm erinnert das eiweißreiche Fleisch an<br />
die Konsistenz der steirischen Klachlsuppe.<br />
Klassisch serviert kommt die Suppe mit<br />
geröstetem Heidensterz auf den Tisch. »Das<br />
ist fast verloren gegangenes Wissen, das wir<br />
wieder aufleben lassen und in Szene setzen.<br />
Für den modernen Zugang kombinieren wir<br />
das Gericht zum Beispiel auch mit gebratenem<br />
Karpfen. Die Gäste lieben es.«<br />
AUCH WIRTSCHAFTLICH DENKEN!<br />
Wie viel Prozent eines Tieres macht der Lungenbraten<br />
aus? Es sind ungefähr ein bis zwei<br />
Prozent, wobei eine Portion im Restaurant<br />
um die 40 Euro kostet. Was macht man mit<br />
dem Rest? Schmoren, braten, konfieren,<br />
kochen . . . Es wird spannend im WIFI-Lehrgang<br />
zum Diplom-Fleischsommelier. Dass<br />
dabei Würste, Sugo und Co. ebenso eine<br />
Rolle spielen, ist klar.<br />
UND WAS IST MIT DEN INNEREIEN?<br />
»Viele Gäste schätzen sie sehr«, berichtet<br />
Richard Rauch. Und dann erzählt er von<br />
gerösteter Kalbsleber mit lauwarm marinierten<br />
Himbeeren und duftendem Basilikum.<br />
Auch Flecksuppe (»Trippa« auf Italienisch),<br />
wo der Rindermagen (Kutteln) in Streifen<br />
geschnitten und mit Kapern, Sardellen,<br />
frischer Rahmsauce und Zitrone veredelt<br />
wird, sind ein Thema.<br />
Neugierig auf Richard Rauch als WIFI-<br />
Trainer zum Diplom-Fleischsommelier?<br />
Alle Informationen zur Ausbildung auf<br />
www.stmk.wifi.at/fleisch<br />
Fotos: beigestellt<br />
124 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
Partner von<br />
MARVIN<br />
BöHM<br />
IST DER NEUE<br />
KOCH<br />
DES<br />
JAHRES<br />
2022<br />
Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren, die durch Ihre Unterstützung Koch des Jahres ermöglichen.<br />
Präsentiert von: Grupo Caterdata | Burgunder Str. 4 | D-79104 Freiburg | Tel. +49 (0) 761-2089 890 | info@kochdesjahres.de | www.kochdesjahres.de
profi / MEDIATHEK<br />
START-UP<br />
Cafe, Bistro und Gastronomie<br />
Gerold Dawidowsky<br />
Was macht den Erfolg der Gastronomie<br />
von heute aus? Was ist zu beachten,<br />
um nachhaltig und beständig ein<br />
Unternehmen zu führen? Welche<br />
Trends sind von Bedeutung?<br />
Umfang: 144 Seiten<br />
Matthaes Verlag<br />
ISBN: 978-3-87515-311-8<br />
DER SMARTE METZGER<br />
Digitale Tools & Strategien<br />
für das Foodhandwerk<br />
Sybille Roemer<br />
Ein praxisnahes Fachbuch, das zeigt,<br />
wie Metzger und andere Foodhandwerker<br />
digitale Tools nutzen können:<br />
in Produktion und Planung, Arbeitsorganisation<br />
und Mitarbeiter:innengewinnung,<br />
Lagerung und<br />
Logistik sowie Verkauf und Marketing.<br />
Umfang: 220 Seiten<br />
Deutscher Fachverlag<br />
ISBN: 978-3-86641-350-4<br />
KI<br />
FEUERKOCHEN<br />
Rezepte und Techniken für das<br />
Kochen über offenem Feuer<br />
Chris Bay, Monika Di Muro<br />
Das Kochen am Feuer erlebt immer<br />
größer werdende Beliebtheit.<br />
Inspirationen für das Kochen<br />
am offenen Feuer, Feuerschalen<br />
und Feuerstellen.<br />
Umfang: 304 Seiten<br />
AT Verlag<br />
ISBN: 978-3-03902-147-5<br />
DIE SCHÖNSTEN<br />
RESTAURANTS & BARS<br />
Architektur, Design,<br />
Trends und Inspiration<br />
Ludwig Maurer, Cornelia Hellstern<br />
Der große Interior-Award für die Gastronomie<br />
versammelt 50 herausragende<br />
Interior-Design-Konzepte. Spannende<br />
Mitarbeiter:innenrestaurants, Casual<br />
Dining, beeindruckende Neueröffnungen,<br />
als auch gelungene Umgestaltungen und<br />
Sanierungen.<br />
Umfang: 288 Seiten<br />
Verlag Callwey<br />
ISBN: 978-3-7667-2558-5<br />
Fotos: Verlage<br />
126 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
VIRTUAL SELLING<br />
Jeb Blount<br />
Virtuelles Verkaufen kann<br />
eine Herausforderung sein.<br />
Der definitive Leitfaden für<br />
die Nutzung videobasierter<br />
Technologie und virtueller<br />
Kommunikationskanäle für<br />
den erfolgreichen Verkauf.<br />
Umfang: 304 Seiten<br />
Verlag Wiley<br />
ISBN: 978-3-527-51062-7<br />
BBQ<br />
The American Way<br />
Markus Kaufer<br />
Alles übers Grillen und<br />
Smoken: St. Louis-Style-<br />
BBQ-Ribs, Cajun Chicken,<br />
Blackened Red Snapper.<br />
Eine Reise durch die USA.<br />
Umfang: 160 Seiten<br />
Edition Michael Fischer /<br />
EMF Verlag<br />
SK<br />
Branchenbücher,<br />
ISBN: 978-3-7459-0937-1<br />
E-Books & Apps, die<br />
Inspirationen, Ideen und<br />
Fachwissen bieten.<br />
ÖSCH NOIR<br />
Die Sterneküche des Öschberghofs<br />
Manuel Ulrich<br />
Mehr als 40 exklusive Gerichte mit<br />
über 200 Einzelrezepturen aus dem<br />
2-Sterne-Restaurant »Ösch Noir«.<br />
Authentische und exklusive Einblicke<br />
in die Küche und Philosophie<br />
des Spitzenrestaurants.<br />
Umfang: 240 Seiten<br />
Verlag Matthaes<br />
ISBN: 978-3-98541-055-2<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
127
4. September <strong>2023</strong>, Graz<br />
}<br />
Sie möchten ebenso zum/zur besten<br />
Arbeitgeber:in des Jahres gekürt werden?<br />
Rufen Sie Ihre Mitarbeiter:innen auf, Sie<br />
als Arbeitgeber:in zu bewerten und somit<br />
ins Rennen zu schicken, wenn <strong>Falstaff</strong><br />
<strong>PROFI</strong> die Besten der Besten kürt!
Profis vor den Vorhang – so läuft es hinter den Kulissen.<br />
Foto: FRUTAROM Savory Solutions Austria GmbH<br />
Backstage. <strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong> holt Akteure aus der Branche vor den Vorhang. Unter anderem gewährt uns Godert Tegelberg, Managing Director Savory Solutions Europe,<br />
Einblicke in sein Schaffen und spricht über die Zusammenarbeit mit Hotellerie und Gastronomie.<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
129
profi / PARTNERPORTRÄTS<br />
PHILIPP<br />
FLORIAN<br />
»Kein Smart Check-in kann das herzliche<br />
Lächeln eines Menschen ersetzen.«<br />
PHILIPP FLORIAN<br />
Hotelier<br />
<strong>PROFI</strong>S IM<br />
PORTRÄT<br />
<strong>PROFI</strong> Ihr Haus besticht durch die zentrale<br />
Lage in der Innenstadt von Graz. Was macht<br />
ein erfolgreiches Stadthotel zudem aus?<br />
PHILIPP FLORIAN Dafür gibt es meiner Meinung<br />
nach kein Universalkonzept, man muss<br />
den Markt bzw. die potenziellen Gäste gut<br />
kennen. Wir als »Parkhotel« haben uns dafür<br />
entschieden, mehr als nur ein Beherberger mit<br />
Zimmern zu sein. Bei uns gibt es ein großes<br />
Zusatzangebot, das bei neuen Hotelkonzepten<br />
in der Stadt immer mehr in den Hintergrund<br />
gerät. Wir schwimmen hier somit ein wenig<br />
gegen den Strom und fokussieren uns<br />
auf alle jene Gäste, die es schätzen,<br />
über das eigentliche Hotelzimmer<br />
hinaus noch etwas geboten zu<br />
bekommen. Wenn man allerdings<br />
einen gemeinsamen<br />
Nenner finden will, dann<br />
sind das bestimmt professionelle<br />
und leidenschaftliche<br />
Mitarbeiter:innen. Kein riesiger<br />
Flatscreen, keine Design-<br />
Kaffeemaschine und auch kein<br />
Smart Check-in kann nämlich das<br />
herzliche Lächeln eines Menschen<br />
ersetzen. Alles andere ist austauschbar.<br />
Seit letztem Jahr kann man sich beim Adventsmarkt<br />
im Rosengarten des »Parkhotels« für<br />
Weihnachten einstimmen. Wie wichtig ist es,<br />
als Hotelier immer wieder neue Ideen in den<br />
Betrieb zu bringen?<br />
Für mich persönlich ist es mitunter das Wichtigste!<br />
Am Ende des Tages sind wir vor allem<br />
deswegen Unternehmer:innen, weil wir stetig<br />
neue Dinge unternehmen. Ideen einzubringen,<br />
sich als Betrieb ständig weiterzuentwickeln<br />
und versuchen, sich zu verbessern, lässt sich<br />
für mich am besten mit dem Begriff »Selbstverwirklichung«<br />
beschreiben. Es macht einfach<br />
unglaublich viel Freude, wenn man neue<br />
Ideen entwickelt, umsetzt und dann positive<br />
Rückmeldungen bekommt. Es geht in dieser<br />
schnelllebigen Zeit, meiner Meinung nach,<br />
nicht darum, jedem Trend nachzulaufen.<br />
Vielmehr reifen Visionen und Ideen über<br />
einen gewissen Zeitraum.<br />
Die Kosten für Energie steigen, Lebensmittel<br />
werden teurer. Was würden sie vorschlagen,<br />
wie man der Branche in dieser Situation<br />
helfen sollte?<br />
Insbesondere hinsichtlich der Energiekosten<br />
braucht es schnelle Lösungsansätze, kurzfristig<br />
gibt es in diesem Bereich in den Betrieben<br />
wenig Einsparungsmöglichkeiten. Der Verzichtsgedanke<br />
ist nämlich bei dem einen oder<br />
der anderen zwar im eigenen Haushalt angekommen,<br />
aber beim Hotelbesuch definitiv noch<br />
nicht. Hier beschränken sich die möglichen<br />
Einsparungsmöglichkeiten somit nur auf<br />
Maßnahmen, die für den Gast nicht spürbar<br />
sind. Ist nämlich ein Qualitätsverlust für diesen<br />
spürbar – z. B. kältere Zimmer, ausgeschalte<br />
Sauna, leerer Pool etc. –, dann findet<br />
man sich schnell in einer unangenehmen Preisdiskussionen<br />
wieder. Günstigere Preise werden<br />
in dieser Situation nicht hilfreich sein.<br />
Info<br />
Parkhotel Graz<br />
Leonhardstraße 8, 8010 Graz<br />
www.parkhotel-graz.at<br />
PROMOTION Fotos: Werner Krug, beigestellt<br />
130 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
PARTNERPORTRÄTS / profi<br />
MAIK<br />
RÖBEKAMP<br />
PROMOTION Fotos: Alex Gretter, beigesetellt<br />
»Wir versuchen, das<br />
perfekte One-Stopp-<br />
Shop-Hotel zu sein.«<br />
<strong>PROFI</strong> Die »Tirol Lodge« ist Ausgangspunkt<br />
für ein sportliches Abenteuer in den Alpen,<br />
sie liegt direkt an der Talstation an der<br />
Hartkaiser Gondelbahn. Erklären Sie uns Ihr<br />
Konzept bitte etwas näher. ?<br />
MAIK RÖBEKAMP Wir versuchen, mit unserem<br />
bisher in den Alpen einmaligen Konzept<br />
das perfekte One-Stopp-Shop-Hotel zu sein.<br />
Nach dem Motto: Wir haben alles, was man<br />
braucht, aber nichts, was man nicht braucht,<br />
bucht unser Gast in der Regel nur das Zimmer.<br />
Somit kann er vor Ort entscheiden, ob<br />
er gerne in einem unserer vier Outlets frühstücken,<br />
Mittag oder Abend essen möchte,<br />
hat ein perfekt ausgestattetes Zimmer mit<br />
großem TV, Wlan, dimmbaren Lichtern und<br />
einem hervorragenden Blick auf den Wilden<br />
Kaiser. Nicht zuletzt findet er Wellness mit<br />
Pool und Sauna und Komfort mit einer kostenfreien<br />
Tiefgarage unter dem Hotel vor.<br />
Skipässe gibt es direkt an der Rezeption und<br />
den Skiverleih gleich nebenan. Ferner haben<br />
wir keine Mindestaufenthaltsdauer, fixe<br />
Anreisetage oder pro Person bezogene Preise.<br />
Somit kann unser Gast ankommen und<br />
hat alles, was er braucht, direkt bei uns.<br />
Die Kombination aus urbanem Style und<br />
alpinem Schick macht die »Tirol Lodge« aus.<br />
Warum hat man sich für diesen Stil entschieden?<br />
Wir wollten auf dem Grundstück neben der<br />
Hartkaiser Talstation keinen Hotelklotz bauen,<br />
sondern einen offenen Wohlfühlort, der<br />
sogar ein bisschen Dorfcharakter im Herzen<br />
der Lodge hat. Frei nach unserem Konzept<br />
sollte auch hier die Freiheit zu spüren sein.<br />
So haben wir uns dann eben für dieses Konzept,<br />
angelegt an eine amerikanische oder<br />
kanadische Lodge, entschieden.<br />
Den Winterurlaub in einer der Bestlagen<br />
machen aber erst Ihre Mitarbeiter:innen<br />
möglich. Wie motivieren Sie diese?<br />
Wir setzen von Beginn an auf ein gelebtes<br />
Miteinander. Wir haben sehr flache Hierarchien,<br />
kurze Entscheidungswege und sind<br />
alle per Du. Zudem setzen wir ständig auf<br />
das Thema Weiterbildung und geben allen<br />
Mitarbeiter:innen die Chance, sich zu verbessern,<br />
sich fortzubilden und somit steht es<br />
jedem/jeder frei, sich für eine höhere oder<br />
auch andere Position zu qualifizieren. Und<br />
ganz wichtig: Wir sorgen natürlich auch<br />
für den nötigen Spaß bei der Arbeit, feiern<br />
Erfolge gemeinsam und versuchen<br />
alle Teamevents immer bereichsübergreifend<br />
gemeinsam zu<br />
erleben.<br />
Was macht eine gute Führungskraft<br />
aus?<br />
Ich denke, es ist einfach<br />
wichtig, fair zu sein. Was<br />
ich nicht möchte bzw. von<br />
anderen Mitarbeiter:innen<br />
erwarte, sollte auch ich selbst<br />
erfüllen. Daher setzen wir bei uns<br />
in der Tirol Lodge stark auf Kommunikation.<br />
Ganz nach dem Motto: Wir erwarten<br />
viel von dir, das kannst du von uns aber<br />
auch erwarten.<br />
Info<br />
Tirol Lodge<br />
Weissachgraben 14a<br />
6352 Ellmau<br />
www.tirollodge.tirol<br />
<strong>PROFI</strong>S IM<br />
PORTRÄT<br />
MAIK RÖBEKAMP<br />
Hoteldirektor<br />
Tirol Lodge Ellmau<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
131
profi / PARTNERPORTRÄTS<br />
MARIA<br />
MITTENDORFER<br />
»Der Arbeitgeber:innenmarkt hat sich<br />
zum Arbeitnehmer:innenmarkt gedreht.<br />
Umso wichtiger ist es jetzt, den Mensch<br />
in den Mittelpunkt zu rücken und auf<br />
die individuellen Bedürfnisse einzugehen.«<br />
<strong>PROFI</strong> Covid hat viel verändert. Was ist mittlerweile<br />
unter einem sicheren Arbeitsumfeld<br />
zu verstehen? Haben sich die Werte und Vorstellungen<br />
der Mitarbeiter:innen geändert?<br />
MARIA MITTENDORFER Die Wertekultur<br />
der Mitarbeiter:innen hat sich bereits in den<br />
letzten Jahren verändert, unabhängig von<br />
Corona. Schon vor pandemischen Zeiten<br />
wurde von einem Wertewandel gesprochen.<br />
Ein »sicheres Arbeitsumfeld« wurde neu<br />
interpretiert: Offenheit, Transparenz und<br />
direkte, klare Kommunikation als auch Ehrlichkeit<br />
wurde und wird von Mitarbeitenden<br />
geschätzt und gefordert. Wichtig ist es, das<br />
Team regelmäßig »abzuholen«. Die Unsicherheit<br />
und die Angst war, dass Mitarbeite r:in nen<br />
wieder in Kurzarbeit geschickt werden könnten,<br />
das führte dazu, dass viele die Branche<br />
verlassen haben.<br />
Was sind heute die ausschlaggebenden<br />
Kriterien für eine Jobwahl? Welche Benefits<br />
»müssen« sein?<br />
Seit einigen Monaten polarisiert in der Hotellerie<br />
– aber auch branchenübergreifend – die<br />
4-Tage-Woche. Erst kürzlich in Gesprächen<br />
mit jungen Menschen stellte sich allerdings<br />
heraus, dass bei vielen Betrieben selbst die<br />
5-Tage-Woche nicht umgesetzt wird. Hier sehe<br />
ich in jedem Fall Handlungsbedarf. Junge<br />
Menschen, vor allem jene der Gen Z, wünschen<br />
sich Flexibilität, Vereinbarkeit mit Job und<br />
Privatleben, Wertschätzung, einen respektvollen<br />
Umgang und Kommunikation auf Augenhöhe.<br />
Neben einer fairen und adäquaten Bezahlung,<br />
die ich als Hygienefaktor bezeichne, ist die<br />
Förderung und Entwicklung von jungen<br />
Menschen oder Mitarbeiter:innen, die ihren<br />
zweiten oder auch dritten Karriereweg starten,<br />
unabdingbar. Hier haben wir ein echtes<br />
Dilemma, einerseits fehlen uns viele Arbeitskräfte,<br />
nicht nur in unserer Branche, und<br />
andererseits wollen die jüngeren Generationen<br />
mehr Zeit für ihr Privatleben als die<br />
Generationen vor ihnen.<br />
Welchen Ratschlag haben Sie für<br />
Arbeitgeber:innen?<br />
Der Arbeitgeber:innenmarkt hat sich zum<br />
Arbeitnehmer:innenmarkt gedreht. Umso<br />
wichtiger ist es jetzt, den Mensch in den Mittelpunkt<br />
zu rücken und auf die individuellen<br />
Bedürfnisse einzugehen, einen zeitgemäßen,<br />
nicht hierarchischen Führungsstil auszuüben<br />
und Entschei dungsfreiräume einzuräumen.<br />
So ist es unabdingbar, regelmäßige Feedbackgespräche<br />
und einen wertschätzenden Umgang<br />
mit allen Mitarbeiter:innen zu pflegen.<br />
Welchen Ratschlag haben sie für Arbeitnehmer:innen?<br />
Woran erkennt man faire<br />
Arbeitgeber:innen?<br />
Den Jobsuchenden rate ich, einen Blick auf<br />
die Karriereseite der potentiellen Arbeitgeber:innen<br />
zu werfen und darauf zu achten,<br />
wie sich das Hotel präsentiert. Stichwort:<br />
Employer Branding. Darüber hinaus geben<br />
Arbeitgeber:innenportale einen Einblick über<br />
Erfahrungen und Bewertungen von<br />
Mitarbeiter:innen. Hier sollte jedoch erwähnt<br />
werden, dass die Portale nicht immer aussagekräftig<br />
sind, da auch unbegründet Negativ-<br />
Stimmung verbreitet wird. Auch sollte bedacht<br />
werden, dass jeder unterschiedlich ist<br />
und entsprechend individuelle Anforderungen<br />
an die Arbeitgeber:innen stellt. Am besten bereitet<br />
man eine Art Checkliste mit dem auf,<br />
was einem wichtig ist und prüft die einzelnen<br />
Parameter ab. Vor der endgültigen Entscheidung<br />
ist natürlich auch ein Probearbeitstag<br />
empfehlenswert, für beide Seiten. So können<br />
viele Eindrücke gewonnen werden und man<br />
kann sich selbst ein Bild machen. Ebenfalls<br />
empfehle ich einen Besuch auf unserer Fair<br />
Job Hotels-Website, welche alle unsere Partnerhotels<br />
und deren Angebot für Mitarbeiter:innen<br />
auflistet.<br />
Seit 2016 gibt es die Fair Job Hotels. Bitte<br />
um ein kurzes Resümee – wurden Ihre<br />
Erwartungen erfüllt bzw. die Ziele, die Sie<br />
verfolgt haben?<br />
Sechs Jahre nach der Gründung sind wir stolz<br />
auf den Bekanntheitsgrad, den wir erreicht<br />
haben, vor allem in Deutschland. Ziel ist es,<br />
das Branchenimage durch diverse Kampagnen<br />
132 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
<strong>PROFI</strong>S IM<br />
PORTRÄT<br />
MARIA MITTENDORFER<br />
Geschäftsführung Fair Job Hotels<br />
PROMOTION Fotos: beigestellt<br />
in das gute Licht zu rücken, das uns wirklich<br />
ausmacht und dies durch die Präsenz auf<br />
zahlreichen Veranstaltungen, Schulen, Berufsund<br />
Ausbildungsmessen auch zu leben. Das<br />
ist uns sehr gut gelungen. Jedoch ist es kein<br />
Geheimnis, dass die Pandemie und die damit<br />
verbundene Unsicherheit in den Betrieben, auch<br />
uns in eine nicht einfache Situation brachte.<br />
Kündigungen waren die Folge. Wesentlich<br />
war auch die Entscheidung zu unserem<br />
Markenrelaunch. Es ist es uns gelungen, uns<br />
frischer, jünger und zeitgemäßer zu präsentieren<br />
und unsere Mehrwerte exklusiv für unsere<br />
Partner:innen zu erweitern. Das war ein<br />
echter Meilenstein bei Fair Job Hotels. Darüber<br />
hinaus wecken wir mit weiteren hotelaffinen<br />
Testimonials wie Felix Neureuther Interesse<br />
für die Berufe in unserer Branche.<br />
Was sind die nächsten Ziele, die Sie sich<br />
gesetzt haben?<br />
Fair Job Hotels zeichnet sich vor allem durch<br />
unsere starke Vernetzung aus. Konkret<br />
bedeutet das einen wertvollen Austausch<br />
innerhalb der Partnerhotels, sodass Erfahrungen<br />
geteilt werden. Wir sprechen von<br />
einem bedeutenden Erfahrungsschatz, welcher<br />
den Hoteliers und den Personalverantwortlichen<br />
bei Entscheidungen helfen, und<br />
Lösungsansätze bieten soll. So möchten wir<br />
die jährlichen drei Fair Job Hotels-Events für<br />
unterschiedliche Zielgruppen weiter ausbauen<br />
und künftig mit Spitzen-Referent:innen und<br />
Impulsgeber:innen bespielen.<br />
Wie viele Mitgliedsbetriebe haben Sie bereits<br />
in Österreich?<br />
Seit diesem Herbst sind wir hier aktiv und konnten<br />
bereits drei neue Partnerhotels in Österreich<br />
gewinnen. Wir stoßen auf offene Ohren und<br />
freuen uns auf weiteren Zuwachs <strong>2023</strong>.<br />
Info<br />
Fair Job Hotels e.V.<br />
Golfplatz 1<br />
78166 Donaueschingen<br />
fair-job-hotels.de<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
133
profi / PARTNERPORTRÄTS<br />
GODERT<br />
TEGELBERG<br />
»Die Gastronomie hat einen sehr hohen<br />
gesellschaftlichen und sozialen Stellenwert.«<br />
GODERT TEGELBERG<br />
Managing Director<br />
Frutarom Savory Solutions<br />
<strong>PROFI</strong>S IM<br />
PORTRÄT<br />
<strong>PROFI</strong> Wir fallen mit der Tür ins Haus:<br />
Worauf müssen Gastronom:innen beim Kauf<br />
von Gewürzen besonders achten?<br />
GODERT TEGELBERG Beim Essen zählen Genuss<br />
und Geschmack. Es lohnt sich bei Gewürzen<br />
wirklich, auf Qualität zu achten. Denn wer<br />
zu hochwertigen Gewürzen mit intensivem<br />
Geschmack und einem hohen Anteil an<br />
ätherischen Ölen greift, benötigt nur wenig,<br />
um tolle Geschmackserlebnisse zu erzielen.<br />
Wer ist aktuell Ihr Liebling im Sortiment?<br />
Das ist im Moment gar kein einzelnes<br />
Produkt, sondern ein ganzes<br />
Sortiment. Im November 2022<br />
haben wir unser brandneues<br />
»Wow – World of Wiberg«-<br />
Sortiment für Endkund:innen<br />
neu auf den Markt<br />
gebracht. Jetzt kann jede:r<br />
auch zuhause mit den Gewürzmischungen<br />
der Profis<br />
kochen. Im neuen Sortiment<br />
gibt es drei Bio-Kräuter- und<br />
Gewürzsalze sowie drei BBQ-<br />
Mischungen. Außerdem bietet das<br />
Sortiment sechs authentische Mischungen<br />
mit einzigartigem Geschmacksprofil.<br />
Nachhaltigkeit ist das Stichwort der Stunde.<br />
Aber wie wichtig ist sie bei der Gewürzproduktion?<br />
Nachhaltigkeit ist uns sehr wichtig. Neben der<br />
Produktsicherheit für Konsument:innen spielen<br />
die Herkunftsländer der Gewürze, Lieferan<br />
t:innen und deren Anbaumethoden, soziale<br />
und ethische Standards und letztendlich<br />
auch Transportwege eine große Rolle.<br />
Welchen Stellenwert schreiben Sie der<br />
Branche zu?<br />
Die Gastronomie hat einen sehr hohen gesellschaftlichen<br />
und sozialen Stellenwert. Die Menschen<br />
wollen sich treffen, gemeinsam Zeit verbringen<br />
und genießen. Gerade in unserer Branche<br />
spielen persönliche Beziehungen eine große<br />
Rolle. Wir konnten während der Pandemie alle<br />
unsere Mitarbeiter:innen weiter beschäftigen<br />
und so die gute Partnerschaft mit unseren<br />
Kund:innen wie gewohnt aufrechterhalten.<br />
Welche Entwicklungen, Fortschritte und<br />
V eränderungen erwarten Sie in den nächsten<br />
Jahren auf dem Gewürzmarkt?<br />
Die Nachfrage nach unseren Produkten ist im<br />
Moment auf Rekordniveau und übertrifft unsere<br />
Erwartungen. Das mag daran liegen, dass der<br />
»Genuss« wichtiger geworden ist. So kaufen<br />
Konsument:innen heute gerne Erlebnisse anstelle<br />
von Gütern – und das ist ein großer<br />
Vorteil für uns und unsere Kun d:innen. Wir<br />
sehen Trends, die in Richtung Abenteuer und<br />
Ausprobieren gehen – Essen darf und soll demnach<br />
gerne international und authentisch sein.<br />
Was steht bei Wiberg als nächstes an?<br />
<strong>2023</strong> feiern wir 50 Jahre Wiberg in der<br />
Gas tronomie. Seit fünf Jahrzehnten sind wir<br />
Partner für Profi-Köch:innen in Gastronomie<br />
und Hotellerie. Das kommende Jahr steht<br />
sicherlich im Zeichen dieses Jubiläums.<br />
Info<br />
Frutarom Savory Solutions Austria GmbH<br />
A.-Schemel-Straße 9, 5020 Salzburg<br />
www.wiberg.eu<br />
PROMOTION Fotos: Frutarom<br />
134 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
PARTNERPORTRÄTS / profi<br />
LAURA<br />
SCHONGER<br />
»Das Wichtigste ist, für alle Mitarbeite r:in nen<br />
da zu sein.«<br />
PROMOTION Fotos: www.guenterstandl.de, beigestellt<br />
<strong>PROFI</strong> Ihr im Dezember 2019 eröffnetes<br />
»Zugspitz Resort« ist perfekt für<br />
Familien mit Kindern. Was heißt das für<br />
Ihre Gäste?<br />
LAURA SCHONGER Unser Resort, ein Betrieb<br />
der Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co KG,<br />
bietet genügend Platz für Abenteuer, Spiel und<br />
Spaß, aber auch Genuss und Entspannung<br />
kommen für Groß und Klein nicht zu kurz.<br />
So hat bei uns jede:r grenzenlose Möglichkeiten,<br />
den Tag immer wieder neu zu gestalten.<br />
Auch Outdoor haben wir in unmittelbarer<br />
Nähe auf mehr als 10.000 Quadratmeter viel<br />
Raum für Entdecker:innen und Naturliebhaber:innen<br />
geschaffen.<br />
Ein Urlaubsparadies mit Freiraum – Aktivitäten<br />
für Kinder, Entspannung für Eltern.<br />
Wie schaffen Sie diesen Spagat?<br />
Wir bieten neben der 1.500 Quadratmeter<br />
großen Spiele und Wasserwelt auch einen<br />
betreuten Kinderclub an, in dem unsere<br />
kleinen Gäste jeden Tag spielen, lernen und<br />
die Natur erkunden können. Eltern geben<br />
ihre Kinder im Kinderclub an geschulte und<br />
bestens ausgebildete Betreuer:innen, wissen<br />
so ihre Kleinen in besten Händen und<br />
können demnach entspannt unsere Wellnessanlagen<br />
genießen.<br />
Was macht ein erfolgreiches Familienhotel<br />
aus?<br />
Die familiäre Atmosphäre – nicht nur<br />
mit unseren Mitarbeiter:innen, auch mit<br />
unseren Gästen pflegen wir ein familiäres<br />
Mitein an der. Qualität steht bei uns auch<br />
an erster Stelle, gepaart mit der gelebten<br />
Gastfreundschaft.<br />
Sie sprachen von Ihren Mitarbeiter:innen.<br />
Was ist für Sie eine gute Führungskraft?<br />
Das, was eine gute Führungskraft auf dem<br />
Papier schon immer ausgemacht hat –<br />
Ansprechpartner:in für jede:n Mitarbeiter:in,<br />
Vorbild und Partner:in in allen Sachen, die<br />
mit der Arbeit zu tun haben, zu sein. Es<br />
reicht nicht, immer nur von einem Miteinander<br />
und familiärer Atmosphäre sowie von<br />
Benefits zu reden. Das Wichtigste ist doch,<br />
für alle Mitarbeiter:innen da zu sein und auf<br />
fast alle Fragen eine Antwort zu haben oder<br />
im Fall von Unwissen, sich zu erkundigen.<br />
Und das Allerwichtigste:<br />
Respekt vor jedem/jeder Einzelnen.<br />
Also eigentlich das,<br />
was schon immer gepredigt<br />
wurde. Diese Sachen zu<br />
sagen und zu schreiben ist<br />
das eine, sie zu leben ist<br />
das andere. Diesen Unterschied<br />
müssen noch sehr<br />
viele erkennen. Wenn wir das<br />
schaffen und diese Werte endlich<br />
zum Großteil leben, wird es<br />
auch wieder einfacher, gute Mitarbeite<br />
r:in nen zu finden und zu halten.<br />
Wie sehen Sie in die Zukunft?<br />
Wir sehen die Zukunft immer positiv!<br />
Info<br />
Zugspitz Resort<br />
Obermoos 1, 6632 Ehrwald<br />
www.zugspitz-resort.at<br />
<strong>PROFI</strong>S IM<br />
PORTRÄT<br />
LAURA SCHONGER<br />
Direktionsassistenz<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
135
profi / PARTNERPORTRÄTS<br />
RAINER<br />
MÜLLER<br />
»Für eine sehr gute Weinkarte braucht es<br />
viel Liebe und Leidenschaft zum Wein.«<br />
RAINER MÜLLER<br />
Hotelier<br />
<strong>PROFI</strong>S IM<br />
PORTRÄT<br />
<strong>PROFI</strong> Persönliche und individuelle Betreuung –<br />
das steht im Hotel »Sonnenhof« ganz oben auf<br />
der Agenda. Was bedeutet das für Ihre Gäste?<br />
RAINER MÜLLER Bei uns arbeitet die ganze<br />
Familie mit, was auch bedeutet, dass wir<br />
selbst viel Kontakt mit unseren Gästen haben.<br />
Wir wollen unseren Mitarbeiter:innen auch<br />
vorleben, wie man herzlich mit den Gästen<br />
umgeht – diese Herzlichkeit ist »ansteckend«.<br />
Außerdem wissen unsere Teams, dass wir<br />
operativ mitarbeiten und besonders in stressigen<br />
Zeiten unterstützen. Das wissen sie<br />
meines Erachtens sehr zu schätzen,<br />
was zu einem guten Betriebsklima<br />
beiträgt. Und auch das strahlt<br />
auf die Gäste ab.<br />
Ihre Küche ist im <strong>Falstaff</strong><br />
Restaurantguide mit 3<br />
Gabeln prämiert. Stellen Sie<br />
uns Ihre Top-Gastronomie<br />
bitte etwas vor.<br />
Wir vereinen drei Küchenlinien<br />
unter unserem Dach, die alle<br />
aus der gleichen Küche kommen.<br />
Das ist zum einen das Hotelrestaurant<br />
»Leos«, das Genießerwirtshaus »das Müllers«<br />
und das Gourmetrestaurant »Alps&Ocean«.<br />
In allen drei Restaurants legen wir großen<br />
Wert auf beste Qualität und hochwertige<br />
Produkte. Es ist nicht alles regional, aber<br />
sehr ausgesucht. Wir kombinieren das Traditionelle<br />
mit dem Besten aus der Welt.<br />
Ihre Weinkarte ist eine der besten im<br />
deutschsprachigen Raum. Was macht eine<br />
ideale Weinkarte aus?<br />
Mir ist wichtig, dass es bei den Weinen eine<br />
gewisse Jahrgangstiefe gibt. Auch die Auswahl<br />
an Rebsorten bzw. Ländern prägt den<br />
Wert der Karte. Sehr erfreulich ist, kleinere<br />
Weingüter zu finden, die ihre Weine handwerklich<br />
gut machen. Selbstverständlich<br />
gehören auch ein paar »Big Player« auf die<br />
Karte. Man sollte auch Trends nicht übersehen<br />
wie beispielsweise Natural und Orange<br />
Wines. Eine Weinkarte macht zudem aus,<br />
dass es eine große glasweise Auswahl gibt<br />
und besondere Weine über Coravin angeboten<br />
werden. Zu einer sehr guten Weinkarte<br />
gehört für mich aber auch ein spannendes<br />
alkoholfreies Angebot.<br />
Die Branche ist seit geraumer Zeit mit einem<br />
Fachkräftemangel konfrontiert. Was können<br />
wir tun, um wieder mehr Nachwuchs für die<br />
Branche zu begeistern?<br />
Zuerst sollte es ein Umdenken in den Schulen<br />
geben. Uns haben Schüler:innen erzählt, dass<br />
ihnen in der Schule aktiv abgeraten worden<br />
sein soll, eine Lehre im Tourismus zu beginnen.<br />
Die Lehre ist heute offenbar zu wenig<br />
wert geworden, sie hat ein zu wenig gutes<br />
Image. Ich denke aber generell, dass es wieder<br />
mehr Lust auf Dienstleistung braucht.<br />
Das heißt für mich: anderen Menschen etwas<br />
Gutes tun. Und das geht in der Gastronomie<br />
sehr leicht, weil Gäste guten und freundlich<br />
zugewandten Service sehr schätzen und auch<br />
dementsprechend honorieren.<br />
Info<br />
Hotel Restaurant Sonnenhof<br />
Füssner-Jöchele-Straße 5, 6673 Grän<br />
www.sonnenhof-tirol.com<br />
PROMOTION Fotos: Radomir Gabric, Ratko Medienagentur<br />
136 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
PARTNERPORTRÄTS / profi<br />
ELISABETH<br />
HAUSER-BENZ<br />
PROMOTION Fotos: Stanglwirt, Martin Guggenberger, Robert Kittel<br />
»Das Bild, das immer<br />
noch viele von der<br />
Branche haben, ist<br />
komplett veraltet.«<br />
<strong>PROFI</strong> Der »Stanglwirt« ist biologischer<br />
Bauernhof und Fünf-Sterne-Luxushotel<br />
in einem. Wie schafft man diesen Spagat?<br />
ELISABETH HAUSER-BENZ Wir sehen es<br />
nicht als Spagat, denn das würde bedeuten,<br />
dass etwas weit auseinandergeht. Wir sehen<br />
es als Verbindung zwischen zwei Welten, die<br />
sehr gut miteinander harmonieren. Unsere<br />
Landwirtschaft bedient unsere Gäste mit Bio-<br />
Lebensmittel, die Gäste bekommen unseren<br />
Ursprung hautnah mit. Wir schaffen damit<br />
ein authentisches Urlaubserlebnis auf höchstem<br />
Niveau.<br />
»Daheim fühlen« ist bei Ihnen angesagt.<br />
Was heißt das für Ihre Gäste?<br />
Hier kommt wieder unser Ursprung als Traditionsgasthof<br />
und Bauernhof zum Tragen.<br />
Gepaart mit dem Familienbetrieb und unseren<br />
langjährigen Mitarbeiter:innen schaffen<br />
wir ein »Daheim«-Gefühl, Nestwärme sozusagen.<br />
»Daheim« soll außerdem auch eine<br />
Art Gewohnheit, Sicherheit transportieren.<br />
Der Slogan kam ursprünglich von Stammgästen,<br />
die uns als ihr Daheim bezeichnet haben.<br />
Ihr Rat: Was macht ein erfolgreiches Luxushotel<br />
aus?<br />
Neben der luxuriösen Infrastruktur und dem<br />
hochwertigen Angebot machen es vor allem<br />
die Menschen aus. Ohne unser treues Team,<br />
unsere zahlreichen Mitarbeiter:innen –<br />
340 davon übrigens ganzjährig angestellt –<br />
wäre dieser Erfolg nicht möglich.<br />
Sie sprachen über die Infrastruktur, dazu<br />
gehört auch der Spa-Bereich. Worauf kann<br />
man heute in einem Wellnessbereich nicht mehr<br />
verzichten?<br />
Wichtig war und ist uns immer die Raumreserve.<br />
Viel Platz, wo man sich ausbreiten und<br />
erholen kann. Großzügige Wasserflächen<br />
sind ebenso schön wie ein großes Platzangebot<br />
bei den Liegeflächen. Selbstverständlich<br />
gehören zu einem runden Wellnesstag die<br />
Sauna und danach der Sprung ins kalte Nass.<br />
Wir sind stolz, dass wir unsere zahlreichen<br />
Schwimmbecken ausschließlich mit unserem<br />
Kaiserwasser aus eigener Quelle mittels Wärmepumpen<br />
heizen können. Das macht den<br />
Luxus auch noch nachhaltig.<br />
Was können wir tun, um wieder mehr Nachwuchs<br />
für die Branche zu begeistern?<br />
Es geht vor allem darum, dass wir<br />
alle an dem angeknacksten<br />
Image des Tourismus arbeiten.<br />
Das Bild, das immer noch<br />
viele von der Branche haben,<br />
ist komplett veraltet. Man<br />
orientiert sich an manchen<br />
schwarzen Schafen, die es in<br />
jedem Bereich gibt und zu<br />
wenig an den zahlreichen<br />
Betrieben, die vorbildlich und<br />
neuzeitlich mit ihren<br />
Mitarbeiter:innen umgehen. Gemeinsam<br />
in der Branche können wir aber enorm<br />
viel bei jungen Nachwuchskräften bewegen.<br />
Wir dürfen ruhig wieder etwas stolzer darauf<br />
sein, immerhin bieten wir Menschen unvergessliche<br />
Momente. Das kann nicht jede<br />
Branche von sich behaupten.<br />
Info<br />
Bio-Hotel Stanglwirt<br />
Kaiserweg 1, 6353 Going am Wilden Kaiser<br />
www.stanglwirt.com<br />
<strong>PROFI</strong>S IM<br />
PORTRÄT<br />
ELISABETH<br />
HAUSER-BENZ<br />
Juniorchefin<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
137
profi / PARTNERPORTRÄTS<br />
STEFANIE &<br />
CHRISTIAN<br />
METZGER<br />
»Für uns geht mit<br />
dem ›Refugium‹<br />
ein Herzenstraum<br />
in Erfüllung.«<br />
<strong>PROFI</strong> Im April <strong>2023</strong> öffnet das »Refugium<br />
Lunz«. Auf was können sich die Gäste freuen?<br />
STEFANIE METZGER Einfach sein zu dürfen<br />
– gut essen, gut trinken, gut schlafen. Ein<br />
Auszeit-Hideaway eben, ein Refugium zum<br />
Wohlfühlen mit viel Herzlichkeit und Liebe<br />
zum Detail. Ein Ort zum Kraft Tanken und<br />
Aufladen, umgeben von »Schönem« aus<br />
Design und Natur.<br />
Die Geschichte Ihres<br />
Hauses reicht bis ins<br />
16. Jahrhundert zurück,<br />
STEFANIE UND<br />
CHRISTIAN METZGER<br />
Gastgeber:in<br />
<strong>PROFI</strong>S IM<br />
PORTRÄT<br />
sie hauchen Bestehendem Leben ein.<br />
Wie genau machen Sie das?<br />
STEFANIE METZGER Dank Joachim Mayr und<br />
Heinz Glatzl, die dieses geschichtsträchtige Haus<br />
vor etwa drei Jahren entdeckt haben und ihre<br />
Vision eines Lieblingsortes mit Herzblut umgesetzt<br />
haben. Alles, was man im »Refugium«<br />
sieht, trägt ihre Handschrift. Ursprünglich als<br />
Frühstückspension angedacht, sind Ideen<br />
gewachsen und nun dürfen wir wieder unsere<br />
Leidenschaft leben, mein Mann Christian in<br />
der Küche, dem Herzstück des Hauses, und<br />
ich als Gastgeberin. Wie genau wir das tun:<br />
mit steter Begeisterung, Interesse, Respekt<br />
und vor allem Leidenschaft für unseren Beruf.<br />
Auch für uns geht mit dem »Refugium«<br />
ein Herzenstraum in Erfüllung.<br />
Bei Ihnen kommt Gutes aus der Region.<br />
Welche Rolle spielt Regionalität<br />
in Ihrem Haus?<br />
CHRISTIAN METZGER Regionalität<br />
hat einen ganz besonderen<br />
Stellenwert bei uns, natürlich einhergehend<br />
auch mit Saisonalität. Dank der Lage<br />
haben wir hier die Möglichkeit aus der nahen<br />
Umgebung Fisch, Fleisch, Käse direkt und<br />
persönlich zu beziehen.<br />
Den idyllischen Urlaub machen erst Ihre Mit ar <br />
beiter:innen möglich. Wie motivieren Sie diese?<br />
CHRISTIAN METZGER Jede:r Einzelne ist ein<br />
Teil vom Ganzen, es geht immer um ein Miteinander.<br />
Wir haben unsere Betriebe immer so<br />
geführt, wie wir es auch gerne haben/hätten.<br />
Das versuchen wir auch weiterhin so umzusetzen<br />
und zu leben. Wenn wir wertschätzend<br />
miteinander umgehen, ist damit schon einer der<br />
wichtigsten Grundsteine gelegt. Mitar beite r:innen<br />
transportieren ihr eigenes Empfinden so,<br />
wie sie sich selbst fühlen, oder eben wohlfühlen.<br />
Und das reflektiert auf unsere Gäste.<br />
Was macht eine gute Führungskraft aus?<br />
STEFANIE METZGER Das vorzuleben, was<br />
man erwartet. Ganz wichtig ist für uns immer<br />
Offenheit und klare Kommunikation, das<br />
schafft gegenseitigen Respekt und Vertrauen.<br />
Neben Entscheidungen treffen und Linien<br />
vorgeben ist zu- sowie hinhören ganz wichtig<br />
und Ideen der Mitarbeitr:innen zu akzeptieren,<br />
aufzugreifen und anzuwenden, genauso<br />
auch Fehler passieren zu lassen, um daraus<br />
zu lernen, aber erklären warum, wieso.<br />
Info<br />
Refugium Lunz am See<br />
Kirchenplatz 3, 3293 Lunz am See<br />
www.refugium-lunz.at<br />
PROMOTION Fotos: Gregor Hofbauer, beigestellt<br />
138 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
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ist der/die Teilnehmer:in verantwortlich. Eine Teilnahme über Gewinnspielvereine oder automatisierte Dienste ist nicht gestattet.<br />
Die Gewinner:innen werden von der <strong>Falstaff</strong> Profi GmbH schriftlich verständigt.<br />
Teilnahmeschluss ist der 31. 3. <strong>2023</strong>
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dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
141
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Privates Wäscheservice<br />
4 Verpflegung – gratis<br />
5 Verpflegung – ermäßigt<br />
6 Internet/WLAN – kostenlos<br />
7 Internet/WLAN – kostenpflichtig<br />
8 Garagenstellplatz<br />
9 Kostenlose Unterkunft – Einzelzimmer<br />
0 Kostenlose Unterkunft – Doppelzimmer<br />
a Kostenlose Unterkunft – Schlafraum<br />
b Benutzung Wellnessanlage – kostenlos<br />
c Benutzung Wellnessanlage – ermäßigt<br />
d Benutzung Hallenbad/Freibad – kostenlos<br />
e Benutzung Hallenbad/Freibad – ermäßigt<br />
f Benutzung Fitnessraum – kostenlos<br />
g Benutzung Fitnessraum – ermäßigt<br />
h Behandlungen (Kosmetik, Spa) – kostenlos<br />
i Behandlungen (Kosmetik, Spa) – ermäßigt<br />
j Ermäßigte Hotelaufenthalte/Eintritte<br />
k Ski-/Bergbahnticket – kostenlos<br />
l Ski-/Bergbahnticket – ermäßigt<br />
m Ski-Leihe – kostenlos<br />
n Ski-Leihe – ermäßigt<br />
o Fortbildung/Kurse<br />
p Gemeinsame Freizeitaktivitäten<br />
q Betriebliche Pensionsvorsorge<br />
r Zusatzversicherung<br />
s Tickets für öffentliche Verkehrsmittel<br />
t Dienstliches Mobiltelefon<br />
u Firmenfahrzeug<br />
w 4-Tage-Woche<br />
v 5-Tage-Woche<br />
x Freie Wochenenden<br />
Privates Raumpflegeservice<br />
Appartement<br />
Haustiere erlaubt<br />
Kinderbetreuung<br />
Buchungsinfos zu dieser Rubrik erhalten Sie unter sales@falstaff-profi.com oder telefonisch unter +43 316 89 05 51.<br />
142 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
Traudi Sigwart<br />
Österreichs einzige<br />
4-Hauben Köchin.<br />
SIGWARTS TIROLER WEINSTUBEN<br />
»Sigwart’s Tiroler Weinstuben – Gasthaus zur Grauen Katze« –<br />
das Haubenrestaurant in Brixlegg im Bezirk Kufstein.<br />
INFO &<br />
BEWERBUNG<br />
Fotos: Christoph Ascher, Foto Gattinger, beigestellt<br />
Wir leben familiäre Gastlichkeit<br />
und Zusammenhalt.<br />
Die persönlichen Stärken<br />
jedes einzelnen sorgen für das besondere<br />
Gesamtbild.<br />
Im Service wirst du von Anton Sigwart<br />
und seiner Schwester Verena<br />
betreut. Für die 4-Hauben-Küche<br />
ist Traudi Sigwart verantwortlich.<br />
Individuelle Wünsche sind deshalb<br />
kein Problem. Auf jeden Gast wird<br />
besonderes Augenmerk gelegt.<br />
Auch Tradition ist etwas, das bei<br />
uns hohe Bedeutung hat. Der »alte«<br />
Wirtshausname – Gasthaus zur<br />
grauen Katze – ist daher auch immer<br />
noch an der Hauswand zu lesen.<br />
Traudi Sigwart ist die einzige<br />
4-Hauben Köchin in Österreich<br />
und sucht Verstärkung für ihr<br />
motiviertes Team:<br />
OFFENE STELLEN<br />
• Chef de Partie (m/w/d)<br />
• Commis de Partie (m/w/d)<br />
• Jungkoch (m/w/d)<br />
• Küchenhilfe (m/w/d)<br />
• Commis de Rang (m/w/d)<br />
• Wäschereimitarbeiter (m/w/d)<br />
WAS DICH ERWARTET<br />
• Überdurchschnittliche Bezahlung<br />
• 4-Tage-Woche (Mo., Di., Mi. frei)<br />
• Unterkunft & Verpflegung frei<br />
• Interessante, abwechslungsreiche,<br />
kreative Arbeit<br />
91<br />
Punkte<br />
INFO UND BEWERBUNG<br />
z. Hd. Traudi Sigwart<br />
T: +43 5337 633 90<br />
tiroler-weinstuben@aon.at<br />
www.tiroler-weinstuben.at<br />
www.facebook.com/<br />
sigwart.weinstuben<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
143
promotion / KARRIERE-DESTINATIONEN<br />
LUXURIÖSE<br />
FERIENHAUSVERMIETUNG<br />
In traumhafter Lage und atemberaubenden Ambiente wird der Urlaub durch »Steirerblicke«<br />
vom ganz besonderen Augenblick zu einem unvergesslichen Moment im Leben.<br />
Das Unternehmen bietet Luxusaufenthalte in der Steiermark mit bester Aussicht.<br />
Es geht so einfach – nur durch<br />
einen Blick in solch eine wunderbare<br />
Landschaft, wie die<br />
der Schilcherweinstraße, lässt man<br />
den Alltag hinter sich und fängt an,<br />
einfach nur zu genießen. Dieses<br />
Gefühl des besonderen Augenblicks<br />
will man den Gästen bei »Steirerblicke«<br />
durch den Aufenthalt in einem der<br />
mit Liebe und Sorgfalt renovierten<br />
Häuser – ob Schilcherhaus, Chalet<br />
Hochgrailblick, Kellerstöckl Steinreib<br />
oder Domizil Vochera – vermitteln.<br />
»Aufgewachsen am Land, verbunden<br />
mit der Natur, war es unser Traum,<br />
diese Begeisterung für unsere Heimat<br />
in Form von luxuriösen und individuell<br />
durchgestalteten Ferienhäusern<br />
in der uns vertrauten und wunderschönen<br />
Südweststeiermark wiederzugeben«,<br />
sagt Geschäftsführerin<br />
Laura Siener. Zusammen mit Bruder<br />
Kevin Siener und Maximilian Gobly-<br />
Heigl, beide Projektentwicklung,<br />
sowie Dominik Rohrer, zuständig für<br />
Vermietung und Gästebetreuung,<br />
setzte sie den Fokus auf freistehende,<br />
private Immobilien mit traumhaften<br />
Ausblicken, die aktuell einen<br />
Rückzugsort in der Weststeiermark,<br />
genau dem Schilcherland, bieten.<br />
Expansionen in die Südsteirische Weinstraße<br />
und die Obersteiermark sind<br />
als Tochter von »mi_vida« geplant.<br />
RUHE, GELASSENHEIT<br />
UND ENTSPANNUNG PUR<br />
Doch mit dem Panorama allein ist es<br />
nicht getan, die Häuser bestechen<br />
auch durch ein stimmungsvolles,<br />
gemütliches Ambiente aus hochwertigen<br />
regionalen Materialien. Der<br />
Fokus liegt zudem auf Produkten der<br />
Region, unter anderem entsteht<br />
die Jausen- und Frühstückskiste in<br />
Kooperation mit dem Biobetrieb Handl<br />
Hof in Allerheiligen. Schilcher und<br />
Schilerol wird von Weinbetrieben aus<br />
dem Schilcherland und der Südsteiermark<br />
bezogen. »Liebevoll und mit<br />
viel Herzblut erdacht und erbaut,<br />
stehen diese einzigartigen Ferienhäuser<br />
jeweils komplett alleinstehend<br />
an den besten Aussichtsplätzen, die<br />
die wunderbare Süd- und Weststeiermark<br />
zu bieten hat«, fährt Siener fort.<br />
Weiteres Plus: Jedes Haus verfügt<br />
über eine private Wellness Oase mit<br />
Sauna, Whirlpool und/oder Pool,<br />
Massagen gibt es direkt Vorort. Gäste<br />
können sich über zusätzliche Leistungen<br />
wie E-bike- und Autoverleih,<br />
Shuttle und Transfer sowie persönliche<br />
Arrangements freuen.<br />
KONTAKT &<br />
ANSCHRIFT<br />
steiRerBLiCke<br />
T: +43 664 88252515<br />
info@steirerblicke.at<br />
www.steirerblicke.at<br />
Fotos: www.walterluttenberger.com, beigestellt<br />
144 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
promotion / KARRIERE-DESTINATIONEN<br />
6764 LECH AM ARLBERG<br />
HOTEL MURMELI<br />
6294 HINTERTUX<br />
HOTEL KLAUSNERHOF<br />
Klein und fein mit hoher Verwöhnkultur.<br />
Für die kommende<br />
Winter saison suchen wir (m/w/d):<br />
• Chef de Partie<br />
• Küchenhilfe<br />
• Jungkoch<br />
• Chef de Rang<br />
• Commis de Rang<br />
93<br />
Punkte<br />
WIR BIETEN<br />
49<br />
INFO UND BEWERBUNG<br />
Hotel Murmeli<br />
Oberlech 297<br />
6764 Lech<br />
T: +43 5583 2467 oder<br />
T: +43 664 2826305<br />
hotel@murmeli.at<br />
www.murmeli.at<br />
Unser Verwöhnhotel mit Herz bietet<br />
nicht nur seinen Gästen ein ganz<br />
besonderes Angebot, sondern auch<br />
seinen wertvollen Mitarbeitern:<br />
Geregelte Arbeits zeiten, fixe freie<br />
Tage, tolles Betriebsklima, u.v.m.<br />
Zur Verstärkung unseres Teams<br />
suchen wir (m/w/d):<br />
• Barkellner<br />
• Rezeptionist<br />
• Küchenhilfe<br />
• Chef de Rang<br />
• Koch<br />
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!<br />
WIR BIETEN<br />
246890<br />
bdfilno<br />
INFO UND BEWERBUNG<br />
Hotel Klausnerhof<br />
Frieda Klausner<br />
Hintertux 770, 6294 Hintertux<br />
T: +43 5287 8588<br />
frieda@klausnerhof.at<br />
www.klausnerhof.at<br />
5771 LEOGANG<br />
KARRIERE IM PURADIES NATURRESORT<br />
Gemeinsam bedeutsame<br />
Momente erleben: im 4 *S -Resort<br />
PURADIES. Ob in der mehrfach<br />
prämierten Lounge & Bar FREIRAUM<br />
oder im Gourmetrestaurant ESS:ENZ,<br />
das PURADIES mit seinen Suiten<br />
und Chalets setzt unverwechselbar<br />
auf höchste Qualität. Wie der Name<br />
schon sagt, verspricht die Hotelanlage<br />
für Gäste aus Nah und Fern pures<br />
Vergnügen auf hohem Niveau. Aber<br />
nicht nur für Besucher, die auf der<br />
Suche nach purer Ent span nung sind,<br />
ist das Hotel attraktiv. Das PURADIES<br />
bietet Personen, die eine Kar riere im<br />
Top-Hotelresort anstreben, wundervolle<br />
Chancen und Herausforderungen<br />
in einer einzig artigen Umgebung.<br />
Familie Madreiter setzt auf Qualität,<br />
Innovation und Freude an der Arbeit<br />
in einem sehr jungen, professionellen<br />
und dynamischen Umfeld – und<br />
sucht Mitarbeiter (m/w/d), die<br />
begeistern.<br />
Wir stellen ein (m/w/d):<br />
• Chef de Rang<br />
• Commis de Partie<br />
• Chef de Partie<br />
• Rezeptionist<br />
• Frühstückkoch<br />
• Frühstückskellner<br />
WIR BIETEN<br />
149bfiov<br />
INFO UND BEWERBUNG<br />
PURADIES<br />
Embachhof GmbH & Co KG<br />
Familie Madreiter<br />
Rain 9<br />
5771 Leogang<br />
T: +43 6583 8275<br />
work@puradies.com<br />
www.puradies.com<br />
Fotos: Peter Kuehnl, x-default, West Werbeagentu, beigestellt<br />
146 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
6293 TUX/ZILLERTAL<br />
GAST- UND FERIENHOF<br />
CHRISTLER<br />
Wir suchen für die aktuelle<br />
Wintersaison für unseren<br />
Gast- und Ferienhof Christler<br />
einen motivierten<br />
Kellner (m/w/d).<br />
Dich erwartet ein sehr gutes Betriebsklima<br />
und ein Arbeitsplatz mitten<br />
im Skigebiet in Tux im Zillertal.<br />
Kost und Logie frei<br />
Lohn nach Vereinbarung<br />
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!<br />
INFO UND BEWERBUNG<br />
Gast- und Ferienhof Christler<br />
Vorderlanersbach 231<br />
6293 Tux/Zillertal<br />
T: +43 5287 87468<br />
T: +43 676 9165721<br />
info@christler-tux.at<br />
www.christler-tux.at<br />
BOUTIQUE HOTEL<br />
DIE MITTAGSPITZE ****SUPERIOR<br />
Aktuelle Jobs:<br />
Barkeeper • Bardame für unsere Apres-Ski Bar<br />
Kellner • Patissier • Masseurin<br />
WIR BIETEN 1460q<br />
INFO UND BEWERBUNG<br />
Boutique Hotel Die Mittagspitze<br />
Kirchdorf 131, 6884 Damüls<br />
i.madlener@aon.at<br />
www.alpenhotel-mittagspitze.at<br />
ab sofort –<br />
Ganzjahresstelle<br />
(m/w/d):<br />
• Chef de Rang<br />
• Koch (100 % Bio-Küche;<br />
3/4-Pension)<br />
• Mitarbeiter Bar & Theke<br />
• Bezahlung mindestens DEHOGA-Tarif<br />
• 1/₂ 13. + 1/₂ 14. Gehalt nach der Probezeit<br />
• unbefristete Ganzjahresstelle<br />
• Sonntagszuschläge<br />
• Individuelles Fortbildungsbudget<br />
• bei Bedarf günstige Wohnmöglichkeit<br />
in einer Team-WG oder Hilfe<br />
bei Wohnungssuche<br />
• Familiär und nachhaltig<br />
geprägtes Familienunternehmen<br />
Wir freuen uns, Sie kennenzulernen!<br />
Biohotel Eggensberger**** bio. med. well.<br />
Enzensbergstraße 5<br />
87629 Hopfen am See/Füssen/Allgäu<br />
www.eggensberger.de<br />
johanna@eggensberger.de<br />
T: +49 8362 9103-333<br />
ST. ANTON AM ARLBERG<br />
HOTEL GRIESHOF<br />
Rezeptionsjob<br />
Erfahrung in der Hotellerie,<br />
Freundliches Auftreten, Gute<br />
Deutsch- und Englischkenntnisse<br />
WIR BIETEN 469<br />
Jahresstelle, 4- oder 5-Tage-Woche,<br />
Arbeit in einem jungen und freundlichen<br />
Team, Überzahlung des<br />
Kollektiv vertrages je nach Praxis<br />
INFO UND BEWERBUNG<br />
Hotel Grieshof<br />
Frau Stefanie Alber<br />
Im Gries 20 6580<br />
St. Anton am Arlberg<br />
T: +43 5446 2331 oder<br />
+43 664 1918183<br />
jobs@grieshof.com<br />
www.grieshof.com<br />
6764 LECH AM ARLBERG<br />
HOTEL RESTAURANT<br />
CAFE FRITZ<br />
Zur Vervollständigung<br />
unseres Teams suchen wir<br />
ab 5. Dezember 2022<br />
• Kellnerin mit Inkasso<br />
• Springerin im Bereich Zimmer<br />
und Service<br />
Wir bieten freie Kost und Logi im<br />
Einzelzimmer, Gute Entlohnung<br />
über Kollektiv, 6-Tage-Woche,<br />
im Zentrum von Lech<br />
*** Hotel Restaurant Cafe Fritz<br />
Cafe Fritz GmbH & Co KG<br />
Familie Elsensohn<br />
Anger 369, 6764 Lech am Arlberg<br />
T: +43 (0) 5583 2650-0<br />
kontakt@cafe-fritz.at<br />
www.cafe-fritz.at<br />
MILDERER HOF<br />
Der Milderer Hof befindet sich im<br />
idyllischen Sonnendorf Neustift-<br />
Milders, im Herzen des Stubaitals.<br />
Offene Position:<br />
• Chef de Partie (m/w/d)<br />
• Jungkoch (m/w/d)<br />
WIR BIETEN<br />
13469jlnv<br />
INFO UND BEWERBUNG<br />
Milderer Hof<br />
Franz-Senn-Straße 166<br />
Neustift-Milders, Tirol<br />
T: +43 5226 2219<br />
office@mildererhof.at<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
147
promotion / KARRIERE-DESTINATIONEN<br />
HOTEL BAYERISCHER HOF<br />
Unser vielfach ausgezeichnetes Traditionsunternehmen ist seit fünf Generationen im Besitz<br />
der Familie Volkhardt. Mit 337 Zimmern zählt unser Haus zu den führenden deutschen<br />
Hotels. Mit dem Gourmetrestaurant Atelier, ausgezeichnet mit 2 Sternen im Guide Michelin<br />
und 3 Hauben im Gault & Millau, lassen insgesamt fünf Restaurants und sechs Bars keine<br />
kulinarischen Wünsche offen. Der Festsaal sowie 40 moderne oder historische Veranstaltungsräume<br />
für bis zu 2.500 Personen, stehen für besondere Events zur Verfügung.<br />
Unser dynamisches und sympathisches Team arbeitet Sie tatkräftig ein und heißt Sie von<br />
Beginn an herzlich Willkommen.<br />
BENEFITS: • leistungsbezogene Vergütung sowie ein Mitarbeiterbonusprogramm<br />
• günstige Mitarbeiterwohnungen im Herzen von München • ergünstigtes MVG-Jobticket<br />
• einen modernen Arbeitsplatz • Mitarbeiterrestaurant mit arbeitgebersubventionierter<br />
Verpflegung • ein Angebot an internen und externen Schulungen und Weiterbildungsmöglichkeiten<br />
• flexible Arbeitszeiten • familiengeführtes Traditionshotel, das sich ständig<br />
neu erfindet • Familientarif im Hotel für Angehörige • internes Belobigungssystem<br />
• Jubiläumsbonus • verschiedene Mitarbeiterveranstaltungen • Empfehlungsprämie für<br />
neu eingestellte Mitarbeiter • Urlaubs- und Weihnachtsgeld • interne Fußballmannschaft<br />
• Gesundheitstage mit Gesundheitscheck • Diverse Rabatte für Fitnessstudios, Apotheken,<br />
Beauty Center, Shopping in München • Einführungstag<br />
INFO UND BEWERBUNG<br />
Hotel Bayerischer Hof<br />
Personalabteilung<br />
Promenadeplatz 2 – 6, 80333 München<br />
T: 089 21 20 0, karriere@bayerischerhof.de<br />
DIE INTERALPEN-CREW<br />
AUSSERGEWÖHNLICH. HERZLICH. HOCHWERTIG.<br />
Tiroler Gastlichkeit, preisgekrönte Küchenkunst und Service auf höchstem<br />
Niveau – unsere Mitarbeiter:innen verwöhnen tagtäglich ganz nach dem Motto<br />
»Hoch. Genuss. Pur.«. Weil wir wissen, wie wertvoll unsere Crew ist, sorgen<br />
wir mit zahlreichen Benefits für eine angenehme Work-Life-Balance.<br />
• Sicherer Arbeitgeber<br />
• Top Entlohnung<br />
• Flexible Arbeitsmodelle<br />
• Wertschätzung & Weiterbildung<br />
MITARBEITER-BENEFITS<br />
Hier scannen für mehr Informationen.<br />
• Interalpen-Spa & Sportmöglichkeiten<br />
• kostenloser Shuttle nach Telfs<br />
und Leutasch<br />
• u. v. m.<br />
Interalpen-Hotel Tyrol GmbH<br />
Dr.-Hans-Liebherr-Alpenstraße 1, A-6410 Telfs-Buchen<br />
T: +43 50809 31482, personalabteilung@interalpen.com<br />
WIR SIND IMMER AUF DER SUCHE NACH<br />
TALENTEN, DIE DAS TEAM BEREICHERN.<br />
ALLES IST MÖGLICH!<br />
4 oder 5 Tage. Jahresstelle oder Saisonstelle.<br />
Chef de Rang/Kellner (M/W/D)<br />
Barkellner (M/W/D)<br />
Souchef (M/W/D)<br />
Frühstückskoch (M/W/D)<br />
Bei Arbeitszeiten und Urlaubswünschen sind wir flexibel,<br />
bist du es auch? Dann komm in unser Team!<br />
Lämmerbichl 8, A-5730 Mittersill, Tel. +43 (0)6562 8311<br />
info@sonnberghof.at, www.sonnberghof.at<br />
37 Menschen arbeiten bei uns, das sind 37 Lebensläufe und 100-mal so viele<br />
Eigenschaften, Kompetenzen, Talente und Arten zu lächeln. Das mögen wir.<br />
Leute mit Charakter, die mit uns an einem Seil ziehen. Die sich mit Herz und<br />
Engagement für unsere Gäste einsetzen.<br />
Fotos: Interalpen Hotel Tyrol, beigestellt<br />
148 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
Am See 1, 6973 Höchst<br />
www.seerestaurant-glashaus.at<br />
info@seerestaurant-glashaus.at<br />
Zur Verstärkung unseres Teams<br />
suchen wir ab sofort fröhliche<br />
und fleißige Mitarbeiter (m/w/d)<br />
mit leistungsgerechter Entlohnung<br />
für folgende Position:<br />
• Koch<br />
• Komplette Küchenbrigade<br />
WIR BIETEN 249v<br />
Wir freuen uns über Ihre Bewerbung<br />
per E-Mail oder per Post an:<br />
Seerestaurant Glashaus<br />
Büro: Kirchplatz 11<br />
6973 Höchst/Vorarlberg<br />
T: +43 5578 75 202<br />
6167 NEUSTIFT<br />
HOTEL BRENNERSPITZ ****<br />
Wir suchen Verstärkung (m/w/d)<br />
für folgende Bereiche:<br />
• Chef de Rang 6-Tage-Woche/48<br />
Std. € 1.900,– netto<br />
• Commis de Rang 6-Tage-Woche/48<br />
Std. € 1.750,– netto<br />
• Hausbursch 6-Tage-Woche/8<br />
Std. € 1.750,– netto<br />
Kost & Logis frei; Unterbringung im<br />
Einzelzimmer mit DU/WC.<br />
Wir freuen uns auf eure Bewerbung:<br />
Familie Zach<br />
Franz-Senn-Str. 160, 6167 Neustift<br />
T: +43 5226 2263<br />
office@brennerspitz.at<br />
www.brennerspitz.at, https://www.<br />
facebook.com/Brennerspitz<br />
WIR VERSTÄRKEN<br />
UNSER REZEPTIONS<br />
Team!<br />
FRONTOFFICE | BACKOFFICE<br />
FÜHRUNGSKRAFT<br />
INDIVIDUELLE ZEITEINTEILUNG<br />
2 - 5 TAGE WOCHE<br />
STUNDENAUSMASS VARIABEL<br />
FREIE FITNESSNUTZUNG<br />
WEITERE BENEFITS…<br />
WAS SIND DEINE STÄRKEN?<br />
WORIN SIEHST DU DICH?<br />
TEIL ES UNS MIT & BEWIRB DICH!<br />
bewerbung@panorama-royal.at<br />
t. +43 5332 77117-598 | www.panorama-royal.at<br />
Wir suchen<br />
für die Wintersaison und gerne<br />
auch für länger (m/w/d):<br />
Frühstückskellner<br />
Kellner<br />
für Halbpensionsgäste in Vollzeit<br />
Wir bieten 5- oder 6-Tage-Woche,<br />
freie Kost & Logis, mit gratis WLAN,<br />
Arbeitszeiten und Entlohnung<br />
über KV, nach Vereinbarung.<br />
Teilnahme am Team4U-Bonusprogramm<br />
der Region Zell am See/Kaprun<br />
www.zellamsee-kaprun.com/team4u<br />
Wir freuen uns<br />
auf Ihre Bewerbung!<br />
Hotel Lebzelter<br />
Hansjörg Schandlbauer<br />
Dreifaltigkeitsgasse 7<br />
5700 Zell am See, Austria<br />
T: +43 (0)664 450 4204<br />
lebzelter@hotel-lebzelter.at<br />
www.hotel-lebzelter.at<br />
ab sofort –<br />
Ganzjahresstelle<br />
(m/w/d):<br />
• Chef de Rang<br />
• Koch (100 % Bio-Küche;<br />
3/4-Pension)<br />
• Mitarbeiter Bar & Theke<br />
• Bezahlung mindestens DEHOGA-Tarif<br />
• 1/₂ 13. + 1/₂ 14. Gehalt nach der Probezeit<br />
• unbefristete Ganzjahresstelle<br />
• Sonntagszuschläge<br />
• Individuelles Fortbildungsbudget<br />
• bei Bedarf günstige Wohnmöglichkeit<br />
in einer Team-WG oder Hilfe<br />
bei Wohnungssuche<br />
• Familiär und nachhaltig<br />
geprägtes Familienunternehmen<br />
Wir freuen uns, Sie kennenzulernen!<br />
Biohotel Eggensberger**** bio. med. well.<br />
Enzensbergstraße 5<br />
87629 Hopfen am See/Füssen/Allgäu<br />
www.eggensberger.de<br />
johanna@eggensberger.de<br />
T: +49 8362 9103-333<br />
WIR SUCHEN für unser Herzensprojekt Menschen mit<br />
Erfahrung in der gehobenen Gastronomie/Hotellerie, einer<br />
einschlägigen Ausbildung und mit Freude an Architektur &<br />
Design, die unsere Leidenschaft für die Hotellerie teilen und<br />
mit uns unser Haus in Lunz am See mit Leben füllen!<br />
WIR BIETEN<br />
Ganzjahresstellen (Vollzeit und<br />
Teilzeit) in familiärem Umfeld<br />
in einem topmotivierten Team.<br />
Dazu sehr hohe Lebensqualität<br />
in einer der schönsten Regionen<br />
Österreichs und sehr gute Verdienstmöglichkeiten.<br />
AB FEBRUAR/MÄRZ<br />
<strong>2023</strong> je nach Position<br />
POSITIONEN<br />
Köch*innen<br />
Rezeptionist*innen<br />
Servicemitarbeiter*innen<br />
Reinigungskräfte Etage<br />
BEWERBUNGEN<br />
an Stefanie Metzger<br />
info@refugium-lunz.at<br />
Kirchenplatz 3, 3293 Lunz am See, ab April <strong>2023</strong><br />
REFUGIUM-LUNZ.AT<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
149
promotion / KARRIERE-DESTINATIONEN<br />
Gegen<br />
den Strom?<br />
Ganz dein<br />
Element.<br />
W I R S U C H E N .<br />
D U A U C H ?<br />
WIR sind STOCK TEAM Player &<br />
WIR haben unsere Leidenschaft<br />
zum Beruf gemacht.<br />
100 % ehrlich & authentisch – so<br />
beschreiben wir uns selbst & unsere<br />
Gäste. Einsatz & Herzblut machen<br />
unser Hotel zu einem Zuhause.<br />
Die Team Lodge mit Panorama Pool,<br />
Sauna, Fitnessstudio ist unser<br />
Zuhause.<br />
Willst auch DU zu uns dazugehören?<br />
WIR BIETEN<br />
13 46890 bd<br />
fijlnopqv<br />
AKTUELLE JOBS<br />
my.bestwellnessjobs.at/stock<br />
Romana Nill, Dorf 142<br />
6292 Finkenberg/Zillertal/Tirol<br />
T: +43 5285 6775 511<br />
bewerbung@stock.at, www.stock.at<br />
HOTEL NESSLERHOF<br />
Wir im Nesslerhof sind die »Gästeflüsterer«.<br />
Was das bedeutet? Ganz<br />
einfach: wir zaubern ein Lächeln<br />
herbei – bei anderen Menschen und<br />
bei uns selbst. Die Gäste bringen wir<br />
zum Strahlen, indem wir sie herzlich<br />
empfangen, gut und gern verwöhnen<br />
und ihnen Wünsche von den Augen<br />
ablesen. Unser eigenes Lächeln<br />
entsteht, weil wir richtig Freude<br />
daran haben, Menschen eine<br />
gute Zeit zu bescheren. Bist<br />
Du eine Frohnatur, die es liebt<br />
Gastgeber:in zu sein?<br />
Dann haben wir genau den<br />
richtigen Job für Dich:<br />
Rezeptionist:in<br />
Chef de Rang<br />
Barkeeper<br />
WIR BIETEN 13468b<br />
dfijlnoqv<br />
INFO UND BEWERBUNG<br />
Hotel Nesslerhof<br />
www.nesslerhof.at<br />
Fotos: Maria Kirchner, Peter Just, beigestellt<br />
150 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
ALPINE<br />
WORK<br />
BALANCE<br />
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WAS IST DEIN NATÜRLICHER<br />
LEBENSRAUM? LASS ES UNS WISSEN.<br />
KARRIERE@BESTWELLNESSHOTELS.AT<br />
WELLNESSHOTEL.COM/KARRIERE<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
151
promotion / KARRIERE-DESTINATIONEN<br />
O-Team - WellFeeling<br />
nicht nur unsere Gäste, sondern auch für unsere Mitarbeiter!<br />
Quellenhof Luxury<br />
Resort Passeier<br />
SÜDTIROL<br />
Quellenhof<br />
See Lodge<br />
SÜDTIROL<br />
Quellenhof Luxury<br />
Resort Lazise<br />
GARDASEE<br />
Wir suchen für unser RESORT<br />
IN PASSEIER ab März <strong>2023</strong> oder<br />
nach Vereinbarung<br />
• Chef de Rang (m/w)<br />
• Demi Chef de Partie (m/w)<br />
• Commis de Cuisine (m/w)<br />
• Commis de Rang (m/w)<br />
• Lehrlinge Service und Küche (m/w)<br />
Wir suchen für unsere neue<br />
QUELLENHOF SEE LODGE noch<br />
folgende engagierte Mitarbeiter<br />
ab Anfang März <strong>2023</strong> oder nach<br />
Vereinbarung<br />
• Chef de Rang (m/w)<br />
• Commis de Cuisine (m/w)<br />
• Kosmetiker/in und Masseur/in<br />
Wir suchen für unser RESORT<br />
AM GARDASEE ab Jänner <strong>2023</strong> oder<br />
nach Vereinbarung<br />
• Restaurantleiter/in<br />
• Chef de Rang (m/w)<br />
• Commis de Rang (m/w)<br />
• Bartender (m/w)<br />
WIR BIETEN<br />
· Einen tollen Arbeitsplatz in einem der führenden Hotels in Südtirol und am Gardasee<br />
· Ein harmonisches Arbeitsklima in einem jungen, aufgeschlossenen Team<br />
· Eine überdurchschnittliche Entlohnung<br />
· Nutzung hotelinterner Sport- und Wellnessangebote<br />
· Moderne Mitarbeiter-Unterkünfte und Verpflegung auch an freien Tagen,<br />
im Quellenhof Lazise sogar mit eigenem Mitarbeiter-Pool<br />
· Belvita Team+ (-50% Rabatt in Südtirols führenden 4/5 Sterne Betrieben für die Mitarbeiter in Passeier)<br />
QUELLENHOF LUXURY RESORTS<br />
Südtirol · Gardasee<br />
Werde Teil unseres Q-Teams – JETZT bewerben!<br />
Herr Oliver Mantinger | +39 0473 645 474 | personal@quellenhof.it<br />
Fotos: beigestellt<br />
152 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
Empfangen Sie Ihre Gäste herrschaftlich im<br />
Event- & Erlebnisschloss Innviertler Versailles!<br />
Pächter<br />
mit gehobener Küche gesucht!<br />
für Schlossrestaurant<br />
Es stehen Ihnen ein Restaurant im Gewölbe<br />
(ca. 60 Personen), ein Café mit Bar (ca. 25<br />
Personen) und ein Gastgarten (ca. 100<br />
Personen) zur Verfügung. 245 m² Innenfläche,<br />
307 m² Außenfläche und 200 m² ausgestattete<br />
Küche und Lagermöglichkeiten. Neben dem<br />
Restaurantbetrieb besteht ein Cateringbedarf<br />
für jährlich ca. 20 Hochzeiten, sowie<br />
Firmenfeiern, Weihnachtsfeiern und<br />
Spezialevents. Die tägliche Frequenz wird<br />
durch unseren eigenen Schlossladen, unsere<br />
Attraktionen (Escape Room, Mystery Game<br />
und Schlossführungen) und unsere 8 Boutique<br />
Apartments erhöht.<br />
Detailinfos, Fotos & 3-D Rundgang unter:<br />
www.innviertler-versailles.at/pacht<br />
Schloßstraße 1 | A-4910 Aurolzmünster<br />
info@innviertler-versailles.at | +43 (0)664 / 88 67 12 50
promotion / KARRIERE-DESTINATIONEN<br />
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Für die Hotellerie von morgen.<br />
Unsere Mitarbeiter:innen sind der zentrale Erfolgsfaktor unserer Branche. Mit ihnen<br />
gemeinsam betrachten wir uns als Impulsgeber für Veränderung und Fortschritt.<br />
Dabei setzen wir auf ein ausgewogenes Verhältnis aus Förderung, Befähigung und<br />
der Unterstützung auch individueller Entwicklungsziele.<br />
Wir begrüßen jedes neue Partnerhotel in unserer Wertegemeinschaft, das unsere<br />
Überzeugungen teilt - ganz gleich ob 3 oder 5 Sterne. Entscheiden ist Haltung,<br />
die durch unsere Mitarbeiter:innen gelebt und damit erlebbar wird. Für die schänste<br />
Branche der Welt.<br />
Folgen Sie uns!<br />
fair-job-hotels.de<br />
Fotos: beigestellt<br />
154 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
Wir suchen<br />
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Das Posthotel Taube in Schruns<br />
eröffnet ab Herbst <strong>2023</strong> rundum<br />
erneuert und erweitert als<br />
Vier-Sterne-Superior-Haus. Bereits<br />
für das Pre-Opening ab<br />
Frühsommer suchen wir Sie als<br />
Küchenchef (m/w/d)<br />
Leitung Service (m/w/d)<br />
Leitung Rezeption (m/w/d)<br />
Gestalten Sie mit uns die neue<br />
Gastlichkeit der Taube. Neben<br />
interessanten Aufgaben erwarten<br />
Sie erstklassige Arbeitsbedingungen,<br />
eine Ganzjahresanstellung und viele<br />
weitere Vorzüge.<br />
Mehr dazu auf<br />
posthotel-taube.at/fuehrungspositionen<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
155
promotion / KARRIERE-DESTINATIONEN<br />
GOLFCLUB GOLDEGG.<br />
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CLUBRESTAURANT GESUCHT!<br />
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Vollausgestattetes Restaurant mit bis zu<br />
60 Sitzplätzen im Innenbereich und bis<br />
zu 50 Sitzplätzen auf der Sonnenterrasse.<br />
Faire und leistbare Pacht vorausgesetzt!<br />
Bei Interesse senden Sie uns Ihre<br />
aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen<br />
bitte an: info@golfclub-goldegg.com<br />
Auch ganzjähriger<br />
Betrieb<br />
möglich!<br />
GOLFCLUB GOLDEGG | Maierhof 19 | 5622 Goldegg | t. 06415 8585<br />
info@golfclub-goldegg.com | www.golfclub-goldegg.com<br />
HOTEL<br />
DIREKTOR m/w/d<br />
Wir suchen für ein traditionsreiches, kleines Hotel in der Arlberg Region in Österreich, einen engagierten Hoteldirektor<br />
in Jahresanstellung.<br />
Mit unverwechselbarem Charme, Tradition und Herzlichkeit begeistert das kleine, feine Hotel seine Gäste in der faszinierenden, alpinen Urlaubsregion Arlberg. Als Hoteldirektor bist<br />
du für die operative und strategische Führung des charmanten Hotelbetriebs und einem Team bis zu 20 fleißigen Mitarbeitern verantwortlich. Du bist eine engagierte Gastgeberpersönlichkeit<br />
mit Hands-on Mentalität und hast das Herz am richtigen Fleck und die Zahlen im Griff. Dein ausgeprägter Teamgeist und dein fundiertes Wissen in den modernen<br />
Führungsmethoden ermöglichen dir eine mitarbeiterfreundliche Führung deines Teams mit geringer Fluktuation. Deinen zukünftigen Arbeitgeber überzeugst du durch innovatives,<br />
lösungsorientiertes, abteilungsübergreifendes Denken und mit einer strukturierten, eigenständigen Arbeitsweise.<br />
Mit dir gemeinsam möchte sich das Hotel weiterentwickeln und die gemeinsam erarbeiteten Ziele erreichen!<br />
AUFGABENBEREICH<br />
• Operative und strategische Leitung<br />
• Repräsentation des Betriebes und<br />
seiner Philosophie<br />
• Erfolgreiche Mitarbeiterführung und<br />
Mitarbeitermotivation<br />
• Ansprechperson für die Gäste und Mitarbeiter<br />
• Weiterentwicklung des Betriebes<br />
ANFORDERUNGEN<br />
• Abgeschlossene Ausbildung in der Hotellerie<br />
• Min. 2 Jahre Erfahrung als Hoteldirektor<br />
• Leidenschaftliche Gastgeberpersönlichkeit<br />
• Fachkompetenz und Teamgeist<br />
• Hands-on-Mentalität<br />
• Ausgezeichnete deutsch und englisch<br />
Kenntnisse<br />
BENEFITS<br />
• 5 Tage-Woche / 40 Stunden<br />
• 2 Monate bezahlten Urlaub<br />
• Abwechslungsreiches Aufgabengebiet<br />
• Entfaltungsmöglichkeiten<br />
• Aktive Mitgestaltung bei der<br />
Unternehmensentwicklung<br />
• Eine vertrauensvolle und langjährige<br />
Zusammenarbeit<br />
APPLY NOW!<br />
Gewünschtes Einstellungsdatum ist Januar <strong>2023</strong>/Februar <strong>2023</strong><br />
Sende uns jetzt deine Bewerbung an contact@nd-employerbranding.com<br />
ND EMPLOYER BRANDING OG<br />
www.nd-employerbranding.com<br />
Fotos: beigestellt<br />
156 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
Wir suchen dich!<br />
Sommelier<br />
bis zu 3.200,– brutto p. M.<br />
Stv. Restaurantleiter<br />
bis zu 3.100,– brutto p. M.<br />
Fotos: Herbert Lehmann<br />
Chef de Rang<br />
bis zu 3.000,– brutto p. M.<br />
Demi Chef de Rang<br />
bis zu 2.800,– brutto p. M.<br />
(m/w/d)<br />
Ansprechpartnerin:<br />
Bianca Stummer<br />
verwaltung@kronelech.at<br />
+43 5583 2551-507<br />
Romantik Hotel<br />
Die Krone von Lech<br />
Familie Pfefferkorn<br />
Dorf 13, 6764 Lech, Austria<br />
kronelech.at
Guide Al aC arte 2022<br />
2022<br />
GENIESSERSTUBE<br />
promotion / KARRIERE-DESTINATIONEN<br />
DAS<br />
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Arbeiten bei uns ist<br />
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WIR SUCHEN<br />
AB SOFORT (W/M/D)<br />
Rezeption<br />
Reservierung<br />
Restaurantleitung<br />
Kosmetiker/in<br />
- Motiviertes, junges,<br />
lässiges Team<br />
- Neues Familienresort<br />
- Hotel****S & Camping*****<br />
- Sehr gutes Betriebsklima<br />
- Modernes Mitarbeiterhaus<br />
- Zahlreiche Benefits<br />
zugspitz-team.at<br />
zugspitz-resort.at<br />
SUCHT<br />
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• CHEF DE PARTIE<br />
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• CHEF DE RANG<br />
• COMMIS DE RANG<br />
Wir freuen uns auf Initiativbewerbungen in allen Abteilungen. Als Jahresstelle,<br />
5- oder 6-Tage- Woche möglich. Bruttolohn lt. KV. Überbezahlung je nach<br />
Erfahrung und Qualifikation. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!<br />
Klaus Pierer_1x4_fjob_2202.pdf Dengg | Hintertux 750 | A-6293 Tux 1 | Tel.: 12.12.22 +43-5287-8550 11:20 | team@alpenhof.at<br />
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Hotel und LAHÜ<br />
Koch/Köchin<br />
Lehrzeit 3 Jahre<br />
Rezeptionist/in w/m/d<br />
Vollzeit. ab sofort.<br />
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Ein familiäres Arbeits-Zuhause mit dem besten Stück Heimat -<br />
in seiner reinsten Form, seit 1968<br />
Gastronomiefachmann/<br />
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Lehrzeit 4 Jahre.<br />
Restaurantfachfrau/<br />
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Lehrzeit 3 Jahre<br />
Verkaufsberater für<br />
unsere Almboutique w/m/d<br />
Vollzeit. ab sofort.<br />
Brutto € 2.000<br />
Detaillierte Stellenbeschreibungen<br />
unter:<br />
almurlaub.at/karriere oder<br />
einfach QR-Code scannen:<br />
Almwellness Hotel Pierer****Superior. Teichalm 77 . 8163 Fladnitz<br />
Fotos: beigestellt<br />
158 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
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100 % ehrlich & authentisch – so<br />
beschreiben wir uns selbst & unsere<br />
Gäste. Einsatz & Herzblut machen<br />
unser Hotel zu einem Zuhause.<br />
Die Team Lodge mit Panorama Pool,<br />
Sauna, Fitnessstudio ist unser<br />
Zuhause.<br />
Willst auch DU zu uns dazugehören?<br />
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Romana Nill, Dorf 142<br />
6292 Finkenberg/Zillertal/Tirol<br />
T: +43 5285 6775 511<br />
bewerbung@stock.at, www.stock.at<br />
HOTEL NESSLERHOF<br />
Wir im Nesslerhof sind die »Gästeflüsterer«.<br />
Was das bedeutet? Ganz<br />
einfach: wir zaubern ein Lächeln<br />
herbei – bei anderen Menschen und<br />
bei uns selbst. Die Gäste bringen wir<br />
zum Strahlen, indem wir sie herzlich<br />
empfangen, gut und gern verwöhnen<br />
und ihnen Wünsche von den Augen<br />
ablesen. Unser eigenes Lächeln<br />
entsteht, weil wir richtig Freude<br />
daran haben, Menschen eine<br />
gute Zeit zu bescheren. Bist<br />
Du eine Frohnatur, die es liebt<br />
Gastgeber:in zu sein?<br />
Dann haben wir genau den<br />
richtigen Job für Dich:<br />
Rezeptionist:in<br />
Chef de Rang<br />
Barkeeper<br />
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INFO UND BEWERBUNG<br />
Hotel Nesslerhof<br />
www.nesslerhof.at<br />
Fotos: Maria Kirchner, Peter Just, beigestellt<br />
160 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
ALPINE<br />
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WAS IST DEIN NATÜRLICHER<br />
LEBENSRAUM? LASS ES UNS WISSEN.<br />
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WELLNESSHOTEL.COM/KARRIERE<br />
dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />
161
profi / INSTAGRAM<br />
Alexandra Gorsche<br />
Publisher of @falstaffprofi<br />
Specialist in hotel & tourism<br />
#falstaffprofi<br />
www.falstaff-profi.com<br />
24,3 k Abonnenten<br />
Urbane Landwirtschaft<br />
Eine Zukunftstechnologie, die eine<br />
tragfähige Landwirtschaft ermöglichen<br />
soll, vom Anzuchtkasten bis<br />
hin zu Gebäudekomplexen mit<br />
übereinander gelagerten Ebenen.<br />
Farm-to-Table-Konzept<br />
Immer mehr Restaurants<br />
erschaffen sich den eigenen<br />
Gemüsegarten im Restaurant.<br />
KURZE<br />
TRANSPORTWEGE<br />
Durch den Anbau urban vor Ort,<br />
werden Frische und Qualität garantiert.<br />
Schonende Ressourcen<br />
Der Verbrauch von<br />
Bodenfläche ist wesentlich<br />
geringer als beim<br />
herkömmlichen Anbau<br />
im Freiland.<br />
GANZJÄHRIG<br />
ERNTEFRISCH UND<br />
NACHHALTIG<br />
Für Gastronom:innen ist<br />
der lokale Anbau garantiert.<br />
Die Entwicklung ist faszinierend. Das soziale Netzwerk ist mittlerweile zum<br />
Schauplatz für Product Placement und Ort der Inspiration geworden. Ein Best-of<br />
der Vertical-Farming-Bewegung von Herausgeberin Alexandra Gorsche.<br />
Fotos: Cornelia Leitgeb, Instagram<br />
162 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>
HEIMWEH<br />
NACH DER FERNE?<br />
#AufZuNeuenHorizonten<br />
sea chefs – die besten Jobs auf Kreuzfahrtschiffen<br />
an Bord von Hapag-Lloyd Cruises: seachefs.com/hlc<br />
TOP-JOBS (w/m/d):<br />
Commis de Rang +++ Chef de Rang +++ Chef de Partie<br />
Butler +++ Bäcker +++ Housekeeping Staff
Designed