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Falstaff PROFI Nr.6/2023

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dez–feb <strong>2023</strong><br />

www.falstaff-profi.com<br />

€ 8,–<br />

profi<br />

P.b.b. GZ 16Z040699 M<br />

<strong>Falstaff</strong> Profi<br />

Führichgasse 8<br />

1010 Wien<br />

JUNGE<br />

FÜHRUNG<br />

ZERO<br />

WASTE<br />

SOUND<br />

DINNER<br />

FOOD<br />

TRENDS<br />

GRUSS VON DER INSEL<br />

ANDREU GENESTRAS HOMMAGE AN DAS MITTELMEER


Gäste-<br />

Glück


HERAUSGEBERBRIEF<br />

GUT GEFÜHRT<br />

GEWINNT<br />

Alles steht und fällt mit guter, menschlicher<br />

Führung. Noch vor wenigen Monaten saßen<br />

sich Manager:innen in Führungskräfte-<br />

Trainings zu Themen wie moderne Führung, Agilität<br />

und Change-Management gegenüber. Der Wandel der<br />

Arbeitswelt – dieser geflügelte Ausdruck, der alle irgendwie<br />

berührte, doch nur von den wenigsten Unternehmen<br />

als echte Dringlichkeit priorisiert wurde. Die Arbeitswelt<br />

hat sich dramatisch verändert und mit ihr die gefragten<br />

Qualitäten an Führungskultur in Unternehmen und<br />

Teams. Die Frage, die Sie sich stellen sollten: Genügt<br />

Ihr Führungsstil der neuen Arbeitswelt?<br />

Der Anspruch junger Führungskräfte ist anders. Sie<br />

sehen sich meist auf Augenhöhe mit ihren Mitarbeiter:innen,<br />

trotz einer Hierarchie, die es letztlich geben<br />

muss, wenn Entscheidungen zu treffen sind. Statussymbole<br />

sind ihnen fremd, die Business-Etikette weitgehend<br />

nicht wichtig. Ihr Ansatz ist menschlicher,<br />

offener, emotionaler. Und so gestalten sie auch ihren<br />

Führungsstil. Aus der Überzeugung heraus, dass nur<br />

eine menschenfreundliche Führung den richtigen<br />

Teamspirit schafft und die richtige Strategie ist, ein<br />

Unternehmen gemeinsam nach vorne zu bringen.<br />

Nüchtern betrachtet, können es sich Firmen heute<br />

nicht mehr leisten, durch schlechte Führung Mitarbeiter:innen<br />

zu verlieren. Wenn im mittleren und oberen<br />

Management keine Menschenfreunde an den Schalthebeln<br />

sitzen, ist der Kampf um die (besten) Arbeitskräfte<br />

ganz sicher schnell verloren.<br />

WOLFGANG M. ROSAM<br />

<strong>Falstaff</strong>-Herausgeber<br />

wolfgang.rosam@falstaff.com<br />

@RosamWolfgang<br />

In diesem Sinne – lassen Sie sich von der aktuellen<br />

<strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong> Ausgabe inspirieren. Zeigen Sie<br />

sich kreativ und fühlen Sie sich ermutigt, neue Wege<br />

zu gehen!<br />

MAG. ALEXANDRA GORSCHE<br />

<strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong>-Herausgeberin<br />

alexandra.gorsche@falstaff.at<br />

@AlexandraGorsche<br />

Foto: Stefan Gergely, Karin Bergmann<br />

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falstaff.profi<br />

Inspirationen, Trends & Highlights<br />

aus der Branche – stay up to date!<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

3


6 4<br />

Inspirationen<br />

Andreu Genestra<br />

gibt Einblicke in sein<br />

a ußergewöhnliches<br />

Schaffen.<br />

BUSINESS & PEOPLE<br />

10 FOOD TRENDS <strong>2023</strong><br />

New Glocal, Regenerative Food &<br />

Veganizing Recipes am Vormarsch.<br />

16 SOUND DINNER<br />

Der vernachlässigte Hörsinn im Fokus<br />

von gastronomischen Konzepten.<br />

26 THANK YOU!<br />

Partner:innen und Arbeitgeber:innen<br />

zeigen Wertschätzung.<br />

Chefetage<br />

Viktoria Fahringer<br />

28Junge<br />

über ihren Führungsstil.<br />

28 NEXT GENERATION<br />

Junge Führungspersönlichkeiten zeigen<br />

neue Wege auf.<br />

34 YOUNG TALENT<br />

Alexander Albert kreierte Sanddornperlen.<br />

36 BEST BOSSES<br />

Die besten Arbeitgeber:innen gewähren<br />

Einblicke in ihre Erfolgsmodelle.<br />

KULINARIK & DRINKS<br />

50Hahn als Delikatesse. Eine Alternative,<br />

die Aufmerksamkeit verdient hat.<br />

50 GEFLÜGEL<br />

Über Hahn und andere Alternativen,<br />

über die es sich zu kochen lohnt.<br />

64 REZEPTSTRECKE<br />

Andreu Genestra feiert sein 10-jähriges<br />

Bestehen mit einer Publikation.<br />

76 SAKE<br />

Das japanische Nationalgetränk<br />

als Speisenbegleiter.<br />

85 ST. LAURENT<br />

Eine unterschätzte Rebsorte im Fokus<br />

der Österreichischen Sommelierunion.<br />

Fotos: M. Ponce/Montagud Editores, Julian Höck, Shutterstock<br />

4 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


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202122021<br />

9 8<br />

Viva Magenta<br />

Die Pantone Farbe <strong>2023</strong> steht fest.<br />

7 6<br />

Yoshiko Ueno-Müller<br />

Sake Samurai und<br />

»Master of Sake Tasting«.<br />

DESIGN & INSPIRATION<br />

98 FARBTRENDS <strong>2023</strong><br />

Von monochromen Farbwelten bis hin<br />

zu Kombinationen.<br />

106 PERSONALISIERTES HOLZDESIGN<br />

Dreikant beweist, dass Maßanfertigungen<br />

gefragter sind denn je.<br />

112 SHOPPINGHILFE<br />

Lassen Sie sich von den innovativsten<br />

Produkten inspirieren.<br />

KNOW-HOW & INSIDER<br />

116 FITNESSCHECK GASTRO<br />

Die wichtigsten Kennzahlen<br />

im Überblick.<br />

118 EIGENANBAU<br />

Farm-to-Table-Konzepte boomen<br />

und entwickeln sich weiter.<br />

124 DIPLOM-FLEISCHSOMMELIER<br />

Richard Rauch zeigt, wie Nose-to-Tail<br />

funktioniert.<br />

118<br />

Farm-to-Table<br />

Nicht neu, aber immer ausgefeilter<br />

werden die Konzepte.<br />

3 HERAUSGEBERBRIEF<br />

6 IMPRESSUM<br />

126 KIOSK<br />

129 PARTNER:INNEN IM PORTRÄT<br />

141 KARRIERE-DESTINATIONEN –<br />

DIE BESTEN ARBEITGEBER:INNEN IM PORTRÄT<br />

162 INSTASHOTS<br />

COVERFOTO: M. PONCE/MONTAGUD EDITORES<br />

IMPRESSUM<br />

Zeitschrift für Hotellerie, Gastronomie und Tourismus Die in dieser Ausgabe veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Übersetzung,<br />

Nachdruck, Vervielfältigung und Speicherung in Datenverarbeitungs anlagen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Unter nehmens.<br />

Zitate aus Beiträgen dieser Ausgabe sind ausschließlich mit Angabe der Quelle gestattet. Medieninhaber <strong>Falstaff</strong> Profi GmbH. DVR-Nummer<br />

4010856 Redaktionsort des Medieninhabers Führichgasse 8, 1010 Wien, office@falstaff-profi.com. Gegenstand des Unternehmens sind die<br />

Herausgabe, der Verlag und der Vertrieb von Zeitschriften und Druck werken aller Art und die Informationsdienstleistung.<br />

Herausgeber:innen Mag. Alexandra Gorsche, Wolfgang M. Rosam Geschäftsführung Mag. Alexandra Gorsche, Heimo Jessenko Chefredaktion<br />

Mag. Alexandra Gorsche Fotoredaktion Mag. (FH) Thomas Trimmel/ fotoredaktion.at Grafik Alexander Bayer Anzeigen- & Promotionkontakt<br />

Heimo Jessenko (Geschäftsführung), Valentina Kuttnig, Paul Perner, Antonia Reif, Silke Slatar, Viktoria Kleindienst (Anzeigen koordination)<br />

Mitarbeiter:innen & Autor:innen dieser Ausgabe Nicola Afchar-Negad, Alexandra Embacher, Claudia Heil, Klaus Höfler, Viktoria Kleindienst,<br />

Sarah Mercedes Nager, Sonja Planeta Fotograf:innen Cornelia Leitgeb, Moving Stills, Julia Stix Lektorat Mag. Nicole Schlaffer Produktion/ Litho<br />

Ing. Michael Lenhart Gesellschafter der <strong>Falstaff</strong> Profi GmbH 65 % <strong>Falstaff</strong> Verlags GmbH, 17,5 % Jego Beteiligungs GmbH, 17,5 % Masterpiece<br />

Productions GmbH Druck Druckerei Berger, Wiener Straße 80, 3580 Horn<br />

Mitglied des Verbands<br />

Österreichischer Zeitungen<br />

Fotos: Carsten Grimm, Shutterstock, Pantone<br />

6 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


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Konzepte, Menschen, Ansätze – so machen’s andere.<br />

Foto: Lukas Jahn/SENNS.Restaurant<br />

The perfect Sound. Zwei-Sternekoch Andreas Senn setzt auf den richtigen Sound. Zusammen mit Markus Platzer von Poet Audio schließen sie eine Lücke, die in<br />

der Gourmetwelt auf unverständliche Weise immer stärker auseinanderklaffte. Der Hörsinn – bislang vernachlässigt – wird nun in die Menüfolge miteinbezogen.<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

9


profi / TRENDREPORT<br />

FOOD<br />

TRENDS<br />

<strong>2023</strong><br />

Wie sieht die Zukunft für<br />

Lebensmittelindustrie, Handel und<br />

Gastronomie in den nächsten Jahren aus?<br />

Die Food-Trends <strong>2023</strong> verraten es.<br />

TEXT ALEXANDRA GORSCHE<br />

Die Welt der Ernährung dreht sich immer schneller und<br />

Gastronom:innen, Händler:innen und Hersteller:innen<br />

müssen zusehen, nicht den Anschluss zu verlieren. Hanni<br />

Rützler, renommierte Foodtrend-Forscherin, analysiert<br />

bereits zum zehnten Mal in Folge im Food Report die Hypes<br />

und Entwicklungen rund ums Essen weltweit – und das in bewegten<br />

Zeiten.<br />

Fotos: Getty Images, Monika Grabowska/unsplash<br />

10 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


#1<br />

New Glocal<br />

Schon die Pandemie hat dem globalen Handel und den Just-in-<br />

Time-Lieferketten massiv zugesetzt und die von Klimaaktivist:innen<br />

schon länger vorgebrachte Kritik am Global Sourcing<br />

weiter befeuert. Der nun auch durch den Krieg dynamisierte<br />

Food-Trend, in dem sich der Wunsch nach einem neuen,<br />

sinnvolleren Verhältnis von lokal produzierten und global<br />

importierten Lebensmitteln spiegelt, wird sich zu zukunftsfitten<br />

Leitplanken für die Lebensmittelwirtschaft entwickeln.<br />

Was ist New Glocal?<br />

New Glocal berücksichtigt nicht nur lokale und globale Aspekte,<br />

sondern verleiht diesen auch eine neue Hierarchie. Die regionale<br />

Verfügbarkeit wird zum primären Kriterium. Und dort, wo der<br />

Lebensmittelhandel weiter auf internationale Importe setzt,<br />

werden sich die Spielregeln nach und nach verändern.<br />

Trendprognose<br />

Die Trendbewegung in Richtung Glokalisierung wird von starken<br />

Dynamiken vorangetrieben: Die ökologischen Folgen einer<br />

rücksichtslos globalisierten Nahrungsmittelindustrie geraten<br />

zunehmend ins öffentliche Bewusstsein. Die ersten Ausfälle<br />

und Knappheiten in Pandemie-Zeiten zeigten die Abhängigkeiten<br />

von globalisierten Lieferketten sowie deren Fragilität bereits<br />

auf. Geopolitische Krisen machen die Verletzlichkeit des Systems<br />

noch schmerzlicher bewusst.<br />

Auswirkungen für die heimische Gastronomie<br />

Aber was bedeutet das nun für unsere heimische Gastronomie?<br />

New Glocal wird kein vorübergehender Trend sein, sondern<br />

ist ein Vorbote der nächsten Evolutionsstufe in der globalen<br />

Lebensmittelproduktion, die sich durch einen neuen Fokus<br />

auf Regionalität und nachhaltiges Wirtschaften mit resilienten<br />

Verschränkungen zu überregionalen und globalen Strukturen<br />

auszeichnen wird. Schritt für Schritt wird dies auch zu einer<br />

Neuausrichtung des Sortiments in Supermärkten, aber auch<br />

zur Ausweitung des internationalen Direktvertriebs führen.<br />

Und gerade für Gastronom:innen und Hoteliers ist es mehr<br />

denn je wichtig, funktionierende Lieferketten sicherzustellen.<br />

Umso näher die Lieferant:innen, umso besser.<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

11


profi / TRENDREPORT<br />

Regenerative Food<br />

Endlich wieder ein gesünderer Planet! »Regenerative Food«, ein<br />

Trend, der einen Ausweg aus der neben der Pandemie und dem<br />

Krieg in der Ukraine nach wie vor bestehenden Krise weist: der<br />

Klimakrise. Eine regenerative Lebensmittelerzeugung kann die<br />

Treibhausgasemissionen reduzieren, indem sie die Abhängigkeit<br />

von synthetischen Düngemitteln verringert und gesunde Böden<br />

mit einem hohen Gehalt an organischen Stoffen und einer<br />

größeren mikrobiellen Vielfalt schafft. Regenerative Methoden<br />

können auch in der konventionellen Landwirtschaft gut an<br />

unterschiedliche örtliche Gegebenheiten angepasst werden.<br />

Dazu zählen unter anderem die Verwendung verschiedener<br />

Pflanzensorten und Deckfrüchten, die Agroforstwirtschaft und<br />

sogenannte Rotationsweiden, auf denen Rinder, Schafe und Ziegen<br />

nur für bestimmte Zeiten grasen, um den Weidepflanzen und dem<br />

Boden Zeit zu geben, sich wieder zu erholen. Gesunde Böden<br />

tragen zur Wiederherstellung des natürlichen Kohlenstoffkreislaufs<br />

bei und erhöhen die Fähigkeit des Bodens, Kohlenstoff zu<br />

binden und damit den Klimawandel zu bekämpfen.<br />

#2<br />

Foto: Maria Orlova/pexels<br />

12 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


GASTRO<br />

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sich sehen lassen kann<br />

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profi / TRENDREPORT<br />

#3<br />

Veganizing Recipes<br />

Neben neuen Hightech-Imitaten von Fleisch und Fisch glänzen<br />

auch fleischlose Adaptionen von Wirtshausklassikern, die ohne<br />

komplizierte Zutatenlisten auskommen. Die nach wie vor angesagten<br />

Bowls lassen sich zum Beispiel hervorragend »veganisieren«<br />

– ob süß oder herzhaft, Frühstück oder Mittagssnack.<br />

Healthy Snacking<br />

Mittlerweile problemlos ohne tierische Zutaten möglich: Gemüse,<br />

Früchte oder Salat, Nüsse oder Kerne sind perfekt für einen<br />

schnellen Snack geeignet. Dazu kommen dann noch Sattmacher<br />

wie Quinoa, Couscous oder Bulgur, diese bieten jede Menge<br />

Spielraum. Und dann dürfen wir auf sogenannte Superfoods<br />

nicht vergessen: Avocado, Granatapfel oder Chiasamen stehen<br />

beispielsweise bei gesundheitsbewussten Genießern hoch im<br />

Kurs. Die regionalen Alternativen dazu heißen Rote Bete, Leinsamen<br />

oder Grünkohl. Mit Fantasie und Kreativität entstehen<br />

leckere pflanzliche Alternativen – in Form von gesunden Snacks,<br />

raffinierter Vielfalt oder beliebten Kindheitserinnerungen.<br />

Die vielfältige Zukunft des Fleischkonsums<br />

Fleisch verliert seine Rolle als Leitprodukt unserer Esskultur –<br />

zumindest in den Visionen innovativer Lebensmitteltechnolo<br />

g:in nen und Investor:innen sowie im veganen Diskurs um<br />

»richtige« Ernährung. Plant-based Food hat sich zu einem der<br />

wichtigsten Food-Trends unserer Zeit entwickelt. Neben pflanzenbasierten<br />

Produkten kündigen sich nun auch weitere Alternativen<br />

wie Alt-Protein und Cell-cultured Food an, die Fleisch<br />

und Fisch in Geschmack und Textur immer ähnlicher werden.<br />

Foto: Rafael Maggion/unsplash<br />

14 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


Nah.<br />

Näher.<br />

Eurogast.<br />

Eurogast<br />

Pilz & Kiennast<br />

Gmünd<br />

Eurogast<br />

Kiennast<br />

Gars am Kamp<br />

Eurogast<br />

Eurogast Speckbacher<br />

Grissemann Reutte<br />

Bludenz<br />

Eurogast Grissemann<br />

& Eurogast Österreich<br />

Zams<br />

Eurogast<br />

Hall in Tirol<br />

Eurogast<br />

Sinnesberger<br />

Kirchdorf i. T.<br />

Eurogast<br />

Zuegg<br />

Lienz<br />

Eurogast<br />

Salzburg<br />

Eurogast<br />

Zell am See<br />

Eurogast<br />

Gasteinertal<br />

Eurogast<br />

Almauer<br />

Steyr<br />

Eurogast<br />

Landmarkt<br />

Schladming<br />

Eurogast<br />

Altenmarkt<br />

Eurogast<br />

Kärntner Legro<br />

St. Veit an der Glan<br />

Eurogast<br />

Kärntner Legro<br />

Klagenfurt<br />

Eurogast<br />

Landmarkt<br />

Liezen<br />

Eurogast<br />

Interex<br />

Hartberg<br />

10 private Gastronomiegroßhändler.<br />

18 x in Österreich.<br />

Immer in Ihrer Nähe.<br />

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profi /<br />

FOOD & SOUND<br />

SOUND<br />

NICHT ANDERS<br />

»What’s love got to do with it?« Dieser Song von Tina Turner sollte laufen,<br />

wenn Ihre Gäste ein Glas Chardonnay in der Hand halten. Das Pairing<br />

von Musik und Food bzw. Drinks ist noch recht neu –<br />

<strong>PROFI</strong> stellt verschiedene Ansätze vor.<br />

INTERVIEW NICOLA AFCHAR-NEGAD<br />

Heston Blumenthal lässt sein Signature-<br />

Gericht »The Sound of the Sea« zusammen<br />

mit einem iPod an die Tische servieren. Zu<br />

hören: Meeresrauschen. Im Endeffekt keine<br />

Überraschung, dass dieser kleine Trick funk-<br />

tioniert. Man weiß aus eigener Erfahrung,<br />

dass gewisse Speisen einfach anders schmecken,<br />

wenn man in der Nähe des Meeres ist.<br />

Oder der Berge und zwitschernder Vögel.<br />

Oder oder oder.<br />

16 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


<strong>PROFI</strong> »Es ist bekannt, dass<br />

sich Farben – zum Beispiel<br />

von Geschirr – auf das<br />

Geschmacksempfinden<br />

auswirken. Aber Musik?<br />

Warum hört man so wenig<br />

von dieser Art des Pairings?<br />

RUSSELL JONES Ich denke, das hat damit zu tun, dass es<br />

abstrakter wirkt. Wir wissen, dass wir »mit den Augen essen«<br />

und verstehen, dass die Optik wichtig ist. Dass Sound den<br />

Geschmack ändern kann, ist schwer zu fassen, zumindest<br />

bis wir verstehen, dass alle Sinne miteinander verknüpft sind.<br />

Keiner unserer Sinne arbeitet allein.<br />

Sie haben für das »Atlantica Dreams Resort & Spa« in Rhodos<br />

eine multisensorische Installation entwickelt. Ich sehe drei<br />

hängende Cocooning-Sessel, die von der Hotellobby baumeln.<br />

Was spielt sich im Inneren ab?<br />

Wir haben diese »Sensory Pods« als ganzheitliche sensorische<br />

Erfahrung geplant. Jeder dieser Pods transportiert die Menschen<br />

in eine andere Umgebung – zu einem Lagerfeuer, in einen Wald und<br />

sogar in die Wolken am Himmel. Wir arbeiten hier mit Visuals,<br />

»EHER SOUND<br />

ALS SONGS«<br />

<strong>PROFI</strong> hat sich von »Sensory Alchemist«<br />

Russell Jones inspirieren – und<br />

natürlich mit Tipps versorgen lassen.<br />

Russells Kick-Start war übrigens<br />

die Zusammenarbeit mit Blumenthal<br />

für »The Sound of the Sea«.<br />

RUSSELL JONES<br />

(Großbritannien) ist Gründer der multisensorischen<br />

Designagentur Sensory Experiences. Mithilfe<br />

wissenschaftlicher Erkenntnisse berät er Brands<br />

wie Heineken, Marmite oder Tui in Sachen immersive<br />

Erlebnisse – ein Top-Thema unserer Zeit.<br />

www.sensoryexperiences.co.uk<br />

Sound und Aromen. An der Bar kann sich der<br />

Gast einen Cocktail ordern, dessen Geschmack<br />

genau auf die Szenerie angepasst ist. Ich liebe<br />

diese Art von Arbeit! Wir können sogar Kabinen<br />

entwickeln, in denen sich die Atmosphäre<br />

än dert und die dabei hilft, die einzelnen<br />

Geschmacksnoten eines Produkts herauszufiltern.<br />

Wenn man sich ein bisschen mit dem Thema beschäftigt, fällt auf:<br />

es geht fast immer um Wein oder zumindest um Getränke. Warum?<br />

Bei einem Glas Wein spielt sich so viel ab in nur einem Schluck,<br />

ein großartiges Getränk für diese Art von Experimenten. Whisky<br />

funktioniert auch gut. Aber prinzipiell gibt es keinen Unterschied<br />

zum Pairing mit Essen.<br />

Fotos: Shutterstock, beigestellt<br />

Wie matcht man jetzt Wein zu Musik, worauf sollte man achten?<br />

Zuerst muss man die Emotionalität des Songs dem Charakter des<br />

Weins anpassen. Ein leichter frischer Weißwein funktioniert<br />

mit positiver, schneller Musik. Ein kräftiger Roter verlangt nach<br />

dramatischer Musik mit einer gewissen Tiefe. Dann geht es um<br />

die Instrumente, den Ton der Musik. Beispiel: hohe Klavier­<br />

><br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

17


profi /<br />

FOOD & SOUND<br />

><br />

töne streichen die Süße hervor, während krächzende Posaunen<br />

eher die Bitterkeit betonen.<br />

Das klingt kompliziert.<br />

Ich mache Ihnen Vorschläge: Blondies »Heart of Glass« passt<br />

zu einem Grünen Veltliner. »This must be the Place« von Talking<br />

Heads kombinieren Sie mit einem Blaufränkisch.<br />

Und was, wenn ich als Gast Blondie einfach nicht leiden kann?<br />

Sprich: wie wichtig ist der persönliche Musikgeschmack?<br />

Vogel gesang, um florale<br />

Deswegen sind meine Vorschläge eben genau das: Vorschläge.<br />

Noten hervorzubringen.<br />

Sie müssen Ihr persönliches Äquivalent finden. Genau<br />

Diese Geräuschkulissen<br />

deswegen verwenden wir auch eher Sounds als Songs. Also<br />

haben einen universellen<br />

Aspekt. Oder haben Sie<br />

zum Beispiel schon einmal<br />

jemanden sagen hören,<br />

dass er den Sound des Ozeans nicht mag?<br />

Reicht es eigentlich, wenn ich nur einen zusätzlichen Sinn stimuliere<br />

– oder ist das vielleicht sogar besser?<br />

Nein, so viele wie möglich! Wir sind multisensorische Wesen!<br />

Aber solange man sich mit Bedacht um ein oder zwei Sinne<br />

bemüht, ist das immer noch besser, als ihnen gar keine Aufmerksamkeit<br />

zu schenken.<br />

<<br />

LEICHTER WEISSWEIN<br />

LEICHTER ROTWEIN<br />

KRÄFTIGER WEISSWEIN<br />

SCHWERER ROTWEIN<br />

Wordy Rappinghood Tom Tom Club<br />

Heart of Glass – Special Mix Blondie<br />

Too young Phoenix<br />

Love is the Drug Roxy Music<br />

Everything now Arcade Fire<br />

Roxanne The Police<br />

I wanna be your Lover Prince<br />

Everywhere – 2017 Remaster<br />

Fleetwood Mac<br />

Older Parcels<br />

Rip it up Orange Juice<br />

This must be the Place Talking Heads<br />

Close to me The Cure<br />

Uncertain Smile The The<br />

Sound and Vision – 2017 Remaster<br />

David Bowie<br />

This must be the Place<br />

Talking Heads<br />

More than this<br />

Roxy Music<br />

You sexy Thing<br />

Hot chocolate<br />

Right – 2016 Remaster<br />

David Bowie<br />

Get it up for Love<br />

Ned Doheny<br />

Cape Cod Kwassa Kwassa<br />

Vampire Weekend<br />

Do it again Steely Dan<br />

Sweet Dreams (are made of this)<br />

Eurythmics<br />

This is Reggae Music<br />

Zap Pow<br />

Mykonos Fleet Foxes<br />

A Trick of the Light Villagers<br />

The Air that I breathe –<br />

2008 Remaster<br />

The Hollies<br />

White Gloves<br />

Khruangbin<br />

Cosmic Dancer T. Rex<br />

You’re so cool<br />

Jonathan Bree<br />

My sweet Lord – Remaster 2014<br />

George Harrison<br />

Baby<br />

Ariel Pink<br />

I feel like loving you today<br />

Donald Byrd<br />

Fooled around and fell in Love<br />

Elvin Bishop<br />

Heartattack and Vine Tom Waits<br />

The same old Shit Micah P. Hinson<br />

Bonnie and Clyde<br />

Brigitte Bardot, Serge Gainsbourg<br />

The Man comes around Johnny Cash<br />

I stand corrected<br />

Vampire Weekend<br />

Held Smog<br />

(Wading through)<br />

the waters of my time<br />

Richard Hawley<br />

Heartbeats The Knife<br />

Vitamin C CAN<br />

A Horse with no Name<br />

America, George Martin<br />

God’s gonna cut you down<br />

Johnny Cash<br />

Fotos: beigestellt<br />

18 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


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profi /<br />

FOOD & SOUND<br />

AKUSTIK<br />

SIMULATION<br />

Die Verschmelzung von kulinarischen Genüssen mit surrealen und<br />

psychoakustischen Klangteppichen. Andreas Senn und Poet Audio sprechen<br />

den zu lange vernachlässigten Hörsinn im Restaurant an.<br />

TEXT ALEXANDRA GORSCHE<br />

FOTOS LUKAS JAHN/SENNS RESTAURANT<br />

20 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


Eine neue Dimension des Genusses, den der Salzburger<br />

2-Sternekoch Andreas Senn mit dem österreichischen<br />

Sound System-Unternehmen Poet<br />

Audio auftischt: unbekanntere Kompositionen<br />

von Wolfgang Amadeus Mozart oder auch<br />

mit avantgardistischen Stimmen von Karl-Heinz Stockhausen,<br />

kombiniert mit mächtigen elektronischen Synthesizer-<br />

Klängen. Nicht das plakative Zusammenspiel von Inhalten der<br />

Sounds und Komponenten der Gerichte ist das Ziel, sondern<br />

eine Überlagerung der Gefühlswelten, die<br />

sowohl die Musik als auch das Essen bei<br />

den Gästen erzeugt.<br />

Wiedergegeben werden die Stücke<br />

auf drei unterschiedlichen Poet Sound Systemen<br />

– allen voran auf der »Poet sinfonetta«,<br />

die mit einer völlig neuen Technologie<br />

für ein revolutionäres Hörerlebnis sorgt.<br />

Vor jedem der insgesamt sieben Gänge im<br />

aktuellen Menü von Andreas Senn werden<br />

über mehrere mobile Soundsysteme unterschiedliche<br />

Soundscapes abgespielt, um zur<br />

klanglichen auch eine räumliche Dimension<br />

einzuführen. So wird etwa Senns »Bachforelle<br />

mit Kimchi, Artischocke und Gurke« von einer druckvollen<br />

Neuinterpretation des 70er-Jahre Jazz-Funk Hits<br />

»Miss Kane« begleitet. Vor dem zweiten Gang – Gänseleber<br />

mit Feigenblätter, Topinambur und Pedro Ximénez – erklingen<br />

Donnergrollen und Vogelgezwitscher, so realitätsnah, als würde<br />

sich über den Tischen im Gusswerk gerade ein Unwetter<br />

zusammenbrauen. Mit den Klängen aus der klassischen indischen<br />

Flöte fühlt man sich plötzlich in die dunklen und<br />

><br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

21


profi /<br />

FOOD & SOUND<br />

Creative Sound Match<br />

Markus Platzer (Poet Audio)<br />

zusammen mit Andreas<br />

Senn (»Senns Restaurant«).<br />

><br />

ewigen Tiefen des Meeres hinein, aus welchen jener<br />

Schwarze Seehecht stammt, der als einer der luxuriösesten<br />

Speisefische gehandelt wird und im Signature-Gericht von<br />

Andreas Senn mit Ajo Blanco, Tomaten und Imperial Gold<br />

Kaviar serviert wird.<br />

»Die bahnbrechende Technik unserer Sound-Systeme<br />

erschafft ein authentisches Klangerlebnis wie im Konzertsaal –<br />

damit lösen wir bei den Gästen ebenso authentische Gefühle<br />

aus, von der Gänsehaut bis zur scheinbaren Schwerelosigkeit.<br />

Diese akustischen Gefühlswelten stimmen jeweils auf die<br />

Gerichte im Anschluss ein und erschaffen auf diese Weise eine<br />

neue Dimension des Genusses«, erklärt Markus Platzer, Klangforscher<br />

und Gründer von Poet Audio. »Unsere Philosophie<br />

beruht auf möglichst perfektem Handwerk und absoluter<br />

Andreas Senn und Markus<br />

Qualität – von den Lebensmitteln bis zur Ausstattung des<br />

Platzer schließen damit auch<br />

Restaurants und so natürlich auch bei der Akustik«, sagt Senn. eine Lücke, die in der Gourmetwelt<br />

auf unverständliche<br />

Weise immer stärker auseinanderklaffte.<br />

Denn während<br />

Geschmacks-, Geruchs-,<br />

Seh- und sogar der Tastsinn in den besten Restaurants mit<br />

absolutem Bedacht auf Qualität bespielt werden, so lässt sich,<br />

was den Hörsinn betrifft, seit Jahrzehnten ein Abwärtstrend<br />

feststellen – sowohl bei den musikalischen Inhalten als<br />

auch bei der Qualität der Klänge. Platzer: »Bei einem Fest der<br />

Sinne, wie dieses in Gourmetrestaurants ja zelebriert wird,<br />

dürfen wir die Ohren nicht mehr länger nachrangig behandeln<br />

und eine von Algorithmen bestimmte Konservenmusik aus<br />

drittklassigen Lautsprechern quetschen. Immerhin ist der<br />

Hörsinn unter allen Sinnen jener, der niemals ruht und der<br />

selbst im Schlaf aktiv ist.«<br />

<<br />

DAS SOUND-PAIRING<br />

1. Gang<br />

Miss Kane, Swindle<br />

Bachforelle | Kimchi | Artischocke | Gurke<br />

2. Gang<br />

Natürliche Soundscapes auf Intermezzo von Pixner<br />

Gänseleber | Feigenblätter | Topinambur | Pedro Ximénez<br />

3. Gang<br />

Jamaica Farewell von Harry Belafonte<br />

Tristan Lobster | Escabeche | Jalapeno | Fenchel<br />

4. Gang<br />

Indian Flute, Cello von Ligeti, Meeresrauschen<br />

Schwarzer Seehecht | Aja Blanco | Tomaten | Kaviar<br />

5. Gang<br />

Body and Soul von D. Krall<br />

Iberico | Karfiol | Pfirsich | Myoga<br />

6. Gang<br />

Wengernalp von Jütz<br />

Kobe Beef | Steinpilz | Spitzkraut | Apfel<br />

7. Gang<br />

Stimmungen von Stockhausen auf Patientia von Grammatik<br />

Sisho | Weiße Schokolade | Jasminreis | Mango<br />

www.senns.restaurant<br />

www.poetaudio.com<br />

22 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


serving solutions<br />

Maiskalt<br />

genießen.<br />

Veranstaltungen und Getränke gehören zusammen. Kommt noch unser Becher<br />

aus biologisch abbaubarer Maisstärke ins Spiel, ist die Kombination perfekt.<br />

Das freut Veranstalter, Fans und die Natur. Mehr zum Wertstoffkreislauf:<br />

www.papstar.com/solutions/maisbecher-recycling<br />

papstar-shop.de


profi /<br />

FOOD & SOUND<br />

MUSIKALISCHE<br />

PERLAGE<br />

Geradezu sphärisch. Ein Oscar-Preisträger vertont<br />

drei Krug-Champagner und heraus kommt eine große Sinfonie.<br />

Nicht der erste Streich des Hauses!<br />

Wie oft spricht oder schreibt man davon,<br />

dass ein guter Champagner in all seiner<br />

Komplexität wie eine Sinfonie ist? Im<br />

Hause »Krug« hat man das wörtlich<br />

genommen und den Oscar-Preisträger Ryuichi Sakamoto<br />

beauftragt, drei Champagner zu vertonen. Die »Suite for<br />

Krug in 2008« ist das Ergebnis einer im Jahr 2019 ins<br />

Leben gerufenen musikalischen Reise und eine Sinfonie,<br />

die von drei Champagnern aus der Ernte eines ganz<br />

geschaffen – eine Konzertreihe<br />

besonderen Jahres inspiriert wurde: Krug Clos du Mesnil (»Seeing Sound, hearing Krug«),<br />

2008, Krug 2008 und Krug Grande Cuvée 164ème Édition.<br />

Gemeinsam hat man daraus ein immersives Erlebnis 15 Länder tourte. Mit dabei: ein<br />

die ab September 2022 durch<br />

Orchester mit 36 von Ryuichi<br />

Sakamoto ausgewählten<br />

Musiker:innen und die neueste<br />

3D-Musiktechnologie. Und die eine oder andere Flasche<br />

Krug versteht sich. Auch schön: die Devialet Limited Edition<br />

für Zuhause – ein absolut perfektes Geschenkset bestehend<br />

aus dem Krug Grande Cuvée Champagner, Kopfhörern<br />

und Zugang zur »Krug x Music«-Experience. Könnte<br />

man auch für Wein andenken – oder nicht?<br />

Foto: Krug<br />

In die Kompositionen reinhören:<br />

www.krug.com/de/krug-x-ryuichi-sakamoto<br />

24 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


4. September <strong>2023</strong>, Graz<br />

}<br />

Sie möchten ebenso zum/zur besten<br />

Arbeitgeber:in des Jahres gekürt werden?<br />

Rufen Sie Ihre Mitarbeiter:innen auf, Sie<br />

als Arbeitgeber:in zu bewerten und somit<br />

ins Rennen zu schicken, wenn <strong>Falstaff</strong><br />

<strong>PROFI</strong> die Besten der Besten kürt!


promotion / WERTSCHÄTZUNG<br />

»Wir sind stolz darauf, dass wir uns in den<br />

vergangenen Jahren ein tolles und vor<br />

allem loyales Team aufbauen konnten,<br />

das unsere Philosophie und unsere Werte<br />

gleichermaßen teilt, getreu dem Motto:<br />

We are Ladies and Gentlemen serving<br />

Ladies and Gentleman.«<br />

MICHAEL UND PHILIPP MADREITER<br />

Naturresort Puradies<br />

»Eure Herzlichkeit, der<br />

tagtägliche Einsatz für<br />

unsere Gäste, eure<br />

Motivation und die<br />

Liebe zum Beruf sind die<br />

wichtigsten Bestandteile<br />

des STOCK-feelings –<br />

vielen Dank dafür!«<br />

CHRISTINE STOCK<br />

Stock resort<br />

»Wir bedanken uns recht<br />

herzlich bei unserem großartigen<br />

Team, mit mehr als<br />

85 Prozent Stammmit arbei<br />

ter:innen. Wir wissen es<br />

sehr zu schätzen, in diesen<br />

Zeiten, solche Mitarbeite<br />

r:innen in unserem Haus<br />

zu haben. Ein herzliches<br />

Dankeschön an alle für den<br />

großen Einsatz.«<br />

SIEGRUN UND<br />

AUGUST PULVERER<br />

Thermenwelt Hotel Pulverer<br />

THANK<br />

YOU!<br />

Die Zukunft: Ein optimales Zusammenspiel<br />

von Mitarbeiter:innen, Kund:innen und<br />

Partner:innen beflügelt Unternehmen.<br />

Daher ist es Zeit, Danke zu sagen.<br />

»Wir pflegen einen wertschätzenden Umgang auf<br />

Augenhöhe. In unserem familiär geführten Betrieb<br />

darf jede und jeder im Team seine Meinung einbringen.<br />

Unseren langjährigen Mitarbeiter:innen sind wir besonders<br />

dankbar! Wir nehmen Rücksicht auf individuelle<br />

Bedürfnisse und bieten attraktive Unterkünfte und<br />

vergünstigte Einkäufe bei Partnerbetrieben im Ort.«<br />

HANSJÖRG UND BARBARA ELSENSOHN<br />

Hotel-Pension Walkerbach e.U.<br />

»Nur mit einem engagierten Team lassen sich<br />

Erfolge gemeinsam feiern. Daher sind wir sehr stolz<br />

auf das gesamte Team, das tagtäglich das Beste<br />

gibt, damit unsere Gäste bei uns die schönste Zeit<br />

des Jahres verbringen können. Ein ganz großes<br />

Danke gilt daher all unseren Mitarbeiter:innen, mit<br />

denen wir gemeinsam Ziele erreichen können.«<br />

LAURA SCHONGER<br />

Direktionsassistenz Zugspitz Resort<br />

26 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


»Liebe Kolleg:innen, danke für euren unermüdlichen<br />

Einsatz, das persönliche Engagement, euren<br />

kollegialen Zusammenhalt und die gegenseitige<br />

Unterstützung. Danke für eure Flexibilität und<br />

eure hervorragenden Leistungen.«<br />

GODERT TEGELBERG<br />

Managing Director Frutarom Savory Solutions<br />

Fotos: jan hanser/mood.at, Ian Ehm, FRUTAROM Savory Solutions Austria GmbH, Annette Sandner, Stefan Knittel, Alex Gretter, Gert Perauer, Ratko Medienagentur, beigestellt<br />

»Das Jahr ist wieder einmal verflogen und am<br />

Ende möchten wir nochmal Thx sagen: Danke<br />

an unsere Kund:innen, an unsere Mitarbeiter:innen<br />

und unsere Lieferant:innen. Danke für<br />

eure Kreativität, euer »Über den Tellerrand<br />

schauen«, euer Engagement und eure Begeisterung<br />

für die Gastronomie. Lasst uns gemeinsam<br />

<strong>2023</strong> rocken – ihr seid die Besten.«<br />

SEBASTIAN RUSTLER Geschäftsführer R&S Gourmets<br />

»Mein größter Dank gilt unseren Mitarbeiter:innen<br />

und Geschäftspartner:innen für viele<br />

Jahre gepflegte und dadurch gewachsene<br />

Partnerschaft. Wir sind in einer höchst spannenden<br />

Zeit, in der wie noch nie spürbar<br />

wird, dass ebensolche Partnerschaften die<br />

solideste Grundlage bieten, um die besonders<br />

schnelllebigen Veränderungen mit Entwicklungsfreude<br />

und Entscheidungskraft für<br />

eine gemeinsame gute Zukunft zu nutzen.«<br />

ANTON HAUBENBERGER<br />

Haubis GmbH<br />

»Danke! Ohne euch sind wir nur ein schönes Haus, aber ohne<br />

Inhalt. Jedes Lächeln, das ihr mir und den Gästen schenkt,<br />

macht uns besser. Ihr zeigt täglich euer Bestes und lebt mit mir<br />

die Gastfreundschaft, wie es sich nur ein jeder Gast wünschen<br />

kann. Ich kann zweifelsfrei sagen: Ich bin stolz auf euch!<br />

Und ich freue mich auf noch viele tolle Momente. «<br />

MAIK RÖBEKAMP Hoteldirektor Tirol Lodge Ellmau<br />

»Was wäre unser tolles Unternehmen<br />

ohne unser einzigartiges Team?<br />

Wir sind zu einer großen Einheit<br />

zusammengewachsen und begegnen<br />

uns jeden Tag mit gegenseitigem<br />

Respekt und Wertschätzung. Das<br />

macht uns alle sehr stolz und es ist<br />

eine große Freude, mit den besten<br />

Mitarbeite r:innen zur größten<br />

Zufriedenheit unserer Kund:innen<br />

arbeiten zu dürfen.«<br />

REINHARD HANUSCH<br />

Lohberger Group<br />

»Ein Hotel wird erst mit seinen<br />

Mitarbeiter:innen zu etwas<br />

Besonderem. Wir sind sehr<br />

stolz auf unser Team und<br />

dankbar für unsere langjährigen<br />

Mitarbeiter:innen.«<br />

RAINER MÜLLER<br />

Gastwirt Hotel Restaurant Sonnenhof<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

27


profi / JUNGE FÜHRUNG<br />

Junge Führungskräfte bringen einen neuen Anspruch in die Branche,<br />

der sich von strikten Hierarchien löst und das Zwischenmenschliche<br />

in den Vordergrund stellt. Was Chef:in-Sein bei der Generation Y<br />

abseits von fachlichem Know-how heißt.<br />

TEXT ALEXANDRA EMBACHER, ALEXANDRA GORSCHE<br />

Foto: Julian Höck<br />

28 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


»Eine tolle Führungskraft<br />

ist jemand,<br />

der andere mit Feuer<br />

anzustecken weiß und<br />

gleichzeitig dafür sorgt,<br />

dass genau diese nicht<br />

ausbrennen.«<br />

VIKTORIA FAHRINGER<br />

Hotelière »Viktorias Home«<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

29


profi / JUNGE FÜHRUNG<br />

»Den Respekt<br />

von Mitar beiter:innen,<br />

Gästen und<br />

Kooperationspartner:innen<br />

muss man sich definitiv<br />

härter erarbeiten.«<br />

MARLEEN WAGNER<br />

Geschäftsführung »Papa Rhein«<br />

Frauen-Power<br />

Michelle Klären, Marleen Wagner und Nadine Gabel.<br />

30 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


Perfekt!<br />

»Wir sehen alle<br />

in unserem Team<br />

als Erlebnis-<br />

Gestalter:innen.«<br />

THERESA THALER<br />

Hotelière<br />

»Thalers Mariandl«<br />

Auch nach Stunden?<br />

Fotos: Dominik Ketz, Antje Wolm<br />

Jahre alt und Hotelière.<br />

Kein Widerspruch,<br />

wie man an<br />

Viktoria Fahringers<br />

Beispiel sieht. Denn mit diesem Alter übernimmt<br />

sie den elterlichen Betrieb, macht aus<br />

dem »Tiroler Hof« das Vier-Sterne-Hotel<br />

»Viktorias Home« mit fünf luxuriösen<br />

scheidung nie etwas Gutes ergeben.« Und<br />

überhaupt: Als »Bauchgefühlmensch«, so<br />

die Hotelière über sich selbst, ist ihr eine<br />

gewisse Harmonie untereinander wichtig,<br />

das Unternehmensrädchen soll stets rund<br />

laufen. »Das Miteinander, nicht Gegeneinander<br />

zu fördern, ist mir besonders wichtig«,<br />

betont sie.<br />

Apartments. Innovatives Feuer, das hat die<br />

mittlerweile 24-jährige Tirolerin sicherlich, MODERNER ZUGANG<br />

sowie viele Ideen, die ihn ihr lodern. Und der<br />

Vorteil, eine junge Chefin zu sein? »Das ist<br />

für mich die Möglichkeit, noch unvoreingenommen<br />

den Weg als Führungskraft zu finden<br />

und ›alles‹ anders zu machen«, erklärt sie.<br />

»Die wenigen Führungskräfte in meiner Laufbahn<br />

habe ich mir als Inspiration genommen.<br />

Sowohl in den Bereichen, die sich richtig anfühlten,<br />

als auch in jenen, die es nicht taten.«<br />

Naturgemäß war sie in den ersten Monaten<br />

als Führungskraft gefordert, so manches Mal<br />

mehr als erwartet. Heute geht Fahringer die<br />

Dinge routinierter an, entscheidet ruhiger.<br />

Ihr Rat: »Vor allem die Jahre rund um die<br />

Lockdowns, eine irre intensive Zeit, haben<br />

Im steirischen Rohrmoos sitzt ebenso eine<br />

junge Hotelière, die 2018 mit der Übernahme<br />

der Pension ihrer Eltern frischen Wind<br />

und einen neuen Namen in das nunmehrige<br />

»Thalers Mariandl« brachte. Das Haus mit<br />

Tradition führt sie mit einer klaren Position<br />

in die Zukunft, wie sie schildert: »Wir wollen<br />

eine familiäre Atmosphäre für unser<br />

Team schaffen und unternehmen auch<br />

außerhalb der Saison gemeinsam etwas.«<br />

Strikte Hierarchien sucht man hier vergebens,<br />

jede:r aus dem sechsköpfigen Team<br />

bekommt außerdem am Geburtstag sowie<br />

am 23. und 24. Dezember fix frei, um die<br />

mir gezeigt, dass Hektik und vorschnelle Ent- Zeit mit der Familie zu verbringen. ><br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

31<br />

Ja, in den einzigartigen<br />

Buffetgeräten von<br />

EGGcellent<br />

für weiche, warme<br />

Frühstückseier.<br />

www.EGGcellent.de<br />

INTERNORGA<br />

Halle B6, Stand 521


profi / JUNGE FÜHRUNG<br />

»Der Vorteil eines jungen<br />

Chefs ist, dass man<br />

viele Dinge naiver und<br />

blauäugiger entscheidet,<br />

was hilft, sie nicht zu<br />

›zerdenken‹.«<br />

BERNHARD ZIMMERL<br />

Geschäftsführer »Foggy Mix«<br />

><br />

»Unsere Mitarbeiter:innen sind Teil des<br />

Hauses«, macht sie klar. »So soll es auch<br />

sein. Wir wollen auf einer Ebene mit unserem<br />

Team sein.« Die gute Laune des Teams übertrage<br />

sich auch auf die Gäste, das Lächeln sei<br />

nie aufgesetzt. Was aber nicht heißt, dass<br />

man nicht einmal einen schlechten Tag haben<br />

darf. »Wir machen uns dann einfach gemeinsam<br />

den Tag wieder besser«, lacht Thaler.<br />

AM ZEITGEIST<br />

Young boss like gehen es auch die Chefinnen<br />

des Hotels und Spas »Papa Rhein« an. Das<br />

Dreiergespann der Führungsetage besteht aus<br />

Marleen Wagner, Nadine Gabel und Michelle<br />

Klären – allesamt um die Dreißig. Sie sind<br />

sich bei den Fähigkeiten, die man unbedingt<br />

als junge Führungskraft braucht, einig: Zielstrebigkeit,<br />

Durchsetzungsvermögen und<br />

Multitasking-Fähigkeit, aber auch Empathie,<br />

Ruhe und Geduld sowie eine gewisse Stressresistenz<br />

sind unabdingbar. So sieht es auch<br />

Christian Schweinzer, Geschäftsführer CS-<br />

Consulting, der den Erfolg junger Chef:innen<br />

auch durch modernes Denken und das Aufbrechen<br />

von Festgefahrenem definiert. »Die<br />

Flexibilität wird heute zudem ganz anders<br />

gelebt, es gibt eine andere Art der Motivation«,<br />

fährt er fort. Nächster großer Vorteil:<br />

ihr »Unverbraucht-Sein«. »Dadurch bringen<br />

sie oft mehr Power mit in den Job.« Diese<br />

Energie spürt man bei den drei jungen, weiblichen<br />

Führungskräften – aber auch bei Bernhard<br />

Zimmerl, der mit seinen 30 Jahren<br />

schon fast ein »alter Hase« im Geschäft ist.<br />

RESPEKT, BITTE!<br />

Seit zehn Jahren führt und lebt Zimmerl das<br />

Waldviertler »Foggy Mix«, auch er verlässt<br />

sich – wie Fahringer – viel auf sein Gefühl.<br />

Sein Führungsstil ist seit Beginn an sehr<br />

freundschaftlich, aber doch mit gewissen<br />

Grenzen. »Ich beschäftige mich mit meinen<br />

Mitarbeiter:innen und weiß, wie ich mit jedem/jeder<br />

Einzelnen umgehen muss«, bekräftigt<br />

er seinen Weg. So lassen sich individuell<br />

Stärken und Schwächen erkennen, das Team<br />

bestmöglich einsetzen. Was heute so problemlos<br />

klingt, brachte durchaus Schwierigkeiten<br />

mit sich. »Früher waren alle meine<br />

Mitarbeiter:innen älter als ich, ich musste<br />

mir den Respekt oft erkämpfen«, erinnert er<br />

sich. Die Wahrnehmung ihm gegenüber hat<br />

sich mit der Zeit (und dem Alter) verändert,<br />

heute wird er ernster wahrgenommen. »Ich<br />

kann klar formulieren, was ich mir von jeder<br />

Person erwarte.«<br />

Geht man wieder raus aus dem Waldviertel<br />

und wirft einen Blick zum Rhein, so hat man<br />

auch hier ähnliche Erfahrungen gemacht:<br />

»Den Respekt von Mitarbeiter:innen, Gästen<br />

und Kooperationspartner:innen muss man<br />

sich definitiv härter erarbeiten«, hört man<br />

aus dem »Papa Rhein«. Vorsicht ist aber bei<br />

dem Versuch geboten, eine ältere Führungskraft<br />

imitieren zu wollen oder mit besonderer<br />

Härte zu agieren, um sich behaupten zu<br />

können. Lieber punktet man mit fachlichem<br />

Know-how und Fingerspitzengefühl im Umgang<br />

mit Menschen. Und auch ein gewisses<br />

Selbstbewusstsein ist durchaus empfehlenswert.<br />

»Heute weiß ich, dass ich es nicht allen<br />

recht machen muss«, resümiert Zimmerl, der<br />

sich vor kurzem eine zweite Haube erkochte.<br />

»Ich kann mich auf meine Erfahrungen<br />

verlassen.« <<br />

Foto: Foggy Mix<br />

32 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


profi / YOUNG TALENTS<br />

Siegerehrung <strong>Falstaff</strong><br />

Young Talents Cup<br />

Matthias Lienbacher<br />

(Dreikant), Alexandra<br />

Gorsche (<strong>Falstaff</strong> Profi),<br />

Yana Steudel (Not just a<br />

Pearl), Alexander Albert<br />

(Sieger der Instagram<br />

Challenge), Oliver<br />

Rosskopf (Moderator).<br />

Sanddornperlen waren das Ergebnis einer kreativen<br />

Zusammenarbeit zwischen <strong>Falstaff</strong> Young Talent Alexander<br />

Albert und Yana Steudel von »Not just a Pearl«.<br />

Zu beziehen sind die Sanddornperlen im<br />

elterlichen Betrieb von Alexander Albert,<br />

dem »Wirtshaus Nattererboden« in<br />

Natters (Tirol) und im Onlineshop<br />

www.yanasteudel.com<br />

34 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong><br />

TEXT ALEXANDRA GORSCHE<br />

Alexander Albert, Finalist des<br />

<strong>Falstaff</strong> Young Talents Cup 2021,<br />

konnte die Social Media Challenge<br />

mit »Not just a Pearl« für sich<br />

entscheiden. Der Preis? Die gemeinsame<br />

Entwicklung einer eigenen Perlenedition.<br />

Das Ergebnis? Sanddornperlen!<br />

»Ich hatte sehr viel Spaß bei der Entwicklung<br />

der Perlen«, erzählt Alexander Albert.<br />

Das junge Talent hat eine Vielzahl an großartigen<br />

Gerichten kreiert und möchte auch<br />

weiterhin die Sanddornperle in seine Kreationen<br />

einfließen lassen. »Besonders ist, dass<br />

ich bei den Gerichten, die ich bis jetzt kreiert<br />

habe, immer den heimischen Wald miteinbezogen<br />

habe.« Yana Steudel über den Entwicklungsprozess:<br />

»Die Entwicklung war in<br />

jeder Hinsicht sehr spannend. Nicht nur weil<br />

es eine neue Geschmacksrichtung hervorgebracht,<br />

sondern weil es dazu beigetragen hat,<br />

dass die Kreativität von Alex gefördert wurde.<br />

Wir haben viele Gespräche geführt über<br />

das, was ihm am Herzen liegt, was zu der<br />

Küche im Wirtshaus seiner Familie am besten<br />

passt. Wir wollten etwas bodenständiges finden.<br />

Sanddorn gehört zu den Pflanzen, die<br />

besonders viel Vitamin C enthalten. Die Beeren<br />

sind heimisch, gesund, verfeinern durch die<br />

Säure und auch gewisse Bitterkeit Gerichte<br />

auf ganz besondere Art und Weise. Und die<br />

intensive sonnige Farbe trägt natürlich zur<br />

Schönheit bei.«<br />

Sanddorn (Hippophae rhamnoides), auch Fasan(en)<br />

beer(e), Haffdorn, Seedorn und häufig »Zitrone des<br />

Nordens« genannt, ist eine Pflanze, welche die<br />

Wuchsform eines Strauchs ausbildet. Die Früchte<br />

des Sanddorns als Nutzpflanze sind für ihren hohen<br />

Vitamin-C-Gehalt bekannt und werden insbesondere<br />

zu Nahrungsmitteln und Getränken sowie zu Hautpflegeprodukten<br />

verarbeitet. Der Sanddorn hat einen<br />

frischen, sauren Geschmack, wenn er reif ist.<br />

EDITION S


1<br />

2 3<br />

4<br />

12<br />

So sehen die Ergebnisse<br />

der kreativen Gerichte von<br />

Alexander Albert mit den<br />

Sanddornperlen aus.<br />

5<br />

11<br />

1 Jakobsmuschel | Kartoffel | Sanddorncremefraiche<br />

| Sanddornperlen<br />

2 Saibling | Gurke | Sanddornperlen<br />

»Dieses Gericht ist inspiriert von meiner<br />

Zeit im ›Mast‹ in Wien«, Alexander Albert.<br />

3 Saibling | geräucherte Buttermilch |<br />

Schnittlauch | Sanddornperlen<br />

4 Schokotarte | Orange | Sanddornperlen<br />

5 Apfeltarte | Sanddornperlen<br />

6 Apfeltarte | Sanddornperlen<br />

7 Schokotarte | weiße Schokolade | Mango |<br />

Orange | Sanddorn | Sanddornperlen<br />

8 Spargel | Hirse | Béchamel |<br />

Sanddornperlen<br />

9 Wachtel | Kartoffel | Schalotten |<br />

Sanddornperlen<br />

10 Bulgur | Bärlauch | Edamame |<br />

Radieschen | Oliven | Sanddornperlen<br />

11 Kalb | Kartoffel | Zucchini |<br />

Sanddorn perlen<br />

12 Frischkäse | Tomaten | Radieschen |<br />

Sanddornperlen<br />

6<br />

10 9 8<br />

7<br />

Fotos: Conny Pa Photography, Shutterstock, Yana Steudel<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

35


profi / HELD:INNEN IM PORTRÄT<br />

TEXT ALEXANDRA GORSCHE<br />

Mitarbeiter:innen und Expert:innen<br />

haben bewertet und entschieden.<br />

Das sind die Besten der Besten.<br />

Die Frage, die sich stellt: Was macht<br />

eine:n gute:n Arbeitgeber:in aus?<br />

BEST BO<br />

Für den Erfolg eines Unternehmens<br />

sind Manager:innen, die es verstehen,<br />

ihre Mitarbeiter:innen richtig<br />

zu führen, essenziell. Doch was<br />

bedeutet das eigentlich: »gute<br />

Führung«? Das Thema ist inzwischen nicht<br />

nur in den Personalabteilungen, sondern<br />

auch in den Top-Management-Etagen der<br />

Unternehmen angekommen. Es wird immer<br />

deutlicher, dass der wirtschaftliche Erfolg eng<br />

mit der Qualität der Führungskräfte zusammenhängt.<br />

Doch gute Führung zu fordern ist<br />

eine Sache, genau zu wissen, wovon dabei<br />

eigentlich die Rede ist, eine andere. <strong>PROFI</strong><br />

hat bei Top-Arbeitgeber:innen nachgefragt,<br />

worauf es in Führungsfragen ankommt. Auf<br />

den folgenden Seiten gewähren die Besten<br />

der Besten Einblick in ihren Führungsstil.<br />

}<br />

36 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


Sie möchten ebenso zum/zur<br />

besten Arbeitgeber:in der<br />

Branche gewählt werden?<br />

Rufen Sie Ihre Mitarbeiter:innen<br />

auf, Sie zu bewerten:<br />

}<br />

SSES<br />

Ein Überblick über die besten<br />

Arbeitgeber:innen des Gastgewerbes<br />

Kategorie »HOTEL 1 – 75« powered by R&S Gourmets<br />

1. Platz Gasthof Kraxner (98,4 Punkte)<br />

2. Platz Thalers Mariandl (97,8 Punkte)<br />

3. Platz Aiola Living Boutique Hotel (97,2 Punkte)<br />

Kategorie »HOTEL 76 – 150« powered by Transgourmet:<br />

1. Platz Hotel Hochschober (98,3 Punkte)<br />

2. Platz Vulkanlandhotel Legenstein (97,7 Punkte)<br />

3. Platz Hotel Post Ischgl (97,4 Punkte)<br />

Kategorie »HOTEL 150 +« powered by Teekanne<br />

1. Platz Posthotel Achenkirch (99,3 Punkte)<br />

2. Platz Hotel Brennseehof (99,1 Punkte)<br />

3. Platz Alpenresort Schwarz (94,2 Punkte)<br />

Kategorie »FAMILIENUNTERNEHMEN«<br />

powered by Inge & der Honigbär<br />

1. Platz Stock Resort (99,7 Punkte)<br />

2. Platz Arlberg Hospiz Hotel (99,1 Punkte)<br />

3. Platz Mountain Resort Feuerberg (97,4 Punkte)<br />

Kategorie »NACHHALTIGKEIT« powered by Fair Job Hotels<br />

1. Platz Naturhotel Forsthofgut (99,3 Punkte)<br />

2. Platz Dachsteinkönig Familux Resort (97,2 Punkte)<br />

3. Platz The Harmonie Vienna (95,3 Punkte)<br />

Kategorie »INNOVATION« powered by Aleno<br />

1. Platz Hotel Jungbrunn – Der Gutzeitort (97,3 Punkte)<br />

2. Platz Soulkitchen Gruppe (96,6 Punkte)<br />

3. Platz Palais Coburg Residenz (94,3 Punkte)<br />

Kategorie »RESTAURANT/WIRTSHAUS/ HEURIGER/<br />

BUSCHENSCHANK« powered by Metro<br />

1. Platz Gasthaus Haberl & Fink’s Delikatessen (99,6 Punkte)<br />

2. Platz Labstelle (96,8 Punkte)<br />

3. Platz Das Attersee (96,3 Punkte)<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

37


profi / HELD:INNEN IM PORTRÄT<br />

DIE BESTEN<br />

ARBEITGEBER:INNEN<br />

2022<br />

88<br />

Punkte<br />

ANDREA<br />

SCHNEEBERGER<br />

»Erfolg kennt kein Geschlecht.«<br />

<strong>PROFI</strong> Sie zählen beim <strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong> Arbeitgeber:innen­Check<br />

zu den Besten. Was macht<br />

Sie zu einer herausragenden Arbeitgeberin?<br />

ANDREA SCHNEEBERGER Wir sind ein Traditionsunternehmen,<br />

das in vierter Generation<br />

familiengeführt ist. Die Basis für diesen<br />

gemeinsamen Erfolg und das freundliche<br />

Miteinander gründet in einer starken Werteformel.<br />

So streben wir danach, uns stets auf<br />

Augenhöhe zu begegnen, zusammen zu halten<br />

und voneinander zu lernen.<br />

Ein Blick hinter die Kulissen:<br />

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeitenden?<br />

Ein für uns sehr bedeutsames Credo lautet<br />

Mitwirkung. Dies bedeutet, die Mitarbeite<br />

r:innen können sich jederzeit aktiv mit<br />

Ideen und Vorschlägen einbringen. Ebenfalls<br />

wird die Individualität unserer Mitarbeitenden<br />

sehr geschätzt, denn jede:r trägt mit<br />

individuellen Talenten zum großen Ganzen<br />

bei. Und für mich als Gastgeberin ist es<br />

oberste Prämisse, immer ein offenes Ohr für<br />

unsere Team-Familie zu haben. Denn sie sind<br />

unser Herzstück und genau dieses Gefühl<br />

möchte ich ihnen auch vermitteln.<br />

Um das Thema Female Empowerment aufzugreifen:<br />

Wie unterstützen und bestärken<br />

Sie Frauen?<br />

Erfahrungsgemäß neigen Frauen tendenziell<br />

schneller dazu, ihr Licht unter den Scheffel<br />

zu stellen und an sich zu zweifeln. Mir ist es<br />

deshalb eine Herzensangelegenheit, ihre<br />

innere Kritikerin ruhiger werden zu lassen,<br />

sie zu ermutigen, Vertrauen in sich selbst zu<br />

haben. Erfolg kennt kein Geschlecht.<br />

Was denken Sie, müssten wir tun, um mehr<br />

weibliche Talente zu gewinnen / zu halten?<br />

Jungen Frauen fehlt es in der Hotellerie häufig<br />

an weiblichen Vorbildern und Mentorinnen.<br />

Umso wichtiger ist es daher, Frauen leitende<br />

Positionen zu ermöglichen und ihnen unternehmensintern<br />

verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten<br />

zu bieten. Dies gewährt, sie in<br />

ihrer Führungspersönlichkeit wachsen zu lassen<br />

und ihnen in ihrer persönlichen Entwicklung<br />

mit einem offenen Ohr zur Seite zu stehen.<br />

Vor allem ermöglicht dies aber, das<br />

Band zwischen Frauen zu stärken und ihnen<br />

ein Netzwerk der Unterstützung und des<br />

Austausches zu ermöglichen.<br />

Wie wichtig ist es, als Hotelière mit der Zeit<br />

zu gehen?<br />

Mit der Zeit zu gehen ist das Lebenselixier<br />

der Hotellerie und des Tourismus. Einerseits<br />

beziehen wir uns dabei auf das Aufenthaltserlebnis<br />

unserer Gäste, welches<br />

abwechslungsreich, voller Erholung<br />

und stets zu neuen Entdeckungen<br />

einladen soll. Andererseits ist der<br />

ANDREA SCHNEEBERGER<br />

Gastgeberin<br />

Faktor Mensch und Menschlichkeit<br />

unser höchstes Gut. Neue Entwicklungen<br />

in Sachen Mitarbeiter:innenförde<br />

rung und -wertschätzung<br />

stehen im Mittel punkt, um unserem Team<br />

der Gäste begeiste rer:innen, so nennen wir<br />

unsere Mitarbeiter:innen liebevoll, noch mehr<br />

Power zu geben.<br />

Info<br />

Hotel Alpin Spa Tuxerhof<br />

Vorderlanersbach 80, 6293 Tux<br />

www.tuxerhof.at<br />

PROMOTION Fotos: beigestellt<br />

38 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


HELD:INNEN IM PORTRÄT / profi<br />

DIE BESTEN<br />

ARBEITGEBER:INNEN<br />

2022<br />

98<br />

Punkte<br />

HERMANN<br />

SAMMER<br />

»Wir versuchen jedem/jeder Einzelnen die nötige<br />

Wertschätzung zu geben.«<br />

HERMANN SAMMER<br />

Gastgeber<br />

<strong>PROFI</strong> Sie zählen beim <strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong> Arbeitgeber:innen­Check<br />

zu den Besten. Was macht<br />

Sie zu einem herausragenden Arbeitgeber?<br />

HERMANN SAMMER Die Auszeichnung, dass<br />

wir zu den Besten beim Arbeitgeber:innen-<br />

Check gehören, hat uns über die Maße stolz<br />

gemacht. Wir als Arbeitgebende versuchen<br />

unseren Mitarbeiter:innen ein optimales<br />

Arbeitsumfeld zu bieten. Dies umfasst nicht<br />

nur die Grundvoraussetzungen, sondern geht<br />

darüber hinaus. Wir versuchen, auf alle<br />

Bedürfnisse der Mitarbeiter:innen individuell<br />

einzugehen. Dies gelingt uns durch unsere<br />

überschaubare Größe von insgesamt zirka<br />

25 Mitarbeiter:innen. Nichtsdestoweniger<br />

wollen wir ihnen durch die innovative, nachhaltige<br />

Ausrichtung unseres Hauses auch<br />

einen tieferen Sinn vermitteln.<br />

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter:innen?<br />

Wir versuchen jedem/jeder Einzelnen die<br />

nötige Wertschätzung zu geben. Uns ist es<br />

sehr wichtig, sich Zeit für jede Person zu<br />

nehmen. Oft sind es nur kleine Gesten und<br />

Zeichen der Wertschätzung, welche die<br />

Motivation der Mitarbeiter:innen steigern.<br />

Wichtig ist, ihnen zu vermitteln,<br />

dass Sie ein wesentlicher und wichtiger<br />

Bestandteil des Ganzen sind.<br />

Egal in welcher Abteilung und<br />

Position. Wir sind ein Team und<br />

jede/r Einzelne leistet einen wichtigen<br />

Beitrag, dass der Gast einen<br />

unvergesslichen Aufenthalt hat.<br />

in der Region, bei Aufenthalten in anderen<br />

Biohotels oder gemeinschaftliche Ausflüge an.<br />

Haben Sie einen Ratschlag für den Nachwuchs?<br />

Sucht euch eure Arbeitgeber:innen nach<br />

Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen aus und<br />

nicht nach dem Bekanntheitsgrad des Hotels.<br />

Oft können kleine Hotels viel individueller<br />

auf Einzelne eingehen.<br />

Was lieben Sie selbst an der Branche,<br />

an Ihrer täglichen Arbeit?<br />

Ich liebe am meisten den Umgang mit Menschen.<br />

Die täglichen Herausforderungen<br />

mit neuen spannenden Gästen machen jeden<br />

Tag einzigartig. Es macht mir sehr viel<br />

Freude, die wichtigste Zeit eines Menschen<br />

im Jahr, den Urlaub, zu etwas Besonderem<br />

zu machen. Die Dankbarkeit und Wertschätzung<br />

eines zufriedenen Gastes am Ende<br />

des Urlaubs gibt mir eine unbeschreib liche<br />

Energie und Freude. Dies bestätigt uns jeden<br />

Tag aufs Neue, wie wichtig und schön unsere<br />

Arbeit ist.<br />

PROMOTION Fotos: Daniel Zangerl<br />

Welche Benefits sind heute für Mitarbeitende<br />

nicht mehr wegzudenken?<br />

Ich glaube, dass Benefits für Mitarbeiter:innen<br />

nur einen kleinen Teil dazu beitragen,<br />

dass sie sich wohlfühlen oder zu uns kommen<br />

möchten. Viel mehr zählt heute, dass jede/r<br />

Mitarbeiter:in sich selbst im Unternehmen<br />

verwirklichen kann. Selbstverständlich bieten<br />

auch wir viele Benefits wie Vergünstigungen<br />

Info<br />

Natur- & Biohotel Bergzeit<br />

Katzensteig 48, 6677 Zöblen<br />

www.biohotel-bergzeit.at<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

39


profi / HELD:INNEN IM PORTRÄT<br />

DIE BESTEN<br />

ARBEITGEBER:INNEN<br />

2022<br />

84<br />

Punkte<br />

PHILIPP<br />

ALTENBERGER<br />

»Unsere Branche ist einer der Wirtschaftsmotoren<br />

Österreichs.«<br />

<strong>PROFI</strong> Sie zählen beim <strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong> Arbeitgeber:innen­Check<br />

zu den Besten. Was macht<br />

Sie zu einem herausragenden Arbeitgeber?<br />

PHILIPP ALTENBERGER Ich würde sagen, dass<br />

die Lage vom »Krallerhof« uns als Arbeitgeber<br />

besonders interessant macht. Der »Krallerhof«<br />

liegt mitten im größten Ski-Gebiet Österreichs,<br />

das noch dazu eines der gefragtesten Ganzjahres-Destinationen<br />

des Landes ist. Außerdem<br />

sind wir ein Fünf-Sterne-Hotel mit hohen<br />

Standards und einer langen Tradition: Wir<br />

sind eine Hoteliers-Familie in der dritten<br />

Generation und sind von einem bescheidenen<br />

Bauernhof zu einem ausgezeichneten Hotel<br />

gewachsen. Das alles in einem organischen<br />

Wachstumsprozess.<br />

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter:innen?<br />

Mit einem Lächeln und dem gemeinsamen<br />

Ziel, zu den besten Fünf-Sterne-Häusern im<br />

gesamten Alpenraum zu gehören. Ich achte<br />

darauf, mit guter Stimmung ein Beispiel zu<br />

geben. Denn diese Begeisterung und die Exzellenz,<br />

wie wir die Dinge am »Krallerhof«<br />

tun, liegt in der Luft und ist spürbar. Mir ist<br />

es wichtig, das Team zu motivieren und zu<br />

bestärken, denn wir haben großartige Mitarbeiter:innen.<br />

Wir sind dankbar und wünschen<br />

uns, dass sie sich kreativ an Projekten beteiligen<br />

und bei Entscheidungen einbringen.<br />

Welche Benefits sind heute für Mitarbeitende<br />

nicht mehr wegzudenken?<br />

Allen voran die familiäre Atmosphäre, die<br />

vielen Freizeit-Angebote und die einzigartige<br />

Lage – denn wir arbeiten dort, wo andere<br />

Urlaub machen. Aber noch viel wichtiger<br />

sind meiner Meinung nach die geregelten<br />

und fairen Arbeitszeiten, bei denen wir stets<br />

bemüht sind, auf individuelle Wünsche einzugehen,<br />

sowie die Fortbildungsmöglichkeiten,<br />

sei es für den Beruf oder die Persönlichkeitsentwicklung.<br />

Wie können wir mehr junge Menschen für<br />

diese Branche zu begeistern?<br />

Ich glaube, wir als Gesellschaft müssen den<br />

Menschen den besonderen Mehrwert der<br />

Hotellerie und Gastronomie wieder näherbringen.<br />

In diesem Beruf hat man täglich direkt<br />

mit neuen, interessanten Gästen zu tun und<br />

knüpft jeden Tag neue Kontakte. Außerdem<br />

sollte das Berufsbild der Branche in den<br />

Medien wieder gestärkt werden, denn sie ist<br />

nun Mal einer der Wirtschaftsmotoren Österreichs.<br />

Wir haben den höchsten Ausbildungsstandard<br />

der Welt. Nicht ohne Grund findet<br />

man vermehrt Österreicher:innen an der<br />

Spitze internationaler Top-Hotellerie und<br />

-Gastronomie. Es ist ein Job, auf den<br />

man enorm stolz sein kann.<br />

Haben Sie einen Ratschlag für den<br />

Nachwuchs?<br />

Auf jeden Fall. Und zwar: Probiert<br />

euch in der Branche aus! Es ist so abwechslungsreich<br />

und es gibt unsagbar<br />

viel Raum zur Entfaltung. Vor allem aber<br />

gibt es die Möglichkeit, die Welt zu bereisen.<br />

Info<br />

Hotel Krallerhof<br />

Rain 6, 5771 Leogang<br />

www.krallerhof.com<br />

PHILIPP ALTENBERGER<br />

Gastgeber<br />

PROMOTION Fotos: David Knoernschild, Krallerhof<br />

40 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


HELD:INNEN IM PORTRÄT / profi<br />

DIE BESTEN<br />

ARBEITGEBER:INNEN<br />

2022<br />

97<br />

Punkte<br />

MARIO<br />

KARPF<br />

»In den eigenen Betrieb zu investieren, ist das Um und Auf.«<br />

PROMOTION Fotos: beigestellt<br />

MARIO KARPF<br />

Hoteldirektor<br />

<strong>PROFI</strong> Sie verbinden im Hotel »Post Ischgl«<br />

Alpen-Chic mit modernem Design. Was<br />

kann man sich genau darunter vorstellen?<br />

MARIO KARPF Bei der Einrichtung kombinieren<br />

wir die für die Alpen gewohnten<br />

Materialien, insbesondere Holz, miteinander<br />

und vereinen diese mit dem Look der Gegenwart.<br />

So erreichen wir ein Ambiente aus<br />

dezentem Luxus und alpinem Chic, stilvoll<br />

und warmherzig. Das Interieur-Design der<br />

Appartements, Zimmer und Suiten trägt<br />

unsere Handschrift als Gastgeber:innen.<br />

In Ihrem Vier-Sterne-Superior-Haus umgibt<br />

die Gäste Komfort – und das seit 1875.<br />

Wie wichtig ist Investition?<br />

In den eigenen Betrieb zu investieren, ist das<br />

Um und Auf. Wir erfreuen uns einer sehr<br />

hohen Stammgästerate, je nach Woche bis zu<br />

95 Prozent, und der Gast nimmt natürlich<br />

die Veränderungen beziehungsweise Verbesserungen<br />

wahr.<br />

Auch bei Ihnen sind Teuerungswelle und<br />

Mitarbeiter:innenmangel Thema. Wie<br />

gehen Sie damit um?<br />

Die Teuerung ist ein sensibles Thema.<br />

Aus wirtschaftlicher Sicht ist man als<br />

Unternehmen gezwungen, die steigenden<br />

Kosten weiterzugeben. Dies<br />

könnte sich allerdings auf die Auslastung<br />

niederschlagen, daher muss<br />

man hier sehr, sehr sensibel vorgehen.<br />

Genauso haben wir die Gehälter beziehungsweise<br />

Löhne unseres Teams der Teuerung<br />

angepasst, um eben auch dem<br />

Mitarbeiter:innenmangel entgegenzusetzen.<br />

Die Mitarbeiter:innensituation ist heuer aber<br />

merkbar besser als im letzten Jahr – auch<br />

dank <strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong>.<br />

Ihre Küche ist im <strong>Falstaff</strong> Restaurantguide<br />

mit 92 Punkten prämiert. Stellen Sie uns Ihre<br />

Top-Gastronomie bitte etwas vor.<br />

Wir haben uns vor Jahren den Themen Genuss<br />

und Kulinarik verschrieben, jedoch lassen wir<br />

uns lediglich bei <strong>Falstaff</strong> bewerten. So bieten<br />

wir unseren Gästen eine Küchenbrigade, in<br />

der die Köch:innen Erfahrungen aus der<br />

bewerteten »Haubenindustrie« mitbringen,<br />

sowie eine Weinkarte, die 900 Positionen<br />

umfasst und die vom dreizehnt-besten Sommelier<br />

Österreichs verwaltet wird. Nicht zu<br />

vergessen ist unsere Hotelbar »Bar 67«, die<br />

seit Jahren unter den besten Bars Tirols aufscheint.<br />

Mit der Weinbar »Ursprung« sind<br />

wir unter den zehn besten Weinbars österreichweit<br />

gereiht.<br />

Ein Hotel lebt von den Mitarbeiter:innen –<br />

unter anderem Florian Schweikl zeichnet<br />

bei Ihnen für die Küche verantwortlich.<br />

Wir erfreuen uns auch eines hohen Anteils<br />

von Stamm-Mitarbeiter:innen. Geld ist hierbei<br />

eine gute Motivation, aber bei Weitem<br />

nicht alles. Wir leben mit unseren Mitarbeite<br />

r:innen die »Postfamilie« – es soll unserem<br />

Team an nichts fehlen. Nicht zuletzt passieren<br />

der Umgang und die Gespräche mit<br />

Mitarbeiter:innen stets auf Augenhöhe.<br />

Info<br />

Hotel Post Ischgl<br />

Dorfstraße 67, 6561 Ischgl<br />

www.post-ischgl.com<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

41


profi / HELD:INNEN IM PORTRÄT<br />

DIE BESTEN<br />

ARBEITGEBER:INNEN<br />

2022<br />

87<br />

Punkte<br />

ANDREA<br />

FREISMUTH<br />

»Wir arbeiten gemeinsam am<br />

›Arbeitspfad des Lebens‹.«<br />

<strong>PROFI</strong> Sie zählen beim <strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong> Arbeitgeber:innen­Check<br />

zu den Besten. Was macht<br />

Sie zu einer herausragenden Arbeitgeberin?<br />

ANDREA FREISMUTH Das Kurhaus Bad<br />

Gleichenberg steht unter dem Motto »der<br />

Pfad des Lebens«. Dieses Motto sehen wir<br />

nicht nur für unsere Gäste, sondern forcieren<br />

den Gedanken der Begleitung auf dem<br />

»Arbeitspfad des Lebens«. Unsere Mitarbeite<br />

r:innen sind 16 bis 65 Jahre alt, viele von<br />

ihnen sind schon viele Jahre im Kurhaus<br />

und der Therme der Ruhe Bad Gleichenberg<br />

beschäftigt. Eine offene Gesprächskultur, das<br />

wachsende Verständnis füreinander und eine<br />

wertschätzende Begegnung sind jene Erfolgsgaranten,<br />

die es zu verbessern, zu stärken<br />

und jeden Tag aufs Neue zu leben gilt.<br />

Und im Frühjahr ist Ihnen ein weiterer<br />

Meilenstein gelungen.<br />

Ja, unser Mitarbeiter:innenrestaurant, in dem<br />

das Team kostenlos im Betrieb frühstücken<br />

und mittags essen kann. Das garantiert allen<br />

Mitarbeiter:innen der Gastro­ und Hotellerie­<br />

Bereiche ein Essen in entspannter Atmosphäre,<br />

vor allem aber auch allen Mitarbei ter:innen<br />

im Therapie­ und Verwaltungsbereich eine<br />

ausgewogene, gute und schmackhafte Mahlzeit.<br />

Mit der Adaption der »Villa Barbara«<br />

finden jene Personen, die auf die tägliche<br />

»Pendelei« verzichten möchten, eine kostenlose<br />

Mitarbeiter:innenunterkunft in Fußnähe<br />

zu ihrem Arbeitsplatz.<br />

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter:innen?<br />

Ab Februar <strong>2023</strong> sind alle Mitarbeiter:innen<br />

Inhabende der SHR­Karte. SHR steht für<br />

stark, herzlich und regional, das ist unsere<br />

Arbeitgebermarke. Diese Karte umfasst eine<br />

Vielzahl von Benefits – vom gratis Sechs­<br />

Tage­Aufenthalt in einem unserer Partnerbetriebe<br />

bis hin zum freien Thermeneintritt und<br />

einer 50­prozentigen Ermäßigung auf den<br />

Thermeneintritt für Partner:innen. Zusätzlich<br />

führen wir jährliche Gespräche, in denen<br />

wir Ziele vereinbaren, Wünsche wahrnehmen<br />

und gemeinsam am »Arbeitspfad des<br />

Lebens« arbeiten. Alle Führungskräfte werden<br />

regelmäßig in unserer Führungskräfteakademie<br />

geschult, um ihnen die notwendigen<br />

Werkzeuge für ein gutes Team mitzugeben<br />

und sie mit regelmäßigen Feedbackgesprächen<br />

zu unterstützen.<br />

Welche Benefits sind heute für Mitarbeitende<br />

nicht mehr wegzudenken?<br />

Regelmäßige Bezahlung, genaue Dienstzeitenabrechnungen,<br />

angenehm zu tragende<br />

Dienstkleidung und mindestens zwei Wochen<br />

im Voraus feststehende Dienstpläne sind<br />

nicht mehr wegzudenkende Hard<br />

Skills. Wertschätzung, Ehrlichkeit, ein<br />

Aufeinander­Zugehen, Kompromisse<br />

eingehen und vor allem die Bereitschaft<br />

zum Zuhören sind aus meiner<br />

Sicht wichtige Soft Skills, die jede/r<br />

Mitarbeiter:in<br />

heute voraussetzt.<br />

Info<br />

Kurhaus Bad Gleichenberg<br />

Untere Brunnenstraße 33<br />

8344 Bad Gleichenberg<br />

www.derpfaddeslebens.at<br />

ANDREA FREISMUTH<br />

Mitarbeitermanagement SHR<br />

PROMOTION Fotos: Peter Siegel, Werner Krug<br />

42 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


HELD:INNEN IM PORTRÄT / profi<br />

DIE BESTEN<br />

ARBEITGEBER:INNEN<br />

2022<br />

88<br />

Punkte<br />

THERESA LICHTMANNEGGER<br />

FRANCESCO CAFFARELLA<br />

»Wir schauen der Zukunft mit unserem Teamgeist<br />

gemeinsam mutig entgegen.«<br />

<strong>PROFI</strong> Sie zählen beim <strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong><br />

Arbeit geber:innen-Check zu den Besten.<br />

Was macht Sie zu herausragenden<br />

Arbeitgebern?<br />

FRANCESCO CAFFARELLA Wir schätzen<br />

unsere Mitarbeiter:innen sehr und haben<br />

immer ein offenes Ohr für sie. Als ausgezeichneter<br />

Tiroler Lehrbetrieb legen wir auch<br />

großen Wert auf Aus- und Weiterbildungen.<br />

Diese bieten wir individuell an und unsere<br />

Trainingsleiterin betreut diese Maßnahmen<br />

nachhaltig. Unsere umfangreichen Benefits<br />

erweitern wir ständig.<br />

Welche Benefits sind heute für Mitarbeitende<br />

nicht mehr wegzudenken?<br />

THERESA LICHTMANNEGGER Das Wichtigste<br />

ist natürlich eine faire Bezahlung<br />

und das Honorieren besonderer Einsätze.<br />

Aber ganz sicher gehören dazu auch die<br />

kostengünstigen 170 Unterkünfte direkt<br />

beim Hotel. Vor kurzem erst renoviert und<br />

umgebaut, sind sie top-aktuell eingerichtet.<br />

Erst kürzlich haben wir einen kostenlosen<br />

Shuttle-Bus für alle eingeführt, welcher<br />

in die anliegenden Gemeinden, nach Telfs<br />

und Leutasch fährt und super angenommen<br />

wird. Somit kommt jeder auch mal in<br />

die »Stadt«.<br />

Wer Ausgleich braucht, besucht den Fitnessund<br />

Spa-Bereich. Hier finden sich ein Großteil<br />

unserer Mitarbeiter:innen nach Feierabend<br />

wieder. Auch das Essen in unserer<br />

Kantine, in welcher Simone, unsere Kantinen-<br />

Chefin, täglich zwei Mal frisch kocht und<br />

für Kraft und Energie sorgt, ist ein großer<br />

Benefit. Neben der Salatbar, Brötchen und<br />

Gebäck lassen sich dort auch immer Kleinigkeiten<br />

aus unserer hauseigenen Pâtisserie<br />

wiederfinden.<br />

Was denken Sie, können bzw. müssen wir<br />

tun, um mehr junge Menschen für diese<br />

Branche zu begeistern?<br />

FRANCESCO CAFFARELLA Die Branche<br />

muss sich den Bedürfnissen der neuen<br />

Generation anpassen. Flexible Arbeitszeiten,<br />

Rücksicht auf private Belange, Wertschätzung<br />

und offener Austausch sind Elemente, die von<br />

großer Wichtigkeit sind. Wir selbst arbeiten<br />

derzeit stark an Employer Branding Maßnahmen<br />

und hoffen, ein Vorbild für die Gastronomie<br />

und Hotellerie zu sein. Ein Handwerk<br />

ist immer auch ein Meisterwerk, welches perfekt<br />

beherrscht werden muss. Es gilt, jungen<br />

Leuten zu zeigen, wie spannend und vielseitig<br />

die Berufsfelder in einem Hotel sind.<br />

PROMOTION Fotos: beigestellt<br />

THERESA<br />

LICHTMANNEGGER<br />

Restaurant-Leiterin<br />

und Chef-Sommelière<br />

FRANCESCO<br />

CAFFARELLA<br />

Souschef<br />

Und dass bei vielen Betrieben auch das<br />

Wohl der Mitarbeiter:innen im Vordergrund<br />

steht.<br />

THERESA LICHTMANNEGGER<br />

Genau. Wir fragen uns aktuell:<br />

Was bedeutet der kommende,<br />

ungewisse Winter für sie? Benötigen<br />

sie Unterstützung? Wie können<br />

wir helfen? Bereits die letzte Krise,<br />

die Corona- Pandemie, haben wir<br />

gemeinsam gemeistert. Wir passen<br />

aufeinander auf und schauen auch der<br />

Zukunft mit unserem Teamgeist gemeinsam<br />

mutig entgegen.<br />

Info<br />

Interalpen Hotel Tyrol<br />

Dr.-Hans-Liebherr-Alpenstraße 1<br />

6410 Telfs-Buchen<br />

www.interalpen.com<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

43


Produkte, Hersteller:innen, Rezepte – so schmeckt Erfolg.<br />

Foto: Patrick Langwaller<br />

Sake als Speisenbegleiter. Zu der ausgesuchten japanischen Küche im »Mizumi« im »Naturhotel Forsthofgut« wird auch das Weinangebot angepasst. Urbanes Ambiente<br />

und ein Sushimeister in der offenen Showküche sorgen für eine fernöstliche Genusskultur.<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

45


profi / NACHHALTIGKEIT<br />

Die Alpengarnele, eine echt nachhaltige Tirolerin<br />

Statt ins Aquarium kommt die »Königin« der Garnelen, die<br />

White Tiger-Garnele, auf den Teller: Im Tiroler Hall hat sich<br />

die Alpenaquafarm Tirol GmbH auf die Aufzucht der Meeresfrüchte<br />

im 28 Grad Celsius warmen Wasserbecken spezialisiert.<br />

Diese sind mit regionalem Wasser und hochwertigem Meersalz<br />

gefüllt, sodass sich die Garnelen darin pudelwohl fühlen. »Die<br />

White Tigers eignen sich hervorragend für die Aufzucht in Aquafarmen«,<br />

verrät Daniel Flock, Geschäftsführer der Alpenaquafarm<br />

Tirol GmbH, und schwärmt vom Geschmack: »Sie punkten durch<br />

ihren einzigartigen süßlich-nussigen Geschmack und hinsichtlich<br />

ihrer knackigen Konsistenz bei den Gourmets.« Nicht zuletzt wird<br />

das Futter, welches von europäischen Hersteller:innen stammt,<br />

täglich an die Bedürfnisse der Beckenbewohner angepasst.<br />

Die reine Garnele<br />

»Die Aufzucht von qualitativ hochwertigen<br />

Garnelen ohne Zusatz<br />

von Medikamenten oder Pestiziden<br />

ist unser Leitsatz«, sagt Flock.<br />

Umgesetzt kann das nur werden,<br />

wenn Wasser- und Futterqualität<br />

höchsten Anforderungen unterliegen.<br />

Voraussetzung: ständige Kontrolle<br />

sämtlicher Wasserwerte und ein<br />

biologisches Filtersystem.<br />

Von der Larve zur Delikatesse<br />

Kommen die winzigen Garnelenlarven von<br />

ausgewählten Zuchtexpert:innen in die<br />

Farm, sind sie Leichtgewichte. Innerhalb<br />

der nächsten sechs Monate nehmen sie<br />

ordentlich zu, rund 25 Gramm bis zur<br />

Ernte, und wachsen auf eine Größe von<br />

ca. 20 Zentimeter heran. Qualitätsmerkmal<br />

für wenig Stress: körperlange Fühler<br />

und harter, glasiger Panzer.<br />

Becken auf zwei Etagen<br />

Als der damals 21-jährige Daniel Flock<br />

die Vision von »sauberen« Garnelen<br />

hatte, nahm er sich vieles vor. Heute<br />

führt er die erste Indoor-Aquafarm<br />

Österreichs, die hohe Ansprüche an<br />

das Isolationsmaterial von Becken<br />

und Halle stellt, um energieeffizienter<br />

wirtschaften zu können.<br />

PROMOTION Fotos: beigestellt<br />

46 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


GLUTENFREIER GENUSS<br />

pacha-maia bäckt aromatisches und<br />

knuspriges Sauerteig-»Urbrot«. Das<br />

gesamte Sortiment ist glutenfrei, vegan<br />

und bio-zertifiziert. Die beliebtesten<br />

Sorten gibt es in einer Kreation namens<br />

»Quadriga«. Das sind vier Sorten in<br />

einem Urbrot aneinandergereiht,<br />

die man sanft voneinander trennen<br />

und genießen kann. Guten Appetit!<br />

www.pacha-maia.com<br />

HÖCHSTE QUALITÄT<br />

UND NATUR PUR<br />

Komplett ohne Zusatzstoffe oder Geschmacksverstärker.<br />

Die S! Gemüsesuppe eignet sich ideal zum Würzen<br />

von hellen Suppen, Saucen und Gemüsegerichten. Die<br />

S! Hühnersuppe verbindet sich optimal mit dem kraftvollen<br />

Geschmack von Huhn. Perfekt harmonierend mit Geflügelvelouté,<br />

Eintöpfen sowie der asiatische Küche.<br />

www.stayspiced.com<br />

GOURMET<br />

AUF KNOPFDRUCK<br />

Mit einem revolutionären Konzept schafft<br />

Purora schnell und einfach einzigartige<br />

Geschmackserlebnisse. Aus hochwertigen,<br />

natürlichen Zutaten werden im Handumdrehen<br />

wohltuende Mahlzeiten, die<br />

für Hochgenuss und mehr Energie sorgen.<br />

Wie ein Schluck das Leben verändern<br />

kann, mehr dazu unter: purora.at<br />

MIT GENUSS ÜBERZEUGEN<br />

Unter der neu gelaunchten Premium-Eigenmarke<br />

»Wedl Gourmet« bündelt das Handelshaus Wedl<br />

ausgewählte Top-Produkte. Quer durch alle<br />

Sortimente wird exklusiv »Wedls Finest« offeriert.<br />

Es handelt sich um ein Premiumsortiment, kreiert<br />

für den anspruchsvollen kulinarischen Genuss.<br />

www.wedl.com<br />

PROMOTION Fotos: beigestellt<br />

48 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


WEIL DAS LEBEN WÜRZE BRAUCHT<br />

Die edel-würzigen Naturschätze der Gewürzmanufaktur roots. schmecken<br />

einzigartig, stehen für den puren Genuss und sorgen für die<br />

passende Würze im privaten oder beruflichen Leben.<br />

roots-natural.com<br />

EINFACH LECKER<br />

Fairbotenlecker bietet alles rund um<br />

die Welt des Kaffees, Tees, Kakaos<br />

und was sonst noch lecker schmeckt<br />

www.fairbotenlecker.shop<br />

DAS WECKERL, SPEZIELL FÜR DIE KÜHLE JAHRESZEIT<br />

Die Herbst- und Wintermonate verlangen unserem Organismus einiges ab.<br />

Es weht ein eisiger Wind und die Gefahr von nassen Füßen lauert an jeder<br />

S traßenecke. Umso wichtiger ist es, dass wir unseren Organismus mit Bewegung<br />

an der frischen Luft und der richtigen Ernährung unterstützen. Dafür haben wir<br />

das Haubis Aktivweckerl mit dem wichtigen Vitamin D angereichert.<br />

www.haubis.at<br />

Das Beste<br />

für Ihre Gäste!<br />

Wir wünschen<br />

frohe Festtage<br />

sowie viel Glück<br />

& Gesundheit im<br />

neuen Jahr!<br />

www.wiesbauer-gourmet.at


profi / GEFLÜGEL<br />

Foto: Shutterstock<br />

50 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


Hahn ist eine Delikatesse – wäre da nicht der ewige Vergleich mit dem<br />

Huhn, der das Fleisch häufig aus den Küchen verbannt. Dabei zeigt vor<br />

allem die französische Haute Cuisine seit Jahrzehnten, was aus selbigem<br />

kulinarisch herauszuholen ist. Wann kommt bei uns das große Umdenken?<br />

TEXT ALEXANDRA GORSCHE, SONJA PLANETA<br />

HAHN<br />

IM TOPF<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

51


profi / GEFLÜGEL<br />

Tier-Idylle<br />

Heiko Grohmanns Hähne<br />

leben im Weingarten.<br />

Es ist ein Bild, das man aus der<br />

Hühnerzucht – zumindest in<br />

Österreich – nicht kennt: Marans<br />

Hähne, rund 100 an der Zahl<br />

aus bis zu vier Generationen,<br />

grasen friedlich unter Rebstöcken<br />

in den Gumpoldskirchner Weinbergen.<br />

»Männer-WG«, nennt es Landwirt Heiko<br />

Grohmann, der Hahnenkämpfe auf diese<br />

Weise vermeidet. »Mit vier Monaten werden<br />

Hähne geschlechtsreif. Dann trennen wir sie<br />

von den Hennen. Dadurch reduzieren wir das<br />

Testosteron und die Lauffreudigkeit, ohne<br />

kastrieren zu müssen. Die ältesten Hähne<br />

sorgen für Ruhe. Die Stimmung ist ähnlich<br />

wie in einer American Bar, so wie man sie aus<br />

Filmen kennt, in der ein paar Typen rumsitzen,<br />

jeder seinen Whisky trinkt und keiner ein<br />

Wort spricht.« Für Marans eigentlich ein<br />

ungewöhnliches Verhalten. Die Rasse stammt<br />

aus dem gleichnamigen Ort im Südwesten<br />

Frankreichs nahe der Atlantikküste und aus<br />

einer Zeit, in der man auf Schifffahrten<br />

zwischen England und Frankreich zum Zeitvertreib<br />

Hahnenkämpfe veranstaltete. Die<br />

ausrangierten Tiere ließ man in Frankreich<br />

zurück, wo sie sich in der Folge paarten.<br />

»Wir wollen die Qualität<br />

eines Kapauns, aber ohne<br />

Tierleid. Das gelingt uns<br />

durch ein spezielles Futter<br />

und Hahnen-WGs.«<br />

HEIKO GROHMANN Die Hopibauern<br />

Genau wie Bressehühner zählen Marans heute<br />

zu den französischen Edelrassen. Um Kämpfe<br />

zu vermeiden, werden die Tiere andernorts<br />

jedoch mit zwölf Wochen bei lebendigem Leib<br />

kastriert, Kamm und Kehllappen werden<br />

abgeschnitten. Anschließend werden die<br />

Kapauns, wie sie nun heißen, gemästet. Ihr<br />

Fleisch gilt als kulinarisches Nonplusultra.<br />

ZWEINUTZUNGSRASSE<br />

STATT MASTHUHN<br />

Durch seine Aufzuchtmethode versucht Heiko<br />

Grohmann zwar an die Fleischqualität eines<br />

Kapauns heranzukommen, vermeidet dabei<br />

allerdings jegliches Tierleid – wofür er von<br />

der Tierschutzorganisation Vier Pfoten österreichweit<br />

als einziger Vorzeigebetrieb ausgezeichnet<br />

wurde. Hähne wie Hennen leben bei<br />

Grohmann in Weingärten, wo sich die Tiere um<br />

die Bodenbearbeitung kümmern und Schädlinge<br />

abhalten, indem sie sie fressen. Zusätzlich<br />

bekommen die Hähne ein spezielles Biofutter<br />

aus Getreide, Kräutern und Ziegenmilch<br />

der hofeigenen steirischen Scheckenziegen.<br />

Die Milch macht das Fleisch zarter und feiner<br />

im Geschmack. Grohmann: »Der Hahn ><br />

Fotos: Karin Stöttinger, Universität Hohenheim/Jan Winkler<br />

52 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


FRAGEN AN<br />

3Prof. Dr. Werner Bessei<br />

Ehrenpräsident im Vorstand der Deutschen<br />

Vereinigung für Geflügelwissenschaft<br />

<strong>PROFI</strong> Welche Rolle spielt Hahn in unserer Esskultur?<br />

Haben wir immer schon Hahn gegessen?<br />

WERNER BESSEI Natürlich. Früher wurden alle Hähne<br />

aufgezogen und meist an Feiertagen gegessen, da Geflügelfleisch<br />

rar und eine Spezialität war.<br />

Wann hat sich das Image des Hahns gewandelt?<br />

Durch den Fortschritt der Züchtung, Fütterung und Haltung<br />

nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Geflügelfleisch<br />

für jeden und zu jeder Zeit erschwinglich. Das<br />

wurde auch in der Gastronomie intensiv genutzt. Das<br />

Hähnchen verlor durch die Niedrigpreise an Image,<br />

Ausdrücke wie »Gummiadler« kamen auf. Völlig ungerechtfertigt,<br />

denn das Fleisch wurde immer zarter! Die<br />

Verbraucher:innen haben sich sogar so an das zarte<br />

Fleisch und die breite Brust der schnell wachsenden<br />

Hähnchen gewöhnt, dass sie das Fleisch und die Brustform<br />

der langsamer wachsenden Rassen als minderwertig<br />

ansehen. In diesem Punkt unterscheiden sich Deutsche<br />

und Franzosen. Während Letztere in den langsam<br />

wachsenden Hähnchen eine Spezialität sehen und für<br />

diese Qualität auch einen höheren Preis bezahlen, ist<br />

der deutsche Verbraucher zäh.<br />

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PERFEKTE<br />

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Dürfen wir auf eine Trendwende hoffen?<br />

Ob sich die Deutschen ihren Nachbarn annähern, ist<br />

ungewiss. Aus Frankreich hört man, dass sich die junge<br />

Generation eher mit dem Fastfood anfreundet. Somit hat<br />

der Hahn von Legelinien oder von Zweinutzungsrassen<br />

derzeit einen schweren Stand. Versuche, die mit den sogenannten<br />

Bruderhähnen am Versuchs- und Bildungszentrum<br />

Geflügelhaltung in Kitzingen durchgeführt wurden, haben<br />

die geringe Marktakzeptanz dieser Produkte bestätigt. Ich<br />

persönlich bevorzuge Fleisch von langsam wachsenden<br />

Hähnchen, aber ich gehöre ja zur vor-vorletzten Generation.<br />

Ob die Gastronomie ihre jungen Gäste auf den Geschmack<br />

bringen kann, hängt von ihrer Überzeugungskraft ab.<br />

REGIONALE<br />

S P EZ I A L I TÄT<br />

REGIONALE<br />

S P EZ I A L I TÄT<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

53<br />

Kontakt: foodservice.austria@barilla.com


profi / GEFLÜGEL<br />

Lukas Nagl<br />

Bei Hahn setzt der<br />

Spitzenkoch auf eine<br />

langsame Zubereitung.<br />

><br />

Hahn ist nicht Huhn: Sein Fleisch hat weniger Fett<br />

und ist intensiver im Geschmack. Die Brust ist kleiner,<br />

aber die Keulen größer.<br />

ist ein Athlet. Überspitzt gesagt, ist die<br />

Fleischbeschaffenheit so, als würde man einen<br />

Marathonläufer essen. Und genau so gehen<br />

wir an das Thema Futter heran: Was braucht<br />

der Marathonläufer, damit sein Muskelfleisch<br />

weicher wird?« Geschlachtet werden die<br />

Hähne kurz vor der Pubertät mit fünf Monaten.<br />

Danach würde das Testosteron das Fleisch<br />

stark verändern, es zäher und trockener machen.<br />

Grohmanns Marans leben damit fünf<br />

Mal länger als herkömmliche Hybridmasthühner<br />

aus industrieller Haltung. Das<br />

Schlachtgewicht seiner Hähne liegt bei rund<br />

vier Kilo. Zu den Abnehmer:innen zählen<br />

unter anderem Georg Stocker vom »Landgasthaus<br />

Stockerwirt« im Wienerwald und<br />

Lukas Nagl vom »Restaurant Bootshaus«<br />

am Traunsee. Stocker schmort die Keulen<br />

mehrere Stunden in einem Gemüse­Rotweinsaft,<br />

bis das Fleisch fast vom Knochen fällt,<br />

und serviert sie als Coq au vin mit Kartoffelpüree.<br />

Die Brust wird plattiert, mit einer Farce<br />

aus Pilzen und Hahnenfleisch gefüllt, zu<br />

einer Roulade gerollt und auf Kürbis­Blattspinat­Artischockenrisotto<br />

gebettet. Aus den<br />

Karkassen macht Stocker eine klare Suppe.<br />

Fleischreste werden vom Knochen abgelöst,<br />

faschiert in Ravioli aus Fleischstrudelteig gefüllt<br />

und diese dann als Suppeneinlage gereicht.<br />

»Die Marans sind ein Vorzeigeprodukt.<br />

Wenn du Huhn aus Industriebetrieben<br />

verwendest, möchtest du am liebsten gar<br />

nicht darüber reden und die Konsument:innen<br />

nichts davon wissen. Aber bei<br />

den Grohmann Hähnen kann ich den<br />

Gästen eine Geschichte erzählen, von der ich<br />

überzeugt bin und die unserer Philosophie einer<br />

unverfälschten, regionalen Küche entspricht«,<br />

so Gastronom Georg Stocker, der<br />

aber gleichzeitig die wirtschaftliche Seite zu<br />

bedenken gibt. Der Kilopreis ist logischerweise<br />

ein anderer als der eines Industriehuhns.<br />

»So ein Bio­Hahn muss gut kalkuliert werden.<br />

Wir verlangen dann natürlich entsprechende<br />

Preise, sind aber auch ein großer<br />

Betrieb. Ich sehe das als Mischkalkulation.«<br />

LANG UND LANGSAM<br />

Haubenkoch Lukas Nagl hat die Marans bereits<br />

zu Paprikahahn, einer mit Shiso gefüllten<br />

und über Holzkohle gegrillten Roulade und<br />

zu Piccata mit Parmesan, Ei und Oregano<br />

verarbeitet. »Das Fleisch ist sehr muskulös,<br />

sehr kollagenhaltig. Man muss sich Zeit nehmen.<br />

Hahn ist nicht einfach und Coq au vin<br />

nicht umsonst die Königsdisziplin in Frankreich.<br />

Und es braucht Aufklärungsarbeitsarbeit<br />

am Gast. 99 Prozent glauben, dass Hahn<br />

wie Huhn schmeckt.« Hahnenfleisch hat<br />

grundsätzlich weniger Fett und ist intensiver<br />

im Geschmack. Die Brust ist kleiner, aber die<br />

Keulen größer. Ingmar Jaschok, Bio­Landwirt<br />

aus Rheinland­Pfalz und Initiator des<br />

Hofhuhn­Projekts samt gleichnamigem<br />

><br />

Fotos: © Christof Wagner, SHutterstock<br />

54 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


SCHMACKHAFTE<br />

VÖGEL<br />

Sechs Alternativen zu Huhn, die unsere<br />

Aufmerksamkeit verdienen.<br />

Strauß<br />

Eichelhäher<br />

Wachtel<br />

Taube<br />

Truthahn/Pute<br />

Rabenkrähe<br />

Strauß<br />

Das für eine Geflügelart ungewöhnlich dunkle<br />

Fleisch des Straußes erinnert optisch und von<br />

der Konsistenz an Rind- oder Wildfleisch,<br />

schmeckt aber am ehesten wie Ente oder<br />

dunkle Pute. Pro Tier sind bis zu 50 kg Fleisch<br />

möglich, der größte Anteil entfällt auf die<br />

Keulen. Sehr variabel in der Zubereitung!<br />

Taube<br />

Von der Delikatesse zum Arme-Leute-Essen<br />

und wieder retour: Das Fleisch junger<br />

Tauben gilt als besonders zart und schmackhaft.<br />

Es ist etwas fester als anderes<br />

Geflügel, wodurch sich längere Garzeiten<br />

ergeben können. 80 Prozent des verwertbaren<br />

Fleischanteils machen die Brüste aus.<br />

Abhängen lassen, dann wird der Geschmack<br />

intensiver!<br />

Wachtel<br />

Das zarte, aromatische Fleisch von Wachteln<br />

schmeckt ähnlich wie Rebhuhn. An dem kleinsten<br />

Hühnervogel Europas ist erfahrungsgemäß<br />

nicht viel dran, weshalb man pro Gast durchaus<br />

mit zwei bis drei Tieren rechnen kann<br />

oder sie am besten füllt. Zum Würzen nur<br />

Salz und Pfeffer verwenden, da der feine<br />

Eigengeschmack sonst überdeckt wird.<br />

Truthahn/Pute<br />

Truthahn bzw. Pute hat sowohl rotes als auch<br />

weißes Fleisch. Brust und Flügel sind hell<br />

und schmecken zart, die Keulen sind dunkler<br />

und saftiger. Generell ist Pute sehr mager,<br />

eiweiß- und vitaminreich. Haltungsmethoden<br />

stehen häufig in der Kritik, sind in Österreich,<br />

Schweden und der Schweiz jedoch mit Abstand<br />

am besten.<br />

Eichelhäher<br />

Der Singvogel aus der Familie der Rabenvögel<br />

darf unter bestimmten Bedingungen bejagt<br />

werden. Sein Fleisch eignet sich weniger<br />

zum Kurzbraten, kann aber beispielsweise<br />

im Nasspökelverfahren zu Schinken verarbeitet<br />

oder mit anderem Geflügelfleisch für<br />

eine Farce oder Terrine verwendet werden.<br />

Geschmackliche Ähnlichkeit zu Fasan.<br />

Rabenkrähe<br />

Krähen haben ein dunkles, eiweißreiches,<br />

fettarmes Fleisch und erinnern geschmacklich<br />

an Wildtaube und Bressehuhn. Sie eignen<br />

sich gut für Wurst und Pastete. Schusszeiten<br />

sind bei der zuständigen Jagdbehörde zu<br />

erfragen. Wichtig: Trichinenbeschau vornehmen<br />

lassen, um Zoonosen (Krankheitsübertragung<br />

auf Menschen) auszuschließen.<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

55


profi / GEFLÜGEL<br />

><br />

Blog, plädiert dafür, Hahn wie rotes<br />

Fleisch beziehungsweise wie Filet zu betrachten.<br />

»Hahn erfordert Handwerk. Als Koch<br />

muss man sich auf andere Gegebenheiten als<br />

die Standardware einstellen. Dann kann man<br />

auch mehr herausholen. Typischerweise –<br />

und das kann man weltweit beobachten –<br />

wurden Hühner traditionell geschmort. Aber<br />

das ist nicht das, wofür sich Hahn ausschließlich<br />

eignet.« Zum Beweis initiierte Jaschok<br />

2019 gemeinsam mit dem Münchner Koch<br />

Vincent Fricke ein Pop-up-Dinner mit einem<br />

Sechs-Gänge-Menü aus Hahn. Zur Vorspeise<br />

gab es Hahnenkralle, Herz und Flügel, danach<br />

Frühlingsrollen gefüllt mit Hals und Magen<br />

und einer Hahnensuppe und im Hauptgang<br />

Keule und Leber sowie Hahnenbrust in Rotweinsauce.<br />

Aktuell arbeiten Jaschok, Fricke,<br />

Sebastian Junge vom Hamburger Restaurant<br />

»Wolfs Junge« und die Fotografin Vivi<br />

D’Angelo an einem Buch zum Thema »gutes<br />

Huhn in der Küche, in dem es darum geht,<br />

die sensorische Qualität darzustellen. Das<br />

meiste von dem, was in Richtung Hahn passiert,<br />

sind Bruderhahn-Projekte, aber da geht<br />

es um Masse. Was fehlt, ist die Wertschätzung,<br />

der Respekt. Nach unserem Buch wird<br />

das Maishähnchen kein Qualitätsprodukt<br />

mehr sein. Wobei ich niemanden bekehren<br />

will. Die Gastro ist sehr trend-affin. Ich bin<br />

»Hahn & Heu«<br />

Eine Kreation von<br />

Felix Schneider aus<br />

dem Nürnberger »etz«.<br />

Vincent Fricke<br />

Der Münchner Koch hat<br />

ein Händchen für Hahn.<br />

Traditionellerweise<br />

wurden Hühner immer<br />

geschmort – das lässt<br />

sich weltweit beobachten.<br />

Doch Hahn eignet sich<br />

für weitaus mehr.<br />

mir sicher, dass wir bei denjenigen, die etwas<br />

auf sich halten, die produkt- und qualitätsbezogen<br />

arbeiten, etwas bewirken werden.«<br />

VORURTEILE ABLEGEN<br />

Einer, der bereits seit Jahren Hahn auf die Karte<br />

setzt, ist Sternekoch Felix Schneider. Zuletzt<br />

servierte er den Gästen seines Nürnberger<br />

Restaurants »etz« eine Art thailändischen<br />

Laab Gai mit Hahnenklein aus Keulenfleisch,<br />

gekochten Kämmen, Leber und Magen, das mit<br />

Zierquittensaft, Fischsauce und Kräuter gewürzt<br />

und mit frittierter Hühnerhaut, frittiertem<br />

Topinambur und Himbeerkernpulver finalisiert<br />

wurde. Für ein weiteres Gericht wurde Hahnenbrust<br />

20 Minuten langsam auf der Hautseite<br />

gebraten, dann gewendet und für drei Sekunden<br />

auf die Fleischseite gelegt. Dazu gab es Endiviensalat,<br />

Bucheckern, Estragon, Weintrauben<br />

und eine falsche Stopflebersauce aus Hühnerfond,<br />

die mit fermentierter Sahne und Hühnerleber<br />

gebunden wurde. Die Legende vom<br />

harten, fasrigen Fleisch kann Schneider nicht<br />

nachvollziehen. »Qualität entsteht aus Rasse<br />

und Aufzucht. Wenn man ein Hochleistungslegehuhn<br />

nimmt und davon den Hahn, dann<br />

ist das natürlich Mist. Aufgrund von Fütterung,<br />

Schlachtzeitpunkt und Genetik ist das Tier in<br />

keinem Idealzustand. Unsere Hähne sind<br />

Bleu de Gauloise, also mit der Genetik des<br />

Bressehuhns. Offen gestanden sind sie deutlich<br />

aromatischer und saftiger, als die Hennen.<br />

Man muss sie aber zwei, drei Tage abhängen<br />

lassen. Generell ist Hahn ein tolles Produkt,<br />

mit dem es sich zu arbeiten lohnt – sofern<br />

man eine besondere Rasse nimmt.« ><br />

Fotos: beigestellt<br />

56 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


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BAD GLEICHENBERG


profi / GEFLÜGEL<br />

Hahn »Bresse Gauloise«<br />

Das Gericht von Alain Weissgerber<br />

wird mit Zucchiniblüte<br />

und Ei vervollständigt.<br />

HUHN, ENTE, GANS ODER DOCH PUTE?<br />

<strong>PROFI</strong> Welches Geflügel hat in der Gastronomie<br />

die Nase vorn?<br />

PETER KRUG Huhn und Pute haben weiterhin<br />

die Nase vorn, Ente und Gans sind ganzjährig<br />

erhältlich, jedoch haben diese eine<br />

starke saisonale Ausprägung und werden<br />

vermehrt in den Herbst- und Wintermonaten<br />

nachgefragt. Speziell die Ente hat jedoch<br />

mittlerweile immer mehr auch in den Sommermonaten<br />

an Bedeutung gewonnen. Der<br />

Hintergrund wird sicherlich auch darin liegen,<br />

dass der asiatische, leichtere Kochstil in immer<br />

mehr Küchen Einzug gehalten hat.<br />

Merken Sie eine steigende Nachfrage in<br />

Bezug auf Bio-Qualität?<br />

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung<br />

nimmt bei den Menschen einen immer höheren<br />

Stellenwert ein. Die Gäste von heute<br />

sind zurecht viel sensibler geworden, was<br />

die Produkte und Speisen betrifft, die sie auf<br />

ihren Tellern vorfinden. Dazu braucht man<br />

Lieferant:innen, die diesen Zeitgeist mitleben<br />

und denen man vertrauen kann. Genau<br />

das leben wir als Eurogast schon seit Jahrzehnten<br />

und durch unsere regionale Verankerung<br />

bleibt die Wertschöpfung auch in<br />

den Regionen erhalten.<br />

Was bedeuten Handelsklassen bei Geflügel?<br />

Die Handelsklassenbeurteilung bei Geflügel<br />

wird in der VO (EG) Nr.1538/1991 geregelt.<br />

Neben dieser technischen Beurteilungsform<br />

gilt für Eurogast natürlich, dass wir<br />

ausschließlich zertifizierte Schlachthöfe<br />

unter Vertrag nehmen und nur Klasse A<br />

Geflügel innverkehr gebracht wird. Eine<br />

gleichmäßige charakteristische Farbgebung,<br />

Fettschicht und auch artentypische Geschmackskomponenten<br />

sind für unsere Kund:innen ein<br />

wichtiger Aspekt, um letztlich eine Kaufentscheidung<br />

treffen zu können. Regionales<br />

Geflügel aus kleinen bäuerlichen Strukturen<br />

findet sich ebenso im Sortiment wie AMA<br />

Gütesiegel Produkte.<br />

Gibt es bestimmte Vorschriften, die für frisches<br />

und gefrorenes Geflügelfleisch gelten?<br />

Geflügel ist eines der am strengsten kontrollierten<br />

Fleischprodukte am Markt. Durch<br />

Massentierhaltung und jahrelange Massenproduktionen<br />

in Käfighaltungsformen haben<br />

sich sehr negative Entwicklungen etabliert,<br />

die zu den sehr strengen Maßnahmen geführt<br />

PETER KRUG Geschäftsführung Eurogast<br />

haben. Diese Maßnahmen haben deutlich<br />

zur Qualitätssteigerung beigetragen. Alle<br />

Eurogast-Lieferant:innen sind verpflichtet,<br />

Vorschriften, die über den gesetzlichen<br />

liegen, einzuhalten. Billigfleisch aus fragwürdigen<br />

Drittstaaten finden Sie in unseren<br />

Regalen nicht.<br />

Woran lässt sich die Qualität von Geflügel<br />

erkennen?<br />

Grundlegend kann man wie bei vielen anderen<br />

Fleischarten auch eine gute Qualität<br />

an einer festen Fleischstruktur erkennen.<br />

Schwammige Strukturen verraten sofort<br />

eine schlechte Qualität, zudem dürfen bei<br />

Geflügel keine Abtrocknungen an den<br />

Fleisch rändern erkennbar sein. Bei Tiefkühlgeflügel<br />

sollten keine Frostspuren erkennbar<br />

sein, dies deutet auf zu langsames<br />

Einfrieren hin. Ein sauberer Verarbeitungsbetrieb<br />

lässt sich natürlich auch an Abrupfung<br />

und Zuschnitten erkennen.<br />

Welche Parameter sind Eurogast in der<br />

Wahl seiner Partner:innen wichtig?<br />

Der Einkauf der Eurogast Österreich ist<br />

IFS-zertifiziert, dadurch sind die Betriebe<br />

strengstens auditiert und durchlaufen verschiedenste<br />

Qualitätsaudits. Somit können<br />

wir nicht nur Qualitäten sicherstellen, sondern<br />

zudem auch auf die Haltung und Fütterung<br />

der Tiere achten. Wir profitieren in<br />

diesen Zeiten dank unserer langjährigen<br />

und guten Partnerschaften zu unseren<br />

Lieferant:innen und Produzent:innen.<br />

Fotos: Ingo Pertramer, Eurogast<br />

58 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


GASTRONOVI / promotion<br />

KEINE ANGST MEHR VOR DEM<br />

JAHRESABSCHLUSS<br />

Fotos: © gastronovi GmbH<br />

Es nützt alles nichts: an dem vielerorts verhassten Jahresabschluss<br />

kommt kein Gastronom vorbei. Doch es ist Entlastung in Sicht bei<br />

so lästigen Dingen wie der sauberen Dokumentation aller Vorgänge,<br />

dem Führen eines Kassenbuchs und der Erstellung von Abschlüssen.<br />

Denn mit der All-in-one-<br />

Software von gastronovi<br />

ist der Gastronom in<br />

Sachen Buchhaltung zu<br />

jeder Zeit bestens aufgestellt.<br />

Kassenbuch und Abschlüsse werden<br />

dabei von der Software gar<br />

nahezu automatisch erledigt.<br />

Alle Vorgänge transparent zu<br />

dokumentieren und Umsätze sowie<br />

andere wichtige Kennzahlen<br />

stets im Blick zu behalten –<br />

gastronovi unterstützt die Gastronomen<br />

dabei. Jegliche Änderungen<br />

in der Software werden dabei zu<br />

jeder Zeit dokumentiert. Bargeldbewegungen<br />

können die Gastronomen<br />

mit wenigen Klicks bequem<br />

im digitalen Kassenbuch<br />

erfassen sowie Belege hinter die<br />

Rechnung setzen – alles liegt somit<br />

am Ende des Jahres geordnet<br />

vor. »Ich spare dank gastronovi<br />

bestimmt zwei Tage pro Monat in<br />

der Buchhaltung ein. Für das<br />

Kassenbuch müsste ich eigentlich<br />

jeden Abend eine halbe bis dreiviertel<br />

Stunde einplanen – eine<br />

Arbeit, die jetzt dank gastronovi<br />

komplett entfällt. Das Kassenbuch<br />

läuft bei uns einfach so mit.<br />

Und auch der Monatsabschluss<br />

würde mich eigentlich drei bis<br />

vier Stunden in der Woche kosten.<br />

Jetzt benötige ich nur etwa<br />

zehn Stunden und habe damit<br />

die gesamte Buchhaltung für den<br />

ganzen Monat geschafft«, sagt<br />

Carsten Meding, Inhaber des<br />

»Gasthaus Meding« in dem kleinen<br />

Ort Dorfmark. Ein weiterer<br />

Vorteil der Software: Die Zusammenarbeit<br />

mit dem Steuerberater<br />

wird erleichtert. Dieser<br />

kann sich auf Wunsch dank der<br />

kostenlosen DATEV-Schnittstelle<br />

eine buchungsfertige Auflistung<br />

aller Umsätze und Ausgaben<br />

selbst herunterladen. Das spart<br />

Zeit und Fehler. Und auch das<br />

Finanzamt kann alle Daten ohne<br />

Probleme nachvollziehen. Von<br />

der sauberen Dokumentation hat<br />

auch Carsten Meding profitiert:<br />

Keinen einzigen Cent musste<br />

der Wirt bei der vergangenen<br />

Betriebsprüfung nachzahlen.<br />

FACTS &<br />

FIGURES<br />

Die gastronovi GmbH bietet mit<br />

gastronovi Office eine Komplettlösung<br />

für die Gastronomie und<br />

Hotellerie. Das innovative Kassensystem<br />

kann individuell um insgesamt<br />

14 Module erweitert werden:<br />

von Warenwirtschaft über Tischreservierungen,<br />

Marketing oder<br />

Kundenbindung sowie Bestellund<br />

Einkaufssystem. Die maßgeschneiderte<br />

Gastronomie­Lösung<br />

entlastet Gastronom:innen bei<br />

ihren täglichen Aufgaben, findet<br />

immer den effizientesten Weg zum<br />

Ziel, reduziert Kosten und steigert<br />

den Gewinn, indem Abläufe intelligent<br />

automatisiert werden.<br />

www.gastronovi.com<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

59


profi / IM FOKUS<br />

Tropenfrucht mit leuchtend grünem Fruchtfleisch: die Kiwano<br />

Harte Schale, glibberiger Kern<br />

Mit der Kiwano verhält es sich beim<br />

Verzehr ähnlich wie mit der Kiwi: sie<br />

wird längs halbiert, dann lässt sich<br />

das glibberige Fruchtfleisch einfach<br />

auslöffeln. Die Kerne sind essbar,<br />

wer sich daran aber stört, kann<br />

das Innere durch ein Sieb passieren.<br />

Grün-oranges Farbenspiel<br />

Die Kiwano wechselt bei zunehmender Reife<br />

ihre Farbe – von Grün zu Orange. Daran lässt<br />

sich auch ablesen, worauf beim Kauf zu<br />

achten ist: Die Fruchtschale sollte eine<br />

intensiv gelb-orange Färbung aufweisen<br />

und unbeschädigt, ihre Dornen fest sein.<br />

Bei Zimmertemperatur kann man die<br />

Frucht einige Zeit lagern.<br />

Betrachtet man die<br />

Kiwano mit ihren<br />

stumpfen, hornartigen<br />

Dornen zunächst nur von<br />

außen, so lässt sich das köstliche<br />

Innere kaum erahnen:<br />

Denn die der Familie der Kürbisgewächse<br />

zugehörige Kiwano –<br />

auch Hornmelone genannt –<br />

schmeckt wie ein ganzer Frucht-Cocktail,<br />

primär nach Limone, Melone,<br />

Passionsfrucht und Banane. Ursprünglich<br />

kommt die rund zehn Zentimeter breite und<br />

fünf Zentimeter dicke Frucht aus den Steppengebieten<br />

der Kalahari-Region, produziert wird die<br />

Kiwano heute aber auch außerhalb Afrikas in Israel,<br />

Portugal, Australien oder Neuseeland. Auf dem<br />

europäischen Markt wird sie mittlerweile ganzjährig<br />

frisch angeboten. Aktuell hat sie Metro um rund 4,–<br />

Euro pro Stück im Sortiment.<br />

Rezept-Tipp: Granitée<br />

Die Kiwano lässt sich schmackhaft in<br />

Drinks zur Geltung bringen, verleiht<br />

aber auch Granitée eine einzigartige<br />

Note. Als Zutaten braucht es lediglich<br />

drei Kiwanos, den Saft einer halben<br />

Zitrone und 50 Gramm Zucker. Plus<br />

obendrauf: Die Schale kann als schickes<br />

Schälchen für das Granitée dienen.<br />

Foto: Shutterstock<br />

60 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


Fine<br />

Cruise<br />

Dining<br />

MIT 3-HAUBEN-KÖCHIN<br />

JACQUELINE PFEIFFER<br />

Foto: Michael Strobl<br />

3 HAUBEN AUF DONAUWELLEN<br />

Die FINE DINING CRUISE ist das neueste Produkt von DDSG Blue Danube und niemand geringerer<br />

als die heimische Haubenköchin Jacqueline Pfeiffer konnte für deren Umsetzung gewonnen werden.<br />

Bereits 1829 wurde die Erste Donau Dampfschiffahrtsgesellschaft<br />

in der k & k Monarchie gegründet und 123 Jahre später nennt sich<br />

das Nachfolgeunternehmen eine erfolgreiche und gleichzeitig größte<br />

heimische Personenschifffahrtsreederei. Auf den sieben modernisierten<br />

Ausflugsschiffen werden jährlich mehrere hunderttausend Passagiere<br />

von dem einzigartigen Blick auf Wien und das Weltkulturerbe Wachau<br />

bezaubert, auf Themenfahrten wird in Kombination mit Kulinarik und<br />

Entertainment-Programm begeistert.<br />

Um einiges kürzer aber ebenso erfolgreich ist der Werdegang von<br />

3-Hauben Köchin Jacqueline Pfeiffer. Die Köchin des Jahres führte<br />

es von Ihrem Beginn im ANA Grand Hotel über das Adlon in Berlin,<br />

das La Rotonde des Beau-Rivage Palace in Lausanne ins Le Ciel und<br />

danach in das Vestibül nach Wien. Ende 2016 folgte der Schritt in<br />

die Selbständigkeit und seither der stätige Ausbau der Marke<br />

PfeiffersGiG. Die Reduktion auf das Wesentliche, die Lust<br />

am Spiel mit Aromen und die Direktheit im Geschmack<br />

prägen Jacquelines Küche.<br />

Pur.Bewusst.Impulsiv<br />

Jacqueline Pfeiffer kocht, wie sie ist: unkonventionell, klar und mit<br />

großer Leidenschaft und so wurde im Herbst gemeinsam mit dem<br />

DDSG Blue Danube Team die FINE DINING CRUISE entwickelt. Eine<br />

etwas andere Reise am Eventschiff MS Admiral Tegetthoff, welche die<br />

Gäste an Bord mit einem saisonalen 5-Gang- Hauben- Menü verwöhnt.<br />

Beim Blick auf die Skyline der Donaumetropole genießt man dazu<br />

noch Weine, kommentiert von Spitzen-Winzern wie Weinbau Schiefer,<br />

Weingut Trummer am Obegg sowie Winzerhof Sax und Leo Uibel.<br />

Sa, 06.05.<strong>2023</strong><br />

Fr, 02.06.<strong>2023</strong><br />

Fr, 29.09.<strong>2023</strong><br />

Fr, 20.10.<strong>2023</strong><br />

MS Admiral<br />

Tegetthoff<br />

Ab-an: Reichsbrücke<br />

Einstieg: 18:00<br />

Fahrt: 19:00–22:30<br />

€ 249,00<br />

inkl. Schifffahrt,<br />

5-Gang-Haubenmenü,<br />

Aperitif,<br />

Weinbegleitung<br />

Nähere Informationen:<br />

www.ddsg-blue-danube.at/fine-dining-cruise<br />

DDSG Blue Danube Schiffahrt GmbH<br />

Schifffahrtszentrum, Handelskai 265, 1020 Wien<br />

+43 1 588 80 ∙ info@ddsg-blue-danube.at<br />

www.ddsg-blue-danube.at


SELEZIONE ORO CHEF<br />

CASARECCE SICILIANE<br />

Casarecce (vom italienischen<br />

»casereccio« = »hausgemacht«)<br />

stammen aus Sizilien und erinnern an<br />

kleine Schriftrollen, die zur Spitze hin<br />

gedreht sind. Die Barilla Selezione<br />

Oro Chef Casarecce bestechen<br />

durch eine hohe Formbeständigkeit.<br />

Die Saucen bleiben besonders gut<br />

haften und die Aromen kommen<br />

noch mehr zur Geltung. Entwickelt<br />

nicht nur »mit« sondern vor allem<br />

auch »für« die Gastronomie.<br />

www.barillafoodservice.de<br />

NÄHRSTOFFKOMPLEXE, DIE DAS PRAKTISCHE UND<br />

WIRKUNGSVOLLE MIT DEM KÖSTLICHEN VERBINDEN<br />

Der naturreine Geschmack spielt dabei eine zentrale Rolle in der<br />

Joy-Nahrungsergänzung. Der Körper ist ein unglaublich faszinierender und<br />

komplexer Organismus, bei dem unzählige Mechanismen ineinandergreifen.<br />

Über den Geschmack kann der Körper intuitiv steuern, welche<br />

Nährstoffe gerade am meisten benötigt werden.<br />

www.joy-naturals.com<br />

GOURMET<br />

FEINE BIO-<br />

TEESORTEN<br />

FÜR GASTRO<br />

UND BÜRO<br />

Die Teekanne-Premium Tees<br />

präsentieren sich in höchster<br />

Bio-Qualität. Von Kräutertees,<br />

über Schwarz- und Grüntees<br />

bis hin zu Früchtetees sowie<br />

einem Kindertee. Auch beim<br />

nachhaltigen Verpackungsdesign<br />

sind die Teekanne-<br />

Tees echte Eyecatcher<br />

am Frühstücks-Buffet<br />

oder der Wellness-Bar.<br />

www.teekanne.at<br />

PFEFFER-CUVÉE<br />

Die Wiberg Exquisite Pfeffer-Cuvée kombiniert<br />

hochwertigste Pfeffersorten wie Kubeben-,<br />

Guineapfeffer und schwarzen Pfeffer. Mit der<br />

neuen und behutsam angepassten Rezeptur<br />

entspricht Exquisite Pfeffer-Cuvée modernen<br />

Geschmacksprofilen und garantiert ein<br />

expressives Genusserlebnis, unvergleichlich<br />

aufregend in Struktur und Duft.<br />

www.wiberg.eu<br />

62 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


PROMOTION Fotos: Matthias Muenz, Lex Karelly, beigestellt<br />

»Für mich ist Bad Ischler<br />

Salzzart Österreichs<br />

Antwort auf Fleur de Sel.«<br />

ANDREAS DÖLLERER<br />

Haubenkoch<br />

Die handgeschöpften Salzflocken<br />

verwandeln mit ihrer zart<br />

knusprigen Textur jedes Gericht<br />

in ein außer gewöhnliches<br />

Genusserlebnis. Inspirationen<br />

und Tipps zur Anwendung auf<br />

www.badischler.at<br />

BIO-HASELNUSSÖL<br />

Das feine kaltgepresste Fandler<br />

Bio-Haselnussöl ist mit seinem zarten<br />

Nougat-Aroma und dem intensiv süßen<br />

Geschmack der perfekte Tropfen zum<br />

Abrunden von allerhand Süßspeisen,<br />

Käse sowie feinen Gemüsen wie<br />

Spargel, Tomaten und Karotten.<br />

www.fandler.at<br />

ALLES<br />

AUS<br />

EINER<br />

HAND<br />

IHR PARTNER SEIT 1989<br />

Haidbachstraße 23 / A-4061 Linz Pasching<br />

Tel.: +43 7229 66360 / Fax: +43 7229 663609<br />

office@kreuzer-gmbh.com<br />

www.kreuzer-gmbh.com


profi / REZEPTSTRECKE<br />

MALL-T<br />

Andreu Genestra vom gleichnamigen Restaurant auf Mallorca deutet es<br />

mit dem Titel »Mediterranean« an, und Ex-Chef Ferran Adrià hält<br />

fest, worum es geht: eine besonders glückliche Verbindung<br />

von »Produkt, Terroir, Geschmack und Technik«.<br />

REZEPTE ANDREU GENESTRA AUS »MEDITERRANEAN«, VERLAG MONTAGUD EDITORES<br />

TEXT ALEXANDRA GORSCHE FOTOS MIKEL PONCE<br />

Mejilllones en escabeche<br />

(Pickled mussels)<br />

Estopeta<br />

64 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


ASTICO!<br />

Gilda<br />

Pulpo a la griega<br />

(Greek-style octopus)<br />

THE APPETIZER<br />

Erizo de mar<br />

(Sea urchin)<br />

Hier geht’s zum Rezept<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

65


profi / REZEPTSTRECKE<br />

TINTENFISCH & AAL<br />

HASELNUSS I SALBEI I CITRONELLA<br />

Hier geht’s zum Rezept<br />

66 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

67


profi / REZEPTSTRECKE<br />

BALSAMICO<br />

BASILIKUM I WEISSE SCHOKOLADE I PFEFFERMINZE<br />

Hier geht’s zum Rezept<br />

68 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


Andreu Genestra führt das gleichnamige<br />

mit einem Michelin-Stern und<br />

einem grünen Michelin-Stern gekrönte<br />

Restaurant im eleganten Landhotel »Predi<br />

Son Jaumell« in Capdepera im Nordosten<br />

von Mallorca. Der Leiter und Chefkoch des<br />

Restaurants lernte bei berühmten Köchen in<br />

aller Welt, unter anderem bei Ferran Adrià im<br />

»El Bulli«, im »Arzak« und im »Mugaritz«.<br />

Schon mit 15 Jahren begann die kulinarische<br />

Laufbahn des Mallorquiner Andreu Genestra,<br />

als er in der Küche eines Strandhotels als Tellerwäscher<br />

arbeitete. Mit 16 Jahren begann er<br />

an der UIB School of Hotel Management zu<br />

studieren und arbeitete anschließend in<br />

Luxushotels auf Mallorca. Der Mallorquiner<br />

gilt als eines der vielversprechenden Talente<br />

der Insel. Der 1983 in Inca geborene Genestra<br />

interpretiert und inszeniert traditionelle<br />

Inselküche modern. Sein Restaurant trägt den<br />

Untertitel »Cuina de la Terra« (Küche der<br />

Erde/des Bodens).<br />

MEDITERRANEAN<br />

Mediterranean<br />

Revolution<br />

Andreu Genestra<br />

Fotos: Mikel Ponce<br />

Umfang: 256 Seiten<br />

Verlag Montagud Editores<br />

ISBN: 978-84-7212-191-1<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

69


BIGGREENEGG.DE


profi / PLANT-BASED<br />

Fleischlos mit veganer Küche auf der Berghütte punkten. Eine kleine Manufaktur hat die Lösung.<br />

Avocados, Fehlanzeige!<br />

Die Zutaten für die vegane Ski-Saison<br />

2022/23 kommen selbst redend aus<br />

der Region, auch die kleine Manufaktur<br />

The Green Mountain bietet mit ihrem<br />

Plant-based- Sortiment regionale<br />

Lösungen. Das Gastronomiesortiment<br />

ist exklusiv über den<br />

Großhandel zu beziehen.<br />

Paradebeispiel Naturfreunde<br />

Auf Naturfreunde-Hütten in Österreich<br />

wird auf eine möglichst regionale und<br />

saisonale Speisenauswahl geachtet.<br />

So ist die Partnerschaft mit ihnen ein<br />

wichtiger Baustein für The Green<br />

Mountain, wie Geschäftsführer Werner<br />

Ott erklärt: »Wir wollen gemeinsam<br />

daran arbeiten, dass Fleischalternativen<br />

auch auf den Berghütten in<br />

Österreich immer beliebter werden.«<br />

Schmalzbrot, Speck und Schweinsbraten – oft liest sich<br />

die Speisekarte in den Wander- und Wintersportregionen<br />

nicht gerade veggie-freundlich. Doch die Zeiten<br />

ändern sich: Immer öfter finden sich in den heimischen<br />

Berghütten auch pflanzliche Gerichte. Eine logische Folge<br />

des Trends um die vegane Lebensweise der letzten Jahre.<br />

»Nachhaltigkeit und die Rücksichtnahme auf unsere Naturund<br />

Pflanzenwelt sind uns seit unserer Gründung im Jahre<br />

1895 ein großes Anliegen«, sagt Günter Abraham, Bundesgeschäftsführer<br />

der Naturfreunde Österreich. »Wir schlagen<br />

diesen Weg ganz bewusst ein und wollen vegane Rezepte<br />

und Produkte stärker anbieten, im Sinne der Gesundheit,<br />

aber auch im Sinne des Klimaschutzes.« Null Fleisch also,<br />

aber echter Hüttenzauber.<br />

www.thegreenmountain.at<br />

Vielseitiges Angebot<br />

Mit zum Verwechseln ähnlichem Biss wie das<br />

Original werden auch »eingefleischte« Schnitzel-<br />

Liebhaber:innen vom Plant-based Schnitzel<br />

(Wiener-Art) überzeugt. Zum Reinbeißen ist auch<br />

der Plant-based Burger: mit dem Plant-based<br />

Geschnetzelten (Hühnchen-Art) lassen sich<br />

absolute Klassiker einfach vegan umsetzen.<br />

PROMOTION Fotos: Hilcona<br />

72 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


4. September <strong>2023</strong>, Graz<br />

Sie möchten als Partner:in mit dabei sein und das<br />

wahrscheinlich BESTE Branchen-Netzwerk erreichen?<br />

Dann informieren Sie sich bei unserem Event-Team unter<br />

sales@falstaff-profi.com


SINGLE VINTAGE<br />

Diplomático Single Vintage ist das Ergebnis<br />

einer sorgfältigen Auswahl erlesener<br />

Single Vintage Rums, jede Flasche ist eine<br />

einzigartige Zeitkapsel des Geschmacks<br />

eines einzigen Jahres. Dieser Rum wird<br />

nicht jedes Jahr abgefüllt, sondern nur,<br />

wenn die Maestros Roneros würdige<br />

Fässer dafür gefunden haben.<br />

www.morandell.com<br />

RIEGERSBURGER<br />

GENERATIONENSPIEL<br />

Dunkler, fruchtig-aromatischer<br />

und vor allem weicher Rum aus<br />

Zuckerrohrmelasse von David Gölles,<br />

der nach seiner Lagerung noch<br />

für 12 Monate in gebrauchten<br />

»Alte Zwetschke«-Fässern von<br />

Edelbrandpionier Alois Gölles<br />

gefinished wird. Das Ergebnis:<br />

Ron Johan Old Plum Rum.<br />

www.davidgoelles.at<br />

DRINKS<br />

DIE IRISCHE PIRATENKÖNIGIN<br />

Der Grace O'Malley Blended Irish Whiskey ist<br />

der irischen Piratenkönigin aus dem 16. Jahrhundert<br />

gewidmet. Verschiedene Fasslagerungen sorgen<br />

für eine Kombination aus süßen, fruchtigen,<br />

sanft-würzigen, gerösteten Aromen.<br />

www.ingoodspirits.at<br />

LEBENDIGE<br />

SPANNUNG<br />

Der Prestige-Champagner Palmes<br />

d’Or wird nur in Jahren mit herausragender<br />

Traubenqualität und<br />

Reifepotenzial von Nicolas Feuillatte<br />

bereitet – 2008 gilt sogar als das<br />

beste Champagner-Jahr der letzten<br />

Jahrzehnte. Präzise austariert<br />

vermählt Palmes d’Or eine Auswahl<br />

bester Chardonnay- und Pinot Noir-<br />

Trauben zu gleichen Teilen. Nach<br />

13 Jahren auf der Hefe wurde diese<br />

Cuvée erst 2021 degorgiert.<br />

www.rs-gourmets.at<br />

PROMOTION Fotos: beigestellt<br />

74 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


ZODIAC LINE<br />

Die Charakteristiken eines Sternzeichens können nicht vielfältiger sein.<br />

Die Seven Seals Zodiac-Linie soll genau dies zeigen und steht für die<br />

unendlich große Geschmacksvielfalt der Single Malt Whiskys und dem Ziel<br />

die vielfältigen Möglichkeiten des Fast Forward Finishing Verfahrens.<br />

Das Resultat sind schmackhafte, starke, einzigartige Single Malt Whiskys.<br />

www.7sealswhisky.at<br />

GEFÄHRLICH<br />

EHRLICH<br />

Der Natur nichts Künstliches<br />

hinzufügen – dem Bier nichts<br />

Natürliches nehmen, so tickt die<br />

Crew der Naturbrauerei Wimitz.<br />

Völlig naturbelassenes, »gefährlich<br />

ehrliches« Bio­Bier – vom klassischen<br />

Hellen bis zu charaktervollen<br />

Craftbier­Spezia litäten<br />

und fassgelagerten Raritäten.<br />

www.wimitzbraeu.com/shop<br />

GRANIT PUR<br />

So pur wie Mühlviertler Granit: Wasser aus dem hauseigenen Brunnen,<br />

handverlesene Bio-Früchte und Bio-Kräuter, verarbeitet mit dem Wissen<br />

aus zwei Generationen. In jeder der drei Premiumsorten steckt die Essenz<br />

aus natürlichen Zutaten, Leidenschaft und dem hohen Qualitätsanspruch<br />

von Brenner Florian Prückl – unverfälscht, ehrlich, pur.<br />

www.granit-pur.at<br />

BÆRENMAN<br />

Bærenman ist eine Mischung<br />

aus traditionellen, hochwertigen<br />

Destillationstechniken und aufregenden<br />

Aromen – handgefertigt<br />

in Österreich! Jeder einzelne<br />

Tropfen wird mit viel Liebe zum<br />

Detail und einer großen Leidenschaft<br />

für Qualität ohne Kompromisse<br />

hergestellt!<br />

www.baerenman.com<br />

FRUCHTIG FRISCH<br />

Als Basis für den Sloe Fox dient der Fuxbau Distilled Gin, der von<br />

der Likörmanufaktur Zehethofer in Amstetten über zwei Monate<br />

mit handgepflückten Schlehdornbeeren mazeriert wird. Der<br />

Sloe Fox präsentiert sich fruchtig, frisch, mit einem angenehm<br />

herb saurem Beeren­Aroma. Und natürlich gilt auch bei diesem<br />

Produkt: keine künst lichen Aromen oder Zusatzstoffe!<br />

www.likoere-zehethofer.com<br />

90<br />

Punkte<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

75


profi / SAKE<br />

Japanische Tradition<br />

Sake ist eines der weltweit<br />

ältesten Kulturgetränke.<br />

76 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


SAKE<br />

JA!<br />

Sake gilt als vielseitiger Speisenbegleiter.<br />

Dennoch wird er in erster Linie zu<br />

japanischer Küche serviert. Welche<br />

kulinarischen Highlights uns dadurch<br />

entgehen und wie man sich selbst und<br />

seine Gäste an das Thema heranführt:<br />

<strong>PROFI</strong> hat nachgefragt.<br />

TEXT SONJA PLANETA<br />

Foto: Luke Stackpoole/unsplash<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

77


profi / SAKE<br />

Es gibt Geschmackskombinationen,<br />

die funktionieren einfach.<br />

Käse und Sake ist so ein Fall.<br />

Beides strotzt vor Umami.<br />

»Und jetzt stell dir vor, du<br />

hast einen Cheesecake«, gerät<br />

Sake Sommelier Noel Pusch ins Schwärmen.<br />

»Cremig­milchig mit leichter Süße. Dazu<br />

nimmst du einen nicht zu süßen Nigori­Sake,<br />

beispielsweise einen Rihaku ›Dreamy Clouds‹.<br />

Leicht trüb – deshalb Nigori – und mit derselben<br />

cremigen Milchigkeit. Dazu kommen<br />

eine trockene Nussigkeit und der typische<br />

Umami­Kick eines Sake. Eine großartige<br />

Kombination!« Und eine, die laut Pusch bereits<br />

zu den gewagteren Sake­Pairings zählt.<br />

Also zurück zum Anfang.<br />

400 GESCHMACKSNUANCEN<br />

Wolfgang Krivanec<br />

& Noel Pusch<br />

Gründer des<br />

Sake Social Club.<br />

Sake ist ein japanisches Nationalgetränk aus<br />

Reis, Wasser, Hefe und Ko – ji­Kin, also jenem<br />

Edelschimmelpilz, der auch für die Herstellung<br />

von Miso und Sojasauce verwendet wird.<br />

Premium­Sake besteht aus zwei Kategorien:<br />

Junmai­shu und Honjozo­shu, der zusätzlich<br />

eine kleine Menge destillierten Braualkohol<br />

enthält. Als Unterscheidungsmerkmal innerhalb<br />

der Kategorien wird der Poliergrad der<br />

verwendeten Reiskörner herangezogen. Je<br />

mehr von der protein­, mineral­ und fetthaltigen<br />

Schutzschicht des Korns am Beginn des<br />

Brauvorgangs abgetragen wird, desto feiner<br />

und reiner wird der Geschmack. Um diesen<br />

herauszuarbeiten, wird nach dem Polieren<br />

eine sogenannte multiparallele Fermentation<br />

in Gang gesetzt, bei der Hefe und Ko – ji­Kin<br />

die Stärke aus dem Inneren des Reiskorns in<br />

Zuckermoleküle aufbrechen und zu Alkohol<br />

vergären. Entscheidend ist am Ende die<br />

Balance von Süße, Säure, mineralischen<br />

Komponenten, Bitterstoffen, Extrakt, Alkohol<br />

und Umami. Dazu kommen bei Premium­<br />

Sake um die 400 Geschmacksnuancen, also<br />

doppelt so viele wie bei Wein. Hinsichtlich<br />

dieser Komplexität stellt sich natürlich die<br />

Frage, mit welchem Sake und welchem<br />

Pairing man am besten beginnt? Wolfgang<br />

Krivanec, Inhaber und Küchenchef des »Izakaya<br />

Okra« in Wien, empfiehlt, sich<br />

zuallererst ein Grundwissen anzueignen.<br />

»Sake ist anfangs sicher ein Buch mit sieben<br />

Siegeln, noch dazu sind alle Etiketten auf<br />

Japanisch. Hilfreich sind Verkostungen und<br />

eine Weiterbildung, etwa zum Sake Sommelier<br />

oder über Kurse der Sake Sommelier<br />

Association. Zudem gibt es viel Fachliteratur<br />

Fotos: Okra<br />

78 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


und einen interessanten Film, ›The birth of<br />

Sake‹«, so Krivanec. Wichtig sei im Grunde,<br />

unvoreingenommen an die Sache heranzugehen<br />

und Sake weder mit Wein, noch mit<br />

anderen Getränken zu vergleichen, sondern<br />

als eigenständiges Produkt zu verstehen.<br />

»Geschmäcker sind sehr vielseitig. Am<br />

besten man vertraut auf sein Bauchgefühl.«<br />

AUFKLÄRUNGSARBEIT AM GAST<br />

Als Einsteiger­Sake gelten unter anderem<br />

Dewazakura Kirschblüte, Kizan, Bijo – fu<br />

Tokubetsu Honjo – zo – oder Rihaku Caro Pink<br />

– sie sind leicht verständlich und könnten als<br />

solide, erste Basis für Getränkekarten herangezogen<br />

werden. Sake Sommeliers sind aber<br />

auch als Berater tätig und helfen, sich in der<br />

Welt des Sake zurechtzufinden sowie Möglichkeiten<br />

für Food­Pairings kennenzulernen.<br />

Einer von ihnen ist Charly Iten, erster Master<br />

Sake Sommelier der Schweiz. Seit geraumer<br />

Zeit verzeichnet er ein wachsendes Interesse<br />

seitens Restaurants und Hotels sowie in der<br />

Folge eine erhöhte Nachfrage nach ent­ ><br />

Perfect match<br />

Sake ist in der japanischen<br />

Esskultur unverzichtbar.<br />

tourismusschulen-salzburg.at<br />

Persönliche Schulführung jetzt buchen!<br />

www.ts-salzburg.at/info<br />

Mama will Privatschule.<br />

Onkel Peter will Karriere.<br />

Oma will Berufsabschluss.<br />

Ich will alles!<br />

TOURISMUSSCHULEN SALZBURG


profi / SAKE<br />

><br />

sprechenden Beratungen und Ausbildungen.<br />

»Natürlich wird auch das Angebot auf<br />

den Getränkekarten stetig größer, aber es<br />

braucht aktuell noch ein proaktives Bewerben<br />

des Produktes gegenüber dem Gast. Es reicht<br />

nicht aus, lediglich ein paar Sakes auf der<br />

Karte zu haben und zu glauben, diese würden<br />

sich quasi von alleine verkaufen.« Ein Grund<br />

dafür seien »gewisse Missverständnisse bzw.<br />

Vorurteile, die sich hartnäckig halten. Dazu<br />

gehört die Vorstellung, Sake sei ein hochprozentiger<br />

Reisschnaps. Auch die Idee, er müsse<br />

»Es reicht nicht aus,<br />

lediglich ein paar Sakes<br />

auf der Karte zu haben.<br />

Sie müssen dem Gast<br />

proaktiv angeboten<br />

werden.«<br />

CHARLY ITEN<br />

Master Sake Sommelier<br />

warm oder heiß getrunken und könne nur zu<br />

japanischer Küche kombiniert werden, ist weit<br />

verbreitet. Ganz allgemein lässt sich jedoch<br />

festhalten, dass sich zu jedem Gericht letztlich<br />

ein passender Sake finden lässt. Wichtig<br />

ist aus meiner Sicht aber immer die Zielsetzung<br />

bei der Kombination von einem Gericht<br />

mit einem alkoholischen Getränk. Geht es<br />

um ein Umami-Gesamterlebnis, ist Sake das<br />

ideale Instrument dafür. Steht Umami hingegen<br />

nicht im Vordergrund, hat man mit Weinen<br />

sehr breit gestreute Möglichkeiten.«<br />

ALLROUNDER IM GLAS<br />

Charly Iten<br />

Japan-Experte und erster<br />

Master Sake Sommelier<br />

der Schweiz.<br />

Hinsichtlich Pairings gilt zum Einstieg die<br />

bekannte Regel: lokales Essen zu lokalen Getränken.<br />

Und: Welcher Geschmack dominiert<br />

im Gericht, welcher im Sake? Sake Sommelier<br />

Weltmeister 2014 Noel Pusch: »Mit japanischer<br />

Küche und Sake erzielt man natürlich<br />

immer einen Treffer. Aber auch die italienische<br />

Küche ist voller Umami und daher sehr<br />

gut kombinierbar. Mit ein wenig Erfahrung<br />

kann man dann schon mutiger werden. Zur<br />

Schokotarte mit Sesameis passt zum Beispiel<br />

ein kräftiger, 17 Jahre gereifter, vollmundiger<br />

Biden 1999 mit Karamell- und Sherry-Noten,<br />

zum gegrillten Branzino mit mediterranem<br />

Gemüse wiederum ein Sake wie der Fukuju<br />

Kobe mit klaren Aromen von Melone, Anis<br />

und Feigen und einem trockenen, feinen Umami<br />

am Gaumen.« Der Schweizer Charly<br />

Iten denkt bei gelungenen Pairings wiederum<br />

an gebratenen Rehrücken mit Wacholder, Selleriepüree<br />

und Totentrompeten mit einem<br />

Hanatomoe Sugi Barrel, an ein Duo vom<br />

Rinderfilet und Entrecôte mit tasmanischem<br />

Pfefferjus, geschmorter Chicorée und Kartoffelpüree<br />

mit Fukuju Kôbe Classic oder an<br />

Tarte Tatin mit Vanille, gesalzenem Karamelleis<br />

und Calvados-Espuma mit Kirin Vintage<br />

2017.<br />

JUNG UND KALT SERVIEREN<br />

Bleibt schlussendlich noch die Frage nach<br />

der Präsentation am Tisch. Je nach Trinktemperatur<br />

ist ein anderes Gefäß oder Glas<br />

erforderlich. Warmer Sake wird traditionell<br />

in Bechern (Ochoko) und kleinen Karaffen<br />

(Tokkuri) aus Keramik oder Steinzeug serviert,<br />

alternativ gibt es Masu, einen Becher<br />

aus Zedernholz. Zusätzlich gibt es kleine,<br />

hitzebeständige Karaffen, die zum Erwärmen<br />

von Sake genutzt werden. »Warmer Sake<br />

wird traditionell gerne im Winter getrunken.<br />

Fotos: Carsten Grimm, beigestellt<br />

80 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


Sehr gut dafür geeignet sind kräftige Jungmai-<br />

und rustikale Honjo – zo – -Sake. Durch<br />

die Erhitzung auf 40 – 50° C wird Sake<br />

geschmeidiger, sein Umami entfaltet sich«,<br />

erklärt Yoshiko Ueno-Müller, Sake Samurai<br />

und Inhaberin von Ueno Gourmet. Grundsätzlich<br />

wird hochwertiger Sake jedoch gekühlt<br />

zwischen 10 – 15° C in speziell entwickelten<br />

Gläsern wie »Junmai« von Riedel<br />

oder einem klassischen Weißwein-Glas serviert.<br />

Ueno-Müller: »Premium-Sake, also<br />

Daiginjo, Junmai Daiginjo, Ginjo und Junmai<br />

Ginjo, hat fein-fruchtige Nuancen, die<br />

durch Erhitzung verloren gehen.« Nach dem<br />

Öffnen ist Sake kühl und dunkel gelagert<br />

rund ein Monat haltbar, ausgenommen<br />

Sparkling- Sake. Ein Auge sollte man auf den<br />

Abfüllungsmonat haben: Sake hat zwar kein<br />

Ablaufdatum, wird aber in der Regel, sofern<br />

es kein Aged Sake ist, jung getrunken.<br />

Alles, was älter als zwei Jahre ist, verliert<br />

an Geschmack und entwickelt Bitterstoffe<br />

und andere unerwünschte Geschmäcker –<br />

was wenig hilfreich ist, wenn Gäste<br />

gerade erst dabei sind, sich mit Sake<br />

anzufreunden. <<br />

SAKE – ELIXIER DER<br />

JAPANISCHEN SEELE<br />

Yoshiko Ueno-Müller<br />

Verlag Gebrüder Kornmayer<br />

240 Seiten<br />

ISBN: 978-3942051460<br />

Yoshiko Ueno-Müller<br />

Sake Samurai und<br />

»Master of Sake Tasting«.<br />

großküchentechnik.<br />

gastrotechnik.<br />

speiseeistechnik.<br />

HIGHTECH ZUTATEN FÜR DIE GASTRONOMIE!<br />

VOM EINZELGERÄT BIS ZUM GESAMTPROJEKT!<br />

www.stoelner.at


In Deutschland heißt<br />

der Sekt »Rohstoff«.<br />

THE LEGENDS<br />

Das Weingut Scheiblhofer befindet sich<br />

in Andau und zählt mit seinen 104 ha<br />

Eigenfläche zu den größten Weingütern<br />

im Burgenland. Gelegen an einem der<br />

idealsten Weinstandorte Österreichs<br />

und im Besitz der meisten Barriquefässer<br />

des Landes, ist es vor allem<br />

für seine edlen Rotweine wie<br />

»The Legends« bekannt.<br />

www.scheiblhofer.at<br />

TROCKEN & ELEGANT<br />

Unplugged Brut »Méthode<br />

Traditionelle«, Chardonnay,<br />

Pinot Noir. Ein Sekt muss prickeln,<br />

perlen, schäumen! Und das kann<br />

der Brut von Hannes Reeh wunderbar.<br />

Ein stilvoller Begleiter, der<br />

jeden Anlass zu einem Fest macht!<br />

hannesreeh.at<br />

WINE<br />

EINZIGARTIGER WEISSWEINGENUSS<br />

Mit »unique« schuf das Weingut Hagn eine Premium­Linie, bei der<br />

ausgewählte Trauben und deren sorgfältige Verarbeitung im Mittelpunkt<br />

stehen. Drei weiße Rebsorten umfasst die Edition, der Grüne Veltliner<br />

begeistert kraftvoll elegant mit Tabaknoten und feiner Kräuterwürze.<br />

www.hagn-weingut.at<br />

WEINHOF MIT ELAN<br />

Der Weinhof Ulzer wird von der gesamten<br />

Familie bewirtschaftet, um Weine mit<br />

unverwechselbarem Charakter und gutem<br />

Geschmack zu entwickeln. Beim Grünen<br />

Veltliner wird schon im Weingarten darauf<br />

geachtet im Einklang mit der Natur die<br />

notwendigsten Maßnahmen zu setzen, bis<br />

hin zum Keller, sodass der Wein die nötige<br />

Zeit hat, um sich frei zu entfalten.<br />

www.weinhof-ulzer.at<br />

82 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


SAUVIGNON BLANC RIED<br />

NEUSETZBERG VULKAN-<br />

LAND STEIERMARK DAC<br />

2020 – ERSTE LAGE<br />

Das Weingut Krispel liegt in der<br />

südöstlichen Steiermark, dem<br />

malerischen Vulkanland. Inmitten von<br />

sanften Hügeln und grünen Wäldern<br />

produziert der Familienbetrieb hier seit<br />

zwei Generationen außergewöhnliche<br />

Weine von höchster Qualität. Sie sind<br />

leichtfüßig mit fruchtigem Kern oder<br />

kräftig, langlebig und mineralisch<br />

elegant wie die Riedenweine.<br />

www.krispel.at<br />

SPITZENWEINE OHNE<br />

KOMPROMISSE<br />

Das im Burgenland beheimatete<br />

Weingut Kerschbaum erzeugt<br />

Weine mit Perfektion und<br />

Ver antwortung. Kompromisslose<br />

Qualität und die Leidenschaft<br />

für den Blaufränkisch zahlen sich<br />

aus: Die Cuvées Paul Kerschbaum<br />

und Impresario zählen zu den<br />

Top-Weinen Österreichs.<br />

www.kerschbaum.at<br />

DECTO ROSSO<br />

Am Weingut Hirschmugl am südsteirischen Seggauberg<br />

wird mit Selbstverständlichkeit von Beginn an biologisch<br />

bewirtschaftet. Charakter & Herkunft, sowie Genuss &<br />

Lagerfähigkeit werden mit Leidenschaft und Konsequenz<br />

bestrebt. Decto Rosso Brut Rosé zeigt sich mit feiner Perlage,<br />

viel Finesse und zarter Frucht, ein wahrer Charmeur!<br />

www.hirschmugl-domaene.at<br />

PROMOTION Fotos:Jolly Schwarz, beigestellt<br />

MERLOT 2019<br />

Der Merlot hat im Weingut Franz und<br />

Christine Netzl einen besonderen<br />

Stellenwert. Die wärmeliebenden Reben<br />

benötigen einen besonderen Standort,<br />

der in der Ried Bärnreiser mit den kargen<br />

und sandigen Böden zu finden ist. Die<br />

kühlen Winter der nördlichen Donau<br />

und auch der kalkhaltige, tonige Unterboden<br />

verleihen dem Merlot jedoch<br />

eine angenehme Frische und Saftigkeit.<br />

www.netzl.com<br />

ERFRISCHEND<br />

& FRUCHTIG<br />

Im kleinen Segment an Weißweinen,<br />

die das Weingut Krutzler vinifiziert,<br />

spielt der Welschriesling die Hauptrolle.<br />

Er ist »die« Weißwein-Sorte der<br />

Region Eisenberg und besticht durch<br />

Vielseitigkeit und lebendige Säure.<br />

www.krutzler.at<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

83


FALSTAFF YOUNG TALENTS CUP<br />

GEHT IN DIE NÄCHSTE RUNDE!<br />

Mitte Jänner startet die Bewerbungsphase!<br />

Bleib up to date auf Instagram:<br />

falstaff.profi<br />

Bleib up to date auf Facebook:<br />

www.facebook.at/falstaff.profi<br />

Nähere Infos und Anmeldung unter<br />

youngtalents.falstaff-profi.com<br />

Bewerbungen sind in fünf Kategorien möglich:<br />

• Bar<br />

• Gemüseküche<br />

• Gastgeber:in<br />

• Küche<br />

• Pâtisserie<br />

Save<br />

the date<br />

15. – 16. 5.<br />

<strong>2023</strong><br />

Was erwartet dich?<br />

• Das wahrscheinlich BESTE Branchen-Netzwerk<br />

• Ein Porträt im <strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong> Magazin<br />

• Die begehrte Trophäe designed by Dreikant<br />

• Und natürlich großartige Preise!


#04/22<br />

Foto: Steiner Hotelbetriebe<br />

ANSPRUCHSVOLL & GEFRAGT<br />

Maximilian Steiner und Kollegen<br />

über die Rebsorte St. Laurent


EDITORIAL<br />

Viktor Kattinger, ÖWM.<br />

Österreichs »leuchtender Stern«<br />

in der Burgunderfamilie<br />

Alle Jahre wieder!<br />

Und schon war es das mit 2022! Vieles hat sich heuer wieder<br />

getan, in den Landesvereinen, in der Union – wir freuen uns<br />

über Zuwachs in der Partnerfamilie – mit dem »Stiegl-Gut<br />

Wildshut« – dem ersten Biergut Österreichs. Biervielfalt vom Feinsten<br />

– Craft und Bio! Danke an alle, die uns über das Jahr so gut begleitet<br />

haben. Alle Vorstände und Präsidenten, die fleißig die Seminare und<br />

Reisen in den Bundesländern organisieren, dem Trainingsteam für<br />

Suwi – damit er in Paris vom 7. -12. 2. bei der Weltmeisterschaft<br />

durchstarten kann, unseren Partner:innen und Sponsor:innen, die uns<br />

die Treue halten und natürlich jedem einzelnen Mitglied – durch<br />

unser gutes Netzwerk können wir füreinander miteinander!<br />

Ich wünsche euch noch schöne Adventstage, ein schönes<br />

Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes neues Jahr!<br />

Herzlichst<br />

Annemarie Foidl<br />

Die hochwertige autochthone Rebsorte St.<br />

Laurent steht für Rotweine einer besonderen<br />

Stilistik: die feine Klinge, der burgundische<br />

Stil, die Quintessenz von Frucht und Eleganz.<br />

Autochthone Rebsorten wie St. Laurent haben<br />

sich durch natürliche Kreuzung entwickelt, sind<br />

über Jahrhunderte in einem Gebiet heimisch und<br />

haben sich somit perfekt an die dortigen Bedingungen<br />

angepasst. Kaum eine Rebsorte kann das Terroir<br />

so präzise und authentisch widerspiegeln wie<br />

St. Laurent, es entstehen unverwechselbare Weine,<br />

die man nur in Österreich finden kann.<br />

St. Laurent hat in den letzten Jahren zu Recht<br />

vor allem in der Thermenregion in Niederösterreich<br />

und im nördlichen Burgenland eine Renaissance<br />

erlebt. Trotz aller widrigen Umstände – gilt<br />

doch St. Laurent als Diva im Weingarten und somit<br />

als sehr arbeitsintensive Rebsorte.<br />

Ich möchte für St. Laurent als kongenialen Speisenbegleiter<br />

eine Lanze brechen. Die überwiegend<br />

dunklen, kräftigen Weine mit Tiefgang, eleganter<br />

Stilistik und feiner Säurestruktur, mit den typischen<br />

Sauerkirscharomen und der frischen Beerenfrucht<br />

eignen sich gut für den Ausbau im Holzfass.<br />

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Freude<br />

und Genuss mit Ihrem Glas St. Laurent!<br />

Ihr Viktor Kattinger<br />

WIR DANKEN UNSEREN PARTNERN!<br />

IMPRESSUM<br />

Medieninhaber: <strong>Falstaff</strong> Profi GmbH<br />

Anschrift des Medieninhabers:<br />

Führichgasse 8, 1010 Wien<br />

Herausgeber: Sommelierunion Austria<br />

Redaktion: Mag. Alexandra Gorsche<br />

Grafik: Alexander Bayer<br />

Produktion/Litho: Ing. Michael Lenhart<br />

Lektorat: Mag. Nicole Schlaffer<br />

Fotos: Mathis Wienand, ÖWM/Anna Stöcher, Steiner Hotelbetriebe<br />

2 MAGAZIN DER SOMMELIERUNION AUSTRIA


INTERVIEW<br />

ST. LAURENT<br />

Maximilian Steiner<br />

Diplom Sommelier,<br />

Hotel Austria & Bellevue, Obergurgl.<br />

Die österreichische Antwort<br />

auf Pinot Noir<br />

St. Laurent gehört zu den anspruchsvollsten Rotweinsorten<br />

und bringt kräftige und dunkelrot gefärbte Weine hervor.<br />

Über die Vorzüge der immer beliebter werdenden Rebsorte, die<br />

sich gerade in Zeiten des Klimawandels zeigen.<br />

• Autochthon: Ja<br />

• Ursprung: Die erste urkundliche Erwähnung des<br />

St. Laurent in Österreich stammt aus dem Jahr<br />

1860, als das Stift Klosterneuburg der neugegründeten<br />

Weinbauschule Reben der St. Laurenz-Traube<br />

zur Verfügung stellte, welche die Weinbauschule<br />

in ihren Versuchsweingärten in Klosterneuburg<br />

auspflanzte. Deren erster Direktor, August Wilhelm<br />

Freiherr von Babo, begann in diesen Versuchsweingärten<br />

mit der Rebzüchtung und -vermehrung<br />

dieser Sorte. Im Jahr 1893 pflanzte das Weingut<br />

Stift Klosterneuburg erstmals St. Laurent auch in<br />

seinen Wiener Weingärten, vorerst auf ca. einem<br />

halben Joch (2.800 m²).<br />

• Andere Bezeichnungen: Blauer Saint-Laurent,<br />

Pinot Saint Laurent, Chvartser, Laurenzitraube,<br />

Laurentztraube, Lorentstraube, Lorenztraube,<br />

Lovrenac crni, Lovrijenac, Lovrijenac crni, Saint-<br />

Laurent, Saint Laurent noir, Saint Lorentz, Sankt<br />

Laurent, Sankt Lorentztraube, Sent Lovrenka,<br />

Svatovavřinecké, Svatovavřinetske, Svätovavrinecké,<br />

Szent lörine, Szentlörinc sowie Vavrinak.<br />

• Hauptanbaugebiete in Österreich: Besonders in<br />

der Thermenregion und im nördlichen Burgenland<br />

vertreten. Die Anbaufläche hat im Zeitraum von<br />

1999 bis 2020 kontinuierlich zugenommen. Von der<br />

Gesamtrebfläche sind 290,16 ha in Niederösterreich,<br />

290,07 ha im Burgenland, 10,00 ha in der Steiermark,<br />

5,44 ha in Wien und 0,35 ha im Bergland gegeben.<br />

• Rebfläche: 596 ha<br />

• Aromen: Liefert dunkle, kräftige und fruchtige Rotweine<br />

mit Waldkirsch- und Sauerkirscharomen, die<br />

von hoher Qualität und guter Lagerfähigkeit zeugen.<br />

• Säure: Als Jungwein streng herb und säurereich,<br />

als Altwein samtig-trocken, vollmundig, angenehm<br />

gerbstoffhaltig bis raue Tanninstruktur<br />

• Alkohol: 12,9 – 14,5-%-Vol<br />

• Intensität: kräftig, dunkelrot<br />

• Pairing: Passt hervorragend zu Wildgerichten,<br />

Gans, Ente und Fasan. Aber schmeichelt auch<br />

wunderbar mit geschmorten Kalbsbackerln,<br />

Lamm, Rinderfilet und reifem Bergkäse.<br />

• Serviertemperatur: 14 – 16 Grad<br />

Früher sah man die Rebsorte St. Laurent<br />

als Spielart des Spätburgunders, heute<br />

führen sie Weinkundige als eigenständige<br />

Rebsorte. Im Talk mit Maximilian Steiner,<br />

Diplom-Sommelier, Wolfgang Hamm, Weingut<br />

Stift Klosterneuburg, und der Sommelier-<br />

Legende Adi Schmid.<br />

SOMMELIERUNION Wofür steht die Rebsorte<br />

St. Laurent für Sie?<br />

ADI SCHMID Der St. Laurent hat es schwer.<br />

Die einen sagen, die Wahrheit in Österreich<br />

ist der Blaufränkisch. Die anderen meinen,<br />

der Zweigelt hat den besten Trinkfluss.<br />

Wiederum andere meinen, dass der Pinot<br />

Noir finessenreicher ist. Viele Winzer:innen<br />

»I’m a St. Laurent lover<br />

because . . .<br />

. . . ich sehr heimatverbunden<br />

bin und alteingesessene,<br />

autochthone Rebsorten<br />

nicht in Vergessenheit<br />

geraten lassen will.«<br />

MAXIMILIAN STEINER<br />

Diplom Sommelier, Hotel Austria & Bellevue, Obergurgl<br />

lehnen ihn ab, weil er zu schwierig im Weingarten<br />

ist. Die Bordeaux-Fans ignorieren ihn.<br />

Der St. Laurent kann es eigentlich niemandem<br />

recht machen. Dabei kann er eigentlich<br />

alles, was all die anderen können. Würze wie<br />

ein Blaufränkisch, süffig wie ein Zweigelt,<br />

Eleganz des Pinot und angenehme Tannine<br />

wie reifer Cabernet und Frucht wie ein<br />

Merlot. Der St. Laurent wird weit unter<br />

Wert geschlagen.<br />

MAXIMILIAN STEINER Sehr anspruchsvoll im<br />

Weingarten aber absolut harmonisch und<br />

hochkarätig als fertiges Produkt. St. Laurent ist<br />

ein kräftiger, fruchtiger Rotwein mit lebendiger<br />

Säure. Das aromatische Spektrum von<br />

Sauerkirsche bis Waldbeere, gepaart mit<br />

><br />

MAGAZIN DER SOMMELIERUNION AUSTRIA<br />

3


»I’m a St. Laurent lover<br />

because . . .<br />

Wolfgang Hamm<br />

Weingutsleiter<br />

Stift Klosterneuburg.<br />

. . . there are few grape<br />

varieties that offer this<br />

combination of depth<br />

and lightfootedness.«<br />

WOLFGANG HAMM<br />

Weingutsleiter Stift Klosterneuburg<br />

der Laurent steht immer in der Nische und<br />

wartet auf seinen Einsatz.<br />

HAMM Menschen, die Üppigkeit, kräftigen<br />

Alkohol und Fülle bei einem Rotwein<br />

suchen, sind von leichteren, eleganten<br />

St. Laurents oft enttäuscht und werden keine<br />

Mitglieder des St. Laurent-Fanclubs.<br />

><br />

würzigen Komponenten – das ist es, was<br />

den St. Laurent ganz allgemein und besonders<br />

bei Freunden der französischen Weinstilistik<br />

beliebt macht.<br />

WOLFGANG HAMM Das Weingut Stift Klosterneuburg<br />

ist wie kein anderes auf das<br />

engste mit der Rebsorte St. Laurent verbunden.<br />

Es waren die Augustiner Chorherren,<br />

die die ursprünglich aus Frankreich stammende<br />

Rebsorte nach Österreich gebracht<br />

haben und sie in den eigenen Weingärten<br />

erstmals ausgepflanzt haben. Vom Stift<br />

Klosterneuburg aus verbreitete sich der<br />

St. Laurent in der Folge in den anderen<br />

Weinbaugebieten Österreichs sowie in den<br />

Nachbarländern.<br />

Wie sehen Sie die Rebsorte St. Laurent<br />

im Vergleich zu anderen?<br />

HAMM St. Laurent kann seine Pinot-Noir-Gene<br />

mütterlicherseits nicht verleugnen, hat jedoch<br />

einen gänzlich eigenständigen Charakter.<br />

St. Laurent entwickelt Aromen von roten<br />

Ribiseln, Weichseln, Brombeeren und<br />

Zwetschken oft gepaart mit einer gewissen<br />

Würze und Unterholz-Noten bei mittelkräftiger<br />

Tanninstruktur.<br />

SCHMID Er muss wenig Alkohol haben, um<br />

sich von seiner besten Seite zu zeigen. 12,5<br />

bis maximal 13-%-Vol. sind perfekt.<br />

Die Anbaufläche steigerte sich in den letzten<br />

Jahren.<br />

STEINER Zu Zeiten der Mengenproduktion<br />

wurde aufgrund der hohen Ansprüche an<br />

Boden und Klima nur vereinzelt auf St.<br />

Laurent gesetzt. Durch neues qualitätsbewusstes<br />

Denken und Veränderungen<br />

im Klima kommen die Vorzüge der<br />

Rebsorte verstärkt zum Tragen.<br />

HAMM Als eine der drei autochthonen<br />

österreichischen Rotweinsorten hat er<br />

einen fixen Platz in den Herzen von<br />

vielen Wein-freund:innen in Österreich<br />

und im Ausland erobert.<br />

Weiters ist er ein hervorragender<br />

Cuvéepartner.<br />

Gibt es falsche Vorurteile gegenüber<br />

der Rebsorte?<br />

SCHMID Falsche Vorurteile würde<br />

ich nicht sagen. Doch gibt es eben<br />

Bordeaux-Trinker, Burgunderliebhaber,<br />

Blaufränkisch-Fans – doch<br />

Welche Vorzüge hat die Rebsorte St. Laurent?<br />

HAMM St. Laurent ist die perfekte Rebsorte<br />

in Zeiten des Klimawandels: sie erreicht volle<br />

physiologische Reife auch in kühleren Jahren,<br />

bildet aber niemals zu viel Zucker und damit<br />

zu viel Alkohol in heißen Jahren, wie z. B.<br />

ihre Mutter-Rebsorte, der Pinot Noir.<br />

STEINER Selbst in sehr warmen Jahren zeigen<br />

diese Rotweine eine gewisse Frische, jene<br />

Lebendigkeit, die zum Markenzeichen von<br />

Cool-Climate-Weinen geworden ist. Der<br />

Alkoholgehalt bleibt moderat, was die<br />

Konsument:innen zu schätzen wissen.<br />

SCHMID Eigentlich müsste der St. Laurent<br />

»Everbody’s Darling« sein. Angenehme Tannine,<br />

die Säure ist zumeist angenehm, saftige<br />

Frucht, Fülle, das charakteristische Bouquet<br />

nach Weichsel/Kirschen und Lebkuchen. Er<br />

spielt sich nicht so auf wie ein Pinot. Stellt sich<br />

nicht so in den Vordergrund wie ein Cabernet.<br />

Also hat er eigentlich viele Vorzüge.<br />

Jetzt nehme ich mich selbst an der Nase.<br />

Ich bin auch so ein Schnösel und greife<br />

viel zu selten zu einem St. Laurent.<br />

Welche Trends beobachten Sie?<br />

SCHMID Bei den jungen Kolleg:innen<br />

geht der Trend zu leichten, frischen,<br />

lebendigen, sogar knackigen Rotweinen.<br />

Da muss ich sagen, dass<br />

zwei St. Laurent sehr in der Gunst<br />

meiner jungen Kollegen stehen –<br />

nämlich in der von Johannes<br />

Schuster/St. Margarethen und eben<br />

die Reinisch Brothers. Beide Betriebe<br />

haben verschiedene St. Laurent<br />

Weine in ihrem Portfolio und sind<br />

ziemlich angesagt.<br />

Fotos: www.annarauchenberger.com / Anna Rauchenberger, beigestellt<br />

4 MAGAZIN DER SOMMELIERUNION AUSTRIA


Adi Schmid<br />

Sommelier-Legende.<br />

TERMINE<br />

»I’m a St. Laurent lover<br />

because . . .<br />

. . . er eigentlich alles hat,<br />

was ein ordentlicher<br />

Rotwein haben sollte.«<br />

ADI SCHMID<br />

Sommelier-Legende<br />

41 Jahre Chef-Sommelier im Steirereck<br />

STEINER Aktuell geht es definitiv in Richtung<br />

mehr Frische und Trinkfluss bei den<br />

Weinen. Weiters geht es auch bei der optimalen<br />

Trinkreife in eine spannende Richtung.<br />

Natürlich macht auch der Null-Prozent-<br />

Trend vor dem Wein keinen Halt.<br />

Wie sehen Sie die Akzeptanz von St. Laurent<br />

über die Ländergrenzen hinaus?<br />

HAMM Länder, die eine hohe Affinität zu<br />

Weinen aus der Burgund bzw. zu Pinot<br />

Noir im Allgemeinen haben, wie z. B.<br />

Großbritannien, Belgien aber auch die<br />

Niederlande und Deutschland, bringen<br />

dem St. Laurent hohe Wertschätzung<br />

entgegen. Ebenso unsere östlichen Nachbarländer<br />

Tschechien oder die Slowakei,<br />

die selbst St. Laurent anbauen, schätzen<br />

die Rebsorte sehr.<br />

STEINER Das Hauptanbaugebiet liegt heute<br />

in Österreich. Nichtsdestotrotz verbreitet<br />

sich der St. Laurent stark in Deutschland,<br />

Tschechien und der Slowakei. <<br />

# WEINFESTIVAL<br />

THERMENREGION <strong>2023</strong><br />

Datum:<br />

26. – 29. 5. <strong>2023</strong><br />

Thema:<br />

Ein einzigartiges Weinevent mit<br />

Stil und abwechslungsreichem<br />

Programm. Die wichtigsten<br />

Weinsorten der Thermenregion<br />

wie Zierfandler, Rotgipfler sowie<br />

St. Laurent und Pinot Noir stehen<br />

im Fokus. Auch für die ausgeprägte<br />

Sortenvielfalt, die Burgundersorten<br />

und für viele Sorten<br />

von historischer Bedeutung wie<br />

z. B. Neuburger, Traminer oder<br />

Portugieser bietet das Weinfestival<br />

eine perfekte Bühne.<br />

www.weinfestival.at<br />

# GENUSSMEILE <strong>2023</strong><br />

Datum:<br />

2. – 3. 9. <strong>2023</strong>, 9. – 10. 9. <strong>2023</strong><br />

Thema:<br />

Die längste Schank der Welt zeigt<br />

sich in der Thermenregion Wienerwald<br />

mit 15 km entlang des 1. Wiener<br />

Wasserleitungswanderweges<br />

zwischen Mödling und Bad Vöslau,<br />

eine einzigartige Genussmeile mit<br />

kulinarischen Ständen.<br />

www.thermenregionwienerwald.at<br />

Bekämpfen Sie das Grippevirus!<br />

Die saisonale Grippe ist eine schwere und ansteckende<br />

Atemwegsinfektion und kennt keine Grenzen – egal<br />

wo auf der Welt Sie sich gerade befinden, egal mit wem<br />

Sie unterwegs sind, egal ob im Beruf oder privat, schützen<br />

Sie sich und Andere vor einer Ansteckung.<br />

Mit den 7 Wegen zur Minimierung<br />

des Übertragungsrisikos.<br />

Mehr<br />

Infos<br />

hier<br />

WEGE<br />

das Übertragungs-<br />

risiko zu minimieren<br />

© 2022 ECOLAB TM USA Inc. All rights reserved.<br />

ECOLAB GMBH Rivergate D 1/4. OG, Handelskai 92 · A-1200 Wien · Tel. +43 (0) 171 52550 · orderdesk@ecolab.com<br />

MAGAZIN DER SOMMELIERUNION AUSTRIA<br />

5


WEINGUT<br />

JORDAN<br />

PULKAU<br />

»Wir vinifizieren elegante Weine,<br />

die im Gedächtnis bleiben.«<br />

<strong>PROFI</strong> Worauf legen Sie Wert beim Weinbau?<br />

SIMONE HILLER-JORDAN Das wichtigste<br />

Kapital für unseren Betrieb und die Qualität<br />

unserer Weine ist der Boden, auf dem die<br />

Reben wachsen. Im Sinne einer nachhaltigen<br />

Bewirtschaftung haben wir uns dem regenerativen<br />

Weinbau verschrieben; begrünte<br />

Gassen mit an den Standort angepassten<br />

Begrünungsmischungen sowie natürliche<br />

Pflanzenstärkung gehören für uns seit Jahren<br />

zum Standard. Ziel ist es, Humus aufzubauen,<br />

die Wasserspeicherkapazität der<br />

Böden zu erhöhen und die Vitalität<br />

der Reben zu stärken,<br />

gerade im Hinblick auf<br />

den Klimawandel und die<br />

Trockenheit. Intensive<br />

SIMONE UND JOHANNES<br />

HILLER-JORDAN<br />

Winzer<br />

WEIN­<br />

PARTNER IM<br />

PORTRÄT<br />

händische Laubarbeit mit Jäten, Einstricken,<br />

Entblättern und Ertragsregulierung<br />

gehören natürlich ebenso dazu. Alle<br />

Maßnahmen haben das Ziel, unsere<br />

Reben 50 und mehr Jahre im Ertrag<br />

zu halten.<br />

Was sind die Aushängeschilder Ihres<br />

Weinguts?<br />

JOHANNES HILLER-JORDAN Die<br />

Lagen rund um Pulkau begeistern<br />

mit Böden u. Mikroklima, das vor<br />

allem Rotweine großartig<br />

gedeihen lässt. So zählen<br />

neben ausdrucksstarken<br />

Grünen Veltlinern,<br />

wie unsere<br />

»SteinZeit« aus dem Granitfass, besonders die<br />

Rotweine zu den Aushängeschildern unseres<br />

Weinguts. Vor allem unsere »Zweigelt Rubin<br />

Reserve« und unser »42 | Zweigelt Große<br />

Reserve« sorgen international immer wieder<br />

für Furore. Überhaupt sind wir große Fans<br />

von gereiften Weinen und seit 2013 hat uns<br />

das Thema Winzersekt in seinen Bann gezogen...<br />

and there is more to come.<br />

Wie sehen Sie die Zukunft?<br />

SIMONE HILLER-JORDAN In die Zukunft<br />

gedacht, stellt uns der Klimawandel vor einige<br />

Herausforderungen. Wir versuchen hier schon<br />

jetzt bei Neuanlagen, bei der Sorten und<br />

Unterlagswahl, die richtigen Weichen zu<br />

stellen. Extrem wichtig ist uns das Thema<br />

nachhaltiger Umgang mit Ressourcen. Wir<br />

haben bereits in eine große Photovoltaik<br />

Anlage auf unserem Weingut investiert,<br />

um den Großteil des benötigten Stroms<br />

selbst zu produzieren. Andererseits beginnen<br />

wir mit dem Jahrgang 2022 die<br />

Umstellung auf eine nachhaltige Leichtglasflasche,<br />

um so bei der energieintensiven<br />

Glasproduktion, als auch beim<br />

Transport unserer Weine, Ressourcen<br />

zu schonen. So setzen wir ganz<br />

gezielt Jahr für Jahr einen Schritt<br />

mehr in Richtung Nachhaltigkeit.<br />

Info<br />

Weingut Jordan<br />

Gross-Reipersdorf 12, 3741 Pulkau<br />

www.weingut-jordan.at<br />

Gesamtanbaufläche: 12 Hektar,<br />

je 50 Prozent rot und weiß.<br />

Rotweine, Weißweine, Rosé, Sekt,<br />

PetNat, Orange Wine und Tresterbrand<br />

Rebsorten: Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay,<br />

Gemischter Satz, Zweigelt, St. Laurent und Merlot<br />

Vertrieb: Direktvertrieb und in einzelnen Regionen<br />

Vertrieb über langjährige Partner:innen<br />

PROMOTION Fotos: Weingut Jordan, Armin Faber, Petr Blaha<br />

6 MAGAZIN DER SOMMELIERUNION AUSTRIA


MATHIAS<br />

JALITS<br />

EISENBERG/BADERSDORF<br />

PROMOTION Fotos: beigestellt<br />

»Die Wein-Qualität<br />

in Österreich ist sehr<br />

hoch, darauf können<br />

wir stolz sein.«<br />

<strong>PROFI</strong> Das Weingut Jalits steht für authentische<br />

Weine. Was bedeutet das genau?<br />

MATHIAS JALITS Das bedeutet für mich, dass<br />

man die Sorte, aber auch die Herkunft im<br />

Glas schmecken kann. Gerade der Eisenberg<br />

prägt mit seinen mineralischen Schiefer- und<br />

Lehm-Tonböden und den auf engem Raum<br />

unterschiedlichen Formationen des Schiefergesteins<br />

unsere Weine sehr markant, das macht<br />

das Gebiet hier einzigartig. Mir geht es immer<br />

auch darum, die einzelnen Charaktere der<br />

Lagen herauszuarbeiten. Wenn möglich, soll<br />

man blind erkennen können, in welcher Lage<br />

beziehungsweise auf welchem Boden die<br />

Rebstöcke standen.<br />

Worauf legen Sie beim Weinbau besonderen<br />

Wert?<br />

Die Bodenpflege ist für mich ein ganz wichtiger<br />

Punkt, weil ich denke, dass man immer auf<br />

gesunden Wurzeln stehen muss. Das ist für<br />

den Rebstock, wie auch für den Menschen so<br />

– dass die Wurzel gut ist, bildet für mich eine<br />

Grundvoraussetzung, dass der Rest auch gut<br />

funktioniert. Aus diesem Grund beschäftige<br />

ich mich immer intensiver mit dem Thema<br />

Boden. Das auch im Hinblick auf den Klimawandel,<br />

um unsere Weingärten fit zu halten.<br />

Sind im Moment Trends in der Weinbranche<br />

zu vermerken?<br />

Aktuell ist sicher ein stärkerer Trend nach Weißwein<br />

zu erkennen, darauf reagieren wir in unserem<br />

Gebiet auch. Daher soll es künftig einen<br />

Eisenberg DAC in weiß geben, das wird ein<br />

Welschriesling sein. Dieser wird kräftiger und<br />

mit typischen Herkunftsmerkmalen unserer<br />

Region ausfallen. Das Mineralische, Salzige,<br />

Würzige wird dann auch bei einem Weißwein<br />

rauszuschmecken sein. Im Rotweinbereich ist<br />

es sicher auch ein Trend, dass man von Holzausbau<br />

und allzu kräftigen Weinen weggeht.<br />

Es soll angenehm harmonisch zu trinken sein.<br />

Was sind die Aushängeschilder Ihres Weinguts?<br />

Die Aushängeschilder sind bei uns definitiv die<br />

Blaufränkisch. Wir haben hier zwischen vier<br />

und sechs verschiedene Einzellagen beziehungsweise<br />

auch eine Lagencuvée. Die absolute<br />

Top-Lage am Eisenberg ist für mich die Lage<br />

Saybritz, auf ihr entstehen sehr würzige, mineralische<br />

und sehr unverkennbare Weine. Das<br />

beweisen auch Bewertungen: Heuer<br />

sind wir mit der Eisenberg DAC<br />

Reserve Diabas 2018, auch sie<br />

enthält die Lage Saybritz, bei<br />

<strong>Falstaff</strong> mit 96 Punkten<br />

bewertet worden.<br />

Wein ist . . . ?<br />

Wein ist für mich in gewisser<br />

Weise mein Lebensmittelpunkt<br />

und eine Herausforderung.<br />

Ich bezeichne Wein nie als<br />

Ding, er ist viel mehr für mich.<br />

Wenn ich durch den Keller gehe, frage ich<br />

mich oft, was ich jetzt noch tun könnte, was<br />

dem Wein guttut. Daher ist es sehr schön,<br />

dass unser Produkt auch in der Gesellschaft<br />

einen hohen Stellenwert genießt und sehr<br />

geschätzt wird. Wir können sehr stolz sein,<br />

was in Österreich an Wein produziert wird.<br />

Info<br />

Weingut Jalits<br />

Untere Dorfstraße 16, 7512 Badersdorf<br />

www.jalits.at<br />

WEIN­<br />

PARTNER IM<br />

PORTRÄT<br />

MATHIAS<br />

JALITS<br />

Winzer<br />

Gesamtanbaufläche: 16,5 Hektar<br />

Rebsorten: 70 % Blaufränkisch, Zweigelt,<br />

Pinot Noir, Cabernet Sauvignon und Merlot<br />

sowie Welschriesling, Grüner Veltliner,<br />

Weißburgunder und Müller-Thurgau<br />

Vertrieb: Durch ein Händlernetz wird ganz<br />

Österreich abgedeckt – siehe auch Webseite<br />

MAGAZIN DER SOMMELIERUNION AUSTRIA<br />

7


ALEXANDER<br />

NIKIFOROV<br />

ALEXANDER NIKIFOROV<br />

Inhaber<br />

WEIN­<br />

PARTNER IM<br />

PORTRÄT<br />

»Weiterbildung ist<br />

ein absolutes Muss<br />

für jede:n in unserer<br />

Branche.«<br />

<strong>PROFI</strong> Mit Ihnen geht man »exclusive wine<br />

deals« ein. Was verstehen Sie genau darunter?<br />

ALEXANDER NIKIFOROV Für mich sind das<br />

feine Weine von Kleinbetrieb-Winzer:innen<br />

und keine Supermarkt-Ware. All diese Weine<br />

haben eine Top-Qualität zum besten Preis.<br />

Ich habe mehrere exklusive Verträge mit italienischen<br />

und französischen Winzer:innen<br />

für den Verkauf ihrer Weine in Österreich.<br />

Bevor ich jedoch einen Vertrag<br />

abschließe, lerne ich den/<br />

die Winzer:in erst persönlich<br />

kennen und verkoste dessen<br />

Produkte nicht nur ein Mal,<br />

bevor der Wein in das Regal<br />

kommt. Deswegen fahre ich<br />

immer direkt zu Winzer:innen<br />

– egal, ob sie sich in Österreich,<br />

Italien oder Frankreich<br />

befinden und spreche mit ihnen.<br />

Weine bekom men werden. Auch im Segment<br />

Orange und Natural Wine. Bei mir steigen<br />

zumindest die Anfragen.<br />

Was wird <strong>2023</strong> angesagt sein?<br />

Schätzungsweise werden Natural-, Orange- und<br />

Bio-Weine unter den Trends <strong>2023</strong> sein. Für<br />

meine Stammkund:innen es ist auch wichtig,<br />

dass ich weiter die kleinen, neuen Winzer:in nen<br />

präsentiere und etwas unbekanntes Neues<br />

suche, das man nicht um die Ecke kaufen kann.<br />

Sie haben selbst an der Weinakademie in<br />

Rust studiert. Wie wichtig ist Weiterbildung<br />

in Ihrem Metier?<br />

Das ist ein absolutes Muss für jede:n in unserer<br />

Branche. Klimawandel, neue Winzer:inen und<br />

Produktionsländer, aber auch Erfahrungsaustausch<br />

mit Kolleg:innen und Lektor:innen –<br />

das sollte man alles machen, um nicht in der<br />

Vergangenheit zu bleiben.<br />

Was lieben Sie an Ihrer täglichen Arbeit?<br />

Ich liebe es, wenn Kund:innen Fragen stellen,<br />

dann kann ich sie am besten bedienen und<br />

über den Wein erzählen. Deswegen mag ich<br />

es sehr, Verkostungen zu führen. Bei diesen<br />

habe ich genug Zeit, um über Geschichten,<br />

Diskussionen, Geschmack, Aroma und so<br />

weiterzusprechen.<br />

Was sind die aktuellen Aushängeschilder<br />

Ihres Weinhandels?<br />

Die meisten stammen von Kleinbetrieben<br />

wie dem Weingut Schuller, Temer, Habsburg,<br />

Biegler, Grill oder von Champagne Cossy,<br />

Prosecco Col del Lupo, Taverna aus Neive<br />

oder Tenuta Foresta.<br />

Wie verfolgen Sie die Entwicklung im Hinblick<br />

auf biologischen oder Demeter-Wein?<br />

Das ist ein sehr interessantes Thema mit<br />

großem Potenzial. Ich bin mir sicher, dass<br />

wir zukünftig noch mehr Anfragen für solche<br />

Wein ist . . . ?<br />

Dafür habe ich ein Wort: Passion.<br />

Wie sehen Sie in die Zukunft?<br />

Mit großem Interesse und Optimismus! Es<br />

gibt noch so viel Weine, welche mich überraschen<br />

würden, könnte ich sie probieren.<br />

Info<br />

Corkout Vinothek & Bar<br />

Argentinierstraße 28, 1040 Wien<br />

www.corkout.at<br />

PROMOTION Fotos: beigestellt<br />

8 MAGAZIN DER SOMMELIERUNION AUSTRIA


WEINVIERTEL DAC / promotion<br />

20 JAHRE WEINVIERTEL DAC<br />

Impulsgeber und Erfolgsgeschichte einer ganzen Region<br />

Weinviertel DAC war der erste<br />

Herkunftswein Österreichs und<br />

erwies sich als starke, zukunftsweisende<br />

Strategie. Mittlerweile<br />

setzt die gesamte österreichische Weinwirtschaft<br />

auf Herkunftsmarketing, der Erfolg ist<br />

unbestritten. Über fünf Millionen Flaschen<br />

Weinviertel DAC werden mittlerweile jährlich<br />

verkauft, beeindruckende Verkostungserfolge<br />

und steigende Absatzzahlen auch in wichtigen<br />

Exportländern bestätigen den eingeschlagenen<br />

Weg und sorgen für die sehr positive<br />

Entwicklung des Weinviertler Weins.<br />

WEINVIERTEL DAC IST VORREITER<br />

UND VORBILD<br />

Der vor 20 Jahren gewählte Weg der Weinviertler<br />

Weinwirtschaft war ebenso radikal<br />

wie stringent. Man setzte – dem romanischen<br />

System entsprechend und in Frankreich,<br />

Ita lien oder Spanien seit vielen Jahrzehnten<br />

gelebt – auf den Namen des Gebietes statt auf<br />

Rebsortennamen. Seither dürfen nur mehr<br />

jene Weine »Weinviertel« am Etikett führen,<br />

die für das größte Weinbaugebiet Österreichs<br />

typisch, unverwechselbar und vor allem einzigartig<br />

sind: herzhaft-würzige Grüne Veltliner<br />

mit ihrem unverwechselbaren »Pfefferl«.<br />

SAVE THE<br />

DATE <strong>2023</strong><br />

Fotos: beigestellt<br />

Gemeinsam mit Weinviertel DAC anstoßen<br />

Die Weinviertler Winzer:innen laden herzlich ein,<br />

bei der 21. Jahrgangs-Präsentation des Weinviertel<br />

DAC gemeinsam anzustoßen:<br />

WIEN: Mittwoch, 1. März <strong>2023</strong>, Hofburg Wien<br />

LINZ: Donnerstag, 9. März <strong>2023</strong>, Design Center Linz<br />

GÖTZIS: Montag, 13. März <strong>2023</strong>, Kulturbühne<br />

Ambach gemeinsam mit Mittelburgenland DAC<br />

BERLIN: Donnerstag, 20. April <strong>2023</strong>, Malzfabrik<br />

MÜNCHEN: Donnerstag, 27. April <strong>2023</strong>,<br />

Alte Kongresshalle<br />

Mehr Informationen sowie Gratistickets für<br />

Fachpublikum unter weinvierteldac.at/tour<strong>2023</strong><br />

Auf internationaler Ebene ist in allererster<br />

Linie der Grüne Veltliner jene Sorte, die mit<br />

Österreich in Verbindung gebracht wird. Die<br />

Etablierung des Weinviertel DAC, der ja immer<br />

ein Grüner Veltliner ist, hat sich daher<br />

für die Vermarktung dieser Herkunftsweine<br />

auch auf internationaler Ebene als Erfolgsstrategie<br />

erwiesen. »Der Grüne Veltliner ist<br />

unser inter nationales Zugpferd – und die<br />

Mehrheit davon kommt aus dem Weinviertel.<br />

Seit Jahren leisten diese Weine einen großen<br />

Beitrag zu unseren Export-Erfolgen, die 2021<br />

äußerst vielversprechend aussehen!«, unterstreicht<br />

Chris Yorke, Geschäftsführer Österreich<br />

Wein Marketing GmbH.<br />

Hans Setzer, der Vorsitzende des Regionalen<br />

Weinkomitees Weinviertel, bringt die<br />

Weinherkunft Weinviertel auf den Punkt:<br />

»Weinviertel DAC ist in seiner Ursprungsidee<br />

die klarste und verständlichste Aussage für<br />

Konsument:innen in Österreich und auch am<br />

internationalen Weinmarkt: Weinviertel<br />

ist Grüner Veltliner.«<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

93


promotion / ESTERHAZY<br />

DIE ZUKUNFT LEBT<br />

BEI ESTERHAZY<br />

Tradition und Wandel müssen keine Gegensätze bilden – gerade bei Esterhazy weht<br />

seit einigen Jahren frischer Wind durch Weingärten und Keller. Geschäftsführer<br />

Frank Schindler, Kellermeister Robert Krammer und Vertriebsleiter Wolfgang<br />

Hewarth sorgen mit ihren Teams für Elan und innovative Ideen.<br />

94 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


V.l.n.r.<br />

Wolfgang Hewarth (Vertriebsleiter),<br />

Frank Schindler (Geschäftsführer),<br />

Robert Krammer (Produktionsleiter).<br />

Fotos: Frank Schindler, Ezy Krea, Manfred Hirvath<br />

Der Name Esterhazy ist<br />

seit jeher eng mit der<br />

heutigen Herkunft<br />

Leithaberg DAC verknüpft.<br />

Als eines der<br />

historischen Weingüter des Burgenlands<br />

kann es auf eine lange<br />

Tradition des Qualitätsweinbaus<br />

verweisen – so bezieht sich die im<br />

Weingutslogo enthaltene Jahreszahl<br />

1758 auf die ältesten Kelleraufzeichnungen<br />

der Familie. Auf<br />

dieses wertvolle Know-how ist<br />

das Weingutsteam natürlich<br />

stolz. Interpretiert wird der<br />

Charakter der Region und ihre<br />

unterschiedlichen Gegebenheiten<br />

jedoch im Heute.<br />

LEITHABERG-STIL<br />

gisch bewirtschaftet. Die offizielle<br />

Zertifizierung wird mit <strong>2023</strong><br />

abgeschlossen sein. »Unser Ziel<br />

ist es, jeden einzelnen Rebstock<br />

so individuell und schonend<br />

zu erziehen, dass er zumindest<br />

100 Jahre alt wird«, ist Robert<br />

Krammers Credo. Dank schonendem<br />

Rebschnitt werden die Reben<br />

zusätzlich gestärkt, indem die<br />

Trester im eigenen Wertstoffkreislauf<br />

zu wertvollem Kompost verarbeitet<br />

und in den Weingärten<br />

ausgebracht werden.<br />

Auch beim Ausbau der Weine<br />

im Keller wird bei Esterhazy der<br />

Mut zur Innovation deutlich.<br />

Der Anteil der Holzfässer aus<br />

eigenen Wäldern wurde kontinuierlich<br />

erhöht. Die Fassdauben<br />

werden drei Jahre lang von der<br />

namhaften Fassbinderei Stockinger<br />

abgelagert und dann verarbeitet.<br />

Mit den »Projektweinen« zeigt<br />

das Team um Robert Krammer,<br />

dass alternative Gebinde und<br />

internationale Methoden mittlermerschiefer<br />

und Muschelkalk,<br />

ideale klimatische Bedingungen<br />

und die für die Leithaberg-Stile<br />

vorgesehenen Rebsorten in weiß<br />

und rot ermöglichen unterschiedliche<br />

Interpretationen – das<br />

Esterhazy-Team hat hierbei ganz<br />

klare Vorstellungen. Das Ziel ist es,<br />

Weine zu keltern, die mit Frische,<br />

Ausdruck und Typizität überzeugen,<br />

unverfälscht und authentisch.<br />

»Wir können auf Reben aus sechs<br />

verschiedenen, geologisch zum<br />

Teil sehr unterschiedlichen Weinbaugemeinden<br />

zurückgreifen, was<br />

sich in der Weinstilistik deutlich<br />

widerspiegelt«, erklärt Vertriebsleiter<br />

Wolfgang Hewarth.<br />

BIOLOGISCH<br />

BEWIRTSCHAFTET<br />

Um diese Weinstilistik verwirklichen<br />

zu können, ist die Qualität<br />

der Trauben ein entscheidender<br />

Faktor. Aus diesem Grund werden<br />

die Weingärten seit 2019 biolo-<br />

Die offizielle Herkunftsbezeichnung<br />

Leithaberg DAC mag noch<br />

eine junge sein, das Potenzial<br />

ihrer großartigen Lagen und Rebsorten<br />

ist jedoch seit langem im<br />

burgenländischen und österreichischen<br />

Weinkanon verankert. Sämtliche<br />

Weingärten – aktuell 52 Hektar<br />

im Ertrag – des Weinguts<br />

befinden sich innerhalb der DAC-<br />

Region: ihre dreistufige Pyramide<br />

aus Gebiets-, Orts- und Lagenweinen<br />

wird konsequent umgesetzt.<br />

Die Vielfalt der Böden aus Glim-<br />

»Unser Ziel ist es, jeden einzelnen Rebstock<br />

so individuell und schonend zu erziehen,<br />

dass er zumindest 100 Jahre alt wird.«<br />

ROBERT KRAMMER Kellermeister<br />

weile einen festen Platz in der<br />

Weinproduktion bei Esterhazy<br />

haben. In wunderschönen Betoneiern<br />

und Amphoren entstehen<br />

außergewöhnliche Weine, die ganz<br />

eigene Charakterzüge zeigen und<br />

von den Konsument:innen stark<br />

nachgefragt werden.<br />

NEUE LAGE<br />

Das Faszinierende am Weinbau<br />

ist, dass er Vergangenheit, Gegenwart<br />

und Zukunft verbindet.<br />

In der Herkunftspyramide des<br />

Leithaberg DAC bilden die Riedenweine<br />

die höchste Stufe ab: so<br />

keltert Esterhazy aus den Spitzenlagen<br />

»Lamer« und »Schildten«<br />

Weine, die auch nach vielen<br />

Jahren Freude bereiten werden.<br />

Die Riede »Pirichen« dürfte<br />

Weinfreund:innen indes noch<br />

nicht geläufig sein – was sich<br />

jedoch bald ändern könnte. Diese<br />

kalksteinreiche Lage im Osliper<br />

Wald – mit bis zu 380 Metern<br />

Meereshöhe ist sie die höchstgelegene<br />

Riede im nördlichen<br />

Burgenland – wurde 2021 neu<br />

ausgepflanzt. Ein weiteres Projekt,<br />

das deutlich zeigt, dass die<br />

Zukunft der Region bei Esterhazy<br />

gerade erst begonnen hat.<br />

www.esterhazywein.at<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

95


Schöner gastgeben – so geht’s für jedes Budget.<br />

Foto: Dreikant<br />

Alles nach Maß bitte! Stefan Rehrl, Matthias Lienbacher und Mario Siller setzen mit ihrem Unternehmen »Dreikant« auf außergewöhnliche Einzelanfertigungen aus Holz und<br />

Stahl. Die Verwendung von heimischen Hölzern stehen dabei im Vordergrund.<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

97


profi / FARBEN<br />

COLOUR<br />

UP!<br />

IT<br />

Farbkarte mal anders<br />

Rachel Spellings Arbeit kann ja nur inspirieren.<br />

98 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


Fotos: Studio Spelling, Farrow & Ball<br />

Versus<br />

Vintage-Farbkarte (l.) und Farrow & Ball<br />

Trendfarben 2021 – es gibt sie eben doch, die<br />

Trendverschiebung über Jahrzehnte hinweg.<br />

Da sind sie wieder – die Trendfarben fürs neue Jahr.<br />

Nein, es geht nicht darum, jetzt den Gastraum<br />

schnell-schnell in »Digital Lavender« umzustreichen,<br />

das wäre »Fast Fashion«-Irrsinn. Aber:<br />

Gusto holen, das geht!<br />

TEXT ALEXANDRA GORSCHE<br />

Farben können eine Zeitreise sein«,<br />

schwärmt Künstlerin Rachel Spelling.<br />

»Seit es die Farbfotografie<br />

gibt, können wir gewisse Farben<br />

Zeitepochen zuordnen.« Das stimmt<br />

fraglos. Wer an die 1970er denkt, kommt nicht<br />

um Orange herum, in den 1950ern war’s<br />

pastellig – und so weiter. Man kann also<br />

Spellings Gedankengang nachvollziehen, wenn<br />

sie sagt: »Trendfarben haben durchaus Substanz.<br />

Wir alle kanalisieren ständig die<br />

visuellen Eindrücke, die auf uns einprasseln<br />

– und diese Eindrücke, diese Informationen,<br />

ändern sich natürlich laufend. Daher funktionieren<br />

manche Farben in einer Zeit und in<br />

einer anderen nicht. Das hat ökonomische,<br />

politische und soziale Gründe.« In den 1970er­<br />

Jahren ging es fraglos um Aufbruch und<br />

Widerstand, da durften auch die Farben rebellieren.<br />

Und in den 2020ern? Wer die letzten<br />

Jahre Revue passieren lässt, kommt nicht<br />

umhin, dass es oft um einen beruhigenden Effekt<br />

ging, um eine Renaturierung des Menschen,<br />

ums Ankommen. Man könnte es, wie<br />

gefühlt alles, auf die Pandemie schieben, aber<br />

das wäre im wahrsten Sinne zu kurz gedacht.<br />

Im <strong>PROFI</strong>­Farbtrendbericht aus dem Jahr<br />

2019 heißt es zum Beispiel: »Der seit Jah­ ><br />

Lockdown-Studio<br />

Spellings Miniaturen<br />

entstanden 2020.<br />

dez–feb <strong>2023</strong><br />

falstaff profi<br />

99


profi / FARBEN<br />

Viva Magenta<br />

Pantones Farbe <strong>2023</strong><br />

strotzt vor Stärke.<br />

> ren zu beobachtende Trend hin zu Farbtönen,<br />

»In einem Restaurant wird Lavendel immer<br />

die der Natur entspringen, macht es<br />

aber möglich, dass Cognac, Toffee, Tobacco<br />

oder Cinnammon für Aufsehen sorgen.« Und<br />

genau diese drei Jahre alte Feststellung ist<br />

doch irgendwie beruhigend. Trendfarben<br />

kommen und gehen – aber eben doch nicht<br />

jährlich, sondern über einen deutlich längeren<br />

Zeitraum. 2018 etwa machte »Ultraviolet«<br />

die Runde und 2022 »Very Peri« (beides<br />

Pantone). Auch wenn das Pantone rot-blau<br />

vielen very wurscht war: das Thema bleibt<br />

uns erhalten, zumindest wenn es nach dem<br />

Trendforschungsinstitut WGSN geht: Ein<br />

helles Violett namens »Digital Lavender«,<br />

das der Welt von Instagram quasi entrissen<br />

wurde, ist ihr Farbton <strong>2023</strong>.<br />

3D-Künstler:innen verzaubern auf der Social<br />

Media Plattform seit längerem die Follower<br />

mit Fantasie- Welten, viel zu schön, um wahr<br />

zu sein. Und sie sind auffällig oft violett angehaucht.<br />

WGSN (auch Hersteller des Farbsystems<br />

»Coloro«) plädiert für diese Nuance,<br />

die Ruhe und Fröhlichkeit suggerieren soll.<br />

Bei diesen Attributen wird wohl keiner »Bitte<br />

nicht« rufen. Außer vielleicht er:sie führt eine<br />

Bar. Künstlerin Spelling zeigt sich in Sachen<br />

etwas ironisch oder äußerst nostalgisch wirken«,<br />

ist sie überzeugt und erinnert sich im<br />

gleichen Atemzug an einen Besuch in einem<br />

Berliner Restaurant in den 1990ern. »Ich bilde<br />

mir ein, dass die Tischtücher und Servietten<br />

in dieser Farbe waren, vielleicht sogar die<br />

Wände. Schon damals wirkte das wie aus<br />

der Zeit gefallen, wie aus Ost-Berlin in den<br />

1980ern.« Die Britin Spelling hat sich insbesondere<br />

seit März 2020 sehr intensiv mit unterschiedlichen<br />

Farbnuancen beschäftigt, genauer<br />

gesagt mit den Farbfächern der Firma<br />

Farrow & Ball. Es ist gar nicht so einfach zu<br />

erklären, was sie gemacht hat, am besten<br />

man sieht sich ihre Arbeit einfach an. »Ich<br />

hatte damals das Gefühl, dass die Welt<br />

schrumpft«, erinnert sie sich. Also hat sie<br />

auch ihre eigene Arbeit »Alice im Wunderland«-mäßig<br />

geschrumpft. Konkret begann<br />

sie, kleine Kunstwerke auf die Farbkarten zu<br />

pinseln, sie wurden zu Lilliput-Leinwänden.<br />

Und zwar 132 davon. Das war so speziell<br />

und so bezaubernd, dass sich insbesondere<br />

die Social-Media-Welt begeistert zeigte. Farrow<br />

& Ball selbst auch. Spelling verewigte<br />

ihre kleine große Kunst auch auf deren<br />

»Digital Lavender«, sagen wir mal, zögerlich. Trendfarbkarte für 2021. ><br />

Alizarin<br />

So nennt sich die rot-braune<br />

Trendfarbe <strong>2023</strong> von<br />

Graham & Brown.<br />

Fotos: Shutterstock, Pantone, Graham & Brown<br />

100 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


Electric Lavender<br />

Eine gewagte Trendfarben-Wahl.<br />

Zumindest im Interior-Bereich.<br />

Sie vereint zwei Anwendungen in einer Maschine. Sie spült sowohl Gerätschaften als auch Geschirr. Und sie liefert in beiden Fällen<br />

dauerhaft erstklassige Spülergebnisse: die PT Utensil. Sie ist das Hybridmodell von Winterhalter und erfüllt höchste Ansprüche<br />

an Sauberkeit, Hygiene und Ergonomie. Egal, ob Sie zwischen den Anwendungen wechseln oder sortenrein spülen.<br />

www.winterhalter.at/pt


profi / FARBEN<br />

INSEL-FEELING<br />

Insta-Darling »Hallo Farrow & Ball friends!«<br />

So begrüßt Brand Ambassador Patrick (Paddy)<br />

O‘Donnell die 1,5 Millionen Instagram-Follower<br />

auf dem Social Media Kanal des Farbenherstellers.<br />

Seinem eigenen Account folgen 31 k. Er<br />

gäbe »keine Farb-Ratschläge, sorry«, steht da<br />

prominent platziert. Für <strong>PROFI</strong> öffnete er<br />

exklusiv die Türen seines aktuellen Projekts<br />

»Fonthill Arch« in Großbritannien.<br />

In Balance »Im Falle des ›Fonthill Arch‹ spielten<br />

wir hauptsächlich mit sanften Farben, die<br />

von sanftem Blau/Grau bis hin zu wärmenden,<br />

erdigen Rosatönen reichen. Zusätzlich fügten<br />

wir unerwartete Elemente hinzu – durch dunklere<br />

Farbtöne.« Das mache die Veränderung<br />

»zeitgemäßer«, so O‘Donnell. Kombiniert wurden<br />

neue Töne (siehe Text rechts) mit Archivund<br />

Kollektionsnuancen. Und genau das ist die<br />

Message: Trendreports sind schön und gut,<br />

aber man muss weiterdenken.<br />

><br />

Für <strong>2023</strong> gibt es natürlich auch wieder<br />

elf Trendfarben von Farrow & Ball. Dieses<br />

Jahr – zum ersten Mal seit 2018 – neue<br />

Nuancen. Die Palette reicht von dezentem<br />

Rosé bis zu feurigem Rot. Die Farben versprechen<br />

laut dem südenglischen Hersteller<br />

»Momente voller Freude und Gemütlichkeit«.<br />

Auch das kaufen wir gerne! Natürlich<br />

versprechen auch all die anderen »Best of<br />

<strong>2023</strong>«-Farbtöne so einiges, es fällt auf, dass<br />

warme Farbtöne die Überhand haben. Wer<br />

sich traut, greift zu einem Rotton! Zuhause<br />

vermutlich für die wenigsten denkbar, aber in<br />

Restaurant oder Bar ist das halt etwas ganz<br />

anderes, das weiß auch Spelling: »Für mich<br />

haben Hospitality Interiors viel mit Outfits<br />

zu tun. Wir brezeln uns auf und reflektieren<br />

auch mehr die visuellen Eindrücke unserer<br />

Umgebung, als zuhause. Und genau so verhält<br />

es sich mit Restaurant- und Bar-Design.<br />

Es ist quasi ein bestmöglich gekleideter<br />

Raum!« Die Message ist klar: es muss nicht<br />

»Digital Lavender« oder »Raspberry Blush«,<br />

sein – sondern Spaß machen und zur Marke<br />

passen. Die Hauptsache ist: man traut sich,<br />

Farbe zu bekennen.<br />

Farrow & Ball<br />

Dieser Blauton nennt<br />

sich »Selvedge«.<br />

<<br />

Beverly<br />

Aus der Palette der<br />

neuen Farrow & Ball-Töne.<br />

Fotos: Farrow & Ball, Boz Gagovski<br />

102 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


4. September <strong>2023</strong>, Graz<br />

Sie möchten als Partner:in mit dabei sein und das<br />

wahrscheinlich BESTE Branchen-Netzwerk erreichen?<br />

Dann informieren Sie sich bei unserem Event-Team unter<br />

sales@falstaff-profi.com


promotion / IBIS STYLES GRAZ MESSE<br />

EIN INTERNATIONALES<br />

HOTEL-KONZEPT FÜR GRAZ<br />

Accor erweitert mit dem Hotel »ibis Styles Graz Messe« das Portfolio in Österreich<br />

und setzt dabei auf Einzigartigkeit. Die Architekten des renommierten studio WG3<br />

lieferten hierfür das Konzept und die Pläne.<br />

Der Maßstab, den sich die<br />

Protagonist:innen für<br />

die 5.050 Quadratmeter<br />

Hotelfläche, 101 klimatisierten<br />

Zimmer und neun Konferenzräume<br />

setzten, war klar definiert:<br />

»Wir wollten in Graz ein<br />

Hotel erschaffen, das es so noch<br />

nicht gegeben hat«, erinnert sich<br />

Projektleiter Georg Knauder. Man<br />

nahm sich also Großes vor, kann<br />

nun aber mit dem Ende November<br />

2022 eröffneten Haus umso<br />

mehr überzeugen: Das Konzept<br />

Motto »One Day in Austria«<br />

besteht aus vier verschiedenen<br />

Themen, aufgeteilt auf die öffentlichen<br />

Bereiche sowie die vier<br />

Etagen mit Gästezimmern. So<br />

finden sich Gäste ab sofort entweder<br />

in einer modernen Interpretation<br />

des klassischen Wiener<br />

Cafés oder einer Tiroler Alpenstube<br />

wieder. Im Frühsommer<br />

<strong>2023</strong> kommen mit dem Abschluss<br />

der Renovierungsarbeiten unter<br />

der örtlichen Projektleitung von<br />

Knauder in den verbleibenden<br />

zwei Etagen die Südsteiermark<br />

mit ihren Buschenschänken und<br />

das Salzburger Land mit seinen<br />

klassischen Dirndl-Mustern hinzu.<br />

Liebevolle Details sind dabei jetzt<br />

schon an vielen Stellen zu erkennen,<br />

was Vera Benedikt von der<br />

A.R.F. Projekt Baugesellschaft<br />

am Beispiel der Wiener Café-<br />

Gestaltung ins Schwärmen bringt:<br />

»Die Liebe zu den Details lässt<br />

sich klar an Feinheiten wie messingfarbenen<br />

Lampen und Leisten<br />

bei den Sitzbänken sehen.« Gemäß<br />

der Markenphilosophie von<br />

»ibis Styles« findet man solch<br />

ein Hotel nur in der steirischen<br />

Landeshauptstadt vor, da jedes<br />

Haus über ein individuelles Designkonzept<br />

verfügt. Die Gäste<br />

erwartet also hier eine eigene<br />

Welt, die sie so noch nicht gesehen<br />

haben.<br />

GRAZER GESTALTUNGS-<br />

HANDSCHRIFT<br />

Um das Haus in Graz die zentralsten<br />

und schönsten Seiten des Landes<br />

modern interpretieren zu lassen,<br />

war die Hand des renommierten<br />

Architekturbüros studio WG3<br />

Fotos: LUPI SPUMA Fine Photography<br />

104 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


FACTS &<br />

FIGURES<br />

Eröffnung: 1999<br />

Wiedereröffnung: November 2022<br />

Umbau-Dauer: Start der Umbauarbeiten<br />

März 2022 von Lobby, Bar,<br />

Rezeption, einem Seminarraum,<br />

Zimmer in der 3. und 4. Etage; weiterhin<br />

schrittweiser Umbau der<br />

Zimmer ist geplant bis April <strong>2023</strong><br />

Design Statement: »One day in<br />

Austria« bildet sich in vier eigenen<br />

Themenbereichen – Wiener Café,<br />

Tiroler Alpenstube, Südsteiermark<br />

mit ihren Buschenschänken und<br />

Salzburger Land – ab.<br />

Design Highlight: Bühnenbilder<br />

Motto »One day in Austria«<br />

im Spiel. Die Architekten hatten<br />

dabei eine klare Vision: »Es war<br />

uns wichtig, bekannte Strukturen<br />

und Stilelemente modern zu interpretieren<br />

und dabei Akustik,<br />

Duftmarketing und Materialwahl<br />

ebenso miteinzubeziehen«,<br />

sagt Matthias Gumhalter, einer<br />

der Architekten.<br />

Der zweite Gestalter, Christian<br />

Reschreiter, setzt mit der raffinierten<br />

Ausstattung fort: »Typische<br />

Stukverzierungen aus dem Wiener<br />

Caféhaus wurden neu interpretiert<br />

und mittels akustischen Schallschutzelementen<br />

gestalterisch<br />

umgesetzt.« Ein Design von der<br />

Stange war hier fehl am Platz,<br />

was man von den Diplom-Ingenieuren<br />

und gelernten Tischlern<br />

ohnehin nicht erwarten konnte.<br />

Denn das Architekturbüro studio<br />

WG3 räumte in den letzten Jahren<br />

ordentlich bei Auszeichnungen<br />

ab: 2008 den Architekturpreis<br />

des Landes Burgenland, 2011<br />

den Staatspreis für Design in der<br />

Kategorie »Design Concepts«<br />

und den Architekturpreis für<br />

»Das beste Haus« sowie 2021<br />

den Architekturpreis des Landes<br />

Steiermark. »Unsere Stärken liegen<br />

vor allem in der Erstellung<br />

von Gesamtlösungen, die sowohl<br />

in unserer Architektur sowie in<br />

der Konzeption des Innenraumes<br />

spürbar werden«, betonen beide<br />

unisono. Und vor allem an Hotelprojekte<br />

scheint man das Herz<br />

verloren zu haben. Seit 2016<br />

zeichnet man für prestigeträchtige<br />

Projekte in ganz Österreich verantwortlich.<br />

ÜBER ACCOR<br />

Accor ist eine weltweit führende<br />

Hospitality-Gruppe, die einzigartige<br />

Erlebnisse in mehr als 5.300<br />

Hotels sowie 10.000 Restaurants<br />

und Bars in 110 Ländern bietet.<br />

Als eines der vielfältigsten und<br />

am besten integrierten Hospitality-<br />

Ökosysteme umfasst Accor mehr<br />

als 40 Luxus-, Premium-, Midscale-<br />

und Economy-Hotelmarken,<br />

einzigartige Lifestyle-Konzepte,<br />

Veranstaltungsorte und Nachtclubs,<br />

Restaurants und Bars, Co-<br />

Working-Spaces und vieles mehr.<br />

ÜBER STUDIO WG3<br />

Das Architekturbüro studio WG3<br />

steht für eine prägnante Architektursprache,<br />

die sich durch<br />

funktionelle Raffinesse und<br />

konstruktive Intelligenz auszeichnet.<br />

Als gelernte Tischler<br />

und Absolventen eines Kollegs<br />

für Möbeldesign schätzt man<br />

interdisziplinäres Arbeiten als<br />

Praxis. Mit Umsicht, Begeisterung<br />

und vor allem Talent<br />

entstehen Konzepte, die – bis<br />

ins Detail durchdacht – in der<br />

Umsetzung ihren Zweck mit<br />

Stil erfüllen.<br />

»Wir wollten<br />

in Graz ein Hotel<br />

erschaffen, das<br />

es so noch nicht<br />

gegeben hat.«<br />

GEORG KNAUDER<br />

Projektleiter<br />

Materialien: Holzwerkstoffe,<br />

Fliesen, Metalloberflächen und<br />

Stoffe<br />

Farben: abgestimmt auf die jeweiligen<br />

Bühnenbilder, Neutralbereich<br />

Grauton<br />

Brands/Maßanfertigungen:<br />

Bar, Buffet und Lobby als zentraler<br />

Treffpunkt im Hotel, Designbrands<br />

von diversen namhaften internationalen<br />

Möbelmarken<br />

Eigentümer: A.R.F. PROJEKT<br />

Baugesellschaft m.b.H., deren<br />

Schwestergesellschaft gemeinsam<br />

mit Accor bereits das »Mercure Hotel«<br />

am Lendplatz in Graz betreibt.<br />

Projektleitung: Ing. Georg Knauder<br />

und Mag. Vera Benedikt<br />

Architekt: Architekturbüro studio<br />

WG3 ZT GmbH<br />

Griesgasse 18, 8020 Graz<br />

T: +43 664 88469671<br />

studio@wg3.at<br />

www.wg3.at<br />

Standorte: Graz, Linz und Salzburg<br />

Tätigkeitsschwerpunkte: Architektur/Innenarchitektur<br />

in den Bereichen<br />

Hotellerie, öffentliche und<br />

private Auftraggeber:innen,<br />

Industrie- und Gewerbebauten<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

105


DER<br />

profi / MASSANFERTIGUNG<br />

Zusammenarbeit<br />

Die Kund:innen sind von Anfang<br />

an in den Prozess eingebunden.<br />

Fotos: Dreikant<br />

106 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


FAKTOR<br />

Die einen suchen gefühlt ewig nach<br />

dem perfekten Match, die Gründer<br />

von Dreikant haben gleich damit<br />

gestartet. Sie kombinieren heimische<br />

Hölzer mit Stahl und überzeugen<br />

damit auf voller Länge.<br />

TEXT NICOLA AFCHAR-NEGAD<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

107


profi / MASSANFERTIGUNG<br />

Man kennt es aus der Mode,<br />

aber längst auch aus dem<br />

Möbel-Business. Das X als<br />

Zeichen einer Kooperation.<br />

Das Beste aus zwei Welten<br />

vereint in einem Produkt oder einer Kollektion.<br />

Streng limitiert, versteht sich. Matthias<br />

Lienbacher, Stefan Rehrl und Mario Siller<br />

haben all das mit der Gründung ihrer Manufaktur<br />

Dreikant von Anfang an auf die Beine<br />

gestellt. Auf die Tischbeine könnte man sagen<br />

– denn genau auf dieses Möbelstück haben<br />

sich die drei Österreicher spezialisiert. Ihre<br />

Tische sind maßgeschneiderte Unikate –<br />

jeweils aus dem Stamm eines Baumes gefertigt<br />

und mit geschweißten Stahlelementen<br />

kombiniert. Massive Holztische mit einzigartiger<br />

Maserung, die die Generationen überdauern.<br />

Nach Jahren und bei Bedarf kann<br />

der Tisch einfach abgefräst und die Oberflächenbehandlung<br />

erneuert werden. Das ist<br />

gerade auch in der Gastro ein unverzichtbarer<br />

Faktor.<br />

3 – 5 JAHRE LUFTTROCKNUNG<br />

Den Leser:innen von <strong>PROFI</strong> könnte das<br />

expandierende Unternehmen (zwei Schauräume:<br />

Hallein und Wien) bereits ein Begriff<br />

sein. Die Herren versorgen den <strong>Falstaff</strong><br />

Young Talents Cup mit markanten Trophäen<br />

– natürlich eine Kombi aus Holz und Stahl.<br />

Auch hier wurde also ein X gesetzt, beide<br />

Seiten schätzen diese Kooperation und einander.<br />

Denn beide arbeiten für und mit der<br />

Branche. Aber Holz als Rohmaterial – wie<br />

zeitgemäß ist das eigentlich noch? Es ist<br />

bekannt, dass Holz zwar ein nachwachsendes,<br />

aber doch knapp bemessenes Material<br />

ist, gerade während der Pandemiezeiten kam<br />

es durchaus immer wieder zu Engpässen und<br />

steigenden Preisen. Lienbacher erklärt, wie<br />

Nachhaltigkeit bei Dreikant funktioniert:<br />

»Wir beziehen unsere Werkstoffe umweltund<br />

ressourcenschonend von renommierten<br />

Holzhändlern aus der DACH-Region. Die<br />

Mehrheit der verarbeiteten Hölzer stammt<br />

von Bäumen, die ihr Lebensende erreicht<br />

haben. Bevor die Rohplatte in unserem<br />

Schauraum ausgestellt wird, lag sie mindestens<br />

drei bis fünf Jahre gut abgedeckt zum<br />

Lufttrocknen im Freien. Dadurch weicht die<br />

Feuchtigkeit langsam und natürlich aus dem<br />

Holz. Nach diesem Schritt wird die Platte<br />

noch in einer Holztrocknungsanlage für einige<br />

Wochen weiter getrocknet.« Man hört es<br />

raus: schnell-schnell passiert hier nichts,<br />

zumindest nicht, wenn es um die Rohstoffe<br />

geht. In Sachen Aufbau ist es dann schon<br />

etwas anderes: die Möblierung des Wiener<br />

Lokals »Fat George« hat das Team zum Beispiel<br />

in drei Werktagen gehandelt – man hat<br />

einfach in der Pension über dem Lokal<br />

genächtigt.<br />

STOLZ AUF HOLZ<br />

Das Besondere an den Stücken: die<br />

Kund:innen bringen sich von Anfang an ein.<br />

Von der Auswahl der Rohplatte bis hin zu<br />

den Untergestellen – produziert wird inhouse,<br />

sowohl Tischlerei als auch Schlosserei<br />

sind in Salzburg beheimatet. Das Team<br />

wächst stetig, die Nachfrage nach Unikaten,<br />

die die Zeit überdauern, ist groß und wird<br />

größer. Ein Tisch – gleich ob Besprechungsoder<br />

Esstisch – aus massivem Holz spielt einfach<br />

in einer eigenen Liga. Kein anderes<br />

Material kann da mithalten. Ein herausragendes<br />

Beispiel für die Kunst des Dreiergespanns<br />

ist auch ihr 8,50 Meter langer Tisch<br />

für den »Latschenwirt« in Großgmain, Salzburg.<br />

Die teilweise Überdachung aus Stahl ist<br />

große Schlosserkunst. Nicht zu Unrecht wird<br />

das Ensemble auf dem Instagram-Account<br />

des Unternehmens (über 13 k!) als »große<br />

Kunst« gefeiert und mit Flammen-Emojis<br />

kommentiert. Recht haben sie, die Follower:<br />

Hier brennt man dafür, die Welt mit schönen<br />

Stücken aufzumöbeln. Und die dürfen durchaus<br />

Ecken und Kanten haben.<br />

www.dreikant.at<br />

Ahorn<br />

Buche<br />

Esche<br />

Eiche<br />

Kastanie<br />

Ulme<br />

Walnuss<br />

Die<br />

Hölzer<br />

Tipp:<br />

Besondere Charakteristika<br />

wie zarte Verfärbungen und<br />

natürliche Einschlüsse können<br />

wahlweise durch Epoxidharz-<br />

Veredelungen ergänzt werden.<br />

Fotos: Dreikant<br />

108 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


FALSTAFF YOUNG TALENTS CUP<br />

GEHT IN DIE NÄCHSTE RUNDE!<br />

Mitte Jänner startet die Bewerbungsphase!<br />

Bleib up to date auf Instagram:<br />

falstaff.profi<br />

Bleib up to date auf Facebook:<br />

www.facebook.at/falstaff.profi<br />

Nähere Infos und Anmeldung unter<br />

youngtalents.falstaff-profi.com<br />

Bewerbungen sind in fünf Kategorien möglich:<br />

• Bar<br />

• Gemüseküche<br />

• Gastgeber:in<br />

• Küche<br />

• Pâtisserie<br />

Save<br />

the date<br />

15. – 16. 5.<br />

<strong>2023</strong><br />

Was erwartet dich?<br />

• Das wahrscheinlich BESTE Branchen-Netzwerk<br />

• Ein Porträt im <strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong> Magazin<br />

• Die begehrte Trophäe designed by Dreikant<br />

• Und natürlich großartige Preise!


promotion / NAGELER IMMOBILIEN<br />

SATTENDORF/OSSIACHER SEE/KÄRNTEN<br />

21LAKES<br />

LIEBE BIS INS KLEINSTE DETAIL<br />

Wo sich visionäre Gestaltung und nachhaltige Bauweise vereinen, genießen Sie das<br />

Wohnglück von morgen. Zwei Häuser mit 13 und 15 außergewöhnlich konzipierten<br />

Eigentumswohnungen sowie eine exklusive Villa garantieren einen Wohlfühlfaktor, der<br />

seinesgleichen sucht. Für alle, die mehr vom Leben wollen, ist 21lakes der perfekte Wohnort.<br />

Visualisierungen: © Studio Design Plus<br />

110 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


»Das Ziel, bedacht<br />

in Einklang mit<br />

unserer Umwelt<br />

und unseren<br />

Mitmenschen<br />

zu leben, hat<br />

Priorität.«<br />

Eingebunden in die<br />

schöne Natur und die<br />

Umgebung entsteht<br />

hier ein Lebensraum<br />

für alle, die das Individuelle<br />

suchen – mit großzügigen<br />

Freiräumen und viel Privatsphäre.<br />

Hier gibt es keinen<br />

mineralölbasierten Dämmstoff,<br />

dafür begrünte Dächer und<br />

eine Fassade aus Holz und<br />

Naturstein. Das sieht man.<br />

Das riecht man. Das spürt man.<br />

Alle Tiefgaragen­Stellplätze<br />

sind für die Elektromobilität<br />

vorgerichtet, und die Wärme<br />

kommt von einem Nahwärmekraftwerk<br />

(Hackschnitzel,<br />

Wärmepumpe).<br />

In Sattendorf genießt man neben<br />

mediterranem Klima mehr als<br />

2500 Sonnenstunden im Jahr.<br />

Hervorragende Aussicht kombiniert<br />

mit allen Annehmlichkeiten<br />

modernen Wohnens – vom<br />

Boden bis zur Decke, an allen<br />

Ecken und Enden. In den verschiedenen<br />

2­ bis 4­Zimmerwohnungen<br />

genießt man einen<br />

herrlichen Blick auf den Ossiacher<br />

See und die umliegende<br />

Natur von Sattendorf.<br />

REDUZIERT, ABER OHO!<br />

In drei Stockwerken mit Gärten,<br />

Terrassen und Balkonen zieht hier<br />

Optimismus ein: Eine bessere<br />

Welt, ein besseres Leben. Das Ziel,<br />

bedacht in Einklang mit unserer<br />

Umwelt und unseren Mitmenschen<br />

zu leben, hat Priorität. Fernab<br />

von Trends, ganz nah am Leben.<br />

Reduziert, aber oho. Hier lässt man<br />

sich am besten einfach treiben,<br />

denn alle Ansprüche an moder nes,<br />

zukunftsfittes Wohnen sind erfüllt.<br />

Sport und Erholung, Kultur und<br />

Kulinarik, Arbeits­ und Ausbildungsmöglichkeiten<br />

sind von hier<br />

aus in kurzen Distanzen erreichbar.<br />

Wandern, Baden und Genießen<br />

– ein Gefühl von Urlaub wird<br />

hier ganzjährig erlebbar. Das<br />

ganze Jahr über bietet Sattendorf<br />

mit der Nähe zur Gerlitzen zahlreiche<br />

Möglichkeiten zur aktiven<br />

Freizeitgestaltung.<br />

Info<br />

Nageler Immobilien GmbH<br />

Hausergasse 9, 9500 Villach<br />

T: +43 4242/45 304<br />

office@nageler.biz<br />

www.nageler.biz<br />

FACTS &<br />

FIGURES<br />

Haus 1<br />

Wohneinheiten: 15<br />

Zimmer: 2 – 4<br />

Stellplätze: Tiefgarage,<br />

E-Lademöglichkeit vorbereitet<br />

Energiedaten: HWB 29,4,<br />

Klasse B, HZG Nahwärme<br />

Kaufpreise: € 349.900,–<br />

bis € 1.069.000,–<br />

Haus 2<br />

Wohneinheiten: 13<br />

Zimmer: 2 – 4<br />

Stellplätze: Tiefgarage,<br />

E-Lademöglichkeit vorbereitet<br />

Energiedaten: HWB 29,6,<br />

Klasse B, HZG Nahwärme,<br />

Kaufpreise: € 318.900,–<br />

bis € 1.094.900,–<br />

Villa<br />

Stellplätze: freie Stellplätze<br />

Energiedaten: HWB 35,8,<br />

Klasse B, HZG Nahwärme,<br />

Kaufpreis:<br />

Preis auf Anfrage<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

111


ZEITLOSE UNIKATE<br />

AUS ALTHOLZ & STAHL<br />

Es ist die Verbindung von Altholz<br />

und Stahl, die der Barrique<br />

Design-Linie ihre Einzigartigkeit<br />

verleiht. Alle Möbelstücke sind<br />

Unikate, die aus hochwertigen<br />

Materialien und mit traditionellem<br />

Handwerk gefertigt werden.<br />

Die Produktserie umfasst u. a.<br />

Weinregale, Weinständer, Bars,<br />

Barhocker, Ess- und Couchtische.<br />

www.barrique-moebel.at<br />

SO GEHT DAS MIT<br />

DEM GLÄSERSPÜLEN<br />

Gläserspülen ist die Königsdisziplin des<br />

gewerblichen Spülens. Winterhalter<br />

zeigt, warum unterschiedliche Gläser mit<br />

unterschiedlichem Wasserdruck gespült<br />

werden sollten, wie Gläser auch ohne<br />

mühsames Polieren brillant glänzen<br />

und warum ein Hygiene- Experte<br />

vom Handspülen dringend abrät!<br />

www.winterhalter.com/at-de<br />

PRODUCTS<br />

SMARTE GESCHIRR-<br />

UND GLÄSERREINIGUNG<br />

MIT NOACONNECT<br />

MIT UNVERGESSLICHER<br />

QUALITÄT BRILLIEREN<br />

Die neue Pacojet Gerätegeneration begeistert<br />

u. a. damit, bestimmte Rezepte in nur 90 Sekunden<br />

zu pacossieren®. Während er besonders leise<br />

arbeitet, macht der Pacojet 4 herausragende<br />

Ergebnisse bei maximaler Produktivität sowie<br />

leichter Bedienung möglich.<br />

pacojet.com<br />

Die vollautomatische Dosiertechnik hollutech Dishes<br />

unterstützt die Geschirr- und Gläserreinigung und sorgt<br />

für optimalen Verbrauch. In Kombination mit den<br />

ökologischen hollueco Reinigungsprodukten erzielt man<br />

ein nachhaltig sauberes Spülergebnis. NOAconnect bietet<br />

ein übersichtliches Reporting der Spülaktivitäten!<br />

www.noa.online<br />

112 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


DIGITALES<br />

KAFFEEGESCHÄFT<br />

Mit Schaerer Prisma eröffnet Schaerer seinen<br />

Kund:innen nahezu unbegrenzte Chancen für<br />

die digitale Evolution ihres Kaffeegeschäfts:<br />

von der Anbindung an Apps für Bestellund<br />

Bezahlprozesse über die Umsetzung<br />

von Treueprogrammen bis zur Integration der<br />

Kaffeemaschinen in unbemannte Mini-Markets.<br />

www.schaerer.com<br />

DER KLEINE MUC<br />

In gold, silber, weiß, rosa, blau, schwarz,<br />

grau – und noch weiteren ins Auge stechenden<br />

Farben ist der »Becher« erhätlich.<br />

Ob für Champagner oder Kakao, ein<br />

patentrechtlich geschütztes Design, das<br />

für Abwechslung hinter der Theke sorgt.<br />

www.derkleinemuc.com<br />

INSPIRIEREND ANDERS<br />

Für alle, die nach dem Besonderen suchen, vereint Lieblingskorb<br />

exklusiven Lifestyle mit Liebe zum Detail. Die faszinierenden<br />

Materialeigenschaften von Lieblingskorb helfen dabei,<br />

sorgfältig ausgesuchte Lebensmittel wahlweise kalt<br />

oder warm zu halten. Champagner auf Eis serviert direkt<br />

aus dem Lieblingskorb – das ist purer Genuss.<br />

www.lieblingskorb.de<br />

PROMOTION Fotos: beigestellt<br />

KOCHEN IN EINER NEUEN DIMENSION<br />

Das Guided Cooking Konzept im FlexiCombi von MKN verhilft auch Mitarbeiter:innen<br />

mit wenig Küchenpraxis zu Höchstleistungen. Unterstützt durch verständliche<br />

Anleitungen, einer automatischen Mengenerkennung und einem<br />

Videoassistenten. Der FlexiCombi ist für jede Küche der passende Kombidämpfer.<br />

www.mkn.com<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

113


Save the date:<br />

3.—7.2.<br />

2024<br />

Setzen Sie Ihre Lösungen, Produkte und Services<br />

perfekt in Szene — auf der INTERGASTRA 2024, dem<br />

Branchenhit für Ideen, Innovationen und gute Geschäfte.<br />

Jetzt unverbindlich Stand anmelden!<br />

www.intergastra.de/anmeldung<br />

Wieder<br />

dabei!<br />

#intergastra2024


Schöner gastgeben – so geht’s für jedes Budget.<br />

Foto: Wynyard Hall<br />

Hyperregional. Immer beliebter wird es, Zutaten von Fensterbank und Hinterhofgarten zu verwenden. Im Bild: die beliebte Hochzeitslocation »Wynyard Hall« – hier frönt man<br />

dem »Plot to Table«-Konzept und speist inmitten des »Kitchen Garden«.<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

115


profi / KENNZAHLEN<br />

FIT<br />

NESS<br />

CHECK<br />

FÜR DIE GASTRONOMIE<br />

Die wichtigsten Kennzahlen auf einen Blick inklusive ein<br />

hilfreiches Instrument zum Check der Wettbewerbsfähigkeit.<br />

Wo steht Ihr Betrieb im Vergleich zu anderen?<br />

TEXT THOMAS REISENZAHN<br />

116 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


Mitarbeiter:innenkosten*<br />

35 – 42 %<br />

27 – 32 %<br />

Prognose<br />

Teuerungsrate:<br />

+ 10 – 12 % p. a.<br />

32 – 38 %<br />

28 – 37 %<br />

36 – 42 %<br />

36 – 42 %<br />

*oft ohne Unternehmer:innenlohn<br />

(oft Einzelunternehmer:in)<br />

Prognose<br />

Teuerungsrate:<br />

+ 5 – 10 % p. a.<br />

Wareneinsatz Frühstück<br />

in % des Frühstück­Umsatzes<br />

WES Abendessen<br />

in % des Abendessen­Umsatzes<br />

Wareneinsatz Bier<br />

Wareneinsatz Wein<br />

Wareneinsatz Spirituosen<br />

Wareneinsatz alkoholfreie Getränke<br />

Wareneinsatz Kaffee/Tee<br />

Wareneinsätze<br />

28 – 32 %<br />

28 – 35 %<br />

27 – 31 %<br />

19 – 23 %<br />

9 – 15 %<br />

30 – 35 %<br />

22 – 26 %<br />

Mitarbeiterkennzahlen<br />

Ob Wareneinsätze, Mitarbeiter:innenkosten<br />

oder Energieaufwand: Wer<br />

als junge:r Unternehmer:in beim<br />

Einstieg in die Branche beziehungsweise<br />

als »alter Hase« beim täglichen Betrieb<br />

die aufbereiteten Datenvergleiche der Prodinger<br />

Tourismusberatung in Zusammenarbeit mit<br />

der Österreichischen Hotel­ und Tourismusbank<br />

(ÖHT) nutzt, verschafft sich leicht ein<br />

zuverlässiges Bild der individuellen Situation.<br />

Plus: Der Fitness­Check berücksichtigt auch<br />

aktuelle Prognosen der Teuerungsrate. Basis<br />

der Vergleiche ist der »Standard STAHR«,<br />

welcher speziell in der Ferienhotellerie bei<br />

der Abrechnung für Hotels und Restaurants<br />

Anwendung findet. »Der ›Standard STAHR‹<br />

basiert auf der Grundlage eines einheitlichen<br />

Berichtswesens für die Branche«, erklärt<br />

Sonja Rauch­Beran von der ÖHT. »Mit dem<br />

Kennzahlen­Check für die Gastronomie als<br />

Benchmarkvergleich wollen wir den Betrieben<br />

die Möglichkeit bieten, sich auf einfache<br />

Weise mit anderen Markt­Teilnehmer:innen<br />

zu vergleichen.« Übrigens unterstützen die<br />

beiden erneut die heimischen Tourismusbetriebe<br />

in schwierigen Zeiten, denn vor diesem<br />

Instrument wurden bereits Benchmark­Zahlen<br />

für die Hotellerie, mit deren Hilfe jedes<br />

Unternehmen seine Werte mit den Daten des<br />

Mitbewerbs auf objektiver Basis vergleichen<br />

konnte, veröffentlicht.<br />

Reguläres Restaurant (Halbpension)<br />

Fine­Dining<br />

Mitarbeiter:innen<br />

pro Sitzplatz (innen)<br />

Personalkosten<br />

pro Mitarbeiter:in (Köpfe)<br />

0,1 – 0,2<br />

bis 0,5<br />

25.000 – 38.000 €<br />

Den gesamten Check<br />

finden Sie hier<br />

Personalkosten<br />

pro Sitzplatz (innen)<br />

4.500 – 7.500 €<br />

Fotos: beigestellt<br />

Produktivität Service:<br />

abends (Gäste)<br />

Produktivität Service:<br />

Frühstück (Gäste)<br />

Produktivität Küche:<br />

mittags oder abends (Gäste)<br />

20 – 25<br />

10 – 15<br />

30 – 35<br />

30 – 35<br />

25 – 30<br />

15 – 20<br />

Die Prodinger Beratungsgruppe betreut<br />

mehr als 500 Beherbergungsbetriebe in den<br />

Bereichen Steuerberatung, Marketing und<br />

Tourismusberatung. Mit rund 220 Mitarbeiter:innen<br />

ist die Beratungsgruppe an acht<br />

Standorten tätig und unterstützt Investor:innen,<br />

Hotelbetreiber:innen und Hotelgruppen<br />

bei der Entscheidungsfindung und Absicherung<br />

von Hotelprojekten.<br />

Quelle: ÖHT Zahlen – Hotellerie und Prodinger­Benchmarks | Datenbasis 2019 und 2020<br />

Datenbasis: rund 250 ÖHT­ und 100 Prodinger­Betriebe (Sitzplätze exkl. Terrassenplätze)<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

117


profi / PLANUNG<br />

DIE<br />

SELBER<br />

Fotos: Wynyard Hall<br />

118 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


MACHER<br />

»Farm to Table« ist kein neues Konzept. Internationale Projekte treiben<br />

den Trend aber auf die Spitze – Hydroponic­Systeme inklusive.<br />

<strong>PROFI</strong> zeigt Ausnahmeerscheinungen, aber auch, wie es eine<br />

Nummer kleiner geht. Oder mehrere Nummern kleiner.<br />

TEXT NICOLA AFCHAR­NEGAD<br />

Wynyard Hall<br />

Ein englisches Landhaus (eine<br />

»Mansion«) mit Tradition, als Hochzeitslocation<br />

äußerst beliebt. Im »Glass House«<br />

frönt man dem »Plot to Table«­Konzept und<br />

speist inmitten des »Kitchen Garden«. Die<br />

Zutaten werden selbst angebaut oder<br />

von lokalen Produzent:innen bezogen.<br />

www.wynyardhall.co.uk<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

119


profi / PLANUNG<br />

Jumeirah<br />

Freiluftküche im Landhausstil – und<br />

das in Dubai. Salate, Blattgemüse und<br />

Kräuter im »Arcadia« stammen aus der<br />

eigenen hydroponischen Zucht und werden<br />

gern mit Grillgut kombiniert. Das hydroponische<br />

System verbraucht 90 Prozent<br />

weniger Wasser als bei gewöhnlichem<br />

Anbau, sagen die Macher, und ist<br />

natürlich wetterunabhängig.<br />

www.jumeirah.com<br />

Den eigenen Honig am Frühstücksbuffet<br />

oder das hausgemachte<br />

Lavendel-Getränk<br />

– die Gäste lieben das hyperregionale,<br />

sprich die Zutaten<br />

von Fensterbank und Hinterhofgarten.<br />

Die Gartendesignerin Lisa<br />

Reck-Burneo, die unter anderem im New<br />

Yorker Brooklyn Botanical Garden tätig war<br />

und in Wien die City Farm Schönbrunn mitgründete,<br />

ist überzeugt: in der ein oder anderen<br />

Form kann das jede:r. Der Einstieg: das<br />

Fensterbrett und eine Reihe von Gartenkräutern,<br />

»einige davon sind immergrün oder<br />

blühen wunderschön«, so Reck-Burneo. Die<br />

nächste Ausbaustufe: Pflanzengefäße vor<br />

dem Restaurant oder Geschäftslokal. Hier<br />

wird es schon etwas anspruchsvoller. »Die<br />

Gefäße müssen einfach passen. Viele greifen<br />

zu viel zu kleinen Varianten. Je mehr Erde<br />

bzw. Substrat, desto besser.« Ganz schlimm<br />

findet die Wienerin auch »Pseudo-Terrakotta-Gefäße«<br />

aus Plastik, insbesondere wenn<br />

sie zum Beispiel im Gastgarten eines hochpreisigen<br />

Restaurants stehen. »Viele kümmern<br />

sich erst im Frühling um die Bepflanzung,<br />

das ist eigentlich zu spät, insbesondere<br />

wenn es um Sonderanfertigungen geht, die<br />

man ja doch oft braucht. Wenn es um Gehsteige<br />

geht, nur als Beispiel. Da muss ja eine<br />

gewisse Breite frei bleiben.« Besser also: im<br />

Winter mit der Planung loslegen. Gesagt<br />

haben wir’s.<br />

PLUG & PLAY & PICK<br />

Bei den Sorten darf man ruhig kreativ sein<br />

und die Gäste bzw. Kund:innen überraschen.<br />

Ja, der Oregano blüht sehr schön und ist<br />

pflegeleicht, aber das Pilzkraut auch. »Hübsch<br />

ist immer auch eine Kombination, wie zum<br />

Beispiel von Kräutern und Gräsern«, so<br />

die Unternehmerin, die kürzlich ein solches<br />

Ensemble gerade für das Geschäftslokal<br />

von »Sonnentor« in Wien umgesetzt hat.<br />

Gesetzt hat Reck-Burneo hier unter ><br />

»Die Gefäße müssen hier<br />

einfach passen. Viele greifen<br />

zu viel zu kleinen Varianten.<br />

Je mehr Erde beziehungsweise<br />

Substrat, desto besser.«<br />

LISA RECK-BURNEO Gartendesignerin<br />

Fotos: Jumerah Zabesl Sara, Mohammed Anas, Good Bank<br />

120 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


DAS OHR ISST MIT.<br />

Akustik für Restaurants<br />

Good Bank<br />

Das »Good Bank«-Konzept scheint<br />

eine sichere Bank für Erfolg zu sein.<br />

An etlichen Standorten (Berlin) werden<br />

die Salate als Hauptbestandteil der<br />

Speisen im Vertical Farming gezüchtet.<br />

So viel Frische und Nähe in der<br />

Großstadt – das überzeugt.<br />

www.good-bank.de<br />

Suchen Sie den Wohlfühleffekt?<br />

Wir haben die Lösung.<br />

• Alle Informationen finden Sie auf<br />

www.knauf.at/akustik<br />

• Kontaktieren Sie uns direkt<br />

service@knauf.at<br />

050 567 567<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

121


profi / PLANUNG<br />

><br />

anderem Echinacea, das passt natürlich<br />

zum Kräuter-und Gewürzexperten Sonnentor.<br />

Wie das Ganze nicht zum öffentlichen<br />

Aschenbecher wird? »Meiner Erfahrung<br />

nach hilft es, die Gefäße üppig zu bepflanzen.<br />

Wenn Sie zum Beispiel einen Solitär-Baum<br />

pflanzen, unbedingt niedrig wachsende Gräser<br />

mitdenken. Es verleitet dann einfach<br />

weniger zum Ausdämpfen von Zigaretten.«<br />

Und was hält die Pflanzenversteherin von<br />

Konzepten wie dem »Good Bank« in Berlin,<br />

in dem der Salat für die eigenen Gerichte im<br />

»Vertical Farming« gezogen wird? »Wenn es<br />

so zugespitzt ist wie bei diesem Konzept<br />

– und dann eben auch nur für Salat – dann<br />

ja, okay. Aber man muss schon bedenken,<br />

dass diese Hydroponic-Systeme, wie sie ja<br />

heißen, fehleranfällig sind.« Das Interesse an<br />

solchen Lösungen wächst jedenfalls. Sowohl<br />

im Privatbereich (etwa »Living Hydroponic<br />

Garden« von Kettal) als auch im Business-<br />

Segment (die vertikale Plug&Play-Lösung<br />

»Farmies« ist seit 2021 am Markt). Aber<br />

nochmals zum Salat – der scheint ein echter<br />

Alleskönner zu sein. »Asiasalate können Sie<br />

sogar im kalten Winter in Österreich, der<br />

Schweiz oder Deutschland pflücken«, lacht<br />

Reck-Burneo.<br />

<<br />

Pogusch<br />

PPAG architects haben für die<br />

Familie Reitbauer zwei Glashäuser in<br />

Hanglage geplant. Eines ist ungeheizt,<br />

eines warm. Die wunderbare – und essbare<br />

– Pflanzenvielfalt kann man auch im<br />

Rahmen einer Übernachtung begutachten.<br />

Inklusive Teebar mit Kräutern<br />

aus der eigenen Anzucht.<br />

www.steirereck.at<br />

Mal was anderes<br />

Die Gartendesignerin gibt Inspiration<br />

– abseits der typischen Gartenkräuter<br />

(in alphabetischer Reihenfolge,<br />

tendenziell eher für den Garten):<br />

• Borretsch<br />

• Felsenbirne<br />

• Kapuzinerkresse<br />

• Lavendel<br />

• Mexikanisches Federgras<br />

• Mexikanische Minigurke (z. B. als<br />

Rankpflanze in einer Pergola)<br />

• Pilzkraut<br />

• Rhabarber<br />

• Ringelblumen<br />

• Schnittknoblauch<br />

• Sternkugellauch<br />

• Sweet peas (für den Duft –<br />

nicht essbar)<br />

• Zierlauch<br />

www.burneo-gartendesign.at<br />

Lavendel für Limonaden<br />

Nicht neu, aber die Kombi aus<br />

Optik und Nutzen überzeugt.<br />

Zierlauch für Salate<br />

Sonniger Standort, bitte<br />

Hunde fern halten – für sie<br />

ist der Zierlauch giftig.<br />

Aus der Praxis<br />

Lisa Reck-Burneo weiß,<br />

dass jede:r ein paar Sorten<br />

selbst anpflanzen kann.<br />

Fotos: PPAGarchitects/SteirereckPogusch/Hertha Hurnaus, Melanie Nedeko, Shutterstock<br />

122 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


COMMA / promotion<br />

MARKETING NACH<br />

MASSANFERTIGUNG<br />

FÜR DAS KONZEPT »HOTEL DER ZUKUNFT«<br />

Die Vielfalt an innovativen Marketing-Tools kombiniert mit der touristischen Expertise<br />

und einer individuell angepassten Herangehensweise garantieren den Erfolg<br />

in der Zukunft des Tourismus.<br />

Fotos: beigestellt<br />

Die Tourismusbranche<br />

befindet sich definitiv im<br />

Umbruch und die Zukunft<br />

ist allenfalls in der<br />

Glaskugel zu lesen. Fest steht<br />

jedoch, dass sich das klassische<br />

Konzept Hotel verändern wird.<br />

Von Kosteneinsparungen auf der<br />

einen Seite, wo beispielsweise auf<br />

die Zimmerreinigung verzichtet<br />

werden kann, bis hin zum absoluten<br />

»private luxury living« mit<br />

allen erdenklichen Serviceleistungen.<br />

Die unterschiedlichen Bedürfnisse<br />

des Gastes von morgen<br />

werden noch weiter auseinanderfallen.<br />

So wie der Tourismus, muss<br />

sich daher auch das Marketing<br />

neu gestalten. Die entscheidende<br />

Schraube ist ein konsequentes<br />

Denken aus der klar definierten<br />

Zielgruppenperspektive. Mit dem<br />

Ziel: Passgenaue Leistungen zu bieten,<br />

die den Gast perfekt abholen.<br />

So kann nicht nur die Gästezufriedenheit<br />

optimiert, sondern auch<br />

der Gewinn gesteigert werden.<br />

ERFOLG DURCH VIELFALT<br />

UND INDIVIDUALITÄT<br />

»Wenn wir von unseren Projekten<br />

sprechen, sprechen wir gerne von<br />

individueller Handarbeit. Jeder<br />

Betrieb hat andere Ansprüche,<br />

andere budgetäre Mittel und vor<br />

allem andere Zukunftsvisionen.<br />

Wir passen unsere Marketing-<br />

Tools auf jeden Kunden individuell<br />

an. Immer im Blick der rote<br />

Faden: Tourismusberatung, Pressearbeit<br />

(on- & offline, Print,<br />

Blogger & Influencer), Google<br />

Ads, Newsletter-Marketing, Pinterest-Marketing<br />

und Social Media<br />

erhalten Sie alles aus einer<br />

Hand«, so Nicole Rathgeb-Höll,<br />

Geschäftsführerin der Agentur<br />

Comma.<br />

ZEIT FÜR NEUE WEGE<br />

MIT PROFESSIONELLEN<br />

PARTNER:INNEN<br />

Es gibt speziell im Tourismus Wegpunkte,<br />

in denen besonders knifflige<br />

Veränderungsprozesse gefragt<br />

sind. Sei es bei der Übergabe an die<br />

nächste Generation oder betrieblichen<br />

Umstrukturierungen. Mit<br />

über 20 Jahren Erfahrung in erfolgreicher<br />

Konzeption, Marketingarbeit<br />

und Beratung in Tou-<br />

rismus und Hotellerie – und<br />

auch durch die intensive Zusammenarbeit<br />

mit Lohnin ger Consulting<br />

& Friends – können wir in<br />

herausfordernden Zeiten neue<br />

Lösun gen entwickeln und Menschen<br />

und Betriebe in eine nachhaltig<br />

erfolgreiche Zukunft begleiten.<br />

Info<br />

Comma GmbH<br />

Nicole Rathgeb-Höll<br />

Liechtensteinklammstraße 50b<br />

A-5600 St.Johann im Pongau<br />

T: +43 6412 20805<br />

M: +43 664 142 05 55<br />

office@comma.info<br />

www.comma.info<br />

Repräsentanzbüro<br />

Augsburger Straße 23<br />

D-87700 Memmingen<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

123


profi / AUS- UND WEITERBILDUNG<br />

<strong>PROFI</strong> stellt spannende Ausbildungen vor, die zum Weiterbilden einladen.<br />

RICHARD RAUCH<br />

ist Eigentümer und Chef im Restaurant »Geschwister<br />

Rauch« & Genießerhotel »Villa Rosa«, welche<br />

er zusammen mit seiner Schwester Sonja führt.<br />

Rauch absolvierte Praktika bei Top-Chefs wie Hans<br />

Haas, Joachim Wissler, Nils Henkel und Christian<br />

Petz. Im Jahr 2015 wurde er als Österreichs »Koch<br />

des Jahres« von Gault Millau betitelt und ist mit 4<br />

Hauben sowie 3 <strong>Falstaff</strong> Gabeln ausgezeichnet.<br />

Gebratener Schweinekopf, Flecksuppe,<br />

Klachlsuppe oder auch ein knuspriges<br />

»Schwanzerl« zum Abknabbern –<br />

ganzheitliche Kulinarik ist der Megatrend<br />

im Food-Bereich. Richard Rauch, von<br />

»Geschwister Rauch« in Trautmannsdorf,<br />

veredelt das ganze Tier. Aus Respekt vor dem<br />

Lebewesen, aus Tradition, aber auch aus<br />

wirtschaftlichen Gründen. Jetzt gibt er sein<br />

handwerkliches Können auch als Trainer im<br />

WIFI-Lehrgang zum Diplom-Fleischsommelier<br />

weiter.<br />

NOSE TO TAIL –<br />

VON KOPF BIS ZUM HAXL<br />

Es liegt nicht gleich ein ganzer Kopf auf dem<br />

Teller: »Natürlich nicht«, sagt Richard Rauch,<br />

»optisch ist kein Kopf mehr sichtbar«. Nach<br />

dem Zurechtputzen und Kochen schneidet<br />

Rauch Backerl, Wange und Rüssel – the<br />

»Nose« – in zwei bis drei Zentimeter große<br />

Würfel. Die mariniert er im noch warmen<br />

Zustand, presst sie in eine Terrine und lässt<br />

sie auskühlen.<br />

From Nose to Tail –<br />

Richard Rauch macht<br />

Appetit auf ganze Tiere<br />

TEXT ALEXANDRA GORSCHE<br />

Warm erinnert das eiweißreiche Fleisch an<br />

die Konsistenz der steirischen Klachlsuppe.<br />

Klassisch serviert kommt die Suppe mit<br />

geröstetem Heidensterz auf den Tisch. »Das<br />

ist fast verloren gegangenes Wissen, das wir<br />

wieder aufleben lassen und in Szene setzen.<br />

Für den modernen Zugang kombinieren wir<br />

das Gericht zum Beispiel auch mit gebratenem<br />

Karpfen. Die Gäste lieben es.«<br />

AUCH WIRTSCHAFTLICH DENKEN!<br />

Wie viel Prozent eines Tieres macht der Lungenbraten<br />

aus? Es sind ungefähr ein bis zwei<br />

Prozent, wobei eine Portion im Restaurant<br />

um die 40 Euro kostet. Was macht man mit<br />

dem Rest? Schmoren, braten, konfieren,<br />

kochen . . . Es wird spannend im WIFI-Lehrgang<br />

zum Diplom-Fleischsommelier. Dass<br />

dabei Würste, Sugo und Co. ebenso eine<br />

Rolle spielen, ist klar.<br />

UND WAS IST MIT DEN INNEREIEN?<br />

»Viele Gäste schätzen sie sehr«, berichtet<br />

Richard Rauch. Und dann erzählt er von<br />

gerösteter Kalbsleber mit lauwarm marinierten<br />

Himbeeren und duftendem Basilikum.<br />

Auch Flecksuppe (»Trippa« auf Italienisch),<br />

wo der Rindermagen (Kutteln) in Streifen<br />

geschnitten und mit Kapern, Sardellen,<br />

frischer Rahmsauce und Zitrone veredelt<br />

wird, sind ein Thema.<br />

Neugierig auf Richard Rauch als WIFI-<br />

Trainer zum Diplom-Fleischsommelier?<br />

Alle Informationen zur Ausbildung auf<br />

www.stmk.wifi.at/fleisch<br />

Fotos: beigestellt<br />

124 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


Partner von<br />

MARVIN<br />

BöHM<br />

IST DER NEUE<br />

KOCH<br />

DES<br />

JAHRES<br />

2022<br />

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren, die durch Ihre Unterstützung Koch des Jahres ermöglichen.<br />

Präsentiert von: Grupo Caterdata | Burgunder Str. 4 | D-79104 Freiburg | Tel. +49 (0) 761-2089 890 | info@kochdesjahres.de | www.kochdesjahres.de


profi / MEDIATHEK<br />

START-UP<br />

Cafe, Bistro und Gastronomie<br />

Gerold Dawidowsky<br />

Was macht den Erfolg der Gastronomie<br />

von heute aus? Was ist zu beachten,<br />

um nachhaltig und beständig ein<br />

Unternehmen zu führen? Welche<br />

Trends sind von Bedeutung?<br />

Umfang: 144 Seiten<br />

Matthaes Verlag<br />

ISBN: 978-3-87515-311-8<br />

DER SMARTE METZGER<br />

Digitale Tools & Strategien<br />

für das Foodhandwerk<br />

Sybille Roemer<br />

Ein praxisnahes Fachbuch, das zeigt,<br />

wie Metzger und andere Foodhandwerker<br />

digitale Tools nutzen können:<br />

in Produktion und Planung, Arbeitsorganisation<br />

und Mitarbeiter:innengewinnung,<br />

Lagerung und<br />

Logistik sowie Verkauf und Marketing.<br />

Umfang: 220 Seiten<br />

Deutscher Fachverlag<br />

ISBN: 978-3-86641-350-4<br />

KI<br />

FEUERKOCHEN<br />

Rezepte und Techniken für das<br />

Kochen über offenem Feuer<br />

Chris Bay, Monika Di Muro<br />

Das Kochen am Feuer erlebt immer<br />

größer werdende Beliebtheit.<br />

Inspirationen für das Kochen<br />

am offenen Feuer, Feuerschalen<br />

und Feuerstellen.<br />

Umfang: 304 Seiten<br />

AT Verlag<br />

ISBN: 978-3-03902-147-5<br />

DIE SCHÖNSTEN<br />

RESTAURANTS & BARS<br />

Architektur, Design,<br />

Trends und Inspiration<br />

Ludwig Maurer, Cornelia Hellstern<br />

Der große Interior-Award für die Gastronomie<br />

versammelt 50 herausragende<br />

Interior-Design-Konzepte. Spannende<br />

Mitarbeiter:innenrestaurants, Casual<br />

Dining, beeindruckende Neueröffnungen,<br />

als auch gelungene Umgestaltungen und<br />

Sanierungen.<br />

Umfang: 288 Seiten<br />

Verlag Callwey<br />

ISBN: 978-3-7667-2558-5<br />

Fotos: Verlage<br />

126 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


VIRTUAL SELLING<br />

Jeb Blount<br />

Virtuelles Verkaufen kann<br />

eine Herausforderung sein.<br />

Der definitive Leitfaden für<br />

die Nutzung videobasierter<br />

Technologie und virtueller<br />

Kommunikationskanäle für<br />

den erfolgreichen Verkauf.<br />

Umfang: 304 Seiten<br />

Verlag Wiley<br />

ISBN: 978-3-527-51062-7<br />

BBQ<br />

The American Way<br />

Markus Kaufer<br />

Alles übers Grillen und<br />

Smoken: St. Louis-Style-<br />

BBQ-Ribs, Cajun Chicken,<br />

Blackened Red Snapper.<br />

Eine Reise durch die USA.<br />

Umfang: 160 Seiten<br />

Edition Michael Fischer /<br />

EMF Verlag<br />

SK<br />

Branchenbücher,<br />

ISBN: 978-3-7459-0937-1<br />

E-Books & Apps, die<br />

Inspirationen, Ideen und<br />

Fachwissen bieten.<br />

ÖSCH NOIR<br />

Die Sterneküche des Öschberghofs<br />

Manuel Ulrich<br />

Mehr als 40 exklusive Gerichte mit<br />

über 200 Einzelrezepturen aus dem<br />

2-Sterne-Restaurant »Ösch Noir«.<br />

Authentische und exklusive Einblicke<br />

in die Küche und Philosophie<br />

des Spitzenrestaurants.<br />

Umfang: 240 Seiten<br />

Verlag Matthaes<br />

ISBN: 978-3-98541-055-2<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

127


4. September <strong>2023</strong>, Graz<br />

}<br />

Sie möchten ebenso zum/zur besten<br />

Arbeitgeber:in des Jahres gekürt werden?<br />

Rufen Sie Ihre Mitarbeiter:innen auf, Sie<br />

als Arbeitgeber:in zu bewerten und somit<br />

ins Rennen zu schicken, wenn <strong>Falstaff</strong><br />

<strong>PROFI</strong> die Besten der Besten kürt!


Profis vor den Vorhang – so läuft es hinter den Kulissen.<br />

Foto: FRUTAROM Savory Solutions Austria GmbH<br />

Backstage. <strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong> holt Akteure aus der Branche vor den Vorhang. Unter anderem gewährt uns Godert Tegelberg, Managing Director Savory Solutions Europe,<br />

Einblicke in sein Schaffen und spricht über die Zusammenarbeit mit Hotellerie und Gastronomie.<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

129


profi / PARTNERPORTRÄTS<br />

PHILIPP<br />

FLORIAN<br />

»Kein Smart Check-in kann das herzliche<br />

Lächeln eines Menschen ersetzen.«<br />

PHILIPP FLORIAN<br />

Hotelier<br />

<strong>PROFI</strong>S IM<br />

PORTRÄT<br />

<strong>PROFI</strong> Ihr Haus besticht durch die zentrale<br />

Lage in der Innenstadt von Graz. Was macht<br />

ein erfolgreiches Stadthotel zudem aus?<br />

PHILIPP FLORIAN Dafür gibt es meiner Meinung<br />

nach kein Universalkonzept, man muss<br />

den Markt bzw. die potenziellen Gäste gut<br />

kennen. Wir als »Parkhotel« haben uns dafür<br />

entschieden, mehr als nur ein Beherberger mit<br />

Zimmern zu sein. Bei uns gibt es ein großes<br />

Zusatzangebot, das bei neuen Hotelkonzepten<br />

in der Stadt immer mehr in den Hintergrund<br />

gerät. Wir schwimmen hier somit ein wenig<br />

gegen den Strom und fokussieren uns<br />

auf alle jene Gäste, die es schätzen,<br />

über das eigentliche Hotelzimmer<br />

hinaus noch etwas geboten zu<br />

bekommen. Wenn man allerdings<br />

einen gemeinsamen<br />

Nenner finden will, dann<br />

sind das bestimmt professionelle<br />

und leidenschaftliche<br />

Mitarbeiter:innen. Kein riesiger<br />

Flatscreen, keine Design-<br />

Kaffeemaschine und auch kein<br />

Smart Check-in kann nämlich das<br />

herzliche Lächeln eines Menschen<br />

ersetzen. Alles andere ist austauschbar.<br />

Seit letztem Jahr kann man sich beim Adventsmarkt<br />

im Rosengarten des »Parkhotels« für<br />

Weihnachten einstimmen. Wie wichtig ist es,<br />

als Hotelier immer wieder neue Ideen in den<br />

Betrieb zu bringen?<br />

Für mich persönlich ist es mitunter das Wichtigste!<br />

Am Ende des Tages sind wir vor allem<br />

deswegen Unternehmer:innen, weil wir stetig<br />

neue Dinge unternehmen. Ideen einzubringen,<br />

sich als Betrieb ständig weiterzuentwickeln<br />

und versuchen, sich zu verbessern, lässt sich<br />

für mich am besten mit dem Begriff »Selbstverwirklichung«<br />

beschreiben. Es macht einfach<br />

unglaublich viel Freude, wenn man neue<br />

Ideen entwickelt, umsetzt und dann positive<br />

Rückmeldungen bekommt. Es geht in dieser<br />

schnelllebigen Zeit, meiner Meinung nach,<br />

nicht darum, jedem Trend nachzulaufen.<br />

Vielmehr reifen Visionen und Ideen über<br />

einen gewissen Zeitraum.<br />

Die Kosten für Energie steigen, Lebensmittel<br />

werden teurer. Was würden sie vorschlagen,<br />

wie man der Branche in dieser Situation<br />

helfen sollte?<br />

Insbesondere hinsichtlich der Energiekosten<br />

braucht es schnelle Lösungsansätze, kurzfristig<br />

gibt es in diesem Bereich in den Betrieben<br />

wenig Einsparungsmöglichkeiten. Der Verzichtsgedanke<br />

ist nämlich bei dem einen oder<br />

der anderen zwar im eigenen Haushalt angekommen,<br />

aber beim Hotelbesuch definitiv noch<br />

nicht. Hier beschränken sich die möglichen<br />

Einsparungsmöglichkeiten somit nur auf<br />

Maßnahmen, die für den Gast nicht spürbar<br />

sind. Ist nämlich ein Qualitätsverlust für diesen<br />

spürbar – z. B. kältere Zimmer, ausgeschalte<br />

Sauna, leerer Pool etc. –, dann findet<br />

man sich schnell in einer unangenehmen Preisdiskussionen<br />

wieder. Günstigere Preise werden<br />

in dieser Situation nicht hilfreich sein.<br />

Info<br />

Parkhotel Graz<br />

Leonhardstraße 8, 8010 Graz<br />

www.parkhotel-graz.at<br />

PROMOTION Fotos: Werner Krug, beigestellt<br />

130 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


PARTNERPORTRÄTS / profi<br />

MAIK<br />

RÖBEKAMP<br />

PROMOTION Fotos: Alex Gretter, beigesetellt<br />

»Wir versuchen, das<br />

perfekte One-Stopp-<br />

Shop-Hotel zu sein.«<br />

<strong>PROFI</strong> Die »Tirol Lodge« ist Ausgangspunkt<br />

für ein sportliches Abenteuer in den Alpen,<br />

sie liegt direkt an der Talstation an der<br />

Hartkaiser Gondelbahn. Erklären Sie uns Ihr<br />

Konzept bitte etwas näher. ?<br />

MAIK RÖBEKAMP Wir versuchen, mit unserem<br />

bisher in den Alpen einmaligen Konzept<br />

das perfekte One-Stopp-Shop-Hotel zu sein.<br />

Nach dem Motto: Wir haben alles, was man<br />

braucht, aber nichts, was man nicht braucht,<br />

bucht unser Gast in der Regel nur das Zimmer.<br />

Somit kann er vor Ort entscheiden, ob<br />

er gerne in einem unserer vier Outlets frühstücken,<br />

Mittag oder Abend essen möchte,<br />

hat ein perfekt ausgestattetes Zimmer mit<br />

großem TV, Wlan, dimmbaren Lichtern und<br />

einem hervorragenden Blick auf den Wilden<br />

Kaiser. Nicht zuletzt findet er Wellness mit<br />

Pool und Sauna und Komfort mit einer kostenfreien<br />

Tiefgarage unter dem Hotel vor.<br />

Skipässe gibt es direkt an der Rezeption und<br />

den Skiverleih gleich nebenan. Ferner haben<br />

wir keine Mindestaufenthaltsdauer, fixe<br />

Anreisetage oder pro Person bezogene Preise.<br />

Somit kann unser Gast ankommen und<br />

hat alles, was er braucht, direkt bei uns.<br />

Die Kombination aus urbanem Style und<br />

alpinem Schick macht die »Tirol Lodge« aus.<br />

Warum hat man sich für diesen Stil entschieden?<br />

Wir wollten auf dem Grundstück neben der<br />

Hartkaiser Talstation keinen Hotelklotz bauen,<br />

sondern einen offenen Wohlfühlort, der<br />

sogar ein bisschen Dorfcharakter im Herzen<br />

der Lodge hat. Frei nach unserem Konzept<br />

sollte auch hier die Freiheit zu spüren sein.<br />

So haben wir uns dann eben für dieses Konzept,<br />

angelegt an eine amerikanische oder<br />

kanadische Lodge, entschieden.<br />

Den Winterurlaub in einer der Bestlagen<br />

machen aber erst Ihre Mitarbeiter:innen<br />

möglich. Wie motivieren Sie diese?<br />

Wir setzen von Beginn an auf ein gelebtes<br />

Miteinander. Wir haben sehr flache Hierarchien,<br />

kurze Entscheidungswege und sind<br />

alle per Du. Zudem setzen wir ständig auf<br />

das Thema Weiterbildung und geben allen<br />

Mitarbeiter:innen die Chance, sich zu verbessern,<br />

sich fortzubilden und somit steht es<br />

jedem/jeder frei, sich für eine höhere oder<br />

auch andere Position zu qualifizieren. Und<br />

ganz wichtig: Wir sorgen natürlich auch<br />

für den nötigen Spaß bei der Arbeit, feiern<br />

Erfolge gemeinsam und versuchen<br />

alle Teamevents immer bereichsübergreifend<br />

gemeinsam zu<br />

erleben.<br />

Was macht eine gute Führungskraft<br />

aus?<br />

Ich denke, es ist einfach<br />

wichtig, fair zu sein. Was<br />

ich nicht möchte bzw. von<br />

anderen Mitarbeiter:innen<br />

erwarte, sollte auch ich selbst<br />

erfüllen. Daher setzen wir bei uns<br />

in der Tirol Lodge stark auf Kommunikation.<br />

Ganz nach dem Motto: Wir erwarten<br />

viel von dir, das kannst du von uns aber<br />

auch erwarten.<br />

Info<br />

Tirol Lodge<br />

Weissachgraben 14a<br />

6352 Ellmau<br />

www.tirollodge.tirol<br />

<strong>PROFI</strong>S IM<br />

PORTRÄT<br />

MAIK RÖBEKAMP<br />

Hoteldirektor<br />

Tirol Lodge Ellmau<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

131


profi / PARTNERPORTRÄTS<br />

MARIA<br />

MITTENDORFER<br />

»Der Arbeitgeber:innenmarkt hat sich<br />

zum Arbeitnehmer:innenmarkt gedreht.<br />

Umso wichtiger ist es jetzt, den Mensch<br />

in den Mittelpunkt zu rücken und auf<br />

die individuellen Bedürfnisse einzugehen.«<br />

<strong>PROFI</strong> Covid hat viel verändert. Was ist mittlerweile<br />

unter einem sicheren Arbeitsumfeld<br />

zu verstehen? Haben sich die Werte und Vorstellungen<br />

der Mitarbeiter:innen geändert?<br />

MARIA MITTENDORFER Die Wertekultur<br />

der Mitarbeiter:innen hat sich bereits in den<br />

letzten Jahren verändert, unabhängig von<br />

Corona. Schon vor pandemischen Zeiten<br />

wurde von einem Wertewandel gesprochen.<br />

Ein »sicheres Arbeitsumfeld« wurde neu<br />

interpretiert: Offenheit, Transparenz und<br />

direkte, klare Kommunikation als auch Ehrlichkeit<br />

wurde und wird von Mitarbeitenden<br />

geschätzt und gefordert. Wichtig ist es, das<br />

Team regelmäßig »abzuholen«. Die Unsicherheit<br />

und die Angst war, dass Mitarbeite r:in nen<br />

wieder in Kurzarbeit geschickt werden könnten,<br />

das führte dazu, dass viele die Branche<br />

verlassen haben.<br />

Was sind heute die ausschlaggebenden<br />

Kriterien für eine Jobwahl? Welche Benefits<br />

»müssen« sein?<br />

Seit einigen Monaten polarisiert in der Hotellerie<br />

– aber auch branchenübergreifend – die<br />

4-Tage-Woche. Erst kürzlich in Gesprächen<br />

mit jungen Menschen stellte sich allerdings<br />

heraus, dass bei vielen Betrieben selbst die<br />

5-Tage-Woche nicht umgesetzt wird. Hier sehe<br />

ich in jedem Fall Handlungsbedarf. Junge<br />

Menschen, vor allem jene der Gen Z, wünschen<br />

sich Flexibilität, Vereinbarkeit mit Job und<br />

Privatleben, Wertschätzung, einen respektvollen<br />

Umgang und Kommunikation auf Augenhöhe.<br />

Neben einer fairen und adäquaten Bezahlung,<br />

die ich als Hygienefaktor bezeichne, ist die<br />

Förderung und Entwicklung von jungen<br />

Menschen oder Mitarbeiter:innen, die ihren<br />

zweiten oder auch dritten Karriereweg starten,<br />

unabdingbar. Hier haben wir ein echtes<br />

Dilemma, einerseits fehlen uns viele Arbeitskräfte,<br />

nicht nur in unserer Branche, und<br />

andererseits wollen die jüngeren Generationen<br />

mehr Zeit für ihr Privatleben als die<br />

Generationen vor ihnen.<br />

Welchen Ratschlag haben Sie für<br />

Arbeitgeber:innen?<br />

Der Arbeitgeber:innenmarkt hat sich zum<br />

Arbeitnehmer:innenmarkt gedreht. Umso<br />

wichtiger ist es jetzt, den Mensch in den Mittelpunkt<br />

zu rücken und auf die individuellen<br />

Bedürfnisse einzugehen, einen zeitgemäßen,<br />

nicht hierarchischen Führungsstil auszuüben<br />

und Entschei dungsfreiräume einzuräumen.<br />

So ist es unabdingbar, regelmäßige Feedbackgespräche<br />

und einen wertschätzenden Umgang<br />

mit allen Mitarbeiter:innen zu pflegen.<br />

Welchen Ratschlag haben sie für Arbeitnehmer:innen?<br />

Woran erkennt man faire<br />

Arbeitgeber:innen?<br />

Den Jobsuchenden rate ich, einen Blick auf<br />

die Karriereseite der potentiellen Arbeitgeber:innen<br />

zu werfen und darauf zu achten,<br />

wie sich das Hotel präsentiert. Stichwort:<br />

Employer Branding. Darüber hinaus geben<br />

Arbeitgeber:innenportale einen Einblick über<br />

Erfahrungen und Bewertungen von<br />

Mitarbeiter:innen. Hier sollte jedoch erwähnt<br />

werden, dass die Portale nicht immer aussagekräftig<br />

sind, da auch unbegründet Negativ-<br />

Stimmung verbreitet wird. Auch sollte bedacht<br />

werden, dass jeder unterschiedlich ist<br />

und entsprechend individuelle Anforderungen<br />

an die Arbeitgeber:innen stellt. Am besten bereitet<br />

man eine Art Checkliste mit dem auf,<br />

was einem wichtig ist und prüft die einzelnen<br />

Parameter ab. Vor der endgültigen Entscheidung<br />

ist natürlich auch ein Probearbeitstag<br />

empfehlenswert, für beide Seiten. So können<br />

viele Eindrücke gewonnen werden und man<br />

kann sich selbst ein Bild machen. Ebenfalls<br />

empfehle ich einen Besuch auf unserer Fair<br />

Job Hotels-Website, welche alle unsere Partnerhotels<br />

und deren Angebot für Mitarbeiter:innen<br />

auflistet.<br />

Seit 2016 gibt es die Fair Job Hotels. Bitte<br />

um ein kurzes Resümee – wurden Ihre<br />

Erwartungen erfüllt bzw. die Ziele, die Sie<br />

verfolgt haben?<br />

Sechs Jahre nach der Gründung sind wir stolz<br />

auf den Bekanntheitsgrad, den wir erreicht<br />

haben, vor allem in Deutschland. Ziel ist es,<br />

das Branchenimage durch diverse Kampagnen<br />

132 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


<strong>PROFI</strong>S IM<br />

PORTRÄT<br />

MARIA MITTENDORFER<br />

Geschäftsführung Fair Job Hotels<br />

PROMOTION Fotos: beigestellt<br />

in das gute Licht zu rücken, das uns wirklich<br />

ausmacht und dies durch die Präsenz auf<br />

zahlreichen Veranstaltungen, Schulen, Berufsund<br />

Ausbildungsmessen auch zu leben. Das<br />

ist uns sehr gut gelungen. Jedoch ist es kein<br />

Geheimnis, dass die Pandemie und die damit<br />

verbundene Unsicherheit in den Betrieben, auch<br />

uns in eine nicht einfache Situation brachte.<br />

Kündigungen waren die Folge. Wesentlich<br />

war auch die Entscheidung zu unserem<br />

Markenrelaunch. Es ist es uns gelungen, uns<br />

frischer, jünger und zeitgemäßer zu präsentieren<br />

und unsere Mehrwerte exklusiv für unsere<br />

Partner:innen zu erweitern. Das war ein<br />

echter Meilenstein bei Fair Job Hotels. Darüber<br />

hinaus wecken wir mit weiteren hotelaffinen<br />

Testimonials wie Felix Neureuther Interesse<br />

für die Berufe in unserer Branche.<br />

Was sind die nächsten Ziele, die Sie sich<br />

gesetzt haben?<br />

Fair Job Hotels zeichnet sich vor allem durch<br />

unsere starke Vernetzung aus. Konkret<br />

bedeutet das einen wertvollen Austausch<br />

innerhalb der Partnerhotels, sodass Erfahrungen<br />

geteilt werden. Wir sprechen von<br />

einem bedeutenden Erfahrungsschatz, welcher<br />

den Hoteliers und den Personalverantwortlichen<br />

bei Entscheidungen helfen, und<br />

Lösungsansätze bieten soll. So möchten wir<br />

die jährlichen drei Fair Job Hotels-Events für<br />

unterschiedliche Zielgruppen weiter ausbauen<br />

und künftig mit Spitzen-Referent:innen und<br />

Impulsgeber:innen bespielen.<br />

Wie viele Mitgliedsbetriebe haben Sie bereits<br />

in Österreich?<br />

Seit diesem Herbst sind wir hier aktiv und konnten<br />

bereits drei neue Partnerhotels in Österreich<br />

gewinnen. Wir stoßen auf offene Ohren und<br />

freuen uns auf weiteren Zuwachs <strong>2023</strong>.<br />

Info<br />

Fair Job Hotels e.V.<br />

Golfplatz 1<br />

78166 Donaueschingen<br />

fair-job-hotels.de<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

133


profi / PARTNERPORTRÄTS<br />

GODERT<br />

TEGELBERG<br />

»Die Gastronomie hat einen sehr hohen<br />

gesellschaftlichen und sozialen Stellenwert.«<br />

GODERT TEGELBERG<br />

Managing Director<br />

Frutarom Savory Solutions<br />

<strong>PROFI</strong>S IM<br />

PORTRÄT<br />

<strong>PROFI</strong> Wir fallen mit der Tür ins Haus:<br />

Worauf müssen Gastronom:innen beim Kauf<br />

von Gewürzen besonders achten?<br />

GODERT TEGELBERG Beim Essen zählen Genuss<br />

und Geschmack. Es lohnt sich bei Gewürzen<br />

wirklich, auf Qualität zu achten. Denn wer<br />

zu hochwertigen Gewürzen mit intensivem<br />

Geschmack und einem hohen Anteil an<br />

ätherischen Ölen greift, benötigt nur wenig,<br />

um tolle Geschmackserlebnisse zu erzielen.<br />

Wer ist aktuell Ihr Liebling im Sortiment?<br />

Das ist im Moment gar kein einzelnes<br />

Produkt, sondern ein ganzes<br />

Sortiment. Im November 2022<br />

haben wir unser brandneues<br />

»Wow – World of Wiberg«-<br />

Sortiment für Endkund:innen<br />

neu auf den Markt<br />

gebracht. Jetzt kann jede:r<br />

auch zuhause mit den Gewürzmischungen<br />

der Profis<br />

kochen. Im neuen Sortiment<br />

gibt es drei Bio-Kräuter- und<br />

Gewürzsalze sowie drei BBQ-<br />

Mischungen. Außerdem bietet das<br />

Sortiment sechs authentische Mischungen<br />

mit einzigartigem Geschmacksprofil.<br />

Nachhaltigkeit ist das Stichwort der Stunde.<br />

Aber wie wichtig ist sie bei der Gewürzproduktion?<br />

Nachhaltigkeit ist uns sehr wichtig. Neben der<br />

Produktsicherheit für Konsument:innen spielen<br />

die Herkunftsländer der Gewürze, Lieferan<br />

t:innen und deren Anbaumethoden, soziale<br />

und ethische Standards und letztendlich<br />

auch Transportwege eine große Rolle.<br />

Welchen Stellenwert schreiben Sie der<br />

Branche zu?<br />

Die Gastronomie hat einen sehr hohen gesellschaftlichen<br />

und sozialen Stellenwert. Die Menschen<br />

wollen sich treffen, gemeinsam Zeit verbringen<br />

und genießen. Gerade in unserer Branche<br />

spielen persönliche Beziehungen eine große<br />

Rolle. Wir konnten während der Pandemie alle<br />

unsere Mitarbeiter:innen weiter beschäftigen<br />

und so die gute Partnerschaft mit unseren<br />

Kund:innen wie gewohnt aufrechterhalten.<br />

Welche Entwicklungen, Fortschritte und<br />

V eränderungen erwarten Sie in den nächsten<br />

Jahren auf dem Gewürzmarkt?<br />

Die Nachfrage nach unseren Produkten ist im<br />

Moment auf Rekordniveau und übertrifft unsere<br />

Erwartungen. Das mag daran liegen, dass der<br />

»Genuss« wichtiger geworden ist. So kaufen<br />

Konsument:innen heute gerne Erlebnisse anstelle<br />

von Gütern – und das ist ein großer<br />

Vorteil für uns und unsere Kun d:innen. Wir<br />

sehen Trends, die in Richtung Abenteuer und<br />

Ausprobieren gehen – Essen darf und soll demnach<br />

gerne international und authentisch sein.<br />

Was steht bei Wiberg als nächstes an?<br />

<strong>2023</strong> feiern wir 50 Jahre Wiberg in der<br />

Gas tronomie. Seit fünf Jahrzehnten sind wir<br />

Partner für Profi-Köch:innen in Gastronomie<br />

und Hotellerie. Das kommende Jahr steht<br />

sicherlich im Zeichen dieses Jubiläums.<br />

Info<br />

Frutarom Savory Solutions Austria GmbH<br />

A.-Schemel-Straße 9, 5020 Salzburg<br />

www.wiberg.eu<br />

PROMOTION Fotos: Frutarom<br />

134 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


PARTNERPORTRÄTS / profi<br />

LAURA<br />

SCHONGER<br />

»Das Wichtigste ist, für alle Mitarbeite r:in nen<br />

da zu sein.«<br />

PROMOTION Fotos: www.guenterstandl.de, beigestellt<br />

<strong>PROFI</strong> Ihr im Dezember 2019 eröffnetes<br />

»Zugspitz Resort« ist perfekt für<br />

Familien mit Kindern. Was heißt das für<br />

Ihre Gäste?<br />

LAURA SCHONGER Unser Resort, ein Betrieb<br />

der Zillertaler Gletscherbahn GmbH & Co KG,<br />

bietet genügend Platz für Abenteuer, Spiel und<br />

Spaß, aber auch Genuss und Entspannung<br />

kommen für Groß und Klein nicht zu kurz.<br />

So hat bei uns jede:r grenzenlose Möglichkeiten,<br />

den Tag immer wieder neu zu gestalten.<br />

Auch Outdoor haben wir in unmittelbarer<br />

Nähe auf mehr als 10.000 Quadratmeter viel<br />

Raum für Entdecker:innen und Naturliebhaber:innen<br />

geschaffen.<br />

Ein Urlaubsparadies mit Freiraum – Aktivitäten<br />

für Kinder, Entspannung für Eltern.<br />

Wie schaffen Sie diesen Spagat?<br />

Wir bieten neben der 1.500 Quadratmeter<br />

großen Spiele­ und Wasserwelt auch einen<br />

betreuten Kinderclub an, in dem unsere<br />

kleinen Gäste jeden Tag spielen, lernen und<br />

die Natur erkunden können. Eltern geben<br />

ihre Kinder im Kinderclub an geschulte und<br />

bestens ausgebildete Betreuer:innen, wissen<br />

so ihre Kleinen in besten Händen und<br />

können demnach entspannt unsere Wellnessanlagen<br />

genießen.<br />

Was macht ein erfolgreiches Familienhotel<br />

aus?<br />

Die familiäre Atmosphäre – nicht nur<br />

mit unseren Mitarbeiter:innen, auch mit<br />

unseren Gästen pflegen wir ein familiäres<br />

Mitein an der. Qualität steht bei uns auch<br />

an erster Stelle, gepaart mit der gelebten<br />

Gastfreundschaft.<br />

Sie sprachen von Ihren Mitarbeiter:innen.<br />

Was ist für Sie eine gute Führungskraft?<br />

Das, was eine gute Führungskraft auf dem<br />

Papier schon immer ausgemacht hat –<br />

Ansprechpartner:in für jede:n Mitarbeiter:in,<br />

Vorbild und Partner:in in allen Sachen, die<br />

mit der Arbeit zu tun haben, zu sein. Es<br />

reicht nicht, immer nur von einem Miteinander<br />

und familiärer Atmosphäre sowie von<br />

Benefits zu reden. Das Wichtigste ist doch,<br />

für alle Mitarbeiter:innen da zu sein und auf<br />

fast alle Fragen eine Antwort zu haben oder<br />

im Fall von Unwissen, sich zu erkundigen.<br />

Und das Allerwichtigste:<br />

Respekt vor jedem/jeder Einzelnen.<br />

Also eigentlich das,<br />

was schon immer gepredigt<br />

wurde. Diese Sachen zu<br />

sagen und zu schreiben ist<br />

das eine, sie zu leben ist<br />

das andere. Diesen Unterschied<br />

müssen noch sehr<br />

viele erkennen. Wenn wir das<br />

schaffen und diese Werte endlich<br />

zum Großteil leben, wird es<br />

auch wieder einfacher, gute Mitarbeite<br />

r:in nen zu finden und zu halten.<br />

Wie sehen Sie in die Zukunft?<br />

Wir sehen die Zukunft immer positiv!<br />

Info<br />

Zugspitz Resort<br />

Obermoos 1, 6632 Ehrwald<br />

www.zugspitz-resort.at<br />

<strong>PROFI</strong>S IM<br />

PORTRÄT<br />

LAURA SCHONGER<br />

Direktionsassistenz<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

135


profi / PARTNERPORTRÄTS<br />

RAINER<br />

MÜLLER<br />

»Für eine sehr gute Weinkarte braucht es<br />

viel Liebe und Leidenschaft zum Wein.«<br />

RAINER MÜLLER<br />

Hotelier<br />

<strong>PROFI</strong>S IM<br />

PORTRÄT<br />

<strong>PROFI</strong> Persönliche und individuelle Betreuung –<br />

das steht im Hotel »Sonnenhof« ganz oben auf<br />

der Agenda. Was bedeutet das für Ihre Gäste?<br />

RAINER MÜLLER Bei uns arbeitet die ganze<br />

Familie mit, was auch bedeutet, dass wir<br />

selbst viel Kontakt mit unseren Gästen haben.<br />

Wir wollen unseren Mitarbeiter:innen auch<br />

vorleben, wie man herzlich mit den Gästen<br />

umgeht – diese Herzlichkeit ist »ansteckend«.<br />

Außerdem wissen unsere Teams, dass wir<br />

operativ mitarbeiten und besonders in stressigen<br />

Zeiten unterstützen. Das wissen sie<br />

meines Erachtens sehr zu schätzen,<br />

was zu einem guten Betriebsklima<br />

beiträgt. Und auch das strahlt<br />

auf die Gäste ab.<br />

Ihre Küche ist im <strong>Falstaff</strong><br />

Restaurantguide mit 3<br />

Gabeln prämiert. Stellen Sie<br />

uns Ihre Top-Gastronomie<br />

bitte etwas vor.<br />

Wir vereinen drei Küchenlinien<br />

unter unserem Dach, die alle<br />

aus der gleichen Küche kommen.<br />

Das ist zum einen das Hotelrestaurant<br />

»Leos«, das Genießerwirtshaus »das Müllers«<br />

und das Gourmetrestaurant »Alps&Ocean«.<br />

In allen drei Restaurants legen wir großen<br />

Wert auf beste Qualität und hochwertige<br />

Produkte. Es ist nicht alles regional, aber<br />

sehr ausgesucht. Wir kombinieren das Traditionelle<br />

mit dem Besten aus der Welt.<br />

Ihre Weinkarte ist eine der besten im<br />

deutschsprachigen Raum. Was macht eine<br />

ideale Weinkarte aus?<br />

Mir ist wichtig, dass es bei den Weinen eine<br />

gewisse Jahrgangstiefe gibt. Auch die Auswahl<br />

an Rebsorten bzw. Ländern prägt den<br />

Wert der Karte. Sehr erfreulich ist, kleinere<br />

Weingüter zu finden, die ihre Weine handwerklich<br />

gut machen. Selbstverständlich<br />

gehören auch ein paar »Big Player« auf die<br />

Karte. Man sollte auch Trends nicht übersehen<br />

wie beispielsweise Natural und Orange<br />

Wines. Eine Weinkarte macht zudem aus,<br />

dass es eine große glasweise Auswahl gibt<br />

und besondere Weine über Coravin angeboten<br />

werden. Zu einer sehr guten Weinkarte<br />

gehört für mich aber auch ein spannendes<br />

alkoholfreies Angebot.<br />

Die Branche ist seit geraumer Zeit mit einem<br />

Fachkräftemangel konfrontiert. Was können<br />

wir tun, um wieder mehr Nachwuchs für die<br />

Branche zu begeistern?<br />

Zuerst sollte es ein Umdenken in den Schulen<br />

geben. Uns haben Schüler:innen erzählt, dass<br />

ihnen in der Schule aktiv abgeraten worden<br />

sein soll, eine Lehre im Tourismus zu beginnen.<br />

Die Lehre ist heute offenbar zu wenig<br />

wert geworden, sie hat ein zu wenig gutes<br />

Image. Ich denke aber generell, dass es wieder<br />

mehr Lust auf Dienstleistung braucht.<br />

Das heißt für mich: anderen Menschen etwas<br />

Gutes tun. Und das geht in der Gastronomie<br />

sehr leicht, weil Gäste guten und freundlich<br />

zugewandten Service sehr schätzen und auch<br />

dementsprechend honorieren.<br />

Info<br />

Hotel Restaurant Sonnenhof<br />

Füssner-Jöchele-Straße 5, 6673 Grän<br />

www.sonnenhof-tirol.com<br />

PROMOTION Fotos: Radomir Gabric, Ratko Medienagentur<br />

136 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


PARTNERPORTRÄTS / profi<br />

ELISABETH<br />

HAUSER-BENZ<br />

PROMOTION Fotos: Stanglwirt, Martin Guggenberger, Robert Kittel<br />

»Das Bild, das immer<br />

noch viele von der<br />

Branche haben, ist<br />

komplett veraltet.«<br />

<strong>PROFI</strong> Der »Stanglwirt« ist biologischer<br />

Bauernhof und Fünf-Sterne-Luxushotel<br />

in einem. Wie schafft man diesen Spagat?<br />

ELISABETH HAUSER-BENZ Wir sehen es<br />

nicht als Spagat, denn das würde bedeuten,<br />

dass etwas weit auseinandergeht. Wir sehen<br />

es als Verbindung zwischen zwei Welten, die<br />

sehr gut miteinander harmonieren. Unsere<br />

Landwirtschaft bedient unsere Gäste mit Bio-<br />

Lebensmittel, die Gäste bekommen unseren<br />

Ursprung hautnah mit. Wir schaffen damit<br />

ein authentisches Urlaubserlebnis auf höchstem<br />

Niveau.<br />

»Daheim fühlen« ist bei Ihnen angesagt.<br />

Was heißt das für Ihre Gäste?<br />

Hier kommt wieder unser Ursprung als Traditionsgasthof<br />

und Bauernhof zum Tragen.<br />

Gepaart mit dem Familienbetrieb und unseren<br />

langjährigen Mitarbeiter:innen schaffen<br />

wir ein »Daheim«-Gefühl, Nestwärme sozusagen.<br />

»Daheim« soll außerdem auch eine<br />

Art Gewohnheit, Sicherheit transportieren.<br />

Der Slogan kam ursprünglich von Stammgästen,<br />

die uns als ihr Daheim bezeichnet haben.<br />

Ihr Rat: Was macht ein erfolgreiches Luxushotel<br />

aus?<br />

Neben der luxuriösen Infrastruktur und dem<br />

hochwertigen Angebot machen es vor allem<br />

die Menschen aus. Ohne unser treues Team,<br />

unsere zahlreichen Mitarbeiter:innen –<br />

340 davon übrigens ganzjährig angestellt –<br />

wäre dieser Erfolg nicht möglich.<br />

Sie sprachen über die Infrastruktur, dazu<br />

gehört auch der Spa-Bereich. Worauf kann<br />

man heute in einem Wellnessbereich nicht mehr<br />

verzichten?<br />

Wichtig war und ist uns immer die Raumreserve.<br />

Viel Platz, wo man sich ausbreiten und<br />

erholen kann. Großzügige Wasserflächen<br />

sind ebenso schön wie ein großes Platzangebot<br />

bei den Liegeflächen. Selbstverständlich<br />

gehören zu einem runden Wellnesstag die<br />

Sauna und danach der Sprung ins kalte Nass.<br />

Wir sind stolz, dass wir unsere zahlreichen<br />

Schwimmbecken ausschließlich mit unserem<br />

Kaiserwasser aus eigener Quelle mittels Wärmepumpen<br />

heizen können. Das macht den<br />

Luxus auch noch nachhaltig.<br />

Was können wir tun, um wieder mehr Nachwuchs<br />

für die Branche zu begeistern?<br />

Es geht vor allem darum, dass wir<br />

alle an dem angeknacksten<br />

Image des Tourismus arbeiten.<br />

Das Bild, das immer noch<br />

viele von der Branche haben,<br />

ist komplett veraltet. Man<br />

orientiert sich an manchen<br />

schwarzen Schafen, die es in<br />

jedem Bereich gibt und zu<br />

wenig an den zahlreichen<br />

Betrieben, die vorbildlich und<br />

neuzeitlich mit ihren<br />

Mitarbeiter:innen umgehen. Gemeinsam<br />

in der Branche können wir aber enorm<br />

viel bei jungen Nachwuchskräften bewegen.<br />

Wir dürfen ruhig wieder etwas stolzer darauf<br />

sein, immerhin bieten wir Menschen unvergessliche<br />

Momente. Das kann nicht jede<br />

Branche von sich behaupten.<br />

Info<br />

Bio-Hotel Stanglwirt<br />

Kaiserweg 1, 6353 Going am Wilden Kaiser<br />

www.stanglwirt.com<br />

<strong>PROFI</strong>S IM<br />

PORTRÄT<br />

ELISABETH<br />

HAUSER-BENZ<br />

Juniorchefin<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

137


profi / PARTNERPORTRÄTS<br />

STEFANIE &<br />

CHRISTIAN<br />

METZGER<br />

»Für uns geht mit<br />

dem ›Refugium‹<br />

ein Herzenstraum<br />

in Erfüllung.«<br />

<strong>PROFI</strong> Im April <strong>2023</strong> öffnet das »Refugium<br />

Lunz«. Auf was können sich die Gäste freuen?<br />

STEFANIE METZGER Einfach sein zu dürfen<br />

– gut essen, gut trinken, gut schlafen. Ein<br />

Auszeit-Hideaway eben, ein Refugium zum<br />

Wohlfühlen mit viel Herzlichkeit und Liebe<br />

zum Detail. Ein Ort zum Kraft Tanken und<br />

Aufladen, umgeben von »Schönem« aus<br />

Design und Natur.<br />

Die Geschichte Ihres<br />

Hauses reicht bis ins<br />

16. Jahrhundert zurück,<br />

STEFANIE UND<br />

CHRISTIAN METZGER<br />

Gastgeber:in<br />

<strong>PROFI</strong>S IM<br />

PORTRÄT<br />

sie hauchen Bestehendem Leben ein.<br />

Wie genau machen Sie das?<br />

STEFANIE METZGER Dank Joachim Mayr und<br />

Heinz Glatzl, die dieses geschichtsträchtige Haus<br />

vor etwa drei Jahren entdeckt haben und ihre<br />

Vision eines Lieblingsortes mit Herzblut umgesetzt<br />

haben. Alles, was man im »Refugium«<br />

sieht, trägt ihre Handschrift. Ursprünglich als<br />

Frühstückspension angedacht, sind Ideen<br />

gewachsen und nun dürfen wir wieder unsere<br />

Leidenschaft leben, mein Mann Christian in<br />

der Küche, dem Herzstück des Hauses, und<br />

ich als Gastgeberin. Wie genau wir das tun:<br />

mit steter Begeisterung, Interesse, Respekt<br />

und vor allem Leidenschaft für unseren Beruf.<br />

Auch für uns geht mit dem »Refugium«<br />

ein Herzenstraum in Erfüllung.<br />

Bei Ihnen kommt Gutes aus der Region.<br />

Welche Rolle spielt Regionalität<br />

in Ihrem Haus?<br />

CHRISTIAN METZGER Regionalität<br />

hat einen ganz besonderen<br />

Stellenwert bei uns, natürlich einhergehend<br />

auch mit Saisonalität. Dank der Lage<br />

haben wir hier die Möglichkeit aus der nahen<br />

Umgebung Fisch, Fleisch, Käse direkt und<br />

persönlich zu beziehen.<br />

Den idyllischen Urlaub machen erst Ihre Mit ar ­<br />

beiter:innen möglich. Wie motivieren Sie diese?<br />

CHRISTIAN METZGER Jede:r Einzelne ist ein<br />

Teil vom Ganzen, es geht immer um ein Miteinander.<br />

Wir haben unsere Betriebe immer so<br />

geführt, wie wir es auch gerne haben/hätten.<br />

Das versuchen wir auch weiterhin so umzusetzen<br />

und zu leben. Wenn wir wertschätzend<br />

miteinander umgehen, ist damit schon einer der<br />

wichtigsten Grundsteine gelegt. Mitar beite r:innen<br />

transportieren ihr eigenes Empfinden so,<br />

wie sie sich selbst fühlen, oder eben wohlfühlen.<br />

Und das reflektiert auf unsere Gäste.<br />

Was macht eine gute Führungskraft aus?<br />

STEFANIE METZGER Das vorzuleben, was<br />

man erwartet. Ganz wichtig ist für uns immer<br />

Offenheit und klare Kommunikation, das<br />

schafft gegenseitigen Respekt und Vertrauen.<br />

Neben Entscheidungen treffen und Linien<br />

vorgeben ist zu- sowie hinhören ganz wichtig<br />

und Ideen der Mitarbeitr:innen zu akzeptieren,<br />

aufzugreifen und anzuwenden, genauso<br />

auch Fehler passieren zu lassen, um daraus<br />

zu lernen, aber erklären warum, wieso.<br />

Info<br />

Refugium Lunz am See<br />

Kirchenplatz 3, 3293 Lunz am See<br />

www.refugium-lunz.at<br />

PROMOTION Fotos: Gregor Hofbauer, beigestellt<br />

138 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


UNSER<br />

DANKESCHÖN<br />

FÜR SIE!<br />

Global G-2 Kochmesser 20 cm<br />

Gestanzte Klinge, perfekt ausbalancierter Edelstahlgriff.<br />

Äußerst robust durch die Klinge, die aus rostfreiem CROMOVA 18 Stahl<br />

besteht, Härte von 56–58 Grad Rockwell, beidseitig geschliffen.<br />

Grifflänge: 11 cm, Gesamtlänge 32,5 cm.<br />

UVP: Euro 113,44.<br />

}<br />

Bewerten Sie Ihre:n Arbeitgeber:in!<br />

Als Dankeschön verlost <strong>Falstaff</strong> <strong>PROFI</strong><br />

5 Global Messer von Idee-Exclusiv Pfurtscheller<br />

unter allen abgegebenen Bewertungen!<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinn kann nicht in bar abgelöst werden. Für die Richtigkeit der angegebenen Adresse<br />

ist der/die Teilnehmer:in verantwortlich. Eine Teilnahme über Gewinnspielvereine oder automatisierte Dienste ist nicht gestattet.<br />

Die Gewinner:innen werden von der <strong>Falstaff</strong> Profi GmbH schriftlich verständigt.<br />

Teilnahmeschluss ist der 31. 3. <strong>2023</strong>


VITAMIN DU<br />

BRAUCHT UNSER TEAM<br />

Ergänzend für unser schönes Hotel in der Salzburger Getreidegasse<br />

suchen wir vom Lehrling bis zum Profi mit hochdosierter Leidenschaft,<br />

Vitalität, Lebensfreude, um zu bereichern und durch Motivation zu beleben.<br />

HOTEL GOLDENER HIRSCH, SALZBURG<br />

A LUXURY COLLECTION HOTEL<br />

jobs.goldenerhirsch@luxurycollections.com<br />

Getreidegasse 37, 5020 Salzburg<br />

T +43 662 8084 829


Die besten Arbeitgeber im Porträt.<br />

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WÄHLE EINEN BERUF,<br />

DEN DU LIEBST, UND<br />

DU BRAUCHST KEINEN<br />

TAG IN DEINEM LEBEN<br />

MEHR ZU ARBEITEN.<br />

Konfuzius<br />

Arbeitgeberpräsentationen. Wie attraktiv ein Arbeitgeber letztendlich ist, hängt auch davon ab, welche Möglichkeiten das Unternehmen bietet.<br />

Auf den kommenden Seiten finden Sie die besten Arbeitgeber inklusive der Benefits, die auf Sie warten, zusammengefasst.<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

141


promotion / KARRIERE-DESTINATIONEN<br />

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SIE MÖCHTEN WISSEN, WAS SIE BEI IHREM<br />

ZUKÜNFTIGEN ARBEITGEBER ERWARTET?<br />

<strong>PROFI</strong> HAT DIE WICHTIGSTEN BENEFITS<br />

MIT SYMBOLEN FÜR SIE FESTGEHALTEN.<br />

1 Arbeitskleidung wird bereitgestellt<br />

2 Waschmaschine/Trockner – kostenlos<br />

3 Waschmaschine/Trockner – kostenpflichtig<br />

Privates Wäscheservice<br />

4 Verpflegung – gratis<br />

5 Verpflegung – ermäßigt<br />

6 Internet/WLAN – kostenlos<br />

7 Internet/WLAN – kostenpflichtig<br />

8 Garagenstellplatz<br />

9 Kostenlose Unterkunft – Einzelzimmer<br />

0 Kostenlose Unterkunft – Doppelzimmer<br />

a Kostenlose Unterkunft – Schlafraum<br />

b Benutzung Wellnessanlage – kostenlos<br />

c Benutzung Wellnessanlage – ermäßigt<br />

d Benutzung Hallenbad/Freibad – kostenlos<br />

e Benutzung Hallenbad/Freibad – ermäßigt<br />

f Benutzung Fitnessraum – kostenlos<br />

g Benutzung Fitnessraum – ermäßigt<br />

h Behandlungen (Kosmetik, Spa) – kostenlos<br />

i Behandlungen (Kosmetik, Spa) – ermäßigt<br />

j Ermäßigte Hotelaufenthalte/Eintritte<br />

k Ski-/Bergbahnticket – kostenlos<br />

l Ski-/Bergbahnticket – ermäßigt<br />

m Ski-Leihe – kostenlos<br />

n Ski-Leihe – ermäßigt<br />

o Fortbildung/Kurse<br />

p Gemeinsame Freizeitaktivitäten<br />

q Betriebliche Pensionsvorsorge<br />

r Zusatzversicherung<br />

s Tickets für öffentliche Verkehrsmittel<br />

t Dienstliches Mobiltelefon<br />

u Firmenfahrzeug<br />

w 4-Tage-Woche<br />

v 5-Tage-Woche<br />

x Freie Wochenenden<br />

Privates Raumpflegeservice<br />

Appartement<br />

Haustiere erlaubt<br />

Kinderbetreuung<br />

Buchungsinfos zu dieser Rubrik erhalten Sie unter sales@falstaff-profi.com oder telefonisch unter +43 316 89 05 51.<br />

142 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


Traudi Sigwart<br />

Österreichs einzige<br />

4-Hauben Köchin.<br />

SIGWARTS TIROLER WEINSTUBEN<br />

»Sigwart’s Tiroler Weinstuben – Gasthaus zur Grauen Katze« –<br />

das Haubenrestaurant in Brixlegg im Bezirk Kufstein.<br />

INFO &<br />

BEWERBUNG<br />

Fotos: Christoph Ascher, Foto Gattinger, beigestellt<br />

Wir leben familiäre Gastlichkeit<br />

und Zusammenhalt.<br />

Die persönlichen Stärken<br />

jedes einzelnen sorgen für das besondere<br />

Gesamtbild.<br />

Im Service wirst du von Anton Sigwart<br />

und seiner Schwester Verena<br />

betreut. Für die 4-Hauben-Küche<br />

ist Traudi Sigwart verantwortlich.<br />

Individuelle Wünsche sind deshalb<br />

kein Problem. Auf jeden Gast wird<br />

besonderes Augenmerk gelegt.<br />

Auch Tradition ist etwas, das bei<br />

uns hohe Bedeutung hat. Der »alte«<br />

Wirtshausname – Gasthaus zur<br />

grauen Katze – ist daher auch immer<br />

noch an der Hauswand zu lesen.<br />

Traudi Sigwart ist die einzige<br />

4-Hauben Köchin in Österreich<br />

und sucht Verstärkung für ihr<br />

motiviertes Team:<br />

OFFENE STELLEN<br />

• Chef de Partie (m/w/d)<br />

• Commis de Partie (m/w/d)<br />

• Jungkoch (m/w/d)<br />

• Küchenhilfe (m/w/d)<br />

• Commis de Rang (m/w/d)<br />

• Wäschereimitarbeiter (m/w/d)<br />

WAS DICH ERWARTET<br />

• Überdurchschnittliche Bezahlung<br />

• 4-Tage-Woche (Mo., Di., Mi. frei)<br />

• Unterkunft & Verpflegung frei<br />

• Interessante, abwechslungsreiche,<br />

kreative Arbeit<br />

91<br />

Punkte<br />

INFO UND BEWERBUNG<br />

z. Hd. Traudi Sigwart<br />

T: +43 5337 633 90<br />

tiroler-weinstuben@aon.at<br />

www.tiroler-weinstuben.at<br />

www.facebook.com/<br />

sigwart.weinstuben<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

143


promotion / KARRIERE-DESTINATIONEN<br />

LUXURIÖSE<br />

FERIENHAUSVERMIETUNG<br />

In traumhafter Lage und atemberaubenden Ambiente wird der Urlaub durch »Steirerblicke«<br />

vom ganz besonderen Augenblick zu einem unvergesslichen Moment im Leben.<br />

Das Unternehmen bietet Luxusaufenthalte in der Steiermark mit bester Aussicht.<br />

Es geht so einfach – nur durch<br />

einen Blick in solch eine wunderbare<br />

Landschaft, wie die<br />

der Schilcherweinstraße, lässt man<br />

den Alltag hinter sich und fängt an,<br />

einfach nur zu genießen. Dieses<br />

Gefühl des besonderen Augenblicks<br />

will man den Gästen bei »Steirerblicke«<br />

durch den Aufenthalt in einem der<br />

mit Liebe und Sorgfalt renovierten<br />

Häuser – ob Schilcherhaus, Chalet<br />

Hochgrailblick, Kellerstöckl Steinreib<br />

oder Domizil Vochera – vermitteln.<br />

»Aufgewachsen am Land, verbunden<br />

mit der Natur, war es unser Traum,<br />

diese Begeisterung für unsere Heimat<br />

in Form von luxuriösen und individuell<br />

durchgestalteten Ferienhäusern<br />

in der uns vertrauten und wunderschönen<br />

Südweststeiermark wiederzugeben«,<br />

sagt Geschäftsführerin<br />

Laura Siener. Zusammen mit Bruder<br />

Kevin Siener und Maximilian Gobly-<br />

Heigl, beide Projektentwicklung,<br />

sowie Dominik Rohrer, zuständig für<br />

Vermietung und Gästebetreuung,<br />

setzte sie den Fokus auf freistehende,<br />

private Immobilien mit traumhaften<br />

Ausblicken, die aktuell einen<br />

Rückzugsort in der Weststeiermark,<br />

genau dem Schilcherland, bieten.<br />

Expansionen in die Südsteirische Weinstraße<br />

und die Obersteiermark sind<br />

als Tochter von »mi_vida« geplant.<br />

RUHE, GELASSENHEIT<br />

UND ENTSPANNUNG PUR<br />

Doch mit dem Panorama allein ist es<br />

nicht getan, die Häuser bestechen<br />

auch durch ein stimmungsvolles,<br />

gemütliches Ambiente aus hochwertigen<br />

regionalen Materialien. Der<br />

Fokus liegt zudem auf Produkten der<br />

Region, unter anderem entsteht<br />

die Jausen- und Frühstückskiste in<br />

Kooperation mit dem Biobetrieb Handl<br />

Hof in Allerheiligen. Schilcher und<br />

Schilerol wird von Weinbetrieben aus<br />

dem Schilcherland und der Südsteiermark<br />

bezogen. »Liebevoll und mit<br />

viel Herzblut erdacht und erbaut,<br />

stehen diese einzigartigen Ferienhäuser<br />

jeweils komplett alleinstehend<br />

an den besten Aussichtsplätzen, die<br />

die wunderbare Süd- und Weststeiermark<br />

zu bieten hat«, fährt Siener fort.<br />

Weiteres Plus: Jedes Haus verfügt<br />

über eine private Wellness Oase mit<br />

Sauna, Whirlpool und/oder Pool,<br />

Massagen gibt es direkt Vorort. Gäste<br />

können sich über zusätzliche Leistungen<br />

wie E-bike- und Autoverleih,<br />

Shuttle und Transfer sowie persönliche<br />

Arrangements freuen.<br />

KONTAKT &<br />

ANSCHRIFT<br />

steiRerBLiCke<br />

T: +43 664 88252515<br />

info@steirerblicke.at<br />

www.steirerblicke.at<br />

Fotos: www.walterluttenberger.com, beigestellt<br />

144 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


promotion / KARRIERE-DESTINATIONEN<br />

6764 LECH AM ARLBERG<br />

HOTEL MURMELI<br />

6294 HINTERTUX<br />

HOTEL KLAUSNERHOF<br />

Klein und fein mit hoher Verwöhnkultur.<br />

Für die kommende<br />

Winter saison suchen wir (m/w/d):<br />

• Chef de Partie<br />

• Küchenhilfe<br />

• Jungkoch<br />

• Chef de Rang<br />

• Commis de Rang<br />

93<br />

Punkte<br />

WIR BIETEN<br />

49<br />

INFO UND BEWERBUNG<br />

Hotel Murmeli<br />

Oberlech 297<br />

6764 Lech<br />

T: +43 5583 2467 oder<br />

T: +43 664 2826305<br />

hotel@murmeli.at<br />

www.murmeli.at<br />

Unser Verwöhnhotel mit Herz bietet<br />

nicht nur seinen Gästen ein ganz<br />

besonderes Angebot, sondern auch<br />

seinen wertvollen Mitarbeitern:<br />

Geregelte Arbeits zeiten, fixe freie<br />

Tage, tolles Betriebsklima, u.v.m.<br />

Zur Verstärkung unseres Teams<br />

suchen wir (m/w/d):<br />

• Barkellner<br />

• Rezeptionist<br />

• Küchenhilfe<br />

• Chef de Rang<br />

• Koch<br />

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!<br />

WIR BIETEN<br />

246890<br />

bdfilno<br />

INFO UND BEWERBUNG<br />

Hotel Klausnerhof<br />

Frieda Klausner<br />

Hintertux 770, 6294 Hintertux<br />

T: +43 5287 8588<br />

frieda@klausnerhof.at<br />

www.klausnerhof.at<br />

5771 LEOGANG<br />

KARRIERE IM PURADIES NATURRESORT<br />

Gemeinsam bedeutsame<br />

Momente erleben: im 4 *S -Resort<br />

PURADIES. Ob in der mehrfach<br />

prämierten Lounge & Bar FREIRAUM<br />

oder im Gourmetrestaurant ESS:ENZ,<br />

das PURADIES mit seinen Suiten<br />

und Chalets setzt unverwechselbar<br />

auf höchste Qualität. Wie der Name<br />

schon sagt, verspricht die Hotelanlage<br />

für Gäste aus Nah und Fern pures<br />

Vergnügen auf hohem Niveau. Aber<br />

nicht nur für Besucher, die auf der<br />

Suche nach purer Ent span nung sind,<br />

ist das Hotel attraktiv. Das PURADIES<br />

bietet Personen, die eine Kar riere im<br />

Top-Hotelresort anstreben, wundervolle<br />

Chancen und Herausforderungen<br />

in einer einzig artigen Umgebung.<br />

Familie Madreiter setzt auf Qualität,<br />

Innovation und Freude an der Arbeit<br />

in einem sehr jungen, professionellen<br />

und dynamischen Umfeld – und<br />

sucht Mitarbeiter (m/w/d), die<br />

begeistern.<br />

Wir stellen ein (m/w/d):<br />

• Chef de Rang<br />

• Commis de Partie<br />

• Chef de Partie<br />

• Rezeptionist<br />

• Frühstückkoch<br />

• Frühstückskellner<br />

WIR BIETEN<br />

149bfiov<br />

INFO UND BEWERBUNG<br />

PURADIES<br />

Embachhof GmbH & Co KG<br />

Familie Madreiter<br />

Rain 9<br />

5771 Leogang<br />

T: +43 6583 8275<br />

work@puradies.com<br />

www.puradies.com<br />

Fotos: Peter Kuehnl, x-default, West Werbeagentu, beigestellt<br />

146 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


6293 TUX/ZILLERTAL<br />

GAST- UND FERIENHOF<br />

CHRISTLER<br />

Wir suchen für die aktuelle<br />

Wintersaison für unseren<br />

Gast- und Ferienhof Christler<br />

einen motivierten<br />

Kellner (m/w/d).<br />

Dich erwartet ein sehr gutes Betriebsklima<br />

und ein Arbeitsplatz mitten<br />

im Skigebiet in Tux im Zillertal.<br />

Kost und Logie frei<br />

Lohn nach Vereinbarung<br />

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!<br />

INFO UND BEWERBUNG<br />

Gast- und Ferienhof Christler<br />

Vorderlanersbach 231<br />

6293 Tux/Zillertal<br />

T: +43 5287 87468<br />

T: +43 676 9165721<br />

info@christler-tux.at<br />

www.christler-tux.at<br />

BOUTIQUE HOTEL<br />

DIE MITTAGSPITZE ****SUPERIOR<br />

Aktuelle Jobs:<br />

Barkeeper • Bardame für unsere Apres-Ski Bar<br />

Kellner • Patissier • Masseurin<br />

WIR BIETEN 1460q<br />

INFO UND BEWERBUNG<br />

Boutique Hotel Die Mittagspitze<br />

Kirchdorf 131, 6884 Damüls<br />

i.madlener@aon.at<br />

www.alpenhotel-mittagspitze.at<br />

ab sofort –<br />

Ganzjahresstelle<br />

(m/w/d):<br />

• Chef de Rang<br />

• Koch (100 % Bio-Küche;<br />

3/4-Pension)<br />

• Mitarbeiter Bar & Theke<br />

• Bezahlung mindestens DEHOGA-Tarif<br />

• 1/₂ 13. + 1/₂ 14. Gehalt nach der Probezeit<br />

• unbefristete Ganzjahresstelle<br />

• Sonntagszuschläge<br />

• Individuelles Fortbildungsbudget<br />

• bei Bedarf günstige Wohnmöglichkeit<br />

in einer Team-WG oder Hilfe<br />

bei Wohnungssuche<br />

• Familiär und nachhaltig<br />

geprägtes Familienunternehmen<br />

Wir freuen uns, Sie kennenzulernen!<br />

Biohotel Eggensberger**** bio. med. well.<br />

Enzensbergstraße 5<br />

87629 Hopfen am See/Füssen/Allgäu<br />

www.eggensberger.de<br />

johanna@eggensberger.de<br />

T: +49 8362 9103-333<br />

ST. ANTON AM ARLBERG<br />

HOTEL GRIESHOF<br />

Rezeptionsjob<br />

Erfahrung in der Hotellerie,<br />

Freundliches Auftreten, Gute<br />

Deutsch- und Englischkenntnisse<br />

WIR BIETEN 469<br />

Jahresstelle, 4- oder 5-Tage-Woche,<br />

Arbeit in einem jungen und freundlichen<br />

Team, Überzahlung des<br />

Kollektiv vertrages je nach Praxis<br />

INFO UND BEWERBUNG<br />

Hotel Grieshof<br />

Frau Stefanie Alber<br />

Im Gries 20 6580<br />

St. Anton am Arlberg<br />

T: +43 5446 2331 oder<br />

+43 664 1918183<br />

jobs@grieshof.com<br />

www.grieshof.com<br />

6764 LECH AM ARLBERG<br />

HOTEL RESTAURANT<br />

CAFE FRITZ<br />

Zur Vervollständigung<br />

unseres Teams suchen wir<br />

ab 5. Dezember 2022<br />

• Kellnerin mit Inkasso<br />

• Springerin im Bereich Zimmer<br />

und Service<br />

Wir bieten freie Kost und Logi im<br />

Einzelzimmer, Gute Entlohnung<br />

über Kollektiv, 6-Tage-Woche,<br />

im Zentrum von Lech<br />

*** Hotel Restaurant Cafe Fritz<br />

Cafe Fritz GmbH & Co KG<br />

Familie Elsensohn<br />

Anger 369, 6764 Lech am Arlberg<br />

T: +43 (0) 5583 2650-0<br />

kontakt@cafe-fritz.at<br />

www.cafe-fritz.at<br />

MILDERER HOF<br />

Der Milderer Hof befindet sich im<br />

idyllischen Sonnendorf Neustift-<br />

Milders, im Herzen des Stubaitals.<br />

Offene Position:<br />

• Chef de Partie (m/w/d)<br />

• Jungkoch (m/w/d)<br />

WIR BIETEN<br />

13469jlnv<br />

INFO UND BEWERBUNG<br />

Milderer Hof<br />

Franz-Senn-Straße 166<br />

Neustift-Milders, Tirol<br />

T: +43 5226 2219<br />

office@mildererhof.at<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

147


promotion / KARRIERE-DESTINATIONEN<br />

HOTEL BAYERISCHER HOF<br />

Unser vielfach ausgezeichnetes Traditionsunternehmen ist seit fünf Generationen im Besitz<br />

der Familie Volkhardt. Mit 337 Zimmern zählt unser Haus zu den führenden deutschen<br />

Hotels. Mit dem Gourmetrestaurant Atelier, ausgezeichnet mit 2 Sternen im Guide Michelin<br />

und 3 Hauben im Gault & Millau, lassen insgesamt fünf Restaurants und sechs Bars keine<br />

kulinarischen Wünsche offen. Der Festsaal sowie 40 moderne oder historische Veranstaltungsräume<br />

für bis zu 2.500 Personen, stehen für besondere Events zur Verfügung.<br />

Unser dynamisches und sympathisches Team arbeitet Sie tatkräftig ein und heißt Sie von<br />

Beginn an herzlich Willkommen.<br />

BENEFITS: • leistungsbezogene Vergütung sowie ein Mitarbeiterbonusprogramm<br />

• günstige Mitarbeiterwohnungen im Herzen von München • ergünstigtes MVG-Jobticket<br />

• einen modernen Arbeitsplatz • Mitarbeiterrestaurant mit arbeitgebersubventionierter<br />

Verpflegung • ein Angebot an internen und externen Schulungen und Weiterbildungsmöglichkeiten<br />

• flexible Arbeitszeiten • familiengeführtes Traditionshotel, das sich ständig<br />

neu erfindet • Familientarif im Hotel für Angehörige • internes Belobigungssystem<br />

• Jubiläumsbonus • verschiedene Mitarbeiterveranstaltungen • Empfehlungsprämie für<br />

neu eingestellte Mitarbeiter • Urlaubs- und Weihnachtsgeld • interne Fußballmannschaft<br />

• Gesundheitstage mit Gesundheitscheck • Diverse Rabatte für Fitnessstudios, Apotheken,<br />

Beauty Center, Shopping in München • Einführungstag<br />

INFO UND BEWERBUNG<br />

Hotel Bayerischer Hof<br />

Personalabteilung<br />

Promenadeplatz 2 – 6, 80333 München<br />

T: 089 21 20 0, karriere@bayerischerhof.de<br />

DIE INTERALPEN-CREW<br />

AUSSERGEWÖHNLICH. HERZLICH. HOCHWERTIG.<br />

Tiroler Gastlichkeit, preisgekrönte Küchenkunst und Service auf höchstem<br />

Niveau – unsere Mitarbeiter:innen verwöhnen tagtäglich ganz nach dem Motto<br />

»Hoch. Genuss. Pur.«. Weil wir wissen, wie wertvoll unsere Crew ist, sorgen<br />

wir mit zahlreichen Benefits für eine angenehme Work-Life-Balance.<br />

• Sicherer Arbeitgeber<br />

• Top Entlohnung<br />

• Flexible Arbeitsmodelle<br />

• Wertschätzung & Weiterbildung<br />

MITARBEITER-BENEFITS<br />

Hier scannen für mehr Informationen.<br />

• Interalpen-Spa & Sportmöglichkeiten<br />

• kostenloser Shuttle nach Telfs<br />

und Leutasch<br />

• u. v. m.<br />

Interalpen-Hotel Tyrol GmbH<br />

Dr.-Hans-Liebherr-Alpenstraße 1, A-6410 Telfs-Buchen<br />

T: +43 50809 31482, personalabteilung@interalpen.com<br />

WIR SIND IMMER AUF DER SUCHE NACH<br />

TALENTEN, DIE DAS TEAM BEREICHERN.<br />

ALLES IST MÖGLICH!<br />

4 oder 5 Tage. Jahresstelle oder Saisonstelle.<br />

Chef de Rang/Kellner (M/W/D)<br />

Barkellner (M/W/D)<br />

Souchef (M/W/D)<br />

Frühstückskoch (M/W/D)<br />

Bei Arbeitszeiten und Urlaubswünschen sind wir flexibel,<br />

bist du es auch? Dann komm in unser Team!<br />

Lämmerbichl 8, A-5730 Mittersill, Tel. +43 (0)6562 8311<br />

info@sonnberghof.at, www.sonnberghof.at<br />

37 Menschen arbeiten bei uns, das sind 37 Lebensläufe und 100-mal so viele<br />

Eigenschaften, Kompetenzen, Talente und Arten zu lächeln. Das mögen wir.<br />

Leute mit Charakter, die mit uns an einem Seil ziehen. Die sich mit Herz und<br />

Engagement für unsere Gäste einsetzen.<br />

Fotos: Interalpen Hotel Tyrol, beigestellt<br />

148 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


Am See 1, 6973 Höchst<br />

www.seerestaurant-glashaus.at<br />

info@seerestaurant-glashaus.at<br />

Zur Verstärkung unseres Teams<br />

suchen wir ab sofort fröhliche<br />

und fleißige Mitarbeiter (m/w/d)<br />

mit leistungsgerechter Entlohnung<br />

für folgende Position:<br />

• Koch<br />

• Komplette Küchenbrigade<br />

WIR BIETEN 249v<br />

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung<br />

per E-Mail oder per Post an:<br />

Seerestaurant Glashaus<br />

Büro: Kirchplatz 11<br />

6973 Höchst/Vorarlberg<br />

T: +43 5578 75 202<br />

6167 NEUSTIFT<br />

HOTEL BRENNERSPITZ ****<br />

Wir suchen Verstärkung (m/w/d)<br />

für folgende Bereiche:<br />

• Chef de Rang 6-Tage-Woche/48<br />

Std. € 1.900,– netto<br />

• Commis de Rang 6-Tage-Woche/48<br />

Std. € 1.750,– netto<br />

• Hausbursch 6-Tage-Woche/8<br />

Std. € 1.750,– netto<br />

Kost & Logis frei; Unterbringung im<br />

Einzelzimmer mit DU/WC.<br />

Wir freuen uns auf eure Bewerbung:<br />

Familie Zach<br />

Franz-Senn-Str. 160, 6167 Neustift<br />

T: +43 5226 2263<br />

office@brennerspitz.at<br />

www.brennerspitz.at, https://www.<br />

facebook.com/Brennerspitz<br />

WIR VERSTÄRKEN<br />

UNSER REZEPTIONS<br />

Team!<br />

FRONTOFFICE | BACKOFFICE<br />

FÜHRUNGSKRAFT<br />

INDIVIDUELLE ZEITEINTEILUNG<br />

2 - 5 TAGE WOCHE<br />

STUNDENAUSMASS VARIABEL<br />

FREIE FITNESSNUTZUNG<br />

WEITERE BENEFITS…<br />

WAS SIND DEINE STÄRKEN?<br />

WORIN SIEHST DU DICH?<br />

TEIL ES UNS MIT & BEWIRB DICH!<br />

bewerbung@panorama-royal.at<br />

t. +43 5332 77117-598 | www.panorama-royal.at<br />

Wir suchen<br />

für die Wintersaison und gerne<br />

auch für länger (m/w/d):<br />

Frühstückskellner<br />

Kellner<br />

für Halbpensionsgäste in Vollzeit<br />

Wir bieten 5- oder 6-Tage-Woche,<br />

freie Kost & Logis, mit gratis WLAN,<br />

Arbeitszeiten und Entlohnung<br />

über KV, nach Vereinbarung.<br />

Teilnahme am Team4U-Bonusprogramm<br />

der Region Zell am See/Kaprun<br />

www.zellamsee-kaprun.com/team4u<br />

Wir freuen uns<br />

auf Ihre Bewerbung!<br />

Hotel Lebzelter<br />

Hansjörg Schandlbauer<br />

Dreifaltigkeitsgasse 7<br />

5700 Zell am See, Austria<br />

T: +43 (0)664 450 4204<br />

lebzelter@hotel-lebzelter.at<br />

www.hotel-lebzelter.at<br />

ab sofort –<br />

Ganzjahresstelle<br />

(m/w/d):<br />

• Chef de Rang<br />

• Koch (100 % Bio-Küche;<br />

3/4-Pension)<br />

• Mitarbeiter Bar & Theke<br />

• Bezahlung mindestens DEHOGA-Tarif<br />

• 1/₂ 13. + 1/₂ 14. Gehalt nach der Probezeit<br />

• unbefristete Ganzjahresstelle<br />

• Sonntagszuschläge<br />

• Individuelles Fortbildungsbudget<br />

• bei Bedarf günstige Wohnmöglichkeit<br />

in einer Team-WG oder Hilfe<br />

bei Wohnungssuche<br />

• Familiär und nachhaltig<br />

geprägtes Familienunternehmen<br />

Wir freuen uns, Sie kennenzulernen!<br />

Biohotel Eggensberger**** bio. med. well.<br />

Enzensbergstraße 5<br />

87629 Hopfen am See/Füssen/Allgäu<br />

www.eggensberger.de<br />

johanna@eggensberger.de<br />

T: +49 8362 9103-333<br />

WIR SUCHEN für unser Herzensprojekt Menschen mit<br />

Erfahrung in der gehobenen Gastronomie/Hotellerie, einer<br />

einschlägigen Ausbildung und mit Freude an Architektur &<br />

Design, die unsere Leidenschaft für die Hotellerie teilen und<br />

mit uns unser Haus in Lunz am See mit Leben füllen!<br />

WIR BIETEN<br />

Ganzjahresstellen (Vollzeit und<br />

Teilzeit) in familiärem Umfeld<br />

in einem topmotivierten Team.<br />

Dazu sehr hohe Lebensqualität<br />

in einer der schönsten Regionen<br />

Österreichs und sehr gute Verdienstmöglichkeiten.<br />

AB FEBRUAR/MÄRZ<br />

<strong>2023</strong> je nach Position<br />

POSITIONEN<br />

Köch*innen<br />

Rezeptionist*innen<br />

Servicemitarbeiter*innen<br />

Reinigungskräfte Etage<br />

BEWERBUNGEN<br />

an Stefanie Metzger<br />

info@refugium-lunz.at<br />

Kirchenplatz 3, 3293 Lunz am See, ab April <strong>2023</strong><br />

REFUGIUM-LUNZ.AT<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

149


promotion / KARRIERE-DESTINATIONEN<br />

Gegen<br />

den Strom?<br />

Ganz dein<br />

Element.<br />

W I R S U C H E N .<br />

D U A U C H ?<br />

WIR sind STOCK TEAM Player &<br />

WIR haben unsere Leidenschaft<br />

zum Beruf gemacht.<br />

100 % ehrlich & authentisch – so<br />

beschreiben wir uns selbst & unsere<br />

Gäste. Einsatz & Herzblut machen<br />

unser Hotel zu einem Zuhause.<br />

Die Team Lodge mit Panorama Pool,<br />

Sauna, Fitnessstudio ist unser<br />

Zuhause.<br />

Willst auch DU zu uns dazugehören?<br />

WIR BIETEN<br />

13 46890 bd<br />

fijlnopqv<br />

AKTUELLE JOBS<br />

my.bestwellnessjobs.at/stock<br />

Romana Nill, Dorf 142<br />

6292 Finkenberg/Zillertal/Tirol<br />

T: +43 5285 6775 511<br />

bewerbung@stock.at, www.stock.at<br />

HOTEL NESSLERHOF<br />

Wir im Nesslerhof sind die »Gästeflüsterer«.<br />

Was das bedeutet? Ganz<br />

einfach: wir zaubern ein Lächeln<br />

herbei – bei anderen Menschen und<br />

bei uns selbst. Die Gäste bringen wir<br />

zum Strahlen, indem wir sie herzlich<br />

empfangen, gut und gern verwöhnen<br />

und ihnen Wünsche von den Augen<br />

ablesen. Unser eigenes Lächeln<br />

entsteht, weil wir richtig Freude<br />

daran haben, Menschen eine<br />

gute Zeit zu bescheren. Bist<br />

Du eine Frohnatur, die es liebt<br />

Gastgeber:in zu sein?<br />

Dann haben wir genau den<br />

richtigen Job für Dich:<br />

Rezeptionist:in<br />

Chef de Rang<br />

Barkeeper<br />

WIR BIETEN 13468b<br />

dfijlnoqv<br />

INFO UND BEWERBUNG<br />

Hotel Nesslerhof<br />

www.nesslerhof.at<br />

Fotos: Maria Kirchner, Peter Just, beigestellt<br />

150 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


ALPINE<br />

WORK<br />

BALANCE<br />

@<br />

WAS IST DEIN NATÜRLICHER<br />

LEBENSRAUM? LASS ES UNS WISSEN.<br />

KARRIERE@BESTWELLNESSHOTELS.AT<br />

WELLNESSHOTEL.COM/KARRIERE<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

151


promotion / KARRIERE-DESTINATIONEN<br />

O-Team - WellFeeling<br />

nicht nur unsere Gäste, sondern auch für unsere Mitarbeiter!<br />

Quellenhof Luxury<br />

Resort Passeier<br />

SÜDTIROL<br />

Quellenhof<br />

See Lodge<br />

SÜDTIROL<br />

Quellenhof Luxury<br />

Resort Lazise<br />

GARDASEE<br />

Wir suchen für unser RESORT<br />

IN PASSEIER ab März <strong>2023</strong> oder<br />

nach Vereinbarung<br />

• Chef de Rang (m/w)<br />

• Demi Chef de Partie (m/w)<br />

• Commis de Cuisine (m/w)<br />

• Commis de Rang (m/w)<br />

• Lehrlinge Service und Küche (m/w)<br />

Wir suchen für unsere neue<br />

QUELLENHOF SEE LODGE noch<br />

folgende engagierte Mitarbeiter<br />

ab Anfang März <strong>2023</strong> oder nach<br />

Vereinbarung<br />

• Chef de Rang (m/w)<br />

• Commis de Cuisine (m/w)<br />

• Kosmetiker/in und Masseur/in<br />

Wir suchen für unser RESORT<br />

AM GARDASEE ab Jänner <strong>2023</strong> oder<br />

nach Vereinbarung<br />

• Restaurantleiter/in<br />

• Chef de Rang (m/w)<br />

• Commis de Rang (m/w)<br />

• Bartender (m/w)<br />

WIR BIETEN<br />

· Einen tollen Arbeitsplatz in einem der führenden Hotels in Südtirol und am Gardasee<br />

· Ein harmonisches Arbeitsklima in einem jungen, aufgeschlossenen Team<br />

· Eine überdurchschnittliche Entlohnung<br />

· Nutzung hotelinterner Sport- und Wellnessangebote<br />

· Moderne Mitarbeiter-Unterkünfte und Verpflegung auch an freien Tagen,<br />

im Quellenhof Lazise sogar mit eigenem Mitarbeiter-Pool<br />

· Belvita Team+ (-50% Rabatt in Südtirols führenden 4/5 Sterne Betrieben für die Mitarbeiter in Passeier)<br />

QUELLENHOF LUXURY RESORTS<br />

Südtirol · Gardasee<br />

Werde Teil unseres Q-Teams – JETZT bewerben!<br />

Herr Oliver Mantinger | +39 0473 645 474 | personal@quellenhof.it<br />

Fotos: beigestellt<br />

152 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


Empfangen Sie Ihre Gäste herrschaftlich im<br />

Event- & Erlebnisschloss Innviertler Versailles!<br />

Pächter<br />

mit gehobener Küche gesucht!<br />

für Schlossrestaurant<br />

Es stehen Ihnen ein Restaurant im Gewölbe<br />

(ca. 60 Personen), ein Café mit Bar (ca. 25<br />

Personen) und ein Gastgarten (ca. 100<br />

Personen) zur Verfügung. 245 m² Innenfläche,<br />

307 m² Außenfläche und 200 m² ausgestattete<br />

Küche und Lagermöglichkeiten. Neben dem<br />

Restaurantbetrieb besteht ein Cateringbedarf<br />

für jährlich ca. 20 Hochzeiten, sowie<br />

Firmenfeiern, Weihnachtsfeiern und<br />

Spezialevents. Die tägliche Frequenz wird<br />

durch unseren eigenen Schlossladen, unsere<br />

Attraktionen (Escape Room, Mystery Game<br />

und Schlossführungen) und unsere 8 Boutique<br />

Apartments erhöht.<br />

Detailinfos, Fotos & 3-D Rundgang unter:<br />

www.innviertler-versailles.at/pacht<br />

Schloßstraße 1 | A-4910 Aurolzmünster<br />

info@innviertler-versailles.at | +43 (0)664 / 88 67 12 50


promotion / KARRIERE-DESTINATIONEN<br />

fair<br />

EINANDER<br />

TRAUEN<br />

Für die Hotellerie von morgen.<br />

Unsere Mitarbeiter:innen sind der zentrale Erfolgsfaktor unserer Branche. Mit ihnen<br />

gemeinsam betrachten wir uns als Impulsgeber für Veränderung und Fortschritt.<br />

Dabei setzen wir auf ein ausgewogenes Verhältnis aus Förderung, Befähigung und<br />

der Unterstützung auch individueller Entwicklungsziele.<br />

Wir begrüßen jedes neue Partnerhotel in unserer Wertegemeinschaft, das unsere<br />

Überzeugungen teilt - ganz gleich ob 3 oder 5 Sterne. Entscheiden ist Haltung,<br />

die durch unsere Mitarbeiter:innen gelebt und damit erlebbar wird. Für die schänste<br />

Branche der Welt.<br />

Folgen Sie uns!<br />

fair-job-hotels.de<br />

Fotos: beigestellt<br />

154 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


Wir suchen<br />

Leidenschaft,<br />

Persönlichkeit<br />

und Können<br />

Das Posthotel Taube in Schruns<br />

eröffnet ab Herbst <strong>2023</strong> rundum<br />

erneuert und erweitert als<br />

Vier-Sterne-Superior-Haus. Bereits<br />

für das Pre-Opening ab<br />

Frühsommer suchen wir Sie als<br />

Küchenchef (m/w/d)<br />

Leitung Service (m/w/d)<br />

Leitung Rezeption (m/w/d)<br />

Gestalten Sie mit uns die neue<br />

Gastlichkeit der Taube. Neben<br />

interessanten Aufgaben erwarten<br />

Sie erstklassige Arbeitsbedingungen,<br />

eine Ganzjahresanstellung und viele<br />

weitere Vorzüge.<br />

Mehr dazu auf<br />

posthotel-taube.at/fuehrungspositionen<br />

dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

155


promotion / KARRIERE-DESTINATIONEN<br />

GOLFCLUB GOLDEGG.<br />

AB <strong>2023</strong> PÄCHTER FÜR<br />

CLUBRESTAURANT GESUCHT!<br />

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60 Sitzplätzen im Innenbereich und bis<br />

zu 50 Sitzplätzen auf der Sonnenterrasse.<br />

Faire und leistbare Pacht vorausgesetzt!<br />

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Betrieb<br />

möglich!<br />

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info@golfclub-goldegg.com | www.golfclub-goldegg.com<br />

HOTEL<br />

DIREKTOR m/w/d<br />

Wir suchen für ein traditionsreiches, kleines Hotel in der Arlberg Region in Österreich, einen engagierten Hoteldirektor<br />

in Jahresanstellung.<br />

Mit unverwechselbarem Charme, Tradition und Herzlichkeit begeistert das kleine, feine Hotel seine Gäste in der faszinierenden, alpinen Urlaubsregion Arlberg. Als Hoteldirektor bist<br />

du für die operative und strategische Führung des charmanten Hotelbetriebs und einem Team bis zu 20 fleißigen Mitarbeitern verantwortlich. Du bist eine engagierte Gastgeberpersönlichkeit<br />

mit Hands-on Mentalität und hast das Herz am richtigen Fleck und die Zahlen im Griff. Dein ausgeprägter Teamgeist und dein fundiertes Wissen in den modernen<br />

Führungsmethoden ermöglichen dir eine mitarbeiterfreundliche Führung deines Teams mit geringer Fluktuation. Deinen zukünftigen Arbeitgeber überzeugst du durch innovatives,<br />

lösungsorientiertes, abteilungsübergreifendes Denken und mit einer strukturierten, eigenständigen Arbeitsweise.<br />

Mit dir gemeinsam möchte sich das Hotel weiterentwickeln und die gemeinsam erarbeiteten Ziele erreichen!<br />

AUFGABENBEREICH<br />

• Operative und strategische Leitung<br />

• Repräsentation des Betriebes und<br />

seiner Philosophie<br />

• Erfolgreiche Mitarbeiterführung und<br />

Mitarbeitermotivation<br />

• Ansprechperson für die Gäste und Mitarbeiter<br />

• Weiterentwicklung des Betriebes<br />

ANFORDERUNGEN<br />

• Abgeschlossene Ausbildung in der Hotellerie<br />

• Min. 2 Jahre Erfahrung als Hoteldirektor<br />

• Leidenschaftliche Gastgeberpersönlichkeit<br />

• Fachkompetenz und Teamgeist<br />

• Hands-on-Mentalität<br />

• Ausgezeichnete deutsch und englisch<br />

Kenntnisse<br />

BENEFITS<br />

• 5 Tage-Woche / 40 Stunden<br />

• 2 Monate bezahlten Urlaub<br />

• Abwechslungsreiches Aufgabengebiet<br />

• Entfaltungsmöglichkeiten<br />

• Aktive Mitgestaltung bei der<br />

Unternehmensentwicklung<br />

• Eine vertrauensvolle und langjährige<br />

Zusammenarbeit<br />

APPLY NOW!<br />

Gewünschtes Einstellungsdatum ist Januar <strong>2023</strong>/Februar <strong>2023</strong><br />

Sende uns jetzt deine Bewerbung an contact@nd-employerbranding.com<br />

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www.nd-employerbranding.com<br />

Fotos: beigestellt<br />

156 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


Wir suchen dich!<br />

Sommelier<br />

bis zu 3.200,– brutto p. M.<br />

Stv. Restaurantleiter<br />

bis zu 3.100,– brutto p. M.<br />

Fotos: Herbert Lehmann<br />

Chef de Rang<br />

bis zu 3.000,– brutto p. M.<br />

Demi Chef de Rang<br />

bis zu 2.800,– brutto p. M.<br />

(m/w/d)<br />

Ansprechpartnerin:<br />

Bianca Stummer<br />

verwaltung@kronelech.at<br />

+43 5583 2551-507<br />

Romantik Hotel<br />

Die Krone von Lech<br />

Familie Pfefferkorn<br />

Dorf 13, 6764 Lech, Austria<br />

kronelech.at


Guide Al aC arte 2022<br />

2022<br />

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Reservierung<br />

Restaurantleitung<br />

Kosmetiker/in<br />

- Motiviertes, junges,<br />

lässiges Team<br />

- Neues Familienresort<br />

- Hotel****S & Camping*****<br />

- Sehr gutes Betriebsklima<br />

- Modernes Mitarbeiterhaus<br />

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zugspitz-team.at<br />

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Erfahrung und Qualifikation. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!<br />

Klaus Pierer_1x4_fjob_2202.pdf Dengg | Hintertux 750 | A-6293 Tux 1 | Tel.: 12.12.22 +43-5287-8550 11:20 | team@alpenhof.at<br />

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Detaillierte Stellenbeschreibungen<br />

unter:<br />

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einfach QR-Code scannen:<br />

Almwellness Hotel Pierer****Superior. Teichalm 77 . 8163 Fladnitz<br />

Fotos: beigestellt<br />

158 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


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beschreiben wir uns selbst & unsere<br />

Gäste. Einsatz & Herzblut machen<br />

unser Hotel zu einem Zuhause.<br />

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Romana Nill, Dorf 142<br />

6292 Finkenberg/Zillertal/Tirol<br />

T: +43 5285 6775 511<br />

bewerbung@stock.at, www.stock.at<br />

HOTEL NESSLERHOF<br />

Wir im Nesslerhof sind die »Gästeflüsterer«.<br />

Was das bedeutet? Ganz<br />

einfach: wir zaubern ein Lächeln<br />

herbei – bei anderen Menschen und<br />

bei uns selbst. Die Gäste bringen wir<br />

zum Strahlen, indem wir sie herzlich<br />

empfangen, gut und gern verwöhnen<br />

und ihnen Wünsche von den Augen<br />

ablesen. Unser eigenes Lächeln<br />

entsteht, weil wir richtig Freude<br />

daran haben, Menschen eine<br />

gute Zeit zu bescheren. Bist<br />

Du eine Frohnatur, die es liebt<br />

Gastgeber:in zu sein?<br />

Dann haben wir genau den<br />

richtigen Job für Dich:<br />

Rezeptionist:in<br />

Chef de Rang<br />

Barkeeper<br />

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INFO UND BEWERBUNG<br />

Hotel Nesslerhof<br />

www.nesslerhof.at<br />

Fotos: Maria Kirchner, Peter Just, beigestellt<br />

160 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


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WAS IST DEIN NATÜRLICHER<br />

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dez–feb <strong>2023</strong> falstaff profi<br />

161


profi / INSTAGRAM<br />

Alexandra Gorsche<br />

Publisher of @falstaffprofi<br />

Specialist in hotel & tourism<br />

#falstaffprofi<br />

www.falstaff-profi.com<br />

24,3 k Abonnenten<br />

Urbane Landwirtschaft<br />

Eine Zukunftstechnologie, die eine<br />

tragfähige Landwirtschaft ermöglichen<br />

soll, vom Anzuchtkasten bis<br />

hin zu Gebäudekomplexen mit<br />

übereinander gelagerten Ebenen.<br />

Farm-to-Table-Konzept<br />

Immer mehr Restaurants<br />

erschaffen sich den eigenen<br />

Gemüsegarten im Restaurant.<br />

KURZE<br />

TRANSPORTWEGE<br />

Durch den Anbau urban vor Ort,<br />

werden Frische und Qualität garantiert.<br />

Schonende Ressourcen<br />

Der Verbrauch von<br />

Bodenfläche ist wesentlich<br />

geringer als beim<br />

herkömmlichen Anbau<br />

im Freiland.<br />

GANZJÄHRIG<br />

ERNTEFRISCH UND<br />

NACHHALTIG<br />

Für Gastronom:innen ist<br />

der lokale Anbau garantiert.<br />

Die Entwicklung ist faszinierend. Das soziale Netzwerk ist mittlerweile zum<br />

Schauplatz für Product Placement und Ort der Inspiration geworden. Ein Best-of<br />

der Vertical-Farming-Bewegung von Herausgeberin Alexandra Gorsche.<br />

Fotos: Cornelia Leitgeb, Instagram<br />

162 falstaff profi dez–feb <strong>2023</strong>


HEIMWEH<br />

NACH DER FERNE?<br />

#AufZuNeuenHorizonten<br />

sea chefs – die besten Jobs auf Kreuzfahrtschiffen<br />

an Bord von Hapag-Lloyd Cruises: seachefs.com/hlc<br />

TOP-JOBS (w/m/d):<br />

Commis de Rang +++ Chef de Rang +++ Chef de Partie<br />

Butler +++ Bäcker +++ Housekeeping Staff


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