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Roth Journal_2023-12_01-24_red

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<strong>Roth</strong><br />

<strong>Journal</strong><br />

Das Magazin für den Landkreis<br />

STADT ROTH<br />

Christkindlesmarkt in <strong>Roth</strong><br />

noch bis 10. Dezember <strong>2023</strong><br />

KULTURFABRIK ROTH<br />

Dezemberprogramm<br />

Comedy und Kabarett zum Finale<br />

RATGEBER RECHT<br />

Erbrecht: aus die Maus<br />

mit dem Elternhaus<br />

www.roth-journal.de<br />

DEZEMBER <strong>2023</strong>


INHALT<br />

2 Notruftafel<br />

Impressum<br />

3 Stadt <strong>Roth</strong><br />

Schulweghelfer*innen<br />

gesucht<br />

Landkreis <strong>Roth</strong><br />

Neuer Seniorenratgeber<br />

erschienen<br />

4 Veranstaltungen <strong>Roth</strong><br />

Stadt <strong>Roth</strong><br />

Weihnachtsstimmung<br />

am Christkindlesmarkt<br />

6 Stadtwerke <strong>Roth</strong><br />

kooperieren mit dem Wasserzweckverband<br />

Bernlohe<br />

7 LBV<br />

Artenvielfalt auf<br />

Friedhöfen fördern<br />

8 Datev Challenge <strong>Roth</strong><br />

führt RaceRanger ein<br />

9 Mein <strong>Roth</strong> e.V.<br />

Namensänderung und<br />

neuer Vorstand<br />

10 Stellenmarkt<br />

Ausbildung & Beruf<br />

Zweite Ausbildung<br />

11 Ratgeber<br />

Auto & Verkehr<br />

Fristablauf beim Führerschein<br />

<strong>12</strong> Landratsamt <strong>Roth</strong><br />

Ein eigenes Lied<br />

für den Landkreis<br />

13 Kulturfabrik <strong>Roth</strong><br />

Dezemberprogramm<br />

Comedy und Kabarett<br />

14 Ratgeber Recht<br />

Erbrecht:<br />

aus die Maus mit<br />

dem Elternhaus<br />

15 LBV Umweltstation<br />

Kunterbuntes Jahresfest<br />

Theater in Jahrsdorf<br />

Eine Sprachbox<br />

namens Alessa<br />

16 IFK<br />

Physiotherapie bei<br />

Long- und Post-COVID<br />

17 Umweltbundesamt<br />

"Unsichtbarer"<br />

Elektroschrott<br />

18 Stadt <strong>Roth</strong><br />

Dorfgemeinschaft<br />

in Wallesau packt an<br />

19 Amt für Ernährung<br />

Ein besonderer Schultag<br />

Montessori Verein<br />

Abfrage für Waldkindergarten<br />

20 Stadt <strong>Roth</strong><br />

Anmeldephase für Nacht<br />

der Ausbildung 20<strong>24</strong><br />

21 IG Bau<br />

Warnung vor "Asbest"-Welle<br />

22 SPD Kreisverband<br />

Lichterkette gegen<br />

Rechtsextremismus<br />

23 Essen & Genuss<br />

Frische Kräuter haltbar<br />

machen<br />

Wir bedanken uns bei unseren<br />

Kunden und wünschen allen<br />

ein gesegnetes Weihnachtsfest<br />

und ein glückliches<br />

und gesundes neues Jahr.<br />

NOTRUFTAFEL<br />

Polizei<br />

110<br />

Feuerwehr<br />

1<strong>12</strong><br />

Rettungsdienst; Notarzt, Krankentransport 1<strong>12</strong><br />

Kassenärztl. Bereitschaftsdienst<br />

116117<br />

Kreisklinik <strong>Roth</strong><br />

09171 8020<br />

BRK-Pflegenotruf Tag und Nacht <strong>01</strong>72 810 2050<br />

BRK-Wasserwacht<br />

1<strong>12</strong><br />

THW <strong>Roth</strong><br />

09171 4737<br />

THW Hilpoltstein<br />

09174 1475<br />

Notruf für vergewaltigte Frauen 0911 284400<br />

Hilfe für Frauen in Not<br />

09<strong>12</strong>2 81919<br />

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" 0800<strong>01</strong>16<strong>01</strong>6<br />

Frauenhaus Schwabach<br />

09<strong>12</strong>2 982080<br />

Frauenhaus Ansbach<br />

0981 95959<br />

Gesundheitsamt <strong>Roth</strong><br />

09171 8116<strong>01</strong><br />

Suchtberatung <strong>Roth</strong><br />

09171 9627400<br />

Telefonseelsorge evangelisch<br />

0000 111<strong>01</strong>11<br />

Telefonseelsorge katholisch<br />

0000 1110222<br />

Giftnotruf<br />

0911 398<strong>24</strong>51<br />

Erziehungsberatungsstelle RH-SC 09171 4000<br />

Sozialpsychiatrischer Dienst (AWO <strong>Roth</strong>) 09171 966420<br />

IMPRESSUM<br />

Herausgeber u. Redaktion:<br />

Schwarm Druck + Werbung GbR<br />

V.i.S.d.P. Rudolf Schwarm<br />

Inh. Rudolf Schwarm und Bianka Luft<br />

Industriestraße 18 | 91161 Hilpoltstein<br />

Tel. 09174-9605 | info@schwarm-verlag.de<br />

Erscheinungsweise:<br />

monatlich, Redaktionsschluss<br />

immer der 10. des Vormonats<br />

9. Jahrgang<br />

Verteilung: kostenlos in<br />

den Orten des nördlichen<br />

Landkreises <strong>Roth</strong><br />

Dieses Heft wird zusätzlich im<br />

Internet unter www.schwarmverlag.de<br />

im Archiv veröffentlicht.<br />

Textbeiträge geben grundsätzlich die<br />

Meinung des Verfassers und nicht<br />

die der Redaktion wieder. Der Verfasser<br />

stellt uns frei von urheberrechtlichen<br />

Ansprüchen, die von ihm vorher<br />

rechtsverbindlich abzuklären sind.<br />

Dieses Mitteilungsblatt ist politisch<br />

unabhängig und wird ohne Zuschüsse<br />

der Kommunen ausschließlich aus<br />

den Anzeigenerlösen finanziert.<br />

Die Weiterverarbeitung der Inhalte<br />

dieses Blattes ist untersagt.<br />

Titelbild: pixabay<br />

2 <strong>12</strong> | <strong>2023</strong>


STADT ROTH<br />

Schulweghelfer*innen gesucht<br />

ROTH – Gerade in der dunklen Jahreszeit benötigen ABC-Schützen<br />

auf ihrem Schulweg Unterstützung, um gesehen zu werden.<br />

Für die Straßenübergänge rund um die Grundschulen werden<br />

daher immer wieder ehrenamtliche Schulweghelfer*innen gesucht,<br />

aktuell wird dringend an der Grundschule Eckersmühlen<br />

Unterstützung benötigt.<br />

Gerade die Kleinsten können die erheblichen Gefahren des Straßenverkehrs<br />

oft noch nicht richtig einschätzen. Um den Schulweg<br />

so sicher wie möglich zu gestalten, Kinder auf Gefahrenquellen<br />

hinzuweisen und ihnen ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr<br />

zu zeigen, leisten die ehrenamtlichen Schulweghelfer*innen<br />

wichtige Dienste. Aktuell werden für die Grundschule Eckersmühlen<br />

Schulweghelfer*innen gesucht.<br />

Daher bittet die Stadtverwaltung um Unterstützung aus der<br />

Bevölkerung. Wer Freude am Umgang mit Kindern hat und die<br />

ABC-Schützen sicher durch den Straßenverkehr zur Schule begleiten<br />

und sich darüber hinaus ehrenamtlich engagieren möchte,<br />

kann sich gerne telefonisch bei der Stadtverwaltung <strong>Roth</strong> unter<br />

der 09171-848-<strong>12</strong>3 melden.<br />

Die Begleitung findet an allen Unterrichtstagen statt. Die üblichen<br />

Einsatzzeiten sind täglich von 7:25 Uhr bis Schulbeginn.<br />

Der Standort kann auch von mehreren Ehrenamtlichen betreut<br />

werden, die sich die Einsatzzeiten untereinander aufteilen. Die<br />

ehrenamtlichen Helfer*innen erhalten eine Aufwandsentschädigung.<br />

In Eckersmühlen werden Schulweghelfer*innen gesucht, die den Schulweg für die<br />

ABC-Schützen möglichst sicher gestalten. <br />

Foto: Stadt <strong>Roth</strong><br />

LANDKREIS ROTH<br />

Neuer Seniorenratgeber erschienen<br />

Ab sofort ist der aufwendig überarbeitete und vielseitig ergänzte Seniorenratgeber<br />

des Amtes für Senioren, Beratung und Betreuungsstelle<br />

in allen Kommunen des Landkreises verfügbar.<br />

Den beliebten Ratgeber gibt es bereits seit 17 Jahren. Bei jeder Überarbeitung<br />

werden alle Daten überprüft und neue Themen ergänzt. In<br />

dieser Auflage sind u.a. Informationen darüber enthalten, wie man<br />

auch ohne Auto mobil sein kann, sowie Informationen über den<br />

Notfallordner „Griffbereit“. Die Texte sind verständlich und groß geschrieben.<br />

Zudem spiegelt das Papier nicht, was das Lesen für Menschen<br />

mit Seheinschränkungen erleichtert.<br />

„Auch diese Auflage ist komplett werbefrei und wird vom Landratsamt<br />

finanziert. Das macht ihn übersichtlicher“, so Ottilie Tubel-Wesemeyer,<br />

die Sachgebietsleiterin. Die Informationen reichen von Aktivitäten<br />

im Landkreis <strong>Roth</strong> über Sozialleistungen, Vergünstigungen<br />

und Hilfen bis hin zu Wohnen im Alter und Entlastung zu Hause.<br />

Zudem findet sich eine umfangreiche Übersicht über Angebote, Be-<br />

ratungsstellen und Hilfen zu den<br />

unterschiedlichsten Bereichen des<br />

Lebens im Ratgeber. Erhältlich ist er<br />

kostenfrei im Landratsamt, im Pflegestützpunkt,<br />

der barrierefreien<br />

Musterwohnung TABEA, bei allen<br />

Kommunen im Landkreis und<br />

vielen Beratungseinrichtungen.<br />

Benötigen Sie als Institution<br />

mehrere Ratgeber, so können<br />

diese bei Carmen Fuhrmann,<br />

Koordinatorin Seniorenarbeit<br />

unter: seniorenamt@<br />

landratsamt-roth.de bestellt werden.<br />

Ein Versand an Privatpersonen ist leider<br />

nicht möglich.<br />

<strong>12</strong> | <strong>2023</strong><br />

3


DEZEMBER | <strong>12</strong><br />

BIS SAMSTAG 23.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Themenwoche:" Gemeinsam"<br />

14.00 Uhr, diverse Orte<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Stadtmarketing<br />

FREITAG <strong>01</strong>.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Freitagstreff<br />

18:00 Uhr, Jugendhaus, Stadt <strong>Roth</strong><br />

FREITAG <strong>01</strong>. BIS SONNTAG 03.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

<strong>Roth</strong>er Christkindlesmarkt<br />

Marktplatz , Stadt <strong>Roth</strong><br />

SAMSTAG 02.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Signierstunde mit Stefanie Baier<br />

10:00 Uhr, Genniges Bücher<br />

SAMSTAG 02.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Lesung: "<strong>Roth</strong>er Vergangenheit"<br />

14:00 Uhr, Schloss Ratibor/Ratsstuben<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Tourist-Information<br />

SAMSTAG 02.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Exkursion: "Biber"<br />

15:00 Uhr, Unterführung der B2<br />

Bund Naturschutz in Bayern e. V.<br />

SONNTAG 03.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

22. <strong>Roth</strong>auracher Weihnachtsmarkt<br />

14:00 Uhr, Am Gemeindehaus<br />

<strong>Roth</strong>auracher Vereine u. Institutionen<br />

VERANSTALTUNGEN ROTH<br />

SONNTAG 03.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Schlossführung mit Stadtmuseum<br />

14:00 Uhr, ab Schloss Ratibor/Schlosshof<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Tourist-Information<br />

SONNTAG 03.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Adventskonzert<br />

11:00 Uhr, Aula der Orchesterschule<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Orchesterschule<br />

MONTAG 04.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Spieletreff<br />

14:30 Uhr, AWO Betreuungszentrum<br />

MONTAG 04.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

<strong>Roth</strong>er Montagslesungen<br />

16:30 Uhr, Schloss Ratibor/Ratsstuben<br />

Stadtbücherei, vhs des Landkreises <strong>Roth</strong><br />

MONTAG 04.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Bäderfahrt:<br />

Fackelmann-Therme Hersbruck<br />

09:00 Uhr, ab Festplatz<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

MONTAG 04.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Sturzprophylaxe "Trittsicher"<br />

(je 4 Termine)<br />

08:30 Uhr, Bürgertreff "Zeughausstüberl"<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

DIENSTAG 05.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Selbstverteidigungskurs für Ältere<br />

16:30 Uhr, Schloss Ratibor/Ratsstuben<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

MITTWOCH 06.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Gemeinsamer Mittagstisch<br />

<strong>12</strong>:00 Uhr, Restaurant Waldblick<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

MITTWOCH 06.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Spielenachmittag<br />

14:00 Uhr, Stadtbücherei<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte/Stadtbücherei<br />

DONNERSTAG 07.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Ausflugsfahrt - Adventsbrunch<br />

09:00 Uhr, Abholung von zu Hause<br />

Diakoneo - Offene Hilfen <strong>Roth</strong>-Schwabach<br />

DONNERSTAG 07.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Erzählcafé & kultureller Austausch<br />

15:00 Uhr, Bürgertreff "Zeughausstüberl"<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte & <strong>Roth</strong> ist bunt<br />

DONNERSTAG 07.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Chor: "Singen kennt kein Alter!"<br />

09:30 Uhr, Evang. Gemeindehaus<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

STADT ROTH<br />

Weihnachtstimmung in der Kreisstadt<br />

Christkindlesmarkt noch bis 10. Dezember <strong>2023</strong> – jeweils von Donnerstag bis Sonntag<br />

onntag, 10.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong> ROTH – Wenn ein Duft von Glühwein und<br />

5 Uhr Kinderzaubershow<br />

Plätzchen durch<br />

mit<br />

die<br />

Markus<br />

Stadt<br />

Kirschner<br />

zieht, ist die Zeit<br />

6 Uhr Jagdmusik - Jagdhornbläsergruppe der<br />

Jägervereinigung<br />

des <strong>Roth</strong>er<br />

Schwabach-<strong>Roth</strong><br />

Christkindlesmarktes gekommen.<br />

An drei vom Wochenenden, noch bis 10.<br />

7 Uhr Abschiedsansprache<br />

Ersten Bürgermeister Andreas Buckreus<br />

Dezember präsentieren sich jeweils von Donnerstag<br />

bis Sonntag zahlreiche Vereine und<br />

7:30 Uhr Nadine Voice als „Miss Santa“<br />

9:30 Uhr Abschlussfeuershow mit Daniel Plaschke und<br />

Johannes Institutionen Pleier von aus „Flammingo“ <strong>Roth</strong> und der Umgebung.<br />

Bürger*innen sind herzlich zum gemütlichen<br />

Bummeln und Beisammensein auf den historischen<br />

Marktplatz eingeladen.<br />

Die Angebote an den liebevoll geschmückten<br />

Ständen lassen kaum Wünsche offen.<br />

Wer ein Geschenk für die Lieben sucht,<br />

wird bei weihnachtlichem Gebäck, handgefertigter<br />

Strickware, festlicher Dekoration,<br />

Filzprodukten und Drechselarbeiten fündig,<br />

während verschiedene herzhafte und süße<br />

Leckereien ebenso zum Schlemmen einladen<br />

wie verschiedene Heißgetränke.<br />

An den Veranstaltungstagen erwartet die<br />

Gäste ein festliches Programm aus Instrumentalmusik,<br />

Tanzdarbietungen und Gesang.<br />

Traditionell wird es rund um den ersten<br />

Advent, wenn am Samstag, 02. Dezember<br />

um 17:30 Uhr das Christkind mit dem offiziellen<br />

Prolog die Adventszeit einläutet die<br />

Gäste zusammen mit Bischof Nikolaus, in die<br />

schönste Zeit des Jahres begleitet.<br />

Auf die Kleinsten warten in diesem Jahr auch<br />

ein besonderes Highlights: Magier Markus<br />

Kirschner sorgt am 10. Dezember um 15 Uhr<br />

für zauberhafte Unterhaltung. Das ausführliche<br />

Rahmenprogramm, der Lageplan und<br />

die Übersicht aller Hüttenbetreiber sind ab<br />

in allen städtischen Einrichtungen erhältlich<br />

oder aktuell unter www.stadt-roth.de/christkindlesmarkt<br />

aufrufbar.<br />

HIER EIN AUSZUG DER<br />

PROGRAMM-HIGHLIGHTS<br />

IM DEZEMBER:<br />

Samstag, 02.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong> | 17:30 Uhr<br />

Prolog des <strong>Roth</strong>er Christkindes<br />

Donnerstag, 07.<strong>12</strong>.2022 | ab 18 Uhr<br />

Fotoshooting mit dem <strong>Roth</strong>er Christkind und<br />

dem Bischof Nikolaus<br />

Sonntag, 10.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong> | 19:30 Uhr<br />

Abschlussfeuershow mit Daniel Plaschke und<br />

Johannes Pleier von „Flammingo“<br />

4 <strong>12</strong> | <strong>2023</strong>


DONNERSTAG 07. BIS<br />

SONNTAG 10.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

<strong>Roth</strong>er Christkindlesmarkt<br />

Marktplatz , Stadt <strong>Roth</strong><br />

FREITAG 08.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Glasfusing: Sterne aus Glas<br />

14:30 Uhr, Jugendhaus<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Jugendhaus<br />

FREITAG 08.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Kamishibai & Basteln<br />

15:30 Uhr, Bürgertreff "Zeughausstüberl"<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Jugendhaus<br />

FREITAG 08.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Kabarett Herbst: "Mundstuhl"<br />

20:00 Uhr, Stadt <strong>Roth</strong> - Kulturfabrik<br />

SAMSTAG 09.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Eltern-Kind-Backen:<br />

Christbaumschmuck<br />

10:00 Uhr, Jugendhaus<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Jugendhaus<br />

SAMSTAG 09.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Weihnachtsdeko basteln mit Anna<br />

14:00 Uhr, Bürgertreff "Zeughausstüberl"<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - <strong>Roth</strong> ist bunt<br />

SAMSTAG 09.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Weihnachtskonzert<br />

19:30 Uhr, Ev. Stadtkirche<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Stadtorchester<br />

SAMSTAG 09.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Kabarett Herbst: "Abdelkarim"<br />

20:00 Uhr, Stadt <strong>Roth</strong> - Kulturfabrik<br />

SONNTAG 10.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Schlosshofsingen<br />

15:30 Uhr, Schloss Ratibor/Schlosshof<br />

Gesangsverein Fidelio<br />

SONNTAG 10.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Weihnachtskonzert<br />

17:00 Uhr, Ev. Stadtkirche<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Orchesterschule<br />

MONTAG 11.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Sturzprophylaxe "Trittsicher"<br />

(je 4 Termine)<br />

08:30 Uhr, Bürgertreff "Zeughausstüberl"<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

DIENSTAG <strong>12</strong>.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Film ab! Seniorenfilmnachmittag<br />

14:30 Uhr, Schloss Ratibor/Ratsstuben<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

MITTWOCH 13.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

RoSe <strong>Roth</strong>er Seniorenstammtisch<br />

11:00 Uhr, Restaurant Lohgarten Stadt <strong>Roth</strong><br />

MITTWOCH 13.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Spielenachmittag<br />

14:00 Uhr, Stadtbücherei<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte/Stadtbücherei<br />

VERANSTALTUNGEN ROTH<br />

DONNERSTAG 14.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Chor: "Singen kennt kein Alter!"<br />

09:30 Uhr, Evang. Gemeindehaus<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

DONNERSTAG 14.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Gemeinsamer Mittagstisch<br />

<strong>12</strong>:00 Uhr, Goldener Schwan<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

DONNERSTAG 14.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Seniorentanz: Senioren auf Draht!<br />

14:00 Uhr, AWO Auf Draht!<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Kulturfabrik<br />

DONNERSTAG 14.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Weihnachts-Kinoabend<br />

16:00 Uhr, Stadt <strong>Roth</strong> - Jugendhaus<br />

FREITAG 15.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Konzert: KARL & KING<br />

19:30 Uhr, Glashaus<br />

SAMSTAG 16.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Weihnachtsgeschenke: "Plotten"<br />

09:30 Uhr, Stadt <strong>Roth</strong> - Jugendhaus<br />

SAMSTAG 16.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Weihnachtsfeier FFW <strong>Roth</strong>aurach<br />

19:30 Uhr, Landhotel Böhm,<br />

SONNTAG 17.<strong>12</strong>. <strong>2023</strong><br />

Kabarett Herbst: "Django Asül"<br />

11:00 Uhr, Stadt <strong>Roth</strong> - Kulturfabrik<br />

SONNTAG 17.<strong>12</strong>. <strong>2023</strong><br />

Adventskonzert<br />

11:00 Uhr, Aula der Orchesterschule<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Orchesterschule<br />

MONTAG 18.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Sturzprophylaxe "Trittsicher"<br />

(je 4 Termine)<br />

08:30 Uhr, Bürgertreff "Zeughausstüberl"<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

MONTAG 18.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Bäderfahrt:<br />

Fackelmann-Therme Hersbruck<br />

09:00 Uhr, ab Festplatz<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

MITTWOCH 20.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Erzählcafé<br />

14:30 Uhr, Schloss Ratibor/Ratsstuben<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

MITTWOCH 20.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Weihnachtsliedersingen<br />

19:00 Uhr, Schloss Ratibor/Schlosshof<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Orchesterschule<br />

DONNERSTAG 21.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Chor: "Singen kennt kein Alter!"<br />

09:30 Uhr, Evang. Gemeindehaus<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Seniorenbeauftragte<br />

DONNERSTAG 21.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Ausflugsfahrt -<br />

Weihnachtsmarkt Fürth<br />

10:00 Uhr, Abholung von zu Hause<br />

Diakoneo - Offene Hilfen <strong>Roth</strong>-Schwabach<br />

DONNERSTAG 21.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Adventsfeier<br />

14:00 Uhr, Kath. Jugendheim<br />

Kath. Pfarrei - Senioren<br />

SAMSTAG 27.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Buntes Café<br />

16:00 Uhr, Buntes Café<br />

Helferkreis Asyl & Integration, <strong>Roth</strong> ist bunt<br />

SONNTAG 31.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

Silvester am Marktplatz<br />

22:00 Uhr, Marktplatz<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Veranstaltungsorganisation<br />

WÖCHENTLICHE TERMINE<br />

JEDEN MITTWOCH<br />

Wochenmarkt<br />

08:00 Uhr, Marktplatz Deutsche Marktgilde<br />

JEDEN SAMSTAG<br />

Bauernmarkt<br />

08:00 Uhr, Marktplatz<br />

Stadt <strong>Roth</strong> - Ordnungsamt<br />

QUALITÄT SEIT ÜBER <strong>12</strong>5 JAHREN<br />

Rollladen<br />

Fenster<br />

Sonnenschutz<br />

Terrassendächer<br />

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DEZEMBER | <strong>12</strong><br />

<strong>12</strong> | <strong>2023</strong><br />

5


STADTWERKE ROTH<br />

Energieversorgung: Stadtwerke <strong>Roth</strong> und<br />

Wasserzweckverband Bernlohe kooperieren<br />

Der Zweckverband zur Wasserversorgung<br />

der Bernloher Gruppe und die Stadtwerke<br />

<strong>Roth</strong> verstärken die Zusammenarbeit bei der<br />

Energieversorgung. Im September wurde auf<br />

dem Wasserwerk in Bernlohe eine neue Photovoltaik-Anlage<br />

mit einer Leistung von 30<br />

kWp in Betrieb genommen. Der Zweckverband<br />

versorgt Ortsteile der Stadt <strong>Roth</strong>, sowie<br />

auch der Gemeinde Georgensgmünd mit<br />

Wasser. Aus diesem Grund trafen sich der<br />

Bürgermeister Andreas Buckreus (<strong>Roth</strong>) und<br />

der Landrat Ben Schwarz (Landkreis <strong>Roth</strong>),<br />

um die Anlage zu besichtigen. Die Planungen<br />

für die Anlage laufen seit über einem<br />

Jahr. Der Standort Wasserwerk wurde mit<br />

Bedacht gewählt: Der Strombedarf ist dort<br />

durch die Vielzahl der technischen Anlagen<br />

sehr hoch. Der Wassermeister und Betriebsleiter<br />

Georg Katheder geht davon aus, dass<br />

der Großteil des erzeugten Stroms im Gebäude<br />

verbraucht wird. Die 30 kWp-Anlage wird<br />

im Jahr ca. 26.000 kWh Strom erzeugen und<br />

somit helfen, 11,5 t des klimaschädlichen<br />

Gases Kohlenstoffdioxid einzusparen. Damit<br />

kann die Bernloher Gruppe auf einen Schlag<br />

15 Prozent ihres Strombezugs klimaneutral<br />

gestalten. Der Landrat des Landkreises<br />

<strong>Roth</strong> Ben Schwarz und <strong>Roth</strong>er Bürgermeister<br />

Andreas Buckreus hoffen, dass neben dem<br />

Klimaschutz auch ein kleiner Beitrag zur Begrenzung<br />

der Energiekosten geleistet wird -<br />

aktuell ist Strom aus dieser Photovoltaik-Anlage<br />

deutlich günstiger als der Netzstrom.<br />

Foto: Stadtwerke <strong>Roth</strong><br />

NEUTRAL + KOMPETENT<br />

UND UNABHÄNGIG<br />

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6 <strong>12</strong> | <strong>2023</strong>


LANDESBUND FÜR VOGELSCHUTZ<br />

Artenvielfalt auf Friedhöfen fördern<br />

Weg vom Kies, hin zum Grün<br />

Der bayerische Naturschutzverband LBV<br />

(Landesbund für Vogel- und Naturschutz)<br />

ruft dazu auf, Friedhöfe so zu gestalten,<br />

dass sie einen wertvollen Beitrag zum Erhalt<br />

der biologischen Vielfalt leisten. „Friedhöfe<br />

haben ein großes Potential als Lebensraum<br />

und Rückzugsort für Pflanzen und Tiere der<br />

Stadt.<br />

Grünflächen verschwinden zunehmend im<br />

städtischen Bereich und dadurch sind grüne<br />

Oasen wie Friedhöfe enorm wichtig für die<br />

Artenvielfalt. Gleichzeitig bieten sie uns<br />

Menschen einen Ort der Ruhe und Andacht“<br />

sagt die LBV-Biologin Dr. Angelika<br />

Nelson. Wie artenreich Friedhöfe sein können,<br />

zeigen gerade historische Anlagen. In<br />

alten Bäumen, Hecken und Totholz finden<br />

zahlreiche Vogel- und Insektenarten, Igel,<br />

Eichhörnchen, Fledermäuse und Eidechsen<br />

einen sicheren Rückzugsort. Leider werden<br />

gerade neuere Anlagen, ähnlich wie bei Gärten<br />

und Vorgärten, oft naturfern gestaltet<br />

mit auffällig viel Schotter oder großflächiger<br />

Steinabdeckung.<br />

Einigen Menschen fehlt die Zeit oder die<br />

Möglichkeit, sich um eine aufwändige<br />

Grabpflege zu kümmern. Da klingt das Versprechen<br />

eines pflegeleichten, aber immer<br />

ordentlichen Grabes, das zudem nicht gegossen<br />

werden muss, verlockend. Die Natur<br />

bleibt dabei leider auf der Strecke. „Anders<br />

als in naturnahen Gärten mit vielen heimischen<br />

Pflanzen und Sträuchern, die für viele<br />

InsektenNahrung und Lebensraum bereitstellen,<br />

finden sich auf den mit Kies gestalteten<br />

Gräbern kaum noch Pflanzen und meist<br />

keine heimischen Arten. Diese bieten weder<br />

Pollen, Nektar noch Samen als Nahrung für<br />

Vögel oder Insekten.“ Auch sind geschotterte<br />

Gräber nicht pflegeleichter, da die Steine<br />

mit den Jahren Moos und Algen ansetzen<br />

sowie von Wildkraut bewachsen werden.<br />

Die Böden auf Friedhöfen sind zudem meist<br />

versiegelt, sodass Amseln und Drosseln keinen<br />

einzigen Regenwurm finden.<br />

Mancherorts unterstützt auch die Friedhofsverwaltung<br />

bewusst Artenvielfalt auf den<br />

Friedhöfen. Verantwortliche mähen zum<br />

Beispiel seltener, legen Blühwiesen statt Rasen<br />

an, errichten Laub- und Totholzhaufen,<br />

lassen mehr Natur in wilden Ecken zu und<br />

schneiden Bäume sowie Sträucher nur außerhalb<br />

der Brutzeit.<br />

TIPPS ZUR GRABGESTALTUNG<br />

MIT HEIMISCHEN PFLANZEN<br />

Jede und jeder kann Gräber naturnah bepflanzen,<br />

um so selbst noch etwas zum<br />

Eichhörnchen am Grab <br />

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Gesamtbild des Friedhofs beizutragen und<br />

etwas für die Tier- und Pflanzenwelt zu tun.<br />

„Am besten eignen sich heimische Pflanzen<br />

mit ungefüllten Blüten mit frei zugänglichen<br />

Staubgefäßen, um Insekten Futter zu bieten“,<br />

rät die LBV-Biologin. „Optisch schöne,<br />

gefüllte Blüten mit ineinander verschachtelten<br />

Blütenblättern sind für Insekten als Nahrungsquelle<br />

leider wertlos.“ Mit der richtigen<br />

Gestaltung machen naturnah angelegte<br />

Gräber kaum Arbeit. „Für trockene, sonnige<br />

Standorte eignen sich beispielsweise Polsterdost,<br />

Storchschnabel oder blaues Silbergras.<br />

Im Schatten gedeihen Haselwurz und Waldmeister<br />

als Bodendecker mit einem Fingerhut<br />

als Blickfang. Auch die Akelei fühlt sich<br />

im Schatten wohl“, empfiehlt Angelika Nelson.<br />

Schon wenige Handgriffe ermöglichen<br />

mehr Natur auf dem Friedhof für zahlreiche<br />

seltene Tierarten und bieten Menschen einen<br />

Ort für ruhige, besinnliche Momente.<br />

Foto: Nicole Friedrich<br />

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Wir wünschen allen<br />

unserenKunden ein<br />

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<strong>12</strong> | <strong>2023</strong><br />

7


DATEV CHALLENGE ROTH<br />

DATEV Challenge <strong>Roth</strong> führt RaceRanger ein<br />

Alle Profis in <strong>Roth</strong> ab 20<strong>24</strong> mit Sensoren zu Abstandskontrolle beim Radfahren ausgestattet<br />

Der DATEV Challenge <strong>Roth</strong> setzt ab 20<strong>24</strong><br />

auf technische Abstandsmessung auf der<br />

Radstrecke. Durch das neuseeländische System<br />

„RaceRanger“ werden mögliche Windschattenvergehen<br />

durch Sensoren an den<br />

Rädern der Profis transparent dargestellt. Die<br />

Zusammenarbeit mit RaceRanger ist langfristig<br />

angelegt. Nachdem RaceRanger <strong>2023</strong><br />

bei mehreren Wettkämpfen, beispielsweise<br />

bei der Multisport-WM auf Ibiza oder dem<br />

Challenge Wanaka erfolgreich getestet wurde,<br />

kommt das System künftig beim größten<br />

Langdistanztriathlon der Welt zum Einsatz.<br />

TRANSPARENTE UND<br />

ZUVERLÄSSIGE INFORMATION<br />

ÜBER MÖGLICHE<br />

WINDSCHATTENVERGEHEN<br />

Das System besteht aus zwei 85g schweren<br />

Komponenten, die jeweils mit Abstandssensoren<br />

bestückt sind. Der eine Teil wird an<br />

der Gabel, der andere Teil an der Sattelstütze<br />

des Rades befestigt und misst dauerhaft<br />

den Abstand zwischen den Profis. Der hinten<br />

fahrende Athlet oder Athletin wird über farbige<br />

Lichter am Sensor über den derzeitigen<br />

Abstand informiert. RaceRanger zeigt damit<br />

transparent, ob ein Windschattenvergehen<br />

vorliegt. Die Wettkampfrichter können die<br />

Situation nun noch besser bewerten und<br />

über mögliche Strafen entscheiden.<br />

UNTERSTÜTZUNG FÜR<br />

WETTKAMPFRICHTER<br />

Renndirektor Felix Walchshöfer freut sich<br />

auf die Zusammenarbeit und den Einsatz im<br />

Rennen: „Unser Ziel ist immer, das Rennen<br />

noch fairer zu machen. RaceRanger ist eine<br />

technische Revolution. Damit werden unsere<br />

Wettkampfrichter unterstützt, um Drafting-Vergehen<br />

noch besser wahrzunehmen.<br />

Für sie ist jetzt auf einen Blick erkennbar ob<br />

ein Athlet zu nah am Vordermann ist. Auch<br />

für die Athletinnen und Athleten selbst ist<br />

das System eine große Unterstützung zur<br />

besseren Einschätzung eines möglichen<br />

Windschattenvergehens.<br />

Copyright: TEAMCHALLENGE<br />

SEBASTIAN KIENLE: OBJEKTIVE<br />

TECHNISCHE INSTANZ<br />

„EXTREM WERTVOLL“<br />

Auch für Sebastian Kienle ist die Einführung<br />

des Systems ein absoluter Gewinn:<br />

„Ich selbst war bei den ersten Rennen am<br />

Start, in denen das System eingesetzt wurde.<br />

Eine objektive technische Instanz zu haben,<br />

die sowohl den Athleten, als auch den<br />

Kampfrichtern hilft, die Windschatten-Regel<br />

einzuhalten bzw. diese zu überwachen<br />

ist gerade im Kontext der immer größeren<br />

Leistungsdichte extrem wertvoll. Es ist sehr<br />

zu begrüßen, dass der Challenge <strong>Roth</strong> als<br />

eines der prestigeträchtigsten Rennen hier<br />

eine Führungsrolle übernimmt und Kampfrichtern,<br />

Athleten sowie den Entwicklern<br />

des Systems die Möglichkeit gibt, Erfahrungen<br />

zu sammeln und das System weiter zu<br />

entwickeln. Meine Erfahrung bei den drei<br />

Rennen, die ich mit dem System gestartet<br />

bin, waren durchweg positiv.“ Die technische<br />

Innovation wurde entwickelt von den<br />

beiden ehemaligen Profi-Triathleten James<br />

Elvery und Dylan McNeice, die beide das<br />

Rennen in <strong>Roth</strong> gut kennen. James Elvery,<br />

Mitbegründer und CEO von RaceRanger, ergänzt:<br />

"Wir freuen uns sehr, den Challenge<br />

<strong>Roth</strong> als unsere erste Rennankündigung für<br />

20<strong>24</strong> zu veröffentlichen, einem der größten<br />

Rennen der Welt. In den letzten 30 Jahren<br />

haben Felix, seine Familie und sein Team<br />

dieses kultige Rennen aufgebaut, indem sie<br />

genau auf die Bedürfnisse ihrer Athleten gehört<br />

und ständig Innovationen eingeführt<br />

haben. Wir freuen uns darauf, RaceRanger<br />

zu diesem Monument des Triathlonkalenders<br />

zu bringen und mit dem Team zusammenzuarbeiten,<br />

um die Fairness der Rennen in<br />

unserem Sport auch in Zukunft zu verbessern."<br />

Bereits in der Vergangenheit zeigte<br />

sich TEAMCHALLENGE als Veranstalter des<br />

DATEV Challenge <strong>Roth</strong> immer wieder als<br />

Vorreiter bei der Ergreifung von Maßnahmen<br />

zur Erhöhung der Fairness und Sicherheit auf<br />

der Strecke. So wurde beispielsweise bei der<br />

vergangenen Veranstaltung die Anzahl der<br />

Motorräder deutlich <strong>red</strong>uziert und der Austausch<br />

zwischen Schiedsrichtern und Teilnehmenden<br />

verbessert.<br />

Gesund, aktiv und<br />

informiert mit der<br />

neuen HerzFit-App!<br />

Es zeigt James Elvery, CEO von RaceRanger und Renndirektor Felix Walchshöfer bei einem Test des<br />

Systems in <strong>Roth</strong>.<br />

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8 <strong>12</strong> | <strong>2023</strong>


MEIN ROTH E.V. – ENGAGEMENT FÜR MEIN ZUHAUSE<br />

"Kreis-Metropole <strong>Roth</strong>" heißt jetzt<br />

"Mein <strong>Roth</strong> e.V. – Engagement für mein Zuhause!"<br />

Der Verein “Kreis-Metropole <strong>Roth</strong>” gehört<br />

der Vergangenheit an – zumindest was den<br />

bisherigen Titel betrifft. Im Rahmen der<br />

jüngsten Zusammenkunft der Vereinsmitglieder<br />

wurde einstimmig beschlossen, zukünftig<br />

neue Wege gehen zu wollen. Zudem<br />

legte Vorsitzender Sebastian Köppl nach<br />

fünf Jahren sein Amt nieder: “Unser Verein<br />

braucht einen neuen Wind und neue Blickwinkel<br />

- wir wollen Betriebsblindheit vermeiden.”<br />

Nicht zuletzt aus zeitlichen Gründen<br />

habe Köppl diesen Entschluss gefasst. “Wir<br />

brauchen einen Vorstand, der auch verlässlich<br />

bei Veranstaltungen präsent sein kann.”<br />

Zudem vertrete Köppl die Meinung, ein<br />

Vorstandsmitglied müsse regelmäßig ausgewechselt<br />

werden. Vereine, wie beispielsweise<br />

der Rotary-Club, würden hier vorbildlich vorausgehen.<br />

Mit Rückblick auf das vergangene<br />

Jahr attestierte Köppl zahlreiche Erfolge der<br />

“Kreis-Metropole <strong>Roth</strong>”. Die <strong>Roth</strong>-Schecks<br />

würden sich weiterhin großer Beliebtheit erfreuen,<br />

wobei noch Entwicklungspotential<br />

erkennbar sei. “Es besteht noch Luft nach<br />

oben. Wir werden verstärkt an Unternehmen<br />

herantreten.” Mit der Verkaufsveranstaltung<br />

“Rammer Demmer” würde weiterhin<br />

gepunktet werden, und das Schmücken<br />

des Osterbrunnens sei ebenso Besuchermagnet<br />

für die Innenstadt geworden. Die Präsenz<br />

des Vereins beim Neubürgerempfang<br />

der Stadt <strong>Roth</strong> habe sich bewährt. Auch die<br />

sonstigen Veranstaltungen würden großen<br />

Zuspruch erfahren.<br />

Momentan umfasst der Verein übrigens 70<br />

Mitglieder – jeweils zur Hälfte Unternehmer<br />

und Privatpersonen. Einer Köppls letztes<br />

Amtshandlungen war die Umbenennung<br />

des Vereins in “Mein <strong>Roth</strong> e.V. - Engagement<br />

für mein Zuhause!” Der bisherige<br />

Name erschien Köppl als “nicht griffig und<br />

zu sperrig”. Zudem wurde er ständig mit<br />

Verwechslungen zur “Metropolregion Nürnberg”<br />

konfrontiert. Auch das über Jahre verwendete<br />

Logo sei eher als “zerrissenes Herz”<br />

Foto: Frömter<br />

verstanden worden. “Eine triste Erscheinung<br />

mit geringem Identifikationswert.” Mit dem<br />

neuen Erscheinungsbild wolle der nun umbenannte<br />

Verein eine sichtliche Nähe zur Stadt<br />

<strong>Roth</strong> symbolisieren. Auch der Titel würde<br />

die Vereinsziele besser ausdrücken können.<br />

“Wir wollen frisch, bunt und freundlich auftreten”,<br />

erklärte Köppl. Die Zusammenarbeit<br />

mit der Stadt <strong>Roth</strong> werde weiterhin sehr eng<br />

erfolgen. Darüber hinaus signalisierte Köppl,<br />

unterstützende Maßnahmen bei der Innenstadtverschönerung.<br />

Die Idee einer “<strong>Roth</strong>er<br />

Werbegemeinschaft unter einem Dach” sei<br />

indes auf Eis gelegt worden.<br />

Ohne Gegenstimmung wurde Monika<br />

Bechtold zur neuen Vorsitzenden von “Mein<br />

<strong>Roth</strong> e.V.” gewählt. Das Vereinsleben sei für<br />

sie nichts neues. Erfahrungen würde sie bereits<br />

genug gesammelt haben und versprach:<br />

“Ich werde mich bemühen, Akzente zu setzen.”<br />

In ihrem neuen Amt wolle Bechtold jedenfalls<br />

für drei Jahre aktiv bleiben: “Danach<br />

würde für den Verein ein weiterer Wechsel<br />

nicht von Nachteil sein.” Als zweiter Vorsitzender<br />

wird Sebastian Köppl ab sofort Johanna<br />

Schmidt ersetzen: “Wir danken allen<br />

für die Unterstützung in den letzten Jahren”,<br />

lobten die beiden neu gewählten Vorsitzenden.<br />

<br />

Frömter<br />

<strong>12</strong> | <strong>2023</strong><br />

9


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AUSBILDUNG & BERUF<br />

Zweite Ausbildung<br />

Wann Eltern doch zahlen müssen<br />

BERLIN - Es besteht ein enger zeitlicher und sachlicher Zusammenhang<br />

zwischen Ausbildung und einem daran angeschlossenen<br />

Studium? Dann sind Eltern in der Regel verpflichtet, dem<br />

Kind auch für die Zeit des Studiums weiterhin Unterhalt zu zahlen.<br />

Auf eine entsprechende Entscheidung des Oberlandesgericht<br />

Nürnberg (Az: 10 UF 1043/22) weist die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht<br />

des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hin. Im konkreten<br />

Fall hatte eine Tochter eine Ausbildung zur Holzbildhauerin<br />

gemacht. Drei Monate später nahm sie ein Architekturstudium<br />

auf, wofür sie ein Jahr lang Bafög bezog. Das sollte der Vater<br />

allerdings zurückzahlen - doch der lehnte ab. Aus seiner Sicht<br />

hatte die Tochter gar keinen Unterhaltsanspruch mehr. Das Studium<br />

sei ja nicht der zweite Teil einer einheitlichen Erstausbildung,<br />

sondern eine fachfremde Zweitausbildung. Eine Holzbildhauerin<br />

beherrsche ein künstlerisches Handwerk, wohingegen eine Architektin<br />

plane, überwache und steuere. Das sahen die Richter<br />

anders: Sie gehen von einer einheitlichen Ausbildung aus. Es sei<br />

unerheblich, dass der Beruf der Holzbildhauerin eher dem künstlerischen<br />

Bereich zuzuordnen sei, denn auch das an der Hochschule<br />

Augsburg belegte Architekturstudium habe eine künstlerische<br />

Komponente. So müssten etwa Bewerber vor Aufnahme<br />

des Studiums im Eignungstest ihre künstlerische Begabung nachweisen.<br />

Außerdem müssten eine praktische Ausbildung einerseits<br />

und das Studium andererseits nicht zwingend derselben<br />

Berufssparte angehören. Es reiche auch, wenn das eine für das<br />

andere eine fachliche Ergänzung, Weiterführung oder Vertiefung<br />

bedeutet oder die praktische Ausbildung eine sinnvolle und nützliche<br />

Vorbereitung auf das Studium darstellt, so das Gericht. dpa<br />

10 <strong>12</strong> | <strong>2023</strong>


RATGEBER AUTO & VERKEHR<br />

Fristablauf: Wer nun den Führerschein umtauschen muss<br />

Stuttgart/München - Viele Auto- und Motorradfahrer müssen<br />

bis zum 19. Januar 20<strong>24</strong> ihren Führerschein in ein neues EU-Dokument<br />

im Scheckkartenformat umgetauscht haben. Das betrifft<br />

nun viele der Geburtsjahrgänge 1965 bis 1970. Manche Jahrgänge<br />

waren schon früher dran - andere habe noch Zeit. Wer wann<br />

tauschen muss, hängt aber nicht immer vom Geburtsjahr ab.<br />

Auch das Ausstellungsjahr des Dokuments spielt eine Rolle. Hintergrund:<br />

Bis 2033 sollen alle Scheine in der EU ein einheitliches<br />

fälschungssicheres Format bekommen. Das betrifft generell alle<br />

Fahrerlaubnisse für Pkw und Motorrad, die vor dem 19. Januar<br />

2<strong>01</strong>3 ausgestellt wurden.<br />

Wichtig: Der Umtausch betrifft stets nicht die Fahrerlaubnis an<br />

sich, sondern einzig das Führerscheindokument, das diese Erlaubnis<br />

dokumentiert - ohne Prüfung oder Gesundheitsuntersuchungen.<br />

Grundsätzlich bleibt die Fahrerlaubnis im bisherigen<br />

Umfang erhalten.<br />

DER UMTAUSCH VERLÄUFT<br />

IN MEHREREN WELLEN<br />

Damit der Umtausch nicht chaotisch verläuft, passiert er staffelweise<br />

über Jahre zu bestimmten Fristen. Zwei Punkte sind für den<br />

Stichtag wichtig: Das Geburtsjahr der Inhaberinnen und Inhaber<br />

und das Ausstellungsdatum des Scheins (siehe aktuelles Dokument).<br />

Vom Stufenplan ausgenommen sind Lkw- und Busführerscheine.<br />

Für diese gelten inhaltliche Befristungen und andere<br />

juristische Konsequenzen.<br />

WAS PASSIERT OHNE UMTAUSCH<br />

NACH DER FRIST?<br />

Die Fahrerlaubnis bleibt erhalten, auch wenn das Führerscheindokument<br />

nicht mehr gültig ist. Ein abgelaufener Schein ist im<br />

Gegensatz zum Fahren ohne Fahrerlaubnis laut ADAC keine<br />

Straftat, sondern nur eine Ordnungswidrigkeit: in der Regel führt<br />

das zu 10 Euro Verwarngeld.<br />

WICHTIGSTE UNTERSCHEIDUNGSPUNKTE:<br />

FORMAT DES DOKUMENTS UND ALTER<br />

* Papierdokumente: Für bis einschließlich 31. Dezember 1998<br />

ausgestellte Scheine (Papier) ist das Geburtsjahr relevant. Hier<br />

war der erste Stichtag bereits der 19. Juli 2022 für die Jahrgänge<br />

1953 bis 1958. Die Gruppen 1959 bis 1964 waren bis <strong>24</strong>. Januar<br />

<strong>2023</strong> dran. Bis zum 19. Januar 20<strong>24</strong> müssen nun Führerscheininhaber<br />

der Jahrgänge 1965 bis 1970 den Umtausch erledigt<br />

haben.<br />

* Scheckkartenformat: Wer ein zwischen dem 1. Januar 1999<br />

bis einschließlich 18. Januar 2<strong>01</strong>3 ausgestelltes Dokument im<br />

Scheckkartenformat hat, kann sich allein nach dem Ausstellungsdatum<br />

richten. Hier läuft die Frist für die ersten Ausstellungsjahre<br />

(1999 bis 20<strong>01</strong>) erst am 19. Januar 2026 ab, so der ADAC, der<br />

auf seiner Webseite dazu umfangreiche Informationen und Fristenrechner<br />

bereithält.<br />

ÄLTERE INHABERINNEN UND<br />

INHABER HABEN VIEL ZEIT<br />

Eine allgemeine Ausnahme: Wer vor 1953 geboren wurde, kann sich<br />

bis zum 19. Januar 2033 Zeit mit dem Umtausch lassen - unabhängig<br />

vom Ausstellungsdatum oder dem Format des Führerscheins.<br />

HIER IST EINE ÜBERSICHT DER DATEN:<br />

Fristen für Führerscheine mit Ausstellungsdatum bis<br />

einschließlich 31. Dezember 1998 (grau, rosa, DDR):<br />

GEBURTSJAHR FRIST:<br />

vor 1953 19. Januar 2033<br />

1953 bis 1958 Frist lief ab am 19. Juli 2022<br />

1959 bis 1964 Frist lief ab am 19. Januar <strong>2023</strong><br />

1965 bis 1970 19. Januar 20<strong>24</strong><br />

1971 oder später 19. Januar 2025<br />

Fristen für Führerscheine mit Ausstellungsdatum vom<br />

1. Januar 1999 bis einschließlich 18. Januar 2<strong>01</strong>3<br />

(Scheckkartenformat):<br />

AUSSTELLUNGSDATUM FRIST<br />

1999 bis 20<strong>01</strong> 19. Januar 2026<br />

2002 bis 2004 19. Januar 2027<br />

2005 bis 2007 19. Januar 2028<br />

2008 19. Januar 2029<br />

2009 19. Januar 2030<br />

2<strong>01</strong>0 19. Januar 2031<br />

2<strong>01</strong>1 19. Januar 2032<br />

20<strong>12</strong> bis 18. Januar 2<strong>01</strong>3 19. Januar 2033 dpa<br />

Foto: Andreas Arnold/dpa/dpa-mag<br />

Die rosa Zeiten sind vorbei - andere aber auch: Wer noch bestimmte Führerscheindokument<br />

hat, muss sich so langsam davon verabschieden - manche<br />

sogar schon sehr bald. Denn Millionen von Führerscheinen sind vom Zwangsumtausch<br />

betroffen, der bereits in Wellen läuft.<br />

<strong>12</strong> | <strong>2023</strong><br />

11


LANDRATSAMT ROTH<br />

Ein eigenes Lied für den Landkreis<br />

Über ein Geschenk der ganz besonderen Art<br />

durfte sich Landrat Ben Schwarz dieser Tage<br />

freuen. Der Kinderchor der evangelischen<br />

Kirchengemeinde Georgensgmünd hat dem<br />

Landkreis <strong>Roth</strong> ein eigenes Lied gewidmet.<br />

Im Rahmen einer Feierstunde führten die<br />

“Gmünder Halbtöne” ihre musikalische Darbietung<br />

nun im Landratsamt <strong>Roth</strong> vor. Zunächst<br />

wurde ein professionelles Musikvideo<br />

vom Landkreislied vorgeführt, das in den sozialen<br />

Medien bereits großen Anklang fand.<br />

“Eine wirklich super Idee”, lobte Schwarz<br />

den musikalischen Nachwuchs. Das Musikvideo<br />

verdeutliche den Spaß, den die Kinder<br />

beim Singen hatten: “Mein großes Kompliment.”<br />

Mit dem Video alleine wollte sich der<br />

Landrat aber keinesfalls zufriedengeben und<br />

forderte eine Zugabe – und zwar live! Diesem<br />

Wunsch kamen die Talente aus Georgensgmünd<br />

spontan nach und überzeugten<br />

dabei nicht nur die zahlreichen Zuhörer. “Ihr<br />

habt etwas gemacht, das selbst den Menschen<br />

gefallen wird, die den Landkreis gar<br />

nicht kennen”, erklärte Schwarz. Den Landkreis<br />

<strong>Roth</strong> auf diesem Weg zu entdecken sei<br />

für ihn eine tolle Sache. Gedreht wurde das<br />

Video an den unterschiedlichsten Orten und<br />

Stellen: Hoch oben auf der Abendberger<br />

Burg beispielsweise. Als Kulisse dienten auch<br />

Brombachsee und Eisenhammer sowie zahlreiche<br />

Sehenswürdigkeiten in den einzelnen<br />

Gemeinden.<br />

Der Liedertext selbst wurde übrigens in einer<br />

regelrechten “Nacht- und Nebelaktion” von<br />

Pfarrer Martin Kraus auf Papier gebracht:<br />

“Wir wollen damit Werte vermitteln und die<br />

Verbundenheit mit unserer Heimat ausdrücken.”<br />

Nicht zuletzt sei Ziel, mit einer solchen<br />

Aktion den Tourismus im Nahbereich anzuregen.<br />

“Als Kirche sind wir ein aktiver Teil der<br />

Gesellschaft und möchten uns einbringen.”<br />

Immerhin habe Gott auch den Landkreis<br />

<strong>Roth</strong> erschaffen, sagte Pfarrer Kraus mit einem<br />

Augenzwinkern. Debüt feierte das Lied<br />

bei den Feierlichkeiten rund um das 50-jährige<br />

Bestehen des Kreisjugendrings. Bereits<br />

seit einem Jahr unterstütze das Landratsamt<br />

das Vorhaben. “Die Zuhörer waren begeistert,<br />

was letztendlich zum nun fertiggestellten<br />

Musikvideo führte.” Für die Kinder<br />

selbst seien die beiden Drehtage ein großes<br />

Erlebnis gewesen und natürlich eine Möglichkeit,<br />

Sehenswertes in der Region kennenzulernen.<br />

Pfarrer Kraus würde sich jedenfalls<br />

sehr darüber freuen, wenn das Landkreislied<br />

zukünftig von anderen Chören oder Schulklassen<br />

gesungen werde: “Die Melodie und<br />

der Text stehen zur freien Verfügung.” Besonders<br />

stolz auf die “Gmünder Halbtöne”<br />

sei Chorleiterin Annegret Budday-Kuhnle:<br />

“Es gehört unheimlich Mut dazu, vor laufender<br />

Kamera zu singen. Das Resultat hört sich<br />

wunderbar an und die Arbeit im Team war<br />

großartig.” Das gezeigte Engagement werde<br />

Landrat Ben Schwarz noch belohnen: “Mit<br />

Pizza und Limonade nach einer der nächsten<br />

Probestunden.” Die Vielfalt des Landkreises<br />

hätte seiner Meinung nach gar nicht besser<br />

dargestellt werden können. Weitere Informationen<br />

und ein Link für das Musikvideo<br />

lassen sich auf der Internetseite vom Landratsamt<br />

<strong>Roth</strong> finden.<br />

https://www.landratsamt-roth.de/<br />

news/kinderchor-landkreislied<br />

Text und Foto: Frömter<br />

<strong>12</strong> <strong>12</strong> | <strong>2023</strong>


R<br />

nell,<br />

-<br />

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CHIEMGAUER<br />

VOLKSTHEATER<br />

„Jetzt g‘hörst der Katz“<br />

Das kultige Fernsehtheater kehrt<br />

zurück in die Kufa. Mit dabei:<br />

Theater-Urgestein Mona Freiberg.<br />

Fr, 19. Januar, 20 Uhr<br />

1. VVK € 32,70 / AK € 34<br />

2. VVK € 29,20 / AK € 32<br />

nummeriert<br />

Show mit Rocksongs, Parodien<br />

KULTURFABRIK und pointierten Beobachtungen ROTH<br />

Das Dezemberprogramm der Kulturfabrik<br />

Comedy und Kabarett zum Finale<br />

IRISH SPRING 20<strong>24</strong><br />

Festival of Irish Folk Music<br />

ROTH – Die Jahreswende Konzert steht kurz bevor und der 19. <strong>Roth</strong>er Kabarettherbst wartet<br />

mit weiteren Comedy-Größen Das Irish auf: Spring Auf Festival den vereint Abend mit dem hessischen Blödel-Duo<br />

Bands und Künstler*innen, die tief in<br />

Mundstuhl am 8. Dezember folgt der beliebte Abdelkarim (9. Dezember), bevor Django<br />

der traditionellen irischen Musik verwurzelt<br />

einer sind, Jahresrückschau jedoch geschickt neue die Weihnachtszeit<br />

FLORIAN SCHROEDER<br />

„Schluss jetzt! Der satirische Jahresrückblick“<br />

Asül am 17. Dezember mit einläutet.<br />

vollen Parodien und philosophischer<br />

Substanz. Und auf der anderen Seite: Sie!<br />

gangsfanatiker und Spießer.<br />

Sie sind Denn Sie haben wieder Humor. Sie da: Das<br />

Von der großen Politik bis zu lachen das Jahr weg, statt zu<br />

den kleinen Ereignissen des Alltags<br />

spannt Florian Schroeder Lachen Sie über den Wahnsinn<br />

nörgeln und zu jammern.<br />

gekonnt, tiefgründig nach und dabei ihren eines ganzen Jahres“, eigenen freut Worten<br />

„beste MUSIKKABARETT Comedyduo<br />

federleicht den Bogen von Kant sich Schroeder schon auf seine<br />

HELMFRIED<br />

„NEUSEELAND<br />

des Universums“<br />

LUCY<br />

holt am<br />

VAN KUHL<br />

VON LÜTTICHAU „Dazwischen“<br />

„Plugged“ – ein Soloprogramm<br />

Sie kombiniert auf charmantunnachahmliche<br />

Weise Kla-<br />

& SÜDPAZIFIK“<br />

Freitag, den 8. Dezember<br />

vier-Kabarett mit Chansons.<br />

Helmfried von Lüttichau, Und irgenwo auf die Bühne<br />

Lucy van Kuhls Programme<br />

der Staller aus „Hubert und gehen und sagen: „Good<br />

sind wie Yoga für die Bauchmuskeln:<br />

Staller“ wollte schon immer evening, Ladies and Gentlemen“.<br />

3-D-Multivisionsshow zu einem neuen von Anspannung – Entspannung<br />

Rund-<br />

am Ende stellt<br />

Rockmusiker werden.<br />

sich ein Glücksgefühl ein.<br />

Das Blöde war nur, er konnte<br />

und mit Stephan Schulz<br />

nur Geige spielen; und das noch<br />

„Lucy van Kuhls Art zu musizieren<br />

und ihrem<br />

zu singen begeistert<br />

umschlag<br />

nicht mal gut. Hat<br />

aus.<br />

sein großer<br />

In<br />

Plan also nicht geklappt? Serienpartner<br />

mich, ihre Worte sind poetisch<br />

Ein plastisches visuelles<br />

Christian Tramitz sagt<br />

Erlebnis.<br />

und ironisch. Sie schafft ausdrucksstarke<br />

Bilder und setzt sie<br />

über ihn: „Er ist der beste Ungeschickte,<br />

den ich kenne“. „Zwei<br />

Im Bereich Programm der Live-Reportage „Kann musikalisch Spuren<br />

ganz zauberhaft<br />

linke Hände“, hat schon der Vater<br />

immer gesagt. Trotzdem ist<br />

um“ schwärmt Konstantin<br />

Wecker. Auch das Publikum<br />

ist begeistert und<br />

er was geworden. Dichter? Und<br />

einzigartig im deutschsprachigen<br />

Schauspieler. Alles hat er sich<br />

von Nüssen abgeguckt. Das Ungeschick-enthaltente<br />

beim Valentin, das Dichten<br />

Raum.<br />

beim Gernhardt, die E-Gitarre<br />

bei Keith Richards. Jetzt macht<br />

präsentieren Lüttichau einfach, was ihm Mundstuhl<br />

Do, 29. Februar, Spaß macht. 20 Und das Uhr natürlich<br />

„plugged“ mit E-Gitarre, Valentin,<br />

Gernhardt und allem, was<br />

VVK € wie 20,10 gewohnt / AK ihm sonst € 22 noch einfällt. / erm. frisch € 16 und<br />

Sa, 18. Feb, 20 Uhr<br />

VVK € <strong>24</strong>,90 / AK € 26 / erm. € 20<br />

abwechslungsreich liebgewonnene<br />

Programm aber zum Internationalen auch Frauentag<br />

„ROSAROTH“<br />

GÜNTER GRÜNWALD<br />

Female Empowerment auf ganzer<br />

Studentin, Frau und Dorfkind<br />

Linie: Die Kabarettistin Teresa<br />

– und wer ihr eigentlich irgendwas<br />

vorzuschreiben hat.<br />

Eintritt frei<br />

Reichl erklärt nagelneue<br />

auf amüsante Charaktere,<br />

Weise, warum Feminismus kein<br />

Vorab gehört ein Vortrag Eintritt Kabarett<br />

„Das kann doch wohl<br />

Schimpfwort ist, Flavia Zaunseder<br />

zeigt Fotografien zum<br />

Ansbacher Menstruations-<br />

von Stefanie Wagner vom VVK € 17,10 / AK € 18<br />

Programminfos unter<br />

Thema Frausein, gibt Infos<br />

laden ALMO zum Thema<br />

mithilfe derer sie ihrer puren nicht Lust mein am Blödsinn, Ernst sein“ aber auch ihren Satirespitzen eine Stimme www.kulturfabrik.de<br />

zu nachhaltigen Periodenprodukten<br />

und vieles mehr.<br />

dukte ebenso zum Tages-<br />

nachhaltige Periodenproprogramm<br />

wie eine Fotogeben.<br />

Mit dabei: der psychopathische Kabarett-Highlight<br />

Mit ihrem Programm „Obacht,<br />

Ausstellung der <strong>Roth</strong>er<br />

Grillschorsch, der cholerische<br />

I kann wos!“ versucht Teresa Reichl<br />

Andi und natürlich<br />

Fotografin Flavia Zaunseder<br />

herauszufinden, wie man denn so zu<br />

mit ihrem ganz eigenen Blick<br />

leben hat als Feministin, Rampensau,<br />

auf die Frau.<br />

die beiden Echo-Preisträger Der Lars Kufa-Stammgast Niedereichholz hat im und Ande Werner.<br />

LIZZY AUMEIER<br />

„Jetzt erst recht!“<br />

Musikkabarett<br />

Ein Feuerwerk an aktuellen<br />

Themen, humorvoll wie eh und<br />

je, musikalisch begleitet von<br />

Sventlane Klimova an Violine<br />

und Klavier.<br />

Fr, 26. Januar, 20 Uhr<br />

VVK € 29,70 / AK € 31 / erm. € <strong>24</strong><br />

musikalische Elemente integrieren.<br />

Di, 27. Februar, 20 Uhr<br />

VVK € 39,70 / AK € 41 / erm. € 32<br />

neuen Programm wieder unterhaltsame<br />

Pointen und viel<br />

BEWIE BAUER<br />

„Ein Teenager wird 50!“<br />

Rockiges Kabarett<br />

Bewies persönliche Halftime<br />

über das Älterwerden.<br />

Sa, <strong>24</strong>. Februar, 20 Uhr<br />

VVK € 26 / AK € 28 / erm. € 21<br />

Am Samstag, den 9. Dezember<br />

Selbstironie<br />

stellt<br />

im Gepäck.<br />

Abdelkarim<br />

viele Fragen: Auf seiner Suche nach Antworten<br />

gibt der gebürtige Bielefelder VVK € 34,10 / AK und € 35, einzige nummeriert<br />

Mi, 21. Februar, 20 Uhr<br />

Wahlduisburger der Welt auch in der Kulturfabrik<br />

einen Einblick in seine vielen Blickwinkel. Im Alltag<br />

spricht er mit allen Menschen, von jung bis<br />

FAMILIENMUSICAL<br />

nicht mehr ganz so jung, von hellweiß bis dunkelschwarz,<br />

und von weiblich bis männlich. So<br />

entstehen Geschichten zum Lachen, die bei ihm<br />

ab und an auch für große Fragezeichen sorgen.<br />

kum so Doch bearbeitet, in Momenten dass auch der es Überforderung gibt auch wieder kommt eine Mitspielaktion<br />

für Publikumskinder,<br />

die Großen ihren Spaß daran haben.<br />

Nicht zuletzt auch wegen die als Schleppenträger*innen,<br />

der Marokkaner immer wieder zu einer Erkenntnis:<br />

Musik, „Wir beruhigen die sich von uns.“ Wachen Dreimal und tief als ausatmen Nixenchor auf<br />

vielfarbiger<br />

der fulminanten und zwischendurch Opernarie über einatmen. der Bühne Abdelkarim stehen. 5 Jahren. ist<br />

Musical-Melodik<br />

sich sicher:<br />

bis zu<br />

"Wenn<br />

funky<br />

wir uns alle nicht zu ernst<br />

Sprechgesang zu Hause fühlt. So, 21. Jan, 15 Uhr<br />

Von 1999 nehmen, bis 2<strong>01</strong>3 und wurde wenn die wir VVK alle Kinder mehr € 15 miteinander<br />

Produktion <strong>red</strong>en weit anstatt über 300 übereinander, Mal Erwachsene kriegen € wir 18,30 das alles<br />

gezeigt. gebacken."<br />

Ab Herbst 2022 schreibt TK Kinder € 16 / Erwachsene € 19<br />

eine ganz frische, leicht aktualisierte<br />

Version Am Sonntag, in neuer Ausstattung<br />

die Erfolgsgeschichte der<br />

den 17. Dezember Mit freundlicher lädt Unterstützung Django Asül zu einer Matinée mit Rück- und<br />

„kleinen<br />

Weitblick<br />

Meerjungfrau“<br />

(Beginn<br />

fort. Und<br />

11 Uhr) in die Kulturfabrik: Wer nach vorne fährt, sollte den Blick<br />

nach hinten nicht vergessen. Das lerne man schon in der ersten Fahrstunde. Was in<br />

der räumlichen Dimension angebracht ist, kann also für die zeitliche Dimension nicht<br />

schlecht sein. Und das Jahr <strong>2023</strong> hat einen eigenen Abend im Rückspiegel wahrlich verdient.<br />

Mit bissigem Blick, urkomischen Wortwitz und wie immer energiegeladen nimmt<br />

Django Asül die Ereignisse der letzten zwölf Monate ins Visier. Ob Highlights oder<br />

Riesenflops, ob Politik, Gesellschaft oder Sport – nichts wird ausgelassen, aber garniert<br />

mit den unglaublichsten Kuriositäten des Jahres. Und das Ganze kräftig gewürzt, gerne<br />

auch mal hinterhältig und erfrischend fies.<br />

E MEERJUNGFRAU“<br />

annheim<br />

© Frank Eidel<br />

© Frank Eidel<br />

© Stephan Schulz<br />

Florian Schroeder blickt zurück:<br />

Zwölf Monate in zwei<br />

Stunden – schnell, lustig,<br />

böse, gespickt mit messerscharfen<br />

Analysen, humor-<br />

bis Facebook. Es gibt Satire,<br />

Comedy und jede Menge Spaß.<br />

„Ein gespaltenes Deutschland<br />

blickt zurück: Auf der einen<br />

Seite die Schwarzseher, Unter-<br />

Vom 5. bis 17. Dezember zeigt der Fotoclub <strong>Roth</strong> seine Jahresschau im Foyer der<br />

Kulturfabrik. Die Ausstellung ist dienstags bis freitags von 9 Uhr bis 15 Uhr sowie samstags<br />

und sonntags von 14 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Die Vernissage findet am 3. Dezember<br />

um 15 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.<br />

© Susie Knoll<br />

Gäste. Der studierte<br />

Germanist<br />

und Philosoph<br />

erhielt<br />

bereits<br />

© Frank Eidel<br />

© Reinhard Dorn © Paolo Degan<br />

© Musikbühne Mannheim / Thomas Henne<br />

N<br />

21. Greenpeace präsentiert:<br />

„NATURWUNDER ERDE<br />

Unsere Welt im Wandel“<br />

Fotoshow mit Geert Schroeder<br />

Di, 21. Nov, 19.30 Uhr, Eintritt frei<br />

25. MATTHIAS EGERSDÖRFER<br />

„Nachrichten aus dem<br />

Hinterhaus“<br />

Sa, 25. Nov, 20 Uhr<br />

VVK € 25,30 / AK € 26 / erm. € 19<br />

30. CHRISTINE EIXENBERGER<br />

„Einbildungsfreiheit“<br />

Do, 30. Nov, 20 Uhr<br />

VVK € 26,40 / AK € 27 / erm. € 21<br />

PROGRAMMÜBERSICHT<br />

KABARETT<br />

DEZ<br />

zahlreiche Auszeichnungen, ist<br />

für die junge Generation gefragter<br />

Meinungsbildner und<br />

gern gesehener Gast<br />

in Talkshows.<br />

Sa, 28. Jan<br />

20 Uhr<br />

VVK € 27, 60<br />

AK € 28<br />

erm. € 21<br />

MUSIK KABARETT<br />

verlieh ihr 2<strong>01</strong>9 das „Passauer<br />

Scharfrichterbeil“ und 2021 den<br />

„Stuttgarter Besen“. In ihrem<br />

Programm „Dazwischen“ entlarvt<br />

sie uns alle als Sklav*innen<br />

unserer Zeit, die von Termin zu<br />

Termin hetzen und Menschen<br />

genauso wie Hamburger einfach<br />

dazwischenschieben. Doch<br />

Lucy van Kuhl zeigt, dass der<br />

„Dazwischen“-Zustand auch<br />

etwas Aufregendes hat. Ist es<br />

denn wirklich so schlimm, mal<br />

auf zwei halben Stühlen zu sitzen?<br />

In ihren Liedern bringt<br />

sie‘s auf den Punkt – und<br />

manchmal auch zwischen<br />

den Zeilen …<br />

Do, 9. März,<br />

20 Uhr<br />

VVK € <strong>24</strong>,10<br />

AK € 25<br />

Sa, 4. März, ab 16 Uhr<br />

Beginn Kabarett 19 Uhr<br />

In Kooperation mit der Gleichstellungstelle<br />

des Landratsamts <strong>Roth</strong><br />

JAN ´ <strong>24</strong><br />

© Paul Zimmer<br />

„DAS GROSSE BULLI-ABENTEUER 2<br />

03. FOTOCLUB ROTH<br />

von Lissabon bis Lappland“ von und mit Peter Gebhard<br />

Peter Gebhard war mit seinem<br />

kultigen Oldtimer-Bulli „Erwin“<br />

wieder in Europa unterwegs und<br />

spürte dank vieler berührender<br />

Begegnungen und Geschichten<br />

auch die Seele unseres Kontinents<br />

auf.<br />

Jahresausstellung<br />

Vernissage So, 3. Dez, 15 Uhr<br />

Ausstellung 5. bis 17. Dez<br />

Di-Fr 9-15 Uhr, Sa / So 14-18 Uhr, Eintritt frei<br />

25.000 km zwischen Lissabon und<br />

Lappland! An der schroffen Atlantikküste<br />

im spanischen Galicien waren<br />

Peter Gebhard und sein Assistent Tobi<br />

mit Muschelsammlern unterwegs,<br />

08. MUNDSTUHL<br />

MULTIVISION<br />

„MAGISCHE ORTE – eine abenteuerliche Reise<br />

zu Europas mystischen Stätten“ von und mit Hartmut Krinitz<br />

„Kann Spuren von Nüssen enthalten“<br />

Fr, 8. Dez, 20 Uhr<br />

VVK € 32,70 / AK € 34<br />

Die Faszination von<br />

„Magischen Orten“ führte<br />

Hartmut Krinitz auf abenteuerlichen<br />

Wegen zu unternahm Hartmut Krinitz ungezählte<br />

Reisen durch Europa, be-<br />

vergessenen Stätten und<br />

besonderen Menschen. suchte Steinkreise und Dolmen in<br />

09. ABDELKARIM<br />

CHIEMGAUER „Wir beruhigen VOLKSTHEATER uns“<br />

„Alter schützt Sa, 9. vor Dez, G’sundheit 20 Uhr nicht“<br />

70 (!) Jahre und noch so beliebt<br />

wie eh und je. VVK Das Chiem € gauer 29,20 / AK € 30 / erm. € <strong>24</strong><br />

Volkstheater präsentiert unter<br />

der Regie und Mitwirkung von<br />

Bernd Helfrich die Komödie „Alter<br />

schützt vor G’sundheit nicht“.<br />

Günther ist ein Phänomen: 75 Jahre alt,<br />

17. DJANGO ASÜL<br />

topfit und kerngesund. Er joggt und<br />

rudert, trinkt keinen Alkohol und ernährt<br />

sich ausgewogen. Als sein Sohn ihm<br />

„Rückspiegel <strong>2023</strong>“<br />

KONZERTREIHE<br />

SOIRÉE Matinée IM CAFÉ<br />

„Frisch gestrichen“<br />

Kulturfabrik<br />

So, 17. Dez, 11 Uhr<br />

Geige, Bratsche, Cello und winn – sie entführen ihr Soirée-<br />

Kontrabass fantastisch VVK € 29,20 Publikum in die / AK zauberhafte € 30 / erm. Öffnungszeiten € <strong>24</strong><br />

gespielt und gestrichen<br />

von drei Lehrer*innen der<br />

Orchesterschule <strong>Roth</strong>.<br />

Die Saitenkünstler*innen Yelyzaveta<br />

(Elisabeth) Zaitseva,<br />

Hunderte von Kilometern zu Fuß<br />

und 100.000 Kilometer mit dem<br />

VW-Bus: Verteilt über 10 Jahre<br />

Welt der Streichinstrumente<br />

und Streicherensembles.<br />

Die Soirée-im-Café-Konzerte<br />

sind eine Kooperation von<br />

Kulturfabrik und Stadtorches-<br />

Valentin Madorski und ter <strong>Roth</strong>.<br />

Gunter Rissmann sind nicht<br />

nur für die Schüler*innen der Fr, 20. Jan, 20 Uhr<br />

10. Orchesterschule MATHIAS ein Hauptge- VVK € <strong>12</strong>,50 / AK € 15 / erm. TRETTER<br />

€ 10<br />

„Nachgetrettert – der satirische<br />

Jahresrückblick“<br />

Mi, 10. Jan, 20 Uhr<br />

VVK € 25,30 / AK € 27 / erm. € 20<br />

<strong>12</strong>. AQUABELLA<br />

„WinterWunderWeltmusik“<br />

A Cappella Konzert<br />

Fr, <strong>12</strong>. Jan, 20 Uhr<br />

VVK € <strong>24</strong>,10 / AK € 26 / erm. € 19<br />

14. GISELA SCHNEEBERGER<br />

„... liest Kindheitsgeschichten“<br />

So, 14. Jan, 17 Uhr<br />

VVK € <strong>24</strong>,10 / AK € 26 / erm. € 19<br />

21. „DIE KLEINE MEERJUNGFRAU“<br />

Musikbühne Mannheim<br />

So, 21. Jan, 15 Uhr<br />

Kinder VVK € 15 / TK € 16<br />

Erwachsene VVK € 18,30 / TK € 19<br />

Änderungen vorbehalten<br />

den weiten Landschaften Großbritanniens,<br />

Irlands, Portugals oder<br />

Schwedens, Felszeichnungen<br />

am Polarmeer und in den Alpen,<br />

Klöster und Burgen an uralten<br />

Versammlungsplätzen, mystische<br />

Allgemeine Informationen<br />

Stieberstr. 7, 91154 <strong>Roth</strong>, Tel. 09171 848-714<br />

kulturfabrik@stadt-roth.de, kulturfabrik.de<br />

Di - Do 9 - 15 Uhr, Fr 9 - <strong>12</strong> Uhr, Mo geschlossen<br />

Karten-Info 09171 848-714<br />

VVK-Preise inkl. 10 %-VVK-Gebühr.<br />

Tickets bei allen eventim-Vorverkaufsstellen,<br />

auf eventim.de (auch über kulturfabrik.de)<br />

sowie über <strong>01</strong>80 / 6570070 immer zzgl.<br />

eventim-Buchungsgebühren. In <strong>Roth</strong> bei<br />

Bücher Genniges und Buchhandlung<br />

Feuerlein. Ermäßigte Karten nur<br />

telefonisch und an der Abendkasse.<br />

Karten gibt es an den bekannten<br />

Vorverkaufsstellen, die an das<br />

Eventim-System angeschlossen sind,<br />

in <strong>Roth</strong> bei Bücher Genniges und der<br />

Buchhandlung Feuerlein, online<br />

über kulturfabrik.de auf eventim.de.<br />

Infos zu Tickets, zum Programm etc.<br />

gibt es unter Tel. 09171 848-714<br />

oder www.kulturfabrik.de.<br />

LIVE-REPORTAGE<br />

gerieten in Nordspanien in eine<br />

hitzeflimmernde Wüste und tuckerten<br />

über ein glutheißes Deutschland<br />

nach Osten ins Baltikum. Am Ende<br />

ihrer Mammuttour stießen sie am<br />

Eismeer auf die Sami-Rentierzüchter<br />

und erlebten ein Feuerwerk an<br />

Polarlichtern am nördlichsten Festlandspunkt<br />

Europas!<br />

Do, 2. Feb, 20 Uhr<br />

VVK € 18,30 / AK € 19 / erm. € 15<br />

Gipfel und Kaps, an denen mit<br />

dem letzten Schritt auch die ewige<br />

Suche des Menschen endet.<br />

Fr, 17. März, 20 Uhr<br />

VVK € 17,10 / AK € 18 / erm. € 14<br />

THEATER<br />

eines Tages verkündet, dass das<br />

Familienunternehmen pleite ist, hat<br />

Kai sofort eine „Lösung“: Er hat für<br />

Günther Pflegestufe 4 beantragt …<br />

Neben Bernd Helfrich stehen<br />

Simona Mai, Flo Bauer und<br />

Andreas Löscher auf der Bühne.<br />

Fr, 27. Jan, 20 Uhr<br />

Kat I VVK € 23,60 /AK € 25<br />

Kat II VVK € 22,70 /AK € <strong>24</strong><br />

Fotos: kufa<br />

<strong>12</strong> | <strong>2023</strong><br />

13


RATGEBER RECHT<br />

Erbrecht: aus die Maus mit dem Elternhaus<br />

Eine Familie mit 2 Kindern hat ein Einfamilienhaus.<br />

Beide Kinder, Tochter und Sohn,<br />

sind in dem Haus geboren worden und<br />

haben daher eine besondere Beziehung<br />

zu ihrem Geburtshaus. Die Kinder werden<br />

erwachsen, gründen eigene Familien und<br />

haben dann eigene Kinder – die Enkel. Der<br />

Großvater stirbt, ihm folgt viel zu früh sein<br />

Sohn nach Krankheit. Er hinterlässt die Enkelin,<br />

die zu dem Haus überhaupt keine positive<br />

Beziehung aufbauen konnte, weil sie<br />

die letzten 10 Jahre erlebte, wie die Großmutter<br />

sich in diesem Haus mit Krankheiten<br />

plagte und dann schließlich auch stirbt. Zuletzt<br />

verstand sich die Großmutter mit der<br />

eigenen Tochter nicht so gut, der Kontakt<br />

war er lose, dafür war die Enkelin hoch im<br />

Kurs. Die Großeltern hatten einen Erbvertrag<br />

errichtet, indem sie sich gegenseitig als<br />

Erben, danach die Kinder zu gleichen Teilen<br />

als Schlusserben eingesetzten. Der „Längerlebende“,<br />

also die Großmutter, hatte das<br />

Recht, „noch einseitig durch Verfügung von<br />

Todes wegen die Bruchteile der Schlusserben<br />

abzuändern“. Der Tochter war nur der Erbvertrag<br />

bekannt. Sie dachte, sie hätte geerbt.<br />

Vom Gericht hörte sie zunächst nichts. Dann<br />

kam ein Schreiben, dass sie nur pflichtteilsberechtigt<br />

sei. Sie wendet sich dann unsere<br />

Kanzlei. Die Recherche ergibt, dass die<br />

verstorbene Großmutter, natürlich ohne die<br />

Tochter zu informieren, noch eine weitere<br />

letztwillige Verfügung errichtet hatte, in welcher<br />

sie die Enkelin als Alleinerbin eingesetzt<br />

hatte. Demnach ist die Tochter enterbt und<br />

bekommt nur den Pflichtteil. Die Tochter ist<br />

entsetzt und möchte, nachdem Sie eine besondere<br />

Beziehung zu dem Haus hat, ihr Geburtshaus<br />

in jedem Fall erhalten. Anlässlich<br />

des Bearbeitens der Nachlassakte ergibt sich,<br />

dass im Nachlassverzeichnis, was die Enkelin<br />

als bis dahin vermeintliche Alleinerbin<br />

dem Gericht übermittelt hatte, überhaupt<br />

keine Immobilie vorhanden ist. Es sind lediglich<br />

250.000 € an Bargeld auf einem Konto<br />

angegeben worden. Da das Geburtshaus<br />

im Gerichtsbezirk liegt, das Grundbuchamt<br />

desselben Gerichtes zuständig ist, hatte das<br />

Nachlassgericht beim Grundbuchamt routinemäßig<br />

angefragt: auch hier mit dem Ergebnis,<br />

dass es keine Immobilie im Nachlass<br />

gab. Wohin war also das Haus verschwunden?<br />

Zunächst ist festzuhalten, dass die Frage,<br />

ob die Großmutter die Enkelin noch als<br />

Alleinerbin einsetzen konnte, dies bei einer<br />

solchen Formulierung, streitig ist. Natürlich<br />

kann man argumentieren, dass eine Abänderung<br />

auch zwischen 100 % und 0 % erfolgen<br />

kann. Dies lässt aber außer Acht, dass<br />

die Großeltern Sohn und Tochter grundsätzlich<br />

zu Schlusserben eingesetzt haben. Des<br />

Weiteren lässt es außer Acht, dass formuliert<br />

wurde, dass die Bruchteile „der Schlusserben“<br />

abänderbar sind. Die Tochter hat argumentiert,<br />

dass somit die Schlusserbenstellung<br />

erhalten werden muss, sodass hier nur<br />

eine Abänderung zwischen 1 % und 99 %<br />

möglich ist, sodass ihre Schlusserbenstellung<br />

in jedem Fall erhalten werden muss.<br />

Dies entspricht auch der Logik, da ein Abändern<br />

von Bruchteilen mathematisch bereits<br />

bedingt, dass am Schluss auch etwas<br />

herauskommen muss, sodass ein Bruchteil<br />

verbleibt. 100 % durch 0 % geteilt ergibt<br />

immer den mathematisch nicht auflösbaren<br />

Fehler- das hat man in der Schule gelernt.<br />

Doch bringt diese Argumentation das Geburtshaus<br />

zurück? In diesem Fall hat es<br />

sich erst nach Klage gegen die schweigende<br />

und jede Auskunft verweigernde Enkelin<br />

herausgestellt, dass die Großmutter das<br />

Geburtshaus im Wege vorweggenommener<br />

Erbfolge schon einige Jahre vor ihrem Tod an<br />

die Lieblingsenkelin übertragen hatte. Die<br />

Enkelin hat es sofort mit dem Tod der Großmutter<br />

schnell und billig verkauft, um zügig<br />

an das Geld zu kommen. Das Haus war an<br />

einen fremden Dritten verkauft worden, der<br />

von alldem nichts wusste. Dieser war mittlerweile<br />

im Grundbuch als neuer Eigentümer<br />

eingetragen worden. Im Ergebnis war damit<br />

festzuhalten, dass das Geburtshaus erbrechtlich<br />

verloren war, gleich ob die Tochter nun<br />

Pflichtteilsberechtigte geworden war oder<br />

Miterbin. Auch dieser Fall zeigt, dass sich die<br />

Einstellungen und Ansichten innerhalb einer<br />

Familie ändern können. Hatten die Großeltern<br />

noch gemeinsam verfügt, dass beide<br />

Kinder, also Sohn und Tochter grundsätzlich<br />

Erben sein sollen, hat die Großmutter letzten<br />

Endes dann die Lieblingsenkelin bevorzugt.<br />

Um solche misslichen Situationen zu vermeiden,<br />

können wir nur anraten, beim Erstellen<br />

einer letztwilligen Verfügung, gleich welcher<br />

Art, Ihren letzten Willen genau zu definieren<br />

und unter Beachten der steuerlichen Aspekte<br />

auch exakt zu Papier zu bringen. Dazu ist<br />

der juristische Laie, wie auch dieser Fall zeigt,<br />

kaum in der Lage. Weder sind die exakten<br />

rechtlichen Begriffe bekannt, noch hat das<br />

„Juristendeutsch“ mit dem normalen Alltagsdeutsch<br />

etwas zu tun.<br />

Wir helfen Ihnen, ihren Willen sicher durchzusetzen,<br />

sodass nur ihr letzter Wille zählt.<br />

Stephan Baumann<br />

Rechtsanwalt<br />

Fachanwalt für Familienrecht<br />

Erbrecht<br />

PR-Text<br />

ANWALTSKANZLEI BAUMANN<br />

RECHTSANWÄLTE • FACHANWÄLTE<br />

Kupferschmiedstraße 1a (Kostenlose Parkplätze vor der Kanzlei)<br />

91154 <strong>Roth</strong> • Telefon (09171) 8 51 85-0 • Telefax (09171) 8 51 85-9<br />

E-Mail: info@ab-anwaelte.de • www.ab-anwaelte.de<br />

Stephan Baumann, Rechtsanwalt und Mediator<br />

Fachanwalt für Arbeits- und Familienrecht, Fachanwaltslg. für Erbrecht<br />

Dozent a. D. an der GEORG-SIMON-OHM Hochschule Nürnberg<br />

Peter Spies, Rechtsanwalt und Dozent der Verwaltungsgenossenschaft<br />

Wir sind für Sie auch auf<br />

folgenden Rechtsgebieten tätig:<br />

• Arbeitsrecht<br />

• Familienrecht<br />

• Erbrecht und Betreuungen<br />

• Seniorenrecht<br />

• Internetrecht<br />

• Verkehrsrecht<br />

und Unfallregulierung<br />

• Miet- und Immobilienrecht<br />

• Straf- und Steuerrecht<br />

• Versicherungsrecht<br />

• Steuerstrafrecht<br />

• Forderungsbeitreibung<br />

14 <strong>12</strong> | <strong>2023</strong>


LBV UMWELTSTATION ROTHSEE<br />

Kunterbuntes Jahresfest rund um<br />

das Thema Sand<br />

THEATERGRUPPE JAHRSDORF<br />

Wieder Theater in Jahrsdorf<br />

Eine Sprachbox namens Alessa!<br />

Beim diesjährigen Jahresfest hat sich alles<br />

um das Jahresthema der LBV-Umweltstation<br />

gedreht: Sand. Gemäß dem Motto „Wer<br />

Spuren im Sand hinterlassen will, muss aufstehen<br />

und gehen“ wurden Sand-Bilder<br />

gestaltet, Knautsch-Bälle geformt und Sandkerzen gegossen. Die<br />

LBV-Umweltstation hatte zu dieser Veranstaltung zusammen mit<br />

den Kooperationspartnern vom Kreisjugendring <strong>Roth</strong> (KJR), Regens<br />

Wagner Zell und den Offenen Hilfen der behinderten Arbeit<br />

des Landkreises <strong>Roth</strong> (OBA) eingeladen. Zur Einstimmung hat im<br />

Innenraum die Plakatausstellung „Wie Sand am Meer vorhanden?“<br />

über die endliche Ressource informiert. Dazu gab es ein<br />

Sand-ABC im Miniformat zum Selbstbasteln. Wer sich im Außenbereich<br />

kreativ austoben wollte, konnte das bei KJR mit der Anfertigung<br />

von Sandbildern tun. Dabei wurden mit unterschiedlich<br />

gefärbtem Sand und klebender Unterfläche kleine Meisterwerke<br />

gezaubert. Wer noch mehr mit nach Hause nehmen wollte,<br />

konnte beim OBA bunte Knautsch-Bälle aus Luftballons anfertigen<br />

oder Sandkerzen mit dem LBV-Team gießen. Im Bereich des<br />

Sandkastens der LBV-Umweltstation konnte man zeitgleich auf<br />

Ausgrabungstour gehen und in einer nachgestellten Stätte kleine<br />

Schätze entdecken. So war gab es für jeden etwas zu entdecken.<br />

Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Der KJR zauberte<br />

mit seiner mobilen Saftbar noch mehr Sandstrandfeeling auf das<br />

Gelände und lieferte den Besuchern mit alkoholfreien Cocktails<br />

names „Eisvogel, Wiesenglück und Co.“ eine farbenfrohe Erfrischung.<br />

Wer anschließend dann noch etwas Herzhaftes verspeisen<br />

wollte, konnte sich am Lehmbackofen eine frisch belegte<br />

Leckerei besorgen. Regens Wagner Zell hat bis zum Veranstaltungsende<br />

alles gegeben, sodass niemand hungrig das Gelände<br />

verlassen musste. „Alles in allem ein sehr gelungenes Fest, das<br />

nun wieder jährlich wiederholt werden wird“. So das Leitungsteam<br />

der LBV-Umweltstation <strong>Roth</strong>see. Also dann, bis zum nächstens<br />

Jahresfest!<br />

Eine Kömödie in 3 Akten von Beate Irmisch<br />

im Pfarrheim Jahrsdorf<br />

TERMINE:<br />

Samstag 13.<strong>01</strong>.20<strong>24</strong> 19:30 Uhr<br />

Sonntag 14.<strong>01</strong>.20<strong>24</strong> 14:00 und 19:30 Uhr<br />

Freitag 19.<strong>01</strong>.20<strong>24</strong> 19:30 Uhr<br />

Samstag 20.<strong>01</strong>.20<strong>24</strong> 19:30 Uhr<br />

Sonntag 21.<strong>01</strong>.20<strong>24</strong> 19:30 Uhr<br />

KARTENVORVERKAUF:<br />

Petra Meixner, Telefon (09174/1323<br />

Betriebsurlaub am 23.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong><br />

bis einschl. 6.1.20<strong>24</strong><br />

Sandkerzen Produktion <br />

Foto: LBV Umweltstation<br />

Preiswerte Drucksachen<br />

www.schwarm-werbung.de<br />

<strong>12</strong> | <strong>2023</strong><br />

15


BUNDESVERBAND SELBSTSTÄNDIGER PHYSIOTHERAPEUTEN (IFK)<br />

Die Krankheit nach der Krankheit:<br />

Physiotherapie bei Long- und Post-COVID<br />

Über den Sommer war die Corona-Pandemie<br />

aus der öffentlichen Wahrnehmung fast verschwunden:<br />

Die Zahl der akut Erkrankten ist<br />

merklich zurückgegangen und viele berichten<br />

eher von erkältungsähnlichen Symptomen.<br />

Wenn Erkrankte allerdings nach einer<br />

überstandenen Corona-Infektion nicht wieder<br />

auf die Beine kommen oder sich plötzlich<br />

neue Symptome einstellen, spricht man von<br />

Long- oder Post-COVID. Allein in Deutschland<br />

gehen Wissenschaftler von mindestens<br />

einer Million Betroffenen aus.<br />

Manche Patienten, die an Long-/Post-COVID<br />

erkrankt sind, haben auch noch Wochen<br />

und Monate nach der eigentlichen Infektion<br />

Beschwerden und Schwierigkeiten, wieder in<br />

den Alltag zurückzufinden. Die Behandlung<br />

von Long-/Post-COVID-Patienten beinhaltet<br />

oft das Zusammenspiel verschiedener Professionen<br />

im Gesundheitswesen – auch die Physiotherapie<br />

spielt dabei eine wichtige Rolle.<br />

EINE KRANKHEIT,<br />

VIELE SYMPTOME<br />

Wenn nach einer Corona-Infektion gesundheitliche<br />

Einschränkungen noch länger als<br />

vier Wochen anhalten oder neue hinzukommen,<br />

spricht man von Long-COVID. Die Bezeichnung<br />

Post-COVID beschreibt Beschwerden,<br />

die mehr als zwölf Wochen nach einer<br />

Infektion mit dem Corona-Virus bestehen<br />

bleiben oder im Zusammenhang damit neu<br />

auftreten. Die Symptome von Long- und<br />

Post-COVID können je nach Patient und<br />

Krankheitsverlauf sehr unterschiedlich ausgeprägt<br />

sein. „Die Forschung ist in diesem<br />

Bereich noch am Anfang, aber wir wissen<br />

mittlerweile aus verschiedenen Quellen,<br />

dass sich einige Symptome von Long- und<br />

Post-COVID mit Physiotherapie behandeln<br />

lassen“, so Ute Repschläger, Vorstandsvorsitzende<br />

des Bundesverbands selbstständiger<br />

Physiotherapeuten – IFK e. V. und selbst Physiotherapeutin.<br />

Häufige Beschwerden sind<br />

beispielsweise Atembeschwerden, die bei<br />

körperlicher Aktivität auftreten, eine eingeschränkte<br />

körperliche Belastbarkeit oder eine<br />

schnelle und ausgeprägte Erschöpfung, Fatigue<br />

genannt. Nehmen die Beschwerden bereits<br />

nach kleinerer Anstrengung deutlich zu<br />

und können auch durch Erholung und Schlaf<br />

nicht gelindert werden, spricht man von einer<br />

Post-exertionellen Malaise (PEM) oder<br />

Belastungsintoleranz. Auch Muskel- und<br />

Gliederschmerzen, Kopfschmerzen sowie<br />

Störungen des Geruchs- und Geschmackssinns<br />

können als Folge einer Corona-Infektion<br />

auftreten.<br />

DAS RICHTIGE MASS<br />

Bei einer eingeschränkten körperlichen Belastbarkeit<br />

muss die Therapie individuell an<br />

den Patienten angepasst werden. Dies ist<br />

besonders relevant, wenn eine Belastungsintoleranz<br />

vorliegt, damit es nach der Behandlung<br />

nicht zu einer Symptomverschlechterung<br />

kommt. Die Orientierung an den<br />

eigenen Belastungsgrenzen und das Belasten<br />

unterhalb dieser wird „Pacing“ genannt.<br />

„Es ist für die Patienten wichtig, zu erkennen,<br />

wo ihre Belastungsgrenzen liegen. Beim<br />

Pacing führt man stets weniger Aktivitäten<br />

aus, als man Energie zur Verfügung hat.<br />

Das ist nicht nur während der Physiotherapie,<br />

sondern auch im Alltag essenziell. Körperliche<br />

Bewegung allgemein und gezielte<br />

Übungen für den Bewegungsapparat im<br />

Speziellen bleiben aber weiter wichtig für die<br />

Gesundheit. Kurze Übungseinheiten sind dabei<br />

besser geeignet als lange“, erläutert die<br />

IFK-Vorstandsvorsitzende.<br />

DIE PHYSIOTHERAPIE<br />

Nicht nur Fachärzte (zum Beispiel Lungenfachärzte<br />

und Orthopäden), sondern auch<br />

Allgemeinmediziner können eine Verordnung<br />

für eine physiotherapeutische Behandlung<br />

bei Long- und Post-COVID ausstellen.<br />

Verordnet wird beispielsweise Krankengymnastik,<br />

gerätegestützte Krankengymnastik<br />

oder Manuelle Therapie. Hinzu kommen<br />

gegebenenfalls ergänzende Heilmittel, wie<br />

Wärmetherapie mit der heißen Rolle (Behandlung<br />

mit feuchtwarmen Tüchern).<br />

Durch die unterschiedlichen Symptome, die<br />

bei einer Long- oder Post-COVID-Erkrankung<br />

auftreten können, muss die Therapie individuell<br />

angepasst werden.<br />

Bei Patienten mit einer Belastungsintoleranz<br />

werden in der physiotherapeutischen Behandlung<br />

vor allem Entspannungsübungen,<br />

Wahrnehmungsschulungen und Atemtherapie<br />

durchgeführt. Auch kleine Übungsprogramme<br />

werden zusammen mit dem<br />

Patienten erarbeitet. Wichtig ist dabei, dass<br />

der Therapeut beachtet, welche körperlichen<br />

Kapazitäten der Patient hat. Auch das selbstständige<br />

Führen von Pacing-Protokollen und<br />

Symptomtagebüchern, um die Grenzen der<br />

eigenen Belastbarkeit im Blick zu behalten,<br />

ist im Rahmen der physiotherapeutischen<br />

Behandlung dieser Patienten sinnvoll.<br />

INDIVIDUELLE<br />

BEHANDLUNG WICHTIG<br />

Nicht jeder Long- oder Post-COVID-Patient<br />

hat eine Belastungsintoleranz. Je nach individuellem<br />

Krankheitsverlauf kann die Physiotherapie<br />

daher auch einen Schwerpunkt auf<br />

das Training von Kraft und Ausdauer legen.<br />

Gerade Patienten mit langer Bettlägerigkeit<br />

benötigen in der Regel ein klassisches<br />

Rehabilitationsprogramm mit einer kontinuierlichen<br />

Steigerung der Belastung. Hier<br />

hilft der Therapeut bei der angemessenen<br />

Dosierung des Trainings. Auch Koordination<br />

und Gleichgewicht müssen in diesen Fällen<br />

häufig geschult werden.<br />

„In der Physiotherapie, besonders auch bei<br />

der Behandlung von Long- und Post-CO-<br />

VID-Patienten, ist es wichtig, individuell auf<br />

die Symptome und Bedürfnisse der Patienten<br />

einzugehen“, schließt die IFK-Vorstandsvorsitzende<br />

Repschläger.<br />

Bei der Suche nach einem Physiotherapeuten<br />

hilft der IFK gerne weiter. Dazu können<br />

Patienten die IFK-Therapeutensuche nutzen.<br />

ROTH JOURNAL<br />

Ausgabe Januar<br />

Abgabeschluss für Anzeigen und<br />

Berichte ist der 6. Dezember <strong>2023</strong><br />

16 <strong>12</strong> | <strong>2023</strong>


UMWELTBUNDESAMT<br />

„Unsichtbarer“ Elektroschrott: Auch Möbel, Kleidung oder<br />

Smart-Home Produkte können Elektrogeräte sein<br />

Alle Produkte die einen Stecker, eine Batterie oder ein Kabel<br />

haben, sind in der Regel Elektrogeräte und am Ende ihrer Lebensdauer<br />

separat zu entsorgen, damit sie umweltgerecht und<br />

hochwertig recycelt werden können. Und weil das nicht immer<br />

klar ist, weist das Motto des diesjährigen „E-Waste Day“ darauf<br />

hin. Separat entsorgt werden müssen also nicht nur klassische<br />

Geräte wie Fernseher, Mikrowelle oder Toaster, sondern auch<br />

auf den ersten Blick „unsichtbare“ Elektrogeräte wie Sessel, Sofas,<br />

Schränke oder Regale mit fest integrierter Beleuchtung oder<br />

Lautsprechern, LED-Schuhe, singende Grußkarten, sprechendes<br />

Spielzeug, aber auch E-Zigaretten, Rauchmelder, E-Scooter oder<br />

Elektrofahrräder. Über die korrekte und einfache Entsorgung aller<br />

Elektrogeräte informieren in diesem Jahr auch Plan E gemeinsam<br />

mit dem Magier-Duo Siegfried & Joy. Bürgerinnen und Bürger<br />

von jung bis alt bekommen mit mehrsprachigen Info-Materialien<br />

leicht verständliche Tipps, damit Al tgeräte korrekt entsorgt, die<br />

Sammelmengen gesteigert und das Recycling gestärkt wird. Die<br />

aktuelle Altgeräte-Sammelquote von nur 38,6 Prozent verdeutlicht<br />

einmal mehr, dass die Sammlung noch nicht optimal läuft.<br />

Nötig wäre nach EU-Vorgabe mindestens 65 Prozent.<br />

Es ist seit einigen Jahren zunehmender Trend, Möbel, (smarte)<br />

Kleidung, Spielzeug, Lifestyle-Produkte oder (smarte) Gebäudeausrüstung<br />

für den Innen- und Außenbereich mit elektr(on)<br />

ischen Zusatzfunktionen, wie Beleuchtung, Sound, Sensor- oder<br />

Ladefunktion sowie via App oder Bluetooth ansteuerbaren Funktionen<br />

auszustatten. Diese Produkte werden durch ihre fest integrierte<br />

elektrische Funktion zu Elektrogeräten, die getrennt auf<br />

dem Wertstoffhof oder im Handel zu entsorgen sind.<br />

Als „untypisch“ oder „unsichtbar“ bezeichnet man sie deshalb,<br />

weil sie ein für Elektro- oder Elektronikgeräte untypisches oder<br />

ungewöhnliches Aussehen, Design oder Materialzusammensetzung<br />

haben. Zum Teil sind die elektronischen Funktionen<br />

versteckt und für die Verbraucher anders als „klassische“ Elektrogeräte<br />

nur schwer als solche erkennbar. Dennoch enthalten<br />

auch sie wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber oder Kupfer sowie<br />

gefährliche Bauteile und Stoffe wie Blei, Flammschutzmittel oder<br />

Lithium-Batterien.<br />

Weitere Beispiele sind elektromechanische Sportgeräte und Möbel,<br />

„smarte“ Sportbekleidung, elektrisch betriebene Rollläden,<br />

Türöffner, smarte Thermostate, beleuchtete oder smarte Spiegel,<br />

stromerzeugende Jalousien, LED- oder Sensoren bestückte Bodenbeläge,<br />

kabellose Kopfhörer und deren Ladehüllen, Fernbedienungen,<br />

Uhren – eben alles was einen Stecker, eine Batterie<br />

oder ein Kabel hat. Aufgrund dieser Abgrenzungsmerkmale ergeben<br />

sich mitunter Entsorgungsprobleme, sodass solche „unsichtbaren“<br />

oder „untypischen“ Geräte falsch entsorgt werden –<br />

etwa im Rest- oder Sperrmüll, in Alttextilcontainern, im Bauabfall<br />

oder Metallschrott. Dadurch gehen Rohstoffe verloren, da wertvolle<br />

Stoffe und Materialien nur energetisch verwertet werden<br />

statt stofflich recycelt werden.<br />

Mit der jüngst gestarteten Plan E-Kampagne „Entsorge deinen<br />

E Schrott richtig – it’s magic!“ informieren nun auch das Magier-Duo<br />

Siegfried & Joy zum Thema – via Instagram, Youtube, Twitter,<br />

Facebook sowie in Fernsehwerbespots. Die bundesweite Informations-Kampagne,<br />

die auch vom Umweltbundesamt (UBA) unterstützt<br />

wird, stellt bereits seit 2<strong>01</strong>9 eine Website bereit, mit vielen Tipps rund<br />

um die richtige Entsorgung von Elektroaltgeräten sowie Downloadund<br />

Kommunikationsmaterialien für jeden und neuerdings auch für<br />

Kinder und Lehrkräfte.<br />

Durch regelmäßige Sensibilisierung und Information der Verbraucherinnen<br />

und Verbraucher über viele verschiedene Kanäle soll auch die<br />

Plan E Kampagne dazu beitragen, dass mehr und mehr Elektroaltgeräte<br />

den korrekten Weg zum Recycling finden, um Rohstoffe zurückzugewinnen<br />

und so Umwelt und Klima zu schützen.<br />

Denn während die Menge an in Verkehr gebrachten neuen Elektrogeräten<br />

auch im Jahr 2022 auf nunmehr 3,26 Millionen Tonnen angestiegen<br />

ist – gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs 130.000 Tonnen<br />

und gegenüber 2<strong>01</strong>8 sogar 850.000 Tonnen – ist die gesammelte Altgerätemenge<br />

gegenüber dem Vorjahr um 30.000 Tonnen auf knapp<br />

über eine Million Tonnen gesunken. Die niedrigen Sammelmengen<br />

sowie die Sammelquote von 38,6 Prozent sind ein Indiz dafür, dass<br />

noch zu viele ausgediente Altgeräte falsch entsorgt werden oder<br />

auch in Haushalten gehortet werden. Positiv zu bewerten sind die<br />

weiterhin hohen Verwertungs- und Recyclingquoten. So wurden 97,7<br />

Prozent der erfassten Elektroaltgeräte verwertet und 87,6 Prozent zur<br />

Wiederverwendung vorbereitet und recycelt.<br />

<strong>12</strong> | <strong>2023</strong><br />

17


STADT ROTH<br />

Dorfgemeinschaft packt an<br />

ROTH – Wallesau, ein Ortsteil der mittelfränkischen<br />

Kreisstadt <strong>Roth</strong>, hat nur etwa<br />

150 Einwohner*innen. Doch auch wenn die<br />

Dorfgemeinschaft überschaubar klein ist,<br />

hat sie vor Kurzem umso Größeres auf die<br />

Beine stellt: In knapp 3.700 Arbeitsstunden<br />

werkelten die Wallesauer fleißig an ihrem<br />

neuen Gemeindehaus, einer Gemeinschaftshalle<br />

und einem Feuerwehrgebäude. Der<br />

Aufwand hat sich gelohnt: Die sogenannte<br />

„Neue Ortsmitte Wallesau“ wurde am<br />

19. Oktober <strong>2023</strong> in München mit dem<br />

Staatspreis für "Ländliche Entwicklung in<br />

Bayern" ausgezeichnet und ist damit eines<br />

von zwölf bayerischen Projekten, die aus insgesamt<br />

1.700 Maßnahmen ausgewählt und<br />

gewürdigt wurden.<br />

In einer etwa sechsjährigen Bauphase wurde<br />

auf dem 2.500 qm großen Areal ein hochattraktiver<br />

Ort für das Dorfleben geschaffen.<br />

Unter der Federführung des Hochbauamtes<br />

der Stadt <strong>Roth</strong> entstand aus dem 1845 erbauten,<br />

zuletzt leerstehenden Bauernhaus<br />

mit viel Liebe zum Detail, aber vor allem<br />

auch durch die tatkräftige und fachliche<br />

Hilfe der engagierten Dorfbewohner*innen<br />

ein neues Dorfgemeinschaftshaus. Aufgrund<br />

der schlechten Bausubstanz musste das Gebäude<br />

zuerst aufwendig saniert werden. Der<br />

Grundriss wurde komplett geändert und<br />

modern und nachhaltig gestaltet. Die ehemalige<br />

Scheune wurde abgerissen und durch<br />

eine Gemeinschaftshalle ersetzt; zusätzlich<br />

wurde ein neues Feuerwehrgebäude erbaut.<br />

Knapp 3.700 Stunden Arbeitszeit steckten<br />

die etwa 150 Einwohner*innen und Helfer*innen<br />

zusätzlich zu den beauftragten<br />

Bauunternehmen in die Instandsetzung des<br />

noch erhaltenen historischen Sandsteins sowie<br />

in den Neu- beziehungsweise Umbau<br />

des Gebäudeensembles. Auch die umgebenden<br />

Freiräume wurden mit viel Detailtreue<br />

geplant - entstanden ist ein sorgfältig und<br />

dank Verschattung und Regenwasserversickerung<br />

klimagerecht gestalteter Dorfplatz.<br />

Stefan Hofmann, Leiter des Hochbauamtes,<br />

resümiert äußerst zufrieden: "Das Projekt ist<br />

für uns ein Musterbeispiel der Erschaffung<br />

eines Gebäudeensembles aus alten Baubeständen<br />

und Neubauten; die von uns selbst<br />

erstellen Planungen und zwischenzeitlich<br />

prämierten Entwürfe bildeten die Basis für<br />

das Projekt. Die vom Preisgericht hervorgehobene<br />

hohe Umbaukultur der historischen<br />

Substanz in Verbindung mit dem hohen Engagement<br />

der Wallesauer Dorfbewohnerinnen<br />

und -bewohner trugen ihren Teil dazu<br />

bei, dass wir trotz der langen Bauzeit diese<br />

hochwertige Dorfmitte entstehen lassen und<br />

dabei auch noch die Kosten einhalten konnten.<br />

Wir sind sehr zufrieden und freuen uns<br />

nun sehr, mit dem Staatspreis ausgezeichnet<br />

worden zu sein."<br />

Übrigens: Wallesau hat auch darüber hinaus<br />

einiges zu bieten: Der nah gelegene<br />

Campingplatz am Waldsee ist immer einen<br />

Besuch wert. Ein echter Geheimtipp ist außerdem<br />

das jährlich stattfindende, zweitägige<br />

Festival „Wallesau ist Blau“, das mit viel<br />

Herzblut von einer Musikinitiative auf die<br />

Beine gestellt wird.<br />

Fotos: Stefan Hofmann Stadt <strong>Roth</strong><br />

Im neuen Glanz erstrahlt die Ortsmitte Wallesau.<br />

Das ehemalige Bauernhaus wurde mit viel Liebe<br />

zum Detail aufwendig saniert und dient nun als<br />

Gemeinschaftshaus.<br />

Lass den<br />

Klick<br />

in Deiner<br />

Stadt !<br />

Von oben ist besonders gut erkennbar, wie umfangreich das Projekt rund um die „Neue Mitte Wallesau“<br />

war.<br />

Foto: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.<br />

18 <strong>12</strong> | <strong>2023</strong>


AMT FÜR ERNÄHRUNG LANDWIRTSCHAFT UND FORSTEN<br />

Ein besonderer Schultag in der Natur<br />

Drittklässler erkunden Wissens- und Spielstationen im Waldgebiet Dürenberg<br />

Beim Walderlebnistag der Grundschulen Hilpoltstein<br />

und Meckenhausen mit insgesamt<br />

ca. <strong>12</strong>0 Drittklässlern hieß es unter anderem<br />

wieder: Welche Tiere haben sich hier versteckt?<br />

Erkennt ihr die Baumarten anhand<br />

Ihrer Zweige? Oder wie weit könnt ihr den<br />

„Baumstamm“ (Brennholzroller) werfen?<br />

Die zuständige Försterin Iris Lang, vom Amt<br />

für Ernährung Landwirtschaft und Forsten<br />

lud zusammen mit ihrem Kollegen Alexander<br />

Riedmaier die Schülerinnen und Schüler<br />

zu einem ganz besonderen Tag im Wald ein.<br />

Zu Beginn wurden die Kinder von Forstwirtschaftsmeister<br />

Anton Schneck von den<br />

Bayerischen Staatsforsten über die verschiedenen<br />

Werkzeuge der Waldarbeiterinnen<br />

und Waldarbeitern sowie Försterinnen und<br />

Förstern informiert und starteten im Anschluss<br />

in 4-6er Gruppen auf den Waldparcours.<br />

Hier warteten zehn spannende Stationen<br />

auf die Kinder. „Ohne Eltern geht es<br />

nicht“ betonte die Försterin Iris Lang. Zwanzig<br />

Eltern betreuten die Stationen im Parcours,<br />

welche von den beiden Förstern und<br />

einer Praktikantin zuvor aufgebaut wurden.<br />

Die Aufgaben bestanden unter anderem darin,<br />

Tannenzapfen in einen Korb zu treffen,<br />

Baumarten anhand von Blättern, Nadeln<br />

und Früchten zu erkennen, im Tastkasten<br />

verschiedene Waldgegenstände zu erfühlen<br />

MONTESSORI-VEREIN<br />

Waldkindergarten<br />

in Büchenbach?<br />

und dem Waldxylophon die richtigen Töne<br />

zu entlocken.<br />

Zurück am Startpunkt konnten sich die Kinder<br />

über den zuvor von einem AZUBI der<br />

BaySF geschürten Pressemitteilung Feuerstellen vom 09.11.<strong>2023</strong> ein Stockbrot<br />

zubereiten. Wem es dabei bei ungewohnt<br />

sommerlichen Temperaturen am Feuer doch<br />

zu warm wurde, durfte Anton Schneck beim<br />

Fertigen verschiedener Holzskulpturen mit<br />

der Motorsäge zusehen. Unter faszinierten<br />

Ein besonderer Schultag in der Natur<br />

Amt für Ernährung,<br />

Landwirtschaft und Forsten<br />

<strong>Roth</strong>-Weißenburg i.Bay.<br />

Kinderaugen entstanden dort im Handumdrehen<br />

Pilze, Igel, Eichhörnchen, Wildschweine<br />

und Adler. Zur Erinnerung an den<br />

erlebnisreichen Tag durfte sich jede Klasse<br />

einen „echten Schneck“ mit ins Klassenzimmer<br />

nehmen.<br />

Drittklässler erkunden Wissens- und Spielstationen im Waldgebiet Dürenberg<br />

Beim Walderlebnistag der Grundschulen Hilpoltstein und Meckenhausen mit insgesamt ca.<br />

<strong>12</strong>0 Drittklässlern hieß es unter anderem wieder: Welche Tiere haben sich hier versteckt?<br />

Erkennt ihr die Baumarten anhand Ihrer Zweige? Oder wie weit könnt ihr den „Baumstamm“<br />

(Brennholzroller) werfen?<br />

Die zuständige Försterin Iris Lang, vom Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten lud<br />

zusammen mit ihrem Kollegen Alexander Riedmaier die Schülerinnen und Schüler zu einem<br />

ganz besonderen Tag im Wald ein. Zu Beginn wurden die Kinder von Forstwirtschaftsmeister<br />

Anton Schneck von den Bayerischen Staatsforsten über die verschiedenen<br />

Werkzeuge der Waldarbeiterinnen und Waldarbeitern sowie Försterinnen und Förstern informiert<br />

und starteten im Anschluss in 4-6er Gruppen auf den Waldparcours. Hier warteten<br />

zehn spannende Stationen auf die Kinder.<br />

„Ohne Eltern geht es nicht“ betonte die Försterin Iris Lang. Zwanzig Eltern betreuten die<br />

Stationen im Parcours, welche von den beiden Förstern und einer Praktikantin zuvor aufgebaut<br />

wurden.<br />

Die Holzscheiben mussten von den Kindern in der richtigen Reihenfolge zusammengelegt werden, um den<br />

Namen des Baums preiszugeben. <br />

Foto: Laureen Eggmann/AELF-RW<br />

Die Aufgaben bestanden unter anderem darin, Tannenzapfen in einen Korb zu treffen,<br />

Baumarten anhand von Blättern, Nadeln und Früchten zu erkennen, im Tastkasten verschiedene<br />

Waldgegenstände zu erfühlen und dem Waldxylophon die richtigen Töne zu entlocken.<br />

Amt für Ernährung, Landwirtschaft<br />

und Forsten <strong>Roth</strong>-Weißenburg i.Bay.<br />

• Johann-Strauß-Str. 1<br />

• 91154 <strong>Roth</strong><br />

Wir wünschen frohe Weihnachten<br />

und alles Gute für das neue Jahr!<br />

<br />

Telefon 09171 842-0<br />

Telefax 09171 842-1070<br />

E-Mail poststelle@aelf-rw.bayern.de<br />

Internet www.aelf-rw.bayern.de<br />

Seite 1 von 2<br />

Für fachliche Rückfragen:<br />

Laureen Eggmann<br />

09171 842 1004<br />

laureen.eggmann@aelf-rw.bayern.de<br />

Der Montessori-Verein <strong>Roth</strong>-Schwabach plant, sein Angebot<br />

zu erweitern. Aktuell sind Überlegungen zum Aufbau eines<br />

Waldkindergartens vorhanden. Dazu führt der Verein auf seiner<br />

Homepage unter „Aktuelle Meldungen“ eine Abfrage durch, um<br />

den Bedarf abschätzen zu können. Diese ist dort zu finden oder<br />

direkt über den Link https://www.montessori-roth-schwabach.<br />

de/montessori-waldkindergarten-fuer-buechenbach/ aufrufbar.<br />

Wenn Sie grundsätzlich Interesse an einem Platz in einem<br />

Montessori-Waldkindergarten haben, freut sich der Verein<br />

über Ihren Eintrag und Ihre Rückmeldung.<br />

MARKISEN-SEITZ<br />

Ringstraße 2 • 90584 Allersberg • Tel. 09176-856<br />

info@markisen-seitz.de • www.markisen-seitz.de<br />

Besuchen Sie unsere Ausstellung<br />

auch samstags von 9 bis 13 Uhr<br />

<strong>12</strong> | <strong>2023</strong><br />

19


STADT ROTH<br />

Anmeldephase zur 9. Nacht der Ausbildung <strong>Roth</strong><br />

am 19. April 20<strong>24</strong> hat begonnen<br />

ROTH – Die Nacht der Ausbildung in <strong>Roth</strong> ist mittlerweile zu einer festen<br />

Institution für die Akquise von Auszubildenden und Nachwuchskräften in<br />

der Region geworden. Seit Anfang November können sich interessierte Unternehmen<br />

aus dem Landkreis <strong>Roth</strong> oder mit Standort im Landkreis <strong>Roth</strong><br />

wieder für die dezentrale Ausbildungsmesse 20<strong>24</strong> in <strong>Roth</strong> anmelden. Nach<br />

der positiven Resonanz <strong>2023</strong> können sich auch wieder Unternehmen aus<br />

dem gesamten Landkreis teilnehmen. Durchgeführt wird die Nacht der<br />

Ausbildung jedoch weiterhin nur im Stadtgebiet von <strong>Roth</strong>. Unternehmen<br />

aus dem Landkreis müssen mit einem Messestand auf dem Gelände eines<br />

anderen Unternehmens teilnehmen. Die Anmeldung ist ab sofort unter<br />

www.ausbildung-roth.de/nachtderausbildung möglich. Dort finden die<br />

Unternehmen auch die Teilnahmebedingungen und weitere Informationen<br />

zu den Teilnahmegebühren. Anmeldeschluss ist der 31. Januar 20<strong>24</strong>. Im Anschluss<br />

erfolgt die Zuteilung der Standorte durch das Organisationsteam und<br />

in Absprache mit den Beteiligten Unternehmen sowie die Rechnungsstellung<br />

mit der die Teilnahme final bestätigt wird.<br />

Foto: Salvatore Giurdanella<br />

Für Rückfragen steht das Organisationsteam der Stadt <strong>Roth</strong> um<br />

Leo Näpflein gerne per E-Mail an nachtderausbildung@stadt-roth.de<br />

zur Verfügung. Telefonisch sind Herr Leo Näpflein unter 09171 848-<br />

185 oder Herr Mark Bartholl unter 09171 848-187 erreichbar.<br />

Nacht der Ausbildung bei CGTec<br />

BESINNLICHE<br />

Fest tage<br />

UND ALLES GUTE<br />

IM NEUEN JAHR!<br />

Ein herzliches Dankeschön allen<br />

Kunden und Geschäftsfreunden für die<br />

partnerschaftliche und vertrauensvolle<br />

Zusammenarbeit im Jahr <strong>2023</strong>.<br />

Ein schönes Weihnachtsfest und alles<br />

Gute für das kommende Jahr wünscht<br />

Ihnen Ihre<br />

wünscht<br />

Gruber GmbH . Am Weiher 9 . 92342 Mörsdorf<br />

www.gruber-moersdorf.de<br />

BETRIEBSFERIEN: 19.<strong>12</strong>.<strong>2023</strong> bis einschl. 7.1.20<strong>24</strong>.<br />

Auch dieses Jahr wieder unser Motto: SPENDEN STATT SCHENKEN –<br />

wir hoffen, das liegt auch in Ihrem Sinne.<br />

20 <strong>12</strong> | <strong>2023</strong>


IG BAUEN-AGRAR-UMWELT<br />

Warnung vor „Asbest-Welle“: 21.800 Wohnhäuser im Kreis <strong>Roth</strong><br />

sind „Asbest-Fallen“ bei Sanierung<br />

Tonnen von Baumaterial mit Asbest stecken<br />

im Kreis <strong>Roth</strong> in Altbauten. „Von 1950 bis<br />

1989 kamen Asbest-Baustoffe intensiv zum<br />

Einsatz. Es ist davon auszugehen, dass es in<br />

jedem Gebäude, das in dieser Zeit gebaut,<br />

modernisiert oder umgebaut wurde, Asbest<br />

gibt. Mal mehr, mal weniger“, sagt Iris Santoro<br />

von der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG<br />

BAU). Sie spricht von „Asbest-Fallen“ und<br />

nennt Zahlen: „In den vier ‚Asbest-Jahrzehnten‘<br />

wurden im Landkreis <strong>Roth</strong> rund 21.800<br />

Wohnhäuser mit 33.100 Wohnungen neu<br />

gebaut. Das sind immerhin 58 Prozent aller<br />

Wohngebäude, die es heute im Kreis gibt.<br />

Dazu kommen noch Gewerbegebäude,<br />

Garagen, Ställe und Scheunen in der Landwirtschaft.“<br />

Die Bezirksvorsitzende der IG<br />

BAU Mittelfranken verweist dabei auf die<br />

„Situationsanalyse Asbest“, die die Bau-Gewerkschaft<br />

beim Pestel-Institut (Hannover) in<br />

Auftrag gegeben hat.<br />

„Asbest ist ein krebserregender Stoff. Wer in<br />

einem asbestbelasteten Haus wohnt, muss<br />

sich trotzdem erst einmal keine Sorgen machen.<br />

Erst bei Sanierungsarbeiten wird es kritisch.<br />

Dann kann Asbest freigesetzt und damit<br />

zu einem ernsten Problem werden“, sagt<br />

Iris Santoro. Sie warnt vor einer „unsichtbaren<br />

Gefahr“, wenn Altbauten zu Baustellen<br />

werden: „Alles fängt mit Baustaub und dem<br />

Einatmen von Asbestfasern an. Bauarbeiter<br />

So läuft Asbest-Sanierung: Overall, Atemschutzmaske, Handschuhe und dazu noch eine Schutzbrille. „Komplett-Schutz<br />

ist ein Muss“, sagt die Bau-Gewerkschaft.<br />

Foto: IG BAU | Alireza Khalili<br />

und Heimwerker haben kaum eine Chance,<br />

diese Gefahr zu erkennen.“ Bis zu 30 Jahre<br />

dauere es, ehe es zur tragischen Diagnose<br />

komme: Asbestose – mit Lungen-, Bauchfelloder<br />

Kehlkopfkrebs. Zum Komplett-Schutz<br />

bei einer Sanierung mit Asbest-Gefahr gehöre<br />

daher immer mindestens eine FFP3-Atemschutzmaske.<br />

Ebenso ein Muss: Overall,<br />

Schutzbrille und Handschuhe.<br />

„Altbauten im Kreis <strong>Roth</strong> sind ein tonnenschweres<br />

Asbest-Lager. Die krebserregende<br />

Mineralfaser steckt in vielen Baustoffen. Die<br />

‚Asbest-Fallen‘ lauern überall: Asbest ist oft<br />

im Putz und sogar in Spachtelmassen und<br />

Fliesenklebern. Vor allem aber im Asbest-Zement.<br />

Daraus wurden vorwiegend Rohre,<br />

Fassadenverkleidungen und Dacheindeckungen<br />

gemacht. Eternit war typisch für den<br />

Westen, Baufanit für den Osten“, sagt Iris<br />

Santoro. Ein großes Problem sei Spritz- Asbest:<br />

„Hier sind die Asbestfasern schwächer<br />

gebunden. Sie können deshalb leichter freigesetzt<br />

werden. Vor allem Aufzugsschächte<br />

sowie Schächte mit Versorgungs- und Entsorgungsleitungen<br />

wurden früher intensiv<br />

mit Spritzasbest verkleidet“, erklärt Santoro.<br />

Die IG BAU Mittelfranken spricht von einer<br />

neuen „Asbest-Gefahr“: „Wir stehen am<br />

Anfang von zwei Sanierungsjahrzehnten.<br />

Die energetische Gebäudesanierung wird<br />

enorm an Fahrt aufnehmen. Um die Klimaschutzziele<br />

zu erreichen,<br />

wird auch im Kreis <strong>Roth</strong> in<br />

den nächsten Jahren ein<br />

Großteil der Altbauten<br />

‚angefasst‘.“ Dabei bleibe es in den meisten<br />

Fällen nicht bei einer reinen Energiespar-Sanierung:<br />

„Wohnhäuser werden modernisiert,<br />

senioren- und familiengerecht umgebaut.<br />

Es wird angebaut und aufgestockt, um<br />

mehr Wohnraum zu bekommen“, so Santoro.<br />

Mit der Sanierungswelle drohe deshalb<br />

jetzt auch eine ‚Asbest-Welle‘ auf dem Bau.<br />

„Sie ist eine Gefahr – für Bauarbeiter genauso<br />

wie für Heimwerker“, sagt die Bezirksvorsitzende<br />

der Bau-Gewerkschaft. Aber IG<br />

BAU und Pestel-Institut geben auch Entwarnung.<br />

Für die Menschen, die in Wohngebäuden<br />

leben, die mit asbesthaltigen Baustoffen<br />

gebaut wurden, haben sie eine klare Botschaft:<br />

„Eine unmittelbare Gefährdung für<br />

die Gesundheit gibt es nicht.“ Bei einer Sanierung<br />

im bewohnten Zustand sei es allerdings<br />

wichtig, mit „allergrößter Sorgfalt professionell<br />

vorzugehen“, mahnen Iris Santoro<br />

und der Leiter des Pestel-Instituts, Matthias<br />

Günther. Die IG BAU will der drohenden<br />

„Asbest-Welle“ auf dem Bau jetzt mit einem<br />

Maßnahmenpaket entgegentreten. Die Bau-<br />

Gewerkschaft hat dazu eine bundesweite<br />

„Asbest-Charta“ mit zentralen Forderungen<br />

für mehr Schutz vor Asbest vorgelegt. Der<br />

5-Punkte-Katalog kann bei der IG BAU Mittelfranken<br />

angefordert werden: nuernberg@<br />

igbau.de. „Es geht dabei um bessere Informationen<br />

über Asbest-Gefahren bei Gebäuden,<br />

um die Förderung von Asbest-Sanierungen<br />

und vor allem auch um konsequenten<br />

Arbeitsschutz. Denn der bevorstehende<br />

Sanierungsboom darf nicht zu einer Krankheitswelle<br />

führen“, warnt Iris Santoro. Die<br />

Gewerkschafterin fordert einen Schadstoff-Gebäudepass<br />

mit unterschiedlichen<br />

Gefahrenstufen für die jeweilige Asbest-Belastung<br />

eines Gebäudes. „Jeder Bauarbeiter<br />

und jeder Heimwerker muss wissen, auf was<br />

er sich einlässt, wenn er Fliesen abschlägt,<br />

Wände einreißt oder Fassaden saniert“, so<br />

Iris Santoro. Sie plädiert außerdem für eine<br />

staatliche Sanierungsprämie. Dazu müsse<br />

der Bund ein KfW-Förderprogramm „Asbest-<br />

Sanierung“ schaffen. „Das hilft, Kosten abzufedern,<br />

die bei einer – beispielsweise energetischen<br />

oder altersgerechten – Gebäudesanierung<br />

in asbestbelasteten Wohnhäusern<br />

zusätzlich entstehen.<br />

<strong>12</strong> | <strong>2023</strong><br />

21


SPD-KREISVERBAND ROTH<br />

Lichterkette gegen Rechtsextremismus<br />

Zum „Schicksalstag der Deutschen“ lud der<br />

SPD-Kreisverband am 9. November traditionell<br />

zu einer „Lichterkette gegen Rechtsextremismus“<br />

auf dem <strong>Roth</strong>er Marktplatz<br />

ein. Über 100 Personen, darunter zahlreiche<br />

Vertreter unterschiedlicher Organisationen<br />

und der Politik, erinnerten mit mahnenden<br />

Worten nicht nur an die schrecklichen Geschehen<br />

der Pogromnacht. Auch die aktuelle<br />

Entwicklung in Deutschland wurde kritisch<br />

betrachtet. Initiator Sven Ehrhard (SPD) konfrontierte<br />

die Anwesenden in seiner Rede<br />

mit dem Thema “Fremdenfeindlichkeit”. Er<br />

selbst wolle sich aufgrund der aktuellen Geschehnisse<br />

jeden Tag kneifen, um herauszufinden,<br />

ob es sich nur um einen Traum handeln<br />

würde. “Ein Alptraum, aus dem man<br />

aufwachen muss, um in die vermeintlich<br />

heile demokratische Welt, in der wir jahrelang<br />

zu leben glaubten, zurückzukehren.”<br />

Oftmals reibe er sich ungläubig die Augen,<br />

wenn in den sozialen Netzwerken der “<strong>Roth</strong>er<br />

Runde” angesichts der Notbelegung der<br />

Realschulturnhalle für die hier Zuflucht suchenden<br />

Menschen beispielsweise Aussagen<br />

wie “Deutschland den Deutschen. Es ist unser<br />

Land und es wird seit Jahren vernichtet”<br />

zu lesen ist. Dabei gab Ehrhard zu bedenken,<br />

dass es sich bei solchen Äußerungen<br />

keinesfalls um anonyme Computer-Einträge<br />

handeln würde. Das Gegenteil ist der Fall:<br />

“Hier schreiben Menschen, die wir kennen.<br />

Menschen aus der Nachbarschaft, Leute,<br />

die mit uns beim Bäcker anstehen oder uns<br />

beim Spaziergang freundlich grüßen.” Für<br />

die demokratischen Parteien gelte es nun,<br />

das offenbar tief gestörte<br />

Vertrauensverhältnis zu<br />

großen Teilen der Bevölkerung<br />

zu verbessern: “Wir<br />

Deutsche haben nach<br />

dem Zweiten Weltkrieg<br />

bewiesen, dass wir Demokratie<br />

können. Jetzt müssen<br />

wir zeigen, dass wir<br />

bereit sind, für sie kämpfen.<br />

Landrat Ben Schwarz<br />

(SPD) bedauere, dass<br />

Veranstaltungen mit jüdischem<br />

Bezug mittlerweile<br />

von Polizei und Sicherheitsdiensten<br />

geschützt<br />

werden müssen. “Das ist<br />

einerseits gut, dass der Staat konsequent<br />

und sichtbar handelt - andererseits traurig,<br />

dass es überhaupt nötig ist. Wie befremdlich<br />

und beschämend.” Freiheit und Toleranz<br />

seien seiner Meinung nach Fundamente,<br />

auf denen die Demokratie gebaut sei. Der<br />

Schutz jüdischen Lebens sei Staatsaufgabe<br />

– aber auch Bürgerpflicht. Dabei werde<br />

nicht nach Herkunft, Erfahrung und Religion<br />

unterschieden. Selbstkritik, offene Analyse<br />

und offensive Parteinahme gegen jede Form<br />

von Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit<br />

und Radikalismus gelte es zu überdenken:<br />

“Es muss Haltung gezeigt werden.” Rassismus<br />

habe in der Gesellschaft wieder einen<br />

erschreckenden Platz eingenommen, attestierte<br />

Claudia Lux. Die zweite Bürgermeisterin<br />

der Kreisstadt sorge sich zudem über<br />

die ablehnende Haltung der Bevölkerung gegenüber<br />

dem Thema “Zuwanderung”. Vorurteile<br />

müssten abgebaut werden und die<br />

Gesellschafft müsse offener werden, sagte<br />

Lux. In diese Kerbe schlug auch Frank Richter<br />

vom Helferkreis Asyl und Integration: “Unsere<br />

Gesellschaft lebt vom Zusammenhalt der<br />

Menschen, deswegen sind alle aufgerufen<br />

die Gesellschaft zu bilden und miteinander<br />

zu gestalten.” Die bestehende Regierung,<br />

die in einem schwierigen Umfeld für unsere<br />

Zukunft zu entscheiden habe, müsse die<br />

Menschen davon überzeugen, dass Vertrauen<br />

in die Politik notwendig ist. “Es macht<br />

mich traurig, dass die Leute in den letzten<br />

Jahrzehnten nichts gelernt haben”, mahnte<br />

Pfarrer Werner Konnerth. Die Unbelehrbarkeit<br />

der Menschen ist nicht zu verstehen.”<br />

Im Umgang miteinander müsse die Sprache<br />

der Liebe und des Friedens erlernt werden.<br />

LERNEN MIT KOPF, HERZ & HAND<br />

Besuchen Sie unseren<br />

Infoabend<br />

<br />

Erfahren Sie, wie der Start in eine erfüllte Zukunft Ihrer Kinder an unserer<br />

Schule aussieht. Verschaffen Sie sich einen Eindruck unserer Schule, unserer<br />

Arbeitsweise und unseres Kollegiums.<br />

Wir laden Sie ein zum<br />

am 15. Januar 20<strong>24</strong>,<br />

Beginn 19:00 Uhr<br />

Tag der offenen Tür<br />

Text + Foto: Frömter<br />

Freuen Sie sich auf Darbietungen unserer Schüler und Schülerinnen im Festsaal und auf<br />

anregende Gespräche in den Räumen der Schule. Gewinnen Sie einen wundervollen ersten<br />

Eindruck unserer Schule, der Räumlichkeiten und der<br />

besonderen Atmosphäre.<br />

am 20. Januar 20<strong>24</strong><br />

von 09:30 bis 13:30 Uhr<br />

Freie Waldorfschule Wendelstein<br />

In der Gibitzen 49 • 90530 Wendelstein<br />

www.waldorfschule-wendelstein.de<br />

22 <strong>12</strong> | <strong>2023</strong>


ESSEN & GENUSS<br />

Frische Kräuter haltbar machen<br />

3 Hacks für mehr Würze<br />

LARNAKA - Du liebst frische Kräuter in herzhaften<br />

Suppen, knackigen Salaten oder in<br />

würzigen Dips? Schon bei der Ernte oder zu<br />

üppigem Kräuterkauf kann man vorsorgen<br />

und Petersilie und Co. für später haltbar machen.<br />

Wir zeigen dir, wie das für 6 beliebte Küchenkräuter<br />

am besten geht.<br />

3 HACKS FÜR DEINEN<br />

KRÄUTER-VORRAT:<br />

Zweige von Rosmarin werden zu einem Sträußchen<br />

gebunden und trocknen kopfüber an einem<br />

Kleiderbügel. Sind sie trocken, kommen die Blättchen<br />

in ein luftdichtes Behältnis.<br />

Foto: Katharina Frenzel<br />

1. Majoran und Rosmarin trocknen<br />

Nimm Dir je nach Größe 2 bis 4 Zweige vom<br />

Majoran oder Rosmarin und binde dann mit<br />

Faden oder Schnur ein kleines Sträußchen<br />

daraus. Lasse am Ende noch ein Stück Schnur<br />

zum Aufhängen überstehen. Befestige das<br />

Sträußchen dann kopfüber z.B. an einem<br />

Drahtkleiderbügel. Lasse die Kräuter an einem<br />

dunklen Ort für ca. ein bis zwei Wochen<br />

trocknen. Im besten Fall herrscht dort ein bisschen<br />

Luftbewegung - dann geht das Trocknen<br />

umso schneller. Sobald die Kräuter vollständig<br />

getrocknet sind, entferne die Blätter vom Stängel<br />

und bewahre sie dann in einem luftdichten<br />

Behälter wie z.B. einem Marmeladenglas auf.<br />

Zerkleinere die Kräuter erst beim Gebrauch - so<br />

bleibt das meiste Aroma enthalten.<br />

2. Schnittlauch und Petersilie<br />

easy einfrieren<br />

Wasche die Kräuter unter kaltem Wasser und<br />

tupfe sie gründlich trocken. Hacke sie dann mit<br />

einem scharfen Messer in kleine Stücke.<br />

Gleich danach kannst du sie portionsweise in<br />

einen Eiswürfelbehälter füllen, bis die Kräuter<br />

die kleinen Fächer bis fast ganz oben ausfüllen.<br />

Bedecke die Kräuter noch mit ein wenig<br />

Wasser und dann ab damit ins Gefrierfach! Bei<br />

Bedarf kannst du die Kräuter-Eisbomben dann<br />

einfach entnehmen und direkt in Würfelform<br />

zum Kochen verwenden.<br />

Gut zu wissen: Alternativ kannst du die Kräuter<br />

auch ohne Wasser in ein Einmachglas füllen<br />

und direkt so in den Gefrierschrank stellen. Bei<br />

Bedarf entnimmst du dann einfach die benötigte<br />

Menge.<br />

3. Basilikum und Salbei in Öl einlegen<br />

Wasche zuerst die Kräuter und tupfe sie dann<br />

gut trocken. Anschließend zupfst du die Blätter<br />

vom Stil und gibst sie in ein abgekochtes<br />

Einmachglas. Füge nach Belieben Chilischoten,<br />

Pfefferkörner oder Knoblauchzehen hinzu,<br />

wenn du es etwas schärfer und würziger<br />

magst. Zuletzt füllst du das Glas mit Rapsöl,<br />

Olivenöl oder auch Essig bis zum Rand auf und<br />

stellst es beiseite, bis du die Kräuter verwenden<br />

möchtest. Das Öl oder der Essig konservieren<br />

deine frischen Kräuter für eine lange Zeit. Praktisch<br />

hierbei: Das Öl nimmt den Geschmack<br />

der Kräuter an und kann als leckeres Topping<br />

für Gerichte aller Art verwendet werden.<br />

REZEPT FÜR ULTIMATIVE<br />

KRÄUTER-VINAIGRETTE<br />

Du willst deine Kräuter gleich verarbeiten?<br />

Hier kommt dafür das Rezept für das beste<br />

Salatdressing überhaupt.<br />

ZUTATEN<br />

(für einen Salat für 4 Personen):<br />

1 Schalotte<br />

80 ml Gemüsebrühe<br />

2 EL Kräuteressig<br />

1/2 TL mittelscharfer Senf<br />

190 ml Rapsöl<br />

1 Stängel Petersilie<br />

1 Stängel Basilikum<br />

andere Kräuter deiner Wahl,<br />

z.B. Estragon oder Schnittlauch<br />

etwas Salz & Pfeffer<br />

1 EL Honig<br />

ZUBEREITUNG:<br />

1. Fülle Gemüsebrühe, Senf, Honig, Kräuteressig,<br />

Salz und Pfeffer sowie sämtliche Kräuter<br />

in ein hohes Gefäß.<br />

2. Püriere mit einem Pürierstab die Zutaten<br />

gut durch und gebe dabei tröpfchenweise<br />

das Öl dazu, bis eine leicht dickflüssige Vinaigrette<br />

entsteht.<br />

3. Die Schalotte fein würfeln und final unter<br />

die Vinaigrette rühren.<br />

4. Das Dressing erst kurz vor dem Anrichten<br />

zum Salat geben.<br />

Mehr Hacks und Rezepte unter<br />

https://mehr-genuss.de/<br />

dpa<br />

Fliesen Haack<br />

„BARRIEREFREIE“<br />

BAD-KOMPLETTSANIERUNG<br />

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<strong>12</strong> | <strong>2023</strong><br />

23


DAS TEAM DES ROTH JOURNALS<br />

bedankt sich bei seinen treuen Lesern,<br />

Kunden und Partnern für das vergangene Jahr.<br />

Wir wünschen eine schöne Adventszeit und<br />

einen guten Rutsch ins neue Jahr 20<strong>24</strong>!<br />

Sonnenschutztechnik<br />

Wittmann<br />

Jalousien<br />

Rollläden<br />

Markisen<br />

Raffstore<br />

Reparaturen<br />

Fliegengitter<br />

weiteres auf Anfrage<br />

Tobias Wittmann<br />

Meister im Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerk<br />

Unterrödel G 13, 91161 Hilpoltstein<br />

☎ +49 15162662678 wittmann-sonnenschutztechnik.de<br />

Wir kaufen Wohnmobile + Wohnwagen<br />

03944-36160, www.wm-aw.de<br />

Wohnmobilcenter Am Wasserturm<br />

<strong>24</strong> <strong>12</strong> | <strong>2023</strong>

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