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Miteinander 4-2023

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iteinander<br />

Magazin<br />

4•<strong>2023</strong><br />

Wasserspaß für die Region<br />

50 Jahre Hallenbad<br />

stadtwerke-muehlacker.de<br />

Einfach online:<br />

Unser neues<br />

Kundenportal<br />

Seite 5<br />

Gemeinsame<br />

Projekte:<br />

Strom aus<br />

Windenergie<br />

Seite 8


2 iNHALT / Editorial<br />

Inhalt<br />

3 Pinnwand<br />

Neues und Nützliches<br />

11 Enzstrom<br />

Lebensraum für Amphibien<br />

11<br />

8<br />

4 Menschen<br />

SWM SocialCoins<br />

5 Service<br />

Neues Kundenportal online<br />

6 Bäder<br />

50 Jahre Hallenbad<br />

8 Energie<br />

Neue Windpark-Projekte<br />

10 Biomethananlage<br />

Die Ernte ist eingefahren<br />

12 Breitband<br />

Spatenstich zum Ausbau<br />

ist erfolgt<br />

13 Kundenporträt<br />

Kachur GmbH<br />

14 Vereinsporträt<br />

Angelsportverein Mühlacker e. V.<br />

15 Aktiv<br />

Mühlacker City aktuell<br />

16 Impressum<br />

Liebe Leserinnen, liebe Leser,<br />

man sieht es dem Gebäude kaum an, aber das Hallenbad wird dieses Jahr tatsächlich<br />

50 Jahre alt. So ein Sportangebot ist sehr wichtig für die Stadt und ihre Bürger, denn es<br />

dient der Gesunderhaltung, wird von Schulen und Vereinen genutzt und macht vor allem<br />

das Schwimmenlernen möglich.<br />

Das Hallenbad ist gesellschaftlicher Treffpunkt und Freizeitvergnügen zugleich und<br />

steigert die Attraktivität der Stadt. Deshalb halten wir das Bad immer auf dem neuesten<br />

Stand und investieren regelmäßig in Technik und Ausstattung. Ein mittlerweile<br />

25-­köpfiges Team hält den Betrieb aufrecht. Dazu gehören nicht nur Schwimmmeister,<br />

sondern auch ein Reinigungsteam, ein Kassenteam und ein Maschinist. Haben Sie mitbekommen,<br />

dass wir in diesem Sommer neben dem Hallenbad und dem Freibad in<br />

Mühlacker auch die Betriebsführung des Freibads in Knittlingen übernommen haben?<br />

Mehr zu diesem Thema finden Sie auf den Seiten 6 und 7 in diesem Heft.<br />

Lesen Sie außerdem über die Beteiligung der Stadtwerke am Verbund KommunalPartner,<br />

der bereits drei Windkraft-Projekte umgesetzt hat und ein weiteres für die Region in<br />

den Blick genommen hat.<br />

Als Naturliebhaber interessiert Sie sicher der Bericht über das jüngste enzSTROM-<br />

Projekt oder das Resümee der letzten Erntesaison für die Biomethananlage.<br />

Vergessen Sie auf keinen Fall, sich auf Seite 5 über unser neues Kundenportal zu<br />

informieren, das neben einer neuen Optik weitere praktische Funktionen aufweist.<br />

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen<br />

Andreas Pfisterer<br />

Bäderbetriebsleiter<br />

Titelbild: © Tilo Keller, Bilder Seite 2: © Tilo Keller, © Stadtwerke Tübingen GmbH


Wärmelecks aufdecken<br />

und Heizkosten sparen<br />

Pinnwand 3<br />

Wussten Sie schon, dass der Winter die beste Jahreszeit ist, um Schwachstellen<br />

an Ihrem Gebäude zu erkennen? Bei Thermografie-Aufnahmen<br />

an kalten, trockenen Wintertagen sieht man sie besonders gut. Wir<br />

haben unser Thermografie-Angebot noch professioneller gestaltet. Mit<br />

unseren Infrarotkameras können Wärmebrücken oder unzureichende<br />

Dämmungen genau identifiziert werden. Nach einer Außenaufnahme<br />

Ihres Gebäudes bieten wir Ihnen eine Auswertung in einem Kurzbericht,<br />

Beratung und Energiespartipps. So erfahren Sie, wie Sie Energie und<br />

Kosten sparen und die Umwelt schonen können.<br />

Unser Angebot<br />

für Sie:<br />

149 EUR (inkl. MwSt.)<br />

für Kunden<br />

189 EUR (inkl. MwSt.)<br />

für Nicht-Kunden<br />

15 Jahre Schulbus-Training<br />

Mehr Infos:<br />

Klimaschutz<br />

im Gespräch<br />

Bilder: © Stadtwerke Mühlacker, © Aleksei, © Jenny Sturm / stock.adobe.com, © Tilo Keller<br />

Mit dem Wechsel an eine weiterführende Schule<br />

müssen viele Fünftklässler zum ersten Mal alleine<br />

mit dem Bus fahren. Die Jugendverkehrsschule<br />

Mühlacker bietet bereits seit 15 Jahren Schulbus-Training<br />

an, um die Kinder auf die Gefahren<br />

an der Haltestelle und im fahrenden Bus aufmerksam<br />

zu machen. „Insgesamt 5.217 Schüler waren<br />

seither bei uns“, so Peter Weber von der Jugendverkehrsschule.<br />

Unterstützt wird das Angebot auch<br />

von den Stadtwerken Mühlacker, die mit dem Stadtbus<br />

daran beteiligt sind. „Die gute Koordination<br />

hat Vorbildcharakter für den Enzkreis“, sagt<br />

SWM-Mitarbeiter Rolf Aichelberger, zuständig für<br />

den Stadtbus.<br />

Jeweils am zweiten Donnerstag im Monat<br />

findet in Mühlacker der offene Gesprächskreis<br />

„Kommunaler Klimaschutz“ statt.<br />

„Jeder kann einfach vorbeikommen, das<br />

läuft ganz ungezwungen ab“, sagt Teresa<br />

Krannich, Klimaschutzmanagerin der<br />

Stadt Mühlacker. Sie berichtet, dass der<br />

Gesprächskreis aus dem Projekt der ehrenamtlichen<br />

Klimaschutzpaten entstanden<br />

ist.<br />

Zum offenen Gesprächskreis sind alle Bürger<br />

aus Mühlacker eingeladen, die sich<br />

über Klimaschutz unterhalten und austauschen<br />

wollen. Moderiert wird die Veranstaltung<br />

von Dr. Gudrun Koschmieder.<br />

Die Teilnehmenden können persönliche<br />

Fragen zur Sprache bringen, Anregungen<br />

zur Stadtentwicklung einbringen und gemeinsam<br />

Handlungsmöglichkeiten entwickeln.<br />

Die nächsten Termine finden am<br />

14. Dezember, 11. Januar, 8. Februar und<br />

14. März jeweils von 17 bis 18 Uhr in der<br />

Stadtbibliothek Mühlacker statt.


4 SWM SocialCoins<br />

SWM SocialCoins sammeln<br />

und Gutes tun<br />

Es ist wieder so weit! Das SWM SocialCoins-Stadtwerke-<br />

Sponsoring ist zurück. Seit Mitte Oktober sind die begehrten<br />

Coins erhältlich.<br />

DAS STADTWERKE SPONSORING<br />

Weitere<br />

Informationen:<br />

www.swm-social-coins.de<br />

Menschen<br />

Die Stadtwerke vor Ort: An unseren Veranstaltungsständen gibt es die begehrten<br />

Coins, aber auch in unserem Kundencenter oder in der enzJOY-App<br />

Die Stadtwerke engagieren sich jedes<br />

Jahr mit einem Betrag von 25.000 Euro<br />

für gemeinnützige Vereine und Organisationen<br />

aus unserer Region. Und es<br />

kommt noch besser: Die Verteilung der<br />

Coins liegt in den Händen der Bürger.<br />

Jeder kann SWM SocialCoins sammeln<br />

und seine Lieblingsprojekte damit<br />

unterstützen. Bis zum 15. April 2024<br />

ist Zeit, SWM Social Coins zu sammeln<br />

und Ihren favorisierten Projekten zuzuteilen.<br />

Direkt erhältlich sind die SWM Social-<br />

Coins bei verschiedenen Veranstaltungen,<br />

an denen die Stadtwerke mit einem<br />

Stand vertreten sind. Auch im<br />

Kunden-Center in der Danziger Straße<br />

17 werden die Coins ausgegeben.<br />

Digitale Sammelstellen<br />

Digitale SWM SocialCoins gibt es sogar<br />

ganz einfach über die enzJOY-App und<br />

bei Aktionen auch über die Social-<br />

Media-Kanäle der Stadtwerke. Die<br />

Sammler erhalten einen individuellen<br />

12-stelligen Code, der unter swmsocial-coins.de<br />

eingelöst werden kann.<br />

Auf der SWM SocialCoins-Homepage<br />

werden die verschiedenen Projekte vorgestellt,<br />

die in diesem Jahr wieder besonders<br />

vielfältig sind. Die beteiligten<br />

Vereine haben sich dafür im Vorfeld bei<br />

den Stadtwerken beworben.<br />

Bild: © Tilo Keller


Service 5<br />

Gleich selbst<br />

ausprobieren!<br />

Einfach anmelden oder registrieren.<br />

Sie benötigen für die Registrierung nur<br />

Ihre Kundennummer. Diese finden Sie<br />

in Ihrer Vertragsbestätigung oder auf<br />

der Verbrauchsabrechnung.<br />

Unser neues<br />

Kundenportal<br />

ist online!<br />

waren bisher schon möglich. Neu sind hingegen die<br />

Anzeige der Jahresverbrauchsabrechnung, die Übersicht<br />

zu allen aktiven Verträgen, die transparente Darstellung<br />

des Verbrauchs aus der Vergangenheit und die<br />

Vergleichsmöglichkeiten über verschiedene Zeiträume<br />

und Energiearten. Die Zählerstandsmeldung erfolgt<br />

neuerdings sogar mit einer Plausibilitätsprüfung.<br />

Verzicht auf Papier: zum Wohle der Umwelt<br />

Service<br />

Bilder: © Stadtwerke Mühlacker, © Stanisic Vladimir / stock.adobe.com<br />

Einfach. Clever. Online.<br />

Das neue SWM-Kundenportal!<br />

Energiethemen lassen sich fortan noch einfacher von<br />

zuhause oder unterwegs erledigen. Über das neue<br />

SWM-Kundenportal können Sie jederzeit mit uns in Verbindung<br />

treten – komfortabel und zeitsparend. Sie entscheiden,<br />

was Sie wann machen oder ändern wollen.<br />

Spätestens wenn es an das Ablesen der Zählerstände<br />

geht, ist das Onlineportal der Stadtwerke Mühlacker<br />

gefragt. Doch nicht nur zum Jahresende, sondern das<br />

ganze Jahr über bietet das Onlineangebot viele nützliche<br />

Funktionen. Mit der jüngsten Aktualisierung sind<br />

diese deutlich ausgeweitet worden.<br />

Die einmalige Registrierung ist schnell und einfach<br />

erledigt. Danach steht den Kunden ein umfassender<br />

Service zur Verfügung – und das jeden Tag, rund um<br />

die Uhr und völlig unabhängig von den Öffnungszeiten<br />

des Kunden-Centers.<br />

Online geht’s leichter<br />

Die neue Oberfläche des Kundenportals ist selbsterklärend,<br />

sodass sich jeder schnell zurechtfinden kann. Die<br />

Kunden können ihre Daten selbst verwalten und Informationen<br />

zu Tarifen, Laufzeit, Kündigungsfrist und mehr<br />

einsehen. Neukundenaufträge, die Änderung der Bankverbindung,<br />

Abschlagsänderungen oder Tarifwechsel<br />

Außerdem können die Kunden eine Einverständniserklärung<br />

abgeben, um bei der Korrespondenz komplett<br />

auf Papier zu verzichten. In diesem Fall werden Ablesekarte,<br />

Jahresabrechnung und sonstige Briefe ausschließlich<br />

digital verschickt. „Durch die Digitalisierung<br />

können wir einen effizienten und bequemen Zugang zu<br />

unseren Dienstleistungen ermöglichen“, sagt SWM-<br />

Vertriebsmitarbeiterin Ines Polke. „Umweltschutz und<br />

Nachhaltigkeit sind fest in unserer Unternehmensstrategie<br />

verankert. Indem wir die Digitalisierung vorantreiben,<br />

tragen wir dazu bei, Ressourcen zu schonen<br />

und die Umweltbelastung zu reduzieren.“<br />

Kontakt


6 Bäder<br />

„Mit Stolz blicken wir<br />

auf 50 Jahre Hallenbad<br />

Mühlacker zurück –<br />

eine Zeit voller Freude,<br />

Gemeinschaft und<br />

gesundem Vergnügen.”<br />

Andreas Pfisterer,<br />

Bäderbetriebsleiter<br />

Bäder<br />

Zum Jubiläum gut aufgestellt<br />

50 Jahre Wasserspaß<br />

im Hallenbad<br />

Bilder: © Tilo Keller, © Elala 9161, sunnyfrog, yanlev / stock.adobe.com<br />

Ein Großteil der Menschen aus Mühlacker und Umgebung<br />

hat hier schwimmen gelernt – das Hallenbad in Mühlacker<br />

gibt es tatsächlich schon seit einem halben Jahrhundert,<br />

dem Gebäude sieht man das aber nicht an.


Bäder 7<br />

Rückblick auf die Freibadsaison<br />

Sie sorgen dafür, dass alles<br />

rundläuft. Das Bäderteam<br />

der Stadtwerke präsentiert<br />

sich zum 50. Geburtstag des<br />

Mühlacker Hallenbads in<br />

allerbester Laune<br />

Hier geht’s zur<br />

Homepage:<br />

Spiel und Spaß für junge Badegäste<br />

Sportlich aktive Menschen zieht es schon seit<br />

50 Jahren in das schöne Hallenbad nach<br />

Mühlacker. „Ich würde es als typisches Schulund<br />

Sportbad bezeichnen“, sagt Bäderbetriebsleiter<br />

Andreas Pfisterer. Derzeit bieten zwei<br />

Vereine und vier private Anbieter Schwimmkurse<br />

an. „Kinderschwimmkurse sind derzeit<br />

so stark nachgefragt wie noch nie“, stellt Pfisterer<br />

fest.<br />

Nicht nur für private Schwimmer ist das Bad<br />

wichtig, sondern auch für die Schulen aus ganz<br />

Mühlacker sowie Klassen aus Maulbronn und<br />

Ötisheim, die regelmäßig das Hallenbad Mühlacker<br />

besuchen.<br />

Ein Blick zurück<br />

Der Geschichte des Bades geht die Gründung<br />

eines Hallenbadfördervereins voraus, der sich<br />

bereits im Jahr 1967 formierte. Der Verein<br />

hatte sich zum Ziel gesetzt, eine halbe Million<br />

D-Mark zu sammeln, tatsächlich kam über<br />

eine Million D-Mark zusammen. Die Kosten<br />

des Bauwerks beliefen sich damals auf insgesamt<br />

7,1 Millionen D-Mark.<br />

Nach nur 20 Monaten Bauzeit wurde das Hallenbad<br />

am 14. Dezember 1973 eröffnet. Ursprünglich<br />

wurde es von der Stadt Mühlacker<br />

erbaut, im Jahr 1979 ging es in das Eigentum<br />

der Stadtwerke Mühlacker über.<br />

Ob Technik oder Gebäude – im Laufe der Jahre<br />

wurde das Bad bei Bedarf durch Erneuerungen<br />

und Modernisierungen stets auf dem neuesten<br />

Stand gehalten. So hat man bereits nach<br />

16 Jahren die gekachelten Becken durch die<br />

heutigen Edelstahlbecken ersetzt, die absolut<br />

wartungsarm sind. Die Wärme des 28 Grad<br />

warmen Schwimmbeckens und des 30 Grad<br />

warmen Lehrschwimmbeckens kommt übrigens<br />

aus dem hauseigenen Blockheizkraftwerk,<br />

das Biomethan als regenerative Energiequelle<br />

nutzt und somit CO 2-neutral ist.<br />

Rund 109.000 Besucher kamen in diesem Sommer<br />

ins Freibad nach Mühlacker. „Es war eine<br />

gute Saison“, so Bäderbetriebsleiter Andreas<br />

Pfisterer über die zurückliegende Freibadsaison.<br />

„Das Wetter war durchwachsen, deshalb<br />

hat es sich angefühlt, als ob es eine schlechte<br />

Saison wird. Dem war aber nicht so.“ Für Pfisterer<br />

gehört zu einer guten Saison nicht nur<br />

die Zahl der Badegäste, sondern auch die Tatsache,<br />

dass es eigentlich nichts zu berichten<br />

gibt. Störungen und nennenswerte Unfälle sind<br />

zum Glück ausgeblieben. Bewährt hat sich außerdem<br />

die neue Duschwassererwärmung,<br />

welche ebenfalls über das Blockheizkraftwerk<br />

betrieben wird. „Da gab es die ganze Saison<br />

über keine Beschwerden“, berichtet Pfisterer<br />

erfreut.<br />

Neuer Wirkungskreis<br />

Das 25-köpfige Bäderteam hat in diesem Jahr<br />

eine neue Aufgabe hinzubekommen. Die Stadtwerke<br />

Mühlacker haben den Betrieb des<br />

Paul-Kieselmann-Freibads in Knittlingen übernommen,<br />

das nach zwei Jahren Sanierung<br />

Ende Mai <strong>2023</strong> wiedereröffnet wurde. „Da wir<br />

mit dem Hallenbad und dem Freibad schon<br />

zwei Bäder führen und auch das benötigte Personal<br />

stellen können, hatten wir uns um die<br />

Betriebsführung beworben“, erklärt Pfisterer.<br />

„Wir führen die Aufsicht und schauen, dass die<br />

Technik funktioniert.“ Der sonnige Spätsommer<br />

hat dafür gesorgt, dass das Bad in Knittlingen<br />

sogar bis Anfang Oktober offen bleiben<br />

konnte. Insgesamt haben ca. 40.000 Personen<br />

das Freibad besucht.<br />

Kontakt


8 Kommunalpartner<br />

Neue Windpark-Projekte geplant<br />

Energie<br />

Rückenwind für die<br />

Energiewende<br />

Im Zusammenschluss lässt sich<br />

mehr erreichen als im Alleingang.<br />

In diesem Sinne haben sich sechs<br />

kommunale Energieversorger aus<br />

Baden-Württemberg zusammengetan,<br />

um gemeinsam die Energiewende<br />

zu gestalten. Auch die<br />

Stadtwerke Mühlacker gehören<br />

dazu.<br />

JUWI-Gruppe, die seit über 25 Jahren zu den führenden<br />

Spezialisten für erneuerbare Energien<br />

zählt.<br />

Die fünf neuen Windkraftanlagen des Windparks<br />

Junge Donau stehen auf einem Höhenzug im Waldgebiet<br />

zwischen Immendingen und Tuttlingen und<br />

liefern regenerativen Ökostrom für rund 16.000<br />

Haushalte. Die Nabenhöhe einer Anlage liegt bei<br />

166 Metern, der Rotordurchmesser beträgt 150<br />

Meter. Der gewonnene Strom wird über die sechs<br />

KommunalPartner-Stadtwerke an Haushalte in<br />

ganz Baden-Württemberg vermarktet.<br />

Im Februar 2005 haben die Stadtwerke Am See,<br />

Bietigheim-Bissingen, Mühlacker, Schwäbisch<br />

Hall und Tübingen sowie die Energieversorgung<br />

Filstal den Verbund KommunalPartner gegründet.<br />

Um die Energiewende voranzutreiben, steht<br />

vor allem die Realisierung von Windkraftprojekten<br />

in Baden-Württemberg im Mittelpunkt.<br />

Klimaschutz durch Windenergie<br />

Jüngstes Projekt des Stadtwerke-Verbunds ist der<br />

Windpark Junge Donau, der im Juli <strong>2023</strong> in Betrieb<br />

ging und im September <strong>2023</strong> offiziell eingeweiht<br />

wurde. Planung und Bau erfolgten durch die<br />

Weitere Projekte in Planung<br />

Die fünf neuen Windkraftanlagen ergänzen den<br />

benachbarten Windpark Amtenhauser Berg im<br />

Landkreis Tuttlingen, der schon im Jahr 2017 von<br />

KommunalPartner mit fünf Windkraftanlagen realisiert<br />

wurde. Anfang 2016 ging bereits der erste<br />

KommunalPartner-Windpark mit vier Windkraftanlagen<br />

in Oberkochen im Ostalbkreis in Betrieb.<br />

Und die Planungen gehen weiter: Zusätzliche<br />

Windkraftanlagen könnten im Enzkreis entstehen.<br />

Die endgültigen Dimensionen des Windparks richten<br />

sich nach den Ergebnissen der bislang noch<br />

laufenden Voruntersuchungen. Ins Blickfeld ist<br />

Bilder Seiten 8–9: © Stadtwerke Mühlacker, © Stadtwerke Tübingen GmbH


Kommunalpartner 9<br />

Warum sind wir Teil der<br />

KommunalPartner?<br />

Jetzt Mitglied werden!<br />

Kontakt<br />

dafür ein Standort auf der Gemarkung von Großglattbach<br />

gerückt. Vorgesehen ist, das Projekt mit<br />

Beteiligung der Stadtwerke Mühlacker und der<br />

Genossenschaft Bürger-Energie Region Mühlacker<br />

umzusetzen, wodurch eine starke kommunal-regionale<br />

Einbindung von Bürgern möglich<br />

wird. Nach Abschluss der Voruntersuchungen soll<br />

das Genehmigungsverfahren Mitte kommenden<br />

Jahres starten. Im Sommer 2027 könnte die Anlage<br />

in Betrieb gehen.<br />

Mittendrin statt nur dabei: Die SWM<br />

gestalten die Energiewende beim Bau<br />

von Windparks aktiv mit<br />

„Der Energiemarkt hat sich<br />

stark gewandelt und wird<br />

in den kommenden Jahren<br />

weiterhin im Wandel sein.<br />

Dies stellt insbesondere<br />

kommunale Energieversorgungsunternehmen<br />

vor<br />

große Herausforderungen.<br />

Die KommunalPartner ermöglichen<br />

Kommunen die<br />

Teilnahme am Windenergiemarkt.<br />

JUWI bringt das<br />

notwendige Know-how ein<br />

und beteiligt sich auch in der<br />

Betriebsphase an den Windparks.<br />

Die KommunalPartner<br />

verstehen die speziellen<br />

Anforderungen von Kommunen,<br />

verfügen über ein<br />

grundlegendes Verständnis<br />

der Energiebranche und die<br />

erforderliche Investitionsstärke.<br />

Sie handeln in Übereinstimmung<br />

mit ihrem Namen<br />

und haben das Ziel, die<br />

Bürger vor Ort in die Projekte<br />

einzubeziehen.“<br />

Roland Jans,<br />

Geschäftsführer der Stadtwerke<br />

Mühlacker GmbH


10 Biomethananlage<br />

Erfolgreiche Ernte<br />

Energievorrat aufgefüllt<br />

Die Maisernte ist<br />

abgeschlossen:<br />

<strong>2023</strong> hatte man<br />

auf bessere<br />

Erträge gehofft<br />

Erntezeitraum:<br />

vom 14.–22. September <strong>2023</strong><br />

BMM<br />

Erntemengen:<br />

3.360 Tonnen Silphie<br />

(von 80 Hektar Fläche)<br />

23.325 Tonnen Silomais<br />

(von 720 Hektar Fläche)<br />

2.310 Tonnen Körnermais<br />

(von 290 Hektar Fläche)<br />

1.531 Tonnen Maiskolben-Schrot<br />

(von 115 Hektar)<br />

Wenn der Sommer sich zu Ende neigt und die Erntezeit<br />

beginnt, geht es an der Biomethananlage Mühlacker<br />

turbulent zu.<br />

Zusammen mit Stroh, Getreide und<br />

sonstigem Pflanzenmaterial wurden<br />

insgesamt 33.316 Tonnen eingelagert.<br />

In diesem Jahr wurde die Ernte im Zeitraum<br />

vom 14. bis zum 22. September eingebracht.<br />

„Die Ernte war durchschnittlich,<br />

aber in Ordnung“, so die Einschätzung<br />

von Matthias Naun, stellvertretender Betriebsleiter<br />

der Biomethananlage Mühlacker,<br />

über die Gesamternte. Neben Mais<br />

werden jedes Jahr verschiedene weitere<br />

Energiepflanzen angebaut und eingelagert.<br />

Regen erwünscht<br />

Das Wetter im Frühjahr war nicht ideal.<br />

Die Maisbestände haben bereits seit der<br />

Aussaat an Wassermangel gelitten. Manche<br />

Landwirte hatten Schwierigkeiten, genügend<br />

Silomais als Futtervorrat für ihre<br />

Tiere zu ernten. Nach Absprache mit den<br />

betroffenen Viehbetrieben verzichtete die<br />

Biomethananlage deshalb auf einzelne<br />

Vertragsflächen.<br />

Die Niederschläge im Juli und August waren<br />

für so manchen sicherlich ein Ärgernis,<br />

weil sie sich ausgerechnet zum Schulferienbeginn<br />

einstellten. Allerdings sorgte<br />

dieser Regen dafür, dass sich die Maiskolben<br />

ausbilden konnten. Im Rückblick<br />

jedoch waren sowohl <strong>2023</strong> als auch 2022<br />

keine guten Maisjahre. Deshalb wird für<br />

nächstes Jahr genau überlegt, auf welchen<br />

„Die Ernte verlief<br />

störungsfrei und<br />

unfallfrei. Es gab am<br />

17. September nur eine<br />

kleine Regenpause.“<br />

Matthias Naun,<br />

stellvertretender Betriebsleiter<br />

der Biomethananlage<br />

Mühlacker<br />

Flächen sich der Maisanbau lohnt und wo<br />

eventuell andere Pflanzen besser wachsen.<br />

So soll das Risiko auf mehr Kulturen<br />

verteilt werden. Im Gegensatz zum Mais<br />

lieferte die Energiepflanze Silphie einen<br />

sehr guten Ertrag. Offenbar kam diese mit<br />

der Trockenheit gut zurecht.<br />

Daten gesammelt<br />

Sämtliche Flächen, die für die Biomethananlage<br />

bestellt wurden, sind digital erfasst.<br />

Dadurch können die Erntedaten den jeweiligen<br />

Flächen genau zugeordnet werden,<br />

sodass auf dieser Basis auch die Entscheidung<br />

für die nächste Kultur getroffen werden<br />

kann. Beim Transport der Ernte wurde<br />

auf Effektivität geachtet. Bei weiter entfernt<br />

liegenden Feldern kamen Lkws zum<br />

Einsatz, die das Material von mehreren<br />

Flächen einsammelten und gemeinsam<br />

ins Lager brachten. Nur auf den kürzeren<br />

Strecken wurde die Ernte mit Traktoren<br />

transportiert.<br />

Bild: © Tilo Keller


enzStrom 11<br />

für Amphibien<br />

Mit Mitteln aus dem enzSTROM-Tarif sind alte, längst<br />

verlandete Teiche wieder ausgebaggert worden.<br />

Spätestens im nächsten Frühjahr sollen diese zu<br />

einem Tummelplatz für Amphibien werden.<br />

Wechseln Sie jetzt zum<br />

enzSTROM-Tarif und<br />

unterstützen Sie<br />

weitere Umweltschutzprojekte<br />

in der Region:<br />

In den letzten Jahren war kaum noch etwas von der<br />

Reihe kleinerer Teiche zu sehen, an die sich ältere<br />

Lienzinger vielleicht noch erinnern können. Zwischen<br />

den Bäumen am Waldrand von Lienzingen gelegen,<br />

waren die flachen Becken früher ein Anziehungspunkt<br />

für Amphibien. Im Laufe der Zeit sind die Vertiefungen<br />

zwischen den Bäumen zugeschlammt und durch<br />

Laubeintrag immer weiter verlandet. Thomas Köberle<br />

von der BUND-Gruppe Mühlacker erinnert sich, dass<br />

früher durchgehend Wasser in den Tümpeln stand, die<br />

die Amphibien als Kinderstube genutzt haben.<br />

Mühlackers Revierförster Maximilian Rapp berichtet,<br />

dass der Wald „Katzenwald“ genannt wird. Woher der<br />

Name kommt, kann er nur vermuten, auf jeden Fall<br />

gehört der Bereich zum Wildkatzengebiet. Zwei Hektar<br />

des Waldgebiets sind außerdem als Waldrefugium<br />

stillgelegt. Das bedeutet, dass im Rahmen des Altund<br />

Totholzkonzepts keine Bäume geerntet werden<br />

und umgefallene Bäume liegen bleiben.<br />

Beim Zirkeln zwischen den Bäumen war<br />

Fingerspitzengefühl gefragt<br />

enzSTROM<br />

Hinterlassenschaft der Mönche<br />

„Das Gewann heißt Blutegelsee“, berichtet Rapp weiter. „Die Becken<br />

sind noch von den Mönchen. Sie haben hier früher Blutegel zu Heilzwecken<br />

gezüchtet.“ Er erklärt, dass toniger Boden dafür sorgt, dass in<br />

diesem Waldgebiet nach Regen gerne Wasser steht. „Lehm ist das<br />

Dichtmaterial, darunter liegt Gipskeuper“, erklärt der Mühlacker<br />

Fuhrunternehmer Eberhard Schneider. Er hat im September mit seinem<br />

Bagger Fingerspitzengefühl bewiesen, als er die Einträge aus den<br />

ehemaligen Teichen entfernt hat.<br />

Eberhard<br />

Schneider zeigt<br />

die Bodenbeschaffenheit<br />

mit Gipskeuper<br />

und Lehm, die<br />

das Wasser zurückhält<br />

Alte Strukturen erkennbar<br />

Bilder: © Tilo Keller<br />

Köberle macht auch darauf aufmerksam, dass am vorgelagerten<br />

Hang Gräben zu erkennen sind, die Regenwasser direkt in das<br />

Gebiet führen. Ideale Voraussetzungen, um die Teiche reaktivieren<br />

zu können. Der BUND-Experte hofft, dass sich bis zum Frühjahr<br />

ausreichend Wasser in den Becken sammelt, damit Amphibien<br />

wie Gelbbauchunke, Springfrosch, Bergmolch und<br />

Feuersalamander das Gelände als Refugium nutzen können.<br />

Das Wasser sollte bis zum Juli stehen bleiben, damit der Nachwuchs<br />

genug Zeit zur Entwicklung hat.


12 Breitband<br />

Die Projektpartner für den Breitbandausbau beim Spatenstich: (von rechts)<br />

Oberbürgermeister Frank Schneider, SWM Geschäftsführer Roland Jans,<br />

Tina Argento (Netze BW), Karl Jelinski (Leonhard Weiss), Christian Wunsch<br />

(SWM), Uwe Pfisterer (SWM), Recep Elivert (Leonhard Weiss),<br />

Annika Grimmeisen (Netze BW) und David Grupp (Leonhard Weiss)<br />

Spatenstich für Highspeed Internet<br />

Heiße Phase des<br />

Breitband<br />

Breitbandausbaus gestartet<br />

Was lange in der Planung war, wird nun in die Tat umgesetzt. Anfang<br />

November ist der Spatenstich zum Breitbandausbau erfolgt. In Enzberg<br />

und Mühlhausen sind die ersten Baustellen eingerichtet.<br />

„Jetzt beginnt eine Phase intensiver Arbeit, durch die<br />

unsere Stadt in den nächsten Jahren viel bewegen wird“,<br />

so Mühlackers Oberbürgermeister Frank Schneider<br />

beim symbolischen Spatenstich in Mühlhausen. Gemeinderäte<br />

der Stadt und Aufsichtsräte der Stadtwerke<br />

Mühlacker GmbH sowie Vertreter des Generalübernehmers<br />

Netze BW, des Bauunternehmens LEONHARD<br />

WEISS Tochter FAST OPTICOM und einige Bürger wohnten<br />

der zukunftsweisenden Auftaktveranstaltung bei.<br />

Der Oberbürgermeister erklärte, dass der Breitbandausbau<br />

zunächst in Mühlhausen und Enzberg startet.<br />

Die weiteren Stadtteile sollen noch folgen. Ziel ist es,<br />

jeder förderfähigen Adresse in Mühlacker sowie öffentlichen<br />

Einrichtungen Zugang zu einer Breitbandverbindung<br />

mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens<br />

einem Gigabit zu ermöglichen.<br />

Turbo-Internet für alle<br />

„Wenn alle Bürgerinnen und Bürger am Ende Glas faser<br />

im Haus haben, sind wir für die Zukunft sicher aufgestellt“,<br />

sagte Schneider. Er hob außerdem hervor, dass<br />

es gelungen sei, eine Förderung von Bund und Land<br />

für 90 Prozent der Kosten zu bekommen. Die restlichen<br />

zehn Prozent übernehmen die Stadtwerke Mühlacker<br />

/ Stadt Mühlacker. „Ohne diese Förderung wäre<br />

es uns wahrscheinlich nicht möglich gewesen“, sagte<br />

er. Für den Ausbau in Enzberg und Mühlhausen werden<br />

mehr als 21 Millionen Euro in die Hand genommen.<br />

„Das ist ein Riesenprojekt für Mühlacker“, so auch<br />

Roland Jans, Geschäftsführer der Stadtwerke Mühlacker.<br />

Er hob hervor, dass das Netz der Stadt Mühlacker<br />

gehören wird und als kommunale Daseinsvorsorge zu<br />

sehen ist.<br />

Behinderungen durch Baustellen<br />

Tina Argento von der Netze BW erklärte, dass nicht nur<br />

Breitband verlegt werde, sondern auch andere bauliche<br />

Maßnahmen wie Straßenbeleuchtung, Wasser und<br />

Strom bei dieser Gelegenheit mitverlegt würden. „Wir<br />

sprechen von über 50 Kilometern Trassenlänge“, sagte<br />

Argento. „Wir haben in Enzberg eine Quote von 86 Prozent<br />

der Bürger, die wir mit Breitband versorgen werden,<br />

in Mühlhausen werden es 91 Prozent sein.“ Karl<br />

Jelinski, Geschäftsführer des Bauunternehmens<br />

LEONHARD WEISS<br />

Tochter FAST OPTICOM, warb<br />

um Verständnis für die anstehenden<br />

Bautätigkeiten.<br />

„Bau ist halt immer<br />

auch Behinderung, das<br />

muss jedem bewusst<br />

sein“, stellte er fest<br />

und bat die betroffenen<br />

Bürger, sich bei Bedarf<br />

zu melden.<br />

Immer auf<br />

dem neusten Stand:<br />

www.stadtwerke-muehlacker.de/<br />

sw/produkte/internet/<br />

glasfaserausbau.php<br />

Bilder Seiten 8–9: © mipan / stock.adobe.com, © Tilo keller


Kundenporträt 13<br />

Geht nicht, gibt’s nicht<br />

Druck-Profis<br />

für XXL-Formate<br />

Was haben Plexiglas, Papier, Aluminium<br />

und Lkw-Plane gemeinsam?<br />

„Wir drucken drauf!“, lautet die<br />

simple Antwort im Hause Kachur.<br />

Sonja Frommer mit einem Aluminiumschild in Sonderform<br />

Bilder: © Tilo Keller, © JULA / stock.adobe.com<br />

Das ist keinesfalls experimentell oder nur künstlerisch zu<br />

verstehen, es handelt sich um einen etablierten Produktionsprozess<br />

des Werbetechnikunternehmens. Daraus entstehen<br />

hochwertige Praxisschilder, Unternehmenslogos oder direkt<br />

bedruckte Weinkisten aus Holz.<br />

„Man darf es sich vorstellen wie einen herkömmlichen Tintenstrahldruck<br />

im Büro, nur etwas größer“ sagt Mediendesignerin<br />

Sonja Frommer. Wobei das Wörtchen „größer“, geschmeichelt<br />

erscheint: Die bedruckbare Fläche misst mehrere Meter. Und<br />

während im Büro der bewegliche Druckkopf gerade mal die<br />

Größe einer Kreditkarte hat, fährt bei den Profis ein Kopf im<br />

Format eines kleinen Kühlschranks hin und her. Die Tinte wird<br />

aufgespritzt und direkt mit UV-Leuchtmitteln getrocknet,<br />

sodass sie unmittelbar nach dem Druck anfassfest und geeignet<br />

für den Einsatz im Freien ist.<br />

Eine weitere Besonderheit: Man findet auch die Druckfarbe<br />

Weiß. Schließlich werden nicht nur natürlich weiße Materialien,<br />

sondern auch farbige, transparente oder dunkle Platten bedruckt.<br />

Bei Kachur ist man darauf spezialisiert, Einzelauflagen<br />

oder Auflagen mit unterschiedlichen Inhalten zu produzieren.<br />

Gern auch Exotisches, schließlich müsse ein Schild ja nicht<br />

immer vier Ecken haben.<br />

Eine eigene Werbeagentur, Werbetechniker/innen und Montageteams<br />

stehen parat, um das Ergebnis hochwertig und professionell<br />

abzurunden.<br />

Wie sieht’s aus mit neuen Mitarbeitenden? „In der Werbetechnik<br />

und in der Webentwicklung bilden wir aus und freuen uns<br />

immer über motivierte, junge Menschen“, so Geschäftsführer<br />

Alexander Kachur. Auch für festangestellte Kräfte in der Werbetechnik,<br />

im Büro oder in der Agentur ist man offen. Wie es<br />

scheint, ist noch einiges zu beschildern!<br />

„Wenn ein Energielieferant<br />

sich so stark<br />

in der eigenen Stadt<br />

engagiert, wie es die<br />

Stadtwerke Mühlacker<br />

vormachen, sind wir<br />

gerne Kunde.”<br />

Alexander Kachur,<br />

Geschäftsführer<br />

Kontakt<br />

Kachur GmbH & Co. KG<br />

Steinbeisstraße 55<br />

71665 Vaihingen an der Enz<br />

Instagram: @kachur_werbung<br />

Facebook: @kachur.werbung<br />

Linkedin: @kachur


14 Vereinsporträt<br />

Mit Liebe<br />

zur Natur<br />

Die Angeln konnten die Mitglieder des<br />

Angelsportvereins Mühlacker am Wullesee<br />

schon lange nicht mehr einsetzen.<br />

Trotzdem kümmern und sorgen sie sich<br />

um das Gewässer, das in Dürrmenz<br />

nicht wegzudenken ist.<br />

(v. l.) Hermann Fasching, Ehrenvorsitzender des Angelsportvereins<br />

Mühlacker, und Vorsitzender Michael Kiontke vor dem Wullesee<br />

Kontakt<br />

Angelsportverein Mühlacker e. V.<br />

Öschelbronner Str. 30<br />

75417 Mühlacker<br />

Telefon: 0174 9575379<br />

E-Mail: michaelkiontke@gmx.de<br />

www.asv-muehlacker.de<br />

„Das ist ein tolles Biotop für Amphibien“,<br />

sagt Michael Kiontke, Vorsitzender des<br />

Angelsportvereins Mühlacker, über den<br />

Wullesee, der direkt vor dem Vereinsheim<br />

liegt und eigentlich als Fischteich dienen<br />

sollte. „Angeltechnisch ist er momentan<br />

uninteressant, weil zu wenig Wasser drin<br />

ist.“ Der Verein hatte den See lange Jahre<br />

zum Angeln gepachtet und erwarb ihn<br />

schließlich im Jahr 2004. Im Laufe der Zeit<br />

sind allerdings zwei von drei Quellen versiegt.<br />

Der Wasserspiegel sank zunehmend<br />

ab, sodass aktuell kein Fischbesatz möglich<br />

ist. Deshalb wurde in Absprache mit<br />

der Fischereibehörde ein Brunnen gebohrt,<br />

aus dem dieses Jahr regelmäßig Wasser<br />

in den See gepumpt wurde. „Wir sind sehr<br />

froh, dass uns die Stadtwerke Mühlacker<br />

unterstützen“, betont Kiontke.<br />

See bereitet Sorgen<br />

Derzeit wird eine Photovoltaikanlage<br />

für das Dach des Vereinsheims<br />

geplant, die zukünftig<br />

Strom für die Pumpe liefern<br />

soll. Trotz Brunnenwasser beobachten<br />

die Angler den See<br />

mit Sorge, denn der Füllstand<br />

lässt weiterhin zu wünschen<br />

übrig, weshalb über weitere<br />

Maßnahmen nachgedacht<br />

wird.<br />

lich wurde in Kürnbach ein Angelsee gepachtet.<br />

In jedem Jahr werden zwischen<br />

7.000 und 11.000 Euro für den Fischbesatz<br />

ausgegeben. In die Gewässer eingesetzt<br />

werden vor allem Karpfen, Schleien und<br />

Weißfische sowie gelegentlich Hechte und<br />

Barsche.<br />

Aktives Vereinsleben<br />

Aktuell hat der Verein 90 Mitglieder, darunter<br />

fünf Jugendliche. Regelmäßig werden<br />

Vorbereitungskurse zur staatlichen Fischerprüfung<br />

angeboten. Ehrenvorsitzender<br />

Hermann Fasching, der vor Kiontke 35 Jahre<br />

lang Vorsitzender war, nimmt die Prüfungen<br />

ab.<br />

Der Verein trägt auch zum gesellschaftlichen<br />

Leben in Mühlacker bei, dazu gehört<br />

unter anderem das Fischerfest, das<br />

jeweils am zweiten Wochenende im Juli<br />

veranstaltet wird. Beim Straßenfest ist der<br />

Angelsportverein ebenfalls aktiv. Jeweils<br />

eine Woche nach dem Straßenfest findet<br />

das Königsfischen an der Enz statt, bei dem<br />

der größte Fisch prämiert wird. Dabei kann<br />

sich auch die Jugend beim Prinzenfischen<br />

messen.<br />

Bilder: © Tilo Keller, © Angelsportverein Mühlacker e. V., © Stadtwerke Mühlacker, © Artyom, emilio100 / stock.adobe.com<br />

Für den Verein, der bereits<br />

im Jahr 1954 gegründet<br />

wurde, ist die Enz das wichtigste<br />

Angelgebiet. Zusätz-<br />

Noch im Februar wurden Baggerarbeiten zur<br />

Aushebung durchgeführt


Mühlacker city<br />

Citymanagement in<br />

neuen Händen – drei<br />

Fragen an Steffen Roller<br />

aktuell<br />

Mühlacker hat einen neuen Citymanager. Steffen Roller<br />

hat am 1. Oktober die Nachfolge von Anna-Maria Fritz<br />

angetreten. Bis Ende des Jahres ist er zunächst in Teilzeit<br />

beschäftigt, ab Januar 2024 wird er die Aufgabe in<br />

Vollzeit übernehmen. Neben den vielfältigen Aufgaben<br />

eines Citymanagers gehört auch die Geschäftsführung<br />

der MühlackerCard dazu.<br />

Bilder: © Mühlacker aktiv e. V., © MühlackerCard GmbH, © Tilo Keller<br />

Was hat Sie an der Stelle des Citymanagers in<br />

Mühlacker gereizt?<br />

Roller: Die Position des Citymanagers in Mühlacker hat<br />

mich aus verschiedenen Gründen gereizt. Sie vereint<br />

kommunikative, innovative und kreative Aspekte und<br />

bietet das Potenzial, positive Veränderungen herbeizuführen.<br />

Diese Elemente sind auch charakteristisch für<br />

meine bisherige selbstständige Arbeit. Allerdings hat<br />

die Stelle als Citymanager einen entscheidenden Vorteil<br />

im Vergleich zu meiner bisherigen Tätigkeit: Sie ist in<br />

meiner Heimatstadt angesiedelt, mit der ich schon<br />

immer eine enge Verbundenheit empfunden habe.<br />

Welche Qualifikationen bringen Sie für diese Tätigkeit<br />

mit?<br />

Roller: Meine Qualifikationen für diese Position resultieren<br />

aus meiner Ausbildung als Kaufmann für Marketingkommunikation<br />

mit der Zusatzqualifikation Werbeassistent<br />

sowie meiner langjährigen selbstständigen<br />

Tätigkeit als Vermarkter für digitale Fortbildungen. In<br />

meiner Selbstständigkeit umfasste mein Aufgabenbereich<br />

den Teilnehmersupport, die Akquise, die Koordination<br />

und Betreuung der Experten sowie die Erstellung<br />

von Onlinefortbildungen, Websites und<br />

Marketingkampagnen, darunter Facebook-Ads,<br />

E-Mail-Kampagnen und vieles mehr. Zudem organisierte<br />

ich Großveranstaltungen im digitalen und Prä-<br />

senzbereich. Somit kann ich mich als<br />

vielseitig qualifiziert bezeichnen.<br />

Will frischen Wind in laufende Projekte bringen:<br />

Citymanager Steffen Roller<br />

Was möchten Sie in Mühlacker<br />

bewegen, wo sehen Sie noch<br />

Potenzial?<br />

Roller: Mein Ziel ist es, frischen<br />

Wind in laufende Projekte zu<br />

bringen, neue Projekte zu initiieren<br />

und bestehende Prozesse<br />

weiter zu optimieren. Ich werde mich<br />

aktiv darum bemühen, das Projekt<br />

„Innenstadt entwicklung 2030“ erfolgreich<br />

abzuschließen und Mühlacker noch lebenswerter<br />

zu gestalten. Hierbei lege ich großen Wert auf die<br />

Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, einschließlich<br />

Partnern, Sponsoren, Unterstützern und vor<br />

allem den Bürgern.<br />

Ich freue mich auf die bevorstehende Arbeit und<br />

die vielen Gespräche, die noch folgen werden.<br />

Noch keine<br />

Geschenkidee? Wie<br />

wäre es mit einem<br />

MühlackerCard Stadtgutschein?<br />

Erhältlich in<br />

allen teilnehmenden<br />

Geschäften.<br />

muehlackercard.de<br />

MÜHLACKERCARD


Stadtwerke Mühlacker GmbH<br />

Danziger Straße 17<br />

75417 Mühlacker<br />

swm@stadtwerke-muehlacker.de<br />

www.stadtwerke-muehlacker.de<br />

m<br />

Zentrale<br />

Telefon 07041 8765-0<br />

Energie<br />

Öffnungszeiten<br />

Montag<br />

Dienstag<br />

Mittwoch<br />

8:00 bis 12:00 Uhr<br />

13:00 bis 16:00 Uhr<br />

8:00 bis 12:00 Uhr<br />

8:00 bis 12:00 Uhr<br />

13:00 bis 16:00 Uhr<br />

Menschen<br />

Service<br />

Donnerstag<br />

Freitag<br />

13:00 bis 16:00 Uhr<br />

8:00 bis 12:00 Uhr<br />

Unser Magazin wurde klimaneutral<br />

hergestellt. Durch den Erwerb von<br />

Klimaschutz­zertifikaten kompensieren<br />

wir die bei der Herstellung entstandenen<br />

2.053 kg CO 2. Mehr dazu unter folgendem<br />

Link:<br />

www.stadtwerkemuehlacker.de/sw/<br />

aktuelles/<strong>Miteinander</strong>.php<br />

Impressum<br />

miteinander –<br />

Kundenmagazin der Stadtwerke Mühlacker GmbH<br />

Danziger Straße 17, 75417 Mühlacker<br />

Telefon: 07041 8765-0<br />

E-Mail: marketing@stadtwerke-muehlacker.de<br />

Verantwortlich: Roland Jans, Geschäftsführer<br />

Texte: Claudia Keller, Niefern-Öschelbronn<br />

Design und Herstellung: Körner agentur GmbH,<br />

Humboldtstraße 32, 70771 Leinfelden-­Echterdingen,<br />

info@koerneragentur.de<br />

Druck: Blue Print AG, München<br />

Bild: © Tilo Keller<br />

Soweit in diesem Magazin das generische Maskulinum<br />

bei Personengruppen verwendet wurde, ist<br />

dies geschlechtsneutral gemeint und umfasst<br />

sowohl maskuline als auch feminine Personen<br />

und zudem alle diversen Menschen.

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