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Detmolder Kurier 263

Weihnachtsmarkt Schloss Spielfläche Leopoldinum Sturm Joey Kelly Kreisel Siegfriedstraße Heimatpreis

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Damit Sie gut informiert und unterhalten durch die Feiertage kommen,<br />

haben wir in dieser Ausgabe besonders viele Geschichten aus der liebenswerten<br />

Kulturstadt zusammengetragen. Wir wünschen Ihnen mit einem<br />

Winterbild des illuminierten Schlosses viel Vergnügen!<br />

Fröhliche<br />

Weihnachten<br />

wünscht Dennis Maelzer<br />

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<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 2<br />

Gespräch an der Theke<br />

Hallo, Karl, bist du auch im „Black Weekend”-Modus?<br />

Ach, Hermann, du meinst „Cyber Monday und Co”. Diese Unsitte<br />

ist in den USA schon seit Jahrzehnten groß geworden und ist in viele<br />

Länder, auch nach Deutschland, übergeschwappt.<br />

Naja, Karl, vielleicht bekommt unser selbst ernannter „Führerscheinkönig”<br />

zum „Black Friday” einen Bonus auf sein vor anderthalb Jahren<br />

erhaltenes Strafmaß. Wäre auch eine Möglichkeit oder gleich eine<br />

Therapie gegen Alkoholprobleme und einige Ungereimtheiten.<br />

Wenn das so einfach aus der Welt zu schaffen ist, a la bonne heure,<br />

Hermann.<br />

Wie gesagt: „Alles zu seiner Zeit, Karl.“ Hast du schon gehört, dass<br />

das Standesamt der Stadt Detmold alles, was mit Geburt, Heirat, Partnerschaftsurkunden<br />

und allem anderen „Gedöns“ zu tun hat als neue<br />

digitale Dienstleistung anbietet?<br />

Das ist ja toll, Hermann, gestern noch auf freien Füßen und schwupp<br />

die wupp, mit einem Klick auf ewig verheiratet.<br />

Ich hoffe, Karl, es geht auch schnell digital zurück, vorausgesetzt das<br />

WLAN bricht nicht wegen einer Stromsperre zusammen.<br />

Willkommen im 21. Jahrhundert, Hermann, beim Blitzer „Hermann“<br />

sieht das etwas anders aus.<br />

Ach, Karl, du meinst die attraktive Bemalung der steingrauen „Sofortbild<br />

Kameras“ für zügiges Fahren. Diese werden jetzt mit Kinderzeichnungen<br />

bemalt und sind dadurch gegen Schmierereien genervter<br />

Autofahrer geschützt und das Knöllchen tut gar nicht mehr so weh.<br />

Recht hast du, Hermann, wenn man dann noch den Wohnungsführerschein,<br />

welcher vom KI des Kreises Lippe angeboten wird, erwirbt und<br />

Mülltrennung und Stromsparen erlernt, ja dann ist die Welt wieder in<br />

Ordnung und eine geringe Gebühr wegen Tempo-Überschreitungen<br />

fällt nicht mehr so ins Gewicht. Man bekommt dafür auch noch ein<br />

attraktiveres, preiswertes, zeitnahes Bildobjekt für die Nachwelt. Ja,<br />

das ist die neue Welt, welche wir so ersehnt haben.<br />

Einen kleinen Webfehler habe ich doch noch entdeckt, Karl.<br />

Das kann doch nicht sein, Hermann.<br />

Doch, Karl, für mein neues, sündhaft teures E-Auto muss ich in der<br />

City auf allen Stellplätzen doch wieder Gebühren zahlen. Wo bleibt<br />

da die Gerechtigkeit? Ich hoffe hier auf das letzte Wort des Stadtrates,<br />

welcher dieses „No-Go“ noch absegnen muss.<br />

Mein Gott hast du Probleme, Hermann, wir besorgen uns jetzt digital<br />

oder händisch zwei kleine Helle und zwitschern uns einen und vielleicht<br />

gibt es zum „Black Friday” noch einen kleinen Bonus.<br />

Recht hast du, Karl, Prost zusammen, auf die neue digitale Zeit.<br />

Reztilup<br />

Weihnachts- und Neujahrsgrüße der Stadt Detmold<br />

<strong>Detmolder</strong> Modell schafft bezahlbaren Wohnraum<br />

Liebe <strong>Detmolder</strong>innen und <strong>Detmolder</strong>,<br />

bei all den unerfreulichen<br />

Nachrichten in der Welt ist es mir<br />

gerade in der besinnlichen Zeit des<br />

Jahres wichtig, dass wir den Blick<br />

auf die Dinge lenken, die uns positiv<br />

stimmen. Hier in Detmold haben wir<br />

trotz der aktuellen Herausforderungen<br />

viele Gründe, die Dinge mit<br />

einer optimistischen Einstellung zu<br />

betrachten.<br />

An allererster Stelle sind es Sie,<br />

liebe <strong>Detmolder</strong> Bürgerinnen und<br />

Bürger, und auch die in unserer Stadt<br />

tätigen Unternehmen, die meinen<br />

Optimismus beflügeln. Ihr bürgerschaftliches<br />

und unternehmerisches<br />

Engagement in unserer Stadt zeigt,<br />

wie hoch die Identifikation mit Detmold<br />

ist. Das 20-jährige Bestehen der<br />

Bürgerstiftung ist nur ein Beleg. Im<br />

Sommer habe ich bei der inklusiven<br />

Fußballmannschaft des TuS Eichholz-Remmighausen<br />

mittrainiert.<br />

Es ist äußerst beeindruckend, wie<br />

Menschen mit und ohne Handicap,<br />

begleitet durch die unschätzbar<br />

wertvolle Arbeit der Übungsleiter,<br />

dort die große integrative Kraft des<br />

Sportes erleben.<br />

Veranstaltungen wie „Lippe Kulinarisch“<br />

oder der Weihnachtsmarkt im<br />

Schlosspark wären in der gebotenen<br />

Qualität ohne das finanzielle Engagement<br />

der <strong>Detmolder</strong> Wirtschaft nicht<br />

möglich. Dies und noch vieles mehr<br />

zeichnet den privaten und professionellen<br />

Bürgersinn in ganz Detmold<br />

aus. Dafür danke ich Ihnen allen aus<br />

vollem Herzen.<br />

Anlass zu einem positiven Blick<br />

in die Zukunft bietet trotz herausfordernder<br />

Zahlen auch die breite<br />

Einigkeit zum städtischen Haushalt<br />

2024. In einer gemeinsamen<br />

Anstrengung der Politik und der<br />

Verwaltung ist es uns trotz widriger<br />

Rahmenbedingungen gelungen, die<br />

finanzielle Handlungsfähigkeit der<br />

Stadt im Sinne der Bürgerinnen<br />

und Bürger zu erhalten. Dieser<br />

Detmold-Pakt zeigt, dass es nahezu<br />

allen politischen Kräften am Herzen<br />

liegt, die hohe Lebensqualität und<br />

das bürgerschaftliche Engagement in<br />

Detmold zu festigen und möglichst<br />

auszubauen. Wir demonstrieren damit,<br />

dass politische Schulterschlüsse<br />

über Parteigrenzen hinweg in Krisenzeiten<br />

machbar sind.<br />

Während bundesweit bei dem Problem<br />

der Wohnungsnot um die richtigen<br />

Rezepte gerungen wird, haben<br />

wir vor Ort mit unserem <strong>Detmolder</strong><br />

Modell in den Genossenschaften<br />

Breitefeld und Britensiedlung bezahlbaren<br />

Wohnraum geschaffen.<br />

Bürgermeister Frank Hilker wünscht ein fröhliches Fest und einen<br />

guten, zuversichtlichen Start in das Jahr 2024.<br />

Gleichzeitig ist an der Siegfriedstraße<br />

ein neues Entree in das Viertel entstanden,<br />

das schon baulich verdeutlicht,<br />

dass hier ein Stadt-Quartier von<br />

Morgen wächst – mit Mobilpunkt,<br />

Nachbarschaftszentrum und einer<br />

neuen Kita.<br />

Apropos Kita: Der Standortfaktor<br />

Betreuung wird immer wichtiger; ich<br />

freue mich sehr, dass es uns gelungen<br />

ist, schon jetzt die Weichen so zu<br />

stellen, dass in Detmold auch künftig<br />

jedem Kind ein Platz angeboten<br />

werden kann. Das ist ein wesentlicher<br />

Baustein, um den Standort zu stärken<br />

und attraktiv zu halten – für Familien<br />

wie für Unternehmen.<br />

Im nächsten Jahr wird weiter an<br />

Der Schlossplatz bietet dem Weihnachtsmarkt ein einmaliges Ambiente, so Hilker.<br />

und für Detmolds Zukunft gebaut. In<br />

der Innenstadt wird der erste Bauabschnitt<br />

der Langen Straße beendet.<br />

Und auch die zweite Baustelle in der<br />

Innenstadt, der Abriss des Hornschen<br />

Tores wird – nach dann nach fast zehn<br />

Jahren Leerstand – Anfang 2024 abgeschlossen.<br />

Die Bauarbeiten an der<br />

Herzkammer unserer Stadt sind ganz<br />

hervorragend gelaufen. Herzlich<br />

danken möchte ich in diesem Zusammenhang<br />

allen Gewerbetreibenden,<br />

Anwohnerinnen und Anwohnern für<br />

ihr Verständnis, denn es ist zweifellos<br />

alles andere als angenehm, mit gleich<br />

zwei Baustellen zu leben.<br />

Nach dem Motto „Schön wird’s. Für<br />

dich. Für Detmold.“ nehmen wir uns<br />

im nächsten Jahr auch der Zukunft<br />

des Schloßplatzes an. Dieser Platz<br />

bietet aktuell dem Weihnachtsmarkt,<br />

der noch bis zum 30. Dezember<br />

geöffnet hat, ein einmaliges Ambiente.<br />

Um dort Detmold von seiner<br />

schönsten Seite noch mehr genießen<br />

zu können, werden Aufenthaltsqualität,<br />

Nutzbarkeit und die klimatische<br />

Gestaltung weiter gesteigert.<br />

Diese und viele angestoßene<br />

Zukunftsprojekte mehr geben Anlass,<br />

das kommende Jahr positiv<br />

anzugehen. Nehmen Sie sich die<br />

Zeit, im Kreise Ihrer Lieben an den<br />

Feiertagen dafür Kraft und Ruhe<br />

zu sammeln. Ihnen allen wünsche<br />

ich ein fröhliches Fest und einen<br />

guten, zuversichtlichen Start in das<br />

Jahr 2024, das hoffentlich mehr von<br />

Frieden und einem toleranten Miteinander<br />

in der Welt geprägt sein wird.<br />

Ihr Frank Hilker<br />

Chorkonzert „Maria“<br />

am 22. Dezember in der<br />

Erlöserkirche am Markt<br />

Ohrenschmaus<br />

für jeglichen<br />

Geschmack<br />

Das gemeinsame Singen von<br />

Weihnachtsliedern gehört zur Weihnachtszeit<br />

einfach dazu, darum ist das<br />

Chorkonzert ein fester musikalischer<br />

Bestandteil der Vorweihnachtszeit<br />

in Detmold. Dank der Kooperation<br />

mit der evangelisch-reformierten<br />

Kirchengemeinde Detmold-Ost wird<br />

die Erlöserkirche am Markt auch in<br />

diesem Jahr mit festlichen Klängen<br />

gefüllt werden. Ob Klassik, Pop oder<br />

Jazz, das Konzert am 22. Dezember<br />

um 18 Uhr in der Erlöserkirche am<br />

Markt ist ein garantierter Ohrenschmaus<br />

für jeglichen Geschmack.<br />

Der Eintritt ist frei.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 3<br />

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<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 4<br />

Schutz vor sexualisierter und interpersoneller<br />

Gewalt im Sport<br />

Wegweisende Maßnahmen<br />

Der Sportverband Detmold e.V. bekennt sich entschlossen zum Schutz<br />

seiner Mitglieder vor sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport. Ein<br />

wichtiger Schritt in diese Richtung wurde am 27. November 2023 gesetzt,<br />

als Christin Görtler zu einer Vereinsberatung im Bereich der Prävention<br />

eingeladen wurde.<br />

Der Vorsitzende des Sportverbandes Detmold e.V., Carsten Lemm, betont<br />

die klare Ausrichtung des Vorstands: „Im Vorstand sind wir uns einig<br />

darüber, dass das Thema Schutz vor (sexualisierter) Gewalt in unseren<br />

Vereinen intensiv bearbeitet werden muss. Daher haben wir einstimmig<br />

beschlossen, die Mitgliedschaft im Qualitätsbündnis anzustreben.“ Dieser<br />

Beschluss unterstreicht das Bemühen des Sportverbandes, höchste Standards<br />

im Schutz seiner Mitglieder zu etablieren.<br />

Die Umsetzung dieses wichtigen Beschlusses ist für die<br />

Jahreshauptversammlung im Frühjahr 2024 geplant. Dort sollen der<br />

Beschluss sowie die entsprechende Ergänzung der Satzung vorgestellt und<br />

angestrebt werden. Carsten Lemm bedankte sich ausdrücklich bei Christin<br />

Görtler für den fruchtbaren Austausch und die wertvollen Impulse, die diese<br />

Beratung ermöglicht hat.<br />

Die Qualifizierung zur Ansprechperson zum Schutz vor sexualisierter und<br />

interpersoneller Gewalt im Sport ist für den Sportverband Detmold e.V.<br />

von höchster Bedeutung. Durch diesen Schritt möchte der Verband nicht<br />

nur ein sicheres Umfeld für seine Mitglieder schaffen, sondern auch einen<br />

aktiven Beitrag zur Prävention von Gewalt im Sport leisten.<br />

Der Sportverband Detmold e.V. bekennt sich zum Schutz seiner Mitglieder<br />

vor sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Sport.<br />

Foto: Sportverband Detmold e.V.<br />

<strong>Detmolder</strong> Zentrenmanagement sehr erfolgreich - Land NRW erneuert<br />

Förderzusage<br />

40 neue Geschäfte und Dienstleister in der<br />

<strong>Detmolder</strong> Innenstadt<br />

Das Programm „In Zukunft Innenstadt<br />

Detmold“ wird verlängert.<br />

Das Land Nordrhein-Westfalen hat<br />

den Zuschlag für eine weitere Förderung<br />

einer zukunftsfähigen City<br />

gegeben. Damit kann die Arbeit des<br />

Zentrenmanagements fortgesetzt<br />

werden, die zu der im Landesvergleich<br />

äußerst niedrigen <strong>Detmolder</strong><br />

Leerstandsquote geführt hat. Aktuell<br />

sind in der <strong>Detmolder</strong> Innenstadt elf<br />

Ladenlokale für eine Neunutzung<br />

verfügbar. Das entspricht einer<br />

Leerstandsquote von elf Prozent. Im<br />

Landesdurchschnitt liegt diese Quote<br />

bei 38 Prozent. In den vergangenen<br />

zwei Jahren sind insgesamt 40 Läden<br />

neu vermietet worden, 90 Prozent der<br />

Neugründung waren im Markt erfolgreich.<br />

Für die Innenstadtförderung<br />

stand eine Fördersumme in Höhe von<br />

415.000 Euro zur Verfügung, 406.000<br />

Euro wurden in Zuschüsse für neue<br />

Ladennutzungen und flankierende<br />

Maßnahmen investiert. Auch das ist<br />

im Vergleich ein Spitzenwert in NRW.<br />

Diese Zahlen berichteten Gilde-Geschäftsführer<br />

Thorsten Brinkmann<br />

und Citymanagerin Ulrike Levri dem<br />

Haupt- und Finanzausschuss. Die<br />

Gilde-Wirtschaftsförderung kümmert<br />

sich um die Innenstadtvermarktung,<br />

Carina Fobbe bildet als dritte<br />

im Team „In Zukunft Innenstadt“ das<br />

Bindeglied zur Verwaltung.<br />

Die Arbeit für die Zukunft der<br />

Innenstadt kann in den nächsten<br />

drei Jahren fortgesetzt werden. Ein<br />

neuer Förderbescheid in Höhe von<br />

rund 540.000 Euro liegt bei der<br />

Stadt vor. Inklusive Eigenmittel der<br />

Stadt können von 2024 bis Ende<br />

2026 insgesamt Maßnahmen für<br />

900.000 Euro angestoßen werden.<br />

Rund 677.000 Euro hält die Stadt<br />

Detmold für den „Verfügungsfonds<br />

Anmietung“ bereit. Daraus können<br />

Gewerbetreibende für die Anmietung<br />

ihres Ladenlokals einen Zuschuss erhalten.<br />

Das Modell sieht vor, dass die<br />

Vermieter auf mindestens 30 Prozent<br />

ihrer letzten Kaltmiete verzichten,<br />

Freuen sich über den Erfolg des Innenstadtkonzeptes und die erneute<br />

Förderzusage (von links): Innenstadt-Managerin Carina Fobbe, Bürgermeister<br />

Frank Hilker und Thorsten Brinkmann (Gilde).<br />

Foto: Stadt Detmold<br />

die Mietenden mindestens 40 Prozent<br />

der Alt-Kaltmiete zahlen und die<br />

Stadt den Rest hinzugibt. Von diesem<br />

städtischen Anteil übernimmt das<br />

Land wiederum 60 Prozent. Genutzt<br />

wird die Summe für die Bezuschussung<br />

langfristiger Mietverträge, aber<br />

auch kurzfristiger „Pop-up-Stores“<br />

mit denen neue Ideen auf ihre<br />

Marktfähigkeit hin getestet werden<br />

können. 24 Pop-up-Stores wurden<br />

zusätzlich zu den Vermietungen im<br />

Jahr 2023 realisiert. Unter anderem<br />

war die Polizei für eine Woche in<br />

einem Innenstadtlokal mit einer<br />

Aufklärungskampagne präsent,<br />

auch die <strong>Detmolder</strong> Design Woche<br />

nutzte diese Möglichkeiten, daneben<br />

ergriffen zahlreiche kleine Handelsunternehmungen<br />

die Chance.<br />

Ziel der neuen Runde für „In Zukunft<br />

Innenstadt“ wird es laut Gilde-<br />

Geschäftsführer Thorsten Brinkmann<br />

sein, die multifunktionale<br />

Nutzung der Innenstadt auszubauen.<br />

Damit ist gemeint, dass neben Handel<br />

und Gastronomie weiterhin auch<br />

Kreativwirtschaft, Gesundheitswirtschaft<br />

oder andere innenstadtnahe<br />

Gewerbeformen ins Auge gefasst<br />

werden – auch City-Repräsentanzen<br />

für große Unternehmen nach dem<br />

Vorbild der Weidmüller-Welt gehören<br />

zum Förderportfolio.<br />

Rund 113.000 Euro werden in den<br />

nächsten drei Jahren für die Unterstützung<br />

der Gewerbetreibenden mit<br />

Informationen und die Kommunikation<br />

nach außen zur Verfügung<br />

stehen. Unter anderem soll die Reihe<br />

„Frühstart“ mit Impulsvorträgen für<br />

Handel und Gewerbe fortgesetzt werden.<br />

Weitere 100.000 Euro können<br />

für die Verbesserung der Aufenthaltsqualität<br />

in der Innenstadt angewendet<br />

werden. Dazu gehören zum Beispiel<br />

Beleuchtung, Begrünung, Spielangebote<br />

oder Street-Art-Aktionen.<br />

Frohe<br />

Weihnachten<br />

wünscht Ihre<br />

Jetzt kann der Ball rollen: Nadine Vormweg (Fachbereich Stadtentwicklung bei der Stadt Detmold), Uwe<br />

Rafflenbeul (Bezirksregierung), Bürgermeister Frank Hilker, Dr. Alexandra Nolte (Schulleiterin des Gymnasiums<br />

Leopoldinum) und Sportlehrer Guido Freitag gaben jetzt das neue Spielfeld an der Hornschen<br />

Straße frei.<br />

Foto: Stadt Detmold<br />

Multifunktionale Sport- und Spielfläche am Gymnasium Leopoldinum<br />

bereichert das Quartier<br />

Die <strong>Detmolder</strong> Innenstadt ist um<br />

eine neue Attraktion reicher: Auf<br />

dem Schulhof des Gymnasiums<br />

Leopoldinum ist neue Spielfeld<br />

seiner Bestimmung übergeben<br />

worden. Schülerinnen und Schüler<br />

des Leopoldinums spielten zur Feier<br />

des Tages die ersten Bälle. Das<br />

Besondere: Die multifunktionale<br />

Spiel- und Sportfläche ist ein neuer<br />

Treffpunkt für alle <strong>Detmolder</strong>innen<br />

und <strong>Detmolder</strong> und kann täglich in<br />

der Zeit zwischen 7.30 und 21 Uhr<br />

genutzt werden.<br />

Die zeitlich flexibel zugängliche<br />

Anlage entspricht dem allgemeinen<br />

Trend zum individuell organisierten<br />

Sport im öffentlichen Raum. „Das<br />

Team Freiraumplanung freut sich<br />

sehr, dass es gelungen ist, dieses<br />

Projekt mit allen Beteiligten an<br />

dieser Stelle zu verwirklichen“,<br />

sagt Michaela Wangler aus dem<br />

Fachbereich 6 (Stadtentwicklung)<br />

bei der Stadt Detmold, die federführend<br />

für Umsetzung der Planungen<br />

verantwortlich war.<br />

Das neue Spielfeld ist eines der<br />

Ergebnisse aus dem Integrierten<br />

Stadtentwicklungskonzept (ISEK)<br />

Detmold Innenstadt. Ziel war es,<br />

das Quartier für alle Bürgerinnen<br />

und Bürger vielfältiger nutzbar zu<br />

gestalten. Aktionsfläche sowie eine<br />

Spiel- und Sportinsel mit Calisthenics-Anlage<br />

sind das Ergebnis<br />

der Freiraumplanung. Michaela<br />

Wangler: „Die Vorfreude und die gespannten<br />

Nachfragen der Menschen,<br />

die es kaum erwarten können, den<br />

Platz zu nutzen, haben uns sehr motiviert.<br />

Dies zeigt, dass die intensive<br />

Arbeit zur Aufwertung des Quartiers<br />

Auf die Plätze, fertig, Spielfeld!<br />

in Detmold auf positive Resonanz<br />

stößt.“ Die Gesamtkosten der Anlage<br />

belaufen sich auf etwa 560.000 Euro<br />

und werden zu 80 Prozent aus Mitteln<br />

der Städtebauförderung (Bundesund<br />

Landeszuweisungen) finanziert.<br />

Multifunktionale Sportund<br />

Spielfläche<br />

Ein vier Meter hoher Ballfangzaun<br />

an der Längsseite und ein fünf Meter<br />

hoher Ballfangzaun an der Stirnseite<br />

schützen die angrenzenden Verkehrsflächen.<br />

Der Zugang erfolgt über ein<br />

Tor im Zaun. Angrenzende Fahrradbügel<br />

bilden eine optische Barriere<br />

zum Gehweg und ermöglichen, Fahrräder<br />

direkt am Spielfeld abzustellen.<br />

Sitzblöcke am Rand der Spielfläche<br />

laden zum Verweilen ein. Durch die<br />

Verwendung eines weichen EPDM-<br />

Belags (Kunststoff) ist die sportliche<br />

Nutzung nicht nur auf Ballsportarten<br />

beschränkt, sondern die Fläche kann<br />

auch für andere Sportarten wie<br />

gesundheitsorientierte Tanz- und<br />

Fitnessbewegungen genutzt werden.<br />

Umgestaltung Schulhof/<br />

Spiel- und Sport-Insel<br />

Die etwa 200 Quadratmeter große<br />

neue Insel besteht ebenfalls aus<br />

einer Kunststoffoberfläche, die in<br />

Teilbereichen von 40 Zentimeter<br />

hohen Sitzmauern eingefasst wird.<br />

Innerhalb der Sitzmauern ist eine<br />

Trainingsanlage mit verschiedenen<br />

Übungsstationen für das<br />

Ganzkörpertraining (Calisthenics-<br />

Anlage) angelegt. Die angrenzenden<br />

befestigten Wegeflächen<br />

sind für den Rollsport in Asphalt<br />

ausgeführt. Die Möglichkeit, die<br />

Insel zu umrunden, bietet ein<br />

weiteres Bewegungsangebot. Um<br />

Angsträume zu vermeiden und<br />

gleichzeitig das Nutzungsangebot<br />

zu jeder Jahreszeit für das Quartier<br />

bereitzustellen, wurde ein geeignetes<br />

Beleuchtungssystem integriert.<br />

Um eine sichere Erreichbarkeit der<br />

Fläche zu gewährleisten, ist die<br />

Wegebeleuchtung in den Randbereichen<br />

ergänzt worden.<br />

Eingeschränkter Betrieb im<br />

Freizeitbad Aqualip<br />

Aufgrund des aktuell sehr hohen Krankenstandes und demzufolge vielen<br />

Ausfällen des Personals, sind die Stadtwerke Detmold gezwungen,<br />

den Badebetrieb des Freizeitbades Aqualip kurzfristig einzuschränken.<br />

Am Freitag, 15. Dezember ist Badeschluss bereits um 15:30 Uhr (letzter<br />

Einlass 14 Uhr). Am Samstag und Sonntag wird das Schwimmbad<br />

komplett geschlossen bleiben. Ab nächster Woche hoffen wir wieder<br />

auf einen regulären Betrieb. Das Saunaland bleibt die ganze Woche<br />

weiterhin wie gewohnt geöffnet.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> - Anzeige -<br />

15. Dezember 2023 Seite 5<br />

Die großzügig gestaltete Ausstellung mit mehr als 100 Öfen im Holz & Pellet Ofenzentrum NRW in Nieheim.<br />

Hier können einige Öfen im Betrieb besichtigt werden. Dazu erwartet Sie kompetente Beratung von einem<br />

motivierten Vertriebsteam.<br />

Das Service-Team vom Holz & Pellet Ofenzentrum NRW: (v.l.) Bernd Böddeker, Gerrit Friedrich, Kevin<br />

Meinert, Firmeninhaber Stephan Kunstein, Finn Burggraf und Thomas Wakup.<br />

Das Holz- & Pellet Ofenzentrum NRW ist auch zwischen den Feiertagen für Sie da<br />

Aktuelle Ofenmodelle jetzt am Lager<br />

Auch in der Ofenbranche sind Lieferengpässe<br />

und lange Lieferfristen trauriger Alltag<br />

geworden. Das Holz- & Pellet Ofenzentrum<br />

NRW hat deshalb frühzeitig begonnen, der<br />

Situation entgegen zu wirken und das Lager<br />

mit aktuellen Ofenmodellen aufgefüllt. Es<br />

sind von einigen Modellen zwar nur geringe<br />

Mengen verfügbar, aber grundsätzlich ist<br />

man in der Lage, die Kundenwünsche zu<br />

bedienen.<br />

Inhaber Stephan Kunstein dazu im Gespräch:<br />

„Momentan ist es sehr schwierig,<br />

an Ware zu kommen. Teilweise werden jetzt<br />

bestellte Öfen erst Ende 2024 bis Anfang<br />

2025 geliefert. Darum sind wir sehr froh,<br />

dass wir unsere Lagerkapazitäten erweitern<br />

konnten und nun von fast allen vorhandenen<br />

Herstellern die gängigsten Modelle auf Lager<br />

haben. Natürlich ist die Auswahl etwas begrenzt,<br />

aber wir haben uns auf die Topseller<br />

der Marken Hwam, Wiking, Austroflamm,<br />

Drooff, Morsoe, Piazzetta, Palazzetti und<br />

Olsberg vom letzten Jahr fixiert und werden<br />

dadurch die meisten Kundenwünsche abdecken<br />

können. Aber auch hier gilt: Der frühe<br />

Vogel fängt den Wurm!“<br />

Nicht nur die Lieferengpässe machen es<br />

für die Kunden in den kommenden Jahren<br />

schwieriger, den Wunschofen zu bekommen<br />

- auch die stetig wachsende Nachfrage durch<br />

die Austauschpflicht der Feuerstätten leistet<br />

ihren Beitrag und lässt die Verfügbarkeit<br />

deutlich geringer werden. Die Chance auf<br />

den gewünschten Ofen wird bereits jetzt, im<br />

Dezember, von Woche zu Woche geringer.<br />

Entlasten Sie Ihre<br />

Öl- und Gasheizung<br />

Mit einem wasserführenden Pelletofen kann<br />

eine vorhandene Öl- und Gaszentralheizung<br />

bestens ergänzt werden. Dazu wird ein<br />

Puffer benötigt, um sehr schnell produzierte<br />

Wärme zwischen zu speichern. Dieses<br />

ist recht einfach in Verbindung mit einem<br />

Heizungsmonteur und uns zu realisieren.<br />

Ein externer Pellet Bunker wird dafür nicht<br />

benötigt, denn die Pelletöfen haben einen<br />

25 bis 45-KG Pellet Tank direkt am Ofen,<br />

dadurch sind die Nachfüllintervalle gut zu<br />

realisieren. Dazu bringt der Pelletofen behagliche<br />

Wärme in Ihr Zuhause und kann sehr<br />

schön in Ihre Wohnung integriert werden.<br />

Unsere Fachleute beraten Sie gern dazu.<br />

Über 15 Jahre Erfahrung<br />

mit Holz- & Pelletöfen<br />

„Unsere Stärken liegen in der fachkundigen<br />

Beratung vor Ort, unseren Fachleuten im Service<br />

und auch in der breiten Produktpalette<br />

unserer Dienstleistungen“, berichtet Kunstein<br />

über das ständig wachsende Arbeitsfeld<br />

rund um das Thema Heizen. „Wenn man vor<br />

einigen Jahren noch ausschließlich überlegt<br />

hat, wie der neue Holzofen aussehen soll, gibt<br />

es mittlerweile eine große Auswahl an Holz-,<br />

Gas- oder Pelletöfen – und das mit vielen<br />

verschiedenen technischen Möglichkeiten.<br />

Wir beraten die Kunden dabei nach ihren<br />

persönlichen Anforderungen ans Heizen und<br />

arbeiten mit ihnen gemeinsam die perfekte<br />

Lösung aus. Meist ist dazu ein Besuch beim<br />

Kunden vor Ort notwendig, z.B. wenn wir<br />

zur neuen Feuerstätte einen Edelstahlkamin<br />

montieren müssen“, berichtet Kunstein weiter<br />

und fügt an: „Wenn sich der Kunde für<br />

einen Pelletofen entschieden hat, ist auch die<br />

Wärmeverteilung mit dem Piazzetta Multifuoco<br />

System ein wichtiges Thema, denn die<br />

Wärme, die an der Feuerstätte erzeugt wird,<br />

kann damit bis zu 16 Meter weit in andere<br />

Räume transportiert werden. Eine wirklich<br />

tolle Sache!“<br />

Ebenfalls ein wichtiges Thema ist der<br />

Austausch von defekten oder nicht mehr<br />

genehmigten Kachelofeneinsätzen. Diese<br />

können durch aktuelle Bausätze relativ<br />

unkompliziert als Holz- oder als Pellet-<br />

Feuerstätte instandgesetzt werden.<br />

Bei den Pellet-Heizeinsätzen ist dazu auch<br />

die Wärmeverteilung in andere Räume<br />

möglich, sofern es die baulichen Möglichkeiten<br />

zulassen. Auch beim Heizen hat die<br />

Smarthome-Technologie bereits Einzug<br />

gehalten. Ein Pelletofen kann via App<br />

ferngesteuert, programmiert und eingestellt<br />

werden. Mit nur wenigen Handgriffen hat<br />

man seinen Ofen mit dem Smartphone so<br />

eingestellt, dass es wohlig warm ist, wenn<br />

man nach Hause kommt. Auch das Einstellen<br />

und Prüfen von Pelletöfen wird elektronisch<br />

mit dem Notebook durchgeführt.<br />

Beratungsservice<br />

Gern berät Sie das Team<br />

vom Holz- & Pellet Ofenzentrum<br />

NRW in entspannter<br />

Atmosphäre über<br />

die neuesten Ofentrends<br />

und Heiztechniken. Die<br />

Öffnungszeiten sind von<br />

Montag – Freitag 10:00 –<br />

13:00 und 16:00 – 19:00<br />

Uhr und am Samstag von<br />

9:30 – 14:00 Uhr, in dieser<br />

Zeit ist das Team auch<br />

telefonisch erreichbar. Individuelle<br />

Termine sind<br />

auch außerhalb der offiziellen<br />

Öffnungszeiten nach<br />

Absprache möglich.<br />

Inhaber Stephan Kunstein im Beratungsgespräch: Viele Details können digital erklärt, geplant und vorgeführt werden. Dazu<br />

bietet die großzügig gestaltete Ausstellung viel Gelegenheit, sich die künftige eigene Feuerstätte anzuschauen.<br />

In der großzügig gestalteten Ausstellung können Sie sich inspierieren lassen.<br />

Das Holz- & Pellet Ofenzentrum NRW ist zwischen den Feiertagen<br />

zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 6<br />

Der <strong>Detmolder</strong> Weihnachtsmarkt hat im zweiten Jahr an Attraktivität zugelegt. Bis zum 30. Dezember gibt es hier mit Ausnahme der Weihnachtsfeiertage Programm.<br />

Ich ServiceCenter wünsche Ihnen Detmold-Mitte<br />

Frohe Weihnachten<br />

und alles Gute für 2024!<br />

Geschäftsstellenleiter<br />

Geschäftsstellenleiter<br />

Andreas Pörtner Pörtner<br />

ServiceCenter Detmold-Mitte<br />

Rosental 15 | 32756 Detmold<br />

Rosental 15 | 32756 Detmold<br />

Tel. 05231 7009-0 | Fax 05231 7009-99<br />

Tel. 05231 7009-0 | Fax 05231 7009-99<br />

andreas.poertner@lippische.de<br />

andreas.poertner@lippische.de<br />

lippische.de<br />

lippische.de<br />

Detmold zeigte am verkaufsoffenen Sonntag (10. Dezember 2023) zwei<br />

Gesichter: Fast menschenleere Straßen...<br />

...und ein Schlossplatz voller Menschen. Besucher lobten den „heimeligen<br />

und vielseitigen“ Markt.<br />

Alle Fotos: Manfred Hütte<br />

Zur Eröffnung dees Weihnachtsmarktes spielte das Orchester<br />

Vahlhausen auf. Werbegemeinschafts-Chef Christian Schmidt,<br />

Bürgermeister Frank Hilker und Prinzessin Maria zur Lippe begrüßten<br />

die Gäste auf der Winterbühne im Schlosspark.<br />

2. <strong>Detmolder</strong> Weihnachtsmarkt im Schlosspark: Heimelig und vielseitig<br />

Noch zwei Wochen bis zum „final Countdown“<br />

Der <strong>Detmolder</strong> Weihnachtsmarkt<br />

geht in die zweite Hälfte. Noch bis<br />

zum 30. Dezember 2023 öffnen die<br />

Stände im <strong>Detmolder</strong> Schlosspark.<br />

Sie sind täglich von 12 bis 21 Uhr,<br />

freitags und samstags von 11 bis 22<br />

Uhr geöffnet. Am 1. und am 2. Weihnachtsfeiertag<br />

bleibt der Markt zu.<br />

Mehr Essensstände<br />

Die Stadt Detmold zieht ein positives<br />

Zwischenfazit zur Hälfte des<br />

Weihnachtsmarktes. Pressesprecherin<br />

Daniela Lang sagt: „Die<br />

Rückmeldungen der Besucher, die<br />

uns bislang erreicht haben, fallen<br />

durchweg positiv aus. Sie schätzen<br />

besonders die heimelige Atmosphäre<br />

des Schlossparks und die vielseitige<br />

Illumination, die dem Schauplatz<br />

vor der Kulisse des angestrahlten<br />

<strong>Detmolder</strong> Residenzschlosses und<br />

des Häuser-Ensembles ringsum einen<br />

unverwechselbaren, einmaligen<br />

Charakter verleihen. Gelobt wurde<br />

das vielseitige Speise- und Getränkeangebot.<br />

In einem Kinderzelt<br />

gibt es wechselnde Angebote für<br />

die Jüngsten, die unter Anleitung<br />

verschiedener Akteure basteln,<br />

spielen und sogar backen können.<br />

Das Bühnenprogramm, bei dem sich<br />

Profis und Laien die Klinke in die<br />

Hand drücken, bietet jeden Tag neue<br />

Highlights für jeden Geschmack.“<br />

Der Weihnachtsmarkt fand im<br />

vergangenen Jahr zum ersten Mal<br />

im <strong>Detmolder</strong> Schlosspark statt.<br />

Aufgrund der jüngsten Besucherbefragung<br />

hat die Stadt Detmold<br />

das Speisenangebot in diesem Jahr<br />

erheblich erweitert. So wurde die<br />

Veranstaltungsfläche verdoppelt.<br />

„Es sind viele Stände hinzugekommen.<br />

Unsere Besucher können auf<br />

verschiedenen Wegen flanieren,<br />

entdecken und probieren – und aus<br />

ganz unterschiedlichen Perspektiven<br />

den idyllischen Markt mit<br />

den prägnanten Lichtkugeln in den<br />

Bäumen wahrnehmen“, ergänzt<br />

Daniela Lang. Tatsächlich war das<br />

Ambiente im Schlosspark stimmungsvoll,<br />

das illuminierte Schloss<br />

ein sogenannter Foto-Hotspot. Dazu<br />

Daniela Lang: „Ein echter Renner ist<br />

der Fotopoint – ein großer goldener<br />

Bilderrahmen, an dem tolle Fotos<br />

mit dem Hintergrund des angeleuchteten<br />

Schlosses angefertigt werden<br />

können. Auch die Gastronomen auf<br />

dem Weihnachtsmarkt sind bislang<br />

sehr zufrieden. Angenehm für die<br />

Besucherinnen und Besucher ist,<br />

dass die Gastronomen ihre Preise<br />

in diesem Jahr nicht erhöht haben“.<br />

„Erweiterung kommt<br />

sehr gut an“<br />

Drei Tage lang konkurrierten Andreasmesse<br />

und Weihnachtsmarkt um<br />

Gäste. „Was die Überschneidung der<br />

Andreasmesse mit dem Weihnachtsmarkt<br />

betrifft, gab es ja das Diktat der<br />

Termine, da der Weihnachtsmarkt<br />

einer Vereinbarung zwischen der<br />

Stadt Detmold und Werbegemeinschaft<br />

„Die Händler“ immer am 1.<br />

Dezember beginnt. Im kommenden<br />

Jahr wird sich lediglich der Sonntag<br />

schneiden, im Jahr darauf gibt es gar<br />

keine Überschneidung der beiden<br />

Veranstaltungen“, erklärt Daniela<br />

Lang. Der Chef der Werbegemeinschaft<br />

„Die Händler“ sieht in der<br />

Überschneidung keine Probleme:<br />

„Beide Veranstaltungen waren an<br />

dem Wochenende gut besucht, so<br />

Fritz Krisse und Mickey Meinert auf der<br />

Winterbühne.<br />

dass Detmold zahlreiche Besucher<br />

begrüßen durfte“, so der Vorsitzende<br />

Christian Schmidt. Auf die<br />

erste Woche des Weihnachtsmarktes<br />

blickt er trotz des regnerischen Wetters<br />

zufrieden. „Das Feedback der<br />

Besucher ist durchweg positiv und<br />

die Erweiterung des Weihnachtsmarktes<br />

kommt sehr gut an“, so<br />

Schmidt zum <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong>.<br />

Seine persönlichen Highlights:<br />

Die Prämierung von „Detmolds<br />

schönstem Weihnachtsbaum“ durch<br />

Prinzessin Maria zur Lippe und natürlich<br />

der Besuch des Nikolauses,<br />

der mit einem schicken Volkswagen<br />

ID.Buzz den Weg in den Schlosspark<br />

gefunden hat. Lob kommt auch von<br />

Alfred Westermann (Buchhaus am<br />

Markt): „Wir finden den Weihnachtsmarkt<br />

im Schlosspark sehr<br />

stimmungsvoll auch Dank des angestrahlten<br />

Schlosses – dieses Jahr<br />

schon etwas größer und vielfältiger<br />

geworden. Würde mir fürs nächste<br />

Jahr etwas mehr Strahlkraft in die<br />

Fußgängerzonen wünschen und<br />

ein Lösung für den Marktplatz z.B.<br />

Illumination des Rathauses oder wie<br />

in der Vergangenheit einen Adventskranz<br />

am Brunnen…“<br />

Am Sonntag standen Kinder des Vereins<br />

„Tanzbogen“ auf der Bühne.<br />

Durchwachsene Bilanz<br />

Nicht ganz aufgegangen ist der<br />

Plan der Werbegemeinschaft, durch<br />

eine Verlegung des verkaufsoffenen<br />

Sonntags vom dritten auf den<br />

zweiten Advent mehr Gäste in die<br />

Geschäfte zu locken. Zur Konkurrenz<br />

durch den verkaufsoffenen<br />

Sonntag zu Kläschen in Lemgo<br />

kam der Museumsadvent am Freilichtmuseum.<br />

Dazu Schmidt: „Der<br />

verkaufsoffene Sonntag wurde in<br />

den Geschäften gemischt gesehen.<br />

Er soll aber natürlich auch den<br />

Familien eine Möglichkeit für den<br />

gemeinsamen Weihnachtseinkauf<br />

bieten. Der Samstag dagegen hatte<br />

eine sehr gute Frequenz in der Innenstadt.<br />

Wir konnten am Sonntag<br />

aber auch einige Besucher, die für<br />

den Museumsadvent nach Detmold<br />

gekommen sind, zählen“. In der<br />

Tat war es an den Rändern der<br />

Fußgängerzone ruhig, nicht wenige<br />

Geschäfte hatten nicht geöffnet. Dafür<br />

drängten sich die Menschen im<br />

Schlosspark und verfolgten die Vorführungen<br />

des Tanzbogens und des<br />

Tanzstudios Detmold auf der Winterbühne.<br />

Klare Worte findet Alfred<br />

Westermann (Buchhaus am Markt):<br />

„Der verkaufsoffene<br />

Sonntag<br />

war sehr enttäuschend<br />

und<br />

hat mehr Kosten<br />

als Umsatz<br />

beschert. Evtl.<br />

sollte man bei<br />

der Planung berücksichtigen,<br />

dass nicht alle<br />

Kommunen zur<br />

gleichen Zeit<br />

ihren verkaufsoffenen<br />

Sonntag<br />

haben. Die<br />

zeitliche Verbindung<br />

mit dem<br />

Museumsadvent<br />

ist auch kontraproduktiv“.<br />

Final Countdown<br />

am 30. Dezember<br />

Jetzt geht der Weihnachtsmarkt in<br />

die zweite Halbzeit. Hier eine kleine<br />

unvollständige Programmvorschau:<br />

Sebastian Müller, Simon Herten und<br />

Kristin Schulz bringen weihnachtlichen<br />

Pop, Soul und Jazz am Freitag,<br />

den 15. Dezember 2023 um 17 Uhr<br />

auf die Bühne, es folgt um 19 Uhr<br />

Leonie Jael. Das beliebte X-Mas<br />

Rudelsingen startet am Samstag, den<br />

16. Dezember 2023 in der Stadthalle.<br />

Tickets kosten 15,30 Euro (ermäßigt<br />

12 Euro). Ein Tipp der Redaktion:<br />

Das Duo „White Coffee“ mit „Weihnachten<br />

und Meer“ am Donnerstag,<br />

den 21. Dezember 2023 um 19 Uhr<br />

auf der Winterbühne. Und wer sich<br />

schon mal in Silvesterstimmung<br />

bringen möchte, ist hier richtig: Die<br />

Tanzschule Fricke lädt am 30. Dezember<br />

2023 um 19.30 Uhr auf die<br />

Winterbühne. Das Programm heißt<br />

„It‘s the final countdown“. Damit<br />

endet dann der Weihnachtsmarkt<br />

im Schlosspark.<br />

Mehr Infos unter www.weihnachtsmarkt-detmold.de


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 7


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 8<br />

Wir versichern Lippe<br />

Mit Sicherheit<br />

ein schönes<br />

Fest.<br />

Wir wünschen<br />

ein frohes Fest<br />

und ein glückliches<br />

Jahr 2024.<br />

lippische.de<br />

Kostenloses Angebot der Frühen Hilfen<br />

für Eltern und Babys<br />

Dritte Krabbelgruppe<br />

ist am Start<br />

Aufgrund der großen Nachfrage ist jetzt eine dritte Krabbelgruppe im<br />

Bereich Frühe Hilfen der Stadt Detmold ins Leben gerufen werden. Sie trifft<br />

sich immer dienstags in der Zeit von 10 bis 11.30 Uhr, eine Anmeldung dafür<br />

ist nicht erforderlich. Das Angebot ist kostenfrei. Als Kooperationspartnerin<br />

stellt die katholische Kirchengemeinde Heilig-Kreuz dafür Räume ihres<br />

Gemeindezentrums am Schubertplatz 10 zur Verfügung.<br />

Mit Kristina Weiß und Jennifer Loyek leiten zwei erfahrene Fachfrauen<br />

die neue Gruppe. Geschwisterkinder werden auf Wunsch betreut, Eltern<br />

können im Rahmen der Gruppe Techniken der Babymassage erlernen, da<br />

Jennifer Loyek in diesem Bereich zertifiziert ist. Weitere Informationen<br />

zu dem Angebot gibt es bei Ulrike Räker von der Stadt Detmold, Telefon<br />

(0 52 31) 977-927 oder bei Annkathrin Tadday, Gemeindereferentin der<br />

katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz, Telefon (0 52 31) 9279-12.<br />

In Teamwork haben sie die dritte Krabbelgruppe der Frühen Hilfen<br />

in Detmold ins Leben gerufen (von links): Gemeindereferentin Annkathrin<br />

Tadday, die Erzieherinnen Kristina Weiß und Jennifer Loyek<br />

sowie Ulrike Räker, Koordinatorin der Frühen Hilfen bei der Stadt<br />

Detmold.<br />

Foto: Stadt Detmold<br />

Sozialer Mittagstisch im Café HerzStück geht in die letzte Runde<br />

Lipper für Lipper verabschiedet sich in die Winterpause<br />

Das Jahr 2023 neigt sich dem Ende<br />

zu, und der Verein Lipper für Lipper<br />

beendet eine ereignisreiche Saison<br />

des sozialen Engagements. Am 16.<br />

Dezember findet der letzte Soziale<br />

Mittagstisch im Café HerzStück statt,<br />

bevor das Team sich in die wohlverdiente<br />

Winterpause begibt. Nach<br />

einem intensiven Jahr mit der erfolgreichen<br />

Renovierung und dem Umzug<br />

ins neue Sozialcafé HerzStück,<br />

einem stetigen Anstieg der Nachfrage<br />

beim Sozialen Mittagstisch und der<br />

Einführung neuer Projekte wie „Eat<br />

& Learn“ (Hausaufgabenhilfe für<br />

Kinder aus armutsbetroffenen Familien)<br />

sowie dem Seniorenfrühstück<br />

(14-täglich im Café HerzStück für<br />

armutsbetroffene Senioren) freut sich<br />

das engagierte Mitmacher-Team auf<br />

eine wohlverdiente Verschnaufpause.<br />

Der erste Mittagstisch im Jahr 2024<br />

findet am 13. Januar statt, gefolgt<br />

vom ersten Seniorenfrühstück am 16.<br />

Januar, für das eine Voranmeldung<br />

erforderlich ist. Als besondere Möglichkeit,<br />

anderen Menschen in Lippe<br />

zu helfen, schlägt der Verein vor,<br />

statt eines materiellen Weihnachtsgeschenks<br />

eine Fördermitgliedschaft<br />

(ab 10 Euro/Monat) abzuschließen.<br />

Diese kann auch als Geschenk im<br />

Namen anderer Personen abgeschlossen<br />

werden und unterstützt die oben<br />

genannten Projekte von Lipper für<br />

Lipper im kommenden Jahr. Informationen<br />

hierzu finden sich auf www.<br />

lipperfuerlipper.de/spenden.<br />

Das neue Projekt „Kulturloge<br />

Lippe“ befindet sich derzeit in einer<br />

Umstrukturierung, weitere Informationen<br />

hierzu werden im Jahr 2024<br />

folgen. Der Verein Lipper für Lipper<br />

wünscht allen Mitbürgerinnen und<br />

Mitbürgern in Lippe besinnliche<br />

Lipper für Lipper verabschiedet sich in die Winterpause.<br />

Blick in die Geschichte: 125 Jahre Turnverein „Bahn Frei“ Detmold<br />

„Freunde der Turnsache“<br />

Von Historiker Jürgen Redder<br />

In diesem Jahr jährt sich das Vereinsjubiläum<br />

des <strong>Detmolder</strong> Turnvereins<br />

„Bahn Frei“ zum 125. Mal.<br />

Anlass genug, einmal einen Blick<br />

auf dessen Geschichte zu werfen.<br />

Im Juni des Jahres 1898 setzten<br />

sich einige turnbegeisterte Herren<br />

zu einer Beratung zusammen. Ihr<br />

Anliegen: Das Turnen allgemein in<br />

der Stadt zu fördern. Um ihr Ziel zu<br />

erreichen, wollten sie einen neuen,<br />

zweiten Turnverein aus der Taufe<br />

heben.<br />

Wenig später erschien daher ein<br />

Aufruf in der Lokalzeitung. „Freunde<br />

der Turnsache, welche Lust haben, einem<br />

neu zu gründenden Turnverein,<br />

in dem das Turnen regsam betrieben<br />

werden soll, beizutreten, werden<br />

freundlichst zu einer am Mittwoch,<br />

den 29. des Monats, Abends ½ 9 Uhr<br />

im Gasthof Zur Krone stattfindenden<br />

Besprechung eingeladen. Gut Heil!“<br />

Etwa 60 Personen beteiligten sich<br />

an der Veranstaltung im Gasthof<br />

„Zur Krone“. Die Anwesenden beschlossen,<br />

aus ihren Reihen heraus<br />

eine siebenköpfige Kommission zu<br />

bilden. Diese plante die nächsten<br />

Schritte und setzte die weiteren Vorarbeiten<br />

um. Per Zeitungsannonce<br />

lud die Kommission dann für den<br />

Abend des 8. Juli zur Konstituierung<br />

des Vereins und zur Vorstandswahl<br />

ein. 50 Personen folgten dem Aufruf<br />

in den Gasthof.<br />

Max Obier, Mitglied der Kommission<br />

und Versammlungsleiter an<br />

jenem Abend, begrüßte die Zuhörer.<br />

In kurzen Worten informierte er über<br />

die geleisteten Vorarbeiten. Danach<br />

schritt man zügig zur Gründung des<br />

neuen Turnvereins. Er bekam den<br />

Namen „Bahn Frei“. Zum ersten<br />

Vorsitzenden des Vereins wählten die<br />

Versammlungsbesucher Max Obier,<br />

zu dessen Stellvertreter Robert Uhlmann.<br />

Das Amt des Schriftführers<br />

übernahm Wilhelm Aumann, zum<br />

Kassierer wählte man Heinrich Brill.<br />

Das Eintrittsgeld betrug eine<br />

Mark, der monatliche Vereinsbeitrag<br />

30 Pfennig. Zum Vereinslokal<br />

bestimmte man den Gasthof „Zur<br />

Krone“. Hier sollten auch auf dem<br />

neuerbauten Saal an jedem Dienstagund<br />

Freitagabend die Turnstunden<br />

stattfinden.<br />

Der Männerturnverein „Jahn“ aus<br />

Lage stellte für kurze Zeit leihweise<br />

Turngeräte zur Verfügung.<br />

Sobald die finanzielle Situation es<br />

zuließe, wollte sich „Bahn Frei“<br />

eigene Turngeräte anschaffen. Auf<br />

einer zusätzlichen Versammlung<br />

am 12. Juli verabschiedete man die<br />

Satzung des Vereins, „Grundgesetz“<br />

genannt. Es umfasste insgesamt 12<br />

Paragrafen. Unter anderem regelte es<br />

die Aufnahme der Vereinsmitglieder<br />

und deren Mindestalter.<br />

In der Folgezeit wechselten sich<br />

im Vereinsleben die jährlichen<br />

Stiftungsfeste, Weihnachtsfeiern<br />

und abendliche Tanzvergnügen<br />

(Bälle) ab mit den Versammlungen,<br />

Turnstunden und regelmäßig<br />

stattfindenden Wanderungen, wie<br />

den Himmelfahrtswanderungen seit<br />

1898. Der Turnverein „Bahn Frei“<br />

hatte sich somit in der <strong>Detmolder</strong><br />

Vereinslandschaft etabliert.<br />

Auf einer außerordentlichen Generalversammlung<br />

am 25. September<br />

1903 bestimmten die Vereinsmitglieder<br />

den Gasthof „Stadt Detmold“<br />

zum neuen Vereinslokal. Zukünftig<br />

turnte „Bahn Frei“ auf dem dortigen<br />

Saal. Ab 1912 nutzte der Turnverein<br />

die neu erbaute Turnhalle der<br />

Knaben-Bürgerschule, der heutigen<br />

Weerthschule. Im April 1904 schloss<br />

sich „Bahn Frei“ dem Lippischen<br />

Turngau (LTG) an. Damit stand für<br />

den Verein die Teilnahme an allen<br />

Bezirks-, Gau- und Kreisfesten sowie<br />

Teutoburger Waldfest und Deutsches<br />

Turnfest offen.<br />

In der Folgezeit belegten die Turner<br />

des Vereins erfolgreich vordere<br />

Plätze bei einer Vielzahl von Festen<br />

und turnerischen Wettkämpfen. 1905<br />

schaffte sich „Bahn Frei“ eine Vereinsfahne<br />

an. Auf der einen Seite der<br />

enthüllten Fahne war im roten Feld<br />

das Vereinsabzeichen abgebildet<br />

sowie die Worte Turnverein „Bahn<br />

Frei“, gegründet 1898. Auf der anderen<br />

Seite sah man auf gelbem Grunde<br />

den Turnvater Jahn, umrahmt von<br />

einem Eichenkranz und die Worte:<br />

„Der alten Deutschen Mut und Kraft<br />

lebt fort in unsrer Turnerschaft.“<br />

Albert Fleege, Gauvertreter des<br />

LTG, hielt die Festrede bei der Weihezeremonie.<br />

Zahlreiche lippische<br />

Turnvereine, unter anderem aus Heiden,<br />

Lemgo Pivitsheide, Salzuflen<br />

und Schötmar beteiligten sich an der<br />

Feier. Laut Statistik des LTG zählte<br />

„Bahn Frei“ zum Stichtag 1. Januar<br />

1905 75 aktive Turner. Bis 1909<br />

stieg die Zahl kontinuierlich auf 150<br />

Mitglieder an. 1914 betrug sie nur<br />

noch 111. Von 1914 bis 1918 zogen<br />

insgesamt 76 Turner von „Bahn Frei“<br />

in den 1. Weltkrieg.<br />

Ernst Otte übernahm die Leitung<br />

des Vereins. 15 Turner kehrten aus<br />

dem Kriege nicht mehr zurück,<br />

darunter August Budde, Wilhelm<br />

Busch, Hermann Köller, Karl Müller,<br />

August Nagel, Emil Niemeyer sowie<br />

Otto Wolf.<br />

1919 feierte „Bahn Frei“ am 29. Juni<br />

in den Anlagen des Falkenkruges sein<br />

erstes Sommerfest nach Ende des 1.<br />

Weltkrieges. Vor den Augen eines<br />

und gesunde Weihnachtstage sowie<br />

einen guten Rutsch ins Jahr 2024. Für<br />

weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten<br />

besuchen Sie bitte die<br />

Website des Vereins:<br />

www.lipperfuerlipper.<br />

Turnerinnen von Bahn Frei vor<br />

der Turnhalle.<br />

zahlreich erschienenen Publikums<br />

zeigten etwa 60 Turner Freiübungen<br />

und ihr Können an verschiedenen<br />

Turngeräten. Auch das abendliche<br />

Fackelschwingen der Turner fand<br />

großen Anklang. 1919 turnten wieder<br />

74 Mitglieder im Verein, davon 14<br />

Jugendturner. Ein Jahr später lag<br />

die Mitgliederzahl bei 122. Im 25.<br />

Jahr des Bestehens, 1923, zählten<br />

zum Verein bereits 187 Mitglieder,<br />

davon 36 Frauen. 1924 wies die<br />

LTG-Statistik 221 Mitglieder aus,<br />

113 Männer, 34 Frauen, 28 Knaben<br />

und 46 Mädchen. Zum neuen Vereinslokal<br />

bestimmte der Verein den<br />

Gasthof „Zum grünen Jäger“ in der<br />

Meiersfelder Straße, bei Gastwirt<br />

Otto Brömel.<br />

Außer im Turnen trat „Bahn Frei“<br />

aber auch mit Erfolg im Bereich des<br />

Spielbetriebes auf. So hatte der Verein<br />

sowohl für Faust- und Schlagball<br />

als auch für Handball Mannschaften<br />

gemeldet. 1933 schaltete NSDAP-<br />

Funktionär Frost den Verein „Bahn<br />

Frei“ nach der Machtergreifung<br />

durch die Nationalsozialisten am 16.<br />

Mai gleich. Den Vorstand bildeten<br />

in jenem Jahr Vereinsführer Adolf<br />

Wessel, sein Stellvertreter Ernst Otte,<br />

Schriftführer Röpke und Kassierer<br />

Tegeler. Wessel löste den Verein<br />

schließlich im 36. Jahr seines Bestehens<br />

zum 31. Oktober 1934 auf. 38<br />

Mitglieder traten in den <strong>Detmolder</strong><br />

Turnverein von 1860 über.<br />

Die Geschichte des Turnvereins<br />

„Bahn Frei“ endet damit aber noch<br />

nicht. 1956 verließen ehemalige<br />

Turner von „Bahn Frei“ den <strong>Detmolder</strong><br />

Turnverein von 1860 und<br />

gründeten einen neuen Verein: Die<br />

Turngemeinde Detmold von 1956.<br />

2018 schließlich fusionierten dann<br />

<strong>Detmolder</strong> Turngemeinde und<br />

<strong>Detmolder</strong> Turnverein zum neuen<br />

Großverein „<strong>Detmolder</strong> Sportverein<br />

1860/1956“.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 9<br />

Ein Film von Robin Jähne und Michael Gärtner - Sendetermine in der ARD und ARTE geplant<br />

Der Sturm - Tiere bei Blitz und Donner<br />

„Gewitter gehören zu meinem<br />

Lebenselexier“, sagt Robin Jähne<br />

von sich. Er wurde zwar nicht<br />

direkt vom Blitz getroffen, konnte<br />

jedoch bei einem Naheinschlag<br />

die Spannung spüren. „Wie ein<br />

elektrischer Weidezaun“, sagt der<br />

bekannte Naturfilmer aus Detmold.<br />

„Aber mit mehr Bumms. Danach<br />

hatte ich wieder jede Menge<br />

Energie“. Passiert ist es ihm, als<br />

er mit der Kamera Gewitter filmte.<br />

Wenn es blitzt und donnert, halte ihn<br />

nichts, dann müsse er einfach raus.<br />

Dabei sammelt er Material, wie er<br />

es für seinen neuesten Streifen über<br />

Natur, Tiere und Gewitter benötigte.<br />

Mehr als zwei Jahre hat er speziell für<br />

diesen Film gedreht, legte tausende<br />

Kilometer in Deutschland und den<br />

umgebenden Ländern auf der Jagd<br />

nach Gewittern zurück und brachte<br />

teilweise noch nie dokumentiertes<br />

Tierverhalten mit. Auftraggeber<br />

war die Längengrad-Filmproduktion<br />

in Köln, die dieses Projekt für<br />

WDR, ARTE und die internationale<br />

agierende Produktionsfirma Terra<br />

Mater Studios in Wien umsetzte.<br />

Zu sehen war der Film in seiner<br />

etwas verkürzten Form bereits am<br />

4. Dezember auf ARTE. Weitere<br />

Sendetermine werden folgen.<br />

Gewitter seien daran schuld, dass er<br />

Naturfilmer wurde, berichtet Robin<br />

Jähne. Nachdem der <strong>Detmolder</strong> als<br />

Schüler mit einem Blitz-Thema<br />

Preise beim Wettbewerb „Jugend<br />

forscht“ gewann, kam er auf die<br />

Idee, Tierverhalten bei Gewitter<br />

dokumentieren zu wollen. „Das ließ<br />

mich nicht mehr los!“. So wurde<br />

er zum Naturfilmer - inzwischen<br />

dreht er für TerraX, Abenteuer Erde,<br />

Expedition ins Tierreich und andere<br />

Formate.<br />

Für seinen Gewitterfilm wurde er<br />

unzählige Male „nass bis auf die<br />

Knochen“, nur knapp von fallenden<br />

Bäumen verfehlt oder musste auch<br />

Rück- und Fehlschläge ertragen: „Ein<br />

-Anzeige-<br />

Nahendes Inferno: Das Unwetter zieht heran, die Kameras stehen bereit und nehmen die Szene im<br />

Zeitrafferbetrieb auf.<br />

paar meiner grauen Haare entstanden<br />

während der Dreharbeiten“, lacht der<br />

54-Jährige. Wenn beispielsweise die<br />

Kamera im Fuchsbau verklemmte<br />

und keine Bilder von den frisch<br />

geborenen Welpen aufnehmen<br />

konnte. „Reparieren ging auch nicht,<br />

da hätte ich zu sehr gestört. Erst<br />

ein Jahr später hätte ich es wieder<br />

versuchen können, dazu reichte die<br />

Zeit aber nicht mehr aus“, so Jähne.<br />

Trotzdem habe es großen Spaß<br />

gemacht, sein „Herzensprojekt“<br />

zu realisieren. „Vor allem hatte ich<br />

ein tolles Team an der Seite, auch<br />

wenn ich einziger Kameramann<br />

war“, berichtet er. Denn kaum ein<br />

Naturfilmer sei so verrückt, und gehe<br />

bei Regen, Sturm und Hagel mit der<br />

Kamera raus. Viele Ideen realisierte<br />

er mit seinem Koautoren Michael<br />

Gärtner. „Dann waren da noch ein<br />

wunderbarer Cutter, Tondesigner,<br />

Colorgrader, ein genialer Komponist<br />

und als deutschen Sprecher konnte<br />

Thomas Balou Martin gewonnen<br />

werden“.<br />

In der Drehzeit beschäftigte sich<br />

Jähne noch intensiver als sonst mit<br />

Gewittern, entdeckte bei einigen<br />

Tieren neue Verhaltensweisen.<br />

„Unter anderem wenn Ameisen bei<br />

den ersten Regentropfen mit ihrer<br />

Säure schießen“, so der <strong>Detmolder</strong>.<br />

Die einzelne Ameise bemerke nur,<br />

kurzsichtig wie sie sei, dass etwas<br />

von oben komme. Das könne auch ein<br />

Feind sein. Prophylaktisch wehre sie<br />

sich mit Ameisensäure, stecke andere<br />

damit an. „Die Insekten spannen<br />

sozusagen einen Schutzschirm aus<br />

Säure auf. Wenn sie dann merken,<br />

dass es nur Regen ist, hören sie<br />

wieder auf“, erzählt der Biologe.<br />

Ein Verhalten, das so bisher noch<br />

unbekannt war, wie er von einem<br />

Experten erfuhr.<br />

Selten mit der Kamera beobachtet<br />

wurde auch, wie sich junge Spinnen<br />

vor Gewittern das wachsende<br />

elektrische Feld der Luft zunutze<br />

machen. „Die Jungspinnen, oft<br />

kleiner als ein Stecknadelkopf,<br />

wollen natürlich ein möglichst<br />

VON POLL IMMOBILIEN Experte Steven Ord im Interview<br />

Besuch am Set: Robin Jähne begegnete bei seinen Dreharbeiten zum<br />

Sturm auch Wildschweinen - sie gehen wie er gern raus, wenn es<br />

stürmt und regnet.<br />

großes Gebiet besiedeln. Auf ihren<br />

acht Beinchen schaffen sie das nicht.<br />

Und deswegen entwickelten sie eine<br />

erstaunliche Strategie“, weiß der<br />

Kameramann. Sie schießen einen<br />

Faden heraus, der stelle sich ähnlich<br />

auf, wie Haare, wenn wir Menschen<br />

elektrisiert werden. Die Spinne kappe<br />

den Faden und starte daran hängend<br />

in den Wind vor dem Gewitter. So<br />

reisten die Tiere mehrere 1000 Meter<br />

Der Immobilienmarkt im Wandel<br />

hoch und hunderte Kilometer weit.<br />

Genug von Blitz, Donner und<br />

ähnlichen Ereignissen hat Robin<br />

Jähne aber noch lange nicht: „Ich<br />

werde weiterhin unterwegs sein,<br />

um Gewitter und andere besondere<br />

Phänomene in der Natur mit der<br />

Kamera einzufangen. Nicht nur das<br />

nächste Gewitter, sondern auch der<br />

nächste Film kommt bestimmt!“<br />

-Anzeige-<br />

Bereits seit vielen Jahren ist Steven Ord in<br />

der Immobilienbranche tätig. Der Geschäftsstellenleiter<br />

der VON POLL IMMOBILIEN<br />

Shops in Detmold und Bad Salzuflen mit<br />

einer Bestandsaufnahme zur aktuellen Situation<br />

auf dem Immobilienmarkt.<br />

Herr Ord, wie war das Jahr 2023 für den<br />

deutschen Immobilienmarkt?<br />

„Neben ökonomischen, demographischen und<br />

politischen Faktoren<br />

können auch Umweltbedingungen<br />

und gesellschaftliche<br />

Ereignisse<br />

einen signifikanten<br />

Einfluss auf<br />

Märkte haben.<br />

Auch der Immobilienmarkt<br />

hat die<br />

Auswirkungen, die<br />

zu einer steigenden<br />

Inflation, veränderten<br />

Zinspolitik durch die<br />

Europäische Zentralbank<br />

und zu<br />

energieeffizienten Pflichtvorgaben bei Wohngebäuden<br />

geführt haben, deutlich zu spüren<br />

bekommen. Das betrifft Kaufinteressenten,<br />

die auf der Suche nach einem neuen Zuhause<br />

sind, ebenso wie Eigentümer, die ihre Immobilie<br />

verkaufen wollen. Der Beratungsbedarf<br />

ist auf beiden Seiten immens gestiegen,<br />

wodurch sich auch die Vermarktungszeiten<br />

verlängert haben.“<br />

Welches Thema beschäftigt Kaufinteressenten<br />

am meisten?<br />

„Die größte Hürde für Kaufinteressenten ist<br />

nach wie vor das Thema Zinsentwicklung.<br />

Nach zehn Leitzinserhöhungen in Folge legte<br />

der Rat der Europäischen Zentralbank im<br />

Oktober 2023 eine Zinspause ein und beließ<br />

den Leitzins auf dem aktuellen Niveau von 4,5<br />

Prozent. Erstmals liegt nun auch der Baufinanzierungszins<br />

für Finanzierungen mit einem<br />

hohen Eigenkapitalanteil und einer Laufzeit<br />

von zehn Jahren nur noch knapp unter der<br />

Vier-Prozent-Marke. Es scheint sich also zu<br />

bewahrheiten, was die VON POLL FINANCE<br />

Experten bereits Anfang 2023 vermutet<br />

haben: Die Vier vor dem Komma<br />

ist das neue Normal. Das stellt<br />

so manchen Interessenten vor<br />

Herausforderungen – viele<br />

müssen neu kalkulieren<br />

oder sogar Abstriche bei<br />

der Immobiliensuche hinnehmen.“<br />

Hinzukommt, dass Mieter keine vollumfassende<br />

Kontrolle über ihre Nebenkosten haben – denn<br />

potenzielle energetische Sanierungsmaßnahmen<br />

liegen in der Hand des Vermieters. Das<br />

A und O ist in der aktuellen Situation also<br />

eine kompetente Beratung sowie finanzielle<br />

Machbarkeitsprüfung. Dabei bieten professionelle<br />

Finanzierungsexperten einen schnellen,<br />

transparenten Vergleich einer Vielzahl von<br />

Darlehensgebern. Die VON POLL FINANCE<br />

Experten beraten beispielsweise deutschlandweit<br />

mit einer garantierten Best-Zins-Prüfung<br />

aus rund 700 Finanzinstituten und entwickeln<br />

die individuell beste Lösung für jeden Kunden.“<br />

Und wie sieht es auf der Verkäuferseite aus?<br />

„Die neue Zinslage beeinflusst natürlich auch<br />

den Verkäufermarkt. Jedoch sind die Preise für<br />

Immobilien in sehr guten und guten Lagen sowie<br />

Immobilien eines jüngeren Baujahres bis dato<br />

kaum oder nur geringfügig gefallen. Auch die<br />

Nachfrage wird weiterhin stabil bleiben. Denn<br />

durch das einbrechende Neubausegment rücken<br />

gepflegte, gut gelegene Bestandsbauten<br />

wieder verstärkt in den Fokus von Kaufinteressenten.“<br />

Was raten Sie Eigentümern – verkaufen<br />

oder lieber nicht?<br />

„Aufgrund des immer noch volatilen Marktumfeldes<br />

bleibt nach wie vor Unsicherheit<br />

hinsichtlich der weiteren Entwicklung. Daher<br />

sollten Immobilieneigentümer, die kurz- oder<br />

mittelfristig verkaufen möchten, ebenfalls<br />

nicht zu lange abwarten. Insbesondere dann,<br />

wenn es sich um eine Bestandsimmobilie<br />

älteren Baujahres handelt. Hier könnten sich<br />

künftige Energieeffizienz-Auflagen auf den<br />

Verkaufspreis auswirken.“<br />

Sind Sie auf der Suche nach einem neuen<br />

Zuhause oder wollen Ihre Immobilie<br />

verkaufen? Steven Ord und sein Team<br />

beraten Sie gerne in allen Fragen rund<br />

um die Immobilienvermittlung. Die VON<br />

POLL IMMOBILIEN Experten in Detmold<br />

und Bad Salzuflen freuen sich über Ihre<br />

Kontaktaufnahme.<br />

Steven Ord ist Geschäftsstellenleiter<br />

der VON POLL IMMOBILIEN<br />

Shops in Detmold und Bad Salzuflen<br />

Welchen Tipp geben<br />

Sie Kaufinteressenten<br />

in der aktuellen Situation?<br />

„Interessenten sollten<br />

den Kauf ihrer<br />

Wunschimmobilie<br />

trotz allem nicht<br />

auf die lange Bank<br />

schieben, denn<br />

eine gleichwertige<br />

Immobilie könnte<br />

später nicht mehr verfügbar<br />

sein. Zudem ist das Ausweichen<br />

auf ein Mietobjekt<br />

keine wirkliche Option, da<br />

die Mieten weiter steigen.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 10<br />

Anzeige A0005 - Kurzurlaub 93 - 210 - 10_2022<br />

Dienstag, 18. Oktober 2022 12:01:24<br />

Landesintegrationsrat NRW verurteilt<br />

terroristische Angriffe und Kriegshandlungen<br />

gegen Zivilisten<br />

Auswirkungen des Konflikts in<br />

Israel und Palästina<br />

Der Landesintegrationsrat NRW verurteilt jedwede Terrorakte sowie<br />

Gewalt. „Die Anschläge in Israel und die Bombardierung der Zivilbevölkerung<br />

in Palästina sehen wir mit Abscheu und tiefer Anteilnahme für die<br />

Opfer und deren Angehörige. Beifalls- und Unterstützungsbekundungen<br />

für Angriffe jeder Art sind fehl am Platz“, erklärt Tayfun Keltek, Vorsitzender<br />

des Landesintegrationsrates NRW mit Blick auf die zahlreichen<br />

Demonstrationen in Deutschland und Nordrhein-Westfalen vor dem<br />

Hintergrund des Konfliktes in Israel und Palästina.<br />

Der Landesintegrationsrat NRW setzt sich für das friedliche gleichberechtigte<br />

Zusammenleben und den Zusammenhalt der Menschen in<br />

Nordrhein-Westfalen ein, unabhängig von ihrer Herkunft, Sprache,<br />

Religion, politischer oder sexueller Orientierung. Die Radikalisierung und<br />

Instrumentalisierung des politischen Diskurses in Deutschland beobachtet<br />

er daher mit großer Sorge. Der Landesintegrationsrat NRW spricht sich<br />

entschieden gegen jeden Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus und<br />

jede Menschenfeindlichkeit aus. „Antisemitische Hetze und Vorfälle sind<br />

scharf zu verurteilen. Ebenso schändlich ist es, den Nahostkonflikt<br />

für einen populistischen Rundumschlag gegen Muslime zu missbrauchen.<br />

Das spielt Rassisten in die Hände und untergräbt das friedliche<br />

Miteinander in Nordrhein-Westfalen“, so Keltek.<br />

Die irreführende und pauschalisierende Verknüpfung zwischen Zugehörigkeit<br />

zum Islam, Terrorismus und Antisemitismus ist unzulässig.<br />

„Vielmehr muss im Mittelpunkt der politischen Debatte eine differenzierte<br />

Betrachtung der Menschen mit internationaler Familiengeschichte, ihres<br />

Lebens, ihrer Zugehörigkeiten, ihrer positiven Gestaltungskraft und<br />

ihrer Potenziale für die gesamte Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen<br />

stehen. Ebenso sollte die Komplexität der Lage in Israel und Palästina<br />

aus vielfältigen Perspektiven in der Öffentlichkeit analysiert werden“,<br />

so Tayfun Keltek abschließend.<br />

Brigitte Lange ist 86 Jahre alt und<br />

eine der letzten drei noch lebenden<br />

Diakonissen in Detmold. Für sie ist<br />

ein Traum in Erfüllung gegangen, mit<br />

einer Ausstellung im Lippischen Landesmuseum,<br />

die die Erinnerung an<br />

das Wirken dieser Frauen wachhalten<br />

soll. Hintergrund der Einweihung ist<br />

das Bestehen des Diakonissenhauses<br />

seit 1899, das seinerzeit von drei<br />

Diakonissen eingeweiht wurde. Das<br />

alte „Mutterhaus“, wie das Zuhause<br />

der Diakonissen genannt wurde, steht<br />

noch heute in der Hofstraße.<br />

Im Laufe der Jahrzehnte traten insgesamt<br />

433 Frauen der Diakonissenschwesternschaft<br />

bei. Seit 1960 gab es<br />

keine Eintritte mehr. Daraus hervorgegangen<br />

ist die heutige „diakonis-<br />

Stiftung-Diakonissenhaus“, die im<br />

Kreis Lippe zahlreiche Einrichtungen<br />

im Bereich Altenhilfe betreibt. Einst<br />

seien die Diakonissen mit ihrer blauen<br />

Tracht und den Hauben im <strong>Detmolder</strong><br />

Stadtbild präsent gewesen, erzählt<br />

Dr. Imke Tappe-Pollmann, Referentin<br />

für Volks- und Landeskunde im<br />

Landesmuseum. Diese arbeiteten im<br />

Krankenhaus meist in der Pflege,<br />

aber auch in der Hauswirtschaft und<br />

Küche, sowie als Schwestern in den<br />

Lippischen Gemeinden, wo sie auf<br />

sich gestellt und dort für Seelsorge,<br />

Kindererziehung und Armenpflege<br />

zuständig waren.<br />

Dies wurde von der Oberin allein<br />

beschlossen. „Für einige Frauen war<br />

das nicht leicht“, berichtet Brigitte<br />

Lange, inzwischen die letzte aktive<br />

Diakonisse. Sie legt Wert auf die<br />

100<br />

Feststellung, dass die Frauen später<br />

eine gute Ausbildung erhielten und<br />

95<br />

gut informiert waren. Der christliche<br />

Glaube war dabei die Basis für<br />

75<br />

ihre Arbeit. Diakonisse zu werden<br />

war eine Berufung aus Liebe zum<br />

Glauben und zu den Menschen. Mit<br />

der Aufnahme in das Mutterhaus verzichtete<br />

25 eine angehende Diakonisse<br />

5<br />

0<br />

Frohe Weihnachten und<br />

ein gesundes neues Jahr<br />

wünscht Ihnen<br />

das Fricke-Druck-Team<br />

Ausstellung erinnert an das Leben und Wirken der mehr als 400 Schwestern<br />

125 Jahre <strong>Detmolder</strong> Diakonissenhaus<br />

Museumsleiter Dr. Michael Zelle und Brigitte Lange freuen sich über die mit Trachten der Diakonissen<br />

erweiterte Trachten-Abteilung.<br />

Foto: Peter Radszuweit<br />

weitgehend auf eine selbstständige<br />

Lebensgestaltung und leistungsbezogenen<br />

Lohn. Alle Schwestern<br />

bekamen nur ein Taschengeld in<br />

gleicher Höhe. Die Versorgungsordnung<br />

regelt heute noch, dass jede<br />

Diakonisse bis an ihr Lebensende<br />

versorgt ist.<br />

„Was diese Frauen für Lippe und darüber<br />

hinaus geleistet haben, soll mit<br />

dieser Ausstellung gewürdigt werden“,<br />

sagt Dr. Imke Tappe-Pollmann.<br />

Derzeit wird im Landesmuseum die<br />

Trachtenabteilung umgestaltet. Das<br />

Geschenk der diakonis- Stiftung werde<br />

mit dem Sammlungsschwerpunkt<br />

Annastraße 28<br />

32756 Detmold<br />

Fon 05231 22920<br />

Fax 05231 20588<br />

info@Fricke-Druck.de<br />

www.Fricke-Druck.de<br />

„Textil des Museums“ verbunden,<br />

freut sich Museumsleiter Dr. Michael<br />

Zelle. Zu sehen sind Schwestern mit<br />

ihrer Alltags- und Sonntagstracht,<br />

Bilder und Gegenstände lassen die<br />

Zeit der Diakonissen wieder wach<br />

werden.<br />

Jörg Düning-Gast, Vorsteher des<br />

Landesverbandes Lippe, welcher der<br />

Träger des Landesmuseums ist, warf<br />

einen kritischen Blick in die Gegenwart.<br />

Auch anhand der Diakonissen<br />

ließen sich gesellschaftliche Entwicklungen<br />

ablesen. Zusammenhalt<br />

und Toleranz seien heute geringer<br />

geworden. Der Lebensentwurf der<br />

Diakonissen sei ein Beispiel dafür,<br />

wie man auch leben könne, so Düning-Gast.<br />

Diese Präsentation könne<br />

Menschen zum Nachdenken darüber<br />

bringen, was ein Leben erfüllt. Ein<br />

solch erfülltes Leben hatte und hat<br />

die 86-jährige Schwester Brigitte.<br />

„Die Frauen haben sehr viel geleistet.<br />

Es sei ihr Anliegen, dass diese Geschichte<br />

den Menschen in Erinnerung<br />

bliebe, betonte sie abschließend.<br />

Dies ist auch der Wunsch von Axel<br />

Schulz, kaufmännischer Vorstand<br />

der Stiftung diakonis, heute sei es<br />

schwierig im Bereich der Krankenpflege<br />

Nachwuchs und Mitarbeiter<br />

zu finden.<br />

PR<br />

Owls ‘n‘ Bats Winterfest in der Stadthalle am 6. Januar<br />

Dunkles Indoor Festival<br />

Am Samstag, 6. Januar 2024 gibt<br />

die Neuauflage des Owls‘n‘ Bats<br />

Winterfest, einem eintägigen Indoor<br />

Festival für für Gothic, Dark,<br />

Cold and New Wave, Electronica,<br />

Shoegaze, Post Punk, Batcave und<br />

Indie Rock. Es findet ab 19 Uhr in der<br />

Stadthalle Detmold statt, Einlass ist<br />

um 18 Uhr. Headliner sind „Escape<br />

with Romeo“.<br />

Die Stadthalle ist dabei keine<br />

gesichtslose und riesige Mehrzweckhalle,<br />

sondern bietet ein historisches<br />

Ambiente für 400 Besucher<br />

mitten im Zentrum von Detmold am<br />

Schlosspark. Ein spannender und auf<br />

mehreren Ebenen zu bespielender<br />

Veranstaltungsort, bei dem es auch<br />

wieder einen „Schattenmarkt“ (ab<br />

18 Uhr) mit Kunsthandwerk und<br />

Modeaccessoires. Das Line-Up besteht<br />

aus Escape with Romeo, Aeon<br />

Sable, VV & The Void und Yearhs.<br />

Anschließend gibt es eine Aftershowparty<br />

mit Nina Door (Minicave) und<br />

DJ Mike (Weird Science). Karten für<br />

Owls ‚n‘ Bats Festival gibt es unter<br />

owls-n-bats.reservix.de/events, im<br />

Vorverkauf ab 39,70 Euro (inkl. 7<br />

Prozent MwSt und inkl. VVK Gebühren)<br />

über das Reservix System<br />

und ADticket, limitierte Hardtickets<br />

kosten 35,00 Euro (inkl. 7 Prozent<br />

MwSt) + Porto direkt unter info@<br />

owls-n-bats.net.<br />

Escape with Romeo<br />

In einer Phase der gegenwärtigen<br />

Unsicherheit, in der nachhaltige<br />

Veränderungen für ein zukünftiges<br />

Überleben notwendigerweise<br />

erfolgen müssen, schöpfte auch<br />

Die Formation „Aeon Sable“ aus dem Ruhrgebiet um Nino Sable spielen Gothrock.<br />

Thomas Elbern frische Kreativität<br />

für EWR, als er um Weihnachten<br />

2021 alte schwarz-weiß Fotos aus<br />

den 1980er Jahren digitalisierte. Die<br />

grobkörnigen Bilder transportierten<br />

den Zeitgeist damaliger Themen wie<br />

Kalter Krieg und saurer Regen auf<br />

frappierende Weise in das aktuelle<br />

Lebensgefühl. Die spannende Frage,<br />

die sich für Thomas in der Folge<br />

aufwarf: Wie würden die Songs aus<br />

dem bisherigen Repertoire klingen,<br />

wenn die Kölner Band sie heutzutage<br />

einspielen würde? Das aktuelle Doppelalbum<br />

„Based On A True Story“<br />

bietet für den langjährigen Fan eine<br />

ultimative Best-Of-Compilation,<br />

die schon oft erwünscht wurde.<br />

Die Gitarren dominieren, während<br />

elektronische Keyboard-Elemente<br />

gezielter eingestreut werden. Damit<br />

liegt der Schwerpunkt auf einem<br />

homogenen, stärker den Wurzeln zu-<br />

gewandtem Bandsound, in dem sich<br />

die Livequalität von EWR deutlich<br />

widerspiegelt. Davon zeugen nicht<br />

zuletzt die 2022 Versionen von Hits<br />

wie „Somebody“ und „It‘s Loneliness“<br />

(oder die Neuninterpretation<br />

des Frühwerks „White Room“, das<br />

live seit jeher zu den Publikumsfavoriten<br />

zählt. Mit veränderter Besetzung<br />

mit zwei Gitarristen spielt die<br />

Gruppe seit Mitte 2023 Konzerte in<br />

ihrer neuen und raueren Form. Klar<br />

wird, dass die Roots der Band in der<br />

Dark Alternative Music liegen und<br />

diese wieder dahin zurückgefunden<br />

hat. (www.escapewithromeo.de)<br />

Aeon Sable<br />

Die Formation aus dem Ruhrgebiet<br />

um Nino Sable spielen einen modern<br />

angelegten Gothrock mit einer<br />

psychedelisch anmutenden Wall of<br />

Sound und mystisch gewobenen<br />

Melodien, die die fünf fantastischen<br />

Musiker gnadenlos umsetzen! Vier<br />

Jahre nach ihrem letzten Release<br />

„Aether“ veröffentlicht die Gothic-<br />

Rock-Formation Aeon Sable ihr<br />

siebtes Studioalbum „Aenigma“ auf<br />

dem Berliner Label Solar Lodge. Im<br />

aktuellen Album „Aenigma“ ist der<br />

Nektar der vorangegangenen Alben<br />

zusammengeflossen. „Aenigma“<br />

erforscht dunkle Verstecke in den<br />

Seelen der Lebenden und jenen der<br />

Verstorbenen und sinniert über die<br />

Schwächen und die Verzweiflung der<br />

Menschheit, wobei Erlösung nur eine<br />

Fiktion einer fiebrigen Vorstellung<br />

ist. (https://aeonsable.de)<br />

VV & The Void<br />

Bei VV and the Void kann man tolle<br />

sphärische Dreampop / Wavesongs<br />

erwarten, die sehr stark an Acts<br />

wie die Cocteau Twins erinnern.<br />

Valentina Veil gründete VV & The<br />

Void in Melbourne, Australien und<br />

erregte schnell Aufmerksamkeit in<br />

der internationalen Underground-<br />

Musikszene. Sie veröffentlichten<br />

im Mai 2018 ihr erstes Full-Length-<br />

Album The Upper Room bei dem<br />

in LA ansässigen Label Cleopatra<br />

Records. Valentina Veil hat das Album<br />

geschrieben, aufgenommen und<br />

produziert. VV & The Void haben am<br />

17. Dezember 2020 über Cleopatra<br />

Records ein zweites Album in voller<br />

Länge veröffentlicht. Das Album<br />

wurde von John Fryer (Cocteau<br />

Twins, This Mortal Coil, Nine Inch<br />

Nails, Depeche Mode) gemischt<br />

und von Pete Burns (Kill Shelter)<br />

gemastert. (https://vvandthevoid.<br />

bandcamp.com/track/cast-in-stoneremix)<br />

Yearhs<br />

Yearhs sind eine der aufregendsten<br />

und spannendsten Bands aus Berlin,<br />

dabei sind sie eigentlich aus Frankreich.<br />

Die Band wird im „Exberliner”<br />

als „Cloudy, dreamy, heavy, and<br />

rough“ betitelt. Wie auch immer, Ihre<br />

Einflüsse kommen aus dem Grunge,<br />

Post-Punk und Dream Pop und live<br />

waren sie für uns die Entdeckung<br />

des Jahres - Absoluter Tipp. (https://<br />

yeahrs.bandcamp.com)


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 11<br />

Auch im November gibt es wieder<br />

einiges an Programm in der Stadthalle<br />

Detmold. Im Januar kommen Joey<br />

Kelly und Mellow, der Magier, in die<br />

<strong>Detmolder</strong> Stadthalle. Tickets in der<br />

Tourist Information Lippe & Detmold<br />

Rathaus am Marktplatz, Detmold<br />

Telefon: +49(5231) 977 323,<br />

Lippische Landes-Zeitung, Ohmstr.<br />

7, Detmold Telefon: +49(5231) 911<br />

113 oder www.stadthalle-detmold.<br />

reservix.de/events.<br />

Mellow<br />

„Magie & Illusionen Live!“, dafür<br />

sorgt Mellow am Freitag, 19. Januar<br />

ab 20 Uhr. Wenn Du Dir die Augen<br />

Programm der <strong>Detmolder</strong> Stadthalle<br />

Unterwegs auf der Panamericana<br />

reibst und Deine Gehirnzellen<br />

durchgepustet werden: Dann ist es<br />

Mellow! Der sympathische Magier<br />

im Kapuzenpulli ist Deutscher<br />

Meister der Zauberkunst und stellt<br />

mit kreativen Illusionen und humorvollem<br />

Storytelling Deine Welt auf<br />

den Kopf. In dieser mitreißenden<br />

Liveshow ist alles erlaubt, was Spaß<br />

macht. Neuartige holographische Videoeffekte<br />

treffen auf handgemachte<br />

Magie und interaktive Illusionen.<br />

Mellow erweckt Polaroid-Fotos<br />

zum Leben und bringt nur mit dem<br />

Klang einer Ukulele hartes Metall<br />

zum Schmelzen. Er bricht in den<br />

Tresor einer Banknotendruckerei ein<br />

und verwandelt einfaches Papier in<br />

endlos viele Geldscheine! Spätestens,<br />

wenn er mit einem Teleskop<br />

das Licht einer Sternschnuppe fängt<br />

und unzählige Glühwürmchen durch<br />

den Raum fliegen, wird klar - das ist<br />

keine normale Zaubershow! Mitten<br />

im Publikum verblüfft Mellow mit<br />

genialen Zaubertricks aus seiner<br />

magischen Candybar und schwebt<br />

am Ende in einer Seifenblase davon.<br />

Was ist echt, was ist Illusion?<br />

Wenn visuelles Entertainment und<br />

kreative Zauberkunst miteinander<br />

verschmelzen, spielt das keine Rolle<br />

mehr: Denn diese Show macht einfach<br />

nur Spaß - und zwar der ganzen<br />

Familie. Das ist Feel-Good-Magic<br />

zum Lachen und Staunen<br />

Joey Kelly - Unterwegs<br />

auf der Panamericana<br />

„Ich will meiner Familie die Welt<br />

zeigen, die Menschen. Es wird kein<br />

Urlaub sein, es wird eine gemeinsame<br />

Challenge.“ Unter diesem Motto ist<br />

Joey Kelly zusammen mit seiner<br />

Familie von Tuktoyaktuk (dem<br />

nördlichsten Ort des kanadischen<br />

Festlands am Arktischen Ozean) in<br />

einem zum Wohnmobil umgebauten<br />

Mercedes Benz 319 aufgebrochen,<br />

um die Panamericana ohne Geld<br />

für Essen und Benzin zu bereisen.<br />

Geendet ist die Reise in Ushuaia/<br />

Argentinien in der Inselwelt des<br />

Feuerlandes an der Südspitze Südamerikas.<br />

Am Sonntag, 28. Januar<br />

berichtet um 18 Uhr Joey Kelly in<br />

„Unterwegs auf der Panamericana“<br />

von seinen Erlebnissen. Lasst Euch<br />

von Joey mitnehmen auf 30.000 km<br />

Abenteuerreise durch 15 Länder von<br />

Nord- nach Südamerika.<br />

Hunky Dory<br />

Am Samstag, 3. Februar um 22 Uhr<br />

startet das „Hunky Dory Revival<br />

Party“ in der Stadthalle. Auch 2024<br />

planen wir wieder zwei Hunky Dory<br />

Partys in der Stadthalle Detmold.<br />

Musikalisch wird sich nichts ändern,<br />

das heißt es werden wieder die<br />

größten und beliebtesten HUNKY<br />

Hits von DJ Udo aufgelegt. Der<br />

Untertitel der Party: The Rock-Pop-<br />

Wave-Years macht es deutlicher, aus<br />

welchem Musikspektrum die Hits<br />

kommen werden.<br />

Der sympathische Magier Mello bringt handgemachte Magie und<br />

interaktive Illusionen auf die Bühne.<br />

Von seiner Reise auf der Panamericana berichtet Joey Kelly am 28.<br />

Januar.<br />

Bürgermeister Frank Hilker im Gespräch mit den Künstlerinnen von kollekti.f. zur Eröffnung der Ausstellung.<br />

Die Ateliergemeinschaft Kollekti.f präsentiert:<br />

„KUNSTstück des Monats“ im Rathaus<br />

Die Ateliergemeinschaft kollekti.f,<br />

bestehend aus 15 kunstschaffenden<br />

Frauen, setzt sich für die Vernetzung<br />

und die Steigerung der Sichtbarkeit<br />

von Akteurinnen aus der Kunstund<br />

Kreativbranche ein. In einem<br />

gemeinsamen Gespräch mit Bürgermeister<br />

Frank Hilker entstand die<br />

Idee, das „KUNSTstück des Monats“<br />

im Rathaus auszustellen.<br />

Jetzt ist die Idee Realität geworden:<br />

Ab sofort präsentieren die jungen<br />

Kreativen der Ateliergemeinschaft<br />

kollekti.f wechselnde Exponate im<br />

Eingangsbereich des Rathauses.<br />

Diese Initiative stellt nicht nur eine<br />

Bereicherung für die Verwaltung dar,<br />

sondern trägt auch zum Wachstum<br />

des kollekti.f-Netzwerks bei.<br />

„Ich bin sehr glücklich, dass neben<br />

den regulären Ausstellungen<br />

im Rathaus nun auch regelmäßig<br />

wechselnde Kunstwerke der Ateliergemeinschaft<br />

kollekti.f bewundert<br />

werden können. Dies stellt eine<br />

großartige Möglichkeit dar, einen<br />

Blick auf die kreative Vielfalt in<br />

unserer Stadt zu werfen,“ äußerte sich<br />

Bürgermeister Frank Hilker erfreut<br />

über die Zusammenarbeit.<br />

Die Ausstellungsreihe bietet nicht<br />

nur den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern<br />

der Stadtverwaltung, sondern<br />

auch Besucherinnen und Besuchern<br />

die Gelegenheit, die Werke talentierter<br />

Künstlerinnen zu entdecken. Bürgermeister<br />

Frank Hilker ermuntert<br />

dazu, das Rathaus zu besuchen und<br />

sich von den kreativen Impressionen<br />

inspirieren zu lassen. „Schauen Sie<br />

einfach mal rein und lassen Sie sich<br />

von der Vielfalt und Schönheit der<br />

Kunstwerke überraschen“.<br />

Das Repertoire von kollekti.f umfasst<br />

unter anderem Arbeiten aus<br />

den Bereichen Fotografie, Malerei,<br />

Keramik, Innenarchitektur und<br />

Mediendesign. Zu sehen sind die<br />

wechselnden Exponate während der<br />

Öffnungszeiten des Rathauses.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 12<br />

Jetzt Tickets für die TBV-Heimspiele sichern!<br />

Tickets auch unter tbv-lemgo-lippe.de<br />

oder telefonisch unter 05261/288333 erhältlich.<br />

Gutes tun und Freude schenken: Lions Club<br />

Detmold präsentiert Adventskugeln für 2023<br />

Die Lippische Rose für den<br />

Christbaum<br />

Der Lions Club Detmold verkauft in diesem Jahr wieder Adventskugeln<br />

für einen guten Zweck. Dabei handelt es sich um eine limitierte, hochwertige<br />

Edition aus Glas in den Farben Bordeaux-Rot und Champagner. Das<br />

besondere an den Kugeln sind die Motive: Lippische Rosen und jeweils<br />

eine lippische Sehenswürdigkeit, historisch bedeutsame und ikonische<br />

Objekte oder eine bekannte Person.<br />

In diesem Jahr ist anlässlich des 900-jährigen Jubiläums des Haus Lippe<br />

das mittelalterliche Reitersiegel Bernhards III. abgebildet. Der lippische<br />

Edelherr reitet in voller ritterlicher Rüstung mit der Rose als Wappensymbol<br />

in gestrecktem Galopp auf einem Pferd. Da die Motive jedes Jahr wechseln,<br />

die Farben aber beibehalten werden, haben die Adventskugeln des<br />

Lions Club Detmold Sammlerwert. Auf Anfrage können auch noch einige<br />

Restexemplare des letzten Jahres mit dem Motiv „<strong>Detmolder</strong> Schloss“<br />

erworben werden.<br />

Die attraktiven Adventkugeln werden aber nicht allein zum Selbstzweck<br />

verkauft. Die Einnahmen des Verkaufs werden für ein soziales Projekt<br />

verwendet. Die Kugeln kostet jeweils sieben Euro und sind bei folgenden<br />

Verkaufsstellen in Detmold erhältlich: <strong>Detmolder</strong> Hof, Lippischer Hof,<br />

Bäckereien Biere (Heiligenkirchen, Hiddesen, Nagel, Cafe Gothland,<br />

Medicum, Leuchtenhaus Feldmann Detmold (Bielefelder Straße), Schloss<br />

Detmold (Shop), Cosmetic & face design Susanne Gollmer, Dux-Individuelle<br />

Mode, dress/code by Martina Schormann, GA selected woman, Volksbank<br />

Fillialen in Hiddesen und Detmold (Bismarckstraße). Ab 24 Stück können<br />

die Kugeln für jeweils sechs Euro über die Homepage www.lions-clubdetmold.de<br />

bestellt werden.<br />

Abbildung rechts: Gutes tun und Freude schenken: Der Lions Club<br />

Detmold präsentiert Adventskugeln für 2023.<br />

Adventskugeln<br />

für Lippe<br />

LIONS CLUB DETMOLD<br />

gegründet 1959<br />

ZUKUNFT DER MOBILITÄT - DER TAIGO MOVE ALS STRICKER<br />

TOP-ANGEBOT DES JAHRES<br />

Der neue Vorstand: Andrea Coers, Katrin Kretschmar, Caroline<br />

Buba, Ewald Gancer, Kathrin Hiersemann, Elisabeth Hartog und<br />

Gitta Hannebauer.<br />

Klinikverein stellt sich neu auf<br />

Weihnachtliche cultur-tupfer<br />

im Advent<br />

Der Klinikverein cultur-tupfer hat einen neuen Vorstand gewählt. Der<br />

Verein stand kurz vor der Auflösung, weil eine Nachfolge fehlte. Jetzt geht<br />

es aber doch mit einer neuen Vorsitzenden weiter. Caroline Buba führt den<br />

Kulturverein ab sofort an.<br />

Mit einem starken Programm in der Weihnachtszeit startet cultur-tupfer<br />

jetzt durch und bereitet sich auf das Jubiläumsjahr vor. Am 1. Dezember<br />

2024 wird der Klinik-Kulturverein 25 Jahre jung. Den Vorstand bilden: 1.<br />

Vorsitzende Caroline Buba, 2. Vorsitzender Ewald Gancer, Kassiererin Katrin<br />

Kretschmar, Schriftführerin Elisabeth Hartog, 1. Beisitzerin Kathrin Hiersemann,<br />

2. Beisitzerin Gitta Hannebauer sowie 3. Besitzerin Andrea Coers.<br />

Am 18. Dezember um 15.30 Uhr „Lieder von früher“, eine Veranstaltung<br />

des Jungen Theaters Detmold, Magistrale 4. Ebene. Am 19. Dezember<br />

ab 14 Uhr, Adventssingen mit Henrike Brenk, ein Musikprojekt in der<br />

Kinderklinik, Station 2d. Es folgt am 22. Dezember um 16 Uhr, in der<br />

Eingangshalle ein Weihnachtskonzert der <strong>Detmolder</strong> Schloss Spatzen. Den<br />

Abschluss bildet am 23. Dezember „Weihnachten klassisch“ mit Caroline<br />

Buba, Gesang und Christian Reinschmidt am Klavier, Magistrale Ebene 2.<br />

»<br />

SCAN ME!<br />

Taigo MOVE<br />

1.0 l TSI 70 kW (95 PS) 5-Gang<br />

Kraftstoffverbrauch nach WLTP-Standard: in l/100 km: kombiniert 6,7,<br />

innerorts 6,7; ausserorts 6,0; CO 2<br />

-Emissionen (kombiniert) 125 g/km.<br />

149,-<br />

Für mtl.<br />

ab € 1<br />

Turnierpaar des TSC Rot-Gelb Lippe-Detmold<br />

wieder erfolgreich<br />

Ostwestfalen-Lippe tanzt<br />

Das Tanzsport Großereignis „OWL tanzt 2023” lockte rund 1.000<br />

Tanzsportpaare in die Seidenstickerhalle nach Bielefeld. In einem mit 17<br />

Paaren stark besetzten Feld qualifizierten sich fünf Paare aus OWL für die<br />

Endrunde der S-Klasse der Masters IV Standard. Dort ertanzten sich in<br />

einem engen Finale um das Siegertreppchen Jörg und Karin Stoffels den<br />

2. Platz. Der TSC Rot-Gelb Lippe-Detmold ist stolz auf das Abschneiden<br />

seines Turnierpaares und freut sich mit ihnen.<br />

Hauptaugenmerk des Tanzsportclubs liegt auf dem Breitentanz. So finden<br />

sich jeden Abend tanzbegeisterte Paare von Anfängern bis zu weit Fortgeschrittenen<br />

zusammen, um unter Anleitung erfahrener Tanztrainer das<br />

Tanzbein zu schwingen. Interessierte sind bei einem Schnuppertraining<br />

herzlich willkommen. Weitere Informationen unter www.tsc-lippe.de.<br />

Ausstattungshighlights: Digital Cockpit Pro, Ambientebeleuchtung,<br />

Multifunktionslenkrad in Leder, Dachhimmel schwarz, Sitzheizung<br />

vorn, Spurhalteassistent „Lane Assist“, Müdigkeitserkennung, Einparkhilfe<br />

vorne und hinten, Dynamische Fernlichtregulierung „Dynamic<br />

Light Assist“, DAB+ & Radio, Telefonschnittstelle, LED-Matrix-Scheinwerfer<br />

mit LED-Tagfahrlicht, LED-Rückleuchten,<br />

Leichtmetallräder 17“, Notbremsassistent „Front Assist“, u.v.m.<br />

SONDERZAHLUNG NUR € 990,-<br />

Zzgl. Wartung & Inspektion 2 für mtl. € 20,29<br />

1) Sonderzahlung: 990,- €, Laufzeit: 42 Monate, Laufleistung pro Jahr /10.000 km. Das Angebot gilt für private Einzelabnehmer für ausgewählte Modelle. Ein Angebot der Volkswagen Leasing GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig, für die<br />

wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für den Abschluss des Leasingvertrags nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Zzgl. Überführungskosten & zzgl. Zulassung. Bonität vorausgesetzt. Angebot gültig solange<br />

der Vorrat reicht. Abbildungen zeigen Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. 2) Nur gültig bei Wahl des Wartungs- & Inspektionspakets.<br />

DAS GESAMTE STRICKER-TEAM WÜNSCHT IHNEN<br />

EINE GUTE FAHRT INS JAHR 2024!<br />

Turnierpaar des TSC Rot-Gelb Lippe-Detmold wieder erfolgreich:<br />

Jörg und Karin Stoffels (links) erreichten den 2. Platz.<br />

Ihr Volkswagen Partner<br />

Kurt Stricker GmbH & Co. KG<br />

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<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 13<br />

Jan-Otto Hanke und Stefan<br />

Schreiber von der Forstabteilung<br />

des Landesverband Lippe<br />

freuen sich über die Unterstützung<br />

der etwa 20 Studierenden<br />

der Technischen Hochschule<br />

Ostwestfalen-Lippe bei der<br />

Forstmaßnahme.<br />

Pflege on Tour in<br />

Detmold und Horn-<br />

Bad Meinberg<br />

unterwegs<br />

Spannende<br />

Einblicke<br />

in den<br />

Pflegeberuf<br />

Studierende leisten Beitrag zum Nachhaltigkeitsprojekt<br />

Klimastabiler Wald in Planung<br />

STADT-<br />

ANZEIGER<br />

2024<br />

HORN-BAD MEINBERG<br />

SOWIE ORTSTEILE VON<br />

STEINHEIM, DETMOLD<br />

UND NIEHEIM<br />

H<br />

L<br />

Meine eimat<br />

zum esen<br />

Was macht eine Gruppe Studierender<br />

der <strong>Detmolder</strong> Schule für<br />

Gestaltung, ausgerüstet mit Macheten,<br />

Ast- und Heckenscheren, im<br />

Teutoburger Wald? Die Forstabteilung<br />

des Landesverband Lippe plant<br />

die Aufforstung eines ausgedehnten<br />

Waldstückes in Hiddesen am Teutoburger<br />

Wald. Einst von Fichten<br />

geprägt, wurde der Bestand durch<br />

Trockenperioden und den Befall<br />

des Borkenkäfers stark dezimiert.<br />

Nun beabsichtigt die Forstabteilung,<br />

einen klimastabilen Wald aus Eichen,<br />

Lärchen und Birken als Schutz-,<br />

Pflege- und Erholungsbereich anzulegen.<br />

Gebietsfremde Pflanzen<br />

(invasive Neophyten) stellen jedoch<br />

eine Bedrohung für das ungehinderte<br />

Wachstum der Jungbäume dar. Insbesondere<br />

die aus Amerika stammende<br />

Spätblühende Traubenkirsche (Prunus<br />

serotina) wächst schnell und kann<br />

die jungen Setzlinge überschatten.<br />

Sie selbst wächst in Europa nur<br />

zum Strauch heran und gilt daher<br />

nicht mehr als forstwirtschaftlich<br />

anbauwürdig.<br />

Etwa zwei Duzend Studierende der<br />

Studiengänge Architektur, Innenarchitektur<br />

und Stadtplanung am Fachbereich<br />

<strong>Detmolder</strong> Schule für Gestaltung<br />

möchten ihren Beitrag zum<br />

Nachhaltigkeitsprojekt der Forstabteilung<br />

beitragen. Die Eindämmung<br />

der Neophyten ist mühselig und kann<br />

nur vor Hand erfolgen „Durch ihre<br />

tatkräftige Unterstützung tragen die<br />

Studierenden zur Wiederherstellung<br />

eines gesunden Waldökosystems und<br />

zur nachhaltigen Entwicklung des<br />

Teutoburger Waldes bei. Ihr Einsatz<br />

verdeutlicht die Bedeutung von interdisziplinärer<br />

Zusammenarbeit und<br />

zeigt, wie Bildungseinrichtungen<br />

einen positiven Beitrag zur Umwelt<br />

leisten können,“ freut sich Jan-Otto<br />

Hake, Leiter der Forstabteilung, über<br />

das Engagement der Studierenden.<br />

Es ist ein kalter und schneereicher<br />

Tag. Im Teutoburger Waldstück unterhalb<br />

des Hermannsdenkmals zeigt<br />

sich der plötzliche Wintereinbruch<br />

von seiner idyllischen Seite. Kalte<br />

Finger und Zehen weichen dem Eifer<br />

der handwerklichen Arbeit unter der<br />

Anleitung von Stefan Schreiber,<br />

Stabstelle Forst. Die besondere<br />

Herausforderung besteht neben<br />

der Balance im kniehohen Schnee<br />

darin, die Traubenkirsche von den<br />

frisch gesetzten Jungbäumen und<br />

2023: 50 JAHRE<br />

STADT-ANZEIGER<br />

anderen heimischen Büschen zu<br />

unterscheiden, da die Blätter bisher<br />

kaum zu erkennen sind. Nach<br />

kurzer Einarbeitung jedoch sitzen<br />

die Hiebe mit der Machete gekonnt<br />

und zielsicher. Auch Astscheren und<br />

andere Gartenwerkzeuge erweisen<br />

sich nützlich. Die Studierendengruppe<br />

bahnt sich einen Weg durch das<br />

etwa ein Hektar große Flurstück. „Es<br />

macht Spaß, nicht nur theoretisch<br />

über Nachhaltigkeit zu sprechen,<br />

sondern auch aktiv einen Beitrag<br />

zur Wiederherstellung und Pflege<br />

des Ökosystems Wald zu leisten“,<br />

sagt eine Studentin.<br />

Die freiwilligen Studierenden sind<br />

Teilnehmer eines gemeinsamen<br />

Wahlpflichtfachs ihrer Studiengänge.<br />

Unter der Leitung von Professor<br />

Carsten Wiewiorra planen sie eine<br />

Exkursion nach Seoul im nächsten<br />

Jahr. Dort werden Sie die dortige<br />

Partnerhochschule, Korea National<br />

University of Arts besuchen und<br />

wertvolle Eindrücke der dortigen<br />

Architektur und Innenarchitektur gewinnen.<br />

Die südkoreanische Hauptstadt<br />

bietet herausragende Beispiele<br />

für den Kontrast und den Einklang<br />

modernen Designs und traditioneller<br />

Architektur in Form von Tempeln<br />

und Bauwerken. „In einer Welt der<br />

schwindenden Ressourcen und des<br />

Klimawandels sollten Fernreisen<br />

für Studierende möglich bleiben“,<br />

gibt Wiewiorra zu bedenken. „Die<br />

Waldpflegeaktion dient sozusagen<br />

als kleiner Beitrag für den Klimaausgleich<br />

der geplanten Exkursion. Es<br />

geht uns außerdem darum, bewusst<br />

zu machen, was eine solche Reise<br />

auch klimatisch als CO2-footprint<br />

bedeutet.“ Zur Finanzierung Ihrer<br />

geplanten Reise werden die Studierenden<br />

noch verschiedene Aktionen<br />

zur Weihnachtszeit, wie Plätzchenund<br />

Getränkeverkauf, durchführen.<br />

Die vorfreudige Erwartung neuer<br />

interkultureller Eindrücke spiegelt<br />

sich deutlich im gemeinschaftlichen<br />

Engagement für eine nachhaltige und<br />

lebenswerte Zukunft wieder.<br />

HÖXTER-KURIER<br />

2024<br />

H<br />

L<br />

Meine eimat<br />

zum esen<br />

HÖXTER,<br />

BEVERUNGEN,<br />

BOFFZEN<br />

UND UMGEBUNG<br />

Die „Pflege on Tour“ macht im<br />

kommenden Jahr Station in Detmold<br />

und Horn-Bad Meinberg:<br />

Das Projekt bietet Interessierten<br />

die Möglichkeit, einen praktischen<br />

Einblick in den Pflegeberuf zu<br />

erlangen. Dazu organisieren die<br />

Wirtschaftsförderung und die<br />

Quartiersentwicklung des Kreises<br />

Lippe mit verschiedenen Kooperationspartnern<br />

den Besuch in Einrichtungen,<br />

die ihren jeweiligen<br />

Schwerpunkt vorstellen. Ziel ist<br />

es, dem Fachkräftemangel aktiv<br />

entgegenzuwirken.<br />

Der Pflegeberuf bietet nicht nur<br />

eine sinnvolle und erfüllende<br />

Tätigkeit, sondern auch gute<br />

Karrierechancen und Entwicklungsmöglichkeiten.<br />

Das Projekt<br />

möchte interessierten Menschen<br />

die Gelegenheit geben, sich selbst<br />

ein Bild von diesem Beruf zu machen<br />

und ihnen die vielen Facetten<br />

der Pflege aufzeigen. Bei der „Pflege<br />

on Tour“ öffnen verschiedene<br />

Pflegeanbieter ihre Türen und<br />

bieten Führungen, Workshops<br />

und praktische Übungen an. Die<br />

Teilnehmenden haben die Chance,<br />

direkt mit Pflegekräften und<br />

Ansprechpersonen in Kontakt zu<br />

treten und sich über die Anforderungen<br />

und Möglichkeiten des<br />

Berufs zu informieren. Dabei geht<br />

es unter anderem um Themen wie<br />

die verschiedenen Ausbildungswege,<br />

den Arbeitsalltag und die<br />

Perspektiven im Pflegebereich.<br />

Bisher führte die Pflege on Tour<br />

bereits durch Bad Salzuflen,<br />

Lemgo, Kalletal, Extertal und<br />

Dörentrup. Am 29. Februar öffnen<br />

von 14 bis 18 Uhr die Junge Pflege<br />

der Kreissenioreneinrichtung und<br />

die Tagespflege der St. Elisabeth-<br />

Stiftung Haus am Dolzer Teich<br />

in Detmold sowie das Seniorenzentrum<br />

Am Markt in Horn-Bad<br />

Meinberg ihre Türen. Die Teilnehmenden<br />

werden von den Organisatoren<br />

mit einem Bulli von Station<br />

zu Station gefahren. Treffpunkt ist<br />

am Bahnhof Detmold.<br />

Das Angebot richtet sich sowohl<br />

an ausgebildete Pflegefachkräfte,<br />

die sich beruflich umorientieren<br />

oder in den Beruf zurückkehren<br />

möchten, als auch an Personen, die<br />

sich für den pflegerischen Bereich<br />

interessieren. Die Veranstaltung ist<br />

kostenfrei. Wer Interesse hat, kann<br />

sich schon jetzt anmelden bei Alisa<br />

Hochmuth vom Pflegenetzwerk<br />

Lippe unter (0 52 31) 62-24 30 oder<br />

per E-Mail an pflegenetzwerk@<br />

kreis-lippe.de.<br />

DETMOLDER<br />

KURIER 2024<br />

DETMOLD<br />

KERNSTADT UND<br />

STADTTEILE<br />

H<br />

L<br />

Meine eimat<br />

zum esen<br />

<strong>Detmolder</strong> Künstlerin Yvonne Pretzsch zeigt Arbeiten<br />

im <strong>Detmolder</strong> Sommertheater<br />

Paulinenstraße – Kulturenmix im<br />

Stilcocktail<br />

„Ich zeichne am liebsten draußen vor Ort, dort wo das Leben ist. Am liebsten<br />

die Menschen in ihrem alltäglichen Treiben“, sagt Yvonne Pretzsch über sich<br />

selbst. Und wo ginge das besser als an einer der Hauptverkehrsadern Detmolds:<br />

Der Paulinenstraße. Da, wo die Stadt grau lärmend rauscht, Frauen und Männer<br />

hasten, Kinder und Hunde sich ihren Weg bahnen – sprunghaft wie der sie<br />

flankierende Stopp-and-Go-Verkehr.<br />

Was für viele Menschen alles andere als eine kreative Atmosphäre sein mag,<br />

ist für Yvonne Pretzsch ein lebendiges und dynamisches Umfeld, das ständig<br />

neue Impulse bietet und die eigene künstlerische Ausdrucksweise bereichert.<br />

„Paulinenstraße – Kulturenmix im Stilcocktail“ hat Yvonne Pretzsch ihre Ausstellung<br />

überschrieben. Ein Titel, der die Vielfalt bündelt, die der aufmerksame<br />

Beobachter erleben kann, wenn er dem rund einen Kilometer langen Straßenverlauf<br />

folgt. „Die Gebäude und ihre mannigfaltige Architektur, die Menschen<br />

verschiedenster Nationalitäten erzählen von unterschiedlichen den Kulturen,<br />

Traditionen und Lebensweisen, die hier zusammenfinden“, beschreibt die in<br />

Detmold lebende und arbeitende Künstlerin ihre Eindrücke.<br />

Waren es bisher vor allem Arbeiten in der Technik des „Urban Sketching“, mit<br />

denen Yvonne Pretzsch Bekanntheit erlangte, zeigen die nun im <strong>Detmolder</strong> Sommertheater<br />

ausgestellten Werke den Weg der Künstlerin in die Aquarellmalerei<br />

des Semi-Realismus. „Statt der Linie und des Strichs, die beim ‚Urban Sketching’<br />

mit seiner sehr direkten zeichnerischen Erzählweise das Hauptelement sind,<br />

ist bei den Aquarellarbeiten das Licht das tragende Element des Ausdrucks“,<br />

verdeutlicht Yvonne Pretzsch.<br />

„Beim semirealistische Kunststil ist das Abgebildete erkennbar, aber das Ergebnis<br />

ist weit von einer realistischen und fotographisch genauen Wiedergabe<br />

entfernt. Die Aquarellmalerei mit ihrer Eigenschaft als nicht ganz kontrollierbares<br />

Medium bringt Zufälle hervor, mit denen ich arbeite“, erläutert Yvonne<br />

Pretzsch. „Es sind Bilder, die Bekanntes zeigen und den Betrachter zugleich<br />

ermuntern, seine Vorstellungskraft und Fantasie spielen zu lassen. Vieles bleibt<br />

der Imaginationskraft überlassen. Der Betrachter wird angeregt, in den Werken<br />

eigene Wirklichkeiten, eigene Erinnerungen oder Träume wiederzuerkennen<br />

oder hineinzuprojizieren.“ Zu sehen sind die Werke bis Freitag, 9. Februar 2024,<br />

montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr sowie eine Stunde vor Beginn einer Veranstaltung<br />

oder auf Anfrage unter Telefon (0 52 31) 30 94 58. Der Eintritt ist frei.<br />

BAD DRIBURGER<br />

KURIER 2024<br />

BAD DRIBURG<br />

BRAKEL<br />

ALTENBEKEN<br />

UND<br />

UMGEBUNG<br />

H<br />

L<br />

Meine eimat<br />

zum esen<br />

STEINHEIMER<br />

BLICKPUNKT<br />

2024<br />

STEINHEIM,<br />

NIEHEIM, MARIENMÜNSTER,<br />

SCHIEDER-SCHWALENBERG,<br />

BLOMBERG SOWIE<br />

ORTSTEILE VON<br />

BRAKEL, LÜGDE,<br />

BAD DRIBURG UND<br />

HORN-BAD MEINBERG<br />

H<br />

L<br />

Meine eimat<br />

zum esen<br />

MEDIADATEN<br />

KURIER-VERLAG<br />

2024<br />

www.kurier-verlag.de<br />

Inspiriert von Detmolds Hauptverkehrsader: Die im Foyer des <strong>Detmolder</strong><br />

Sommertheaters ausgestellten Arbeiten der Künstlerin Yvonne Pretzsch.<br />

Foto: Karen Hansmeier


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 14<br />

Kooperationsplattform „wasserplus OWL“<br />

geht in die nächste Runde<br />

Wasserwirtschaft zukunftsfähig<br />

machen<br />

Das vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-<br />

Westfalen (MKW NRW) geförderte Projekt „wasserplus OWL“ ist ein<br />

sektorübergreifendes Netzwerk, um die Wasserwirtschaft im ländlich<br />

geprägten Raum Ostwestfalen-Lippe für immer komplexer werdende<br />

Herausforderungen zukunftsfähig aufzustellen. Start war Anfang Juli mit<br />

einem Kick-off Meeting, bei dem die beteiligten Partner den Grundstein<br />

für ihre Zusammenarbeit legten.<br />

Ende Oktober traf sich das Projektteam erneut, darunter Vertreter der Technischen<br />

Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL), der Ruhr-Universität<br />

Bochum (als Schnittstelle zum urbanen Raum), der Stadt Detmold, der<br />

Bezirksregierung Detmold, der Kreise Lippe und Höxter, der Stadtwerke<br />

Detmold GmbH und des Stadtentwässerungsbetriebs Paderborn, um Ziele<br />

und weitere Schritte zu definieren und das weitere Vorgehen abzustimmen.<br />

Einer der ersten wichtigen Schritte ist der Aufbau einer Bedarfsanalyse<br />

von Akteuren in OWL mit deren Herausforderungen und Themen, die man<br />

anschließend über Newsletter anschreiben kann. Geplante Erfahrungsaustausche<br />

sollen unter anderem die Kommunikation und die Zusammenarbeit<br />

zwischen den Fachämtern der beteiligten Kreise und Kommunen verbessern.<br />

Den Auftakt eines fachamtsübergreifenden Workshops übernimmt die Stadt<br />

Detmold zum Thema „Umsetzung integrierter Regenwasserbewirtschaftung<br />

auf öffentlichen und privaten Flächen im Bestand“.<br />

Eine Integration anderer Disziplinen in die Wasserwirtschaft, beispielweise<br />

die Stadtplanung (Stichwort „Integrierte Regenwasserbewirtschaftung“),<br />

die Energiewirtschaft (Stichwort „Abwasserwärmerückgewinnung“) oder<br />

auch die Landwirtschaft (Stichwort „Nährstoffrückgewinnung aus Abwasser“),<br />

steht im Fokus, um gemeinsam und frühzeitig zusammenzukommen,<br />

Vertrauen aufzubauen und integriert planen zu können.<br />

Zum Thema Nachwuchsförderung und -integration im Bereich der<br />

Wasserwirtschaft werden nun Formate wie mögliche Podcasts, TikToks<br />

und weiteres entwickelt und analysiert. So steht auch die Gründung einer<br />

Hochschulgruppe des Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches<br />

(DVGW) an der TH OWL in Detmold und Höxter auf dem Plan. Für die<br />

Sensibilisierung zum Thema Wasser in Schulen und Berufskollegs werden<br />

derzeit Formate mit externer Unterstützung und Studierenden vorbereitet,<br />

die dann im ersten Quartal 2024 präsentiert werden sollen.<br />

Vollversammlung der IHK Lippe hat getagt<br />

Position zu wichtigen Wirtschaftsthemen bezogen<br />

Die Vollversammlung der Industrie-<br />

und Handelskammer Lippe<br />

zu Detmold (IHK Lippe) hat in<br />

ihrer Sitzung am 11. Dezember<br />

Position zu mehreren aktuellen<br />

Wirtschaftsthemen in Lippe bezogen,<br />

allen voran zu einem möglichen<br />

Nationalpark in der Region<br />

Ostwestfalen-Lippe. Das höchste<br />

Gremium der IHK Lippe steht nach<br />

Abwägung aller Vor- und Nachteile<br />

einer Nationalpark-Kulisse<br />

im Eggegebirge „sehr skeptisch“<br />

gegenüber. Auch mit weiteren<br />

Themen wie dem Industriestandort<br />

NRW, dem nachhaltigen Wirtschaften<br />

sowie dem Umgang mit dem<br />

Wirtschaftspartner China hat sich<br />

die IHK-Vollversammlung auseinander<br />

gesetzt.<br />

Bereits im Frühjahr 2023 hatte<br />

die IHK Lippe gemeinsam mit der<br />

IHK Ostwestfalen zu Bielefeld die<br />

wirtschaftlichen Auswirkungen<br />

eines Nationalparks auf unmittelbar<br />

und mittelbar betroffene Unternehmen<br />

und Sektoren betrachtet. Der<br />

Fokus lag dabei auf der öffentlich<br />

diskutierten Kulisse im Eggegebirge<br />

in den Kreisen Höxter, Lippe<br />

und Paderborn. Außerdem wurden<br />

zwischenzeitlich Gutachten im<br />

Auftrag der beiden IHKs für die<br />

Tourismusbranche sowie die Holzund<br />

Forstwirtschaft erstellt. Die<br />

Ergebnisse waren Basis für das<br />

Votum der IHK Lippe. „Der Tourismus<br />

in Ostwestfalen-Lippe könnte<br />

von den positiven Effekten eines<br />

Nationalparks Egge profitieren, insbesondere<br />

vom Marketing-Effekt.<br />

Die Forst- und Holzwirtschaft sowie<br />

die Windenergiebranche hingegen<br />

befürchten negative Auswirkungen<br />

auf ihre jeweiligen Sektoren durch<br />

Weihnachtskonzert am 17. Dezember<br />

„Stimmungsvolles Ambiente und tolle Musik“<br />

einen möglichen Nationalpark“,<br />

erläutert IHK-Präsident Volker<br />

Steinbach. Die Vollversammlung<br />

der IHK Lippe kommt deshalb in<br />

ihrer Positionierung zu einer sehr<br />

skeptischen Einstellung gegenüber<br />

der Nationalparks-Kulisse im<br />

Eggegebirge<br />

Für das Jahr 2024 setzt sich<br />

die lippische IHK neben dem<br />

IHK-Alltagsgeschäft drei große<br />

Schwerpunkte: In den komplexen<br />

Handlungsfeldern „Arbeits- und<br />

Fachkräfte“ sowie „Nachhaltigkeit“<br />

wird die IHK Lippe tatkräftig die<br />

lippischen Unternehmen in unterschiedlichster<br />

Weise unterstützen.<br />

Außerdem will die IHK Lippe<br />

verstärkt mit unterschiedlichsten<br />

Akteuren und Interessengruppen in<br />

und außerhalb Lippes den Dialog zu<br />

suchen, um den Wirtschaftstandort<br />

Lippe zu stärken und zukunftsfest<br />

zu machen.<br />

Der Musikverein Leopoldstal-<br />

Vinsebeck lädt am Sonntag, 17.<br />

Dezember zu seinem traditionellen<br />

Weihnachtskonzert in die<br />

Kirche Leopoldstal ein. Kaffee<br />

und Kuchen gibt es dort bereits<br />

ab 14:30 Uhr, Konzertbeginn ist<br />

dann um 16 Uhr. „Wir freuen<br />

uns auf zahlreiche Zuschauer“,<br />

lädt der Musikverein ein. Der<br />

Eintritt ist frei, um eine Spende<br />

wird gebeten.<br />

Die musikalische Leitung hat<br />

Yaroslav Rudenko, unterstützt<br />

wird der Musikverein bei den<br />

Darbietungen vom Gemischten<br />

Chor Leopoldstal. Für dieses<br />

Konzert haben sich die Musikerinnen<br />

und Musiker des Musikvereins<br />

Leopoldstal-Vinsebeck<br />

bei einem intensiven Probenwochenende<br />

am Möhnesee im<br />

November vorbereitet. Volles Engagement<br />

und Konzentration in<br />

den Register- und Gesamtproben,<br />

Geselligkeit und Gemeinschaft<br />

machten dieses Wochenende aus.<br />

„Wir freuen uns auf das Konzert<br />

am 3. Advent und laden zu einem<br />

Nachmittag in stimmungsvollem<br />

Ambiente und toller Musik ein“,<br />

so der 1. Vorsitzende Michael<br />

Müller.<br />

Mehr unter www.mv-leopoldstal-vinsebeck.de.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 15<br />

65. Spendenaktion von Brot für die Welt ist für Lippe eröffnet worden<br />

Wandel säen<br />

Die 65. Spendenaktion von Brot für die Welt ist unter<br />

dem Motto „Wandel säen“ am 1. Advent bundesweit<br />

eröffnet worden. Die regionale Eröffnung fand im<br />

Gottesdienst der ev.-ref. Kirchengemeinde Heidenoldendorf<br />

statt. Sabine Hartmann, Referentin für<br />

ökumenisches Lernen der Lippischen Landeskirche,<br />

und Dieter Bökemeier, Landespfarrer für Diakonie,<br />

Ökumene und Migration, begrüßten die Gottesdienstbesucher<br />

und informierten über die Spendenaktion.<br />

Jeweils am 1. Advent eröffnet das evangelische<br />

Hilfswerk Brot für die Welt seine Spendenaktion<br />

unter einem bestimmten Motto, um Menschen im<br />

globalen Süden zu helfen, langfristig ihre Existenz zu<br />

sichern. Dürren, Fluten und Stürme machen sichere<br />

Aussaat und Ernten unmöglich. Bekämpfung von<br />

Armut, Hunger und Mangelernährung sind daher<br />

Kernthemen. Das Motto „Wandel säen“ schließt daran<br />

an, denn die industrielle Landwirtschaft und ein auf<br />

Profit ausgelegtes Welternährungssystem befördern<br />

mit ihrem großen Energiehunger den Klimawandel.<br />

Darum sind neue landwirtschaftliche Konzepte und<br />

ein verändertes Weltwirtschaftssystem nötig.<br />

Die Arbeit der Hilfsorganisation habe sich vom<br />

reinen Spenden-Ausgießen zur Hilfe zur Selbsthilfe<br />

entwickelt, wofür mit lokalen Partnerorganisationen<br />

zusammengearbeitet werde, die die Bedürfnisse<br />

und Möglichkeiten vor Ort kennen, erklärte Dieter<br />

Bökemeier.<br />

In der Predigt ging Pfarrer Andreas Klei auf das<br />

Motto „Wandel säen“ ein. „Wer etwas sät, der sieht<br />

schon bald, dass sich etwas verändert.“ In vielen Ländern<br />

sei es mit dem Säen schlechter geworden, weil<br />

Dürren oder Starkregen die Ernte vernichte. Brot für<br />

die Welt helfe Menschen dieser Regionen, etwas zu<br />

verändern. Mit Spenden können wir „Wandel säen“,<br />

so Andreas Klei.<br />

Ein Film zeigte die Situation in Kenia, wo Bäuerinnen<br />

und Bauern unterstützt werden, Produkte für<br />

den Eigenbedarf statt Mais für den Weltmarkt zu<br />

produzieren, der nur wenig Gewinn einbringe. Sie<br />

erhalten Setzlinge für vielfältige Nahrungsmittel,<br />

anstatt in Monokulturen Kakao und Kaffee für den<br />

Weltmarkt anzubauen. Die Böden würden geschont<br />

und werden langfristig ertragreicher. Gewinne aus<br />

Überschüssen dienten den Dorfgemeinschaften, da<br />

Vorratsspeicher gebaut, größere landwirtschaftliche<br />

Maschinen angeschafft und Investitionen in eine gesicherte<br />

Wasserversorgung getätigt werden können.<br />

Musikalisch wurde der Gottesdienst von der eigens<br />

hierfür zusammengestellten Formation Akoa and<br />

Friends mitgestaltet.<br />

Die Musiker um den <strong>Detmolder</strong> Bariton-Tenor<br />

Christian Akoa brachten musikalische Traditionen<br />

aus Europa, Afrika, Asien und Amerika gekonnt<br />

zusammen. Sie begeisterten die Gottesdienstbesucher<br />

mit hochprofessionellen Interpretationen, zum<br />

Beispiel von zwei Halleluja-Versionen aus Kamerun<br />

und einem chinesischen Lied über die Schönheit der<br />

Jasminblume. Am Ende des Gottesdienstes, dessen<br />

Kollekte für Brot für die Welt bestimmt war, erhielt<br />

jeder Besucher ein Samentütchen für eine bunte<br />

Blumenwiese, mit der man im nächsten Frühjahr<br />

„Wandel säen“ und die Artenvielfalt fördern kann.<br />

Männerchor „Die Lipper“ erfreut die Heimbewohner mit schönen Liedern<br />

Ein besinnlicher 1. Advent im Credo-Seniorenheim<br />

Die Adventsfeier im Credo-Seniorenheim in Pivitsheide<br />

war eine schöne Gelegenheit, um gemeinsam<br />

die Vorfreude auf Weihnachten mit den Bewohnern zu<br />

teilen. Es ist schließlich eine ganz besondere Zeit, für<br />

viele Menschen sogar das schönste Fest des Jahres und<br />

zuvor eine Zeit der Besinnung. In der Weihnachtszeit<br />

besinnen sich Menschen auf das wirklich wichtige im<br />

Leben - nämlich auf die Familie und denken an jene,<br />

die ihnen lieb und teuer sind. Auch Bewohner in einem<br />

Seniorenheim zählen dazu und so nahmen sich viele<br />

Angehörige am 1. Advent die Zeit, um mit ihnen im<br />

Rahmen der Credo-Adventsfeier im weihnachtlich<br />

geschmückten Aufenthaltsraum die Vorfreude auf<br />

Weihnachten zu begehen.<br />

Begrüßt wurden Bewohner und Angehörige vom<br />

Heimleiter Andreas Lüke, der von seinem Pflegedienst-<br />

Team den Gemeinschaftsraum vorweihnachtlich<br />

schmücken ließ. In seiner kurzen Begrüßungsrede<br />

betonte Lüke, dass es seit Jahren zum ersten Mal am<br />

1. Advent wieder Schnee läge, der die Vorfreude auf<br />

Weihnachten erhöht.<br />

Die Begrüßung des Männerchores „Die Lipper“<br />

oblag dem Vorsitzenden des Heimbeirates Horst-Fr.<br />

Neumann, der den Chormitgliedern unter Führung von<br />

Ruyard Husemann recht herzlich für ihre Bereitschaft im<br />

Heim zu singen, dankte. Dank sprach Neumann aber auch<br />

der Heimleitung für den Adventsnachmittag aus und dem<br />

Pflegepersonal, hier vor allen Dingen den Pflegerinnen, für<br />

die Ausschmückung des Raumes aus gegebenem Anlass.<br />

Der Chor „Die Lipper“, es war sein erster öffentlicher<br />

Auftritt, begeisterte Heimbewohner und Angehörige,<br />

die bei Kaffee und leckerer Torte eifrige Zuhörer waren.<br />

Besonders „Jingle Bells“ fand großen Anklang und bei<br />

„O Du fröhliche“ sangen Heimbewohner und Gäste<br />

kräftig mit. Auch die Komposition von Martin Krüger<br />

„Seh ich den Morgen“ wurde zu Gehör gebracht und<br />

dankbarer Applaus war der Lohn für die Sänger, die<br />

gerne wiederkommen und im Heim singen würden, so<br />

Ruyard Husemann.<br />

Nach dem Chor „Die Lipper“ sang noch eine Kindergruppe<br />

mit ihren Müttern Weihnachtslieder und mit<br />

dabei war auch „In der Weihnachtsbäckerei“. Eine Tüte<br />

mit Süßwaren war der Lohn für die kleinen Sänger und<br />

Sängerinnen. Eine Bewohnerin las zum Abschluss noch<br />

eine Weihnachtsgeschichte vor und gemeinsam sang<br />

man noch Weihnachtslieder. Alles in allem war es ein<br />

gelungener Adventsnachmittag, den die Heimbewohner<br />

nicht so schnell vergessen werden.<br />

Es war der erste öffentliche Auftritt des Chores „Die Lipper“ und die Männer begeisterten Heimbewohner<br />

und Angehörige.<br />

Fotos: Jörg Siemers<br />

Nach dem Männerchor trat noch eine Kindergruppe in Aktion und die Kleinen sangen mit ihren Müttern<br />

Weihnachtslieder.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 16<br />

Weihnachtliche<br />

Querflötenklänge am<br />

18. Dezember in der<br />

Johannes-Brahms-<br />

Musikschule<br />

„O du<br />

fröhliche“<br />

Zu einem weihnachtlichen<br />

Konzert der Querflötenklassen<br />

lädt die Johannes-Brahms-Musikschule<br />

(JBM) am Montag,<br />

18. Dezember, um 18 Uhr in<br />

die Aula der Musikschule an<br />

der Woldemarstraße 23 ein.<br />

Schülerinnen und Schüler von<br />

Jakobe Schaller-Schönhoff und<br />

Karina Skrzypczak stimmen<br />

ihr Publikum mit bekannten<br />

und unbekannteren Melodien<br />

– gemischt mit Werken aus<br />

Barock, Romantik und Moderne<br />

- auf die Weihnachtszeit<br />

ein. Größere und kleinere<br />

Ensembles wechseln sich<br />

mit Solobeiträgen ab. Einige<br />

Musikerinnen und Musiker<br />

werden am Klavier begleitet.<br />

Das Konzert endet mit allen<br />

Mitwirkenden bei Flötenklang<br />

zu „O du fröhliche“. Der Eintritt<br />

zum Konzert ist frei.<br />

<br />

<br />

Hifi - Studio Helmig<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Neuer Kreisverkehr und Mobilpunkt mit Bushaltestelle Eckenerstraße fertiggestellt<br />

Verkehr auf der Siegfriedstraße rollt wieder<br />

Eineinhalb Jahre wurde gebaut,<br />

jetzt rollt der Verkehr auf der Siegfriedstraße<br />

in Richtung Nordring<br />

wieder. Die Kreuzung Siegfriedstraße/Sylbeckestraße<br />

ist durch<br />

einen Kreisverkehr ersetzt worden,<br />

außerdem wurde ein Mobilpunkt<br />

errichtet. Bürgermeister Frank Hilker<br />

durchschnitt das symbolische Band<br />

und gab den Kreisverkehr damit frei.<br />

Der neue Kreisel soll dazu beitragen,<br />

dass der Verkehr an dieser Stelle ab<br />

sofort besser fließt und die Gesamt-<br />

Verkehrssituation in Detmold damit<br />

weiter deutlich entspannt.<br />

Parallel wurde auch die Bushaltestelle<br />

Eckenerstraße in Betrieb<br />

genommen. Sie ist das Herzstück des<br />

neuen Mobilpunkts an der Siegfriedstraße,<br />

der elf Pkw-Stellplätze bietet<br />

und in naher Zukunft noch um eine<br />

„Drahteselwerkstatt“ und eine Fahrrad-Abstellanlage<br />

erweitert wird.<br />

„Der neu geschaffene Mobilpunkt<br />

markiert im Hinblick auf die Mobilitätswende<br />

einen wichtigen Schritt<br />

für die Stadt Detmold. In diesem<br />

Bereich, der unter anderem durch die<br />

neue städtische Kita Siegfriedstraße<br />

und die weiter voranschreitende<br />

Schaffung neuen Wohnraums in<br />

der ehemaligen Britensiedlung in<br />

Zukunft mit noch mehr Leben erfüllt<br />

sein wird, ist dies ein ganz wichtiger<br />

Baustein“, so Frank Hilker.<br />

Während der Bauarbeiten wurden<br />

zunächst umfangreiche Um- und<br />

Neuverlegungen der Versorgungsleitungen<br />

vorgenommen. Im Anschluss<br />

ging es mit Kanalarbeiten in der<br />

Eckener-, Sylbecke und Siegfriedstraße<br />

weiter. Außerdem wurde die<br />

Fläche des ehemaligen Naafi-Shops<br />

für den Mobilpunkt ertüchtigt.<br />

Schließlich folgte die Herstellung<br />

der Straßenränder und Stellplätze,<br />

ehe die Betonfläche gegossen werden<br />

konnte. Zum Schluss wurden<br />

die asphaltierten Bereiche angelegt,<br />

parallel dazu wurden Gehwege,<br />

die Bushaltestelle und Stellplätze<br />

gepflastert.<br />

Gefördert wird die Maßnahme<br />

durch die Bezirksregierung nach den<br />

Richtlinien zur Förderung des kommunalen<br />

Straßenbaus (Fördertopf<br />

FöRi-KomStra) und der vernetzten<br />

Mobilität und des Mobilitätsmanagements<br />

(FöRi-MM) sowie durch<br />

den Zweckverband Nahverkehr<br />

Westfalen-Lippe (NWL) und den<br />

Verkehrsverbund Ostwestfalen-Lippe<br />

(VVOWL). Von den förderfähigen<br />

Kosten in Höhe von 2,7 Millionen<br />

Euro wurden etwa 80 Prozent durch<br />

Fördermittel gedeckt. Die gesamten<br />

Baukosten belaufen sich auf etwa 3,7<br />

Millionen Euro.<br />

Busverkehr an der Haltestelle<br />

Eckenerstraße<br />

Die Linie 703 Herberhausen/<br />

Bahnhof wird vom 1. Januar 2024<br />

an wieder über die Siegfriedstraße<br />

geleitet und diese Haltestelle sowie<br />

die Haltestellen Lilienthalstraße<br />

(ehemals Kanne), Siegfriedstraße<br />

und Weerthschule bedienen. Die<br />

Linie 703 Irmgardstraße wird dann in<br />

Linie 705 Eckenerstraße umbenannt<br />

und bleibt zum gewohnten Fahrplan<br />

erhalten.<br />

Die Kreuzung Siegfriedstraße/Sylbeckestraße ist durch einen Kreisverkehr ersetzt worden. Nach eineinhalb<br />

Jahren Bauzeit kann der Verkehr nun wieder rollen.<br />

Foto: Stadt Detmold<br />

MEINE STADT.<br />

MEINE STADTWERKE.<br />

Weihnachten<br />

steht vor der Tür<br />

Jetzt wieder Türchen öffnen im digitalen Adventskalender!<br />

Wir bedanken uns für Ihre Treue und wünschen eine schöne Weihnachtszeit.<br />

Dr. Johannes 100 Baumgart, entwickelte<br />

25<br />

Anerkennung für herausragende Leistungen<br />

im Bereich Kunst, Forschung und Lehre<br />

Dr. Timo Grothe zum Professor ernannt<br />

Die Hochschule für Musik Detmold<br />

freut sich, die Ernennung von Dr.<br />

Timo Grothe zum außerplanmäßigen<br />

Professor bekanntgeben zu dürfen. In<br />

der letzten Sitzung des Hochschulsenats<br />

wurde ihm die Auszeichnung<br />

verliehen, die an Personen vergeben<br />

werden kann, die die Einstellungsvoraussetzungen<br />

für die Professorenschaft<br />

erfüllen und herausragende<br />

Leistungen in Kunst oder Forschung<br />

und Lehre erbracht haben.<br />

Dr. Timo Grothe, der als Wissenschaftlicher<br />

Mitarbeiter am Tonmeisterinstitut<br />

der Hochschule tätig ist,<br />

demonstrierte seine Forschungsqualitäten<br />

unter anderem im Jahr 2021.<br />

Gemeinsam mit seinem Kollegen,<br />

er ein innovatives Messverfahren für<br />

Blasinstrumente, 95 welches erfolgreich<br />

für die Hochschule patentiert<br />

wurde. 75 Diese wegweisende Leistung<br />

ist für eine Musikhochschule außergewöhnlich.<br />

In seiner Laudatio<br />

würdigte Hochschulrektor Prof. Dr.<br />

Thomas Grosse die Verdienste von<br />

Prof. Dr. Grothe für die Institution.<br />

Der außerplanmäßige Professor<br />

5<br />

habe nicht nur exzellente Forschungsbeiträge<br />

geleistet, sondern<br />

0<br />

führt auch am Tonmeisterinstitut<br />

eine sehr gute Lehre durch. Bevor<br />

Grothe 2012 ans Erich-Thienhaus-<br />

Institut (ETI) kam, war er als<br />

Hochschulrektor Prof. Dr. Thomas Grosse verleiht Dr. Timo Grothe<br />

die Bezeichnung „außerplanmäßiger Professor“.<br />

Foto: HfM Detmold/Plettenberg<br />

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am<br />

Institut für Luft- und Raumfahrttechnik<br />

der TU Dresden beschäftigt.<br />

Gestützt von eigenen Erfahrungen<br />

als Fagottist promovierte er in<br />

Ingenieurswissenschaften über die<br />

„Experimentelle Untersuchung der<br />

Akustik des Fagotts“ und arbeitete<br />

in Kooperation mit einer Firma für<br />

Holzblasinstrumente an der Entwicklung<br />

eines Harmoniefagotts.<br />

Grothe bedankte sich für das<br />

Vertrauen, das ihm von der Hochschule<br />

entgegengebracht wurde.<br />

Das Tonmeisterinstitut beschrieb er<br />

als einen besonderen Ort, an dem<br />

Kunst und Wissenschaft in gleichberechtigtem<br />

Dialog stehen und der<br />

durch den hohen Standard in Lehre<br />

und Ausstattung sowie durch die<br />

außergewöhnliche Motivation der<br />

Studierenden besticht.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 17<br />

Der Verein „Unser Diestelbruch e.V.“ setzte sich stark für die Veranstaltung des Weihnachtsmarktes in<br />

Diestelbruch ein. Bereits kurz nach der Eröffnung füllte sich der Weihnachtsmarkt. Die Diestelbrucher<br />

genossen das Beisammensein in gemütlicher Atmosphäre.<br />

Diestelbrucher trotzten dem Regen<br />

„Weihnachtstreff alle Ehre gemacht!“<br />

Weihnachtliche Musik ertönt aus<br />

dem Lautsprecher, der geschmückte<br />

Weihnachtsbaum erstrahlt und der<br />

Geruch von heißem Glühwein sowie<br />

frischer Bratwurst steigt in die Nase.<br />

Nach vier Jahren war es endlich<br />

wieder soweit: Der Diestelbrucher<br />

Weihnachtsmarkt öffnete erstmals<br />

seit 2019 wieder seine Tore und lud<br />

zum gemütlichen Beisammensein<br />

ein. Gemeinsam mit dem SV Diestelbruch-Mosebeck,<br />

dem Förderverein,<br />

der Grundschule Diestelbruch und<br />

der Freiwilligen Feuerwehr Diestelbruch,<br />

führte der Verein „Unser<br />

Diestelbruch e.V.“ die Veranstaltung<br />

durch. Getragen wurde sie von den<br />

Vereinen des Ortes, auch der Nahkauf<br />

Diestelbruch unterstützte.<br />

Aufgrund des verspäteten Starts<br />

der Arbeiten im Park am Treffpunkt<br />

in Diestelbruch konnte der<br />

Weihnachtsmarkt nicht wie geplant<br />

dort stattfinden, sondern wurde zum<br />

Sportplatz des Ortes verlegt. Eine<br />

Absage sei keine Option gewesen,<br />

erklärt der Vorsitzende des Vereins<br />

„Unser Diestelbruch e.V.“, Karl-<br />

Heinz Grebisz: „Wir wollten in jedem<br />

Fall zumindest einen Weihnachtstreff<br />

auf die Beine stellen, um den<br />

Diestelbruchern eine Möglichkeit<br />

zum Zusammenkommen zu bieten.“<br />

Daraufhin habe der Sportverein die<br />

Räumlichkeiten bereitgestellt – dies<br />

habe sich im Nachhinein als Glücksfall<br />

erwiesen. „Unsere Befürchtungen<br />

aufgrund der Wetterlage haben<br />

sich Gottseidank nicht bewahrheitet.<br />

Durch die Überdachung des Außenbereichs<br />

war der Weihnachtstreff<br />

durch die starken Regenfälle nicht<br />

beeinträchtig und sie taten der guten<br />

Stimmung keinen Abbruch.“<br />

Im Laufe des Tages versammelten<br />

sich insgesamt circa 300 Besucher<br />

auf dem Sportplatz und genossen die<br />

gemütliche Atmosphäre, die unter<br />

anderem auch durch ein Lagerfeuer<br />

und den festlich geschmückten<br />

Weihnachtsbaum unterstützt wurde.<br />

Leider habe der Ansturm mit Eintritt<br />

des starken Regens um circa 17 Uhr<br />

sichtlich nachgelassen, berichtet<br />

Grebisz. Trotz des einsetzenden<br />

Regens konnten alle geplanten Programmpunkte<br />

umgesetzt werden.<br />

Bereits kurz nach der offiziellen<br />

Eröffnung um 15 Uhr, fanden viele<br />

Besucher, darunter insbesondere<br />

viele Familien mit Kindern, den Weg<br />

zum Sportplatz – circa 70 Diestelbrucher<br />

hatten sich bereits nach<br />

einer halben Stunde versammelt.<br />

Während bei noch trockenem, aber<br />

mit 5 Grad recht kühlen, Wetter, die<br />

ersten Waffeln, Pommes und Bratwürstchen<br />

verkostet wurden oder<br />

sich mit Glühwein und Kinderpunsch<br />

gewärmt wurde, nutzten die Kinder<br />

den Sportplatz zum gemeinsamen<br />

Fußballspielen. Bald stand der erste<br />

Höhepunkt für die jüngeren Besucher<br />

auf dem Programm: „Die Kinder haben<br />

mit Eifer den Baum geschmückt<br />

und konnten den Nikolaus kaum<br />

abwarten. Es war das Highlight, als<br />

er mit der Pferdekutsche vorgefahren<br />

ist und die Kinder dazu Gedichte oder<br />

Lieder vorgetragen haben. Anschließend<br />

hat er noch Geschenktüten<br />

verteilt“, erinnert sich Grebisz.<br />

Anschließend habe die Dorf-<br />

Gemeinschaft dem „Weihnachtstreff“<br />

bis spät in die Nacht alle Ehre<br />

gemacht. Über die überwiegend<br />

positiven Rückmeldungen der Besucher<br />

habe sich der Verein genauso<br />

gefreut, wie über die Hinweise, wie<br />

die Schule und die OGS in Zukunft<br />

noch besser in die Planung eingebunden<br />

werden könnten. „In Anbetracht<br />

der wetterbedingten Einflüsse und<br />

des kurzfristigen Umplanens des<br />

Weihnachtstreffs, waren wir sehr<br />

zufrieden mit der Veranstaltung“,<br />

freut sich Grebisz abschließend. (ak)<br />

Der Nikolaus reiste stilvoll mit der Kutsche an.<br />

Er begrüßte die Kinder und verteilte kleine Geschenke.<br />

Lesebegeisterung von klein auf: Der<br />

Börsenverein des Deutschen Buchhandels<br />

und der Deutsche Bibliotheksverband<br />

haben auf der Frankfurter<br />

Buchmesse das Familienzentrum<br />

Kita Detmold-Vahlhausen mit dem<br />

Gütesiegel Buchkita für besonderes<br />

Engagement in der frühkindlichen<br />

Leseförderung ausgezeichnet.<br />

Das Gütesiegel Buchkita honoriert<br />

Betreuungseinrichtungen, in denen<br />

frühe kindliche Erfahrungen rund<br />

ums Erzählen, Reimen und Lesen<br />

Kita Vahlhausen erhält Gütesiegel für hervorragende Leseförderung<br />

Familienzentrum ist jetzt Buchkita<br />

ein Schwerpunkt des pädagogischen<br />

Konzeptes sind. Buchkitas legen<br />

Wert auf regelmäßiges Vorlesen,<br />

einen vielseitigen Umgang mit<br />

Büchern, eine altersgerechte Medienbildung<br />

und bringen Kinder mit<br />

Leseorten, wie Buchhandlungen oder<br />

Bibliotheken in Kontakt.<br />

Das Familienzentrum Kita Vahlhausen<br />

überzeugte mit seinem<br />

Konzept, zu dem unter anderem<br />

das „Geschichten erzählen mit dem<br />

Kamishibai“, die Teilnahme an<br />

„Wortspielerei“, dem Kinder- und<br />

Jugendliteraturfest Detmold, eine<br />

mobile Kinderbücherei und seit vielen<br />

Jahren die „Vorlesewoche rund<br />

um den bundesweiten Vorlesetag“<br />

mit vielen Lesepaten und besonderen<br />

Aktionen (zum Beispiel Lesen im<br />

Pferdestall) zählen.<br />

Das Familienzentrum freut sich sehr<br />

über diese besondere Auszeichnung<br />

und feierte nun das Gütesiegel mit<br />

den Musikerinnen von „a:mie“, Anne<br />

Miebach und Nadine Brockmann,<br />

die während der diesjährigen Vorlesewoche<br />

die Kinder mit einem musikalisch<br />

begleiteten Bilderbuchkino<br />

überraschten. Alle waren begeistert<br />

und es gab viel Applaus für „a:mie“,<br />

als es hieß „ein Feuerwerk für den<br />

Fuchs“.<br />

Dritter Mosebecker Markt war<br />

ein voller Erfolg<br />

Ende November öffnete sich die Tür des Mosebecker<br />

Gemeinschaftshauses zum dritten Mosebecker Markt. Es gab allerhand<br />

Selbstgemachtes aus Mosebeck und Umgebung zu bestaunen. Die<br />

Aussteller hatten ihre Tische bestückt mit Kerzen, Marmeladen,<br />

Holzarbeiten, Papierarbeiten, gebrannten Mandeln, Lederartikeln<br />

und Selbstgestricktem. Für das leibliche Wohl sorgten lippischer<br />

Pickert, Kaffee und selbst gebackener Kuchen. Der Erlös aus dem<br />

Speisenverkauf auf Spendenbasis kommt der Mosebecker Dorfzeitung<br />

„Der Passadetaler“ zugute. Am Ende des Tages waren sich alle<br />

Aussteller einig. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung.<br />

Kita Vahlhausen erhält Gütesiegel für hervorragende Leseförderung:<br />

(v.l.) Anne Miebach, Birgit Kleine-Ostmann und Nadine Brokmann.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 18<br />

Musical „Jona und der Wal” begeistert<br />

Kinder lassen die Bibel lebendig werden<br />

30 Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren, monatelange<br />

Vorbereitung, großartiges Bühnenbild, zwei Auftritte<br />

vor insgesamt mehr als 700 Besuchern – der Kinderchor<br />

der Evangelischen Freikirche Detmold West<br />

hat für seine Inszenierung der biblischen Geschichte<br />

von „Jona und dem Wal“ ganze Arbeit geleistet, und<br />

die hat sich gelohnt.<br />

Jona und der Wal ist eine der bekanntesten<br />

Geschichten der Bibel – diese Geschichte und<br />

ihre Bedeutung für das Heute haben 30 Kinder der<br />

Evangelischen Freikirche Detmold-West künstlerisch<br />

in einem Musical dargestellt: Von der Flucht vor seiner<br />

Bestimmung bis hin zur umwerfenden Wendung, als<br />

Jona von einem großen Fisch verschluckt wurde,<br />

wurden die Höhen und Tiefen dieser biblischen<br />

Erzählung mitreißend dargestellt.<br />

Der Kirchensaal an der Bielefelder Straße war bis<br />

auf den letzten Platz gefüllt, mehr als 400 Besucher<br />

waren da. „Bereits eine Woche vorher haben wir<br />

das Musical in einer Freikirche in Bielefeld vor<br />

gut 300 Zuhörern aufgeführt, jetzt haben wir unser<br />

Heimspiel in unseren Räumlichkeiten“, freute sich<br />

Marlene Eckstet, die gemeinsam mit Irina Schröder<br />

und Melina Frick den Chor leitet und das Musical mit<br />

den Kindern einstudiert hatte. „Die Kinder haben in<br />

den letzten Monaten mit viel Herz und Leidenschaft<br />

elf Lieder eingeübt und auswendig gelernt. Sogar die<br />

eigene Geburtstagsfeier wurde von einem Mädchen<br />

unseres Chores verschoben, damit sie keine Probe<br />

verpasst“, berichtet Irina Schröder.<br />

Die drei Chorleiterinnen engagieren sich ehrenamtlich<br />

in der Freikirche, haben gemeinsam mit<br />

den Kindern unzählige Stunden in die Vorbereitung<br />

investiert: „Vom Bühnenbild bis zur Musik – alles<br />

haben wir gemeinsam mit den Eltern auf die Beine<br />

gestellt“, erzählt Melina Frick. Begeisterte Besucher<br />

staunten über die eindrucksvollen Gesangseinlagen<br />

der Kinder und nahmen die Kernaussage des Musicals<br />

mit: So wie Jona vor seiner Berufung davonlief, so<br />

wenden sich die Menschen auch heute von dem ab,<br />

was wirklich zählt.<br />

Für Marlene Eckstet, Irina Schröder und Melina<br />

Frick hat sich der Aufwand gelohnt: „Kinder lernen<br />

durch solche Projekte nicht nur Zuverlässigkeit<br />

und Ausdauer, sondern werden auch fähig, als Team<br />

gemeinsam Herausforderungen zu meistern und<br />

vor allem lernen sie, was es heißt, Gott und der<br />

Gemeinde zu dienen“, erklärt Marlene Eckstet.<br />

Das Anliegen der Freikirche ist es, junge Menschen<br />

für das Leben stark zu machen und mit ihnen<br />

gemeinsam ihre Gaben und Fähigkeiten zu entdecken.<br />

Die Freikirche bietet jeden Mittwoch um 18 Uhr in<br />

ihren Räumlichkeiten für Kinder im Alter von drei<br />

bis 12 Jahren in unterschiedlichen Kleingruppen eine<br />

„Kinderstunde“ an, wo Kinder gemeinsam spielen, die<br />

Bibel entdecken und das Leben teilen. Das Musical<br />

wird zweifellos in den Köpfen der Teilnehmer und<br />

Besucher noch nachklingen.<br />

Neue Intendanz am Landestheater Detmold<br />

Kirsten Uttendorf einstimmig gewählt<br />

In einem mehrstufigen Auswahlverfahren unter Beteiligung einer Findungskommission<br />

mit Fach-Expertinnen und -Experten der deutschen Theaterszene<br />

sowie Vertreterinnen und Vertretern der Politik und Gesellschafter<br />

des Landestheater wurde Frau Kirsten Uttendorf als neue Intendantin für<br />

das Landestheater Detmold vorgeschlagen.<br />

In der letzten Sitzung von Aufsichtsrat und esellschafterversammlung<br />

der Landestheater Detmold GmbH wurde einstimmig Frau Kirsten Uttendorf<br />

zur neuen Intendantin und künstlerischen Geschäftsführerin des<br />

Landestheaters ab der Spielzeit 2024/25 gewählt, als erste Frau in dieser<br />

Position in Detmold. Die 1969 geborene Kirsten Uttendorf ist seit 2018<br />

Operndirektorin am Staatstheater Darmstadt. Nach Abschluss ihres Studiums<br />

der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft an der Ruhr –Universität<br />

Bochum, führten sie diverse Lehraufträge an Hochschulen nach Frankfurt,<br />

Karlsruhe und Maastricht.<br />

Regieassistenzen und freiberufliche Regiearbeiten führten sie unter anderem<br />

an das Schauspielhaus Hamburg, Staatstheater Nürnberg, Schauspiel<br />

Dortmund, die Städtische Bühnen Münster sowie das Stadttheater Bielefeld.<br />

Landrat Dr. Axel Lehmann zeigte sich sehr erfreut über die einstimmige<br />

Wahl und freut sich sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Frau<br />

Uttendorf: „Mit Kirsten Uttendorf kommt eine engagierte und profilierte<br />

Theaterfachfrau als Intendantin nach Detmold. Zusammen mit der kaufmännischen<br />

Leitung, den Mitarbeitenden und den Gesellschaftern wird<br />

sie – auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten – das Landestheater<br />

erfolgreich weiterentwickeln.“<br />

Verwaltungsdirektor Stefan Dörr, die stellv. Verwaltungsdirektorin<br />

Susanne Flöttmann und Landrat Dr. Axel Lehmann begrüßen die neue<br />

Intendantin Kisten Uttendorf. Von links: Susanne Flöttmann, Stefan<br />

Dörr, Kirsten Uttendorf, Dr. Axel Lehmann. Foto: Lina Pris<br />

<strong>Detmolder</strong> Brotsommelier Nicolas Biere stellte die Brotbibel im Buchhaus am Markt vor<br />

Eine Liebeserklärung an gutes Brot<br />

Selten gab es im Buchhaus am<br />

Markt eine leckerere Buchvorstellung:<br />

Nicolas Biere wurde von<br />

Johann Lafer ausgewählt, sein Brot<br />

in der Brotbibel zu präsentieren. Jetzt<br />

stellte der <strong>Detmolder</strong> Bäckermeister<br />

das Buch vor. Es gab natürlich das<br />

Gewinnerbrot und eine besondere<br />

Köstlichkeit...<br />

Die Brotbibel ist eine Liebeserklärung<br />

an das Bäckerhandwerk von<br />

Brotliebhaber Johann Lafer. Über<br />

3.500 Brotsorten gibt es alleine in<br />

Deutschland, jede Region hat ihre<br />

eigenen Spezialitäten und egal, ob<br />

Hefe-, Sauerteigbrote oder süßes<br />

Gebäck, am besten schmecken Backspezialitäten<br />

vom Profi. Deshalb<br />

finden sich 35 Lieblingsbrotrezepte<br />

von den besten Bäckern aus dem<br />

deutschsprachigen Raum in einem<br />

Buch. Damit die Brote auch zu Hause<br />

gelingen, verraten die Profis ihre<br />

besten Zutaten, die perfekte Zubereitung<br />

und das ideale Backklima.<br />

Alle Rezepte sind zu Hause leicht<br />

nachbackbar und machen Lust auf<br />

mehr. Dazu steuert Johann Lafer<br />

viele raffinierte Tipps und Tricks,<br />

die richtigen Backutensilien und den<br />

passenden Belag für eine genussvolle<br />

Mahlzeit bei.<br />

Der <strong>Detmolder</strong> Bäckermeister und<br />

Brotsommelier Nicolas Biere ist mit<br />

Gute Bücher treffen auf gutes Brot: Nicolas Biere und Alfred Westermann.<br />

seinem prämierten Brot vertreten, das<br />

es auch in den Biere-Filialen gibt.<br />

Es enthält gleich zwei verschiedene<br />

Sauerteige und bleibt besonders lange<br />

frisch. „Mein persönlicher Favorit<br />

ist das Lakritzbrot“, so Alfred Westermann<br />

vom Buchhaus am Markt.<br />

Ausgezeichnet mit dem Deutschen<br />

Foto: Manfred Hütte<br />

Kochbuchpreises: 1. Platz in der<br />

Kategorie „Publikumspreis“ - erhältlich<br />

für 29,90 Euro unter anderem<br />

im Buchhaus am Markt in Detmold.<br />

Matinee mit Bettina und Carl A. Fechner zum Start des B-WUSST-Jahres<br />

Positive Energie für innere und äußere Transformation<br />

Zu einer Matinee mit Carl-A. und Bettina Fechner lud die<br />

Peter Gläsel Stiftung in die gleichnamige Grundschule in der<br />

Klingenbergstraße ein. Zum Start einer monatlich stattfindenden<br />

Reihe unter dem Motto „B-WUSST dabei!“ mit inspirierenden<br />

Persönlichkeiten konnte die <strong>Detmolder</strong> Stiftung den bekannten<br />

Geschäftsführer und Produzent der fechnerMEDIA GmbH, die<br />

sich seit über 30 Jahren medial für einen ökologisch-nachhaltigen<br />

Wandel einsetzt und dessen Ehefrau, gewinnen.<br />

Unter dem Motto „Positive Energie für innere und äußere<br />

Transformation“ berichteten die beiden über ihre gemeinsame<br />

Arbeit. „Die Menschen wissen mehr über die Dramen dieser<br />

Welt als über deren Lösungen. Das wollen wir ändern“, macht<br />

Carl-A. Fechner das Ziel seiner Arbeit deutlich. Fechner setzt<br />

sich in seinen filmischen Projekten seit Jahren für die Themen<br />

soziale Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung ein.<br />

In seinem aktuellen Projekt „The story of a new world“ geht er<br />

der Frage nach: „Wie könnte die Welt aussehen, wenn wir dafür<br />

kämpfen?“ und stellt weltweit Chancen, Perspektiven und Visionen<br />

für eine bessere Welt vor. Der Film soll in 50 Ländern der<br />

Welt gezeigt werden und vor Ort von lokalen Aktivisten begleitet<br />

werden. So sollen neue Projekte entstehen.<br />

Bettina Fechner ist Psychotherapeutin und Heilpraktikerin und<br />

begleitet das Team von fechnerMEDIA GmbH bei belastenden<br />

Drehs und im Teambuilding. Sie berichtete aus ihrer Beratungstätigkeit,<br />

dass Veränderungen mit innerer Bewusstheit beginnen<br />

und Leidenschaft und harte Arbeit brauchen. „B-WUSST-sein<br />

ist mein innerer Antrieb“, sagte sie. Und weiter: „Ich glaube<br />

fest daran, dass wir die nötige Energie haben, um tiefgreifende<br />

Veränderungen zu realisieren, weiß aber auch, dass wir dafür<br />

wieder mehr zu uns selbst, zu anderen und unserer Umwelt<br />

finden müssen.“ Wie auch ihr Mann Carl engagiert sich Bettina<br />

stark für eine nachhaltige Transformation und die Umstellung<br />

auf erneuerbare Energien.<br />

Die Veranstaltung wurde gut besucht und viele Teilnehmende<br />

diskutierten angeregt mit dem Ehepaar. Moderiert wurde die<br />

Matinee von Stefan Wolf und Josef Köhler. Informationen zu<br />

weiteren Veranstaltungen von „B-WUSST dabei!“ finden Interessierte<br />

auf www.b-wusst.de.<br />

Auf dem Foto (v.l.) Josef Köhler (Mitgründer Peter Gläsel Schule), Bettina Fechner,<br />

Carl-A. Fechner und Stefan Wolf (Geschäftsführer Peter Gläsel Stiftung).<br />

Foto: Peter Gläsel Stiftung


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 19


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 20<br />

Stadtwerke investieren 1,3 Millionen für<br />

nachhaltige Trinkwasserversorgung<br />

Neuartiges Konzept für 200.000<br />

Liter Trinkwasser<br />

Täglich fließen im Schnitt rund 10.000 bis 12.000 Kubikmeter Trinkwasser<br />

in die <strong>Detmolder</strong> Haushalte. Ziel der Trinkwasserversorgung ist es, das<br />

Lebensmittel Nr. 1 dauerhaft zu sichern. Zu den größten Bauprojekten der<br />

Stadtwerke Detmold in 2023 zählt der Ersatzneubau des Trinkwasserhochbehälters<br />

„Grotenburg“.<br />

Der Hochbehälter, der die obere Zone des Stadtteils Hiddesen, südlich<br />

der Friedrich-Ebert-Straße mit Trinkwasser versorgt, erhält eine neuartige<br />

Behälterkonstruktion. Die Bausubstanz des alten Behälters, in direkter<br />

Umgebung des Standorts unter dem Hermannsdenkmal, wurde in Voruntersuchungen<br />

als wirtschaftlich nicht sanierungsfähig eingestuft und hatte<br />

damit den Neubau des Hochbehälters notwendig gemacht.<br />

Das jetzt zum Einsatz kommende neuartige Konzept verfügt über eine<br />

besondere Behälterkonstruktion. Es handelt sich dabei um zwei Behälterteile<br />

aus doppelwandigen PE-(Polyethylen-Kunststoff) Röhren mit einem<br />

Innendurchmesser von etwa drei Metern. Bei einer Länge von insgesamt<br />

17 Metern ergibt sich somit ein Speichervolumen von 200.000 Liter Trinkwasser.<br />

Vorteile dieses Bautyps sind der hohe Vorfertigungsgrad und die<br />

damit verbundene schnelle Bauzeit. Der gesamte Behälter wurde vorab in<br />

fünf Teilen im Werk des Herstellers gefertigt und zur Baustelle transportiert.<br />

Vorort erfolgte dann die Endmontage der Bauteile, die zusammengesetzt<br />

und vor Ort wasserdicht verschweißt werden.<br />

„Mit unseren Hochbehältern gleichen wir die Differenz zwischen der<br />

geförderten und benötigten Wassermenge aus und sorgen für den notwendigen<br />

Netzdruck in den Leitungen. Nachts, wenn wenig verbraucht wird,<br />

fließt das Trinkwasser zur Befüllung in die Behälter. Besonders morgens,<br />

oder während anderer Verbrauchsspitzen, sichert es dann zusätzlich die<br />

Trinkwasserversorgung in den Haushalten“, erläutert Dirk Kornhoff,<br />

Bereichsleiter Trinkwasserversorgung bei den Stadtwerken Detmold. Der<br />

Hochbehälter geht im Frühjahr 2024 in Betrieb.<br />

„Trine’s Wollkosmos“ und „Mulnheimer Mittelalter & Bogen Shop“ sind seit einem Jahr<br />

in der „Alten Schule“ in Wöbbel<br />

Gemütlichkeit zwischen Wolle und Mittelalter<br />

In Wöbbels Mitte ist ein neuer<br />

Treffpunkt entstanden. Es geht um<br />

die „Alte Schule“, ein Gebäude aus<br />

dem Jahr 1730. Da, wo viele Jahre die<br />

Wöbbeler zur Schule gingen, richtete<br />

viele Jahre später der Männergesangverein<br />

„Eintracht“ Wöbbel sein neues<br />

Vereinsheim ein. Den MGV gibt es<br />

nicht mehr, das Fachwerkhaus an<br />

Kirche und Schloss wurde 2022<br />

durch Eva Louis und Hans Wiese<br />

vom Verein gekauft. Das Paar aus<br />

Holzhausen-Externsteine verwirklicht<br />

hier seinen Lebenstraum:<br />

Während Eva Louis im denkmalgeschützten<br />

Gebäude mit „Trine’s<br />

Wollkosmos“ eine Begegnungsstätte<br />

fürs Stricken und gute Gespräche<br />

bei Tee oder Kaffee eröffnete, zog<br />

ihr Partner Hans Wiese mit seinem<br />

„Mulnheimer Mittelalter & Bogen<br />

Shop“ ins Fachwerkhaus ein. Das<br />

war vor einem Jahr. Beim Besuch<br />

bei einem Pott Kaffee erzählen sie<br />

von ihren Projekten und Träumen.<br />

Treffpunkt mit<br />

Geschichte<br />

Vorbei am Torbogen der „Alten<br />

Schule“ mit der Inschrift „Grüß Gott<br />

mit hellem Klang“ geht es geradewegs<br />

auf Entdeckungsreise irgendwo<br />

zwischen Mittelalter und strickender<br />

Gemütlichkeit. Ein Eldorado auf<br />

400 Quadratmetern, in dem ständig<br />

neu arrangiert und umgeräumt wird<br />

und in dem es ständig nach Tee oder<br />

Kaffee duftet. Rechts am langen Tisch<br />

sitzen gerade Chefin Eva Louis, Dagmar<br />

Niebuhr und Melanie Will und<br />

gehen ihrer Lieblingsbeschäftigung<br />

nach: Sie stricken. „Stricken ist gut<br />

für den Kopf und für die Motorik“,<br />

weiß Eva Louis, „und es wirkt gegen<br />

Demenz“. Dagmar Niebuhr strickt<br />

gerade Handstulpen für eine Rollstuhlfahrerin,<br />

bei Melanie Will ist<br />

es ein Dreieckstuch für einen Besuch<br />

auf dem nächsten Mittelaltermarkt.<br />

Immer dienstags zwischen 14 und<br />

18 Uhr wird es voll in „Trine’s Wollkosmos“,<br />

dann ist offener Stricktreff,<br />

der auch mal bis 21 Uhr gehen kann.<br />

Dann gibt es auch mal eine Suppe<br />

oder andere kleine Speisen. Für<br />

kleine Gesellschaften gibt es die<br />

Treppe hoch übrigens einen kleinen<br />

bestuhlten Raum mit Küche, der<br />

Das Fachwerkhaus am Schloss<br />

kann viele Geschichten erzählen.<br />

Am großen Tisch der „Alten Schule“ (von links): Hannelore Louis und ihr Partner Wolfgang Menzel, Eva<br />

Louis und Dagmar Niebuhr.<br />

Fotos: Manfred Hütte<br />

für Feiern mit oder ohne Bewirtung<br />

gemietet werden kann. Sonst hat das<br />

Geschäft dienstags und donnerstags<br />

von 14 bis 18 Uhr und samstags von<br />

10 bis 14 Uhr geöffnet.<br />

Neuanfang in Wöbbel<br />

Der Blick geht in die Runde: Hier<br />

steht eine Truhenbank aus Husum,<br />

da hängen Bilder und Urkunden aus<br />

der Zeit, als das Gebäude vom MGV<br />

„Eintracht“ Wöbbel genutzt wurde.<br />

Die Einrichtung verrät: Hans Wiese<br />

und Eva Louis sammeln gerne Gegenstände<br />

mit Geschichte. So führte<br />

sie auch die gemeinsame Zeit auf<br />

Mittelaltermärkten zusammen. Während<br />

Hans Wiese sein 5 mal 7 Meter<br />

großes Zelt und die Bogenbahn mit<br />

selbst hergestellten Pfeilen aufbaute,<br />

verkaufte Eva Louis Wolle und gab<br />

Tipps fürs Stricken. Beide durchlebten<br />

vor einigen Jahren eine schwere<br />

Zeit, beide fanden zusammen Kraft<br />

für ein gemeinsames Projekt. Eva<br />

Louis hatte ihren Wollshop in<br />

Holzhausen-Externsteine. Der Platz<br />

wurde zu knapp und sie suchte nach<br />

größeren Räumen. Hans Wiese hatte<br />

sein Mittelaltergeschäft in Warstein,<br />

musste die Räume aber aufgeben und<br />

war auf der Suche. Dass es beide dann<br />

nach Wöbbel verschlagen hat, ist<br />

eher dem Zufall zu verdanken – und<br />

Eva Louis Mutter und dem Internet.<br />

Hannelore Louis fand das Inserat und<br />

Eva Louis und Hans Wiese schlugen<br />

zu. Vor einem Jahr war Eröffnung<br />

für ein besonderes Geschäftsmodell.<br />

Erinnerung an<br />

Deutschordensritter<br />

Von Wollkosmos und Mittelaltershop<br />

können beide (bisher) nicht leben.<br />

So gehen sie weiter ihrem Beruf<br />

nach – Eva Louis arbeitet als Pflegedienstleiterin<br />

in Bielefeld-Heepen,<br />

Hans Wiese bei Getränke-Brandt in<br />

Detmold. Ihre Freizeit gehört dem<br />

gemeinsamen Geschäft und der Mittelalterszene.<br />

Auf den Märkten wird<br />

die passende Kleidung fürs Mittelalter<br />

verkauft, alles zwischen Ritter<br />

und Recke, zwischen Nonne und<br />

Hofdame gibt es in vielen Größen.<br />

Dazu gibt es die passenden Schwerter,<br />

Helme und Rüstungen und ganz<br />

viel Fachlektüre. Met, Whiskey und<br />

Liköre dürfen natürlich nicht fehlen.<br />

Während Hans Wiese zeigt, wie man<br />

einen traditionellen Bogen spannt<br />

oder auf 3-D-Ziele schießt, stellt<br />

Eva Louis ihr Spinnrad auf. Zuletzt<br />

war Hans Wiese auf dem Mittelaltermarkt<br />

in Horn. Er unterstützte<br />

Marktmeisterin Bianca Kompalla<br />

als stellvertretender Marktmeister.<br />

Der Name „Mulnheimer“ erinnert<br />

übrigens an ein Rittergeschlecht der<br />

Deutschordensritter aus Warstein,<br />

Hans Wieses Heimatstadt.<br />

Kurse in Horn<br />

Pfeil und Bogen sind übrigens kein<br />

Massenprodukt. Sie müssen wie ein<br />

Fahrrad zum Kunden passen. Körpergröße,<br />

Spannweite und Kraft spielen<br />

eine große Rolle. So wird erst der<br />

Bogen passend für den Schützen ausgesucht,<br />

dann die Pfeile hergestellt.<br />

Entscheidend dabei ist die Steifigkeit<br />

des Pfeils, die Pfeile werden „ausgespint“,<br />

erklärt Hans Wiese in seiner<br />

kleinen Pfeil- und Bogenwerkstatt.<br />

Ein Wissen, das Hans Wiese gerne<br />

weitergibt. So wird er in 2024 für<br />

die Schützengesellschaft Horn am<br />

Schießstand am Waldschlösschen<br />

Kurse fürs Bogenschießen geben.<br />

Räume, die man mieten kann: Hier können sich Gesellschaften bis 25<br />

Personen treffen, eine eigene Küche steht parat.<br />

Kontakt<br />

„Alte Schule Wöbbel“<br />

„Trine’s Wollkosmos“<br />

Tel. 0151-43137571<br />

www.trineswollkosmos.de<br />

„Mulnheimer Mittelalter<br />

& Bogen Shop“<br />

Tel. 01512 8778665<br />

mulnheimer@gmx.de<br />

Am Kirchborn 3<br />

32816 Schieder-<br />

Schwalenberg<br />

We<br />

Ein Jahr sin<br />

und „Mulnh<br />

gen Shop“<br />

das Paar g<br />

Weihnachts<br />

ern. Am Son<br />

2023 (2. Ad<br />

gibt es eine<br />

offenen Tü<br />

auch in Gew<br />

Eva Louis und Hans Wiese.


-<br />

<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> <br />

15. Dezember 2023 Seite 21<br />

Freitag,<br />

15. Dezember<br />

Samstag,<br />

16. Dezember<br />

Sonntag,<br />

17. Dezember<br />

Montag,<br />

18. Dezember<br />

Ausstellung 10 Jahre Produzentengalerie13.14, Freiluftjubiläumsausstellung<br />

an der alten <strong>Detmolder</strong> Stadtmauer<br />

in der Bruchmauerstraße (bis 31. Dezember)<br />

Selbständiger Rundgang um die ehemaligen Sinalco<br />

Werke I und II mit der Sinalco AG PDF APP (bis 1.<br />

Januar 2024)<br />

Ausstellung Herrschaftszeiten?! 900 Jahre Haus Lippe,<br />

Lippisches Landesmuseum, Ameide 4 (21. Oktober bis<br />

7. April 2024)<br />

Ausstellung „Rendezvous - digitale Kunst trifft Keramik“,<br />

digitale Bilder von Karin Oestreich im Kontrast<br />

zu keramischen Objekten von Anja Kracht, 13.14produzentengalerie,<br />

Richthofenstraße 16 (19. November bis<br />

16. Dezember)<br />

Weihnachtsmarkt im Schlosspark (1. bis 31. Dezember)<br />

Ausstellung „Bausteine für eine lebendige Demokratie“<br />

im Rathaus Detmold (1. bis 22. Dezember)<br />

Ausstellung „Kandinsky meets Detmold“, Schüler:innen<br />

der Schule am Teutoburger Wald malen Kreisbilder à la<br />

Kandinsky (bis 21. Januar)<br />

Ausstellung Kirsten Brünjes „RUHELOS“, Galerie<br />

Mellies (bis 28. Januar)<br />

Ausstellung „Paulinenstraße - Kulturenmix im Stilcocktail“,<br />

<strong>Detmolder</strong> Künstlerin Yvonne Pretzsch, <strong>Detmolder</strong><br />

Sommertheater (bis 9. Februar 2024)<br />

9 Uhr, Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, Bühnenfassung<br />

von Uli Jäckle nach dem Märchenfilm von Václav<br />

Vorlíček und František Pavlíček | mit Motiven der Filmmusik,<br />

Landestheater Detmold, Theaterplatz 1. Weitere<br />

Termine: 15.12., 11 Uhr. 16.12., 14 Uhr. 16.12., 17 Uhr.<br />

17.12., 11.30 Uhr. 17.12., 16 Uhr. 18.12., 9 Uhr. 18.12.,<br />

11 Uhr. 19.12., 9 Uhr. 19.12., 11 Uhr. 20.12., 10 Uhr.<br />

23.12., 9 Uhr. 23.12., 11 Uhr. 24.12., 10 Uhr. 24.12.,<br />

12.30 Uhr. 28.12., 11 Uhr. 28.12., 16 Uhr. 14.01. 16<br />

Uhr. 25.01., 10 Uhr. 26.01., 10 Uhr.<br />

10 Uhr, ICH / ICH / ICH [14+], Musiktheater von Linus<br />

Mahler (Musik) und Aileen Schneider (Text), Junges<br />

Theater, Bahnhofstr. 1. Weitere Termine: 15.12., 12<br />

Uhr, 20.01., 19.30 Uhr.<br />

19.30 Uhr, Tatort 110 - Zwei Krimiserien auf der Spur,<br />

Schauspiel von Hannah Frauenrath und Ensemble,<br />

Grabbe-Haus, Bruchstr. 27. Weitere Termine: 16.12.,<br />

19.30 Uhr. 16.12., 20.45 Uhr, Nachspiel. 14.01., 19.30<br />

Uhr.<br />

19.30 Uhr, Festliches Weihnachtskonzert, Solisten der<br />

HfM hfmBRASS, Hochschule für Musik, Konzerthaus<br />

19.39 Uhr, Schwanensee, Ballett von Pjotr Tschaikowsky<br />

| In einer Choreografie von Katharina Torwesten,<br />

Landestheater Detmold, Theaterplatz 1. Weitere Termine:<br />

25.12., 18 Uhr. 19.01., 19.30 Uhr.<br />

Klangkosmos Weltmusik - Faith I Branko (Serbien)<br />

FÄLLT AUS!<br />

11 Uhr, Advent-Markt, „Atelier P14“, Paulinenstr. 14 in<br />

Detmold. 1. 2. 3. Advent-Wochenende Sa. + So, immer<br />

11:00 -17:00 Uhr (bis 18. Dezember)<br />

14 Uhr, Märchenhafter Weihnachtsmarkt im Liebharts<br />

Fachwerkdorf, 1., 2. und 3. Adventswochenende 14.00-<br />

19.00 Uhr, Liebhart‘s Fachwerkdorf, Am Gelskamp 15<br />

19.30 Uhr, Singalong mit Tobias Sudhoff, X-Mas<br />

Rudelsingen in der Stadthalle Detmold, Stadthalle Detmold,<br />

Schlossplatz 7<br />

19.30 Uhr, Das Versprechen, Schauspiel nach dem Roman<br />

von Friedrich Dürrenmatt, Grabbe-Haus, Bruchstr.<br />

27. Weitere Termine: 20.01., 19.30 Uhr.<br />

20.15 Uhr, FreiRaum: Ballett in der Kantine! mit Giulia<br />

Spinelli, Theaterkantine, Theaterplatz 1. Weitere Termine:<br />

14. Januar 2024: Orpheus Live!, ein musikalischer,<br />

lyrischer und schauspielerischer Abend von Paul »Mitko«<br />

Enev und Luca Skarupke.<br />

19.30 Uhr, „Konzert mit Konzept“, Klavierduo Tolerance,<br />

Hochschule für Musik, Brahms-Saal, Neustadt 22<br />

Mittwoch,<br />

20. Dezember<br />

Freitag,<br />

22. Dezember<br />

Dienstag,<br />

26. Dezember<br />

Mittwoch,<br />

27. Dezember<br />

Samstag,<br />

31. Dezember<br />

Freitag,<br />

5. Januar<br />

Samstag,<br />

6. Januar<br />

Dienstag,<br />

9. Januar<br />

Samstag,<br />

13. Januar<br />

Dienstag,<br />

16. Januar<br />

Freitag,<br />

19. Januar<br />

Samstag,<br />

20. Januar<br />

Dienstag,<br />

23. Januar<br />

Freitag,<br />

26. Januar<br />

Trotz Baustelle wird es im Jahr 2024 Veranstaltungen geben<br />

Am Hermannsdenkmal tut sich was<br />

Bauzäune, Bagger und viele fleißige<br />

Menschen. So sieht es derzeit am<br />

Hermannsdenkmal aus. Erst im September<br />

fand das Rohbaufest für die<br />

„Erlebniswelt“ statt, ein multimediales<br />

Besucherinformationszentrum,<br />

das bereits in der Sommersaison 2024<br />

genutzt werden kann. Doch damit<br />

nicht genug: Das gesamte Areal am<br />

Hermannsdenkmal wird komplett<br />

neugestaltet.<br />

Seit Mitte November laufen die<br />

Bauarbeiten für den „Erlebnispark“<br />

auf Hochtouren. Dieser umfasst den<br />

Bereich vom Parkplatz bis zum Bismarckstein<br />

und wird in drei Abschnitte<br />

unterteilt. Der erste Abschnitt, also<br />

die aktuelle Baustelle, befindet sich<br />

vor der Gastronomie. Hier entstehen<br />

neue Sichtachsen und drei Terrassen.<br />

Eine für die Gastronomie, eine für<br />

den „fließenden“ Besucherstrom und<br />

die dritte als grüne Erlebnis- und Interaktionsfläche.<br />

Aus diesem Grund<br />

Arne Brand (links) und Uwe Acker blicken trotz Baustelle, auf ein<br />

veranstaltungsvolles Jahr 2024 am Hermannsdenkmal.<br />

Foto: Landesverband Lippe<br />

19.30 Uhr, Das Feuerwerk, Musikalische Komödie von<br />

Paul Burkhard, Landestheater Detmold, Theaterplatz 1.<br />

Weitere Termine: 21.12., 19.30 Uhr. 31.12., 17.30 Uhr,<br />

31.12., 21.30 Uhr.<br />

18 Uhr, „Maria“ ein Weihnachtskonzert des Opernchores,<br />

Erlöserkirche am Markt, Marktplatz.<br />

19 Uhr, Stück einführung zu »Wie im Himmel«, Zwischenrang-Foyer,<br />

Theaterplatz 1<br />

19.30 Uhr, Premiere Wie im Himmel, musikalisches<br />

Schauspiel von Kay Pollak | Deutsch von Jana Hallberg,<br />

Landestheater Detmold, Theaterplatz 1: Weitere Termine:<br />

29.12., 19.30 Uhr, 21.01., 19.30 Uhr. 27.01., 15 Uhr.<br />

27.01., 19.30 Uhr.<br />

19.30 Uhr, Vater (Le père), Schauspiel von Florian<br />

Zeller | Deutsch von Annette und Paul Bäcker, Grabbe-<br />

Haus, Bruchstr. 27. Weitere Termine: 22.12., NachSpiel<br />

zu »Vater«, 22 Uhr. 19.01., 19.30 Uhr. 19.01., Nachspiel,<br />

22 Uhr.<br />

15 Uhr, Führung 900 Jahre Haus Lippe, Erleben Sie die<br />

lippische Geschichte hautnah!, Lippisches Landesmuseum,<br />

Ameide 4.<br />

18 Uhr, Turandot, Oper von Giacomo Puccini, komplettiert<br />

von Franco Alfano (Erstfassung), Landestheater<br />

Detmold, Theaterplatz 1. Weitere Termine: 30.12.,<br />

19.30 Uhr.<br />

18 Uhr, Das Dschungelbuch, Ballett von Katharina<br />

Torwesten, Landestheater Detmold, Theaterplatz 1<br />

20.30 Uhr, »Kunst«, Schauspiel von Yasmina Reza |<br />

Deutsch von Eugen Helmlé, Sommertheater, Neustadt<br />

24<br />

19.30 Uhr, Neujahrskonzert 2024, festliches Konzert,<br />

das die facettenreichen Klangfarben unseres Symphonischen<br />

Orchesters in ihrer ganzen Pracht erstrahlen lässt,<br />

Landestheater Detmold, Theaterplatz 1<br />

19 Uhr, Owls´n´Bats Winterfest, eintägiges Indoor<br />

Festival für Gothic, Dark, Cold and New Wave, Electronica,<br />

Shoegaze, Post Punk, Batcave und Indie Rock,<br />

Stadthalle Detmold, Schlossplatz 7<br />

19.30 Uhr, 3. Meisterkonzert Anne Schwanewilms,<br />

Sopran Malcolm Martineau, Klavier, Hochschule für<br />

Musik, Konzerthaus, Neustadt 22<br />

19.30 Uhr, EigenART presents: Die Verwandlung, Junges<br />

Theater, Bahnhofstr. 1. Weitere Termine: 14.01., 18<br />

Uhr.<br />

20 Uhr, Lars Ruth, Der Seher, Stadthalle Detmold,<br />

Schlossplatz 7<br />

20 Uhr, Thomas Schreckenberger, „Nur die Lüge<br />

zählt“, Stadthalle Detmold, Schlossplatz 7<br />

10 Uhr, Nein heißt Nein, oder...?, »Sie sagen Täubchen,<br />

ich sag Taube« von Sina Ahlers [14+], Junges Theater,<br />

Bahnhofstr. 1. Weitere Termine: 22.01., 9 Uhr. 22.01.,<br />

11 Uhr. 23.01., 10 Uhr.<br />

20.15 Uhr, Mellow, Blow Your Mind! - Magie & Illusionen<br />

Live!, Stadthalle Detmold, Schlossplatz 7<br />

9.30 Uhr, Festliches Konzert zum Neuen Jahr „Wien,<br />

Wien, nur Du allein“, Werke von Berg, Mozart, Schubert,<br />

Strauß, Webern, Hochschule für Musik, Konzerthaus,<br />

Neustadt 22<br />

20 Uhr, Nightwash, Stand-up Comedy, Stadthalle Detmold,<br />

Schlossplatz 7<br />

19.30 Uhr, LZ Diashow Schottland, Stadthalle Detmold,<br />

Schlossplatz 7<br />

19.30 Uhr, Nordwestdeutsche Philharmonie, Hochschule<br />

für Musik, Konzerthaus, Neustadt 22<br />

18.45 Uhr, Stück einführung zu »Hoffmanns Erzählungen«,<br />

Foyer-Restaurant, Theaterplatz 1<br />

19.30 Uhr, Premiere Hoffmanns Erzählungen, Fantastische<br />

Oper von Jacques Offenbach, Landestheater Detmold,<br />

Theaterplatz 1<br />

wurde um die Baustelle herum ein<br />

provisorischer Zugang gebaut, der<br />

einige Meter weiter östlich als üblich<br />

liegt und dann auf dem gewohnten<br />

Weg zum Hermannsdenkmal führt.<br />

Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts<br />

ist für Frühjahr/Sommer<br />

2024 geplant.<br />

Aber wie sieht es mit Veranstaltungen<br />

am Hermannsdenkmal aus?<br />

Können sie während der Bauarbeiten<br />

überhaupt stattfinden? Denn viele<br />

Lipperinnen und Lipper wünschen<br />

sich, dass ihr „Hermann“ im März<br />

wieder leuchtet. „Ich bin zuversichtlich,<br />

dass auch im nächsten<br />

Jahr die gewohnten Veranstaltungen<br />

stattfinden werden. An einigen Stellen<br />

und in einigen Phasen ist zwar<br />

mit kleinen Einschränkungen zu<br />

rechnen, aber das tut dem Ganzen<br />

keinen Abbruch“, sagt Arne Brand,<br />

Leiter Zentrale Infrastruktur des<br />

Landesverbandes Lippe. Auch Uwe<br />

Acker, Organisator von Hermann<br />

leuchtet, ist zuversichtlich: „Wir<br />

müssen anders planen als in den<br />

vergangenen Jahren, aber das ist eine<br />

Herausforderung, der ich mich mit<br />

meinem Team gerne stelle.“ Getrost<br />

nach dem Motto: Altbekanntes in<br />

(bald) neuer Frische.<br />

<strong>Detmolder</strong><br />

Stadthalle<br />

<strong>Detmolder</strong> Stadthallen GmbH<br />

19. Januar Mellow 20.00 Uhr<br />

Blow Your Mind! - Magie &<br />

Illusionen Live!<br />

Was ist echt, was ist Illusion?<br />

Wenn visuelles Entertainment<br />

und kreative Zauberkunst miteinander<br />

verschmelzen, spielt<br />

das keine Rolle mehr: Denn<br />

diese Show macht einfach nur<br />

Spaß - und zwar der ganzen<br />

Familie. Das ist Feel-Good-Magic<br />

zum Lachen und Staunen!<br />

28. Januar Joey Kelly 18.00 Uhr<br />

Unterwegs auf der<br />

Panamericana<br />

Lasst Euch von Joey mitnehmen<br />

auf 30.000 km Abenteuerreise<br />

durch 15 Länder<br />

von Nord- nach Südamerika.<br />

Stadthalle Detmold · Schlossplatz 7 · 32756 Detmold · 05231 22266<br />

Kartenvorverkauf: www.stadthalle-detmold.de und reservix.de<br />

Tourist Information Lippe & Detmold im Rathaus, 05231 977 323<br />

Geschäftsstellen der Lippischen Landes-Zeitung, 05231 911 113<br />

Pop-Up sorgt mit seiner vierten CD<br />

für vorweihnachtliche Stimmung<br />

„Unspoken Wishes for Christmas“<br />

Buntes Schneetreiben lässt die Herzen zum Weihnachtsfest höherschlagen.<br />

Wenn dann noch die passende Musik erklingt, kann sich auch der größte<br />

Weihnachtmuffel dem Zauber der festlichen Zeit nicht entziehen. Dieser<br />

Meinung ist zumindest das Vokalensemble Pop-Up rund um Anne Kohler,<br />

das in diesen Tagen an der HfM Detmold für vorweihnachtliche Stimmung<br />

sorgt. Denn: Seit dem 1. Dezember ist sie erhältlich, die neue CD von Pop-<br />

Up, die finanziell unterstützt durch die GFF unter dem Titel „Unspoken<br />

Wishes for Christmas“ auf Weihnachten einstimmt.<br />

Zehn Titel loten alles aus, was die Stimmbänder der 28 Sängerinnen und<br />

Sänger hergeben. Mit einer beeindruckenden Mischung aus traditionellen<br />

Weihnachtsklängen, Jazzstandards und poppigen Hits zieht Pop-Up seine<br />

Fans in den Bann. Das Ensemble präsentiert einen musikalischen Adventskalender,<br />

der von der gefühlvollen Atmosphäre von „Stille Nacht, heilige<br />

Nacht“ bis zu überraschenden Interpretationen von Klassikern wie „O come<br />

all ye faithful“ reicht.<br />

In raffinierten Arrangements von Oliver Gies, Ludwig Böhme und dem<br />

<strong>Detmolder</strong> Professor Bernd Englbrecht erwachen die Lieder zu neuem Leben,<br />

durchzogen von einer gehörigen Prise Süffisanz. Besonders spektakulär wird<br />

es bei „Ding Dong Merrily on High“, wo Pop-Up-Mitglied Simon Becking das<br />

Beatbox-Mikrofon ergreift und die Grenzen des Traditionellen sprengt. Ein<br />

besonderes Highlight des Albums ist das Stück „The World for Christmas“.<br />

Dieser emotionale Titel stammt von der schwedischen A-cappella-Gruppe<br />

The Real Group, die Anne Kohler selbst als große Inspirationsquelle für<br />

ihre Arbeit sieht.<br />

Die CD „Unspoken Wishes for Christmas“ kann zum Preis von 10 Euro<br />

telefonisch unter 05231-975-5 oder per Mail unter info@hfm-detmold.de<br />

bestellt werden.<br />

Ingo Appelt am 10. Februar in der Stadthalle<br />

Startschuss – Auf die Kacke,<br />

fertig, los!<br />

Tabufreundlich, heftig und deftig! Wer Ingo Appelt will, bekommt auch<br />

Ingo Appelt. Klartext eben und nichts für Zartbesaitete. Am Samstag, 10.<br />

Februar ist er ab 20:00 Uhr in der Stadthalle in Detmold. „Wo sind sie<br />

hin, die guten Jahre? Nichts ist, wie es war! Alles geht den Bach runter!<br />

“Wenn alle jammern, läuft einer zur Höchstform auf und übernimmt das<br />

Steuer: Ingo Appelt! Der letzte, ja, der Beste seiner Art, mit seinem besten<br />

Programm aller Zeiten. Vollgedopt mit Ingosteron und einem „Hurra, uns<br />

geht’s schlecht!“ auf den Lippen, zieht der Ritter des schonungslosen Humors<br />

los, dem allgemeinen Verdruss den Kopf abzuschlagen. Einer muss<br />

es ja machen, hilft ja nix – Appelt schon!<br />

Und wie jeder Ritter macht auch er das alles vor allem für die Frauen. Ingo<br />

feiert die Frauen und fordert das Matriarchat jetzt! Egal, was die anderen<br />

sagen. Das nimmt er in<br />

Kauf, denn durch Reibung<br />

entsteht Wärme. Und die<br />

können wir doch gerade<br />

jetzt besonders gut gebrauchen!<br />

Er schlägt weiter dahin,<br />

wo es vor Lachen weh<br />

tut – immer aufs Zwerchfell.<br />

Der böse Junge der<br />

Comedy ist furchtlos wie<br />

eh und je und nimmt dabei<br />

kein Blatt vor den Mund.<br />

Lieber verliert er einen<br />

guten Freund als einen<br />

guten Gag. Na, das kann<br />

ja heiter werden, heiter mit<br />

Aussicht auf Shitstorm!<br />

Und wenn ihr bei so viel<br />

Spaß dennoch unbedingt<br />

irgendwen hassen wollt,<br />

dann hasst doch Ingo. Der<br />

kommt damit klar. Besser<br />

noch – er verschenkt zu jedem<br />

gekauften Ticket das<br />

Gratis-Seminar „Betreutes<br />

Hassen mit Ingo Appelt“.<br />

Einlösbar direkt während<br />

der Show. Startschuss –<br />

wer das verpasst, ist nicht<br />

zu retten! Mehr unter<br />

https://ingo-appelt.de.<br />

Ingo Appelt ist am 10. Februar in der Stadthalle<br />

Detmold.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 22<br />

1. Platz: Dorfverein Falke-Berlebeck<br />

2. Platz: Bergfreunde Schling<br />

3. Platz: <strong>Detmolder</strong> Tafel<br />

Das „Fest der Feste“ in der Kirche Heiligenkirchen<br />

Es weihnachtet sehr<br />

In diesem Jahr ist die Adventszeit besonders kurz. Nur drei Wochen liegen<br />

zwischen dem 1. Advent und Weihnachten. Denn der 4. Advent fällt auf<br />

den 24. Dezember. Umso intensiver will man das Weihnachtsfest als Fest<br />

des Friedens feiern. Für den Familiengottesdienst an Heiligabend üben die<br />

Konfirmandinnen und Konfirmanden ein Krippenspiel für die Aufführung<br />

um 16 Uhr am 24. Dezember 2023 in der evangelisch-reformierten Kirche.<br />

Sie richtet sich insbesondere an Kinder und Jugendliche sowie ihre Eltern<br />

und Großeltern. Etwa ab diesem Zeitpunkt wird die Kirche auch festlich<br />

angestrahlt.<br />

Die Christvesper um 18 Uhr wird einen musikalischen Schwerpunkt haben.<br />

Der Chor „Alive“ stimmt die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher mit<br />

ausgewählten Stücken auf den Heiligen Abend ein. Während am 1. Feiertag<br />

ein Nachbarschaftsgottesdienst von der Berlebecker Gemeinde angeboten<br />

wird, öffnen sich die Türen der Kirche in Heiligenkirchen noch einmal am<br />

2. Feiertag zu einem Festgottesdienst mit dem Posaunenchor.<br />

Offenes Weihnachtsliedersingen beim Friedenslicht<br />

Flamme aus der Geburtsstätte Jesu<br />

Auch dieses Jahr wird die kleine Flamme aus der Geburtsstätte Jesu den<br />

weiten Weg wieder schaffen. Den Weg heraus aus dem so eskalierenden<br />

Nahen Osten. Den Weg hinein ins gemütliche Gemeindezentrum in Heiligenkirchen.<br />

Weniger denn je ist ist die enorme Distanz das Besondere, die<br />

die Flamme dann zurückgelegt haben wird! Im Mittelpunkt aller Gedanken<br />

steht etwas Anderes: Mit wie viel Wohlwollen und Vorsicht ist dieses zerbrechliche<br />

Symbol auf seiner Reise von Person zu Person weitergereicht<br />

worden? Welche Wünsche wurden ihm jeweils mit auf dem Weg gegeben?<br />

Welche Gedanken und Erlebnisse verkörpert die Kerze?<br />

Wieder mal wird es eine besondere Situation sein, das Friedenslicht leuchten<br />

zu sehen und sich dabei mit<br />

den altvertrauten Liedern auf<br />

Weihnachten einzustimmen,<br />

so auch am Mittwoch, 20.<br />

Dezember um 18.00 Uhr im<br />

Heiligenkirchener Gemeindezentrum.<br />

Gerne mit einer<br />

Laterne zum Mitnehmen<br />

eines eigenen Friedenslicht-<br />

Ablegers für zuhause. Hyunsun<br />

Park untermalt das<br />

Singen am Flügel. Die Männerrunde<br />

sorgt wie jedes Jahr<br />

für Kekse, Glühwein und<br />

Punsch. „Wir freuen uns auf<br />

Sie!“, sagt Kirchenvorstand<br />

Christian Fasselt.<br />

Die Preisträger für den Heimatpreis der Stadt Detmold stehen fest.<br />

Dorfverein Falke-Berlebeck, Bergfreunde Schling und <strong>Detmolder</strong> Tafel erhalten Auszeichnung<br />

Anerkennung für ehrenamtliches Engagement<br />

Foto und Collage: Manfred Hütte<br />

Der Heimatpreis NRW ist eine Auszeichnung für Vereine, Organisationen,<br />

Initiativen und einzelne Personen, die sich in besonderem Maße ehrenamtlich<br />

für ihre Stadt, ihr Viertel und die Menschen engagieren. In Detmold<br />

dürfen sich in diesem Jahr erneut drei Vereine über diese Auszeichnung<br />

und Preisgelder von insgesamt 5.000 Euro freuen: Den mit 2500 Euro<br />

dotierten ersten Platz belegt der Dorfverein Falke-Berlebeck, der zweite<br />

Platz (1500 Euro) geht an die Bergfreunde Schling. Den dritten Platz, der<br />

mit einem Preisgeld von 1000 Euro verbunden ist, belegt in diesem Jahr<br />

die <strong>Detmolder</strong> Tafel.<br />

In der letzten Ratssitzung des Jahres am vergangenen Mittwoch wurden die<br />

Preisträger im großen Festsaal der <strong>Detmolder</strong> Stadthalle geehrt. Insgesamt<br />

13 Bewerbungen von Vereinen und Privatpersonen waren für den Heimatpreis<br />

bei der Stadt Detmold eingereicht und von einer verwaltungsinternen<br />

Jury beraten und bewertet worden. „Ich gratuliere den Preisträgern des<br />

Heimatpreises und bedanke mich für ihr außerordentliches, fortwährendes<br />

Engagement. Mein herzlicher Dank gilt über die Verleihung des Heimatpreises<br />

hinaus allen ehrenamtlich Engagierten in Detmold, die sich tagtäglich<br />

für das Gemeinwohl aller Bürgerinnen und Bürger einsetzen“, betonte<br />

Bürgermeister Frank Hilker bei der Preisübergabe.<br />

Im Jahr 2019 wurde der Heimatpreis erstmals ausgelobt. Bei der Vergabe<br />

prüft die Jury bestimmte Preiskriterien, von denen mindestens eines erfüllt<br />

sein muss: Bewerber müssen entweder einen Beitrag zur Stärkung der<br />

örtlichen, heimatgeschichtlichen Traditionen leisten oder zur Förderung<br />

des gesellschaftlichen Zusammenhalts beitragen. Alternativ ist auch ein<br />

Beitrag zur Attraktivitätssteigerung öffentlicher Orte und Plätze preiswürdig.<br />

Aber auch ein Beitrag zur Förderung der zukünftigen Entwicklung,<br />

zum Beispiel im Hinblick auf Mobilität und Digitalisierung, kann ein<br />

preiswürdiges Kriterium sein.<br />

Dorfverein Falke-Berlebeck<br />

Der Dorfverein Falke-Berlebeck e.V. (1. Platz) steht in besonderem Maße<br />

für den Gedanken des Landesförderprogramms „Heimat-Preis“. Der Verein<br />

fördert mit seinen Vereinsaktivitäten und vielfältigem Engagement die lokale<br />

und regionale Identität und Heimatverbundenheit und konnte in allen<br />

Bereichen der Bewertungskriterien punkten. Durch die vom Dorfverein<br />

geleisteten Pflege- und Wartungsarbeiten wird ein wesentlicher Beitrag<br />

zur Erhaltung und Attraktivitätssteigerung der öffentlichen Orte und Plätze<br />

im Ortsteil gewährleistet. Ein generationenübergreifendes Pflegeteam von<br />

20 Personen sorgt regelmäßig und mit viel Engagement unter anderem für<br />

die Pflege des Parks mit Wasserspiel und Wappenbaum, der etwa 90 Ruhebänke<br />

und drei Ortseingangsschilder mit Grünfläche. Für die Pflege von<br />

drei Ortswanderwegen stellt der Dorfverein einen eigenen, vom Lippischen<br />

Heimatbund geschulten, Wanderwart.<br />

Neben traditionellen Veranstaltungen des örtlichen und heimatgeschichtlichen<br />

Brauchtums wie zum Beispiel dem Sommerfest und Weihnachtsmarkt<br />

haben sich im Laufe der Jahre auch neue Projekte wie der „Adventskalender<br />

im Dorf“ etabliert. Mit der Einführung der „Falken-Rallye“ wurde ein neues,<br />

„junges“ Format geschaffen, das den gesellschaftlichen Zusammenhalt<br />

fördert und generationsübergreifend angenommen wird. Veranstaltungen<br />

anderer Initiativen, wie zum Beispiel das Freibad- und Kirchfest werden<br />

vom Dorfverein unterstützt oder gemeinsam durchgeführt, teilweise auch<br />

in Kooperation mit anderen Ortsteilen. Der Dorfverein Falke-Berlebeck<br />

unterhält eine eigene Webseite, ist auf Social-Media-Kanälen präsent und<br />

beteiligt sich am DorfFunk. Durch die Digitalisierungsmaßnahmen fördert<br />

der Verein die Teilhabe der Dorfgemeinschaft am Dorfleben.<br />

Bergfreunde Schling<br />

Die Bergfreunde Schling e.V. (2. Platz) blicken auf eine fast 70-jährige<br />

Vereinsgeschichte zurück. Im Laufe der Jahre haben sich verschiedene<br />

Gruppen unter dem Dach des Vereinshauses gebildet, wie etwa eine Frauen-<br />

Gymnastikgruppe, eine Kaffeerunde, eine Wander- und Klöngruppe oder<br />

die Motorradfreunde. Der Verein organisiert Treffen und Veranstaltungen.<br />

Alle Aktivitäten fördern den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Über traditionelle<br />

Formate, wie das Osterfeuer bietet der Verein der Dorfgemeinschaft<br />

Gelegenheit, sich zu treffen und auszutauschen. Auch „Neu-Schlinger-<br />

Familien“ lernen sich dort kennen. Über die Plattform des Vereins ist<br />

daraus das Projekt „Bergkids“ entstanden. Angebote für Kinder mit ihren<br />

Eltern werden seitdem regelmäßig im Vereinshaus angeboten. Eine vom<br />

Verein gestiftete Erholungsbank gab einer weiteren Veranstaltung ihren<br />

Namen: „Bergkids auf der Kastanienbank“. Die Treffen werden über die<br />

eigens zu diesem Zweck gebildete What‘s-App-Gruppe „Kastanienbank“<br />

verabredet. Mit der Kastanienbank ist ein weiterer Ort der Begegnung und<br />

des Austausches geschaffen geworden, der den Zusammenhalt fördert und<br />

die Attraktivität öffentlicher Orte und Plätze steigert.<br />

<strong>Detmolder</strong> Tafel<br />

Die <strong>Detmolder</strong> Tafel e.V. (3. Platz) trägt mit ihrem langjährigen Engagement<br />

und täglichen Einsatz für Bedürftige erheblich zum gesellschaftlichen<br />

Zusammenhalt und zur Teilhabe bei. Seit 27 Jahren ist die <strong>Detmolder</strong> Tafel<br />

- als erste Tafel in Lippe - eine feste Institution und verlässliche Partnerin<br />

bei der Versorgung mit Lebensmitteln an Bedürftige. Sie sammelt mit ihrem<br />

Kühlfahrzeug Lebensmittel von Supermärkten, Bäckereien und Obstplantagen<br />

ein, um sie noch am selben Tag in den Ausgabestellen zu verteilen.<br />

So wird sichergestellt, dass die Hilfe auch direkt dort ankommt, wo sie<br />

benötigt wird und leistet zudem einen großen Beitrag zur Nachhaltigkeit<br />

durch die Ausgabe bereits vorhandener Ressourcen. Die Engagierten sind<br />

nahezu jeden Tag im Einsatz. Alle Helferinnen und Helfer arbeiten dabei<br />

unentgeltlich und ehrenamtlich.<br />

August-Hermann-Francke Grundschule macht bei<br />

Geschenkaktion mit<br />

43 Päckchen für Kinder in Not<br />

gefüllt<br />

Auch in diesem Jahr hat die August-Hermann-Francke Grundschule wieder<br />

bei der beliebten Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ mitgemacht.<br />

Zusammen mit dem Strick-Club Heiligenkirchen wurden 43 Päckchen für Kinder<br />

in Not gefüllt. Bereits früh in diesem Jahr hat der Strick-Club Heiligenkirchen<br />

angefangen für „Weihnachten im Schuhkarton“ zu stricken: Socken, Schals, Mützen<br />

und sogar Bekleidung für Puppen. Dazu trugen die Kinder der AHF-Schule<br />

Lemgo Bälle, Spielzeugautos, Kuscheltiere, Schulmaterialien und Hygieneartikel<br />

in den Klassen zusammen, um diese den Geschenken beizusteuern. Aber auch<br />

Selbstgebasteltes durfte bei den Geschenken nicht fehlen, also knüpften einige<br />

Kinder extra dafür Freundschaftsarmbänder und bastelten Karten. Alles zusammen<br />

ergab eine bunte Mischung für jedes der 43 Päckchen. Das Geld für den Versand<br />

wurde auch in den Klassen gesammelt.<br />

In diesem Jahr gehen die Geschenke mit „Weihnachten im Schuhkarton“ nach<br />

Osteuropa. Die AHF-Grundschule macht schon seit einigen Jahren bei der Aktion<br />

„Weihnachten im Schuhkarton“, auch bekannt als „Operation Christmas Child“,<br />

mit. Dabei lernen die Schüler praktische Nächstenliebe, Selbstlosigkeit und Großzügigkeit.<br />

Die Kinder lassen sich jedes Jahr neu dafür begeistern, Geschenke für<br />

Kinder in Not zu packen und erfahren so gleichzeitig: „Liebe lässt sich einpacken“<br />

und jemanden zu beschenken, beschenkt auch mich!<br />

43 Päckchen<br />

für Kinder in<br />

Not gefüllt.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> <br />

15. Dezember 2023 Seite 23<br />

<br />

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Projekt Patenschaften (ab 20€/Monat,<br />

Mindestlaufzeit 1 Jahr) findest Du unter<br />

www.lipperfuerlipper.de<br />

„Weg mit dem Winterspeck“ bei der SV Eintracht<br />

Lust auf Bewegung?<br />

Recken, Strecken, Dehnen und vieles mehr, das bietet die Gruppe „Damen-Sport<br />

50 plus“ beim SV Eintracht Jerxen-Orbke. Jeden Donnerstag von 19 bis 20 Uhr<br />

trifft man sich in der Jerxer Sporthalle in Detmold, Lagesche Straße zum Sport und<br />

vielfältigen Aktivitäten. „Wer Interesse hat, kann einfach mal vorbeischauen“, lädt<br />

Gruppenleiterin Ursula Schlichting ein. Bei Interesse einfach kurz bei ihr melden<br />

unter Handy: 0152 3218 2505 oder unter Ursula.Schlichting@gmx.de. Auch Yoga<br />

gibt es beim SV Eintracht Jerxen-Orbke, immer am Donnerstag von 17.15 bis<br />

18.45 Uhr, Info unter Handy: 0176 53 22 54 36. Mehr zum Verein unter www.<br />

wir-bewegen-detmold.de.<br />

Reise nach Schweden vom 19. Juli bis 4. August<br />

Entspannung und Sport<br />

Entspannung und Sport, Sonne, Wasser und Ausflüge mit dem Kanu<br />

oder zu Fuß – das ist Schweden. Das beliebte „Haus Sörgarden“ liegt in<br />

Mittelschweden. Bis zum Fluss Tidan und damit auch zum „Kyrkekvarn<br />

Kanucenter“ ist es nur ein kurzer Fußweg. Das zum Haus gehörende<br />

Grundstück bietet Platz zum Fußball, Volleyball und Tischtennis spielen,<br />

Grillen, Sonnenbaden und für vieles mehr. Man kann im Tidan baden und<br />

nach einer Einführung in Kleingruppen einige zweitägige Kanutouren mit<br />

Übernachtung am Lagerfeuer unternehmen. Die Fahrt richtet sich am Jugendliche<br />

von 13 bis 17 Jahren. Die Leitung hat Ralf Thesmann, der Preis<br />

beträgt 545 Euro. Infos und Anmeldung bei der ev.-ref. Kirchengemeinde<br />

Pivitsheide, Albert-Schweitzer-Str. 78, 32758 Detmold, Tel. 0 52 32 / 98 560.<br />

Ökumenische Sternsinger-Aktion am 7. Januar<br />

Sternsingen macht Spaß!<br />

Die ökumenische Sternsinger-Aktion in Pivitsheide und Augustdorf findet<br />

am Sonntag, 7. Januar 2024 statt. Um 10.00 Uhr ist der Aussendegottesdienst<br />

in der katholischen Kirche in Augustdorf. Im Anschluss daran bringen die<br />

Sternsinger bis ca. 15.00 Uhr den Segen zu den Menschen und sammeln<br />

für Kinder in Not.<br />

„Macht mit, bringt eure Freunde mit, verkleidet euch als Könige und<br />

zieht mit uns los! Wir werden alle besuchen, bei denen wir 2023 waren“,<br />

so Kirsten Torunski und Britta Wöstenfeld. Wer neu in die Besuchsliste<br />

aufgenommen werden möchte, meldet sich bitte unter Angabe von Name<br />

und Adresse bis spätestens 29. Dezember entweder im Gemeindebüro Pivitsheide<br />

unter Tel. 05232-98560, im Pfarrbüro Heilig Kreuz Detmold, Tel.<br />

05231-92790 oder gerne auch direkt bei Kirsten Torunski Tel. 05232/8328<br />

(Anrufbeantworter).<br />

Unter den gleichen Telefonnummern und persönlich bei Britta Wöstenfeld<br />

freuen sich die Organisatoren über die Anmeldung von Sternsingern<br />

und Eltern bzw. älteren Jugendlichen, die die Gruppen im Auto oder als<br />

Fußgruppe begleiten können.<br />

Neben dem Schreiben und Rechnen<br />

gilt das Lesen als wichtigste<br />

Basiskompetenz. Wer fähig ist zu<br />

lesen, kann sich in der von Schrift<br />

geprägten Welt zurechtfinden. Zur<br />

Intensivierung der Leseförderung hat<br />

die Stiftung „Für Lippe“ gemeinsam<br />

mit der Meyer-Sickendiek-Stiftung<br />

in diesem Schuljahr im Rahmen<br />

ihres Förderprogramms „Lippe liest“<br />

das Projekt „Lesetüten“ auf Lippe<br />

erweitert. Insgesamt 2.000 Lesetüten<br />

Übergabe der Lesetüten.<br />

An der Kusselberg-<br />

Schule in Pivitsheide<br />

haben die Schülerinnen<br />

und Schüler der Klasse 2a<br />

die gestalteten Lesetüten<br />

samt Leselernbuch an<br />

die Kinder der Klasse 1a<br />

übergeben. Im Hintergrund<br />

(v.l.) freuen sich<br />

Katrin Paas (Stiftung<br />

„Für Lippe“), Alfred<br />

Westermann (Buchhaus<br />

am Markt), Sabine Husemann-Seidel<br />

(Meyer-<br />

Sickendiek-Stiftung), Dr.<br />

A. Heinrike Heil (Stiftung<br />

Standortsicherung Kreis<br />

Lippe), Rainer Giesdorf<br />

(Stiftung „Für Lippe“),<br />

Doris Böddeker (Buchhandlung<br />

Kafka & Co.),<br />

Ute Bicker (Schulamt<br />

für den Kreis Lippe)<br />

und Constanze Schmitz<br />

(Konrektorin der Kusselberg-Schule)<br />

über die<br />

erfolgreiche Übergabe.<br />

Foto: Stiftung Für Lippe.<br />

2.000 Lesetüten werden mit Büchern befüllt und an die Erstklässler von 30 Grundschulen in Lippe verteilt<br />

Leseförderung aus der Tüte<br />

sodass sie jetzt mit den Büchern für Stiftung das Projekt durchgeführt.<br />

Erstleser befüllt und an die Erstklässlerinnen<br />

und Erstklässler verteilt <strong>Detmolder</strong> Raum insgesamt 12<br />

„Am ersten Durchlauf waren im<br />

werden können.<br />

Grundschulen beteiligt“, erinnert<br />

„Anfang 2024, spätestens zu Beginn sie sich. Dank der Unterstützung der<br />

des 2. Schulhalbjahres, werden alle Projektpartner sei es jedoch möglich<br />

beteiligten Grundschulen die Lesetüten<br />

befüllt und an ihre Erstklässler mehr Grundschulstandorte in Lippe<br />

gewesen, das Projekt auf deutlich<br />

verteilt haben“, schildert Katrin Paas, zu erweitern. „Die Schulen, deren<br />

Projektleiterin bei der Stiftung „Für Zweitklässler die Lesetüten fertig<br />

Lippe“ den aktuellen Stand. Bereits gestaltet haben, melden sich bei<br />

im vergangenen Schuljahr hatte die uns und wir sagen dem jeweiligen<br />

haben die Stiftungen in Kooperation<br />

mit dem Schulamt für den Kreis<br />

Lippe sowie dem Buchhaus am<br />

Markt Detmold und der Buchhandlung<br />

Kafka & Co. in Detmold an 30<br />

Grundschulen bzw. 35 Grundschulstandorten<br />

in Detmold, Lage, Augustdorf,<br />

Schieder-Schwalenberg,<br />

Lügde und Bad Salzuflen verteilt.<br />

Die Schülerinnen und Schüler der<br />

zweiten Klassen haben die Lesetüten<br />

im Kunstunterricht kreativ gestaltet,<br />

Kooperationspartner Bescheid, der<br />

sich dann mit den Büchern für Leseanfänger<br />

in die Schulen begibt, um<br />

dort die Lesetüten zu füllen“, erklärt<br />

sie die Vorgehensweise. So ist Sabine<br />

Husemann-Seidel, Beiratsmitglied<br />

der Meyer-Sickendiek-Stiftung,<br />

kürzlich mit einem Kofferraum gefüllt<br />

mit 550 Büchern für Erstleser<br />

nach Bad Salzuflen gefahren, um<br />

diese in den nächsten Wochen an<br />

die sieben beteiligten Grundschulstandorte<br />

zu verteilen. „Die große<br />

Anzahl an Büchern hat mir noch<br />

einmal vor Augen geführt, wie hoch<br />

die Reichweite und Wirksamkeit<br />

dieser besonderen Aktion ist. Ich<br />

freue mich, dass wir mit der Meyer-<br />

Sickendiek-Stiftung dabei sind und<br />

einen Beitrag zur Leseförderung in<br />

Bad Salzuflen leisten können“, so<br />

Husemann-Seidel, Rektorin und<br />

Qualitätsprüferin für Grundschulen<br />

in NRW im Ruhestand.<br />

Das Leseförderungsprojekt „Lesetüte“<br />

ist eine Idee der IG Leseförderung<br />

und wird seit 2011<br />

bundesweit als Buchhandelsaktion<br />

für Lese- und Schulanfänger durchgeführt.<br />

Kooperationspartner sind<br />

die beiden großen Verlage Arena<br />

mit ihrer Reihe „Bücherbär“ und<br />

Oetinger mit den „Lesestartern“.<br />

Organisiert wird die Bemalung und<br />

Verteilung der „Lesetüten“ u.a. von<br />

den örtlichen Buchhandlungen, in<br />

Lippe aktuell vom Buchhaus am<br />

Markt und der Buchhandlung Kafka<br />

& Co. in Detmold in Kooperation mit<br />

dem Schulamt für den Kreis Lippe<br />

sowie der Stiftung „Für Lippe“ und<br />

der Meyer-Sickendiek-Stiftung.<br />

Während im Originalkonzept des<br />

Projekts die amtierenden Erstklässler<br />

für die nächsten Schulanfänger die<br />

Lesetüten gestalten, wurde das Vorgehen<br />

in Lippe leicht abgewandelt.<br />

„Bei uns sind es die Paten – zumeist<br />

Zweit- und Drittklässler – die für<br />

die Erstklässler gestalterisch aktiv<br />

werden und die Lesetüten dann Ende<br />

des 1. Halbjahres bzw. zum Anfang<br />

des 2. Halbjahres weitergeben. So<br />

können die Erstklässler bereits ein<br />

bisschen eigenständig lesen und erhalten<br />

das Buch als kleine Belohnung<br />

für ihren Erfolg und als Motivation,<br />

so weiterzumachen“, begründet<br />

Ute Bicker, Schulamtsdirektorin im<br />

Schulamt für den Kreis Lippe, die<br />

Vorgehensweise.<br />

„Unser herzlicher Dank geht an<br />

Alfred Westermann vom Buchhaus<br />

am Markt und Doris Böddeker von<br />

der Buchhandlung Kafka & Co.<br />

sowie an Sabine Husemann-Seidel<br />

und Ute Bicker“, betont Paas. „Ohne<br />

die Unterstützung unserer Kooperationspartner<br />

wäre die Durchführung<br />

der Aktion ‚Lesetüten‘ hier in Lippe<br />

nicht möglich“, weiß sie. „Gern würden<br />

wir das Projekt im kommenden<br />

Schuljahr noch an weitere Standorte<br />

in der Region bringen und sind dafür<br />

auf der Suche nach weiteren lokalen<br />

Projektpartnern, um den logistischen<br />

Aufwand zu stemmen“, informiert<br />

Paas abschließend.<br />

Interessierte Buchhandlungen und<br />

Stadtbüchereien können sich gern bei<br />

der Stiftung „Für Lippe“ melden, per<br />

Mail an die info@fuer-lippe.de oder<br />

telefonisch an die 05231 / 62-1287.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 24<br />

Historische Wurzeln von Sparkasse und Brandversicherung reichen weit zurück<br />

Gründungsdokumente in Ausstellung zu sehen<br />

Dienstag | 26. Dezember | 15 Uhr<br />

Führung durch die Ausstellung<br />

Lippisches Landesmuseum Detmold<br />

Ameide 4 | 32756 Detmold<br />

www.lippisches-landesmuseum.de<br />

Die aktuell im Residenzschloss Detmold,<br />

im Weserrenaissance-Museum<br />

Schloss Brake und im Lippischen<br />

Landesmuseum Detmold gezeigte<br />

Sonderausstellung „Herrschaftszeiten?!<br />

– 900 Jahre Haus zur Lippe“ stellt<br />

nicht nur spannende Persönlichkeiten<br />

aus dem Zeitraum 1123 bis 2023<br />

näher vor. Auch die eigens für die<br />

Schau zusammengestellten Exponate<br />

erzählen spannende Geschichten. Zu<br />

ihnen gehören, am Standort Lippisches<br />

Landesmuseum, zwei ganz<br />

besondere Dokumente: Sie können<br />

als historische Gründungszeugnisse<br />

zweier wichtiger lippischer Institutionen<br />

gewertet werden: der Lippischen<br />

Landesbrandversicherung und der<br />

Sparkasse Detmold (heute: Sparkasse<br />

Paderborn-Detmold-Höxter).<br />

„Die Gründung beider Einrichtungen<br />

fällt in das 18. Jahrhundert, das Zeitalter<br />

der Aufklärung, und belegt, dass<br />

sich Graf Simon August zur Lippe sehr<br />

weitsichtig für eine fortschrittliche<br />

Entwicklung der Gesellschaft und<br />

für die Absicherung seiner ‚Untertanen‘<br />

einsetzte und entsprechende<br />

Reformen anging“, sagt Verbandsvorsteher<br />

Jörg-Düning Gast. „Von<br />

der Lippischen und der Sparkasse<br />

Paderborn-Detmold Höxter haben die<br />

Menschen und hat ganz Lippe in den<br />

Jahrhunderten und bis heute enorm<br />

profitiert. Auch die gesellschaftliche<br />

Rolle beider Institutionen ist enorm;<br />

sie ermöglichen mit ihrer Unterstützung<br />

unzählige kulturelle, sportliche<br />

und soziale Aktivitäten in Lippe. Dafür<br />

sind wir außerordentlich dankbar!“<br />

Dokument eins zeugt von der<br />

Gründung der „Gräflich-lippischen<br />

Leihkasse zu Detmold“ im Jahr 1786.<br />

„Vorangegangen war eine sogenannte<br />

Unterstützungskasse für finanziell<br />

bedürftige Untertanen, die bereits<br />

1755 von Graf Simon August ins<br />

Leben gerufen worden war“, erläutert<br />

Dr. Michael Zelle, Direktor des<br />

Lippischen Landesmuseums. Diese<br />

wurde 1786 mit der Gründung der<br />

Leihkasse in ein echtes Kreditinstitut<br />

umgeformt: „Detmold verfügt damit<br />

über die älteste, noch tätige Sparkasse<br />

Deutschlands“, so Zelle.<br />

Dokument zwei geht ebenfalls auf<br />

Graf Simon August und das Jahr<br />

1755 zurück: Es handelt sich um<br />

die landesherrliche Verordnung zur<br />

Gründung der Brand-Assecurations-<br />

Societät. „Bereits drei Jahre zuvor,<br />

1752, hatte Graf Simon August eine<br />

Feuerversicherung gegründet, in die<br />

alle Hausbesitzer einzahlen mussten“,<br />

sagt Zelle. „Daraus entstand<br />

die Lippische Landesbrandversicherung,<br />

die Verordnung bestätigte ihre<br />

Gründung.“<br />

Arnd Paas, Vorsitzender des Vorstandes<br />

der Sparkasse Paderborn-<br />

Detmold-Höxter, und Dirk Dankelmann,<br />

Vorstand der Lippischen<br />

Landesbrandversicherung, zeigten<br />

sich von den Gründungsdokumenten<br />

beim Besuch der Sonderausstellung<br />

beeindruckt. „Unsere Institutionen<br />

haben ihre Wurzeln in Lippe und<br />

wirken hier bereits seit mehr als 260<br />

Jahren. Von dieser historischen Kontinuität<br />

und der damit verbundenen<br />

Kompetenz profitieren die Lipperinnen<br />

und Lipper.“ „Die Lippische<br />

Landesbrandversicherung blickt<br />

über viele Jahre auf eine großartige<br />

Entwicklung zurück und unsere<br />

Verpflichtung zu einer fairen und<br />

partnerschaftlichen Zusammenarbeit<br />

mit unseren Kunden ist für uns auch<br />

heute noch ausschlaggebend. Darüber<br />

hinaus fördern wir auf vielfältige Art<br />

und Weise das Zusammenleben in<br />

der Region, ganz besonders natürlich<br />

die Feuerwehren, den Sport und die<br />

Kultur“, führt Dankelmann dazu aus.<br />

„Die Idee der Sparkassen ist noch<br />

heute aktuell: Wir stärken in der Region<br />

die wirtschaftliche und soziale<br />

Ent-wicklung, bieten gute Beratung,<br />

faire Finanzdienstleistungen und<br />

engagieren uns sozial, kulturell, im<br />

Sport und für das Ehrenamt. Dass die<br />

Ursprünge dieser Idee in Lippe bis<br />

1755 zurückreichen, imponiert und ist<br />

zugleich ein Ansporn für unsere Arbeit<br />

heute und in Zukunft“, sagt Paas.<br />

Waren von den Gründungsdokumenten für die Sparkasse Detmold und die Lippische Landesbrandversicherung<br />

beeindruckt: (v.l.): Dirk Dankelmann (Vorstand Lippische Landesbrandversicherung), Arnd Paas<br />

(Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter), Verbandsvorsteher Jörg Düning-Gast,<br />

Dr. Joachim Eberhardt (Direktor des Lippischen Landesbibliothek, Leihgeber der Gründungsdokumente)<br />

und Dr. Michael Zelle (Direktor des Lippischen Landesmuseums).<br />

Volksmusikfest zu Weihnachten unterwegs am 15. Dezember im Kurtheater Horn-Bad Meinberg<br />

„Weihnachten mit der Schäferfamilie“<br />

Freitag<br />

15.<br />

Dezember`23<br />

Beginn: 16.00 Uhr<br />

Sonntag<br />

24.<br />

März` 24<br />

Beginn: 15.00 Uhr<br />

Horn-Bad Meinberg - Kurtheater<br />

Karten: Tourist-Information Horn-Bad Meinberg<br />

05234 205970, Tourist-Information Detmold<br />

05231 977328, Lippische Landes-Zeitung<br />

05231 911 113 und an allen bekannten CTS<br />

VVK-Stellen von Reservix & Eventim<br />

Horn-Bad Meinberg - Kurtheater<br />

Karten: Tourist-Information Horn-Bad Meinberg 05234 205970,<br />

Tourist-Information Detmold 05231 977328,<br />

Lippische Landes-Zeitung 05231 911 113<br />

und an allen bekannten CTS VVK-Stellen<br />

von Reservix & Eventim<br />

Endlich ist es wieder soweit, die<br />

Freunde der Volksmusik in Horn-Bad<br />

Meinberg dürfen sich wieder freuen,<br />

denn die Schäferfamilie mit Angela<br />

Wiedl, Bruder Richard Wiedl und<br />

Urschäfer Uwe Erhardt geht in der<br />

Vorweihnachtszeit auf Tournee und<br />

gastiert am Freitag, 15. Dezember um<br />

16.00 Uhr im Kurtheater Horn-Bad<br />

Meinberg.<br />

Mit dabei sind die Königin der<br />

Volksmusik Angela Wiedl mit ihrer<br />

einzigartigen Stimme, Bruder Richard<br />

Wiedl und Urschäfer Uwe Erhardt von<br />

den Schäfern. Die Schäferfamilie wird<br />

gemeinsam für viel alpenländische<br />

Weihnachtsstimmung sorgen, mal mit<br />

zünftigen Melodien und mal mit leisen<br />

und besinnlichen Tönen und natürlich<br />

ihre größten Hits und die schönsten<br />

Schäferlieder anstimmen.<br />

Ebenfalls mit dabei ist Reiner Kirsten,<br />

der Sonnyboy der Volksmusik aus dem<br />

Schwarzwald. Er wird sie mit seiner<br />

glockenklaren Stimme begeistern und<br />

für wahre Beifallstürme sorgen und<br />

ihnen seine schönsten Lieder präsentieren<br />

und für beste Stimmung sorgen.<br />

Erleben Sie eine musikalische Reise<br />

durch die verschneite, weiße Bergwelt<br />

der Alpen, mit viel vorweihnachtlicher<br />

Stimmung und seien Sie hautnah dabei,<br />

wie gefühlvoll und harmonisch Weihnachten<br />

in den Bergen gefeiert wird.<br />

Freuen sie sich auf ein vorweihnachtliches<br />

Fest der Volksmusik und erleben<br />

sie die Schäferfamilie mit Angela<br />

und Richard Wiedl, Urschäfer Uwe<br />

Erhardt und Reiner Kirsten live und<br />

hautnah mit viel alpenländischer Weihnachtsstimmung,<br />

tollen Geschichten<br />

rund ums schönste Fest, andächtigen<br />

Jodlern sowie den schönsten Weihnachtsliedern.<br />

Lassen sie sich auf das schönste<br />

Fest des Jahres einstimmen von ihren<br />

Volksmusiklieblingen live und hautnah.<br />

Ein Muss für alle Volksmusikfans!<br />

Karten gibt es in der Tourist-<br />

Information Horn-Bad Meinberg<br />

05234 205970, Tourist-Information<br />

Detmold 05231 977328, Lippische<br />

Landes-Zeitung 05231 911 113 und<br />

bei Reservix & Eventim.<br />

Volksmusikfest am 15. Dezember


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 25<br />

Montagsabfuhr<br />

wird auf Samstag<br />

vor Heiligabend<br />

vorverlegt<br />

Geänderte<br />

Müllabfuhr<br />

zu<br />

Weihnachten<br />

Rund um die Feiertage<br />

zum bevorstehenden Weihnachtsfest<br />

ändern sich in<br />

Detmold auch die Zeiten für<br />

die Müllabfuhr. Die Stadt<br />

Detmold macht Bürgerinnen<br />

und Bürger deshalb darauf<br />

aufmerksam, dass die Abfuhr<br />

von Montag, 25. Dezember,<br />

auf Samstag, 23. Dezember,<br />

vorgezogen wird. Im Gegensatz<br />

dazu wird die Müllabfuhr<br />

von Dienstag, 26. Dezember,<br />

einen Tag nach hinten verlegt<br />

auf Mittwoch, 27. Dezember.<br />

Auch die weiteren Abfuhrtermine<br />

in der Woche nach<br />

Weihnachten verschieben<br />

sich um jeweils einen Tag<br />

nach hinten. In der ersten<br />

Januarwoche verschiebt sich<br />

die Müllabfuhr wegen des<br />

Feiertages am Montag, 1.<br />

Januar, jeweils um einen Tag<br />

nach hinten.<br />

Alle Informationen zur<br />

Müllabfuhr in Detmold finden<br />

Bürgerinnen und Bürger im<br />

Abfuhrkalender für das Jahr<br />

2024. Dieser kann unter www.<br />

detmold.de als Dokument<br />

heruntergeladen werden.<br />

Unter https://abfuhrkalender.<br />

detmold.de gibt es einen direkten<br />

Link zur Seite, auf der<br />

über die Straßennamen-Suche<br />

aktuelle Abfuhrtermine mit<br />

einem Klick ermittelt werden<br />

können.<br />

Ihr Schmuck- und Raritätenhändler in Lippe Detmold<br />

Wir kaufen gegen sofortige Barzahlung<br />

Felsenwirt<br />

Cafe.<br />

Wir möchten allen Gästen und Besuchern<br />

ein herzliches<br />

Restaurant.<br />

sagen zu einer außergewöhnlichen Saison.<br />

Des Weiteren wünscht das ganze Felsenwirt<br />

Team eine stimmungsvolle Adventszeit,<br />

besinnliche Weihnachtstage mit einen<br />

tollen Start in das neue Jahr 2024.<br />

Events.<br />

Externsteiner Str. 35<br />

32805 Horn-Bad Meinberg Tel.: 05234/2310<br />

Unser Tipp: Nutzen Sie<br />

unseren Gutschein Service.<br />

www.Felsenwirt.de<br />

Kontakt@Felsenwirt.de<br />

Wir haben Betriebsferien vom 15.12. - 24.12.23. Am 1.+ 2. Weihnachtstag haben wir für Sie von 11-18 Uhr geöffnet.<br />

Fachgroßhandlung<br />

32805 Horn-Bad Meinberg<br />

Telefon: 05234 / 1055


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 26<br />

Erstmals wissenschaftlich dokumentiert<br />

Möbelschätze aus Lippe<br />

auf 594 Seiten<br />

Welche historischen Möbel stehen auf Bauernhöfen und Gütern in Lippe?<br />

Gibt es in dieser Region ein typisch ländliches Möbel? Wie alt sind die<br />

Truhen, Schränke und Betten, aber auch Schreib-, Ablage- und Sitzmöbel<br />

und andere Möbelschätze auf dem Land?<br />

Wer hat sie wann und nach welchen Vorlagen geschaffen? Diese und weitere<br />

Fragen veranlassten den Autor Dr. Thomas M. in seinem neuen Buch „Das<br />

ländliche Möbel in Lippe. Wohnkultur in Nordwestdeutschland vom 16.<br />

bis zum 19. Jahrhundert“ zu einer umfangreichen Untersuchung, die auf<br />

insgesamt 1.318 dokumentierten Möbelstücken ganz unterschiedlicher Art<br />

in 318 lippisch-ländlichen Privathaushalten aufbaut. Parallel dazu wurden<br />

Inventare ländlicher Haushalte des 18. und 19. Jahrhunderts ausgewertet.<br />

Diese Form der systematischen, kulturellen Grundlagenforschung wird für<br />

Lippe und ganz Ostwestfalen erstmals in den Blick genommen.<br />

Das Buch erzählt die Kulturgeschichte des ländlichen Möbels und Wohnens<br />

im Lipperland vom späten Mittelalter bis ins frühe 20. Jahrhundert. Dabei<br />

wird auch aufgezeigt, wie sich unterschiedliche ländliche Sozialschichten<br />

– vom Landadeligen über den Pastor, Lehrer, Groß- und Kleinbauern bis<br />

zum grundbesitzlosen Einlieger – ihr Zuhause einrichteten. Da viele der<br />

aufgenommenen Möbelstücke einst Bestandteil einer Aussteuer waren, ist<br />

auch die ländliche Hochzeit in Lippe ein wichtiges Thema. Ferner werden<br />

die Farbigkeit der Möbel ebenso wie Beschläge und Schlösser untersucht.<br />

Der umfangreiche Band mit seinen zahlreichen farbigen Abbildungen<br />

wendet sich sowohl an Wissenschaftler als auch an geschichtlich Interessierte<br />

und Liebhaber historischer Möbel. Dieses großartig bebilderte 594 Seiten<br />

starke Standardwerk dokumentiert erstmals umfassend die wechselvolle<br />

Geschichte der Wohnkultur in Nordwestdeutschland vom 16. bis zum 19.<br />

Jahrhundert.<br />

Die finanzielle Förderung des Buchprojekts erfolgte durch den Lippischen<br />

Heimatbund, die Nordrhein-Westfalen-Stiftung für Naturschutz,<br />

Heimat- und Kulturpflege (Düsseldorf), mobile – Gesellschaft der Freunde<br />

von Möbel- und Raumkunst Berlin, die Stiftung der Sparkasse Paderborn-<br />

Detmold für Lippe-Detmold und den Landesverband Lippe (Lemgo).<br />

Erhältlich ist die Neuerscheinung über die Geschäftsstelle des Lippischen<br />

Heimatbundes (Herausgeber) für einen reduzierten Preis in Höhe von 45<br />

Euro (nur für Mitglieder), in Buchhandlungen oder direkt über den Verlag<br />

für Regionalgeschichte zum gebundenen Ladenpreis von 49 Euro unter<br />

Telefon 0251 690-91 3020, Fax 0251 690-91 3029, E-Mail: buchverlag@<br />

regionalgeschichte.de oder über www.regionalgeschichte.de.<br />

„Wir dürfen uns nicht spalten<br />

lassen.“ Damit brachte der Muslim<br />

Nihat Köse das Thema des Friedensgebets<br />

auf den Punkt. Zum zweiten<br />

Mal seit dem Terrorangriff der Hamas<br />

gegen Israel am 7. Oktober trafen sich<br />

Vertreterinnen und Vertreter der Religionen<br />

zum gemeinsamen Gebet.<br />

Sie waren Gäste der DITIB-Moschee<br />

in Detmold, die im interreligiösen<br />

Dialog vor Ort mit aktiv ist.<br />

Köse, Öffentlichkeitsreferent des<br />

unabhängigen Islamischen Kommunikationszentrums<br />

Detmold, sagte:<br />

„Wir müssen unsere Gemeinsamkeiten<br />

finden und demonstrieren.“<br />

Den Antisemitismus, der sich jetzt<br />

überall verstärkt zeigt, nannte er<br />

„eine Dummheit“. Später rezitierte<br />

Imam Destan Kurt die Sure 5 aus<br />

Interreligiöses Friedensgebet in <strong>Detmolder</strong> Moschee<br />

Nicht spalten lassen<br />

dem Koran, die vom Brudermord<br />

Kains an Abel erzählt und feststellt:<br />

„Einen Menschen zu töten, ohne<br />

dass dieser einen Mord oder eine<br />

Gewalttat im Lande begangen hat,<br />

ist, als ob die Menschheit insgesamt<br />

getötet würde.“ Eine Theologin der<br />

Gemeinde trug die Übertragung ins<br />

Deutsche vor.<br />

Matitjahu Kellig ist Vorstandsvorsitzender<br />

der Jüdischen Gemeinde<br />

Herford-Detmold. „Ich lebe in einer<br />

persönlichen Situation, die mehr als<br />

belastend ist“, bekannte er. Und: „Ich<br />

habe eine unglaubliche Wut, ich<br />

möchte in die Welt schreien: Hört<br />

endlich auf.“ Dennoch müssten die<br />

Religionen gemeinsam versuchen, zu<br />

differenziertem Denken anzuregen.<br />

Respekt und Toleranz seien der<br />

einzige Weg zu Mitmenschlichkeit<br />

und Frieden.<br />

Auch der Ezide Usif Kalasch vom<br />

Kurdischen Elternverein erklärte,<br />

dass das respektvolle Miteinander<br />

wie hier beim gemeinsamen Gebet<br />

der Weg sei, der zum Frieden führe.<br />

Bülent Yilmaz vom Alevitischen<br />

Kulturverein betonte die Verantwortung,<br />

die gläubige Menschen für den<br />

Frieden hätten.<br />

Dieter Bökemeier, Pfarrer für Diakonie,<br />

Ökumene und Migration der<br />

Lippischen Landeskirche äußerte<br />

angesichts der aktuellen Ereignisse<br />

seine große Sorge über die Gefährdung<br />

von Jüdinnen und Juden in<br />

Deutschland. Er kritisierte auch die<br />

wachsende Muslimfeindlichkeit, die<br />

sich in pauschalen Verdächtigungen<br />

zeige.<br />

Den christlichen Beitrag präsentierten<br />

zwei Frauen des ökumenischen<br />

Friedensgebetskreises und der<br />

katholische Pastoralreferent Niklas<br />

Sonderkamp gemeinsam. Sie lasen<br />

unter anderem den 86. Psalms aus<br />

der Bibel – „Vernimm, Herr, mein<br />

Gebet und merke auf die Stimme<br />

meines Flehens“.<br />

Eingeladen hatten die Jüdische<br />

Gemeinde Herford-Detmold, das<br />

Islamische Kommunikationszentrum<br />

Detmold, DITIB Detmold, der<br />

Kurdische Elternverein Lippe, der<br />

Alevitische Kulturverein Bad Salzuflen<br />

und Umgebung, der katholische<br />

Pastoralverbund Lippe/Detmold und<br />

die Lippische Landeskirche.<br />

Hermännchen liebt eigentlich seine Heimat<br />

Ach, Hermännchen würde so gern berichten, von so vielen guten und<br />

wundervollen Dingen. Aus seiner Heimat, aus Detmold. Wie schön Bausubstanz<br />

erhalten wird, die ins historische Ensemble passt. Wie behutsam<br />

saniert wird. Wie liebevoll Grünflächen entstehen und Bäume gepflanzt<br />

werden. Wie sich das Klima in Detmold ändert und es auch im Sommer<br />

angenehme kühle Luft durch die Straßen weht. Bäume, in welche, wie<br />

früher, die Adventsdekoration gehängt wird. Stimmungsvolles Licht, das<br />

die Fachwerkfassaden erleuchtet und Weihnachtsstimmung verbreitet.<br />

Wie die Ortsteile achtsam weiterentwickelt werden. Echte Fahrradwege<br />

entstehen, und echte Alternativen zum Autofahren. Wo Autos auch diskret<br />

und sicher geparkt werden können, um die Schönheit der Innenstadt zu<br />

genießen, einen Cappu zu trinken und vielleicht sogar etwas Anderes als<br />

Mobiltelefone oder Billigschnäppchen einzukaufen. Denn es gibt wirklich<br />

schöne Läden in der Residenz, regelrechte Kleinodien. Das meint<br />

Hermännchen nun wirklich nicht ironisch. Und wenn diese Stadt<br />

Detmold dann auch noch für die Bürger in offenes Ohr hat. Wenn<br />

Service nicht nur groß geschrieben wird, sondern wirklich<br />

stattfindet, ja, dann könnte Hermännchen ein Loblied auf<br />

die Wunderschöne nach dem andere anstimmen. Und das<br />

würde ihm sogar sehr gefallen. Denn Hermännchen liebt<br />

eigentlich seine Heimat.<br />

Das, was davon bleibt. Denn aus solch schönen Träumen<br />

gibt es meist ein böses Erwachen. Die Realität sieht<br />

anders aus. Bäume gibt es kaum noch in der Innenstadt,<br />

dafür Asphalt. Klar, es mag ja nötig gewesen sein, marode<br />

Infrastruktur in der Fußgängerzone zu erneuern. Das mag<br />

sich auch mal wiederholen. Doch es spricht für die Planung,<br />

wenn das Vorhaben so angegangen wird, dass man für Kirmes und<br />

Weihnachtsmarkt die aufgerissene Straße wieder mit Asphalt zumacht,<br />

um sie dann im Frühjahr wieder aufzureißen. Hermännchen fragt sich,<br />

ob das wirklich nachhaltig und sparsam ist. Was für einen ökologischen<br />

Fußabdruck hinterlässt eine solche Aktion? Wird Klima- und Naturschutz<br />

nur dort betrieben, wo es in den Kram passt, nicht irgendwelchen wie auch<br />

immer gearteten finanziellen Interessen in die Quere kommt?<br />

Nicht nur der Bundeshaushalt scheint ja mehr Löcher zu haben als ein<br />

Schweizer Käse. Auch der Kreis Lippe hat Haushaltssperre. Hermännchen<br />

möchte nicht wissen, wie sich der <strong>Detmolder</strong> Haushalt noch entwickelt.<br />

Die Antwort der Verantwortlichen ist meist immer dieselbe: Einsparen,<br />

meist bei Bildung, Kultur und Sozialem. Ist doch klar: Wenn die Leute<br />

doof bleiben, brauchen sie keine Kultur. Können sich die Versager dann<br />

eh nicht leisten.<br />

Fast schon ein Hohn ist es, wenn dennoch bestimmte Projekte einfach<br />

weitergeführt werden. Wenn woanders gespart wird. Gespart werden muss.<br />

In seiner letzten Glosse hatte Hermännchen über die Umgehungsstraße und<br />

das Hochwasserrückhaltebecken bei Hornoldendorf berichtet. Angesichts<br />

der Haushaltslage, die sich auch weiterhin nicht gerade verbessern wird, soll<br />

eine weitere Straße gebaut werden? Statt den Verkehr zu beruhigen? Statt<br />

Fahrrad und Öffis zu fördern? Ist das angesichts des Klimas zeitgemäß?<br />

Am Hornschen Tor wird erst mal ordentlich abgerissen. Naja, da sah<br />

es jetzt auch nicht gerade romantisch aus. Doch was kommt? Eine intelligente<br />

Lösung für Park and Ride? Apropos: Dafür soll ein Parkhaus<br />

zwischen Sommertheater und Hochschule für Musik entstehen. Wo jetzt<br />

noch ein kleiner Parkplatz ist. Naja, Parkmöglichkeiten werden gebraucht.<br />

Aber Hermännchen sieht es schon vor sich: Erst mal kommen da wieder<br />

großzügig Bäume weg. Und dann steht da plötzlich ein Betonbunker,<br />

dessen ästhetisches Konzept von dem Charme einer asbestverkleideten<br />

Plattenbausiedlung bei weitem übertroffen wird und so reizvoll wie Fußpilz<br />

ist. Vor allem wenn so etwas zwischen dem mit viel Mühe geretteten Sommertheater<br />

und dem würdevollen Altbau der Hochschule für Musik steht.<br />

Wahrscheinlich ist eine solche Bausünde – und sie wäre nicht<br />

die erste in Detmold – noch einfacher zu realisieren als eine<br />

Photovoltaikanlage auf einem Dach in der Innenstadt. Uiuiui,<br />

da würde sicher ein Sturm der Entrüstung losbrechen. Wie<br />

in anderen Städten. Da stören schon ein paar Solarzellen,<br />

wenn sie mehrere Straßenzüge von einer historischen<br />

Kirche entfernt liegen. Das optische Gefüge werde<br />

so gestört, die Ästhetik der Bausubstanz. Solarzellen<br />

sind ja auch viel schlimmer als Parkplatz-Betonbunker.<br />

Aber vielleicht wird ja in Detmold intelligent geplant.<br />

Hahaha, liebe Leser, ja, das war ein Witz. Realsatire. Ein<br />

Schenkelklatscher.<br />

Wenigstens stimmt in Detmold der Service. Da werden selbst<br />

ältere Anwohner genötigt, ihre Mülltonnen bei Wind und Wetter mehrere<br />

hundert Meter weit zu rollern. Wo seit Jahrzehnten die Müllwerker<br />

immer problemlos lang gefahren sind. Wahrscheinlich wird demnächst<br />

noch eine Mülltonnen-Roller-Straßenbenutzungsgebühr erhoben. Wegen<br />

der Asphaltabnutzung, wenn die Bewohner ihre Tonnen den Müllfahrzeugen<br />

hinterher bringen müssen. Im Schling zahlen die Anwohner, wie<br />

alle anderen auch, für das winterliche Räumen. Klar, Service kostet. Aber<br />

wenn wirklich die Flocken rieseln, dann werden steilere Stellen einfach<br />

ausgelassen. Vielleicht waren die besseren Räumfahrzeuge eher dafür<br />

eingeteilt, die Straßenränder von Bäumen zu bereinigen. Die Anwohner<br />

holten sich trotz vorbei gefahrenem Räumer jede Menge Beulen an den<br />

munter schliddernden Autos. Und dafür bezahlen sie auch noch Gebühren.<br />

Ja, mit dem Service klappt es richtig gut in Detmold. Dieser wunderschönen<br />

Stadt, die so viel für Klima, Nachhaltigkeit, Achtsamkeit und Ästhetik<br />

tut. Zumindest für Leute, die wie Hermännchen, Glossen verfassen. Denn<br />

dem spitzzüngigen Helmträger wird immer wieder etwas geboten. Und<br />

deswegen sagt Hermännchen: Danke, Detmold. Du bist Heimat und Du<br />

sorgst zumindest für die Satiriker und Cartoonisten.<br />

MEDIADATEN<br />

DETMOLDER<br />

KURIER 2024<br />

DETMOLD<br />

UND<br />

UMGEBUNG<br />

Nienhagen<br />

Pivitsheide V.H.<br />

und V.L.<br />

Heidenoldendorf<br />

Hiddesen<br />

Bentrup<br />

Jerxen - Orbke<br />

Loßbruch<br />

Oettern-Bremke<br />

Heiligenkirchen<br />

Niewald<br />

Klüt<br />

Detmold<br />

Barkhausen<br />

Brokhausen<br />

Altenkamp<br />

Mosebeck<br />

Vahlhausen<br />

Diestelbruch<br />

Spork-Eichholz<br />

Remmighausen<br />

264<br />

265<br />

266<br />

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269<br />

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26. Januar 2024<br />

16. Februar 2024<br />

15. März 2024<br />

5. April 2024<br />

26. April 2024<br />

24. Mai 2024<br />

21. Juni 2024<br />

19. Juli 2024<br />

23. August 2024<br />

13. September 2024<br />

4. Oktober 2024<br />

25. Oktober 2024<br />

15. November 2024<br />

6. Dezember 2024<br />

H<br />

L<br />

Meine eimat<br />

zum esen<br />

Berlebeck<br />

Hornoldendorf<br />

Schönemark<br />

www.kurier-verlag.de


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 27<br />

Apothekenbereitschaft<br />

für Detmold bis zum 1. Januar<br />

Unter www.akwl.de werden Ihnen die diensthabenden Apotheken angezeigt.<br />

Sie können auch, falls Sie außerhalb der normalen Öffnungszeiten<br />

Ihrer Apotheke Medikamentenbedarf haben, die kostenfreie Festnetznummer<br />

0800 00 22 833 anwählen, um die dienstbereite Apotheke in Ihrer Nähe<br />

zu erfragen (es werden immer bis zu vier der nächstliegenden Apotheken<br />

angesagt). Auch per Mobiltelefon ist die Anwahl unter der Nummer 22 8<br />

33 möglich. Hier fallen Kosten in Höhe von 69 Cent/Minute/SMS an. Der<br />

Apothekennotdienst gewährleistet die Arzneiversorgung in dringenden<br />

Fällen außerhalb der üblichen Öffnungszeiten. Der Notdienst beginnt um<br />

9.00 Uhr und endet am folgenden Tag um 9.00 Uhr. Außerhalb der gesetzlichen<br />

Öffnungszeiten ist eine Notdienstgebühr von 2,50 Euro zu zahlen.<br />

Die hier angegebenen Apotheken werden für den Suchbegriff „ Detmold<br />

unter www.akwl.de angezeigt“. Der <strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> druckt hier die erste<br />

der angegebenen Apotheken ab. Alle Angaben ohne Gewähr.<br />

Notdienste in Detmold und Umgebung<br />

15. 12. Paulinen Apo., Bruchstraße 42, Detmold, 05231-9816625<br />

16. 12. Hasselbach-Apo., In den Benten 10 F, Pivitsheide, 05232/87836<br />

17. 12. Elisabeth-Apo., Elisabethstr. 4, Detmold, 05231/28282<br />

18. 12. Heide-Apo., Lopshorner Weg 2, Augustdorf, 05237/7481<br />

19. 12. Leopold-Apo., Leopoldstr. 2 - 4, Lemgo, 05261/94460<br />

20. 12. Apo. zur Rose, Benekestr. 9, Detmold, 05231/974900<br />

21. 12. Eichholz-Apo., Hornsche Str. 138, Spork-Eichholz, 05231/59319<br />

22. 12. Hof-Apo., Lange Str. 55, Detmold, 05231/23255<br />

23. 12. Lortzing-Apo., Lange Str. 79, Detmold, 05231/22200<br />

24. 12. LaVie-Apo., Ernst-Hilker-Str. 15, Detmold, 05231/3031615<br />

25. 12. Bach-Apo., Bachstr. 28, Detmold, 05231/390606<br />

26. 12. Medicum Apo., Röntgenstraße 16, Detmold, 05231/9102000<br />

27. 12. Südholz-Apo., Lagesche Str. 31, Detmold, 05231/22882<br />

28. 12. Apo. Hiddesen, Theodor-Heuss-Str. 1, Hiddesen, 05231/8444<br />

29. 12. Apo. im Heitheckerhaus, Mittelstraße 69, Horn, 05234-9197216<br />

30. 12. Westtor-Apo., Lange Str. 51a, Lage, 05232/66600<br />

31. 12. MELVIGO Apo., Klingenbergstraße 31, Detmold, 05231/27444<br />

1. 1. Falken-Apo., Paderborner Str. 36, Heiligenkirchen, 05231/47625<br />

Gewerbeangelegenheiten in einem Team gebündelt<br />

Mehr geht online<br />

Wer ein Gewerbe ausüben will, braucht dazu eine Anmeldung. Rund 1.000<br />

An-, Ab- und Ummeldungen von Gewerben, 350 Gaststättenangelegenheiten<br />

und rund 250 Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister bearbeiten die<br />

Mitarbeitenden der Stadt Detmold jährlich. Die für diese Spezialaufgaben<br />

notwendigen Ressourcen bündelt die Stadt Detmold ab dem 1. Dezember<br />

beim Team Ordnung, Gewerbe und Wahlen. Das Team hat seine Arbeitsräume<br />

an der Paulinenstraße 45 in Detmold, drittes Obergeschoss. Dort<br />

ist es zu den üblichen Geschäftszeiten der Stadtverwaltung zu erreichen.<br />

Viele Gewerbeangelegenheiten lassen sich aber auch außerhalb dieser<br />

Zeiten bequem digital von zuhause aus über das Wirtschaftsserviceportal<br />

(serviceportal-detmold.de oder service.wirtschaft.nrw) erledigen.<br />

Notdienste in Detmold<br />

Tierärztlicher Notdienst: kann unter der Nummer des Tierarztes erfragt<br />

werden. Zahnärztlicher Notdienst: Die bundeseinheitliche Nummer<br />

ist unter 01805/986700 zu erreichen. Behandlung von 10 bis12 Uhr und<br />

von 17 bis 18 Uhr. Krisentelefon Lippe: 05231/3 33 77 sonntags bis<br />

donnerstags von 18 bis 22 Uhr, freitags und samstags von 18 bis 6 Uhr<br />

des Folgetages, montags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr. Kinderund<br />

Jugendtelefon: Montag, Mittwoch und Freitag von 15 bis 18 Uhr.<br />

Giftnotruf: Tel. 0228/1924-0, Krankentransport: Tel. 0 52 31 / 1 92 22,<br />

Feuerwache-Rettungsdienst: 112, Polizei: 110. Kinderärztlicher Notdienst:<br />

Die kinder- und jugendärztliche Notfallpraxis für den Kreis Lippe<br />

im Medicum Detmold, Röntgenstraße 16, Eingang gegenüber der Klinik-<br />

Notaufnahme). Öffnungszeiten der Notfallpraxis sind montags, dienstags<br />

und donnerstags von 18 bis 21 Uhr, freitags und mittwochs von 13 bis 21<br />

Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 9 Uhr bis 21 Uhr. Nach 21 Uhr<br />

sollen sich Patienten an die Notfallannahme des Klinikums Lippe wenden,<br />

so die Bezirksstelle Detmold der KVWL.<br />

IMPRESSUM<br />

<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong><br />

<strong>Kurier</strong>-Verlag GmbH & Co. KG<br />

www.kurier-verlag.de<br />

info@kurier-verlag.de<br />

32805 Horn-Bad Meinberg<br />

Kampstraße 10<br />

Telefon: 0 52 34 / 20 28-25<br />

Telefax: 0 52 34 / 20 28-29<br />

Email:<br />

info@detmolder-kurier.de<br />

Internet:<br />

www.detmolder-kurier.de<br />

Redaktionsleitung:<br />

M. Hütte (verantwortlich)<br />

Holger Fretzer (Redaktion)<br />

Redaktionelle Mitarbeit:<br />

Horst Fr. Neumann (a.D.)<br />

Arnold Pöhlker<br />

Peter Radszuweit<br />

Mediaberatung:<br />

Druck.Media.Service<br />

Harald Hütte (verantw.)<br />

Telefon: 0 52 34 / 20 44 99<br />

0172/5217252<br />

info@drucksachenwelt.de<br />

Druck:<br />

Bruns Druckwelt GmbH & Co. KG<br />

Trippeldamm 20, 32429 Minden<br />

Beilagenanlieferung:<br />

Bruns Druckwelt<br />

GmbH & Co. KG, Tor 3<br />

Trippeldamm 20, 32429 Minden<br />

Beilagenannahme<br />

Mo.-Do. 7.00 Uhr bis 15.15 Uhr<br />

Freitag 7.00 Uhr bis 13.30 Uhr<br />

Beilagenhinweis:<br />

Ein Teil der Auflage enthält eine<br />

Beilage der Firma Emlei-Energy,<br />

Altenbeken. Wir bitten um Beachtung.<br />

Alle urheberrechtlichen Verwertungsrechte,<br />

insbesondere für Texte, Bilder,<br />

Zeichnungen und Anzeigen, liegen beim<br />

<strong>Kurier</strong>-Verlag. Das Reproduzieren ist ohne<br />

Genehmigung des Verlages nicht gestattet<br />

und wird strafrechtlich verfolgt. Der Verlag<br />

behält sich das Recht vor, eingereichte<br />

Texte und Bilder auch im internet zu<br />

veröffentlichen. Es besteht kein Anspruch<br />

auf Veröffentlichung eingereichter Texte<br />

und Bilder. Bei Nichterscheinen aus von<br />

dem <strong>Kurier</strong>-Verlag nicht zu vertretenden<br />

Gründen entsteht kein Anspruch auf<br />

Haftung bzw. Schadenersatz durch den<br />

Verlag. Für unverlangt eingesandte Bilder<br />

und Manuskripte kann keine Haftung<br />

übernommen werden; diese verbleiben<br />

im Verlag.<br />

Seit dem 1. Dezember 2023<br />

gilt die<br />

Anzeigenpreisliste Nr. 1/2023.<br />

Druckauflage: 26.200 Stück<br />

Kleinanzeigen und Stellenmarkt<br />

So können Sie Anzeigen aufgeben: Online unter www.kurier-verlag.de/Leistungen finden Sie die Möglichkeit, Kleinanzeigen online aufzugeben. Oder Sie scannen den<br />

QR-Code ein und gelangen direkt ins Menü. Oder Sie rufen uns einfach an unter Tel. 05234-2028-27. Bitte halten Sie Ihre Bankverbindung bereit.<br />

Bauarbeiten im<br />

Zeitplan<br />

Beim Brand der Fassade der noch<br />

im Bau befindlichen Kita Siegfriedstraße<br />

ist zum Glück nur ein<br />

Sachschaden entstanden. Passanten,<br />

die den Rauch am Gebäude bemerkt<br />

hatten, informierten gegen 6.20 Uhr<br />

die Feuerwehr, die binnen weniger<br />

Minuten vor Ort war. Die Fassade<br />

des Holzständerbaus in der ersten<br />

Etage brannte auf einer Fläche von<br />

etwa 1,5 Quadratmetern, konnte von<br />

der Feuerwehr aber rasch geöffnet<br />

und die Flammen damit schnell<br />

eingedämmt werden.<br />

Während die Brandursache jetzt<br />

polizeilich ermittelt wird, steht bereits<br />

fest, dass sich am Zeitplan für<br />

die Fertigstellung des Neubaus durch<br />

diesen Zwischenfall nichts ändert.<br />

Zum 1. August des kommenden<br />

Jahres nimmt die Kita Siegfriedstraße<br />

ihren Betrieb auf.<br />

Spende<br />

via Paypal<br />

KAUFE ZWEI<br />

SPENDE EINS<br />

Deine gespendeten Produkte<br />

werden an nachweislich bedürftige<br />

Menschen in Lippe ausgegeben.<br />

Alle teilnehmenden Märkte findest du unter<br />

www.lipperfuerlipper.de/lebensmittelsammelstellen<br />

Wir kaufen Wohnmobile<br />

+ Wohnwagen<br />

0 39 44 - 36 160, www.wm-aw.de<br />

Wohnmobilcenter<br />

Am Wasserturm<br />

Blutspenden<br />

Hiddesen: Mittwoch, 20. Dezember, 15 - 20 Uhr, Haus des Gastes,<br />

Hindenburgstraße 58. Jerxen-Orbke: Montag, 15. Januar, 15 - 20 Uhr,<br />

Vereinshaus, Lagesche Straße 191. Detmold: Donnerstag, 18. Januar, 15 - 20<br />

Uhr, Stadthalle, Schlossplatz 7. Berlebeck: Freitag, 19. Januar, 15 - 20 Uhr,<br />

AWO Begegnungszentrum, Paderborner Str. 128. Pivitsheide: Donnerstag,<br />

25. Januar, 16 - 20 Uhr, Ev. Gemeindehaus, Albert-Schweitzer-Str. 80.


<strong>Detmolder</strong> <strong>Kurier</strong> Nr. <strong>263</strong> 15. Dezember 2023 Seite 28

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