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Wintermomente

Es ist die Zeit zum Innehalten, zum Reflektieren, zum Neusortieren – die Zeit zwischen den Jahren gilt als Ruhephase. Die Aufgaben des vergangenen Jahres sind abgearbeitet, das Neue scheint noch in weiter Ferne. Und so werden die eigenen vier Wände kuschelig gestaltet, Freunde und Familie köstlich bewirtet. So mancher gute Vorsatz für die kommenden Monate wird gefasst. Aber vielleicht sind die Tage für Sie ja auch eine Gelegenheit, die kalte Jahreszeit anderswo zu verbringen – zum Beispiel um Weihnachtsmärkte zu besuchen oder Winterlandschaften zu genießen. Doch der Winter ist mehr als die besinnliche Zeit rund um Weihnachten und Neujahr. Zwar vergehen noch einige Wochen, bis Deutschland Ende März wieder richtig hell geworden ist, doch schon jetzt werden die Tage wieder länger – und damit perfekt für einen Winterspaziergang, einen Ausflug oder einen Nachmittag mit den Liebsten. Auf den folgenden Seiten wollen wir Ihnen viele Ideen für unvergessliche Wintererlebnisse liefern. Zuvor wünschen wir Ihnen aber ein frohes Fest und einen guten Rutsch! Und wir hoffen, dass Sie Ihre Winterträume wahr werden lassen.

Es ist die Zeit zum Innehalten, zum Reflektieren, zum Neusortieren – die Zeit zwischen den Jahren gilt als Ruhephase. Die Aufgaben des vergangenen Jahres sind abgearbeitet, das Neue scheint noch in weiter Ferne. Und so werden die eigenen vier Wände kuschelig gestaltet, Freunde und Familie köstlich bewirtet. So mancher gute Vorsatz für die kommenden Monate wird gefasst. Aber vielleicht sind die Tage für Sie ja auch eine Gelegenheit, die kalte Jahreszeit anderswo zu verbringen – zum Beispiel um Weihnachtsmärkte zu besuchen oder Winterlandschaften zu genießen. Doch der Winter ist mehr als die besinnliche Zeit rund um Weihnachten und Neujahr. Zwar vergehen noch einige Wochen, bis Deutschland Ende März wieder richtig hell geworden ist, doch schon jetzt werden die Tage wieder länger – und damit perfekt für einen Winterspaziergang, einen Ausflug oder einen Nachmittag mit den Liebsten. Auf den folgenden Seiten wollen wir Ihnen viele Ideen für unvergessliche Wintererlebnisse liefern. Zuvor wünschen wir Ihnen aber ein frohes Fest und einen guten Rutsch! Und wir hoffen, dass Sie Ihre Winterträume wahr werden lassen.

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WINTERMOMENTE<br />

www.reflex-portal.de<br />

EINE PUBLIKATION DES REFLEX VERLAGES Dezember 2023


2<br />

„So fühlt sich nur Weihnachten an“<br />

Werbebeitrag – Interview<br />

Weihnachten ist für viele Menschen<br />

die schönste Zeit des Jahres<br />

– ALDI SÜD macht sie noch<br />

schöner und noch leckerer. Denn<br />

bei ALDI kann sich jede und jeder<br />

gute Weihnachten leisten – getreu<br />

dem Claim „Gutes für alle“.<br />

Festliche Menüvorschläge aller<br />

Schwierigkeitsgrade aus den beliebten<br />

ALDI-SÜD-Eigenmarken<br />

sorgen für ein köstliches und entspanntes<br />

Fest, und auch unsere<br />

Weinexperten stellen sicher, dass<br />

zu jeder Köstlichkeit der richtige<br />

Tropfen auf dem Tisch steht. Passend<br />

zum Weihnachtsmenü gibt<br />

es bei ALDI SÜD für jeden Geschmack<br />

auch den richtigen Wein.<br />

Als Weinhändler Nummer eins<br />

im eigenen Verkaufsgebiet bietet<br />

der Discounter über 100 verschiedene<br />

Weine ganzjährig an.<br />

Dazu kommen circa 140 Weine,<br />

die das Jahr über als Aktion angeboten<br />

werden. Patrick Donath,<br />

Buying Director, weiß mehr über<br />

die Zusammenstellung des perfekten<br />

Weinsortiments.<br />

Wofür steht das Weinsortiment<br />

von ALDI SÜD? Wir möchten<br />

dauerhaft als verlässlicher Anbieter<br />

hochwertiger Weine zu besten<br />

Preisen wahrgenommen werden.<br />

Hierfür arbeiten wir zusammen mit<br />

unseren langjährigen Lieferantinnen<br />

und Lieferanten jeden Tag mit<br />

viel Leidenschaft daran, aus dem<br />

weltweiten Weinangebot ein ausgewogenes<br />

und spannendes Sortiment<br />

für unsere Kundinnen und<br />

Kunden zusammenzustellen. Dabei<br />

sind gute Partnerschaften mit<br />

namhaften Winzern wie Johannes<br />

Leitz, Fritz Keller oder Leo Hillinger<br />

wichtig für uns, um den Kundinnen<br />

und Kunden einerseits Abwechslung,<br />

andererseits aber eine verlässlich<br />

gute Qualität zu bieten.<br />

Was macht das saisonale Sortiment<br />

aus? Jede Jahreszeit hat ihre<br />

Besonderheiten. Im Sommer trinken<br />

wir anders Wein als im Winter.<br />

Das spiegelt sich natürlich auch<br />

in unserem Weinsortiment wider.<br />

Wir sehen heute unser Sortiment<br />

als eines der dynamischsten im<br />

Handel an. Wir setzen zunehmend<br />

weniger auf wöchentliche Aktionen<br />

im Weinbereich und mehr auf saisonale<br />

Listungen. Das heißt, diese<br />

Weine gibt es dann während einer<br />

Saison für etwa drei bis vier Monate,<br />

sodass Kundinnen und Kunden<br />

die Möglichkeit haben, diese<br />

Weine nachzukaufen. Das können<br />

zur Sommerzeit fruchtige Roséweine<br />

oder spritzige Weißweine<br />

sein oder ein schwerer, festlicher<br />

Rotwein zu den Weihnachtsfeiertagen.<br />

Der Großteil dieser Weine<br />

ist dann auch auf dem Etikett mit<br />

dem Hinweis „Saisonale Weinlese“<br />

gekennzeichnet.<br />

Welchen Wein empfehlen Sie<br />

ganz persönlich zum Festmenü?<br />

Zum Anstoßen gehört ein Aperitif<br />

dazu – das kann ganz klassisch der<br />

Veuve Monsigny Champagner sein<br />

oder auch die alkoholfreie Variante,<br />

der Stolzenfels alkoholfrei. Zur Vorspeise<br />

empfehle ich den Stilecht –<br />

einen Grauburgunder aus Baden<br />

von Winemaker Manuel Mößner.<br />

Für den Hauptgang greife ich zum<br />

Bio-Primitivo<br />

Puglia Antico Forte<br />

aus Apulien<br />

halbtrockenen Bio-Primitivo Puglia<br />

Antico Forte aus Apulien oder zum<br />

trockenen Côtes du Rhône Esprit<br />

Barville aus Südfrankreich. Beide<br />

Weine passen ideal zum Braten<br />

oder auch zu Kartoffelsalat mit<br />

Würstchen.<br />

www.aldi-sued.de/weihnachten<br />

ENTENBRUST AN BALSAMICO-JUS MIT PREISELBEEREN<br />

Zubereitung<br />

1. Das Fleisch 30 Minuten vor der Verarbeitung aus dem Kühlschrank<br />

holen.<br />

2. Den Zucker in einer Pfanne langsam schmelzen, den Rotwein und<br />

die Balsamico-Creme dazugeben und um die Hälfte reduzieren.<br />

Anschließend den Rinderfond eingießen und erneut um die Hälfte<br />

einkochen.<br />

3. Die Entenbrustfilets parieren und die Haut rautenförmig einschneiden<br />

(nicht ins Fleisch schneiden).<br />

Zutaten<br />

• 600 Gramm GOURMET FINEST CUISINE Barbarie Entenbrust<br />

• 2 Esslöffel DIADEM Zucker<br />

• 150 Milliliter GIACONDI Nero D’Avola Merlot DOC<br />

• 10 Centiliter GOURMET FINEST CUISINE Balsamico Creme<br />

• 400 Milliliter GOURMET FINEST CUISINE Rinderfond<br />

• Salz<br />

• LE GUSTO Pfeffer<br />

• 60 Gramm MILSANI Butter<br />

• 4 Esslöffel GOURMET FINEST CUISINE Preiselbeeren-Variation<br />

Portionen: 4<br />

Zubereitungszeit: circa 10 Minuten<br />

Kochzeit: circa 45 Minuten<br />

Gesamtzeit: circa 50 Minuten<br />

Schwierigkeitsgrad: leicht<br />

4. Die Entenbrust mit Salz und Pfeffer würzen. Eine ofenfeste Pfanne<br />

ohne Zugabe von Fett auf mittlere Temperatur erhitzen. Die Entenbrust<br />

mit der Hautseite nach unten in die Pfanne legen und fünf<br />

Minuten kräftig anbraten. Wenden und auf der Fleischseite circa<br />

zwei Minuten braten.<br />

5. Die Entenbrust in der Pfanne in den vorgeheizten Ofen stellen und<br />

bei 140 Grad Celsius Umluft (160 Grad Celsius Ober- und Unterhitze)<br />

circa 10 Minuten fertig garen.<br />

6. Anschließend die Entenbrust aus dem Ofen nehmen und in Alufolie<br />

gewickelt fünf Minuten ruhen lassen.<br />

7. Den Bratensaft in die reduzierte Sauce geben und alles mit Salz<br />

und Pfeffer abschmecken. Die kalte Butter in Flöckchen unter die<br />

Balsamico-Jus rühren und nicht mehr aufkochen.<br />

8. Die Entenbrustfilets in Scheiben aufschneiden und mit der Jus und<br />

den Preiselbeeren anrichten.


3<br />

Es ist die Zeit zum Innehalten, zum Reflektieren, zum Neusortieren<br />

– die Zeit zwischen den Jahren gilt als Ruhephase.<br />

Die Aufgaben des vergangenen Jahres sind<br />

abgearbeitet, das Neue scheint noch in weiter<br />

Ferne. Und so werden die eigenen vier Wände<br />

kuschelig gestaltet, Freunde und Familie<br />

köstlich bewirtet. So mancher gute Vorsatz<br />

für die kommenden Monate wird gefasst.<br />

Aber vielleicht sind die Tage für Sie ja<br />

auch eine Gelegenheit, die kalte Jahreszeit<br />

anderswo zu verbringen – zum Beispiel<br />

um Weihnachtsmärkte zu besuchen<br />

oder Winterlandschaften zu genießen.<br />

GRUSSWORT<br />

Zeit für Winterträume<br />

Doch der Winter ist mehr als die besinnliche Zeit rund um<br />

Weihnachten und Neujahr. Zwar vergehen noch einige Wochen,<br />

bis Deutschland Ende März wieder richtig hell<br />

geworden ist, doch schon jetzt werden die Tage<br />

wieder länger – und damit perfekt für einen<br />

Winterspaziergang, einen Ausflug oder einen<br />

Nachmittag mit den Liebsten. Auf den folgenden<br />

Seiten wollen wir Ihnen viele Ideen<br />

für unvergessliche Wintererlebnisse liefern.<br />

Zuvor wünschen wir Ihnen aber ein<br />

frohes Fest und einen guten Rutsch! Und<br />

wir hoffen, dass Sie Ihre Winterträume<br />

wahr werden lassen.<br />

Weitere Informationen unter www.reflex-portal.de<br />

Michael Gneuss<br />

Chefredakteur<br />

INHALTSVERZEICHNIS<br />

LEITARTIKEL<br />

WASSER<br />

SPIELZEIT IM WINTER<br />

REISEN<br />

SPENDEN<br />

ESSEN<br />

RISIKOFAKTOR RAUCHEN<br />

HAUTPFLEGE IM WINTER<br />

O du fröhliche Winterzeit — 4<br />

Auf die Basis kommt es an — 6<br />

Spielen als Entwicklungsmotor — 7<br />

Mach dich auf den Winterweg — 8<br />

Gutes geben — 10<br />

Zeit zum Genießen — 12<br />

Lieber dampfen als qualmen? — 14<br />

Natürliche Pflege gegen Trockenheit — 17<br />

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Das Papier dieser Reflex Verlag-Publikation<br />

stammt aus verantwortungsvollen Quellen.<br />

@reflexverlag


4<br />

O du fröhliche Winterzeit<br />

<strong>Wintermomente</strong><br />

LEITARTIKEL | VON MICHAEL GNEUSS UND JENS BARTELS<br />

Der Winter ist da. Draußen locken tief verschneite<br />

Wälder, zugefrorene Seen und festliche<br />

Weihnachtsmärkte, drinnen machen es<br />

sich die Menschen bei Lebkuchen, Kerzenschein<br />

und einer heißen Schokolade gemütlich.<br />

Die Lieblingsjahreszeit der Romantiker<br />

bietet aber gleichzeitig auch viel Raum, kreativ<br />

zu sein und neue Ideen umzusetzen.<br />

Rund um Weihnachten<br />

ist auch die Zeit der<br />

kulinarischen Genüsse.<br />

Im Winter wünschen sich viele Menschen eine<br />

ruhige Auszeit. Manche würden am liebsten<br />

in einer einsamen Berghütte verkriechen, gemütlich<br />

vor dem lodernden Kamin sitzen und<br />

einmal am Tag einen Spaziergang durch die<br />

wunderschöne Winterlandschaft unternehmen.<br />

Ruhe und Erholung bekommt man aber auch in<br />

einem der vielen malerischen Orte in Deutschland.<br />

Dabei gewinnen neben den Reisen in die<br />

bekannten Metropolen auch Trips in Kleinstädte<br />

und Dörfer an Bedeutung, zeigt eine aktuelle<br />

Analyse der Online-Plattform „HomeToGo“.<br />

Demnach steigt die Nachfrage nach einem<br />

Herbst- oder Winterurlaub in kleinen Orten mit<br />

weniger als 5.000 Einwohnern in Deutschland in<br />

diesem Jahr besonders an. Die höchste Nachfragesteigerung<br />

im Vergleich zum Vorjahr konnte<br />

der Urlaubsort Oberwiesenthal im Erzgebirge für<br />

sich verbuchen. Das Reiseziel lockt mit lokaler<br />

Küche, interessanten Museen sowie charmanten<br />

Pkw und Co. umweltschonend winterfest<br />

Werbebeitrag – Produktporträt<br />

Türgummis abgerieben, Schaufel,<br />

Harke, Rasenmäher und Co.<br />

eingesprüht, Holzgartenmöbel<br />

gepflegt – schnell und einfach ist<br />

alles eingewintert. Mit einem vielseitigen,<br />

umweltfreundlichen Öl<br />

kein Problem.<br />

Der Nachbar plagt sich nach einer<br />

kalten Winternacht, doch die eigene<br />

Autotür lässt sich problemlos<br />

öffnen. Am Vorabend kurz die<br />

Gummidichtungen abgerieben und<br />

für den Rest des Winters sorgenfrei.<br />

Wer dabei etwas auf die Hand<br />

bekommt, kann beruhigt sein: Ballistol<br />

Universalöl ist hautverträglich<br />

für Mensch und Tier – schon<br />

seit 1904. Dermatologisch nachgewiesen.<br />

Das Öl begeistert nicht<br />

nur durch außergewöhnlich vielseitige<br />

Anwendungsmöglichkeiten,<br />

sondern insbesondere dadurch,<br />

dass es biologisch abbaubar und<br />

umweltfreundlich ist. Es ist nicht<br />

Unterkünften. Gleichzeitig lädt dort der Fichtelberg<br />

zum Skifahren abseits der Massen ein.<br />

Auf den weiteren Plätzen folgen das Örtchen<br />

Schluchsee am gleichnamigen Gewässer sowie<br />

das ebenfalls in Bayern gelegene Kochel am See.<br />

Auch diese beiden Orte bieten eine entspannte<br />

Atmosphäre für einen idyllischen Urlaub.<br />

Kunst des Hygge beherrschen<br />

Aber natürlich kann man es sich im Winter<br />

auch zu Hause wunderbar gemütlich machen.<br />

Wer Ideen sucht: Immer größeren Zuspruch<br />

erfreut sich etwa das dänische Konzept mit<br />

dem Namen Hygge. Es verkörpert Gemütlichkeit<br />

und Wohlbefinden. Wer seine eigenen vier<br />

Wände auf Hygge trimmen möchte, benötigt<br />

auf jeden Fall Kerzen sowie einzelne dimmbare<br />

und warme Lichtquellen in einem passenden<br />

Beleuchtungskonzept. Wohlfühlmomente schaffen<br />

auch eine ansprechende Fensterdekoration,<br />

natürliche Materialien und entspannende Musik.<br />

Und wer einmal dabei ist, das eigene Zuhause<br />

in eine Wohlfühloase zu verwandeln, kann dabei<br />

übrigens auch gleich die Pflegearbeiten und<br />

Reparaturen durchführen, für die im Sommer<br />

einfach die Zeit fehlte – und Fußböden wachsen,<br />

Möbel ölen oder Wänden einen neuen Anstrich<br />

verpassen. Ein letzter guter Tipp für den<br />

Hygge-Faktor zu Hause ist die Gestaltung einer<br />

gemütlichen Ecke. Das kann ein Sessel, die<br />

Couch-Ecke oder ein Tischchen mit Blick in den<br />

winterlichen Garten sein: Hauptsache, es fühlt<br />

sich gut an und lädt dazu ein, eingewickelt in<br />

eine Decke Qualitätszeit zu verbringen.<br />

Leckeres Heißgetränk auswählen<br />

In diesem gemütlichen Ambiente darf ein wohltuender<br />

Tee oder heißer Punsch nicht fehlen.<br />

Werkzeugpflege mit Ballistol Universalöl<br />

nur ein einfaches Öl, sondern kann<br />

auch zu Pflege und Erhalt von Metall,<br />

Holz und Kunststoffen verwendet<br />

werden. Egal, ob in Haushalt,<br />

Werkstatt oder Garten – Ballistol<br />

Universalöl überzeugt in jeder<br />

Lage, ist lebensmittelecht und ein<br />

echter Alleskönner.<br />

www.ballistol.de<br />

Wohlfühlmomente am knisternden<br />

Kamin genießen<br />

Mit welchem Heißgetränk es sich die Deutschen<br />

im Winter am liebsten gemütlich machen, zeigt<br />

eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsunternehmens<br />

Appinio in Kooperation mit dem<br />

Unternehmen Air Up. Auf dem ersten Platz landet<br />

die heiße Schokolade. Die Plätze zwei und<br />

drei belegen Tee und Kaffee. Erst dann folgen<br />

Weihnachtsklassiker wie Glühwein und heißer<br />

Apfelpunsch. Die Vorlieben unterscheiden sich<br />

teilweise von Bundesland zu Bundesland. Besonders<br />

in Thüringen und Rheinland-Pfalz wird<br />

gerne heiße Schokolade getrunken. In Baden-<br />

Württemberg, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein<br />

landet Tee auf dem ersten Platz.<br />

Experimentierfreudig ist man der Umfrage zufolge<br />

vor allem in Berlin, wo man gerne Spezialitäten<br />

wie Chai Latte, Pumpkin Spice Latte und<br />

Peppermint Latte trinkt.<br />

Klassiker selbst backen<br />

Rund um Weihnachten ist auch die Zeit der kulinarischen<br />

Genüsse. Neben Mandeln, Nüssen<br />

und Schokolade wird gerne süßes Gebäck gereicht.<br />

Zu den Klassikern in diesem Segment<br />

zählen die Nürnberger Lebkuchen. Ein süßer<br />

Teig aus Mehl, Honig, Nüssen und Gewürzen wie<br />

Zimt, Koriander und Kardamom wird dafür auf<br />

eine Oblate gesetzt und dann im Ofen gebacken.<br />

Die würzige Köstlichkeit geht auf die fränkischen<br />

Klosterbrüder zurück. Sie stellten bereits im 14.<br />

Jahrhundert Lebkuchen her. Ebenfalls in aller<br />

Welt beliebt ist der Dresdner Christstollen.<br />

Dafür werden unter anderem Mehl, Rosinen,<br />

Butter, Mandeln und Gewürze benötigt und zu<br />

einem Hefeteig vermischt, bevor der Stollen im<br />

Ofen seinen unwiderstehlichen Geschmack bekommt.<br />

Lange ist es her: Noch im Mittelalter galt<br />

der Christstollen als Fastengebäck.<br />

Winteraktivitäten genießen<br />

Wer nicht selbst backen möchte, findet die berühmten<br />

deutschen Köstlichkeiten auch auf den<br />

Weihnachtsmärkten quer über das ganze Land<br />

verteilt. Kaum etwas gehört mehr zur Weihnachtszeit,<br />

als bei rieselndem Schnee über die<br />

beleuchteten Märkte zu schlendern, wärmenden<br />

Glühwein zu trinken und an den festlich dekorierten<br />

Ständen Leckereien zu genießen. Als<br />

Alternative dazu bieten sich als beliebte Winteraktivitäten<br />

natürlich auch Skifahren, Snowboarden<br />

oder Schlittschuhlaufen an. Oder man<br />

bucht sich mit Familie und Freunden fern der<br />

eigenen vier Wände im tief verschneiten Wald<br />

doch eine einsame Berghütte.<br />

<br />

iStock / Polina Lebed


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6<br />

Auf die Basis kommt es an<br />

<strong>Wintermomente</strong><br />

WASSER | VON JENS BARTELS<br />

Egal, ob für ein warmes Bad, kuschelig frisch<br />

gewaschene Wäsche oder bei der Zubereitung<br />

von wärmenden Heißgetränken und leckeren<br />

Mehlspeisen: H₂O spielt für das Wohlbefinden<br />

der Deutschen auch im Winter eine wichtige<br />

Rolle. Wer gern experimentiert, kann für Rezepte<br />

auch verschiedene Wassersorten ausprobieren.<br />

Im Sommer wie im Winter gilt: Wasser ist ein<br />

kostbares Gut. Die besondere Bedeutung<br />

von H₂O scheint auch den meisten Bundesbürgerinnen<br />

und Bundesbürgern bewusst. So<br />

gehen beispielsweise 90 Prozent der Berliner<br />

sparsam mit Trinkwasser um, so das Ergebnis<br />

einer repräsentativen Umfrage im Auftrag<br />

der Berliner Wasserbetriebe. Besonders sparsam<br />

ist die Stadt beim Duschen: Mehr als zwei<br />

202,4<br />

Gramm CO₂/Liter<br />

könnten eingespart<br />

werden, wenn die<br />

Deutschen komplett<br />

auf Leitungswasser<br />

umsteigen würden.<br />

Quelle: https://goingreen.ran.de/leitungswasser-istaktiver-klimaschutz-und-besser-als-sein-ruf;<br />

Zugriff: 07.12.2023<br />

Drittel der Befragten sind nach zehn Minuten<br />

oder sogar eher fertig. Genauso viele duschen<br />

lieber warm als kalt. Für die Körperpflege nutzen<br />

die Hauptstädter insgesamt 40 Prozent des täglichen<br />

Wasserbedarfs, nur fünf Prozent werden<br />

für Essen und Trinken verwendet.<br />

Ersatz für Backpulver<br />

Möglicherweise steigt der Bedarf von Wasser für<br />

Essen und Trinken an kalten Wintertagen, denn<br />

gerade dann genießen viele Bundesbürgerinnen<br />

und Bundesbürger in den gemütlichen vier Wänden<br />

des Zuhauses ein wärmendes Heißgetränk<br />

mit leckerem Gebäck oder Stollen. Wichtig ist in<br />

diesem Zusammenhang zu wissen: Die Wahl des<br />

richtigen Wassers zählt zu den entscheidenden<br />

Faktoren bei der Zubereitung von Lebensmitteln.<br />

So gelingen Eier- und Mehlspeisen mit einem<br />

Schuss Mineralwasser mit Kohlensäure besser.<br />

Dieser Trick macht den Teig besonders luftig-locker<br />

und gilt für Waffeln ebenso wie für Pfannkuchen.<br />

Grundsätzlich wirkt dabei Mineralwasser<br />

mit Kohlensäure im Teig wie ein Triebmittel und<br />

ist so ein natürlicher Ersatz für Backpulver. Um<br />

Die Wasserqualität<br />

beeinflusst Geschmack<br />

und Aroma von Speisen<br />

und Getränken.<br />

den Geschmack etwa süßer Backwaren nicht<br />

zu überdecken, empfiehlt sich übrigens eher<br />

ein mildes Mineralwasser. Andererseits kann<br />

kohlensäurehaltiges Wasser auch für interessante<br />

Geschmacksnuancen sorgen.<br />

Basis für guten Tee<br />

Natürlich haben die Auswahl und Qualität des<br />

Wassers auch einen Einfluss auf den Geschmack<br />

und das Aroma von Getränken. Wasser ist zum<br />

Beispiel die Basis eines guten Tees. Hartes Wasser,<br />

das viel Kalk enthält, kann dazu führen, dass<br />

Tee trüb wird und ein ölig wirkender Film auf der<br />

Oberfläche entsteht. Auch bei der Zubereitung<br />

von Kaffee und Espresso spielt die Wahl des<br />

richtigen Wassers eine entscheidende Rolle.<br />

Gerade weiches Wasser mit einem niedrigen<br />

Mineraliengehalt kann dem Heißgetränk einen<br />

milderen Geschmack verleihen und damit einen<br />

kalten Wintertag versüßen.<br />

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Spielen als Entwicklungsmotor<br />

7<br />

SPIELZEIT IM WINTER | VON PIA WEGENER<br />

15.000 Stunden – so viel Zeit verbringen Kinder<br />

allein im Vorschulalter mit Spielen. Das<br />

ist für sie nicht nur ein Zeitvertreib, sondern<br />

ihr wohl größter Entwicklungsmotor. Beim<br />

Spielen entstehen neue Verknüpfungen von<br />

Nervenbahnen im Gehirn, die Entwicklung von<br />

Kreativität und Fantasie wird gefördert. Spielen<br />

ist dabei jahreszeitenunabhängig: Es bedarf<br />

lediglich Zeit, Raum und des passenden<br />

Spielzeugs. Bei Letzterem gilt immer häufiger:<br />

Weniger ist mehr.<br />

Kinder lernen beim Spielen fürs Leben. Sie<br />

schlüpfen in andere Rollen, spielen Szenen aus<br />

dem Alltag der Erwachsenen nach, testen aus,<br />

wer sie sind und sein könnten. Dadurch werden<br />

sie empathischer, lernen soziale Interaktionen<br />

kennen und entwickeln so letztlich auch ihre<br />

Persönlichkeit. Wer im Vorschulalter beispielsweise<br />

viel Zeit zum freien Spiel hat, ist im späteren<br />

Leben eher in der Lage, mit schwierigen<br />

Situationen kreativ umzugehen. Spielzeuge können<br />

diesen Lern- und Entwicklungseffekt fördern<br />

SCHON GEWUSST?<br />

• Deutschland ist Spielzeug-Spitzenreiter:<br />

Drei Milliarden Euro (pro Kind<br />

290 Euro) werden hierzulande jedes<br />

Jahr für Spielzeug ausgeben.<br />

• Mit mehreren Hundert ansässigen<br />

Spielzeugfirmen gilt Nürnberg als<br />

Deutschlands „Spielzeug-Hauptstadt“.<br />

• Menschen haben bereits in der Steinzeit<br />

gespielt – vorzugsweise mit Steinen<br />

und Knochen. Darauf lassen<br />

archäologische Funde schließen.<br />

– aber auch mindern. Zu viele Spielsachen sind<br />

laut Experten eher überfordernd für Kinder. Vor<br />

allem in den ersten Jahren reichen demnach wenige<br />

Spielsachen aus.<br />

Raum für Kreativität lassen<br />

Sinnvoll sind Spielsachen, die der Fantasie freien<br />

Raum lassen und die Kreativität nicht zu sehr<br />

beschneiden. Viele Dinge finden Kinder bereits<br />

in der Natur, was insbesondere im Sommer viel<br />

Raum fürs Spielen lässt. Im Winter muss ebenfalls<br />

nicht auf Spielen im Freien verzichtet werden,<br />

naturgemäß verbringen Kinder dann aber<br />

mehr Zeit in Innenräumen. Für möglichst viel<br />

Abwechslung sorgen in der kalten Jahreszeit<br />

Spielsachen, die einen pädagogischen Mehrwert<br />

haben. Im Vergleich zu früheren Generationen<br />

verbringen auch immer mehr Eltern Spielzeit mit<br />

ihren Kindern. Sie können den Nachwuchs aber<br />

auch zu bestimmten Spieltätigkeiten anregen.<br />

Geeignetes Spielzeug für den Winter sind etwa<br />

Puzzles oder Kugelbahnen, aber auch Klassiker<br />

wie Bälle oder Bausteine können Langeweile an<br />

dunklen Tagen vertreiben. Empfohlen werden<br />

zudem Spielzeuge, die Geräusche machen, Musikinstrumente<br />

und Bastelsachen, also alles,<br />

was die kindliche Entwicklung fördert. Auch<br />

Situationsspielzeug, bei dem die Fantasie der<br />

Kinder in „So tun als ob“-Situationen gefördert<br />

wird, ist für jedes Alter geeignet.<br />

Gütesiegel für Qualität<br />

Beim Material können Eltern ebenfalls variieren:<br />

Es muss nicht immer das aktuell beliebte Holzspielzeug<br />

sein. Kinder profitieren vielmehr davon,<br />

möglichst verschiedene Materialien kennenzulernen.<br />

Grundsätzlich gilt: Spielzeug, das die<br />

kindliche Fantasie anregen soll, sollte möglichst<br />

aus hochwertigem Material sein und über klare<br />

Farben und einfache Formen verfügen. Aber<br />

woran erkennt man gutes Spielzeug heutzutage?<br />

Der Fantasie sind beim Spielen<br />

keine Grenzen gesetzt.<br />

Sinnvoll sind Spielsachen,<br />

die der Fantasie<br />

freien Raum lassen.<br />

Über die Qualität sämtlicher Spielzeuge wachen<br />

in Deutschland verschiedene Institutionen<br />

wie TÜV oder Ökotest, die die Spielsachen auf<br />

mögliche toxische Stoffe kontrollieren und zertifizieren.<br />

Seit 1995 vergibt ein unabhängiges Gremium<br />

aus Fachexpertinnen und Fachexperten<br />

zudem das „Spiel gut“-Siegel an pädagogisch besonders<br />

wertvolles Spielzeug. Dabei werden auch<br />

neue Designtrends, der technische Fortschritt,<br />

Umweltverträglichkeit und Sicherheit der Produkte<br />

bewertet. Die Liste der beliebtesten Spielsachen<br />

führen seit Jahren Modellbau-Produkte<br />

an. Aber auch Puppen, Plüschtiere und Plastikspielzeug<br />

liegen bei Konsumentinnen und Konsumenten<br />

hoch im Kurs, wie aktuelle Zahlen einer<br />

Statista-Auswertung zeigen. Weltweit werden<br />

jedes Jahr mehr als 107 Milliarden US-Dollar mit<br />

Spielwaren umgesetzt.<br />

<br />

iStock / FamVeld<br />

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8<br />

Mach dich auf den Winterweg<br />

<strong>Wintermomente</strong><br />

REISEN | VON JENS BARTELS<br />

Wer an Winterzauber in Deutschland denkt,<br />

dem kommen schnell Berge voller Schnee<br />

und glitzernde Skipisten in den Sinn. Doch<br />

auch schöne Wanderwege, romantische Weihnachtsmärkte<br />

oder winterliche Städtereisen<br />

können im ganzen Land mit ihrer Wintermagie<br />

verzaubern. Viele planen jetzt aber auch schon<br />

Reisen für die warme Jahreszeit.<br />

Die Skisaison ist eröffnet. Millionen von begeisterten<br />

Skifahrenden freuen sich auch in<br />

diesem Winter, die vielen unterschiedlichen<br />

Skigebiete Deutschlands zu erobern. Welche<br />

Skigebiete aktuell am beliebtesten sind, hat das<br />

Online-Magazin „BeyondSurfing“ anhand der<br />

monatlichen Google-Suchanfragen ausgewertet.<br />

Demnach kommt das Skigebiet Winterberg auf<br />

Mit der richtigen Kleidung<br />

die Schönheit der<br />

Landschaft aus Eis und<br />

Schnee erleben.<br />

den ersten Platz. Im größten Skigebiet des<br />

Sauerlandes können mehr als 25 Kilometer<br />

Piste befahren werden, besonders bekannt ist<br />

Winterberg auch für das Flutlichtskifahren auf<br />

insgesamt 14 beleuchteten Hängen. Auf den weiteren<br />

Plätzen folgen die Wintersportregion rund<br />

um den knapp 1.500 Meter hohen Feldberg im<br />

Schwarzwald sowie das ebenfalls im Sauerland<br />

gelegene Skigebiet in Willingen.<br />

Sonnige Aussichten:<br />

30 Prozent Frühbucherrabatt<br />

Ein Spaziergang im Schnee belebt<br />

und macht gute Laune.<br />

Winterwanderwege entdecken<br />

Als Alternative zum Skifahren kommt das Wandern<br />

auch im Winter immer mehr in Mode. Mit<br />

der richtigen Kleidung und Ausrüstung lässt<br />

sich dabei die Schönheit der Landschaft aus Eis<br />

und Schnee an ganz unterschiedlichen Orten<br />

in Deutschland erleben. Besonderen Reiz gerade<br />

im Winter hat zum Beispiel die Wanderung<br />

auf dem Goetheweg von Torfhaus auf den 1.142<br />

Meter hohen Brocken im Mittelgebirge Harz.<br />

Auch die Tour um den Alp see bei Füssen mit<br />

den Ammergauer Alpen im Hintergrund lohnt<br />

sich. Außergewöhnlich an dieser Tour: Auf dem<br />

knapp vier Kilometer langen Rundweg laden<br />

malerische Aussichten auf die berühmten<br />

Schlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein<br />

zum Staunen ein.<br />

Weihnachtsmarkt oder Wellness<br />

Wer einen winterlichen Spaziergang inklusive<br />

traumhafter Aussichten mit dem Besuch eines<br />

Weihnachtsmarktes verbinden möchte, ist im<br />

bayerischen Sankt Englmar gut aufgehoben:<br />

Zur Weihnachtszeit verwandelt sich der dortige<br />

Waldwipfelweg zu einem romantischen Ort mit<br />

einem festlichen Lichtermeer. Egal, ob Hamburg,<br />

Köln oder Nürnberg: Natürlich lässt sich der<br />

Bummel über den Weihnachtsmarkt auch gleich<br />

mit einem winterlichen Städtetrip verbinden.<br />

Oft genug entschließen sich die Reisenden in<br />

diesem Fall auch für den Besuch eines Musicals<br />

oder einer Ausstellung mit anschließender Entspannungszeit<br />

im Wellnessbereich der Unterkunft.<br />

Viele Menschen nutzen die Winterzeit<br />

aber auch, um sich Gedanken über Urlaube im<br />

neuen Jahr zu machen. Kein Wunder, denn wer<br />

schon über die nächsten Reiseziele entscheidet,<br />

kann oft Frühbucherrabatte nutzen. Und außerdem<br />

kann es ja auch schön sein, im Kalten von<br />

faszinierenden Sommerlebnissen zu träumen. <br />

iStock / FotoDuets<br />

Werbebeitrag – Produktporträt<br />

Die warme Sonne am Meer genießen<br />

und die Seele baumeln lassen:<br />

Wer sehnt sich bei klirrender<br />

Kälte nicht nach dem besonderen<br />

Sommerurlaubsfeeling? Familien<br />

und Naturliebhaber:innen können<br />

sich jetzt auf ihren Urlaub im<br />

Ferienhaus freuen und dabei clever<br />

sparen: Für kurze Zeit bietet<br />

EuroParcs bis zu 30 Prozent Frühbucherrabatt<br />

für einen erholsamen<br />

Sommerurlaub.<br />

EuroParcs nimmt seine Gäste mit<br />

auf eine erholsame Reise durch<br />

eine atemberaubende und abwechslungsreiche<br />

Natur. Und das<br />

in jedem Ferienpark und in der wohl<br />

schönsten Zeit des Jahres. In rund<br />

50 einzigartigen Ferienparks in<br />

den Niederlanden, Österreich und<br />

vielen anderen beliebten Urlaubsregionen<br />

genießen die Gäste den<br />

herrlichen Ferienpark-Komfort.<br />

Von Tiny Houses über Baumhäuser<br />

In den EuroParcs Ferienparks ist der Sommerspaß für die<br />

ganze Familie garantiert.<br />

bis hin zu Familienvillen am Wasser<br />

– bei EuroParcs finden alle ihr<br />

perfektes Ferienhaus für ein unvergessliches<br />

Sommerabenteuer und<br />

sichern sich dabei bis zu 30 Prozent<br />

Frühbucherrabatt.<br />

www.europarcs.de<br />

SCHON GEWUSST?<br />

Reisen macht glücklich – das besagen<br />

nicht nur einschlägige Sprichwörter,<br />

sondern auch wissenschaftliche Studien,<br />

wie zum Beispiel die der Universität<br />

Tampere in Finnland. Laut<br />

den Ergebnissen der Studie erholen<br />

wir uns an einem Tag im Urlaub besser<br />

als an einem freien Tag zu Hause,<br />

was unter anderem an den fehlenden<br />

Pflichten, wie Wäschewaschen oder<br />

Einkaufen, liegt, aber auch an dem<br />

Tapetenwechsel und den damit einhergehenden<br />

neuen Erfahrungen. All<br />

das im Gesamtpaket mache uns glücklicher<br />

als freie Zeit im Allgemeinen.<br />

https://www.geo.de/reisen/reisewissen/<br />

17413-rtkl-forschung-reisen-macht-nicht-nurgluecklich-sondern-auch-schlau;<br />

Zugriff: 07.12.23


9<br />

Beseelt am kölschen Dom<br />

Werbebeitrag – Stadtportät<br />

Für einen Städtetrip in der<br />

Winterzeit sollte Köln auf dem<br />

Wunschzettel notiert werden.<br />

Denn die Stadt am Rhein mit ihrer<br />

ansteckenden Lebensfreude bietet<br />

neben der großen Auswahl an<br />

zauberhaften Weihnachtsmärkten<br />

in diesem Winter auch interessante<br />

Ausstellungen.<br />

Der Winter kann so schön sein. Um<br />

diese Jahreszeit richtig zu spüren,<br />

reicht oft schon ein kurzer Tapetenwechsel.<br />

Wer also seinen Akku<br />

aufladen möchte, Qualitätszeit<br />

mit den Liebsten verbringen will<br />

Eisstockschießen und die Kufen schwingen auf<br />

dem Heumarkt<br />

oder einfach nach neuer Inspiration<br />

sucht, reist für ein Winter-Wochenende<br />

nach Köln. Die Vielzahl<br />

anspruchsvoller kultureller Angebote<br />

der offenen und geselligen<br />

Stadt am Rhein lässt auch in diesem<br />

Winter das Herz einer jeden<br />

Besucherin und eines jeden Besuchers<br />

höherschlagen. So eröffnen<br />

zum Beispiel in der Adventszeit<br />

in Köln einige wunderbare<br />

Weihnachtsmärkte.<br />

Besuch bei den<br />

Heinzelmännchen<br />

Es gibt genug Gründe, gleich mehrere<br />

dieser Weihnachtsmärkte<br />

Raum für eigene Imaginationen in der Füsun-Onur-Austellung<br />

in Köln zu besuchen, denn jeder<br />

Markt glänzt durch ganz unterschiedliche<br />

Attraktionen. Zu den<br />

Klassikern in der Domstadt gehört<br />

„Heinzels Wintermärchen“.<br />

Mit etwa 120 Ständen und einer<br />

großen Eislandschaft ist der Publikumsmagnet<br />

gleichzeitig der<br />

größte Weihnachtsmarkt in Köln.<br />

Er wird alljährlich von den Heinzelmännchen<br />

eröffnet und findet<br />

gleich auf zwei Plätzen der Altstadt<br />

statt: Alter Markt und Heumarkt.<br />

Auf dem Alter Markt präsentieren<br />

Kunsthandwerkerinnen und<br />

Kunsthandwerker ihre traditionelle<br />

Arbeit. Einige der schönen Werke<br />

werden dabei direkt am Stand<br />

hergestellt. Auf dem Heumarkt<br />

steht Wintersport zu Swing-Musik<br />

auf dem Programm. Hier befindet<br />

sich eine wunderschöne Eislandschaft<br />

mit Laufwegen über den<br />

Platz, Bahnen zum Eisstockschießen<br />

und eine Brücke über dem Eis.<br />

Viel Freude auf dem Weihnachtsmarkt<br />

schenken auch Riesenrad,<br />

Kinderkarussell und die beliebten<br />

Heinzelmännchen-Briefmarken<br />

auf dem Weihnachtspostamt.<br />

Winterliche Hafen-Atmosphäre<br />

Neben dem Schokoladenmuseum,<br />

direkt am Rhein, findet der moderne<br />

Hafen-Weihnachtsmarkt statt.<br />

An 70 Ständen in schneeweißen<br />

Pagodenzelten, die wie Schiffsegel<br />

anmuten, werden hochwertige<br />

Waren und Kunsthandwerk<br />

sowie Kulinarisches aus der Region<br />

und aller Welt geboten. Am<br />

großen echten Dreimaster-Holzschiff<br />

wird heißer Winzerglühwein<br />

ausgeschenkt. Dazu gibt es ein<br />

vielseitiges Unterhaltungsprogramm<br />

inklusive Shanties. Als weiteres<br />

Highlight wurde auch dieses<br />

Jahr wieder ein Riesenrad integriert.<br />

Vom 26. Dezember bis zum<br />

07. Januar verwandelt sich der<br />

Weihnachtsmarkt übrigens in einen<br />

Neujahrsmarkt.<br />

© Füsun Onur Foto Hadiye Cangökçe<br />

Eintauchen in Heinzels Wintermärchen<br />

Besondere Events entdecken<br />

Ganz sicher bleibt vor oder nach<br />

dem Weihnachtsmarktbesuch<br />

noch Zeit für eine Extraportion<br />

Abwechslung und Inspiration. Besucherinnen<br />

und Besucher finden<br />

sie beispielsweise in der bunten<br />

Welt der Kölner Museen und Galerien.<br />

Allein das Museum Ludwig<br />

zeigt gerade vier spannende Sonderausstellungen.<br />

So präsentiert<br />

das Museum anlässlich des 50.<br />

Todestags von Pablo Picasso 155<br />

Radierungen aus seiner späten<br />

Schaffenszeit. Zudem stehen mit<br />

Walde Huth und Füsun Onur zwei<br />

Frauen im Fokus aktueller Sonderausstellungen<br />

des Museums<br />

Ludwig. Nicht zuletzt ist dort nun<br />

eine Werkauswahl des ehemaligen<br />

Museumsdirektors Kasper König<br />

zu sehen.<br />

Weitere Ideen: die Ausstellungen<br />

„The Mystery of Banksy“<br />

im ehemaligen Autohaus, die<br />

sich mit dem Gesamtwerk des<br />

Street-Art-Künstlers befasst,<br />

sowie „REVISIONS made by the<br />

Warlpiri of Central Australia and<br />

Patrick Waterhouse“ im Rautenstrauch-Joest-Museum,<br />

in der die<br />

europäischen kolonialen Aneignungsprozesse<br />

des australischen<br />

Kontinents aufgearbeitet werden.<br />

Last but not least lassen sich auch<br />

Tickets für eine der einzigartigen<br />

kabarettistischen Stunksitzungen<br />

in der Domstadt erwerben.<br />

Wer gerne lacht und Seitenhiebe<br />

gegen den traditionellen Kölner<br />

Karneval verträgt, für den bleibt<br />

auf einer Stunksitzung kein Auge<br />

trocken. Und das in großem Stil.<br />

Kölle alaaf!<br />

www.visit.koeln<br />

VERANSTALTUNGSTERMINE<br />

IM WINTER<br />

Weihnachtsmärkte<br />

Heinzels Wintermärchen<br />

am Heumarkt<br />

bis 07. Januar 2024<br />

Hafen-Weihnachtsmarkt neben<br />

dem Schokoladenmuseum<br />

bis 23. Dezember 2023<br />

Neujahrsmarkt<br />

Ab dem 26. Dezember 2023 bis<br />

07. Januar 2024 wird der Hafen-Weihnachtsmarkt<br />

zum Neujahrsmarkt.<br />

Museum Ludwig<br />

Walde Huth – Material und Mode<br />

23. September 2023 bis 3. März 2024<br />

Sammlungspräsentation –<br />

Pablo Picasso<br />

Suite 156 mit Kubra Khademi<br />

28. Oktober 2023 bis 4. Februar 2024<br />

Füsun Onur – Retrospektive<br />

16. September 2023 bis<br />

28. Januar 2024<br />

1.000… miles to the Edge –<br />

Schenkung Kasper König<br />

11. November 2023 bis 17. März 2024<br />

Rautenstrauch-Joest-Museum<br />

Revisions<br />

10. November 2023 bis<br />

18. Februar 2024<br />

Ehemaliges Autohaus<br />

The Mystery of Banksy –<br />

A Genius Mind<br />

03. November 2023 bis 17. März 2024<br />

E-Werk Köln<br />

Stunksitzung<br />

06. Dezember 2023 bis<br />

13. Februar 2024<br />

© Dieter Jacobi


10<br />

Gutes geben<br />

<strong>Wintermomente</strong><br />

SPENDEN | VON KATHARINA LEHMANN<br />

Ob Naturkatastrophe oder Krieg, für Kinder<br />

oder Tiere, Kultur oder Sport – die Deutschen<br />

spenden. Vor allem zum Jahresende öffnen sie<br />

noch einmal die Portemonnaies. Doch die Zahl<br />

der Spendenden ist seit Jahren rückläufig.<br />

Weihnachtszeit ist Spendenzeit: Jedes Jahr im<br />

Dezember zücken die Deutschen besonders<br />

großzügig den Geldbeutel, um Hilfsbedürftige<br />

mit Geld- und Sachspenden zu unterstützen.<br />

Mehr als eine Milliarde Euro spenden die Deutschen<br />

im Schnitt rund um die Feiertage – das<br />

sind etwa 20 Prozent des Gesamtspendenvolumens.<br />

Kein Wunder, sinnieren die Menschen<br />

doch gerade zur Weihnachtszeit über ihr Leben.<br />

Sie merken, dass es ihnen trotz aller Probleme<br />

doch gut geht und sie nicht die gleichen existenziellen<br />

Sorgen haben wie Menschen, die vom<br />

Schicksal hart getroffen wurden. So möchten sie<br />

zum Fest der Nächstenliebe etwas weitergeben<br />

und Gutes tun.<br />

Im Gesamtjahr 2022 haben die Deutschen rund<br />

5,7 Milliarden Euro an gemeinnützige Organisationen<br />

und Kirchen gespendet. Damit wurde<br />

das mit Abstand beste Ergebnis aus dem Vorjahr<br />

nahezu bestätigt. Im Vergleich zum Jahr 2021 ist<br />

das Spendenniveau nur leicht um 1,6 Prozent<br />

gesunken, hat die GfK im Rahmen ihrer alljährlichen<br />

Studie „Bilanz des Helfens“ im Auftrag<br />

des Deutschen Spendenrats herausgefunden.<br />

„Die große Solidarität der Spendenden war<br />

2022 ungebrochen, trotz der schwierigen aktuellen<br />

Lage aufgrund der hohen Inflation und<br />

steigenden Energiepreisen“, heißt es in der Studie.<br />

Im Schnitt gab jeder Spender 43 Euro pro<br />

Spendenvorgang. „Das Spendenaufkommen<br />

ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen.<br />

Wir sehen immer wieder, dass während großer<br />

Krisen mehr gespendet wird“, weiß auch Martin<br />

SACHSPENDEN:<br />

ZUERST FRAGEN<br />

Sachspenden liegen im Trend, mit<br />

handfesten Dingen zu helfen, erscheint<br />

vielen Spendenden menschlicher<br />

und sinnstiftender. Doch Achtung:<br />

Nicht für jede Sachspende gibt<br />

es wirklich einen Bedarf bei den Hilfsorganisationen.<br />

Wenn gemeinnützige<br />

Organisationen für Kinder- und<br />

Jugendhilfe den hundertsten Teddy<br />

bekommen, hilft das nicht weiter.<br />

Oftmals werden Verbrauchsgüter wie<br />

Windeln oder Körperpflegeprodukte<br />

dringender benötigt. Ratsam ist deshalb,<br />

vor der Sachspende bei der Organisation<br />

anzurufen und zu fragen,<br />

welche Dinge konkret benötigt werden.<br />

Und den Teddy, der schon so lange im<br />

Schrank auf seinen neuen Besitzer<br />

wartet, über Kleinanzeigen oder Internetplattformen<br />

zu verkaufen. Der Erlös<br />

kann dann direkt der gewünschten Organisation<br />

zugutekommen. So ist allen<br />

geholfen.<br />

Nicht nur im Winter: Spenden und ehrenamtliches<br />

Engagement sind den Deutschen wichtig.<br />

Wulff, Geschäftsführer des Deutschen Spendenrates.<br />

Verwunderlich sei das nicht, gebe es doch<br />

Sondersendungen im Fernsehen, Spendengalas<br />

und viele weitere Informationen. Jedoch: „In jüngerer<br />

Vergangenheit sehen wir, dass es weniger<br />

Menschen werden, die spenden“, mahnt Wulff.<br />

Die größte Spendenbereitschaft erlebt Wulff<br />

bei der Generation 70plus. 43 Prozent der<br />

Spendenden waren im vergangenen Jahr 70<br />

Jahre und älter. 421 Euro gab die Altersgruppe<br />

im Schnitt pro Person. Das liege auch daran,<br />

Das Spendenaufkommen<br />

ist in den vergangenen<br />

Jahren stetig gestiegen.<br />

dass die Älteren mehr Geld zur Verfügung<br />

haben als Jüngere und zudem noch Zeiten und<br />

Situationen erlebt haben, in denen sie selbst<br />

einmal auf Hilfe angewiesen waren. Allerdings<br />

verzeichnet diese Altersgruppe aufgrund des<br />

demografischen Wandels auch den höchsten<br />

Spenderrückgang. Finanziell angespannt<br />

scheint dagegen die Situation der 40- bis<br />

49-Jährigen. Dieser Altersgruppe gehörten im<br />

vergangenen Jahr nur neun Prozent der Spendenden<br />

an. Im Schnitt gaben sie 234 Euro pro<br />

Spende.<br />

Richtigen Spendenzweck finden<br />

Doch karitative Einrichtungen und Hilfsorganisationen<br />

sind nach wie vor auf Spenden<br />

angewiesen. Werden diese geringer, müssen<br />

auch Unterstützungsmaßnahmen und Hilfsprogramme<br />

zusammengestrichen werden. Viele<br />

Spendenwillige wissen jedoch gar nicht genau,<br />

für welchen Zweck und an welche Organisation<br />

sie eigentlich spenden wollen. Insgesamt<br />

630.000 gemeinnützige Organisationen gibt<br />

es in Deutschland. Sich da einen Überblick zu<br />

verschaffen ist nahezu unmöglich. Eine erste<br />

Übersicht bieten Verbände wie der Deutsche<br />

Spendenrat oder das Deutsche Zentralinstitut<br />

für soziale Fragen (DZI). „Wenn Sie eine Spende<br />

tätigen möchten, dann sollten Sie in die<br />

Mitgliederliste des Deutschen Spendenrats<br />

schauen und sich für eine Organisation entscheiden“,<br />

erklärt Wulff. „Sie können die Liste<br />

auf unserer Seite auch thematisch filtern – nach<br />

humanitärer Hilfe beispielsweise oder Naturund<br />

Umweltschutz, Sport, Kultur und mehr.“<br />

Die meisten Spenden entfielen im vergangenen<br />

Jahr auf den Bereich der humanitären Hilfe. Insgesamt<br />

76,4 Prozent aller Spenden gingen an<br />

Einrichtungen, die Geflüchtete oder Menschen<br />

in Not, Krisen oder Katastrophen unterstützen,<br />

Kinder- und Jugendhilfe leisten, sich für Bildung<br />

einsetzen oder langfristige Entwicklungshilfen<br />

organisieren. Aber auch für die Bereiche Tierschutz,<br />

Kultur- und Denkmalpflege, Theaterund<br />

Filmförderung sowie Sport wird regelmäßig<br />

gespendet.<br />

Auf Seriosität achten<br />

Wissen Spendenwillige, welchen Zweck und<br />

welche Organisation sie unterstützen möchten,<br />

gilt es, die Seriosität des Spendenempfängers<br />

zu prüfen. Wichtig ist herauszufinden, ob die<br />

Organisation gemeinnützig ist – in der Regel<br />

ist der Verweis auf die Gemeinnützigkeit auf<br />

der Internetseite angegeben. Hilfreich ist zudem<br />

zu schauen, welche konkreten Projekte<br />

die Organisation schon unterstützt hat und wie<br />

die Finanzdaten aussehen. Und nicht zuletzt<br />

sind Spendenzertifikate oder -siegel ein guter<br />

Anhaltspunkt. Um sie zu erhalten, müssen gemeinnützige<br />

Organisationen zahlreiche Kriterien<br />

erfüllen und transparent mit den gespendeten<br />

Geldern umgehen. Als bedeutendste gelten vor<br />

allem die beiden großen Zertifikate Siegel des<br />

Deutschen Spendenrates und des DZI sowie<br />

der Anschluss an die Initiative transparente<br />

Zivilgesellschaft. Für alle, die kein Geld geben<br />

können, aber mit tatkräftiger Hilfe unterstützen<br />

möchte, hat Wulff noch einen Tipp: „Wenn Sie<br />

ehrenamtlich tätig sein möchten, bietet sich gerade<br />

in der Advents- und Weihnachtszeit vieles<br />

an: Jedes Seniorenheim freut sich über Menschen,<br />

die für einen Nachmittag Weihnachtsgeschichten<br />

vorlesen, oder wenn ein Kinderchor<br />

vorbeikommt und Weihnachtslieder singt.<br />

Das kenne ich auch aus meiner eigenen Kindheit:<br />

Mit dem Kirchenchor waren wir viel in den<br />

Altersheimen und in Krankenhäusern unterwegs.<br />

Das hat mir als Kind viel Spaß gemacht, und ich<br />

hatte das Gefühl, meine Zeit sinnvoll verbracht<br />

zu haben.“<br />

<br />

iStock / dragana991


11<br />

Helft uns, das Weihnachtsfest bunter zu machen!<br />

Mitten im Wald steht er in all seiner Pracht, der Weihnachtsbaum<br />

soll strahlen zur Weihnachtsnacht.<br />

Greift zu Farbe, Pinsel und Stift ganz schnell, lasst leuchten den Baum fröhlich<br />

und hell. Jetzt dürft ihr kreativ werden. Verschönert, verziert und bemalt unseren<br />

Weihnachtsbaum und verhelft dem Reflex-Verlag zum schönsten<br />

Weihnachtsbaum weit und breit.<br />

Teilt doch gerne euer fertiges Werk über Instagram oder Facebook.<br />

Markiert uns und folgt uns @reflexverlag beziehungweise #reflexverlag.<br />

Vielleicht teilen wir ja schon bald eure Kreation auf unserer Seite.<br />

Durch die Teilnahme erklärst du dich damit einverstanden, dass wir dein Bild auf<br />

unseren Kanälen unter Nennung deines Namens und Alters posten dürfen.<br />

Weitere Informationen unter www.reflex-portal.de<br />

Wir freuen uns auf viele einfallsreiche und bunte Ideen!


12<br />

Zeit zum Genießen<br />

<strong>Wintermomente</strong><br />

ESSEN | VON KATHARINA LEHMANN<br />

Der Dezember ist der feiertagsreichste Monat<br />

des Jahres. Zum Jahresausklang schlemmen<br />

wir also noch einmal so richtig und verwöhnen<br />

uns mit Süßem und Deftigem. Achten wir aber<br />

in den anderen elf Monaten auf unsere Ernährung,<br />

schlägt die Feiertagszeit gar nicht so<br />

arg ins Gewicht.<br />

Bis zu 6.000 Kilokalorien<br />

konsumieren wir allein an<br />

einem Weihnachtsfeiertag.<br />

Gebrannte Mandeln, Glühwein und Bombardino<br />

dürfen auf dem Weihnachtsmarkt nicht<br />

fehlen. An den Adventssonntagen stehen die<br />

selbst gebackenen Plätzchen auf dem Tisch.<br />

Auf der Firmenfeier wartet der Chef mit einem<br />

Drei-Gänge-Menü auf. Lebkuchen und Bockwurst<br />

mit Kartoffelsalat gehören an Heiligabend<br />

natürlich auf den Tisch; genauso wie<br />

Entenkeule, Rotwein und jede Menge Schokolade<br />

an den Feiertagen. Und zum Jahresausklang<br />

locken Raclette oder Fondue und das ein<br />

oder andere Gläschen Sekt – der Dezember<br />

ist sicher nicht der passende Monat, die Ernährungsgewohnheiten<br />

auf gesund zu trimmen<br />

oder gar eine Abspeckkur in Angriff zu nehmen.<br />

So verwundert es denn auch nicht, dass die<br />

Deutschen zehn Tage nach Weihnachten am<br />

schwersten sind, haben Forschende schon vor<br />

ein paar Jahren herausgefunden. Bis zu 6.000<br />

Für mehr Vitalität und Wohlbefinden<br />

Kilokalorien werden allein<br />

an einem Weihnachtsfeiertag<br />

im Schnitt konsumiert.<br />

Durchschnittlich nahmen die<br />

Studienteilnehmerinnen und<br />

Studienteilnehmer seinerzeit<br />

über die Feiertage 0,6 Prozent<br />

ihres ursprünglichen Körpergewichts<br />

zu. Das wird wohl<br />

auch in diesem Jahr nicht anders<br />

sein, ist aber auch kein<br />

Grund zur Sorge – zumindest,<br />

sofern sich die ungesunden<br />

Feiertagsessgewohnheiten mit<br />

dem Beginn des neuen Jahres<br />

wieder regulieren.<br />

Gesund ins neue Jahr<br />

Und das tun sie bei den meisten Deutschen.<br />

So liegen neben den beliebtesten der guten<br />

Vorsätze – gesünder essen, mehr Sport treiben<br />

und ein paar Kilo abspecken – seit einigen<br />

Jahren auch der Dry January, bei dem bewusst<br />

auf Alkohol verzichtet wird, oder der Veganuary<br />

im Trend. Bei Letzterem stehen für vier<br />

Wochen der Verzicht auf Fleisch und tierische<br />

Produkte sowie der Verzehr von Obst und Gemüse<br />

im Vordergrund. Vor allem den Fokus<br />

auf pflanzenbetonte Kost sollten wir für den<br />

Rest des Jahres beibehalten, meint auch Ernährungswissenschaftler<br />

Bernhard Watzl von<br />

der Deutschen Gesellschaft für Ernährung<br />

(DGE). Denn der regelmäßige Verzehr von frischem<br />

Gemüse und Obst verringere das Risiko<br />

für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und<br />

Diabetes Typ 2 – allerdings nur bei direktem<br />

Pflanzenbetonte Kost sollte das ganze Jahr<br />

über auf dem Speiseplan stehen.<br />

Verzehr der gesamten Frucht. Nur so werde<br />

„das ganze Spektrum an lebensnotwendigen<br />

Nährstoffen und sekundären Pflanzenstoffen<br />

aufgenommen“.<br />

Mehr Pflanzen, weniger hochverarbeitete<br />

Lebensmittel<br />

Doch genau hier hapert es bei vielen Deutschen:<br />

Etwa 88 Prozent der Deutschen essen deutlich<br />

weniger als die Hälfte der täglich empfohlenen<br />

Menge von 600 Gramm Obst und Gemüse –<br />

stattdessen greifen sie zu fettigen Backwaren,<br />

hochverarbeiteten Lebensmitteln und vor allem<br />

ZAHL ZUM STAUNEN<br />

6.000<br />

vor Christus<br />

Aus diesem Jahr kommt<br />

der erste Hinweis auf<br />

ein Suppengericht<br />

mit der Hauptzutat<br />

Nilpferdfleisch.<br />

iStock / Daria Kulkova<br />

Werbebeitrag – Produktporträt<br />

Neues Jahr – neues Ich! Mit den<br />

Fastenkuren vom Achterhof<br />

bleibt dies kein leerer Vorsatz.<br />

Wir haben zwei Fastenkuren entwickelt,<br />

die nicht nur unkompliziert<br />

in den Alltag eingebunden,<br />

sondern ganz nach den eigenen<br />

Bedürfnissen gestaltet werden<br />

können. Natürlich mit ausgewählten<br />

naturreinen Zutaten in<br />

Bio-Qualität.<br />

Wir kennen es alle: Über die Feiertage<br />

wird geschlemmt und getrunken.<br />

Der Körper kann sich danach<br />

aufgeschwemmt und träge anfühlen.<br />

Wer sich zum Start ins neue<br />

Jahr etwas Gutes tun möchte, für<br />

den ist dies der perfekte Zeitpunkt<br />

für eine Fastenkur. Wir vom Achterhof<br />

bieten zwei einfache Möglichkeiten<br />

für den körperlichen Restart:<br />

„Kräuterwunder“ – die erste Fastenkur<br />

auf Kräuterbasis und „Saftzeit“<br />

– eine geschmacksintensivere<br />

Saftkur. Alle Zutaten sind liebevoll<br />

ausgewählt, durchdacht kombiniert<br />

und aus kontrolliert biologischem<br />

Anbau. Gönnen Sie sich eine Zeit<br />

der Entschleunigung – wir vom Achterhof<br />

unterstützen Sie dabei!<br />

https://vom-achterhof.de/<br />

fastenkur.html<br />

Quelle: www.faz.net/aktuell/stil/essen-trinken/<br />

20-spannende-fakten-ueber-essen-15462422.html;<br />

Zugriff: 08.12.2023<br />

zu Fleischprodukten. Das Problem: „Bei einer<br />

fleischbetonten Ernährung ist nicht nur viel<br />

Fleisch da, sondern es fehlen die pflanzlichen<br />

Lebensmittel. Das hat Folgen, zum Beispiel für<br />

die Dickdarmkrebsentstehung, für das Risiko,<br />

Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bekommen,<br />

Diabetes oder Adipositas“, so Watzl. Komplett<br />

auf Fleisch verzichten müssten die Deutschen<br />

nicht, wohl aber den Anteil pflanzlicher Lebensmittel<br />

deutlich nach oben fahren und tierische<br />

dafür reduzieren. Wichtig zudem: Es sind also vor<br />

allem die naturbelassenen und qualitativ hochwertigen<br />

Lebensmittel, die uns guttun. Klar ist<br />

also: Wenn wir uns das ganze Jahr über gesund<br />

ernähren, können wir auch über die Feiertage<br />

schlemmen. Denn dauerhaft dick werden wir<br />

nicht zwischen Weihnachten und Neujahr, sondern<br />

zwischen Neujahr und Weihnachten. <br />

* Der Code ist bis zum 31.01.2024 einmalig auf alle Fastenkuren vom Achterhof einlösbar.<br />

Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar.


Oh ihr fröhlichen!<br />

Alle Jahre wieder versüßen wir euch die kalte Jahreszeit.<br />

Mit unseren leckeren Desserts.<br />

135_23_102_Anzeige_Wintergenuss_229x316_1_IN.indd 1 24.11.23 17:17


14<br />

Lieber dampfen als qualmen?<br />

<strong>Wintermomente</strong><br />

RISIKOFAKTOR RAUCHEN | VON NELA HEIDNER<br />

Weg vom Rauchen hin zum Dampfen oder Erhitzen:<br />

Das war die Bilanz des 11. E-Cigarette<br />

Summit im Londoner Royal College of Physicians,<br />

wo sich Forschende sowie Vertretende<br />

britischer Regulierungsbehörden und Wissenschaftler<br />

aus der Tabakindustrie im November<br />

2023 trafen. Aber ist Vaping wirklich auf Dauer<br />

weniger schädlich?<br />

Viele Deutsche der Generation der „Best Ager”<br />

50plus greifen regelmäßig zur Zigarette. Frauen<br />

zwischen 50 bis 55 Jahren haben mit über 20<br />

Prozent die höchste Raucherquote im Altersvergleich,<br />

bei den Männern qualmen laut Statischem<br />

Bundesamt 28 Prozent in dieser Altersgruppe.<br />

Das verwundert nicht, denn Zigaretten<br />

gehörten noch in den Achtzigern fast zum guten<br />

Ton. Gepafft wurde in Restaurants, Büros, Diskotheken<br />

– und nach ein paar Minuten merkte<br />

selbst mancher Nichtraucher kaum noch, wie<br />

verqualmt die Bude war, so sehr hatte man sich<br />

ALLE JAHRE WIEDER<br />

Mehr Sport machen, das Rauchen aufgeben,<br />

gesünder essen – alle Jahre<br />

kommen sie wieder: die guten Vorsätze.<br />

Und alle Jahre sind sie spätestens<br />

Ende Januar wieder Geschichte.<br />

„Nach nur vier Wochen haben rund<br />

70 Prozent ihre Vorhaben bereits vergessen“,<br />

weiß Anja Achtziger, Professorin<br />

für Motivationspsychologie<br />

an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen.<br />

„Viele Menschen ziehen<br />

Neujahrsvorsätze gar nicht ernsthaft<br />

in Betracht. Dass sie sich trotzdem<br />

etwas vornehmen, liegt daran, dass es<br />

zum Volkssport geworden ist, es gehört<br />

eben zum Jahresende dazu.“ Oft<br />

fehle der innere Druck, die Selbstverpflichtung,<br />

den Vorsatz auch wirklich<br />

in die Tat umzusetzen. Dabei können<br />

Neujahrsvorsätze durchaus motivieren,<br />

wohnt dem Januar doch der Zauber<br />

eines neuen Anfangs inne. Wichtig sei<br />

dabei, nicht wahllos Vorsätze zu fassen,<br />

sondern sich aktiv und intensiv mit<br />

den Zielen, die man erreichen will, auseinanderzusetzen<br />

und zu ergründen,<br />

ob die Ziele im Moment tatsächlich<br />

persönliche Relevanz haben. Dann<br />

gilt es, zum Erreichen des Ziels einen<br />

konkreten Plan zu entwerfen und ihn in<br />

kleine, umsetzbare Schritte zu unterteilen.<br />

So wird zum Beispiel aus dem<br />

abstrakten Vorsatz „Ich möchte mehr<br />

Sport treiben“ das viel konkretere:<br />

„Wenn ich donnerstags von der Arbeit<br />

nach Hause komme, gehe ich für 30 Minuten<br />

joggen.“ Zudem gilt: nicht zu viel<br />

vornehmen. Aus einem Sportmuffel<br />

wird nicht sofort ein Marathonläufer.<br />

Achtziger empfiehlt deshalb, sich nicht<br />

zu unrealistische Ziele zu setzen, sondern<br />

sich langsam zu steigern.<br />

Ein Rauchstopp lohnt sich in jedem Alter.<br />

daran gewöhnt. Die Entwöhnung hingegen fällt<br />

den meisten Betroffenen schwer – und das, obwohl<br />

Rauchen die Gesundheit schädigt. Krebs,<br />

Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere chronische<br />

Krankheitsbilder sind mögliche langfristige<br />

Folgen des Qualmens. Ein Rauchstopp kann sich<br />

auf die Gesundheit und auf die Lebensqualität<br />

positiv auswirken. Bereits eine Woche nach dem<br />

Rauchstopp sinkt der Blutdruck. Zwei Jahre danach<br />

hat ein Ex-Raucher fast das gleiche Risiko<br />

für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie jemand, der<br />

nie geraucht hat.<br />

Also lieber dampfen als rauchen? Im Vergleich<br />

zu Tabakzigaretten sind E-Zigaretten sehr wahrscheinlich<br />

deutlich weniger gesundheitlichschädlich,<br />

urteilt auch das Deutsche Krebsforschungszentrum.<br />

Studien ergaben, dass bei<br />

Dampfern Atemwegserkrankungen wie beispielsweise<br />

COPD seltener auftreten als bei Rauchern.<br />

Alternative zur Zigarette<br />

2019 wurde in Deutschland mit E-Zigaretten<br />

bereits ein Umsatz von 500 Millionen Euro erzielt.<br />

Im gleichen Jahr kam der Rückschlag: Juul<br />

hieß der Dampfer, den zwei Studenten aus dem<br />

Silicon Valley auf den Markt brachten – als „Vorbeugung<br />

gegen das Rauchen”, werbewirksam<br />

für die jüngere Zielgruppe, mit Influencern über<br />

soziale Medien. Nicht lange danach berichtete<br />

die Presse in den USA erstmals von gesundheitlichen<br />

Schäden, Sammelklagen folgten. Dass<br />

das Start-up buchstäblich verbrannte, war eine<br />

Lehre für die globale Tabakindustrie. Heute geht<br />

es offiziell um Schadensreduzierung.<br />

„Wir wissen, welchen Schaden eine normale<br />

Zigarette Rauchenden zufügt”, so Mark<br />

Forster, Scientific Services Manager bei BAT,<br />

bei einem Gespräch auf dem E-Cigarette Summit.<br />

„Daher haben wir ein Produkt entwickelt,<br />

das sich durch die von BAT durchgeführten<br />

wissenschaftlichen Untersuchungen als im Vergleich<br />

zur Zigarette risikoreduzierte Alternative<br />

erwiesen hat.” Forster sagt, er sei sich bewusst,<br />

dass gegenüber der Tabakindustrie großes<br />

Misstrauen herrsche. Das BAT- Gegenmittel?<br />

Hieb- und stichfeste Studien, die beweisen<br />

sollen, dass die neuen Produkte weniger schädlich<br />

sind als Tabakrauch.<br />

Langzeitstudien gefragt<br />

Das Problem: Echte Langzeitstudien sind noch<br />

nicht vorhanden – auch weil die Produkte vergleichsweise<br />

kurz auf dem Markt sind. Die Europäische<br />

Behörde für Lebensmittelsicherheit<br />

(EFSA) und die Flavor and Extract Manufacturers<br />

Association (FEMA) weisen darauf hin,<br />

dass Aromen (in E-Zigaretten) bisher nur für<br />

Lebensmittel bewertet wurden. Die chemische<br />

Reaktivität der in elektronischen Zigaretten<br />

verwendeten Aromastoffe sei demnach noch<br />

nicht eingehend untersucht. Auch das Bundesinstitut<br />

für Risikobewertung (BfR) betonte im<br />

vergangenen Jahr, dass sich gesundheitliche<br />

Risiken für Dampfer unter anderem aus dem<br />

Nikotin und den Wirk- und Zusatzstoffen ergeben<br />

können. BfR-Präsident Professor Dr. Dr.<br />

Andreas Hensel: „Am BfR wurden geeignete<br />

Lungenmodelle entwickelt, um daran Aromastoffe<br />

in E-Liquids zu untersuchen. Vorläufige<br />

Ergebnisse zeigen, dass diese nicht so harmlos<br />

sind und manche sogar ein krank machendes<br />

Potenzial aufzeigen.“<br />

Ziel: Schaden limitieren<br />

Dass auch Vaping schädlich sein kann, wird von<br />

der Tabakindustrie nicht bestritten. Das Marketing<br />

ist, so heißt es, auf Zigarettenrauchende<br />

ausgerichtet, die eine risikoreduzierte Alternative<br />

suchen, denn erwiesen sei, auch durch<br />

unabhängige Studien, dass die Produkte der<br />

neuen Generation zumindest weniger schädlich<br />

sind als Zigaretten. Dr. Thomas Nahde, Wissenschaftler<br />

beim Reemtsma-Mutterkonzern Imperial<br />

Brands PLC, ist überzeugt vom Dampfen.<br />

Auf dem Summit in London erzählt er von seiner<br />

Mutter, einer jahrzehntelangen Raucherin. Schon<br />

als Kind versuchte er, sie davon abzubringen. Als<br />

er bei der Tabakindustrie forschte, brachte er sie<br />

zum Vaping. Ein halbes Jahr griff sie immer noch<br />

ab und zu zur Zigarette, bis sie das Rauchen als<br />

unangenehm empfand und ganz zum Dampfen<br />

wechselte. Ein Paradebeispiel für die Zielgruppe,<br />

welche die Tabakindustrie mit ihren neuen Produkten<br />

anvisiert.<br />

<br />

iStock / AndreyPopov


15<br />

„Fortschritte bei der Risikoreduzierung für<br />

Rauchende durch wissenschaftliche Erkenntnisse“<br />

Werbebeitrag – Interview<br />

Dr. James Murphy, Director of<br />

Research & Science bei BAT, erklärt,<br />

warum er davon überzeugt<br />

ist, dass Risikoreduzierung für<br />

Rauchende großes Potenzial hat,<br />

um die derzeit prognostizierten<br />

Raucherquoten weltweit deutlich<br />

zu senken.<br />

Was bedeutet Risikoreduzierung<br />

für Rauchende? Risikoreduzierung<br />

für Rauchende ist eine weithin anerkannte<br />

Strategie im Bereich der<br />

öffentlichen Gesundheit mit dem<br />

Ziel, die absehbaren schwerwiegenden<br />

gesundheitlichen Folgen<br />

des Rauchens zu verringern. Alternativen<br />

zum Rauchen bieten einen<br />

positiven Nutzen für die öffentliche<br />

Gesundheit, da sie das Risiko<br />

für Rauchende reduzieren. Fakt ist,<br />

dass in Ländern, in denen überzeugende<br />

Alternativen zum Rauchen<br />

zur Verfügung stehen, die Anzahl<br />

der erwachsenen Raucherinnen<br />

und Raucher stark zurückgegangen<br />

ist.<br />

Warum ist Risikoreduzierung für<br />

Rauchende so wichtig? Rauchende<br />

werden so zum Aufhören ermutigt,<br />

und diejenigen, die sonst<br />

weiterrauchen würden, werden<br />

unterstützt, auf alternative, risikoärmere*<br />

Produkte umzusteigen.<br />

Diese Produkte enthalten weiterhin<br />

Nikotin, kommen aber ohne<br />

das schädliche Verbrennen von<br />

Tabak aus. Denn durch den Verbrennungsprozess<br />

entstehen Tausende<br />

von Schadstoffen, die mit<br />

den durch Rauchen verursachten<br />

Krankheiten in Verbindung gebracht<br />

werden.<br />

In Anbetracht der Tatsache, dass<br />

mehr als eine Milliarde Menschen<br />

trotz der schwerwiegenden Gesundheitsrisiken<br />

weiterhin Zigaretten<br />

rauchen, kann das vielfältige<br />

Angebot von Alternativen wie<br />

E-Zigaretten, Tabakerhitzern oder<br />

Nikotin-Pouches zusammen mit<br />

der Bereitstellung von eindeutigen<br />

Informationen zu ihrem Gebrauch<br />

bereits ausreichen, viele dieser<br />

Rauchenden zum Umstieg zu<br />

bewegen.<br />

Was ist das größte Hindernis für<br />

die Risikoreduzierung für Rauchende?<br />

Eine der größten Schwierigkeiten<br />

liegt darin, Rauchenden<br />

zu vermitteln, dass Produkte wie<br />

E-Zigaretten und Tabakerhitzer risikoärmer*<br />

sind als Rauchen. Viele<br />

Untersuchungen zeigen jedoch,<br />

dass fälschlicherweise geglaubt<br />

wird, die alternativen Produkte<br />

seien genauso schädlich wie Zigaretten.<br />

Wir brauchen daher ein gesteigertes<br />

Bewusstsein in unserer<br />

Gesellschaft, was Nikotin ist und<br />

was nicht. Nikotin an sich ist nicht<br />

karzinogen, das heißt, es verursacht<br />

keinen Krebs. Um es klar zu<br />

sagen: Nikotin macht abhängig und<br />

ist nicht risikofrei, aber es wird seit<br />

Jahrzehnten in zugelassenen Arzneimitteln<br />

verwendet, die in den<br />

meisten großen Ländern rezeptfrei<br />

erhältlich sind. Nach unserer<br />

Überzeugung bieten alternative<br />

Nikotinprodukte erwachsenen<br />

Konsumentinnen und Konsumenten,<br />

die sonst weiterrauchen würden,<br />

eine risikoärmere* Alternative<br />

zum Rauchen.<br />

Welche Rolle spielt Ihre Wissenschaft<br />

hier? Eine sehr wichtige.<br />

Wir haben mehr als 150 von Experten<br />

begutachtete wissenschaftliche<br />

Studien zu unseren nicht<br />

brennbaren alternativen Tabakund<br />

Nikotinprodukten veröffentlicht.<br />

Alle Forschungsergebnisse<br />

werden von uns an unabhängige<br />

Wissenschaftler, die Experten auf<br />

diesem Gebiet sind, übermittelt<br />

und im Rahmen eines sogenannten<br />

Peer-Review-Verfahrens geprüft.<br />

Anschließend werden die Ergebnisse<br />

in wissenschaftlichen Fachzeitschriften<br />

veröffentlicht, damit<br />

die übrige Wissenschaftswelt auf<br />

sie zugreifen, sie verstehen und<br />

sich auf sie beziehen kann.<br />

Und was sagen Experten außerhalb<br />

von BAT? Unsere Ergebnisse<br />

stimmen mit denen unabhängiger<br />

Organisationen überein. So hat<br />

beispielsweise Public Health England<br />

erklärt, dass „das Dampfen<br />

nur einen Bruchteil der Risiken<br />

des Rauchens birgt und ein vollständiger<br />

Umstieg vom Rauchen<br />

auf Dampfen erhebliche gesundheitliche<br />

Vorteile gegenüber dem<br />

fortgesetzten Rauchen mit sich<br />

bringt. Nach derzeitigem Wissensstand<br />

bringt die Aussage, dass<br />

Dampfen mindestens 95 Prozent<br />

weniger schädlich ist als Rauchen,<br />

den großen Unterschied im relativen<br />

Risiko nach wie vor sehr gut auf<br />

den Punkt, sodass dadurch mehr<br />

Rauchende ermutigt werden können,<br />

vom Rauchen aufs Dampfen<br />

umzusteigen.“ 1<br />

Welche Rolle spielen Aromen?<br />

Die Forschung hat gezeigt, dass<br />

Aromen nicht nur eine wichtige<br />

Rolle dabei spielen, erwachsene<br />

Raucherinnen und Raucher zum<br />

Umstieg auf alternative Produkte<br />

zu bewegen, sondern vor allem<br />

„Fakt ist, dass in Ländern, in denen überzeugende<br />

Alternativen zum Rauchen zur Verfügung stehen,<br />

die Anzahl der erwachsenen Raucherinnen und<br />

Raucher stark zurückgegangen ist.“<br />

Dr. James Murphy, Director of Research & Science BAT<br />

MEHR INFORMATIONEN<br />

auch dabei, dass sie keinen Rückfall<br />

zur Zigarette erleiden. 2<br />

Gibt es Länder, in denen das<br />

Konzept der Risikoreduzierung<br />

für Rauchende bereits genutzt<br />

wurde? In Ländern, die auf das<br />

Konzept der Risikoreduzierung<br />

für Rauchende setzen, ist ein beschleunigter<br />

Rückgang der Raucherquote<br />

zu beobachten, da die<br />

Rauchenden auf nicht brennbare<br />

Produkte umsteigen. Schweden<br />

steht kurz davor, als erstes europäisches<br />

Land offiziell rauchfrei zu<br />

werden – mit einer Raucherquote<br />

von derzeit nur noch 5,6 Prozent.<br />

www.bat.de<br />

Risikoreduzierung für Rauchende<br />

(englisch: Tobacco Harm Reduction) ist ein Ansatz, der darauf<br />

abzielt, die absehbaren gesundheitlichen Folgen des Rauchens zu<br />

verringern. Dabei werden Rauchende, die sonst einfach weiterrauchen<br />

würden, zum vollständigen Umstieg auf alternative Produkte<br />

mit geringerem Risiko* ermutigt.<br />

Weitere Informationen unter www.reflex-portal.de<br />

* Auf Basis belastbarer Erkenntnisse und der Annahme, dass das Zigarettenrauchen vollständig aufgegeben wurde. Diese Produkte machen abhängig und sind nicht risikofrei.<br />

¹ McNeill A, Brose LS, Calder R, Bauld L & Robson D, Evidence review of e-cigarettes and heated tobacco products 2018. A report commissioned by Public Health England. London: Public Health England, 2018.<br />

² In ihrer Antwort auf die Aufforderung der britischen Regierung, Beweise für das Dampfen von Jugendlichen zu sammeln, schreiben die Autoren: „Eine generelle Einschränkung der für Erwachsene zugänglichen Aromen wird nicht empfohlen.<br />

Die Verwendung von Aromen durch Erwachsene, die mit dem Rauchen aufzuhören versuchen, ist ein wesentlicher Punkt, weshalb das Dampfen als Hilfsmittel zur Raucherentwöhnung so wirksam ist.“ [RCP London, 7. Juni 2023]


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Natürliche Pflege<br />

gegen Trockenheit<br />

HAUTPFLEGE IM WINTER | VON PIA WEGENER<br />

Klirrende Kälte, eisiger Wind und trockene<br />

Heizungsluft: Die Haut hat im Winter mit<br />

den ständigen Wechseln von kalt auf warm<br />

zu kämpfen. Ist die Hautbarriere erst einmal<br />

geschädigt, kommt es zu Hautunreinheiten<br />

und trockenen Stellen. Auch die Lippen und<br />

Hände brauchen in der kalten Jahreszeit mehr<br />

Feuchtigkeit als im Sommer. Mit kleinen Anpassungen<br />

der Pflegeroutine gelingt es dennoch,<br />

gut durch den Winter zu kommen.<br />

Alle Hauttypen können im<br />

Winter zusätzliche Lipide,<br />

also Öle und Fette, vertragen.<br />

Je kälter es wird, desto mehr hat unsere Haut<br />

mit den niedrigen Temperaturen zu kämpfen,<br />

kommt es durch Kälte und trockene Heizungsluft<br />

doch schnell zu einem Feuchtigkeitsverlust.<br />

Gleichzeitig wirkt sich die Kälte negativ auf die<br />

Durchblutung der Haut aus. Bei weniger als acht<br />

Grad stellen zudem die Talgdrüsen, die die Haut<br />

normalweise vor Feuchtigkeitsverlust<br />

schützen, ihren<br />

Dienst ein. Die Folgen sind<br />

Juckreiz, trockene, rote Stellen<br />

und Unreinheiten. Um das<br />

zu verhindern, gilt es, die Haut<br />

großzügig mit Feuchtigkeit zu<br />

versorgen – im besten Fall bereits<br />

bevor die ersten eisigen<br />

Temperaturen einsetzen. Alle<br />

Hauttypen können im Winter zusätzliche Lipide,<br />

also Öle und Fette, vertragen. Bei der Reinigung<br />

sollte hingegen auf milde, möglichst hautneutrale<br />

Produkte gesetzt werden, um der Haut<br />

nicht zusätzlich Feuchtigkeit zu entziehen. Und<br />

auch wenn die Sonne sich seltener zeigt in den<br />

Wintermonaten: UV-Strahlen sind im gesamten<br />

Jahr schädlich. Expertinnen und Experten<br />

empfehlen deshalb eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor<br />

30.<br />

Hände und Lippen pflegen<br />

Von Trockenheit sind neben der Gesichtshaut<br />

auch die Hände und Lippen betroffen, die bei<br />

einem Aufenthalt im Freien durchgehend der<br />

Kälte ausgesetzt sind. Auch sie benötigen in diesen<br />

Monaten Extrapflege, am besten in Form von<br />

Die richtige Hautpflege im Winter<br />

ist entscheidend.<br />

reichhaltigen Cremes, Teebaum-Balsam oder<br />

Masken. Die Lippen werden am besten mit einem<br />

Pflegestift mit Lichtschutzfaktor geschützt.<br />

Nägel und Nagelhaut werden mit Ölen gegen die<br />

Kälte gewappnet. Natürliche Öle, etwa Kamillenoder<br />

Lavendelöl, können auch bei trockenen, geröteten<br />

Stellen schnell Abhilfe schaffen. Arganöl<br />

und Sanddornöl sind ebenfalls bewährte Naturmittel<br />

zum Schutz der Hautbarriere. Ohnehin<br />

liegen Naturkosmetik-Produkte auch in diesem<br />

Winter bei Konsumentinnen und Konsumenten<br />

im Trend. Ebenso wie warme Bäder mit Duftölen,<br />

Kneippen und regelmäßige Saunagänge.<br />

Letztere sorgen nachweislich für eine bessere<br />

Durchfeuchtung der Haut. Abgerundet wird die<br />

perfekte Winterpflege durch eine vitaminreiche<br />

Ernährung sowie ausreichendes Trinken. <br />

iStock / CentralITAlliance<br />

17<br />

Weitere Informationen unter www.reflex-portal.de<br />

Aus dem Leben für das Leben<br />

Werbebeitrag – Produktporträt<br />

Gerade in der kalten Jahreszeit<br />

sollte man besonders auf<br />

eine reichhaltige und natürliche<br />

Hautpflege achten. Die Kälte beansprucht<br />

die ohnehin trockene<br />

Haut besonders intensiv. Das<br />

1939 gegründete Familienunternehmen<br />

Dr. Niedermaier Pharma<br />

mit fundierter Expertise auf dem<br />

Gebiet der Pflanzenkunde, Fermentation<br />

und Enzymforschung<br />

hat es sich zur Aufgabe gemacht,<br />

naturbasierte Produkte zu entwickeln<br />

und zu produzieren.<br />

Regulat® Beauty Anti Aging Extra<br />

Rich Creme<br />

Unter Fermentation versteht man<br />

die Stoffumwandlung organischer<br />

Stoffe durch Bakterien oder Pilzkulturen.<br />

Das wohl bekannteste<br />

fermentierte Lebensmittel ist zum<br />

Beispiel das Sauerkraut. Während<br />

dieses Prozesses werden Früchten,<br />

Nüssen und Gemüse natürliche Mikroorganismen<br />

wie Hefe oder Bakterien<br />

zugeführt. Durch luftdichte<br />

Lagerung verändern und veredeln<br />

die zugegebenen Fermentkulturen<br />

die Beschaffenheit der Lebensmittel,<br />

und hierdurch werden die Wirkungen<br />

der pflanzlichen Bestandteile<br />

hoch potent.<br />

Eine patentierte Innovation<br />

Die Kaskadenfermentation (Cascade<br />

Fermentation), von Dr.<br />

Niedermaier entwickelt, ist eine<br />

einzigartige Technik und wurde<br />

durch die Patentierung zum absoluten<br />

Meilenstein in der Geschichte<br />

der Fermentation. Mit dieser<br />

Technik werden sekundäre Pflanzenstoffe<br />

nachhaltig aus der Pflanzenmatrix<br />

herausgelöst und in der<br />

Regulatessenz® aufkonzentriert.<br />

Die im Laufe des Prozesses entstehende<br />

Essenz ist ein hochkonzentrierter<br />

pflanzlicher Enzymaufschluss,<br />

der nicht nur vom Körper<br />

gut aufgenommen wird, sondern<br />

auch noch vegetarisch, frei von<br />

Zuckerzusatz, Gluten, Konservierungsstoffen<br />

und Laktose ist.<br />

Anti-Aging der Extraklasse<br />

Dr. Niedermaier entwickelte eine<br />

reichhaltige Anti-Aging-Nährcreme<br />

für besonders beanspruchte und<br />

trockene Haut. Die intensive Pflege<br />

schenkt der Haut auf natürlichem<br />

Weg die Jugend zurück. Die<br />

bemerkenswerte Wasser-in-Öl-<br />

Emulsion dieser natürlichen Pflege<br />

wirkt wie ein cleveres biologisches<br />

Hautnährprogramm und bietet mit<br />

der Regulatessenz® und weiteren<br />

Inhaltsstoffen, wie Phytosterole<br />

aus wildem Yams oder hoch- und<br />

niedermolekularer Hyaluronsäure,<br />

intensiven Schutz und repariert zugleich<br />

die Hautzellen.<br />

Eine wundervolle Kombination<br />

Wer seinem Körper und seiner Haut<br />

nicht nur von außen, sondern auch<br />

von innen etwas Gutes tun möchte,<br />

der entscheidet sich zusätzlich für<br />

den Regulatpro® Hyaluron Drink.<br />

Denn diese natürliche Ergänzung<br />

zur Hautpflege enthält neben der<br />

Regulatessenz® und veganer Hyaluronsäure<br />

auch Biotin, Zink und<br />

Regulatpro® Hyaluron Drink<br />

Kupfer, die normale Haut 1 , Haare 2 ,<br />

Nägel 3 und ein normales Bindegewebe<br />

4 unterstützen.<br />

https://drniedermaier.com<br />

1<br />

Biotin trägt zur Erhaltung gesunder Haut,<br />

Schleimhäute und Haare bei.<br />

1, 2, 3<br />

Zink trägt zur Erhaltung normaler Haut,<br />

Haare und Nägel bei.<br />

1, 2, 3, 4<br />

Kupfer trägt zu einer normalen Haut -<br />

und Haarpigmentierung und zur Erhaltung<br />

von normalem Bindegewebe bei.<br />

© Angela Schlabitz


18<br />

<strong>Wintermomente</strong><br />

Im Winter denken wir an den Nikolaus, den Weihnachtsmann<br />

oder das Christkind. Wir legen kleine Geschenke<br />

in die Schuhe unserer Liebsten und große unter den<br />

Christbaum. In der dunklen Jahreszeit gibt es aber<br />

auch allerhand andere Riten und Bräuche, die nur<br />

regional bekannt sind. So gruseln sich im<br />

Süden Deutschlands Kinder – und auch<br />

so manche Erwachsene – in der Vorweihnachtszeit<br />

vor dem Krampus,<br />

der als Begleiter des Nikolo mit der<br />

mitgeführten Rute die Unartigen<br />

straft. Durch viele bayerische und<br />

österreichische Alpendörfer ziehen<br />

zwischen Heiligabend und dem<br />

IMPRESSUM<br />

KOMMENTAR<br />

Riten und Bräuche<br />

Michael Gneuss<br />

Chefredakteur<br />

Dreikönigstag die Perchten. Das sind Menschen, die<br />

sich in zottelige Felle kleiden und sich Masken mit<br />

Fratzen und riesigen Hörnern aufsetzen. Nachts sind<br />

sie wild und laut, vertreiben mit ihren Glocken die<br />

bösen Wintergeister; am Tag verheißen sie den Dorfbewohnerinnen<br />

und Dorfbewohnern Glück<br />

und Segen. In den sorbischen Gebieten<br />

wollen lustig verkleidete Zamperer nach<br />

Aschermittwoch Dämonen fernhalten,<br />

den Winter vertreiben und den Frühling<br />

hervorlocken. Sie laufen lärmend<br />

durch die Dörfer, erbitten Schnittchen,<br />

Süßes und vor allem Hochprozentiges.<br />

Auch das gehört zum Winter.<br />

Projektmanagement Lara Kuder, lara.kuder@reflex-media.net, Michelle Nett, michelle.nett@reflex-media.net<br />

Redaktion Jens Bartels, Michael Gneuss, Nela Heidner, Katharina Lehmann, Pia Wegener Layout Silke<br />

Schneider, grafik@reflex-media.net Fotos iStock / Getty Images, Coverbild iStock/ bluejayphoto Druck<br />

Druckzentrum Osnabrück Gmbh & Co, KG V.i.S.d.P. Redaktionelle Inhalte Michael Gneuss, redaktion@reflexmedia.net<br />

Weitere Informationen Pit Grundmann, pit.grundmann@reflex-media.net, Reflex Verlag GmbH,<br />

Hackescher Markt 2–3, D-10178 Berlin, T +49 (0)30 / 200 8949 0, www.reflex-media.net<br />

Diese Publikation des Reflex Verlages erscheint am 17. Dezember 2023 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.<br />

Der Reflex Verlag und die Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH sind rechtlich getrennte und redaktionell<br />

unabhängige Unternehmen. Inhalte von Werbebeiträgen wie Unternehmens- und Produktporträts,<br />

Interviews, Advertorials, Anzeigen sowie Gastbeiträgen und Fokusinterviews geben die Meinung der beteiligten<br />

Unternehmen beziehungsweise Personen wieder. Die Redaktion ist für die Richtigkeit der Beiträge nicht verantwortlich.<br />

Die rechtliche Haftung liegt bei den jeweiligen Unternehmen.<br />

Liebe Leserinnen<br />

und Leser,<br />

wir vom Reflex-Verlag<br />

wünschen Ihnen ein<br />

fröhliches, besinnliches<br />

Weihnachtsfest<br />

und Erfolg, Glück und<br />

viel Lesefreude für<br />

das Jahr 2024. Denn<br />

auch im neuen Jahr<br />

werden wir Sie wieder<br />

mit vielen spannenden<br />

Ausgaben<br />

rund um Business,<br />

Gesundheit, Lifestyle,<br />

Nachhaltigkeit und<br />

Technologie informieren<br />

und unterhalten.<br />

Sie möchten<br />

noch mehr unserer<br />

informativen Publikationen<br />

lesen und sich<br />

inspirieren lassen?<br />

Auf unserem<br />

Themen-Portal<br />

www.reflex-portal.de<br />

finden Sie alle<br />

unsere Ausgaben.<br />

Weihnachtliche<br />

Grüße und einen<br />

guten Rutsch ins<br />

Jahr 2024!<br />

Ihr Reflex-Team<br />

Wir sind dabei<br />

ALDI SÜD Dienstleistungs-<br />

SE & Co. oHG 2<br />

Burgstraße 37<br />

45476 Mülheim an der Ruhr<br />

www.aldi-sued.de<br />

BALLISTOL GmbH 4<br />

Ballistolweg 1<br />

84168 Aham<br />

www.ballistol.de<br />

Friedrichstadt-Palast<br />

Betriebsgesellschaft mbH 5<br />

Friedrichstraße 107<br />

10117 Berlin<br />

www.palast.berlin<br />

Grünbeck Wasseraufbereitung<br />

GmbH6<br />

Josef-Grünbeck-Straße 1<br />

89420 Höchstädt an der Donau<br />

www.gruenbeck.de<br />

BRUDER Spielwaren<br />

GmbH + Co. KG 7<br />

Bernbacher Straße 94–98<br />

90768 Fürth<br />

www.bruder.de<br />

EuroParcs Deutschland GmbH 8<br />

Neuer Zollfhof 3<br />

40221 Düsseldorf<br />

www.europarcs.de<br />

KölnTourismus GmbH 9<br />

Kardinal-Höffner-Platz 1<br />

50667 Köln<br />

www.visit.koeln<br />

Blank's GmbH & Co. KG 12<br />

Achterhofweg 1<br />

26670 Uplengen<br />

www.vom-achterhof.de<br />

Zum Dorfkrug Produktionsund<br />

Handelsgesellschaft<br />

mbH & Co. KG 13<br />

Rudolf-Diesel-Straße 6–10<br />

21629 Neu Wulmstorf<br />

www.zum-dorfkrug.de<br />

British American Tobacco<br />

(Germany) GmbH15<br />

Alsterufer 4<br />

20354 Hamburg<br />

www.bat.de<br />

Aktion Deutschland hilft e. V. 16<br />

Willy-Brandt-Allee 10–12<br />

53113 Bonn<br />

www.aktion-deutschland-hilft.de<br />

Dr. Niedermaier Pharma GmbH 17<br />

Georg-Knorr-Straße 1<br />

85662 Hohenbrunn bei München<br />

www.drniedermaier.com<br />

Kindernothilfe e. V.19<br />

Düsseldorfer Landstraße 180<br />

47249 Duisburg<br />

www.kindernothilfe.de<br />

Lotus Vita GmbH & Co. KG 20<br />

Vogesenblick 3<br />

79206 Breisach<br />

www.lotus-vita.de


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