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fng MAGAZIN 6 2023

Food Nonfood Getränke

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AUSGABE 6 ⁄ 23 EURO 3,00 CHF 4,00 ISSN 0949-3581 ZKZ14137<br />

<strong>MAGAZIN</strong> 6<br />

WAGE ZU DENKEN!<br />

DER LEH – MARKENMONITOR<br />

<strong>2023</strong><br />

Cartoonist<br />

Ralph Ruthe<br />

und Dr. Oetker<br />

Aprilscherz wird<br />

Wirklichkeit:<br />

Die Ofenfrische<br />

Kebab Style Vegan<br />

Thorsten Fuchs<br />

Dr. Oetker: Pizza meets Comedy<br />

Talk mit Thorsten Fuchs<br />

Blickpunkt | TiefkühlColleg | Getränke<br />

Neu im Regal | Von drei Seiten betrachtet<br />

Beihefter:<br />

Genusswelt<br />

Tabak


Veganer Genuss<br />

trifft auf vollen<br />

Geschmack!<br />

Klima<br />

Die vegane Alternative<br />

Gesundheit<br />

& Natur<br />

Neues Trendsortiment<br />

Modernes Look & Feel<br />

Innovation für eine junge Zielgruppe<br />

Clean Label bei 100% Geschmack<br />

Ethik


EDITORIAL<br />

Trotz aller Miseren ganz<br />

gut durchs Jahr gekommen<br />

Zum Ende eines Jahres ist es gewöhnlich Zeit, Bilanz<br />

zu ziehen. Für <strong>2023</strong> fällt sie ernüchternd aus. Der<br />

von Russland angezettelte Krieg gegen die Ukraine geht<br />

unaufhaltsam weiter, der Hamas-Terror gegen Israel und<br />

dessen militärische Reaktion gegen die Palästinenser im<br />

Gaza-Streifen haben auch hierzulande ihre Spuren hinterlassen.<br />

Hundertausende Ukrainer sind nach Deutschland<br />

geflüchtet, und in unseren Städten kommt es immer wieder<br />

zu gewaltsamen antisemitischen Aktionen überwiegend<br />

von Migranten. In dieser schwierigen Gemengelage zeigt<br />

sich die Ampelregierung in Berlin alles andere als souverän.<br />

Die enorme Zuwanderung bekommt sie nicht in den<br />

Griff, das kraftlose Agieren gegen rechte Ausschreitungen<br />

sorgt zunehmend für Unverständnis, und dann wird die<br />

Koalition noch vom Bundesverfassungsgericht wegen ihrer<br />

Haushaltspolitik abgewatscht, weil sie 60 Milliarden<br />

Euro für unzulässige Ausgaben genutzt hat. Wenn heute<br />

Wahlen wären, hätte die Koalition aus Sozialdemokraten,<br />

Grünen und Freien Demokraten ihre Mehrheit verloren.<br />

muss dringend behoben werden. Klagen kommen aus<br />

fast allen Branchen. Da ist die Politik in Bund und<br />

Ländern gefragt. Mehr und bessere Schulabschlüsse,<br />

bessere Deutschkenntnisse der Migranten, stärkere<br />

Motivierung der jungen Generation... Vielleicht sollte<br />

über neue Arbeitsmodelle diskutiert werden, vielleicht<br />

auch über die Vier-Tage-Woche. Mancherorts wird sie ja<br />

schon praktiziert.<br />

Informatives, Unterhaltsames und viel Neues präsentieren<br />

wir Ihnen in unserer letzten Ausgabe <strong>2023</strong>.<br />

Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins neue Jahr<br />

und viel Zuversicht für die nahe Zukunft.<br />

Da mutet es fast wie ein Wunder an, dass wir trotz<br />

aller Miseren wirtschaftlich noch ganz gut durchs Jahr<br />

gekommen sind. Wir haben zwar ein rückläufiges Bruttoinlandsprodukt<br />

von geschätzt 0,3 Prozent, aber lediglich<br />

2,6 Millionen Arbeitslose, von denen Hunderttausende<br />

als nicht vermittelbar gelten. Und die Zahl der versicherungspflichtigen<br />

Beschäftigten ist zum ersten Mal in der<br />

Geschichte auf über 35 Millionen gestiegen. Zudem ist<br />

die Inflationsrate, die noch vor gar nicht langer Zeit zweistellig<br />

war, auf zuletzt 3,2 Prozent gesunken und nähert<br />

sich wieder langsam dem angestrebten Ziel von zwei Prozent<br />

an. Entlastung brachten vor allem die Energiepreise,<br />

die im November gegenüber dem Vorjahrsmonat um 4,5<br />

Prozent zurückgingen, während Nahrungsmittel allerdings<br />

über fünf Prozent teurer wurden. Dies ist einer der Gründe,<br />

warum viele Menschen gegenwärtig beim Einkauf auf<br />

hochwertige Produkte für ihre Ernährung verzichten und<br />

kürzer treten zum Leidwesen von Handel und Herstellern.<br />

Philipp Hirt-Reger Sabine Kröll<br />

<strong>fng</strong>-Chefredaktion<br />

Wie geht es nun weiter? Darüber gibt es in Expertenkreisen<br />

unterschiedliche Meinungen. Das Spektrum für<br />

2024 reicht von einem Wirtschaftsrückgang von 0,2 bis<br />

0,3 Prozent und einem Wachstum von 0,3 bis 0,8 Prozent.<br />

Das Münchener Ifo-Institut glaubt, dass die Talsohle erreicht<br />

ist und die Konjunktur sich sukzessive erholt. Aber<br />

es verweist auch auf Unwägbarkeiten. Das Hamburgische<br />

Weltwirtschaftsinstitut HWWI wiederum rechnet mit einer<br />

lange Zeit dümpelnden Wirtschaftslage in Deutschland.<br />

Was passiert, wenn die geopolitischen Krisen weiter<br />

eskalieren oder die jüngsten kräftigen Lohnerhöhungen<br />

in etlichen Branchen zu einem neuen Preisanstieg führen?<br />

Was passiert, wenn es zu einer weiteren Energiekrise<br />

im Winter kommen sollte oder die gegenwärtige Staatsschuldenkrise<br />

nicht professionell genug gemanagt wird?<br />

Schon jetzt wird in den kommenden Monaten von einem<br />

neuen moderaten Anstieg der Inflationsrate gerechnet.<br />

Allenthalben herrscht Unsicherheit.<br />

In einem sind sich die meisten Vertreter der Wirtschaft<br />

einig: Das Problem des Mangels an Fachkräften<br />

www.daily-meal.net | www.rila.de<br />

<strong>fng</strong>-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

3


INHALT AUSGABE DEZEMBER '23 | JANUAR '24<br />

Lesen Sie in dieser Ausgabe…<br />

Talk mit Thorsten Fuchs 20<br />

„Wir fragen uns, welche Kompetenzen benötigen die Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter zukünftig und wie können wir diese Kompetenzen vermitteln.“…<br />

mit Thorsten Fuchs, dem Schulleiter der Bundesfachschule des<br />

Lebensmittelhandels in Neuwied sprach Philipp Hirt-Reger.<br />

Blickpunkt: Unverständnis um die<br />

Mehrwertsteuer-Erhöhung im Gastgewerbe 6<br />

Die Gastronomie hierzulande hat es in den letzten Jahren wirtschaftlich<br />

schwer getroffen. Da war die Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben<br />

Prozent für das Gastgewerbe zwar eine kleine Erleichterung, aber keine<br />

ausreichende Hilfe. Viele Restaurants und Wirtshäuser mussten aufgeben.<br />

INHALT<br />

FOOD<br />

3 EDITORIAL<br />

6 BLICKPUNKT<br />

8 TITELMARKE – DR. OETKER<br />

10 NEU IM REGAL<br />

11<br />

20 TALK MIT Thorsten Fuchs<br />

26 MEDIEN<br />

28 PROMOTION<br />

30 ANUGA <strong>2023</strong> NACHBERICHT – TEIL 2<br />

Dieser Ausgabe ist<br />

die Genusswelt Tabak<br />

in Heftmitte beigeheftet.<br />

Wir bitten unsere Leser um<br />

freundliche Beachtung!<br />

4 <strong>MAGAZIN</strong> 6 <strong>2023</strong>


INHALT<br />

NONFOOD<br />

22 VON DREI SEITEN BETRACHTET<br />

GENUSSWELT TABAK in Heftmitte<br />

3 EDITORIAL<br />

24 NONFOOD<br />

4 DIE GESCHICHTE DES RAUCHFREIEN TABAKS<br />

26 MEDIEN<br />

32 PERSONALIA | FÜR SIE NOTIERT<br />

33 IMPRESSUM<br />

34 KONTRAPUNKT<br />

7 ZUKUNFTSPRODUKTE<br />

10 CIGARREN-MANUFAKTUR WOLF & RUHLAND<br />

13 GIZEH X CLIPPER FEUERZEUGE<br />

14 PÖSCHL TABAK – SCHNUPFTABAK<br />

GETRÄNKE<br />

17 FOOD AKADEMIE NEUWIED<br />

16 NEUHEITEN<br />

19 FOODI MEINT<br />

biofach.de/newsletter<br />

Nürnberg, Germany<br />

13.-16.2.2024<br />

Weltleitmesse<br />

für Bio-Lebensmittel<br />

Paving the path<br />

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Zutritt nur<br />

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Bio ist der Schlüssel für eine bessere Welt. Zusammen<br />

schützen wir das Klima, schaffen nachhaltige Lösungen<br />

und gestalten eine lebenswerte Zukunft für kommende<br />

Generationen. Die BIOFACH 2024 und der begleitende<br />

BIOFACH Kongress sind der Ort, an dem sich Visionäre<br />

und Gestalterinnen der internationalen Bio-Branche<br />

vernetzen, um gemeinsam den Weg für ein nachhaltigeres<br />

Ernährungssystem zu ebnen. Sind Sie dabei?<br />

Im Verbund mit VIVANESS<br />

Internationale Fachmesse<br />

für Naturkosmetik<br />

<strong>fng</strong>-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

#intoorganic<br />

5


BLICKPUNKT<br />

Unverständnis und Wirrwarr<br />

um die Mehrwertsteuer-<br />

Erhöhung im Gastgewerbe<br />

Die Gastronomie hierzulande hat<br />

es in den letzten Jahren wirtschaftlich<br />

schwer getroffen. Da war die<br />

Senkung der Mehrwertsteuer von<br />

19 auf sieben Prozent für das Gastgewerbe<br />

zwar eine kleine Erleichterung,<br />

aber keine ausreichende<br />

Hilfe. Viele Restaurants und Wirtshäuser<br />

mussten aufgeben.<br />

Erst die Pandemie, dann die<br />

Energiekrise, die nach oben<br />

schnellende Inflation und obendrein<br />

die Personalnot nebst gravierendem<br />

Fachkräftemangel. Die<br />

Rohstoffe für die Kompositionen<br />

auf ihren Speisekarten wurden immer<br />

teurer, sie mussten ihre Preise<br />

anheben, und die ebenfalls von der<br />

Inflation gebeutelten Gäste blieben<br />

aus. Das konnte nicht jeder Betrieb<br />

stemmen. Und alle – es sind ja größtenteils<br />

Familienunternehmen die<br />

mehr schlecht als recht ihre Existenz<br />

sichern konnten, stehen nun vor<br />

dem nächsten Schock. Die Berliner<br />

Ampelkoalition hat beschlossen, die<br />

Mehrwertsteuer in der Gastronomie<br />

zu Beginn des nächsten Jahres wieder<br />

auf 19 Prozent anzuheben.<br />

Etliche Ökonomen halten dies<br />

für gerechtfertigt. Die Pandemie ist<br />

vorbei, also sollten auch die Hilfsmaßnahmen<br />

enden, sagen die einen.<br />

Die Preise in der Gastronomie<br />

sind in den letzten Jahren ohnehin<br />

kräftig gestiegen, da wird die höhere<br />

Mehrwertsteuer kaum größere<br />

Auswirkungen aufs Geschäft haben,<br />

meinen andere. „Die sitzen arrogant<br />

auf einem verdammt hohen<br />

Ross“, hallt es aus der Gastronomie,<br />

„die scheinen unsere Probleme<br />

überhaupt nicht zu kennen.“<br />

Grund für die Anhebung der Mehrwertsteuer im<br />

Gastgewerbe ist die schräge Haushaltslage der Regierung.<br />

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts über<br />

die unzulässigen Ausgaben von 60 Milliarden Euro hat<br />

die Ampel hart getroffen. Nun sind an allen Ecken und<br />

Kanten Einsparungen angesagt, und von der Anhebung<br />

der Mehrwertsteuer für die Gastronomie erhofft sie sich<br />

ein Plus von etwa 3,4 Milliarden Euro in der Staatskasse.<br />

Ob diese Rechnung aufgeht, steht allerdings noch in den<br />

Sternen. Denn die Auswirkungen auf das Gastgewerbe<br />

und seine vielen Zulieferer aus der Lebensmittelbranche<br />

sind noch gar nicht auszumachen. Im Deutschen Hotel-<br />

und Gaststättenverband Dehoga jedenfalls herrscht<br />

Alarmstimmung. Vor Corona zählte die Organisation<br />

220.000 Mitgliedsbetriebe, jetzt sind es noch 186.000.<br />

Doch nun, schätzt der Verband, werden Tausende von<br />

Betriebsschließungen hinzukommen.<br />

Denn die Steuererhöhung muss der Restaurantbetreiber<br />

ja irgendwie kompensieren. Und das geht nur<br />

über Preiserhöhungen. Aber werden die Konsumenten<br />

das mittragen? Laut Marktforschern würden mehr als<br />

50 Prozent der Befragten bei einer Mehrwertsteuererhöhung<br />

noch stärker als bisher auf Restaurantbesuche<br />

verzichten. Dies gilt für klassischen Lokale ebenso wie für<br />

Fast-Food-Ketten und Kantinen am Arbeitsplatz.<br />

„Gerade die Gastronomie erfüllt ja noch andere<br />

Zwecke, als einfach nur Essen und Trinken zu servieren“,<br />

betont der Dehoga, „unsere Betriebe sind so etwas<br />

wie das Wohnzimmer der Gesellschaft. Wo Gasthäuser<br />

sterben, stirbt ein Teil der Seele eines Ortes.“<br />

Auch auf Familien kommen höhere Kosten für das<br />

Essen ihrer Kinder zu. Denn das gesamte Schulcatering<br />

ist von der Steuererhöhung betroffen. Der Verband<br />

Deutscher Schul-und Kita-Caterer sagt, „da wir in Schulen<br />

und Kitas eine Dienstleistung erbringen, werden wir<br />

mit der Gastronomie gleichgesetzt. Also müssen Mütter<br />

und Väter natürlich mehr fürs Essen ihrer Kleinen bezahlen.<br />

Schon jetzt sind diverse Elternhäuser nicht mehr in<br />

der Lage, die Mahlzeiten für ihre Kinder zu bestellen.“<br />

Deshalb prangert der Dehoga die Unterscheidung von<br />

Restaurants, Cafés, Schulen und Kitas auf der einen und<br />

Lieferdiensten, Imbisslokalen sowie Supermärkten auf<br />

der anderen Seite an. Die einen zahlen 19 Prozent, die<br />

anderen nur sieben Prozent Mehrwertsteuer.<br />

Wo ist da die Logik? stellt sich die Frage. Bei Stehtischen<br />

gilt Lebensmittelverkauf mit sieben Prozent.<br />

Bei Sitzgelegenheiten müssen grundsätzlich 19 Prozent<br />

berechnet werden, es sei denn, die Kunden sagen<br />

„Zum Mitnehmen“, dann sind´s nur sieben Prozent.<br />

Für Lieferdienste, die mit der Zubereitung von Speisen<br />

schon erhebliche Dienstleistungen erbringen, gilt<br />

ebenfalls weiterhin der Steuersatz von sieben Prozent,<br />

ebenso für To-go-Mahlzeiten oder fertige Tütensuppen<br />

aus dem Supermarkt. Welch ein Steuerdschungel und<br />

wie viel bürokratischer Aufwand für die Branche!<br />

Noch einmal zum Bildungsbereich: „Es ist so<br />

wichtig, dass Essen in Kita und Schule gesund und<br />

finanzierbar bleibt“, betont der Dehoga, „da steht die<br />

Steuererhöhung im krassen Widerspruch zu den Zielen<br />

der Ernährungsstrategie der Bundesregierung.“<br />

Die Prognose vieler Experten lautet: Die Steuererhöhung<br />

in der Gastronomie wird ab 2024 viele negative<br />

Auswirkungen haben. Betroffen sind die Konsumenten<br />

als Gäste, die Gastronomie, aber auch der Handel als<br />

Zulieferer.<br />

6 <strong>MAGAZIN</strong> 6 <strong>2023</strong>


GRAU<br />

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<strong>fng</strong>-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

www.mestemacher.de/kooperationen/<br />

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7


TITELMARKE – DR. OETKER<br />

Das war mal ein Aprilscherz,<br />

der gezündet hat. Der bekannte<br />

Cartoonist Ralph Ruthe,<br />

der mit seinen lustigen Ideen die<br />

Menschen immer wieder zum Lachen<br />

bringt, hat 2021 gemeinsam<br />

mit Dr. Oetker ein Bild ins Netz gestellt<br />

mit der Ankündigung einer<br />

neuen Tiefkühlpizza. Ihr Name:<br />

Die Ofenfrische Döner Vegan. Das<br />

war natürlich nicht mehr als ein<br />

Spaß, aber viele von Ruthes Followern<br />

auf seinen Social-Media-Kanälen<br />

nahmen den Cartoon ernst<br />

und waren enttäuscht, dass es die<br />

Pizza ja gar nicht zu kaufen gab.<br />

Nun hat der Familienkonzern<br />

Dr. Oetker seinen Zentralsitz im<br />

ostwestfälischen Bielefeld, wo<br />

auch Ralph Ruthe beheimatet ist.<br />

Nach den außergewöhnlich vielen<br />

Reaktionen auf Ruhtes Aprilscherz<br />

steckten der Cartoonist,<br />

der sich selbst als Witzbildmaler<br />

bezeichnet, und die Produktentwickler<br />

für Die Ofenfrische, bei<br />

Dr. Oetker, allen voran Markenmanager<br />

Max Steuernagel, die<br />

Köpfe zusammen, um aus dem<br />

Aprilscherz ein Produkt für die<br />

Tiefkühlareale des Handels zu<br />

kreieren. Im September wurde<br />

aus dem Witz tatsächlich Ernst.<br />

Die Entwicklung der Pizza hatte<br />

Ruthe selbstverständlich den Experten<br />

von Dr. Oetker überlassen,<br />

er wiederum feilte an einer Veränderung<br />

seines Cartoons, das<br />

auf der Verpackung, dem Karton,<br />

der neuen Pizza erstrahlen sollte.<br />

Wie aus einem April<br />

Im ursprünglichen Bild lechzte ein hungriger Biber<br />

nach einem pflanzlichen Baum-Dönerspieß. Doch<br />

der hätte nicht zum Produkt gepasst. Denn Döner<br />

bedeutet so viel wie sich drehen, während Kebab mit<br />

gebratenem oder gegrilltem Fleisch übersetzt werden<br />

kann. „Deshalb“, sagt Max Steuernagel, „heißt die<br />

neue Sorte, die übrigens eine Limited Edition, also<br />

nur in begrenztem zeitlichen Rahmen erhältlich ist,<br />

Kebab Style Vegan.“<br />

Schon die Verpackung soll<br />

Spaß und Freude vermitteln<br />

Die köstliche Trendsorte, die seit Ende September<br />

im Handel ist, besteht aus einer veganen<br />

Kebab-Alternative auf Erbsenproteinbasis, fruchtiger<br />

Cocktailsauce, pikantem Käse aus Kokosöl sowie<br />

Zwiebeln und grünen Peperoni. „Diese innovative Variante<br />

bringt eine neue Dimension des pflanzlichen<br />

Genusses in unser reichhaltiges Pizza-Sortiment“,<br />

heißt es bei Dr. Oetker. „Ihre besondere Kombination<br />

verspricht ein Geschmackserlebnis der Extraklasse.<br />

Weil sie nur in einem befristeten Zeitraum zu haben<br />

ist, wird sie zu einem begehrten Highlight für alle,<br />

die neue und einzigartige pflanzliche Geschmackserlebnisse<br />

suchen.“<br />

Die Verpackung ziert – wie schon erwähnt – ein<br />

als Aprilscherz gedachter Cartoon von Ralph Ruthe,<br />

der dieser Pizza eine einzigartige und ansprechende<br />

Optik verleiht, zugleich auch noch neugierig auf den<br />

Inhalt macht. Das Bild steht für Spaß und Freude,<br />

die diese Pizza vermitteln soll.<br />

Die Einführung der Ofenfrische Kebab Style Vegan<br />

unterstreicht das Engagement von Dr. Oetker für eine<br />

nachhaltige Lebensmittelproduktion. Die Verwendung<br />

von pflanzlichen Zutaten und der Nutri-Score auf der<br />

Vorderseite des Kartons unterstützen die Konsumenten,<br />

die eine überlegte Ernährung bevorzugen, bei<br />

ihrer Kaufentscheidung. Die Zubereitung der Pizza ist<br />

denkbar einfach. Sie wird direkt aus dem Tiefkühlfach<br />

genommen und im vorgeheizten Ofen zwölf bis 15<br />

Minuten auf einem Backblech mit Backpapier fertiggestellt.<br />

Der lockere und luftige Boden garantiert anschließend<br />

das besonders frische Extra beim Verzehr.<br />

Begeistert von der neuen Variante Die Ofenfrische<br />

Kebab Style Vegan ist Cartoon-Künstler Ralph Ruthe.<br />

„Ich habe das erste Mal vor rund 20 Jahren versucht,<br />

mich vegan zu ernähren und bin damals gescheitert,<br />

weil ich in Bezug auf Genuss viel vermisst habe“, sagt<br />

der 51jährige. „Die Unterschiede zum tierischen Original<br />

waren frappierend.“ Inzwischen gebe es aber vegane<br />

Produkte in den Supermärkten, die den Vergleich<br />

mit dem Original nicht mehr scheuen müssten. „Und<br />

wenn dann eine vegane Frikadelle schmeckt wie eine<br />

aus Fleisch, ohne dass dafür ein Schwein durch den<br />

Wolf gedreht werden musste, ist das doch gut“, betont<br />

der Bielefelder Witzmaler.<br />

8 <strong>MAGAZIN</strong> 6 <strong>2023</strong>


TITELMARKE – DR. OETKER<br />

scherz<br />

ein Trendprodukt wurde<br />

Die außergewöhnliche Produktidee hatte offensichtlich unter vielen Konsumenten<br />

Begeisterung hervorgerufen und Appetit auf was Neues gemacht.<br />

Mit der neuen Variante hat Dr. Oetker mittlerweile<br />

fünf vegane TK-Produkte im Programm: Die Pizzen<br />

Ristorante Margherita Pomodori Vegan, Ristorante al<br />

Salame Vegano, La mia Pinsa Spinat Vegan und Bistro<br />

Baguette Spicy BBQ vegan.<br />

1970 führte Dr. Oetker die erste TK-Pizza in<br />

Deutschland ein. Der Teig wurde damals noch in einer<br />

Aluschale gebacken und die Kreation hatte den<br />

Namen Pizza alla Romana. Fortan entwickelte sich<br />

die TK-Pizza zu einem Lifestyle-Produkt. Vor allem für<br />

Familien, in denen Mutter und Vater im Berufsleben<br />

standen, war die Pizza ein wahrer Segen. Sie musste<br />

nur im Backofen aufbereitet werden und kam ruckzuck<br />

auf den Tisch, da musste nicht mal irgendwas umgerührt<br />

werden, wie zum Beispiel bei Nudeln. Und vor<br />

allem: Kinder liebten die Pizza, da wurde beim Essen<br />

zu Hause nicht herumgemäkelt.<br />

Jeden Tag werden 2,3 Millionen<br />

TK-Pizzen und TK-Snacks hergestellt<br />

Da ist es kein Wunder, dass die Pizza-Produzenten<br />

mit ihren unterschiedlichen Kreationen so erfolgreich<br />

sind im Handel. Allein Dr. Oetker stellt in seinen Werken<br />

jeden Tag 2,3 Millionen TK-Pizzen und TK-Snacks<br />

in so zahlreichen Variationen her. Am beliebtesten ist<br />

die Reihe Ristorante, die mittlerweile in 20 Sorten in<br />

den Tiefkühltruhen der Supermärkte liegt. Dr. Oetker<br />

–TK-Pizzen sind heute sogar in 50 Ländern dieser Welt<br />

echte Verkaufsschlager.<br />

Kommen wir nochmal zurück zur Die Ofenfrische<br />

Kebab Style Vegan. Sie ist zu einer Zeit in den Handel<br />

gekommen, in der sich immer mehr Konsumenten bei<br />

ihrer Ernährung für pflanzliche Produkte entscheiden.<br />

Die Bürger in Deutschland haben im vergangenen<br />

Jahr, also 2022, so wenig Fleisch gegessen, wie seit<br />

mehr als 30 Jahren nicht. Nach Angaben der Bundesanstalt<br />

für Landwirtschaft und Ernährung, BLE,<br />

ist der Pro-Kopf-Verzehr von Fleischerzeugnissen im<br />

Vergleich zum Vorjahr um vier Kilo auf insgesamt 52<br />

Kilogramm zurückgegangen. Am stärksten sank der<br />

Absatz beim Schweinefleisch. An Kotelett, Schnitzel<br />

und den vielen anderen Varianten aßen die Bürger<br />

hierzulande etwa 29 Kilogramm, noch 2020 waren<br />

es 31 und 2012 sogar fast 40 Kilo. Der Pro-Kopf-<br />

Verbrauch von Rindfleisch verringerte sich auf 8,7<br />

Kilo, der von Geflügel auf 12,7 Kilo, ein eher marginaler<br />

Unterschied im Vergleich zu 2021. Als Gründe<br />

für den sinkenden Fleischkonsum<br />

nennt die BLE die steigende Tendenz<br />

in der Bevölkerung zu pflanzenbasiertem<br />

Essen.<br />

Etwa zwölf Prozent der Bürger<br />

in Deutschland ernähren sich<br />

laut einer repräsentativen Umfrage<br />

mittlerweile vegetarisch oder<br />

vegan. Besonders stark vertreten<br />

sind dabei Frauen und junge Leute<br />

unter 30. Neun Prozent der Bevölkerung<br />

ernähren sich vegetarisch,<br />

drei Prozent vegan, wie aus der<br />

Erhebung des BVLH hervorgeht.<br />

Wichtigste Gründe dafür, sind<br />

laut Umfrage der Umweltschutz,<br />

das Tierwohl und die eigene Gesundheit.<br />

Gute Aussichten also<br />

für Cartoonist Ralph Ruhte und<br />

Dr.Oetker mit ihrer Die Ofenfrische<br />

Kebab Style Vegan für gute Absatzzahlen.<br />

Vielleicht folgt ja bald<br />

eine zweite Variante!<br />

<strong>fng</strong>-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

9


NEU IM REGAL<br />

ersetzen die wohligen Wintersorten Typ Bratapfel und<br />

Pflaume Zimt Rahmjoghurt kommt auf den Kuchengeschmack<br />

Inspiriert von frühlingshaften Kuchenklassikern,<br />

erweitert die Molkerei Weihenstephan ihr<br />

Joghurtsortiment um neue Geschmacksrichtungen Die<br />

cremige Milde des Rahmjoghurt ist dabei die perfekte<br />

Basis für ein kuchiges Geschmackserlebnis, das spritzige<br />

Frucht und intensive Backaromen miteinander<br />

verbindet beide Sorten sind ab Januar.<br />

Viermal Müller, oder was?<br />

Frucht Buttermilch<br />

mit zwei neuen Sorten<br />

Kefir Milchgetränk mit Tradition<br />

BERCHTESGADENER LAND Kefir zählt neben<br />

Joghurt, Buttermilch und Dickmilch zu den traditionellen<br />

gesäuerten Milchprodukte. Im Bio-Sortiment<br />

der Molkerei Berchtesgadener Land war der Kefir eines<br />

der Startprodukte vor über 50 Jahren. Damals aus<br />

Demeter-Milch der ersten 5 Landwirten hergestellt,<br />

die 1973 bereits ihre Höfe bio-dynamisch bewirtschafteten.<br />

Zum Jubiläum „100 Jahre Demeter” kehrt der<br />

Demeter--Kefir im März 2024 wieder zurück ins Bio-<br />

Sortiment der Molkerei Berchtesgadener Land.<br />

Fettarmer Kefir mild war im Bio-Sortiment der<br />

Molkerei Berchtesgadener Land von Anfang an dabei.<br />

Anfangs wurde der Kefir in Demeter-Qualität im<br />

250 Gramm Kunststoffbecher, dann im beschichteten<br />

Papierbecher, schließlich im Zweikomponentenbecher<br />

und seit 2011 in der nachhaltigen 400 Gramm Kartonflasche<br />

im Sortiment geführt. Aufgrund von Rohstoffmangel<br />

wurde das Produkt vorübergehend ab 2020<br />

auf Naturland Fair-Qualität umgestellt. Ab März 2024<br />

kommt dann wieder Bio-Milch in Demeter-Qualität zum<br />

Einsatz und in der Herstellung wird komplett auf Homogenisierung<br />

verzichtet. Der Demeter fettarme Kefir<br />

mild wird im gut sortierten Lebensmittelhandel und<br />

im Naturkosthandel im 8er-Gebinde im pfandfreien<br />

400 Gramm Getränkekarton empfohlenen.<br />

Rahmjoghurt kommt<br />

auf den Kuchengeschmack<br />

WEIHENSTEPHAN Ab Januar verstärken zwei<br />

neue Geschmacksrichtungen die cremigen Weihenstephan<br />

Rahmjoghurts Typ Mandarinen Käsekuchen<br />

Creme und Typ Zitronenkuchen Creme.<br />

Post aus Freising<br />

Kuchen Liebhaber aufgepasst Die Traditionsmolkerei<br />

aus Freising bringt mit den<br />

beiden Sorten Typ Mandarinen Käsekuchen<br />

Creme und Typ Zitronenkuchen Creme zwei neue<br />

Geschmacksrichtungen der beliebten Rahmjoghurts<br />

auf den Markt Die neuen Saison joghurts<br />

ALOIS MÜLLER GMBH Aus 9 mach 11: Die<br />

Mannschaft der Müller Frucht Buttermilch bekommt<br />

Verstärkung. Zum Jahresbeginn reihen sich zwei weitere<br />

ins Kühlregal: Rote Johannisbeere und Maracuja.<br />

Die rote Versuchung – Mit der Müller Frucht Buttermilch<br />

Rote Johannisbeere zieht ein beeriger Neuzugang<br />

ins Kühlregal ein. Leicht säuerliche rote Johannisbeere<br />

trifft auf erfrischende Buttermilch. Müller Frucht<br />

Buttermilch Maracuja lässt deine Geschmacksknospen<br />

tanzen. Am besten kalt genießen!<br />

Müller Frucht<br />

Buttermilch Limitiert<br />

Fruchtig und buttermilchig – die beliebten Klassikersorten<br />

Müller Frucht Buttermilch Limitiert Zitrone-<br />

Matcha, Traube-Holunderbeere, Himbeere-Feige und<br />

Orange-Granatapfel sind wieder zurück im Kühlregal.<br />

Aber nur für kurze Zeit...<br />

Müller Kalinka<br />

fettarmer Kefir Frucht<br />

Kefir-Fans aufgepasst: Die Produktpalette des Müller<br />

Kalinka fettarmer Kefir mild Frucht erhält ein erfrischendköstliches<br />

Update. Ab Januar 2024 zieht die neue Sorte<br />

Müller Kalinka fettarmer Kefir mild Mango-Orange ins<br />

Kühlregal ein. Der Neuzugang ersetzt die Geschmacksrichtung<br />

Orange. Das Ergebnis: ein Duett, das es in sich<br />

hat! Vollmundig-fruchtig und gleichzeitig exotisch!<br />

10 <strong>MAGAZIN</strong> 6 <strong>2023</strong>


% QUALITY<br />

TIEFKUHLCOLLEG<br />

30<br />

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bofrost<br />

Frische und Genuss<br />

direkt ins Haus<br />

lesen, weiterbilden, gewinnen<br />

Seit mehr als 55 Jahren steht bofrost, der<br />

europäische Marktführer von Eis- und Tiefkühlspezialitäten<br />

im Direktvertrieb, für<br />

erstklassige Qualität, herausragenden Service<br />

und individuelle Beratung. Mit einem<br />

Sortiment von weit mehr als 550 Produkten<br />

und mehr als 60 kulinarischen Innovationen<br />

jährlich bietet bofrost seinen Kunden<br />

von fertigen Gerichten über Gemüse, Fisch<br />

und Meeresfrüchten, Fleisch, Kuchen und<br />

Torten, Beilagen, Brot und Brötchen bis hin<br />

zu Snacks und Eis oder Süßspeisen Tiefkühlkost<br />

aus einer Hand.<br />

Köstliche bofrost Spezialitäten<br />

für die kalte Jahreszeit<br />

Snack-Balls Chili-Cheese<br />

Die neuen Snack-Balls Chili-Cheese aus<br />

Schweinehackfleisch, gefüllt mit einer<br />

cremigen Frischkäsezubereitung, pikant<br />

verfeinert mit Chili, Paprika und Schnittlauch,<br />

sind ein idealer Partysnack oder eine<br />

schnell zubereitete Zwischenmahlzeit.<br />

Rinder-Gemüse-Frikadelle<br />

mit Hirtenkäse<br />

Wer Appetit auf saftig-zarte Frikadellen,<br />

etwas neu interpretiert, hat, ist mit der<br />

bofrost Rinder-Gemüse-Frikadelle mit Hirtenkäse<br />

richtig bedient. Neben Rinderhackfleisch<br />

enthalten die bereits vorgebratenen<br />

Frikadellen einen bunten Gemüsemix aus<br />

Tomaten, Paprika, Mais und Salatgurke sowie<br />

aromatischen Hirtenkäse.<br />

Mini-Semmelknödelpfanne mit Pilzragout<br />

Die Mini-Semmelknödelpfanne mit Pilzragout<br />

ist ein echter Klassiker für die kalte<br />

Jahreszeit. Den Skihüttenklassiker gibt es<br />

nun auch für zu Hause: Feine Mini-Semmelknödel<br />

in einer herzhaften Rahmsoße<br />

aus Champignons und Pfifferlingen, verfeinert<br />

mit klassischen Kräutern. Das gelingsichere<br />

Pfannengericht ist unkompliziert<br />

und schnell in ca. 14 Minuten in der<br />

Pfanne beziehungsweise neun Minuten in<br />

der Mikrowelle zubereitet.<br />

Landhaus Pommes<br />

Die Landhaus Pommes von bofrost sind<br />

eine rustikale Pommeskreation mit Schale.<br />

Die neuen bofrost Landhaus Pommes sind<br />

dank spezieller Kartoffelsorte besonders<br />

aromatisch und innen wunderbar cremig.<br />

Perfekt als Beilage zu Steak, Burger und<br />

Co. oder einer pflanzlichen Alternative, wie<br />

zum Beispiel dem bofrost Highlight VE-<br />

GANtische Burger aus Erbsen oder Weizen.<br />

Kleine Gemüse-<br />

Maultaschen - vegan<br />

Das Highlight der kleinen veganen Gemüse-Maultaschen<br />

von bofrost steht dem<br />

schwäbischen Klassiker mit Fleischfüllung<br />

<strong>fng</strong>-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel 73


TIEFKUHLCOLLEG<br />

Gut zu wissen!<br />

Veganer und vegetarischer<br />

Genuss bei bofrost<br />

geschmacklich in nichts nach. Die Füllung<br />

aus Spinat, Zwiebeln, Lauch, Weißbrot,<br />

Kräutern und Gewürzen ist aromatisch<br />

und macht sie vielseitig einsetzbar – zum<br />

Beispiel mit Tomatensoße, als Suppeneinlage<br />

oder auch angebraten zum Salat.<br />

Genuss aus dem Meer<br />

Thunfisch-Blätterteig-Körbchen<br />

Die neuen bofrost Thunfisch-Blätterteig-<br />

Körbchen aus zartem Butter-Blätterteig lassen<br />

mit ihrer Füllung aus MSC-zertifiziertem<br />

Thunfisch, cremigem Frischkäse und Kräutern<br />

keine kulinarischen Wünsche offen!<br />

Perfekt als feine Vorspeise, zum Salat oder<br />

als Snack für zwischendurch.<br />

Kap-Seehechtfilet, mehliert<br />

Das besonders zarte bofrost Kap- Seehechtfilet,<br />

mehliert, ist MSC-zertifiziert<br />

und praktisch grätenfrei und hat einen<br />

milden Fischgeschmack, der durch eine<br />

fein-würzige Mehlierung abgerundet wird.<br />

Seelachs in Cornflakes-Panade<br />

Mit der neuen bofrost Seelachs in Cornflakes-Panade<br />

treffen saftige Seelachsfiletportionen<br />

aus MSC-zertifizierter Fischerei<br />

(praktisch grätenfrei) auf eine krosse Ummantelung.<br />

Mit Kartoffelpüree, Gemüse<br />

oder frischem Salat sind sie schnell und<br />

unkompliziert ein leckeres Gericht, das der<br />

ganzen Familie schmeckt.<br />

Nordische Fischpfanne<br />

Die Nordische Fischpfanne ist ein deftiges<br />

Pfannengericht, das saftig-zarte, MSC zertifizierte<br />

Alaska-Seelachsfiletstücke, Kartoffelwedges,<br />

Erbsen und Karotten in einer<br />

mit Senf verfeinerten Rahmsoße vereint.<br />

Nordischer Genuss, der schnell und einfach<br />

in ca. 13 Minuten in der Pfanne bzw. 9 Minuten<br />

in der Mikrowelle zubereitet ist.<br />

Ofenfrische Pizza<br />

wie beim Italiener<br />

„Pizza alla Romana“ –<br />

Authentisch, raffiniert und extra-knusprig<br />

Die neue bofrost Pizza-Range „Pizza alla<br />

Romana“ wird nicht nur mit ausgewählten<br />

Zutaten – unter anderem italienischem<br />

Mehl und Tomaten –, sondern auch nach<br />

einer authentisch-italienischen Rezeptur<br />

hergestellt. Der von Hand ausgerollte und<br />

im Steinofen gebackene Teig ist dabei<br />

durch seine lange Ruhezeit von 24 Stunden<br />

extra-knusprig. Die rechteckige Form<br />

der „Pizza alla Romana“ orientiert sich übrigens<br />

an dem traditionell länglichen Holzbrett,<br />

auf dem sie vor allem in der Region<br />

Roms serviert wird.<br />

Süße Verführung<br />

Auch bei Eis- und Süßspeisenspezialitäten<br />

ist die Auswahl bei bofrost groß und verführerisch.<br />

Heiß oder kalt? Wenn es um Süßes<br />

geht, muss man sich zum Glück nicht<br />

entscheiden, denn im aktuellen Katalog<br />

gibt es sowohl leckere Eisneuheiten als<br />

auch ofenfrische Gebäckkreationen, die<br />

zu einer süßen Auszeit verführen: Neue<br />

Sorten feinster Eiscreme wie aus Italien<br />

aus dem beliebten dolcedo-Sortiment,<br />

Eisriegel für zwischendurch oder leckerknusprige<br />

Teilchen (auch gluten-, weizenund<br />

laktosefrei) mit Fruchtfüllung – da ist<br />

für jeden Geschmack und Ernährungsanspruch<br />

etwas dabei.<br />

Mit mehr als 210 Produkten, die für die<br />

vegane und vegetarische Ernährung geeignet<br />

sind, bietet das Familienunternehmen<br />

vom Niederrhein eine große Auswahl<br />

– von naturbelassenem Gemüse und Obst<br />

über Beilagen hin zu Hauptgerichten.<br />

Echter Star ist etwa das bofrost Spezialsortiment<br />

„VEGANtisch“ mit Produkten auf<br />

Basis von pflanzlichen Proteinen wie Weizen,<br />

Reis oder Erbsen. Aber auch in den<br />

anderen Produktkategorien bietet bofrost<br />

eine große Auswahl leckerer Gerichte, die<br />

vegetarisch beziehungsweise vegan sind.<br />

Sowohl Klassiker, neu und fleischlos interpretiert,<br />

als auch natürlicherweise fleischfreie<br />

Gerichte. Zur besseren Orientierung<br />

sind vegetarische, beziehungsweise vegane<br />

Gerichte im bofrost Onlineshop und im<br />

Katalog entsprechend gekennzeichnet1.<br />

Ansprechpartner für alle Fragen rund um<br />

die Themen Ernährung, Produkte und<br />

Qualität ist die bofrost Ernährungsberatung<br />

– immer persönlich, individuell und<br />

kostenlos!<br />

1 Auch Produkte ohne Kennzeichnung können natürlich<br />

vegetarisch sein, wie zum Beispiel Obst, naturbelassenes<br />

Gemüse und Kräuter.<br />

lesen, weiterbilden, gewinnen<br />

74<br />

TIEFKÜHLCOLLEG 6 <strong>2023</strong>


NEU IM REGAL<br />

Müllermilch Original<br />

Neues Dreamteam im Kühlregal?<br />

Beerenstark und cremig-fein:<br />

Die neue Müllermilch Himbeer-Geschmack<br />

verwöhnt die Sinne mit<br />

einer fruchtig-süßen, dabei leicht<br />

herben Himbeernote und sorgt<br />

für erfrischende Genussmomente.<br />

Schütteln, Deckel auf und genießen!<br />

Die neue Müllermilch Himbeer-<br />

Geschmack ersetzt deutschlandweit<br />

ab Januar 2024 die Sorte<br />

Müllermilch KiBa-Geschmack.<br />

Müllermilch Limitiert Typ<br />

Schwarzwälder Kirsch<br />

Schwarzwälder-Kirsch-Fans<br />

aufgepasst, der Geschmack des<br />

deutschen Tortenklassikers findet<br />

sich künftig nicht nur in der Konditorei,<br />

sondern auch im Kühlregal.<br />

Die neue Müllermilch Limitiert Typ<br />

Schwarzwälder Kirsch kombiniert<br />

süßen Kirschgeschmack mit schokig-sahniger<br />

Note. Eine Flasche<br />

voller Geschmack, die perfekte<br />

Dessert-Inspiration für zuhause<br />

oder to go. Nur für kurze Zeit!<br />

Die Sorte Müllermilch Limitiert<br />

Typ Schwarzwälder Kirsch im<br />

eye-catching Design ersetzt die<br />

Müllermilch Limitiert Popcorn Geschmack.<br />

Knack&Back<br />

im ofenfrisch-neuen Look!<br />

KNACK&BACK für seine beliebten Frischeteige<br />

zum „Knacken“ aus der Dose bekannt – relauncht die<br />

komplette Produktpalette seit Oktober <strong>2023</strong> im neuen<br />

Design. Mit dem Relaunch aktualisiert der französische<br />

Mutterkonzern Cérélia den Markenauftritt von<br />

Knack&Back – zum einen durch ein ansprechendes,<br />

zeitgemäßes Packaging für die bekannten Qualitätsprodukte,<br />

zum anderen mit einer neuen Kommunikationsstrategie<br />

rund um die Brand.<br />

Milchreis-Variationen<br />

von Menzi<br />

Die Genussentdecker von Rila haben in<br />

ihrem Tochterunternehmen Menzi vegane<br />

Reisdesserts kreiert. Das tafelfertige Hafer-<br />

Reisdessert basiert auf einem selber hergestellten<br />

Haferdrink aus Hafervollkornflocken. Auch das beliebte<br />

Apfel-Zimt-Reisdessert ist auf Basis von Haferdrink erhältlich.<br />

Ideale Alternativen für alle, die auf tierische Milchprodukte<br />

verzichten wollen oder müssen. Wer es lieber etwas exotischer<br />

mag, greift auf<br />

die Variante auf<br />

Kokosmilchbasis<br />

zurück: dem<br />

harmonisch abgeschmeckten<br />

Kokos-Reisdessert.<br />

Alle drei<br />

Desserts lassen<br />

sich kalt oder<br />

warm genießen.<br />

„Wir freuen uns, dass Knack&Back durch das ansprechende<br />

Rebranding optisch und auch kommunikativ<br />

einen ersten Schritt in die Zukunft setzt. Unser Ziel<br />

ist es, unsere Position in der Kategorie der gekühlten<br />

Teige zu stärken und ein Wachstumstreiber für diese<br />

Kategorie zu sein. Wir erwecken Knack&Back aus dem<br />

Dornröschenschlaf, um unseren Kunden mit unseren<br />

Frischeteigen den Küchen-Alltag zu erleichtern und<br />

sie zu kreativen Rezepten zu inspirieren“, sagt Hanna<br />

Sturm, Marketingleitung von Knack&Back. Das Rebranding<br />

soll sich ebenso positiv auf die Entwicklung am<br />

Markt auswirken, mit dem Ziel, durch attraktive, neue<br />

Produkte und reichweitenstarke Kampagnen die Haushaltsreichweite<br />

der Marke und der Kategorie zu erhöhen<br />

sowie insbesondere jüngere Käufer zum Backen<br />

und Kochen mit gekühlten Teigen anzuregen.<br />

Das neue Markendesign setzt den Fokus dabei auf<br />

das Produkt: plakatives Branding für mehr Sichtbarkeit<br />

im Regal, reduziertes Design, das die Produkte ansprechender<br />

und unterscheidbarer sowie die wichtigsten<br />

Informationen auf einen Blick ersichtlich macht.<br />

Zudem greift das Redesign im neuen Logo die organischen<br />

Teigformen auf und schafft so eine visuelle<br />

Verbindung zwischen Packaging und dem Frischeteig-<br />

Produkt im Inneren. Im Zuge des Relaunches laufen bis<br />

Ende des Jahres aufmerksamkeitsstarke Social Media<br />

Kampagnen, die in 2024 durch weitere Aktivierungen<br />

am POS und via TVC fortgesetzt werden.<br />

<strong>fng</strong>-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

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NEU IM REGAL<br />

Neue Sorte des Jahres<br />

Chicken Sweet Chili Style<br />

HERTA Herta Finesse geht mit<br />

seinem Erfolgskonzept „Sorte des<br />

Jahres“ in die zweite Runde. Und<br />

lässt sich dabei von der asiatischen<br />

Küche inspirieren. Die Sonderedition<br />

Chicken Sweet Chili Style bringt<br />

ab Januar 2024 eine süßlich-feurige<br />

Note ins Kühlregal. Für starke<br />

Kaufimpulse ein ganzes Jahr lang.<br />

„Asiatisches Essen ist in Deutschland<br />

besonders beliebt“, erklärt<br />

Isabelle Rouvé, Senior Brand Manager<br />

Herta Finesse. „Deshalb<br />

haben wir unsere neue Sorte des<br />

Jahres der fernöstlichen Küche gewidmet.“ Die hauchdünnen<br />

Hähnchenbrustscheiben der Herta Finesse<br />

Sorte des Jahres Chicken Sweet Chili Style erinnern an<br />

die süßlich-feurigen Noten der Sweet Chili Sauce, dem<br />

Klassiker im asiatischen Restaurant.<br />

Mit der Sortimentserweiterung positioniert sich<br />

Brandt im Wachstumsmarkt für vegane Knabbereien<br />

und holt insbesondere jüngere, ernährungsbewusste<br />

Verbraucher ab. Sie entscheiden sich vermehrt für<br />

vegane Produkte, die hochwertige Zutaten und Qualität<br />

versprechen. Die neuen veganen Minis erfüllen<br />

genau diese Verbraucherwünsche: Sie bieten unkomplizierten,<br />

natürlichen Genuss für jede Gelegenheit –<br />

beim Wandern, der nächsten Fahrradtour oder einfach<br />

einem entspannten Nachmittag mit den Liebsten.<br />

„Wir von Brandt haben immer den Anspruch, nah am<br />

Lifestyle und den Geschmacksvorlieben unserer Konsumenten<br />

zu sein. Sie wünschen sich mehr Knabberspaß,<br />

der zu ihrer Ernährung passt. Mit den neuen Minis bieten<br />

wir allen Knusperfans jetzt auch veganen Snackgenuss<br />

mit bewährter Brandt Qualität.“, erläutert Nicole<br />

Schmeing, Marketing Managerin bei der Brandt Backwaren<br />

Vertriebs GmbH.<br />

Mit der aromatischen Innovation geht das Erfolgskonzept<br />

der jährlichen Sonderedition in eine neue<br />

Runde. „Die Kunden wollen Abwechslung auf dem<br />

Teller. Mit unserer Sorte des Jahres kommen wir diesem<br />

Wunsch nach“, sagt Isabelle Rouvé. „Gleichzeitig<br />

schaffen wir durch die zeitliche Begrenzung zusätzliche<br />

Kaufimpulse am POS. Eine Kombination, die im Handel<br />

gut ankommt.“<br />

Die Herta Finesse Sorte des Jahres Chicken Sweet<br />

Chili Style ist ab Januar 2024 für insgesamt ein Jahr im<br />

Handel erhältlich – und wie alle Sorten von Herta Finesse<br />

von Natur aus proteinreich und fettarm. Begleitet wird<br />

der Launch von einem unterstützenden Paket aus Online-<br />

Marketingmaßnahmen und Aktivierungen am POS.<br />

Minis Knabberspaß –<br />

jetzt auch vegan<br />

BRANDT Seit Oktober <strong>2023</strong> können Knusperfans<br />

zwei neue Sorten Brandt Minis vegan Hafer & Karamell<br />

und Hafer & Kakao-Nuss genießen. Mit dem veganen<br />

Zwieback besetzt Brandt das Trendthema der Lebensmittelbranche<br />

und revolutioniert die Kategorie. Die<br />

knusprige Line-Extension der erfolgreichen<br />

Minis Zwiebäcke kommt<br />

ohne tierische Zutaten aus, enthält<br />

20 Prozent des Superfoods<br />

Hafer im Getreideanteil und wird<br />

ohne Palmöl gebacken. Mit den<br />

zwei köstlichen Toppings Karamell<br />

und Kakao-Nuss kombinieren<br />

die beiden neuen Sorten<br />

sanften Hafergeschmack mit<br />

karamellisierten und nussigen<br />

Noten. Die Innovation eröffnet<br />

neue Marktchancen, denn der<br />

Trend zu veganem Snacking<br />

spiegelt einen Lebensstil wider,<br />

der bei immer mehr Verbrauchern<br />

in den Vordergrund rückt.<br />

Italienischer Qualitätskäse<br />

für köstliche Fertigpizzen<br />

DALTERFOOD GROUP Dank ihrer Erfahrung<br />

bei der Auswahl von hochwertigem Mozzarella und<br />

dem Angebot an geriebenen Käsemischungen höchster<br />

Qualität ermöglicht es die DalterFood Group der Lebensmittelindustrie<br />

auf der ganzen Welt, ihren Kunden<br />

den echten Geschmack Italiens zu bieten.<br />

Pizza ist zweifelsohne eines der weltweit bekanntesten<br />

und meistgeschätzten Gerichte der italienischen<br />

Küche. Das aus wenigen Zutaten bestehende Grundrezept<br />

hat durch seine extreme Vielseitigkeit für jeden Geschmack<br />

etwas zu bieten: von den einfachsten Rezepten<br />

(wie der Pizza Margherita) bis hin zu den komplexesten<br />

und aufwändigsten Kompositionen, je<br />

nach den Geschmacksrichtungen und Aromen,<br />

die von den ausländischen Verbraucher am meisten<br />

geschätzt werden.<br />

Gerade wegen ihrer Vielseitigkeit und<br />

ihres Geschmacks ist die Pizza nicht nur im Restaurant,<br />

sondern auch zu Hause ein beliebtes<br />

Gericht. Und auf dieses Gericht, das mit wenigen<br />

Bissen glücklich macht, auch wenn<br />

man keine Zeit (oder keine Möglichkeit) hat,<br />

es selbst zuzubereiten, kann und will einfach<br />

niemand verzichten. Deshalb landet Fertigpizza<br />

aus dem Lebensmittelgeschäft immer<br />

häufiger in den Einkaufswagen – nicht nur<br />

bei Italienern im Ausland, sondern bei allen<br />

Fans dieses leckeren Gerichts.<br />

14 <strong>MAGAZIN</strong> 6 <strong>2023</strong>


NEU IM REGAL<br />

Schweizer Käse.<br />

Gemacht, um Menschen zu verbinden.<br />

<strong>fng</strong>-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

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GETRÄNKE<br />

Durch den hohen Gehalt an Hydrogencarbonat und<br />

die besondere Kombination an Mineralstoffen macht<br />

Staatl. Fachingen säurebetonte Weine wie Riesling<br />

zudem verträglicher. Das Hydrogencarbonat gleicht<br />

die Weinsäure aus und trägt damit wesentlich zum<br />

Weingenuss bei. Staatl. Fachingen neutralisiert nicht<br />

nur den Geschmack und macht Wein verträglicher,<br />

sondern gleicht auch den Wasser- und Elektrolyt verlust<br />

aus und verhindert damit einen hohen Promillespiegel<br />

im Blut. So lässt es sich mit Genuss und ohne Reue ins<br />

neue Jahr starten.<br />

Genuss und Wohlbefinden<br />

dank Staatl. Fachingen<br />

STAATL. FACHINGEN Seit Generationen<br />

ist bekannt, dass Staatl. Fachingen einen natürlich<br />

hohen Hydrogencarbonat-Gehalt besitzt<br />

und den Körper dabei unterstützt, die Säure-<br />

Basen-Balance zu regulieren. In seiner an eine<br />

Bordeaux-Flasche aus dem 19. Jahrhundert angelehnten<br />

Flaschenform setzt Staatl. Fachingen<br />

nicht nur ein optisches Highlight auf jeder<br />

Tafel. Es hilft auch dabei, dass das Wohlbefinden<br />

nach ausgiebigem Schlemmen nicht<br />

durch Übersäuerung getrübt wird, denn<br />

dank seines hohen Gehalts an Hydrogencarbonat<br />

(1.846 mg/l) neutralisiert das<br />

Heilwasser überschüssige Säuren im<br />

Magen.<br />

Doch Staatl. Fachingen hilft nicht<br />

nur nach einem üppigen Festtagsessen,<br />

sondern sorgt auch für einen optimalen<br />

Weingenuss: Es neutralisiert die Geschmacksknospen<br />

an Zunge und Gaumen,<br />

bringt die Aromen verschiedener<br />

Weine sehr gut zur Geltung und unterstreicht<br />

diese zusätzlich – eine ideale Basis,<br />

um die vielschichtigen Aromen und<br />

Nuancen des Weines genießen zu können.<br />

Menger-Krug mit<br />

edlem Accessoire<br />

MENGER-KRUG Die Heimat der Marke<br />

Menger-Krug aus dem Hause Henkell Freixenet ist<br />

die Sektmanufaktur in Wiesbaden. Menger-Krug<br />

ist ein moderner und zeitgemäßer Sekt im Premiumsegment<br />

und zugleich edel im Design. Im<br />

Rahmen einer limitierten Zugabe-Promotion gibt<br />

es seit November beim Kauf einer Flasche Menger-<br />

Krug einen hochwertigen Sektverschluss gratis<br />

dazu. Das edle Accessoire mit dezenter Gravur<br />

verbindet Stil und Genuss mit einem echten<br />

Nutzwert. Praktisch verschlossen, prickeln die<br />

beiden Cuvées aus der Kollektion "Deutscher<br />

Sekt" Menger-Krug Chardonnay Brut und<br />

Menger-Krug Spätburgunder Rosé Brut mit<br />

ihrem fruchtigen Bukett nun noch länger.<br />

Hierfür werden Burgunder-Trauben aus<br />

ausgewählten deutschen Weinlagen zu<br />

Wein verarbeitet und anschließend nach<br />

der Methode Charmat zweifach vergoren.<br />

Das Ergebnis ist ein Cuvée mit unverwechselbarem<br />

Charakter und feinen Perlen.<br />

Menger-Krug Chardonnay Brut leuchtet<br />

hellgelb im Glas. Das Bouquet mit Noten<br />

von gelbfleischigen Früchten wie Pfirsich,<br />

Zitrus und Limone ist langanhaltend und<br />

bleibt im Geschmack bestehen. Cremigkeit<br />

16 <strong>MAGAZIN</strong> 6 <strong>2023</strong>


Natürlich<br />

besser leben.<br />

Sodbrennen einfach wegtrinken?<br />

Dank dem natürlich hohen Hydrogencarbonat-Gehalt von<br />

1.846 mg/l neutralisiert Staatl. Fachingen STILL überschüssige<br />

Säure im Magen. Eine wissenschaftliche Studie empfiehlt zur symptomatischen<br />

Behandlung von Sodbrennen bei Erwachsenen das<br />

Trinken von zwei Flaschen unseres Heilwassers pro Tag.<br />

Angenehm im Geschmack kann es so einen wertvollen Beitrag<br />

zu einem gesunden, unbeschwerten Leben leisten.<br />

Haben Sie Fragen<br />

zu Staatl. Fachingen?<br />

0800 - 100 81 56<br />

(gebührenfrei)<br />

Anwendungsgebiete: Zur symptomatischen Behandlung von Sodbrennen bei Erwachsenen. Staatl. Fachingen Heilwasser regt die Funktion von Magen und Darm an, fördert die Verdauung. Es fördert die Harnausscheidung<br />

bei Harnwegserkrankungen, beugt Harnsäure- und Calciumoxalatsteinen vor und unterstützt die Behandlung chronischer Harnwegsinfektionen. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Etikett<br />

und fragen <strong>fng</strong>-magazin: Sie Ihre Der Ärztin, Markenmonitor<br />

Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Stand der Information: 08/2022. Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH · Brunnenstraße 11 · 65626 Fachingen · www.fachingen.de<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

17


GETRÄNKE<br />

und ein geradliniger Körper treffen hier auf eine besondere<br />

Frische. Menger-Krug Rosé Brut ist ein lebendiger<br />

Spätburgunder mit einem feinen Lachsrosa. Dank seines<br />

ausgewogenen Säurespiels ergänzen sich Finesse und<br />

Aromatik, duftende Fruchtaromen und ein Hauch von<br />

frischen Kräutern. Menger-Krug mit seinen beiden Cuvées<br />

Chardonnay Brut und Spätburgunder Rosé Brut ist<br />

deutschlandweit in vielen Feinkostgeschäften erhältlich.<br />

Den edlen Sektverschluss gibt es als PoS-Aktion in ausgewählten<br />

Märkten so lange der Vorrat reicht.<br />

Spritziger Spirituosen-Mix<br />

für unterwegs<br />

PETER MERTES 1924 gründete der passionierte<br />

Winzer Peter Mertes eine Weinkellerei<br />

an der Mosel. Heute ist die Peter Mertes KG<br />

in Bernkastel-Kues eine führende Weinkellerei<br />

und der größte Bioweinlieferant in Deutschland.<br />

Zum Portfolio gehören bekannte Weinmarken<br />

wie Rotwild, Maybach, Bree sowie das<br />

Bio-Label Landlust. Nun erweitert die Weinkellerei<br />

Peter Mertes ihr Sortiment um innovative<br />

Cocktail varianten in der Dose. Praktisch und<br />

handlich sind Getränkedosen als Alternative<br />

zur Glasflasche die idealen Begleiter für spontane<br />

Unternehmungen. Bitter-süß mit fruchtiger<br />

Orangen-Note präsentiert sich der erfrischende<br />

Aperitif Spritz Aperitivo der Marke Bree. Er ist<br />

sowohl mit Alkohol als auch als alkoholfreie Variante<br />

in Dose erhältlich. Unter der Lizenzmarke Käfer füllt<br />

Peter Mertes erstmals Getränke in die 0,25 Liter-Dose<br />

mit markantem Design ab und erweitert mit Cocktails<br />

wie Gin&Tonic und Rum&Cola das Sortiment der<br />

Feinkostmarke um die ersten Bartender-Produkte. Die<br />

neuen Spirituosen in der Dose sind ab sofort in praktischen<br />

12er-Trays verfügbar.<br />

Neues Jahrgangsbier<br />

aus dem Holzfass<br />

BRAUHAUS RIEGELE Unter Kennern ist das<br />

holzfassgereifte Jahrgangsbier Magnus aus dem<br />

Brauhaus Riegele längst kein Geheimtipp mehr. Zum<br />

Sortiment der Augsburger Familienbrauerei gehören<br />

neben 14 Traditionsbieren auch zehn Brauspezialitäten<br />

sowie das Riegele Michaeli und die Jahrgangsbier-Reihe<br />

„Magnus“. Nun ist bereits die achte Kreation des<br />

Sterne-Braumeisters Frank Müller und Biersommeliers<br />

Sebastian Priller-Riegele vollendet: Mit Magnus 23<br />

"Edition Madeira" stellt die Riegele BierManufaktur ein<br />

neues Jahr gangsbier vor. Die innovative Bierspezialität<br />

entsteht in reiner Handarbeit und durfte jahrelang in<br />

Holzfässern in den Riegele-Bierkellern reifen, bevor sie in<br />

Flaschen abgefüllt wurde. Seinen besonderen Charakter<br />

verdankt es der langen Lagerung in Eichenfässern aus<br />

Portugal. Nach einer 10-jährigen Belegung mit Madeira-<br />

Wein reifte darin über 8 Jahre ein eigens eingebrautes<br />

Belgisches Dubbel heran. Das neue Jahrgangsbier wird<br />

in einem aufwändigen Cuvéeverfahren veredelt und vereint<br />

die typische Säure des Madeira-Weins mit der Süße<br />

von Rosinen und Honig, eine leichte Nussigkeit und<br />

ausgeprägte Fassnoten zu einer außergewöhnlichen<br />

Aromenvielfalt, die sich bei 15 °C am besten entfaltet.<br />

Zielgruppe der Edition Magnus 23 sind absolute Experten.<br />

Die Auflage ist auf 1.001 Stück limitiert. Das<br />

neue Jahrgangsbier ist ab sofort in einer hochwertigen<br />

schwarzen 0,33- und 0,75 Liter-Flasche mit dezenter<br />

Etikettierung erhältlich. Die 0,75 Liter-Variante gibt es<br />

zusätzlich in einer eleganten Box. Magnus 23 wird über<br />

ausgewählte Spezialitätenhändler sowie über Craftbeer-<br />

und Online-Stores vertrieben.<br />

Ein Geschenk aus der Vulkaneifel<br />

RHODIUS Mineralwasser entspringt einer 500 Meter<br />

tiefen Quelle in der Vulkaneifel. Sie gehört zu den<br />

tiefsten Quellen der Welt und ist vor Umwelteinflüssen<br />

bestens geschützt. Die RHODIUS-Quelle in Burgbrohl<br />

ist eine artesische Quelle, bei der das Wasser allein<br />

durch den Druck der Kohlensäure an die Oberfläche<br />

gelangt. RHODIUS Mineralwasser ist ein reines Naturprodukt<br />

ohne künstliche Aufbereitung. Das Wasser<br />

wird durch reichhaltige Vulkangesteinsschichten gefiltert<br />

und versorgt den Körper mit wert vollen Mineralstoffen<br />

wie Magnesium, Kalzium oder Natrium. Zum<br />

Sortiment gehören das Mineral wasser RHODIUS Classic<br />

mit natürlicher Kohlensäure, das leicht prickelnde<br />

RHODIUS Medium und das natürliche Mineralwasser<br />

RHODIUS Still ohne Kohlensäure. Ergänzt wird das<br />

Sortiment außerdem durch RHODIUS Apfelschorle mit<br />

einem Saftanteil von 55 % und natürlichem Apfelsaftaroma<br />

sowie das isotonische Erfrischungsgetränk<br />

RHODIUS Sport in der Geschmacksrichtung Grapefruit<br />

mit sechs Vitaminen.<br />

Die RHODIUS Mineralquellen und Getränke<br />

GmbH & Co. KG wurde 1958 gegründet und begann<br />

in den 70er-Jahren mit der Abfüllung und Produktion<br />

von Mineralwasser und weiteren Erfrischungsgetränken.<br />

RHODIUS ist von der Wassergewinnung über<br />

die Abfüllung bis zum Transport in den Handel eine<br />

zu 100 Prozent klimaneutralen Marke. Verbleibende<br />

CO 2<br />

-Emissionen werden in zertifizierten Klimaschutzprojekten<br />

kompensiert. 100 Prozent der Verpackungen<br />

sind recycelbar. Alle bei RODIUS zurückgegebenen<br />

Getränke flaschen werden vollständig zu neuen Flaschen<br />

verarbeitet. Ein Kasten RODIUS Mineralwasser<br />

wird bis zu 100 Mal wiederverwendet.<br />

18 <strong>MAGAZIN</strong> 6 <strong>2023</strong>


<strong>fng</strong>-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

19


TALK MIT THORSTEN FUCHS<br />

Thorsten Fuchs: „Wir frag<br />

benötigen die Mitarbeiterinn<br />

und wie können wir diese<br />

Ein <strong>fng</strong>-Gespräch<br />

mit Thorsten Fuchs,<br />

dem Schulleiter der<br />

Bundesfachschule des<br />

Lebensmittelhandels<br />

in Neuwied<br />

Zur Person:<br />

Thorsten Fuchs ist Schulleiter der<br />

Bundesfachschule des Lebensmittelhandels<br />

in Neuwied. Er hat<br />

Volkswirtschaft und Berufspädagogik<br />

in Kiel studiert und ist mit<br />

dem zweiten Staatsexamen in<br />

Wirtschaft und Wirtschaftsinformatik<br />

ausgebildeter Berufschullehrer.<br />

Wirtschaftlicher Träger der<br />

Neuwieder Bildungsakademie ist<br />

die gemeinnützige food akademie<br />

Neuwied GmbH, deren Geschäftsführung<br />

Thorsten Fuchs ebenfalls<br />

verantwortet.<br />

<strong>fng</strong>: Seit nahezu 90 Jahren bildet die food akademie<br />

Neuwied qualifizierte Fachkräfte für den LEH<br />

aus und weiter. Wie ist diese hochspezialisierte Bundesfachschule<br />

entstanden? Wer ist ihr Träger?<br />

Thorsten Fuchs: Wir sind eine Einrichtung<br />

von Kaufleuten für Kaufleute, denn es waren vorausschauende<br />

Lebensmittelkaufleute, die in einem<br />

schwierigen politischen Umfeld 1936 die ehemalige<br />

Herrnhuter Knabenanstalt in Neuwied kauften. Damals<br />

wie heute lautet unser Bildungsauftrag Fachund<br />

Führungskräfte für den deutschen Lebensmittelhandel<br />

zu qualifizieren. Unser Hauptgesellschafter<br />

ist der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels<br />

und dessen Mitglieder sind unsere Kunden,<br />

nämlich nahezu alle führenden Lebensmittelhändler.<br />

<strong>fng</strong>: Fast 1.500 Nachwuchskräfte für den LEH<br />

studieren aktuell in der food akademie. Welche Möglichkeiten<br />

bieten sich ihnen nach den verschiedenen<br />

Abschlüssen?<br />

Thorsten Fuchs: Unser Studium in Neuwied ist<br />

auf eine Fach- und Führungsaufgabe auf der Fläche<br />

ausgerichtet. Bereits in einem Semester Vollzeit beziehungsweise<br />

in drei Semestern berufsbegleitend<br />

können die Fachschulabschlüsse Handelsassistent<br />

und Handelsfachwirt erreicht werden, und in zwei<br />

Semestern beziehungsweise sechs Semestern berufsbegleitend<br />

erwerben die angehenden Kaufleute den<br />

Handelsbetriebswirt. Unsere Absolventen sind bundesweit<br />

für die Funktionen Abteilungs- beziehungsweise<br />

Marktleitung, aber auch für die Funktion einer Bezirksleitung<br />

begehrt. Darüber hinaus bezeichnen sich viele<br />

erfolgreiche selbstständige Kaufleute als Neuwieder.<br />

<strong>fng</strong>: Die food akademie hat ein eigenes „Kompetenzzentrum“.<br />

Was ist das genau?<br />

Thorsten Fuchs: In unser neues Kompetenzzentrum<br />

Supermarkt konnten wir dank Bundes- und Landesförderung<br />

nahezu 13 Mio. € investieren. Hier können<br />

wir unseren Studierenden die Zukunft des Supermarktes<br />

erlebbar machen und gleichzeitig gemeinsam<br />

mit unseren Absolventen Zukunft gestalten. Mit dem<br />

Kompetenzzentrum Supermarkt verfügt die food akademie<br />

Neuwied über ein bundesweit einmaliges Schulungszentrum,<br />

in dem Auszubildene sowie angehende<br />

20 <strong>MAGAZIN</strong> 6 <strong>2023</strong>


TALK MIT THORSTEN FUCHS<br />

en uns, welche Kompetenzen<br />

en und Mitarbeiter zukünftig<br />

Kompetenzen vermitteln.“<br />

Fach- und Führungskräfte die aktuellen technischen<br />

und ladenbaulichen Innovationen erleben, begreifen<br />

und so praxisnah ausgebildet werden. Weiterhin wird<br />

hier die Sortimentskompetenz mit dem Ziel einer kompetenten<br />

Verbraucherberatung nachhaltig gefördert.<br />

Herzstück des Kompetenzzentrums ist der über 500<br />

qm große Neuwieder Supermarkt mit mobilen Regalen,<br />

Kühlmöbeln, Bedientheken und moderner Supermarkttechnik<br />

sowie einer Lehrküche. Der Unterricht finden in<br />

fünf funktionalen Seminar- und zwei Gruppenräumen<br />

statt. Wir fragen uns, welche Kompetenzen benötigen<br />

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zukünftig und wie<br />

können wir diese Kompetenzen vermitteln.<br />

<strong>fng</strong>: Bei der Eröffnung des neuen Kompetenzzentrums<br />

betitelte Boris Petschulat vom Bundeswirtschaftsministerium<br />

Neuwied als „Harvard des Lebensmittelhandels“.<br />

Thorsten Fuchs: Dieser Vergleich war natürlich<br />

etwas hoch gegriffen, aber tatsächlich ist er auch Ansporn<br />

für uns und Leitbild zugleich. So wie die Eliteuniversität<br />

Harvard möchten auch wir die erste Adresse für<br />

die Personalabteilungen der Lebenshändler sein, wenn<br />

es um die Qualifikation von Fach- und Führungskräften<br />

für die Märkte geht. Wir sind uns dabei aber sicher, dass<br />

es keine Akademisierung des Handels geben wird. Ein<br />

Bachelorabsolvent wird kaum eine Karriere als Marktmanager<br />

anstreben, aber genau hier besteht ein großer<br />

Bedarf. Demgegenüber hat unser Fachschulstudium<br />

zum Handelsfachwirt bzw. Handelsbetriebswirt genau<br />

diesen Karriereweg im Vertrieb im Focus.<br />

<strong>fng</strong>: Darüber hinaus fördern Sie weitere Projekte<br />

wie beispielsweise IQ LEH, FAN DIGITAL oder DINÖB.<br />

Was sind die Inhalte? Welche Ziele werden verfolgt?<br />

Thorsten Fuchs: Das Projekt DiNöB verkörperte<br />

eine Partnerschaft innerhalb der Bildungslandschaft,<br />

in der bereits in den Anfängen Ansätze des Storytellings<br />

sowie gezielte Zielgruppenansprachen erkennbar<br />

waren. Der vorrangige Fokus dieses Projekts lag<br />

auf der praxisnahen Vermittlung von Themen aus der<br />

Volkswirtschaft mithilfe von Charakteren und verschiedenen<br />

realitätsnahen Situationen. Diese Szenarien<br />

wurden auf einer speziell entwickelten Lernplattform<br />

abgebildet, die es angehenden Führungskräften ermöglichte,<br />

auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittene<br />

Lerninhalte zu nutzen.<br />

Die Projekte "fan_digital" und "IQ-LEH" wurden in<br />

enger Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum<br />

entwickelt. "fan_digital" fungierte<br />

hierbei als Basis für die<br />

Digitalisierung, was die Beschaffung<br />

von Laptopwägen<br />

in Klassenstärke, Accesspoints<br />

und Smartboards einschloss.<br />

Die Nutzung von Computern<br />

nahm an Intensität und Umfang<br />

zu, wodurch die technologischen<br />

Kompetenzen und<br />

die Fähigkeit zur Problemlösung<br />

der Beteiligten gesteigert<br />

wurden. Smartboards<br />

ermöglichten nicht nur papierloses<br />

Unterrichten, sondern<br />

auch das Speichern und<br />

Teilen von Inhalten. Neben<br />

der traditionellen Ausstattung<br />

wurden auch innovative<br />

Technologien eingeführt, die<br />

im Rahmen des Projekts "IQ-LEH" ihre Anwendung fanden.<br />

Dazu gehörte eine App, die die Customer Journey<br />

nachbildete, sowie eine Planogramm-Software, wie sie<br />

im herkömmlichen Außendienst verwendet wird. Ein<br />

Tool zur Dokumentation von Kundenbewegungen rundete<br />

die Innovationen ab.<br />

Neben der Investition in Technologie lag ein entscheidendes<br />

Augenmerk auf der Qualifizierung des Bildungspersonals<br />

und der Entwicklung passender Lernszenarien.<br />

Das Ergebnis dieser Arbeit zeigte sich deutlich<br />

in der Zusammenarbeit mit Studierenden und Technologien:<br />

Technologie kann nur effektiv in Kombination mit<br />

dem Menschen funktionieren und ist auf die Expertise<br />

und das Fachwissen des Personals angewiesen, um entsprechende<br />

Ergebnisse zu erzielen.<br />

<strong>fng</strong>: Wie stellen Sie sich die Zukunft der food akademie<br />

vor?<br />

Thorsten Fuchs: Unser Anspruch ist es, der<br />

kompetente Partner für die Fach- und Führungskräfteentwicklung<br />

auf der Fläche zu sein und dies als<br />

Bundesfachschule des Lebensmittelhandels auch<br />

bundesweit. Insofern basiert unser Studienangebot<br />

auf einem erprobtem und praxisorientiertem blended-learning<br />

Konzept. Dies bedeutet, dass unser Präsenzunterricht<br />

an über 20 Studienorten in Deutschland<br />

durch Onlineseminare und Selbstlernphasen<br />

ergänzt wird. Der Studienort<br />

Neuwied steht jedoch immer im<br />

Mittelpunkt des Studiums, so<br />

dass jeder Absolvent ein Neuwieder<br />

ist.<br />

» Unser Studium in Neuwied ist auf eine Fachund<br />

Führungsaufgabe auf der Fläche ausgerichtet. «<br />

<strong>fng</strong>: Das Jahr 2024 steht an!<br />

Planen Sie besondere Aktivitäten?<br />

Thorsten Fuchs: Neben unseren<br />

beiden Branchentreffpunkten<br />

und Zeugnisfeiern Neuwieder Wintertreff<br />

am 8. Januar und Neuwieder<br />

Sommertreff am 28. Juni freue ich<br />

mich besonders auf zwei Arbeitskreise<br />

(Symposien), bei denen wir<br />

mit Entscheidern der Branche ins<br />

Gespräch kommen werden.<br />

Im Juni findet erstmals in Neuwied<br />

ein Symposium Tabak statt,<br />

welches wir gemeinsam mit dem<br />

Bundesverband der Tabakwirtschaft<br />

und neuartiger Erzeugnisse (BVTE)<br />

und der <strong>fng</strong> durchführen. Im August<br />

treffen sich die Leiterinnen und Leiter<br />

der Personalentwicklung in Neuwied<br />

beim Arbeitskreis PE LEH.<br />

<strong>fng</strong>-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

21


VON DREI SEITEN BETRACHTET<br />

Von Dry January und Veganua<br />

der auch in Deutschland imm<br />

Mal was Gutes tun für Gesundheit und<br />

Seele – wer möchte das nicht? Besonders<br />

zu Weihnachten und am späten Silvesterabend<br />

beim Anstoßen mit dem Glas Champagner<br />

auf das neue Jahr fassen viele Menschen<br />

feste Vorsätze. Der Sack aller guten Vorsätze<br />

ist zumeist schon nach ein paar Tagen wieder<br />

leer. Gemeinsam scheint das besser zu funktionieren.<br />

Deshalb hat eine britische Organisation<br />

namens Alcohol Change im Jahr 2013 die<br />

Kampagne Dry January ins Leben gerufen, Trockener<br />

Januar. Die Initiatoren riefen ihre Landsleute<br />

im Internet auf Instagram dazu auf, einen<br />

Monat lang weder Spirituosen noch Wein oder<br />

Bier zu konsumieren. Im ersten Jahr war der<br />

Erfolg der Aktion ziemlich überschaubar. Gerade<br />

mal 4.000 Jugendliche sowie erwachsene<br />

Frauen und Männer machten mit. Heute sieht<br />

das schon ganz anders aus. Weit mehr als vier<br />

Millionen Teilnehmer hat die Kampagne mittlerweile.<br />

Unter dem Hashtag #dryjanuary sind<br />

weit über 200.000 Beiträge zu verfolgen, wie<br />

unterschiedlich die Mitwirkenden mit dem kompletten<br />

Verzicht auf Alkohol umgegangen sind.<br />

Menschen schreiben darüber, wie viele Tage sie<br />

schon ohne Schnaps und Bier überstanden haben,<br />

wie schwer es ihnen zunächst fiel, und über<br />

Vorteile des Verzichts: Angenehmeres Wohlbefinden,<br />

bessere Haut, weniger Körpergewicht<br />

und auch weniger Geldausgaben, kein unwesentliches<br />

Argument in unseren teuren Zeiten.<br />

Längst ist die Aktion auch über die Nordsee<br />

nach Deutschland geschwappt. Nach Umfragen<br />

wollen schon 22 Prozent der Verbraucher am Dry<br />

January teilnehmen, bei den 18- bis 29jährigen<br />

sind es sogar 45 Prozent. Bei der jungen Generation<br />

ist der Trend zu alkoholischen Getränken<br />

ohnehin im Sinkflug. Nur noch knapp neun Prozent<br />

der Jugendlichen geben laut Umfragen an,<br />

regelmäßig, also einmal pro Woche, Alkohol zu<br />

konsumieren. Das ist der niedrigste Wert seit Beginn<br />

solcher Erhebungen vor 45 Jahren.<br />

Positive Effekte für<br />

unsere Gesundheit<br />

Doch all jene, die eigentlich gern mal zum<br />

Whisky, zum Gin, zum Kümmel, zum Bier, Wein<br />

und Sekt greifen, fragen sich natürlich: Bringt<br />

ein Verzicht wirklich etwas Positives für die<br />

Gesundheit? Die Antwort darauf ist aus medizinischer<br />

Sicht ein klares „Ja“!<br />

Rein rechnerisch verträgt unsere Leber täglich<br />

eine gewisse Menge Alkohol. Bei Männern<br />

sind es etwa 40 Gramm, bei Frauen 30 Gramm.<br />

Wird dieses Maß allerdings jeden Tag erreicht<br />

oder überschritten, wirkt sich das negativ auf die<br />

Gesundheit aus. Wer also über einen längeren<br />

22 <strong>MAGAZIN</strong> 6 <strong>2023</strong>


VON DREI SEITEN BETRACHTET<br />

Weniger Rauchen, weniger Alkohol, bessere<br />

Ernährung wie weniger tierische Produkte,<br />

weniger fettreiche und zuckerhaltige Speisen,<br />

auch weniger kalorienreiche Snacks, vielleicht<br />

auf alkoholische Getränke beispielsweise sogar<br />

gänzlich verzichten. Doch schafft man das<br />

allein? Eher nein, lautet die Wahrheit.<br />

ry – ein internationaler Trend,<br />

er mehr Anhänger findet<br />

Zeitraum auf Alkohol verzichtet, sagen Ärzte,<br />

ist fitter und konzentrierter, merkt plötzlich,<br />

dass Alkohol ein Genussmittel und kein Nahrungsmittel<br />

ist. Medizinische Untersuchungen<br />

belegen, was ein Dry January, was ein Monat<br />

ohne Alkohol, für die Gesundheit wirklich<br />

bringt. Die Teilnehmer haben einen besseren<br />

und tieferen Schlaf und spüren eine gesteigerte<br />

Leistungsfähigkeit. Wer auf Alkohol verzichtet,<br />

bekommt straffere Konturen und glattere Haut.<br />

Außerdem ist eine Gewichtsabnahme von zwei<br />

Kilogramm in diesem Zeitraum keine Seltenheit.<br />

Noch besser sieht´s für die Leber aus. Bei Verzicht<br />

auf Alkohol baut sie sofort eingelagerte<br />

Fette ab und erholt sich verblüffend schnell.<br />

Noch beliebter als der Dry January ist der<br />

Veganuary, ein Wortspiel aus vegan und January.<br />

Auch diese Kampagne, die sich in erster Linie<br />

auf Instagram abspielt, kommt aus Großbritannien<br />

und hat auch bei uns mittlerweile über<br />

600.000 Anhänger. Ziel des Aktionsmonats ist<br />

es, die vegane Ernährungsweise zu propagieren<br />

und deren positive Auswirkungen auf Umwelt<br />

und Gesundheit zu verdeutlichen. Die Teilnehmer<br />

posten zu ihrem einmonatigen Verzicht auf<br />

Fleisch- und Milchprodukte Bilder von veganen<br />

Smoothies und Burgern, von niedlichen Nutztieren,<br />

die auf keinen Fall auf die heimische Tafel<br />

kommen sollten, und Slogans wie Neujahrsvorsatz:<br />

Welt retten. Eine gemeinnützige Organisation<br />

mit dem gleichen Namen steht hinter<br />

der Aktion, nach deren Angaben sich seit 2014<br />

Millionen von Menschen in 178 Ländern für Veganuary<br />

engagieren.<br />

Umweltforscher haben errechnet, welche<br />

Auswirkungen es hätte, wenn sich zum Beispiel<br />

350.000 Menschen für einen Monat rein<br />

pflanzlich ernährten. Das Ergebnis: 41.200 Tonnen<br />

CO 2<br />

-Äquivalent weniger. Dies entspricht<br />

450.000 Flügen von Berlin nach London und<br />

einer Million weniger geschlachteter Tiere. Unterstützt<br />

wird die Aktion in Deutschland von<br />

nationalen Prominenten wie zum Beispiel Dr.<br />

Eckhart von Hirschhausen und international<br />

von Berühmtheiten wie Paul McCartney. Vegane<br />

Ernährung hat große Vorteile für die Gesundheit.<br />

Cholesterin- und Blutzuckerspiegel sinken,<br />

ebenso der Blutdruck, Fettleber wird zurückgebildet.<br />

Verdauung und Schlaf werden besser,<br />

das Gewicht sinkt. Aber es gibt auch Tücken: Bei<br />

langfristiger Ernährung muss dauerhaft ein Vitamin-B<br />

12-Präparat eingenommen werden, außerdem<br />

müssen gegebenenfalls angereicherte<br />

Lebensmittel und Nährstoffpräparate genutzt<br />

werden. Für Schwangere, Stillende, Säuglinge,<br />

Kinder und Jugendliche raten Ernährungsexperten<br />

von einer rein pflanzenbasierten Ernährung<br />

strikt ab. Dies darf nicht verschwiegen werden.<br />

<strong>fng</strong>-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

23


NONFOOD<br />

Echt Retro:<br />

Kaffeemühle GIRO von GEFU<br />

GIRO verbindet klassisches Design mit<br />

innovativer Mahltechnik<br />

GEFU Guter Kaffee verdient die beste Zubereitung.<br />

Mit der Kaffeemühle GIRO von GEFU wird das Mahlen<br />

des schwarzen Goldes zu einem absoluten Hochgenuss<br />

für die Sinne. Denn GIRO kombiniert klassisches Retrodesign<br />

einer Kaffeemühle mit modernster Mahltechnologie<br />

und setzt damit neue Maßstäbe in punkto Kaffeegenuss.<br />

Perfekt für alle, die den intensiven und köstlichen<br />

Geschmack frisch gemahlenen Kaffees lieben.<br />

Kaffeemühle GIRO<br />

Exklusive Profi-Messer –<br />

für jede Küche und jeden Tag<br />

GEFU Mit den Premium-Küchenmessern der 7-teiligen<br />

Designserie ENNO von GEFU schneiden Profis und qualitätsbewusste<br />

Hobbyköche so mühelos und präzise wie<br />

noch nie. Jede ENNO-Klinge wurde in der renommierten<br />

Messerstadt Solingen aus bestem Klingenstahl unter<br />

strengen Qualitätskontrollen gefertigt, in Eis gehärtet<br />

und feinst geschliffen. Diese hochwertigen Präzisionsklingen<br />

mit einer optimalen Härte von 57 HRC bleiben<br />

extrem lange scharf und sind absolut korrosionsbeständig.<br />

In perfekter, ausgewogener Harmonie im modernen<br />

GEFU Design, sind sie mit zeitlos eleganten Griffen<br />

aus edlem, südeuropäischem Walnussholz gefertigt und<br />

der natürlichen Form der Hand angepasst. Das sorgt<br />

nicht nur für einen angenehmen Griff, sondern auch für<br />

eine sichere Handhabung des Messers.<br />

Hinter dem Retrodesign aus Akazienholz in Walnussoptik<br />

verbirgt sich das Herzstück von GIRO: ein hochmodernes,<br />

leichtgängiges Keramikmahlwerk mit 11 individuell<br />

einstellbaren Mahlstufen und entsprechender<br />

Skalierung. Das garantiert gleich-bleibende Qualität<br />

und Genauigkeit bei jeder Mahlung. Der integrierte Vorratsbehälter<br />

bietet Platz für 50 Gramm Kaffeebohnen,<br />

während die herausnehmbare Auffangschublade das<br />

Kaffeepulver für bis zu 7 Tassen aufnimmt. Ob Espresso<br />

oder French Press, mit GIRO gelingt jeder Kaffeegenuss<br />

im wahrsten Sinne des Wortes im Handumdrehen.<br />

GEFU: Funktion, Design<br />

und Qualität in Perfektion<br />

GEFU überrascht immer wieder mit außergewöhnlichen<br />

Ideen und Innovationen für eine kreative, moderne<br />

Küche. Und eins steht fest: Wer sich für Produkte von<br />

GEFU entscheidet, kann sicher sein, dass Funktionalität,<br />

Design und Qualität eine perfekte Kombination miteinander<br />

eingegangen sind. So begeistern GEFU Produkte<br />

immer wieder aufs Neue durch ihre qualitativ hochwertige<br />

Verarbeitung, ihre leichte Handhabung und das<br />

gewisse Etwas für mehr Inspiration in der Küche.<br />

24 <strong>MAGAZIN</strong> 6 <strong>2023</strong>


+ Die Branchenplattform für mehr Dialog + Chancen +<br />

Verantwortung + Ernährung + Nachhaltigkeit +<br />

TOBACCO<br />

Symposium<br />

Neuer Termin<br />

27. + 28. Juni 2024<br />

in Köln<br />

SAVE<br />

THE<br />

DATE!<br />

WIR STARTEN LOS. VERÄNDERN UNS.<br />

UND GEHEN WEITER. FÜR DIE FOODBRANCHE.<br />

UND ALLE ENTSCHEIDER AUS INDUSTRIE + HANDEL.<br />

Premiere in Köln: Palladium/ E-Werk<br />

Dialogplattform der operativen<br />

Entscheiderebene aus Industrie + Handel<br />

Neue attraktive Teilnahmemöglichkeiten<br />

Jetzt mehr erfahren auf unserer neuen Webseite:<br />

www.s-e-t.com<br />

<strong>fng</strong>-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

25


MEDIEN<br />

Veronica Brudl<br />

Veronicas Hofküche<br />

Einfache und schnörkellose Gerichte<br />

mit heimischen Zutaten<br />

260 Seiten, gebunden<br />

ISBN: 978-3-7025-1102-9<br />

Euro [D] 35,-<br />

Verlag: Anton Pustet<br />

erschienen am: 11.09.<strong>2023</strong><br />

Frisch, saisonal, regional, nachhaltig<br />

- diese Begriffe sind für Veronika<br />

Brudl seit jeher die unverzichtbare<br />

Basis ihrer persönlichen Hofküche.<br />

Und viele der Zutaten für ihre Gerichte<br />

stammen aus dem eigenen<br />

Küchengarten am heimischen Hof<br />

in Lochen im oberösterreichischen<br />

Innviertel. Natürlich in Bio Qualität!<br />

Ihre Hofküche funktioniert auch<br />

bestens in jedem Privathaushalt:<br />

Nichts wird verschwendet. Rezepte<br />

werden saisonal angepasst,<br />

je nachdem, was gerade frisch verfügbar<br />

ist. Dazu gibt es Tipps zur<br />

gelingenden Vorratshaltung.<br />

Die Seminarbäuerin und Foodbloggerin<br />

präsentiert unkomplizierte<br />

Familienküche für jeden<br />

Tag – von der Radieschensuppe<br />

über den Rindfleisch Gemüse-Eintopf<br />

bis zu Zerquetschten Erdäpfeln<br />

und »Affen«, von pikanten<br />

bis süßen Köstlichkeiten, von althergebrachten<br />

Rezepten bis hin<br />

zu modernen Gerichten mit leicht<br />

erhältlichen Produkten aus der<br />

Region, die sich je nach Saison<br />

und Verfügbarkeit ohne Weiteres<br />

austauschen lassen, damit die<br />

Gerichte das ganze Jahr über mit<br />

heimischen Zutaten zubereitet<br />

werden können.<br />

Jamie Oliver<br />

5 Zutaten mediterran<br />

Einfach genial kochen<br />

320 Seiten, gebunden<br />

Über 300 farbige Fotos<br />

ISBN: 978-3-8310-4795-6<br />

Euro [D] 29,95<br />

Verlag: DK Verlag<br />

erschienen: August <strong>2023</strong><br />

5 Zutaten mediterran bringt alles<br />

mit, was Fans an seinem Kochbuch-<br />

Bestseller Jamies 5-Zutaten-Küche<br />

am meisten lieben – aber mit dem<br />

einzigartigen “Va-va-voom” mediterraner<br />

Aromen, die Jamie auf seinen<br />

lebenslangen Reisen rund um<br />

das Mittelmeer entdeckt hat. Über<br />

125 leckere, leicht nachkochbare<br />

und stressfreie Rezepte machen<br />

das tägliche Kochen zum Erleb-<br />

nis – und bringen ganz nebenbei<br />

sonniges Mittelmeerflair in die<br />

Küche. Auf diese Weise entstehen<br />

fantastische Gerichte, ganz<br />

ohne lange Zutatenlisten, chaotische<br />

Einkaufszettel oder riesige<br />

Abwaschberge. Das Beste: 65 %<br />

aller Rezepte sind fleischfrei oder<br />

fleischreduziert und dabei voll im<br />

Geschmack.<br />

In Kapiteln wie Salate, Suppen<br />

und Eintöpfe, Pasta, Gemüse, Kuchen<br />

und Gebäck, Meeresfrüchte,<br />

Fisch, Hähnchen und Ente,<br />

Fleisch und Süßes ist garantiert<br />

für jeden Tag der Woche und für<br />

jede Gelegenheit etwas dabei.<br />

Ein Fest mediterraner Aromen und<br />

Zutaten – schnelle und einfache<br />

Rezepte für eine spannende, abwechslungsreiche<br />

Alltagsküche.<br />

Cecily Wong, Dylan Thuras<br />

Gastro Obscura<br />

Entdeckungsreisen zu den kulinarischen<br />

Wundern der Welt<br />

EMPFEHLENSWERT<br />

464 Seiten, Hardcover<br />

ISBN: 978-3-442-39402-9<br />

Euro [D] 36,-<br />

Originalverlag: Workman Publishing<br />

Gastro Obscura nimmt uns mit auf eine<br />

kulinarische Entdeckungsreise und zeigt,<br />

was Menschen rund um den Globus essen<br />

und trinken. Dieser außergewöhnliche Reiseführer<br />

führt auf alle sieben Kontinente<br />

und serviert jede Menge unglaublicher<br />

Zutaten, kulinarischer Abenteuer und kurioser<br />

Gerichte.<br />

Cecily Wong und Dylan Thuras führen uns so<br />

in die Geheimnisse internationaler Küchentraditionen<br />

ein und feiern ihre Vielfalt: Bereit für<br />

ein Bier aus Nebel in Chile oder Sardiniens<br />

»Fäden Gottes«, eine der seltensten Pastasorten<br />

der Welt? Tauchen Sie ein in die faszinierende<br />

Welt der Kulinarik und entdecken Sie<br />

ihre verborgenen Wunder!<br />

26 <strong>MAGAZIN</strong> 6 <strong>2023</strong>


TOBACCO<br />

<strong>fng</strong>-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

27


PROMOTION NONFOOD<br />

„Knossis Alge-Glühwein gehört<br />

für viele Fans mittlerweile<br />

fest zur Adventszeit dazu. Bereits<br />

im vergangenen Jahr haben wir<br />

mit unserem weihnachtlichen<br />

Stream mehr als 650.000 Zuschauer<br />

aus der Twitch-Community<br />

erreicht. Für uns war daher klar,<br />

dass wir diesen Erfolg unbedingt<br />

fortsetzen und den Zuschauern<br />

wieder ein weihnachtliches, unterhaltsames<br />

Programm rund um<br />

den neuen Alge Punsch bieten<br />

wollen“, sagt Christoph Schneider,<br />

Geschäftsführer Marketing<br />

Deutschland bei Kaufland.<br />

Knossi und Kaufland feiern Adventsstream<br />

auf Weihnachtsburg<br />

KAUFLAND Nach dem erfolgreichen Twitch-Adventsstream<br />

von Jens Knossalla alias „Knossi“ und Kaufland<br />

im vergangenen Jahr, folgte die Fortsetzung der<br />

weihnachtlichen Unterhaltung. Gemeinsam mit Kaufland<br />

lud Knossi seine Gäste auf eine Weihnachtburg<br />

ein. Dort mussten Knossi, Lia, Aditotoro, Otto Bulletproof,<br />

Fibii, Affe auf Bike, Adam Wolke und Shpendi live<br />

verschiedene Spiele meistern, um versteckte Geschenke<br />

wiederzufinden und in einer Art Krimi-Event verschiedene<br />

Rollen erraten. Erzählt wurde die Geschichte von<br />

Moderator Marc Eggers, der den Stream moderierte.<br />

Konzipiert und umgesetzt wurde der Stream von Kaufland<br />

und der Berliner Agentur DEPARTD GmbH in Zusammenarbeit<br />

mit Knossis Management, der DLS Consulting<br />

GmbH und dem ALGE-Hersteller FJU.<br />

Pünktlich zur Weihnachtszeit<br />

ist neben dem roten und weißen<br />

ALGE-Glühwein in diesem Jahr<br />

der Bratapfel Punsch als neue Getränke-Kreation<br />

von Knossi in allen Kaufland-Filialen<br />

und dort exklusiv im Handel erhältlich.<br />

Durch ein Menü von Kaufland-Köchin Verena<br />

Leister gestärkt, bestitten Knossi und seine Gäste<br />

die Spiele: Von Glühwein-Gabeln bis Songs gurgeln<br />

– auch die Challenges in diesem Jahr waren skurril<br />

und unterhaltsam und forderten die Gäste heraus.<br />

War eine Aufgabe geschafft, durften die Gäste Geschenke<br />

öffnen und sie unter den Knossi-Fans verlosen.<br />

Zu den Gewinn-Highlights gehörten eine Playstation<br />

5, Apple Airpods 2 Pro und ein Alge Care Paket.<br />

Knossis Freunden wiederum gelang es, alle versteckten<br />

Geschenke wieder zu finden. Gefeiert wird<br />

dies – natürlich – mit dem ALGE Bratapfel Punsch.<br />

Doppelt flirtet besser<br />

HENKELL FREIXENET Bald ist es wieder so weit: Die wohl beliebteste<br />

Datingshow im deutschen Fernsehen kehrt zurück – und das mit<br />

einer absoluten Neuheit. Statt einem Rosenkavalier suchen erstmals zwei<br />

Junggesellen nach der großen Liebe. Eine Komponente bleibt dabei gleich:<br />

Mangaroca Batida ist mit von der Partie und sorgt für tropisches Copacabana-Feeling<br />

bei „Die Bachelors“. Als offizieller Sponsor begleitet der<br />

beliebte Anbieter im Kokoslikörmarkt die Singles bereits zum siebten Mal.<br />

Neues Jahr, neues (Liebes-)Glück. Wenn die beliebte Datingshow im<br />

Frühjahr 2024 in die 14. Staffel geht, ist einiges anders: Erstmals verteilen<br />

gleich zwei „Bachelors“ rote Rosen auf der Suche nach ihrer Traumfrau bei<br />

RTL. Die beiden Junggesellen Sebastian Klaus und Dennis Gries treffen die<br />

Single Ladies außerdem bereits in Deutschland zu Blind Dates, bevor sie<br />

22 Herzdamen auswählen, die sie auf der Reise nach Südafrika begleiten.<br />

Bei all den Neuheiten bleibt eines gleich: Mangaroca Batida ist wieder<br />

mit dabei, wenn sich die beiden Bachelors gemeinsam mit den Kandidatinnen<br />

in ein rosiges Abenteuer stürzen. „Mangaroca Batida hat sich in den<br />

letzten Jahren als feste Größe bei ‚Der Bachelor‘ bewährt und passt nach wie<br />

vor ideal zu dem TV-Format und der Zielgruppe“, so Torben Jansen, Head of<br />

Marketing bei Henkell Freixenet. Nicht zuletzt dank des Sponsorings konnte<br />

der Kult-Kokoslikör seine Käuferreichweite im Vergleich zum Vorjahr steigern.<br />

„Wir freuen uns daher sehr, dass Mangaroca Batida auch die doppelte<br />

Bachelor-Power unterstützt und damit Akzente im Marketing-Mix setzt.“<br />

In insgesamt zehn Folgen können die Zuschauer immer mittwochs<br />

gespannt verfolgen, wer bei der Suche nach der großen Liebe (mehr) Erfolg<br />

hat und besser bei den Ladies ankommt. Die doppelte Dosis Gefühle,<br />

Flirts und heiße Dates mit exotischem Kokosgenuss sind dabei garantiert.<br />

Fraglich bleibt nur, ob es unter den Junggesellen zu einem hitzigen Konkurrenzkampf<br />

oder einer echten Freundschaft beim gemeinsamen Liebesabenteuer<br />

kommt.<br />

28<br />

<strong>MAGAZIN</strong> 6 <strong>2023</strong>


Ursprung des Namens A penze l I ner- und Au se rhoden, Nordostschweiz.<br />

Herste lungsgebiet Kantone A penze l I ner- und Au se rhoden, Teile der Kantone<br />

St. Ga len und Thurgau.<br />

Besondere Merkmale Gluten- und laktosefrei *. Mit naturbela sener Rohmilch hergeste<br />

lt. Keine Silofü terung. Die Verwendung von Zusatzsto fen ist<br />

bei der Käseherste lung verboten. Wird während der Reifungszeit<br />

seinen einzigartig würzigen Geschmack verleiht.<br />

Form, Größe, Gewicht<br />

Fettgehalt<br />

tgehalt Mindestens 48 % Fe t i.Tr.<br />

Rinde<br />

Natürlich, gelb bis rötlich-braun, genarbt.<br />

Teigfarbe<br />

Elfenbeinfarbig bis he lgelb.<br />

Lochung<br />

* Laktosegehalt unter 0,1<br />

A penze ler ® Mild-Würzig<br />

Reifedauer:<br />

garantiert 3 Monate<br />

A penze ler ® Kräftig-Würzig A penze ler ® Extra-Würzig<br />

Reifedauer:<br />

Reifedauer:<br />

4 – 5 Monate<br />

garantiert 6 Monate<br />

Qualität siegel<br />

zu überprüfen.<br />

Herkunftsnachweis<br />

® Extra-Würzig<br />

A penze ler ® Edel-Würzig<br />

Reifedauer:<br />

garantiert 9 Monate<br />

regelmäßig mit der geheimnisvo len Kräutersulz gepflegt, was ihm<br />

SO A penze ler Käse GmbH<br />

Poststra se 12, CH-9050 A penze l<br />

A penze ler ® Rahmkäse<br />

Reifedauer:<br />

garantiert 3 Monate<br />

® Rahmkäse<br />

GETRÄNKE<br />

Wir fördern Ihren Abverkauf<br />

an der Käsetheke!<br />

Und unterstützen Sie ...<br />

Was heute Trend ist,<br />

ist in der Schweiz Tradition.<br />

Kritische Verbraucher erwarten klare Aussagen zu den Themen Nachhaltigkeit,<br />

Transparenz bei den Rohstoffen, Tierwohl, Herkunft und Regionalität sowie Art und<br />

Weise der Herstellung. All dies geht weit über die reine Produktqualität hinaus.<br />

Auch beim Käsekauf sind die Ansprüche und Erwartungen von Verbrauchern von<br />

aktuellen Trends bestimmt, die Kaufentscheidungen beeinflussen.<br />

... mit unserem Händlerservice.<br />

Den Händlerservice fi nden<br />

Sie unten auf der Website:<br />

www.schweizerkaese.de<br />

Oder einfach den<br />

QR-Code scannen.<br />

Weil drin ist, was wirklich gut ist<br />

Die großen Schweizer Käsemarken – wie z. B.<br />

Appenzeller ® , Schweizer Emmentaler AOP<br />

oder Le Gruyère AOP – werden bereits seit<br />

Jahrhunderten nach traditionellen Schweizer<br />

Werten gefertigt, die heute bei den Verbrauchern<br />

relevant für die Kaufentscheidung sind.<br />

Seit Jahrhunderten natürlich<br />

Jede Sorte wird noch handwerklich nach<br />

jahrhundertealten Rezepturen gekäst und<br />

ist Natur pur – frei von Gentechnik und<br />

Zusatzstoffen. Das garantiert das Schweizer<br />

Reinheitsgebot, das schriftlich in der freiwilligen<br />

Verzichtserklärung festgehalten ist.<br />

... mit unseren PoS-Ideen:<br />

Z. B. Prepack-Etiketten,<br />

Dekomaterial oder<br />

dem Frischekonzept<br />

für frisch gedrehte<br />

Tête de Moine AOP Rosetten.<br />

Seit über 700 Jahren mit der Kräutersulz gepflegt.<br />

Appenze ler ® – der würzigste Käse der Schweiz.<br />

A penze ler ® Käse ist eine der ganz großen Schweizer Käsespezialitäten. Der würzigste Käse der Schweiz<br />

wird seit über 7 0 Jahren nach alter Tradition handwerklich hergeste lt. Schon im Mi telalter ließen sich die<br />

Mönche des Klosters St. Ga len den Käse schmecken, den sie von den Appenzellern erhielten: Die einzigartige<br />

Spezialität aus der lieblichen Hügellandschaft zwischen Alpstein und Bodens e wurde im Jahre 1282<br />

zum ersten Mal urkundlich erwähnt.<br />

A penze ler ® Käse verdankt seinen einzigartig würzigen Geschmack de regelmäßigen Pflege mit der geheimnisvollen<br />

Kräutersulz. In einem aufwendigen Verfahren wird aus einer ausgesuchten Mischung mit<br />

Kräutern, Blä tern, Blüten, Samen und Rinden ein einzigartiges Extrakt gewonnen:<br />

die originale A penze ler ® Kräutersulz, mit der jeder Käse während seiner drei- bis neunmonatigen Reifung<br />

liebevoll gepflegt wird. Das Rezept der Kräutersulz ist ein streng gehütetes Geheimnis.<br />

Beim A penze ler ® Käse steht Natürlichkeit an höchster Stelle. Er ist ein Naturprodukt, gluten- und laktosefrei<br />

und ohne gentechnisch veränderte Substanzen, Zusatz- oder Konservierung sto fe. Die Kühe der<br />

Appenze ler Milchbauern haben freien Auslauf – auch im Winter. Auf Silofü terung wird konsequent<br />

verzichtet. Der Appenze ler ® Käse wird in rund 50 kleinen Dorfkäsereien nach alten<br />

handwerklichen Traditionen und mit modernsten Geräten hergeste lt. So entsteht mit jedem Laib<br />

Appenze ler ® Käse ein unverwechselbares Einzelprodukt.<br />

Appenzeller ® Käse.<br />

Hartkäse aus der Schweiz.<br />

® Edel-Würzig A penze ler ® Rahmkäse<br />

Die Kaseinmarke bürgt für die erstkla sige Qualität jedes einzelnen<br />

Laibes. Sie ist mit Käsereinummer, Herkunftsgarantie,<br />

Fabrikationsdatum und Laibnummerierung versehen und erlaubt es,<br />

jedes Stück Appenze ler ® Käse mit Rinde auf seine Echtheit<br />

Ähnlich einem DNA-Test ka neu mithilfe von Milchsäurebakterienproben<br />

die Echtheit jedes noch so kleinen Stückes<br />

A penze ler ® Käse eindeutig nachgewiesen werden.<br />

Form, Größe, Gewicht Rund, Ø 30 – 33 cm, Höhe 7 – 9 cm, Gewicht 6,4 – 7,4 kg.<br />

Lochung Wenige, etwa erbsengroße Löcher (Ø 3 – 6 mm), regelmäßig<br />

verteilt.<br />

Fair und verantwortungsvoll produziert<br />

Die hochwertige Schweizer Milch kommt stets<br />

aus der jeweiligen Region, wo der Käse<br />

gefertigt wird. Das hält die Transportwege<br />

besonders kurz und spart CO 2<br />

ein.<br />

* Laktosegehalt unter 0,1 g /1 0 gemäß Deutschem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.<br />

Switzerland Ch ese Marketing GmbH<br />

Neue Poststraße 17, 8 598 Baldham<br />

Telefon +49 (0) 81 06 / 89 87 0, Fax +49 (0) 81 06 / 89 87 10<br />

info@schweizerkaese.de www.schweizerkaese.de<br />

Telefon +41 (0)71 7 8 30 40, Fax +41 (0)71 7 8 30 45<br />

a penze ler@appenze ler.ch www.a penze ler.ch<br />

... mit Produktinfoblättern:<br />

Die wichtigsten Informationen zu jeder<br />

Schweizer Käsesorte.<br />

Vielen Dank für<br />

Ihren Einsatz!<br />

<strong>fng</strong>-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

29


ANUGA <strong>2023</strong> NACHBERICHT<br />

Anuga <strong>2023</strong> Nachbericht<br />

Teil 2<br />

Aus Liebe zu einem<br />

besonderen Produkt<br />

CONSORZIO DEL<br />

PROSCIUTTO DI PARMA<br />

Der Verband der Parmaschinken-<br />

Hersteller präsentierte sich natürlich<br />

auch auf der ANUGA. Dieses<br />

Jahr gab es was zu feiern. Das<br />

CONSORZIO DEL PROSCIUTTO DI<br />

PARMA wurde 1963 in der oberitalienischen<br />

Stadt gegründet, wo<br />

es bis heute seinen Sitz hat. 60.<br />

Jubiläum also. Die Gründungsväter<br />

waren 23 Produzenten, „die<br />

mit visionärem Weitblick aus privater<br />

und freiwilliger Initiative<br />

den Zusammenschluss zu einem<br />

Consorzio vereinbarten. Es einte<br />

sie der Gedanke, ihre regionale<br />

Spezialität Parmaschinken umfassend<br />

zu schützen. Zum einen,<br />

um das Wissen um die traditionelle<br />

Herstellung zukünftigen<br />

Generationen zu bewahren, zum<br />

anderen, um Grundlagen für die<br />

Prosperität des Parmaschinkens zu<br />

schaffen“, erklärten Paolo Tramelli,<br />

Marketing-Manager und Sprecher<br />

Matteo Cavalli.<br />

Die Region macht<br />

den Unterschied<br />

Triebfedern waren Stolz und<br />

Bewusstsein, eine ganz besondere<br />

Schinkenspezialität anzubieten.<br />

Hergestellt in einem Verfahren,<br />

das über viele Generationen hinweg<br />

entstand und das aufs Engste<br />

mit der geografischen Region um<br />

die Stadt Parma mit ihren besonderen<br />

klimatischen Bedingungen<br />

verbunden ist. „Daraus erwuchs<br />

die Überzeugung, dass diese Tradition<br />

in der Region eines Schutzes<br />

bedurfte, der schließlich in der<br />

Verbandssatzung festgeschrieben wurde“, so Paolo<br />

Tramelli. „Um dies auch nach außen zu manifestieren,<br />

wurde die Krone der Herzöge von Parma als Markenzeichen<br />

eingeführt. Dieses Symbol, das die Authentizität<br />

eines jeden Parmaschinkens garantiert, ist bis<br />

heute gültig.“<br />

134 Mitgliedsbetriebe<br />

ziehen an einem Strang<br />

Das CONSORZIO DEL PROSCIUTTO DI PARMA,<br />

das heute 134 produzierende Mitgliedsbetriebe vereint,<br />

bewahrt die Tradition auf allen Ebenen und versucht,<br />

Parmaschinken in den Weltmärkten zukunftssicher<br />

zu machen. Dazu sagt Alessandro Utini, Präsident<br />

des Consorzio: „Wir stehen zusammen, um die Spezialität<br />

Parmaschinken in einer schnelllebigen Welt zu<br />

bewahren und unseren Nachkommen das kulinarische<br />

Erbe Italiens weiterzugeben.“ Was damit unter anderem<br />

gemeint ist?<br />

In einem Forschungsprojekt wurden in den vergangenen<br />

Monaten zeitgemäße ökologische und nachhaltige<br />

Verpackungsalternativen entwickelt und getestet<br />

– insbesondere mit Blick auf vorgeschnittenen SB-Parmaschinken.<br />

Alessandro Utini: „Parmaschinken ist eine<br />

naturbelassene Schinkenspezialität von hoher sozialer<br />

und wirtschaftlicher Bedeutung für die Region Parma<br />

mit ihren Tälern und waldreichen Höhenzügen. Dem<br />

werden wir auch im Bereich der Verpackung zukünftig<br />

Rechnung tragen. Daher haben wir uns entschlossen,<br />

in diese Forschung zu investieren und nachhaltige Lösungen<br />

zu entwickeln.“<br />

Neue Verpackungslösungen<br />

In Kooperation mit dem Labor SSICA, Spezialisten<br />

in der Konservierung von Lebensmitteln, wurden nachhaltige<br />

Verpackungslösungen miteinander verglichen.<br />

Die Haltbarkeit von in Schutzatmosphäre verpacktem<br />

Parmaschinken wurde untersucht, die möglichst hohe<br />

Recyclingfähigkeit der Verpackung war zudem eines<br />

der wesentlichen Ziele. Zum Einsatz kamen u. a. Papier,<br />

kompostierbarer Biokunststoff und recycelbares<br />

PET. Und das Ergebnis? „Es zeigte sich, dass Verpackungen<br />

aus Papierschale und Papierdeckel (mit oder<br />

ohne Sichtfenster) eine bessere Konservierungsleistung<br />

und Haltbarkeit aufwiesen als herkömmliche<br />

Materialien“, erfuhren die Besucher auf der ANUGA.<br />

Darüber hinaus sei es recycelbar, leicht wiederverwendbar<br />

und zudem ein erneuerbarer Rohstoff.<br />

Neue Produktspezifikationen<br />

Am Stand auf der ANUGA ging es auch um die Reform<br />

der Produktionsspezifikation, genauer die Verlängerung<br />

der Reifezeit, die Reduzierung des Salzgehalts<br />

sowie ein längeres Mindesthaltbarkeitsdatum für vorgeschnittenen<br />

Parmaschinken in der SB-Packung. Parma-<br />

Schinken steht unter dem besonderen Schutz der EU.<br />

Die „geschützte Ursprungsbezeichnung” schreibt verbindlich<br />

fest, dass Parmaschinken nicht nur in der definierten<br />

Region rund um Parma und nach traditionellem<br />

Verfahren hergestellt werden muss, dass die Schweine<br />

in Italien geboren und aufgezogen sein müssen, sondern<br />

definiert auch eben jene Produktspezifikationen.<br />

30 <strong>MAGAZIN</strong> 6 <strong>2023</strong>


ANUGA <strong>2023</strong> NACHBERICHT<br />

Brotideen, die Lust auf Meer<br />

und Mehr machen<br />

MESTEMACHER GRUPPE Am Stand von Brotspezialist<br />

MESTEMACHER stach vor allem eine Neuheit<br />

ins Auge. Die Greek Flatbreads verbreiteten Urlaubsstimmung<br />

im ausklingenden deutschen Herbst. „Unser<br />

griechisches Fladenbrot wird unter offener Flamme im<br />

klassischen griechischen Steinofen gebacken“, erklärt<br />

uns Prof. Dr. Ulrike Detmers, geschäftsführende Gesellschafterin<br />

und Vorsitzende der Geschäftsführung bei<br />

MESTEMACHER. Zusammen mit Gesamtverkaufsleiterin<br />

Katja Wiesbrock zeigt sie uns das neue Brot.<br />

„Durch den Weizensauerteig entfaltet es ein besonderes<br />

Aroma und einen einzigartigen Geschmack.<br />

Es ist vegan, kann schnell in zwei Minuten bei 180<br />

Grad im Ofen gebacken werden oder für zwei Minuten<br />

in den Toaster gesteckt werden. Aber auch die<br />

Zubereitung in der Pfanne ist möglich, da sind der<br />

Fantasie keine Grenzen gesetzt.“ Das neue Griechische<br />

Flatbread gibt es in zwei Varianten – klassisch und mit<br />

Maisanteil. „Die Variante mit zehn Prozent Maismehl<br />

ist etwas herzhafter im Geschmack, etwas kräftiger“,<br />

sagt Prof. Dr. Ulrike Detmers. Beide Brote sind perfekt<br />

für eine schöne Mezze mit Freunden.<br />

Zusammenarbeit mit Diabetes-Hilfe<br />

Die MESTMACHER-Gruppe zeigte sich auf der<br />

ANUGA zufrieden mit dem vergangenen Geschäftsjahr.<br />

Man profitiere vom Trend zum Flexitarismus mit<br />

veganen und vegetarischen Brotsorten. Auch die von<br />

der Weltlage vorgegebenen Trends zur Bevorratung<br />

machen haltbares Brot zum Renner. Auch eine gute<br />

Nachricht: Seit <strong>2023</strong> kooperiert man mit diabetesDE,<br />

der Deutschen Diabetes-Hilfe. „Eine gesunde und ausgewogene<br />

Ernährung ist insbesondere für Menschen<br />

mit Diabetes wichtig“, sagt Prof. Dr. Ulrike Detmers.<br />

„Pflanzliche Lebensmittel, viele Ballaststoffe, wertvolles<br />

pflanzliches Eiweiß sowie geringe Mengen an<br />

Zucker, Salz und Fett sind günstig. Diese Kriterien erfüllen<br />

unsere Vollkornbrote, so dass sie für Menschen<br />

mit und ohne Diabetes bestens geeignet sind.<br />

Schweizer Käse: Für Gutes<br />

ein gutes Wort einlegen<br />

SWITZERLAND CHEESE MARKETING Ein<br />

toller neuer Stand, der ein neues Level der Gemütlichkeit<br />

ausstrahlt, mit viel Holz und Naturoptik. Dazu eine<br />

Speisekarte mit ungewöhnlichen kleinen Delikatessen,<br />

die Schweizer Käsespezialitäten mal von einer ganz<br />

anderen Seite zeigten: Als Tapas oder asiatisch angehaucht<br />

in gedämpften Teigtaschen, in ausgehöhlten<br />

kleinen Kartoffeln mit einem Fondue-Kern, in kleinen<br />

Pralinés oder einer Essenz von Käse. Alles ausgedacht<br />

vom Schweizer Spitzenkoch Ivo Adam. Das zeigt, wie<br />

vielseitig Schweizer Käse ist.<br />

Schwieriges wirtschaftliches<br />

Klima,<br />

aber mit Hoffnung<br />

Fakt ist aber: Der Schweizer Käseexport leidet,<br />

auch im ersten Halbjahr <strong>2023</strong>. Es geht um ein<br />

hochwertiges und teures Produkt und in Zeiten der<br />

Inflation gönnen sich die Menschen eben ein Stück<br />

weniger Luxus. „Es zeichnet sich eine klare Tendenz<br />

ab, hin zu weniger Volumen, aber zu einem besseren<br />

Exportpreis pro Kilogramm Schweizer Käse“, sagt uns<br />

Andreas Müller, Geschäftsführer von SWITZERLAND<br />

CHEESE MARKETING. Der schwankende Wechselkurs<br />

vom Schweizer Franken zum Euro ist da auch keine<br />

Hilfe, das verunsichert. „Bei der Exportentwicklung<br />

nach Deutschland zeigt sich aber aktuell sogar eine<br />

dezent positive Entwicklung auf, was uns natürlich<br />

sehr freut.“<br />

Vor allem bei kleinen Händlern geht es mit neuen<br />

Listungen hier und da einen Sprung nach oben. Bei<br />

den größeren Volumina in den Hauptsorten müsse<br />

man natürlich kämpfen. Es bedeute auch, dass man<br />

sich bei den Marketing- und Kommunikationsaktivitäten<br />

im Export stark auf den Verkaufspunkt konzentrieren<br />

will. „Man muss die Konsumentinnen und Konsumenten<br />

von den echten Mehrwerten der Schweizer<br />

Produkte und dem damit verbundenen höheren Preis<br />

überzeugen.“<br />

Der Umsatz im Bereich der<br />

Käsetheken nimmt aus Sicht der<br />

Schweizer ab, die Bedeutung des<br />

SB-Bereichs wächst kontinuierlich.<br />

Die absatzstärkste Warengruppe<br />

an den Theken stellen Hart- und<br />

Schnittkäse dar. Mit auf der AN-<br />

UGA waren acht Schweizer Käse-<br />

Unternehmen und zudem die vier<br />

Sortenorganisationen LE GRU-<br />

YÈRE AOP, APPENZELLER, TILSI-<br />

TER und TÊTE DE MOINE AOP mit<br />

ihren Spezialitäten vertreten.<br />

Bei APPENZELLER stehen im<br />

kommenden Jahr Bio-Thekenpromotionen<br />

und der Rahmkäse im<br />

Vordergrund. Letzterer spricht alle<br />

an, die eine Vorliebe für ein cremigwürziges<br />

Geschmackserlebnis haben.<br />

Die Extraportion Rahm und<br />

eine kurze Lagerzeit von mindestens<br />

drei Monaten machen ihn<br />

zu einem sanften APPENZELLER.<br />

„Auch bei den anderen großen<br />

Sorten wird es immer wieder einen<br />

Push geben mit Promotionen, um<br />

der Theke Material an die Hand zu<br />

geben, den Käse einfacher zu verkaufen“,<br />

sagt Andreas Müller. „Es<br />

geht darum Marktanteile zu verteidigen<br />

und die Attraktivität der<br />

Sorten weiter hervorzuheben.“<br />

Die nächste ANUGA<br />

findet vom<br />

4. bis 8. Oktober 2025<br />

statt.<br />

<strong>fng</strong>-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

31


PERSONALIA<br />

FÜR SIE NOTIERT<br />

Neuer Geschäftsführer<br />

Süßwarengeschäft für Nestlé<br />

Deutschland und Österreich<br />

Marc Nussbaumer, aktuell Confectionery<br />

Business Manager Heartland für die Nestlé<br />

Zone Europa, wird zum 1. November <strong>2023</strong><br />

die Position des Geschäftsführers Süßwarengeschäft<br />

(Confectionery) für Nestlé in<br />

Deutschland und Österreich übernehmen.<br />

Er folgt auf Carmen Borsche, die seit dem<br />

1. Oktober <strong>2023</strong> das Nestlé Purina Petcare<br />

Geschäft in Deutschland, Österreich und der<br />

Schweiz verantwortet.<br />

Marc Nussbaumer begann seine internationale<br />

Karriere 2002 bei Nestlé und übernahm<br />

verschiedene Managementaufgaben<br />

in den Bereichen Audit, Consumer Marketing,<br />

Sales und Key Account Management.<br />

Er bringt langjährige Erfahrungen im Süßwarengeschäft<br />

mit, unter anderem im Transformations-<br />

und Innovationsmanagement.<br />

Zudem leitete er die Entwicklung der Marke<br />

Les Recettes de l’Atelier und sorgte für ein<br />

kontinuierliches, profitables Wachstum im<br />

Saisongeschäft.<br />

Wechsel in der Geschäftsführung<br />

der Conditorei<br />

Coppenrath & Wiese KG:<br />

Peter Schmidt, seit dem 1. Dezember 2015 in<br />

der Geschäftsführung der Conditorei Coppenrath<br />

& Wiese verantwortlich für die Ressorts<br />

Marketing & Vertrieb, Finanzen & Verwaltung<br />

und Produktentwicklung (F&E), hat den Beirat<br />

des Unternehmens um Aufhebung seines<br />

Vertrags gebeten, um mit Wirkung vom 1.<br />

März 2024 in den Ruhestand zu wechseln.<br />

Der Beirat der Conditorei Coppenrath & Wiese<br />

KG bedauert diese Entscheidung sehr, akzeptiert<br />

sie aber und dankt Peter Schmidt für<br />

seine sehr erfolgreiche Tätigkeit bei der Weiterentwicklung<br />

des Unternehmens, insbesondere<br />

auch während dessen Integration in die<br />

Strukturen der Oetker-Gruppe, die Coppenrath<br />

& Wiese im Juni 2015 übernommen<br />

hatte, und wünscht ihm für den kommenden<br />

Lebensabschnitt alles Gute.<br />

Emmi eröffnet in den USA<br />

einen neuen Standort zur<br />

Verarbeitung von Käse<br />

Die Emmi Gruppe stärkt ihr Geschäft mit Spezialitätenkäse<br />

im bedeutendsten Auslandsmarkt<br />

USA. Die US-Tochtergesellschaft Emmi<br />

Roth eröffnete gestern in Stoughton, Wisconsin<br />

einen hochmodernen Standort, an dem<br />

Käse ressourcenschonend verarbeitet und<br />

konfektioniert wird.<br />

Emmi Roth weihte gestern in Stoughton, Wisconsin<br />

einen hochmodernen Standort auf einer<br />

Fläche von über 14'600 Quadratmetern<br />

ein, an dem Käse ressourcenschonend verarbeitet<br />

und konfektioniert wird. Damit baut<br />

Emmi ihre Position im US-Käse-Spezialitätenmarkt<br />

gezielt aus und schafft auch zusätzliche<br />

Absatzmöglichkeiten für importierten Schweizer<br />

Käse.<br />

«Seit über 100 Jahren vereint Emmi das traditionsreiche<br />

Handwerk der Käseherstellung mit<br />

einzigartigem Genuss, hochwertiger Qualität<br />

und Innovation. Diese Investition ermöglicht<br />

es uns, im für uns bedeutendsten Auslandsmarkt<br />

das strategisch wichtigste Standbein<br />

Spezialitätenkäse weiter zu stärken, indem wir<br />

Innovationen schneller im Markt umsetzen und<br />

flexibler auf die Bedürfnisse unserer Kunden<br />

eingehen können», so Ricarda Demarmels, CEO<br />

der Emmi Gruppe.<br />

Synergien nutzen,<br />

Agilität steigern<br />

Emmi Roth betreibt drei Produktionsstätte im<br />

Bundesstaat Wisconsin und bedient landesweit<br />

Kunden aus dem Detailhandel und Food<br />

Service mit hochwertigen, lokal hergestellten<br />

sowie aus der Schweiz importierten Spezialitätenkäsen.<br />

Seit der Akquisition von Athenos,<br />

der Nummer 1 im US-Feta-Markt, im Jahr<br />

2021 konnte Emmi Roth erfolgreich Synergien<br />

in der Marktbearbeitung und der Distribution<br />

nutzen. Damit erhöhte sich der Bedarf, die<br />

Verarbeitungs- und Vertriebskapazitäten zu<br />

erweitern. Der neue Standort steigert die interne<br />

Wertschöpfung, was wiederum die Innovationskraft<br />

und Agilität von Emmi Roth am<br />

Markt stärkt.<br />

Ressourcenschonende<br />

Verarbeitung<br />

und Arbeitsplätze<br />

Die interne Verarbeitung und Verpackung von<br />

Käse erhöht zudem die Effizienz und vereinfacht<br />

den Verarbeitungs- und Logistikprozess.<br />

Dadurch können die Transportwege um die<br />

Hälfte reduziert und entsprechend die innenbetrieblichen<br />

Treibhausgasemissionen gesenkt<br />

werden. Die mit elektrischer Energie betriebene<br />

Anlage unterstützt Emmi somit auf ihrem Reduktionspfad<br />

für netZERO 2050. Zudem entstehen<br />

am Standort rund 125 neu geschaffene,<br />

ergonomische Arbeitsplätze.<br />

HOFMANNs und die Kommunikationsagentur<br />

SGC verkünden<br />

ihre Zusammenarbeit<br />

HOFMANNs, der Premiumanbieter für kulinarische<br />

Tiefkühllösungen, freut sich, die Partnerschaft<br />

mit SGC bekannt zu geben. SGC ist<br />

eine von Juliane Broß gegründete und geführte<br />

PR- und Social Media-Agentur aus Hamburg<br />

und verfügt über langjährige Expertise der<br />

strategischen und emotionalen Markenkommunikation.<br />

Die Stärke für umfassende Kommunikationsstrategien<br />

im Food-Bereich macht SGC<br />

zum idealen Berater für das baden-württembergische<br />

Unternehmen.<br />

Seit 1960 beruht HOFMANNs Geschäftsmodell<br />

auf kulinarischer Handwerkskunst, ausgezeichneter<br />

Qualität, Nachhaltigkeit sowie Regionalität.<br />

Im Laufe der Jahre hat sich das Unternehmen<br />

deutschlandweit zum führenden Anbieter<br />

maßgeschneiderter Verpflegungssysteme für<br />

die Gemeinschafts-, Kranken- und Sozialverpflegung<br />

etabliert. Im Zuge des jüngsten Marken-<br />

Rebrandings möchte HOFMANNs in Zukunft<br />

die positive Außenwirkung seiner erstklassigen<br />

Tiefkühlmenüs intensivieren und auch Privatkunden<br />

adressieren.<br />

Das Team um Juliane Broß übernimmt dabei<br />

die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit für die<br />

Marken-, Produkt und Unternehmenskommunikation,<br />

um die Sichtbarkeit rund um HOF-<br />

MANNs Ansatz und Vision zu erhöhen.<br />

Veränderungen im<br />

Vorstand der Südzucker AG<br />

Chief Digital Officer Helen Arnold, im Vorstand<br />

der Südzucker AG verantwortlich für<br />

die Unternehmensbereiche BENEO und<br />

PortionPack Group sowie die Ressorts Digitalisierung/IT,<br />

Entwicklung neue Geschäftsfelder<br />

und Strategische Kundenentwicklung,<br />

wird ihr Vorstandsmandat auf eigenen<br />

Wunsch im nächsten Jahr niederlegen. Sie<br />

strebt eine berufliche Weiterentwicklung außerhalb<br />

der Unternehmensgruppe an.<br />

Neue Herausforderung gesucht:<br />

Key Account Manager<br />

Ich bringe mit:<br />

Kompetenz, Loyalität und Verlässlichkeit.<br />

Empathie, Kreativität, Entschlossen heit und<br />

eine positive Denkweise, bin aber trotzdem<br />

wettbewerbsorientiert.<br />

Damit werde ich die Interessen Ihres<br />

Unternehmens überzeugend vertreten.<br />

Vertrieb<br />

Außendienst<br />

Wenn Sie mich näher kennenlernen wollen,<br />

freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme<br />

unter Chiffre <strong>fng</strong>@harnisch.com<br />

32 <strong>MAGAZIN</strong> 6 <strong>2023</strong>


IMPRESSUM<br />

Go Vegan! Mr.Tom ist 2024 neuer<br />

Sponsor von Veganuary<br />

Ein veganer Erdnussriegel der besonderen Art.<br />

Mit dem Kult-Klassiker, der bereits bei seiner<br />

Produkteinführung 1955 vegan war, zeigt Hosta,<br />

dass Nascherei auch ohne tierische Inhaltsstoffe<br />

möglich ist.<br />

Erstmals sponsert der deutsche Süßwarenhersteller<br />

die Organisation Veganuary und unterstreicht<br />

damit die eigene Mission, auch in Zukunft<br />

die wachsende Bewegung für vegane und<br />

pflanzliche Süßwarenprodukte zu begleiten.<br />

Etwa 1,6 Millionen Menschen in Deutschland<br />

leben Schätzungen zufolge vegan. Wer sich<br />

mit veganer Ernährung beschäftigen möchte,<br />

findet mit der gemeinnützigen Organisation<br />

Veganuary den perfekten Anlaufpunkt. Denn<br />

Veganuary ermutigt die Menschen weltweit,<br />

im Januar eine rein pflanzliche Ernährung auszuprobieren,<br />

unterstützt die Teilnehmer bei der<br />

Entdeckung veganer Lebensmittel und klärt<br />

über die positiven Auswirkungen auf Umwelt,<br />

Tiere und Gesundheit auf.<br />

Veganuary hat sich zu einer globalen Bewegung<br />

entwickelt, die nicht nur Millionen von<br />

Menschen inspiriert, bewusster zu essen, sondern<br />

auch Unternehmen dazu ermutigt, vegane<br />

Optionen zu fördern.<br />

Naschen ohne Tierprodukte<br />

<strong>2023</strong> nahmen laut Meinungsforschungsinstitut<br />

YouGov neun Prozent der Erwachsenen in<br />

Deutschland Veganuary zum Anlass, vegane Ernährung<br />

bewusst auszuprobieren. Auf dieser Ernährungsreise<br />

dürfen Süßwarenprodukte nicht<br />

fehlen, weshalb deren Rezepturen zunehmend<br />

verändert und ohne tierische Produkte hergestellt<br />

werden.<br />

Der Mr.Tom Erdnussriegel wird seit Beginn der Produktion<br />

im Jahr 1955 vegan hergestellt. Mit seinen<br />

goldbraun gerösteten Erdnüssen, eingehüllt<br />

in zartes Karamell, begeistert der knackige Klassiker<br />

die Kunden seit Generationen. Für Hosta-CEO<br />

Laura Opferkuch ist es ein besonderes Anliegen,<br />

den Riegel Mr.Tom auch weiterhin vegan anzubieten<br />

und sich der veganen Bewegung zu widmen:<br />

„Die Nachfrage nach veganen und pflanzlichen<br />

Süßwarenprodukten verstärkt sich zunehmend<br />

– für mich persönlich eine ganz spannende Entwicklung.<br />

Bei Hosta möchten wir diese wachsende<br />

Bewegung unterstützen. Dies spiegelt sich<br />

nicht nur in dem Sponsoring von Veganuary<br />

wider, sondern auch in unserem Riegel Mr.Tom,<br />

der Genuss ohne Kompromiss möglich macht.”<br />

Zukunft gestalten mit Veganuary<br />

Mr.Tom ist 2024 ganzjähriger Sponsor von Veganuary.<br />

Doch die Verbindung geht über das<br />

Sponsoring hinaus: Mit Social-Media-Challenges,<br />

Verlosungen des Veganuary Kochbuchs,<br />

Influencer-Kooperationen und weiteren spannenden<br />

Kampagnen, setzt Mr.Tom auf Authentizität<br />

und betont so die Werte von Veganuary<br />

als auch das eigene Engagement für Nachhaltigkeit.<br />

KinderHerz-<br />

Zukunftsfonds<br />

GEFU gestartet<br />

Mit finanziellem und sozialem Einsatz engagiert<br />

sich GEFU in Kooperation mit der Stiftung<br />

KinderHerz für herzkranke Kinder<br />

„Ich freue mich sehr, dass wir mit der Gründung<br />

des KinderHerz-Zukunftsfonds GEFU jetzt langfristig<br />

und nachhaltig herzkranken Kindern helfen<br />

können, die mit großen Herausforderungen<br />

ins Leben starten“, so Rudolf Schillheim, Geschäftsführer<br />

von GEFU. Für GEFU ist die Einrichtung<br />

eines eigenen KinderHerz-Zukunftsfonds<br />

ein klares Statement. Es ist Ausdruck<br />

eines nachhaltigen Engagements für herzkranke<br />

Kinder in Deutschland. Mit finanziellem und<br />

sozialem Einsatz will GEFU den Lebensalltag<br />

dieser Kinder verbessern – durch Finanzierung<br />

von Forschungsprojekten und genereller Aufklärung<br />

über die sensible Thematik. Mit dem<br />

KinderHerz-Zukunftsfonds GEFU unterstützt<br />

das Unternehmen Förderprojekte der Stiftung<br />

KinderHerz mit Sitz in Essen.<br />

GEFU fördert Forschung<br />

Ein Forschungsprojekt in der Kurstadt Bad Oeynhausen<br />

entwickelt neue Ansätze rund um familienorientierte<br />

Behandlungen. Dieses Projekt<br />

erforscht Methoden für die Therapie herzkranker<br />

Kinder, bei denen die gesamte Familie mit in<br />

die Behandlung einbezogen wird. Im Bad Oeynhausener<br />

Projekt arbeiten Familien gemeinsam<br />

mit Psychologen, Ärzten, Pflegenden und auch<br />

Schulverantwortlichen zusammen, damit die<br />

kleinen herzkranken Patienten rundum gut betreut<br />

und versorgt werden. „Wir bei GEFU wollen<br />

einen sinnvollen Beitrag leisten, um herzkranken<br />

Kindern nachhaltig ihr tägliches Leben zu<br />

verbessern. Mit der Stiftung KinderHerz haben<br />

wir einen zuverlässigen, engagierten und kompetenten<br />

Partner gefunden. Gemeinsam werden<br />

wir in Zukunft für herzkranke Kinder viel Positives<br />

bewegen und unsere Mitarbeiter, Freunde<br />

und Kunden von GEFU darüber regelmäßig informieren“,<br />

ergänzt Rudolf Schillheim.<br />

FNG <strong>MAGAZIN</strong> ISSN 0949-3581<br />

FOOD, NONFOOD, GETRÄNKE + TOBACCO<br />

Herausgeber:<br />

Dr. Harnisch Verlagsgesellschaft mbH<br />

Eschenstr. 25, 90441 Nürnberg<br />

Telefon: 09 11 20 18-0, Fax: 09 11 20 18-100<br />

<strong>fng</strong>@harnisch.com I www.<strong>fng</strong>-magazin.de<br />

Geschäftsführer:<br />

Dr. Claus-Jörg Harnisch<br />

Benno Keller<br />

Chefredaktion:<br />

Philipp Hirt-Reger<br />

Sabine Kröll<br />

Redaktion:<br />

Christine Dölle (foodi)<br />

Britta Göpfert<br />

Johanna Hofbaur<br />

Matthias Pierau<br />

Sabine Straka<br />

Büro Hamburg:<br />

Bert Pflüger<br />

bert.pflueger@t-online.de<br />

Büro Leverkusen:<br />

Marie Schäfers<br />

m.schaefers@rheinruhrmedia.de<br />

Büro Offenburg:<br />

Gudrun Schillack<br />

textundpresse@t-online.de<br />

Büro Paris:<br />

Heike Hildebrandt<br />

h.hildebrandt@sys2net.de<br />

Head of Production:<br />

Britta Göpfert<br />

Technische Leitung:<br />

Armin König<br />

Herstellung:<br />

Schleunungdruck GmbH<br />

Eltertstraße 27<br />

97828 Marktheidenfeld<br />

Mediabetreuung:<br />

Anzeigenabteilung:<br />

Telefon: 09 11 2018-245<br />

<strong>fng</strong>mobile@gmx.de<br />

Thomas Mlynarik<br />

Telefon: 09 11 2018-165<br />

Fax: 09 11 2018-100<br />

mlynarik@harnisch.com<br />

Gabriele Fahlbusch<br />

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Fax: 09 11 2018-100<br />

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Telefon: +33 (0) 675 642 973<br />

benjamin.costemend@gmail.com<br />

Vertrieb:<br />

Sabrina Maasberg<br />

maasberg@harnisch.com<br />

Erscheinungsweise:<br />

6 x jährlich sowie 6 Themenhefte<br />

Bezugspreise:<br />

Einzelheft: 3,- Euro<br />

Jahresabonnement: Inland: 30,- Euro + 18 Euro<br />

Versandkosten (zzgl. MwSt.)<br />

Ausland: 30,- Euro + 27,- Euro Versandkosten<br />

Die Berichterstattung im Magazin unterliegt<br />

einer unabhängigen Redaktion.<br />

Redaktionsschluss 14.12.<strong>2023</strong><br />

REDAKTION<br />

HOTLINE<br />

✆ 0911<br />

20 18-250<br />

<strong>fng</strong>-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

33


GETRÄNKE<br />

KONTRAPUNKT<br />

von Marie Schäfers<br />

Papier bleibt doch<br />

besser kleben<br />

Der Verzicht auf Werbeprospekte und<br />

Co. ist immer wieder ein Thema. Nicht<br />

nur im Lebensmitteleinzelhandel. Auch ganz<br />

privat, im Kleinen. „Wo bleibt denn die Werbung?“<br />

hört man immer wieder. Hab‘ ich doch<br />

immer gerne drin geblättert, danach den Einkaufszettel<br />

(egal ob digital oder auf Papier)<br />

geschrieben. Ja, es produziert viel Papier-Müll,<br />

da beißt die Maus keinen Faden ab. Aber es ist<br />

für viele Menschen immer noch die vertraute<br />

und beste Art, sich über Angebote zu informieren<br />

und sich inspirieren zu lassen. Gerade zur<br />

Weihnachtszeit.<br />

Mal ehrlich? Gehören Sie zu denjenigen,<br />

die sich die gängigen Prospekt-Apps heruntergeladen<br />

haben und da jedes Wochenende auf<br />

der Couch durch unzählige Seiten blättern –<br />

oder besser wischen? Und dann die Angebote<br />

in den digitalen Einkaufszettel schieben. Oder<br />

zählen Sie doch eher zu denen, die die App<br />

zwar geladen und das einmal gemacht haben<br />

und es dann doch wieder vergessen? Oder gar<br />

zu jenen, die nun mal nichts damit anfangen<br />

können, weil sie kein Handy nutzen, weil sie es<br />

nicht für diese Zwecke nutzen oder weil ihnen<br />

die viele Technik im Alltag eh schon auf den<br />

Zeiger geht?<br />

Weniger Optionen<br />

zum „Verführen“<br />

All das ist legitim. Legitim ist aber dann<br />

auch, dass man, wenn man eben nicht mehr<br />

analog in die Angebote schauen kann, weniger<br />

inspiriert ist, den Weg (extra) in den Supermarkt<br />

zu machen. Und es dazu kommt, dass<br />

man nur das einkauft, was man daheim als<br />

unbedingt benötigt identifiziert hat. Und im<br />

Zweifel vielleicht ein, zwei Mal weniger einkaufen<br />

geht. Kritiker der Werbeflut auf Papier<br />

sagen jetzt: Das ist doch gar nicht messbar,<br />

keiner kommt bei uns herein und sagt uns:<br />

„Wir sind hier wegen dieser oder jener Werbung.“<br />

Das stimmt. Warum sollten die Kunden<br />

das auch tun? Sie postulieren nicht, dass sie<br />

vielleicht zum Einkauf „verführt“ wurden, sie<br />

gehen einfach hin und kaufen. Oder bleiben<br />

eben weg. Einige fühlen sich gar hinters Licht<br />

geführt: Eine gute und einfache Möglichkeit,<br />

Angebote zu vergleichen verschwindet damit<br />

immer öfter. Und auf den Verweis, doch in<br />

die App zu schauen, hören irgendwie weniger<br />

Menschen als erhofft.<br />

Analog vs.<br />

digital<br />

Sicherlich werden durch die digitalen<br />

Angebote andere Zielgruppen angesprochen,<br />

neue Zielgruppen, die in Zukunft eine größere<br />

Rolle spielen werden. Dafür verliert man<br />

jetzt aber andere Zielgruppen. Und die sind<br />

(noch immer) kaufkräftig. Es ist das große<br />

Spiel, analog gegen digital. Es wird an vielen<br />

Stellen ausgefochten. Und dann wundert man<br />

sich, wenn es an der einen Ecke noch nicht<br />

läuft, es aber an der anderen schon mächtig<br />

bröckelt. Lösung für das Dilemma? Schwierig.<br />

Es gibt keine gute. Zusteller für Werbung zu<br />

finden ist kaum noch möglich. Der Umweltaspekt<br />

bleibt, der Streuverlust auch. Aber ganz<br />

ohne, das kommt vielen immer noch komisch<br />

vor. Lustigerweise jung wie alt.<br />

Das Buch war ja<br />

auch schon mal tot<br />

Lange glaubte man, dass das eine das<br />

andere kompensieren würde. Das alle eben<br />

auf Apps für Werbeprospekte wechseln oder<br />

auf die supermarkteigene Homepage schauen.<br />

Vergessen aber viele. Wenn etwas nicht<br />

direkt zu einem kommt, dann übersieht man<br />

es leicht. Also WhatsApps schicken? Nervt<br />

dann auch wieder zu sehr, die Beiläufigkeit<br />

fehlt. Also bleiben die Prospekte noch bei den<br />

meisten, wenn sie auch weniger werden. Weil<br />

Papier doch (noch) besser kleben bleibt. Und<br />

echtes Blättern doch was anderes ist. Aber<br />

man hat ja einst auch gesagt, dass das Buch<br />

tot sei, als die ersten E-Book-Reader aufkamen.<br />

Das Buch lebt immer noch. (Recycling)-<br />

Papier ist geduldig.<br />

34<br />

<strong>MAGAZIN</strong> 6 <strong>2023</strong>


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