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Genusswelt Tabak ´23/´24

Themenheft 5/23

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THEMENHEFT 5-2023/24 EURO 3,00 CHF 4,00 ISSN 0949-3581 DR. HARNISCH VERLAG<br />

Ausgabe<br />

2023|24<br />

<strong>Genusswelt</strong> <strong>Tabak</strong>


Genuss braucht<br />

Verantwortung<br />

Eine Weihnachts- oder Neujahrstafel, vorweg<br />

ein Gläschen Champagner, zu den feinen Speisen<br />

ein edler Wein, nach dem wunderbaren Dessert<br />

ein Ortswechsel ins Nebenzimmer, zum Abschluss ein<br />

milder Cognac, als Begleitung eine aromatische Zigarette<br />

– welch ein Genuss!<br />

Und da sind wir beim Thema! <strong>Tabak</strong>waren, alkoholische<br />

Getränke oder auch fett- und zuckerreiche<br />

Nahrungsmittel sind mit gesundheitlichen Risiken verbunden.<br />

Wer zu viel von ihnen konsumiert, läuft Gefahr,<br />

krank zu werden.<br />

Deshalb: Genuss braucht Verantwortung. Da sind<br />

Verbraucher, Handel und Hersteller allesamt in die<br />

Pflicht genommen. Bleiben wir beim Genussmittel <strong>Tabak</strong>.<br />

In Deutschland finden die vielfältigen Kreationen<br />

der Hersteller noch immer um die 17 Millionen Anhänger<br />

beiderlei Geschlechts. Doch der Absatz versteuerter<br />

Zigaretten sinkt von Jahr zu Jahr. 2022 ging er um 8,3<br />

Prozent auf 65,8 Milliarden Stück zurück. Auch der<br />

Verkauf von Zigarren und Zigarillos reduzierte sich um<br />

einen fast identischen Prozentsatz auf 2,5 Milliarden.<br />

Feinschnitt hingegen erlebte einen leichten Anstieg auf<br />

rund 25.000 Tonnen, weil dieser <strong>Tabak</strong> günstiger ist als<br />

fertige Zigaretten.<br />

EDITORIAL<br />

Aber eines muss klar sein: Jeder hat das Recht,<br />

als Erwachsener in Freiheit und Verantwortung, ohne<br />

Zwang sowie im Rahmen der Gesetze seine eigenen<br />

Entscheidungen zu treffen. „Dies ist die Basis unserer<br />

gesellschaftlichen Grundordnung“, betont der Deutsche<br />

Zigarettenverband, DZV. Das muss auch für den<br />

Konsum gesetzlich erlaubter Genussmittel gelten.<br />

Deshalb darf das Zigarettchen nach einem weihnachtlichen<br />

Festmahl oder zum Jahreswechsel durchaus als<br />

Genuss ohne Reue verinnerlicht werden.<br />

Eine angenehme Lektüre aus der Welt des <strong>Tabak</strong>s<br />

wünschen wir!<br />

Der Rückgang des Zigarettenkonsums hat auch<br />

damit zu tun, dass die großen Hersteller mit den modernen<br />

<strong>Tabak</strong>erhitzern versuchen, Raucher konventioneller<br />

Verbrennungszigaretten unter großem Werbeaufwand<br />

auf diese risikoreduzierten Produkte zu locken. So<br />

setzen Japan Tobacco International (JTI) sowie British<br />

American Tobacco (BAT) mit Ploom sowie iFuse auf<br />

rauchfreie Alternativen, und natürlich Philip Morris mit<br />

seiner Marke IQOS. Sie steht für I quit ordinary smoking,<br />

was ins Deutsche übertragen bedeutet: Ich höre<br />

mit dem gewöhnlichen Rauchen auf. Die Technik ist<br />

leicht erklärt: Der <strong>Tabak</strong> wird im Erhitzer zum Dampfen<br />

gebracht, so dass der <strong>Tabak</strong> heiß wird, aber nicht verbrennt.<br />

IQOS Iluma zum Beispiel mit seinen Terea Sticks<br />

enthält durchschnittlich um die 95 Prozent weniger<br />

Schadstoffe, also gesundheitsgefährdende Chemikalien,<br />

im Vergleich mit dem Rauch einer herkömmlichen<br />

Zigarette. Außerdem setzt der <strong>Tabak</strong>erhitzer ein Aerosol<br />

frei, dessen Geruch sich im Handumdrehen verflüchtigt<br />

und nicht in Haaren oder Kleidung haften bleibt.<br />

Wir erwähnten den hehren Begriff Pflicht. Der<br />

Freund des blauen Dunstes ist aufgefordert, die Marke<br />

seiner Präferenz in Maßen zu konsumieren, die<br />

Hersteller unternehmen viel, um auf die gesundheitlichen<br />

Gefahren des Rauchens aufmerksam zu machen,<br />

unterweisen den Handel intensiv, <strong>Tabak</strong>waren<br />

an Jugendliche nicht zu verkaufen und tüfteln immer<br />

weiter an <strong>Tabak</strong>erzeugnissen, die Geschmackserlebnisse<br />

zu variieren und die Schadstoffe weiter zu minimieren.<br />

Das ist gut so.<br />

Philipp Hirt-Reger Sabine Kröll<br />

fng-Chefredaktion<br />

Der nächste<br />

TABAK PROFI<br />

TABAK PROFI<br />

<strong>Tabak</strong>produkte im LEH<br />

erscheint<br />

Frühjahr 2024<br />

fng-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

3


BLICKPUNKT<br />

Egal, ob man sich für Kautabak, Schnupftabak<br />

oder Nikotinbeutel interessiert, die Geschichte<br />

dieser jahrhundertealten Tradition sollte man kennen.<br />

Das Hinzufügen von Aromen zum sogenannten<br />

„rauchlosen <strong>Tabak</strong>“ wird seit mehreren Jahren von<br />

<strong>Tabak</strong>unternehmen als Marketingstrategie eingesetzt.<br />

Dies ist besonders interessant für Raucher, die von Zigaretten<br />

auf rauchfreien <strong>Tabak</strong> umsteigen wollen. Die<br />

häufigsten Aromen in rauchlosen <strong>Tabak</strong>produkten sind<br />

Wintergrün und grüne Minze, Fruchtaromen sind ebenfalls<br />

beliebt.<br />

Kautabak hat eine<br />

lange Geschichte<br />

Während des 15. Jahrhunderts war das Kauen von<br />

<strong>Tabak</strong> in Mittel- und Südamerika übliche Praxis. In vielen<br />

Berichten über Kautabak, der von amerikanischen<br />

Ureinwohnern verwendet wurde, mischten die Stämme<br />

Kalk mit trockenem <strong>Tabak</strong>kraut. <strong>Tabak</strong> war ein wichtiger<br />

Teil der Kultur der amerikanischen Ureinwohner.<br />

Die <strong>Tabak</strong>blätter konnten helfen, Hunger und Müdigkeit<br />

zu lindern. Sie wurden verwendet, um Schlangenbisse<br />

zu behandeln, abzuwehren und Schnitte zu desinfizieren<br />

und galten als eine echte Möglichkeit, die<br />

Vom Kautabak<br />

über den Schnupftabak<br />

zum Nikotinbeutel<br />

Die Gesc<br />

rauchfrei<br />

Zähne von Kindern zu reinigen. Ebenso galten sie als<br />

Schutz gegen die Pest. Bei der Volkszählung von 1860<br />

gab es 348 <strong>Tabak</strong>fabriken im Bundesstaat Virginia in<br />

den USA. Tatsächlich erreichte der Kautabak-Markt<br />

1890 seinen Höhepunkt, als schätzungsweise 1,5 kg<br />

<strong>Tabak</strong> pro Kopf und Jahr konsumiert wurden. Neben<br />

den traditionellen Formen des <strong>Tabak</strong>s wurde Kautabak<br />

auch in anderen Formen hergestellt. Plug-<strong>Tabak</strong>, welcher<br />

mit Süßungsmittel zu Blöcken gepresst wurde, ist<br />

eine der ältesten Formen von Kautabak.<br />

Schnupftabak – ein<br />

außergewönliches Kraut<br />

Katharina<br />

von Medici<br />

Das 16. Jahrhundert stand ganz im Zeichen des<br />

<strong>Tabak</strong>s. Er diente als Heilmittel für allerlei Beschwerden.<br />

Aber kaum eine Medizin war aufgrund ihres besonderen<br />

Geschmacks so begehrt, wie dieses außergewöhnliche<br />

Kraut. Auch die französische Königin,<br />

Katharina von Medici, erhoffte sich Heilung für ihren<br />

migränegeplagten Sohn Franz. Ob sie nun die damalige<br />

Gebrauchsanweisung missverstanden hatte oder<br />

einfach außer Acht ließ, kann man heute nicht mehr<br />

nachvollziehen. Wie auch immer. Sie setzte sich über<br />

die ärztlichen Anweisungen hinweg und erfand eine<br />

völlig neue Art des <strong>Tabak</strong>genusses. Katharina verabreichte<br />

ihrem Sohn den geriebenen <strong>Tabak</strong> löffelweise.<br />

Eine Linderung seines Leidens aber wollte nicht eintre-<br />

4 GENUSSWELT TABAK


DIE GESCHICHTE DES RAUCHFREIEN TABAKS<br />

ten. Dem ausgesprochenen Erfindungsgeist der<br />

Königin ist es wohl zu verdanken, dass sie ihren<br />

Sohn dazu bewegte, das Pulver über die Nase<br />

aufzunehmen. Diese unkonventionelle Maßnahme<br />

verfehlte ihre Wirkung nicht. Das Kribbeln in<br />

seiner Nase löste bei Franz einen wahren Niesanfall<br />

aus, der Druck in seinem Kopf nahm ab<br />

und die Schmerzen ließen nach. Der erste bekannte<br />

Schnupfer tat also genau das, was ein<br />

richtiger Schnupfer nicht tut – niesen.<br />

Von der Wirkung ihrer Erfindung begeistert,<br />

gönnte sich auch die Königin eine Prise dieses<br />

Pulvers. Sie empfand dabei großen Spaß. Kurzerhand<br />

gab sie dem geriebenen <strong>Tabak</strong> ihren Namen,<br />

den er jahrhundertelang behalten sollte –<br />

Catharinaire. Schon bald folgten die Damen und<br />

Herren des Hofes dem Beispiel ihrer Königin. Es<br />

entbrannte ein regelrechter Wettstreit darin, es<br />

dem graziösen Niesen ihrer Majestät gleich zu<br />

tun. Schnupfen wurde gesellschaftsfähig. Schon<br />

wenige Jahrzehnte nach der denkwürdigen Geburt<br />

des Schnupftabaks rümpfte die ganze Welt<br />

ihre Nasen – voll Genuss.<br />

boten Rauchern eine diskretere Möglichkeit, <strong>Tabak</strong><br />

zu genießen. Duch den frischen Geschmack<br />

vermitteln sie ein deutliches saubereres Gefühl<br />

als herkömmliche orale <strong>Tabak</strong>produkte, die<br />

zuerst in den nördlichen Ländern vermarktet<br />

wurden. Im späten 20. Jahrhundert erreichten<br />

Nikotinbutel eine neue Beliebtheit. Allerdings<br />

sind sie in den meisten Ländern noch relativ<br />

unreguliert. Optisch erscheinen Nikotinbeutel<br />

wie kleine Teebeutel, die mit Nikotin gefüllt<br />

sind und für einige Minuten unter die Oberlippe<br />

geschoben werden. Sie werden in verschiedenen<br />

Geschmacksrichtungen und unterschiedlichen<br />

Nikotinstärken angeboten.<br />

Lernen aus<br />

Schwedens Erfolgen<br />

Schweden ist auf dem besten Weg, das erste<br />

rauchfreie Land zu werden, dank der Nutzung<br />

von Snus und Nikotinbeuteln als Alternativen<br />

zu herkömmlichen Zigaretten. Die Raucherprävalenz<br />

liegt dort bei nur 5,6 Prozent (im Vergleich:<br />

in Deutschland bei 34%!!). Schweden<br />

traditionelle Snus wird aus gemahlenen Blättern<br />

der <strong>Tabak</strong>pflanze hergestellt und entweder lose<br />

oder in kleinen Beuteln verkauft. In den letzten<br />

Jahren hat aber vor allem der All White Snus,<br />

auch Nikotinbeutel genannt, an Beliebtheit gewonnen.<br />

Der größte Unterschied zwischen den<br />

beiden Produkten: Der All White Snus ist komplett<br />

frei von <strong>Tabak</strong>, während die anderen <strong>Tabak</strong><br />

beinhalten. Zudem sind die Beutel komplett<br />

weiß und sie rinnen beim Konsum weniger, da<br />

Inhalt und Beutel eher trocken sind.<br />

Lokale <strong>Tabak</strong>händler<br />

bestätigen<br />

positiven Trend<br />

Seit das Bundesgericht das Verkaufsverbot<br />

2019 aufgehoben hat, stieg der Konsum<br />

markant an. Allein im Jahr 2021 stieg die Anzahl<br />

der verkauften Dosen um 37 Prozent an,<br />

mittlerweile machen Nikotinbeutel 40 Prozent<br />

des gesamten Umsatzes von oralem Nikotin<br />

aus. „Der Verkauf von diesen so genannten<br />

Mundtabak-Produkten ist in unseren Schweizer<br />

hichte des<br />

en <strong>Tabak</strong>s<br />

Schweden und die Snus-Tradition<br />

Schon im 18. Jahrhundert begannen Bauern<br />

in Schweden <strong>Tabak</strong> aus eigenem Anbau<br />

zu mahlen, zu fermentieren und daraus Mischungen<br />

herzustellen, um den Geschmack zu<br />

verbessern. Das Endergebnis wurde als Snus bekannt.<br />

Darüberhinaus lernten die schwedischen<br />

Bauern <strong>Tabak</strong>blätter mit Salz und Wasser zu<br />

mischen, ein Vorgang aus dem ein feuchtes Produkt<br />

für den oralen Gebrauch entstand, das unter<br />

die Oberlippe gelegt wurde. Heute wird Snus<br />

in vielen Ländern vielfältig angeboten und kann<br />

online gekauft werden. Die Snus-Industrie ist in<br />

den vergangenen Jahren aufgrund der zunehmenden<br />

Produktvielfalt stark gewachsen. Snus<br />

ist in verschiedenen Nikotinstärken erhältlich.<br />

Der Nikotingehalt wird in Milligramm pro Portion<br />

gemessen. Je stärker der Snus, desto mehr<br />

Nikotin enthält er und liefert einen kraftvollen,<br />

intensiven Geschmack, wobei der stärkste <strong>Tabak</strong><br />

nur für erfahrene Nutzer empfohlen wird.<br />

Nikotinbeutel sind<br />

neu und diskret<br />

Mitte des 20. Jahrhunderts fanden Nikotinbeutel<br />

erstmals ihren Weg durch Europa und<br />

hat die niedrigste Anzahl an rauchbedingten<br />

Todesfällen und Lungenkrebstodesfällen in<br />

Europa. Snus und Nikotinbeutel, als schadensmindernde<br />

Ersatzprodukte, haben zu dieser<br />

positiven Entwicklung beigetragen. Eine Studie<br />

des Forschungsunternehmens Lakeville zeigt,<br />

dass Snus und Nikotinbeutel einen entscheidenden<br />

Einfluss auf die niedrige Raucherquote<br />

in Schweden haben. Höhere Zigarettenpreise<br />

allein reichen nicht aus, um die Zahl der Raucher<br />

zu reduzieren. Vielmehr ist der Zugang zu<br />

Alternativprodukten entscheidend. Der Erfolg<br />

von Schweden mit Snus und Nikotinbeuteln<br />

kann als Vorbild für andere europäische Länder<br />

dienen, um die Raucherprävalenz zu senken und<br />

den gesundheitlichen Folgen des Rauchens entgegenzuwirken.<br />

In Großbritannien etwa liegt der<br />

Fokus auf E-Zigaretten, während Schweden mit<br />

dem Snus-Modell erfolgreich ist.<br />

Erfolgreich in der Schweiz:<br />

Snus boomt<br />

Der Mundtabak ist in der Schweiz beliebt<br />

wie nie zuvor. Seit der dortigen Legalisierung<br />

verzeichnen <strong>Tabak</strong>händler einen markant höheren<br />

Snuskonsum. Doch: Snus ist nicht gleich<br />

Snus, es gibt unterschiedliche Variationen. Der<br />

Nikotinbeutel<br />

Shiro all white<br />

Retailformaten k kiosk, avec und Press & Books<br />

über die letzten Jahre kontinuierlich gestiegen“,<br />

bestätigt Valora Schweiz AG die steigende Nachfrage.<br />

Und auch lokale <strong>Tabak</strong>händler berichten<br />

von einem Snusboom, kleine lokale Händler<br />

sprechen gar von einer Verzehnfachung der<br />

Käufe. Zudem heißt es, die Ansprüche der vor<br />

allem jugendlichen Kundschaft steige, sie würden<br />

immer noch stärkere, noch bessere Snus<br />

wollen.<br />

Eine neue Studie des schwedischen Forschungsunternehmens<br />

Lakeville zeigt, dass Snus<br />

und Nikotinbeutel tatsächlich im starken Masse<br />

zur Rauchentwöhnung beiträgt. Und dieser<br />

Wechsel auf „gesündere“ Nikotinalternativen<br />

wiederum rettet Leben. In Zahlen: Würden in<br />

der EU mehr Menschen snusen statt rauchen,<br />

könnten bis zu 210.000 Todesfälle verhindert<br />

werden, so die Studie. Aktuell ist der Konsum<br />

von Snus in der EU jedoch weiterhin verboten.<br />

fng-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

5


ALT<br />

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Wiedererkennung der Non-Full Flavour-Variante.<br />

Rauchen kann tödlich sein.<br />

6 GENUSSWELT TABAK


Pflanzenextrakt<br />

statt<br />

<strong>Tabak</strong>blätter<br />

VEO Sticks als erste tabakfreie<br />

Alternative zum Rauchen<br />

ZUKUNFTSPRODUKTE<br />

schen Geschmack von Rooibos mit verschiedenen Aromen<br />

kombiniert. Von erfrischender Pfefferminze über<br />

süße rote Beeren bis hin zu blumiger Blaubeere – Glo<br />

Veo Sticks bieten eine Palette an Geschmacksrichtungen,<br />

die jeden Gaumen ansprechen sollten.Das Ergebnis<br />

ist ein tabak- und verbrennungsfreies Genusserlebnis.<br />

Das zukunftsweisende tabakfreie Sortiment ist seit<br />

Anfang Oktober im Handel erhältlich.<br />

Im September kündigte BAT Deutschland die Einführung<br />

der ersten tabakfreien Nikotinsticks für<br />

den <strong>Tabak</strong>erhitzer Glo unter dem globalen Markennamen<br />

Veo an. Das zukunftsweisende neue Produkt bietet<br />

Rauchern eine ganz neue tabak- und verbrennungsfreie<br />

Alternative zu Zigaretten. Für die Glo Veo Sticks wird<br />

Rooibos – eine Pflanze, die üblicherweise als koffeinfreier<br />

Kräutertee konsumiert wird – als Basis verwendet,<br />

um den Konsumenten eine tabakfreie Alternative zum<br />

Rauchen anbieten zu können. Dr. James Murphy, Direktor<br />

für Forschung und Wissenschaft bei BAT, erklärte:<br />

„In den letzten zehn Jahren haben wir uns vom Anbieter<br />

einer einzigen Produktkategorie zum „Multi-Category“-<br />

Konsumgüterunternehmen entwickelt. Einige unserer<br />

Produkte der neuen Kategorien sind tabakbasiert, andere<br />

nicht, aber alle haben eines gemeinsam: Sie sind<br />

verbrennungsfrei. Auf Basis fundierter Erkenntnisse<br />

und herausragender Innovationen ist Veo ein weiterer<br />

Schritt, Rauchern eine möglichst breite Palette an risikoreduzierten<br />

Produkten anzubieten.“<br />

Ist Pflanzenextrakt<br />

der bessere <strong>Tabak</strong>?<br />

Zunächst einmal handelt es sich bei Glo Veo Sticks<br />

nicht um einen traditionellen <strong>Tabak</strong>stick. Das Herzstück<br />

des Veo Sticks ist das pflanzliche Rooibos-Substrat. Dieses<br />

Substrat wird erhitzt und nicht verbrannt, wodurch<br />

ein aromatischer Dampf entsteht, der den charakteristi-<br />

Die Veo Sticks werden in fünf<br />

Aromenvarianten angeboten:<br />

Green Click: Dieser Stick definiert den vollen Geschmack<br />

neu und bietet ein reichhaltiges Pfefferminz-<br />

Aroma auf Rooibos-Basis. Vor dem Aktivieren des<br />

Klicks genießt man eine leichte Frische von Minze, die<br />

nach dem Klick in einen süßen, cremigen Pfefferminzgeschmack<br />

übergeht.<br />

Arctic Click: Ein erfrischendes Spearmint-Aroma auf<br />

Rooibos-Basis. Die leichte Frische von Spearmint vor<br />

dem Klick wird durch einen erfrischenden Spearmint-<br />

Kick nach dem Klick intensiviert.<br />

Scarlet Click: Für Beerenliebhaber bietet der Scarlet<br />

Click ein reichhaltiges Aroma aus roten Beeren auf<br />

Rooibos-Basis. Die frischen roten Beeren dominieren<br />

den Geschmack und sorgen für ein fruchtiges Erlebnis.<br />

Violet Click: Ein blumiges Blaubeer-Aroma auf Rooibos-Basis<br />

zeichnet diesen Stick aus. Die Kombination<br />

aus blumiger Blaubeere und einem frischen Blaubeer-<br />

Crème Aroma nach dem Klick ist ein wahrer Genuss.<br />

Sunset Click: Dieser Stick bietet ein reichhaltiges<br />

Frucht-Aroma auf Rooibos-Basis. Die cremigen, tropischen<br />

Früchte werden durch eine frische tropische<br />

Ananasnote nach dem Klick ergänzt.<br />

fng-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

7


ZUKUNFTSPRODUKTE<br />

Händler-Feedback zu<br />

S<br />

eit Juni setzt das Unternehmen auf das innovative<br />

Smartcore Induktionssystem, um den <strong>Tabak</strong><br />

im Iqos Iluma-Gerät zu erhitzen, anstatt ihn zu verbrennen.<br />

Die eigens für Iqos Iluma entwickelten Terea-<br />

<strong>Tabak</strong>sticks bieten eine große <strong>Tabak</strong>vielfalt – mit allen<br />

Sorten, die es auch im bisherigen Heets-Sortiment gibt.<br />

Iluma ab Dezember für 69 Euro erhältlich<br />

Anfang Dezember wurde der <strong>Tabak</strong>erhitzer Iqos<br />

Iluma der Philip Morris GmbH um 10 Euro von<br />

einer UVP von 79 Euro auf 69 Euro reduziert.<br />

Dadurch möchte das Unternehmen noch mehr<br />

erwachsenen Raucher:innen die<br />

Möglichkeit geben, von Zigaretten<br />

auf schadstoff-reduzierte <strong>Tabak</strong>alternativen<br />

umzusteigen.<br />

Iluma begeistert den Handel!<br />

Die fng hat einige Händler zu Ihren Erfahrungen mit<br />

Iqos Iluma und pesönlichen Verkaufstipps befragt. Hier<br />

die wichtigsten Feedbacks:<br />

Josef Mooseder aus Dachau<br />

„Ein absoluter Benefit ist die Tatsache, dass Iluma-<br />

Geräte nicht mehr gereinigt werden müssen. Durch die<br />

neue Induktionstechnik kommt der <strong>Tabak</strong> nicht mehr in<br />

Berührumng mit dem Gerät, sondern wird durch Induktion<br />

erhitzt. Beschädigte oder abgebrochene Heizstäbe<br />

und die regelmäßige Reinigung gehören der Vergangenheit<br />

an, so dass die Handhabung sehr viel einfacher<br />

geworden ist.<br />

Next Level Produktportfolio<br />

Die Preisreduzierung bezieht sich auf Iqos Iluma,<br />

bestehend aus Charger und Holder in den Farben<br />

Grau und Beige mit der neuen UVP<br />

von 69,00 Euro (bis Ende November<br />

noch 79,00 Euro). Der Holder von<br />

Iqos Iluma verfügt über eine Auto-<br />

Start-Funktion sowie eine Schnellladefunktion<br />

und ermöglicht es,<br />

zwei Terea-<strong>Tabak</strong>sticks direkt<br />

hintereinander zu genießen. Der<br />

Akku des Pocket Chargers reicht<br />

für ca. 20 Terea-<strong>Tabak</strong>sticks.<br />

Iqos Iluma One ist weiterhin<br />

für 49,00 Euro erhältlich<br />

und bietet einen kompakten<br />

All-in-One-<strong>Tabak</strong>erhitzer: Praktisch<br />

und preisgünstiger als<br />

Iqos Iluma bietet er bis zu 20<br />

aufeinanderfolgende Nutzungen<br />

ohne Zwischenladen<br />

– ideal für unterwegs.<br />

Unser Credo ist eine sachliche, relativ kurze Beratung,<br />

die sich zum Beispiel auf die drei wichtigsten Vorteile<br />

bei Iluma konzentriert: neue Technik, keine Reinigung,<br />

einfache Handhabung. Wer den Kund:innen zu viele<br />

Fakten präsentiert, dem werden sie<br />

nicht mehr folgen können und vergessen<br />

somit das Wesentliche.<br />

Ein guter Schachzug war es außerdem,<br />

die Terea-<strong>Tabak</strong>sticks an die<br />

Geschmacksvarianten der bestehenden<br />

Heets-Sorten anzugleichen. So<br />

konnte jeder Iqos-Nutzer ganz leicht<br />

beim neuen Iluma-Gerät seine Lieblingsmarke<br />

wiederfinden.“<br />

Josef Mooseder<br />

8<br />

GENUSSWELT TABAK


ZUKUNFTSPRODUKTE – IQOS ILUMA<br />

Iqos Iluma begeistert<br />

Kerstin Nowak aus Leipzig<br />

„Es gibt im Umgang mit Iluma nur Vorteile. Das ist<br />

mein erster Satz, wenn ich über den neuen <strong>Tabak</strong>erhitzer<br />

spreche. Denn es stimmt: Keine Reinigung mehr, der<br />

Heizstab entfällt durch die neue Induktions-Technik und<br />

mit Terea stehen sofort acht verschiedene Geschmacksrichtungen<br />

zur Verfügung, was bei den Heets doch ein<br />

paar Jahre gedauert hat. Diese Weiterentwicklung von<br />

Philip Morris ist so ausgefeilt, dass sie uns noch viel<br />

neue Kund:innen bescheren wird.<br />

Meine Mitarbeiter:innen waren von Anfang an in alle<br />

Schulungen, in die Beratung und den Verkauf der Iqos-Geräte<br />

eingebunden. Zudem erhielten Sie Quartalsprämien,<br />

die sicherlich die Verkaufsleistung noch weiter gesteigert<br />

haben. Seit wir zum Philip Morris Premium-Partner geworden<br />

sind, erhalten meine Mitarbeiter:innen für jede erfolgreiche<br />

Registrierung eines Neukunden eine feste Prämie.“<br />

Petra Klein<br />

Petra Klein aus Duisburg<br />

„Mein Hauptargument ist die Reinigung,<br />

die mit Iluma vollständig entfällt. Für einige<br />

meiner Stammkund:innen waren der Heizstab<br />

und die regelmäßige Reinigung der<br />

Iqos-Geräte langfristig nicht zufriedenstellend.<br />

Uns so freuen wir uns über Iluma und<br />

Terea, die nicht nur uns, sondern auch den<br />

Nutzer:innen das Leben so viel einfacher und<br />

leichter machen.<br />

Die Beratungsleistung gegenüber den<br />

Interessent:innen fällt mir sehr leicht, da ich<br />

selbst IQOS-Nutzerin bin und aus eigener<br />

Erfahrung von den vielen Vorteilen eines <strong>Tabak</strong>erhitzers<br />

berichten kann. Die Kund:innen<br />

schätzen diese Expertise und kommen gerne<br />

zu mir und meinem Team, wenn sie Fragen haben<br />

oder sich hinsichtlich der Funktionsweise<br />

nicht ganz sicher sind. Das schafft eine gute<br />

Vertrauensbasis und spricht sich rasch herum.“<br />

Sercan Tepeli aus Berlin<br />

„Meine Kunden reagieren sehr positiv auf die Tatsache,<br />

dass zum ersten Mal zwei Geräte zu unterschiedlichen<br />

Preisen angeboten werden. Das bietet eine Wahlmöglichkeit<br />

und zahlt auf die individuellen Bedürfnisse des<br />

Kunden ein. Darüberhinaus überzeugen die Iluma Geräte<br />

durch ihre einfache Bedienung und die Tatsache, dass<br />

die Reinigung entfällt. Viele Kunden begrüßen die neue<br />

Induktions-Technologie, denn der Heizstab entfällt und<br />

somit sind Reparaturen auf ein Minimum begrenzt.<br />

Mein Team und ich versuchen, jedem Kunden die Zeit<br />

und Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die er für<br />

sich beansprucht. Unser Ziel ist es, jeden Kunden glücklich<br />

zu machen, so dass er zufrieden aus unserem Shop<br />

geht. Das ist sicherlich ein Spagat, aber er lohnt sich<br />

definitiv, denn diese Kunden fühlen die Wertschätzung<br />

und kommen definitiv wieder. Unser Verkaufs-Tipp: Alle<br />

Zigarettenraucher als potentielle Kunden direkt ansprechen<br />

und auf die neuen bedienerfreundlichen Iluma-<br />

Geräte mit all ihren Vorteilen hinweisen.“<br />

Sercan Tepeli<br />

fng-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

9


CIGARREN-MANUFAKTUR WOLF & RUHLAND<br />

Wolf &<br />

Ruhland –<br />

Ein echter Virginia-Fan –<br />

Kaiser Franz Josef!<br />

Die bayerischste aller Zigarren ist ein echtes Unikum:<br />

mit langer spitzer Silhouette, einem Strohhalm-<br />

Mundstück und dem eingebundenen Luftkanal aus original<br />

spanischem Dünengras. Ihre Berühmtheit in den<br />

Alpenländern hat die Virgina durch ihre prominenten<br />

Genießer, den österreichischen Kaiser Franz Josef und<br />

Prinz Luitpold von Bayern erlangt. Die Schafkopfer in<br />

den oberbayerischen und österreichischen Wirtshäusern<br />

rauchten sie ebenso, wie die Oberpfälzer Holzarbeiter.<br />

Die "bayerische Virginia", die weltweit nur noch<br />

in Perlesreut in Handarbeit hergestellt wird, hat allen<br />

Anti-Raucherkampagnen zum Trotz bis heute einen<br />

treuen Abnehmerkreis. Ihr Duft und ihre extravagante<br />

Form werden von Liebhabern weit über die Grenzen<br />

Deutschlands hinweg auch in Österreich, der Schweiz<br />

und in Spanien geschätzt.<br />

Mit dem Duft von Honig<br />

und dem<br />

Geschmack von Geräuchertem<br />

7.900 Kilometer liegen zwischen Kuba und Perlesreut im<br />

Bayerischen Wald. Doch in einem romantischen Haus direkt<br />

am Marktplatz des niederbayerischen Städtchens ist Havanna<br />

ganz nah. Der würzige Duft aromatischer <strong>Tabak</strong>blätter<br />

dringt aus dem Anwesen, das mit seinen weißen Säulengewölben<br />

dem Landsitz eines karibischen <strong>Tabak</strong>barons ähnelt.<br />

Beim Blick ins Innere des Gebäudes offenbart<br />

sich dem Besucher eine scheinbar exotische<br />

Welt. Im warmen Licht alter Emaille-Lampen, auf Arbeitstischen,<br />

an denen die Jahrzehnte deutliche Spuren<br />

hinterließen, rollen hier Frauen im 30-Sekunden-<br />

Takt wie in Havannas <strong>Tabak</strong>manufakturen eine bayerischen<br />

Berühmtheit: die 21 Zentimeter lange „Edelweiss<br />

Virginia“. Ein eingetragener Markenname, der<br />

für Qualität und Ehrlichkeit bürgt. „Kleine Herren Virginia“<br />

und „Gezöpfelte“ bereichern das Sortiment und<br />

machen dem Firmennamen alle Ehre. Das Prinzip der<br />

liebevollen Handarbeit gilt auch für diese Sorten und<br />

macht sie dadurch einzigartig und unverwechselbar.<br />

Die klassische "bayerische Virginia" besteht aus gerissenen<br />

Virginiasorten, sowie verschiedenen Java- und<br />

Sumatra-Anteilen, die mit einem Umblatt in Form gebracht<br />

werden. Jede Zigarre wird mit einem halben <strong>Tabak</strong>blatt<br />

der Sorte "Virginia dark fired" oder "Kentucky<br />

dark fired" ummantelt und mit Hilfe von Weizenstärke<br />

verklebt. Das bringt den Geschmack, den Virginia-Fans<br />

lieben: Das Virginiablatt durftet nach Honig und das<br />

10 GENUSSWELT TABAK


Perlesreut – Havanna<br />

im Bayrischen Wald<br />

CIGARREN-MANUFAKTUR WOLF & RUHLAND<br />

Kentucky-Blatt schmeckt wie Geräuchertes, weiß Cornelia<br />

Stix, Geschäftsführerin der Cigarrenmanufaktur<br />

Wolf & Ruhland in Perlesreut. Die Bayerwald-Virginia<br />

ist im Gegensatz zu den meisten industriell gefertigten<br />

Zigarren absolut naturblassen: ganz ohne Aromastoffe,<br />

Konservierungsmittel oder Brandverstärker.<br />

Soziale Einrichtungen<br />

in der Manufaktur<br />

Perlesreut war schon 1870 eine Hochburg der <strong>Tabak</strong>herstellung.<br />

Hier wurde der berühmten "Perlesreuter<br />

Schmalzler" hergestellt, bis die Produktion 1917 eingestellt<br />

wurde. Im selben Jahr gründete Hermann Wolf<br />

eine "Tabkakmanufaktur". Schon bald beschäftigte das<br />

Unternehmen über 200 Mitarbeiter - fast alles Frauen<br />

aus der Umgebung. Und regelrecht revolutionär für<br />

die damalige Zeit waren die sozialen Einrichtungen<br />

der Firma Wolf & Ruhland. Um Kindererziehung und<br />

Beruf in Einklang zu bringen, stifteten die Inhaber ein<br />

Grundstück für einen Kindergarten und sorgten für den<br />

Unterhalt einer Suppenküche. Auch beheizte Bäder mit<br />

warmem Wasser und Duschanlagen standen den Betriebsangehörigen<br />

zur Verfügung.<br />

Im Laufe der Jahrzehnte verlor die<br />

<strong>Tabak</strong>herstellung an Bedeutung.<br />

Doch Qualität setzt sich durch –<br />

und so kann Cornelia Stix heute<br />

auf mehr als 1.000 treue Kunden<br />

vertrauen, die die handgerollten<br />

Zigarren sehr schätzen. Mit größter<br />

Sorgfalt werden die Rohstoffe<br />

ausgewählt. Außerdem wird streng<br />

zwischen einerseits guten und andererseits<br />

nicht verwertbaren Anteilen<br />

der aus Übersee stammenden<br />

<strong>Tabak</strong>blättern unterschieden. Das sind sehr aufwändige<br />

Arbeitsschritte, die die automatisierten Fertigungsanlagen<br />

von Großherstellern nicht übernehmen.<br />

Prominente Cigarrenraucher<br />

schätzen das<br />

„Little Havanna“<br />

Die Cigarrenmanufaktur im Schatten der Perlesreuter<br />

Pfarrkirche ist längst kein Geheimtipp mehr. Besucher<br />

sind in "Little Havanna" mitten im Bayerischen<br />

Wald herzlich willkommen. Viele - auch Prominente<br />

wie der frühere Boxweltmeister Axel Schulz - nehmen<br />

die Bayerwald-Virginias, Zigarillos oder Zigarren als<br />

Souvenir mit nach Hause. Der Rest der handgerollten<br />

Zigarrenspezialitäten geht per Spedition auf die Reise<br />

zu den <strong>Tabak</strong>liebhabern auf der ganzen Welt. In den<br />

letzten Jahren hat die Zigarre wieder an Wert gewonnen.<br />

Die Sehnsucht des Menschen nach Entspannung<br />

und Wohlbefinden wird für so manchen im Genuss einer<br />

Zigarre erfüllt. Und sei es nur darum, ein wenig<br />

dem Alltag zu entfliehen und in Ruhe ihrer leisen aber<br />

facettenreichen Geschichte zu lauschen.<br />

Kontakt:<br />

Wolf & Ruhland<br />

Cigarrenmanufaktur<br />

Marktplatz 15<br />

94157 Perlesreut | Bayer. Wald<br />

Tel.: +49 (0) 85 55 94 10 86<br />

mail@wolf-und-ruhland.de<br />

www.wolf-und-ruhland.de<br />

fng-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

11


12 GENUSSWELT TABAK


Das<br />

Dreamteam<br />

für jeden<br />

Genussmoment<br />

GIZEH X CLIPPER FEUERZEUGE<br />

Ein Produkt, das mit Funktionalität punktet und<br />

wie das Schweizer Taschenmesser schon seit<br />

vielen Jahrzehnten eine Legende ist. Deshalb bringt<br />

Gizeh mindestens einmal pro Jahr eine neue Gizeh<br />

Clipper Edition auf den Markt, die mal mit Gizeh King<br />

Size Blättchen, mal mit Gizeh Rolling Trays einen<br />

starken gemeinsamen Auftritt hinlegt.<br />

Echte Sammlerstücke<br />

in<br />

nachhaltigem Design<br />

Kein Wunder, dass Clipper echte Sammlerstücke<br />

sind. Sie bestechen durch Ästhetik und Wiederverwendbarkeit.<br />

Das Design des typischen Clipper Korpus<br />

stammt aus dem Jahr 1972. Und seitdem feiern<br />

Fans seine nachhaltigen Qualitäten: Clipper ist nachfüllbar.<br />

Zudem können Zündrad und Feuerstein-System<br />

ausgetauscht werden. Das Zündrad-Element ist<br />

perfekt zum Stopfen jeder Selbstgedrehten einsetzbar.<br />

Der Energieverbrauch in der Produktion sinkt<br />

stark, denn Clipper ist eines der wenigen Feuerzeuge,<br />

das aus Nylon besteht. Nylon ist einer der stärksten<br />

Kunststoffe und im Vergleich zu anderen Materialien<br />

wird von ihm deutlich weniger benötigt. 30 Prozent<br />

jedes Clipper Feuerzeugs werden aus recycelten<br />

Kunststoffen hergestellt. Der Energieverbrauch im<br />

Produktionsprozess wurde in den letzten drei Jahren<br />

um 25 Prozent reduziert.<br />

Premium Clipper<br />

aus hochwertigem<br />

Metall<br />

Ein weiterer Tipp für Sammlerinnen und Sammler:<br />

Neben den wiederbefüllbaren Clipper Feuerzeugen<br />

aus Nylon mit Recyclinganteil gibt es zusätzlich<br />

die Reihe Premium Clipper! Über den Gizeh Online-<br />

Shop (www.gizeh-shop.de) ist auch das edel verarbeitete<br />

Icy Clipper aus Metall erhältlich. Die limitierte<br />

Gizeh Icy Kollektion besticht durch ihre farbenfrohe<br />

und zugleich hochwertige Optik. Auf Gizeh Clipper<br />

ist Verlass, sie sind in jeder Version starke Partner<br />

für den individuellen Lifestyle. Erhältlich sind die<br />

Feuerzeuge einzeln, in der 4er- oder 8er-Edition. Pro<br />

Jahr wird mindestens eine Gizeh-Kollektion veröffentlicht.<br />

Da die Clipper Feuerzeuge wiederverwendbar<br />

und nachfüllbar sind, trägt der Nutzer zur Schonung<br />

wichtiger Ressourcen bei.<br />

Wer träumt nicht von<br />

einem Partner, den<br />

man in keiner Situation<br />

missen möchte?<br />

Und erst recht nicht<br />

bei perfekten Genussmomenten?<br />

Für Gizeh<br />

ist dieser Partner<br />

Clipper – so viel mehr<br />

als nur ein Feuerzeug!<br />

fng-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

13


PÖSCHL TABAK<br />

Schnupftabak, der rauchfreie und umweltfreundliche <strong>Tabak</strong>genuss<br />

ist das älteste <strong>Tabak</strong>konsumgut der Welt und seit vielen Jahrhunderten<br />

in Asien, Afrika, Amerika und vor allem in Europa sehr beliebt.<br />

Die Nummer 1 in Sachen<br />

Neben seiner langen Tradition sprechen auch seine Vorzüge für<br />

sich; Schnupftabak ist rauchfreier und umweltfreundlicher <strong>Tabak</strong>genuss<br />

der niemanden stört und überall genossen werden kann. Der<br />

Genuss von Schnupftabak ist zudem aufgrund der strengen Gesetzesregelung<br />

zum Thema öffentliches Rauchen die ideale Alternative in<br />

rauchfreien Zonen. Rund eine Million Deutsche gönnen sich dieses Genusserlebnis<br />

regelmäßig. Generell kann gesagt werden, dass nach dem<br />

heutigen Stand der Wissenschaft Schnupftabak ein äußerst risikoarmes<br />

<strong>Tabak</strong>produkt ist, das infolge seines umweltfreundlichen Genusses<br />

– es wird ja nichts verbrannt – auch keine Mitmenschen beeinträchtigt.<br />

Schnupftabak ist die ideale Alternative für alle, die rauchfreien<br />

<strong>Tabak</strong>genuss suchen. Die Inhaltsstoffe unterliegen darüber hinaus dem<br />

strengen Deutschen <strong>Tabak</strong>gesetz (früher im Lebensmittelgesetz) mit der<br />

darin enthaltenen <strong>Tabak</strong>verordnung sowie einer laufenden Qualitätskontrolle.<br />

Wie schnupft<br />

man richtig?<br />

Jeder der schon einmal eine kleine Prise Schnupftabak genommen<br />

hat, kennt die erfrischende Wirkung des Schnupftabaks. Sofort verspürt<br />

man die feinen, aromatischen und natürlichen Duftstoffe und hat eine<br />

freie Nase. Um dieses Vergnügen richtig zu genießen, nimmt man zu Beginn<br />

eine kleine Prise, nicht größer als ein Stecknadelkopf. Snuff wird der<br />

Dose in entsprechender Menge entnommen und die Prise vom Handrücken<br />

oder zwischen zwei Fingerspitzen in die Nase leicht aufgenommen.<br />

Man schnupft, als ob man an einer Blume oder am Bouquet eines exquisiten<br />

Weines riechen würde. Sofort nach dem Schnupfgenuss verspürt<br />

man die genussvolle und erfrischende Wirkung. Darüber hinaus bietet<br />

Schnupftabak gerade am Arbeitsplatz und in rauchfreien Zonen den alternativen<br />

<strong>Tabak</strong>genuss. Komplettiert wird das Sortiment des Marktführers<br />

mit den Marken Schneeberg und Ozona Snuffy Weiss als tabakfreie<br />

Schnupfpulver.<br />

Weltweit beliebt sind<br />

Gletscherprise- und Gawith- Snuff<br />

Beim Verkauf von Schnupftabak ist Pöschl mit einem Marktanteil in<br />

Deutschland von über 95 Prozent und international von rund 50 Prozent<br />

nach wie vor unangefochten die Nummer Eins. Im Sortiment des Marktführers<br />

befinden sich mehr als 30 verschiedene Schnupftabakspezialitäten.<br />

Diese reichen vom traditionellen Schmalzler über fruchtige Geschmacksrichtungen<br />

bis hin zum klassischen Gletscherprise Snuff. 2022 verkaufte<br />

Pöschl <strong>Tabak</strong> insgesamt annähernd 20 Millionen Snuff-Packungen weltweit.<br />

Die Herstellung von Snuff ist aufwändig. Zehn bis zwanzig Rohtabaksorten<br />

werden für eine gute Mischung benötigt. Ein Großteil der hierfür<br />

benötigten <strong>Tabak</strong>e stammt aus Europa, es werden aber auch <strong>Tabak</strong>e aus<br />

Südamerika, Afrika und Asien verwendet.<br />

Schnupftabak – erfrischend,<br />

anregend und jederzeit erlaubt<br />

In einer speziell für Pöschl <strong>Tabak</strong> angefertigten Mahlanlage wird zunächst<br />

jede einzelne Rohtabaksorte zu einem feinen gleichmäßig gekörnten<br />

<strong>Tabak</strong>mehl gemahlen und anschließend zu speziellen Mehlmischungen<br />

vermengt und mit Fermenturlösungen versetzt. Die Sortenwahl und das Mischungsverhältnis<br />

sind ausschlaggebend für den späteren Geschmack, den<br />

Geruch und die Farbe und erfordern Fachwissen, Erfahrung und kreatives Gespür,<br />

vergleichbar mit der Komposition eines Parfums. Drei bis vier Wochen<br />

Lagerzeit sind nötig, bis der Fermentierprozess für den typischen Geschmack<br />

und das gewünschte Aroma sorgt sowie den Nikotingehalt verringert. Für die<br />

Endmischung werden nochmals einzelne <strong>Tabak</strong>mehlmischungen zusammengestellt<br />

und mit Inhaltsstoffen wie Wasser, Menthol, Ölen (z.B. Pfefferminzöl,<br />

Eukalyptusöl) und Fruchtauszügen (je nach Sorte) angereichert. Die Herstellung<br />

von Schnupftabak ist im Deutschen <strong>Tabak</strong>gesetz streng geregelt. Darüber<br />

hinaus stellt Pöschl in eigenen strengen Qualitätskontrollen, die beim<br />

Einkauf beginnen und bei der Verpackung enden, hohe Standards sicher.<br />

14 GENUSSWELT TABAK


IMPRESSUM<br />

Klassischer Schmalzler – ein echter Dauerbrenner<br />

Der klassische bayerische Schmalzler von Pöschl ist dunkelfarbig, mittelfein<br />

im Korn und relativ feucht. Der Name Schmalzler rührt daher, dass<br />

dieser Schnupftabak früher mit Butterschmalz verfeinert wurde. Bei dieser<br />

Schnupftabakgattung werden dunkle <strong>Tabak</strong>e verarbeitet, wie sie auch<br />

bei der Herstellung von Zigarren Verwendung finden. Eine Besonderheit<br />

für Schmalzler Schnupftabak ist Mangotes, auch Fresko genannt. Hergestellt<br />

wird dieser Würztabak in Brasilien, daher der Name „Brasil“ wie der<br />

Schmalzler auch gerne genannt wird. Sein rumartiges Aroma erhält der<br />

Mangotes durch Fermentation im Ursprungsland. Nach Deutschland gelangt<br />

er in traditioneller Verpackung nämlich zu Strängen versponnen und<br />

in ungegerbte Kuhhäute eingenäht.<br />

Pöschl mir Vorreiterrolle bei Innovationen<br />

FNG MAGAZIN ISSN 0949-3581<br />

FOOD, NONFOOD, GETRÄNKE + TOBACCO<br />

Herausgeber:<br />

Dr. Harnisch Verlagsgesellschaft mbH<br />

Eschenstr. 25, 90441 Nürnberg<br />

Telefon: 09 11 20 18-0, Fax: 09 11 20 18-100<br />

fng@harnisch.com I www.fng-magazin.de<br />

Geschäftsführer:<br />

Dr. Claus-Jörg Harnisch<br />

Benno Keller<br />

Chefredaktion:<br />

Philipp Hirt-Reger<br />

Sabine Kröll<br />

Redaktion:<br />

Christine Dölle (foodi)<br />

Britta Göpfert<br />

Johanna Hofbaur<br />

Matthias Pierau<br />

Sabine Straka<br />

Büro Hamburg:<br />

Bert Pflüger<br />

bert.pflueger@t-online.de<br />

Büro Leverkusen:<br />

Marie Schäfers<br />

m.schaefers@rheinruhrmedia.de<br />

Büro Offenburg:<br />

Gudrun Schillack<br />

textundpresse@t-online.de<br />

Büro Paris:<br />

Heike Hildebrandt<br />

h.hildebrandt@sys2net.de<br />

Head of Production:<br />

Britta Göpfert<br />

Redaktionsschluss 14.12.2023<br />

REDAKTION<br />

HOTLINE<br />

✆ 0911<br />

20 18-250<br />

Bis 1930 verwendete man tierische oder pflanzliche Fette, u.a. auch<br />

Schmalz. Wegen der Haltbarkeit konnte das Ausmischen mit Fetten und<br />

Ölen nur in ganz kleinen Mengen erfolgen. Ab 1930 ging man dazu über,<br />

die herkömmlichen Fette durch Paraffinöl/Weißöl zu ersetzen, sodass eine<br />

Großmengenherstellung des Endprodukts möglich war. Das Haus Pöschl<br />

war hierbei Vorreiter. Wurde bis zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich natürlicher<br />

Schnupftabak, das heißt mit „Schmalz“ oder Paraffinöl gefettetes<br />

<strong>Tabak</strong>mehl, geschnupft, so kamen danach die aromatisierten Schmalzler-<br />

Schnupftabake hinzu, wobei Pöschl wiederum die Vorreiterrolle zukam. Bei<br />

der Weißölzugabe und Aromendosierung wird exakt nach genauen Rezep-<br />

Schnupftabak<br />

turen gearbeitet, die zum Teil schon über 100 Jahre alt sind. Die Herstellung<br />

erfolgt völlig getrennt von der Menthol- Snuff-Produktion, u.a. wegen<br />

der Verschiedenartigkeit der verwendeten Zutaten. Die fertigen Schmalzlersorten<br />

werden in kleine Plastikkisten abgefüllt und in einem gesonderten<br />

Raum zur Abfüllung bereitgehalten.<br />

Endverpackung in Beutel und Folientütchen<br />

Im Gegensatz zu den verschiedenartigsten Dosen und Boxen bei Menthol-Snuff,<br />

wird bayerischer Schmalzler nach wie vor traditionell in Beutel<br />

zu 100 Gramm abgefüllt. Darüber hinaus gibt es noch eine moderne<br />

Packungsart mit Folientütchen, 25 Gramm Inhalt, die von der Rolle weg<br />

gefertigt werden. Die 100 Gramm-Beutel werden in Stangen à 5 Stück, die<br />

Tütchen in Verkaufskartons à 10 Stück gepackt. Früher war die Befüllung<br />

der Beutel reine Handarbeit. Heute erfolgt dies an einer modernen Anlage.<br />

GUT ZU WISSEN<br />

Generell kann gesagt werden, dass nach dem heutigen Stand der Literatur<br />

und der Wissenschaft Schnupftabak ein äußerst risikoarmes <strong>Tabak</strong>produkt<br />

ist, das infolge seines umweltfreundlichen Genusses – es wird<br />

ja nichts verbrannt – auch keine Mitmenschen beeinträchtigt. Schnupftabak<br />

ist die ideale Alternative für alle, die<br />

einen rauchfreien <strong>Tabak</strong>genuss suchen. Die<br />

Inhaltsstoffe bei Schnupftabak unterliegen<br />

darüber hinaus den strengen Richtlinien<br />

des <strong>Tabak</strong>erzeugnisgesetzes (mit der<br />

<strong>Tabak</strong>erzeugnisverordnung) sowie einer<br />

laufenden Qualitätskontrolle.<br />

Snuff: Mentholhaltiger Schnupftabak<br />

ursprünglich englischer Geschmacksrichtung,<br />

wird feiner gemahlen als Schmalzler.<br />

Technische Leitung:<br />

Armin König<br />

Herstellung:<br />

Schleunungdruck GmbH<br />

Eltertstraße 27<br />

97828 Marktheidenfeld<br />

Mediabetreuung:<br />

Anzeigenabteilung:<br />

Telefon: 09 11 2018-245<br />

fngmobile@gmx.de<br />

Thomas Mlynarik<br />

Telefon: 09 11 2018-165<br />

Fax: 09 11 2018-100<br />

mlynarik@harnisch.com<br />

Gabriele Fahlbusch<br />

Telefon: 09 11 2018-275<br />

Fax: 09 11 2018-100<br />

fahlbusch@harnisch.com<br />

Benjamin Costemend (Frankreich)<br />

Telefon: +33 (0) 675 642 973<br />

benjamin.costemend@gmail.com<br />

Vertrieb:<br />

Sabrina Maasberg<br />

maasberg@harnisch.com<br />

Erscheinungsweise:<br />

6 x jährlich sowie 6 Themenhefte<br />

Bezugspreise:<br />

Einzelheft: 3,- Euro<br />

Jahresabonnement: Inland: 30,- Euro + 18 Euro<br />

Versandkosten (zzgl. MwSt.)<br />

Ausland: 30,- Euro + 27,- Euro Versandkosten<br />

Die Berichterstattung im Magazin unterliegt<br />

einer unabhängigen Redaktion.<br />

fng-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

15


Symposium tabak<br />

food akademie Neuwied<br />

am 13./14. Juni 2024<br />

Save-the-Date:<br />

WAGE ZU DENKEN!<br />

Einladung zum ersten Symposium <strong>Tabak</strong><br />

am 13./14. Juni 2024 in der food akademie Neuwied<br />

Tag 1 (individuelle Anreise)<br />

13:00 Uhr Mittagsimbiss<br />

14:00 Uhr Politische Stunde, BVTE<br />

Transformation eines Zigarettenherstellers,<br />

präsentiert von Philip Morris Deutschland<br />

Diskussionsrunde<br />

17:00 Uhr Ende der Arbeitskreissitzung<br />

18:30 Uhr Tasting Zigarren & Genusspartner Arnold André<br />

Tag 2<br />

08:00 Uhr Gemeinsames Frühstück, Frühstücksraum food hotel (Zimmer check out)<br />

09:00 Uhr Umsatz und Genuss im Markt der Zukunft, Arnold André<br />

12.00 Uhr gemeinsames Mittagessen und anschließend individuelle Rückreise<br />

Weitere Informationen und Anmeldung unter:<br />

Thorsten Fuchs, Direktor food akademie, fuchs@food-akademie.de,<br />

Tel.: 02631 830 400<br />

VORANZEIGE<br />

Runder Tisch für Entscheider der <strong>Tabak</strong>wirtschaft aus Handel, Industrie und Dienstleistung<br />

Eine Veranstaltung auf Einladung des Bundesverband der <strong>Tabak</strong>wirtschaft und neuartiger Erzeugnisse (BVTE)<br />

in Kooperation mit der food akademie und dem FNG Magazin mit freundlicher Unterstützung von Arnold André<br />

und Philip Morris Deutschland<br />

Zielsetzung:<br />

Teilnehmer:<br />

Wann:<br />

Wo:<br />

Gemeinsamer, jährlicher Ausblick in die Zukunft der <strong>Tabak</strong>wirtschaft mit dem<br />

Schwerpunkt der Herausforderungen an den Vertrieb sowie Erarbeitung von<br />

Lösungsstrategien.<br />

Leiter (Entscheider) der <strong>Tabak</strong>wirtschaft aus Handel, Industrie und Dienstleistung<br />

13./14. Juni 2024 (Mittag bis Mittag)<br />

food akademie / food hotel Neuwied


FOOD AKADEMIE NEUWIED<br />

Kompetenz für den LEH<br />

Kundinnen und Kunden spüren schon heute den<br />

Fachkräftemangel im Einzelhandel. Er äußert<br />

sich mit langen Warteschlangen oder der Schwierigkeit,<br />

Verkaufspersonal für Beratung zu finden. Das<br />

trübt nicht nur die Kauflaune, sondern auch den Umsatz<br />

und Erfolg der Händler.<br />

Die food akademie<br />

Die Bundesfachschule des Lebensmittelhandel, die<br />

food akademie in Neuwied, ist seit nahezu 90 Jahren die<br />

zentrale Bildungseinrichtung des deutschen Lebensmittelhandels.<br />

Das Bildungsangebot der Lebensmittelfachschule<br />

umfasst Studiengänge in Vollzeit und berufsbegleitend<br />

zur Prüfungsvorbereitung auf die handelsspezifischen<br />

und staatlich anerkannten Fortbildungen Handelsbetriebswirt/in<br />

und Handelsfachwirt/in, mehrtägige<br />

Prüfungsvorbereitungsseminare für einzelhandelsspezifische<br />

Sachkundenachweise oder Prüfungsvorbereitungskurse<br />

für die Ausbildereignungsprüfung sowie<br />

ein umfangreiches Seminarangebot in den Bereichen<br />

der fachlichen und persönlichen Kompetenzförderung<br />

sowie der Sortimentskompetenz. Weiterhin ergänzt die<br />

Bundesfachschule die betriebliche Ausbildung durch<br />

berufsschulergänzende Warenkunde- und Prüfungsvorbereitungsseminare.<br />

Außerdem bietet die food akademie die Möglichkeit<br />

zu Aufstiegsqualifizierungen an, die in Vollzeit oder berufsbegleitend<br />

erreicht werden können. Diese ermöglichen<br />

Lebensmittelhändlern, ihren Fachkräftenachwuchs<br />

durch Weiterbildung von Schulabgängern mit Hochschulzugangsberechtigung<br />

oder Studienabbrechern Karrieremöglichkeiten<br />

im Einzelhandel anzubieten.<br />

Mit dem Kompetenzzentrum Supermarkt verfügt die<br />

food akademie Neuwied über ein bundesweit einmaliges<br />

Schulungszentrum, in dem Auszubildende sowie<br />

angehende Fach- und Führungskräfte die aktuellen technischen<br />

und ladenbaulichen Innovationen erleben, begreifen<br />

und so praxisnah ausgebildet werden. Weiterhin<br />

wird hier die Sortimentskompetenz mit dem Ziel einer<br />

kompetenten Verbraucherberatung nachhaltig gefördert.<br />

Herzstück des Kompetenzzentrums ist der über 500<br />

qm große „Neuwieder Supermarkt“ mit mobilen Regalen,<br />

Kühlmöbeln, Bedientheken und moderner Supermarkttechnik<br />

sowie einer Lehrküche.<br />

Mit dem Motto „Studieren im LEH“ bietet die Bundesfachschule<br />

des Lebensmittelhandels ein einzigartiges,<br />

berufsbegleitendes Qualifizierungskonzept für<br />

Führungskräfte der Branche an. Hierbei kooperiert die<br />

Neuwieder Fachschule mit mehreren Hochschulen.<br />

1. Symposium <strong>Tabak</strong> 2024<br />

Nicht nur Fachkräftemangel ist ein Thema, das<br />

den Einzelhandel zunehmend beschäftigt. Auch der<br />

Umgang mit der umsatzträchtigen Warengruppe <strong>Tabak</strong>erzeugnisse<br />

stellt für den Handel eine Herausforderung<br />

dar, für die es neuer Lösungsansätze bedarf.<br />

Sind <strong>Tabak</strong>waren im Fachhandel oder in Tankstellen<br />

nicht nur Kerngeschäft oder „Selbstdreher“, wird ihr<br />

Handling im LEH zunehmend schwieriger. Beschränkter<br />

Platz und ein beschränktes Angebot oder Zugangshürden<br />

wie Smokytheken gepaart mit wenig Zeit und<br />

Kompetenz für Beratung gefährden das Umsatzpotenzial<br />

dieser Warengruppe.<br />

Um gemeinsame Lösungsansätze zu erarbeiten,<br />

bietet die food akademie auf Einladung des Bundesverbandes<br />

der <strong>Tabak</strong>wirtschaft und neuartiger Erzeugnisse<br />

(BVTE) in Kooperation mit dem FNG Magazin und mit<br />

freundlicher Unterstützung von Arnold André und Philip<br />

Morris Deutschland am 13. und 14. Juni 2024 das erste<br />

Symposium <strong>Tabak</strong> an. Entscheider der <strong>Tabak</strong>wirtschaft<br />

aus Handel, Industrie und Dienstleistung sind zu einem<br />

Ausblick in die Zukunft der <strong>Tabak</strong>wirtschaft zur Erarbeitung<br />

von Lösungsstrategien eingeladen.<br />

Fachkräfte werden<br />

gefragter denn je. So<br />

kommt PwC in einer<br />

Studie* zu dem Ergebnis,<br />

dass bis 2035<br />

fast zwei Millionen<br />

Arbeitsplätze im Handel<br />

unbesetzt bleiben<br />

könnten. Das entspricht<br />

41 Prozent der<br />

Fachkräftestellen im<br />

Verkauf von Lebensmitteln.<br />

PwC empfiehlt<br />

„Upskilling“, also die<br />

Weiterqualifizierung<br />

von Mitarbeitern. Und<br />

das macht beispielsweise<br />

die food akademie<br />

Neuwied möglich.<br />

Referenten des BVTE, von Philip Morris, Arnold André und dem Kompetenzzentrum Supermarkt<br />

der food akademie runden das Programm, das von Mittag bis Mittag angesetzt ist, ab.<br />

Weitere Informationen und Anmeldung direkt beim Direktor der food akademie Thorsten Fuchs<br />

an fuchs@food-akademie.de oder Tel. 02631/ 83 04 00.<br />

*PwC 16. Dezember 2022<br />

fng-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

17


IQOS ILUMA<br />

IQOS<br />

ILUMA ONE<br />

<strong>Tabak</strong>genuss wie nie zuvor.<br />

Leicht zu bedienen, ganz ohne reinigen.<br />

Das TEREA Portfolio<br />

20 TEREA Sticks<br />

für 7,00 €<br />

TEREA<br />

RUSSET<br />

TEREA<br />

BRONZE<br />

TEREA<br />

SIENNA<br />

TEREA<br />

TEAK<br />

TEREA<br />

YELLOW GREEN<br />

TEREA<br />

AMBER<br />

TEREA<br />

YELLOW<br />

TEREA<br />

TURQUOISE<br />

Intensiv und<br />

geröstet.<br />

Kräftig und<br />

abgerundet.<br />

Reichhaltig<br />

und holzig.<br />

Gereift<br />

und warm.<br />

Ausgeprägt<br />

und würzig.<br />

Ausgewogen<br />

und vollmundig.<br />

Fein und<br />

weich.<br />

Mentholig<br />

und dezent.<br />

Intensität<br />

Intensität<br />

Intensität<br />

Intensität<br />

Intensität<br />

Intensität<br />

Intensität<br />

Intensität<br />

9<br />

8<br />

7<br />

7<br />

7<br />

6<br />

5<br />

4<br />

Die speziell ent wickelten TEREA <strong>Tabak</strong>sticks können nur mit IQOS ILUMA ver wendet werden.<br />

Dieses Produkt ist nicht risikofrei und nur für erwachsene Raucher:innen.<br />

TEREA <strong>Tabak</strong>sticks enthalten Nikotin, das abhängig macht.<br />

18 GENUSSWELT TABAK


FOODI<br />

fng-magazin: Der Markenmonitor<br />

für den Lebensmittelhandel<br />

19


Save the Date!<br />

InterTabac 2024<br />

Weltgrößte Fachmesse<br />

für <strong>Tabak</strong>waren<br />

und Raucherbedarf<br />

19. – 21.<br />

September<br />

Messe<br />

Dortmund<br />

www.intertabac.de<br />

20 GENUSSWELT TABAK

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