Kulissen Vorweg Liebe Leserinnen und Leser Impressum

llv.li

Kulissen Vorweg Liebe Leserinnen und Leser Impressum

InformatIon für das Personal der landesverwaltung

Überblick

roland marxer und

norbert Hemmerle

im wohlverdienten

ruhestand

reorganisation der

verwaltung: start

ist erfolgt

ein ungewöhnliches

Hobby für einen

«Bürogummi»

liegames 2011 -

ein Blick hinter die

Kulissen

Juli 2011 Nr. 67


Inhalt

roland marxer und norbert

Hemmerle im wohlverdienten

ruhestand 3

reorganisation der verwaltung:

start ist erfolgt 6

Bereitschaftspolizei -

ein erfolgsrezept 8

ein ungewöhnliches Hobby für

einen «Bürogummi» 10

der leichte weg zum nichtraucher 12

sommerzeit ist reisezeit 14

liegames 2011 - ein Blick hinter die

Kulissen 15

das Big-Brother Zeitalter 18

ausflug der lernenden

2011 nach münchen 19

nachrichten 20

Nächste ausgabe

nr. 68, oktober 2011

redaktionsschluss: 22. august 2011

Impressum

flip, Information für das

Personal der landesverwaltung

ausgabe nr. 67 / 2011, 17. Jahrgang

erscheint vierteljährlich

Herausgegeben vom amt für

Personal und organisation

redaktionsteam:

Heribert Beck, Peter Binder, manuel frick,

Peter mella, Yvonne meusburger,

Bettina wenaweser, Christina wohlwend

satz und druck: matt druck ag, mauren

Vorweg

Liebe Leserinnen und Leser

«Be part of it». den song und damit

das motto der 14. europäischen Kleinstaatenspiele,

der liegames 2011, haben

wohl noch viele im ohr. am 4. Juni

2011 ging das bisher grösste sportereignis

in der geschichte liechtensteins

zu ende. mit stolz dürfen alle

beteiligten Personen, darunter viele

mitarbeiterinnen und mitarbeiter der

landesverwaltung, auf einen sehr gelungenen

anlass zurückblicken.

die liegames 2011 erforderten enorme

anstrengungen und zwar nicht nur von

den sportlerinnen und sportlern, sondern

auch von den Helferinnen und

Helfern, welche – meist hinter den

Kulissen – dafür sorgten, dass alles

so reibungslos abgelaufen ist. sportlicher

ehrgeiz war somit nicht nur im

wettkampf bei den athletinnen und

athleten angesagt, sondern auch während

der vorbereitung und durchführung

der spiele. das grosse team der

Helferinnen und Helfer hat dabei ein

spitzenresultat erzielt.

Immer wieder trifft man vor allem im

Zusammenhang mit sport auf das

wort «teamgeist». es bezeichnet eine

positive soziale eigenschaft einer

gruppe von menschen, welche diese

Personen als team zusammenstehen

lässt, damit eine bestimmte aufgabe

erfüllt beziehungsweise ein bestimm-

tes Ziel erreicht werden kann. Zentral

dabei ist das gemeinschaftsgefühl, bei

welchem das «wir» im vordergrund

steht und nicht das «Ich».

der aufbau von teamgeist beschränkt

sich durchaus nicht nur auf ein volleyball-

oder squash-team. für die

organisation und durchführung der

liegames 2011 war ein solcher beispielsweise

ebenfalls notwendig und

auch die tägliche arbeit in der landesverwaltung

baut auf diesem auf. Besonders

grosse Projekte und reformen

können nur dann erfolgreich realisiert

werden, wenn alle Beteiligten am gleichen

strick ziehen und wenn man sich

gegenseitig aufeinander verlassen

kann. Jeder und jede von uns ist angehalten,

diesen teamgeist in der täglichen

arbeit zu leben, denn auch hier

gilt: «Be part of it».

allen eine schöne und hoffentlich erholsame

sommerzeit sowie vorerst

eine gute lektüre!

manuel frick


Roland Marxer und Norbert Hemmerle

im wohlverdienten Ruhestand

Roland Marxer und Norbert Hemmerle

waren über Jahrzehnte in der Landes-

Manuel Frick

FLip-Reporter

verwaltung tätig und haben in Führungspositionen

die Geschicke des

Landes gelenkt.

der Zufall wollte es, dass die beiden

«alten Hasen» zeitgleich ende april ihren

ruhestand antraten. diesem umstand

ist es zu verdanken, dass sich

roland marxer und norbert Hemmerle

in dieser flip-ausgabe gegenseitig die

«laudatio» halten können.

Die Aussenpolitik über 35 Jahre geprägt

roland marxer wurde im Jahr 1975 als

mitarbeiter der regierung für aussenpolitische

aufgaben angestellt. Zwei

Jahre darauf wurde er als diplomatischer

mitarbeiter dem damaligen

amt für Internationale Beziehungen

zugeteilt und weitere zwei Jahre später

zu dessen amtsleiter-stellvertreter ernannt.

1982 übernahm roland marxer

von graf gerliczy-Burian die amtsleitung

und leitete das amt für auswärtige

angelegenheiten bis zu seiner Pensionierung.

als nachfolger für roland

marxer wurde martin frick bestimmt.

Norbert Hemmerle über Roland Marxer

«‹singe, wem gesang gegeben, die

anderen lasse lieber reden!›. roland

marxer ist sowohl ein begeisterter

und hervorragender sänger als auch

Roland Marxer am Verwaltungsabend im

Jahr 1985

ein kompetenter redner. Beide eigenschaften

durfte ich in den rund 35 Jahren,

in denen wir uns kennen, erfahren.

menschen, die gerne singen, sind

Norbert Hemmerle am Verwaltungsabend

im Jahr 1990

in der regel angenehme Zeitgenossen.

und ein solcher ist roland immer gewesen.

ob bei einem glas Bier in der

freizeit oder bei einem glas wasser

Bärenstark - Roland Marxer und Norbert Hemmerle am Verwaltungsabend im Jahr 2002

vo da amtsstella

3


in einer arbeitsgruppensitzung, das

Beisammensein und die Zusammenarbeit

mit ihm war stets angenehm und

bereichernd. es zeichnet roland aus,

dass er seine eigene meinung stets

mit überzeugung vertreten hat, aber

immer offen war für Kompromisse,

wenn diese einem gemeinsamen Ziel

nützten. wir arbeiteten in vielen Kommissionen

zusammen, unter anderem

mehrere Jahre im rahmen der regierungs-

und verwaltungsreform sowie

bei der Qualitätsverbesserung. auch

wenn nicht alle Ziele erreicht wurden,

so konnten wir in diesen Bereichen

zusammen mit anderen mitstreitern

einige wichtige Impulse setzen und

vorgaben für künftige entwicklungen

machen. roland diente als kompetenter

und loyaler amtsleiter sechs

regierungschefs und je drei aussenministerinnen

und aussenministern.

alle profitierten in dieser Zeit von seinem

grossen einsatz und erfahrungsschatz.

diesen rucksack hat er nun

4 vo da amtsstella

mitgenommen. Ich bin mir aber sicher,

dass er sein amt so hinterlassen hat,

dass diese erfahrungen nicht verloren

Regierungschef Klaus Tschütscher und Norbert Hemmerle konnten auf die bewährte Zusammenarbeit

anstossen.

Grosser Applaus für Roland Marxer und Norbert Hemmerle: Regierungsrätin Aurelia Frick und Robert

Wallner, Leitender Staatsanwalt, anlässlich der offiziellen Verabschiedung am 6. Juni 2011

gehen. für die Zukunft wünsche ich

roland alles gute, glück und wohlergehen

und viel Zeit für seine familie,

Hobbys und freunde.»

Als Regierungssekretär an vorderster

Front

norbert Hemmerle war seit 1985 in der

landesverwaltung tätig. Zunächst war

er ressortsekretär von regierungschef

Hans Brunhart und darauf von regierungschef-stellvertreter

bzw. regierungschef

mario frick. 1999 übernahm

er von leonhard vogt das amt des

regierungssekretärs, welches er bis zu

seiner Pensionierung inne hatte. seine

nachfolge trat Horst schädler an.

Roland Marxer über Norbert Hemmerle

«‹wenn du was erreichen willst, geh

zum Hammer, nicht zum He(ä)mmerle!›.

für einmal ein sprichwort, das,


auf norbert Hemmerle bezogen, absolut

nicht gilt. wir kennen uns seit mitte

der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts.

schon diese umschreibung

zeigt, wie lange diese Bekanntschaft

dauert, die von freundschaft, aber

auch pflichtbewusster Zusammenarbeit

geprägt wurde. Ich habe mit

norbert vor allem als dem damaligen

ressortsekretär von regierungschef

Hans Brunhart und als dem späteren

regierungssekretär zu tun gehabt.

eine äusserst angenehme dienstbeziehung,

um es im trockenen Beamtenjargon

zu beschreiben. norbert war u.a.

vorsitzender in diversen arbeitsgruppen,

welchen auch ich angehörte. Besonders

erwähnen möchte ich hier die

ag, welche sich mit dem Qualitätsmanagement

in der landesverwaltung,

hoffentlich allen immer noch bekannt

unter der abkürzung tQm, beschäftigte.

mein ab und zu überbordender,

von ehrgeiz für die sache geprägter

eifer war bei norbert sozusagen in guten

Händen. er kannte in realistischer

einschätzung die möglichkeiten, wie

man unsere jeweilige regierung von

Qualitätsverbesserungen überzeugen

konnte oder eben nicht, die natürlich

jeweils auch noch geld kosteten.

es liegt nicht an uns beiden, und vor

allem auch nicht am vorsitzenden norbert

Hemmerle, dass diese ag und

einige weitere mit anderem mandat

bewusst oder unbewusst in den schlaf

der gerechten versetzt wurden... nun

haben er und ich Zeit für ein ‹neues

leben›, und wir haben uns beide darauf

gefreut. Ich wünsche norbert und

Norbert Hemmerle und Roland Marxer freuen sich auf den neuen Lebensabschnitt.

seiner frau doris sowie seiner familie

gesundheit und wohlergehen!»

Alles Gute im neuen Lebensabschnitt

lieber roland,

lieber norbert

diesen glückwünschen kann man sich

nur anschliessen und euch mit auf den

weg geben, dass euch beiden wohl jeder

und jede in der landesverwaltung

den ruhestand von Herzen gönnt,

dass euch aber wohl niemand in der

landesverwaltung gerne gehen liess!

vo da amtsstella

5


Reorganisation der Verwaltung: Start ist erfolgt

Mit dem Regierungsbeschluss vom

22. Februar 2011 wurde die Durchführung

diverser Reorganisationsprojekte

zur Verwaltungsreform beschlossen.

Diese Bemühungen reichen zurück bis

Horst Schädler

Gesamtprojektleiter

ins Jahr 2002, als sich die Regierung

mit der Reform der Organisationsstruktur

von Regierung und Amtsstellen

befasste. Bereits damals wurde

ein Projekt zur Evaluierung und Delegation

von Amtsgeschäften durchgeführt.

Im Jahr 2009 wurden durch die heutige

regierung die reformbemühungen

wieder aufgenommen und

auf grundlage der bisherigen unterlagen

und ergebnisse ein reformkonzept

ausgearbeitet. das Konzept

formulierte Ziele in Bezug auf die

regierung, ressorts, amtsstellen, die

mittelbare verwaltung und die Beschwerdekommissionen.

es sieht vor,

dass die regierung von operativen

alltagsgeschäften entlastet wird, die

bisherige struktur von Kollegialregierung,

ressorts und amtsstellen aber

beibehalten wird. ebenfalls werden

mehrfachunterstellungen von amtsstellen

beseitigt und die amtsstellenstruktur

im sinne einer reduktion der

verwaltungseinheiten unter Betrachtung

von grösse, effizienzsteigerung,

Qualitäts- und synergiegewinnung sowie

der gewährleistung der stellvertretungen

angepasst.

6 usm grossa Huus

Basierend auf diesen grundsätzen

haben die ressorts Projektvorschläge

ausgearbeitet, die zusammen die

erste Phase der verwaltungsreform

ergeben und vom gesamtprojektleiter

geführt werden. die Projekte können

eingeteilt werden in Hauptprojekte,

sofortmassnahmen und vorprojekte.

während vorprojekte entscheidungsgrundlagen

für die regierung erarbeiten

sollen, sind die Hauptprojekte

und sofortmassnahmen mit konkreten

Zielen zur anpassung der amtsstellenstruktur

versehen.

Um welche konkreten Projekte handelt

es sich?

Bei den vier Hauptprojekten handelt

es sich um die folgenden:

• Zusammenführung des amtes für

volkswirtschaft und des amtes für

Handel und transport

• Zusammenführung der stabsstelle

für Chancengleichheit, des

amtes für soziale dienste, des

Bereichs Integration des ausländer-

und Passamtes und weitere

Bereiche

• schaffung eines amtes für Justiz

mit Integration der opferhilfestelle

• aufteilung des amtes für Personal

und organisation in zwei eigenständige

Bereiche Informatik und

Personal

ebenfalls wurden folgende sofortmassnahmen

definiert:

• Integration der dienststelle sport

in das schulamt oder eine andere

organisationseinheit

• überprüfung der Zuteilung des

Bereichs grundverkehr

• Integration der stabsstelle für öffentliches

auftragswesen in die

künftige staatskanzlei oder eine

andere organisationseinheit

• Integration des amtes für wohnungswesen,

der Bauadministration

und einzelner Bereiche der

stabsstelle für landesplanung ins

Hochbauamt

folgende vorprojekte wurden von der

regierung beschlossen:

• Prüfung der Zusammenführung

des Hoch- und tiefbauamtes

• Prüfung der Zusammenführung

des amtes für wald, natur und

landschaft mit dem landwirtschaftsamt

sowie teilaufgaben

der stabsstelle landesplanung

• Prüfung der schaffung eines Zentralen

Beschwerdedienstes der

regierung

• Prüfung der schaffung eines

amtes für Kultur mit Integration

der stabsstelle für Kulturfragen,

der denkmalpflege, der archäologie

und des landesarchives


Mitarbeit der Amtsstellen

Bei den Hauptprojekten und sofortmassnahmen

sind die ressorts und

betroffenen amtsstellenleiterInnen

nun damit beschäftigt, entsprechende

lösungen für die zukünftige organisatorische

ausgestaltung zu erarbeiten.

Parallel dazu wurde ein Kernteam

eingesetzt, welches nach freigabe

der organisationsvorschläge durch

die regierung für die umsetzung besorgt

sein wird. darunter fallen unter

anderem die arbeitsbereiche It, organisation,

Personal, umzug aber auch

die anpassung der rechtlichen grundlagen.

die umstellung selbst wird

durch das Kernteam so vorbereitet

und begleitet, dass das tagesgeschäft

der involvierten stellen möglichst

wenig tangiert werden wird. die für

alle Hauptprojekte und sofortmassnahmen

notwendigen gesetzesanpassungen

nehmen in den Projekten

einen wesentlichen Zeitfaktor in anspruch

und bestimmen damit massgebend

die Projektdauer.

die mehrheit der Projekte ist in der

Zwischenzeit gut gestartet und erste

Zwischenergebnisse liegen vor. die

ersten konkreten organisationsvorschläge

können der regierung demnächst

unterbreitet werden.

Wie wird mit personellen Sondersituationen

umgegangen?

die regierung ist sich bei der umsetzung

der anstehenden reformen ihrer

Personalverantwortung bewusst und

es werden in absprache mit den betroffenen

Personen zufriedenstellende

lösungen gesucht. dies schliesst mit

ein, dass seitens der regierung keine

Kündigungen ausgesprochen werden.

die synergien sollen über die Personalfluktuation

schrittweise genutzt

werden. auch das geltende frühpensionierungsmodell

steht für individuelle

lösungen zur verfügung.

als zusätzliche anlaufstelle für betroffene

mitarbeitende wird ausserhalb

der landesverwaltung ein Coach zur

verfügung stehen, der bei der neuausrichtung

unterstützung anbietet.

der Coach wird dabei dem vertraulichkeitsgrundsatz

unterstehen und

gesprächsinhalte werden nicht personenspezifisch

weiterkommuniziert.

die einzelcoachings werden ausserhalb

der räumlichkeiten der landesverwaltung

durchgeführt, damit die

anonymität für die ersten gespräche

gewahrt ist. erst bei einem länger andauernden

Coaching ist eine Kostenbeteiligung

durch den Betroffenen

und eine absprache mit dem amtsstellenleiter

oder der amtstellenleiterin

vorgesehen. die details zu ablauf

und Kontakt zum Coach werden den

betroffenen amtsstellen rechtzeitig

mitgeteilt.

um alle mitarbeitenden der landesverwaltung

regelmässig über den

fortschritt der verwaltungs- und regierungsreform

zu informieren, wird

in den nächsten ausgaben des flips

jeweils detailliert darüber berichtet.

usm grossa Huus

7


Bereitschaftspolizei – ein Erfolgsrezept

Ein bis heute erfolgreich praktiziertes

Modell bei der Landespolizei sind die

nebenberuflich tätigen Polizisten.

Tina Enz

Mediensprecherin LP

Diese so genannten Bereitschaftspolizisten

unterstützen die Landespolizei

in speziellen Lagen sowie bei der Erfüllung

ihrer Aufgaben.

was im Jahr 1937 mit 19 Hilfspolizisten

begann, wurde bereits kurz vor Kriegsende

um 50 weitere mannskräfte aufgestockt.

damals war der Hauptauftrag

der Hilfspolizei, unterstützung bei

der Bewachung der landesgrenzen zu

leisten. nach Kriegsende wurden die

Hilfspolizisten zur Beaufsichtigung der

lager der russischen Internierten ein-

Früher: Hilfspolizisten auf dem Rheindamm (1945)

8 vo da amtsstella

gesetzt, welche bis ende der 40er-Jahre

dauerte. aufgrund der beendeten

kriegsbedingten aufgaben wurde der

mannschaftsbestand daraufhin wieder

verkleinert.

ende der 90-er Jahre musste festgestellt

werden, dass sich der auftrag

der Hilfspolizisten stark verändert hatte

und ihr einsatz im eigentlichen Polizeidienst

gebraucht wurde. die folge

war eine neuorganisation, welche mit

der ausschreibung neuer Hilfspolizisten

einherging. durch eine intensivere

ausbildung und eine bessere

Integration in das bestehende Polizeikorps

sollten neue strukturen geschaffen

werden. eine umbenennung der

Hilfspolizei in «Bereitschaftspolizei»

sowie die ausstattung mit einer Poli-

zeiuniform machten die neue organisation

auch gegen aussen deutlich.

Umfangreiches Einsatzgebiet

dank den zwölf im april vereidigten

Bereitschaftspolizisten verfügt die

landespolizei heute über eine gut

strukturierte und bestens ausgebildete

Bereitschaftspolizei, welche 35

männer sowie vier frauen umfasst.

Hierunter gibt es vom Banker über die

Hausfrau bis hin zum automechaniker

jegliche Berufsgattungen, welche

sich für die meist nebenberufliche

tätigkeit als Bereitschaftspolizist entschieden

haben. das einsatzgebiet

dieses wesentlichen Bestandteils der

landespolizei umfasst in erster linie

sicherheitspolizeiliche Belange

und erstreckt sich vom uniformierten


Heute: Bereitschaftspolizisten beim Schiesstraining auf St. Luzisteig

schichtdienst in der sicherheits- und

verkehrspolizei und der damit verbundenen

verstärkung der Patrouillen bis

hin zu zahlreichen ordnungsdiensteinsätzen

bei fussballspielen, Jahrmärkten

oder weiteren öffentlichen

anlässen. die zunehmenden Herausforderungen

der landespolizei, eine

angemessene anzahl an Patrouillen

sowie die sicherheit bei öffentlichen

anlässen zu gewährleisten, können

nur dank der verstärkung der mannschaft

durch die Bereitschaftspolizisten

gemeistert werden.

Berufung – auch nebenher

die entscheidung, Bereitschaftspolizist

zu werden, kann die unterschiedlichsten

motive haben. es gibt diejenigen,

die ihren Beruf nicht aufgeben

wollen und die Polizeiarbeit als span-

nende abwechslung zu ihrem alltag

sehen. für andere ist der weg zur Bereitschaftspolizei

der einstieg in den

Beruf des Polizisten. so lernen sie die

ganze Bandbreite des Polizeiberufes

kennen und gewinnen im vorfeld einen

guten einblick und viel an erfahrung.

denn Polizist zu sein ist eine

Berufung und erfordert neben grosser

Zivilcourage auch ein hohes mass an

psychischer Belastbarkeit, um schwierige

situationen meistern und verarbeiten

zu können.

Ausgebildet in Uniform gesteckt

alle Bereitschaftspolizisten der landespolizei

geniessen eine interne

ausbildung, welche mehrere monate

in anspruch nimmt. dabei lernen sie

in erster linie polizeiliches Handeln,

erhalten eine ausführliche sicher-

heitspolizeiliche grundausbildung,

vor allem im Bereich des ordnungsdienstes,

erlernen schritte der selbstverteidigung

und üben in zahlreichen

schiesstrainings die treffsicherheit

und den sicheren umgang mit waffen.

nach erfolgreich absolvierten abschlusstests

werden die Bereitschaftspolizisten

durch die vereidigung

in das Polizeikorps aufgenommen.

uniformiert beginnt schliesslich der

alltag eines nebenberuflichen Bereitschaftspolizisten

als unterstützende

Kraft. Zusammen mit einem Polizisten

geht es auf Patrouillen, zu einsätzen

auf den strassen oder im sicherheitsbereich.

regelmässige sicherheitspolizeiliche

trainings halten die Bereitschaftspolizisten

auf dem neusten

stand und helfen so, die öffentliche

sicherheit in hohem masse weiter zu

gewährleisten.

vo da amtsstella

9


Ein ungewöhnliches Hobby für einen «Bürogummi»

Zwei Mal pro Jahr sind sie ein starkes

Team: Sven Lässer und seine zwei Motorsägen.

Mit ihr schnitzt der stellvertretende

Leiter des Amtes für Personal

10 PersÖnlICH

Heribert Beck

FLip-Reporter

und Organisation Skulpturen aus unterschiedlichen

Hölzern, lernt dabei

immer wieder etwas Handwerkliches

und Technisches dazu und schafft sich

so eine spezielle Abwechslung zum

Büroalltag.

wenn es irgendwo an einem geheimen

ort im unterländer wald

dröhnt und nach Zweitakt-gemisch

riecht, heisst dies nicht unbedingt,

dass forstmitarbeiter mit der Pflege

des waldes beschäftigt sind. es kann

auch sein, dass sven seinem Hobby

nachgeht. so auch an einem schönen

frühlingstag ende april.

sven steht auf dem kleinen Platz, eingehüllt

in Holzspäne, und bearbeitet

mit seinen motorsägen und in voller

schutzmontur einen rund 120 Zentimeter

hohen eichenstamm. oder

besser gesagt das, was einmal ein eichenstamm

war. denn bereits zeigen

sich die Konturen eines offensichtlich

verliebten Paares in enger umarmung

mit gespitzten lippen. das, was am

ende aus dem eichenstamm werden

soll, heisse dann auch «der Kuss», erklärt

sven in einer arbeitspause.

Am Anfang war das Ei

auf das Hobby des Chainsawcarvings,

wie das schnitzen mit der motorsäge

in fachkreisen genannt wird, ist

sven vor rund drei Jahren durch eine

verkettung glücklicher umstände gestossen.

«motorsägen und die arbeit

damit haben mich interessiert, seit ich

nach der matura ein halbes Jahr auf

dem Bau gearbeitet habe», sagt der

stellvertretende leiter des aPo. danach

frönte er dieser faszination aber

lange Zeit eher im stillen, bis sein

nachbar zwei grosse Bäume gefällt

hat. «gleichzeitig hat mir ein freund,

der bei der landi arbeitet, erzählt,

dass sie günstige marken-motorsägen

im angebot hätten. Ich habe mir

gleich eine gekauft und meinen nachbarn

gefragt, ob ich ein paar stücke

von seinem Holz haben könne.» somit

war die grundausstattung vorhanden

und ein osterei und ein osterhase waren

die ersten Produkte. «die technik

habe ich mir selbst beigebracht, durch

ausprobieren und Informieren im Internet»,

sagt sven.

«Bald darauf hat mich eine andere

nachbarin angesprochen und mir gesagt,

dass sie mein Hobby toll fände.

sie sei aber auch froh, dass nicht noch

mehr leute in der nachbarschaft diesem

Hobby nachgingen», sagt sven

und schmunzelt. er habe den wink

verstanden und ein ruhiges Plätzchen

organisiert, das er seitdem benutzen

darf.

Motorsäge, Flex und Schleifpapier

Ideen für seine skulpturen holt sich

sven im Internet, in dekorationsläden

oder er lässt seiner fantasie freien

lauf. «der Kuss» ist ihm in den ferien

in einem geschäft begegnet. eine

15 Zentimeter hohe figur hat sein

Interesse geweckt und steht heute,

Das Grobe ist gemacht Jetzt wird es immer feiner


Feinarbeit mit der Flex

sechs mal grösser, in seinem garten

in eschen. Bis dahin war es aber ende

april im wald noch ein weiter weg.

«Bis zum abend möchte ich hier fertig

sein und die skulptur auf dem anhänger

nach Hause transportieren. In den

nächsten tagen steht dann die feinarbeit

auf dem Programm», sagt sven.

Zunächst werden dabei die Konturen

mit der flex nachbearbeitet und die

figur geschliffen. dann wird das ganze

mit natürlichem Öl poliert, was zur

folge hat, dass das Holz seine Borsten

aufstellt und wiederum geschliffen

werden kann – dieses und ein weiteres

mal von Hand, jeweils vom auftragen

einer schicht Öl gefolgt. «am

ende hat man eine ganz feine oberfläche,

von welcher der regen richtiggehend

abperlt. dennoch ist alles ganz

naturbelassen.»

«Sie haben es mir nicht zugetraut»

ungefähr zwei skulpturen entstehen

auf diese weise pro Jahr und inzwischen

zieren neben dem «Kuss» unter

anderem eine grosse Hand, die ein

Steckbrief

name: sven lässer

wohnort: eschen

familie: ursula, adrian und silvan

lieblingsessen: alles aus der kreativen Küche

lieblingsgetränk: wasser unter der woche,

am wochenende 1-2 gläschen rotwein

musik: Je nach stimmungslage von weich bis hart

lektüre: thriller aller art

Hobbys: sport, motorrad, Kochen (u.a. Barbecue),

Handwerken

Baby trägt, oder ein Paar mit Kind,

das in der weihnachtszeit zur Krippe

umfunktioniert wird, den heimischen

garten und die umgebung des Hauses

von familie lässer. «meine frau und

meine Buben finden mein Hobby toll,

und ich achte natürlich darauf, dass

es nicht ausufert und die familie nicht

zu kurz kommt. aber langsam wird

der Platz knapp», sagt sven.

gestaunt hätten über das Hobby von

sven jedoch nicht in erster linie seine

direkten angehörigen, sondern verwandte

sowie Kollegen mit handwerklichem

Hintergrund. «als meine ersten

figuren fertig waren, wurde ich einige

male gefragt, wo ich diese gekauft

hätte. sie wollten es mir dann kaum

glauben, dass ich als ‹Bürogummi›

sie selber angefertigt habe. aber für

mich ist diese arbeit in und mit der

natur eine perfekte abwechslung zu

meiner arbeit im Büro», sagt sven.

Zwar arbeite man im Büro auch viel

und wisse am abend, was man getan

habe. «aber wenn ich mit der motorsäge

eine skulptur schaffe, dann habe

ich etwas Bleibendes, das ich sehen

Der «Kuss» ist fertig

und herzeigen kann.» ausserdem interessiere

ihn die arbeit mit immer

neuen werkzeugen sowie werkstoffen

und darum werden die nächsten figuren

wohl Kombinationen aus verschiedenen

materialien sein. Holz ist

aber sicher immer mit dabei, einfach

kombiniert mit metall, stein oder

auch Beton – materialien eben, deren

Bearbeitung man einem «Bürogummi»

nicht so ohne weiteres zutraut.

PersÖnlICH

11


Der leichte Weg zum Nichtraucher

Rauchen – ein brandheisses politisches

Thema? Ja, vor noch nicht so

langer Zeit, war es das. Heute haben

Christina Wohlwend

Verantwortliche BGM APO

wir uns mit den neuen gesetzlichen

Bestimmungen arrangiert und verstehen

die ganze damalige Aufregung

nicht mehr.

die gastronomiebetriebe haben lösungen

für die raucherInnen gefunden

und trotz der neuen gesetzgebung

überlebt. mittlerweile schätzen

es auch raucherInnen, in einem rauchfreien

restaurant essen zu können.

ein weiterer vorteil ist, dass nach dem

restaurantbesuch nicht mehr alles penetrant

nach rauch stinkt.

Toleranz am Arbeitsplatz?

doch es gibt sie noch – die Bereiche,

in denen beidseitige toleranz nötig

ist. dazu gehört vor allem der arbeitsplatz.

raucherInnen schaden ihrer gesundheit,

das wissen und spüren sie

selbst nur zu gut. doch rauchen ist

eine sucht, Zigarettenverzicht macht

hibbelig, Konzentration und leistung

lassen nach, da kann es ja nur im

sinne des arbeitgebers sein, wenn

eine rauchpause eingelegt wird, oder?

Persönlichkeitsschutz versus Gesundheitsschutz

auch wenn ein Betrieb den rauchenden

mitarbeitenden das recht zu rauchen

nicht grundsätzlich absprechen

12 gsundHeIt

kann – höhere Priorität hat die Pflicht

des arbeitgebers, auf die gesundheit

seiner angestellten gebührend rücksicht

zu nehmen.

das rauchen spaltet die Belegschaft

in zwei gruppen. das zeigt sich schon

in der normalen Kaffeepause wie auch

in den zusätzlich über den tag verteilten

rauchpausen. was die einen

brauchen, um leistungsfähig zu bleiben,

stinkt den anderen. wenn kein

separater raucherbereich existiert,

bleibt für die raucherInnen nur der

gang nach draussen. wer kennt ihn

nicht, den anblick der in gruppen vor

dem eingang rauchenden und diskutierenden

mitarbeitenden? das ist fürs

firmenimage schädlich und von der

geschäftsleitung deshalb auch nicht

gern gesehen. steht eine terrasse

oder ein geschützter aussenbereich

zur verfügung, ist das Problem zwar

weniger sichtbar, aber doch immer

noch existent.

raucherInnen stehen unter dem generalverdacht,

innerhalb ihrer arbeitszeit

einige arbeitspausen mehr zu

machen. nicht ganz unberechtigt. ge-


mäss studien kommen sie so zusätzlich

auf ca. 30 arbeitsfreie minuten

pro tag (das sind ca. 10 stunden pro

monat oder fast 3 wochen pro Jahr).

durch diese offensichtliche Bevorzugung

der raucherInnen entstehen

versteckte spannungen. denn während

die einen rauchen, arbeiten die

anderen und müssen dann evtl. auch

noch den telefondienst für die raucherInnen

übernehmen. versuche,

diese zusätzlichen Pausen zu begründen

(«Beim rauchen besprechen wir

geschäftliche themen.») oder einen

anspruch abzuleiten («die anderen

arbeiten am arbeitsplatz schliesslich

auch nicht dauernd.»), führen zu keiner

lösung. die nicht anwesenden

(weil arbeitenden) nichtraucherInnen

von betrieblichen Informationen auszuschliessen

oder deren arbeitshaltung

grundsätzlich in frage zu stellen,

birgt Konfliktpotenzial und verhärtet

lediglich die fronten.

Die Luft wird dünner

einige Betriebe haben spezielle raucherzonen

geschaffen, aber damit

ist das Pausenthema nicht gelöst. In

einer firma weigerten sich die nichtraucherInnen

demonstrativ, während

der rauchpausen ihrer arbeitskolleginnen

und -kollegen weiterzuarbeiten.

Zwar entstehen selten solche

offenen (rauch-)Konflikte, doch um

allen gerecht zu werden und um solche

streiks zu verhindern, sind gute

lösungen gefragt. rauchen ist eine

sucht. und egal ob erlaubt oder nicht,

das verlangen nach einer Zigarette

wird gegen besseres wissen und verbote

siegen. wie auch der bestreik-te

Betrieb gehen immer mehr firmen derzeit

dazu über, das rauchen während

der arbeitszeit ganz zu verbieten, un-

terstützen aber gleichzeitig ihre mitarbeitenden

durch entwöhnungskurse.

wer den ausstieg trotzdem nicht

schafft, kann höchstens zweimal pro

tag eine rauchauszeit nehmen, muss

dann aber ausstempeln.

da in den gebäuden der landesverwaltung

schon seit einigen Jahren

rauchverbot besteht, wird das thema

derzeit nicht so hitzig diskutiert. ein

vernünftiger umgang damit ist trotzdem

gefragt. ein leben ohne Zigaretten

bietet nicht nur gesundheitliche

Wissenswertes zur Easyway-Methode

easyway ist der weltweit führende anbieter

von nichtraucherkursen in 40 ländern.

vorteile sondern auch eine höhere

lebensqualität und – nicht zuletzt –

finanzielle vorteile.

In den vergangenen beiden Jahren

wurden bereits interne rauchentwöhnungsseminare

angeboten und erfolgreich

durchgeführt. auch im neuen

aus- und weiterbildungsprogramm

2011/2012 ist das thema rauchentwöhnung

wieder vertreten. diesmal

setzen wir auf die weltweit führende

easyway-methode von allen Carr.

das Hauptseminar dauert einen tag (6 std.) und reicht für viele teilnehmerInnen

schon aus, um ohne entzugserscheinungen mit dem rauchen

aufzuhören. Bei Bedarf können kostenlos beliebig viele aufbauseminare

besucht werden. In den seminaren darf in den Pausen geraucht werden.

die easyway-mehtode ist druck- und stressfrei und zielt auf eine kognitive

verhaltensänderung. sie vermittelt neue erkenntnisse und lässt erkennen,

weshalb sie rauchen, warum sie bisher nicht damit aufhören konnten und

wie sie ganz einfach für den rest ihres lebens damit schluss machen

können.

es ist keine aversionstherapie, keine neurolinguistische Programmierung

(nlP), keine Hypnose oder akupunktur. es werden keine Hilfsmittel wie

nikotinpflaster oder -kaugummi eingesetzt.

Jeder easyway-trainer war selbst starker raucher und ist mit der easywaymethode

zum nichtraucher geworden.

die easyway-methode wird von Krankenkassen empfohlen und von vielen

unternehmen (migros, Coop, IBm, Canon, ringier, georg fischer, aBB, Helsalna,

aXa-winterthur etc.) erfolgreich für ihre mitarbeitenden eingesetzt.

gsundHeIt

13


Mit Beginn der Schulferien heisst es

für viele Familien Koffer packen und

ab in den Urlaub. Von Mitte Juli bis

Mitte August herrscht dann in den Urlaubsdestinationen

Hochsaison.

auf den autobahnen kommt es zu den

üblichen staus, die flughäfen erreichen

spitzenfrequenzen und einmal

am ort der träume angekommen,

muss man ebenfalls mit gedränge

rechnen.

Die «Saure-Gurken-Zeit»

In dieser Zeit ist es Zuhause und auch

im öffentlichen leben ruhig. die regierung

hat keine sitzungen, der

grossteil der mitarbeitenden ist im urlaub

und in den amtsstellen wird ein

«minimalbetrieb» aufrechterhalten.

die schalter der landesverwaltung

sind aber auch in dieser Zeit wie gewohnt

geöffnet, weil die daheimgebliebenen

ja allenfalls einen neuen

Pass brauchen oder das neue auto

ausgerechnet in dieser Zeit geliefert

wird. für die Zeitungen beginnt die

«saure-gurken-Zeit». es gibt nicht viel

zu berichten und man greift auf «Konserven»

zurück oder macht gezwungenermassen

aus jeder mücke einen

elefanten.

Die «Daheimgebliebenen» und «Daheimurlauber»

eigentlich gibt es ja zwei arten der

«daheimgebliebenen» – diejenigen,

die daheim ihren urlaub verbringen

14

Sommerzeit ist Reisezeit

usm aPo

Peter Mella

und diejenigen, die an ihrem arbeitsplatz

die stellung halten. für

die «daheim-urlauber» bietet unsere

region ein grosses angebot an freizeitmöglichkeiten.

die Berge locken,

einige seen sind sehr nahe, freizeitanlagen

laden zum faulenzen ein

und das fahrrad steht ja auch noch

da. Ich habe den eindruck gewonnen,

dass in unseren Breitengraden

in den letzten Jahren eine «Italianisierung»

stattgefunden hat. das

südländische flair hat in vielerlei

Hinsicht einzug gehalten, nicht nur

in form von Pizza, lasagne und spaghetti,

sondern auch in Bezug auf

lebensart und freizeitbeschäftigung.

allerdings macht bei uns das wetter

nicht immer mit – aber da gibt’s ja

immer noch Burgen, schlösser und

einkaufszentren!

für diejenigen, die in dieser Zeit die

stellung halten, ist es ebenfalls eine

spezielle Zeit – mindestens geht es

mir so! an einem schönen sommertag

ins Büro zu gehen, wenn alle

anderen ferien haben, ist nicht im-

mer einfach. man muss sich dann

halt auf die eigenen ferien freuen.

für mich bietet diese Zeit aber auch

die gelegenheit, mich intensiver mit

Projekten und speziellen aufgaben

zu befassen. der terminkalender

ist nicht so voll, telefonate und emails

erreichen ebenfalls nicht den

gewohnten umfang und auch die

Post hält sich in grenzen. man kann

sich also mal in ruhe einem thema

widmen und konzeptionelle arbeiten

erledigen.

«Entschleunigungszeit»

ob im urlaub oder am arbeitsplatz,

die sommerzeit hat ihre speziellen

reize. den urlaubern, ob daheim

oder irgendwo am ort der träume

auf dieser welt, sowie den arbeitenden

«daheimgebliebenen» wünsche

ich einen angenehmen sommer.

falls das wetter mitspielt, haben

alle wenigstens etwas gemeinsam;

man schwitzt – ob im Büro oder am

strand!


LieGames 2011 – ein Blick hinter die Kulissen

«Be part of it» – sei ein Teil davon,

das war das Motto der 14. Europäischen

Kleinstaatenspiele, welche

vom 30. Mai bis 4. Juni 2011 in ganz

Liechtenstein stattgefunden haben.

Isabel Fehr und Johannes Wohlwend

OK Lie-Games 2011

9 Nationen, 9 Sportarten, 678 Athleten,

500 Delegationsmitglieder und

1'250 warme Betten beziehungsweise

ausverkaufte Hotels in ganz Liechtenstein

und der Region, dies sind nur

einige beeindruckende Zahlen rund

um das bisher grösste Sportereignis

der Geschichte Liechtensteins.

all dies wäre nicht möglich gewesen

ohne die fleissigen HelferInnen im

Hintergrund. viele angestellte der

landesverwaltung waren bereits bei

den vorbereitungen der liegames

stark involviert, darunter einige als

oK-verantwortliche, andere als aktive

mitglieder innerhalb eines organisierenden

verbandes, und wiederum andere

haben sich als «unbezahlbare»

gemeldet, um während der woche tatkräftig

mitzuhelfen.

Die lange Vorbereitung

vor den spielen waren vor allem das

Kern-oK, das oK-team und das verbands-oK

gefragt. Bereits vor über

vier Jahren wurde in diesen teams mit

den vorbereitungen begonnen. das

Kern-oK bestand aus 6 mitgliedern,

darunter auch Johannes wohlwend

vom amt für Personal und organisation,

Informatik. als höchstes gremium

war das Kern-oK für strategisch

wichtige entscheidungen zuständig.

das 16-köpfige oK-team war für die

organisation der spiele zuständig,

mit dabei auch rony Bargetze vom

tiefbauamt. Innerhalb des oKs war er

verantwortlich für «Bauten und technik».

das verbands-oK setzte sich aus

13 mitgliedern zusammen; sie waren

jeweils die Chef-organisatoren einer

durchzuführenden sportart. schulsport-Inspektor

Beat wachter war als

verantwortlicher des Beachvolleyballturniers

mitglied des verbands-oKs.

Teamwork par excellence während

der Spiele

während der liegames kämpften die

stars der woche, die athletinnen und

athleten, um medaillen. Hinter den

Kulissen sorgten 750 freiwillige HelferInnen

für einen reibungslosen ab-

lauf. schön zu sehen war, dass alle,

vom neun Jahre alten mädchen bis

zur 78-jährigen dame, gemeinsam an

einem strick zogen und teamwork in

seiner reinsten form lebten. es ging

darum, dass man zusammen einen

gelungenen und gut organisierten anlass

durchführt, dort anpackt, wo es

gerade nötig ist und all dies, ohne

sich selbst in den vordergrund zu

stellen.

Überall im Einsatz

einige halfen draussen an wettkampfstätten

mit und waren dort als linienrichter,

Zeremonienmeister oder

Kioskverkäufer eingeteilt. andere

begleiteten die gäste und delegationen

als fahrer oder Hostess und

versuchten, die wünsche der gäste

bestmöglich zu erfüllen. wiederum

Einmarsch der liechtensteinischen Delegation bei der Eröffnungsfeier (Bild:©LOSV)

lIe games 2011

15


andere waren im maincenter und koordinierten

dort mit grossem einsatz

die unzähligen aufgaben. egal, wo

man war, immer wieder erkannte man

ein bekanntes gesicht aus der landesverwaltung.

Der Sport macht’s möglich

während der liegames-woche verspürte

man im ganzen land eine unglaubliche

Herzlichkeit und Begeisterung.

alle haben zusammengespannt:

wirtschaft, Kultur, Politik, land und

gemeinden, öffentliche Institutionen,

private unternehmen, aber auch die

ganze Bevölkerung – jeder/jede war

teil der spiele. man sah aber auch,

dass die organisation an ihre grenzen

gestossen ist, nicht zuletzt deshalb,

weil ein zentraler ort, ein «Haus des

sports» fehlt, welcher als dreh- und

angelpunkt wirkte. dennoch: die liegames

waren ein grosser erfolg und

auch dank dem einsatz vieler angestellten

der landesverwaltung konnte

der grossanlass überhaupt erfolgreich

gestemmt werden. Chapeau!

Stefano Näscher (l.) im Interview mit Maximilian von Deichmann, Bronzemedaillengewinner

Beachvolleyball (Bild:exclusiv)

16 lIe games 2011

FLip hat einige LLV-Angestellte zu

ihrer Funktion rund um die LieGames

befragt. Allen jenen, die hier nicht erwähnt

sind, gebührt ein grosses Dankeschön!

Name Stefano Näscher

LLV: dienststelle für sport

LieGames: Joker, Kamerateam

Wie kamst du zur Mitarbeit bei den

LieGames und was war zu tun?

«von Berufes wegen bin ich mit dem

sport sehr verbunden. wegen einer

gesundheitlichen absenz war ich längere

Zeit ausser gefecht und konnte

mich im oK nicht einbringen. deshalb

meldete ich mich später als sogenannter

Joker. Ich wurde in das filmteam

berufen, welches für die erstellung

von Kurzfilmen rund um das tagesgeschehen

zuständig war. für mich

persönlich war dies alles neu, aber

sehr interessant und lehrreich. eine

Herausforderung war, stets den wichtigsten

film-standort zu erahnen, also

wo es zum Beispiel gerade um medaillen

ging. denn genau diese speziellen

augenblicke wollten wir ja festhalten.

Ich möchte keinen tag missen.»

Johannes Wohlwend bei der Erstellung des

Wettkampfplans (Bild:©LOSV)

Name: Johannes Wohlwend

LLV: aPo, Informatik

LieGames: mitglied des Kern-oKs

und oK-leiter sport

Was waren deine Aufgaben?

«als Kern-oK-mitglied war ich an allen

strategischen entscheiden beteiligt.

unsere arbeit hat schon vor etwas

mehr als vier Jahren begonnen.

schön zu sehen war, dass sich das

oK aus lauter motivierten und kompetenten

Personen zusammensetzte. als

verantwortlicher über die einzelnen

sport-oKs der teilnehmenden verbände

kann ich nur meine Bewunderung

darüber ausdrücken, wie sie die

wettkämpfe organisierten. ein längerer

Prozess war die erstellung des

wettkampfplans. er musste zuschauerfreundlich,

reglementarisch fair und

dennoch zeitlich durchführbar sein.

Ich glaube, das haben wir gut hingekriegt.

die gerechte Zuteilung der verschiedensten

repräsentanten für 112

medaillenzeremonien nahm während

den spielen einiges meiner Zeit in

anspruch. nebst der unvergesslichen

eröffnungsfeier war mein grosses

Highlight die medaillenflut des teams


liechtenstein. darauf haben wir fünf

Jahre hin gearbeitet – schlussendlich

ist es aufgegangen. ein spezielles

danke gehört allen Helfern, allen voran

den leuten im maincenter, die

einen echt stressigen Job hatten und

kaum etwas von den spielen «draussen»

mitbekamen.

Name: Rony Bargetze

LLV: tiefbauamt

LieGames: oK-leiter Bauten

und technik

Wie warst du und das Tiefbauamt involviert?

«als liegames-oK-leiter Bauten und

technik war ich schon die letzten zwei

Jahre in den vorbereitungsplanungen

dabei. die letzten drei wochen waren

aber die intensivsten. mit 30 mitarbeitern

aus dem tiefbauamt waren wir

für den auf- und abbau der sportstätten

sowie die Beschilderung zuständig.

ein grosses dankeschön all meinen

mitarbeitern für den einsatz, den

sie vor, während und nach den spielen

mit einer solchen Begeisterung

Beat Wachter (r.) mit dem technischen Delegierten bei der Abnahme des Beachvolleyballfeldes

(Bild:©LOSV)

erbrachten. sie waren stets verfügbar,

auch während des feiertags und am

wochenende. es gab Zusatzaufgaben,

die kurzfristig anfielen, u.a. die Beschaffung

und der nächtliche aufbau

von weiteren tribünen, weil das Publikumsinteresse

derart gross war. die

fahnen von andorra stellten uns vor

eine logistische Herausforderung: da

ein teil dieser fahnen falsch geliefert

Rony Bargetze (r.) im Gespräch mit dem LieGames Finanzchef Walter Frischknecht

(Bild:©LOSV)

worden war, mussten wir die richtigen

bei den siegerehrungen punktgenau

abliefern und sie dann gleich weiter

zur nächsten medaillenzeremonie

bringen. alles in allem aber waren es

sehr tolle spiele, die uns allen spass

machten.»

Name: Beat Wachter

LLV: schulamt,

Inspektor schulsport

LieGames: oK-Präsident

Beachvolleyball

Warum hast Du bei den LieGames mitgemacht?

«der leiter des Beach-oK musste während

der vorbereitung ersetzt werden.

Im volleyballverband suchten wir eine

lösung und als Beachvolleyballer

reizte mich diese aufgabe; also übernahm

ich diesen Posten. die Beachanlage

in mauren wurde zu einer tollen

Kulisse umgebaut, die stimmung war

während der ganzen woche phänomenal

und der Platz reichte kaum für die

Zuschauer. einfach grossartig!»

lIe games 2011

17


18

Das Big-Brother Zeitalter

Was haben die Daimler AG, der deutsche

Zoll, Facebook, Apple und der

bayerische Verlag für Wissen und Innovation

gemeinsam? Sie alle sind

unrühmliche Preisträger des «Big

Patrik Thoma

ICT-Sicherheitsbeauftragter APO

Brother Awards» 2011. Die Negativpreise

werden jährlich in 19 Ländern

an Organisationen, Behörden und Personen

verliehen, die sich in punkto Datenschutz

«hervorgetan» haben.

In der Kategorie «Kommunikation»

teilten sich die apple deutschland

gmbH in münchen und facebook

deutschland in Hamburg das «siegertreppchen».

während sich facebook

durch «systematische datenschutzverstösse»

und «gezielte ausforschung

von menschen» mithilfe von «freundefinder»,

Handy-app und «gefällt-mir»-

Button hervortaten, blieben auch die

«Kollegen» von apple nicht untätig.

sie wurden von den laudatoren –

frank rosengart und andreas Bogk

vom Chaos Computer Club – vor allem

für die «firmeneigenen zweifelhaften

datenschutzbestimmungen» geehrt.

apple gelinge es, seinen Kunden teure

Hardware wie das iPhone zu verkaufen,

die jedoch «praktisch nutzlos»

seien, wenn man datenschutzbestimmungen

nicht zustimme. Bei der

vergabe der aktuellen «Big Brother

awards» war von der erstellung des

Bewegungsprofils durch apple noch

nichts bekannt.

usm aPo

stellvertretend für viele andere firmen,

die auf «modernen vampirismus»

setzten, ging der Preis in der

Kategorie «arbeitswelt» an die daimler

ag, für ihre langjährige Praxis, bei

einstellungsverfahren flächendeckend

Bluttests von Bewerbern zu verlangen,

ohne rücksicht auf Persönlichkeitsrechte

und meist ohne arbeitsrechtlich

erforderlich zu sein. der zweite Preis in

dieser sparte ging an den deutschen

Zoll und damit an das Bundesministerium

für finanzen. dort könnten sich

firmen vorteile beim Import und export

verschaffen, wenn sie sich bereit

erklären, ihre mitarbeiterlisten mit den

antiterrorlisten des russischen geheimdienstes

abzugleichen.

warum der bayerische «verlag für

wissen und Innovation» einen award

in der Kategorie «verbraucherschutz»

verdient hat, schilderte sönke

Hilbrans, vorsitzender der deutschen

gesellschaft für datenschutz: der verlag

habe Büchergutscheine und -geschenke

in schulen verteilt. letztere

gab es aber nur für die schülerInnen,

die dem spender ihre daten sowie die

ihrer eltern angaben. nicht zu entnehmen

war dem gutschein auch, dass

der verlag gar keine eigenen Bücher

vertreibt, stattdessen mit anlageberatern

und einem Hersteller für vitaminpillen

kooperiert.

mit der aufschrift «do not remove»

brachte es die modemarke Peuterey

zu einem «Big Brother award» in der

Kategorie «technik». mit der aufschrift

soll verhindert werden, dass Kunden

die versteckt eingenähten und nicht

erkennbaren aktiven funkchips nach

dem Kauf der Kleidung einfach entfernen.

die rfId-Chips dienen beispielsweise

dazu, Bewegungsprofile zu erstellen.

Was lehrt uns das Ganze?

es geht beim datenschutz nicht nur

um die Persönlichkeitsrechte des einzelnen,

sondern um die sicherung des

demokratischen rechtsstaates. ein

mensch, der ständig bespitzelt, registriert

und von speziell auf ihn abgestimmter

werbung gegängelt wird,

verändert mit der Zeit sein verhalten.

er soll zum durchschaubaren, beliebig

manipulierbaren objekt derjenigen degradiert

werden, die seine daten benützen.

damit werden grundprinzipien

unserer verfassung, die menschenwürde

und das recht auf freie entfaltung

der Persönlichkeit, verletzt.

wer sich überwacht und ausspioniert

fühlt, nimmt möglicherweise andere

von der verfassung garantierte rechte

wie freie meinungsäusserung und versammlungsfreiheit

nicht mehr in anspruch.

so zerstört der verlust der informationellen

selbstbestimmung die

Bereitschaft zum engagement und zur

teilnahme an der gemeinschaft. damit

geht der gesellschaft eine vielfalt von

Ideen, meinungen und talenten verloren.

doch schlussendlich ist jeder

selbst dafür verantwortlich, wie weit

er diese datensammelwut unterstützt.

denn jeder einzelne bestimmt für sich,

wann, wo und wieviel er von sich

preisgeben will.


Ausflug der Lernenden 2011 nach München

Einen schönen Wochenstart hatten wir

am Montag, 11. April 2011, als anstatt

Marisa Spiller

Kauffrau 1. Lehrjahr

Arbeit oder Schule unser jährlicher

Ausflug auf dem Programm stand.

dieses Jahr ging es nach münchen.

wieder einmal hatten wir glück und

das wetter zeigte sich von der besten

seite.

Bavaria Filmstadt – alles rund um

Film und Serien

unsere erste station war die Bavaria

filmstadt, wo uns während eineinhalb

stunden ein persönlicher tourguide

Ein Flug auf Fuchur – ein bisschen «unendliche Geschichte»

durch das gelände führte und uns auf

spannende art und weise erklärte,

wie grosse filmklassiker und beliebte

fernsehserien wie «das Boot», «wicki

und die starken männer» oder «marienhof»

entstanden sind. es wurde uns

gezeigt, welche verblüffenden tricks

die macher von film und fernsehen

einsetzen, um eine szene möglichst

spektakulär aussehen zu lassen.

In einigen originalkulissen konnten

wir kürzere filmszenen selbst nachspielen,

so z.B. in der «unendlichen

geschichte» die flugszene auf fuchur,

dem weissen glücksdrachen. sich einmal

als schauspielerIn fühlen, den

wind in den Haaren spüren, das war

ein tolles gefühl!

City-Tour

nach der führung ging es richtung

City zum schnitzelwirt, wo unseren

knurrenden mägen, wie der name

schon sagt, ein leckeres schnitzel serviert

wurde.

gut gestärkt waren wir bereit, mehr

über münchen zu erfahren. wir kamen

in den genuss einer einstündigen

stadtrundfahrt im doppeldeckerbus,

wo uns die wichtigsten sehenswürdigkeiten

gezeigt wurden. dazu gehörten

unter anderem der marienplatz, der

Karlsplatz bzw. der stachus, der viktualienmarkt

oder die verschiedenen

typischen Brauhäuser. alle wichtigen

Informationen erhielten wir über einen

Kopfhörer.

ein bisschen freizeit durfte in der

weltstadt münchen natürlich nicht

fehlen und so konnten alle auf eigene

faust die Innenstadt erkunden. einige

verbrachten die Zeit in einkaufshäusern,

andere begnügten sich mit

einem eis aus der eisdiele, wieder

andere schauten einfach dem regen

treiben einer pulsierenden stadt wie

münchen zu. um 17.30 uhr war es

Zeit, die Heimreise anzutreten und so

trafen wir kurz nach 20 uhr wieder in

vaduz ein.

ein erlebnisreicher tag, den wir sicherlich

lange in erinnerung behalten

werden, ging zu ende. Besten dank

an alle, die uns diesen tag ermöglicht

haben!

lernende

19


Herzlich willkommen

tiefbauamt

steuerverwaltung

amt für wald, natur und landschaft

Peter Frick

01.04.2011

Mag.rer.soc.oec.

Cordula Wytrzens

01.05.2011

Dr.phil.nat.

Holger Frick

01.06.2011

20 naCHrICHten

liechtensteinisches landesmuseum

schulamt

landgericht

Prof.Dr. Rainer

Vollkommer

01.04.2011

Benjamin Finger

01.05.2011

Leila Hayoz

01.06.2011

amt für soziale dienste

liechtensteinisches landesmuseum

Barbara Marxer

M.Sc.

01.04.2011

lic.phil. Sabina

Braun

01.05.2011

liechtensteinische Botschaft Brüssel

agentur für Internationale

Bildungsangelegenheiten

Mag.iur. Emilia

Breuss

01.05.2011

Marion Kindle-

Kühnis

15.05.2011

rechtsdienst der regierung

steuerverwaltung

Mag. Bernhard

Erath

01.05.2011

Andreas Martin

Kalberer

01.06.2011

steuerverwaltung

liechtensteinisches landersmuseum

Sabine Marxer

01.05.2011

lic.phil. Donat

Büchel

01.06.2011


Interne Wechsel

von den Persönlichen mitarbeitern der regierung

zur stabsstelle regierungssekretär

Alles Gute im Ruhestand

amt für auswärtige angelegenheiten

stabsstelle regierungssekretär

lic.iur. Horst

Schädler

01.05.2011

lic.rer.pol.

Roland Marxer

30.04.2011

lic.ès.sc.pol.

Norbert

Hemmerle

30.06.2011

von den ressortsekretären zu den Persönlichen

mitarbeitern der regierung

landespolizei

lic.iur.HSG Peter

Beck

01.05.2011

Walter Büchel

30.04.2011

vom amt für volkswirtschaft zu den

ressortsekrären

landesarchiv

lic.phil.nat. et.

lic.iur.HSG Tatjana

Hadermann

01.05.2011

Marianne

Kaufmann

30.04.2011

von den mitarbeitenden der regierung und

der ressorts zu den ressortsekretären

regierungskanzlei

lic.rer.pol.

Sandro D 'Elia

01.05.2011

Léonie Oehry-

Pfiffner

30.04.2011

vom amt für Handel und transport zum amt

für volkswirtschaft

amt für lebensmittelkontrolle und veterinärwesen

Ass.iur. Ute

Hammermann

01.05.2011

lic.iur. Arnold

Laternser

30.04.2011

liechtensteinisches landesmuseum

lic.phil. Norbert

W. Hasler

30.04.2011

naCHrICHten

21


Beförderungen

leiter der abteilung gewässerbau beim amt

für Bevölkerungsschutz

Elmar Ritter

01.05.2011

22 naCHrICHten

stellvertretender leiter der stabsstelle ewr

lic.iur. Thomas

Bischof

01.06.2011

Ausbildungserfolge

(red) Frau Lukrezia Büchel und Frau

Nadine Kranz, amt für soziale dienste,

haben in schloss Hofen den

zweisemestrigen lehrgang «Klinische

Psychologie und gesundheitspsychologie»

erfolgreich abgeschlossen.

die weiterbildung befähigt Psychologen/Psychologinnen

zur selbständigen

ausübung der klinisch-psy-

Voranzeige

23. September 2011

Herbstwanderung

chologischen diagnostik sowie der

psychologischen Behandlung und der

entwicklung gesundheitsfördernder

massnahmen und Projekte.

Herr Georges Berger, liechtensteinische

landespolizei, hat an der

Hochschule luzern das nachdiplomstudium

«master of advanced stu-

Gruppe Unterhaltung

dies in economic Crime Investigation»

erfolgreich abgeschlossen. dieser

studienlehrgang erweitert die Kompetenzen

im Bereich der wirtschaftskriminalitätsbekämpfung.

wir gratulieren recht herzlich zu diesen

ausbildungserfolgen!


Gratulation

landespolizei

schulamt

15 Jahre

Hans Mündle

40 Jahre

Norbert Ritter

30 Jahre

Hochbauamt

amt für volkswirtschaft

Peter Mündle

35 Jahre

Theresia Fischer-

Beck

25 Jahre

Matthäus Gassner

Hochbauamt

Erwin Heidegger

tiefbauamt

Silvio Kindle

Hochbauamt

Bernadette Kubik

stabsstelle für Chancengleichheit

lic.iur. Uwe Langenbahn

landespolizei

Sabine Meier

landgericht

Trudy Müller

Presse- und Informationsamt

lic.iur. Uwe Oehri

obergericht

schulamt

amt für lebensmittelkontrolle und veterinärwesen

Walter Noser

35 Jahre

Dr. Peter Malin

25 Jahre

10 Jahre

schulamt

Hochbauamt

Manfred Kieber

30 Jahre

Karin Bitsche

20 Jahre

Marcus Biedermann

grundbuch- und Öffentlichkeitsregisteramt

Barbara Caminada

amt für soziale dienste

Käthi Grassmuck

schulamt

Rainer Nenning

steuerverwaltung

Andi Schädler

landespolizei

lic.iur. Esther Schindler

amt für auswärtige angelegenheiten

S.D. Prinz Stefan von und zu

Liechtenstein

liechtensteinische Botschaft Berlin

Monika Wetter

steuerverwaltung

landespolizei liechtensteinische landesbibliothek

Marc Oseplt

30 Jahre

Norbert Nigg

20 Jahre

amt für Bevölkerungsschutz

Elmar Ritter

30 Jahre

naCHrICHten

23


Das FLip-Redaktionsteam wünscht

den Leserinnen und Lesern einen

erholsamen und sonnigen Sommer.

P. P.

9490 vaduz

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