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Steinheimer Blickpunkt 641

Karneval Nieheim Steinheim Kolping Kneipenkarneval Windräder Garde Bumerangorden

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Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024<br />

Heimatzeitung für Steinheim, Nieheim, Marienmünster, Blomberg, Schieder-Schwalenberg<br />

und Umgebung, zugleich Amtliches Mitteilungsblatt für die Stadt Marienmünster und die Stadt Nieheim<br />

gegründet 1978<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 Kurier-Verlag - meine Heimat zum Lesen<br />

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22 Jahre Garde der StKG: Jubiläumsfeier am 2. Februar<br />

mit Kostümfest und tollem Büttenprogramm<br />

„Schönste Männer“ Steinheims sind eine<br />

starke Stütze im Karneval<br />

Das Narrenschiff ist die Bühne für die Garde der StKG, die sich voll dem <strong>Steinheimer</strong> Karneval hingegeben hat.<br />

Aus einer Idee wurde etwas ganz Besonderes. 22 Jahre ist es her, dass die<br />

Garde der StKG gegründet wurde, die heute eine Stütze im <strong>Steinheimer</strong><br />

Karneval ist. Mit einem Jubiläumsfest am Freitag, 2. Februar in der Stadthalle<br />

wollen es die Gardisten richtig krachen lassen. Gefeiert wird ab 19.31<br />

Uhr mit einem Kostümfest und tollem Büttenprogramm. Daran wirken<br />

mit die Showtanzgruppe „Diwo“ vom SC Ostenland 1929, Peter Moreno,<br />

Bauchredner, Comedian und Weltrekordhalter, das Männerballett „Die zwölf<br />

Tornados“ aus Alhausen sowie Comedian und Magier „Hausmeister Bolle“,<br />

bekannt aus DSDS. Karten gibt es bei freier Platzwahl im Raiffeisenmarkt<br />

am Lipper Tor, Ansprechpartner ist Volker Böddeker. Nach dem offiziellen<br />

Programm bittet DJ Sören Wedegärtner zum Tanz. Mehr auf Seite 9 dieser<br />

Ausgabe des <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong>s.<br />

Heimatzeitung für Steinheim, Nieheim, Marienmünster, Blomberg, Schieder-Schwalenberg<br />

und Umgebung, zugleich Amtliches Mitteilungsblatt für die Stadt Marienmünster und die Stadt Nieheim gegründet 1978<br />

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Die nächste Ausgabe des <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong>s erscheint<br />

zum Karneval in Steinheim und Nieheim am 8. Februar 2024 -<br />

Anzeigenschluss ist eine Woche vorher!<br />

Blutspenden<br />

in der Region<br />

Das Rote Kreuz ruft rund um die<br />

Karnevalstage eindringlich zur<br />

Blutspende auf. Die Karnevalisten<br />

schunkeln sich wieder warm.<br />

Gerade in den Karnevalshochburgen<br />

wirkt sich das närrische<br />

Treiben häufig stark auf die Versorgung<br />

der Patienten mit Blutpräparaten<br />

aus, weil sich nicht<br />

nur zwischen Weiberfastnacht<br />

und Veilchendienstag wesentlich<br />

weniger Menschen auf den Weg<br />

zu einem der Blutspendetermine<br />

machen. Bredenborn: Dienstag,<br />

23. Januar, 16:00 - 20:00<br />

Uhr, Schützenhalle Bredenborn,<br />

Sommerseller Str. 3. Blomberg:<br />

Donnerstag, 25. Januar, 15:30 -<br />

20:00 Uhr, Schützenhaus, Alter<br />

Dreschplatz 1. Vörden: Dienstag,<br />

30. Januar, 16:00 Uhr - 20:00 Uhr,<br />

Pfarrheim, Marktstr. 14.<br />

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<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 2<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

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Liebe Leserinnen und Leser,<br />

„alles Neue bringt der Mai“, sagt der Volksmund. In dieser<br />

Hinsicht sind wir der Zeit voraus, ab Januar 2024 erhalten<br />

alle fünf Titel des Kurier-Verlages ein neues, moderneres<br />

Äußeres. Gerade an der Titelseite ist die Veränderung<br />

ablesbar. Nach über 20 Jahren wurde der Titel neu gestaltet<br />

und wirkt ein wenig „aufgeräumter“ und um die neuen<br />

Medien ergänzt. Über QR-Codes weisen wir den Weg zu<br />

unserer Homepage. Über die Seite www.kurier-verlag.de<br />

können sich Verteiler/innen bewerben, können Kunden ihre<br />

Beilagenbelegung planen, können Familienanzeigen oder<br />

Geschäftsanzeigen aufgegeben werden. Nichts wird sich an<br />

unserem Erfolgsrezept ändern: Wir wollen Ihnen Monat für<br />

Monat eine spannende kostenlose Heimatzeitung präsentieren,<br />

in der auch Ihre Werbung Beachtung findet. Sprechen<br />

Sie uns an, wir beraten Sie gerne!<br />

Redaktion und Anzeigenberatung Kurier-Verlag<br />

Gespräch an der Theke<br />

Hallo Anton! Frohes Neues wünsche ich dir.<br />

Dir auch, Heinrich. Obwohl man das ja eigentlich nicht mehr sagt. Ich<br />

habe gehört, dass man bis zum 15. Januar noch „Frohes Neues“ sagen<br />

sollte, danach nicht mehr. Ab dann geht der „normale“ Alltag wieder los.<br />

Bist du gut rein gekommen?<br />

Ja, eigentlich schon. Wir haben ganz ruhig gemacht, gemütlich etwas<br />

gegessen, Feuerzangen-Bowle, natürlich „Dinner for One“ und etwas<br />

Sekt um Mitternacht. Die Silvesternacht begann wieder ziemlich früh,<br />

die ersten knallten schon als es noch hell war, die letzten als es wieder<br />

hell wurde. Zum Glück blieb es meist ruhig.<br />

Man gut. Was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, sind diese Angriffe<br />

auf Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei in manchen Großstädten.<br />

Wenn die Feuerwehr mit Polizeischutz zu Einsätzen fahren muss, wie<br />

in Berlin, dann stimmt doch irgendetwas nicht.<br />

Ja, mit den Leuten da stimmt was nicht. Angriffe auf Leute, die helfen<br />

wollen, gehen gar nicht. Ich will jetzt nicht sagen, dass früher alles besser<br />

war, aber mir haben meine Eltern noch Respekt vor den Einsatzkräften<br />

beigebracht. Das geht einigen heute echt ab.<br />

Vielleicht hilft eine allgemeine Dienstpflicht für jungen Leute. So bekommen<br />

sie mit wie es ist, z.B. als ehrenamtlicher Feuerwehrmann 24<br />

Stunden am Tag erreichbar zu sein, wie viel Stress Krankenwagenfahrer<br />

haben, wenn es um Leben oder Tod geht, oder in der Pflege rund um die<br />

Uhr zu arbeiten. Dann weiß man das besser zu schätzen.<br />

Ja, ich finde aber, damit muss man aber früher anfangen. Ich finde es<br />

toll, wenn Kindergärten und Grundschulen sich um Tiere kümmern,<br />

Pflanzenbeete pflegen oder die Feuerwehr oder Polizei besuchen. So<br />

können Kinder eine positive Einstellung zur Umwelt und zur Gesellschaft<br />

entwickeln. Auch durch Vorbilder lernt man fürs Leben.<br />

Die wichtigsten Vorbilder sind natürlich in der Familie.<br />

Dein Wort zum Sonntag und zum neuen Jahr. Prost, Heinrich.<br />

Prost Anton, auch ohne „Frohes neues Jahr“…<br />

hf<br />

Powerfitness ab 7. Februar<br />

Der VHS-Zweckverband bietet ab Mittwoch, 7. Februar in der Zeit von<br />

18:15 bis 19:00 Uhr einen Kurs zum Thema Powerfitness (24-302F22A)<br />

an. Die Veranstaltung wird von Dirk Müller geleitet und findet in der Kath.<br />

Grundschule Nieheim, Zur Warte 14 statt. Dieser Kurs bietet einen Mix<br />

aus Pilates, Yoga, Bauch-Beine-Po, Rückenfit und Eigenkörpertraining<br />

(Bodyweight). Ein tolles Workout mit viel Spaß. Ziel ist die Kräftigung<br />

aller wichtigen Muskelgruppen sowie die Verbesserung der Fitness und<br />

Kondition. Bitte eine Iso- oder Gymnastikmatte zum Kurs mitbringen.<br />

Verbindliche Anmeldungen unter 05253-974070 oder www.vhs-driburg.de.<br />

Nieheimer Kommunalpolitiker wollen zuhören, diskutieren und sorgfältig planen<br />

Windenergie, Tourismus und Finanzen<br />

„Die nach vielen Diskussionen<br />

letztendlich im Rat gefundene einstimmige<br />

Lösung bietet die Grundlage<br />

für einen geordneten Ausbau der<br />

Windenergie im Bereich der Stadt<br />

Nieheim.“ Diese Meinung vertreten<br />

die Nieheimer Sozialdemokraten in<br />

ihrem kommunalpolitischen Rückblick<br />

zum Ende des Jahres 2023.<br />

Aber auch insgesamt sind sie mit<br />

ihrer Arbeit im Ortsverein und in den<br />

Fraktionen grundsätzlich zufrieden,<br />

weil sie mit einer Reihe von Anträgen<br />

und Anfragen zu unterschiedlichen<br />

kommunalen Sachthemen<br />

zu Beschlussfassungen beitragen,<br />

und mit gezielten Anfragen an den<br />

Bürgermeister sachdienliche Informationen<br />

für die Bürgerinnen und<br />

Bürger öffentlich machen konnten.<br />

Inhaltlich ging es dabei unter<br />

anderem um die Nutzungsbedingungen<br />

für städtische Immobilien,<br />

um Fragen der Verkehrsberuhigung,<br />

des Tourismus, der Entwicklung des<br />

historischen Ortskerns sowie der<br />

weiteren Dorfentwicklung. Da die<br />

SPD im Rat über keine Mehrheit<br />

verfüge, könne sie zwar nicht allein<br />

entscheiden, jedoch immer wieder<br />

frischen Wind in das Kommunalparlament<br />

bringen. Und genau das<br />

habe sie sich auch für das Jahr 2024<br />

wieder vorgenommen, erklärte ihr<br />

Fraktionsvorsitzender Wolfgang<br />

Kuckuk in dem Jahresrückblick. So<br />

werde man sich auch in den nächsten<br />

Zukunftspläne: Wind und Sonne bringen Licht und Schatten in den Kreis Höxter!<br />

Monaten wieder für eine realistische<br />

Politik einsetzen, die die Interessen<br />

der Bevölkerung nicht aus dem Auge<br />

lasse. Vor allem aber werde man einen<br />

noch schärferen Blick auf nicht<br />

notwendige Ausgaben haben. Da die<br />

Stadt weiterhin von einer Finanzierung<br />

durch das Land abhängig sei,<br />

dürfe man von der schwarz-grünen<br />

Landesregierung erwarten, dass<br />

der enorme Beitrag des ländlichen<br />

Raumes zu einer umweltfreundlichen<br />

Energiewende endlich anerkannt<br />

und durch eine bessere Förderung<br />

ausgeglichen werde.<br />

Um die Bevölkerung mitzunehmen<br />

und sich selbst gezielter um politische<br />

Dinge kümmern zu können,<br />

wollen die Sozialdemokraten im neuen<br />

Jahr mehr Öffentlichkeit herstellen<br />

und mit Infoständen für noch mehr<br />

Transparenz sorgen. Vor allem aber<br />

sollen die Bürgerinnen und Bürger<br />

die Möglichkeit bekommen, sich<br />

direkt über aktuelle politische Themen<br />

auszutauschen. Letztlich aber<br />

soll das alles dazu beitragen, gute,<br />

den Menschen dienende Lösungen<br />

zu finden.<br />

Elke Hansmann und Christiana Zina übernehmen die neu geschaffenen Verbandspfarrstellen<br />

im Kirchenkreis Paderborn<br />

Als Pfarrerinnen auf neuen und langen Wegen<br />

Mit Wirkung vom 1. Januar 2024 an sind die Evangelischen Theologinnen<br />

Elke Hansmann und Christiane Zina vom Verband der Evangelischen Kirchenkreise<br />

Bielefeld, Gütersloh, Halle und Paderborn als Pfarrerinnen für<br />

die vier neu geschaffenen Verbandspfarrstellen eingesetzt worden. Diese<br />

vier Stellen sind für acht Jahre als „Vertretungsstellen im Übergang“ eingerichtet.<br />

Zwei von ihnen sind dem Ev. Kirchenkreis Paderborn zugeordnet.<br />

Eingeführt in ihre neuen Ämter wurden die Pfarrerinnen Hansmann und<br />

Zina am Sonntag, den 14. Januar, von Superintendent Volker Neuhoff in<br />

der Kreuzkirche in Nieheim. Die Ernennungsurkunden verlas Pfarrer Wolfgang<br />

Neumann. Auf die Frage des Superintendenten, ob sie den Auftrag<br />

annehmen, antworteten die Pfarrerinnen mit dem Versprechen: „Ja, mit<br />

Gottes Hilfe.“ Die Segnung erfolgte durch das Auflegen der Hände. In ihrer<br />

als Zwiegespräch angelegten Predigt nahmen die beiden berufserfahrenen<br />

Pfarrerinnen Bezug auf den Brief an die Hebräer, Kap. 12.12 -25, in dem es<br />

Elke Hansmann (l.) und Christiane Zina gehen neue Wege im alten<br />

Kirchenland.<br />

unter anderem heißt: „Strebt voll Eifer nach Frieden mit allen und nach der<br />

Heiligung, ohne die keiner den Herrn sehen wird.“ Musikalisch wurde der<br />

Einführungsgottesdienst an der Orgel von Kreiskantor Florian Schachner<br />

und dem Violinisten Dr. Walter Grabski hervorragend begleitet.<br />

Während Elke Hansmann im westlichen Teil des Kirchenkreises Paderborn<br />

eingesetzt wird, liegt der Aufgabenbereich von Christiane Zina im östlichen<br />

Bereich. Dazu zählen die Ev. Weser-Nethe-Kirchengemeinde, die Ev.<br />

Christuskirchengemeinde Emmer-Nethe, die Ev. Kirchengemeinde Altkreis<br />

Warburg und die Ev. Kirchengemeinde Bad Driburg. Als Leitmotiv für<br />

diesen Dienst und für alle neuen Herausforderungen wählte sie das Gebet:<br />

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern<br />

kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit,<br />

das eine vom anderen zu unterscheiden.“<br />

Mit dem Rücken zur Gemeinde gewandt empfangen die beiden Pfarrerinnen<br />

von Pfarrer Volker Walle den Segen für ihr neues Amt.


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 3<br />

<strong>Steinheimer</strong> Karnevalsgesellschaft lud zum Kommers ein<br />

Karneval 2024 kann kommen<br />

„Man geht auf den Kommers mit<br />

Weihnachten im Kopf und verlässt<br />

den Kommers mit Karneval im<br />

Kopf“, so lautet das Sprichwort<br />

zum Kommers der StKG zwischen<br />

Weihnachten und Neujahr. Oder<br />

wie Prinz Karsten zu sagen pflegt:<br />

„Karneval ist überall in unserem<br />

schönen Emmertal!“ Beinah 200<br />

Teilnehmerinnen und Teilnehmer<br />

des <strong>Steinheimer</strong> Rosenmontagszuges<br />

waren der Einladung zum Kommers<br />

gefolgt. Präsident Dominik Thiet<br />

begrüßte alle anwesenden Närrinnen<br />

und Narren in der Karnevalshalle am<br />

Piepenbrink.<br />

Zu Beginn des Abends konnte<br />

der Schatzmeister Pascal Lotzin<br />

feierlich verkünden, dass noch wenige<br />

Augenblicke zuvor die letzten<br />

Galaabendkarten verkauft wurden.<br />

Nur eine Stunde zuvor startete der<br />

öffentliche Kartenvorverkauf in den<br />

Räumlichkeiten der Karnevalshalle<br />

und nun war der Galaabend der<br />

StKG bereits ausverkauft. Ein tolles<br />

Ergebnis für die Gesellschaft.<br />

Eine weitere freudige Botschaft hatte<br />

Swen Mäding als Mitorganisator<br />

des Rosenmontagszuges in Steinheim<br />

zu verkünden. Michael Berg<br />

vergrößert ab sofort das Team der<br />

Rosenmontags-Orga und ist bereit,<br />

zusammen mit Swen Mäding und<br />

Ralf Hünkemeier, weiter daran zu<br />

arbeiten, den Rosenmontag in Steinheim<br />

mit größtem Engagement noch<br />

mehr Glanz und Farbe zu verleihen.<br />

Mit einem nunmehr dreiköpfigen<br />

Team lässt sich die viele ehrenamtliche<br />

Arbeit auf noch mehr Schultern<br />

verteilen und von ihnen stemmen.<br />

Neben dieser freudigen Nachricht<br />

musste auch Lob und Kritik des<br />

vergangenen Rosenmontagszugs<br />

besprochen werden, denn nur, wenn<br />

man über alles spricht, kann man auch<br />

daran wachsen und sich verbessern.<br />

Anschließend moderierte Präsident<br />

Dominik Thiet zwei Gruppen an, die<br />

für ihr jeweiliges Jubiläum im Steimschen<br />

Rosenmontagszug geehrt<br />

werden sollten. Ganze 22 Jahre haben<br />

„die Emmerpaddler“ bereits im Rosenmontagszug<br />

verlebt und wurden<br />

dafür von allen Anwesenden und der<br />

gesamten StKG mit tosendem Beifall<br />

bejubelt. Vor ganzen zwei Jahrzehnten<br />

hatte sich die Gruppe spontan in<br />

einer Kneipe gegründet. Mit Freundschaft,<br />

närrischer Leidenschaft und<br />

natürlich der Freude am Karneval<br />

haben sie es zwischenzeitlich auf<br />

ganze 44 Teilnehmer geschafft. Als<br />

Pippilangstrump, bunte Vögel, als<br />

Hippies oder in echt scharfen Kostümen<br />

als Chilischoten konnte man<br />

die Emmerpaddler bereits in Zug<br />

bestaunen. Sie erbringen wie viele<br />

andere Gruppen Höchstleistungen<br />

in Garagen, Kellern, Scheunen und<br />

anderen Räumlichkeiten, indem sie<br />

Ein Rückblick auf 111 Jahre Rosenmontagszüge in Steinheim.<br />

Prinz Karsten und Prinzessin Wilma. Sie berichteten von ihren tollen Erfahrungen im Rosenmontagszug<br />

Kostüme nähen und basteln, und<br />

bunte Wagen bauen. Leider war die<br />

Gruppe „Bauwagen & Friends“ aus<br />

Rolfzen nicht anwesend und konnte<br />

deswegen für ihr 11-jähriges Jubiläum<br />

nicht geehrt werden.<br />

Nach den Ehrungen übergab Dominik<br />

Thiet einmal mehr das Wort an<br />

Prinz Karsten und Prinzessin Wilma.<br />

Sie berichteten von ihren tollen<br />

Erfahrungen im Rosenmontagszug.<br />

Als ehemaliger Mitorganisator des<br />

Rosenmontagszuges kennt Prinz<br />

Karsten die Bedürfnisse der Orga<br />

und auch der Malstube im Rathaus,<br />

welche ihre Pforten für Gruppen<br />

öffnet, um Baumaterialen und Farben<br />

herauszugeben und auch Malaufträge<br />

auszuführen. Zu diesem Zweck hatte<br />

das Prinzenpaar noch ein Geschenk<br />

Ganze 22 Jahre haben „die Emmerpaddler“ bereits im Rosenmontagszug verlebt.<br />

Die <strong>Steinheimer</strong> Karnevalsgesellschaft lud zum Kommers zur Einstimmung auf die neue<br />

Session in die Karnevalshalle am Piepenbrink ein.<br />

für die StKG und die Malstube.<br />

Zusammen mit Dominik Thiet und<br />

Swen Mäding verließen sie die Karnevalshalle,<br />

um einen Blick auf eben<br />

jenes Geschenk zu werfen. Draußen<br />

vor dem Tor stand ein großer Bauwagen<br />

mit Malereien verziert und<br />

der großen Aufschrift „Malstube“.<br />

Swen Mäding war sichtlich gerührt<br />

von dieser großen Geste. Wie der<br />

Bauwagen im nächsten Jahr zum<br />

Einsatz kommt? Darauf können wir<br />

noch gespannt sein.<br />

Nun war es Zeit sich auf den Plätzen<br />

in der Halle einzufinden, denn<br />

Andreas Waldhoff und das gesamte<br />

Filmteam rund um den Rosenmontagsfilm<br />

wollten ihr neuestes Werk<br />

präsentieren, den neuen Film zum<br />

Rosenmontag 2023. Neben Kaltgetränken<br />

und Würsten vom Kombüsenteam<br />

ließ sich der Film noch<br />

besser schauen. Die Anwesenden<br />

wurden im abgedunkelten Saal mit<br />

dem Film zurück in die vergangene<br />

Session entführt. Eindrücke, Gerüche,<br />

Gefühle, all das wurde durch<br />

den Film wieder wachgerufen und<br />

das Feuer für den bevorstehenden<br />

Karneval neu entfacht. So endete<br />

der Kommers 2023 offiziell. An<br />

Heimkehr war bei vielen aber noch<br />

lange nicht zu denken. Bei Musik<br />

und dem ein oder anderen Getränk<br />

verweilten noch Mehrere, und hier<br />

und da bildete sich das ein oder<br />

andere Grüppchen, um gemeinsam<br />

über die vergangene und die neue<br />

Session zu reden. Karneval 2024<br />

kann kommen. Man teou!<br />

<strong>Steinheimer</strong><br />

Karnevalsgesellschaft trotzt<br />

widrigen Umständen<br />

Das<br />

Hauptstadtschild<br />

steht!<br />

Tagelange Regenfälle in ganz Deutschland<br />

– der Plan, das Hauptstadtschild<br />

der <strong>Steinheimer</strong> Karnevalsgesellschaft<br />

auf dem Feld Marienhof aufzustellen,<br />

stand unter keinem guten Stern. Neben<br />

steigenden Wasserspiegeln sind auch die<br />

Felder stark durchnässt und schweres Gerät<br />

könnte im Schlamm stecken bleiben.<br />

Ein Plan B wurde bereits zurechtgelegt.<br />

Termin verschieben? Im neuen Jahr aufstellen?<br />

Noch vor der Prinzenkürung? Werden<br />

das Wetter und die Wassersituation bis<br />

dahin besser? Und dann doch der rettende<br />

Anruf: „Wir stellen das Schild heute auf!“,<br />

so Matthias Peine, erster Vorsitzender des<br />

Elferrats. Der Boden auf dem Feld war<br />

fest genug für den großen Traktor samt<br />

schwerer Betonbodenplatte des Schildes.<br />

So konnten Prinz Karsten und Prinzessin<br />

Wilma mit Hofmarschall Christian Henning<br />

und Schatzmeister Pascal Lotzin kurz<br />

nach Aufstellung ebenfalls das Feld in<br />

Gummistiefeln betreten. Mit dem schönsten<br />

und wohlklingendsten Schlachtruf in<br />

ganz Ostwestfalen konnten sie den Start in<br />

die neue Session einleiten. Prinz und Prinzessin<br />

verkündigen freudig: „Jetzt ist es für<br />

alle wieder zu sehen! Das Hauptstadtschild<br />

steht!“ Auf die heimliche Hauptstadt des<br />

Karnevals! Man teou!<br />

In Gummistiefeln: Prinz Karsten und Prinzessin Wilma mit Hofmarschall<br />

Christian Henning und Schatzmeister Pascal Lotzin leiten am Hauptstadtschild<br />

die neue Session ein.


<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 4<br />

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Malermeister Gemmeke unterstützt die<br />

<strong>Steinheimer</strong> Tanzgarden<br />

Neue Jacken für<br />

das Training<br />

Malermeister Alfred Gemmeke ermöglichte durch seinen großzügigen<br />

Zuschuss die Anschaffung von Jacken für das Training der Prinzensterne<br />

und der Prinzengarde.<br />

Ab sofort können sich die Mädchen und Frauen der Prinzensterne und<br />

der Prinzengarde über neue Jacken für das Training freuen. Damit ist<br />

es den rund 55 Tänzerinnen und Trainerinnen bestens möglich, sich<br />

auf die Karnevalssession vorzubereiten und wieder tänzerisch sportliche<br />

Höchstleistungen zu vollbringen, die sie schon bei den bisherigen<br />

Veranstaltungen zeigten. Herzlich bedanken sich die Tänzerinnen für<br />

den großzügigen Zuschuss durch Malermeister Alfred Gemmeke zur<br />

neuen Garderobe.<br />

Die Prinzengarde Grün-Weiß Steinheim e.V. ist ein gemeinnütziger<br />

Verein, der 1981 aus der Taufe gehoben wurde. Die Wurzeln der<br />

Tanzsportgruppe liegen allerdings schon in der 1951 gegründeten<br />

Prinzengarde Steinheim. Seither begeistern die Tänzerinnen bei den<br />

Karnevalsveranstaltungen in und um Steinheim das närrische Volk. Sie<br />

werden mit ihren grandiosen tänzerischen und akrobatischen Meisterleistungen<br />

zu den Höhepunkten. Neben den drei Gruppen – Sternschnuppen,<br />

Prinzensterne und Prinzengarde – die in verschiedene Altersgruppen<br />

aufgeteilt sind, tanzen zur Zeit noch drei Solomariechen. So gehören<br />

dem Verein derzeit 88 karnevalistische Mitglieder an.<br />

Frederik Stute ist Steinheims Karnevalsprinz - Größter Traum ging in Erfüllung<br />

„Karneval steckt dem Prinzen seit Kindesbeinen im Blut!“<br />

Dem neuen <strong>Steinheimer</strong> Prinzen Frederik Stute steckt der Karneval seit seiner Kindheit im Blut. Für<br />

seine Regentschaft versprach er bei seiner Proklamation einen tollen Karneval mit den Höhepunkten am<br />

Rosenmontag.<br />

„Es war mein allergrößter Traum,<br />

Karnevalsprinz in Steinheim zu<br />

sein,“ rief Frederik Stute bei der<br />

Prinzenkürung den begeisterten<br />

Narren zu, die ihn nach seiner<br />

Proklamation in der Stadthalle mit<br />

lautstarken „Man teou“-Rufen frenetisch<br />

feierten. Der 30-Jährige ist<br />

ein echter <strong>Steinheimer</strong>, der zwar in<br />

Münster geboren, aber mit Emmerwasser<br />

getauft wurde. Ihm steckt der<br />

Karneval im Blut, dem er mit großer<br />

Leidenschaft schon seit seiner Jugend<br />

verbunden ist, den er aber auch aktiv<br />

mitgestaltet.<br />

Auf dem Narrenthron geht nun einer<br />

seiner größten Wünsche in Erfüllung.<br />

Die <strong>Steinheimer</strong> Narren können sich<br />

in dieser Session von seinem Charme<br />

und seiner Fröhlichkeit anstecken<br />

lassen, wenn sie ihn durch die fünfte<br />

Jahreszeit begleiten. Bis zur Proklamation<br />

des neuen Prinzen musste bei<br />

den ebenso amüsanten, wie spannenden<br />

Prinzenspielen der Weg auf der<br />

Suche nach den Heiligtümern des<br />

Karnevals – die Prinzenmütze, das<br />

Zepter und die Prinzenkette – für das<br />

neue Narrenoberhaupt freigemacht<br />

werden.<br />

In drei turbulenten Spielrunden<br />

in denen Grips und Muskelkraft<br />

gefragt war, war das närrische<br />

Publikum eingebunden. Die Spiele<br />

zeigten wieder einmal, wie lebendig<br />

und phantastisch der Karneval in<br />

Steinheim ist. Ein Hingucker waren<br />

die originellen Kostüme, in denen<br />

die Präsidiumsmitglieder die Spiele<br />

moderierten.<br />

Auf der Suche nach<br />

den Heiligtümern des<br />

Karnevals<br />

Im ersten Spiel waren sportliche<br />

Aktivitäten gefragt. Ein Hüter,<br />

dem die Augen verbunden waren,<br />

musste verhindern, dass die Gegner<br />

Tischtennisbälle durch Ringe werfen<br />

konnten.<br />

Im zweiten Spiel sollten intelligente<br />

Baumeister Motive nachbauen, die<br />

sie nur kurz im Video sehen konnten.<br />

In der letzten Spielrunde lieferten<br />

sich die Landratten ein Floßrennen<br />

ohne Wasser durch die Stadthalle.<br />

Damit war die Aufgabe nach der<br />

Suche den in einer Höhle verborgenen<br />

Heiligtümern des Karnevals<br />

gelöst. Um 0.11 Uhr sprang der<br />

neue Prinz Frederik Stute nach einer<br />

Reise durch die Welt der Phantasie<br />

aus dieser Höhle und Bürgermeister<br />

Carsten Torke konnte die Proklamationsurkunde<br />

verlesen. Seit seiner<br />

abgeschlossenen Ausbildung im<br />

Sommer 2015 arbeitet Frederik Stute<br />

im Malerbetrieb und Malerfachgeschäft<br />

seines Vaters Heiner Stute<br />

und kümmert sich unter anderem um<br />

den kaufmännischen Teil im Betrieb.<br />

Im <strong>Steinheimer</strong> Karneval ist er kein<br />

Unbekannter. Schon als Kind war er<br />

vom Besuch des Prinzen im Kindergarten,<br />

später in der Schule fasziniert<br />

und ließ sich von seinen Eltern zum<br />

Rosenmontagszug mitnehmen. Mit<br />

elf Jahren ging er zum ersten Mal<br />

in einer Fußgruppe mit und erlebte<br />

die fröhliche Stimmung hautnah.<br />

Begeistert haben ihn stets die bunten<br />

Kostüme, die originellen Wagen und<br />

die ausgelassene Atmosphäre. Seit<br />

2012 war er als DJ in verschiedenen<br />

Gaststätten im Kneipenkarneval<br />

unterwegs und sorgte für gute Laune.<br />

Auch beim Jugendkarneval der<br />

KJG war er mehrmals als DJ auf<br />

der Bühne zu sehen, um die Nachwuchskarnevalisten<br />

zu unterstützen.<br />

Prinz Frederik gehört seit 2021 dem<br />

Elferrat an und ist im Team Wagenbau<br />

aktiv. Sein bisher schönster<br />

Moment im <strong>Steinheimer</strong> Karneval<br />

war, als er 2013 mit seinen Freunden<br />

des Bauwagen-Clubs auf ihrem<br />

selbst gebauten Karnevalswagen als<br />

verkleidete „Weltraumschweine“<br />

im Astronautenkostüm mitfahren<br />

durfte. „Prinz in Steinheim zu sein<br />

ist das Größte,“ sagte er nach seiner<br />

Proklamation. Und er versprach<br />

den Narren für seine Regentschaft:<br />

„Wir werden viel Spaß haben, auch<br />

mit meiner strahlenden Prinzessin,<br />

über die bis zum Galaabend aber<br />

spekuliert werden muss.<br />

Marc Obermann ist der<br />

neue Hofmarschall<br />

Verabschiedet wurde zu Beginn der<br />

Prinzenkürung das Prinzenpaar Karsten<br />

Husemann und Wilma Thorenmeier.<br />

„Sie hatten mit Herzlichkeit<br />

und Leidenschaft den <strong>Steinheimer</strong><br />

Karneval in der zurückliegenden<br />

Session würdig vertreten,“ so StKG<br />

Präsident Dominik Thiet. Das Paar<br />

hatte dabei den Spruch von Prinz<br />

Karsten „Karneval ist überall in<br />

unserem schönen Emmertal“ intensiv<br />

gelebt. Mit Impressionen in<br />

bewegten Bildern wurde noch einmal<br />

an ihre Regentschaft erinnert. Einen<br />

Wechsel gab es im Amt des Hofmarschalls.<br />

Auf Christian Henning folgt<br />

Marc Obermann, der bei offiziellen<br />

Terminen an der Seite des neuen<br />

Prinzen stehen wird und mit ihm<br />

auf Achse ist.<br />

<strong>Steinheimer</strong> Kinderprinzenpaar gibt die Beinamen bekannt<br />

Prinz Jannes, der trommelnde Entdecker<br />

und Noelia, die Perle der Fröhlichkeit<br />

Seinen ersten großen Auftritt<br />

hatte das Kinderprinzenpaar der<br />

<strong>Steinheimer</strong> StKG Jannes Helmes<br />

und Noelia-Dana Pécenkovic schon<br />

beim Karnevalsstart in die neue<br />

Session am „Elften im Elften“, als<br />

hunderte kleiner und großer Narren<br />

auf dem Marktplatz die Proklamation<br />

feierten.<br />

Jetzt stellten sich die Kindermajestäten<br />

in der Karnevalshalle erstmals<br />

in vollem Ornat und im Prinzessinnenkleid<br />

vor und gaben ihre klingenden<br />

Beinamen bekannt: Jannes, „der<br />

trommelnde Entdecker“ und Noelia,<br />

„die Perle der Fröhlichkeit“ werden<br />

das junge Narrenvolk regieren.<br />

Die Namen der neunjährigen Regenten<br />

sagen viel über ihre Talente<br />

und Eigenschaften aus. Prinz Jannes<br />

ist leidenschaftlicher Trommler im<br />

Spielmannszug Sommersell.<br />

„Und er ist sehr wissbegierig und<br />

will alles ganz genau wissen. Wie<br />

ein Entdecker eben,“ erzählt seine<br />

Mutter Anna-Lena.<br />

Diesem Entdeckerdrang geht er<br />

auch in der <strong>Steinheimer</strong> Waldjugend<br />

nach. In seiner Freizeit fährt er gerne<br />

Fahrrad und trifft sich mit seinen<br />

Freunden. Jetzt dreht sich bei Prinz<br />

Jannes alles um den Karneval. Auf<br />

das Amt des Kinderprinzen hat er<br />

regelrecht gebrannt. Schon tagelang<br />

vor seiner Proklamation war aus<br />

seinem Zimmer immer wieder der<br />

Büttenmarsch zu hören. Als Prinzessin<br />

Wilma seinen Namen aus der<br />

Lostrommel gezogen hat, war er sehr<br />

stolz und glücklich.<br />

Das Karnevalsgen hat Jannes von<br />

seinen Eltern in die Wiege gelegt<br />

bekommen, die beide Mitglied im<br />

Narrenkäfig Sommersell sind und<br />

schon mehrfach auf der närrischen<br />

Bühne aufgetreten sind.<br />

Der Prinz selbst hat bei den Sommerseller<br />

Miniküken mitgetanzt<br />

Prinz Jannes, „der trommelnde Entdecker“ und Prinzessin Noelia, „die Perle der Fröhlichkeit“ halten<br />

klaren Kurs im <strong>Steinheimer</strong> Kinderkarneval und haben das Ruder auf dem Narrenschiff fest in der Hand.<br />

und bringt damit seine Erfahrungen<br />

in den Karneval ein. Gerne hat er<br />

sich auch verkleidet und Karneval<br />

gefeiert. Der Tiger war dabei sein<br />

Lieblingskostüm.<br />

Ein Kostüm braucht er in dieser<br />

Session nicht, da er im Ornat des<br />

Prinzen auftritt. Diesen Ornat hat ihm<br />

eine Nachbarin geschneidert – in den<br />

Farben grün-weiß, passend zu den<br />

<strong>Steinheimer</strong> Karnevalsfarben und<br />

den Farben der Stadt.<br />

Die Prinzessin Noelia hat sich ihr<br />

prächtiges Kleid schneidern lassen<br />

und die Farben auf den Ornat des<br />

Prinzen abgestimmt. Der Beiname<br />

„Die Perle der Fröhlichkeit“ passt<br />

zum Wesen von Noelia, die immer<br />

gut gelaunt ist, eine echte Frohnatur<br />

eben. Sie tanzt leidenschaftlich und<br />

verkleidet sich im Karneval gerne,<br />

ist damit wie geschaffen für ihre<br />

Aufgabe. Karnevalistische Erfahrungen<br />

bringt die Prinzessin von der<br />

Tanzgarde der Grundschule mit, mit<br />

der sie schon oft über die Bühne wirbelte.<br />

Das Kleid der Prinzessin trägt<br />

sie nun ganz offiziell und erfüllte sich<br />

einen lang gehegten Traum.<br />

Das Prinzenpaar verbinden auch die<br />

guten Leistungen in der Schule, so<br />

dass beide im neuen Schuljahr von<br />

der Grundschule zum Gymnasium<br />

wechseln können. In den kommenden<br />

Wochen können sie aber voll auf die<br />

Unterstützung ihrer Grundschulklassen<br />

rechnen, die ihnen mit „Man teou“<br />

starken Rückenwind verleihen.<br />

In den kommenden Wochen wartet<br />

in einer kurzen Session auf das Kinderprinzenpaar<br />

ein tolles Programm.<br />

Jannes und Noelia freuen sich schon<br />

auf die Musik und ihre Auftritte, bei<br />

denen sie alles geben werden. Schon<br />

bis zum Donnerstag vor den vier<br />

tollen Tagen stehen neun Termine<br />

im Programm. Dann geht es in den<br />

Endspurt Schlag auf Schlag mit den<br />

Höhepunkten: dem Schulkarneval<br />

an der Grundschule, dem Kinderkarneval<br />

am Karnevalssonntag, dem<br />

Karneval der Chöre, dem Sturm aufs<br />

Rathaus und dem phantastischen<br />

Rosenmontagszug.


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 5<br />

„Hauskonzerte im Weinkeller“ von Januar bis Oktober<br />

2024 wird vielseitig und intensiv<br />

Weinhandel Plat in Blomberg hat für<br />

2024 die Planungen für die Hauskonzerte<br />

im Weinkeller abgeschlossen und für den<br />

Zeitraum Januar bis Oktober sehr unterschiedliche<br />

Musikerinnen und Musiker<br />

engagiert. Einige kommen zum ersten Mal<br />

nach Blomberg.<br />

Den Anfang macht am 27. Januar das in<br />

Blomberg noch nicht bekannte Thomas<br />

Martin Duo mit Gesang, Gitarre und<br />

Kontrabass mit eigenen Songs, Jazz- und<br />

Bluesklassikern. Dieses Konzert ist bereits<br />

ausverkauft. Das Konzert am 28. Januar<br />

gestaltet Ines Herrmann, die ebenfalls<br />

zum ersten Mal in Blomberg zu Gast ist.<br />

Sie verzaubert ihr Publikum mit ihrer vielseitigen<br />

Stimme und Songs voller Liebe,<br />

Kraft und Geschichten. Für diesen Abend<br />

gibt es wenige Restkarten.<br />

Am 24. Februar möchte das Duo Loopahead<br />

mit Gesang, Gitarre, Bass und<br />

Loops das Publikum überzeugen. Nicht<br />

umsonst wurden die beiden Musiker 2017<br />

mit einem ersten und einem zweiten Platz<br />

beim Deutschen Rock- und Pop-Preis<br />

ausgezeichnet. Am 25. Februar ist Robby<br />

Ballhause mit Songs aus den Bereichen<br />

Folk, Bluegrass, Country, Rock und Pop zu<br />

Gast. Melodische, mühelos handgemachte<br />

Songs mit erfrischend unsentimentalen<br />

Texten sind sein Markenzeichen. Er hat<br />

das Blomberger Publikum schon mehrfach<br />

mit seiner Musik begeistert.<br />

2008 testete Singer/Songwriter Volkwin<br />

Müller das Konzept der „Hauskonzerte im<br />

Weinkeller“ als erster Musiker. Seither hat<br />

er viele schöne Konzerte in dem kuscheligen<br />

Ambiente gegeben. Am 16. März<br />

präsentiert er mit seiner warmen Stimme<br />

und einfühlsamen Texten „Straßensongs<br />

von unterwegs“. Am 13. April ist dann<br />

erstmalig Johna in Blomberg zu Gast, sie<br />

bringt ihren Duo Partner Kolja Pfeiffer mit.<br />

Die beiden stellen Johnas aktuelles Album<br />

„Postkarten“ vor - ein poetischer Mix aus<br />

Country, Folk und Pop.<br />

Danach gehen die Hauskonzerte in die<br />

Sommerpause, bevor es im Oktober mit<br />

dem Kanadier Don Adler und mit Philip<br />

Bölter weitergeht. Mehr Informationen<br />

unter www.weinhandel-blomberg.de.<br />

Tickets für 12 bzw. 15 Euro gibt es direkt<br />

im Weinhandel, Tel. 05235 503720.<br />

Am 28. Januar beim Hauskonzert in Blomberg: Ines Herrmann.<br />

Foto: Nicole Urban<br />

Johna spielt am 13. April.<br />

Foto: Das Haus im Wald<br />

BSV Damenschnatgang<br />

am 13. April<br />

Ausflug in<br />

die Welt der<br />

Schokolade<br />

Das Orga-Team des Damenschnatgangs<br />

hat für<br />

dieses Frühjahr wieder<br />

einen Ausflug geplant.<br />

Los geht es am Samstag,<br />

13. April nach Lippstadt<br />

in die Peters SchokoWelt.<br />

Geplant sind dort eine<br />

Führung und Mittagessen,<br />

bevor es dann weiter an<br />

den Möhnesee geht, denn<br />

der obligatorische Schnatgang<br />

mit Kuchenpause<br />

darf natürlich nicht fehlen.<br />

Eingeladen sind wie immer<br />

alle Frauen der <strong>Steinheimer</strong><br />

Schützen, ihre Bekannten<br />

und Freundinnen, sowie<br />

alle interessierten Frauen,<br />

auch ohne Männer im<br />

Schützenverein.<br />

Für eine genaue Planung<br />

des Tages wird um eine<br />

verbindliche Anmeldung<br />

bis zum 2. Februar gebeten:<br />

per E-Mail an bsv-damenschnatgang@gmx.de,<br />

telefonisch bei Britta Rohde<br />

(05233/ 9532661), Anja<br />

Breker (05233/9523391)<br />

oder persönlich bei allen<br />

Mitgliedern des Orga-<br />

Teams. Der Treffpunkt am<br />

13. April ist um 8:40 Uhr<br />

am <strong>Steinheimer</strong> Bahnhof,<br />

der Kostenbeitrag für<br />

den ganzen Tag beträgt<br />

40 Euro (bei Anmeldung<br />

zahlbar). Ankunft zurück<br />

in Steinheim ist ca. 18 bis<br />

19 Uhr, danach findet kein<br />

Abschluss wie sonst im<br />

Schützenhaus statt. Bei<br />

sehr schlechtem Wetter<br />

wird auf den Schnatgang<br />

am Möhnesee verzichtet.<br />

Steimscher Kneipenkarneval –<br />

seit 11 närrischen Jahren<br />

Startklar für die tollen Tage<br />

Seit nunmehr 11 Jahren, leider durch Corona auch mal unterbrochen, ist<br />

der Steimsche Kneipenkarneval ein Highlight, bekannt und beliebt wie nie<br />

zuvor. Am Freitag vorm Rosenmontag (9. Februar) pilgern die feierfreudigen<br />

Närrinnen und Narren durch Steinheims Straßen von Location zu Location.<br />

Ob Live-Band oder DJ, für jeden Geschmack und alle Generationen ist<br />

musikalisch was dabei. Da es leider immer weniger Kneipen in Steinheims<br />

City gibt, sind die noch verbliebenen Gastronomen mit viel Enthusiasmus<br />

und Engagement dabei, um den Närrinnen und Narren aus Steinheim und<br />

Umgebung richtig was zu bieten. War der Freitagabend an den tollen Tagen<br />

in der Innenstadt früher eher ruhiger, hat dieser Abend seit 2014 durch die<br />

Initiative der Kapelle Kamelle ordentlich Fahrt aufgenommen. Erstmals<br />

spielte die bekannte Band damals im „Alt Steinheim“, auch „Café Bück<br />

Dich“ genannt, und bereits dieser Abend wurde legendär.<br />

Mittlerweile informiert die StKG mit einem eigens aufgelegten Flyer, der<br />

alle Veranstaltungen über die fünf tollen Tage aufzeigt. Darin zu finden<br />

sind dann auch die Standorte von Kneipen und Zelten in der Innenstadt,<br />

in denen Live-Bands spielen oder DJ’s auflegen. Von Annas Bistro & Bar<br />

mit der „Kapelle Kamelle“ über die Karnevals-Alm mit „Udo und der<br />

Tastenteufel feat. Felix P.“, dem Bistro Szenario bis hin zur Schirmbar sind<br />

alle Locations startklar für die tollen Tage. Als I-Tüpfelchen zieht dann<br />

Steinheims bekannteste Trommeltruppe „Drum-Storm“ durch die Kneipen<br />

und Zelte, was riesige Stimmung und ein wenig „Carneval do Brasil“ in<br />

die Herzen der Gäste zaubert. Zwischen Schirmbar und Karnevals-Alm<br />

findet sich mit dem Samba Haus nun ein weiteres Zelt, das ein vielfältiges<br />

Programm bieten wird. Wenn dann „Steinheim meine Heimatstadt“ oder<br />

weitere lokale Gassenhauer aus den Boxen schallen, singen alle Närrinnen<br />

und Narren voller Inbrunst mit. Schon jetzt freuen sich alle beteiligten Akteure<br />

auf die Neuauflage des Kneipenkarnevals in diesem Jahr mit ebenso<br />

vielen begeisterten Besuchern oder noch einigen mehr. Freier Eintritt ist<br />

selbstverständlich an diesem Abend garantiert.<br />

E-Rezept:<br />

Wir sind startklar!<br />

Das neue Jahr hat begonnen und damit die Verpflichtung<br />

für Arztpraxen, vom rosa Papierrezept umzusteigen auf<br />

das E-Rezept. Wie immer, wenn etwas Neues kommt,<br />

gibt es viele, die Angst vor der Umstellung haben. Neue<br />

Abläufe müssen eingeübt werden, neue Technik kommt.<br />

Es hat doch auch so geklappt, warum also das Neue?<br />

Wenn man sich allerdings mit dem elektronischen Rezept<br />

näher befasst, dann überwiegen ganz klar die Vorteile:<br />

schnell, sicher und komfortabel, das sind die Attribute,<br />

die man mit dem elektronischen Rezept verbinden<br />

kann. Und zwar für alle Beteiligten! Patienten müssen<br />

nicht mehr für jedes Rezept in die Praxis, es kann einfach<br />

von der Praxis ausgestellt und für die Versichertenkarte<br />

zugänglich gemacht werden. Einziges Nadelöhr: Es muss<br />

von der Ärztin oder dem Arzt elektronisch freigegeben<br />

werden. Das ist wie die Unterschrift auf dem Papierrezept.<br />

Danach können die Patienten sofort in die Apotheke<br />

vor Ort gehen. Dort wird mit dem Schlüssel auf der<br />

Versichertenkarte und dem Identifikationsschlüssel der<br />

Apotheke die Rezeptdaten geladen und die Medikamente<br />

beliefert. Die Alternative zur Versichertenkarte ist die<br />

Gematik-App. Wer diese App nutzt, kann von dort aus<br />

den Schlüssel direkt in die Apotheke senden. Wer also<br />

krank ist, wird in Zukunft nicht mehr in die Apotheke<br />

gehen müssen: Er kann den Zugang zu seinem E-Rezept<br />

digital an seine Apotheke vor Ort übermitteln und bekommt<br />

die Medikamente binnen weniger Stunden von<br />

einem Boten gebracht. Kundinnen und Kunden können<br />

Arzneimittel auch vorbestellen, um sie dann auf dem<br />

Weg nach Hause oder ins Büro abzuholen. Und<br />

noch ein Satz zum Thema Sicherheit: Wenn man<br />

ein Papierrezept verliert, dann kann jeder Finder<br />

alle Daten lesen. Dies ist bei Verlust der Versichertenkarte<br />

oder des Mobiltelefons nicht möglich. Die<br />

sensiblen Daten der Patienten sind also besser geschützt<br />

als vorher. Also lassen Sie uns diesen Wandel<br />

gemeinsam positiv angehen: die Erfahrungen der ersten<br />

Wochen zeigen, dass in der Summe alle profitieren.<br />

Mit freundlichen Grüßen<br />

Albrecht Binder


<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 6<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

-Anzeige-<br />

Vorhaben und Veränderungen für das Jahr 2024:<br />

Wir begleiten Sie in ein aktives Leben<br />

Weitere Verstärkung für das Team Bürger<br />

Zum Jahresbeginn startet die Praxis Bürger im Gesundheitszentrum Steinheim mit neuer Verstärkung im<br />

Team. Zum 01.01.2024 erweitert Moritz Saage als neues Teammitglied die Therapeutenmannschaft. Moritz<br />

Saage ist seit 2023 Physiotherapeut und auch Therapeut für manuelle Lymphdrainage. Zudem hat er sich<br />

auch auf dem Gebiet der craniomandibulären Dysfunktionen fortgebildet.<br />

Auf der Ebene der Leitung der Praxis gibt es ebenso eine neue Besetzung. Frau Teresa Reiprich hat zum<br />

Jahresbeginn die Therapieleitung der Praxis übernommen. Die neue Bereichs-Chefin gehört bereits seit mehr<br />

als 7 Jahren zum Team. Nach der Ausbildung zur Physiotherapeutin studierte sie an der Universität in Hildesheim<br />

und schloß dort erfolgreich ab. Ausbildung und Studium sind der Grundpfeiler für Führungsaufgaben<br />

und so freut sich das gesamte Team der Praxis über die neue Leitung! Wir wünschen beiden Kollegen gutes<br />

Gelingen bei den neuen Aufgaben, viel Glück und Erfolg.<br />

Viele neue Kurse im Angebot<br />

Zu Beginn des Jahres starten auch wieder viele der beliebten Präventionskurse im Gesundheitszentrum.<br />

Diese Kurse werden allesamt mit 80 Prozent der Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.<br />

Neben dem gerätegestütztem med. Training auf der Trainingsfläche starten auch die Kurse Pilates, Yoga<br />

und Wirbelsäulengymnastik wieder. Neu beginnt auch die Osteoporosegymnastik „Knochenstark“ mit zwei<br />

unterschiedlichen Leistungsstufen.<br />

Autogenes Training ab 20. Februar<br />

Ein weiterer neuer Kurs startet ab Dienstag, 20. Februar um 19:00 Uhr. Das autogene Training ist ein<br />

Entspannungsverfahren, welches schnell und effektiv erlernt werden kann und dann in eigener Regie angewendet<br />

wird. In 5 Kursterminen erlernen die Teilnehmer dieses Verfahren. Anmeldungen werden aktuell<br />

noch entgegengenommen.<br />

Zumba® startet am 25. Januar<br />

Jetzt schon vormerken lassen für den nächsten Kurs. Zumba ist bereits für den Januar ausgebucht, das freut<br />

uns sehr! Aber es geht auch weiter, also jetzt schon mal vormerken lassen! Die weiteren Fitnessprogramme<br />

bringen die Teilnehmer ebenfalls wieder richtig „in Fahrt“, Skigymnastik und auch BodyPower sind Kurse für<br />

das nächste Level. Lassen Sie sich beraten, am Telefon unter 05233/383793 oder direkt bei uns in der Praxis.<br />

Folgen Sie uns hierzu auf Facebook und Instagram!<br />

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Ihr Team Bürger (Wir.Bewegen.Steinheim.)<br />

Die neue Therapieleitung Teresa Reiprich begrüßt zu Beginn des Jahres das neue Teammitglied Moritz<br />

Saage.<br />

Heimatzeitung für Steinheim, Nieheim, Marienmünster, Blomberg, Schieder-Schwalenberg<br />

und Umgebung, zugleich Amtliches Mitteilungsblatt für die Stadt Marienmünster und die Stadt Nieheim gegründet 1978<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 Kurier-Verlag - meine Heimat zum Lesen<br />

Wir suchen<br />

Verteiler/innen<br />

für die Ortschaften Bergheim, Sandebeck, Ottenhausen, Reelkirchen, Herrentrup<br />

und Höntrup. Bitte bewerben Sie sich online unter www.kurier-verlag.de,<br />

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Udo und der Tastenteufel feat. Felix P., bald live in neuer Besetzung, sorgen mit ihrer kreativen Musik<br />

immer wieder für großartige Stimmung im Steimschen Karneval.<br />

Kolping Karneval am 27. Januar mit Udo und der Tastenteufel feat. Felix P.<br />

Zwei närrischen Premieren in der Stadthalle<br />

Am Samstag, 27. Januar 2024, findet der traditionelle<br />

Kolping Karneval statt. Auf die Gäste wartet ein tolles<br />

Büttenprogramm mit Musik, Tanzdarbietungen, Sketche<br />

u.a. Pünktlich um 19.49 Uhr wird Prinz Frederik, begleitet<br />

vom Elferrat und Garden, in die Stadthalle einziehen,<br />

um mit den Jecken einige schöne Stunden zu verbringen.<br />

Dem Organisationsteam ist es wieder gelungen, ein<br />

verheißungsvolles Programm zu planen. Neben altbewährten<br />

Akteuren werden zwei neue Gruppen auftreten,<br />

die noch nicht im <strong>Steinheimer</strong> Saalkarneval waren und<br />

auch für Stimmung sorgen werden. Nach dem bunten<br />

Programm sorgt die Tanzband „Dolce Vita“ für Tanz<br />

bis in den frühen Morgen. Der Eintritt beträgt elf Euro.<br />

Karten mit fester Tischreservierung sind noch bei Werner<br />

Günter, Fliederstr. 4, Tel. 05233/3834864 erhältlich. Für<br />

Kurzentschlossene sind auch an der Abendkasse noch<br />

Restkarten zu bekommen. Einlass ist ab 18.49 Uhr.<br />

Udo und der Tastenteufel feat. Felix P<br />

Sie sind gern gesehene Gäste beim Steimschen Kolpingkarneval<br />

in der Stadthalle: Udo und der Tastenteufel<br />

feat. Felix P. Und sie machen es sich zur Aufgabe, auch<br />

in diesem Jahr dem närrischen Publikum am 27. Januar<br />

2024 mit einer musikalischen Premiere aufzuwarten.<br />

Schon in der vergangenen Session war der Käse-Song<br />

„La Canzone del Formaggio“ ein Kracher, der zum Mit-<br />

singen animierte und nebenan vielen Nieheimern in den<br />

Ohren klingelte. „Bessere Hälfte“ heißt der ganz aktuelle<br />

neue Song der Band und es geht – wie man schon ahnen<br />

kann – um Paare, Ehepartner, Freund und Freundin!<br />

Dieses Lied stammt wieder aus der Feder von Gitarrist<br />

Udo Klare und wurde von Keyboarder Frank Horstmann<br />

arrangiert, der erneut viele pfiffige Sound-Ideen kreiert<br />

hat. Damit aber nicht genug. Schon lange überlegt die<br />

Band um Sänger und Gitarrist Felix Pollmann, ob man<br />

die Flexibilität und Kreativität der Truppe mit einem<br />

Schlagzeuger aufwerten kann. Mit dem erfahrenen und<br />

versierten Drummer Martin Hendig aus dem lippischen<br />

Reelkirchen hat man nun diesen vierten Mann für die<br />

Teufelstruppe gefunden. Martin und Udo haben sich vor<br />

mehr als 40 Jahren kennen gelernt und damals hin und<br />

wieder Rockmusik zusammen gemacht. Der Kontakt<br />

ist nie abgebrochen und als Martin, der in einer Rock-<br />

Coverband spielte, jetzt zur Verfügung stand, wurde<br />

spontan zusammen geprobt und die Chemie stimmte<br />

auf Anhieb. „Ich bin begeistert von den Arrangements<br />

und dem vielseitigen Programm der Band“, sagt der<br />

neue Schlagzeuger. Hinzu kommt, dass Martin ein ganz<br />

besonderes Schlagzeug sein Eigen nennt. Ein selbst<br />

gebautes Set, das er natürlich beim Kolpingkarneval<br />

präsentieren wird. Aber das ist sicher nur ein Grund, sich<br />

das diesjährige, spaßige Programm der Kolpinger in der<br />

Stadthalle Steinheim nicht entgehen zu lassen. Man teou!<br />

Heft 80 der Kulturmitteilungen würdigt den<br />

Architekten und Baumeister Wilhelm Lakemeier<br />

Stadtbild und Baugeschichte Steinheims<br />

nachhaltig geprägt<br />

In der deutschen Kaiserzeit nach<br />

1871 erlebte Steinheim eine wahre<br />

Blütezeit. Begünstigt durch den<br />

Bau der Eisenbahnlinie wurde das<br />

Stadtbild der Emmerstadt in kaum<br />

vorstellbarem Maße umgestaltet<br />

und modernisiert. Aus der Reihe<br />

der Architekten ragt dabei Wilhelm<br />

Lakemeier (1831 bis 1897) wie ein<br />

Leuchtturm heraus. Seine Leistungen<br />

als Architekt und Baumeister werden<br />

im jüngsten Heft der Mitteilungen<br />

des Kulturausschusses der Stadt<br />

Steinheim (Heft 80) von Johannes<br />

Waldhoff ausführlich gewürdigt.<br />

Die erste bekannte Arbeit Lakemeiers<br />

ist der zum <strong>Steinheimer</strong><br />

Wahrzeichen gewordene Kump<br />

auf dem Marktplatz. Nachdem das<br />

Bauwerk 1855 am Geburtstag des<br />

Königs eingeweiht wurde, schrieb<br />

Bürgermeister Vahle lobend in der<br />

Stadtchronik: „Die Maurerarbeiten<br />

sind durch den geschickten jungen<br />

Maurermeister Wilhelm Lakemeier<br />

von hier ausgeführt.“ Sein Denken<br />

und Wirken als Architekt war baulich<br />

sein ganzes Leben lang vom<br />

Klassizismus geprägt, der durch<br />

seine klaren Formen und Linien nach<br />

griechisch-römischem Vorbild zum<br />

Ausdruck kam. Besonders deutlich<br />

sichtbar ist dieser Stil an dem 1861<br />

erbauten Wohnhaus des jüdischen<br />

Kaufmanns Mathias Hochheimer<br />

(Marktstraße 26), in dem später<br />

die Spar- und Darlehnskasse ihren<br />

Sitz hatte, bevor es 1976 abgerissen<br />

wurde. In aller Klarheit brachte Lakemeier<br />

diesen Stil 1880 beim Bau<br />

des Amtsgerichtes (heute Sparkasse)<br />

noch einmal zum Ausdruck.<br />

Nachdem Lakemeier schon beim<br />

Bau des Altenbekener Viadukts<br />

mitgewirkt hatte, baute er für die<br />

zwischen 1866 und 1872 errichtete<br />

Eisenbahnlinie Hannover-Altenbeken<br />

die nach einem Baukastensystem<br />

entwickelten Fachwerkbahnhöfe<br />

Emmerthal, Steinheim, Bergheim,<br />

Sandebeck und Altenbeken als<br />

Generalunternehmer. Die Bahnhöfe<br />

sind längst durch Neubauten ersetzt<br />

worden. Lakemeier konzentrierte<br />

sich in der Folge auf Steinheim und<br />

die nähere Umgebung. Weil sich<br />

Steinheim keinen Stadtbaumeister<br />

leisten konnte, wurde er immer wieder<br />

als Berater, Gutachter, Prüfer und<br />

Schätzer eingesetzt. Dabei setzte er<br />

sich selbstlos und ehrenamtlich für<br />

die Stadt und ihre Menschen ein,<br />

heißt es in den Akten. „Trotz aller<br />

geschäftlichen Anspannungen blieb<br />

er stets menschlich bescheiden und<br />

liebenswert.“<br />

1872 wurde er Schützenkönig in<br />

Steinheim – nicht bei den vornehmen<br />

Königsschützen, sondern bei den „Alten<br />

Schützen“. Lange war er Mitglied<br />

im Kirchenvorstand der katholischen<br />

Pfarrgemeinde. Von 1880 bis 1888<br />

wurde er zum Vorsteher der Stadtverordneten-Versammlung<br />

gewählt.<br />

Waldhoff hat in dem informativen<br />

Heft viele Beispiele mit Bildern von<br />

Lakemeiers Bauten angeführt und<br />

zeigt, wie stark und nachhaltig er als<br />

Architekt das Gesicht der Stadt mit seinen<br />

Bauten geprägt hat. Unter anderem<br />

plante er als eine seiner letzten Bauten<br />

das Schützenhaus in Steinheim, das<br />

heute die Stadthalle ist. Auch bei<br />

Kirchenbauten war er tätig: Seine<br />

erste Kirche baute er in Schwalenberg.<br />

Es folgte Bergheim. Für den Bau der<br />

Kirche in Ottenhausen machte er die<br />

Planung, die Fertigstellung erlebte<br />

er nicht mehr. Seinen letzten großen,<br />

bis heute beeindruckendsten Auftrag<br />

erhielt Lakemeier mit dem Kirchturm<br />

für die <strong>Steinheimer</strong> Pfarrkirche St.<br />

Marien. Das neue Heft der Mitteilungen<br />

des Kulturausschusses bietet die<br />

Gelegenheit zur ebenso lebendigen<br />

wie spannenden Auseinandersetzung<br />

mit der <strong>Steinheimer</strong> Bau- und<br />

Stadtgeschichte.<br />

Wilhelm<br />

Lakemeier<br />

(1831 bis<br />

1897) war<br />

ein ebenso<br />

leidenschaftlicher<br />

wie<br />

hoch talentierter<br />

Architekt<br />

und<br />

Baumeister,<br />

der mit seinen<br />

Bauten<br />

bis heute<br />

Spuren in<br />

Steinheim<br />

hinterlassen<br />

hat.


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 7<br />

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<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 8<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

In den 1950-er Jahren boomt die Möbelbranche in Steinheim. Auch ortsnahe Betriebe gehören zu den<br />

Spier-Kunden. Schon damals zeigte sich die Leidenschaft für Aufbauten.<br />

Im Jahr 1872 gründete Heinrich<br />

Spier sen. im ostwestfälischen Steinheim<br />

einen Betrieb für Stellmacherei<br />

und Wagenbau und legte den Grundstein<br />

für das heutige Fahrzeugwerk.<br />

Das inhabergeführte Unternehmen,<br />

welches sich unverändert im Familienbesitz<br />

befindet, entwickelt,<br />

produziert und vertreibt kundenindividuelle<br />

Nutzfahrzeug-Aufbauten<br />

und -Anhänger für den Transport von<br />

Trocken- und Kühlfracht in einer<br />

Bandbreite von 3,5 bis 40 Tonnen<br />

zulässigem Gesamtgewicht. Der<br />

<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> schaut auf<br />

eine außergewöhnliche Firmengeschichte<br />

zurück, die schon seit 150<br />

Jahren anhält.<br />

Zum Produktportfolio zählen vielfältige Integralaufbauten, Koffer-, Kühlund<br />

Planen-Aufbauten auf Motorwagen, Wechselrahmen auf Motorwagen,<br />

Wechselbehälter, Anhänger und Sattelanhänger. Die Spier GmbH & Co.<br />

Fahrzeugwerk KG beschäftigt am Standort Steinheim-Bergheim rund 360<br />

Mitarbeiter und stellt jährlich bis zu 5.500 Fahrzeugeinheiten her. Zu den<br />

Kunden des Fahrzeugwerkes zählen mittelständische und große Unternehmen<br />

aus dem In- und Ausland. Diese sind in den Branchen Paket- und<br />

Zustelldienst, Möbelproduktion und -handel, Lebensmittelproduktion,<br />

Pharma-Distribution, Bekleidungsindustrie und Autovermietung tätig.<br />

Mit einer kontinuierlichen Veränderungsbereitschaft und der Überzeugung,<br />

dass Entwicklungen und Investitionen die Grundlagen für eine erfolgreiche<br />

Zukunft bilden, hat es ein mittelständischer Aufbau- und Anhängerhersteller<br />

geschafft, sich über vier Generationen erfolgreich zu entwickeln. Das Unternehmen<br />

Spier gehört damit zu einem erlesenen Kreis von 0,17 Prozent<br />

Firmen, die 150 Jahre alt werden.<br />

1920-1970<br />

Im Jahr 1924 übernimmt Heinrich Spier jun. den Handwerksbetrieb seines<br />

Vaters. Während 1930 noch Milchwagenanhänger gebaut wurden, folgten<br />

zehn Jahre später bereits die ersten Karosserien für Kraftfahrzeuge. Innerhalb<br />

von 20 Jahren gab es zwei Umzüge in neue Betriebsgebäude, die Raum für<br />

die Entwicklung des Unternehmens und die Produktion neuer Produktlösungen<br />

boten. Dazu gehörten die Herstellung von Verkaufswagen und der<br />

Umbau von PKW ab 1949, die Entwicklung von Leichtmetall-Aufbauten ab<br />

1957 und die Fertigung von Aluminium-Bausätzen aus den USA ab 1967.<br />

Im Jahr 1951 trat Willi Spier mit Beginn seiner Lehre in die Firma ein.<br />

1971-1990<br />

Im Jahr 1971 wurde Willi Spier neben seinem Vater Heinrich Spier jun.<br />

Mitgeschäftsführer. Die 70er und 80er Jahre waren geprägt von neuen Ideen.<br />

So wurde 1974 der erste in Deutschland montierte „Spier TOP-Spoiler“ für<br />

Lkw-Fahrerhäuser entwickelt. Dies war der Anfang aerodynamischer Optimierungen,<br />

die 1989 mit dem „Spier Aeroform“-Design für Kofferaufbauten<br />

fortgesetzt wurden. Mit diesen aerodynamisch gerundeten Aufbauprofilen<br />

wurde eine weitere Grundlage für kraftstoff- und emissionsreduzierte<br />

Transporte geschaffen. 1976 begann die bis heute andauernde Geschäftsverbindung<br />

mit einem global tätigen US-amerikanischen Paketdienst. Aus<br />

dieser Geschäftsbeziehung entstand 1988 das Verteilerfahrzeug „Spier SP36“<br />

in selbsttragender Bauweise. Im selben Jahr wurde Spier beim Kraftfahrt-<br />

Bundesamt als Fahrzeughersteller registriert.<br />

1991-2000<br />

Im Jahr 1991 tritt die 4. Generation mit Jürgen und Michael Spier ins<br />

Unternehmen ein. Getreu dem Motto, das nach wie vor beherzigt wird „Wer<br />

Der <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> blickt in die Unternehmensgeschichte des Fahrzeugwerks Spier<br />

150 Jahre der Zukunft zugewandt<br />

Heinrich Spier sen. gründet 1872<br />

das Unternehmen als Stellmacherei<br />

in Steinheim.<br />

In der Rochusstraße werden neben Wagenrädern Schubharren, Kutschund<br />

Erntewagen gefertigt.<br />

Die dritte und vierte Spiergeneration mit Helga und Willi Spier, hinten (von links) Jürgen Spier, Martina<br />

Fellhölter und Michael Spier.<br />

Der von Willi Spier entwickelte Spoiler verbesserte die Aerodynamik<br />

und sparte Kraftstoff.<br />

Mit dem speziellen Schiebeplanenaufbau wird ein neues Kapitel für die Getränkebranche aufgeschlagen.<br />

Mit der integrierten Ladungssicherung kann die Plane in nur 35 Sekunden aufgeschlagen oder geschlossen<br />

werden.<br />

aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein“, wurde 1994 mit der<br />

Entwicklung der „Spier Zurrmulden“ für die Ladungssicherung die Reihe<br />

der Spier Innovationen fortgesetzt. Diese in den Aufbauwänden eingelassenen<br />

Zurrmulden gewährleisten eine<br />

ganzflächige Verzurrung des Ladegutes<br />

und minimieren die Gefahr, dass dieses<br />

beschädigt wird. 1996 folgten weitere<br />

wichtige Meilensteine in der Produktentwicklung.<br />

Am 1. April 1998 übergab<br />

Willi Spier die Geschäftsführung der<br />

Spier GmbH & Co. Fahrzeugwerk KG<br />

an seine Söhne Jürgen und Michael Spier.<br />

2001-2010<br />

Zu Beginn des neuen Jahrtausends<br />

wurden im Jahr 2002 Schiebeplanen-<br />

Aufbauten unter anderem für den<br />

Getränketransport mit Kommissionier-<br />

Ausstattung und integrierter Ladungssicherung<br />

entwickelt und produziert.<br />

In 2006 wurde Spier erstmals nach dem<br />

Umwelt-Management-System DIN EN<br />

ISO 14001 zertifiziert und war damit eines<br />

der ersten Unternehmen in der Branche<br />

der Aufbau- und Anhängerhersteller.<br />

Ab diesem Jahr wurden neue spezielle<br />

Integralaufbauten für Paketdienste hergestellt.<br />

Aufgrund des nachhaltigen Unternehmenswachstums<br />

wurde ein neues<br />

Verwaltungsgebäude erbaut, das im Jahr<br />

2008 bezogen werden konnte. Auf der<br />

Internationalen Automobilausstellung<br />

Nutzfahrzeuge 2008 (IAA) zeigte das<br />

Unternehmen in Hannover erstmalig den<br />

zukunftsweisenden Transporter-Aufbau<br />

„Spier Aerobox“. Als wesentlichen<br />

Vorteil weist dieses Fahrzeug eine sehr<br />

gute Aerodynamik auf und ermöglicht<br />

damit im Vergleich zu konventionellen<br />

Aufbauten erhebliche Reduktionen an<br />

Kraftstoffverbrauch und Schadstoff-<br />

Emissionen.<br />

2011-2023<br />

Mit der Erweiterung des Betriebsgeländes<br />

und dem Bau einer neuen Produktionshalle<br />

im Jahr 2012 bekennt sich Spier<br />

aus Überzeugung zum Standort im Kreis<br />

Höxter, in dem viele der oft langjährigen<br />

Mitarbeiter beheimatet und fest verwurzelt<br />

sind. Ein starker Leistungswille und<br />

der Wille zur kontinuierlichen Verbesserung,<br />

die voll und ganz im Dienst der<br />

Kunden eingesetzt werden, zeichnen die<br />

Belegschaft aus. Bei der betriebsinternen<br />

Feier zum 150-jährigen Jubiläum dankte<br />

Michael Spier den Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeitern, die oft schon Jahrzehnte<br />

dem Betrieb angehören. „Jeder ist mit<br />

seinen Fähigkeiten und Tätigkeiten ein<br />

wichtiger Baustein des ganzen Hauses<br />

Spier. Und alle sind Teil der 150-jährigen erfolgreichen Spier-Geschichte.“<br />

Die umfangreichen Neu- und Weiterentwicklungen verdankt Spier vor<br />

allem einem qualifizierten Personal und sieht sie als größtes Kapital des<br />

Unternehmens. Im Jahr 2019 konnte ein neuer Werksstandort im selben<br />

Gewerbegebiet erschlossen werden, das sogenannte Werk 3. Fahrzeuglösungen<br />

mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen werden<br />

zunehmend nachgefragt. Nach den schwierigen Jahren der Corona-Pandemie<br />

und des Russland-Ukraine-Krieges nehmen die Produktentwicklungen<br />

wieder Schwung auf und ab 2022 werden der „CEP Van“, ein Transporter<br />

mit elektrisch betriebener Schwenk-Schiebetür seitlich und Rolltor hinten<br />

sowie ab 2023 erstmalig das rein elektrisch angetriebene Integralfahrzeug<br />

SP45plus entwickelt.<br />

Auch nach 150 Jahren am Puls der Zeit<br />

In 2023 sind 360 Mitarbeiter beschäftigt, die auf einer Gesamt-Grundfläche<br />

von ca. 163.000 Quadratmeter und einer Gebäude-Grundfläche von ca.<br />

31.000 Quadratmeter jährlich bis zu 5.500 Einheiten an Aufbauten, Anhängern<br />

und Ausbauten herstellen. Die Mobilität und der Warenverkehr sind<br />

nach wie vor die Grundlage für Wohlstand und Wachstum. Nutzfahrzeuge<br />

bringen Investitionsgüter in Unternehmen und Konsumgüter in Geschäfte<br />

und Haushalte. Wird doch das Nutzfahrzeug in der Zukunft weiter an<br />

Bedeutung gewinnen, hat Spier in den bisherigen über 150 Jahren Unternehmensgeschichte<br />

ein gutes Rüstzeug geschaffen, mit qualifizierten und<br />

motivierten Fachkräften sowie einer stetigen Modernisierung der Fertigungsstätte,<br />

Nutzfahrzeuge zu entwickeln und zu fertigen. „Spier bleibt<br />

auch nach 150 Jahren am Puls der Zeit.“


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 9<br />

22 Jahre Garde der StKG: Jubiläumsfeier am 2. Februar mit Kostümfest und tollem Büttenprogramm<br />

„Schönste Männer“ Steinheims sind eine starke Stütze im Karneval<br />

Fortsetzung von der Titelseite<br />

Es war im Mai des Jahres 2001, als<br />

sich Lothar Runte und Jochen Behma<br />

mit einem Schreiben an aktive, aber<br />

bis dahin nicht organisierte Karnevalisten<br />

wandten und zur Gründung einer<br />

Karnevalsgarde nach rheinischem<br />

Vorbild aufriefen. Einem ersten<br />

Treffen folgten weitere Vorbereitungstreffen,<br />

bis schließlich am Elften<br />

im Elften feierlich die Gründung der<br />

Garde der StKG beschlossen wurde.<br />

Zu einem ersten Highlight wurde<br />

die Einkleidungsfahrt nach Mayen<br />

mit Einkehr in Köln im „Früh“ und<br />

dem Abendschmaus im Haxenhaus.<br />

Nachdem alle organisatorischen Vorbereitungen<br />

abgeschlossen waren,<br />

konnte in der zweiten Gründungsversammlung<br />

am 2. Februar 2002<br />

um 2.22 Uhr im Hotel am Markt die<br />

Gründungsurkunde in feierlicher,<br />

feucht-fröhlicher Runde von allen<br />

anwesenden Gründungsmitgliedern<br />

unterzeichnet werden.<br />

Unter ihnen befand sich auch Prinz<br />

Karneval 2002 Prinz Markus, „die<br />

Leuchte der Kumpspringer“. Als<br />

am Galaabend 2002 das damals<br />

bestens gehütete Geheimnis „Wer<br />

ist die Prinzessin?“ gelüftet wurde,<br />

zog zur Musik des Trömmelsche<br />

die neu gegründete Garde der StKG<br />

unter tosendem Beifall der Narrenschar<br />

in Steinheims Narhalla ein. In<br />

der Vorstellungsrede erklärte Lothar<br />

Runte den Begriff des Gardisten mit<br />

den Worten: „Garde, das ist eine<br />

Zusammenkunft schöner bis schönster<br />

Männer…“. Weiter kam Runte<br />

an der Stelle nicht, doch damit war<br />

der Mythos der „Schönsten Männer<br />

Steinheims“ geboren. Die Garde<br />

genoss den ersten gemeinsamen<br />

Karneval der Garde in vollen Zügen.<br />

Schnell machte die Garde der StKG<br />

im <strong>Steinheimer</strong> Karneval auf sich aufmerksam<br />

und fand ihren Platz gemäß<br />

ihrer Ziele. Zweck der Garde sollte die<br />

Pflege des Karnevals, der geselligen<br />

Fröhlichkeit, des Gardetanzes, die<br />

Bereicherung des karnevalistischen<br />

Geschehens unter Anknüpfung an die<br />

Tradition der Garden im rheinischen<br />

Karneval sein. Zunächst galt es, den<br />

Gardetanz zu perfektionieren, was<br />

in den kommenden Jahren nach mühevoller<br />

Trainingsarbeit zunehmend<br />

gelang. Daneben wurde schon im<br />

dritten Jahr erstmalig der „Zusatztanz“<br />

präsentiert. Waren es zunächst<br />

„Mitmachtänze“ nach bekannten<br />

Melodien wie „Ab in den Süden“,<br />

„Ketchup-Song“ oder „YMCA“,<br />

wurde der Tanz in den folgenden<br />

Jahren stetig weiterentwickelt und es<br />

Die Garde der StKG lädt zum Jubiläumsfest am 2. Februar in der Stadthalle Steinheim ein (von links)<br />

Volker Böddeker, Waldemar Giesbrecht, Benjamin Schunke und Markus Beckmann.<br />

Sie beherrschen nicht nur den klassischen Gardetanz, sondern auch<br />

moderne Versionen wie beim Galaabend 2023 mit Szenen aus der<br />

„Eiskönigin“.<br />

wurden unter tatkräftiger Mitwirkung<br />

von Conny Sudau und aktuell unter<br />

der Trainerin Britta Rohde immer<br />

anspruchsvollere Tänze entwickelt.<br />

Beispiele sind „Die Boygroup“ mit<br />

einem Tanz nach dem Titel „You can<br />

get it“ von Mark Metlock, der selbst<br />

eingesungene Song „Hamma“, der<br />

Syrtaki, der Kasatschock, Sex Bomb<br />

oder wie zuletzt beim Galaabend<br />

2023 der Musikmix aus „Starlight<br />

Express, Eiskönigin, Flashdance<br />

und Maniac“.<br />

Gardisten haben viele<br />

Aufgaben übernommen<br />

Doch nicht nur die Pflege des Gardetanzes<br />

machte sich die Garde zur<br />

Aufgabe. Man wollte den Karneval<br />

in Steinheim insgesamt unterstützen<br />

und über die Stadtgrenzen hinaustragen.<br />

Zunächst kamen als weitere<br />

Aufgaben die Absicherung des Prinzenpaarwagens<br />

sowie die Begleitung<br />

des Prinzenpaares beim Besuch der<br />

Kneipen nach dem Umzug hinzu.<br />

Später unterstützen die Gardisten<br />

bei der Durchführung des Kinderkarnevals.<br />

Inzwischen wäre der<br />

Kinderkarneval ohne die tatkräftige<br />

Mithilfe etlicher Gardisten nicht<br />

mehr denkbar. Auch die Rolle des<br />

„Kinderhofmarschalls“ ist nach dem<br />

Rücktritt von Rolf Hellweg in die<br />

bewährten Hände des Gardisten Sven<br />

Brandt übergegangen. So ist es für die<br />

Garde selbstverständlich geworden,<br />

den Kinderumzug am Rosenmontag<br />

zu begleiten und zu sichern. Daneben<br />

sind Gardisten aktiv im Bühnenbau,<br />

die Garde besetzt seit Jahren das „Tor<br />

Bahnhofstaße“ und sorgt für gute bis<br />

sehr gute Erlöse beim Plakettenverkauf<br />

am Rosenmontag.<br />

Botschafter des <strong>Steinheimer</strong><br />

Karnevals<br />

„Längst ist die Garde ein guter<br />

Botschafter des <strong>Steinheimer</strong> Karnevals<br />

geworden,“ stellt der ehemalige<br />

Kommandeur Hans-Henning Sudau<br />

fest. Gute Kontakte zu anderen<br />

Karnevalsvereinen und Gesellschaften<br />

wurden geschlossen, darunter<br />

freundschaftlichen Verbindungen zur<br />

KG Brakel Radau, der Bad Driburger<br />

Stadtgarde oder zu Pümissen Wui<br />

Wui. Auch bei den Karnevalisten<br />

von Hasi Palau in Paderborn gab es<br />

schon eine Stippvisite. Besonders<br />

in Erinnerung geblieben sind die<br />

freundschaftlichen Zusammentreffen<br />

mit der Nömschen Brut beim<br />

Karneval des MGV Liederkranz.<br />

Neben den rein karnevalistischen<br />

Aufgaben ist die Pflege der Geselligkeit<br />

nicht zu kurz gekommen. Etliche<br />

Fahrten in die Karnevalshochburgen<br />

Köln, Düsseldorf, Aachen und Münster<br />

wurden organisiert, oft begleitet<br />

von den jeweils amtierenden Prinzen<br />

bzw. Prinzenpaaren. Regelmäßig<br />

wurden im Rahmen dieser Fahrten<br />

neue Gardisten in die Reihen der<br />

Garde aufgenommen. Eine ganz<br />

besondere Fahrt führte im Jahr<br />

2002 nach Köln, wo am „Müden<br />

Funken“ die Aufnahme von Markus<br />

Beckmann in die Garde erfolgte.<br />

Anschließend bestand die einzigartige<br />

Gelegenheit, das Quartier der<br />

Roten Funken zu besichtigen. Unter<br />

fachkundiger Führung wurden den<br />

Gästen die Rituale dieser im Kölner<br />

Karneval bedeutenden Garde näher<br />

gebracht. In den Katakomben der<br />

Roten Funken war der Geist des<br />

Kölner Karnevals für jedermann<br />

sofort spürbar.<br />

Hinzu kamen Schnatgänge mit<br />

Führungen durch Feld und Flur in<br />

der Umgebung der Emmerstadt, die<br />

regelmäßige Familienwanderung am<br />

1. Mai sowie die Familienfeste der<br />

Garde. Insbesondere die Familienfeste<br />

trugen dazu bei, dass innerhalb<br />

der Gardefamilie ein enges Band der<br />

Verbundenheit geknüpft wurde. Ein<br />

besonderer Höhepunkt war die Fahrt<br />

in die Bundeshauptstadt Berlin mit<br />

Rast am ehemaligen Grenzübergang<br />

Helmstedt mit den Überresten der<br />

Berliner Mauer und einer Stadtrundfahrt<br />

entlang der besonderen<br />

Sehenswürdigkeiten Berlins.<br />

Auf Anregung und besonderen<br />

Wunsch des Präsidiums der StKG<br />

wurde im Jahr 2013 mit dem Festball<br />

der Garde ein neuer Termin im Narrenfahrplan<br />

aus der Taufe gehoben,<br />

damit an frühere ballähnliche Veranstaltungen<br />

im Saal Müller erinnert<br />

und für ein weiteres Glanzlicht<br />

im <strong>Steinheimer</strong> Karneval gesorgt.<br />

Durch den Wegfall einer geeigneten<br />

Lokalität ist die Ausrichtung des<br />

Gardeballs aktuell nicht möglich.<br />

Auch zahlenmäßig hat die Garde in<br />

den vergangenen 22 Jahren zugelegt.<br />

Nach dem Start mit 18 Gardisten im<br />

Jahr 2001 ist die Truppe inzwischen<br />

bei 46 Mitgliedern angelangt. Der<br />

aktive Kern der Truppe umfasst<br />

etwa 25 Gardisten, die Jahr für Jahr<br />

durch ihren Einsatz zum Gesamtkunstwerk<br />

<strong>Steinheimer</strong> Karneval<br />

einen nicht unerheblichen und aus<br />

dem Gesamtbild des <strong>Steinheimer</strong><br />

Karnevals nicht wegzudenkenden<br />

Beitrag leisten. „Wir sind stolz auf<br />

das, was wir, erreicht haben und wollen<br />

auch zukünftig unseren Beitrag<br />

zum Gesamtkunstwerk <strong>Steinheimer</strong><br />

Karneval leisten. Wir freuen uns<br />

daher auf interessierte Karnevalisten,<br />

die Teil dieser tollen Truppe werden<br />

möchten,“ heißt es von der Garde<br />

zum 22-jährigen Bestehen.<br />

Georg Nölker erhält den Rosenmontagsmorgenorden 2024<br />

Ein Herz für den Karneval<br />

Georg Nölker erhält<br />

den Rosenmontagsmorgenorden<br />

2024.<br />

Der Rosenmontagsmorgenorden ist eine hohe Auszeichnung,<br />

die jedes Jahr einer verdienten Persönlichkeit verliehen<br />

wird. Eine Person des öffentlichen Lebens, die sich durch<br />

Humor und Aufgeschlossenheit auszeichnet und sich dabei<br />

dem <strong>Steinheimer</strong> Karneval besonders verbunden fühlt. Der<br />

Ordensträger wird traditionell am Rosenmontag, dem Höhepunkt<br />

des Karnevals, im Rahmen eines feierlichen Empfangs<br />

auf dem Rathaussaal geehrt. Für das Jahr 2024 hat die <strong>Steinheimer</strong><br />

Karnevalsgesellschaft einen prominenten Mediziner<br />

und Karnevalsfreund ausgewählt: Privatdozent Dr. Georg<br />

Nölker, Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Christlichen<br />

Klinikum Unna.<br />

Georg Nölker wurde 1965 in Steinheim geboren und wuchs<br />

in der Emmerstadt auf. Hier begann sein Weg, beginnend<br />

vom Kindergarten, der Grundschule bis zum Städtischen<br />

Gymnasium Steinheim, an dem er auch 1984 sein Abitur<br />

absolvierte. Nach der Schule begann sein Zivildienst im St.<br />

Rochus-Krankenhaus. Eine Zeit, die den Ordensträger stark<br />

geprägt zu haben scheint. So begann er 1986 sein Studium<br />

der Medizin an der Georg-August-Universität Göttingen, mit<br />

abschließendem praktischen Jahr am Krankenhaus St. Joseph-<br />

Stift in Bremen und dem Zentralkrankenhaus Bremen-Ost.<br />

Nach dem Studium der Humanmedizin promovierte er 1992<br />

und begann seine Facharztausbildung für Innere Medizin<br />

und Kardiologie. Er spezialisierte sich auf die Behandlung<br />

von Herzrhythmusstörungen und erwarb die Zusatzqualifikationen<br />

für Internistische Intensivmedizin, Internistische<br />

Röntgendiagostik und Spezielle Rhythmologie. Einer seiner<br />

größten Erfolge als Arzt war die Habilitation 2015 am Herzzentrum<br />

Nordrhein-Westfalen in Bad Oeynhausen, einer<br />

Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum und die<br />

damit verbundene Ernennung zum Privatdozenten. Seit 2013<br />

leitete Georg Nölker die Abteilung für Elektrophysiologie in<br />

Oeynhausen und wurde 2018 Chefarzt der Inneren Klink II<br />

für Kardiologie und Nephrologie am Christlichen Klinikum<br />

Unna. Er ist ein anerkannter Experte auf seinem Gebiet und<br />

hat tausende von Ablationsprozeduren zur Beseitigung von<br />

Herzrhythmusstörungen durchgeführt. Georg Nölker ist zudem<br />

Mitglied mehrerer Fachgesellschaften und Autor zahlreicher<br />

wissenschaftlicher Publikationen. Er engagiert sich auch<br />

für die Aus- und Weiterbildung von Medizinstudenten und<br />

Ärzten und führt Staatsexamensprüfungen an der Universität<br />

Münster durch.<br />

Neben seiner beruflichen Leidenschaft hat Georg Nölker<br />

auch eine private: seine Familie. Trotz seiner umfangreichen<br />

und erfolgreichen Karriere steht seine Familie ganz oben auf<br />

der Liste, wenn es um die Erfolge in seinem Leben geht. So<br />

heiratete er seine Frau Birgit im Jahre 2000 und bekam mit ihr<br />

in den Jahren 2003 und 2004 zwei, wie er selber schwärmt,<br />

wundervolle Söhne.<br />

Mit dem schönen Brauchtum Karneval kam Georg schon früh<br />

in Steinheim in Kontakt. Schon im Kindergarten hatte er den<br />

Karneval gefeiert, auch wenn seine Erinnerung hieran schon<br />

etwas verblasst ist. Jedoch gut erinnern kann er sich an den<br />

Karneval in der Grundschule und an den Kinderumzug zum<br />

Rathaus mit seiner damaligen Klassenlehrerin Frau Vedder, die<br />

sehr karnevalsbegeistert war. Sein Lieblingskostüm zu dieser<br />

Zeit, wer kann es ihm verübeln, war ein Klassiker, der Cowboy.<br />

Als Jugendlicher war Georg Nölker beim Jugendkarneval im<br />

damaligen Hotel Hubertus anzutreffen. Eine wilde Zeit, in der<br />

er zusammen mit Freunden die Nacht zum Tag machte. Auch<br />

der Kneipenkarneval war ein gern besuchtes Event für den<br />

jungen Ordensträger. „Heftig“ sind die Worte, die ihm zu dieser<br />

karnevalistischen Zeit als erstes in den Sinn kommen. Was er<br />

damit meint, das behält er für sich. Vielleicht erzählt er uns<br />

diese Anekdoten persönlich auf dem Rathaussaal, wenn er den<br />

Rosenmontagsmorgenorden persönlich in Empfang nimmt.<br />

Die <strong>Steinheimer</strong> Karnevalsgesellschaft würdigt mit der<br />

Verleihung des Rosenmontagsmorgenordens an Georg Nölker<br />

seine herausragenden Leistungen als Arzt und den Beitrag<br />

seiner wissenschaftlichen Errungenschaften, die der ganzen<br />

Welt zugute kommen. Er ist ein Vorbild für alle Närrinnen und<br />

Narren und ein Botschafter für die heimliche Hauptstadt des<br />

Karnevals. Wir gratulieren ihm herzlich zu dieser Ehre und<br />

freuen uns auf einen bunten und fröhlichen Rosenmontagszug<br />

mit ihm auf der Elfe vom Piepenbrink.


<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 10<br />

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Rat Marienmünster: Gemeinsame Stellungnahme der Fraktionen von CDU, SPD, UWG und WGB<br />

Heftige Kritik am Zickzackkurs zur Windplanung<br />

Alarmstimmung im Rat der Stadt Marienmünster, ausgelöst durch<br />

eine überraschende Entscheidung der Landesregierung NRW unter<br />

Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und seiner Stellvertreterin<br />

Mona Neubaur von den Grünen: Ab 1. Februar 2024 „entreißt“ die<br />

Landesregierung den Städten die Planungshoheit zur Aufstellung von<br />

Teilflächennutzungsplänen für Windenergie auf ihrem Stadtgebiet. Das<br />

sei der Höhepunkt des jahrelangen Zick-Zack-Kurses im Prozess der<br />

Windenergieplanung der Landesregierung und brachte das Fass im Rat<br />

der Stadt Marienmünster zum Überlaufen. Der Vorwurf einer „staatlich<br />

verordneten Entmündigung der Stadträte“ machte die Runde.<br />

Hintergrund der sehr lange schwelenden Verärgerung: Die permanente<br />

Gängelei des Landes durch immer neue Fristen, Gesetze und<br />

Auflagen machten die Planung zur Aufstellung eines rechtssicheren<br />

Teilflächennutzungsplans Windenergie durch die Stadtverwaltung nahezu<br />

zu einer unlösbaren Herkulesaufgabe. Als Konsequenz sah sich der Rat der<br />

Stadt Marienmünster in der letzten Ratssitzung gezwungen die Reißleine<br />

zu ziehen und die eigene Planung aufzugeben. Letztlich sei das eine<br />

Entscheidung der Vernunft gewesen, um nicht Gefahr zu laufen, bereits<br />

verbrannten Steuergeldern noch mehr Geld hinterherzuwerfen. Auch stellte<br />

sich heraus, dass die Verwaltung selbst deutlich mehr Flächen für Windkraft<br />

geplant hatte, als von der Bezirksregierung in einem ersten Entwurf für<br />

nötig erachtet werden.<br />

Nach sieben Jahren der Planung in Marienmünster landet die eigene<br />

Planung nun im Papierkorb und die aufgelaufenen Kosten von über 300.000<br />

Euro aus dem Stadthaushalt sind nutzlos verbrannt. Hochgerechnet auf<br />

alle Kommunen im Regierungsbezirk Detmold dürften Steuergelder in<br />

Millionenhöhe nutzlos ausgegeben worden sein. Angesichts der Tatsache,<br />

dass die Kommunen bereits jetzt schon kaum noch finanziellen Spielraum<br />

haben und es ungerecht wäre die gemachten Fehler auf dem Rücken<br />

des Bürgers als „kleinen“ Steuerzahlers vor Ort abzuwälzen, sollte die<br />

Übernahme der aufgelaufenen kommunalen Planungskosten durch das<br />

Land NRW erfolgen, da hier die Ursache für die Steuergeldverbrennung<br />

liegt. Alternativ wären die Städte gezwungen, den ungerechtesten Weg<br />

zum Ausgleich dieser Kosten zu gehen und die Menschen vor Ort mit<br />

weiteren Erhöhungen der Gewerbesteuer, der Grundsteuer und kommunalen<br />

Abgaben zu belasten.<br />

Des Weiteren fordern die Fraktionen die Bezirksregierung mit Nachdruck<br />

auf, die bereits vorhandenen Windräder bei der Berechnung der geforderten<br />

Bereitstellungsflächen zu berücksichtigen und für die weitere Planung<br />

den Stadtrat mit seiner Ortskenntnis auf Augenhöhe ernsthaft im weiteren<br />

Planungsprozess einzubeziehen. Das Thema Windenergie ist nur ein Beispiel<br />

für die immer weitergehende Einschränkung der Selbstbestimmung der<br />

gewählten Stadträte in den Kommunen. Ein weiteres Beispiel dafür ist die<br />

jährlich extrem steigende Kreisumlage. Diese schnürt den finanziellen Gürtel<br />

der Kommunen und damit den Spielraum für freie Entscheidungen der<br />

gewählten Mandatsträger immer weiter ein. Die Entscheidungshoheit muss<br />

wieder verstärkt bei den von den Bürgern gewählten Mandatsträgern liegen.<br />

„Diese Beispiele zeigen eine immer geringere Wertschätzung gegenüber<br />

der Arbeit der Stadträte vor Ort. Wir fordern bei den zukünftigen<br />

Entscheidungsprozessen stärker eingebunden zu werden und eine<br />

Mitbestimmung auf Augenhöhe, heißt es seitens der Fraktionen von CDU,<br />

SPD, UWG und WGB im Rat Marienmünster.<br />

Frank (III.), „der malerisch Fußballjecke“, und Prinzessin Jutta (II.), „die kontaktfreudig Auftischende“<br />

regieren in dieser Session die Nieheimer Narren.<br />

Frank Weiß und Jutta Böddeker zu Nieheims Prinzenpaar proklamiert<br />

Der Karneval ist ihre wichtigste Gemeinsamkeit<br />

Sie sind echte Urgesteine im Nieheimer Karneval und<br />

haben jetzt den höchsten Narrenthron erobert. Bei einer<br />

stürmischen Narrensitzung in der Stadthalle wurden<br />

Frank Weiß und Jutta Böddeker zum Prinzenpaar der<br />

NKG proklamiert. Begleitet vom Applaus der Nieheimer<br />

Narren marschierte das Prinzenpaar zur Krönungszeremonie<br />

in die Stadthalle ein. Auf der Bühne proklamierte sie<br />

Präsident Sebastian Wessler als Frank (III.), „der malerisch<br />

Fußballjecke“, und Prinzessin Jutta (II.), „die kontaktfreudig<br />

Auftischende“.<br />

Die Regenten haben viele Gemeinsamkeiten, sind aber kein<br />

Paar. Beide erblickten nicht in Nieheim das Licht der Welt.<br />

Frank wurde in Bad Driburg geboren, wuchs aber in Nieheim<br />

auf, Jutta verbrachte Kindheit und Jugend in Riesel. Das<br />

Jahr 2004 war für beide wichtig. Jutta heiratete ihren Ralf<br />

Böddeker und Frank seine Julia Happe. Frank und Jutta teilen<br />

die Leidenschaft zum Fußball und hier besonders die zum<br />

SC Paderborn und vor allem zum 1. FC Köln. Eine weitere<br />

Gemeinsamkeit bilden die Zeltlager der Kolpingjugend.<br />

Prinz Frank ist im Aufbauteam und Prinzessin Jutta gehört<br />

zum Kochteam. Die allerwichtigste Gemeinsamkeit besteht<br />

aber in der Liebe zum Karneval in Nieheim.<br />

Schon im Alter von acht Jahren erlebte Frank Weiß<br />

mit seinem Vater den Rosenmontagszug in Nieheim,<br />

blieb dem närrischen Treiben auch in den Folgejahren<br />

als Musiker im Spielmannszug oder als Wagenbauer<br />

verbunden. Heute ist der Neu-Prinz Mitglied im Kinder-<br />

Karnevals-Komitee (KiKaKo), Tochter Luisa tanzt in der<br />

Prinzengarde und Sohn Milan moderiert souverän die<br />

Kinderveranstaltungen der NKG als Kinderpräsident.<br />

Prinzessin Jutta ist seit fast 25 Jahren im Nieheimer<br />

Karneval aktiv und organisiert den Frauenkarneval mit.<br />

Beruflich ist Jutta fest in Nieheim verankert, seit fast 30<br />

Jahren arbeitet die 47-Jährige im St. Nikolaus Hospital.<br />

Das närrische Treiben geht in Nieheim in den nächsten<br />

Wochen weiter und der Karneval startet in die heiße<br />

Phase. Am Sonntag, 28. Januar findet in der Stadthalle<br />

der Kinderkarneval mit dem Kinderprinzenpaar Mats<br />

Freitag und Emily Schneider unter dem Motto „Unten<br />

im Meer“ statt. Karten gibt es im Modehaus Stamm und<br />

in den Kindertagesstätten der Stadt zum Preis von drei<br />

Euro. Am Freitag, 2. Februar heißt es „Sonne, Strand<br />

und Meer“, wenn die närrischen Frauen ihre große FKK-<br />

Party (Frauenkarneval) feiern.<br />

Gute Stimmung bei der Karnevalsgruppe „Kamelle aus Belle“: (v.l.) Barbara Plate, Christine Budde, Julie<br />

Cochard, Ilona Senf, Sandra Hünkemeier; Lena Peil, Stefanie Koch, Steph Pollmann und Sylvia Richter.<br />

Es fehlen auf dem Foto Anna-Sophie Heer und Veronika Meier.<br />

Foto: Peter Radszuweit<br />

Joseph Bruns als ehrenamtlicher Versichertenberater<br />

der Deutschen Rentenversicherung Bund für<br />

den Kreis Höxter wiedergewählt<br />

Verlässlicher Ansprechpartner in<br />

allen Fragen zur Rente<br />

Joseph Bruns ist bereits seit vielen Jahren als ehrenamtlicher Versichertenberater<br />

für die Deutsche Rentenversicherung Bund tätig. Er kümmert sich<br />

im Kreis Höxter um die Anliegen der Versicherten, nimmt Anträge auf und<br />

beantwortet Fragen rund um das Thema Rente. Er sorgt damit für eine ortsnahe<br />

und persönliche Verbindung der Rentenversicherung zu ihren Versicherten.<br />

Bruns wurde von der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung<br />

Bund für weitere sechs Jahre als Versichertenberater gewählt. Die<br />

Vertreterversammlung ist das Parlament der Rentenversicherung. Ihm wurde<br />

bei der diesjährigen Sozialwahl von den Versicherten ein neues Mandat<br />

erteilt. Zur Wahl als Versichertenberater aufgestellt wurde Bruns durch<br />

die BfA. „Es macht mir großen Spaß, die Menschen in meiner Umgebung<br />

bei Fragen zum Thema Rente beraten und unterstützen zu dürfen. Mir ist<br />

wichtig, dass mich niemand mit dem Gefühl verlässt, etwas nicht verstanden<br />

zu haben“, so Bruns.<br />

Bundesweit engagieren sich rund 2.600 Ehrenamtliche als Versichertenberaterinnen<br />

und -berater der Deutschen Rentenversicherung Bund. Sie<br />

nehmen jährlich über 200.000 Rentenanträge sowie Anträge auf Klärung<br />

des persönlichen Versicherungskontos auf. In über einer Million Beratungen<br />

pro Jahr informieren sie über die Voraussetzungen der verschiedenen<br />

Rentenarten und die Möglichkeiten zum persönlichen Rentenbeginn sowie<br />

zu vielen anderen Angelegenheiten der gesetzlichen Rentenversicherung.<br />

Diese Serviceleistungen sind für die Versicherten, Rentnerinnen und Rentner<br />

kostenfrei. Alle Versichertenberaterinnen und Versichertenberater arbeiten<br />

ehrenamtlich.<br />

Großartige Stimmung beim Kappenfest des Beller Spielmannszuges<br />

im Schützenhaus<br />

„Party in Belle ist einmalig“,<br />

Bereits zum 8. Mal hatte der Vorstand des Spielmannszuges<br />

Belle das Kappenfest organisiert. Den Bühnenbau<br />

organisierte Hendrik Schäfer. Die Thekenbesetzung<br />

wurde wie seit Jahren durch eine Abordnung der Schützengesellschaft<br />

Belle gestellt. Für Stimmung sorgte die<br />

Kapelle-Kamelle aus Steinheim mit Uta Klare und Dirk<br />

Lange (Gesang), Andreas Poster (Schlagzeug), „Ex-<br />

Karnevalsprinz“ Karsten Husemann (Bassgitarre) und<br />

Dr. med. Daniel Zandt (Gitarre). Kevin Klaas bediente<br />

das Mischpult. In den Spielpausen legte DJ Sören Wedegärtner<br />

aus Steinheim auf.<br />

Zu Gast waren die Tanzmädchen der Prinzengarde<br />

Sunnerbike-Ellernhüchte aus Lage-Müssen mit einer<br />

tollen Show-Einlage. Gekommen war auch eine Abordnung<br />

des Elferrates der <strong>Steinheimer</strong> Karnevalsgesellschaft.<br />

Eine Gruppe Damen, „die Beller Elfen“, die<br />

sich vor fünf Jahren gegründet hatte, war mit dem Motto<br />

„Kamelle aus Belle“, auch wieder dabei. Sie freuen sich<br />

jedes Jahr auf das schöne Kappenfest. Christine Budde,<br />

die dazu gehört, erzählte wie es zu dieser Gruppe<br />

gekommen ist. Die Beller Elfen wurden im Jahr 2019<br />

ins Leben gerufen. Namensgebung der lustigen Mädels-<br />

Gruppe war die damalige Beller Karnevalsprinzessin<br />

Prinzessin Sandra (Hünkemeier), die bezaubernde Elfe<br />

der Fröhlichkeit. Seitdem werden jährlich von den elf<br />

Mädels entsprechend dem Motto, ob „Elfen“, „Freibad<br />

Fritten“ oder jetzt „Kamelle aus Belle“ neue Kostüme<br />

liebevoll selbst genäht. „Party in Belle ist einmalig“,<br />

sagen einstimmig die Beller Elfen. Die besten Kostüme<br />

wurden natürlich wieder von einer Jury aus Mitgliedern<br />

des Spielmannzuges bewertet. Das beste Einzelkostüm<br />

und die beste Gruppe erhielten jeweils einen Preis. Die<br />

Beliebtheit des Kappenfestes zeigte sich an dem wie<br />

immer sehr guten Besuch.<br />

PR<br />

Joseph Bruns wurde im Kreis Höxter für weitere sechs Jahre als Versichertenberater<br />

der Deutschen Rentenversicherung Bund bestätigt.


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 11<br />

DER BÜRGERMEISTER BERICHTET<br />

Kommunales Medizinisches Versorgungszentrum geht an den Start<br />

Ich wünsche Ihnen allen ein<br />

frohes und glückliches neues<br />

Jahr 2024. Bleiben Sie vor allem<br />

gesund, zufrieden und zuversichtlich.<br />

Projekte in 2024<br />

Der Haushaltsplan 2024 ist zwar<br />

noch nicht eingebracht, doch<br />

wurden bereits im Vorjahr einige<br />

Projekte auf den Weg gebracht<br />

oder werden durch private Investoren<br />

durchgeführt. Gemeinsam<br />

ist ihnen, dass sie unsere Stadt<br />

weiter nach vorne bringen werden.<br />

So ist die Erschließung des<br />

Neubaugebietes in Vörden im<br />

vollen Gang und die ersten von<br />

28 möglichen Neubauten sind<br />

in diesem Jahr bereits geplant.<br />

Auch haben wir für das neue<br />

Baugebiet in Bredenborn nun<br />

alle erforderlichen Grundstückskäufe<br />

getätigt, so dass es auch<br />

hier bald losgehen kann. Für<br />

die Nachnutzung leerstehender<br />

Häuser in Vörden wird durch ein<br />

MITTEILUNGEN<br />

professionelles Planungsbüro<br />

ein Konzept erstellt. Dieses<br />

Konzept kann den Eigentümern<br />

für die Vermarktung dienen und<br />

Interessenten zur Abschätzung<br />

der Möglichkeiten und der Wirtschaftlichkeit.<br />

In der kommenden<br />

Sitzung des Ausschusses für Umwelt,<br />

Planen und Bauen werden<br />

private Investoren ihre Pläne zum<br />

Bau von Sozialwohnungen auf<br />

einem städtischen Grundstück<br />

vorstellen und die Lebenshilfe<br />

wird dieses Jahr mit dem Bau<br />

ihres Wohnparks auf dem alten<br />

Kindergartengelände in Vörden<br />

beginnen.<br />

Im Gewerbegebiet Vörden wird<br />

die restliche Fläche erschlossen,<br />

damit die Eigentümer der<br />

bereits verkauften Flächen anfangen<br />

können zu bauen. Das<br />

Umkleidegebäude in Kollerbeck<br />

wird fertiggestellt und der Tennenplatz<br />

saniert. In Bredenborn<br />

wird man sich über den neuen<br />

Sprechtag der GfW in<br />

Marienmünster am 31. Januar<br />

Der nächste Sprechtag der GfW in Marienmünster ist am 31. Januar<br />

von 14:00 bis 17:00 Uhr im Rathaus der Stadt Marienmünster. Es gibt<br />

kostenfreie und branchenneutrale Informationen, eine Terminvereinbarung<br />

ist erforderlich unter Tel.: 05271-9743-0 bei der Gesellschaft<br />

für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH.<br />

Sommerferien in den<br />

Kindergärten<br />

KG Kollerbeck 08.07.2024 - 26.07.2024<br />

KG Bredenborn 29.07.2024 - 09.08.2024<br />

KG Vörden 29.07.2024 - 19.08.2024<br />

Kathrin Welling ist die neue Ortheimatpflegerin für Born: (v.l.)<br />

Hans-Werner Gorzolka, Thomas Johlen, Laura Welling, Kathrin<br />

Welling, Elmar Meyer, Bürgermeister Josef Suermann und Franz<br />

Meyer.<br />

Foto: Stadt Marienmünster<br />

Kunstrasenplatz freuen können.<br />

Zudem wird auch der Umbau des<br />

dortigen Umkleidegebäudes angegangen.<br />

Am 1.4.2024 wird das<br />

neue kommunale Medizinische<br />

Versorgungszentrum (kMVZ) an<br />

den Start gehen. Es wird sich in<br />

diesem Jahr also schon allein mit<br />

bereits eingeleiteten Maßnahmen<br />

so einiges tun.<br />

Glasfaserausbau<br />

Was wäre gewesen, wenn wir<br />

während der Corona-Lockdowns<br />

in 2020 und 2021 kein schnelles<br />

Internet gehabt hätten?<br />

Homeoffice wäre nicht möglich<br />

gewesen und die Schüler hätten<br />

nicht digital unterrichtet werden<br />

können. Der immer weiter ansteigende<br />

Digitalisierungsgrad<br />

unseres Alltags wird den Bedarf<br />

an höheren Bandbreiten weiter<br />

rasant steigen lassen. Deshalb<br />

ist es ungemein wichtig, dass wir<br />

nun Glasfaser bis in jedes Haus<br />

gelegt bekommen. Die Telekom<br />

hatte bereits in Vörden hierzu eine<br />

Akquise durchgeführt und wollte<br />

schon lange mit dem Ausbau<br />

begonnen haben. Die Telekom<br />

teilte jedoch der Verwaltung mit,<br />

dass mit einem Ausbau frühestens<br />

Ende 2026 bzw. Anfang<br />

2027 gerechnet werden kann.<br />

Diejenigen, die bereits einen<br />

Auftrag unterzeichnet haben,<br />

können prüfen lassen, ob sie<br />

hiervon zurücktreten können, weil<br />

der vereinbarte Ausbautermin<br />

nicht eingehalten wird. Auch der<br />

Verbraucherschutz NRW steht<br />

Ihnen bei dieser Fragestellung<br />

gern zur Seite. Die heimische<br />

Firma Sewikom will nun schon<br />

in diesem Jahr mit einem Ausbau<br />

in den größten Ortschaften<br />

beginnen und auch alle anderen<br />

Ortschaften erschließen, wenn<br />

genügend Anmeldungen hierzu<br />

erfolgen. Der Infoabend der Firma<br />

Sewikom zur weiteren Vorgehensweise<br />

am 22.01.2024 in der<br />

Gaststätte Weber wird sicher auf<br />

großes Interesse stoßen.<br />

Anschaffungen für die<br />

Jugendgruppen<br />

Infolge der mit den Jugendgruppen<br />

im letzten Jahr geführten<br />

Gespräche wurden nun die<br />

Gerätschaften beschafft, die als<br />

Bedarf genannt worden waren<br />

und die von den Jugendgruppen<br />

gemeinsam genutzt werden sollen.<br />

So wurde für Filmabende eine<br />

Leinwand beschafft – der Beamer<br />

war vorab schon zur Verfügung<br />

gestellt worden -, zwei Faltpavillons,<br />

mehrere Bierzeltgarnituren,<br />

ein Terrassenheizer, ein Gasgrill,<br />

Stehtische und ein Leistungslautsprecher<br />

für gesellige Veranstaltungen,<br />

sowie ein Notebook.<br />

Speziell für den Jugendraum Kollerbeck<br />

wurden Heizkonvektoren<br />

beschafft. Zu den Gesamtkosten<br />

von rund 5.200 Euro gab es einen<br />

Kreiszuschuss aus Jugendmitteln<br />

in Höhe von rund 1.300 Euro. Die<br />

geführten Gespräche haben also<br />

für die Jugendgruppen richtig etwas<br />

bewirkt und das möchten Rat<br />

und Verwaltung gerne fortführen!<br />

Neue Ortheimatpflegerin<br />

für Born<br />

Es tut sich etwas bei der Neubesetzung<br />

von vakanten Stellen in<br />

der Ortsheimatpflege. Nachdem<br />

sich in Bredenborn der Verein<br />

Heimatstube Bredenborn e.V. der<br />

Ortsheimatpflege angenommen<br />

und sich in Bremerberg zu diesem<br />

Zweck ein Heimatteam erfolgreich<br />

zusammengefunden hat, konnte<br />

für Born wieder eine Ortsheimatpflegerin<br />

klassischer Art gefunden<br />

werden. Frau Kathrin Welling<br />

wurde am 11. Januar durch den<br />

Kreisheimatpfleger Hans Werner<br />

Gorzolka in ihr Amt eingeführt.<br />

Bereits im November 2023 hatte<br />

die Borner Dorfgemeinschaft<br />

die 42-jährige Industriekauffrau<br />

auf einer Versammlung als<br />

Nachfolgerin von Theo Elberich<br />

in Vorschlag gebracht. Elberich<br />

hatte bekanntlich 37 Jahre lang,<br />

von 1985 bis 2022, „seinem“ Dorf<br />

Born in diesen beiden Funktionen<br />

gedient. Neben dem Ernennungsschreiben<br />

erhielt sie von<br />

Gorzolka die vom Westfälischen<br />

Heimatbund in Münster erstellte<br />

„Handreichung zur Heimatpflege“<br />

sowie die aktuelle Ausgabe des<br />

Jahrbuchs des Kreises Höxter.<br />

Die in der Bauerschaft Oldenburg<br />

aufgewachsene Mutter zweier<br />

Kinder (Julian und Laura) wird<br />

bei ihrem Engagement für ihr<br />

Heimatdorf von ihrem Ehemann<br />

Christian und ihrer Schwiegermutter<br />

Annegret Welling tatkräftig<br />

unterstützt. Mit Rat und Tat werden<br />

ihr auch Stadtheimatpfleger<br />

Franz Meyer, Borns Ortsvorsteher<br />

Thomas Johlen sowie die<br />

Verwaltung der Stadt zur Seite<br />

stehen.<br />

Für die Wahrnehmung dieses<br />

wichtigen Amtes danke ich Frau<br />

Welling recht herzlich. Ich freue<br />

mich sehr, dass in kurzer Zeit in drei<br />

Ortschaften die Ortsheimatpflege<br />

wieder sicherstellt wurde.<br />

Ihr Josef Suermann<br />

Eheschließungen in Marienmünster<br />

Einwohnerzahlen in Marienmünster<br />

Geburten in Marienmünster<br />

Sterbefälle in Marienmünster


<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 12<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

Heimatzeitung für Steinheim, Nieheim, Marienmünster, Blomberg, Schieder-Schwalenberg<br />

und Umgebung, zugleich Amtliches Mitteilungsblatt für die Stadt Marienmünster und die Stadt Nieheim<br />

gegründet 1978<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 Kurier-Verlag - meine Heimat zum Lesen<br />

Wir suchen<br />

Verteiler/innen<br />

für die Ortschaften Bökendorf, Nieheim, Vörden, Köterberg, Sabbenhausen und<br />

Wörderfeld. Bitte bewerben Sie sich online unter www.kurier-verlag.de,<br />

„Verteilerbewerbung“ oder telefonisch bei Vera Klare, Tel. 05234-202820!<br />

„Tenöre4You“: Toni Di Napoli und Pietro Pato kommen am 22. Januar nach Holzhausen.<br />

Foto: Christian Weißkirchen<br />

Konzertereignis in Holzhausen am 22. Januar<br />

Legendäre Welthits aus Pop, Musical und Filmmusik<br />

Der alte Bahnsteig mit den dortigen Gleisen. Ein parkender Personenzug kann in Himmighausen problemlos<br />

von einem vorbeifahrenden anderen Personen- oder Güterzug passiert werden.<br />

Bahnstation in Himmighausen-Bahnhof könnte bis 2040 entwickelt werden<br />

„Sehr hohes Potenzial“<br />

Der Verband Nahverkehr Westfalen-Lippe, kurz NWL,<br />

hat auf seiner Verbandsversammlung am 13. Dezember<br />

2023 eine Liste zur Entwicklung von Bahnstationen in<br />

der Region veröffentlicht. Elf Stationen von insgesamt<br />

über 90 werden als Stationen mit sehr hohem Potenzial<br />

eingestuft, darunter auch jene in Himmighausen-Bahnhof.<br />

„Wir sind sehr froh, dass der Verband die perspektivisch<br />

hohe Bedeutung dieses Knotenpunktes für die Region<br />

erkannt und diesen in seiner Auswahlliste entsprechend<br />

stark bewertet hat“, so Bürgermeister Johannes Schlütz.<br />

Vorausgegangen waren seit 2020 mehrere Eingaben bei<br />

der Deutschen Bundesbahn sowie beim NWL – zuletzt<br />

hatte der Klimaschutzmanager der Stadt Nieheim, Martin<br />

Stamm, einen Fragebogen zur Potenzialabschätzung<br />

aus Sicht der Kommune an den NWL zurückgesendet.<br />

Dazu Stamm: „Bei der Entwicklung des Zielnetzes für<br />

das Jahr 2040 nimmt der NWL die Aspekte Vernetzung<br />

und günstige Umsteigepunkte in den Fokus – und da<br />

kann die angestrebte Bahnstation in unserem Ortsteil<br />

Himmighausen-Bahnhof außerordentlich gut punkten.“<br />

Durch die Einbeziehung entstehe auf den betreffenden<br />

Strecken Paderborn-Bielefeld und Paderborn-Hannover<br />

eine wesentlich höhere Alltagstauglichkeit für Pendler,<br />

auch in Verbindung mit der Kombination Fahrrad und<br />

Bahn, so der Klimaschutzmanager.<br />

Die Bahnstation auf dem Nieheimer Stadtgebiet rangiert<br />

in der aktuellen Liste des NWL unter den ersten elf<br />

Bahnstationen mit sehr hohem Potenzial – allerdings in<br />

der 2. Gruppe, deren Mitglieder für die Entwicklung und<br />

Umsetzung des Zielnetzes für das Jahr 2040 ins Auge<br />

gefasst werden. Insgesamt fünf Bahnstationen, inkl.<br />

Höxter-Corvey, könnten ggf. bereits früher in das Zielnetz<br />

für das Jahr 2032 integriert werden. „Die Skeptiker<br />

werden jetzt wieder sagen: „2040 – das ist doch noch<br />

lange hin. Wer weiß, was bis dahin noch alles passiert.“<br />

Wir sind aber überaus stolz auf das Erreichte, zumal<br />

die Vorlauf- und Planungszeiten erfahrungsgemäß sehr<br />

lang sind und wir aktuell leider auch nicht mehr tun<br />

können,“ so Bürgermeister Schlütz.<br />

Entscheidend sei, so Schlütz weiter, dass die Bedeutung<br />

des Bahnhaltepunktes erkannt worden ist. In Himmighausen-Bahnhof<br />

befinde sich ein Knotenpunkt, an dem<br />

sich zwei regional bedeutende Bahnlinien treffen, was<br />

die Umsteigezeiten erheblich verkürze. „Auf Basis des<br />

aktuellen Fahrplanes um rund 30 Minuten,“ rechnet der<br />

Bürgermeister vor. Er könne bis heute nicht verstehen,<br />

dass dieser strategisch wichtige Punkt im Bahnnetz<br />

Anfang der 90er-Jahre als eigenständige Bahnstation<br />

geschlossen worden sei. Gegenüber Bahnstationen in<br />

der näheren Umgebung habe Himmighausen-Bahnhof<br />

als Knotenpunkt erhebliche Vorteile. Auch für den<br />

besseren Anschluss an die Universität Paderborn oder<br />

die touristische Erschließung der Region besitze sie<br />

außerordentliches Potenzial.<br />

Wie geht es weiter? Dazu schreibt der NWL in<br />

seiner Informationsvorlage: „Die Stationen mit sehr<br />

hohem Potenzial, deren grundsätzliche Umsetzbarkeit<br />

nachgewiesen wurde, bleiben weiterhin im Fokus. Bei<br />

sich ergebenden Möglichkeiten wird eine Umsetzung<br />

angestrebt.“ Im Klartext: Aktuell scheitert es vor allem<br />

an den noch nicht zur Verfügung stehenden Mitteln<br />

für den fokussierten Ausbau der Bahnverbindungen in<br />

der Region. Schlütz zeigt sich jedoch zuversichtlich:<br />

„Bis Anfang der 2030er-Jahre, wo die konkreten Planungen<br />

für die Umsetzung starten müssten, vergehen<br />

noch einige Jahre. „Wenn wir eine klimafreundlichere<br />

Mobilität auch in ländlichen Regionen verwirklichen<br />

wollen, wird v.a. der Bund perspektivisch nicht um eine<br />

angemessene Mittelbereitstellung herumkommen“, so<br />

der Bürgermeister abschließend.<br />

Toni Di Napoli und Pietro Pato kommen<br />

als „Tenöre4You“ auf ihrer Tour<br />

2024 zu einem Gala Mitsingkonzert<br />

am Montag, 22. Januar um 19:30<br />

Uhr in den Kornboden auf dem Gut<br />

Holzhausen, Gutshof 1, Nieheim.<br />

Toni Di Napoli und Pietro Pato<br />

sind einem großen Publikum bereits<br />

aus Fernsehauftritten in der ARD,<br />

RBB, WDR bekannt und laden alle<br />

Besucher, die Freude am Singen<br />

haben, zu einem großartigen Konzert<br />

mit Liedern die jeder kennt,<br />

ein. Ein spektakuläres Programm,<br />

eine Mischung von ausgelassener<br />

Fröhlichkeit und befreitem Singen, in<br />

dem Künstler und Publikum zu einem<br />

Chor verschmelzen. Gleichzeitig<br />

präsentieren die Tenöre4you selbst<br />

in diesem Konzert einige Lieder in<br />

perfekter Pop-Klassik Mischung mit<br />

grandiosem, erstklassigem Live-<br />

Gesang in italienischem Gesangsstil.<br />

Phantastische Songs und eine elitäre<br />

Licht-Show mit den berühmtesten,<br />

legendären Welthits aus Pop, Klassik,<br />

Musical & Filmmusik wie „Let it<br />

be“, Titanic, Cats oder „Time to say<br />

goodbye“ und viele mehr. Um das<br />

Publikum aktiv einzubinden werden<br />

dabei die Texte angezeigt.<br />

Die Tenöre4you arbeiteten bereits<br />

auf großen Bühnen gemeinsam mit<br />

Künstlern wie Helmut Lotti, Kim<br />

Fisher, Tom Gaebel, Sandy Mölling,<br />

Anita & Alexandra Hofmann,<br />

und dem Filmorchester Babelsberg.<br />

Zahlreiche Show Auftritte machten<br />

den Namen Tenöre4you deutschlandweit<br />

bekannt. Seit nun mehr als 10<br />

Jahren entwickeln und präsentieren<br />

die Tenöre4you ihr stilvolles und<br />

fabelhaftes Gala-Konzertprogramm<br />

in ganz Deutschland und benachbartem<br />

Ausland.<br />

Der Eintritt beträgt im Vorverkauf<br />

23 Euro. Kartenvorverkauf in den<br />

Vorverkauf-Stellen vor Ort: Modehaus<br />

Stamm, Marktstraße 17, St.<br />

Nikolaus-Apotheke, Marktstraße 6.<br />

In Brakel: Buchhandlung Schröder,<br />

Hanekamp161. In Bad Driburg: Ihr<br />

Reiseplaner, Lange Str. 107 oder<br />

ganz bequem online unter www.<br />

tenoere4you.de und bei allen eventim<br />

VVK Stellen deutschlandweit www.<br />

eventim.de.<br />

Der alte Aufgang zum Bahnhof und die daneben verlaufende Gleisanlage, die sich – im Gegensatz zum<br />

Aufgang – aktuell in einem sehr guten Zustand befindet.<br />

Die Brauzunft lädt zum Fassanstich: Anika Rieks (zweite v.r.) flankiert von Jan-Henrik Baum (r.), Uwe<br />

Tittel (zweiter v.l.) und Matthias Eckwert (l.), nahm 2023 den Fassanstich vor.<br />

Bockbieranstich 2024 am 17. Februar – mit „Beber-Bock“<br />

Wo die Emmer einen Bogen macht<br />

„Flüssiges bricht das Fasten nicht.“ Diese Losung hat<br />

bei Bierfreunden einen besonderen Wohlklang. Schon<br />

vor Monaten wurde im Nieheimer Sudhaus der neue<br />

Bock aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe eingebraut.<br />

Die Brauer Uli Emskötter, Jan-Henrik Baum und Uwe<br />

Tittel von der Nieheimer Bürgerbrauzunft sind gespannt,<br />

ob die stets leicht veränderte Rezeptur des Bocks den<br />

verwöhnten Gaumen auch 2024 munden wird?<br />

Zwei Fragen beschäftigen in diesem Zusammenhang<br />

den Vorstand der Brauzunft: Welchen ortsspezifischen<br />

Namen erhält das Bockbier? Nach ‚Rothe-Bock‘,<br />

‚Holster-Bock‘, ‚Emmer-Bock‘ und ‚Kein Bock auf<br />

Krieg‘, soll es im Jahr 2024 der „Beber-Bock“ sein! Der<br />

Beberbach ist ein Zufluss der Emmer. Er entspringt nahe<br />

Bredenborn, schlängelt sich durch die Gemarkungen<br />

südlich von Entrup, Eversen und mündet da, wo die<br />

Emmer einen Bogen in Richtung Steinheim macht, in<br />

die Emmer. Frage zwei: welche prägende Persönlichkeit<br />

nimmt den Fassanstich vor? Nach Marion Krücke,<br />

Kristin Wiechers, Alexandra Tittel-Remmert und Anika<br />

Rieks wird es – so viel sei verraten, wieder eine weibliche<br />

Persönlichkeit aus einer Nieheimer Ortschaft sein.<br />

Der Bockbieranstich im Nieheimer Biermuseum ist<br />

immer auf den Samstag nach Aschermittwoch terminiert,<br />

also am Samstag, 17. Februar 2024 um 19:00<br />

Uhr. Das hier ausgeschenkte dunkle, süffige Gebräu<br />

ist ein erneuter Beweis dafür, dass es den erfahrenen<br />

Zunftbrauen wieder gelungen ist, ein bekömmliches<br />

Bockbier mit einem Alkoholgehalt von 6.25 % Vol.<br />

zu brauen. Mit typischen Spezialitäten, die zu einem<br />

zünftigen Bockbieranstich gehören, wird den Gästen<br />

des Bockbieranstichs ein kulinarisches Rund-um-<br />

Erlebnis beschert.<br />

Für beste musikalische Unterhaltung sorgt Musiker<br />

Uli Emskötter, der zusammen mit dem schottischen<br />

Gitarristen und Sänger Paul Gough feinsten Rock zum<br />

Bock serviert. Die gemütliche Atmosphäre und das<br />

besondere Ambiente des Museums sorgen zusätzlich<br />

für eine tolle Stimmung. Wer mit von der Partie sein<br />

möchte, sollte sich die begehrte Eintrittskarte zum Preis<br />

von 25,00 Euro in der Fleischerei Krücke, Bäckerei<br />

Rieks oder Modehaus Stamm besorgen. Aber auch<br />

online kann auf der Seite www.nieheimer-bier.de die<br />

Eintrittskarte erworben werden.


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 13<br />

EN<br />

ng<br />

Freitag von 8:30 - 12:30 Uhr<br />

Stadtverwaltung Nieheim<br />

Stadtverwaltung Nieheim<br />

Postfach 11 63, 33035 Nieheim<br />

Hausanschrift: Marktstr. 28, 33039 Nieheim<br />

Telefon: 05274 / 982-0<br />

Fax: 05274 / 982-200<br />

E-Mail:<br />

info@nieheim.de<br />

In unaufschiebbaren Angelegenheiten können Sie die Stadtverwaltung<br />

nach Dienstschluss wie folgt erreichen:<br />

Wasserwerk 0151 55 05 80 02<br />

Kanalanlagen 0151 55 05 80 04<br />

Bürgerservice 0151 55 05 80 01<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo. bis Fr.: 08:30 bis 12:30 Uhr<br />

Di. und Do.: 14:00 bis 17:00 Uhr<br />

Amt für Bürgerdienste bis 17:30 Uhr<br />

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.nieheim.de<br />

Sitzungstermine<br />

29.01.24, 18.30 Uhr Haupt- und Finanzausschuss<br />

30.01.24, 18.30 Uhr Ausschuss für Umwelt, Planung, Bauen<br />

01.02.24, 18.30 Uhr Sitzung des Stadtrates<br />

Sämtliche Sitzungen finden in der Aula der Kath. Grundschule<br />

Nieheim statt.<br />

Alle Sitzungstermine sehen Sie im Bürger- und Ratsinfosystem auf<br />

der Homepage der Stadt Nieheim.<br />

Bürgermeistersprechstunde<br />

Bürgermeister Johannes Schlütz bietet allen Bürgerinnen und<br />

Bürgern an, jederzeit unter Tel. 05274 / 982-122 oder 982-121 einen<br />

Gesprächstermin zu vereinbaren.<br />

Deutsche Rentenversicherung<br />

Für eine Beratung durch die Deutsche Rentenversicherung kontaktieren<br />

Sie bitte deren Auskunfts- und Beratungsstelle<br />

Kamp 31, 33098 Paderborn, Tel.0800100048011,<br />

E-Mail: ab-paderborn@drv-westfalen.de<br />

Bitte unbedingt vorher einen Termin vereinbaren!<br />

Versorgungsamt<br />

Kreis Höxter - Abt. Finanzielle Hilfen, Moltkestr. 12, 37671 Höxter,<br />

Tel. 05271 / 965-0<br />

montags - donnerstags: 7:30 - 12:30 Uhr und 13:30 - 16:00 Uhr<br />

freitags:<br />

7:30 - 12:30 Uhr<br />

Frauen- und Kinderschutzhaus im Kreis Höxter<br />

jederzeit erreichbar unter 0171 / 5430155<br />

Schiedsmann in der Stadt Nieheim<br />

Bernd Bartels-Trautmann, Lange Brede 3,<br />

33039 Nieheim, Tel. 05274 / 1770<br />

Polizei-Bezirksdienst Nieheim, Marktstr. 18<br />

Tel. 05274-711, E-Mail: poststelle.hoexter@polizei.nrw.de<br />

Sprechzeiten nach Vereinbarung!<br />

Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Nieheim<br />

Nicole Richter, Marktstr. 28, 33039 Nieheim<br />

Tel: 05274/982-139, E-Mail: gleichstellung@nieheim.de<br />

imer Amtsblatts<br />

ighausen<br />

ynhausen<br />

mmersell<br />

Tourismusbüro<br />

Tourismusbüro<br />

Lange Straße 12<br />

33039 Nieheim<br />

Der Bürgermeister zu den Protesten: Das Fass läuft über<br />

Liebe Mitbürgerinnen<br />

und Mitbürger,<br />

ich möchte Ihnen allen noch ein<br />

frohes neues Jahr wünschen und<br />

hoffe, dass Sie gut hineingekommen<br />

sind!<br />

Das Jahr startet mit Großdemonstrationen<br />

vor allem von Seiten der<br />

Landwirte und Spediteure. Der<br />

Zusammenhalt der Betroffenen<br />

ist offensichtlich sehr groß, viel<br />

größer als man das in Deutschland<br />

bisher erwarten konnte. Wir<br />

wissen mittlerweile alle, was der<br />

Auslöser der jetzigen Protestaktionen<br />

ist: Die Bundesregierung<br />

hatte kürzlich angekündigt,<br />

einerseits die Steuerfreiheit für<br />

landwirtschaftliche Fahrzeuge zu<br />

streichen, andererseits die Subventionen<br />

für den sogenannten<br />

Agrardiesel, also jenen Treibstoff,<br />

den die Landwirte für ihre<br />

landwirtschaftlichen Maschinen<br />

einsetzen. Die wahre Ursache<br />

für die groß angelegten Aktionen<br />

sind diese beiden Dinge aber dem<br />

Vernehmen nach nicht, sie haben<br />

das Fass auf Seiten der Landwirte<br />

jedoch zum Überlaufen gebracht.<br />

Betroffen werden die Landwirte<br />

auch von jenen Regierungsplänen,<br />

die wiederum die Spediteure<br />

und weitere Gewerbetreibende<br />

auf die Palme getrieben haben:<br />

Die Erweiterung der Maut-Pflicht<br />

sowie die ungeplante Erhöhung<br />

der CO2-Abgabe.<br />

Werfen wir mal einen Blick auf die<br />

deutsche Landwirtschaft, die derzeit<br />

im Fokus der Diskussionen<br />

steht. Täglich wird in den Medien<br />

versucht, neue Hintergründe und<br />

Fakten zu liefern, die eine sachliche<br />

Einordnung der von den<br />

Landwirten beschriebenen Probleme<br />

ermöglichen sollen. Da liest<br />

man Schlagzeilen wie „Ein Landwirt<br />

ernährt 139 Menschen“ oder<br />

„Was Landwirte zuletzt verdient<br />

haben: 81.935 Euro pro Haupterwerbsbetrieb“.<br />

Richtig begreifen<br />

kann der Leser die Zusammenhänge<br />

aber trotz aufmerksamen<br />

Studiums der Artikel nicht. Als<br />

ein Beispiel seien die Selbstversorgungsgrade<br />

genannt.<br />

Die stellen sich in Deutschland<br />

offenbar ziemlich differenziert dar:<br />

Während in Bereichen wie dem<br />

Zuckerrüben- oder Kartoffelanbau<br />

große Überschüsse erzielt<br />

werden, fallen sie in anderen<br />

Bereichen deutlich niedriger aus –<br />

Fleisch wird grundsätzlich genug<br />

hergestellt, an bestimmten, in<br />

Deutschland stark nachgefragten<br />

Produkten wie Schweinefilet oder<br />

Hähnchenbrust scheint es aber<br />

zu mangeln. Und in anderen<br />

Bereichen, insbesondere beim<br />

Obst, müssen wir Lebensmittel in<br />

sehr großem Maße importieren,<br />

um die Bevölkerung ausreichend<br />

ernähren zu können.<br />

Ein weiteres Beispiel, das sich<br />

die Zusammenhänge bei oberflächlicher<br />

Recherche und nur<br />

auf Basis der Zeitungsartikel nicht<br />

erschließen: Der durchschnittliche<br />

Jahresverdienst eines<br />

landwirtschaftlichen Betriebes in<br />

Deutschland scheint mit 81.895<br />

Euro auf den ersten Blick relativ<br />

hoch zu liegen. Dass ist aber nur<br />

ein Durchschnittswert, dessen<br />

Herleitung nicht näher erläutert<br />

wird, und der auch nur die punktuelle<br />

Betrachtung eines einzigen<br />

Jahres wiedergibt. Gleichzeitig<br />

wird an den gelieferten Statistiken<br />

deutlich, dass die Schwankungen<br />

enorm zu sein scheinen und die<br />

Jahresergebnisse im Durchschnitt<br />

mit Werten von etwas<br />

über 40.000 Euro schon sehr<br />

deutlich daruntergelegen haben.<br />

Was allein für mich, der zwar auf<br />

einem Nebenerwerbshof groß<br />

geworden, aber dadurch noch<br />

lange nicht zum Experten für<br />

die Landwirtschaft geworden ist,<br />

nach zahlreichen Gesprächen mit<br />

heimischen Landwirten an Fakten<br />

übrig bleibt, sollte uns allen genug<br />

Anlass zu weiteren Recherchen<br />

und vor allem weiterem Nachdenken<br />

geben:<br />

1. Der Errichtung landwirtschaftlicher<br />

Anlagen, dem Einkauf<br />

landwirtschaftlicher Maschinen<br />

steht im Regelfall ein enormer<br />

Mittelaufwand gegenüber. Diese<br />

Mittel nehmen die Landwirte im<br />

Regelfall als Kredit bei Banken<br />

auf und gehen dabei enorme<br />

Risiken ein. Das sind schlichtweg<br />

unternehmerische Risiken, die<br />

auch bei ganz abgebrühten Menschen<br />

regelmäßig zu schlaflosen<br />

Nächten führen. 2. Die Risiken<br />

sind in der Landwirtschaft nicht<br />

nur angesichts der hohen Investitionskosten,<br />

sondern auch mit<br />

der enormen Unsicherheit zu<br />

begründen, die das Geschäftsmodell<br />

eines landwirtschaftlichen<br />

Betriebes im Normalfall mit sich<br />

bringt. Eine verlässliche Gewinnkalkulation<br />

über mehrere Jahre<br />

oder gar Jahrzehnte erscheint<br />

schier unmöglich, da sich die gesetzlichen<br />

Rahmenbedingungen<br />

permanent ändern. Auch der Klimawandel<br />

führt zu mehr und mehr<br />

Unsicherheit, was die Erlös- und<br />

Gewinnsituation landwirtschaftlicher<br />

Betriebe angeht, weil Ernten<br />

kaum noch berechenbar sind und<br />

bis zur Ernte teure Vorleistungen<br />

erbracht werden müssen. 3. Das<br />

Umfeld, das junge Landwirte heute<br />

vorfinden, ist extrem schwer<br />

einzuschätzen. Viele werden sich<br />

die Frage stellen: Macht es allein<br />

mit Blick auf die hohen Risiken<br />

und Unsicherheiten überhaupt<br />

noch Sinn, den elterlichen Betrieb<br />

zu übernehmen? Hinzu kommen<br />

die immensen Arbeitszeiten, die<br />

sich mit der heute oftmals von jungen<br />

Arbeitnehmern gewünschten<br />

Work-Life-Balance nicht in Einklang<br />

bringen lassen. Kurzum:<br />

Selbst wenn die Gewinne landwirtschaftlicher<br />

Betriebe in Relation<br />

zu anderen Unternehmen<br />

bzw. die rechnerischen Gehälter<br />

der Landwirte in Relation zum<br />

Verdienst in anderen Branchen<br />

auf den ersten Blick auskömmlich<br />

erscheinen mögen, stellt man bei<br />

genauerer Betrachtung schnell<br />

fest, dass dieses vermeintliche<br />

Mehr in vielen Fällen mit hoher<br />

Wahrscheinlichkeit nicht ausreicht,<br />

um die eingegangenen<br />

Risiken zu kompensieren. Das<br />

Geld lässt sich außerhalb der<br />

Landwirtschaft möglicherweise<br />

deutlich einfacher verdienen.<br />

Was ich zum Ausdruck bringen<br />

möchte: Mit einem schnellen<br />

Urteil über die aktuellen Geschehnisse<br />

sollten wir alle sehr<br />

vorsichtig sein. Ich traue mir<br />

auf Basis der vorliegenden<br />

Informationen jedenfalls keine<br />

abschließende Beurteilung zu.<br />

Mich haben die bisherigen Aktionen<br />

stark beeindruckt – auch die<br />

Die Teams in den drei Traktoren vor dem Brandenburger Tor:<br />

Christian Kukuk und Jessica Gehle, Antonia und Heinz-Josef<br />

Böddeker (= zwei Traktoren aus Holzhausen) sowie Felix Struck,<br />

Marc Kukuk und Christoph Otten (= ein Traktor aus Entrup).<br />

Tatsache, dass das alles enorm<br />

friedlich abgelaufen ist und auf<br />

allen Seiten offensichtlich Gesprächsbereitschaft<br />

und der Wille<br />

zu einem konstruktiven Umgang<br />

miteinander besteht. Spätestens<br />

jetzt sollte aber auch jeder Politikerin<br />

und jedem Politiker im<br />

Land klargeworden sein, dass<br />

wir an vielen Stellen nicht einfach<br />

so weitermachen können. Es<br />

müssen grundlegende Reformen<br />

her, die über Jahrzehnte nicht<br />

umgesetzt wurden – und genauso<br />

umfangreiche Investitionen, die<br />

wir über Jahrzehnte vor uns hergeschoben<br />

haben. Ich bin sicher,<br />

dass, wenn wir die Bürgerinnen<br />

und Bürger dabei mitnehmen<br />

und Vorschläge, insbesondere<br />

neue Gesetzesentwürfe, gut<br />

begründen und herleiten, wir<br />

in Deutschland zukunftsfähige<br />

Lösungen finden und uns angemessen<br />

anpassen werden. Mit<br />

der Keule von oben und dem<br />

oftmals vermittelten Gefühl, dass<br />

viele Dinge nicht zu Ende gedacht<br />

sind, wird es aber definitiv nicht<br />

funktionieren. Eine notwendige<br />

Reform der Schuldenbremse ist<br />

für mich offensichtlich und unausweichlich.<br />

Diese wurde lange vor<br />

den jüngsten Krisen geschaffen<br />

– bevor wir einen schrecklichen<br />

Virus global bekämpfen mussten,<br />

bevor die Energieversorgung<br />

in unserem Land durch den<br />

Ukraine-Krieg auf den Kopf gestellt<br />

wurde und bevor auf breiter<br />

politischer Basis ein Bewusstsein<br />

dafür vorhanden war, dass wir<br />

dringend Investitionen in den<br />

Klimaschutz benötigen. Dass wir<br />

seit Jahren einen großen Stau an<br />

Infrastrukturinvestitionen vor uns<br />

herschieben, ist allen beteiligten<br />

Protagonisten auch schon seit<br />

Jahren bekannt. Kurzum: Wenn<br />

unser Land wirtschaftlich in den<br />

kommenden zehn Jahren nicht<br />

deutlich zurückfallen und gleichzeitig<br />

seine Klimaziele erfüllen<br />

soll, wird man um Investitionen<br />

in gewaltigen Dimensionen<br />

nicht herumkommen. Über eine<br />

klassische Haushaltsführung und<br />

ohne eine Schuldenaufnahme auf<br />

Bundesebene wird das aber nicht<br />

leistbar sein.<br />

Lassen Sie uns bitte alle konstruktiv<br />

weiterdiskutieren – und trotz<br />

aller wirtschaftlichen und gesellschaftlichen<br />

Herausforderungen<br />

eine schöne Karnevalssession<br />

erleben! Mit Frank Weiß und Jutta<br />

Böddeker haben wir in Nieheim<br />

ein tolles Prinzenpaar gewinnen<br />

können! Beide sind mit Herz und<br />

Seele bei der Sache und wissen,<br />

worauf es beim Karneval in der<br />

Weberstadt ankommt, nämlich<br />

v.a. auf Herzlich- und Natürlichkeit,<br />

aber auch ganz viel Bodenhaftung.<br />

Ich freue mich schon<br />

sehr, mich Prinz Frank beim<br />

Rathaussturm gegenüberstellen<br />

zu dürfen.<br />

Ihr<br />

Johannes Schlütz


Geänderte Kopfleiste des Nieheimer Amtsblatts<br />

<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 14<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

AMTLICHE<br />

MITTEILUNGEN<br />

Entrup I Erwitzen I Eversen I Himmighausen<br />

Holzhausen I Merlsheim I Nieheim I Oeynhausen<br />

Schönenberg I Sommersell<br />

Abfallsammeltermine<br />

www.NIEHEIM.de<br />

WICHTIGE INFORMATION:<br />

Aufgrund der durch den Kreis Höxter durchgeführten Umstellung der<br />

Entsorgungsunternehmen haben sich die Abfuhrbezirke auch entsprechend<br />

geändert.<br />

Bitte beachten Sie, dass die Ortschaften/Straßenzüge der Kernstadt nun teilweise<br />

bei der Wertstofftonne unterschiedlichen Abfuhrbezirken zugeordnet sind.<br />

Abfuhrbezirk 1<br />

Restabfall: 22.01.<br />

Bioabfall: 29.01.<br />

Wertstofftonne: 29.01.<br />

Altpapier: 05.02.<br />

Kopfleiste Abfuhrbezirk 2 ohne Kontaktleiste des Nieheimer Amtsblatts<br />

Restabfall: 23.01.<br />

Bioabfall: 30.01.<br />

Wertstofftonne: 08.02.<br />

Altpapier: 06.02.<br />

Abfuhrbezirk 3<br />

Restabfall: 24.01.<br />

Bioabfall: 31.01.<br />

Wertstofftonne: 25.01.<br />

Altpapier: 07.02.<br />

Abfuhrbezirk 4<br />

Wertstofftonne: 30.01.<br />

Sperrmüll- und Elektrogroßgeräteabfuhr<br />

Sperrmüll wird wöchentlich abgeholt, Elektrogroßgeräte alle 14 Tage. Der<br />

Abfallservice, Tel.: 0800 1000 637,<br />

nimmt Ihre Bestellung entgegen, der entsprechende<br />

Betrag wird von Ihrem Konto abgebucht.<br />

Schadstoffsammlungen (Änderungen vorbehalten)<br />

abfallservice.kreis-hoexter.de<br />

07.03. - Sommersell, Am Dorfgemeinschaftshaus, 13.15 - 14.45 Uhr<br />

Wertstoffsammlung<br />

1. Samstag im Monat, 9 - 13 Uhr Fa. Weise Recycling<br />

Es werden aus Privathaushalten Wertstoffe aus Metall und ausgediente Elektrogeräte (Elektroschrott),<br />

Altpapier und Altkleider angenommen. Insgesamt können bis zu 2 m³ über die Wertstoffsammelstation<br />

kostenfrei, Garten- u. Parkabfälle sowie Holz ab 6,00 € entsorgt werden.<br />

Bei weiteren Fragen rufen Sie gebührenfrei<br />

beim Abfallservice an Tel.: 0800 1000 637<br />

"MyMüll"-App informiert über Neuigkeiten und Änderungen! Diese kann<br />

kostenfrei auf Smartphone oder Tablet heruntergeladen werden!<br />

Stadt Nieheim<br />

Marktstraße 28<br />

33039 Nieheim<br />

Tel. 05274 982-0<br />

Öffnungszeiten<br />

Fax 05274 982-200<br />

Herbst/Winter 2023-2024, gültig ab 04.09.2023<br />

Hallenbad mit Eltern-Kind-Bereich E-Mail info@nieheim.de<br />

www.NIEHEIM.de<br />

Montag<br />

Dienstag<br />

Mittwoch<br />

Donnerstag<br />

Freitag<br />

Samstag<br />

Sonntag<br />

AMTLICHE(24-113F74A)<br />

MITTEILUNGEN<br />

Entrup I Erwitzen I Eversen I Himmighausen<br />

Holzhausen I Merlsheim I Nieheim I Oeynhausen<br />

Schönenberg I Sommersell<br />

Kontaktleiste als Abschluss<br />

Videos drehen (24-2FOTO07)<br />

Nieheim, den 10.01.2024<br />

des Nieheimer Amtsblatts<br />

geschlossen<br />

16:45 - 20:30 Uhr<br />

16:00 - 20:30 Uhr<br />

16:00 - 20:30 Uhr<br />

16:00 - 20:30 Uhr<br />

15:00 - 18:00 Uhr<br />

09:00 - 11:00 Uhr Bahnenschwimmen<br />

11:00 - 13:00 Uhr Familienschwimmen<br />

Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat<br />

von 09:00 bis 15:00 Uhr geöffnet!<br />

Spaßbadetage im Nieheimer Kombibad<br />

03.02.2024 und 02.03.2024.<br />

Spiel, Spaß und Action im und am Wasser<br />

Badeschluss 15 Min. und<br />

Einlassschluss 30 Min. vor Schließungszeit!<br />

Ansprechpartner: Roland Baak, Tel.: 05274 / 95 49 620<br />

Stadt Nieheim<br />

Tourismusbüro<br />

Marktstraße 28<br />

Verwaltung<br />

Lange Straße 12<br />

33039 Nieheim<br />

Volkshochschule<br />

Amtl. Bekanntmachungen<br />

Montag - Freitag von 8:30 - 12:30 Uhr<br />

Tourismusbüro 33039 Nieheim<br />

Tel. 05274 982-0 Dienstag & Donnerstag von 14:00 - 17:00 Uhr<br />

Satzung im vom Westfalen 14. Dezember Culinarium2023 Tel. zur 05274 9. Änderung 982 150 der Satzung<br />

Fax 05274 982-200 Amt für Bürgerdienste Montag - Freitag von 8:30 - 12:30 Uhr über die Montag Straßenreinigung - Freitag vonund Erhebung<br />

VHS-ZV Kurse Nieheim<br />

Fax 05274 von 86 Straßenreinigungsgebühren<br />

72<br />

E-Mail info@nieheim.de Dienstag & Donnerstag von 14:00 - 17:30 Uhr<br />

9:30<br />

(Straßenreinigungs-<br />

- 12:30 Uhr<br />

und<br />

E-Mail<br />

Gebührensatzung<br />

tourismus@nieheim.de<br />

- StrGebS)<br />

vom 9. Dezember 2011<br />

Die vollständige Bekanntmachung finden Sie im Internet unter<br />

Kurse ab Januar und Februar 2024<br />

www.nieheim.de/Stadt&Verwaltung/Verwaltung/Amtliche-Bekanntmachungen<br />

Gesellschaft<br />

• Neue Heizung - Wärmepumpe und ihre Alternativen<br />

Satzung vom 14. Dezember 2023 zur 2. Änderung der Zuständigkeitsordnung<br />

der Stadt Nieheim vom 06.02.2015<br />

(24-113F12)<br />

Am Do, 18.01.2024; 18:00 – 19:30 Uhr; Online<br />

Die vollständige Bekanntmachung finden Sie im Internet unter<br />

• vhs.wissen live: Abschied von der Öffentlichkeit (24-<br />

www.nieheim.de/Stadt&Verwaltung/Verwaltung/Amtliche-Bekanntmachungen<br />

1LIVE015)<br />

Am Mo, 29.01.2024; 19:30 – 21:00 Uhr; Online<br />

• Jordanien - vom Toten Meer bis zur rosaroten Stadt<br />

Kultur<br />

Am Di, 30.01.2024; 19:00 – 20:30 Uhr; Online<br />

• Magie des Mondes - Seine Erforschung und sein<br />

Einfluss auf das irdische Leben (24-113F70)<br />

Am Mi, 31.01.2024; 19:00 – 20:30 Uhr; Online<br />

• Wie die Sternbilder an den Himmel kamen - Zur Kulturgeschichte<br />

unserer Sternbilder (24-113F72)<br />

Am Fr, 02.02.2024; 19:00 – 20:30 Uhr; Online<br />

• Sonnenstrom vom Dach (24-113F25)<br />

Am Mo, 05.02.2024; 18:00 – 19:30 Uhr; Online<br />

• vhs.wissen live: Der Tiber und die ewige Stadt (24-<br />

1LIVE03)<br />

Am Mo, 05.02.2024; 19:30 – 21:00 Uhr; Online<br />

• Neue Heizung - Wärmepumpe und ihre Alternativen<br />

(24-113F13)<br />

Am Do, 15.02.2024; 18:00 – 19:30 Uhr; Online<br />

• fotoforum live: Schwarz-Weiß. Analog fotografieren.<br />

Digital bearbeiten (24-2FOTO01)<br />

Am Do, 18.01.2024; 19:00 – 20:30 Uhr; Online<br />

• fotoforum live: Videos mit DaVinci Resolve. Bessere<br />

Am Do, 25.01.2024; 19:00 – 20:30 Uhr; Online<br />

• fotoforum live: KI: Fotografie vs. Promptografie. Befreundet<br />

oder verfeindet? (24-2FOTO02)<br />

Am Verwaltung Fr, 02.02.2024; 19:30 – 21:00 Uhr; Online<br />

• fotoforum Montag - Freitag live: Monat von 8:30 der - KI: 12:30 Die Uhr Welt der neuen Bilder.<br />

Dienstag Über & Vertrauen Donnerstag und von Authentizität 14:00 - 17:00 (24-2FOTO12) Uhr<br />

Am Di, 06.02.2024; 19:30 – 21:00 Uhr; Online<br />

• fotoforum Amt für Bürgerdienste live: Monat Montag der KI: - Midjourney, Freitag von PS 8:30 &- Co. 12:30 in Uhr<br />

der Dienstag Praxis. & Online-Workshop Donnerstag von 14:00 zur - Praxis 17:30 Uhr der KI in der<br />

Fotografie (24-2FOTO22)<br />

Am Mi, 07.02.2024; 19:30 – 21:00 Uhr; Online<br />

• fotoforum live: Monat der KI: KI als Unterstützung in der<br />

Fotopraxis. KI in der Bildbearbeitung (24-2FOTO32)<br />

Am Di, 13.02.2024; 19:00 – 20:30 Uhr; Online<br />

Eltern&Familie<br />

• Hubbies Abenteuer im Weltall für die ganze Familie:<br />

Hubbies Reise durch die Milchstraße (24-713F01)<br />

Am Mo, 29.01.2024; 19:00 – 20:30 Uhr; Online<br />

Informationen und besondere Hinweise zu den Kursen erhalten Sie<br />

in der Verwaltung des VHS-ZV in Bad Driburg oder im Internet unter<br />

www.vhs-driburg.de<br />

Anmeldungen online über www.vhs-driburg.de<br />

sowie telefonisch unter 05253 97407-0 möglich<br />

Informationen für Senioren<br />

Informationen für Senioren ☼ Informationen für Senioren ☼ Informationen für Senioren<br />

Bekanntmachung<br />

Auslobung des Westfalen<br />

Weser Kulturpreises 2024<br />

Die Westfalen Weser Netz GmbH schreibt auch in diesem Jahr<br />

den Westfalen Weser Kulturpreis 2024 aus. In den Fokus rücken<br />

Projekte, Vereine, Initiativen und Kulturschaffende, die in besonderer<br />

Art und Weise die kreative Landschaft prägen und Leuchttürme für<br />

eine lebendige kulturelle Viefalt sind.<br />

Das Vorschlagsrecht für einen Wettbewerbsbeitrag von Kulturschaffenden<br />

liegt bei der Stadt Nieheim. Diese wird per Vorauswahl einen<br />

Beitrag auswählen und per Ratsbeschluss für den Wettbewerb<br />

nominieren (Nominierungszeitraum Januar – April 2024). Die Auswahl<br />

der Hauptpreise von bis zu 10.000 Euro trifft am Ende eine<br />

hochkarätig besetzte Jury.<br />

Unterstützende Informationen können Sie unserer Homepage www.<br />

nieheim.de entnehmen. Bewerbungen für den Westfalen Weser Kulturpreis<br />

2024 können schriftlich an die Stadt Nieheim, Marktstraße<br />

28, 33039 Nieheim oder per E-Mail an wifoe@nieheim.de bis zum<br />

22. Februar 2024 eingereicht werden.<br />

Johannes Schlütz<br />

Bürgermeister<br />

Tourismusbüro<br />

Lange Straße 12<br />

33039 Nieheim<br />

Tel. 05274 982 150<br />

Fax 05274 86 72<br />

Tourismusbüro<br />

im Westfalen Culinarium<br />

Montag - Freitag von<br />

Anmeldungen 9:30 - 12:30 Uhr an der E-Mail Peter-Hille-Schule<br />

tourismus@nieheim.de<br />

Bekanntmachung<br />

starten am 14. Februar<br />

Anmeldung persönlich im<br />

Sekretariat<br />

Die Peter-Hille-Schule der Stadt Nieheim nimmt in der Zeit vom 14.<br />

bis zum 16. Februar und vom 19. bis zum 20. Februar jeweils von<br />

8 bis 14 Uhr und zusätzlich am Donnerstag, 16. Februar von 16 bis<br />

18 Uhr Anmeldungen für das Schuljahr 2024/2025 entgegen. Die<br />

Anmeldung sollte persönlich im Sekretariat erfolgen – gerne auch<br />

mit den neuen Fünfern! Bitte<br />

vereinbaren Sie dazu einen<br />

Aufnahmetermin unter der<br />

Rufnummer 05274/985010,<br />

alle benötigten Formulare werden<br />

Ihnen dann zugeschickt.<br />

Wenn Sie ein ausführliches<br />

Beratungsgespräch wünschen,<br />

dann lassen Sie sich<br />

bitte einen Termin mit der<br />

Schulleitung geben.<br />

Seniorenbüro im Quartier<br />

Pflegeberatung durch: Sabrina Weppler, Telefon: 05274 / 981-103<br />

Sprechzeiten: Di.: 09:00 – 12:00 Uhr, Do.: 13:30 – 16:00 Uhr<br />

Seniorenbüro im Quartier<br />

Pflegeberatung sowie durch: nach Vereinbarung Sabrina Weppler<br />

Telefon: 05274 / 981-103<br />

Sprechzeiten: Di.: 09:00 – 12:00 Uhr<br />

Do.:13:30 – 16:00 Uhr<br />

sowie nach Vereinbarung<br />

Ansprechpartnerin für Seniorenarbeit<br />

bei der Stadtverwaltung Nieheim<br />

Frau Sandra Elsner, Rathaus, Zimmer 2, Marktstr. 28, 33039<br />

Nieheim, Telefon: 05274 / 982-131, Fax: 05274 / 982-200,<br />

senioren@nieheim.de<br />

Ansprechpartnerin für Seniorenarbeit bei der<br />

Stadtverwaltung Nieheim<br />

Frau Sandra Elsner<br />

Rathaus, Zimmer 2, Marktstr. 28<br />

33039 Nieheim<br />

Telefon: 05274 / 982-131<br />

Fax: 05274 / 982-200<br />

senioren@nieheim.de<br />

Seniorengruppe „Entrup 60+“<br />

Heringsessen<br />

Termin: Do., 15.02.; Treffpunkt: 17:00 Uhr, Pfarrheim; Anmeldungen<br />

bis zum 09.02. bei Frau H. Fieres (Tel: 05274 9529199)<br />

Angebote ökumenischer Seniorenkreis<br />

Karnevalsfeier „olle meh“<br />

Termin: Di., 06.02., 15:00 Uhr, ev. Gemeindehaus<br />

Es besteht die Möglichkeit eines Fahrdienstes. Bei Interesse bitte<br />

bei Frau A. Lauinger (Tel: 05274 2122) melden.<br />

Angebote KFD Nieheim<br />

Treffen zum gemeinsamen Frühstück<br />

Termin: Mi., 21.02., 09:00 Uhr, kath. Pfarrheim<br />

Es besteht die Möglichkeit eines Fahrdienstes. Bei Interesse bitte<br />

bei Frau A. Lauinger (Tel: 05274 2122) melden.<br />

Seniorengemeinschaft Oeynhausen<br />

Gemütliches Beisammensein/Kaffeetrinken<br />

Termin: Mi., 14.02.,15.00 Uhr, Pfarrheim Oeynhausen<br />

Seniorengemeinschaft Sommersell/Kariensiek<br />

Der Karneval hat die Senioren erfasst – Kindergarten zu Besuch!<br />

Verkleidung erwünscht.<br />

Termin: Di., 06.02., 14.30 Uhr Dorfgemeinschaftshaus<br />

Seniorengemeinschaft Merlsheim/Schönenberg<br />

Pausiert in den Wintermonaten.


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 15<br />

Die VHS-Leitung Dr. Claudia Gehle und Rainer Schwiete bei der Programmvorstellung.<br />

VHS Höxter-Marienmünster startet ins neue Frühjahrssemester<br />

250 unterschiedliche Veranstaltungen<br />

Was für ein Jahr liegt hinter uns. Die Landesgartenschau<br />

- das Sommermärchen 2023 - ging erfolgreich zu Ende<br />

und hat ganz Höxter und darüber hinaus begeistert. Auch<br />

die VHS hatte sich mit 45 Veranstaltungen und fast 1.000<br />

Besuchern engagiert an der Landesgartenschau beteiligt.<br />

Daran möchte die heimische VHS auch mit dem neuen<br />

Frühjahrsprogramm anknüpfen, das online und in Heftform<br />

erschienen ist, Anmeldungen sind möglich.<br />

Das neue Titelblatt vom LGS-Fotowettbewerb lädt<br />

bereits zum Mitmachen und Platz nehmen ein. Es soll<br />

auch inspirieren für das neue Frühjahrssemester und zu<br />

neuen Bildungsaktivitäten einladen, erhofft sich das VHS-<br />

Team. „Die Promi-Dichte ist hoch“, erklärt VHS-Leiter<br />

Rainer Schwiete. „Mit dem aus dem WDR bekannten<br />

Doc Esser, Ex-Bundestagspräsident Norbert Lammert,<br />

Papstkenner Andreas Englisch und der ehemaligen<br />

Landesbischöfin Margot Käßmann möchten wir dazu<br />

beitragen, das umfangreiche und hochwertige Kulturprogramm<br />

aus dem letzten Jahr fortzusetzen“. „Wir wollen<br />

an die gute Stimmung des letzten Jahres anknüpfen und<br />

mit unseren neuen Bildungsangeboten die Bürgerinnen<br />

und Bürger motivieren, weiter aktiv zu sein“, ergänzt Dr.<br />

Claudia Gehle, stellvertretende VHS-Leiterin. Dazu gibt<br />

es rund 250 Veranstaltungen aus den unterschiedlichsten<br />

Bereichen, zu gesellschaftlichen und politischen Themen,<br />

zur Gesundheitsförderung oder auch mit den kulturellen,<br />

kreativen, sprachlichen und beruflichen Angeboten.<br />

Die Themen „Demokratie braucht Demokraten“, der<br />

neue Antisemitismus, die Flüchtlingssituation im Mittelmeer<br />

werden beispielsweise angesprochen, wie auch<br />

zahlreiche Veranstaltungen mit Tipps zur Energiewende<br />

oder die beliebten Rechts- und Verbrauchervorträge.<br />

Hier gibt es z.B. in Kooperation mit der Seniorengemeinschaft<br />

Infos wie man sicher bezahlt oder eine<br />

Handysprechstunde, um kleine Probleme schnell zu<br />

lösen, aber auch das sichere Fahren auf dem E-Bike.<br />

Naturkundliche Themen stehen ebenfalls auf der<br />

Agenda u.a. zur Honigbiene und der Imkerei, zum<br />

Obstbaumschnitt oder ein Besuch auf dem Biohof.<br />

Demenz, Autismus und Digitalisierung sind Themen<br />

im Gesundheitsbereich neben den bekannten Kursen<br />

zur Entspannung, Bewegung und Ernährung. Die<br />

Veranstaltungen finden überwiegend in Präsenz statt,<br />

aber auch ein umfangreiches Online-Angebot für das<br />

Lernen zuhause ist vorhanden.<br />

„Nutzen Sie dazu gern das bewährte Programmheft<br />

oder auch unsere Internetpräsenz unter www.vhshoexter.de,<br />

z.B. mit dem benutzerfreundlichen WebFlip,<br />

wo das Programmheft digital und online durchgeblättert<br />

werden kann“, empfiehlt Dr. Claudia Gehle. „Damit<br />

sind wir auch um Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit<br />

bemüht“, ergänzt Rainer Schwiete, „bleiben Sie<br />

neugierig, wir freuen uns auf Sie“.<br />

„Hut ab“ vor Eigenleistung in Großenbreden<br />

Erhard Gröne ist Grünkohlkönig<br />

Grünkohlkönigin wurde Erhard Gröne: (v.l.) Ulrich Jung (Vorsitzender HKV), Josef Grabbe, Josef Ahlemeyer,<br />

Grünkohlkönig Erhard Gröne und Ewald Kreilos.<br />

Inzwischen ist es schon zur Tradition geworden, dass<br />

in Marienmünster die Grünkohlwanderung des Heimatund<br />

Kulturvereins stattfindet. So trafen sich zur 17.<br />

Grünkohlwanderung rund 40 Freunde des Grünkohls<br />

vor dem Gasthaus Weber. Nach einem köstlichen<br />

Obstbrand des Heimat- und Kulturvereins, konnte<br />

der Vorsitzende Ulrich Jung die Wanderer begrüßen.<br />

Die Wanderung führte bei gutem Wanderwetter den<br />

Wender Weg entlang nach Großenbreden. Hier wurden<br />

die Grünkohlfreunde von Guido Grawe, Hermann<br />

Neumann und Carl Philipp Ridder als Vertreter der<br />

Ortschaften Kleinen- und Großenbreden begrüßt.<br />

Guido Grawe und Carl Philipp Ridder erläuterten der<br />

Gruppe den Werdegang der Planung und die Durchführung.<br />

Hermann Neumann übernahm diesen Part<br />

für das Feuerwehrgerätehaus.<br />

Trotz eines Zuschusses aus dem Dorferneuerungsprogramm<br />

2021 von 227.000 Euro und eines Zuschusses<br />

der Stadt, war ein großer Brocken Eigenleistung<br />

erforderlich. Dieser Aufgabe stellten sich die Dorfgemeinschaften<br />

in hervorragender Weise und leisteten ca. 4.800<br />

Stunden Eigenleistung. Beeindruckend waren auch die<br />

technischen Details, die eingebracht wurden. Das Fazit<br />

der Besucher „Hut ab“ vor dieser Leistung.<br />

Nach Dank und Anerkennung an die Dorfgemeinschaften<br />

für die hervorragende Führung, führte der Weg der<br />

Gruppe dann ins Gasthaus Weber. Wo auch in diesem<br />

Jahr ein grünkohlspezifisches Examen vorbereitet war.<br />

Alle Teilnehmer bestanden das Examen. Aus den besten<br />

Examen wurden die Vizekönige ausgelost. Je fünf Liter<br />

Apfelsaft erhielten Ewald Kreilos und Josef Grabbe. Eine<br />

Flasche Obstbrand erhielt Josef Ahlemeyer. Grünkohlkönig<br />

wurde Erhard Gröne. Er erhielt die Glückwünsche aller<br />

Teilnehmer, einen Blumenstrauß von Gastwirtin Marita<br />

Weber und den Hauptpreis der Vereinigten Volksbank,<br />

einen Präsentkorb. Das anschließende Grünkohlessen mit<br />

Kohlwurst und Kasseler war wie in den Vorjahren wieder<br />

ein besonderer Genuss.<br />

Cashbags<br />

The Johnny Cash Show<br />

Kurtheater Bad Meinberg<br />

Europas erfolgreichste<br />

Johnny Cash Revival Band, live.<br />

Die Legende des „Man in Black“, einem der<br />

einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts<br />

und mit weltweit 1 Milliarde verkauften<br />

Alben einem der meistverkauften Künstler<br />

aller Zeiten, lebt in den CASHBAGS weiter.<br />

Nichts wird hier 1:1 kopiert und trotzdem ist<br />

alles echt, live und wie damals.<br />

10.02. 19:30 Uhr<br />

Kurtheater, Parkstr. 10<br />

18:30 Uhr Abendkasse<br />

Sa<br />

10% Sparpotenzial<br />

mit Gästekarte *<br />

GesUndTourismus Horn-Bad Meinberg GmbH<br />

Parkstraße 10 im Historischen Kurpark<br />

32805 Horn-Bad Meinberg · Fon 05234 20597-0 und -10<br />

Mo - Fr, 09:00 - 17:00 Uhr und Sa, 09:00 - 13:00 Uhr<br />

Tickets: Touristinformation in Bad Meinberg* und Detmold*,<br />

Hanebaum im Kaufland Klingenbergstr., Landes-Zeitung<br />

und www.Reservix.de *hier 10% Rabatt nur im Vorverkauf<br />

hornbadmeinberg.de<br />

Charles<br />

und wie er die Welt sah<br />

Kurtheater Bad Meinberg<br />

Das Biographical mit Stephan Hippe<br />

für Charles Aznavour<br />

Zum 100. Geburtstag von Charles Aznavour<br />

ist Stephan Hippe bundesweit mit seiner<br />

multimedialen Theater-Biographie unterwegs.<br />

Sie beleuchtete nicht nur die Karriere dieses<br />

einzigartigen Künstlers, sondern zeichnet<br />

zugleich das Stilbild der goldenen Epoche des<br />

Chansons.<br />

17.02. 19:30 Uhr<br />

Kurtheater, Parkstr. 10<br />

18:30 Uhr Abendkasse<br />

Sa<br />

10% Sparpotenzial<br />

mit Gästekarte *<br />

Geschichte der Gartenbaukunst<br />

23.01. / Di / 19:30 Vortrag mit Cornelia Müller-Hisje / Kurgastzentrum<br />

Schlößchen Favorite - Gartenbaukunst mit besonderer Note<br />

30.01. / Di / 19:30 Vortrag mit Carl-Heinz Helwig / Kurgastzentrum<br />

Wir Lipper können das - eine humoristische Betrachtung<br />

06.02. / Di / 19:30 Vortrag mit Carl-Heinz Helwig / Kurgastzentrum<br />

Hüftgelenkverschleiß - Brauche ich immer ein Kunstgelenk?<br />

13.02. / Di / 19:30 Vortrag mit Prof. Dr. von Schulze Pellengahr / Kurgastzentrum<br />

Der Ruf<br />

Reise ins Land der Riesen<br />

Kurtheater Bad Meinberg<br />

Premiere des Dokumentarfilms<br />

über die Riesen der Salomonen<br />

Gibt es heute noch Riesen auf der Erde? Dieser<br />

Frage ist die fünfköpfige Familie Mattern<br />

aus Horn-Bad Meinberg nachgegangen und<br />

zu einem noch nach alter Stammeskultur lebenden<br />

Volk in den Dschungel aufgebrochen.<br />

Eine inspirierende Reise voller Spannung und<br />

Faszination.<br />

24.02. 19:30 Uhr<br />

Kurtheater, Parkstr. 10<br />

18:30 Uhr Abendkasse<br />

Sa<br />

10% Sparpotenzial<br />

mit Gästekarte *<br />

Bezaubernde Saiten<br />

21.01. / So / 11:00 Konzert mit Cuerdas Mágicas / Kurgastzentrum<br />

Oldies der 60er und 70er Jahre<br />

28.01. / So / 11:00 Frühschoppen mit The Black Diamonds / Kurgastzentrum<br />

Jazz-Frühschoppen<br />

04.02. / So / 11:00 Konzert mit Hadlef Schinke Trio / Kurgastzentrum<br />

Bezaubernde Saiten<br />

11.02. / So / 11:00 Konzert mit Cuerdas Mágicas / Kurgastzentrum


<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 16<br />

Kursus der Volkshochschule am 20. Januar<br />

Demenz: Von der Zerstreuung zur<br />

Vergesslichkeit<br />

Der VHS-Zweckverband bietet ab Samstag, 20. Januar von 11:00 bis<br />

15:00 Uhr einen Kurs zum Thema Demenz: Von der Zerstreuung zur Vergesslichkeit<br />

(24- 304F52) an. Die Veranstaltung wird von Maria Kukuk<br />

geleitet und findet im Pflegecafé Maria Kukuk in Nieheim statt.<br />

In diesem Kurs erfahren die Teilenhmer Wissenswertes über die Erkrankung<br />

Demenz, die verschiedenen Formen der Krankheit und ihre Symptome,<br />

sowie über die Kommunikationsformen und den Umgang mit dementen<br />

Menschen. An zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden erlernen sie,<br />

warum sich ihr Angehöriger heute anders verhält als früher, warum die<br />

Biographie des Erkrankten und der wertschätzende Umgang bedeutend<br />

sind und warum plötzlich eine festgelegte, geregelte Tagesstruktur von<br />

absoluter Wichtigkeit ist. Zudem erhalten sie Tipps, bei welchen Institutionen<br />

sie sich als Pflegender oder Begleitender Unterstützung holen sollten.<br />

Weiterhin erhalten sie Informationen über die verschiedenen Pflegegrade<br />

und die potenziellen Leistungen der Pflegeversicherung. Bei der intensiven<br />

Betreuung und Pflege ist es ebenfalls wichtig, sich selbst nicht aus dem Blick<br />

zu verlieren und auch fürsorglich gegenüber sich selbst zu sein. Während<br />

des Kurses bleibt genügend Zeit, sich hierüber mit anderen Betroffenen<br />

auszutauschen und Fragestellungen zu ihrer individuellen Pflegesituation<br />

gemeinsam zu lösen, um eine bestmögliche, würde- und liebevolle Begleitung<br />

zu ermöglichen. Inhaltliche Rückfragen bitte direkt bei Frau Kukuk unter<br />

Tel. 0177-1457889, Kursanmeldungen bitte beim VHS-ZV Bad Driburg,<br />

Brakel, Nieheim, Steinheim unter der untenstehenden Telefonnummer.<br />

Verbindliche Anmeldungen unter 05253-974070 oder www.vhs-driburg.de.<br />

Klön-Café Steinheim startet ins neue Jahr<br />

Kurse werden fortgeführt<br />

Das Klön-Café Steinheim startet ins neue Jahr und freut sich, jeweils<br />

donnerstags und samstags von 14 bis 18 Uhr den <strong>Steinheimer</strong> Bürgerinnen<br />

und Bürgern im ehemaligen Hotel am Markt einen Treffpunkt zum Klönen,<br />

Kaffeetrinken (samstags mit selbstgebackenem Kuchen), Gesellschafts- und<br />

Kartenspielen etc. bieten zu können. Wie schon im letzten Jahr sollen auch<br />

die erfolgreichen Kursangebote fortgeführt werden. Die Teilnahme an den<br />

Angeboten ist kostenfrei. Je nach Materialaufwand wird eine Kostenumlage<br />

erhoben. Hier ein Ausblick auf das 1. Quartal 2024: Samstag, 3., 17.<br />

und 24. Februar jeweils ab 14.30 Uhr: Nachhaltige Kleidung – Socken<br />

stricken (Garn und Nadelspiel mitbringen). Samstag, 16. März, 14.30 Uhr:<br />

Künstlerisches Gestalten mit Papier - Ostergruß, (Materialumlage 3 Euro).<br />

Samstag, 23. März, 14.30 Uhr: „Leistungen der Pflegeversicherung“ - eine<br />

Pflegeberaterin der AOK informiert.<br />

Interessierte werden gebeten sich für die Kurse während der Öffnungszeiten<br />

des Klön-Cafés anzumelden, da nicht unbegrenzt Plätze zur Verfügung stehen.<br />

Auch für das 2. Quartal gibt es schon Ideen: Nähmaschinenführerschein,<br />

Frühlingsdeko, Übungsnachmittag zur Gewaltfreien Kommunikation, Malen<br />

mit Kreide… Das Team vom Klön-Café freut sich über weitere Ideen und<br />

insbesondere aktive Mitgestaltung. Das Repair-Café öffnet auch im neuen<br />

Jahr jeweils am 1. und 3. Donnerstag im Monat von 14 bis 18 Uhr seine<br />

Pforten. Das fachkundige Team bietet Unterstützung bei der Reparatur von<br />

defekten Alltags- und Gebrauchsgegenständen. Die nächsten Termine des<br />

Repair-Cafés sind 18. Januar, 1. Februar, 15. Februar, 7. März und 21. März.<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

22 Sternsinger und Sternsingerinnen aus Sandebeck und Grevenhagen wurden in der St. Dionysius<br />

Pfarrkirche zu Sandebeck ausgesandt.<br />

AUSBLICKE, EINBLICKE<br />

ANGEBOTE ZUM DURCHSTARTEN<br />

Jahresstart<br />

2024<br />

Sternsinger-Aussendung in<br />

Sandebeck<br />

„Gemeinsam für<br />

unsere Erde“<br />

In einem feierlichen Hochamt wurden 22<br />

Sternsinger und Sternsingerinnen aus Sandebeck<br />

und Grevenhagen in der St. Dionysius<br />

Pfarrkirche zu Sandebeck ausgesandt. Die<br />

ehrenamtlichen Verantwortlichen der Sternsingeraktion<br />

hatten einen Familiengottesdienst<br />

für Jung und Alt gestaltet. Das Motto<br />

der diesjährigen Sternsinger-Aktion lautete:<br />

„Gemeinsam für unsere Erde – in Amazonien<br />

und weltweit“. In einem spannenden<br />

Predigtspiel wurde den Sternsingern und<br />

der Gemeinde verdeutlicht, wie wichtig es<br />

ist den Regenwald zu schützen. Nirgendwo<br />

gibt es mehr unterschiedliche Pflanzen und<br />

Tiere als im Regenwald. Wenn wir hier in<br />

Deutschland darüber nachdenken, dass unser<br />

Verhalten im Alltag Einfluss auf unsere<br />

gemeinsame Erde hat, dann spüren wir, dass<br />

wir alle Teil dieser einen Schöpfung sind.<br />

Im Gottesdienst wurde dabei besonders an<br />

die Kinder und Jugendlichen im Amazonas-<br />

Regenwald gedacht, die versuchen, im Einklang<br />

mit der Natur um sie herum zu leben.<br />

Nach der Aussendungsfeier ging es in<br />

Kleingruppen durch die Gemeinde und trotz<br />

eisiger Kälte hat es allen viel Spaß gemacht.<br />

Ein herzliches Dankeschön an Alle die die<br />

Sternsinger freundlich aufgenommen haben<br />

und an Alle die für Kinder und Jugendlichen<br />

im Amazonas-Gebiet gespendet haben.<br />

Heimatzeitung für Steinheim, Nieheim, Marienmünster, Blomberg, Schieder-Schwalenberg<br />

und Umgebung, zugleich Amtliches Mitteilungsblatt für die Stadt Marienmünster und die Stadt Nieheim gegründet 1978<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 Kurier-Verlag - meine Heimat zum Lesen<br />

Die nächste Ausgabe des <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong>s erscheint<br />

zum Karneval in Steinheim und Nieheim am 8. Februar 2024 -<br />

Anzeigenschluss ist eine Woche vorher!<br />

»<br />

SCAN ME!<br />

Unser Jahres-Opening 2024 bietet Ihnen Gelegenheit, sich über unsere<br />

Fahrzeug- und Angebots-Highlights zum Jahresstart zu informieren.<br />

Mit Fahrzeugen, die alle Wünsche erfüllen und Angeboten, die wir<br />

in dieser Form nur für einen begrenzten Zeitraum halten können.<br />

Dabei holen wir das Beste für Sie raus.<br />

» Frei konfigurierbar in Wunschausstattung<br />

» Beliebige Motor- & Getriebewahl<br />

» Farbe frei wählbar<br />

» Wunschliefertermin in 2024<br />

» Begrenztes Kontingent!<br />

Neues Umkleidegebäude des SV Kollerbeck: (v.l.) Bernward Brisgies<br />

(1. Vorsitzender des SV Kollerbeck), Franz Meyer (Vorsitzender des<br />

Fördervereins), Josef Büker (Ortsausschussvorsitzender), Elmar Krüger<br />

(Mitglied des Rates der Stadt Marienmünster), Konrad Krüger<br />

(Geschäftsführer SVK), Stefan Niemann (Leiter des Bauamtes der<br />

Stadt Marienmünster), Rainer Neumann (Mitglied des Rates der Stadt<br />

Marienmünster), Robert Klocke (Ehrenamtsbeauftragter des SVK) und<br />

Andreas Schmidt vom Architekturbüro Werner Schmidt aus Stahle.<br />

Neues Umkleidegebäude des SV Kollerbeck<br />

Das Dach ist drauf<br />

Trotz mehrerer Unwägbarkeiten konnte jetzt Richtfest beim Bau des neuen<br />

Umkleidegebäudes des SV Kollerbeck gefeiert werden. Waren es zunächst<br />

Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung und beim Erdaushub, sorgte<br />

im November der frühzeitige Wintereinbruch dazu, dass die Bauausführung<br />

um Einiges ins Stocken geriet. Doch getreu dem Motto, im neuen Jahr<br />

wird alles besser, erfolgten dann in der zweiten Januarwoche für viele<br />

überraschend der Aufbau des Dachstuhls sowie erste Dachdeckerarbeiten.<br />

Hier zeigte sich Stefan Niemann als Vertreter der Stadt Marienmünster als<br />

Bauherr überaus froh. „Die Firmen Hecker System Holzbau aus Marienmünster<br />

und Keßler aus Erkeln haben trotz zweistelliger Minustemperaturen<br />

in knapp einer Woche das Dach draufgesetzt“. Die beim kleinen Richtfest<br />

anwesenden Vertreter des SV Kollerbeck, des Ortsausschusses Kollerbeck<br />

sowie vom bauleitenden Architekturbüro Werner Schmidt zeigten sich<br />

zuversichtlich, dass mit dieser Herangehensweise das Umkleidegebäude<br />

zum 50. Jubiläumspfingstlauf am 19. Mai fertig gestellt sein wird, damit<br />

den zu erwartenden 400 Läuferinnen und Läufern adäquate Dusch- und<br />

Umkleidemöglichkeiten angeboten werden können.<br />

Polo MOVE<br />

1.0 l 59 kW (80 PS) 5-Gang<br />

Kraftstoffverbrauch nach WLTP-Standard: in l/100 km: kombiniert 5,5,<br />

langsam 6,4; mittel 5,1; schnell 4,8, sehr schnell 5,8, CO 2<br />

-Emissionen<br />

(kombiniert) 124 g/km.<br />

Ausstattungshighlights: Vordersitze beheizbar, LED-Rückleuchten,<br />

Spurhalteassistent „Lane Assist“, Fernlichtassistent „Light Assist“,<br />

Digitaler Radioempfang DAB+, Telefonschnittstelle, Zentralverriegelung<br />

mit Funkfernbedienung, LED-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht,<br />

Einparkhilfe - Warnsignale bei Hindernissen im Front- und<br />

Heckbereich, Mittelarmlehne vorn längseinstellbar, mit Ablagebox,<br />

Digital Cockpit mehrfarbig, Klimaanlage „Air Care Climatronic“ u.v.m.<br />

189,-<br />

Für mtl.<br />

ab € 1<br />

SONDERZAHLUNG NUR € 990,-<br />

zzgl. Wartung & Inspektion mtl. ab 21,- €<br />

1) Sonderzahlung: 990,- €, Laufzeit: 48 Monate, Laufleistung pro Jahr /10.000 km. Das Angebot gilt für private Einzelabnehmer für ausgewählte Modelle. Ein Angebot der Volkswagen Leasing GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig, für<br />

die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für den Abschluss des Leasingvertrags nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Zzgl. Überführungskosten & zzgl. Zulassung. Bonität vorausgesetzt. Angebot gültig bis<br />

31.03.2024 und nur solange der Vorrat reicht. Abbildungen zeigen Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.<br />

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Weidenweg 4 ∙ 32805 Horn-Bad Meinberg<br />

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www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 17<br />

Neujahrsempfang von Blomberg Marketing<br />

Mut, Zuversicht und Haltung<br />

Wochenmarkt in Blomberg in neuem Gewand<br />

Stadt übernimmt die Ausrichtung<br />

Der Wochenmarkt auf dem Blomberger<br />

Marktplatz bietet immer<br />

freitags nicht nur Fisch, Obst, Gemüse,<br />

Backwaren oder Wurst zum<br />

Verkauf – man tauscht sich auch aus,<br />

kommt ins Gespräch, trifft Bekannte.<br />

Doch in letzter Zeit ist es ist übersichtlich<br />

auf dem Gelände vor dem<br />

Rathaus geworden. Das soll sich ab<br />

diesem Jahr ändern. Denn die Stadt<br />

Blomberg hat dem bisherigen Betreiber<br />

– der Deutschen Marktgilde<br />

– gekündigt. Künftig übernimmt die<br />

Stadt in Kooperation mit Blomberg<br />

Marketing selbst die Ausrichtung des<br />

Wochenmarktes.<br />

Zur Neueröffnung erwartete die<br />

Gäste viele Highlights, die sich auch<br />

künftig in den Markt integrieren.<br />

Neben den Angeboten verschiedener<br />

Einzelhändler stehen die Marktbeschicker<br />

– bisher haben mindestens<br />

sieben Marktbeschicker ihre verbindliche<br />

Beteiligung am Wochenmarkt<br />

zugesagt - mit einem reichhaltigen<br />

Sortiment an gewohnter Stelle. In<br />

kleinen Themenhütten ist unter anderem<br />

der Weinhandel „Plat“, Katjas<br />

Spätschicht mit einer „Suppenküche“<br />

sowie der Eine-Welt-Laden<br />

mit Punsch und ein Infostand von<br />

Blomberg Marketing vertreten. Auch<br />

auf musikalische Untermalung darf<br />

man sich freuen.<br />

Der Wochenmarkt ist wie gewohnt<br />

jeden Freitag bis 14 Uhr geöffnet. Darüber<br />

hinaus wird es einmal im Monat<br />

einen Themen-Wochenmarkt geben,<br />

bei dem saisonale Produkte, aktuelle<br />

Anlässe und Traditionen im Fokus<br />

stehen. Dabei können sich Vereine,<br />

Einrichtungen, Gastronomen oder<br />

sonstige Unternehmen beteiligen.<br />

So entsteht ein Mitmachmarkt für<br />

Online-Veranstaltung am 30. Januar<br />

Totes Meer bis rote Stadt<br />

Der VHS-Zweckverband bietet<br />

am Dienstag, 30. Januar von 19 bis<br />

20:30 Uhr einen Online-Vortrag zu<br />

„Jordanien - vom Toten Meer bis<br />

zur rosaroten Stadt“ (113F74A) an.<br />

Die Veranstaltung wird von Horst<br />

Thiel geleitet. Der Globetrotter<br />

Horst Thiel nimmt die Teilnehmer<br />

online mit auf die Spuren<br />

seines Trips durch Jordanien. Im<br />

November 2023 durchreiste er<br />

das Land mit den einzigartigen<br />

Kultur- und Naturwundern: Das<br />

römische Jerash, die Felsenstadt<br />

Petra, die Mosaikstadt Madaba<br />

und dem Berg Nebo, auf dem einst<br />

Moses stand.<br />

Mit dem Geländewagen fuhr<br />

Thiel durch die Wüste Wadi<br />

Rum und übernachtete in einem<br />

Zeltcamp unterm Sternenhimmel.<br />

Er stand am Toten Meer, wo man<br />

scheinbar schwerelos auf dem<br />

Wasser treibt, und bestaunte in<br />

Aqaba die Korallen im Unterwasserparadies<br />

des Roten Meeres<br />

durch ein Glasbodenboot. Tief beeindruckt<br />

besuchte er die Wüstenschlösser<br />

im Norden des Landes<br />

und bestaunte in Amman die antiken<br />

Gebäude und in der Zitadelle<br />

die über 10.000 Jahre alten - und<br />

somit ältesten - Schädelmasken der<br />

Welt. Verbindliche Anmeldungen<br />

unter 05253-974070 oder www.<br />

vhs-driburg.de.<br />

Jung und Alt.<br />

In den vergangenen Monaten hat<br />

sich die Stadt Blomberg mit allen<br />

interessierten Händlern zu einem<br />

gemeinsamen Austausch getroffen.<br />

Aus dem Gespräch wurden Ableitungen<br />

für die künftige Zusammenarbeit<br />

vereinbart. „Es ging auch darum,<br />

herauszufinden, was sich die Händler<br />

wünschen und was die Stadt umsetzen<br />

kann. Der Markt bietet viele<br />

Potenziale und dient neben der Anlaufstelle<br />

für die regionalen Produkte<br />

auch als sozialer Treffpunkt. Ich hoffe<br />

mit diesem Konzept die Bürgerinnen<br />

und Bürger abzuholen und Schritt<br />

für Schritt den Markt attraktiver zu<br />

gestalten“, so Bürgermeister Christoph<br />

Dolle. Bei Interesse einen Stand<br />

auf dem Wochenmarkt in Blomberg<br />

anzubieten steht die Stadt Blomberg<br />

unter 05235 504214 zur Verfügung.<br />

VHS Lippe-Ost<br />

Tanz Dich fit<br />

Tanzen hält fit und gesund. Hip<br />

Hop ist eine Tanzrichtung, die sich<br />

gut eignet, Ausdauer und Fitness<br />

positiv zu unterstützen. Hip Hop ist<br />

für alle Altersklassen geeignet. Die<br />

VHS Lippe-Ost bietet Kurse mit<br />

fünf Terminen im studio movements<br />

in Schieder. Ziel ist es, Spaß an<br />

neuen Tanzschritten zu erlangen und<br />

Beweglichkeit, körperliche Fitness,<br />

Koordination und die Kondition<br />

zu fördern. Angebote: M350 (19.<br />

Februar bis 18. März) und M351 (29.<br />

April bis 3. Juni), jeweils von 19 bis<br />

20 Uhr. Die Gebühr beträgt 33 Euro,<br />

ermäßigt: 24,75 Euro pro Kurs. Mehr<br />

bei der VHS Lippe-Ost, Tel.: 05282<br />

98040 oder www.vhslippe-ost.de.<br />

Tag der offenen Tür<br />

SKS Blomberg<br />

„¡Bienvenidos!“<br />

Die Städtische Sekundarschule<br />

Blomberg lädt zum Tag der offenen<br />

Tür am 3. Februar von 10 bis 13 Uhr.<br />

Die Gäste können sich auf viele,<br />

spannende Einblicke in die verschiedenen<br />

(Lern-)Welten der SKS<br />

Blomberg freuen. Sie bekommen<br />

die Gelegenheit zum persönlichen<br />

Austausch mit den Lehrern. Die SKS<br />

Blomberg hat etwa 500 Schüler und<br />

Schülerinnen und ermöglicht alle Bildungsabschlüsse<br />

der Sekundarstufe<br />

I unter einem Dach. Damit bildet sie<br />

alle Jahrgänge der Sekundarstufe I<br />

(Jahrgänge 5 bis 10) ab.<br />

Die Städtische Sekundarschule<br />

bereitet die Schüler sowohl auf eine<br />

Ausbildung gezielt vor als auch<br />

auf den Übergang in die Oberstufe<br />

und somit den Erwerb des Abiturs.<br />

Durch individuelle Förderung und<br />

Unterricht in differenzierten Kursen<br />

ermöglich man den Schülern den individuell<br />

bestmöglichen Abschluss.<br />

Die Schule bietet darüber hinaus<br />

im künstlerischen, sprachlichen<br />

und sportlichen Bereich vielfältige<br />

Möglichkeiten für eine umfassende<br />

Persönlichkeitsentwicklung.<br />

Übergabe Mietzner-Förderpreis: Kathrin Ridder, Christoph Dolle, Preisträger Ulrich Wicke und Nelkenkönigin<br />

Melanie.<br />

Fotos: Blomberg Marketing<br />

Zum Jahresauftakt treffen sich<br />

traditionsgemäß die Mitglieder von<br />

Blomberg Marketing zu ihrem Neujahrsempfang.<br />

Dabei geht es um eine<br />

Rückschau auf das vergangene Jahr<br />

und den Ausblick auf die kommenden<br />

Monate. Neben persönlichen Kontakten<br />

und Gesprächen gibt es auch<br />

immer wieder Anlass, über regionale<br />

Entwicklungen hinaus den Blick für<br />

das Große und Ganze zu schärfen<br />

und mögliche Auswirkungen auf die<br />

Nelkenstadt zu beleuchten. In diesem<br />

Jahr war die festlich dekorierte<br />

Mehrzweckhalle das Ziel zahlreicher<br />

Besucherinnen und Besucher.<br />

In einem kurzen Überblick ließ<br />

Kathrin Ridder als 1. Vorsitzende<br />

von Blomberg Marketing bei ihrer<br />

Begrüßung die Aktivitäten des Vereines<br />

Revue passieren. Ihr besonderer<br />

Dank ging dabei an die vielen Aktiven,<br />

die sich bei den verschiedenen<br />

Veranstaltungen eingebracht haben.<br />

Gerade auch die Zusammenarbeit<br />

mit den örtlichen Vereinen und hier<br />

besonders mit dem Heimatverein<br />

Sint Nicolaas und der Kulturwerkstatt<br />

Blomberger Land ermöglichen<br />

trotz knapper Kassen die Vielfalt und<br />

Qualität der Aktionen und Veranstaltungen<br />

in Blomberg.<br />

Kathrin Ridder ist als 1. Vorsitzende<br />

sehr dankbar für die intensive und<br />

gute Zusammenarbeit innerhalb<br />

des Vorstandes, mit dem Beirat, der<br />

Stadt Blomberg, der Presse und den<br />

zahlreichen engagierten Sponsoren<br />

aus der örtlichen Wirtschaft. Die<br />

verschiedenen Arbeitsgruppen im<br />

Verein und hier gerade die AG<br />

Kultur mit Andrea Plat sorgen für<br />

einen immer gut gefüllten örtlichen<br />

Veranstaltungskalender. Nur durch<br />

dieses seit Jahren gelebte Miteinander<br />

ist Vereinsarbeit in diesem<br />

Umfang möglich.<br />

Nach einer Musikpause übernahm<br />

Bürgermeister Christoph Dolle zur<br />

Begrüßung das Mikrofon: „Die<br />

großen Sorgenthemen sind nicht<br />

Ein Blick in die festlich dekorierte Mehrzweckhalle.<br />

weniger geworden,“ fasste er 2023<br />

treffend zusammen und wies auf<br />

die kritische geopolitische Situation<br />

hin. Auch monierte er die fehlende<br />

Bereitschaft in der großen Politik,<br />

über die Parteigrenzen miteinander<br />

umzugehen. Dabei seien die Folgen<br />

der Krisen auch in Blomberg angekommen.<br />

Kommunale Haushalte<br />

seien chronisch unterfinanziert und<br />

vier von zehn Kommunen befänden<br />

sich in der Haushaltssicherung. Ein<br />

Schicksal, das Blomberg aktuell noch<br />

erspart geblieben ist. Immerhin habe<br />

Blomberg aber viel geleistet, weil<br />

man einmütig gehandelt habe. „Es<br />

braucht Haltung und Mut gegen Spaltung<br />

und Hetze,“ gab es auch einen<br />

deutlichen Hinweis auf ein weiteres<br />

Thema, das die Nelkenstadt in den<br />

letzten Monaten beschäftigt hat „wir<br />

werden den weiteren Weg umsetzen<br />

mit Mut, Zuversicht und Haltung.“<br />

Mit einem kurzen informativen<br />

Referat gab Joel Stratemann einen<br />

Überblick über innovative Projekte<br />

mit regenerativen Energiequellen,<br />

die man anschaulich im All Electric<br />

Society Park von Phoenix Contact<br />

erleben kann. Zum Besuch dieser<br />

neuen, frei zugänglichen Anlage<br />

lud er ausdrücklich ein. Auch nach<br />

Überzeugung des Marketingvereines<br />

ist hier auf dem Gelände von Phoenix<br />

Contact ein weiteres modernes<br />

Highlight für die Besucher der Nelkenstadt<br />

entstanden.<br />

Dann gab es für Christoph Dolle<br />

als Vorsitzenden der Bürgermeister-Heinrich-Fritzemeier-Stiftung,<br />

Kathrin Ridder und Nelkenkönigin<br />

Melanie eine ehrenvolle Aufgabe<br />

zu erledigen - die Verleihung des<br />

Mietzner-Förderpreises 2023. Die<br />

Bürgermeister-Heinrich-Fritzemeier-Stiftung<br />

ehrt damit jeweils eine<br />

Person, die sich um Sport, Bildung,<br />

Heimatpflege und den Dienst an der<br />

Gemeinschaft verdient gemacht hat.<br />

Diese Ehrung wurde für 2023 Ulrich<br />

Wicke aus Istrup zuteil. Dieser hat<br />

sich über Jahrzehnte in verschiedenen<br />

Positionen eingebracht und<br />

Verantwortung übernommen. So ist<br />

er z.B. seit über 50 Jahren Mitglied<br />

im Posaunenchor und in den vergangenen<br />

30 Jahren Vorsitzender<br />

des Heimatvereines. Wicke freute<br />

sich sehr über seine Auszeichnung,<br />

war sichtlich gerührt und mahnte<br />

bei seinen Dankesworten, dass<br />

eine Spaltung der Gesellschaft und<br />

eine zunehmende Intoleranz und<br />

Fremdenfeindlichkeit, die auch vor<br />

Ort Auswirkungen habe, ihm als<br />

Demokrat Sorgen bereite und man<br />

wachsam gegenüber solchen Tendenzen<br />

sein müsse.<br />

Bürgermeister Christoph Dolle<br />

betonte, dass eine Gesellschaft nur<br />

funktionieren könne, wenn es viele<br />

Mitstreiter gebe, die bereit sind, sich<br />

ehrenamtlich für soziale Zwecke<br />

zu engagieren. Die Verleihung des<br />

Mietzner-Förderpreises ist immer<br />

wieder eine gute Gelegenheit, auf<br />

dieses Engagement hinzuweisen<br />

und dafür insgesamt Dank zu sagen.<br />

Abschließend bestand noch reichlich<br />

Gelegenheit für persönliche<br />

Gespräche und neue Kontakte. So<br />

bietet der Neujahrsempfang auch<br />

immer wieder die Möglichkeit, das<br />

Miteinander in der Nelkenstadt zu<br />

stärken und damit auch die Grundlage<br />

für zukünftige Zusammenarbeiten<br />

zu legen. Für die sehr angenehme<br />

musikalische Unterhaltung sorgte<br />

das Flow Swing Quintett mit „Lokalmatador“<br />

Dr. Wolf von Ohlen,<br />

der als Mann am Kontrabass ein<br />

„Heimspiel“ in der Mehrzweckhalle<br />

hatte. Ein dickes Kompliment<br />

an die Geschäftsstellenleiterin<br />

von Blomberg Marketing, Jasmin<br />

Whiting, und ihr Team für die tolle<br />

Organisation der Veranstaltung. So<br />

ging nach gut zwei Stunden wieder<br />

ein erfolgreicher Neujahrsempfang<br />

zu Ende. Alle Besucher waren sich<br />

einig – 2024 ist damit gut in der<br />

Nelkenstadt gestartet.


<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 18<br />

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Blomberger Magie-Abend mit Cody Stone am 3. Februar<br />

im Kulturhaus „Alte Meierei“<br />

„Don’t worry, be Magic“<br />

„Don’t worry, be Magic“, die neue Show von Cody<br />

Stone, wird am 3. Mai im Pavillon Hannover Premiere<br />

feiern. Eine Vorpremiere findet bereits am Samstag, 3.<br />

Februar im Kulturhaus „Alte Meierei“, Brinkstr. 22 in<br />

Blomberg statt. Das wird magisch.<br />

„Es war einmal“ – der klischeehafte Anfang unzähliger<br />

Geschichten. Doch Cody Stone präsentiert eine faszinierende<br />

Erzählung, die über das Gewöhnliche hinausgeht.<br />

Er entführt sein Publikum auf eine magische Reise, die<br />

seine Zuschauer mit Staunen erfüllt und das Herz berührt.<br />

Die Besucher folgen den ehrgeizigen Träumen eines<br />

Kindes Zauberer zu werden und damit sein Publikum<br />

und sich selbst glücklich zu machen. Sehen, fühlen<br />

und genießen Sie WOW-Momente, die Cody Stone in<br />

Ihnen durch seine mitreißende Art und immer mit einem<br />

verschmitzten Lächeln im Gesicht hervorrufen wird.<br />

Cody Stone liebt die Magie und zeigt, dass dies nicht<br />

nur eine Kunst, sondern auch ein Wellness-Urlaub für<br />

die Seele sein kann. Es war einmal… das war einmal.<br />

Jetzt ist „Don’t worry, be Magic“.<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

Die Stadt Blomberg und Blomberg Marketing freuen<br />

sich, den smarten Entertainer für einen Auftritt im Kulturhaus<br />

„Alte Meierei“ gewonnen zu haben. Er zauberte<br />

bereits in über 100 Episoden seiner eigenen TV-Serien<br />

(u. a. Magic Attack) für „The Walt Disney Company“<br />

im Deutschen Fernsehen, ließ eine ganze Insel im Nirgendwo<br />

verschwinden und brachte seine Zuschauer in<br />

Las Vegas, Hollywood und New York sowie weltweit auf<br />

bereits über 50 Kreuzfahrten zum Staunen. Außerdem<br />

beeindruckte er mit einem Gastauftritt als erster und<br />

bisher einziger Magier in der Kult-Sendung „Wer wird<br />

Millionär“ den Moderator Günther Jauch sowie über<br />

vier Millionen TV-Zuschauer.<br />

Eintrittskarten für die Show gibt es im Vorverkauf bei<br />

Blomberg Marketing Tel. 05235 / 502 83 42, bei der LZ<br />

in Detmold Tel. 05231/ 911 113 und online unter www.<br />

event.lz.de. Im Vorverkauf kosten die Karten 25 Euro,<br />

Restkarten (soweit vorhanden) gibt es an der Abendkasse<br />

für 29 Euro.<br />

Cody Stone präsentiert<br />

sein neues<br />

Programm in einer<br />

Vorpremiere am<br />

Samstag, 3. Februar<br />

im Kulturhaus<br />

„Alte Meierei“.<br />

Foto:<br />

Maike Helbig<br />

Veranstaltungen im Kurtheater Bad Meinberg<br />

Faszination einer anderen Welt<br />

Im Februar gibt es einige Veranstaltungen im Kurtheater Bad Meinberg. Es<br />

startet mit den Cashbags, der Johnny-Cash-Show, Charles Aznavours 100.<br />

Geburtstag wird gefeiert, sowie eine Reise ins „Land der Riesen“ mit der<br />

Familie Mattern aus Leopoldstal. Kartenverkauf in der Tourist-Information<br />

im Historischen Kurpark, Tel. 05234 20597-0 oder -10, Parkstr. 10 in Bad<br />

Meinberg oder online unter https://hornbadmeinberg.reservix.de/events.<br />

Samstag, 10. Februar:<br />

19:30 Uhr: „Cashbags: The Johnny Cash Show“. Die mit viel Liebe zum<br />

Detail konzipierte „The Cashbags live in Germany“ Show orientiert sich<br />

in Klang, Erscheinungs- und Bühnenbild an einschlägigen, weltberühmten<br />

Konzertshows des Vorbilds und liefert originalgetreu alle Klassiker von „I<br />

Walk the Line“, über „Ring of Fire“ und „Jackson“ bis hin zu „Hurt“ im<br />

Rahmen einer mitreißenden zweistündigen Live-Show, angelehnt an die<br />

historischen Konzerte mit musikalischem Gast „June Carter“. Songs der<br />

„American Recordings“ werden in einem speziellen Akustikteil zelebriert.<br />

Die Rolle des Johnny Cash wird von dem gebürtigen US-Amerikaner<br />

Robert Tyson verkörpert, der seinem Vorbild stimmlich und äußerlich so<br />

verblüffend nahe kommt.<br />

Samstag, 17. Februar:<br />

19:30 Uhr: Charles und wie der die Welt sah“. Zum 100. Geburtstag<br />

von Charles Aznavour 2024 wird Stephan Hippe bundesweit mit seiner<br />

multimedialen Theater-Biographie unterwegs sein. Sie beleuchtet nicht<br />

nur die Karriere dieses einzigartigen Künstlers, sondern zeichnet zugleich<br />

das Stilbild der goldenen Epoche des Chansons. Ein Lebensthema und ein<br />

aufregendes Projekt, für das es in der Entstehungsphase viel Unterstützung<br />

seitens der Familie Aznavour gab. CHARLES und wie er die Welt sah ist<br />

eine musikalische Biografie der „Nouvelle Vague“ des Chansons, mit den<br />

schönsten Liedern, Geschichten und virtuellen Duetten von und mit Charles<br />

Aznavour und seinen Komplizen.<br />

Samstag, 24. Februar:<br />

19:30 Uhr: „Der Ruf – Reise ins Land der Riesen“, Premiere des Dokumentarfilms<br />

der Familie Mattern. Gibt es heute noch Riesen auf der Erde?<br />

Dieser Frage ist die fünfköpfige Familie Mattern aus Horn-Bad Meinberg<br />

im Sommer 2023 nachgegangen und zu einem noch nach alter Stammeskultur<br />

lebenden Volk in den Dschungel aufgebrochen. Eine inspirierende<br />

Reise – voller Spannung und Faszination in eine andere Welt!<br />

Extremsportler kommt am 12. April zum Warrior Hike Lippe nach Blomberg<br />

Motivation mit Joey Kelly<br />

100 Kilometer am Stück wandern, bergauf, bergab und<br />

durch die Nacht – dieser Challenge stellen sich am 12.<br />

und 13. April 2024 wieder hunderte Wanderbgeistertete,<br />

die sich für den Warrior Hike 2024 in Lippe angemeldet<br />

haben. Als besonderer Startgast konnte in diesem Jahr<br />

der Extremsportler und Motivationsredner Joey Kelly<br />

für den Warrior Hike gewonnen werden. Unter dem<br />

Titel „No Limits – Wie schaffe ich mein Ziel“ wird<br />

Kelly am 12. April um 19:00 Uhr in der Schießhalle<br />

Blomberg einen Vortrag halten.<br />

Er selbst absolvierte schon über 100 Marathons, mehr<br />

als 30 Ultramarathons, 10 Wüstenläufe, vier Mal das<br />

Radrennen „Race Across America“ von der West- zur<br />

Ostküste der USA, zwei PowerMan, 12 Tough-Guy-<br />

Races, dazu Ultramarathons und insgesamt 13 Ironmans<br />

sowie hunderte Halbmarathons, Kurzdistanztriathlons<br />

und Kurzdistanzwettkämpfe. Er weiß besser als jeder<br />

andere wie man sich zu solchen Höchstleistungen<br />

motiviert und mit Ausdauer, Fokus, Willen und Leidenschaft<br />

sein Ziel erreicht. Alles ist bei ihm eine<br />

Extremsportler und Motivationsredner<br />

Joey Kelly kommt<br />

am 12. April zu einem Vortrag<br />

beim Warrior Hike Lippe nach<br />

Blomberg.<br />

Sache des Kopfes, eine Frage der Selbstüberwindung,<br />

des konsequenten Umsetzens und des zielorientierten<br />

Handelns – und das, so sagt Joey Kelly, kann man lernen.<br />

Wie? Das verrät er in seinem Vortrag.<br />

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Warrior Hike<br />

können sich im Rahmen der Anmeldung zum Warrior Hike<br />

exklusiv und für deutlich reduzierte 10 Euro ein Ticket<br />

für den Vortrag buchen. Für alle weiteren Interessierten<br />

sind Tickets im freien Verkauf über die vhs Lippe-Ost<br />

zum Preis von 35 Euro verfügbar. Infos im aktuellen<br />

Programmheft und unter https://www.vhslippe-ost.de.<br />

Der Warrior Hike selbst ist übrigens ausgebucht. Die<br />

Nachfrage nach den Startplätzen war sehr groß und alle<br />

600 Plätze sind mittlerweile vergeben. Wer trotzdem ein<br />

bisschen Eventluft schnuppern möchte ist zum Anfeuern<br />

gerne gesehen. Die 100 Kilometer-Hiker starten im<br />

Anschluss an den Vortrag von Joey Kelly um 22 Uhr an<br />

der Schießhalle in Blomberg. Die 50 Kilometer Hiker<br />

starten um 8 Uhr im Lügder Emmerauenpark. Weitere<br />

Infos unter https://www.warriorhike-lippe.de.<br />

Ehrungen und Verabschiedungen: Die KHWE drückt langjährigen und scheidenden Mitarbeitern ihren<br />

Dank und ihre Anerkennung aus.<br />

Jubiläums- und Verabschiedungsfeier für langjährige Mitarbeiter<br />

Ob Medizin, Pflege, Hauswirtschaft,<br />

Technik oder Verwaltung: Bei<br />

der Jubiläums- und Abschiedsfeier<br />

der KHWE sind wieder zahlreiche<br />

Mitarbeiter geehrt und verabschiedet<br />

worden. „Wir danken Ihnen für Ihre<br />

Treue zu unserem Unternehmen. Es<br />

ist toll, dass Sie schon so lange ein<br />

Teil von uns sind“, sagt KHWE-<br />

Geschäftsführer Christian Jostes bei<br />

einer Feierstunde.<br />

In lockerer Runde tauschten die<br />

Jubilare und Ehemaligen Erinnerungen<br />

und Anekdoten aus. Gemeinsam<br />

ließen sie ihre Zeit bei der KHWE<br />

und beim Tochterunternehmen KWE<br />

Service Revue passieren. „Sicherlich<br />

haben Sie viele schöne, aber auch<br />

emotionale Momente in den vergangenen<br />

Jahrzehnten erlebt“, so Jostes<br />

weiter. Auch Pflegedirektor Christian<br />

Bargatzky sowie Martina Voss, Vorsitzende<br />

der Mitarbeitervertretung<br />

Vier Jahrzehnte in der KHWE<br />

Krankenhaus, und Eva Kuprewitz<br />

für die Mitarbeitervertretung Seniorenhäuser<br />

und Ambulante Pflege<br />

bedankten sich für die nicht selbstverständliche<br />

Treue zur KWHE.<br />

Insgesamt wurden 34 Mitarbeiter<br />

in den verdienten Ruhestand verabschiedet:<br />

Malgorzata Augustynik,<br />

Liane Barkowsky, Claudia Maria<br />

Bertels, Manfred Beumling, Martina<br />

Brandt, Katharina Derksen, Antonia<br />

Dewald, Dagmar Disse, Juliane Eike,<br />

Birgit Hahn, Petra Hartmann, Thea<br />

Hausmann, Jochen Heesen, Cornelia<br />

Hollburg, Margarete Jacke, Ralf<br />

Jürgens, Bernd Kelch, Harry Klaas,<br />

Margarete Kohrs, Cordula Kruse,<br />

Gerda Niggemann, Brigitte Nolte,<br />

Sonja Prachtel, Bettina Queitsch,<br />

Susanne Schacht, Antje Schomburg,<br />

Rita Stuwe, Carla Temporal-Bauer,<br />

Silvia Tiedemann, Hildegunde<br />

Thamm, Hildegard Weber, Elisabeth<br />

Weinreich, Magda Weskamp und<br />

Petra Wodtke.<br />

Vor 40 Jahren hatten Doris Bröker,<br />

Marion Fehres, Andrea Heinekamp,<br />

Annette Podewski, Bärbel Pott,<br />

Martina Schieborowsky, Horst<br />

Sündermann, Ulrike Süper, Lucia<br />

Welle und Angela Winzmann ihren<br />

Dienstbeginn.<br />

25-jähriges Dienstjubiläum feiern<br />

Kurt Alke, Daniela Bartholome,<br />

Clarissa Brozy, Marc Finke, Michaela<br />

Höschen, Sandra Knackstedt,<br />

Dorota Koscielecki, Bettina Krahn,<br />

Heike Kröger, Irene Krohn, Anja<br />

Krull, Agnieszka Lassek, Tatjana<br />

Lindemann, Nadine Mauer, Anna<br />

Nickel, Susanne Nolte, Yvette Pahle,<br />

Christina Salmen, Julia Schneider,<br />

Stefanie Schoppe, Caterina Schrick,<br />

Sandra Schrick, Thoren Schunicht,<br />

Marlies Schultz, Pascale Spiessens<br />

und Beate Steinweg.


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 19<br />

In familiärer Atmosphäre wurden beim TuS Vinsebeck die Sportabzeichen 2023 verliehen, ganz links Josef Tracht.<br />

137 Sportabzeichen in Vinsebeck in familiärer Atmosphäre vergeben<br />

Kooperation mit Grundschule hat sich bewährt<br />

Sie haben in den Sommermonaten<br />

auf dem Vinsebecker Sportplatz<br />

fleißig trainiert - sind gelaufen,<br />

gesprungen, haben die Kugel gestoßen<br />

und Ballweitwurf geübt. Jetzt<br />

erfolgte Ende des Jahres in familiärer<br />

Atmosphäre in der Sporthalle der<br />

Ortschaft die Belohnung, als beim<br />

TuS Vinsebeck die Sportabzeichen<br />

vergeben wurden. Josef und Ingrid<br />

Tracht konnten als Verantwortliche<br />

im Verein für die Sportabzeichen<br />

zufrieden Bilanz ziehen: „Mit 137<br />

verliehenen Sportabzeichen haben<br />

wir wieder ein sehr gutes Ergebnis<br />

erzielen.“<br />

Dazu kamen 15 Mini-Abzeichen.<br />

Ursache dafür ist die Kooperation<br />

zwischen Verein und der Grundschule<br />

„An den Linden“, die sich<br />

seit Jahren bestens bewährt.<br />

Jugendabzeichen in Gold: Lars<br />

Bielemeier, Joris Tracht, Moritz<br />

Preuß, Luca Lobing, Enya Tracht,<br />

Das Friedenslicht steht seit 30<br />

Jahren als weltweites Zeichen für<br />

Frieden, dessen Motto in diesem Jahr<br />

„Auf der Suche nach Frieden“ lautet.<br />

Dieses Aktionsmotto war schon vor<br />

dem Terrorangriff der Hamas auf<br />

Israel im Oktober festgelegt worden,<br />

passt aber nun umso besser in diese<br />

Zeiten, in der die Menschen mehr<br />

denn je auf der Suche nach Frieden<br />

sind. Entzündet wurde das Friedenslicht<br />

an der Geburtsgrotte von Jesus<br />

in Bethlehem. Kurz vor dem Weihnachtsfest<br />

erreichte das Friedenslicht<br />

mit einem Gottesdienst in der Kirche<br />

von Bergheim auch den Pastoralen<br />

Raum des Bezirks Steinheim, wo<br />

das Friedenslicht an Ministranten<br />

als Zeichen der Hoffnung übergeben<br />

wurde. Erstmals kam das Licht in<br />

Zusammenarbeit mit den österreichischen<br />

Pfadfindern 1986 in die<br />

Alpenrepublik. Daraus wurde über<br />

die Zeit ein weltweites ökumenisches<br />

Friedenssymbol, das seit 30 Jahren<br />

auch Deutschland erreicht. „Gerade<br />

wegen der andauernden Gewalt ist<br />

es umso wichtiger, dieses Zeichen<br />

des Friedens zu setzen und das<br />

Friedenslicht zu verteilen“, schreiben<br />

die deutschen Pfadfinderinnen<br />

und Pfadfinder auf der Internetseite<br />

friedenslicht.de. Die Ministranten<br />

Lisa Hagemeier, Levi Nölker, Kilian<br />

Wiechers, Theresa Redecker, Lexie<br />

Gradel, Ole Elfers, Linus Niggemann,<br />

Noa Romberg, Julius Schmidt,<br />

Maira Wochnik, Leon Böhm, Lana de<br />

Gooijer, Leni Dwelck, Linus Nolte,<br />

Mika Schwarze, Kjell Tilly, Vanessa<br />

Waldhoff, Ava Wiedemeier, Martha<br />

Michel, Emma Wienhold, Johanna<br />

Dwelck, Jan Elfers, Marie Müller,<br />

Fabian Geist, Mats Michel, Jorin<br />

Rose. Jugendabzeichen in Silber:<br />

Mats Müller, Lucas Gertner, Theo<br />

Preuß, Johanna Brockmann, Jonas<br />

Niggemann, Aaron Rose, Mara<br />

Scholz, Juliana Tschernetzki, Michael<br />

Fleenko, Noah Korzen, Neela<br />

Kuhlmann, Fabio Pordom, Gabriel<br />

Prokopowicz, Vincent Scholz, Luca<br />

Titze, Lara Weber, Lilou Helms,<br />

Bastian Otto, Leni Weinert, Lara<br />

Wiechers, Friedrich Brockmann,<br />

Maximilian Reimchen, Merlin Täuber,<br />

Frieda Unruhe, Oskar Wegener,<br />

Messdiener geben Friedenslicht weiter - Aussendegottesdienst in Bergheim<br />

„Auf der Suche nach Frieden!“<br />

übernehmen bei der Aussendungsfeier<br />

als Friedensboten die Aufgabe,<br />

das Licht in den letzten Wochen in<br />

den Gottesdiensten weiterzugeben.<br />

„Das Friedenslicht von Bethlehem<br />

ist kein magisches Licht, das den<br />

Frieden herbeizaubern kann. Es<br />

erinnert aber daran, dass sich die<br />

Menschen für den Frieden einsetzen<br />

müssen, dass sie aufgefordert sind,<br />

in ihrem Lebensbereich Frieden zu<br />

schaffen“ sagte Pastor Jörg Klose. Es<br />

Lili Alice Böhm, Lenny Koop,<br />

Bennet Pott, Leni Luisa Witthaup,<br />

Henrik Böwingloh, Milo Drebes,<br />

Noah Gertner, Arne Göllner, Johanna<br />

Leifels, Finley Anton Fromme,<br />

Tayler-Luk Hoffmann, Lena Kleine,<br />

Sophie Lehmann, Emily Riemer,<br />

Helena Riemer, Ben Weckerle, Liah<br />

Schäfers, Noah Lohöfer. Jugendabzeichen<br />

in Bronze: Timon Gertner,<br />

Joel Gertner, Bjarne Blume, Mattis<br />

Herwing, Sophia Kourelis, Sara Elea<br />

Nissen, Maximilian Rüdiger, Natalia<br />

Brylka, Letizia Bueno Naturjeva,<br />

Joel Das, Anton Fritz, Lucas Hommers,<br />

Charlotte Lammert, Mattis<br />

Prezewowsky, Noah Joel Krämer,<br />

Lena-Marie Schröder, Jan Vandieken,<br />

Pia Hüppmeier, Lena-Marie<br />

Kampe, Milo Klatt, Kerstin Scholz,<br />

Leni Adrian, Ryanne Martin, Hanna<br />

Gemmeke, Tamina Hartweg, Kamil<br />

Krystoff Lewandowski, Clemens<br />

Rasche, Lena Marie Versen. Erwachsenenabzeichen<br />

in Gold: Simone<br />

Reimann, Patrick Tracht, Pia Müller,<br />

Jessica Müller, Josef Tracht, Ingrid<br />

Tracht, .Frank Engelmann, Holger<br />

Leifels, Katja Piffczyk, Friedrich<br />

Gertner, Angelika Lehmann, Bianca<br />

Dwelck, Danny Dwelck, Elisa<br />

Wiechers, Martin Lobing, Ingo<br />

Preuß, Katharina Preuß, Johanna<br />

Willemsens, Miriam Hannibal, Thomas<br />

Gemke, Renate Löseke-Nolte,<br />

Vanessa Nölker, Sven Redecker,<br />

Anna Wiechers, Anne Bielemeier,<br />

Christopher Gradel, Alexander Cornitel,<br />

Jens Boeckmann, Robin Rörig.<br />

Erwachsenenabzeichen in Silber:<br />

Elke Willemsens, Torsten Lohöfer.<br />

Erwachsenenabzeichen in Bronze:<br />

Frauke Leifels, Benedikt Tilly,<br />

Patrick Böhm, Katharina Redecker.<br />

Dazu gab es acht Familienanzeichen<br />

für die Familien Böhm, Preuß,<br />

Tracht, Dwelck, Gertner, Leifels,<br />

Müller, Redecker.<br />

sei ein gutes Zeichen, dass sich die<br />

Ministranten der Frage des Friedens<br />

annehmen und die Aktion „Licht von<br />

Bethlehem“ unterstützen. Die Aktion<br />

Friedenslicht endete traditionell am<br />

6. Januar.<br />

In einem Gottesdienst mit Pastor Jörg Klose in der Pfarrkirche St. Liborius Bergheim übernahmen<br />

Ministranten das Friedenslicht, um es in den letzten Wochen in den Gottesdiensten weiterzugeben.<br />

Sonntag<br />

24.<br />

März` 24<br />

Beginn: 15.00 Uhr<br />

Horn-Bad Meinberg - Kurtheater<br />

Karten: Tourist-Information Horn-Bad Meinberg 05234 205970,<br />

Tourist-Information Detmold 05231 977328,<br />

Lippische Landes-Zeitung 05231 911 113<br />

und an allen bekannten CTS VVK-Stellen<br />

von Reservix & Eventim<br />

Kostenlose Online-Fortbildungen der<br />

Geschäftsstelle Ehrenamt des Kreises Höxter<br />

Gemeinnützige Vereine erhalten<br />

Tipps für die Steuererklärung<br />

Ehrenamtsmanagerin Katharina Serinelli und Sascha Atteln von der<br />

Geschäftsstelle Ehrenamt des Kreises Höxter freuen sich auf die Online-<br />

Fortbildung „Steuerpflichten und Steuererklärungen in gemeinnützigen<br />

Vereinen“ und setzen auf rege Resonanz. Anmeldungen können ab<br />

sofort vorgenommen werden.<br />

Foto: Kreis Höxter<br />

Die Geschäftsstelle Ehrenamt des Kreises Höxter unterstützt engagierte<br />

Bürgerinnen und Bürger bei der Vereinsarbeit und bietet mit Beginn des<br />

neuen Jahres eine weitere kostenlose Fortbildung an. In einem zweistündigen<br />

Online-Seminar am Donnerstag, 1. Februar, informieren Dozent<br />

Wolfgang Pfeffer und das Team der Geschäftsstelle Ehrenamt zum Thema<br />

„Steuerpflichten und Steuererklärungen in gemeinnützigen Vereinen“.<br />

Anmeldungen können ab sofort vorgenommen werden.<br />

„Bei ehrenamtlich tätigen Vorstandsmitgliedern treten häufig Fragen<br />

rund um das wichtige Thema Steuererklärungen auf. Das wird in unseren<br />

Gesprächen mit den Vereinen sehr oft deutlich. Die Unsicherheiten können<br />

die Vereinsarbeit erschweren“, betont die Ehrenamtsmanagerin des Kreises<br />

Höxter, Katharina Serinelli. Der sichere Umgang mit der Steuererklärung<br />

könne erlernt werden. „Schließlich soll die Freude an der Vereinsarbeit<br />

bei der der Erstellung der Steuererklärung nicht auf der Strecke bleiben“,<br />

sagt Serinelli.<br />

In der Online-Fortbildung am 1. Februar zeigt Dozent Wolfgang Pfeffer<br />

auf, wie die Steuerklärung eines gemeinnützigen Vereins mit dem bekannten<br />

Steuerprogramm Elster erstellt wird. „Liegen die erforderlichen Zahlen<br />

und Aufstellungen aus der Buchhaltung vor, ist das keine Hexerei“, betont<br />

Pfeffer. Es gebe allerdings einige Fallstricke, die Vereinsverantwortliche<br />

kennen sollten. Dazu stellt der Dozent Praxisbeispiele vor und gibt Tipps.<br />

Es wird ausgeführt, welche Unterlagen für die Steuererklärung erforderlich<br />

sind und wie Formulare ausgefüllt werden sollten. Im Anschluss an die<br />

Online-Veranstaltungen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die<br />

Gelegenheit, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen.<br />

Anmeldungen für das Online-Seminar können über die Webseite der<br />

Geschäftsstelle Ehrenamt www.ehrenamt.kreis-hoexter.de unter dem Menü-<br />

Punkt „Termine/Fortbildungen“ vorgenommen werden. Die zweistündige<br />

Veranstaltung beginnt am 1. Februar um 17 Uhr. Auskünfte geben zudem<br />

Ehrenamtsmanagerin Katharina Serinelli und Sascha Atteln von der Geschäftsstelle<br />

Ehrenamt auch unter der Telefonnummer 05271/9659801.<br />

Karin Weber seit 20 Jahren im Einsatz<br />

Ein zuverlässig rollendes<br />

Vorbild<br />

Seit genau 20 Jahren rollt Karin Weber mit den Taxis der Firma Nolte durch die deutschen Lande und<br />

transportiert ihre Fahrgäste mit bleibender Freundlichkeit und angenehmer Hilfsbereitschaft von A nach<br />

B sowie auf Wunsch auch wieder zurück. Ihren zwei Dekaden dauernden Einsatz würdigte die Firmenleitung<br />

jetzt mit einer kleinen Jubiläumsfeier und „aufbauenden“ Geschenken.<br />

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<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 20<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

DER BÜRGERMEISTER BERICHTET<br />

Sternsinger bringen Segenswünsche auch ins Rathaus<br />

AUS RAT UND VERWALTUNG<br />

Haushalt wurde<br />

einstimmig verabschiedet<br />

In der letzten Sitzung des Rates wurde die Haushaltssatzung für das Jahr<br />

2024 einstimmig beschlossen. Obwohl der Ergebnisplan mit einem Defizit<br />

von fast 1,2 Millionen Euro abschließt, wird es keine Erhöhungen der Grundund<br />

Gewerbesteuer geben. Das hohe Defizit spiegelt allerdings wider, in<br />

welcher schwierigen Lage sich die Kommunen befinden. Die Aufwandsseite<br />

von rund 20,7 Millionen Euro wird dabei maßgeblich von der Kreisumlage<br />

bestimmt. Die allgemeine Kreisumlage und die Jugendamtsumlage belaufen<br />

sich im nächsten Jahr zusammen auf rund 7,5 Millionen Euro, während die<br />

Erträge aus der Grund- und Gewerbesteuer lediglich 4,1 Millionen Euro<br />

betragen. Für die Folgejahre ist mit weiteren massiven Steigerungsraten<br />

bei der Kreisumlage zu rechnen. Aktuell wird die Haushaltssicherung<br />

verhindert, weil die Stadt noch über eine Ausgleichsrücklage verfügt.<br />

Diese Ausgleichsrücklage konnte in den letzten fünf Jahren durch gute<br />

Rechnungsergebnisse aufgebaut werden. Diese Ausgleichsrücklage wird<br />

allerdings nur für eine kurze Zeit ausreichen.<br />

Unabhängig von diesem strukturellen Defizit soll auch im Jahr 2024 in<br />

einigen Bereichen investiert werden. So ist die Erschließung von Bauland<br />

geplant (Schieder und Lothe) und die Ersatzbeschaffung eines Einsatzleitwagens<br />

für die Feuerwehr. Auch die technische Ertüchtigung des Freibades<br />

in Schieder findet sich im Jahr 2024 wieder. Fortgesetzt wird die Verbesserung<br />

der Wasserversorgungsinfrastruktur und die Installation weiterer<br />

Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden. Insgesamt beläuft sich das<br />

Investitionsvolumen auf rund 7 Millionen Euro.<br />

Kooperation bei Brandverhütungsschauen<br />

Es ist eine Pflichtaufgabe der Städte, bei bestimmten Gebäuden, die in<br />

erhöhtem Maße brandgefährdet sind oder in denen bei Ausbruch eines<br />

Brandes eine große Anzahl von Personen oder erhebliche Sachwerte gefährdet<br />

sind, besondere Brandverhütungsschauen durchzuführen. Hierzu<br />

bedarf es Personal, dass über entsprechendes Fachwissen verfügt. Um diese<br />

Pflichtaufgabe nicht nur fachlich vernünftig, sondern auch wirtschaftlich<br />

durchführen zu können, kooperiert die Stadt Schieder-Schwalenberg mit<br />

dem Kreis Lippe, der diese Aufgabe mit vorhandenem Fachpersonal für<br />

die Stadt durchführt. Diese Form der interkommunalen Kooperation hat<br />

sich schon seit mehr als zehn Jahren bewährt. Zwischenzeitlich haben sich<br />

weitere Städte und Gemeinden angeschlossen, so dass neben Schieder-<br />

Schwalenberg auch Horn-Bad Meinberg, Lügde, Augustdorf, Dörentrup,<br />

Extertal, Schlangen und Kalletal Kooperationspartner sind. Der Stadtrat<br />

hat jüngst einstimmig beschlossen, auch für die nächsten Jahre eine entsprechende<br />

öffentlich-rechtliche Vereinbarung abzuschließen.<br />

Fragen zur Grundsteuerreform<br />

Nachdem die Grundstücke einschließlich der Gebäude zwischenzeitlich<br />

flächendeckend durch die Finanzverwaltung neu bewertet wurden, werden<br />

viele Fragen zur Grundsteuer an die Verwaltung gerichtet. Die Neubewertung<br />

wurde nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts notwendig.<br />

Das Gericht hatte entschieden, dass die bisherige Berechnungsmethode<br />

ab 2025 nicht mehr angewendet werden darf. Für das aktuelle Jahr 2024<br />

erfolgt die Festsetzung der Grundsteuer allerdings weiterhin auf der<br />

Grundlage der alten Messbeträge und nicht mit den Ihnen neu mitgeteilten<br />

Beträgen. Wie hoch ab 2025 die individuelle Grundsteuer sein wird, kann<br />

Ihnen heute noch niemand beantworten. Es wäre nämlich falsch, die neue<br />

Grundsteuer mit dem neuen Messbetrag und dem alten Hebesatz der Stadt<br />

zu berechnen. Vorbehaltlich vielleicht notwendiger Entscheidungen aufgrund<br />

der kommunalen Finanzkrise ist es grundsätzlich das Ziel der Stadt<br />

Schieder-Schwalenberg, die Grundsteuer für 2025 aufkommensneutral zu<br />

berechnen. Das gesamte Grundsteueraufkommen beträgt bisher ungefähr<br />

1,9 Millionen Euro und diese Höhe wird auch nach Anwendung der neuen<br />

Berechnungsgrundlagen angestrebt. Wie hoch dafür der Hebesatz sein muss,<br />

wird noch ermittelt. Fest steht aber bereits heute, dass es zu deutlichen<br />

Belastungsverschiebungen kommen wird. Viele Grundstückseigentümer<br />

werden weniger bezahlen müssen, einige aber auch mehr. Die Verschiebungen<br />

werden teilweise sehr deutlich sein.<br />

Jugendliche sammeln<br />

für den guten Zweck<br />

Christus mansionem benedicat -<br />

Christus segne dieses Haus. Auch<br />

in diesem Jahr beteiligten sich<br />

zahlreiche Jugendliche an der Sternsingeraktion,<br />

die hier traditionell<br />

vom Jugendzentrum Church und<br />

der katholischen Kirchengemeinde<br />

gemeinsam organisiert wird. Dabei<br />

erfolgt der Besuch durch die Sternsinger,<br />

mit Ausnahme von Schwalenberg,<br />

grundsätzlich nach vorheriger<br />

Anmeldung und zwar im ökumenischen<br />

Geist. Ich hatte mal wieder<br />

das Privileg, bereits zu Beginn der<br />

Sternsingeraktion besucht zu werden<br />

und zwar gleich von vier Heiligen<br />

Drei Königen mit beeindruckenden<br />

Gesangskünsten. Der Schriftzug<br />

„20*C+M+B+24“ am Rathauseingang<br />

zeugt davon und reiht sich in<br />

die Liste der Vorjahre ein. Aber bei<br />

diesem Besuch ging es natürlich nicht<br />

allein um das Singen und den Segen.<br />

Die Sternsinger sammeln auch<br />

Spenden, um benachteiligte Kinder<br />

in der Welt und besondere Projekte<br />

zu fördern. Die Sternsingeraktion ist<br />

auch ein Ausdruck für Solidarität,<br />

Nächstenliebe und die Gelegenheit,<br />

über unseren Tellerrand zu schauen<br />

und uns bewusst zu machen, dass es<br />

vielen Menschen nicht so gut geht<br />

wie uns. Deswegen möchte ich mich<br />

ganz besonders bei den Kindern und<br />

Jugendlichen bedanken, die sich für<br />

die Sternsingeraktion engagieren.<br />

Das ist keine Selbstverständlichkeit<br />

und beweist, dass unsere Kinder und<br />

Jugendlichen bereit sind, zu helfen<br />

und Verantwortung zu übernehmen<br />

und sich für eine bessere Welt einsetzen.<br />

Mein Dank gilt natürlich auch<br />

denen, die die Sternsinger empfangen<br />

haben und mit ihren Spenden zum<br />

Erfolg der diesjährigen Sternsingeraktion<br />

beigetragen haben.<br />

Sorgen für Gastronomie<br />

und Landwirtschaft<br />

Die gastronomischen Betriebe<br />

haben es ohnehin schon schwer<br />

und die steigenden Kosten machen<br />

die Situation nicht gerade leichter.<br />

Mit dem Jahreswechsel ist zudem<br />

die befristete Absenkung der Mehrwertsteuer<br />

auf Speisen ausgelaufen,<br />

wodurch jetzt 19 statt 7 Prozent<br />

zu berechnen sind. Aber auch die<br />

Erhöhung der LKW-Maut, die CO 2<br />

-<br />

Abgabe, der gestiegene Mindestlohn<br />

und die hohen Energiepreise wirken<br />

sich aus. Die heimischen Gastronomen<br />

bitten daher um Verständnis<br />

dafür, wenn es zu Preisanpassungen<br />

kommen muss und machen sich<br />

gleichzeitig Sorgen, dass dadurch<br />

weniger Gäste kommen. Ich bin mir<br />

ziemlich sicher, dass kein Gastronom<br />

leichtfertig Preise erhöht und kann<br />

ebenfalls nur dafür werben unser<br />

vielfältiges Angebot zu nutzen. Eine<br />

Stadt, die nicht in der Lage ist, ihre<br />

Gastronomie zu erhalten, wird am<br />

Ende ganz viel verlieren.<br />

Ebenfalls sorgenvoll guckt die<br />

Landwirtschaft in die Zukunft, nachdem<br />

ihr plötzlich und ohne auch nur<br />

dazu gehört zu werden, finanzielle<br />

Belastungen auferlegt wurden. An<br />

den hieraus entstehenden Protesten<br />

haben sich auch unsere Bäuerinnen<br />

und Bauern beteiligt und so machte<br />

sich zu Beginn der Proteste ein Fahrzeugkonvoi<br />

auf den Weg zu einer<br />

Kundgebung nach Detmold, nicht<br />

ohne zunächst lautstark eine Runde<br />

vorbei am Bürger- und Rathaus zu<br />

machen. Ich hoffe, dass die Sorgen<br />

und Nöte der Landwirtschaft ernst<br />

genommen werden und für alle akzeptable<br />

Lösungen gefunden werden.<br />

Klar ist nämlich auch, dass es nicht<br />

allein um den Agrardiesel geht, sondern<br />

um viele Maßnahmen, die den<br />

Landwirten ihre Arbeit erschweren.<br />

Der Agrardiesel war lediglich der<br />

Tropfen, der Fass zum Überlaufen<br />

gebracht hat.<br />

Viel Regen – viel Glück<br />

und Dank an Feuerwehr<br />

und Bauhof<br />

Insbesondere die Anlieger der Lindenstraße<br />

in Wöbbel brauchten am<br />

Tag vor Heiligabend ziemlich starke<br />

Nerven. Nach den Regenfällen der<br />

vorangegangenen Tage waren die<br />

Böden nämlich so gesättigt, dass<br />

sie kein Wasser mehr aufnehmen<br />

konnten und jeder Regenschauer<br />

sofort zum Anschwellen des Emmerpegels<br />

führte. Nun zeigten die<br />

Prognosen, dass mit Niederschlägen<br />

von fast 40 Litern zu rechnen war<br />

und jeder wusste, was das bedeutet.<br />

Vorsorglich hatte der Bauhof bereits<br />

das Brückengeländer der Emmerbrücke<br />

demontiert, da sich dort bei<br />

Überflutungen sonst das Treibgut<br />

verfängt. Zudem hatten sich die Kameradinnen<br />

und Kameraden unserer<br />

Freiwilligen Feuerwehr und auch der<br />

Bauhof auf drohende Überflutungen<br />

vorbereitet. Den Anfang machte<br />

in den Mittagsstunden allerdings<br />

nicht die Lindenstraße, sondern<br />

die L886 von Wöbbel in Richtung<br />

Zahlreiche Kinder und Jugendliche bereiten sich auf die Sternsingeraktion vor.<br />

Da wird kurzerhand selbst Hand angelegt – Bürgermeister Bierwirth<br />

sperrt eine Straße wegen Überflutung.<br />

Nessenberg. Hier kam es wegen Wasser noch durchfahren kann. Auch<br />

der abfließenden Wassermassen von hier hatte der Bauhof alle Vorbereitungen<br />

getroffen und Absperrmaterial<br />

den angrenzenden Ackerflächen zu<br />

einer Überschwemmung, die eine bereitgestellt.<br />

Sperrung der Straße erforderlich Da ich in unmittelbarer Nähe wohne,<br />

machte. Währenddessen stieg der war es eine Selbstverständlichkeit,<br />

Emmerpegel unaufhaltsam an und dass ich persönlich die Straßensperre<br />

sorgte dafür, dass das Wasser bereits aufgebaut habe. Es war ja unsinnig,<br />

die Lindenstraße erreichte. die Bauhofmitarbeiter aus ihrem Wochenende<br />

zu holen. Meiner Unfähig-<br />

Als Gradmesser eignet sich übrigens<br />

eine Ruhebank am sogenannten keit war es allerdings geschuldet, dass<br />

Deutschen Eck, dem Zusammenfluss ich nur per telefonischer Anleitung<br />

von Emmer und Mühlengraben. durch den Leiter des Bauhofs auch<br />

So lange die Rückenlehne dieser die notwendigen Lampen einschalten<br />

Bank sichtbar ist, ist die Situation konnte. Von diesem Zeitpunkt an<br />

noch relativ entspannt. Zumindest konnte ich dann beobachten, wie<br />

in den Mittagsstunden lugte die viele Autofahrer die Straßensperre<br />

obere Latte der Rückenlehne noch umfahren mussten, weil ja niemand<br />

aus dem Wasser. Es gab also noch ahnen konnte, welche Bedeutung<br />

keine gravierenden Probleme, auch eine Absperrung mit dem Zusatzschild<br />

Hochwasser hat. Dabei nahm<br />

wenn die Benutzung dieser Bank<br />

ohne das Tragen einer Wathose zu man dann auch in Kauf, zweimal<br />

diesem Zeitpunkt schon nicht mehr über die seitlichen Grünstreifen<br />

zu empfehlen war. Zwischenzeitlich fahren zu müssen. Einmal bei der<br />

stieg auch der Pegel der Niese in Hinfahrt und das zweite Mal bei der<br />

Lothe stark an und überschwemmte Rückfahrt, da ein Durchkommen<br />

den Speckangerweg. Dieser Weg hat wegen des Hochwassers doch nicht<br />

zwar nur untergeordnete Bedeutung, möglich war. In den Abendstunden<br />

da dort keine Wohngebäude sind. spitzte sich dann die Situation in der<br />

Eine Überflutung dieser Gemeindestraße<br />

übt allerdings eine magische Feuerwehr sicherte die Häuser mit<br />

Lindenstraße in Wöbbel zu und die<br />

Anziehungskraft auf junge, männliche<br />

Autofahrer aus, die unbedingt chen mit den Anwohnern konnte ich<br />

Sandsäcken. In persönlichen Gesprä-<br />

testen müssen, ob man durch das aber feststellen, dass die Stimmung<br />

zwar angespannt, aber trotzdem<br />

gut war. Jetzt konnte man auch nur<br />

noch abwarten und hoffen, dass der<br />

Wasserpegel nicht zu hoch ansteigen<br />

würde. Die besagte Ruhebank war<br />

zu diesem Zeitpunkt übrigens schon<br />

lange gänzlich unter Wasser und nicht<br />

mehr zu sehen. Ich hatte gleichwohl<br />

auf das Aufstellen eines Verbotsschildes<br />

„Sitzen verboten – Hochwasser“<br />

verzichtet, auch wenn ich damit das<br />

Risiko einer Schadensersatzklage in<br />

Kauf genommen habe. Die Emmer<br />

erreichte dann in den Nachtstunden<br />

ihren Höchststand und letztlich ging<br />

alles relativ glimpflich aus, auch weil<br />

rechtzeitig die Sandsäcke verteilt<br />

wurden und die Saugpumpen ihren<br />

Dienst taten. Heiligabend ging der<br />

Wasserstand wieder zurück und es<br />

waren nur noch ein paar Einsätze<br />

in Schieder und in Glashütte vom<br />

Bauhof abzuarbeiten. Auf jeden Fall<br />

bleibt festzustellen, dass die Flutmulde<br />

in Wöbbel gewirkt hat und dass<br />

der Bauhof und unsere Feuerwehr<br />

großartige Arbeit gleistet haben.<br />

Ganz nebenbei muss dann auch noch<br />

erwähnt werden, dass neun Kameraden<br />

unmittelbar nach Weihnachten<br />

beim Weserhochwasser in Rinteln<br />

unterstützt haben, um ein dortiges<br />

Frischwasserpumpwerk zu sichern.<br />

Viele Grüße aus Schieder-<br />

Schwalenberg - Jörg Bierwirth


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 21<br />

Heimatzeitung für Steinheim, Nieheim, Marienmünster, Blomberg, Schieder-Schwalenberg<br />

und Umgebung, zugleich Amtliches Mitteilungsblatt für die Stadt Marienmünster und die Stadt Nieheim<br />

gegründet 1978<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 Kurier-Verlag - meine Heimat zum Lesen<br />

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Ralf Mönnikes und Willi van Hengel kommen am 27. Januar zur musikalischen Lesung in Hanaa’s Lounge.<br />

Musikalische Lesung am 27. Januar in Hanaa’s Lounge<br />

„Wir werden über die Einfachheit<br />

unserer Liebe staunen“<br />

Ralf Mönnikes und Willi van Hengel fühlen sich hier<br />

nicht nur wohl, für sie ist Hanaa’s Lounge zu einer Art<br />

„Wohnzimmer“ geworden – deshalb wird es am Samstag,<br />

dem 27. Januar 2024, ein 3. Event der beiden Ausnahme-<br />

Künstler (nach Juni und September 2023) in der Alten<br />

Torstraße 12a in Schwalenberg geben.<br />

Unter dem Titel „Wir werden über die Einfachheit unserer<br />

Liebe staunen“ treffen sich abends um 19.30 Uhr<br />

abermals Klang und Wort, Gitarre und Text, Mönnikes<br />

Segel-Club Schieder-Emmersee startet in die<br />

Wassersportsaison 2024<br />

Infoabend zur<br />

Sportbootausbildung<br />

In Kooperation mit der VHS-Lippe-Ost bietet der Segel-Club Schieder-<br />

Emmersee e.V. auch in diesem Jahr wieder, in der Zeit vom 22. März<br />

bis 26. April 2024, den „Sportbootführerschein-Binnen (SBF-Binnen)“<br />

an - VHS-Kurs Nr. 352 & 353.<br />

Interessenten haben die Möglichkeit, am Freitag, 16. Februar 2024<br />

von 19:30 Uhr bis 21.00 Uhr, an einer kostenfreien Infoveranstaltung<br />

teilzunehmen. Es ist keine vorherige Anmeldung erforderlich, auch<br />

Kurzentschlossene sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung<br />

findet im Integrationszentrum „Haus im Paradies“ in Blomberg statt.<br />

An diesem Abend gibt es Informationen zu den unterschiedlichen<br />

Sportführerscheinen. Erklärt wird, welcher Schein wozu benötigt wird<br />

und wie sie aufeinander aufbauen. Es wird insbesondere der Kurs<br />

„Sportbootführerschein-Binnen“ und dessen Durchführung besprochen<br />

(Fünf Unterrichtstermine zur Theorie + praktische Ausbildung am<br />

Schieder-Emmersee). Der Führerschein SBF-Binnen kann ab der<br />

Vollendung des 14. Lebensjahres für Segelboote und ab 16 Jahren für<br />

Boote mit Antriebsmaschine erworben werden.<br />

Ziel des Infoabends ist es, die Geltungsbereiche der<br />

Sportbootführerscheine zu kennen und zu beurteilen, welcher<br />

Sportbootführerschein für sich persönlich der Richtige ist. Das Angebot<br />

richtet sich an alle, die schon einmal davon geträumt haben, vielleicht<br />

im Urlaub selbst die Segel zu setzten. Oder auf einem Motorboot das<br />

„Ruder“ in die Hand zu nehmen. Zu diesem Zweck hat der Segelclub<br />

bereits in den letzten Jahren seine Flotte mit unterschiedlichen<br />

Bootstypen verjüngt. Neben dem Lernen und Erwerb des Führerscheins<br />

steht der Spaß mit den Booten stets im Vordergrund. Erste Informationen<br />

zu den Führerscheinen erhalten Interessierte auch unter www.scse.de/<br />

kurse oder im direkten Kontakt über segellehrer@scse.de.<br />

und van Hengel zu einem neuerlichen Tête-à-Tête.<br />

Philosophische Splitter ebenso wie Episoden aus dem<br />

Leben Willi van Hengels werden einfühlsam in Szene<br />

gesetzt von den sphärischen Klängen Mönnikes‘, der<br />

zwischen Rock ‘n‘ Roll und Jazz locker improvisieren<br />

wird. Auf ein Drittes zu einem wundersamen Act der<br />

anderen Art… Der Eintritt ist frei, es wird um eine<br />

Spende für die Künstler gebeten. Mehr unter https://<br />

hanaas.de<br />

Vom Binnengewässer aufs Meer hinaus<br />

- neue Ausbildungskurse am Schieder-<br />

Emmersee.<br />

Autoren des „Rumpelstilzchen-Literaturprojekts“ auf der Bühne des Hanaa’s Lounge.<br />

Rumpelstilzchen-Ausstellung endet am 2. Februar<br />

in der Hanaa’s Lounge in Schwalenberg<br />

Musikalische Lesung zur Finissage<br />

Nach dem sehr berührenden Leseabend am 24.<br />

November 2023 mit den Autoren und Autorinnen des<br />

Engeraner „Rumpelstilzchen-Literaturprojekt“, kam<br />

schnell die Idee, zum Ausstellungsende eine Finissage<br />

mit einem weiteren Leseabend zu veranstalten. Die<br />

Bilderausstellung zum Literaturprojekt ist bis zum 2.<br />

Februar zu sehen.<br />

Die Autorengruppe um Michael Hellwig konnte mit<br />

ihren Texten und Gedichten zum Thema „Heimat – Experiment<br />

gelungen?“ mit unterschiedlichsten Denk- und<br />

Herangehensweisen einfach nur begeistern! Leise und<br />

laute Töne zwischen Heimatverbundenheit, kritischer<br />

Distanz und örtlich ungebundenem Heimatbewusstsein<br />

wechselten sich in Geschichten und Gedichten ab und<br />

boten in Satzfragmenten und Gedankensplittern viel<br />

Stoff zum Nachdenken und eine differenzierte Sicht<br />

auf einen Begriff, der derzeit – teils überhöht, teils<br />

verworfen – kontrovers angesehen und diskutiert wird.<br />

Die Finissage wird musikalisch begleitet von Rudolf<br />

Schimke mit der Bratsche. „Ist Heimat ein Begriff, mit<br />

dem wir heute noch etwas anfangen können? Oder<br />

Wer die deutsche Staatsbürgerschaft<br />

erhalten möchte, muss zum einen<br />

das Sprachniveau B1 nachweisen<br />

und zum anderen den sog. Einbürgerungstest<br />

ablegen. Seit einigen<br />

Jahren bietet die VHS Lippe-Ost<br />

kursunabhängige Sprachprüfungen<br />

an, die halbjährlich im Juni und<br />

November stattfinden. Ab 2024 wird<br />

wieder? Wenn ja: Wo ist Heimat, und was macht sie aus?<br />

Was bedeutet Heimat für die Lebensplanung? Bleibe ich?<br />

Ziehe ich weiter? Kann ich Heimat mitnehmen? Wie bin<br />

ich dorthin gekommen, wo ich lebe? Wann und warum?<br />

Und ist dort (jetzt) Heimat? Und welche Gedichte oder<br />

Geschichten lassen sich als Antwort schreiben?“<br />

Diese Fragen stellte das Engeraner Rumpelstilzchen-<br />

Literaturprojekt Autorinnen und Autoren aus dem „Wittekindsland“<br />

für ein parallel zu dem vom Westfälischen<br />

Literaturbüro in Unna initiierten Literatur-Photographie-<br />

Projekt Experiment „Heimat“ angelegtes eigenes Buchund<br />

Ausstellungsvorhaben. Mit Heimat: Experiment<br />

gelungen? wird der Außensicht auf den „Heimat-Ort“<br />

Enger und das „Wittekindsland“ die Innensicht dort<br />

lebender bzw. von dort stammender Menschen ergänzend<br />

gegenübergestellt. Die Texte stehen im Dialog mit<br />

„Heimat-Bildern“ des Photographen Siegfried Baron. Die<br />

Ausstellung zeigt nur eine Auswahl. Vollständig ist das<br />

Projekt dokumentiert in dem Buch „Heimat: Experiment<br />

gelungen?“ (ISBN 978-3-755792338). Mehr unter http://<br />

rumpelstilzchen-literaturprojekt.de.<br />

VHS Lippe-Ost bietet Einbürgerungstests an<br />

Nächster Termin am 21. Februar<br />

die VHS Lippe-Ost im Auftrag des<br />

Bundesamtes für Migration und<br />

Flüchtlinge (BAMF) nun auch zweimal<br />

jährlich gesonderte Termine für<br />

den Einbürgerungstest anbieten. Die<br />

nächsten Termine sind am Mittwoch,<br />

21. Februar 2024 und am Mittwoch,<br />

9. Oktober jeweils um 14.00 Uhr in<br />

Schieder. Anmeldungen zum Einbürgerungstest<br />

müssen persönlich<br />

erfolgen. Der Anmeldeschluss ist<br />

jeweils vier Wochen vorher. Die<br />

Prüfungsgebühr beträgt 25 Euro<br />

und muss bei Anmeldung in bar<br />

entrichtet werden. Anmeldetermine<br />

können unter Tel.: 05282-980419<br />

vereinbart werden.<br />

Etwa 60 Mitglieder des Schützenvereins Siekholz und ihre Familien trafen sich an der Schützenhalle.<br />

Schnatgang des Schützenvereins Siekholz zum Jahresbeginn 2024: Aufwärmen am Lagerfeuer<br />

Der Schützenverein Siekholz starte mit seinem traditionellen Schnatgang<br />

in das neue Jahr. Bei guter Beteiligung trafen sich etwa 60 Vereinsmitglieder<br />

und ihre Familien pünktlich um 14 Uhr an der Schützenhalle, wo sie von<br />

Oberst Norbert Steinhage und dessen Stellvertreter Niko Nikolakoudis<br />

begrüßt und mit den besten Wünschen für das neue Jahr empfangen wurden.<br />

Beide freuten sich, dass auch viele junge Familien mit ihrem Nachwuchs<br />

der Einladung gefolgt waren, und wünschten allen eine schöne und gesellige<br />

Wanderung. Bestens gelaunt startete die Gruppe. Der Weg führte sie die<br />

Dorfstraße und Bahnhofstraße hinab, über die Fürstenbrücke in Richtung<br />

Schieder. In der Nähe des Schlossparks wurde eine Rast eingelegt. Bei<br />

Würstchen und Glühwein hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich<br />

am Lagerfeuer aufzuwärmen, bevor es weiter entlang der Emmer und des<br />

Schieder-See ging. Dort angekommen kehrte die Wandergruppe im Café<br />

Restaurant „Breitengrad“ ein, wo sie bei leckerem Essen, kühlen Getränken<br />

und guten Gesprächen den Tag gemütlich ausklingen ließ.


<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 22<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

Ehrungen bei der Firma Struck Lichtwerbung Steinheim für langjährige Mitarbeiter (von links) Hannah<br />

Struck, Michael Diedrich, Elke Drapinski, Andreas Tielkemeier, Verena Hamann, Denise Tilly, Jaqueline<br />

Siedenburg, Wolfgang Postler, Martin Golüke, Marc Mertens, Markus Struck. Auf dem Foto fehlen Otto<br />

Funk und Ireneusz Rusek.<br />

235 Jahre Loyalität zum Unternehmen<br />

Struck ehrt Mitarbeiter<br />

für langjährige Treue und Engagement<br />

„Euer Engagement und Eure Solidarität<br />

sind ein Vorbild für uns alle,“<br />

sagte Markus Struck bei der Ehrung<br />

langjähriger Mitarbeiter der Struck<br />

Lichtwerbung. 235 Berufsjahre von<br />

elf Mitarbeitern bildeten den Anlass<br />

für die Geschäftsleitung während der<br />

Jahresabschlussfeier diese für ihre<br />

langjährige Treue zum Unternehmen<br />

auszuzeichnen.<br />

Firmenchef Markus Struck dankte<br />

den Geehrten für ihre langjährige<br />

Treue zu Struck Lichtwerbung und<br />

würdigte ihr Engagement. „Jeder<br />

von Euch trägt auf seine ganz eigene<br />

Art und Weise zum Erfolg unseres<br />

Unternehmens bei. Egal ob Ihr in<br />

der Produktion oder der Verwaltung<br />

tätig seid – Euer Engagement, Leidenschaft<br />

und Professionalität sind<br />

unverzichtbar für unseren gemeinsamen<br />

Erfolg“, so Struck, der sich<br />

bei den Ausgezeichneten nicht nur<br />

für ihre Leistungen, sondern auch<br />

dafür bedankte, dass sie seit so vielen<br />

Jahren Teil der Unternehmensfamilie<br />

sind. „Euer Zusammenhalt und eure<br />

Solidarität sind ein Vorbild für uns<br />

alle. Lasst uns gemeinsam weiterhin<br />

an einem Strang ziehen, denn nur so<br />

können wir auch in Zukunft erfolgreich<br />

sein,“ erläuterte Markus Struck.<br />

Auf zehnjährige Betriebszugehörigkeit<br />

blickt Denise Tilly zurück. 15<br />

Jahre im Betrieb sind Marc Mertens,<br />

Martin Golüke und Michael Diedrich,<br />

der sich zum Jahresende in den<br />

wohlverdienten Ruhestand verabschiedete.<br />

Jaqueline Siedenburg und<br />

Wolfgang Postler gehören seit 20 Jahren<br />

der Firma Struck-Lichtwerbung<br />

an. Seit 25 Jahren arbeitet Verena<br />

Hamann im Betrieb in Steinheim,<br />

ebenso wie Otto Funk, der auch in<br />

Rente geht. 30 Jahre engagiert für das<br />

Unternehmen ist Ireneusz Rusek, der<br />

mit seinen polnischen Wurzeln die<br />

Verbindung zum Verbundunternehmen<br />

in Polen stellt. Elke Drapinski<br />

ist seit 35 Jahren aktiv im Siebdruck<br />

des Unternehmens tätig. Dort leitet<br />

sie stellvertretend die Abteilung<br />

mit insgesamt zehn Mitarbeitern.<br />

Andreas Tielkemeier bringt sich mit<br />

seinem unermüdlichen Einsatz seit<br />

40 Jahren in das Unternehmen ein.<br />

Sein Tätigkeitsfeld ist der Vertrieb,<br />

indem er seit seiner Ausbildung im<br />

Unternehmen Struck eine vertrauensvolle<br />

Zusammenarbeit mit den<br />

Kunden erwirkt hat.<br />

35 Jahre nach ihrer Entlassung trafen sich die ehemaligen Hauptschüler in der Kegelklause zum Klassentreffen.<br />

<strong>Steinheimer</strong> Hauptschüler treffen sich 35 Jahre nach der Schulentlassung<br />

Erinnerung an die Schulzeit ist wach geblieben<br />

Im Sommer 1988 schlossen sich hinter drei Abschlussklassen<br />

die Türen der damaligen Hauptschule einstigen Mitschülern der drei Klassen zu berichten,<br />

blieben ist. Und so gab es manche Anekdote von den<br />

Steinheim. Dafür öffneten sich neue Türen, die in die Abschlussklassen unterrichteten die Lehrer Günter<br />

weiterführende Schulen oder in die Berufsausbildung Seith, Klaus-Dieter Nikolai und Hildegard Henneke.<br />

führten. Jetzt kamen die Ehemaligen mit ein wenig Zum Treffen war auch der ehemalige Lehrer Hans<br />

Verspätung zum Klassentreffen nach 35 Jahren in Thiet gekommen. Untereinander herrschte unter den<br />

Steinheim zusammen.<br />

Schülerinnen und Schülern ein guter Zusammenhalt,<br />

In der Kegelklause gab es viel zu erzählen über so die einhellige Meinung. In geselliger Runde wurde<br />

die einstige Schulzeit, die zwar schon Jahrzehnte bereits das nächste Treffen vereinbart – es soll in fünf<br />

zurückliegt, in der Erinnerung aber doch wach ge-<br />

Jahren zum 40-Jährigen stattfinden.<br />

Danksagungsanzeigen<br />

Sie haben einen Grund zu feiern, möchten sich bedanken oder einfach nur Grüße loswerden?<br />

Oder es gibt einen traurigen Anlass und Sie möchten sich gerne für die Anteilnahme<br />

bedanken? Lassen Sie sich von unseren Online-Mustern für Familienanzeigen inspirieren!<br />

Wir zeigen Ihnen eine Auswahl an schönen Anzeigen zu den unterschiedlichsten Anlässen.<br />

Mithilfe unseres Onlineformulars können Sie Ihre persönliche Familienanzeige ganz einfach<br />

direkt auf unserer Homepage www.kurier-verlag.de aufgeben.<br />

Auszeichnung für oftmalige Blutspender beim DRK Steinheim: (hinten, von links) Rotkreuzleiterin Ulrike<br />

Schwarzer-Breker, Sven Fischer (75 Blutspenden); vorne (von links) Andreas Waldhoff, Rainer Probst<br />

(beide je 50 Blutspenden), Elena Schnurbusch (25 Blutspenden) und Rudolf Eilert (100 Blutspenden).<br />

DRK Steinheim ehrt oftmalige Blutspender<br />

Rudolf Eilert knackt die Marke von 100 Blutspenden<br />

Auch nach den Weihnachtsfeiertagen kamen zur<br />

DRK-Blutspende in der Realschule Steinheim<br />

viele Blutspender. An beiden Tagen wurden 202<br />

Blutspenderinnen und Blutspender gezählt, darunter<br />

waren zwei der so wichtigen Erstspender. Auch<br />

zahlreiche Ehrungen wurden für langjährige Spender<br />

vorgenommen. Dabei ragte Rudolf Eilert heraus, der<br />

schon hundert Mal Blut gespendet hat. Weitere Spender<br />

waren Sven Fischer (75 Blutspenden), Andreas Waldhoff<br />

und Rainer Probst (je 50 Spenden) und Elena Schurbusch<br />

(25 Spenden). Rotkreuzleiterin Ulrike Schwarzer<br />

Breker dankte allen Spendern für ihre regelmäßigen<br />

Blutspenden.<br />

Regelmäßige Blutspenden seien von lebensrettender<br />

Bedeutung, betonte David Stephan Küpper vom DRK-<br />

Blustpededienst West in Münster. Gerade in Zeiten von<br />

Erkältungs- und Grippewellen spiele es eine große Rolle,<br />

dass gesunde Lebensretter Blut spendeten. Wer sich<br />

krank fühlt, darf natürlich kein Blut spenden. Dabei gilt<br />

die Erfahrung, dass eine Blutspende drei Patienten auf<br />

unterschiedliche Weise zugute kommt und Leben rettet.<br />

Blutspenden sind an 365 Tagen im Jahr von<br />

überlebenswichtiger Bedeutung zur Versorgung von<br />

Patienten in Therapie und Notfallversorgung. Der<br />

Notwendigkeit regelmäßiger Blutspenden kommt<br />

in den kälteren Monaten noch mehr Bedeutung zu,<br />

da die Versorgung von Verletzten und Kranken auch<br />

über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel<br />

gewährleistet werden muss. Dies ist in Anbetracht der<br />

kurzen Präparate-Haltbarkeit sowie der Feiertagslage<br />

herausfordernder als in Jahren, in denen Feiertage auf<br />

ein Wochenende fallen. Krankenhäuser und medizinische<br />

Einrichtungen sind auf ausreichende Blutreserven<br />

angewiesen. „Eine Blutspende ist Hilfe, die ankommt<br />

und schwerstkranken Patienten (auch Krebspatienten)<br />

eine Überlebenschance gibt,“ so Küpper.<br />

Altersgrenzen sind aufgehoben<br />

Die DRK-Blutspendedienste rufen daher dazu auf,<br />

sich Blutspende-Termine für die kommenden Wochen<br />

zu reservieren. Die DRK-Blutspendedienste machen es<br />

Spenderinnen und Spendern so einfach wie möglich, ihr<br />

Blut zu spenden. Bundesweit über www.drk-blutspende.<br />

de und für NRW, Rheinland-Pfalz und das Saarland<br />

über www.blutspende.jetzt können sich Interessierte in<br />

räumlicher und zeitlicher Nähe einen Blutspendetermin<br />

reservieren. Blut spenden kann jeder gesunde Mensch<br />

ab dem 18. Geburtstag. Es gibt bei der Blutspende keine<br />

oberen Altersgrenzen mehr. Fit und gesund sollte man<br />

auf jeden Fall sein. Dazu wird ein kurzer Check unter<br />

www.blutspende.jetzt möglich. Eine Grippeschutz- oder<br />

Corona-Impfung stellen keinen Ausschlussgrund dar<br />

Frauen dürfen viermal, Männer sechsmal innerhalb<br />

von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei<br />

Blutspenden muss ein Mindestabstand von 56<br />

Tagen liegen. Zur Blutspende mitzubringen ist ein<br />

Personalausweis, Reisepass oder Führerschein. Der<br />

DRK-Blutspendedienst West versorgt rund 25 Prozent<br />

aller Kliniken in Deutschland mit Blutpräparaten (NRW,<br />

Rheinland-Pfalz, Saarland). Der Blutspendedienst<br />

steht damit für eine sichere Versorgung von rund<br />

23 Millionen Menschen und damit rund 28 Prozent<br />

der bundesdeutschen Bevölkerung. Der nächste<br />

Blutspendetermin in Steinheim findet in der Woche<br />

vor Ostern statt.


www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10 <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 23<br />

Apothekenbereitschaft<br />

für Steinheim bis zum 8. Februar<br />

Unter www.akwl.de werden Ihnen die diensthabenden Apotheken angezeigt.<br />

Sie können auch, falls Sie außerhalb der normalen Öffnungszeiten<br />

Ihrer Apotheken Medikamentenbedarf haben, die kostenfreie Festnetznummer<br />

0800 00 22 833 anwählen, um die dienstbereite Apo. in Ihrer Nähe<br />

zu erfragen (es werden immer bis zu vier der nächstliegenden Apotheken<br />

angesagt. Auch per Mobiltelefon ist die Anwahl unter der Nummer 22 8<br />

33 möglich. Hier fallen Kosten in Höhe von 69 Cent/Minute/SMS an. Der<br />

Apothekennotdienst gewährleistet die Arzneiversorgung in dringenden Fällen<br />

außerhalb der üblichen Öffnungszeiten. Der Notdienst beginnt um 12.00<br />

Uhr und endet am folgenden Tag um 12.00 Uhr. Außerhalb der gesetzlichen<br />

Öffnungszeiten ist eine Notdienstgebühr von 2,50 Euro zu zahlen. Die hier<br />

angegebenen Apotheken werden für den Suchbegriff „ Steinheim“ unter<br />

www.akwl.de angezeigt“. Der <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> druckt hier die erste<br />

der angegebenen Apotheken ab. Alle Angaben ohne Gewähr.<br />

Notdienste Steinheim und Umgebung<br />

18. 1. Apo. an der Post, Bismarckstr. 17, Detmold, 05231/92300<br />

19. 1. Markt-Apo., Marktstr. 30, Steinheim, 05233/950010<br />

20. 1. St. Nikolaus-Apo., Marktstr. 6, Nieheim, 05274/1212<br />

21. 1. Einhorn-Apo., Mittelstr. 43, Barntrup, 05263/939010<br />

22. 1. Wall-Apo., Mittelstr. 101, Horn, 05234/820100<br />

23. 1. City-Apo., Lange Str. 106, Bad Driburg, 05253/1281<br />

24. 1. Paulinen Apo., Bruchstraße 42, Detmold , 05231-9816625<br />

25. 1. Gesundheitszentrum, Bahnhofsallee 12, Steinheim, 05233/702050<br />

26. 1. Heutor-Apo., Heutorstr. 4, Blomberg, 05235/95310<br />

27. 1. Arminius-Apo., Mittlere Str. 46, Lügde, 05281/7266<br />

28. 1. Hubertus-Apo., Pyrmonter Str. 1, Schieder, 05282/94041<br />

29. 1. St. Rochus-Apo., Bahnhofsallee 8, Steinheim, 05233/8609<br />

30. 1. Bad-Apo., Parkstr. 55, Bad Meinberg, 05234/9762<br />

31. 1. Center Apo., Anton-Spilker-Str. 33, Steinheim, 05233/952535<br />

1. 2. City-Apo., Lange Str. 106, Bad Driburg, 05253/1281<br />

2. 2. Center Apo., Anton-Spilker-Str. 33, Steinheim, 05233/952535<br />

3. 2. Markt-Apo., Marktstr. 30, Steinheim, 05233/950010<br />

4. 2. Lortzing-Apo., Lange Str. 79, Detmold , 05231/22200<br />

5. 2. Hubertus-Apo., Pyrmonter Str. 1, Schieder, 05282/94041<br />

6. 2. Heutor-Apo., Heutorstr. 4, Blomberg, 05235/95310<br />

7. 2. Stadt-Apo., Hamelner Str. 1 a, 32683 Barntrup, 05263/3535<br />

8. 2. Nelken-Apo., Bahnhofstr. 1, Blomberg, 05235/99000<br />

IMPRESSUM<br />

<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong><br />

(gegründet 1978)<br />

Kurier-Verlag<br />

GmbH & Co. KG<br />

www.kurier-verlag.de<br />

info@kurier-verlag.de<br />

32805 Horn-Bad Meinberg<br />

Kampstraße 10<br />

Telefon: 0 52 34 / 20 28-22<br />

Email:<br />

info@steinheimer-blickpunkt.de<br />

Internet:<br />

www.steinheimer-blickpunkt.de<br />

Redaktionsleitung:<br />

M. Hütte (verantwortlich)<br />

Holger Fretzer (Redaktion)<br />

Mediaberatung:<br />

Steinheim, Nieheim, Marienmünster,<br />

Schieder-Schwalenberg:<br />

Norbert Kreuzer (verantw.)<br />

Telefon: 0 52 82 / 96 99 34<br />

norbert-kreuzer@t-online.de<br />

Blomberg: Sonja Hohner<br />

Telefon: 0 52 34 / 20 28-11<br />

Druck:<br />

Bruns Druckwelt GmbH & Co.<br />

KG, Trippeldamm 20,<br />

32429 Minden<br />

Beilagenanlieferung:<br />

Bruns Druckwelt<br />

GmbH & Co. KG, Tor 3<br />

Trippeldamm 20,<br />

32429 Minden<br />

Beilagenannahme<br />

Mo.-Do. 7.00 Uhr<br />

bis 15.15 Uhr<br />

Freitag 7.00 Uhr bis 12.30 Uhr<br />

Entdecken Sie Ihre Karrieremöglichkeiten<br />

bei der Gustav Meister GmbH<br />

Sind Sie bereit für eine spannende berufliche Veränderung?<br />

Die Gustav Meister GmbH, ein renommiertes Familienunternehmen seit 1905,<br />

bietet attraktive Karrieremöglichkeiten in einem vielseitigen und<br />

zukunftsorientierten Arbeitsumfeld.<br />

Wir suchen derzeit motivierte Fachkräfte für verschiedene Positionen, darunter:<br />

• Technischer Sachbearbeiter<br />

• Außendienstmitarbeiter – Bundesweit<br />

• Produktionsmitarbeiter für die Kunststofffertigung<br />

• Schlossermeister, Metallbaumeister, Mechatroniker-Meister<br />

Wir sind stets auf der Suche nach talentierten und motivierten Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter und freuen uns daher auch über Initiativbewerbungen.<br />

Ihre Vorteile bei uns:<br />

• Langfristige Karriereperspektive in einem familiengeführten Unternehmen.<br />

• Abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben.<br />

• Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung.<br />

• Ein kollegiales Team und ein positives Arbeitsklima.<br />

• Leistungsgerechte Vergütung und attraktive Sozialleistungen.<br />

Entdecken Sie Ihre Karrierechancen und informieren Sie sich auf unserer<br />

Internetseite über aktuelle Stellenangebote und den Bewerbungsprozess:<br />

www.meister-siebe.de<br />

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung –<br />

werden Sie Teil der Erfolgsgeschichte der Gustav Meister GmbH<br />

Gustav Meister GmbH<br />

Blankenauer Straße 5 · 37688 Beverungen<br />

Beilagenhinweis<br />

In Teilen der Auflage liegen<br />

Prospekte dieser Firmen bei:<br />

Möbel Heinrich, Kraft duch<br />

Sonne (Solar-Klaus) und Raiffeisen<br />

Ostwestfalen-Lippe AG.<br />

Wir bitten um Beachtung.<br />

Nächster Erscheinungstermin:<br />

Donnerstag, 8. Februar 2024<br />

Alle urheberrechtlichen Verwertungsrechte,<br />

insbesondere für<br />

Texte, Bilder, Zeichnungen und<br />

Anzeigen, liegen beim Kurier-<br />

Verlag. Das Reproduzieren ist ohne<br />

Genehmigung des Verlages nicht<br />

gestattet und wird strafrechtlich<br />

verfolgt. Der Verlag behält sich<br />

das Recht vor, eingereichte Texte<br />

und Bilder auch im Internet zu<br />

veröffentlichen. Es besteht kein<br />

Anspruch auf Veröffentlichung<br />

eingereichter Texte und Bilder.<br />

Bei Nichterscheinen aus von dem<br />

Kurier-Verlag nicht zu vertretenden<br />

Gründen entsteht kein Anspruch<br />

auf Haftung bzw. Schadenersatz<br />

durch den Verlag. Für unverlangt<br />

eingesandte Bilder und Manuskripte<br />

kann keine Haftung übernommen<br />

werden; diese verbleiben im Verlag.<br />

Zur Zeit gilt Anzeigenpreisliste<br />

Nr. 1/2023.<br />

Druckauflage: 23.100 Stück<br />

Kleinanzeigen und Stellenmarkt im <strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong><br />

So können Sie Anzeigen aufgeben: Online unter www.kurier-verlag.de/Leistungen finden Sie die Möglichkeit, Kleinanzeigen online aufzugeben. Oder Sie scannen den QR-Code ein und gelangen<br />

direkt ins Menü. Oder Sie rufen uns einfach an unter Tel. 05234-2028-27. Bitte halten Sie Ihre Bankverbindung bereit.<br />

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Die nächste Ausgabe des<br />

<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong>s<br />

erscheint zum Karneval am 8.<br />

Februar 2024 - Anzeigenschluss ist<br />

wie immer eine Woche vorher!<br />

Gerne auch<br />

Generation 60+<br />

Wir sind ein Dienstleistungsunternehmen für die Beförderung von<br />

Menschen zu sozialen Einrichtungen. Wir erwarten lediglich ein<br />

bißchen Zeit an jedem Werktag (vormittags und nachmittags).<br />

Die Tätigkeit ist auch für Rentner/innen geeignet. Wir bieten den<br />

idealen Nebenjob für alle, die gerne mit Menschen arbeiten. Bei<br />

Interesse freuen wir uns auf eine telefonische Kontaktaufnahme.<br />

ENGLER TRANSFER GmbH ( 0202 - 62 93 30 30<br />

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Jagdgenossenschaft Vörden-Großenbreden lädt ein<br />

Genossenschaftsversammlung<br />

Die Jagdgenossenschaft Vörden-Großenbreden<br />

führt am Dienstag, 30. Januar 2024, ihre Mitgliederversammlung<br />

durch. Die Veranstaltung beginnt<br />

um 19:30 Uhr im Gasthof Weber in Vörden. Der<br />

Vorstand lädt alle Eigentümerinnen und Eigentümer<br />

von Grundflächen, die zum selbständigen Jagdbezirk<br />

Vörden-Großenbreden gehören, herzlich<br />

ein. Die Tagesordnung wird auf der Versammlung<br />

bekanntgegeben. Unter anderem werden der<br />

Kassenbericht für 2023 sowie die Haushaltspläne<br />

für 2024 und 2025 vorgelegt. Außerdem wird der<br />

Jagdvorstand neu gewählt.


<strong>Steinheimer</strong> <strong>Blickpunkt</strong> Nr. <strong>641</strong> 18. Januar 2024 Seite 24<br />

www.kurier-verlag.de info@kurier-verlag.de Redaktion: 05234-2028-22 Anzeigen und Beilagen: 05234-2028-10<br />

Die Karnevalssession ist in diesem<br />

Jahr kurz. Rosenmontag ist bereits<br />

am 12. Februar und die Narren<br />

stehen längst in den Startlöchern.<br />

Normalerweise wird die Malstube in<br />

Steinheim in den Garagen unter dem<br />

Rathaus immer vom neuen Prinzen<br />

eröffnet. Weil der aber erst am Abend<br />

proklamiert wurde, brachen die<br />

Karnevalisten der StKG mit dieser<br />

Tradition.<br />

Die Aufgabe der Malstubeneröffnung<br />

übernahm das Kinderprinzenpaar<br />

Jannes, der trommelnde<br />

Entdecker und Noelia, die Perle<br />

der Fröhlichkeit mit Bravour und<br />

kräftigem „Man teou“.<br />

In Garagen, Hallen und Scheunen<br />

laufen die Vorbereitungen für einen<br />

farbenfrohen und originellen Rosenmontagszug.<br />

Dafür können sich<br />

die Gruppen mit Materialien wie<br />

Steinheims Malstube öffnet ihre Türen<br />

„Hier schlägt das Herz des <strong>Steinheimer</strong> Karnevals“<br />

Dachlatten, Platten und Farben eindecken<br />

– inklusive fachmännischer<br />

Beratung und Unterstützung durch<br />

die Hofmaler. Oft wird deshalb gesagt,<br />

dass in der Malstube das Herz<br />

des <strong>Steinheimer</strong> Karnevals schlägt.<br />

Schon zur Eröffnung der Malstube<br />

herrschte großer Andrang. Swen<br />

Mäding, Chef des Rosenmontags-<br />

Organisationsteams geht davon aus,<br />

dass die Beteiligung der Wagenbauer<br />

und Fußgruppen hoch bleibt. „Bereits<br />

nach dem Kommers lagen über<br />

50 Einheiten vor.“ Erfreut zeigte<br />

sich Mäding auch über den neuen<br />

Bauwagen, den Ex-Prinz Karsten<br />

Husemann mit seinen Freunden als<br />

Geschenk des Ex-Prinzenpaares für<br />

die Malstube in Handarbeit angefertigt<br />

hatte und der neben dem Rathaus<br />

steht. „Dieser Wagen wird als Stauraum<br />

für die Malstuben-Utensilien<br />

Männerfrühstück „60 plus“<br />

Projekt „Miteinander - digital“<br />

wird vorgestellt<br />

Zum ersten Mal im neuen Jahr findet das Männerfrühstück „60 plus“ am<br />

letzten Freitag des Januars im evangelischen Gemeindezentrum Steinheim<br />

statt. Beginn am 26. Januar ist um 9 Uhr. Im Rahmen des Frühstücks wird<br />

Inga Lockstedt vom Johanneswerk das Projekt „Miteinander - digital“<br />

vorstellen. Mit der Teilnahme am Programm des Ministeriums für Arbeit,<br />

Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen verfolgt das<br />

Johanneswerk das Ziel, Strukturen zum Erwerb digitaler Kompetenzen und<br />

digitaler Vernetzungen zu entwickeln und zu fördern. Es geht dabei unter<br />

anderem um die Nutzung von Handys, Tablets, Computern und Internet<br />

auch der älteren Generation. Gesucht werden noch ehrenamtliche Helfer,<br />

die das Projekt begleiten.<br />

Kulturinitiative Nieheim lädt am 3. Februar ein<br />

Ingo Börchers kommt nach<br />

Nieheim<br />

Am 3. Februar besucht Ingo Börchers Nieheim und bringt als Solokabarettist<br />

die Besucher ab 20 Uhr zum Nachdenken und Schmunzeln. „Das<br />

Würde des Menschen“– das sind philosophisch-satirische Gedankenspiele<br />

von und mit Ingo Börchers; das ist Kabarett einmal anders gedacht: Nicht<br />

„Was ist schlecht gelaufen?“, sondern „Wie könnte es besser sein?“. Haltung<br />

bewahren und Bewährtes aufgeben. Vorübergehend stehen bleiben.<br />

Den Ausnahmezustand zur Regel machen. Und: Fragen stellen. Wollen<br />

wir das Digitale als Werkzeug oder als Habitat begreifen? Gibt es ein<br />

Davor und Danach? Oder eher ein Davor und Seitdem? Vielleicht gar ein<br />

Davor und Ab Jetzt? Man muss mit allem rechnen. Sogar mit dem Guten!<br />

Der Kartenpreis beträgt 17,50 Euro im Vorverkauf und 20 Euro an der<br />

Abendkasse. Eintrittskarten gibt es ab sofort bei Modehaus Stamm und<br />

Eggedesign in Nieheim.<br />

Nikolaus besuchte junge Kicker<br />

des SV 21 Steinheim<br />

Hoher Stellenwert der<br />

Jugendarbeit<br />

Die Malstube in Steinheim wurde wegen der kurzen Karnevalssession bereits durch das Kinderprinzenpaar<br />

Jannes und Noelia-Dana eröffnet. Schon am ersten Tag herrschte großer Andrang.<br />

ES GEHT WEITER …<br />

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dienen und nach der Session an der<br />

Karnevalshalle abgestellt.“<br />

Ausgabetermine für die Materialien<br />

sind immer freitags von 17.11 bis<br />

19 Uhr und samstags von 10.11 bis<br />

12 Uhr.<br />

Letzter Termin für größere Aufträge<br />

durch die Malstube ist der 3.<br />

Februar. Anmeldeschluss für den<br />

Rosenmontagszug ist einen Tag<br />

später am 4. Februar. Die Malstube<br />

bleibt bis zum Nelkensamstag zwei<br />

Tage vor Rosenmontag geöffnet.<br />

An diesem 10. Februar ist die letzte<br />

Materialausgabe möglich.<br />

Mit einer Bitte hofft Mäding auf<br />

Unterstützung „Wir brauchen für den<br />

Rosenmontagszug dringend Fahrer<br />

und Traktoren.“ Wer hier helfen<br />

kann, bitte beim Organisationsteam<br />

Swen Mäding, Ralf Hünkemeier oder<br />

Michael Berg melden!<br />

KÜCHEN<br />

info@aw-v.de<br />

Der Nikolaus besuchte die jungen Kicker des SV 21 Steinheim und<br />

überreichte ein individuell gestaltetes Vereinstrikot.<br />

Wenn der Fußball für einen Moment lang nicht in Bewegung ist, dann<br />

muss etwas Wichtiges vor sich gehen. Und so erlebten die vier jüngsten<br />

Fußballmannschaften des SV 21 Steinheim bei einer ihrer Trainingseinheiten<br />

im Dezember eine gelungene Überraschung. Plötzlich stand der<br />

Nikolaus vor der Tür.<br />

Während die Kinder eifrig um den Ball kämpften und versuchten, ein Tor<br />

nach dem anderen zu schießen, besuchten zwei SV-Spieler und Trainer<br />

Dieter Müller aus der ersten Mannschaft die jüngsten Fußballfans. Es war<br />

noch nie so still in der Halle, als das Trio das Spielfeld betrat, denn einer<br />

der Spieler hatte sich als Nikolaus verkleidet und eine große Überraschung<br />

mitgebracht. Gespannt blickten die Kinder auf das, was passieren würde.<br />

An diesem Tag stand nicht mehr der Fußball, sondern der Nikolaus und<br />

seine Geschenke im Mittelpunkt. Nach einer herzlichen Rede, die für jede<br />

Mannschaft individuell zugeschnitten war, verteilte der Nikolaus an jedes<br />

Kind dessen individuell gestaltetes Vereinstrikot. Begeisterte Rufe und<br />

strahlende Kinderaugen zeigten, wie gelungen diese Aktion war.<br />

Beim SV 21 wird großer Wert auf die Jugendarbeit gelegt und der Verein<br />

wird seine Angebote auch in Zukunft ausbauen. So findet in den Osterferien<br />

ein selbstorganisiertes Camp für interessierte Kinder von Jahrgang 2009<br />

bis 2019 statt. An drei Tagen erwartet die Kinder jede Menge Spaß, altersgerechtes<br />

Training und es werden damit Grundlagen des Fußballspielens<br />

vermittelt. Um sich zukünftig noch breiter aufstellen zu können und den<br />

Bedarf an Fußballinteressierten zu decken, sucht der SV21 engagierte<br />

Trainer und Trainerinnen. Auch Jugendliche sowie Kinder, die Interesse<br />

haben Fußball zu spielen, können gerne in Kontakt mit dem Verein treten.<br />

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