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2024 wird das Jahr der politischen Wende!

Herbert Kickl: Die „Mission Volkskanzler“ heißt Rückkehr zur echten Demokratie

Herbert Kickl: Die „Mission Volkskanzler“ heißt Rückkehr zur echten Demokratie

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Nr. 3 . Donnerstag, 18. Jänner <strong>2024</strong><br />

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Mario Kunasek führt FPÖ<br />

in steirische Landtagswahl<br />

„bodenständig. mutig. steirisch.“ lautet die Devise <strong>der</strong> steirischen<br />

Freiheitlichen für die Landtagswahl im Herbst. Und<br />

diese Attribute treffen auch auf ihren Spitzenkandidaten<br />

Mario Kunasek zu: „Ich werde als Landeshauptmann FÜR<br />

meine Steirer da sein, stets an ihrer Seite stehen.“ S. 13<br />

<strong>2024</strong> <strong>wird</strong> <strong>das</strong> <strong>Jahr</strong><br />

Foto: FPÖ Steiermark<br />

<strong>der</strong> <strong>politischen</strong> <strong>Wende</strong>!<br />

Herbert Kickl: Die „Mission Volkskanzler“ heißt Rückkehr zur echten Demokratie<br />

Aufbruchsstimmung mit<br />

Volkskanzler Herbert Kickl<br />

Foto: NFZ<br />

FPÖ-Neujahrstreffen im Zeichen des Superwahljahres <strong>2024</strong> – Seiten 2-5<br />

PARLAMENT<br />

AUSSENPOLITIK<br />

WIEN<br />

MEDIEN<br />

Auf <strong>der</strong> falschen Seite<br />

Gefahr von „rechts“<br />

Verrat an den Wählern<br />

Einhellige Ablehnung<br />

Die Arbeitslosenzahlen in Österreich<br />

steigen an, aber AMS-<br />

Chef Johannes Kopf bedauert die<br />

Rückkehrwilligkeit ukrainischer<br />

Kriegsflüchtlinge. Für FPÖ-Sozialsprecherin<br />

Dagmar Belakowitsch<br />

sitzt Kopf auf <strong>der</strong> falschen Seite<br />

des AMS-Schalters. S. 6<br />

Medien und Politik sehen<br />

Deutschlands Demokratie gefährdet<br />

– durch die Wähler. Die unterstützen<br />

nicht nur die Bauernproteste,<br />

son<strong>der</strong>n auch die falsche<br />

Partei, die AfD. Daher überlegen<br />

die Regierungsparteien jetzt ein<br />

Verbot <strong>der</strong> AfD. S. 8/9<br />

Die selbsternannte Kontrollpartei<br />

Neos hat nach Ansicht von<br />

FPÖ-Klubobmann Maximilian<br />

Krauss alle Wahlversprechen gebrochen,<br />

insbeson<strong>der</strong>e <strong>das</strong> einer allgemeinen<br />

Gebührensenkung, denn<br />

sie hat allen Erhöhungen <strong>der</strong> SPÖ<br />

willig zugestimmt. S. 11<br />

Nur 34 Prozent <strong>der</strong> Österreicher<br />

begrüßen die neue schwarz-grüne<br />

ORF-Zwangssteuer. Eine satte<br />

Mehrheit von 54 Prozent präferiert<br />

stattdessen den FPÖ-Vorschlag<br />

zu einer Finanzierung des öffentlich-rechtlichen<br />

Rundfunks über<br />

<strong>das</strong> Budget. S. 14


2 Innenpolitik<br />

Neue Freie Zeitung<br />

Foto: NFZ<br />

Andreas Ruttinger<br />

andreas.ruttinger@fpoe.at<br />

AUS DER<br />

REDAKTION<br />

In Berlin for<strong>der</strong>n Regierungspolitiker<br />

und Medien bereits offen<br />

ein Verbot <strong>der</strong> einzigen Oppositionspartei<br />

AfD. In Österreich gibt<br />

es auch schon erste Stimmen aus<br />

<strong>der</strong> linksgrünen Blase die gleiches<br />

für die FPÖ einmahnen.<br />

Die selbsternannten moralisch<br />

Überlegenen wollen ihre demokratisch<br />

errungenen Machtbastionen<br />

mit allen Mitteln eines totalitären<br />

Systems verteidigen.<br />

<strong>Jahr</strong> <strong>der</strong> Entscheidung<br />

Nachdem <strong>der</strong> Wähleraustausch<br />

über die Masseneinwan<strong>der</strong>ung<br />

nicht den gewünschten Erfolg<br />

erbracht hat, will man dem aufbegehrenden<br />

einheimischen Souverän<br />

um seine verfassungsrechtlich<br />

verbrieften Rechte bringen: Wie<br />

im Kommunismus soll er nur<br />

noch aus den Systemparteien <strong>das</strong><br />

geringste Übel wählen dürfen.<br />

Aber die Deutschen und die Österreicher<br />

haben genug von dieser<br />

allumfassenden Bevormundung,<br />

wie sie zu denken, was sie zu essen,<br />

wie sie zu leben und wen sie<br />

zu wählen haben.<br />

Sie wenden sich den Parteien<br />

zu, die ihr Land wie<strong>der</strong> in den<br />

Zustand versetzen wollen, den sie<br />

von Jugend auf gewohnt waren:<br />

Meinungsfreiheit, Recht auf Privateigentum<br />

und Sicherung des<br />

erworbenen Wohlstands. Mit einem<br />

Wort: ein Leben in einer vernünftigen<br />

Welt ohne Diversitäts-,<br />

Gen<strong>der</strong>- und Klimahysterie.<br />

Vor diesem Volkswillen graut es<br />

Linken, Grünen und <strong>der</strong>en Steigbügelhaltern<br />

in vormals bürgerlichen<br />

o<strong>der</strong> gar konservativen und<br />

christlichen Parteien.<br />

In diesem Superwahljahr haben<br />

jetzt einmal die Österreicher die<br />

Chance, sich von dieser Gutmenschen-Diktatur<br />

zu befreien. Die<br />

Deutschen müssen – offiziell –<br />

noch ein <strong>Jahr</strong> zuwarten.<br />

„Mit Eurer Hilfe <strong>wird</strong> <strong>2024</strong> da<br />

Kickl appelliert an die Österreicher, im Superwahljahr <strong>2024</strong> die <strong>Wende</strong> zum<br />

Trotz vierjähriger Dauerkrise unter Schwarz-Grün haben viele<br />

Österreicher die Hoffnung auf bessere Zeiten nicht aufgegeben.<br />

Beim freiheitlichen Neujahrstreffen war diese Aufbruchsstimmung<br />

und dieser Optimismus unübersehbar. Österreich braucht eine vom<br />

Volkskanzler Herbert Kickl geführte Regierung <strong>der</strong> Zuversicht.<br />

Selbst langjährige Stammgäste<br />

des traditionellen Neujahrstreffens<br />

<strong>der</strong> Freiheitlichen konnten<br />

sich kaum an eines mit einer <strong>der</strong>artig<br />

guten, wenn nicht sogar schon<br />

ausgelassenen Stimmung wie jener<br />

am letzten Samstag in <strong>der</strong><br />

Schwarzl-Halle in Premstätten bei<br />

Graz erinnern.<br />

Nach vier <strong>Jahr</strong>en Corona, Rekordteuerung,<br />

illegaler Masseneinwan<strong>der</strong>ung,<br />

Neutralitätszerstörung<br />

wollen die Österreicher eine Kursän<strong>der</strong>ung<br />

– und sind sich sicher,<br />

<strong>das</strong>s diese <strong>Wende</strong> nur mit einem<br />

Volkskanzler Herbert Kickl gelingen<br />

kann und <strong>wird</strong>.<br />

Optimismus und Euphorie<br />

Die zahlreichen Schil<strong>der</strong> mit den<br />

Aufschriften „Kickl, wer sonst“<br />

o<strong>der</strong> „Kickl macht‘s“ wurden im<br />

Takt <strong>der</strong> Musik<br />

<strong>der</strong> „John<br />

Otti Band“ geschwungen<br />

und<br />

mit „Herbert,<br />

Herbert“-Rufen<br />

<strong>das</strong> Erscheinen<br />

des FPÖ-Bundesparteiobmanns<br />

eingefor<strong>der</strong>t.<br />

Unter unbändigem Jubel führte<br />

dieser mit den nunmehr drei FPÖ<br />

Landeshauptmann-Stellvertretern<br />

Manfred Haimbuchner, Udo<br />

SPITZE FEDER<br />

„Sie wollen, <strong>das</strong>s wir Millionen<br />

Heizungen austauschen. Dabei ist<br />

es doch viel einfacher, diese eine<br />

Regierung auszutauschen.“<br />

Landbauer und Marlene Svazek sowie<br />

den zwei diesjährigen Herausfor<strong>der</strong>ern<br />

auf Landesebene, Mario<br />

Kunasek und Christof Bitschi, und<br />

dem Spitzenkandidaten zur EU-<br />

Wahl, Harald Vilimsky, den Einzug<br />

<strong>der</strong> Parteispitze an.<br />

Vor dem Bundesparteiobmann<br />

traten die beiden Gastgeber, Bezirksparteichef<br />

Stefan Hermann<br />

und Landeschef Mario Kunasek,<br />

ans Mikrofon, die als Wahlkampfleiter<br />

und Spitzenkandidat die steirische<br />

Landtagswahl bestreiten<br />

werden – siehe Seite 13.<br />

Von <strong>der</strong> Stimmung inspiriert,<br />

gaben sich auch die beiden an<strong>der</strong>en<br />

Wahlkämpfer dieses <strong>Jahr</strong>es,<br />

Vorarlbergs Landeschef Bitschi<br />

und <strong>der</strong> freiheitliche EU-Spitzenkandidat<br />

Vilimsky, wahlkampfbereit<br />

und optimistisch für <strong>das</strong> Erreichen<br />

ihrer Wahlziele. Also neuen<br />

Rekordwerten für die Freiheitlichen,<br />

die aufgrund <strong>der</strong> Umfragezahlen<br />

absolut realistisch und in<br />

greifbarer Nähe sind.<br />

Panik auf <strong>der</strong> türkisen Titanic.<br />

Foto: FPÖ/Alois Endl<br />

Volkskanzler Herbert Kickl: „Heute steh<br />

<strong>der</strong> österreichischen Wähler zum entsc<br />

Er sei fit, austrainiert und motiviert,<br />

versuchte dann FPÖ-Chef<br />

Kickl selbst zu Beginn seiner Rede,<br />

sich gegen den Jubel und Applaus<br />

<strong>der</strong> tausenden Besucher akustisch<br />

durchzusetzen. Denn dieses <strong>Jahr</strong><br />

sei „<strong>das</strong> <strong>Jahr</strong> <strong>der</strong> Entscheidung, <strong>das</strong><br />

<strong>Jahr</strong> <strong>der</strong> <strong>politischen</strong> <strong>Wende</strong> für Österreich“.<br />

Bereit für die Herausfor<strong>der</strong>ungen<br />

„Wir nehmen die vor uns stehenden<br />

großen Herausfor<strong>der</strong>ungen<br />

mit voller Kraft an, und keine<br />

davon <strong>wird</strong> uns zu groß sein. Das<br />

werden wir bei den Wahlen in Inns-<br />

IMPRESSUM<br />

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz<br />

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber:<br />

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Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien<br />

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Verlags- und Herstellungsort: Wien<br />

Grundlegende Richtung: Informationsblatt <strong>der</strong> Freiheitlichen<br />

Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen und<br />

des Freiheitlichen Parlamentsklubs.


Nr. 3 Donnerstag, 18. Jänner <strong>2024</strong><br />

g<br />

s <strong>Jahr</strong> <strong>der</strong> <strong>Wende</strong>!“<br />

Besseren für Österreich wahr werden zu lassen<br />

KURZ UND BÜNDIG<br />

Foto: NFZ<br />

Terrorgefahr weiter hoch<br />

Innenpolitik 3<br />

„Der radikalislamistische Terror <strong>wird</strong> auch<br />

<strong>2024</strong> die größte sicherheitspolitische Herausfor<strong>der</strong>ung<br />

bleiben“, bemerkte FPÖ-Sicherheitssprecher<br />

Hannes Amesbauer (Bild) zu<br />

den klaren Aussagen des Wiener Landespolizeipräsidenten<br />

Gerhard Pürstel zur Terrorgefahr<br />

<strong>2024</strong> gegenüber <strong>der</strong> APA. Die Politik <strong>der</strong><br />

schwarz-rot-grün-pinken Einheitspartei habe<br />

Österreich zu einem Dorado für Islamisten<br />

gemacht. Das bevorstehende Wahljahr werde,<br />

so Amesbauer, zu einer grundlegenden<br />

Richtungsentscheidung für die Asylpolitik.<br />

en wir aber da, stark und motiviert wie noch nie, um mit <strong>der</strong> Zustimmung<br />

heidenden Schlag gegen diese unheilvolle Allianz auszuholen!“<br />

„Hetzstunde“ gegen FPÖ<br />

Dass Manfred Weber, Vorsitzen<strong>der</strong> <strong>der</strong><br />

Europäischen Volkspartei im Europaparlament,<br />

im Staatsfunk unwi<strong>der</strong>sprochen Herbert<br />

Kickl beschimpfen und schamlose Lügen<br />

verbreiten durfte, empörte FPÖ-Generalsekretär<br />

Christian Hafenecker (Bild): „Die als<br />

‚Pressestunde‘ getarnte ‚ORF-Hetzstunde‘<br />

eines deutschen Politikers gegen die FPÖ und<br />

<strong>der</strong>en Bundesparteiobmann Herbert Kickl<br />

muss zu umgehenden Konsequenzen führen.<br />

ORF-Generaldirektor Weißmann muss die<br />

Einladungspolitik des ORF erklären.“<br />

Foto: NFZ<br />

bruck und Salzburg, bei den Landtagswahlen<br />

in <strong>der</strong> Steiermark und<br />

Vorarlberg, bei <strong>der</strong> EU-Wahl und<br />

bei <strong>der</strong> Nationalratswahl im Herbst<br />

zeigen! Denn in den Geschichtsbüchern<br />

soll einmal zu lesen sein,<br />

<strong>das</strong>s die Rückkehr zur echten Demokratie,<br />

<strong>das</strong> Abstreifen <strong>der</strong> Ketten<br />

durch die Bevölkerung, die<br />

Wie<strong>der</strong>herstellung von Freiheit,<br />

Wohlstand und Sicherheit <strong>2024</strong><br />

hier in <strong>der</strong> Schwarzl-Halle begonnen<br />

haben!“, heizte Kickl <strong>der</strong> Stimmung<br />

unter den Besuchern an.<br />

Er spüre die „unglaubliche positive<br />

Kraft und Energie“, die von<br />

<strong>der</strong> freiheitlichen Bewegung und<br />

den tausenden Sympathisanten hier<br />

ausgehe. Diese Kraft habe die FPÖ<br />

in den letzten <strong>Jahr</strong>en so stark gemacht,<br />

<strong>das</strong>s sie selbst in den Umfragen<br />

nie erreichte Höhen <strong>der</strong> Zustimmung<br />

erziele.<br />

„Und diese positive Kraft <strong>wird</strong><br />

bei den kommenden Wahlen wie<br />

<strong>der</strong> sprichwörtliche Blitz einschlagen<br />

in <strong>das</strong> System <strong>der</strong> Abgehobenheit,<br />

Selbstverliebtheit und Machtbesessenheit,<br />

wie sie ÖVP-Kanzler<br />

Karl Nehammer bei seinem jüngsten<br />

,ZIB2‘-Auftritt erst wie<strong>der</strong><br />

Fortsetzung Seite 4<br />

Foto: NFZ<br />

Bilanz des Elends<br />

Es ist für FPÖ-Generalsekretär Michael<br />

Schnedlitz (Bild) bemerkenswert, wie <strong>der</strong><br />

grüne Vizekanzler Werner Kogler nach dieser<br />

Legislaturperiode noch immer versuche, mit<br />

moralischer Selbstherrlichkeit An<strong>der</strong>sdenkende<br />

zu kritisieren: „Da fehlt es an Selbstkritik,<br />

weil er keine Erfolge auf seine Fahnen<br />

heften kann, außer, <strong>der</strong> beste Diener <strong>der</strong> ÖVP<br />

zu sein.“ Kogler hinterlasse eine „Bilanz des<br />

Elends“. Er war mitverantwortlich für <strong>das</strong><br />

Wegsperrern, <strong>das</strong> Einsperrern und den Impfzwang<br />

für die Österreicher wie auch für die<br />

„Willkommenspolitik“ gegenüber <strong>der</strong> moslemischen<br />

Masseneinwan<strong>der</strong>ung.<br />

SPRUCH DER WOCHE<br />

Foto: NFZ<br />

„Wir befinden uns heute in einer Situation, wie wir<br />

sie uns vor wenigen <strong>Jahr</strong>en noch nicht<br />

vorstellen wollten. Beson<strong>der</strong>s <strong>der</strong><br />

zunehmende Antisemitismus lässt<br />

einen im Grunde genommen fassungslos<br />

zurück.“<br />

Alexan<strong>der</strong> Van <strong>der</strong> Bellen<br />

10. Jänner <strong>2024</strong><br />

Der Verteidiger <strong>der</strong> „Willkommenskultur“<br />

gibt sich „fassungslos“<br />

gegenüber den Folgen<br />

<strong>der</strong>selben.<br />

BILD DER WOCHE „Eure Ideologie macht nicht satt!“ Die deutschen<br />

Bauern protestieren gegen die Berliner Klimasekten-Regierung.<br />

Foto: twitter.com/_donalphonso


4 Innenpolitik<br />

Neue Freie Zeitung<br />

Fortsetzung von Seite 3<br />

verkörpert hat“, prophezeite <strong>der</strong><br />

FPÖ-Bundesparteiobmann.<br />

Die „unheilvolle Allianz“<br />

Aber diese positive freiheitliche<br />

Energie wollen alle an<strong>der</strong>en bändigen<br />

und brechen. Dazu habe sich<br />

schon wie<strong>der</strong> eine „unheilige Allianz“<br />

aus sogenannten „Politikexperten“,<br />

Systemmedien und den<br />

<strong>politischen</strong> Gegnern gebildet.<br />

Diese Politikexperten hätten <strong>der</strong><br />

„Kickl-FPÖ“ nach Ibiza ein „chronisches<br />

Siechtum“ vorausgesagt,<br />

so<strong>das</strong>s sie auch nie mehr in die<br />

Nähe einer Regierungsbeteiligung<br />

komme, erinnerte <strong>der</strong> FPÖ-Chef:<br />

„Heute stehen wir aber da, stark<br />

und motiviert wie noch nie, um<br />

zum entscheidenden Schlag gegen<br />

diese unheilvolle Allianz auszuholen,<br />

über <strong>das</strong> Votum <strong>der</strong> Wähler!“<br />

Kickl kritisierte einmal mehr die<br />

fragwürdige Arbeit <strong>der</strong> Medien im<br />

Lande, die in Österreich anstelle<br />

<strong>der</strong> Regierung doch die Opposition<br />

kontrollieren würden: „Diese<br />

Systemmedien sind eine Art<br />

Herz-Lungen-Maschine des <strong>politischen</strong><br />

Status quo, indem sie allzu<br />

oft auf Haltung statt<br />

Fakten, auf Parteilichkeit<br />

statt Fairness und<br />

auf Manipulation statt<br />

Information setzen.“<br />

Zu dieser „unheilvollen<br />

Allianz“ zählte<br />

er auch die <strong>politischen</strong><br />

Gegner in den an<strong>der</strong>en Parteien,<br />

die längst zu einer Einheitspartei<br />

verschmolzen seien. Sie hätten gemeinsam<br />

den Nie<strong>der</strong>gang unserer<br />

Heimat Österreich am Kerbholz,<br />

würden die EU anhimmeln und<br />

hätten nur ein Ziel: Die Freiheitliche<br />

Partei und einen Volkskanzler<br />

zu verhin<strong>der</strong>n, erklärte Kickl,<br />

<strong>der</strong> ihnen empfahl, doch gleich als<br />

gemeinsame Liste zu kandidieren:<br />

„Liste Volksverrat o<strong>der</strong> Antiösterreichische<br />

Einheitsfront wären passende<br />

Namen dafür.“<br />

Das sei eine gespenstische Parallelverschiebung<br />

und ganz sicher<br />

kein Zukunftsmodell für Österreich,<br />

führte <strong>der</strong> freiheitliche Bundesparteiobmann<br />

aus und betonte,<br />

<strong>das</strong>s er mit den Österreichern<br />

im Rücken die Herausfor<strong>der</strong>ung<br />

als „blauer Herkules gegen diese<br />

Hydra mit schwarzen, roten, grünen<br />

und pinken Köpfen“ annehme.<br />

Deren Strategie sei nämlich einfach:<br />

„Was ihnen nicht ins Konzept<br />

passt, <strong>wird</strong> als negativ, als böse und<br />

als gefährlich punziert.“<br />

Die Werte <strong>der</strong> Freiheitlichen<br />

Die FPÖ kämpfe für die Familie,<br />

<strong>das</strong> Eigentum, den Wohlstand, für<br />

Leistung, die sich lohnt, Aufstiegschancen,<br />

sprachliche und kulturelle<br />

Integration, die Heimat als neutraler<br />

Staat, Frieden, Sicherheit, Normalität.<br />

Wer für seine Grund- und Freiheitsrechte<br />

eintrete, sei rechts.<br />

„Die Familie ist <strong>das</strong> Überlebensmodell<br />

und deshalb ein Zukunftsmodell. Wir<br />

müssen die Familie vor <strong>der</strong> Übergriffigkeit<br />

des Staates in Schutz nehmen.“<br />

Wer <strong>das</strong> Brauchtum hochhalte, sei<br />

rechts. Wer einen Diesel o<strong>der</strong> Benziner<br />

fahre, sei rechts. Wer Fleisch<br />

esse, sei rechts. Für wen eine Familie<br />

aus Vater, Mutter und Kin<strong>der</strong>n<br />

bestehe, <strong>der</strong> sei rechts. Wer<br />

für Frieden statt Krieg und Zerstörung<br />

eintrete, sei rechts. „Ganz<br />

nach dem Motto: Wird <strong>der</strong> Bürger<br />

unbequem, dann punziere ihn doch<br />

als rechtsextrem. Wenn ich daher<br />

von <strong>politischen</strong> Irrlichtern wie Karl<br />

Nehammer o<strong>der</strong> Werner Kogler als<br />

‚rechtsextrem‘ beschimpft werde,<br />

dann trage ich diese Beschimpfung<br />

wie einen Orden. Denn <strong>das</strong>,<br />

was sie als böse und<br />

rechts diffamieren, ist<br />

in Wahrheit nichts an<strong>der</strong>es<br />

als die Mitte <strong>der</strong><br />

Gesellschaft – und wir<br />

Freiheitlichen sind die<br />

Vertreter dieser Mitte,<br />

des Hausverstands, <strong>der</strong><br />

Normalität und die einzigen, die<br />

sagen, was sich an<strong>der</strong>e nicht sagen<br />

trauen!“<br />

Die Freiheitlichen müssten daher<br />

dieses <strong>Jahr</strong> nur jene Dinge weiter<br />

vorantreiben, betonte Kickl: Geradlinigkeit,<br />

harte Arbeit, Fleiß,<br />

Tapferkeit und Mut, sich mit den<br />

Mächtigen anzulegen, und die Fähigkeit,<br />

auch mit Verwundungen<br />

umzugehen und weiterzumachen:<br />

„Wir müssen mit allen Formen <strong>der</strong><br />

Nie<strong>der</strong>tracht rechnen, weil es um<br />

alles geht. Wir dürfen unsere <strong>politischen</strong><br />

Mitbewerber nicht überschätzen,<br />

ihre Brutalität aber auch<br />

nicht unterschätzen – und darauf<br />

sind wir eingestellt.“<br />

Die FPÖ kenne die richtigen<br />

Themen und die bedingungslose<br />

Hinwendung zur eigenen Bevölkerung,<br />

zur „Familie Österreich“. In<br />

<strong>der</strong> hätten auch gut integrierte Einwan<strong>der</strong>er<br />

ihren Platz, erklärte <strong>der</strong><br />

Bundesparteiobmann: „Mit einem<br />

Wort bedeutet Volkskanzler: Zuerst<br />

<strong>das</strong> Volk, dann <strong>der</strong> Kanzler. Die Interessen,<br />

Sorgen und Anliegen <strong>der</strong><br />

‚Familie Österreich‘ müssen einziger<br />

Mittelpunkt <strong>der</strong> Politik sein!“<br />

Aus diesem Grund habe sich die<br />

FPÖ in eine „Heimatbewegung und<br />

Fotos: NFZ/Alois Endl


Nr. 3 Donnerstag, 18. Jänner <strong>2024</strong><br />

g<br />

Innenpolitik 5<br />

Bewegung für Normalität“ gewandelt,<br />

die man dieses <strong>Jahr</strong> Stück für<br />

Stück ausbauen werde. „Das ist die<br />

‚Mission Volkskanzler‘. Die Wähler<br />

haben dabei eine Gewissheit:<br />

Die FPÖ hat in allen entscheidenden<br />

<strong>politischen</strong> Fragen recht und<br />

die an<strong>der</strong>en Parteien unrecht.“<br />

Ein helles, freiheitliches <strong>2024</strong><br />

Der Bundesparteiobmann erinnerte<br />

an die Corona-Maßnhamen,<br />

wo die Übeltäter von damals glauben,<br />

mit einer Pseudo-Aufarbeitung<br />

als Verantwortungsflüchtlinge<br />

davonzukommen.<br />

Die Freiheitlichen haben recht in<br />

Sachen Wirtschaftskrieg und Neutralitätszerstörung,<br />

und sie haben<br />

recht beim Ökokommunismus, indem<br />

man für Natur- und Umweltschutz<br />

eintreten, statt unter dem<br />

Deckmantel „Klimaschutz“ unseren<br />

Wohlstand und unsere Zukunft<br />

zu zerstören.<br />

Und die Freiheitlichen hätten<br />

natürlich recht bei <strong>der</strong> Asyl- und<br />

Einwan<strong>der</strong>ungspolitik, wo jene,<br />

die vor Kurzem noch ungeimpften<br />

Staatsbürgern <strong>das</strong> Aufenthaltsrecht<br />

im eigenen Land in Abrede stellen<br />

wollten, bei Asylwerbern lautstark<br />

„Menschenrechte“ einfor<strong>der</strong>n, beendet<br />

Kickl die Aufzählung: „Die<br />

gute Nachricht ist: Dieser politische<br />

Wahnsinn ist bald zu Ende!<br />

Wir nehmen sie in die Zange: die<br />

Eurokraten in Brüssel und ihre<br />

Handlanger in Österreich. Nehmen<br />

wir sie in den Schwitzkasten.<br />

Bis dahin <strong>wird</strong> es kein einfacher<br />

Weg werden, aber mit Eurer Hilfe<br />

werden wir <strong>das</strong> hinbekommen und<br />

ein hell erleuchtetes freiheitliches<br />

<strong>2024</strong> erleben.“


6 Parlament<br />

Neue Freie Zeitung<br />

Foto: NFZ<br />

Norbert Nemeth<br />

Klubdirektor <strong>der</strong> FPÖ<br />

HOHES<br />

HAUS<br />

Der Donnerschlag, <strong>der</strong> vom<br />

Neujahrstreffen in Graz ausging,<br />

ist auch in <strong>der</strong> Bundeshauptstadt<br />

Tagesthema. Ich kann mich nicht<br />

daran erinnern, je solch eine Aufbruchsstimmung<br />

miterlebt zu haben.<br />

Allenfalls war in <strong>der</strong> Glanzzeit<br />

Jörg Hai<strong>der</strong>s eine ähnliche<br />

<strong>Wende</strong>sehnsucht zum Greifen.<br />

Blauer Donnerschlag<br />

Mit dem Erfolgslauf schlägt<br />

auch die Stunde <strong>der</strong> Verleum<strong>der</strong><br />

und Denunzianten. Wer dem <strong>politischen</strong><br />

Mitbewerber nicht mehr<br />

<strong>das</strong> Wasser reichen kann, verfällt<br />

in den Modus des Lächerlichmachens<br />

o<strong>der</strong> des dreisten Lügens:<br />

Die „Kickl-FPÖ“ wolle „die liberale<br />

Demokratie abschaffen“, man<br />

müsse „alles tun, um unsere so hart<br />

erkämpfte Demokratie vor Kickls<br />

geplantem Umbau hin zu einer<br />

Autokratie zu beschützen.“<br />

Das ist hanebüchen, zumal genau<br />

<strong>das</strong> Gegenteil <strong>der</strong> Fall ist. Die<br />

FPÖ will als einzige Partei Österreich<br />

als souveränen Staat erhalten,<br />

dessen Souverän weiterhin<br />

einzig <strong>das</strong> österreichische Volk ist.<br />

Um den Volkswillen zum Durchbruch<br />

zu verhelfen, treten nur wir<br />

für einen echten Ausbau <strong>der</strong> Direkten<br />

Demokratie ein. Alle an<strong>der</strong>en<br />

misstrauen dem eigenen Volk und<br />

seinem Gespür dafür, was richtig<br />

und was falsch ist.<br />

Das Gefasel von <strong>der</strong> Autokratie<br />

stammt von einer SPÖ-Funktionärin.<br />

Ob die nicht besser den Glaubwürdigkeitstrümmerhaufen<br />

<strong>der</strong><br />

Causa Kollross zusammenkehren<br />

sollte? Andreas Kollross ist jener<br />

Abgeordnete, <strong>der</strong> – angeblich im<br />

Scherz – ein Vergewaltigungsrecht<br />

für Bürgermeister einführen wollte.<br />

Die FPÖ fürchtet <strong>das</strong> Volk nicht,<br />

sie identifiziert sich mit diesem.<br />

Mit dem Volk im Rücken <strong>wird</strong> es<br />

ein gutes <strong>Jahr</strong> für unsere Partei.<br />

EUROPAPOLITIK<br />

Nein zu weiterer Kriegsför<strong>der</strong>ung<br />

„Das EU-Budget, <strong>das</strong> bis 2027 festgelegt ist, jetzt<br />

außertourlich zu erhöhen, um weitere 50 Milliarden<br />

Euro in die Ukraine pumpen zu können, halten wir<br />

für grundfalsch“, erklärte Harald Vilimsky, freiheitlicher<br />

Delegationsleiter im Europaparlament. Der<br />

Hintergrund: Die EU-Kommission will den noch<br />

bis 2027 laufenden EU-Finanzrahmen aufstocken,<br />

weil sie wegen dieser „Kriegshilfe“ mit den vorgesehenen<br />

1,2 Billionen Euro nicht auskommen <strong>wird</strong>.<br />

Foto: FPÖ/Alois Endl<br />

EUROPAPOLITIK<br />

Ein wahrer EU-Lakai<br />

Mit Reinhold Lopatka habe die<br />

ÖVP nun <strong>das</strong> letzte Aufgebot ins<br />

Rennen um <strong>das</strong> EU-Parlament geschickt,<br />

erklärte FPÖ-Europasprecherin<br />

Petra Steger zu Lopatkas<br />

Nominierung als ÖVP-Spitzenkandidat<br />

zur EU-Wahl: „Lopatka ist<br />

ein Lakai dieser EU – von A wie<br />

Asyl bis Z wie Zentralismus.“<br />

AMS-Chef sitzt auf falscher<br />

Seite des Schalters<br />

Kopf bedauert „starke Rückkehr-Orientierung“ <strong>der</strong> Ukrainer<br />

Bei steigenden Arbeitslosenzahlen<br />

sollte <strong>der</strong> AMS-Chef nicht<br />

Ukrainer in den Arbeitsmarkt<br />

drücken wollen, die schnellstmöglich<br />

in ihre friedliche Heimat zurückkehren<br />

möchten.<br />

Als „Skandal son<strong>der</strong>gleichen“<br />

bezeichnete die freiheitliche Sozial-​<br />

sprecherin Dagmar Belakowitsch<br />

die Aussagen von AMS-Chef<br />

Johannes Kopf, wonach Österreich<br />

ein „Aufnahmeland“ sei und er die<br />

„starke Rückkehr-Orientierung“<br />

von ukrainischen Kriegsflüchtlingen<br />

im Land bedauere.<br />

„Man muss Kopf schon sagen,<br />

<strong>das</strong>s nicht je<strong>der</strong> in Europa so heimatverachtend<br />

agiert wie er und<br />

seine Freunde <strong>der</strong> schwarz-grünen<br />

Bundesregierung!“, empörte<br />

sich Belakowitsch auch angesichts<br />

Foto: NFZ<br />

Laut Statistik Austria wurden<br />

2023 in Österreich 239.150 Personenkraftwagen<br />

neu zugelassen. Im<br />

Vergleich zu 2022 ein Anstieg um<br />

Belakowitsch: Kopf ist in seinem<br />

Job schlicht überfor<strong>der</strong>t.<br />

<strong>der</strong> steigenden Arbeitslosenzahlen<br />

in Österreich über die diffuse<br />

Wahrnehmung Kopfs von <strong>der</strong><br />

Arbeitswilligkeit <strong>der</strong> Ukrainer: In<br />

Dänemark haben 74 Prozent <strong>der</strong><br />

11,2 Prozent, aber gegenüber 2019,<br />

vor Corona, wurden um 27,4 Prozent<br />

weniger Pkw verkauft.<br />

Der Jubel um den Anstieg bei<br />

E-Autos (plus 19,9) bzw- Autos<br />

mit Hybridantrieb (plus 30,1 Prozent)<br />

erweist sich als Märchen <strong>der</strong><br />

Klimahysteriker: Fast 80 Prozent<br />

<strong>der</strong> E-Auto-Neuzulassungen entfielen<br />

auf juristische Personen, Firmen<br />

und Gebietskörperschaften.<br />

„Diese Zahlen sind ganz und gar<br />

kein Grund zum Jubeln, son<strong>der</strong>n<br />

Ausfluss <strong>der</strong> autofahrerfeindlichen<br />

Belastungspolitik von Schwarz-<br />

Grün mit CO2-Strafsteuer,<br />

NoVA-Erhöhung, Verbrenner-<br />

Foto: NFZ<br />

ukrainischen Kriegsflüchtlinge<br />

bezahlte Beschäftigung, in Polen<br />

und Tschechien liegt <strong>der</strong> Anteil bei<br />

etwa zwei Drittel, in den Nie<strong>der</strong>landen,<br />

Großbritannien und Irland<br />

arbeiten mehr als die Hälfte. In <strong>der</strong><br />

Schweiz sind es wie in Deutschland<br />

18 Prozent, in Österreich gerade<br />

einmal 14 Prozent.<br />

Zu viele sinnlose AMS-Kurse<br />

„Gerade älteren österreichischen<br />

Arbeitslosen fällt es immer schwerer,<br />

eine adäquate Arbeitsstelle zu<br />

finden, und im Alter ab 50 <strong>Jahr</strong>en<br />

<strong>wird</strong> es auch immer schwerer, seinen<br />

Arbeitsplatz zu behalten“, erklärte<br />

Belakowitsch. Aber mit „Feng<br />

Shui am Arbeitsplatz“-Kursen werde<br />

Kopf <strong>das</strong> nicht hinbekommen.<br />

Der Mann sitze schlichtweg auf <strong>der</strong><br />

falschen Seite des AMS-Schalters.<br />

Die Österreicher kaufen keine E-Autos<br />

verbot o<strong>der</strong> Straßenbaublockade<br />

und <strong>der</strong> von ihr maßgeblich<br />

verursachten Rekordteuerung“,<br />

reagierte FPÖ-Verkehrssprecher<br />

Christian Hafenecker auf den Jubel<br />

<strong>der</strong> grünen „Anti-Autofahrer-<br />

Ministerin“ Leonore Gewessler.<br />

Dem stimmte Günther Kerle,<br />

Sprecher <strong>der</strong> österreichischen Automobilimporteure,<br />

zu und legte noch<br />

nach: „Trotz <strong>der</strong> enormen Anstrengungen,<br />

die die Automobilindustrie<br />

unternimmt, die Emissionen<br />

im Verkehr soweit als möglich zu<br />

senken, ist <strong>das</strong> Auto <strong>das</strong> erklärte<br />

Feindbild einer kleinen, aber lauten<br />

Min<strong>der</strong>heit.“


Nr. 3 Donnerstag, 18. Jänner <strong>2024</strong><br />

g<br />

Das „Dokumentationsarchiv des österreichischen Wi<strong>der</strong>stands“<br />

(DÖW) feierte sein 60-jähriges Bestehen. Dafür gab es ein Geldgeschenk<br />

von Schwarz-Grün, die Erstellung eines „Rechtsextremismusberichts“<br />

mit Hauptaugenmerk natürlich auf die FPÖ.<br />

Parlament 7<br />

Linke und Bundespräsident feiern 60 <strong>Jahr</strong>e DÖW<br />

Würdigung eines Vereins, <strong>der</strong> viel Steuergeld kassiert und schwarz-grüne Agitation betreibt<br />

Bundespräsident Alexan<strong>der</strong> Van<br />

<strong>der</strong> Bellen und <strong>der</strong> Parteiadel von<br />

SPÖ und Grünen haben die Jubiläumsfeier<br />

umfänglich genossen. In<br />

einem Festakt lobte <strong>der</strong> Bundespräsident<br />

die Arbeit des „Dokumentationsarchivs“<br />

als „wichtige Säule<br />

gegen illiberale Tendenzen“, die<br />

wie<strong>der</strong> zunehmen würden.<br />

„Wir befinden uns heute in einer<br />

Situation, wie wir sie uns vor wenigen<br />

<strong>Jahr</strong>en noch nicht vorstellen<br />

wollten. Beson<strong>der</strong>s <strong>der</strong> zunehmende<br />

Antisemitismus lässt einen im<br />

Grunde genommen fassungslos zurück“,<br />

klagte Van <strong>der</strong> Bellen – ohne<br />

<strong>das</strong> Kind beim Namen zu nennen:<br />

nämlich die unkontrollierte Masseneinwan<strong>der</strong>ung<br />

aus islamischen<br />

Län<strong>der</strong>n und seine Verantwortung<br />

sowie die von ÖVP, SPÖ, Grünen<br />

und Neos dazu, die diesen Antisemitismus<br />

wie<strong>der</strong>erstarken ließen.<br />

Millionenzuwendung vom Staat<br />

Mit dem Bundespräsidenten<br />

feierten auch die Geldgeber wie<br />

ÖVP-Bildungsminister Martin<br />

Polaschek sowie <strong>der</strong> Wiener SPÖ-<br />

Bürgermeister Michael Ludwig<br />

und sein Vorgänger Michael Häupl<br />

<strong>das</strong> DÖW, <strong>das</strong> laut einem Gerichtsurteil<br />

auch als „Privat-Stasi“ und<br />

„kommunistische Tarnorganisation“<br />

bezeichnet werden darf.<br />

Das Ressort von Polaschek zahlte<br />

für den Bund seit 2019 mehr als<br />

drei Millionen Euro an diese „Privat-Stasi“,<br />

mehr als 400.000 Euro<br />

kommen unter dem Titel „Stiftungsbeitrag“<br />

jährlich von <strong>der</strong> roten<br />

Stadt Wien.<br />

Die Zahl Wehruntauglicher<br />

nimmt extrem stark zu<br />

ÖVP-Verteidigungsministerin<br />

Klaudia Tanner beklagte letzte Woche<br />

in einer Pressekonferenz, <strong>das</strong>s<br />

die Zahl <strong>der</strong> wehruntauglichen jungen<br />

Menschen in Österreich stark<br />

im Steigen sei. Laut Tanner fehle es<br />

den Stellungspflichtigen an <strong>der</strong> für<br />

den Wehrdienst benötigten körperlichen<br />

Fitness, insbeson<strong>der</strong>e wegen<br />

Übergewichts – und sie würden in<br />

zunehmenden Maß an Belastungen<br />

im psychischen Bereich leiden.<br />

„Verwun<strong>der</strong>n sollte <strong>das</strong> wohl<br />

auch die Verteidigungsministerin<br />

nicht, war sie doch mit schier unzügelbarem<br />

Eifer an den schwarzgrünen<br />

Corona-Maßnahmen beteiligt,<br />

über die unser Nachwuchs<br />

wochenlang zuhause eingesperrt<br />

wurde“, reagierte <strong>der</strong> freiheitliche<br />

Wehrsprecher Volker Reifenberger<br />

auf Tanners Elegie.<br />

Wenn man junge Menschen über<br />

Wochen und Monate daheim vor<br />

<strong>der</strong>en Computer wegsperre, müsse<br />

man mit den Konsequenzen rechnen<br />

– gesund könne <strong>das</strong> sicherlich<br />

nicht sein, führte Reifenberger<br />

aus: „Nicht umsonst war bereits im<br />

Jänner 2021 die Jugendpsychiatrie<br />

Reifenberger: Tanner hat Wehruntauglichkeit<br />

mitverschuldet.<br />

des AKH vollkommen überlaufen.<br />

Fehlen<strong>der</strong> Sport, <strong>das</strong> Sitzen vor<br />

Fernseher, Mobiltelefon und Computer<br />

for<strong>der</strong>ten und for<strong>der</strong>n ihren<br />

Tribut, Haltungsschäden und Fehlsichtigkeit<br />

sind die Folgen.“<br />

Zudem habe Schwarz-Grün den<br />

jungen Leuten den Willen genommen,<br />

ihre Heimat Österreich zu<br />

verteidigen: „Es ist jene werte- und<br />

heimatlose Politik, die die ÖVP<br />

von den Grünen übernommen hat.<br />

Dies ließ sich die ÖVP-Ministerin<br />

selbst per Umfrage im November<br />

attestieren: Nur noch 31 Prozent<br />

<strong>der</strong> Österreicher würden ihr Land<br />

mit <strong>der</strong> Waffe verteidigen.“<br />

Foto: NFZ<br />

Die „För<strong>der</strong>er“ des eingeschränkten Blicks auf Extremismus von rechts.<br />

Mitte 2023 beauftragte ÖVP-<br />

Innenminister Gerhard Karner den<br />

umstrittenen Privatverein, <strong>der</strong> mit<br />

wissenschaftlicher Arbeit nicht viel<br />

zu tun hat, einen „Rechtsextremismusbericht“<br />

zu erstellen. „Von <strong>der</strong><br />

Volkspartei und ihrem grünen Koali-<br />

FPÖ-ABGEORDNETE DECKEN AUF<br />

Asylschwindler aus<br />

Türkei eingeflogen<br />

Die offenen Grenzen <strong>der</strong><br />

schwarz-grünen Regierung locken<br />

auch immer mehr Türken<br />

ins Land, die sich als Asylschwindler<br />

betätigen. Mehr als<br />

7.500 stellten bis November<br />

2023 einen Antrag, die meisten<br />

ohne Aussicht auf Erfolg. Ermöglicht<br />

<strong>wird</strong> ihnen <strong>das</strong> zumeist<br />

durch Serbien, wie ÖVP-Innenminister<br />

Gerhard Karner in einer<br />

Anfragebeantwortung an FPÖ-<br />

Sicherheitssprecher Hannes<br />

Amesbauer zugeben musste.<br />

„Analysen <strong>der</strong> Migrationsrouten<br />

zeigen, <strong>das</strong>s türkische Asylwerber<br />

in Österreich insbeson<strong>der</strong>e<br />

Flüge in die Balkanregion<br />

(allen voran Serbien) nutzen.<br />

Anschließend erfolgt die fortgesetzte<br />

Migration über den Landweg<br />

via Ungarn nach Österreich“,<br />

so Karner. Das Problem<br />

<strong>der</strong> visumsfreien Einreise aus <strong>der</strong><br />

Türkei werde zwar „bei Gesprächen<br />

mit <strong>der</strong> serbischen Seite<br />

laufend kommuniziert“ – gelöst<br />

ist es aber nach wie vor nicht.<br />

tionspartner hört man nichts zu<br />

linksextremer und islamistischer Gewalt,<br />

denn es geht dieser Regierung<br />

alleine um die Kriminalisierung unliebsamer<br />

Meinungen“, bemerkte<br />

FPÖ-Generalsekretär Christian<br />

Hafenecker dazu.<br />

Viel „Gammelfleisch“<br />

rollt durch Österreich<br />

Im Oktober 2023 wurde in<br />

Oberösterreich ein LKW mit zwei<br />

Tonnen verdorbenem Fleisch<br />

abgefangen, <strong>das</strong> in Österreich<br />

verkauft hätte werden sollen.<br />

FPÖ-Landwirtschaftssprecher<br />

Peter Schmiedlechner konfrontierte<br />

zwei Regierungsmitglie<strong>der</strong><br />

mit dem Vorfall. Landwirtschaftsminister<br />

Norbert Totschnig (ÖVP)<br />

erklärte sich für unzuständig und<br />

verwies auf Gesundheitsminister<br />

Johannes Rauch (Grüne). Der<br />

wie<strong>der</strong>um sieht keinen Anlass,<br />

die Kontrollen von Fleischimporten<br />

aus Nicht-EU-Staaten zu verstärken.<br />

2022 gab es aber bei fast<br />

500 Kontrollen Beanstandungen.<br />

164-mal war Fleisch nicht für den<br />

Verzehr geeignet, 14-mal sogar<br />

gesundheitsschädlich.<br />

Foto: NFZ<br />

Foto: Peter Lechner/HBF


8 Außenpolitik<br />

Neue Freie Zeitung<br />

Foto: NFZ<br />

Harald Vilimsky<br />

Kein EU-Steuergeld<br />

mehr für die Ukraine<br />

„Wir Freiheitliche treten mit einem starken,<br />

in EU-Fragen erfahrenen Team an“<br />

Herzliche Gratulation zur Nominierung,<br />

Herr Vilimsky. Sie sind <strong>der</strong><br />

erste österreichische Spitzenkandidat<br />

für die Europawahl.<br />

Vilimsky: Dankeschön! Es freut<br />

mich, <strong>das</strong>s mir <strong>der</strong> Bundesparteivorstand<br />

diese Aufgabe wie<strong>der</strong><br />

überantwortet hat – mittlerweile<br />

nach 2014 und 2019 zum dritten<br />

Mal. Mit <strong>der</strong> Nationalratsabgeordneten<br />

Petra Steger kommt diesmal<br />

eine Frau dazu, die als europapolitische<br />

Sprecherin <strong>der</strong> FPÖ im Parlament<br />

langjährige einschlägige<br />

Erfahrung mitbringt. Und Georg<br />

Mayer und Roman Hai<strong>der</strong> sind ja<br />

schon <strong>der</strong>zeit meine beiden tollen<br />

Kollegen im Europaparlament. Wir<br />

treten also mit einem starken, in<br />

EU-Fragen erfahrenen Team an.<br />

Welches Wahlziel haben Sie sich<br />

für Österreich und welches hat sich<br />

die Fraktion „Identität und Demokratie“<br />

gesetzt?<br />

Vilimsky: Die Wähler müssen<br />

die patriotischen Kräfte so stark<br />

machen, <strong>das</strong>s wir in <strong>der</strong> Lage sind,<br />

maßgeblichen Einfluss auf Entscheidungen<br />

im Europaparlament<br />

zu nehmen. In Österreich führt die<br />

FPÖ in den Umfragen für die Nationalratswahlen<br />

wie auch zur EU-<br />

Wahl mit klarem Abstand vor den<br />

FÜR ÖSTERREICH IM EUROPAPARLAMENT<br />

Es geht um noch einmal 50<br />

Milliarden Euro für die Ukraine,<br />

die Europas Steuerzahler nach<br />

Kiew überweisen sollen. Darüber<br />

soll ein EU-Son<strong>der</strong>gipfel am<br />

1. Februar abstimmen, über eine<br />

nie dagewesene kräftige Ausweitung<br />

des EU-Budgets, <strong>das</strong> bis<br />

2027 auf insgesamt 1,2 Billionen<br />

Euro festgelegt ist.<br />

Foto: FPÖ<br />

Ungarn überlegt, dagegen ein<br />

Veto einzulegen. Auch, um Druck<br />

zu machen für eine Freigabe <strong>der</strong><br />

von <strong>der</strong> Kommission eingefrorenen<br />

EU-Gel<strong>der</strong> für Budapest. In<br />

Brüssel tüftelt man daran, dieses<br />

ungarische Veto umgehen zu können.<br />

Dabei sollen, wenn nötig,<br />

sowohl die notwendige Einstimmigkeit<br />

im EU-Rat als auch die<br />

Haushaltsregeln <strong>der</strong> EU ignoriert<br />

werden. Solche Tricksereien<br />

werden nicht dazu angetan sein,<br />

<strong>das</strong> ohnehin angeknackste Vertrauen<br />

in Brüssel zu vergrößern.<br />

Schon bei <strong>der</strong> Abstimmung über<br />

den Start von Beitrittsverhandlungen<br />

mit <strong>der</strong> Ukraine hatte<br />

man Ungarns Premier Orbán<br />

vor die Tür geschickt, um die<br />

„Einstimmigkeit“ zu wahren.<br />

Die EU und ihre Mitgliedsstaaten<br />

haben seit Kriegsbeginn<br />

Brüssel-Fans SPÖ und ÖVP. Auf<br />

EU-Ebene schauen die Projektionen<br />

<strong>der</strong>zeit so aus, <strong>das</strong>s unsere<br />

Fraktion Identität und Demokratie<br />

bei den Sitzen fast ein Drittel zulegen<br />

könnte. Gemeinsam mit <strong>der</strong> an<strong>der</strong>en<br />

Rechtsfraktion, den Reformkonservativen,<br />

würde die Rechte<br />

auf mehr als 170 Sitze im EU-Parlament<br />

kommen und damit mit <strong>der</strong><br />

Europäischen Volkspartei um Platz<br />

eins im Rennen liegen. Das stimmt<br />

mich optimistisch, <strong>das</strong>s die Politik<br />

des EU-Parlaments in <strong>der</strong> nächsten<br />

Legislaturperiode ganz an<strong>der</strong>s ausschauen<br />

könnte.<br />

bis Ende Oktober bereits 133<br />

Milliarden Euro in die Ukraine<br />

gepumpt. Diese Zahlen erhebt<br />

alle paar Monate <strong>das</strong> Kieler<br />

Institut für Weltwirtschaft. 3,4<br />

Milliarden Euro davon kommen<br />

demnach aus Österreich. Das<br />

Ganze passiert – wie übrigens<br />

auch die bis dato wirkungslosen<br />

Sanktionen gegen Russland –<br />

völlig ohne Strategie. Vor allem<br />

ohne irgendwelche Bemühungen<br />

um einen Waffenstillstand mit<br />

darauffolgenden Friedensverhandlungen.<br />

Was nichts an<strong>der</strong>es<br />

heißt, als <strong>das</strong>s von <strong>der</strong> Leyen und<br />

Co. den Finanzfluss nach Kiew<br />

dauerhaft aufrechterhalten wollen.<br />

Weitere Hilfstranchen sind<br />

damit schon vorprogrammiert.<br />

Unsere Position war immer klar:<br />

kein weiteres EU-Steuergeld an<br />

die Ukraine.<br />

Ihre Schwerpunkte für die kommende<br />

Legislaturperiode?<br />

Vilimsky: Bei <strong>der</strong> anhaltenden<br />

Masseneinwan<strong>der</strong>ung unter grobem<br />

Missbrauch des Asylrechts müssen<br />

wir endlich aufhören, jedem,<br />

<strong>der</strong> es an die Außengrenze schafft,<br />

ein Asylverfahren zu gewähren.<br />

Im Kampf gegen den ausufernden<br />

Zentralismus müssen wir verhin<strong>der</strong>n,<br />

<strong>das</strong>s bei einer Erweiterung<br />

<strong>der</strong> Union die Verträge so geän<strong>der</strong>t<br />

werden, <strong>das</strong>s mehr Macht von<br />

Brüssel an die Mitgliedsstaaten zurückgeht.<br />

Dazu kommt ein klares<br />

Nein zum EU-Beitritt <strong>der</strong> Ukraine.<br />

„Team Österreich“ für Brüssel: Mayer, Vilimsky, Steger und Hai<strong>der</strong>.<br />

Wer gegen<br />

muss mit<br />

Denunzierungswelle gege<br />

Bauernprotest von „Rechtsextremen<br />

unterwan<strong>der</strong>t“, ein<br />

privates Treffen zur Asylpolitik<br />

plant „Massendeportationen“<br />

und ein Verbot <strong>der</strong> AfD. Deutschlands<br />

Regierungsparteien und<br />

ihre Medien versuchen, ihre Kritiker<br />

mit immer dreisteren Verleumdungskampagnen<br />

mundtot<br />

zu machen. Doch immer weniger<br />

Bürger lassen sich angesichts <strong>der</strong><br />

massiven Verschlechterung ihrer<br />

Lebenssituation diese Bevormundung<br />

gefallen.<br />

Angesichts des massiven landesweiten<br />

Bauernprotests schrieben<br />

sich die „Edelfe<strong>der</strong>n“ <strong>der</strong> deutschen<br />

Regierungspresse so richtig<br />

in Rage. Ein „motorisierter Mistgabelmob“,<br />

„Traktor-Extremisten“<br />

und ein „Kartoffel-Mob“ wollen,<br />

aufgeputscht von rechtsextremen<br />

Propagandisten, die Regierung<br />

stürzen und <strong>das</strong> Land in die Hände<br />

<strong>der</strong> AfD treiben.<br />

Untermauert wurde <strong>der</strong> „Putschverdacht“<br />

von einem zur „Wannsee-Nachfolgekonferenz“<br />

hochstilisierten<br />

privaten Treffen bürgerlicher<br />

und rechter Politiker durch ein dubios<br />

finanziertes Journalistenteam.<br />

Dieses brauchte mehr als einen<br />

Monat, um <strong>das</strong> Treffen – <strong>das</strong> unter<br />

an<strong>der</strong>em den im „Spiegel“ publizierten<br />

Ratschlag Olaf Scholz‘<br />

diskutierte (siehe Bild) – termingerecht<br />

zum „Aufstand <strong>der</strong> Bauern“<br />

zu skandalisieren.<br />

Gerechtfertigter Protest<br />

Die freiheitliche Verfassungssprecherin<br />

Susanne Fürst und<br />

Landwirtschaftssprecher Peter<br />

Schmiedlechner, die an <strong>der</strong> montägigen<br />

Abschlusskundgebung <strong>der</strong><br />

Bauern in Berlin teilnahmen, konnten<br />

– wie manche inzwischen aufgewachten<br />

Medien auch – keine<br />

rechtsextremistischen Putschabsichten<br />

entdecken.<br />

„Die Landwirte leisten unglaublich<br />

wertvolle Arbeit sowie Naturschutz<br />

und Umweltschutz. Als<br />

Dank dafür ernten sie von <strong>der</strong> deutschen<br />

‚Ampelregierung‘ nun Überregulierung<br />

und Unterdrückung im<br />

Namen einer irrationalen Klima-<br />

Foto: FPÖ-TV


Nr. 3 Donnerstag, 18. Jänner <strong>2024</strong><br />

g<br />

<strong>das</strong> Volk regiert,<br />

Protest rechnen<br />

n die Kritiker <strong>der</strong> „bunten Koalition“ in Berlin<br />

FPÖ-Verfassungssprecherin Susanne Fürst bei <strong>der</strong> Bauerndemonstration<br />

in Berlin: geordnet, gewaltfrei, allein die Bauerninteressen verteidigend.<br />

politik“, kritisierte Fürst die willkürlichen<br />

Grundrechtseingriffe <strong>der</strong><br />

deutschen Regierung.<br />

So sehen es auch die Deutschen.<br />

Laut einer Umfrage im Auftrag <strong>der</strong><br />

„BILD“-Zeitung stehen 69 Prozent<br />

<strong>der</strong> Deutschen hinter den Protesten<br />

<strong>der</strong> Landwirte. Nur 22 Prozent<br />

lehnen sie ab. Die Umfrage ergab<br />

auch, <strong>das</strong>s 64 Prozent mit den Anliegen<br />

<strong>der</strong> Bauern sympathisieren,<br />

aber gerade einmal elf Prozent Verständnis<br />

für Straßenblockaden von<br />

Klima-Endzeitsekten wie <strong>der</strong> von<br />

SPD und Grünen gehätschelten<br />

„Letzten Generation“ haben.<br />

Der Kanzler darf‘s sagen, bei Privaten<br />

ist es schon rechtsextrem.<br />

Foto: NFZ<br />

Politische Zielvorgabe<br />

Die konzertierte Aktion von Presse<br />

und Medien lässt vielmehr den<br />

Verdacht aufkommen, <strong>das</strong>s dies alles<br />

nur dem Vorantreiben eines Verbots<br />

<strong>der</strong> AfD dienen soll, die bei den<br />

diesjährigen drei Landtagswahlen in<br />

Ostdeutschland stärkste Partei werden<br />

könnte.<br />

Fragte die „Süddeutsche Zeitung“<br />

noch unschuldig „Kann die AfD<br />

verboten werden?“, ging „Die Zeit“<br />

mit „Braucht es ein AfD-Verbot?“<br />

schon weiter, und die öffentlichrechtliche<br />

„Tagesschau“ fand gar<br />

schon „Argumente für ein AfD-Verbotsverfahren“.<br />

Der „Tagesspiegel“<br />

brachte „neben einem Parteiverbot“<br />

auch gleich die Aberkennung <strong>der</strong><br />

Grundrechte für „AfD-Funktionäre“<br />

ins Spiel. Eine linke Plattform<br />

hat bereits eine Petition gestartet,<br />

mit <strong>der</strong> die Regierung aufgefor<strong>der</strong>t<br />

<strong>wird</strong>, dem Thüringer AfD-Landesparteichef<br />

Björn Höcke seine verfassungsmäßig<br />

garantierten Grundrechte<br />

zu entziehen.<br />

Passend dazu hat die deutsche<br />

„Sprachkritische Aktion Unwort<br />

des <strong>Jahr</strong>es“ – natürlich völlig unpolitisch<br />

– „Remigration“ zum Unwort<br />

des <strong>Jahr</strong>es gekürt. Es reiht sich<br />

übrigens nahtlos an seine Vorgänger<br />

„Pushback“, „Abschiebeindustrie“,<br />

„Sozialtourismus“ o<strong>der</strong><br />

„Überfremdung“.<br />

KURZ UND BÜNDIG<br />

Asylwerberrekord<br />

Außenpolitik 9<br />

Im vergangenen <strong>Jahr</strong> haben 1,13 Millionen<br />

Menschen in <strong>der</strong> Europäischen Union, in<br />

Norwegen und in <strong>der</strong> Schweiz einen Antrag<br />

auf Asyl gestellt. Dies geht nach Informationen<br />

<strong>der</strong> „Welt“ aus bisher unveröffentlichten<br />

Zahlen <strong>der</strong> Asylagentur <strong>der</strong> Europäischen<br />

Union (EUAA) hervor. Europaweit ist <strong>das</strong><br />

ein Anstieg um 17 Prozent gegenüber dem<br />

Vorjahr (966.000 Anträge). Auffällig ist die<br />

mittlerweile geringe Zahl <strong>der</strong> Anträge in Dänemark<br />

(2.383) sowie <strong>der</strong> Slowakei (415)<br />

und Ungarn mit 31 Asylanträgen. Pro-Kopf<br />

ist Österreich mit 642 Asylanträgen pro 100.000 Einwohner weiterhin<br />

Spitzenreiter in <strong>der</strong> EU. In Deutschland sind es lediglich 388.<br />

4,3 Millionen „EU-Ukrainer“<br />

Foto: NFZ<br />

Am 30. November 2023 hatten nach Angaben<br />

<strong>der</strong> Europäischen Kommission 4,27<br />

Millionen Nicht-EU-Bürger, die infolge <strong>der</strong><br />

russischen Invasion vom 24. Februar 2022<br />

aus <strong>der</strong> Ukraine geflohen waren, einen vorübergehenden<br />

Schutzstatus in den 27<br />

EU-Mitgliedslän<strong>der</strong>n. Die wichtigsten<br />

EU-Län<strong>der</strong>, die ukrainische Kriegsflüchtlinge<br />

aufnahmen, waren Deutschland mit<br />

1,23 Millionen, Polen mit 955.110 und<br />

Tschechien mit 369.330. Damit machten<br />

ukrainische Staatsbürger mehr als 98 Prozent <strong>der</strong> Personen aus, die vorübergehenden<br />

Schutz in <strong>der</strong> EU erhielten.<br />

Falsche Migrationspolitik<br />

kostet Berlin Billionen Euro<br />

Der Renten- und Sozialexperte<br />

Bernd Raffelhüschen hat den gesamtwirtschaftlichen<br />

Preis <strong>der</strong> Einwan<strong>der</strong>ung<br />

berechnet. So entsteht<br />

durch die Masseneinwan<strong>der</strong>ung ein<br />

gesamtwirtschaftliches Loch von<br />

5.800 Milliarden Euro in den Renten-<br />

und Sozialkassen. Schon jetzt<br />

gebe es in <strong>der</strong> alternden deutschen<br />

Gesellschaft eine große Lücke zwischen<br />

dem, was Arbeitgeber und<br />

-nehmer an Steuern, Pflege-, Renten-,<br />

Krankenversicherungsbeiträgen<br />

einzahlten, und dem, was sie<br />

künftig ausbezahlt bekommen.<br />

Diese „Nachhaltigkeitslücke“<br />

werde laut dem Freiburger Experten<br />

auf 19.200 Milliarden Euro anwachsen,<br />

wenn Deutschland weiterhin<br />

jährlich 300.000 Auslän<strong>der</strong><br />

aufnehme. Würden hingegen keine<br />

Asylwerber mehr ins Land gelassen,<br />

läge sie nur bei 13,4 Billionen.<br />

Die Einwan<strong>der</strong>ung vergrößert<br />

<strong>das</strong> Loch also um 5.800 Milliarden<br />

Euro, so Raffelhüschen: „Das ist<br />

<strong>der</strong> Preis <strong>der</strong> Einwan<strong>der</strong>ung in unserem<br />

bisherigen System.“<br />

Foto: NFZ<br />

Denn Migranten bräuchten sechs<br />

<strong>Jahr</strong>e, bis sie einen Arbeitsplatz bekämen.<br />

Auch danach werde es kaum<br />

besser. Aufgrund mangeln<strong>der</strong> Qualifikation<br />

würden sie deutlich weniger<br />

als ihre deutsche Kollegen verdienen,<br />

aber die gleichen Leistungen bei<br />

Krankheit, Pflege und Rente erhalten:<br />

„Obwohl die Altersstruktur <strong>der</strong><br />

Migranten potentiell eine demographische<br />

Verjüngungsdividende birgt,<br />

führt dies in keinem <strong>der</strong> betrachteten<br />

Szenarien zu einer positiven fiskalischen<br />

Bilanz <strong>der</strong> Einwan<strong>der</strong>ung“<br />

Die Falschen hereingelassen.<br />

Grafik: EU


10 Leserbriefe<br />

Neue Freie Zeitung<br />

TERMINE<br />

JÄNNER<br />

25<br />

JÄNNER<br />

26<br />

FBI-Veranstaltung<br />

in Echsenbach/NÖ<br />

FBI-Veranstaltung<br />

in Langkampfen/T<br />

LESER AM WORT<br />

Asylwerber<br />

Zahlreiche grundlose Feueralarme<br />

wurden von „jungen“ Asylwerbern“<br />

ausgelöst, die Feuerwehr<br />

beim Einsatz behin<strong>der</strong>t, und<br />

Feuerwehrfrauen näherten sie<br />

sich so, <strong>das</strong>s diese von den eigenen<br />

Kameraden abgeschirmt werden<br />

mussten. Als Draufgabe gab<br />

es jetzt eine Prügelei mit Beschädigung<br />

von Inventar unter den Asylwerbern.<br />

Was ist die Reaktion? Die<br />

Feuerwehr kommt nur noch mit<br />

Polizeischutz zum Einsatz, einige<br />

Asylwerber wurden in an<strong>der</strong>e Unterkünfte<br />

verlegt und <strong>das</strong> Betreuungs-<br />

und Sicherheitspersonal <strong>wird</strong><br />

erhöht. Wenn sich Gäste bei mir so<br />

verhalten, dann fliegen sie im hohen<br />

Bogen hinaus! Was ist los in<br />

Österreich? Wie lange werden wir<br />

uns <strong>das</strong> noch gefallen lassen?<br />

Gerald Grebenjak, Völkermarkt<br />

„Wun<strong>der</strong>minister“ Kocher<br />

Immer öfter ist über die tolle<br />

Leistung unseres Wun<strong>der</strong>ministers<br />

Kocher zu lesen, <strong>das</strong>s die Arbeitslosenzahlen<br />

„zurückgehen“. Warum<br />

hier so viel Lob verstreut <strong>wird</strong>,<br />

wobei er ja gar nichts macht, verstehe,<br />

wer will. Der „geringe“ Arbeitslosenanstieg<br />

ist einmal mehr<br />

den geburtenstarken <strong>Jahr</strong>gängen<br />

geschuldet, die jetzt schleunigst<br />

schauen, in die Pension zu kommen.<br />

Dann müssen wir uns die Beschäftigungszahlen<br />

<strong>der</strong> letzten <strong>Jahr</strong>e<br />

ansehen. Man hat vermehrt auf<br />

Billigkräfte aus den Nachbarlän<strong>der</strong>n<br />

gesetzt, die seit Corona nicht<br />

mehr greifbar sind und jetzt ergänzt<br />

werden. Aus diesem Fehlkonstrukt<br />

resultiert <strong>der</strong> Fachkräftemangel,<br />

da man gänzlich auf die eigenen<br />

Leute vergessen hat. Und noch eine<br />

Fehlmeldung ist zu verbuchen: Wie<br />

kann <strong>der</strong> Minister uns erklären, die<br />

Konjunktur steigt, wobei man die<br />

Ausgangslage nicht bekannt gibt?<br />

Die Corona-Maßnahmen haben<br />

„Zombie-Firmen“ am Leben erhalten,<br />

wodurch sich die Konkurse<br />

nur verzögert haben. Jetzt möchte<br />

man <strong>das</strong> Ganze noch einmal mit<br />

Staatshilfen ausgleichen, den Betrieben<br />

Gel<strong>der</strong> zu geben, die sie<br />

nicht erwirtschaften. Das schadet<br />

nicht nur <strong>der</strong> Wirtschaft, son<strong>der</strong>n<br />

auch allen Arbeitnehmern. Ich frage<br />

mich, nach welchen Gesichtspunkten<br />

hier um Wählerstimmen<br />

gebuhlt <strong>wird</strong>?<br />

Frank Christian, Aurolzmünster<br />

Alle gegen die FPÖ<br />

Unser Land hat jede Menge<br />

Probleme, die aber die Regierung<br />

Foto: FPÖ/Alois Endl<br />

scheinbar nicht interessieren. Was<br />

hat sie gegen die hausgemachte<br />

Teuerung getan? Die Masseneinwan<strong>der</strong>ung<br />

läuft unbeirrt weiter,<br />

<strong>das</strong> Chaos <strong>wird</strong> immer größer,<br />

und mit ihm steigt die Kriminalität<br />

und die Islamisierung unserer<br />

Heimat. Handelsverträge werden<br />

unterschrieben, die nur uns und<br />

den Bauern schaden, und <strong>der</strong> Terror<br />

gegen die Autofahrer und <strong>der</strong><br />

unsinnige Zwang zu E-Autos läuft<br />

weiter. Die Regierung kennt nur ein<br />

Thema: den Kampf gegen die FPÖ.<br />

Aber <strong>das</strong> Volk hat <strong>das</strong> Versagen <strong>der</strong><br />

EU-hörigen Parteien erkannt und<br />

die Nase von diesen Blen<strong>der</strong>n und<br />

Hetzern voll. Das gilt nicht nur für<br />

die Nehammer-Regierung. Wenn<br />

man sich die Programme <strong>der</strong> Parteien<br />

anschaut, so bleibt nur eine<br />

Partei, die sich um die Sorgen <strong>der</strong><br />

Österreicher kümmert – die FPÖ.<br />

Ein Regierungswechsel ist überfällig,<br />

und <strong>das</strong> geht mit den vier<br />

EU-hörigen Parteien nicht. Hass,<br />

Hetze und Ausgrenzung lösen keine<br />

Probleme und sind als Regierungsprogramm<br />

zu wenig.<br />

Stephan Pestitschek, Strasshof<br />

Rechte „Verschwörer“<br />

Wieso gab es nach Morddrohungen<br />

linker Extremisten gegen rechte<br />

Politiker und Patrioten bisher<br />

keinen Aufschrei unserer „demokratiebesorgten<br />

Medien“?<br />

Ernst Pitlik, Wien<br />

Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at<br />

FEBRUAR<br />

29<br />

FBI-Veranstaltung<br />

in Graz<br />

Ich bestelle die Wochenzeitung „Neue Freie Zeitung“ zum (zutreffendes bitte ankreuzen):<br />

Halbjahrespreis € 15,-<br />

Auslandsjahresbezug € 73,-<br />

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<strong>Jahr</strong>espreis € 30,-<br />

<strong>Jahr</strong>espreis zum Seniorentarif € 20,-<br />

<strong>Jahr</strong>espreis für Studenten € 20,-<br />

Die Bestellung gilt bis auf schriftlichen Wi<strong>der</strong>ruf, <strong>der</strong> entwe<strong>der</strong> per E-Mail o<strong>der</strong> Postweg erfolgen muss.<br />

Die Einzahlung erfolgt mittels Erlagschein, <strong>der</strong> Ihnen halbjährlich (bei <strong>Jahr</strong>esabo jährlich) zugeschickt <strong>wird</strong>.<br />

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Nr. 3 Donnerstag, 18. Jänner <strong>2024</strong><br />

g<br />

WIEN<br />

Pinker Vizebürgermeister<br />

agiert an <strong>der</strong> Realität vorbei<br />

Gebührenanstieg, Lehrermangel und Islamismus sind „hausgemacht“<br />

Die von Neos-Bildungsstadtrat<br />

Christoph Wie<strong>der</strong>kehr<br />

gesetzten Maßnahmen gegen den<br />

Lehrermangel und die Radikalisierung<br />

von Jugendlichen kommen<br />

für Wiens FPÖ-Klubobmann<br />

Maximilan Krauss zu spät<br />

und sind viel zu schwach.<br />

Wien 11<br />

WIENER SPAZIERGÄNGE<br />

von Hannes Wolff<br />

Wie bin ich nur auf die Idee gekommen,<br />

von <strong>der</strong> Zweierlinie, wo<br />

ich in Richtung Museumsquartier<br />

unterwegs war, in die Mariahilfer<br />

Straße abzubiegen!<br />

„Wie<strong>der</strong>kehr agiert schon wie<br />

sein roter Vormund, SPÖ-Bürgermeister<br />

Michael Ludwig: Anstatt<br />

<strong>das</strong> Feuer zu verhin<strong>der</strong>n, verursacht<br />

er mit den falschen Löschmitteln<br />

einen Flächenbrand“, kritisierte<br />

Krauss.<br />

Den Lehrermangel schiebt er <strong>der</strong><br />

Bundesregierung in die Schuhe,<br />

anstatt in seinem Bereich einzugreifen<br />

und die Gehälter für Volks-,<br />

Mittelschullehrer sowie Kin<strong>der</strong>gartenpädagogen<br />

zu erhöhen und den<br />

Job auch für Neueinsteiger attraktiver<br />

zu machen.<br />

Die voranschreitende Radikalisierung<br />

<strong>der</strong> Jugendlichen und die<br />

Islamisierung an den Schulen ist für<br />

Krauss ein „hausgemachtes Problem“.<br />

Viel zu lang habe man dem<br />

zugesehen und die Augen vor <strong>der</strong><br />

Realität verschlossen. „Wenn Lehrerinnen<br />

davon berichteten, <strong>das</strong>s<br />

moslemische Väter o<strong>der</strong> Schüler<br />

Krauss: Wie<strong>der</strong>kehr & Co. brechen alle Neos-Wahlversprechen.<br />

nicht mit ihnen sprechen wollten,<br />

wurde <strong>das</strong> als Einzelfall abgetan.<br />

Auch Wie<strong>der</strong>kehrs Weigerung <strong>der</strong><br />

Einführung einer Deutschpflicht<br />

außerhalb des Fremdsprachenunterrichts<br />

ist ein Fehler, <strong>der</strong> schleunigst<br />

korrigiert gehört“, zeigte <strong>der</strong><br />

FPÖ-Klubobmann auf.<br />

Selbstaufgabe <strong>der</strong> Kontrollpartei<br />

Vollkommen versagt habe die<br />

selbsternannte pinke „Kontrollund<br />

Transparenzpartei“ auch in Sachen<br />

Gebührenerhöhung, betonte<br />

Krauss. Mit 1. Jänner wurden erneut<br />

die Gräbergebühren um 70<br />

Euro angehoben. „Jede Verteuerung<br />

<strong>der</strong> städtischen Gebühren im<br />

vergangenen <strong>Jahr</strong>, und <strong>der</strong>er gab es<br />

eine Vielzahl, wurde von den Neos<br />

abgenickt. Ihr Wahlversprechen<br />

zu einer Gebührensenkung haben<br />

Wie<strong>der</strong>kehr & Co. dem eigenen<br />

Machterhalt ungeniert geopfert.<br />

Nur mit einem freiheitlichen Bürgermeister<br />

<strong>wird</strong> es eine spürbare<br />

Verbesserung für die Wiener Bevölkerung<br />

geben!“<br />

Foto: NFZ<br />

Häuslbauer<br />

Egal, ich war dort, und schon<br />

bin ich vor dem sogenannten<br />

Lamarr gestanden. Die Hedy<br />

Lamarr war ja bekanntlich eine<br />

großartige Schauspielerin <strong>der</strong><br />

30er <strong>Jahr</strong>e, die unter an<strong>der</strong>em<br />

durch mehrstöckige Hutkreationen<br />

bekannt war, und ihr Name<br />

steht nach dem Willen <strong>der</strong> Signa<br />

Holding des Herrn Benko für<br />

<strong>das</strong> hier geplante Kaufhaus- und<br />

Hotelprojekt.<br />

Das Haus, <strong>das</strong> früher als Leiner-<br />

Haus bekannt war, war ja ein passables<br />

Bauwerk, aber man hat es<br />

abgerissen. Hier sollte ein luxuriöses<br />

Testimonial entstehen.<br />

Damit schaut’s nun finster aus.<br />

Jetzt <strong>wird</strong> die Mariahilfer Straße,<br />

die ja zu den besten Adressen<br />

Wiens gehört, durch eine Baustelle<br />

verziert, in <strong>der</strong> kein einziger Arbeiter<br />

zu sehen ist. Etwa fünfhun<strong>der</strong>t<br />

hätten es sein sollen. Manche<br />

Firmen schauen einer tristen Zukunft<br />

entgegen.<br />

Ich hab da noch Bil<strong>der</strong> in Erinnerung.<br />

Unter an<strong>der</strong>em sind<br />

drauf Herr René Benko und Herr<br />

Sebastian Kurz in inniger Zweisamkeit<br />

zu sehen. Was hatten sie<br />

hier miteinan<strong>der</strong> zu tun?<br />

Sicherlich gar nix. Es gilt die<br />

Zufallsvermutung.


12 Län<strong>der</strong><br />

Neue Freie Zeitung<br />

BURGENLAND<br />

Gesetz statt Willkür<br />

Anstelle <strong>der</strong> von <strong>der</strong> SPÖ aus<br />

partei<strong>politischen</strong> Gründen geplanten<br />

Verstaatlichung und Ausschlachtung<br />

<strong>der</strong> Rücklagen des<br />

Müllverbandes zur Lukrierung von<br />

Bestechungsgel<strong>der</strong>n für die Gemeinden,<br />

for<strong>der</strong>ten die Freiheitlichen<br />

eine nachhaltige Lösung. „Es<br />

braucht eine gesetzliche Regelung,<br />

wie den Gemeinden finanziell geholfen<br />

<strong>wird</strong>, ohne sie <strong>der</strong> Willkür<br />

des Landeshauptmanns auszuliefern“,<br />

erklärte FPÖ-Kommunalsprecher<br />

Markus Wiesler die freiheitliche<br />

For<strong>der</strong>ung nach einem<br />

„Gemeinde-Zuschuss-Gesetz“.<br />

VORARLBERG<br />

Säumige Landesregierung<br />

Auf Initiative<br />

<strong>der</strong> Freiheitlichen<br />

hat <strong>der</strong> Vorarlberger<br />

Landtag nach<br />

<strong>der</strong> Schließung<br />

des Schlachthofs<br />

Dornbirn<br />

mehrfach ein<br />

regionales Feurstein-Hosp<br />

Schlacht- und Verarbeitungszentrum<br />

eingemahnt, erinnerte<br />

FPÖ-Tierschutzsprecherin Nicole<br />

Feurstein-Hosp: „Aber die Landesregierung<br />

ist seit über vier <strong>Jahr</strong>en<br />

säumig in <strong>der</strong> Angelegenheit!“<br />

OBERÖSTERREICH<br />

Schein und Sein<br />

In einer Petition haben sich die<br />

grün-schwarz-roten Parteien im<br />

oberösterreichischen Steyr kürzlich<br />

für den Stromnetzausbau in <strong>der</strong> Region<br />

ausgesprochen, weil mehrere<br />

Gemeinden aufgrund zu geringer<br />

Kapazitäten keinen Photovoltaikstrom<br />

mehr einspeisen können.<br />

Für den freiheitlichen Forschungs-,<br />

Innovations- und Digitalisierungssprecher<br />

Gerhard Deimek stellt <strong>das</strong><br />

aber nur „politisches Blendwerk“<br />

dar: „Die For<strong>der</strong>ungen finden sich<br />

bereits im Stromnetz-Masterplan<br />

2023 des Landes Oberösterreich<br />

wie<strong>der</strong>. Dort wartet <strong>der</strong> zuständige<br />

ÖVP-Landesrat Achleitner auf<br />

die notwendigen Geldmittel des<br />

ÖVP-Finanzministers in Wien.“<br />

Schwarz-Grün in Wien rede <strong>der</strong><br />

„erneuerbaren Energien“ ständig<br />

<strong>das</strong> Wort, aber ignoriere beharrlich<br />

den dafür notwendigen Ausbau <strong>der</strong><br />

Netzinfrastruktur.<br />

Foto: FPÖ Vorarlberg<br />

Foto: NFZ<br />

ÖVP-Innenminister Karner hofiert<br />

weiterhin abgelehnte Asylwerber<br />

Regierung lehnt Sozialleistungskürzung für abgelehnte Asylwerber ab<br />

ÖVP-Innenminister Gerhard<br />

Karner hat eine entsprechende<br />

Resolution <strong>der</strong> schwarzblauen<br />

Koalition in Oberösterreich<br />

einfach „abgewimmelt“.<br />

„Es ist bedauerlich, <strong>das</strong>s ÖVP-<br />

Innenminister Gerhard Karner dieses<br />

wichtige Anliegen nicht ernst<br />

nimmt“, zeigte sich FPÖ-Klubobmann<br />

Herwig Mahr verärgert über<br />

die aktuelle Anwort des Innenministers<br />

auf eine FPÖ/ÖVP-Landtagsresolution<br />

aus dem vergangenen<br />

Oktober. Karners Ablehnung<br />

wertete Mahr als „durchschaubares<br />

politisches Ausweichmanöver“.<br />

Im Antrag for<strong>der</strong>ten die Freiheitlichen<br />

die Beschränkung des Bezugs<br />

von Sozialleistungen für abgelehnte<br />

Asylwerber „nach dem<br />

Vorbild an<strong>der</strong>er EU-Staaten“.<br />

Österreich spielt Weltsozialamt<br />

Derzeit hätten Asylwerber selbst<br />

nach Ablehnung ihres Asylantrags<br />

KÄRNTEN<br />

OBERÖSTERREICH<br />

<strong>das</strong> Recht auf Sozialleistungsbezug.<br />

„Daher ist unser Land auch<br />

ein überdurchschnittlich beliebtes<br />

Ziel für Asylwerber“, kritisierte<br />

Mahr die Haltung des ÖVP-Innenministers<br />

anhand <strong>der</strong> seit 2015 gestellten<br />

350.000 Asylanträge.<br />

FPÖ-For<strong>der</strong>ung umgesetzt<br />

Angerer: U-Ausschussgesetz<br />

trägt blaue Handschrift.<br />

Foto: FPÖ Oberösterreich<br />

Mahr: Hohe Sozialleistungen führen zu steigenden Asylanträgen.<br />

Das von den Kärntner Freiheitlichen<br />

seit <strong>Jahr</strong>en gefor<strong>der</strong>te neue<br />

Untersuchungsausschuss-Gesetz<br />

<strong>wird</strong> nach <strong>der</strong> letztwöchigen Besprechung<br />

aller Landtagsparteien<br />

am 1. Februar beschlossen.<br />

„Durch diesen Erfolg <strong>wird</strong> die<br />

Kontrolle in Kärnten gestärkt. Unsere<br />

For<strong>der</strong>ungen werden größtenteils<br />

umgesetzt, so<strong>das</strong>s die politische<br />

Verantwortung bei den Landesgesellschaften<br />

geklärt werden<br />

kann und diese in Zukunft endlich<br />

Akten und Unterlagen liefern<br />

müssen“, betonte <strong>der</strong> Kärntner<br />

FPÖ-Landedsparteiobmann Erwin<br />

Angerer.<br />

Der letzte Hypo-U-Ausschuss<br />

habe nämlich gezeigt, <strong>das</strong>s mit<br />

den bisherigen Bestimmungen die<br />

lückenlose Aufklärung von Skandalen<br />

wie dem Flughafen-Chaos<br />

unmöglich sei. Die Landesgesellschaften<br />

werden jetzt gesetzlich<br />

verpflichtet, die Vorlagepflicht von<br />

Unterlagen binnen drei Monaten<br />

nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes<br />

in ihren Gesellschaftsverträgen<br />

zu verankern.<br />

Einen Wermutstropfen machte<br />

Angerer doch aus: SPÖ und ÖVP<br />

wollen weiter keine Live-Übertragung<br />

<strong>der</strong> U-Ausschüsse zulassen:<br />

„Die Bürger erwarten sich volle<br />

Transparenz, daher sollte es auch<br />

eine Live-Übertragung geben.“<br />

Foto: FPÖ Tirol<br />

Mit dem nötigen <strong>politischen</strong> Willen<br />

könnte diese in Frankreich,<br />

Schweden, Polen, Ungarn o<strong>der</strong><br />

Dänemark angewandte Verschärfung<br />

auch in Österreich umgesetzt und damit<br />

eine Verringerung des Asylwerberandrangs<br />

erreicht werden.<br />

TIROL<br />

Ineffizient und umweltschädlich.<br />

Windparkfantasien<br />

sind Rohrkrepierer<br />

Die Tiroler Freiheitlichen und <strong>der</strong><br />

Österreichische Alpenverein sprechen<br />

sich aus ökoglogischen wie<br />

ökonomischen Gründen klar gegen<br />

die Errichtung von Windparks im<br />

alpinen Gelände Tirols aus. „Anstatt<br />

den Ausbau <strong>der</strong> Wasserkraftgewinnung<br />

und <strong>der</strong> Photovoltaik<br />

voranzutreiben, forciert man eine<br />

Energiegewinnungsform, die sich<br />

letztlich nicht rechnet, wie auch Experten<br />

bestätigen“, kritisierte FPÖ-<br />

Abgeordneter Gerald Hauser die<br />

von ÖVP-Landeshauptmann-Stellvertreter<br />

Josef Geisler vorangetriebenen<br />

Pläne <strong>der</strong> schwarz-roten<br />

Landesregierung.


Nr. 3 Donnerstag, 18. Jänner <strong>2024</strong><br />

g<br />

Län<strong>der</strong> 13<br />

STEIERMARK<br />

Foto: FPÖ Steiermark<br />

LÄNDER-<br />

SACHE<br />

Mario Kunasek<br />

FPÖ-Landesparteiobmann Steiermark<br />

Foto: FPÖ/Alois Endl<br />

Kunasek: „Ich will Landeshauptmann für alle fleißigen<br />

Leistungsträger und die normalen Menschen<br />

in diesem Land, für Familien, für alleinerziehende<br />

Mütter, für Unternehmer, Hackler und Arbeiter<br />

sein.“<br />

Ein Landeshauptmann,<br />

<strong>der</strong> FÜR die Steirer da ist!<br />

Mario Kunasek führt die steirische FPÖ in den Landtagswahlkampf<br />

Die steirischen Freiheitlichen<br />

haben die Weichen für die<br />

Landtagswahl gestellt: Mario<br />

Kunasek <strong>wird</strong> die Partei in die<br />

Wahlauseinan<strong>der</strong>setzung führen.<br />

Mario Kunasek wurde vergangene<br />

Woche in den Landesparteigremien<br />

einstimmig zum Spitzenkandidat<br />

für die Landtagswahl <strong>2024</strong><br />

gewählt und genießt damit die volle<br />

Rückendeckung <strong>der</strong> Landes- wie<br />

auch <strong>der</strong> Bundespartei.<br />

„Gerade im letzten <strong>Jahr</strong>, als es<br />

massive Angriffe auf unseren Landesparteiobmann<br />

gab, hat er bewiesen,<br />

aus welchem Holz er geschnitzt<br />

ist. Er ist bodenständig,<br />

wenn es darum geht, direkt mit den<br />

Menschen in den Austausch zu gehen.<br />

Er ist mutig, wenn er die unangenehmen<br />

Themen offen und klar<br />

anspricht. Und er ist steirisch, weil<br />

er unsere Heimat, ihre Identität, ihr<br />

Brauchtum und ihre Traditionen in<br />

den Fokus seines <strong>politischen</strong> Wirkens<br />

stellt“, erläuterte FPÖ-Landesparteisekretär<br />

Stefan Hermann.<br />

Ein solides Angebot<br />

„bodenständig. mutig. steirisch“<br />

ist daher auch die Devise, unter<br />

<strong>der</strong> die FPÖ in den Landtagswahlkampf<br />

ziehe, erklärte Hermann, <strong>der</strong><br />

Doskozils Märchenstunde<br />

Die Ankündigung von Landeshauptmann<br />

Hans Peter Doskozil<br />

zu einer Budgetobergrenze im<br />

Wahlkampf erinnerte FPÖ-Landesparteisekretär<br />

Daniel Jägerbauer an<br />

ein Märchen aus „Tausendundeine<br />

Nacht“: „Doskozil lässt dabei <strong>das</strong><br />

rote Millionenimperium, die von<br />

ihm und seiner SPÖ okkupierten<br />

Landesgesellschaften, unerwähnt.“<br />

Es sei eine unverhohlene Doppelmoral,<br />

verheize doch <strong>das</strong> „System<br />

Doskozil“ bereits seit Amtsantritt<br />

Millionen Euro <strong>der</strong> Steuerzahler<br />

für Parteiwerbung, kritisierte<br />

Jägerbauer: „Die ausgelagerten<br />

Gesellschaften sind dem parlamentarischen<br />

Fragerecht im Landtag<br />

entzogen. Rote Berufsfunktionäre<br />

werden auf Kosten <strong>der</strong> Allgemeinheit<br />

mit lukrativen Posten versorgt<br />

und hun<strong>der</strong>te Wahlkampfhelfer aus<br />

dieser SPÖ-Bürokratie werden auf<br />

Steuerzahlerkosten freigestellt.“<br />

Die FPÖ Burgenland stehe für<br />

einen entschlossenen Wahlkampf,<br />

<strong>der</strong> die Sprache des Volkes, nicht<br />

die <strong>der</strong> Zahlen spricht. „Wir stehen<br />

für eine faire, freie und gerechte<br />

Politik“, betonte Jägerbauer.<br />

zum dritten Mal als Wahlkampfleiter<br />

fungieren <strong>wird</strong>: „Wir bieten den<br />

Steirern inhaltlich sowie personell<br />

ein solides, verlässliches und stabiles<br />

Angebot.“<br />

Kunasek, <strong>der</strong> als einziger Spitzenkandidat<br />

bereits Landtagswahlkampferfahrung<br />

besitzt, stellte sein<br />

persönliches Ziel klar: „Mein Ziel<br />

ist es, Verantwortung in <strong>der</strong> Steiermark<br />

zu übernehmen und in <strong>der</strong><br />

Wahlauseinan<strong>der</strong>setzung den ersten<br />

Platz zu erreichen. Der Landeshauptmannsessel<br />

ist <strong>das</strong> Ziel,<br />

um dann mit einer stabilen Mehrheit<br />

im Landtag Politik für die Steirerinnen<br />

und Steirer zu machen!“<br />

BURGENLAND<br />

Jägerbauer: Doskozil zeigt einmal<br />

mehr rote Doppelmoral auf.<br />

Foto: FPÖ Burgenland<br />

Das neue <strong>Jahr</strong> <strong>wird</strong> insbeson<strong>der</strong>e<br />

durch seine zahlreichen Urnengänge<br />

spannende Entwicklungen<br />

mit sich bringen. Auch wenn <strong>der</strong><br />

Ausdruck „Superwahljahr“ in<br />

unseren Breiten allzu oft bemüht<br />

<strong>wird</strong>, für <strong>das</strong> <strong>Jahr</strong> <strong>2024</strong> trifft er<br />

mit Sicherheit zu.<br />

Bereit fürs Superwahljahr<br />

So stehen neben den Wahlen<br />

zum EU-Parlament insbeson<strong>der</strong>e<br />

die Nationalratswahl und abschließend<br />

die Landtagswahlen<br />

in <strong>der</strong> Steiermark und Vorarlberg<br />

im Fokus <strong>der</strong> <strong>politischen</strong> Entwicklungen.<br />

Wir Freiheitliche haben mit unserem<br />

traditionellen Neujahrstreffen<br />

im Schwarzl Freizeitzentrum<br />

den Startschuss für die politische<br />

Auseinan<strong>der</strong>setzung gesetzt. Klar<br />

ist, <strong>das</strong>s es auf allen Ebenen Verän<strong>der</strong>ungen<br />

braucht, um endlich<br />

wie<strong>der</strong> die Nöte und Sorgen <strong>der</strong><br />

Österreicher in den Mittelpunkt<br />

des <strong>politischen</strong> Handelns zu stellen.<br />

Mit den vorgenommenen personellen<br />

Weichenstellungen ist<br />

die FPÖ für die kommenden Urnengänge<br />

bestens gerüstet.<br />

Mit Herbert Kickl und Harald<br />

Vilimsky stehen Persönlichkeiten<br />

an <strong>der</strong> Spitze unserer Wahlbewegungen,<br />

die die verschobenen <strong>politischen</strong><br />

Schwerpunktsetzungen<br />

endlich wie<strong>der</strong> gera<strong>der</strong>ücken und,<br />

mit den ausreichenden Mandaten<br />

ausgestattet, künftig Politik im<br />

Sinne <strong>der</strong> heimischen Bevölkerung<br />

machen werden.<br />

Im Rennen um die Grazer Burg<br />

werden wir den Steirern all die<br />

positiven Entwicklungen skizzieren,<br />

die eine künftige freiheitliche<br />

Regierungsbeteiligung auch auf<br />

Landesebene hätte. Es braucht<br />

Verän<strong>der</strong>ung in <strong>der</strong> Grünen Mark<br />

– die Langzeitherrschaft von ÖVP<br />

und SPÖ muss ein Ende finden!


Vbg<br />

43,4<br />

Männer<br />

3259<br />

AUT<br />

33,4<br />

Wien – Ein Drittel a ler Lehrkräfte<br />

in Österreich arbeitet<br />

in Teilzeit. Bei den Bundeslehrern<br />

(also etwa in den<br />

Gymnasien) sind dies 34 Prozent.<br />

Bei den Landeslehrern<br />

(Volksschulen, Mittelschulen,<br />

Berufsschulen, Son<strong>der</strong>schulen,<br />

Polytechnische Schulen)<br />

sind es 33 Prozent. In <strong>der</strong> Auswertung<br />

zeigt sich, <strong>das</strong>s vor<br />

a lem in Westösterreich <strong>der</strong><br />

Hang zur Teilzeit ausgeprägt<br />

ist, beson<strong>der</strong>s in Tirol. Dies<br />

geht aus einer Beantwortung<br />

einer parlamentarischen Anfrage<br />

<strong>der</strong> NEOS durch Bildungsminister<br />

Martin Polaschek<br />

(ÖVP) hervor. Die<br />

NEOS for<strong>der</strong>n von ihm daher<br />

grundlegende Reformen.<br />

(je 39 Prozent).<br />

Tirol<br />

43,9<br />

OÖ<br />

41,9<br />

Wien – Einen vö lig an<strong>der</strong>en<br />

Sbg<br />

40,5<br />

Frauen<br />

22.199<br />

Prozent) und die Oberösterreicher<br />

(42 Prozent) und Salzburger<br />

(41 Prozent) ein.<br />

den Landeslehrern) sowie im<br />

unter dem Schnitt (26,5 Prozent).<br />

Für NEOS-Bildungsspre-<br />

Politikerin. (TT)<br />

© MU TERERALMBAHN<br />

NÖ<br />

29,7<br />

Stmk<br />

29,9<br />

Ktn<br />

19,8<br />

Wien<br />

26,5<br />

Bgld<br />

19,4<br />

Que le: LiA; Grafik: APA<br />

TT-Club-Skiwochen<br />

Wien – Derzeit führt die FPÖ<br />

bei <strong>der</strong> Hand sind.“<br />

Gutschein aus dem TT-Club-Skiwochen Heft<br />

nicht vergessen! (TT-Beilage am 6. Jänner <strong>2024</strong>)<br />

club. t.com<br />

Wien – Vizekanzler Werner<br />

Kogler (Grüne) wi l als<br />

Konsequenz des Signa-<br />

Skandals eine „massive Erhöhung“<br />

<strong>der</strong> Strafen, wenn<br />

Bilanzen nicht korrekt gelegt<br />

werden. Zudem müsse<br />

man auch <strong>das</strong> Unternehmensrecht<br />

dahingehend<br />

fa ls Punkte vergibt. Stufe 3<br />

erfolgt dann bei <strong>der</strong> Mitglie<strong>der</strong>versammlung<br />

am 27. Jänner.<br />

(TT)<br />

schärfen, „<strong>das</strong>s von vornherein<br />

noch viel mehr offengelegt<br />

werden muss“,<br />

for<strong>der</strong>t Kogler. Die Tätigkeit<br />

von Ex-Kanzler Alfred<br />

Gusenbauer (SPÖ) für Signa<br />

„riecht nach schwerwiegen<strong>der</strong><br />

Unvereinbarkeit“,<br />

findet <strong>der</strong> Grünen-Chef.<br />

Wenn Gusenbauer nach<br />

<strong>der</strong>zeitigem Stand noch<br />

Aufsichtsratschef „von verschiedenen<br />

Teilen dieses<br />

Konglomerats“ sei und<br />

gleichzeitig Mi lionen kassiert<br />

habe o<strong>der</strong> Mi lionen-<br />

For<strong>der</strong>ungen ste le, dann<br />

Wien – Volksanwalt Bernhard<br />

sei dies zu hinterfragen.<br />

„Als Aufsichtsratsvorsitzen<strong>der</strong><br />

ist er für die Kontro le<br />

zuständig und nicht dafür,<br />

<strong>das</strong>s er Mi lionenhonorare<br />

einsackt – <strong>das</strong> ist schon<br />

aufreizend“, meint Kogler.<br />

„Was ist eigentlich seine<br />

Leistung?“, also wie war es<br />

möglich, <strong>das</strong>s so viele Mi lionen<br />

in so kurzer Zeit anfallen,<br />

fragt sich <strong>der</strong> Grünen-<br />

Chef. (APA)<br />

leiden und keine entsprechende<br />

medizinische Versorgung<br />

erhalten, so <strong>der</strong> Volksanwalt.<br />

Die Volksanwaltschaft hat<br />

ein amtswegiges Prüfungsverfahren<br />

eingeleitet und bei<br />

ja, es ist zumindest eine Möglichkeit“,<br />

erklärte Kogler.<br />

September. (APA)<br />

ist“, sagt Achitz. (TT)<br />

Montag, 15. Jä ner <strong>2024</strong><br />

SCHWARZACH Gut die Hälfte <strong>der</strong><br />

Menschen in Öste reich geht davon<br />

aus, da s die Verhältni se in einem<br />

<strong>Jahr</strong> unverän<strong>der</strong>t sein werden.<br />

Beim verbleibenden Rest überwiegt<br />

eher die Befürchtung, da s es zu<br />

Verschlechterungen kommen <strong>wird</strong>.<br />

Nur bei einem Bruchteil he rscht<br />

Zuversicht. Das ist <strong>das</strong> Ergebnis<br />

einer Eurobarometer-Erhebung<br />

mit etwas mehr als 1000 Befragten<br />

bundesweit. Der Politikwissenschaftler<br />

Peter Filzmaier geht<br />

davon aus, da s es Einflu s auf die<br />

Wahlen haben <strong>wird</strong> – zum Nachteil<br />

<strong>der</strong> Regierenden und zum Vorteil<br />

<strong>der</strong> FPÖ. Im Mi telpunkt stünden<br />

Abstiegsängste.<br />

Monaten sein?“ O<strong>der</strong>: „Wie <strong>wird</strong><br />

die finanzie le Lage Ihres Haushalts<br />

in zwölf Monaten sein?“ Die Ergebni<br />

se sind durchweg sehr ähnlich.<br />

Bei <strong>der</strong> finanzie len Lage gehen 5<br />

Prozent davon aus,<br />

da s sie gleich sein<br />

<strong>wird</strong>. Immerhin 25<br />

Prozent rechnen jedoch<br />

mit einer Verschlechterung<br />

und<br />

nur 15 Prozent mit<br />

einer Verbe serung.<br />

Mit Blick auf die<br />

bevorstehenden<br />

Urnengänge<br />

sagt Peter Filzmaier:<br />

„Das<br />

ist selbstverständlich<br />

eine<br />

schlechte<br />

sechs Verfahren.<br />

WIEN Im Juli 2023 haben 5244 Personen<br />

in Öste reich eine Heimopfe<br />

rente bezogen. Das teilt eine<br />

VN-Bericht vom 12. Jä ner <strong>2024</strong>.<br />

Bei Bundeslehrern<br />

ist in Vorarlberg die<br />

Quote <strong>der</strong> Teilzeitbeschäftigten<br />

am<br />

höchsten.<br />

WIEN, BREGENZ Insgesamt ein Drittel<br />

a ler Lehrkräfte arbeitet Teilzeit<br />

- <strong>das</strong> gilt sowohl für Bundeslehrer<br />

(AHS, BMHS) als auch Landeslehrer<br />

(Volk schulen, Mi telschulen,<br />

Beruf schulen, Son<strong>der</strong>schulen,<br />

Polytechnische Schulen). Je nach<br />

Bundesland zeigen sich aber teils<br />

deutliche Unterschiede. Das geht<br />

aus <strong>der</strong> Beantwortung einer parlamentarischen<br />

Anfrage <strong>der</strong> Neos<br />

Nachricht für die jeweilige Amtsinhaberpartei.<br />

Also bei <strong>der</strong> Nationalratswahl<br />

- in dieser Reihenfolge<br />

- für ÖVP und Grüne, bei <strong>der</strong> Landtagswahl<br />

in Vorarlberg für ÖVP und<br />

„Es gibt eine Sehnsucht<br />

nach Populismus, nach<br />

scheinbar einfachen<br />

Lösungen.“<br />

Peter Filzmaier<br />

Politikwi senschaftler<br />

Grün ebendort<br />

sowie bei <strong>der</strong><br />

Landtagswahl<br />

in <strong>der</strong> Steiermark<br />

für ÖVP<br />

und SPÖ.“<br />

Begründung:<br />

Sprecherin von Sozialminister Johannes<br />

Rauch auf VN-Anfrage mit.<br />

Heimopfer können aber auch eine<br />

Entschädigung für einen erli tenen<br />

Verdienstentgang beantragen<br />

- diese <strong>wird</strong> dann auf ein etwaige<br />

Heimopfe rente angerechnet: „Vorau<br />

setzung für eine Zuerkennung<br />

des Ersatzes des Verdienstentgangs<br />

ist, da s ein solcher kausal auf die<br />

Verbrechen im Zusammenhang mit<br />

durch Bildungsminister Martin Polaschek<br />

hervor. Am höchsten ist die<br />

Teilzeitquote demnach im Westen:<br />

Bei den Bundeslehrern liegt Vorarlberg<br />

klar an <strong>der</strong> Spitze. Hierzulande<br />

arbeitet fast jede zweite AHS/<br />

BMHS-Lehrkraft (44 Prozent) nur<br />

Teilzeit. Es folgen Oberöste reich<br />

und Tirol (je 39 Prozent). Bei den<br />

Landeslehrern ist <strong>das</strong> Bild ähnlich:<br />

Hier liegen Tirol (44 Prozent) und<br />

Vorarlberg (43 Prozent) an <strong>der</strong> Spitze,<br />

gefolgt von Oberöste reich (42<br />

Prozent) und Salzburg (41 Prozent).<br />

Umgekehrt sind die Teilzeitquoten<br />

in Kärnten sowie im Burgenland<br />

am geringsten. Die Bundeshauptstadt<br />

Wien liegt bei den Bundeslehrern<br />

fast exakt im Durchschni t, bei<br />

den Landeslehrern deutlich unterm<br />

Schni t (26,5 Prozent).<br />

Regierende würden für die Lage<br />

verantwortlich gemacht – ob zu<br />

Recht o<strong>der</strong> zu Unrecht stehe auf<br />

einem an<strong>der</strong>en Bla t, weil zum Teil<br />

ja Entwicklungen au schlaggebend<br />

sein könnten, die nicht b einflu s-<br />

bar seien für sie.<br />

Zukunftsversprechen schwierig<br />

Abgesehen davon sei es für sie unter<br />

diesen Umständen schwieriger,<br />

mit Zukunftsversprechen durchzukommen.<br />

Schlimmer aus ihrer<br />

Sicht ist, so Filzmeier: „Es gibt eine<br />

Sehnsucht nach Populismus, nach<br />

scheinbar einfachen Lösungen.“<br />

Davon profitiere die FPÖ: Experten<br />

mögen die Augen verdrehen über<br />

die Ankündigung ihres Chefs Herbert<br />

Kickl, die Sanktionen gegen<br />

Ru sland zu b enden, soda sich<br />

<strong>der</strong> Heimunterbringung zurückzuführen<br />

ist“, schreibt die Sprecherin.<br />

Mit Stand Jänner 2023 wurden<br />

301 Anträge auf einen solchen<br />

Verdienstentgang geste lt, 52 Mal<br />

wurde er auch zuerkannt. Drei Verfahren<br />

sind aktue l beim Sozialministerium<br />

service anhängig. Dieses<br />

lehnt einen Antrag etw ab, wenn<br />

keine Arbeitseinschränkung festgeste<br />

lt werden konnte o<strong>der</strong> die diagnostizierten<br />

physischen o<strong>der</strong> psychischen<br />

B einträchtigungen nicht<br />

auf die Mi shandlungen im Heim<br />

zurückzuführen sind. Dagegen<br />

kann Beschwerde an <strong>das</strong> Bundesverwaltungsgericht<br />

erhoben werden<br />

- weitere drei solche Verfahren<br />

laufen aktue l.<br />

Vor Kurzem wurde <strong>der</strong> Kreis <strong>der</strong><br />

Berechtigten für eine Entschädigung<br />

des Landes für Heimopfer<br />

ausgeweitet - die VN berichteten.<br />

VN-MIP<br />

die wirtschaftliche Lage verbe sere<br />

und die Inflation weg sei. Bei <strong>der</strong><br />

<strong>der</strong>zeitigen Stimmung in <strong>der</strong> Wählerschaft<br />

könne <strong>der</strong>lei verfangen.<br />

einer Verbe serung als mit einer<br />

Verschlechterung <strong>der</strong> finanzie len<br />

Verhältni se ihres Haushalts. Bei<br />

Älteren ist es umgekehrt. „Wenn<br />

nicht die Jüngeren optimistisch<br />

sind, wer dann?“, meint Filzmaier.<br />

Bei Älteren hab er im Rahmen<br />

einer Studi einmal die Erfahrung<br />

gemacht, da s es ihnen oft nicht um<br />

sich selbst gehe: Viele Pensionisten<br />

hä ten damals angegeben, da s<br />

Arbeitslosigkeit ihre größte Sorge<br />

sei. Schließlich habe sich herausgeste<br />

lt, da sie sich Sorgen für ihre<br />

Kin<strong>der</strong> und Kindeskin<strong>der</strong> machen.<br />

KARIKATUR<br />

SILVIO RAOS, RAOS-KARIKATUREN.AT<br />

in <strong>der</strong> „unteren Mi telschicht“ 32<br />

Prozent, in einem <strong>Jahr</strong> finanzie l<br />

schlechter dazustehen als heute.<br />

Nur sieben bzw. 13 Prozent rechnen<br />

mit einer Verbe serung: „Das<br />

zeigt auch, da s bei sehr großen<br />

Wählergruppen Abstiegsängste<br />

vorhe rschen.“<br />

<strong>der</strong> mit Schmerzen zum Arzt gehe<br />

und sich kaum mit dem Hinweis<br />

zufriedengeben werde, da s es an<strong>der</strong>e<br />

gebe, denen es übler gehe. Ein<br />

Patient wo le mit seinen Gefühlen<br />

ernstgenommen werden. JOH<br />

Für Neos-Bildung sprecherin<br />

Martina Künsberg Sa re ist auffällig,<br />

da s gerade in ÖVP-geführten<br />

Län<strong>der</strong>n wie Vorarlberg und Tirol<br />

fast die Hälfte <strong>der</strong> Lehrerinnen und<br />

Lehrer trotz Lehrkräftemangels nur<br />

Teilzeit arbeitet. „Da s Bildungsminister<br />

Polaschek außer Mitarbeitergesprächen<br />

an den Schulen<br />

keinerlei Maßnahmen plant, um<br />

Teilzeitbeschäftigte für mehr Stunden<br />

zu gewinnen, zeigt die Id enlosigkeit<br />

des Ministers.“ Es brauche<br />

be sere Arbeitsbedingungen,<br />

mo<strong>der</strong>ne Arbeitsplätze und viel<br />

weniger Bürokratie. Zu glauben,<br />

da s die Verkürzung <strong>der</strong> Lehramtsausbildung<br />

a lein reicht, um den<br />

Lehrerberuf a traktiver zu machen,<br />

ist naiv.“<br />

14 Medien<br />

Neue Freie Zeitung<br />

GEZWITSCHER<br />

Harald Vilimsky<br />

@vilimsky<br />

Der ORF faselt gestern in <strong>der</strong><br />

#ZIB2 zu Nehammer von Steuersenkungen.<br />

Faktencheck: Die<br />

Steuer- und Abgabenquote steigt.<br />

Ihre Haltungsjournalismusabgabe<br />

bei <strong>der</strong> Arbeit.<br />

Heimo Lepuschitz<br />

@heimolepuschitz<br />

12. Jän.<strong>2024</strong> 09:45<br />

ORF-Mitarbeiter bei <strong>der</strong> Arbeitsplatzsicherung,<br />

die Volkskanzler<br />

Kickl gefährden würde.<br />

ORF Eco findet also hohe Gehälter<br />

„unanständig“. Dann freuen<br />

wir uns doch auf die lautstarke<br />

Empörung nach <strong>der</strong> ORF-Gehältertransparenz<br />

im März und die<br />

darauffolgenden Gehaltskürzungen<br />

<strong>der</strong> zwangsgebührenfinazierten<br />

Spitzenverdiener, Man ist<br />

ja kein Haltungsheuchler.<br />

TELEGRAM<br />

11. Jän. <strong>2024</strong> 23:10<br />

Die Iden des März im ORF.<br />

Zwei Drittel <strong>der</strong> Österreicher<br />

lehnen ORF-Zwangssteuer ab<br />

Umfrage: ÖVP-, SPÖ- und FPÖ-Wähler sind mehrheitlich dagegen<br />

Eine Mehrheit <strong>der</strong> Befragten,<br />

54 Prozent, stimmen<br />

<strong>der</strong> FPÖ-For<strong>der</strong>ung nach einer<br />

Finanzierung des ORF aus dem<br />

Staatshaushalt zu.<br />

Zwischen 15,30 Euro und 20<br />

Euro pro Monat kostet die neue<br />

ORF-Haushaltsabgabe je nach<br />

Bundesland. Alleine die FPÖ lehnt<br />

diese Zwangssteuer kategorisch ab.<br />

Und Volkskanzler Herbert Kickl ist<br />

mit <strong>der</strong> am freiheitlichen Neujahrstreffen<br />

- im Falle eines Wahlsiegs<br />

- angekündigten Abschaffung wie<strong>der</strong><br />

einmal ganz auf <strong>der</strong> Seite <strong>der</strong><br />

Österreicher.<br />

Schock im ORF: FPÖ auch bei Zwangssteuer auf Seite <strong>der</strong> Bürger.<br />

Mehrheit für FPÖ-Vorschlag<br />

Laut einer zu <strong>Jahr</strong>esbeginn<br />

durchgteführten Umfrage von<br />

„Unique Research“ für die Tageszeitung<br />

„Heute“ lautet für 54<br />

Prozent <strong>der</strong> Österreicher die Antwort<br />

auf die Frage, ob <strong>der</strong> ORF<br />

in Zukunft über Steuermitteln<br />

aus dem laufenden Budget finanziert<br />

werden soll, ganz klar: „Ja!“<br />

Nur 34 Prozent sind für die neue<br />

schwarz-grüne Zwangssteuer.<br />

Die Ergebnisse dürften we<strong>der</strong><br />

ORF-Generaldirektor Roland<br />

Weißmann, noch ÖVP-Medienministerin<br />

Susanne Raab gefallen –<br />

ganz zu schweigen von den Chefs<br />

<strong>der</strong> beiden Koalitionsparteien, de-<br />

nen seit Regierungsantritt fast die<br />

Hälfte ihrer Wähler aus 2019 davongelaufen<br />

ist.<br />

Einen Makel hat die Umfrage jedoch<br />

aufzuweisen. An<strong>der</strong>e Optionen<br />

– etwa eine gänzliche Privatisierung<br />

des ORF o<strong>der</strong> eine Teilprivatisierung<br />

samt Reduktion des<br />

Angebots o<strong>der</strong> einer Totalreform<br />

zwecks Rückkehr zum öffentlich-rechtlichen<br />

Auftrag – standen<br />

erst gar nicht zur Auswahl.<br />

Foto: Screenshot ORF<br />

GEFÄLLT MIR<br />

Herbert Kickl<br />

14. Jänner <strong>2024</strong><br />

In <strong>der</strong> heutigen Krone wurde Ex-<br />

Minister Anschober die Möglichkeit<br />

gegeben, seine Unsinnigkeiten zu<br />

verbreiten...<br />

FPÖ IN DEN MEDIEN<br />

Wie seine deutschen Freunde<br />

mahnt auch Vizekanzler Werner<br />

Kogler eine FPÖ-Verhin<strong>der</strong>ungskoalition<br />

ein, berichtet die „Tiroler<br />

Tageszeitung“. Die FPÖ<br />

sei <strong>der</strong> „blanke Rechtsextremismus“,<br />

und damit<br />

für die Demokratie gefährlich.<br />

Wie <strong>das</strong> funktioniere,<br />

sehe man ja bei<br />

Kickls Vorbild, Ungarns<br />

InterNational<br />

9<br />

Montag, 15. Jänner <strong>2024</strong> Nummer 13<br />

Landeslehrkräfte in Teilzeit<br />

Schuljahr 2022/23, Anteil in Prozent<br />

Teilzeitbeschäftigte, nach Geschlecht<br />

Tiroler Lehrer bei<br />

Teilzeit voran<br />

Bei den Bundeslehrern<br />

liegt Vorarlberg an <strong>der</strong> Spitze<br />

– dort arbeitet fast jede zweite<br />

AHS/BMHS-Lehrkraft (44<br />

Prozent) nur Teilzeit. Es folgen<br />

Oberösterreich und Tirol<br />

Bei den Landeslehrern ist<br />

Tirol voran: 44 Prozent <strong>der</strong><br />

Weg bei <strong>der</strong> Listenerste lung<br />

zur Europawahl am 9. Juni<br />

gehen die NEOS. Nicht Parteigranden<br />

bestimmen allein,<br />

wer die Pinken in die<br />

Wahl führen so l. Die NEOS<br />

Landeslehrerinnen und Landeslehrer<br />

sind in Tirol in Teilzeit.<br />

Hinter den Tirolern reihen<br />

sich die Vorarlberger (43<br />

Umgekehrt sind die Teilzeitquoten<br />

in Kärnten (19,2<br />

Prozent bei den Bundeslehrern<br />

bzw. 19,8 Prozent bei<br />

Burgenland (28,7 und 19,4<br />

Prozent) am geringsten. Die<br />

Bundeshauptstadt Wien liegt<br />

bei den Bundeslehrern fast<br />

exakt im Durchschnitt, bei<br />

den Landeslehrern deutlich<br />

cherin Martina Künsberg Sarre<br />

ist au fä lig, <strong>das</strong>s gerade in<br />

ÖVP-geführten Län<strong>der</strong>n wie<br />

Vorarlberg und Tirol fast die<br />

Hälfte <strong>der</strong> Lehrerinnen und<br />

Lehrer trotz Lehrkräftemangels<br />

nur Teilzeit arbeitet. Es<br />

brauche bessere Arbeitsbedingungen,<br />

mo<strong>der</strong>ne Arbeitsplätze<br />

und viel weniger Bürokratie<br />

– und einen Minister<br />

mit Ideen, erklärt die pinke<br />

haben ein dreistufiges Vorwahlverfahren<br />

aufgesetzt. Ab<br />

heute können a le, die <strong>das</strong><br />

16. Lebensjahr vo lendet haben<br />

und die österreichische<br />

Staatsbürgerschaft besitzen<br />

o<strong>der</strong> ihren Hauptwohnsitz in<br />

Österreich haben, den 62 Bewerberinnen<br />

o<strong>der</strong> Bewerbern<br />

stabil in a len Umfragen. Hat<br />

sich Grünen-Chef Werner<br />

Kogler schon mit FPÖ-Chef<br />

Herbert Kickl als Kanzler abgefunden?<br />

„Ich finde mich<br />

mit gar nichts ab, was Schaden<br />

stiftet für Österreich. Und<br />

die Gefährdung ist massiv.“<br />

Kickl nenne ja selbst Ungarns<br />

Premier Viktor Orbán als Vorbild<br />

– dort werde die Medienfreiheit<br />

„bis zur Unkenntlichkeit<br />

eingeschränkt“, <strong>das</strong> Land<br />

werde „komplett runtergewirtschaftet“<br />

und sei „korrupt<br />

an <strong>der</strong> Spitze“, kritisierte Kogler<br />

gegenüber <strong>der</strong> APA. „Das<br />

kann man sich eh vorste len,<br />

wie <strong>das</strong> bei den Blauen dann<br />

wie<strong>der</strong> funktioniert, mit diesen<br />

ganzen Haberern, die da<br />

dann immer schne l einmal<br />

„Das ist <strong>der</strong> blanke Rechtsextremismus,<br />

und <strong>das</strong> ist<br />

gefährlich für die liberale<br />

Demokratie.“ Er wo le <strong>das</strong><br />

thematisieren und auch Gespräche<br />

führen mit an<strong>der</strong>en<br />

Parteien, Vertretern <strong>der</strong> Zivilgese<br />

lschaft, Religionsgemeinschaften,<br />

Gewerkschaften<br />

und Unternehmen. Es<br />

NEOS starten heute mit den<br />

öffentlichen Europa-Vorwahlen<br />

sei wichtig, <strong>das</strong>s jene, die Alternativen<br />

bieten können, so<br />

NACHRICHTEN AUS POLITIK, KULTUR UND MEDIEN<br />

Kogler denkt über Koalition<br />

mit ÖVP und SPÖ nach<br />

Grünen-Chef geht vom 29. September als Wahltermin aus.<br />

Er will Gespräche führen, um einen blauen Kanzler zu verhin<strong>der</strong>n.<br />

Grünen-Chef und Vizekanzler Werner Kogler wi l mit an<strong>der</strong>en Parteien und Vertretern <strong>der</strong> Zivilgese lschaft Gespräche<br />

führen, auch um einen Kanzler Kickl zu verhin<strong>der</strong>n. Foto: APA/Schlager<br />

miteinan<strong>der</strong> umgehen, <strong>das</strong>s<br />

sie während <strong>der</strong> Wahlbewegung<br />

„und erst recht nach<br />

einer Wahl halbwegs gut miteinan<strong>der</strong><br />

reden und zusammenarbeiten<br />

können“, sagte<br />

Gusenbauers Job unvereinbar?<br />

Punkte geben. Anschließend<br />

findet am 25. Januar Vorwahlstufe<br />

2 statt, in <strong>der</strong> <strong>der</strong><br />

Erweiterte Vorstand eben-<br />

50 % Ermäßigung<br />

Hochzeiger Bergbahnen<br />

15. bis 21. Jänner und 4. bis 10. März <strong>2024</strong><br />

Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten.<br />

Kogler. Ist <strong>das</strong> schon ein Vorzeichen,<br />

<strong>das</strong>s die Grünen Teil<br />

einer Regierung mit SPÖ und<br />

ÖVP werden wo len? Man<br />

werde sehen, wie dann die<br />

Sondierungen laufen, „aber<br />

Und wann <strong>wird</strong> <strong>der</strong> Nationalrat<br />

neu gewählt? Die Grünen<br />

gehen trotz Gerüchten,<br />

<strong>das</strong>s Teile <strong>der</strong> ÖVP früher<br />

wählen wo len, nach wie vor<br />

davon aus, <strong>das</strong>s die Nationalratswahl<br />

im Herbst stattfindet:<br />

„Es wäre gut, wenn die<br />

Nationalratswahl Ende September<br />

dieses <strong>Jahr</strong>es stattfindet“,<br />

sagte <strong>der</strong> grüne Vizekanzler<br />

Werner Kogler. Der<br />

letztmögliche Termin für die<br />

Nationalratswahl ist <strong>der</strong> 29.<br />

Volksanwaltschaft for<strong>der</strong>t Ausbau von Long-Covid-Ambulanzen. Foto: dpa/Riedl<br />

Mehr Hilfe bei Long Covid nötig<br />

Achitz for<strong>der</strong>t einen Ausbau<br />

<strong>der</strong> Long-Covid-Ambulanzen.<br />

Bei <strong>der</strong> Volksanwaltschaft<br />

hätten sich zahlreiche<br />

Menschen beschwert, die an<br />

einer postviralen Erkrankung<br />

Premier Viktor Orbàn. Daher<br />

wolle er zur Koalitionsbildung<br />

nicht nur mit den an<strong>der</strong>en Parteien<br />

Gespräche führen, son<strong>der</strong>n<br />

auch mit „Vertretern <strong>der</strong><br />

Zivilgesellschaft, Religionsgemein-<br />

Län<strong>der</strong>n, Gesundheitskasse<br />

und Gesundheitsministerium<br />

nachgefragt. „Lei<strong>der</strong> geht aus<br />

einigen Antworten hervor,<br />

<strong>das</strong>s kein Ausbau von Long-<br />

Covid-Ambulanzen geplant<br />

Vorarlberger Nachrichten A3<br />

Im Mittelpunkt stehen Abstiegsängste<br />

Zu den Erwartungshaltungen<br />

gibt es unterschiedliche Fragestellungen.<br />

Etwa: „Wie <strong>wird</strong> die a lgemeine<br />

Lage in Öste reich in zwölf<br />

Der Anteil <strong>der</strong> Menschen, die mit Verschlechterungen rechnen, bleibt vergleichsweise groß.<br />

5244 Zusatzrenten für Heimopfer<br />

Über den Ersatz von<br />

Verdienstentgängen<br />

für Heimopfer laufen<br />

schaften, Gewerkschaften<br />

und Unternehmen“.<br />

Laut jüngster Eurobarometer-Umfrage<br />

erwartet fast die Hälfte<br />

<strong>der</strong> Österreicher im<br />

kommenden <strong>Jahr</strong> ähn-<br />

liche Verhältnisse<br />

wie 2023, berichten<br />

die „Vorarlberger<br />

Nachrichten“.<br />

Ein Viertel erwartet sogar<br />

Auffa lend sind unterschiedliche<br />

Erwartungshaltungen nach<br />

bestimmten Gruppen. Bei den Jüngeren<br />

rechnen deutlich mehr mit<br />

Groß sind auch die Unterschiede<br />

nach sozialer Ste lung, in <strong>der</strong><br />

sich Befragte selbst sehen: In <strong>der</strong><br />

„Arbeiterkla se“ befürchten 38,<br />

Ihnen beizukommen sei schwierig.<br />

Statistiken o<strong>der</strong> Verweise auf<br />

die Kaufkraft würden wenig bringen.<br />

Es sei wie bei einem Patienten,<br />

Run ums Polititsche Leiberl!<br />

weitere Verschlechterungen. Der<br />

ORF-Politikexperte Peter Filzmaier<br />

geht daher davon aus, <strong>das</strong>s dies bei<br />

den Wahlen zum Nachteil <strong>der</strong> Regierenden<br />

und zum Vorteil <strong>der</strong> FPÖ<br />

sein werde: „Es gibt eine Sehnsucht<br />

nach Populismus, nach scheinbar<br />

einfachen Lösungen.“<br />

Trotz Personalmangel viele Lehrkräfte nur in Teilzeitjobs<br />

Persönliches Exemplar für AOM-Benutzer pafpoekirchner - (C) APA-DeFacto GmbH. A le Rechte vorbehalten.<br />

7.125 Personen gefällt <strong>das</strong>.<br />

Jaja, <strong>der</strong> grüne „Corona-Willi“<br />

und seine unfehlbaren Prognosen.


Nr. 3 Donnerstag, 18. Jänner <strong>2024</strong><br />

g<br />

Die Anatomie eines Falles<br />

Ein Meisterwerk um einen Mordfall<br />

Der Inhalt des Films „Anatomie<br />

eines Falls“ ist im Prinzip schnell<br />

erzählt. Es geht um die Frage, ob<br />

die Frau eines Schriftstellers, die<br />

selber Schriftstellerin ist, ihren<br />

Mann umgebracht hat o<strong>der</strong> nicht.<br />

Ja, <strong>der</strong> Tod Samuels, so heißt <strong>der</strong><br />

Gatte, könnte auch durch Selbstmord<br />

herbeigeführt worden sein.<br />

O<strong>der</strong> war es ein Unfall? Das ist<br />

im Prinzip die spannende Frage.<br />

Aber den Film auf dieses Problem<br />

zu reduzieren, würde nicht den<br />

Kern treffen. Hat man sich einmal<br />

in die Materie eingelassen, sitzt<br />

man zweieinhalb Stunden vor <strong>der</strong><br />

Leinwand und erlebt nicht nur die<br />

Wirklichkeit, die immer zweifelhafter<br />

<strong>wird</strong>, man ergreift Partei,<br />

man ist durch die faszinierende<br />

Darstellung <strong>der</strong> einzelnen Charaktere<br />

gefesselt.<br />

Ein Chalet in den Alpen<br />

Der Schauplatz des Unglücks befindet<br />

sich vor dem einsamen Haus<br />

des Ehepaares in den Bergen, die<br />

Situation ist bis ins kleinste Detail<br />

unklar.<br />

Am packendsten ist wohl Sandra<br />

Hüller in ihrer ergreifenden Rolle<br />

<strong>der</strong> verdächtigten Ehefrau. Es wäre<br />

ungerecht, den an<strong>der</strong>en Mitwirkenden<br />

weniger Beifall zu spenden.<br />

Der elfjährige sehbehin<strong>der</strong>te Sohn<br />

Daniel <strong>wird</strong> genauso großartig von<br />

Milo Machado Graner gespielt,<br />

<strong>der</strong> in Rückblenden erscheinende<br />

Ehemann Samuel lebensnah von<br />

Swann Arlaud.<br />

Ratlose Ermittler<br />

Wie beiläufig erlebt man in scheinbar<br />

willkürlicher Folge Szenen einer<br />

Ehe, Alltagsgeplänkel, unwesentlich<br />

Neuer Ortsparteiobmann<br />

im Innviertler Eggerding<br />

Beim kürzlich abgehaltenen<br />

Ortsparteitag <strong>der</strong> Freiheitlichen<br />

im Innviertler Eggerding übergab<br />

<strong>der</strong> langjährige Ortsparteiobmann<br />

Hubert Kohlbauer (im Bild rechts)<br />

<strong>das</strong> Zepter in jüngere Hände.<br />

Christian Erlinger (Bildmitte)<br />

wurde im Beisein von Bezirksparteiobmann-Stellvertreter<br />

Gerhard<br />

Harant (im Bild links), <strong>der</strong> auch<br />

Bürgermeister <strong>der</strong> Gemeinde Rainbach<br />

ist, einstimmig zum neuen<br />

Ortsparteiobmann gewählt.<br />

Erlinger kann bereits jahrzehntelange<br />

Erfahrung in <strong>der</strong> Gemeindepolitik<br />

vorweisen. Er bedankte sich<br />

im Anschluss an <strong>das</strong> ihm entgegengebrachte<br />

Vertrauen und betonte,<br />

auch in Zukunft die Anliegen <strong>der</strong><br />

Gemeindebürger bestmöglich zu<br />

vertreten.<br />

Dem neugewählten Obmann stehen<br />

als Stellvertreter Johann Hauer,<br />

<strong>der</strong> auch <strong>das</strong> Amt des Finanzreferenten<br />

übernimmt, und als Schriftführerin<br />

Stefanie Kickinger zur<br />

Seite. Kohlbauer bleibt natürlich<br />

weiterhin in <strong>der</strong> Ortspartei und fungiert<br />

mit Manfred Hauer als Rechnungsprüfer.<br />

Foto: Plaion Pictures<br />

erscheinende Ausschnitte aus vergangenen<br />

Tagen. Die Gerichtsabschnitte<br />

wecken Zustimmung und<br />

Ablehnung, die Reaktionen <strong>der</strong> einzelnen<br />

Beteiligten sind Teil aufregen<strong>der</strong><br />

Momente.<br />

An vor<strong>der</strong>ster Stelle ist aber <strong>der</strong><br />

Hund <strong>der</strong> Familie zu erwähnen.<br />

Blitzlicht/Kultur 15<br />

Seine nicht unbedeutende Rolle<br />

<strong>wird</strong> von dem Tier in hinreißen<strong>der</strong><br />

Weise gespielt, ihm gebührt Applaus.<br />

Der Film kann getrost als Meisterwerk<br />

bezeichnet werden, es wäre<br />

schade, ihn sich nicht anzuschauen.<br />

Herbert Pirker<br />

Anzeige<br />

Mit dem Lotto-Schein gratis ins Technische Museum<br />

Freitag, <strong>der</strong> 19. Jänner <strong>2024</strong> ist wie<strong>der</strong> ein Lotterien Tag.<br />

Dabei geht es um die „Energiewende“ und wie sie uns gelingen kann<br />

Klimaerhitzung und Energiekrise machen<br />

einen Umstieg auf nachhaltige Energie dringlich<br />

wie nie zuvor. Wie kann uns die Energiewende<br />

gelingen? Welche Innovationen helfen<br />

uns dabei und was können wir alle im alltäglichen<br />

Handeln beitragen?<br />

Denn Energie ist ein zentraler Bestandteil<br />

unserer mo<strong>der</strong>nen Gesellschaft und ohne<br />

Strom, Wärme o<strong>der</strong> Mobilität ist unser Alltag<br />

nicht mehr vorstellbar. Die voranschreitende<br />

Klimakrise erfor<strong>der</strong>t aber ein rasches Umdenken,<br />

wie wir den Energiehunger einer rasant<br />

wachsenden Weltbevölkerung nachhaltiger<br />

stillen können.<br />

Die Ausstellung veranschaulicht die komplexen<br />

Dynamiken von Energiewende und Klimakrise,<br />

gibt einen Überblick über mögliche Strategien und neue Technologien und will Besucher:innen neue<br />

Perspektiven eröffnen, die sie ermächtigt, aktiv am Klimadiskurs teilzuhaben.<br />

Wer am Freitag, den 19. Jänner <strong>2024</strong> in <strong>der</strong> Zeit von 9.00 bis 18.00 Uhr mit einem Spiel <strong>der</strong> Österreichischen<br />

Lotterien, also etwa einer Lotto-, Toto-, EuroMillionen o<strong>der</strong> EuroDreams-Quit¬tung, einem Brief- o<strong>der</strong> einem<br />

Rubbellos zum Technischen Museum in Wien kommt, erhält freien Eintritt.<br />

Um 13.30 und 14.30 finden Führungen zu „Energie: Bitte wenden!“ statt, um 10.15 gibt es eine Hochspannungsvorführung,<br />

jeweils mit beschränkter Teilnehmerzahl.<br />

Weiters ermöglichen die Österreichischen Lotterien kostenlose Führungen für <strong>das</strong> Lernhaus des Roten Kreuzes<br />

sowie für die Inititiative „Stand with Ukraine“.<br />

Detaillierte Informationen zu den Lotterien Tagen findet man unter lotterientag.at .<br />

Foto: Technisches Museum<br />

Foto: FPÖ Schärding<br />

4 x die Chance auf 250.000 Euro<br />

Mit dem neuen Rubbellos „Silber & Gold“ geht es auf einem Los<br />

gleich viermal um Gewinne bis zu 250.000 Euro<br />

Lieber Silber o<strong>der</strong> doch Gold? Mit dem neuen Rubbellos<br />

<strong>der</strong> Österreichischen Lotterien gibt es nun<br />

zum Lospreis von 10 Euro gleich viermal auf einem<br />

Los die Chance auf einen Gewinn. Ein Blick unter die<br />

Rubbelschicht kann sich also als durchaus lohnend<br />

erweisen, denn dort warten Gewinne von bis zu<br />

250.000 Euro. Gleich vier Spiele finden sich auf dem<br />

Los und damit auch vier Gewinnchancen. Rubbelt<br />

man bei einem Spiel dreimal den gleichen Geldbetrag<br />

frei, hat man diesen einmal gewonnen.<br />

Das Rubbellos „Silber und Gold“ wurde mit einer<br />

Auflage von 1 Mio. Losen produziert und ist zum<br />

Preis von 10 Euro ab sofort in den Annahmestellen<br />

erhältlich. Die Ausschüttungsquote beträgt 63,0 Prozent.<br />

Die Chance auf einen Gewinn beträgt 1:2,21.


16 Neue Freie Zeitung<br />

Partei<br />

Thema „Blackout“<br />

Politische Bildung aktuell<br />

Parlament<br />

Auf Grund <strong>der</strong> Aktualität und des immer realistischer werdenden Bedrohungsszenarios eines Blackouts<br />

legt <strong>das</strong> Freiheitliche Bildungsinstitut (FBI) einen Schwerpunkt auf dieses Thema. In Form von Workshops,<br />

Unterlagen und Vorträgen, welche laufend vom Freiheitlichen Bildungsinstitut angeboten werden,<br />

soll auf <strong>das</strong> Thema „Blackout“ aufmerksam gemacht werden.<br />

URSACHEN, DAUER UND AUSWIRKUNGEN<br />

EINES BLACKOUTS<br />

Die überstürzte Energiewende und <strong>der</strong> Krieg in <strong>der</strong> Ukraine<br />

gefährden unsere Energieversorgung. Aufgrund von<br />

Naturkatastrophen, Cyberangriffen, Terroranschlägen<br />

o<strong>der</strong> technischem Versagen kann es zu einem länger<br />

andauernden, großflächigen Stromausfall kommen. Und<br />

<strong>das</strong> mit weitreichenden Folgen.<br />

Im optimistischen Fall kann ein Blackout innerhalb von<br />

ein bis zwei Tagen technisch behoben werden, je nach<br />

Ursache jedoch auch bis zu mehreren Wochen andauern.<br />

Von einem großflächigen Stromausfall sind vor allem Infrastruktur<br />

und elektrische Beleuchtung betroffen.<br />

Auch Lebensmittelgeschäfte und Apotheken werden im<br />

Falle eines Falles schließen und es ist fraglich, ob noch<br />

Lieferungen erfolgen können. Deshalb ist Eigenvorsorge<br />

angebracht.<br />

EMPFEHLUNGEN ZUR BEVORRATUNG<br />

UND VERSORGUNG<br />

fbi-politikschule.at<br />

Publikationen Seminare Veranstaltungen 4 Thema<br />

Im Extremfall kann ein Mensch ohne Wasser etwa drei<br />

Tage und ohne Nahrung drei Wochen auskommen.<br />

Manche Menschen brauchen täglich Medikamente und<br />

auch beispielsweise Kleinkin<strong>der</strong> o<strong>der</strong> Haustiere haben<br />

tägliche Bedürfnisse. Insbeson<strong>der</strong>e in Krisenzeiten <strong>wird</strong><br />

empfohlen, dementsprechende Vorbereitungen zu treffen.<br />

Dabei muss je<strong>der</strong> einzelne persönlich eine Zeitspanne<br />

definieren, für die er vorsorgen kann und will. Wenn<br />

<strong>das</strong> nicht möglich ist, ist ein erster wichtiger Schritt die<br />

geistige Vorbereitung auf den Krisenfall.<br />

Damit Sie für den Ernstfall richtig gerüstet sind, hat <strong>das</strong> Freiheitliche Bildungsinstitut eine<br />

Checkliste zur Krisenvorsorge zusammengestellt:<br />

Konkretes Ansprechen des Themas im<br />

eigenen Haushalt<br />

3 Liter Trinkwasser pro Person/Tag<br />

in verschließbaren Behältern<br />

Stromlose Kochstelle wie zum Beispiel<br />

Campingkocher samt Brennmaterial<br />

Hygieneartikel<br />

Radio mit Batterien o<strong>der</strong> Kurbelradio<br />

Haltbare Lebensmittel (Haferflocken,<br />

Reis, Konservendosen etc.)<br />

Wasseraufbereitung (mechanisch o<strong>der</strong><br />

Tabletten)<br />

Medikamente + Verbandskasten<br />

und Erste-Hilfe-Set<br />

Taschenlampe + Batterien, Kerzen, Zün<strong>der</strong><br />

Werkzeug<br />

Die Broschüre „Tipps zur Krisenvorsorge – Wie Sie sich auf den Ernstfall vorbereiten können“ sowie eine konkrete<br />

Einkaufsliste finden Sie auf <strong>der</strong> Website des Freiheitlichen Bildungsinstituts:<br />

www.fbi-politikschule.at/publikationen.<br />

FBI: Im Auftrag <strong>der</strong> staatsbürgerlichen Bildungsarbeit.<br />

/FreiheitlichesBildungsinstitut

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