Gemeindebrief - Ev.-Luth. Kirchengemeinde Halle Westfalen

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Gemeindebrief - Ev.-Luth. Kirchengemeinde Halle Westfalen

Gemeindebrief

für die Stadtbezirke

der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Halle (Westf.)

Nr. 89 Dezember 2011 bis März 2012

+ Presbyterwahl 2012 + Jens Weber stellt sich vor + Baufreizeit Rumänien 2011 + Familienfreizeit in Zingst + Von Halle

ins Studium nach Kassel + Ev. Frauenarbeit im Kirchenkreis Halle + Hilfsprojekt Schottland + Tim Henselmeyer stellt sich

vor + Abendkreis im Alten Land + Allianzgebetswoche + Nicolai Hamilton: Mein Traum von Gemeinde + Weltgebetstag +

Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Münster +

Bild oben: Am 16. Oktober 2011 wurde Friedrich-Karl Völkner in den Ruhestand verabschiedet. Das Segelboot auf dem

Kirchplatz stand an diesem Morgen symbolisch für „ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“


die Jahreslosung für 2012 lautet: „Jesus Christus

spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“

Ich gehörte nie zu den wirklich Starken. In der

Schule lag ich irgendwo im Mittelfeld, im Fußball

deutlich darunter. Beim Langstreckenlauf ging mir

schnell die Puste aus, und die Lateinvokabeln

habe ich mir nur mit großer Mühe bis zum Test

merken können. Schon immer bin ich gern auf die

CVJM-Sommerfreizeiten nach Spiekeroog gefahren.

Hätte der Leiter Wilfried Sahrhage damals

gesagt: „Bernd, du wirst die Freizeit einmal leiten!“,

wäre ich total verdutzt gewesen und hätte

geantwortet: „Nie im Leben! Das muss jemand

Starkes sein! Jeder andere hier kann das machen,

aber nicht ich!“ 1996 durfte ich das erste Mal die

Freizeit leiten, und ich habe gesagt: „Gott, dafür

brauche ich deine Kraft! Alleine schaffe ich das

nicht!“ Seitdem habe ich 15 Jahre mit Freude die

Freizeit geleitet. Ich staune, was Gott möglich

macht, wenn wir mit leeren Händen vor ihn treten

und seine Kraft für unser Leben in Anspruch neh-

men! „Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in

den Schwachen mächtig.“ Gott hat sich immer

gern Leute ausgesucht, die sich ihrer Schwäche,

körperlich oder charakterlich, bewusst waren.

Gerade sie konnte er mit seiner Kraft füllen und

besonders gut gebrauchen: Noah war ein Trinker.

Abraham war sehr alt. Isaak war ein Tagträumer.

Jakob war ein Lügner und Betrüger. Josef war

verwöhnt. Mose hatte einen Sprachfehler. Gideon

war ängstlich. Rahab war eine Prostituierte. David

beging Ehebruch und Mord. Hiob war Pleite.

Jeremia litt unter Depressionen. Jona rannte vor

Gott weg. Petrus verleugnete Jesus. Johannes

war selbstgerecht. Thomas hat gezweifelt. Die

Jünger schliefen beim Beten ein. Martha war ein

Workaholic und machte sich ständig Sorgen.

Maria war faul. Die samaritanische Frau war

mehrmals geschieden. Paulus war selbstgerecht.

Markus hat aufgegeben. Und Lazarus war tot.

Schauen Sie ständig auf Ihre Schwäche und denken

Sie, Gott könne Sie nicht gebrauchen? Das

Gegenteil ist der Fall! Wenn Sie so denken, übersehen

Sie seine Gnade und seine Liebe zu uns

fehlerhaften Menschen. Sheri Wilson hat einmal

gesagt: „Gott beruft nicht fähige Leute, er befähigt

die, die er beruft.“ Fühlen Sie sich herzlich eingeladen

zu den Angeboten und Diensten unserer

Gemeinde! Willkommen im Kreis der

Unvollkommenen!


Aufkreuzen für die Gemeinde

Presbyterwahl: Ein evangelisches Markenzeichen

„Aufkreuzen für die Gemeinde“ lautet das Motto

der Kirchenwahlen, die am 5. Februar 2012 in der

Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW)

stattfinden. Aufkreuzen und Ankreuzen: Alle vier

Jahre stehen die Presbyterien, die

Leitungsgremien der örtlichen Kirchengemeinden,

zur Wahl. Damit eine Wahl zustande kommt,

braucht es möglichst viele Kandidatinnen und

Kandidaten: Alle volljährigen Frauen und Männer,

die zur Gemeinde gehören, können sich zur Wahl

stellen. Eine Wahlperiode dauert vier Jahre.

Das Presbyterium ist verantwortlich für die

Gestaltung des Gemeindelebens, kümmert sich

um Mitarbeitende und Finanzen. Es vertritt die

Gemeinde im rechtlichen Sinne, trägt also auch

Verantwortung für den Haushalt und als

Arbeitgeber. Das Presbyterium bestimmt den Kurs

der evangelischen Kirche vor Ort, setzt

Schwerpunkte und Akzente, trifft in bewegten

Zeiten weitreichende Entscheidungen. Vielerlei

Gaben, Fähigkeiten und Kompetenzen sind

gefragt - ob Pädagogik, Kreativität und Fantasie,

Organisationsentwicklung, Bauwesen oder

Finanzen.

Presbyteriumswahlen sind ein evangelisches

Markenzeichen. Unsere Evangelische Kirche von

Westfalen wird von Presbyterien und Synoden

geleitet und nicht von Pfarrern und Bischöfen.

Gewählt wird am 5. Februar in ganz Nordrhein-

Westfalen. Die Kirchenordnung fußt auf dem

ehrenamtlichen Engagement der Presbyterien.

Die Frist zur Abgabe der Wahlvorschläge geht

vom 11. bis zum 26. November 2011. Ein

Vorschlag muss von mindestens fünf

Gemeindemitgliedern per Unterschrift unterstützt

werden.

Bei uns in Halle haben wir unterschiedliche

Wahlbezirke: Neben den Außenbezirken

Künsebeck, Bokel, Kölkebeck und Hörste sind

auch Hesseln, Ascheloh/Eggeberg und der

Stadtbereich Halle einzelne Wahlbezirke. Für den

Stadtbereich Halle werden drei Presbyterplätze

frei, denn Kurt Mickler, Gerhard Meyer und Dr.

Axel Ziesenis möchten nicht mehr kandidieren.

Zehn Presbyterstellen gibt es für den Stadtbereich

und für die ganze Gemeinde insgesamt sind es

18.

Bis Redaktionsschluss dieses Gemeindebriefes

standen die neuen Kandidaten/innen noch nicht

fest. Sollten es mehr Bewerber als Plätze geben,

kommt es zur Wahl am 5. Februar. Wenn nicht,

wird das Ergebnis am 18.12. in den

Gottesdiensten der Gemeinde mitgeteilt!

Weitere Informationen und die Vorstellung der

Kandidaten/innen gibt es in den Gottesdiensten

und in der Presse.

Nicolai Hamilton

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Jens Weber stellt sich vor

In Horizont des Glaubens zusammen arbeiten

Seit dem 1. Oktober 2011 ist Jens Weber als

Synodalvikar in unserer Kirchengemeinde tätig. In

dieser Funktion folgt er Nicolai Hamilton nach und

nimmt für Superintendent Walter Hempelmann

unter anderem die Gemeindeaufgaben für die

Bezirke Halle-West und Hesseln wahr.

Während Pastor Friedrich-Karl Völkner am 16.

Oktober 2011 offiziell verabschiedet wurde, war

dies für Jens Weber der ganz offizielle

Begrüßungsgottesdienst in seiner neuen

Gemeinde.

„Eigentlich wollte ich Maschinenbauingenieur werden

und nach meiner Lehre zum

Werkzeugmacher diese Studienrichtung einschlagen.

Doch dann kam alles anders. Während meines

Zivildienstes in der "Kinderheimat" des

Wittekindshofes, einer Einrichtung für geistig

behinderte Menschen bei Bad Oeynhausen,

wurde mir deutlich: Diese Art, für andere

Menschen da zu sein, die faszinierte mich.

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Die Lebens- und Dienstgemeinschaft dieser

Einrichtung entspricht dem Wesen von Kirche,

wenn sie christliche Werte lebt und verwirklicht:

Sich um andere Menschen zu kümmern. Das

wurde mir hier wichtig, und hier zog es mich hin.

So begann ich zunächst eine Diakonausbildung

mit der Ausrichtung auf Krankenpflege. Die theologischen

Inhalte dieser Ausbildung weckten noch

mehr mein Interesse an den Fragen des

Glaubens und der geistlichen Ausrichtung. Und so

entschied ich mich, von der Diakonausbildung auf

das Studium der Theologie umzuschwenken. Der

Beruf des Pfarrers hatte mich schon immer fasziniert.

Schon in meiner Konfizeit und später als

Leiter einer Jungenjungschar im CVJM. Doch erst

jetzt wurde er zu meinem Berufsziel. Das Studium

in Bethel und Münster brachte viele neue Impulse

und ein tieferes theologisches Verständnis, wenn

es dabei auch vor allem um wissenschaftliche

Erkenntnisse und eher nicht um Fragen des praktischen

Glaubens geht.


Jens Weber kommt aus Bad Oeynhausen, ist 39

Jahre alt und seit fast 11 Jahren mit seiner Frau

Britta verheiratet. Seine drei Kinder heißen

Charlotte, Clemens und Emma und sind 10, 8 und 6

Jahre alt. Eine Leidenschaft gilt der Musik, dem

Hören von Klassik und Jazz und dem eigenen

Musizieren mit Klavier und Trompete. Der

Kirchenmusik ist er besonders verbunden und freut

sich schon auf die ersten Konzerte der

Johanniskantorei.

Was für mich heute in

der Gemeindearbeit vor allem wichtig ist? Ich bin

nicht so sehr der missionarische Pfarrertyp und

bin daher froh, dass dieser Bereich in der Haller

Gemeinde bereits gut abgedeckt ist. Mein Herz

schlägt mehr dafür, mit Menschen im Horizont

des Glaubens zusammen zu arbeiten und sie in

ihren Fragen, Freuden und Sorgen zu begleiten

und ihnen beizustehen.

Ein konkretes Bekehrungserlebnis gab es auf

meinem Weg mit Gott nicht. Ich bin hineingewachsen

in den Glauben durch meine Familie

und die Jugendarbeit des CVJM. Irgendwann fiel

bei einem Hauskreisabend der Satz: Gott lässt

einen nicht wieder los. Und ich wusste: Ja, das

stimmt. Und es gilt auch für mein Leben.

Und so glaube ich auch, dass wir Glauben nicht

bewirken können, sondern dass Gott sich für uns

entscheidet.

Den Weg nach Halle fand ich durch die

Landeskirche. Es gab deutlich mehr Stellen zu

besetzen als Bewerber. Da die

Synodalvikarstellen vorrangig besetzt werden,

schlug man mir als erstes Halle vor. Gleich bei

meinem ersten Besuch wurde ich so gut aufgenommen

und fühlte mich spontan wohl. Ich mag

diese Mischung aus Stadtgemeinde und ländlichem

Umfeld. Und ich bin selbst schon gespannt,

wo ich in dieser lebendigen Gemeinde meine

Schwerpunkte setzen werde und meinen Platz

finde.“

Jens Weber, Carola Kalitta-Kremer

Verabschiedung

von Friedrich-

Karl Völkner

Am 16. Oktober ist er von Bord gegangen, unser

hochgeschätzter Friedrich-Karl Völkner. Mit einem

festlichen Gottesdienst, einer symbolträchtigen

Segelboot-Aktion auf dem Kirchplatz (siehe auch

Titelfoto) und einem gelungenen Abschiedsfest im

Martin-Luther-Haus wurde er in den Ruhestand

verabschiedet. Sowohl Pastorenkollegen,

Repräsentanten unserer Nachbargemeinden und

viele Gemeindemitglieder trugen durch Wort- und

Gesangsbeiträge und durch sehr individuell und

persönlich gestaltete Seiten eines Dankeschön-

Albums dazu bei, dass dieser Tag für ihn sicherlich

noch lange in schöner Erinnerung bleiben

wird.

In seinem Auftrag nochmals ein herzliches

Dankeschön an alle, die ihm mit ihren Beiträgen

eine große Freude bereitet haben.

Carola Kalitta-Kremer

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Baufreizeit

Rumänien 2011

Am sonnigen Samstagmorgen des 22. Oktober

starteten ein Bus und ein geliehener „Mercedes

Sprinter“, beide mit großen Anhängern mit

Werkzeug für über 40 Leute voll beladen, für zwei

Wochen nach Ozd in den Karpaten. An der

gefürchteten Grenze Ungarn/Rumänien erfolgte

der Übergang problemlos - ganz anders, als

unsere bisherigen Erfahrungen dort vermuten ließen.

Das erste, das wir bei unserer Ankunft schon

von Weitem erkennen konnten: Es fehlten die

Dusch- und Toilettencontainer. Für eine ganze

Woche war das nahegelegene Rehabilitationszentrum

unsere einzige Sanitärmöglichkeit.

Sofort nach der Ankunft wurde die erste Arbeit

verteilt. Und es ging mit Feuereifer zur Sache.

Zwei Pavillons und ein großes altes Zelt der

Jugendfeuerwehr Halle wurden aufgestellt. Auch

einer der Pavillons wurde von einem Feuerwehrkameraden

zur Verfügung gestellt. 10 m³ Holz

mussten aus dem Schloss nach draußen

gebracht werden, wo es später verarbeitet werden

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sollte. Das Werkzeug musste aus den Anhängern

geladen und nach einem inzwischen bewährten

System in den Pavillons untergebracht werden.

Das Schloss musste gereinigt werden und das

Küchenteam innerhalb kürzester Zeit ein Essen

zubereiten. Zur Verfügung hatte es Hockerkocher

und mitgebrachte Gasflaschen, was die

Einrichtung der Küche in Gänze umschreibt!

Unser Trinkwasser holten wir mit Eimern und

Kanistern aus dem 300 m entfernt liegenden

Brunnen. Am nächsten Tag nach der

Morgenandacht wurden die einzelnen

Arbeitsteams zusammengestellt, die verschiedene

handwerkliche Aufgaben übernahmen:

o In die restlichen leeren Fensterhöhlen wurden

Scheiben eingesetzt.

o Vom ersten Geschoss bis auf den Dachboden

musste erst eine Treppe gebaut werden.

o Außerhalb des Schlosses mussten

Abwasserrohre installiert werden, damit auch das

neue von uns anzulegende Badezimmer an den

Kanal angeschlossen werden kann.

o Die Frischwasserleitung zum Duschen und für

die Toilette musste überarbeitet werden.


o Eine andere Gruppe hatte bereits das in 2010

angefangene Badezimmer so vollendet, dass wir

es benutzen konnten. Jetzt wurde das zweite

Badezimmer in Angriff genommen.

o Weiterhin haben wir begonnen, den Fußboden

im alten Speisesaal zu erneuern.

Unser Küchenteam musste unter einfachsten

Bedingungen täglich drei Mahlzeiten auf den

Tisch bringen. Da das rumänische Brot nicht sehr

nahrhaft ist, haben wir auch unser eigenes Brot

gebacken. Gebacken wurde in dem Gemeindebackofen;

natürlich mit Holz befeuert. A propos

Holzofen: Die Hauptwärmequelle im Schloss war

ebenfalls ein Holzofen. Der wurde morgens um

5:30 Uhr angeheizt, damit es um 9:00 Uhr zur

Morgenandacht auch muckelig warm war. Wir

konnten vor oder nach der Morgenandacht frühstücken.

Nachdem außen die Kanalgräben zugeschüttet

waren, mussten auch die Schutthaufen, die andere

Gruppen vor uns beim Reinigen des Schlosses

aufgetürmt hatten, eingeebnet werden. Auch eine

Arbeit von mehreren Tagen. Ein besonders hartes

Los traf die Gruppe, die in dem Nachbardorf die

Grundmauern der dortigen Kirche trockenlegen

wollte. Aus dem 15 m langen Graben, der

ursprünglich 30 - 50 cm tief werden sollte, wurden

1,7 m Tiefe - und das bei festgewachsenem

Lehmboden. Als der Grund der feuchten Mauer

erreicht war, musste eingeschalt, mit Beton zugegossen

und schwarz gestrichen werden. Danach

wurden in Sand und Kies Drainagerohre so verlegt,

dass das Regenwasser in den Bach geleitet

werden konnte. Auch diese Arbeiten haben bis

zum Ende der Freizeit gedauert.

Als die Treppe zum Dachboden fertiggestellt war,

konnte mit der eigentlichen Sanierung begonnen

werden. Auf den Fußboden, der gleichzeitig die

Decke der Schlafräume war, lagen alte Folienstücke,

die mit Vogel- und Fledermauskot verschmutzt

waren. (Die Fledermäuse in Rumänien

haben eine Spannweite von ca. 30 cm). Da die

Zimmerdecke nicht dicht war, mussten also erst

die Betten, Isomatten und Schlafsäcke abgedeckt

werden. Danach wurden die alten Folien entfernt

und der Fußboden gründlich gereinigt. Dann

haben wir die aus Deutschland mitgebrachte

Silofolie aufgebracht und so befestigt, dass kein

Schmutz mehr von oben auf die Betten fallen

konnte. Nun waren die Grundvoraussetzungen

geschaffen, um im nächsten Jahr mit den Ausbau

des Dachgeschosses zu beginnen.

Um 18:00 Uhr war Abendessen. Wer danach

noch weiterarbeiten wollte, um einzelne Gewerke

fertig zu stellen, konnte das tun. Um 20:15 Uhr

fand die Abendandacht statt. Die Abend- und die

Morgenandachten wurden von den Mitgliedern

der Baufreizeit gehalten. Nach der Abendandacht

kam das obligatorische Shake Hands. Dabei sagt

jeder jedem gute Nacht und hat außerdem die

Gelegenheit, kleine Streitigkeiten beizulegen oder

sich für das eine oder andere unüberlegte Wort zu

entschuldigen. Danach war der eigentliche Tag

abgeschlossen. Wer wollte, konnte noch am

Gebetskreis teilnehmen, in dem noch ca. 30

Minuten gebetet und gesungen wird. Bis 23:30

Uhr haben dann noch die etwas jüngeren

Freizeitmitglieder Gelegenheit zu reden oder

Spiele zu spielen. Die meisten waren aber schon

vorher im Bett, um am nächsten Tag wieder fit zu

sein. Die Baufreizeiten machen zwar einen

Riesenspaß, aber es wird auch sehr hart gearbeitet.

Während unserer Freizeit tagte der Vorstand des

christlichen Therapiezentrums für alkoholkranke

und drogenabhängige Männer, das eine hervorragende

Arbeit leistet und vielen Männern den Weg

zurück in ein Leben ohne Abhängigkeit ermöglicht.

Die Vorstandsmitglieder begutachteten unsere

Arbeit und waren begeistert! „Ihr seid für uns

das größte Hoffnungszeichen, dass Gott seinen

Segen auf unser Projekt gelegt hat!“ Zahlreiche

Gruppen aus den USA, England, Japan und den

Niederlanden hatten inzwischen an dem Schloss

weitergearbeitet. Durch die professionellen

Handwerker bewirkt unsere Gruppe jedoch den

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größten Fortschritt. Dieses Jahr leiteten Manfred

Eickmeyer (Maurermeister), Marco Hentzschel

(Landschaftsgärtner), Michael Koch (Elektriker),

Gerhard Künsebeck (Landwirt und

Handwerkergenie), Lutz Kummrow (Tischler),

Jérôme van der Made (Tischlerlehrling), Michael

Wötzel (Tischer und Maurer) und Bernd Blachetta,

(Schornsteinfegermeister) die Handwerkerteams

der neun- bis 76jährigen Ehrenamtlichen an. Auch

für die Herbstferien 2012 ist wieder eine

Baufreizeit nach Rumänien geplant. Informationen

gibt es bei Sebastian Plath (05201/7241883) und

Bernd Eimterbäumer (05425/954144).

Es ist möglich, das Projekt finanziell zu unterstützen

(Freizeitkonto Bernd Eimterbäumer, Kto-Nr

630 525, bei der Kreissparkasse Halle (BLZ 480

515 80).

Bernd Blachetta

Familienfreizeit

2012

Sommer an der Ostsee

Im nächsten Sommer wird es vom 9. bis 20. Juli

wieder eine Freizeit für junge Familien (d. h. mit

Kindern zwischen 0 und 8 Jahren) geben! Das

Ziel ist dieses Mal die Ostsee, genauer gesagt:

der Ort Zingst, auf der Halbinsel Fischland-Darß-

Zingst. Wir werden in dem Evangelischen

Familienerholungsheim „Zingsthof“ unterkommen.

Es ist ein besonderer Ort, denn hier hat 1935

Dietrich Bonhoeffer für angehende Pastoren ein

Predigerseminar geleitet. Die Zimmer sind einfach:

mit Waschbecken aber ohne WC und

Dusche (befinden sich auf dem Flur). Jede

Familie wird je nach Größe in einem 2er bis 6er

Zimmer untergebracht.

Der Strand ist nur ein paar Meter entfernt, so

dass wir viel Gelegenheit haben werden, um zu

baden. Außerdem soll auch Zeit sein, um über

Gott und das eigene Leben nachzudenken: wir

werden morgens uns mit einem Thema beschäftigen.

Die Kinder haben dann ihr eigenes

Programm.

Die Freizeit kostet (inkl. Busfahrt und

Vollverpflegung) für Erwachsene 450 Euro, für

Kinder ab 7 Jahre 325 und für Kinder von 2-6

Jahre 250 Euro. Kinder unter 2 Jahren fahren

umsonst mit!

Herzliche Einladung an alle Interessierten.

Fragen bei Pastor Nicolai Hamilton, Tel 05201

664584, Email: n.hamilton@kirchehalle.de

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Herzliche Grüße aus Kassel

von Daniela Minuth

Nach meinem Praktikum in Halle,

bin ich nach Hessen gezogen, wo

ich die nächsten vier Jahre verbringen

werde. Dort studiere ich jetzt

seit Anfang September an der

CVJM-Hochschule Religions- und

Gemeindepädagogik und Soziale

Arbeit. Diesen Studiengang gibt es

erst seit 2009, sodass die Anzahl

der Studenten bis 2012 noch steigen

wird. In der Einführungswoche

hatte ich Zeit, meine 46

Mitstudenten kennen zu lernen. In

der darauffolgenden Woche ging es

dann gleich richtig los:

Kirchengeschichte, Altes und

Neues Testament, Systematische

Theologie, Griechisch,

Handlungskonzepte der Sozialen

Arbeit und Einführung in wissenschaftliches

Arbeiten sind ein paar der 13 Kurse,

die mich dieses Semester beschäftigen werden.

Trotz der Menge an Informationen ist es meistens

sehr spannend, die Hintergründe des eigenen

Glaubens tiefer zu erforschen.

Untergekommen bin ich übrigens in einer WG, die

von der Hochschule gestellt wird. Mit vier netten

Mitbewohnerinnen, einem großen Doppelzimmer,

Balkon und Garten und nur drei Minuten Fußweg

bis zum Campus habe ich es hier richtig gut.

Jeder Schultag beginnt mit einer Andacht. Am

Dienstagabend trifft man sich zum gemeinsamen

Gottesdienst. Im Anschluss hat man dann die

Möglichkeit, den Abend in der Pinte bei einem

Getränk und einem kleinen Snack ausklingen zu

lassen.

Nach den ersten fünf Wochen des

Studentendaseins ging es schon wieder in die

Herbstferien. Diese Zeit habe ich gleich genutzt,

um ein paar meiner Gruppen aus dem Praktikum

zu besuchen. Es war richtig schön, wieder für ein

paar Tage am Gemeindeleben teilzuhaben und

ich freue mich schon auf die Semesterferien,

wenn ich dann wieder zu Besuch kommen kann.

Bis bald, Daniela

und Jonas Prill

Hallo, ich heiße Jonas Prill, bin 21 Jahre

alt und studiere derzeit Soziale Arbeit,

Religions-und Gemeindepädagogik im

5.Semester an der CVJM-Hochschule

Kassel. Für mich war und ist die CVJM-

Hochschule die erste Wahl, denn hier lebe

und lerne ich mit Christen und darf tagtäglich

den persönlichen Austausch von

Dozenten und Studierenden erleben.

Meine Entscheidungsfindung, warum ich

gerade an einer christlichen Hochschule

studieren wollte, begann in der ev. Jugend

in Halle. Als Kleinkind ging ich in den

Kindergottesdienst, später in die

Jungschar, zum Konfirmandenunterricht,

fuhr auf viele Freizeiten, besuchte

Jugendkreise und wurde ehrenamtlicher

Mitarbeiter. Diese Zeit hat mich geprägt,

festigte meinen Glauben und war für mich

richtungsweisend. Gerade die

Norwegenfreizeiten im Sommer waren für mich

die wichtigsten zwei Wochen im ganzen Jahr.

Aufgrund dieser Erfahrungen wollte ich mich für

den hauptamtlichen Dienst in der Gemeinde- und

Jugendarbeit bewusst vom CVJM ausbilden lassen.

In mir wuchs der Wunsch, jungen Menschen

den Glauben näher zu bringen und sie auf ihrem

Glaubensweg zu begleiten - ein Stück von dem,

was ich erfahren durfte, weiterzugeben. Für das

Studium benötigte ich ein Freiwilliges Soziales

Jahr/Praktikum, welches ich in der Ev.-luth. St.

Mauritius-Kirchengemeinde Dissen, ableistete.

Dort arbeitete ich zur Hälfte in der Schulsozialarbeit

der umliegenden Schulen und in der

Jugendarbeit der Gemeinde.

Und nun bin ich seit über zwei Jahren an der

CVJM-Hochschule in Kassel und studiere genau

das, wofür mein Herz schlägt. Ich lebe hier in

einer tollen Gemeinschaft, in der ich von Anfang

an gut aufgenommen wurde und mich bis heute

sehr wohl fühle. Ich bin Gott sehr dankbar für

diese Entwicklung und freue mich jedes Mal,

wenn ich zu meinen Anfängen in der ev. Jugend

Halle zurückkommen kann und auf die

Norwegenfreizeiten im Sommer fahren darf.

Jonas Prill

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Evangelische Frauenarbeit im

Kirchenkreis Halle

Wer wir sind, was wir wollen und was wir tun

Wir sind Frauen mit Geist und Verstand,

Herz und Hand. Wir gestalten in unterschiedlichen

Gremien, Gruppen und Verbänden die

Frauenarbeit im Kirchenkreis Halle.

Der stärkste Verband ist die Ev. Frauenhilfe e.V.

mit gut 1000 Mitgliedern, organisiert in ca. 40

Gruppen und Kreisen. Der kreiskirchliche

Ausschuss für Frauen und Gleichstellungsarbeit

ist das übergemeindliche Gremium für frauenorientierte

Spiritualität, Theologie und ethisches

Handeln in Kirche und Gesellschaft.

Wir wollen Frauen aller Altersgruppen ansprechen

und einladen:

- gemeinsam Perspektiven, Visionen und Ziele zur

eigenen Lebensgestaltung entwerfen

- unsere Ideen, Meinungen, Forderungen und

Träume in kirchliches Leben einbringen

- im christlichen Glauben Stärkung, Orientierung

und Kraftquellen finden

- Ort der Begegnung und Hoffnung sein

- Räume ermöglichen für Inspiration, Meditation

und kreatives Miteinander

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Wir sind aktiv beim Planen und Durchführen von

Veranstaltungen für Frauen wie zum Beispiel:

Weltgebetstagsarbeit, Frauenreisen,

Oasentage, Frühstückstreffen,

Gottesdienste zu frauenrelevanten Themen an

wechselnden Orten, Lobbyarbeit für

Frauenthemen in Kirche und Gemeinde

thematische Projekte, Fortbildungen.

Interessierte Frauen sind zu allen Veranstaltungen

herzlich eingeladen, zum Beispiel zur

„Weltgebetstagswerkstatt am 21. Januar 2012,

von 9.00 -17.00 Uhr im Gemeindehaus Bockhorst

mit Einstimmung auf das Weltgebetstagsland

Malaysia oder zum Evangelischen Landfrauentag

am 15. Februar 2012, 14. 30 Uhr im Martin-

Luther-Haus, Halle, Thema „Christ sein - glükklicher

leben ?“

Kontakt und Informationen:

Claudia Bergfeld,

Frauenbeauftragte des Kirchenkreises Kalle,

Tel. 05201 / 9804


Hilfsprojekt „Schottland“

Herzliche Einladung zur „Baufreizeit“ im Januar 2012

Im Sommer dieses Jahres war ich mit vielen

Menschen unserer Gemeinde als Teilnehmer auf

der Schottlandfreizeit, die unser Pfarrer Nicolai

Hamilton geleitet hat. Die Freizeit stand unter dem

Motto „Im Glauben wachsen“, und wir waren für

zwei Wochen in einem alten schottischen

Herrenhaus zu Gast. Dankbar und erfüllt von den

Impulsen für unser eigenes Leben und für die

gute Gemeinschaft kehrten wir nach Halle in

unsere Gemeinde zurück. Wir haben wunderbare

Menschen kennengelernt, die das Windmill

Christian Centre kurz bevor wir kamen als

Hausleiter übernommen hatten.

Das Haus aus dem Jahr 1824 befindet sich

äußerlich in einem guten Zustand. Auf den zweiten

Blick stellten wir jedoch fest, dass sich ein

Großteil der Zimmer, die dazugehörigen

Badezimmer, der Essraum und die Küche in

einem ziemlich heruntergekommenen Zustand

befanden.

Das hat uns am Anfang unserer Freizeit ziemlich

geschockt, und wenn es möglich gewesen wäre,

wären wir alle am ersten Abend gleich wieder

nach Halle zurückgekehrt. Nach einem erholsamen

Schlaf sah die Welt dann am nächsten

Morgen schon ganz anders aus. Wir lernten vier

wunderbare Menschen kennen, die seit ca. 28

Jahren ohne ein festes Gehalt und allein getragen

vom Glauben an Gott solche Projekte wie das

Windmill Christian Centre unterstützen und bewirtschaften.

Zum Ende der Freizeit reifte in mir der Gedanke,

diese bescheidenen Menschen finanziell und

handwerklich zu unterstützen. Darum geht es mir

heute:

Mein Ziel ist es, mit einigen Männern im Januar

2012 für ca. zwei Wochen ein Hilfsprojekt (eine

Art „Baufreizeit“) in Schottland durchzuführen. Für

Unterkunft und Verpflegung ist gesorgt, die Fahrt

von ca. 120 € pro Person muss jeder selbst finanzieren.

Wir sind bei diesem Projekt auf Ihre

Unterstützung und Geldspenden angewiesen und

möchten bei der Neugestaltung der Küche helfen,

eine gebrauchte Industriespülmaschine anschaffen

und einige Zimmer soweit wir können renovieren,

so dass wir vielleicht in zwei Jahren wieder

eine tolle Freizeit in Schottland erleben können.

Als Ansprechpartner stehen Ihnen Pfarrer Nicolai

Hamilton und ich zur Verfügung.

Wir hoffen, dass sich dieses Projekt mit Gottes

Hilfe verwirklichen lässt!

Terry Pritchard

Spenden können auf das Konto der

Kirchengemeinde Halle überwiesen werden: Kto:

1396, BLZ 480 515 80, bei der Kreissparkasse

Halle, Stichwort: Hilfsprojekt Schottland

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Neuer Vikar an Bord

Tim Henselmeyer stellt sich vor

„Sind Sie der Neue?“

„Ja, bin ich!“ Doch diese Antwort sorgt zurzeit in

Halle nicht unbedingt für Klarheit. So gibt es in

meinen ersten Haller Tagen eine Menge

Klärungsbedarf: „Nein, ich bin nicht der neue

Jugendreferent.“, „Nein, der Nachfolger von

Pastor Hamilton heißt Jens Weber.“ oder „Nein,

Pastor Steinebel geht noch nicht in Rente und ich

bin auch nicht sein Ersatz…“

Man merkt, es ist eine Menge los in der

Kirchengemeinde Halle und und ich bin froh,

dass ich von nun an dazu gehören darf.

Mein Name ist Tim Henselmeyer, und um es auf

den Punkt zu bringen: Ich bin der neue VIKAR.

Nachdem ich im März mein 1. Theologisches

Examen bestanden habe, bin ich mit meiner Frau

Annika und unserem acht Monate alten Sohn

Carl Henri im Sommer nach Halle gezogen. Das

Studium hat mich von Bethel nach Greifswald

und über Marburg nach Münster geführt, von wo

ich nun in das Abenteuer Vikariat gestartet bin.

Meine Wurzeln liegen in Bünde, wo die lebendige

Jugendarbeit von CVJM und Kirche mein Leben

und meinen Glauben entscheidend geprägt

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haben. Dort habe ich christliche Gemeinschaft

erlebt, in der man sich zwanglos gegenseitig

stärkt und herausfordert und in der Raum gegeben

wird, Gott auf ganz vielfältige Art zu begegnen.

Diese guten Erfahrungen aus all den

Gruppenstunden, Freizeiten und Gottesdiensten

sind mitunter Grund dafür, warum ich mich aufgemacht

habe, Pfarrer zu werden. Menschen solche

Räume zu eröffnen, in denen

Glaubenserfahrungen möglich werden und in

denen sie Jesus kennenlernen können, ist mir

wichtig. Und es macht mir Spaß, diese Aufgabe

kreativ anzugehen. Ich wünsche mir, im Vikariat

neue Anregungen zu bekommen und bin sehr

gespannt auf all die kommenden Begegnungen

mit Ihnen, mit der Gemeinde und mit Gott.

Burkhard Steinebel wird mich in dieser Zeit als

Mentor begleiten. Bis Februar 2012 absolviere ich

zunächst das Schulvikariat an der Realschule in

Halle, um dann für die folgenden zwei Jahre bis

zum März 2014 komplett in der Gemeinde mitzuarbeiten.

Ich hoffe auf eine segensreiche Zeit und freue

mich darauf, Sie kennenzulernen!

Ihr Tim Henselmeyer

Café Gegenüber

Öffnungszeiten:

Sonntag 10.45 - 12.00 Uhr

Dienstag 14.30 - 18.00 Uhr

Donnerstag 14.30 - 18.00 Uhr

Freitag 8.30 - 12.00 Uhr

Bücherstübchen

Öffnungszeiten im Bücherstübchen

über dem Cafe Gegenüber:

Sonntag 11 - 12 Uhr

Donnerstag 15 - 17 Uhr

Freitag 10 - 12 Uhr


Lasst Euch nicht

entmutigen!

Vor kurzem erlebten Jugendliche, die in der evangelischen

Gemeindearbeit engagiert sind, dass

sie in der Schule von Lehrern aufgefordert wurden,

sich vor der Klasse für ihr kirchliches

Engagement zu rechtfertigen. Da sie zum Teil

noch unsicher und in der Argumentation ungeübt

sind, fühlten sie sich vorgeführt und reagierten

verunsichert und beschämt. Ich nehme das zum

Anlass für die folgenden zwei Appelle.

1. Liebe Lehrer, im Gespräch mit Schülern zum

Erfahrungsaustausch in Glaubensfragen einzuladen,

ist sicher eine gute Sache. Wenn dies

jedoch so abläuft, dass sich Jugendliche vorgeführt

fühlen, dann läuft etwas schief.

2. Liebe junge Frauen und Männer, die ihr gerade

beginnt, Euch für den Glauben an Jesus Christus

zu öffnen. Ich wünsche Euch den Mut, Euch zu

Jesus zu bekennen, auch wenn Euer Umfeld es

nicht gerade für cool hält. Sich um das eigene

Image bei möglichen Anfeindungen zu sorgen, ist

nur allzu verständlich. Da seid ihr in bester

Gesellschaft, denn selbst Petrus knickte schnell

ein und log: „Ich kenne diesen Jesus nicht.“

Ich wünsche Euch, dass ihr aus solchen

Erfahrungen gestärkt hervor geht, dass Gott

selbst Euch durch seinen Heiligen Geist Mut und

Standing schenkt und dass ihr aus der Gemeinschaft

mit anderen Suchenden und Glaubenden

Zuversicht und Kraft schöpft.

Lasst Euch nicht entmutigen. Zu Jesus zu gehören

und sich zu ihm zu bekennen ist vielleicht

nicht cool, aber es ist lebensentscheidend.

Carola Kalitta-Kremer

11 Uhr -

Gottesdienst

Seit Januar 2011 gibt es jeden 3. Sonntag im

Monat in der Haller Johanniskirche einen 11 Uhr-

Gottesdienst. Angelehnt an den 10 Uhr

Hauptgottesdienst und dennoch anders. Schon

beim Betreten der Kirche war das

Dekorationsteam fleißig, und die Besucher werden

oft schon auf das Thema 'eingestimmt'.

Ein kleiner Chor unter der Leitung von Katrin

Kröning übt kurz vor Beginn noch

Anbetungslieder. Über den Beamer kann die

Gemeinde die Liedtexte verfolgen und mitsingen,

und oft gibt es sehr schöne Bilder passend zum

Thema. Der Gottesdienst wird moderiert und die

Predigt greift das Thema des Sonntages auf.

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es ein

gemeinsames Mittagessen im Martin Luther

Haus: Ein schöner Abschluss in familiärer

Atmosphäre.

Für mich ist dieser 11 Uhr-Gottesdienst eine

Bereicherung. Die Predigt und die neuen,

etwas moderneren Kirchenlieder begleiten mich

oftmals noch eine ganze Zeit.

Der letzte 11 Uhr-Gottesdienst für 2011 ist am

Sonntag, den 18. Dezember.

Ich freue mich jetzt schon darauf und lade Sie

hiermit recht herzlich ein.

Ulrike Hallen

Kontakt über Andreas Steinke

Telefon 05201 666349

13


Abendkreis reiste ins Alte Land

Strahlend blauer Himmel, eine sympathische

Stadtführerin in traditioneller Tracht und eine

Menschenfülle sondergleichen - so empfing uns

Stade am frühen Nachmittag des 4. September,

einem Sonntag. Wir - 29 Frauen aus dem

Abendkreis - hatten uns auf den Weg in' s Alte

Land gemacht.

Nachdem uns die Stadtführerin aus dem menschenvollen

Flohmarkt herausgelotst hatte, entdeckten

wir die vielen Schönheiten dieser 1000

Jahre alten und vom Wasser umgebenen Stadt:

Bürgerhäuser aus dem 17. Jahrhundert, den wunderschönen

Fischmarkt mit einem rekonstruierten

Holztretkran, das Backstein-Rathaus, das

Zeughaus und die schöne Cosmae-Kirche. Es

waren viele wunderbare Eindrücke, die bei einem

Kaffeettrinken noch ausgetauscht wurden. Nach

einem guten Abendessen in unserem Hotel erlebten

wir einen bunten Abend miteinander. Ich kann

immer wieder nur staunen, welch vielfältige

Talente in uns schlummern! Wir konnten viel

lachen!

Am nächsten Morgen - wieder lachte die Sonne -

ging es mit unserem Bus durchs Alte Land.

Heute werden in der Niederelbe mit dem

Kerngebiet Altes Land 10.500 Hektar mit Obst

bebaut und rund 30.000 Tonnen Äpfel werden

14

jährlich geerntet. Auf dem Obsthof Matthiesen

ging es mit dem dem Obsthof-Express durch die

Plantage. Dabei wurde uns vom "Chef" persönlich

erklärt, unter welch schwierigen Bedingungen der

Obstanbau heute betrieben wird. Bei einer leckeren

Apfelsuppe konnten wir uns anschließend

stärken.

Nachmittags gingen wir an Bord des

„Tiedenkiekers“, einem Flachbodenschiff, das so

heißt, weil es auch bei Niedrigwasser noch fahren

kann. Unter sachkundiger Leitung fuhren wir über

die Schwinge auf die Elbe und dann in die

Nebenarme der Elbe in das einzige Süßwasser -

Wattgebiet Europas. Wir konnten die einzigartige

Gezeitenlandschaft der Niederelbe hautnah erleben,

Röhricht, Reiher, Kormorane und weiter

draußen Riesenpötte sehen. Sogar ein Seehund

war aus der salzigen Nordsee zu Besuch gekommen.

Eine tolle, einsame Naturlandschaft! drei

Stunden dauerte diese interessante Fahrt, und

müde kamen wir in unserem Hotel an. Aber nach

einem guten Fisch-Abendbrot kehrte unsere

Energie zurück und wir hatten nochmal einen

sehr vergnüglichen Abend miteinander.

Dann kam auch schon der Abschied vom Alten

Land. Aber einen Leckerbissen hatten wir noch

vor uns: Bremerhaven. Dort erwarteten uns nicht


nur eine äußerst steife Brise, sondern auch zwei

tolle Museen. Ich ging mit mehreren anderen in

das Deutsche Auswandererhaus, das 2007 als

Museum des Jahres ausgezeichnet wurde. Dort

folgten wir den Spuren der über mehr als sieben

Millionen Menschen, die über Bremerhaven nach

Übersee auswanderten. Nachgestellte Personen,

Räume, Klänge und Berichte ließen uns mit Hilfe

moderner Technik die Erlebnisse, Gedanken und

Gefühle der aufbrechenden Menschen sehr

berührend nachempfinden.

Eine zweite Gruppe ging ins benachbarte

Klimahaus und wurde auf eine Reise rund um die

Welt geschickt. Beeindruckend erlebten sie die

Klimazonen der Erde, Kälte der Arktis und Hitze

der Tropen, alles möglich durch Multimedia-

Inszenierungen. Auch das ist ohne Einschränkung

einen Besuch wert!!

Reich beschenkt mit viel Sonnenschein und schönen

Erlebnissen kamen wir nach Hause. Danke

nochmal an die Organisatorinnen Inge Vollmer,

Elfriede Waschelitz und Margret Eikmeyer! Eine

weitere Fahrt in zwei Jahren ist bereits angedacht.

Da können wir uns ja schon freuen!

Karin Hanke

Allianzgebetswoche

Verwandelt durch Jesus Christus

Wie auch schon in den letzten Jahren findet im

Januar 2012 die „Internationale

Allianzgebetswoche“ der Evangelischen Allianz

statt. Auch wir in Halle wollen uns daran beteiligen:

Christen aus den verschiedenen evangelischen

Gemeinden (unsere Ev.-Luth.

Kirchengemeinde, Freie Evangelische Gemeinde

und Mennoniten) treffen sich zum gemeinsamen

Gebet.

Wir singen, hören auf Gottes Wort und beten für

vorgeschlagene und eigene Anliegen. Es ist ein

schöner Brauch, dass wir an dieser Stelle

gemeinsam vor Gott treten und uns als Christen

mit verschiedenen Traditionen begegnen.

Herzliche Einladung zu den Abenden, an denen

immer ein Prediger aus einer jeweils anderen

Gemeinde eine Andacht hält. Beginn ist um

20.00 Uhr:

Mittwoch, 11.1.2012

im Mennonitischen Gemeindehaus (Tiefer Weg)

Donnerstag, 12.1.2012

im Gemeindehaus der FEG (Rilkestraße)

Freitag, 13.1.2012

in der St. Johanniskirche

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Mein Traum von Gemeinde

Pfarrer Bernd Eimterbäumer befragt Pfarrer Nicolai Hamilton

Nicolai, du bist als offizieller Nachfolger von

Friedrich-Karl Völkner der neue Pfarrer, und trotzdem

bist du nicht neu! Was gefällt dir an unserer

Gemeinde?

Mir gefällt die Vielfalt der Gemeinde sehr. Es gibt

so viele verschiedene Gruppen und Kreise. Ob

das die Arbeit in den Ev. Tageseinrichtungen für

Kinder ist oder im Besuchsdienst für

Neuzugezogene, das Café Gegenüber, die Chöre,

die Jugendarbeit, Hauskreise, Alphakurse, die

vielfältigen Gottesdienstformen und vieles mehr...

- all das zeugt vom Leben und der Freude, die

Gott uns schenkt!

Mich begeistern die vielen Ehrenamtlichen, die

sich Woche für Woche engagieren. Und ich höre

gerne all die Geschichten von Menschen, die in

den zurückliegenden Jahren hier getröstet wurden,

Gemeinschaft erlebt haben, zum Glauben

gefunden haben, neue Hoffnung bekommen

haben.

Ich habe das Gefühl, dass Gottes Geist hier in der

Gemeinde wirkt! Das freut mich sehr und lässt

mich gespannt sein auf die nächsten Jahre!

Welche Träume hast du für die Gemeinde?

Ich träume von einer Gemeinde, in der spürbar

ist, wie Menschen von Gott berührt und Leben

verändert werden: wo Traurige getröstet werden,

Kranke geheilt und Hoffnungslosen wieder

Hoffnung geschenkt wird. Und wo erlebbar wird,

16

wie Gott uns zu einer Gemeinschaft zusammenfügt:

zu einer großen Familie, mit allen Hochs und

Tiefs, die das mit sich bringt!

Menschen gehen in den Gottesdienst und erzählen

nachher: „Ich habe gespürt, wie Gottes

Freude in meinem Herzen groß wurde... das gibt

mir Kraft für die Aufgaben des Alltags!“

Welches sind deine Hobbys?

In der freien Zeit, die ich habe bzw. mir nehme,

lese ich gerne. Ob Zeitung, ein geistliches Buch,

ein aktuelles Sachbuch oder einen klassischen

Roman - da bin ich vielseitig interessiert.

Ich versuche mir Zeit für mein musikalisches

Hobby zu nehmen: das Spielen der „Great

Highland Bagpipes“ - dem großen schottischen

Hochland-Dudelsack. Es ist schön sich mit

Gleichgesinnten der „Bielefeld-Pipes-and-Drums“

zu treffen. Und auch den einen oder anderen

Auftritt zu bestreiten. Meine Frau Teresa und ich

erwarten im Dezember noch einmal Nachwuchs.

Dann wird unsere Familie drei kleine Kinder

umfassen: Zeit mit meiner Familie, ein gemeinsamer

Ausflug, Zeit zum Spielen, ein gemütlicher

Abend - auch das ist mir wichtig.

Wie erholst du dich und tankst neue Kraft?

Einerseits kann ich mich bei meinen Hobbys bzw.

wenn ich Zeit mit der Familie verbringe erholen

und auf andere Gedanken kommen.

Wir freuen uns außerdem über einen großen

Garten am Pfarrhaus. Wenn ich dort Rasen mähe

oder die ein oder andere Arbeit verrichte, kann ich

ebenfalls gut abschalten. Kraft bekomme ich auch

durch Stille Zeiten. Ich versuche täglich auf

Gottes Wort zu hören und eine Zeit mit Gott zu

haben. Wenn ich anderen Menschen etwas von

Gott weitersagen will, muss ich mich zuerst selber

ansprechen lassen.

Seit einem Jahr versuche ich auch, mir einmal im


Monat einen Stillen Nachmittag zu gönnen. Ich

fahre nach Bethel ins wunderschön gelegene

Haus Salem und nehme mir Zeit für Stille,

Spazierengehen, Ausruhen, Bibellesen... all das,

was eben im Alltag leicht zu kurz kommt. Das gibt

mir Kraft!

Hast du einen Lieblingsbibelvers?

Es gibt viele Bibelstellen, die ich sehr mag und

die mich in unterschiedlichen Situationen sehr

ansprechen. Besonders prägnant ist das Gebet

von Paulus um „erleuchtete Augen des Herzens“

(Epheserbrief 2,18f.), damit wir sehen, welche

„Hoffnung“ uns Gott schenkt, welche „Herrlichkeit“

auf uns wartet und wie groß die „Kraft“ ist, die in

unserem Leben mächtig wird.

Das wünsche ich mir: erleuchtete Augen, die

mehr sehen als nur das Äußere, mehr sehen als

nur Fehler von anderen, fehlende Finanzen und

Verwaltungsaufgaben. Sondern die hinter der

Oberfläche Gottes wunderbares Wirken erkennen:

Gott tut Großes - auch hier in Halle. Davon möchte

ich erfüllt und geleitet sein, und anderen davon

weitererzählen!

Gibt es eine Person in der Bibel, die dich

besonders beeindruckt?

Ich habe gerade wieder die Geschichte vom

König Salomo gelesen (1. Könige 3): er hatte

einen Wunsch von Gott frei. Aber er hat sich nicht

Macht und Reichtum, Einfluss und Ansehen

gewünscht, sondern ganz schlicht Weisheit, das

Rechte zu tun, bzw. ein Ohr, das hört, was Gott

ihm zu sagen hat. Das möchte ich auch: nicht

meine Prioritäten auf Dinge setzen, die menschlich

gesehen häufig im Mittelpunkt stehen aber

letztlich nicht von Dauer sind, sondern in ständigem

Kontakt mit dem Schöpfer und Vater im

Himmel hören, was für Halle und die Menschen

hier wirklich dran ist.

Ein guter Tag beginnt mit...

Sonnenschein... Kaffee... frischen Brötchen... und

Zeit... für die Familie... und auch die Zeitung!

Weihnachtsmarkt

Münster

Gemeinsame Busfahrt

am 17. Dezember

Die fünf Weihnachtsmärkte in Münster sind alle

Jahre wieder ein besonderes Erlebnis.

Kaufmannshäuser, Kirchen und Museen werden

dezent beleuchtet und festlich geschmückt. Sie

laden ein zum Bummeln und Genießen und bieten

Einkaufserlebnis in den Geschäften bis 21

Uhr.

Der größte und älteste Weihnachtsmart befindet

sich auf dem Platz des Westfälischen Friedens

(Rathausinnenhof) mit einer Auswahl an

Schmuck und Kunstgewerbeständen,

Kinderkarussell und kulinarischen Angeboten.

Weitere Weihnachtsmärkte, der St. Lamberti mit

einem 20 Meter hohen Lichterbaum, das

Weihnachtsdorf am Kiepenkerl mit urigen

Ständen und westfälischen Spezialitäten, der

Giebelhüüskesmarkt mit jeder Menge

Handwerkskunst, sowie der Adventsmarkt am

Aegidiimarkt mit seiner prächtigen Krippe und

einer sechs Meter hohen Holzpyramide, einer

Märchenwelt und vielen Verkaufsständen. Alle 30

Minuten ertönt ein schönes Glockenspiel.

Abfahrt am Samstag, 17. Dezember 2011 um

14:00 Uhr am MLH. Zusteigemöglichkeit

Borgholzhausen Bahnhof und Versmold

Bahnhof.

Abfahrt von Münster ca. 20:30 Uhr

Fahrtkosten 20,- €, Kinder 10,- €

Bei Fahrtbeginn im Bus bezahlbar.

Die Fahrt wird im Rahmen der Jugendarbeit

durchgeführt. Der Gewinn kommt der

Jugendarbeit zugute.

Anmeldung bei: Sebastian Plath 05201 7241883

oder Kalle Soutschek 05201 7362888

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Transformation und Veränderung

Die Veränderung ist Teil unseres Lebens.

Manchmal zwingt uns das Schicksal, manchmal

auch unsere geistige Situation, etwas zu überdenken

und neue Wege zu gehen. Auch Spiritualität,

die wir in uns zulassen, kann zu großen

Veränderungen in und an uns führen.

Eine geistige Veränderung und die daraus resultierende

Transformation beginnt jedoch mit der

Entscheidung, sich auf einen Entwicklungsweg zu

begeben und Veränderungen zuzulassen. Wenn

am Ende dieser Entwicklung die Liebe steht, so

hat der Mensch seinen positiven Kern, sein inneres

Heiligtum gefunden und kann sich im weiter

verstärkenden, bewussten Prozess aufwärts

bewegen.

Musik sehe ich auch als eine spirituelle

Dimension, die sich und uns ständig bewegt und

ohne Worte tief in die Seele eindringt. Man kann

auch sagen, dass diese Dimension Gotteskraft

genannt werden kann - Kraft Gottes, die in uns

wachsen kann, wenn wir hinhören und sie zulassen

und die schließlich die Idee hervorbringt.

Durch die zündende Idee, den musikalischen

Einfall, den Beginn eines Werkes, entsteht das

Werk (oder die Umarbeitung eines Werkes), das

wiederum durch den Interpreten zur Wirklichkeit

werden kann. Nur durch diese drei Schritte - das

Eindringen der Spiritualität in seiner Form als

erlebter Musik, das Verändern und Wachsen der

Musik und Spritualität in uns als Veränderung, die

wir wollen und zulassen, und schließlich das

Hervorbringen neuer Ideen und neuer Musik als

Transformation, als Ergebnis der Veränderung in

seiner erlebbaren Aufführung - wird Größe

erreicht. Hier begegnet uns wieder die göttliche

18

Symbolzahl der Drei. Im christlichen Weltbild hat

der Menschensohn Jesus Christus diese Idee in

ihrer Veränderung in höchster Form verkörpert.

Bei unseren 49. Haller Bach-Tagen 2012 hat die

musikalische Idee in ihrer jeweiligen künstlerischen

Form und Umformung (Veränderung) ihren

Platz. Wenn Sie unser Festival-Programm studieren,

finden Sie neben textlich-musikalischer

Transformation, wie etwa bei Pergolesis „Stabat

mater“, die J. S. Bach in „neuer“ Gestalt eines 51.

Psalms transformiert hat, weitere ungewöhnliche

Transformationen. Sie hören einen Liederabend

darüber, wie die Liebe das Leben verändert. Aus

"alter" und "neuer" Musik kann ein Werdegang

"erhört" werden im Nachtkonzert. Oder die an

ungewöhnlicher Stelle stehenden Beatles-

Vertonungen (nämlich in der Kirche an der

Pfeifenorgel) bis hin zu Bachschen Bearbeitungen

anderer Meister im Abschluss-Orgelkonzert oder

den Bach-Kantaten im Chorkonzert. Die wohl dramatischste

Form der Veränderung, die

Apokalypse des Johannes, erleben Sie im „Buch

mit sieben Siegeln“.

Auch wenn wir die Apokalypse, die Offenbarung,

an Hand von geschichtlichen Ereignissen nicht

deuten können oder wollen, so finden wir doch in

diesen Texten eine tiefgreifende Symbolik für

unser menschliches Wesen, wie uns C. G. Jung

überzeugend darlegt. Alle diese Texte der Bibel,

in ihrer Symbolform gelesen, ergeben ein

Bewusstsein für dieses wichtigste Buch unserer

inneren Welt. Ich bin auf Ihr Interesse gespannt,

liebe Bach-Tage-Besucher, und auf die

Veränderungen und Transformationen, die Sie

zulassen werden.

Ihr Martin Rieker


Neuer Alpha-Kurs

Start am 17. April 2012

„Warum sind wir auf der Welt? Was gibt es noch

außer Beruf und Hobby? Ist Glaube etwas für

Kranke und Schwache? Tod und Leid, und wo ist

Gott? Was passiert, wenn ich heute sterbe? Wer

ist Gott? Wofür Jesus? Was ist mit Vergebung?

Gibt es Gott wirklich?“ Der Alpha-Kurs bietet eine

sehr gute Möglichkeit, sich in freundlicher und

ungezwungener Atmosphäre mit dem christlichen

Glauben auseinander zu setzen. Jeder ist im

Alpha-Kurs herzlich willkommen: Menschen, die

Menschen blühen auf, wenn sie die Gaben, die

Gott in sie hineingelegt hat, einsetzen können.

Doch wo liegen meine Neigungen und meine

Gaben? Und wie lassen sie sich mit meinem

Persönlichkeitsstil vereinbaren? Auf einem

Wochenendseminar soll es darum gehen, die individuellen

Begabungen zu entdecken und die

Leidenschaft zu entwickeln, diese Gaben für den

Dienst an Gott und den Mitmenschen einzusetzen.

gern unverbindlich mehr über den Glauben erfahren

möchten, Menschen mit einer kritischen

Einstellung zur Kirche, Menschen, die glauben,

dass es noch mehr im Leben geben muss. Wir

beginnen immer mit einem Abendessen, dann gibt

es einen interessanten Vortrag und Zeit zum

Diskutieren.

Der Alpha-Kurs ist kostenlos! Weitere Infos bei

Sebastian Plath oder Bernd Eimterbäumer.

Wochenendseminar in Haus Salem

Wie wir unsere Gaben entdecken und sinnvoll einsetzen können

Haben Sie Lust, mehr über dieses Thema zu

erfahren und vom 23. bis 25. März 2012 im Haus

Salem in Bethel dabei zu sein? Das Haus Salem

liegt mitten im Wald, ein Stück außerhalb von

Bethel und bietet eine ganz einzigartige

Atmosphäre! Weitere Informationen gibt es bei

Nicolai Hamilton, Sebastian Plath oder Bernd

Eimterbäumer.

19


Weltgebetstag 2012 - Malaysia

Der Weltgebetstag der Frauen ist die größte ökumenische

Basisbewegung. Seit Jahrzehnten wird

er von Frauen und zunehmend auch von

Männern weltweit am ersten Freitag im März

gefeiert. Gemeinsam zu beten, füreinander einzutreten

und Wege zueinander zu finden über

Konfessionen und nationale Grenzen hinweg,

sind Ziele dieses Gottesdienstes.

„Steht auf für Gerechtigkeit“, so lautet das Motto

des Weltgebetstages 2012. Die Liturgie hierzu

erarbeiten jedes Jahr Frauen eines anderen

Landes. Während des Gottesdienstes, der mittlerweile

in über 170 Ländern der Erde gefeiert wird,

erlebt man eine liturgische ökumenische Weltreise,

die uns mit den verschiedenen Lebenssituationen

der Frauen konfrontiert. In diesem

Jahr geht die Reise nach Malaysia. Die Frauen

beschreiben, wie das Zusammenleben in einer

multikulturellen Gesellschaft gelingen kann und

welcher Reichtum in dieser lebendigen Vielfalt

liegt. Sie benennen aber auch Probleme,

Spannungen und Ungerechtigkeiten, vor denen

sie als Christinnen nicht die Augen verschließen

wollen.

Vom 1. bis zum 2. Adventswochenende wird die

Oase wieder zu einem Weihnachtszimmer.

In gemütlicher Atmosphäre bei Kerzenlicht, weihnachtlichen

Düften und leiser Musik können Sie

die Krippenausstellung im katholischen

Gemeindezentrum besuchen und dabei einmal

zur Ruhe kommen und mit allen Sinnen genießen.

Das Krippenbrauchtum hat sich über viele

Jahrhunderte hinweg immer wieder verändert und

weiterentwickelt. Heutzutage ist die Vielfalt der

Weihnachtskrippen beinahe grenzenlos.

Ab Samstag, 26. November 2011 können Sie sich

von dieser Vielfältigkeit selbst überzeugen.

20

Der Weltgebetstagsgottesdienst beginnt am

Freitag, 2. März 2012 um 17.00 Uhr in der katholischen

Herz-Jesu-Kirche in Halle. Wir dürfen

gespannt sein, was die malaysischen Frauen uns

zu erzählen haben.

Ein Informationsabend gibt Ihnen bereits am 14.

Februar 2012 Gelegenheit, sich über Malaysia zu

informieren. Um 19.00 Uhr zeigt Frau Prestien-

Vincke in der Oase Dias und berichtet über ihre

Erfahrungen, die sie bei ihrer Reise durch das

Land gemacht hat.

Am 21. Januar 2012 findet eine Weltgebetstagswerkstatt

im Gemeindehaus Bockhorst statt.

Die Tagesveranstaltung beginnt um 9.00 Uhr und

bereitet auf den Gottesdienst vor.

(Anmeldungen bzw. nähere Informationen darüber

bei Claudia Bergfeld, Tel.: 05201-9804)

Alle Frauen und Männer sind herzlich zu den

Veranstaltungen eingeladen!

Wer Lust und Zeit hat, im Team kreativ mitzuarbeiten,

der kann sich gerne mit uns in

Verbindung setzen. (Ulrike Peters, 05201-

849486)

Ulrike Peters

Krippenausstellung in der Oase

Familien aus Halle und Umgebung, Kirchen und

Kindergärten stellen uns ihre Krippen für die Zeit

der Ausstellung zur Verfügung.

Öffnungszeiten:

Samstag 3.12., 15.00 - 18.00 Uhr

Sonntag 4.12., 9.30 - 13.00 Uhr

und 15.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch 30.11. u. Freitag 2.12.,

15.00 - 18.00 Uhr

Das Organisationsteam freut sich über Ihren

Besuch!

Ulrike Peters


Anschriften und Anschlüsse

Gemeindeamt

Antje Altheide u. Marianne Winkelhage

Lettow-Vorbeck-Straße 7 (im Spener-Haus)

montags bis freitags, 9 bis 12.30 Uhr

donnerstags auch 15 bis 18 Uhr

Telefon: 05201 30 86, Fax: 1 60 20

email: hal-kg-halle@kk-ekvw.de

www.kirchehalle.de

www.johanniskantorei-halle.de

Diakoniestation, Bahnhofstraße 33a, Tel: 98 29

Leitung: Margrit Hanke

Pfarrer Andreas Aland

Teutoburger Str. 18, Tel: 70434

Pfarrer Bernd Eimterbäumer

Heidbrede 12, 33829 Borgholzhausen

Tel: 05425 95 41 44

B.Eimterbaeumer@t-online.de

Pfarrer Nicolai Hamilton

Ulmenweg 22, Tel: 66 45 84

NicolaiHamilton@gmx.de

Pfarrerin Karin Hanke

Am Kerkskamp 2, 33824 Werther,

Tel: 05203 91 92 68

ka-rinhanke@web.de

Superintendent Walter Hempelmann

Roonstraße 8, Tel: 30 88

whempelm@kk-ekvw.de

Pfarrer Burkhard Steinebel

Sanddornweg 3, Tel: 9870

b.steinebel@gmx.de

Pfarrer Jens Weber

Lettow-Vorbeck-Str. 7, Tel: 10960

Wilhelm-Uhe-Str. 5, 32547 Bad Oeynhausen,

Tel: 05731 92771

jens.weber@teleos-web.de

Kantor Martin Rieker

Rosenstraße 11, Tel: 1 07 93, Fax: 1 05 64

Martin.Rieker@gmx.de

Johanniskantorei: Martina Hirsch

Lettow-Vorbeck-Str. 7, (Spenerhaus

1. OG) mittwochs, 9.30 - 11.30 Uhr

Tel: 85 67 80, Fax: 85 67 79

mail@johanniskantorei-halle.de

Gemeindepädagoge Erwachsenenarbeit

Sebastian Plath (seppo.8@gmx.de)

Osningstraße 23, Tel: 7241883

Gemeindepädagoge Kinder- und Jugendarbeit

Malte Wellhöner (malte.wellhoener@googlemail.com)

Tel: 0176 207 431 41

Jugendreferent Martin Kralemann

Graebestraße 18, Tel: 16234

Jugendbuero@evkghalle.de

Evangelisches Jugendbüro

Lettow-Vorbeck-Str. 7, Tel: 16234

Evangelische Tageseinrichtungen für Kinder:

„Paulskamp“, Paulskamp 7, Tel: 16 232

hal-tfk-paulskamp@kk-evkw.de, Sabine Wedekämper

„Regenbogen“, Wischkamp 5, Tel: 16 233

hal-tfk-regenbogen@kk-ekvw.de, Gabriele Pritchard

Küsterin Ursula Grefe

Rosenstraße 5, Tel: 1 65 94, Mobil: 0179 7759538

Redaktion Gemeindebrief

Carola Kalitta-Kremer, Tulpenstraße 1, Tel: 56 16

Carola@Kalitta-Kremer.de

Impressum

Dieser Gemeindebrief erscheint dreimal im

Jahr. Er wird herausgegeben vom

Presbyterium der Evangelisch-Lutherischen

Kirchengemeinde Halle/Westfalen.

Die Zusammenstellung besorgen mehrere

Gemeindemitglieder als Redaktionsteam.

Verantwortlich: Carola Kalitta-Kremer,

Tulpenstraße 1, 33790 Halle/Westfalen.

Fotos: Fritz Ellerweg, Harald Peitz,

Carola Kalitta-Kremer.

Druck: Gemeindebrief Druckerei,

Groß Oesingen.

Auflage: 6400 Stück

Zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter bringen den Gemeindebrief

in die Häuser.

21


Frauenfrühstücktreffen

Herzliche Einladung zum nächsten

Frühstückstreffen für Frauen.

1. Am Freitag 16.03.2012 von 19.00 - 22.00 Uhr

Abendveranstaltung

Thema: „Ich nehme alles gleich persönlich -

neuer Umgang mit Kränkung“

2. Am Samstag 17.03.2012 von 8.30 - 11.30 Uhr

Frühstückstreffen

Thema: „Wo kann ich helfen? - Von Frauen,

die es allen recht machen wollen“

Kosten: jeweils 12,00 €

Referentin ist Barbara Lambeck aus Bielefeld

(Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapeutin,

Dipl.-Sozialpädagogin, Ev.

Gemeindediakonin).

Ort: Landhotel Jäckel, Dürkoppstr. 8,

33790 Halle - Künsebeck

Kontakt: Rosemarie Prill, Tel. 05201/665646,

E-Mail: helmut_prill@web.de.

Lesetreff

Herzliche Einladung zum Zuhören in einer gemütlichen

Runde im Café Gegenüber:

Montag, 5. Dezember 2011, 16.00 - 18.00 Uhr

„Im Advent - Menschen erzählen von ihren

Erlebnissen und Hoffnungen“ -

Montag, 12. März 2012, 16.00 - 18.00 Uhr

„Lehrer und Schüler - erlebte Geschichten“

Renate Frommhold, Tel: 42 19

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Gottesdienste in der St.

in den Monaten Dezember 2011

Samstag, 3. Dezember

18.30 Uhr: Abendgottesdienst,

Superintendent Hempelmann

2. Advent, Sonntag, 4. Dezember

10.00 Uhr: „O Heiland, reiss die Himmel

auf“ (Jesaja 63, 15 -19; 64, 1-3),

Abendmahl (Wein), Pastorin Hanke

18.00 Uhr: Der andere Gottesdienst

Samstag, 10. Dezember

18.30 Uhr: „Gott den Weg ebenen“

(Lukas 3, 1-14), Pastor Hamilton

3. Advent, Sonntag, 11. Dezember

10.00 Uhr: „Bereitet dem Herrn den Weg“

(Römer 15, 4 - 13), Pastor Weber

Samstag, 17. Dezember

9.45 - 12.30 Uhr: KiK - Kinder in der

Kirche, Pastor Hamilton und Team

18.30 Uhr: „Freude, die nie vergeht“

(Philipper 4, 4), Laienprediger Waschelitz

4. Advent, Sonntag, 18. Dezember

11.00 Uhr: „In Jesus sagt Gott: JA“ (2.

Korinther 1,18-22), Pastor Hamilton und

Team, Herzliche Einladung im Anschluss

zum Mittagessen

Heiliger Abend, Samstag,

24. Dezember,

11.00 Uhr: Kleinkindergottesdienst zum

Heiligen Abend, Pastor Hamilton

15.00 Uhr: Familiengottesdienst mit den

Kinderchören der Johanniskantorei,

Pastor Hamilton

16.30 Uhr: „Siehe, ich verkünde euch

große Freude“ (Lukas 2), Pastor Hamilton

16.30 Uhr: Familiengottesdienst in

Hesseln, Hesselner Treff, Pastor

Weber


Johanniskirche

bis Januar 2012

18.00 Uhr: „Kommt und lasst uns

Christus ehren“, Christvesper mit

Bachchor und Posaunenchor,

Pastorin Hanke

23.00 Uhr: Festgottesdienst,

Superintendent Hempelmann

“25.00 Uhr”: Holy Night, (01.00 Uhr in

der Nacht zum 25.12.), Pastor

Eimterbäumer

Sonntag, 25. Dezember,

Weihnachtsfest

10.00 Uhr: „Gott wohnt unter uns und wir

sehen seine Herrlichkeit“ (Johannes 1, 1-

14), Festgottesdienst mit Abendmahl

(Wein), Pastorin Hanke

18.00 Uhr: Die Wunsch-Orgel,

Weihnachtliches Wunschkonzert, an der

Heintz- Orgel: Martin Rieker

Montag, 26. Dezember, 2. Weihnachtstag

10.00 Uhr: „Unser Heil ist bei Gott“

(Offenbarung 7, 9 - 12), Festlicher

Singegottesdienst, Pastor Weber

Samstag, 31. Dezember, Altjahrsabend

18.00 Uhr: Jahresschlussgottesdienst,

Abendmahl (Traubensaft), Pastor Weber

Sonntag, 1. Januar, Neujahr

vormittags kein Gottesdienst

17.00 Uhr: „Meine Kraft ist in den

Schwachen mächtig”, Ökumenischer

Gottesdienst zum Neuen Jahr,

Domkapitular Dieste, Pastor

Völkner. Im Anschluss sind im

Café Gegenüber Gespräche und

Begegnungen bei Wasser, Wein und

Brot.

Samstag, 7. Januar

18.30 Uhr: „Das wahre Licht scheint“

(Jesaja 60, 1 - 6), Pastor Weber

1. Sonntag nach Epiphanias, 8. Januar

10.00 Uhr: „Gott sieht das Herz an“ (1.

Samuel 16, 7), Abendmahl (Traubensaft),

Pastor Steinebel

Samstag, 14. Januar

18.30 Uhr: „Gottes Kraft ist ein Geheimnis“

(1. Korinther 2, 1-10), Pastorin Hanke

2. Sonntag nach Epiphanias, 15. Januar

11.00 Uhr: „Gottes Geist verwandelt:

Das Herz wird neu“, (Hesekiel

36/37), Pastor Hamilton und Team,

Herzliche Einladung im Anschluss zum

Mittagessen.

Samstag, 21. Januar

9.45 - 12.30 Uhr: KiK - Kinder in der

Kirche, Pastor Hamilton und Team

18.30 Uhr: „Gott hat die ganze Welt im

Blick“ (Apostelgeschichte 10, 21-35),

Pastor Hamilton

3. Sonntag nach Epiphanias, 22. Januar

11.00 Uhr: „Gottes Geist verwandelt

und die Kirche wird neu“,

Superintendent Hempelmann

Samstag, 28. Januar

18.30 Uhr: „Abendgottesdienst,

Superintendent Hempelmann

Letzter Sonntag nach Epiphanias,

29. Januar

10.00 Uhr: „Gottes Geist verwandelt:

am Ende der Zeit“ (1. Korinther 15),

Pastorin Hanke

16.00 Uhr: „Die Kirchenmäuse“, Pastor

Hamilton

18.00 Uhr: Johannismesse, Pastor

Völkner und Pastorin Hanke und Team

23


Jesus Christus spricht:

„Meine Kraft

ist in den

Schwachen

mächtig.“

2. Korinther 12, 9

Jahreslosung 2012

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