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AllesAzubi_Frueh_24_Trier

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Ausgabe Frühjahr 20<strong>24</strong><br />

Ich glaub, es geht los!<br />

Das Magazin für Auszubildende und die, die es werden wollen<br />

Mit jeder<br />

Menge Infos für<br />

deine Ausbildung...<br />

...und<br />

MILLJUUHNEN<br />

Stellenanzeigen<br />

Mit freundlicher<br />

Unterstützung:<br />

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Inhalt:<br />

www.alles-azubi.de<br />

04 Grußwort Malu Dreyer<br />

08 Bereit? Aber sowas von!<br />

10 Ausbildung erfolgreich meistern<br />

12 App-gefahren<br />

14 Welche Berufe passen zu mir?<br />

18 Ausbildung nach Maß<br />

22 So unterstützen Sie Ihr Kind<br />

28 Ausbildungsatlas und BerufePilot<br />

32 Die Power-Worker<br />

36 Warum ein Prak kum?<br />

40 Nach der Ausbildung hoch hinaus!<br />

44 Schule - und was dann?<br />

48 Ausbildungsbotscha er<br />

52 Mit Vollgas in die KFZ-Ausbildung<br />

56 Digital zum Ausbildungsplatz<br />

58 Workout für den Ausbildungsalltag<br />

60 Online<br />

64 Ansprechpartner<br />

68 Duales Studium<br />

72 Zukun im Metallhandwerk<br />

76 German Cra Skills<br />

82 Fakten zum Ausbildungsvertrag<br />

86 Weiterbildungss pendium<br />

90 Deine Chance!<br />

92 Meister sta Master?<br />

96 Unterstützung für Azubis und Betriebe<br />

104 Die generalis sche Pflegeausbildung<br />

110 Ausbildung in der Pflegehilfe<br />

114 Mit Hand und Fuß<br />

116 Die Heilerziehungspflege<br />

120 Traumjob im Freiwilligendienst<br />

1<strong>24</strong> Staatlich anerkannte/r Erzieher/in<br />

128 Stellenangebote auf einen Blick<br />

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Liebe Schüler und Schülerinnen,<br />

liebe Absolventen und Absolven nnen,<br />

ganz gleich, ob Sie nun schon die Schule<br />

abgeschlossen, oder bald abgeschlossen haben<br />

werden, sicherlich haben Sie sich schon gefragt:<br />

„Wie geht es nach der Schule weiter?“. Ich bin mir<br />

sicher, dass Sie finden, was zu Ihren Talenten und<br />

zu Ihnen persönlich passt.<br />

Rheinland-Pfalz ist das Land der guten Arbeit mit<br />

einer der niedrigsten Arbeitslosenquoten<br />

bundesweit. Das liegt daran, dass Rheinland-Pfalz<br />

ein starker Wirtscha sstandort ist, an dem sich<br />

zahlreiche Unternehmen aus den<br />

unterschiedlichsten Branchen niedergelassen<br />

haben. Das bedeutet für Sie: Zahlreiche<br />

Ausbildungsmöglichkeiten, die vom tradi onellen<br />

Handwerk über die für unser Gesundheitssystem<br />

elementaren Pflegeberufe bis hin zur Arbeit mit<br />

hochspezialisierten Technikanwendungen<br />

reichen.<br />

Gerade das Bildungsland Rheinland-Pfalz hält<br />

viele Op onen bereit, aus denen Sie wählen<br />

können. Die Landesregierung möchte, dass jeder<br />

und jede von Ihnen gute Chancen hat, das eigene<br />

Talent zu entwickeln. Und wenn Sie nach der<br />

Ausbildung eine Weiterqualifizierung zum<br />

Meister oder zur Meisterin anschließen wollen,<br />

unterstützen landeseigene Förderprogramme Sie<br />

dabei.<br />

Denn für uns in Rheinland-Pfalz sind alle<br />

Bildungswege gleichberech gt: Wir wollen<br />

Meister und Master, Berufsbildung und Bachelor,<br />

Weiterbildung und Wissenscha . Mit einer guten<br />

Mischung aus Tradi on und Innova on gestalten<br />

wir gemeinsam die Transforma on unserer<br />

Gesellscha und unserer Arbeitswelt. Damit<br />

Rheinland-Pfalz auch in Zukun ein liebens- und<br />

vor allem lebenswertes Land bleibt.<br />

Als Ministerpräsiden n möchte ich Sie<br />

ermuntern: Erkundigen Sie sich frühzei g<br />

darüber, welche Ausbildung zu Ihnen passt,<br />

kommen Sie mit anderen Azubis und<br />

Ausbildungsleitenden ins Gespräch, lernen Sie<br />

Unternehmen der Region kennen.<br />

„Alles-Azubi.de“ gibt einen hervorragenden<br />

Überblick über Ausbildungsmöglichkeiten in Ihrer<br />

Nähe. Auch die Bundesagentur für Arbeit steht<br />

an Ihrer Seite. Nutzen Sie die verschiedenen<br />

Informa ons- und Beratungsangebote. Es gibt so<br />

viel zu entdecken!<br />

Für Ihre persönliche Zukun wünsche ich Ihnen<br />

alles Gute und dass Sie mit Zuversicht und<br />

Neugier Ihren weiteren Lebensweg beschreiten.<br />

Foto: © Staatskanzlei RLP/ Elisa Bisco<br />

Malu Dreyer<br />

Ministerpräsiden n von Rheinland-Pfalz<br />

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Bereit? Aber sowas von!<br />

Die Berufsberatung unterstützt dich bei<br />

deinem Weg ins Berufsleben<br />

Das Ende deiner Schulzeit ist zum Greifen nah.<br />

Und du bist bereit. Bereit – aber für was? Das<br />

Leben steckt voller Chancen! Unsere Beratung<br />

kann dir helfen, deine passende Chance zu<br />

erkennen und sie zu ergreifen.<br />

Du willst wissen, wie?<br />

Die Berufsberatung ist gerne für dich da und freut<br />

sich darauf, mit dir gemeinsam herauszufinden,<br />

wo deine Talente liegen. Deine Ansprechperson<br />

nimmt sich Zeit für dich und deine Gedanken und<br />

nimmt dich ernst. Den Inhalt der Gespräche<br />

bes mmst du. Gemeinsam könnt ihr Themen<br />

besprechen, die dich beschä igen. Möglichkeiten<br />

und Herausforderungen, die zum Ende der<br />

Schulzeit auf dich warten, werden beleuchtet und<br />

Lösungsvorschläge erarbeitet. Die Zahl der<br />

Beratungsgespräche ist dabei unbegrenzt. Du<br />

kannst dir also die Zeit nehmen, die du brauchst<br />

und deine Ansprechperson begleitet dich so<br />

lange, wie du es wünschst.<br />

Inhaltlich kann es beispielsweise um betriebliche<br />

Ausbildungsmöglichkeiten gehen. Die<br />

Berufsberatung kennt sich gut am Ausbildungsmarkt<br />

aus, sie kennt Berufe und ihre Voraussetzungen,<br />

Möglichkeiten, die sich nach einer<br />

Ausbildung ergeben können und passende<br />

Ausbildungsbetriebe. Sie kann dir zeigen, wie du<br />

auch auf anderem Weg ans Ziel kommst oder was<br />

du tun kannst, um deine Chancen zu verbessern,<br />

wenn es nö g ist. Die Gespräche können sich<br />

auch um schulische Möglichkeiten drehen.<br />

Die Berufsberater und Berufsberaterinnen<br />

kennen das Schulsystem, können dir schulische<br />

Wege erklären, gute Internetseiten aufzeigen und<br />

Adressen der weiterführenden Schulen oder<br />

schulischen Ausbildungen geben. Auch zum<br />

Studium kann dich die Berufsberatung<br />

informieren und beraten.<br />

Und was ist, wenn du keine Entscheidung treffen<br />

kannst?<br />

Du hast Pro- und Kontra-Listen geschrieben, eine<br />

Entscheidungsmatrix erstellt, vertraute<br />

Menschen um dich herum befragt und kannst<br />

dich trotz allem Bemühen nicht festlegen?<br />

Kein Grund zur Panik!<br />

Die Berufsberaterinnen und Berufsberater<br />

beraten auch dazu, wie du Zeit sinnvoll<br />

überbrücken kannst und so die Möglichkeit hast,<br />

Dinge auszuprobieren oder Abstand zu gewinnen.<br />

Die Agentur für Arbeit hat außer ihrer Beratung<br />

noch andere Angebote in ihrer Produktpale e –<br />

informiere dich gerne!<br />

Melde dich unkompliziert per Mail<br />

trier.berufsberatung@arbeitsagentur.de oder<br />

nutze den direkten Kontakt zur<br />

Berufsberaterin oder zum Berufsberater<br />

an deiner Schule.<br />

Die Angebote stehen übrigens auch<br />

Eltern und Sorgeberech gten<br />

gleichermaßen offen!<br />

Text: Agentur für Arbeit <strong>Trier</strong><br />

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Ausbildung erfolgreich meistern -<br />

mit der Assis erten Ausbildung den Berufsabschluss schaffen<br />

Mi en in der Ausbildung, und dann läu es nicht<br />

mehr? Lernschwierigkeiten, Prüfungsangst,<br />

persönliche Probleme oder Probleme im Betrieb<br />

lassen dich plötzlich zweifeln, ob du die<br />

Ausbildung überhaupt schaffen kannst?<br />

Kein Grund zur Panik. Denn es gibt gute<br />

Unterstützungsangebote.<br />

Sprich mit deiner Berufsberatung der Agentur für<br />

Arbeit oder mit deinem Jobcenter über eine<br />

„Assis erte Ausbildung (AsA)“. Das ist eine<br />

Hilfestellung, die entweder für die ganze Dauer<br />

der Ausbildung oder auch nur für eine bes mmte<br />

Zeit, zum Beispiel vor der Zwischen- und oder<br />

Abschlussprüfung in Anspruch genommen<br />

werden kann. Sie umfasst je nach Bedarf<br />

gezielten Nachhilfeunterricht, Förderung<br />

fachtheore scher Kenntnisse und Fähigkeiten<br />

oder auch Hilfe bei Spannungen im Betrieb und<br />

zu Hause.<br />

Im Rahmen der AsA wird dir eine<br />

Ausbildungsbegleiterin oder ein<br />

Ausbildungsbegleiter als feste Bezugsperson zur<br />

Seite gestellt. Mit ihr kannst du alle Fragen und<br />

Herausforderungen, die dich beschä igen,<br />

besprechen. Gemeinsam legt ihr fest, was du<br />

brauchst und wie deine individuelle<br />

Unterstützung genau aussehen soll.<br />

Du möchtest teilnehmen? Sprich bei Bedarf mit<br />

deiner Berufsberatung, damit sie alles für dich<br />

auf den Weg bringen kann.<br />

Dort erfährst du auch, wie das Ganze<br />

funk oniert. Die Teilnahme ist für dich und<br />

deinen Ausbildungsbetrieb kostenlos.<br />

Unter<br />

www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/ass<br />

is erte-ausbildung-asa findest du Informa onen<br />

sowie ein Erklärvideo zur Assis erten Ausbildung<br />

und kannst gleich einen Termin vereinbaren.<br />

Text: Agentur für Arbeit <strong>Trier</strong><br />

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App-gefahren -<br />

Infos zur Berufsorien erung auf<br />

dem Smartphone<br />

Du weißt nicht, wie du für dich die rich ge<br />

Ausbildung oder das rich ge Studium finden<br />

sollst? Bei ca. 400 Ausbildungsberufen und mehr<br />

als 18.600 Studiengängen ist das in der Tat nicht<br />

so einfach.<br />

Die Berufsberaterinnen und Berufsberater der<br />

Agentur für Arbeit <strong>Trier</strong> helfen nicht nur in<br />

persönlichen und telefonischen Gesprächen,<br />

sondern du kannst dich auch mit tollen Apps über<br />

Berufe informieren.<br />

BERUFE.TV – Das Filmportal rund um Berufe<br />

In über 350 Filmen erzählen Azubis, Studierende und Personalleiter in der App<br />

BERUFE.TV, was einen Beruf interessant macht und was dich erwartet. Die App<br />

ermöglicht die Suche nach freien Ausbildungsplätzen und Hochschulen und<br />

erklärt mehr als 25 Berufs- und Studienfelder. Du kannst dir die Filme sogar<br />

herunterladen und offline anschauen – zum Teil auch auf Englisch.<br />

AzubiWelt – Ausbildungssuche per App<br />

In der App „AzubiWelt“ findest du vielfäl ge Angebote der Agentur für Arbeit. So kannst<br />

du beispielsweise neue Berufsfelder kennenlernen und erhältst Infos zu den<br />

Ausbildungsgängen. In vielen Videos siehst du, wie der Job in der Praxis aussieht. Was<br />

verdient man? Was muss man für die Ausbildung mitbringen? All dies sind Fragen, die in<br />

der AzubiWelt beantwortet werden. Und ganz nebenbei: Du findest in der App auch<br />

freie Ausbildungsstellen in deiner Nähe. Falls du dann noch offene Fragen hast, kannst<br />

du über die App mit der Berufsberatung Kontakt aufnehmen.<br />

Google Play Store<br />

App Store<br />

Bewerbung: Fit fürs Vorstellungsgespräch<br />

Die App hil dir bei der Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche. Du findest in<br />

der App Checklisten zur Vorbereitung, typische Fragen aus der Praxis und<br />

kannst dir Terminerinnerungen einrichten. In den Videos zeigen<br />

Personalexperten beispielsweise, was die eigene Körpersprache verrät und<br />

worauf man achten sollte.<br />

Text: Agentur für Arbeit <strong>Trier</strong><br />

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Welche Berufe passen zu mir?<br />

Mit dem Erkundungstool Check-U kannst du deine<br />

Stärken und Interessen testen<br />

Du weißt nicht genau, wo deine Interessen und<br />

Fähigkeiten liegen? Genau dabei kann dir das<br />

Online-Erkundungstool Check-U der Agentur für<br />

Arbeit eine erste Orien erung geben.<br />

Check-U ist ein kostenloser Online Test, der zeigt,<br />

welche Ausbildung oder welches Studium zu<br />

deinen eigenen Stärken und Interessen passt. Er<br />

ist in vier Teile untergliedert, die helfen, die<br />

eigenen Fähigkeiten, soziale Kompetenzen,<br />

berufliche Vorlieben und Interessen<br />

herauszufinden.<br />

Eine der wich gsten Fragen auf der Suche nach<br />

dem zukün igen Beruf lautet: Worin bin ich gut<br />

und was passt zu meinen Stärken? Der<br />

Fähigkeiten-Test hil , eine Antwort darauf zu<br />

finden. Zum Beispiel, wie sicher du mit<br />

textbezogenen, mathema schen und räumlichen<br />

Fragestellungen umgehen kannst oder wie gut<br />

dein krea ves Denken und dein handwerkliches<br />

Geschick ausgeprägt sind. Du erfährst, welche<br />

Ausbildung und welches Studium gut zu deinen<br />

Denkweisen und Arbeitshaltungen passen. Im<br />

Testbereich soziale Kompetenzen geht es darum,<br />

wie du mit Stress und Konflikten umgehst, wie<br />

gut du deine Meinung durchsetzt oder wie sehr<br />

du bereit bist, mit anderen zusammenzuarbeiten.<br />

Und nicht zuletzt kannst du mit Check-U<br />

ergründen, was du selbst spannend findest oder<br />

welcher Berufstyp du bist, eher handwerklich,<br />

unternehmerisch oder krea v ausgerichtet.<br />

Anhand deiner Antworten ermi elt Check-U<br />

passende Ausbildungen und Studienfelder, die du<br />

dir genauer anschauen solltest. Der Test ersetzt<br />

nicht ein persönliches Gespräch mit der<br />

Berufsberatung, ist aber die perfekte<br />

Vorbereitung dafür. Denn auf sein Ergebnis lässt<br />

sich eine Beratung zu konkreten Möglichkeiten<br />

und Perspek ven au auen.<br />

Und hier geht es direkt zum<br />

Online-Test Check-U: www.check-u.de.<br />

Text: Agentur für Arbeit <strong>Trier</strong><br />

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Ausbildung nach Maß<br />

Interview mit Linda Helfen, IHK <strong>Trier</strong><br />

Wo genau soll es für mich hingehen? Diese Frage stellen<br />

sich angehende Azubis immer wieder. Bei dem riesigen<br />

Angebot, das heutzutage auf junge Schüler einprasselt,<br />

ist das kein Wunder.<br />

Dazu kommt der Druck, ganz eigenständig die rich ge<br />

Entscheidung für seine Zukun zu treffen.<br />

Wie das gehen soll, wenn man sich in der Berufswelt<br />

doch noch gar nicht auskennt, ist im Grunde ganz leicht.<br />

Denn zum Glück seid ihr nicht allein:<br />

Linda Helfen und Petra Kollmann<br />

(Ausbildungsplatzscou n bei der IHK <strong>Trier</strong> und<br />

Projektmitarbeiterin des Programmes „Passgenaue<br />

Ausbildungsplatzvermi lung" bei der HWK)<br />

unterstützen euch gerne auf dem Weg in eure<br />

berufliche Zukun .<br />

Wenn es nach den beiden geht, dann gehören dazu nur<br />

wenige Zutaten:<br />

Du! Denn du kennst dich selbst - mit all deinen<br />

Kenntnissen, Fähigkeiten und Interessen -<br />

am besten.<br />

Der Austausch mit Freunden und Verwandten.<br />

Berater, die sich in der Berufswelt auskennen.<br />

Zusammen in einem Topf ergibt sich so ein gutes Rezept<br />

für eure Zukun .<br />

Die Berater findet ihr bei der Bundesagentur für Arbeit,<br />

bei der Handwerkskammer <strong>Trier</strong>, bei der Industrie- und<br />

Handelskammer <strong>Trier</strong> und auch bei der<br />

Landwirtscha skammer.<br />

Autor/Foto: IHK <strong>Trier</strong><br />

Wir haben Linda Helfen von der IHK <strong>Trier</strong> getroffen und<br />

nachgehört:<br />

Warum sollten sich angehende Azubis ruhig auch bei<br />

den Kammern beraten lassen?<br />

Linda Helfen:<br />

Wir als Kammern kennen unsere Betriebe gut. Wir<br />

befinden uns im ständigen Austausch. Meldet ein<br />

Unternehmen bei uns Bedarf an Auszubildenden an,<br />

vereinbare ich erst einmal einen Termin vor Ort. Hier<br />

geben mir die Unternehmen die Chance, mir ein<br />

umfangreiches Bild von ihren Ausbildungsberufen und<br />

dem Arbeitsumfeld zu machen. Das ist sehr hilfreich für<br />

die Gespräche mit den Bewerbern. Dann kann ich nicht<br />

nur über die Berufe informieren, sondern auch einen<br />

Einblick in die gelebte Ausbildung geben.<br />

Wenn wir für euch interessante Berufe und<br />

Unternehmen gefunden haben, kommt das Wich gste:<br />

Verscha euch selbst einen eigenen Eindruck durch ein<br />

Prak kum.<br />

Freie Prak kums- und Ausbildungsplätze findet ihr<br />

unter www.derausbildungsatlas.de oder hwk-trier.de.<br />

Infos:<br />

Linda Helfen<br />

IHK <strong>Trier</strong><br />

Herzogenbuscher Str. 12<br />

54292 <strong>Trier</strong><br />

Telefon: 06 51/ 97 77-3 61<br />

E-Mail: helfen@trier.ihk.de<br />

Ausbildungsplätze findest Du hier:<br />

www.derausbildungsatlas.de<br />

www.ihk-lehrstellenboerse.de<br />

Foto: IHK <strong>Trier</strong><br />

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www.elektroservice-becker.de<br />

Als mittelständisches Unternehmen in den Bereichen<br />

Elektro- und Haustechnik bieten wir Dir einen sicheren<br />

Arbeitsplatz in einem freundschaftlichen Umfeld.<br />

Wir realisieren abwechslungsreiche Klein- und<br />

Großprojekte für Privat, Industrie und Öffentliche Hand.<br />

Wir suchen für 20<strong>24</strong> einen<br />

Auszubildenden als Elektroniker (m/w/d)<br />

FACHRICHTUNG ENERGIE- UND GEBÄUDETECHNIK<br />

Einsatzgebiet im Raum Südeifel, Arbeitsbeginn in 54668 Alsdorf.<br />

(Eventuell Mitfahrgelegenheit von Bitburg)<br />

ESB Elektro-Service Becker | Wallendorfer Straße 5 |54669 Bollendorf<br />

Tel.: 06526 933 159 0 | info@elektroservice-becker.de<br />

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20<strong>24</strong><br />

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So unterstützen Sie<br />

Ihr Kind wirklich<br />

1. Schaffen Sie ein posi ves Klima<br />

Zu Hause kommen Ihre Kinder zum ersten Mal<br />

mit dem Thema Beruf in Berührung und Sie sind<br />

der Vermi ler. Dementsprechend liegt es an<br />

Ihnen, eine angenehme und möglichst lockere<br />

Atmosphäre für die Berufswahl zu etablieren. Ihr<br />

Kind soll zu jeder Zeit das Gefühl haben,<br />

entspannt und offen über das Thema sprechen zu<br />

können. Sparen Sie sich lieber den Hinweis<br />

darauf, welch bedeutsamer und wegweisender<br />

Schri die Entscheidung für eine Ausbildung oder<br />

ein Studium ist – das ist den meisten<br />

Jugendlichen nur allzu bewusst. Machen Sie<br />

Ihrem Kind lieber deutlich, dass es nicht nur<br />

wich g, sondern auch spannend sein kann, sich<br />

mit den eigenen Möglichkeiten der<br />

Zukun sgestaltung auseinanderzusetzen.<br />

2. Zeigen Sie Interesse<br />

Wenn Ihr Kind erst einmal mit der<br />

Berufsorien erung begonnen hat, ist es wich g,<br />

am Ball zu bleiben – das gilt auch für Sie.<br />

Interessieren Sie sich dafür, wie Ihr Kind mit dem<br />

Thema umgeht. Welche neuen Eindrücke hat zum<br />

Beispiel die Berufsorien erungsmesse gebracht,<br />

die Ihr Sohn oder Ihre Tochter kürzlich mit der<br />

Schulklasse besucht hat? Signalisieren Sie, dass<br />

Sie sich für Neuigkeiten interessieren und bei<br />

Bedarf gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen.<br />

3. Kennen Sie Ihre Grenzen<br />

Die Eltern spielen im Berufsfindungsprozess eine<br />

wich ge Rolle, aber nicht die Hauptrolle. Die<br />

treibende Kra , die bes mmt, wo es langgehen<br />

soll, ist Ihr Kind. Beobachten Sie den Prozess und<br />

bieten Sie sich behutsam als Ansprechpartner an.<br />

Beachten Sie aber, dass der Grat zwischen<br />

Unterstützung und Überbehütung o schmal ist.<br />

Vermeiden Sie es, Druck aufzubauen oder Ihr<br />

Kind in eine bes mmte Richtung zu lenken.<br />

Zwang, Vorhaltungen und Forderungen vergi en<br />

das posi ve Klima, das Sie für die Berufswahl<br />

geschaffen haben. Denken Sie immer daran: Sie<br />

sind ein wich ger Berater, aber kein Entscheider.<br />

Text: IHK <strong>Trier</strong><br />

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So unterstützen Sie<br />

Ihr Kind wirklich<br />

4. Fangen Sie früh an<br />

Unterschätzen Sie nicht die Zeit, die eine<br />

gründliche und reflek erte Auseinandersetzung<br />

mit den eigenen Wünschen und Zielen benö gt.<br />

Die Berufsfindung sollte mit so wenig Zeitdruck<br />

ablaufen wie möglich. Empfehlenswert ist es<br />

daher, spätestens zwei Jahre vor dem<br />

Schulabschluss die Beschä igung mit der<br />

Berufsfindung anzustoßen. Auch, weil Ihre<br />

Tochter oder Ihr Sohn o genug abgelenkt sein<br />

wird: Der Freundeskreis, der Freund oder die<br />

Freundin, die Abschlussprüfungen – es wird<br />

immer Dinge geben, denen mehr Bedeutung<br />

beigemessen wird als der Berufswahl. Nicht zu<br />

unterschätzen ist auch der innere Widerstand,<br />

der sich bei den meisten Jugendlichen bei dem<br />

Thema einstellt, denn: Wer gibt schon gerne das<br />

vertraute „Alte“ auf, um sich in eine ungewisse<br />

Zukun zu begeben?<br />

5. Haben Sie Geduld, die Berufsfindung ist ein<br />

Entwicklungsprozess<br />

Berufsorien erung ist ein Prozess, der viele kleine<br />

Schri e beinhaltet. Erst nach und nach lernen<br />

Jugendliche sich selbst und ihre beruflichen<br />

Interessen und Möglichkeiten kennen. Das<br />

Thema Berufsfindung/Berufswahl wird immer<br />

wieder auf der Tagesordnung stehen. Verlieren<br />

Sie nicht die Geduld.<br />

6. Teilen Sie Ihren Erfahrungsschatz<br />

Haben Sie Ihrem Kind schon einmal ausführlich<br />

von Ihrem Job und seinen Anforderungen<br />

erzählt? Wie sind Sie dazu gekommen, gerade<br />

diesen Beruf zu wählen? Nutzen Sie die Chance,<br />

Ihr Kind an Ihren eigenen Erfahrungen im Beruf<br />

und mit Ihrer Berufswahl teilhaben zu lassen.<br />

Wenn Sie reflek eren, was bei Ihnen selbst einst<br />

rich g oder auch falsch gelaufen ist, wird Ihr Kind<br />

davon profi eren. Womöglich gibt es in Ihrem<br />

Umfeld auch Freunde, Verwandte oder Nachbarn,<br />

für die sich Ihr Kind interessiert. Stellen Sie den<br />

Kontakt her und vermi eln Sie ein Gespräch oder<br />

sogar ein Prak kum.<br />

7. Zeigen Sie Verständnis<br />

Seien Sie offen für die Vorstellungen und Ziele<br />

Ihres Kindes – auch wenn Sie selbst ein anderes<br />

Studium oder eine andere Ausbildung vorziehen<br />

würden. Sie dürfen ruhig zu Ihren eigenen<br />

Erwartungen stehen. Es ist besser, bewusst und<br />

offen damit umzugehen als sie zu verleugnen –<br />

das funk oniert ohnehin nicht. Die Entscheidung<br />

aber müssen Sie Ihrem Kind überlassen – und sie<br />

dann auch akzep eren. Ihr Kind ebnet sich seinen<br />

Zukun sweg, nicht Sie. Und das ist gut und<br />

rich g, schließlich muss Ihr Nachwuchs mit dem<br />

gewählten Beruf leben und in ihm arbeiten.<br />

Vermi eln Sie Ihrem Kind also Ihr Vertrauen in<br />

seine Entscheidungsfähigkeit und bestärken Sie<br />

es, seinen eigenen Weg zu gehen.<br />

Text: IHK <strong>Trier</strong><br />

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Ausbildungsatlas und BerufePilot führen<br />

dich zum Traumjob<br />

Welche Ausbildungsbetriebe gibt es in meiner<br />

Umgebung? Und welche Berufe kann ich hier<br />

erlernen? Die Antworten auf diese Fragen sind nur<br />

noch wenige Klicks en ernt. Der digitale<br />

Ausbildungsatlas der IHK und HWK <strong>Trier</strong> zeigt dir viele<br />

Ausbildungsbetriebe und -berufe in deiner Region an.<br />

Und so funk oniert's: Unter<br />

www.derausbildungsatlas.de kannst du deinen<br />

Wunschort eingeben und dort im Umkreis nach<br />

Betrieben suchen.<br />

Die Berufe sind nach Gruppen sor ert: Handel,<br />

Dienstleistungen und kaufmännische Berufe,<br />

Holzberufe, IT- und Konstruk onsberufe, Tourismus und<br />

Gastgewerbe und so weiter. Und zu jedem Beruf findet<br />

sich eine Beschreibung über Inhalte und Ablauf der<br />

Ausbildung.<br />

Wenn ihr euch noch nicht sicher seid,<br />

was ihr machen möchtet -<br />

Kein Problem!<br />

Probiert doch mal unseren BerufePilot<br />

aus. Hier könnt ihr in nur wenigen<br />

Minuten herausfinden, welcher Beruf<br />

am besten zu euch passt.<br />

Text: IHK <strong>Trier</strong><br />

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m/w/d<br />

Bund Zahntechnik GmbH<br />

AUSBILDUNG bei DHL FREIGHT GMBH, Niederlassung Sehlem<br />

Du freust dich über jede Herausforderung und liebst die Abwechslung?<br />

Bei uns ist kein Tag wie der andere.<br />

WIR BILDEN AUS:<br />

- Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistungen m/w/d (3-jährig)<br />

- duales Studium (BA) BWL-Logistikmanagement m/w/d (3-jährig)<br />

- Fachlagerist m/w/d (2-Jährig) / -Fachkraft für Lagerlogistik m/w/d (3-Jährig)<br />

Hier erfährst du mehr zur Ausbildung: dpdhl.de/ausbildung<br />

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!<br />

DHL Freight GmbH – Personalabteilung - Gewerbegebiet – 54518 Sehlem<br />

MENSCHEN VERBINDEN. LEBEN VERBESSERN.<br />

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Die Power-Worker<br />

Wie spart man Energie, wie funk oniert<br />

Photovoltaik? Und wie funk onieren<br />

intelligente Häuser? Lerne, in deiner Ausbildung<br />

zum/zur Elektroniker/-in Fachrichtung Energieund<br />

Gebäudetechnik, wie modernste Technik<br />

ganze Gebäude steuert und außerdem dem<br />

Klima nützt.<br />

Immer mehr Menschen wollen es so komfortabel<br />

wie möglich haben, sowohl im Büro als auch<br />

zuhause – und gleichzei g Energie und Geld<br />

sparen und die Umwelt schützen. Strom wird<br />

immer wertvoller und die Geräte, die wir täglich<br />

nutzen, müssen deshalb immer sparsamer<br />

werden. Aber: Prak sch und leicht zu bedienen<br />

sollen sie auch sein! Hier kommst du ins Spiel. Du<br />

lernst alles über elektrische Sicherheit,<br />

Elektromobilität, Energieverteilungsanlagen,<br />

Beleuchtungs- und Antriebssysteme und<br />

Blitzschutzanlagen.<br />

Du installierst und konfigurierst die Systeme in<br />

den unterschiedlichsten Gebäuden – vom<br />

Wohnhaus bis zur modernen Fabrik. Läu mal<br />

was nicht, kannst du den Fehler analysieren und<br />

beheben. Wärmepumpen, elektrische<br />

Heizungssysteme, Photovoltaik und<br />

Ba eriespeichertechnik sorgen dank deiner<br />

Kenntnis für einen sparsamen, sicheren und<br />

entspannten Betrieb – und durch deinen Einbau<br />

von erneuerbaren Energien hil das sogar der<br />

Umwelt.<br />

Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre. Mit dem<br />

zweiten Lehrjahr beginnt die fachspezifische<br />

Ausbildung in der Fachrichtung Energie- und<br />

Gebäudetechnik oder Automa sierungs- und<br />

Systemtechnik. Die Ausbildung erfolgt dual, also<br />

parallel in einem Betrieb und in einer<br />

entsprechenden Berufsschule<br />

34


Alexander<br />

Zimmer,<br />

Auszubildender<br />

Elektro Esser<br />

Von der Kra und<br />

dem Nutzen der<br />

Elektrizität war<br />

ich schon immer<br />

fasziniert.<br />

Ich wollte mehr darüber lernen, wie<br />

Elektrizität funk oniert und wie man sie<br />

sicher und effizient nutzt.<br />

Als Elektriker habe ich die Möglichkeit, mein<br />

gelerntes Wissen und meine Fähigkeiten in<br />

der Praxis anzuwenden. Ich mag die<br />

Abwechslung - arbeite an verschiedenen<br />

Projekten und Orten, wie z.B. in Wohnungen,<br />

Büros, Fabriken oder öffentlichen<br />

Einrichtungen.<br />

Ich finde den Beruf erfüllend und spaßig, weil<br />

ich ständig neue Dinge lerne und mit meiner<br />

Arbeit einen wich gen Teil zur Gesellscha<br />

leiste.<br />

Text: Elektroinnung, Foto: Privat<br />

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Warum ein<br />

Prak kum?<br />

Raus aus dem Klassenzimmer, rein ins Büro, die<br />

Bank oder den Verkauf. Welcher Bereich Schüler<br />

auch interessiert: Im Prak kum haben sie die<br />

Chance, erste Praxiserfahrungen zu sammeln.<br />

Bei einem Schülerprak kum verlassen die<br />

Jugendlichen der Klassen acht bis elf ihre<br />

vertraute Schulumgebung und schnuppern<br />

Betriebslu . Dabei geht es nicht um die<br />

vollständige Mitarbeit oder das „rich ge<br />

Schu en“. Vielmehr lernen sie ein Unternehmen<br />

kennen, dürfen den Arbeitskollegen über die<br />

Schulter schauen und erledigen selbstständig<br />

kleinere Aufgaben. Dadurch bekommen Schüler<br />

einen ersten Eindruck von Betriebsabläufen und<br />

der Arbeitswelt.<br />

Schülerprak ka helfen vor allem bei der<br />

Berufsorien erung. Ob erste Jobvorstellungen,<br />

konkrete Berufspläne oder der absolute<br />

Traumberuf: Die kurze Zeitspanne im<br />

Unternehmen zeigt schnell, ob sich Tä gkeit und<br />

Branche mit den vorherigen Erwartungen decken.<br />

Somit sind Schülerprak ka niemals sinnfrei. Im<br />

ungüns gsten Fall bemerkt man, dass der<br />

jeweilige Beruf nicht zu einem passt.<br />

Die meisten Unternehmen stehen Schülerprak<br />

ka offen gegenüber. Hier bietet sich für<br />

beide Seiten die Gelegenheit, erste Kontakte zu<br />

knüpfen und sich gegensei g zu beschnuppern.<br />

Bei Unternehmen erfolgt die Gewinnung von<br />

Azubis zu einem großen Anteil über Prak ka.<br />

Grundsätzlich sollte gut überlegt sein, in welchem<br />

Bereich man ein Schülerprak kum absolvieren<br />

möchte. Es wäre eine vergebene Chance für die<br />

spätere Berufswahl, aus Bequemlichkeit das<br />

Erstbeste zu nehmen. Wer noch keine klaren<br />

Vorstellungen hat, sollte vor Ort bei der<br />

Arbeitsagentur oder im Internet einen<br />

Berufseignungstest machen. Zudem bieten der<br />

Prak kumsguide der IHK <strong>Trier</strong> und der IHK<br />

Ratgeber „Schule – und was dann?“<br />

Unterstützung bei der beruflichen Orien erung.<br />

Mit dem neuen digitalen Ausbildungsatlas der<br />

IHK <strong>Trier</strong> und HWK <strong>Trier</strong> können Schüler<br />

herausfinden, welche Ausbildungsbetriebe es in<br />

ihrer Umgebung gibt und welche Berufe dort<br />

ausgebildet werden. Einfach unter<br />

www.derausbildungsatlas.de<br />

den Wunschort eingeben und im Umkreis nach<br />

Unternehmen suchen.<br />

Kontakt:<br />

IHK <strong>Trier</strong>, Alexander Oster, Telefon: (06 51) 97 77-3 63, E-Mail: oster@trier.ihk.de<br />

IHK <strong>Trier</strong>, Linda Helfen, Telefon: (06 51) 97 77-3 61, E-Mail: helfen@trier.ihk.de<br />

Text: IHK <strong>Trier</strong><br />

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Arten von Schülerprak ka:<br />

1. Berufsorien ertes Schülerprak kum: Dauert in der Regel zwei bis drei Wochen und findet in der<br />

regulären Schulzeit sta .<br />

2. Freiwilliges Ferienprak kum: Hier kann in einem selbst gewählten Unternehmen mitgearbeitet<br />

und hineingeschnuppert werden. Es handelt sich nicht um einen Ferienjob, daher sind solche<br />

Prak ka normalerweise unbezahlt.<br />

3. Fachprak kum: Müssen Schüler in einigen Bildungsgängen absolvieren. Diese können Tage,<br />

Wochen oder Monate dauern. Ziel des Fachprak kums ist es, fachliche Kompetenzen zu stärken und<br />

Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen. Auch diese Prak ka werden in der Regel nicht<br />

vergütet.<br />

4. Praxistag: Förderschüler und Schüler mit dem Abschluss der Berufsreife gehen für mindestens ein<br />

Schuljahr einen Tag pro Woche in ein Unternehmen und arbeiten dort mit. Über solche regelmäßigen<br />

Praxistage sollen Schüler an die Arbeitswelt herangeführt werden. Außerdem bauen sie so Kontakte<br />

zu einem Unternehmen auf. Im Idealfall bietet das Unternehmen nach dem Schulabschluss eine<br />

Lehrstelle an.<br />

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Nach der Ausbildung<br />

hoch hinaus!<br />

Die Ausbildung war ja ganz ne .<br />

Aber jetzt möchtest du noch höher hinaus. Gute<br />

Nachrichten: Eine abgeschlossene Ausbildung<br />

qualifiziert dich nicht nur für den Arbeitsmarkt,<br />

sondern auch für Weiterbildungen und<br />

Lehrgänge, die dich fachlich und persönlich<br />

weiterentwickeln.<br />

Eine Weiterbildung bringt viele Vorteile mit sich:<br />

• höheres Gehalt<br />

• mehr Know-how<br />

• neue Perspek ven<br />

durch mehr Verantwortung im Job<br />

• Sprung in die Selbstständigkeit<br />

• Möglichkeit zum Studium<br />

auch ohne Abitur (in der Regel mit Berufserfahrung)<br />

Weiterbildungen gibt es für jede Richtung.<br />

Hier jedoch einige Klassiker:<br />

Bereiche mit möglichen Weiterbildungen:<br />

Kaufmännisch: Fachwirt/in, Handelsfachwirt/in,<br />

Betriebswirt/in<br />

Handwerklich: Meisterprüfung, Betriebswirt/in<br />

im Handwerk<br />

Industrie: Industriemeister, Technischer Betriebswirt<br />

Es kommt noch besser: Mit diesen „Klassikern“<br />

kannst du sogar ein Bachelor- oder Masterniveau<br />

erreichen – zum Beispiel mit dem IHK-<br />

Aufs egsmodell.<br />

Kontakt:<br />

IHK <strong>Trier</strong>, Anne Janeczek, Leiterin Bildungszentrum<br />

Telefon: (06 51) 97 77-7 51, E-Mail: janeczek@trier.ihk.de<br />

Text: IHK <strong>Trier</strong><br />

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Schule - und was dann?<br />

Ein Ratgeber für Schüler und Eltern<br />

Welchen Beruf soll ich erlernen? Wer bildet mich<br />

aus? Wie bewerbe ich mich rich g? Fragen über<br />

Fragen: „Schule – und was dann?“, der IHK-<br />

Ratgeber für Schüler und Eltern, gibt Antworten.<br />

Hier gibt's jede Menge Infos und Tipps, damit die<br />

(Berufs-)Wahl nicht zur Qual wird.<br />

Der Ratgeber vermi elt dir und deinen Eltern<br />

einen Überblick über Ausbildungsberufe in<br />

Industrie, Handel und Dienstleistungen,<br />

unterstützt dich mit Tipps zur Bewerbung und<br />

gibt kompakte Infos zum dualen Studium, zu<br />

Weiterbildungsmöglichkeiten und zu<br />

Auslandsaufenthalten während der Ausbildung.<br />

Hinzu kommen konkrete Ausbildungsangebote<br />

von Unternehmen in der Region <strong>Trier</strong>.<br />

Den Ratgeber gibt`s unter www.ihk-trier.de,<br />

Suchbegriff: „Schule und was dann?“ zum<br />

Download.<br />

Eine gedruckte Version kann bei der IHK <strong>Trier</strong><br />

kostenlos bestellt werden.<br />

Kontakt:<br />

IHK <strong>Trier</strong>, Alexander Oster, (0651) 97 77-3 63, E-Mail: oster@trier.ihk.de<br />

Text: IHK <strong>Trier</strong><br />

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Ausbildungsbotscha er –<br />

Junge Menschen helfen jungen Menschen<br />

Obwohl Eltern im Berufsorien erungsprozess immer<br />

noch die Entscheidungshilfe Nummer eins sind und die<br />

Schulen zunehmend in der Berufsorien erung ak v<br />

werden, sind Auszubildende diejenigen, die hautnah<br />

von ihrem Ausbildungsalltag berichten können.<br />

Die IHKs haben deshalb das Projekt der Azubi-<br />

Botscha er ins Leben gerufen. Von diesem Modell<br />

profi eren alle Seiten!<br />

Die Schule<br />

Die Integrierte Gesamtschule (IGS) in <strong>Trier</strong> ist seit<br />

Beginn 2015 mit von der Par e: „Uns gefällt am Modell<br />

der Azubi-Botscha er der etwas andere Ansatz,<br />

nämlich der, dass junge Menschen auf Augenhöhe über<br />

Berufe und die Arbeitswelt reden“, sagt Pia Zeimet,<br />

Koordinatorin der Berufs- und Studienberatung.<br />

„Einerseits wird es für die Schulen immer wich ger,<br />

einen Fokus auf die Berufs- und Studienorien erung zu<br />

legen, andererseits ist es für die Schüler immer<br />

schwieriger, einen Überblick zu bekommen“,<br />

sagt sie.<br />

Die Azubi-Botscha er besuchen allgemeinbildende<br />

Schulen in <strong>Trier</strong> und Umgebung, um die Fragen der<br />

Schüler zu beantworten und Ängste abzubauen. Die<br />

Schulen können einfach auf Unternehmen zugehen und<br />

erfragen, ob das jeweilige Unternehmen Azubi-<br />

Botscha er hat!<br />

Die Betriebe<br />

Die Betriebe haben die Möglichkeit, sich und ihre<br />

Ausbildung bei den ansässigen Schulen vorzustellen.<br />

Nicht nur für euch Schüler ist das ein Vorteil, auch die<br />

Unternehmen machen gerne auf sich aufmerksam, um<br />

die besten Auszubildenden für ihr Unternehmen zu<br />

gewinnen. Daher sind sie gerne bereit, ihre<br />

Ausbildungsbotscha er für den Schulbesuch<br />

freizustellen.<br />

Die Schüler<br />

„Ich finde toll, dass so viele Berufe vorgestellt werden<br />

und die Azubis uns die Infos geben, die wir als Schüler<br />

brauchen“, sagt eine 14-jährige Schülerin nach der<br />

Veranstaltung mit dem Azubi-Botscha er. Von vielen<br />

Berufen habe man kaum eine Vorstellung, fügt sie<br />

hinzu.<br />

Das Modell soll Ideen geben, in welche Richtungen sich<br />

die Schülerinnen und Schüler entwickeln können, es soll<br />

neugierig machen auf die Berufsorien erung.<br />

Auch die Ausbildungsbotscha er selbst profi eren: Sie<br />

werden bei der IHK <strong>Trier</strong> in einem Tagesseminar zu<br />

Präsenta onstechniken geschult und wachsen an ihrer<br />

Aufgabe, ihr Unternehmen und ihre Ausbildung<br />

vorzustellen.<br />

Sprecht eure Lehrer auf die Möglichkeit an, Azubi-<br />

Botscha er in eure Schule einzuladen!<br />

Kontakte:<br />

IHK <strong>Trier</strong>, Alexander Oster, (0651) 97 77-3 63, E-Mail: oster@trier.ihk.de<br />

IHK <strong>Trier</strong>, Linda Helfen, Telefon: (06 51) 97 77-3 61, E-Mail: helfen@trier.ihk.de<br />

Text: IHK <strong>Trier</strong><br />

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Digital zum Ausbildungsplatz<br />

Wie die IHK Schülern hil<br />

Du interessierst dich für eine duale Ausbildung?<br />

Gute Wahl – damit sicherst du dir eine ideale<br />

Grundlage für dein Berufsleben!<br />

Für den ersten Überblick ist die Internetseite<br />

www.durchstarter.de eine gute Orien erung. Hier<br />

werden alle Ausbildungsberufe im Bereich<br />

Industrie, Handel, Gastronomie, Dienstleistung<br />

und Vieles mehr erklärt. Das Tolle: Auszubildende<br />

selbst berichten als Blogger von ihrem Job – ganz<br />

authen sch und regional.<br />

Auch Tipps zur Bewerbung, zur Stellensuche, zu<br />

Prak ka und, und, und gibt's dort zu lesen.<br />

Natürlich auch in den sozialen Medien, bei<br />

Facebook, Instagram und YouTube. Hier geben dir<br />

zudem Filme einen interessanten Einblick in die<br />

Ausbildungsbetriebe in Rheinland-Pfalz.<br />

Die wich gste Fundgrube für Ausbildungs- und<br />

Prak kumsstellen vor deiner Haustür ist der<br />

digitale Ausbildungsatlas der Ini a ve Region<br />

<strong>Trier</strong>, der IHK und der Handwerkskammer. Ihr<br />

findet ihn unter www.derausbildungsatlas.de.<br />

Hier könnt ihr euren Wunschort eingeben und im<br />

Umkreis nach Betrieben suchen. Sie sind nach<br />

Gruppen sor ert: Handel, Dienstleistungen und<br />

kaufmännische Berufe, Holzberufe, IT- und<br />

Konstruk onsberufe, Tourismus und<br />

Gastgewerbe, und so weiter.<br />

Du kannst entweder über diese Überbegriffe<br />

nach Ausbildungsbetrieben suchen, oder du<br />

wählst innerhalb dieser Gruppen schon deinen<br />

konkreten Berufswunsch aus. Zusätzlich ist es<br />

möglich, sich einfach nur mit der Ortssuche alle<br />

Betriebe in seiner Nachbarscha anzeigen zu<br />

lassen.<br />

Wer lieber in Videos informieren möchte, ist bei<br />

der Reihe „Like a Boss“ des DIHK gut aufgehoben.<br />

Hier werden, zum Beispiel auf YouTube und<br />

Instagram, Berufe vorgestellt:<br />

www.instagram.com/likeaboss_dihk/<br />

Besonders hilfreich ist es natürlich, sich im<br />

persönlichen Gespräch mit Menschen<br />

auszutauschen, die sich in der Berufswelt gut<br />

auskennen. Deshalb organisiert die IHK zum<br />

Beispiel digitale Workshops in Schulen, in denen<br />

sie alles Wich ge rund um die Berufsausbildung<br />

erklärt. Eltern informiert sie ebenfalls in<br />

Workshops weiter, damit sie ihre Kinder gut<br />

beraten können.<br />

Und nicht zuletzt helfen unsere<br />

Ausbildungsberater immer gerne weiter und<br />

machen sich mit dir auf die Suche nach deinem<br />

Traumberuf! Ruf uns gerne an oder schicke uns<br />

eine E-Mail.<br />

Petra Scholz: scholz@trier.ihk.de, Telefon: (06 51) 97 77-3 20;<br />

Thomas Mersch: mersch@trier.ihk.de, Telefon (06 51) 97 77-3 40 und<br />

Jürgen Thomas: thomas@trier.ihk.de, Telefon (06 51) 97 77-3 30.<br />

Text: IHK <strong>Trier</strong><br />

58<br />

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Workout für den Ausbildungsalltag<br />

IHK-Angebote für Azubis und Ausbilder<br />

Unter dem Titel „Fit in Ausbildung“ bietet die IHK <strong>Trier</strong><br />

Auszubildenden und Ausbildern unter einem Dach<br />

spannende Seminare an. Neben entsprechendem<br />

Fachwissen für die jeweiligen Berufe stehen in der<br />

Ausbildung auch zunehmend die Förderung von<br />

So skills wie sozialer Kompetenzen an – und genau hier<br />

setzt die neu gestaltete Reihe an.<br />

Azubi fit!<br />

Das Schulungsangebot für Auszubildende ist thema sch<br />

stärker an die neuen Anforderungen des<br />

Ausbildungsalltags angepasst und im Ganzen<br />

modernisiert.<br />

Denn nicht nur die Ausbilder sind in der<br />

Verantwortung! Auch Auszubildende können und sollen<br />

am Gelingen persönlicher und unternehmerischer Ziele<br />

ak v mitwirken.<br />

Neben einem umfangreichen Seminarprogramm, das<br />

op mal auf die Bedürfnisse junger Menschen im<br />

Ausbildungsalltag zugeschni en ist, sind spezielle<br />

Schulungsangebote für zugewanderte Auszubildende in<br />

das neue Seminarprogramm integriert.<br />

Um die Auszubildenden sowohl in ihrem Beruf als auch<br />

für ihre Prüfung „fit“ zu machen, bietet die IHK<br />

Vorbereitungen auf die Abschlussprüfung sowohl in<br />

Präsenzform als auch digital an. Für Azubis mit Fluchtund<br />

Migra onshintergrund gibt es ein virtuelles<br />

Prüfungsvorbereitungsseminar.<br />

Kontakt:<br />

IHK <strong>Trier</strong>, Svenja Buzziol<br />

Telefon: (06 51) 97 77-3 64<br />

E-Mail: buzziol@trier.ihk.de<br />

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PURE ROHSTOFFE<br />

Kaufmann für Büromanagement m/w/d<br />

Kaufmann für Groß- und<br />

Außenhandelsmanagement m/w/d<br />

Kaufmann für Spedition und<br />

Logistikdienstleistungen m/w/d<br />

Industriekaufmann m/w/d<br />

Fachinformatiker für<br />

Systemintegration m/w/d<br />

Berufskraftfahrer m/w/d<br />

KFZ-Mechatroniker für<br />

Nutzfahrzeuge m/w/d<br />

Fachkraft für Lagerlogistik m/w/d<br />

Industriemechaniker m/w/d<br />

Elektroniker für Betriebstechnik m/w/d<br />

Fachkraft für Kreislauf- und<br />

Abfallwirtschaft m/w/d<br />

Maschinen- und Anlagenführer m/w/d<br />

61


Online<br />

Lehrstellensuche mit dem<br />

Smartphone –<br />

Handwerkskammer <strong>Trier</strong><br />

bietet Service für<br />

Schülerinnen und Schüler<br />

für die Suche nach einem<br />

Ausbildungsplatz.<br />

Mit dem Lehrstellenradar 2.0 haben Schüler, Eltern,<br />

Lehrer oder Ausbildungsberater die Möglichkeit, sich<br />

freie Lehr- und Prak kumsstellen jederzeit und an<br />

jedem Ort auf ihrem Smartphone anzeigen zu lassen.<br />

Die Handwerksbetriebe melden die freien Prak kumsund<br />

Lehrstellen der Handwerkskammer. Diese<br />

erscheinen dann in der Prak kumsbörse und der<br />

Lehrstellenbörse, aber auch über das Lehrstellenradar<br />

auf dem Smartphone.<br />

Die App zeigt bundesweit offene Lehrstellen, die<br />

unterteilt nach Berufen und Regionen gesucht werden<br />

können. Durch Hinterlegen eines Profils mit den<br />

Wunschberufen und dem gewünschten Umkreis,<br />

werden die Nutzer automa sch informiert, sobald<br />

passende Stellen vorhanden sind.<br />

Die wich gsten Funk onen<br />

•Direktsuche von freien Prak kums- und<br />

Ausbildungsplätzen nach Berufen<br />

•Persönliches Profil inkl. Suchassistent und<br />

Benachrich gung bei neuen Stellen<br />

•Prak kumsstellen und Lehrstellen per SMS, E-Mail<br />

oder Facebook weiterleiten<br />

•Radarfunk on mit Live-Umkreissuche<br />

Das Lehrstellenradar 2.0 lässt sich auf dem Apple<br />

iPhone und allen Smartphones mit Android-<br />

Betriebssystem installieren. Die App ist kostenlos und<br />

im AppStore und bei Google Play erhältlich.<br />

(www.lehrstellen-radar.de)<br />

Kontakt: HWK <strong>Trier</strong>, Petra Kollmann<br />

Telefon: (0651) 207-232<br />

E-Mail: pkollmann@hwk-trier.de<br />

Text: HWK <strong>Trier</strong><br />

Auf allen Kanälen in die Ausbildung durchstarten!<br />

Azubi-Infoportal durchstarter.de klärt über Berufe und<br />

Wege in den Job auf<br />

Hilfe, welcher Job passt zu mir? Schwierige Frage – und<br />

wir erleichtern den Weg zur Antwort! Und zwar mit<br />

dem Portal www.durchstarter.de. Dort helfen die<br />

Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz<br />

jungen Menschen, sich bei der Suche nach einer<br />

Ausbildung zu orien eren.<br />

Azubis aus dem ganzen Bundesland erzählen dort in<br />

Texten, Bildern und Videos aus ihren Betrieben: von<br />

ihren Aufgaben und Projekten, der Berufsschule,<br />

Prüfungen und allen Höhen und Tiefen ihres Alltags im<br />

Job. So können sich Schüler eins zu eins ein Bild davon<br />

machen, was sie als Mediengestalterin, Bankkaufmann<br />

oder Werkzeugmechanikerin lernen würden. Außerdem<br />

erfahren sie, wie eine Ausbildung und ein<br />

62<br />

Bewerbungsverfahren ablaufen und wie sie nach dem<br />

Abschluss weiter Karriere machen können. Eltern und<br />

Lehrer finden hier ebenfalls Material, um jungen<br />

Menschen bei der Berufsorien erung helfen zu können.<br />

Wer sich über die vielfäl gen Ausbildungsmöglichkeiten<br />

in der Region auf dem Laufenden halten will,<br />

bekommt aktuelle Infos über<br />

Instagram (www.instagram.com/durchstarter.de) und<br />

TikTok (www. ktok.com/@durchstarter_ausbildung).<br />

Auf Youtube blicken die Durchstarter hinter die Kulissen<br />

von Betrieben, sprechen mit Azubis und Ausbildern und<br />

geben Tipps zur Stellensuche und Bewerbung. Azubis,<br />

die Lust haben, im Blog von ihrer Ausbildung zu<br />

berichten, sind übrigens herzlich willkommen!<br />

Info: www.durchstarter.de<br />

Kontakt: IHK <strong>Trier</strong>, Alexander Oster<br />

Telefon: (06 51) 97 77-3 63<br />

E-Mail: oster@trier.ihk.de<br />

Text: IHK <strong>Trier</strong>


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Ansprechpartner für<br />

Deine Ausbildung<br />

Vermi lung in Ausbildung:<br />

Petra Kollmann – Tel. 0651 207-232<br />

pkollmann@hwk-trier.de<br />

Gudrun Kimmling – Tel. 0651 207-195<br />

ausbildungscoaches@hwk-trier.de<br />

Ausbildungsplatzscou n<br />

-für Migranten / Geflüchtete:<br />

Aurita Jankauskaite-Lepage – Tel. 0651 207-151<br />

alepage@hwk-trier.de<br />

Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse:<br />

Jürgen Rauschenbach – Tel. 0651 207-265<br />

jrauschenbach@hwk-trier.de<br />

Fragen zum Lehrvertrag:<br />

Diana Hennen – Tel. 0651 207-444<br />

lehrlingsrolle@hwk-trier.de<br />

Ausbildungsberatung:<br />

Karl-Heinz Schwall – Tel. 0651 207-123<br />

kschwall@hwk-trier.de<br />

Ralf Becker – Tel. 0651 207-154<br />

rbecker@hwk-trier.de<br />

Ausbildungsbegleitung:<br />

Barbara Thönnessen – Tel.: 0651 207194<br />

bthoennessen@hwk-trier.de<br />

Karin Praus – Tel. 0651 207-401<br />

kpraus@hwk-trier.de<br />

Überbetriebliche Ausbildung (Ülu):<br />

Stefan Burg – Tel. 0651 207-135<br />

sburg@hwk-trier.de<br />

Prüfungsvorbereitung/Weiterbildung:<br />

Nina Harig – Tel. 0651 207-176<br />

nharig@hwk-trier.de<br />

Zwischen-, Abschluss- und Gesellenprüfungen:<br />

(Zuständigkeit je nach Gewerk)<br />

Handwerkskammer <strong>Trier</strong>:<br />

Margit Morguet – Tel. 0651 207-125<br />

mmorguet@hwk-trier.de<br />

Isabelle Grundheber – Tel. 0651 207-133<br />

igrundheber@hwk-trier.de<br />

Nadine Klein - Tel. 0651 9777-355<br />

klein@trier.ihk.de<br />

Katharina Berens – Tel. 0651 9777-356<br />

berens@trier.ihk.de<br />

Kreishandwerkerscha en<br />

MEHR & <strong>Trier</strong>-Saarburg:<br />

Wi lich: Chris an Weirich – Tel. 06571 9033-0<br />

cweirich@das-handwerk.de<br />

Prüm: Chris an Weirich – Tel. 06551 9602-0<br />

cweirich@das-handwerk.de<br />

<strong>Trier</strong>: Marita Mertes – Tel. 0651 146204-0<br />

m.mertes@das-handwerk.de<br />

Weiterbildungss pendium, DM im Handwerk<br />

Ute Krist – Tel. 0651 207-120<br />

ukrist@hwk-trier.de<br />

Meistervorbereitung:<br />

Mar na Benzmüller – Tel. 0651 207-233<br />

mbenzmueller@hwk-trier.de<br />

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NIX IM FERNSEHN?<br />

Mach dein eigenes Programm!<br />

KANAL-TV<br />

Ausbildung mit<br />

modernster Technik<br />

Jetzt bewerben für 20<strong>24</strong><br />

Ausbildung zur<br />

Fachkraft für Rohr-, Kanalund<br />

Industrieservice m/w/d<br />

Ausbildung zum/zur<br />

Kaufmann/-frau für<br />

Büromanagement m/w/d<br />

HP Enders Umweltservice GmbH<br />

Europa-Allee 47 54343 Föhren<br />

Tel +49 (0) 6502-93279-0 Fax +49 (0) 6502-93279-69<br />

Bewerbung per Mail an personal@hpenders.de<br />

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Duales Studium –<br />

Was ist das eigentlich genau?<br />

Du hast schon einmal von einem Dualen Studium<br />

gehört, weißt aber nicht so genau, was<br />

dahintersteckt? Ein Duales Studium verbindet eine<br />

Ausbildung in einem Betrieb mit einem Studium z.B.<br />

an der Hochschule <strong>Trier</strong>. Im Handwerk gibt es diese<br />

Möglichkeit der Kombina on eines Studiums der<br />

Technischen Gebäudeausrüstung und<br />

Versorgungstechnik mit einer Ausbildung zum<br />

Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und<br />

Klimatechnik. Auch ein Studium der Elektrotechnik<br />

kann mit der Ausbildung zum Elektroniker<br />

kombiniert werden sowie das Studium<br />

Bauingenieurwesen mit den Ausbildungsberufen<br />

Maurer, Straßenbauer oder Zimmerer. Am Ende hat<br />

man dann zwei anerkannte Abschlüsse: Einen<br />

Gesellenbrief und einen Bachelor-Abschluss. Nur<br />

dann ist es ein „echtes“ Duales Studium. Es werden<br />

auch bundesweit viele duale Studiengänge<br />

angeboten, die aber lediglich einen Praxisanteil<br />

haben, aber nicht zu zwei Abschlüssen führen. Hier<br />

sollte man genauer hinsehen.<br />

Um ein Duales Studium beginnen zu können, muss<br />

man sich zunächst bei einem Ausbildungsbetrieb in<br />

dem jeweiligen Beruf bewerben. Insbesondere<br />

größere Betriebe mit Ingenieurbedarf kommen<br />

hierfür in Frage. Es wird ein Lehrvertrag mit einer<br />

Zusatzvereinbarung abgeschlossen, die den Ablauf<br />

des Dualen Studiums regelt.<br />

Das Duale Studium im Handwerk beginnt wie eine<br />

„normale“ Ausbildung im Betrieb und der<br />

Berufsschule sowie der Überbetrieblichen<br />

Lehrlingsunterweisung in den Werkstä en der<br />

Handwerkskammer. Im darauffolgenden Jahr<br />

wechselt man dann an die Hochschule und studiert<br />

das jeweilige Fach. Damit endet auch schon der<br />

Berufsschulunterricht, der in nur einem Jahr sehr<br />

kompakt vermi elt wird. In den Semesterferien<br />

kann man sich aber nicht ausruhen wie vielleicht<br />

viele andere Studierende, sondern muss in den<br />

Betrieb zurück, um die Mindestausbildungszeit, die<br />

man zur Zulassung zur Gesellenprüfung braucht, zu<br />

erreichen. Beim 5. Semester handelt es sich<br />

üblicherweise um das Praxissemester, welches dann<br />

auch im Ausbildungsbetrieb verbracht wird. Danach<br />

erfolgt dann der Abschluss der Ausbildung mit der<br />

Gesellenprüfung.<br />

Voraussetzung für dieses Studienmodell ist das<br />

Abitur oder die Fachhochschulreife. Zudem sollte<br />

man sehr mo viert und leistungsbereit sein, um ein<br />

Duales Studium zu absolvieren. Dennoch, mit dem<br />

Abschluss des Studiums und der Ausbildung ist man<br />

natürlich auf dem Arbeitsmarkt eine gefragte<br />

Person, weil man einfach schon viele prak sche<br />

Erfahrungen gemacht hat und nicht nur die Theorie<br />

aus dem Studium mitbringt.<br />

Und das Modell hat den Vorteil, dass man auch vom<br />

Betrieb eine Ausbildungsvergütung erhält, sogar<br />

auch während der Zeit, an der man an der<br />

Hochschule studiert.<br />

Kontakt:<br />

Petra Kollmann,Handwerkskammer <strong>Trier</strong><br />

Tel.: 0651 207232 oder<br />

per Mail an pkollmann@hwk-trier.de<br />

Text: HWK <strong>Trier</strong><br />

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Heavy Metall<br />

Die Zukun im Metallhandwerk<br />

Wenn ein Berufsfeld moderne Technik mit<br />

klassischem Handwerk verbindet, dann ist es die<br />

Metallbranche. Hier hält sich die Arbeit mit<br />

moderner Technik und die körperliche Arbeit die<br />

Waage.<br />

Doch nicht nur die abwechslungsreiche Arbeit<br />

machen die Branche so interessant – vielfäl ge<br />

Spezialisierungsmöglichkeiten, Weiterbildungen<br />

und vor allem der ste ge Bedarf an Fachkrä en,<br />

sorgen für eine aussichtsreiche Zukun .<br />

Die grundlegenden Ausbildungszweige sind der<br />

Metallbauer und der Feinwerkmechaniker. Sie<br />

bieten Azubis viele Möglichkeiten, denn es gibt in<br />

jedem Bereich Fachrichtungen, die ihr in der<br />

Ausbildung einschlagen könnt.<br />

Am beliebtesten und meist vertreten ist der<br />

Bereich Metallbau mit den Fachrichtungen:<br />

Konstruk onstechniker/-innen:<br />

Ob vor dem Computer oder direkt auf der<br />

Baustelle – als Konstruk onsmechaniker/in seid<br />

ihr an beiden Arbeitsplätzen zu finden, denn<br />

moderne Architektur kommt nicht mehr ohne<br />

Metall aus. Somit lernst du die Metallbearbeitung<br />

von der Pike auf. Muskelkra ist dabei heute<br />

kaum noch gefragt, denn Präzision und Geschick<br />

sind hier entscheidend. Die schweren Arbeiten<br />

übernehmen inzwischen Maschinen.<br />

Metallgestalter/in<br />

Ob Türen, Tore, Geländer, Messer, Metallmöbel<br />

oder Feuerstellen – alles, was aus den vielen<br />

Metallverbindungen geschmiedet, gebogen,<br />

gehämmert oder geschweißt werden kann,<br />

kommt aus den Werkstä en von<br />

Metallgestalter/-innen.<br />

Ihr arbeitet dafür mit Architekten, Bauherren und<br />

Künstlern zusammen.<br />

Über den Erfolg im Beruf entscheidet aber nicht<br />

nur Kra , sondern auch Geschick, Technik,<br />

Krea vität und die persönliche Note. Daher sind<br />

auch viele Frauen in diesem Beruf sehr<br />

erfolgreich.<br />

Feinwerkmechanik<br />

Zudem könnt ihr im Bereich Feinwerkmechanik<br />

euren Traumberuf finden:<br />

Wie der Name schon sagt, ist Präzision gefragt.<br />

Die Arbeit mit dem PC und computergestützten<br />

Maschinen steht hier in der dreieinhalbjährigen<br />

Ausbildung im Fokus.<br />

Folgende Fachrichtungen gibt es:<br />

Feinmechaniker/-in<br />

Werkzeugbauer/-in<br />

Maschinenbauer/-in<br />

Zerspanungstechniker/in<br />

74


Gesellin Melanie Wagner<br />

Erste Erfahrungen mit Metall konnte Melanie<br />

schon am Balthasar-Neumann-Technikum<br />

<strong>Trier</strong> sammeln.<br />

Da sie sich nicht nur handwerklich, sondern<br />

auch krea v ausleben möchte, entschied sie<br />

sich für den Beruf der Metallgestalterin, der<br />

ihr durch seine Vielfäl gkeit und<br />

Abwechslungsreichtum viel Freude bereitet.<br />

Nach einem erfolgreichen Abschluss der<br />

Ausbildung als 1. Landessiegerin beim<br />

Bundeswe bewerb "Die Gute Form" möchte<br />

sie nun als Gesellin bei der Kunstschmiede<br />

Bender weiterhin Berufserfahrung sammeln.<br />

Die gute Form<br />

Wenn du in deiner Ausbildung besonders krea v<br />

bist und handwerkliches Geschick hast, kannst du<br />

mit deinem Gesellenstück am We bewerb „Die<br />

gute Form" teilnehmen.<br />

Hier tri st du auf Landes- und Bundesebene gegen<br />

andere ebenso krea ve Kollegen an.<br />

Die Gewinner erhalten besondere Preise und<br />

Auszeichnungen.<br />

Du interessiertst Dich für ein Prak kum oder eine Ausbildung?<br />

Frag' am besten direkt beim METALLBAUBETRIEB DER INNUNG<br />

um die Ecke! Welche Betriebe das sind, kannst Du über den QR-<br />

Code herausfinden:<br />

Innung<br />

Metall <strong>Trier</strong><br />

Mitgliedsbetriebe finden:<br />

https://trier-saarburg.das-handwerk.de/<br />

innungen/metall-trier/mitglieder<br />

Noch Fragen?<br />

Du kannst dich auch direkt an uns wenden – wir machen dich fit für deine<br />

Quest.<br />

TELEFON<br />

Chris an Krause ist Referent für Bildung im Bundesverband Metall – er weiß,<br />

wie das Game läu . Du erreichst ihn unter +49 (0)201 / 89619-31<br />

WHATSAPP<br />

Nur eine kurze Frage oder keine Lust, zu telefonieren?<br />

Schreib uns unter +49 157 346 82393<br />

Text: Metallinnung, Foto: Privat<br />

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Deutsche Meisterscha im Handwerk –<br />

German Cra Skills<br />

Die Besten der Besten: Mach mit und zeig, was<br />

du kannst!<br />

Du bist Junghandwerker/in und hast Deine Lehre<br />

erfolgreich abgeschlossen? Dein Handwerk ist<br />

nicht nur ein Beruf für Dich, sondern<br />

Leidenscha ? Du möchtest Dein Können unter<br />

Beweis stellen und Dich im We bewerb mit<br />

anderen Handwerkerinnen und Handwerkern<br />

messen? Dann melde Dich an und hol Dir den<br />

Bundessieg in der Deutschen Meisterscha im<br />

Handwerk.<br />

In den meisten Handwerksberufen werden<br />

Arbeitsproben (prak sche Aufgaben)<br />

durchgeführt, z. B. Bäcker, Maurer, Metallbauer,<br />

Kra fahrzeugmechatroniker, Maler und Lackierer.<br />

In anderen Berufen hingegen wird das<br />

Gesellenstück nochmals bewertet, z. B. bei<br />

Steinmetz und Steinbildhauer, Goldschmied,<br />

Maßschneider.<br />

Die We bewerbe finden auf Kammerebene (der<br />

jeweiligen Handwerkskammer), auf Landesebene<br />

(Rheinland-Pfalz weit) und auf Bundesebene<br />

(deutschlandweit) sta .<br />

Hast du noch Fragen? Wir helfen gerne!<br />

Ansprechpartnerin bei der HWK:<br />

Ute Krist, Tel. 0651 207-120,<br />

E-Mail: ukrist@hwk-trier.de<br />

Wie kann ich daran teilnehmen?<br />

Teilnehmen kann, wer<br />

o seine Gesellenprüfung seit dem letzten Herbst<br />

abgelegt hat<br />

o zum Zeitpunkt der Gesellenprüfung nicht älter<br />

als 27 Jahre ist und<br />

o im Gesamtergebnis der Gesellenprüfung (Teil 1<br />

und 2) mind. 81 Punkte „gut“ oder im prak schen<br />

Teil mind. 81 Punkte „gut“ und im schri lichen<br />

Teil mind. 67 Punkte „befriedigend“ erreicht<br />

haben.<br />

Wann wird der We bewerb durchgeführt?<br />

Der We bewerb findet jedes Jahr im Herbst sta .<br />

Die Kammerwe bewerbe finden meist an einem<br />

Samstag im September, die Landeswe bewerbe<br />

an einem Samstag im Oktober und die<br />

Bundeswe bewerbe im November sta .<br />

Welche Vorteile habe ich?<br />

o Du erhältst eine We bewerbsurkunde und<br />

einen Weiterbildungsgutschein<br />

o Du stellst dich der besonderen<br />

Herausforderung eines We bewerbs.<br />

o Ein Sieg ist ein weiteres gutes Zeugnis, damit<br />

verbesserst du deine Chancen auf dem<br />

Arbeitsmarkt.<br />

o Bei einem Sieg hast du die Möglichkeit, dich für<br />

ein Weiterbildungss pendium zu bewerben.<br />

Text: HWK <strong>Trier</strong>/Sabrina Lambers<br />

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Packaging Systems Germany GmbH in <strong>Trier</strong><br />

Zukun ssicherer Arbeitgeber mit Blick auf Nachhal gkeit<br />

WestRock selbst zählt zu den führenden<br />

Anbietern für Verpackungslösungen im<br />

Bereich der Konsumgüter, Pharma- und<br />

Kosme kindustrie. Weltweit werden über<br />

50.000 Mitarbeiter an mehr als 300<br />

Standorten beschä igt, davon 5<br />

Produk onsstä en in Deutschland.<br />

Unser Werk im <strong>Trier</strong>er Hafen wurde 1972<br />

gegründet und betreut alle renommierten<br />

Hersteller in der Getränke- und Lebensmi<br />

elbranche. Mehrstückverpackungen<br />

und Faltschachteln für na onale und<br />

interna onale Top Kunden gehören zum<br />

Kernsor ment.<br />

Über unser europäisches Netzwerk erfolgt<br />

ste ger Austausch mit anderen Standorten,<br />

so können auch die größten<br />

Herausforderungen gemeinsam bewäl gt<br />

werden.<br />

Respekt, Integrität, Herausragende<br />

Leistung und Eigenverantwortung bilden<br />

die Basis unserer Werte, welche sowohl<br />

von Vorgesetzten*innen als auch<br />

Mitarbeitern*innen gelebt werden. Eine<br />

führende Rolle spiel Sicherheit. Unser<br />

Mo o lautet: „Safety first, Safety always!“.<br />

Wir bieten unseren Mitarbeitern*innen<br />

einen zukun ssicheren Arbeitsplatz in<br />

einem innova ven, nachhal gen und<br />

globalen Unternehmen.<br />

Ein großer Teil unseres Erfolges ist ein<br />

erfolgreiches Ausbildungsprogramm,<br />

um junge Talente als zukün ige<br />

Nachfolger fit zu machen und Ihnen das<br />

Know-How aus langjähriger Erfahrung<br />

mitzugeben. Unsere Azubis werden von<br />

uns ak v eingebunden und<br />

übernehmen erfolgreich eigenständige<br />

Projekte. Wir bieten unseren<br />

Auszubildenden eine 35 Stundenwoche,<br />

übertariflicher Vergütung, sowie<br />

Weihnachts- und Urlaubsgeld.<br />

Zusätzlich bieten wir unseren<br />

Mitarbeitern*innen interne und externe<br />

Weiterbildungsmaßnahmen an. Auch<br />

Quer- oder Wiedereinsteiger*innen<br />

erhalten so die Möglichkeit eine<br />

erfolgreich abgeschlossene<br />

Berufsausbildung zu erwerben.<br />

WestRock ist ein Arbeitgeber, der die<br />

Chancengleichheit fördert und sich für<br />

die Schaffung und Erhaltung einer<br />

vielfäl gen Belegscha einsetzt. Wir<br />

sehen uns als Team, in dem jeder<br />

Einzelne zählt.<br />

Werde Teil eines interna onalen<br />

Verpackungsunternehmens<br />

Unser Ausbildungsangebot 20<strong>24</strong>:<br />

Packmi eltechnologe (m/w/d)<br />

Medientechnologe Druck (m/w/d)<br />

Maschinen-/Anlagenführer (m/w/d)<br />

Das erwartet dich:<br />

Zukun ssicherer Arbeitsplatz in einem<br />

innova ven und globalen<br />

Unternehmen<br />

Interna onales Team mit der<br />

Möglichkeit andere Kulturen und Orte<br />

kennenzulernen<br />

Wir bieten dir:<br />

Übertarifliches Ausbildungsgehalt ab<br />

1.400 Euro<br />

35-Stundenwoche<br />

30 Tage Urlaub<br />

Urlaubs- und Jahressonderzahlung<br />

Betriebliche Altersvorsorge<br />

Betriebskan ne und kostenlose<br />

Parkplätze<br />

Möglichkeit zum Bike-Leasing<br />

Vielfäl ge Entwicklungsmöglichkeiten<br />

Vermögenswirksame Leistungen<br />

Schiffstr. 1 | 54293 <strong>Trier</strong><br />

0651 9669 256<br />

Personalabteilung-trier@westrock.com<br />

83


Alle Fakten zum<br />

Ausbildungsvertrag im Handwerk<br />

Die Ausbildungsstelle bei einem Handwerksbetrieb ist<br />

sicher – nun trennt euch nur noch eine Unterschri von<br />

eurer Zukun . Aber was muss im Ausbildungsvertrag<br />

festgehalten werden? Worauf sollte man als<br />

angehender Azubi achten. Wir haben Diana Hennen<br />

von der HWK <strong>Trier</strong> gefragt:<br />

Welche Punkte sollte ein Ausbildungsvertrag unbedingt<br />

umfassen?<br />

Diana Hennen:<br />

Der Inhalt eines Berufsausbildungsvertrages ist<br />

gesetzlich geregelt. Laut § 11 Abs. 1 BBiG muss der<br />

Ausbildungsvertrag folgende Mindestangaben<br />

enthalten:<br />

1. Name und Anschri der Ausbildenden sowie der<br />

Auszubildenden, bei Minderjährigen zusätzlich Name<br />

und Anschri ihrer gesetzlichen Vertreter/innen,<br />

2. Art, sachliche und zeitliche Gliederung sowie Ziel der<br />

Berufsausbildung (Berufsbezeichnung, ggf. mit<br />

Fachrichtung/Schwerpunkt),<br />

3. Beginn und Dauer der Berufsausbildung,<br />

4. die Ausbildungsstä e und Ausbildungsmaßnahmen<br />

außerhalb der Ausbildungsstä e,<br />

5. Dauer der regelmäßigen, täglichen Ausbildungszeit,<br />

6. Dauer der Probezeit,<br />

7. Zahlung und Höhe der Vergütung sowie deren<br />

Zusammensetzung, sofern sich die Vergütung aus<br />

verschiedenen Bestandteilen zusammensetzt,<br />

8. Vergütung oder Ausgleich von Überstunden,<br />

9. Dauer des Urlaubs<br />

10. Voraussetzungen, unter denen der Vertrag<br />

gekündigt werden kann,<br />

11. ein in allgemeiner Form gehaltener Hinweis auf die<br />

Tarifverträge, Betriebs- oder Dienstvereinbarungen, die<br />

auf das Berufsausbildungsverhältnis anzuwenden sind,<br />

12. die Form des Ausbildungsnachweises<br />

(Berichtshe führung).<br />

Wer darf und muss den Ausbildungsvertrag<br />

unterschreiben?<br />

Diana Hennen:<br />

Der Ausbildungsvertrag ist vom Betriebsinhaber, den<br />

Auszubildenden sowie bei minderjährigen<br />

Auszubildenden von deren gesetzl. Vertretern zu<br />

unterzeichnen. Seitens des Ausbildungsbetriebes kann<br />

auch der hauptverantwortliche Ausbilder die<br />

Vertragsniederschri mitunterzeichnen.<br />

Können sich angehende Azubis zum Ausbildungsvertrag<br />

beraten lassen?<br />

Diana Hennen:<br />

Bei Fragen zum Ausbildungsvertrag können sich<br />

Auszubildende und Ausbildungsbetriebe an die<br />

Lehrlingsrolle der Handwerkskammer wenden. Sollten<br />

im Rahmen der Berufsausbildung Probleme au reten,<br />

steht ihnen die Ausbildungsberatung der<br />

Handwerkskammer mit Rat und Tat zur Seite.<br />

Wann und in welcher Form sollte der<br />

Ausbildungsvertrag unterschrieben werden?<br />

Diana Hennen:<br />

Ausbildende haben unverzüglich nach Abschluss des<br />

Berufsausbildungsvertrages, spätestens vor Beginn der<br />

Berufsausbildung, den wesentlichen Vertragsinhalt<br />

schri lich niederlegen. Vertragsformulare findet man<br />

auf der Seite der zuständigen Kammer.<br />

Diana Hennen, HWK <strong>Trier</strong><br />

Foto/Text: HWK <strong>Trier</strong>/Sabrina Lambers<br />

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86


Wir verstehen uns als Moderne Kanzlei zur<br />

Betreuung und Beratung in allen steuerlichen und<br />

betriebswirtscha lichen Fragen.<br />

Als Auszubildender (M/W/D) bei Thimmel &<br />

Stemper wirst Du ef in die Welt der Steuern<br />

eintauchen.<br />

Du lernst, wie man Steuererklärungen vorbereitet,<br />

Buchhaltungen erstellt und steuerliche<br />

Sachverhalte beurteilt. Wir bieten eine<br />

praxisorien erte Ausbildung und auch eigene<br />

Projekte trauen wir unseren Nachwuchskrä en zu.<br />

Jetzt bewerben!<br />

h ps://thimmelstemper.de/<br />

karriere/#bewerbung<br />

Was Wir bieten:<br />

Eine umfassende und praxisnahe Ausbildung in allen<br />

Bereichen der Steuerberatung.<br />

Ein Team, das Dir dabei hil , Dein volles Potenzial zu en alten.<br />

Die Möglichkeit, eine langfris ge Karriere in unserer Kanzlei zu verfolgen.<br />

Regelmäßige interne und externe Weiterbildungsmöglichkeiten.<br />

Eine Work-Life-Balance stehen auch nach der Ausbildung bei uns<br />

hoch im Kurs.<br />

Dein Profil:<br />

Mindestens mi lere Reife oder Abitur.<br />

Interesse an wirtscha lichen Zusammenhängen und Freude am<br />

Umgang mit Zahlen und Menschen.<br />

Sorgfalt, Zuverlässigkeit und die Fähigkeit, sowohl selbstständig als<br />

auch im Team zu arbeiten.<br />

Gute kommunika ve Fähigkeiten und eine aufgeschlossene<br />

Persönlichkeit.<br />

Thimmel & Stemper PartG mbB<br />

Belvedere 1 I 54296 <strong>Trier</strong><br />

Telefon: 0651 912 036 0<br />

E-Mail: info@thimmelstemper.de<br />

87


Weiterbildungss pendium<br />

Das S pendium ist ein Förderprogramm des<br />

Bundesministeriums für Bildung und Forschung<br />

(BMBF).<br />

Über einen Zeitraum von drei Förderjahren kann<br />

ein Zuschuss von insgesamt bis zu 8.700 Euro -<br />

bei einem Eigenanteil von 10 Prozent pro<br />

Maßnahme - gewährt werden.<br />

Kann ich mich bewerben?<br />

Sie haben drei Möglichkeiten, Ihre Qualifizierung<br />

für das Weiterbildungss pendium nachzuweisen:<br />

- Sie haben Ihre Berufsabschlussprüfung mit<br />

mindestens 87 Punkten bestanden,<br />

- Sie sind bei der Deutschen Meisterscha im<br />

Handwerk auf Landesebene unter die ersten Drei<br />

gekommen oder<br />

- Sie weisen Ihre besondere Qualifika on durch<br />

einen begründeten Vorschlag Ihres Arbeitgebers<br />

oder der Berufsschule nach.<br />

Voraussetzungen für die Bewerbung<br />

- Zum Aufnahmezeitpunkt müssen Sie jünger als<br />

25 Jahre alt sein. Nach Vollendung des 25.<br />

Lebensjahrs besteht die Möglichkeit der<br />

Aufnahme, wenn Anrechnungszeiten, wie z. B.<br />

Grundwehr- oder Zivildienst, Mu erschutz oder<br />

Elternzeit nachgewiesen werden können. Die<br />

Anrechnungsfähigkeit dieser Zeiten ist auf drei<br />

Jahre begrenzt.<br />

- Zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen Sie<br />

entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit<br />

von mindestens 15 Stunden berufstä g oder bei<br />

der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet<br />

sein. Bei Vollzeitmaßnahmen der beruflichen<br />

Aufs egsfortbildung, (z. B. Techniker, Meister) die<br />

nach dem Aufs egsfortbildungsförderungsgesetz<br />

förderfähig sind, ist der Nachweis eines<br />

Beschä igungsverhältnisses nicht erforderlich.<br />

- Vollzeitstudierende ohne regelmäßige<br />

Berufstä gkeit und Hochschulabsolvierende<br />

können nicht aufgenommen werden.<br />

Was wird gefördert?<br />

Förderfähig sind anspruchsvolle – in der Regel<br />

berufsbegleitende – Weiterbildungen:<br />

- Lehrgänge zum Erwerb fachbezogener<br />

beruflicher Qualifika onen,<br />

- Vorbereitungskurse auf Prüfungen der<br />

beruflichen Aufs egsfortbildung, z. B. Meister,<br />

Techniker, Betriebswirt, Fachkaufmann,<br />

- Seminare zum Erwerb fachübergreifender und<br />

sozialer Kompetenzen, z. B. Fremdsprachen, IT-<br />

Themen, Gesprächsführung, Konfliktmanagement<br />

oder<br />

- berufsbegleitende Studiengänge, die auf einer<br />

Ausbildung oder Berufstä gkeit au auen.<br />

Welche Zuschüsse kann ich erhalten?<br />

Ist die Maßnahme förderfähig, dann können Sie<br />

Zuschüsse beantragen für:<br />

- Teilnahmekosten<br />

- Prüfungskosten und -gebühren<br />

- Fahrtkosten<br />

- Übernachtungs- und Tagegeld<br />

- Notwendige Arbeitsmi el<br />

- IT-Bonus<br />

Text: HWK <strong>Trier</strong>/Sabrina Lambers<br />

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Weiterbildungss pendium<br />

Wo kann ich mich bewerben?<br />

Zuständig für die Bewerbung ist die<br />

Heimatkammer, in der Ihr Ausbildungsvertrag<br />

eingetragen ist.<br />

Die Handwerkskammer <strong>Trier</strong> wickelt das<br />

Programm vor Ort ab. Sie berät über<br />

Fördermodalitäten, Antragsstellung und<br />

Weiterbildungsmöglichkeiten und entscheidet<br />

über die Vergabe der S pendien. Bewerbungen<br />

sollten bis zum 31. Oktober eines Jahres bei der<br />

Handwerkskammer <strong>Trier</strong> eingereicht werden. Die<br />

Auswahl erfolgt im November/Dezember und die<br />

Aufnahme jeweils im Januar des Folgejahres.<br />

Ansprechpartnerin bei der HWK: Ute Krist, Tel.<br />

0651 207-120, E-Mail: ukrist@hwk-trier.de<br />

Weiterbildungss pendium für Deutschlands<br />

zweitbeste Dachdeckerin<br />

Nina Weber, zweite Bundessiegerin beim<br />

Leistungswe bewerb im Dachdecker-Handwerk 2022.<br />

Als Sprungbre für den weiteren Ausbau ihrer Karriere<br />

war der zweite Platz gleichzei g das Ticket für ein<br />

Weiterbildungss pendium der S ung<br />

Begabtenförderung. Mit den Fördermi eln finanziert<br />

sich die junge Bundessiegerin ihren Meisterkurs.<br />

Text/Foto: HWK <strong>Trier</strong><br />

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KFZ-Mechatroniker<br />

Fachrichtung Pkw-Technik (m/w/d)<br />

Karosseriebauer (m/w/d)<br />

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Deine Chance!<br />

Liebe Schülerinnen und Schüler,<br />

Petra Kollmann (HWK <strong>Trier</strong>) ist ein Name, den<br />

ihr euch unbedingt merken solltet.<br />

Warum?<br />

Ganz einfach: Sie ist eine sogenannte<br />

Ausbildungsplatzvermi lerin. Ihre Aufgabe ist es,<br />

zusammen mit euch einen Ausbildungsplatz in<br />

einem Beruf zu finden, der zu euch passt. Mehr<br />

noch: Sie wird euch auch bei der Suche nach dem<br />

rich gen Unternehmen unterstützen, denn ein<br />

Unternehmen zu finden, in dem ihr euch<br />

wohlfühlt, ist mindestens genauso wich g wie<br />

der rich ge Beruf.<br />

Mit welchen Anliegen könnt ihr<br />

zu Petra Kollmann kommen?<br />

Wenn ihr noch nicht genau wisst, welchen<br />

Beruf ihr erlernen wollt.<br />

Wenn ihr herausfinden wollt, ob ihr für euren<br />

Wunschberuf geeignet seid.<br />

Wenn ihr Hilfe bei der Erstellung eurer<br />

Bewerbungsunterlagen braucht.<br />

Wenn ihr Tipps fürs Vorstellungsgespräch<br />

benö gt.<br />

Wenn ihr Unternehmen sucht, an die ihr eure<br />

Bewerbung schicken sollt.<br />

Ach ja: Auch eure Eltern können sich auch an sie<br />

wenden, wenn sie wissen wollen, wie sie euch<br />

auf eurem Weg ins Berufsleben begleiten<br />

können.<br />

Wo ihr Petra Kollmann findet? Ganz einfach:<br />

Infos:<br />

Petra Kollmann<br />

HWK <strong>Trier</strong><br />

Loebstraße 18<br />

54292 <strong>Trier</strong><br />

Telefon: 0651/207-232<br />

pkollmann@hwk-trier.de<br />

Freie Lehrstellen im Handwerk:<br />

www.hwk-trier.de<br />

Foto: HWK <strong>Trier</strong><br />

Die Aufgaben von Petra Kollmann werden vom Bundesministerium für Wirtscha und Klimaschutz und den<br />

Europäischen Sozialfonds im Rahmen des Programms „Passgenaue Besetzung“ gefördert.<br />

Text: HWK <strong>Trier</strong><br />

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93


Meister<br />

sta Master?<br />

Warum sollten sich junge Menschen für eine<br />

Ausbildung im Handwerk entscheiden? Sven<br />

Kronewirth von der HWK <strong>Trier</strong> hat mit uns über die<br />

Chancen für junge Menschen im Handwerk<br />

gesprochen.<br />

Was macht die Ausbildung im Handwerk für junge<br />

Menschen a rak v?<br />

Sven Kronewirth:<br />

Die Ausbildung im Handwerk ist praxisnah und<br />

vielsei g. Bei 130 Ausbildungsberufen im Handwerk<br />

insgesamt, von denen rund 80 auch im Bezirk <strong>Trier</strong><br />

erlernbar sind, ist für jeden etwas dabei. Das<br />

Bildungssystem in Deutschland hat eine weltweit<br />

einzigar ge Besonderheit: berufliche (betriebliche)<br />

und akademische Ausbildung sind gleichwer g!<br />

Handwerk ist keine Notlösung für irgendetwas<br />

anderes, das nicht geklappt hat, sondern eine<br />

a rak ve und anspruchsvolle Alterna ve, die den<br />

eigenen Fähigkeiten und Interessen möglicherweise<br />

einfach am besten entspricht. Dabei spielt der<br />

Schulabschluss zu Beginn der Ausbildung eine<br />

untergeordnete Rolle, sofern die Mo va on und die<br />

so genannten „so skills“ (Zuverlässigkeit, Interesse,<br />

Leistungsbereitscha etc.) s mmen, diese bietet<br />

aber vielfäl ge Perspek ven für Weiterentwicklung<br />

sowie Fach- und Führungsverantwortung.<br />

Azubis mit Berufsreife können durch die Ausbildung<br />

ihre Mi lere Reife erhalten, mit Mi lerer Reife ist<br />

über den Meisterbrief der Hochschulzugang auch<br />

ohne Abitur möglich, und Abiturienten, die übrigens<br />

die Ausbildung von vornherein um 1 Jahr verkürzen<br />

können, finden eine praxisorien erte Alterna ve<br />

zum Studium, wo sie ihre Krea vität und Fähigkeiten<br />

bestmöglich zur En altung bringen können. Die<br />

Gleichwer gkeit von Ausbildung und Studium<br />

bedeutet, dass das Ziel das wesentliche<br />

Entscheidungskriterium sein darf und nicht der Weg<br />

dorthin. Manche Zielberufe erfordern ein Studium<br />

und das ist gut so, aber Studieren um des Studierens<br />

willen führt zu eben jenen „Studienzweiflern“, die<br />

aktuell – um ein paar Jahre Erfahrungen reicher –<br />

vielfach den 2. Weg ins Handwerk wählen. Allen<br />

Gesellen steht der Weg zur Meisterprüfung offen<br />

und damit die Möglichkeit der Selbständigkeit, der<br />

eigene Chef zu sein, selbst auszubilden und den<br />

eigenen Betrieb zu führen.<br />

Die demografische Entwicklung tut ihr Übriges:<br />

guter Fachkrä enachwuchs ist im Handwerk bei<br />

prall gefüllten Au ragsbüchern gesucht wie nie, und<br />

viele Betriebe suchen in den nächsten Jahren nach<br />

einem Betriebsnachfolger!<br />

Es scheint, dass momentan noch ein veraltetes Bild<br />

von Handwerksberufen vorherrscht. Ist dem so?<br />

Sven Kronewirth:<br />

Leider scheint eine handwerkliche Ausbildung bei<br />

vielen Schülern und Eltern nicht gerade als modern<br />

und zeitgemäß zu gelten. Dabei müssen sich die<br />

Handwerksbetriebe längst auf einem Markt<br />

bewähren, der von Qualitätsansprüchen, Hightech<br />

und exklusiven Kundenwünschen geprägt ist. Vielen<br />

Handwerksberufen hängt zu Unrecht ein schlechtes<br />

Image an, weil längst veraltete Vorstellungen ihre<br />

Wahrnehmung bes mmen. Die Berufe des<br />

Bauhauptgewerbes zum Beispiel erscheinen vielen<br />

una rak v, werden mit Anspruchslosigkeit und<br />

Körperschäden in Verbindung gebracht, obwohl „der<br />

Bau" eine hervorragend geregelte Ausbildung,<br />

komple mit s mmiger Ausbildungsvergütung und<br />

Beschä igungsgaran e aufweist. Die<br />

Handwerkskammer <strong>Trier</strong> setzt gemeinsam mit den<br />

Handwerksorganisa onen verstärkt auf<br />

Ausbildungsbotscha er, junge, erfolgreiche Azubis,<br />

Gesellen oder Meister, die mit ihrem Beispiel mit<br />

Vorurteilen gegenüber Handwerksberufen<br />

aufräumen sollen. Und warum nicht auch einmal die<br />

handwerklichen Fer gkeiten bei der Deutschen<br />

Meisterscha im Handwerk bewundern, oder die<br />

Na onalmannscha en, die sich bei den Euro oder<br />

World Skills mit den besten Handwerkern der Welt<br />

messen?<br />

94


Technischer Produktdesigner (m/w/d)<br />

Industriemechaniker (m/w/d)<br />

Elektroniker für Betriebstechnik (m/w/d)<br />

Konstruk onsmechaniker (m/w/d)<br />

Zerspanungsmechaniker (m/w/d)<br />

IT-Kaufleute (m/w/d)<br />

20<strong>24</strong><br />

Auch Praktika<br />

sind möglich<br />

95


Lieber Meister<br />

als Master?<br />

Sven Kronewirth<br />

Handwerkskammer <strong>Trier</strong><br />

Welche Möglichkeiten ergeben sich durch und nach<br />

der Ausbildung im Handwerk für die Azubis?<br />

Sven Kronewirth:<br />

Durch die Ausbildung in einem Betrieb der<br />

Wirtscha ist man in diesen Betrieb eingebunden.<br />

Der Meister bzw. die Gesellen übernehmen<br />

Verantwortung für den Ausbildungserfolg und<br />

unterstützen den Azubi zum Beispiel bei der<br />

Vorbereitung auf die Prüfung. Überbetriebliche<br />

Grund- und Fachlehrgänge im Berufsbildungszentrum<br />

„Campus Handwerk“ oder anderen<br />

überbetrieblichen Bildungsstä en ergänzen die<br />

fachprak sche Ausbildung. Eine Berufsbildende<br />

Schule ergänzt als dualer Partner die Ausbildung<br />

durch Unterricht in Fachtheorie und weiteren<br />

Fächern. Bei Schwierigkeiten können kostenfreie<br />

Unterstützungsangebote v. a. der zuständigen<br />

Agentur für Arbeit, etwa die Berufsschulnachhilfe<br />

„AsAflex“, in Anspruch genommen werden.<br />

Das Handwerk bildet seinen eigenen<br />

Fachkrä enachwuchs aus. In der Regel gibt es<br />

direkte Anschlussperspek ven im eigenen<br />

Ausbildungsbetrieb. Wer beim Gesellenbrief nicht<br />

au ören möchte, für den gibt es berufsspezifische<br />

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, zum<br />

Techniker oder Polier oder in Richtung<br />

Selbständigkeit mit einem eigenen Betrieb. Der Weg<br />

zum Meister kann über das Meister-BAFöG und den<br />

Meisterbonus I gefördert werden.<br />

Was für einen Stellenwert hat der Meisterbrief im<br />

Handwerk?<br />

Sven Kronewirth:<br />

Der Meisterbrief ist seit jeher von zentraler<br />

Bedeutung im Handwerk. Er beinhaltet<br />

theore sches Expertenwissen, fortgeschri ene<br />

prak sche Fer gkeiten sowie betriebswirtscha liche<br />

und arbeitspädagogische Kenntnisse, um einen<br />

Betrieb als Inhaber zu führen und eigene Azubis<br />

auszubilden. Aber auch ohne Selbständigkeit<br />

qualifiziert der Meisterbrief für Fach- und<br />

Führungsaufgaben in der freien Wirtscha . Im<br />

Deutschen Qualifizierungsrahmen (DQR) ist der<br />

Meisterabschluss offiziell einem Bachelorabschluss<br />

an einer Hochschule oder Universität gleichgestellt.<br />

Ein Handwerksgeselle, der nach drei(einhalb) Jahren<br />

Ausbildung und möglicherweise einiger Gesellenzeit<br />

die Meisterprüfung ablegt, sollte vor allem prak sch<br />

auf einem ganz anderen Stand sein als der<br />

Abiturient, der seine Bachelorprüfung nach sechs<br />

Semestern Hochschule absolviert. Hier wird der<br />

verpflichtenden Zugangsvoraussetzung Abitur, die es<br />

beim Weg über die duale Berufsausbildung nicht<br />

gibt, formal Rechnung getragen. Umgekehrt<br />

bedeutet ein beliebiger Meisterbrief die<br />

uneingeschränkte Hochschulzugangsberech gung,<br />

unabhängig davon, mit welchem Schulabschluss die<br />

Ausbildung angetreten wurde. Als Meister hat man<br />

zusätzlich die Möglichkeit, sich zum Betriebswirt<br />

nach der Handwerksordnung fortzubilden.<br />

Diese Aufs egsfortbildung ist im DQR einem<br />

Masterabschluss gleichwer g und darf sich auch<br />

„Master professional“ nennen. So kann die<br />

Gleichwer gkeit auch sichtbar kommuniziert<br />

werden.<br />

Text: Sabrina Lambers Foto: privat<br />

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Neue wirksame Unterstützung<br />

für Auszubildende und<br />

Ausbildungsbetriebe<br />

Im Laufe der kaufmännischen Berufsausbildung kommt es<br />

immer wieder zu Situa onen, in denen sich<br />

Auszubildende überfordert fühlen und sie fürchten, den<br />

Überblick und auch den Durchblick zu<br />

verlieren. Dies kann zu Frustgefühlen bei allen Beteiligten<br />

führen und die Mo va on der Azubis<br />

unnö g und nachhal g belasten.<br />

Um dem vorzubeugen hat der Personalentwickler und<br />

Azubi-Trainer Uwe Jacobs ein wirksames<br />

Konzept entwickelt: Die individuelle<br />

ausbildungsbegleitende Unterstützung (abÜ).<br />

Wie funk oniert nun diese „abÜ“?<br />

Nachdem die Mangelerscheinungen festgestellt wurden<br />

führt der Trainer mit dem Azubi ein<br />

individuelles Gespräch und nimmt eine genaue<br />

Bestandsaufnahme vor. Die vorhandenen Wissensund<br />

Kenntnislücken werden iden fiziert und egal ob es sich<br />

um Berufsschulstoff oder andere Themen<br />

handelt: Der Trainer entwickelt in Absprache mit den<br />

Verantwortlichen des Ausbildungsbetriebes ein<br />

Soforthilfeprogramm. Dieses Unterstützungsprogramm<br />

wird zügig und sicher die gefundenen Lücken<br />

und Defizite schließen und den Azubi dadurch wieder<br />

zurück auf die Erfolgsspur bringen.<br />

Im Rahmen dieser individuellen ausbildungsbegleitenden<br />

Unterstützung (abÜ) gibt der Trainer dem<br />

Azubi regelmäßiges Feedback und löst durch zielführende<br />

Lernerfolgskontrollen beim Azubi die<br />

dringend notwendigen Erfolgserlebnisse aus. Durch diese<br />

„abÜ“ erhält der Auszubildende schnelle<br />

und gezielte Hilfe und der Trainer macht sich bewusst bald<br />

„überflüssig“.<br />

In einer ersten Phase wird die „abÜ“ für folgende<br />

Ausbildungsberufe angeboten:<br />

Industriekaufleute, Kaufleute für Büromanagement und<br />

Kaufleute im Groß- und Außenhandelsmanagement.<br />

Später wird dieser Dienst auch für weitere<br />

kaufmännische Berufe angeboten.<br />

Informa onen hierzu gibt es beim Trainer Uwe Jacobs –<br />

Kontakt:<br />

uwe.jacobs@loisontraining.de<br />

Tel: 0171-1219332<br />

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7<br />

MIT<br />

EINEM<br />

WISCH<br />

ZUR<br />

AUSBILDUNG.<br />

7<br />

Mit freundlicher Unterstützung:<br />

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Die generalis sche<br />

Pflegeausbildung<br />

Mit dem neuen Pflegeberufegesetz, welches am 01.<br />

Januar 2020 in Kra getreten ist, werden die<br />

bisherigen Ausbildungsberufe der Altenpflege,<br />

Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und<br />

Gesundheits- und Krankenpflege zu einem Beruf<br />

zusammengeführt. Durch diese sogenannte<br />

generalis sche Ausbildung wirst du befähigt,<br />

Menschen aller Altersstufen zu versorgen. Somit<br />

kannst du nach deiner Ausbildung sowohl im<br />

Krankenhaus, im Altenheim als auch in der<br />

ambulanten Pflege arbeiten. Diese neue Ausbildung<br />

bietet dir also für dein Berufsleben eine große<br />

Entscheidungsfreiheit.<br />

Die Ausbildung dauert weiterhin drei Jahre, findet<br />

an den Lernorten Praxis und Schule sta und<br />

schließt mit einer staatlichen Prüfung und dem<br />

Berufsabschluss „Pflegefachfrau / Pflegefachmann“<br />

ab.<br />

Für deinen Eins eg in die Pflegeausbildung solltest<br />

du einen mi leren Schulabschluss oder einen<br />

gleichwer g anerkannten Abschluss vorweisen<br />

können. Mit dem Abschluss der Berufsreife besteht<br />

die Möglichkeit im Anschluss an eine<br />

abgeschlossene Ausbildung in der Kranken- oder<br />

Altenpflegehilfe mit der generalis schen<br />

Pflegeausbildung zu beginnen.<br />

Der Weg zu deiner Pflegeausbildung<br />

Zunächst musst du dich für eine Einrichtung<br />

entscheiden, mit der du deinen Ausbildungsvertrag<br />

abschließen möchtest. Dies kann ein Krankenhaus,<br />

eine Altenpflegeeinrichtung oder auch ein<br />

ambulanter Pflegedienst sein.<br />

Im ersten und zweiten Ausbildungsjahr gibt es eine<br />

gemeinsame, generalis sche Ausbildung in Theorie<br />

und Praxis. Während der theore sche Unterricht an<br />

einer festen Koopera onsschule sta indet, wirst du<br />

folgende prak sche Einsatzfelder in verschiedenen<br />

Einrichtungen durchlaufen: Akut- und Langzeitpflege,<br />

Ambulante Pflege, Pädiatrie und Psychiatrie.<br />

Wird in deinem Ausbildungsvertrag eine<br />

Wahlmöglichkeit angeboten, kannst du vor dem<br />

dri en Ausbildungsjahr noch einmal selbst<br />

entscheiden.<br />

Du kannst die generalis sche Ausbildung for ühren<br />

und in Theorie, Praxis und Prüfung weiterhin mit<br />

Menschen aller Altersstufen in Kontakt kommen. Du<br />

erwirbst somit den in der EU anerkannten<br />

Berufsabschluss „Pflegefachfrau / Pflegefachmann“.<br />

Alterna v kannst du dich (bei vorliegender<br />

Vereinbarung im Ausbildungsvertrag) für einen<br />

Ver efungseinsatz in der Altenpflege oder<br />

Gesundheits- und Kinderkrankenpflege entscheiden.<br />

Hier wird die Theorie, Praxis und Prüfung dann auf<br />

die spezifische Altersgruppe angepasst.<br />

Wenn du Fragen hast, kannst du dich in allen<br />

Pflegeschulen noch einmal genauer über die<br />

Ausbildungsmöglichkeiten in der Pflege informieren.<br />

Autor: BBT-Gruppe<br />

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Ausbildung in der Gesundheitsund<br />

Krankenpflegehilfe und Altenpflegehilfe<br />

Im Folgenden stellen wir Dir noch zwei weitere<br />

Ausbildungsmöglichkeiten in der Pflege vor, die<br />

Gesundheits- und Krankenpflegehilfe und die<br />

Altenpflegehilfe.<br />

Die Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung sind für<br />

beide Berufe gleich. Du benö gst ein Berufsreife-/ bzw.<br />

Hauptschulabschluss, die gesundheitliche Eignung zur<br />

Ausübung des Berufes und vor allem die Freude im<br />

Umgang mit Menschen sowie Spaß an der Arbeit im<br />

Team. Ein Prak kum von mindestens zwei Wochen<br />

sollte absolviert sein.<br />

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer(innen) wirken<br />

unter Anleitung der dreijährig examinierten<br />

Pflegekrä e bei vielfäl gen Aufgaben in der Pflege von<br />

hilfsbedür igen Menschen mit. Dazu zählen die<br />

Unterstützung der Pa enten bei der Körperpflege,<br />

Bewegung und Nahrungsaufnahme, die Erfassung der<br />

so genannten Vitalzeichen wie zum Beispiel Blutdruck,<br />

Puls und Temperatur sowie die Assistenz bei der<br />

Diagnos k und Therapie.<br />

oder in der ambulanten Pflege sta . Bei der<br />

theore schen Ausbildung liegt der Schwerpunkt vor<br />

allem auf der Vermi lung der grundlegenden<br />

pflegerischen Tä gkeiten zur Versorgung älterer<br />

Menschen.<br />

Mit dem staatlich anerkannten Abschluss als<br />

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in bzw.<br />

Altenpflegehelfer/in stehen im Gesundheitswesen<br />

verschiedene Arbeitsplätze zur Auswahl, zum Beispiel in<br />

Krankenhäusern, Altenpflege- und<br />

Rehabilita onseinrichtungen oder auch in der<br />

ambulanten Pflege. Der Bedarf an Pflegekrä en ist sehr<br />

hoch. Des Weiteren erwirbst du mit einer<br />

abgeschlossenen Ausbildung in einem der beiden<br />

Berufe die Mi lere Reife und hast somit die Möglichkeit<br />

eine dreijährige generalis sche Ausbildung zur/zum<br />

Pflegefachfrau/-mann zu beginnen.<br />

Dafür werden in der theore schen Ausbildung<br />

grundlegende pflegerische Kenntnisse, Grundlagen des<br />

Körperbaus/ der Körperfunk onen sowie Grundzüge<br />

der Krankheitslehre vermi elt. In der einjährigen<br />

Ausbildung ist nicht nur die Vermi lung von fachlichen<br />

Kompetenzen wich g, auch auf methodische, soziale<br />

und personale Entwicklung wird Wert gelegt.<br />

Altenpflegehelfer/innen unterstützen<br />

Altenpflegerinnen und -pfleger bei allen Tä gkeiten<br />

rund um die Betreuung und Pflege älterer Menschen.<br />

Der prak sche Teil der Ausbildung findet in sta onären<br />

Einrichtungen der Altenhilfe, in geriatrischen Kliniken<br />

Autor: BBT-Gruppe<br />

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Mit Hand und Fuß<br />

Eine Ausbildung in der Physiotherapie<br />

eröffnet vielfäl ge Einsatzmöglichkeiten<br />

Behutsam setzt G. einen Fuß vor den anderen,<br />

balanciert zwischen den Streben hindurch. Die<br />

Physiotherapieschülerin fasst den 27-Jährigen vorsich g<br />

an den Hü en, mit kri schem Blick prü sie jeden<br />

Schri des Pa enten. Aus sicherer En ernung<br />

beobachtet Mira Tullius das Geschehen. Die<br />

examinierte Physiotherapeu n eines <strong>Trier</strong>er<br />

Krankenhauses gibt Anweisungen und mo viert die<br />

beiden am Barren.<br />

Die Übung gehört zu den scheinbar leichteren der<br />

„Erweiterten Ambulanten Physiotherapie“ (EAP). Doch<br />

was heißt das schon nach einem derart schweren<br />

Unfall. An fünf Vormi agen in der Woche kommt der<br />

Pa ent und während der jeweils zweistündigen<br />

Therapieeinheiten nutzt er weite Teile des breiten<br />

Behandlungsspektrums. Dass der Schlosser wieder<br />

laufen kann, war keineswegs ausgemacht. Acht<br />

Opera onen liegen hinter ihm, vier Wochen verbrachte<br />

er in sta onärer Behandlung, zwölf Wochen dur e er<br />

seinen Fuß nicht belasten.<br />

Pa enten wieder zu möglichst vollständiger<br />

Bewegungsfähigkeit in Alltag und Beruf zu verhelfen, ist<br />

eine der Kernaufgaben der Physiotherapie. Ob nach<br />

einem Beinbruch oder infolge einer rheuma schen<br />

Erkrankung, im Nachgang zu einer orthopädischen OP<br />

oder als Nachsorge eines Eingriffs am Herzen – das<br />

physiotherapeu sche Leistungsspektrum ist fast immer<br />

gefragt, wenn es um eine möglichst rasche und<br />

dauerha e Genesung geht. Entsprechend umfassend<br />

und vielfäl g ist die Ausbildung, die sich in einen<br />

theore schen und prak schen Unterricht gliedert.<br />

Physiotherapeu nnen wie Mila Tulius kommen in<br />

Krankenhäusern in allen Abteilungen zum Einsatz, von<br />

Die Physiotherapeu n Mira Tullius muss<br />

ihre Pa enten auch mo vieren.<br />

Autor und Foto: BBT-Gruppe<br />

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psychiatrischen Einrichtungen, integra ven<br />

Kindertagesstä en, betreuten Wohngemeinscha en,<br />

Berufsbildungswerken, Werkstä en für Behinderte,<br />

Alten- und Altenpflegeheimen oder Rehabilita onskliniken<br />

und -heimen zu ´absolvieren.<br />

Die Heilerziehungspflege<br />

Heilerziehungspfleger/innen sind für die pädagogische,<br />

lebensprak sche und pflegerische Unterstützung und<br />

Betreuung von Menschen mit Behinderung zuständig.<br />

Sie begleiten die zu Betreuenden sta onär und<br />

ambulant bei der Bewäl gung ihres Alltags.<br />

Zielsetzung – Dauer – Organisa on der Ausbildung<br />

In der Fachrichtung Heilerziehungspflege werden im<br />

Zusammenwirken mit dem Träger der fachprak schen<br />

Ausbildung sozial-, sonderpädagogische und<br />

pflegerische Kompetenzen vermi elt. Die Auszubildenden<br />

werden befähigt, eigenverantwortlich<br />

Menschen, deren Iden tätsentwicklung und soziale<br />

Integra on durch Beeinträch gungen oder Behinderungen<br />

gefährdet oder erschwert ist, zu begleiten, zu<br />

betreuen, zu pflegen und deren Persönlichkeitsentwicklung,<br />

Bildung, Sozialisa on und Rehabilita on<br />

zu fördern.<br />

Der Bildungsgang wird in Teilzeitunterricht (2 Tage<br />

Schule an einer Fachschule für Heilerziehungspflege / 3<br />

Tage im Ausbildungsbetrieb) geführt und dauert drei<br />

Jahre.<br />

Die Ausbildung besteht aus dem theore schen und<br />

prak schen Unterricht in der Fachschule sowie der<br />

fachprak schen Ausbildung in einer Einrichtung der<br />

Behindertenhilfe.<br />

Die fachprak sche Ausbildung ist in geeigneten<br />

Einrichtungen der Behindertenhilfe abzuleisten.<br />

Innerhalb der fachprak schen Ausbildung sind Prak ka<br />

mit einer Gesamtdauer von mindestens <strong>24</strong>0 Stunden, z.<br />

B. in Beratungsstellen zur Früherkennung von<br />

Behinderungen, Tagesstä en für Behinderte,<br />

Aufnahmevoraussetzungen<br />

1. ein qualifizierter Sekundarabschluss I und<br />

a) der Abschluss einer mindestens zweijährigen<br />

Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder<br />

der Handwerksordnung oder nach Landes- oder<br />

sons gem Bundesrecht oder eine als gleichwer g<br />

anerkannte Ausbildung oder<br />

b) eine mindestens dreijährige hauptberufliche<br />

einschlägige Tä gkeit oder<br />

c) dass mindestens dreijährige Führen eines<br />

Familienhaushaltes mit mindestens einem<br />

minderjährigen Kind oder<br />

2. die allgemeine Hochschulreife oder die<br />

Fachhochschulreife in Verbindung mit einer mindestens<br />

viermona gen einschlägigen prak schen Tä gkeit. Der<br />

schulische Teil der Fachhochschulreife in Verbindung<br />

mit einer mindestens zwölfmona gen einschlägigen<br />

prak schen Tä gkeit.<br />

Abschlussprüfung – Abschlusszeugnis<br />

(1) Am Ende der fachprak schen Ausbildung findet eine<br />

Abschlussprüfung sta (§ 8 Abs. 1 und 2 und § 11 Abs. 1<br />

der VV Sozialwesen).<br />

(2) Die Gesamtqualifika on hat erreicht, wer alle<br />

Lernmodule spätestens ein Jahr nach Ablauf der von<br />

der Fachschule festgelegten Dauer des Bildungsganges<br />

erfolgreich abgeschlossen und in der fachprak schen<br />

Ausbildung durch die Ausbildungsstelle mindestens die<br />

Note „ausreichend“ erhalten hat.<br />

In das Abschlusszeugnis werden die Note für die<br />

fachlichen Leistungen in der Ausbildungsstä e sowie<br />

das Thema und die Note des Abschlussprojektes<br />

aufgenommen. Das Zeugnis trägt den<br />

Vermerk: „Sie/Er ist berech gt, die Bezeichnung<br />

„Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin/Staatlich<br />

anerkannter Heilerziehungspfleger“ zu führen.<br />

Ausbildungsbeginn<br />

In der Regel beginnt die Ausbildung zum 01.08. eines<br />

jeden Jahres. Der Auszubildende muss sich parallel an<br />

einer Fachschule für Heilerziehungspflege und einer<br />

Einrichtung für die prak sche Ausbildung bewerben.<br />

Text: BBT-Gruppe<br />

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Finde deinen Traumjob im<br />

Freiwilligendienst (FSJ/BFD)<br />

Schule gescha – doch was nun? Ausbildung oder<br />

Studium? Was, wenn du noch gar nicht weißt, was das<br />

Rich ge für dich ist? Vielleicht willst du auch einfach<br />

Wartezeit überbrücken oder suchst für dich einen<br />

neuen Weg mit neuen Chancen?<br />

Diese erste Entscheidung direkt nach der Schule ist<br />

häufig gar nicht so leicht. Gerade, wenn du dir (noch)<br />

nicht sicher bist, welcher Weg der rich ge für dich ist,<br />

kann eine Entscheidung für die nächsten Jahre eine<br />

echte Herausforderung sein.<br />

Probier es doch einfach aus – in einem Freiwilligen<br />

Sozialen Jahr (FSJ) oder einem Bundesfreiwilligendienst<br />

(BFD). Hier kannst du dich beruflich orien eren,<br />

Erfahrungen sammeln und ganz praxisnah viel Neues<br />

für dich lernen. Du steigerst deine Chancen auf einen<br />

Ausbildungs- oder Studienplatz und setzt dich<br />

gleichzei g für andere Menschen ein.<br />

Flexibler Eins eg - festes Taschengeld<br />

Als Freiwillige*r arbeitest du zwischen 6 – 18 Monaten<br />

in einer sozialen Einrichtung im Bistum <strong>Trier</strong> im<br />

sozialen, pflegerischen oder kulturellen Bereich.<br />

Konkret sind das Einsatzstellen wie z.B. Kindertagesstä<br />

en, Einrichtungen für Menschen mit Beeinträch<br />

gung, Krankenhäuser, Senioren- oder Pflegeeinrichtungen,<br />

Ganztagsschulen, Jugendzentren sowie<br />

Gemeinwesens- und Kulturprojekte. Du kannst sogar<br />

ganz flexibel jeden Monat in einen Freiwilligendienst<br />

einsteigen.<br />

Am Ende des Monats erhältst du als Freiwillige*r ein<br />

Taschengeld von ca. 350,-€. Deine Fahrtkosten werden<br />

ersta et, dein Kindergeldanspruch bleibt bestehen und<br />

die Sozialversicherungsbeiträge werden übernommen.<br />

Sogar als prak scher Teil der Hochschulreife kann dein<br />

Freiwilligendienst anerkannt werden.<br />

Neue Orien erung für dich selbst<br />

Neben der Arbeit in deiner Einsatzstelle erwarten dich<br />

spannende Seminarwochen, die als fester Bestandteil<br />

zu deinem Freiwilligendienst dazugehören. Bei einem<br />

Jahr Freiwilligendienst sind das 5 Seminarwochen, in<br />

denen du dich mit anderen Gleichaltrigen aus deiner<br />

Region austauschen kannst. Auf den Seminaren habt ihr<br />

Zeit euch kennenzulernen und Freundscha en zu<br />

schließen, euch über eure Arbeit in der Einsatzstelle<br />

auszutauschen und dabei voneinander zu lernen. Mit<br />

welchen Themen ihr euch beschä igt? Die Themenschwerpunkte<br />

für die einzelnen Seminarwochen wählt<br />

ihr gemeinsam. Doch nicht nur das – es ist auch eine<br />

Zeit, in der du dich selber besser kennenlernen kannst:<br />

deine Stärken, Interessen und Ziele. Du kannst deine<br />

Talente entdecken und diese mit deinen Ideen für deine<br />

Zukun verbinden.<br />

Erfüllende Tä gkeit im sozialen Bereich<br />

Ein Freiwilligendienst ermöglicht dir nicht nur, dich<br />

beruflich zu orien eren, sondern auch etwas Sinnvolles<br />

zu tun. „Ein Freiwilligendienst bringt Menschen<br />

zusammen“, erklärt die Bildungsreferen n Julia Gerz.<br />

„Zu Menschen, die Hilfe brauchen, gehen Menschen,<br />

die diese Hilfe gerne geben. Einsatzstellen, die Lust auf<br />

frischen Wind haben erleben Freiwillige, die Ideen und<br />

Energie einbringen. Die einen erfahren Unterstützung,<br />

die anderen viel über sich selbst und das Leben. Beide<br />

Seiten lernen, sich auf Neues einzulassen; am Ende ist<br />

es ein Gewinn für Alle.“<br />

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„Durch meinen Freiwilligendienst kann ich etwas an die<br />

Gesellscha zurückgeben und für Kinder Angebote<br />

schaffen, die ich früher selbst toll fand. Wenn die Kinder<br />

im Jugendzentrum uns kennenlernen, man ihre<br />

Bezugsperson wird, wenn sie beginnen, dir zu vertrauen<br />

und du merkst, dass du ihnen helfen und etwas in<br />

ihrem Leben verändern kannst, gerade dann macht die<br />

Arbeit Spaß.”<br />

Jule Krieg, Freiwilligendienst im Jugendzentrum<br />

Mergener Hof in <strong>Trier</strong><br />

… oder doch ins Ausland?<br />

Zu den Sozialen Lerndiensten gehören auch die Sozialen<br />

Friedensdienste im Ausland (SoFiA e.V.). Jedes Jahr<br />

entsendet SoFiA Freiwillige für ein Jahr in verschiedene<br />

soziale Projekte nach Lateinamerika, Asien, Afrika und<br />

Europa. Dabei ist SoFiA kein Entwicklungshilfeprojekt im<br />

klassischen Sinne. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass<br />

die Freiwilligen gut auf ihren Freiwilligendienst<br />

vorbereitet und während des Dienstes intensiv sowohl<br />

von unseren Partnerorganisa onen vor Ort als auch von<br />

uns aus Deutschland begleitet werden“, betont die<br />

Bildungsreferen n Judith Weyand. Vielmehr kann ein<br />

solcher Freiwilligendienst als Lerndienst beschrieben<br />

werden, der den Freiwilligen durch einen persönlichen<br />

Beitrag zur Völkerverständigung neue Perspek ven für<br />

das eigene Leben eröffnet. „Aus diesem Grund schauen<br />

wir genau, wer zu welcher Einsatzstelle passt“.<br />

Interessiert?<br />

Mehr Informa onen erhältst du unter<br />

www.soziale-lerndienste.de, bzw. www.sofia-trier.de.<br />

Dort findest du einen Überblick über unsere<br />

verschiedenen Einsatzstellen, außerdem<br />

Erfahrungsberichte von aktuellen und ehemaligen<br />

Freiwilligen im Inland oder Ausland.<br />

Schau auch auf unserem Instagram-Kanal<br />

@sozialelerndienste_sofia_trier vorbei.<br />

Was ist ein Freiwilligendienst?<br />

Was machen Freiwillige?<br />

Und wie funk oniert das?<br />

Auf unserer Website findest du dazu<br />

ein kurzes Erklär-Video<br />

„Ich habe in Bolivien<br />

so viel Fe gegessen,<br />

so viele Küsschen bekommen,<br />

so lange ohne Strom gelebt,<br />

so o kein Wasser gehabt,<br />

so viele Stunden im Bus gesessen,<br />

so o über Sexualität geredet,<br />

so viel Durchfall gehabt,<br />

so viele tradi onelle Tänze gelernt,<br />

so viel Hähnchen gegessen,<br />

so lus g und schlecht Tischfußball gespielt,<br />

so viel gestrickt und gehäkelt,<br />

so viele Riten und Tradi onen kennengelernt,<br />

so viele Sterne gesehen,<br />

so viel Kultur erlebt,<br />

so viel Armut gesehen,<br />

so wenig gesprochen,<br />

so viel geweint,<br />

so intensiv Glück erlebt,<br />

Wie noch nie in meinem Leben.“<br />

Lucie Ohlemann, Freiwilligendienst<br />

in einem Internat in Bolivien<br />

Autorin: Julia Gerz, Foto: Victor Beusch<br />

1<strong>24</strong>


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Staatlich anerkannte/r Erzieher/in<br />

– ein bunter Arbeitsalltag auch außerhalb der Bastelstube<br />

Du suchst nach einem Beruf, der Dich in Kontakt mit<br />

anderen Menschen bringt, Dein Organisa onstalent<br />

zum Einsatz bringt, und dabei jeden Tag spannend und<br />

abwechslungsreich bleibt? Dann werde Erzieher/in in<br />

einer Kindertageseinrichtung!<br />

Welche Voraussetzungen muss ich für eine Ausbildung<br />

zur/m staatlich anerkannten Erzieher/in mitbringen?<br />

Die Arbeit in einer Kita ist vielsei g. Erzieher/innen<br />

unterstützen Kinder in ihren Entwicklungsschri en und<br />

fördern dabei deren Eigenverantwortlichkeit und<br />

Gemeinscha sfähigkeit. Hierfür dokumen eren und<br />

analysieren sie das Verhalten und Befinden der Kinder<br />

und planen Ak vitäten und pädagogische Maßnahmen.<br />

Dabei wird gesungen, getobt, gespielt, gebastelt,<br />

erzählt und erklärt. Zudem übernehmen Erzieher/innen<br />

gerade bei den jüngeren Kindern auch viele<br />

pflegerische Tä gkeiten wie Fü ern und<br />

Windelwechseln.<br />

Bei all diesen Aufgaben bedarf es einer großen Menge<br />

an Empathie, Beobachtungsgabe,<br />

Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit. Wer<br />

darüber hinaus begeisterungsfähig ist und Freude an<br />

der Arbeit mit Kindern und Erwachsenen hat, bringt die<br />

wich gsten Eigenscha en mit, um Erzieher/in zu<br />

werden.<br />

Wenn Du einen Realschulabschluss hast, brauchst Du<br />

zudem eine abgeschlossene mindestens zweijährige<br />

Berufsausbildung. Es empfiehlt sich besonders die<br />

vorherige Ausbildung zur Sozialassisten n bzw.<br />

Sozialassistenten. Alterna v kann man mit einem<br />

Realschulabschluss auch dann die Ausbildung zum/r<br />

staatlich anerkannten Erzieher/in anfangen, wenn man<br />

schon eine mindestens dreijährige einschlägige<br />

hauptberufliche Tä gkeit vorweisen kann oder<br />

mindestens drei Jahre einen Familienhaushalt mit<br />

mindestens einem minderjährigen Kind geführt hat.<br />

Wer ein (Fach-)Abitur hat, muss nur eine mindestens<br />

viermona ge prak sche Tä gkeit im<br />

sozialpädagogischen Bereich nachweisen, um in die<br />

Ausbildung zur/m staatlich anerkannten Erzieher/in<br />

starten zu dürfen. Eine einschlägige mindestens 1-<br />

jährige ehrenamtliche Tä gkeit oder ein freiwilliges<br />

soziales Jahr können dabei angerechnet werden.<br />

Diesen Weg hat auch Vanessa Santos (23)<br />

eingeschlagen. Sie absolviert gerade ihr einjähriges<br />

Berufsprak kum in einer <strong>Trier</strong>er Kindertagesstä e als<br />

letzten Teil ihrer Ausbildung. Dass sie sich für die<br />

Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin<br />

entschied, ist Folge eines direkten Glückstreffers: Als sie<br />

nach ihrem Abitur mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr<br />

in die Arbeitswelt schnuppern wollte, landete sie in<br />

einer Kita und die Tä gkeit vor Ort begeisterte sie so<br />

sehr, dass sie sich dazu entschloss, diese zu ihrem<br />

kün igen Beruf zu machen.<br />

Ihr gefällt besonders gut die Zusammenarbeit mit den<br />

Kindern und Eltern. Sie betont, wie viel Erwachsene von<br />

Kindern lernen können und wie bereichernd es ist, zu<br />

erleben, wie Kinder die Welt wahrnehmen.<br />

126


127


Staatlich anerkannte/r Erzieher/in<br />

– ein bunter Arbeitsalltag auch außerhalb der Bastelstube<br />

Wie läu die Ausbildung ab?<br />

Die Ausbildung zur/m staatlich anerkannten Erzieher/in<br />

ist eine schulische Ausbildung. Doch auch die Praxis<br />

kommt dabei nicht zu kurz. Es gibt verschiedene<br />

Möglichkeiten, die auch von der jeweiligen Schule<br />

abhängig sind. Deswegen unbedingt vorab bei der<br />

Wunschschule über die jeweiligen Ausbildungsformen<br />

informieren!<br />

Die Vollzeitausbildung sieht 2 Jahre Fachschule mit 12<br />

Wochen Prak ka vor. Abgeschlossen wird die<br />

Ausbildung dann mit einem einjährigen<br />

Berufsprak kum, dem sogenannten<br />

„Anerkennungsjahr“.<br />

Manche Schulen bieten an, die Ausbildung auch in<br />

Teilzeit und dafür über einen längeren Zeitraum hinweg<br />

zu durchlaufen. Dabei gibt es auch noch eine<br />

Sonderform: Die berufsbegleitende Teilzeitausbildung.<br />

Hierbei hat man neben dem schulischen Anteil eine<br />

hauptberufliche Beschä igung in einer<br />

sozialpädagogischen Einrichtung mit mindestens der<br />

Häl e der regulären Arbeitszeit. Dafür en ällt dann das<br />

Anerkennungsjahr.<br />

Ausbildung fer g. Und dann?<br />

Viele Wege stehen Dir mit dieser Ausbildung offen.<br />

Viele staatlich anerkannte/r Erzieher/innen arbeiten in<br />

Kindertagesstä en. Weitere mögliche Einsatzorte sind<br />

beispielsweise auch Schulen, Wohngruppen für<br />

Jugendliche oder Familienberatungsstellen. Und wenn<br />

Du noch mehr lernen möchtest, kannst du auch an<br />

einer Fachhochschule zum Beispiel Soziale Arbeit<br />

studieren, denn als staatlich anerkannte/r Erzieher/in<br />

ist Dein Abschluss in Rheinland-Pfalz gleichwer g mit<br />

der Fachhochschulreife.<br />

Vanessa Santos gefällt besonders gut<br />

die Zusammenarbeit mit Kindern und Eltern.<br />

Autor: Katholische Kita gGmbH <strong>Trier</strong>, Forot: privat<br />

128


129


Die Stellenangebote der Firmen auf einen Blick<br />

FIRMA<br />

A.B.S. Weiler GmbH<br />

AlphaBau S.à r.l.<br />

Arla Foods Deutschland GmbH<br />

Auto Demary<br />

Autohaus Müller GmbH & Co KG<br />

Autohaus Schaal GmbH<br />

B2 Zahntechnik GmbH<br />

baro - Heizung, Sanitär, Umwelttechnik<br />

Barthel Heizung Lüftung Bäder<br />

Bauern-u.Winzerverband Rheinland-Nassau e.V.<br />

Baumschule Bösen GmbH & Co. KG<br />

Becker + Michels GmbH<br />

Bildungsinstitut der Barmherzigen Brüder <strong>Trier</strong><br />

Bischöfliches Generalvikariat <strong>Trier</strong><br />

Bitburger Braugruppe GmbH<br />

Bosch Thermotechnik GmbH - Buderus Niederlassung <strong>Trier</strong><br />

Braun KG<br />

Bund Zahntechnik GmbH<br />

Bundesagentur für Arbeit<br />

Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V.<br />

Caritasverband <strong>Trier</strong> e.V.<br />

Caritasverband Westeifel e.V.<br />

Carl Geisen GmbH<br />

Clemens GmbH & Co. KG Maschinenfabrik<br />

Club Aktiv e.V.<br />

DACHSER Luxembourg Sàrl<br />

Denzer Kälteanlagenbau GdbR<br />

DHL Freight GmbH<br />

Dietz - der frische Bäcker GmbH & Co. KG<br />

dm-drogerie markt GmbH + Co.KG<br />

Dr. Oetker Tiefkühlprodukte KG Wittlich<br />

Eimo Elektrotechnik GmbH<br />

Elektro Bloeck GmbH<br />

Elektro Weber GmbH<br />

Elektroinnung <strong>Trier</strong>-Saarburg<br />

Eltra Elektromaschinen und Transformatorenbau GmbH<br />

ESB Elektro-Service Becker<br />

Eugen König GmbH<br />

EURO-COMPOSITES S.A.<br />

Finanzämter Rheinland-Pfalz<br />

Galileo Lebensmittel KG<br />

Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co.KG<br />

GFA Gemeinnützige Gesellschaft für ambulante und stationäre Altenhilfe mbH<br />

Hase GmbH<br />

Haus Weiherberg GmbH<br />

SEITE<br />

15<br />

132<br />

98<br />

84<br />

09<br />

19<br />

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Die Stellenangebote der Firmen auf einen Blick<br />

FIRMA<br />

Hermann Köppen Ing.-Bau GmbH & Co. KG<br />

Hochwald Foods GmbH<br />

Hotel Moselschlösschen<br />

HP Umweltservice Enders<br />

Innung Metall <strong>Trier</strong><br />

Institut LOISON<br />

IT-Haus GmbH<br />

JAM Software GmbH<br />

Joh. Wacht GmbH & Co. KG<br />

Johann Müller GmbH & Co KG Spedition<br />

Josef Lubig GmbH<br />

Josef Schmitz GmbH Hoch- und Tiefbau<br />

Katholische KiTa gGmbH <strong>Trier</strong><br />

Kersting Das Sanitätshaus<br />

Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen gGmbH<br />

Kohl Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH<br />

Köhl Antriebstechnik s.à r.l.<br />

Köhl GmbH<br />

Köhl Maschinenbau AG<br />

Köhl s.à r.l. Power Distribution Systems<br />

Kraftfahrzeug- Innung <strong>Trier</strong>-Saarburg<br />

Krankenpflegeschule St. Joseph-Krankenhaus gGmbH<br />

Kreishandwerkerschaft MEHR<br />

Kreishandwerkerschaft <strong>Trier</strong>-Saarburg<br />

Kreiskrankenhaus St. Franziskus<br />

Kreissparkasse Bitburg-Prüm<br />

Kreissparkasse Vulkaneifel<br />

Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm<br />

Kunstgießerei Plein GmbH<br />

L. Elenz GmbH & Co.KG<br />

Lebenshilfe - Werke <strong>Trier</strong> GmbH<br />

Lebenshilfe <strong>Trier</strong> e.V.<br />

Lebenshilfe <strong>Trier</strong>-Saarburg e.V.<br />

Löhr Automobile Daun GmbH<br />

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Impressum<br />

ALLES AZUBI ist eine Kooperation von<br />

&<br />

Verlag:<br />

Obacht! Verlagsgesellschaft mbH<br />

Olewiger Straße 127, 54295 <strong>Trier</strong><br />

Telefon: 0651 9120 55 66<br />

Mail: kontakt@obacht-verlag.de<br />

Verantwortlich Redaktion:<br />

Johannes Kolz<br />

Olewiger Straße 127<br />

54295 <strong>Trier</strong><br />

Email: j.kolz@obacht-verlag.de<br />

OBACHT! Verlagsgesellschaft mbH<br />

Olewiger Straße 127 | 54295 <strong>Trier</strong><br />

Antonia Britten | BRIMEDIA Werbeagentur<br />

In den Käulchen 20 | 54441 Temmels<br />

Verbreitungsgebiet: Schulen mit Abschlussklassen<br />

Stadt <strong>Trier</strong> sowie Landkreise <strong>Trier</strong>-Saarburg /<br />

Bernkastel-Wittlich / Bitburg-Prüm / Vulkaneifel und viele mehr<br />

Anzeigenleitung:<br />

Antonia Britten | BRIMEDIA Werbeagentur<br />

In den Käulchen 20, 54441 Temmels<br />

Telefon: 06584-910 910 8<br />

Cartoons:<br />

Johannes Kolz, <strong>Trier</strong><br />

Auflage: 8.000 Exemplare<br />

Mobil: 0176-80670428<br />

131 Mail: werbung@alles-azubi.de<br />

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Die Stellenangebote der Firmen auf einen Blick<br />

FIRMA<br />

MEDIAN Kliniken<br />

Merbag <strong>Trier</strong> GmbH<br />

Messerich Mode GmbH & Co. KG<br />

Michels Wohlfühlhotel & Restaurant<br />

Moersch GmbH Elektro-Kältebau<br />

MTL - Schule Gesundheitsfachschule des LUA<br />

Natus GmbH & Co. KG<br />

Notar JR Dr. Dempfle + Dr. Steinhauer<br />

Notarkammer Koblenz<br />

Otto Hofstetter S.A<br />

P.W. Hieronimi moderner baubedarf GmbH<br />

Parts Europe GmbH<br />

PEDAX GmbH<br />

Peter Herres Wein- und Sektkellerei GmbH<br />

Pint Bau GmbH<br />

Provinzial Versicherung AG<br />

Proxxon GmbH<br />

PTA – Schule Gesundheitsfachschulen des LUA<br />

Radiologie Wittlich/Daun Überörtliche Gemeinschaftspraxis Wittlich/Daun<br />

Raiffeisenbank Rhein-Ahr-Eifel Handelsgesellschaft mbH<br />

Regionalmarke EIFEL GmbH<br />

Richter + Frenzel Rheinland-Pfalz-Saar GmbH<br />

sbt - Paul Simon & Partner Ingenieure<br />

Schneider & Lieser GmbH + Co.KG<br />

Seniorenhaus Zur Buche Seniorenresidenzen GmbH<br />

Seniorenzentrum Konz Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.<br />

SISTO Armaturen S.A.<br />

Soziale Lerndienste im Bistum <strong>Trier</strong><br />

Sparkasse Mittelmosel - Eifel Mosel Hunsrück<br />

Sparkasse <strong>Trier</strong><br />

Sporthotel Grafenwald<br />

Steffen Holzbau s.a.<br />

Steil Kranarbeiten GmbH & Co.KG<br />

TechniSat Digital GmbH<br />

Theo Steil GmbH<br />

Thimmel & Stemper PartG mbB<br />

TPS-Technitube Röhrenwerke GmbH<br />

TS Verbindungsteile GmbH<br />

Verbundkrankenhaus Bernkastel/ Wittlich<br />

Volksbanken Raiffeisenbanken in der Region <strong>Trier</strong><br />

VZT Automobile GmbH<br />

Wadle GmbH & Co.KG<br />

Westnetz GmbH<br />

WestRock Packaging Systems Germany GmbH<br />

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