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BB_06_2024_d

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l<br />

Catalina I.<br />

re<br />

6. FEBRUAR <strong>2024</strong> WOCHE <strong>06</strong> 47. JAHRGANG / NUMMER <strong>06</strong> • 6 FÉVRIER <strong>2024</strong> SEMAINE <strong>06</strong> 47 e ANNÉE / NUMÉRO <strong>06</strong><br />

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Catalina I. ist erst die<br />

zweite Frau, welche als<br />

Prinzessin Carnaval die<br />

Stadt Biel während der<br />

fünften Jahreszeit<br />

regieren wird. Sie<br />

stammt aus Rumänien,<br />

ist aber nicht mit Graf<br />

Dracula verwandt.<br />

Seite 9.<br />

Die Wut der Bauern<br />

wirbelt in Europa<br />

Staub auf: Grossrätin<br />

Christine Bühler<br />

und Nationalrat<br />

Kilian Baumann gehören<br />

dem Bauernstand an und<br />

ordnen ein. Seite 11.<br />

Die andere Zeitung<br />

L’autre journal<br />

«Viva Principessa!»:<br />

sous cette devise,<br />

Catalina I re est la<br />

deuxième femme qui<br />

recevra les clés de la<br />

Ville pour le Carnaval<br />

de Bienne. Elle était<br />

déjà «Reine des<br />

Plaquettes». Page 9.<br />

La colère paysanne en<br />

Europe peut-elle gagner<br />

nos campagnes? Deux<br />

députés du monde agricole,<br />

Christine Bühler et<br />

Kilian Baumann<br />

apportent leur<br />

éclairage. Page 11.<br />

DIESE WOCHE:<br />

CETTE SEMAINE:<br />

Die neue Stadtordnung von<br />

nBiel kommt am 3. März vors<br />

Volk. Umstritten sind nach<br />

wie vor zwei Punkte: das Verbot<br />

der Doppelmandate und die<br />

Volksinitiative. Seite 3.<br />

Le nouveau Règlement de la<br />

n Ville de Bienne sera soumis<br />

au Peuple le 3 mars prochain.<br />

Il avait soulevé pas mal de controverses<br />

au Conseil de Ville mais<br />

devrait passer le cap. Page 3.<br />

Mario Cortesi und<br />

nLudwig Hermann präsentieren<br />

zwei französische Streifen:<br />

«Un métier sérieux» und<br />

«La passion de Dodin Bouffant».<br />

Seite 18.<br />

Deux films français sont à<br />

n l'affiche des cinémas biennois:<br />

«Un métier sérieux» et<br />

«La passion de Dodin Bouffant».<br />

Les critiques de Mario Cortesi et<br />

Ludwig Hermann. Page 18.<br />

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Gut Wetter herrscht in der Tissot Arena:<br />

Trainer Samir Chaibeddra ist zufrieden mit<br />

dem FC Biel. «Dank der jüngsten Resultate<br />

haben wir Selbstvertrauen getankt.»<br />

Seite 2.<br />

Avant le 2 e tour de Promotion League,<br />

l'entraîneur du FC Bienne<br />

Samir Chaibeddra a retrouvé le<br />

sourire: «L'accumulation des bons<br />

résultats nous a redonné confiance.<br />

Page 2.<br />

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2 BIEL BIENNE 6. FEBRUAR <strong>2024</strong> AKTUELL ACTUEL<br />

BIEL BIENNE 6 FÉVRIER <strong>2024</strong><br />

FUSSBALL<br />

Wiedergefundene Zuversicht<br />

Wenige Tage vor der Wiederaufnahme der<br />

Promotion League scheint der FC Biel die<br />

Stabilität wiedergefunden zu haben, die ihm<br />

in der letzten Saison gefehlt hatte.<br />

FOOTBALL<br />

Confiance retrouvée<br />

À quelques jours de la reprise de la Promotion<br />

League, le FC Bienne semble avoir retrouvé la<br />

stabilité qui lui avait cruellement fait défaut<br />

la saison dernière.<br />

VON<br />

MOHAMED<br />

HAMDAOUI<br />

Der FC Biel vegetierte vor<br />

einem Jahr am Tabellenende<br />

der Promotion League dahin<br />

und war vom Abstieg bedroht.<br />

Zwölf Monate später, kurz vor<br />

der Wiederaufnahme der Meisterschaft<br />

(am 18. Februar um 15<br />

Uhr in der Tissot Arena gegen<br />

Zürich U21) sind die Seeländer<br />

in einer starken Position, um<br />

ihre beiden Ziele zu erreichen:<br />

in der ersten Hälfte der Tabelle<br />

zu landen und sich für den<br />

Schweizer Cup zu qualifizieren.<br />

Ambitionen. Diese Veränderung<br />

hat einen Namen:<br />

Stabilität. «Das stimmt», sagt<br />

Samir Chaibeddra, Trainer<br />

des FC Biel. «Die vielen guten<br />

Resultate haben uns Selbstvertrauen<br />

gegeben. Wir sind<br />

uns bewusst, dass wir höhere<br />

Ziele anstreben können.» Der<br />

34-Jährige Franzose hatte sich<br />

mit einer Karriere als Verteidiger<br />

bei einem Amateurverein<br />

in einem Vorort begnügen<br />

müssen. «Aber der Fussball ist<br />

mein Leben. Es war für mich<br />

selbstverständlich, dass ich<br />

alles tun würde, um ins technische<br />

Kader eines ambitionierten<br />

Vereins zu kommen<br />

und zu versuchen, allmählich<br />

die Karriereleiter zum Profitrainer<br />

zu erklimmen.»<br />

Der Zufall wollte es, dass<br />

er vor zwei Jahren in Biel<br />

landete, um dort ein bescheidenes<br />

Amt zu übernehmen.<br />

Die Häufung schlechter Ergebnisse<br />

hatte die Führung<br />

des 1896 gegründeten Vereins<br />

veranlasst, sich innerhalb weniger<br />

Monate von drei Trainern<br />

zu trennen und ihm<br />

die Leitung der ersten Mannschaft<br />

zu übertragen. «Vor<br />

einem Jahr sahen wir nicht<br />

gut aus. Wir mussten bis zum<br />

Schluss kämpfen, um unseren<br />

Platz in der Promotion<br />

League zu retten.» Der Verein<br />

habe daraus gelernt: «Bevor<br />

wir über einen Aufstieg in die<br />

Challenge League nachdenken,<br />

müssen wir unsere Basis<br />

festigen. Das ist die Aufgabe,<br />

die mir anvertraut wurde.»<br />

Zugänge. Mit Erfolg,<br />

denn der FC Biel liegt derzeit<br />

auf dem sechsten Platz<br />

der Tabelle, 10 Punkte hinter<br />

Leader Étoile-Carouge und 20<br />

Punkte vor dem Schlusslicht,<br />

der Reservemannschaft des<br />

FC Servette. «Die Vorbereitungsspiele<br />

seit Anfang des<br />

Jahres waren recht ermutigend.<br />

Wir haben unter anderem<br />

Xamax geschlagen,<br />

das eine Liga höher spielt.»<br />

In diesen Partien konnten<br />

auch die Qualitäten der drei<br />

Neuzugänge der Bieler Mannschaft<br />

getestet werden.<br />

Seit er die Zügel beim FC<br />

Biel übernommen hat, folgt<br />

Samir Chaibeddra einem<br />

streng gegliederten Tagesablauf.<br />

«Ich bringe morgens<br />

meine beiden kleinen Kinder<br />

in die Krippe und setze<br />

mich dann hinter den Computer,<br />

um unseren künftigen<br />

Gegner zu studieren.» Dazu<br />

kann er auf eine hilfreiche,<br />

kostenpflichtige App zugreifen,<br />

die allen Technikern<br />

in der Schweiz bekannt ist:<br />

Redsport. «Man kann dort<br />

alle Spiele der unteren Ligen<br />

sehen, ohne in der ganzen<br />

Schweiz herumreisen zu müssen.»<br />

Danach analysiert er die<br />

Aktionen der Mannschaften,<br />

gegen die der FCB antreten<br />

wird, und schneidet kleine<br />

Videos, die er seinen Spielern<br />

vor dem Training vorführt.<br />

«Das ist eine ziemlich müh-<br />

FC Biel-Trainer Samir Chaibeddra<br />

hat auch die Aufgabe, neue Spieler<br />

zu verpflichten, wie zum Beispiel<br />

Jacel Rhodes (im Bild unten), der bei<br />

den Young Boys ausgebildet wurde.<br />

same Arbeit, aber notwendig,<br />

um böse Überraschungen<br />

zu vermeiden.»<br />

Rekrutierung. Unter der<br />

Woche geht die Vorbereitung<br />

auf die Spiele weiter, indem<br />

er mit seinem Staff spricht,<br />

insbesondere mit dem technischen<br />

Direktor Mauro Ierep<br />

und dem Sportkoordinator<br />

Olivier Zesiger. Mit<br />

ihnen rekrutiert er auch<br />

neue Spieler. «In Frankreich<br />

setzen die jungen<br />

Fussballer immer mehr<br />

auf körperliche Qualitäten,<br />

während die<br />

Schweizer ihre Technik<br />

in den Vordergrund<br />

stellen.» Ein weiterer<br />

wichtiger Unterschied<br />

zwischen den beiden Ländern<br />

ist die Mentalität. «In<br />

meinem Land ist der Fussball<br />

für viele junge Leute ein Synonym<br />

für sozialen Aufstieg.<br />

Diejenigen, die es nicht schaffen,<br />

werden häufig kriminell,<br />

um zu Geld zu kommen. In<br />

der Schweiz hingegen ist der<br />

soziale Druck nicht derselbe.<br />

Ein sportlicher Misserfolg<br />

wird nicht unbedingt als<br />

Drama empfunden.»<br />

Darüber hinaus hat sich<br />

die Rekrutierung von neuen<br />

Spielern erheblich professionalisiert.<br />

«Selbst auf der<br />

Ebene der Promotion League,<br />

die semiprofessionell ist,<br />

werden die Fussballer von<br />

Agenten vertreten.» Der<br />

Wettbewerb ist also ziemlich<br />

hart. Aber der FC Biel wird<br />

immer attraktiver. Der Verein<br />

gilt als ambitioniert und die<br />

Infrastruktur der Tissot Arena<br />

ist auf dem neuesten Stand.<br />

Seiner Meinung nach ist der<br />

Rasen «einer der besten in<br />

der Schweiz». Die Aussicht,<br />

bald auf Kunstrasen spielen<br />

zu müssen, macht ihm allerdings<br />

zu schaffen. «Für mich<br />

wird Fussball auf Rasen gespielt.<br />

Und damit basta!»<br />

Olympique. Wenn Chaibeddra<br />

alle seine Trainerdiplome<br />

in der Tasche hat,<br />

könnte er sich vorstellen,<br />

eines Tages eine Profimannschaft<br />

in Frankreich zu trainieren.<br />

«Aber ich will nichts<br />

überstürzen.» Im Dezember<br />

hatte er ein gutes Angebot<br />

von Olympique Lyon abgelehnt.<br />

Sein Herzensverein,<br />

der in der ersten französischen<br />

Liga spielt und in<br />

dem Stars wie Karim Benzema<br />

oder Juninho gespielt<br />

haben. Olympique bot ihm<br />

an, ins Kader seines prestigeträchtigen<br />

Ausbildungszentrums<br />

aufgenommen zu<br />

werden. «Das Angebot war<br />

verlockend, aber ich fühle<br />

mich in Biel pudelwohl.» Der<br />

Franko-Algerier hat sich sogar<br />

ein neues Ziel gesetzt. Er will<br />

Schweizerdeutsch lernen und<br />

lacht: «Das wird ein hartes<br />

Stück Arbeit!»<br />

n<br />

PAR MOHAMED HAMDAOUI<br />

Il y a un an, le FC Bienne<br />

végétait au bas du classement<br />

de la Promotion League<br />

et était menacé de relégation.<br />

Douze mois plus tard,<br />

à la veille de la reprise du<br />

championnat (le 18 février à<br />

15 heures à la Tissot Arena<br />

face à Zurich M21), les Seelandais<br />

sont en position<br />

de force pour atteindre<br />

leurs deux objectifs:<br />

finir dans la première<br />

moitié du classement<br />

et se qualifier pour la<br />

Coupe de Suisse.<br />

Ambitions. Cette<br />

métamorphose porte<br />

un nom: stabilité. «C’est<br />

vrai!», admet l’entraîneur<br />

du FC Bienne Samir Chaibeddra.<br />

«L’accumulation des<br />

bons résultats nous a redonné<br />

confiance. Nous sommes<br />

conscients d’être capables<br />

de pouvoir viser de plus en<br />

plus haut.» Le Français de<br />

34 ans avait dû se contenter<br />

d’une carrière de défenseur<br />

dans un club amateur de la<br />

banlieue lyonnaise. «Mais<br />

le football est ma vie. Il<br />

était pour moi évident que<br />

j’allais tout faire pour intégrer<br />

le cadre technique d’un<br />

club ambitieux et tenter de<br />

progressivement gravir les<br />

échelons jusqu’à devenir<br />

entraîneur professionnel.»<br />

Le hasard lui a permis<br />

de débarquer à Bienne il y a<br />

deux ans pour y occuper de<br />

modestes fonctions. L’accumulation<br />

des mauvais résultats<br />

avait alors amené les<br />

dirigeants du club fondé en<br />

1896 à se séparer en quelques<br />

mois de trois entraîneurs et<br />

à lui confer la direction de<br />

la première équipe. «Il y a<br />

un an, nous n’en menions<br />

pas large. Il avait fallu nous<br />

battre jusqu’au bout pour<br />

sauver notre place en Promo-<br />

tion League.» Le club a tiré la<br />

leçon de cet épisode: «Avant<br />

de songer à une promotion<br />

en Challenge League, il faut<br />

consolider nos bases. C’est la<br />

mission qui m’a été confiée.»<br />

Nouvelles recrues. Avec<br />

succès, puisque le FC Bienne<br />

occupe actuellement la sixième<br />

place au classement,<br />

à 10 points du leader Étoile-<br />

Carouge et avec 20 points<br />

d’avance sur la lanterne<br />

rouge, l’équipe réserve du<br />

FC Servette. «Les matches de<br />

préparation depuis le début<br />

de l’année ont été plutôt<br />

encourageants. Nous avons<br />

notamment battu Xamax<br />

qui évolue à l’étage audessus.»<br />

Ces parties ont aussi<br />

permis de tester les qualités<br />

des trois nouvelles recrues<br />

de l’équipe biennoise.<br />

Depuis qu’il a repris les<br />

rênes du FC Bienne, Samir<br />

Chaibeddra se soumet à<br />

des journées bien calibrées.<br />

«J’amène le matin mes deux<br />

jeunes enfants à la crèche,<br />

puis me mets derrière l’ordinateur<br />

pour superviser notre<br />

futur adversaire.» À cet effet,<br />

il peut accéder à une application<br />

payante bien précieuse<br />

connue de tous les techniciens<br />

de Suisse: «Redsport».<br />

«On peut y voir l’ensemble<br />

des matches de divisions inférieures<br />

sans devoir nécessairement<br />

se déplacer partout en<br />

Suisse.» Après quoi, il analyse<br />

les actions des équipes que le<br />

FCB va affronter et monte des<br />

petites vidéos présentées à ses<br />

joueurs avant les entraînements.<br />

«C’est un boulot assez<br />

fastidieux, mais absolument<br />

indispensable pour éviter les<br />

mauvaises surprises.»<br />

Recrutement. En semaine,<br />

la préparation des<br />

matchs se poursuit en discutant<br />

avec son staff, en particulier<br />

le directeur technique<br />

PHOTOS: JOEL SCHWEIZER / ZVG<br />

À la tête du<br />

FC Bienne,<br />

Samir<br />

Chaibeddra<br />

a aussi pour<br />

mission de<br />

recruter de<br />

nouveaux<br />

joueurs,<br />

comme<br />

Jacel<br />

Rhodes<br />

(en médaillon),<br />

formé aux<br />

Young-Boys.<br />

Mauro Ierep et le coordinateur<br />

sportif Olivier Zesiger.<br />

C’est aussi avec eux qu’il<br />

recrute ses nouveaux joueurs.<br />

«En France, les jeunes footballeurs<br />

misent de plus en<br />

plus sur leurs qualités physiques,<br />

alors que les Suisses<br />

privilégient leur technique.»<br />

Autre différence notable<br />

entre les deux pays: la mentalité.<br />

«Dans mon pays, le foot<br />

est souvent synonyme d’ascenseur<br />

social pour nombre<br />

de jeunes. Parmi ceux qui<br />

échouent, certains sombrent<br />

alors facilement dans la délinquance<br />

pour se faire de<br />

l’argent. Tandis qu’en Suisse,<br />

la pression sociale n’est pas<br />

la même. Un échec sportif<br />

n’est pas forcément vécu<br />

comme un drame.»<br />

Par ailleurs, le recrutement<br />

des nouvelles recrues<br />

s’est considérablement professionnalisé.<br />

«Même au niveau<br />

de la Promotion League,<br />

qui est semi-professionnelle,<br />

les footballeurs sont représentés<br />

par des agents.» La<br />

concurrence est donc assez<br />

rude. Mais le FC Bienne est<br />

de plus en plus attractif. Le<br />

club a la réputation d’être<br />

ambitieux et les infrastructures<br />

de la Tissot Arena sont<br />

à la pointe.» D’après lui, sa<br />

pelouse «est une des meilleures<br />

de Suisse». D’ailleurs,<br />

la perspective de devoir<br />

sans doute bientôt évoluer<br />

sur du gazon artificiel le chagrine.<br />

«Pour moi, le football<br />

se joue sur de l’herbe! Point<br />

final!»<br />

Lorsqu’il aura décroché<br />

tous ses diplômes d’entraîneur,<br />

Samir Chaibeddra se<br />

verrait bien entraîner un<br />

jour une équipe professionnelle<br />

dans l’Hexagone.<br />

«Mais pas question de brûler<br />

les étapes.» En décembre,<br />

il vient d’ailleurs de refuser<br />

une belle offre de l’Olympique<br />

lyonnais. Son club de<br />

cœur, qui évolue en Première<br />

division française et où ont<br />

joué des stars comme Karim<br />

Benzema ou Juninho, lui<br />

proposait d’intégrer le cadre<br />

de son prestigieux centre de<br />

formation. «L’offre était alléchante,<br />

mais je me sens parfaitement<br />

bien à Bienne!» Au<br />

point que ce Franco-Algérien<br />

s’est fixé un nouvel objectif:<br />

apprendre le suisse-allemand.<br />

«Mais cette partie-là n’est pas<br />

gagnée d’avance!», admet-il<br />

en éclatant de rire. n


BIEL BIENNE 6. FEBRUAR <strong>2024</strong> AKTUELL ACTUEL<br />

BIEL BIENNE 6 FÉVRIER <strong>2024</strong><br />

3<br />

POLITIK<br />

Das «Stiefkind»<br />

kommt vors Volk<br />

Die Bieler Stadtordnung wurde totalrevidiert<br />

und sorgte im Parlament für<br />

wiederholte Dispute. Der Bieler Souverän<br />

stimmt am 3. März über die Vorlage ab.<br />

bb. Die Stadtordnung ist<br />

die Verfassung der Stadt Biel.<br />

Deren Totalrevision (RSO)<br />

wurde als eines der wichtigsten<br />

Geschäfte der Legislatur<br />

2017 bis 2020 bezeichnet.<br />

Dann kamen Corona und<br />

Dispute, die RSO wurde eher<br />

stiefmütterlich behandelt. Die<br />

Spezialkommission RSO hat<br />

im vergangenen Jahr mehrere<br />

Paragraphen überarbeitet.<br />

Doppelmandate. Vize-<br />

Präsident der RSO, Daniel<br />

Suter (PRR), ist froh, dass die<br />

Vorlage am 3. März endlich<br />

zur Abstimmung kommt:<br />

«Auf formaler Ebene ist es<br />

zu begrüssen, dass der Prozess<br />

nun zu Ende geht. Er hat<br />

die Stadtverwaltung belastet<br />

und Ausgaben von fast einer<br />

halben Million Franken verursacht.<br />

Zu denen kommen<br />

noch die 200 000 Franken<br />

für die Anpassung des Stadtratsreglements<br />

hinzu.» Auf<br />

materieller Ebene sei das Projekt<br />

jedoch unbefriedigend.<br />

«Chancen zur Vereinfachung<br />

der Funktionsweise der Gemeinde<br />

wurden vertan, eine<br />

Kompromisslösung für eine<br />

bessere Vertretung unserer<br />

Stadt im Bernischen Grossen<br />

Rat wurde abgelehnt.» Ge-<br />

meint ist damit das Verbot<br />

von Doppelmandaten für<br />

Mitglieder des Gemeinderates.<br />

Volksmotion. Ein weiteres<br />

Kommissionsmitglied,<br />

Ruth Tennenbaum (Passerelle),<br />

sieht kein Problem<br />

darin, dass in der revidierten<br />

Stadtordnung am Doppelmandatsverbot<br />

festgehalten<br />

wird. «Es gibt für mich nach<br />

wie vor keine zwingenden<br />

Gründe, dieses Verbot aufzuheben,<br />

allen Unkenrufen<br />

zum Trotz.» Die neue Bieler<br />

«Verfassung» sei keine<br />

Revolution, sondern eine<br />

fortschrittlichere und zeitgemässere<br />

Version als bisher.<br />

Die beste Errungenschaft dieser<br />

Revision ist für die Stadträtin<br />

die Volksmotion. Das<br />

Instrument sieht vor, dass<br />

auch Nicht-Stimmberechtigte<br />

parlamentarische Vorstösse<br />

einreichen können.<br />

Gelebte Demokratie.<br />

Suter sieht dies anders: «Die<br />

Volksmotion untergräbt den<br />

Stadtrat in seiner demokratischen<br />

Rolle. Diese besteht<br />

unter anderem darin, Anliegen<br />

der Bevölkerung über alle<br />

Sensibilitäten hinweg aufs politische<br />

Parkett zu bringen.»<br />

Daniel Suter:<br />

«Die Volksmotion<br />

untergräbt die Rolle<br />

des Stadtrates und<br />

belastet die Verwaltung<br />

zusätzlich.»<br />

Die Volksmotion bürde der<br />

Verwaltung eine neue Aufgabe<br />

auf. «Sie muss jeden Vorschlag<br />

einer beliebigen Personengruppe<br />

als parlamentarischen<br />

Vorstoss behandeln.» Suter bezweifelt,<br />

«dass in der Bevölkerung<br />

ein echtes Bedürfnis nach<br />

ihrer Einführung besteht». Andererseits<br />

sei zu befürchten,<br />

dass die Volksmotion «Schule<br />

macht» und sie eine schier unendliche<br />

Flut an Vorstössen<br />

auslöst. Tennenbaum sieht<br />

dies anders: «Es wird wahrscheinlich<br />

eher gelingen, jene<br />

Themen, die den Menschen<br />

in Biel unter den Nägeln brennen,<br />

auf die politische Agenda<br />

zu setzen. In der Folge werden<br />

sich Stadt- und Gemeinderat<br />

damit auseinandersetzen<br />

müssen. Das ist gelebte Demokratie.»<br />

Beide Politiker gehen<br />

davon aus, dass die neue «Verfassung»<br />

Biels am 3. März vom<br />

Stimmvolk genehmigt wird.<br />

Sollte dem so sein, tritt sie per<br />

1. Januar 2025 in Kraft. n<br />

Daniel<br />

Suter:<br />

«La motion<br />

populaire<br />

courtcircuite<br />

le<br />

Conseil de<br />

Ville dans<br />

son rôle<br />

démocratique.»<br />

PAR<br />

MICHÈLE<br />

MUTTI<br />

Ruth Tennenbaum:<br />

«Dank einer Volksmotion<br />

können Menschen<br />

Themen in die Politik<br />

bringen, welche ihnen<br />

unter den Nägeln<br />

brennen.»<br />

POLITIQUE<br />

La parole au peuple<br />

Le Règlement de la Ville de Bienne a été<br />

entièrement révisé en suscitant de nombreuses<br />

controverses au Parlement. Le<br />

souverain biennois tranchera le 3 mars.<br />

Le Règlement de la Ville<br />

de Bienne est sa Constitution.<br />

Sa révision totale (RSO)<br />

devait être un des points les<br />

plus importants de la législature<br />

2017-2020, avant que<br />

le Covid et d’autres crises ne<br />

relèguent un peu cette question<br />

à l’arrière-plan. C’est<br />

finalement l’année dernière<br />

que la commission spéciale<br />

du RSO a révisé plusieurs<br />

paragraphes.<br />

Doubles mandats. Le<br />

vice-président de la RSO,<br />

Daniel Suter (PRR), se réjouit<br />

Ruth Tennenbaum:<br />

«Avec la motion populaire,<br />

il sera plus simple<br />

de mettre à l’agenda<br />

politique les questions<br />

que se posent les<br />

habitants de Bienne.»<br />

PHOTOS: JOEL SCHWEIZER<br />

que la proposition soit enfin<br />

soumise au vote le 3 mars: «Au<br />

plan formel, il faut saluer le<br />

fait que le processus touche à<br />

sa fin. Il a pesé lourdement sur<br />

l’administration municipale<br />

et aura causé des dépenses<br />

de près d’un demi-million de<br />

francs, auxquels s’ajoutent<br />

200 000 autres francs pour<br />

l’adaptation du Règlement du<br />

Conseil de Ville qui suivra.» Au<br />

plan matériel, il juge le projet<br />

insatisfaisant. «Des opportunités<br />

de simplifier le fonctionnement<br />

de la commune ont<br />

été écartées, une solution de<br />

compromis pour une représentation<br />

efficace de notre ville<br />

au Grand Conseil a été refusée.»<br />

Allusion au maintien de<br />

l’interdiction du double mandat<br />

pour les membres du<br />

Conseil municipal.<br />

Motion populaire. Une<br />

autre membre de la commission,<br />

Ruth Tennenbaum<br />

(Passerelle), ne voit aucun problème<br />

au fait que le Règlement<br />

révisé maintienne l’interdiction<br />

du double mandat. «Pour<br />

moi, il n’y a toujours aucune<br />

raison impérieuse de lever cette<br />

interdiction, malgré toutes les<br />

prophéties catastrophiques.»<br />

La nouvelle «Constitution»<br />

biennoise n’est pas une révolution,<br />

mais plutôt une version<br />

«plus progressiste et contem-<br />

poraine» qu’auparavant. Pour<br />

l’élue, le meilleur acquis de<br />

cette révision est la motion<br />

populaire. Cet instrument stipule<br />

que ceux qui n’ont pas le<br />

droit de vote peuvent également<br />

soumettre des propositions<br />

parlementaires.<br />

Démocratie vivante.<br />

Daniel Suter voit les choses<br />

différemment. «La motion<br />

populaire court-circuite le<br />

Conseil de Ville dans son rôle<br />

démocratique qui l’appelle à<br />

être le relais des préoccupations<br />

de la population, toute<br />

sensibilités confondues. Elle<br />

charge l’administration d’une<br />

nouvelle tâche qui l’oblige à<br />

traiter toute proposition de<br />

n’importe quel groupe de personnes<br />

comme une intervention<br />

parlementaire. Elle sape<br />

donc le rôle du parlement et<br />

charge l’administration de<br />

tâches supplémentaires alors<br />

qu’en réalité, un véritable besoin<br />

de l’introduire ne s’est pas<br />

manifesté dans la population.»<br />

Il craint aussi que la motion<br />

populaire ne crée un précédent.<br />

«Il faut croire que le nouvel instrument<br />

sera utilisé souvent,<br />

sinon pourquoi l’introduire?»<br />

Selon lui, il risque donc de<br />

faire école et de déclencher un<br />

flot presque incessant d’initiatives.<br />

Ruth Tennenbaum voit<br />

les choses différemment: «Il<br />

sera probablement plus simple<br />

de mettre à l’agenda politique<br />

les questions que se posent<br />

les habitants de Bienne. En<br />

conséquence, les autorités et le<br />

Conseil de Ville devront s’en<br />

occuper. C’est de la démocratie<br />

vivante.» Les deux personnalités<br />

politiques partent du principe<br />

que la nouvelle «Constitution»<br />

biennoise sera approuvée par<br />

la population le 3 mars. Si tel<br />

devait être le cas, elle entrera en<br />

vigueur le 1 er janvier 2025. n<br />

Frische-Aktion<br />

Ab Mittwoch<br />

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10.95<br />

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div. Sorten, z.B.<br />

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-20%<br />

3.40<br />

statt 4.25<br />

Bschüssig<br />

3-Eier-Teigwaren<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Hörnli grob, 500 g<br />

Gerber<br />

Fondue<br />

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L’Original,<br />

800 g<br />

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12.75<br />

statt 17.–<br />

-33% -34%<br />

1.20 2.60<br />

statt 1.80 statt 3.95<br />

Eisbergsalat<br />

Spanien, Stück<br />

Tarocco-Orangen<br />

Italien, per kg<br />

Lindt Pralinés<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Lindor Kugeln Milch,<br />

200 g<br />

-22%<br />

8.50<br />

statt 10.90<br />

l’amorino<br />

Negroamaro<br />

Puglia IGP<br />

Italien, 75 cl, 2021<br />

(Jahrgangsänderung<br />

vorbehalten)<br />

-21%<br />

1.10<br />

statt 1.40<br />

Volg<br />

Bio Haferflöckli<br />

500 g<br />

-20%<br />

4.20<br />

statt 5.30<br />

Always<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Slipeinlage normal,<br />

76 Stück<br />

-34%<br />

5.10<br />

statt 7.80<br />

Evian<br />

Mineralwasser<br />

ohne Kohlensäure,<br />

6 x 1,5 l<br />

-35%<br />

19.90<br />

statt 30.65<br />

Hakle<br />

Toilettenpapier<br />

div. Sorten, z.B.<br />

pflegende Sauberkeit,<br />

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11.90<br />

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Uszit Lagerbier<br />

Dose, 6 x 50 cl<br />

-32%<br />

16.95<br />

statt 25.–<br />

Coral<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Optimal Color, flüssig,<br />

2 x 25 WG<br />

-22%<br />

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Agri Natura<br />

Milch UHT Sixpack<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Vollmilch, 6 x 1 l<br />

-20%<br />

5.50<br />

statt 6.95<br />

Dr. Oetker<br />

Pizza Casa di Mama<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Speciale, 415 g<br />

-33%<br />

2.20<br />

statt 3.30<br />

Agri Natura<br />

Speckwürfeli<br />

per 100 g<br />

-21%<br />

3.60<br />

statt 4.60<br />

Agri Natura<br />

Fleischkäse<br />

geschnitten, 180 g<br />

Druck- und Satzfehler vorbehalten.<br />

Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:<br />

Haribo<br />

Fruchtgummi<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Hula Loop, 2 x 200 g<br />

Volg<br />

Bio Maisstangen<br />

50 g<br />

5.60<br />

statt<br />

6.60<br />

2.35<br />

statt<br />

2.80<br />

Basler Läckerli<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Original, 350 g<br />

Volg Ravioli<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Eier-Ravioli, 3 x 430 g<br />

nur<br />

9.50<br />

5.95<br />

statt<br />

7.05<br />

12.60<br />

statt<br />

14.90<br />

6.35 5.60 Katzennassnahrung 7.85<br />

statt<br />

7.50<br />

Dr. Oetker Pudding<br />

div. Sorten, z.B.<br />

Vanille, 3 x 70 g<br />

Thomy<br />

Mayonnaise<br />

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à la française, 2 x 265 g<br />

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Incarom Original<br />

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Genuss des Meeres, 8 x 85 g<br />

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glosse<br />

4 BIEL BIENNE 6. FEBRUAR <strong>2024</strong> GLOSSE / HUMEUR<br />

BIEL BIENNE 6 FÉVRIER <strong>2024</strong><br />

Er<br />

wartet und wartet.<br />

Er mustert<br />

die Passanten.<br />

Der Mann mit<br />

einem Zeitungsbund unter<br />

dem Arm. Er schaut bittend,<br />

hoffend, später verärgert, verzweifelt.<br />

Er steht vor einem<br />

Grossverteiler in einem Städtchen<br />

in der Nähe von Biel, ein<br />

Ort mit einem stolzen Schloss.<br />

Der Mann hofft, dass ihm<br />

endlich eine gute Seele eine<br />

«Surprise»-Nummer abnimmt.<br />

Ein paar Tage später (der<br />

Mann hat gelächelt und<br />

genickt) bin ich grad im Laden<br />

beim Einkaufen. Blicke hinaus.<br />

Ein altes Fraueli (Mrs. Wilberforce<br />

aus dem Film «The Ladykillers»?)<br />

steht beim Mann vor der Tür und<br />

drückt ihm etwas Eingepacktes<br />

in die Hand. Da hat es bei mir<br />

«klick» gemacht. Statt einen, habe<br />

ich zwei heisse «Wurstwecken»<br />

gekauft, jeder separat in einem<br />

Säckli. Der Mann hat nicht «nein»<br />

gesagt, sondern gleich zugegriffen<br />

und in den Wecken gebissen.<br />

Ludwig Hermann<br />

über einen Mann<br />

namens …<br />

Ludwig Hermann<br />

à propos d’un homme<br />

prénommé...<br />

«J’ai déjà ce numéro!» lui<br />

dis-je. «Impossible», rétorque<br />

l’homme, «nouveau numéro<br />

arrivé ce matin!» Je marmonne<br />

«pris en flagrant délit de mensonge»,<br />

et je sors mon portemonnaie.<br />

Quelques jours plus tard<br />

(l’homme a souri et<br />

hoché la tête), je suis dans le<br />

magasin en train de faire mes<br />

courses. Je regarde dehors.<br />

Une vieille femme (Mme<br />

Wilberforce dans le film «The<br />

conversation: «Comment ça<br />

va?», «Comment vont les<br />

affaires?». Et puis un jour:<br />

«D’où viens-tu vraiment?» (Les<br />

gens qui s’entendent bien se<br />

tutoient.) «De Roumanie.»<br />

«Cela faisait certainement<br />

longtemps que Remus n’a pas<br />

ri de la sorte.»<br />

«So gelacht hat Remus<br />

bestimmt schon lange<br />

nicht mehr.»<br />

Der Mann regt mich auf.<br />

Ich mag nicht immer<br />

«Nein, danke!» oder «Das<br />

nächste Mal!» sagen. Ich versuche,<br />

hinterrücks unbemerkt ins<br />

Coop zu gelangen. Der Mann<br />

aber entdeckt mich, streckt mir<br />

die Zeitung entgegen und sagt:<br />

«Bitte!» «Diese Nummer hab’<br />

ich schon!», sage ich. «Unmöglich»,<br />

erwidert der Mann, «diese<br />

Nummer neu – heute Morgen<br />

gekommen!» «Ertappt, du Lügner»,<br />

murmle ich zu mir selbst<br />

und ziehe das Portemonnaie.<br />

Die Kälte ist ins Land gezogen,<br />

die Hitze an Sommertagen<br />

vergessen. Ich kaufe<br />

ab jetzt regelmässig die neuste<br />

«Surprise»-Ausgabe, sage bei der<br />

«Nötli»-Übergabe «isch de rächt<br />

so», habe ein gutes Gewissen und<br />

muss mich nicht mehr am Zeitungsverkäufer<br />

vorbeidrücken.<br />

Ja, eine kleine Freundschaft ist<br />

entstanden. Oft verbunden mit<br />

einem kurzen Schwatz: «Wie<br />

geht’s?», «Wie läuft das Geschäft?»<br />

Und dann eines Tages:<br />

«Von wo kommst du eigentlich?»<br />

(Leute, die sich gut verstehen,<br />

duzen sich.) «Aus Rumänien.»<br />

Eine meiner nächsten<br />

Fragen: «Wie heisst<br />

du?» «Remus!», lautet die Antwort.<br />

Remus? Remus? Kommt<br />

Remus<br />

mir bekannt vor. Wikipedia<br />

weiss Auskunft. Romulus<br />

und Remus, das waren nach<br />

der römischen Mythologie<br />

753 vor Chr. die Gründer der<br />

Stadt Rom. Remus, der Zeitungsverkäufer,<br />

ist auf dem<br />

Laufenden. Romulus und<br />

Remus – er weiss Bescheid.<br />

allo, Remus!», lautet<br />

«Hfortan meine Begrüssung.<br />

Er nennt mich<br />

beim Vornamen. Doch<br />

eines Tages empfängt mich<br />

Remus mit «Hallo, Capo!»<br />

«Was, Capo?», sage ich, «ich<br />

bin nicht ‘Capo’, dein Chef!<br />

Ich bin Romulus!» «Romulus,<br />

mein Bruder?» Und so gelacht<br />

hat Remus bestimmt<br />

schon lang nicht mehr. n<br />

et attend<br />

encore. Il scrute les<br />

passants. L’homme<br />

Ilattend<br />

avec une liasse de<br />

journaux sous le bras. Il a l’air<br />

de demander, d’espérer, puis<br />

de s’énerver, de désespérer.<br />

Il se tient devant un grand<br />

distributeur d’une petite ville<br />

proche de Bienne qui abrite<br />

un fier château. L’homme<br />

espère qu’une bonne âme va<br />

enfin lui prendre un numéro<br />

de «Surprise».<br />

Cet homme m’énerve. Je<br />

n’aime pas toujours dire «Non<br />

merci!» ou «La prochaine fois!»<br />

J’essaie d’entrer dans la Coop<br />

en passant derrière lui, sans me<br />

faire remarquer. Mais l’homme<br />

me repère, me tend le journal<br />

et me dit: «S’il vous plaît».<br />

Ladykillers»?) se tient devant<br />

la porte et remet à l’homme<br />

quelque chose d’emballé. C’est<br />

là que j’ai eu un «déclic». Au<br />

lieu d’en acheter un, j’ai acheté<br />

deux petits pains chauds à la<br />

saucisse, chacun emballé séparément.<br />

L’homme n’a pas dit<br />

non, il s’en est emparé et a<br />

mordu dans le pain.<br />

Le froid s’est installé dans<br />

le pays, oubliée la chaleur<br />

des jours d’été. Désormais,<br />

j’achète régulièrement le dernier<br />

numéro de «Surprise», je<br />

dis «c’est juste» en tendant<br />

la petite coupure, j’ai bonne<br />

conscience et je ne dois plus<br />

éviter le vendeur de journaux.<br />

Oui, une petite amitié est<br />

née. Souvent liée à une petite<br />

Une de mes questions<br />

suivantes: «Comment<br />

t’appelles-tu?» «Remus!»,<br />

répond-il. Remus? Ça me dit<br />

quelque chose. Wikipédia<br />

éclaire ma lanterne. Romulus<br />

et Rémus, c’étaient, selon<br />

la mythologie romaine, les<br />

fondateurs de la ville de Rome<br />

en 753 avant Jésus-Christ.<br />

Remus, le vendeur de journaux,<br />

le sait. Romulus et<br />

Rémus – il est au courant.<br />

onjour, Remus!»<br />

«Bsera désormais mon<br />

salut. Il m’appelle par mon<br />

prénom. Mais un jour, Remus<br />

m’accueille par «Salut, Capo!».<br />

«Quoi, Capo?», lui dis-je, «je<br />

ne suis pas ton chef! Je suis<br />

Romulus!» «Romulus, mon<br />

frère?» Cela faisait certainement<br />

longtemps que Remus<br />

n’avait pas ri de la sorte. n<br />

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6 BIEL BIENNE 6. FEBRUAR <strong>2024</strong><br />

GASTKOLUMNE L’INVITÉ<br />

BIEL BIENNE 6 FÉVRIER <strong>2024</strong><br />

*Alain<br />

Pichard über<br />

die Bieler<br />

Legende<br />

Edi Benz,<br />

politischer<br />

Freigeist und<br />

Mit-Gründer<br />

der OGB,<br />

sowie<br />

seinen Sohn<br />

Raphael,<br />

der mit einer<br />

überparteilichen<br />

Allianz<br />

die verkrustete<br />

Bieler<br />

Politszene<br />

aufmischen<br />

will.<br />

Wie der Vater<br />

so der Sohn<br />

Vor gut 12 Jahren<br />

kontaktierte mich<br />

ein gewisser Edi<br />

Benz, weil er mit<br />

einigen Entwicklungen in der<br />

Kulturszene, vor allem bei den<br />

sogenannten Burgkonzerten<br />

nicht mehr einverstanden war.<br />

Es war die Zeit, da ich als Stadtrat<br />

mitten in die 2. Sanierung<br />

der OGB (Orchestergesellschaft<br />

Biel) involviert war und über<br />

die kostenintensive Transformation<br />

in das TOBS-Gebilde<br />

mitentscheiden musste. Als<br />

Opernliebhaber und Leiter des<br />

von mir gegründeten Jungen<br />

Theaters Biel, eines Lehrlingsund<br />

Migrantentheaters, fanden<br />

wir uns sofort. Edi Benz war<br />

sicher keine einfache Persönlichkeit.<br />

Aber er war ein Gestalter.<br />

In den Siebzigerjahren<br />

gründeten Mario Cortesi und<br />

Frank A. Meyer die Freien Bieler<br />

Bürger (F<strong>BB</strong>), um die verkrustete<br />

und kleptokratische Bieler Politlandschaft<br />

umzupflügen. Edi<br />

Benz war einer der ersten Mitstreiter.<br />

Und im Sommer 1969<br />

gründete er mit Jost Meier die<br />

oben erwähnte OGB, die sich zu<br />

einer wahren Erfolgsgeschichte<br />

entwickelte. 2010 musste das<br />

Orchester allerdings bereits zum<br />

zweiten Mal saniert werden und<br />

sollte mit dem Theater fusionieren.<br />

Es galt, eine Abstimmung<br />

zu gewinnen. Zusammen setzten<br />

wir uns mit Erfolg für das<br />

neuformierte TOBS ein.<br />

Musik kennt keine Grenzen,<br />

aber sie hatte in<br />

diesem Fall ein gemeinsames<br />

Ende: Geld und Freundschaft.<br />

Als der Gemeinderat 2015 bekanntgeben<br />

musste, dass die<br />

Stadt ein jährliches strukturelles<br />

Defizit von 25 Millionen<br />

und gegen 700 Millionen Franken<br />

Schulden aufwies, schlug<br />

er die berühmte NHS (Nachhaltige<br />

Haushaltssanierung)<br />

vor. Ein Bestandteil war eine<br />

zehnprozentige Kürzung quer<br />

durch die Subventionsempfänger,<br />

also auch beim TOBS.<br />

Die Kulturszene lief Sturm und<br />

ich stand vor einem Dilemma:<br />

weiterhin eine Kulturausgabe<br />

auf Schuldenbasis tätigen, daneben<br />

das Reinigungspersonal<br />

entlassen und Biel in die Schuldenfalle<br />

treiben? Ich entschied<br />

mich für Biel und die NHS. Das<br />

war das Ende unserer späten<br />

Freundschaft. Konsequent,<br />

wie er war, brach er den Kontakt<br />

zu mir ab. Kurz vor seinem<br />

Tod schrieb er mir noch: «Alain,<br />

was ist passiert? Wir kämpften<br />

zusammen für das TOBS.»<br />

Ich antwortete ihm in einem<br />

langen Brief.<br />

Das Leben beschert<br />

einem ab und zu die<br />

überraschendsten Fügungen.<br />

So kontaktierte mich vor einiger<br />

Zeit Raphael Benz, der<br />

Sohn von Edi. Wie sein Vater<br />

vor 50 Jahren machte er sich<br />

Sorgen um sein Biel, und wie<br />

die damaligen Exponenten der<br />

F<strong>BB</strong> sprach er von der Notwendigkeit,<br />

über die Parteigrenzen<br />

hinweg eine Allianz<br />

der Zukunft zu schmieden.<br />

Wie sein Vater ist er ein Gestalter.<br />

Das Bieler Tagblatt<br />

schrieb über ihn: «So organisierte<br />

er bereits ganze Musikoder<br />

Lichtfestivals, Partys<br />

in der Coupole, Eisbahn im<br />

Winter, LabCity im Sommer,<br />

Bäume auf dem Bahnhofplatz<br />

oder Rahmenprogramm zum<br />

FFFH.» Und wie sein Vater hat<br />

er den Mut, sich zu exponieren,<br />

unbequeme Wahrheiten<br />

anzusprechen. Natürlich ist<br />

er nicht sein Vater. Er ist viel<br />

unter Menschen und an den<br />

unterschiedlichsten Orten<br />

anzutreffen: am Eishockeymatch,<br />

im klassischen Konzert,<br />

im Chessu, in einer Bar,<br />

an einem Firmenevent. Mit<br />

der Zeit baute er sich ein grosses<br />

Netzwerk auf. Vergangene<br />

Woche kam er aus der Deckung<br />

und sprach davon, eine neue<br />

Bewegung zu gründen, welche<br />

über die Parteigrenzen hinweg,<br />

mitarbeiten soll, Biel<br />

wieder zu einer tragfähigen<br />

Zukunft zu verhelfen.<br />

Ich kann aus eigener Erfahrung<br />

nachvollziehen, was ihn<br />

nun erwartet. Eine schäumende<br />

Reaktion eines Teils der Kulturschaffenden,<br />

die üblichen Diffamierungen<br />

als Rechtspopulist,<br />

ängstliche Mahnungen auf Einhaltung<br />

der Brandmauer, Verachtung,<br />

usw. Man darf nicht<br />

ungestraft die Sonntagspredigten<br />

der etablierten Parteien und<br />

Subventionsempfänger mit der<br />

Realität konfrontieren.<br />

Aber der Mann hat Mut<br />

und geht seinen Weg.<br />

Und unsere Stadt hat solche<br />

Kämpfer nötig, heute mehr<br />

denn je. Es ist wichtig, all diese<br />

Mauern, die uns eine ausser<br />

Rand und Band geratene Finanzpolitik<br />

in die Gegend<br />

stellt, gar nicht erst entstehen<br />

zu lassen, als hinterher<br />

an ihnen zu weinen. Es braucht<br />

weitere Raphael Benz’s, denn<br />

Mut ist in dieser Anpassungsgesellschaft<br />

eine Tugend von<br />

grosser Sprengkraft geworden.<br />

Nachtrag: Das strukturelle<br />

Defizit beträgt mittlerweile<br />

30 Millionen Franken,<br />

die Schuldenlast 850 Millionen<br />

Franken und das Eigenkapital<br />

ist aufgebraucht. Jetzt<br />

müssen sogar die laufenden<br />

Rechnungen mit Schulden<br />

beglichen werden. n<br />

*Alain<br />

Pichard à<br />

propos de<br />

la légende<br />

biennoise<br />

Edi Benz,<br />

esprit<br />

libre en<br />

politique et<br />

cofondateur<br />

de la SOB,<br />

ainsi que<br />

de son fils<br />

Raphael,<br />

qui veut<br />

bousculer<br />

la scène<br />

politique<br />

biennoise<br />

sclérosée<br />

avec une<br />

alliance<br />

interpartis.<br />

PHOTO: Z.V.G. (M. LANGER, MAINZ)<br />

Il contacté parce<br />

y a une douzaine<br />

d’années, un certain<br />

Edi Benz m’a<br />

*Alain Pichard war bis 2016<br />

Bieler Stadtrat der Grünliberalen<br />

Partei (GLP), 2022 ist er in den<br />

Grossen Rat gewählt worden.<br />

Er ist abwechslungsweise mit<br />

Roland Itten monatlich als<br />

Biel Bienne-Gastautor tätig.<br />

Pichard ist schweizweit bekannt<br />

für seine kritischen Meinungen zu<br />

Schul- und Gesellschaftsfragen.<br />

Seine Meinung muss sich nicht mit<br />

der Meinung der Redaktion decken.<br />

*Alain Pichard a été conseiller de<br />

Ville des Vert'libéraux (PVL) jusqu'en<br />

2016 et a été élu député au Grand<br />

Conseil en 2022. Il est, en alternance<br />

avec Roland Itten, chroniqueur mensuel<br />

de Biel Bienne. Il est connu en<br />

Suisse pour ses opinions critiques sur<br />

les questions scolaires et de société.<br />

Ses propos ne représentent pas<br />

forcément l’avis de la rédaction.<br />

Tel père,<br />

tel fils<br />

qu’il n’était plus d’accord avec<br />

certaines évolutions de la scène<br />

culturelle, notamment en ce<br />

qui concerne les «Concerts<br />

du Bourg». C’était l’époque<br />

où j’étais impliqué, en tant<br />

que conseiller de Ville, dans<br />

le deuxième assainissement de<br />

la SOB (Société d’orchestre de<br />

Bienne), et je devais participer<br />

aux décisions concernant sa<br />

transformation coûteuse en<br />

l’entité TOBS. En tant que passionnés<br />

d’opéra et directeurs<br />

du Jeune Théâtre de Bienne<br />

que j’avais fondé, un théâtre<br />

d’apprentis et de migrants,<br />

nous nous sommes tout de<br />

suite entendus. Edi Benz n’était<br />

certainement pas une personnalité<br />

facile. Mais c’était un<br />

créateur. Dans les années 70,<br />

il a fondé avec Mario Cortesi<br />

et Frank A. Meyer l’Entente<br />

biennoise, afin de retourner<br />

le paysage politique biennois<br />

sclérosé et kleptocratique. Et<br />

en été 1969, il a fondé avec<br />

Jost Meier la SOB susmentionnée,<br />

qui est devenue une véritable<br />

success story. En 2010,<br />

l’orchestre a toutefois dû être<br />

assaini pour la deuxième fois<br />

et devait fusionner avec le<br />

théâtre. Il s’agissait de gagner<br />

une votation. Ensemble, nous<br />

avons défendu avec succès le<br />

nouveau TOBS.<br />

La musique ne connaît<br />

pas de frontières, mais<br />

dans ce cas, elle a eu une fin<br />

commune: l’argent et l’amitié.<br />

Lorsque le Conseil municipal<br />

a dû annoncer en 2015 que<br />

la Ville présentait un déficit<br />

structurel annuel de 25 millions<br />

et une dette de près de<br />

700 millions de francs, il a proposé<br />

le fameux assainissement<br />

durable des finances (NHS).<br />

L’un de ses éléments était une<br />

réduction de 10% pour tous<br />

les bénéficiaires de subventions,<br />

donc également pour le<br />

TOBS. Les milieux culturels se<br />

sont déchaînés et je me suis<br />

retrouvé face à un dilemme:<br />

continuer à dépenser pour<br />

la culture sur la base de la<br />

dette, licencier le personnel<br />

d’entretien et plonger Bienne<br />

dans le piège de la dette? J’ai<br />

opté pour Bienne et le NHS.<br />

Ce fut la fin de notre amitié<br />

tardive. Conséquent comme il<br />

l’était, il a coupé tout contact<br />

avec moi. Peu avant sa mort,<br />

il m’a encore écrit: «Alain,<br />

que s’est-il passé? Nous nous<br />

sommes battus ensemble pour<br />

le TOBS.» Je lui ai répondu<br />

dans une longue lettre.<br />

La vie nous réserve de<br />

temps en temps les<br />

coups de pouce les plus surprenants.<br />

Ainsi, il y a quelque<br />

temps, Raphael Benz, le fils<br />

d’Edi, m’a contacté. Comme<br />

son père dans les années 70, il<br />

s’inquiétait pour sa Bienne et,<br />

comme les représentants des<br />

citoyens de l’Entente biennoise<br />

de l’époque, il parlait de la nécessité<br />

de forger une alliance<br />

pour l’avenir, au-delà des<br />

frontières partisanes. Comme<br />

son père, il est un créateur. Le<br />

Bieler Tagblatt a écrit sur lui:<br />

«C’est ainsi qu’il a déjà organisé<br />

des festivals de musique<br />

ou de lumière entiers, des parties<br />

d’échecs, une patinoire<br />

en hiver, LabCity en été, des<br />

arbres sur la place de la gare,<br />

un programme-cadre pour le<br />

FFFH.» Et comme son père, il a<br />

le courage de s’exposer, d’aborder<br />

des vérités qui dérangent.<br />

Bien sûr, il n’est pas son père.<br />

On le voit beaucoup parmi les<br />

gens et dans les endroits les plus<br />

divers. Au match de hockey, au<br />

concert classique, à la Coupole,<br />

dans un bar, à un événement<br />

d’entreprise. Au fil du temps, il<br />

s’est constitué un vaste réseau. La<br />

semaine dernière, il est sorti de sa<br />

réserve pour parler de la création<br />

d’un nouveau mouvement, qui<br />

dépasserait les frontières partisanes<br />

et contribuerait à redonner<br />

à Bienne un avenir viable.<br />

Je peux comprendre par<br />

ma propre expérience ce qui<br />

l’attend maintenant. Une<br />

réaction épidermique d’une<br />

partie des acteurs culturels,<br />

les diffamations habituelles<br />

le taxant de populiste de droite,<br />

les rappels anxieux à respecter<br />

le mur coupe-feu, le mépris,<br />

etc. On ne peut pas impunément<br />

confronter les sermons<br />

du dimanche des partis établis<br />

et des bénéficiaires de subventions<br />

à la réalité.<br />

Mais l’homme a du<br />

courage et suit son<br />

chemin. Et notre ville a<br />

besoin de tels combattants,<br />

aujourd’hui plus que jamais.<br />

Il est important de ne pas laisser<br />

se dresser tous ces murs<br />

qu’une politique financière<br />

hors de contrôle nous met en<br />

travers de la route, plutôt que<br />

de pleurer sur eux après coup.<br />

Il faut plus de Raphael Benz,<br />

car le courage est devenu une<br />

vertu très explosive dans cette<br />

société qui s’adapte.<br />

Addendum: Le déficit<br />

structurel s’élève désormais à<br />

30 millions de francs, la charge<br />

de la dette à 850 millions de<br />

francs et les fonds propres sont<br />

épuisés. Désormais, même les<br />

factures courantes doivent être<br />

réglées par des dettes. n<br />

«Fundiert informiert und immer up to date.»<br />

Ajour –alle News aus der Region, der Schweiz und der ganzen Welt.


BIEL BIENNE 6. FEBRUAR <strong>2024</strong> CHRONIK CHRONIQUE<br />

BIEL BIENNE 6 FÉVRIER <strong>2024</strong><br />

7<br />

Dienstag, 30. Januar<br />

n Übernommen: Der EHC Biel<br />

übernimmt die Café-Bar Cécil<br />

am Bieler Guisanplatz von Roland<br />

Itten, der sich künftig auf<br />

den Betrieb des Seebistrots in<br />

Lüscherz konzentrieren will.<br />

n Verloren: Der EHC Biel<br />

verliert gegen den SC Bern auswärts<br />

mit 2:3.<br />

Mittwoch, 31. Januar<br />

n Verbunden: Die BLS und<br />

die S<strong>BB</strong> entwickeln die Zusammenarbeit<br />

im Fernverkehr weiter.<br />

Ab Dezember 2025 fährt<br />

die BLS die neue Fernverkehrsverbindung<br />

– den IR56 Biel/<br />

Bienne–Delémont–Basel.<br />

n Aufgelöst I: Der EHC Biel<br />

löst den Vertrag mit dem finnischen<br />

Verteidiger Ville Pokka<br />

per sofort auf. Der SC Bern hat<br />

den Spieler nach der Ausleihe<br />

unter Vertrag genommen.<br />

Donnerstag, 1. Februar<br />

n Aufgelöst II: Die Gruppe<br />

der Homosexuellen der SVP<br />

«Gay SVP» löst sich auf. Die<br />

Gruppe sei obsolet geworden,<br />

wie Präsident und Bieler Gemeinderat<br />

Beat Feurer sagt.<br />

n Verlängert: Der 19-jährige<br />

EHCB-Stürmer Mattheo Reinhard<br />

verlängert seinen Vertrag<br />

um zwei weitere Jahre bis<br />

April 2026.<br />

n Getestet: Im Kanton Bern<br />

findet am 7. Januar ab 13.30<br />

Uhr der Sirenentest statt.<br />

n Präsidiert: Die Bielerin<br />

Cécile Wendling präsidiert<br />

neu den Stiftungsrat der<br />

«Berner Gesundheit».<br />

Freitag, 2. Februar<br />

n Präsentiert: Das linksgrüne<br />

Wahlbündnis «Bienne<br />

Solidaire» präsentiert seine<br />

Kandidaten für die Gemeinderatswahlen<br />

im Herbst. Es sind<br />

dies die aktuellen Gemeinderätinnen<br />

Glenda Gonzalez Bassi<br />

(SP) und Lena Frank (Grüne),<br />

sowie Hervé Roquet (SP), Urs<br />

Scheuss (Stadtrat, Grüne) und<br />

Anna Tanner (Stadträtin, SP)<br />

n Gesiegt I: Der FC Biel siegt<br />

im Testspiel gegen Yverdon<br />

Sport II mit 6:1.<br />

n Aufgeboten: EHCB-<br />

Torhüter Joren Van Pottelberghe<br />

und EHCB-Stürmer Tino<br />

Kessler reisen mit der Schweizer<br />

Eishockeynationalmannschaft<br />

an die Beijer Hockey Games<br />

<strong>2024</strong> nach Schweden.<br />

n Gesiegt II: Der EHC Biel<br />

siegt auswärts gegen den<br />

EV Zug mit 3:2.<br />

n Geblitzt: In Schnottwil<br />

wird ein 34-jähriger Serbe<br />

geblitzt, der mit 146 Kilometer<br />

pro Stunde unterwegs<br />

ist. Erlaubt sind auf dem betroffenen<br />

Strassenabschnitt<br />

80 Stundenkilometer. Er wird<br />

wegen Raserei angezeigt.<br />

Samstag, 3. Februar<br />

n Gefordert: Die Präsidentin<br />

des Tierschutzvereins<br />

Biel-Seeland-Berner Jura, Nicole<br />

Ruch, wird von diversen Mitgliedern<br />

und Politikern zum<br />

Rücktritt aufgefordert. Ruch<br />

wurde Ende Januar bereits als<br />

Präsidentin des Schweizer Tierschutzes<br />

abgewählt.<br />

n Gesiegt III: Der EHC Biel<br />

siegt zuhause gegen den EV Zug<br />

mit 2:1.<br />

Sonntag, 4. Februar<br />

n Beendet: In Biel geht die<br />

Saison der Eisbahn Paradice auf<br />

der Esplanade zu Ende. Die Organisatoren<br />

zeigen sich grundsätzlich<br />

zufrieden, zu schaffen<br />

machte ihnen das teilweise<br />

warme Wetter und Regenfälle.<br />

A propos …<br />

Es ist ein Ärgernis: Asylsuchende<br />

missbrauchen staatliche<br />

Unterstützungsgelder.<br />

Mit der Einführung einer Bezahlkarte<br />

könnte dies eingedämmt<br />

werden. Landkreise<br />

und Städte in Deutschland<br />

haben damit gute Erfahrungen<br />

gemacht. Die Karte kann<br />

mit Guthaben aufgeladen<br />

und überall eingesetzt werden,<br />

wo mit Kredit- oder<br />

EC-Karten gezahlt werden<br />

kann. Sie ist regional für<br />

Einkäufe, aber nicht für Überweisungen<br />

ins Ausland oder<br />

an Schleuserbanden nutzbar.<br />

Ein Bankkonto wird nicht<br />

benötigt. In Deutschland<br />

sind bis zu einem Drittel der<br />

Bestechende Idee<br />

Asylsuchenden binnen Kürze<br />

abgezogen. Die Vorteile sind<br />

bestechend: Missbrauch für<br />

Drogenhandel und Geldwäsche<br />

wird quasi unmöglich.<br />

Die Karte ermutigt Asylbewerber,<br />

lokal einzukaufen und<br />

Arbeit zu suchen, was ihre<br />

Integration fördert. Der Geldfluss<br />

ist nachverfolgbar, was<br />

zu weniger Zweckentfremdung<br />

führt. Und ganz wichtig:<br />

Wirtschaftsmigranten<br />

werden abgeschreckt. Bürgerliche<br />

Grossräte (Initiant:<br />

Mathias Müller, SVP, Orvin)<br />

und Politiker im Kanton<br />

St. Gallen haben Vorstösse<br />

eingereicht. Allerdings sollte<br />

das System landesweit gelten,<br />

um einen Bargeld-Tourismus<br />

zu vermeiden. Man kann die<br />

Idee weiterspinnen: Auch<br />

Sozialhilfegelder werden<br />

missbraucht. Für Biel mit<br />

über 6000 Bezügern durchaus<br />

eine Überlegung wert.<br />

VON/PAR<br />

HANS-UELI<br />

AEBI<br />

Idée séduisante<br />

C’est une plaie: des requérants<br />

d’asile abusent des aides de<br />

l’État. L’introduction d’une<br />

carte de paiement endiguerait<br />

cela. De bonnes expériences<br />

l’ont montré dans des districts<br />

et des villes d’Allemagne. La<br />

carte est chargée d’un crédit<br />

et utilisée partout où l’on peut<br />

utiliser des cartes de crédit ou<br />

de débit. Elle peut l‘être pour<br />

des achats, mais pas pour des<br />

virements à l’étranger ou à des<br />

réseaux de passeurs. Pas besoin<br />

de compte bancaire. En Allemagne,<br />

jusqu’à un tiers des requérants<br />

sont partis en peu de<br />

temps. Atouts séduisants: des<br />

abus pour le trafic de drogue<br />

et le blanchiment d’argent<br />

sont quasiment impossibles.<br />

La carte encourage à faire des<br />

achats et à chercher du travail<br />

localement, ce qui favorise<br />

l’intégration. Le flux d’argent<br />

est traçable, ce qui réduit les<br />

détournements d’usage. Et<br />

très important: les réfugiés<br />

économiques sont dissuadés.<br />

Des députés UDC des cantons<br />

de Berne et de Saint-Gall ont<br />

déposé des interventions en ce<br />

sens. Toutefois, le changement<br />

de système devrait s’appliquer<br />

à tout le pays afin d’éviter le<br />

tourisme de l’argent liquide.<br />

On peut pousser l’idée plus<br />

loin: l’argent de l’aide sociale<br />

est parfois utilisé de manière<br />

abusive. Pour Bienne, qui<br />

compte plus de 6000 bénéficiaires,<br />

cela vaut la peine<br />

d’y réfléchir.<br />

Mardi 30 janvier<br />

n Dépassé. Les exportations<br />

horlogères suisses ont<br />

dépassé de 7,6% leur résultat<br />

de 2022, pour une valeur<br />

totale de 26,7 milliards de<br />

francs, annonce la FH à<br />

Bienne. Le premier semestre<br />

a enregistré une croissance<br />

de 11,8%, avant un ralentissement<br />

attendu au second<br />

semestre, qui s’est inscrit en<br />

hausse de 3,6%.<br />

n Concédé. Dans le derby<br />

opposant le CP Berne au HC<br />

Bienne, les rouge et jaune<br />

ont su se montrer entreprenant<br />

et ouvrir le score dès<br />

la 5 e minute. Les Ours ont<br />

intelligemment adapté leur<br />

tactique prenant peu à peu le<br />

dessus, au contraire des Biennois<br />

qui, malgré un sursaut,<br />

ont concédé la défaite, 3-2, à<br />

la PostFinance Arena devant<br />

15 367 spectateurs.<br />

Mercredi 31 janvier<br />

n Menacé. Deux individus<br />

masqués ont menacé avec<br />

une arme une employée d’un<br />

magasin Volg à Villeret avant<br />

de s’enfuir avec un butin. La<br />

police cantonale bernoise<br />

lance un appel à témoins.<br />

Jeudi 1 er février<br />

n Repensées. Avec le transfert<br />

de la commune de Moutier<br />

en 2026, l’enveloppe<br />

financière à disposition du<br />

Conseil du Jura bernois (CJB)<br />

pour le soutien aux activités<br />

culturelles sera automatiquement<br />

réduite, dans cette perspective,<br />

le CJB va repenser ses<br />

priorités culturelles.<br />

Vendredi 2 février<br />

n Remporté. Le HC Bienne<br />

insipide se distingue par ses<br />

maladresses dans la rencontre<br />

qui l’oppose au EV Zoug, ce<br />

qui facilitent la tâche des<br />

Taureaux. Les rouge et jaune<br />

refont surface au deuxième<br />

tiers et malgré un manque<br />

de réalisme flagrant, ils finissent<br />

tout de même par<br />

égaliser, poussant Zoug aux<br />

tirs au but, et l’emportent,<br />

2-3, à la Bossard Arena devant<br />

6967 spectateurs.<br />

n Rejetés. Le Conseil des<br />

affaires francophones de l’arrondissement<br />

de Biel/Bienne<br />

rejette la modification des<br />

montants de la redevance<br />

radio ainsi que l’initiative populaire<br />

fédérale «200 francs,<br />

ça suffit!» qui fragiliseraient<br />

considérablement la couverture<br />

médiatique du Jura bernois<br />

et de l’arrondissement<br />

de Biel/Bienne.<br />

n Démoli. L’immeuble situé<br />

rue d’Aarberg 14/16 à Bienne<br />

va être démoli ces prochains<br />

jours et ouvre la voie à la reprise<br />

des travaux de construction<br />

du campus biennois de<br />

la Haute école spécialisée<br />

bernoise. Le Canton table sur<br />

une mise en service du nouveau<br />

campus en 2027.<br />

Samedi 3 février<br />

n Surmonté. Troisième<br />

match de la semaine, le<br />

HC Bienne septième, opposé<br />

à Lausanne, cinquième pour<br />

se rapprocher de la sixième<br />

place. Match palpitant, défi<br />

physique intense, Bienne<br />

surmonte sa fatigue, part<br />

en prolongation et cueille<br />

une victoire sur penalty,<br />

2-1, à la Tissot Arena devant<br />

6408 spectateurs.<br />

n Engrangé. Le FC Bienne<br />

prend le meilleur 6-1 sur<br />

Yverdon II, 1 ère ligue, à la<br />

Tissot Arena et engrange sa<br />

troisième victoire en cinq<br />

rencontres dans sa campagne<br />

de préparation en vue de la<br />

reprise de Promotion League.<br />

Dimanche 4 février<br />

n Fermée. «Paradice», la<br />

patinoire en plein air installée<br />

sur l’Esplanade du Palais des<br />

Congrès depuis fin novembre,<br />

ferme ses portes au terme<br />

d’une saison réjouissante.<br />

n Stirbt ein geliebter Mensch, sind trotz Trauer wichtige Aufgaben zu<br />

erledigen. Die lokalen Bestattungsunternehmen helfen Ihnen mit ihrer<br />

Erfahrung gerne weiter.<br />

BIEL BIENNE publiziert auf einer Textseite<br />

Todesanzeigen und Danksagungen<br />

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Verschiedene Formate können gebucht werden.<br />

Mit seiner Reichweite ist BIEL BIENNE am<br />

geeignetsten, eine traurige Botschaft einem<br />

grossen Leserkreis mitzuteilen.<br />

n Lorsqu’un être cher décède, en plus du deuil, il y a des tâches<br />

importantes à accomplir. Les entreprises de pompes funèbres locales<br />

vous apporteront volontiers leur aide grâce à leur expérience.<br />

BIEL BIENNE publie sur une page<br />

rédactionnelle des avis mortuaires et des<br />

remerciements à des prix avantageux.<br />

Différents formats peuvent être réservés.<br />

= ADIEU<br />

Baumgartner-Schäfer Gisela, 74, Port; Bingisser-<br />

Weber Kurt, 87, Jens; Buck Rita, 93, Nidau; Chochard-<br />

Lustenberger Ida, 96, Biel/Bienne; Duperret Janine, 89,<br />

Nidau; Erb Johanna, 80, Lengnau; Erlacher Jean-Pierre, 88,<br />

Bellmund; Fiechter Franziska, 65, Biel/Bienne; Gehrig<br />

Klara, 92, Worben; Gerber-Flückiger Rosa, 98, Aegerten;<br />

Hauser-Wurster Doris, 91, Biel/Bienne; Heimberg Paul-<br />

Eric, 77, Nidau; Horisberger-Brogini Madeleine, 94, Ipsach;<br />

Huguenin-Koller Hans-Ulrich, 80, Aegerten; Jolidon Anita, 86,<br />

Tramelan; Kocher-Joss Margrit Lydia, 93, Worben; Krainer<br />

Wilfried Joseph, 87, Biel/Bienne; Liechti-Renfer Clara, 93,<br />

Corgémont; Lobsiger-Kämpfer Seline, 84, Brügg; Lorétan<br />

Jérôme, 38, Biel/Bienne; Luciani Alessandro, 72, Tramelan;<br />

Mani Paul, 81, Biel/Bienne; Marti Erwin Hermann, 85,<br />

Ipsach; Messerli-Stöckli Marianne, 85, Biel/Bienne; Monnin<br />

Jean-Charles, Sonceboz; Peluso-Grosjean Francine, Biel/<br />

Bienne; Ponato-Schütz Heidi, 98, Biel/Bienne; Romy Denis, 93,<br />

Reconvilier; Ruffner-Neuenschwander Johanna, 89, Sutz;<br />

Schaad-Känel Joahnna, 90, Aarberg; Schnegg-Fricker<br />

Françoise, 88, Tramelan; Schüpbach-Burhard Erika, 94,<br />

Nidau; Seiler Jacqueline, 78, Biel/Bienne; Sotanella Mario, 84,<br />

Biel/Bienne; Straub Hans, 96, Biel/Bienne; Villoz Rosanna,<br />

94, Plagne; Wyser Mendoua Ze Dana, 72, Biel/Bienne;<br />

Zürcher Peter, 75, Biel/Bienne.<br />

Grâce à sa large distribution, BIEL BIENNE est le<br />

mieux à même de transmettre une triste nouvelle<br />

à un grand nombre de lecteurs.<br />

Auskünfte/Renseignements:<br />

Gassmann Media AG/SA - Biel/Bienne<br />

Tel. 032 344 83 83, E-Mail: service@gassmann.ch<br />

Termine/Délais<br />

• Todesanzeigen/Danksagungen mit Gut zum Druck<br />

Avis mortuaires/remerciements avec bon à tirer<br />

Freitag/vendredi: 11.00 h<br />

• Todesanzeigen/Danksagungen ohne Gut zum Druck<br />

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Catalina Stanescu übernimmt<br />

diesen Donnerstag für<br />

die fünfte Jahreszeit die Stadtschlüssel<br />

Biels von Stadtpräsident<br />

Erich Fehr. «Es ist mir<br />

eine grosse Ehre, als erste Frau<br />

seit 1975 und als zweite Frau<br />

überhaupt, auf dem Burgplatz<br />

das Zepter zu übernehmen»,<br />

sagt die 40-jährige Catalina I.,<br />

die ursprünglich aus Rumänien<br />

stammt.<br />

Mentor. In ihren Adern<br />

fliesst «blaues Blut», obwohl<br />

sie nicht mit Graf Dracula verwandt<br />

ist: Seit acht Jahren ist<br />

Stanescu Plakettenkönigin der<br />

Bieler Fasnacht. Das heisst, sie<br />

verkauft am meisten Plaketten<br />

von allen. «Ob ich den<br />

Titel heuer verteidige, stellt<br />

sich nach der Fasnacht heraus,<br />

aber ich bin zuversichtlich.»<br />

Hilfreich ist Catalina I. dabei<br />

ihr eigenes Restaurant in Bözingen.<br />

Die Eigentümerin<br />

und Wirtin des «Rebstock»<br />

lernte ebenda ihren Mentor,<br />

den verstorbenen Stammgast<br />

Peter I., Peter Hofer, kennen.<br />

Ihrem Fasnachtspaten verdanke<br />

sie viel. Sei es den Zugang<br />

zur Fasnacht oder die<br />

vielen Kontakte, welche sie<br />

durch ihn knüpfen konnte.<br />

Catalinas Motto für die bevorstehenden<br />

närrischen Tage in<br />

Biel lautet «Viva Principessa!»<br />

Sie freut sich auf zahlreiche<br />

Begegnungen, viele Festivitäten<br />

und eine frohe Zeit.<br />

«Gerade in Zeiten wie diesen<br />

ist es wichtig und schön, aus<br />

dem Alltag auszubrechen und<br />

sich zu freuen.»<br />

«Chrampfen». Als leibhafte<br />

Prinzessin und wahrhaftige<br />

Macherin hat Stanescu<br />

auch Neider auf den Plan<br />

gerufen. Sie hat heute einen<br />

Schweizer Pass, lässt sich<br />

von der um sie brodelnden<br />

Gerüchteküche jedoch nicht<br />

ins Bockshorn jagen. «Ich höre<br />

Geschichte über mich, über die<br />

ich mich nur wundern kann.<br />

Hinter meinem Erfolg steckt<br />

harte Arbeit und ich bin gewillt,<br />

weiter zu ‘chrampfen’.»<br />

Nach einem Pädagogikstudium<br />

in Rumänien absolvierte sie an<br />

der Universität Neuchâtel ein<br />

Französischstudium. Um dieses<br />

zu finanzieren, jobbte sie<br />

im Service. «Mein Plan war es,<br />

in Rumänien Französisch zu<br />

unterrichten. Doch der Service<br />

bereitet mir so viel Freude, dass<br />

ich beschloss, das Wirtepatent<br />

zu machen und dereinst mein<br />

eigenes Restaurant zu führen.»<br />

Im Rebstock – er zählt mit dem<br />

Fumoir 100 Plätze und deren<br />

70 auf der Terrasse – steht sie<br />

im zwölften Jahr selber manchmal<br />

am Herd, bewirtet ihre<br />

Gäste nach bestem Wissen und<br />

Gewissen. «Auf der Karte ste-<br />

hen nach wie vor Schweizer<br />

Spezialitäten wie diverse Fondues,<br />

Raclette, Käseschnitten<br />

oder Cordon bleu.»<br />

«Täfeli». Stanescu schätzt<br />

sich glücklich, dass ihre Mutter<br />

und ihre Schwester, eine<br />

Apothekerin, ebenfalls im<br />

Seeland ein neues Zuhause<br />

gefunden haben. Ihren Ehemann<br />

heiratete sie 2022 im<br />

Zivilstandsamt Seeland in Biel<br />

und anschliessend im Heimatland<br />

der beiden. Er ist es auch,<br />

der für seine «Principessa» eine<br />

Kutsche gebaut hat, mit der<br />

sie an den Umzügen der Bieler<br />

Fasnacht ihre Aufwartung<br />

macht. Stanescu hat eine Vorliebe<br />

für die Farbe Rot und eine<br />

Schwäche für Süsses aller Art.<br />

An der Bieler Fasnacht verteilt<br />

sie mit Kindern, darunter ihre<br />

Nichte und ihr Neffe, während<br />

drei Tagen rund 100 Kilo «Täfeli»<br />

an die Besucher. Catalina<br />

I. ist auch eingefleischter Fan<br />

des EHC Biel. Als solcher ist sie<br />

von Zeit zu Zeit in der Tissot<br />

Arena anzutreffen. n<br />

Derrière le succès de la «Principessa» du Carnaval<br />

de Bienne <strong>2024</strong> se cachent beaucoup de travail<br />

acharné et une pincée de courage.<br />

PAR MICHÈLE MUTTI<br />

Catalina Stanescu reprend<br />

ce jeudi, pour la cinquième<br />

saison, les clés de la ville de<br />

Bienne des mains du maire<br />

Erich Fehr. «C’est un grand<br />

honneur pour moi d’être la<br />

première femme depuis 1975<br />

et la deuxième femme tout<br />

court à prendre le sceptre<br />

sur la place du Bourg dans la<br />

vieille ville», déclare Catalina<br />

I re , 40 ans.<br />

Mentor. Du «sang bleu»<br />

coule dans ses veines depuis<br />

2015: cela fait déjà huit ans<br />

que Catalina Stanescu est<br />

la reine des plaquettes du<br />

Carnaval de Bienne. Cela<br />

signifie qu’elle vend le plus<br />

de plaquettes que tout le<br />

monde. «On verra après le<br />

carnaval si je défends mon<br />

titre cette année, mais je<br />

suis confiante.» Catalina<br />

I re est aidée par son propre<br />

restaurant à Boujean. La<br />

propriétaire et tenancière du<br />

«Rebstock» y a fait la connaissance<br />

de son mentor, le défunt<br />

habitué Peter I er , Peter<br />

Hofer. Elle doit beaucoup à<br />

son parrain de carnaval. Que<br />

ce soit l’accès au carnaval ou<br />

les nombreux contacts qu’elle<br />

a pu nouer grâce à lui. La devise<br />

de Catalina I re pour les<br />

jours de fête à venir à Bienne<br />

est «Viva Principessa!» Elle se<br />

réjouit de faire de nombreuses<br />

rencontres, de participer à<br />

beaucoup de festivités et de<br />

passer une période joyeuse.<br />

«C’est justement dans des<br />

moments comme ceux-là<br />

qu’il est important et agréable<br />

de sortir du quotidien et<br />

de se réjouir.»<br />

PHOTO: BCA<br />

Catalina I.:<br />

«Ich fühle<br />

mich sehr<br />

geehrt.<br />

Ich werde<br />

mit Kindern<br />

an der<br />

Fasnacht<br />

100 Kilo<br />

Täfeli<br />

verteilen.»<br />

Catalina I re :<br />

«C’est un<br />

grand honneur<br />

pour<br />

moi d’être<br />

la première<br />

Principessa<br />

depuis<br />

1975.»<br />

Bosser dur. Princesse<br />

en chair et en os et véritable<br />

femme d’action, Catalina Stanescu<br />

a aussi fait des envieux.<br />

Roumaine d’origine à passeport<br />

suisse, elle ne se laisse toutefois<br />

pas prendre au piège des<br />

rumeurs qui circulent autour<br />

d’elle. «J’entends tellement<br />

d’histoires sur moi que je<br />

ne peux que m’en étonner.<br />

Derrière mon succès, il y a<br />

beaucoup de travail et je suis<br />

prête à continuer à bosser dur».<br />

Après des études de pédagogie<br />

en Roumanie, elle a suivi des<br />

études de français à l’université<br />

de Neuchâtel. Pour les financer,<br />

elle a travaillé dans le service.<br />

«Mon projet était d’enseigner<br />

le français en Roumanie. Au<br />

lieu de cela, le service m’a tellement<br />

plu que j’ai décidé de<br />

passer mon brevet de restauratrice<br />

et de tenir un jour mon<br />

propre restaurant.» Au Rebstock,<br />

qui compte 100 places<br />

avec le fumoir et 70 places sur<br />

la terrasse, elle est parfois ellemême<br />

aux fourneaux pour la<br />

douzième année consécutive,<br />

servant ses clients du mieux<br />

qu’elle peut. «La carte propose<br />

toujours des spécialités suisses<br />

comme diverses fondues, raclettes,<br />

croûtes au fromage ou<br />

cordons bleus.»<br />

Bonbons. Catalina Stanescu<br />

s’estime heureuse que<br />

sa mère et sa sœur, pharmacienne,<br />

aient également trouvé<br />

un foyer dans le Seeland. Elle<br />

a épousé son mari en 2022 à<br />

l’État civil du Seeland à Bienne,<br />

puis dans leur pays d’origine.<br />

C’est également lui qui a<br />

construit une calèche pour sa<br />

«Principessa», avec laquelle<br />

elle défilera lors des cortèges<br />

du carnaval. Elle a une prédilection<br />

pour la couleur rouge<br />

et un faible pour les sucreries<br />

en tout genre. Lors du carnaval,<br />

elle distribuera avec des<br />

enfants, dont sa nièce et son<br />

neveu, quelque 100 kilos de<br />

bonbons aux visiteurs pendant<br />

trois jours. Catalina I re est également<br />

une fan invétérée du<br />

HC Bienne. À ce titre, on peut<br />

la croiser de temps en temps à<br />

la Tissot Arena. n<br />

HAPPY<br />

BIRTH<br />

DAY<br />

TO<br />

YOU<br />

n Dagmar<br />

Clottu, Pianistin,<br />

Biel, wird diesen<br />

Donnerstag<br />

72-jährig;<br />

pianiste, Bienne,<br />

aura 72 ans jeudi.<br />

n Hans Noll,<br />

Markenbotschafter<br />

Hanowa Ltd.,<br />

Studen, wird<br />

diesen Donnerstag<br />

86-jährig; membre<br />

conseil administration<br />

Hanowa<br />

Ltd., Studen, aura<br />

86 ans jeudi.<br />

n Olivier<br />

Anken,<br />

Alt-Torwart<br />

EHC Biel, Péry,<br />

wird diesen<br />

Samstag 67-jährig;<br />

ancien gardien<br />

du HC Bienne,<br />

Péry, aura 67 ans<br />

samedi.<br />

n Hans-Jörg<br />

Moning,<br />

Kunstmaler,<br />

Courtelary, wird<br />

diesen Samstag<br />

74-jährig;<br />

artiste-peintre,<br />

Courtelary, aura<br />

74 ans samedi.<br />

n Glenda<br />

Gonzalez<br />

Vidal Bassi,<br />

Gemeinderätin SP,<br />

Biel, wird<br />

kommenden<br />

Dienstag 56-jährig;<br />

conseillère<br />

municipale PS,<br />

Bienne, aura<br />

56 ans mardi<br />

prochain.<br />

PEOPLE<br />

...SMS...<br />

Tom Greder, 58, ist<br />

nein Wanderkünstler. Er<br />

konzentriert sich in seinem<br />

Werk auf interaktive Komik,<br />

die von Strassenkunst, Zirkuskunst<br />

und Theatertraditionen<br />

geprägt ist. Er lebte<br />

im Alter zwischen sechs<br />

und 21 Jahren in Australien<br />

und kehrte dann nach Biel<br />

zurück. Greder ist einer der<br />

vier Gewinner eines Stipendiums<br />

der Internationalen<br />

Kommission für darstellende<br />

Kunst der Kantone<br />

Bern und Jura (CicaS) im<br />

Gesamtwert von 50 000<br />

Franken. «Im Laufe der<br />

Geschichte scheint es eine<br />

grosse Diskrepanz zwischen<br />

dem wesentlichen Wert der<br />

Kunst und der Unterstützung<br />

und Ermutigung gegeben<br />

zu haben, die Künstler<br />

erhalten, um diese Kunst zu<br />

schaffen und zu teilen. Initiativen<br />

wie die CicaS leisten<br />

einen wichtigen Beitrag, um<br />

diese Kluft zu überbrücken.<br />

,Panorama’ freut sich über<br />

diese Auszeichnung.» «Panorama»<br />

ist eine Art Zelt, das<br />

sich um die eigene Achse<br />

dreht. Das Publikum im<br />

Innern guckt durch einen<br />

Fensterbildschirm nach<br />

draussen. Dort stellen Greder<br />

und sein Schauspielerkollektiv<br />

Interaktionen mit<br />

Passanten her, welche diese<br />

zum Lachen und Feiern animieren<br />

sollen.<br />

TL<br />

PHOTO: ZVG (ELMO GREDER)<br />

Tom Greder, 58 ans,<br />

nartiste itinérant,<br />

concentre son œuvre sur<br />

la comédie interactive<br />

empreinte des arts de la<br />

rue, des arts du cirque et<br />

des traditions théâtrales.<br />

Il a vécu entre 6 ans et<br />

21 ans en Australie avant<br />

de revenir vivre à Bienne.<br />

Tom Greder est l’un des<br />

quatre lauréats des bourses<br />

des cantons de Berne et<br />

Jura, d’une hauteur totale<br />

de 50 000 francs, attribuées<br />

par la Commission<br />

intercantonale des arts de<br />

la scène (CicaS). «Tout au<br />

long de l’histoire, il semble<br />

y avoir eu une grande<br />

disparité entre la valeur<br />

essentielle de l’art et le<br />

soutien et l’encouragement<br />

que les artistes reçoivent<br />

pour créer et partager cet<br />

art. Des initiatives telles<br />

que le CicaS contribuent<br />

grandement à combler ce<br />

fossé. Panorama se réjouit<br />

de cette distinction.»<br />

Panorama, une structure<br />

qui tourne sur elle-même,<br />

accueille un public qui<br />

regarde la réalité du dehors<br />

à travers un écran-fenêtre;<br />

à l’extérieur, Tom Greder et<br />

son collectif de comédiens<br />

tissent l’interaction qui<br />

contamine les gens par la<br />

fête et le rire.<br />

TL<br />

Die Bielerin Anne<br />

nJäggi, 52, ist ab dem<br />

1. April dieses Jahres neue<br />

Leiterin der Abteilung Kulturförderung<br />

des Kantons<br />

Bern. «Ich freue mich sehr<br />

über die Wahl und darauf,<br />

gemeinsam mit einem gut<br />

aufgestellten, motivierten<br />

Team die Aufgaben zugunsten<br />

einer lebendigen,<br />

vielfältigen Kulturlandschaft<br />

im Kanton Bern zu<br />

erfüllen.» Die ehemalige<br />

Geschäftsführerin des nationalen<br />

Berufsverbandes<br />

KTV ATP stellt fest, dass<br />

die Kulturförderung aktuell<br />

vor dem Hintergrund des<br />

gesellschaftlichen Wandels<br />

und weiterer gegenwärtiger<br />

Entwicklungen vor grossen<br />

Herausforderungen<br />

steht. «Ich denke etwa an<br />

Themen wie die soziale<br />

Sicherheit der Kulturschaffenden,<br />

kulturelle<br />

Teilhabe und Diversität,<br />

Nachhaltigkeit oder<br />

Digitalisierung.» Zudem<br />

erforderten im Kanton<br />

Bern zwei Themen ein<br />

besonderes Augenmerk:<br />

zum einen die unterschiedlichen<br />

Bedingungen<br />

des Kulturschaffens und<br />

des kulturellen Angebots<br />

in den urbanen Zentren<br />

sowie den ländlichen Gebieten,<br />

andererseits die<br />

kulturelle Besonderheit<br />

der Zweisprachigkeit. TL<br />

PHOTO: ZVG<br />

La Biennoise Anne<br />

nJäggi, 52 ans, sera la<br />

nouvelle cheffe de la section<br />

«Encouragement des activités<br />

culturelles», au sein de<br />

l’Office de la culture, dès le<br />

1 er avril <strong>2024</strong>. «Je me réjouis<br />

beaucoup de cette élection<br />

et de pouvoir accomplir les<br />

tâches en faveur d’un paysage<br />

culturel vivant et diversifié<br />

dans le canton de Berne,<br />

en collaboration avec une<br />

équipe bien établie et motivée.»<br />

L’ancienne directrice<br />

de l’association nationale de<br />

théâtre ATP-KTV constate<br />

que l’encouragement de<br />

la culture est actuellement<br />

confronté à de grands défis<br />

dans le contexte de l’évolution<br />

de la société et d’autres<br />

développements actuels.<br />

«Je pense par exemple<br />

à des thèmes tels que la<br />

sécurité sociale des acteurs<br />

culturels, la participation<br />

culturelle et la diversité,<br />

la durabilité ou la numérisation.»<br />

Deux thèmes<br />

requièrent particulièrement<br />

son attention en ce<br />

qui concerne le canton de<br />

Berne, d’une part, les conditions<br />

différentes de la création<br />

et de l’offre culturelle<br />

dans les centres urbains et<br />

dans les régions rurales,<br />

d’autre part, la spécificité<br />

culturelle du bilinguisme. TL<br />

nDie Verwaltung der Stadt<br />

Biel verliert zwei langjährige<br />

Kader: Stadtschreiberin Barbara<br />

Labbé hört nach 15 Jahren<br />

Ende <strong>2024</strong> auf. Die Juristin<br />

war an der Neustrukturierung<br />

der gemeinderätlichen Prozesse<br />

sowie an der Erarbeitung der<br />

neuen Stadtordnung beteiligt,<br />

über die am 3. März abgestimmt<br />

wird. Stadtplanerin Florence<br />

Schmoll beendet ihre Tätigkeit<br />

Ende August nach neun Jahren.<br />

Zu ihren Projekten zählt die Gesamtplanung<br />

im Sektor Gurzelen/<br />

Champagne mit der preisgekrönten<br />

Park- und Erholungsanlage<br />

«Schüssinsel». Der Gemeinderat<br />

bedankt sich bei beiden für ihr<br />

grosses Engagement.<br />

n Le HC Bienne a résilié avec<br />

effet immédiat le contrat avec<br />

le défenseur finlandais Ville<br />

Pokka. Le SC Berne a pris le<br />

joueur sous contrat après son<br />

prêt. n L’attaquant Ramon<br />

Tanner, qui était prêté aux SCL<br />

Tigers jusqu’à fin janvier, joue<br />

à nouveau pour le HC Bienne<br />

avec effet immédiat. n Roland<br />

Itten a vendu le café Bar Cecil<br />

à HC Bienne Gastro SA. Dès le<br />

1 er mars il reprendra le bistrot<br />

kiosque de Lüscherz au bord du<br />

lac de Bienne. n L’attaquant<br />

vaudois Malko Sartoretti<br />

rejoint le FC Bienne pour le<br />

2 e Tour de Promotion League.


10<br />

BIEL BIENNE 6. FEBRUAR <strong>2024</strong><br />

UMFRAGE SONDAGE<br />

Befürworten Sie eine 13. AHV-Rente?<br />

Êtes-vous favorable à une 13 e rente AVS?<br />

Maler- und<br />

Gipsergenossenschaft Biel<br />

Solothurnstrasse 126a 2504 Biel/Bienne<br />

032 342 30 72 www.mgg.ch<br />

www.mgg.ch<br />

PHOTOS: MICHÈLE MUTTI<br />

Filip Saffray, 41,<br />

Musiker/musicien,<br />

Biel/Bienne<br />

«Ja, ein Berufstätiger erhält in der<br />

Regel auch einen 13. Monatslohn.<br />

Der Zustupf hilft, die Teuerung<br />

auszugleichen. Verglichen mit<br />

anderen westlichen Staaten, ist es<br />

auch für die Schweiz an der Zeit in<br />

die AHV zu investieren. Ich arbeite<br />

zwar in der Schweiz, habe aber<br />

noch kein Stimm- und Wahlrecht.»<br />

«Oui, une personne qui travaille<br />

reçoit en général aussi un<br />

13 e mois de salaire. Ce supplément<br />

aide à compenser le renchérissement.<br />

En comparaison avec<br />

d’autres pays occidentaux, il est<br />

temps pour la Suisse d’investir<br />

dans l’AVS. Je travaille certes en<br />

Suisse, mais je n’ai pas encore<br />

le droit de vote et d’éligibilité.»<br />

Luigi Schinzari, 70,<br />

Rentner/retraité,<br />

Lyss<br />

«Ja, auf jeden Fall. Nur habe ich<br />

leider kein Stimm- und Wahlrecht.<br />

Ich habe über 50 Jahre<br />

in der Schweiz gearbeitet und<br />

lebe nun wie viele von einer<br />

knappen Rente.»<br />

«Oui, absolument. Seulement,<br />

je n’ai malheureusement pas<br />

le droit de vote et d’éligibilité.<br />

J’ai travaillé plus de<br />

50 ans en Suisse et je vis maintenant,<br />

comme beaucoup,<br />

d’une maigre rente.»<br />

Monika Feller, 57,<br />

Kindergärtnerin/jardinière<br />

d’enfants, Ipsach<br />

«Eher nicht! Viele bereits Pensionierte<br />

leben gut von ihrer<br />

AHV. Es ist nicht richtig, dass<br />

die Jüngeren für die Älteren<br />

Steuern bezahlen. Besser ist es,<br />

punktuell zu unterstützen, wo<br />

nötig, beispielsweise wie heute<br />

mit Ergänzungsleistungen.»<br />

«Plutôt pas! De nombreuses<br />

personnes déjà retraitées vivent<br />

bien de leur AVS. Il n’est pas<br />

juste que les jeunes paient<br />

des impôts pour les plus âgés.<br />

Il vaut mieux apporter un soutien<br />

ponctuel là où c’est nécessaire,<br />

par exemple comme<br />

aujourd’hui avec des prestations<br />

complémentaires.»<br />

«Ja! Bis ich selber mal pensioniert<br />

bin, ist sowieso wieder<br />

alles anders.»<br />

«Oui! Jusqu’à ce que je sois<br />

moi-même à la retraite,<br />

tout sera de toute façon à<br />

nouveau différent.»<br />

«Ja! Ich habe bis vor vier Jahren<br />

in der Pflege gearbeitet und mir<br />

damit eine 13. Rente verdient.<br />

Die finanziellen Einwände sind<br />

in meinen Augen nur Angstmacherei<br />

der Bügerlichen.»<br />

«Oui! J’ai travaillé dans les<br />

soins jusqu’à il y a quatre ans<br />

et j’ai ainsi gagné une 13 e rente.<br />

Les objections financières ne<br />

sont à mes yeux qu’une manière<br />

d’effrayer les bourgeois.»<br />

«Nein! Eine 13. AHV-Rente<br />

verursacht zu hohe und unnötige<br />

Mehrkosten. Wenn<br />

die AHV nicht reicht, gibt es<br />

Ergänzungsleistungen.»<br />

«Non! Une 13 e rente AVS entraîne<br />

des coûts supplémentaires<br />

trop élevés et inutiles.<br />

Si l’AVS ne suffit pas, il y a des<br />

prestations complémentaires.»<br />

Nora Bögli, 19,<br />

Studentin/étudiante,<br />

Biel/Bienne<br />

Regina Wyss, 74,<br />

Rentnerin/retraitée,<br />

Frinvillier<br />

Raymond Meichtry, 82,<br />

Rentner/retraité,<br />

Biel/Bienne<br />

WOCHEN-<br />

KNALLER<br />

33%<br />

3.65<br />

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www.coop.ch<br />

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Spanien, Netz à 2 kg (1 kg = 1.83)<br />

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1.45<br />

statt 2.65<br />

Bananen (exkl. Bio und Coop Prix Garantie), Fairtrade Max Havelaar,<br />

Nicaragua, vorverpackt, pro Bund<br />

Babysalat (exkl. Bio),<br />

Spanien, Schale à 6 Stück<br />

Coop Pouletbrust,<br />

Slowenien, in Selbstbedienung, ca. 850 g<br />

WOCHEN-<br />

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statt 22.–<br />

8.20<br />

statt 8.80<br />

40%<br />

53.70<br />

statt 89.70<br />

Coop Rindshackfleisch,<br />

Schweiz, in Selbstbedienung, 2 × 500 g<br />

Coop Naturaplan Bio-Butter, Mödeli,<br />

2 × 200 g (100 g = 2.05)<br />

Lavaux AOC St-Saphorin La Donjannaz Les Terrasses de Lavaux 2022,<br />

6 × 70 cl (10 cl = 1.28)<br />

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Jahrgangsänderungen vorbehalten. Coop verkauft keinen Alkohol an Jugendliche unter 18 Jahren.


BIEL BIENNE 6. FEBRUAR <strong>2024</strong> MARKT / MAGAZIN MARCHÉ / MAGAZINE<br />

BIEL BIENNE 6 FÉVRIER <strong>2024</strong><br />

11<br />

SPOTS<br />

Christine Bühler: «Die Anforderungen<br />

für Tierwohl und<br />

Pflanzenschutz sind in der<br />

Schweiz höher als in der EU.»<br />

Christine Bühler: «Les exigences<br />

en matière de bien-être animal<br />

et de protection des végétaux<br />

sont plus élevées en Suisse.»<br />

LANDWIRTSCHAFT<br />

Gleiche Probleme –<br />

unterschiedliche Lösungen<br />

Kann der Unmut der Landwirte in ganz Europa<br />

auch auf die Region übergreifen? Die Meinung von<br />

zwei Politikern, die in diesem Sektor tätig sind.<br />

Kilian Baumann: «Die Bauern haben<br />

in der Schweiz grösseren<br />

Einfluss auf die Politik und werden<br />

darum besser unterstützt.»<br />

AGRICULTURE<br />

Mêmes problèmes –<br />

solutions différentes<br />

Kilian Baumann: «En Suisse, les<br />

agriculteurs ont une plus grande<br />

influence sur la politique et sont<br />

donc mieux soutenus.»<br />

La grogne des agriculteurs un peu partout en<br />

Europe peut-elle s’étendre dans la région?<br />

L’avis de deux élus actifs dans ce secteur.<br />

PHOTOS: JOEL SCHWEIZER<br />

n Le bal – Spendenübergabe:<br />

Das Organisationskomitee<br />

(OK) des Bieler Wohltätigkeitsballs<br />

konnte dem<br />

Bieler LadenBistro einen<br />

Check von 31 000 Franken<br />

übergeben. «Ein Rekord»,<br />

wie sich Vera Jordi vom<br />

OK freut. Der Ball fand<br />

im November in der Residenz<br />

au Lac statt und<br />

war ausverkauft. «Wir<br />

bedanken uns bei unseren<br />

treuen Gästen und Sponsoren.»<br />

Die Spendensumme<br />

kommt jedes Jahr einer<br />

gemeinnützigen oder sozialen<br />

Organisation zu Gute.<br />

Im LadenBistro finden<br />

Menschen mit Beeinträchtigungen<br />

eine erfüllende<br />

Tätigkeit und können Kontakte<br />

pflegen. Neben einer<br />

kleinen Boutique serviert<br />

das Team jeden Tag ein<br />

leckeres Menü, beliebt sind<br />

auch die geschmackvollen<br />

Suppen. Sämtliche Speisen<br />

werden auch als Takeaway<br />

verkauft. Das LadenBistro<br />

plagen immer wieder Geldsorgen.<br />

Dank Sponsoren<br />

und weiteren Helfern kann<br />

der Betrieb bisher weitergeführt<br />

werden. Das Team<br />

war anlässlich der Checkübergabe<br />

sehr gerührt:<br />

«Wir bedanken uns bei<br />

Le bal, dem OK und allen<br />

Gästen und Gönnern.» HUA<br />

PHOTO: ZVG<br />

n Bibliothèque de la Ville:<br />

Au service de la population,<br />

la Bibliothèque de la<br />

Ville de Bienne porte une<br />

attention particulière à son<br />

bilinguisme en proposant<br />

une offre équivalente dans<br />

les deux langues officielles.<br />

Certifiée Label du bilinguisme<br />

en 2012 puis en<br />

2018, elle a su ancrer le<br />

bilinguisme dans son ADN<br />

et atteindre une répartition<br />

linguistique presque<br />

paritaire au sein de son<br />

personnel, dépassant ainsi<br />

largement les exigences du<br />

Label en la matière qui a été<br />

officiellement renouvelé le<br />

31 janvier. dans le cadre de<br />

la manifestation «J’habite<br />

une ville bilingue» organisée<br />

par le Forum du Bilinguisme.<br />

La Bibliothèque<br />

de la Ville de Bienne est la<br />

plus grande bibliothèque<br />

publique bilingue de Suisse.<br />

En tant qu’institution culturelle<br />

d’une ville bilingue,<br />

elle est consciente de son<br />

rôle de modèle, particulièrement<br />

lorsqu’il s’agit de fournir<br />

une offre équivalente<br />

dans les deux langues. Sa<br />

programmation culturelle<br />

et ses collections tiennent<br />

compte des deux langues officielles<br />

et des deux cultures<br />

présentes à Bienne. La<br />

Bibliothèque compte actuellement<br />

31 collaboratrices<br />

et collaborateurs dont 52%<br />

sont de langue maternelle<br />

française et les autres 48%<br />

de langue maternelle allemande/suisse-allemande.<br />

La<br />

composition linguistique du<br />

personnel est donc en parfait<br />

équilibre.<br />

bb<br />

VON MOHAMED HAMDAOUI<br />

Von Polen bis Südfrankreich<br />

ist die Landwirtschaft<br />

in Aufruhr. Die ehemalige<br />

Präsidentin des Schweizerischen<br />

Bäuerinnen- und<br />

Landfrauenverbands und<br />

Grossrätin, Christine Bühler<br />

(Die Mitte, Romont), und<br />

der grüne Nationalrat und<br />

Landwirt aus Suberg, Kilian<br />

Baumann, diskutieren ihre<br />

Einschätzungen.<br />

Biel Bienne: Wie erklären<br />

Sie sich die Wut der Bauern<br />

in der EU?<br />

Christine Bühler (CB):<br />

Ich bin nicht erstaunt. Der<br />

Druck auf die Landwirtschaft<br />

in der EU ist enorm: steigende<br />

Ansprüche an Tierschutz,<br />

Pflanzenschutz und sinkende<br />

Preise. Das ist nicht mehr verkraftbar.<br />

Die angekündigten<br />

Kürzungen der Agrarsubventionen<br />

haben das Fass zum<br />

Überlaufen gebracht.<br />

Kilian Baumann (KB):<br />

Die Agrarpolitik der letzten<br />

Jahrzehnte hat in eine Sackgasse<br />

geführt. Die fortschreitende<br />

Industrialisierung der<br />

Produktion führte die Betriebe<br />

in eine wachsende Abhängigkeit<br />

von der Agrarindustrie<br />

und setzt sie unter enormen<br />

wirtschaftlichen Druck. Ein<br />

Resultat davon ist das fortschreitende<br />

Höfesterben.<br />

Halten Sie es für möglich,<br />

dass sich Schweizer Landwirte,<br />

auch aus der Region, den<br />

Protesten anschliessen?<br />

KB: Die Bauern haben<br />

in der Schweiz grösseren<br />

Einfluss auf die Politik und<br />

werden darum besser unterstützt.<br />

So wurden die geplanten<br />

Kürzungen bei den<br />

Direktzahlungen schon im<br />

Parlament verhindert.<br />

CB: Die National- und<br />

Ständeräte waren klug genug,<br />

die Agrarausgaben nicht zu<br />

kürzen. Schweizer Konsumentinnen<br />

und Konsumenten<br />

sind sich des Wertes der einheimischen<br />

Nahrungsmittel<br />

bewusst und haben Vertrauen<br />

in deren Qualität.<br />

Welche Vor- und Nachteile<br />

hat es für die Schweizer<br />

Landwirtschaft, nicht Mitglied<br />

der Europäischen Union<br />

zu sein?<br />

CB: Die Anforderungen für<br />

Tierwohl und Pflanzenschutz<br />

sind in der Schweiz höher als<br />

in der EU. Gleichzeitig sind<br />

Preise und Unterstützung in<br />

der Schweiz ebenfalls höher.<br />

Es ist von Vorteil, dass der<br />

Gesetzgeber selber über die<br />

Bedingungen und die dazugehörende<br />

Unterstützung<br />

entscheiden kann.<br />

KB: Die Probleme in der<br />

Schweizer Landwirtschaft sind<br />

grundsätzlich die gleichen<br />

wie in der EU.<br />

Sollte der Import von<br />

Produkten aus Ländern, die<br />

nicht unseren Sozial- und<br />

Umweltstandards entsprechen,<br />

strenger gehandhabt werden?<br />

KB: Ja, wir Grüne haben<br />

wiederholt gefordert, dass<br />

beim Import von Agrargütern<br />

Nachhaltigkeitsaspekte<br />

stärker berücksichtigt<br />

werden. Leider hat sich die<br />

bürgerliche Mehrheit stets<br />

dagegengestellt.<br />

CB: Das wäre ein guter<br />

Ansatz, aber die Grossverteiler<br />

haben kein Interesse an<br />

solchen Massnahmen. Nach<br />

wie vor sind ihre Margen auf<br />

Importprodukten noch einiges<br />

höher als auf Inlandprodukten.<br />

Das verunmöglicht<br />

eine Umsetzung. Auch wäre<br />

eine griffige Kontrolle solcher<br />

Auflagen unrealistisch.<br />

Sollte die Landwirtschaft<br />

systematisch von allen<br />

wirtschaftlichen Freihandelsabkommen<br />

ausgeschlossen<br />

werden?<br />

CB: Für die Schweiz ist dies<br />

schlichtweg nicht machbar. Die<br />

Schweiz muss fast 50 Prozent<br />

ihrer Nahrungsmittel importieren,<br />

sie ist somit auf Handelsabkommen<br />

angewiesen.<br />

KB: Es ist schwierig, den<br />

Agrarhandel grundsätzlich von<br />

Freihandelsverträgen auszuschliessen.<br />

Er muss aber an<br />

strenge ökologische und soziale<br />

Kriterien geknüpft werden. n<br />

PAR MOHAMED HAMDAOUI<br />

De la Pologne au sud de<br />

la France, le monde agricole<br />

continental est en ébullition.<br />

L’ancienne présidente de<br />

l’Union suisse des paysannes<br />

et femmes rurales et députée<br />

au Grand Conseil (Le Centre)<br />

de Romont Christine Bühler<br />

et le conseiller national écologiste<br />

et agriculteur de Suberg<br />

Kilian Baumann confrontent<br />

leurs expertises.<br />

Biel Bienne: Comment<br />

expliquez-vous la colère<br />

paysanne dans l’UE?<br />

Christine Bühler (CB):<br />

Je ne suis pas du tout surprise.<br />

La pression sur l’agriculture<br />

dans l’UE est énorme. Des<br />

exigences toujours plus élevées<br />

en matière de protection<br />

des animaux et des végétaux<br />

accompagnées de prix plus<br />

bas ne peuvent plus être tolérées.<br />

Les réductions annoncées<br />

des subventions agricoles ont<br />

été la goutte d’eau qui a fait<br />

déborder le vase.<br />

Kilian Baumann (KB):<br />

La politique agricole des dernières<br />

décennies a conduit à<br />

une impasse. L’industrialisation<br />

progressive de la production<br />

a conduit les exploitations<br />

à devenir de plus en plus dépendantes<br />

de l’agroalimentaire<br />

et les a soumises à une énorme<br />

pression économique. L’une<br />

des conséquences de cette situation<br />

est le déclin progressif<br />

des exploitations agricoles.<br />

Les paysans suisses,<br />

en particulier de la région,<br />

pourraient-ils suivre le<br />

mouvement?<br />

KB: En Suisse, les agriculteurs<br />

ont une plus grande<br />

influence sur la politique et<br />

sont donc mieux soutenus.<br />

Les réductions prévues des<br />

paiements directs ont déjà<br />

été empêchées au Parlement.<br />

CB: Les Conseils nationaux<br />

et aux États ont eu la sagesse<br />

de ne pas réduire les dépenses<br />

agricoles. Les consommateurs<br />

suisses sont conscients de la<br />

valeur des aliments locaux et<br />

ont confiance en leur qualité.<br />

Pour l’agriculture suisse,<br />

quels sont les avantages et<br />

les inconvénients à ne<br />

pas être membre de<br />

l’Union européenne?<br />

CB: Les exigences en matière<br />

de bien-être animal et de<br />

protection des végétaux sont<br />

plus élevées en Suisse que dans<br />

l’UE. Dans le même temps, les<br />

prix et les soutiens sont également<br />

plus élevés en Suisse.<br />

Il est aussi avantageux que le<br />

législateur puisse décider luimême<br />

des conditions et du<br />

soutien associé.<br />

KB: Les problèmes de<br />

l’agriculture suisse sont fondamentalement<br />

les mêmes que<br />

ceux de l’UE et les différents<br />

États membres.<br />

Faudrait-il être plus sévère<br />

en matière d’importation de<br />

produits venant de pays qui<br />

n’ont pas nos standards<br />

sociaux et environnementaux?<br />

KB: Les Vert.e.s ont demandé<br />

à plusieurs reprises que<br />

les aspects de durabilité soient<br />

davantage pris en compte lors<br />

de l’importation de produits<br />

agricoles. Malheureusement,<br />

la majorité bourgeoise s’y est<br />

toujours opposée.<br />

CB: Ce serait une très<br />

bonne approche, mais les<br />

grands distributeurs ne sont<br />

pas intéressés par de telles<br />

mesures. Leurs marges sur les<br />

produits importés restent bien<br />

plus élevées que sur les produits<br />

nationaux. Cela rend la<br />

mise en œuvre impossible. Un<br />

bon contrôle de ces exigences<br />

serait également irréaliste.<br />

Faudrait-il systématiquement<br />

exclure le volet agricole<br />

de tout traité de libre-échange<br />

économique?<br />

CB: Ce n’est tout simplement<br />

pas réaliste pour la Suisse.<br />

Notre pays doit importer près<br />

de 50% de sa nourriture et est<br />

donc dépendant des accords<br />

commerciaux.<br />

KB: Il est difficile d’exclure<br />

fondamentalement le commerce<br />

agricole des accords de<br />

libre-échange. Il doit cependant<br />

être lié à des critères écologiques<br />

et sociaux stricts. n<br />

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Die Antworten finden Sie auf Seite 16.<br />

Vous trouverez les réponses en page 16.<br />

Hallo Freunde! Wir drei<br />

Senioren (Jahrgang 2013/2014)<br />

suchen, am liebsten zusammen,<br />

ein neues Zuhause.<br />

Tequila und Dunya sind Hündinnen,<br />

Anjo ist ein kastrierter Rüde. Wir<br />

sind aufgestellte und liebe Chihuahuas,<br />

gehen gerne spazieren und<br />

sind noch recht fit. Mit anderen<br />

Hunden und sogar mit Katzen verstehen<br />

wir uns ebenfalls gut. Nun<br />

suchen wir ein neues, ruhiges Zuhause<br />

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Sa: 10.00-12.00<br />

und 14.00-16.00 Uhr<br />

Sonntag: 10.00-12.00 Uhr<br />

TEL. 032 341 85 85 www.tierschutzbiel.ch<br />

Impressum<br />

Redaktion / Rédaction:<br />

Neuenburgstrasse 140 /<br />

route de Neuchâtel 140,<br />

Postfach / case postale 272,<br />

2501 Biel/Bienne<br />

Tel. 032 327 09 11<br />

Fax 032 327 09 12<br />

e-mail: red.bielbienne@bcbiel.ch<br />

Herausgeber / Édition<br />

Inserate / annonces:<br />

Gassmann Media AG,<br />

Robert-Walser-Platz 7 /<br />

place Robert-Walser 7,<br />

Postfach / case postale 1344,<br />

2501 Biel/Bienne<br />

Tel. 032 344 83 83<br />

e-mail: service@gassmann.ch<br />

Redaktoren / rédacteurs:<br />

Hans Ueli Aebi (HUA), Mario Cortesi (MC),<br />

Teres Liechti Gertsch (TLG),<br />

Mohamed Hamdaoui (mh),<br />

Ludwig Hermann (LH), André Jaberg (ajé.),<br />

Renaud Jeannerat (RJ), Thierry Luterbacher (TL),<br />

Michèle Mutti (MM).<br />

Kolumnisten / chroniqueurs:<br />

Roland Itten, Alain Pichard<br />

Fotograf / photographe:<br />

Joel Schweizer (JST)<br />

Layout:<br />

Stef Fischer<br />

Lektorat / lectorat:<br />

Urs Th. Schneiter / Catherine Wälti<br />

Sekretariat / secrétariat:<br />

Corinne Fischer, Ursula Geiser,<br />

Beatrice Jenni<br />

Web:<br />

www.bielbienne.com<br />

Druck / impression:<br />

Druckzentrum Bern<br />

Auflage / tirage:<br />

62 500 Ex.<br />

Verteilung / distribution:<br />

Die Post / La Poste<br />

BIEL BIENNE ist Mitglied im Verband<br />

Schweizer Regionalmedien (VSRM)<br />

BIEL BIENNE est membre de l'Association<br />

Suisse des Médias Régionaux (ASMR)


BIEL BIENNE 6. FEBRUAR <strong>2024</strong> GESUNDHEIT SANTÉ<br />

BIEL BIENNE 6 FÉVRIER <strong>2024</strong><br />

13<br />

MEDIKAMENTE<br />

Segen und Fluch<br />

Antibiotika sind eine mächtige Waffe gegen<br />

bakterielle Infektionen – wenn sie richtig und<br />

vor allem nicht zu häufig eingenommen werden.<br />

PHOTO: BCA/ZVG<br />

MÉDICAMENTS<br />

Bénédiction et malédiction<br />

Lorsqu’ils sont pris correctement, les<br />

antibiotiques sont une arme puissante<br />

contre les infections bactériennes.<br />

VON<br />

MICHÈLE<br />

MUTTI<br />

Mitten im Winter ist Erkältungs-<br />

und Grippezeit. Schön<br />

wäre es, wenn der Arzt ein<br />

Wundermittel verschreiben<br />

könnte, das den Viren sofort<br />

den Garaus macht. Doch eine<br />

Antibiotikum-Behandlung<br />

wäre dafür nicht das Richtige.<br />

Antibiotika wirken – wie der<br />

Name bereits suggeriert – nur<br />

gegen bakterielle Infektionen<br />

wie etwa Lungenentzündung<br />

oder Blutvergiftung. Gegen<br />

diese sind Antibiotika eine<br />

mächtige Waffe. Allerdings<br />

nur, wenn die Bakterien noch<br />

nicht resistent geworden sind.<br />

DER RAT LE CONSEIL<br />

PETER DURTSCHI,<br />

PHARMACIE BATTENBERG-APOTHEKE,<br />

BIEL/BIENNE<br />

NEWS<br />

Die vom Arzt verordnete<br />

Dosierung und Behandlungsdauer<br />

von Antibiotika sollte unbedingt<br />

eingehalten werden. Die<br />

Behandlung sollte nie vorzeitig<br />

abgebrochen werden, auch<br />

wenn man sich nach einigen<br />

Tagen bereits besser fühlt. Vergessen<br />

einer Einnahme kann die<br />

Infektion in die Länge ziehen<br />

und die Heilung beeinträchtigen.<br />

Antibiotika sollen nicht<br />

mit anderen geteilt werden. Sie<br />

entsprechen dem persönlichen<br />

Bedarf des Patienten. Angebrochene<br />

Packungen sollten nie im<br />

Hausmüll entsorgt, sondern in<br />

die Apotheke zurückgebracht<br />

werden. So wird dazu beigetragen,<br />

dass die Antibiotika nicht<br />

in die Umwelt wie beispielsweise<br />

ins Abwasser gelangen. Es macht<br />

keinen Sinn, Antibiotika aufzubewahren,<br />

um diese bei anderen<br />

Erkrankungen zu verwenden.<br />

Bisher bestand in der<br />

Schweiz eine ergänzende Impfempfehlung<br />

für Knaben und<br />

junge Männer im Alter von 11<br />

bis 19 Jahren gegen Humane<br />

Papillomaviren (HPV). Nun<br />

empfehlen das Bundesamt für<br />

Gesundheit (BAG) und die Eidgenössische<br />

Kommission für<br />

Impffragen (EKIF) diese Impfung<br />

allen 11- bis 14-Jährigen<br />

unabhängig vom Geschlecht.<br />

Laut des BAG reagieren Bund<br />

und EKIF mit dieser Änderung<br />

der Impfempfehlung auf Berichte<br />

zu vermehrten Infektionen<br />

mit den HPV bei Männern.<br />

Die HPV-Impfung werde meist<br />

als «Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs»<br />

wahrgenommen.<br />

Doch könnten die Papillomaviren<br />

auch bei männlichen<br />

Personen Krebs auslösen. Die<br />

Impfung schütze am besten,<br />

wenn sie vor den ersten sexu-<br />

Rettung. «Der falsche<br />

oder zu häufige Einsatz von<br />

Antibiotika kann zu solchen<br />

Resistenzen führen», erklärt<br />

Apotheker Peter Durtschi von<br />

der Battenberg-Apotheke im<br />

Bieler Quartier Mett. Die Resistenz<br />

gegen Antibiotika ist<br />

ein natürliches Phänomen,<br />

das es schon seit Millionen<br />

von Jahren gibt. Es sind die<br />

Bakterien und Pilze selbst, die<br />

Antibiotika produzieren, um<br />

sich zu schützen. Die ersten<br />

in der Medizin verwendeten<br />

Antibiotika wurden von Pilzen<br />

extrahiert. Es war ein Segen<br />

für die Menschheit und jener<br />

Durchbruch in der Medizin,<br />

als 1941 Penicillin als erstes<br />

Antibiotikum für die Therapie<br />

bakterieller Infektionen zur<br />

Verfügung stand. Der schottische<br />

Bakteriologe Alexander<br />

Fleming entdeckte einige Jahre<br />

zuvor zufällig die bakterientötende<br />

Wirkung von Kulturen<br />

des Pinselschimmelpilzes.<br />

Antibiotika waren oftmals<br />

die letzte Rettung für Kranke.<br />

Auch heute sind Antibiotika<br />

ein unverzichtbarer Bestandteil<br />

der modernen Medizin.<br />

«Dank ihnen können bakterielle<br />

Infekte wirksam behandelt<br />

oder chirurgische Eingriffe und<br />

Organtransplantationen sicher<br />

durchgeführt werden», sagt<br />

Durtschi. Sie schützen zudem<br />

Krebskranke mit einem geschwächten<br />

Immunsystem<br />

nach einer Chemotherapie<br />

und Menschen, die wegen<br />

einer Autoimmunkrankheit<br />

immunsupprimierende Medikamente<br />

einnehmen müssen.<br />

300 Todesfälle. Doch<br />

mittlerweile ist der Einsatz von<br />

Antibiotika Segen und Fluch<br />

zugleich. «Der Verbrauch von<br />

Antibiotika ist in der Humanund<br />

der Veterinärmedizin seit<br />

Mitte der 1940er-Jahre stark<br />

gestiegen. Dadurch hat der<br />

Mensch das natürliche Phänomen<br />

der Antibiotikaresistenz<br />

deutlich verstärkt: Jedes Mal,<br />

wenn Antibiotika zum Einsatz<br />

kommen, können sich resistente<br />

Bakterien vermehren,<br />

da sie die Einzigen sind, die<br />

unter diesen Umständen überleben<br />

und wachsen können»,<br />

La posologie et la durée du<br />

traitement antibiotique prescrit<br />

par le médecin doivent<br />

être impérativement respectées.<br />

De plus, le traitement ne<br />

devrait jamais être interrompu<br />

prématurément même si l’on<br />

se sent mieux après quelques<br />

jours. L’oubli d’une prise peut<br />

également prolonger l’infection<br />

et nuire à la guérison. Les antibiotiques<br />

répondent aux besoins<br />

propres du patient et ne doivent<br />

pas être partagés avec d’autres<br />

personnes. Les emballages entamés<br />

ne doivent jamais être jetés<br />

avec les ordures ménagères, mais<br />

rapportés à la pharmacie. Cela<br />

permet d’éviter que des antibiotiques<br />

ne se retrouvent dans<br />

l’environnement, par exemple<br />

dans les eaux usées. Il est également<br />

inutile de conserver des<br />

antibiotiques pour les utiliser<br />

dans le cadre d’autres maladies.<br />

Jusqu’à présent, il existait<br />

en Suisse une recommandation<br />

complémentaire de vaccination<br />

contre le papillomavirus<br />

humain (HPV) pour les garçons<br />

de 11 à 19 ans. Depuis le début<br />

de l’année, l’Office fédéral de<br />

la santé publique (OFSP) et<br />

la Commission fédérale pour<br />

les vaccinations (CFV) recommandent<br />

cette vaccination à<br />

tous les jeunes de 11 à 14 ans,<br />

indépendamment de leur sexe.<br />

La Confédération et la CFV réagissent<br />

par cette modification<br />

aux rapports faisant état d’une<br />

augmentation des infections<br />

par le HPV chez les hommes.<br />

La vaccination contre le HPV<br />

est en grande partie perçue<br />

comme un «vaccin contre le<br />

cancer du col de l’utérus». Mais<br />

les papillomavirus peuvent<br />

aussi provoquer des cancers<br />

chez les hommes.<br />

PHOTO: JOEL SCHWEIZER<br />

so Durtschi. Gegen resistente<br />

Bakterien wirken bisherige Antibiotika<br />

nicht mehr. Infektionskrankheiten<br />

seien dadurch<br />

schwieriger zu behandeln oder<br />

in einzelnen Fällen gar nicht<br />

behandelbar. Jährlich sterben<br />

in der Schweiz 300 Menschen<br />

an antibiotikaresistenten Keimen,<br />

weltweit mehr als eine<br />

Million. «Resistenzen verursachen<br />

Todesfälle, verlängern<br />

Spitalaufenthalte und<br />

verursachen höhere Kosten im<br />

Gesundheitswesen. Weltweit<br />

ist eine Zunahme von Infektionen<br />

mit antibiotikaresistenten<br />

Bakterien festzustellen»,<br />

sagt der Apotheker.<br />

Reisende. Vom Ausland<br />

heimkehrende Personen<br />

können antibiotikaresistente<br />

Bakterien einschleppen – vor<br />

allem wenn sie dort hospitalisiert<br />

worden sind. Besonders<br />

heimtückisch ist, dass resistente<br />

Bakterien auf andere Menschen<br />

übertragen werden können. Personen,<br />

die innerhalb von zwölf<br />

Monaten nach ihrer Rückkehr<br />

in der Schweiz ein Spital oder<br />

eine Klinik aufsuchen müssen,<br />

sollten das medizinische Personal<br />

über ihren Spitalaufenthalt<br />

im Ausland informieren. Der<br />

frühzeitige Nachweis von resistenten<br />

Bakterien hilft, deren<br />

Verbreitung zu vermeiden und<br />

die medizinische Behandlung<br />

zu vereinfachen. n<br />

Werden<br />

Antibiotika<br />

zu häufig<br />

eingenommen,<br />

werden<br />

Bakterien<br />

resistenter.<br />

De plus en<br />

plus, des<br />

bactéries<br />

résistent<br />

davantage<br />

aux antibiotiques.<br />

PAR MICHÈLE MUTTI<br />

Le cœur de l’hiver est la saison<br />

des rhumes et des grippes.<br />

Ce serait bien que le médecin<br />

puisse prescrire un remède<br />

miracle qui élimine immédiatement<br />

les virus. Mais les<br />

antibiotiques ne sont efficaces<br />

que contre les infections bactériennes,<br />

telles que la pneumonie<br />

ou la septicémie. Les<br />

antibiotiques sont une arme<br />

puissante contre elles, uniquement<br />

si les bactéries ne sont pas<br />

encore devenues résistantes.<br />

Phénomène. «L’utilisation<br />

incorrecte ou trop fréquente<br />

d’antibiotiques peut entraîner<br />

de telles résistances», explique<br />

Peter Durtschi, pharmacien à<br />

la pharmacie Battenberg dans<br />

le quartier biennois de Mâche.<br />

La résistance aux antibiotiques<br />

est un phénomène naturel<br />

qui existe depuis des millions<br />

d’années. Ce sont les bactéries<br />

et les champignons eux-mêmes<br />

qui produisent des antibiotiques<br />

pour se protéger. Les<br />

premiers antibiotiques utilisés<br />

en médecine ont été extraits<br />

de champignons. Ce fut une<br />

bénédiction pour l’humanité<br />

et une percée révolutionnaire<br />

en médecine lorsqu’en 1941,<br />

la pénicilline devint le premier<br />

antibiotique disponible<br />

pour le traitement des infections<br />

bactériennes.<br />

Ihre Apotheke -<br />

die erste Anlaufstelle für<br />

Gesundheitsfragen von A bis Z.<br />

AMÜSANTES AUS<br />

DER APOTHEKE<br />

Schon die alten Ägypter und Griechen<br />

behandelten Infektionen mit<br />

verschimmeltem Brot.<br />

FAIT AMUSANT DE<br />

LA PHARMACIE<br />

Les Égyptiens et les Grecs de l‘Antiquité<br />

traitaient déjà les infections avec du<br />

pain moisi.<br />

Quelques années plus<br />

tôt, le bactériologiste écossais<br />

Alexander Fleming avait<br />

découvert par hasard l’effet<br />

bactéricide de cultures de<br />

moisissures. Les antibiotiques<br />

ont souvent été le<br />

dernier recours pour les<br />

malades. Aujourd’hui encore,<br />

les antibiotiques sont<br />

un constituant indispensable<br />

de la médecine moderne.<br />

«Grâce à eux, les infections<br />

bactériennes, se traitent efficacement,<br />

les interventions<br />

chirurgicales et les transplantations<br />

d’organes s’effectuent<br />

en toute sécurité», selon Peter<br />

Durtschi. Ils protègent également<br />

les personnes souffrant<br />

d’un cancer dont le système<br />

immunitaire est affaibli par<br />

une chimiothérapie et celles<br />

devant prendre un traitement<br />

immunosuppresseur en raison<br />

d’une maladie auto-immune.<br />

Décès. Mais depuis lors,<br />

l’utilisation d’antibiotiques est<br />

devenue à la fois une bénédiction<br />

et une malédiction. «Depuis<br />

le milieu des années 1940, la<br />

consommation d’antibiotiques<br />

a fortement augmenté en médecine<br />

humaine et vétérinaire.<br />

L’homme a ainsi considérablement<br />

renforcé le phénomène<br />

naturel de résistance aux antibiotiques:<br />

chaque fois que l’on<br />

utilise des antibiotiques, des<br />

bactéries résistantes peuvent se<br />

multiplier, car elles sont les seules<br />

à survivre et à se développer dans<br />

ces conditions», explique Peter<br />

Durtschi. Les antibiotiques actuels<br />

ne sont plus efficaces contre<br />

les bactéries résistantes. Le traitement<br />

des maladies infectieuses<br />

devient ainsi plus difficile, voire<br />

impossible dans certains cas.<br />

Chaque année, 300 personnes<br />

meurent en Suisse de germes<br />

résistants aux antibiotiques, et<br />

plus d’un million dans le monde.<br />

«Les résistances sont à l’origine<br />

de décès, d’hospitalisations prolongées<br />

et d’une augmentation<br />

des coûts de la santé. On constate<br />

dans le monde entier une progression<br />

des infections dues à des<br />

bactéries résistantes aux antibiotiques»,<br />

précise le pharmacien.<br />

Insidieux. Il est possible<br />

d’amener avec soi des bactéries<br />

résistantes aux antibiotiques en<br />

rentrant de l’étranger, surtout<br />

si l’on y a été hospitalisé. Un<br />

problème particulièrement<br />

insidieux est que les bactéries<br />

résistantes peuvent se transmettre<br />

à d’autres patients. Les<br />

personnes devant être hospitalisées<br />

dans les douze mois<br />

suivant leur retour en Suisse<br />

devraient informer le personnel<br />

médical de leur hospitalisation<br />

préalable à l’étranger. La<br />

détection précoce des bactéries<br />

résistantes permet d’éviter leur<br />

propagation et de faciliter le<br />

traitement médical. n<br />

Votre pharmacie –<br />

Votre lieu de référence pour<br />

toute question de santé.<br />

BIEL / BIENNE<br />

Battenberg Apotheke<br />

Durtschi Peter<br />

Apotheke Dr. Hysek<br />

Dr. Hysek Cédric<br />

Apotheke im Spitalzentrum<br />

Dr. Osswald Martin<br />

Geno Apotheke<br />

Dr. Ambühl Philipp<br />

Geno Apotheke<br />

Fuhrmann Didier<br />

NIDAU<br />

Schloss Apotheke Nidau<br />

Chiorean Ana<br />

LENGNAU<br />

Geno Apotheke<br />

Vogel David<br />

LYSS<br />

Apotheke Lyssbach<br />

Arnold Dominik<br />

Bahnhof-Apotheke Lyss<br />

Friedli Daniela<br />

RECONVILIER<br />

Pharmacie Bichsel<br />

Bichsel Bernard<br />

Mettstrasse 144<br />

032 341 55 30<br />

Bözingenstrasse 162<br />

032 345 22 22<br />

Vogelsang 84<br />

032 324 23 00<br />

General-Dufour-Strasse 4<br />

032 329 39 59<br />

Zentralstrasse 45<br />

032 329 39 79<br />

Hauptstrasse 30<br />

032 331 93 42<br />

Bürenstrasse 1<br />

032 652 44 13<br />

Steinweg 26<br />

032 384 54 54<br />

Bahnhofstrasse 6<br />

032 384 13 70<br />

Rte de Tavannes 1<br />

032 481 25 12<br />

RP_Gesundheitsseite_01_<strong>2024</strong>.indd 1 24.01.24


ECHO<br />

BIEL BIENNE 6. FEBRUAR <strong>2024</strong> BIEL BIENNE 6 FÉVRIER <strong>2024</strong><br />

Dominique Antenen<br />

wurde von einer<br />

unabhängigen Jury zum<br />

Bieler des Jahres 2023<br />

gekürt. Lena Reichenbach<br />

bemängelt die Auswahl<br />

der Nominierten.<br />

Unter diesen befanden<br />

sich fast ausschliesslich<br />

Männer<br />

Wovon ist die Jury unabhängig?,<br />

frage ich mich. Haben<br />

sie sich der Tatsache befreit,<br />

dass auch Frauen in Biel leben<br />

und wirken? Oder haben sie<br />

sich in der Jahreszahl vertan<br />

und meinten das Jahr 1923?<br />

Kommt unsere Stadt wirklich<br />

beinahe ohne Frauen aus? Ich<br />

weiss es nicht! Eigentlich ist<br />

es auch egal. Denn ich bin<br />

mir sicher, es gab, gibt und<br />

wird Frauen geben, welche die<br />

Stadt und die Region prägen<br />

und durch ihr Engagement<br />

oder Lebenswerk herausstechen.<br />

Ganz unabhängig<br />

davon, ob wir sie sichtbar machen<br />

oder nicht. Das macht<br />

mir Mut.<br />

Lena Reichenbach,<br />

per E-Mail<br />

Antwort: «Die Jury ist total<br />

unabhängig. Im Gegensatz<br />

zu den Vorjahren hatten<br />

wir diesmal keine gute<br />

Durchmischung Frauen/<br />

Männer, deutsch/welsch.<br />

Aber Vorschläge lassen sich<br />

nicht erzwingen. Diesmal<br />

waren unter den über<br />

30 Vorgeschlagenen (<br />

durch die Jury, durch<br />

Biel Bienne-Mitarbeitende<br />

und durch private Eingaben)<br />

nur gerade drei<br />

Frauen! Und die Nominationsjury<br />

kam nach geheimer<br />

Abstimmung mit nur<br />

zwei Wahlvorschlägen, in<br />

denen auch Frauen vertreten<br />

sind (Restaurant Bourg<br />

und Gurzelen), zum Resultat,<br />

das der unabhängigen<br />

Hauptjury vorgeschlagen<br />

wurde. Wir können nicht<br />

einfach Frauen, um der<br />

Frauen willen vorschlagen,<br />

wenn Männer im Vergleich<br />

zu ihnen wesentlich mehr<br />

geleistet haben. Und wir<br />

haben von Anfang an<br />

darauf verzichtet, einen<br />

Bieler und eine Bielerin des<br />

Jahres zu wählen, also zwei<br />

Preise zu vergeben.»<br />

Die Redaktion<br />

Mario Bernasconi<br />

fordert in Biel einen<br />

Macht-<br />

wechsel<br />

In meinem letzten Leserbrief<br />

«Schulterschluss» habe ich<br />

eine Ablösung des an der<br />

Macht stehenden Links-<br />

Bündnisses (SP und Grüne)<br />

gefordert und dass eine Steuererhöhung<br />

auch nach den<br />

Wahlen nicht stattfinden<br />

darf. Es freut mich, dass eine<br />

Gruppe um Raphael Benz mit<br />

der zu gründenden Bewegung<br />

«Zukunft Biel» auch einen<br />

Machtwechsel anstrebt.<br />

Benützen wir unsere Trümpfe:<br />

- Unsere Stadt hat dank ihrer<br />

Lage am See, den nahe liegenden<br />

Jura-Hügeln, dem Seeland<br />

mit seinem vorzüglichen<br />

Velo-Touren-Netz enorm<br />

viel zu bieten!<br />

- Die Zweisprachigkeit, wie<br />

wir sie, auch in den Schulen,<br />

anbieten, ist einmalig in<br />

der Schweiz!<br />

Das Kulturangebot<br />

ist grossartig!<br />

Schütteln wir das Image der<br />

«Armen Stadt Biel» ab. Sie soll<br />

wieder die Zukunftsstadt sein!<br />

Es muss uns gelingen, Biel<br />

besser «zu verkaufen!»<br />

- Setzen wir uns z. B. zum Ziel,<br />

auch wohlhabende Familien<br />

nach Biel anzuziehen, indem<br />

wir ihnen in bester Lage<br />

schöne Wohnungen<br />

anbieten können.<br />

- Die gute Verkehrslage mit<br />

Autobahn-Anschluss Richtung<br />

Süden, Osten und Norden soll<br />

uns helfen, weitere Betriebe<br />

nach Biel anzuziehen.<br />

Öffnen wir uns ihren Bedürfnissen!<br />

Wenn es um interessante<br />

Betriebe geht, sollten wir<br />

ihnen vermehrt die Chance<br />

geben, Industrieland zu kaufen,<br />

wenn dies für sie eine wichtige<br />

Voraussetzung ist.<br />

Und wenn man sich gegenseitig<br />

auf ein Angebot von Land<br />

im Baurecht einigen kann,<br />

dann sollten wir faire Lösungen<br />

anbieten (nicht wie vorgesehen,<br />

dem Betrieb keine<br />

Chance zu geben oder beim<br />

Ablauf des Baurechts für<br />

das investierte Kapital<br />

zu versuchen, noch etwas<br />

zu kriegen.)<br />

Zusammenfassend geht es<br />

um einen Gesinnungswandel,<br />

indem wir uns zum Ziel<br />

setzen, wohlhabende Familien<br />

und interessante neue<br />

Betriebe anzuziehen, statt sie<br />

mit einer Steuererhöhung<br />

abzuschrecken!<br />

Und wenn wir gemeinsam<br />

am Strick ziehen, wird es zum<br />

Machtwechsel kommen!<br />

Mario Bernasconi,<br />

Alt-Stadtrat, Biel<br />

Der Wahlkampf um die<br />

13. AHV-Rente ist in<br />

vollem Gange. In der<br />

letzten Ausgabe von<br />

Biel Bienne legte Nationalrat<br />

Lars Guggisberg (SVP,<br />

Kirchlindach) dar, dass<br />

eine 13. Rente zu teuer<br />

sei, vielen zugutekomme,<br />

welche sie nicht brauchen<br />

und Lücken besser mit<br />

Ergänzungsleistungen<br />

geschlossen werden<br />

sollen. François Boder<br />

und Willi Grab hingegen<br />

plädieren für eine<br />

13. AHV-Rente<br />

Das einzig Zutreffende an<br />

den Ausführungen von Nationalrat<br />

Guggisberg ist, dass<br />

wir Auslandschweizer knapp<br />

800 000 an der Zahl sind.<br />

Der SVP-Parteigott sagte kürzlich<br />

am Albisgüetli, es seien<br />

weit über eine Million und<br />

wetterte gegen die Generation<br />

von Rentnern, die<br />

40 Jahre lang Monat für<br />

Monat in die AHV einbezahlt<br />

hat. Währenddessen viele<br />

ewig studiert haben, oder<br />

noch schlimmer, einfach zu<br />

faul waren, um zu arbeiten.<br />

Nun wollen Sie diejenigen<br />

bestrafen, die dank ihrem<br />

Fleiss, massiv in die AHV<br />

einbezahlt haben und nun<br />

zu Recht etwas mehr erhalten<br />

sollen. Das ist typisches<br />

SVP-Blabla. Jedenfalls kein<br />

gutes Zeichen für die Jungen.<br />

Man erhält das Gefühl, dass<br />

wir Auslandschweizer für<br />

Sie Ausländer sind. Die 500<br />

Millionen, die jährlich ins<br />

Ausland fliessen sollen, sind<br />

wahrscheinlich grosszügig<br />

hochgerechnet. Tatsache<br />

ist, dass ein grosser Teil der<br />

im Ausland lebenden AHV-<br />

Rentner sich ein Leben in der<br />

Schweiz nicht mehr leisten<br />

können und in der Schweiz<br />

Ergänzungsleistungen (EL)<br />

beziehen müssten. Das<br />

käme wohl teurer als 500<br />

Millionen. Dass die AHV in<br />

Schieflage sei, ist auch so eine<br />

SVP-Behauptung. Die Finanzierung<br />

ist durch die aktuell<br />

Einzahlenden gesichert. Die<br />

Gegnerschaft der 13. Rente ist<br />

ausschliesslich bei den Arbeitgebern<br />

anzusiedeln, die einen<br />

leicht grösseren Anteil des<br />

Lohnabzuges tragen müssten.<br />

Arbeitgeber, die immer wieder<br />

gegen höhere Kinderrenten<br />

stimmen! Da passt der Schlusssatz,<br />

wonach die SVP den<br />

Mittelstand, die Familien und<br />

die KMU schützen möchten,<br />

nicht ganz zur SVP-Breitseite<br />

gegen die 13. Rente. Deshalb<br />

werden aufgeklärte Wähler ein<br />

«Ja» in die Urne legen.<br />

François Boder,<br />

Thailand<br />

Nationalrat Lars Guggisberg<br />

meint, seine Killerphrasen<br />

seien Argumente gegen den<br />

13. «Wir stimmen über eine<br />

Umverteilungs-Initiative ab.»<br />

Mag sein, dass die Umverteilung<br />

von Arm zu Reich<br />

nun wenigstens ansatzweise<br />

umgekehrt wird: Wer heute<br />

keinen 13. braucht, konnte<br />

sein Füllhorn in den letzten<br />

Jahrzehnten reich füllen. Sie<br />

profitierten von der harten<br />

Arbeit und dem Konsum der<br />

Billiglohner. Natürlich brauchen<br />

nicht alle den 13., ich<br />

auch nicht. Aber das ist nun<br />

ein erster Schritt in Richtung<br />

«Existenz-Sicherung». Beim<br />

Thema «Ausländer» liegt die<br />

SVP falsch. Die AHV-Bezüger<br />

im Ausland machen das, was<br />

die SVP von ihnen verlangt:<br />

Sie haben fleissig gearbeitet,<br />

zur Wertschöpfung beigetragen,<br />

die Infrastrukturen<br />

ausgebaut, den Beitrag in die<br />

AHV geleistet und verlassen<br />

dann die Schweiz. Sie belasten<br />

damit unsere Infrastrukturen<br />

(Altersheime, Spitäler,<br />

Krankenkassen, Ergänzungsleistungen,<br />

Bahnen, Strassen,<br />

Wohnungen) nicht. Die<br />

Lebenshaltungskosten sind in<br />

der Schweiz viel höher sind<br />

als im Ausland. Das Problem:<br />

die Hochpreis-Insel Schweiz.<br />

Es wäre doch vernünftig, diese<br />

Insel abzubauen, damit die<br />

AHV-Senioren hier in «Saus<br />

und Braus» leben könnten,<br />

verdient hätten sie es. Es ist<br />

der SVP (& Co) freigestellt, die<br />

«verheerenden Auswirkungen<br />

auf unsere Sozialwerke» mit<br />

einer Initiative zur Reduktion<br />

der AHV-Rente für Reiche<br />

einzureichen, um damit die<br />

Zukunft der AHV zu retten<br />

und so die Giesskanne der<br />

jetzigen Initiative durch den<br />

Schleppschlauch zu ersetzen:<br />

Gelder gezielt dorthin, wo<br />

sie gebraucht werden. Sie<br />

können auch eine Initiative<br />

einreichen, die einen Deckel<br />

auf das Senkloch «Krankenkassenprämie»<br />

setzt. Sie könnten<br />

die AHV-Rente für «Unbedürftige»<br />

aufs Minimum<br />

setzen, mit der Möglichkeit<br />

per Antrag doch die Maximal-<br />

Rente zu verlangen, wie das<br />

mit den Ergänzungsleistungen<br />

gemacht werden muss. Ist<br />

ja nicht ehrenrührig! Damit<br />

liesse sich das Sozialwerk am<br />

3. März langfristig sichern. Im<br />

Moment stimmen wir über<br />

die 13. AHV-Rente ab. Bisher<br />

war jede AHV-eierlegende<br />

Wollmilchsau wegen falschen<br />

Argumenten und Versprechungen<br />

abgelehnt worden.<br />

Deshalb Schritt für Schritt:<br />

sofort etwas für die Existenzsicherung<br />

der «Bedürftigen»<br />

(Ja zum 13.). Erleichterung<br />

des «schlechten Gewissens<br />

der Unbedürftigen» (Initiative<br />

«Schleppschlauch»).<br />

Flexibilisierung des Ren-<br />

14<br />

tenalters mit Garantie der<br />

Wirtschaft zur Beschäftigung<br />

bis zum Rentenalter, keine<br />

Abschiebung in die ALV oder<br />

die Sozialhilfe. Rettung der<br />

Zukunft der wichtigen AHV<br />

(Finanzquellen öffnen, statt<br />

private Umverteilung), Erinnerung<br />

an den Ursprung der<br />

AHV: sichere Altersvorsorge<br />

(Existenzgrundlage, echtes<br />

3-Säulen-Prinzip für alle).<br />

Willi Grab, Orpund<br />

Biel Bienne berichtete am<br />

16. Januar über eine neue<br />

Schlachtmethode, bei<br />

welcher mit den Tieren<br />

schonender umgegangen<br />

werden kann. Für Leserin<br />

Cornelia Wolf ist der Titel<br />

Irreführend<br />

Das Tier ist am Ende tot. Ist<br />

das «schonend»? «Schonen»<br />

wird im Wörterbuch so erklärt:<br />

«nicht strapazieren, besonders<br />

behutsam behandeln», aber<br />

auch «jemanden unversehrt<br />

lassen, gnädig zu jemandem<br />

sein, verschonen». Zweifellos<br />

ist es zu begrüssen, wenn Tiere<br />

möglichst wenig Stress haben<br />

auf dem Weg in den Tod. Den<br />

meisten der jährlich 85 Millionen<br />

in der Schweiz getöteten<br />

Tiere ist dies nicht vergönnt.<br />

Aber auch bei der Hof- und<br />

Weideschlachtung gilt: Es gibt<br />

kein Fleisch von glücklichen<br />

Tieren. Es gibt nur Fleisch von<br />

toten Tieren. Am schonendsten<br />

ist es, kein Fleisch zu essen.<br />

Cornelia Wolf,<br />

Leubringen<br />

Eine Nidauer Bürger-<br />

initiative möchte, dass<br />

die Stadt mehr Badestege<br />

montiert. An dieser Stelle<br />

sagen sie allen, welche<br />

sie unterstützt haben,<br />

Danke!<br />

Am 24.1.24 haben wir der<br />

Stadt Nidau dank euch 861<br />

Unterschriften für die Petition<br />

«Der Fluss gehört allen<br />

– Schaffung von Badestegen»<br />

überreicht. Merci fürs<br />

Sammeln, Unterstützen und<br />

Weitersagen. Stellt euch den<br />

nächsten heissen Sommer<br />

vor und wir können uns von<br />

Badesteg zu Badesteg treiben<br />

lassen. Stellt euch vor, im<br />

Winter am Ufer von Aare<br />

oder Zihl entlang zu spazieren<br />

und auf einem Holzsteg direkt<br />

über dem Wasser Sonne<br />

zu tanken. Stellt euch vor,<br />

beim Paddeln irgendwo ganz<br />

einfach eine Pause einlegen<br />

zu können. Dank unser aller<br />

Engagement kommt die Sache<br />

mit den Stegen in Fluss.<br />

Esther Kast und<br />

Sandra Rentschler,<br />

Nidau<br />

Biel Bienne wollte in der<br />

Umfrage vom 24. Januar<br />

von Passanten wissen,<br />

auf welches Haushaltsgerät<br />

sie nicht verzichten<br />

möchten. Für Rolf Bolliger<br />

aus Lyss spiegelt sich in<br />

dieser Rubrik die heutige<br />

Gesellschaft<br />

Die sechs angefragten Passanten<br />

könnten wohl kaum<br />

auf die Stromsteckdosen in<br />

der Küche verzichten. Bei<br />

politischen Wahlen wählen<br />

jedoch viele mit erhobenem<br />

Haupt rot/grüne Kandidaten<br />

und behaupten dabei<br />

noch keck, alle elektrischen<br />

Haushaltgeräte seien eigentlich<br />

überflüssig. Trotzdem<br />

möchte eine der sechs Befragten<br />

nie auf den Geschirrspüler<br />

verzichten. Diese<br />

Umfrage in der Stadt zeigt<br />

einmal mehr: Die anderen<br />

müssen (verzichten), aber<br />

ich nicht! «Alles mit Mass<br />

und Menschenverstand»,<br />

müsste das Wahlthema werden,<br />

bei den herbstlichen<br />

Neu-Wahlen in Biel!<br />

Rolf Bolliger, Lyss<br />

Mein Aufsteller der Woche<br />

Ma satisfaction de la semaine<br />

Amel Bouchiba,<br />

Leiterin<br />

des Vereins<br />

CeSaM /<br />

directrice<br />

de l’association<br />

CeSaM,<br />

Safnern<br />

«Unser Verein hat zum Ziel, Personen mit<br />

Migrationshintergrund im Hinblick auf ihre<br />

Integration zu beraten und auszubilden.<br />

Nun haben wir endlich wieder ein festes<br />

Lokal. Wir sind an die Reitschulstrasse<br />

5 in Biel umgezogen, wo wir unsere<br />

Kundschaft nach Vereinbarung mittwochs<br />

und freitags empfangen. Wir wollen<br />

bei den Behörden und in der Wirtschaft<br />

weiterhin eine Referenz für soziale und<br />

familiäre Begleitung sein, um anderswo<br />

geborenen Menschen zu helfen, sich in<br />

ihrem neuen Land wohl zu fühlen.»<br />

«Notre association, dont le but est<br />

d’orienter et de former les personnes<br />

issues de la migration en vue de leur<br />

intégration, a enfin retrouvé un local<br />

fixe. Nous avons déménagé à la rue du<br />

Manège 5 à Bienne où nous accueillons<br />

notre clientèle sur rendez-vous le mercredi<br />

et le vendredi. Nous voulons continuer à<br />

être auprès des autorités et des milieux<br />

économiques une référence en matière<br />

d’accompagnement social et familial afin<br />

d’aider les personnes nées ailleurs à se<br />

sentir au mieux dans leur nouveau pays.»<br />

Myriam Roth, de Bienne,<br />

commente les nominations<br />

au titre de<br />

Biennoise/Biennois de<br />

l’année par Biel Bienne.<br />

Où est la<br />

diversité?<br />

Bienne est vivante, Bienne<br />

est plurielle, Bienne est<br />

bilingue. La population<br />

biennoise est riche de par<br />

sa diversité. Une diversité<br />

dans les origines, le genre,<br />

la langue, les compétences.<br />

J’aime ma ville car elle est<br />

capable de donner une<br />

place et valoriser chacune<br />

et chacun dans sa singularité.<br />

Mais lorsque je vois les<br />

personnes nominées pour<br />

le ou la Biennois.e de l’année,<br />

j’ai le sentiment que<br />

toutes ces composantes si<br />

importantes de notre ville,<br />

ont été oubliées.<br />

Myriam Roth, Bienne<br />

WICHTIGE NUMMERN • NUMÉROS IMPORTANTS<br />

n NOTRUF POLIZEI / POLICE SECOURS: 117<br />

n FEUERALARM / FEU: 118<br />

n STRASSENHILFE / SECOURS ROUTIER: 140<br />

n ÄRZTE / MÉDECINS: 0900 900 024<br />

Fr. 1.95 / Min. aus dem Festnetz<br />

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NOTFALLDIENSTE / URGENCES<br />

NOTFALLDIENSTE / URGENCES<br />

■ Biel / Bienne<br />

■ Region / Région<br />

■ NOTRUF POLIZEI / POLICE SECOURS: 117<br />

■ FEUERALARM / FEU: 118<br />

■ STRASSENHILFE / SECOURS ROUTIER: 140<br />

■ ÄRZTE / MÉDECINS: 0900 900 024<br />

Fr. 1.95 / Min. aus dem Festnetz<br />

■ ZAHNÄRZTE / DENTISTES:<br />

0900 903 903 Fr. 1.95.– / Min. aus dem Festnetz<br />

■ APOTHEKEN / PHARMACIES: 0842 24 24 24<br />

■ NOTRUF AMBULANZ / AMBULANCES: 144<br />

■ TIERARZT / VÉTÉRINAIRE:<br />

0900 099 990 Fr. 2.– / Min. aus dem Festnetz<br />

■ TÄUFFELEN-ERLACH, LYSS-WORBEN-BUSSWIL,<br />

AARBERG-BÜREN: Notfall: 0900 144 111<br />

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■ COURTELARY et BAS-VALLON , PÉRY, ST-IMIER,<br />

HAUT-VALLON, RENAN, SONVILIER, VILLERET,<br />

urgences: 032 941 37 37<br />

■ MOUTIER, médecin de garde: 032 493 11 11<br />

LA NEUVEVILLE, médecin de garde:<br />

0900 501 501 Fr. 2.– / Min. depuis le reseau fixe<br />

■ PLATEAU DE DIESSE, permanence téléphonique:<br />

0900 501 501 Fr. 2.– / Min. depuis le reseau fixe<br />

■ SAINT-IMIER, urgences et ambulance pour le Haut et<br />

Bas-Vallon jusqu’à Sonceboz et Tramelan: 032 942 23 60<br />

■ SAINT-IMIER et HAUT-VALLON: RENAN, SONVILIER,<br />

VILLERET, urgences médicales: 089 240 55 45<br />

■ SAINT-IMIER et BAS VALLON: 032 941 37 37<br />

■ SAINT-IMIER, pharmacie de service: le no 032 942 86 87<br />

ou 032 941 21 94 renseigne.<br />

■ TAVANNES, Service de garde médical de la vallée de<br />

Tavannes: 032 493 55 55<br />

■ TRAMELAN, urgences médicales: 032 493 55 55<br />

Pharmacies: H. Schneeberger: 032 487 42 48<br />

J. von der Weid: 032 487 40 30<br />

■ Schweiz. Rettungsflugwacht / Sauvetage par hélicoptère:<br />

14 14 (depuis l’étranger 0041 333 33 33 33)<br />

■ Vergiftungen: Tox-Zentrum Schweiz / Intoxications:<br />

Centre suisse anti-poison: 145 oder 044 251 51 51<br />

■ Bereich Elektrizität / Département Electricité: 032 326 17 11<br />

■ Bereich Gas / Département Gaz: 032 326 27 27<br />

■ Bereich Wasser / Département Eau: 032 326 27 27<br />

■ BKW Bernische Kraftwerke / FMB Forces motrices bernoises:<br />

Pikettdienst / service de piquet: 0844 121 175<br />

■ Strasseninspektorat / Inspection des routes, fuites diverses:<br />

032 326 11 11<br />

■ Rohrreinigungs-Service / Service de nettoyage des<br />

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Pharmacies: H. Schneeberger: 032 487 42 48<br />

J. von der Weid: 032 487 40 30<br />

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Bas-Vallon jusqu’à Sonceboz et Tramelan: 032 942 23 60<br />

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Centre suisse anti-poison: 145 oder 044 251 51 51<br />

■ Bereich Elektrizität / Département Electricité: 032 326 17 11<br />

■ Bereich Gas / Département Gaz: 032 326 27 27<br />

■ Bereich Wasser / Département Eau: 032 326 27 27<br />

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BIEL BIENNE 6. FEBRUAR <strong>2024</strong> LYSSER & AARBERGER WOCHE<br />

BIEL BIENNE 6 FÉVRIER <strong>2024</strong><br />

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Seit Ende vergangenen Jahres liefern<br />

Velokuriere Einkäufe im Gebiet Lyss, Aarberg,<br />

Worben und Busswil nach Hause. Die Gemeinde<br />

Lyss unterstützt den Testbetrieb, auch aus<br />

ökologischen und sozialen Gründen.<br />

HUA. Lyss will bis 2028<br />

das Label Energiestadt GOLD<br />

erreichen. Dafür gilt es,<br />

Massnahmen in verschiedenen<br />

Handlungsfeldern umzusetzen.<br />

Im Handlungsfeld<br />

«Mobilität» soll ein Hauslieferdienst<br />

ermöglichen, vermehrt<br />

zu Fuss oder mit dem<br />

Velo einkaufen zu gehen.<br />

Vorteile. Der Testbetrieb<br />

des Lysser Hauslieferdienstes<br />

«bring it» läuft seit November.<br />

Die Gemeinde unterstützt<br />

dieses neue Angebot der Stiftung<br />

Südkurve Lyss im Sinne<br />

einer Anschubfinanzierung<br />

in den ersten fünf Jahren.<br />

«Der Hauslieferdienst bringt<br />

verschiedene Mehrwerte für<br />

unsere Gemeinde», erklärt<br />

Gemeindepräsident Stefan<br />

Nobs. Bequemes Einkaufen<br />

ohne Taschenschleppen ist<br />

für Familien, in der Mobilität<br />

eingeschränkte und ältere Personen<br />

ein wertvolles Angebot.<br />

«Der Lysser Einkaufsplatz wird<br />

noch attraktiver und unsere<br />

Ladengeschäfte profitieren<br />

von dieser neuen Dienstleistung.»<br />

Weiter werde die berufliche<br />

und soziale Integration<br />

von Erwerbslosen dank «bring<br />

it» gefördert. «Sie erhalten eine<br />

sinnvolle Beschäftigung und<br />

erbringen eine Dienstleistung<br />

für unsere Einwohnerinnen<br />

und Einwohner. »<br />

Die Einkäufe werden in<br />

den Läden zurückgelassen<br />

und innert rund zwei Stunden<br />

oder zur definierten Lieferzeit<br />

per Cargo-E-Bike nach Hause<br />

gebracht. Einkaufen zu Fuss<br />

ist heutzutage schon fast ein<br />

Luxus. Meist ist die Zeit zu<br />

knapp oder man macht einen<br />

Wocheneinkauf, den man<br />

lieber mit dem Auto transportiert.<br />

Die Disposition des<br />

Hauslieferdienstes wird am<br />

Viehmarktplatz beheimatet<br />

sein. Von dort aus können<br />

die Cargo-E-Bikes vor allem<br />

entlang des Lyssbachs, also<br />

abseits der Hauptachsen unterwegs<br />

sein.<br />

Integration. Seit einigen<br />

Wochen begegnet man den<br />

Cargo-E-Bikes des neuen<br />

Hauslieferdienstes. Wer<br />

den Hauslieferdienst in Anspruch<br />

nimmt, kann beim<br />

Verlassen der Wohnung<br />

auch gleich noch Wertstoffe<br />

vor die Tür stellen. Der<br />

Hauslieferdienst kümmert<br />

sich um die Entsorgung.<br />

Die Stiftung Südkurve<br />

unterstützt und fördert die<br />

berufliche und soziale Integration<br />

von erwerbslosen<br />

Menschen. Dank diesem<br />

neuen Angebot kann im Rahmen<br />

der Arbeitsintegration<br />

interessante Arbeit angeboten<br />

werden, die auch Kontakt<br />

mit den Auftraggebern<br />

ermöglicht. Die Wertschätzung,<br />

die sie dabei für ihre<br />

geleisteten Dienste erfahren<br />

können, ist ein wichtiger<br />

Motivationsfaktor, der das<br />

Integrationsprogramm stärkt.<br />

Läden machen mit. Verschiedenste<br />

Bevölkerungsgruppen<br />

profitieren vom<br />

neuen Angebot. Berufstätige<br />

Eltern können in aller Ruhe<br />

vor oder nach der Arbeit<br />

einkaufen und ihre Einkäufe<br />

zum gewünschten Zeitpunkt<br />

nach Hause liefern lassen.<br />

Senioren ohne Auto oder<br />

Gehbehinderte können selbständig<br />

einkaufen und ohne<br />

Einkaufslasten im Zentrum<br />

unterwegs sein.<br />

Damit das Angebot funktioniert,<br />

braucht es motivierte<br />

Partner, die sich als<br />

offizieller Auslieferungspunkt<br />

registrieren lassen.<br />

«bring it» hat mit den Lysser<br />

Geschäften und der Ladengruppe<br />

verhandelt und<br />

die Partnergeschäfte auf<br />

der Website aufgeführt. Sie<br />

PHOTO: JOEL SCHWEIZER<br />

unterstützen den Hauslieferdienst<br />

mit 1 Franken pro<br />

Lieferung. Alain Revilloud<br />

ist bei der Stiftung Südkurve<br />

für das Projekt verantwortlich:<br />

«Der Hauslieferdienst<br />

soll innerhalb von zwei bis<br />

vier Jahren zu einem festen<br />

Bestandteil der Lysser Einkaufskultur<br />

werden.»<br />

So funktionierts. Wer<br />

den Hauslieferdienst nutzt,<br />

kann sich über eine App registrieren.<br />

Nach dem Einkauf<br />

werden die Einkaufstaschen<br />

mit einem QR-Code (Kleber)<br />

markiert, der im Laden<br />

zur Verfügung gestellt wird.<br />

Dieser Code wird mit dem<br />

Handy gescannt und an den<br />

Hauslieferdienst geschickt.<br />

Alle erfassten Einkäufe werden<br />

abgeholt und kommen<br />

in die Disposition am Viehmarktplatz,<br />

von wo aus die<br />

Zustellung erfolgt. Eine Einzellieferung<br />

(maximal zwei<br />

Tragetaschen) kostet 5 Franken.<br />

Die Dienstleistung gibt<br />

es auch als Jahresabonnement<br />

für 222 Franken bzw.<br />

333 Franken inklusive Entsorgung.<br />

Bezahlt wird bargeldlos<br />

mittels App.<br />

Weitere Infos zum<br />

Hauslieferdienst:<br />

www.bring-it.ch<br />

n<br />

Benjamin<br />

Duber<br />

liefert Einkäufe<br />

an<br />

die Haustür<br />

der Kunden.<br />

Auf<br />

Wunsch<br />

entsorgen<br />

er und<br />

seine Kollegen<br />

auch<br />

Altstoffe,<br />

welche in<br />

speziellen<br />

Boxen bereitgestellt<br />

werden<br />

können.<br />

BILD DER WOCHE<br />

von Joel Schweizer<br />

Waldarbeiter<br />

Hans-Peter Kohler<br />

befreit den<br />

Eigenacker-Wald<br />

bei Lyss von Unterholz,<br />

damit seine<br />

Kollegen mit den<br />

grossen Maschinen<br />

auffahren können.<br />

Es werden<br />

ausgewählte<br />

Bäume gefällt die<br />

danach zu Papier<br />

oder Brennholz<br />

verarbeitet werden.


16<br />

BIEL BIENNE 6. FEBRUAR <strong>2024</strong> AGENDA<br />

BIEL BIENNE 6 FÉVRIER <strong>2024</strong><br />

www.cinevital.ch KINOS/CINÉMAS PROGRAMM VOM/PROGRAMME DU 08.02.–14.02.<strong>2024</strong><br />

KINO/CINÉ FILM FSK/LÄNGE DO/JE FR/VE SA/SA SO/DI MO/LU DI/MA MI/ME<br />

Apollo ANYONE BUT YOU 12 (12) / 104 20:15 E/df 20:15 E/df 20:15 E/df 20:15 E/df<br />

Lido 2 ANYONE BUT YOU 12 (12) / 104 13:45 D 13:45 D<br />

Rex 1 ARGYLLE 14 (14) / 139 20:15 E/df 20:15 E/df 20:15 E/df 20:15 E/df<br />

Rex 2 BERGFAHRT 6 (6) / 97 18:00 OV/d 18:00 OV/d 18:00 OV/d 18:00 OV/d<br />

Apollo BON SCHUUR TICINO 6 (10) / 88 20:15 Ov/df<br />

Lido 1 BON SCHUUR TICINO 6 (10) / 88 11:00 Ov/df<br />

Lido 2 BON SCHUUR TICINO 6 (10) / 88 15:00 Ov/df<br />

16:00 Ov/df 16:00 Ov/df 16:00 Ov/df 16:00 Ov/df 16:00 Ov/df 16:00 Ov/df<br />

20:30 Ov/df 20:30 Ov/df 20:30 Ov/df 20:30 Ov/df 20:30 Ov/df 20:30 Ov/df<br />

Rex 2 DREAM SCENARIO 16 (16) / 100 20:30 E/df 20:30 E/df 20:30 E/df 20:30 E/df 20:30 E/df 20:30 E/df 20:30 E/df<br />

Beluga DUNE RE-ISSUE 12 (14) / 166 17:00 E/df<br />

Rex 1 DUNE RE-ISSUE 12 (14) / 166 19:45 E/df 19:45 E/df 19:45 E/df<br />

Rex 2 DUNE RE-ISSUE 12 (14) / 166 14:30 E/df 14:30 E/df 14:30 E/df<br />

schweizer premiere!<br />

en 1re suisse !<br />

„le bon film !<br />

Beluga EINE MILLION MINUTEN 10 (10) / 126 17:30 D 17:30 D 17:30 D 17:30 D 17:30 D<br />

Lido 1 LE DERNIER JAGUAR 8 (8) / 100 15:30 F 15:30 F 15:30 F<br />

Rex 1 ELLA UND DER SCHWARZE JAGUAR 8 (8) / 100 14:45 D 14:45 D 14:45 D 14:45 D 14:45 D<br />

Rex 2 LE DERNIER JAGUAR 8 (8) / 100 14:30 F 14:30 F<br />

Lido 1 JAKOBS ROSS 12 / 103 17:45 CH-D/f 17:45 CH-D/f 17:45 CH-D/f 17:45 CH-D/f 17:45 CH-D/f 17:45 CH-D/f 17:45 CH-D/f<br />

Rex 2 JOAN BAEZ - I AM NOISE 10 (12) / 113 18:00 E/df 18:00 E/df 18:00 E/df<br />

Rex 1 LA PASSION DE DODIN BOUFFANT 10 (14) / 135 12:15 F/d 12:15 F/d 12:15 F/d 12:15 F/d 12:15 F/d 12:15 F/d 12:15 F/d<br />

lunch'kino<br />

Lido 2<br />

LAUSANNE HC - EHC BIEL-BIENNE<br />

LIVE ÜBERTRAGUNG IM KINO! 0 / 120 19:45 D<br />

Lido 1 MIGRATION 6 (6) / 92 13:30 F 13:30 F<br />

Lido 2 MONSTER - KAIBUTSU 14 (16) / 121 10:45 Ov/df<br />

Apollo OPPENHEIMER 12 (12) / 180 19:30 E/df 19:30 E/df<br />

schweizer premiere!<br />

Apollo PERFECT DAYS 8 (14) / 123 17:00 Jap/d/f 17:00 Jap/d/f<br />

en 1re suisse !<br />

17:30 Jap/d/f 17:30 Jap/d/f 17:30 Jap/d/f 17:30 Jap/d/f „le bon 17:30 film ! Jap/d/f<br />

Lido 1 PERFECT DAYS 8 (14) / 123 15:00 Jap/d/f 15:00 Jap/d/f 15:00 Jap/d/f 15:00 Jap/d/f<br />

Beluga POOR THINGS 16 (16) / 141 14:00 E/df<br />

14:30 E/df<br />

20:15 E/df 20:15 E/df 20:15 E/df 20:15 E/df 20:15 E/df 20:15 E/df<br />

20:30 E/df<br />

Lido 1 RETOUR EN ALEXANDRIE 8 (12) / 90 20:15 Ov/df 20:15 Ov/df 20:15 Ov/df 20:15 Ov/df 20:15 Ov/df 20:15 Ov/df 20:15 Ov/df<br />

Rex 2 RETOUR EN ALEXANDRIE lunch'kino 8 (12) / 90 12:30 Ov/df 12:30 Ov/df 12:30 Ov/df 12:30 Ov/df 12:30 Ov/df 12:30 Ov/df 12:30 Ov/df<br />

Rex 1 THE HOLDOVERS 12 (12) / 133 17:00 E/df 17:00 E/df 17:00 E/df<br />

17:30 E/df 17:30 E/df 17:30 E/df 17:30 E/df<br />

Lido 2 UN MÉTIER SÉRIEUX 8 (12) / 102 17:00 F/d<br />

18:00 F/d 18:00 F/d 18:00 F/d 18:00 F/d 18:00 F/d 18:00 F/d<br />

Apollo WONKA 6 (6) / 117 14:30 F 14:30 F<br />

vorpremiere!<br />

en avant-première !<br />

„lunch‘kino“<br />

0900 900 921<br />

(CHF 0.80/Anruf + CHF 0.80/Min.)<br />

CentrePasquArt Seevorstadt 73, Faubourg du Lac<br />

032 322 71 01 • www.filmpodiumbiel.ch<br />

MADE IN<br />

SWITZERLAND<br />

Das aktuelle Schweizer Filmschaffen ist politisch, sinnlich,<br />

spielerisch, lustvoll, offensiv und bewegend.<br />

La création cinématographique suisse actuelle est politique,<br />

sensuelle, ludique, joyeuse, offensive et émouvante.<br />

18/01/24 - 27/02/24<br />

l CINEDOME<br />

www.kitag.ch<br />

l AARBERG, ROYAL<br />

www.kino-aarberg.ch<br />

KINOS CINÉMAS<br />

l BÉVILARD, PALACE<br />

«Un Coup de Dés», ME/JE: 20.00.<br />

«Le dernier Jaguar», VE: 18.00, SA: 17.00.<br />

«Bisons», VE/SA: 20.30, DI: 20.00.<br />

«Monsieur Bout-de-Bois», DI: 10.00.<br />

«Vivre avec les Loups», DI: 17.00.<br />

l LA NEUVEVILLE, CINÉ<br />

o<br />

FOUDRE<br />

Carmen Jaquier, CH 2022, 92‘, F/d<br />

Do/Je 08/02 19h00<br />

So/Di 11/02 10h30<br />

PREMIEREFILM / PREMIÈRES<br />

DIE THEORIE VON ALLEM<br />

Timm Kröger, DE/AT/CH 2023, 119’, D/f<br />

Fr/Ve 09/02 20h30<br />

ZIMMERWALD<br />

Valeria Stucki, CH 2023, 66‘, Dialekt/f<br />

Sa/Sa 10/02 18h00<br />

PREMIEREFILM / PREMIÈRES<br />

SHAYDA<br />

Noora Niasari, AU 2023, 117‘ Ov/d,f<br />

Sa/Sa 10/02 20h30<br />

PREMIEREFILM / PREMIÈRES<br />

BIG LITTLE WOMEN<br />

Nadia Fares, CH/EG 2022, 86’, Ov/d,f<br />

So/Di 11/02 18h00<br />

Mo/Lu 12/02 20h30 DERNIÈRE<br />

PREMIEREFILM / PREMIÈRES<br />

DIE ANHÖRUNG (L‘AUDITION)<br />

Lisa Gerig; CH 2023, 81‘, Ov/d,f<br />

So/Di 11/02 20h30<br />

Di/Ma 13/02 19h00<br />

PREMIEREFILM / PREMIÈRES<br />

RUÄCH - EINE REISE INS JENISCHE<br />

EUROPA / GADJO - UN VOYAGE DANS<br />

L’EUROPE YÉNICHE<br />

Andreas Müller, Simon Guy Fässler, Marcel<br />

Bächtiger, CH, 2022, 118‘, Ov/d,f<br />

Mo/Lu 12/02 18h00<br />

l GRENCHEN, PALACE<br />

«Wo die Lüge hinfällt», MI: 20.30.<br />

«Raus aus dem Teich», MI: 16.00.<br />

«Butterfly Tale», MI: 14.00.<br />

l GRENCHEN, REX<br />

«Argylle», MI: 20.15.<br />

l INS, INSKINO<br />

«Joan Baez: I Am A Noise», MI: 20.00.<br />

«Wow! Nachrichten aus dem All», MI: 14.00.<br />

«Perfect Days», FR/SA/SO: 20.00.<br />

l LYSS, APOLLO<br />

www.cinergie.ch<br />

«Argylle», ME/VE: 20.30.<br />

«La Couleur Pourpre», SA/DI: 20.30.<br />

«Pauvres Créatures», DI: 17.00, MA: 20.30.<br />

l MOUTIER, CINOCHE<br />

«Bisons», ME/DI/LU: 20.00, SA: 17.30.<br />

«Poor Things», JE: 20.00, VE/SA: 20.30, DI: 16.00.<br />

«Ciao-Ciao Bourbine», VE: 17.30.<br />

l SAINT-IMIER, ESPACE NOIR<br />

«Little Palestine», JE/VE/SA/DI: 20.00, DI: 17.00.<br />

l TAVANNES, ROYAL<br />

«Le Royaume de Kensuke», ME: 14.00, SA/DI: 10.00.<br />

«Cocorico», ME/JE/VE: 20.00, SA: 21.00, DI: 14.00.<br />

«Ciao-Ciao Bourbine», MA: 20.00.<br />

«Argylle», SA: 17.00, DI/LU: 20.00 .<br />

«Chien et Chat», DI: 16.30. avant-première.<br />

l TRAMELAN, CINÉMATOGRAPHE<br />

«Le dernier Jaguar», ME/SA: 15.00, DI: 14.00.<br />

«If only I could hibernate», ME: 18.00, DI: 20.00.<br />

«Bisons», ME: 2000, VE: 20.30, SA: 21.00, MA: 18.00.<br />

«La Couleur Pourpre»,<br />

JE: 17.15, SA: 18.00, DI: 17.00, MA: 20.15.<br />

«Ciao-Ciao Bourbine», VE: 18.00.<br />

«Linda veut du poulet», DI: 10.00.<br />

«Chien & Chat», LU: 15.00.<br />

«Vivre avec les Loups», LU: 18.00.<br />

«Retour en Alexandrie», LU: 20.00.<br />

«Interdit aux chiens et aux Italiens», MA: 14.30.<br />

<strong>2024</strong><br />

50 ans<br />

A<strong>BB</strong>A<br />

Biel-Bienne Palais des Congrès 25 avril 20h<br />

Billetterie/Tickets: www.abbafever50.com<br />

Verstehen<br />

Sie Bärndütsch?<br />

Comprenez-vous<br />

le Bärndütsch?<br />

Chodere = spucken / cracher<br />

Ghüderhuufe = Abfallhaufen / tas de déchets<br />

pfuuse = schlafen / dormir<br />

Müntschi = Kuss / baiser<br />

Schtieregring = sturer Mensch /une tête de mule<br />

Ufzgi = Schulaufgaben / devoirs d‘école<br />

Auflösung von Seite 12.<br />

Solution de la page 12.


BIEL BIENNE 6. FEBRUAR <strong>2024</strong> AGENDA<br />

BIEL BIENNE 6 FÉVRIER <strong>2024</strong> 17<br />

Am Mittwoch- und Freitagabend führt das TOBS im<br />

Stadttheater Biel Igor Strawinskys neoklassisches<br />

Meisterwerk «The Rake’s Progress» auf.<br />

Die Oper erzählt vom Aufstieg und Fall des jungen<br />

Emporkömmlings Tom Rakewell, inszeniert von<br />

Maria Riccarda Wesseling. Let’s go!<br />

l Biel/Bienne<br />

l Region/Région<br />

Deutsch in Schwarz<br />

français en gris<br />

07.02.<br />

MITTWOCH<br />

MERCREDI<br />

KONZERTE<br />

CONCERTS<br />

l ATOMIC CAFÉ, «Meta<br />

Marie Louise - The art of<br />

improvised music». 21.00.<br />

l BÖZINGEN, Familiengärten,<br />

Hausi Straub Fan-<br />

Club, «ST Seeberggruess».<br />

20.00.<br />

THEATER<br />

THÉÂTRE<br />

l STADTTHEATER,<br />

«The Rake’s Progress» von<br />

Igor Strawinsky. 19.30.<br />

UND<br />

AUSSERDEM ...<br />

DE PLUS...<br />

l TRAMELAN, CIP,<br />

Né pour lire. 09.30.<br />

08.02.<br />

DONNERSTAG<br />

JEUDI<br />

KONZERTE<br />

CONCERTS<br />

l CAFÉ<br />

DU COMMERCE,<br />

«Don’t Smoke in Bed».<br />

20.30.<br />

l LE SINGE, «Le Cri du<br />

Caire». Jazz. 20.30.<br />

l BÜETIGEN, Lindenhalle,<br />

Unterhaltungsabend<br />

des Männerchors.<br />

Konzert: «Und aus der<br />

Jukebox erklang Musik».<br />

Theater: «Sag niemals<br />

nie!». Abendessen ab<br />

18.30. Konzertbeginn:<br />

20.00.<br />

l SAINT-IMIER,<br />

jeudreLIVE, «Qapha».<br />

20.00.<br />

UND<br />

AUSSERDEM ...<br />

DE PLUS...<br />

l STUDEN, Kultur in<br />

Studen, gms, H2, Hurnimattweg<br />

2. Chäs, Brot,<br />

Wy und mini Gschicht mit<br />

Gott. Christine & Gottfried<br />

Gross-Meyer. 20.00<br />

09.02.<br />

FREITAG<br />

VENDREDI<br />

KONZERTE<br />

CONCERTS<br />

l ATOMIC CAFÉ,<br />

«Injonction Contradictoire».<br />

21.00.<br />

l LE SINGE, «Kawa<br />

Kawa / Claude Wave».<br />

21.00.<br />

l LITERATURCAFÉ,<br />

«HOLD». Electronic Music.<br />

21.00.<br />

l BÜETIGEN, Lindenhalle,<br />

Unterhaltungsabend<br />

des Männerchors.<br />

Konzert: «Und aus der<br />

Jukebox erklang Musik».<br />

Theater: «Sag niemals<br />

nie!». Abendessen ab<br />

18.30. Konzertbeginn:<br />

20.00.<br />

THEATER<br />

THÉÂTRE<br />

l NEBIA, «Helvetia»,<br />

Midi théâtre. Compagnie<br />

de l’inutile. 12.15.<br />

l STADTTHEATER,<br />

«The Rake’s Progress»<br />

von Igor Strawinsky. 19.30.<br />

UND<br />

AUSSERDEM ...<br />

DE PLUS...<br />

l METT, Calvinhaus,<br />

Nähcafé. 13.30-16.00.<br />

l VINELZ, Alte Landi,<br />

Barbetrieb ab 21.00.<br />

10.02.<br />

SAMSTAG<br />

SAMEDI<br />

KONZERTE<br />

CONCERTS<br />

l ATOMIC CAFÉ,<br />

«Das Schrei Nicht So<br />

Orkestra». 21.00.<br />

l LE SINGE,<br />

«Cocon Javel /<br />

David DiAlma». 21.00.<br />

l BÜETIGEN, Lindenhalle,<br />

Unterhaltungsabend<br />

des Männerschors.<br />

Konzert: «Und aus der<br />

Jukebox erklang Musik».<br />

Theater: «Sag niemals<br />

nie!». Tanz mit dem Duo<br />

Bob Cats. Abendessen ab<br />

18.30. Konzertbeginn:<br />

20.00.<br />

l LA NEUVEVILLE,<br />

Café-théâtre de la Tour de<br />

Rive, «Jaël». 20.30.<br />

l LYSS, KUFA, Halle,<br />

«Hit!» mit DJ Vest. 22.00.<br />

l TAVANNES, Le Royal,<br />

«Rouquine», Mortel Tour.<br />

21.00.<br />

THEATER<br />

THÉÂTRE<br />

l LIGERZ, Aarbergerhus,<br />

«Die Vögel sind frei»<br />

«La liberté des oiseaux».<br />

im Rahmen des Jubiläums<br />

der Schweizerischen<br />

Märligesellschaft mit<br />

Brigitte Hirsig und Ariane<br />

Racine. 19.00-20.15.<br />

l NIDAU, Kreuz,<br />

«Birgit Süss». 20.30.<br />

l RECONVILIER, Théâtre<br />

de l’Atelier, «La poésie de<br />

l’échec», de la Cie Marjolaine<br />

Minot. 20.30.<br />

UND<br />

AUSSERDEM ...<br />

DE PLUS...<br />

l DANCE COSMOS,<br />

Let's Dance Event & Tango<br />

Workshop im Bungalow,<br />

A. Aebi-Str. 71. 20.00.<br />

11.02.<br />

SONNTAG<br />

DIMANCHE<br />

KONZERTE<br />

CONCERTS<br />

l LE SINGE, «Milonga»,<br />

Tango Argentino. 17.00.<br />

l LIGERZ, Aarbergerhus,<br />

«Urs Peter Schneider»,<br />

Klavierrezital durch die<br />

Wassermann-Tonarten.<br />

17.30.<br />

THEATER<br />

THÉÂTRE<br />

l LITERATURCAFÉ,<br />

«Antoine Joly & Pascal<br />

Lopinat». Spoken Word.<br />

17.00.<br />

l RECONVILIER, Théâtre<br />

de l’Atelier, «La poésie de<br />

l’échec», de la Cie Marjolaine<br />

Minot. 17.00.<br />

UND<br />

AUSSERDEM ...<br />

DE PLUS....<br />

l LYSS, KUFA, Halle,<br />

«Superbowl LVIII».<br />

Türöffnung 22.30,<br />

Start 00.30.<br />

12.02.<br />

MONTAG<br />

LUNDI<br />

UND<br />

AUSSERDEM ...<br />

DE PLUS....<br />

l LITERATURCAFÉ,<br />

«Montagsbücher».<br />

Wir unterhalten uns<br />

über Anna Karenina -<br />

Leo Tolstoi. 19.30.<br />

MEIN AUSGEHTIPP<br />

MA SORTIE<br />

Renaud<br />

Jeannerat<br />

«Am Samstagabend<br />

kommt die ehemalige<br />

Lunik-Sängerin<br />

Jaël ins Café Théâtre<br />

de la Tour de Rive in<br />

Neuenstadt, um ihr<br />

drittes Soloalbum<br />

‹Midlife› vorzustellen.<br />

Ihre zwölf neuen Lieder, darunter<br />

ein erstes in Mundart geschrieben, das<br />

von Neurosensibilität handelt, sind ein<br />

wahres Ventil für die Leiden und Krisen,<br />

die sie durchlebt hat. Ein sehr aufrichtiger<br />

Herzensschrei mit manchmal bedrückenden<br />

orchestralen Konturen, der in einer<br />

ganz besonderen Zeit entstanden ist,<br />

die gleichzeitig von einer komplizierten<br />

Mutterschaft und einer Covid-Pandemie<br />

geprägt war.» www.latourderive.ch<br />

«Samedi soir, l’ex-chanteuse de Lunik,<br />

Jaël, vient présenter son troisième album<br />

solo, ‘Midlife’, au café théâtre de la Tour de<br />

Rive à La Neuveville. Ses douze nouvelles<br />

chansons, dont une première écrite en<br />

dialecte qui parle de neurosensibilité sont<br />

un véritable exutoire pour les maux et les<br />

crises qu’elle a connus. Un cri du cœur très<br />

sincère aux contours orchestraux parfois<br />

oppressants né durant une période très<br />

particulière, marquée à la fois par une<br />

maternité compliquée et une pandémie<br />

de Covid.» www.latourderive.ch<br />

13.02.<br />

DIENSTAG<br />

MARDI<br />

KONZERTE<br />

CONCERTS<br />

l LITERATURCAFÉ,<br />

«Mardi Jazz» mit<br />

Daniel Cerny. Treffpunkt,<br />

Musik und Lesegenuss,<br />

Diskussionen. 19.30.<br />

Mercredi et vendredi soir au Théâtre<br />

municipal de Bienne, le TOBS présente le chefd’œuvre<br />

néoclassique d’Igor Stravinsky «The<br />

Rake’s Progress». L’opéra raconte l’ascension<br />

et la chute du jeune parvenu Tom Rakewell,<br />

mis en scène par Maria Riccarda Wesseling.<br />

UND<br />

AUSSERDEM ...<br />

DE PLUS...<br />

l STADTBIBLIOTHEK,<br />

Pro Senectute, Treffpunkt<br />

Buch. Bringen Sie Ihr<br />

Lieblingsbuch mit. 14.00.<br />

AUSSTELLUNGEN<br />

EXPOSITIONS<br />

NEUE AUSSTELLUNGEN:<br />

NOUVELLES EXPOSITIONS:<br />

l LA COIFFERIE, Ecke Collègegasse/Untergasse,<br />

Schaufensterausstellung von Rita Bigler (Bigler art).<br />

Bis 31. März.<br />

l LOKAL-INT, Janosch Perler, Biel/Bienne. DO: 19.30.<br />

l BIELER KUNSTHAUS, René Zäch: «Das Atelier».<br />

Die Ausstellung transportiert eine Momentaufnahme ins<br />

Bieler Kunsthaus. Sie zeigt letzte Arbeiten, unveröffentlichte<br />

Werke, Zeichnungen, Modelle<br />

und Hauptwerke aus dem Nachlass des Künstlers.<br />

Vernissage: 8.2., 17.00. Bis 17. März.<br />

WEITERHIN GEÖFFNET:<br />

TOUJOURS À L’AFFICHE:<br />

l BENEVOL KANTON BERN, Bahnhofstrasse 30,<br />

Werke von Vasilis Georgas. Anmeldung erwünscht.<br />

Dauerausstellung.<br />

l DER ORT, Marktgasse 34.<br />

«Rétrospective Monique Chauvy».<br />

MO-FR: 11.00-18.00. Bis 24. Februar.<br />

l ELDORADO BAR, Décollagen Philipp Boë.<br />

Bis 29. Februar.<br />

l GALERIE D’ART NATHALIE JEAN-LOUIS,<br />

Obergasse 22, peintures et lampes de «Rosa<br />

Carballo». LU-VE: 10.00-18.00. Jusqu’au 24 février.<br />

l GEWÖLBE GALERIE, «Coups de Cœur».<br />

Winterausstellung - finde dein Lieblingsstück.<br />

Quer durch vergangene Themenausstellungen.<br />

21.2.-9.3.: Esther Wildbolz.<br />

14.00-17.00. Integrierte Wechselausstellungen.<br />

l KRONE, «Pink Hawk Down», Felix Stöckle.<br />

DO/FR: 15.00-18.00, SA: 11.00-18.00. Bis 3. März.<br />

l LAGO LODGE, Bilderausstellung Fränzi Zinniker.<br />

Bis April.<br />

l NIDAU, uniQuart, Annemarie Moser, Monotypie,<br />

Fototransfer, Papieriges. DI,DO,FR: 14.00-18.00.<br />

MI: 09.00-18.00, SA: 09.00-13.00.<br />

Anwesenheit der Künstlerin 17.2., 20.2. und 28.2.<br />

Bis 29. Februar.<br />

l NMB, «Röstigraben». Biel und der Röstigraben.<br />

Dauerausstellung.<br />

l NMB, «150 Jahre Museum Schwab». Garten Eden und<br />

Zukunftsstadt, Philippe Robert, Ernst Kuhn und der<br />

Bahnhof Biel von 1923. Bis 25. Februar <strong>2024</strong>.<br />

l MOUTIER, Galerie du Passage, Collection Passage<br />

extraits. ME-VE: 15.00-18.00. Jusqu’au 18 février.<br />

l SAINT-IMIER, CCL, Yvan Vogt,<br />

«Monotonie de la raison». Jusqu’au 10 mars.<br />

l SAINT-IMIER, Espace Noir, «De la terre à la terre».<br />

Lucas Dubuis et Dominique Theurillat.<br />

Jusqu’au 9 février.<br />

l SAINT-IMIER, La Roseraie, «Milieux naturels et<br />

urbains de notre région», photographiés par<br />

Timir Gagnebin. De 09.00-18.00 tous les jours.<br />

Jusqu’au 30 avril <strong>2024</strong>.<br />

agenda.bielbienne@bcbiel.ch<br />

Informationen über Veranstaltungen vom<br />

14. bis 20. Februar <strong>2024</strong><br />

müssen bis spätestens<br />

am Donnerstag, 8. Februar, 10.00 Uhr<br />

auf der Redaktion sein.<br />

Les informations concernant les événements<br />

du 14 au 20 février <strong>2024</strong><br />

doivent parvenir à la rédaction<br />

au plus tard jeudi 8 février à 10h00.


18<br />

CINÉMA<br />

BIEL BIENNE 6. FEBRUAR <strong>2024</strong> BIEL BIENNE 6 FÉVRIER <strong>2024</strong><br />

VON<br />

LUDWIG<br />

HERMANN<br />

Historiendrama<br />

mit einer grossartigen<br />

Juliette Binoche<br />

in der Hauptrolle.<br />

Schade, gibts nicht den<br />

Geruchsfilm. Die meisten<br />

Szenen spielen in einer alten<br />

Schlossküche, und was hier<br />

mit unendlicher Liebe und<br />

Sorgfalt gekocht und angerichtet<br />

wird, ist speziell, verführerisch<br />

– exquisit. Wir sind<br />

zurück im 19. Jahrhundert.<br />

Die Passion des Titelhelden<br />

Dodin Bouffant: der Herd<br />

und alles Drum und Dran –<br />

von den Kräutchen aus dem<br />

Schlossgarten bis hin zu den<br />

auserlesenen Gerichten, den<br />

Saucen, den uralten Weinen.<br />

Napoleon. Ein Gast aus<br />

der vornehmen Tafelrunde<br />

lobt Dodin Bouffant, den<br />

Gastgeber: «Du bist der<br />

Napoleon unter den Küchenchefs!»<br />

Der hört nur<br />

mit halbem Ohr zu. Sein<br />

Königreich, das ist nicht<br />

das Schlachtfeld, das ist die<br />

Küche, wo man sich ohne<br />

viel Worte zur Hand geht,<br />

die Köstlichkeiten vorbereitet,<br />

und nur ein höfliches<br />

«s’il te plaît» und «merci»<br />

die Stille unterbricht. Der<br />

Ort, wo neben dem Chef die<br />

Köchin Eugénie das Zepter<br />

führt. Eine Angestellte? Eine<br />

Vertraute? Oder mehr?<br />

Ein seltsames Duo, der<br />

Gourmet-Virtuose Dodin<br />

Bouffant (charmant: Benoît<br />

Magimel) und seine<br />

langjährige Mitstreiterin<br />

Eugénie (betörend: Juliette<br />

Binoche). Zwei, die<br />

sich siezen, scheinbar nur<br />

ans Kochen denken, nur<br />

La Passion de Dodin Bouffant HHH<br />

selten einander einen Moment<br />

zu lange in die Augen<br />

schauen. Tràn Anh Hùng<br />

(«Der Duft der grünen Papaya»),<br />

der französische<br />

Drehbuchautor und Regisseur<br />

mit vietnamesischen<br />

Wurzeln, hat dem verkappten<br />

Liebespaar Leben eingehaucht.<br />

In einem Filmstil, zu<br />

dem das Prädikat «Lob der<br />

Langsamkeit» passt.<br />

Verständnis gefragt.<br />

Tràn Anh Hùng nimmt sich<br />

Zeit. Die Eingangs-Sequenz,<br />

Dodin und Eugénie beim<br />

Kochen, dauert 20 Minuten,<br />

kommt fast ohne Worte aus<br />

und verlangt vom Zuschauer<br />

einiges Verständnis. Die Festival-Jury<br />

von Cannes war begeistert:<br />

Für «Geliebte Köchin»<br />

(deutscher Titel) wurde Tràn<br />

Anh Hùng 2023 als bester Regisseur<br />

ausgezeichnet.<br />

«La Passion de Dodin<br />

Bouffant» ist eine bewunderungswürdige<br />

Hommage<br />

an die französische Küche,<br />

gewürzt mit dem Spiel von<br />

Juliette Binoche und Benoît<br />

Magimel. Neben den<br />

Stars darf nicht vergessen<br />

werden ihre 12-jährige Kollegin<br />

Bonnie Chagneau-<br />

Ravoire, bezaubernd in<br />

der Rolle als Küchenhilfe<br />

Pauline; ein Mädchen, das<br />

sich in der Gastronomie<br />

als Genie erweist. Unentbehrlich:<br />

Pierre Gagnaire,<br />

Chef des gleichnamigen<br />

Pariser Nobel-Restaurants<br />

unweit vom Arc de Triomphe.<br />

Gagnaire war bei den<br />

Dreharbeiten verantwortlich<br />

für die Auswahl der Speisen<br />

und ihre Vorbereitung. Sein<br />

Honorar? Ein Kurzauftritt:<br />

Mann mit Kochhut präsentiert<br />

den Menüplan. n<br />

Chef Dodin,<br />

Köchin Eugénie<br />

und ihre Gehilfin<br />

Pauline (links):<br />

ein eingespieltes<br />

Team.<br />

Le chef Dodin,<br />

la cuisinière<br />

Eugénie et son<br />

aide Pauline<br />

(à gauche):<br />

une équipe<br />

bien rodée.<br />

Darsteller/Distribution:<br />

Juliette Binoche, Benoît Magimel,<br />

Bonnie Chagneau-Ravoire, Pierre Gagnaire<br />

Buch & Regie/Scénario & réalisation:<br />

Tràn Anh Hùng (2023)<br />

Dauer/Durée: 134 Minuten/134 minutes<br />

Im Kino/Au cinéma: REX 1 (LUNCH’KINO)<br />

Drame historique avec une excellente<br />

Juliette Binoche dans le rôle principal.<br />

PAR LUDWIG HERMANN<br />

Dommage qu’il n’y ait<br />

pas le film olfactif. La plupart<br />

des scènes se déroulent<br />

dans une ancienne cuisine<br />

de château, et ce qui y est<br />

mitonné et dressé avec un<br />

amour et un soin infinis est<br />

spécial, séduisant – exquis.<br />

Nous sommes de retour au<br />

19 e siècle. La passion de<br />

Dodin Bouffant,héros en<br />

titre: les fourneaux et tout<br />

ce qui va avec – des petites<br />

herbes du jardin du château<br />

aux plats choisis, aux<br />

sauces, aux vins anciens.<br />

Napoléon. Un invité de<br />

la noble table ronde fait<br />

l’éloge de Dodin Bouffant,<br />

l’hôte: «Tu es le Napoléon<br />

des chefs de cuisine!»<br />

Celui-ci n’écoute qu’à moitié.<br />

Son royaume, ce n’est<br />

pas le champ de bataille,<br />

c’est la cuisine, où l’on se<br />

donne la main sans trop<br />

de mots, où l’on prépare<br />

les délices, et où seuls des<br />

«s’il te plaît» et des «merci»<br />

polis viennent rompre le<br />

silence. L’endroit où, outre<br />

le chef, c’est la cuisinière<br />

Eugénie qui tient les rênes.<br />

Une employée? Une confidente?<br />

Ou plus?<br />

Un étrange duo, le gourmet<br />

virtuose Dodin Bouffant<br />

(charmant: Benoît Magimel)<br />

et sa compagne de longue<br />

date Eugénie (envoûtante:<br />

Juliette Binoche). Deux personnes<br />

qui se vouvoient,<br />

ne pensent apparemment<br />

qu’à cuisiner et ne croisent<br />

que rarement leurs regards.<br />

Tràn Anh Hùng («L’Odeur<br />

de la papaye verte»), le scénariste<br />

et réalisateur français<br />

d’origine vietnamienne, a<br />

donné vie à ce couple<br />

d’amoureux cachés. Dans<br />

un style cinématographique<br />

auquel convient le qualificatif<br />

d’«éloge de la lenteur.»<br />

Compréhension exigée.<br />

Tràn Anh Hùng prend son<br />

temps. La séquence d’introduction,<br />

Dodin et Eugénie<br />

en train de cuisiner, dure<br />

20 minutes, se passe<br />

presque de mots et exige<br />

du spectateur une certaine<br />

compréhension. Le<br />

jury du festival de Cannes<br />

a été enthousiasmé: Tràn<br />

Anh Hùng a reçu le prix<br />

du meilleur réalisateur<br />

en 2023 pour «La Passion<br />

de Dodin Bouffant».<br />

Son œuvre est un hommage<br />

admirable à la cuisine<br />

française, pimenté par le<br />

jeu de Juliette Binoche et<br />

Benoît Magimel.<br />

Outre les stars, il ne<br />

faut pas oublier leur collègue<br />

Bonnie Chagneau-<br />

Ravoire, 12 ans, adorable<br />

dans le rôle de Pauline, la<br />

commis de cuisine; une<br />

fillette qui se révèle être<br />

un génie de la gastronomie.<br />

Indispensable: Pierre<br />

Gagnaire, chef du restaurant<br />

parisien de luxe du même<br />

nom, non loin de l’Arc de<br />

Triomphe. Pierre Gagnaire<br />

était responsable du choix<br />

des plats et de leur préparation<br />

lors du tournage.<br />

Ses honoraires? Une brève<br />

apparition: l’homme à la<br />

toque de cuisinier présente<br />

le plan du menu. n<br />

Ein präziser<br />

Blick in ein<br />

französisches<br />

Collège.<br />

VON MARIO CORTESI<br />

«Das Lehrerzimmer», der<br />

deutsche Spielfilm aus dem<br />

letzten Jahr, ist jetzt, nach<br />

zahlreichen deutschen und<br />

europäischen Film-Preisen,<br />

auch für den Oscar als bester<br />

fremdsprachiger Film nominiert.<br />

Das Drama handelt<br />

von einer jungen Lehrerin,<br />

die eine Diebstahlserie an ihrer<br />

Schule zu beenden versucht.<br />

Die überraschende Entlarvung<br />

der vermutlichen Täterin führt<br />

bald zu Denunziantentum,<br />

Streit und Ausgrenzung am<br />

Gymnasium.<br />

Jetzt kommt ein französischer<br />

Film, wiederum<br />

aus einer Schule und einem<br />

Lehrerzimmer, der aber kein<br />

Pendant zum ausgezeichneten<br />

deutschen Film darstellt. Dramatisch<br />

ist dieser Film kaum,<br />

sondern er erzählt behutsam<br />

und einladend vom alltäglichen,<br />

trivialen Leben in einer<br />

Vorstadt-Schule. Beleuchtet<br />

die kleinen Probleme, mit<br />

denen Lehrer und Schüler zu<br />

kämpfen haben.<br />

Aushilfslehrer. Benjamin<br />

(Vincent Lacoste) ist ein<br />

junger, schüchterner Doktorand<br />

und tritt im Collège<br />

als Vertretung eine Stelle als<br />

Aushilfslehrer in Mathematik<br />

an. Dieses Praktikum benötigt<br />

der angehende Doktorand<br />

für sein Stipendium. Er stösst<br />

allerdings schnell an seine<br />

Grenzen, was nicht nur bei<br />

seinem fehlenden Wissen und<br />

seiner Zurückhaltung liegt, sondern<br />

auch am Desinteresse der<br />

zum Teil impulsiven Schüler.<br />

Doch dank dem Zusammenhalt<br />

der Lehrerschaft, darunter<br />

der vor der Pension stehende<br />

Der Aushilfslehrer Benjamin<br />

(Vincent Lacoste) stösst<br />

an seine Grenzen.<br />

Pierre (François Cluzet), überwindet<br />

er seine anfängliche Skepsis<br />

und Orientierungslosigkeit.<br />

Leidenschaftliche Lehrer.<br />

Die typischen Lehrerfiguren<br />

bilden fast eine Verschwörer-<br />

Clique, sie helfen sich gegenseitig<br />

bei schulischen und<br />

privaten Problemen, essen in<br />

der Schulkantine, verbringen<br />

die Freizeit miteinander, lieben<br />

ihren Job mit Leidenschaft,<br />

wollen die Kinder motivieren<br />

und kreativ unterrichten. Als<br />

Benjamin von einem widerspenstigen<br />

Schüler wegen<br />

einer schlechten Note im<br />

Hausgang seiner Wohnung<br />

angegriffen wird, öffnet sich<br />

ein Konfliktherd. Doch zu<br />

einer Katastrophe lässt es der<br />

48-jährige Filmemacher Thomas<br />

Lilti nicht kommen. An<br />

Un métier sérieux HH(H)<br />

Benjamin (Vincent Lacoste),<br />

professeur remplaçant,<br />

se heurte à ses limites.<br />

dieser Schule regelt man alles<br />

ohne viel Brimborium.<br />

Ausser den Schulkonflikten<br />

gibt es auch im Privatleben<br />

Feuerstellen. Das Schöne an<br />

diesem leisen Film: Es ist ein<br />

eher banaler Alltag, der da<br />

beobachtet wird, ohne viel<br />

Höhepunkte – und doch fühlt<br />

man mit dieser Lehrerschaft<br />

und ihren Schwierigkeiten,<br />

Freuden und Leiden mit. Ein<br />

merkwürdiger Film ohne wirkliche<br />

Höhepunkte, und doch<br />

ein Stück unterhaltende Alltags-Realität<br />

dieser Lehrer. n<br />

Darsteller/Distribution:<br />

Vincent Lacoste, François Cluzet<br />

Regie/Mise en scène: Thomas Lilti (2023)<br />

Länge/Durée: 101 Minuten/101 minutes<br />

Im Kino/Au cinéma: LIDO 2<br />

Un regard précis<br />

sur un collège<br />

français.<br />

PAR MARIO CORTESI<br />

«Das Lehrerzimmer», le<br />

long-métrage allemand de<br />

l’année dernière, est maintenant<br />

nominé pour l’Oscar<br />

du meilleur film en langue<br />

étrangère, après avoir reçu<br />

de nombreux prix du cinéma<br />

allemand et européen. Ce<br />

drame raconte l’histoire<br />

d’une jeune enseignante qui<br />

tente de mettre fin à une<br />

série de vols dans son école.<br />

La découverte surprenante<br />

de la coupable présumée<br />

entraîne bientôt la délation,<br />

les disputes et l’exclusion au<br />

sein du lycée.<br />

Voici maintenant un film<br />

français, à nouveau dans une<br />

école et une salle des maîtres,<br />

mais qui ne fait pas pendant à<br />

l’excellent film allemand. Ce<br />

film n’est guère dramatique,<br />

mais raconte prudemment et<br />

de manière accueillante la vie<br />

quotidienne et triviale d’un<br />

lycée de banlieue. Il met en<br />

lumière les petits problèmes<br />

auxquels sont confrontés les<br />

enseignants et les élèves.<br />

Remplaçant. Benjamin<br />

(Vincent Lacoste) est un<br />

jeune doctorant timide qui<br />

prend un poste de remplaçant<br />

au collège comme professeur<br />

de mathématiques. Le<br />

futur doctorant a besoin de ce<br />

stage pour obtenir sa bourse.<br />

Il se heurte cependant rapidement<br />

à ses limites, non seulement<br />

par son manque de<br />

connaissances et sa réserve,<br />

mais aussi par le manque<br />

d’intérêt des élèves, parfois<br />

impulsifs. Mais grâce à la cohésion<br />

du corps enseignant,<br />

dont Pierre (François Cluzet),<br />

proche de la retraite, il surmonte<br />

son scepticisme initial<br />

et son manque de repères.<br />

Enseignants passionnés.<br />

Les personnages typiques des<br />

enseignants forment presque<br />

une clique de conspirateurs,<br />

ils s’entraident en cas de problèmes<br />

scolaires et privés,<br />

mangent à la cantine scolaire,<br />

passent leur temps libre<br />

ensemble, aiment leur travail<br />

avec passion, veulent motiver<br />

les enfants et enseigner<br />

de manière créative. Lorsque<br />

HHHH ausgezeichnet / excellent<br />

HHH sehr gut / très bon<br />

HH gut / bon<br />

H Durchschnitt / médiocre<br />

– verfehlt / nul<br />

Benjamin est agressé par<br />

un élève récalcitrant dans<br />

l’entrée de son immeuble à<br />

cause d’une mauvaise note,<br />

un foyer de conflit s’ouvre.<br />

Mais le cinéaste Thomas<br />

Lilti, 48 ans, ne veut pas en<br />

arriver à une catastrophe.<br />

Dans cette école, tout se règle<br />

sans trop de chichis.<br />

Outre les conflits scolaires,<br />

il y en a aussi dans la vie<br />

privée. La beauté de ce film<br />

paisible: c’est un quotidien<br />

plutôt banal qui est observé,<br />

sans beaucoup de moments<br />

forts – et pourtant, on ressent<br />

de l’empathie pour ce corps<br />

enseignant et ses difficultés,<br />

ses joies et ses souffrances.<br />

Un film étrange, sans véritables<br />

moments forts, et<br />

pourtant un morceau de réalité<br />

quotidienne divertissante<br />

de ces enseignants. n<br />

AUF EINEN BLICK … EN BREF…<br />

Mario<br />

Cortesi<br />

Ludwig<br />

Hermann<br />

l The Holdovers (Rex 1) HHHH HHHH<br />

l Perfect Days (Apollo, Lido 1) HHHH HHH(H)<br />

l Joan Baez – I am Noise (Rex 2) HHHH HHH<br />

l Poor Things (Beluga) HHH(H) HHH(H)<br />

l Retour en Alexandrie (Lido 1, Rex 2) HHH HHH<br />

l Jakobs Ross (Lido 1) HHH HHH<br />

l Eine Million Minuten (Beluga) HH(H)<br />

l Bon Schuur Ticino (Apollo, Lido 1+2) HH HH<br />

l Anyone But You (Apollo, Lido 2) HH<br />

l Argyle (Rex 1)<br />

HH<br />

Biel Bienne-Bewertung / Cote de Biel Bienne: HHHH ausgezeichnet / excellent HHH sehr gut / très bon HH gut / bon H Durchschnitt / médiocre – verfehlt / nul

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