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Herz
Schlag
Aktionsbündnis
GUT ZUM HERZ | 1
Editorial
Guten Tag, liebe Leserinnen
und Leser,
ich freue mich, dass sie der
Titel dieses Magazins
angesprochen hat und
Sie hier hinein geblättert
haben.
Rund 15 % aller
Krankenhausaufenthalte
stehen
im Zusammenhang
mit kardiovaskulären Erkrankungen
und mehr als 340.000
Menschen sterben jährlich an einer
Herz-Kreislauf-Erkrankung, womit
diese auf Platz 1 aller Todesursachen
in Deutschland steht. Das Bewusstsein
zur Gesundheit des Herzens zu
schärfen und den Fokus auf das zu
lenken, was dem Herzen schaden
könnte, lohnt sich in Anbetracht dieser
hohen Erkrankungs- und Sterbezahlen.
Die Gründe, weshalb Menschen wegen
Herz-Kreislauf-Beschwerden Ihren
Arzt aufsuchen oder den Notarzt
rufen, sind unterschiedlich und es
ist richtig, selbst bei kleinsten Anzeichen
sich ärztliche Hilfe zu holen. Es
muss gar nicht gleich ein Herzinfarkt
oder gar ein Herzstillstand sein, oft
ist es schon eine Enge in der Brust,
eine Kurzatmigkeit bei geringen
Anstrengungen oder man bemerkt
selbst, dass das Herz etwa stolpert.
Warten kann hier fatale Folgen mit
sich bringen.
Es müssen auch gar keine Beschwerden
vorliegen. Gibt es eine erbliche
Veranlagung in der Familie, bei der
der Vater oder die Mutter Probleme
mit dem Herzen haben oder hatten,
ist es sehr ratsam, sich auch ohne
Beschwerden vom Kardiologen untersuchen
zu lassen.
Leider ist der von den Eltern vererbte
Risikofaktor für eine Herzerkrankung
kaum beeinflussbar. Umso wichtiger
ist es daher, auf die Risikofaktoren zu
achten, auf die man selbst Einfluss
nehmen kann. Rauchen, Alkohol, Bewegungsmangel
oder Übergewicht
sind nur einige Risikofaktoren für
eine Herzerkrankung, die viele von
uns mit sich herumschleppen, ohne
zu wissen, dass sich in den Arterien
oder am Herzen etwas Gefährliches
anbahnen könnte.
Die Risikofaktoren zu minimieren ist
immer ratsam, ganz egal, ob man
sich präventiv vor einer Herzerkrankung
schützen möchte oder ob man
korrektiv an den Risikofaktoren arbeiten
muss, nämlich dann, wenn es
bedauerlicherweise schon zu spät
ist. Ist das der Fall, gibt es viele Akteure,
die Hand in Hand zusammenarbeiten,
um das kranke Herz wieder
in Ordnung zu bekommen.
Lernen Sie bei HerzSchlag, dem Aktionsbündnis
von GUT ZUM HERZ
neben Patienten auch die kennen, für
die das Herz aus beruflichen Gründen
eine Herzensangelegenheit ist.
Wir wünschen unseren Leserinnen
und Lesern viele interessante Einblicke
und herzliche Grüße,
Matthias Jung
und das GUT ZUM HERZ Team
2 | GUT ZUM HERZ
Ich bin Betroffener, kein
Arzt oder Heilpraktiker,
und verfüge über keine
medizinische Ausbildung.
Vor etwa 20
Jahren erlitt ich einen
Herzinfarkt und lebe
seitdem mit einer
koronaren Herzerkrankung.
Im Jahr 2004 wurde
bei mir das „Metabolische
Syndrom“ diagnostiziert.
Seitdem beschäftige
ich mich intensiv mit den
Risikofaktoren, die zu diesem
Krankheitsbild beitragen. Nach
Einschätzung meiner behandelnden
Ärzte kann eine gute Kontrolle
des metabolischen Syndroms das
Risiko für einen weiteren Herzinfarkt
verringern. Zusätzlich wird von ärztlicher
Seite betont, dass die Reduktion
von Stress das allgemeine Wohlbefinden
fördern und sich positiv auf die Lebensqualität
auswirken kann.
Allen, die von diesen Erkrankungen betroffen
sind, sollte bewusst sein, dass eine vollständige
Genesung meist nicht möglich ist. Medikamente
bleiben in der Regel notwendig, und die
kontinuierliche Arbeit an den persönlichen
Risikofaktoren begleitet einen dauerhaft.
Wenn ich hier über medizinische Aspekte
schreibe oder spreche, gebe ich sinngemäß die
Aussagen meiner behandelnden Ärzte wieder.
Ich erteile keine medizinischen Ratschläge
und gebe keine Versprechen hinsichtlich einer
Heilung
oder Verbesserung
des
Gesundheitszustandes
ab. Mein
Ziel ist es, meinen
persönlichen Weg
zu schildern: was mir
geholfen hat und was
bei mir weniger wirksam
war. Darüber hinaus stellen
wir Produkte und Dienstleistungen
vor, die den Alltag mit
dieser Erkrankung erleichtern oder
angenehmer gestalten können.
Viele Maßnahmen, die bei bestehenden Herzerkrankungen
angewendet werden, können
nach ärztlicher Erfahrung auch zur Förderung
der Herzgesundheit beitragen. Es handelt sich
hierbei jedoch um individuelle Erfahrungen,
die nicht verallgemeinert werden können und
keinesfalls eine ärztliche Beratung ersetzen.
WICHTIG: GUT ZUM HERZ ist für seine Community
kostenfrei. Zur Finanzierung werden im
Magazin Produkte und Dienstleistungen vorgestellt,
die klar und transparent als WERBUNG
gekennzeichnet sind. Unsere eigene Meinung
bleibt davon unbeeinflusst.
Ihr Matthias Jung (Den vollständigen Haftungsausschluss
finden Sie mit Klick HIER.)
Impressum
»HerzSchlag« ist ein Projekt vom JUNG & JUNG Verlag und wird veröffentlicht auf eMagazin.digital und der Mediathek von GUT ZUM HERZ
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Herausgeber und verantwortlicher Dienstanbieter (§ 5 DDG): Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main
Verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV / Presserecht (V.i.S.d.P.): Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main
Redaktion und verantwortlich für den Inhalt (§ 55 Abs. 2 RStV): Matthias Jung
Ideen, Inszenierung, Layout und technische Umsetzung: JUNG & JUNG Verlag | Fotos: Matthias Jung, Tina Jung, 123RF und Envato
Verantwortlich für den Anzeigenteil: Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main
Erstveröffentlichung im Februar 2024 | Alle Rechte vorbehalten.
GUT ZUM HERZ | 3
Titelstory
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4 | GUT ZUM HERZ
Uns, bei GUT ZUM HERZ ist
das gesunde Herz eine Herzensangelegenheit.
Ganz gleich, ob es um die Gesunderhaltung
oder um die Gesundung
des Herzens geht, oft sind es
die gleichen Werkzeuge, die für ein
langes Leben mit oder ohne eine
Herzerkrankung sorgen. Wer sich
dann noch für einen an sein Alter
angepassten aktiven Lebensstil
mit viel Bewegung entscheidet
und die Anordnungen seines Arztes
befolgt, sollte alles getan haben,
was möglich ist.
Ist das wirklich so? Offensichtlich
nicht immer, denn bei vielen Menschen
bleiben Fragen, Zweifel und
auch Ängste. Warum sonst gäbe
es in den sozialen Medien so viele
Foren und Gruppen, in denen
sich täglich unzählige Menschen
Sorgen um ihre Gesundheit im Allgemeinen
und um die des Herzens
im Besonderen machen? Und das,
obwohl doch aus unterschiedlichen
Richtungen viel Aufklärung
betrieben wird.
Beim »HerzSchlag Aktionsbündnis
GUT ZUM HERZ« bringen wir die
zusammen, denen das Bewusstsein
für ein gesundes Herz, so wie
uns, eine Herzensangelegenheit
ist.
Einer, für den das gesunde Herz
auch eine Herzensangelegenheit
ist, ist Stefan, denn ihm geht es
um sein eigenes Herz. Mehr über
Stefan und seine Geschichte gibt
es auf den übernächsten Seiten
hier im Magazin. Für seine Gesundheit
muss Stefan selbst viel
tun, ist jedoch auch auf die Hilfe
anderer angewiesen.
Zum einen muß Stefan an den
Risikofaktoren arbeiten wie:
• Alkohol
• Bewegungsmangel
• Bluthochdruck
• Diabetes
• Genetisches Risiko
• Erbliches Risiko
• Ernährung
• Fettstoffwechselstörung
• Rauchen
• Stress
• Übergewicht
Unterstützt wird Stefan von:
• Ärzten und Kardiologen
• Kliniken und Rehakliniken
• Krankenkassen / Versicherung
• Pharmaunternehmen
• Interessenverbände
• Medizinische Produkte
• Forschende Unternehmen
• Politik & Gesellschaft
Auf den Social-Media-Kanälen
und in der Facebook-Gruppe von
GUT ZUM HERZ gibt es viele Geschichten,
die Stefans Geschichte
ähneln.
Auf der letzten Seite findet Ihr die
Verlinkungen zu Social-Media, wir
freuen uns auf Euch.
Herz
Schlag
Aktionsbündnis
GUT ZUM HERZ | 5
Social-Media
95
GUT ZUM HER
auf der Fanpage be
Facebook-Gruppe u
6 | GUT ZUM HERZ
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Z - Menschen
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nd bei Instagram!
GUT ZUM HERZ | 7
Fallstudie
Stefan, 58,
Risikopatient
Wir erzählen hier die
Geschichte von
Stefan und Ähnlichkeiten
zu lebenden Personen
sind beabsichtigt und nicht
zufällig.
Stefan ist 58 Jahre alt, Raucher
und bei 174 cm Körpergröße
und einem Gewicht
von 103 Kilogramm liegt der
gewünschte und empfohlene
Body-Mass-Index von 24,9
in weiter Ferne. Stefan ist
verheiratet und hat zwei erwachsene
Kinder.
In seinem Bürojob gehört
Bewegung nicht zu seinem
Tätigkeitsprofil und für die 4
Stockwerke, die es zu seinem
Arbeitsplatz zu erklimmen
gilt, gibt es einen Aufzug.
Frei nach dem Motto,
wenn ein solches Gerät für
viel Geld eingebaut wurde,
sollte man es auch benutzen
und nicht die Treppe.
Bewegung beschränkt sich
für ihn am Abend auf den
Gang in den Keller zum Bier
holen und 2-3-4 Flaschen
am Abend gehören zu einem
entspannten Feierabend
ganz einfach dazu. Was jedoch
zum Tätigkeitsprofil
seines Berufs gehört, ist leider
Stress.
Zu Mittag gibt es in der hauseigenen
Kantine zwar vegetarische
Gerichte und Stefan
nimmt sich auch jeden
Tag kurz vor der
Mittagspause
vor, sich heute
fleischfrei
zu ernähren.
Dann steht
das Kotelett
da und der
Wille war
stark, doch
das Fleisch,
in diesem Fall
in Form eines
Koteletts ist
schwach. Am
Abend gibt’s
dann noch eine
Vesper mit Hausmacher
Wurst und
danach ist der Weg
zur Couch kurz.
Früher, ja da war das
noch anders, schon
ganz früh wurde Stefan
von seinem Vater
mit zum Fußballspielen
genommen und im
örtlichen Fußballverein
hat er es bis in die erste
Mannschaft gebracht. Er
war fit und konnte sehr
gut mithalten. Heute
beschränken sich seine
Fußball-Aktivitäten
nur noch aufs Fußball-Zuschauen
am
Sonntagnachmittag.
Übrigens, sein Vater
ist vor einigen Jahren
8 | GUT ZUM HERZ
Die in diesem Beitrag beschriebene Person ist frei erfunden; jede
Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig.
an einem Herzinfarkt verstorben.
Stefans Frau Evi führt
ein viel aktiveres Leben,
sie ist eine derjenigen,
die praktisch
nie bei den
zweimal wöchentlich
stattfindenden
Walking-Runden
der Nachbarn
vom Neubaugebiet
fehlt. In
ihrem Beruf
im Verkauf im
Einzelhandel
ist sie den
ganzen
Tag auf
den Beinen.
Natürlich
hat Evi
im Laufe der
27 Jahren Ehe
mit Sorge beobachtet,
wie Stefan immer unbeweglicher
wurde und bei
den kleinsten Anstrengungen
schon außer Puste
kommt.
Mit von der Partie aus den
Walking-Runden vom Neubaugebiet
ist Silke, die in
der Praxis des Hausarztes
von Evi und Stefan arbeitet.
Natürlich reden die
Frauen über Ihre Männer
und alle kennen sich.
Nachdem Stefan auf
unzählige Bitten von
Evi selbst nicht reagiert hat,
wurde Evi selbst aktiv und
hat bei Silke einen Termin für
Stefan beim Hausarzt zum
Check gemacht.
Das Ergebnis war für alle erschütternd.
Der Blutdruck
viel zu hoch, die Blutwerte
jenseits von allen Normbereichen
und das EKG unter
Belastung ließ nur eine Entscheidung
zu, nämlich die zu
einer Überweisung zum Kardiologen.
Natürlich wusste
Silkes Chef, der Hausarzt
von der Todesursache von
Stefans Vater und vor diesem
Hintergrund war Eile
geboten. Hinzu kommen alle
auf den ersten Blick ersichtlichen
Risikofaktoren, die es
sofort abzustellen gilt. Mit
dem Rauchen aufhören, viel
mehr Bewegung, gesunde
Ernährung und den Stress
reduzieren.
Da sich viele der Risikofaktoren
jedoch nicht sofort abstellen
lassen, muss es jetzt
schnell gehen und der Termin
im Herzkatheterlabor
in der Klinik der nächsten
größeren Stadt steht schon
6 Tage später fest. Stefans
Leben hat sich von heute auf
morgen auf den Kopf gestellt
und für die ganze Familie
gibt es kein anderes Thema
mehr als die Angst vor dem,
was bei der Herzkatheterun-
GUT ZUM HERZ | 9
Fallstudie
tersuchung herauskommen
könnte.
Angst, ja, Angst kannte er
sein ganzes Leben nicht und
jetzt bestimmt diese Angst
Stefans Alltag. Es ist Todesangst
bei Stefan und in der
Nacht vor dem Termin im
Herzkatheterlabor passiert
es. Enge im Brustkorb, kalter
Schweiß, Schmerzen im
Hals- und Brustbereich bis
hin zum linken Arm. Zusammen
mit dem Notarzt geht‘s
im Krankenwagen in die
Klinik, zwar ein paar Stunden
früher als geplant, aber
noch nicht zu spät. Was ist
passiert? Nach Ansicht der
Ärzte hat die Angst vor der
Untersuchung am nächsten
früh einen Herzinfarkt bei ihm
ausgelöst. Laut der behandelnden
Ärzte kommt das
gar nicht so selten vor.
hätte man ganz bestimmt gut
verzichten können. Die gute
Nachricht, Stefan lebt. Und
jetzt beginnt sein ganz neues
und auch neu geschenktes
Leben und das hat er neben
der Fachkompetenz seiner
Ärzte auch dem hohen technologischen
Stand der medizinischen
Ausstattung in
der Klinik zu verdanken.
Mit 3 Stents gut versorgt,
beginnt Stefans neues Leben
bereits ein paar Stunden
vor der eigentlich geplanten
Herzkatheteruntersuchung,
bei der ganz sicher auch 3
Stents implantiert worden
wären; auf den Herzinfarkt
Wie geht es nun weiter mit
Stefan? Ist die Reise jetzt
mit dem Aufenthalt im Krankenhaus
und der Versorgung
seines Herzens vorbei?
Ganz im Gegenteil, die Reise
beginnt erst jetzt und ist
weit und es werden viele lieb
gewonnene Gewohnheiten
für ihn so nicht mehr geben
oder an sein neues Leben
angepasst. Voraussetzung
dafür ist, dass Stefan diese
Episode ernst, sogar sehr
ernst nehmen sollte und versteht,
dass alle Ratschläge,
die er ab dem jetzigen Zeitpunkt
bekommen wird, nicht
dazu da sind, ihn zu ärgern,
sondern seine eigene Gesundheit
betreffen.
Nach knapp einer Woche
wird Stefan direkt aus der
10 | GUT ZUM HERZ
Die in diesem Beitrag beschriebene Person ist frei erfunden; jede
Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig.
Klinik in eine Rehaklinik
überwiesen, mit einem ganzen
Rucksack voller sehr
ernst zu nehmenden Empfehlungen
seiner behandelnden
Ärzte und einer fast nicht
enden wollenden Medikamentenliste.
Nach eingehenden
Untersuchungen wurde
bei ihm das sogenannte
metabolische Syndrom diagnostiziert.
Sucht man in
Wikipedia nach diesem Begriff,
stößt man auch auf den
beängstigenden Beinamen,
das tödliche Quartett. Dazu
gehören Adipositas (Übergewicht
hat Stefan), massiv
erhöhte Blutfettwerte (Fettstoffwechselstörung
hat
Stefan), erhöhten Blutdruck
(hat Stefan auch) und Diabetes
mellitus Typ 2 und das
hat er glücklicherweise nicht.
Stefan nutzt die Zeit in der
Rehaklinik, um mehr über
seine Erkrankung zu lernen,
von der er ja vor einigen Tagen
noch gar nicht wusste,
dass er sie hat. Er lernt in der
Rehaklinik, dass er durchaus
auch viele Risikofaktoren
erworben hat. Etwa das
Rauchen ist ein erworbener
Risikofaktor, eine unschöne
Gewohnheit, die wirklich keinen
Nutzen bringt, und die er
sofort einstellen muss.
Oder den Alkohol, etwa mit
dem lieb gewordenen Feierabendbier
und oft waren
es auch zwei, drei oder vier,
auch darauf wird er verzichten
müssen. Ungesunde
Ernährung, die einen direkten
Einfluss auf den Body-Mass-Index
hat; hier wird
sich nicht nur Stefan an eine
neue Ernährungsweise gewöhnen
müssen, auch seine
Frau Evi wird hier den Speiseplan
nach Stefans Rückkehr
aus der Rehaklinik anpassen
müssen. Auch wird
es bei der Arbeit Anpassungen
geben, denn der Stress,
dem er in seinem Job ausgesetzt
war, muss minimiert
werden.
Notwendig wird für ihn auch
bald die Walking-Gruppe aus
dem Neubaugebiet, denn
Bewegung ist der Schlüssel
zu vielem und nicht nur
dann, wenn man an seinem
Herzen erkrankt ist. Bewegung
ist immer wichtig.
GUT ZUM HERZ | 11
Fallstudie
Kommen wir zu Stefans Risikofaktoren,
die zwar auf den
ersten Blick nicht erworben
sind, auf den zweiten Blick
dann doch wieder stark von
den erworbenen Risikofaktoren
beeinflusst werden.
Natürlich müssen zunächst
die Blutfettwerte in einen
Normbereich, auch lässt sich
sein viel zu hoher Blutdruck
mit den passenden Medikamenten
wieder auf 120/80
bringen, worüber sich nicht
nur die Ärzte freuen. Die
Stents möchten auch mit
Medikamenten so versorgt
werden, dass sie Ihre Arbeit
bestmöglich verrichten können
und mit Medikamenten,
die einem erneuten Herzinfarkt
vorbeugen, fühlt sich
Stefan gleich viel sicherer.
Über das, was hier forschende
Unternehmen in
den letzten Jahren erreicht
haben, kann er sich und
seine Leidensgenossinnen
und Leidensgenossen in der
Reha freuen.
Was bleibt, ist ein ganz wesentlicher
Risikofaktor, auf
den Stefan und jede und jeder
andere keinen Einfluss
hat. Es ist das von seinem
Vater an ihn vererbte Risiko
und dass das so ist, war
ihm bekannt. Übrigens kann
dieses Risiko auch von der
Mutter ausgehen. War sich
Stefan also diesem Risiko
bewusst? Diese unbequeme
Frage muss er sich stellen
lassen und noch mehr. Weshalb
hat er die ganzen vielen
Jahre seine Gesundheit
mit seinem ungesunden Lebensstil
noch zusätzlich belastet
und so dieses ohnehin
schon vorhandene erhöhte
Risiko mit einer schweren
Erkrankung in Kauf genommen?
An dieser Stelle gibt
es einen ganz großen Dank
an die Krankenkassen und
Krankenversicherungen,
denn die stellen solche Fragen
nicht und übernehmen in
aller Regel die Behandlungen
und Klinikaufenthalte.
Kommen wir zurück zu Stefans
Aufenthalt in der Rehaklinik.
Er lernt viel über seine
Erkrankung und über die ersten
Erfolge freuen sich nicht
nur Stefan und seine Ärzte
und Therapeuten, auch Evi
ist erleichtert, dass er das
Rauchen aufgegeben hat.
12 | GUT ZUM HERZ
Die in diesem Beitrag beschriebene Person ist frei erfunden; jede
Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig.
Erfolge, die 103 Kg auf der
Waage zu reduzieren, dauern
da schon länger und Bewegung
fällt mit dieser Körpermasse
schwer. Es ist noch
ein weiter Weg.
seinen 60. Geburtstag gefeiert,
der Body-Mass-Index
ist zwar noch nicht ganz im
Normal-Bereich, aber dieses
Ziel liegt in greifbarer Ferne.
Zigaretten gehören der Vergangenheit
an und mit jedem
Kilogramm weniger lassen
sich auch die Dosierungen
seiner Medikamente verringern;
auf einen kompletten
Verzicht von der Einnahme
von Medikamenten wird er
leider nicht hoffen können.
Stefan arbeitet wieder in seinem
Beruf, jedoch mit wesentlich
weniger Stress und
auf den Aufzug wird weitestgehend
verzichtet.
Gut tun Stefan die Gespräche
mit Mitpatienten in der
Reha, denn sich austauschen
mit Menschen, die
vor gleichen oder ähnlichen
Herausforderungen stehen,
tut immer gut. Überdies bekommt
Stefan in der Rehaklinik
viele wertvolle Kontakte
zu Interessenverbänden
und Selbsthilfegruppen,
denn es wird eine Zeit nach
der Reha geben.
Übrigens, wurde schon erwähnt,
dass Stefan auch in
der kommunalen Politik aktiv
ist und bei der letzten Wahl in
den Gemeinderat gewählt
wurde. Er weiß nun, wie gefährlich
Herz-Kreislauf-Probleme
sind und wird dieses
Thema ab sofort in den Fokus
der Öffentlichkeit und
der Gesellschaft rücken.
Zwischenzeitlich sind fast
drei Jahre vergangen; Stefan
hat mit vielen Freunden
Alles gut also? Nicht ganz.
Ein knappes Jahr nach seiner
Entlassung aus der Rehaklinik
erlitt Stefan einen
Burn-out, ein depressives
Erschöpfungssyndrom.
Arbeit, Abnehmen, Sporttreiben,
die regelmäßigen
Arztbesuche, all das wurde
für seine Psyche bedauerlicherweise
zu viel. Aber diese
Geschichte erzählen wir zu
einem anderen Zeitpunkt an
einer anderen Stelle.
GUT ZUM HERZ | 13
Aktionsbündnis
Krankenkassen
-Versicherungen
Patientinnen
und
Patienten
Kliniken
und
Rehakliniken
Ärzte
und
Kardiologen
Depression
Interessenverbände
für´s Herz
Pharmazeutische
Unternehmen
Forschende
Unternehmen
Medizinische
Produkte
Han
Ha
Gesellschaft
und
Politik
14 | GUT ZUM HERZ
Alkohol
Bewegungsmangel
Übergewicht
Die in diesem Beitrag beschriebene Person ist frei erfunden; jede
Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig.
Stress
Risikofaktoren
Ernährung
Bluthochdruck
d in
nd
Stoffwechsel
Diabetes
Genetische
und
erbliche
Faktoren
Rauchen
GUT ZUM HERZ | 15
16 | GUT ZUM HERZ
HERZENSSACHEN | Wie Herz und Seele
zusammengehören
Das Buch ist bald erhältlich
Das Portal GUT ZUM HERZ ist eng mit meiner Geschichte verknüpft. Ohne diese Geschichten wäre dieses
Portal nicht entstanden.
Wäre es eine reine Autobiografie, würde ich einerseits behaupten, dass ich mit meinen derzeitigen 55 Jahren
noch zu jung dafür bin. Andererseits finde ich mein Leben nicht so aufregend, dass es notwendig wäre,
es der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
Und trotzdem habe ich mich dazu entschieden, dieses Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. Alles, was
in diesem Buch aufgeführt wird, steht im Zusammenhang mit meiner koronaren Herzkrankheit oder meiner
Depression.
Lesen Sie, wie das Herz und die Seele unweigerlich zusammengehören.
Ihr Matthias Jung
GUT ZUM HERZ | 17
Herzgeflüster | Der Podcast
Vom Herz
... direkt ins Ohr
Jetzt den Puls der Community fühlen
18 | GUT ZUM HERZ
Podcasts sind aus der heutigen
digitalen Welt nicht mehr
wegzudenken. Sie bieten die
wunderbare Möglichkeit, jederzeit
und an jedem Ort spannende
Gespräche und wertvolle Informationen
zu erleben – sei es unterwegs,
zu Hause oder während der
sportlichen Betätigung. Mit einer
breiten Palette an Themen, von
Bildung bis hin zu Unterhaltung,
bereichern sie unseren Alltag und
tragen gleichzeitig zu einer lebendigen
Gesprächskultur bei.
In dieser vielfältigen Podcast-Landschaft
ist „Herzgeflüster“
von GUT ZUM HERZ eine
besonders wertvolle
Quelle. Mit einfühlsamen
Gesprächen
rund
um Herz
und Seele
schafft der
Podcast
nicht nur
informative
Inhalte,
sondern
auch eine
vertraute
Atmosphäre,
in der
sich die Hörer
gut aufgehoben
fühlen. „Herzgeflüster“
richtet sich an alle, die
aktiv etwas für ihre Gesundheit tun
möchten und dabei von Expertenwissen
profitieren wollen – ein Podcast,
der Herzen bewegt.
Hier dreht sich alles um ein gesundes
Herz, sei es durch Vorbeugung
oder Genesung. Themen,
etwa wie Bewegung, Ernährung,
Stressbewältigung und der Umgang
mit Risikofaktoren, stehen im
Mittelpunkt.
Trotz aller Maßnahmen bleiben
oft Fragen und Unsicherheiten.
„Herzgeflüster“ spricht genau
darüber, bietet fundierte Ratschläge
und erzählt Geschichten von
Menschen wie Stefan (mehr zu ihm
in diesem Magazin), die täglich für
ihre Herzgesundheit kämpfen.
Die „Herzgeflüster“-Podcasts, die
montags erscheinen, inspirieren
mit Experteninterviews zu Herzgesundheit,
Risikofaktoren und
einem aktiven Lebensstil. Jede
Folge widmet sich einem speziellen
Thema, etwa Bluthochdruck,
gesunder Ernährung oder Bewegung,
und vermittelt praxisnahe
Tipps für den Alltag.
Die Experten erklären komplexe
Themen verständlich und räumen
mit Missverständnissen auf.
Dabei bleibt der Ton
motivierend und
alltagsnah – mit
dem Ziel, den
Zuhörern
konkrete
Ansätze
zur Verbesserung
ihrer
Herzgesundheit
zu bieten.
Jede Folge
wird so zu
einer wertvollen
Informationsquelle
und
einem motivierenden
Impuls, das eigene
Herz in den Mittelpunkt des
Wohlbefindens zu stellen.
Ein besonderes Highlight der
„Herzgeflüster“-Podcasts sind die
Podcast-Meetups, die in den jeweiligen
GUT ZUM HERZ Jahreszeiten-Magazinen
veröffentlicht
werden. Diese Episoden sind einzigartig,
denn hier wird die Community
von GUT ZUM HERZ aktiv
eingebunden. Die Hörer haben die
Möglichkeit, ihre eigenen Fragen
zu einem zuvor festgelegten Thema
einzureichen. Diese Fragen
werden von Experten aufgegriffen
und in einer ausführlichen, tiefgehenden
Folge beantwortet. Das
GUT ZUM HERZ | 19
Herzgeflüster | Der Podcast
macht die Meetups so besonders
– sie bieten nicht nur fundierte Informationen,
sondern schaffen
eine direkte Verbindung zwischen
der Community und den Fachleuten.
So wird jede Episode zu einem
individuellen, maßgeschneiderten
Erlebnis, das auf die Bedürfnisse
und Interessen der Community
abgestimmt ist.
Der Ablauf:
1. Themenankündigung: In der
Vorbereitung für jedes neue
Jahreszeiten-Magazin wird
das neue Thema des nächsten
Podcast-Meetups auf den
Kommunikationskanälen von
GUT ZUM HERZ bekanntgegeben.
Ob über die Website,
oder Social Media – die Community
wird umfassend informiert
und eingeladen, sich zu
beteiligen.
2. Frageneinreichung: Innerhalb
der nächsten Wochen hat die
Community die Möglichkeit,
ihre Fragen einzureichen. Dies
kann über ein Online-Formular,
per E-Mail oder über die sozialen
Netzwerke geschehen.
Dieser Prozess ermöglicht es,
ein breites Spektrum an Fragen
und Anliegen zu sammeln.
3. Vorbereitung: Das Team von
GUT ZUM HERZ sichtet die
eingereichten Fragen und wählt
eine repräsentative Auswahl
aus. Experten zum jeweiligen
Thema werden eingeladen, um
fundierte und vielseitige Antworten
zu geben. Eine sorgfältige
Vorbereitung stellt sicher,
dass die Inhalte relevant und
ansprechend sind.
4. Veröffentlichung: In den jeweiligen
Jahreszeiten-Magazinen
werden die Podcast-Meetup
veröffentlicht. Hier werden
die ausgewählten Fragen ausführlich
diskutiert und beantwortet.
Die Hörer können sich
auf eine tiefgehende Episode
freuen, in der Experten fundierte
Einblicke und Antworten
zu den eingesandten Fragen
liefern.
5. Abrufmöglichkeiten: Die Podcasts
sind nach Veröffentlichung
sowohl auf der GUT
ZUM HERZ-Website, in der eigenen
Mediathek als auch auf
allen gängigen Podcast-Plattformen
abrufbar. Um keine
Folge zu verpassen und immer
auf dem Laufenden zu bleiben,
ist es am besten, den Social-Media-Kanälen
von GUT
ZUM HERZ zu folgen. So erhalten
Sie aktuelle Informationen
und Verweise zu neuen
Episoden.
Uns ist die Einbindung unserer
Community nach dem partizipativen
Prinzip besonders wichtig,
denn sie ist das Herzstück von
GUT ZUM HERZ und hebt das Portal
von anderen Gesundheitsplattformen
ab. Die Community teilt
ihre wertvollen Erfahrungen, die in
Kombination mit Expertenwissen
zu vielseitigen und informativen
Podcast-Episoden führen. So entstehen
Inhalte, die sowohl fundiert
als auch praxisnah sind und einen
echten Mehrwert bieten.
Erfahren Sie mehr über unser partizipatives
Konzept von GUT ZUM
HERZ mit einem Klick auf den folgenden
Link!
20 | GUT ZUM HERZ
Die Podcasts erscheinen
jeweils am
Montag und sind auf
der Website von GUT
ZUM HERZ und auf allen
gängigen Kanälen kostenfrei
verfügbar.
Folgen Sie uns bei Social-Media
und verpassen so
keine neue Folge.
GUT ZUM HERZ | 21
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22 | GUT ZUM HERZ