13.02.2024 Aufrufe

Aktionsbündnis | Das Netzwerk von GUT ZUM HERZ

Hand in Hand für die Gesundheit des Herzens.

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AB SEITE 22<br />

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bündnis<br />

<strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong> | 1


Editorial<br />

Guten Tag, liebe Leserinnen<br />

und Leser,<br />

ich freue mich, dass sie der<br />

Titel dieses Magazins<br />

angesprochen hat und<br />

Sie hier hinein geblättert<br />

haben.<br />

Rund 15 % aller<br />

Krankenhausaufenthalte<br />

stehen<br />

im Zusammenhang<br />

mit kardiovaskulären Erkrankungen<br />

und mehr als 340.000<br />

Menschen sterben jährlich an einer<br />

Herz-Kreislauf-Erkrankung, womit<br />

diese auf Platz 1 aller Todesursachen<br />

in Deutschland steht. <strong>Das</strong> Bewusstsein<br />

zur Gesundheit des Herzens zu<br />

schärfen und den Fokus auf das zu<br />

lenken, was dem Herzen schaden<br />

könnte, lohnt sich in Anbetracht dieser<br />

hohen Erkrankungs- und Sterbezahlen.<br />

Die Gründe, weshalb Menschen wegen<br />

Herz-Kreislauf-Beschwerden Ihren<br />

Arzt aufsuchen oder den Notarzt<br />

rufen, sind unterschiedlich und es<br />

ist richtig, selbst bei kleinsten Anzeichen<br />

sich ärztliche Hilfe zu holen. Es<br />

muss gar nicht gleich ein Herzinfarkt<br />

oder gar ein Herzstillstand sein, oft<br />

ist es schon eine Enge in der Brust,<br />

eine Kurzatmigkeit bei geringen<br />

Anstrengungen oder man bemerkt<br />

selbst, dass das Herz etwa stolpert.<br />

Warten kann hier fatale Folgen mit<br />

sich bringen.<br />

Es müssen auch gar keine Beschwerden<br />

vorliegen. Gibt es eine erbliche<br />

Veranlagung in der Familie, bei der<br />

der Vater oder die Mutter Probleme<br />

mit dem Herzen haben oder hatten,<br />

ist es sehr ratsam, sich auch ohne<br />

Beschwerden vom Kardiologen untersuchen<br />

zu lassen.<br />

Leider ist der <strong>von</strong> den Eltern vererbte<br />

Risikofaktor für eine Herzerkrankung<br />

kaum beeinflussbar. Umso wichtiger<br />

ist es daher, auf die Risikofaktoren zu<br />

achten, auf die man selbst Einfluss<br />

nehmen kann. Rauchen, Alkohol, Bewegungsmangel<br />

oder Übergewicht<br />

sind nur einige Risikofaktoren für<br />

eine Herzerkrankung, die viele <strong>von</strong><br />

uns mit sich herumschleppen, ohne<br />

zu wissen, dass sich in den Arterien<br />

oder am Herzen etwas Gefährliches<br />

anbahnen könnte.<br />

Die Risikofaktoren zu minimieren ist<br />

immer ratsam, ganz egal, ob man<br />

sich präventiv vor einer Herzerkrankung<br />

schützen möchte oder ob man<br />

korrektiv an den Risikofaktoren arbeiten<br />

muss, nämlich dann, wenn es<br />

bedauerlicherweise schon zu spät<br />

ist. Ist das der Fall, gibt es viele Akteure,<br />

die Hand in Hand zusammenarbeiten,<br />

um das kranke Herz wieder<br />

in Ordnung zu bekommen.<br />

Lernen Sie im <strong>Aktionsbündnis</strong> <strong>von</strong><br />

<strong>GUT</strong> <strong>ZUM</strong> <strong>HERZ</strong> neben Patienten<br />

auch die kennen, für die das Herz<br />

aus beruflichen Gründen eine Herzensangelegenheit<br />

ist.<br />

Wir wünschen unseren Leserinnen<br />

und Lesern viele interessante Einblicke<br />

und herzliche Grüße,<br />

Matthias Jung<br />

und das <strong>GUT</strong> <strong>ZUM</strong> <strong>HERZ</strong> Team<br />

2 | <strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong>


... ich bin Betroffener, kein Arzt oder<br />

Heilpraktiker, und ich verfüge auch<br />

über keine medizinische Ausbildung.<br />

Vor fast 20 Jahren erlitt<br />

ich einen Herzinfarkt und lebe<br />

seitdem mit dieser koronaren<br />

Herzerkrankung.<br />

Im Jahr 2004 erhielt ich die<br />

Diagnose „Metabolisches<br />

Syndrom“. Seitdem habe<br />

ich mich intensiv mit den Risikofaktoren,<br />

die zu dieser<br />

Erkrankung führen, auseinandergesetzt.<br />

Kurz gesagt, wenn man das metabolische<br />

Syndrom unter Kontrolle<br />

hat, sinkt auch die Wahrscheinlichkeit<br />

eines Herzinfarktes. Wenn man darüber<br />

hinaus den Stress reduziert, könnte<br />

auch die Lebenserwartung wieder steigen.<br />

Jeder, der <strong>von</strong> diesen Krankheiten betroffen ist,<br />

muss sich darüber im Klaren sein, dass man nie<br />

vollständig gesund wird. Unabhängig da<strong>von</strong>,<br />

dass man wahrscheinlich auch niemals gänzlich<br />

auf Medikamente verzichten kann, endet<br />

auch die Arbeit gegen die Risikofaktoren nie.<br />

Wenn ich hier über medizinische Aspekte schreibe<br />

oder spreche, zitiere ich ausschließlich meine behandelnden<br />

Ärzte. Ich gebe keine medizinischen<br />

Ratschläge.<br />

Mein Ziel ist es, Ihnen den Weg zu zeigen, den ich<br />

beschritten habe, was mir geholfen hat und was<br />

weniger erfolgreich<br />

war. Zudem<br />

stellen wir Produkte<br />

und Dienstleistungen<br />

vor, die das Leben mit dieser<br />

Krankheit vereinfachen<br />

oder verbessern können.<br />

Übrigens, nahezu jede Maßnahme,<br />

die bei existierenden Herzerkrankungen<br />

hilft, kann auch präventiv genutzt werden,<br />

um Herzerkrankungen zu vermeiden.<br />

WICHTIG: <strong>GUT</strong> <strong>ZUM</strong> <strong>HERZ</strong> | <strong>Das</strong> Magazin wie ist<br />

für seine Leser kostenlos. <strong>Das</strong> heißt, es werden in<br />

dem Magazin Produkte und Dienstleistungen vorgestellt,<br />

mit denen <strong>GUT</strong> <strong>ZUM</strong> <strong>HERZ</strong> finanziert wird.<br />

Diese Beiträge werden ganz deutlich und transparent<br />

mit WERBUNG gekennzeichnet. Was aber<br />

nicht heißt, dass wir dadurch weniger kritisch mit<br />

unserer Meinung sind.<br />

Impressum<br />

<strong>Das</strong> Magazin <strong>Aktionsbündnis</strong> bei <strong>GUT</strong> <strong>ZUM</strong> <strong>HERZ</strong> ist ein Projekt vom JUNG & JUNG Verlag und wird veröffentlicht<br />

auf eMagazin.digital<br />

Herausgeber und verantwortlicher Dienstanbieter gem. § 5 Telemediengesetz (TMG): Matthias Jung<br />

JUNG & JUNG Verlag | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main | Telefon 0 60 27 - 97 97 60 | Telefax 97 97 -61<br />

office@jungundjungverlag.de<br />

Redaktion und verantwortlich für den Inhalt gem. § 55 Abs. 2 RStV: Matthias Jung<br />

Ideen, Inszenierung, Layout und technische Umsetzung: JUNG & JUNG Verlag<br />

Fotos: Matthias Jung, Tina Jung, 123RF, Envato<br />

Veröffentlichung im Februar 2024 | Alle Rechte vorbehalten.<br />

<strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong> | 3


Titelstory<br />

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NETZWERKEN<br />

4 | <strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong>


Uns, bei <strong>GUT</strong> <strong>ZUM</strong> <strong>HERZ</strong> ist<br />

das gesunde Herz eine Herzensangelegenheit.<br />

Ganz gleich, ob es um die Gesunderhaltung<br />

oder um die Gesundung<br />

des Herzens geht, oft sind es<br />

die gleichen Werkzeuge, die für ein<br />

langes Leben mit oder ohne eine<br />

Herzerkrankung sorgen. Wer sich<br />

dann noch für einen an sein Alter<br />

angepassten aktiven Lebensstil<br />

mit viel Bewegung entscheidet<br />

und die Anordnungen seines Arztes<br />

befolgt, sollte alles getan haben,<br />

was möglich ist.<br />

Ist das wirklich so? Offensichtlich<br />

nicht immer, denn bei vielen Menschen<br />

bleiben Fragen, Zweifel und<br />

auch Ängste. Warum sonst gäbe<br />

es in den sozialen Medien so viele<br />

Foren und Gruppen, in denen<br />

sich täglich unzählige Menschen<br />

Sorgen um ihre Gesundheit im Allgemeinen<br />

und um die des Herzens<br />

im Besonderen machen? Und das,<br />

obwohl doch aus unterschiedlichen<br />

Richtungen viel Aufklärung<br />

betrieben wird.<br />

Beim »<strong>Aktionsbündnis</strong> <strong>GUT</strong> <strong>ZUM</strong><br />

<strong>HERZ</strong>« bringen wir die zusammen,<br />

denen das Bewusstsein für ein gesundes<br />

Herz, so wie uns, eine Herzensangelegenheit<br />

ist.<br />

Einer, für den das gesunde Herz<br />

auch eine Herzensangelegenheit<br />

ist, ist Stefan, denn ihm geht es<br />

um sein eigenes Herz. Mehr über<br />

Stefan und seine Geschichte gibt<br />

es auf den übernächsten Seiten<br />

hier im Magazin. Für seine Gesundheit<br />

muss Stefan selbst viel<br />

tun, ist jedoch auch auf die Hilfe<br />

anderer angewiesen.<br />

Zum einen muß Stefan an den<br />

Risikofaktoren arbeiten wie:<br />

• Alkohol<br />

• Bewegungsmangel<br />

• Bluthochdruck<br />

• Diabetes<br />

• Genetisches Risiko<br />

• Erbliches Risiko<br />

• Ernährung<br />

• Fettstoffwechselstörung<br />

• Rauchen<br />

• Stress<br />

• Übergewicht<br />

Unterstützt wird Stefan <strong>von</strong>:<br />

• Ärzten und Kardiologen<br />

• Kliniken und Rehakliniken<br />

• Krankenkassen / Versicherung<br />

• Pharmaunternehmen<br />

• Interessenverbände<br />

• Medizinische Produkte<br />

• Forschende Unternehmen<br />

• Politik & Gesellschaft<br />

Auf den Social-Media-Kanälen<br />

und in der Facebook-Gruppe <strong>von</strong><br />

<strong>GUT</strong> <strong>ZUM</strong> <strong>HERZ</strong> gibt es viele Geschichten,<br />

die Stefans Geschichte<br />

ähneln.<br />

Auf der letzten Seite findet Ihr die<br />

Verlinkungwn zu Social-Media, wir<br />

freuen uns auf Euch.<br />

Aktions<br />

bündnis<br />

SAVE THE DATE<br />

JAHRESSYMPOSIUM<br />

am Mittwoch, den<br />

23. Oktober 2024<br />

in Frankfurt am Main<br />

<strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong> | 5


Social-Media<br />

89<br />

<strong>GUT</strong> <strong>ZUM</strong> HER<br />

auf der Fanpage be<br />

Facebook-Gruppe u<br />

6 | <strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong>


00<br />

Z - Menschen<br />

i Facebook, in der<br />

nd bei Instagram!<br />

<strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong> | 7


Fallstudie<br />

Stefan, 58,<br />

Risikopatient<br />

Wir erzählen hier die<br />

Geschichte <strong>von</strong><br />

Stefan und Ähnlichkeiten<br />

zu lebenden Personen<br />

sind beabsichtigt und nicht<br />

zufällig.<br />

Stefan ist 58 Jahre alt, Raucher<br />

und bei 174 cm Körpergröße<br />

und einem Gewicht<br />

<strong>von</strong> 103 Kilogramm liegt der<br />

gewünschte und empfohlene<br />

Body-Mass-Index <strong>von</strong> 24,9<br />

in weiter Ferne. Stefan ist<br />

verheiratet und hat zwei erwachsene<br />

Kinder.<br />

In seinem Bürojob gehört<br />

Bewegung nicht zu seinem<br />

Tätigkeitsprofil und für die 4<br />

Stockwerke, die es zu seinem<br />

Arbeitsplatz zu erklimmen<br />

gilt, gibt es einen Aufzug.<br />

Frei nach dem Motto,<br />

wenn ein solches Gerät für<br />

viel Geld eingebaut wurde,<br />

sollte man es auch benutzen<br />

und nicht die Treppe.<br />

Bewegung beschränkt sich<br />

für ihn am Abend auf den<br />

Gang in den Keller zum Bier<br />

holen und 2-3-4 Flaschen<br />

am Abend gehören zu einem<br />

entspannten Feierabend<br />

ganz einfach dazu. Was jedoch<br />

zum Tätigkeitsprofil<br />

seines Berufs gehört, ist leider<br />

Stress.<br />

Zu Mittag gibt es in der hauseigenen<br />

Kantine zwar vegetarische<br />

Gerichte und Stefan<br />

nimmt sich auch jeden<br />

Tag kurz vor der<br />

Mittagspause<br />

vor, sich heute<br />

fleischfrei<br />

zu ernähren.<br />

Dann steht<br />

das Kotelett<br />

da und der<br />

Wille war<br />

stark, doch<br />

das Fleisch,<br />

in diesem Fall<br />

in Form eines<br />

Koteletts ist<br />

schwach. Am<br />

Abend gibt’s<br />

dann noch eine<br />

Vesper mit Hausmacher<br />

Wurst und<br />

danach ist der Weg<br />

zur Couch kurz.<br />

Früher, ja da war das<br />

noch anders, schon<br />

ganz früh wurde Stefan<br />

<strong>von</strong> seinem Vater<br />

mit zum Fußballspielen<br />

genommen und im<br />

örtlichen Fußballverein<br />

hat er es bis in die erste<br />

Mannschaft gebracht. Er<br />

war fit und konnte sehr<br />

gut mithalten. Heute<br />

beschränken sich seine<br />

Fußball-Aktivitäten<br />

nur noch aufs Fußball-Zuschauen<br />

am<br />

Sonntagnachmittag.<br />

Übrigens, sein Vater<br />

ist vor einigen Jahren<br />

8 | <strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong>


an einem Herzinfarkt verstorben.<br />

Stefans Frau Evi führt<br />

ein viel aktiveres Leben,<br />

sie ist eine derjenigen,<br />

die praktisch<br />

nie bei den<br />

zweimal wöchentlich<br />

stattfindenden<br />

Walking-Runden<br />

der Nachbarn<br />

vom Neubaugebiet<br />

fehlt. In<br />

ihrem Beruf<br />

im Verkauf im<br />

Einzelhandel<br />

ist sie den<br />

ganzen<br />

Tag auf<br />

den Beinen.<br />

Natürlich<br />

hat Evi<br />

im Laufe der<br />

27 Jahren Ehe<br />

mit Sorge beobachtet,<br />

wie Stefan immer unbeweglicher<br />

wurde und bei<br />

den kleinsten Anstrengungen<br />

schon außer Puste<br />

kommt.<br />

Mit <strong>von</strong> der Partie aus den<br />

Walking-Runden vom Neubaugebiet<br />

ist Silke, die in<br />

der Praxis des Hausarztes<br />

<strong>von</strong> Evi und Stefan arbeitet.<br />

Natürlich reden die<br />

Frauen über Ihre Männer<br />

und alle kennen sich.<br />

Nachdem Stefan auf<br />

unzählige Bitten <strong>von</strong><br />

Evi selbst nicht reagiert hat,<br />

wurde Evi selbst aktiv und<br />

hat bei Silke einen Termin für<br />

Stefan beim Hausarzt zum<br />

Check gemacht.<br />

<strong>Das</strong> Ergebnis war für alle erschütternd.<br />

Der Blutdruck<br />

viel zu hoch, die Blutwerte<br />

jenseits <strong>von</strong> allen Normbereichen<br />

und das EKG unter<br />

Belastung ließ nur eine Entscheidung<br />

zu, nämlich die zu<br />

einer Überweisung zum Kardiologen.<br />

Natürlich wusste<br />

Silkes Chef, der Hausarzt<br />

<strong>von</strong> der Todesursache <strong>von</strong><br />

Stefans Vater und vor diesem<br />

Hintergrund war Eile<br />

geboten. Hinzu kommen alle<br />

auf den ersten Blick ersichtlichen<br />

Risikofaktoren, die es<br />

sofort abzustellen gilt. Mit<br />

dem Rauchen aufhören, viel<br />

mehr Bewegung, gesunde<br />

Ernährung und den Stress<br />

reduzieren.<br />

Da sich viele der Risikofaktoren<br />

jedoch nicht sofort abstellen<br />

lassen, muss es jetzt<br />

schnell gehen und der Termin<br />

im Herzkatheterlabor<br />

in der Klinik der nächsten<br />

größeren Stadt steht schon<br />

6 Tage später fest. Stefans<br />

Leben hat sich <strong>von</strong> heute auf<br />

morgen auf den Kopf gestellt<br />

und für die ganze Familie<br />

gibt es kein anderes Thema<br />

mehr als die Angst vor dem,<br />

was bei der Herzkatheterun-<br />

<strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong> | 9


Fallstudie<br />

tersuchung herauskommen<br />

könnte.<br />

Angst, ja, Angst kannte er<br />

sein ganzes Leben nicht und<br />

jetzt bestimmt diese Angst<br />

Stefans Alltag. Es ist Todesangst<br />

bei Stefan und in der<br />

Nacht vor dem Termin im<br />

Herzkatheterlabor passiert<br />

es. Enge im Brustkorb, kalter<br />

Schweiß, Schmerzen im<br />

Hals- und Brustbereich bis<br />

hin zum linken Arm. Zusammen<br />

mit dem Notarzt geht‘s<br />

im Krankenwagen in die<br />

Klinik, zwar ein paar Stunden<br />

früher als geplant, aber<br />

noch nicht zu spät. Was ist<br />

passiert? Nach Ansicht der<br />

Ärzte hat die Angst vor der<br />

Untersuchung am nächsten<br />

früh einen Herzinfarkt bei ihm<br />

ausgelöst. Laut der behandelnden<br />

Ärzte kommt das<br />

gar nicht so selten vor.<br />

hätte man ganz bestimmt gut<br />

verzichten können. Die gute<br />

Nachricht, Stefan lebt. Und<br />

jetzt beginnt sein ganz neues<br />

und auch neu geschenktes<br />

Leben und das hat er neben<br />

der Fachkompetenz seiner<br />

Ärzte auch dem hohen technologischen<br />

Stand der medizinischen<br />

Ausstattung in<br />

der Klinik zu verdanken.<br />

Mit 3 Stents gut versorgt,<br />

beginnt Stefans neues Leben<br />

bereits ein paar Stunden<br />

vor der eigentlich geplanten<br />

Herzkatheteruntersuchung,<br />

bei der ganz sicher auch 3<br />

Stents implantiert worden<br />

wären; auf den Herzinfarkt<br />

Wie geht es nun weiter mit<br />

Stefan? Ist die Reise jetzt<br />

mit dem Aufenthalt im Krankenhaus<br />

und der Versorgung<br />

seines Herzens vorbei?<br />

Ganz im Gegenteil, die Reise<br />

beginnt erst jetzt und ist<br />

weit und es werden viele lieb<br />

gewonnene Gewohnheiten<br />

für ihn so nicht mehr geben<br />

oder an sein neues Leben<br />

angepasst. Voraussetzung<br />

dafür ist, dass Stefan diese<br />

Episode ernst, sogar sehr<br />

ernst nehmen sollte und versteht,<br />

dass alle Ratschläge,<br />

die er ab dem jetzigen Zeitpunkt<br />

bekommen wird, nicht<br />

dazu da sind, ihn zu ärgern,<br />

sondern seine eigene Gesundheit<br />

betreffen.<br />

Nach knapp einer Woche<br />

wird Stefan direkt aus der<br />

10 | <strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong>


Klinik in eine Rehaklinik<br />

überwiesen, mit einem ganzen<br />

Rucksack voller sehr<br />

ernst zu nehmenden Empfehlungen<br />

seiner behandelnden<br />

Ärzte und einer fast nicht<br />

enden wollenden Medikamentenliste.<br />

Nach eingehenden<br />

Untersuchungen wurde<br />

bei ihm das sogenannte<br />

metabolische Syndrom diagnostiziert.<br />

Sucht man in<br />

Wikipedia nach diesem Begriff,<br />

stößt man auch auf den<br />

beängstigenden Beinamen,<br />

das tödliche Quartett. Dazu<br />

gehören Adipositas (Übergewicht<br />

hat Stefan), massiv<br />

erhöhte Blutfettwerte (Fettstoffwechselstörung<br />

hat<br />

Stefan), erhöhten Blutdruck<br />

(hat Stefan auch) und Diabetes<br />

mellitus Typ 2 und das<br />

hat er glücklicherweise nicht.<br />

Stefan nutzt die Zeit in der<br />

Rehaklinik, um mehr über<br />

seine Erkrankung zu lernen,<br />

<strong>von</strong> der er ja vor einigen Tagen<br />

noch gar nicht wusste,<br />

dass er sie hat. Er lernt in der<br />

Rehaklinik, dass er durchaus<br />

auch viele Risikofaktoren<br />

erworben hat. Etwa das<br />

Rauchen ist ein erworbener<br />

Risikofaktor, eine unschöne<br />

Gewohnheit, die wirklich keinen<br />

Nutzen bringt, und die er<br />

sofort einstellen muss.<br />

Oder den Alkohol, etwa mit<br />

dem lieb gewordenen Feierabendbier<br />

und oft waren<br />

es auch zwei, drei oder vier,<br />

auch darauf wird er verzichten<br />

müssen. Ungesunde<br />

Ernährung, die einen direkten<br />

Einfluss auf den Body-Mass-Index<br />

hat; hier wird<br />

sich nicht nur Stefan an eine<br />

neue Ernährungsweise gewöhnen<br />

müssen, auch seine<br />

Frau Evi wird hier den Speiseplan<br />

nach Stefans Rückkehr<br />

aus der Rehaklinik anpassen<br />

müssen. Auch wird<br />

es bei der Arbeit Anpassungen<br />

geben, denn der Stress,<br />

dem er in seinem Job ausgesetzt<br />

war, muss minimiert<br />

werden.<br />

Notwendig wird für ihn auch<br />

bald die Walking-Gruppe aus<br />

dem Neubaugebiet, denn<br />

Bewegung ist der Schlüssel<br />

zu vielem und nicht nur<br />

dann, wenn man an seinem<br />

Herzen erkrankt ist. Bewegung<br />

ist immer wichtig.<br />

<strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong> | 11


Fallstudie<br />

Kommen wir zu Stefans Risikofaktoren,<br />

die zwar auf den<br />

ersten Blick nicht erworben<br />

sind, auf den zweiten Blick<br />

dann doch wieder stark <strong>von</strong><br />

den erworbenen Risikofaktoren<br />

beeinflusst werden.<br />

Natürlich müssen zunächst<br />

die Blutfettwerte in einen<br />

Normbereich, auch lässt sich<br />

sein viel zu hoher Blutdruck<br />

mit den passenden Medikamenten<br />

wieder auf 120/80<br />

bringen, worüber sich nicht<br />

nur die Ärzte freuen. Die<br />

Stents möchten auch mit<br />

Medikamenten so versorgt<br />

werden, dass sie Ihre Arbeit<br />

bestmöglich verrichten können<br />

und mit Medikamenten,<br />

die einem erneuten Herzinfarkt<br />

vorbeugen, fühlt sich<br />

Stefan gleich viel sicherer.<br />

Über das, was hier forschende<br />

Unternehmen in<br />

den letzten Jahren erreicht<br />

haben, kann er sich und<br />

seine Leidensgenossinnen<br />

und Leidensgenossen in der<br />

Reha freuen.<br />

Was bleibt, ist ein ganz wesentlicher<br />

Risikofaktor, auf<br />

den Stefan und jede und jeder<br />

andere keinen Einfluss<br />

hat. Es ist das <strong>von</strong> seinem<br />

Vater an ihn vererbte Risiko<br />

und dass das so ist, war<br />

ihm bekannt. Übrigens kann<br />

dieses Risiko auch <strong>von</strong> der<br />

Mutter ausgehen. War sich<br />

Stefan also diesem Risiko<br />

bewusst? Diese unbequeme<br />

Frage muss er sich stellen<br />

lassen und noch mehr. Weshalb<br />

hat er die ganzen vielen<br />

Jahre seine Gesundheit<br />

mit seinem ungesunden Lebensstil<br />

noch zusätzlich belastet<br />

und so dieses ohnehin<br />

schon vorhandene erhöhte<br />

Risiko mit einer schweren<br />

Erkrankung in Kauf genommen?<br />

An dieser Stelle gibt<br />

es einen ganz großen Dank<br />

an die Krankenkassen und<br />

Krankenversicherungen,<br />

denn die stellen solche Fragen<br />

nicht und übernehmen in<br />

aller Regel die Behandlungen<br />

und Klinikaufenthalte.<br />

Kommen wir zurück zu Stefans<br />

Aufenthalt in der Rehaklinik.<br />

Er lernt viel über seine<br />

Erkrankung und über die ersten<br />

Erfolge freuen sich nicht<br />

nur Stefan und seine Ärzte<br />

und Therapeuten, auch Evi<br />

ist erleichtert, dass er das<br />

Rauchen aufgegeben hat.<br />

12 | <strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong>


Erfolge, die 103 Kg auf der<br />

Waage zu reduzieren, dauern<br />

da schon länger und Bewegung<br />

fällt mit dieser Körpermasse<br />

schwer. Es ist noch<br />

ein weiter Weg.<br />

seinen 60. Geburtstag gefeiert,<br />

der Body-Mass-Index<br />

ist zwar noch nicht ganz im<br />

Normal-Bereich, aber dieses<br />

Ziel liegt in greifbarer Ferne.<br />

Zigaretten gehören der Vergangenheit<br />

an und mit jedem<br />

Kilogramm weniger lassen<br />

sich auch die Dosierungen<br />

seiner Medikamente verringern;<br />

auf einen kompletten<br />

Verzicht <strong>von</strong> der Einnahme<br />

<strong>von</strong> Medikamenten wird er<br />

leider nicht hoffen können.<br />

Stefan arbeitet wieder in seinem<br />

Beruf, jedoch mit wesentlich<br />

weniger Stress und<br />

auf den Aufzug wird weitestgehend<br />

verzichtet.<br />

Gut tun Stefan die Gespräche<br />

mit Mitpatienten in der<br />

Reha, denn sich austauschen<br />

mit Menschen, die<br />

vor gleichen oder ähnlichen<br />

Herausforderungen stehen,<br />

tut immer gut. Überdies bekommt<br />

Stefan in der Rehaklinik<br />

viele wertvolle Kontakte<br />

zu Interessenverbänden<br />

und Selbsthilfegruppen,<br />

denn es wird eine Zeit nach<br />

der Reha geben.<br />

Übrigens, wurde schon erwähnt,<br />

dass Stefan auch in<br />

der kommunalen Politik aktiv<br />

ist und bei der letzten Wahl in<br />

den Gemeinderat gewählt<br />

wurde. Er weiß nun, wie gefährlich<br />

Herz-Kreislauf-Probleme<br />

sind und wird dieses<br />

Thema ab sofort in den Fokus<br />

der Öffentlichkeit und<br />

der Gesellschaft rücken.<br />

Zwischenzeitlich sind fast<br />

drei Jahre vergangen; Stefan<br />

hat mit vielen Freunden<br />

Alles gut also? Nicht ganz.<br />

Ein knappes Jahr nach seiner<br />

Entlassung aus der Rehaklinik<br />

erlitt Stefan einen<br />

Burn-out, ein depressives<br />

Erschöpfungssyndrom.<br />

Arbeit, Abnehmen, Sporttreiben,<br />

die regelmäßigen<br />

Arztbesuche, all das wurde<br />

für seine Psyche bedauerlicherweise<br />

zu viel. Aber diese<br />

Geschichte erzählen wir zu<br />

einem anderen Zeitpunkt an<br />

einer anderen Stelle.<br />

<strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong> | 13


<strong>Aktionsbündnis</strong><br />

Krankenkassen<br />

-Versicherungen<br />

Patientinnen<br />

und<br />

Patienten<br />

Kliniken<br />

und<br />

Rehakliniken<br />

Ärzte<br />

und<br />

Kardiologen<br />

Depression<br />

Interessenverbände<br />

für´s Herz<br />

Pharmazeutische<br />

Unternehmen<br />

Forschende<br />

Unternehmen<br />

Medizinische<br />

Produkte<br />

Han<br />

Ha<br />

Gesellschaft<br />

und<br />

Politik<br />

14 | <strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong>


Alkohol<br />

Übergewicht<br />

Stress<br />

Risikofaktoren<br />

Ernährung<br />

Bluthochdruck<br />

Bewegungsmangel<br />

d in<br />

nd<br />

Stoffwechsel<br />

Diabetes<br />

Genetische<br />

und<br />

erbliche<br />

Faktoren<br />

Rauchen<br />

<strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong> | 15


16 | <strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong>


<strong>HERZ</strong>ENSSACHEN | Wie Herz und Seele<br />

zusammengehören<br />

<strong>Das</strong> Buch, erhältlich im Herbst 2024<br />

<strong>Das</strong> Portal <strong>GUT</strong> <strong>ZUM</strong> <strong>HERZ</strong> ist eng mit meiner Geschichte verknüpft. Ohne diese Geschichten wäre dieses<br />

Portal nicht entstanden.<br />

Wäre es eine reine Autobiografie, würde ich einerseits behaupten, dass ich mit meinen derzeitigen 55 Jahren<br />

noch zu jung dafür bin. Andererseits finde ich mein Leben nicht so aufregend, dass es notwendig wäre,<br />

es der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.<br />

Und trotzdem habe ich mich dazu entschieden, dieses Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. Alles, was<br />

in diesem Buch aufgeführt wird, steht im Zusammenhang mit meiner koronaren Herzkrankheit oder meiner<br />

Depression.<br />

Lesen Sie, wie das Herz und die Seele unweigerlich zusammengehören.<br />

Ihr Matthias Jung<br />

<strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong> | 17


<strong>Das</strong> Jahressymposium am 23. Oktober 2024<br />

<strong>Das</strong> Thema:<br />

Patient<br />

Empowerment<br />

Gut informiert - gesünder leben<br />

Am 23. Oktober 2024<br />

lädt <strong>GUT</strong> <strong>ZUM</strong> <strong>HERZ</strong><br />

zum Jahressymposium<br />

2024 im Experience Center<br />

<strong>von</strong> Getinge in Gateway<br />

Gardens / Frankfurt am Main<br />

ein (Mehr über die Location<br />

ab Seite 22). Unter dem Motto<br />

„Patient Empowerment<br />

| Gut informiert - gesünder<br />

leben“ setzen wir unser Engagement<br />

für die Verbesserung<br />

der Herzgesundheit mit<br />

diesem Event fort.<br />

Bei <strong>GUT</strong> <strong>ZUM</strong> <strong>HERZ</strong> steht<br />

der Patient im Zentrum. Wir<br />

bieten Wissen und Unterstützung,<br />

um Patienten dabei zu<br />

helfen, ihre Situation besser<br />

zu verstehen und zu handhaben.<br />

Durch unsere Magazine<br />

und Sonderausgaben vermitteln<br />

wir hilfreiche Informationen<br />

und Alltagstipps, und<br />

in unserer Facebook-Gruppe<br />

können Mitglieder Erfahrungen<br />

austauschen und Unterstützung<br />

finden.<br />

<strong>Das</strong> Symposium wird in Form<br />

eines Barcamps Fachvorträge,<br />

Workshops und Paneldiskussionen<br />

umfassen, die<br />

darauf abzielen, Patienten<br />

und Angehörige zu informieren<br />

und zu ermächtigen. Experten<br />

werden über neueste<br />

Erkenntnisse in der Herzgesundheit<br />

sprechen und praktische<br />

Ratschläge bieten, wie<br />

man mit Herzerkrankungen<br />

besser leben kann.<br />

<strong>Das</strong> Symposium dient auch<br />

als Plattform für den Austausch<br />

etwa zwischen Pharmaunternehmen,<br />

Krankenkassen,<br />

Vertretern der Politik,<br />

Ärzten, Kliniken, Interessenverbänden,<br />

forschenden Unternehmen<br />

und so weiter.<br />

18 | <strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong>


Diese Verbindungen sind<br />

entscheidend, um die Versorgung<br />

und Unterstützung<br />

für Patienten kontinuierlich<br />

zu verbessern.<br />

Ein besonderer Fokus liegt<br />

auf der Vorstellung <strong>von</strong> Unternehmen<br />

und deren Produkten,<br />

die das Leben mit<br />

einer Herzerkrankung erleichtern.<br />

Zusätzlich wird es<br />

ausreichend Gelegenheit geben,<br />

sich mit anderen Betroffenen<br />

zu vernetzen und <strong>von</strong><br />

ihren Erfahrungen zu lernen.<br />

Unser Ziel ist es, dass jeder<br />

Teilnehmer das Symposium<br />

mit einem tieferen Verständnis<br />

und nützlichen Werkzeugen<br />

verlässt, um seine eigene<br />

Gesundheit aktiv zu fördern.<br />

Patient Empowerment bedeutet,<br />

sicherere Entscheidungen<br />

über Behandlungen<br />

und den eigenen Lebensstil<br />

treffen zu können, was das<br />

Wohlbefinden stärkt und den<br />

Krankheitsverlauf positiv beeinflussen<br />

kann.<br />

Außerdem möchten wir, dass<br />

alle Beteiligten – <strong>von</strong> Patienten<br />

über Fachleute aus dem<br />

Gesundheitswesen bis hin zu<br />

Vertretern aus der Industrie<br />

und Politik – sich gegenseitig<br />

kennenlernen und Erfahrungen<br />

austauschen.<br />

Durch diesen Dialog wollen<br />

wir ein <strong>Netzwerk</strong> schaffen,<br />

das über das Symposium<br />

hinausgeht und die<br />

Zusammenarbeit und das<br />

Verständnis zwischen den<br />

verschiedenen Akteuren fördert.<br />

Dieser Austausch ist<br />

entscheidend, um neue Perspektiven<br />

zu gewinnen und<br />

gemeinsame Lösungen für<br />

die Herausforderungen im<br />

Bereich der Herzgesundheit<br />

zu entwickeln.<br />

Wir laden alle Interessierten<br />

herzlich ein, an diesem wichtigen<br />

Ereignis teilzunehmen.<br />

Es ist eine hervorragende Gelegenheit,<br />

mehr über Patient<br />

Empowerment zu lernen und<br />

Teil einer unterstützenden<br />

Gemeinschaft zu werden. Die<br />

Teilnehmerzahl ist aus räumlichen<br />

Gründen begrenzt.<br />

Foto: Getinge<br />

Für weitere Informationen<br />

und zur Anmeldung<br />

schreiben Sie uns an<br />

info@gutzumherz.de.<br />

Aktions<br />

bündnis<br />

SAVE THE DATE<br />

JAHRESSYMPOSIUM<br />

am Mittwoch, den<br />

23. Oktober 2024<br />

im Getinge Experience Center in<br />

Gateway Gardens in Frankfurt am Main<br />

(in Planung)<br />

<strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong> | 19


Der<br />

<strong>GUT</strong> <strong>ZUM</strong> <strong>HERZ</strong><br />

Sommer 2024<br />

startet am<br />

20. Juni<br />

2024<br />

JETZT<br />

VORMERKEN<br />

20 | <strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong>


<strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong> | 21


Die Location des Jahressymposiums 2024<br />

Für alle Teilnehmer<br />

wie ein Heimspiel<br />

<strong>Das</strong> Jahressymposium in Frankfurt am Main / Gateway Gardens<br />

22 | <strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong>


Fotos: Getinge<br />

Wenn es in Frankfurt<br />

am Main, im Herzen<br />

<strong>von</strong> Europa einen<br />

Ort gibt, der <strong>von</strong> überall<br />

mit fast allen Verkehrsmitteln<br />

perfekt erreichbar ist, dann<br />

ist es Gateway Gardens.<br />

Es ist nicht nur die Nähe<br />

zum Frankfurter Flughafen;<br />

das Terminal 2 ist fußläufig<br />

in rund 10 Minuten erreichbar.<br />

Mit den S-Bahnen S8<br />

in Richtung Mainz und S9 in<br />

Richtung Wiesbaden erreicht<br />

man den neuen S-Bahnhof<br />

Gateway Gardens vom<br />

Frankfurter Hauptbahnhof in<br />

nur 9 Minuten.<br />

Reisen Sie mit dem Auto an?<br />

Gateway Gardens liegt direkt<br />

am Frankfurter Kreuz, Parkmöglichkeiten<br />

sind ausreichend<br />

vorhanden.<br />

Durch die zentrale Lage und<br />

die perfekte Anbindung ist<br />

dieser Veranstaltungsort wie<br />

ein Heimspiel, ganz gleich<br />

woher man anreist. Mehr Informationen<br />

zur Anreise erhalten<br />

Sie mit Klick auf die<br />

Informationen unseres Gasgebers<br />

am Ende dieses Beitrages.<br />

Den Namen bekam der zum<br />

Frankfurter Stadtteil Flughafen<br />

gehörende Stadtbezirk<br />

<strong>von</strong> den US-amerikanischen<br />

Streitkräften. Bis Ende 2005<br />

diente das etwa 35 Hektar<br />

große Areal der Rhein-Main<br />

Air Base als Militärsiedlung.<br />

Ab dem Jahr 2006 wurde die<br />

Fläche neu erschlossen und<br />

im Sommer 2008 als neues<br />

Frankfurter Stadtquartier eingeweiht.<br />

Heute hat Gateway Gardens<br />

einen ganz besonderen<br />

Charme mit Hotels, Gastronomie,<br />

Einzelhandel und<br />

vielen hier ansässigen Unternehmen.<br />

Vor Kurzem wurde etwa<br />

die neue Frankfurter Siemens-Niederlassung<br />

eröff-<br />

<strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong> | 23


Die Location des Jahressymposiums 2024<br />

net, in direkter Nachbarschaft<br />

zu Schäffler und Getinge,<br />

womit wir auch bei unserem<br />

Gastgeber dieses Tages wären.<br />

<strong>Das</strong> in der De-Saint-Exupéry<br />

Str. 10 in 60549 Frankfurt ansässige<br />

und im Jahr 2022 eröffnete<br />

Getinge Experience<br />

Center bietet für dieses Jahressymposium<br />

den perfekten<br />

Rahmen.<br />

Zum einen beeindruckt das<br />

Getinge Experience Center<br />

mit seiner modernen und<br />

freundlichen Einrichtung<br />

und der perfekten Ausstattung<br />

zur Durchführung einer<br />

solchen Veranstaltung.<br />

Zum anderen zeigt Getinge<br />

in seinem Showroom, wie<br />

das schwedische Unternehmen<br />

mit seinem breiten Produktspektrum<br />

aufgestellt ist.<br />

Neben Produkten und Lösungen<br />

für die Intensivmedizin,<br />

für Operationssäle<br />

und für Sterilgutaufbereitung<br />

stellt Getinge Produkte für<br />

kardiovaskuläre Eingriffe her.<br />

Fotos: Getinge<br />

Ein Zufall, dass sich Getinge<br />

in direkter Nachbarschaft<br />

zum Frankfurter Büro unseres<br />

Verlages und unseres<br />

Projektes <strong>GUT</strong> <strong>ZUM</strong> <strong>HERZ</strong><br />

befindet? Vielleicht, ganz sicher<br />

sind jedoch die Synergien,<br />

die <strong>GUT</strong> <strong>ZUM</strong> <strong>HERZ</strong> und<br />

24 | <strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong>


<strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong> | 25


Fotos: Getinge<br />

Die Location des Jahressymposiums 2024<br />

Getinge verbinden.<br />

Getinge, 1904 in Schweden<br />

gegründet, hat sich zu einem<br />

weltweit agierenden Unternehmen<br />

entwickelt, das<br />

in über 40 Ländern vertreten<br />

ist und mehr als 10.000<br />

Mitarbeiter beschäftigt. <strong>Das</strong><br />

Unternehmen konzentriert<br />

sich auf drei Hauptbereiche:<br />

Akutversorgung, chirurgische<br />

Arbeitsabläufe und lebenserhaltende<br />

Therapien.<br />

Zu den Produkten gehören<br />

Lösungen für die Intensivmedizin,<br />

Operationssäle,<br />

Sterilgutaufbereitung sowie<br />

für kardiovaskuläre Eingriffe.<br />

Getinge ist besonders<br />

für seine Innovationen in der<br />

Herzchirurgie und für die<br />

Entwicklung <strong>von</strong> Produkten<br />

bekannt, die die Sicherheit<br />

und Effizienz in Krankenhäusern<br />

weltweit erhöhen.<br />

<strong>GUT</strong> <strong>ZUM</strong> <strong>HERZ</strong> als Patientenportal<br />

bringt beim Jahressymposium<br />

Patienten mit<br />

denen zusammen, die jeden<br />

Tag beruflich mit der Gesundheit<br />

des Herzens zu tun<br />

haben oder sich für das gesunde<br />

Herz starkmachen.<br />

Die Teilnehmerzahl ist auf 50<br />

Personen begrenzt und unser<br />

Ziel ist es, an diesem Tag<br />

Patienten und Akteure in un-<br />

26 | <strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong>


<strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong> | 27


Fotos: Getinge<br />

Die Location des Jahressymposiums 2024<br />

28 | <strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong>


terschiedlichen Sessions in<br />

einen Dialog zu bekommen.<br />

Es geht um ZUHÖREN, es<br />

geht um VERSTEHEN und<br />

es geht um das <strong>Netzwerk</strong>en.<br />

Geplant ist, dieses Symposium<br />

jährlich stattfinden zu<br />

lassen.<br />

Glücklicherweise kommen<br />

immer neue Behandlungsmethoden,<br />

neue Medikamente<br />

und viele neue Erkenntnisse,<br />

etwa zu den<br />

Risikofaktoren, hinzu. Da ist<br />

es wichtig, den Überblick zu<br />

behalten.<br />

Die Agenda sowie viele weitere<br />

Informationen zu diesem<br />

Jahressymposium werden<br />

frühzeitig auf unseren Social-Media-Kanälen<br />

bekannt<br />

gemacht.<br />

Wir freuen uns auf einen<br />

ganz besonderen Tag mit<br />

vielen neuen Impulsen und<br />

Eindrücken.<br />

Hier nochmals der Link mit<br />

vielen Informationen zum<br />

Getinge Experience Center.<br />

<strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong> | 29


Fotos: Getinge<br />

Die Location des Jahressymposiums 2024<br />

30 | <strong>GUT</strong>-<strong>ZUM</strong>-<strong>HERZ</strong>


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<strong>GUT</strong> <strong>ZUM</strong> <strong>HERZ</strong> ist ein Projekt vom<br />

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