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BEI UNS 2024-1

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FRÜHLING <strong>2024</strong><br />

Zukunftsfähiges Quartier<br />

Dünenweg<br />

TV-Kabelgebühren<br />

Umlage fällt weg<br />

Unsere Stiftung<br />

Neue Geschäftsführung


2 3<br />

INHALT<br />

Aus unserer Genossenschaft<br />

Liebe Mitglieder,<br />

liebe Leserinnen und Leser,<br />

unsere Genossenschaft geht schwierigeren Zeiten entgegen.<br />

Bereits seit 2022 befindet sich Deutschland in einer Bau- und<br />

Wohnungskrise, insbesondere aufgrund gestiegener Zinsen und<br />

Baukosten. Im Jahr 2023 haben sich weitere Rahmenbedingungen<br />

deutlich verschlechtert, insbesondere die Verlässlichkeit der für<br />

unsere Investitionen häufig entscheidenden Fördermittel<br />

vonseiten des Bundes. Verbesserungen sind angekündigt, die<br />

Umsetzung ist noch nicht abzusehen. Lieferkettenprobleme,<br />

Ukraine-Krieg, Energiekrise, gesetzlich verschärfte Vorgaben für<br />

Klimaschutzmaßnahmen, Preissteigerungen und Kaufkraftverlust<br />

haben für uns und unsere Mitglieder Folgen.<br />

<strong>2024</strong> werden wir noch 102 im Bau befindliche Wohnungen fertigstellen.<br />

Weitere sozial verantwortbare, kostendeckende Neubauprojekte<br />

können wir erst wieder starten, wenn wir ganz anders<br />

bauen dürfen und können als in früheren Jahren – angesichts<br />

der großen Zahl von Mitgliedern, die eine bezahlbare und etliche<br />

auch gerne eine Neubauwohnung suchen, ist das besonders<br />

bitter.<br />

Doch die vergangenen 75 Jahre haben uns gelehrt:<br />

Gemeinsam werden wir den Herausforderungen begegnen!<br />

Mit Zuversicht bündeln wir unsere Kräfte. Zum einen investieren<br />

wir mit Augenmaß nun umso mehr in die Zukunftsfähigkeit<br />

unseres vorhandenen Gebäudebestandes<br />

und sichern unsere gute Servicequalität.<br />

Wir arbeiten an neuen<br />

Lösungen für die Quartiere und<br />

auch für Neubauten. Zum anderen<br />

stärken wir den genossenschaftlichen<br />

Zusammenhalt und<br />

laden Sie herzlich ein:<br />

Wirken Sie mit bei der Entwicklung Ihrer Bergedorf-Bille!<br />

SCHREIBEN SIE <strong>UNS</strong>!<br />

marketing@bergedorf-bille.de<br />

3 Mitbestimmung bei der<br />

Bergedorf-Bille<br />

4 Fröhlicher Jahresauftakt<br />

5 Wegfall der Umlage von<br />

TV-Kabelgebühren<br />

6 Titelthema:<br />

Zukunftsfähiges Quartier<br />

8 Instandhaltungen und<br />

Modernisierungen <strong>2024</strong><br />

10 Bauen mit Blick auf morgen<br />

Traditionell nachhaltig!<br />

11 Im Einsatz für die Genossenschaft<br />

Neue Wege, frische Ideen<br />

12 Leben bei der Bergedorf-Bille<br />

Hilfe in den eigenen vier Wänden<br />

14 Programm der Bergedorf-Bille-<br />

Treffpunkte<br />

16 Freizeittipps für Bergedorf<br />

18 DHL-Packstationen auf<br />

unserem Gelände<br />

18 Erste Geothermie-Anlage in Betrieb<br />

19 Endlich ein richtiges Zuhause<br />

Die gemeinnützige Stiftung TO HUUS<br />

20 Geschichte der Bergedorf-Bille<br />

Seit 70 Jahren glücklich in ihrer Wohnung<br />

22 Besondere Orte in und bei Bergedorf<br />

Ein besonderer Ort zum<br />

Abschiednehmen<br />

23 Georg-Behrmann-Stiftung vor Ort<br />

Aus unserer Stiftung<br />

23 Wieder Freude an der Bewegung!<br />

24 Gemeinsames Gärtnern<br />

im Dünenweg – es geht los!<br />

25 Neurographik – mehr als bunte Bilder!<br />

Leben in Hamburg<br />

26 Klare Worte<br />

„Über das richtige Maß kann<br />

man sich trefflich streiten“<br />

28 Mitgestalten<br />

Selbst ist das Mitglied!<br />

29 Behörden & Service<br />

Hamburg wird schnell digitaler<br />

30 Hamburg grafisch<br />

Rund ums Rad<br />

31 Familienrätsel, Impressum<br />

Rätselspaß für die ganze Familie<br />

Titelfoto: Steven Haberland<br />

Mitbestimmung bei der Bergedorf-Bille<br />

Ergebnisse der Vertreterwahl 2023.<br />

Rund 24.300 wahlberechtigte Mitglieder<br />

der Bergedorf-Bille waren Ende 2023 aufgerufen,<br />

ihre Interessenvertretung zu wählen.<br />

Sie konnten abstimmen, wer sich in<br />

ihren Wahlbezirken als Kontrollinstanz<br />

sowie als impulsgebender und ortskundiger<br />

Mensch für die Belange der Mitglieder<br />

einsetzen soll.<br />

Einwandfreier Wahlablauf<br />

Im Verlauf der Wahl gab es keine besonderen<br />

Vorkommnisse oder Einwände. Erstmals<br />

wurden gemäß der im Jahr 2023 geänderten<br />

Satzung für 75 Mitglieder jeweils<br />

ein*e Vertreter*in und ein*e Ersatzvertreter*in<br />

gewählt, statt wie zuvor für 50 Mitglieder.<br />

Leider hat sich der seit vielen Jahren<br />

anhaltende Trend einer sinkenden<br />

Wahlbeteiligung fortgesetzt. Trotz verstärkter<br />

Aufrufe, trotz umfassender Informationsangebote<br />

und der Möglichkeit,<br />

nach Belieben per Brief oder online zu<br />

wählen, wurden nochmals etwas weniger<br />

Stimmen abgegeben als in der Vergangenheit.<br />

Geringe Wahlbeteiligung<br />

Wie lässt sich die geringe Wahlbeteiligung<br />

erklären? Handelt es sich<br />

um ein gesamtgesellschaftliches<br />

Phänomen? Fehlt vielen die Einsicht<br />

in die Notwendigkeit und deutlichen<br />

Vorteile einer demokratisch<br />

organisierten genossenschaftlichen<br />

Mitbestimmung?<br />

Darf die fehlende Beteiligung als<br />

stille Zustimmung gewertet werden,<br />

dass in der Verwaltung grundsätzlich<br />

vieles sehr gut läuft? Gab es<br />

bislang unerkannte Hürden beim<br />

hybrid organisierten Urnengang?<br />

WAHL<br />

Der Wahlvorstand wie auch unsere Mitgliedschaftsabteilung<br />

analysieren die<br />

Gründe für den Rückgang der Wahlbeteiligung<br />

und sind sehr an einer Steigerung<br />

interessiert. Denn unsere Genossenschaft<br />

lebt vom Engagement ihrer Mitglieder.<br />

Gewählte Interessenvertretung<br />

Die Auszählung erfolgte am 23. November<br />

2023. Anschließend wurden alle Gewählten<br />

angeschrieben und um formelle Annahme<br />

des Amtes gebeten. Die Ergebnisse<br />

wurden offiziell bekannt gegeben und die<br />

Liste der 330 gewählten Vertreter*innen<br />

sowie der Ersatzvertreter*innen in unserem<br />

Verwaltungssitz öffentlich ausgelegt.<br />

Sie haben<br />

MEHR DAVON!<br />

Wir brauchen<br />

MEHR DAVON!<br />

Die Liste der gewählten Vertreter*innen<br />

und Ersatzverter*innen finden Sie auf<br />

unserer Homepage unter<br />

Genossenschaft > Organe & Gremien.<br />

Funktion der Vertreter*innen<br />

Die Vertreter*innen wurden für fünf Jahre<br />

gewählt. Sie nehmen an der jährlichen<br />

Vertreterversammlung und den für ihre<br />

Wahlbezirke organisierten QuartierRundgängen<br />

teil. Ehrenamtlich setzen sie sich<br />

ein für die Belange ihrer Nachbarn und der<br />

Mitglieder insgesamt. Sie helfen, die genossenschaftliche<br />

Idee mit Leben zu füllen.<br />

„Privilegiertes Mietverhältnis“<br />

Die Unternehmensform der „Genossenschaft“<br />

ist etwas Besonderes. Jedes Mitglied<br />

hat das Privileg, indirekt die Geschäftspolitik<br />

seines Wohnungsunternehmens<br />

mitzubestimmen. Es gilt das Prinzip:<br />

„Jedes Mitglied hat eine Stimme“. Anders<br />

als etwa bei Aktiengesellschaften ist das<br />

Mitbestimmungsrecht unabhängig von<br />

der Höhe des eingebrachten Geschäftsguthabens<br />

(Genossenschaftsanteile). Die<br />

Mitgliedervertretung erteilt dem<br />

Aufsichtsrat und dem Vorstand Entlastung<br />

und billigt die getroffenen<br />

Entscheidungen. Kontrolle und Bestätigung<br />

der Geschäftspolitik liegen<br />

in der Hand der Vertreter*innen.<br />

Unser herzlicher Dank geht an alle<br />

Wahlbeteiligten, an die vielen<br />

Helfer*innen und den Wahlvorstand!<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong> www.bergedorf-bille.de ∙ info@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-0<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong>


4 5<br />

Fröhlicher Jahresauftakt<br />

Bunte Show für unsere Senior*innen.<br />

Wegfall der Umlage<br />

von TV-Kabelgebühren<br />

Ab dem 1. Juli <strong>2024</strong> werden Kabelgebühren nicht mehr über die Betriebskosten umgelegt.<br />

oder telefonisch unter 0800 220 11 11<br />

abschließen. Sie werden rechtzeitig vor<br />

Inkrafttreten der Gesetzesänderung per<br />

Post Informationsmaterial und alle zur<br />

Umstellung notwendigen Dokumente von<br />

uns erhalten. Die wichtigsten Fragen &<br />

Antworten haben wir für Sie auf unserer<br />

Homepage unter Service > Fernsehen,<br />

Internet, Telefon zusammengestellt.<br />

Langjährige Nachbarinnen und<br />

Nachbarn kommen zusammen.<br />

Zu einem fröhlichen Anlass sieht<br />

man sich, pflegt Kontakte und<br />

tauscht sich untereinander aus.<br />

Seit vielen Jahrzehnten veranstaltet<br />

die Bergedorf-Bille zum Jahresende<br />

Feiern für ihre Mitglieder. Das Ziel<br />

ist, das genossenschaftliche Miteinander<br />

zu pflegen. Die Prinzipien der Solidarität,<br />

Selbsthilfe, Selbstverwaltung und<br />

Selbstverantwortung werden vergegenwärtigt.<br />

Entgegen den Trends von gesellschaftlicher<br />

Anonymisierung und Vereinsamung<br />

wird das Wirgefühl gestärkt und<br />

Gemeinschaft gelebt.<br />

Was in den Gründungsjahren im kleinen<br />

Rahmen anfing, sind heutzutage<br />

große, professionell organisierte Veranstaltungen<br />

geworden. Alljährlich gibt es in<br />

der Vorweihnachtszeit Theatervorführungen<br />

für die jüngsten Mitglieder. Für<br />

alle Mitglieder ab 65 Jahre, die bei der<br />

Genossenschaft wohnen, gibt es eine<br />

große Jahresauftakt-Show im CCH Hamburg.<br />

Stets wird ein<br />

abwechslungsreiches<br />

Programm<br />

aus Musik, Tanz,<br />

Artistik und Komik<br />

geboten.<br />

Dieses Jahr erschwerten leider Glätte<br />

auf den Straßen und ein Bahn-Streik den<br />

Gästen die Anreise. Der guten Stimmung<br />

tat das während der Show keinen Abbruch.<br />

Der Betreuungsausschuss freut sich,<br />

im Jahr 2025 wieder deutlich mehr begeisterte<br />

Mitglieder begrüßen zu dürfen.<br />

Fotos: studio bogumil<br />

Foto: Lumos sp – stock.adobe.com<br />

In der Herbstausgabe der „bei uns“ haben<br />

wir Sie über eine gesetzliche Änderung<br />

informiert: Im neuen Telekommunikationsgesetz<br />

wurde geregelt,<br />

dass Wohnungsnutzer*innen Ihren TV-Anbieter<br />

ab dem 1. Juli <strong>2024</strong> selbst wählen<br />

dürfen und die Umlage der TV-Gebühren<br />

über die Betriebskosten nicht mehr zulässig<br />

ist. Für unsere Neubauten galt diese<br />

Regelung bereits seit Ende 2021.<br />

Für alle anderen gilt: Die TV-Gebühren,<br />

welche wir derzeit unseren Wohnungsnutzer*innen<br />

über die jährliche Betriebskostenabrechnung<br />

weiterberechnen, werden<br />

ab 1. Juli <strong>2024</strong> direkt zwischen TV-Versorger<br />

und Kund*innen abgerechnet.<br />

Das bedeutet auch, dass alle selbst<br />

einen Vertrag mit einem TV-Anbieter<br />

abschließen müssen, um weiter ein<br />

TV-Signal zu empfangen. Beim Fernsehempfang<br />

gibt es keine Grundversorgung,<br />

wie man es aus der Stromversorgung<br />

kennt.<br />

Unser aktueller Partner PŸUR wird unseren<br />

Mitgliedern (mit Ausnahme der Objekte<br />

in Geesthacht und Haferblöcken)<br />

den Basis-TV-Tarif für 4 Euro monatlich<br />

inkl. MwSt. anbieten. Diesen Tarif können<br />

Sie ab sofort direkt bei PŸUR unter<br />

https://www.pyur.com/privatkunden/<br />

tv-umstellung.html<br />

Sie können ab dem 1. Juli <strong>2024</strong> selbstverständlich<br />

auch einen anderen TV-Anbieter<br />

als PŸUR wählen. Dieser muss allerdings<br />

ein Internet-TV-Produkt anbieten.<br />

Wir empfehlen, dass Sie zunächst das<br />

Produkt von PŸUR sorgfältig für sich<br />

prüfen, bevor Sie mit einem anderen<br />

TV-Anbieter einen Vertrag abschließen.<br />

Ergebnis der<br />

Glasfaser-Ausschreibung<br />

Ebenfalls in unserer Herbstausgabe informierten<br />

wir Sie über die laufende Ausschreibung<br />

zum Bau und Betrieb eines<br />

Bergedorf-Bille-eigenen Glasfasernetzes<br />

für eine zukunftsfähige Internetversorgung<br />

unseres Gesamtbestandes. Zum<br />

Redaktionsschluss lag noch kein Ergebnis<br />

vor. Wir können Sie daher erst in der<br />

nächsten Ausgabe hierüber informieren.<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong> www.bergedorf-bille.de ∙ info@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-0<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong>


6 7<br />

Zukunftsfähiges Quartier<br />

Rund um den Dünenweg werden umfangreiche Baumaßnahmen<br />

für die klimaneutrale Wärmeversorgung ausgeführt.<br />

Damit die Bergedorf-Bille im<br />

Jahr 2045 eine CO 2<br />

-neutrale<br />

Bilanz ihrer Gebäude aufweisen<br />

und die gesteckten Klimaziele<br />

erreichen kann, besteht<br />

Handlungsbedarf. Durch energetische<br />

Sanierungen der Häuser und der<br />

Installation innovativer Heizsysteme lassen<br />

sich Emissionen nachhaltig reduzieren.<br />

Um rasch voranzukommen, stehen zuerst<br />

die größeren Quartiere auf der Planungsliste.<br />

2022 begannen die ersten Arbeiten<br />

Unser<br />

Projektteam:<br />

Thomas<br />

Schmidt,<br />

Peter-Paul<br />

Walek,<br />

Dennis<br />

Stefanovic<br />

(v. l.)<br />

rund um den Dünenweg. Weitere Quartiere<br />

folgen auf Grundlage des jetzt entwickelten<br />

Ablaufplans.<br />

Auch bei den Mitgliedern stehen viele<br />

der Maßnahmen schon länger auf der<br />

Wunschliste. Schließlich sorgen gedämmte<br />

Außenwände und dreifach verglaste<br />

Fenster für eine gleichmäßige Wärmeverteilung<br />

und somit ein behagliches<br />

Wohnklima. Neue Heizsysteme mit regenerativen<br />

Energien sichern langfristig die<br />

Versorgung.<br />

Baumaßnahme an den<br />

Gebäuden<br />

Im ersten Schritt werden die Häuser mit<br />

insgesamt mehr als 230 Wohnungen ertüchtigt.<br />

Für das neue Heizsystem müssen<br />

sie gut gedämmt sein, um die Wärme<br />

halten zu können. Dächer und Kellerdecken<br />

wurden bereits entsprechend vor<br />

einigen Jahren saniert. Nun folgen hochisolierende<br />

Fenster und Außenwände,<br />

um die Dämmung der Gebäudehülle zu<br />

vervollständigen. Dazu wird ein Wärmedämmverbundsystem<br />

(WDVS) an den<br />

Außenwänden angebracht. Die bisherige<br />

Backsteinoptik bleibt durch das Klinkern<br />

der neuen Fassade erhalten. Parallel zu<br />

den Arbeiten an den Häusern startet<br />

auch die Erneuerung des Nahwärmenetzes<br />

im Quartier.<br />

Leider lassen sich bei solchen umfangreichen<br />

Baumaßnahmen Unannehmlichkeiten<br />

durch zeitweilige Lärm- und<br />

Schmutzbelastungen nicht vermeiden.<br />

Gerüste werden aufgestellt und durch den<br />

Abbruch der Brüstungen sind die Balkone<br />

in dieser Zeit leider nicht nutzbar. Während<br />

der Bauphase ist besonders tagsüber<br />

der Parkraum an der Straße stark eingeschränkt,<br />

manche Parkplätze werden zudem<br />

als Lagerflächen für Baumaterial benötigt.<br />

Innerhalb der Wohnungen sind jedoch<br />

nur wenige Arbeiten erforderlich.<br />

Fotos: Steven Haberland<br />

Infografik: Elisabeth Tebbe<br />

Der Austausch der Fenster erfolgt jeweils<br />

innerhalb eines Tages. Falls im Zuge der<br />

Heizungserneuerung in den Räumen Heizkörper<br />

ausgetauscht werden müssen, dauert<br />

auch diese Maßnahme nur je ein bis<br />

zwei Tage – inklusive eventueller Malerarbeiten.<br />

Neugestaltung<br />

der Außenanlagen<br />

Nach Abschluss sämtlicher Gebäudeund<br />

Leitungsarbeiten ist das Außengelände<br />

an der Reihe. Dabei werden nicht<br />

nur die Spuren vorheriger Maßnahmen<br />

beseitigt, sondern auch umfangreiche<br />

Änderungen vorgenommen. Die Erdgeschosswohnungen<br />

erhalten nach Möglichkeit<br />

neue, barrierearme Terrassen<br />

oder alternativ Mietergärten, die mit<br />

Treppen vom Balkon aus zu erreichen<br />

sind. In den Grünanlagen werden zusätzliche<br />

Versickerungsflächen zum Schutz<br />

vor Überflutungen bei Starkregen angelegt.<br />

Außerdem sind Blühflächen, neue<br />

Fahrradhäuser, Spielplätze und ein unterirdisches<br />

Entsorgungssystem für Hausmüll<br />

geplant. Auch die Wegeführung<br />

So funktioniert die Umstellung<br />

auf eine fossilfreie Wärmeerzeugung<br />

Im Quartier Dünenweg wird in Zukunft<br />

klimafreundlich geheizt. Dazu erneuern<br />

wir das bisherige Nahwärmenetz komplett<br />

und ersetzen die mit Erdgas betriebene<br />

Heizwärmeerzeugung durch ein<br />

Wärmepumpensystem. Durch die Erschließung<br />

der Quellen Sonne, Luft und<br />

Erdwärme läuft die Wärmeerzeugung im<br />

Dünenweg/Ladenbeker Furtweg dann<br />

nahezu unabhängig von externen Versorgern.<br />

Ein neuer Energiespeicher sorgt für<br />

einen effizienten Betrieb des Wärmepumpensystems<br />

und hält die nicht sofort<br />

benötigte Wärme für später vor. Lediglich<br />

für die Absicherung von Spitzenlasten<br />

bei eisigen Temperaturen und zur<br />

und Beleuchtung werden erneuert. Obwohl<br />

alle verfügbaren Fördergelder beantragt<br />

wurden, bleiben bestenfalls Kosten<br />

in Höhe von knapp 7 Millionen Euro,<br />

die von der Bergedorf-Bille gestemmt<br />

werden müssen. Ein Teil davon – deutlich<br />

weniger als gesetzlich möglich – wird auf<br />

die Nutzungsentgelte umgelegt, die<br />

dann im Zuge der Quartiersentwicklung<br />

angepasst werden. Doch diese Investitionen<br />

von heute schützen in der Zukunft<br />

vor massiv steigenden Energiekosten<br />

und sichern nachhaltig die Wärmeversorgung.<br />

Energieerzeugung<br />

66,2 % Erdwärme und<br />

Solar-Luft-<br />

Kollektoren<br />

29,7 % Rückkühler<br />

4,1 % Spitzenlastkessel<br />

Unterstützung der Warmwasseraufbereitung<br />

steht im neuen Heizhaus zusätzlich<br />

ein Gasbrennwertkessel parat, der mit<br />

Biomethan betrieben wird. Das moderne<br />

Heizsystem wird auch von unseren angrenzenden<br />

Wohnanlagen mit insgesamt<br />

556 Wohnungen genutzt.<br />

Zeitplan der Quartiersentwicklung im Überblick<br />

Das mehrjährige Projekt erfordert eine<br />

stufenweise Planung und Umsetzung.<br />

Viele Meilensteine sind dabei von der<br />

rechtzeitigen Erteilung von Genehmigungen<br />

abhängig. Im Laufe der Umsetzung<br />

sind daher noch Verschiebungen<br />

möglich.<br />

360-Grad-Blick-Planung für das Quartier,<br />

Beginn der Arbeiten am Gebäude<br />

Ladenbeker Fuhrtweg 14<br />

2022<br />

Ausschreibungen, Förderanträge und<br />

Umsetzungsplanung, Beginn der Dämmarbeiten<br />

im Dünenweg (Innenring)<br />

2023<br />

Fortführung der Arbeiten zur energetischen<br />

Sanierung im Dünenweg (Außenring),<br />

voraussichtlicher Beginn der Erneuerung<br />

des Nahwärmenetzes<br />

<strong>2024</strong><br />

Fortführung der Arbeiten, Umbau<br />

des Heizhauses, Beginn energetische<br />

Sanierung der Reihenhäuser im<br />

Ladenbeker Furtweg 16–22<br />

2025<br />

Inbetriebnahme des<br />

kompletten Heizsystems,<br />

Fertigstellung der Außenanlage<br />

2026<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong> www.bergedorf-bille.de ∙ info@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-0<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong>


8 9<br />

Instandhaltungen und<br />

Modernisierungen <strong>2024</strong><br />

Im laufenden Jahr sind erneut zahlreiche Projekte<br />

geplant, um unsere Gebäude nachhaltig für<br />

die Zukunft zu rüsten. Insgesamt investiert die<br />

Bergedorf-Bille rund 47 Millionen Euro.<br />

In der Gertrud-Seele-Kehre<br />

modernisieren wir die alte<br />

Heizungsanlage und erhöhen<br />

den Anteil regenerativer<br />

Energieträger.<br />

Bis zum Jahr 2030 gilt es, die ersten<br />

großen Klimaziele zu erreichen.<br />

Die Stadt Hamburg hat dazu im<br />

vergangenen Jahr die zweite Fortschreibung<br />

des Hamburger Klimaplans<br />

vorgenommen, der nun eine noch ambitioniertere<br />

Reduktion von Treibhausgasen<br />

vorgibt. Dann sollen energiebedingte<br />

Emissionen um 70 Prozent geringer ausfallen<br />

als im Vergleichsjahr 1990. Bis 2045<br />

wird sogar eine Emissionsminderung von<br />

98 Prozent angestrebt, um eine CO 2<br />

-Neutralität<br />

zu erreichen. Doch all diese Ziele<br />

lassen sich nur dann erreichen, wenn wir<br />

den Gebäudebestand zügig modernisieren.<br />

Auch das zum 1. Januar <strong>2024</strong> in Kraft<br />

getretene Gebäudeenergiegesetz (GEG)<br />

der Bundesregierung führt dazu, dass<br />

neue Standards für Häuser und deren<br />

Wärmeversorgung gelten, die es nun umzusetzen<br />

gilt.<br />

Energieeinsparungen und<br />

Klimaschutz<br />

Das Programm zur Instandhaltung und<br />

Modernisierung konzentriert sich <strong>2024</strong><br />

deshalb besonders auf Maßnahmen zur<br />

energetischen Sanierung. Dabei sind erneut<br />

zahlreiche Großprojekte geplant. Um<br />

schnell messbare Ergebnisse zu erzielen,<br />

stehen die Umsetzungen dabei zuerst in<br />

den größeren Quartieren an, bevor die<br />

Modernisierungen kleinerer Wohnanlagen<br />

beginnen.<br />

Mehr als die Hälfte der Gesamtinvestitionen<br />

sind für Maßnahmen zur CO 2<br />

-Einsparung<br />

vorgesehen: für Heizungserneuerungen<br />

oder -verbesserungen, für die<br />

Dämmung von Dächern, Kellern und Fassaden,<br />

für neue Fenster und für die Umstellung<br />

auf eine Wärmeerzeugung aus<br />

regenerativen Energien. Ziel dieser Maßnahmen<br />

ist eine verbesserte Klimabilanz<br />

unserer Wohngebäude.<br />

Energetische Sanierung<br />

der Gebäudehüllen<br />

Im Quartier Dünenweg begannen die Modernisierungsarbeiten<br />

zu diesem mehrjährigen<br />

Großprojekt im vergangenen Jahr<br />

und werden <strong>2024</strong> fortgesetzt. Bis 2026 soll<br />

das Projekt inklusive der Erneuerung des<br />

Nahwärmenetzes, des Heizsystems und<br />

der Außenanlagen abgeschlossen werden<br />

(siehe Seite 6).<br />

Auch im Quartier Wiesnerring starten<br />

wir in diesem Frühjahr mit ersten Baumaßnahmen,<br />

die im Jahr 2023 geplant wurden.<br />

Im Zuge einer nachhaltigen Quartierbetrachtung<br />

mit „360-Grad-Blick“ entsteht<br />

ein mehrstufiges Entwicklungskonzept für<br />

die nächsten Jahre. <strong>2024</strong> stehen energetische<br />

Sanierungen an Fassaden und Dächern<br />

sowie damit einhergehende Erneuerungen<br />

der Fenster und Balkonsanierungen<br />

an. Außerdem planen wir für das Erreichen<br />

der Klimaziele die Modernisierung<br />

der Wärmeerzeugung im Nahwärmenetz,<br />

deren Umsetzung 2025 beginnen soll.<br />

Besondere Maßnahmen zur energetischen<br />

Sanierung sind in der Ida-Boy-Ed-<br />

Straße 5–11 nötig. Wegen der Denkmalschutzauflagen<br />

muss das äußere Erscheinungsbild<br />

der Gebäude im Quartier unverändert<br />

erhalten bleiben. Deshalb kann<br />

die Dämmung nur in den Hohlräumen der<br />

Außenwände erfolgen. Zudem wird die<br />

Kellerdecke gedämmt und die Fenster<br />

denkmalgerecht ausgetauscht.<br />

Wärmedämmverbundsysteme<br />

helfen, den Energieverbrauch eines<br />

Hauses zu minimieren.<br />

Logo: Freie und Hansestadt Hamburg, BUKEA Foto: Steven Haberland<br />

Erneuerung der Heizsysteme<br />

In Allermöhe-Ost läuft <strong>2024</strong> die Erneuerung<br />

der Wärmeerzeugungsanlage in der<br />

Gertrud-Seele-Kehre und in Teilen des<br />

Fanny-Lewald-Rings. Zukünftig wird dort<br />

mit einem regenerativen Anteil von 65<br />

Prozent geheizt. Dafür kommen eine<br />

Luft-Wasser-Wärmepumpe, Photovoltaik<br />

und Solarthermie zum Einsatz. Zur Projektumsetzung<br />

gehören auch die Erneuerung<br />

der Thermostat- und Strangventile sowie<br />

der Warmwasseraufbereitung.<br />

Auch in anderen Quartieren werden<br />

modernisierte oder alternative Heizsysteme<br />

geplant. Dazu gehört auch die Prüfung<br />

möglicher Nahwärmenetze, die eine möglichst<br />

autarke Versorgung durch regenerative<br />

Energiequellen sicherstellen sollen. Im<br />

Dünenweg wird dazu ab <strong>2024</strong> an einem<br />

Netz gearbeitet, das Wärme aus der Erde<br />

(geothermische Erdsonden), der Luft<br />

(Luftwärmetauscher) und Sonnenenergie<br />

(Solarkollektoren) in die Häuser bringt.<br />

Technische Gebäudeausstattung<br />

Doch nicht nur die energetische Ertüchtigung<br />

des Gebäudebestands der Bergedorf-Bille<br />

erfordert größere Investitionen.<br />

Auch das zunehmende Alter unserer Häuser<br />

macht Modernisierungen in vielen<br />

Wohnanlagen zwingend erforderlich. Das<br />

betrifft zum Beispiel die Elektroinstallationen,<br />

aber auch die Sanierung der Leitungsstränge<br />

für Heizung, Wasserversorgung<br />

und Abwasser. Nach mehreren Schadensfällen<br />

durch Rohrbrüche steht <strong>2024</strong><br />

das Quartier Mümmelmannsberg vorrangig<br />

auf der Agenda. Im Zuge der Arbeiten<br />

an den Sanitärleitungen werden teilweise<br />

auch die Bäder in den Wohnungen modernisiert.<br />

Arbeiten an den Außenanlagen<br />

Nach den baulichen Maßnahmen zur<br />

energetischen Sanierung oder der Erneuerung<br />

von Heizsystemen steht in den<br />

Quartieren jeweils die Neugestaltung der<br />

Außenanlagen an.<br />

Dabei wird immer auch unter dem Aspekt<br />

der besseren Nutzbarkeit für unsere Mitglieder<br />

und der Verbesserung der Biodiversität<br />

geplant – etwa durch neu angelegte<br />

Blühflächen. In der Billwerder Straße/Billwiese<br />

(Lohbrügge-Süd) und im<br />

Dünenweg sowie im Brüdtweg werden die<br />

Arbeiten <strong>2024</strong> umgesetzt. Für andere<br />

Quartiere laufen die Ausführungsplanungen.<br />

Die notwendigen Strangsanierungen<br />

werden fortgeführt.<br />

In der Ida-Boy-Ed-Straße startet endlich<br />

die notwendige Sanierung der Fassaden<br />

unter besonderen Auflagen.<br />

WEITERE PROJEKTE<br />

In der Goerdelerstraße sind die<br />

Sanierungsarbeiten und Gebäudeaufstockungen<br />

noch nicht abgeschlossen.<br />

Aufgrund eines Brandes<br />

sowie Starkregenschäden kam es in<br />

diesem Projekt zu bedauerlichen<br />

Verzögerungen und damit einhergehenden<br />

Unannehmlichkeiten für die<br />

Menschen vor Ort. Im laufenden Jahr<br />

sind die Fertigstellung der begonnenen<br />

Arbeiten und die Neugestaltung<br />

der Außenanlagen vorgesehen.<br />

Auch weitere Projekte sind für das<br />

Jahr <strong>2024</strong> geplant, zum Beispiel für<br />

Tiefgaragen oder Ladestationen,<br />

Vorbereitungen zum Glasfaserausbau<br />

oder Arbeiten an Abwasser- und<br />

Regensielen. Nicht alle Maßnahmen<br />

finden hier Platz. Generell werden<br />

alle Nutzer*innen stets rechtzeitig<br />

vor Beginn größerer Baumaßnahmen<br />

individuell informiert.<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong> www.bergedorf-bille.de ∙ info@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-0<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong>


10<br />

11<br />

Neue Wege,<br />

frische Ideen<br />

Moderne Lehm-Außenfassaden.<br />

Im Gespräch mit der<br />

neuen Geschäftsführung<br />

der Bergedorf-Bille-Stiftung.<br />

BAUEN MIT DEM BLICK AUF MORGEN<br />

IM EINSATZ FÜR DIE GENOSSENSCHAFT<br />

Cornelia Springer-Fouad ist die neue<br />

Geschäftsführerin unserer Stiftung.<br />

Traditionell nachhaltig!<br />

Jahrzehntelang war Lehm beim Bauen nicht mehr<br />

gefragt – doch jetzt feiert der umweltfreundliche<br />

Baustoff ein Comeback.<br />

Die weltberühmte Altstadt Sanaas,<br />

der Hauptstadt des Jemen, wurde vor<br />

mehreren Hundert Jahren in Lehmbauweise<br />

errichtet.<br />

Bereits vor vielen Tausend Jahren<br />

entdeckten die Menschen ein Gemisch<br />

aus Sand und Ton als Baustoff:<br />

Lehm. Vorbilder für Lehmbauten<br />

fanden sich in der Natur, denn<br />

viele Tiere nutzen das Material für ihre<br />

teilweise sehr komplexen Konstruktionen.<br />

Termiten zum Beispiel<br />

schaffen turmhohe Behausungen<br />

aus Lehm. In vielen Teilen der Welt<br />

haben auch menschliche Lehmbauten<br />

eine lange Tradition. Schon<br />

vor mehr als 2.500 Jahren entstand<br />

im heutigen Jemen die Altstadt<br />

von Sanaa. Deren mehrgeschossige<br />

Lehmbauten gehören heute zum<br />

Weltkulturerbe.<br />

Auch hierzulande baute man<br />

früher mit Lehm, etwa bei der Verfüllung<br />

der Holzrahmen von Fachwerkhäusern.<br />

Doch seit den<br />

1950er-Jahren verdrängten Beton, Stahl<br />

und industriell hergestellte Baustoffe das<br />

natürliche Material. Lehm war nicht mehr<br />

modern.<br />

Nachhaltigkeit und Innovation<br />

Dabei bringt der umweltfreundliche Baustoff<br />

viele Vorteile mit sich. Lehm ist regional<br />

verfügbar und kann zu 100 Prozent<br />

recycelt werden. Für die Aufbereitung<br />

Ökologischer Trockenbau mit<br />

Lehmbauplatten der Firma ClayTec.<br />

wird wenig Energie benötigt und die<br />

Transportwege sind kurz. Zudem sorgt<br />

Lehm für ein gesundes Wohnklima in den<br />

Gebäuden. Das schadstofffreie Material<br />

kann Wärme speichern sowie Feuchtigkeit<br />

aufnehmen und bei Bedarf wieder an die<br />

Raumluft abgeben. Außerdem ist Lehm<br />

schalldämmend und nicht brennbar.<br />

Die globale Klimakrise und die Notwendigkeit,<br />

nachhaltig und kreislauffähig<br />

zu bauen, sorgen nun für die Wiederentdeckung<br />

von Lehm. Seinen etwas angestaubten<br />

Ruf hat der Werkstoff dabei<br />

schnell verloren. Denn jüngste Bauprojekte<br />

beweisen, dass auch mit Lehm eine<br />

moderne und attraktive Architektur umsetzbar<br />

ist. Neue Produkte sorgen für vielfältige<br />

Einsatzmöglichkeiten des traditionellen<br />

Baustoffs: Lehmsteine zum Mauern,<br />

Fertigteile aus Stampflehm, Lehmbauplatten<br />

für den Trockenbau im Gebäudeinneren<br />

oder feuchtigkeitsregulierender<br />

Lehmputz sowie Lehmfarben für die<br />

Wände. Auch die Bergedorf-Bille prüft<br />

den Einsatz solcher Materialien für künftige<br />

Bauprojekte.<br />

Fotos: javarman – stock.adobe.co, Alnatura/Lars Gruber, ClayTec/Andreas Huppertz<br />

Foto: Michael Bogumil<br />

Frau Springer-Fouad, Sie haben im Juni<br />

2023 die Geschäftsführung der Stiftung<br />

übernommen. Was begeistert Sie besonders<br />

an Ihrer neuen Aufgabe?<br />

Springer-Fouad: Mich begeistert, dass ich<br />

hier gleich mehreren Herzensthemen<br />

nachgehen kann, nämlich der Stärkung<br />

gesellschaftlichen Zusammenhalts und<br />

der Förderung von freiwilligem Engagement.<br />

Außerdem eröffnet die Satzung mit<br />

der Breite ihrer inhaltlichen Schwerpunkte<br />

und Zielgruppen einen großen Gestaltungsspielraum.<br />

Welche Ziele haben Sie für die<br />

Stiftung? Was steht zuerst auf Ihrer<br />

Agenda?<br />

Springer-Fouad: Die Baugenossenschaft<br />

Bergedorf-Bille durchläuft derzeit einen<br />

spannenden Leitbildprozess. Nach 25 Jahren<br />

ist es auch für die Stiftung an der Zeit,<br />

Seit mehr als 25 Jahren sorgt die gemeinnützige<br />

Bergedorf-Bille-Stiftung in<br />

Strukturen zu überprüfen, sich mit Werten<br />

und Zielen auseinanderzusetzen und<br />

eine Vision für die kommenden Jahre zu<br />

entwickeln.<br />

Wir wollen das freiwillige Engagement<br />

in den Quartieren weiter fördern und<br />

noch mehr Menschen gewinnen, die sich<br />

mit uns für lebendige und solidarische<br />

Nachbarschaften einsetzen. Dabei beschäftigt<br />

uns besonders die Frage, wie wir<br />

neben den vielen hochengagierten Senior*innen<br />

auch jüngere Menschen ansprechen<br />

und aktivieren können. Insgesamt<br />

möchten wir in Zukunft mehr Menschen<br />

erreichen, und dafür brauchen wir geeignete<br />

Kommunikationsmittel. Daher ist u. a.<br />

eine Überarbeitung unseres Internetauftritts<br />

geplant.<br />

Unsere neue Vision bedeutet auch eine<br />

Neuausrichtung von Handlungsfeldern.<br />

Wir wollen gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen<br />

souverän begegnen, die<br />

mit dem demografischen Wandel, der<br />

unseren Quartieren für lebenswerte<br />

Nachbarschaften und fördert das soziale<br />

Miteinander von Menschen verschiedener<br />

Generationen, kultureller und<br />

sozialer Hintergründe. Sie ermöglicht<br />

nachbarschaftliche Aktivitäten in den<br />

17 Treffpunkten und wird dabei durch<br />

zahlreiche freiwillig Engagierte unterstützt.<br />

Darüber hinaus ist die Stiftung in<br />

Klimakrise sowie politischen Entwicklungen<br />

einhergehen.<br />

Was wünschen Sie sich von den Mitgliedern<br />

der Bergedorf-Bille?<br />

Springer-Fouad: Ich wünsche mir, dass die<br />

Treffpunkte noch stärker für nachbarschaftliche<br />

Aktivitäten genutzt werden.<br />

Die Räume stehen nicht nur für regelmäßige<br />

Gruppenangebote zur Verfügung,<br />

sondern eignen sich auch perfekt für einmalige<br />

Aktionen, wie etwa einen geselligen<br />

Kochabend mit Menschen aus dem<br />

Viertel. Gute nachbarschaftliche Beziehungen<br />

tragen viel zur eigenen Lebensqualität<br />

bei. Darum mein Aufruf: Melden<br />

Sie sich gerne mit Ihren Ideen für nachbarschaftliche<br />

Aktionen und Angebote!<br />

Vielen Dank für das<br />

interessante Gespräch!<br />

den Bereichen Jugendhilfe, Altenhilfe,<br />

internationale Gesinnung und Toleranz in<br />

der Projektförderung aktiv.<br />

KONTAKT<br />

Telefon: 040/72 56 00-489<br />

cornelia.springer@bergedorf-bille.de<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong> www.bergedorf-bille.de ∙ info@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-0<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong>


12 13<br />

Hilfe in den eigenen vier Wänden<br />

Der ambulante Pflegedienst der Georg-Behrmann-Stiftung hilft<br />

bei täglichen Herausforderungen. Ehepaar Hirsch aus Lohbrügge<br />

schätzt die Unterstützung und das Lächeln der Pflegekräfte.<br />

Rebeka Carvalho ist bei Werner und Lieselotte Hirsch<br />

ein gern gesehener Gast.<br />

Die engen Kompressionsstrümpfe<br />

sind für Werner<br />

Hirsch längst zu einem täglichen<br />

Begleiter geworden. Vor<br />

etwa drei Jahren hatte sein<br />

Arzt dem heute 88-Jährigen das Tragen<br />

der Strümpfe verschrieben, um die Durchblutung<br />

in seinen Beinen zu fördern und<br />

Wassereinlagerungen zu vermeiden. Doch<br />

damit sind nicht nur die Strümpfe, sondern<br />

auch das Team vom ambulanten<br />

Pflegedienst der Georg-Behrmann-Stiftung<br />

zu einem festen Bestandteil in seinem<br />

Leben geworden.<br />

Denn so viel Kraft, um die strammen<br />

Strümpfe nach dem Aufstehen über Füße<br />

und Waden zu ziehen, haben weder Werner<br />

Hirsch noch seine Ehefrau Lieselotte.<br />

Also bekommt das Ehepaar täglich am<br />

Morgen Besuch von einer Pflegefachkraft,<br />

die beim Anziehen hilft. Auch als sich der<br />

88-Jährige so heftig den Zeh an einem<br />

Möbelstück gestoßen hatte, dass es stark<br />

blutete und in der Folgezeit regelmäßig<br />

der Verband gewechselt werden musste,<br />

war der Pflegedienst der Georg-Behrmann-Stiftung<br />

zur Stelle.<br />

Sogar mehrmals am Tag, als Lieselotte<br />

Hirsch gefallen war, sich dabei einen Arm<br />

brach und mehrere Tage stationär im Krankenhaus<br />

bleiben musste. Da half der Pflegedienst<br />

selbst beim Ausziehen der<br />

Strümpfe.<br />

„Sie sind wirklich<br />

eine große Hilfe“<br />

sagt Lieselotte Hirsch<br />

Unterstützung und gute Laune<br />

LEBEN <strong>BEI</strong> DER BERGEDORF-BILLE<br />

Hilfe beim Anziehen der<br />

Kompressionsstrümpfe.<br />

Doch die 83-Jährige und ihr Mann schätzen<br />

nicht nur die körperliche Unterstützung<br />

und Pflege, sondern auch das Lächeln<br />

der Pflegekräfte. „Alle haben immer<br />

gute Laune“, berichtet Lieselotte Hirsch.<br />

So wie Rebeka Carvalho. „Die kommt<br />

schon singend ins Treppenhaus“, schwärmt<br />

die Lohbrügger Seniorin, die der stellvertretenden<br />

Pflegedienstleiterin zum Dank<br />

gern mal eine Dose voll selbst gebackener<br />

Kekse mitgibt. „Die sind immer ganz<br />

schnell verputzt“, sagt Rebeka Carvalho.<br />

Dauerhaft gutes Wohnen<br />

Mit ihren weißen Kleinwagen schwärmen<br />

die Pflegedienstkräfte zu ihren Kundinnen<br />

und Kunden aus, die zum großen Teil in<br />

Bergedorf, aber auch in Altengamme oder<br />

Allermöhe sowie in Lohbrügge wohnen.<br />

Dort sind auch Lieselotte und Werner<br />

Hirsch zu Hause. Schon ihre erste Wohnung,<br />

die sie 1964 in der Nähe zu ihrer<br />

heutigen Wohnung im Hochparterre bezogen<br />

hatten, war von der Bergedorf-Bille,<br />

berichtet Lieselotte Hirsch. Ihr Vater, der<br />

eine Gärtnerei am Brookdeich in Bergedorf<br />

betrieb, hatte damals die Blumenkästen<br />

der Baugenossenschaft bepflanzt. So<br />

sei sie auf die Idee gekommen, sich bei<br />

Fotos: Diekmann, Georg-Behrmann-Stiftung<br />

der Bergedorf-Bille zu bewerben, erinnert<br />

sich die 83-Jährige. Die Entscheidung habe<br />

das Paar nie bereut. „Wenn irgendetwas in<br />

der Wohnung nicht stimmt, ist immer jemand<br />

schnell zur Stelle“, stellt Lieselotte<br />

Hirsch fest.<br />

Seit 1981 wohnt das Paar in einer gut<br />

70 Quadratmeter großen Dreizimmerwohnung<br />

mit Terrasse und kleinem Garten<br />

an der Habermannstraße. Und dort<br />

möchte es auch so lange es geht noch<br />

wohnen bleiben. Das gelingt dank des<br />

Pflegedienstes, dessen Mitarbeiter*innen<br />

neben dem An- oder Ausziehen von<br />

Kompressionsstrümpfen und Verbandswechsel<br />

auch beim Duschen helfen, die<br />

hauswirtschaftliche Versorgung übernehmen,<br />

Einkäufe erledigen oder einen Wäscheservice<br />

anbieten.<br />

Georg-Behrmann-Stiftung<br />

Der ambulante Pflegedienst wurde 1997<br />

gegründet und ist seitdem sowohl in und<br />

um Bergedorf als auch für die Mieter*innen<br />

der Georg-Behrmann-Stiftung im Einsatz.<br />

Denn zu der Stiftung gehört seit 1971<br />

eine Altenwohnanlage (Service Wohnen)<br />

mit heute 161 Wohnungen sowie seit 1968<br />

ein Alten- und Pflegeheim mit 106 Pflegeplätzen<br />

an der Justus-Brinckmann-Straße<br />

60. Umgeben werden die Gebäude der<br />

Stiftung von einer parkähnlichen Gartenanlage.<br />

„Dort wird auch immer ein richtig<br />

schönes Sommerfest gefeiert“, stellt Lieselotte<br />

Hirsch fest.<br />

Die familiäre Atmosphäre und ein hoher<br />

Qualitätsanspruch kennzeichnen das<br />

Arbeiten und Leben in der Georg-Behrmann-Stiftung<br />

seit Jahrzehnten. Dort ist<br />

alles an einem Ort und alles kommt aus<br />

einer Hand: Das gilt für das leibliche Wohl<br />

VOR ORT<br />

Um Fragen zur Beantragung eines Pflegegrades, zur Pflegekasse<br />

oder zu Leistungen der ambulanten Pflege zu beantworten, ist<br />

der ambulante Pflegedienst der Georg-Behrmann-Stiftung<br />

regelmäßig in einem Bergedorf-Bille-Treffpunkt zu Gast.<br />

Infos zu Terminen und Anmeldung unter<br />

Telefon 040/72 41 84-44.<br />

WAS DER<br />

PFLEGEDIENST BIETET<br />

Grundpflege, Behandlung nach<br />

ärztlicher Verordnung, Beratungsbesuche<br />

bei Bezug von Pflegegeld,<br />

hauswirtschaftliche Versorgung,<br />

zusätzliche Betreuungsleistungen,<br />

stundenweise Verhinderungspflege.Ausschließlich<br />

examinierte Pflegefachkräfte und<br />

geschultes Personal in Hauswirtschaft<br />

und Betreuung kümmern<br />

sich um die Kund*innen.<br />

ebenso wie für das Wohnumfeld. Der Küchenchef<br />

und sein Team bieten täglich<br />

drei verschiedene Menüs zur Auswahl an.<br />

Für ein gepflegtes und sauberes Ambiente<br />

sorgt die Hauswirtschaftsleitung mit der<br />

hauseigenen Reinigung und Wäscherei.<br />

In und um das Haus kümmert sich das<br />

Team der Haustechnik darum, dass alles<br />

läuft.<br />

KONTAKT<br />

Blutdruck messen gehört zu den<br />

üblichen Aufgaben des Pflegedienstes.<br />

Den Mieter*innen des Servicewohnens<br />

stehen für Veranstaltungen, Ausflüge<br />

und kulturelle Angebote die Mitarbeiter*innen<br />

des Betreuungsteams und<br />

der Wohnungsverwaltung mit Rat und<br />

Tat zur Seite. Wenn sie lieber in Gemeinschaft<br />

essen möchten, können auch sie<br />

im Gemeinschaftsraum des Servicewohnens<br />

auf Wunsch in den Genuss der<br />

drei Auswahlmenüs aus der Küche der<br />

Georg-Behrmann-Stiftung kommen.<br />

Teambesprechung<br />

des ambulanten<br />

Pflegedienstes.<br />

Ambulanter Pflegedienst der Georg-Behrmann-Stiftung,<br />

Telefon 040/72 41 84-44.<br />

Senioren-Wohneinrichtung und Seniorenwohnen, Telefon<br />

040/72 41 84-0, Justus-Brinckmann-Straße 60, 21029 Hamburg,<br />

info@georg-behrmann-stiftung.de,<br />

www.georg-behrmann-stiftung.de.<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong> www.bergedorf-bille.de ∙ info@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-0<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong>


14 15<br />

Programm<br />

Bergedorf-Bille-Treffpunkte<br />

Hopfenstraße 21, ST. PAULI<br />

Mo-Yo Montags-Yoga Montag 19:30–21:00 Uhr<br />

Hopfenchor Dienstag 19:15–21:15 Uhr<br />

Yoga am Mittwoch Mittwoch 18:30–20:00 Uhr<br />

Kindergruppe<br />

Hopfenhüpfer<br />

Kindergruppe<br />

Hopfenhüpfer<br />

Donnerstag<br />

(jeden 1. + 3./Monat)<br />

Sonntag<br />

(jeden 2.+ 4./Monat)<br />

Am Kaiserkai 3, HAFENCITY<br />

Donnerstag<br />

Nachbarschaftstreffen (jeden letzten/<br />

Monat)<br />

Spieleabend<br />

Freitag<br />

(jeden 2./Monat)<br />

Eltern-Kind-Treff<br />

Samstag<br />

(alle 2 Wochen)<br />

Sportgruppe<br />

Treffen vor dem Bergedorf- Sonntag<br />

Bille-Treffpunkt<br />

Steinschanze 2, HAFENCITY<br />

Balance-Yoga für Frauen<br />

Gruppe trifft sich online<br />

Dienstag<br />

Sonntag<br />

Nachbarschaftstreffen (Treffen nach<br />

Vereinbarung)<br />

16:00–18:00 Uhr<br />

15:00–17:00 Uhr<br />

Yoga mit Lena Samstag 11:00–12:00 Uhr<br />

Sonntags-Yoga Sonntag 11:00–12:30 Uhr<br />

St. Pauli kocht gemeinsam<br />

Treffen nach<br />

Vereinbarung<br />

18:30–22:00 Uhr<br />

18:30–21:30 Uhr<br />

19:00–21:30 Uhr<br />

14:30–17:00 Uhr<br />

20:00–21:00 Uhr<br />

19:15–20:30 Uhr<br />

16:30–20:30 Uhr<br />

Max-Pechstein-Straße 37, MÜMMELMANNSBERG<br />

Skat-Treff Montag 17:00–20:00 Uhr<br />

Berliner Landstraße 26e, WENTORF<br />

Yoga auf dem Stuhl Montag 14:30–16:00 Uhr<br />

Offene Nähgruppe<br />

„Snieder-Treff“<br />

Donnerstag<br />

(jeden 1./Monat)<br />

16:00–19:00 Uhr<br />

Offene Handarbeitsgruppe<br />

„Knüddel-Treff“<br />

Donnerstag<br />

(jeden 3./Monat)<br />

16:00–19:00 Uhr<br />

Spielenachmittag<br />

Freitag<br />

(jeden 4./Monat)<br />

15:00–17:00 Uhr<br />

NEU<br />

Hollkoppelweg 11, MÜMMELMANNSBERG<br />

Skat-Gruppe „Bille-Holl“<br />

Montag<br />

(jeden 4./Monat)<br />

Senioren-Yoga<br />

auf dem Stuhl<br />

(Anmeldung erforderlich<br />

Dienstag<br />

unter 0157/51 85 17 86)<br />

Nachbarschaftstreffen<br />

Donnerstag<br />

(jeden 1./Monat)<br />

Spielegruppe<br />

Donnerstag<br />

(jeden 3./Monat)<br />

Gesellschaftsspiele –<br />

Treff für Jung und Alt<br />

Karlshof 9, BERGEDORF-WEST<br />

Senioren-Yoga auf dem Stuhl I Montag 10:00–11:00 Uhr<br />

Senioren-Yoga auf dem Stuhl II Montag 11:10–12:10 Uhr<br />

Sammelkartenspielrunde<br />

Montag<br />

(jeden 3./Monat)<br />

18:00–22:00 Uhr<br />

Quartiersbotschafter<br />

(in Kooperation mit der Dienstag 10:00–12:00 Uhr<br />

Freiwilligenagentur Bergedorf)<br />

Akustische Gitarrenund<br />

Musikgruppe<br />

für Fortgeschrittene 1 Dienstag 16:00–19:00 Uhr<br />

Diabetiker-Selbsthilfegruppe<br />

(in Kooperation mit dem<br />

Diabetikerbund Hamburg e. V.)<br />

Karten-Spielrunde<br />

(Skat + Doppelkopf)<br />

Spieletreff<br />

Computerhilfe für Senioren<br />

ab 60 Jahren (offene Gruppe)<br />

„Smarties“ – Musizieren und<br />

Tanzen nach afrikanischer Art<br />

für Kinder und Jugendliche<br />

(in Kooperation mit Plge e. V.)<br />

Nageltreff<br />

Klönschnack Ü50 bei Kaffee<br />

und Kuchen<br />

Freitag (jeden<br />

letzten/Monat)<br />

Mittwoch<br />

(jeden 1./Monat)<br />

Mittwoch<br />

(jeden)<br />

Freitag<br />

(jeden 4./Monat)<br />

Mittwoch<br />

(jeden 4./Monat)<br />

Donnerstag<br />

Freitag<br />

(wöchentlich,<br />

außer jeden 4./<br />

Monat)<br />

Samstag<br />

(jeden 4./Monat)<br />

Samstag<br />

(jeden 2./Monat)<br />

Sonntag<br />

(jeden 1./Monat)<br />

14:00–18:00 Uhr<br />

10:00–11:00 Uhr<br />

15:00–17:00 Uhr<br />

15:00–18:00 Uhr<br />

17:00–21:30 Uhr<br />

14:00–16:00 Uhr<br />

14:30–18:00 Uhr<br />

14:30–17:30 Uhr<br />

9:00–12:00 Uhr<br />

17:00–19:00 Uhr<br />

14:00–16:00 Uhr<br />

11:00–15:00 Uhr<br />

15:00–17:00 Uhr<br />

Schellingstraße 42, EILBEK<br />

Frauen-Sportgruppe Montag 19:30–20:30 Uhr<br />

Spiele-Treff (0–99 Jahre)<br />

Mittwoch<br />

(jeden 1. + 3./Monat)<br />

16:00–18:00 Uhr<br />

Nachbarschaftstreffen<br />

Donnerstag<br />

(jeden 2./Monat)<br />

19:00–21:00 Uhr<br />

Katendeich 10, ALT-NETTELNBURG<br />

Senioren-Yoga auf dem Stuhl Dienstag 9:45–10:45 Uhr<br />

Offene Sprechstunde<br />

(in Kooperation mit dem<br />

Wasserverband Nettelnburg)<br />

Seniorenclub<br />

(in Kooperation mit der<br />

AWO Nettelnburg)<br />

Nachbarschafts- und<br />

Spieletreff<br />

Montag<br />

(jeden 1./Monat)<br />

Dienstag<br />

Mittwoch<br />

(jeden 3./Monat)<br />

19:00–20:00 Uhr<br />

14:00–16:00 Uhr<br />

14:30–17:00 Uhr<br />

NEU<br />

NEU<br />

NEU<br />

NEU<br />

Karl-Rüther-Stieg 8, ALLERMÖHE-WEST<br />

Freier Raum für nachbarschaftliche Aktivitäten<br />

Ladenbeker Furtweg 4, LOHBRÜGGE-WEST<br />

Senioren-Yoga auf dem<br />

Stuhl<br />

Gehirntraining 2<br />

Kirschgarten 12, LOHBRÜGGE-MITTE<br />

Gedächtnistraining für<br />

Senioren ab 75 Jahren<br />

(in Kooperation mit<br />

Sprungbrett)<br />

Brettspieleabend<br />

Frühstücksrunde<br />

Tea & Talk<br />

Tee und nette Gespräche<br />

Gesichtsmassage –<br />

Anleitung zum<br />

Wohlfühlgesicht<br />

Montag<br />

1<br />

Pause während der Hamburger Schulferien<br />

2<br />

Pause während der Sommerferien<br />

Montag<br />

(jeden 2. und 4./<br />

Monat)<br />

Montag<br />

(jeden 2./Monat)<br />

Freitag<br />

(jeden letzten/<br />

Monat)<br />

Samstag<br />

(jeden 3./Monat)<br />

Donnerstag<br />

(jeden 2. + 4./<br />

Monat)<br />

Samstag<br />

(jeden 3./Monat)<br />

12:45–13:45 Uhr<br />

15:00–16:00 Uhr<br />

Strick- und Häkeltreff Montag 18:00–20:00 Uhr<br />

Englisch für Fortgeschrittene<br />

(Ü60) 2 Dienstag 15:00–16:00 Uhr<br />

Gitarre für Anfänger 2 Dienstag 16:15–17:00 Uhr<br />

Spiele-Treff für Jung und Alt Mittwoch 17:00–20:00 Uhr<br />

Nähgruppe „Kleidermacher“<br />

Donnerstag<br />

(jeden 2./Monat)<br />

16:00–20:00 Uhr<br />

Plattschnacker 2<br />

Donnerstag<br />

(jeden 3./Monat)<br />

15:00–17:00 Uhr<br />

Patchwork 2<br />

Donnerstag<br />

(jeden 4./Monat)<br />

15:00–18:00 Uhr<br />

Wilhelm-Bergner-Straße 3, LOHBRÜGGE-ZENTRUM<br />

Wohnungslots*innen-Treff<br />

(in Kooperation mit der<br />

Stiftung TO HUUS)<br />

Mutter-Kind-Treff<br />

(Deutsch-Russisch-Ukrainisch)<br />

Skat- und Spiele-Gruppe<br />

Montag<br />

(nach<br />

Vereinbarung)<br />

Donnerstag<br />

Montag<br />

(jeden 2. und<br />

4./Monat)<br />

13:30–15:30 Uhr<br />

ab 20:00 Uhr<br />

10:00–12:00 Uhr<br />

16:00–18:00 Uhr<br />

17:00–18:00 Uhr<br />

17:00–19:30 Uhr<br />

17:30–20:00 Uhr<br />

15:00–17:00 Uhr<br />

Excel-Kurs I (Fortgeschrittene) Dienstag 15:45–16:45 Uhr<br />

Excel-Kurs II (Anfänger) Dienstag 17:00–18:00 Uhr<br />

Interkultureller<br />

Gesprächskreis<br />

Mittwoch 10:00–12:00 Uhr<br />

Puzzle-Treff für<br />

Groß und Klein<br />

Mittwoch 15:00–18:00 Uhr<br />

Computer-Kurs Donnerstag 15:00–17:00 Uhr<br />

Mietführerschein-Seminare<br />

(in Kooperation mit der<br />

Stiftung TO HUUS)<br />

Türkisches<br />

Frauenfrühstück<br />

Türkische Teestunde<br />

Samstag<br />

(nach<br />

Vereinbarung)<br />

Sonntag<br />

(jeden letzten/<br />

ungerader Monat)<br />

Sonntag<br />

(jeden letzten/<br />

gerader Monat)<br />

9:30–14:30 Uhr<br />

11:00–14:00 Uhr<br />

15:00–17:00 Uhr<br />

NEU<br />

NEU<br />

NEU<br />

NEU<br />

Leuschnerstraße 83, LOHBRÜGGE-NORD<br />

Gitarren-Gruppe<br />

„Bille-Band“<br />

Montag<br />

13:00–15:00 Uhr<br />

Plattschnacker-Krink<br />

Lohbrügge<br />

Montag<br />

(jeden 1./Monat)<br />

15:30–18:00 Uhr<br />

Seniorengymnastik I Dienstag 9:00–9:45 Uhr<br />

Seniorengymnastik II Dienstag 10:00–10:45 Uhr<br />

Shantychor –<br />

Die Fleetenkieker<br />

Dienstag<br />

18:00–21:00 Uhr<br />

Skat-Treff Leuschnerstraße Mittwoch 13:00–16:30 Uhr<br />

Spiele-Treff<br />

Donnerstag<br />

(jeden 1., 2. + 4./ 14:00–16:00 Uhr<br />

Monat)<br />

Nachbarschaftstreffen<br />

Donnerstag<br />

(jeden 3./Monat)<br />

14:30–16:30 Uhr<br />

Gitarren-Gruppe<br />

„Bille-Band“<br />

Donnerstag 17:00–20:00 Uhr<br />

Neurographik Malprojekt<br />

(in Kooperation mit<br />

Sprungbrett)<br />

Samstag<br />

10:00–12:00 Uhr<br />

Stuhlrohrstraße 13a, BERGEDORF-ZENTRUM<br />

(Vor)Lese-Treff<br />

Donnerstag<br />

(jeden 4./Monat)<br />

Kaffee und Kuchen mit Sonntag<br />

Nachbar*innen<br />

(jeden 2./Monat)<br />

Binnenfeldredder 40b, LOHBRÜGGE-OST<br />

Spiele-Treff<br />

Koch-Treff<br />

(in Kooperation mit der<br />

BHH-Sozialkontor gGmbH)<br />

Kreativ-Treff<br />

(in Kooperation mit der<br />

BHH-Sozialkontor gGmbH)<br />

Orthopädisches<br />

Sportangebot (auf Rezept)<br />

Reetwerder 25d, BERGEDORF-ZENTRUM<br />

Zuhörzeit mit<br />

Angelika Schmidt<br />

(um Anmeldung wird gebeten)<br />

Montag<br />

(jeden 1., 3. + 5./<br />

Monat)<br />

Dienstag<br />

(jeden 2./Monat)<br />

Dienstag<br />

(jeden 4./Monat)<br />

Mittwoch<br />

Donnerstag<br />

(jeden letzten/<br />

Monat)<br />

LEBENDIGE NACHBARSCHAFT FÖRDERN!<br />

Wir freuen uns über zahlreiche Gäste und weitere Gruppen.<br />

Haben Sie eine Idee und Spaß daran, ein Angebot in einem<br />

unserer Treffpunkte umzusetzen? Dazu muss man nicht<br />

unbedingt Mitglied unserer Genossenschaft sein. Für Fragen<br />

und Anregungen wenden Sie sich bitte einfach an die<br />

Bergedorf-Bille-Stiftung<br />

Bergedorfer Straße 100, 21029 Hamburg<br />

040/72 56 00-65<br />

stiftung@bergedorf.bille.de<br />

www.bergedorf-bille-stiftung.de<br />

Aktuelle Hinweise finden Sie<br />

auf unserer Homepage unter<br />

https://stiftung.bergedorf-bille.de/<br />

begegnen/programmuebersicht<br />

17:00–19:00<br />

Uhr<br />

15:00–17:00<br />

Uhr<br />

14:00–17:00 Uhr<br />

17:00–20:00 Uhr<br />

17:00–19:00 Uhr<br />

09:15–10:00 Uhr<br />

10:15–11:00 Uhr<br />

11:00–13:00 Uhr<br />

NEU<br />

NEU<br />

NEU<br />

NEU<br />

NEU<br />

NEU<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong> www.bergedorf-bille-stiftung.de ∙ stiftung@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-65<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong>


16 17<br />

Erleuchtungsshow<br />

in der Lola<br />

Freizeittipps für Bergedorf<br />

Wo befindet sich das<br />

legendäre Bernsteinzimmer?<br />

Wie konnte<br />

Trump jemals Präsident<br />

werden? Und<br />

fand die Mondlandung<br />

wirklich 1969<br />

statt? Die Welt ist voller<br />

Fragen und Geheimnisse<br />

und die<br />

Antworten sind<br />

„streng geheim!“, ist<br />

Marcel Kösling überzeugt.<br />

In seinem<br />

gleichnamigen Programm<br />

möchte der<br />

Zauberkünstler, Kabarettist<br />

und Comedian<br />

so manches Geheimnis lüften und dem Publikum Erleuchtung<br />

bringen. Marcel Kösling gastiert am Donnerstag, 7. März, um<br />

20 Uhr im Kulturzentrum Lola (Lohbrügger Landstraße 8). Karten<br />

kosten ab 20 Euro zzgl. Gebühr. Kartenreservierungen sind<br />

möglich unter Telefon 040/724 77 35 oder E-Mail an karten@<br />

lola-hh.de.<br />

Bergedorf wird zu einem großen Chor<br />

Hunderte Stimmen sollen am Sonnabend, 23. März, im Lichtwark<br />

Theater im KörberHaus (Holzhude 1) erklingen, denn dort<br />

heißt es von 19:30 Uhr an „Bergedorf singt!“<br />

Und bei dem Mitsingkonzert formt Gesangsmotivator und<br />

Chorleiter Sören Schröder aus dem Publikum in wenigen Momenten<br />

einen riesigen Chor. Gesungen wird eine bunte Mischung<br />

aus den vergangenen 50 Jahren der Musikgeschicht:<br />

ob Popsongs, Oldies oder Evergreens. Die Texte zum Mitsingen<br />

werden im Theater auf eine große Leinwand projiziert.<br />

Und beim Singen kommt es nicht darauf an, jeden Ton zu treffen,<br />

sondern Spaß zu haben. Eintrittskarten kosten 17 Euro.<br />

www.theater-bergedorf.de/karten<br />

Musikalische Sehnsucht nach Italien<br />

Die Bühne vom Lichtwark Theater im KörberHaus verwandelt<br />

sich am 3. April, 16 Uhr, sowie am 4. und 5. April, jeweils 19.30<br />

Uhr, in ein italienisches Restaurant. In dem geht es aber nicht<br />

nur um Vino und Pasta, sondern vor allem um Gesang. Köche,<br />

Kellner und Tellerwäscherin schenken in der Küche nicht den<br />

kulinarischen Genüssen ihre volle Aufmerksamkeit, sondern ihrer<br />

musikalischen Sehnsucht nach Italien. So entwickelt sich ein<br />

italienischer Liederabend, an dem die Stimmen erst verstummen,<br />

als eine Dame vom Amt in der Tür steht und dem Restaurant<br />

plötzlich die Schließung droht. Karten kosten ab 14 Euro.<br />

www.theater-bergedorf.de/karten<br />

Wärmende Flammen an der Elbe<br />

Eins der größten Osterfeuer Hamburgs wird am Sonnabend,<br />

30. März, im Deichvorland von Kirchwerder entzündet. Bereits<br />

seit 1962 organisiert der Unterhaltungsclub Gambrinus, dem nur<br />

unverheiratete Männer angehören dürfen, das Osterfeuer direkt<br />

an der Elbe. Dafür stapeln die Junggesellen in den Wochen vor<br />

dem Osterfest einen riesigen Haufen aus Baumschnitt und unbehandeltem<br />

Holz in die Höhe. Wenn dieser Haufen mit Einsetzen<br />

der Dämmerung entzündet wird, zieht es stets Tausende<br />

Besucherinnen und Besucher an den Hower Hauptdeich. Auf<br />

Höhe des Sander Deichwegs sorgen die Gambrinen auch für<br />

Stände, an denen es Getränke und Essen gibt.<br />

Fotos: Kerstin Pukall Fotografie, BGZ, Bo Lahola, Gambrinus<br />

Fotos: Bo Lahola Diekmann, Lesewelt, Hamburg e. V., Schulz<br />

Klassische Musik und<br />

auch Theater<br />

Die Bergedorfer Musiktage<br />

werden in diesem Jahr zum Musik-<br />

und Theaterfestival. Zum<br />

ersten Mal in ihrer Geschichte<br />

werden sie mit einem Theaterstück<br />

eröffnet. Am 17. März<br />

wird von 19 Uhr an das Stück<br />

„Die Dinge meiner Eltern“ mit<br />

Gilla Cremer im Lichtwark<br />

Theater im KörberHaus (Holzhude<br />

1) gezeigt. Erzählt wird die<br />

Geschichte von Agnes, die das<br />

Haus ihrer verstorbenen Eltern<br />

ausräumt und dabei auf Erinnerungen<br />

aus den vergangenen 60<br />

Jahren trifft. Karten kosten ab<br />

30 Euro. Bis zum 28. Juni gibt es<br />

auch viel klassische Musik an<br />

besonderen Orten, wie in der<br />

Bibliothek der Sternwarte, dem<br />

Bergedorfer Schloss oder der<br />

Elbphilharmonie. www.berge<br />

dorfer-musiktage.de<br />

Wach bleiben und geistige Wachsamkeit<br />

„Wir bleiben wach!“ lautet das Motto am Sonnabend,<br />

27. April, in mehr als 50 Ausstellungshäusern der Stadt.<br />

Zur „Langen Nacht der Museen“ organisieren die Häuser zu<br />

später Stunde ein großes Sonderprogramm und öffnen<br />

von 18 bis 1 Uhr für interessierte Besucherinnen und Besucher.<br />

Das Motto soll sich nicht nur auf „Wach bleiben“ beziehen,<br />

sondern auch zu geistiger Wachsamkeit anregen, um den Herausforderungen<br />

der Zeit begegnen zu können, teilen die Organisatoren<br />

mit. Im Bezirk Bergedorf beteiligen sich traditionell<br />

die Bergedorfer Mühle, das Bergedorfer Schloss und auch<br />

die KZ-Gedenkstätte Neuengamme an der Aktion. www.<br />

langenachtdermuseen-hamburg.de<br />

Wo Kinder Geschichten aus Büchern zuhören<br />

Vorlesen gehört laut der Stiftung Lesen in Deutschland nur bei<br />

fast 40 Prozent der Kinder unter acht Jahren zum Alltag. Das<br />

möchte der Verein Lesewelt Hamburg ändern. Denn damit Kinder<br />

Freude an Büchern gewinnen, Spaß am Zuhören haben und<br />

schließlich auch daran, selbst zu lesen, ist Vorlesen ganz wichtig,<br />

ist der Verein überzeugt. Einmal pro Woche sind Mädchen und<br />

Jungen im Alter von vier bis zehn Jahren in die Bücherhalle Bergedorf<br />

im KörberHaus (Holzhude 1) eingeladen, wo Ehrenamtliche<br />

jeden Dienstag in der Zeit von 16:30 bis 17:30 Uhr<br />

den Kindern vorlesen. www.buecherhallen.de/ehrenamtlesewelt-hamburg.html<br />

Frühjahrsmarkt in Geesthacht<br />

Jede Menge Karussells, Losbuden und vieles mehr sind vom<br />

24. bis 27. Mai in der Geesthachter Innenstadt zu finden. Etwa<br />

60 Schaustellerinnen und Schausteller verwandeln zum Frühjahrsmarkt<br />

die Rathausstraße und Trift in der Elbestadt vier<br />

Tage lang in eine bunte Marktmeile. Ob Riesenrad, Autoscooter<br />

oder Breakdancer – für Jung und Alt ist ein passendes Fahrgeschäft<br />

dabei. Traditionell wird der Jahrmarkt am Freitagnachmittag<br />

vom Bürgermeister eröffnet und ist dann bis inklusive Montag<br />

geöffnet. Im Jahr <strong>2024</strong> feiert Geesthacht zudem sein 100-jähriges<br />

Stadtjubiläum mit vielen weiteren Veranstaltungen. www.<br />

geesthacht.de<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong> www.bergedorf-bille.de ∙ info@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-0<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong>


18 19<br />

DHL-Packstationen auf unserem Gelände<br />

SO FUNKTIONIERT ES<br />

Endlich ein<br />

richtiges Zuhause<br />

Das Paketaufkommen steigt<br />

stetig und verursacht Emissionen<br />

auch in unseren Beständen.<br />

Bereits vor einiger<br />

Zeit haben wir deshalb beschlossen,<br />

neben unseren großen, langfristigen<br />

Klimaschutzprojekten auch mit vielen<br />

kleineren Projekten einen Beitrag zum<br />

Klimaschutz zu leisten. Hierfür haben<br />

Geothermieanlage<br />

in Betrieb<br />

Quartier Billwiese/Billwerder<br />

Straße nutzt Erdwärme als<br />

regenerative Energiequelle.<br />

Unser Pilotprojekt ist abgeschlossen. Seit<br />

Januar <strong>2024</strong> wird das Quartier mit Wärme<br />

beheizt, die der Erde entzogen wird. Im<br />

Rahmen der Modernisierung fanden aufwendige<br />

Tiefenbohrungen statt, wurden<br />

das Nahwärmenetz und einige Heizkörper<br />

erneuert, wurden Solar-Luft-Kollektoren<br />

installiert und ein hydraulischer Abgleich<br />

durchgeführt. Insgesamt 42 Erdsonden<br />

mussten in 55 Meter Tiefe platziert werden,<br />

um das Wärmepumpensystem mit<br />

Heizwärme zu versorgen.<br />

Hohe Investitionskosten<br />

Die energetische Modernisierung schlägt<br />

mit Kosten von insgesamt 2,2 Mio. Euro zu<br />

Buche; eine hohe Investition in Klimaschutz<br />

und Versorgungssicherheit.<br />

In der Max-<br />

Pechstein-Str. 37<br />

vorm Nachbarschaftstreffpunkt<br />

steht seit August<br />

2023 eine erste<br />

Station.<br />

wir uns u. a. zu einer Kooperation mit DHL<br />

entschieden und realisieren gemeinsam<br />

mehrere Projekte in unseren Quartieren.<br />

Durch zentrale Packstationen in unseren<br />

Quartieren wollen wir nachhaltig<br />

CO 2<br />

-Emissionen verringern. Unsere Nutzer*innen<br />

profitieren von einem digital<br />

gesteuerten Serviceangebot rund um die<br />

Uhr, sieben Tage die Woche.<br />

Dem entgegen steht zum einen<br />

eine Förderung in Höhe von<br />

800.000 Euro, die unseren Nutzer*innen<br />

vor Ort zugutekommt.<br />

So konnte die notwendige Erhöhung<br />

der Nutzungsentgelte auf<br />

50 Cent/m² monatlich reduziert<br />

werden. Zum anderen erwarten<br />

wir für die Zukunft weiterhin eine<br />

deutliche Steigerung der Gaspreise.<br />

Aufgrund der regenerativen<br />

Heizenergie werden unsere Mitglieder<br />

vor Ort diese zunehmende<br />

Kostensteigerung nicht mehr<br />

zu spüren bekommen.<br />

Zukunftsorientierte Technik<br />

Hamburg will bis 2045 klimaneutral<br />

werden.<br />

Diese Wohnanlage<br />

ist bereits zu 100 %<br />

klimaneutral.<br />

Aktuell gehen wir davon aus, dass sich<br />

unsere Investition in 25 bis 30 Jahren<br />

amortisiert haben wird.<br />

Eine Anmeldung für den kostenlosen<br />

Packstation-Service ist unter<br />

www.dhl.de/packstation möglich.<br />

Nach erfolgreicher Registrierung<br />

können Pakete und Päckchen direkt an<br />

der Packstation empfangen werden.<br />

Die Abholung funktioniert per<br />

Post & DHL App. Retouren und alle<br />

weiteren frankierten Sendungen<br />

können auch ohne<br />

Registrierung über<br />

die Packstation<br />

versendet werden.<br />

Heizzentrale mit Erdwärmepumpen.<br />

Außenanlagen<br />

Im Jahr <strong>2024</strong> werden in den Außenanlagen<br />

zwischenzeitlich Blühwiesen angelegt. Voraussichtlich<br />

2025 finden dann abschließende<br />

Arbeiten statt. Aktuell laufen<br />

Planungen im Hinblick auf die Themen<br />

Niederschlagswasser, Sanierung der Siele,<br />

Barrierefreiheit, Mietergärten, Unterflur-Müllsysteme,<br />

Fahrradhäuser und<br />

Ladeinfrastruktur für E-Autos.<br />

Foto: T. Schmidt<br />

Fotos: Stiftung To Huus<br />

Die gemeinnützige Stiftung TO HUUS<br />

hilft wohnungslosen Menschen, in eine<br />

eigene Wohnung umziehen zu können.<br />

Als Ramin Karokhi die Stiftung<br />

TO HUUS aufsuchte, war sein<br />

größter Wunsch, nach acht Jahren<br />

endlich aus der Wohnunterkunft<br />

herauszukommen. Seit seiner Flucht<br />

aus Afghanistan hatte er dort gewohnt.<br />

Wenige Monate später erhielt er die<br />

Chance, eine Wohnung der Bergedorf-Bille<br />

zu mieten.<br />

Zur Besichtigung kam Ramin Karokhi<br />

gemeinsam mit zwei weiteren Bewerber*innen<br />

und der erfahrenen ehrenamtlichen<br />

Wohnungslotsin Edith Heidmann.<br />

Alle drei Bewerber*innen hatte zuvor ein<br />

Mietführerschein-Seminar bei der Stiftung<br />

besucht. So wussten sie, worauf es ankommt,<br />

waren informiert über Hausregeln<br />

und wie ein gutes, ruhiges Miteinander in<br />

der Hausgemeinschaft gelingt. Auch Edith<br />

Heidmann war gut vorbereitet. Als ehrenamtliche<br />

Wohnungslotsin behält sie stets<br />

jene Dinge im Blick, die die Wohnungssuchenden<br />

in ihrer Aufregung möglicherweise<br />

übersehen.<br />

Bei der Besichtigung begegneten sich<br />

alle freundlich. Die Bewerber*innen wussten,<br />

dass sie so lange im Projekt verbleiben<br />

können, bis eine andere Wohnung für<br />

sie gefunden würde. Ramin Karokhi, der zu<br />

diesem Zeitpunkt bereits eine Ausbildung<br />

begonnen hatte, erhielt letztlich die Zustimmung<br />

der Baugenossenschaft zur Anmietung.<br />

Bereits zwei Tage später konnte<br />

Edith Heidmann ihm die glückliche Nachricht<br />

überbringen.<br />

Eine eigene Wohnung<br />

Nach langer Zeit aus der beengten Wohnunterkunft<br />

in eine so schöne Wohnung<br />

umziehen zu können, war ein großes Geschenk<br />

für Ramin Karokhi. Edith Heidmann<br />

stand ihm auch nach der Besichtigung für<br />

alle Abläufe im Rahmen der Anmietung<br />

zur Seite. Aus der Wohnunterkunft konnte<br />

er nur seine persönlichen Dinge mitnehmen.<br />

Ein paar Möbel fand er über die<br />

Möbelbörse von TO HUUS – eine Whats-<br />

App-Gruppe, über die alle von der Stiftung<br />

vermittelten neuen Mieter*innen<br />

kostenfrei Möbel und kleinere notwendige<br />

Ausstattungsgegenstände angeboten<br />

bekommen. Jetzt, neun Monate später,<br />

betont er, wie glücklich er ist, endlich ein<br />

neues Zuhause gefunden zu haben, endlich<br />

wirklich „anzukommen“ und in Ruhe<br />

für seine Ausbildung lernen zu können.<br />

Nach vielen Jahren der Wohnungslosigkeit<br />

konnte dem aus Afghanistan<br />

Geflüchteten endlich eine eigene<br />

Wohnung vermittelt werden.<br />

INFO<br />

Sie wollen ebenfalls helfen?<br />

So können Sie die Stiftung TO<br />

HUUS unterstützen: Werden Sie<br />

Wohnungslots*in, Renovierungshelfer*in<br />

oder bieten Sie eine<br />

Spende über die Möbelbörse an.<br />

Weitere Infos finden Sie unter<br />

www.stiftungtohuus.de<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong> www.bergedorf-bille.de ∙ info@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-0<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong>


20 21<br />

Seit 70 Jahren<br />

glücklich in ihrer Wohnung<br />

Seit 1953 wohnt die 98-jährige Hilde Gohdes in einem der<br />

ersten Häuser der Bergedorf-Bille in der Leuschnerstraße.<br />

Vieles hat sich in den 70 Jahren verändert, auch wenn das<br />

Haus trotz der vielen Modernisierungen äußerlich unverändert<br />

erscheint. Die Menschen sind andere geworden.<br />

Am 1. Juli 1953 war es endlich<br />

so weit. Hilde Gohdes, ihr<br />

Mann Günter – von allen<br />

Jonny genannt – und ihre<br />

beiden Kinder konnten<br />

in einen der ersten Neubauten der<br />

Baugenossenschaft „Bille“ im<br />

Binnenfeldredder (heute Leuschnerstraße)<br />

einziehen. Für die<br />

damals 27-Jährige war es ihre<br />

erste eigene Wohnung – eine<br />

2,5-Zimmer-Wohnung. Bis dahin<br />

hatten die Gohdes bei ihren Eltern<br />

im Köhnckeweg gewohnt, wo sie<br />

aufgewachsen waren. Der Umzug<br />

war eine Herausforderung, nicht nur,<br />

weil ihre Kinder neugierig herumwuselten<br />

und ständig im Weg standen,<br />

sondern auch, weil an diesem Tag noch<br />

mehrere andere Familien einzogen. Anfangs<br />

waren sich die neuen Nachbarn<br />

fremd, doch das sollte sich schnell ändern,<br />

nicht zuletzt weil alle Kinder hatten. „Wir<br />

waren rund 20 Kinder im Haus“, erinnert<br />

sich ihre Tochter Birgit Berger. In der kreisrunden<br />

Sandkiste, die hinter dem Haus<br />

auf der großen Rasenfläche stand, war<br />

immer etwas los. „Heute gibt es im Haus<br />

nur noch ein Kind“, sagt Hilde Gohdes.<br />

Mit Losglück eine neue<br />

Wohnung<br />

Eine Neubauwohnung in Lohbrügge beziehen<br />

zu können, war 1953 ein Glücksfall.<br />

Hilde Gohdes<br />

Mitte der 1950er-Jahre<br />

„Wir hatten über die Schwägerin von<br />

Werner Neben erfahren, dass die Baugenossenschaft<br />

‚Bille‘ dort baut“, erzählt Hilde<br />

Gohdes. Werner Neben war Aufsichtsratsmitglied<br />

der jungen Genossenschaft.<br />

Also hin zur deren „Büro“, das damals im<br />

Kinderzimmer des Vorstandsmitglied Otto<br />

Plarre untergebracht war. Ein Wartezimmer<br />

gab es nicht, weshalb sich mehrere<br />

Bewerber dort drängten. Vergeben wurden<br />

die Wohnungen offiziell nach einem<br />

GESCHICHTE DER BERGEDORF-BILLE<br />

Punktesystem, tatsächlich<br />

jedoch wurden sie verlost.<br />

Zu viele Bewerber hatten<br />

die erforderliche Punktzahl erreicht.<br />

Gohdes gehörten zu den<br />

Glücklichen und besuchten und<br />

fotografierten die Baustelle<br />

mehrmals. Sie lag ja nur einen<br />

Katzensprung vom Köhnckeweg<br />

entfernt.<br />

Die Baugenossenschaft spielte<br />

von Anfang an mit offenen Karten.<br />

Das Vorstandsmitglied Hermann<br />

Hackmack machte die Bewerber darauf<br />

aufmerksam, dass bei Ostwind ein<br />

blauer Dunst von der benachbarten<br />

Nagelfabrik über Lohbrügge zog. „Das<br />

ist zweimal im Jahr passiert“, erinnert<br />

sich Hilde Gohdes. „An den Tagen haben<br />

wir eben keine Wäsche draußen<br />

aufgehängt.“ Denn die hätte sich verfärbt.<br />

Sauberer Bürgersteig<br />

Ordnung und Sauberkeit in der Wohnanlage<br />

war höchstes Gebot – in den<br />

Wohnungen sowieso. „Ich habe sogar<br />

mit der Zahnbürste in den Ecken geputzt.“<br />

Fotos: © Alle Bilder von Hilde Gohdes und Birgit Berger<br />

Als Bewohnerin einer Erdgeschosswohnung<br />

war Hilde Gohdes auch einmal in der<br />

Woche zum Fegen des Bürgersteigs verpflichtet:<br />

„Anfangs habe ich sogar den<br />

Rinnstein gefegt.“ Dafür hatte sie eine<br />

Terrasse. Zu Beginn war alles noch kahl,<br />

doch später pflanzten die Erdgeschossbewohner<br />

Blumen. Den Anfang machte eine<br />

Familie, die Blumen aus Gärten rettete, die<br />

samt einigen Häusern für den Bau der Verbindungsstraße<br />

nach Lohbrügge-Nord<br />

zerstört wurden. Die<br />

Rasenfläche durfte von den<br />

Kindern nicht betreten werden.<br />

Nur in schneereichen<br />

Wintern wurde sie zur Rodelfläche<br />

umfunktioniert.<br />

„Wir haben die Rodelbahn<br />

abends sogar mit Blechlaternen<br />

beleuchtet“, so Birgit<br />

Berger.<br />

Dass die Außenanlagen nicht<br />

beschädigt wurden, dafür<br />

sorgten der Hausmeister und<br />

Werner Neben, der in einem<br />

baugleichen Haus in der benachbarten<br />

Sanmannreihe<br />

wohnte. Er guckte des Öfteren<br />

nach dem rechten, was die<br />

Kinder zu dem Warnruf provozierte:<br />

„Neben kommt.“ Er achtete streng darauf,<br />

dass das Genossenschaftseigentum nicht<br />

beschädigt wurde. In der Sanmannreihe<br />

stand auch das erste richtige Büro der<br />

„Bille“. Damals wurde dort auch die Miete<br />

bezahlt. Cäsar Meister, der Geschäftsführer,<br />

trug bei der Gelegenheit öfter einen<br />

grauen Kittel, wohl um seinen Anzug zu<br />

schonen.<br />

Die Wohnanlage Leuschnerstraße heute<br />

In der Sandkiste war immer etwas los<br />

Fröhliche Nachbarschaftsfeste<br />

Gut in Erinnerung sind Hilde Gohdes die<br />

abendlichen Nachbarschaftsfeste im<br />

Sommer. „Anfangs haben wir Kinder alles<br />

vorbereitet“, erinnert sich Birgit Berger. Als<br />

mehrere der Papierlaternen in Flammen<br />

aufgingen, stiegen sie auf elektrische Girlanden<br />

um. Es wurde auch gesungen und<br />

getanzt, musikalisch begleitet von einem<br />

Nachbarn auf der Klampfe (Gitarre).<br />

Ein besonderes Flair bekamen<br />

die Feste, wenn Ehemann<br />

Jonny teilnahm. Er war<br />

Berufsmusiker und spielte mehrere<br />

Instrumente – darunter<br />

Akkordeon. Nur hatte er in den<br />

Abendstunden, wenn er mit einem<br />

Orchester oder der eigenen<br />

Band auftrat, nicht immer<br />

Zeit für Nachbarschaftsfeste.<br />

„Wir waren bis in den späten<br />

Abend ziemlich laut“, so Hilde<br />

Gohdes. „Aber beschwert hat<br />

sich nie jemand.“ Und dann gab<br />

Die Baustelle<br />

Leuschnerstraße –<br />

damals noch mit<br />

Schottscher Karre<br />

Nachbarn feiern fröhlich<br />

unter Laternen<br />

es ja auch noch die „Bille“-Ausfahrten<br />

nach Cuxhaven und zu den Karl-May-Festspielen<br />

in Bad Segeberg. „Es war eine<br />

schöne Zeit.“<br />

Inzwischen ist es ruhig und anonymer im<br />

Haus geworden. Hilde Gohdes, die trotz<br />

ihrer 98 Jahre noch ausgesprochen fit ist,<br />

verlässt es nicht mehr häufig. Ihre Wohnung<br />

und ihre Terrasse sind ihr genug. Außerdem<br />

wird sie von ihrer Familie – zwei<br />

Kinder im Rentenalter, zwei Enkel und drei<br />

Urenkel, von denen zwei noch zur Schule<br />

gehen – umsorgt. „Sie ist der Mittelpunkt<br />

der Familie“, sagt Tochter Birgit. Hilde<br />

Gohdes telefoniert gerne. Regelmäßig<br />

ruft sie auch bei alten Nachbarn aus dem<br />

Köhnckeweg an, die nach Florida ausgewandert<br />

sind. „Das ist ja inzwischen billiger,<br />

als zu schreiben.“ Einsam ist es nicht<br />

um Hilde Gohdes geworden, auch wenn<br />

ihr Bekanntenkreis in den vergangenen<br />

Jahrzehnten kleiner geworden ist.<br />

Holmer Stahncke<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong> www.bergedorf-bille.de ∙ info@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-0<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong>


22<br />

23<br />

BESONDERE ORTE IN UND<br />

<strong>BEI</strong> BERGEDORF<br />

Im Anbau ist ein gemütliches<br />

Wohnzimmer untergebracht.<br />

Früher war das Backsteingebäude<br />

am Allermöher<br />

Deich eine Schule.<br />

Georg-Behrmann-Stiftung<br />

vor Ort<br />

Sie haben Fragen zur Beantragung<br />

eines Pflegegrades, zur<br />

Pflegekasse oder zu Leistungen<br />

der Ambulanten Pflege?<br />

Dann sind Sie hier richtig.<br />

Rebeka Carvalho, stellvertretende<br />

Pflegedienstleitung des Ambulanten<br />

Pflegedienstes der Georg-<br />

Behrmann-Stiftung, steht Ihnen<br />

regelmäßig in unseren Bergedorf-<br />

Bille-Treffpunkten zur Verfügung<br />

und bietet eine offene Beratung an.<br />

Für die Wahrnehmung eines Termins<br />

ist eine Anmeldung erforderlich.<br />

Bitte reservieren Sie sich im<br />

Voraus ein festes Zeitfenster für die<br />

persönliche Beratung:<br />

040 / 724 18 444.<br />

Rebeka Carvalho,<br />

stellvertretende Pflegedienstleitung<br />

Ambulanter<br />

Pflegedienst<br />

Termine<br />

MÄRZ <strong>2024</strong><br />

12.3.24 Reetwerder 25d 11:00–12:30 Uhr<br />

19.3.24 Binnenfeldredder 40b 10:30–12:00 Uhr<br />

26.3.24 Leuschnerstraße 83 12:00–13:30 Uhr<br />

APRIL <strong>2024</strong><br />

9.4.24 Reetwerder 25d 11:00–12:30 Uhr<br />

16.4.24 Binnenfeldredder 40b 10:30–12:00 Uhr<br />

MAI <strong>2024</strong><br />

14.5.24 Reetwerder 25d 11:00–12:30 Uhr<br />

21.5.24 Binnenfeldredder 40b 10:30–12:00 Uhr<br />

28.5.24 Leuschnerstraße 83 12:00–13:30 Uhr<br />

Weitere Termine folgen.<br />

Sie können diese einsehen unter<br />

https://bergedorf-bille.de/wohnen/wohnen-im-alter<br />

Gästezimmer im Hospiz am Deich<br />

Ein besonderer Ort zum Abschiednehmen<br />

Aus der alten Schule am Allermöher Deich ist ein Hospiz geworden. Es ist die erste<br />

Einrichtung in Bergedorf, die unheilbar kranken Menschen und ihren Angehörigen<br />

Schutz und Geborgenheit in der letzten Lebensphase bietet.<br />

Einst starteten Kinder in dem Gebäude ins<br />

Leben und lernten dort Lesen und Schreiben.<br />

Nun ist aus der alten Schule ein Ort<br />

des Abschiednehmens geworden. Mit<br />

dem Hospiz am Deich hat im April 2023<br />

das erste Hospiz im Bezirk Bergedorf eröffnet.<br />

Schon in den ersten acht Monaten<br />

nach Inbetriebnahme wurde dort mehr als<br />

70 Gästen würdevolle letzte Lebenstage<br />

und ein individueller Abschied gestaltet.<br />

Die ehemaligen Klassenzimmer und<br />

der Dachboden wurden zu 14 Gästezimmern<br />

umgebaut. Mit dem behutsamen<br />

Umbau alter Bausubstanz kennt sich die<br />

Stiftung Hamburger Hospiz aus: Sie betreibt<br />

seit mehr als 20 Jahren im ehemaligen<br />

Helenenstift in Altona ein stationäres<br />

Hospiz. In Allermöhe wurde die alte Schule<br />

mit einem Anbau erweitert, in dem das<br />

Wohnzimmer untergebracht ist. Sowohl<br />

im unteren wie auch oberen Geschoss<br />

gibt es eine Terrasse, auf die Gäste auch<br />

im Pflegebett geschoben werden können.<br />

Nicht allein durch seine Geschichte<br />

hat das denkmalgeschützte Haus einen<br />

besonderen Charakter. Das Hospiz wirkt<br />

warm und heimelig, nicht klinisch steril.<br />

Wer das Haus betritt, nimmt das Ambiente<br />

wahr, sieht die alten Holzbalken, die<br />

Holzfußböden, mag sich wie in einem privaten<br />

Zuhause wohlfühlen. Es geht fast<br />

familiär zu. Nicht von ungefähr stehen die<br />

Türen zu den Zimmern häufig offen, um<br />

das Leben auf dem Flur mitzubekommen.<br />

Im Wohnzimmer kommen Gäste zusammen,<br />

um zu spielen oder sich zu unterhalten.<br />

Das Team um Geschäftsführer Ralf<br />

Herzberg und Pflegedienstleiterin Katja<br />

Fischer ist stets offen, Interessierten das<br />

Haus zu zeigen. Eine Teilnahme an den<br />

Aktionswochenenden „Querbeet Vierund<br />

Marschlande“ ist <strong>2024</strong> ebenso geplant<br />

wie ein Programm rund um den ersten<br />

Jahrestag der Inbetriebnahme im April.<br />

INFO<br />

Hamburger Hospiz am Deich,<br />

Allermöher Deich 445, Telefon<br />

040-23 96 99 45-2, info@<br />

hamburger-hospiz-am-deich.de,<br />

www.hamburger-hospizam-deich.de.<br />

Aufnahmemanagement:<br />

Telefon 040-23 96 99 45-3, Mobil<br />

0178-690 16 63, E-Mail aufnahme@<br />

hamburger-hospiz-am-deich.de.<br />

Fotos: Stiftung Hamburger Hospiz, Diekmann<br />

Foto: ArsAdAstra<br />

Wieder<br />

Freude<br />

an der<br />

Bewegung!<br />

Rehasport im Bergedorf-Bille-Treffpunkt<br />

Finden Sie wieder Freude an der Bewegung<br />

bei unserem neuen Angebot mit<br />

einer professionellen Übungsleitung. Das<br />

Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren, die<br />

körperliche Belastbarkeit zu erhöhen und<br />

das individuelle Wohlbefinden zu fördern.<br />

In Kooperation mit der TSG Bergedorf<br />

als kompetentem Gesundheitsanbieter<br />

bieten wir Kurse in Lohbrügge Ost an.<br />

Ermöglicht wird dieses Angebot durch<br />

eine Förderung des Verfügungsfonds<br />

Lohbrügge.<br />

Ihr Weg zu mehr Gesundheit<br />

• Rehasport können sowohl Haus- als<br />

auch Fachärzte verordnen. Lassen Sie sich<br />

einen Antrag auf Kostenübernahme<br />

(Formular 56) mit der genauen Diagnose<br />

ausstellen.<br />

• Reichen Sie das Formular bitte<br />

umgehend bei Ihrer Krankenkasse ein.<br />

Ihr Antrag wird geprüft. Dies kann<br />

einige Zeit in Anspruch nehmen.<br />

• Mit der genehmigten Verordnung<br />

entscheiden Sie sich für einen Rehabilitations-Kurs<br />

Ihrer Wahl und melden<br />

sich an; telefonisch oder per E-Mail.<br />

• Nun kann es losgehen! Unter Anleitung<br />

einer erfahrenen Übungsleitung trainieren<br />

Sie gezielt Ausdauer, Kraft, Koordination<br />

und Beweglichkeit.<br />

Angebot im Treffpunkt<br />

Binnenfeldredder 40 b<br />

Mittwoch, 10:15–11:00 Uhr<br />

Für Ihre Anmeldung senden Sie eine<br />

E-Mail an stiftung@bergedorf-bille.de<br />

oder rufen an unter 040 / 72 56 00-65.<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong>


24 25<br />

WIE SIE TEIL<br />

DER GRÜNEN<br />

BEWEGUNG<br />

WERDEN KÖNNEN<br />

1.<br />

Gartenzeit für alle<br />

Der Nachbarschaftsacker<br />

ist ein Ort der Gemeinschaft<br />

und steht allen Anwohner*innen<br />

offen. Kommen Sie<br />

vorbei, schnappen Sie sich eine<br />

Gießkanne und setzen Sie Ihre<br />

grünen Ideen in die Tat um. Gemeinsam<br />

schaffen wir einen Ort,<br />

an dem jeder seine Kreativität im<br />

Garten entfalten kann.<br />

2.<br />

Kurse und Workshops<br />

Sie haben noch keine<br />

Erfahrung im Urban<br />

Gardening? Kein Problem! Wir<br />

planen regelmäßige Workshops<br />

und Kurse zu verschiedenen<br />

Gartenthemen. Egal, ob Sie<br />

mehr über Kräuterkunde lernen<br />

möchten oder Tipps für nachhaltiges<br />

Gärtnern suchen – wir<br />

haben für jeden etwas dabei.<br />

3.<br />

Gemeinsame Ernte<br />

und Feste<br />

Freuen Sie sich auf gemeinsame<br />

Erntezeiten und fröhliche<br />

Nachbarschaftsfeste im<br />

Dünenweg. Teilen Sie Erfahrungen,<br />

Rezepte und lernen Sie<br />

Ihre Nachbarschaft in grüner<br />

Atmosphäre kennen.<br />

Die Gärtnergruppe wird begleitet<br />

von erfahrenen Mitarbeitenden<br />

aus dem Garten- und<br />

Landschaftsbau und der Bergedorf-Bille-Stiftung.<br />

Seien Sie dabei<br />

und lassen Sie uns zusammen<br />

im Dünenweg ackern!<br />

Gemeinsames Gärtnern<br />

im Dünenweg – es geht los!<br />

Inmitten unseres Wohnungsbestandes<br />

im westlichen Lohbrügge entsteht ein<br />

Nachbarschaftsacker. Im Dünenweg<br />

haben alle Nachbar*innen die Möglichkeit,<br />

ihre grünen Daumen zu erproben<br />

und gemeinsam an einem blühenden<br />

Gartenprojekt teilzunehmen.<br />

Der Nachbarschaftsacker wird zum<br />

Treffpunkt für alle, die Freude am Urban<br />

Gardening haben. Egal, ob Sie bereits erfahren<br />

beim Gärtnern sind oder gerade<br />

erst Ihre Liebe zur Pflanzenwelt entdecken<br />

– hier sind alle willkommen! Sie können<br />

nicht nur Gemüse, Kräuter und Blumen<br />

anbauen, sondern auch einfach Zeit<br />

mit sympathischen Nachbarinnen und<br />

Nachbarn verbringen.<br />

INFO<br />

Termine zum Kennenlernen und<br />

Loslegen<br />

Do. 14. März <strong>2024</strong>, 16:30–18:00 Uhr<br />

Do. 11. April <strong>2024</strong>, 16:30–18:00 Uhr<br />

Treffpunkt<br />

Bergedorf-Bille-Treffpunkt im<br />

Ladenbeker Furtweg 4. Für weitere<br />

Informationen und Rückfragen<br />

wenden Sie sich gerne an die<br />

Stiftung unter stiftung@<br />

bergedorf-bille.de.<br />

Wir freuen uns darauf,<br />

gemeinsam mit Ihnen zu<br />

gärtnern.<br />

Foto: Pixabay dandelion_tea, sururu – stock.adobe.com<br />

Fotos: © Steven Haberland<br />

Neurographik – mehr als bunte Bilder!<br />

Ihr Begründer Prof. Dr. Pavel<br />

Piskarev beschreibt Neurographik<br />

als „kreative Methode zur<br />

Transformation der Welt“.<br />

Dabei erstellt man nach einer<br />

bestimmten Abfolge von<br />

Schritten eine Zeichnung zu<br />

einem persönlichen Thema.<br />

Durch das angeleitete Zeichnen<br />

können die eigenen<br />

Denkstrukturen beeinflusst<br />

und emotionale Belastungen<br />

bearbeitet werden.<br />

Jetzt auch im Bergedorf-<br />

Bille-Treffpunkt<br />

Seit Oktober 2023 können Interessierte<br />

diese zeichnerische Methode im Nachbarschaftstreffpunkt<br />

in der Leuschnerstraße<br />

83 selbst ausprobieren. Unter der Anleitung<br />

von Nadja Wegner erlernen die Teilnehmenden<br />

die wichtigsten Techniken<br />

und die richtige Vorgehensweise der Neurographik<br />

und fertigen eigene Werke an.<br />

Das Schöne: Auch Menschen ohne künstlerische<br />

Fähigkeiten können Neurographik<br />

anwenden.<br />

Nadja Wegner ist Diplom-Sozialpädagogin<br />

und Kunst-Kreativitätstherapeutin.<br />

Als ausgebildete Neurographik-Instruktorin<br />

und Ästhetische Coachin verfügt sie<br />

über die fachliche Qualifikation, um die<br />

Methode der Neurographik professionell<br />

anzuwenden.<br />

Teilnehmerinnen des Neurographik-Kurses<br />

Durch Zeichnen die eigene Geschichte bearbeiten<br />

Nadja Wegner,<br />

Ästhetische<br />

Coachin<br />

Interkulturelle Begegnung<br />

Im Kurs entsteht auch auf anderer Ebene<br />

mehr als bunte Bilder. Nadja Wegner lebt<br />

seit 1998 in Hamburg und ist in ihrer Wahlheimat<br />

sehr glücklich. Mit ihrer Arbeit<br />

möchte sie einen offenen Raum der Begegnung<br />

für Menschen aus der Ukraine<br />

mit russischsprachigen und anderen<br />

Bergedorfer*innen schaffen.<br />

Hier können sie in gemütlicher Atmosphäre<br />

bei Kaffee, Tee und Keksen beisammen<br />

sein, soziale Beziehungen aufbauen und<br />

pflegen.<br />

Das gelingt ihr ausgesprochen gut, wie<br />

auf den Bildern zu sehen ist. Der Kurs ist<br />

so gut besucht, dass das Angebot bald<br />

ausgeweitet werden soll. Möglich wird<br />

dies dank einer bezirklichen Zuwendungsfinanzierung<br />

für Menschen mit Fluchtgeschichte<br />

– vorzugsweise aus der Ukraine<br />

– sowie durch eine Kooperation zwischen<br />

Sprungbrett e. V. und der Bergedorf-<br />

Bille-Stiftung.<br />

INFO<br />

Der Neurographik-Kurs findet<br />

jeweils am Samstag von 10:00 bis<br />

12:00 Uhr im Bergedorf-Bille-<br />

Treffpunkt in der Leuschnerstraße<br />

83 statt. Da die Plätze begrenzt<br />

sind, ist eine Anmeldung unter<br />

wegner.nadja@gmx.de<br />

erforderlich.<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong> www.bergedorf-bille-stiftung.de ∙ stiftung@bergedorf-bille.de ∙ 040/72 56 00-65<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong>


26<br />

KLARE WORTE<br />

Anzeige<br />

Anzeige<br />

„Über das richtige Maß kann<br />

man sich trefflich streiten“<br />

Das deutsche Normenwerk umfasst rund<br />

3.800 baurelevante Normen. Die Politik<br />

verspricht, die Bauordnungen zu entschlacken.<br />

Doch das Gegenteil geschieht. Die<br />

„bei uns“ sprach mit Genossenschaftsvorstand<br />

Holger Westphal.<br />

Welche Norm nervt Sie am meisten?<br />

Die bestehenden Normungen zum<br />

Mindestwärmeschutz, zum Schall- und<br />

Brandschutz sind sehr weitreichend<br />

und erzeugen hohe zusätzliche Kosten.<br />

Nehmen Sie den Schallschutz. Nach der<br />

letzten Verschärfung sind der Aufwand<br />

und die damit verbundenen Kosten noch<br />

einmal spürbar gestiegen. Dabei war der<br />

Standard auch vorher schon ausgesprochen<br />

hoch und könnte meines Erachtens<br />

gesenkt werden.<br />

Niemand will hören, worüber die Nachbarn<br />

beim Abendessen diskutieren.<br />

Über das richtige Maß kann man sich<br />

trefflich streiten. Niemand will zu dem<br />

fast nicht vorhandenen Schallschutz bei<br />

älteren Gebäuden mit Holzbalkendecken<br />

und ohne schwimmenden Estrich zurück.<br />

Aber diese Wohnungen sind trotz der<br />

Mängel im Schallschutz ausgesprochen<br />

beliebt, und die Bewohner kommen damit<br />

offenbar gut zurecht.<br />

Sie nennen auch den Brandschutz.<br />

Alle Wohnungen in Deutschland müssen<br />

inzwischen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet<br />

sein. Die Bewohner werden also<br />

bei einem Brand sehr schnell informiert<br />

und können sich so in Sicherheit bringen.<br />

Zu einem Abbau von Brandschutzvorschriften<br />

ist es im Gegenzug jedoch nicht<br />

gekommen. Warum eigentlich nicht?<br />

Die Reduzierung klimaschädlicher<br />

Treibhausgase spielt inzwischen eine<br />

Holger Westphal<br />

ist Vorstandsmitglied der Wohnungsgenossenschaft<br />

von 1904 e.G.<br />

große Rolle. Worin besteht hier das<br />

Problem?<br />

Es sind die Anforderungen für die Gewährung<br />

von Förderungen, die über das bereits<br />

Geschuldete hinausgehen. Schon die<br />

gültigen Anforderungen an die Förderung<br />

von energetischen Modernisierungen<br />

führen zu deutlichen Preissteigerungen,<br />

ohne eine zusätzliche Energieeinsparung<br />

in angemessenem Umfang realisieren zu<br />

können. Mit anderen Worten: Die Kosten<br />

für jede über den gesetzlichen Mindeststandard<br />

hinaus eingesparte Kilowattstunde<br />

steigen überproportional und damit<br />

auch die Mieten. Die staatlichen Fördergeber<br />

sollten die Anforderungen nicht zu<br />

hoch schrauben, um bezahlbares Wohnen<br />

in sanierten Beständen zu ermöglichen.<br />

Hamburg setzt auf soziale Erhaltungsverordnungen,<br />

um „Altbauquartiere<br />

aufzuwerten, ohne zu verdrängen“. So<br />

die Theorie. Wie sieht die Praxis aus?<br />

Die zahlreichen Erhaltungsverordnungen<br />

behindern die Umsetzung der Energiewende<br />

massiv. Wir haben bisher zwei Mal<br />

schlechte Erfahrungen gemacht. Am Ende<br />

konnten wir zwar für beide Modernisierungen<br />

eine Genehmigung erlangen. Es<br />

war aber mit jeweils viel Aufwand und<br />

großem Zeitverlust verbunden. Angesicht<br />

der gestiegenen Baukosten haben diese<br />

Verzögerungen zu unnötigen Baukostensteigerungen<br />

beigetragen. Außerdem<br />

kann ich nicht nachvollziehen, warum in<br />

Hamburg für jedes Flurstück ein gesonderter<br />

Bauantrag in vielfacher Ausfertigung<br />

eingereicht werden muss, obwohl es<br />

sich um einen zusammenhängenden Gebäudebestand<br />

handelt.<br />

Hamburgs Bausenatorin arbeitet gerade<br />

an einer Änderung des Baugenehmigungsverfahrens.<br />

Das unterstützen wir. Baumaßnahmen<br />

müssen verlässlich schneller genehmigt<br />

werden. Auch die Praxis ständiger Nachforderungen<br />

von Kleinigkeiten durch die<br />

Bauprüfbehörde muss ein Ende finden.<br />

Zwingend ist, dass schlankere Genehmigungsverfahren<br />

auch für die Gebiete mit<br />

Erhaltungsverordnungen gelten. Dort haben<br />

die am Gemeinwohl orientierten Vermieter<br />

sehr große Bestände.<br />

Wie hoch schätzen Sie die Kosten pro<br />

Quadratmeter durch zu viele Normen?<br />

Ich halte eine Einsparung von bis zu 15 Prozent<br />

der Baukosten für möglich, dann allerdings<br />

mit Einschränkungen beim Komfort<br />

wie zum Beispiel beim Schallschutz.<br />

Welche halten Sie für unverzichtbar?<br />

Viele Normen sind sicherheitsrelevant<br />

und grundsätzlich richtig. Es ist nur eine<br />

Frage der Abwägung und regelmäßigen<br />

Überprüfung. Mehr Sicherheit ist immer<br />

gut, aber wann ist die Grenze erreicht?<br />

Daher finde ich die Idee einer von vornherein<br />

festgelegten Laufzeit für Normen<br />

und Verordnungen gut. Dann gibt es einen<br />

Zwang, dass sich alle Betroffenen an<br />

einen Tisch setzen und sich damit beschäftigen.<br />

So steigt die Chance, nicht<br />

mehr zeitgemäße Regelungen anzupassen.<br />

Foto: Wohnungsgenossenschaft von 1904 e.G<br />

Mehr erhalten,<br />

weniger bezahlen<br />

mit dem<br />

Große Freiheit<br />

PartnerKonto<br />

Unter dem Motto „Für Sie gemeinsam stark“ hat Ihre<br />

Wohnungsbaugenossenschaft und die Hamburger<br />

Volksbank einen Kooperationsvertrag geschlossen,<br />

durch den Sie als Mitglied viele Vergünstigungen<br />

erhalten können. Sie sind uns GOLD wert und erhalten<br />

dadurch direkt bis zu 6 Euro monatlich Rabatt,<br />

sowie die Option auf eine kostenfreie Kontoführung.<br />

Unser neues Hausbankmodell - mit jedem Baustein<br />

besser aufgestellt<br />

Als Ihre Genossenschaftsbank vor Ort liegt uns Ihre finanzielle<br />

Gesundheit am Herzen. Zusammen mit unseren Verbundpartnern<br />

bieten wir Ihnen Lösungen für alle<br />

Lebenssituationen, vom Tagesgeldkonto bis zur Lebensversicherung.<br />

Je mehr Lösungen, auf die Sie zurückgreifen,<br />

desto besser Ihr Hausbankstatus und desto größer Ihr<br />

Kontovorteil. Somit bestimmen Sie Ihren Kontopreis<br />

selbst. Und das Treue-Prinzip ist einfach: Mit jedem bereits<br />

abgeschlossenen Finanzprodukt und jedem neuen Abschluss<br />

sind Sie besser aufgestellt und profitieren doppelt<br />

bis zur kostenlosen Kontoführung. Was heißt das für Sie?<br />

Ihr monatlicher Kontopreis im Gold-Status als Genossenschaftsmitglied<br />

reduziert sich automatisch von 9,95 Euro<br />

auf 3,95 Euro - Sie sparen also 6 Euro pro Monat1. Nutzen<br />

Sie weitere finanzielle Leistungen, holen Sie noch mehr<br />

heraus bis zum kostenfreien Konto. Junge Kunden und<br />

langjährige Kunden erhalten zudem weitere attraktive<br />

Vorteile. Zögern Sie nicht und lassen Sie sich beraten!<br />

1. bei digitaler Nutzung Ihres Girokontos 2. Rabattierung der GoldCard auf 50,00 Euro p. a.<br />

Leistungen:<br />

Im Große Freiheit PrivatKonto sind alle grundlegenden Bankgeschäfte<br />

sowie ein attraktives Karten-Paket inkludiert.<br />

Auszahlungen an Automaten der Volks- und<br />

Raiffeisenbanken<br />

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Alle Kartenzahlungen<br />

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Inklusive 3,00 Euro Mitglieder-Vorteil - 2,00 Euro p. M.<br />

Karten-Paket inkludiert<br />

(abwählbar)<br />

1x girocard je Kontoinhaber<br />

Kreditkarte Wahlweise:<br />

1x ClassicCard<br />

1x GoldCard rabattiert 2<br />

Premium-Paket<br />

Optional (nur in Verbindung mit dem Karten-Paket)<br />

Beleghafte Überweisungen<br />

Papierhafte Kontoauszüge<br />

Ein- und Auszahlungen im Service<br />

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Kostenfreie Upgrade -Möglichkeit auf die<br />

girocard aus Holz<br />

15,00 Euro Preisvorteil p.a. auf Schließfächer<br />

Lassen Sie sich persönlich beraten<br />

0,00 - 9,95 Euro p. M.<br />

+<br />

2,50 Euro p. M.<br />

Verschaffen Sie sich gern einen ersten Eindruck über unser<br />

Hausbankmodell auf unserer Homepage, sehen Sie das Erklärvideo<br />

und lassen Sie sich persönlich beraten. Die Beraterinnen<br />

und Berater in den Filialen sind für Sie da und beraten Sie zum<br />

Große Freiheit PartnerKonto. Ebenso steht Ihnen das Di@log-<br />

Team als direkter persönlicher Draht zur Verfügung - von Montag<br />

bis Freitag von 7:00 bis 19:00 telefonisch, per WhatsApp<br />

unter 040 3091-00, oder per Mail über service@hamvoba.de .<br />

Alle Infos unter www.hamburger-volksbank.de<br />

Für Sie gemeinsam stark.<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong>


28 29<br />

MITGESTALTEN<br />

Selbst ist das Mitglied!<br />

Das Prinzip Genossenschaft lebt vom Gemeinsinn –<br />

im Stress des Alltags gerät er nur leider manchmal in<br />

Vergessenheit. Wir hätten da ein paar Fragen …<br />

TERMINE<br />

BEHÖRDEN<br />

Hamburg wird schnell digitaler –<br />

Deutschland zu langsam<br />

Hamburg gehört zu den Städten Deutschlands, die beim E-Government<br />

an der Spitze stehen. Dennoch liegt insgesamt noch vieles im Argen.<br />

1<br />

Geht’s Ihnen gut?<br />

Fühlen Sie sich fit und gesund? Haben<br />

Sie genug sozialen Anschluss, vielleicht<br />

ein Hobby? Gibt es jemanden,<br />

der Sie bei persönlichen oder finanziellen<br />

Problemen berät? Wenn<br />

nicht: Bei den Genossenschaften<br />

finden Sie Unterstützung. Vom ehrenamtlich<br />

organisierten Seniorenkreis<br />

bis zum Joggingzirkel, vom Kultur-Event<br />

im Gemeinschaftsraum<br />

oder -garten bis zur Seelsorge-, Unfall-<br />

oder Finanzberatungs-Hotline:<br />

Wenn Sie sich regelmäßig auf den<br />

Webseiten oder Treppenhaus-Aushängen<br />

Ihrer Genossenschaft über<br />

Angebote informieren, werden Sie<br />

feststellen: Als Mitglied können Sie in<br />

vielen Lebenslagen vom genossenschaftlichen<br />

Prinzip profitieren.<br />

2<br />

Geht’s anderen gut?<br />

Es liegt an Ihnen, wie sehr Sie die<br />

nachbarschaftliche Community an<br />

Ihrem Wohnort bereichern möchten.<br />

Haben Sie etwas beizutragen? Trauen<br />

Sie sich, es anzubieten! Wissensvermittlung,<br />

Hilfe beim Einkaufen, regelmäßiger<br />

Stammtisch: Die schönsten<br />

Ideen für gemeinsame Unternehmungen,<br />

Kontaktpflege und gegenseitige<br />

Unterstützung kommen in<br />

den meisten Fällen direkt von unseren<br />

Mitgliedern. Die Genossenschaften<br />

helfen nach Kräften, diese<br />

Ideen umzusetzen. Denn wer kennt<br />

Ihre Nachbarschaft und deren Bedürfnisse<br />

besser als Sie selbst?<br />

3<br />

Geht’s dem Haus gut?<br />

Rutschiges Laub im Flur? Ein umgeknickter<br />

Zweig im Beet? Vergessen<br />

Sie nicht: Bei den Genossenschaften<br />

sind Sie mehr als einfache Mieter.<br />

Wenn Ihnen etwas auffällt, das Sie<br />

mit eigener Kraft und ohne Risiko<br />

selbst erledigen können, dürfen<br />

und sollen Sie das auch gerne tun!<br />

Sonstige Gefahrenquellen oder Schäden<br />

am Bau melden Sie natürlich umgehend.<br />

So schützen und bewahren<br />

Sie das Wohlergehen und gemeinsame<br />

Eigentum aller.<br />

Hamburg<br />

blüht auf<br />

Frühlings-Events, die Sie in den<br />

kommenden Wochen auf dem<br />

Zettel haben sollten.<br />

Laufen und laufen lassen<br />

Wussten Sie schon, dass der Haspa-Marathon<br />

Deutschlands größter Frühjahrs-Marathon ist?<br />

Ob Sie nun die ganze oder die halbe Strecke<br />

mitlaufen, Ihre Lieben anfeuern oder einfach<br />

den Trubel auf der Straße genießen, ist einerlei:<br />

Am 28. April ist wieder die ganze Stadt auf<br />

den Beinen! Goldene Regel: Das Auto lassen<br />

Sie an diesem Tag besser stehen. Mehr Infos<br />

unter haspa-marathon-hamburg.de<br />

Bunter Balkon<br />

Mit „Gärtnern in Töpfen und Kübeln – So werden<br />

Balkon oder Terrasse zur grünen Oase“<br />

bietet das VHS-Zentrum Harburg Carrée einen<br />

wunderbaren Workshop für alle, die noch Inspiration<br />

und Kniffe für ihre leeren Blumenkästen<br />

suchen. Kosten: 30 Euro, Termin: 6. April<br />

<strong>2024</strong> ab 12 Uhr. Weitere Infos und Kursbuchung<br />

unter vhs-hamburg.de<br />

Let’s go wild<br />

Rund um Ostern lohnt es sich besonders, dem<br />

Wildpark Schwarze Berge einen Besuch abzustatten.<br />

Nicht nur haben mit Glück die hier<br />

heimischen Wildschweine schon niedliche<br />

Frischlinge bekommen – der Park ruft auch zur<br />

Eiersuche auf! Wer am Ostersonntag oder<br />

-montag zum Ende des Rundgangs alle Eier<br />

gesichtet und die Anzahl notiert hat, kann Freikarten<br />

für den nächsten Besuch gewinnen.<br />

Infos unter wildpark-schwarze-berge.de<br />

Fotos: SolStock, AleksandarNakic – iStock.com<br />

Nachdem Hamburg beim bundesweiten Smart City Index des<br />

Digitalverbands Bitkom jahrelang auf dem ersten Platz lag,<br />

musste die Hansestadt Ende 2023 München den Vorzug geben.<br />

Von 100 möglichen Punkten erreichte die bayerische Landeshauptstadt<br />

84,5 Punkte. Hamburg kam auf 83,9 Punkte.<br />

Für den Smart City Index werden alljährlich jeweils fünf<br />

Themenbereiche – darunter die öffentliche Verwaltung –untersucht.<br />

Insgesamt fließen 157 Parameter in die Bewertung<br />

ein – von Online-Bürger-Services über<br />

Sharing-Angebote bis hin zu Digital-Fortbildungen<br />

für Verwaltungsangestellte.<br />

Zur Wahrheit gehört, dass Hamburg im<br />

Vergleich zu anderen deutschen Städten<br />

bei der Digitalisierung in der Spitzengruppe<br />

liegt. Deutschland setzt dabei auf die<br />

Strategie, dass jedes Bundesland einige<br />

Dienstleistungen digitalisiert und die<br />

Lösungen dann allen anderen zur Verfügung<br />

stellt. Das Problem besteht darin, dass Digitalisierung<br />

unterschiedlich interpretiert wird.<br />

Während Hamburg grundsätzlich Arbeitsweisen überdenkt,<br />

bedeutet für andere Bundesländer Digitalisierung,<br />

lediglich Dokumente zum Ausdrucken online zu stellen.<br />

Auch dieser „Vielstimmigkeit“ ist geschuldet, dass Hamburg<br />

eigene Wege geht. Ziel sei es, dass die Hamburgerinnen und<br />

Hamburger in einigen Jahren alle Dienstleistungen der Behörden<br />

auf einem Portal finden würden, zitiert der NDR den zuständigen<br />

Wissenschaftsstaatsrat Dr. Alexander von Vogel.<br />

Fahrzeugzulassung<br />

Online möglich sind die<br />

Neuzulassung, die Abmeldung,<br />

Adressänderungen,<br />

Umschreibungen, Wiederzulassungen<br />

und Tageszulassungen. Zur<br />

Bearbeitung werden verschiedene Unterlagen<br />

benötigt.<br />

hamburg.de/lbv/14932764/<br />

uebersicht-fahrzeugzulassung-online<br />

SERVICE<br />

Schlauer durch die Stadt<br />

Digitale Verwaltungsangebote<br />

Kita-Gutschein<br />

In Hamburg hat jedes<br />

Kind Anspruch auf Kita-<br />

Betreuung (5 h pro Tag)<br />

samt Mittagessen. Die Bezirksämter<br />

Hamburg-Nord und Wandsbek haben<br />

mit der Sozialbehörde und dem Amt<br />

für IT und Digitalisierung Schwellen abgebaut:<br />

digital.hamburg.de/digitalestadt/kita-gutschein-hamburg-450310<br />

Wer beispielsweise nach Hamburg zieht, soll mit einem Klick<br />

alle notwendigen Informationen und Formulare, die für eine<br />

Anmeldung nötig sind, erhalten. Zudem soll es möglich sein,<br />

die neue Wohnanschrift online mitzuteilen. Unverheiratete<br />

ohne Kinder können ihren neuen Wohnsitz schon heute online<br />

melden. Allerdings bedeut Digitalisierung auch, dass die<br />

Behörden von sich aus aktiver werden, so Staatsrat von Vogel.<br />

Bei der Anmeldung eines Neugeborenen beispielsweise<br />

sollen die Eltern künftig gleich den<br />

Antrag für das Kindergeld (mit)erhalten.<br />

Deutschland und damit auch Hamburg<br />

hinkt beim E-Government hinterher – das<br />

ist bekannt. Dem Kölner Institut der deutschen<br />

Wirtschaft zufolge hat bislang kein<br />

einziges Bundesland jene 575 öffentlichen<br />

Dienstleistungen digitalisiert, die laut<br />

Onlinezugangsgesetz (OZG) bereits Ende<br />

2022 hätten angeboten werden müssen. In<br />

Hamburg waren es 229 Leistungen. Die eher<br />

zentral regierten skandinavischen Länder seien<br />

in puncto E-Government meist deutlich weiter<br />

fortgeschritten, weil dort standardisierte Digitallösungen für<br />

die kommunale Ebene entwickelt wurden, so das Institut.<br />

Österreich hingegen zeigt, dass auch föderal organisierte<br />

Staaten beim E-Government erfolgreich sein können. Dort<br />

gebe es in Wien mit dem Bundesrechenzentrum eine starke<br />

zentrale Digitalagentur, die Lösungen für die Länder- und<br />

Kommunalebene erarbeite.<br />

Wohnsitzmeldung<br />

Bürgerinnen und Bürger<br />

können ihrer Meldebehörde<br />

ihre neue Wohnanschrift<br />

online mitteilen. Sie erhalten<br />

eine digitale Meldebestätigung. Die<br />

erste Personengruppe, die den Dienst<br />

nutzen kann, sind Unverheiratete ohne<br />

minderjährige Kinder.<br />

wohnsitzanmeldung.de<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong><br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong>


30 31<br />

HAMBURG GRAFISCH<br />

RÄTSELSPASS<br />

IMPRESSUM<br />

Wege in<br />

Worten<br />

Protected Bike<br />

Lane: durch<br />

physische Barrieren<br />

vom Autoverkehr<br />

getrennt.<br />

Schutzstreifen:<br />

gestrichelte<br />

Markierung auf der<br />

Straße, darf bei<br />

Bedarf überfahren<br />

werden.<br />

Kopenhagener<br />

Radweg: bauliche<br />

Trennung von Kfzund<br />

Fußverkehr.<br />

Achtung,<br />

Fahrradstraße!<br />

Die wichtigsten<br />

Regeln<br />

Radfahrende dürfen<br />

nebeneinander<br />

fahren. Für Autos gilt<br />

Tempo 30 (falls der<br />

Radverkehr dies<br />

zulässt). Die offiziell<br />

ausgeschilderte<br />

Fahrradstraße hat an<br />

allen Einmündungen<br />

Vorfahrt.<br />

Rund ums Rad<br />

Fakten, die bewegen<br />

StadtRAD Hamburg ist seit<br />

2009 ein fester Bestandteil<br />

des Straßenbildes. An über<br />

250 Stationen können mehr<br />

als 3.200 Fahrräder und 20<br />

Lastenpedelecs kostengünstig<br />

entliehen<br />

werden.<br />

Fahrradanteil am gesamten<br />

Stadtverkehr noch im<br />

laufenden Jahrzehnt<br />

bestenfalls betragen<br />

30 % soll der<br />

60 km Fahrradwege<br />

pro Jahr werden derzeit<br />

in Hamburg gebaut,<br />

mittelfristiges Ziel: 100.<br />

Protected Bike Lane<br />

Critical Mass<br />

Jeden letzten<br />

Freitagabend<br />

im Monat radelt<br />

ein Korso durch<br />

Hamburg, spontane<br />

Teilnahme erwünscht.<br />

Die weltweite Aktion für<br />

mehr Fahrradpriorisierung im<br />

Verkehr entstand 1992 in den<br />

USA.<br />

Abstand müssen Autofahrende<br />

jederzeit zum<br />

Fahrradverkehr einhalten<br />

(können).<br />

1,5 Meter<br />

14<br />

Velorouten<br />

Die ersten Radler sah man 1868 auf Hamburgs Straßen.<br />

führen aus der City nach:<br />

Rissen, Eidelstedt, Niendorf,<br />

Langenhorn, Duvenstedt,<br />

Volksdorf, Rahlstedt,<br />

Bergedorf (zwei Routen),<br />

Neugraben, TU Hamburg,<br />

Altona, dazu kommen zwei<br />

Ringstrecken. Das bezirksübergreifende<br />

Netz bündelt<br />

den Alltagsradverkehr auf<br />

möglichst verkehrsarmen<br />

Strecken. Gesamtlänge<br />

(teilweise noch im Bau):<br />

ca. 280 km.<br />

Illustration: Kristian Kutschera<br />

Quellen: Hamburg.de, geschichtsbuch.hamburg.de, stadtrad.hamburg.de<br />

Illustrationen: Sascha von Pander, Foto: PR<br />

Rätselspaß für die ganze Familie<br />

Der Mensch nimmt seine Umwelt<br />

mit seinen Sinnen wahr.<br />

Welcher Sinn gehört nicht dazu?<br />

a) Hörsinn<br />

b) Sehsinn<br />

Gewinnspiel<br />

Lösungswort*:<br />

Miträtseln und gewinnen. Zur kommenden<br />

Grill-Saison verlosen wir einen faltbaren Gasgrill<br />

von meateor im Wert von 149,-. Der Grill<br />

funktioniert mit Gaskartuschen und -flaschen.<br />

Perfekt für Balkon, Stadtpark und Elbstrand.<br />

c) Unsinn<br />

d) Geruchssinn<br />

Fünf Buchstaben des Alphabets fehlen hier.<br />

Wenn du sie richtig ordnest, ergibt sich das<br />

Lösungswort.<br />

Lösung:<br />

Teilnahmebedingungen:<br />

* Lösungswort per<br />

E-Mail an:<br />

gewinnspiel@beiuns.<br />

hamburg oder per<br />

Post an Torner Brand<br />

Media, Lilienstraße 8,<br />

20095 Hamburg.<br />

Das Los entscheidet,<br />

die Gewinnerinnen<br />

und Gewinner werden<br />

kurzfristig benachrichtigt.<br />

Eine Barauszahlung<br />

des Gewinns<br />

kann nicht erfolgen.<br />

Einsendeschluss ist<br />

der 30. April <strong>2024</strong><br />

Lösungen:<br />

ABC: Klima<br />

Quiz: c) Unsinn<br />

bei uns – Wohnen mit Hamburger<br />

Genossenschaften<br />

erscheint im Auftrag der Mitglieder<br />

des Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften<br />

e. V.<br />

Herausgeber: Gemeinnützige<br />

Baugenossenschaft Bergedorf-Bille eG,<br />

Bergedorfer Straße 100,<br />

21029 Hamburg-Bergedorf,<br />

vertreten durch den Vorstand<br />

Marko Lohmann, Markus Tanne,<br />

Dietmar Ernst, Tel.: 040 / 72 56 00-0,<br />

info@bergedorf-bille.de;<br />

Organisation: Rolf Below<br />

Redaktion Unternehmensseiten:<br />

Rolf Below, Lena Diekmann,<br />

Anke Peterson, Alina Häußler,<br />

Dr. Holmer Stahncke, Cornelia<br />

Springer-Fouad,<br />

Fotos: Wenn nicht anders angegeben<br />

© Bergedorf-Bille /<br />

© Bergedorf-Bille-Stiftung<br />

Die bei uns wird klimaneutral gedruckt.<br />

CO 2<br />

-Restemissionen werden in zertifizierten<br />

Klimaschutzprojekten ausgeglichen.<br />

Mehr unter climatepartner.com<br />

Erscheinungsweise: 4 x jährlich<br />

(März, Juni, September, Dezember)<br />

Verlag und Redaktion:<br />

Torner Brand Media GmbH<br />

Lilienstraße 8, 20095 Hamburg<br />

www.torner-brand-media.de<br />

redaktion@beiuns.hamburg<br />

Verlagsgeschäftsführer: Sven Torner<br />

Gestaltung: Kristian Kutschera (AD),<br />

Inés Allica y Pfaff, Amina Abdallah-Kiese,<br />

Elisabeth Tebbe<br />

Redaktion/Mitarbeit: Nadine Kaminski,<br />

Oliver Schirg, Almut Siegert,<br />

Emma Torner (Praktikantin),<br />

Schlussredaktion.de (Schlussredaktion)<br />

Litho & Herstellung: Daniela Jänicke<br />

Redaktionsrat: Alexandra Chrobok,<br />

Charlotte Knipping, Eva Kiefer, Silke<br />

Brandes, Oliver Schirg, Dennis Voss,<br />

Mirko Woitschig<br />

Für Beiträge und Fotonach weise<br />

auf den Unter nehmensseiten sind<br />

die jeweiligen Genossenschaften<br />

verantwortlich.<br />

Druck: Meinders & Elstermann<br />

GmbH & Co. KG, Weberstraße 7,<br />

49191 Belm, Nachdruck nur mit<br />

Genehmigung des Verlages.<br />

Hinweise: Die Redaktion behält sich<br />

die Veröffentlichung und Kürzung<br />

von Leserbriefen vor. An Rätseln<br />

und Gewinn spielen dürfen nur<br />

Mitglieder der Hamburger<br />

Wohnungsbaugenossenschaften<br />

teilnehmen.<br />

wohnungsbaugenossenschaften-hh.de<br />

Info-Telefon: 0180/2244660<br />

Mo.–Fr.: 10–17 Uhr<br />

(6 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz,<br />

Mobilfunkpreise können abweichen)<br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong><br />

AUSGABE FRÜHLING <strong>2024</strong>

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