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27. Februar 2024

- Neue Maiffredygasse: Plus 13 Bäume, minus 15 Parkplätze - Wohnunterstützung, Fernwärme und Pflege im Landtag - Jugendliche Zechpreller für Mordversuch vor Gericht - Bis zu 200 Stellen werden bei der AVL abgebaut - Gastrobetrieb am Thalersee meldete Insolvenz an - Aufschrei der Anrainer gegen neue Schulstraße

- Neue Maiffredygasse: Plus 13 Bäume, minus 15 Parkplätze
- Wohnunterstützung, Fernwärme und Pflege im Landtag
- Jugendliche Zechpreller für Mordversuch vor Gericht
- Bis zu 200 Stellen werden bei der AVL abgebaut
- Gastrobetrieb am Thalersee meldete Insolvenz an
- Aufschrei der Anrainer gegen neue Schulstraße

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Grazer24<br />

<strong>27.</strong> FEBRUAR <strong>2024</strong>, E-PAPER AUSGABE<br />

Getty<br />

Quelle: ZAMG<br />

15°<br />

Nach Frühwerten<br />

zwischen<br />

1 und 6 Grad<br />

steigt die Temperatur<br />

bis zum<br />

Nachmittag auf bis zu 15 Grad.<br />

Die Sonne kommt durch.<br />

Anklage<br />

Wirtin überfahren: Zwei Jugendliche<br />

mussten sich heute wegen versuchten<br />

Mordes vor Gericht verantworten. 4<br />

Abbau<br />

Die AVL streicht bis zu 200 Stellen. Siebzig<br />

Mitarbeiter werden in Graz noch im<br />

März gekündigt 130 dann eingespart. 4<br />

Neue Mairedygasse:<br />

13 Bäume mehr,<br />

aber dafür 15<br />

Parkplätze weniger<br />

STADT GRAZ/ACHTZIGZEHN KK (2)<br />

Umgestaltung. In den Sommerferien werden in der Grazer Maiffredygasse nicht nur notwendige Gleisbauarbeiten durchgeführt, sondern auch<br />

neue Gestaltungsmaßnahmen gesetzt. Es kommen Grünflächen und mehr Bäume. Statt 21 Parkplätzen gibt es dann aber nur noch sechs. SEITE 2


2 graz<br />

www.grazer.at <strong>27.</strong> FEBRUAR <strong>2024</strong><br />

Neue Mairedygasse:<br />

Plus 13 Bäume,<br />

minus 15 Parkplätze<br />

So soll die Grazer Maiffredygasse ab dem Schulbeginn im September aussehen. Neue Bäume und Grünflächen werden geschaffen. STADT GRAZ/ACHTZIGZEHN<br />

UMGESTALTUNG. Im Zuge der Gleissanierung beim Parkhotel in der Maiffredygasse entsteht eine<br />

Grüne Meile. 13 neue Bäume werden gepflanzt, aber 15 Parkplätze müssen weichen. Im Juli geht‘s los.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Von 6. Juli bis 8. September<br />

finden in der Maiffredygasse<br />

Gleisbauarbeiten<br />

statt: Die Schienen<br />

für die Linien 1 und 7 werden<br />

ausgetauscht, der Gleisbogen<br />

angepasst, die Erschütterungsdämmung<br />

erneuert und neue<br />

Schmieranlagen eingebaut.<br />

Die Stadt Graz nutzt diese<br />

notwendigen Bauarbeiten, um<br />

zusätzliche Grünflächen von<br />

mehr als 500 Quadratmetern<br />

Heute stand die <strong>Februar</strong>-Sitzung im<br />

steiermärkischen Landtag an. KK<br />

Größe in der Umgebung zu<br />

schaffen. In der Maiffredygasse<br />

und Leonhardstraße werden<br />

insgesamt 13 neue Bäume gepflanzt.<br />

Ein bespielbarer Wassertisch<br />

und Sitzgelegenheiten<br />

sind ebenfalls geplant.<br />

Neue Verkehrsführung<br />

Damit die Straßenbahnen in der<br />

Leonhardstraße künftig nicht<br />

mehr im Stau stehen, sollen Autofahrer<br />

künftig nicht mehr von<br />

der Schillerstraße in die Leonhardstraße<br />

fahren können, sondern<br />

durch die Lessingstraße ge-<br />

führt werden. Die Einbahn in der<br />

Lichtenfelsgasse soll umgedreht<br />

werden. Außerdem kommt eine<br />

Druckknopfampel an der Kreuzung<br />

Leonhardstraße – Maiffredygasse.<br />

Kreuzungsbereiche und<br />

Radquerungen werden umgestaltet,<br />

neue Verkehrsrelationen<br />

geschaffen und die Beleuchtung<br />

auf LED umgestellt.<br />

Von der Maiffredygasse kommend<br />

wird es künftig keinen<br />

Durchzugsverkehr mehr geben.<br />

Dafür kann man von der Leonhardstraße<br />

Richtung Zentrum<br />

einbiegen. Statt 21 Schrägparkplätzen<br />

wird es nur noch sechs<br />

Längsstellplätze geben.<br />

Bauarbeiten<br />

Im Zuge der Baustelle werden<br />

Maiffredygasse und Leonhardstraße<br />

(zwischen Brandhofgasse<br />

und Lichtenfelsgasse) gesperrt.<br />

Es gibt eine Umleitung über den<br />

Glacis, die Elisabethstraße und die<br />

Merangasse. Für die Straßenbahnlinien<br />

1 und 7 wird ein Schienenersatzverkehr<br />

eingerichtet. Fahrräder<br />

müssen im Baustellenbereich<br />

geschoben werden. Für Fußgänger<br />

bleiben alle Zugänge erhalten.<br />

Wohnunterstützung, Fernwärme, Pflege<br />

POLITIK. Im Landtag<br />

wurde die automatische<br />

Anpassung der Wohnunterstützung<br />

beschlossen.<br />

■ Besonders große Brocken standen<br />

nicht auf der Tagesordnung<br />

der heutigen Landtagssitzung<br />

– es waren so wenige Punkte darauf<br />

zu finden, dass man eher<br />

von Bröckerln sprechen. Raufgeschafft<br />

hat es (kurzfristig) die<br />

Novelle der Wohnunterstützung:<br />

Die Höchstsätze und Einkommensgrenzen<br />

sollen nun automatisch<br />

angepasst werden.<br />

Ebenfalls für Graz relevant:<br />

Die KPÖ möchte die Kontrolle<br />

der Grazer Pflegeheime in Händen<br />

der Stadt belassen. Während<br />

Corona habe die Kontrolle nicht<br />

besonders gut funktioniert, sogar<br />

Missbrauchsvorwürfe kamen<br />

auf. Das räumt Gesundheitslandesrat<br />

Karlheinz Kornhäusl ein<br />

– meint aber: „Wir machen kein<br />

Gesetz für die Vergangenheit!“<br />

Die Grünen forderten außerdem<br />

die kostenlose Mitnahmemöglichkeit<br />

von Hunden mit dem Klimaticket.<br />

Die Neos meinten in der aktuellen<br />

Debatte „Digitalkompetenz<br />

statt Handyverbot“ in Schulen. Die<br />

FPÖ wollte Verkehrsreferent Anton<br />

Lang in Sachen Landesstraßen<br />

auf den Zahn fühlen – ein Fünftel<br />

sei dringend sanierungsbedürftig.<br />

Eine erneute Bewertung sei kompliziert,<br />

da die zuständige Firma<br />

aus Österreich abgewandert sei.<br />

Aber heuer werden achtzig Millionen<br />

Euro investiert.<br />

Die KPÖ forderte „Runter mit<br />

den Fernwärmepreisen!“ In der<br />

Steiermark bezahlen die Menschen<br />

doppelt so hohe Preise für die Fernwärme<br />

wie in Oberösterreich, ärgert<br />

sich Werner Murgg. VENA


<strong>27.</strong> FEBRUAR <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 3<br />

Melinda mag<br />

es eher ruhig<br />

Grazer<br />

Pfoten<br />

Wegen Schulstraße: Die Anrainer rund um Christian Hlade (ganz links) wehren<br />

sich gegen die Auflassung der Wohnstraße in der Burenstraße.<br />

KK<br />

Aufschrei der Anrainer<br />

■ Wie „der Grazer“ exklusiv berichtete,<br />

wird die Loewestraße<br />

ab April zur Schulstraße: damit<br />

wird sie für den Kfz-Verkehr von<br />

7.30 bis 8 Uhr gesperrt. Jetzt melden<br />

sich die Anrainer zu Wort:<br />

„Wir sind grundsätzlich sehr für<br />

das Projekt der Schulstraße, die<br />

dann das morgendliche Chaos<br />

bei der Zufahrt zur Schule in der<br />

Loewegasse hoffentlich ein wenig<br />

eindämmen wird. Aber wir sind<br />

gegen die Abschaffung unserer<br />

Wohnstraße am Ende der Burenstraße<br />

“, argumentiert etwa Christian<br />

Hlade. Durch die Errichtung<br />

von Parkbuchten zum Ein- und<br />

Aussteigen, würden Eltern noch<br />

motiviert, ihre Kinder einzeln mit<br />

dem PKW zur Schule zu bringen.<br />

„Wir leiden in unserem Straßenabschnitt<br />

in der Wohnstraße auch<br />

jetzt schon den ganzen Tag lang<br />

sehr an illegalem „Schleichdurchfahrtsverkehr“<br />

und an Parkplatzmangel!“,<br />

so Hlade. VENA<br />

Melinda mag andere Katzen und genießt Streicheleinheiten sehr. KK<br />

Melinda ist eine schon etwas<br />

ältere Katzendame, aber auch Freigang.<br />

gerne in der Wohnung, mag<br />

die es sehr ruhig angeht. Trotz<br />

ihres hohen Alters ist sie bei - 15 Jahre alt, weiblich<br />

neuen Menschen und Situationen<br />

sehr unsicher. Sie genießt - sehr ruhig<br />

- unsicher<br />

es aber, ausgiebig gestreichelt<br />

zu werden. Melinda mag andere<br />

Katzen und eignet sich www.aktivertierschutz.at<br />

Kontakt: Arche Noah<br />

daher als Zweitkatze. Sie bleibt Tel. 0676 84 24 17 434<br />

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4 graz<br />

www.grazer.at <strong>27.</strong> FEBRUAR 2023<br />

Am Grazer Straflandesgericht wurden heute eine 16-Jährige und ein 18-Jähriger<br />

wegen versuchten Mordes angeklagt. Das Opfer war auch vor Ort. LUEF<br />

Grazer Zechpreller für<br />

Mordversuch vor Gericht<br />

ANKLAGE. Zwei Grazer Jugendliche überfuhren<br />

im Sommer in Oberösterreich eine Wirtin.<br />

Von Leonhard Schweighofer<br />

leonhard.schweighofer@grazer.at<br />

Am 9. August des Vorjahres<br />

verließen zwei Grazer Jugendliche<br />

ein Linzer Asia<br />

Restaurant ohne zu zahlen. Anschließend<br />

liefen sie zu einem<br />

geparkten Auto und versuchten<br />

zu flüchten. Ein Kellner und die<br />

Chefin des Lokals verfolgten die<br />

beiden, der Kellner versuchte,<br />

die Beifahrertür zu öffnen, die<br />

Wirtin stellte sich vor den Wagen.<br />

Die 16-Jährige am Steuer<br />

hinderte das nicht daran, die<br />

Flucht fortzusetzen: Die Wirtin<br />

wurde vom PKW erfasst und<br />

anschließend vom rechten Vorder-<br />

und Hinterrad überrollt. Sie<br />

wurde schwer verletzt ins Krankenhaus<br />

eingeliefert und überlebte<br />

den Vorfall nur knapp.<br />

Prozess<br />

Die beiden Angeklagten sind<br />

vorbestraft, haben zudem auch<br />

laufende Verfahren am Hals. Bei<br />

der Tat hätten die Angeklagten<br />

laut Staatsanwältin Katharina<br />

Tauschmann die Frau gesehen<br />

und gewusst, dass sie jemanden<br />

töten könnten.<br />

Der Verteidiger der 16-Jährigen<br />

sieht das anders. Sie habe<br />

sich nicht viel gedacht und in<br />

einer Paniksituation einen Fehler<br />

gemacht. Der mittlerweile<br />

18-Jährige fühlt sich unschuldig,<br />

da er keinen Beitrag zu der Tat<br />

geleistet habe.<br />

Nach der nicht öffentlichen<br />

Einvernahme der Jugendlichen<br />

wurde auch das Opfer befragt. Der<br />

Wirtin gehe es aktuell „nicht gut“,<br />

aufgrund der Schmerzen muss<br />

sie täglich Schmerzmittel nehmen.<br />

Sechs Operationen hat sie<br />

bereits hinter sich, zwei weitere<br />

folgennoch. Zu Mittag wurde die<br />

Tat nach Aussagen des Kellners<br />

rekonstruiert, immer wieder ergaben<br />

sich dabei Widersprüche.<br />

Bei Redaktionsschluss gab es<br />

noch kein Urteil, es gilt die Unschuldsvermutung.<br />

AVL Graz streicht bis zum Jahresende insgesamt 200 Stellen. 70 Mitarbeiter<br />

werden noch im März gekündigt. Hohe Kosten zwingen AVL dazu. AVL (2)<br />

AVL: 70 Kündigungen –<br />

130 Stellen eingespart<br />

ABBAU. Die AVL reduziert noch im März die<br />

Belegschaft und kündigt 70 Mitarbeiter in Graz.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Die globale Automobilindustrie<br />

befindet sich<br />

in einem investitionsintensiven<br />

Transformationsprozess<br />

und gleichzeitig stellen<br />

hohen Energie- und Personal-,<br />

Material und Zinskosten<br />

die Branche vor große<br />

Herausforderungen.<br />

Daher muss AVL<br />

die Belegschaft<br />

am Standort Graz<br />

um 70 Stellen reduzieren,<br />

heißt in<br />

einer Aussendung<br />

von AVL. Insgesamt<br />

werden bis zum Jahreswechsel<br />

weitere 130 Personen aufgrund<br />

von Pensionierungen und<br />

Streichungen im Stellenplan<br />

das Unternehmen verlassen.<br />

Darüber habe die AVL Unternehmens-<br />

und Arbeitnehmervertretung<br />

heute am <strong>27.</strong> <strong>Februar</strong><br />

alle Mitarbeiter in Graz<br />

Helmut List<br />

informiert. Helmut List, Vorsitzender<br />

der Geschäftsführung<br />

AVL List GmbH: „Nach zwei<br />

Jahren des Wachstums - mit 10<br />

Prozent im letzten Jahr - müssen<br />

wir nun die Ertragskraft unseres<br />

Unternehmens stärken,<br />

um die notwendigen Mittel für<br />

die Investitionen der Zukunft<br />

bereitzustellen. Die ökonomischen<br />

Rahmenbedingungen<br />

und der<br />

starke internationale<br />

Wettbewerb machen<br />

die Kapazitätsanpassung<br />

notwendig.“<br />

AVL hat in den letzten<br />

fünf Jahren rund 1,3<br />

Milliarden Euro in<br />

den Transformationsprozess<br />

investiert und wird bis zum Jahr<br />

2026 weitere 700 Millionen in<br />

den Ausbau ihrer Innovationskraft<br />

investieren. AVL erzielte<br />

2023 mit insgesamt 12.200 Mitarbeitern,<br />

davon 4.300 in Graz,<br />

einen Umsatz von 2,05 Milliarden<br />

Euro.<br />

derGrazer<br />

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10,<br />

Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION:<br />

Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6981), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490),<br />

Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),<br />

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642) | OFFICE MANAGEMENT & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUF-<br />

LAGE PRINT: 176.614 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2023). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


19. SEPTEMBER 2021 www.grazer.at<br />

graz 11<br />

www.grazer.at<br />

präsentiert


6 graz<br />

www.grazer.at <strong>27.</strong> FEBRUAR <strong>2024</strong><br />

C H R O N I K<br />

Blaulicht<br />

Report<br />

✏ verena.leitold@grazer.at<br />

Versuchter Mord:<br />

Grazer flüchtig<br />

Die Staatsanwaltschaft ordnete die Veröffentlichung dieser Bilder an:<br />

Benjamin Gotthardt wird des versuchten Mordes verdächtigt.<br />

LPD STMK<br />

bar mit einem Skoda Fabia Kombi<br />

mit dem Kennzeichen 880 IF.<br />

Heute teilte die Polizei mit,<br />

dass der Mann gestern an der<br />

deutschen Ostseeküste bzw. im<br />

Raum Kiel gesehen wurde. Er<br />

konnte jedoch nicht festgenommen<br />

werden und ist weiterhin<br />

auf der Flucht. Der Verdächtige<br />

gilt aufgrund seines Verhaltens<br />

zum Tatzeitpunkt in Graz als<br />

■ Wie gestern nach unserem<br />

Redaktionsschluss bekannt<br />

wurde, fahndet die Polizei seit<br />

Freitag nach einem 43-jährigen<br />

Grazer, der im dringenden Verdacht<br />

des versuchten Mordes<br />

steht. Der Mann heißt Benjamin<br />

Gotthardt ist 180 Zentimeter<br />

groß und schlank, hat lange zu<br />

einem Dutt gebundene Haare.<br />

Er soll einen 59-jährigen Bekannten<br />

mit einer Axt und zwei<br />

Messern attackiert haben. Das<br />

Opfer erlitt eine Schnittwurde<br />

im Hals- und Gesichtsbereich<br />

und wurde im LKH ambulant<br />

behandelt. Der mutmaßliche<br />

Täter, der auch im Besitz einer<br />

rechtmäßig registrierten<br />

Schusswaffe ist, flüchtete offengefährlich.<br />

Das Motiv der Tat<br />

könnte in einer gesundheitlichen<br />

Beeinträchtigung liegen.<br />

Ob sich der Mann nach wie vor<br />

in Deutschland oder bereits in<br />

einem anderen Staat aufhält, ist<br />

den Kriminalisten derzeit nicht<br />

bekannt.<br />

Die Polizei ersucht um zweckdienliche<br />

Hinweise zum Aufenthaltsort<br />

des Flüchtigen unter der<br />

Notrufnummer 133 sowie beim<br />

Landeskriminalamt Steiermark<br />

059-133-60-3333 oder bei der<br />

fallbearbeitenden Dienststelle<br />

(SPK Graz Kriminalreferat) unter<br />

059-133-65-3333. Darüber<br />

hinaus warnt die Polizei aber<br />

vor dem Mann. Es ist nicht bekannt,<br />

ob er seine Flinte bei sich<br />

hat.<br />

Grazer Radfahrer<br />

schwer verletzt<br />

■ Am Murradweg kam es am<br />

gestrigen Nachmittag zu einem<br />

Unfall. Ein 27-Jähriger hielt<br />

sein Fahrrad vor einer Kreuzung<br />

an, da er diese überqueren<br />

wollte. Ein nachkommender<br />

53-Jähriger musste stark<br />

abbremsen und kam dabei zu<br />

Sturz. Er musste vom Notarzt<br />

erstversorgt und schließlich<br />

mit schweren Verletzungen ins<br />

UKH eingeliefert. werden. Es<br />

kam laut Polizei zu keiner direkten<br />

Kollision. Ein Alkohol-<br />

Test verlief bei beiden Radfahrern<br />

negativ.<br />

Die Zeitung<br />

für alle<br />

Schüler<br />

Die neue Ausgabe<br />

vom „SchülerGrazer“.<br />

Ab jetzt erhältlich als epaper<br />

und beim „Grazer“:<br />

KI an unseren Schulen: Was ist erlaubt?<br />

NEUE<br />

AUSGABE<br />

FEBRUAR <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

www.grazer.at FEBRUAR <strong>2024</strong>, AUSGABE 1<br />

groovy<br />

Digga<br />

Ziel ist es, Schüler und Lehrende<br />

mit den Chancen und Risiken<br />

von KI vertraut zu machen und<br />

ihnen den kompetenten Umgang<br />

mit dieser Technologie zu<br />

ermöglichen.<br />

Die Nutzung von Künstlicher<br />

Intelligenz im Unterricht ist an<br />

den österreichischen Schulen<br />

den Lehrenden im Rahmen der<br />

freien Methodenwahl freigestellt.<br />

Sie müssen sich allerdings<br />

an geltende Bestimmungen<br />

bzgl. Datenschutz halten.<br />

Das heißt: Wie in den meisten<br />

anderen Bereichen auch ist es<br />

zuallererst wichtig, den Umgang<br />

mit der für alle neuen<br />

Technologie zu erlernen<br />

und ihren Einsatz genau<br />

abzuwägen. Ein<br />

Ersatz fürs Schreiben<br />

von Essays<br />

oder für das Lösen<br />

komplexer<br />

m a t h e m a t i -<br />

scher Aufgaben<br />

fett<br />

wird die KI in absehbarer Zukunft<br />

nicht sein.<br />

Oberaffengeil<br />

Digga<br />

ist jetzt ganz<br />

schön cringe<br />

Pilotschulen<br />

graz 9<br />

Fahrgestell<br />

krass!<br />

Bildungsminister Martin<br />

Polaschek von der<br />

ÖVP hat dazu eine<br />

klare Meinung: „Die<br />

heutige Welt ist zunehmend<br />

von digitalen<br />

Technologien<br />

geprägt. Diese<br />

Entwick-<br />

lung macht auch nicht vor Schulen<br />

Halt. Daher muss man sowohl<br />

die Schüler als auch die Lehrkräfte<br />

im Bereich Künstlicher Intelligenz<br />

schulen. Aus diesem<br />

Grund haben Experten<br />

100 KI-Pilotschulen ausgesucht,<br />

an denen Schülerinnen<br />

und Schülern<br />

künftig der Umgang mit<br />

Künstlicher Intelligenz<br />

beigebracht werden soll.<br />

Das klare Ziel ist, Österreich<br />

soll europaweit<br />

Vorreiter werden.“<br />

Wie bitte? Irgendwann war jeder einmal jung und hat die Sprache seiner Zeit gesprochen. Gerade die Jugendsprache verändert sich sehr schnell. Oft<br />

versteht man nicht einmal mehr die jüngeren Geschwister. Wer wissen will, wie die Eltern und Großeltern gesprochen haben, blättert bitte auf die SEITEN 6/7<br />

www.grazer.at


<strong>27.</strong> FEBRUAR <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 7<br />

Umbau im Sturm-Vorstand<br />

GENERALVERSAMMLUNG. Am morgigen Mittwoch stellt sich Sturm-Präsident Christian Jauk im<br />

Sportpark der Wiederwahl. Dazu wird es im Vorstand das eine oder andere neue Gesicht geben.<br />

Special Olympics<br />

Winterspiele <strong>2024</strong><br />

Am 25. November konnte Präsident Christian Jauk das 12.000 Sturm-Mitglied<br />

begrüßen. Am Mittwoch stellt sich der 58-Jährige der Wiederwahl. GEPA<br />

Von Klaus Molidor<br />

redaktion@grazer.at<br />

Schon eineinhalb Stunden,<br />

bevor es losgeht, öffnen<br />

sich die Tore des Sportparks<br />

in der Hüttenbrennergasse.<br />

Dort hält der SK Sturm am<br />

Mittwoch ab 18 Uhr seine Ordentliche<br />

Generalversammlung<br />

ab. Einlass für ordentliche und<br />

außerordentliche Mitglieder<br />

(und nur sie sind zugelassen)<br />

ist aber schon ab 16.30 Uhr –<br />

denn seit November 2023 zählt<br />

der Klub mehr als 12.000 Mitglieder.<br />

Im Rahmen der Generalversammlung<br />

stellt sich Präsident<br />

Christian Jauk der Wiederwahl.<br />

Man kann davon ausgehen,<br />

dass das nur ein Formalakt<br />

sein wird. Jauk hat auch<br />

schon angekündigt, dass es im<br />

Vorstand aller Kontinuität zum<br />

Trotz auch das eine oder andere<br />

neue Gesicht geben wird. Wer<br />

das sein wird, darüber gibt es<br />

bislang nicht mehr als Spekulationen.<br />

Michael Münzer wird<br />

sein Amt als Vizepräsident zurücklegen<br />

und sich wieder ganz<br />

auf sein Präsidentenamt beim<br />

Regionalligisten Voitsberg konzentrieren.<br />

Was sich nicht ändern wird,<br />

sind Jauks Ziele in einer neuen<br />

Amtsperiode. „Wichtig sind ein<br />

tolles Team und Ziele, die eine<br />

positive Weiterentwicklung des<br />

Vereins sicherstellen.“<br />

Am Morgen danach beginnt<br />

für Abonennten und Mitglieder<br />

um 8 Uhr der Vorverkauf für das<br />

Achtelfinal-Heimspiel in der<br />

Conference League gegen den<br />

OSC Lille, das am 7. März in der<br />

Merkur Arena gespielt wird.<br />

Stolzer<br />

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14. – 19. März <strong>2024</strong><br />

Graz, Seiersberg-Pirka,<br />

Schladming und Ramsau am<br />

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Der „Grazer“ präsentiert als stolzer<br />

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<strong>27.</strong> FEBRUAR <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 9<br />

Keine finanzielle Gleichstellung<br />

GELD. Am <strong>27.</strong> <strong>Februar</strong> ist der steirische Equal Pay Day. Somit haben die Steirerinnen, symbolisch gesehen,<br />

58 Tage kostenlos gearbeitet. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist also nach wie vor nur ein Wunsch.<br />

Von Sabrina Naseradsky<br />

sabrina.naseradsky@grazer.at<br />

Die Forderung nach gleichem<br />

Lohn für gleiche<br />

Arbeit steht seit vielen<br />

Jahren im Raum. Dennoch verdienen<br />

Frauen nach wie vor für<br />

die gleiche Tätigkeit weniger als<br />

Männer. Bereits am 14. <strong>Februar</strong><br />

wurde der österreichweite<br />

Equal Pay Day begangen. Knapp<br />

zwei Wochen später ist es in der<br />

Steiermark soweit. Der <strong>27.</strong> <strong>Februar</strong><br />

markiert den heimischen<br />

Equal Pay Day. Somit sind die<br />

Steirerinnen bei der kostenlosen<br />

Arbeit schlechter dran als die<br />

Durchschnittsösterreicherin.<br />

Unterschied<br />

Aus den Daten der Statistik Austria,<br />

die anhand von Lohnsteuerdaten<br />

die Gehaltsunterschie-<br />

de berechnet hat, geht hervor,<br />

dass die Steirerinnen 15,9 Prozent<br />

weniger verdienen als ihr<br />

männlichen Kollegen. Zum Vergleich:<br />

Der Österreichschnitt<br />

liegt bei 12,4 Prozent. Auch gegenüber<br />

dem Vorjahr gab es keine<br />

Verbesserung. Der Equal Pay<br />

Day 2023 war ebenfalls am <strong>27.</strong><br />

<strong>Februar</strong>. Oftmals wird dieser Gehaltsunterschied<br />

mit der hohen<br />

Teilzeitquote begründet. Diese<br />

Argumentation ist jedoch so<br />

nicht korrekt. Denn zur Berechnung<br />

des Equal Pay Days werden<br />

die Daten der ganzjährig<br />

Vollbeschäftigten (ohne Lehrlinge)<br />

herangezogen. Laut Statistik<br />

Austria die Bruttojahresbezüge<br />

gemäß § 25 Einkommensteuergesetz<br />

der ganzjährig Vollbeschäftigten,<br />

wie bereits erwähnt,<br />

ohne Lehrlinge.<br />

McDonald’s Franchisenehmer Daniel Boaje (m.) mit seinem Team und<br />

Bundesministerin Susanne Raab (rechts).<br />

MCDONALD´S ÖSTERREICH<br />

Ausgezeichneter Steirer<br />

■ Vor mittlerweile drei Jahren<br />

übernahm der Unternehmer<br />

Daniel Boaje zehn Mc<br />

Donald´s Restaurants in Graz,<br />

Feldkirchen und Seiersberg-<br />

Pirka als Franchisenehmer<br />

übernommen. Neben der Modernisierung<br />

für die Kunden<br />

war Bojan ein familienfreundliches<br />

und attraktives Arbeitsumfeld<br />

für seine mehr als 500<br />

Mitarbeiter besonders wichtig.<br />

Aufgrund dieses Engagements<br />

wurde der Betrieb nun von Bundesministerin<br />

für Frauen, Familie,<br />

Integration und Medien, Susanne<br />

Raab mit dem staatliche<br />

Gütezeichen für zertifiziert familienfreundliche<br />

Arbeitgeber<br />

ausgezeichnet. „Ein Restaurant<br />

ist nur so gut wie sein Team“,<br />

so Daniel Boaje: „Wir sind sehr<br />

stolz, das Gütesiegel nun zu<br />

erhalten und freuen uns sehr,<br />

dass unsere Bemühungen ausgezeichnet<br />

werden.“<br />

Der heutige <strong>27.</strong> <strong>Februar</strong> markiert den Equal Pay Day in der Steiermark. Die<br />

Steirerinnen haben somit 58 Tage lang kostenlos gearbeitet. <br />

GETTY<br />

Insolvenz am Thalersee<br />

■ Bereits seit vergangenen Oktober<br />

ist bekannt, dass sich die<br />

aktuellen Pächter vom Waldcafé<br />

Thalersee zurückziehen. „Aus<br />

persönlichen Gründen“, wie es<br />

damals von Manuel Köpf und Andreas<br />

Knünz, die in Wien den Adlerhof<br />

und die Wirr-Lokale führen,<br />

hieß. Am heutigen Dienstag musste<br />

nun die Insolvenz angemeldet<br />

werden. Die Passiva liegen laut<br />

KSV1870 bei rund 1,45 Millionen<br />

Euro. Die rechnerische Überschuldung<br />

laut Eigenantrag beläuft sich<br />

auf 933.000 Euro. 14 Dienstnehmer<br />

sind von der Insolvenz betroffen.<br />

Dem Vernehmen nach ist ein<br />

neuer Pächter bereits gefunden.<br />

Bisher sei aber nicht klar gewesen,<br />

wie hoch die Ablöse des ganz neu<br />

gebauten und ausgestatteten Lokals<br />

sein wird, ob es zur Insolvenz<br />

kommt und wenn ja, was genau<br />

in diese Insolvenz fällt. Der letzte<br />

Öffnungstag wurde immer wieder<br />

verschoben. Aktuell hat man „wegen<br />

Betriebsurlaub geschlossen“.<br />

Hinter vorgehaltener Hand erfährt<br />

man von mehreren Ecken das immer<br />

gleiche Gerücht zu hören: Der<br />

neue Pächter soll aus Deutschland<br />

kommen, Florian heißen und mit<br />

Craft Beer zu tun haben. Letztere<br />

Leidenschaft dürfte wohl auch in<br />

das Konzept am Thalersee einfließen.<br />

Das alte<br />

Waldcafé<br />

Thalersee ist<br />

insolvent,<br />

es soll aber<br />

schon einen<br />

neuen Pächter<br />

geben.<br />

STADT GRAZ/FISCHER


10 graz<br />

www.grazer.at <strong>27.</strong> FEBRUAR <strong>2024</strong><br />

Jetzt<br />

mitdiskutieren<br />

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Leer<br />

Dafür geht es in der Innenstadt<br />

munter weiter! Mit den Leerständen.<br />

Michael Gerstner<br />

* * *<br />

Antwort<br />

Ja, da sollte man aber die Vermieter<br />

dieser leerstehenden Geschäfte<br />

(Versicherungen, Banken,<br />

Diözese usw.) in die Mangel<br />

nehmen, und da einmal ansetzen.<br />

Welcher Private kann sich<br />

die Miete eines Geschäfts in der<br />

Herrengasse leisten? Hast du dir<br />

schon einmal die Quadratmeterpreise<br />

angesehen?<br />

Rosa Maria Gut<br />

* * *<br />

Gut<br />

Das einzig GUTE in der Annenstraße<br />

sind das Annenhof Kino<br />

und das Styria Center mit Spar<br />

und Pagro.<br />

Kerstin Peitler-Fürbaß<br />

* * *<br />

Besuch<br />

Kann jemand mal aufzählen<br />

welch tolle Geschäfte in der tollen<br />

Annenstraße noch vertreten<br />

sind? Vielleicht schau ich da<br />

auch wieder mal rein, wenn sich<br />

was findet, das mir zusagt.<br />

Ragucci Michael<br />

* * *<br />

Erfolg<br />

Betrachtet man wie lange sich<br />

die Geschäfte halten und wie<br />

viele nach den ersten zwei Jahren<br />

schließen ist die Erfolgsgeschichte<br />

schnell wieder dahin.<br />

Ein Geschäft zu eröffnen ist<br />

nicht schwer, es aber über mehr<br />

als zwei Jahre zu halten, wo die<br />

Steuererleichterungen aufhören,<br />

schaffen die wenigsten ...<br />

Stefan Mutschlechner<br />

* * *<br />

Politik<br />

Wow welcher grüne oder<br />

pseudo Politiker lässt sich<br />

für diesen Müll schon<br />

wieder feiern – unglaublich<br />

Herr schau obi.<br />

Christoph RössLer<br />

* * *<br />

Exotisch<br />

Barbershops, exotische Lebensmittelhändler<br />

und Döner-Läden<br />

… Ganz toll und so eine Bereicherung!<br />

Sa Ve<br />

* * *<br />

Mix<br />

Die meisten Geschäfte sind nur<br />

mehr Ausländer-Geschäfte,<br />

mehr ist eh nicht mehr.<br />

Kathrin Jantscher<br />

Meistkommentierte<br />

Geschichte<br />

des Tages<br />

Annenstraße:<br />

Leerstände<br />

gehen zurück<br />

Seit Anfang des Jahres stehen<br />

in der Annenstraße nur<br />

noch zehn Geschäftslokale frei.<br />

Zu Spitzenzeiten waren es 23.<br />

Wer generell ein Geschäftslokal<br />

sucht, wird auch auf freielokale-graz.at<br />

fündig. Bereits<br />

seit längerem forciert die Wirtschaftsabteilung<br />

der Stadt Graz<br />

eine Freiflächennutzung. <strong>2024</strong><br />

wird aber hierauf ein besonderer<br />

Schwerpunkt gelegt.<br />

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<strong>27.</strong> FEBRUAR <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 11<br />

Johannes Silberschneider und Barbare<br />

de Koy in der Komödie Graz. KK<br />

Silberschneider:<br />

Karl Valentin Hits<br />

■ Der Schauspieler Johannes<br />

Silberschneider und seine Frau<br />

Barbara de Koy bringen am<br />

Sonntag, 3. März in der Komödie<br />

Graz „Das kinderlose Ehepaar<br />

- ein Abend mit dem Besten<br />

von Karl Valentin“. Beginn<br />

ist schon um 16.30 Uhr. Silberscheider<br />

und de Koy spielen die<br />

grandiosesten Texte und Stücke<br />

von Valentin. Unfassbar komisch,<br />

geistreich, einzigartig...<br />

Die Hommage an einen unvergessenen<br />

Akrobaten des Wort-<br />

Witzes. Und an seine kongeniale<br />

Partnerin Liesl Karlstadt.<br />

„Funkloch“ gegen die<br />

Partnerwahl per App<br />

Da<br />

Schlacha<br />

hält der<br />

Scheinwelt<br />

aus Reich<br />

und Schön<br />

in der surrealen<br />

Welt<br />

der vielen<br />

Apps, einen<br />

Spiegel vor<br />

die Nase.<br />

Die Single<br />

„Funkloch“<br />

ist ein<br />

Statement.<br />

DA SCHLACHA<br />

SCHEINWELT. Das Grazer Musikurgestein „Da Schlacha“ liefert jetzt mit<br />

„Funkloch“ eine amüsamte Single gegen die absurde Scheinwelt im Netz.<br />

Andi Weiß trommelt im Sinne der<br />

Legende Art Blakey.<br />

ROYAL GARDEN<br />

Royal Garden Club:<br />

Art Blakey Tribute<br />

■ Am Freitag, 1. März, bringt<br />

das Andi Weiß Quartett ein<br />

Tribute für Art Blakey. Hier<br />

musiziert eine hochkarätig besetzte<br />

Band im Stil und Geist<br />

des unvergessenen Meister-<br />

Drummers Art Blakey, der<br />

mit seinen Messengers jahrzehntelang<br />

die große Talenteschmiede<br />

der amerikanischen<br />

Jazzszene darstellte. Beginn 20<br />

Uhr, Karten an Abendkasse.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Das Smartphone: Fluch<br />

oder Segen? Wir allen<br />

kennen diese Frage. Peter<br />

Schlacher, derzeit in der Musikwelt<br />

als Da Schlacha unterwegs,<br />

beschäftigt sich mit der Geißel<br />

Smartphone. „Da Schlacha“ hat<br />

zum Thema eine Single und ein<br />

Video mit dem Titel „bum“ soll<br />

im Oktober <strong>2024</strong> folgen. „Die<br />

virtuelle Scheinwelt kreiert ein<br />

Weltbild, dass sich scheinbar nur<br />

noch auf idyllischen Stränden im<br />

Designeroutfit vor teuren Autos<br />

abspielt. Reich und schön, das<br />

zählt. Unser Paarungsverhalten<br />

spielt sich praktisch nur noch auf<br />

diversen Apps ab, bei denen gilt,<br />

je reicher und schöner man sich<br />

im Match-Karussell präsentiert,<br />

umso größer sind die Chancen<br />

begehrt zu werden. Es ist alles<br />

ein Spiel und der Kreis dreht sich<br />

weiter, denn das von Menschenhand<br />

geschaffene Funklock lässt<br />

das Gegenüber meist vermuten,<br />

dass man nicht gut genug ist und<br />

man wohl doch noch schöner<br />

und reicher werden muss, zumindest<br />

nach außen hin in die<br />

virtuelle Surrealität.“<br />

Solo-Karriere<br />

„Da Schlacha“ ist kein Unbekannter.<br />

Nach der Ausbildung<br />

zum professionellen Bassisten<br />

am Konservatorium und am<br />

Music Institute in Hollywood,<br />

bewegte er sich lange als Session-<br />

Musiker im Umfeld der Ausseer<br />

Hardbradler oder Tim Tim. Aktuell<br />

als „Da Schlacha“ schreibt<br />

Peter Schlacher zynische Gesellschaftskritik<br />

im Dialekt und diese<br />

Art der Musik ist auch zum Markenzeichen<br />

geworden. Der Schritt<br />

zum Solo-Künstler ist längst getan.<br />

„Funkloch“ ist bereits die<br />

dritte Singleauskoppelung von Da<br />

Schlacha und lässt klar erkennen,<br />

wohin die Reise auf dem kommenden<br />

Album geht.<br />

In der realen Welt ist man in einem Funkloch, Leben gibt es im Netz.<br />

FOTO KK


graz<br />

12 www.grazer.at <strong>27.</strong> FEBRUAR <strong>2024</strong><br />

Ausblick<br />

Was am Mittwoch<br />

in Graz wichtig ist<br />

■ Mit einem neuen Wohnhaus für junge Erwachsene möchte das<br />

Sozialamt wohnungslose junge Menschen zwischen 18 und 26 unterstützen,<br />

ihr Leben eigenverantwortlich und selbstständig führen zu<br />

können. Bürgermeisterin Elke Kahr präsentiert am morgigen Mittwoch<br />

die neue Einrichtung in der Überfuhrgasse.<br />

■ Im Orpheum wird das diesjährige Elevate Festival eröffnet. Die Eröffnungsrede<br />

hält die ukrainische Menschenrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin<br />

Oleksandra Matwijtschuk. Auch Bundespräsident<br />

Alexander Van der Bellen und Vizekanzler Werner Kogler<br />

werden in Graz erwartet. Beginn ist um 20 Uhr.<br />

■ Im Sportpark hält der SK Sturm ab 18 Uhr seine Generalversammlung<br />

ab. Präsident Christian Jauk stellt sich dort der Wiederwahl. Einlass<br />

für ordentliche und außerordentliche Mitglieder ist ab 16.30 Uhr.<br />

■ Vor der Gründermesse am 16. März geben die Verantwortlichen<br />

morgen erste Details bekannt.<br />

■ Im Lendhafen findet das „Feminds Meetup“ statt. Frauen können<br />

sich dort über ihre Erfahrungen in der Firmengründung austauschen<br />

und Fragen an Expertinnen stellen.<br />

Friedensnobelpreisträgerin Oleksandra Matwijtschuk kommt morgen nach Graz:<br />

Die ukrainische Aktivistin hält die Eröffnungsrede beim Elevate Festival. WIKIPEDIA<br />

■ Alex Kristan kommt mit seinem neuen Soloprogramm „50 Shades<br />

of Schmäh“ in die Helmut-List-Halle. Los geht‘s um 19.30 Uhr.<br />

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