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Gemeindebrief März-Mai 2024

Hier gibt es unseren aktuellen Gemeindebrief zu lesen. Viel Spaß dabei und herzliche Grüße aus Hamburg Rahlstedt. Unsere Webseite findet man hier: www.kirche-alt-rahlstedt.de

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EINBLICK<br />

<strong>Gemeindebrief</strong> der<br />

Ev.-Luth. Kirchengemeinde Alt-Rahlstedt<br />

Ausgabe <strong>März</strong> - <strong>Mai</strong> <strong>2024</strong>


Werden Sie <strong>Gemeindebrief</strong>bote!<br />

Liebe Leserin, lieber Leser, was wäre der <strong>Gemeindebrief</strong><br />

ohne die Boten, die ihn verteilen?! Über 50 Mitglieder der<br />

Gemeinde sind ehrenamtlich dafür im Einsatz. Deshalb<br />

kann der <strong>Gemeindebrief</strong> in weit über 100 Straßen unseres<br />

großen Gemeindegebiets von Alt-Rahlstedt über Neu-Rahlstedt,<br />

Großlohe, Braak, Stellau und Stapelfeld in Ihre Häuser<br />

kommen.<br />

Vielleicht möchten Sie Ihren Dank und Ihre Wertschätzung<br />

des <strong>Gemeindebrief</strong>s aktiv ausdrücken und selber Bote:in<br />

werden. Das Team braucht Verstärkung und würde sich<br />

über Ihre ehrenamtliche Mitarbeit freuen. Vielleicht möchten<br />

Sie gern Zeit schenken mit einer sinnvollen Aufgabe?<br />

Vielleicht gehen Sie gern spazieren oder sind mit Ihrem<br />

Hund sowieso oft draußen? Es wäre schön, wenn wir Sie<br />

gewinnen könnten, vier Mal im Jahr in bestimmten Straßen<br />

den <strong>Gemeindebrief</strong> zu den Menschen zu bringen.<br />

Hier finden Sie eine Liste der Straßen,<br />

aus der Sie Ihr Verteil-Gebiet auswählen<br />

können, und ein Formular, um sich einzutragen.<br />

Wir nehmen dann Kontakt zu<br />

Ihnen auf und besprechen den Ablauf.<br />

Bitte wenden Sie sich bei Fragen einfach ans Gemeindebüro<br />

(040 6771575) im Hohwachter Weg 2 an der Martinskirche<br />

(Di u. Do 10:00-12:00 Uhr und Do 16:00-18:00 Uhr).<br />

Laurenz Rühmann (Bundesfreiwilligendienstler) ist Ihr Ansprechpartner.<br />

Das Redaktions-Team wünscht allen Leser:innen eine vergnügte<br />

Frühlingszeit und viel Freude bei der Lektüre dieser<br />

Ausgabe.<br />

Pastor Matthias Marks<br />

Titelfoto: Fensterbild in der Auferstehungskirche Braak


Fastenzeit - mein erstes Mal<br />

Ich melde mich. „Ja, ich mache mit.“ Zwei Tage fasten, von<br />

Freitag bis Sonntag früh. Schaffe ich das? Ich bin mit zwölf<br />

Jahren die Jüngste bei der Jugendfreizeit.<br />

Alle setzen sich lachend und hungrig an die Tische, nehmen<br />

sich Nudeln und Soße. Ich stehe an der Tür. Endlich<br />

finde ich die kleine Fastengruppe. Coole Typen mit langen<br />

Haaren, Mädels im Parka. Statt zu essen, spazieren wir<br />

durch den Garten der alten Burg. In einem halb verfallenen<br />

Gewölbe stehen wir. Einer packt seine Gitarre aus und singt<br />

„Dona nobis pacem“.<br />

Wieso spüre ich gar keinen Hunger? Zu Hause muss ich<br />

immer Obst und Gemüse essen. Wenn ich es nicht mag,<br />

redet meine Mutter auf mich ein. Immer macht sie mir Vorschriften!<br />

Zurück im Speisesaal nehme ich mir Früchtetee. „Du fastest?<br />

Wozu soll das gut sein?“, fragt mich ein Mädchen. Ich<br />

zucke die Schultern: „Naja, es ist Karfreitag.“ Sie: „Wegen<br />

Jesus? Oder machst du das für dich selbst?“ Ich habe keine<br />

Ahnung. Mit dem leeren Bauch fühle ich mich erstaunlich<br />

gut. Aber ist das der Sinn?<br />

Am Lagerfeuer fehlt der Typ mit der Gitarre. Ich vermisse<br />

ihn. Wo ist er geblieben? Erst am Sonntag sehe ich ihn<br />

beim Frühstück. „Und?“, fragt er und schaut mich an. „Das<br />

schmeckt so köstlich!“, sage ich. Dabei ist es nur ein Ei.<br />

Beate von Reinersdorff


Ein Abschiedsessen<br />

Ein Abschiedsessen – das kann schön sein oder auch traurig,<br />

je nachdem, von wem oder was man sich verabschieden<br />

muss und wie lange die Trennung dauern wird.<br />

Die Jünger Jesu trifft es hart, als sie erfahren, dass es ein<br />

Abschied für immer sein wird. Die Freude über den gemeinsamen<br />

Abend, über das Essen mit dem besten Freund,<br />

wandelt sich in Grauen. Doch es kommt noch schlimmer:<br />

Jesus sagt: „Einer von euch wird mich verraten.“ Das ist<br />

kaum auszuhalten. Wie können wir vor diesem Hintergrund<br />

den Gründonnerstag froh gemeinsam verbringen?<br />

Vielleicht könnten wir es nicht, wären da nicht die Worte, die<br />

Jesus auch gesagt hat: „Solches tut, so oft ihr’s trinket, zu<br />

meinem Gedächtnis.“ (Lukas 22, 19)<br />

In Jesu Sinn und Namen zusammenkommen, sich daran<br />

erinnern, was er für uns ist und für uns getan hat.<br />

Unsere Sünden hat er vergeben, unsere Schuld von<br />

uns genommen, jeden Tag haben wir durch ihn die<br />

Möglichkeit, neu anzufangen. Das ist eine unglaubliche<br />

Stärkung und Zusage, die gerade im gemeinsamen<br />

Feierabendmahl am Gründonnerstag erfahrbar wird.<br />

Claudia Sohns<br />

28. <strong>März</strong> <strong>2024</strong> um 19:00 Uhr<br />

Herzliche Einladung<br />

zum Gottesdienst am Gründonnerstag<br />

mit Tischabendmahlsfeier


Kar-Gefühle<br />

Sie haben es geschafft,<br />

sie haben IHN liquidiert,<br />

ans Kreuz genagelt.<br />

Der Machterhalt wies ihnen den Weg.<br />

Wir sind dabei, es zu schaffen,<br />

die Natur zu zerstören,<br />

jeden Tag stirbt sie ein bisschen mehr.<br />

Das Geld und unsere Bequemlichkeit<br />

weisen uns den Weg.<br />

Wir könnten es schaffen,<br />

das Himmelreich auf Erden aufzubauen,<br />

zumindest ein ganz klein bisschen.<br />

SEINE Liebe und Gradlinigkeit könnten<br />

uns den Weg weisen.<br />

Dr. Harald Geißler


Der Auferstehungsaltar von Otto Flath<br />

Betritt man in Braak die Auferstehungskirche, fällt einem<br />

sofort ein Holzbild auf, das mit seinem warmen Farbton gut<br />

mit dem Backstein harmoniert. Der Auferstehungsaltar wurde<br />

1981 vom Bad Segeberger Bildhauer Otto Flath (1906 –<br />

1987) geschaffen. Er ist einer der letzten von ca. 50 Altären<br />

aus der Werkstatt des Künstlers.<br />

Das Altarbild besteht aus einem Mittelteil und zwei Flügeln.<br />

Auf dem Mittelteil ist zentral die Auferstehung Jesu, flankiert<br />

von der Kreuzabnahme links und der Grablegung rechts,<br />

dargestellt. Die Seitentafeln zeigen den ungläubigen Thomas<br />

und die Emmauserzählung.<br />

Das Altarbild verdeutlicht durch seine Gesamtkomposition<br />

die frohe Botschaft der Auferstehung. Der auferstandene<br />

Jesus, im Zentrum mit erhobenen Händen, den Blick gen<br />

Himmel gerichtet, zieht sofort unsere Blicke auf sich. Jesu<br />

entspannt lächelndes Gesicht versöhnt uns mit seinem Tod<br />

am Kreuz, das in der Kreuzabnahme angedeutet wird. Ein<br />

ovaler Heiligenschein hinter Jesus weist auf seine Göttlichkeit<br />

hin. Thomas- und Emmaus-Erzählung stehen dafür,<br />

dass Jesus nach seiner Auferstehung den Menschen<br />

erschienen ist, und verstärken so die frohe Botschaft: Jesus<br />

weilt unter uns. Die anderen Figuren, die auch wir sein<br />

könnten, wirken überrascht und neugierig, gar nicht ängstlich.<br />

Sie tragen die frohe Botschaft in die Welt.<br />

Martin Bähr


Konfirmationen <strong>2024</strong><br />

Endlich ist es so weit: Nach elf Monaten Konfi-Zeit sagen<br />

33 Jugendliche unserer Gemeinde „Ja“ zum christlichen<br />

Glauben.<br />

In ihrer Konfi-Zeit haben die Jugendlichen an Samstagen,<br />

beim Konfi-Camp oder auch schon einige Jahre früher beim<br />

Frühkonfirmandenunterricht die Gemeinde, Gott und ihren<br />

Glauben kennengelernt. In dieser Zeit haben sie sich ins<br />

Gemeindeleben eingebracht, wodurch sie schon jetzt unsere<br />

Gemeinde durch ihren Glauben, ihre Fragen und Zweifel<br />

bereichert haben. Zu all dem können sie sich nun bei ihrer<br />

Konfirmation bekennen. Und wir feiern die Jugendlichen.<br />

Über allem möge Gott seinen Segen legen, dass die Jugendlichen<br />

weiter im Glauben wachsen.<br />

Pastorin Anni Schöbel<br />

27. April <strong>2024</strong> um 14:00 Uhr<br />

mit Pastorin Inga Kretzschmar<br />

Mathis Adamczak, Lia Bierhorst<br />

Isabella Müller, Lara Westphal


27. April <strong>2024</strong> um 14:00 Uhr<br />

mit Diakon Sven Reents<br />

Lisa Bauer, Adaeze Bright,<br />

Maria Clara Brioso Lamego, Janika Evers,<br />

Zoe Finzel, <strong>Mai</strong>ka-Lu Fru, Anna Fee Gehring,<br />

Sophie Gnegel, Karl-Theodor Hencke,<br />

Maximilian Krist, Marie Krüger,<br />

Carlotta Meuser, Eni Morgenstern,<br />

Alexander Müller, Felix Scheid,<br />

Willem Schliffke, Felix Schwäger<br />

28. April <strong>2024</strong> um 11:00 Uhr<br />

mit Pastorinnen Anni Schöbel<br />

und Inga Kretzschmar<br />

Romy Arland, Leony Arland, Till Duvigneau,<br />

Lea Friedrich, Jacob Höger, Samira Klemp,<br />

Ferdinand Krüger, Hannah Lucht,<br />

Johannes Oberlinger, Olivia Wetterau,<br />

Cornelius Mecke


Hintere Reihe v.l.n.r.: Sven Reents, <strong>Mai</strong>ke Croes-Urbans, Paula Tolzin,<br />

Inga Kretschmar, Fabian Leverenz (Gast), Saskia Morawitz,<br />

Niklas Suckow. Vordere Reihe v.l.n.r.: Anni Schöbel, Felicia Diek, Angelina<br />

Klemp, Claudia Sohns. Es fehlen: Zoe Marggraf und Sven Ulrich (Gast)<br />

Gemeindegruppen stellen sich vor<br />

Seit Juni 2023 gibt es in unserer Kirchengemeinde Alt-Rahlstedt<br />

einen „Ausschuss für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“.<br />

Dieser soll – unter Vorsitz von Jugendreferent<br />

Sven Reents – alle Themen behandeln, die für diesen bedeutenden<br />

Bereich unserer Gemeindearbeit wichtig sind.<br />

Sei es die Planung von neuen Gruppen oder Aktivitäten,<br />

sei es laufende Dinge im Blick zu behalten, wie den Kindergottesdienst,<br />

die Arbeit mit Konfirmand:innen oder weiteren<br />

Gruppen. Das Gremium wurde vom Kirchengemeinderat<br />

eingesetzt, um die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in<br />

unserer Gemeinde zu unterstützen und zu fördern.<br />

Die Gruppe trifft sich derzeit ca. ein Mal im Monat. Die meisten<br />

Mitglieger sind unter 27 Jahre alt und können so entsprechend<br />

die sie betreffenden Themen einbringen.<br />

Wer den Ausschuss mit guten Ideen unterstützen möchte,<br />

kann sich gerne an Diakon Sven Reents wenden – am einfachsten<br />

per Email: sven.reents@kirche-alt-rahlstedt.de<br />

Diakon Sven Reents


Kunstprojekt zur Jahreslosung <strong>2024</strong><br />

Viele Menschen in unserem Gemeindegebiet (Rahlstedt,<br />

Großlohe, Braak, Stapelfeld, Stellau) sind künstlerisch begabt.<br />

Einige bezeichnen die Malerei als ihr Hobby oder<br />

noch mehr, haben ihre Werke schon (öfter) ausgestellt und<br />

sind namentlich bekannt, andere malen eher für sich und<br />

haben ihre Bilder bisher noch nie öffentlich gezeigt.<br />

Alle sind eingeladen, an einem Kunstprojekt zur Jahreslosung<br />

<strong>2024</strong> teilzunehmen. Sie lautet: „Alles bei euch lasst in<br />

Liebe geschehen“ (1. Korintherbrief, Kap. 16, Vers 14). Machen<br />

Sie mit! Malen Sie ein Bild, in dem sichtbar wird, was<br />

diese Worte bei Ihnen persönlich bewegen. Und reichen<br />

Sie Ihr Bild ein als Beitrag einer Gemeinschaftsausstellung<br />

ab Juni <strong>2024</strong> in der Martinskirche.<br />

Was Stil und Material betrifft, gibt es keine Vorgaben. Auch<br />

das Format ist frei wählbar. Die Bildgröße sollte das Maß<br />

30 cm nicht unterschreiten und das Maß 120 cm nicht<br />

überschreiten. Das Bild sollte auf einer Keilrahmen-Leinwand<br />

gemalt sein. Reichen Sie Ihr Bild bis Ende <strong>Mai</strong> beim<br />

KulturWerk Rahlstedt oder der Kirchengemeinde Alt-Rahlstedt<br />

ein. Mit einer Vernissage wird sie im Juni beginnen.<br />

Ein Begleitprogramm mit verschiedenen Veranstaltungen<br />

gibt Besucher:innen und Gruppen die Möglichkeit zur<br />

Auseinandersetzung mit den Bildern. Nähere Infos erhalten<br />

Sie bei Pastor Matthias Marks: Tel: 0151 15911537;<br />

<strong>Mai</strong>l: pastor.marks@kirche-alt-rahlstedt.de<br />

Ein Kooperationsprojekt des KulturWerks Rahlstedt e.V. und der Ev.-Luth.<br />

Kirchengemeinde Alt-Rahlstedt.


Musikalische Highlights<br />

Passionskonzert „Aus der Tiefe“<br />

mit Werken von Buxtehude & Bach<br />

Sonntag, 17. <strong>März</strong> <strong>2024</strong> um 17:00 Uhr<br />

mit dem Barockensemble cannachord<br />

und dem Gesangsensemble Viva Voce, Lübeck<br />

Eintritt frei - Am Ausgang bitten wir um Ihre<br />

Unterstützung<br />

Konzert für Barockoboe & Truhenorgel<br />

mit Werken von Hertel, Mozart, Bach u. a.<br />

Freitag, 19. April <strong>2024</strong> um 18:00 Uhr<br />

mit dem Ensemble CONCERT ROYAL, Köln<br />

Karla Schröter (Barockoboe),<br />

Willi Kronenberg (Truhenorgel)<br />

Eintritt: 15 € (Ermäßigungen möglich)<br />

Konzerttickets an der Abendkasse ab 17:30 Uhr<br />

Der DEPT - das größte ehrenamtliche<br />

Bläsertreffen der Welt!<br />

Vom 03. bis 05. <strong>Mai</strong> <strong>2024</strong> wird sich Hamburg in ein großes<br />

Meer klingender, goldglänzender Instrumente verwandeln.<br />

Über 17.000 Bläserinnen und Bläser werden da sein.<br />

Wir freuen uns riesig, dass wir mit unserem regionalen<br />

Posaunenchor dabei sind.<br />

Nähere Infos auf www.dept<strong>2024</strong>.de<br />

Kirchenmusikerin Ulrike Frick

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