Mediengolfer Magazin 2024
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MEDIENGOLFER · AUSGABE 2024 MEDIENGOLFER · AUSGABE 2024
Ernährungs-Quick-Tipps für Golfer
JETZT GIBT‘S
Du bist vor dem ersten Abschlag sehr nervös,
die Nerven flattern, die Hände zittern.
Wenn du vor Wettkämpfen regelmäßig zu einem
kleinen Nervenbündel wirst, solltest du deinem Gehirn
helfen, mehr Serotonin und Gamma-Aminobuttersäure
(GABA) zu bilden. Diese beiden Neurotransmitter
wirken entspannend und beruhigend, sind sozusagen
körpereigene Anti-Stress-Mittel. Der Ausgangsstoff
für die Bildung von Serotonin ist die Aminosäure
Tryptophan. Ist genug Serotonin vorhanden, wird
wiederum die Bildung von GABA angeregt.
Iss deshalb in den Tagen und am Morgen vor dem
Wettkampf vermehrt tryptophanreiche Lebensmittel
wie Lachs, Forelle, Huhn, Eier, Edamer, Brie, Quark,
Soja, Linsen, Erdnüsse, Cashews, dunkle Schokolade.
Kombiniere diese Lebensmittel mit Reis, Brot, G
etreideflocken, Nudeln oder Kartoffeln. Denn die darin
enthaltenen Kohlenhydrate erhöhen die Aufnahme
von Tryptophan ins Gehirn. Halte dich vor dem Start
mit Kaffee zurück und trinke stattdessen lieber magnesiumreiches
Mineralwasser. Mögliche Nahrungsergänzung:
CBD-Hanföl-Extrakt.
Deine Muskulatur fühlt sich versteift und
ungeschmeidig an. Mitunter plagen dich auch
Gelenkschmerzen.
Du bist möglicherweise übersäuert.
Versuche, den Anteil tierischer Lebensmittel in deinem
Speiseplan zu reduzieren. Iss vor allem weniger Schweinefleisch.
Erhöhe stattdessen den Gemüseanteil und den
Anteil basisch wirkender Lebensmittel: Salat, Sprossen,
Kräuter, Kartoffeln, Hirse, Quinoa, Nüsse, Mandeln.
Eine zu hohe Säurelast verbunden mit einem hohen
Anteil an entzündungsfördernden Nahrungsbestandteilen
aus Schweinefleisch fördert Gelenkbeschwerden und
Muskelverspannungen. Dem kannst du mit pflanzenbasierter,
basischer Kost entgegenwirken.
Lust auf mehr?
Mehr kurze Ernährungstipps von Alexa – in Form
von Videos – findest du im Online-Magazin unseres
Kooperationspartners FairwayGolf:
www.fairwaygolf.de/magazin/ernaehrungstipps/
Dein Schwung fühlt sich nicht rhythmisch an,
die Bewegungen sind nicht richtig rund
Du startest in eine richtig frühe Early-Bird-Runde,
kannst aber so früh morgens noch nichts essen.
Vermeide es, nüchtern zu starten. Sport in nüchternem
Zustand bedeutet Stress für unseren Körper.
Und Stresshormone sind keine guten Partner beim
Golf. Mixe dir deshalb einen flüssigen Powerdrink
aus aus Haferflocken, Banane, Hafermilch und
Nussmus, den du auf dem Weg zum Golfplatz und
auch noch auf den ersten Löchern in kleinen Schlucken
trinkst. So werden deine Muskeln und auch
dein Gehirn mit ausreichend Glukose versorgt, um
bereits am frühen Morgen leistungsfähig zu sein –
ohne, dass du viel kauen oder eine richtige Mahlzeit
zu dir nehmen musst. Packe außerdem eine gute
Rundenverpflegung ein, damit du unterwegs keinen
Hunger bekommst.
Achte auf eine ausreichende Calcium- und Magnesiumaufnahme.
Diese beiden Mineralstoffe sind die Impulsgeber
für unseren Muskelapparat und das Nervensystem.
Calcium bekommst du über Milchprodukte, mit Calcium
angereicherte Pflanzendrinks sowie calciumreiches
Mineralwasser. Magnesium über Vollgetreide, Hülsenfrüchte,
Nüsse und magnesiumreiches Mineralwasser.
Kontrolliere außerdem deine Eiweißzufuhr. Schau, dass
du auf 1,2 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht
kommst. Denn nur mit einer ausreichend hohen Eiweißzufuhr
hältst du deine Muskelmasse stabil sowie die
Neurotransmitterproduktion am Laufen.
Lust auf NOCH mehr?
Und wer es ganz genau wissen möchte,
dem legen wir Alexas Buch „Ernährung für
Golfer“ ans Herz. Erschienen im Meyer &
Meyer Sportbuchverlag. Erhältlich überall,
wo es Bücher gibt
ISBN-10: 3840377722.
und wer ist Alexa...
Dr. Alexa Iwan
ist selbst leidenschaftliche
Golferin, promovierte
Ernährungswissenschaftlerin
und gibt
zudem Workshops zum
Thema Golf-Ernährung
für Hobby – und
Profisportlerin.
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