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JOB & CHANCEN Stuttgart/Heilbronn/Göppingen Frühjahrs-Ausgabe

Ausbildungsmagazin für Schüler:innen

Ausbildungsmagazin für Schüler:innen

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<strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong><br />

<strong>Stuttgart</strong> | <strong>Heilbronn</strong> | <strong>Göppingen</strong><br />

Frühjahr 2024<br />

Special<br />

Studium:<br />

BAföG | Studienkredite |<br />

Einstiegsgehälter<br />

Bewerbung:<br />

Vorstellungsgespräch |<br />

Assessment-Center<br />

Start 2024:<br />

Ausbildungs- und Studienplätze<br />

mit QR-Codes!


REGION STUTTGART FRÜHJAHR 2024<br />

3<br />

<strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong><br />

AKTUELL:<br />

News zum Thema Ausbildung & Studium 4<br />

BEWERBUNG:<br />

Das Vorstellungsgespräch 6<br />

Fragen rund ums Vorstellungsgespräch 9<br />

Was macht einen guten Eindruck? Was nicht? 10<br />

Ständig Absagen – was jetzt? 11<br />

Assessment-Center – wie funktioniert das? 12<br />

SPECIAL STUDIUM:<br />

Zahlen, Daten, Fakten 14<br />

Top Studiengänge mit Zukunft 16<br />

BAFöG – alle Infos auf einen Blick 18<br />

Beratung Stipendien 19<br />

Wie finde ich den richtigen Studienkredit? 20<br />

Was verdient man nach dem Studium? 22<br />

Studentenbude, WG oder eigene Wohnung? 24<br />

Studium im Ausland 25<br />

SUCHE: Wo finde ich freie Studien- oder<br />

Ausbildungsplätze?<br />

FREIE STELLEN 2024/2025:<br />

Alfred Kärcher 26<br />

BBBank 27<br />

Die TUM School of Management und School of<br />

Computation, Information and Technology 28<br />

DHBW Duale Hochschule Baden-Württemberg 2<br />

Freie Duale Hochschule für Pädagogik 29<br />

Kreissparkasse Ludwigsburg 30<br />

LÄPPLE AUSBILDUNGS GMBH 31<br />

Landeshauptstadt <strong>Stuttgart</strong> – Jugendamt – Stipendium 32<br />

Landeshauptstadt <strong>Stuttgart</strong> – Jugendamt 34<br />

Landratsamt Rems-Murr-Kreis 35<br />

LBS Süd 48<br />

leben & wohnen 36<br />

Lidl 38<br />

R+V Versicherung 39<br />

REISSER AG 40<br />

RTS Steuerberatungsgesellschaft 41<br />

SRH Fachschulen 42<br />

SERVICE:<br />

Bücher und APPs 44<br />

ZUKUNFT & <strong>CHANCEN</strong>:<br />

Alle Zeichen auf Grün – Mit dem Beruf das Klima verbessern 47<br />

www. job-und-chancen.de


4<br />

AKTUELL<br />

Jugend in der<br />

Schuldenfalle<br />

Laut der Bundesstatistik der Schuldnerberatungen<br />

haben junge Ratsuchende<br />

meist Probleme mit den Handy-Kosten.<br />

Lockangebote werben mit null Prozent<br />

Zinsen, etwa für Mobilfunkverträge mit<br />

neuem Handymodell, aber in den Vertragsbedingungen<br />

fänden sich dann oft<br />

steigende monatliche Raten, hohe Vertragskosten<br />

und Verzugszinsen. Ein wegen<br />

Ratenverzugs vom Anbieter gekündigter<br />

Mobilfunkvertrag könne Rückzahlungsforderungen<br />

in Höhe von 1.000 bis 2.000 €<br />

bedeuten.<br />

Anbieter wie Klarna oder Paypal arbeiten<br />

mit über 450.000 Online-Händlern zusammen,<br />

der Kontostand zeigt jungen Konsumenten<br />

erst später, wie hoch sich Kosten<br />

und Zinsen der einzelnen Anbieter aufsummieren.<br />

Problematisch sind auch kleine<br />

Einzelabbuchungen über Googlepay<br />

oder Applepay, ob an der Supermarktkasse<br />

oder im Internet, weil sie sich unbemerkt<br />

aufsummierten.<br />

Berufliche Laufbahn nicht in Stein gemeißelt<br />

Nach der Schule müssen sich Jugendliche zwischen Studium und Ausbildung entscheiden<br />

- danach steht der weitere berufliche Weg endgültig fest.<br />

In der nachschulischen Bildung gibt es zunehmend Übergänge - und zwar in beide Richtungen.<br />

Mit dem dualen Studium existiert ein Ansatz, der berufliche und akademische<br />

Bildung kombiniert. Auch wird der berufliche Weg nach der Schule nicht ein für alle Mal<br />

festgelegt. Es ist immer möglich, den eingeschlagenen Bildungsweg später an veränderte<br />

Zielvorstellungen anzupassen. Das Bildungssystem ist in den vergangenen Jahren flexibler<br />

und durchlässiger geworden.<br />

Nicht nur Akademiker verdienen wirklich gut<br />

Die Aussage „Nur Akademiker:innen verdienen richtig<br />

gut“ stimmt in dieser Pauschalität nicht. Eine<br />

berufliche Ausbildung kann zu ähnlich hohen Löhnen<br />

führen. Statistisch betrachtet verdient demnach<br />

ein Beschäftigter mit Studienabschluss im<br />

Durchschnitt zwar mehr als jemand mit Berufsausbildung<br />

– aber nicht mehr als jemand mit<br />

Fachschulabschluss, ein Meister oder ein Techniker.<br />

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer<br />

(DIHK) ergänzt, eine Ausbildung mit<br />

anschließender Weiterbildung schützt besser<br />

vor Arbeitslosigkeit als ein Studium.<br />

Wichtig ist, dass mehr junge Menschen erkennen,<br />

dass der Weg zum beruflichen Erfolg nicht<br />

zwingend über ein Studium führen muss. Fehlinformationen<br />

zu Studium und Ausbildung<br />

können Fehlentscheidungen zur Folge haben.<br />

Für die Jugendlichen führt das zu großem Frust,<br />

verpassten Chancen und dem Gefühl, Lebenszeit<br />

und Energie vergeudet zu haben.<br />

Arbeitgeber kämpfen um „grüne“ Talente<br />

237 Kilo<br />

Verpackungsmüll pro<br />

Kopf fielen im Jahr<br />

2021 an. Deutschland<br />

lag damit deutlich über<br />

dem EU-Durchschnitt<br />

von 189 Kilo. Seit 2005<br />

ist die Pro-Kopf-Menge<br />

um 26 % gestiegen<br />

Die Wirtschaft wandelt sich und wird „grüner“. Branchenübergreifend ist der weltweite<br />

Mangel an so genannten Green Skills* erheblich. 70 Prozent der Arbeitgeber suchen dringend<br />

nach „grünen“ Talenten oder planen, diese einzustellen, um Nachhaltigkeitskompetenzen<br />

zu erwerben, vor allem in den Bereichen erneuerbare Energien, Fertigung, Betrieb<br />

und IT. Aber nur 12 Prozent der Arbeitnehmenden verfügen derzeit über mehr als eine<br />

„grüne“ Qualifikation.<br />

• Green Skills sollen mehr einbringen: Ein Drittel (32 Prozent) der Generation Z befürwortet<br />

eine höhere Bezahlung in grünen Berufen und steht damit in starkem Kontrast<br />

zu den 14 Prozent der Babyboomer, die diese Meinung teilen.<br />

• Gen Z fordert Verantwortlichkeit: 75 Prozent der Gen Z informieren sich über den<br />

umweltfreundlichen Ruf eines Arbeitgebers, und 46 Prozent geben an, dass sich dies<br />

auf die Wahrscheinlichkeit auswirkt, dass sie einen bestimmten Arbeitgeber wählen.<br />

• Generationsunterschied beim „grünen“<br />

Optimismus: 71 Prozent der Gen Z und<br />

60 Prozent der Millennials glauben, dass<br />

Nachhaltigkeitsbemühungen ihre Arbeit<br />

verbessern werden, verglichen mit nur<br />

44 Prozent der Babyboomer. Die jüngeren<br />

Generationen sehen auch mehr berufliche<br />

Entwicklungsmöglichkeiten: 35<br />

Prozent der Gen Z und 34 Prozent der<br />

Millennials sehen dies als einen großen<br />

Vorteil des Übergangs.<br />

Quelle: ManpowerGroup Deutschland GmbH & Co. KG<br />

www. job-und-chancen.de


AKTUELL 5<br />

Mindestlohn für Azubis erhöht sich 2024<br />

Seit 2020 gibt es eine gesetzlich festgelegte Mindestvergütung ab Ausbildungsbeginn,<br />

die jedes Jahr neu festgelegt wird. 2024 steigen die Werte erneut. Der Azubi-Mindestlohn<br />

(offiziell: Mindestausbildungsvergütung) ist der gesetztlich festgelegte MIndestbetrag,<br />

den Auszubildende während ihrer Berufsausbildung erhalten. Damit soll sichergestellt<br />

werden, dass Azubis eine angemessene Vergütung für ihre Arbeit erhalten.<br />

Wie hoch ist der Mindestlohn<br />

für Auszubildende 2024?<br />

Im ersten Ausbildungsjahr liegt der<br />

Azubi-Mindestlohn bei 649 € brutto<br />

im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr<br />

steigt das Gehalt auf 766 € pro Monat<br />

und im dritten Jahr gibt es 876 €. Im<br />

vierten Ausbildungsjahr liegt die Mindestvergütung<br />

bei 909 €.<br />

Ausbildungsberufe<br />

nach Neuabschlüssen<br />

Im Beruf „Kauffrau für Büromanagement“<br />

haben Frauen in der dualen Berufsausbildung<br />

die meisten neuen Ausbildungsverträge<br />

abgeschlossen. Mit 16.644 neuen<br />

Verträgen rückt dieser Beruf nach zwei<br />

Jahren auf Platz 2 wieder an die Spitze der<br />

„Rangliste 2023 der Ausbildungsberufe<br />

nach Anzahl der Neuabschlüsse - Frauen“<br />

vor der „Medizinischen Fachangestellten“<br />

mit 16.071 neuen Verträgen. Dahinter folgen<br />

die „Zahnmedizinische Fachangestellte“,<br />

die „Verkäuferin“, die „Industriekauffrau“<br />

und die „Kauffrau im Einzelhandel“.<br />

Die Mindestvergütung gilt nur für Auszubildende, die in einem nach dem Berufsbildungsgesetz<br />

oder der Handwerksordnung (HwO) geregelten Beruf ausgebildet werden. Damit<br />

sind einige Berufe im Gesundheitswesen davon ausgenommen. Zudem findet die Mindestvergütung<br />

bei landesrechtlich geregelten Berufen keine Anwendung.<br />

Tarifliche Ausbildungsvergütungen in ausgewählten Ausbildungsberufen im<br />

Bereich öffentlicher Dienst 2023 (durchschnittliche Beträge in Euro)<br />

Insgesamt haben 2023 in diesen sechs Berufen<br />

41,1 Prozent der jungen Frauen einen<br />

neuen Ausbildungsvertrag abgeschlossen.<br />

Bei den Männern liegt der „Kraftfahrzeugmechatroniker“<br />

weiterhin unangefochten<br />

an der Spitze. 21.939 junge Männer haben<br />

2023 einen Ausbildungsvertrag in diesem<br />

Beruf neu abgeschlossen. Der Frauenanteil<br />

unter den „Kraftfahrzeugmechatroniker/-<br />

innen“ liegt bei 6,6 Prozent.<br />

Zweitstärkster Ausbildungsberuf bei den<br />

Tarifliche Ausbildungsvergütungen in ausgewählten Ausbildungsberufenim Bereich<br />

Landwirtschaft 2023 (durchschnittliche Beträge in Euro)<br />

jungen Männern bleibt der „Fachinformatiker“,<br />

gefolgt vom „Elektroniker“ und<br />

dem „Anlagenmechaniker für Sanitär-,<br />

Heizungs- und Klimatechnik“. Es folgen<br />

in der Rangliste bei den jungen Männern<br />

die Ausbildungsberufe „Industriemechaniker“<br />

und der „Verkäufer“. Auf die ersten<br />

sechs Berufe entfallen 28,7 Prozent aller<br />

zum 30.09.2023 neu abgeschlossenen<br />

Ausbildungsverträge mit Männern.<br />

Quelle: Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)<br />

www. job-und-chancen.de


6 BEWERBUNG<br />

Das Vorstellungsgespräch:<br />

kein Grund zur Panik<br />

„... und laden wir Sie ganz herzlich zu einem persönlichen Gespräch am kommenden Donnerstag…“ Geschafft!<br />

Geschafft? Was kann jetzt noch schief gehen? Allerhand! Auf den ersten Jubel und die Begeisterung über diese<br />

gute Nachricht folgen häufig Unsicherheit, Zweifel oder sogar nackte Panik.<br />

Das Vorstellungsgespräch dient dem Betrieb<br />

dazu, einen persönlichen Eindruck<br />

von Ihnen zu bekommen. Mit anderen<br />

Worten: Man kann sich durchaus vorstellen,<br />

Sie einzustellen, ist sich aber noch<br />

nicht ganz sicher. Auf das Unternehmen,<br />

seine Produkte oder<br />

Dienstleistungen, Ihre besonderen<br />

Gründe für Ihre Bewerbung und<br />

z.B. die Konkurrenz haben Sie sich<br />

bereits vor der Bewerbung vorbereitet<br />

– frischen Sie diese Informationen<br />

auf oder überprüfen Sie<br />

sie noch einmal, z.B. im Internet.<br />

Im Vorstellungsgespräch geht es<br />

außerdem um Sie als Persönlichkeit:<br />

Wie verhalten Sie sich? Sind<br />

Sie eher offensiv oder zurückhaltend?<br />

Können Sie sich gewählt<br />

und verständlich ausdrücken? Beherrschen<br />

Sie die Grundregeln der<br />

Höflichkeit? Wissen Sie, was sie<br />

wollen oder ist der Termin für Sie<br />

nur einer unter vielen? Können Sie<br />

zuhören? Sind Sie vorbereitet, motiviert<br />

und strukturiert oder lassen Sie sich einfach<br />

überraschen, was auf Sie zukommt?<br />

Sie müssen in diesem Gespräch für sich<br />

werben und sich verkaufen – aber nicht<br />

den Showmaster geben. Seien Sie natürlich,<br />

bleiben Sie ruhig.<br />

Vorbereitung<br />

Bestätigen Sie den Termin. Ein paar<br />

Zeilen per Mail („Vielen Dank für die Einladung<br />

zum Vorstellungsgespräch am/<br />

www. job-und-chancen.de<br />

um. Ich freue mich auf das Gespräch!“)<br />

oder ein Anruf zeigen, dass Sie am Thema<br />

dran sind. Und geben dem Unternehmen<br />

die Sicherheit, dass die Einladung<br />

auch bei Ihnen angekommen ist.<br />

GUT ZU WISSEN:<br />

Sie haben die ersten Auswahlverfahren erfolgreich überstanden<br />

und jetzt will man Sie näher kennenlernen. Das geht am besten in<br />

einem persönlichen Gespräch.<br />

Ihre Gesprächspartner sind sich im Klaren darüber, dass Sie sich<br />

um einen Ausbildungsplatz bewerben und nicht um den Vorstandsposten<br />

– niemand wird Wunderdinge von Ihnen erwarten.<br />

Sie gehen zu einem Vorstellungsgespräch – nicht zu „Wer wird<br />

Millionär?“. Sie können sich vorbereiten.<br />

Also: kein Grund zur Panik!<br />

Verschieben Sie den Termin möglichst<br />

nicht! Der Betrieb wird bei einer Verschiebung<br />

ableiten, welche Prioritäten<br />

Sie (derzeit) setzen – und da sollte der<br />

Ausbildungsplatz natürlich ganz oben<br />

stehen. Dass Sie den Termin nicht verpassen,<br />

versteht sich von selbst. Das<br />

Gespräch beginnt für Sie gedanklich<br />

(und praktisch) spätestens am Vortag.<br />

Eine durchgefeierte Nacht und der<br />

anschließende „Dicke Kopf“ sind nicht<br />

die ideale Vorbereitung auf dieses wichtige<br />

Gespräch. Also rechtzeitig ins Bett<br />

und ausschlafen.<br />

Kleider machen Leute<br />

Über 50 % des ersten Eindrucks werden<br />

von der äußeren Erscheinung bestimmt,<br />

ca. ein Drittel von Klang und<br />

Tonfall der Stimme, der magere Rest<br />

vom Inhalt des Gesagten. Eigentlich jedes<br />

Outfit, das die Zugehörigkeit zu einer<br />

Gruppierung oder eine bestimmte<br />

Einstellung oder Haltung zeigt oder vermuten<br />

lässt, ist nicht angebracht. Ob es<br />

sich dabei um Streetwear oder Bomberjacke<br />

und Springerstiefel handelt – ab<br />

damit in den Schrank! Auch Highheels,<br />

bauchfreie Tops oder Miniröcke sind nicht<br />

geeignet.<br />

Das Unternehmen sieht in Ihnen einen<br />

(zukünftigen) Repräsentanten – entsprechend<br />

sollten Sie sich kleiden (und


BEWERBUNG 7<br />

stylen). Je nach Branche oder angestrebtem<br />

Beruf sind die Anforderungen recht<br />

unterschiedlich: Banken, Versicherungen,<br />

Anwaltskanzleien und viele verkäuferische<br />

Berufe bzw. Tätigkeiten mit direktem<br />

Kundenkontakt haben eher konservative<br />

Erwartungen. Anzug oder eine Kombination<br />

aus Sakko und Hose, gebügeltem<br />

Hemd mit Krawatte bzw. Kostüm und<br />

Bluse sind die richtige Wahl. Und je<br />

höher der angestrebte Abschluss bzw.<br />

die Karriereaussichten sind, umso eher<br />

sollten Sie Ihr Outfit an das zukünftige<br />

berufliche Umfeld anpassen.<br />

Auf der anderen Seite erwartet niemand,<br />

dass Sie ein Vorstellungsgespräch für<br />

eine handwerkliche Ausbildung im Maßanzug<br />

antreten – eine Hose in Kombination<br />

mit Hemd oder Pullover ist in Ordnung.<br />

Ein Tipp: Schauen Sie sich einmal<br />

an einem normalen Arbeitstag<br />

an, in welcher Kleidung die Mitarbeiter<br />

Ihrer zukünftigen Firma zur<br />

Arbeit erscheinen oder wie die Firma ihr<br />

Personal im Internet oder in Broschüren<br />

darstellt; so bekommen Sie einen ersten<br />

Eindruck vom Dresscode.<br />

Dass es in kreativen Branchen oder Unternehmen<br />

wie Medien, Werbeagenturen<br />

oder Onlineprovidern lockerer<br />

oder toleranter zugeht, ist übrigens<br />

ein Gerücht: Wer dort wie ein Pausenclown,<br />

übertrieben modisch<br />

gekleidet oder extrem durchgestylt<br />

antritt, verbessert seine Chancen<br />

keinesfalls. Jeder Personalchef<br />

wird sich fragen: „Was wollen Sie<br />

betonen bzw. erreichen?“ Oder noch<br />

schlimmer: „Was wollen Sie verstecken?“<br />

bzw. „Wovon wollen Sie ablenken?“<br />

Ganz wichtig: Verkleiden Sie sich<br />

nicht! Wer noch nie in seinem Leben eine<br />

Krawatte gebunden hat, wird sich im Anzug<br />

mit Weste und nagelneuen, aber drückenden<br />

Schuhen nicht wirklich wohlfühlen<br />

– und das sieht man Ihnen dann an.<br />

Wählen Sie dann besser einen Kompromiss:<br />

Jeans und Jackett, vielleicht ohne<br />

Krawatte, können eine Alternative sein.<br />

Grundsätzlich gilt, dass natürlich alles<br />

sauber und gepflegt ist, also nicht nur<br />

frisch gewaschen, sondern gebügelt,<br />

Schuhe geputzt usw. Beim Haarstyling<br />

ist weniger mehr, ebenso bei Parfum und<br />

Aftershave. Gegen Stress vor dem Gespräch<br />

hilft angeblich eine Kippe – besser,<br />

Sie unterdrücken diesen Drang bis<br />

nach dem Termin.<br />

Zurückhaltung ist auch beim Schmuck<br />

und beim Griff in den Schminkkoffer<br />

angesagt. Wird ein Knopf im Ohr oder<br />

ein dezenter Ring akzeptiert, sollten<br />

alle sichtbaren Piercings, soweit möglich,<br />

entfernt werden. Gegen sichtbare<br />

Tätowierungen (Gesicht, Hals, Hände und<br />

Unterarme) sowie dauerhafte Piercings<br />

und Brandings fällt uns allerdings auch<br />

nichts ein.<br />

Und sonst<br />

Zum Vorstellungsgespräch bringen Sie<br />

auf jeden Fall einen Satz Kopien Ihrer<br />

kompletten Bewerbungsunterlagen, die<br />

Einladung zum Gespräch, die Telefonnummer<br />

der Firma, Schreibzeug und Ihr<br />

Handy mit. Nicht schaden kann ein Textmarker<br />

sowie Taschentücher. Und das<br />

Ganze in einer Mappe oder Aktentasche –<br />

nicht in einer Plastiktüte oder sogar lose<br />

in der Hand.<br />

Anfahrt<br />

Dass Sie auf gar keinen Fall zu spät kommen,<br />

ist ebenfalls eine Selbstverständlichkeit.<br />

Informieren Sie sich rechtzeitig<br />

über die genaue Anreise mit öffentlichen<br />

Verkehrsmitteln oder dem eigenen Fahrzeug<br />

(dazu gehört auch die Parkplatzsituation).<br />

Zugverspätungen, verpasste<br />

Busse oder der überraschende Stau auf<br />

der B-Sonstnochwas werden als Entschuldigung<br />

kaum akzeptiert. Also planen<br />

Sie ausreichend Zeit ein und fahren<br />

Sie entsprechend früh los – gehetzt anzukommen<br />

ist schließlich nicht ideal.<br />

Gibt es dennoch eineVerzögerung: Melden<br />

Sie sich in diesem Fall – ein kurzer<br />

Anruf schafft bei allen Beteiligten Klarheit<br />

und ist mehr als höflich.<br />

Es geht los<br />

Vorstellungsgespräche folgen mehr oder<br />

weniger einem immer gleichen „roten<br />

Faden“. Zu Beginn werden Sie begrüßt<br />

– grüßen Sie zurück. Streckt man Ihnen<br />

eine Hand entgegen, greifen Sie<br />

zu. Bedanken Sie sich für die Einladung<br />

zum Gespräch. Das Gespräch<br />

beginnt mit Small Talk – gegenseitiger<br />

Vorstellung der anwesenden<br />

Personen, das Wetter, Ihrer Anreise.<br />

Achten Sie auf die Namen der Personen,<br />

die Ihnen vorgestellt werden<br />

– haben Sie einen Namen nicht oder<br />

nicht richtig verstanden, fragen Sie<br />

sofort nach! Fast alle Menschen reagieren<br />

extrem empfindlich, wenn Sie<br />

falsch angesprochen werden – Mitarbeiter<br />

in Personalabteilungen sind auch nur<br />

Menschen. Mitunter folgt dann eine Präsentation<br />

des Unternehmens – machen<br />

Sie sich Notizen, wenn Sie Fragen dazu<br />

haben.<br />

Und erkundigen Sie sich, wann diese Fragen<br />

beantwortet werden. Grundsätzlich<br />

ist das Bewerbungsgespräch ein möglichst<br />

aktiver Dialog – Sie müssen und<br />

sollen zwar eine Menge Fragen beantworten,<br />

zeigen jedoch mit den richtigen<br />

eigenen Fragen, dass Sie sich Gedanken<br />

gemacht haben bzw. dem Gespräch aufmerksam<br />

folgen.<br />

Der dann folgende Teil dient zum einen<br />

der Information, zum anderen will Ihr<br />

zukünftiger Arbeitgeber wissen, ob<br />

Sie gut vorbereitet sind. Auch wenn<br />

Sie Ihren Werdegang, Ihre schulische<br />

Situation und z.B. Ihre Hobbies bereits<br />

im Lebenslauf angegeben haben,<br />

erläutern Sie das auf entsprechende<br />

Fragen noch einmal. Bleiben Sie dabei<br />

knapp und präzise.<br />

www. job-und-chancen.de


8 BEWERBUNG<br />

zum angestrebten Job haben. Ihre Stärken und Schwächen haben<br />

Sie bereits vor der Entscheidung für einen bestimmten Berufszweig<br />

analysiert, oder?<br />

Achtung: Männer neigen bei der Selbsteinschätzung eher<br />

zu Übertreibung, während sich Frauen eher zurückhalten –<br />

versuchen Sie, dies möglichst zu berücksichtigen. Spätestens<br />

jetzt müssen Sie auch „Dellen“ in Ihrem Lebenslauf erklären<br />

oder geradebügeln.<br />

„Haben Sie noch Fragen?”<br />

Die „Knackpunkte“<br />

Jetzt beginnt das eigentliche Vorstellungsgsgespräch, man<br />

stellt Ihnen Fragen wie: „Warum wollen Sie... werden?“, Warum<br />

wollen Sie diesen Beruf ausgerechnet in unserem Betrieb lernen?“<br />

oder „Was sind Ihre persönlichen Stärken und Schwächen?“.<br />

Überlegen Sie sich rechtzeitig Antworten auf diese Fragen<br />

– sie kommen garantiert. Bleiben Sie dabei immer sachlich<br />

und ehrlich – man will unter anderem erfahren, ob und wie Sie<br />

sich selbst einschätzen können. Versuchen Sie, jeder Schwäche<br />

möglichst eine Stärke gegenüber zu stellen.<br />

Zum Ende des Gespräches werden Sie garantiert gefragt, ob<br />

Sie selbst noch etwas wissen wollen. Ja, wollen Sie – aber nur,<br />

wenn es wirklich offene Punkte sind. Natürlich ist es sinnvoll,<br />

sich bereits vor dem Gespräch ein paar interessante Fragen zum<br />

Unternehmen selbst oder zur Ausbildung zu überlegen. Stellen<br />

Sie diese Fragen aber nur, wenn sie nicht bereits beantwortet<br />

sind – sonst wird man Ihnen schnell mangelnde Aufmerksamkeit<br />

unterstellen. Und verzichten Sie auf Belanglosigkeiten – wann<br />

der Arbeitstag morgens beginnt und wie die Pausenregelung ist,<br />

erfahren Sie noch früh genug.<br />

Im Zweifel fragen Sie einfach, wie es jetzt weitergeht bzw. wann<br />

Sie wieder vom Unternehmen hören werden. Zum Ende des<br />

Gesprächs bedanken Sie sich noch einmal und verabschieden<br />

sich.<br />

Und prüfen Sie, welche Stärken und Schwächen einen Bezug<br />

TIPPS & STOLPERFALLEN<br />

Jemanden zu unterbrechen, ist generell unhöflich.<br />

Antworten Sie präzise, aber weder<br />

zu ausschweifend noch nur mit „Ja“ oder<br />

„Nein“. Reden Sie nicht zu schnell – Sie haben<br />

ausreichend Zeit und wollen nicht den<br />

Eindruck erwecken, dass Ihnen die Situation<br />

insgesamt unangenehm ist.<br />

Sollten Sie gefragt werden, ob Sie nervös<br />

sind, antworten Sie ehrlich. „Ja, ein bisschen<br />

schon“ nimmt Ihnen jeder ab und niemand<br />

übel, während „Nein, überhaupt nicht“ kaum<br />

glaubwürdig ist, wenn Sie gerade Ihre Fingernägel<br />

bis auf das Nagelbett abknabbern.<br />

Auf die Frage, ob Sie sich auch bei anderen<br />

Unternehmen beworben haben, sollten Sie<br />

einige ausgewählte Firmen parat haben.<br />

Es wird niemanden überraschen, dass Sie<br />

nicht „alles auf eine Karte“ bzw. einen einzigen<br />

Ausbildungsplatz setzen. „Schon mehr<br />

als 100, und zwar bei so ziemlich jeder Firma<br />

in meiner Stadt“ ist aber eindeutig die falsche<br />

Antwort auf diese Frage.<br />

Übung macht den Meister<br />

Scheuen Sie sich nicht, das Bewerbungsgespräch mit einem<br />

Freund oder den Eltern regelrecht zu trainieren! Zum einen bekommen<br />

Sie ein Feedback, ob Ihre Argumentation und Antworten<br />

„sitzen“ und Sie dabei glaubwürdig wirken. Zum anderen<br />

gewinnen Sie einfach an Sicherheit, wenn Sie diese für Sie neue<br />

Situation regelrecht „durchspielen“ – jeder Schauspieler macht<br />

vor der ersten Vorstellung nichts anderes. Das hört sich erst mal<br />

blöd an, funktioniert aber – versuchen Sie es einfach einmal!<br />

Eine Checkliste als PDF zum Download<br />

gibt es auf www.job-und-chancen.de<br />

im Bereich SERVICE<br />

www. job-und-chancen.de


BEWERBUNG 9<br />

Fragen rund ums Vorstellungsgespräch<br />

Wer sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet, weiß meist nicht, was im Job-Interview passieren wird.<br />

Neben den fachlichen Hürden warten auch rechtliche Tücken. Dr. Uwe Schlegel, Rechtsanwalt und Dozent<br />

für Zivil-, Wirtschafts- und Arbeitsrecht aus Köln, verrät, was sich Arbeitgeber und Bewerber erlauben dürfen.<br />

• Muss ich auf jede Frage antworten?<br />

Darf der Arbeitgeber alles über mich wissen und muss<br />

ich immer korrekt antworten? „Die Grundaussage ist: Der<br />

Arbeitgeber darf jede Frage stellen, an deren Beantwortung<br />

er ein sachlich begründetes Interesse hat“, erklärt Schlegel.<br />

Unproblematisch für den Arbeitgeber sind daher Fragen nach<br />

der beruflichen Qualifikation des Arbeitnehmers, nach dem<br />

Führerschein oder der körperlichen Eignung. Wichtig ist allein<br />

das betriebliche Interesse hieran.„Grundsätzlich nicht erlaubt<br />

sind dagegen die Fragen nach der Schwangerschaft, der<br />

politischen oder sexuellen Ausrichtung des Bewerbers und<br />

dem religiösen Bekenntnis“, sagt Schlegel.<br />

„Es gibt jedoch im Einzelfall Ausnahmen.“ So kann bei der<br />

Einstellung in eine konfessionelle Einrichtung die Frage nach<br />

dem Bekenntnis doch erlaubt sein. Gleiches gilt für Fragen,<br />

die im Mittelfeld liegen. Dazu gehören insbesondere die<br />

Fragen nach Vorstrafen oder einer Behinderung. Diese sind<br />

im Einzelfall jedenfalls dann zulässig, wenn sie präzisiert sind<br />

und sich konkret auf die ausgeschriebene Tätigkeit beziehen.<br />

• Darf ich lügen?<br />

„Vom Fragerecht des Arbeitgebers getrennt zu betrachten<br />

ist, ob es eine Offenbarungspflicht des Bewerbers gibt“,<br />

weiß der Experte.<br />

Diese Frage stellte sich auch Diana. Sie wurde bei<br />

ihrem Bewerbungsgespräch gleich zu Beginn vom<br />

Arbeitgeber gefragt, ob sie in nächster Zeit plane, Kinder<br />

zu bekommen und eine Familie zu gründen. Zwar verneinte<br />

sie dies, wusste aber nicht, ob sie das auch durfte, da sie<br />

eigentlich plant, früher oder später schwanger zu werden.<br />

„Das ‚Recht zur Lüge‘ gibt es immer dann, wenn der potentielle<br />

Arbeitgeber eine Frage stellt, die rechtlich nicht zulässig<br />

ist.“<br />

Beantwortet ein Bewerber aber eine zulässige Frage wissentlich<br />

falsch und stellt sich dies erst später heraus, droht<br />

ihm eine Anfechtung des Arbeitsverhältnisses wegen arglistiger<br />

Täuschung, mit der nicht zu spaßen ist. „Dies kann<br />

dann eine sofortige Beendigung des Arbeitsverhältnisses<br />

nach sich ziehen“, sagt Schlegel.<br />

• Kann ich mich auf Versprechungen verlassen?<br />

Gut zu wissen ist auch, dass der Arbeitgeber den Bewerber<br />

nicht mit übertriebenen Versprechungen aus einer bestehenden<br />

Position heraus locken darf:<br />

„Wer einem Bewerber anbietet, das bestehende Gehalt zu<br />

verdoppeln, ihm eine Anstellung auf Lebenszeit zu geben<br />

und dieser später feststellt, dass dies leere Versprechen<br />

waren, macht sich unter Umständen schadensersatzpflichtig“,<br />

weiß der Anwalt.<br />

• Werden meine Fahrtkosten erstattet?<br />

Wer sich in einer anderen Stadt oder in einem anderen<br />

Bundesland bewirbt, hat oft eine lange Anreise zum Ort<br />

des Bewerbungsgesprächs. „Die Reisekosten hat der Arbeitgeber<br />

grundsätzlich zu erstatten“, erklärt Schlegel. „Es<br />

sei denn, er hat vorher darauf hingewiesen, dass derartige<br />

Kosten nicht erstattet werden.“<br />

So sind Fahrtkosten für eine Strecke von Hamburg nach<br />

München ebenso zurückzuzahlen, wie Kosten, die für eine<br />

Strecke innerhalb einer einzigen Stadt anfallen. „Die Höhe<br />

der erstattungsfähigen Reisekosten sind allerdings rechtlich<br />

ebenfalls immer eine Frage des Einzelfalls“, so Schlegel.<br />

„Ob auch Flüge oder Taxikosten vom Arbeitgeber zu bezahlen<br />

sind, kann nicht allgemein bejaht oder verneint werden.“<br />

In allen Fällen gilt aber: es lohnt sich, zu prüfen und beim<br />

Arbeitgeber nachzuhaken.<br />

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10 BEWERBUNG<br />

Der gute, erste Eindruck beim<br />

Vorstellungsgespräch<br />

Ein offenes Lächeln, verschränkte Arme oder ein federnder Gang: Der Körper kommuniziert – auch beim Vorstellungsgespräch.<br />

Wer durch seine Bewerbung mit fachlichen Qualifikationen überzeugt hat, darf im persönlichen<br />

Austausch durch sein Auftreten glänzen. Diese Tipps helfen dabei, Körpersprache gezielt einzusetzen.<br />

Die Begrüßung: Auf den Händedruck kommt es an<br />

Schon der Beginn des Vorstellungsgesprächs ist entscheidend,<br />

denn dabei bildet sich der wichtige erste Eindruck. Zuerst sollte<br />

die ranghöchste Gesprächsperson begrüßt werden, am besten<br />

mit einem festen Händedruck von etwa drei Sekunden. Genauso<br />

wichtig: Wer dabei dem Gegenüber in die Augen blickt und<br />

leicht lächelt, wirkt sofort sympathisch. Nervosität ist ganz normal,<br />

sollte aber nicht zu vorschnellem Handeln ermutigen. Erst<br />

wenn der Recruiter eine Sitzgelegenheit anbietet, sollten Bewerberinnen<br />

und Bewerber Platz nehmen.<br />

Sich offen zeigen und nicht übertreiben<br />

Apropos hinsetzen: Eine kerzengerade Haltung wirkt schnell<br />

angespannt und damit unsicher. Wer schlaff auf dem Stuhl<br />

hängt, könnte beim potenziellen Arbeitgeber einen gleichgültigen<br />

Anschein erwecken. Besser ist eine aufrechte, entspannte<br />

Haltung – keine verschränkten Arme! – mit leicht vorgebeugtem<br />

Oberkörper. Sie signalisiert dem Gegenüber Offenheit und<br />

aufmerksames Zuhören und drückt beim Sprechen nicht auf die<br />

Stimme.<br />

Achtung Freunde großer Gesten: Die Hände untermalen Gesagtes,<br />

wildes Fuchteln könnte aber zu aufgedreht wirken. Auch<br />

der Gesichtsausdruck sollte natürlich bleiben. Bei der Mimik<br />

gilt dasselbe wie bei der Körperhaltung: nicht übertreiben! Ein<br />

freundlicher, offener Blick zeigt Aufgeschlossenheit. Wer beim<br />

Zuhören zudem leicht nickt und Blickkontakt hält, symbolisiert<br />

Interesse am Gesagten.<br />

Nervöse Menschen fassen sich häufig ins Gesicht. Berühren sie<br />

dabei Nase oder Mund, wird das zuweilen als Anzeichen für eine<br />

Lüge gewertet. Nach unten zu schauen, kann außerdem Desinteresse<br />

oder Arroganz signalisieren. Bereits kurz vor dem Vorstellungsgespräch<br />

sollte außerdem das Smartphone in der Tasche<br />

bleiben: Wer beim Warten auf sein Smartphone blickt, senkt sein<br />

Kinn, neigt die Schultern nach vorne und hält die Hände nah beieinander<br />

– das wirkt oft unsicher und verschlossen.<br />

Was zählt noch für einen guten Eindruck?<br />

Wie wichtig ist der erste Eindruck wirklich und wie beeinflusst<br />

das Aussehen unsere Meinung über den Charakter<br />

einer Person? Lenstore hat 1.000 Deutsche befragt, um herauszufinden,<br />

welche Faktoren am wichtigsten sind, wenn<br />

man jemanden zum ersten Mal trifft, und wie sich das auf<br />

die Einschätzung der Person auswirkt.<br />

Das wichtigste, für einen guten ersten Eindruck bei einem Vorstellungsgespräch<br />

ist gute Hygiene und kein Körpergeruch,<br />

das geben 41 % der Befragten an. Es<br />

folgt Aussehen (39 %) und Kleidung/ Stil (24<br />

%). Doch welche Annahmen werden über die<br />

Persönlichkeit eines Kandidaten geschaffen,<br />

auf Grundlage von körperlichen Eigenschaften<br />

und Verhaltensweisen?<br />

1. So wirkt man intelligent:<br />

1. Das Tragen einer Brille (25 %)<br />

2. Häufiges Lächeln (19 %)<br />

3. Viel Augenkontakt (19 %)<br />

Frauen denken eher, dass Personen mit Brille intelligent sind<br />

(28 % zu 20 %), und Männer sind eher beeindruckt, wenn eine<br />

Person kein Make-up trägt (12 % zu 8 %). Der Faktor, der am<br />

wenigsten Vertrauen in Ihre Intelligenz weckt, ist eine schlechte<br />

Haltung (nur 4 %).<br />

2. So wirkt man vertrauenswürdig:<br />

1. Häufiges Lächeln (32 %)<br />

2. Viel Augenkontakt (29 %)<br />

3. Das Tragen von legerer Kleidung (17 %)<br />

Fast ein Drittel der Befragten beurteilt aufgrund des Lächelns,<br />

ob jemand vertrauenswürdig ist, Frauen jedoch um 10 % mehr<br />

als Männer. Interessanterweise denken 17 %, dass man Vertrauenswürdigkeit<br />

mit legerer Kleidung signalisieren kann.<br />

3. So vermittelt man Selbstvertrauen:<br />

1. Augenkontakt (30 %)<br />

2. Häufiges Lächeln (30 %)<br />

3. Das Tragen von eleganter Kleidung (24 %)<br />

Sowohl Augenkontakt als auch häufiges Lächeln sind laut fast<br />

1/3 der Befragten wichtige Hinweise auf Selbstvertrauen.<br />

4. So wirkt man unsympathisch:<br />

1. Vermeidet Augenkontakt (28 %)<br />

2. Schlechter Körpergeruch (24 %)<br />

3. Lächelt nicht (22 %)<br />

Mehr als ein Viertel der Befragten<br />

sieht das Vermeiden<br />

von Augenkontakt<br />

als ein wichtiges Zeichen,<br />

dass jemand nicht<br />

vertrauenswürdig ist. Andere<br />

Faktoren, die dazu<br />

beitragen können, dass Ihnen<br />

jemand nicht vertraut,<br />

ist ein zu lockerer oder zu fester<br />

Händedruck oder starkes Makeup.<br />

Quelle: Recruiting-Dienstleister<br />

IQB Career Services<br />

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BEWERBUNG 11<br />

Noch eine Absage?<br />

Da haben Sie viel Zeit und Mühe in Ihre Bewerbungsunterlagen gesteckt, genau geprüft, ob das Unternehmen<br />

für Sie in Frage kommt, das Anschreiben ist natürlich exakt auf den Ausbildungsplatz abgestimmt und dann<br />

das: Eine Absage – was jetzt?<br />

Ganz wichtig: Kopf hoch!<br />

Eine oder mehrere Absagen sind die Regel – aber das muss<br />

gar nicht an Ihnen liegen. Liest man sich die Absage nach dem<br />

ersten Frust genauer durch, fällt schnell auf, dass häufig nicht<br />

viel drin steht. Ein paar Floskeln, gute Wünsche für das weitere<br />

Berufsleben und das war’s – nicht gerade hilfreich. Die Chance,<br />

direkt aus Fehlern zu lernen, weil die Bewerbungsmappe vielleicht<br />

doch Mängel hatte oder die Qualifikation einfach nicht<br />

ausreicht, besteht also nicht mehr.<br />

Denn ein „vergammeltes“ Jahr im Lebenslauf verbessert Ihre<br />

Chancen auf einen Ausbildungsplatz im nächsten Jahr auf keinen<br />

Fall. Achtung: Das „Jobben“ in der Kneipe, im Getränkemarkt<br />

oder wo auch immer bringt zwar Geld in die Kasse, kann<br />

aber im Vergleich mit den o.a. Alternativen nur die schlechtere<br />

Wahl sein – damit überzeugen Sie nämlich keinen Personaler bei<br />

der Bewerbung im nächsten Jahr. Noch schlechter ist nur, gar<br />

nichts zu tun.<br />

Also ab damit in die Mülltonne? Im Prinzip ja – aber: Schauen<br />

Sie sich Ihre Unterlagen noch einmal besonders kritisch an.<br />

Keine Fehler erkennbar? Überzeugendes Anschreiben? Vollständige<br />

und saubere Mappe ggfls. mit vernünftigem Foto?<br />

Wurde Ihnen bereits vor einem persönlichen Vorstellungsgespräch<br />

abgesagt, bedeutet dies in der Regel: Entweder, Sie<br />

erfüllen die geforderte Qualifikation nicht – Schulabschluss,<br />

Prüfungsfächer, Noten usw. oder das Unternehmen ist der<br />

Meinung, dass Sie einfach nicht „passen“. Klingt platt, ist aber<br />

enorm wichtig. Unternehmen suchen in der Regel nämlich nicht<br />

die besten Bewerber:innen aus, sondern diejenigen, die vermeintlich<br />

am besten zum Unternehmen passen! Und das ist ein<br />

Riesenunterschied: Wer eine Absage bekommt, ist nämlich nicht<br />

automatisch schlechter, sondern nur anders. Dazu kommt: In<br />

Personalabteilungen arbeiten auch nur Menschen. Natürlich ist<br />

der Auswahlprozess in der Regel strukturiert, letztendlich ist die<br />

Auswahl immer auch subjektiv – niemand kann allen gefallen.<br />

Häufen sich die Absagen, sollten Sie allerdings, z. B. mit Hilfe der<br />

Berufsberater der Arbeitsagentur, Ihren Berufswunsch prüfen –<br />

nur weil viele Freunde und Klassenkameraden die gleiche Ausbildung<br />

anstreben, muss das nicht auch für Sie die erste Wahl sein.<br />

Nicht anders verhält es sich, wenn Ihnen erst nach einem<br />

Vorstellungsgespräch oder einem Assessment-Center abgesagt<br />

wird: andere Bewerber waren einfach besser – das passiert im<br />

Leben und lässt sich nicht ändern.<br />

Nicht aufgeben<br />

Viel wahrscheinlicher: Andere Bewerber haben besser oder anders<br />

überzeugt. Auch hier gilt: Damit müssen Sie leben. Aber Sie<br />

dürfen nicht resignieren – eine Absage sagt nichts über Sie als<br />

Person, Ihren Charakter, Ihre menschlichen Stärken und Schwächen<br />

aus. Versuchen Sie, sich noch einmal genau an das Gespräch<br />

zu erinnern: Wie war die Atmosphäre insgesamt? Waren<br />

Ihnen der oder die Gesprächspartner sofort sympathisch oder<br />

nicht? Waren Ihnen bestimmte Fragen unangenehm oder wurden<br />

Sie überrascht und hatten nicht gleich eine Antwort parat? Das<br />

können Indikatoren für die Absage sein – müssen es aber nicht.<br />

Rückt der traditionelle Ausbildungsbeginn August/September mit<br />

Riesenschritten näher und Sie haben zwar einen ganzen Stapel<br />

Absagen, aber nicht einen einzigen Termin für eine persönliche<br />

Vorstellung in Aussicht, hilft nur eines: Blick nach vorn! Jetzt<br />

ist es spätestens Zeit, sich zügig Gedanken über eine Alternative<br />

zu machen – Stichwort Freiwilliges Soziales Jahr, Praktikum,<br />

Berufsvorbereitendes Jahr, Auslandsaufenthalt, Einstiegsqualifizierung.<br />

Auch hier helfen die Berater der Agentur für Arbeit.<br />

Der Absagen-Survival-Guide<br />

Absagen sind das Normalste der Welt – suchen Sie in<br />

Ihrem Umfeld mal jemanden, der noch keine Absage<br />

bekommen hat! Ein paar Tipps, die den Umgang erleichtern:<br />

• Absagen sind nicht persönlich gemeint – ein kurzer Blick<br />

in die Bewerbungs-Mappe reicht manchmal schon. Das ist<br />

unfair, aber nicht zu ändern<br />

• Absagen sagen nichts über Ihre Person aus – schließlich<br />

kennt das Unternehmen Sie ja gar nicht.<br />

• Absagen sagen nicht immer etwas über Ihre Qualifikation<br />

aus – Unternehmen suchen die am besten Passenden, nicht<br />

die besten Bewerber.<br />

• Selbstkritik hilft: Passt mein Berufswunsch? Waren die Bewerbung<br />

und/oder das Vorstellungsgespräch wirklich überzeugend?<br />

• Selbstzweifel sind aber nicht angebracht – kein Grund, den<br />

Kopf in den Sand zu stecken!<br />

• Wenn die Absagen sich häufen: Rechtzeitig Alternativen<br />

prüfen – ein Jahr lässt sich auch ohne Ausbildung sinnvoll<br />

(FSJ/BFD?) oder weniger sinnvoll („Chillen“) nutzen.<br />

KLEINER TIPP FÜRS EGO: Ist das wirklich die Firma, in der Sie<br />

unbedingt arbeiten wollen? Immerhin haben die Ihnen abgesagt.<br />

Ohne überhaupt zu wissen, was ihnen entgeht…<br />

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12 BEWERBUNG<br />

Teamwork oder jeder gegen jeden?<br />

Nicht selten setzen Unternehmen bei der Personalauswahl ein Assessment-Center (AC – von englisch to<br />

assess = beurteilen, auf deutsch etwa Beurteilungszentrum) ein. Nicht immer werden Sie zu einem Assessment-Center<br />

eingeladen – Auswahl- oder Bewerberseminar sind ebenfalls gängige Namen. Aber was passiert<br />

dort? Und warum?<br />

Kurz gesagt: Man setzt Sie unter Druck.<br />

Allein oder in der Gruppe bekommen Sie<br />

unterschiedlichste Aufgaben gestellt,<br />

die im Kern nur eines gemeinsam haben:<br />

Sie sind in der Regel nicht oder in<br />

der zur Verfügung stehenden Zeit nicht<br />

vollständig zu lösen. Und was soll das?<br />

Stress erzeugen. Im AC wird simuliert,<br />

wie Sie sich unter Stress verhalten und<br />

reagieren. Die gestellten Aufgaben rücken<br />

dabei in den Hintergrund – wie viel<br />

Quadratwurzeln Sie in 5 Minuten ziehen<br />

oder welche amerikanischen Bundesstaaten<br />

Sie auf einer Landkarte eintragen<br />

können, ist nebensächlich. Die Beobachter,<br />

die sich übrigens immer im<br />

Hintergrund halten, interessieren ganz<br />

andere Dinge: Wie verhalten Sie sich,<br />

wenn Sie eine Aufgabe nicht lösen können?<br />

Wie reagieren Sie, wenn Sie feststellen,<br />

dass die Zeit knapp wird oder<br />

merken, dass Sie einen Fehler gemacht<br />

haben? Es geht also darum, wie Sie mit<br />

Problemen und Druck umgehen – egal,<br />

ob Sie allein im AC sind oder in einer<br />

Gruppe.<br />

Eine beliebte Übung ist z.B. die Postkorb-<br />

Aufgabe („Sortieren Sie diese Eingangspost<br />

nach „Wichtig“, „Unwichtig“, „Sofort<br />

erledigen“ und „Liegen lassen“):<br />

Wie viel Post Sie am Ende der (immer<br />

zu knappen) Zeit sortiert haben, ist fast<br />

Nebensache. Aber: Wie sind Sie vorgegangen?<br />

Systematisch? Alphabetisch?<br />

Nach dem Zufallsprinzip? Haben Sie<br />

sich an Ihr System gehalten? Oder in der<br />

Hektik den roten Faden verloren? Haben<br />

Sie vielleicht mittendrin Ihr System geändert?<br />

Oder alles wieder zusammengeworfen,<br />

um von vorn anzufangen?<br />

Worauf kommt es im AC an?<br />

Wie gesagt, die Allgemeinbildung<br />

oder das Fachwissen stehen nicht<br />

im Mittelpunkt. Die psychologisch<br />

geschulten Beobachter achten<br />

auf Ihre zwischenmenschlichen<br />

Kommunikationsfähigkeiten, auf<br />

bereits erkennbare Führungsqualitäten,<br />

auf die Selbstdarstellung<br />

und Ihre Interaktion mit anderen.<br />

Bei Gruppenübungen wird auf diese Dinge<br />

besonders geachtet:<br />

Wie kommt die Gruppe zu einer Lösung?<br />

Wird demokratisch diskutiert oder zwingt<br />

ein Teilnehmer dem Rest seine Meinung<br />

auf? Wer bestimmt die Diskussion und wer<br />

hält sich im Hintergrund? Wer trägt zur<br />

Problemlösung bei und wer stört nur mit<br />

seinen Beiträgen? Wer ändert ständig seine<br />

Meinung und wer ist überhaupt nicht zu<br />

überzeugen? Wer übernimmt welche Rolle<br />

in der Gruppe?<br />

Wesentliche Kriterien sind:<br />

• Verhandlungsgeschick<br />

• Rhetorische Fähigkeiten<br />

• Belastbarkeit und Ausdauer<br />

• Geduld<br />

• Einfühlungsvermögen/Empathie<br />

• Kritikfähigkeit<br />

• Eigeninitiative<br />

• Problemorientierung<br />

Sie sehen, es geht um Sie als Person oder<br />

Persönlichkeit – aus dem Abschlusszeugnis<br />

sind diese Fähigkeiten oder Charakterzüge<br />

nicht herauszulesen.<br />

Es gibt einige gern eingesetzte Mittel, um<br />

Stress während des AC aufzubauen oder<br />

den Druck weiter zu erhöhen – hier einige<br />

Beispiele:<br />

• Das Thema, auf dass Sie sich 30<br />

Minuten für eine Präsentation vorbereitet<br />

haben, wird direkt vor der<br />

Präsentation durch ein neues ersetzt.<br />

• Aus 10 Minuten Präsentationszeit<br />

werden 3 Minuten (oder 30 Minuten;<br />

das Ziel ist das Gleiche).<br />

• Statt Beamer und PC haben Sie nur<br />

ein Flipchart.<br />

• Mitten im Rollenspiel / in der Gruppendiskussion<br />

werden die Standpunkte<br />

vertauscht – Sie müssen aus<br />

dem Stehgreif die exakt gegenteilige<br />

Position vertreten.<br />

Kaum ein AC gleicht dem anderen – das<br />

hängt mit der Vielzahl von Methoden und<br />

Übungen, aber auch mit der Anzahl der<br />

Testpersonen und den vom Unternehmen<br />

favorisierten Kriterien und Erkenntnissen<br />

über die Kandidaten zusammen.<br />

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BEWERBUNG 13<br />

Häufige Bestandteile:<br />

• strukturierte Interviews<br />

• Gruppenaufgaben, oft mit<br />

anschließender Präsentation der<br />

Ergebnisse<br />

• die oben geschilderte Postkorbübung<br />

oder ähnliche Simulationen<br />

• Rollenspiele (sie sind Kunde<br />

oder Verkäufer oder…)<br />

• Präsentationsaufgaben, einzeln<br />

oder in Kleingruppen<br />

• schriftliche Persönlichkeits- und<br />

Leistungstests mit Zeitlimits<br />

Dauert das AC länger und wird von<br />

einer Mittagspause unterbrochen oder mit<br />

einem gemeinsamen Essen abgeschlossen,<br />

gehört das Essen zum Test! Hier geht<br />

es zwar nicht um den Stress beim Kampf<br />

mit der Hummerzange – Ihre Tischmanieren<br />

werden aber genauso aufmerksam<br />

registriert wie Ihr Small-Talk. Also definitiv<br />

der falsche Zeitpunkt, jetzt über andere<br />

Teilnehmer abzulästern oder den ganzen<br />

Test als solchen in Frage zu stellen.<br />

Kann ich mich vorbereiten?<br />

Die natürliche Reaktion eines Menschen<br />

auf starken Stress ist Flucht oder Angriff<br />

– dieser Instinkt ist angeboren. Auf genau<br />

diesen Reflex setzt ein AC im Prinzip –<br />

und dagegen können Sie erst einmal überhaupt<br />

nichts tun. Die oben genannten Kriterien,<br />

auf die bei einem AC geachtet wird,<br />

können Sie allerdings innerhalb einer<br />

gewissen Bandbreite trainieren – egal ob<br />

Ausdauer, Belastbarkeit oder Ihre Rhetorik.<br />

Innerhalb einer gewissen Bandbreite<br />

bedeutet das, dass noch so viel Training<br />

aus einem introvertierten und schüchternen<br />

Menschen keine „Rampensau“ macht,<br />

die aus dem Stehgreif zum umjubelten<br />

Mittelpunkt jeder Reisegruppe wird.<br />

Und wer sich selbst für die Krönung der<br />

Schöpfung hält, kann zwar an seinem<br />

Einfühlungsvermögen und seiner Fähigkeit<br />

zur Selbstkritik arbeiten – zum zurückhaltenden<br />

Vermittler mit Fingerspitzengefühl<br />

in sensiblen Situationen ist es<br />

aber ein sehr weiter Weg.<br />

Tipps für Teilnehmer:<br />

• Ruhig bleiben. Der Stress ist gewollt,<br />

der Zeitdruck Teil der Methode – alle<br />

Aufgaben zu lösen ist schlicht unmöglich.<br />

• Nicht schauspielern. Es geht um Ihren<br />

Charakter und um Ihre Persönlichkeit<br />

– Teile von Ihnen, die zu Ihnen „dazugehören“.<br />

Bleiben Sie natürlich –<br />

alles andere entdecken die Beobach-<br />

ter sowieso.<br />

• Keine Panik. Die anderen Teilnehmer<br />

haben den gleichen Stress – Sie<br />

sind also sicher nicht der einzige, der<br />

„unter Strom steht“.<br />

• Nicht „festbeißen“. Kommen Sie bei<br />

einer Aufgabe überhaupt nicht weiter,<br />

nehmen Sie die nächste in Angriff,<br />

statt verzweifelt nach einer Lösung<br />

zu suchen – so sammeln Sie auf<br />

jeden Fall mehr Punkte. Sollten Sie am<br />

Ende noch Zeit haben, können Sie die<br />

fiese Nuss“ immer noch knacken.<br />

• Cool bleiben. Lassen Sie sich bei den<br />

Diskussionen nicht von der Gruppendynamik<br />

mitreißen – es geht um den<br />

Weg zur Lösung. Ob die Lösung von<br />

Ihnen kommt, ist nebensächlich. Konkret<br />

bedeutet das, dass die gestellte<br />

Aufgabe sinnlos sein kann („Wieviel<br />

Zeit hat der Weihnachtsmann am<br />

Heiligabend pro Kind?“) – konzentrieren<br />

Sie sich lieber auf die Schritte,<br />

die zu einer (theoretischen) Lösung<br />

führen könnten.<br />

• Höflich bleiben. Im Eifer des Gefechts<br />

nicht die Fassung verlieren.<br />

Sie stehen unter Stress, die Zeit wird<br />

knapp und nur Sie haben die Lösung<br />

erkannt – trotzdem bleiben Sie ruhig<br />

und lassen auch die anderen zu Wort<br />

kommen.<br />

• Fair und neutral bleiben. Natürlich<br />

sind die anderen Wettbewerber<br />

um einen Ausbildungsoder<br />

Studienplatz. Verzichten<br />

Sie trotzdem auf offene Konfrontation<br />

– die Auswahl übernimmt<br />

das Unternehmen noch<br />

früh genug. Wer sich bereits<br />

während des AC als kleiner<br />

Macchiavelli erweist, kommt<br />

nicht weit.<br />

Weiterführende Hilfen:<br />

Wer sich intensiver mit dem Thema<br />

beschäftigen möchte: Es gibt<br />

jede Menge gute Bücher zum Thema<br />

wie z.B. „Assessment- Center<br />

erfolgreich bestehen“ von Johannes<br />

Stärk, Gabal Verlag. Manche<br />

Volkshochschulen bietet Kurse<br />

zum Thema Bewerbertraining und<br />

Vorstellungsgespräch an – das<br />

hilft nicht nur beim AC.<br />

Unter www.planet-beruf.de (Meine<br />

Bewerbung) bietet die Agentur<br />

für Arbeit eine Menge Tipps,<br />

Checklisten, Videos und weitere<br />

Informationen zum Thema Bewerbung,<br />

Vorstellung und AC an – zum Teil<br />

sogar mit interaktiven Übungen.<br />

Spannend und hilfreich sind auch sogenannte<br />

Self Assessment-Center. Wie der<br />

Name schon sagt, bieten Sie die Möglichkeit,<br />

ohne echten Stress virtuelle Erfahrungen<br />

über sich selbst zu sammeln<br />

– ohne echte Beobachter oder Gruppenteilnehmer.<br />

Einfach einmal „Self Assessment“<br />

googeln – die ersten 3 Dutzend<br />

Treffer kommen dann von den Universitäten<br />

(wie z.B. www.studiengangstest.de<br />

mit gleich einem Dutzend Studiengängen).<br />

Auf www.cyquest.de findet sich eine<br />

Vielzahl kostenloser und unverbindlicher<br />

Self-Assessment-Center und Karriereportale<br />

unterschiedlichster Unternehmen<br />

von der der Allianz über Commerzbank,<br />

Edeka, Peek & Cloppenburg, PWC und<br />

Lufthansa bis zu Unilever – klicken und<br />

Ausprobieren ist angesagt!<br />

Und da wir schon im Netz sind, eine<br />

Warnung zum Schluss:<br />

Gerade Standards wie die Postkorbübung<br />

werden im Internet als Übungspakete angeboten<br />

– einzeln oder im Set, neutral,<br />

angeblich branchenspezifisch oder sogar<br />

von bestimmten Unternehmen. Unabhängig<br />

davon, dass die Wahrscheinlichkeit,<br />

exakt auf die angebotene Version auch<br />

im AC zu stoßen, recht gering ist – für<br />

die zum Teil happigen Preise bekommen<br />

Sie mindestens ein sehr gutes Buch, das<br />

dann das gesamte Thema abdeckt und<br />

nicht nur eine Einzelübung.<br />

ISBN 978-3-86936-184-0<br />

Taschenbuch 15,00 €, eBook ab 15,99 €<br />

www. job-und-chancen.de


14 SPECIAL STUDIUM<br />

Studienfinanzierung<br />

Fünf von sechs Studierenden in Deutschland<br />

nutzen weder BAföG noch staatliche<br />

Kredite oder Stipendien.<br />

Familie und Nebenjob sind die wichtigsten<br />

Quellen der Studienfinanzierung<br />

Neun von zehn Studierenden in Deutschland<br />

werden durch ihre Eltern finanziell<br />

unterstützt, mehr als zwei Drittel arbeiten<br />

neben dem Studium. Familie und<br />

Nebenerwerb sind laut aktuellen Daten<br />

der Sozialerhebung die wichtigsten beiden<br />

Einnahmequellen im Studium. Der<br />

CHECK Studienfinanzierung, die jährliche<br />

Auswertung des CHE Centrum für<br />

Hochschulentwicklung, zeigt, wie gering<br />

dagegen mittlerweile die Bedeutung<br />

der staatlichen Unterstützungsangebote<br />

zur Studienfinanzierung geworden ist.<br />

Hierzu zählen das BAföG, staatlich initiierte<br />

Studienkredite sowie Stipendien<br />

(Deutschlandstipendium, Aufstiegsstipendium,<br />

Stipendien der Begabtenförderwerke).<br />

Neuer Masterstudiengang „Smart Society”<br />

Am Lucas-Cranach-Campus in Kronach startet zum Wintersemester 2024/25 ein Angebot,<br />

das an den staatlichen Hochschulen und Universitäten Deutschlands bislang einmalig<br />

ist und das sich besonders an Menschen wendet, welche die Zukunft der Gesellschaft<br />

aktiv gestalten möchten: Der neue Masterstudiengang „Smart Society (M.Sc.)“ an<br />

der Fakultät für Interdisziplinäre und Innovative Wissenschaften der Hochschule Hof (IN-<br />

WISS) soll Studierende befähigen, die Lebensqualität von Menschen in verschiedenen<br />

Lebenssituationen zu verbessern. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Nutzung digitaler<br />

Technologien und gleichzeitig auf der sozialverträglichen Umsetzung technischer<br />

Innovationen.<br />

Interessierte können – nach einem abgeschlossenen Bachelor-Studium – die Grundlage<br />

dafür legen, um als Führungspersönlichkeit die Zukunft in einer intelligenten und vernetzten<br />

Gesellschaft aktiv mitzugestalten.<br />

Größtmögliche Flexibilität für<br />

Studierende<br />

Die Präsenzveranstaltungen des Studiengangs<br />

finden geblockt an zwei Wochenenden<br />

je Monat statt. Das Lehrkonzept<br />

sieht zudem vor, dass in mehreren<br />

Modulen auf Basis von praxisorientierten<br />

Fragestellungen gearbeitet wird.<br />

Umfangreiche Qualifikation<br />

für Jobs der Zukunft<br />

Ein Masterabschluss in „Smart Society“ qualifiziert für eine ganze Reihe zukunftsgerichteter<br />

Berufe und Aufgaben, deren Personalbedarf schon heute zunimmt: Leitende Tätigkeiten<br />

in Stadt- und Regionalplanung sind ebenso denkbar wie jene im Citymanagement,<br />

als Smart City Strategieberater/-in oder als Manager/-in in Business und Urban<br />

Solutions. Auch Jobs als Projektleiter/-in in IT, Energie- und Logistikunternehmen oder<br />

generell im Industriebereich sowie als Sachverständige/ Sachverständiger stehen den<br />

Absolventinnen und Absolventen des neuen Studiengangs offen.<br />

Die wirksamste Verbesserung der Studienfinanzierung<br />

der letzten Jahre war die<br />

Anhebung des Mindestlohns.<br />

Die Verzögerungen bei der BAföG-Reform<br />

sowie die aktuell unverhältnismäßig<br />

hohen Zinsen beim KfW-Studienkredit<br />

sorgen weiter dafür, dass Studierende<br />

zur Finanzierung des Studiums zunehmend<br />

auf sich allein gestellt seien.<br />

Quelle: CHE Centrum für Hochschulentwicklung<br />

Private Hochschulen<br />

Der Anteil der Studierenden an privaten<br />

Hochschulen ist auf 12 % gestiegen.<br />

• Privathochschulen: Zahl der Studierenden<br />

im Wintersemester 2021/22<br />

zwölf Mal so hoch wie 20 Jahre zuvor.<br />

• Privatschulen: Anteil der Privatschüler:innen<br />

binnen 20 Jahren von<br />

6,0 % auf 9,2 % gestiegen.<br />

• Durchschnittlich 2.030 € pro Jahr<br />

bezahlten Eltern 2019 für einen<br />

privaten Schulplatz.<br />

Mit gemeinnützigem Engagement Chancen auf<br />

ein Stipendium erhöhen<br />

Der Beratungsservice Stipendienkompass weiß, dass Förderer bei der Auswahl ihrer<br />

Stipendiaten/-innen großen Wert auf Engagement und biografische Besonderheiten<br />

legen. Leistungen in Schule und Studium spielen auch eine wichtige Rolle, sind jedoch<br />

nicht ausschlaggebend für die Aufnahme in die Förderung. Stattdessen werden Bewerbende<br />

als „Gesamtpaket“ gesehen: Engagierte Persönlichkeiten, die gesellschaftliche<br />

Verantwortung übernehmen, sind gefragt und sollten die Chance auf ein Stipendium<br />

nutzen.<br />

Gesellschaftliches Engagement kann ganz unterschiedlich aussehen: Tätigkeiten und<br />

Aufgaben im sozialen, politischen, religiösen oder ökologischen Spektrum, zählen<br />

ebenso dazu wie die Pflege von Familienangehörigen oder unentgeltliche Nachhilfe.<br />

Ämter wie Klassen- oder Schulsprecher, die Mitarbeit in der Fachschaft oder der Einsatz<br />

im DLRG und der Freiwilligen Feuerwehr zeigen, dass sich Bewerberinnen und Bewerber<br />

nicht nur um das eigene Vorankommen kümmern, sondern die Gesellschaft positiv<br />

stärken wollen.<br />

Für viele Stipendiengeber zählen biografische Besonderheiten zu den Hauptauswahlkriterien.<br />

Studien zufolge können das der Bildungshintergrund der Eltern, Migrationsgeschichte,<br />

Fluchterfahrung, Schicksalsschläge oder Behinderungen und chronische<br />

Krankheiten sein – oder auch wenn Bewerber:innen in einer Pflegefamilie oder Einrichtung<br />

der Jugendhilfe gewohnt haben. Diese und weitere Faktoren werden von vielen<br />

Stipendiengebern explizit als zusätzliche Auswahlkriterien benannt, um auch Studierende<br />

und Studieninteressierte zu einer Bewerbung zu ermutigen, die aufgrund weit<br />

verbreiteter Vorurteile denken, dass sie nicht zur Zielgruppe für Stipendien gehören.<br />

Quelle: Stipendienkompass, Stiftung der Deutschen Wirtschaft<br />

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SPECIAL STUDIUM 15<br />

Generation Jobangebot<br />

Mehr als jede*r dritte Studierende freut sich schon während des Praktikums oder eine<br />

Werksstudierendentätigkeit über einen unterschriftsreifen Arbeitsvertrag. 34,9% der Befragten<br />

geben an, bereits in dieser Berufsorientierungsphase ein Jobangebot für die Zeit<br />

nach ihrem Abschluss erhalten zu haben. 37,0% wurde indes die Möglichkeit in Aussicht<br />

gestellt, ihre Bachelor- oder Masterarbeit im Unternehmen zu schreiben. 29,1% berichten<br />

davon, dass der Praktikumsarbeitgeber ihnen eine Weiterbeschäftigung während des Studiums<br />

in Aussicht gestellt habe.<br />

Besonders begehrt auf Unternehmensseite sind Absolvent*innen von IT-Studiengängen,<br />

von denen 41,3% ein Jobangebot zur Festanstellung nach dem Uniabschluss angeboten<br />

bekommen sowie angehende Ingenieur*innen bei denen die entsprechende Quote gar<br />

bei 44,0% liegt.<br />

Praktikant*innen erhalten Jobangebote weit vor Studienabschluss<br />

Selbst Studierende, die noch drei Semester oder mehr bis zum Abschluss an der Hochschule<br />

lernen müssen, erhalten bereits Jobangebote während eines Praktikums. 33,1%<br />

von ihnen geben an, eine solche Offerte schon in dieser Phase vorgelegt bekommen zu<br />

haben. Die heutige Generation Praktikum wird deutlich stärker umworben als vorherige.<br />

Durch den Fachkräftemangel sind Arbeitgeber gut beraten, qualifizierte Talente schon<br />

früh in ihrer beruflichen Entwicklung anzusprechen und von sich zu überzeugen. Das<br />

Praktikum ist eine große Chance für Unternehmen, junge Menschen dann zu binden,<br />

wenn sie den Arbeitgeber von innen kennenlernen.<br />

Die Zukunft mit dem<br />

Handy entdecken<br />

Mit der kostenlosen App des Studienkompass<br />

kann man sich über Studienund<br />

Berufsmöglichkeiten informieren.<br />

Ein Brückenjahr nach dem Schulabschluss?<br />

Infos zu einem ganz bestimmten<br />

Studiengang oder Videos zu Zukunftsberufen?<br />

– Wenn Sie sich zu ihrer<br />

eigenen Zukunft Gedanken machen<br />

und Informationen zu den verschiedenen<br />

Themen suchen, hilft die kostenlose<br />

App des Studienkompass weiter. Das Stipendienprogramm<br />

hat bereits mehr als<br />

5.000 Jugendliche bei der individuellen<br />

Studien- und Berufswahl begleitet und<br />

stellt seine Methoden und Kompetenzen<br />

in der App Studienkompss to go auch<br />

anderen Jugendlichen zur Verfügung.<br />

Gehaltserwartung liegt bei mehr als 1.400 Euro monatlich<br />

Quelle: Trendence HR-Monitor, Befragung 1.839 Studierende<br />

Auch umgekehrt stellt das Praktikum<br />

für mehr als die Hälfte der Studierenden<br />

(56,4%) ein wesentliches Instrument<br />

dar, um einen zukünftigen<br />

Arbeitgeber auszusuchen. Allerdings<br />

sind sie sich ihres Werts auch bewusst<br />

und erwarten im Schnitt 1.415 € als<br />

monatliche Vergütung. Werksstudierende<br />

gehen von 22 € Stundenlohn<br />

aus. Hintergrund: 63,0% der Hochschulabsolventen<br />

schätzen ihre aktuellen<br />

Jobperspektiven auf dem Arbeitsmarkt<br />

als gut ein. Gerade einmal<br />

3,0% gehen von schlechten Chancen<br />

diesbezüglich aus.<br />

Peacekeeping: Studiengang KuWi vorgestellt<br />

Die Universität der Bundeswehr München hat unter dem Dach der Fakultät für Staatsund<br />

Sozialwissenschaften einen transdisziplinären kulturwissenschaftlichen Studiengang<br />

(B. A. / M. A.) mit sechs Kernprofessuren eingerichtet. Gegenstand des Studiums ist die<br />

wissenschaftliche Analyse kultureller Phänomene in historischer und sozialwissenschaftlicher<br />

Perspektive. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den vielfältigen Beziehungen zwischen<br />

Afrika, dem Mittelmeerraum und Europa. Die Studierenden erwerben grundlegendes kulturtheoretisches<br />

Wissen und erhalten eine umfassende kulturwissenschaftliche Methodenausbildung.<br />

Praxisrelevante Kenntnisse von Religion, Gesellschaft, Kultur und rechtlichen<br />

Normen in diesen Regionen stehen dabei ebenso im Vordergrund wie eine fundierte<br />

Sprachenausbildung (Arabisch und Französisch).<br />

Der Studiengang bietet tiefe Einblicke in die Kulturgeschichte dieser transregionalen<br />

Verflechtungen und vermittelt religionswissenschaftliche Kenntnisse unter besonderer<br />

Berücksichtigung des Islam. Zudem stehen Migrations- und Fluchtdynamiken genauso<br />

im Blickfeld wie das Phänomen des Kulturgüterschutzes in Friedens- und Kriegszeiten.<br />

Schließlich bildet die vergleichende Analyse politischer Ordnungs- und Handlungskulturen<br />

sowie ihrer Interaktionen einen weiteren Schwerpunkt, der nicht nur aus gesellschafts-<br />

und sicherheitspolitischer Perspektive, sondern auch bei der Reflexion kolonialer<br />

und post-kolonialer Machtverhältnisse von besonderer Relevanz ist.<br />

Die Studienkompass-App unterstützt u.a.<br />

bei der Suche nach einem passenden Studium<br />

oder einer Ausbildung, informiert<br />

über Finanzierungsmöglichkeiten und<br />

Auslandsaufenthalte. Neben Infotexten<br />

gibt es Podcasts, Videos, Kompetenztrainings,<br />

Erfahrungsberichte und Rätsel. Ein<br />

Schwerpunkt liegt dabei auf Kompetenzen,<br />

die zukünftig gefragt sind und auf<br />

Berufen, die in den nächsten Jahren verstärkt<br />

in den Vordergrund treten werden.<br />

In zahlreichen Videos berichten Berufstätige<br />

von ihrem Arbeitsalltag.<br />

Hallo Chatbot<br />

Die Karriere-App UniNow hat in einer<br />

Umfrage unter einer halben Million<br />

Studierenden herausgefunden, wie oft<br />

ChatGPT im Studium genutzt wird.<br />

Entgegen bösen Zungen, die ChatGPT<br />

als Garant fürs Betrügen im Studium<br />

sehen, wird der KI-gestützte Textgenerator<br />

tatsächlich seltener genutzt als<br />

angenommen. Demnach machen 45%<br />

der Studierenden überhaupt keinen<br />

Gebrauch von ChatGPT. 43% sind Gelegenheitsnutzer.<br />

Nur 12% geben sich<br />

als echte Hardcore-Nutzer zu erkennen,<br />

die ChatGPT „bei jeder Möglichkeit“ verwenden.<br />

Quelle: UniNow/Jobware GmbH<br />

www. job-und-chancen.de


16 SPECIAL STUDIUM<br />

Studieren – aber was?<br />

Top Studiengänge mit Zukunft<br />

Der Schulabschluss steht an und die Frage nach dem<br />

Studiengang stellt sich. Bei der Auswahl fällt die Wahl<br />

nicht unbedingt leicht. Ein Kriterium ist, ob ein Studiengang<br />

Zukunftsaussichten für spätere Jobchancen<br />

hat.<br />

KREATIVE STUDIENGÄNGE<br />

• Lehrer/in: Gute Zukunfstaussichten und guter Verdienst.Kreative<br />

Fächer wie Kunst/Musik/Darstellendes<br />

Spiel sind abwechslungsreich und man kann viel Eigeninitiative<br />

einbringen.<br />

• Kunst/Musiktherapie: Ebenfalls haben Kunst- und Musiktherapie<br />

gute Zukunftssicherheit und sind sehr kreative<br />

Studiengänge/Jobs.<br />

• Schmuckdesign: Auch wenn Schmuckdesign durch<br />

Massenproduktion nicht mehr so beliebt ist wie früher,<br />

schätzen viele Kund:innen die Handarbeit. Besonders,<br />

wenn es um Einzelstücke wie Hochzeitsringe oder Andenken<br />

geht, gehen die meisten lieber zu Künstler bzw.<br />

Künstlerinnen.<br />

• Medien/Grafikdesign: Besonders in der heutigen Zeit<br />

sind Medien und Grafikdesign äußerst beliebt.<br />

• Medienmanagement: Social Media und andere Medien sind<br />

nicht mehr wegzudenken, weshalb Studiengänge in der<br />

Medienbranche als zukunftssicher gelten. Dazu sind sie,<br />

besonders wenn es um Social Media Management geht,<br />

äußerst kreativ und innovativ.<br />

• Architektur: Architektur verbindet künstlerische und<br />

mathematische Themen. Architekten und Architektinnen<br />

sind gefragte Jobs, die gut bezahlt sind.<br />

NATURWISSENSCHAFTLICHE STUDIENGÄNGE<br />

• Humanmedizin: Hat viele MINT Anteile und gilt als einer<br />

der gefragtesten Jobs. Jedoch ist das Studium sehr anspruchsvoll.<br />

• Zahnmedizin: Auch die Zahnmedizin ist sehr gefragt und<br />

zukunftssicher.<br />

• Veterinärmedizin: Hat einen hohen MINT Anteil, auch<br />

später im Job haben viele Tierärzte- und Ärztinnen ihre<br />

eigenen Labore und Analyseverfahren.<br />

• Pharmazie: Hoher Chemie-Anteil. Ein sehr gefragter<br />

Job mit guten Gehaltsaussichten.<br />

• Lehrer/in für Mathe/Chemie/Physik/Biologie: Lehrende<br />

haben viel Zukunftssicherheit und werden gut bezahlt.<br />

Es können im Lehramt Studium auch mehrere MINT Fächer<br />

verbunden werden.<br />

• Chemieingenieurwesen: Schnittstelle zwischen Chemie<br />

und Prozesswissenschaften. Inhalte sind besonders Mathematik,<br />

Physik und Chemie. Der Studiengang ist sehr<br />

gefragt und hat gute Aufstiegschancen.<br />

• Verfahrenstechnik: Verbindet chemische und technischphysische<br />

Prozesse. Man verbringt viel Zeit im Labor,<br />

aber zeichnet auch Bauteilen oder plant Baukonzepte.<br />

INGENIEUR STUDIENGÄNGE<br />

• Maschinenbau: Beliebter Studiengang mit guten Zukunftsaussichten.<br />

Hier geht es bspw. um Flugzeugtriebwerke<br />

oder Roboter für Lebensmittelproduktionen.<br />

Quelle: StudySmarter<br />

www. job-und-chancen.de


SPECIAL STUDIUM 17<br />

Schwerpunkte sind z. B. Mechanik, Elektrotechnik &<br />

Thermodynamik.<br />

• Bauingenieurwesen: Zählt zu den klassischen und beliebtesten<br />

Ingenieurwissenschaften. Die Einsatzmöglichkeiten<br />

sind groß und beinhalten alles vom Planen zur<br />

Konstruktion und Instandhaltung von Bauwerken.<br />

• Elektrotechnik: In der heutigen Zeit dreht sich alles um<br />

Elektrizität und Energie. Durch den technischen Fortschritt<br />

entstehen ständig neue Anwendungsbereiche.<br />

Die Schwerpunkte sind Elektronik, Informatik, Messund<br />

Regeltechnik.<br />

• Wirtschaftsingenieurwesen: Verbindet Technik und<br />

BWL. Die begehrten Fachkräfte sind in der Logistik, Vertrieb<br />

und Marketing oder Produktion zu finden.<br />

SOZIALE STUDIENGÄNGE<br />

• Psychologie: Das klassische Psychologie-Studium ist<br />

zwar anspruchsvoll, jedoch hat man als Psycholog:in<br />

sehr gute Berufsaussichten.<br />

• Pädagogik: Unter den Pädagogikschirm fallen viele Erziehungsberufe<br />

wie z. B. Sonderpädagogik oder Medienpädagogik.<br />

Jobs gibt es in vielen verschiedenen Gebieten.<br />

• Soziale Arbeit: Beliebter Studiengang mit breitem Anwendungsgebiet,<br />

z. B. Hilfe in Krisensituationen oder<br />

Präven-tionsarbeit.<br />

• Ergotherapie: Unterstützt Menschen, eine durch Verletzung,<br />

Krankheit oder Behinderung verlorengegangene<br />

oder noch nicht erlernte Fähigkeit zu erlangen.<br />

• Gesundheitsmanagement: Verbindet ökonomische und<br />

gesundheitswissenschaftliche Inhalte. Die stetig neuen<br />

medizintechnischen Entwicklungen müssen mit dem<br />

vorhandenen Pflegepersonal gemanagt werden.<br />

GEISTESWISSENSCHAFTLICHE STUDIENGÄNGE<br />

• Journalismus: Oft werden im Journalismus nach Leuten<br />

mit einem Studium der Sprach-, Literatur- oder Kulturwissenschaften<br />

gesucht.<br />

• Jura: Gehört zu den Geisteswissenschaften und ist ein<br />

sehr gefragtes, aber auch sehr schwieriges Studium.<br />

• Kommunikations- und Medienwissenschaften: Hier beschäftigt<br />

man sich mit der menschlichen Kommunikation<br />

und der Funktion, Wirkung und Einflüssen von Medien<br />

auf die Gesellschaft.<br />

• Verlagswesen: Im Verlagswesen arbeiten viele Sprachwissenschaftler<br />

und -wissenschaftlerinnen. Man begegnet<br />

Fachgebieten wie Lektorat, Vertrieb, Presse oder<br />

Rechte und Lizenzen.<br />

WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFT<br />

• Wirtschaftsinformatik: Verbindet Informatik mit wirtschaftswissenschaftlichen<br />

Themen. Typische wirtschaft-liche<br />

Schwerpunkte wie Unternehmensführung,<br />

Marketing und Vertrieb und Informatikschwerpunkte<br />

wie Webtechnologien, Betriebssysteme oder Softwaretechnik.<br />

• BWL: Damit stehen viele Türen offen, da es eine Vielzahl<br />

von Schwerpunkten, wie Projektmanagement,<br />

Marketing oder Unternehmensführung gibt. Auf dem<br />

Arbeitsmarkt wird man mit BWL einen guten Job finden.<br />

• Data Science: Bei Data Science werden große Datenmengen<br />

analysiert und für Firmen aufgearbeitet. Hier<br />

erwarten dich vor allem Themen mit Mathematik, Programmierung,<br />

Informatik und Statistik. Jobs in verschiedenen<br />

Bereichen wie Marketing oder Medizin arbeiten.<br />

• Marketing/Digitales Marketing: Das Studium ist sehr<br />

vielfältig und hat ein breites Anwendungsgebiet. Besonders<br />

Online Marketing wird auch in Zukunft stark gebraucht<br />

und gilt als sicherer Job.<br />

• Digital Transformation: Hier geht es um die digitale<br />

Transformierung von Unternehmen, was in der heutigen<br />

Zeit ein Muss ist. Jobs in diesem Gebiet sind deshalb<br />

sehr gefragt.<br />

• Wirtschaftspsychologie: Ähnlich wie BWL ein sehr vielseitiges<br />

Studium, das Wirtschaft und Psychologie verbindet.<br />

Spätere Jobs gibt es z. B. im Marketing, Change<br />

Management oder PR.<br />

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18 SPECIAL STUDIUM<br />

BAföG – auf einen Blick!<br />

Das BAföG ermöglicht es Jugendlichen und jungen Erwachsenen, eine ihrer Eignung und Neigung entsprechende<br />

Ausbildung zu absolvieren – auch wenn die Eltern diese Ausbildung nicht finanzieren können. Eine gute Ausbildung<br />

ist die Basis für beruflichen Erfolg.<br />

Ziel ist es, allen jungen Menschen die Möglichkeit zu geben,<br />

unabhängig von ihrer sozialen und wirtschaftlichen Situation<br />

eine Ausbildung zu absolvieren, die ihren Fähigkeiten und Interessen<br />

entspricht. Damit über einen BAföG-Antrag entschieden<br />

werden kann, sind folgende Fragen zu klären:<br />

• Ist die gewählte Ausbildung förderungsfähig?<br />

• Erfüllt die Antragstellerin oder der Antragsteller die persönlichen<br />

Förderungsvoraussetzungen?<br />

• Ist der Ausbildungsbedarf nicht durch eigenes Einkommen<br />

und Vermögen sowie durch das Einkommen von Eltern gedeckt?<br />

Aus der Beantwortung dieser Fragen ergibt sich, ob jemand<br />

BAföG erhalten kann und wie hoch die monatliche Förderung<br />

ist. Mit der BAföG-Reform 2022 haben noch mehr Menschen<br />

Anspruch auf die Förderung, da unter anderem die Freibeträge<br />

vom Einkommen angehoben wurden. Das sind zum Beispiel<br />

die Einkommensbeträge, die die Eltern nach dem BAföG nicht<br />

für die Ausbildung ihrer Kinder einsetzen müssen. Es lohnt sich<br />

also, zu prüfen, ob eine Förderung möglich ist.<br />

Für eine verbindliche Klärung individueller<br />

Fragen lassen Sie sich am besten frühzeitig<br />

beim zuständigen Amt für<br />

Ausbildungsförderung beraten.<br />

WAS WIRD GEFÖRDERT?<br />

Mit dem BAföG fördert der Staat die erste Ausbildung an berufsbildenden<br />

Schulen, Colleges, Akademien und Hochschulen.<br />

Seit der BAföG-Novelle 2019 kann auch ein Studium an einer<br />

privaten Berufsakademie gefördert werden.<br />

Ausbildungsförderung wird gemäß § 2 BAföG geleistet für den<br />

Besuch von:<br />

• weiterführenden allgemeinbildenden Schulen (z. B. Haupt-,<br />

Real- und Gesamtschulen, Gymnasien) ab Klasse 10,<br />

• Berufsfachschulen, deren Besuch eine abgeschlossene<br />

Berufsausbildung nicht voraussetzt, einschließlich der<br />

Klassen aller Formen der beruflichen Grundbildung (z. B.<br />

Berufsvorbereitungsjahr), ab Klasse 10,<br />

• Fach- und Fachoberschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene<br />

Berufsausbildung nicht voraussetzt<br />

• Berufsfachschulklassen und Fachschulklassen, deren Besuch<br />

eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt,<br />

sofern sie in einem zumindest zweijährigen Bildungsgang<br />

einen berufsqualifizierenden Abschluss vermitteln,<br />

• Fach- und Fachoberschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene<br />

Berufsausbildung voraussetzt,<br />

• Abendhauptschulen, Berufsaufbauschulen, Abendrealschulen,<br />

Abendgymnasien und Colleges,<br />

• höheren Fachschulen und Akademien,<br />

• Hochschulen,<br />

• privaten Berufsakademien.<br />

WER WIRD GEFÖRDERT?<br />

Ob BAföG gewährt werden kann, hängt auch von den<br />

persönlichen Voraussetzungen ab: Relevant sind die<br />

Staatsangehörigkeit bzw. der aufenthaltsrechtliche<br />

Status, das Alter und die Eignung für die gewünschte<br />

Ausbildung sowie privates Einkommen und Vermögen.<br />

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SPECIAL STUDIUM 19<br />

BAföG NICHT NUR FÜR DEUTSCHE<br />

Wer die deutsche Staatsangehörigkeit hat, kann grundsätzlich<br />

BAföG erhalten. Aber auch Bürger der Europäischen<br />

Union, Migrant/*innen und Geflüchtete, die in Deutschland<br />

leben, können BAföG als finanzielle Unterstützung während des<br />

Studiums oder der Schulzeit erhalten. Als Grundregel gilt: Haben<br />

Ausländer/*innen eine Bleibeperspektive in Deutschland und sind<br />

sie gesellschaftlich integriert, gelten sie als förderberechtigt.<br />

ACHTUNG, ALTERSGRENZE<br />

Studierende, Schülerinnen und Schüler können nur gefördert<br />

werden, wenn sie ihr Studium oder ihre schulische Ausbildung<br />

vor Vollendung des 45. Lebensjahres beginnen. In einigen Fällen<br />

gibt es Ausnahmen von dieser Regel.<br />

DER ABSCHLUSS MUSS DAS ZIEL SEIN<br />

Wer BAföG bekommen möchte, sollte natürlich grundsätzlich in<br />

der Lage sein, das angestrebte Ausbildungsziel auch tatsächlich<br />

zu erreichen. Ein gesonderter Nachweis ist dafür nicht erforderlich,<br />

in der Regel genügt die Aufnahme an der Hochschule oder<br />

Schule.<br />

Beratung im<br />

Stipendiendschungel<br />

Viele Studierende suchen nach Finanzierungsmöglichkeiten<br />

für ihr Studium. Die erste Suche geht meist<br />

in Richtung Nebenjob, BAföG oder Studienkredite. Die<br />

Möglichkeiten von Stipendien werden zunächst außer<br />

Acht gelassen. Viele Studierende wissen nicht, dass<br />

Stipendien nicht nur an die Besten eines Jahrgangs vergeben<br />

werden, sondern dass besonders auch soziale<br />

Aspekte wie Herkunft und Bildungsgrad der Eltern sowie<br />

gesellschaftliches Engagement eine wichtige Rolle<br />

spielen.<br />

Neben den bekannteren 13 Begabtenförderungswerken gibt es<br />

eine Vielzahl regionaler und fachspezifischer Stipendien, bei denen<br />

sich die Auswahlkriterien stark unterscheiden können und<br />

die Studierende z. B. am Anfang oder Ende des Studiums, in<br />

einem Auslandssemester oder bei einem besonderen Vorhaben<br />

unterstützen.<br />

Auszubildende an höheren Fachschulen, Akademien oder Hochschulen<br />

müssen allerdings einen Leistungsnachweis vorlegen,<br />

wenn sie ab dem fünften Fachsemester weiter gefördert werden<br />

wollen. In einigen Fällen schreiben die Ausbildungs- und Prüfungsordnungen<br />

eine Zwischenprüfung oder einen anderen Leistungsnachweis<br />

schon vor dem dritten Fachsemester vor. Dann<br />

müssen diese Zeugnisse auch beim Amt für Ausbildungsförderung<br />

vorgelegt werden, damit BAföG bewilligt werden kann.<br />

Quelle: Bundesministerium<br />

für Bildung und Forschung<br />

DIGITALE ANTRAGSTELLUNG<br />

Beim bundesweit einheitlichen Online-Antrag „BAföG-Digital“<br />

musste für eine gültige Antragstellung bisher der digitale Antrag<br />

entweder mit der e-Id-Funktion des Personalausweises bestätigt<br />

oder ausgedruck und unterschrieben an das zuständige Amt für<br />

Ausbildungsförderung gesendet werden. Jetzt reicht die Einrichtung<br />

eines einfachen Nutzerkontos aus und der digitale Antrag<br />

kann direkt abgeschickt werden.<br />

Übrigens: Studierende, Schülerinnen und Schüler, die das<br />

15. Lebensjahr vollendet haben, können den BAföG-Antrag<br />

selbst stellen.<br />

Je nach Ausbildungsart sind unterschiedliche Stellen für die<br />

Beantragung von BAföG zuständig:<br />

• Für Studierende das Studierendenwerk am Ort der Hochschule,<br />

an der sie immatrikuliert sind.<br />

• Für Schülerinnen und Schüler an Abendgymnasien, Colleges,<br />

höheren Fachschulen und Akademien das Amt für Ausbildungsförderung<br />

der Stadt- oder Kreisverwaltung, in<br />

dessen Bezirk sich die Ausbildungsstätte befindet.<br />

• Für alle anderen Schülerinnen und Schüler das Amt für<br />

Ausbildungsförderung der Stadt- oder Kreisverwaltung am<br />

Wohnort der Eltern, in Einzelfällen am Wohnort des Auszubildenden.<br />

!<br />

Mehr Infos, Adressen und Formblätter auf<br />

www.bafög.de<br />

Der unabhängige Stipendienberatungsservice Elternkompass hat<br />

es sich zur Aufgabe gemacht, Studierende und Studieninteressierte<br />

sowie ihre Eltern bei der Recherche und im Bewerbungsprozess<br />

zu unterstützen. Das Team findet in der individuellen<br />

Beratung passende Stipendien und bietet regelmäßig Onlineseminare<br />

zu den Themen Stipendienprogramme, Recherche, Bewerbungsverfahren<br />

und Auswahlprozess an.<br />

Eine direkte Orientierung im Stipendiendschungel und Unterstützung<br />

bei der Stipendiensuche bietet außerdem das Angebot<br />

Stipendium-O-Mat. Interessenten werden anhand von anonymisierten<br />

Antworten durch den Stipendienfindungsprozess geführt<br />

und bekommen eine grobe Richtung aufgezeigt, welche Stipendien<br />

in Frage kommen könnten.<br />

Das Team ist für eine ausführliche Beratung unter der Telefonnummer<br />

030 / 27 89 06 - 777 zu erreichen. Fragen können darüber<br />

hinaus per E-Mail an service@elternkompass.info gestellt<br />

werden.<br />

Über den Elternkompass<br />

Der Elternkompass ist ein unabhängiges, kostenfreies Informations-<br />

und Beratungsangebot der Stiftung der Deutschen Wirtschaft<br />

(sdw). Das Team bietet Orientierung in der deutschen<br />

Stipendienlandschaft, zeigt Stipendienmöglichkeiten auf und<br />

informiert über Bewerbungsverfahren. Mehr Informationen zum<br />

Elternkompass sowie den kostenlosen Informationsflyer finden<br />

Sie unter www.elternkompass.info<br />

www. job-und-chancen.de


20 SPECIAL STUDIUM<br />

Wie finde ich den richtigen Studienkredit?<br />

Die individuelle Finanzierung eines Studiums erfolgte in den letzten Jahren aufgrund eines politisch bewirkten<br />

Bedeutungsverlustes des BAföG zunehmend durch finanzielle Unterstützungsleistungen der Elternhäuser sowie<br />

durch Erwerbstätigkeit der Studierenden während des Hochschulstudiums.<br />

Ist ein Studienkredit das Mittel der Wahl, um das Studium weiterführen<br />

und erfolgreich abschließen zu können? Wenn ja: Welcher<br />

Studienkredit empfiehlt sich?<br />

GRUNDTYPEN<br />

Das im CHE-Studienkredit-Test berücksichtigte Portfolio von<br />

Studienkrediten lässt sich in vier Grundtypen unterteilen:<br />

• Angebote zur allgemeinen Studienfinanzierung zielen auf<br />

Lebenshaltungskosten und eventuell anfallende Studiengebühren.<br />

Die Rückzahlung erfolgt nach dem Abschluss<br />

über monatliche Tilgungsraten.<br />

• Bei den Bildungsfonds-Konzepten von Deutsche Bildung<br />

und Brain Capital handelt es sich nicht um einen klassischen<br />

Kredit: Aus den Mitteln eines Fonds werden ausgewählte<br />

Studierende gefördert. Nach Abschluss des Studiums zahlen<br />

diese für einen bestimmten Zeitraum einen bestimmten<br />

Prozentsatz ihres Einkommens zurück.<br />

• Überbrückungs-, Zwischen- und Abschlussfinanzierungskredite<br />

des Bundesverwaltungsamtes, der Studentenwerke<br />

sowie der E. W. Kuhlmann-Stiftung dienen dazu, kurz vor<br />

dem Examen stehenden Studierenden für eine begrenzte<br />

Zeit finanzielle Unterstützung zu gewähren. Sie zeichnen<br />

sich durch besonders günstige Zinssätze aus (teilweise sind<br />

sie sogar zinsfrei!).<br />

• Hochschulspezifische Angebote zielen meist auf eine Finanzierung<br />

der Studiengebühren an privaten Hochschulen<br />

(Ausnahme: der Studienfonds der Universität zu Lübeck.<br />

Viele dieser Angebote sind, ähnlich wie Bildungsfonds, mit<br />

einkommensabhängiger Rückzahlung gestaltet.<br />

Im Internet finden sich weitere Anbieter, die (etwa als<br />

Peer-to-Peer-Kredit-Vermittler) sogenannte „Studienkredite“<br />

anbieten. Hier ist größte Vorsicht geboten!<br />

Diese Modelle sind mitunter überhaupt nicht an studentischen<br />

Bedürfnissen orientiert und meist überteuert.<br />

Das teilweise angeführte Argument der schnellen<br />

und „unbürokratischen Bearbeitung“ macht diese<br />

Nachteile nicht wett.<br />

WAS WURDE BEWERTET?<br />

1. Zugang: Unter welchen Voraussetzungen ist das Kreditangebot<br />

wo und für wen verfügbar? Wie leicht ist der Kredit<br />

erhältlich, bestehen Hürden für bestimmte Studierende?<br />

2. Kapazität: Ermöglicht der Studienkredit die Finanzierungdes<br />

Studiums über einen ausreichend langen<br />

Zeitraum?Ermöglicht der maximale Auszahlungsbetrag<br />

– auch wenn diese Möglichkeit nicht in jedem Fall<br />

und durchgehend aus-geschöpft werden muss – eine<br />

angemessene Finanzierung der entstehenden Kosten?<br />

3. Kosten: Zu welchen finanziellen Bedingungen wird der Kredit<br />

ewährt, welche Gesamtkosten entstehen?<br />

4. Risikobegrenzung: Wie wird das individuelle Risiko begrenzt,<br />

dass bei Zinsänderungen, Arbeitslosigkeit oder Ähnlichem<br />

den Studierenden ein Schuldenberg „über den Kopf wächst“?<br />

5. Flexibilität: Bindet das Angebot Studierende an ein zunächst<br />

gewähltes Fach bzw. an die zunächst gewählte<br />

Hochschule, oder sind Fach- und Ortswechsel sowie Auslandsaufenthalte<br />

möglich? Existiert die Möglichkeit, den<br />

Auszahlungsbetrag bedarfsgerecht zu variieren oder eine Einmalzahlung<br />

(z.B. für einen Laptop) in Anspruch zu nehmen?<br />

www. job-und-chancen.de


SPECIAL STUDIUM 21<br />

Vier Tipps zur Entscheidung:<br />

SCHRITT 1: Den wirklichen Bedarf kalkulieren! Die grundsätzliche<br />

Frage, ob die Aufnahme eines Darlehens überhaupt notwendig<br />

ist, muss selbstkritisch beantwortet werden. Verschiedene<br />

Aspekte spielen dabei eine Rolle:<br />

• Einnahmen den <strong>Ausgabe</strong>n gegenübergestellen. Im kompletten<br />

Test (Download siehe unten) ist eine Tabelle abgebildet,<br />

die die persönliche Finanzkalkulationerleichtern kann.<br />

• Es ist sind zuerst alle Möglichkeiten ohne oder mit geringer<br />

Rückzahlungsverpflichtung (Jobben, Stipendien, BAföG, Unterstützung<br />

durch die Eltern) auszuschöpfen. Bereits durch<br />

BAföG Geförderte können über einen Aktualisierungsantrag<br />

eine Berücksichtigung möglicherweise gesunkener Elterneinkommen<br />

bei der Berechnung des BAföG-Anspruchs<br />

erreichen. Es eröffnet sich damit für zahlreiche betroffene<br />

Studierende neu die Möglichkeit, Anspruch auf BAföG<br />

geltend machen zu können bzw. die Möglichkeit, höhere<br />

Fördersummen zu erhalten.<br />

• Ein studienfachnaher Nebenjob kann in vielen Fällen ein großes<br />

„Plus“ für den Berufseinstieg bedeuten und sinnvoller<br />

als ein Kredit sein.<br />

Eventuell unklare Begriffe können im Glossar des PDF nach-geschlagen<br />

werden. Es gilt herauszufinden, welche Angebote den<br />

individuellen Anforderungen genügen.<br />

Nachdem potenziell passende Anbieter herausgefiltert wurden,<br />

sollten alle in Frage kommenden Anbieter auch bezüglich ihrer<br />

übrigen Konditionen untersucht werden. Gibt es „K.O.-Kriterien“<br />

wie etwa Altersgrenzen etc., die das Angebot unattraktiv oder<br />

sogar nicht nutzbar machen? Sind weitere Nachteile/Hürden erkennbar?<br />

Eventuell macht es Sinn, sich weiterführende Informationen<br />

bezüglich der ausgewählten Angebote zu besorgen.<br />

Attraktive Zinssätze sollten durch einen festen<br />

Zinssatz gesichert werden.<br />

SCHRITT 4: Anbieter kontaktieren! Im letzten Schritt sollte man<br />

sich von den verbliebenen Anbietern ein konkretes, verbindliches<br />

Angebot erstellen lassen. Im Beratungsgespräch können<br />

weitere Details geklärt werden. Vielleicht sind – obwohl nicht<br />

in Veröffentlichungen angegeben – flexible Lösungen möglich.<br />

• Die Dauer der Inanspruchnahme ist zu definieren: Ist ein<br />

Studienkredit nur für eine bestimmte Phase (zur Konzen-tration<br />

auf das Studium, z.B. in der Studienabschluss-Phase)<br />

nötig oder wirklich für den kompletten Studienverlauf?<br />

• Naturgemäß ist der Lebensstandard in Ausbildungsphasen<br />

nicht vergleichbar mit dem Lebensstandard von Berufstätigen.<br />

Überdimensionale Ansprüche auf Kosten der Zukunft<br />

sollten hinterfragt werden.<br />

Generell gilt als Faustregel: so wenig Kredit<br />

aufnehmen wie möglich, aber so viel wie für<br />

ein reibungsloses Studium erforderlich!<br />

SCHRITT 2: Anforderungen klären! Die unterschiedlich ausgestalteten<br />

Kreditangebote sind für verschiedene „Studierendentypen“<br />

auch unterschiedlich attraktiv. Entscheidend ist nicht nur<br />

der Zinssatz. Wer beispielsweise besonderen Wert auf Flexibilität<br />

oder Förderung beim Auslandsstudium legt, muss eventuell<br />

höhere Kosten in Kauf nehmen, um die Mittel auch so einsetzen<br />

zu können, wie er/sie es vorhat.<br />

Der CHE-Studienkredit-Test verzichtet daher bewusst auf die<br />

Ermittlung eines besten Angebots. Durch die Bewertung in fünf<br />

verschiedenen Dimensionen – Zugang, Kapazität, Kosten, Risikobegrenzung,<br />

Flexibilität – bietet der Test die Möglichkeit,<br />

sich über die individuell wichtigen Kriterien zu informieren. Persönliche<br />

Zukunftspläne, soweit absehbar, sind dabei besonders<br />

zu berücksichtigen.<br />

Gerade wenn längere Auslandsaufenthalte eingeplant sind oder<br />

die Hochschule gewechselt werden soll, muss darauf geachtet<br />

werden, dass der Kreditgeber nicht gerade das ausschließt.<br />

SCHRITT 3: Angebote vergleichen! Wenn die persönliche Situation<br />

klar ist, individuelle Planungen und besondere Präferenzen<br />

definiert sind, können geeignete Angebote herausgefiltertwerden.<br />

Im dritten Schritt geht es daher vor allem darum, die<br />

gelisteten Angebote unter die Lupe zu nehmen. Kriterien, die<br />

aufgrund der persönlichen Lage besonders relevant sind (Schritt<br />

2), sollte bei der Betrachtung der Bewertung der einzelnen Angebote<br />

besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.<br />

Genau so wichtig ist es, im Beratungsgespräch den aktuellen<br />

Stand der Konditionen einzuholen.<br />

Dann gilt es, die verschiedenen Angebote zu vergleichen (nicht<br />

sofort unterschreiben!). Gute Ansprechpartner für externen Rat<br />

sind Studierende, die schon Erfahrungen mit Krediten haben,<br />

Eltern sowie die Finanzierungsberatung des örtlichen Studentenwerks.<br />

Man sollte keine teuren Extras (z.B. zusätzliche<br />

Versicherungen u. Ä.) akzeptieren, wenn sie nicht<br />

unbedingt nötig sind – im Zweifelsfall lieber noch<br />

einmal drüber schlafen und Rat einholen.<br />

Den kompletten Test gibt es kostenlos zum Download unter<br />

www.che.de/download/check-studienfinanzierung-2022/<br />

www. job-und-chancen.de


22 SPECIAL STUDIUM<br />

Was verdient man nach<br />

dem Studium?<br />

In Deutschland sprechen wir nur selten über das Thema<br />

Gehalt. Das macht es Absolventen besonders schwer,<br />

einzuschätzen, welches Einstiegsgehalt sie mit ihrem<br />

Abschluss erwarten können. Das erste eigene Geld<br />

ist ein wichtiger Meilenstein der Karriere. Welche Einstiegsgehälter<br />

können die jungen Wirtschaftswissenschaftler,<br />

Ingenieure, Sozialwissenschaftler und Co in<br />

ihrem ersten Job erwarten? Welche Branchen zahlen<br />

besonders gut und welche Faktoren beeinflussen die<br />

Einstiegsgehälter? Der StepStone Gehaltsreport für<br />

Absolventen verrät alles zum Thema Gehalt nach dem<br />

Bachelor oder Master.<br />

Das durchschnittliche Jahresgehalt von Berufseinsteigern mit<br />

akademischem Abschluss liegt in Deutschland bei 45.400 €<br />

brutto. Absolventen mit einem Master-Abschluss steigen mit<br />

rund 5.200 Euro pro Jahr mehr ein als Bachelor-Absolventen.<br />

Am besten verdienen die ehemaligen Studierenden in Baden-<br />

Württemberg (47.800 €), Bayern (47.400 €) und Hessen (46.400<br />

€). Die Top-Branchen für Akademiker sind Automobil (51.700 €),<br />

Luft- und Raumfahrt (51.100 €) und die Chemie (49.900 €).<br />

DIE LUKRATIVSTEN STUDIENGÄNGE<br />

Absolventen eines Medizinstudiums bekommen zum Start am<br />

meisten: Mit durchschnittlich 59.500 € sind sie Spitzenreiter des<br />

Rankings nach Studiengang. Auf Platz 2 liegen Berufseinsteiger<br />

mit einem Master-Abschluss in Wirtschaftsingenieurwesen<br />

(52.800 €), dicht gefolgt von Absolventen der Rechtswissenschaften<br />

(52.300 €).<br />

Die niedrigsten Einstiegsgehälter erhalten Absolventen von<br />

Design-Studiengängen (34.100 €), Geisteswissenschaftler<br />

(34.600 €) sowie Geschichts- /Kulturwissenschaftler (35.100 €).<br />

NACH STUDIENGÄNGEN (MASTER):<br />

Ingenieurwissenschaften 50.774 €<br />

Psychologie 46.357 €<br />

Wirtschaftswissenschaften 46.031 €<br />

Naturwissenschaften 43.745 €<br />

Erziehungswissenschaften, Sozialpädagogik 41.934 €<br />

Politik- und Sozialwissenschaften 40.652 €<br />

Design 40.470 €<br />

Geowissenschaften 39.816 €<br />

Architektur 39.580 €<br />

Geschichts- und Kulturwissenschaften 36.946 €<br />

Philosophie und Geisteswissenschaften 36.531 €<br />

NACH BERUFSGRUPPEN (MASTER):<br />

Unternehmensberatung 50.127 €<br />

Finanzwesen 48.999 €<br />

Einkauf, Material, Logistik 48.091 €<br />

Bauwesen 47.011 €<br />

Accounting 46.570 €<br />

Vertrieb 46.282 €<br />

Naturwissenschaftliche Forschung 45.844 €<br />

Personalwesen 44.661 €<br />

Marketing 44.167 €<br />

Design 43.511 €<br />

Administration und Sekretariat 43.153 €<br />

Gesundheit und Soziale Dienste 42.841 €<br />

Costumer Service 41.556 €<br />

Bildung 39.813 €<br />

Handel 39.105 €<br />

PR 38.288 €<br />

Medien 34.925 €<br />

www. job-und-chancen.de


SPECIAL STUDIUM 23<br />

DIE BRANCHE ENTSCHEIDET<br />

Deutschlands Automobilindustrie ist seit Jahren eine der beliebtesten<br />

Branchen für Berufseinsteiger.Das liegt auch am hohen<br />

Einstiegsgehalt: Wer in dieser Branche einen Job hat, erhält<br />

nach der Uni im Schnitt 51.700 €. Die Luft- und Raumfahrt<br />

(51.100 €) sowie die chemie- und erdölverarbeitende Industrie<br />

(49.900 €) landen auf Platz 2 und 3 des Branchen-Rankings.<br />

Die niedrigsten Einstiegsgehälter erhalten Absolventen der<br />

Hotel- und Gastronomiebranche (34.000 €), der Freizeit- und<br />

Touristikbranche (36.100 €) sowie im Bereich Agentur, Werbung,<br />

Marketing und PR (36.600 €).<br />

NACH BRANCHEN<br />

Fahrzeugbau/-zulieferer 51.664 €<br />

Luft- und Raumfahrt 51.132 €<br />

Chemie- und Erdölverarbeitende Industrie 49.874 €<br />

Banken 49.827 €<br />

Pharmaindustrie 49.794 €<br />

Maschinen- und Anlagenbau 49.146 €<br />

Unternehmensberatung, Wirtschaftsprüfung, 48.934 €<br />

Recht<br />

Elektrotechnik, Feinmechanik & Optik 48.724 €<br />

Metallindustrie 48.337 €<br />

Medizintechnik 48.286 €<br />

Versicherungen 48.217 €<br />

Finanzdienstleister 47.559 €<br />

Energie- und Wasserversorgung & Entsorgung 47.189 €<br />

Wissenschaft & Forschung 46.170 €<br />

IT & Internet 45.855 €<br />

Immobilien 45.491 €<br />

Telekommunikation 45.202 €<br />

Baugewerbe/-industrie 44.052 €<br />

Öffentlicher Dienst & Verbände 43.509 €<br />

Gesundheit & soziale Dienste 42.707 €<br />

Groß- & Einzelhandel 42.632 €<br />

Konsumgüter/Gebrauchsgüter 42.583 €<br />

Transport & Logistik 42.525 €<br />

Nahrungs- & Genussmittel 41.857 €<br />

Textilien, Bekleidung & Lederwaren 41.174 €<br />

Personaldienstleistungen 41.172 €<br />

Bildung & Training 40.493 €<br />

Medien 38.044 €<br />

Agentur, Werbung, Marketing & PR 36.593 €<br />

Freizeit, Touristik, Kultur & Sport 36.086 €<br />

Hotel, Gastronomie & Catering 34.048 €<br />

MEHR MITARBEITER, MEHR GEHALT<br />

Absolventen verdienen beim Berufseinstieg in sehr großen<br />

Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern am meisten. Sie<br />

können sich über ein Jahresgehalt von durchschnittlich 50.500<br />

€ freuen. Damit liegen sie rund 11 % über dem Durchschnitt.<br />

Bei mittelgroßen Firmen mit 501 bis 1.000 Mitarbeitern liegt<br />

das Einstiegsgehalt mit 46.500 € nur rund 2 % über dem Gesamtdurchschnitt.<br />

Kleinere Arbeitgeber, die bis zu 50 Mitarbeiter beschäftigen,<br />

zahlen Berufsstartern mit 42.300 € rund 7 % unter dem Durchschnitt.<br />

HOHE GEHÄLTER<br />

Ein Top-Einstiegsgehalt erhalten Absolventen in den Bundesländern<br />

Baden-Württemberg (47.800 €), in Bayern (47.400 €) und<br />

Hessen (46.400 €).<br />

Am unteren Ende der Gehaltsspanne und deutlich unter dem<br />

Bundesdurchschnitt liegen Sachsen (38.400 €), Sachsen-Anhalt<br />

(39.400 €) und Thüringen (40.100 €).<br />

Auf Städteebene erzielen Berufseinsteiger in <strong>Stuttgart</strong> das<br />

höchste Einstiegsgehalt – 49.400 € sind es hier. Dahinter folgen<br />

München (48.400 €) und Frankfurt am Main (47.600 €).<br />

Nach Bundesländern<br />

Baden-Württemberg 47.768 €<br />

Bayern 47.393 €<br />

Hessen 46.351 €<br />

Hamburg 45.105 €<br />

Nordrhein-Westfalen 44.736 €<br />

Rheinland-Pfalz 44.377 €<br />

Niedersachsen 44.171 €<br />

Saarland 43.068 €<br />

Berlin 42.873 €<br />

Bremen 42.796 €<br />

Mecklenburg-Vorpommern 42.782 €<br />

Brandenburg 42.751 €<br />

Schleswig-Holstein 42.739 €<br />

Thüringen 40.113 €<br />

Sachsen-Anhalt 39.351 €<br />

Sachsen 38.407 €<br />

EINSTIEGSGEHÄLTER<br />

Das höchste Einstiegsgehalt erzielen im Schnitt Berufsstarter,<br />

die an der Universität <strong>Stuttgart</strong> studiert haben (52.900 €).<br />

Auch Absolventen der TU Darmstadt verdienen bei ihrem ersten<br />

Job mit 52.500 € überdurchschnittlich gut. Auf Platz 3 im<br />

Uni-Ranking liegt die Ostbayerische Technische Hochschule in<br />

Regensburg: Wer hier studiert hat, erzielt als Berufseinsteiger im<br />

Schnitt 51.400 € jährlich.<br />

Die 10 Top-Universitäten in Deutschland<br />

Universität <strong>Stuttgart</strong> 52.922 €<br />

TU Darmstadt 52.476 €<br />

Ostbayerische Technische Hochschule<br />

Regensburg 51.401 €<br />

TU München (TUM) 51.234 €<br />

TU Braunschweig 51.223 €<br />

Universität Münster 51.216 €<br />

Karlsruher Institut für Technologie 50.966 €<br />

RWTH Aachen 50.926 €<br />

TU Kaiserslautern 50.615 €<br />

Universität Heidelberg 50.025 €<br />

ÜBER DEN GEHALTSREPORT<br />

Für den Gehaltsreport für Absolventen wurden die Daten von<br />

rund 13.000 Berufseinsteigern mit akademischer Ausbildung<br />

und maximal zwei Jahren Berufserfahrung berücksichtigt. Die<br />

Daten wurden im Zeitraum von September 2019 bis August<br />

2020 erhoben. Der Gehaltsreport zeigt die durchschnittlichen<br />

Gehälter für Berufseinsteiger. Bei der Auswertung wurden aus<br />

Gründen der Vergleichbarkeit nur die Angaben derjenigen Umfrageteilnehmer<br />

berücksichtigt, die in Vollzeit arbeiten. Alle Gehaltsdaten<br />

sind in € angegeben. Sämtliche Gehaltszahlen beziehen<br />

sich auf das Durchschnitts-Bruttojahresgehalt inklusive<br />

Boni, Provisionen, Prämien etc.<br />

Den kompletten Gehaltsreport gibt es kostenlos zum Download<br />

unter www.stepstone.de/e-recruiting/wissen/einstiegsgehalt/<br />

www. job-und-chancen.de


24 SPECIAL STUDIUM<br />

Wohngemeinschaft oder Singlebude?<br />

Studienanfänger zieht es im kommenden Semester wieder in die Hochschulstädte. Bezahlbaren Wohnraum zu<br />

finden ist eine große Herausforderung. Sparpotenzial bietet das Leben in einer Wohngemeinschaft oder auch in<br />

einem Studentenwohnheim.<br />

Besonders in den Großstädten mit angespannten Mietmärkten<br />

treffen Erstsemester auf viel Konkurrenz bei der Wohnungssuche.<br />

In einer WG lässt sich sparen. Die größten preislichen<br />

Unterschiede bestehen in teuren Städten wie München oder<br />

<strong>Stuttgart</strong>. Es ist wichtig, rechtzeitig zu schauen, was für Möglichkeiten<br />

in der gewünschten Stadt gibt und die Kosten zu vergleichen.<br />

so wie das sogenannte „Schwarze Brett“ einer Universität, an<br />

dem in der Regel Aushänge zu freien Studentenwohnungen zu<br />

finden sind. Es lohnt sich in jedem Fall, in der örtlichen Zeitschrift<br />

eine eigene Suchanzeige zu schalten.<br />

Die große Ersparnis in einer WG hängt damit zusammen, dass<br />

der Mietanteil von gemeinsamen Flächen wie Küche, Bad etc.<br />

von mehreren Personen getragen wird. Dazu kommt, dass sich<br />

Studenten auch die Nebenkosten mit den anderen Bewohnern<br />

teilen. Wer alleine wohnt, hat zwar in der Regel mehr Ruhe und<br />

muss sich im Haushalt an keine Regel halten, dafür aber die<br />

Miete vollständig tragen.<br />

GÜNSTIGE MIETEN IM OSTEN<br />

Deutlicher geringer sind die Preisunterschiede hingegen in vielen<br />

ostdeutschen Studentenstädten. Generell wohnen Studenten<br />

im Osten sehr günstig. Unter anderem in Dresden, Leipzig und<br />

Halle gibt es günstige Wohnungen. Aufgrund von renommierten<br />

Universitäten und Hochschulen zieht es auch immer mehr<br />

Studierende in die neuen Bundesländer. Neben den niedrigen<br />

Mieten locken vor allem angesehene Hochschulen und Universitäten<br />

immer mehr junge Menschen in die ostdeutschen Bundesländer.<br />

Gerade wer weit verbreitete Studiengänge wie BWL,<br />

Informatik oder Medizin studieren möchte, kann bei der Wahl<br />

des Wohnorts viel Geld sparen.<br />

DIE SUCHE<br />

Am Besten im Internet schauen, was auf den gängigen Portalen<br />

zu finden ist. Lohnenswert ist es immer, auch die Hinweise und<br />

Hilfestellungen der Universitäten zu beachten. Diese halten zum<br />

Teil eigene Portale vor, in denen Studentenwohnungen vermittelt<br />

werden oder aber an regionale Ansprechpartner vermittelt<br />

wird.<br />

Das Studentenwerk kann ein erster Ansprechpartner sein, eben-<br />

ALTERNATIVE STUDENTENWOHNHEIM<br />

Eine mögliche Alternative zur eigenen Studentenwohnung oder<br />

zu einem WG-Zimmer in einer Studentenwohnung kann unter<br />

Umständen ein Zimmer in einem Studentenwohnheim sein. Gerade<br />

im Zuge des verkürzten Abiturs, bei dem mitunter noch<br />

minderjährige Studenten und Studentinnen an die Unis drängen,<br />

kann dies eine gute Übergangslösung darstellen. Die Vorteile<br />

sind, dass man dort in der Regel sehr schnell Anschluss findet<br />

und durch die Heimleitung im Notfall immer ein erwachsener<br />

Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite steht.<br />

Zum Teil werden in Studentenwohnheime auch besondere Angebote<br />

für Studierende mit Kind vorgehalten oder aber Zimmer<br />

können teil- oder vollmöbliert bezogen werden. Die Ausstattungen<br />

variieren unter den Studentenwohnheimen sehr stark und<br />

es lohnt sich immer, sich durch einen Besichtigungstermin ein<br />

eigenes Bild zu machen.<br />

www. job-und-chancen.de


SPECIAL STUDIUM 25<br />

Studium im Ausland<br />

Interesse an einem Auslandssemester oder einem kompletten<br />

Studium im Ausland? Rechzeitig informieren ist ganz wichtig.<br />

Gründe für einen Auslandsaufenthalt sind z. B.:<br />

• du vertiefst deine Kenntnisse in einer anderen Sprache,<br />

• du lernst eine fremde Kultur kennen und knüpfst Kontakte,<br />

• deine Persönlichkeit entwickelt sich weiter,<br />

• du wirst selbstständiger und<br />

• viele Arbeitgeber schätzen Auslandserfahrung.<br />

Der beste Zeitpunkt für ein Auslandssemester<br />

• Ein Sprachkurs für ein sprachwissenschaftliches Studium<br />

ist in der Regel zu Studienbeginn sinnvoll.<br />

• Möchtest du deine Studienkenntnisse vertiefen, bietet sich<br />

das vierte oder fünfte Semester an.<br />

• Willst du für deine Abschlussarbeit im Ausland recherchieren?<br />

Dann ist natürlich die Vorbereitungsphase für die Arbeit<br />

der optimale Zeitpunkt.<br />

Die Studienberatung deiner Hochschule hilft dir gerne weiter.<br />

Bei internationalen Studiengängen sind der<br />

Zeitpunkt und die Dauer oft vorgeschrieben.<br />

Das steht dann in der Prüfungsordnung.<br />

Der einfachste Weg ins Ausland<br />

Viele Hochschulen haben Austauschprogramme mit Hochschulen<br />

in anderen Ländern. Über eine solche Kooperation ins Ausland<br />

zu gehen hat viele Vorteile. Meistens ist es so leichter, sich<br />

Leistungen aus dem Auslandssemester anrechnen zu lassen.<br />

Außerdem ist es organisatorisch weniger Aufwand für dich.<br />

Innerhalb von Europa hilft dir zudem das Programm Erasmus+.<br />

Welche Partner deine Hochschule hat, weiß das Akademische<br />

Auslandsamt. Dieses findest du an deiner Hochschule. Dort<br />

kannst du dich auch beraten lassen.<br />

Gibt es BAföG im Ausland?<br />

Wenn du mindestens 6 Monate oder ein Semester im Ausland<br />

studierst, ist BAföG möglich. Innerhalb der EU und der Schweiz<br />

kann das Studium auch von Anfang an gefördert werden, also<br />

nicht nur für ein Auslandssemester.<br />

In Nicht-EU-Staaten geht das nicht. Dort gilt: Gehst du über<br />

eine Kooperation deiner Hochschule ins Ausland, kannst du für<br />

die Dauer des Aufenthalts gefördert werden. Wenn du deinen<br />

Auslandsaufenthalt unabhängig von einem Austauschprogramm<br />

deiner Hochschule als sogenannter „Freemover“ organisierst,<br />

kannst du maximal ein Jahr lang gefördert werden.<br />

Wie beim Inlands-BAföG gibt es einen Teil als Zuschuss und<br />

einen Teil als zinsloses Darlehen, das du zurückzahlen musst.<br />

Den Antrag solltest du mindestens ein halbes Jahr vor deinem<br />

Auslandsaufenthalt stellen.<br />

Alle wichtigen Informationen zu den Voraussetzungen und zum<br />

Antrag findest du auf bafög.de: Ausland – Studium, schulische<br />

Ausbildung, Praktika<br />

Stipendien fürs Auslandsstudium<br />

Viele Organisationen, aber auch Hochschulen, Unternehmen<br />

oder Länder vergeben auch Stipendien für Auslandsaufenthalte.<br />

Manche richten sich an eine große Zielgruppe. Andere sind für<br />

einen eingeschränkten Kreis bestimmt, zum Beispiel Studierende<br />

eines bestimmten Faches.<br />

Der Deutsche Akademische Austauschdienst hat dazu eine Stipendiendatenbank<br />

zusammengestellt.<br />

Viele weitere Informationen rund um das Thema Ausland findest<br />

du auch auf der Seite studienwahl.de: Studieren im Ausland.<br />

Beratung und Information<br />

Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD)<br />

www.daad.de<br />

Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)<br />

Telefon 0228 / 502 08 29 02, Montag bis Freitag 8 – 18 Uhr<br />

Mail: ZAV@arbeitsagentur.de<br />

www.arbeitsagentur.de/bildung/studium/wege-ins-ausland-imstudium<br />

Es gibt kombinierte Auslandsaufenthalte, bei<br />

denen das Auslandssemester durch ein<br />

Praktikum im Ausland ergänzt wird. Falls du das<br />

planst: Informiere dich vorher bei deinem<br />

Prüfungsamt, was dabei zu beachten ist.<br />

Komplettes Studium im Ausland<br />

Gründe für ein komplettes Studium im Ausland können<br />

etwa besondere fachliche Ausrichtungen sein. Auch der<br />

Ruf oder das internationale Ranking bestimmter Hochschulen<br />

können bei der Entscheidung eine Rolle spielen.<br />

Natürlich entscheiden sich aber auch manche für diesen Weg,<br />

um Zulassungsbeschränkungen an deutschen Hochschulen<br />

zu umgehen. So gibt es in anderen Ländern zum Teil keinen<br />

N.C. auf Fächer wie Medizin.<br />

Du solltest dich vorher unbedingt absichern,<br />

dass der Abschluss in Deutschland auch anerkannt<br />

wird.<br />

www. job-und-chancen.de


26 Unternehmensportrait – Anzeige<br />

WANNA WOW WITH US?<br />

– Starte als YoungSTAR bei Kärcher durch!<br />

Bei Kärcher arbeitet ein 16.000-köpfiges Team in 82 Ländern<br />

gemeinsam daran, die Welt ein Stück sauberer zu machen. Als<br />

weltweit führender Anbieter von Reinigungstechnik stehen wir<br />

für Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit. Und als nachhaltiges<br />

Familienunternehmen sind wir davon überzeugt, dass man<br />

Wichtiges pflegen muss, damit es langfristig besteht und sein<br />

Wert auch in der Zukunft erhalten bleibt.<br />

Wir suchen Machende und Bewahrende und gehen selbst mit<br />

Leidenschaft ans Werk. Weil wir einen Unterschied in der Welt<br />

machen wollen, suchen wir immer neue Lösungen. Außerdem<br />

wollen wir Werte schaffen und erhalten: Für unsere Mitarbeitenden,<br />

unsere Kunden und das Unternehmen.<br />

Wir bieten weltweit WOW-Lösungen rund um Reinigung und<br />

Pflege an. Für unsere (zukünftigen) Mitarbeitenden bieten wir<br />

WOW-tastische Karriereperspektiven, echten Tatendrang und<br />

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heißt: Wir bieten Ausbildungs- und Studienplätze, in denen du<br />

das Motto „Lass es uns einfach probieren“ wirklich ausleben<br />

kannst – und das mit hochmoderner Technologie.<br />

Egal was – nach Abschluss ist eine Übernahme garantiert.<br />

Ziemlich WOW, oder? Also: Worauf wartest du noch? Komm zu<br />

Kärcher und starte deinen eigenen Way-of-WOW.<br />

Informationen darüber, welche Ausbildungs- und Studiengänge<br />

wir anbieten, findest Du auf http://kaercher-karriere.de<br />

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Egal ob kaufmännisch, IT oder gewerblich-technisch:<br />

Wir bieten Ausbildungs- und Duale Studienplätze an, in<br />

denen du dein „Jetzt-lass’-es-uns-doch-einfach-probieren“-<br />

Ding nicht nur in der Theorie, sondern direkt beim<br />

Weltmarktführer für Reinigungstechnik ausleben kannst.<br />

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ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


Unternehmensportrait – Anzeige 27<br />

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Wir leben, lieben und liefern Better Banking und setzen Maßstäbe,<br />

die nachhaltig sind. Für Fortschritt mit Substanz. Für “Better<br />

Banking” eben. Gemeinsam gestalten wir das Banking von morgen.<br />

Digital und persönlich – weil es das ist, was unsere Kunden<br />

wollen. In Zukunft wollen wir anpackender sein, einfach mal<br />

machen, Fehler nutzen. Dann können wir noch viel erreichen.<br />

• Ein vielfältiges Weiterbildungsangebot (Seminare, weiterführende<br />

Studiengänge im Anschluss).<br />

• Förderung durch das BBBank-Talentmanagement.<br />

In dieses Umfeld passt du besonders gut, wenn du<br />

Folgendes mitbringst:<br />

• Du arbeitest gerne mit Menschen zusammen und legst Wert<br />

auf ein respektvolles Miteinander.<br />

• Du kannst dich gut in dein Gegenüber hineinversetzen.<br />

• Du begreifst Fehler als Lernchance.<br />

• Du interessierst dich für Finanzdienstleistungen und wirtschaftliche<br />

Themen.<br />

Einfach unschlagbar – gemeinsam mit dir.<br />

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sind eine berufliche Perspektive und die Sicherheit eines großen<br />

Arbeitgebers wichtig? Bei der BBBank bist du bei einem der attraktivsten<br />

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werden kann.<br />

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Was du noch über die BBBank wissen solltest<br />

Wir sind die größte genossenschaftliche Privatkundenbank in<br />

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mit der über 100-jährigen Kompetenz eines erfolgreichen<br />

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findest du unter www.bbbank.de/ausbildung<br />

Auf Augenhöhe statt<br />

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Baden-Württemberg – Karlsruhe<br />

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persönlichen und fachlichen Entwicklung. In den Bereichen und Filialen<br />

unseres Hauses erwartet dich eine umfassende und interessante Ausbildung.<br />

Mit diesen Studienabschlüssen bist du fit für die Zukunft:<br />

Bachelor of Arts m/w/d<br />

(Studiengang BWL-Bank)<br />

Bachelor of Science m/w/d<br />

(Studiengang Wirtschaftsinformatik –<br />

Data Science)<br />

Wir freuen<br />

uns auf dich!<br />

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Du bist engagiert, teamfähig und offen im Umgang mit Menschen?<br />

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Im Fokus deiner Ausbildung steht die praktische Tätigkeit in den Filialen,<br />

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Die praktische Ausbildung wird von internen Schulungen begleitet.<br />

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Du bist die Schnittstelle zwischen der IT und den bankfachlichen<br />

Abteilungen. Dabei erhältst du umfassende Einblicke in die Bereiche<br />

der BBBank und wirkst aktiv mit.<br />

Dein Ansprechpartner<br />

Herr Yannick Bayer, Tel. 0721 141-6485<br />

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oder per E-Mail an ausbildung@bbbank.de<br />

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28 Unternehmensportrait – Anzeige<br />

TUM Campus <strong>Heilbronn</strong><br />

– der Campus für das digitale Zeitalter<br />

Die Technische Universität München<br />

(TUM) ist eine der forschungsstärksten<br />

Universitäten Europas. Sie ist am Bildungscampus<br />

in <strong>Heilbronn</strong> mit der TUM School<br />

of Management und der TUM School of<br />

Computation, Information and Technology<br />

vertreten.<br />

Der TUM Campus <strong>Heilbronn</strong> bietet seinen<br />

Studierenden exzellente Lehre, Vernetzung<br />

mit internationalen Studierenden<br />

am Bildungscampus und Anbindung<br />

an Sport-, Kunst- und Kulturaktivitäten<br />

durch „Campus Living“ Projekte. Angesiedelt<br />

in einer der innovativsten Hightech-Regionen<br />

Europas entstehen zahlreiche<br />

Netzwerkmöglichkeiten und beste<br />

Karriereaussichten für die Studierenden.<br />

Der Bachelor in Management & Data Science<br />

ist für motivierte junge Menschen,<br />

die sich für BWL interessieren und ein<br />

Grundwissen in Data Science erwerben<br />

wollen.<br />

Der Bachelor of Information Engineering<br />

vermittelt Wissen und Fähigkeiten, um<br />

IT-Systeme über den gesamten Lebenszyklus<br />

der Ressourceninformation zu<br />

entwerfen. Die Studierenden erwerben<br />

solide theoretische, praktische und technische<br />

Fähigkeiten in einem sich ständig<br />

weiterentwickelnden Bereich, die sie<br />

für ihre Rolle als Informationstechniker<br />

wappnet.<br />

Der Master in Management ermöglicht<br />

Bachelorabsolvent:innen mit ingenieur-,<br />

natur- und/oder lebenswissenschaftlichem<br />

Studium eine internationale Managementausbildung.<br />

Vermittelt werden<br />

vertiefende Kenntnisse in Management<br />

und Wirtschaftsrecht und im Besonderen<br />

werden Schwerpunktfächer in Digitaler<br />

Transformation und Family Business angeboten.<br />

Seit dem Sommersemester 2024 bietet<br />

die TUM einen neuen Studiengang an, der<br />

die Absolvent:innen auf die Unternehmen<br />

in der digitalen Welt vorbereitet: Der<br />

Master in Management & Digital Technology<br />

ist die ideale Mischung aus Management,<br />

Informatik und Technologie.<br />

Die Studierenden werden befähigt, komplexe<br />

Geschäftsprozesse in der digitalisierten<br />

Unternehmerwelt zu lösen.<br />

Dein Interesse ist geweckt?<br />

Erfahre mehr zu den<br />

Studienprogrammen unter<br />

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Unternehmensportrait – Anzeige 29<br />

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BLEIB AUTONOM<br />

In der praxisintegrierten Ausbildung erhalten Fachschüler*innen eine<br />

faire Vergütung ab dem ersten Tag. Denn sie sorgen jeden Tag dafür,<br />

dass aus Kindern und Jugendlichen freie und starke Individuen<br />

werden, die ihre Umwelt bewusst wahrnehmen und mitdenken. Eine<br />

leistungsgerechte Vergütung ist daher für uns selbstverständlich.<br />

BRING DICH EIN<br />

Werde Zukunftsgestalter*in, werde Erzieher*in. Die FDFP<br />

– Freie Duale Fachakademie für Pädagogik gibt dir mit<br />

dem praxisintegrierten Ausbildungsgang (PiA) und einem<br />

fairen Ausbildungsgehalt die richtigen Werkzeuge dafür<br />

an die Hand. An den Standorten <strong>Stuttgart</strong>, Karlsruhe und<br />

Fellbach eröffnet dir die FDFP verschiedene Wege in die<br />

Kita- oder Jugend- und Heimpädagogik (JuHe).<br />

ENTSCHEIDE, WIE DU LERNST<br />

So vielfältig wie unsere Fachschüler*innen sind, so vielfältig<br />

sind auch unsere Lernmethoden. Erwachsenengerechtes<br />

Lernen und ein wertschätzender Umgang mit unseren<br />

Fachschüler*innen sind uns besonders wichtig.<br />

Bring dich ein und wachse über dich hinaus! In der Projektzeit hast du<br />

während der Ausbildung die Möglichkeit eigene Themen selbstständig<br />

zu erschließen und deine Anliegen in der Arbeit mit Kindern kreativ<br />

umzusetzen. Wir geben dir den Raum zur persönlichen Weiterentwicklung,<br />

Selbstverwirklichung und zu nachhaltigem Handeln.<br />

BLEIB DRAN<br />

Durch Schul- und Praxisphasen im Blockmodell kannst du dich ohne viel<br />

Hin und Her auf die Arbeit in deiner Praxisstelle und den Unterricht an<br />

der FDFP konzentrieren. So kannst du die Kinder und Jugendlichen auch<br />

bei längeren Lernprozessen begleiten und kontinuierlich für sie da sein.<br />

Erste praktische Erfahrung kannst du in den Unterricht miteinbringen.<br />

Gemeinsam mit Dozent*innen erarbeiten die Fachschüler*innen den<br />

theoretischen Lehrplan. Wir achten dabei auf eine enge Verzahnung<br />

von Theorie und Praxis und unterstützen dich in deinem Lernprozess.<br />

Unsere Abschlüsse sind in allen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe<br />

anerkannt!<br />

www.fdfp.de<br />

Beruf mit Zukunft<br />

Erzieher*in werden<br />

Wir beraten Sie gerne:<br />

0711 656960-921 · fachschule@fdfp.de<br />

BLEIB AUTONOM<br />

Faire Vergütung ab dem ersten Tag<br />

BLEIB DRAN<br />

Starke Theorie-und Praxisphasen<br />

im Blockmodell<br />

BRING DICH EIN<br />

Projekte für dich, andere und die Welt<br />

ENTSCHEIDE, WIE DU LERNST<br />

Innovative Lernmethoden, digital, im Team und alleine<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


30 Unternehmensportrait – Anzeige<br />

#BANKINGKICKSTART – Starte jetzt durch mit einer<br />

Ausbildung bei der Kreissparkasse Ludwigsburg!<br />

„Früher dachte ich immer, dass<br />

man ein Mathegenie sein muss,<br />

wenn man bei der Bank arbeiten<br />

möchte. Das ist aber gar nicht der<br />

Fall. Die Basics sind völlig ausreichend.<br />

Der Umgang mit Menschen<br />

macht mir riesigen Spaß und ich<br />

habe meine Entscheidung für die<br />

Kreissparkasse Ludwigsburg noch<br />

keine Sekunde bereut.”<br />

Sanem, Finanzassistentin<br />

Du hast bald deinen Schulabschluss in der Tasche und überlegst,<br />

wie es danach weitergeht? Zudem bist du aufgeschlossen und<br />

hast Spaß am Kontakt mit Menschen? Dann ist eine Ausbildung<br />

bei uns genau richtig für dich!<br />

Aktuell bildet die Kreissparkasse Ludwigsburg 129 junge Menschen<br />

aus. Neben einer Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum<br />

Bankkaufmann kannst du bei uns auch dual an der DHBW studieren.<br />

Für Abiturientinnen und Abiturienten bieten wir zudem<br />

eine verkürzte Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann<br />

mit Zusatzqualifikation an.<br />

In der Ausbildung bist du bereits von Anfang an digital unterwegs!<br />

Du erhältst gleich am ersten Tag ein iPad mit dazugehörigem<br />

Apple Pencil, das du auch privat nutzen kannst. Das iPad<br />

hilft dir nicht nur bei der Erweiterung deines Wissens über Geldangelegenheiten<br />

und Finanzen, sondern es unterstützt dich auch<br />

bei deinen geschäftlichen Aktivitäten im Ausbildungsbetrieb. So<br />

bist du bestens für die Zukunft aufgestellt!<br />

Nach der Ausbildung hast du beste Perspektiven! Die Kreissparkasse<br />

Ludwigsburg bietet dir nach deiner Berufsausbildung vielfältige<br />

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten: vom Studiengang<br />

Bankfachwirt über den Bankbetriebswirt bis hin zu Bachelorund<br />

Master- Studiengängen. Auch Realschüler können innerhalb<br />

der Sparkassenorganisation ein Hochschulstudium absolvieren.<br />

Weitere Informationen sowie Erfahrungsberichte von unseren<br />

Auszubildenden und Studierenden findest du unter www.ksklb.<br />

de/ausbildung. Hier kannst du dich auch direkt bewerben!<br />

Darüber hinaus steht Kristina Moser gerne für Fragen rund um<br />

die Ausbildung zur Verfügung.<br />

E-Mail: kristina.moser@ksklb.de<br />

Telefon: 07141/148-4017<br />

Starte jetzt durch in eine Karriere mit Zukunft bei<br />

der Kreissparkasse Ludwigsburg!<br />

Sanem macht eine Ausbildung zur<br />

Finanzassistentin bei der Kreissparkasse<br />

Ludwigsburg. Willst du<br />

wie sie in einem bunten Umfeld<br />

arbeiten, mit einem praxisnahen<br />

Einstieg und vielfältigen<br />

Entwicklungsmöglichkeiten?<br />

Bewirb dich jetzt online zum<br />

Ausbildungsstart am 01.09.2024<br />

auf ksklb.de/ausbildung<br />

Weil’s um mehr<br />

als Geld geht.<br />

Mehr Vielfalt.<br />

Weniger Einheitsbrei.<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


Unternehmensportrait – Anzeige 31<br />

We love Technology – Ausbildung bei LÄPPLE<br />

Aus- und Weiterbildung hat bei LÄPPLE eine lange Tradition. Seit<br />

Beginn der einhundertjährigen Geschichte unserer Firmengruppe<br />

legen wir großen Wert auf eine eigene, hochwertige Ausbildung<br />

und Mitarbeiterqualifizierung. Unser ganz besonderes Konzept:<br />

Aus- und Weiterbildung anhand operativer Tätigkeiten unter<br />

realen Wettbewerbsbedingungen!<br />

Ausbildung & Duales Studium<br />

Du bist auf der Suche nach einer Ausbildung oder einem Studium?<br />

Wir von der LÄPPLE Gruppe bieten dir spannende Möglichkeiten.<br />

Du kannst bei uns verschiedene technische oder<br />

kaufmännische Berufe erlernen.<br />

Wir bieten dir während einer kaufmännischen Ausbildung die<br />

Möglichkeit, in alle Bereiche der LÄPPLE Gruppe einen Einblick<br />

zu erhalten und an realen Projekten und dem Tagesgeschäft<br />

mitzuarbeiten.<br />

Alle technischen Ausbildungen finden in unserer Lehrwerkstatt<br />

in <strong>Heilbronn</strong> statt. Dort erfolgt die Ausbildung an einem<br />

modernen Maschinenpark für die Arbeit an realen Projekten.<br />

Du lernst alle Abläufe, Prozesse und Programme kennen, die<br />

später im Berufsalltag benötigt werden und wirst frühzeitig in<br />

produktive Bereiche integriert.<br />

Unsere Studierenden werden stufenweise an operative und<br />

strategische Tätigkeiten herangeführt und nach Erlernen des<br />

Basiswissens vollumfänglich in alle Geschäftsprozesse mit<br />

eingebunden. Innerhalb des Studiums werden Theorie- und<br />

Praxisphasen an der Dualen Hochschule in Mosbach und im<br />

Unternehmen im Wechsel durchlaufen.<br />

Umschulung<br />

Zielgruppe für Umschulungen sind Erwachsene, die bereits eine<br />

Berufsausbildung abgeschlossen haben oder Personen, die ihre<br />

Erstausbildung abgebrochen haben. Die Umschulung endet mit<br />

einem Abschluss von der Industrie- und Handelskammer.<br />

Das Ziel einer Umschulung ist es, Sie auf einen neuen Beruf<br />

vorzubereiten und Ihre persönliche Arbeitskraft einsetzbar zu<br />

machen. Dazu lernen Sie neues Wissen auf einem völlig neuen<br />

beruflichen Gebiet. Das gibt Ihnen die Chance, sich beruflich<br />

neu aufzustellen und Ihre Stärken auszuschöpfen.<br />

Weiterbildungen werden von der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter,<br />

der Rentenversicherung oder aber auch der gesetzlichen<br />

Unfallversicherung gefördert.<br />

Das Umschulungsangebot bei LÄPPLE ist vielfältig, weshalb Sie<br />

auf jeden Fall eine Aus- oder Weiterbildung finden, die zu Ihren<br />

persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen passt.<br />

Scanne den Code, um auf unserer Website<br />

weitere Informationen zu erhalten.<br />

ENTDECKE DEINE LIEBE<br />

ZUR TECHNOLOGIE<br />

Bewirb dich jetzt und starte den Turbo für<br />

deine Karriere mit einem dualen Studium<br />

in der LÄPPLE Gruppe. Alle Infos findest<br />

du auch unter www.laepple-ausbildung.de.<br />

DUALES STUDIUM<br />

Wirtschaftsinformatik<br />

Wirtschaftsingenieurwesen<br />

– Internationales Technisches<br />

Vertriebsmanagement<br />

– Internationale Produktion und Logistik<br />

BEWIRB DICH<br />

JETZT NOCH<br />

FÜR 2024!<br />

THE LÄPPLE GROUP<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


32 Unternehmensportrait – Anzeige<br />

Das Stipendium<br />

„Meine Zukunft – Pädagogik.Stipendium.<strong>Stuttgart</strong>”<br />

Die erste Runde geht auf uns, die zweite auch!<br />

Hast du eine Leidenschaft für die frühkindliche Bildung und<br />

träumst davon, als Erzieher*in oder sozialpädagogische Assistenz<br />

(m/w/d) einen Unterschied zu machen? Dann ist jetzt deine<br />

Gelegenheit gekommen! Unser Stipendium bietet nicht nur<br />

finanzielle Unterstützung, sondern ist der Schlüssel zu einer vielversprechenden<br />

Zukunft in der Pädagogik.<br />

Das Stipendium<br />

Das Jugendamt der Landeshauptstadt <strong>Stuttgart</strong> vergibt Stipendien<br />

für verschiedene Qualifikationen zur pädagogischen Fachkraft.<br />

Gefördert werden Fachschüler*innen, die eine klassische<br />

Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher*in, eine<br />

klassische Ausbildung zur staatlich anerkannten Sozialpädagogischen<br />

Assistenz oder das Berufskolleg für Sozialpädagogik absolvieren.<br />

Das Stipendium richtet sich unabhängig des Jugendamtes<br />

an alle Fachschüler*innen der Region <strong>Stuttgart</strong>.<br />

Unser Stipendium ist mehr als nur finanzielle Unterstützung- es<br />

ist eine Einladung, deine Vision für deine Zukunft weiter zu entfalten.<br />

Wir wissen, dass der Weg in der Schulzeit oft steinig sein<br />

kann. Unser Stipendium hilft dir, dich auf das zu konzentrieren,<br />

was wirklich zählt.<br />

Zusätzliche Förderleistungen<br />

Du hast auch die Möglichkeit zusätzliche, unabhängige Förderleistungen<br />

(bspw. Aufstiegs/Schüler-BAföG) während der beiden<br />

klassischen Ausbildungsformen zu beantragen und damit<br />

deine Förderung auf bis zu 1.000 Euro pro Monat zu erhöhen.<br />

Dabei kannst du weiterhin die Vorteile des Schüler*innen-Daseins<br />

mit z.B. Schulferien genießen.<br />

Einstieg zu jedem Zeitpunkt<br />

Der Einstieg in das Stipendium ist zu jedem Zeitpunkt, während<br />

des Besuchs einer Fachschule für Sozialpädagogik, möglich. Wir<br />

empfehlen das Einreichen einer Bewerbung bereits zu Schuljahresbeginn<br />

um die gesamte Förderung zu erhalten.<br />

Bewerbung<br />

Für die Bewerbung benötigst du deinen Lebenslauf, ein Motivationsschreiben,<br />

das letzte Zeugnis der allgemeinbildenden Schulen<br />

und wenn dieser bereits vorliegt, deinen Schulvertrag.<br />

Voraussetzungen<br />

Voraussetzung für das Stipendium ist ein Schulplatz an einer<br />

Fachschule für Sozialpädagogik in den klassischen Ausbildungsgängen<br />

oder ein Schulplatz an einem Berufskolleg. Das Anerkennungsjahr,<br />

welches nach deinen zwei Jahren an der Fachschule<br />

beginnt, ist mindestens zur Hälfte der Dauer in einer Einrichtung<br />

in <strong>Stuttgart</strong> zu absolvieren. Ob du dabei eine Einrichtung des<br />

Jugendamts oder die eines anderen Trägers in <strong>Stuttgart</strong> wählst<br />

liegst ganz bei dir. Falls du vor deinem Einstieg ins Berufsleben<br />

erst noch auf Reisen gehen möchtest, hast du nach Abschluss<br />

deiner Ausbildung ganze sechs Monate Zeit dafür.<br />

Monatliche Förderung<br />

Die monatliche Förderung während deiner Zeit an der Fachschule<br />

für Sozialpädagogik (Unter- und Oberkurs) beträgt 200 Euro.<br />

Sobald du alle Unterlagen gesendet hast prüfen wir diese und<br />

laden dich zu einem Informationsgespräch ein. Für den Beginn<br />

der Auszahlung ist das Datum des Informationsgesprächs maßgeblich.<br />

Hast du Fragen?<br />

Egal, ob es um das Stipendium oder den Bewerbungsprozess<br />

geht- wir sind hier für dich! Schreib uns einfach an:<br />

stipendium.jugendamt@stuttgart.de<br />

Du möchtest dich vorab informieren? Und hast weitere Fragen,<br />

vielleicht auch zu unseren weiteren Ausbildungsangeboten?<br />

Melde dich gerne bei uns:<br />

Team Ausbildung<br />

Ausbildung.jugendamt@stuttgart.de<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


Pädagogik . Stipendium . <strong>Stuttgart</strong><br />

DIE ERSTE<br />

RUNDE GEHT<br />

AUF UNS!<br />

DIE ZWEITE<br />

AUCH!<br />

Das Stipendium für deine Ausbildung<br />

Zur Schule gehen und während dessen<br />

Geld verdienen? Das geht! Mit einem<br />

Stipendium der Landeshauptstadt <strong>Stuttgart</strong>.<br />

Mehr<br />

erfahren!<br />

G E F Ö R D E R T W E R D E N<br />

Berufskolleg für<br />

SOZIALPÄDAGOGIK<br />

Ausbildung zur<br />

SOZIALPÄDAGOGISCHEN<br />

ASSISTENZ<br />

Ausbildung zum/zur<br />

ERZIEHER*IN


34 Unternehmensportrait – Anzeige<br />

Einmal mit Einstein arbeiten?<br />

Das geht – bei uns!<br />

Wir, das Jugendamt der Landeshauptstadt<br />

<strong>Stuttgart</strong>, sind das größte Jugendamt<br />

Deutschlands. Und darauf sind wir<br />

stolz.<br />

Du denkst gerne an deine Zeit in der<br />

Kita zurück? Es macht dir Spaß Kinder<br />

auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden<br />

zu begleiten? Dann tauche ein<br />

in die Welt der Pädagogik und mache<br />

eine Ausbildung in einer unserer Kindertages-<br />

und Schulkindeinrichtungen.<br />

Was Einstein dabei für eine Rolle<br />

spielt erfährst du auf unserer Webseite:<br />

paedagogen.stuttgart.de<br />

Als Trägerin von mehr als 200 Tageseinrichtungen<br />

für Kinder, Schülerhäusern<br />

und Ganztagsgrundschulen ist unser<br />

Arbeitsumfeld vielfältig und spannend.<br />

Darunter finden sich kleine Häuser mit<br />

zwei Gruppen und ebenso große Häuser<br />

mit bis zu 200 Kindern. So betreuen wir<br />

täglich 15.000 Kinder.<br />

Individualität spielt trotz unseres gemeinsamen<br />

pädagogischen Konzeptes „Einstein<br />

in der Kita“ eine große Rolle. Uns<br />

interessieren besonders deine Stärken!<br />

Denn für was du brennst kannst du mit<br />

viel Leidenschaft an die Kinder weitertragen<br />

und sie damit begeistern. Egal ob<br />

Musik, Technik oder Bewegung, wir sind<br />

gespannt auf dich.<br />

Also worauf wartest du noch? Bewirb<br />

dich bei uns auf die praxisintegrierte Ausbildung<br />

zum Erzieher (m/w/d). Welche<br />

weiteren Ausbildungsformen wir anbieten<br />

erfährst du auf unserer Webseite:<br />

paedagogen.stuttgart.de<br />

Du möchtest dich vorab informieren?<br />

Melde dich gerne bei uns.<br />

KONTAKT<br />

Team Ausbildung<br />

Ausbildung.jugendamt@stuttgart.de<br />

Praxisintegrierte<br />

Ausbildung (PiA)<br />

zum/zur<br />

Erzieher*in (m/w/d)<br />

WAS WIR WIR DIR DIR BIETEN:<br />

Attraktive Ausbildungsvergütung<br />

Unbefristete Festanstellung möglich<br />

Kostenloses ÖPNV-Ticket<br />

Günstige Personalzimmer<br />

Voraussetzung:<br />

mind. Realschulabschluss<br />

BEWIRB<br />

DICH<br />

JETZT!<br />

ZUM<br />

SEPTEMBER<br />

Hier Hier findest Du Du alle alle<br />

Informationen zur zur Ausbildung<br />

paedagogen.stuttgart.de<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


Unternehmensportrait – Anzeige 35<br />

Ausbildung und Studium beim Amt. Echt jetzt?!<br />

Eine Herzensangelegenheit – Das ist die Ausbildung junger Menschen<br />

für das Landratsamt Rems-Murr-Kreis. Um dir einen bestmöglichen<br />

Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen, bieten wir dir<br />

als zukunftsorientierter, verlässlicher und sicherer Arbeitgeber<br />

ein vielfältiges Angebot: Ob im sozialen oder technischen Bereich<br />

oder in der klassischen Verwaltung – hier gibt es für jede<br />

und jeden die passende Ausbildung oder das passende Studium.<br />

Ein Studium in der Verwaltung ist langweilig? Von wegen!<br />

Wie wäre es mit einem dualen Bachelor in Public Management?<br />

Das Studium bietet dir mit seinen sich abwechselnden Theorieund<br />

Praxisphasen die perfekte Mischung aus Einblicken in die<br />

tatsächliche Verwaltungsarbeit und dem Studium an der Hochschule<br />

– so wird es nie eintönig. Während deines Studiums<br />

absolvierst du viele verschiedene Stationen in den vielseitigen<br />

Ämtern des Landratsamts. Durch deinen Einsatz in den unterschiedlichen<br />

Ämtern, hast du nach dem Abschluss die freie Auswahl<br />

und kannst entscheiden, in welchem Bereich du arbeiten<br />

möchtest.<br />

Neben einem Studium in der klassischen Verwaltung bilden<br />

wir aber auch Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen aus:<br />

Beim Bachelorstudium Soziale Arbeit beim allgemeinen Sozialen<br />

Dienst berätst du beispielsweise Familien und wirkst beim Kinderschutz<br />

mit. Die Theoriephasen finden in einem dreimonatigen<br />

Wechsel an der DHBW in <strong>Stuttgart</strong> statt. Infos hierzu und zu<br />

den zahlreichen weiteren Ausbildungs- und Studienberufen, die<br />

wir regelmäßig anbieten, findest du auf unserer Homepage.<br />

Weiterentwicklung vorprogrammiert<br />

Während des Studiums oder deiner Ausbildung unterstützen<br />

dich eine Vielzahl an kompetenten Ausbildungsbeauftragten,<br />

die dir regelmäßiges Feedback geben und dir für alle Fragen<br />

zur Verfügung stehen. Um dich weiterzuentwickeln, kannst du<br />

spannende Fortbildungen besuchen.<br />

Digital und Mobil<br />

Digitalisierung ist für uns<br />

längst ein TOP-Thema.<br />

Deshalb bekommst du<br />

zum Ausbildungsstart<br />

ein iPad, damit du auch<br />

sowohl im Büro als<br />

auch in der Uni oder<br />

in der Schule papierlos<br />

arbeiten kannst. Um<br />

jederzeit mobil zu sein,<br />

stellen wir dir kostenlos<br />

das Deutschlandticket<br />

Jugend BW zur Verfügung,<br />

mit dem du auch außerhalb der Arbeit in ganz Deutschland<br />

fahren und reisen kannst.<br />

Du hast Lust auf eine Ausbildung oder ein Studium in einer modernen<br />

Verwaltung? Dann bewirb dich gerne über:<br />

www.rems-murr-kreis.de/ausbildung<br />

LANDRATSAMT REMS-MURR-KREIS<br />

Ausbildungsberufe (m/w/d)<br />

• Verwaltungswirt<br />

• Verwaltungsfachangestellter<br />

• Vermessungstechniker<br />

• Straßenwärter<br />

• Fachinformatiker Systemintegration<br />

Studiengänge<br />

• Bachelor of Arts - Public Management<br />

• Bachelor of Arts - Soziale Arbeit<br />

... und viele weitere!<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


36 Unternehmensportrait – Anzeige<br />

Drei Fragen an Ausbildungskoordinatorin<br />

Daniela Triebsch zur generalistischen Pflegeausbildung<br />

„In der Pflege muss einiges besser werden!“ Im Jahr 2004 hat<br />

Daniela Triebsch diesen Vorsatz gefasst. Damals hatte sie ihre<br />

Ausbildung zur Altenpflegerin gerade beendet. Heute arbeitet<br />

die 41-Jährige beim <strong>Stuttgart</strong>er Eigenbetrieb leben&wohnen als<br />

Ausbildungskoordinatorin – die Pflege verbessern, das ist ihr<br />

tägliches Aufgabenfeld. Wie sie ihre Vision einer besseren Pflege<br />

bei der Ausbildungsgestaltung einbringt und was die generalistische<br />

Pflegeausbildung ausmacht, davon berichtet Daniela<br />

Triebsch in einem Interview:<br />

?: Du arbeitest im städtischen Eigenbetrieb leben&wohnen, dort<br />

kann man zum 1. April sowie 1. Oktober die generalistische<br />

Ausbildung zur „Pflegefachfrau“ oder zum „Pflegefachmann“<br />

beginnen. Kannst du in wenigen Sätzen erklären, was die<br />

generalistische Ausbildung ausmacht?<br />

„Früher musste man sich vor der Ausbildung für einen speziellen<br />

Bereich entscheiden – also für die Alten- oder die<br />

Krankenpflege beispielsweise. Inzwischen findet die Ausbildung<br />

in allen Bereichen der Pflege statt. Man kann danach<br />

sowohl in der Altenpflege als auch in der Gesundheits- und<br />

Krankenpflege oder in der Kinderkrankenpflege arbeiten. Jeder<br />

Auszubildende lernt jeden dieser Bereiche kennen. Die<br />

Pflegeausbildung ist also heute vielfältig wie nie zuvor. Auch<br />

Partnerunternehmen sind beteiligt.“<br />

leben&wohnen ist ein Eigenbetrieb der Landeshauptstadt<br />

<strong>Stuttgart</strong> – alle Einrichtungen liegen im <strong>Stuttgart</strong>er Stadtgebiet.<br />

?: Wenn du jetzt von Partnerunternehmen sprichst – kannst Du<br />

uns konkreter sagen, wo die Ausbildung überall stattfindet?<br />

„Die praktische Ausbildung im Bereich der Altenpflege findet<br />

natürlich bei uns statt. Immerhin hat leben&wohnen acht<br />

Einrichtungen der stationären Altenpflege und zwei ambulante<br />

Dienste. Auch die theoretische Ausbildung decken wir<br />

selbst ab – wir haben eine eigene Pflegeschule in <strong>Stuttgart</strong>-<br />

Vaihingen. Im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege<br />

arbeiten wir mit dem Klinikum <strong>Stuttgart</strong> zusammen. Ergänzend<br />

gibt es Ausbildungszeiten in der Pflegeberatung, in<br />

teilstationären Pflegeeinrichtungen und in der Rehabilitation.<br />

Ich fand die Ausbildung ja schon zu meiner Zeit abwechslungsreich.<br />

Heute ist sie aber noch viel bunter.“<br />

?: Du hast ja auch selbst einen Abschluss als Altenpflegerin.<br />

Was hat dir an der Ausbildung am besten gefallen und was<br />

fandest du schwierig?<br />

„Mit älteren Menschen Kontakt zu haben, das hat mir<br />

immer sehr viel Spaß gemacht. Auch in der Ausbildung<br />

hat mir das am meisten bedeutet. Vor allem die Arbeit mit<br />

dementen Bewohnern hat mir viel gegeben. Bei einer Frau<br />

hatte ich das Gefühl, die Einzige zu sein, die einen Zugang<br />

zu ihr fand. Schlecht fand ich, dass ich in der Ausbildung<br />

damals allzu früh sehr viel Verantwortung tragen musste.<br />

Bei leben&wohnen ist es uns deswegen sehr wichtig, dass<br />

Auszubildende wirklich als Lernende gesehen werden. Bei<br />

meiner Arbeit als Ausbildungskoordinatorin habe ich das<br />

ganz oben auf der Agenda stehen.“<br />

Du hast Fragen zu oder Interesse an der Pflegeaubildung?<br />

Schreib oder ruf den Eigenbetrieb leben&wohnen an.<br />

Eigenbetrieb leben&wohnen<br />

Industriestraße 28<br />

70565 <strong>Stuttgart</strong><br />

E-Mail: pflegeausbildung.elw@stuttgart.de<br />

Telefon: 0711 / 216-80511<br />

Daniela Triebsch arbeitet beim Eigenbetrieb<br />

leben&wohnen als Ausbildungskoordinatorin.<br />

Informationen zur Ausbildung beim Eigenbetrieb<br />

leben&wohnen findest du auf der Website:<br />

www.pflegeausbildung.stuttgart.de<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


Du suchst einen<br />

Ausbildungsplatz<br />

in der Pflege?<br />

Wir beraten dich gern: 0711 216-80511<br />

Oder bewirb dich direkt unter<br />

pflegeausbildung.elw@stuttgart.de<br />

Wir bieten zum 1. April und<br />

zum 1. Oktober:<br />

• Generalistische Ausbildung<br />

Pflegefachfrau* Pflegefachmann<br />

(mit Vertiefungsmöglichkeit Altenpflege<br />

im dritten Ausbildungsjahr)<br />

• Einjährige Ausbildung<br />

Pflegehelfer*in (mit Deutschkurs<br />

zweijährig)<br />

Bewirb dich bei <strong>Stuttgart</strong>s<br />

größtem Altenhilfeträger<br />

www.pflegeausbildung.stuttgart.de<br />

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38 Unternehmensportrait – Anzeige<br />

Schulabschluss in Sicht?<br />

Du stehst kurz vor dem Schulabschluss oder hast dein Abschlusszeugnis<br />

bereits in der Tasche? Dann findest du bei Lidl<br />

zahlreiche Einstiegsmöglichkeiten und beste Perspektiven für<br />

deine berufliche Zukunft. Ob klassische Ausbildung, Abiprogramm<br />

oder Duales Studium – bei uns bekommst du jede Menge<br />

Möglichkeiten, herauszufinden, was in dir steckt, und kannst<br />

dich über ein Top-Ausbildungsgehalt zwischen 1.100 € und<br />

1.800 € pro Monat freuen (je nach Lehrjahr und Ausbildungsart<br />

bei Vollzeit). Außerdem sorgen wir durch intensive Betreuung<br />

und individuelle Förderung für deine fachliche und persönliche<br />

Entwicklung und bereiten dich optimal auf deine nächsten Karriereschritte<br />

nach der Ausbildung oder dem Studium vor.<br />

AUSBILDUNG BEI LIDL<br />

Ob Verkäufer/Kaufmann im Einzelhandel (Filiale), Fachlagerist/<br />

Fachkraft für Lagerlogistik (Logistikzentrum einer Regionalgesellschaft)<br />

oder Kaufmann für Büromanagement (Verwaltung einer<br />

Regionalgesellschaft) – als Azubi (m/w/d) bei Lidl durchläufst du<br />

in zwei bzw. drei Jahren ein vielseitiges Ausbildungsprogramm.<br />

Während deiner gesamten Ausbildung wirst du durch erfahrene<br />

Ausbilder betreut und Stück für Stück an neue Aufgaben herangeführt.<br />

Du startest im 1. Ausbildungsjahr mit 1.100 € pro<br />

Monat (bei Vollzeit).<br />

UNSER ABIPROGRAMM<br />

Der Turbo unter den Ausbildungsprogrammen: zwei Abschlüsse<br />

plus Ausbilderschein nach drei Jahren. Mit unserem Abiprogramm<br />

im Vertrieb oder in der Logistik lernst du den Handel von der Pike<br />

Bei uns kommst<br />

auf Kennen und kannst schnell Führungsverantwortung übernehmen<br />

– als Kaufmann im Einzelhandel oder Fachkraft für Lagerlogistik<br />

mit der Fortbildung „Geprüfter Handelsfachwirt IHK“. Freu<br />

dich auf 1.200 € pro Monat in den ersten 6 Monaten (bei Vollzeit)!<br />

DUALES STUDIUM BEI LIDL<br />

Gleichzeitig studieren und arbeiten. Der Mix aus Praxis und Theorie<br />

gibt dir die Möglichkeit, die Zukunft des Handels mitzugestalten<br />

und dich optimal auf eine verantwortungsvolle Position<br />

im #teamlidl vorzubereiten – im Vertrieb, in der Logistik oder in<br />

verschiedenen Bereichen der Verwaltung, wie z. B. Immobilien/<br />

Bau. Du startest mit 1.500 € pro Monat im 1. Jahr (bei Vollzeit).<br />

ERSTMAL REINSCHNUPPERN?<br />

Du bist dir noch unsicher, was du nach dem Schule machen<br />

sollst, und hast Lust, zur Berufsorientierung einmal in die spannende<br />

Welt des Handels hineinzuschnuppern? Dann ist unser<br />

Schülerpraktikum in der Filiale, in einem unserer Logistikzentren<br />

oder in der Verwaltung einer unserer Regionalgesellschaften genau<br />

das Richtige für dich!<br />

Oder bist du auf der Suche nach einem Nebenjob, um erste Berufserfahrung<br />

zu sammeln und dein Taschengeld aufzubessern?<br />

Dann schau nach unseren offenen Stellen für Schülerjobs<br />

im Verkauf und unterstütze ein Filialteam in<br />

deiner Nähe – bei einem Stundenlohn von mind. 14<br />

€/Std. und minutengenauer Zeiterfassung!<br />

Mehr Infos auf jobs.lidl.de/schueler<br />

Du<br />

voran.<br />

Ausbildung<br />

(1.100 €/Monat im 1. Jahr, bei Vollzeit)<br />

Abiturientenprogramm<br />

(1.200 €/Monat im 1. Halbjahr, bei Vollzeit)<br />

Duales Studium<br />

(1.500 €/Monat im 1. Jahr, bei Vollzeit)<br />

Oder mach<br />

einen Schülerjob<br />

(mind. 14 €/Std.)<br />

bei uns!<br />

Bewirb dich auf jobs.lidl.de<br />

#teamlidl<br />

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir die männliche Form. Wir meinen immer alle Geschlechter im Sinne der Gleichbehandlung.<br />

Die verkürzte Sprachform hat redaktionelle Gründe und ist wertfrei.<br />

Verkauf,<br />

Logistik,<br />

Verwaltung<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


Unternehmensportrait – Anzeige 39<br />

Viele Bereich, viele Möglichkeiten<br />

– Dein Karrierestart bei R+V<br />

Willkommen bei R+V – einem der größten Versicherer Deutschlands!<br />

Du willst einen spannenden Berufs einstieg mit besten<br />

Entwicklungs- und Karriere chancen? Du willst Dich fachlich<br />

und persönlich weiter entwickeln sowie Deine Talente entfalten?<br />

Dann bist Du bei R+V richtig!<br />

Wir bieten Dir ein maß geschneidertes Ausbildungs programm mit<br />

anspruchs vollen und abwechslungs reichen Aufgaben, moderne<br />

Arbeitsbedingungen, ein Auszubildenden netzwerk und beste Perspektiven<br />

für Deine Zukunft.<br />

An unseren Standorten in Baden-Württemberg bieten wir Dir entscheidende<br />

Vorteile: flexible Arbeits zeiten plus abwechslungsreiche<br />

Aufgaben. Optimale Bedingungen für Deine persönliche<br />

und fachliche Entwicklung. Attraktives Gehalt plus Benefits und<br />

Zusatz leistungen wie einer betrieblichen Alters vorsorge. Karriere<br />

plus familien freundliches Umfeld.<br />

Starte mit einer Ausbildung zum Kaufmann (m/w/d) für<br />

Versicherungen und Finanzanlagen oder einem dualen<br />

Studium Bachelor (m/w/d) of Arts im Bankenvertrieb.<br />

• Wir bringen Dir alles rund um Versicherungen bei – von der<br />

Beratung und Betreuung unserer Kundinnen und Kunden bis<br />

hin zur Schadens- und Leistungsabwicklung.<br />

• Dabei lernst Du, wie Du individuelle Risiken einschätzt und<br />

passende Versicherungspakete schnürst.<br />

• Deinen Horizont erweiterst Du im Rahmen einer Hospitation<br />

in unserem Außendienst, bei dem Du das Kundengeschäft<br />

hautnah miterlebst.<br />

• Gemeinsam mit allen Auszubildenden durchläufst Du spannende<br />

Seminare, in denen Du fachliche und methodische<br />

Fähigkeiten erwirbst.<br />

Klingt gut? Dann werde Teil unseres weltklasse Teams!<br />

Schule, FSJ oder<br />

Gap Year fertig …<br />

und was jetzt?<br />

Starte 2024 mit einer Ausbildung zum Kaufmann (m/w/d)<br />

für Versicherungen und Finanzanlagen oder einem<br />

dualen Studium Bachelor (m/w/d) of Arts, im Bankenvertrieb.<br />

Wohnortnah oder an deinem Wunsch-Standort bieten<br />

wir dir eine Chance in Baden-Württemberg.<br />

Jetzt informieren oder direkt anrufen bei Hanna Streck<br />

+49 611 533-5400.<br />

Jetzt<br />

reinschauen!<br />

www.ruv.de/rv/azubistudium-nue<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


40 Unternehmensportrait – Anzeige<br />

Motivierte Mitarbeiter sind unsere Stärke<br />

„Für mich ist die Firma Reisser<br />

ein toller Ausbildungsbetrieb,<br />

den ich nur empfehlen kann.<br />

Ich fühlte mich von Anfang an<br />

als Teil einer großen Reisserfamilie.“<br />

Michelle Leder, 19 Jahre<br />

Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und<br />

Außenhandelsmanagement<br />

im 2. Lehrjahr<br />

Die REISSER-Gruppe ist spezialisiert auf<br />

Bad- und Sanitärausstattung, Installations-<br />

und Heizungstechnik. REISSER<br />

deckt somit das gesamte Leistungsspektrum<br />

der Haustechnik ab. Die REISSER AG<br />

ist ein klassisches Familienunternehmen<br />

und arbeitet in enger, partnerschaftlicher<br />

Zusammenarbeit mit mehr als 10.000<br />

Fachhandwerkern. Der Großhändler beschäftigt<br />

rund 1.900 Mitarbeitende an<br />

mehr als 50 Standorten hauptsächlich im<br />

Südwesten Deutschlands.<br />

„Bei der Frage meiner Eltern, welche Ausbildung<br />

ich gerne erlernen möchte, war<br />

mir klar, dass mir der Kontakt zu Menschen<br />

und ein interessantes Umfeld/<br />

Produkte sehr wichtig sind. Es sollte ein<br />

Beruf sein, der abwechslungsreich und<br />

vielfältig in den einzelnen kaufmännischen<br />

Bereichen ist.<br />

Aufgrund von Gesprächen in der Schule<br />

und mit dem Arbeitsamt, sowie Ausbildungsbörsen<br />

im Landkreis, wie auch Veröffentlichungen<br />

in der Kreiszeitung Böblingen,<br />

war mir das Unternehmen bekannt.<br />

Das Bewerbungsgespräch war sehr informativ<br />

und hat mich darin bestärkt, eine<br />

Ausbildung bei Reisser zu machen. Über<br />

die Zusage hatte ich mich sehr gefreut.<br />

Schon in den ersten Wochen habe ich gemerkt,<br />

dass ein Beruf viel mehr ist, als<br />

nur Kauffrau zu sein. Es wurde von Anfang<br />

an auf die Teambildung großen Wert<br />

gelegt. Die Ausbilder sind immer für uns<br />

Auszubildende da, egal ob wir Fragen im<br />

Bereich der Berufsschule oder der Ausbildung<br />

vor Ort haben. Das schätze ich sehr.<br />

Die Ausbildung findet im Blockunterricht<br />

statt und man wird bei jedem Arbeitsblock<br />

in einem anderen kaufmännischen Bereich<br />

unterwiesen. Somit durchwandert man<br />

alle Bereiche bis zum Ende der Ausbildung.<br />

Selbst in der Ausbildung erhalten wir kleine<br />

Arbeitsaufträge in Eigenverantwortung,<br />

die wir aktiv und selbstständig erarbeiten<br />

können. Dadurch erfahren wir sehr gut,<br />

worin unsere Stärken und Schwächen<br />

liegen. Es ist wichtig, dass man nach der<br />

erfolgreichen Ausbildung einen Arbeitsbereich<br />

findet, an dem man das Bestmögliche<br />

für das Unternehmen erreichen<br />

kann. Die Feedbackrunden mit unseren<br />

Vorgesetzten und Ausbildern stärken mein<br />

Selbstbewusstsein und motivieren mich<br />

für neue Ziele im Hause Reisser."<br />

AUSBILDUNG<br />

BEIREISSER<br />

Wir bieten Ausbildungen in<br />

folgenden Berufszweigen an:<br />

KAUFMANN FÜR<br />

GROSS- UND AUSSEN-<br />

HANDELSMANAGEMENT<br />

(M/W/D)<br />

FACHKRAFT FÜR<br />

LAGERLOGISTIK (M/W/D)<br />

BEWIRB DICH JETZT!<br />

www.reisser.de/ausbildung<br />

reisser_ag<br />

reisser_ausbildung<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


Du willst durchstarten.<br />

Wir bieten Startchancen.<br />

Darauf wirst Du abfahren.<br />

Ziele haben. Chancen nutzen.<br />

Die Schule ist aus und die Zukunft steht<br />

vor der Tür? Lass sie rein – Komm zu uns.<br />

Ausbildung Steuerfach<br />

Ausbildung Büromanagement<br />

Duales Studium Steuern und Prüfungswesen RSW<br />

Du bestimmst Dein Gehalt.<br />

Bei RTS kannst Du selbst wählen, wie Du Dein Gehalt gestalten möchtest.<br />

Du hast die Wahl aus drei unterschiedlichen Gehaltspaketen:<br />

Modell 1:<br />

Zusatzgehalt<br />

Grundvergütung<br />

+ Zusatzgehalt<br />

von 300 Euro<br />

Modell 2:<br />

RTS Mini Cooper<br />

Grundvergütung +<br />

Mini Cooper im<br />

RTS-Design<br />

+ monatliche Prepaid<br />

Tankkarte<br />

Modell 3:<br />

Sprachreise<br />

Grundvergütung<br />

+ Sprachkurs im<br />

Ausland in den<br />

Schulferien<br />

z. B. in Spanien<br />

Weitere Infos hier!<br />

Alles, was uns auszeichnet, findest Du<br />

unter: www.rtskg.de/karriere


42 Unternehmensportrait – Anzeige<br />

Traumberuf gesucht?<br />

Starte deine Reise mit Ausbildung und Studium bei<br />

den SRH Fachschulen in <strong>Stuttgart</strong>!<br />

Bist du bereit für eine Ausbildung oder ein Studium, das nicht<br />

nur Wissen, sondern auch jede Menge Spaß und Praxis mit<br />

sich bringt? Wir haben nicht nur einen, sondern zwei coole<br />

Standorte in <strong>Stuttgart</strong>, die dir folgende Möglichkeiten bieten:<br />

Physiotherapie<br />

Du willst nicht nur bewegen, sondern auch Leben verändern?<br />

Physiotherapeut:innen untersuchen und behandeln Erkrankungen<br />

des Bewegungsapparates, des Nervensystems und der<br />

inneren Organe. Aufgabe einer physiotherapeutischen Behandlung<br />

ist es, Funktionsstörungen aufzudecken, zu dokumentieren<br />

und die normale Funktion wiederherzustellen bzw. zu erhalten.<br />

Die Besonderheit: Auch im Bereich Physiotherapie hast du die<br />

Möglichkeit deine Ausbildung mit einem Studium zu verbinden.<br />

Zusätzlich zur staatlichen Anerkennung, erhältst du nach dreieinhalb<br />

Jahren den Bachelor of Science bei uns.<br />

IT und Medien<br />

Lust auf Kreativität und Technologie? An unserem <strong>Stuttgart</strong>er<br />

Standort hast du die Wahl: In der Ausbildung zum/zur 3D-<br />

Entwickler:in erwirbst du umfangreiches Fachwissen, das dich<br />

– ausgehend von Planung, Konzeption und dramaturgischer Gestaltung<br />

– zur Übernahme von anspruchsvollen Aufgaben im<br />

Bereich der 3D-Medienproduktion und 3D-Technik qualifiziert.<br />

Oder möchtest du lieber multimediale Welten für Konsolen,<br />

Smartphones, Computer und mehr erschaffen? Dann ist die Informatik<br />

für Game- und Multimediaentwicklung genau das Richtige<br />

für dich! Hier liegen die zukünftigen Tätigkeitsfelder häufig<br />

in der Gaming Branche.<br />

Massage<br />

Entdecke die transformative Kraft der Massage und werde<br />

zum/r Meister:in des Wohlbefindens! Ziel von Masseur:innen ist<br />

es, sowohl Schmerzen zu lindern als auch die Bewegungs- und<br />

Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers wiederherzustellen<br />

oder zu erhalten. Die Ausbildung zum/zur Masseur:in und<br />

medizinischen Bademeister:in ermöglicht dir den Einstieg in<br />

einen Gesundheitsfachberuf. Und das Beste: Eine Weiterqualifizierung<br />

im Bereich Physiotherapie ist nach abgeschlossener<br />

Massage-Ausbildung in nur 2 Jahren möglich.<br />

Möchtest du die Ausbildung oder das Studium näher<br />

kennenlernen, bevor du dich dafür entscheidest?<br />

Kein Problem! Du kannst dich für einen Schnuppertag bei uns<br />

anmelden. Dieser öffnet dir die Türen zu spannenden Einblicken,<br />

echten Erfahrungen und einer Menge Spaß! Tauche ein in den<br />

pulsierenden Schulalltag, sei live dabei im Unterricht und lerne<br />

Dozierende, sowie Mitschüler:innen kennen. Kein langweiliges<br />

Zuschauen – bei uns kannst du aktiv mitmachen, Fragen stellen<br />

und den Vibe unserer Fachschulen spüren.<br />

Logopädie<br />

Kommunikation ist dein Ding? Als Logopäd:in hilfst du der<br />

Sprache auf die Sprünge! Du unterstützt Menschen dabei, ihre<br />

Kommunikationsfähigkeit aufzubauen, zu verbessern oder wiederherzustellen.<br />

Eine logopädische Behandlung wird von Menschen<br />

gebraucht, die Störungen in der Sprache, der Stimme,<br />

des Gehörs und des Schluckens aufweisen. An den SRH Fachschulen<br />

kannst du die Logopädie-Ausbildung mit einem Studium<br />

kombinieren: In nur dreieinhalb Jahren erhältst du neben<br />

der staatlichen Anerkennung außerdem den Bachelor of Science<br />

in Logopädie!<br />

Du brauchst mehr Infos oder möchtest deine Fragen<br />

loswerden?<br />

Dann schau doch mal bei unseren Infoveranstaltungen vor Ort<br />

vorbei oder informiere dich bei unseren regelmäßig stattfindenden<br />

Online-Infoabenden. Alle Termine findest du auf unserer Webseite:<br />

www.srh-fachschulen.de.<br />

Deine Fragen beantworten wir dir gerne auch telefonisch unter<br />

06221 884488 oder per E-Mail an info.fs@srh.de.<br />

Wir freuen uns auf dich!<br />

ACHTUNG: Bei der Bewerbung den Bezug „<strong>JOB</strong> + <strong>CHANCEN</strong>" nicht vergessen!


SRH Fachschulen<br />

Werde Sprach-Künstler:in,<br />

Körper-Revolutionär:in, Design-<br />

Maestro oder Game-Guru!<br />

Entfalte deine Talente und gestalte deine Zukunft in der:<br />

— Logopädie *Studium möglich<br />

— Physiotherapie *Studium möglich<br />

— Massage<br />

— Game-Entwicklung<br />

— 3D-Entwicklung<br />

Schon im Oktober 2024 (Ausbildungs-/Studienbeginn)<br />

kann deine Reise starten!<br />

Mehr Infos<br />

findest du hier!<br />

Du hast Fragen? Wir sind für Dich da.<br />

+49 6221 - 884488 | info.fs@srh.de<br />

www.srh-fachschulen.de<br />

Erfahre mehr<br />

auf unserer<br />

Website.


44 SERVICE<br />

Beklemmender Psychothriller für Jugendliche über<br />

Angst, Ohnmacht und Gewalt<br />

Manuel hat versucht zu vermitteln.<br />

Selin hat versucht sich zu wehren.<br />

Knut hat versucht den Fehler zu korrigieren.<br />

Philipp hat versucht Hilfe zu holen.<br />

Esther hat versucht zu fliehen.<br />

Vergeblich.<br />

Eigentlich fängt alles ganz harmlos an: Fünf Jugendliche fahren in ein Haus auf dem<br />

Land, um dort fürs Abi zu lernen. Auf dem Weg nehmen sie einen jungen Anhalter<br />

mit, der ihnen schon bald auf die Nerven geht. Kurzerhand lassen sie ihn an<br />

der nächsten Tankstelle stehen, seine Tasche werfen sie später einfach aus dem<br />

Fenster. Ein verhängnisvoller Fehler. Denn am nächsten Morgen steht der Anhalter<br />

plötzlich vor ihrer Tür – in Begleitung zweier junger Männer. Sie dringen ins Haus<br />

ein und fangen an, die Jugendlichen zu tyrannisieren. Ein perfides Spiel um Macht,<br />

Gewalt und Angst beginnt …<br />

Verlag: Carlsen<br />

Autor: Martin Muser<br />

ISBN : 978-3-551-58493-9<br />

128 Seiten<br />

Taschenbuch 13,00 € eBook 9,99 €<br />

Spannende Ermittlungsarbeit<br />

– digital und analog<br />

Mix aus analogem und digitalem Spielspaß mit fesselnder Story.<br />

Digitales Ermittlungsportal garantiert Spielspaß auf mehreren<br />

Endgeräten. Realitätsnahe Ermittlungsarbeit im Team und unvorhersehbare<br />

Twists. Spielfortschritt kann gespeichert werden,<br />

Spielmaterial bleibt unversehrt.<br />

Verlag: moses. Verlag<br />

Spieldauer: ca. 90 Minuten<br />

EAN : 4033477901699 16,99 €<br />

Praxishilfe für alle, die Gutes tun wollen<br />

Ein Buch für Studierende und Sozialarbeiter, das einen wunderbaren Überblick<br />

über das Thema gibt und dabei Theorie und Praxis verbindet. Sie lernen Handlungsfelder,<br />

Akteure und Rahmenbedingungen der Sozialen Arbeit kennen und<br />

gewinnen ein Grundverständnis von Methoden und Theorien. Zugleich erhalten<br />

Sie für Ihren Arbeitsalltag als Sozialarbeiter Survival Hacks und Überlebenstipps.<br />

Daniela Voigt erklärt verständlich und anhand vieler anschaulicher Beispiele, was<br />

Soziale Arbeit ausmacht und wie sie dazu beitragen kann, Menschen zu unterstützen,<br />

gesellschaftliche Probleme zu lösen und die Welt ein wenig sozialer und<br />

gerechter zu machen.<br />

Verlag: Wiley<br />

ISBN : 978-3-527-72139-9<br />

Autorin: Daniela Voigt<br />

274 Seiten<br />

Taschenbuch 22,00 €<br />

www. job-und-chancen.de


SERVICE 45<br />

Apps<br />

The Serpent and the Wings of Night<br />

(Crowns of Nyaxia 1)<br />

Vertraue keinem, gib niemals auf und hüte immer - immer -<br />

dein Herz! Du bist Beute in einer Welt von Raubtieren. Jeden<br />

Tag muss Oraya ums Überleben kämpfen. Als adoptierte<br />

menschliche Tochter des Vampirkönigs lebt sie in einer Welt,<br />

die darauf ausgerichtet ist, sie zu töten. Ihre einzige Chance,<br />

jemals mehr als nur Beute zu sein, ist die Teilnahme am Kejari:<br />

ein legendäres Turnier, das von Nyaxia veranstaltet wird - der<br />

Göttin des Todes.<br />

Damit Oraya überhaupt den Hauch einer Chance hat, muss sie<br />

ein Bündnis mit ihrem größten Gegner eingehen: Raihn. Alles<br />

an ihm ist gefährlich. Zum Töten geboren ist er skrupellos<br />

und dazu auch noch ein Feind ihres Vaters. Doch am meisten<br />

Angst macht Oraya nicht das Kejari oder die mögliche Niederlage<br />

oder der Tod, sondern dass sie sich auf seltsame Weise<br />

zu Raihn hingezogen fühlt. Als wäre das nicht genug, braut<br />

sich - wie ein düstere Vorahnung - ein Sturm zusammen und<br />

erschüttert alles, was Oraya über ihre Heimat zu wissen glaubte.<br />

Und Raihn versteht sie vielleicht besser als jeder andere.<br />

Doch die immer stärker werdende Anziehungskraft könnte ihr<br />

Untergang sein, in einem Königreich, in dem nichts tödlicher ist<br />

als Vertrauen und Liebe.<br />

Crowns of Nyaxia – The Serpent and the Wings<br />

ist der erste Band einer Serie voller dramatischer Action, grandioser<br />

Twists und einer starken Heldin mit großen Gefühlen.<br />

Die New Adult Romantasy ist kein Standalone und spielt in<br />

einer düsteren Welt mit tödlichen Kreaturen, lauernden Gefahren<br />

und prickelnden Beziehungen. Idealer Stoff für Fans von<br />

Vampirromanen und Fantasy Romance.<br />

Knisternd, dunkel, fesselnd - der Spiegel-Bestseller Erfolg von<br />

Carissa Broadbent erscheint als veredeltes Hardcover mit<br />

Schutzumschlag, hochwertiger Goldprägung und Farbschnitt in<br />

der ersten Auflage.<br />

Verlag: Carlsen<br />

ISBN : 978-3-551-58551-6<br />

Autor: Carissa Broadbent<br />

128 Seiten<br />

Hardcover 18,00 €<br />

Crowns of Nyaxia – The Ashes and the Star-Cursed King ist<br />

der zweite Band der Serie voller dramatischer Action, grandioser<br />

Twists und einer starken Heldin mit großen Gefühlen und<br />

der Abschluss von Oraya und Raihns Geschichte.<br />

Lieferbar ab 29.07.2024<br />

DieSchulApp<br />

StudySmarter<br />

Mit StudySmarter haben Sie Zugriff<br />

auf eine riesige Online-Lernplattform,<br />

um sich gezielt auf Prüfungen und<br />

Klausuren vorbereiten zu können.<br />

DieSchulApp bietet eine gute Übersicht deiner Hausaufgaben,<br />

Krankmeldungen, Vertretungen, etc. Die App ist sehr simpel<br />

und intuitiv aufgebaut. Allerdings kann man die App nur nutzen,<br />

wenn die jeweilige Schule auch dort registriert ist..<br />

Timetable<br />

In der App Timetable kannst du deinen Stundenplan eingeben.<br />

Es gibt eine Tagesansicht und eine Wochenansicht. Somit ist<br />

die App sehr übersichtlich. Außerdem kannst du Aufgaben, Prüfungen<br />

und Ferien eintragen. Timetable ist sehr simpel aufgebaut<br />

und vereint Stundenplan und ToDo-Liste..<br />

Simple Club – Lernapp<br />

In dieser Lernapp findest du Videos und Erklärungen für viele<br />

verschiedene Fächer. Du kannst dir auch Lernpläne erstellen,<br />

die dich optimal auf deine Klassenarbeiten vorbereiten. Über die<br />

kostenlose Version hinaus, kannst du Videos in der Abo-Version<br />

auch offline speichern..<br />

Vokabeltrainer<br />

App zum Vokabeln lernen. Du kannst die App für verschiedene<br />

Fremdsprachen verwenden. Dazu gibst du einfach das Wort und<br />

die jeweilige Übersetzung ein und fügst dies einer Lektion hinzu.<br />

Wenn du die Vokabeln dann lernst, kannst du zum Beispiel das<br />

Wort in deiner Muttersprache angezeigt bekommen und musst<br />

dann die Übersetzung eintippen. Ein anderer Modus wäre beispielsweise<br />

der Paar Modus. Hier werden dir mehrere Vokabeln<br />

angezeigt und du musst das Wort und seine Übersetzung anklicken.<br />

Dieser Modus eignet sich besonders, wenn du gerade<br />

erst anfängst die Lektion zu lernen. Die App enthält also alles<br />

Wichtige, das man braucht um Vokabeln am Handy zu lernen<br />

und ist trotzdem sehr einfach gestaltet.<br />

www. job-und-chancen.de


46 VORSCHAU<br />

Im nächsten Heft:<br />

ES GEHT LOS<br />

Ausbildungsvertrag in der Tasche oder die<br />

Einschreibung bei der Wunschuniversität<br />

hat geklappt – war es das jetzt? Was ist<br />

mit Verträgen, Versicherungen, Steuern &<br />

Co.?<br />

Steuern & Finanzamt:<br />

Lohnt sich eine Steuererklärung für Azubis und Studenten?<br />

Was kann man absetzen? Wo bekommt<br />

man eine Lohnsteuerkarte? Welche Höchstbeträge<br />

gelten? Welche Fristen muss man beachten?<br />

27. JUNI 2024<br />

SOMMER-<br />

AUSGABE<br />

Rechte & Pflichten:<br />

Was darf der Auszubildende im Betrieb? Und was<br />

darf er nicht? Wer bestimmt Kleidung, Haarschnitt<br />

und Schmuck? Was ist mit der Vertraulichkeit?<br />

Dazu: Wichtige Tipps für die ersten Tage in der<br />

neuen Firma.<br />

Die wichtigsten Versicherungen:<br />

Was sollte man auf jeden Fall abschliessen? Welche<br />

Versicherungen können noch nützlich sein?<br />

Und was kann warten? Dazu: Die Fallen im Kleingedruckten.<br />

Die erste Wohnung:<br />

Wo findet man günstige Zimmer? Was hat es mit<br />

Maklergebühren und Kaution auf sich? Worauf<br />

muss man beim Einzug in eine WG achten? Die<br />

schlimmsten Fallen im Mietvertrag.<br />

FREIE STELLEN<br />

Unternehmen, Universitäten und Bildungsinstitute<br />

stellen sich vor – mit freien Plätzen und Angeboten<br />

für eine Ausbildung oder ein Studium.<br />

Mit QR-Codes – so kommen Sie direkt auf die<br />

Website, auf das Ausbildungsportal oder z. B.<br />

den Azubi- bzw. Studentenblog.<br />

SERVICE<br />

Bücher, Apps, Spiele<br />

<br />

Änderungen vorbehalten<br />

Verlag:<br />

mgs mediengesellschaft stuttgart UG<br />

Böblinger Straße 164<br />

70199 <strong>Stuttgart</strong><br />

Chefredaktion (v.i.s.d.P.):<br />

Christine Breitkopf<br />

c.breitkopf@mgs-medien.de<br />

Tel.: 0711 / 912 33 30<br />

Verantwortlich für Anzeigen:<br />

Christine Breitkopf<br />

Druck:<br />

westermann DRUCK I pva<br />

Georg-Westermann-Allee 66<br />

38104 Braunschweig<br />

<strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong> wird auf umweltfreundlichem<br />

Recycling Charisma silk FSC gedruckt.<br />

Copyright: © 2023 für Texte und gestaltete<br />

Anzeigen beim Verlag.<br />

© Bilder, soweit nicht anders vermerkt,<br />

www.shutterstock.com oder Unternehmen<br />

(Portraits).<br />

Jahrgang: 16. Jahrgang 2024<br />

Erscheinungsweise: viermal jährlich<br />

<strong>JOB</strong> & <strong>CHANCEN</strong> wird kostenlos an die<br />

Abschlussklassen von Realschulen und<br />

Gymnasien verteilt und liegt außerdem in<br />

ausgewählten Berufsinformationszentren<br />

der Agenturen für Arbeit aus.<br />

Nachdruck oder Vervielfältigung nur mit<br />

schriftlicher Genehmigung des Verlages.<br />

Alle Rechte vorbehalten. Keine Gewähr für<br />

unverlangt eingesandte Materialien. Namentlich<br />

gekennzeichnete Artikel geben<br />

die Meinung des Autors, nicht aber der<br />

Redaktion wieder.<br />

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit<br />

wird die gewohnte männliche Sprachform<br />

bei personenbezogenen Substantiven und<br />

Pronomen verwendet. Dies impliziert keine<br />

Benachteiligung des weiblichen oder dritten<br />

Geschlechts,<br />

sondern soll im<br />

Sinne der sprachlichen<br />

Vereinfachung<br />

als geschlechtsneutral<br />

zu verstehen sein.<br />

Alle Angaben<br />

nach bestem Wissen,<br />

aber ausdrücklich<br />

ohne<br />

jegliche Gewähr.<br />

www. job-und-chancen.de


ZUKUNFT & <strong>CHANCEN</strong><br />

47<br />

IM GARTEN- UND LANDSCHAFTSBAU DIE ZUKUNFT GESTALTEN<br />

Mit dem Beruf das Klima verbessern? Laut einer Jugendstudie 2023 vom Institut für<br />

Jugendkulturforschung und Kulturvermittlung, empfinden 84 Prozent der Jugendlichen<br />

in Deutschland das Thema Klimawandel als drängendstes Thema<br />

der aktuellen Zeit und der Zukunft – 45 Prozent der Befragten würden sich<br />

sogar gerne aktiv für die Umwelt und ein besseres Klima einsetzen. Eine<br />

solche Chance bietet der Beruf Landschaftsgärtner*in.<br />

STÄDTE BEGRÜNEN<br />

Erhöhte Temperaturen, Überschwemmungen, schlechte Luft<br />

… aufgrund der hohen Versiegelung stehen Städte vor neuen<br />

Herausforderungen, die mit Blick in die Zukunft immer größer<br />

werden. Klimaschutz und -anpassung verlangen nach Veränderungen,<br />

um das Leben der Menschen und Tiere im urbanen<br />

Raum angenehmer und lebenswerter zu gestalten. Eine<br />

grün-blaue Infrastruktur, also die Kombination von Wasser und<br />

Bepflanzung, spielt dabei eine wesentliche Rolle. Hier kommen<br />

Landschaftsgärtner*innen ins Spiel. Die Anlage und Pflege von<br />

großen Grünflächen wie Parks, die Begrünung von Baumscheiben,<br />

die Pflanzung von Bäumen und Blumen entlang der Straßen und in<br />

Einkaufspassagen, das Setzen von Sträuchern und Hecken rund um<br />

Gebäude – sowohl öffentlich, als auch privat – sind unverzichtbare Maßnahmen<br />

für klimaangepasste Städte.<br />

GRÜNE KARRIERE MIT ZUKUNFT<br />

ALLE<br />

ZEICHEN<br />

STEHEN<br />

AUF<br />

GRÜN<br />

MIT DEM BERUF DAS<br />

KLIMA VERBESSERN?<br />

Der Ausbildungsberuf „Gärtner*in Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau“, kurz Landschaftsgärtner*in, gibt jungen Menschen<br />

die Möglichkeit, mit eigenen Händen etwas zu schaffen, das langfristig einen bedeutenden Unterschied macht. Man<br />

erwirbt umfassende Pflanzenkenntnisse zum Beispiel zu hitze- und trockenresistenten Arten oder heimischen Gewächsen,<br />

die wichtige Nahrungsquellen für Vögel und Insekten sind. Sie legen den Grundstein für lebenswertere Städte und tragen so<br />

einen wichtigen Teil zum Klima- und Umweltschutz bei.<br />

www. job-und-chancen.de


Ausbildung<br />

oder<br />

Studium<br />

Starte jetzt Deine persönliche<br />

Erfolgsgeschichte!<br />

Kriegst du hin. Mit uns.<br />

LBS Süd – Deine Bausparkasse in Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz! Wir sind das Ergebnis<br />

der Fusion von der LBS Südwest und der LBS Bayern. Mit rund 1.500 Mitarbeitenden in <strong>Stuttgart</strong>,<br />

München, Karlsruhe und Mainz und etwa 950 Vertriebsprofis, inklusive Maklerinnen und Maklern, sind<br />

wir Deine Anlaufstelle für Bausparen, Baufinanzierung und Immobilien!<br />

Bist du auf der Suche nach einer zukunftssicheren Karriere? Dann bist du bei der LBS Süd genau richtig.<br />

Bewirb dich jetzt und komm in unser Team.<br />

Unsere Ausbildungsberufe und Studiengänge im Überblick:<br />

Abiturientenprogramm – Bankkaufmann vertriebsorientiert & Bankfachwirt SBW (m/w/d)<br />

Bankkaufmann – vertriebsorientiert (m/w/d)<br />

Bankkaufmann – innendienstorientiert (m/w/d)<br />

Immobilienkaufmann – vertriebsorientiert (m/w/d)<br />

Immobilienkaufmann – innendienstorientiert (m/w/d)<br />

Kaufmann für Büromanagement (m/w/d)<br />

Servicefachkraft/Kaufmann für Dialogmarketing (m/w/d)<br />

Studiengang BWL-Bank (Duale Hochschule)<br />

Studiengang Wirtschaftsinformatik (Duale Hochschule)<br />

Studiengang Accounting & Controlling (Duale Hochschule)<br />

Infos unter https://sparkasse.mein-check-in.de/lbs-sued/ausbildung<br />

Wir geben Ihrer Zukunft ein Zuhause.

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