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akzent GB April '24

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®<br />

DAS MAGAZIN FÜR DIE GROSS-STADT BODENSEE APRIL 2024<br />

PACK MAS<br />

Die Verpackungskünstler<br />

Christo in Lindau<br />

MACH WAS<br />

Wieso runderneuerte Reifen die<br />

Welt besser machen könnten<br />

ACH WAS<br />

Coole Männermode von Heikorn und<br />

Mode von coolen Männern in Bad Ragatz<br />

WWW.AKZENT-MAGAZIN.COM


INTRO<br />

3<br />

Diesen & weitere Texte zum Weiterverbreiten unter<br />

www.<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

ENDLICH ENTHÜLLT –<br />

STOFF AM SEE<br />

Kultur in<br />

Friedrichshafen<br />

Wenn die Christo-Ausstellung jetzt in Lindau<br />

enthüllt wird, dann ist das auch ein<br />

wenig wie „nach Hause kommen“; denn die<br />

Verpackung des Reichtags beispielsweise<br />

wäre nicht möglich gewesen, ohne die Ingenieursleistung<br />

eines Planungsbüros aus<br />

Radolfzell.<br />

Das Künstlerpaar Christo und Jeanne-<br />

Claude vertraute bei ihren spektakulären<br />

Verhüllungsprojekten auf die Ingenieure<br />

von IPL, die sich jahrelang in diese Mammut-Projekte<br />

reingehängt haben. 1994 haben<br />

sie, bei den damals sehr hohen Gebäudebereichen<br />

der ebenfalls einstmals innovativen<br />

Computer-Gesellschaft Konstanz,<br />

ein paar hundert Meter Testbahnen des<br />

Verhüllungsstoffes probehalber in die Tiefe<br />

fallen lassen. Denn neben der Konstruktion,<br />

war auch die Beschaffenheit des sogenannten<br />

technischen Gewebes enorm wichtig.<br />

Ein großes Abenteuer! IPL war, wie wir<br />

heute wissen, nicht nur beim Reichstags-<br />

Wrap erfolgreich, sondern auch Jahre später<br />

bei der Verhüllung des Arc de Triomphe.<br />

Triumphal wird sicher auch wieder die<br />

alljährliche große Kunst-Ausstellung, die<br />

das Kulturamt Lindau jeweils spektakulär<br />

in Szene setzt und damit die schöne Inselstadt<br />

überregional positioniert.<br />

Nicht unweit von Lindau hat denn auch<br />

die Firma Dornier mit Webmaschinen für<br />

genau solche technischen Gewebe, die nicht<br />

nur das Werk der Christos erst ermöglichten,<br />

Erfolgsgeschichte geschrieben. Und<br />

auch im Raum St. Gallen sind technische<br />

Gewebe ein Exportschlager; etwa solche,<br />

auf die die Feuerwehren rund um den Globus<br />

vertrauen, wenn sie im silbernen Astronautenlook<br />

durch die Flammen schreiten.<br />

Der Bodensee ist heute noch weltweit ein<br />

führendes Cluster, wenn es um technische<br />

Stoffe und die Ingenieursleistung in diesem<br />

Bereich geht. Sämtliche namhafte Fußballund<br />

Sportarenen etwa, beginnend mit dem<br />

Olympia-Stadion in München 1972, haben<br />

mittlerweile die „spannenden“ Zeltdächer,<br />

die auf- und -zuschiebbar konstruiert sind,<br />

leicht, wetterfest und stabil das Erscheinungsbild<br />

dieser Großbauten prägen. Die<br />

Ingenieursleistung stammt oft vom Bodensee;<br />

auch wenn Sie das deutsche Kanzleramt<br />

in den Nachrichten wieder mal sehen –<br />

das Zeltdach entworfen natürlich hier!<br />

Die geschwungenen Zeltbahnen hängen<br />

zusammen mit dem einstmals größten<br />

Zeltbauer der Welt, Stromeyer in Konstanz.<br />

Heute ist immerhin noch die Ingenieurskompetenz<br />

erhalten. Zum anderen<br />

hängt es mit dem anderen großen Namen<br />

zusammen, der den See industriell geprägt<br />

hat wie niemand: Zeppelin. Denn die fliegenden<br />

Riesen hatten ebenfalls eine Herausforderung<br />

zu meistern: sie brauchten<br />

eine leichte, extrem stabile Hülle aus – erraten<br />

– technischem Gewebe.<br />

Und so steht der internationale Bodensee<br />

in Fachkreisen heute noch weltweit für<br />

den Stoff, aus dem technisch herausfordernde<br />

Träume sind. Wenn Sie also bald<br />

den dritten Zeppelin über den großen Teich<br />

huschen sehen, dann ist das auch in dieser<br />

Hinsicht „ein spannender Stoff“.<br />

MARKUS HOTZ<br />

HERAUSGEBER<br />

© Mirjam Schultheiß<br />

Auswahl aus dem Programm:<br />

Der Nazi & der Friseur<br />

Staatsschauspiel Dresden<br />

Nach dem Roman von Edgar Hilsenrath<br />

MO • 08.04. • 19:30 • Kiesel im k42<br />

Liebe ohne Leiden<br />

Staatsschauspiel Dresden<br />

Ein musikalisches Hochzeitsdrama<br />

DI • 09.04. • 19:30 • Graf-Zeppelin-Haus<br />

Württembergisches<br />

Kammerorchester Heilbronn<br />

Simon Höfele Trompete<br />

Elisabeth Brauß Klavier<br />

Emmanuel Tjeknavorian Leitung<br />

Rota, Schostakowitsch, Jolivet, Britten<br />

FR • 12.04. • 19:30 • Graf-Zeppelin-Haus<br />

Emmanuel Tjeknavorian © Lukas Beck<br />

Earthquake: Rachel Breen Klavier<br />

Beethoven, Mozart, Schönberg u.a.<br />

SO • 14.04. • 11:00 • Kiesel im k42<br />

Brooklyn Rider The 4 Elements<br />

Modernes Streichquartett<br />

MI • 17.04. • 19:30 • Bahnhof Fischbach<br />

Niemand wartet auf dich<br />

Württembergische Landesbühne Esslingen<br />

von Lot Vekemans<br />

24.04. + 25.04. • 19:30 • Bahnhof Fischbach<br />

Eröffnungskonzert Bodenseefestival<br />

Bruckner Orchester Linz<br />

Artist in Residence:<br />

Chouchane Siranossian Violine<br />

Markus Poschner Leitung<br />

Mendelssohn Bartholdy, Bruckner<br />

SA • 27.04. • 19:30 • Graf-Zeppelin-Haus<br />

Chouchane Siranossian © Nikolaj Lund<br />

KARTEN<br />

SERVICE<br />

T: +49 7541 203-3333<br />

kulturbüro.friedrichshafen.de


4 INHALT<br />

Coole Männermode von<br />

Heikorn und Mode von<br />

coolen Männern in Bad Ragatz<br />

© Heikorn<br />

48 MODENSEE<br />

6 Impressum<br />

© King Meiler<br />

10 Seeleute<br />

Geniale Leute von nebenan<br />

16 Seezunge<br />

Neues aus der Genuss- und<br />

Gastrowelt<br />

AKZENT INHALT<br />

28 Freizeit<br />

Ausflugstipps + Termine vom<br />

Feinsten<br />

48 Modensee<br />

Für nachhaltige Fashionistas<br />

56 Mehr-Wert<br />

Einfach Mehr!<br />

72 ERLEBEN<br />

Die Verpackungskünstler Christo in Lindau<br />

60 WIRTSCHAFT<br />

Wieso runderneuerte Reifen die<br />

Welt besser machen könnten<br />

© Christo and Jeanne-Claude Foundation<br />

60 Bildung & Wirtschaft<br />

Lernen & Schaffen in der Region<br />

70 Erleben<br />

Städte im Portrait<br />

74 Kultur | Bühne<br />

Highlights<br />

82 Kultur | Live<br />

Highlights<br />

90 Kultur | Kunst<br />

Highlights<br />

96 Déjà Vu<br />

<strong>akzent</strong> on the road


RUBRIK<br />

5


6 IMPRESSUM<br />

Labhard Medien GmbH<br />

Am Seerhein 6<br />

D-78467 Konstanz<br />

1<br />

Für Kunden aus der Schweiz:<br />

Postfach 1001<br />

CH-8280 Kreuzlingen<br />

Telefon: +49 (0)7531 99148 00<br />

info@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

www.<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

Redaktionsschluss:<br />

10. des Vormonats<br />

Termine: 15. des Vormonats<br />

Anzeigenschluss: 15. des Vormonats<br />

Erscheinungsweise: monatlich,<br />

jeweils zum Monatsanfang<br />

Erfüllungsort: Konstanz<br />

Geschäftsführung:<br />

Steven Rückert<br />

srueckerth@labhard.de<br />

Herausgeber:<br />

1 Markus Hotz<br />

Mengen<br />

Bad Saulgau<br />

Tuttlingen<br />

Ostrach<br />

Bad Schussenried<br />

Bad Waldsee<br />

Pfullendorf<br />

Aulendorf<br />

Stockach<br />

Bad Wurzach<br />

Engen<br />

Ludwigshafen Weingarten Leutkirch<br />

Überlingen<br />

Singen Radolfzell<br />

Ravensburg<br />

Markdorf<br />

Schaffhausen<br />

Stein am Rhein<br />

Frauenfeld<br />

7<br />

m.hotz@<strong>akzent</strong>-magazin.com (mh)<br />

Redaktion (V.i.S.d.P.):<br />

Meersburg Tettnang Wangen<br />

Konstanz<br />

Isny<br />

Kreuzlingen<br />

Friedrichshafen<br />

Weinfelden<br />

Wil<br />

2<br />

4<br />

Romanshorn<br />

St. Gallen<br />

Rorschach<br />

DAS MAGAZIN VOM<br />

BODENSEE BIS<br />

OBERSCHWABEN<br />

3<br />

5<br />

Lindau<br />

Dornbirn<br />

2 Stefanie Göttlich (sg)<br />

s.goettlich@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

18 Anne Mittmann (am)<br />

a.mittmann@labhard.de<br />

8<br />

Bregenz<br />

Online-Redaktion:<br />

2 Stefanie Göttlich (sg)<br />

s.goettlich@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

Sekretariat & Verteilung:<br />

4 Martina Menz<br />

m.menz@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

18<br />

5 Victor Martin<br />

Heftplanung:<br />

Johanna Lambach<br />

jlambach@labhard.de<br />

seezunge:<br />

3 Maria Peschers<br />

m.peschers@seezunge.com<br />

Traumzeit:<br />

4 Martina Menz<br />

Autor*innen:<br />

Anja Böhme (ab)<br />

m.menz@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

seeclassics:<br />

Thomas Pfeifer<br />

t.pfeifer@seeclassics.com<br />

Layout & Herstellung:<br />

SV Medienproduktion GmbH & Co. KG,<br />

Ravensburg<br />

Titelfoto:<br />

© adobe stock / KI<br />

6 Dr. Patrick Brauns (pb)<br />

11 Ruth Eberhardt (rue)<br />

12 Susi Donner (dos)<br />

10 Julia Landig (jl)<br />

Judith Schuck (js)<br />

13 Andrea Vonwald (av)<br />

14 Heide-Ilka Weber (hiw)<br />

15 Anna Wirth (aw)<br />

Akquise:<br />

Stockach, Konstanz, Kreuzlingen:<br />

Thomas Pfeifer<br />

t.pfeifer@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

Hegau, Schaffhausen:<br />

7 Alexandra Bürgel<br />

a.buergel@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

Druck:<br />

Bonifatius GmbH Druck | Buch | Verlag<br />

Karl-Schurz-Str. 26 | 33100 Paderborn<br />

9<br />

Überlingen, Markdorf, Meersburg:<br />

8 Antje Efkes, ae@efkes.com<br />

Friedrichshafen, Lindau, Bregenz:<br />

9 Gisela Hentrich<br />

mail@giselahentrich.de<br />

Ravensburg-Weingarten, Tettnang:<br />

1 Markus Hotz<br />

m.hotz@<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

Die Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele sind nachzulesen unter<br />

www.<strong>akzent</strong>-magazin.com/teilnahmebedingungen. Nachdruck von Bildern<br />

und Artikeln nur mit schriftlicher Genehmigung der Herausgeber. Für unverlangt<br />

eingesandte Beiträge wird keine Haftung übernommen. Die durch den Verlag<br />

gestalteten Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit<br />

schriftlicher Genehmigung des Labhard Verlags weiterverwendet werden.<br />

10<br />

11<br />

Die Labhard Medien GmbH<br />

ist Teil von Schwäbisch<br />

Media.<br />

EINFACH KURZE MAIL AN: VERTRIEB@AKZENT-MAGAZIN.COM<br />

AKZENT IM ABO: 35 JAHRE AKZENT – 60 EURO PRO JAHR<br />

13<br />

www.<strong>akzent</strong>-magazin.com<br />

15<br />

6<br />

12<br />

14<br />

Bodensee.DE


RUBRIK<br />

7


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10 SEELEUTE<br />

INS DETAIL VERLIEBT<br />

Wien, Berlin, Barcelona, Monaco, San Francisco und immer wieder Konstanz…<br />

Seit den 70er Jahren werden die Werke des Konstanzer Malers Matthias<br />

Holländer international ausgestellt. Der Träger des Konstanzer Kunstpreis<br />

1993 gehört damit zu den erfolgreichsten Künstlern am Bodensee. Im<br />

Gespräch mit <strong>akzent</strong> spricht der Fotorealist über seine Künstlerfreundschaft<br />

mit Gabriel Vormstein und die aktuelle gemeinsame Ausstellung<br />

„Konstellationen – Interferenzen“ im Konstanzer Kunstverein.<br />

© Stephan Postius<br />

<strong>akzent</strong>: Herr Holländer, ein immer<br />

wiederkehrendes Bild auf Ihren Werken<br />

ist ein Wiener Jugendstil-Teller,<br />

mal mit Wachteleiern, mal mit Blut.<br />

Wie hat Sie Ihre Zeit an der Wiener<br />

Akademie in der Meisterklasse von Rudolf<br />

Hausner geprägt?<br />

Matthias Holländer: Die Wiener<br />

Kunstwelt war in den 70er Jahren geradezu<br />

paradox. Auf der einen Seite bestimmten<br />

damals die Wiener Aktionisten<br />

wie Brus, Nitsch, Valie Export, Peter<br />

Wiebel u.a. das Feuilleton. Auf der<br />

anderen Seite stand Hausner mit seinem<br />

intellektuell wie malerisch sehr<br />

ambitionierten Angebot in der Tradition<br />

des klassischen Tafelbilds. An der<br />

Wiener Akademie haben wir gelernt<br />

zu malen wie die alten Meister, handwerklich<br />

sehr versiert. Die größte Herausforderung<br />

für mich als noch sehr<br />

junger Mensch war, meinen eigenen<br />

Stil zu finden. Der Schritt vom Phantastischen<br />

Realismus zum Realismus,<br />

der war entscheidend.<br />

<strong>akzent</strong>: Wann ist der Knoten geplatzt?<br />

Matthias Holländer: 1972 war die große<br />

documenta-Ausstellung mit den<br />

Fotorealisten aus Amerika. Die war in<br />

der Hausnerklasse in Wien eingeschlagen<br />

wie eine Bombe und<br />

hat auch mich damals sehr geprägt.<br />

Aber auch in Abgrenzung<br />

zu dieser flächigen, weichgezeichneten<br />

Malerei. Ich war immer<br />

ins Detail verliebt! Schon<br />

mein ältestes Bild in der Ausstellung,<br />

„Türen geschlossen halten“ von<br />

1976, zeigt das. Die Selbstfindung<br />

schritt voran, in dieser Zeit hellte<br />

sich meine Stimmung langsam auf,<br />

weil ich wusste, was ich machen<br />

will. Die 80er waren dann eine sehr<br />

gute Zeit.<br />

<strong>akzent</strong>: Ihr Medium verweist<br />

einerseits auf Ihre Wurzeln in<br />

der Renaissance-Malerei, aber auch auf<br />

die in der Fotografie. Wo sehen Sie den<br />

gravierendsten Unterschied zwischen<br />

Gemälde und Fotografie?<br />

Matthias Holländer: Die künstlerische<br />

Fotografie ist inzwischen börsen-


SEELEUTE<br />

11<br />

notiert der Malerei fast ebenbürtig.<br />

Aber Turner-, Friedrich- oder Vermeer-<br />

Ausstellungen ziehen halt noch mehr<br />

Besucher an. Ausstellungs-Tickets mit<br />

Zeitfenstern wie beim Kinobesuch<br />

sind da keine Seltenheit. Denn Gemälde<br />

sind einzigartig, haben ihre eigene<br />

Geschichte und Körperlichkeit – sind<br />

auratische Kunstwerke im Sinn von<br />

Walter Benjamin. Wenn ein Gemälde<br />

verbrennt, ist es für immer verloren.<br />

Eine Fotografie kann ich endlos reproduzieren,<br />

solange das Negativ oder<br />

die digitale Datei noch existiert. Allerdings<br />

habe ich beobachtet, dass meine<br />

Gemälde immer mehr wie Fotografien<br />

und meine Fotografien immer mehr<br />

wie Gemälde wahrgenommen werden.<br />

Da gibt es eine kreative Wechselwirkung,<br />

die ich sehr spannend finde.<br />

<strong>akzent</strong>: Apropos kreative Wechselwirkung.<br />

Was verbindet Sie mit Gabriel<br />

Vormstein?<br />

Matthias Holländer: Gabriel und ich<br />

haben uns 2009 über die gemeinsame,<br />

2017 leider allzu früh verstorbene<br />

Freundin Conni Brinzinger – auch<br />

eine Künstlerin mit Konstanz-Biografie<br />

– in Berlin kennengelernt. Wir waren<br />

beide Schüler von Claus Dietrich Hentschel<br />

am Heinrich-Suso-Gymnasium in<br />

Konstanz, mit zwanzig Jahren Zeitverschiebung.<br />

Uns verbindet eine Künstlerfreundschaft,<br />

und die Faszination<br />

für ähnliche Themen: Vergänglichkeit,<br />

Tod, Leben, Schichtungen, Teiltransparenzen<br />

und die Magie des Augenblicks<br />

– all das findet sich in unseren Werken.<br />

Dabei ist unsere Art zu arbeiten absolut<br />

konträr. Gabriels Werk ist schnell,<br />

geradezu von manischem Tempo getrieben,<br />

expressiv und auch vom Material<br />

viel leichter. Er arbeitet zu mehr als<br />

80 Prozent seines Oeuvres auf bedrucktem<br />

Tageszeitungspapier, seine Kunst<br />

ist ganz im Hier und Jetzt grundiert. Ich<br />

bin am anderen Ende dieses Registers.<br />

Meist male ich Monate, manchmal auch<br />

mehr als ein Jahr an einem Gemälde.<br />

<strong>akzent</strong>: Ihre gemeinsame Ausstellung<br />

im Kunstverein Konstanz heißt „Konstellationen<br />

– Interferenzen“. Wie darf<br />

man diese Überlagerungen verstehen?<br />

Matthias Holländer: Der Titel erscheint<br />

auf den ersten Blick etwas akademisch<br />

und kopflastig. Dabei funktioniert<br />

die Ausstellung wie ein Spiel oder<br />

eine Inszenierung: Wir haben unsere<br />

Arbeiten gemeinsam so gehängt, dass<br />

sie miteinander interagieren, dialogisieren<br />

und ‚framen‘. Das war unser<br />

Konzept. Gerne auch mit einem ironischen<br />

Augenzwinkern.<br />

<strong>akzent</strong>: Ein Beispiel?<br />

Matthias Holländer: Ein gutes Beispiel<br />

ist Gabriels Archaeopteryx direkt<br />

neben meinem „Gelege“, den Wachteleiern<br />

auf dem genannten Wiener Jugendstil-Teller.<br />

Mich haben die Wachteleier<br />

in ihrer Einzigartigkeit inspiriert,<br />

ihre Sprenkel sind wie kleine<br />

Aquarelle der Natur. So individuell<br />

wie das Leben darin, so individuell ist<br />

auch die Schale. Neben Gabriels Urvogel<br />

rückt eine andere Ebene in den Vordergrund.<br />

Was war zuerst da? Urvogel<br />

oder Ei?<br />

<strong>akzent</strong>: Haben Sie sich vorher abgesprochen,<br />

welche Werke Sie zusammen<br />

aufhängen?<br />

Matthias Holländer: Nein, wir hatten<br />

zwar im Vorfeld schon einige ‚Matches‘<br />

angepeilt, aber wir haben dann beide<br />

viel mehr Arbeiten mitgebracht und<br />

dann erst vor Ort ganz neu und reduziert<br />

zusammen gepuzzelt. Wir sind<br />

uns thematisch so verwandt, dass das<br />

wunderbar funktioniert hat. Im Zentrum<br />

der Ausstellung stehen bei mir<br />

auch ältere Arbeiten. Da ist zum Beispiel<br />

eines meiner Gemälde – ein Diptychon<br />

–, die Doppelansicht eines verfallenen<br />

Kellers, und direkt davor und<br />

darüber stehen und schweben als Installation<br />

die „Arte Povera“-Stühle von<br />

Gabriel, wie aus meinem Bild gefallen.<br />

Das ist so eingänglich, da löst sich das<br />

Konzept der Interferenzen ganz einfach<br />

in Wohlgefallen auf.<br />

Konstellationen – Interferenzen<br />

bis 05.05.<br />

Konstanzer Kunstverein<br />

www.kunstverein-konstanz.de


12 SEELEUTE<br />

VON RUTH EBERHARDT (TEXTE)<br />

SEELEUTE … KURZ & KNAPP<br />

© Andri Bühler<br />

Ben Beholz aus Horn auf der Halbinsel Höri gehört zu den<br />

meistgeklickten Influencern zum Thema Surfen. Seine Videos<br />

auf Instagram und YouTube werden millionenfach aufgerufen.<br />

Schon früh hat er mit dem klassischen Windsurfen<br />

angefangen. Längst gilt seine Leidenschaft jedoch dem Kite-<br />

Surfen, bei dem das Surfbrett von einem Lenkdrachen gezogen<br />

wird. Der 32-Jährige verbringt nur noch wenige Wochen im<br />

Jahr auf der Höri, die meiste Zeit ist er unterwegs.<br />

www.benbeholz.com<br />

Erneut ist ein junger Musiker<br />

aus der Bodenseeregion<br />

für den Songwriter-Wettbewerb<br />

„Dein Song“ des TV-<br />

Senders Kika ausgewählt<br />

worden: Nach John Leon<br />

alias Leon Ummenhofer<br />

aus Meckenbeuren<br />

nimmt jetzt der 18-jährige<br />

Gymnasiast Marc<br />

Boye aus Lindau an<br />

der neuen Staffel teil<br />

– mit seinem selbstgeschriebenen<br />

Song „Better<br />

not to love you“. Musik<br />

ist die große Leidenschaft<br />

von Marc Boye: Er nimmt seit<br />

zwölf Jahren Gesangsunterricht<br />

und ist Pianist in einer<br />

Jugendband.<br />

www.kika.de/dein-song<br />

© ZDF/Andrea Enderlein<br />

© Jan Schröder<br />

„Zitronentee“ heißt das neue Album von Paul Palud aus Heiden<br />

und Leva Sidler aus Speicher (beides im Kanton Appenzell-Ausserrhoden).<br />

Die Slampoetin hat 13 Texte geschrieben,<br />

die der 19-jährige Musiker mit Gesang und Klavierimprovisationen<br />

zum Klingen bringt. Das Album ist eine Hommage an<br />

die Freundschaft. Erst im November 2023 hatte Paul Palud mit<br />

seinen gefühlvoll-melancholischen Chansons den größten Ostschweizer<br />

Nachwuchswettbewerb „bandXost“ in St. Gallen<br />

gewonnen.<br />

www.paulpalud.com<br />

© Kim Enderle<br />

Der 18-Jährige Eishockey-Torhüter Nico Pertuch,<br />

Schlussmann bei den Ravensburg Towerstars, gilt<br />

als eines der größten deutschen Nachwuchstalente.<br />

Nach der Nominierung für die U20-Eishockey-WM<br />

2024 in Göteborg, die um den Jahreswechsel herum<br />

ausgetragen wurde, war er jetzt mit der Nachwuchsnationalmannschaft<br />

auf einem Lehrgang in<br />

Kloten in der Schweiz. Dort absolvierte eine U19-<br />

Auswahl vier Länderspiele. Pertuch war im Herbst<br />

2023 vom EV Landshut zum ERC Ingolstadt gewechselt<br />

und bekam dort eine Förderlizenz für die<br />

Ravensburg Towerstars.<br />

www.towerstars.de


SEELEUTE<br />

13<br />

Julian Biberger (*1989) aus Meckenbeuren hat<br />

seinen zweiten Bodenseekrimi veröffentlicht.<br />

Er ist im März im Emons-Verlag erschienen und<br />

trägt den Titel „Seekunstmord“. Darin erschüttert<br />

eine Reihe aufwendig inszenierter<br />

Morde die Bodenseeregion,<br />

Wolfsfiguren aus Porzellan tauchen<br />

an Kunstwerken rund um den See<br />

auf und stellen die Ermittler vor ein<br />

Rätsel. Sein Erstlingswerk „Irisblütenmord“<br />

erschien im März 2022<br />

und spielt in Langenargen und<br />

Eriskirch.<br />

www.julianbiberger.de<br />

© Julian Biberger<br />

© Bobteam Rohn<br />

Der Schriftsteller Timo Leibig<br />

aus Lindau und die buchbegeisterte<br />

Ärztin Saskia Schadow aus<br />

Immenstaad haben eine zweiteilige<br />

Medizinthriller-Reihe veröffentlicht.<br />

In „Evolution: Erste Stufe“<br />

geht es um mysteriöse Gehirnveränderungen<br />

und eine skrupellose<br />

Schattenmacht, in „Evolution:<br />

Nächste Stufe“ um die gewagte Manipulation<br />

der menschlichen DNA.<br />

Die Bücher vereinen ethische Fragen,<br />

medizinisches Fachwissen und<br />

Hochspannung. Timo Leibig hat bereits<br />

rund 30 Romane verfasst.<br />

www.timoleibig.de<br />

© Silke Magino<br />

Linus Casutt aus Beggingen (Kanton Schaffhausen)<br />

hat mit seinem Team die U-23-Juniorenmeisterschaft<br />

in Igls bei Innsbruck im Viererbob<br />

gewonnen. Der 20-Jährige gehört als Anschieber<br />

zum Bobteam Rohn und holte sich den<br />

Sieg gemeinsam mit dem Piloten Kilian Rohn<br />

(aus dem Kanton Bern) und den beiden Anschiebern<br />

Joel Binggeli (Kanton Bern) und Tobias<br />

Gnägi (Kanton Solothurn). Linus Casutt betrieb<br />

früher Leichtathletik und wandte sich vor etwa<br />

vier Jahren dem Bobsport zu. Daran begeistert<br />

ihn die Mischung aus Adrenalin, Geschwindigkeit<br />

und Teamgeist.<br />

www.bobteamrohn.ch<br />

© Joachim Gern<br />

Der Regisseur und Produzent Douglas Wolfsperger<br />

wird neuer künstlerischer Leiter der Biberacher<br />

Filmfestspiele. Er kennt dieses Filmfestival<br />

seit Jahrzehnten und hat mit eigenen Werken<br />

bereits in den Jahren 2005, 2014 und 2018 Preise<br />

in Biberach gewonnen. Wolfsperger ist in Zürich<br />

geboren, in Weingarten und Konstanz zur<br />

Schule gegangen und lebt in Berlin-Charlottenburg<br />

und am Bodensee. Die 46. Biberacher Filmfestspiele<br />

finden vom 30. Oktober bis 3. November<br />

2024 statt.<br />

www.biberacherfilmfestspiele.de<br />

© Ilja Mess<br />

Freude und Erleichterung in Konstanz: Die Intendantin<br />

des Theaters, Karin Becker, die im November<br />

letzten Jahres angekündigt hatte, ihren<br />

Vertrag am Theater Konstanz mit der Spielzeit<br />

2024/25 auslaufen zu lassen, hat nun doch überraschend<br />

einer Verlängerung um weitere drei<br />

Jahre zugestimmt und wird bis einschließlich<br />

der Spielzeit 2027/28 bleiben. Seit der Spielzeit<br />

2020/21 leitet Karin Becker sehr erfolgreich das<br />

Theater Konstanz. Ihr Engagement in der Stadt<br />

beschränkt sich nicht nur auf das Theater. Ausschlaggebend<br />

für ihr Umdenken waren gute<br />

und zukunftsorientierte Gespräche mit dem<br />

Oberbürgermeister und dem Kultur-Bürgermeister<br />

der Stadt sowie das ihr entgegengebrachte<br />

Vertrauen vonseiten der Mitarbeiter*innen und<br />

des Publikums. Mit ihrer Entscheidung, in Konstanz<br />

zu bleiben, setzt sie ein Zeichen für Stabilität<br />

und Kontinuität. (sg)<br />

www.theaterkonstanz.de<br />

Mit der Diagnose<br />

Multiple Sklerose<br />

(MS) nicht alleine<br />

sein: Mit dieser<br />

Idee hat Jasmin Mir<br />

eine digitale Plattform<br />

gegründet, auf<br />

der sich Menschen<br />

mit MS austauschen<br />

können.<br />

Die 29-Jährige<br />

Jungunternehmerin,<br />

die aus<br />

Tettnang<br />

stammt<br />

und in Berlin<br />

lebt,<br />

hat vor einigen<br />

Jahren<br />

selbst die<br />

Diagnose MS erhalten.<br />

Mit ihrem<br />

Start-up „aMStart“ möchte sie vor allem jungen<br />

Patient*innen und ihren Angehörigen eine Alternative<br />

zu herkömmlichen Selbsthilfegruppen<br />

bieten. Dafür hat sie zuletzt die von der Bundesregierung<br />

verliehene Auszeichnung „Kultur- und<br />

Kreativpilot*innen Deutschland“ erhalten.<br />

www.amstart.net<br />

© aMStartgUG


14 SEELEUTE<br />

© Panik Witzig<br />

© Stadt Bregenz<br />

Die Band Matterhurt aus St. Gallen hat ihr Debüt-Album „A Paucity Of Instinct“<br />

veröffentlicht. Das Album umfasst zehn Songs, darunter vier komplett<br />

neu aufgenommene Tracks und sechs bereits bekannte Songs aus der<br />

EP „The Hunch“. Die Band bewegt sich im Metal-Rock-Genre mit zum Teil<br />

energiegeladenen Rhythmen, aber auch mit ruhigen Melodien. Inhaltlich<br />

begeben sich die vier Musiker Jonathan Sachweh, Philip Meienhofer, David<br />

Meienhofer und Jan Koster auf eine klangliche Reise durch die Höhen<br />

und Tiefen des Lebens.<br />

www.matterhurt.com<br />

Brigitte Stadelmann (Mitte) vom Verein Amazone hat den Agathe-Fessler-Frauenpreis<br />

der Stadt Bregenz erhalten. „Sie engagiert sich bereits seit<br />

35 Jahren beruflich und ehrenamtlich für eine geschlechtergerechtere, tolerantere<br />

und buntere Gesellschaft“, heißt es in der Jury-Begründung. So<br />

war die 54-Jährige im Jahr 2006 an der Gründung des Vereins „GoWest für<br />

L<strong>GB</strong>TIQ+“ beteiligt. Seit 17 Jahren ist sie im Verein Amazone tätig und leitet<br />

das amazoneZentrum, einen Freizeitraum für Mädchen, junge Frauen,<br />

nicht-binäre, inter-, trans- und agender Jugendliche von 10 bis 25 Jahren.<br />

Das Foto zeigt sie mit der Bregenzer Vizebürgermeisterin Sandra Schoch<br />

(links) und Carina Ebenhoch (rechts), Leiterin der Dienststelle Frauenservice,<br />

Gleichstellung, L<strong>GB</strong>TIQ+ und Integration.<br />

www.amazone.or.at<br />

© RTL/Stefan Gregorowius<br />

Mark Keller aus Überlingen ist nicht nur ein erfolgreicher<br />

Schauspieler und leidenschaftlicher Musiker, sondern<br />

tritt jetzt auch noch als Tänzer auf: in der RTL-Tanzshow<br />

„Let’s dance“. Dort ist er mit 58 Jahren der älteste Teilnehmer.<br />

Als Tanzpartnerin wurde ihm die Profitänzerin Kathrin<br />

Menzinger (35) aus Wien zugelost. In der ersten Runde zog<br />

er sich bei einer Hebefigur einen Bänderriss am Daumen<br />

zu. Bekannt ist Keller unter anderem durch die TV-Serien<br />

„Alarm für Cobra 11“ und „Der Bergdoktor“. 2022 belegte<br />

er in der Show „The Masked Singer“ den zweiten Platz<br />

als Dornteufel.<br />

www.mark-keller.de<br />

Gesa Schneider (50) übernimmt ab Juli 2024 die Position der Direktorin<br />

des Museums zu Allerheiligen in Schaffhausen. Sie ist<br />

in Berlin und Lausanne aufgewachsen, hat Germanistik, Philosophie<br />

und Romanistik studiert und im Jahr 2006 im Fachbereich<br />

Germanistik promoviert. In<br />

den vergangenen zehn Jahren<br />

leitete sie das Literaturhaus<br />

Zürich. Zudem war<br />

sie von 2015 bis 2018 Co-<br />

Leiterin des Literaturmuseums<br />

Strauhof. Sie tritt<br />

die Nachfolge von Katharina<br />

Epprecht an, die das<br />

Museum seit 2015 geleitet<br />

hat.<br />

www.allerheiligen.ch<br />

© Andrea Zahler<br />

© Creativ Suisse AG<br />

Spannende Fälle und berühmte Gesichter: Die zwölfteilige TV-Serie „Swiss Connections“,<br />

ehemals „Schatten über dem Bodensee“, des Filmproduzenten Hans Günter<br />

Grenouillet aus Tettnang und seiner Creativ Suisse AG bringt Sänger Matthias<br />

Reim, Autorin Gaby Hauptmann und Auktionator Wolfgang Pauritsch vor idyllischer<br />

Kulisse zusammen. Getreu seinem Motto „Geld alleine macht noch keine guten<br />

Filme“ wurde Grenouillets Serie ohne jede Förderung, dafür aber mit dafür aber<br />

mit Eigenkapital, Sponsoren, Co-Produzenten und viel Herzblut produziert und ist<br />

seit März 2024 online erhältlich.


SEELEUTE<br />

15<br />

Kein Liegeplatz?<br />

KEIN PROBLEM – WIR BRINGEN DICH AUF WUNSCH AUFS WASSER!<br />

UNSERE LEISTUNGEN<br />

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Aufbereitung inkl. polieren<br />

Wartungs- und Servicearbeiten<br />

für Innen- und Außenboarder<br />

An- und Umbauten<br />

Verkauf Teile und Zubehörartikel<br />

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Qualität seit fast 100 Jahren in unserer Gruppe.<br />

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16 SEEZUNGE<br />

© Dt. Weininsitut


SEEZUNGE<br />

17<br />

ANREGENDE<br />

BEGLEITUNG<br />

ZU DESSERTS<br />

Edelsüße Weine sind ein gut gehütetes Geheimnis in der Seeregion.<br />

Dabei sind diese mit ihrer dichten Aromafülle hervorragende<br />

Weinbegleiter zu Desserts, Schokolade, Käse und teils auch zu Zigarren<br />

und eignen sich auch bestens als Aperitif.<br />

Sucht man gezielt danach, dann<br />

finden sich überraschende Schätze<br />

in den Weinkellereien<br />

rund um den See.<br />

VON HEIDE-ILKA WEBER<br />

Ein Dessert krönt jede gelungene Mahlzeit.<br />

Kommt dazu noch ein passender edler Tropfen,<br />

dann ist der Hochgenuss perfekt. Wie es der Name<br />

schon ausdrückt, sind Dessert- und Süßweine<br />

passende Begleiter zu Süßspeisen. Und nicht<br />

nur Süßes – auch der Käseauswahl zum Dessert<br />

schmeichelt der eine oder andere edelsüße Tropfen.<br />

Als Apéro ausgeschenkt, erzielt man mit der<br />

dichten Aromenfülle eines Dessert- oder Likörweins<br />

ein ganz besonderes Genusserlebnis. Die<br />

gute Nachricht: Von diesen edelsüßen Tropfen<br />

gibt es rund um den See eine vielfältige Auswahl.<br />

Dabei wird die Bezeichnung Dessertund<br />

Süßwein oft synonym verwendet.<br />

Je später die Trauben geerntet werden,<br />

desto höher ihr Zuckergehalt und ihre<br />

Aromadichte. Deutschland unterscheidet<br />

nach dem Süßegrad bei der Ernte<br />

verschiedene Prädikatsstufen: Spätlese,<br />

Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese,<br />

Eiswein. Aufgrund der<br />

Klimaveränderung wird der Eiswein<br />

jedoch eine immer seltenere Rarität,<br />

denn er muss bei -7 Grad Celsius im<br />

Weinberg eingefroren geerntet und<br />

noch vereist verarbeitet werden. Man<br />

findet ihn aber dennoch vereinzelt,<br />

beispielsweise beim Winzerverein<br />

Meersburg, ein goldgelber opulenter<br />

Eiswein 2021 von Müller-Turgau und<br />

im Erzinger Weingut LCK einen Spätburgunder<br />

Eiswein von 2018.<br />

© WV Meersburg<br />

Erfreulich geringer Alkoholgehalt<br />

Während süße Auslesen in der Seeregion noch<br />

recht oft anzutreffen sind, zählen Beerenauslesen<br />

und insbesondere die Trockenbeerenauslesen,<br />

also die Weine der höchsten Prädikatsstufe,<br />

fast schon als Raritäten. Die Trauben bleiben<br />

dabei besonders lange am Rebstock, bis ihre Beeren<br />

zu verschrumpeln anfangen. Dabei hilft ihnen<br />

der Edelpilz namens Botyris Cinerea, der<br />

die Feuchtigkeit aus den Beeren saugt. Im Ergebnis<br />

gibt das zwar nur eine geringe Menge<br />

Wein, dafür aber ein besonders vollmundiger,<br />

dichter Geschmack. Im Portfolio der<br />

Konstanzer Spitalkellerei finden sich<br />

gleich zwei von diesen edelsüßen Spit-<br />

© WV Meersburg


18 SEEZUNGE<br />

© Dt. Weininsitut<br />

zenweinen: eine Grauburgunder Trockenbeerenauslese<br />

und eine Beerenauslese mit herrlichen<br />

Aromen von Quitte, Honig und Rosinen.<br />

Das Überlinger Weingut Kress hat eine Auslese<br />

Muscat von 2022 mit einem wunderbar duftenden<br />

Bouquet von Muskat begleitet von Litschi,<br />

Kumquat, Mandarine, Holunderblüte und<br />

Honig im Angebot. Eine der beiden hochkarätigen<br />

Beerenauslesen vom Winzerverein Hagnau,<br />

den Burgstall Grauer Burgunder Beerenauslese<br />

2018, hat Gault-Millau 2022 mit drei<br />

schwarzen Trauben ausgezeichnet; bei der Rosé<br />

Burgstall Beerenauslese sorgt ein Weißherbst für „die<br />

Glücksstunden des Lebens“. Die Trockenbeerenauslese von<br />

der Piwisorte Solaris vom Weingut Engelhof mit dem exotischen<br />

Duft von gelbfleischigen Früchten hat der<br />

renommierte Wettbewerb AWC Vienna sogar mit<br />

Gold ausgezeichnet.<br />

Dank ihrer Süße und konzentrierten Säure haben<br />

übrigens edelsüße Weine meist eine viele<br />

Jahre längere Lagerfähigkeit. Und was die<br />

Auslesen neben ihrem unvergleichlichen<br />

dichten Geschmack noch generell erfreulich<br />

auszeichnet, ist ihr geringer Alkoholgehalt,<br />

der bei vielen Süßweinen bei nur<br />

8 bis 10 % vol. und bei Trockenbeerenauslesen<br />

sogar noch niedriger liegt.<br />

Vorbild Amarone<br />

bei der Herstellung<br />

Ein anderes Trocknungsverfahren wird<br />

gern in der Schweiz angewendet. Hier werden<br />

die Trauben erst nach der Lese langsam<br />

© WV Hagnau<br />

getrocknet, früher vor allem auf Strohmatten (daher die<br />

alte Bezeichnung Strohwein). Das Schaffhauser GVS-Weingut<br />

hat noch einen Strohwein im Angebot: der goldgelbe<br />

Midas-Riesling-Sylvaner duftet nach Honig und Aprikosen<br />

und passt prima zu Käse und Kuchen. Martin Wolfer vom<br />

Weingut Wolfer in Weinfelden hat bei seinem neuen lachsfarbenen<br />

Süßwein auf der Basis von Pinot Noir die Trauben<br />

in Kistchen getrocknet, danach hat er den Wein sechs<br />

Monate im Barrique reifen lassen. Ein besonders aromatischer<br />

Dessertwein nach diesem Verfahren ist auch der Winner<br />

Süß aus dem Weinfelder Weingut Burkhart – die frühe<br />

weiße Siegerrebe beschert diesem Süßwein eine wunderbare,<br />

fast exotische Fruchtigkeit. Drei spannende Beispiele<br />

finden sich bei Forster Weinbau in Weinfelden mit dem<br />

Fortissimo von Pinot Noir, dem Grand Noir<br />

von Garanoir und mit dem Petit Blanc von<br />

Müller-Thurgau sogar ein Weißwein.<br />

„Portwein“ vom Bodensee<br />

Eine weitere Kategorie von Süßweinen<br />

sind die Likörweine. Vorbild beim Verfahren<br />

ist meistens portugiesischer<br />

Portwein, der so erzeugte Port darf<br />

aber hier aus rechtlichen Gründen<br />

nicht so genannt werden. Dabei wird<br />

der halbvergorenen Maische von sehr<br />

reifen Trauben hochprozentiger Alkohol<br />

zugesetzt, um den Gärungsprozess<br />

zu stoppen. Dadurch bleibt viel Restsüße<br />

erhalten. Naturgemäß sind diese<br />

Likörweine dann mit im Schnitt 20<br />

%vol. wesentlich hochprozentiger. Anschließend<br />

reift der Wein über viele


SEEZUNGE<br />

19<br />

Jahre in Barrique-Fässern und entwickelt so seinen charakteristischen<br />

Geschmack, der auch gut zum Aperitif, zu<br />

Desserts mit Schokolade und zu Zigarren passt. Das Meersburger<br />

Weingut Aufricht bietet mit dem Vintage XV einen<br />

nach diesem Verfahren hergestellten, ausdrucksstarken Likörwein<br />

mit starken Noten von dunklen Beeren und Kirschen.<br />

Der Winzerverein Hagnau hat gleich zwei spannende<br />

Likörweine im Portfolio: Der rubinrote Boardwine rot<br />

zeichnet sich durch ein dichtes Bouquet von wilden dunklen<br />

Beeren, Kirschen, Zwetschgen aus. Der leichtere Boardwine<br />

weiß spielt mit Birne und hellen Fruchtaromen sowie<br />

zarten Kräuternoten. Aus der Kressbronner Weinmanufaktur<br />

Steinhauser kommt mit dem Finost White ebenfalls ein<br />

weißer Likörwein mit Nuancen von Honig einem Hauch<br />

Holz und einem filigranen Süße-Säure-Spiel. Inspiriert von<br />

Portwein ist auch der auf Spätburgunder basierende Likörwein<br />

„18 Der Erste“ im Weingut Kress – perfekt für einen<br />

hinreißenden Aperitif. In der Kartause Ittingen schwärmt<br />

Leiter Weinbau Philipp Rüttimann von seinem roten Pinobile<br />

Likörwein aus Blauburgundertrauben. Im Weingut<br />

Burkhart gibt es einen Likörwein mit leichtem Port-Touch.<br />

Weinstamm in Thayngen bietet mit Opportun einen roten<br />

Likörwein auf der Basis Pinot Noir mit Dornfelder. Auch einige<br />

Weingüter im St. Galler Rheintal haben interessante<br />

Likörweine im Angebot, so Wein Berneck, Wetli Weine, Tobias<br />

Weingut, alle drei in Berneck, sowie das Weingut Steinig<br />

Tisch in Thal.<br />

© Dt. Weininsitut<br />

Fazit: Die Seeregion bietet eine Fülle an edelsüßen Schätzen<br />

für spannende Apéros und als Weinbegleitung für<br />

Desserts, dies hier ist nur eine Auswahl. Aus Platzgründen<br />

sind die vielen Spätlesen und Auslesen, aber auch lieblichen<br />

Weine von hervorragenden Lagen wie beispielsweise<br />

im Staatsweingut Meersburg nicht aufgeführt, die mit Süßspeisen<br />

ebenfalls bestens harmonieren. Am besten danach<br />

fragen, sich beraten lassen, verkosten – und vielleicht das<br />

eine oder andere Vorurteil gegen süße Weine überwinden!<br />

PUBLIKUMSMESSE<br />

Sonntag<br />

2. Juni 2024<br />

11 – 17 Uhr<br />

Ittinger Weinfest<br />

» Weingenuss<br />

» Live-Musik<br />

» herzhafte Köstlichkeiten<br />

» gemütliches Beisammensein<br />

Lassen Sie sich von uns verwöhnen.<br />

www.kartause.ch<br />

Kartause Ittingen · CH 8532 Warth<br />

Bodensee<br />

WeinMesse<br />

Sa20. <strong>April</strong>, 15 -20 Uhr, Friedrichshafen<br />

Dorniermuseum am Flughafen<br />

· Vorstellung der Seeweine des neuen Jahrgangs<br />

· Internationale Beteiligung<br />

· Für nur 15,- € über 100 Weine verkosten<br />

· Kombiticket Wein + Museum für nur 23,- €<br />

Veranstalter: BodenseeWein e. V.,<br />

Tel. 0160-8512432<br />

www.bodenseewein.org<br />

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20 SEEZUNGE<br />

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DIE KONSTANZER<br />

GENUSS-PROMENADE<br />

Früher war bekanntlich alles besser – der Stoßseufzer, der in die falsche Richtung stößt.<br />

Spätestens beim Zahnarztbesuch wissen wir, wie verbissen dämlich diese Behauptung ist.<br />

Am Konstanzer Hafen, vom Konzil bis zum Sealife, hat sich die letzten<br />

gut 30 Jahre diese schöne, lebendige Flanier-, Verweil- und Genuss-Meile<br />

entwickelt. Davor gab‘s hier – man glaubt es heute kaum! –<br />

einen Schrottplatz; inmitten eines Gewirrs alter Geleisanlagen, auf<br />

denen Güterwaggons vor sich hin rosteten, türmten sich Metallschrotthaufen.<br />

Heruntergekommene, vielfach unattraktive Bauten<br />

und Baracken standen herum und dämmerten aus einer maritimen<br />

Verlade-Historie in die Aufbruchs-Phase der 90er hinüber. Dann ging<br />

es Schlag auf Schlag: Sealife, Hafenhallen-Neuaufbau, Hafenmeisterei,<br />

ja, das ganze Hafenareal wurde gesamthaft entwickelt. Die BSB<br />

kamen zur Stadt Konstanz, auf Klein Venedig etablierte sich Kunst<br />

& Kultur mit dem schönsten Zeltfestival am plätschernden Bodenseeufer<br />

(das heute ein Open-Air-Revival erfährt: Bös gute Idee!). Die<br />

Menschen eroberten sich ein wunderschönes Hafenareal zurück und<br />

strömen bis heute hierher. Einige der Vorzeige-Restaurants und Gastroangebote<br />

laden an die Promenade, an der von Sonnenaufgang bis<br />

tief in sternenklare Nacht immer was los ist. Die majestätischen Bodenseeschiffe<br />

fahren langhupend aus und ein, neugierige Touristen<br />

aus aller Welt ergießen sich aus den weiß glänzenden Schiffsrümpfen<br />

und erobern zuallererst das Hafenareal – vom modernen Stadtgartenambiente<br />

vor dem mittelalterlichen Konzil bis zur einzigen Kunstgrenze<br />

Europas mit den meterhohen roten Stahltarots Johannes Dörflingers.<br />

Auf der einen Seite des Spannungsbogens dreht sich die Imperia,<br />

auf der anderen das Riesenrad und dazwischen steht die Zeit<br />

wohl nie still. Der Blick zum Horizont des Sees, im Ohr das fröhliche<br />

Quietschen der Segelbootmasten im Hafen und auf dem Teller verlockende<br />

Genüsse und ein guter Bodensee-Tropfen im Glas: Die Zeit<br />

bleibt stehen …<br />

© Achim Mende


Anzeigen<br />

SEEZUNGE<br />

21<br />

© MTK/Chris Danneffel<br />

© Konzil © Restaurant MTK/Chris & Danneffel<br />

Event GmbH<br />

KONZIL KONSTANZ<br />

Fusion aus historischem Erbe, zeitgenössischer Gastronomie und Top-<br />

Eventlocation: Das Konzil Konstanz ist seit Jahrhunderten ein einzigartiger<br />

Treffpunkt im Herzen von Konstanz. Zwischen 1388 und 1391<br />

als Handelsstützpunkt errichtet, hat das Konzil eine reiche Geschichte<br />

erlebt. Tradition trifft hier auf Moderne und Genuss erhält eine neue<br />

Bedeutung – in den historischen Mauern ebenso wie unter freiem Himmel<br />

am Streetfood-Stand mit regionaler Bratwurst und Pommes oder<br />

auf der großen Sommerterrasse mit atemberaubendem Blick über den<br />

Bodensee. Auf der Speisekarte finden sich bodenständige, traditionelle<br />

Gerichte mit Zutaten aus der Region. (av)<br />

Konzil Restaurant & Event GmbH<br />

Hafenstraße 2<br />

D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 21221<br />

www.konzil-konstanz.de<br />

HAFENMEISTEREI<br />

Top-Lage und Show-Küche: Direkt am Konstanzer Hafen lädt die Hafenmeisterei<br />

zum Genießen und Verweilen ein. Der Blick auf das See-<br />

und Alpenpanorama sowie die Kombination aus historischem Gebäude<br />

und stylischer Inneneinrichtung machen die Location zu etwas Besonderem.<br />

Neben qualitätsvollen Pasta-, Fleisch- und Fischgerichten gibt<br />

es auch einen bunten Antipasti-Teller mit Wurst, Käse, Meeresfrüchtesalat,<br />

Thunfisch und mehr, spezielle Pizzavarianten aus dem Steinofen<br />

sowie regionale Köstlichkeiten. Ob zum Mittag- und Abendessen oder<br />

zum Kaffee – mit ihrer offenen Küche bietet die Hafenmeisterei ein einzigartiges<br />

Ambiente für jeden Anlass. (av)<br />

Hafenmeisterei<br />

Hafenstraße 3<br />

D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 369 72 12<br />

www.hafenmeisterei.de<br />

STEG4<br />

Direkt am Konstanzer Hafen bietet das Steg4 authentische italienische<br />

Küche. Die Spezialitäten des Hauses reichen von einer großen Auswahl<br />

an Steinofenpizzen über verschiedene Pasta-Varianten bis hin zum<br />

Meeresfrüchte-Risotto und gegrilltem Zanderfilet. Vorspeisen wie Salate<br />

oder Bruschetta, vegetarische Gerichte, süße Desserts wie Tiramisu<br />

oder Panna Cotta und eine umfangreiche Getränkekarte runden das kulinarische<br />

Angebot ab. Mit dem freigelegten Mauerwerk, warmen Holztönen,<br />

dem pfiffigen Fachwerk-Raumteiler sowie der großen Terrasse<br />

mit Seeblick sorgt das Ambiente und seine moderne Interpretation des<br />

Landhausstils für eine gemütliche Atmosphäre. (av)<br />

Steg4<br />

Hafenstraße 8<br />

D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 17428<br />

www.steg4.de


22 SEEZUNGE<br />

Anzeigen<br />

© MTK/Dagmar Schwelle<br />

© Hafenhalle<br />

HISTORISCHE FÄHRE<br />

Hotspot im Konstanzer Hafen: Direkt an der Imperia gelegen lädt die<br />

Historische Fähre von Mai bis einschließlich September täglich von<br />

11 bis 23 Uhr zu kulinarischen Genüssen ein. Die Ruhe auf dem Wasser<br />

sorgt für Entspannung und atemberaubende Sonnenuntergänge<br />

über dem Bodensee für ein einzigartiges Ambiente unter freiem Himmel.<br />

Auf der Speisekarte stehen Gerichte wie Fischsandwich, Hamburger,<br />

Currywurst und Wurstsalat. Die Getränkekarte reicht vom Aperol<br />

über Weine und Biere bis hin zu Softdrinks. Eventfahrten des „Rettet die<br />

Meersburg ex Konstanz e.V.“ mit Frühstück, Live-Musik und mehr bieten<br />

zudem regelmäßig besondere Anlässen. (av)<br />

Historische Fähre Konstanz<br />

Hafenstraße<br />

D-78462 Konstanz<br />

+49 (0)7531 327 48 12 21<br />

www.historische-faehre-konstanz.de<br />

DER HOT-SPOT<br />

AM HAFEN<br />

Auf der Sonnenseite direkt am See: Seit 1995 ist die Hafenhalle Konstanz<br />

im wahrsten Sinne des Wortes der „Hotspot“, nicht nur bei schönem<br />

Wetter. Unter den Kastanien im authentischen Biergarten, auf der<br />

großen Holz-Terrasse mit erhabener Aussicht auf das Hafengeschehen<br />

und im urigen Restaurant wird Wert auf frischgekochte regionale Speisen,<br />

die besten Biere (unter anderem Augustiner, von den Münchnern<br />

immerhin als „bestes Bier der Welt“ bezeichnet) und eine gute regionale<br />

und internationale Weinkarte gelegt. Gerade abends auf einen Drink<br />

mit Blick auf das einmalige Ambiente ist die Außenbar garantiert einer<br />

der schönsten Plätze der Stadt, eben ein echter „Hot-Spot“…<br />

Restaurant Hafenhalle Konstanz<br />

Hafenstrasse 10<br />

D-78462 Konstanz<br />

www.hafenhalle.com<br />

+49 (7531) 211 - 26<br />

HÖHEPUNKT<br />

FÜR GENIESSER<br />

Nirgendwo sonst kann man die Aussicht über See, Stadt und Grenze<br />

so grenzenlos genießen. Schön, dass das Riesenrad schon länger zum<br />

Konstanz-Kreuzlinger Stadtbild gehört und hoffentlich auch Teil der<br />

Skyline bleibt. Funkelnd in der Nacht, erhaben in der Sonne glänzend<br />

bei Tag. Riesenräder sind immer ein Stück Hoffnung, erinnern an Kindheit,<br />

schöne Urlaubstage, kleine Alltagsfluchten in den Himmel. Darum<br />

auch bestens geeignet für Geburtstage mit Familie und Freunden, als<br />

romantischer Sundowner oder einfach mal so. Egal ob als Start- oder<br />

Höhepunkt der Genuss-Promenade – danach sieht die Welt wieder ganz<br />

anders aus…<br />

© MTK | Joy Abdulahovic<br />

Das Riesenrad am See<br />

Hafenstraße, D-78462 Konstanz<br />

(gegenüber SEA LIFE® Konstanz)<br />

www.riesenrad-konstanz.de


Anzeige<br />

SEEZUNGE<br />

23<br />

© Uli Wunsch<br />

© Uli Wunsch<br />

© Giorgio Krank<br />

DELIZIÖSE AUSSICHT!<br />

Von unserer grossen terrasse sieht man über den gesamten Hafen. Doch<br />

die schönsten Aussichten bieten sich drinnen: Stylishes, cooles Interieur<br />

trifft auf raffiniertes Fine Dining. Das angesagte Restaurant Deli<br />

im Konstanzer LAGO präsentiert sich nach dem Umbau frisch, urban,<br />

aufregend. Die Übergänge im großzügig gestalteten Restaurant sind<br />

offen und fließend, das Gastrokonzept changiert je nach Tageszeit –<br />

vom Frühstück über den Lunch bis zum abendlichen Fine Dining mit<br />

anschließendem Drink an der Bar – und eignet sich damit fast rund<br />

um die Uhr als Lieblings-Place-to-be. In der Sushibar „Pu¯ru Sushi“ und<br />

im Restaurant: Kulinarische Einflüsse aus der ganzen Welt werden auf<br />

überzeugende Weise mit Regionalität und erstklassigen Produkten aus<br />

der Region verbunden. Das Einrichtungskonzept setzt – inhaltlich wie<br />

architektonisch – die offene Küche perfekt in Szene. Das neue Deli: Optisch<br />

und kulinarisch einfach nur DELIziös!<br />

© Giorgio Krank<br />

© Giorgio Krank<br />

RESTAURANT DELI<br />

Bodanstraße 1-3, D-78462 Konstanz<br />

Tel. +49 7531 36 37 10<br />

www.deli-konstanz.de


24 SEEZUNGE<br />

HEIDE-ILKA WEBER (TEXTE)<br />

Der Veranstaltungkalender<br />

2024 vom Winzerverein<br />

Hagnau ist<br />

wieder vollbepackt mit<br />

Weinevents – von regelmäßigen<br />

Weinproben,<br />

Weinwanderungen,<br />

Kellerführungen<br />

bis zu Weinseminaren,<br />

kulinarischen Weinerlebnissen<br />

und Festen.<br />

Ein Highlight-Erlebnistag<br />

ist das<br />

Obst- und Weinwanderwegsfest<br />

am 5.<br />

Mai (11 bis 17 Uhr)<br />

rund um die Hagnauer<br />

Wilhelmshöhe. Ein<br />

4 km langer Rundweg<br />

ist mit elf Probierstationen<br />

ausgestattet,<br />

der Einstieg ist überall<br />

möglich, am Ende wird<br />

die leichte Anstrengung<br />

belohnt mit Essen,<br />

Musik und Weingenuss<br />

auf dem Festplatz<br />

auf der Wilhelmshöhe.<br />

Einen Tag zuvor,<br />

am 4. Mai, lädt der<br />

Winzerverein in den<br />

sommerlichen Weinberg<br />

zum geselligen<br />

Weinsüden Pop-up<br />

mit Musik, Essen und<br />

Wein.<br />

hagnauer.de<br />

Die Bodensee-Weinmesse – das Event für alle Weinfreunde und -freundinnen – findet in diesem Jahr<br />

am Samstag, 20. <strong>April</strong> 2024 statt, wie immer im originellen Ambiente des Flugzeughangars im Dornier<br />

Museum am Bodensee Airport Friedrichshafen. Von 15 bis 20 Uhr gibt es die Gelegenheit, vor und unter<br />

einzigartigen Exponaten der Luft- und Raumfahrtsgeschichte über 120 Weine von rund 30 Winzern von<br />

Hohentengen bis Lindau zu verkosten und mit den Erzeugern direkt ins Gespräch zu kommen. Tickets<br />

und Kombitickets für das Dornier-Museum können nur an der Tageskasse gekauft werden.<br />

dorniermuseum.de | bodenseewein.org<br />

Gleich vier Weingüter<br />

aus der weiteren See-<br />

Region schafften es bei<br />

der Vinum-Bewertung<br />

der 100 Top Weine der<br />

Schweiz 2023 unter<br />

die ersten 10: Schlossgut<br />

Bachtobel (Pinot<br />

Noir No.3), Weingut<br />

Wolfer, Weinfelden<br />

(Pinot Noir Grand<br />

Vin 2020), Michael Broger,<br />

Weinfelden (Blauburgunder<br />

Alte Reben<br />

2019), Marco Casanova,<br />

Walenstadt (Pinot<br />

Noir, Selection Pinot<br />

Saignée 2021). Martin<br />

Wolfer brillierte<br />

außerdem mit der allerhöchsten<br />

Punktzahl<br />

am Swiss Vintage<br />

Award 2023 für<br />

seinen zehnjährigen<br />

Pinot Noir Grand Vin<br />

2013, was nach seiner<br />

Aussage die gute Lagerfähigkeit<br />

der Wolfer<br />

Weine bezeugt.<br />

vinum.ch | wolferwein.ch/de/<br />

Vorbildlich: Für seine<br />

neue 0,75-Liter-<br />

Mehrwegflasche für<br />

Wein ist Riegel Bioweine<br />

aus Orsingen<br />

auf der Biofach 2024<br />

in Nürnberg gleich belohnt<br />

worden: Die Marke<br />

PFANDtastico wurde<br />

mit dem Best New<br />

Product Award ausgezeichnet.<br />

Auf der EU-<br />

© Heide-Ilka Weber<br />

ROVINO erhielt der Primitivo<br />

mit dieser Flasche<br />

den Fair Wine<br />

Award für die „Nachhaltigste<br />

Verpackung“.<br />

Und auf der PRO WEIN<br />

gab’s für Riegel bereits<br />

zum zweiten Mal den<br />

Mundus-Vini-Preis Best<br />

Merchant der Vini Non-<br />

Alcoholic Competition.<br />

riegel.de<br />

WEINSEELIG<br />

VON<br />

© Heide-Ilka Weber<br />

Auch die Schweizer Winzer rüsten<br />

sich für das Weinevent des<br />

Jahres: Die Offenen Weinkeller<br />

öffnen in diesem Jahr sogar<br />

schon am 27. und 28. <strong>April</strong> sowie<br />

am 1. Mai ihre Pforten. Rund<br />

200 Weinkellereien beteiligen<br />

sich insgesamt in der Deutschschweiz,<br />

davon in der Bodenseeregion<br />

um die 80 plus weitere 21<br />

im Fürstentum Liechtenstein. Besuche<br />

in den Hofläden und Vinotheken<br />

der Kellereien sind neben<br />

Verkostungen der neuen Jahrgänge<br />

meist ein recht geselliger<br />

Anlass, aufgetischt werden Spezialitäten<br />

aus der Region, man<br />

kann an Weinberg- und Kellerführungen<br />

teilnehmen, an manchen<br />

Orten spielt auch Livemusik<br />

auf. Eine interaktive Übersichtskarte<br />

mit Details und den teilnehmenden<br />

Betrieben findet sich auf<br />

der Website.<br />

deutschschweizerwein.ch/<br />

offene-weinkeller/


SEEZUNGE<br />

25<br />

© Samenkönig<br />

Anzeige<br />

EIERSPEIS MIT KÜRBISKERNÖL<br />

Zutaten:<br />

3 Eier<br />

1 TL Öl<br />

Je 1 EL fein geschnittener Rohschinken,<br />

fein gehackte Zwiebel, fein geschnittene<br />

Paprika, fein geschnittene<br />

Tomate<br />

1 EL geriebener Hartkäse (6 Monate<br />

gereift)<br />

1 EL gekochte Käferbohnen (kann<br />

auch weggelassen oder durch gekochte<br />

Kartoffeln ersetzt werden)<br />

1 EL natur geröstete Kürbiskerne vom<br />

Samenkönig<br />

Samenkönig Kürbiskernöl<br />

KERNIGER GENUSS<br />

Ganz im Süden Österreichs, inmitten der herrlichen, facettenreichen Südsteiermark, liegt der Ort<br />

Gamlitz. Hier, an der steirischen Weinstraße, betreibt der Samenkönig Franz Pschait zusammen mit<br />

seiner Frau Michaela eine Landwirtschaft, deren Erzeugnisse es bis zu Feinkost-Anbietern am Bodensee<br />

geschafft haben: Kürbiskerne, feine Öle, Kürbiskern-Pesto, Holzapfel-Balsamico und vielerlei<br />

Spezialitäten mehr.<br />

Steirische Kürbiskerne und das daraus gewonnene Öl sind für die Feinschmeckerküche unverzichtbar.<br />

Folgerichtig spielen sie eine tragende Rolle in unserem Samenkönig-Rezept. Es ist so unkompliziert<br />

wie köstlich und passt zu jeder Tageszeit.<br />

Zubereitung:<br />

Zwiebel, Paprika, Rohschinken, Käferbohnen<br />

oder Kartoffeln gut anrösten.<br />

Eier, Tomaten und Käse mit 1 EL<br />

Mineralwasser verquirlen. Über die<br />

gerösteten Zutaten geben und untermengen,<br />

kurz weiterrösten. Vor dem<br />

Anrichten mit dem Kernöl und den gerösteten<br />

Kürbiskernen garnieren und<br />

servieren.<br />

Michaela Pschait: „Dazu servieren wir<br />

unser hausgemachtes Bauernbrot mit<br />

Kürbiskernen oder Walnüssen und ein<br />

erlesenes Glas steirischen Sauvignon<br />

Blanc.“<br />

Samenkönig Special<br />

Kurzurlaub beim Samenkönig: 4 Nächte buchen, 3 Nächte zahlen<br />

für 237 € pro Person. Möglich zwischen 2. <strong>April</strong> und 6. August.<br />

Mit zahlreichen kulinarischen Überraschungen.<br />

Buchungskennwort: Urlaubs<strong>akzent</strong>e.<br />

Unter samenkoenig@aon.at oder +43 (0)676 413 13 44<br />

© Bildnachweis<br />

SERVIERT VON<br />

Samenkönig<br />

Sulztal 10, A-8461 Gamlitz<br />

+43 (0)676 413 13 44<br />

+43 (0)664 102 19 19<br />

www.samenkoenig.at


26 SEEZUNGE<br />

ANDREA VONWALD (TEXTE)<br />

© Empa<br />

© Müller Brennereianlagen, Lukas Müller<br />

Dank seiner porösen Struktur ist das<br />

entstandene Aerogel leicht und verfügt<br />

über hohe Wärmeisolation.<br />

Bioökonomie vom Feinsten: Die Uni Hohenheim und Webers Backstube<br />

haben in Friedrichshafen eine Pilotanlage zur Herstellung von Bioethanol aus<br />

Altbackwaren in Betrieb genommen.<br />

GERÜCHTEKÜCHE<br />

VON<br />

Forschende aus dem Empa-Labor „Cellulose<br />

and Wood Materials“ in Dübendorf haben unter<br />

Leitung von Gustav Nyström aus einem Abfallprodukt<br />

der Bierbrauerei, dem sogenannten<br />

Biertreber, Nanocellulose gewonnen und diese<br />

zu einem Aerogel verarbeitet. Der hochwertige<br />

Werkstoff ist vielseitig, stammt aus erneuerbaren<br />

Quellen und ist biologisch abbaubar. Er könnte<br />

beispielsweise in Lebensmittelverpackungen<br />

zum Einsatz kommen, insbesondere für temperaturempfindliche<br />

Lebensmittel wie Fleisch.<br />

Normalerweise endet der Biertreber, den die Forschenden<br />

für ihr Experiment aus der Pentabier-<br />

Brauerei in Dübendorf bezogen haben, als Futtermittel<br />

oder auf dem Komposthaufen.<br />

www.empa.ch<br />

© Dorfhus Gupf<br />

Sven Vogelsanger, Küchenchef des Dorfhus Gupf, der Appenzeller<br />

Künstler Remo Gmünder und Johannes Sommer, CEO des<br />

Dorfhus Gupf (v.l.n.r.), präsentierten Mitte März gemeinsam<br />

die neue Speisekarte sowie die zugehörigen Illustrationen des<br />

Restaurants.<br />

Kulinarische Kunst in Rehetobel: Die neue Speisekarte im<br />

Zeitungsformat des Dorfhus Gupf ist mit zahlreichen Illustrationen<br />

gespickt und spricht damit die Gaumen ebenso wie<br />

die anderen Sinne an. Aus der Feder des Appenzeller Künstlers<br />

und Illustrators Remo Gmünder stammend, erzählen die<br />

Illustrationen eine Geschichte. Die Speisekarte soll laut der Inhaber<br />

des Dorfhus Gupf, Migg Eberle und seiner Frau Sila Zinsli,<br />

ein kleines Kunstwerk sein, das die Persönlichkeit und den<br />

Charme des Restaurants widerspiegelt. Geschäftsführer Johannes<br />

Sommer, Gastgeber und Sommelier Johannes Fitz und Küchenchef<br />

Sven Vogelsanger laden Kunst- und Genussliebhaber<br />

ebenfalls herzlich dazu ein, die Verbindung von Kunst und Küche<br />

in einzigartiger Atmosphäre zu erleben.<br />

www.dorfhus-gupf.ch<br />

Backstube der Zukunft: Die Universität Hohenheim in Stuttgart und die<br />

Bäckerei Webers Backstube in Friedrichshafen haben in einem Pilotprojekt<br />

am 23. Februar die deutschlandweit erste Brotbrennerei eröffnet.<br />

Altbackwaren, die nicht mehr als Lebensmittel verwendet werden können,<br />

werden hier zu Bioethanol für industrielle Zwecke. Ziel des Projekts ist es,<br />

eine neue erneuerbare Kraftstoffquelle zu schaffen. Auf lange Sicht sollen<br />

auch schmackhafte „Brotbrände“ das Warenangebot der Bäckereibetriebe<br />

bereichern. Da Backwaren zu den am häufigsten weggeworfenen Lebensmitteln<br />

zählen, ist diese Form der Weiterverarbeitung besonders nachhaltig.<br />

www.uni-hohenheim.de<br />

www.webers-backstube.de<br />

Sie freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit: Frank Gaffry,<br />

Leiter Marketing und Vertrieb BSB, Stefanie Benkendorff<br />

(Referentin Liegenschaften und Verträge BSB), Kostiantyn<br />

Voitiuk, Yana Malovichko sowie die beiden BSB-Geschäftsführer<br />

Frank Weber und Christoph Witte (v.l.n.r.).<br />

Frischer Wind an Bord des MS Konstanz und des MS München:<br />

Ab Ostern, wenn die neue Schifffahrtssaison startet,<br />

führt die KOMADO gastro and catering GmbH mit Sitz in Tettnang<br />

die Bordgastronomie der beiden Motorschiffe. Die kulinarische<br />

Palette reicht dann von Weißwürsten über Flammkuchen<br />

bis hin zu süßen Naschereien. Auch eine große Auswahl<br />

an Cocktails wird es geben. Die beiden aus der Ukraine<br />

stammenden Inhaber, Yana Malovichko und Kostiantyn Voitiuk,<br />

haben bereits früher für die Bordgastronomie auf Schiffen<br />

der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) gearbeitet und wollen<br />

mit ihren Ideen eine schöne Atmosphäre für die Fahrgäste<br />

schaffen.<br />

www.bsb.de<br />

© BSB


SEEZUNGE<br />

27<br />

© Hotel-Restaurant Bürgerbräu<br />

Das Team von Eugens und Maarons Bio Patisserie hat Ende Februar in der Mainaustraße<br />

165 an der Kreuzung Fähre/Mainau in Konstanz eine neue Filiale eröffnet.<br />

Katja und Simon Metzler in ihrem Eventrestaurant Bürgerbräu<br />

Katja und Simon Metzler betreiben gemeinsam das Hotel-<br />

Restaurant Bürgerbräu in Überlingen und haben dieses zum<br />

Eventrestaurant weiterentwickelt. Anstelle des klassischen À-<br />

la-Carte-Angebots bieten die Restaurantbetreiber seit diesem<br />

Jahr wöchentlich Genussevents an. Die Palette reicht dabei<br />

von Menüabenden, Genussmittagen und Brunch über Kochkurse<br />

und Küchenpartys bis hin zu Weinproben. Für Festlichkeiten<br />

kann das Bürgerbräu zudem exklusiv gebucht werden<br />

– mit Menü oder ab 30 Personen auch in Buffetform. Den hauseigenen<br />

Laden, die Speisekammer, entwickelt das Betreiberpaar<br />

ebenfalls stetig weiter und ist mit den selbstgemachten<br />

Lebensmitteln im Glas inzwischen auch auf dem Ravensburger<br />

Wochenmarkt vertreten.<br />

www.bb-ueb.de<br />

Das Kernteam der Kask Bioconversion UG vor seinem<br />

Fermentation Chamber Prototyp, der für die Herstellung von<br />

probiotischen Lebensmitteln und Kosmetik entwickelt wurde:<br />

Strategy COO Matthew Lutze, Mitgründer und CEO Ivan Labra<br />

und Mitgründerin und COO Alena Taranka (v.l.n.r.).<br />

Probiotische Lebensmittel und Kosmetik: Das Team der<br />

Kask Bioconversion UG aus Konstanz hat sich auf personalisierte<br />

Ernährung und Medizin spezialisiert. Die beiden Gründer,<br />

CEO Ivan Labra und COO Alena Taranka, sowie Strategy<br />

COO Matthew Lutze haben dazu unter anderem einen „Fermentation<br />

Chamber“ Prototyp entwickelt. Systeme wie dieser<br />

Prototyp oder auch die Fermentationsfässer kommen bei<br />

der Kombucha-Produktion zum Einsatz. Zu sehen sind sie im<br />

Doppio Coworking Café in Konstanz. Dort kann der Fb-fpT<br />

Kombucha auch verköstigt werden. Aktuell arbeitet das Team<br />

an einem neuen Produkt – einer Mischung aus Kaffee und<br />

Kombucha. Erscheinen soll dies zu Ostern.<br />

www.kask.bio<br />

© Kask Bioconversion UG<br />

Neue Filiale in der Mainaustraße 165: Ende Februar hat Eugens und Maarons Bio Patisserie<br />

in Konstanz an der Kreuzung Fähre/Mainau eröffnet. Das Team um Eugen Bücheler,<br />

Mara Schamberger und Aaron Eckenfels backt hier, wie auch schon in der ehemaligen<br />

Backstube in der Innenstadt, täglich frische Backwaren aus regionalen sowie<br />

saisonalen Produkten – von Brot, Brötchen und Brezeln bis hin zu französischem Patisserie-Gebäck.<br />

Geöffnet hat die Bio Patisserie von dienstags bis sonntags jeweils ab 7 Uhr.<br />

Künftig soll das Sortiment um weitere süße und herzhafte ToGo-Backwaren sowie ein Catering-Angebot<br />

ergänzt werden. Im Sommer soll es zudem auch Sitzgelegenheiten im<br />

Freien geben.<br />

www.eugens.bio<br />

Das Ostschweizer Food<br />

Forum beleuchtete am 7.<br />

März im Gasthaus zum<br />

Trauben in Weinfelden die<br />

Land- und Ernährungswirtschaft<br />

aus verschiedenen<br />

Blickwinkeln. Die vier<br />

Kernthemen waren robuste<br />

Sorten, die Herausforderungen<br />

bei renitenten Keimen,<br />

die Wichtigkeit von Resilienz<br />

bei Bäuerinnen und Bauern<br />

sowie eine revolutionäre<br />

Möglichkeit Fleisch zu produzieren.<br />

Neben Vorträgen<br />

von fachkundigen Referierenden<br />

gab es dazu passende<br />

Diskussionsrunden,<br />

einen Apéro, neue Inspirationen<br />

und Erkenntnisse<br />

sowie Chancen zum Austausch<br />

untereinander und<br />

mit den Expert*innen.<br />

www.foodforum.ch<br />

Fünf Gastronomien und ein<br />

gemütlicher Ausklang: Das<br />

Museumscafé, das mein<br />

inselglück, die Sandseele,<br />

das Löchnerhaus und<br />

die Küferei bieten am 8.<br />

Juni um 10 Uhr gemeinsam<br />

eine Genusswanderung<br />

über die Insel Reichenau<br />

an. Im Zuge des<br />

1.300-jährigen Jubiläums<br />

der UNESCO Welterbeund<br />

Gemüseinsel geht es<br />

dabei auf einer Wegstrecke<br />

von rund 6 Kilometern von<br />

Genussstation zu Genussstation.<br />

Nach den insgesamt<br />

fünf verköstigten Gängen<br />

findet gegen 19 Uhr im<br />

Kräutergarten hinter dem<br />

Kloster ein gemütlicher Ausklang<br />

statt. Begleitet wird<br />

das 5-Gang-Menü mit Weinen<br />

von Moser Seewein<br />

und dem Winzerverein<br />

Reichenau sowie mit Bier<br />

vom Inselbier. Tickets für<br />

die Genusswanderung sind<br />

ab sofort im mein inselglück<br />

erhältlich. Sie sind auf 50<br />

Stück begrenzt und die Einnahmen<br />

kommen Bedürftigen<br />

zugute.<br />

www.cafe-reichenau.de<br />

www.meininselglueck.de<br />

www.sandseele.de<br />

www.loechnerhaus.de<br />

www.diekueferei.de<br />

www.moser-seewein.de<br />

Sebastian Cihlars feiert<br />

sein 10. Jahr in der Küche<br />

des Sternerestaurants<br />

Schattbuch in Amtzell. Der<br />

junge Spitzenkoch war bereits<br />

Sous-Chef, als dem<br />

Restaurant im Jahr 2016<br />

erstmals der Michelin-Stern<br />

verliehen wurde, und verteidigt<br />

diesen inzwischen seit<br />

2020 erfolgreich als Chefkoch.<br />

Im vergangenen Jahr<br />

wurde Cihlars zudem in den<br />

Kreis der Top Chefs Germany<br />

aufgenommen – ein<br />

Sprungbrett für die „Next<br />

Gen“ auf ihrem Weg zu den<br />

deutschlandweiten Spitzenköchen.<br />

Anfang Februar<br />

wurde das Schattbuch darüber<br />

hinaus bei der Nacht<br />

der Sterne der ahgz Allgemeine<br />

Hotel- und Gastronomie-Zeitung<br />

in Stuttgart<br />

als eines der besten Restaurants<br />

des Landes ausgezeichnet.<br />

www.schattbuch.de<br />

Für sein Umweltengagement<br />

erhielt das Seehotel<br />

Adler in Ludwigshafen<br />

im März zwei Auszeichnungen.<br />

Das renommierte Hotel<br />

wurde sowohl mit dem<br />

DEHOGA Umweltcheck als<br />

auch als ECHT nachhaltig<br />

Partner in den Kategorien<br />

Unterkunft und Gastronomie<br />

von der Deutschen Bodensee<br />

Tourismus GmbH<br />

geehrt. Die Auszeichnungen<br />

würdigen die Maßnahmen,<br />

die das Seehotel Adler ergriffen<br />

hat, um seinen ökologischen<br />

Fußabdruck zu<br />

reduzieren und Nachhaltigkeit<br />

zu fördern. Dazu zählen<br />

unter anderem eine Photovoltaik-Anlage<br />

auf dem Hoteldach,<br />

ein Blockheizkraftwerk<br />

zur effizienten Wärmeerzeugung,<br />

die Nutzung von<br />

Ökostrom, eine konsequente<br />

Mülltrennung sowie das<br />

Zurückgreifen auf regionale,<br />

fair gehandelte Produkte in<br />

Zusammenarbeit mit lokalen<br />

Lieferanten.<br />

www.seehotel-adler.de


28 FREIZEIT<br />

Anzeige<br />

SÜSSE<br />

VERSUCHUNG<br />

Ins Kulturmuseum St. Gallen lockt derzeit eine besonders köstliche<br />

Ausstellung, die nicht nur Schokoladenliebhaber*innen gefallen wird.<br />

Die Sonderschau „Cacao! Einverleibte Exotik“ geht bis 20. Oktober der<br />

Geschichte des Kakaos auf die Spur.<br />

VON STEFANIE GÖTTLICH


FREIZEIT<br />

29<br />

Erlesenes Göttergetränk<br />

Lange, lange bevor wir auf den zartschmelzenden Geschmack<br />

gekommen sind, ließen sich die Maya-Könige<br />

im Regenwald Mesoamerikas bereits vor fast 2000 Jahren<br />

schaumig gerührte Kakaogetränke in kunstvollen Gefäßen<br />

servieren. Ab dem 16. Jahrhundert brachten europäische<br />

Seefahrer die Kakao-Frucht mit nach Hause. Die gehobene<br />

Gesellschaft erfreute sich am Luxus der Exotik und zelebrierte<br />

das neue Geschmackserlebnis in flüssiger Form mit<br />

exquisitem Tafelgeschirr. Zuerst mit Wasser verdünnt und<br />

eher bitter, dann mit Milch verfeinert und mit Zucker gesüsst,<br />

war die Trinkschokolade bald das Trendgetränk in<br />

den barocken Schlössern und Palästen, geschätzt sowohl<br />

in der Damen- als auch Herrenwelt.<br />

Leckerei für die ganze Welt<br />

Die Industrialisierung machte den Kakao schließlich zu<br />

einem der weltweit umsatzstärksten und lukrativsten<br />

Handelsgüter. Noch während der Kolonialzeit experimentierten<br />

Europäer in den tropischen Gebieten Afrikas und<br />

Asiens mit cash crop-Pflanzen wie Baumwolle, Tabak, Kaffee<br />

und Kakao. Die Kakaofrucht wurde von Europäern in<br />

die Feuchtsavanne Westafrikas eingeführt. Hauptanbaugebiete<br />

für die Kakaobohne wurden in der Kolonialzeit die<br />

westafrikanischen Länder Ghana und Côte d’Ivoire, und sie<br />

sind es bis heute geblieben.<br />

Schokoladen-Mekka Schweiz<br />

Die Schweizer Produzenten haben sich von Anfang an bestens<br />

positioniert. Im Jahr 1875 entstand in einer Schokoladenfabrik<br />

in Vevey eine Schweizer Neuheit: Dem Fabrikanten<br />

Daniel Peter (1836 –1919) gelang die schwierige Verbindung<br />

von Schokolade mit Milch. Damit gilt er zusammen<br />

mit der Dresdener Firma „Jordan & Timaeus“ als Erfinder<br />

der Milchschokolade. Schokoladen-Manufakturen gab es in<br />

der Eidgenossenschaft allerdings schon seit 1819, als Louis<br />

Cailler (1796 –1852) – ebenfalls in Vevey – die erste Fabrik<br />

eröffnete. Es folgten Produzenten in Neuchâtel, Genf, Lausanne,<br />

Zürich und 1859 mit der Fabrik von Aquilino Maestrani<br />

(1814 –1880) auch in St. Gallen. Um 1900 war die<br />

Schweiz bereits eine der führenden Schokolade-Produzentinnen<br />

der Welt.<br />

Verantwortung und Visionen<br />

Auch was hinter den Kulissen bei der Herstellung geschieht,<br />

nimmt die Ausstellung in den Blick. So wird aufgezeigt,<br />

mit welch entbehrungsreicher und mühsamer<br />

Handarbeit der Anbau des Kakaos bis heute verbunden<br />

ist. Wie funktioniert die Bean-to-Bar-Gegenbewegung, bei<br />

der Produzierende sämtliche Schritte der Schokoladenherstellung<br />

von der rohen Kakaobohne bis zur fertigen Tafel<br />

eigenständig ausführen? Wie fair ist Fair Trade eigentlich?<br />

Die Nachfrage nach Schokolade steigt weltweit, dem gegenüber<br />

steht eine begrenzte Fläche, auf der Kakao angebaut<br />

werden kann. Wie sieht die Zukunft der Schokolade aus?<br />

Die Sonderschau „Cacao! Einverleibte Exotik“ ist Teil des<br />

städtischen Kooperationsprojekts „Esswelten“, welches Kulturmuseum,<br />

Stiftsbibliothek und Textilmuseum gemeinsam<br />

gestalten. Im Begleitprogramm mit interessanten Vorträgen<br />

und Tastings darf auch genascht werden.<br />

bis 20.10. | „Cacao! Einverleibte Exotik“<br />

Kulturmuseum St. Gallen<br />

Museumsstr. 50<br />

CH-9000 St. Gallen<br />

www.kulturmuseumsg.ch<br />

www.st.gallen-bodensee.ch<br />

© Museum zu Allerheiligen Schaffhausen,<br />

Sammlung Ebnöther © Ivan Ivic<br />

© Kulturmuseum St.Gallen<br />

© Anja Soldat


30 FREIZEIT<br />

FESTTAGE<br />

FÜR DIE<br />

LITERATUR<br />

Literatur beflügelt, verzaubert, rührt zu Tränen, bringt<br />

Menschen zum Lachen, beschert spannende Stunden und eröffnet<br />

Zugänge zu neuen Gedankenwelten. Das will gefeiert werden!<br />

Festtage für die Literatur gibt es in der Bodenseeregion zuhauf:<br />

Zum einen beteiligen sich viele Buchhandlungen, Büchereien und<br />

Schulen am Welttag des Buches am 23. <strong>April</strong>. Zum anderen beweisen<br />

die hiesigen Literaturfestivals, welch hohes Ansehen die Literatur<br />

in der Bodenseeregion genießt. Viele Lesungen und literarisch<br />

geprägten Veranstaltungen ermöglichen dabei Begegnungen zwischen<br />

Schriftstellern, Autorinnen und Lesebegeisterten. Ein Überblick.<br />

VON RUTH EBERHARDT<br />

„Erzählzeit ohne Grenzen“<br />

Singen–Schaffhausen<br />

Die „Erzählzeit ohne Grenzen“ Singen–<br />

Schaffhausen ist das größte Literaturfestival<br />

in der Bodenseeregion. Grenzüberschreitend<br />

bietet es 66 Veranstaltungen in<br />

41 Städten und Gemeinden in Deutschland<br />

und in der Schweiz. Zu Gast sind 35 Autorinnen<br />

und Autoren, darunter namhafte<br />

Schriftstellerinnen wie Terézia Mora (Gewinnerin<br />

des Büchnerpreises 2018) und<br />

Maja Haderlap (Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin<br />

2011) sowie vielbeachtete Debüts.<br />

Starke Akzente setzen diesmal mehrere Literaturschaffende<br />

mit Wurzeln in der unmittelbaren<br />

Umgebung diesseits und jenseits<br />

der Grenze: Nina Jäckle und Maren<br />

Kames aus Schwenningen und Überlingen,<br />

Ralf Schlatter, Ursula Fricker und Isolde<br />

Schaad aus Schaffhausen und Doris Knecht<br />

aus dem Vorarlberg. Eröffnet wird die „Erzählzeit<br />

ohne Grenzen“ am 6. <strong>April</strong> mit dem<br />

deutschen Autor Ewald Arenz und dem<br />

Konstanzer Frauenchor zoffvoices. Bis auf<br />

das abschließende Sonntagsfrühstück mit<br />

dem österreichischen Autor Heinrich Steinfest<br />

am 14. <strong>April</strong> in der Stadthalle Singen ist<br />

der Eintritt zu allen Veranstaltungen frei.<br />

Isnyer Literaturtage<br />

Seit über 20 Jahren lädt das Kulturforum Isny<br />

ein, Literatur mit allen Sinnen zu entdecken<br />

und sich inspirieren zu lassen. Eröffnet<br />

werden die Isnyer Literaturtage am<br />

14.04. mit Gewinnertexten eines Schreibwettbewerbs.<br />

Am 17.04. verbindet sich Poesie<br />

mit Musik bei einem Konzert der Songwriterin<br />

„Dota“. An den folgenden Tagen<br />

gibt es Lesungen: Manon Hopf stellt ihr lyrisches<br />

Programm vor (20.04.). Charlotte<br />

Gneuß liest aus ihrem für den Deutschen<br />

Buchpreis nominierten Debütroman „Gittersee“<br />

(22.04.). Caroline Wahl ist mit ihrem<br />

mehrfach ausgezeichneten Roman „22<br />

Bahnen“ zu Gast (28.04.). Außerdem gibt es<br />

einen literarischen Abend mit Lyrik von<br />

Erich Kästner, einen Filmabend,<br />

eine Schreibwerkstatt sowie<br />

ein Kinder- und Jugendprogramm.<br />

14.–28.04.<br />

D-88216 Isny im Allgäu<br />

www.isny.de/literaturtage<br />

06.–14.04.<br />

41 Städte und Gemeinden im Bereich Singen<br />

und Schaffhausen<br />

www.erzählzeit.com


FREIZEIT<br />

31<br />

Salonnacht „Im blauen<br />

Sessel“ in Ravensburg<br />

Welche Bedeutung haben Grenzen? Sind wir<br />

Menschen Grenzgänger, die vor keiner Grenze<br />

Halt machen? Leben wir in einer grenzenlosen<br />

Zeit? Was ist grenzwertig? Wo verlaufen<br />

Grenz-, Trenn- und Bruchlinien im Leben?<br />

Wie fühlen sich Grenzsituationen an,<br />

beispielsweise in Freundschaften oder auf<br />

der Flucht? Diesen Fragen geht die nächste<br />

philosophisch-literarische Salonnacht<br />

des Blauen Sessels in Ravensburg nach<br />

– durchaus mit optimistischen Lichtblicken.<br />

Aus den Bereichen Philosophie,<br />

Physik, Volkswirtschaft, Literatur,<br />

Geschichte, Film und Journalismus<br />

sind zu Gast in privaten Wohnungen<br />

der ältesten Gebäude Ravensburgs,<br />

in Galerien und Geschäftsräumen:<br />

Dr. Rüdiger Zill, Susanne<br />

Röckel, Mark Gerstorfer, Steffen<br />

Nowak, Prof. Dr. Wolfgang Neuser, John<br />

von Düffel, Barbara Thimm, Paula Fürstenberg,<br />

Christine Urspruch und Gün Tank.<br />

26.04. | 18.30 Uhr Eröffnung im Humpis-Quartier<br />

20 + 21.15 Uhr Lesungen in Salons der Marktstraße<br />

D-88212 Ravensburg<br />

www.imblauensessel.de<br />

Allgäuer Literaturfestival<br />

Von Füssen bis Memmingen, von Lindau bis<br />

Bad Wurzach: Das Allgäuer Literaturfestival<br />

erstreckt sich über eine weite Region und entfaltet<br />

in mehr als fünf Wochen das Potenzial<br />

zeitgenössischer Literatur an reizvollen Veranstaltungsorten<br />

in 20 Städten und Gemeinden.<br />

Zu Gast sind erfolgreiche Romanautorinnen<br />

wie Amelie Fried und Hera Lind, TV-Stars<br />

wie Maria von Welser und Fritz Egner sowie<br />

viele weitere Größen der Literaturszene wie<br />

beispielsweise der Schweizer Bestsellerautor<br />

Alex Capus, der Krimiautor Friedrich Ani oder<br />

der Blogger Jan Hegenberg.<br />

04.05.–12.06.<br />

20 Städte und Gemeinden im Allgäu<br />

www.allgaeuer-literaturfestival.de<br />

Droste-Literaturtage<br />

Meersburg<br />

Zu Ehren der Dichterin Annette von Droste-<br />

Hülshoff veranstaltet die Stadt Meersburg alljährlich<br />

im Mai die Droste-Literaturtage. In Lesungen,<br />

literarischen Programmen und Begegnungen,<br />

Talks, Vorträgen und Konzerten spürt<br />

das Festival der großen deutschen Dichterin<br />

nach und setzt sie auch in Bezug zu zeitgenössischer<br />

Literatur. Alle drei Jahre verleiht die<br />

Stadt Meersburg dabei auch den Droste-Preis.<br />

Er geht in diesem Jahr an Esther Kinsky.<br />

09.05. – 12.05.<br />

D-88709 Meersburg<br />

www.meersburg.de<br />

Feldkircher Literaturtage<br />

„Was uns zusammenhält. Über ein solidarisches<br />

Miteinander“: So lautet in diesem Jahr<br />

das Thema der Feldkircher Literaturtage. Zu<br />

Gast an drei Abenden sind die Politikwissenschaftlerin<br />

Natascha Strobl, die Kabarettistin<br />

„Toxische Pommes“, die Klimaaktivistin Katharina<br />

Rogenhofer, der Dramatiker Amir Gudarzi<br />

sowie die Autor*innen Luca Mael Milsch, Laura<br />

Freudenthaler und Tanja Maljartschuk.<br />

23.–25.05.<br />

Theater am Saumarkt<br />

A-6800 Feldkirch<br />

www.saumarkt.at<br />

AUSBLICK AUF WEITERE LITERATURFESTIVALS<br />

Noch mehr Literatur gefällig? Im Sommer und Herbst gibt es in der Bodenseeregion<br />

weitere Literaturfestivals. Dazu gehören:<br />

Literaturfestival Zürich | 08.–14.07. | www.literaturfestivalzuerich.com<br />

Tuttlinger Literaturherbst | im Oktober/November | www.tuttlinger-hallen.de<br />

Weinfelder Buchtage | 06.–10.11. | www.buchtage.ch<br />

Hingegen legt das große St. Galler Literaturfestival „Wortlaut“ in diesem Jahr eine<br />

Pause ein. Auch das Literaturevent „Hardcover“ der Vorarlberger Gemeinde Hard<br />

findet erst wieder 2025 statt.


32 FREIZEIT<br />

Anzeige<br />

VIELFALT<br />

AUF DER<br />

LEINWAND<br />

Das Konstanzer Zebra Kino wartet in diesem Jahr vom 11. bis 21. <strong>April</strong> bereits<br />

mit der 37. Ausgabe des Queergestreift Festivals auf. Das Publikum darf sich<br />

auf viele spannende, traurige, anregende, interessante, kritische, quirlige,<br />

humorvolle und sexy Filmstreifen freuen!<br />

VON STEFANIE GÖTTLICH<br />

Bilder von links<br />

nach rechts:<br />

Filmstills aus<br />

Strange Way of Live<br />

ESP/FRA 2023<br />

Teaches of Peaches<br />

DEU 2024<br />

Housekeeping for<br />

Beginners<br />

MKD/SWE/KOS/POL/<br />

SRB/HRV/USA/AUS 2023<br />

The People’s Joker<br />

USA 2022<br />

Das Festival will Vielfalt feiern, gesellschaftliche Verhältnisse<br />

in Bewegung bringen und Raum schaffen für Geschichten<br />

und Kämpfe, die das sexuell und gesellschaftlich<br />

Andere in den Fokus nehmen. Gezeigt werden Filme,<br />

die sich frei außerhalb der heterosexuellen Norm bewegen,<br />

die Definitionen von Sexualität und Geschlecht aufbrechen<br />

und hinterfragen. Filme aus verschiedenen Perspektiven,<br />

aus unterschiedlichen Ländern, dokumentarisch oder fiktiv,<br />

lang oder kurz.<br />

Queeres Filmvergnügen<br />

Die bunte Mischung aus queeren Spiel- und Dokumentarfilmen<br />

wird begleitet von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm<br />

mit Diskussionen sowie Filmgesprächen<br />

mit internationalen Gästen aus den Bereichen Film, Aktivismus<br />

und Wissenschaft.<br />

NOCH MEHR QUEERE FILME GIBT ES AUF DEM 27. PINK APPLE<br />

Das schwul-lesbische Filmfestival Pink Apple wurde 1997 von einer Handvoll<br />

Filmbegeisterter im thurgauischen Frauenfeld gegründet. Mittlerweile<br />

ist das queere Festival Pink Apple das größte und bedeutendste seiner Art<br />

in der Schweiz und findet in Zürich und Frauenfeld statt. Das Programm umfasst<br />

rund 120 Filme aus aller Welt und ebenso viele Veranstaltungen und<br />

lädt alljährlich zahlreiche nationale und internationale Gäste zu sich ein.<br />

23.04.–02.05. | Pink Apple Zürich<br />

03.–05.05. | Pink Apple in Frauenfeld<br />

www.pinkapple.ch<br />

Am Eröffnungsabend sind Ethan Hawke und Pedro Pascal<br />

als schwule Cowboys zu sehen in Pedro Almodóvars<br />

neuestem Film „Strange Way Of Life“. Gezeigt wird auch<br />

Goran Stolevskis gefeiertes Drama über eine große queere<br />

Wahlfamilie in Nordmazedonien: „Housekeeping For Beginners“<br />

ist der Gewinner des Queer Lion bei den Filmfestspielen<br />

in Venedig. In Erinnerung bleiben wird auch Vera<br />

Drews wilde queere Comic-Coming-Of-Age-Parodie „The<br />

People’s Joker“. Auf einen der besten lesbischen Filme der<br />

letzten Jahre darf man sich bei „Silver Haze“ freuen. Frisch<br />

von der Berlinale, wo es einen Teddy- und Publikumspreis<br />

gab, kommt die Doku „Teaches of Peaches“ über die Transformation<br />

der Kanadierin Merrill Nisker zur international<br />

gefeierten Künstlerin Peaches. Das mexikanische lesbische<br />

Drama „All The Silence“ sowie die beiden Dokus „The Many<br />

Lifes Of Édouard Louis“ über den gleichnamigen französischen<br />

Schriftsteller und „Lesvia“ über eine lesbische Community<br />

auf der griechischen Insel Lesbos bereichern ebenfalls<br />

das Programm.<br />

Auch eine Retrospektive darf nicht fehlen. In diesem<br />

Jahr wird das filmische Schaffen von Derek Jarman gewürdigt,<br />

der vor 30 Jahren gestorben ist und mit „The Angelic<br />

Conversation“ (1985), „Caravaggio“ (1986) und „Blue“ (1993)<br />

einflussreiche Klassiker hinterlassen hat.<br />

Ein Höhepunkt des Festivals wird auch in diesem Jahr<br />

die legendäre Opening Party im Kulturladen sein.<br />

11.–21.04. | Festival im Zebra Kino<br />

13.04., ab 22 Uhr | Eröffnungsparty im KULA<br />

Zebra Kino Konstanz<br />

www.queergestreift.com


FREIZEIT<br />

33<br />

© Peter Allgaier<br />

ALLES AUF GRÜN<br />

Die Gärten und Parks rund um den internationalen Bodensee sind für viele Liebhaber der<br />

Region echte Sehnsuchtsorte. Mal verstecken sich die grünen Oasen hinter Zäunen oder<br />

Mauern, ein anderes Mal sind es offene Gärten, die mit der umgebenden Seelandschaft<br />

verschmelzen und den Blick weit über ihre Grenzen hinaus wandern lassen. 2024 feiert<br />

das internationale Netzwerk „Bodenseegärten“ sein zehnjähriges Bestehen und lädt zu<br />

Erkundungstouren durch insgesamt 48 Parks und Gärten in vier Ländern ein.<br />

© Peter Allgaier<br />

Der Bodensee gilt als Wiege der europäischen Gartenbaukultur.<br />

Von der Steinzeit über die Antike und das Mittelalter<br />

bis ins 19. Jahrhundert und weiter in die Gegenwart zeigt<br />

sich die ganze Gartenbaugeschichte rings um den Bodensee.<br />

Unter dem Thema „Gärten und ihre Geschichte“ gehen<br />

die Bodenseegärten 2024 auf eine grüne Zeitreise. So feiert<br />

die Insel Reichenau etwa ihre 1300-jährige Klostergeschichte<br />

und die Kartause Ittingen begeht „500 Jahre Ittinger<br />

Sturm“. Schöne Veranstaltungen erwarten Interessierte<br />

bei der Landesgartenschau in Wangen im Allgäu sowie an<br />

den beiden Gartenfestivals der Bodenseegärten. Das Netzwerk<br />

verleiht außerdem erneut Preise für bemerkenswertes<br />

grünes Schaffen und baut seine „Natur im Garten“-Initiative<br />

immer weiter aus. Seit 2016 sind die Bodenseegärten<br />

Teil der „Natur im Garten“-Initiative, die umweltschonend<br />

und nachhaltig bewirtschaftete Gärten auszeichnet<br />

und ursprünglich aus Niederösterreich stammt. Inzwischen<br />

tragen im deutschsprachigen Raum über 24‘000 Gärten<br />

die Plakette. Allein im Jahr 2023 konnten die 13 vom<br />

Netzwerk Bodenseegärten ausgebildeten Zertifizierer 38<br />

Gärten die „Natur im Garten“-Plakette verleihen – in Summe<br />

sind es nun über 140 in der Region.<br />

So viel Grün verdient den sprichwörtlichen Lorbeerkranz.<br />

Zum siebten Mal würdigt das Gartennetzwerk mit<br />

dem Bodenseegärten-Preis 2024 das grüne Schaffen in der<br />

Region. Verliehen wird der Bodenseegärten-Preis am 20.<br />

Juni 2024 auf der Insel Mainau unter der Schirmherrschaft<br />

des Regierungspräsidenten Walter Schönholzer und der<br />

Staatssekretärin Sabine Kurtz. Am selben Tag wird auch<br />

der Bodenseegärten-Medienpreis verliehen.<br />

Zwischen Blumenpracht und Blütenduft dürfen sich Gartenfreunde<br />

und Blumenfans wieder auf die zwei beliebten<br />

Gartenfestivals des Netzwerks freuen: Der „Blütenzauber<br />

der Bodenseegärten“ vom 31. Mai bis 2. Juni steht ganz im<br />

Zeichen von Blüte und Gartenexpertise. Die „Lange Nacht<br />

der Bodenseegärten“ vom 6. bis 8. September, setzt auf<br />

stimmungsvolle Abendveranstaltungen. Highlight im <strong>April</strong><br />

ist die Orchideenschau auf der Insel Mainau.<br />

www.bodenseegaerten.eu


34 FREIZEIT<br />

„Es braucht eigentlich<br />

nur den richtigen<br />

Moment und das<br />

passende Licht.“<br />

MARKUS C. HUREK<br />

Igor Levit und<br />

Margot Friedländer,<br />

Berlin 2023<br />

Siegerfoto<br />

„Rückblende 2023“ –<br />

Preis für politische<br />

Fotografie<br />

ZEIT FÜR<br />

WEISS-GOLD<br />

MECKATZER.<br />

ZEIT FÜR WAS GUTES.<br />

24<br />

seezunge 2024<br />

Nr. 24 2024<br />

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Marco Akuzun kocht mit Stern<br />

im Weingartener MARKOS<br />

ENTSPANNT<br />

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Adressen<br />

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Die seezunge 2024 ist<br />

seit dem 15. Dezember 2023 über den<br />

örtlichen Buch- und Zeitschriftenhandel erhältlich.<br />

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telefonisch unter +49 7531 90710, per E-Mail unter<br />

bestellung@labhard.de und unter www.labhard-shop.de<br />

11 € / 11 SFr. (zzgl. Versandkosten)<br />

KUNST DES<br />

FOTOJOURN<br />

Die Konstanzer Leica-Galerie zeigt ab dem 20. <strong>April</strong> m<br />

„Made In Berlin“ von Markus C. Hurek einen Ausschn<br />

renommierten Politikjournalisten, der jüngst den D<br />

politische Fotografie für das beste Bild des Jahres 20<br />

VON STEFANIE GÖTTLICH<br />

Seine Fotografien erscheinen in vielen deutschen Zeitungen,<br />

Magazinen, als Bildbände, auf Buchcovern und landen<br />

regelmäßig in spannenden Ausstellungen. Sie dokumentieren<br />

das Zeitgeschehen und geben Einblicke in die<br />

Hintergründe von Politik und Gesellschaft. In der Leica<br />

Galerie sind klassische Reportagefotografien aus Hureks<br />

Heimatstadt Berlin zu sehen. Zum einen sind das Ansichten,<br />

die stark geprägt sind vom dokumentarischen Ansatz<br />

des Journalisten, zum anderen Szenen aus dem politischen<br />

Berlin, deren scheinbare Beiläufigkeit charakteristisch<br />

ist für die beobachtende Position des Fotografen.<br />

Bei seinen Porträts schließlich zeigt Hurek die Menschen<br />

hinter ihrer Funktion und Prominenz. Dabei verzichtet er<br />

auf jede Form der Inszenierung. Ob auf dem politischen<br />

Parkett oder bei gesellschaftlichen Anlässen, der Politikjournalist<br />

scheint immer im richtigen Augenblick auf den<br />

Auslöser zu drücken, in dem Moment also, in dem die Menschen<br />

im „richtigen“ Licht stehen.


FREIZEIT<br />

35<br />

Das Literatur-Festival<br />

www.erzählzeit.com<br />

© Markus C. Hurek<br />

6. - 14. <strong>April</strong> 2024<br />

26. März - 5. <strong>April</strong> 2020<br />

35 Autorinnen und Autoren in 41 Gemeinden bei 66 Lesungen<br />

Ewald Arenz, Terézia Mora, Doris Knecht, Sarah Elena Müller<br />

und viele andere …<br />

ALISMUS<br />

it der Ausstellung<br />

itt aus den Arbeiten des<br />

eutschen Preis für<br />

23 erhielt!<br />

Nie ohne Kamera<br />

Seit fast 25 Jahren ist Markus C. Hurek für Zeitungen und<br />

Zeitschriften tätig. Er berichtet aus dem Bundestag, begleitet<br />

Politiker und besucht Wahlabende, fotografiert auf Bundesversammlungen,<br />

Empfängen und Partys. Seit 2010 ist<br />

er Ressortleiter Politik beim Nachrichtenmagazin FOCUS.<br />

Zuvor war er ab 2003 stellvertretender Chefredakteur des<br />

Politik-Magazins Cicero. Neben dem 1. Preis für die beste<br />

politische Fotografie 2023 erhielt er bei der Ausstellung<br />

und Verleihung „Rückblende 2023“ übrigens auch den Publikumspreis.<br />

19.04., 19 Uhr | Eröffnung mit dem Künstler.<br />

20.04., 12 Uhr | Markus C. Hurek führt durch seine Ausstellung<br />

20.04.–13.07. | Ausstellung „Made In Berlin“<br />

Leica Galerie<br />

Gerichtsgasse 14<br />

D-78462 Konstanz<br />

www.leica-galerie-konstanz.de<br />

www.mchurek.de


36 FREIZEIT<br />

SCHIFF AHOI<br />

Eventfahrten ab Hafen Bregenz<br />

alle Events 2024 finden Sie unter<br />

www.vorarlberg-lines.at<br />

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CAPTAIN'S BRUNCH<br />

Jeden So von 31.03. bis 27.10.24<br />

DELUXE<br />

KRIMIDINNER<br />

AUF DEM BODENSEE<br />

Zimt & Zyankali Show: „Wiener Brut!“<br />

Do, 18.04., 16.05.24 + 8 weitere Termine<br />

DELUXE<br />

DINNER MUSICAL<br />

AUF DEM BODENSEE<br />

The Musical Sound Show:<br />

„The Musical Sound of Broadway!“<br />

Do, 25.04., 06.06.24 + 5 Termine<br />

MEXICAN CRUISE<br />

Mexikanische Küche auf dem Bodensee<br />

Fr, 14.06., Di, 02.07. , 16.07. & 13.08.24<br />

„DER FREISCHÜTZ“<br />

DELUXE<br />

FESTSPIELGOURMETFAHRT<br />

3-Gänge-Menü & Halt<br />

an der Seebühne<br />

Di, 23.07., Fr, 02.08. & 16.08.24<br />

AROUND THE WORLD<br />

Köstlichkeiten aus aller Welt &<br />

Feuerwerk Höhe Bregenzer Bucht<br />

Sa, 24.08.24<br />

DELUXE<br />

FRÜHLING VORAUS<br />

© Reinhard Fasching<br />

(c) Hermes Houseband<br />

(c) Octavian Fröwis<br />

www.vorarlberg-lines.at<br />

T+43 (0)5574 428 68<br />

„ARE YOU READY<br />

TO PARTY“<br />

Live Musik: DJ Wolle & Band<br />

"HERMES HOUSE BAND"<br />

Sa, 20.04.24 ab Hafen Bregenz<br />

VINTAGE NIGHT<br />

Live Musik: DJ Vinyl & Band<br />

"SOULJACKERS"<br />

Sa, 15.06.24<br />

ab Hafen Bregenz<br />

WHITE NIGHT<br />

Live Musik: DJ & Band "MAXIN"<br />

Sa, 20.07.24 ab Hafen Lindau<br />

Tickets &<br />

Gutscheine<br />

(c) Octavian Fröwis<br />

Blauer See, blühende Bäume und zartgrüne<br />

Ufer: Die schönsten Erlebnisfahrten<br />

auf dem Bodensee wecken Frühlingsgefühle<br />

und sind ein Genuss für Leib und<br />

Seele.<br />

Ob mit dem Kursschiff zu den schönsten<br />

Ausflugszielen am Bodensee oder an<br />

Bord der Eventschifffahrt – es gibt immer<br />

etwas zu erleben. Beim Comedy Dinner<br />

am 8. und 9. Mai serviert Pier69-on Board<br />

ein leckeres 3-Gänge-Menü – Lacher inklusive.<br />

Denn an Bord hält Comedy-Star<br />

Ingo Appelt mit seiner neuen Show „Startschuss<br />

– Auf die Kacke, fertig, los“ Zwerchfell<br />

und Lachmuskeln auf Trab. Feinste<br />

Kulinarik, Unterhaltung der Extraklasse<br />

und das mitten auf dem See – was will<br />

man mehr?<br />

Eine gute Portion Mehr versprechen<br />

die Genussfahrten mit österreichischen<br />

Leckerbissen an Bord, wie der Kässpätzlefahrt<br />

oder dem Backhendlschiff, aber<br />

auch exotische Themenfahrten wie die<br />

neue Genussfahrt „Mexican Cruise“ oder<br />

„Around the World“. Für Tanzbegeisterte<br />

gibt es im Sommer das Tanzerlebnis auf<br />

dem Bodensee an Bord des Events „Tropical<br />

Night Boat“.<br />

Auch an Bord der MS Sonnenkönigin<br />

wird wieder ein vielfältiges Angebot an<br />

Premium-Eventfahrten geboten. Im <strong>April</strong><br />

startet die Königin mit ihren Events in<br />

die Saison und garantiert Partystimmung<br />

an Bord! Am 20. <strong>April</strong> fragt DJ Wolle „Are<br />

You Ready To Party“ und verwandelt die<br />

Sonnenkönigin in den schönsten Club<br />

der Welt. Fachmännische Unterstützung<br />

bekommt er dabei von der niederländischen<br />

Popgruppe Hermes House Band,<br />

die mit Coverversionen wie „I Will Survive“<br />

und „Country Roads“ international bekannt<br />

wurde. Beste Voraussetzungen für<br />

eine „Night to Remember“ und einen gelungenen<br />

Start in die Saison.<br />

Vorarlberg Lines Bodenseeschifffahrt<br />

Seestraße 4<br />

A-6900 Bregenz<br />

Tel.: +43 (0) 5574 42868<br />

info@vorarlberg-lines.at<br />

www.vorarlberg-lines.at


FREIZEIT<br />

37<br />

SEEPEGEL<br />

Im Jahr 1973 baute die erste Modellbauerin der Schweiz, die Winterthurerin<br />

Madlonne Goldschmid (1934–2022), ein sorgfältig gestaltetes<br />

Landschaftsmodell für ein Bauprojekt, das den Pegel des Bodensees regulieren<br />

sollte. Doch das Volk wollte es anders, und so bezeugt das Landschaftsmodell<br />

bis heute den letzten Anlauf einer Regulierung des Bodenseepegels.<br />

Der Kanton Thurgau ist bis heute gesetzlich verpflichtet,<br />

sich gegen Maßnahmen einzusetzen, welche die See- und Flusslandschaft<br />

am Bodensee, Untersee und Rhein beeinträchtigen. Sorgfältig<br />

restauriert und gereinigt, zeigt das Naturmuseum Thurgau das Landschaftsmodell<br />

in seiner Kabinettausstellung.<br />

bis 04.08.<br />

Freie Strasse 24<br />

CH-8510 Frauenfeld<br />

www.naturmuseum.tg.ch<br />

© Naturmuseum Thurgau<br />

© Archiv Bodensee-Schiffsbetriebe<br />

© Romanshorn<br />

JUNG GEBLIEBEN<br />

200 Jahre alt und frischer denn je: Wer in diesem Jahr an Bord der Weißen<br />

Flotte geht, folgt damit auch historischen Spuren. Kein anderer als<br />

König Wilhelm I. von Württemberg war Mitinitiator beim Bau des ersten<br />

Dampfschiffes für den Bodensee. Der Glattdeckdampfer „Wilhelm“<br />

wurde ab 1824 zwischen Friedrichshafen und Rorschach/Romanshorn<br />

eingesetzt. Heute bietet die Weiße Flotte eine wahre Armada an Genuss-,<br />

Erlebnis- und Überfahrten. Höhepunkt des Jubiläumsjahr ist die<br />

51. Flottensternfahrt mit Sternbildung und Live-Musik in Meersburg.<br />

Aktionstage, Flaggen im 200-Jahre-Personenschifffahrt Signet und Jubiläums-Artikel<br />

ergänzen das Programm.<br />

14.04. | 2 für 1-Aktion auf Tageskarten der VSU<br />

27.04. | Flottensternfahrt mit Kurs auf Meersburg<br />

05.05. | Kinder bis 16 Jahren fahren kostenlos<br />

22.09. | Fahrrad fährt kostenlos<br />

www.bsb.de<br />

HAFENFEST<br />

Ahoi! Das Romanshorner Hafenfest eröffnet traditionell die Saison der<br />

Schweizerischen Bodensee-Schifffahrt AG (SBS) und verspricht einen<br />

spektakulären Start mit einem bunten Programm sowie den Feierlichkeiten<br />

zum 200-jährigen Bestehen der Kursschifffahrt auf dem Bodensee.<br />

An Bord der MS Säntis und der MS St.Gallen gibt es für Groß und<br />

Klein viel zu erleben und zu genießen. Ein weiteres Highlight ist die<br />

geplante Ausstellung des historischen Dampfschiffs „Säntis“ – auch bekannt<br />

als die „Titanic des Bodensees“. Wenn die Bergung erfolgreich<br />

verläuft, haben die Besucher die Möglichkeit, dieses historische Juwel<br />

in der Werft der SBS zu bestaunen.<br />

20. + 21.04., 10–17 Uhr<br />

Hafenplateau Romanshorn<br />

CH-8590 Romanshorn<br />

www.romanshorn.ch


38 FREIZEIT<br />

SEGEL<br />

Vorausgesetzt die Winde wehen, finden<br />

Wassersportler am Bodensee optimale Bedingungen<br />

für grenzenloses Segelvergnügen.<br />

Um die 80 Segelregatten finden hier 2024 statt.<br />

APRIL<br />

13./14. Segel- und Motorboot Club<br />

Überlingen, J/70 Battle<br />

Lake Constance Vol. 1<br />

13.–14. Konstanzer Yacht-Club,<br />

Trichter Cup 29er und 49er<br />

20./21. Bodensee-Yacht-Club<br />

Überlingen, Hammond-<br />

Perkin-Star-Class Trophy<br />

20./21. Segel-Club Öhningen,<br />

Opti A+B Regatta<br />

26.–28. Bodensee-Yacht-Club<br />

Überlingen, Internationaler<br />

Bodensee-Pokal für H-<br />

Boote<br />

27./28. Yacht-Club Langenargen,<br />

13. Montfort Junior Trophy<br />

27./28. Bodensee-Yacht-Club<br />

Überlingen, Überlinger<br />

Pokalregatta der Drachen<br />

27./28. Segler-Vereinigung Mammern,<br />

Jollenregatta Mammern<br />

27.–28. Yacht Club Bregenz, 8. Bregenzer<br />

Sharkpokal<br />

MAI<br />

01.–26.06. Segelclub Rietli Goldach,<br />

Midweeks von SGYC und<br />

SCR<br />

04. Ravensburger Yacht-Club,<br />

38. Internationaler Drei-<br />

Länder-Cup<br />

04./05. Segler-Verein Staad, Internationale<br />

Eichhornregatta<br />

04./05. Yachtclub Immenstaad, Allianz-Cup<br />

04./05. Yacht Club Bregenz, 8mR<br />

Winter Shake Out<br />

04./05. Segel-Club Moos, Mooser<br />

Höri Pokal<br />

08./11. Seglervereinigung Gnadensee<br />

Allensbach, Midweek-Regatten<br />

09./11. Yacht-Club Langenargen,<br />

41. Montfort-Cup<br />

09./11. Wassersport-Verein Friedrichshafen-Fischbach,<br />

Bodenseecup + Süddeutsche<br />

Meisterschaft<br />

11./12. Jollen Segler Reichenau,<br />

Unterseepokal Frühjahr<br />

11./12. Württembergischer Yacht-<br />

Club Friedrichshafen, WYC<br />

Pokal-Regatta<br />

18./19. Lindauer Segler-Club,<br />

Manfred Wasmund Opti<br />

Regatta<br />

18.–20. Yacht-Club Rheindelta,<br />

Raiffeisen €uro-Cup<br />

19. Yacht-Club Insel Reichenau,<br />

20-Meilen-Cup Insel<br />

Reichenau<br />

23.–26. Internationale Bodenseewoche<br />

e.V., Internationale<br />

Bodenseewoche<br />

25.–26. Yacht Club Bregenz, StarClassic<br />

Bregenz<br />

31.–01.06. Lindauer Segler-Club,<br />

„Rund Um“<br />

JUNI<br />

01./02. Yacht-Club Schaffhausen,<br />

ICLA/Piraten Regatta –<br />

Steckborn<br />

03.–07. Yacht-Club Arbon, 29.<br />

Mondscheinwoche<br />

05. Konstanzer Yacht-Club,<br />

Midweek Race – KYC<br />

07. Yacht-Club Langenargen,<br />

40. Polizeiregatta<br />

08. Yacht-Club Arbon, Schoten<br />

und Knoten<br />

14.–16. Yacht Club Bregenz, Einhand-/Zweihandregatta<br />

Rund um den Bodensee<br />

15./16. Yachtclub Immenstaad,<br />

MeckatzerOne-Design-Regatta<br />

15./16. Segel- und Motorboot<br />

Club Überlingen, Überlinger<br />

Sonnenfisch<br />

15./16. Yachtclub Hard, Harder<br />

Cup, Klassen: 45er, 30er<br />

Schärenkreuzer, Lacustre<br />

22./23. Lindauer Segler-Club, Werni<br />

Hemmeter Regatta<br />

22./23. Württembergischer Yacht-<br />

Club Friedrichshafen, Seemooser<br />

Opti-Pokal<br />

22./23. Yacht-Club Schaffhausen,<br />

Berninacup – Steckborn<br />

22./23. Wassersport-Verein Friedrichshafen-Fischbach,<br />

Bodenseecup der Korsare


SETZEN39<br />

FREIZEIT<br />

© Achim Mende<br />

29. Yacht-Club Sipplingen,<br />

YCSI-Einhandregatta<br />

29. Yacht-Club Gaienhofen,<br />

54. internationale Freundschaftsregatta<br />

30. Yacht-Club Wallhausen,<br />

Blaues Band von Wallhausen<br />

– „Sie und Er“-Regatta<br />

JULI<br />

06. Segel-Club Öhningen,<br />

Clubregatta<br />

06./07. Yacht-Club Ludwigshafen/<br />

Bodensee, Apfelcup Ludwigshafen<br />

06./07. Jollen Segler Reichenau,<br />

Rettich-Cup<br />

06./07. Lindauer Segler-Club, J/70<br />

Battle Lake Constance Vol. 3<br />

13. Seglervereinigung Gnadensee<br />

Allensbach 54.<br />

Einhand-Untersee-Regatta<br />

20. Segel-Club Öhningen, „Sie<br />

und Er“-Regatta<br />

20. Yachtclub Immenstaad,<br />

Immenstaader Morgenlicht<br />

27. Konstanzer Yacht-Club,<br />

Ost-West-Regatta<br />

AUGUST<br />

10. Segel Club Steckborn,<br />

Salamiregatta<br />

16./17. Wasserburger Segler-Club,<br />

45. Augustin-Sumser-Regatta<br />

17. Seglervereinigung Gnadensee<br />

Allensbach, Alet<br />

Cup (ehem. Pokalregatta)<br />

17. Yacht-Club Romanshorn,<br />

Romanshorner Stadtmeisterschaft<br />

YCRo, KSV und<br />

SSCRo<br />

24. Yacht-Club Schaffhausen,<br />

YCS Clubregatta – Steckborn<br />

24. Yacht-Club Sipplingen,<br />

YCSI Kirschbecherregatta<br />

24./25. Konstanzer Yacht-Club, Onkel-<br />

Ernst-Pokal, Karle-Gutmann-Gedächtnispokal<br />

24./25. Bregenzer Segel-Club, One<br />

Design/ORC-Cup<br />

24./25. Bregenzer Segel-Club, J/70<br />

Battle Lake Constance Vol. 4<br />

31. Segler-Vereinigung Mammern,<br />

58. Runduntersee/<br />

Blau-Weisses Band<br />

31./01.09. Kressbronner Segler,<br />

Kressbronner Oberseepokal<br />

SEPTEMBER<br />

07. Yacht-Club Langenargen,<br />

18. Internationale Bodensee<br />

Quer<br />

07. Segel-Club Öhningen, Distanzregatta<br />

07./08. Bodensee-Yacht-Club<br />

Überlingen, Überlinger<br />

Herbstregatta II<br />

12.–15. Jollen Segler Reichenau,<br />

Internationale Deutsche<br />

Meisterschaft<br />

14. Yacht-Club Langenargen,<br />

70. Freundschaftsregatta<br />

14./15. Bodensee-Yacht-Club<br />

Überlingen, Überlinger<br />

Herbstregatta I,<br />

14./15. Jollen Segler Reichenau,<br />

Unterseepokal Herbst<br />

14./15. Lindauer Segler-Club, PERI<br />

Cup<br />

28./29. Yacht-Club Rheindelta,<br />

Blue Planet Flug-Trophy<br />

28./29. Württembergischer Yacht-<br />

Club Friedrichshafen, Interboot-Trophy<br />

J70<br />

28./29. Segel-Club Moos, Mooser<br />

Maroni Cup, Klassen: ILCA<br />

4, 6, 7<br />

OKTOBER<br />

02.–06. Württembergischer Yacht-<br />

Club Friedrichshafen, IDJM<br />

29er<br />

05./06. Yachtclub Hard, Harder<br />

Jugendcup<br />

05./06. Yacht-Club Schaffhausen,<br />

Yardstick Regatta/Steckborn<br />

05./06. Yacht-Club Romanshorn,<br />

Herbstregatta<br />

12./13. Württembergischer Yacht-<br />

Club Friedrichshafen,<br />

Claude-Dornier-Regatta


40 FREIZEIT<br />

Anzeige<br />

© Ernst Fesseler<br />

KINDHEIT IM FOKUS<br />

Geschichte zum Anfassen – für die ganze Familie. Mit seinem Jahresmotto „Kindheit<br />

im Fokus“ bleibt das Bauernhaus Museum Wolfegg sich auch im Jahr 2024 weiter treu.<br />

Besucherinnen und Besucher können im Bauernhaus-Museum die verschiedenen Facetten<br />

der Kindheit auf dem Land während der Ferienprogramme, Erlebnistage, Familiensamstage<br />

und Kurse für Erwachsene erkunden. Pünktlich zum Saisonstart öffnet<br />

die neue inklusive Dauerausstellung „Alltagswelten – gestern und heute“. Wie war der<br />

Alltag, als es noch kaum elektrische Geräte in den Haushalten gab? Erst der direkte<br />

Vergleich veranschaulicht, wie sehr sich die Lebenswelten vergangener Jahrhunderte<br />

bis heute verändert haben.<br />

Das Veranstaltungsprogramm erfreut auch dieses Jahr mit dem großen Ostermarkt<br />

am 1. <strong>April</strong> und dem Kräuter- und Blümlesmarkt am 1. Mai. Ganz neu im Programm<br />

ist der Tierkindertag am 21. <strong>April</strong> rund um die Kindheit verschiedener Tierarten – Füttern<br />

und Streicheln inklusive. In den baden-württembergischen Oster- und Pfingstferien<br />

bietet das Museum dienstags und donnerstags ein großes und buntes Mitmach-<br />

Programm mit vielen Stationen für die ganze Familie. Die Familiensamstage einmal<br />

im Monat mit Eintritt zum halben Preis runden die Angebote für Familien ab.<br />

bis 11.11. | Mai – Sept. tägl. 10–18 Uhr | <strong>April</strong>, Okt. + Nov. montags geschlossen<br />

01.04., 10–17 Uhr | Ostermarkt<br />

21.04. | Tierkindertag<br />

01.05., 10–17 Uhr | Kräuter- und Blümlesmarkt<br />

ab 04.05. | „Sinnhaft berührt sein…“<br />

20.05., 10–17 Uhr | Schaf- und Handarbeitstag<br />

Bauernhaus-Museum Allgäu Oberschwaben<br />

Vogter Straße 4, D-88364 Wolfegg<br />

www.bauernhaus-museum.de<br />

Ines Stadie, Leiterin der Museumspädagogik im<br />

Rosgartenmuseum, mit Relief-Bild und Audioguide<br />

vor dem Bild „Maria mit dem Jesuskind im Rosenbogen“<br />

(© Städtische Wessenberg-Galerie) von der<br />

Konstanzer Malerin Maria Ellenrieder<br />

ROSGARTENMUSEUM<br />

GEWINNT<br />

INKLUSIONSPREIS<br />

Das Museum ist für alle da – das ist die Einstellung<br />

des Teams der Städtischen Museen<br />

in Konstanz. Das Thema Inklusion ist für moderne<br />

Museen zentral. Museumsbesucher*innen<br />

sollen sich mit allen Sinnen im Museumsraum<br />

bewegen können. Mit Rampen werden<br />

Räume barrierefrei zugänglich gemacht, Reliefbilder<br />

und eine Audioguide-Spur für blinde<br />

und sehbehinderte Gäste machen das Museum<br />

erfahrbar. Weitere Angebote wie Führungen<br />

in leichter Sprache oder speziell für<br />

Demenzkranke können bereits gebucht werden,<br />

ebenso generationenübergreifende Angebote<br />

und Museumsrundgänge für Integrationsprojekte.<br />

Für das Engagement wurde das<br />

Team des Konstanzer Rosgartenmuseums mit<br />

dem Inklusionspreis des Landkreises Konstanz<br />

ausgezeichnet.<br />

In einer feierlichen Veranstaltung am 21.<br />

März übergab, stellvertretend für den Landrat,<br />

der erste Landesbeamte Phillipp Gärtner die<br />

Urkunden an die sechs Preisträger*innen, die<br />

für unterschiedliche Inklusionsprojekte geehrt<br />

wurden. Für die Städtischen Museen ist<br />

dieser Preis ein Ansporn, die Museumsräume<br />

zu öffnen und weiteren Zielgruppen zugänglich<br />

zu machen.<br />

www.rosgartenmuseum.de


FREIZEIT<br />

41<br />

Anzeige<br />

WERKSVERKAUF &<br />

TAG DER OFFENEN TÜR<br />

Eine grosse Auswahl an fahrbereiten<br />

Velos und E-Bikes zu unschlagbaren<br />

Preisen - sofort zum mitnehmen!<br />

Ausgewählte Einzelstücke<br />

Musterfahrzeuge<br />

Testvelos<br />

Fr 26. 04. 24<br />

Werksverkauf<br />

12:00 bis 18:00 Uhr<br />

Sa 27. 04. 24 9:00 bis 16:00 Uhr<br />

Werksverkauf & Tag der offenen Tür<br />

GRENZENLOSES<br />

VELOPICKNICK<br />

Rad-Fans aufgepasst: Am Sonntag, 28. <strong>April</strong> 2024, veranstalten<br />

die Städte Konstanz und Kreuzlingen gemeinsam<br />

das erste grenzüberschreitende VeloPicknick. Die außergewöhnliche<br />

Radtour führt auf einer rund 12 Kilometer<br />

langen Strecke durch die beiden Grenzstädte. Dabei werden<br />

Straßen befahren, die für den Radverkehr normalerweise<br />

nicht zugänglich sind. Angeführt wird die Gruppe<br />

vom Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt und<br />

dem Kreuzlinger Stadtpräsidenten Thomas Niederberger.<br />

Start ist auf Klein Venedig. Von dort geht es durch die Konstanzer<br />

Innenstadt/Petershausen über den Grenzübergang<br />

„Kreuzlinger Tor“ und durch Kreuzlingen via Seeburgpark<br />

zurück nach Klein Venedig. Anschließend sind alle eingeladen,<br />

den Nachmittag gemeinsam in gemütlicher Atmosphäre<br />

und bei entspannten Beats ausklingen zu lassen.<br />

Die Besucher*innen erwartet ein kostenloser Fahrradparkplatz,<br />

gratis Fahrrad-Checks, Infostände und regionale Kulinarik.<br />

Ein buntes Rahmenprogramm mit dem Heart Chor,<br />

Bands der Jugendmusikschule Kreuzlingen und einer Akrobatikeinlage<br />

der Parrot Cheerleader aus Konstanz rundet<br />

die Abschlussveranstaltung ab.<br />

28.04., 10.30 Uhr<br />

Klein Venedig<br />

D-78462 Konstanz | CH-8280 Kreuzlingen<br />

www.konstanz-info.com/velopicknick| www.kreuzlingen.ch<br />

Tour de Suisse Rad AG<br />

Seetalstrasse 31<br />

8280 Kreuzlingen<br />

tds-velo.ch<br />

KOMM<br />

VORBEI UND<br />

PROFITIERE<br />

So 28. 04. 24 10:30 bis 16:00 Uhr<br />

Grenzüberschreitendes<br />

VeloPicknick<br />

Kreuzlingen/Konstanz


42 FREIZEIT<br />

LEBENDIGES<br />

MITTELALTER<br />

Anzeige<br />

Ein paar Linien auf Pergament und eine verrückte Idee: Auf dem Campus<br />

Galli entsteht seit mehr als zehn Jahren ein mittelalterliches Kloster,<br />

gebaut mit der damals vorhandenen Technik. Grundlage ist dabei<br />

der St.Galler Klosterplan, der auf der Insel Reichenau vor 1200 Jahren<br />

entstanden ist. Heute zeigt die Vielzahl an Werkstätten und Gebäuden<br />

eindrucksvoll, wie man sich das Leben und Arbeiten im frühen Mittelalter<br />

vorstellen kann. Dabei ist jeder Tag ein wenig anders: Jahreszeiten<br />

und Wetter geben den Takt vor, täglich stehen andere Aufgaben an.<br />

Sicher ist: Die Baustelle lebt und kommt der Fertigstellung des Klosters<br />

jeden Tag ein Stückchen näher.<br />

bis 26.10., 10–18 Uhr | 27.10.–03.11., 10–17 Uhr | Montag Ruhetag<br />

Campus Galli<br />

Am Hackenberg 92, D-88605 Meßkirch<br />

www.campus-galli.de<br />

© Bildnachweis<br />

© Campus Galli<br />

© Markus Mauthe<br />

in Grönland<br />

ZEITREISE<br />

Eine Stadt und ihre Lebenswelten: Die Ausstellung „Überlingen: Häuser,<br />

Straßen, Menschen – Aus dem Archiv Lauterwasser von 1870 bis heute“<br />

zeigt anhand prägender Stadtansichten den Wandel Überlingens seit<br />

1870. Fotografien aus dem Archiv Lauterwasser in Gegenüberstellung<br />

mit heutigen Motiven legen eindrücklich dar, wie sich die Menschen<br />

und ihre jeweiligen Lebenswelten im Laufe der Zeit verändert haben.<br />

Alexander Lauterwasser sen. (1846-1924) gilt als Pionier der Fotografie<br />

in Überlingen und legte mit seiner „Photographischen Anstalt“ den<br />

Grundstein für das Archiv Lauterwasser, das bis heute kontinuierlich<br />

von seinen Nachkommen fortgeführt wird.<br />

bis 14.12.24<br />

Städtisches Museum Überlingen<br />

Krummebergstraße 30<br />

D-88662 Überlingen<br />

www.museum.ueberlingen.de<br />

GEGEN DIE ANGST<br />

Greenpeace präsentiert im <strong>April</strong> am See die erste Live-Reportage „Grad°<br />

jetzt – Gegen die Angst“ von Louisa Schneider, die sich zusammen mit<br />

dem Friedrichshafener Naturfotografen Markus Mauthe auf den Weg<br />

in verschiedene Regionen machte, in denen das Klima zu kippen droht.<br />

Ziel war es, die Tragweite der Klimakrise und die Konsequenzen für<br />

Menschen und Biodiversität zu dokumentieren und sichtbar zu machen.<br />

Mit beeindruckenden Fotos und lebendigen Geschichten werden<br />

globale Zusammenhänge erklärt, Zukunftsängste in Bezug auf die Klimakrise<br />

neu eingeordnet und Möglichkeiten aufgezeigt, sich für den<br />

Erhalt einzigartiger Naturräume einzusetzen. (www.greenwire.greenpeace.de)<br />

12.04., 19.30 Uhr | Bildungszentrum Parkschule Kressbronn<br />

www.kressbronn.de<br />

13.04., 19.30 Uhr | Kulturhaus Caserne Friedrichshafen<br />

www.kulturhaus-caserne.de<br />

14.04., 18 Uhr | Theaterstadel Markdorf<br />

www.gehrenberg.de


FREIZEIT<br />

43<br />

© Iris Bothe<br />

© Erwin Hymer Museum<br />

FRÜHJAHRSPUTZ<br />

Alles neu macht der … <strong>April</strong>! Vor der ersten Reise des Jahres mit dem<br />

Zelt, Caravan, Reisemobil oder Van wird meist neben dem Fahrzeug<br />

auch die Camping-Ausstattung überprüft. Was fehlt und was kann weg?<br />

Was ist zum Entsorgen zu schade? Zum Start in die neue Reisesaison<br />

veranstaltet das Erwin Hymer Museum einen Spezial-Flohmarkt rund<br />

ums Camping. Beim großen Camping-Flohmarkt kann alles angeboten<br />

werden, was mit mobilem Reisen zu tun hat! Von Campinggeschirr bis<br />

zu Ersatzteilen, von der Campingliege über Reiseliteratur bis hin zu<br />

Wohnwagen und Van, von Nützlichem bis zu Kuriosem. Viel Gelegenheit<br />

also zum Kaufen, Verkaufen, Stöbern und Genießen.<br />

27.04., 10–16 Uhr<br />

Erwin Hymer Museum<br />

Robert-Bosch-Straße 7<br />

D-88339 Bad Waldsee<br />

www.erwin-hymer-museum.de<br />

AUF ENTDECKUNGS-<br />

TOUR<br />

Klimawandel, Umweltschutz, Nachhaltigkeit – diese Themen sind mehr<br />

als aktuell und bleiben doch oft abstrakt. Wie kann die Natur wirksam<br />

geschützt werden? Warum verändert sich das Klima? Und aus welchen<br />

Bestandteilen setzt sich der Erdboden zusammen? Bei den naturwissenschaftlichen<br />

Erlebnistagen „Explore Science“ auf der Insel Mainau<br />

finden Kinder und Jugendliche Antworten auf diese und viele weitere<br />

Fragen. Gemeinsam mit Partnerorganisationen aus Wissenschaft und<br />

Bildung bietet die Klaus-Tschira-Stiftung Workshops für Schulklassen<br />

und Kindergärten, Schülerwettbewerbe sowie die interaktive Ausstellung<br />

„Tierisch Individuell“ an.<br />

23.–25.04.<br />

Insel Mainau<br />

D-78465 Insel Mainau<br />

www.explore-science.info<br />

WELTERBE<br />

Kostbarste Leihgaben sowie gleich zwei UNESCO-Welterbe-Titel<br />

machen die Große Landesausstellung „Welterbe des Mittelalters“<br />

im Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg in Verbindung<br />

mit dem Jubiläum „1300 Jahre Reichenau“ zu einer der<br />

spektakulärsten Sonderausstellungen Europas. Das Königskloster<br />

Reichenau war eines der innovativsten kulturellen und politischen<br />

Zentren des Reiches und besaß im 10. und 11. Jahrhundert<br />

eine einflussreiche Malschule. Lange vor der Erfindung des<br />

Buchdrucks galt das Kloster als einer der größten europäischen<br />

Wissensspeicher und Impulsgeber. Die Ausstellung schaut auf die<br />

ganze faszinierende Geschichte der Abtei.<br />

20.04.–20.10.<br />

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg<br />

Benediktinerplatz 5<br />

D-78467 Konstanz<br />

www.alm-konstanz.de<br />

© Klosterinsel Reichenau |<br />

Badisches Landesmuseum<br />

| Universitätsbibliothek<br />

Heidelberg


44 FREIZEIT<br />

SIE DIESEN MONAT AUF KEINEN FALL VERPASSEN DÜRFEN<br />

FREIZEIT WAS<br />

FESTE&MÄRKTE<br />

D-Konstanz<br />

Kunst- und Designmarkt<br />

Designer*innen sowie<br />

Kunsthandwerker*innen<br />

präsentieren ihre<br />

Produkte mit Fokus auf<br />

Qualität, Langlebigkeit<br />

und bewussten Konsum.<br />

Eine Messe, die<br />

sich ihren Platz in den<br />

Herzen der Konstanzer<br />

Bürger*innen bereits gesichert<br />

hat.<br />

Bodenseeforum<br />

20.04., 11-19 Uhr |<br />

21.04., 11-18 Uhr<br />

www.bodenseeforumkonstanz.de<br />

D-Reichenau<br />

Markusfest<br />

Das Fest des Heiligen<br />

Evangelisten Markus ist<br />

auf der Insel Reichenau<br />

ein Feiertag. Er weist<br />

auf die über 1000-jährige<br />

Geschichte des Klosters<br />

hin und wird von<br />

den Inselbewohnern gebührend<br />

gefeiert. Die Eröffnung<br />

findet im Münster<br />

statt.<br />

Reichenau<br />

25.04., 18 Uhr<br />

www.reichenau-tourismus.de<br />

D-Weingarten<br />

Street Food Markt<br />

Auch in diesem Jahr<br />

wird der Street Food<br />

Markt in Weingarten<br />

wieder ein Gaumenschmaus<br />

für Groß und<br />

Klein, Alt und Jung. Die<br />

Besucher begeben sich<br />

auf eine kulinarische<br />

Weltreise durch die USA,<br />

Mexiko, Asien und zurück<br />

nach Europa.<br />

Münsterplatz<br />

12.-14.04., zwischen<br />

12 und 22 Uhr<br />

AUSSTELLUNGEN<br />

D-Bad Waldsee<br />

Mobile Kinderwelten –<br />

Was Kinder schon immer<br />

bewegt hat<br />

Über 60 original erhaltene<br />

Kinderfahrzeuge aus<br />

über 200 Jahren erzählen<br />

die Geschichte der<br />

Mobilität aus Sicht der<br />

Kinder.<br />

Erwin Hymer Museum<br />

bis 07.04.<br />

www.erwin-hymermuseum.de<br />

Anzeige<br />

HIER GEHTS RUND!<br />

Blinkende Fahrgeschäfte, kreischende Kinder und der<br />

Duft nach gebrannten Mandeln, Popcorn und Pommes –<br />

willkommen auf dem Döbele! Nach der Winterruhe sorgt<br />

die Konstanzer Frühjahrsmesse für einen ordentlichen Zuckerschock<br />

und jede Menge Adrenalin. Die Kirmes ist eine<br />

wahre Institution in der Vierländerregion Bodensee und<br />

schafft den Spagat zwischen Nostalgie und modernen Attraktionen<br />

mit Bravour. Romantisch mit der Zuckerwatte<br />

auf dem Kettenkarussell oder kopfüber durch die Luft?<br />

In Schrittgeschwindigkeit für die Kleinen und rasant für<br />

die Großen? Alles geht, nichts muss. Hauptsache, es macht<br />

Spaß, und geht noch eine Runde.<br />

27.04.–05.05.<br />

Döbeleplatz<br />

D-78462 Konstanz<br />

D-Biberach<br />

Lager Lindele – Leben<br />

hinter Stacheldraht<br />

Es wird eine Gedenkfeier<br />

und öffentliche Führung<br />

durch die Dauerausstellung<br />

veranstaltet,<br />

in der an die Befreiung<br />

erinnert und der Menschen<br />

gedacht wird, die<br />

im Lager gefangen waren<br />

oder während der<br />

Gefangenschaft gestorben<br />

sind.<br />

Hochschule für Polizei<br />

23.04., 16 Uhr<br />

www.staedtepartnerbiberach.de<br />

D-Friedrichshafen<br />

Kryptomania<br />

„Die Ausstellung<br />

bringt zeitgenössische<br />

Werke aus unterschiedlichen<br />

Perspektiven zusammen,<br />

um die Potenziale<br />

und Risiken von<br />

dezentralem<br />

Internet, digitalen Zahlungsmitteln<br />

oder NFTs<br />

kritisch einzuordnen.“<br />

Zeppelin Museum<br />

bis 07.04.<br />

www.zeppelin-museum.de“<br />

D-Konstanz<br />

Konstanz im Nationalsozialismus<br />

1933-45<br />

Der Nationalsozialismus,<br />

der Zweite Weltkrieg<br />

und der Holocaust<br />

liegen für jüngere Menschen<br />

in fernster Vergangenheit.<br />

Mit dem<br />

Angriffskrieg Russlands<br />

rückt eine neu-alte<br />

Form des Imperialismus<br />

wieder in den Fokus.<br />

Rosgartenmuseum<br />

Dauerausstellung<br />

www.rosgartenmuseum.de<br />

D-Konstanz<br />

Meisterwerke der Eiszeit<br />

– die ältesten<br />

Tierskulpturen der<br />

Menschheit<br />

Die Höhlen- und Eiszeitkunst<br />

der Schwäbischen<br />

Alb wurde von<br />

der UNESCO in die<br />

Welterbeliste aufgenommen.<br />

Die Skulpturen<br />

gelten als die älteste<br />

mobile Kunst der<br />

Menschheit und zählen<br />

zu den bedeutendsten<br />

Funden der Altsteinzeit.<br />

Archäologisches Landesmuseum<br />

Baden-<br />

Württemberg<br />

ab 01.12.2023<br />

www.alm-konstanz.de<br />

D-Konstanz<br />

UnSichtbar<br />

Das Fotoprojekt Un-<br />

Sichtbar eröffnet eine<br />

Plattform, auf der Kinder,<br />

deren Geschwister<br />

mit schweren Krankheiten<br />

zu kämpfen haben,<br />

ihre Umgebung aus<br />

ihrer persönichen Perspektive<br />

und Bildsprache<br />

zeigen können.<br />

Kulturzentrum am<br />

Münster | Richentalsaal<br />

09.04.-19.05. | Vernissage<br />

08.04., 19 Uhr<br />

www.konstanz.de<br />

D-Radolfzell<br />

Dorfleben. Geschichte(n)<br />

aus den Radolfzeller<br />

Ortsteilen.<br />

Vor 50 Jahren wurden<br />

alle sechs Ortschaften<br />

im Rahmen der Gemeindereform<br />

in Baden-Württemberg<br />

nach<br />

Radolfzell eingemeindet.<br />

Dieses Jubiläum<br />

wird nun zum Anlass<br />

genommen, diese Ortschaften<br />

in den Mittelpunkt<br />

zu stellen.<br />

Stadtmuseum Radolfzell<br />

bis 23.02.2025<br />

www.stadtmuseumradolfzell.de<br />

D-Ravensburg<br />

79 80 Ravensburg. Alltag,<br />

Apokalypse, Autonomie<br />

Die Ausstellung thematisiert<br />

die von weltpolitischen<br />

Ereignissen und<br />

Krisen geprägten späten<br />

70er- und 80er-Jahre in<br />

Ravensburg. Lebensstile,<br />

Jugendkulturen und<br />

Umbrüche.<br />

Museum Humpis<br />

Quartier<br />

bis 18.08.24<br />

www.museum-humpis-quartier.de<br />

D-Reichenau<br />

Rund um die Insel –<br />

Guido Maria Frick<br />

Der Maler Guido Maria<br />

Frick zeigt zu Ehren<br />

des 1300-jährigen Bestehens<br />

der Reichenau<br />

Ölbilder und Aquarelle,<br />

die auf der Insel und<br />

einigen anderen Untersee-Gemeinden<br />

entstanden<br />

sind, die für ihn<br />

einen unverwechselbaren<br />

Charakter erhalten<br />

haben.


FREIZEIT<br />

45<br />

Reichenauer Rathaus<br />

11.04.-31.08. | Vernissage<br />

11.04., 18 Uhr<br />

www.reichenau1300.<br />

de<br />

D-Reichenau<br />

Zeichen – Videoinstallation<br />

Die Videoinstallation<br />

des Münchner Künstlers<br />

zeigt den Klangkörper<br />

aus ungewohnter Perspektive;<br />

nicht nur die<br />

Glocke schwingt, sondern<br />

mit ihr die aufnehmende<br />

Kamera – für die<br />

Betrachtenden entsteht<br />

dadurch ein ganz besonderes<br />

Filmerlebnis.<br />

Münster St. Maria und<br />

Markus<br />

15.04.-20.10. | Vernissage<br />

14.04., 17 Uhr<br />

www.reichenau1300.<br />

de<br />

A-Dornbirn<br />

Tatsachen. Das materielle<br />

Erbe des Nationalsozialismus<br />

Mehr als 85 Jahre nach<br />

dem Anschluss Österreichs<br />

an das nationalsozialistische<br />

Deutschland<br />

finden sich immer<br />

noch Hinterlassenschaften<br />

und Überreste der<br />

NS-Zeit. Die Ausstellung<br />

basiert auf Objekten<br />

von Bürger*innen.<br />

Stadtmuseum<br />

bis 31.10.<br />

www.stadtmuseum.<br />

dornbirn.at<br />

CH-Diessenhofen<br />

Kulturhistorisches Angebot<br />

Einzigartig ist nicht nur<br />

die Vielfalt und Fülle der<br />

über 10.000 gezeigten<br />

Originalgegenstände,<br />

sondern auch deren atmosphärische<br />

und publikumsnahe<br />

Präsentation<br />

auf 2700 m2 – und<br />

dies ganz ohne Vitrinenglas.<br />

Schaudepot St. Katharinental<br />

Dauerausstellung<br />

www.historisches-museum.tg.ch<br />

CH-Kreuzlingen<br />

Wellen – Tauch ein!<br />

Wissenschaftlich fundiert<br />

und mit zahlreichen<br />

spielerischen<br />

Mitmach-Stationen bietet<br />

diese Ausstellung<br />

von focusTerra, ETH Zürich<br />

faszinierende Einblicke<br />

in die Welt der Wellen.<br />

Seemuseum<br />

bis 14.04.<br />

www.seemuseum.ch<br />

CH-St. Gallen<br />

All You CanNOT Eat.<br />

Fake Food auf Stoff<br />

Einem Restaurant nachempfunden,<br />

in dem<br />

nichts Ess- oder Trinkbares<br />

angeboten wird.<br />

Auf Basis der Sammlung<br />

des Textilmuseums<br />

St.Gallen sind die Tische<br />

von diversen Gästen mit<br />

Exponaten, die Nahrungsmittel<br />

abbilden,<br />

gedeckt.<br />

Textilmuseum St. Gallen<br />

12.04.-13.10.<br />

www.textilmuseum.ch<br />

CH-Schaffhausen<br />

Moche. 1000 Jahre vor<br />

den Inka<br />

Mit rund 250 Exponaten<br />

aus der Museumssammlung<br />

sowie mit<br />

Leihgaben präsentiert<br />

das Museum zu Allerheiligen<br />

zum ersten Mal in<br />

der deutschen Schweiz<br />

die faszinierende Kultur<br />

der Moche in einer umfassenden<br />

Ausstellung.<br />

Museum zu Allerheiligen<br />

Schaffhausen<br />

bis 26.05.<br />

www.allerheiligen.ch<br />

CH-Warth<br />

Gärten der Kartause -<br />

Zum Nutzen und zur<br />

Freude<br />

Im Rahmen des Projekts<br />

„Grüne Fürsten am Bodensee“<br />

gibt eine Ausstellung<br />

im Ittinger Museum<br />

einen Einblick in<br />

die unterschiedlichen<br />

Nutzungen der Gärten<br />

in der Kartause Ittingen<br />

von der Mönchszeit bis<br />

heute.<br />

Kartause Ittingen<br />

bis <strong>April</strong><br />

www.kunstmuseum.<br />

tg.ch<br />

CH-Winterthur<br />

Perfectly Imperfect –<br />

Makel, Mankos und<br />

Defekte<br />

Das Unperfekte begleitet<br />

unser Leben – Auch<br />

in gestalterischen Prozessen,<br />

in der materiellen<br />

Welt und in Produktionen<br />

ist das Unvollkommene<br />

wie auch<br />

seine Folgen äußerst<br />

vielfältig.<br />

Gewerbemuseum<br />

Winterthur<br />

bis 12.05.<br />

www.gewerbemuseum.ch<br />

CH-Zürich<br />

begehrt. umsorgt. gemartert.<br />

Körper im<br />

Mittelalter<br />

Mit zahlreichen Leihgaben<br />

aus dem In- und<br />

Ausland wirft die Ausstellung<br />

einen kulturhistorischen<br />

Blick auf den<br />

Körper im Mittelalter<br />

und gibt Impulse, auch<br />

unser heutiges Bild des<br />

Körpers zu reflektieren.<br />

Landesmuseum<br />

bis 14.07.<br />

www.landesmuseum.<br />

ch<br />

FL-Vaduz<br />

kollabor –<br />

Kunst+Raum für kleine<br />

Kinder<br />

Kleine Kinder begreifen<br />

die Welt mit allen Sinnen<br />

– Wahrnehmungsweisen,<br />

die in Museen<br />

gewöhnlich nicht erlaubt<br />

sind. Im Seitenlichtsaal<br />

wird ein Ort<br />

eingerichtet, der Kindern<br />

Begegnungen mit<br />

Kunst und freies kreatives<br />

Spiel ermöglicht.<br />

Kunstmuseum Liechtenstein<br />

bis 15.08.<br />

www.kunstmuseum.li<br />

FILM<br />

D-Frickingen<br />

Acht Berge<br />

Die Geschichte einer<br />

Freundschaft erzählt<br />

von zwei Jungen, die zu<br />

Männern werden: Pietro<br />

der Stadtbursche, Bruno<br />

das letzte Kind eines<br />

vergessenen Bergdorfes,<br />

die entdecken, was<br />

es heißt, wahre Freunde<br />

fürs Leben zu sein.<br />

Kultur-Restaurant Lagerhäusle<br />

26.04., 20.15 Uhr<br />

www.camphill-schulgemeinschaften.de<br />

D-Lindau<br />

Frankenstream, das<br />

digitale Monster<br />

Die Dokumentation<br />

zeigt die Auswirkungen<br />

HEUNEBURG –<br />

STADT PYRENE<br />

Tauchen Sie ein in die Welt der Kelten!<br />

Bedeutendste keltische<br />

Akropolis Europas<br />

Traumhafte Natur- und Kulturlandschaft<br />

an historischer Stätte<br />

DIE GANZE WELT DES MOBILEN REISENS<br />

Camping-Flohmarkt<br />

Samstag, 27. <strong>April</strong><br />

www.heuneburg-pyrene.de<br />

• Camping-Artikel<br />

• Reise-Zubehör<br />

• Fahrzeug-Börse<br />

www.erwin-hymer-museum.de<br />

GEÖFFNET<br />

DI. BIS SO.<br />

10 – 17 UHR


46 FREIZEIT<br />

© Tarja Prüss<br />

Anzeige<br />

GARTENPARTY<br />

Blühende Zeiten in Oberschwaben: Unter dem Motto „kunter, bunter, munter“<br />

feiert die Landesgartenschau Wangen, nur rund 25 Minuten Fahrzeit mit dem<br />

Auto von Lindau und dem Bodensee entfernt, die größte Gartenparty der Region<br />

mit über 2000 Veranstaltungen. Von Mitte <strong>April</strong> bis Anfang Oktober verspricht<br />

sie 164 Tage Freude an Blumen, Gärten, Parks und städtebaulichen Innovationen.<br />

Im Zentrum der Ausstellung steht der neue Argenpark, der die<br />

historische Altstadt mit dem ehemaligen Gelände der Baumwollspinnerei und<br />

-weberei ERBA verbindet. Er bildet entlang des renaturierten Flusses ein grünes<br />

Band und ermöglicht vielfältige Zugänge zum Wasser und – mit neuen<br />

Brücken – auch Übergänge.<br />

26.04.–06.10.<br />

D-88239 Wangen<br />

www.lgswangen2024.de<br />

Schaugarten auf der Landesgartenschau Wangen 2024<br />

digitaler Technik auf die<br />

Umwelt auf. Es geht um<br />

die Erfindung des Streamens<br />

und seine ungeahnten<br />

Folgen. Die Collage<br />

aus Archiven, Interviews<br />

und Daten bietet<br />

einen erschreckenden<br />

Einblick.<br />

Club Vaudeville<br />

16.04., 20 Uhr<br />

www.vaudeville.de<br />

D-Singen<br />

Amelie rennt<br />

Neben dem großartig<br />

fotografierten Abenteuer<br />

eines Bergaufstiegs<br />

erzählt der Film<br />

die Geschichte einer<br />

chronischen Krankheit<br />

in einer perfekten<br />

Balance von Leichtigkeit<br />

und Tiefe, von hoffnungsvollen<br />

Wundern<br />

und echter Freundschaft.<br />

Gemskino<br />

30.04., 20 Uhr<br />

www.diegems.de<br />

D-Tettnang<br />

In Liebe lassen<br />

Eine Kooperation mit<br />

dem Hospizverein Tettnang.<br />

Als Benjamin seine<br />

Krebsdiagnose erhält,<br />

liegen die letzten<br />

Monate seines Lebens<br />

vor ihm. Während er die<br />

Krankheit nicht wahrhaben<br />

will, wird ihm eine<br />

Therapie nach der anderen<br />

vorgeschlagen.<br />

KiTT<br />

16.04., 19.30 Uhr<br />

www.kitt-tettnang.de<br />

A-Dornbirn<br />

Nachlass<br />

Eine Filmreihe zur Ausstellung<br />

im Stadtmuseum<br />

Dornbirn. Es stellt<br />

sich weiterhin die Frage,<br />

wie wir mit den Hinterlassenschaften<br />

und<br />

Überresten der Zeit des<br />

NS-Regimes angemessen<br />

umgehen sollen.<br />

Spielboden<br />

10./25.04., 19.30 Uhr<br />

www.spielboden.at<br />

D-Markdorf<br />

Rickerl – Musik is<br />

höchstens a Hobby<br />

Ein chaotischer Lebenskünstler<br />

aus dem Wiener<br />

Arbeiterviertel stolpert<br />

auf dem Weg zu<br />

einer Musikerkarriere<br />

immer wieder über<br />

sich selbst, findet jedoch<br />

letztlich eine ganz<br />

eigene, liebenswert verschrobene<br />

Lösung.<br />

Theaterstadel<br />

25./28.04 + 01.05., jeweils<br />

19 Uhr<br />

www.gehrenberg.de<br />

CH-St. Gallen<br />

Kurzfilmnachttour<br />

2024<br />

In jeder Stadt wird eine<br />

lokale Premiere in Anwesenheit<br />

der Filmschaffenden<br />

präsentiert,<br />

im Anschluss an<br />

das abwechslungsreiche<br />

Programm entsteht<br />

im Gespräch ein spannender<br />

Austausch zwischen<br />

den Filmschaffenden<br />

und dem Publikum.<br />

Kinok – Cinema in der<br />

Lokremise<br />

26. + 27.04., jeweils<br />

19 Uhr<br />

www.kurzfilmnacht.<br />

ch<br />

DIES&DAS<br />

D-Bad Saulgau<br />

21. Bad Saulgauer Musiknacht<br />

Wenn Bad Saulgau zur<br />

Musiknacht lädt, dann<br />

herrscht garantiert (musikalisches)<br />

Frühlingserwachen.<br />

Hier ist für<br />

Jedermann etwas dabei.<br />

Die Livebands verwandeln<br />

Bad Saulgaus<br />

Innenstadt wieder zur<br />

Partymeile.<br />

Innenstadt<br />

20.-21.04., 20-1.30 Uhr<br />

www.bad-saulgau.de<br />

Tipps<br />

Liebe Sünde<br />

Gartenlust<br />

Filmemacher Douglas Wolfsperger<br />

kommt im <strong>April</strong> mit der frisch<br />

digital-restaurierten Kino-Fassung<br />

seines Spielfilms „Probefahrt ins<br />

Paradies“ aus dem Jahr 1992 nach<br />

Oberschwaben und an den Bodensee.<br />

Neben großen Schauspielenden<br />

wie Christiane Hörbiger, Barbara<br />

Auer, Axel Milberg und Mathias<br />

Gnädinger sind auch lokale Größen<br />

wie Helmut Fassnacht oder Richard<br />

Gandor auf der Leinwand zu sehen.<br />

17.04., 20 Uhr, Biberach, Cineplex<br />

18.04., 20.30 Uhr, Riedlingen,<br />

Lichtspielhaus<br />

19.04., 19.30 Uhr, Ravensburg,<br />

Frauentor-Kino<br />

20.04., 19 Uhr, Kreuzlingen (CH),<br />

Apollo<br />

Christiane Hörbiger in<br />

„Probefahrt ins Paradies“<br />

21.04., 20 Uhr, Radolfzell, Universum<br />

22.04., 20 Uhr, Überlingen,<br />

Cine-Greth<br />

23.04., 19.30 Uhr, Lindau, Parktheater<br />

www. douglas-wolfsperger.de/<br />

probefahrt-ins-paradies/<br />

© Wilder Süden Filmverleih<br />

Wenn in den Gärten das Leben erwacht,<br />

juckt es begeisterten Gartenfreunden<br />

schon lange in den<br />

grünen Daumen. GardenLife, eine<br />

der schönsten Gartenmessen Süddeutschlands,<br />

bringt mit rund 150<br />

ausgewählten Ausstellern das blühende<br />

Leben in die Pomologie<br />

nach Reutlingen. Qualitätspflanzen<br />

aller Art, Pflanzenraritäten, Sämereien<br />

sowie Werkzeuge und Accessoires<br />

inspirieren zum ganz eigenen<br />

Garten Eden. Beim entspannten<br />

Ambiente unter Gleichgesinnten<br />

lässt es sich herrlich fachsimpeln,<br />

wertvolle Tipps austauschen und<br />

die nächsten Blütenträume planen.<br />

Beste Voraussetzungen für ein gelungenes<br />

Gartenjahr 2024.<br />

09.–12.05.<br />

Pomologie<br />

Alteburgstraße<br />

D-72762 Reutlingen<br />

www.gardenlife.de<br />

© Lara Bien Fotografie


FREIZEIT<br />

47<br />

FABIAN<br />

Berlin in den 1920er Jahren: Die Weltwirtschaftskrise<br />

macht allen zu schaffen, die Vergnügungssucht erreicht<br />

ihren Höhepunkt. Der Krieg dämmert bedrohlich am Horizont.<br />

In dieser aufgeladenen Atmosphäre versucht sich<br />

der Werbetexter Jakob Fabian als Moralist zu behaupten.<br />

Er verabscheut die Rechten, möchte sich aber auch nicht<br />

als Linker bezeichnen müssen. Erst verliert er seinen Job,<br />

dann seine Freundin, und als sein engster Freund Selbstmord<br />

begeht, weiß Fabian kaum noch, wie er weiter als<br />

Moralist leben soll. „Fabian – Der Gang vor die Hunde“<br />

von Erich Käster, erschienen 1931, in einer Produktion<br />

des Theater Orchester Biel Solothurn und des Vorarlberger<br />

Landestheater Bregenz.<br />

09.04., 19.30 Uhr<br />

Stadttheater Schaffhausen<br />

Herrenacker 23<br />

CH-8200 Schaffhausen<br />

www.stadttheater-sh.ch<br />

D-Bad Waldsee<br />

Kultursonntag<br />

Ein literarischer Frühlingscocktail.<br />

Wolfgang<br />

Mach liest seine<br />

beliebtesten Gedichte<br />

der letzten 10 Jahre.<br />

Der Sound des Hang<br />

von Ralle Fricker verknüpft<br />

lyrische Splitter<br />

von Wolfgang Mach.<br />

Stadtbücherei<br />

28.04., 14-17 Uhr<br />

www.stadtbuecherei.<br />

bad-waldsee.de<br />

D-Friedrichshafen<br />

Wüstenkonzert – Marcus<br />

Rasen & More or<br />

Less<br />

Hier lässt sich der<br />

Abenteurer und Extremreisende<br />

Marcus<br />

Rasen live in einem<br />

Multimedia Vortrag erleben.<br />

Er präsentiert<br />

seine spannenden Reiseerfahrungen<br />

mit beeindruckenden<br />

Bildern,<br />

begleitet von der Band<br />

More or Less.<br />

Kulturraum Casino<br />

05.04., 20 Uhr<br />

www.kulturhaus-caserne.de<br />

© Anja Köhler<br />

D-Konstanz<br />

Tage der offenen Ateliers<br />

Kunstpräsentation,<br />

Kunst-Vorführungen,<br />

Schmuck-Workshop,<br />

Lesungen in den Räumen<br />

Akademie/Atelier/<br />

Galerie/Energiepraxis.<br />

Spontanes, interessantes<br />

Rahmenprogramm<br />

zum Mitmachen, Genießen<br />

und Zuhören.<br />

Kunst-Energie-Regenbogen<br />

05.04., 17-21 Uhr |<br />

06.04., 14-18 Uhr<br />

www.kunst-energieregenbogen.de<br />

D-Konstanz<br />

Youth Soccer Cup<br />

Das Hallenfußballturnier<br />

für gemischte<br />

Mannschaften. Der<br />

Youth Soccer Cup bietet<br />

jungen Fußballbegeisterten<br />

die Möglichkeit,<br />

in einem fairen Wettkampf<br />

ihr Können zu<br />

zeigen und gemeinsam<br />

Spaß zu haben.<br />

Wollmatinger Halle<br />

10.04., 16 Uhr<br />

www.mobile-jugendarbeit-konstanz.de<br />

D-Konstanz<br />

Für immer anders –<br />

Geschwistersind wir<br />

ein Leben lang<br />

Der Vortrag ist Geschwistern<br />

von Menschen<br />

mit Behinderung,<br />

chronischer oder<br />

psychischer Erkrankung<br />

gewidmet. Er<br />

kombiniert persönliche<br />

Innenschau mit Erkenntnissen<br />

aus Interviews<br />

und Gesprächen<br />

mit anderen Betroffenen.<br />

Kulturzentrum am<br />

Münster | Richentalsaal<br />

11.04., 19 Uhr<br />

www.konstanz.de<br />

D-Konstanz<br />

Wolfgang Hirn – Der<br />

Techkrieg zwischen<br />

China und den USA -<br />

und wo bleibt Europa?<br />

Zwischen den Weltmächten<br />

China und<br />

USA tobt ein Kampf um<br />

die technologische Vorherrschaft.<br />

Wolfgang<br />

Hirn teilt als Reporter,<br />

Herausgeber, Autor und<br />

studierter Wirtschaftswissenschaftler<br />

sein<br />

Wissen.<br />

HTWG<br />

17.04., 19.15 Uhr<br />

www.htwg-konstanz.de<br />

D-Konstanz<br />

Die Kunst von Jaro<br />

Heim mit Modenschau<br />

„Während die Models<br />

von Ella Fashion die<br />

wunderschön zusammengestellte<br />

aktuelle<br />

Sommermoden-Kollektion<br />

präsentieren, können<br />

vorher und nachher<br />

die beeindruckenden<br />

Bilder von Jaro<br />

Heim betrachtet und<br />

mit der Künstlerin diskutiert<br />

werden.<br />

BosseBike<br />

20.04., 14 Uhr<br />

www.bossebike.de<br />

D-Konstanz<br />

Porträtshow mit Tobias<br />

Bücklein – Julian<br />

Janssen<br />

Wie wird man eigentlich<br />

ein Checker Julian?<br />

Welche Arbeit steckt<br />

hinter dieser Moderatorenarbeit?<br />

Und ist Julian<br />

auch im wirklichen<br />

Leben ein Checker? Julian<br />

Janssen erzählt aus<br />

seinem Leben und von<br />

seiner Arbeit.<br />

Autohaus Graf Hardenberg<br />

28.04., 14 Uhr<br />

www.expeditionleben.com<br />

D-Lindau<br />

Pazifismus – eine Verteidigung<br />

Wie könnte heute ein<br />

akzeptabler Pazifismus<br />

aussehen? Prof. Olaf<br />

Müller von der Humboldt-Universität<br />

Berlin<br />

führt in seinem Vortrag<br />

durch pazifistische Leitideen<br />

– pessimistisch<br />

und optimistisch.<br />

Villa Lindenhof<br />

18.04., 19.30 Uhr<br />

www.vaudeville.de<br />

D-Radolfzell<br />

Tag der offenen Tür<br />

Die Sektion Konstanz<br />

ist in verschiedenen Jugend-,<br />

Familien- und<br />

Seniorengruppen sowie<br />

zahlreichen sportlichen<br />

Neigungsgruppen<br />

über den ganzen<br />

Landkreis organisiert.<br />

Die Sektion möchte das<br />

150-jährige Jubiläum<br />

2024 feiern.<br />

Kletterwerk Radolfzell<br />

14.04., 10 Uhr<br />

www.dav-konstanz.<br />

de<br />

D-Ravensburg<br />

Impro Song Slam<br />

Show<br />

Als einmalige Jubiläumsshow<br />

zum 10.<br />

Song Slam wird es etwas<br />

ganz Besonderes<br />

geben: Eine Mischung<br />

aus Song Slam und Impro-Show.<br />

Fünf mutige<br />

Improspielerinnen<br />

und -spieler treten im<br />

improvisierten Singen<br />

gegeneinander an.<br />

Zehntscheuer<br />

12.04., 20 Uhr<br />

www.zehntscheuerravensburg.de<br />

D-Reichenau<br />

Reisen in Raum und<br />

Zeit: Das Leben auf<br />

der Reichenau im<br />

Spiegel alter Manuskripte<br />

Forschende und Studierende<br />

der Universität<br />

Konstanz aus den<br />

Bereichen Linguistik,<br />

Literaturwissenschaft<br />

und Philosophie laden<br />

mit Ausstellungen, Vorträgen<br />

und Mitmach-<br />

Aktionen zu einer Reise<br />

in die Vergangenheit.<br />

Museum Reichenau<br />

27.04., 10-17 Uhr<br />

wwwww.reichenau1300.de<br />

A-Bregenz<br />

Female Future Festival<br />

Be(come) a Leader ist<br />

das Thema 2024. Jede*r<br />

der Speaker*innen<br />

ist einzigartig. Hier<br />

kommt es auf Vielfalt<br />

an. In diesem Jahr<br />

sind es die Erfahrungen<br />

unserer Top-Sprecherinnen,<br />

die ehrlich und<br />

authentisch zeigen,<br />

dass Female Leadership<br />

möglich ist.<br />

Festspielhaus<br />

25.04., 8 Uhr<br />

www.female-future.com<br />

CH-Rorschach<br />

Schöner wohnen im<br />

Mittelalter<br />

Mit der Bitte um vorherige<br />

Anmeldung unternimmt<br />

das Archäologiemuseum<br />

Thurgau<br />

öffentliche Exkursionen<br />

von der Ruine Altenburg<br />

bis zum Schloss<br />

Altenklingen. Ein Detailprogramm<br />

wird bei Anmeldung<br />

bereitgestellt.<br />

Museum für Archäologie<br />

Thurgau<br />

20.04., 10-16 Uhr<br />

www.archaeologiemuseum.tg.ch<br />

CH-St. Margrethen<br />

20 Jahre Goodtimer –<br />

Jubiläumswoche<br />

Ein Einblick in die Werkstatt<br />

mit ihren fünf Abteilungen,<br />

von der Expertise<br />

bis zur Restauration.<br />

Eine Weltreise<br />

mit zwei Live-Auktionen<br />

und der Präsentation<br />

einer professionellen<br />

Fahrzeugaufbereitung.<br />

Oldtimer Zentrum<br />

Ostschweiz<br />

22.-28.04.<br />

www.goodtimer.ch


48 MODENSEE<br />

Anzeige<br />

MODE, MÄNNER<br />

MALWASANDRESS<br />

Hier sieht man<br />

mal was<br />

ganz anderes:<br />

Sommeranzüge und<br />

Sakkos, die neu sind<br />

und Anzüge und<br />

Sakkos für Jungs.<br />

Denn das ist<br />

eine der Stärken<br />

von Heikorn.<br />

Man könnte hier auch die klassisch blauen, grauen,<br />

hellbraunen und die schwarzen eleganten Anzüge<br />

und jede Menge passende Hemden zeigen, die<br />

Heikorn auf 1000 m 2 zum vielleicht größten Herrenausstatter<br />

weit&breit machen.<br />

Doch die große Auswahl ist nicht alles, auch auf<br />

die „Grösse“ kommt es an: Denn für fast alle ist<br />

auch etwas da. Schlanke- und Kurzgrößen sowieso,<br />

bei den Herren Größe 44 - 62 und bei den Kids<br />

und Teens alles von 92 - 176. Den Überblick haben<br />

die engagierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen<br />

in ihrem jeweiligen Segment: Denn sie leben Mode<br />

und kennen ihre Marken!<br />

Viel viel mehr gibt’s im großen Geschäft in Singen<br />

(zum Beispiel am 7.4. am Verkaufsoffenen<br />

Sonntag), oder auf der Homepage oder in Facebook<br />

und Instagram. Denn, wie ein modischer Leuchtturm<br />

strahlt der HEIKORN-Turm weit über die Region.<br />

OHLALA!<br />

HEIKORN<br />

August-Ruf-Str. 9, 78224 Singen am Hohentwiel<br />

www.heikorn.de


MODENSEE<br />

49<br />

KURZ&GUT<br />

Formell und trotzdem lässig: Anzug mit und ohne Weste aber immer mit kurzen Hosen –<br />

andere schwitzen in der Hochzeitsgesellschaft – wer kurz trägt nicht! Und man(n) ist<br />

trotzdem perfekt gekleidet auf der Party, der Hochzeit, dem Familien- oder Firmenevent.<br />

(Fotos: A Fish named Fred – by Heikorn, Singen)


50 MODENSEE<br />

Anzeige<br />

INNERE WERTE<br />

Das Sakko-Innenfutter, das Einstecktuch, das Hemd – alles mustergültig<br />

aufeinander abgestimmt. So macht es innen und außen spannender.<br />

Schön, wenn man das Sakko auszieht und trotzdem noch perfekt angezogen<br />

ist, mit und ohne Weste, nur mit Hemd. Und sowieso: die Einzelteile<br />

passen auch im Alltag zu Vielem sogar am Strand.<br />

(Fotos: A Fish named Fred – by Heikorn, Singen)


MODENSEE<br />

51<br />

MARKANTE<br />

MARKEN<br />

Ausgesuchte Mode für Männer&Jungs<br />

gibt‘s in großer Auswahl und Kollektionsvielfalt<br />

von: A Fish named Fred,<br />

Carl Gross, Alberto, Bugatti, Daniel<br />

Hechter, Der Flotte Boy, Digel, Drykorn,<br />

Jack & Jones, Lerros, Mauritius, Olymp,<br />

Ragman, Wilvorst und dazu gibt es<br />

überdies viele Aktionen.<br />

(Fotos: oben: Anzug Carl Gross;<br />

links: A Fish named Fred – beides by<br />

Heikorn, Singen)<br />

SWEET&SUIT<br />

Jungs-Anzüge in allen Größen und Kombinationen<br />

von 4 Jahren bis 18 (und natürlich<br />

sowieso viel für die älteren Jungs).<br />

Heikorn hat die mega Auswahl in der Region<br />

und die Beratungskompetenz: Denn<br />

die Kids sollen sich schon beim Einkaufen<br />

wohl fühlen, beim Aussuchen und<br />

beim Tragen und insgesamt Spaß und Bewegungsfreiheit<br />

haben. Natürlich sollen<br />

die coolen Sachen auch im Alltag kombinierbar<br />

sein und immer wieder gerne getragen<br />

werden – zu jedem Anlass.<br />

(Fotos: G.O.L. - by Heikorn Singen)


52 MODENSEE<br />

MODE-<br />

Revolution!<br />

Nachhaltige Mode: Das Start-up Labwear Studios aus Bad Ragaz<br />

hat es sich zum Ziel gesetzt, die Regeln der Modeherstellung neu zu<br />

schreiben. Das Team um die drei jungen Schweizer Gründer Michael<br />

Mangold, Samuel Thoma und Nicolas Schierle möchte jegliche<br />

Verschwendung beseitigen und die Kreislaufwirtschaft fördern.<br />

VON ANDREA VONWALD<br />

© Labwear Studios<br />

Die Labwear Studios Gründer Samuel Thoma, Nicolas Schierle und<br />

Michael Mangold (v.l.n.r.)


MODENSEE<br />

53<br />

„Durch einen schlanken Produktionsansatz<br />

mit kleinen Mindestbestellmengen,<br />

Produktion auf Abruf, kreislauffähige<br />

Monofaserstoffe und lokale<br />

Produktion möchten wir auf innovative<br />

Weise dazu beitragen, die Modeindustrie<br />

nachhaltiger zu gestalten“,<br />

erklärt Nicolas Schierle. Labwear Studios<br />

steht gemäß der Jungunternehmer<br />

für die Modeindustrie 4.0, die das<br />

Ziel verfolgt, weg vom reinen Konsum<br />

hin zu Innovation, Nachhaltigkeit und<br />

Kultur zu kommen. Das Start-up arbeitet<br />

dazu mit über hundert kleineren<br />

Schweizer sowie internationalen Modelabels<br />

und Designer*innen zusammen.<br />

Auch größere Kollaborationen<br />

wie mit Vogue UA und Nike konnte<br />

das junge Unternehmen bereits realisieren.<br />

„Das Umfeld in der Schweiz<br />

ist, im Gegensatz zu den USA, leider<br />

noch sehr konservativ“, so Samuel<br />

Thoma, der darauf hinweist, dass die<br />

Modeindustrie im Allgemeinen aktuell<br />

nach wie vor von Großunternehmen<br />

und Massenproduktion dominiert<br />

werde. „Das macht es für Startups<br />

natürlich umso schwerer“, ergänzt<br />

Michael Mangold. „Wir würden<br />

uns wünschen, dass vor allem große<br />

Modeunternehmen offener gegenüber<br />

innovativen Ansätzen, wie wir sie verfolgen,<br />

wären.“<br />

Faire Produktion in Europa<br />

„Ein weiteres Problem der Modeindustrie<br />

ist, dass die Preise immer weiter<br />

gedrückt werden und sich die Konsument*innen<br />

so an immer unrealistischere<br />

niedrige Preisniveaus gewöhnen<br />

respektive bereits gewöhnt<br />

haben“, merkt Schierle an. Lab wear<br />

Studios legt großen Wert auf die<br />

nachhaltige, kreislauffähige Produktion<br />

und hat sich zudem bewusst für<br />

einen Hauptproduktionsstandort in<br />

Europa entschieden. Als Produktionshub<br />

für ihre faire Mode dient dem jungen<br />

Unternehmen eine Fabrik inklusive<br />

Lieferkettenzentrum rund um das<br />

portugiesische Braga, die ausschließlich<br />

Labwear Studios Artikel herstellt.<br />

„Aufgrund des schnell wachsenden<br />

Produktionsvolumens haben wir inzwischen<br />

allerdings schon 14 Fabrikpartner“,<br />

berichtet Mangold und ergänzt:<br />

„Unser Ziel ist es, möglichst viele<br />

dieser Partner mit unserer Produktion<br />

komplett auszulasten.“ Die volle<br />

Transparenz zum Fußabdruck der<br />

© Labwear Studios<br />

Die Labwear-Gründer in der Produktionsstätte.<br />

Sie haben sich intensiv mit dem Thema Produktion<br />

auseinandergesetzt.<br />

verschiedenen Stoffe und zu den Produktionsstandorten<br />

ist dem Team dabei<br />

ein besonderes Anliegen.<br />

Laut den Gründern muss ein nachhaltig<br />

und fair produziertes T-Shirt<br />

mindestens 45 CHF kosten. „Damit<br />

Upcycling attraktiv ist und so eine<br />

Kreislaufwirtschaft aufgebaut werden<br />

kann, sind höhere Preise wichtig“, sagt<br />

Thoma. „Entscheidend ist, dass die<br />

Transportkosten im Verhältnis zum<br />

Produktpreis nicht zu hoch sind. Nur<br />

so lohnt es sich, das T-Shirt zu recyceln<br />

und es in ein neues Produkt zu<br />

verwandeln, anstatt ein komplett neues<br />

zu produzieren.“ Verkauft werden<br />

die T-Shirts von Labwear von ihren<br />

Abnehmer*innen letztendlich im Bereich<br />

von 45 bis 120 CHF. Die Kleiderschränke<br />

der Gründer selbst sind laut<br />

eigenen Angaben voll mit ihrer eigenen<br />

Mode, wobei es auch Ausnahmen<br />

gibt: „Wir kaufen natürlich auch mal


54 MODENSEE<br />

etwas anderes. Wenn, dann ist dies<br />

aber oft Vintage oder ein besonders<br />

hochwertiges Produkt, wovon wir lange<br />

etwas haben. Wir kaufen hier äußerst<br />

bewusst und am liebsten auf<br />

Vorbestellung von jungen Modedesigner*innen.“<br />

Smartes Produktionsökosystem<br />

& Expansion<br />

Dieses Jahr steht für Labwear Studios<br />

ganz im Zeichen der Skalierung. Neu<br />

lanciert hat das Gründerteam in diesem<br />

Zuge die Software-Plattform „LabwearOS“.<br />

Diese diente bisher dazu, die<br />

Fabrik-Partner zu organisieren und<br />

Daten zu sammeln. Nun sind die Fashion<br />

Designer und Brands über diese<br />

direkt eingebunden. „Die Designer<br />

können neue Kleidungsstücke direkt<br />

in der Software entwickeln und produzieren<br />

lassen und die Produktion<br />

ist mit Live Status Monitoring versehen“,<br />

so Thoma. Nach über einem<br />

Jahr der Entwicklung soll die Software<br />

nun für ein smartes Produktionsökosystem<br />

sorgen, das zum einen die<br />

Überproduktion drastisch reduzieren<br />

und zum anderen wichtige Ressourcen<br />

für junge Designer zugänglich<br />

machen soll.<br />

„Die Industrie muss sich rasch ändern,<br />

ansonsten ist es zu spät. Es kann<br />

nicht ewig mit Greenwashing weitergehen!“,<br />

sind sich die Gründer ihrer<br />

Verantwortung bewusst. Um schneller<br />

wachsen zu können, wagt sich<br />

das Start-up nun an die erste Finanzierungsrunde,<br />

die wichtige Investitionen<br />

in die Entwicklung der Lieferketten-Algorithmen<br />

und der Marktexpansion<br />

ermöglichen soll. Bis nächstes<br />

Jahr möchte Labwear Studios<br />

zudem mithilfe seiner smarten Technologie<br />

die Vorlaufzeiten für die Produktion<br />

von drei bis sechs Wochen auf<br />

unter zwei Wochen reduzieren und so<br />

die angestrebte Fertigung auf Abruf<br />

weiter optimieren. Auch das Team soll<br />

um weitere Talente erweitert und ein<br />

Büro in Portugal eröffnet werden. „Wir<br />

haben eine starke Plattform und können<br />

nun in ganz Europa Veränderungen<br />

vorantreiben“, so die Gründer.<br />

Labwear Ventures GmbH<br />

Kirchgasse 15<br />

CH-7310 Bad Ragaz<br />

labwearstudios.com<br />

© Labwear Studios<br />

Das Produktionshub von Labwear Studios befindet sich rund<br />

um das portugiesische Braga. Hier wird ausschließlich die faire,<br />

nachhaltige Mode des Schweizer Start-ups hergestellt.


RUBRIK<br />

55<br />

6. - 7. APRIL<br />

11-17 UHR<br />

FRÜHLINGS<br />

AUSSTELLUNG<br />

Entdecken Sie den Frühling mit unserer<br />

exklusiven Bootsausstellung und unserem<br />

Partner Porsche Winterthur! Genießen Sie<br />

erfrischende Getränke und leckere Snacks,<br />

während Sie tolle Boote erkunden.<br />

SHOWROOM<br />

UNTERSEESTRASSE 67<br />

KREUZLINGEN<br />

Kontakt<br />

hello@traumboot.com<br />

+41 79 297 27 52


56 MEHR-WERT<br />

Anzeige<br />

GEKONNTE<br />

FAHRMANÖVER<br />

Kurven fahren, ausweichen,<br />

richtig bremsen:<br />

Die beste Vorbereitung, um<br />

die Grenzen des eigenen<br />

Fahrzeugs gefahrlos zu<br />

testen, ist ein Fahrsicherheitstraining<br />

im ADAC<br />

Fahrsicherheitszentrum<br />

Steißlingen – einem<br />

der modernsten<br />

Fahrdynamikzentren in<br />

Baden-Württemberg.<br />

VON ANDREA VONWALD<br />

© Tom Pfeifer<br />

Das ADAC Fahrsicherheitszentrum Steißlingen bereitet Kursteilnehmende für den Ernstfall im Straßenverkehr vor.<br />

Auf dem modernen Übungsareal kann als Einzelperson<br />

ebenso wie als Gruppe oder Firma trainiert werden. Das<br />

Angebot reicht von verschiedenen PKW-Trainings über<br />

Motorrad-Trainings bis hin zu Spezial-Trainings für Kleintransporter,<br />

LKWs, Omnibusse oder Wohnmobile. Auch Personal<br />

Coaching und Pedelec-Trainings werden angeboten.<br />

Mit einem speziellen Old-/Youngtimer- sowie dem Sportfahrer-Training<br />

finden am 26. <strong>April</strong> gleich zwei spannende<br />

Kurse statt. An beiden rund vierstündigen Trainings fahren<br />

die Teilnehmenden mit dem eigenen Auto. Das Oldtimer-/<br />

Youngtimer-Training vermittelt die wesentlichen Inhalte<br />

eines klassischen Fahrsicherheitstrainings und beachtet<br />

dabei die Besonderheiten der Klassiker. Zur Schonung der<br />

Fahrzeuge wird beispielsweise auf Wasserhindernisse verzichtet,<br />

sodass auch offene Fahrzeuge daran teilnehmen<br />

können. Zu den Trainingsinhalten zählen die richtige Sitzposition,<br />

die Lenk- und Blicktechnik, Slalom, das Bremsen<br />

auf griffigen und glatten Fahrbahnen, das Kurvenfahren in<br />

der Kreisbahn, Ausweichmanöver sowie ein Abschlussgespräch.<br />

Das Sportfahrer-Training richtet sich an alle, die ihr<br />

Fahrzeug sportlich bewegen und sich in einer sicheren Umgebung<br />

an die eigenen Grenzbereiche herantasten möchten.<br />

Ein sportliches Auto ist keine Voraussetzung dafür.<br />

Das Training beinhaltet neben der Begrüßung und einem<br />

gemeinsamen Abschluss das Finden des idealen Bremspunkts,<br />

die Korrelation von Geschwindigkeit zu Bremsweg,<br />

die Lenk-, Blick- und Kurventechnik sowie die Zusammenfassung<br />

der Übungen in einem abschließenden Parcours.<br />

ADAC Fahrsicherheitszentrum Steißlingen<br />

Mühleweg 7<br />

D-78256 Steißlingen<br />

Tel. +49 (0)7738 93730<br />

www.adac-sicherheitstraining-suedbaden.de<br />

ADAC FAHRSICHERHEITSZENTRUM<br />

STEISSLINGEN<br />

© Tom Pfeifer<br />

Die Anlage des ADAC Fahrsicherheitszentrum Steißlingen<br />

verfügt über<br />

· 54.000 m2 modernstes Übungsareal<br />

· 4 multifunktionale Trainingsmodule<br />

· einen 700 m langen Handlingparcours / Leihkartbahn<br />

· eine Hydraulikplatte, mit deren Unterstützung das Abfangen<br />

eines schleudernden Fahrzeugs trainiert wird<br />

· computergesteuerte Wasserfontänen, die plötzlich<br />

auftretende Hindernisse simulieren<br />

· eine automatische Geschwindigkeitsmessanlage<br />

· Funkgeräte für den Kontakt mit dem Trainer


MEHR-WERT<br />

57<br />

Anzeige<br />

ARBEITGEBER<br />

VON MORGEN<br />

Verantwortung – Vertrauen – Wertschätzung – Pioniergeist: Eine positive und inklusive<br />

Unternehmenskultur ist für FONDIUM die entscheidende Grundlage, um qualifizierte<br />

Mitarbeitende nicht nur zu gewinnen, sondern auch langfristig zu halten.<br />

In einer zunehmend wettbewerbsorientierten Geschäftswelt<br />

gewinnt die positive Identifikation mit dem eigenen<br />

Arbeitgeber und dessen Werten immer mehr an Bedeutung.<br />

Im Kulturforum arbeiten Mitarbeitende aus allen<br />

Teilen des Unternehmens an der Weiterentwicklung der<br />

spezifischen FONDIUM-DNA – der hauseigenen Unternehmenskultur.<br />

Wettbewerbsfähige Entgelte und Zusatzleistungen, flexible<br />

Arbeitszeiten, Teilzeitangebote, mobiles Arbeiten,<br />

Weiterbildungsmöglichkeiten auf allen Ebenen und ein betriebliches<br />

Gesundheitsmanagement erhöhen die Attraktivität<br />

von FONDIUM als Arbeitgeber und sorgen dafür, dass<br />

Mitarbeitende nicht nur gerne kommen, sondern auch gerne<br />

bleiben.<br />

Bereits im Jahr 2020 wurde ein betriebliches Gesundheitsmanagement<br />

bei FONDIUM eingeführt. Dieses Konzept<br />

zielt darauf ab, die Gesundheit und das Wohlbefinden<br />

der Mitarbeitenden innerhalb des Unternehmens zu fördern<br />

und zu erhalten. In Zusammenarbeit mit externen Gesundheitspartnern<br />

veranstaltet FONDIUM unter anderem<br />

einen jährlichen Gesundheitstag und bietet mit der hauseigenen<br />

Physiotherapeutin Aktivitäten wie Sport- und Faszientrainings,<br />

Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen oder<br />

gesunde Ernährungskurse an.<br />

FONDIUM Singen GmbH mit dem familyNET4.0 – Award<br />

ausgezeichnet. Diese renommierte Auszeichnung wurde<br />

vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus<br />

Baden-Württemberg und dem Bildungswerk der Baden-<br />

Württembergischen Wirtschaft verliehen. Die Auszeichnung<br />

honoriert das besonders innovative und nachhaltige<br />

Konzept zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie<br />

in einer digitalen Arbeitswelt. FONDIUMs Engagement<br />

zeigt sich nicht nur in Worten, sondern vor allem in Taten.<br />

Durch gezielte Maßnahmen und innovative Ansätze<br />

wird eine Arbeitsumgebung geschaffen, die die Vereinbarkeit<br />

von Familie und Beruf bestmöglich fördert. Das trägt<br />

nicht nur zur Zufriedenheit und Produktivität der Belegschaft<br />

bei, sondern stärkt auch FONDIUMs Position als attraktiver<br />

Arbeitgeber in der Region.<br />

www.fondium.de<br />

Motiviert zum Erfolg<br />

Das Ziel ist klar gesteckt: Bis 2030 möchte FONDIUM der<br />

Top-Arbeitgeber unter den europäischen Gießereien sein.<br />

Im Rahmen der Unternehmensstrategie zeichnet ein Team<br />

aus HR und den verschiedenen Fachbereichen klare Entwicklungspfade<br />

und entwickelt Aufstiegsmöglichkeiten,<br />

um Mitarbeitende zu begeistern, zu motivieren und ihre<br />

Loyalität zu fördern. Mit Erfolg: Erst kürzlich wurde die


58 MEHR-WERT<br />

© Franziska Reichel Fotografie<br />

Anzeige<br />

© C. Lang<br />

KNACKIG &<br />

FRISCH<br />

Frisch, frischer, der Gemüseladen im Tägermoos. Ob großer Einkauf<br />

oder nur ein Apfel auf die Hand – regionales wie saisonales Obst und<br />

Gemüse liegt unverpackt bereit. Auf 120 Quadratmetern leuchten – je<br />

nach Saison – rote Beeren, bunte Tomaten, frischer Salat, schneeweißer<br />

Blumenkohl und feurige Peperoni um die Wette. Seit 1998 ist der Gemüseladen<br />

ein Garant für beste Qualität und verkauft Produkte aus eigenem<br />

Anbau oder direkt vom Erzeuger aus nächster Nachbarschaft. Das<br />

Angebot richtet sich nach der Natur. Nach der Winterruhe öffnet der<br />

Gemüseladen Mitte März seine Türen und freut sich auf einen weiteren<br />

Sommer mit gutem Geschmack.<br />

Gemüseladen Tägermoos<br />

Konstanzerstrasse 120<br />

CH-8274 Tägerwilen<br />

www.gemueseladen-taegermoos.ch<br />

FRÜHLINGSMARKT<br />

Am 20. <strong>April</strong> lockt der erste Regionalmarkt des Jahres mit Gartenflohmarkt<br />

und langem Einkaufssamstag in die Isnyer Innenstadt. Heimische<br />

Hölzer, wilde Stauden und junge Pflanzen tummeln sich auf dem<br />

Marktplatz. Dazu gibt’s Spaziergänge zu Obst- und Stadtbäumen, Spannendes<br />

zu den Themen Foodsharing, Mobilität, Gentechnik sowie solidarischer<br />

Landwirtschaft, Mitmachangebote für Kinder und Musik.<br />

Die Espantorstraße schlägt die Verbindung zwischen Frühlingsmarkt<br />

und Gartenflohmarkt. Sie wird zur Fundgrube für alle, die ihren grünen<br />

Daumen nicht ruhen lassen möchten. Als besondere Überraschung hält<br />

das Isny-Hochbeet Einzug ins Stadtleben.<br />

20.04., 9–16 Uhr<br />

Innenstadt<br />

D-88316 Isny<br />

www.isny.de/regionalmaerkte<br />

FRÜHLINGSGEFÜHLE<br />

Frisch in den Frühling: Die Adelindis Therme in Bad Buchau läutet den<br />

Frühling ein und startet das Aktionsprogramm „Frühling in der Therme“.<br />

Vom 1. März bis zum 30. <strong>April</strong> 2024 erwarten die Gäste zahlreiche<br />

besondere Specials und Angebote, um die wärmere Jahreszeit gebührend<br />

zu begrüßen. Während die Natur zu neuem Leben erwacht, können<br />

die Thermenbesucher Zeit zu zweit in der exklusiven Duo-Wanne<br />

genießen oder sich mit zahlreichen Aqua-Kursen fit machen. Herrliche<br />

Aufgüsse in der Keltensauna entspannen Körper, Geist und Seele. Das<br />

Thermenbistro lockt mit einer neuen Speisekarte für einen rundum gelungenen<br />

Frühlingstag in der Adelindis-Therme.<br />

© Adelindis-Therme Bad Buchau<br />

01.03.–30.04.<br />

Adelindis Therme<br />

Thermenweg 2<br />

D-88422 Bad Buchau<br />

www.adelindistherme.de<br />

Romantik pur in der Duo-Wanne


MEDIZIN & PFLEGE<br />

HAUTNAH<br />

Nach der langen Corona-bedingten Pause von öffentlichen Veranstaltungen<br />

präsentieren die beiden Akut-Kliniken des Gesundheitsverbunds<br />

Landkreis Konstanz (GLKN) in Singen und Konstanz am Tag der<br />

offenen Tür unter dem Motto „Medizin und Pflege hautnah“ ein buntes<br />

und attraktives Programm. Informative Kurzvorträge, Kinderschminken,<br />

Musik mit der Klinikkapelle und Unterhaltung mit Klinikclownin<br />

Tillie schaffen einen spannenden Einblick in die Vielfalt des Klinikalltags.<br />

Vor dem Hauptgebäude des Klinikums Singen laden vier überlebensgroße<br />

Organmodelle (Darm, Herz, Kopf, Wirbelsäule) zu einem Spaziergang<br />

im Inneren des Menschen ein.<br />

MEHR-WERT<br />

© www.organmodelle.de<br />

59<br />

20.04., 11–17 Uhr<br />

Kliniken Singen und Konstanz<br />

www.glkn.de<br />

Anzeige<br />

IMMER INDIVIDUELL & SCHNELL<br />

Mit der richtigen Sportbrille sind UV-Licht<br />

und Helligkeit kein Problem mehr. Zusätzlich<br />

schützt die Brille bei mechanischen Einflüssen<br />

wie Schmutz, Insekten, Steinen oder Pflanzen,<br />

eben allem, was einem so im Gelände oder auf<br />

schnellen Strecken entgegenfliegt.<br />

Mit der richtigen Sportbrille kann man &<br />

frau sich voll und ganz auf den Sport und die<br />

Performance konzentrieren und dank der „individuellen<br />

Anpassung“ sieht man dabei auch<br />

noch super stylisch aus.<br />

„Individuell & schnell“ anpassen ist ohnehin<br />

die Devise, dabei passt das große Sortiment<br />

der bewährten, sportiven Partner von<br />

OAKLEY und EVIL EYE. Gerade EVIL EYE verkörpert<br />

mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit den<br />

Schwerpunkt von individuell OPTIC perfekt:<br />

Ausschließlich mit Ökostrom in Österreich<br />

produziert, ausgewählte nachhaltige Materialien<br />

und cooles Design.<br />

Denn es ist wichtig nicht nur heute tolle Natur<br />

erleben zu können, sondern auch in Zukunft<br />

gemeinsam weiter zu genießen. Drum<br />

nachhaltig schnell zu individuell!<br />

individuell OPTIC am Fischmarkt<br />

Salmannsweilergasse 10<br />

78462 Konstanz<br />

Tel.: 0049 (0) 7531 91 96 56<br />

individuell OPTIC<br />

Scheffelstraße 1<br />

78224 Singen<br />

Tel.: 0049 (0) 7731 67 572<br />

www.individuelloptic.de


60 BILDUNG UND WIRTSCHAFT<br />

DIE REIFE(N)<br />

PRÜFUNG<br />

Das Auto ist des Deutschen liebstes Kind, so sagt<br />

der Volksmund. Und wie Kinder braucht auch<br />

das Auto regelmäßig neue „Schuhe“. Allein in<br />

der Vierländerregion Bodensee werden jährlich<br />

über 2,5 Mio. Reifen verkauft. Eine Menge, die es<br />

zuließe, mit zwei übereinander gestapelten<br />

Reifen die 270 km Uferlänge lückenlos zu<br />

schließen – und zwar längs, nicht breit: eine<br />

1,20 Meter hohe schwarze Gummiwand pro<br />

Jahr rund um den Bodensee nur durch die<br />

Reifen der Einheimischen. Doch wo kommen<br />

sie her und wo gehen sie hin, wenn es sich<br />

ausgerollt hat? Pünktlich zum Reifenwechsel<br />

lohnt sich ein genauer Blick auf das Profil.<br />

VON ANNE MITTMANN<br />

Bei abgefahrenen Reifen kennen die meisten Autofahrer*innen<br />

kein Pardon: Neue Reifen müssen her. Ganz<br />

im Interesse der Reifenhändler, -produzenten und Werkstätten<br />

vor Ort, die natürlich – neben der vielbeschworenen<br />

Sicherheit – ihre Ware verkauft wissen wollen. Vier<br />

neue Reifen, das bedeutet automatisch vier alte Reifen,<br />

die fachgerecht entsorgt werden müssten. Der Konjunktiv<br />

ist hier Programm. Müssten, sollten, wollten: Nicht selten<br />

sieht man ausrangierte Autoreifen in Schrebergärten,<br />

Waldlichtungen oder illegalen Müllplätzen, deren langsa-<br />

© WDR/Michael Höft<br />

Der Einsatz von Herbiziden auf den Plantagen ist enorm


BILDUNG UND WIRTSCHAFT<br />

61<br />

TIPP FÜR OLDIES BUT GOLDIES:<br />

Stilechte Weißrandreifen für in die Jahre gekommene<br />

Schätzchen gibt es auch als Runderneuerte – ganz im Sinne<br />

der Nachhaltigkeit.<br />

mer Verfallsprozess die Umwelt schwer belastet. Laut des<br />

Verbunds der Zertifizierten Altreifen Entsorger (ZARE)<br />

wurden in Deutschland allein im Jahr 2023 über 31.000<br />

Reifen illegal in der Umwelt entsorgt. ZARE appellierte<br />

daher Ende 2023 an Werkstätten und Autofahrer*innen,<br />

Altreifen nur an zertifizierte Entsorger abzugeben, um<br />

eine illegale Ablagerung zu verhindern und gleichzeitig<br />

dafür zu sorgen, dass die Altreifen dem bestmöglichen<br />

Verwertungszweck zugeführt werden. Seriöse<br />

Dienstleister lassen sich die Entsorgung selbstverständlich<br />

bezahlen, wobei Entsorgung nicht immer<br />

mit Recycling gleichzusetzen ist. Als Heizmaterial<br />

in den Öfen von Zementfabriken verfeuert, werden<br />

die wertvollen Komponenten von Altreifen endgültig<br />

zerstört.<br />

Recycling vom Bodensee<br />

Doch es geht auch anders. Am Bodensee investiert die regionale<br />

Wirtschaft Millionen in modernes Reifen-Recycling.<br />

So verfolgt Zeppelin Systems in Friedrichshafen<br />

das Ziel, rund 60.000 Tonnen Reifen im Jahr in die Kreislaufwirtschaft<br />

hinüberzuretten. Nicht umsonst ist Zeppelin<br />

Systems Friedrichshafen (ZF) Teil der Allianz Zukunft<br />

Reifen (AZuR), die sich für eine nachhaltige Reifen-Kreislaufwirtschaft<br />

in Europa politisch wie wirtschaftlich stark<br />

macht. Neureifen sollen möglichst nachhaltig hergestellt<br />

und Altreifen durch Runderneuerung, Reparatur oder Recycling<br />

im Wertstoff-Kreislauf gehalten werden.<br />

Im März 2023 hat Zeppelin Systems die Zeppelin Sustainable<br />

Tire Alliance gegründet und bietet damit – nach<br />

eigener Aussage – alle benötigten Lösungen, um die Kreislaufwirtschaft<br />

im Bereich der Reifenproduktion zu unterstützen.<br />

Das Zauberwort? Pyrolyse. Dabei wird Gummi aus<br />

Altreifen in die Stoffe Gas, Öl und recovered Carbon Black<br />

(rCB) zerlegt, die dann wiederum in der Herstellung von<br />

Textilien, neuen Reifen, Gummikomponenten, Kunststoffen,<br />

Stahl oder Flugzeugtreibstoff verwendet werden können.<br />

So soll das polnische Unternehmen ReOil, Teil der Zeppelin<br />

Sustainable Tire Alliance, nach Fertigstellung einer<br />

zweiten Pyrolyse-Anlage durch ZF pro Jahr 60.000 Tonnen<br />

Altreifen in die nachhaltige Kreislaufwirtschaft zurückführen<br />

können. Ganz schön viel Gummi.<br />

Weißes Gold<br />

Apropos Gummi. Wo kommt der Hauptbestandteil eines jeden<br />

Autoreifens, der Naturkautschuk, eigentlich her? Die<br />

weltweit größten Produzenten vom „weißen Gold“ sind<br />

Thailand und Kambodscha. Laut der WDR-Dokumenta-<br />

© WDR/Michael Höft<br />

Lokale sogenannte „Kautschukfürsten“ sind die ersten Zwischenhändler.


62 BILDUNG UND WIRTSCHAFT<br />

tion „Schmutzige Reifen: Ein Milliardengeschäft“ aus dem<br />

Jahr 2019 werden auf thailändischen Kautschuk-Plantagen<br />

jährlich über vier Millionen Tonnen Kautschuk geerntet.<br />

Allein in den vergangenen 30 Jahren sei die Produktion<br />

um 300 Prozent gestiegen. Der Hunger nach Kautschuk<br />

verlangt nach Fläche und zerstört intakten Regenwald.<br />

Doch Kautschuk-Plantagen stellen nicht nur ein ökologisches,<br />

sondern auch ein soziales Problem dar. Laut den Recherchen<br />

des WDR arbeiten die Tagelöhner*innen bis zu<br />

12 Stunden am Tag, meist in der Nacht, und das für weniger<br />

als die Hälfte des thailändischen Mindestlohns. Tausende<br />

Landarbeiter*innen sollen durch den Einsatz des hochgiftigen<br />

Herbizids „Paraquat“ jedes Jahr ums Leben kommen,<br />

weil keine adäquate Schutzkleidung zur Verfügung<br />

steht. In Kambodscha verpachtet die Regierung unter Beihilfe<br />

des Militärs Land ohne Rücksicht auf die eigentlichen<br />

Besitzverhältnisse und zwingt die enteigneten Familien<br />

auf diese Weise, als Tagelöhner*innen auf ihrem ehemals<br />

eigenen Land zu arbeiten. Durch die Zwischenhändler*innen<br />

lässt sich die genaue Herkunft von Naturkautschuk oft<br />

nicht rückverfolgen. Dennoch betonen deutsche Konzerne<br />

wie beispielsweise Continental auf Anfrage des WDR, sie<br />

würden „natürliche Rohstoffe gewissenhaft“ verwenden.<br />

Recycling Royale<br />

Was wäre gewissenhafter als ein möglichst sparsamer Verbrauch?<br />

Beim „Königsweg der nachhaltigen Reifen-Kreislaufwirtschaft“<br />

(AZuR) werden alte Reifen sorgfältig geprüft,<br />

runderneuert und zurück auf die Straße geschickt.<br />

Laut einer Studie des Fraunhofer Instituts im Auftrag der<br />

Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) spart die Runderneuerung<br />

gegenüber der Neureifenherstellung rund<br />

zwei Drittel Rohstoffe (vor allem Kautschuk), über 60 Prozent<br />

CO 2<br />

-Emissionen und rund 50 Prozent Energie (Strom<br />

und Gas). Runderneuerte Markenreifen für Pkw, Lkw und<br />

Nutzfahrzeuge hätten erwiesenermaßen dieselbe Qualität,<br />

Sicherheit und Laufleistung wie vergleichbare Neureifen,<br />

seien in der Anschaffung um bis zu 30 Prozent günstiger<br />

und bieten klare ökologische Vorteile. Und es gibt sie<br />

sogar „made in Germany“: Der deutsche Hersteller King-<br />

Meiler produziert seit über sechzig Jahren runderneuerte<br />

Reifen – mit Erfolg. Im Februar 2024 veröffentlichte die<br />

AZuR eine Meldung, dass der Chemiekonzern BASF seine<br />

Betriebsfahrzeuge am Stammsitz Ludwigshafen sukzessive<br />

mit runderneuerten Markenreifen von King-Meiler ausstatten<br />

werde. Auch im Motorsport sind runderneuerte Reifen<br />

erfolgreich, und im Flugverkehr schon lange gang und<br />

gäbe. Der gesunde Menschenverstand verbietet also jegliche<br />

Bedenken in puncto Sicherheit. Doch was ist mit dem<br />

Fahrgefühl, dem ästhetischen Empfinden, dem Savoir de<br />

Vivre? Ein runderneuerter Premium-Reifen fährt sich wie<br />

ein Mittelklasse-Reifen, sieht aus wie ein Mittelklasse-Reifen<br />

und riecht so fabrikneu nach Gummi, wie man es sich<br />

nur wünschen kann. Dazu kommt das federleichte Gefühl<br />

eines guten Gewissens und das verheißungsvolle Knistern<br />

der Scheine, die man beim Kauf gespart hat. Savoir de Vivre,<br />

aber richtig!<br />

DER WEG IST DAS ZIEL:<br />

Mit Inkrafttreten des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes<br />

im Januar 2024 haben Autofahrer*innen eine höhere<br />

Chance, die Herkunft ihres Autoreifens nachvollziehen zu<br />

können und eine informierte Kaufentscheidung zu treffen.<br />

© King Meiler<br />

Aus alt mach neu: Impressionen aus der Produktion von Runderneuerten von King Meiler


BILDUNG UND WIRTSCHAFT<br />

63<br />

Anzeige<br />

SPIEGEL DER SEELE<br />

Gackernde Hühner, grasende Ponys und Pferde auf den umliegenden Weiden, am Ufer des<br />

kleinen Weihers steht ein Graureiher im Schilf. Wer auf den Mühlhaldenhof kommt, taucht<br />

ein in eine idyllische Welt. Hier arbeitet Ildikó Buchner mit ihrer Stute Ligah und ihrer<br />

Hündin Csipke im pferdegestützten Coaching.<br />

Auf der kleinen Weide, die sich auf einem Hügel<br />

hinter dem Hof versteckt, sitzt man mit<br />

einem Blick über die ganze Landschaft. Man<br />

spürt den Wind, ein paar Krähen kreisen am<br />

Himmel, Ruhe stellt sich ein. Während man<br />

mit Ildikó die thematische Ausrichtung des<br />

Coachings bespricht, bewegt sich Ligah frei<br />

auf der Wiese. Sie beobachtet ihre Umgebung,<br />

läuft hin und her und frisst ein paar Halme des<br />

frischen Grases. Mit keiner bestimmten Handlungsaufgabe,<br />

jedoch gerne mit der eigenen<br />

Frage oder Ausrichtung aus dem Vorgespräch<br />

darf man als Coaching-Teilnehmer nun auf der<br />

Weide mit der fuchsfarbenen Stute in Kontakt<br />

gehen.<br />

Pferde spüren sehr schnell, wie es im Inneren<br />

eines Menschen aussieht und reagieren<br />

sensibel darauf. Ildikó weiß die Zeichen ihrer<br />

Stute zu deuten. So bekommt man in diesem<br />

Coaching eine sehr direkte und unmittelbare<br />

Rückmeldung auf kleinste Veränderungen,<br />

die von außen überhaupt nicht sichtbar sind.<br />

„Wir Menschen spüren diese Dinge auch, aber<br />

wir brauchen viel länger, um sie zu übersetzen“,<br />

so ist Ildikó überzeugt. „Mithilfe des Pferdes<br />

kommen die Teilnehmer im Coaching viel<br />

schneller zu einem Ergebnis. Meistens gibt es<br />

schon in der ersten Sitzung einen deutlichen<br />

Wendepunkt und ein Aha-Erlebnis.“ Und dafür<br />

braucht es keine Worte. Man darf sich gemeinsam<br />

mit dem Pferd bewegen und die eigene<br />

Thematik von vielen Seiten beleuchten. Man<br />

darf spüren, was sich verändert, wenn man<br />

selbst seine Gedanken oder die eigene Haltung<br />

umstellt. Folgt mir das Pferd? Weicht es<br />

aus? Beschnuppert es mich mit seinen weichen<br />

Nüstern und frisst es mir vielleicht aus<br />

der Hand? Nach einer Weile des Ausprobierens<br />

darf man sich wieder zu Ildikó unter die Bäume<br />

setzen und mit ihr bei einer Tasse Tee besprechen,<br />

wie das eigene Empfinden war und<br />

welche Impulse sie von außen wahrnehmen<br />

konnte. Ziel des Coachings ist eine Stärkung<br />

der Ressourcen und dass man mit einem friedlichen<br />

Gefühl nach Hause geht. Auch wenn die<br />

Themen vielleicht komplex und aufwühlend<br />

waren und die Begegnung mit Ligah in ihrer<br />

Unausweichlichkeit sehr berührend ist. Nach<br />

diesem Coaching kann man sich immer wieder<br />

in Gedanken an diesen magischen Ort zurückbegeben<br />

und für ein paar Momente in die<br />

Ruhe eintauchen, die man neben dem Pferd<br />

finden konnte.<br />

Ildikó Buchner,<br />

Coaching für Privatpersonen und Firmen<br />

+49 170 18 98 74 2<br />

www.coaching.ildiko-buchner.eu


64 BILDUNG UND WIRTSCHAFT<br />

NEWSFLASH<br />

VON<br />

ANDREA VONWALD (TEXTE)<br />

Die Wirtschaft in der<br />

Region Bodensee-<br />

Oberschwaben verharrt<br />

im Krisenmodus<br />

und kann im Abschwung<br />

kaum Boden<br />

gutmachen. Zu diesem<br />

Resultat kommt die<br />

IHK Bodensee-Oberschwaben<br />

in ihrem<br />

Konjunkturbericht.<br />

Die größten Risiken<br />

für die Geschäftsentwicklung<br />

sind weiterhin<br />

der Fachkräftemangel,<br />

die Inlandsnachfrage<br />

und die<br />

Energiepreise. Laut<br />

IHK sehen zudem 40<br />

Prozent der Unternehmen<br />

die deutsche<br />

Wirtschaftspolitik<br />

aktuell als Risiko<br />

für die eigene Geschäftsentwicklung<br />

– deutlich mehr als in<br />

den Vorumfragen. Das<br />

Investitionsklima<br />

kühlt ebenfalls weiter<br />

ab, ein Drittel der<br />

Unternehmen senkt<br />

die eigenen Investitionspläne,<br />

jedes zehnte<br />

will in den nächsten<br />

Monaten nicht investieren.<br />

Teilgenommen<br />

haben an der<br />

Konjunkturumfrage<br />

„Jahresbeginn 2024“<br />

im Januar insgesamt<br />

258 Unternehmen aus<br />

der Region Bodensee-<br />

Oberschwaben.<br />

www.ihk.de/bodensee-oberschwaben<br />

Zwei Preise für den<br />

Thurgau: Sandra Banholzer,<br />

Geschäftsführerin<br />

der Kreuzlinger<br />

Rausch AG, und Alessia<br />

Schrepfer, Mitgründerin<br />

des Perso-<br />

© DHBW Ravensburg<br />

Das Team der DHBW Ravensburg freut sich über die silberne Trophäe beim GWA Junior Agency.<br />

Auszeichnung für die DHBW Ravensburg: Ein Team von Studierenden hat beim bundesweiten GWA<br />

Junior Agency Wettbewerb für Marketingkommunikation eine silberne Trophäe erhalten. Im Zuge<br />

des Wettbewerbs arbeiteten die BWL-Gesundheitsmanagement- und Mediendesign-Studierenden ein<br />

Semester lang mit der Coaching-Agentur „Die Crew“ zusammen. Ziel war es, für das Pharmaunternehmen<br />

ratiopharm eine Kampagne rund um die Zukunft der Apotheken zu konzipieren. Heraus<br />

kam die Idee, dass sich Apotheker*innen mit innovativen Konzepten spezialisieren könnten, beispielsweise<br />

auf Hundemedikamente oder Smoothies gegen Nährstoffmangel. Eingebettet wurde das Ganze<br />

in eine humorvolle Marketingkampagne.<br />

www.ravensburg.dhbw.de<br />

nalverleihs WeNurse<br />

AG in Schönenberg<br />

an der Thur, haben im<br />

März den SEF Women<br />

Award des Swiss Economic<br />

Forum (SEF)<br />

gewonnen. Dieser gilt<br />

in der Schweiz als der<br />

bedeutendste Wirtschaftspreis<br />

für Frauen.<br />

Während Banholzer<br />

zur „Unternehmerin/CEO<br />

des Jahres“<br />

gekürt wurde, erhielt<br />

Schrepfer für den ersten<br />

Freelance-Pool im<br />

Gesundheitswesen<br />

Neue globale Allianz für CO 2<br />

-negatives Methanol:<br />

Die in Lustenau und Lindau ansässige OBRIST<br />

Group, EWU TECH LIMITED sowie deren Schwesterunternehmen<br />

DSE GREEN TECHNOLOGY Holdings<br />

haben einen bedeutenden Lizenzvertrag<br />

unterzeichnet. Dieser beinhaltet eine Lizenz über<br />

den Technologie-/Intellectual Property-Pool zum<br />

weltweit ersten CO 2<br />

-negativen Energieträger aFuel®<br />

auf Methanol-Basis, über die Kohlenstoffsenke<br />

cSink® sowie über die Direct-Air-Capture-Technologie<br />

OBRIST DAC® und allen dazugehörigen Patenten.<br />

Das gemeinsame Ziel der drei Firmen ist es, die<br />

OBRIST Technologien in bereits konkreten Projekten<br />

in Namibia, Ägypten, Thailand und den USA, für<br />

die schon ein Investmentvolumen im zweistelligen<br />

Euro-Milliardenbereich gesichert ist, zu implementieren.<br />

www.obrist.at<br />

den Award in der Kategorie<br />

„Jungunternehmerin<br />

des Jahres“.<br />

Den Ehrenpreis<br />

für ihr Lebenswerk erhielt<br />

die 70-jährige Zürcherin<br />

Barbara Kux,<br />

die unter anderem die<br />

erste Frau in der Konzernleitung<br />

von Siemens<br />

war.<br />

www.swisseconomic.ch<br />

© OBRIST Group<br />

Investition in die Zukunft:<br />

Die Gemeinde<br />

Aichstetten erhält vom<br />

Land für das Gelände<br />

des bestehenden<br />

Autohofs Aichstetten<br />

an der Autobahn A96<br />

für eine Wasserstofftankstelle<br />

eine Förderung<br />

in Höhe von<br />

2,45 Millionen Euro.<br />

Es ist damit eines von<br />

fünf Projekten, die im<br />

Zuge des Förderprogramms<br />

„Lade- und<br />

Wasserstofftankinfrastruktur<br />

für Langstrecken-Lkw<br />

(LWT)“ gefördert<br />

werden. Hintergrund<br />

des Programms<br />

ist, dass Hersteller bestimmter<br />

Lkw gemäß<br />

der neu beschlossenen<br />

EU-Verordnung<br />

über CO 2<br />

-Emissionen<br />

verpflichtet sind, die<br />

CO 2<br />

-Emissionen ihrer<br />

Nutzfahrzeugflotten zu<br />

reduzieren – 2025 zunächst<br />

um 15 % bis hin<br />

zu 90 % im Jahr 2040<br />

im Vergleich zum Referenzjahr<br />

2019.<br />

www.aichstetten.de<br />

Thomas Wu (CEO von EWU TECH LIMITED), Eduard Meister (CEO der DSE GREEN<br />

TECHNOLOGY HOLDINGS) und Frank Obrist (CEO der OBRIST GROUP) (v.l.n.r.)<br />

beim Handshake nach der beschlossenen Zusammenarbeit


BILDUNG UND WIRTSCHAFT<br />

65<br />

© IG BAU/Tobias Seifert<br />

25. <strong>April</strong> 2024<br />

Hält nicht nur das Geld am Kühlschrank, sondern auch die Arbeiter auf dem<br />

Bau – der „Lohn-Magnet“. Deswegen fordert die IG BAU 500 Euro mehr Lohn.<br />

Deutschland stehe vor einer Sanierungsoffensive, um das Land für die Zukunft<br />

fit zu machen, und braucht dazu fair bezahlte Fachkräfte, so die IG BAU<br />

Südbaden.<br />

„Lohn-Magnet“ für den Bau: Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-<br />

Umwelt (IG BAU) fordert für alle Arbeitenden 500 Euro mehr im Portemonnaie<br />

pro Monat. Im Kreis Konstanz betrifft dies laut IG BAU Südbaden<br />

1.920 Bau-Beschäftigte – vom Kranführer über den Straßenbauer bis<br />

hin zu Büroangestellten. Die bundesweiten Tarifverhandlungen für das<br />

Bauhauptgewerbe haben im Februar begonnen. Nach erfolgloser erster<br />

Runde konnte sich auch im zweiten Anlauf nicht geeinigt werden. Die Verhandlungen<br />

zwischen der IG Bau, dem Bauhandwerk und der Bauindustrie<br />

bezüglich des Lohn-Plus gehen daher, Stand 10. März, weiter.<br />

www.igbau.de<br />

9 - 17 Uhr<br />

SPROUTBOX Intensivberatung<br />

«Finanzierung durch Business Angel»<br />

18 - 21 Uhr<br />

Vorträge und Erfolgsgeschichten<br />

IN KOOPERATION MIT<br />

© Ralf Schäfer<br />

farm - Gründung & Innovation<br />

Bücklestraße 3 • 78467 Konstanz<br />

www.konstanz.farm<br />

QR-CODE SCANNEN<br />

Informationen & Anmeldung<br />

Damit fühlen sich alle wohl!<br />

Kurz nach Sonnenaufgang zieht Fischer Charly Liebsch nur leere Netze an<br />

Bord.<br />

Ist das Ökosystem des Bodensees noch zu retten? Dieser Frage gingen<br />

Fachleute vor wenigen Wochen beim 2. Ökologieforum Bodensee des Fördervereins<br />

Seenforschung Bodensee in Langenargen nach. Die diskutierten<br />

Themen reichten vom Projekt „Seewandel“ über den aktuellen Zustand<br />

der Bodenseefischerei bis zum Kormoran. So wird beispielsweise<br />

davon ausgegangen, dass die aus dem Schwarzmeer eingeschleppte Quaggamuschel<br />

weiter massiv zunehmen und noch mehr Probleme verursachen<br />

wird. Auch die wachsende Kormoran-Population gibt den Expert*innen<br />

zu denken, da die vermutlich aktuell rund 2.000 Kormorane nach deren<br />

Einschätzung jährlich in etwa 300 Tonnen Fisch, davon überwiegend Flussbarsch,<br />

fressen. Die Lage für die Berufsfischer*innen wird dadurch nicht besser,<br />

zumal der Felchen-Bestand weiterhin drastisch sinkt und das Freiwasser<br />

im Ober- und Untersee beispielsweise bereits 2014 mit über 90<br />

Prozent von Stichlingen dominiert wurde.<br />

www.foerderverein-seenforschung.de<br />

Wollmatinger Str. 1 - 78467 Konstanz<br />

www.redwell-bodensee.de


66 BILDUNG UND WIRTSCHAFT<br />

© Universität Konstanz/Inka Reiter<br />

© Universität Konstanz<br />

Auszubildender in den Wissenschaftlichen Werkstätten der Universität<br />

Konstanz. Für ihr exzellentes Berufsausbildungsangebot erhielt die Universität<br />

von der Handwerkskammer Konstanz jüngst das VORAUS-Zertifikat.<br />

Bestplatzierungen gab es für die Universität Konstanz beim CWTS<br />

Leiden Ranking in den Kategorien „Open Access“ und „Internationale<br />

Zusammenarbeit“.<br />

Exzellente Berufsausbildung: Die Handwerkskammer Konstanz hat die<br />

Universität Konstanz im Februar mit dem VORAUS-Zertifikat ausgezeichnet.<br />

Prämiert wurden die Bereiche Wissenschaftliche Werkstätten und<br />

Facility Management für ein attraktives Arbeitsumfeld und vorbildlichen<br />

Einsatz für die künftigen Handwerker*innen. Das Siegel gilt als Qualitätsmerkmal,<br />

das Berufsanfänger*innen bei der Ausbildungsplatzsuche eine<br />

Orientierung geben soll, und bescheinigt der Universität Konstanz Top-Qualität<br />

als Ausbildungsbetrieb. Ausgebildet werden an der Universität jährlich<br />

rund 30 Auszubildende in sieben Ausbildungsberufen in den Bereichen<br />

wissenschaftliche Werkstätten, Facility Management, Tierforschungsanlage,<br />

Bibliothek und IT.<br />

www.uni-konstanz.de<br />

Die Universität Konstanz ist Vorreiterin im Bereich transparenter und unbeschränkt<br />

zugänglicher Wissenschaft (Open Science), und ihre Forschenden<br />

sind international bestens vernetzt. Das bestätigt auch die<br />

neue „Open Edition“ des Centre for Science and Technology Studies<br />

(CWTS) Leiden Rankings 2023, die vollständig auf frei zugänglichen Daten<br />

basiert. Die Universität Konstanz bestätigt darin ihre Top-Platzierungen in<br />

den Kategorien „Open Access“ und „Internationale Zusammenarbeit“.<br />

Im Bundesvergleich steht sie zweimal auf Platz 1 von 57 berücksichtigten<br />

Hochschulen: mit ihrem Anteil der Open-Access-Publikationen sowie dem<br />

Anteil der gemeinsamen Veröffentlichungen mit internationalen Partner*innen<br />

an den Gesamtpublikationen.<br />

www.uni-konstanz.de<br />

Forschung im Bodensee: Die aus<br />

dem Schwarzmeer eingeschleppte<br />

Quaggamuschel bereitet auch<br />

den Wasserwerken Probleme. Das<br />

Wasserwerk des EW Romanshorn<br />

reinigt eine seiner Seewasserleitungen<br />

daher nun, wie es die Regio<br />

Energie Amriswil bereits seit 2021<br />

macht, mit einer Art Bürste und verzichtet<br />

zeitgleich auf ein Sieb am<br />

Ende des Rohres. Um das neue Reinigungssystem<br />

auch in Romanshorn<br />

umzusetzen, musste ein acht<br />

Meter tiefer Schacht gebaut werden.<br />

Insgesamt wurden 1,6 Millionen<br />

CHF in das System investiert.<br />

Dieses presst nun Schaumstoffzapfen<br />

durch die Rohre, die letztendlich<br />

die Muscheln ablösen, vor sich<br />

herschieben und ins Freiwasser befördern.<br />

www.ewromanshorn.ch<br />

Die Quaggamuschel breitet sich seit mehreren Jahren massiv im Bodensee aus.<br />

© Patrick Seeger


BILDUNG UND WIRTSCHAFT<br />

67<br />

Blick auf die Stadt vom Moleturm aus: In Friedrichshafen findet am 21. <strong>April</strong> einer der zahlreichen verkaufsoffenen<br />

Sonntage in der Bodenseeregion statt.<br />

© Stadt Friedrichshafen<br />

Im <strong>April</strong> und Mai laden viele Orte<br />

in der Bodenseeregion zum verkaufsoffenen<br />

Sonntag ein. Los<br />

geht es am 14. <strong>April</strong> in Ravensburg<br />

im Zuge des Mobilitätstags sowie<br />

in Überlingen parallel zum „Überlinger<br />

Frühling“. Am 21. <strong>April</strong> folgen<br />

die verkaufsoffenen Sonntage<br />

in Friedrichshafen im Rahmen von<br />

„Zauberhaftes Friedrichshafen“ und<br />

in Wilhelmsdorf, wo die Gewerbeschau<br />

stattfindet. Auch am 28. <strong>April</strong><br />

haben in zwei Orten die Läden geöffnet<br />

– in Bad Waldsee gemeinsam<br />

mit dem Kultursonntag und in Tettnang<br />

in Verbindung mit dem Frühlingsmarkt.<br />

Weiter geht es am 5.<br />

Mai in Markdorf im Zuge des Dixiefests<br />

sowie in Sigmaringen, wo parallel<br />

das Frühlingfest stattfindet. In<br />

Kempten findet am 9. Mai zusätzlich<br />

zum Jahr- und Händlermarkt<br />

ein verkaufsoffener Feiertag statt.<br />

Am Wochenende der Internationalen<br />

Bodenseewoche lädt Konstanz<br />

schließlich am 26. Mai zum verkaufsoffenen<br />

Sonntag ein.<br />

www.ihk.de/bodensee-oberschwaben<br />

© Bodensee-Wasserversorgung<br />

© Christian Kaufmann<br />

Aufbereitungsanlagen auf dem Sipplinger Berg<br />

4,6 Milliarden anstatt 360 Millionen Euro: Der Bau des neuen<br />

Wasserwerks vor Sipplingen soll nun deutlich mehr als<br />

von der Bodensee-Wasserversorgung (BWV) 2020 ursprünglich<br />

veranschlagt kosten. Als Gründe für die über zehnmal<br />

so hohen Kosten nennt die BWV neben Inflation und Zinsen<br />

vor allem den optionalen Ausbau. Dieser wurde bei der ersten<br />

Hochrechnung ebenso wenig wie die Risiken, die Finanzierungskosten<br />

oder die Preisentwicklung einkalkuliert und<br />

schlägt mit 1,3 Milliarden Euro zu Buche. Der Ausbau soll größere<br />

Wasserabnahmemengen für die Verbandsmitglieder sowie<br />

die Aufnahme von neuen Mitgliedern ermöglichen. Das<br />

Projekt „Zukunftsquelle. Wasser für Generationen“ zielt<br />

darauf ab, die Trinkwasserversorgung bis ins Jahr 2100 sicherzustellen.<br />

Es soll nun stufenweise umgesetzt und im Jahr<br />

2046 fertiggestellt werden. Der Start der Bauarbeiten ist für<br />

2026 geplant.<br />

www.bodensee-wasserversorgung.de<br />

Dr. Philip Häusser gibt am 18. <strong>April</strong> in seinem Abendvortrag beim Wirtschaftsforum Singen<br />

einen Einblick in das Thema Künstliche Intelligenz.<br />

„KI oder K.O.? Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz“: Unter diesem Titel findet<br />

am 18. <strong>April</strong> in der Stadthalle Singen das Wirtschaftsforum Singen statt. Das Event bietet<br />

Möglichkeiten zum Austauschen, Vernetzen und Lernen. Expert*innen aus Wirtschaft<br />

und Wissenschaft teilen hier in Vorträgen, Workshops und Gesprächen ihre Kenntnisse<br />

und Erfahrungen. Teilnehmer*innen erhalten so zahlreiche Impulse und praxisnahe<br />

Tipps rund um das Thema Künstliche Intelligenz. In seinem Abendvortrag „Künstliche<br />

Intelligenz für Einsteiger – Alles was Sie über KI wissen müssen“ gibt Physiker, Autor und<br />

Moderator Dr. Philip Häusser den Gästen beispielsweise einen ersten Einblick in das Thema<br />

KI.<br />

www.stadthalle-singen.de


68 BILDUNG UND WIRTSCHAFT<br />

© Büro Magma<br />

© ZU/Nicolas Bühringer<br />

Kuratorinnen der STAGE Bregenz 2024: Verena Kaspar-Eisert, Fiammetta<br />

Griccioli, Matylda Krzykowski und Elise Lammer (v.l.n.r.)<br />

Erfolgreicher Start: STAGE Bregenz, die neue Messe für zeitgenössische<br />

Kunst, Design und kulturelle Kooperation, begrüßte vom 22. bis 25. Februar<br />

insgesamt 5.500 Besucher*innen im Festspielhaus Bregenz. 45 internationale<br />

Galerien aus neun europäischen Ländern präsentierten Werke<br />

von rund 100 Künstler*innen. Kuratierte Sektionen von Fiammetta Griccioli<br />

und Elise Lammer sowie eine von Verena Kasper-Eisert kuratierte Sonderausstellung<br />

mit Fotografien aus der Sammlung des Landes Vorarlberg sorgten<br />

in Verbindung mit der Hauptsektion und dem Rahmenprogramm für<br />

viel Abwechslung. Zu den Hauptanliegen der von Gründer und Geschäftsführer<br />

Renger van den Heuvel initiierten STAGE Bregenz zählt die Aktivierung<br />

der kulturellen Kraft der Bodenseeregion.<br />

www.stage-bregenz.art<br />

Die Aufgabe des ZU-Standorts am Seemooser Horn ist erstmal vom Tisch,<br />

geprüft werden soll aber, ob ein Teil der Räume unterviermietet werden kann.<br />

Unterstützung für die Zeppelin-Universität (ZU): Auch für dieses Jahr erhält<br />

die ZU von der Stadt beziehungsweise der Zeppelin-Stiftung zusätzliche Finanzmittel.<br />

Der Gemeinderat hat Ende Februar eine Restrukturierungshilfe<br />

in Höhe von 2,9 Millionen Euro bewilligt. Die Suche nach einem externen<br />

Partner für die ZU läuft aktuell noch. Die potenzielle Aufgabe eines Standorts<br />

wurde geprüft, jedoch verworfen. Neue Studiengänge ab Herbst sowie<br />

attraktive Stipendien sollen zudem dafür sorgen, dass wieder mehr<br />

Studierende an die ZU kommen. Aufgrund von Nachwirkungen der Corona-<br />

Pandemie, stark gestiegenen Energiekosten, der Inflation sowie der gesunkenen<br />

Studierendenzahlen befindet sich die ZU seit dem vergangenen Jahr<br />

in finanziellen Nöten.<br />

www.zu.de<br />

© Vatorex AG<br />

Das Winterthurer Unternehmen Vatorex und die neuseeländische Imkerei Waiau<br />

Apiaries haben Ende 2023 einen mittelgroßen Versuch mit 600 beheizbaren Waben<br />

von Vatorex, die bei der Bekämpfung der Varroamilbe helfen sollen, gestartet. Insgesamt<br />

90 Völker wurden dazu auf sechs Bienenstände verteilt. Der Versuch dient laut den<br />

Vatorex-Gründern Willi und Pascal Brunner und Renato Cortesi als wichtiger Schritt auf<br />

dem Weg zu den großangelegten kanadischen Versuchen, die nun im <strong>April</strong> beginnen<br />

sollen. Die Versuche in Neuseeland ermöglichen gemäß den Unternehmern einen großen<br />

Fortschritt in der Produkt- und Betriebsreife und auch der Bruterkennungsalgorithmus<br />

kann so weiterentwickelt werden.<br />

www.vatorex.com<br />

Das Vatorex-Gründer-Team: Willi Brunner, Pascal Brunner und Renato Cortesi (v.l.n.r.)<br />

Anzeige<br />

INNERE<br />

SCHÖPFERMACHT<br />

Christine Blessing, spiritueller Lifecoach, und Katja Hengstler, Lifecoach<br />

und Speaker, laden am 26. und 27. <strong>April</strong> jeweils um 19 Uhr zu einem Lifecoaching-Seminar<br />

auf die Insel Reichenau ein. Im Café Bienenhof gehen<br />

sie der Frage „Wer bist du wirklich?“ nach und geben den Teilnehmenden<br />

die Möglichkeit, sich neu auszurichten, zur inneren Stärke zu<br />

finden und persönlich zu wachsen. Neben Aufstellungsarbeit und geführten<br />

Meditationen bietet das Seminar auch Embodyment- und Bewusstseinsübungen<br />

sowie Mindsetimpulse. Anmeldeschluss ist am 20.<br />

<strong>April</strong>, die Teilnahmegebühr liegt zwischen 120 und 180 Euro, je nach finanzieller<br />

Lage und Wertschätzung. (av)<br />

26.+27.04., 19–21.30 Uhr<br />

Café Bienenhof<br />

Freiherr-von-Hundbiß-Straße 14<br />

D-78470 Insel Reichenau<br />

Anmeldung:<br />

Christine Blessing | +49 (0)152 04 31 00 82 | blessing.lifecoach@yahoo.com<br />

Katja Hengstler | +49 157 72 15 09 74 | lifecoach@machdichgross.com


BILDUNG UND WIRTSCHAFT<br />

69<br />

© Amit Shah<br />

23 JAHRE<br />

„Lebendige Unternehmen<br />

lernen von der Natur“, das<br />

ist das Thema von Stefanie<br />

Aufleger, seit 23 Jahren<br />

Business-Coach aus Konstanz.<br />

Mit ihren Klienten ent -<br />

wickelt sie naturkonforme<br />

Strategien und zeigt ihnen,<br />

wie sie auf „natürliche Weise“<br />

ihr Leben stabil und leicht<br />

gestalten können.<br />

Weitere Infos unter: STEAUF.de<br />

FAIR-FÜHRUNG ZUR<br />

VERANTWORTUNG<br />

DAFÜR ODER DAGEGEN<br />

In einer Ära, in der „Wokeness“ und Engagement gegen<br />

Missstände dominieren, verschwimmt oft die essentielle<br />

Frage: „Was entfacht unsere Leidenschaft, wofür setzen<br />

wir uns ein?“ Diese Betrachtung enthüllt eine bequeme<br />

Wahrheit unserer Zeit – es erscheint leichter, sich einer<br />

Gegenbewegung anzuschließen, als aktiv für eine Sache<br />

zu stehen und Teil ihrer Verwirklichung zu sein.<br />

Der erfahrene Konstanzer Unternehmer und Partner der Anchor<br />

Group, Amit Shah, teilt sein Wissen gern<br />

MONEY, MONEY,<br />

MONEY<br />

Unternehmensgründende sind besonders in der Frühphase,<br />

der sogenannten Seedphase, auf Startkapital angewiesen.<br />

Beim Founders Finance Day 2024 dreht sich bei farm – Gründung<br />

& Innovation alles um Startup-Finanzierung und Investor<br />

Relations. Business-Angel Dr. Hauke Hansen steht in der<br />

SPROUTBOX Intensivberatung ab 9 Uhr als persönlicher Coach<br />

und Sparringpartner für individuelle Gespräche und Fragestellungen<br />

zum Thema Finanzierung zur Verfügung. Um 18<br />

Uhr startet die Abendveranstaltung mit inspirierenden Kurzvorträgen<br />

in Kooperation mit dem Startup Netzwerk Bodensee<br />

und der international agierenden Beratungs- und Investmentfirma<br />

Anchor Group.<br />

25.04., ab 9 Uhr<br />

farm – Gründung & Innovation<br />

Bücklestraße 3<br />

D-78467 Konstanz<br />

www.konstanz.farm<br />

KOLUMNE STEAUF-WERKSTATT<br />

Das ständige Dagegensein entzieht uns Energie. Es ist<br />

ein Sog, der Kraft kostet, anstatt zu nähren. Im Gegensatz<br />

dazu birgt die positive Energie persönlichen Engagements<br />

ein unerschlossenes Potenzial zum Vorschein.<br />

Sie weckt uns morgens mit der Hoffnung: „Was kann ich<br />

heute bewirken?“, statt mit dem Gedanken „Wann endet<br />

dieser Tag?“.<br />

Der Weg des Widerstands ist anziehend, weil echtes Engagement<br />

Arbeit bedeutet. Es verlangt Zeit, Hingabe und oft<br />

den Mut, gegen den Strom zu schwimmen. Es fordert uns<br />

auf, uns nicht nur als Kritiker, sondern als Teil der Lösung<br />

zu begreifen.<br />

Eine Gesellschaft, die sich mehr durch ihre Visionen als<br />

durch Ablehnung definiert, steht auf festem Grund. Die<br />

Herausforderung liegt nicht im Widerstand, sondern im<br />

Engagement, also im Einsatz für etwas. Das gilt gesellschaftlich<br />

genauso wie beruflich oder privat! Hier, in diesem<br />

kreativen, konstruktiven Raum, entdecken wir unsere<br />

wahre Identität und es gelingt uns, die Welt aktiv zu<br />

(re-)formen, in der wir leben möchten.<br />

Lasst uns also die Bequemlichkeit des Widerstands hinter<br />

uns lassen und die wahre Herausforderung, das wahre<br />

Wachstum, im persönlichen und kollektiven Engagement<br />

finden. FÜR etwas zu stehen ist belebend und sinnstiftend.<br />

In diesem Sinne: Stehe für etwas ein!<br />

Bleib lebendig!<br />

Eure<br />

Stefanie<br />

STEAUF.de


70 KREUZLINGENERLEBEN<br />

© 2023 ADDICTIVE STOCK/Shutterstock<br />

LUST AUF KULTUR?<br />

Zu einer Reise durch Konstanz<br />

und Kreuzlingen zum<br />

Thema „Geplatzte Stadt(t)<br />

räume“ lädt das Museum<br />

Rosenegg ein. Nicht realisierte<br />

architektonische und<br />

stadtplanerische Entwürfe,<br />

verheißungsvolle Utopien<br />

oder abschreckende Dystopien<br />

lassen sich in der Ausstellung<br />

und auf einer Velotour<br />

erleben.<br />

Vernissage:<br />

Freitag, 19. <strong>April</strong>, 19 Uhr.<br />

www.museumrosenegg.ch<br />

Das neue Familien- und<br />

Sportbad Egelsee lockt<br />

nicht nur mit modernen Becken,<br />

sondern auch mit Kunst<br />

unterschiedlicher Materialität,<br />

Stil und Funktionalität.<br />

Führung „Kunst am Bau“:<br />

Mittwoch, 24. <strong>April</strong>, 18.30 Uhr.<br />

www.kreuzlingen.ch<br />

Der Gartentag findet unter dem Motto „bunt & wild“ statt.<br />

DER FRÜHLING<br />

WIRD BUNT!<br />

Das Leben findet endlich wieder draußen statt. Ob am Gartentag, auf dem Markt oder<br />

bei kulturellen Programmpunkten – Kreuzlingen inspiriert.<br />

Unter dem Motto „bunt & wild!“ wird am Samstag, 4. Mai, 10 Uhr der<br />

traditionelle Kreuzlinger Gartentag auf dem Boulevard eröffnet. Besucherinnen<br />

und Besucher dürfen sich auf die frischen Ideen und die<br />

blühenden Inspirationen der rund 40 Anbieterinnen<br />

und Anbieter aus der grünen Branche,<br />

von Vereinen und Verbänden sowie der engagierten<br />

Detaillisten freuen. Zudem lockt ein abwechslungsreiches<br />

kulinarisches Angebot. Als<br />

Special Guest ist dieses Jahr Corinne Mathis<br />

mit dabei. Die mehrfache Schweizer Meisterin<br />

in verschiedenen Disziplinen im Tanzen und<br />

Turnen präsentiert zusammen mit weiteren<br />

Künstlern Akrobatik und Tanz vom Feinsten.<br />

Frisch, knackig, farbenfroh: Jeden Samstagvormittag<br />

präsentieren die Kreuzlinger Marktfahrer<br />

vor dem Stadthaus am Boulevard ein erlesenes<br />

Angebot an Backwaren, Käse, Fisch, Blumen<br />

und Bio-Gemüse. Neben diesem kleinen,<br />

aber feinen Wochenmarkt gibt es zweimal jährlich<br />

mit dem „Chrüzlinger Markt“ einen erweiterten Markt mit allem, was<br />

das Feinschmeckerherz begehrt, sowie Produkten aus dem kunsthandwerklichen<br />

Bereich. Doch auch vor dem Einkaufszentrum Karussell oder<br />

© Stadt Kreuzlingen<br />

am Kursschiffhafen lässt sich das Leben genießen.<br />

Die Kreuzlinger Stadt-Inseln sind ein Pilot-<br />

Projekt und laden zum Verweilen ein. Die neuen,<br />

mobilen Platzgestaltungen wurden im vergangenen<br />

Spätsommer installiert und verschönern<br />

seither den öffentlichen Raum im Zentrum. Sie<br />

stehen für eine bessere Aufenthaltsqualität,<br />

Platz für Begegnungen und mehr Grün.<br />

4.5.–1.9. Ausstellung Katja Schenker<br />

„Die Augen der Hand“ Kunstraum Kreuzlingen<br />

04.05., 10 Uhr | Kreuzlinger Gartentag<br />

01.06. | Chrüzlinger Markt<br />

CH-8280 Kreuzlingen<br />

www.kreuzlingen.ch<br />

Katja Schenker „Einsinken“


KREUZLINGENERLEBEN<br />

71<br />

© Stadt Kreuzlingen<br />

VORSCHAU<br />

26. Mai: „Internationaler Museumstag“, gratis Eintritt<br />

in den Kreuzlinger Museen<br />

31. Mai, 18.30 Uhr: „Blütenzauber – Der Kräutergarten<br />

im Jahresverlauf“, Führung „Natur Entdecken“, Rausch<br />

Kräutergarten, Seeburgpark<br />

1. Juni 11–23 Uhr: „Kult-X Festival“, Kulturzentrum<br />

Schiesser. Die Vielfalt der Kreuzlinger Kulturszene präsentiert<br />

Workshops und Darbietungen. Geboten ist ein buntes<br />

Programm mit Kurzfilmen, Konzerten, Tanz, Theater,<br />

Jam Sessions und Kulinarik.<br />

© Stadt Kreuzlingen<br />

Die Stadt-Inseln laden zum Verweilen ein. | oben: Chrüzlinger Markt<br />

Erlebnis<br />

Glück<br />

VeloPicknick<br />

Konstanz / Kreuzlingen | ab 10.30 Uhr<br />

Klein Venedig<br />

28. <strong>April</strong> 2024<br />

TOUR<br />

ÜBER DIE<br />

GRENZE<br />

DIE GENUSSWELT DER<br />

CHOCOLAT STELLA<br />

BERNRAIN!<br />

Shoppen Sie Schoggi nach Herzenslust – nachhaltig verpackt<br />

oder unverpackt. Gönnen Sie sich eine genüssliche Auszeit<br />

im Café Stella mit Spielecke und grosser Terrasse. Schauen<br />

Sie direkt bei der Produktion zu oder reisen Sie an der<br />

animierten Bildwand durch die grosse Welt der Schokolade.<br />

Unsere Öffnungszeiten:<br />

Dienstag bis Freitag: 9.00–18.00 Uhr<br />

Samstag: 9.00–17.00 Uhr<br />

www.cafe-stella.ch<br />

Chocolat Bernrain AG · Bündtstrasse 12 · 8280 Kreuzlingen<br />

Tel: +41 71 677 93 93 · schoko-laden@swisschocolate.ch<br />

cafestellaofficial<br />

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Zertifiziert<br />

als „Green<br />

Event BW“


72 LINDAUERLEBEN<br />

ZWEI KÜNSTLER,<br />

EINE FASZINATION<br />

Christo und Jeanne-Claude vor dem Verhüllten Reichstag, Berlin 1995 | Foto: Wolfgang Volz | © Christo and Jeanne-Claude Foundation<br />

„Christo und Jeanne-Claude – Ein Leben für die Kunst“ – die Ausstellung über die beiden<br />

Ausnahmekünstler ist ab 13. <strong>April</strong> im Kunstmuseum Lindau zu sehen. Die Werkschau zeigt rund<br />

70 Werke von Christo, großartige Original-Zeichnungen, detailreiche Collagen, frühe Objekte und<br />

faszinierende Fotografien: Außergewöhnliche Werke, die die Welt auf diese Weise selten zu sehen<br />

bekommt – und zugleich die erste umfassende Museumsschau zu Christo und Jeanne-Claude in<br />

Süddeutschland.<br />

VON SUSI DONNER<br />

Die Ausstellung ist in enger Zusammenarbeit<br />

mit der Christo und Jeanne-Claude Foundation<br />

(New York) entstanden. Sie lässt eindrucksvoll<br />

nachvollziehen, wie Christo und Jeanne-Claude<br />

gearbeitet haben, und dokumentiert die lebenslange<br />

Reise der beiden Ausnahmekünstler,<br />

die immer wieder zu ihren monumentalen<br />

Großprojekten geführt hat – Projekte, die<br />

Millionen von Menschen verbunden und ihren<br />

Blick auf die Welt verändert haben.<br />

Christos Neffe gefällt die Schau<br />

Wie authentisch die Schau in Lindau ist, zeigt<br />

sich nicht zuletzt an der Tatsache, dass Vladimir<br />

Yavachev, Christos Neffe, als Vertreter der<br />

Foundation persönlich beim Aufbau der Sonderausstellung<br />

in Lindau anwesend war und<br />

ihr seinen Segen gegeben hat. Vladimir Yavachev<br />

war Weggefährte des Künstlerpaares,<br />

arbeitete eng mit ihm zusammen und reali-<br />

Christo, Verhüllter Reichstag (Projekt für Berlin), 1993 | Zweiteilige Zeichnung: Bleistift, Kohle,<br />

Pastellkreide, Fotografie von Wolfgang Volz, technische Daten, Stoffmuster und Kreppband | A: 38 x 244<br />

cm, B: 107 x 244 cm | Sammlung Würth, Inv. 2230 | Foto: Wolfgang Volz | © Christo and Jeanne-Claude<br />

Foundation/ VG Bild-Kunst, Bonn


LINDAUERLEBEN<br />

73<br />

VERNISSAGE FÜR ALLE:<br />

Die Ausstellungseröffnung wird am 12. 04.2024, ab 19.30 Uhr<br />

mit einer Vernissage für alle vor dem Kunstmuseum gefeiert.<br />

bodenseefestival.de<br />

bodenseefestival.de<br />

sierte zuletzt die Verhüllung des Pariser Triumphbogens im Jahr 2020.<br />

Christo hatte alle Pläne und Zeichnungen noch vor seinem Tod, am 31.<br />

Mai 2020, fertiggestellt.<br />

Hunderttausende gingen über den Iseosee<br />

Christo und Jeanne-Claude haben den Berliner Reichstag verhüllt. Sie<br />

haben einen gigantischen Vorhang zwischen zwei Berghänge in Colorado<br />

gespannt und es Hunderttausenden von Menschen ermöglicht, über<br />

das Wasser des Iseosees zu gehen. Ihre monumentalen Projekte wurden<br />

zu zeitweiligen Pilgerstätten auf der ganzen Welt. Die Schau in Lindau<br />

gewährt Einblicke in das Schaffen und Lebenswerk des Künstlerpaares,<br />

das sich stets mit Leidenschaft und Überzeugung für seine Kunst<br />

im öffentlichen Raum einsetzte und im Übrigen alle Arbeiten selbst finanziert<br />

hat.<br />

Vergängliches für die Ewigkeit festgehalten<br />

Die Ausstellungsbesucherinnen und -besucher erleben neben den<br />

kühnsten Träumen des Künstlerpaares und den originalen Werken von<br />

Christo den besonderen Blick des exklusiven Fotografen Wolfgang Volz.<br />

Seit 1972 hat er in enger Zusammenarbeit mit dem Paar die internationalen<br />

Projekte dokumentarisch begleitet. Vor allem seine Aufnahmen<br />

haben dazu beigetragen, die Entwicklung und Realisierung der einzigartigen<br />

Kunstwerke für eine breite Masse erlebbar zu machen. So sind<br />

sowohl die Skizzen und Collagen als auch die Fotografien zu eigenständigen<br />

Kunstwerken geworden, die die Vergänglichkeit der Projekte dokumentieren<br />

und sie gleichzeitig unvergesslich machen.<br />

In vollkommener Perfektion<br />

Die Schau trägt den Untertitel „Ein Leben für die Kunst“, denn sie beleuchtet<br />

auch die berührende Geschichte des wohl bedeutendsten<br />

Künstlerduos unserer Zeit, das sich auf Augenhöhe begegnete, sich<br />

gegenseitig unterstützte und nicht ohne einander konnte. Christo und<br />

Jeanne-Claude sind am selben Tag, am 13. Juni 1935, geboren, er in Bulgarien,<br />

sie in Marokko. Sie begegneten sich 1958 in Paris und wurden<br />

ein Paar. Gemeinsam verwirklichten sie ihre aufsehenerregenden Projekte.<br />

Er war dabei der Visionär, der bereits in vollkommener Perfektion<br />

in seinen Zeichnungen jede Falte festlegte, sie das Kommunikationstalent.<br />

Beide waren getrieben von einer fast schon kindlichen Freude,<br />

über Grenzen zu gehen, gemeinsam konnten sie begeistern. Nach dem<br />

Tod von Jeanne-Claude im Jahr 2009 arbeitete Christo allein weiter.<br />

Kunst auf der ganzen Insel<br />

Kuratiert wird die diesjährige Sonderausstellung von Prof. Dr. Roland<br />

Doschka und von Dr. Sophie Sümmermann. Es ist die erste Ausstellung<br />

des Kunstmuseums Lindau, die nicht nur im Museum selbst, sondern<br />

auch durch großformatige Fotografien im Außenraum auf der Lindauer<br />

Insel zu sehen sein wird. Kulturamtsleiter Alexander Warmbrunn:<br />

„Das Werk von Christo und Jeanne-Claude geht weit über die bekannten<br />

Verhüllungsaktionen hinaus – unsere Ausstellung erzählt die Geschichte<br />

dieses außergewöhnlichen Paares, das zu einer Künstlerperson<br />

verschmolzen ist.“<br />

© ACT © ACT Joanna Joanna Wizmur<br />

DI 30.04.<br />

19:30 Lindau<br />

Theater<br />

19:30 Lindau<br />

Lindau<br />

Theater Lindau<br />

© Christo and Jeanne-Claude Foundation; Foto: Bob Kiss<br />

Playground –<br />

Ein Kaleidoskop<br />

der Klangfarben<br />

Camille Bertault Gesang<br />

David<br />

Camille<br />

Helbock<br />

Bertault<br />

Piano,<br />

Gesang<br />

Percussion, Effekte<br />

David Helbock Piano, Percussion, Effekte<br />

Jazzprogramm mit Stücken von<br />

Egberto Jazzprogramm Gismonti, mit David Stücken Helbock, von<br />

Thelonious Egberto Gismonti, Monk u. David a. Helbock,<br />

Thelonious Monk u. a.<br />

Tickets:<br />

kultur-lindau.de Tickets: und hier online:<br />

kultur-lindau.de und hier online:<br />

KUNSTMUSEUM LINDAU<br />

13. <strong>April</strong> – 13. Oktober 2024<br />

„Christo und Jeanne-Claude – Ein Leben für die Kunst“<br />

Kunstmuseum Lindau | Maximilianstraße 52 | D-88131 Lindau<br />

13.04.–13.10. | täglich 10–18 Uhr<br />

www.kultur-lindau.de


74 KULTUR | BÜHNE<br />

PLÄDOYER FÜR<br />

VERSTÄNDNIS<br />

Das Theater Konstanz bringt im <strong>April</strong> ein ganz besonderes Stück in<br />

die Spiegelhalle. In „Unter anderen Umständen“ geht es um Verlust<br />

und Trauer, genauer gesagt, um ein Paar, das ein Kind erwartet und<br />

es verliert.<br />

VON STEFANIE GÖTTLICH<br />

Ansinnen des Theater-Duos Susanne<br />

Frieling und Florian Schaumberger<br />

ist es, den bestehenden Mangel an<br />

Trauerkultur aufzudecken und den<br />

Zuschauenden Wege aufzuzeigen, wie<br />

sie mit betroffenen Paaren oder Familien<br />

umgehen könnten. Die beiden haben<br />

in der letzten Spielzeit sehr erfolgreich<br />

das Stück „Karl!“ über Geschwisterkinder<br />

(Geschwister von Menschen<br />

mit Behinderung) entwickelt und hier<br />

bewiesen, dass sie schwere Sujets mit<br />

einer gewissen Leichtigkeit erzählen<br />

können. Nun geht es wieder um ein<br />

Thema, das sie aus dem Kreis der Betroffenen<br />

in die Gesellschaft tragen.<br />

Im Interview gewähren sie Einblicke<br />

in ihre Arbeit.<br />

<strong>akzent</strong>: Worum geht es in „Unter anderen<br />

Umständen“?<br />

Wir beschäftigen uns mit dem Themengebiet<br />

der Stillen Geburten und<br />

der Sternenkinder. Im Stück folgen<br />

wir kammerspielartig einem Paar von<br />

dem Moment an, an dem sie von der<br />

Schwangerschaft erfahren, bis hin zu<br />

dem Moment, an dem sie das Kind beerdigen,<br />

und in der Trauerphase danach.<br />

Das Stück erzählt chronologisch<br />

die Tragik eines solchen Schicksals<br />

und thematisiert so unsichtbare Elternschaft.<br />

<strong>akzent</strong>: Was war die Intention, das<br />

Thema aufzugreifen?<br />

Es gab im Freundeskreis einen Vorfall,<br />

bei dem Eltern ihr Kind verloren<br />

haben, der große Hilflosigkeit ausgelöst<br />

hat und die Einsicht, wie wenig<br />

die Gesellschaft mit dieser Form der<br />

Trauer umgehen kann. Das zeigt auch


KULTUR | BÜHNE<br />

75<br />

die Reaktion der Leute, wenn sie erfahren,<br />

um was es in unserer Stückentwicklung<br />

geht. Die einen winden<br />

sich und sprechen von einem „schwierigen<br />

Thema“, die anderen fühlen sich<br />

direkt angesprochen und berichten<br />

über eigene Erfahrungen mit diesem<br />

Thema. Das zeigt, wo dieses Stück verankert<br />

ist. Die Unsicherheit und der<br />

Unwille oder das Unvermögen, darüber<br />

zu sprechen, haben mit Unwissenheit<br />

zu tun und hier wollen wir Abhilfe<br />

schaffen.<br />

<strong>akzent</strong>: Wie haben Sie sich vorbereitet?<br />

© Micha Kübler<br />

Florian Schaumberger und<br />

Susanne Frieling geben Einblicke<br />

in die Stückentwicklung „Unter<br />

anderen Umständen“, die in<br />

Konstanz uraufgeführt wird.<br />

Die Premiere ist am 6. <strong>April</strong>.<br />

Wir haben viel recherchiert und Interviews<br />

mit betroffenen Müttern und<br />

Paaren geführt und festgestellt, dass<br />

es sehr großen Redebedarf gibt. Uns<br />

als Theatermacher*innen interessiert<br />

hierbei ein dokumentarischer Ansatz.<br />

Wir wollen uns auf theatraler Ebene<br />

mit der Realität auseinandersetzen.<br />

Es geht uns um die Frage, wie wir die<br />

Realität ins Theater bringen können.<br />

<strong>akzent</strong>: Auf der Bühne sind Schauspielende<br />

und Laienspieler*innen.<br />

Was reizt Sie an diesem Miteinander?<br />

Es passt zum Konzept, die Realität ins<br />

Theater zu holen. Der Chor setzt sich<br />

zusammen aus ganz unterschiedlichen<br />

Persönlichkeiten. Uns interessiert<br />

die Authentizität, wenn Menschen<br />

auf der Bühne stehen, die als<br />

Expert*innen des Alltags reden. Das<br />

eröffnet eine ganz andere sprachliche<br />

Ebene, macht es realer und bleibt<br />

nicht nur im Schauspielkosmos. Theater<br />

muss die Türen aufreißen und die<br />

Leute reinlassen – sowohl im Publikum<br />

als auch auf der Bühne.<br />

<strong>akzent</strong>: In welcher Form gehen Sie<br />

das Thema an?<br />

Das Stück ist an eine klassische antike<br />

Tragödie angelehnt. Gerade in der Antike<br />

sind es die starken Frauenfiguren,<br />

die mit ihrem Schicksal hadern und<br />

sich diesem mutig stellen. Dieses Motiv<br />

fanden wir sehr stark und passend.<br />

Zudem geht es uns darum, einen gewissen<br />

Voyeurismus unserer Gesellschaft<br />

darzustellen: Was passiert hinter<br />

verschlossenen Türen? Wer hatte<br />

Schuld? Wie ist es passiert? Wie<br />

trauert ein Paar? Eine Gesellschaft,<br />

die zwar hinschaut, aber nicht agiert.<br />

Weil sie sich nicht traut oder weil sie<br />

nicht weiß wie.<br />

<strong>akzent</strong>: Wie setzen Sie das Thema<br />

auf der Bühne um?<br />

Uns hat am meisten interessiert, wie<br />

man abseits beschreibender Situationen<br />

eine Empfindsamkeit schaffen<br />

kann für die Stille. Also genau für<br />

die Momente, in denen Sprache nicht<br />

mehr da ist und ein Gefühl der Ohnmacht<br />

überwiegt. Wie kann man damit<br />

auf der Bühne umgehen, wie füllt<br />

man das, ohne zu konkret zu werden?<br />

Wir wollen ja auf keinen Fall, dass<br />

das Stück zu einer Retraumatisierung<br />

führt.<br />

Das Konzept von der Bühne und den<br />

Videos verfolgt eine assoziative Annäherung,<br />

ein Überprüfen vom Außen<br />

und vom Innen. Wir bieten Überschreibungen<br />

von Alltagssituationen,<br />

in denen sich Paare, die eine Stille Geburt<br />

hatten, erinnert, aber auch geborgen<br />

fühlen können. Wir haben einen<br />

assoziativen Raum geschaffen – mal<br />

laut und dann wieder ganz leise: Eine<br />

Soundcollage aus Alltags- und vielen<br />

Naturgeräuschen, denn schließlich<br />

bricht hier eine Naturgewalt auf einmal<br />

ins Leben.<br />

<strong>akzent</strong>: Kein leichtes Thema, gibt es<br />

Momente des Aufatmens?<br />

Wir wollen keinen Abend schaffen,<br />

der Angst vor dem Thema macht, sondern<br />

wir wollen Berührungsängste<br />

abbauen. Es geht nicht darum, nur<br />

Schwere zu zeigen. Wir beschreiben<br />

einen schweren Zustand und trotzdem<br />

ist es ein Anliegen, dass das Stück<br />

mehr Facetten hat. Miteinander Lachen<br />

zu können ist ganz wichtig, auch<br />

für diese schwere Zeit. Es wird Momente<br />

zum Aufatmen geben, natürlich<br />

immer mit Respekt für das Thema.<br />

Gerade der Chor ist sehr sympathisch<br />

und bringt einen immer wieder<br />

zum Schmunzeln. Auch das Paar kann<br />

miteinander sehr humorvoll und witzig<br />

sein.<br />

<strong>akzent</strong>: Was möchten Sie mit Ihrem<br />

Stück erreichen?<br />

Der Inhalt des Stücks steht im Vordergrund.<br />

Wir hoffen, dass es ein Abend<br />

wird, an dem die Zuschauer*innen<br />

Empathie für die Geschichte entwickeln.<br />

Uns ist wichtig, dass wir mit<br />

dem Stück etwas anregen und Menschen<br />

danach miteinander in Austausch<br />

kommen. Wir appellieren an<br />

die Gesellschaft, das Thema aus der<br />

Tabu-Ecke herauszuholen, und möchten<br />

aufzeigen, was betroffene Familien<br />

brauchen. Denn die Trauer ist da,<br />

es gibt aber keine ausreichenden Rituale<br />

für sie in dieser Gesellschaft,<br />

weil der Verlust für die anderen nicht<br />

sichtbar ist. Wir wollen, dass Eltern in<br />

ihrer Elternschaft anerkannt werden,<br />

egal ob das Kind sichtbar ist oder unsichtbar.<br />

„Theater muss die Türen<br />

aufreißen und die Leute<br />

reinlassen – sowohl im<br />

Publikum als auch auf<br />

der Bühne.“ <br />

SUSANNE FRIELING<br />

www.theaterkonstanz.de<br />

Das Stück läuft im Rahmen des Bodenseefestivals<br />

„vielstimmig | einstimmig“<br />

06.04., 20 Uhr | Premiere<br />

09./10./12./14./19./20./23./25./28.04. +<br />

10./11.05. | weitere Vorstellungen


76 KULTUR | BÜHNE<br />

© Anja Koehler<br />

MUT ZUM<br />

WIDERSTAND<br />

Im Stück „Stromberger oder Bilder von allem“ am Vorarlberger Landestheater<br />

ist das Leben der Bregenzer Krankenschwester Maria Stromberger, die sich 1942<br />

freiwillig ins Grauen des Holocausts begab, Anlass, um sich mit der schwierigen und<br />

widersprüchlichen Aufarbeitung im Nachkriegsösterreich auseinanderzusetzen. Die<br />

Uraufführung ist am 5. und am 7. <strong>April</strong> in Bregenz zusehen.<br />

VON STEFANIE GÖTTLICH<br />

Etwa 80 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges gibt es<br />

immer weniger Zeitzeugen. Die vom Landestheater beauftragte<br />

junge Autorin Gerhild Steinbuch hat die Biografie<br />

von Maria Stromberger, der sich der Vorarlberger Historiker<br />

Harald Walser in seinem Buch „Ein Engel in der Hölle<br />

von Ausschwitz“ widmet, mit der Jetzt-Zeit verknüpft.<br />

Maria Stromberger pflegte im Konzentrationslager nicht<br />

nur Häftlinge, sondern unterstützte<br />

dort auch aktiv die Widerstandsbewegungen.<br />

Zurück in Bregenz<br />

lebte sie zurückgezogen und<br />

arbeitete als Näherin. Sie wurde<br />

mit Vorwürfen konfrontiert, an<br />

Massentötungen beteiligt gewesen<br />

zu sein und wurde erst durch<br />

Aussagen ehemaliger Häftlinge rehabilitiert.<br />

1947 sagte sie in Warschau<br />

im Prozess gegen den Lagerkommandanten<br />

Rudolf Höß aus.<br />

Isabell Campestrini, Vivienne Causemann,<br />

Luca Hass, Rahel Jankowski<br />

© Anja Koehler<br />

Vergangenheit und Gegenwart<br />

Im Stück begeben sich vier junge Protagonistinnen auf die<br />

Suche. Als Kinder der 1990er-Jahre, einer Zeit mit rechtsradikal<br />

motivierten Anschlägen in Österreich und Deutschland,<br />

stellen sie sich die Frage, wie sie dem wieder erstarkenden<br />

rechtsnationalen Denken entgegentreten können. Umgeben<br />

von Zeitschnipseln aus der Vergangenheit und der Gegenwart<br />

in Form von aufwendig zusammengestellten<br />

Ton-Kollagen,<br />

projizierten Bildern und Videos ergründen<br />

sie, was damals geschah<br />

und heute geschieht. Sie fragen<br />

sich, wie sie mit der Erinnerung leben,<br />

dem Vergessen entgegenwirken<br />

und sich den heutigen rechten<br />

Parolen entgegenstellen können.<br />

Mit Maria Stromberger finden sie<br />

ein Vorbild, das ihnen Mut macht.<br />

05. + 07.04., jeweils 19.30 Uhr<br />

Vorarlberger Landestheater<br />

Seestraße 2<br />

A-6900 Bregenz<br />

www.landestheater.org


KULTUR | BÜHNE<br />

77<br />

© Hans Schneckenburger<br />

© zvg Bodensee Burlesque<br />

30 JAHRE<br />

JUGENDCLUB<br />

Die erste Produktion des jugendclub momoll theater in Schaffhausen<br />

feierte 1994 auf der FassBühne Premiere. Das 30-jährige Jubiläum steht<br />

nun im <strong>April</strong> 2024 auf der Bühne des Theaters Bachturnhalle an mit<br />

dem Erzähltheaterstück „Das Kunstseidene Mädchen“ nach dem Roman<br />

von Irmgard Keun. Das Buch aus dem Jahr 1932 erzählt mit Witz und<br />

Klugheit von der Sehnsucht, aus dem Verborgenen in den Fokus der<br />

Aufmerksamkeit anderer zu gelangen. Gleichzeitig wird vom Verlangen<br />

berichtet, eine Welt zu verstehen, die aus den Fugen zu geraten droht.<br />

Zum Jubiläum wird zudem auch eine Fotoausstellung mit Bildern von<br />

Hans Schneckenburger präsentiert.<br />

05.04., 20 Uhr | Premiere<br />

08./09./10.04. | weitere Vorstellungen<br />

Theater Bachturnhalle<br />

Bachstr. 30<br />

CH-8200 Schaffhausen<br />

www.momoll-theater.ch<br />

SUPERFRAUEN<br />

MIT VIEL CHARME<br />

Im Casino des Kulturhaus Caserne wird am 20. <strong>April</strong> mit „Superwomen –<br />

Die Burlesque-Show der starken Frauen“ die Weiblichkeit in vollen Zügen<br />

zelebriert. Das Leben und die Liebe werden gefeiert, wenn Moderatorin<br />

Raketenmieze mit unvergleichlichem Charme durch den Abend<br />

führt, der von Burlesque Bodensee veranstaltet wird. DJ Kim Ska sorgt<br />

für den musikalischen Rahmen. Mit dabei ist die spanisch-italienische<br />

Bombshell Racy Ros, die kurvenreiche Gewinnerin des Ferrara Burlesque<br />

Festivals 2023. Aus dem kühlen Norden kommend, werden Lala<br />

L’More und die mystische Hedda, beide aus Finnland, einheizen und bestimmt<br />

für Hitzewallungen und gute Laune sorgen.<br />

20.04., 20.30 Uhr<br />

Casino Kulturhaus Caserne<br />

Fallenbrunnen 17<br />

D-88045 Friedrichshafen<br />

www.kulturhaus-caserne.de<br />

SWEET SWEET SUGAR<br />

Glitzer, Glamour und Gesang: In der bewährten Mischung aus Profimusik<br />

und Amateurdarstellenden präsentiert die zentrumbühne bottighofen<br />

die 50er-Jahre-Kultkomödie „Sugar – Manche mögen’s heiß“ mit<br />

mitreißender Musik, dynamischen Dialogen und einem Glitzervorhang,<br />

der sich als goldener Faden durch die Handlung zieht. Die beiden<br />

arbeitslosen Musiker Joe und Jerry alias „Josephine“ und „Daphne“,<br />

der hoffnungslos verliebte Millionär Osgood, Sängerin Sugar Kane und<br />

die Mafia dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Regie führt auch in diesem<br />

Jahr Astrid Keller, die ihr Ensemble an 14 verschiedenen Schauplätzen<br />

singen, tanzen und begeistern lässt.<br />

© Fritz Wirz<br />

13.04., 19 Uhr | Premiere<br />

weitere Aufführungen 19.04.–05.05.<br />

Dorfzentrum Bottighofen<br />

Schulstrasse 4<br />

CH-8598 Bottighofen<br />

www.zentrumbuehne-bottighofen.ch<br />

Probenimpression: Simon Bächtiger als „Josephine“


78 KULTUR | BÜHNE<br />

SIE DIESEN MONAT AUF KEINEN FALL VERPASSEN DÜRFEN<br />

BÜHNE WAS<br />

THEATER<br />

D-Baienfurt<br />

Kohlhepp & Boettcher<br />

– Denn Sie wissen<br />

(noch) nicht, was<br />

sie tun<br />

Ein Abend wie eine<br />

Wundertüte! Kohlhepp<br />

und Boettcher zelebrieren<br />

die große Kunst<br />

des Improvisierens in<br />

einer Abendshow und<br />

haben dennoch immer<br />

die Gunst des Publikums<br />

im Sinn.<br />

Hoftheater<br />

10.04., 20.15 Uhr<br />

www.hoftheater.org<br />

D-Friedrichshafen<br />

Niemand wartet auf<br />

dich<br />

In diesem Stück lässt<br />

Lot Vekemans drei<br />

höchst unterschiedliche<br />

Frauenfiguren<br />

zu Wort kommen: Die<br />

85-jährige Gerda, die<br />

Politikerin Ida und die<br />

60-jährige Schauspielerin<br />

José. Drei Frauen<br />

und die Frage nach<br />

Eigenverantwortung.<br />

Bahnhof Fischbach<br />

24./25.04., 19.30 Uhr<br />

www.bahnhof-fischbach.de<br />

D-Konstanz<br />

Die Schachnovelle<br />

Stefan Zweigs berühmtes<br />

Werk über einen<br />

außergewöhnlichen<br />

Spieler, dessen besondere<br />

Leistung auf<br />

einem düsteren Geheimnis<br />

beruht. Mit der<br />

Schachnovelle hat das<br />

eindrucksvolle Lebenswerk<br />

von Stefan Zweig<br />

seinen Höhepunkt und<br />

zugleich seinen Abschluss<br />

erfahren.<br />

Zimmerbühne<br />

25.04., 20 Uhr<br />

www.zimmerbuehne.de<br />

D-Konstanz<br />

Unter anderen Umständen<br />

Basierend auf Recherchen,<br />

Interviews und<br />

Berichten setzt sich die<br />

Stückentwicklung sensibel<br />

und multiperspektivisch<br />

mit den medizinischen,<br />

rechtlichen<br />

und emotionalen<br />

Aspekten von stillen<br />

Geburten und Sternenkindern<br />

auseinander.<br />

Werkstatt<br />

06.04.-11.05., verschiedene<br />

Spielzeiten<br />

www.theaterkonstanz.de<br />

D-Lindenberg<br />

Bezahlt wird nicht<br />

Der Ölpreis steigt, und<br />

im Supermarkt werden<br />

die Lebensmittel unbezahlbar.<br />

Bereits vor<br />

40 Jahren schrieb der<br />

italienische Literaturnobelpreisträger<br />

Dario<br />

Fo eine Polit-Farce, die<br />

zum Lachen einlädt,<br />

wenn einem eigentlich<br />

zum Weinen zumute<br />

ist.<br />

Landestheater<br />

Schwaben<br />

10./11.04., 20 Uhr<br />

www.landestheaterschwaben.de<br />

D-Radolfzell<br />

Romulus der Große –<br />

Friedrich Dürenmatt<br />

Romulus, der letzte<br />

Kaiser Westroms, hat<br />

ein Geheimnis. Hinter<br />

seiner Liebe zum guten<br />

Essen und zu seinen<br />

Hühnern verbirgt<br />

sich ein ungeheuerlicher<br />

Plan, der unzählige,<br />

äußerst komödiantische<br />

Situationen und<br />

Szenen hervorbringt.<br />

Theater Zeller Kultur<br />

e.V.<br />

04.-06.04. + 19.-<br />

21.04., jeweils 20 Uhr<br />

www.zellerkultur.de<br />

D-Ravensburg<br />

Souvenir – Komödie<br />

mit Musik über Florence<br />

Foster Jenkins,<br />

die Königin der falschen<br />

Töne“<br />

Im New York der<br />

1940er-Jahre war sie<br />

ein absolutes Gesellschaftsereignis:<br />

Florence<br />

Foster Jenkins. Stephen<br />

Temperley zeigt<br />

in seinem Broadway-<br />

Hit eine Frau, deren<br />

Glauben an das eigene<br />

musikalische Talent<br />

ebenso komisch wie<br />

bewundernswert ist.<br />

Theater Ravensburg<br />

11./12./30.04., 20 Uhr<br />

www.theater-ravensburg.de<br />

D-Tuttlingen<br />

Ein Sommernachtstraum<br />

Mit der weltberühmten<br />

A CAPPELLA<br />

COMEDY<br />

Der Theaterstadl Markdorf lädt am 12. <strong>April</strong> zum neuen Satire-Programm<br />

des norddeutschen Vokal-Quartetts LaLeLu.<br />

Die vier Stimmbandakrobat*innen mit urkomischem Hang<br />

zur Anarchie warnen vor unberechenbaren Nachbarn, bieten<br />

Ex-Freunden die Stirn und vertonen obendrauf ganz<br />

ernsthaft das Grundgesetz. Und da es in der Politik derzeit<br />

nur weiter södert, merzt und lindnert oder leise scholzt, will<br />

LaLeLu ein für allemal die Spaltung der Gesellschaft besiegen.<br />

Die Zuschauer*innen erwarten wunderschöne neue A-<br />

cappella-Songs, Satire-Choräle im festlichen Gewand, Musikkabarett<br />

aus gewaltfreiem Singen, genderneutralem Tanzen<br />

und nachhaltiger Unterhaltungskomik.<br />

12.04., 20.30 Uhr<br />

Theaterstadl Markdorf<br />

Gehrenberg 1<br />

D-88677 Markdorf<br />

www.gehrenberg.de<br />

Komödie von William<br />

Shakespeare feiert das<br />

Münchener Ensemble<br />

Persona seine Premiere<br />

in Tuttlingen – temporeich,<br />

fantasievoll<br />

und spannungsgeladen<br />

– und mit urkomischen<br />

Szenen.<br />

Stadthalle<br />

11.04., 20 Uhr<br />

www.tuttlinger-hallen.de<br />

D-Überlingen<br />

Born 66 – Rock you<br />

like a Hurricane<br />

Eine lustvolle-nachdenkliche<br />

Auseinandersetzung<br />

mit dem<br />

Erwachsenwerden aus<br />

der Perspektive eines<br />

fast 60-jährigen und<br />

der hoffnungsvollen<br />

Erkenntnis: Coming of<br />

age never ends! Von<br />

und mit Oliver Nolte<br />

sowie Michael Lauenstein.<br />

Noltes<br />

13./20.04, 20 Uhr +<br />

14./21.04., 18 Uhr<br />

www.noltes.biz<br />

CH-Frauenfeld<br />

Die Farben des<br />

Glücks<br />

Zehn Menschen mit<br />

und ohne Migrationshintergrund<br />

haben<br />

© zvg Theaterstadel Markdorf<br />

sich im Projekt „Theater<br />

für alle“ mit dem<br />

Thema Glück befasst.<br />

Verschiedene Darstellungen<br />

von Glücksworten,<br />

Glückssprichworten<br />

oder persönliche<br />

Glücksbringer sind dabei<br />

entstanden.<br />

Eisenwerk Theater<br />

19.-21.04., 20 Uhr<br />

www.eisenwerk.ch<br />

CH-Kreuzlingen<br />

Les Diptik. Hang up<br />

Eine feinsinnige und<br />

witzige Entdeckungsreise<br />

in die menschliche<br />

Freiheit. Wie soll<br />

man sich in dieser


KULTUR | BÜHNE<br />

79<br />

Welt für ein Leben und<br />

einen Körper entscheiden,<br />

wie seinen Platz<br />

finden? In ihrem Zustand<br />

als Seelen fühlen<br />

sie der Menschheit auf<br />

den Zahn.<br />

Theater an der Grenze<br />

im Kult-X<br />

27.04., 20 Uhr<br />

www.theaterandergrenze.ch<br />

CH-Schaffhausen<br />

Die Reise der Verlorenen<br />

Im Jahr 1939 gehen<br />

937 Jüdinnen und Juden<br />

in Hamburg an<br />

Bord der St. Louis. Die<br />

Irrfahrt der St. Louis<br />

ist historisch verbürgt.<br />

Der 1975 geborene<br />

Schriftsteller Daniel<br />

Kehlmann wurde für<br />

seine Theaterstücke<br />

bereits mit dem Nestroy-Theaterpreis<br />

ausgezeichnet.<br />

Stadttheater<br />

03.04., 19.30 Uhr<br />

www.stadttheatersh.ch<br />

CH-St. Gallen<br />

Game Over Play Forever<br />

Thema ist die Faszination<br />

der queeren Community<br />

für die Diva<br />

Maria Callas, die in<br />

einer absurden Gameshow<br />

auf die große<br />

Bühne kommt, wo sie<br />

mit den berühmtesten<br />

Diven des letzten Jahrhunderts<br />

um ihr Vermächtnis<br />

spielt.<br />

Palace<br />

25. + 26.04., 20 Uhr<br />

www.palace.sg<br />

CH-Winterthur<br />

Werther<br />

Goethes Briefroman ist<br />

nicht nur ein Roman<br />

über die Liebe, er ist<br />

ein Gegenentwurf zu<br />

einer Welt, die auf Rationalität<br />

und Sicherheit,<br />

auf Erfolg und Berechenbarkeit<br />

setzt. Er<br />

ist ein Plädoyer für die<br />

Verschwendung, den<br />

Moment, den Glauben.<br />

Theater Winterthur<br />

04./05.04., 19.30 Uhr<br />

www.theaterwinterthur.ch<br />

CH-Zürich<br />

valbella<br />

Ein Chalet in den Bergen,<br />

eine Überraschungsparty,<br />

eine<br />

Gruppe privilegierter<br />

zürcher Jugendlicher<br />

und ein Schneegestöber<br />

mitsamt Lawine<br />

und abgeschnittenem<br />

Weg ins Tal. Ein Stück<br />

nach William Goldings<br />

„Herr der Fliegen“.<br />

Theater Neumarkt<br />

05.-11.04., 20 Uhr<br />

www.theaterneumarkt.ch<br />

CH-Zürich<br />

Die Eltern<br />

Die Eltern staunen<br />

und sind verwirrt. Aus<br />

ihren Kindern sind Teenies<br />

und sie selbst sind<br />

noch älter geworden.<br />

Der Hormoncocktail<br />

der Pubertät trifft auf<br />

den Hormoncocktail<br />

der Wechseljahre.<br />

Theater am Hechtplatz<br />

16.-27.04., 19.30 Uhr<br />

www.theaterhechtplatz.ch<br />

TANZ<br />

D-Bad Saulgau<br />

Kitzeleien – Der Tanz<br />

der Wut<br />

Ein virtuoses Solo von<br />

Lucca Züchner, die<br />

sämtliche Register<br />

ihres Könnens zieht.<br />

Mit ihren darstellerischen<br />

Qualitäten kann<br />

sie vom Komödiantischen<br />

bis zum Abgründigen<br />

mühelos in alle<br />

zwölf Figuren schlüpfen<br />

und brilliert obendrein<br />

in Tanzsequenzen.<br />

Stadtforum<br />

12.04., 19.30 Uhr<br />

www.bad-saulgau.de<br />

D-Singen<br />

Rauschboléro – Tanz<br />

auf dem Vulka<br />

Wer kennt sie nicht,<br />

Maurice Ravels Orchesterkomposition<br />

Boléro.<br />

Die Städteoper<br />

Südwest Pforzheim<br />

lädt nun mit einer ganz<br />

neuen Interpretation<br />

zu einem explosiven<br />

Tanz auf dem Vulkan,<br />

umrahmt von den Werken<br />

neuer zeitgenössischer<br />

Musik.<br />

Stadthalle<br />

03.04., 20 Uhr<br />

www.stadthalle-singen.de<br />

LESUNGEN<br />

D-Singen<br />

Poetry Slam<br />

Auch dieses Mal treffen<br />

sich einige der besten<br />

Poetinnen und Poeten<br />

des Landes in Singen,<br />

um in einem dichterischen<br />

Wettstreit<br />

gegeneinander anzutreten.<br />

Am Ende entscheidet<br />

der Applaus,<br />

wer gewinnt.<br />

Gems<br />

28.04., 19.30 Uhr<br />

www.diegems.de<br />

A-Hohenems<br />

Marie Jahoda – Rekonstruktionen<br />

meiner<br />

Leben<br />

In ihrer Schrift reflektiert<br />

die Sozialpsychologin<br />

Marie Jahoda<br />

insbesondere die komplexe<br />

Rolle ihrer jüdischen<br />

Herkunft und<br />

Perspektive in ihrem<br />

Leben. Die Schauspielerin<br />

Maria Hofstätter<br />

liest aus Marie Jahodas<br />

Autobiografie.<br />

Jüdisches Museum<br />

18.04., 19.30 Uhr<br />

www.jm-hohenems.<br />

at<br />

CH-Gottlieben<br />

Theres Essmann –<br />

Dünnes Eis<br />

Kurz vor ihrem hundertsten<br />

Lebensjahr<br />

wird Marietta von einer<br />

seltsamen Unruhe ergriffen.<br />

Theres Essmann<br />

führt ihre Protagonistin<br />

an deren dunkelste<br />

Stunde und an<br />

die heilende Versöhnung<br />

heran. Moderiert<br />

von Cornelia Mechler.<br />

Bodmanhaus<br />

25.04., 19.30 Uhr<br />

www.literaturhausthurgau.ch<br />

CH-Kreuzlingen<br />

Elena Fischer – Paradise<br />

Garden<br />

Billie verbringt die<br />

meiste Zeit in ihrer<br />

Hochhaussiedlung.<br />

Dann reist die Großmutter<br />

aus Ungarn an,<br />

und Billie verliert mehr<br />

als nur den bunten Alltag<br />

mit ihrer Mutter. Sie<br />

muss nun den ihr unbekannten<br />

Vater finden.<br />

Um Anmeldung<br />

wird gebeten.<br />

Buchhandlung Bodan<br />

AG<br />

11.04., 19.30 Uhr<br />

www.bodan-ag.ch<br />

CH-Rorschach<br />

Das reiche Leben armer<br />

Leute – Rudolf<br />

Bast<br />

Rudolf Bast lädt ein,<br />

die Erinnerungserzählungen<br />

und Auszüge<br />

aus seiner Bücherreihe,<br />

„Das reiche Leben<br />

armer Leute“, in entspannter<br />

Atmosphäre<br />

mitzuerleben und mit<br />

ihm in Dialog zu kommen.<br />

Würth Haus Rorschach<br />

12.04., 14 Uhr<br />

www.wuerth-hausrorschach.ch<br />

KABARETT/<br />

COMEDY<br />

D-Baienfurt<br />

Benno & Max – Challenge<br />

Accepted<br />

Dabei entsteht auf der<br />

Bühne eine moderne<br />

Crossover-Live-Show<br />

aus Stand-up-Comedy,<br />

Game Challenges, Akrobatik<br />

und ihren ganz<br />

eigenen Skills, welche<br />

die beiden Berliner<br />

spektakulär und humorvoll<br />

präsentieren.<br />

Hoftheater<br />

12.04., 20.15 Uhr<br />

www.hoftheater.org<br />

D-Biberach<br />

Stefan Waghubinger<br />

– Ich sag’s jetzt nur zu<br />

Ihnen!<br />

In seinem vierten Soloprogramm<br />

rüttelt<br />

Waghubinger an Türen,<br />

begegnet Plüschelefanten<br />

und antiken<br />

Göttern, schießt auf<br />

Rasenroboter und ist<br />

endlich einmal ein Gewinner.<br />

Und das alles<br />

in der nur witzigsten<br />

Art und Weise möglich.<br />

Stadthalle<br />

25.04., 20 Uhr<br />

www.stadthalle-biberach.de<br />

Tipps<br />

Theater-Eskalationen<br />

Mit „Nein zum Geld!“ bringt das<br />

Renaissance-Theater am 3. Mai<br />

eine kurzweilige wie rabenschwarze<br />

Komödie von Flavia Coste auf<br />

die Bühne der Stadthalle Singen.<br />

Die Theaterautorin liefert hier ein<br />

bestechendes Debüt, das die Zuschauer*innen<br />

packen wird. Erzählt<br />

wird die Geschichte von Richard,<br />

der eine demonstrative<br />

Heldentat begehen will und nach<br />

einem Lottogewinn von 162 Millionen<br />

Euro „Nein zum Geld“<br />

sagt. Seine Frau Claire, seine Mutter<br />

Rose und Etienne, sein bester<br />

Freund und Geschäftspartner, finden<br />

das überhaupt nicht witzig.<br />

Wie weit werden die drei gehen?<br />

03.05., 20 Uhr<br />

Stadthalle Singen<br />

Hohgarten 4<br />

D-78224 Singen<br />

© Dietrich Dettmann<br />

Mameleben<br />

Großartig und nervtötend, liebevoll<br />

und erdrückend, aufopfernd, aber<br />

auch übergriffig – Michel Bergmann<br />

erzählt in seinem Buch „Mameleben<br />

oder das gestohlene Glück“,<br />

in dem er nichts und niemanden<br />

schont, die Geschichte seiner Mutter<br />

Charlotte: ihre Vertreibung aus<br />

Deutschland, den Verlust fast der<br />

gesamten Familie, das Glück, ihren<br />

künftigen Ehemann wiederzufinden,<br />

und dennoch ein Schicksal,<br />

bei dem sie allzu oft ganz auf sich<br />

allein gestellt ist. Eine Autorenlesung<br />

über die Lebensgeschichte<br />

einer eigenwilligen, starken Frau<br />

und ein Stück europäischer Zeitgeschichte,<br />

mit Humor und Menschlichkeit<br />

erzählt.<br />

© Bogenberger Autorenfotos<br />

10.04., 19 Uhr<br />

Café im Rathaus<br />

Münsterstraße 15<br />

D-88662 Überlingen<br />

www.michel-bergmann.de


80 KULTUR | BÜHNE<br />

D-Friedrichshafen<br />

Osan Yaran – Gut,<br />

dass du fragst!<br />

Charmant und virtuos<br />

erzählt er seine Geschichten<br />

aus dem<br />

Clash der Kulturen<br />

und wundert sich über<br />

kleingeistige und großmütige<br />

Vorstellungswelten.<br />

Und das mit<br />

brillantem Timing, viel<br />

Schwung und umso<br />

mehr Witz.<br />

Graf Zeppelin Haus<br />

06.04., 20 Uhr<br />

www.gzh.de<br />

D-Friedrichshafen<br />

GTD Comedy Slam –<br />

Der größte Comedy-<br />

Wettbewerb Deutschlands<br />

Moderator Andy Sauerwein<br />

präsentiert die<br />

heißesten Newcomer<br />

und Comedians. Diese<br />

haben maximal 10<br />

Minuten Zeit, ihr Talent<br />

zu beweisen und<br />

müssen die strengsten<br />

Regeln einhalten:<br />

kein Ablesen, nur eigene<br />

Jokes und maximal<br />

witzig sein.<br />

Kulturraum Casino<br />

26.04., 20.30 Uhr<br />

www.kulturhaus-caserne.de<br />

D-Konstanz<br />

Die Kächeles – Kladderadatsch<br />

„Was alles passieren<br />

kann, wenn zwei Schwaben<br />

zu einer abenteuerlichen<br />

Zugfahrt in den<br />

hohen Norden aufbrechen,<br />

demonstrieren die<br />

Kächeles – das schwäbische<br />

Comedy-Duo Ute<br />

Landenberger und Michael<br />

Willkommen – auf<br />

unnachahmliche Weise.“<br />

K9<br />

19.04., 20 Uhr<br />

www.k9-kulturzentrum.de<br />

D-Kressbronn<br />

I moin´s doch bloß<br />

gut! – Doris Reichenauer<br />

Wenn Doris Reichenauer<br />

die Bühne betritt<br />

und mit ihrem einzigartigen<br />

Humor und<br />

ihrer endlosen Energie<br />

alle Gäste in ihren<br />

Bann zieht, wird der<br />

Abend zu einem unvergesslichen<br />

Erlebnis<br />

voller Lachen und ausgelassener<br />

Stimmung.<br />

Festhalle<br />

11.04., 19.30 Uhr<br />

D-Markdorf<br />

Philipp Weber – Power<br />

to the Popel“<br />

Das Programm ist eine<br />

aufregende Expedition<br />

durch die Fauna<br />

und Flora des Staatswesens.<br />

In Zeiten, wo<br />

Volksvertreter die Krise<br />

der Gesellschaft beschwören,<br />

übt der Kabarettist<br />

die wertvollste<br />

demokratische Tugend<br />

aus: den Humor.<br />

Theaterstadel<br />

13.04., 20.30 Uhr<br />

www.gehrenberg.de<br />

D-Markdorf<br />

Luise Kinseher – Wände<br />

streichen. Segel<br />

setzen.<br />

Eine waghalsige Kabarett-Expedition.<br />

Blitzschnelle<br />

Rollenwechsel<br />

ohne aufwendige<br />

Verkleidungen und<br />

enormes schauspielerisches<br />

Talent, das die<br />

dialektsichere Kabarettistin<br />

nutzt und lustvoll<br />

auskostet.<br />

Theaterstadel<br />

26.04., 20.30 Uhr<br />

www.gehrenberg.de<br />

D-Radolfzell<br />

Tina Teubner und<br />

Ben Süverkrüp –<br />

Wenn du mich verlässt,<br />

komm ich mit“<br />

Tina Teubner, begnadete<br />

Komikerin, überirdische<br />

Musikerin, Kernkompetenz<br />

auf dem<br />

Gebiet des autoritären<br />

Liebesliedes, hat die<br />

Erziehung ihres Mannes<br />

erfolgreich abgeschlossen<br />

und sucht<br />

nach neuen Herausforderungen.<br />

Bürgerhaus Telgte<br />

12.04., 20 Uhr<br />

www.telgte.de<br />

D-Radolfzell<br />

William Wahl –<br />

Nachts sind alle Tasten<br />

grau<br />

William Wahl hat<br />

schon so einiges an<br />

Bühnenerfahrung gesammelt.<br />

Er ist Sänger,<br />

Pianist, Autor, Texter<br />

und Arrangeur. Witzig-<br />

VERRÜCKT UND<br />

BERÜHREND<br />

Das Theater Konstanz zeigt im <strong>April</strong> „My Heart is Full of<br />

Na-Na-Na“ des Schweizer Autors Lucien Haug. Zu Beginn<br />

plumpst Tearjerker, der erfolgloseste Teilnehmer des Eurovision<br />

Song Contests, nach einem verkorksten Auftritt ins<br />

Haus einer Familie, in der ein Vater und seine beiden Söhne<br />

um die verstorbene Mutter trauern, jeder auf seine hilflose<br />

Weise. Tearjerker schafft es, die zerbrochene Welt in Bewegung<br />

zu bringen. Das Stück beschäftigt sich damit, welche<br />

Auswirkungen tradierte Geschlechterbilder auf Männer<br />

haben. Es geht um verdrängte Gefühle, unbeholfene Versuche<br />

von Zärtlichkeit, um Trauer, Familie und Füreinanderda-Sein.<br />

Höchst musikalisch und wunderbar komisch.<br />

03./05./06./09./12./13./17./18.04.<br />

Stadttheater Konstanz<br />

Konzilstraße 11<br />

D-78462 Konstanz<br />

www.theaterkonstanz.de<br />

© Ilja Mess<br />

Tipps<br />

Tanzende Geister<br />

Ein eigenes Kino in Jaffa, die Flucht<br />

vor dem ersten arabisch-israelischen<br />

Krieg und eine deutsch-palästinensische<br />

Enkeltochter: Joana<br />

Osmans neuer großer Roman<br />

„Wo die Geister tanzen“ erzählt Osmans<br />

eigene Familiengeschichte<br />

über drei Generationen hinweg<br />

und lässt die Schatten der Vergangenheit<br />

mit viel Fantasie und hinreißendem<br />

Witz wieder auferstehen.<br />

Bei ihrer Lesung im Jüdischen<br />

Museum Hohenems spricht die Autorin,<br />

Dozentin und Gründerin der<br />

Friedensbewegung „Peace Factory“<br />

mit Direktor Hanno Loewy über ein<br />

wichtiges Stück israelisch-palästinensische<br />

Geschichte und die tiefe<br />

Sehnsucht, Wurzeln zu schlagen.<br />

23.04., 19.30 Uhr<br />

Jüdisches Museum Hohenems<br />

Schweizer Straße 5<br />

A-6845 Hohenems<br />

www.jm-hohenems.at<br />

© MICA ZEITZ<br />

Neuberechnung der<br />

Unsterblichkeit<br />

In der Konstanzer Zimmerbühne<br />

ist im <strong>April</strong> „Der geflügelte Froschgott“<br />

zu Besuch. Der Monolog von<br />

Ingrid Lausund ist eine skurrile religionsphilosophische<br />

Selbstbefragung,<br />

voller Widersprüche und<br />

Zweifel, ernst und komisch zugleich.<br />

In der Zimmerbühne wagt<br />

sich Christa Müller auf den Weg alles<br />

Irdischen bis ins Zwischenreich<br />

der ungesicherten Hypothesen.<br />

Gibt es ein Leben nach dem Tod?<br />

Sucht man sich seinen Glauben<br />

aus oder wird man ausgesucht?<br />

Weiß die Hölle, dass sie eine Metapher<br />

ist? Oder ist der geflügelte<br />

Froschgott die Antwort auf alle<br />

Fragen?<br />

09. + 12.04., jeweils 20 Uhr<br />

Zimmerbühne in der Niederburg<br />

St. Johanngasse 2<br />

D-78462 Konstanz<br />

www.zimmerbuehne.de<br />

© zvg Christa Müller


KULTUR | BÜHNE<br />

81<br />

sarkastisch, melancholisch<br />

oder gut gelaunt<br />

bewegt Wahl sich zwischen<br />

Comedy, Musik<br />

und Unterhaltung.<br />

Milchwerk<br />

13.04., 20 Uhr<br />

www.milchwerk-radolfzell.de<br />

D-Singen<br />

Werner Koczwara –<br />

Mein Schaden hat kein<br />

Gehirn genommen<br />

Kabarett über das Hirn,<br />

unser einerseits geniales<br />

und gleichzeitig<br />

komplett idiotisches<br />

Zentralorgan. Denn wir<br />

müssen uns dringend<br />

damit beschäftigen. Im<br />

Zentrum steht die Frage:<br />

Wie blöd kann unser<br />

Hirn noch werden?<br />

Kulturzentrum Gems<br />

19.04., 20 Uhr<br />

www.diegems.de<br />

A-Hard<br />

Hosea Ratschiller –<br />

Hosea<br />

Hosea – ist das ein<br />

Künstlername? Ein entfesselter<br />

Abend über<br />

Heimat, Menschenwürde,<br />

Zugbegleiter und die<br />

Frage nach dem Stolz.<br />

Witz mit Eleganz für ein<br />

Aufatmen im permanenten<br />

Schock. Die Regie<br />

führt Petra Dobetsberger.<br />

Kulturwerkstatt<br />

Kammgarn<br />

25.04., 20 Uhr<br />

www.kammgarn.at<br />

CH-Kreuzlingen<br />

Muheim und Channa.<br />

Useluege – Balkon-Beobachtungen<br />

Tiefsinniges und witziges<br />

Kabarett mit Schlagzeug<br />

und Kazoo. Die<br />

Bühne des Kreuzlinger<br />

Theaters an der Grenze<br />

wird zum Balkon,<br />

von dem aus der Protagonist<br />

seinen Nachbarn<br />

beim Scheitern zuschauen<br />

kann.<br />

Theater an der Grenze<br />

im Kult-X<br />

06.04., 20 Uhr<br />

www.theaterandergrenze.ch<br />

CH-St. Gallen<br />

Uta Köbernick – Köbernick<br />

geht‘s ruhig<br />

an<br />

Mit Liedern und Texten,<br />

wie frisch aus dem Bett<br />

gestiegen schlafwandelt<br />

Uta Köbernick sicher<br />

zwischen Privat- und<br />

Bühnenperson. Begleitet<br />

von Kaffeetasse und<br />

Thermoskanne beobachtet<br />

sie den Zeitgeist<br />

und andere Gespenster.<br />

Diogenes Theater Altstätten<br />

13.04., 20 Uhr<br />

www.diogenes-theater.ch<br />

CH-Stockach<br />

Bidla Buh – mehr geht<br />

nicht! – Die große<br />

Welttournee<br />

Hier ist vieles anders,<br />

als es scheint, denn die<br />

drei Herren, die so gentlemanlike<br />

daherkommen,<br />

haben es faustdick<br />

hinter den Ohren. Ausgestattet<br />

mit dem allerfeinsten<br />

Outfit, bieten<br />

sie Musik-Comedy der<br />

besonders schrägen Art.<br />

Bürgerhaus Adler-Post<br />

27.04., 20 Uhr<br />

www.stockach.de<br />

CH-Weinfelden<br />

Yin & forever Young<br />

Bruno Maurer und<br />

Christian Gysi befinden<br />

sich in der Mitte des Lebens<br />

und geben sich –<br />

wie alle in diesem bedrohlichen<br />

Alter – noch<br />

einmal den existenziellen<br />

Fragen hin. Und dies<br />

tun sie auf unkonventionelle,<br />

anarchistische<br />

Weise.<br />

Theaterhaus Thurgau<br />

27.04., 20.15 Uhr<br />

www.theaterhausthurgau.ch<br />

MUSIKTHEATER<br />

D-Biberach<br />

Berta Epple – Das ganze<br />

Jahr geöffnet!<br />

Ein bunter Abend im<br />

Grandhotel Waldlust?<br />

Berta Epple ist dabei<br />

und reist mit Sack und<br />

Pack, Kofferwagen und<br />

allen Instrumenten an.<br />

Doch das Hotel scheint<br />

verlassen. Berta Epple<br />

übernimmt kurzerhand<br />

den Hotelbetrieb, serviert<br />

Quatsch mit Soß‘<br />

und bleibt dabei gewohnt<br />

musikalisch.<br />

Komödienhaus<br />

13.04., 20 Uhr<br />

www.bertaepple.de<br />

CH-Winterthur<br />

Sugar – manche mögen‘s<br />

heiss<br />

Jule Stynes mitreißendes<br />

und humorvolles<br />

Musical basiert auf dem<br />

legendären Filmklassiker.<br />

Ein Spaß mitten in<br />

der prickelnden Atmosphäre<br />

der amerikanischen<br />

Gangsterwelt mit<br />

dem unverwechselbaren<br />

Sound der Roaring<br />

Twenties.<br />

Theater Winterthur<br />

12./13.04., 19.30 Uhr +<br />

14.04., 14.30 Uhr<br />

www.theaterwinterthur.ch<br />

D-Ravensburg<br />

Die Scheinriesin – Meine<br />

Depression wollte<br />

auf die Bühne<br />

Die Autorin und Hauptdarstellerin<br />

Ramona<br />

Springer ist selbst an<br />

Depression erkrankt. Sie<br />

erzählt mit dem Stück<br />

ihre Geschichte und<br />

ihre Erfahrungen mit<br />

der Krankheit. Die Show<br />

verbindet dabei Musik,<br />

Tanz und Text.<br />

Konzerthaus<br />

13.04., 20 Uhr<br />

www.cms.ravensburg.de<br />

CH-Zürich<br />

Ds Lied vo de Bahnhöf<br />

Mani Matter hat die<br />

Menschen genau beobachtet<br />

und sie auf liebeund<br />

humorvolle Weise,<br />

manchmal auch ironisch,<br />

selten verzweifelt,<br />

aber nie zynisch besungen.<br />

Aus dem wunderbaren<br />

Material entstand<br />

unser Musiktheaterabend.<br />

Theater Rigiblick<br />

09.04., 20 Uhr<br />

www.theater-rigiblick.ch<br />

29.3.– 14.12.2024<br />

Städtisches Museum<br />

Überlingen<br />

Dienstag–Samstag 9–12.30, 14–17 Uhr<br />

<strong>April</strong> bis Oktober: Sonn- und Feiertage 10–15 Uhr<br />

Montags sowie 2.4. und 21.5. geschlossen<br />

Krummebergstraße 30 | www.museum-ueberlingen.de<br />

Kloster Schussenried<br />

HEILIGES GRAB<br />

Kloster Schussenried<br />

25. FEBRUAR BIS 9. MAI 2024<br />

CH-Zürich<br />

Der Lachs der Weisheit<br />

Brian Cleeve hat die<br />

entzückende und berührende<br />

Kurzgeschich-<br />

JETZT MEHR ERFAHREN<br />

JETZT MEHR<br />

te geschrieben, in der ERFAHREN EINFACH CODE<br />

SCANNEN<br />

ein Erzähler auf seine EINFACH CODE<br />

ODER UNTER:<br />

SCANNEN<br />

Jugend und seine erste<br />

Liebe zurückblickt ...<br />

www.kloster-schussenried.de<br />

ODER UNTER:<br />

Verknüpft wird die www.kloster-schussenried.de<br />

Erzählung<br />

mit viel irischer<br />

Musik.<br />

Theater Rigiblick<br />

11.04., 20 Uhr<br />

www.theater-rigiblick.ch<br />

HEILIGES GRAB<br />

25. FEBRUAR BIS 9. MAI 2024<br />

BAROCKES<br />

KULISSENTHEATER<br />

BAROCKES<br />

KULISSENTHEATER<br />

BILDNACHWEIS BILDNACHWEIS SSG: SSG: Dieter Dieter Ege Ege (EGEBILD) (EGEBILD) // Designkonzept: // Designkonzept: www.jungkommunikation.de<br />

www.jungkommunikation.de


82 KULTUR | LIVE<br />

Anzeige<br />

© Victor Marin<br />

BODENSEEFESTIVAL<br />

Das grenzüberschreitende Bodenseefestival präsentiert im <strong>April</strong> und Mai in<br />

der gesamten Bodenseeregion regionale und internationale Künstler*innen<br />

aus Musik, Theater, Tanz und Literatur.<br />

© Victor Marin<br />

Vom 27. <strong>April</strong> bis 20. Mai 2024 widmet<br />

sich das 36. Bodenseefestival dem Thema<br />

„vielstimmig | einstimmig“ und<br />

setzt einen vokalen Schwerpunkt. Vor<br />

dem Hintergrund einer oft als komplex<br />

und unsicher empfundenen Welt,<br />

in der es paradoxerweise häufig genauso<br />

schwer erscheint, Vielstimmigkeit<br />

zuzulassen, wie Einstimmigkeit<br />

zu finden, öffnet das diesjährige Festival<br />

den Spannungsbogen zwischen<br />

polyphon und unisono, zwischen<br />

„a cappella“ und instrumentaler Stimme,<br />

zwischen sprachlichem Ausdruck<br />

und melodischem Klang. Zu erleben<br />

sind facettenreiche Klangfarben, kreativ<br />

umgesetzt von regionalen und<br />

internationalen Künstler*innen aus<br />

Musik, Theater, Tanz und Literatur:<br />

Insbesondere vom diesjährigen Ensemble<br />

in Residence, der Grammy-nominierten<br />

Vokalgruppe VOCES8 sowie<br />

von der virtuosen Violinistin Chouchane<br />

Siranossian als Artist in Residence.<br />

Kulturelle Entdeckungstour<br />

Spielstätten mit einzigartigem<br />

Charme machen das Bodenseefestival<br />

zu einem der kulturellen Highlights<br />

der Region. Klassische Konzerthäuser<br />

und prunkvolle Barockschlösser zählen<br />

ebenso dazu wie bekannte Kirchen<br />

und Klöster, Museen oder gerne auch<br />

direkt der See.<br />

Die Besucher*innen sind zu einer<br />

kulturellen Entdeckungstour durch<br />

Deutschland, Österreich und die<br />

Schweiz eingeladen und erleben dabei<br />

in über 20 Orten rund um den<br />

See Künstler*innen wie Chouchane<br />

Siranossian, VOCES8, Markus Poschner,<br />

Christiane Karg, Anneleen Lenaerts,<br />

Frank Dupree, Tora Augestad, Selina<br />

Ott, Dorothee Mields, Wallis Bird,<br />

Maria Hegele, Monika Helfer, Spark,<br />

die lautten compagney BERLIN, das<br />

Bruckner Orchester Linz und viele<br />

mehr.<br />

27.04. – 20.05.<br />

36. Bodenseefestival<br />

„vielstimmig | einstimmig“<br />

rund 60 Veranstaltungen in über<br />

20 Orten der Bodenseeregion<br />

Informationen & Programm:<br />

www.bodenseefestival.de


KULTUR | LIVE<br />

83<br />

© zvg Jazzfest Rottweil<br />

APRIL, APRIL<br />

Abwechslungsreich wie das Wetter im <strong>April</strong> sind die Festivals mit Blick auf<br />

die vielfältigen Musikrichtungen. Wetterfest muss man nicht sein, denn alle<br />

Veranstaltungen bieten nicht nur beste Vibes, sondern auch ein Dach über dem Kopf.<br />

Mothers Finest<br />

VON STEFANIE GÖTTLICH<br />

Es beginnt düster mit dem Dark Barrack<br />

Festival (15.04.) in Friedrichshafen.<br />

Bei dem kleinen Festival der<br />

Schwarzen Szene gibt’s Electro-Pop<br />

und Dark Wave Punk mit Mängelexemplar,<br />

Plastikstrom oder Ben Bloddygrave.<br />

Vom 19. bis 24. <strong>April</strong> steigt<br />

die 16. Runde des Querbeat in Unterwaldhausen<br />

im Landkreis Ravensburg.<br />

Ins Festzelt kommen aufstrebende<br />

Newcomer und internationale<br />

Größen. Dabei sind Itchy, Kafvka, Saló,<br />

Dub Pistols, Moskovskaya, The Utopians<br />

und viele mehr.<br />

Weiter geht’s mit dem Springtime<br />

Festival in Frauenfeld am 22. <strong>April</strong> in<br />

der Festhalle Rüergerholz mit Michael<br />

W. Smith. Das dreitägige Allgäuer Kultfestival<br />

Go to Gö (26./27.04 + 04.05.) findet<br />

in einem riesigen Zirkuszelt statt<br />

unter anderem mit Tream, Kaffkiez<br />

oder Speckdrum. Los geht’s mit einer<br />

DJ Night mit dem Hardstyle DJ Brennan<br />

Heart, der Belgierin Mattn, Glockenbach<br />

und Drunken Masters. Die<br />

Lange Nacht der Musik, organisiert<br />

von Studierenden der Zeppelin Universität,<br />

lädt am 27.04. nach Friedrichshafen<br />

ins Kulturhaus Caserne ein.<br />

Alle Jazzfans sind beim 36. Jazzfest in<br />

Rottweil richtig. Von 25. <strong>April</strong> bis 11.<br />

Mai werden hier große Musiker*innen<br />

erwartet. So dürfen sich die Konzertbesucher*innen<br />

auf den herausragenden<br />

kubanischen Jazzpianisten<br />

Roberto Fonseca freuen. Auf der Bühne<br />

zu sehen sind auch die Erfinder des<br />

Funk-Rock, die legendäre Band und<br />

Mothers Finest oder der Sänger, Saxofonist<br />

und Songwriter Curtis Stigers.<br />

Schließlich lädt das Bodenseefestival<br />

zum Theam „Vielstimmig | einstimmig“<br />

vom 27. <strong>April</strong> bis zum 20. Mai<br />

mit rund 60 Veranstaltungen an über<br />

20 Orten in der gesamten Bodenseeregion<br />

ein. Als Ensembles in Residence<br />

ist beispielsweise das britische Vokalensemble<br />

Voces8 dabei neben vielen,<br />

vielen anderen Konzerten, die unter<br />

die Haut gehen werden.<br />

14.04. Dark Barrack Festival<br />

www.kulturhaus-caserne.de<br />

19./20.04. Querbeat Festival<br />

www.querbeat-festival.com<br />

22.04. Springtime Festival<br />

www.springtimefestival.ch<br />

27.04. Lange Nach der Musik<br />

www.lange-nacht-fn.de<br />

25.04.–11.05. Jazzfest Rottweil<br />

www.jazzfest-rottweil.de<br />

27.04.–20.05. 36. Bodenseefestival<br />

www.bodenseefestival.de<br />

DER FESTIVALKALENDER FÜR DIE BODENSEEREGION<br />

Wer sich einen Überblick über alle Festivals rund um den See verschaffen will, findet<br />

im größten Festivalkalender der Region unter www.<strong>akzent</strong>-magazin.com alle Termine,<br />

immer aktuell. Mit nur einem Klick geht es zu den Line-ups der Veranstalter.


84 KULTUR | LIVE<br />

SIE DIESEN MONAT AUF KEINEN FALL VERPASSEN DÜRFEN<br />

LIVE-MUSIK WAS<br />

ROCK/POP<br />

D-Biberach<br />

Duett – Max Mutzke &<br />

Marialy Pacheco<br />

Das einzigartige musikalische<br />

Zusammenspiel<br />

der talentierten kubanischen<br />

Pianistin Marialy<br />

Pacheco und der unverwechselbaren,<br />

gefühlvollen<br />

Stimme von Max<br />

Mutzke fasziniert immer<br />

wieder aufs Neue.<br />

Stadthalle<br />

18.04., 20 Uhr<br />

www.stadthalle-biberach.de<br />

D-Friedrichshafen<br />

Sarah Lesch – Gute<br />

Nachrichten Tour 2024<br />

Lauter, leichtfüßiger<br />

und kantiger als je zuvor<br />

dreht Sarah Lesch<br />

so richtig auf! Ihre Energie<br />

auf der Bühne paart<br />

sich mit der wunderbaren<br />

neuen Mischung aus<br />

rockigen Sounds und<br />

nachhaltigen Worten.<br />

Kulturraum Casino<br />

19.04., 20 Uhr<br />

www.kulturhaus-caserne.de<br />

D-Kempten<br />

Christina Stürmer Mtv-<br />

Unplugged<br />

Österreichs erfolgreichste<br />

Sängerin spielt ihre<br />

zahlreichen Hits in mal<br />

zartem, mal bunt verpacktem,<br />

aber bisher<br />

nicht gehörtem Akustikgewand.<br />

Dabei kommt<br />

besonders ihre Stimme<br />

noch klarer und bemerkenswerter<br />

zum Vorschein.<br />

bigBOX Allgäu<br />

17.04., 20 Uhr<br />

www.bigboxallgaeu.de<br />

D-Kempten<br />

Rock meets Classic!<br />

Die Let´s Rock Tour<br />

2024 bietet eine grandiose<br />

Fusion aus Rock-<br />

Klassikern und den<br />

Klängen der Rock meets<br />

Classic-Band und des<br />

Orchesters. Eine Reise in<br />

die letzten Jahrzehnte<br />

mit einem klassischen<br />

Touch.<br />

bigBOX Allgäu<br />

11.04., 20 Uhr<br />

www.bigboxallgaeu.de<br />

Andrea Motis<br />

ALLENSBACH<br />

HAT’S<br />

Kleinkunst und Jazz: Im Rahmen von „Allensbach Hat’s“<br />

treten im <strong>April</strong> der deutsche Kleinkunstpreisträger Lars<br />

Reichow sowie die katalanische Trompeterin und Sängerin<br />

Andrea Motis mit Gitarrist Josep Traver auf. Am<br />

18. <strong>April</strong> unterhält der Klaviator, Wortakrobat und Sänger<br />

Reichow das Publikum in seinem neuen Programm<br />

„MUSIK! – Songs aus meinem Leben“ mit Wortwitz,<br />

scharfer Satire und virtuos gespielter Musik. Der mit<br />

zehn Kleinkunst- und Kabarettpreisen ausgezeichnete<br />

Künstler gibt dabei auf amüsante Weise Einblick in<br />

sein „Lieder-Leben“. Im Zuge des Jubiläumsprogramms<br />

25 Jahre JAZZ am SEE tritt am 22. <strong>April</strong> die katalanische<br />

Trompeterin und Sängerin Andrea Motis gemeinsam<br />

mit Gitarrist Josep Traver auf. Die 28-jährige Motis<br />

gilt als Shootingstar der internationalen Jazzszene. Sie<br />

ist ein Multitalent, spielt mehrere Instrumente, komponiert<br />

und begeistert mit ihrer durchaus klassisch anmutenden<br />

Musik auch die junge Generation für den<br />

Jazz. Seit 2012 veröffentlichte die Singer-Songwriterin<br />

diverse Alben, spielte mit renommierten Musikern<br />

wie Quincy Jones, Yo-Yo Ma oder der WDR Big Band und<br />

sorgte bei internationalen Festivals, beispielsweise in<br />

New York, Wien oder Tokyo, für Aufsehen. (av)<br />

18.04., 20 Uhr<br />

Pfarrheim Allensbach<br />

22.04., 20 Uhr<br />

Evangelische Gnadenkirche<br />

D-78476 Allensbach<br />

www.allensbach.de<br />

D-Konstanz<br />

Die Weltbildhauer*innen<br />

Der leckere Funky Indie<br />

Genremix-Smoothie<br />

ist im K9 zu Gast. Zu<br />

sprunghaft für nur eine<br />

Musikrichtung, sorgt die<br />

Band mit satirischen<br />

wie hochemotionalen<br />

Texten und einer Mischung<br />

aus Indie Pop,<br />

Rock, Funk & Ska für<br />

Tanzstimmung.<br />

K9<br />

07.04., 20 Uhr<br />

www-k9-kulturzentrum.de<br />

© Clara Ruiz<br />

D-Lindau<br />

Phil Campbell and The<br />

Bastard Sons + Lucifer<br />

Star Machine<br />

Motörhead Reloaded:<br />

Phil Campbell and The<br />

Bastard Sons war ursprünglich<br />

als Projekt<br />

neben Motörhead gedacht<br />

und feierte 2016<br />

auf Wacken Open Air<br />

sein Debut. Die Alben<br />

„The Age of Absurdity“<br />

und „We‘re The Bastards“<br />

manifestierten<br />

das Projekt zur Institution.<br />

Club Vaudeville<br />

04.04., 19 Uhr<br />

www.vaudeville.de<br />

D-Mengen-Rulfingen<br />

Cúl na Mara<br />

Die oberschwäbische<br />

Folkrock-Band bringt<br />

ihr neues Album „Best<br />

of Times – Worst of<br />

Times“ mit und verspricht,<br />

die Alte Kirche<br />

in ein keltisches<br />

Farbenmeer mit keltischen<br />

Sounds zu verwandeln.<br />

Alte Kirche<br />

06.04., 20 Uhr<br />

www.alte-kirche.info<br />

D-Ravensburg<br />

Jeff Beck Tribute<br />

Jeff Beck setzte Standards<br />

mit dem, was<br />

er spielte und wie er<br />

spielte. Michael Lee Firkins,<br />

Stuart Hamm und<br />

Chad Wackerman bringen<br />

in einem Spannungsfeld<br />

von Rock,<br />

Jazz und Fusion eine<br />

Hommage an ihn auf<br />

die Bühne.<br />

Zehntscheuer<br />

07.04., 19 Uhr<br />

www.zehntscheuerravensburg.de<br />

A-Hard<br />

Fortuna Ehrenfeld –<br />

Glitzerschwein<br />

Weiche Drums, hartnäckige<br />

elektronische<br />

Beats, Gitarrensounds<br />

und satte Keyboardflächen.<br />

Dazu außergewöhnliches<br />

Songwriting<br />

von Martin Bechler,<br />

einem der eigenständigsten<br />

Texter, die<br />

sich auf deutschen<br />

Bühnen ans Mikro stellen.<br />

Kulturwerkstatt<br />

Kammgarn<br />

20.04., 20.30 Uhr<br />

www.kammgarn.at<br />

CH-Frauenfeld<br />

Ektomorf<br />

Die Band legt mit<br />

ihren energiegeladenen<br />

Shows Venues in<br />

Schutt und Asche. Wer<br />

groovigen, modernen<br />

Metal mit Thrash und<br />

Hardcore Einflüssen,


KULTUR | LIVE<br />

85<br />

vermengt mit traditionellen<br />

ungarischen<br />

Instrumenten mag, ist<br />

bestens bedient.<br />

Eisenwerk | Saal<br />

04.04., 18 Uhr<br />

www.eisenwerk.ch<br />

CH-Frauenfeld<br />

local:now –<br />

Drei Ostschweizer<br />

Bands - ein Abend!<br />

Die Singer-Songwriterin<br />

Vianne begeistert<br />

mit Klavierspiel und tiefgehenden<br />

Texten. Die<br />

Band Iniko Moa mit melancholischen,<br />

folkigen<br />

Klängen und die Band<br />

Backwood mischt modernen<br />

Pop- und Rocksound<br />

gekonnt mit<br />

Country-Musik.<br />

Eisenwerk | Saal<br />

27.04., 20.30 Uhr<br />

www.eisenwerk.ch<br />

KLASSIK<br />

D-Bad Buchau<br />

Schlosskonzert –<br />

Hommage an Komponistinnen<br />

Mit diesem Projekt lässt<br />

sie die leider stark in<br />

Vergessenheit geratenen<br />

Werke von Komponistinnen<br />

wieder erklingen<br />

und kann andere<br />

Musiker und Musikerinnen<br />

dafür begeistern.<br />

Goldener Saal im<br />

Schloss<br />

07.04., 17 Uhr<br />

www.bad-buchau.de<br />

D-Biberach<br />

Klassik in Biberach –<br />

Oliver Kern<br />

Seine Auftritte im klassisch-romantischen<br />

Repertoire,<br />

die Zusammenarbeit<br />

mit dem<br />

Hamburg Ballett und<br />

die Aufführung aller 32<br />

Klaviersonaten Beethovens<br />

sind legendär. Es<br />

verspricht ein Klavierabend<br />

der Extraklasse<br />

zu werden.<br />

Stadthalle<br />

21.04., 19 Uhr<br />

www.stadthalle-biberach.de<br />

D-Friedrichshafen<br />

Brooklyn Rider –<br />

The 4 Elements<br />

Brooklyn Rider bringt<br />

nun ein aktuelles Thema<br />

auf die Bühne: die<br />

globale Erwärmung und<br />

Zerstörung unseres Planeten.<br />

Mit Streichquartett-Werken<br />

der letzten<br />

100 Jahre, die symbolisch<br />

für die Elemente<br />

Feuer, Wasser, Erde und<br />

Luft stehen.<br />

Bahnhof Fischbach<br />

17.04., 19.30 Uhr<br />

www.bahnhof-fischbach.de<br />

D-Isny<br />

Munich Opera Horns<br />

Die acht Hornisten der<br />

Bayerischen Staatsoper<br />

sind eine Klasse für sich.<br />

Kaum zu glauben, mit<br />

welcher Sicherheit in<br />

den Harmonien sie es<br />

vermögen, einen Klang<br />

zu kreieren, der vom absoluten<br />

Geheimnisvollen<br />

bis hin zu absoluter<br />

Spielfreude reicht.<br />

Kirche St. Georg<br />

14.04., 18 Uhr<br />

www.allgaeukonzerte.de<br />

D-Konstanz<br />

Junge Meister – Stars<br />

von morgen<br />

Im Rahmen des 26.<br />

Internationalen Festivals<br />

junger Meister, welches<br />

dieses Mal junge<br />

Violinisten im Fokus<br />

hat, präsentieren drei<br />

ausgewählte, exzellente<br />

junge Musiker*innen<br />

ihr außergerwöhnliches<br />

Können.<br />

Konzil<br />

06.04., 19.30 Uhr<br />

www.philharmoniekonstanz.de<br />

D-Konstanz<br />

Beethoven – Sämtliche<br />

Klaviersonaten<br />

in neun Konzerten |<br />

Mondschein<br />

An neun Terminen lässt<br />

der in Konstanz lebende<br />

und international tätige<br />

Komponist Georg Michael<br />

Grau zwischen Januar<br />

2024 und November<br />

2025 die insgesamt<br />

32 Klaviersonaten<br />

Ludwig van Beethovens<br />

erklingen.<br />

Kulturzentrum am<br />

Münster<br />

13.04., 19 Uhr<br />

www.philharmoniekonstanz.de<br />

D-Konstanz<br />

Mozart-Trilogie<br />

Mit der ersten Ausgabe<br />

der neuen Mozart-Reihe<br />

begeisterte die Südwestdeutsche<br />

Philharmonie<br />

das Publikum<br />

und stellte unter Beweis,<br />

dass es trotz der<br />

Bekanntheit von Wolfgang<br />

Amadeus Mozart<br />

noch manches zu entdecken<br />

gibt.<br />

Steigenberger Inselhotel<br />

27.04., 19.30 Uhr<br />

www.philharmoniekonstanz.de<br />

D-Konstanz | CH-Egg |<br />

CH-Zürich<br />

ensemble cantissimo<br />

– Singet...<br />

Das Ensemble feiert<br />

sein 30-jähriges Bestehen<br />

mit drei Meisterwerken<br />

der Stimmkunst<br />

von J. S. Bach,<br />

Thomas Jennefelt und<br />

Frank Martin und zeigen<br />

ein breites Spektrum<br />

stimmlicher Ausdrucksmöglichkeiten.<br />

St. Stephan | Reformierte<br />

Kirche | Fraumünster<br />

14.04., 17 Uhr | 12.04.,<br />

20 Uhr | 13.04., 17 Uhr<br />

www.ensemble-cantissimo.de<br />

D-Lindau<br />

Playground – Ein Kaleidoskop<br />

der Klangfarben<br />

Die quirlige Bertault<br />

und der besonnene Helbock<br />

ticken musikalisch<br />

gleich: Beide sind<br />

sie wandelbar und fesselnde<br />

Geschichtenerzähler<br />

mit einem tiefen<br />

Sinn für Klangfarben<br />

und großer Lust, die<br />

Grenzen ihres Metiers zu<br />

sprengen.<br />

Theater Lindau<br />

30.04., 19.30 Uhr<br />

www.kultur-lindau.de<br />

27. <strong>April</strong> – 20. Mai 2024 vielstimmig | einstimmig<br />

bodenseefestival.de<br />

Allensbach Hat‘s<br />

INTERNATIONALES<br />

KAMMERMUSIKFESTIVAL<br />

17. bis 20. Mai 2024<br />

© Gregor Hohenberg<br />

MI 15.05.<br />

Einlass: 20:00 Allensbach 19:30 Uhr<br />

Beginn: Bodanrückhalle 20:30 Uhr<br />

Bodanrückhalle<br />

Allensbach<br />

www.allensbach.de<br />

Wallis Bird<br />

& Spark<br />

Visions of Venus<br />

Wallis Bird Gesang & Gitarre<br />

Spark – die klassische Band<br />

35 €, erm. 32 €, 10 € Schüler:innen<br />

Veranstalter: Kultur- und Tourismusbüro Allensbach, Konstanzer Straße 12<br />

78476 Allensbach, T: +49 7533 801 35, kulturbuero@allensbach.de, www.allensbach.de<br />

VVK: Kultur- & Tourismusbüro Allensbach | Konstanzer Str. 12<br />

78476 Allensbach | +49 (0)7533 801 35 | www.allensbach.de<br />

«NOTTURNO»<br />

KÜNSTLERISCHE LEITUNG ISABELLE FAUST<br />

Tickets platzgenau buchbar<br />

www.kartause.ch/pfingstkonzerte<br />

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86 KULTUR | LIVE<br />

D-Meckenbeuren<br />

Klassik trifft Folklore<br />

Inspiriert von griechischen<br />

Rhythmen, spanischen<br />

Farben und<br />

eigenwilliger Harmonik<br />

mit orientalischen<br />

Einflüssen eröffnen die<br />

Sopranistin Fanie Antonelou<br />

und der Pianist<br />

Christos Danakas eine<br />

besondere musikalische<br />

Welt.<br />

Schloss Liebenau<br />

14.04., 16 Uhr<br />

www.stiftung-liebenau.de<br />

D-Meersburg<br />

Traumgestalten – Vokalmusik<br />

für<br />

vier Männerstimmen<br />

Vier Männer, vier Stimmen,<br />

ein Klang. Quartonal<br />

gehört heute zu<br />

den gefragtesten Vokalensembles<br />

im deutschsprachigen<br />

Raum.<br />

Die vier Sänger begeistern<br />

bei ihren Konzerten<br />

mit vielseitigem Repertoire,<br />

musikalischem<br />

Detail und mit einer humorvollen<br />

Art der Präsentation.<br />

Neues Schloss<br />

28.04., 18 Uhr<br />

www.neues-schlossmeersburg.de<br />

D-Radolfzell<br />

Philharmonisches<br />

Konzert<br />

Die Südwestdeutsche<br />

Philharmonie Konstanz<br />

präsentiert einen klassischen<br />

Abend. Auf dem<br />

Programm stehen Stücke<br />

von Weinberg, Arutjunjan<br />

und Tschaikowski,<br />

unter anderem für<br />

Trompete und Orchester<br />

arrangiert.<br />

Milchwerk<br />

13.04., 19.30 Uhr<br />

www.milchwerk-radolfzell.de<br />

D-Tettnang<br />

Internationale<br />

Schlosskonzerte: Trio<br />

Parnassus<br />

Es werden Klaviertrios<br />

von Luise Adolpha Le<br />

Beau, Cécile Chaminade<br />

und Clara Schumann<br />

präsentiert. Alle<br />

drei Komponistinnen litten<br />

unter dem männlich<br />

dominierten Zeitgeist<br />

und erlangten nicht den<br />

verdienten Ruhm.<br />

Rittersaal | Neues<br />

Schloss<br />

21.04., 18 Uhr<br />

www.spectrumkultur-in-tettnang.de<br />

A-Feldkirch<br />

Monforter Zwischentöne<br />

– Hugo-Finale<br />

Mehr als 100 Bewerber*innen,<br />

42 Teams,<br />

über sieben Länder treten<br />

im HUGO-Wettbewerb<br />

für neue Konzertformate<br />

an. In vier Mini-Konzerten<br />

stellen die<br />

Teams sich einer internationalen,<br />

dreiköpfigen<br />

Jury und dem Publikum<br />

vor.<br />

Altes Hallenbad<br />

05.04., 19 Uhr<br />

www.montforterzwischentoene.at<br />

A-Hohenems<br />

Schubertiade<br />

Das kleine Festival mit<br />

großer Fangemeinde.<br />

Seit über 40 Jahren treffen<br />

sich hier die Weltstars<br />

des Liedgesangs<br />

und der Kammermusik,<br />

wobei das Schaffen von<br />

Franz Schubert stets im<br />

Mittelpunkt steht.<br />

Markus-Sittikus-Saal<br />

27.04.-01.05.<br />

www.schubertiade.at<br />

CH-St.Gallen<br />

Meet the Musicians –<br />

Iryna Gintova<br />

Das Duo Ryser: Klarinette<br />

– Martina Morello und<br />

Piano – Jansen Ryser<br />

darf an den Fazioli-Flügel.<br />

Sie gestalten einen<br />

eindrucksvollen Kammermusik-Abend<br />

voller<br />

musikalischer Leidenschaft.<br />

Fazioli Raum bei GSI<br />

Architekten<br />

27.04., 18.30 Uhr<br />

www.opus278.ch<br />

CH-Stockach<br />

Stockacher Meisterkonzert:<br />

Meisterwerke<br />

der Klaviermusik<br />

Der Pianist Johannes<br />

Obermeier war 2022<br />

unter anderem Preisträger<br />

beim renommierten<br />

Musikwettbewerb der<br />

ARD. Unser Publikum<br />

erlebt Meisterwerke für<br />

Klavier, vorgetragen von<br />

einem außergewöhnlichen<br />

Künstler.<br />

Bürgerhaus Adler-Post<br />

12.04., 20 Uhr<br />

www.stockach.de<br />

CH-Winterthur<br />

Stadtmusik Winterthur<br />

„Today is the<br />

Gift“<br />

Als Vorbereitung für<br />

das 31. Zürcher Kantonalmusikfest<br />

spielt<br />

die Stadtmusik Winterthur<br />

ihr Selbstwahlprogramm<br />

im Zeichen der<br />

Freundschaft, der Toleranz,<br />

des Friedens, der<br />

Mahnung und der Hoffnung.<br />

Theater Winterthur<br />

06.04., 19.30 Uhr<br />

www.theaterwinterthur.ch<br />

JAZZ & SOUL<br />

D-Biberach<br />

Biberacher Jazzpreis<br />

2024<br />

Gerade jüngeren Jazzmusiker*innen<br />

bietet<br />

der internationale Wettbewerb<br />

eine herausragende<br />

Plattform, sich<br />

zu präsentieren. Die<br />

fünf besten Formationen<br />

stellen sich einer renommierten<br />

Jury und<br />

dem Publikum.<br />

Stadthalle<br />

20.04., 18 Uhr<br />

www.stadthalle-biberach.de<br />

D-Konstanz<br />

Lake Side Jazz Orchestra<br />

Beim Monday Swing<br />

des LSJO ist diesmal<br />

der Sänger Gianni Dato<br />

dabei, mit Songs von<br />

James Brown, Quincy<br />

Jones, Cap Calloway<br />

und vielen anderen.<br />

Il Boccone<br />

29.04., 20.30 Uhr<br />

www.ilboccone.de<br />

D-Markdorf<br />

Astralcombo – Cosmic<br />

Girl Tour 2024<br />

Die Combo klingt wie<br />

von einem anderen Planeten<br />

und teleportiert<br />

ihr Publikum - unter anderem<br />

mit ihrer unvergleichlichen<br />

und ersten<br />

Sängerin - durch<br />

den funky Hyperraum<br />

zu den besten Songs,<br />

die das Universum bieten<br />

kann.<br />

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BETÖRENDE<br />

MUSIK<br />

Seit 35 Jahren gibt es den Jazzclub Singen bereits. Im<br />

Rahmen seines Jubiläumsprogramms 2024 präsentiert<br />

er am 26. <strong>April</strong> absolute New Yorker Topmusiker: Das<br />

Lawrence Clark Quintett mit dem Trompeter Duane<br />

Eubanks, dem Pianisten Theo Hill, dem Bassisten Joris<br />

Teepe, dem Drummer Darrell Green und natürlich<br />

dem Saxophonisten Lawrence Clark. Angetrieben werden<br />

sie von unerschütterlicher Beharrlichkeit und Leidenschaft.<br />

Sie bieten Great Black Music und Modern<br />

Jazz at its very best. Die Musik der Rhythmusgruppe<br />

enthält Einflüsse des klassischen John Coltrane Quartetts<br />

und des Miles Davis Quintetts sowie Untertöne von<br />

Lawrence Clarks Reise als Mitglied der letzten Band des<br />

legendären Schlagzeugers Rashied Ali.<br />

26.04., 20.30 Uhr<br />

Jazzclub im Kulturzentrum Gems<br />

D-78224 Singen<br />

www.jazzclub-singen.de<br />

Theaterstadel<br />

06.04., 20.30 Uhr<br />

www.gehrenberg.de<br />

D-Singen<br />

Marc Turner Quartett<br />

Das Zusammenspiel<br />

dieses Quartetts ist<br />

ein Wunder an Klangschönheit,<br />

Disziplin und<br />

Stimmigkeit, überzeugt<br />

durch anspruchsvolle<br />

Kompositionen ebenso<br />

wie durch eine exakt<br />

kalkulierte Balance von<br />

Wärme und Strenge.“<br />

Jazzclub im Kulturzentrum<br />

Gems<br />

10.04., 20.30 Uhr<br />

www.diegems.de<br />

© Caroline Conejero<br />

D-Tettnang<br />

Wawau Adler Quartett<br />

Wawau Adler gilt international<br />

als Gypsy-Jazz-<br />

Gitarrist der Extraklasse.<br />

Erste Konzerte gibt<br />

er mit 13 Jahren. Er widmete<br />

sich zunächst intensiv<br />

dem Jazz Manouche<br />

oder Gypsy-Swing,<br />

dem ersten in Europa


KULTUR | LIVE<br />

87<br />

Anzeige<br />

SWING TIME<br />

© GMO<br />

Elvis Presley, Coca-Cola, Glenn Miller: Das Glenn Miller Orchestra<br />

mit seinem auffallend harmonischen und zugleich elektrisierenden<br />

Sound gilt zu Recht als Teil des amerikanischen Kulturguts.<br />

Unter Leitung von Wil Salden geht das GMO in großer Big Band<br />

Besetzung und einem ausgewählten „Best of“-Programm auf große<br />

Europa-Tournee und bringt das beswingte Lebensgefühl der<br />

40/50er-Jahre mit über den Teich. Originalarrangements zeitloser<br />

Welthits wie „In The Mood“, „Rhapsodie in Blue“ oder „Sentimental<br />

Journey“ verwandeln durch die mitreißende Spielfreude<br />

und Energie der exzellenten Musiker jeden Auftrittsort in einen<br />

Swing Tempel.<br />

26.04., 20 Uhr<br />

Kursaal am See, D-88662 Überlingen<br />

www.glenn-miller.de<br />

entstandenen Jazz-Stil.<br />

Aula Montfort Gymnasium<br />

12.04., 19.30 Uhr<br />

www.spectrumkultur-in-tettnang.de<br />

D-Überlingen<br />

Glenn Miller Orchestra<br />

Der unverwechselbare,<br />

auffallend harmonische<br />

und zugleich elektrisierende<br />

Sound bringt<br />

das Lebensgefühl der<br />

40/50er-Jahre zurück<br />

und lässt von der ersten<br />

Minute keinen Zweifel<br />

an dem Können der exzellenten<br />

Musiker.<br />

Kursaal am See<br />

26.04., 20 Uhr<br />

www.glenn-miller.de<br />

D-Weingarten<br />

SWR Big Band & Fola<br />

Dada<br />

Ein absoluter Garant für<br />

die Musik der goldenen<br />

Swing-Ära. In Kombination<br />

mit der frisch gekürten<br />

Deutschen Jazzpreisträgerin<br />

Fola Dada<br />

ist das ein hinreißender<br />

Swing-Abend mit toller<br />

Musik und bekannten<br />

Hits.<br />

Kultur- und Kongresszentrum<br />

13.04., 20 Uhr<br />

www.stadt-weingarten.de<br />

A-Hard<br />

Maloom – Gotta Be<br />

Happy<br />

Die Band um die charismatische<br />

Sängerin Eva<br />

Ahoulou, präsentiert ihr<br />

aktuelles Programm.<br />

Das Quintett gibt seine<br />

eigenen musikalischen<br />

Geschichten in einer Mischung<br />

aus Soul, Jazz<br />

und Modern Gospel<br />

zum Besten.<br />

Kulturwerkstatt<br />

Kammgarn<br />

13.04., 20.30 Uhr<br />

www.kammgarn.at<br />

A-Hard<br />

Philipp Fankhauser –<br />

Three Times Twenty<br />

Der Blues- und Live-<br />

Künstler Philipp Fankhauser<br />

und seine famose<br />

Band bringen die beliebtesten<br />

und bekanntesten<br />

Songs der letzten<br />

Jahrzehnte in einem<br />

hochkarätigen Sextett<br />

zurück auf die Live-<br />

Bühne.<br />

Internationales Violinfestival junger Meister | 22. März - 18. <strong>April</strong> 2024<br />

Internationales Violinfestival junger Meister | 22.März-18. <strong>April</strong> 2024<br />

Langenargen · Konstanz · Ravensburg · Augsburg · Memmingen · Lindau<br />

Langenargen · Konstanz · Ravensburg · Augsburg · Memmingen · Lindau<br />

© Julia Wesely<br />

© artist<br />

© Corinna Raupach<br />

© artist<br />

© artist<br />

© Vuc Latinovic<br />

Sophie Druml<br />

Sofia Smarandescu<br />

Elisso Gogibedaschwili<br />

Stefan Aprodu<br />

Lucilla Rose Mariotti<br />

Maya Wichert<br />

In der Osterzeit 2024 findet zum 26. Mal das Internationale Festival<br />

junger Meister statt, zum 11. Mal stehen hochbegabte Geigerinnen<br />

und Geiger aus aller Welt im Fokus. Sie werden sich in der erweiterten<br />

Bodenseeregion in vielfältiger Weise präsentieren. Als besondere<br />

Höhepunkte gelten die Orchesterkonzerte mit dem Südwestdeutschen<br />

Kammerorchester Pforzheim und der Südwestdeutschen<br />

Philharmonie Konstanz, bei denen die jungen Meister die Soloparts<br />

übernehmen. Unter Ihnen werden die bereits preisgekrönten Ausnahmetalente<br />

Sophie Druml, Sofia Smarandescu, Elisso Gogibedaschwili,<br />

Stefan Aprodu, Lucilla Rose Mariotti und Maya Wichert sein.<br />

Im Projekt „Young Spirit – Skilled Hands“ proben junge Hochbegabungen<br />

mit renommierten Musikern und führen große Werke der<br />

Kammermusik auf.<br />

Künstlerische Leitung: Peter Vogel<br />

weitere Informationen unter: www.konzertverein.com<br />

Kartenvorverkauf:<br />

Programm (Änderungen vorbehalten)<br />

Violinrecitals<br />

FR. 22.03. 19:30 Uhr Schloss Montfort| Langenargen<br />

MI. 27.03. 19:30 Uhr Forum am See | Lindau<br />

DI. 02.04. 19:30 Uhr Schloss Montfort| Langenargen<br />

Orchesterkonzerte<br />

Südwestdeutsches Kammerorchester<br />

SA. 30.03. 19:30 Uhr Inselhotel | Konstanz<br />

SO. 31.03. 19:00 Uhr Konzerthaus | Ravensburg<br />

MO. 01.04. 19:00 Uhr Kleiner Goldener Saal | Augsburg<br />

Kammermusikprojekt ∙ „Young Spirit – Skilled Hands“<br />

MI. 03.04. 19:30 Uhr Kreuzherrnsaal | Memmingen<br />

DO. 04.04. 19:30 Uhr Schloss Montfort| Langenargen<br />

DO. 18.04. 20:30 Uhr Stadttheater | Lindau<br />

Orchesterkonzerte<br />

Südwestdeutsche Philharmonie<br />

SA. 06.04. 19:30 Uhr Konzil | Konstanz<br />

SO. 07.04. 19:00 Uhr Kirche St. Martin | Langenargen<br />

INTERNATIONALER<br />

KONZERTVEREIN<br />

BODENSEE<br />

Sparkasse<br />

Schwaben-Bodensee<br />

www.druckhaus-mueller.de


88 KULTUR | LIVE<br />

GEN OSTEN<br />

Das 9. Philharmonische Konzert der Südwestdeutschen Philharmonie richtet den<br />

Blick gen Osten. Gleich zur Eröffnung erinnern Mieczyslaw Weinbergs „Polnische<br />

Weisen“ an die polnisch-jüdischen Melodien seiner Heimat, die er 1939 auf der Flucht<br />

vor den Deutschen verlassen musste. Das Trompetenkonzert des 1920 in Eriwan geborenen<br />

Komponisten Alexander Arutjunjan lässt die Solistin Matilda Lloyd mit langen,<br />

poetisch wirkenden Linien glänzen. Zum krönenden Abschluss vermittelt die Symphonie<br />

Nr. 5 e-Moll von Peter Ilkitsch Tschaikowsky zwischen westeuropäischer und<br />

slawischer Musikkultur und erinnert gleichzeitig an die seelische Tragödie des Komponisten<br />

auf dem Gipfel seines Erfolgs.<br />

© Geoffroy Schied<br />

12.04., 19.30 Uhr + 14.04., 18 Uhr + 17.04., 19.30 Uhr | Konzil Konstanz<br />

13.04., 19.30 Uhr | Milchwerk Radolfzell<br />

www.philharmonie-konstanz.de<br />

Matilda Lloyd<br />

Kulturwerkstatt<br />

Kammgarn<br />

27.04., 20.30 Uhr<br />

www.kammgarn.at<br />

CH-Ermatingen<br />

Dani Felber – Wiesnzauber<br />

Ob als beeindruckender<br />

Trompetensolist, charismatischer<br />

Bandleader<br />

oder kreativer Komponist/Arrangeur,<br />

mit seiner<br />

Big Band oder Small<br />

Band berührt Dani Felber<br />

seit über 30 Jahren<br />

sein Publikum.<br />

Villa Felber<br />

19. + 20.04., 18.30 Uhr<br />

www.villa-felber.ch<br />

CH-Frauenfeld<br />

David Helbock Trio<br />

Mehr als zwei Dutzend<br />

Instrumente auf der<br />

Bühne, aber nur drei<br />

Musiker. Für die aktuelle<br />

CD hat sich David<br />

Helbock bei seinen<br />

Lieblings-Jazzpianisten<br />

bedient und die bekanntesten<br />

Stücke arrangiert.<br />

Eisenwerk Theater<br />

24.04., 20.15 Uhr<br />

www.eisenwerk.ch<br />

CH-St. Gallen<br />

Ronin – Mit Amboss &<br />

Steigbügel<br />

Nik Bärtsch präsentiert<br />

mit seinem Zen-Funk<br />

Quartett Ronin seinen<br />

unverkennbaren Stil<br />

zwischen Minimal Music,<br />

Jazz und ritueller<br />

Musik aus Fernost, der<br />

in der internationalen<br />

Jazz- und Klassikszene<br />

fest integriert ist.<br />

Palace<br />

25. + 26.04., 20 Uhr<br />

www.palace.sg<br />

CH-Winterthur<br />

Jazz Matinee<br />

An sieben Sonntagvormittagen<br />

öffnet das<br />

Theater Winterthur wieder<br />

sein Foyer für hochkarätige<br />

Jazzbands aus<br />

dem In- und Ausland.<br />

Sieben musikalische<br />

Höhenflüge im gemütlichen<br />

Ambiente des<br />

Theaterfoyers.<br />

Theater Winterthur<br />

07./28.04., 10.30 Uhr<br />

www.theaterwinterthur.ch<br />

SONSTIGES<br />

D-Friedrichshafen<br />

Konstantin Wecker –<br />

Lieder meines Lebens<br />

Mit seinem neuen Programm<br />

präsentiert der<br />

Münchner Musiker,<br />

Komponist und Autor<br />

gemeinsam mit seinem<br />

Pianisten und Wegbegleiter<br />

Jo Barnikel seine<br />

persönlichen poetischen<br />

Highlights – von<br />

den Anfängen bis heute.<br />

Graf-Zeppelin-Haus<br />

19.04., 20 Uhr<br />

www.wecker.de<br />

D-Konstanz<br />

Ein Tag am See – Konzert<br />

mit Andreas Bücklein<br />

Die Brüder Bücklein geben<br />

ein gemeinsames<br />

Live-Konzert mit zahlreichen<br />

gefühlvollen, witzigen<br />

und immer wortgewandten<br />

Liedermacher-<br />

Songs. Der Eintritt ist frei<br />

und Spenden gerne gesehen.<br />

Maria-Hilf-Kirche<br />

19.04., 19.30 Uhr<br />

www.bodenseeforumkonstanz.de<br />

D-Konstanz<br />

The Magical Music of<br />

Harry Potter<br />

Die preisgekrönte Filmmusik<br />

der erfolgreichen<br />

Harry-Potter-Filme<br />

kommt nun als<br />

einzigartiger Konzertabend<br />

nach Konstanz!<br />

Ein Filmgast, Star-Soliten,<br />

ein Chor und ein Orchester<br />

erwecken die<br />

Filmwelt zum Leben.<br />

Bodenseeforum<br />

07.04., 16 Uhr<br />

www.bodenseeforumkonstanz.de<br />

CH-Schaffhauen<br />

Rahel Giger Duo<br />

– mit Moussa Cissokho<br />

Gefühlvolle Melodien,<br />

berührende Stimmen<br />

und kraftvolle Präsenz.<br />

Rahel Giger erschafft<br />

mit Moussa Cissokho<br />

einen neuartigen Sound<br />

mit ganz eigener Magie,<br />

die die Herzen tanzen<br />

lässt, jenseits von Grenzen<br />

und kultureller Herkunft.<br />

Kammgarn<br />

05.04., 20 Uhr<br />

www.kammgarn.ch<br />

Tipps<br />

Gesangsvierer<br />

„Maybebop“, das sind vier Typen<br />

und vier Mikrofone, die am 11. <strong>April</strong><br />

in der Gems in Singen aufschlagen.<br />

Jan Bürger (Countertenor),<br />

Lukas Teske (Tenor & Beatbox),<br />

Oliver Gies (Bariton) und Christoph<br />

Hiller (Bass) präsentieren<br />

in ihrer neuen Show „Muss man<br />

mögen“ einen dampfenden Kessel<br />

neuer Songs: Vom kabarettistischen<br />

Höhenflug zur sprachlich<br />

wahnwitzigen Albernheit, von berührender<br />

Ballade zu aufreibendem<br />

Elektropunk, vom Gute-Laune-Ohrwurm<br />

zur bissigen Satire<br />

überrascht jede Nummer. Nach<br />

über 20 gemeinsamen Jahren klingen<br />

sie immer noch taufrisch.<br />

11.04., 20 Uhr<br />

Kulturzentrum Gems<br />

Mühlenstr. 13<br />

D-78224 Singen<br />

www.diegems.de<br />

© Sven Sindt<br />

Bravour und Feingefühl<br />

Am 6. <strong>April</strong> präsentiert das<br />

„Armenian Piano Trio“ Werke<br />

von Johannes Brahms in Singen.<br />

Nachdem die Pianistin Sofya Melikyan,<br />

der Geiger David Haroutunian<br />

und der Cellist Mikayel Hakhnazaryan<br />

ihr Heimatland verlassen<br />

haben, um an internationalen<br />

Ausbildungsstätten wie New York,<br />

Paris, London und Basel zu studieren,<br />

waren alle drei in verschiedenen<br />

Ländern erfolgreich. Sie<br />

kennen sich seit ihrer Kindheit und<br />

erfüllten sich schließlich den gemeinsamen<br />

Traum, sich zu einem<br />

Klaviertrio zusammenzuschließen.<br />

Ihr erstes Album wurde von der<br />

Kritik gefeiert.<br />

06.04., 19.30 Uhr<br />

Walburgissaal auf der<br />

Musikinsel<br />

Schlachthausstraße 11<br />

D-78224 Singen<br />

www.stadthalle-singen.de


KULTUR | KUNST<br />

89<br />

BIG<br />

UP!<br />

© Matt Eachus<br />

Reggaefans aufgepasst: Barrington Levy<br />

macht auf seiner „A Fi You“-Tour Stopp in<br />

Schaffhausen. Die Reggae-Legende aus Kingston,<br />

Jamaika, hat mit Hits wie „Under me sensi“,<br />

„Here I come“ und „Black Roses“ seit den<br />

späten 1970er Jahren eine zeitlose Musik geschaffen,<br />

die Generationen inspiriert hat. Sein<br />

einzigartiger Stil vereint Roots Reggae mit<br />

Dancehall Beats, seine markante Stimme hat<br />

ihm längst einen festen Platz in der Reggae-<br />

Geschichte gesichert. Nicht zuletzt die Zusammenarbeit<br />

mit anderen Musikergrößen wie<br />

Shabba Ranks, Bounty Killer und Beenie Man<br />

halfen ihm dabei, sein Repertoire ständig weiterzuentwickeln.<br />

Klar ist: 300 Songs innerhalb<br />

von zwei Jahrzehnten aufzunehmen schaffen<br />

nicht viele. Man darf gespannt sein, welche<br />

Evergreens der bald 60-Jährige seinem Publikum<br />

in der Kammgarn präsentiert. Als Vorband<br />

sorgen die Jah Pirates mit freshen Vibes<br />

für frischen Wind – von Schaffhausen für<br />

Schaffhausen.<br />

04.05., 20.30 Uhr<br />

Kammgarn<br />

Baumgartenstr. 15<br />

CH-8200 Schaffhausen<br />

www.kammgarn.ch<br />

Illustration: Cristina Dominguez<br />

FABIAN − DER GANG VOR DIE HUNDE<br />

Schauspiel nach dem Roman von Erich Kästner<br />

Theater Orchester Biel Solothurn & Voralberger Landestheater<br />

DI 09. 19:30 APR 2024<br />

+41 (0) 52 625 0555 MO–FR 16:00–18:00 SA 10:00–12:00<br />

www.stadttheater-sh.ch


90 KULTUR | KUNST<br />

SIE DIESEN MONAT AUF KEINEN FALL VERPASSEN DÜRFEN<br />

KUNST WAS<br />

GALERIE<br />

D-Bad Waldsee<br />

Anett Frey – Inneres<br />

Draußen<br />

Anett Freys Werk befindet<br />

sich in einem<br />

Spannungsfeld aus<br />

der suchenden, sich<br />

annähernden Linienund<br />

Strichführung der<br />

Zeichnung, den harten,<br />

<strong>akzent</strong>uierten Linien<br />

der Radierung oder des<br />

Holzdrucks und einem<br />

spürbaren plastischen<br />

Ausdruck.<br />

Haus am Stadtsee –<br />

kleine galerie<br />

bis 21.04.<br />

www.bad-waldsee.de<br />

D-Engen<br />

Christian Brandl –<br />

Fortsetzung<br />

Brandl übt charmante<br />

Kulturkritik und zeigt<br />

die Sublimierung und<br />

Kulturalisierung der<br />

Protagonisten westlicher<br />

Gesellschaften nur<br />

andeutungsweise als<br />

einen klassischen Entfremdungsprozess.<br />

Städtisches Museum<br />

Engen + Galerie<br />

bis 07.04.<br />

www.museum-engen.de<br />

D-Konstanz<br />

Peter Vink – Constantia<br />

Peter Vink ist bekannt<br />

für seine temporären<br />

und permanenten Installationen<br />

im öffentlichen<br />

und privaten<br />

Raum und erhält regelmäßig<br />

Aufträge von öffentlichen<br />

Institutionen,<br />

wie z.B. dem Bauamt<br />

der niederländischen<br />

Regierung.<br />

Galerie Lachenmann<br />

Art<br />

bis 20.04.<br />

www.lachenmannart.com<br />

D-Konstanz<br />

Veit von Seckendorff –<br />

Re:discover<br />

Einzelausstellung der<br />

erfolgreichen Wiederentdeckung.<br />

In seinen<br />

Arbeiten aus den 60erund<br />

70er-Jahren vereinen<br />

sich Konzept, Linie<br />

und Farbe zu einem<br />

fantastischen Gesamtkunstwerk.<br />

Galerie Lachenmann<br />

Art<br />

27.04.-28.06. | Vernissage<br />

27.04., 18 Uhr<br />

www.lachenmannart.com<br />

D-Konstanz<br />

Marion Pilz – Die 4<br />

Elemente<br />

Die Frühlingsausstellung<br />

2024 betrachtet<br />

die vier Elemente aus<br />

zeitgenössischer Perspektive.<br />

Ein Zusammenspiel<br />

von Wasser,<br />

Feuer, Erde und Luft<br />

bildet seit jeher die<br />

Grundlage des Lebens<br />

und Überlebens dieser<br />

Welt.<br />

Rathausgalerie<br />

bis 18.04.<br />

www.konstanz-info.<br />

com<br />

D-Konstanz<br />

Simone Albert – Women<br />

Eine einzigartige Ausstellung<br />

von Pop-Art,<br />

moderner Kunst und<br />

impressionistischer Malerei,<br />

bei der die Frau<br />

und alles, was mit diesem<br />

Begriff einhergeht,<br />

im Mittelpunkt steht.<br />

Villa Prym<br />

bis 21.04.<br />

www.villaprym.com<br />

D-Konstanz<br />

Johannes Dörflinger<br />

Johannes Dörflinger<br />

hat in den letzten Monaten<br />

viele neue Zeichnungen<br />

und Übermalungen<br />

kreiert. Diese<br />

zeigt er im Vergleich mit<br />

den Acrylbildern, die in<br />

den wilden 70er-Jahren<br />

entstanden sind, in der<br />

aktuellen Ausstellung.<br />

Galerie KunstGrenze<br />

bis 13.04.<br />

www.kunstgrenze-galerie.ch<br />

Anzeige<br />

Ausstellungsansicht im Kunstmuseum Thurgau. 2023.<br />

OPTISCHE<br />

ILLUSION<br />

Für ihre Einzelausstellung hat die Künstlerin Olga Titus<br />

den kleinen Gewölbekeller des Kunstmuseums Thurgau in<br />

eine wundersame Grotte verwandelt. Die Rauminstallation<br />

spielt mit handwerklichen Mitteln auf virtuelle Welten an,<br />

in die die Besucher*innen ohne 3D-Brille eintauchen können.<br />

Ihr gesamtes Werk wie auch diese Ausstellung mit Videos<br />

und Paillettenobjekten beleuchtet Fragen der Gegenwart<br />

in Form von künstlerischen Symbiosen aus Nostalgie<br />

und Futurismus sowie von Selbst- und Fremdwahrnehmung.<br />

Heimische Bergfolklore ist unter Regenbögen mit<br />

Südseeexotik vermengt. Auf hypnotische Weise gehen alte<br />

Paradiesvorstellungen in Postkartenidyllen und Bildschirmschonerkitsch<br />

über.<br />

bis 15.12.<br />

Kunstmuseum Thurgau<br />

Kartause Ittingen<br />

CH-8532 Warth<br />

www.kunstmuseum.tg.ch<br />

D-Konstanz<br />

Konrad Ferdinand Edmund<br />

von Freyhold –<br />

Aufbruch und Anpassung<br />

Konrad Ferdinand Edmund<br />

von Freyhold:<br />

Wer sich für die Kunst<br />

der Bilderbuchillustration<br />

interessiert,<br />

kommt an diesem Namen<br />

nicht vorbei. Stilistisch<br />

neuartig und<br />

kindgerecht galten seine<br />

Illustrationen zwischen<br />

1905-1908 als revolutionär.<br />

Städtische Wessenberg-Galerie<br />

Konstanz<br />

bis 14.04.<br />

www.konstanz.de<br />

D-Ravensburg<br />

Helmut A. Mayer-<br />

Ehinger – Allerlei stille<br />

Bilder in neuer Umgebung<br />

Die Wirkung seiner Bilder<br />

kann als Wechselspiel<br />

aus Nähe und Distanz,<br />

Ruhe und Erregung<br />

zwischen Bild und<br />

Betrachter gesehen<br />

werden. Kompositionen,<br />

die von den Wahrnehmenden<br />

eine fast<br />

meditative Haltung einfordern.<br />

Galerie der Caritas<br />

bis 15.06.<br />

www.caritas-bodensee-oberschwaben.de<br />

D-Ravensburg<br />

Isa Dahl und Karin<br />

Brosa – Blickwechsel<br />

Isa Dahls Pinselduktus<br />

ist legendär, sie schafft<br />

es, malerisch den Tiefenraum<br />

zu erobern.<br />

Karin Brosas Umgang<br />

mit zeitgemäßen Themen<br />

macht ihre Kunst<br />

unverwechselbar. Ihre<br />

Grafiken sind stets poetisch-politisch.<br />

Galerie 21.06<br />

13.04.-14.06. | Vernissage<br />

12.04., 19 Uhr<br />

www.dreher@galerie2106.de<br />

© Stefan Rohner<br />

D-Tettnang<br />

Peter Krauskopf<br />

Peter Krauskopf zeigt in<br />

dieser Ausstellung seine<br />

kräftigen Farbwerke,<br />

die von Verläufen,<br />

Textur und dem Übermalen<br />

leben. Er schafft<br />

eine Mixtur aus altem<br />

Untergrund und neuer<br />

Oberfläche und schafft<br />

eine wirkungsvolle<br />

Farbgebung.<br />

FS.ART Showroom<br />

bis 30.06.<br />

www.fs-art.de<br />

D-Tübingen<br />

Kunstschätze. Vom<br />

Barock bis zur Gegenwart<br />

aus Niederösterreich<br />

Anhand von hochkarätigen<br />

musealen Arbeiten<br />

wird hier eine Rei-


KULTUR | KUNST<br />

91<br />

se durch 250 Jahre österreichische<br />

Kunstgeschichte<br />

geboten, die<br />

viele Überraschungen<br />

bereithält – und das<br />

vom Barock bis in die<br />

Gegenwart.<br />

Kunsthalle Tübingen<br />

bis 15.09.<br />

www.kunsthalle-tuebingen.de<br />

D-Tuttlingen<br />

Christo und JR – Wie<br />

Kunst unsere Sicht<br />

auf die Welt verändert<br />

Zwei künstlerische<br />

Positionen, die beide<br />

den Kunstbetrieb revolutionieren<br />

und alle<br />

sozialen Schichten für<br />

ihre Aktionen interessieren<br />

– Das berühmte<br />

Künstlerpaar Christo<br />

und Jeanne-Claude<br />

und der ebenso bekannte<br />

Französische<br />

Künstler JR.<br />

Galerie der Stadt Tuttlingen<br />

bis 28.04.<br />

www.tuttlingen.de<br />

A-Bregenz<br />

Zur Zeit – memeclass<br />

worldwide – mcww.<br />

voyage<br />

In einem neuen, experimentellen<br />

Format stellt<br />

sich die Künstlergruppe<br />

die Frage, welche<br />

Wechselbeziehung zwischen,<br />

persönlichem<br />

Reiseerlebnis und den<br />

digitalen Medienphänomenen<br />

der Gegenwart<br />

besteht.<br />

Künstlerhaus<br />

bis 28.04.<br />

www.kuenstlerhausbregenz.at<br />

A-Bregenz<br />

Jeannette Frei und<br />

Claudia Keel – Die Blumen,<br />

die Nacht und<br />

die Liebe<br />

Die Ausstellung soll die<br />

Offenheit der beiden<br />

Malerinnen verkörpern,<br />

wie eine weiße Leinwand,<br />

auf der noch alles<br />

zu malen möglich<br />

ist. Alles ist gemeint, alles<br />

schon entstanden<br />

und wieder vergangen.<br />

Künstlerhaus<br />

bis 28.04.<br />

www.kuenstlerhausbregenz.at<br />

A-Bregenz<br />

… im Erdgeschoss<br />

Ideen sollen zur Diskussion<br />

gestellt, Prozesse<br />

in den Vordergrund gebracht<br />

und ein Rahmen<br />

für kollegialen Austausch<br />

geschaffen werden.<br />

Christian Helbock,<br />

Ruben Aubrecht und<br />

die Klasse 4d der Mittelschule<br />

Höchst nutzen<br />

den Raum.<br />

Künstlerhaus<br />

bis 28.04.<br />

www.kuenstlerhausbregenz.at<br />

A-Bregenz<br />

Richard Hoeck und<br />

John Miller – Last<br />

Words<br />

Die Künstler setzen sich<br />

mit der Ordnung sozialer<br />

Systeme sowie deren<br />

Unordnung auseinander.<br />

Die Fantasie<br />

von Moral und Unmoral,<br />

Begriffe wie soziale<br />

Integrität, Anpassung,<br />

Kontrolle, Scham und<br />

Exzess bilden die Basis.<br />

Magazin 4<br />

bis 19.04.<br />

www.bregenz.gv.at<br />

A-Dornbirn<br />

Toni Schmale – Tanke<br />

Toni Schmale installiert<br />

unter dem Titel<br />

„TANKE“ im Kunstraum<br />

Dornbirn ein Environment,<br />

dessen zentrales<br />

Element die titelgebende<br />

Tankstelle ist. Technisch<br />

hochästhetisch<br />

abstrahiert, augenscheinlich<br />

dysfunktional<br />

und potenziell deplatziert.<br />

Kunstraum Dornbirn<br />

bis 09.06.<br />

www.kunstraumdornbirn.at<br />

CH-Frauenfeld<br />

Anfänge des Shed<br />

Die Ausstellung stellt<br />

die Gründer*innen des<br />

Shed im Eisenwerk vor<br />

und öffnet erstmals die<br />

Archivschachteln dieser<br />

Zeit. Ausgewählte Ansichten<br />

der ersten Ausstellungen<br />

werden an<br />

den Wänden der Shedhalle<br />

installiert.<br />

Eisenwerk | Shedhalle<br />

bis 18.04.<br />

www.eisenwerk.ch<br />

CH-Schaffhausen<br />

Asi Föcker – Reflektograph<br />

| Cristina Witzig<br />

– Streifzüge | Frank<br />

Lüling – The Sound of<br />

Bauschaum<br />

Asi Föcker interessiert<br />

der immaterielle Charakter<br />

von Licht, das<br />

nicht Greifbare. Cristina<br />

Witzig befasst sich<br />

künstlerisch mit der<br />

Erinnerung. Frank Lüling<br />

setzt seine Objekte<br />

in Bewegung und entlockt<br />

ihnen so eigenwillige<br />

Klänge.<br />

Vebikus Kunsthalle<br />

bis 05.05.<br />

www.vebikus-kunsthalle-schaffhausen.ch<br />

CH-St. Gallen<br />

Lukas Schneeberger –<br />

Heaven and Earth<br />

Lukas Schneeberger<br />

kreiert seine zeitgenössischen<br />

Werke mit verschiedenen<br />

Musterund<br />

Mischtechniken.<br />

Das Experimentelle in<br />

der Kunst und der kreative<br />

Fluss stehen für<br />

den Ausnahmekünstler<br />

im Mittelpunkt seiner<br />

Arbeit.<br />

Galerie Paul Hafner<br />

bis 26.05.<br />

www.paulhafner.ch<br />

MUSEUM<br />

D-Gaienhofen<br />

Beate Bitterwolf –<br />

Halbinselland<br />

Die kontrastreichen<br />

Arbeiten erzeugen intensive<br />

Stimmungen,<br />

lassen Träume anklingen<br />

und erschaffen<br />

eine eigene Wirklichkeit.<br />

Sie beziehen sich<br />

auf das Zusammenspiel<br />

von Wasser, Himmel<br />

und Land.<br />

Städtische<br />

Museen<br />

Konstanz …<br />

1878 – 1944<br />

Konrad Ferdinand<br />

Edmund von<br />

Freyhold<br />

Aufbruch und<br />

Anpassung<br />

… bewegen.<br />

Städtische Wessenberg Galerie<br />

➜ Südwestdeutsche Kunst des 19. und 20. Jh. und des Bodenseeraums.<br />

Rosgartenmuseum<br />

➜ Kunst- und Kulturhistorisches Museum im spätmittelalterlichen<br />

Zunfthaus „Zum Rosgarten“. Stilvoll eingerichtetes Museumscafé.<br />

Bodensee-Naturmuseum<br />

➜ Naturkundliches Museum für den Bodenseeraum<br />

im Sealife-Centre Gebäude.<br />

Hus-Haus<br />

➜ Gedenkstätte für den 1415 verbrannten Reformator Johannes Hus.<br />

Aktuelles unter: www.rosgartenmuseum.de<br />

27.1.24<br />

—<br />

14.4.24<br />

Städtische<br />

Wessenberg-Galerie<br />

Konstanz<br />

Di – Fr 10 – 18 Uhr, Sa, So & Feiertag 10 – 17 Uhr<br />

8. & 12. Februar, 29. März sowie montags geschlossen


92 KULTUR | KUNST<br />

© Frank Lüling<br />

IM MOMENT<br />

Drei Künstler*innen, drei Medien, drei Ausstellungen: Die Vebikus Kunsthalle<br />

präsentiert bis Anfang Mai Asi Fockers „Reflektograph“, Cristina Witzigs „Streifzüge“<br />

und Frank Lülings „The Sound of Bauschaum“ unter einem Dach. Installative<br />

und fotografische Arbeiten, subtile Aquarell- und Tuschemalereien oder<br />

Lichtkörper mit Resonanz – trotz unterschiedlichster Medien befassen sich alle<br />

drei mit dem Immateriellen, Unwiederbringlichen und radikal Momenthaften<br />

sowie dem Versuch, es trotz allem abzuspeichern, festzuhalten und die Erinnerung<br />

– trügerisch in ihrer Subjektivität – lebendig zu halten. Mitte <strong>April</strong> begrüßen<br />

die Kurator*innen zum Donnerstagsaperó mit Rundgang.<br />

bis 05.05. | Donnerstagsapéro mit Rundgang am 11.04., 18.30 Uhr<br />

Vebikus Kunsthalle Schaffhausen<br />

Baumgartenstrasse 19, CH-8201 Schaffhausen<br />

www.vebikus.ch<br />

Frank Lüling “Waterlily” 2024, Polyurethan und Hartschaum, gedrechselt<br />

Hesse Museum<br />

bis 02.06.<br />

www.hesse-museumgaienhofen.de<br />

D-Hemmenhofen<br />

Innere Emigration? –<br />

Otto Dix und die politische<br />

Landschaft<br />

Es stehen künstlerische,<br />

kunst-politische<br />

und biografische Entwicklungen<br />

um Otto<br />

Dix und seine Ehefrau<br />

Martha Dix im Mittelpunkt.<br />

Museum Haus Dix<br />

ab 16.03.<br />

www.kunstmuseumstuttgart.de<br />

D-Lindenberg<br />

Wechselausstellung<br />

von Adi Hoesle – Verführung<br />

Schaukeln schwingen<br />

im Raum, raumgreifende<br />

Ornamente betören<br />

die Augen und leuchtende<br />

Farben nehmen<br />

uns mit auf eine Reise<br />

ins Innerste der Bilder.<br />

Die Schau ist eine genussvolle<br />

Verführung<br />

der Sinne und das in<br />

ihren unterschiedlichen<br />

Facetten.<br />

Deutsches Hutmuseum<br />

| Kulturfabrik<br />

bis 07.04.<br />

www.deutsches-hutmuseum.de<br />

D-Marktoberdorf<br />

Flora<br />

Mit ausgewählten Beispielen<br />

aus Fotografie,<br />

Malerei und Konzeptkunst<br />

werden Ausschnitte<br />

aus der Natur<br />

gezeigt: sorgfältig komponierte<br />

fotografische<br />

Momente stehen neben<br />

Stillleben ebenso wie<br />

neben gestischer Malerei.<br />

Künstlerhaus Marktoberdorf<br />

bis 14.04.<br />

www.kuenstlerhausmarktoberdorf.de<br />

D-Ravensburg<br />

Alberto Giacometti.<br />

Vis-à-vis. Werke aus<br />

der Sammlung Klewan<br />

Zu sehen sind rund 120<br />

Werke, darunter seltene<br />

Zeichnungen und Grafiken<br />

aus den letzten Lebensjahrzehnten<br />

eines<br />

der einflussreichsten<br />

Künstler des 20.<br />

Jahrhunderts, ergänzt<br />

durch Skulpturen, Gemälde<br />

und fotografische<br />

Dokumente.<br />

Kunstmuseum Ravensburg<br />

bis 23.06.<br />

www.kunstmuseumravensburg.de<br />

D-Ravensburg<br />

Cobra – Traum, Spiel,<br />

Realität<br />

Cobra – Die erste internationale<br />

Künstlergruppe<br />

nach dem<br />

Zweiten Weltkrieg in<br />

Europa wollte eine<br />

Kunst, die eine Form<br />

des Spiels und des Experimentierens<br />

sein sollte und vor allem<br />

eine Gesellschaft,<br />

die eine offene ist.<br />

Kunstmuseum Ravensburg<br />

bis 23.06.<br />

www.kunstmuseumravensburg.de<br />

D-Singen<br />

Singenkunst 2024 –<br />

today >>> tomorrow<br />

Diese Ausstellung bietet<br />

einen Rahmen für<br />

Gegenwartskunst und<br />

möchte das Morgen,<br />

das immer auf das<br />

Heute folgt, als Möglichkeit<br />

von Zukunftsentwürfen<br />

setzen – mit<br />

dem künstlerischen<br />

Ausgangspunkt in der<br />

Gegenwart.<br />

Kunstmuseum Singen<br />

bis 14.04.<br />

www.kunstmuseumsingen.de<br />

D-Singen<br />

Knutschkugel & Co.,<br />

Die Kleinen ganz groß<br />

Geschichte der kleinen<br />

Fahrzeuge, deren Entwicklung<br />

und Verkauf<br />

durch den 2. Weltkrieg<br />

unterbrochen, aber<br />

nicht aufgehalten wurde.<br />

Nach 1945 waren<br />

die Mikro-Cars Symbole<br />

des wirtschaftlichen<br />

Aufschwungs.<br />

Museum Art & Cars<br />

bis 07.04.<br />

www.museum-artcars.com<br />

D-Singen<br />

Michael Marcel Fuchs<br />

– Wo die Zeit sich verliert<br />

In den Arbeiten von Michael<br />

Marcel Fuchs dominieren<br />

Vertikalen aus<br />

Linien und Streifen. Deren<br />

Unschärfen irritieren.<br />

Zwischen Bildhintergründen<br />

und Objekten<br />

im Vordergrund<br />

entstehen keine Verbindungen.<br />

Museum Art & Cars<br />

bis 22.09.<br />

www.museum-artcars.com<br />

D-Stockach<br />

Kunst & Kurioses<br />

Das Stadtmuseum<br />

Stockach erzählt mit<br />

dem eigenen Bestand<br />

die Geschichte der<br />

Stadt einmal anders:<br />

Mit spannenden, berührenden<br />

und verblüffenden<br />

Objekten<br />

werden faszinierende<br />

Aspekte der Stadtgeschichte<br />

erlebbar.<br />

Stadtmuseum<br />

Stockach<br />

bis 16.04.<br />

www.stadtmuseumstockach.de<br />

D-Tettnang<br />

Eine runde Sache<br />

Vielstimmig – einstimmig<br />

– so ist auch die<br />

kreative Arbeit in der<br />

Schule, junge Künstlerinnen<br />

und Künstler formulieren<br />

eigene Ideen<br />

und finden ihren Ausdruck<br />

– mal greller und<br />

lauter, mal feiner und<br />

nuancenreich.<br />

Orangerie Neues<br />

Schloss<br />

30.04.-12.05. | Vernissage<br />

30.04., 15 Uhr<br />

www.spectrumkultur-in-tettnang.de<br />

D-Tübingen<br />

Kunstschätze vom Barock<br />

bis zur Gegenwart<br />

aus Niederösterreich<br />

Niederösterreich ist<br />

nicht nur seit der Altsteinzeit<br />

ein von Menschen<br />

geprägter Kulturraum.<br />

Das Land beherbergt<br />

auch eine bedeutende<br />

Kunstsammlung<br />

von internationalem<br />

Rang – erstmals umfassend<br />

in Deutschland<br />

gezeigt.<br />

Kunsthalle Tübingen<br />

bis 15.09.<br />

www.kunsthalle-tuebingen.de<br />

A-Bregenz<br />

11. Kunstpreis<br />

der Hypo Vorarlberg<br />

Zum Jubiläum werden<br />

im Atrium des vorarlberg<br />

museums erstmals<br />

neben sämtlichen<br />

bisher ausgezeichneten<br />

Werken die aktuellen<br />

Prämierungen<br />

des Kunstpreises der<br />

Hypo Vorarlberg zu sehen<br />

sein.<br />

vorarlberg museum<br />

bis 07.04.<br />

www.vorarlbergmuseum.at<br />

A-Bregenz<br />

Günter Brus<br />

Das Kunsthaus Bregenz<br />

präsentiert erstmals<br />

das Œuvre eines<br />

Wiener Aktionisten.<br />

Den Schwerpunkt bilden<br />

die fotografischen<br />

Aufzeichnungen seiner<br />

epochalen Aktionen<br />

und Performances sowie<br />

die informellen Malereien.<br />

Kunsthaus Bregenz<br />

bis 20.05.<br />

www.kunsthaus-bregenz.at<br />

A-Bregenz<br />

Hiller. Das fotografische<br />

Gedächtnis des<br />

Bregenzerwaldes<br />

Im Bregenzerwald war<br />

das im Jahr 1923 gegründete<br />

Foto Studio<br />

Hiller in Bezau die erste<br />

Adresse für die Fotografie<br />

aller Anlässe. Es dokumentierte<br />

über sieben<br />

Jahrzehnte hinweg<br />

das Leben in der Talschaft<br />

und damit auch<br />

ihre Veränderungen.<br />

vorarlberg museum<br />

bis <strong>April</strong> 2025<br />

www.vorarlbergmuseum.at<br />

CH-Aargau<br />

Augusto Giacometti –<br />

Freiheit | Auftrag<br />

Die Ausstellung thematisiert<br />

entlang der Achsen<br />

Freiheit und Auftrag<br />

das Verhältnis von freiem<br />

Schaffen und Auftragskunst<br />

und legt das<br />

Spannungsfeld offen,


KULTUR | KUNST<br />

93<br />

CH-Appenzell<br />

Plattform24<br />

Plattform24 gibt jedes<br />

Jahr einen Einblick<br />

in das Schaffen junger<br />

Künstler*innen in<br />

der Schweiz. Die Ausstellungsreihe<br />

findet<br />

jährlich statt und wird<br />

seit 2011 in Partnerschaft<br />

mit dem Helvetia<br />

Kunstpreis umgesetzt.<br />

Kunstmuseum<br />

bis 14.04.<br />

www.kunstmuseumkunsthalle.ch<br />

HEILIGES GRAB<br />

Ein Kulissentheater der besonderen Art: Nach dem erstmaligen<br />

Wiederaufbau des Heiligen Grabes seit 1956 im vergangenen<br />

Jahr wurde 2024 das barocke Kulissentheater erneut<br />

aufgebaut: Bis zum 9. Mai präsentieren die Staatlichen<br />

Schlösser und Gärten Baden-Württemberg gemeinsam mit<br />

der katholischen Kirchengemeinde Bad Schussenried das<br />

beeindruckende Passionstheater an seinem ursprünglichen<br />

Standort in der ehemaligen Klosterkirche St. Magnus.<br />

Wie in vergangenen Jahrhunderten wird das beeindruckende<br />

Heilige Grab mit einer Höhe von über sieben<br />

Metern und einer Tiefe von vier Metern während der Kar-<br />

und Osterzeit Teil der Messen sein.<br />

bis 09.05.<br />

21.04., 15 Uhr | Vortrag „Blick hinter die Kulissen – das Heilige<br />

Grab aus Sicht eines Restaurators“<br />

28.04., 15.30 Uhr | Sonderführung „Heiliges Theater“<br />

St. Magnuskirche Kloster Schussenried<br />

D-88427 Bad Schussenried<br />

www.kloster-schussenried.de<br />

das Künstler und Kulturpolitiker<br />

zeitlebens<br />

produktiv bewegte.<br />

Aargauer Kunsthaus<br />

bis 20.05.<br />

www.aargauerkunsthaus.ch<br />

CH-Aargau<br />

Sammlung 24 –<br />

Kunst aus der Schweiz<br />

vom 18. Jahrhundert<br />

bis in die Gegenwart<br />

Die Sammlung aus<br />

über 20.000 Werken<br />

ist ein lebendiger, sich<br />

stets wandelnder Organismus.<br />

Schlüsselwerke,<br />

Neuzugänge<br />

und selten ausgestellte<br />

Arbeiten zu den Themen<br />

Natur und Landschaft<br />

werden gezeigt.<br />

Aargauer Kunsthaus<br />

bis 27.10.<br />

www.aargauerkunsthaus.ch<br />

CH-Appenzell<br />

Zora Berweger – Greeting<br />

the Unseen<br />

Das Schaffen von Zora<br />

Berweger umfasst Malerei,<br />

Zeichnung, Keramik,<br />

Installation, Skulptur,<br />

Fotografie und<br />

Licht. Ihre multimedialen<br />

Arbeiten speisen<br />

© Ana Sofia Suárez Lerche | SSG<br />

sich aus archaischen<br />

Gegenständen und<br />

einer natürlichen Formgebung.<br />

Kunsthalle<br />

bis 14.04.<br />

www.kunstmuseumkunsthalle.ch<br />

CH-Basel<br />

Nolan Oswald Dennis<br />

– a recurse 4 [3]<br />

worlds<br />

Ein monumentales diagrammartiges<br />

Kunstwerk,<br />

das sich über die<br />

gesamte Rückwand der<br />

Kunsthalle Basel erstreckt,<br />

mathematische<br />

Abstraktionen, afrikanische<br />

fraktale Geometrie<br />

und andere Darstellungsmodelle<br />

nutzend.<br />

Kunsthalle Basel<br />

bis 11.08.<br />

www.kunsthallebasel.ch<br />

CH-Frauenfeld<br />

„Ach, du Scheibe!“<br />

– Ein audiovisuelles<br />

Vergnügen zur Fensterkunst<br />

Zahlreiche Glasgemälde<br />

erzählen packende<br />

Geschichten über Frauen,<br />

die ihre Väter an die<br />

Leine nehmen, über<br />

Herrschaften, Reichtum<br />

und Burgherren.<br />

Schloss Frauenfeld<br />

immer Di.-So., 13-<br />

17 Uhr<br />

www.historischesmuseum.tg.ch<br />

CH-Rapperswil-Jona<br />

Benoît Billotte. Humaine<br />

Nature<br />

Billotte verwendet Elemente<br />

aus Statistiken,<br />

Karten, Plänen, aber<br />

auch von Pflanzen, kulturellen<br />

Praktiken und<br />

historischen Begebenheiten.<br />

In seinem Werkprozess<br />

entstehen daraus<br />

feinsinnige und poetische<br />

Bilder.<br />

Kunst(Zeug)Haus<br />

bis 05.05.<br />

www.kunstzeughaus.ch<br />

CH-Rapperswil-Jona<br />

Intuitiv. Zwei Sammlungen<br />

begegnen sich<br />

Im schöpferischen Tun<br />

spielt die Intuition –<br />

neben allen Theorien –<br />

eine maßgebliche Rolle.<br />

Die Ausstellung wirft<br />

einen Blick nach innen<br />

Mi, 03.04.2024 – 20 Uhr<br />

RAUSCHBOLÉRO –<br />

TANZ AUF DEM VULKAN<br />

Modernes Tanztheater mit der Musik von<br />

Maurice Ravel<br />

So. 14.04.2024 – 10 Uhr<br />

ERZÄHLZEIT OHNE<br />

GRENZEN<br />

Sonntagsfrühstück: Abschluss des Literaturfestivals.<br />

Lesung mit Heinrich Steinfest.<br />

Do. 18.04.2024 – 19:30 Uhr<br />

WIRTSCHAFTSFORUM<br />

Künstliche Intelligenz für Einsteiger - Vortrag<br />

von Dr. Philip Häusser<br />

So. 21.04.2024 – 19 Uhr<br />

DON QUIJOTE<br />

Miguel de Cervantes‘ Klassiker als Zwei-<br />

Mann-Schauspiel mit Musik<br />

Mo. 29.04.2024 – 16 Uhr<br />

MOMO<br />

Kindertheater ab 7 Jahren nach dem Roman<br />

von Michael Ende.<br />

Fr. 03.05.2024 – 20 Uhr<br />

NEIN ZUM GELD<br />

Mann will Millionengewinn ablehnen.<br />

Komödie mit Boris Aljinovic („Tatort“) u.a.<br />

Sa. 04.05.2024 – 20 Uhr<br />

SYMPHONIEKONZERT<br />

Philharmonie KN mit Frank Dupree.<br />

Werke von Say, Kapustin, Bernstein<br />

Sa. 11.05.2024 – 20 Uhr<br />

VÖLKERBALL<br />

Rammstein-Tribute-Show mit beeindruckenden<br />

Licht- und Pyroeffekten.<br />

So. 21.07.2024 – 10 -21 Uhr<br />

BURGFEST<br />

Konzerte, Theater, Kinder-Aktionen u.v.m.: Buntes<br />

Programm in Deutschlands größter Festungsruine.<br />

Di. 23.07.2024 – 19 Uhr<br />

SPIDER MURPHY GANG<br />

Hohentwielfestival-Konzert: Gaudi mit der<br />

Rock‘n‘Roll-Band aus München<br />

Fr. 26.07.2024 – 19 Uhr<br />

IN EXTREMO<br />

Hohentwielfestival-Konzert: Band gastiert im<br />

Rahmen der „Carpe-Noctem-Burgentour“.<br />

Sa. 27.07.2024 – 19 Uhr<br />

SPORTFREUNDE STILLER<br />

Hohentwielfestival-Konzert: Songs aus dem<br />

Album „Jeder nur ein X“ und altbekannte Hits.<br />

Kartenvorverkauf<br />

07731 85-504<br />

www.stadthalle-singen.de


94 KULTUR | KUNST<br />

und bringt erstmals<br />

zwei Sammlungen mit<br />

Schweizer Gegenwartskunst<br />

zusammen.<br />

Kunst(Zeug)Haus<br />

bis 07.04.<br />

www.kunstzeughaus.ch<br />

CH-Rorschach<br />

Gunter Damisch – Teile<br />

vom Ganzen<br />

Das Werk des österreichischen<br />

Künstlers<br />

Gunter Damisch<br />

(1958‒2016) stellt einen<br />

eigenen, zwischen<br />

Skulptur, Grafik, Zeichnung<br />

und Malerei oszillierenden<br />

Kosmos dar.<br />

Die Teile einer Einheit<br />

sind mindestens genauso<br />

wichtig wie das<br />

Ganze selbst.<br />

Forum Würth<br />

bis 02.06.<br />

www.wuerth-hausrorschach.ch<br />

CH-Schaffhausen<br />

Kunst vereint – 175<br />

Jahre Kunstverein<br />

Schaffhausen<br />

Die Ausstellung zum<br />

175-jährigen Jubiläum<br />

des Schaffhauser<br />

Kunstvereins skizziert<br />

seine Entwicklung<br />

von der Gründungszeit<br />

bis in die Gegenwart<br />

und bietet jede Menge<br />

Kunst aus den reichhaltigen<br />

Beständen dieser<br />

altehrwürdigen Schaffhauser<br />

Institution.<br />

Museum zu Allerheiligen<br />

Schaffhausen<br />

bis 14.04.<br />

www.allerheiligen.ch<br />

CH-St. Gallen<br />

Marta Margnetti / New<br />

Heads: JPP & Alexandra<br />

Sheherazade Salem<br />

Baumaterialien, Handwerkstechniken,<br />

Einrichtungselemente<br />

und<br />

Insekten tauchen in<br />

den Werken von Marta<br />

Margnetti immer wieder<br />

auf. Parallel stellen<br />

zwei Nachwuchskünstler*innen<br />

der New<br />

Heads ihre Werke aus.<br />

Kunsthalle St. Gallen<br />

bis 12.05.<br />

www.kunsthallesanktgallen.ch<br />

CH-St. Gallen<br />

versammelt – Erwin<br />

Schatzmann, Hermann<br />

Reinfrank, Karsten<br />

Neumann, Matthias<br />

Kuk Krucker<br />

Im Mittelpunkt steht<br />

das Phänomen Sammeln.<br />

Wie gestaltet sich<br />

die Sammlertätigkeit<br />

bei Künstler*innen und<br />

was bedeutet sie für<br />

den künstlerischen Prozess?<br />

Vorgestellt werden<br />

Künstler, die Gesammeltes<br />

neu formulieren.<br />

Open Art Museum<br />

bis 04.08.<br />

www.openartmuseum.ch<br />

CH-Warth<br />

Jeder kann nicht machen<br />

was er will<br />

Das Schaffen von Hans<br />

Krüsi wird nach über<br />

zwei Jahrzehnten wieder<br />

in ganzer Breite<br />

Ferdinand Hodler „Der Tag“<br />

APROPOS HODLER<br />

Er ist allgegenwärtig – aber ist er auch aktuell? Wie kaum ein anderer Maler seiner<br />

Generation hat Ferdinand Hodler (1853–1918) das kulturelle Selbstverständnis der<br />

Schweiz geprägt. Das Kunsthaus Zürich fragt in seiner Ausstellung „Apropos Hodler<br />

– Aktuelle Blicke auf eine Ikone“ nach der Aktualität des „Nationalkünstlers“ und<br />

versucht, das Alte und Bekannte neu zu sehen. Dabei stellt die Ausstellung einseitigen<br />

Interpretationen das formale, kulturelle und politische Wirken des Malers in seiner<br />

ganzen Vielfalt gegenüber. Arbeiten von 30 zeitgenössischen Künstlerinnen und<br />

Künstlern treffen auf rund 60 Gemälde der Schweizer Ikone.<br />

bis 30.06.<br />

Kunsthaus Zürich<br />

Heimplatz<br />

CH-8001 Zürich<br />

www.kunsthaus.ch<br />

präsentiert. Der Autodidakt<br />

entsprach keinerlei<br />

Konventionen und<br />

fasziniert noch heute.<br />

Kunstmuseum Thurgau<br />

bis 09.06.<br />

www.kunstmuseum.<br />

tg.ch<br />

CH-Winterthur<br />

Von Gerhard Richter<br />

bis Mary Heilmann –<br />

Abstrakte Malerei aus<br />

Privat- und Museumsbesitz<br />

Das Kunst Museum<br />

Winterthur verfügt mit<br />

Werkgruppen von Gerhard<br />

Richter, David<br />

Reed und Pia Fries über<br />

Positionen, welche die<br />

Möglichkeiten abstrakter<br />

Malerei der vergangenen<br />

Jahre erweitert<br />

haben.<br />

Kunstmuseum Winterthur<br />

bis 28.04.<br />

www.kmw.ch<br />

© Kunsthaus Zürich<br />

CH-Winterthur<br />

Michael E. Smith<br />

Der US-amerikanische<br />

Künstler Michael E.<br />

Smith schafft Skulpturen<br />

aus Alltagsgegenständen.<br />

Dafür sucht<br />

er in Läden, Brockenstuben<br />

und auf der<br />

Straße nach Objekten<br />

TIMELESS<br />

© Diether F. Domes<br />

Zeitlos schön: Wie kaum ein anderer Künstler prägte Diether F. Domes den öffentlichen<br />

Raum in Süddeutschland und weit darüber hinaus. Mit unverwechselbarer<br />

Handschrift schlug er neue Wege ein, schuf aus seinem scheinbar unerschöpflichen<br />

Bildvokabular immer wieder neue, höchst innovative Form-<br />

und Farbkombinationen, experimentierte mit Materialien und führte seine<br />

wichtigsten Ausdrucksmittel, die Zeichnung und die Glasbildnerei, zur Perfektion.<br />

In einer Zeitreise möchte die Werkschau „timeless – Erinnerungen festhalten“<br />

in der Lände an das Schaffen von Diether F. Domes erinnern, der seinerzeit<br />

die Kressbronner Ausstellungstätigkeit mitbegründete.<br />

bis 14.04.<br />

Museum und Galerie in der Lände<br />

Seestraße 24, D-88079 Kressbronn


KULTUR | KUNST<br />

95<br />

mit außergewöhnlichen<br />

Texturen und Gebrauchsspuren.<br />

Kunstmuseum Winterthur<br />

bis 28.04.<br />

www.kmw.ch<br />

CH-Zürich<br />

Barbara Visser – Alreadymades<br />

Wie ethisch ist es, historische<br />

Figuren wieder<br />

zum Leben zu erwecken?<br />

In ihrem Werk erforscht<br />

Visser<br />

konsequent die Grenzen<br />

zwischen dem Echten<br />

und dem Gefälschten,<br />

zwischen Authentizität,<br />

Autorschaft und<br />

Wert.<br />

Kunsthalle Zürich<br />

bis 12.05.<br />

www.kunsthallezurich.ch<br />

CH-Zürich<br />

Maggie Lee – Magazine<br />

Der Reiz der Selbstverwirklichung<br />

und Selbstpublizierung<br />

spiegelt<br />

sich auch in Maggie<br />

Lee’s künstlerischer<br />

Praxis wider: Sie sammelt<br />

Material, schneidet<br />

aus, scannt und kopiert,<br />

malt Hintergründe,<br />

fügt Texte hinzu<br />

oder verziert.<br />

Kunsthalle Zürich<br />

bis 20.05.<br />

www.kunsthallezurich.ch<br />

CH-Zürich<br />

Kiki Kogelnik – Retrospektive<br />

Kogelnik arbeitete zuerst<br />

als expressionistische<br />

Malerin und entwickelte<br />

sich zu einer<br />

flamboyanten Vertreterin<br />

der Pop Art. Sie experimentierte<br />

mit Techniken<br />

der Collage und<br />

mit Airbrush, mit neuen<br />

Materialien wie Vinyl<br />

genauso wie mit dem<br />

traditionellen Werkstoff<br />

Keramik.<br />

Kunsthaus Zürich<br />

bis 14.07.<br />

www.kunsthaus.ch<br />

CH-Zürich<br />

Eine Zukunft für<br />

die Vergangenheit.<br />

Sammlung Bührle:<br />

Kunst, Kontext, Krieg<br />

und Konflikt.<br />

Bei der Konzeption<br />

der neuen Ausstellung<br />

steht nicht nur der historische<br />

Kontext der<br />

Sammlung Emil Bührle<br />

im Zentrum, sondern<br />

ein differenzierter Umgang<br />

mit ihr in der unmittelbaren<br />

Gegenwart.<br />

Kunsthaus Zürich<br />

bis Ende 2024<br />

www.kunsthaus.ch<br />

CH-Zürich<br />

Bettina Pousttchi –<br />

Progressions<br />

Gezeigt werden skulpturale<br />

und fotografische<br />

Arbeiten sowie<br />

Keramiken. Konzeptuell<br />

mit Minimal Art und<br />

Readymade verbunden,<br />

gehen die Werke<br />

im großen wie im kleinen<br />

Format eine spannungsvolle<br />

Beziehung<br />

zur Museumsarchitektur<br />

ein.<br />

Museum Haus Konstruktiv<br />

bis 05.05.<br />

www.hauskonstruktiv.ch<br />

CH-Zürich<br />

Collection Insights – 7<br />

Perspektiven<br />

Welche neuen Objekte<br />

nimmt das Museum in<br />

seine Sammlung auf?<br />

Warum erforscht es die<br />

Herkunft der alten Bestände?<br />

Erstmals werden<br />

zahlreiche Sichtweisen<br />

auf die eigene<br />

Sammlung ins Zentrum<br />

der Ausstellung gestellt.<br />

Museum für Gestaltung<br />

bis 01.12.<br />

www.museum-gestaltung.ch<br />

FL-Vaduz<br />

Bethan Huws – Artist‘s<br />

Choice<br />

Die walisische Künstlerin<br />

Bethan Huws ist ein<br />

Multi-Media-Talent. Sie<br />

experimentiert in ihrer<br />

Kunst zwischen den Dimensionen<br />

von Raum,<br />

Identität und Sprache.<br />

Readymade-Elemente,<br />

Text und Parodie kennzeichnen<br />

ihr Werk.<br />

Kunstmuseum Liechtenstein<br />

bis 01.09.<br />

www.kunstmuseum.li<br />

FL-Vaduz<br />

Barry Le Va – In a<br />

State of Flux<br />

Keyvisual von Nil Orange für das Tarot-Festival 2024 (Der Magier<br />

aus dem Orange Luna Tarot)<br />

KULTURGUT<br />

TAROT<br />

Tarot, ein geselliges Kartenspiel oder Wahrsagekarten? Beides<br />

und vieles mehr. Das Festival-Programm „Kulturgut Tarot<br />

– Ein lebendiger Überblick über 600 Jahre Geschichte“,<br />

organisiert von Ragna Axen, mit Unterstützung des deutschen<br />

Tarot-Verband e.V., findet parallel zur Tarot-Ausstellung<br />

in der Kunstgrenze Galerie statt. Die Vortrags- und<br />

Eventreihe bietet wöchentlich Referate von namhaften Tarotexpert*innen<br />

und Historiker*innen aus dem deutschsprachigen<br />

Raum und der Region, ergänzt von interaktiven<br />

Angeboten zum Betrachten und Mitmachen. Tarocchi,<br />

Tarock, Tarot – diese 78 Karten werden hier zu einem<br />

grenzüberschreitenden, lebendigen Ereignis.<br />

26.04.–31.05.<br />

Freiräume Konstanz / Trösch Kreuzlingen<br />

Kontakt: Ragna Axen, Gartenstr. 76, D-78462 Konstanz<br />

www.hier-in-mir.de/tarotprojekt2024<br />

Er gilt als Erneuerer<br />

der Skulptur in der<br />

Kunst nach 1960. In seinem<br />

multidisziplinären<br />

Werk, das in seinen<br />

Anfängen der Prozesskunst<br />

bzw. dem Postminimalismus<br />

zugerechnet<br />

wird, erweiterte<br />

er den Skulpturbegriff<br />

durch mehrdimensionale<br />

Offenheit.<br />

Kunstmuseum Liechtenstein<br />

26.04.-29.09.<br />

www.kunstmuseum.li<br />

FL-Vaduz<br />

Die ganze Palette.<br />

Werke aus der Hilti Art<br />

Foundation<br />

Gezeigt werden die<br />

schönsten Werke der<br />

Malerei, erstklassige<br />

Neuerwerbungen und<br />

neue Werke der Collage,<br />

der Plastik, der<br />

Fotografie und der Grafik.<br />

Eine überraschende<br />

Vielfalt an Gattungen<br />

und Stilen, an Motiven,<br />

Materialien und<br />

Farben.<br />

Kunstmuseum Liechtenstein<br />

bis 27.10.<br />

www.kunstmuseum.li<br />

SONSTIGES<br />

Anzeige<br />

© Nil Orange<br />

D-Bodman-Ludwigshafen<br />

Europäische Tage des<br />

Kunsthandwerks –<br />

Handwerkskunst in<br />

offenen Werkstätten<br />

Kunsthandwerker*innen<br />

rund um den See<br />

laden in ihre Werkstätten,<br />

Ateliers und Galerien<br />

ein. Sie geben Einblick<br />

in ihr Gewerk und<br />

präsentieren ihre Arbeiten.<br />

Ein reiches Programm<br />

voller Ausstellungen,<br />

Führungen und<br />

Workshops.<br />

verschiedene Teilnehmer<br />

05.-07.04<br />

www.kunsthandwerkstage.de<br />

D-Friedrichshafen<br />

Gemeinschaftsausstellung<br />

– Schöner<br />

kalter Kaffee<br />

16 Künstler präsentieren<br />

unterschiedliche<br />

Ausdrucksmedien,<br />

teils großformatige Malerei,<br />

Druckgrafik, Metallskulpturen<br />

und Fotografie.<br />

Graf-Zeppelin Haus<br />

bis 19.04.<br />

www.kunst-in-uhldingen.de<br />

D-Friedrichshafen<br />

Günther Henry Schulze<br />

– Die Lust am Schönen<br />

Eine Hommage an Salonbilder<br />

der Belle<br />

Époche<br />

Der Fotograf Günther<br />

Henry Schulze stellt das<br />

Schöne ins Zentrum<br />

seiner Ausstellung. Die<br />

meist farbigen Fotografien<br />

präsentiert er so,<br />

wie es damals in den<br />

Salons des Bürgertums<br />

in der Belle Époche en<br />

vogue war.<br />

Kunsthaus Caserne<br />

05.04.-15.04. | Vernissage<br />

05.04., 19 Uhr<br />

www.kulturhaus-caserne.de<br />

D-Friedrichshafen<br />

Kordula Schillig – Bilder<br />

aus der Stille - Malerei<br />

der Zuversicht<br />

Die Ausstellung zeigt<br />

die aktuellen Arbeiten<br />

der Malerin aus den<br />

letzten Jahren: Bilder in<br />

unterschiedlichen Formaten,<br />

mit Acrylfarbe<br />

auf Leinwand gemalt,<br />

lebendige und kräftige,<br />

meist abstrakte Farbräume.<br />

Kunsthaus Caserne<br />

ab 19.04.<br />

www.kulturhaus-caserne.de<br />

D-Konstanz<br />

Jaro Heim<br />

Die einzigartigen Bilder<br />

der Künstlerin Jaro<br />

Heim sind in einer<br />

Dauerausstellung im<br />

MVZ PI zu sehen.<br />

MVZ PI<br />

Dauerausstellung<br />

www.clinic-pi.de


96 DEJA VU<br />

IN EINEM BOOT<br />

Jedes Jahr lädt der Vorstand des Kreuzlinger<br />

Gewerbevereins anlässlich der Generalversammlung<br />

in einen anderen Gewerbebetrieb<br />

ein. Diesmal versammelten sich die Mitglieder<br />

in der Bootswerft Heinrich, einem Ort, an dem<br />

alles rund ums Boot möglich gemacht wird.<br />

Davon überzeugten sich die Gäste beim Rundgang<br />

durch die Hallen, erfuhren einiges über<br />

den Bau von Holzbooten und das Renovieren<br />

von Oldtimern und platzierten ihre Fragen bei<br />

Eugen Munz und seinem Team. Nach einer<br />

kurzweiligen Generalversammlung tummelte<br />

man sich zwischen den Booten zum Apéro und<br />

zum Netzwerken.<br />

TEXT UND FOTOS: MARIA PESCHERS<br />

F(R)ISCHAUF<br />

Neuer alter Vorstand bei Bodenseefisch.e.V. startet durch.<br />

Beim vorbildlich seeumspannend-gelebten Verein, Bodensee-Fisch<br />

e.V., engagieren sich deutsche, Schweizer und österreichische Gastronomen,<br />

Fischer, Food-Vereinigungen (PURE, Slow Food etc.) und<br />

Tourismus-Orgas wie Bodensee West und DBT. Der Verein engagiert<br />

sich als „Netzwerk“ für Bodenseefisch aus Wildfang und für die Fischereikultur<br />

am See. Zur Mitgliederversammlung fanden 23 Leute in die<br />

Kapelle Nonnenhorn, um die angespannte Lage des Bodensee-Fisches<br />

zu diskutieren und die Aktionen wie die Rotaugenwoche zu planen,<br />

bei denen Felchen-Alternativen im Fokus stehen. Der Vorstand wurde<br />

dabei in seiner Arbeit bestätigt. F(r)isch ans Werk!<br />

TEXT, FOTOS: MARKUS HOTZ<br />

▶ Mehr Bilder gibt es auf www.<strong>akzent</strong>-magazin.com


DEJA VU<br />

97<br />

BIG BOTTLE –<br />

BIG PARTY<br />

Wenn einer eine Genuß-Reise nach Horn tut,<br />

dann ist meist der Hirschen der Grund dafür.<br />

Ende Februar fand dort die erste Hirschen-Big-<br />

Bottle-Party bei geschlossener Gesellschaft<br />

statt. Der große Durst der Gäste wurde an<br />

diesem Abend aus großen Flaschen mit mind.<br />

3 Litern Inhalt gestillt, schon fürs Auge eine Augenweide<br />

und für den Genuß, wie man sehen<br />

kann, erst recht. Namhafte Winzer aus nah und<br />

fern boten beim gekonnt organisierten, hervorragenden<br />

Flying Buffet Ihre Weine zur Verkostung<br />

an, musikalisch begleitet wurden die<br />

Gäste von den Schlegele Kings, Chris Metzger<br />

und Vreni and Friends. In der Almhütte kamen<br />

die Zigarrenraucher und Destillat-Liebhaber<br />

auf Ihre Kosten, es war eine rundum gelungene<br />

Party, aber wer die Familie Amann kennt, weiß:<br />

„Des wird ebbs guets, wenn die des machet.“<br />

In diesem Sinne freuen wir uns schon auf die<br />

nächste BigBottleParty.<br />

TEXT UND BILDER: ALEX BÜRGEL<br />

TOPF SUCHT DECKEL<br />

Nach coronabedingter Pause wurde die Jobmesse<br />

„Topf sucht Deckel“ wieder gestartet.<br />

24 Betriebe aus dem Gastgewerbe boten ihre<br />

offenen Stellen an. Die Arbeitsagentur half mit<br />

Arbeitsvermittlern und Dolmetschern, mehr als<br />

600 Interessenten zu leiten und Hilfestellung zu<br />

geben. Die Location im Steigenberger Inselhotel<br />

war perfekt. Veranstaltet wurde die Jobmesse von<br />

der Agentur für Arbeit und der Kreisstelle Konstanz<br />

– unterstützt vom Jobcenter, KonTour, dem<br />

Bodensee Kochverein und der Stadt Konstanz.<br />

FOTOS: AGENTUR FÜR ARBEIT KONSTANZ<br />

▶ Mehr Bilder gibt es auf www.<strong>akzent</strong>-magazin.com


98 DEJA VU<br />

SCHLARAFFENLAND<br />

Genuss wird in der Ostschweiz großgeschrieben.<br />

Die Wein- und Genussmesse Schlaraffia<br />

bezeugte das erneut mit vielen regionalen Ausstellern<br />

und Winzerinnen, Themenabenden für<br />

Wissbegierige, Showküchen mit Köchen und<br />

Köchinnen aus der Region, Schlaraffia-Diners in<br />

den Weinfelder Restaurants. Für die besonders<br />

gute Laune sorgten der Lions-Club Weinfelden-<br />

Mittelthurgau in der TKB Lounge. Ehrengast bei<br />

der Eröffnung war Zwei-Sterne-Koch und Koch<br />

des Jahres Silvio Germann, der im Restaurant<br />

Mammertsberg ein Top-Team anführt.<br />

TEXT UND FOTOS: MARIA PESCHERS<br />

BARBAROSSAS DOPPELTER<br />

GEBURTSTAG<br />

Das Barbarossa in Konstanz feierte 150 Jahre – Inhaber Florian Miehle<br />

feierte gleich mit.<br />

Von den Mitarbeitern gab‘s Überraschungs-Torte für „den besten Chef“,<br />

von den zahlreichen Feier-Gästen Standing Ovation. Und gleich zeigte<br />

Florian Miehle, warum das so ist – und gab den Dank postwendend<br />

zurück: An das super Team, an seine Frau Christine , an die Gäste und<br />

die traditionsbewusste Verwandtschaft, die zahlreich erschienen war,<br />

um 150 Jahre Barbarossa mit der ganzen Hoteliers-Familie zu feiern.<br />

Behutsame Modernisierung über die Jahre und Geschichtsbewusstsein<br />

prägen denn auch die lange Historie. Wie gut man heute dort isst und<br />

trinkt, konnten die vielen Gäste vor Ort wieder einmal live erleben. Hier<br />

ist der Gast definitiv Kaiser!<br />

TEXT, FOTOS: MARKUS HOTZ<br />

▶ Mehr Bilder gibt es auf www.<strong>akzent</strong>-magazin.com


RUBRIK<br />

99<br />

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die Kunst der visuellen Erzählung auf ein neues Niveau gehoben<br />

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