08.04.2024 Aufrufe

SPORTaktiv April 2024

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ÖSTERREICHS GRÖSSTES AKTIVSPORT-MAGAZIN<br />

FIT | RUN | BIKE | OUTDOOR<br />

€ 6<br />

APRIL<br />

MAI<br />

<strong>2024</strong><br />

www.sportaktiv.com<br />

Es geht bergauf<br />

Tourentipps, Produktneuheiten, Inspiration von den Besten:<br />

So gelingt der Start in die warme Jahreszeit.<br />

ÖSTERREICHISCHE POST AG, MZ 03Z034992M, RETOUREN AN POSTFACH 100, 1350 WIEN, TOP TIMES MEDIEN GMBH,<br />

GADOLLAPLATZ 1, 8010 GRAZ, FOTO: ASOLO/SARTORI<br />

FIT RICHTIG ERHOLEN RUN TEMPO FÜR ALLE BIKE GRAVEL-SPECIAL


Abenteuer starten im Kopf<br />

Der neue Škoda Kamiq<br />

Bereit herauszufinden, was in dir steckt?<br />

Bis zu 2.000,– Celebration-Bonus<br />

4.000,– zusätzlich bei Finanzierung, Versicherung und Service<br />

Symbolfoto. Stand: 01.02.<strong>2024</strong>. Die Boni sind unverb., nicht kart. Nachlässe inkl. NoVA und 20% MwSt. in Euro und werden vom Listenpreis<br />

abgezogen. Celebration-Bonus Kamiq Essence: 1.000,– | Selection, Monte Carlo: 2.000,– gültig ab Kaufvertragsdatum 25.01.<strong>2024</strong> bis<br />

30.04.<strong>2024</strong>. Die 4.000,– Euro setzen sich zusammen aus 2.500,– Euro Porsche Bank Finanzierungs-Bonus, 1.000,– Euro Versicherungs-Bonus<br />

(bei Abschluss einer KASKO Versicherung) und 500,– Euro Service-Bonus (bei Abschluss eines Service- oder Wartungsproduktes). Aktionen<br />

gültig bei Neubestellung vom 02.01.<strong>2024</strong> bis 30.06.<strong>2024</strong> (Kaufvertrags-/Antragsdatum). Mindestlaufzeit 36 Monate. Mindest-Nettokredit 50%<br />

vom Kaufpreis. Ausgenommen Sonderkalkulationen für Flottenkunden und Behörden. Details bei Ihrem Škoda Betrieb oder unter www.skoda.at.<br />

skoda.at | facebook.com/skoda.at | youtube.com/skodaAT | instagram.com/skodaAT<br />

Verbrauch: 5,5–6,3 l/100 km.<br />

CO 2-Emission: 123–143 g/km.


THE INDEPENDENT<br />

BIKE SHOE BRAND<br />

EDITORIAL<br />

Alfred Brunner<br />

<strong>SPORTaktiv</strong>-Geschäftsführer<br />

alfred.brunner@styria.com<br />

Intensive 65 Minuten<br />

Diesmal darf ich mich bei allen Lesern und Freunden von <strong>SPORTaktiv</strong><br />

bedanken. DANKE für eine ganz aktuelle Kennzahl, auf die wir<br />

richtig stolz sind: Die größte Printmedienstudie Österreichs,<br />

„Media-Analyse“, weist <strong>SPORTaktiv</strong> bei der durchschnittlichen Lesedauer<br />

einen absoluten Topwert aus. Mit 65 Minuten gehört <strong>SPORTaktiv</strong> zu<br />

den am intensivsten gelesenen Printmedien überhaupt in Österreich.<br />

Auch die absolute Reichweite weist mit konkret 156.000 Lesern einen<br />

neuen Rekordwert aus. Für uns eine wertschätzende Bestätigung, dass<br />

unsere Inhalte gerne und intensiv gelesen werden. Überhaupt zeigt die<br />

aktuelle Studie, dass seriös produzierte<br />

Printmedien bei folgenden Themen führend<br />

sind: Serviceorientierung, Wissensvermittlung,<br />

Meinungsvielfalt und Glaubwürdigkeit.<br />

Wir erweitern<br />

unser Verkaufsteam<br />

und freuen uns auf<br />

deine Bewerbung.<br />

Mehr auf Seite 13.<br />

Auch Marketing-Entscheidungsträger<br />

schätzen die „Kraft von Print“. Wilfried<br />

Weitgasser, Geschäftsführer von Porsche<br />

Austria, bringt es auf den Punkt: „Wenn es<br />

wirklich darum geht, eine Marke zu positionieren<br />

und Vertrauen zu schaffen, ist Print viel geeigneter als Digital.<br />

Denn hier kann ich meine Geschichte erzählen.“ Danke an dieser Stelle<br />

an Porsche und an all unsere rund 400 aktiven Werbepartner.<br />

Viel Spaß und Freude mit den motivierenden Storys der <strong>April</strong>/<br />

Mai-Ausgabe inklusive eines großen Gravelbike-Specials und dem<br />

parallel erscheinenden monothematischen BIKEGUIDE <strong>2024</strong>!<br />

UND: Wir erweitern unser Verkaufsteam im Westen Österreichs und<br />

freuen uns auf deine Bewerbung; Details siehe Jobinserat auf Seite 13.<br />

Für Anregungen zum Besserwerden an alfred.brunner@styria.com<br />

sag ich wie immer „Danke“.<br />

Bleib fit,<br />

P.S.: Das echte Leben ist analog – geh raus und spür es!<br />

FOTO: Thomas Polzer<br />

Hol dir dein <strong>SPORTaktiv</strong> bequem per Post nach Hause!<br />

Sechs Stammausgaben inkl. drei Guides pro Jahr um € 36,–<br />

Abobestellung: 01-51414-800, abo@sportaktiv.com<br />

GABRIEL WIBMER<br />

RIDES THE FLITE XT<br />

WWW.FIRSTDEGREE.AT


62<br />

FIT<br />

Protein für<br />

Ausdauernde 18<br />

Expertentipps rund um<br />

Proteine und Erholung im<br />

Ausdauersport<br />

+Top 6 Produkte<br />

Erholt euch gut 22<br />

<strong>SPORTaktiv</strong>-Doc Robert<br />

Fritz über die Bedeutung<br />

des Regenerierens<br />

Auszeit mit<br />

anhaltendem<br />

Effekt 28<br />

Wie der (Kurz-)Urlaub<br />

Anstoß zu einem bewegteren<br />

Alltag geben kann<br />

Im Gleichgewicht 34<br />

So bringst du deinen<br />

Körper zurück ins<br />

Gleichgewicht<br />

+6 Übungen<br />

10 10 Fragen<br />

12 Fit mit Sumi<br />

26 Kelag Sport-Talk<br />

138 Impressum<br />

138 Nachspiel<br />

50<br />

FOTO: Salomon<br />

RUN<br />

Hindernisse<br />

verbinden 40<br />

Schinden mit Spaß:<br />

willkommen in der Welt<br />

der Hindernisläufe<br />

+Top 20 Bewerbe<br />

Schnuppern an<br />

„Zone 3“ 46<br />

Wie ein polarisiertes<br />

Training für Hobby läufer<br />

aussehen kann<br />

Platte läuft! 50<br />

Laufschuhe mit Platte<br />

beschleunigen Profis –<br />

aber nicht nur diese<br />

+Top 6 Laufschuhe<br />

Ein Leben in<br />

Miniaturform 52<br />

Eva-Maria Sperger ist<br />

Psychotherapeutin und<br />

Weltklasseultraläuferin<br />

Essenziell für<br />

Läuferinnen 56<br />

So findet Frau den passenden<br />

Sport-BH zum Laufen<br />

+Top 6 Sport-BHs<br />

BIKE<br />

Straßenkönig 62<br />

Christoph Strasser über<br />

Rennen, Rekorde und Radeln<br />

als Selbstversorger<br />

Trendsetter 68<br />

Gravel duldet keine Grenzen<br />

– dennoch wissen sich<br />

die Bikes zu spezialisieren<br />

+Top 12 Bikes<br />

Asketen auf Tour 76<br />

Was Bikepacker von Radreisenden<br />

unterscheidet<br />

und wie sie sich ausrüsten<br />

+Top 6 Taschen<br />

Der Stoff für<br />

Gravelträume 82<br />

Funktionelle Stylingtipps<br />

für Gravelbiker<br />

+Top 6 Produkte<br />

Sein oder<br />

anders sein 86<br />

Von Rennrad- und Graveltouren<br />

und was beide<br />

voneinander unterscheidet<br />

+Top 20 Tourentipps<br />

Helden<br />

des Alltags 94<br />

Warum E-Trekking-<br />

Bikes mühelos ihre<br />

Fangemeinde finden<br />

+Top 6 E-Trekking-Bikes<br />

OUTDOOR<br />

Aufbruch in die<br />

Wandersaison 106<br />

Worauf es beim Materialcheck<br />

vor der ersten Tour<br />

zu achten gilt<br />

+Top 20 Tourentipps<br />

Herzstück des<br />

Wanderschuhs 114<br />

Die Sohle von Bergschuhen<br />

verdient es, einmal im<br />

Mittelpunkt zu stehen<br />

+Top 6 Wanderschuhe<br />

Boulder-<br />

Urgestein 118<br />

Was Boulder-Pionier<br />

Bernd Zangerl in seinem<br />

Sport gern ändern würde<br />

Finanzielles<br />

Fangnetz 122<br />

Unfall und Schadensdeckung:<br />

Gedanken rund<br />

ums Versichern im Sport<br />

Höhenflug mit<br />

Felskontakt 124<br />

Sieben nützliche Tipps<br />

(nicht nur) für Klettersteigeinsteiger<br />

+Top 20 Einsteiger-<br />

Klettersteige<br />

FOTO: Christoph Strasser<br />

004


1<br />

Christoph Strasser / Ultracyclist<br />

1<br />

6-facher Race Across America Sieger<br />

2x-Transcontinental Race Sieger<br />

Weltrekordhalter 24 Stunden 1026km<br />

Foto: GEPA-Pictures<br />

HYDRIERT DICH<br />

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• Gibt zurück was man durch Schwitzen verliert<br />

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006


Graz Marathon:<br />

Laufend die Stadt erobern<br />

Egal, ob du ein erfahrener Läufer bist oder gerade erst<br />

mit dem Laufen beginnst: Beim „Kleine Zeitung Graz<br />

Marathon“ – vom 11. bis 13. Oktober <strong>2024</strong> – findest du<br />

die perfekte Herausforderung. Wähle aus verschiedenen<br />

Distanzen von 400 m bis 42 km und erlebe die einzigartige<br />

Atmosphäre entlang der Strecke quer durch<br />

die Grazer Innenstadt. Am abschließenden Sonntag gibt<br />

es auch beim Halbmarathon, Viertelmarathon und Staffelmarathon<br />

das ganze Marathonfeeling. Also: Freue<br />

dich auf ein unvergessliches Laufabenteuer in der<br />

Erlebnisregion Graz. Sei dabei, wenn es zum 31. Mal<br />

heißt: „Pack die Laufschuhe und die Shoppingtasche<br />

ein“.<br />

www.grazmarathon.at<br />

www.regiongraz.at<br />

FOTO: GEPA pictures/ Wolfgang Grebien<br />

007


008


Adrenalin im Team<br />

Am 13. Juli <strong>2024</strong> steht Teambuilding für Adrenalinjunkies<br />

auf dem Programm: Beim 8-km-Erzberg<br />

Dirtrun können neben Einzelläufern auch<br />

Teams ab 4 Personen gemeinsam starten und ein<br />

spektakuläres Abenteuer mitten im aktiven<br />

Berg baugebiet des steirischen Erzbergs erleben.<br />

Bei dem Adventure Run warten riesige natürliche<br />

Schlammteiche, die größten Schwerlastkraftwagen<br />

der Welt, aufgelassene Stollensysteme,<br />

Abraumhalden wie Mondlandschaften<br />

und viele weitere,<br />

garantiert einzigartige<br />

Hindernisse. Also:<br />

gleich anmelden!<br />

www.erzbergsport.at<br />

FOTO: Erzberg Dirtrun/Sportograf.com<br />

009


10 FRAGEN<br />

Andreas Kolb<br />

„Ich würde am liebsten<br />

alles gut können“<br />

FOTO: Twentyfourmedia<br />

Was magst<br />

1 du an dir?<br />

Ich denke, dass ich<br />

andere oft mit<br />

meiner guten Laune<br />

anstecken kann.<br />

Was fehlt<br />

2 unserer<br />

Gesellschaft?<br />

In Österreich fehlt<br />

es oft an Respekt<br />

und Verständnis<br />

für andere.<br />

Wann hattest<br />

3 du zuletzt<br />

Angst? Und wie<br />

hast du sie<br />

be wältigt?<br />

Vor ein paar Monaten,<br />

als ein Familienmitglied<br />

eine<br />

schwierige Rücken-OP<br />

hatte.<br />

Bewältigt habe ich<br />

diese mit den Gedanken<br />

an eine<br />

schmerzfreie Zukunft<br />

für diese<br />

Person.<br />

Was gibt dir<br />

4 Hoffnung?<br />

Meine Familie und Freunde.<br />

Deine Lieblingsserie? Warum?<br />

5 Drive to Survive über die Formel<br />

1. Da ich selbst Rennfahrer bin,<br />

kann ich mich da voll reinversetzen.<br />

Was würdest du noch gerne<br />

6 lernen wollen?<br />

Da gibt es viele Dinge. Ich würde<br />

ZUR PERSON<br />

Der Schladminger Andreas Kolb<br />

(28) gehört zur Weltspitze im<br />

MTB-Downhill. Karrierehighlights<br />

waren der Europameistertitel 2022<br />

in Maribor und der Heimsieg beim<br />

Downhill-Weltcup in Leogang 2023.<br />

Er ist damit der erste österreichische<br />

Mann überhaupt, der ein Weltcuprennen<br />

im Downhill gewinnen konnte.<br />

am liebsten alles gut<br />

können. Im Moment<br />

möchte ich gerne das<br />

Surfen richtig lernen.<br />

Was bereust du?<br />

7 Und warum?<br />

So richtig bereuen tu<br />

ich eigentlich nichts.<br />

Jedoch hätte ich in<br />

der Vergangenheit<br />

gerne oft mehr Geduld<br />

gehabt. Dann<br />

wären mir viele<br />

Verletzungen erspart<br />

geblieben.<br />

Dein Trainingstipp<br />

8 für unsere Leser?<br />

Beim Biken oder<br />

Laufen die ersten<br />

zehn Minuten mit<br />

gemütlichem Puls<br />

starten und danach<br />

erst etwas intensiver<br />

trainieren. Das Gleiche<br />

gilt im Fitnessstudio.<br />

Was wäre dein Regenerationstipp?<br />

9<br />

Mir persönlich helfen<br />

Atemübungen<br />

sehr. Da braucht ihr<br />

euch nur 5 bis 10 Minuten Zeit<br />

nehmen und verspürt sofort eine<br />

Verbesserung.<br />

Bitte noch um deinen<br />

10 Ernährungstipp?<br />

Wenig Kohlenhydrate am Abend.<br />

Dadurch schlafe ich selbst um einiges<br />

besser und brauche auch nicht<br />

so lange beim Einschlafen.<br />

010


GLÜCK IST<br />

GRENZENLOS<br />

Foto: ÖOC/GEPA pictures<br />

„Playsponsible – Gemeinsam Verantwortung leben“ ist Leitgedanke für alle unsere wirtschaftlichen Aktivitäten. Die gesellschaftliche Verantwortung<br />

der Österreichischen Lotterien geht daher weit über den Spielerschutz hinaus. So sind wir der größte und wichtigste Sportsponsor<br />

des Landes. Dazu zählen unter anderen unsere Partnerschaften mit der Österreichischen Sporthilfe, dem Österreichischen Olympischen<br />

Comité und dem Österreichischen Paralympischen Committee. Seit Gründung der Lotterien vor über 30 Jahren hat sich die Sportförderung auf<br />

mehr als 2 Milliarden Euro kumuliert. Ohne unsere Sportförderung wären sowohl dem Spitzen- als auch dem Breitensport viel engere Grenzen<br />

gesetzt. Denn damit ermöglichen wir vielen Talenten auf allen Ebenen neue Möglichkeiten und Momente des Glücks.<br />

sponsoring.lotterien.at


FIT MIT SUMI<br />

Christoph Sumann<br />

Als Biathlet viele Jahre Weltklasse, jetzt<br />

leidenschaftlicher Freizeitsportler.<br />

Biken<br />

ohne „E“<br />

FOTO: Christoph Sumann<br />

Mit dem E-Bike hab ich mich an dieser Stelle schon vor Jahren<br />

einmal beschäftigt. Seitdem hat sich wieder viel getan. Man sieht<br />

ständig eins und ich werde auch immer wieder mal von E-Bike-<br />

Fahrern überholt (kann aber damit leben). Und du brauchst nur in<br />

ein Sportgeschäft reingehen, E-Bikes nehmen überhand und gehen<br />

weg wie die warmen Semmeln. Die Preisspanne: kein Ende nach<br />

oben. Die Leute sind wirklich auch bereit, das zu zahlen. Gut: Für ein<br />

gutes Rennrad oder Mountainbike kannst du auch Länge mal Breite<br />

zahlen, aber grundsätzlich ist das schon hochpreisig, so ein E-Gerät.<br />

Das ist aber nicht das, was mich abschreckt. Wenn man etwas unbedingt<br />

haben will oder gern macht, zahlt man auch gern dafür. Das<br />

leuchtet mir schon ein. Und es tut sich ständig was am Markt: Alles<br />

wird besser, leistungsfähiger, die Akkus werden immer leichter.<br />

Ich finde es ja grundsätzlich auch<br />

sehr gut, dass es das gibt – weil viele,<br />

die mit dem Radlfahren schon abgeschlossen<br />

hatten, weil sie meinen, sie<br />

kommen nicht rauf, wo sie hinwollen,<br />

nicht so weit, wie sie gern wollen, oder<br />

weil die anderen in der Gruppe, in der<br />

sie mitfahren, jünger sind: Die haben<br />

jetzt wieder die Möglichkeit, das alles<br />

zu machen. Sie finden zurück zum Rad<br />

und können sich ihre Träume damit<br />

verwirklichen.<br />

Mich selbst, sag ich aber ganz ehrlich,<br />

hat es nach wie vor nicht gepackt.<br />

Und es wird mich auch nicht packen,<br />

Mich hat es noch<br />

nicht gepackt. Und<br />

das wird es auch<br />

nicht, solang ich den<br />

Drahtesel noch<br />

selber, wie ich will,<br />

bewegen kann.<br />

solange ich den Drahtesel noch selber annähernd so, wie ich will, bewegen<br />

kann. Nach wie vor komme ich noch überall aus eigener Kraft<br />

und Leistung rauf. Und mit dem Gewicht der E-Bikes im Gelände: Da<br />

musst du wahrscheinlich einen Zweiten im Rucksack oder am Gepäcksträger<br />

mithaben, der dir dann hilft, wenn das Bike irgendwo<br />

einmal zu heben oder ein Stück zu tragen ist.<br />

Apropos Gepäcksträger: Alles, was zusätzlicher Schnickschnack<br />

am Rad ist, ist sowieso nicht meins. Ich brauche keinen Gepäcksträger,<br />

Einkaufskorb, Kotflügel, Lichtdynamo und wenn ich mir vorstelle,<br />

dass ich einen Akku draufhab: Erstens gefällt es mir nicht und<br />

zweitens … Und, ja, ich weiß auch, dass das mittlerweile alles dezent<br />

verbaut ist. Aber so gut können sie Motor und Akku gar nicht verstecken,<br />

dass es mich in absehbarer Zeit reizen würde.


ÖSTERREICHS GRÖSSTES AKTIVSPORT-MAGAZIN<br />

Komm in unser Team!<br />

<strong>SPORTaktiv</strong> ist Österreichs größtes Aktivsportmagazin mit den Kernthemen Fit, Run, Bike, Outdoor<br />

und Wintersport. Neben sechs hochwertigen Stammausgaben punktet <strong>SPORTaktiv</strong> mit drei monothematischen<br />

Guides: Bikeguide, Outdoorguide und Winterguide. Im Rahmen einer offensiven<br />

Wachstumsstrategie expandiert <strong>SPORTaktiv</strong> mit diesen drei Guides auflagenstark nach Deutschland.<br />

Zahlreiche Camps und Digitalplattformen runden unser Portfolio ab. Zur Verstärkung unseres Teams<br />

suchen wir motivierte und vor allem sportliche Persönlichkeiten.<br />

KEY ACCOUNT MANAGER:IN<br />

Tirol, Vorarlberg oder Salzburg / Vollzeit, ab Herbst<br />

Was diesen Job ausmacht<br />

• Du betreust bestehende und akquirierst neue<br />

Werbekund:innen und berätst Touristiker:innen bei<br />

aktiv-sportlichen Themen.<br />

• Die Märkte Tirol, Vorarlberg, Bayern und Baden-<br />

Württemberg liegen dabei in deiner Verantwortung.<br />

Auf persönlichen Kund:innenbesuchen bist du in<br />

diesen Regionen unterwegs.<br />

• Du entwickelst crossmediale Angebote für unsere<br />

digitalen und gedruckten Plattformen und kümmerst<br />

dich um deren reibungslose Umsetzung.<br />

• Tatkräftige Unterstützung erfährst du von unserem<br />

engagierten Team, das gemeinsam mit dir Erfolge<br />

feiert und neue Wege geht.<br />

• Du führst zudem Marktanalysen durch und<br />

erkennst Trends, um unsere Angebote kontinuierlich<br />

zu verbessern.<br />

Was Dich ausmacht<br />

• Deine Leidenschaft für Aktivsport ist mehr als ein<br />

Hobby für dich.<br />

• Mit einem ausgeprägten Interesse an Marketing<br />

und einem Verständnis wie Medien funktionieren,<br />

bist du bestens ausgestattet, um in dieser Branche<br />

durchzustarten.<br />

• Du weißt, wie langfristige Partnerschaften gepflegt<br />

werden und kannst Brücken zwischen Kund:innen<br />

und unseren Produkten bauen.<br />

• Selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten<br />

sind Grundpfeiler von dir.<br />

• Fundierte Windows-Kenntnisse kannst du vorweisen.<br />

Was Du noch wissen solltest<br />

• Du kannst deine Begeisterung für Sport in<br />

eine Karriere verwandeln.<br />

• Du hast die einmalige Chance, namhafte Tourismusregionen<br />

und die Sporthotellerie bei Aktivsport-<br />

Themen zu betreuen und viel Neues zu lernen.<br />

• Eine hohe Eigenverantwortung bezüglich deiner<br />

Arbeitszeit und -organisation inkl. Homeoffice<br />

ermöglicht dir viel Flexibilität.<br />

• Ein professionelles Team mit einer offenen<br />

Kommunikationskultur freut sich auf deine<br />

tatkräftige Unterstützung.<br />

• Eine flexible Mobilität ist mittels Dienstauto<br />

oder Kilometergeld gewährleistet.<br />

• Dein monatliches Bruttogrundgehalt beträgt<br />

mind. EUR 2.800,- auf Vollzeitbasis (14-mal jährlich),<br />

zzgl. erhältst du eine attraktive erfolgsabhängige<br />

Provision und einen Zielerreichungsbonus. Dein jährliches<br />

Bruttogehalt liegt damit je nach Zielerreichung<br />

zwischen EUR 39.200 und EUR 57.200<br />

Jetzt bewerben:<br />

https://karriere.styria.com/Register/228138


TISSOT<br />

Zeitlos im Stil,<br />

außer gewöhnlich funktional<br />

Die neue T-Touch Connect Sport vom Schweizer Traditions-Uhrenhersteller Tissot<br />

verpackt eine taktile Sportuhr in ein ästhetisches, zeitloses Design. Eine Kombination,<br />

die ideal für den Alltag und einen aktiven Lebensstil ist.<br />

ANZEIGE / FOTOS: Tissot<br />

Funktionalität, Stil,<br />

Technologie – keine<br />

Sportuhr vereint Ästhetik<br />

und Interaktivität wie die<br />

Tissot T-Touch Connect<br />

Sport. Die 43-mm-Uhr<br />

mit AMOLED-Bildschirm<br />

wird von der Sonne<br />

aufgeladen, trackt Puls,<br />

Kalorien, Speed, Distanz,<br />

liefert Leistungsanalysen<br />

und Infos zum<br />

Wohlbefinden.<br />

M<br />

it der T-Touch<br />

Connect Sport<br />

bringt der Schweizer<br />

Uhrenhersteller<br />

Tissot eine echte<br />

Unisex-Swiss-made-Sportuhr für<br />

aktive Menschen auf den Markt.<br />

Dank leistungsstarker Solarzellen<br />

wird die T-Touch Connect Sport von<br />

der Sonne angetrieben und muss<br />

monatelang nicht aufgeladen werden.<br />

Die Quarzuhr besitzt einen alltagstauglichen<br />

Durchmesser von<br />

43 mm, ein taktiles Saphirglas, das<br />

mit einem AMOLED-Bildschirm<br />

ausgestattet ist und auf Berührung<br />

reagiert und durch seitliche Druckknöpfe<br />

ein interaktives Erlebnis<br />

bietet. Funktionalität ist das Herzstück<br />

der Uhr, die in verschiedenen<br />

Farben verfügbar ist. Vom Tracking<br />

der Trainingseinheiten bis hin zum<br />

Empfang von Benachrichtigungen –<br />

bei dieser Uhr stehen Wohlbefinden<br />

und Konnektivität im Vordergrund.<br />

Der Träger erhält einen Überblick<br />

über Puls, Kalorienverbrauch, Geschwindigkeit,<br />

Distanz, Leistungsanalysen,<br />

Trends und Informationen<br />

zum Wohlbefinden. Hochwertige<br />

Materialien wie Titan – gebürstet<br />

und poliert – sorgen für Langlebig-<br />

keit und hohe Schweizer Qualitätsstandards.<br />

Das Zifferblatt ist von einer<br />

eleganten Keramiklünette eingerahmt<br />

– sie sorgt für eine Ästhetik,<br />

die sowohl traditionelle<br />

Uhrenliebhaber als auch modebewusste<br />

Sportfans begeistert.<br />

Die Tissot-App und die T-Touch<br />

Connect Sport sind mit den meisten<br />

Android- und iOS-Smartphones<br />

kompatibel.<br />

Mehr Informationen unter:<br />

www.tissotwatches.com<br />

014


MOVEO<br />

Der moveo-Test ist angelaufen<br />

Über 500 haben sich bei der <strong>SPORTaktiv</strong>-Leseraktion darum beworben, einen<br />

moveo zur aktiven Regeneration zu testen. Ein erstes Feedback der Testpersonen.<br />

ANZEIGE / FOTO: moveo<br />

D<br />

er moveo<br />

ist ein vom<br />

Sportwissenschafter<br />

und<br />

-therapeuten Heinz<br />

Sitter mitentwickeltes<br />

Fitnessgerät mit breitem<br />

Anwendungsfeld.<br />

Er simuliert mit seiner<br />

3-dimensional gesteuerten<br />

Bewegung die natürliche<br />

Gehbewegung des<br />

menschlichen Körpers,<br />

aktiviert dabei im vegetativen<br />

Nervensystem<br />

den Parasympathikus<br />

und regt die Durchblutung<br />

im ganzen Körper<br />

an. Der moveo ermöglicht<br />

auch, die tief unter der globalen<br />

Muskulatur liegende autochtone<br />

Muskulatur anzusprechen. Besagte<br />

tiefe Muskelschichten zwischen<br />

Lenden und Hals werden durch die<br />

vom moveo simulierte natürliche<br />

Gehbewegung aktiviert. Dies wirkt<br />

sich nebenbei positiv auf Durchblutung,<br />

Blutdruck und Herz-Kreislauf-System<br />

aus. Zusätzlich unterstützt<br />

der moveo in Phasen der<br />

Regeneration.<br />

In der Februar/März-Ausgabe<br />

hat moveo gemeinsam mit <strong>SPORTaktiv</strong><br />

Testpersonen gesucht, die diese<br />

neueste Innovation am heimischen<br />

Fitnessmarkt ausführlich testen<br />

können. Hier ein erstes Feedback<br />

unserer Testpersonen.<br />

Romana Höllisch (Bgld):<br />

Der moveo fühlt sich angenehm an.<br />

Mein Vater verwendet ihn auch<br />

schon. Ich hoffe, dass sich durch<br />

moveo meine Archillessehne erholt.<br />

Michaela Neudorfer<br />

(OÖ):<br />

Ich verwende den moveo<br />

jeden Tag, meist nebenbei<br />

beim Fernsehen oder<br />

im Home office. Ein heftiger<br />

Muskelkater hat sich<br />

durch moveo gelockert.<br />

Christian Troger (Stmk):<br />

Die Verarbeitung ist echt<br />

hochwertig. Ich verwende<br />

den moveo nach intensiven<br />

Einheiten zur Regeneration.<br />

Martin Aichinger (NÖ):<br />

Man merkt, dass sich etwas<br />

tut, dass der Körper<br />

arbeitet. Als Fußballtrainer werde<br />

ich den moveo gleich von der gesamten<br />

Mannschaft testen lassen.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.moveo.at<br />

DIE REVOLUTION FÜR<br />

DEINE GESUNDHEIT & FITNESS<br />

ohne zusätzlichen Zeitaufwand!<br />

einzigartig durch seine 3-dimensionale<br />

Bewegungssimulation<br />

reduziert Stress, trägt zur<br />

Entspannung bei und fördert die<br />

Schlafqualität<br />

fördert die Regeneration besonders<br />

nach starken körperlichen Belastungen<br />

Gleich<br />

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stärkt die Tiefenmuskulatur, Sehnen<br />

und Bänder<br />

015


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Die praktischen Arthrobene® Sport Sticks<br />

liefern täglich eine ausgewogene Kombination<br />

aus Spurenelementen, Mikronährstoffen<br />

und Vitaminen. Sie enthalten außerdem<br />

wertvolle Aufbaustoffe wie NAG<br />

(N-Acetyl-Glucosamin), Vitamin C, Kalium<br />

und Mangan. Plus Zink – ein wahres Multitalent<br />

für Muskeln, Energiestoffwechsel,<br />

Regeneration und Widerstandskraft. Praktisch,<br />

handlich und gut verträglich sorgt es<br />

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bei deinen intensiven Sporteinheiten<br />

ist das neue „PEEROTON<br />

BIO Protein Pulver Mix 500g“ ein absoluter<br />

Garant. Es liefert 49 % rein<br />

pflanzliches Protein, ist aus kontrollierter<br />

biologischer österreichischer<br />

Landwirtschaft und CO 2 -neutral in<br />

Österreich hergestellt und sorgt für<br />

optimale Aufnahme im Körper bei erhöhtem<br />

Eiweißbedarf durch höchste<br />

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Funktionalität, Stil, Technologie –<br />

keine Sportuhr vereint Ästhetik und<br />

Interaktivität wie die „Tissot T-Touch<br />

Connect Sport“. Die 43mm-Uhr mit<br />

AMOLED-Bildschirm wird von der Sonne<br />

aufgeladen, trackt Puls, Kalorien, Speed,<br />

Distanz, liefert Leistungsanalysen und<br />

Infos zum Wohlbefinden.<br />

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FOTO: Peeroton<br />

Tools zum<br />

Schwimmen<br />

Schwimmen, draußen oder<br />

drinnen – aber richtig! Tools<br />

von BECO helfen dabei.<br />

Zum richtigen Schwimmen<br />

braucht es Technik und<br />

Equipment. Hier kommt<br />

BECO ins Wasser – mit innovativer<br />

Trainingsausrüstung, um deinen<br />

Schwimmstil zu verbessern und gezielt<br />

deine Muskulatur zu stärken.<br />

Handpaddles, Kickboards, Pull<br />

Buoys, Kurzflosse – alles wurde<br />

nach sportwissenschaftlichen Erkenntnissen<br />

entwickelt. Dazu kommen<br />

High-Performance-Schwimmbrillen<br />

für Freiwasser und Becken,<br />

auch mit Modellen, um die Augen<br />

vor der Sommersonne zu schützen.<br />

Die Handpaddles FLEX dienen<br />

dem Training des Armzugs. Durchflusskanäle<br />

ermöglichen stabile<br />

Bewegungen im Wasser und unterstützen<br />

die saubere Ausführung des<br />

Armzugs. Die Kombination aus flexiblem<br />

Rand und einem ergonomisch<br />

geformten Innenstück aus TPR<br />

geben ein natürliches Gefühl im<br />

Medium Wasser.<br />

Die Schwimmbrille CALAIS MIR­<br />

ROR punktet mit einem flexiblen Unibody-Rahmen<br />

aus Silikon. Das große<br />

Sichtfeld, die sehr gute Passform mit<br />

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Schutz machen sie zur idealen<br />

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016


FOTO: SUP BOX<br />

RAUF AUFS BOARD!<br />

Für SUP-Begeisterte gibt es eine großartige Gelegenheit: Vom 3. bis 5. Mai <strong>2024</strong><br />

kannst du am Fuschlsee mit SUP-Staatsmeister Mika Mayerhofer und dem SUP<br />

BOX Team wichtige Inputs zur Technik sowie zur SUP-Physiotherapie (zum<br />

Finden der optimalen Körperhaltung am Board) erfahren und außerdem unterschiedliche<br />

Boards testen. Runderherum wirst du im 4*-Hotel Seerose inklusive<br />

Salzburger Bauernfrühstück, 4-Gang-Abendmenü, Wellnessbereich und privatem<br />

Badestrand mit Zustieg zum Fuschlsee verwöhnt. Infos: www.sup-box.at/sup/camp<br />

Fit in den Frühling<br />

Endlich ist es wieder so weit – der<br />

Frühling lädt zum Outdoor-Training ein.<br />

Besonders bei schweißtreibendem<br />

Sport sollte auf eine ausreichende Versorgung<br />

mit Magnesium geachtet werden.<br />

Magnesiumcitrat-Pulver von Pure<br />

Encapsulations® ist ideal für die individuelle<br />

Dosierung und aufgrund der organischen<br />

Verbindung sehr gut bioverfügbar.<br />

Pure Encapsulations® steht<br />

für höchste Qualität und alle Produkte<br />

aus der Kategorie Sport sind Teil der<br />

Kölner Liste ® .<br />

purecaps.net<br />

FOTO: Pure Encapsulations<br />

News<br />

Events<br />

Camps<br />

Szene<br />

Tech<br />

Danke für eure Treue, Aglaja und Peter!<br />

Beim heuer zum 11. Mal veranstalteten<br />

„Alpen-Adria-Skitourencamp“ im Karawankenhof<br />

in Villach durfte <strong>SPORTaktiv</strong> zwei<br />

ganz besondere Teilnehmende begrüßen:<br />

Aglaja und Peter Kermann waren bereits<br />

zum 10. Mal dabei und sind damit <strong>SPORTaktiv</strong><br />

Camp-Rekordhalter. Sie schätzen vor<br />

allem das Gesamtkonzept des Camps –<br />

das wunderbare Thermenhotel, die Kärnten<br />

Therme mit Spa-Bereich und Hamam sowie<br />

die professionellen Bergführer, allen voran<br />

Heinzi Lechner. <strong>SPORTaktiv</strong> bedankt<br />

sich für die Treue!<br />

FOTO: <strong>SPORTaktiv</strong><br />

FOTO: Arthrobene<br />

S<br />

3 FRAGEN AN<br />

FIT<br />

JOSEF SCHANTL, GESCHÄFTS-<br />

FÜHRER ARTHROBENE (NP&D)<br />

Was bewegt dich<br />

aktuell im Business?<br />

Der Fokus liegt klar<br />

auf Gesundheitsprävention<br />

mit der Kraft<br />

der Natur – ganz nach<br />

unserem Motto: „Prävention<br />

statt Reaktion“.<br />

Darüber hinaus beschäftigen<br />

wir uns intensiv mit dem Trend zu<br />

„Pure plant“ – also rein pflanzlichen<br />

Produkten, die das persönliche<br />

Wohlbefinden fördern und die<br />

Gesundheit unterstützen.<br />

Welchen Stellenwert hat Sport<br />

in deinem Leben?<br />

Als Ausgleich zu meiner sitzenden<br />

Tätigkeit im Büro und im Auto hat<br />

Bewegung einen hohen Stellenwert<br />

in meinem Leben. Ich genieße es,<br />

aktiv in der Natur unterwegs zu<br />

sein, sei es zu Fuß oder mit dem<br />

Fahrrad oder beim Schwimmen.<br />

Dein vergangenes oder künftiges<br />

Aktivsport-Highlight?<br />

Wie schon im letzten Jahr freue ich<br />

mich auch heuer wieder besonders<br />

auf das Istria 300-Radrennen. Auch<br />

der Großglockner Mountain Run, der<br />

Sparkassen Businesslauf am Red<br />

Bull Ring und der X-Trail Businessrun<br />

auf der Schleppe-Alm in Klagenfurt<br />

stehen auf meiner Liste.<br />

„DER GROSSE GOGO“<br />

Egyd Gstättner,<br />

<strong>SPORTaktiv</strong>- Kolumnist<br />

(„Nachspiel“) und vielfach<br />

ausgezeichneter Schriftsteller,<br />

erzählt in „Der große Gogo“<br />

die Geschichte des Profifußballers<br />

Gustav „Gogo“ Goggerwenig. Ein<br />

fulminanter wie kritischer Roman<br />

über die Kurzlebigkeit einer Sportkarriere<br />

– und eine Parabel auf die<br />

österreichische Mentalität.<br />

literaturoutdoors.com<br />

017


PRODUKT Recovery<br />

Protein für<br />

Ausdauernde<br />

Im Ausdauersport wurde lange Zeit in erster Linie<br />

die Kohlenhydratversorgung in den Blick genommen.<br />

Dabei ist auch Protein von großer Bedeutung.<br />

Nicht nur, aber besonders auch in der Erholungsphase<br />

nach dem Sport.<br />

von Christof Domenig<br />

REPARATURHILFE.<br />

Leistungssportler wie Triathlet Jan<br />

Bader unterstützen die Reparaturund<br />

Aufbauprozesse im Körper mit<br />

Kohlenhydrat-Protein-Mixes,<br />

unmittelbar nach Trainingseinheiten<br />

zugeführt. Auch im Hobbysport<br />

kann man nach harten Einheiten<br />

durchaus daran denken.<br />

A<br />

us mehreren Gründen<br />

sollte die Bedeutung<br />

von Protein<br />

im Ausdauersport<br />

nicht gering geschätzt<br />

werden. Philipp Rauscher,<br />

Nutrition-Experte bei Powerbar, erklärt:<br />

„Einmal wegen des Immunsystems:<br />

Wenn ich mir zu wenig<br />

Protein zu führe, kommt es früher<br />

oder später zu Immunproblemen.<br />

Und gerade im Ausdauersport ist<br />

das Thema Immunabwehr von großer<br />

Bedeutung – insbesondere<br />

dann, wenn die Umfänge höher<br />

werden.“ Punkt zwei: „Parallel geht<br />

es darum, dass man Gewebsschäden<br />

reparieren muss. Was zum Beispiel<br />

stark beim Laufen vorkommt,<br />

aber auch wenn ich mit dem Fahrrad<br />

in höheren Wattbereichen fahre.“<br />

Drittens: „Während des Ausdauertrainings<br />

werden auch Proteine<br />

mitverbrannt: Nicht sonderlich<br />

viel, aber es können bei intensiven<br />

Belastungen durchaus 7 bis 15<br />

Gramm pro Stunde sein. Da kommt<br />

auf Dauer einiges zusammen.“<br />

Gute Gründe also, nach harten<br />

Sporteinheiten über seine Proteinversorgung<br />

nachzudenken. Oberste<br />

Priorität hat zunächst jedoch, die<br />

Gesamtproteinzufuhr über den Tag<br />

im Blick zu haben, betont Rauscher,<br />

„wenn ich diese Gesamtzufuhr<br />

nicht hinbekomme, ist alles andere<br />

nicht mehr ganz so effektiv.“ Zwischen<br />

1,2 und 1,6 g Protein pro kg<br />

Körpergewicht sollte man mit einem<br />

sportlichen Lebensstil pro Tag<br />

zu sich nehmen. Dabei gilt: „Je höher<br />

der Stresslevel, das Trainingspensum<br />

und die -intensität, desto<br />

eher sollten wir uns im Bereich von<br />

1,6 g bewegen.“ Mit fortschreitendem<br />

Lebensalter lässt die Proteinsynthese<br />

des Körpers übrigens<br />

nach – gleichzeitig neige man im<br />

Alter dazu, eher weniger Protein zu<br />

sich zu nehmen: Zwei Gründe, warum<br />

man auch mit zunehmendem Alter,<br />

ab dem 40., spätestens 50. Lebensjahr,<br />

vermehrt auf Protein achten<br />

sollte.<br />

Speziell zum Thema Recovery,<br />

also der Proteinversorgung unmittelbar<br />

nach einer Sporteinheit: Hier<br />

gut versorgt zu sein, habe den Vorteil,<br />

„dass die Reparatur- und Aufbauprozesse<br />

in der Muskulatur besser<br />

und schneller vonstattengehen,<br />

als wenn wir erst ein gewisses Zeitfenster<br />

verstreichen lassen. Und<br />

dass, in Kombination mit Kohlenhydraten,<br />

auch das Wiederbefüllen<br />

der Kohlenhydratspeicher besonders<br />

schnell und effizient funktioniert“,<br />

sagt Rauscher. Daher<br />

FOTO: Peeroton<br />

018


FIT<br />

019


PRODUKT Recovery<br />

bestehen Recovery- Produkte für<br />

eine schnelle Erholung nach dem<br />

Sport auch aus einem stimmigen<br />

Gemisch aus schnell verfügbarem<br />

Protein sowie Kohlenhydraten.<br />

Etwa 1 Gramm Kohlenhydrate pro<br />

kg Körpergewicht in Kombination<br />

mit 20 g Protein könnten als grober<br />

Richtwert herangezogen werden, so<br />

der Powerbar-Experte.<br />

Optimales Zeitfenster: 30 Minuten<br />

Reinhard Möseneder, Geschäftsführer<br />

von Peeroton, verweist beim<br />

Thema „Protein im Ausdauersport“<br />

darauf, dass Spitzenathleten wie<br />

Christoph Strasser, wenn möglich,<br />

sogar schon vor und während der<br />

Belastung mit geeigneter, muskelunterstützender<br />

Versorgung beginnen,<br />

um die unmittelbare Regenerationsphase<br />

danach zu unterstützen.<br />

„Innerhalb von 30 Minuten nach Beendigung<br />

der Sporteinheit ist eine<br />

Zufuhr von 0,8 g Kohlenhydraten<br />

pro kg Körpergewicht sowie 0,2 bis<br />

0,4 g Protein pro kg Körpergewicht<br />

zu empfehlen, das sagt uns unsere<br />

langjährige Erfahrung mit Spitzenathleten“,<br />

so der Tipp.<br />

Die optimale Muskelversorgung<br />

beschleunigt nicht nur die Regeneration,<br />

sondern beugt auch Muskelverletzungen<br />

vor, erklärt der Peeroton-Experte.<br />

„Bei unzureichender<br />

Nährstoffversorgung könnte der<br />

Körper dazu neigen, Aminosäuren<br />

aus den Muskeln zu ziehen, um den<br />

Energiebedarf zu decken. Das könnte<br />

zu Muskelabbau führen, anstatt<br />

Muskelmasse aufzubauen oder zu<br />

erhalten.“ In der Regeneration gehe<br />

es hauptsächlich um die Reduktion<br />

von mikrofeinen Muskeleinrissen,<br />

sowie das schnelle Auffüllen der<br />

Glykogenspeicher. „Hochwertige<br />

Proteine, wie z. B. im Recovery Shake,<br />

sind dabei entscheidend für die<br />

Reparatur und den Aufbau von<br />

Muskelgewebe“, betont Möseneder.<br />

Wichtig bei Protein sei aber auch<br />

die Dosierung – zuviel davon belaste<br />

die Leber, so der Hinweis des<br />

Peeroton-Experten.<br />

Die „4R-Regel“ für hochwertige Recovery: „Rehydrate, refuel, repair and rest“. Die ersten drei<br />

Punkte sollten von einem guten Recovery-Shake abgedeckt werden.<br />

Ein Blick auf die Zutatenliste<br />

Für den schnellen Einsatz unmittelbar<br />

nach dem Sport halten die<br />

Sportnahrungshersteller eigene<br />

Produkte – in der Regel als Recovery-Produkte<br />

bezeichnet – bereit.<br />

Nicht nach jeder Sporteinheit ist ein<br />

solcher Shake nötig, sagt Rauscher:<br />

„Habe ich eine sehr lange Einheit<br />

über mehrere Stunden gemacht<br />

oder wirklich intensiv trainiert –<br />

etwa VO2max-Intervalle oder mit<br />

hohem Krafteinsatz: Dann würde<br />

ich zu einem Recovery-Shake greifen.<br />

Nicht jedoch nach einem lockeren,<br />

normalen Lauf.“<br />

Abgesehen vom Kohlenhydrat-<br />

Protein-Verhältnis zeichne ein hochwertiges<br />

Recovery-Produkt aus<br />

dem Sportnahrungsregal etwa<br />

schnelle und leichte Verdaulichkeit<br />

aus. „Goldstandard“ bei Protein,<br />

was diese Eigenschaft betrifft, ist<br />

für Powerbar-Experte Rauscher<br />

Molkeneiweiß, das sogenannte<br />

Whey-Protein. Die Kohlenhydrate<br />

sollten maßgeblich aus einem Glukose-Polymer<br />

kommen – „Glukose<br />

selber oder auch Maltodextrin;“<br />

dazu sei ein kleiner Anteil Fruktose<br />

ideal. Mineralstoffe? Natrium ist<br />

empfehlenswert, weil Elekrolyte<br />

über den Schweiß verloren gehen,<br />

Magnesium kann die Regeneration<br />

ebenso unterstützen, müsse aber<br />

nicht unmittelbar zugeführt werden.<br />

Aber diese Gedanken über die<br />

genaue Zusammensetzung der Produkte<br />

muss man sich als Konsument<br />

eigentlich nicht machen, das erledigen<br />

die Hersteller hochwertiger<br />

Produkte. „Beim Thema Recovery<br />

gibt es die 4R-Regel: Rehydrate, refuel,<br />

repair and rest. Die ersten drei<br />

Punkte sollten von einem guten Recovery-Shake<br />

abgedeckt sein“, resümiert<br />

Philipp Rauscher.<br />

„Lokale pflanzliche Proteine“<br />

Beim Thema Protein-Sportnahrung<br />

könne man sich heute auch Gedanken<br />

über die Umweltfreundlichkeit<br />

machen, darauf weist Peerotons<br />

Reinhard Möseneder abschließend<br />

hin: „Unser veganes Bio-Protein aus<br />

Kürbiskern-, Leinsamen- und Sonnenblumenkernpulver<br />

stammt zu<br />

100 % aus Österreich. Dabei verwenden<br />

wir ausschließlich Zutaten<br />

aus kontrolliert biologischem Anbau<br />

und es wird CO 2 -neutral hergestellt.<br />

Pflanzliche Proteine enthalten weniger<br />

gesättigte Fettsäuren und haben<br />

mehr Vitamine und Mineralien.“<br />

FOTO: Powerbar<br />

020


Top 6 Recovery<br />

MELASAN SPORT Recovery Drink<br />

ideal, um die Speicher nach einem Workout aufzufüllen<br />

• Protein-Kohlenhydrat-Verhältnis 2:1<br />

• pro Portion 25 g Eiweiß und<br />

11,6 g schnell verfügbare Kohlenhydrate<br />

• gänzlich ohne<br />

künstliche Süßungsmittel<br />

• verbessert die Glykogen-Einlagerung<br />

und Eiweißaufnahme<br />

• Geschmacksrichtungen: Vanille<br />

und Banane<br />

www.melasan-sport.at<br />

PEEROTON Recovery Shake 540 g<br />

• ideal nach intensiven Trainingseinheiten und Wettkämpfen – maximal<br />

30 min danach einnehmen, um die optimale Wirkung zu erzielen<br />

• sorgt für schnelle Regeneration,<br />

was wiederum die<br />

Leistungssteigerung fördert<br />

• optimierte Mischung an<br />

wertvollen Proteinen, hochwertigen<br />

Kohlenhydraten,<br />

Vitaminen + Mineralstoffen<br />

• erfolgreich im Spitzensport<br />

erprobt<br />

• Geschmacksrichtungen:<br />

Vanille und Banane<br />

www.peeroton.com<br />

6FIT<br />

NÖM PRO Topfen-Aufstrich High Protein<br />

zwei neue Topfenaufstriche – bieten 20 g Protein pro Becher<br />

fettarm und damit ein proteinreicher, köstlicher Snack für Zwischendurch<br />

– oder als schnelle und ausgewogenen Mahlzeit nach<br />

einem Training<br />

enthält von Natur aus 9<br />

essentielle Aminosäuren,<br />

3000 mg BCAAs pro<br />

250 g<br />

Sorten: Kräuter- oder<br />

Paprika-Tomate-Chili<br />

noem.at<br />

POWERBAR Build Whey Protein<br />

High-Performance Protein-Pulver für Muskelregeneration und<br />

Muskelaufbau nach intensiver sportlicher Belastung – basierend auf<br />

neuesten Erkenntnissen der<br />

Sporternährung 20 g hochwertiges<br />

Whey-Protein pro Portion<br />

erstklassige Kombination aus<br />

isoliertem und hydrolysiertem<br />

Molkenprotein, leicht verdaulich<br />

dank der Teilhydrolyse des Molkeneiweiß<br />

fett- und zuckerfrei<br />

Geschmacksrichtungen: Vanilla,<br />

Cookies & Cream, Chocolate<br />

www.powerbar.eu<br />

FOTOS: Hersteller<br />

BERNHARD SPORT Regenerations-Turbo +BCAA<br />

schnell und einfach regenerieren wie noch nie – dank der entscheidenden<br />

Nährstoffe für eine beschleunigte Regeneration<br />

sofort verfügbar, sofort trinkbar aus der Tube<br />

unkompliziert und überall dabei sehr gute Verträglichkeit<br />

laktose- und glutenfrei<br />

www.sanct-bernhard-sport.de<br />

SPONSER PRO Recovery<br />

Sponsers PRO Recovery gibt es<br />

als Serie von Protein-Kohlenhydrat-Supplementen<br />

mit unterschiedlichem<br />

Nährstoffverhältnis<br />

alle Varianten basieren auf<br />

schnell und langsam verfügbaren<br />

Proteinen und Kohlenhydraten<br />

zusätzlich angereichert mit den<br />

Nährstoffen L-Leucin sowie Colostrum,<br />

der Erstmilch von Rindern<br />

zum Muskel- und Masseaufbau<br />

in Spiel- und Teamsportarten,<br />

sowie für Ausdauersportler zur<br />

hochwertigen Regeneration<br />

www.sponser.at<br />

021


TRAINING Regeneration<br />

Erholt euch gut<br />

Während es der Durchschnittsbevölkerung eher an der Bewegung als an der<br />

Erholung mangelt, ist es bei Freizeitsportlern oft anders herum: <strong>SPORTaktiv</strong>-<br />

Doc Robert Fritz über die Bedeutung des Regenerierens. von Christof Domenig<br />

K<br />

ein wirksames Training<br />

ohne ausreichende<br />

und qualitativ<br />

hochwertige Regeneration<br />

– weiß man im<br />

Prinzip und trotzdem fällt das Regenerieren<br />

gerade ambitionierten<br />

Freizeitsportlern oft schwer: „Von<br />

denen, die regelmäßig Sport betreiben<br />

und das oft neben einem fordernden<br />

Beruf und Familie: Da unterschätzen<br />

sehr viele nach wie vor<br />

die Macht der Regeneration“, weiß<br />

unser <strong>SPORTaktiv</strong>-Doc, der Sportmediziner<br />

Robert Fritz. Er erinnert<br />

an das Prinzip der Superkompensation,<br />

das – obwohl die Vorgänge in<br />

unserem Körper durchaus komplexer<br />

sind, als es dieses einfache Modell<br />

besagt – dennoch als Gedankenmodell<br />

und zur Verdeutlichung<br />

des Zusammenspiels zwischen Training<br />

und Regeneration gut geeignet<br />

ist. Durchs Training setzen wir einen<br />

Reiz, der den Körper schwächt<br />

und an dem er in der folgenden Reparaturphase<br />

wächst. Aber nicht<br />

nur bis zum Ausgangsniveau, sondern<br />

etwas darüber hinaus. Jetzt,<br />

bevor wir wieder schwächer werden<br />

(und der Trainingseffekt verpufft<br />

ist), wäre es an der Zeit, das<br />

nächste Training draufzusetzen.<br />

Und so ergibt sich aus dem gut<br />

getimten und aufeinander abgestimmten<br />

Zusammenspiel und Ablauf<br />

zwischen Trainingsreiz und Erholungsphasen,<br />

dass wir stärker<br />

werden und unsere Leistungsfähigkeit<br />

ansteigt. Würden wir stattdessen<br />

auf die benötigten Regenerati-<br />

ZUR PERSON<br />

Dr. Robert Fritz<br />

Der Sport- und Ernährungsmediziner<br />

ist einer der Gründer und medizinischer<br />

Leiter einer Unit der „Sportordination“<br />

in Wien und einer der bekanntesten<br />

Sportärzte in Österreich. Als „<strong>SPORTaktiv</strong>-Doc“<br />

beleuchtet er kompetent<br />

in jeder Ausgabe ein Sport- oder<br />

Ernährungsthema.<br />

www.sportordination.at<br />

onspausen verzichten und immer<br />

gleich ein Training aufs andere<br />

draufssetzen, ehe die Reparaturprozesse<br />

abgeschlossen sind, würden<br />

wir von Mal zu Mal schwächer<br />

werden.<br />

Hör auf deinen Körper<br />

„Die Basis der Regeneration ist zunächst:<br />

Hör auf deinen Körper“, rät<br />

der Sportmediziner. „Frag dich: wie<br />

geht es mir eigentlich? Hast du das<br />

Gefühl, es geht dir gut, dein sportlicher<br />

Einsatz wird von angemessenem<br />

Erfolg belohnt: Sehr gut, mach<br />

einfach weiter. All jene, die aber sagen:<br />

Ich hab das Gefühl, es geht in<br />

der Leistungsfähigkeit nichts weiter,<br />

ich trainiere immer härter, mache<br />

immer mehr, aber es wird nicht<br />

besser, sondern eher schlechter: die<br />

sollten über ihre Regeneration<br />

nachdenken.“<br />

Oder auch die, die oft verletzt<br />

sind oder von Wehwehchen geplagt<br />

werden oder schlecht schlafen.<br />

Klassische Überlastungssymptome<br />

durch Entzündungen betreffen bei<br />

Ausdauersportlern beispielsweise<br />

das Knie („Läuferknie“ – das auch<br />

Radfahrer bekommen können), das<br />

Schienbein („Schienbeinvorderkantensyndrom“),<br />

die Achillessehne<br />

oder die Plantarfaszie des Fußgewölbes.<br />

„Das Gemeine daran ist:<br />

Man spürt es zunächst nur in der<br />

Früh und es verschwindet im Verlauf<br />

des Tages. Auch beim Sport<br />

spürst du es zunächst nicht oder es<br />

wird durch den Sport zu Beginn sogar<br />

besser. Aber dann wird es mehr<br />

und mehr und schließlich chronisch.<br />

Solche Überlastungszeichen<br />

soll man ernst nehmen. Wobei es in<br />

einer frühen Phase noch gar nicht<br />

nötig ist, zum Arzt zu gehen – sondern<br />

sich einfach zu fragen: Wann<br />

war mein letzter Ruhetag?“, so die<br />

Empfehlung des Sportmediziners.<br />

Ein typischer Fehler, der die<br />

Regeneration betrifft, ist auch das<br />

„Nachholen“ von Trainings. Der<br />

Wettkampf rückt näher, man hat<br />

vielleicht einen Infekt gehabt und<br />

ist versucht, ausgefallene Einheiten<br />

eines Trainingsplans aufzuholen<br />

und komprimiert durchzuführen:<br />

„Aber das geht nicht. Es wird zu<br />

viel und der Körper kann den Reiz<br />

nicht verarbeiten. Gibst du ihm<br />

nicht die Zeit zur Regeneration,<br />

FOTOS: The Image Bank/ Ryan McVay/Getty Images, Thomas Polzer<br />

022


FIT<br />

EINFACH (UND) WICHTIG.<br />

Gut und ausreichend zu schlafen<br />

hat den stärksten Einfluss auf die<br />

Regenerationsqualität im Sport.<br />

Nie Zeit für den Sport von der<br />

Schlafzeit „abzwicken“!<br />

023


TRAINING Regeneration<br />

wirst du mit ziemlicher Sicherheit<br />

in eine Überlastung hineinlaufen.“<br />

Ganz wichtig, erklärt Robert Fritz,<br />

ist auch, neben dem Sport die Alltagsbelastung<br />

und sonstige Stressfaktoren<br />

mit zu berücksichtigen,<br />

um die passenden Regenerationszeiten<br />

zu finden. Ein mental fordernder,<br />

aber sitzender Beruf hat<br />

bereits das Potenzial, nötige Regenerationszeiten<br />

zu verlängern –<br />

aber vor allem sind es körperlich<br />

anstrengende Berufe, deren Belastungen<br />

unbedingt beachtet werden<br />

müssen und auf die das Sportpensum<br />

unbedingt abgestimmt sein soll.<br />

HRV-Messung der Sportuhren<br />

Wer sich einen professionellen Trainingsplan<br />

auf Basis einer Leistungsdiagnostik<br />

auf Lebensumstände<br />

und Ziel abgestimmt holt und<br />

sich danach richtet, ist einen bedeutenden<br />

Schritt weiter, weil Regenerationszeiten<br />

von Sportwissenschaftern<br />

und Trainingsexperten<br />

einberechnet werden. Eine Möglichkeit,<br />

heute abzuschätzen, wie<br />

lange der Körper zum Verkraften<br />

einer Trainingseinheit braucht, bieten<br />

aber auch die modernen Sportuhren,<br />

die mittels Plusmessung am<br />

Handgelenk 24 Stunden am Tag<br />

Körperfunktionen und etwa auch<br />

die Herzfrequenzvariabilität (HRV)<br />

überwachen. Und die letztlich aus<br />

einer Vielzahl an ermittelten Daten<br />

Stress und Erholungszeiten berechnen.<br />

Garmin etwa nennt den Erholungswert<br />

„Body Battery“, Polar<br />

misst die „Nightly Recharge“, also<br />

die „nächtliche Erholung“. Obwohl<br />

die heute übliche Puls(wellen)messung<br />

am Handgelenk die Herzfrequenzvariabilität<br />

bei Weitem nicht<br />

so genau ermitteln kann wie ein<br />

Brustgurt, liefern die Uhren, wenn<br />

sie sich einmal auf den Träger „kalibriert“<br />

haben, aufgrund der Vielzahl<br />

an gemessenen Werten recht<br />

verlässliche Daten, weiß Robert<br />

Fritz. Ein guter Indikator ist aber<br />

einfach auch die Ruheherzfrequenz:<br />

„Weicht diese um fünf bis<br />

Wenn trotz Trainingseinsatz keine Entwicklung stattfindet, es im Gegenteil gefühlt „nach unten“<br />

geht: Dann könnte es an fehlender oder falscher Regeneration liegen.<br />

zehn Schläge nach oben vom gewohnten<br />

Wert ab, kann das auf einen<br />

beginnenden Infekt hindeuten –<br />

aber genauso auf eine beginnende<br />

Überlastung.“ Auch die Ruheherzfrequenz<br />

wird von den Sportuhren<br />

angezeigt – ebenso aber lässt sie<br />

sich morgens ganz simpel mit den<br />

Fingern am Handgelenk messen.<br />

Passive und aktive Regeneration<br />

Die wichtigste – und zugleich am<br />

meisten unterschätzte – Regenerationsmaßnahme<br />

ist Schlaf: Da gehen<br />

die wichtigen Reparaturprozesse am<br />

effektivsten vonstatten. „Doch gerade<br />

beim Schlaf wird oft weggezwickt“,<br />

kritisiert der Mediziner,<br />

„im Versuch, Beruf, Familie, Sport<br />

zu vereinbaren, stehe ich um 4 Uhr<br />

auf, um meine Trainingseinheit<br />

durchzuziehen. Das ist aber nicht<br />

sinnvoll! Zumindest 6 bis 7 Stunden<br />

Schlaf sind nötig, damit sich Körper<br />

und Psyche erholen können.“<br />

Der Schlaf ist die<br />

wichtigste Regenerationsmaßnahme.<br />

Aber gerade beim<br />

Schlaf wird oft<br />

„weggezwickt“.<br />

Ebenfalls wichtig und effektiv<br />

in der Unterstützung der Regeneration<br />

ist die passende Ernährung:<br />

„Geleerte Kohlenhydratspeicher<br />

nach dem Training auffüllen, besonders<br />

bei Krafttraining aufs Eiweß<br />

achten“, empfiehlt der Doc: „Damit<br />

lässt sich die Regenerationszeit um<br />

bis zu 50 Prozent verkürzen“.<br />

Natürlich spricht auch für Freizeitsportler<br />

nichts dagegen, sich<br />

auch das eine oder andere Weitere<br />

von Profisportlern abzuschauen, um<br />

Regenerationszeiten zu verkürzen<br />

und die Qualität der Regeneration<br />

zu verbessern. „Aktive Regenerationsmaßnahmen<br />

setzt man mit kurzen<br />

und sehr niedrigintensiven Bewegungsreizen<br />

– idealerweise am<br />

Ergometer mit einer maximalen<br />

Dauer von 30 bis 40 Minuten“, erklärt<br />

der Mediziner. Sinnvolle passive<br />

Regenerationsmaßnahmen sind<br />

etwa: Sauna, Wechselduschen und<br />

Wechselbäder – alles Maßnahmen,<br />

die die Durchblutung anregen. Massagen<br />

und Massageräte, eine Blackroll<br />

oder auch Elektromyostimulationsgeräte<br />

– auch daran kann man<br />

denken. Aber erst, wenn die zuvor<br />

genannten Basics stimmen – das Gefühl,<br />

der Schlaf, die Ernährung:<br />

Dann klappt auch die Regeneration.<br />

„Keep it simple“ ist auch hier letztlich<br />

das Motto, das der <strong>SPORTaktiv</strong>-<br />

Doc mit auf den Weg gibt.<br />

FOTO: E+/Getty Images/Porrta<br />

024


POWERBAR<br />

Mix & Match<br />

Schneller Griff statt langes Grübeln – mit den Powerbar-Black-Line-Produkten<br />

ist die gerade benötigte Menge an Kohlenhydraten immer schnell bei der Hand.<br />

ANZEIGE / FOTOS: Hansi Heckmair<br />

D<br />

ie optimale Nährstoffversorgung<br />

bei extremen<br />

Belastungen<br />

muss nicht zur Wissenschaft<br />

werden. Davon<br />

ist auch Philip Weber, Radprofi<br />

beim UCI-Continental-Team Maloja<br />

Pushbikers, überzeugt: „Teilweise<br />

war es bei uns wie an<br />

der Börse, so viel wurde rumgerechnet<br />

vor den Rennen,<br />

wie viel man von welchem<br />

Link zur Powerbar<br />

Black Line.<br />

Produkt wann zu sich nehmen<br />

muss. Dies ist nun deutlich<br />

einfacher.“<br />

Die wissenschaftlich empfohlene<br />

Zufuhr an Kohlenhydraten während<br />

intensiver Belastung lautet:<br />

30g pro Stunde bei 1–2 Stunden dauernden<br />

Sporteinheiten, 60g pro Stunde<br />

bei 2–3 Stunden und 90g oder<br />

mehr pro Stunde bei mehr als 2,5<br />

Stunden. Dank des Powerbar „Mix &<br />

Match“-Kohlenhydrat-Systems mit<br />

Mengen von 30g und 90g Kohlenhydraten<br />

lassen sich die Black-<br />

Line-Produkte einfach und individuell<br />

kombinieren. So ist die richtige<br />

Dosis immer schnell zur Hand.<br />

Die hohen Anforderungen an<br />

professionelle Athletinnen und Athleten<br />

kennt niemand besser<br />

als diese selbst. Deshalb hat<br />

Powerbar die neue Black<br />

Line auch gemeinsam mit<br />

dem Team der Maloja Pushbikers<br />

entwickelt und auf Tausenden Kilometern<br />

getestet und optimiert.<br />

Das Resultat: ein Sports-Nutrition-System,<br />

das mit aktuellen Erkenntnissen<br />

der Wissenschaft und<br />

ausgeklügeltem Kohlenhydrat-System<br />

im Ausdauersport hilft, mehr<br />

Energie aufzunehmen. Denn durch<br />

die besondere Mischung der Glukose-<br />

und Fruktosequellen im Verhältnis<br />

von 1:0,8 können mit entsprechendem<br />

Training bis zu 120g Kohlenhydrate<br />

pro Stunde aufgenommen<br />

werden – bei bestmöglicher<br />

Verträglichkeit.<br />

Für die Profis<br />

vom Team Maloja<br />

Pushbikers<br />

bedeutet die<br />

Powerbar Black<br />

Line: den Kopf frei<br />

haben, wenn es an<br />

die Grenzen geht.<br />

Das Regenerationsoptimum nach<br />

extremen Belastungen<br />

Im ambitionierten Sport spielt aber<br />

auch die Regeneration eine entscheidende<br />

Rolle. Für die Unterstützung<br />

von Muskelregeneration<br />

und -aufbau haben die Rennradprofis<br />

der Pushbikers und Powerbar<br />

das Build Whey Protein entwickelt.<br />

Das hochwertige Proteinpulver enthält<br />

pro Portion 20g Whey-Protein<br />

in einer erstklassigen Kombination<br />

aus isoliertem und hydrolisiertem<br />

Molkenprotein und ist leicht verdaulich.<br />

Mehr Informationen unter:<br />

www.powerbar.eu/blackline


SPORT TALK Lara Vadlau<br />

Lara Vadlau hat mit<br />

ihrem Segelpartner<br />

Lukas Mähr ihre dritten<br />

Olympischen Spiele<br />

fest im Blick.<br />

FOTO: Kelag/Richard Pichler<br />

Der Kopf entscheidet<br />

Das große Ziel Olympia <strong>2024</strong> naht: Seglerin Dr. Lara Vadlau im „Sport Talk“.<br />

P<br />

aris <strong>2024</strong> bzw. die olympischen<br />

Wettkämpfe in<br />

Marseille rücken näher –<br />

wie fit bist du und dein<br />

Segelpartner Lukas Mähr schon für<br />

euer großes Ziel?<br />

Wir sind auf einem guten Weg –<br />

aber die WM (Platz 10 Ende Februar,<br />

Anm.) hat uns klar aufgezeigt, an<br />

welchen Stellschrauben wir noch<br />

drehen müssen für unser Ziel, eine<br />

olympische Medaille nach Hause zu<br />

bringen.<br />

„Am wichtigsten beim Segeln ist<br />

mentale Stärke“, hast du uns mal gesagt.<br />

Warum kommt es speziell darauf<br />

an und wie holst du dir diese?<br />

Alle haben das beste Material, alle<br />

sind unfassbar fit – also ist das, was<br />

entscheidet, meist die mentale<br />

Komponente. Ich glaube, ein gewisses<br />

Maß an mentaler Stärke habe<br />

ich immer schon gehabt, aber ich<br />

möchte nichts dem Zufall überlassen.<br />

Deshalb arbeite ich auch intensiv<br />

mit einem sehr routinierten<br />

Sportpsychologen zusammen.<br />

ZUR PERSON<br />

Name Dr. Lara Vadlau Geb. 29. März<br />

1994 Sportart Segeln (470er Mixed<br />

mit Lukas Mähr Top-Erfolge 2 x WM-<br />

Gold (2014, 2015), 2 x EM-Gold (2014,<br />

2016), 2 x Olympiateilnahmen (2012,<br />

2016), 2 x Gold Gesamtweltcup (2014,<br />

2016); Platz 10 bei der WM <strong>2024</strong>,<br />

Platz 4 bei der WM 2023<br />

Hättest du bitte einen kurzen<br />

Trainingstipp für unsere Leser?<br />

Bewegung ist eines der wichtigsten<br />

Merkmale für Langlebigkeit und<br />

Vitalität. Ich kann jedem nur ans<br />

Herz legen, sich einfach zu bewegen:<br />

Ganz egal, in welcher Sportart<br />

– oder auch nur spazieren zu gehen.<br />

Und diejenigen, die denken, sie hätten<br />

nicht genug Zeit, weil sie nur 15<br />

oder 30 Minuten dafür aufbringen<br />

können: Jede Minute ist besser als<br />

keine Bewegung!<br />

Was wäre dein wichtigster Ernährungstipp?<br />

So clean wie möglich, sprich: keine<br />

Fertigprodukte! Auf Bio und einhei-<br />

mische Produkte setzen – auch in<br />

Hinblick auf die Umwelt. Natürlich<br />

kann man ab und zu naschen. Aber<br />

im Großen und Ganzen gilt es, den<br />

Teller so bunt wie möglich zu halten<br />

– dann ernährt man sich schon gesünder<br />

als 75 % der Bevölkerung.<br />

Und bitte noch ein Tipp für die<br />

Regeneration?<br />

Regeneration ist mindestens genauso<br />

wichtig wie Belastung – es gilt<br />

eine gute Balance zu finden, was<br />

mir selbst durchaus oft Schwierigkeiten<br />

bereitet. Manchmal hilft<br />

auch leichte Bewegung, um schneller<br />

regenerieren zu können.<br />

Wie schaut jetzt euer Fahrplan bis<br />

Paris bzw. Marseille noch aus?<br />

Wir haben Anfang <strong>April</strong> den<br />

Weltcup auftakt vor Palma de Mallorca,<br />

Ende <strong>April</strong> den Weltcup in<br />

Hyères. Im Mai folgt die EM in<br />

Cannes, dann intensives Training<br />

vor Ort in Marseille und dann das<br />

große Highlight: die Olympischen<br />

Spiele Anfang August.<br />

026


© Richard Pichler Photography<br />

MIT<br />

WASSER-<br />

KRAFT<br />

ZUM<br />

ERFOLG<br />

Die Kelag, Kärntens regionaler<br />

Energieversorger, ist stolzer Sponsor<br />

von Spitzenschwimmer Heiko Gigler.<br />

Wir wünschen viel Kraft und Erfolg<br />

in der kommenden Saison!


TOURISMUS Sportliche Auszeit<br />

Auszeit mit<br />

anhaltendem<br />

Effekt<br />

028


FIT<br />

Ein (Kurz-)Urlaub kann<br />

das ideale Setting sein, ein<br />

fitteres, gesünderes Leben<br />

anzustoßen oder aber im<br />

Sport in ein höheres Level<br />

zu starten. Ein Schlüssel<br />

fürs Gelingen ist die<br />

Betreuung vor Ort.<br />

von Christof Domenig<br />

FOTO: Das Hohe Salve Sportresort/Pletzer Hotels/Simon Hausberger<br />

O<br />

ft sagt man, dass<br />

man im Urlaub die<br />

inneren Akkus auflädt<br />

und von der getankten<br />

Energie im<br />

Alltag zehrt. Bis dann – weitergedacht<br />

– der Ladezustand wieder bei<br />

null und man selbst bald wieder urlaubsreif<br />

ist. Besser wäre es doch,<br />

im Urlaub sozusagen das Ladekabel<br />

mitzubekommen, um dann auch im<br />

Alltag regelmäßig Energie tanken<br />

zu können. Ein sportlicheres, gesünderes<br />

Leben zu führen – oder als<br />

schon eifriger Freizeitsportler ein<br />

höheres Ziel anzustreben: Viele tragen<br />

solche Gedanken in sich. Die<br />

Umsetzung scheitert jedoch oft im<br />

durchgetakteten Alltag.<br />

„Alles, was ich nicht in meinen<br />

Lebensstil integrieren kann – in<br />

meinen Rhythmus, meinen Beruf,<br />

meine Familie oder auch meine<br />

sonstige Freizeit, wird nur ein zeitlich<br />

begrenztes Aufflackern sein“,<br />

sagt dazu der Sportwissenschafter<br />

Patrick Koller, der im „Das Hohe<br />

Salve Sportresort“ im Tiroler Hopfgarten<br />

nicht nur Gäste sportlich betreut,<br />

sondern das „Move & Relax“-Konzept<br />

konzipiert hat, das<br />

den Gästen nicht „bloß“ aktive Erholung<br />

bieten, sondern ihnen das<br />

Rüst zeug für mehr Wohlbefinden<br />

im Alltag mitgeben will. „Unsere<br />

Verhaltensweisen“, so Koller weiter,<br />

„haben stets mit Ritualen zu<br />

tun: Nur wenn ich bereit bin,<br />

029


TOURISMUS Sportliche Auszeit<br />

dieses Hamsterrad zu verändern,<br />

habe ich die Möglichkeit, nachhaltigen<br />

Erfolg zu erzielen.“ Im Urlaub<br />

gebe es schon einmal erfolgversprechendere<br />

Grundvoraussetzungen<br />

als zu Hause im Alltag: „Ich<br />

kann mich aus meinem täglichen<br />

Ritual lösen und habe eine feine<br />

Umgebung.“<br />

Wenn man im Urlaub dann noch<br />

die kompetenten Ansprechpartner<br />

bei der Hand hat – vom Sportwissenschafter<br />

über Physiotherapeuten<br />

bis zum Personal Trainer oder<br />

auch Bikeguide; also Menschen, die<br />

mein Wollen, meine Wünsche und<br />

Ziele in geordnete Bahnen lenken –<br />

und wenn zudem auch die infrastrukturellen<br />

Voraussetzungen passen,<br />

ich beispielsweise eine Leistungsdiagnostik<br />

machen oder mir<br />

einen Trainingsplan erstellen lassen<br />

kann: Dann ist die Chance deutlich<br />

größer, dass mein Vorhaben nachhaltig<br />

von Erfolg gekrönt sein wird.<br />

Interaktion mit dem Coach<br />

Ein Hotel mit Fitnessstudio, wo<br />

auch Leistungdiagnostiken angeboten<br />

und professionelle Trainingspläne<br />

für Gäste erstellt werden, ist das<br />

Sporthotel Wagrain in den Salzburger<br />

Bergen. „Ein Urlaub“, weiß<br />

auch Thomas Berger, der gemeinsam<br />

mit Bruder Max Berger das<br />

Hotel führt, „ist ein Bruch mit den<br />

Gewohnheiten, wo man wieder einmal<br />

neu anfangen kann.“ Beim letzten<br />

großen Umbau 2016 haben die<br />

Bergers ein modernes, für Gäste<br />

wie Nichtgäste zugängliches Fitnessstudio<br />

in den Hotelbetrieb integriert.<br />

Wenn schon, sagten sich die<br />

Bergers, sollte es ein hochqualitativer<br />

Fitnessbetrieb sein. Neben der<br />

modernen Infrastruktur für Trainierende<br />

bietet es auch die Kompetenz<br />

für Leistungsdiagnostiken, Trainingsplanerstellung,<br />

Personal Training,<br />

auch ein Physiotherapeut kann<br />

auf Wunsch gebucht werden.<br />

Ob der Turnaround Richtung<br />

mehr Sport im Urlaub gelingt, dafür<br />

ist auch die Kompetenz der Be-<br />

Seit 2016 ist im Sporthotel Wagrain ein modernes Fitnessstudio mit kompetenter Betreuung<br />

integriert. Aber auch beim Outdoorprogramm mit Gästen des Sporthotels ist Betreuung wichtig,<br />

betonen die Hoteliers Thomas und Max Berger.<br />

treuenden entscheidend, bestätigt<br />

auch Patrick Koller. „Wir haben einen<br />

Gruppentrainingsplan, wo wir<br />

vielfältige Inhalte für jede Altersgruppe,<br />

für jedes Fitnesslevel drin<br />

haben. Und wo stets die Anleitung<br />

durch den und die Interaktion mit<br />

dem Coach dabei ist. Wo wir immer<br />

wieder punkten können, ist das Sensibilisieren,<br />

das Abholen der Gäste:<br />

Sie merken: Hoppla, da lerne ich<br />

einfach was und diese einfachen<br />

Tipps und Tricks sind genau für<br />

mich einfach umsetzbar.“<br />

Bei der Einfachheit kommt wieder<br />

die angesprochene Integrierbarkeit<br />

ins Leben ins Spiel: Oft sind<br />

es die (scheinbar) simplen Tipps<br />

und Tricks, die sich zunächst wirklich<br />

umsetzen lassen – und dann<br />

den Anstoß zu mehr geben. Damit<br />

das funktioniert, müssen die Tipps<br />

Die Gäste merken:<br />

Hoppla, da lerne<br />

ich einfach was und<br />

diese einfachen<br />

Tipps und Tricks<br />

sind genau für mich<br />

einfach umsetzbar.<br />

aber individuell abgestimmt sein.<br />

Und um die individuelle Bedürfnisse<br />

beurteilen zu können, braucht es<br />

erstens mehr Zeit – die im Urlaub<br />

vorhanden ist. Und zweitens das<br />

Vertrauen zwischen Coach und Betreuten<br />

– das sich wiederum in der<br />

lockeren Urlaubsatmosphäre leichter<br />

aufbaut, erklärt Koller.<br />

Welcher Art solche simplen<br />

Tipps beispielsweise sein können:<br />

„Dass man einen gewissen Zweckrealismus<br />

mitgibt, sich zunächst<br />

kleine Ziele zu stecken.“ Nicht selten,<br />

so Koller, sind bei Sport-Einsteigern,<br />

aber auch bei ambitionierten<br />

Freizeitsportlern Pläne und<br />

Wünsche nämlich überfliegend – um<br />

dann mit der Realität des Alltags zu<br />

kollidieren und wieder fallen gelassen<br />

zu werden. Oder, auch ein simpler<br />

Tipp: „Dass ich mein Handy<br />

zwei Stunden vor dem Schlafengehen<br />

auf Flugmodus schalte, die Belastung<br />

dadurch reduziere und besser<br />

schlafe. Oder dass ich Methoden<br />

lerne, um meine Gelenke zu<br />

pflegen – Mobilisationsübungen, die<br />

ich ganz einfach täglich machen<br />

kann.“<br />

Drinnen wie draußen<br />

„Neben unserem Fitnessstudio“,<br />

sagt Max Berger vom Sporthotel<br />

Wagrain, „haben wir ganz viele betreute<br />

Angebote außer Haus – zum<br />

FOTO: Sporthotel Wagrain<br />

030


Beispiel geführte Wanderungen, Rad- und E-Bike-Touren<br />

oder im Winter Schneeschuhwanderungen.<br />

Es ist wie beim Kraftttraining drinnen<br />

genauso wertvoll, wenn man beim Sport draußen<br />

eine Anleitung hat.“ Selbiges betont Patrick Koller<br />

vom „Das Hohe Salve Sportresort“: „Wir versuchen<br />

Erlebnisse zu kreieren, gerade auch mit<br />

dem Outdoorprogramm ein bisschen Wissen zu<br />

transportieren. Wie atme ich richtig beim E-Biken,<br />

was kann ich machen, wenn mir nach zwei<br />

Stunden Radfahren der Rücken weh tut und mein<br />

Schultergürtel zu ist?“<br />

Was ebenfalls unter Kompetenz fällt, ist die<br />

passende Kulinarik – Max Berger vom Sporthotel<br />

Wagrain: „Bei uns gibt es täglich ein Wellfit-Menü.<br />

Eine Stärke von uns ist aber auch die Flexibilität<br />

unserer Küche, dass auf alle Ernährungswünsche<br />

eingegangen und Rücksicht genommen wird.“<br />

Im „Hohe Salve Sportresort“ sind nach acht<br />

Jahren „Move & Relax“ viele wegen des betreuten<br />

Sportangebots Stammgäste geworden, sagt<br />

Sportwissenschafter Koller, „ja, es sind sogar<br />

Freundschaften entstanden, wo uns Gäste auf<br />

dem Laufenden halten, wie es um ihre sportlichen<br />

Ziele steht oder wie erfolgreich ihre Selbstoptimierung<br />

ist.“ Ein schöner Beweis, dass die<br />

einstige sportliche Auszeit vom Alltag nachhaltig<br />

immer noch wirkt.<br />

Einige Urlaubsadressen<br />

mit Trainingsbetreuung<br />

Beispielhaft einige Adressen von Sporthotels mit<br />

Leistungsdiagnostik, Trainingsbetreuung und Co.:<br />

Das Hohe Salve Sportresort<br />

Hopfgarten (T), www.dashohesalve.at<br />

Sporthotel Wagrain<br />

Wagrain (S), www.sporthotel.at<br />

Bleib Berg Health Retreat<br />

Bleiberg (K), www.bleib-berg.com<br />

Thermenhotel Karawankenhof<br />

Villach (K), www.karawankenhof.com<br />

Quellenhotel Heiltherme Bad Waltersdorf<br />

Bad Waltersdorf (St), www.heiltherme.at<br />

Der Steirerhof<br />

Bad Waltersdorf (St), www.dersteirerhof.at<br />

Vita med der Parktherme Bad Radkersburg<br />

Bad Radkersburg (St), www.parktherme.at<br />

Quellenhof Luxury Resorts<br />

Passeiertal und Gardasee (I), www.quellenhof.it<br />

13,3 Kilometer<br />

1300 Höhenmeter<br />

Start: Heiligenblut<br />

Valsir<br />

BERGLAUF WELTCUP<br />

<strong>2024</strong> Event<br />

Lauf am Fuß des höchsten Berges Österreichs<br />

durch den Nationalpark Hohe Tauern!<br />

Ziel: Kaiser-Franz-Josefs-Höhe<br />

www.grossglockner-mountainrun.at


SPORTHOTEL WAGRAIN<br />

FOTOS: Sportalpen Marketing, Wagrain Kleinarl Tourismus<br />

Ein Paradies für Aktivurlauber<br />

Das Sporthotel Wagrain, idyllisch eingebettet in die Berglandschaft der Salzburger<br />

Alpen, ist ein Refugium für alle, die einen aktiven und gesunden Lebensstil schätzen.<br />

M<br />

it dem Fokus auf<br />

Aktivität bietet das<br />

Sporthotel Wagrain<br />

nicht nur eine Unterkunft,<br />

sondern<br />

ein ganzheitliches Erlebnis, in dem<br />

Gesundheit und Entspannung zu einer<br />

harmonischen Einheit verschmelzen.<br />

Für Sportbegeisterte<br />

und Abenteurer bietet sich eine<br />

breite Palette an Möglichkeiten, um<br />

die atemberaubende Umgebung zu<br />

erkunden. Von Wanderwegen durch<br />

malerische Täler bis hin zu anspruchsvollen<br />

Bergtouren bietet<br />

die Umgebung alles, was das Herz<br />

eines Aktivurlaubers begehrt.<br />

Insbesondere für Radsportler<br />

ist das Hotel ein wahres Paradies:<br />

Mit einem eigenen Bikeverleih und<br />

erfahrenen Guides können Gäste<br />

die spektakuläre Berg landschaft<br />

auf zwei Rädern erkunden. Von ge-<br />

mütlichen Radtouren entlang idyllischer<br />

Pfade bis hin zu herausfordernden<br />

Mountainbikestrecken –<br />

hier findet jeder Gast die perfekte<br />

Route für sein Abenteuer.<br />

Doch das Sporthotel Wagrain<br />

bietet nicht nur Action und Adrenalin.<br />

Nach einem aktiven Tag in den<br />

Bergen lädt die hoteleigene<br />

Spa-Landschaft zum Entspannen<br />

und Regenerieren ein. Eine Vielzahl<br />

von Massagen und Wellnessanwendungen<br />

sorgt dafür, dass Körper<br />

und Geist wieder in Einklang kommen<br />

und neue Energie tanken können.<br />

Das kulinarische Angebot des<br />

Sport hotels Wagrain ist ebenso auf<br />

die Bedürfnisse aktiver Gäste abgestimmt.<br />

Frische, regionale Zutaten<br />

werden zu leichten und ausgewogenen<br />

Gerichten verarbeitet. Von gesunden<br />

Salaten bis hin zu proteinreichen<br />

Gerichten – jeder findet die<br />

perfekte Mahlzeit, um seine sportliche<br />

Ambition zu unterstützen.<br />

Das Sporthotel Wagrain verfolgt<br />

insgesamt einen ganzheitlichen<br />

Ansatz für ein gesundes, erfülltes<br />

Leben. Neben körperlicher<br />

Betätigung geht es auch um Entspannung,<br />

Regeneration und das<br />

Zusammensein mit der Natur. Ein<br />

Aufenthalt im Sporthotel Wagrain<br />

verspricht nicht nur unvergessliche<br />

sportliche Abenteuer in den Alpen,<br />

sondern auch die Möglichkeit, Körper<br />

und Geist zu stärken – und die<br />

Schönheit der Natur in vollen Zügen<br />

zu genießen.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.sporthotel.at<br />

032


QUELLENHOF LUXURY RESORTS<br />

FOTOS: Quellenhof Luxury Resorts – zulupictures<br />

Entdecke<br />

die Resorts<br />

... hier findet die Seele ihr Zuhause<br />

Ihre SEHNSUCHTS-ORTE deluxe in<br />

Südtirol & am Gardasee!<br />

D<br />

ie Frühlingszeit ruft<br />

nach Abenteuern, sowohl<br />

in Südtirol als<br />

auch am „Lago“, wie<br />

die Italiener liebevoll<br />

ihren Gardasee im Norden Italiens<br />

nennen. Nach einer erfrischenden<br />

Wanderung in klarer Berg- oder Seeluft<br />

zurückzukehren ins Hotel und<br />

einzutauchen in die stimmungsvollen<br />

und großzügigen Spa- & Wellnessbereiche:<br />

Das ist Luxus pur für<br />

Körper und Seele.<br />

In Südtirol und in Lazise am malerischen<br />

Gardasee trifft man auf<br />

5-Sterne-Luxusurlaub in mittlerweile<br />

3-facher Ausgabe. Die „Quellenhof<br />

Luxury Resorts“ vereinen in perfekter<br />

Harmonie Südtiroler Herzlichkeit<br />

und das typische italienisch<br />

Lebensgefühl „la dolce vita“. Das<br />

Mutterhaus, das Quellenhof Luxury<br />

Resort Passeier liegt im wunderschönen<br />

Passeiertal in Südtirol. Im<br />

Frühjahr 2019 entstand in Lazise am<br />

Gardasee das neue Resort von Fami-<br />

Aktiv entspannen in Quellenhof Passeier,<br />

Lazise (gr. Bild) und See Lodge (kl. Bild).<br />

lie Dorfer, das Quellenhof Luxury<br />

Resort Lazise. Und 2022 neu dazu<br />

kam die kleine und chice Quellenhof<br />

See Lodge: ein exklusives Spa-Hideaway<br />

nur für Erwachsene (ab 14<br />

Jahren) in Südtirol.<br />

Einzigartig in Spa, Kulinarik – und<br />

im Ganzjahressportangebot<br />

Neben einem exklusiven und vielfältigen<br />

Wellness- & Spa-Angebot, welches<br />

sowohl in Südtirol wie auch in<br />

Lazise seinesgleichen sucht, bestechen<br />

alle drei Resorts durch ihr ausgezeichnetes<br />

kulinarisches Angebot.<br />

In allen Häusern wird zudem das<br />

Thema „Anspannen – Entspannen“<br />

großgeschrieben, schließlich gehören<br />

neben Momenten der Entspannung<br />

auch aktive Elemente zu einer<br />

ganzheitlichen Erholung. Ein umfangreiches<br />

Sport- und Aktivangebot<br />

findet sich in allen Resorts wieder,<br />

das Quellenhof Luxury Resort<br />

Passeier wird sogar als größtes Wellness-<br />

und Sportresort in den Alpen<br />

beschrieben. Die Ferienregion Südtirol,<br />

aber auch der Gardasee sind<br />

perfekte Ganzjahres-Aktiv-Destinationen,<br />

wo Wandern, Biken und E-Biken,<br />

Golfen, Tennis, Yoga und viele<br />

Aktivitäten<br />

mehr an 365<br />

Tagen im Jahr<br />

möglich sind.<br />

Mehr unter:<br />

www.<br />

quellenhofresorts.it<br />

033


TRAINING Der Körper in Balance<br />

FOTOS: Thomas Polzer<br />

Im Gleichgewicht<br />

Sechs Übungen, mit denen ihr euren Körper im Alltag wie im<br />

Sport zurück ins Gleichgewicht bringen könnt. von Lukas Schnitzer<br />

D<br />

as Gleichgewicht, es<br />

hat für Mensch, Natur<br />

und die Welt, in der<br />

wir leben, seine unstrittige<br />

Wichtigkeit.<br />

Yin hat sein Yang, der Agonist seinen<br />

Antagonisten, der Sympathikus<br />

seinen Parasympathikus, die Wärme<br />

die Kälte, die Trockenheit den<br />

Regen, der wirtschaftliche Gewinn<br />

seinen Verlust … Gerät etwas oder<br />

jemand „aus dem Gleichwicht“,<br />

wird dies in der Regel mit negativen<br />

Folgen assoziiert. Und auch<br />

wir Menschen müssen in Bewegung<br />

im Gleichgewicht bleiben, die<br />

Balance halten. Das gilt für vermeintlich<br />

rudimentäre Alltagsbe-<br />

wegungen wie das Gehen, aber<br />

auch für athletische Bewegungen<br />

wie Laufen oder diverse Kraftübungen.<br />

Unser Gleichgewicht respektive<br />

unsere Balance hat dabei<br />

sehr viel mit der Kopplung unserer<br />

Wahrnehmungssysteme zu tun.<br />

Informationen des Mittelohrs, der<br />

Augen sowie der Propriorezeptoren<br />

in Muskeln und Gelenken laufen im<br />

Gehirn und Rückenmark zusammen<br />

und bilden die Grundlage unseres<br />

Gleichgewichts, also der Orientierung<br />

im Raum sowie der Ausbalancierung<br />

der Körperhaltung in<br />

Ruhe und Bewegung.<br />

Oft werden gezielte Balanceübungen<br />

zum Training des Gleichgewichts<br />

für ältere Personen und<br />

zur Sturzprophylaxe empfohlen.<br />

Doch auch für sportlich Aktive hat<br />

regelmäßiges Balancetraining positive<br />

Effekte auf Bewegungsqualität<br />

und Verletzungsprophylaxe, einiges<br />

deutet auch darauf hin, dass<br />

sich Balancetraining auch positiv<br />

auf andere physiologische Parameter<br />

wie Kraft oder Sprungkraft<br />

auswirken kann. Die sechs Übungen<br />

verstehen sich als Vorschlag<br />

für ein regelmäßiges Training, lassen<br />

sich auch in Warm-ups ergänzen<br />

und sollten zu Beginn in zwei<br />

Durchgängen zu je 30 Sekunden,<br />

später auch 45 oder 60 Sekunden<br />

durchgeführt werden.<br />

034


FIT<br />

Step-ups<br />

1 Stelle dich vor eine<br />

stabile Bank oder<br />

Plattform. Platziere<br />

das rechte Bein auf der<br />

Bank und drücke dich<br />

explosiv nach oben,<br />

bis das rechte Bein<br />

gestreckt ist. Senke<br />

dich kontrolliert ab und<br />

wiederhole mit dem<br />

linken Bein. Halte den<br />

Oberkörper aufrecht<br />

und baue Spannung in<br />

den Oberschenkeln auf.<br />

Einbeiniges Wadenheben<br />

2 Stelle dich auf ein Bein<br />

und hebe den anderen Fuß<br />

leicht an. Drücke dich dann<br />

auf den Zehen des Standbeins<br />

nach oben, bis die<br />

Wadenmuskulatur maximal<br />

angespannt ist. Senke dich<br />

kontrolliert ab und wiederhole.<br />

Halte den Oberkörper<br />

aufrecht und baue Spannung<br />

in den Waden auf.<br />

Skater-Squats<br />

3 Beginne auf dem rechten Fuß, das<br />

linke Bein leicht angewinkelt nach<br />

hinten. Beuge das rechte Knie, senke<br />

den Oberkörper nach unten, während<br />

das linke Bein nach hinten und unten<br />

geht. Halte die Spannung und kehre<br />

zur Ausgangsposition zurück.<br />

Wiederhole auf der<br />

anderen Seite.<br />

Auf Handtuch balancieren<br />

4 Lege ein aufgerolltes Handtuch<br />

am Boden aus oder suche<br />

dir eine Linie am Boden, der du<br />

folgen kannst. Setze nun einen<br />

Fuß vor den anderen, Fersen<br />

und Zehen berühren sich<br />

dabei, und folge der Linie nach<br />

vorne. Am Ende angekommen,<br />

rückwärts auf gleiche Weise<br />

zurückgehen.<br />

Bird-Dog<br />

5 Beginne in der Vierfüßlerposition mit Händen unter Schultern<br />

und Knien unter Hüften. Strecke gleichzeitig deinen rechten<br />

Arm nach vorne und dein linkes Bein nach hinten parallel zum<br />

Boden aus. Halte kurz und kehre zur Ausgangsposition zurück.<br />

Wiederhole auf der anderen Seite.<br />

Single-Leg Glute Bridge<br />

6 Liege auf dem Rücken, ein Bein angewinkelt, das andere<br />

gestreckt. Hebe das Becken durch Anspannen des Gesäßes<br />

und des Bauches, bis Oberkörper und Oberschenkel eine<br />

Linie bilden. Halte kurz und senke das Becken kontrolliert ab.<br />

Wiederhole auf der anderen Seite.<br />

035


11. bis 13. Oktober<br />

präsentiert von<br />

Der Herbstklassiker<br />

Graz Marathon<br />

Erlebe das unvergessliche<br />

Lauffeeling über 42 km<br />

durch die Grazer Innenstadt<br />

Einzigartige Stimmung durch Hot-Spots<br />

mit Musik, Tanz, u. v. m.<br />

Tausende Teilnehmer und<br />

unzählige Zuschauer sorgen für<br />

Gänsehautmomente<br />

Start-/Ziel-Areal vor der Oper Graz<br />

Staffelmarathon<br />

Erlebe den Marathon<br />

gemeinsam!<br />

Beim Staffelmarathon können vier Läufer<br />

gemeinschaftlich die Herausforderung<br />

meistern und den Genuss des Marathons<br />

teilen.<br />

Jetzt gleich anmelden:<br />

www.grazmarathon.at<br />

Ein Event von<br />

FOTO: Reschenseelauf/Andrea Hellweger<br />

EW<br />

Eine feine Premiere<br />

FOTO: Odlo<br />

FEDERLEICHTER SCHUTZ<br />

Die Zeroweight-Laufkollektion<br />

von ODLO wurde für Laufbegeisterte<br />

entwickelt, die sich hohe<br />

Ziele gesteckt haben: von Anfänger:innen,<br />

die jedes Mal noch ein<br />

Stück weiter laufen wollen, bis hin<br />

zu passionierten Langstreckenläufer:innen,<br />

die für ihren nächsten<br />

Marathon trainieren. Sie ist<br />

speziell auf eine hohe Performance<br />

an wärmeren Frühlings- und<br />

Sommertagen mit oft wechselhaftem<br />

Wetter ausgelegt. So bringt<br />

sie Komfort, Style und Atmungsaktivität<br />

perfekt mit<br />

federleichtem Schutz<br />

vor den Elementen<br />

in Einklang.<br />

www.odlo.com<br />

In seiner nunmehr 24. Auflage darf der Reschenseelauf<br />

am 13. Juli getrost als Klassiker bezeichnet<br />

werden. Start und Ziel liegen dabei beim<br />

historischen Kirchturm in Graun, von dort weg<br />

führt ein gut angelegter Spazierweg auf 15,3 km<br />

einmal rund um den See. Neben dem Hauptlauf,<br />

der als Südtirols emotionalster Lauf gilt, ist vom<br />

‚Just for Fun‘-Lauf bis zum Kinderlauf und vom<br />

Handbiken bis zum Nordic Walking für alle das<br />

Passende dabei.<br />

www.reschenseelauf.it<br />

Flink auf jedem Trail<br />

Für geübtere Läufer:innen, die gern schnell<br />

unterwegs sind, ist der wendige Trailrunning-Schuh<br />

SALOMON Pulsar Trail Pro 2<br />

(UVP € 170,–) die richtige Wahl. Die aus<br />

Verbundfasern hergestellte Platte beginnt<br />

unter der Ferse und teilt sich dann in zwei<br />

Teile, um den Vorfuß zu stützen, ohne dabei<br />

zu schwer oder starr zu sein. Dadurch<br />

wird beim Laufen mehr Energie zurückgegeben.<br />

Die Platte ist mit einer Energy<br />

Foam-Zwischensohle gepaart, die für ein<br />

besonders federndes und komfortables<br />

Laufgefühl sorgt. Die bewährte Contagrip®<br />

MA-Außensohle wurde für Frühjahr/<br />

Sommer <strong>2024</strong> aktualisiert, um mehr Grip<br />

und Stabilität zu bieten.<br />

www.salomon.com<br />

036


DER NEUE TRAILRUN-GIPFEL IN OBERTAUERN<br />

Obertauern (S) lädt alle Trailrunner und Trailrunnerinnen in seine bekannte Gipfelarena<br />

zum neuen Trailrunning-Naturspektakel der Extraklasse ein. Beim „1. Obertauern<br />

Trailrun Summit (OTS)“ vom 12. bis 14. Juli werden sie in den Genuss von abwechslungsreichen,<br />

flowigen, technisch anspruchsvollen und mit großartigem<br />

360°-Panorama ausgestatteten Trails in der wunderschönen hochalpinen Natur rund<br />

um Obertauern kommen – und ihre eigenen Ziele je nach Trailrunning-Wettbewerb<br />

zwischen einem und acht Gipfel erreichen. Infos und Anmeldung: www.trailrun-summit.com<br />

Wie es gesund läuft<br />

Bei Gigasport Graz (3. Stock Event-<br />

Lounge) gibt es am Freitag dem 26.<br />

<strong>April</strong> einen Vortrag von Smart Physio<br />

Graz zum Laufen. Sportwissenschafter<br />

Andi und Physiotherapeut<br />

Fabio erzählen euch Wissenswertes<br />

für viele, viele gesunde Kilometer.<br />

Euch erwartet ein bunter Mix aus<br />

aktuellen wissenschaftlichen Inhalten<br />

und praxisnahen Erfahrungen.<br />

Mehr Infos gibt es unter:<br />

www.gigasport.at/events<br />

FOTO: Gigasport Graz<br />

News<br />

Events<br />

Camps<br />

Szene<br />

Tech<br />

FOTO: TVB Obertauern<br />

Perfekt fürs Training im Dunkeln<br />

Mit der „5 Panel Air Cap“ (UVP € 39,95)<br />

bringt BUFF eine der atmungsaktivsten Kappen<br />

überhaupt auf den Markt. Ein 360° offenes<br />

Mesh-Obermaterial, ultraleichter Stoff und ein<br />

feuchtigkeitsableitendes Schweißband bringen<br />

ultimative Trockenheit und Kühlung, auch in den<br />

wärmsten Klimazonen. Hergestellt in Barcelona.<br />

www.buff.com<br />

FOTO: Brooks Running<br />

S<br />

3 FRAGEN AN<br />

RUN<br />

FOTO: Buff<br />

SVEN-NICLAS RICK, SALES<br />

MANAGER GERMANY,<br />

BROOKS RUNNING<br />

Was bewegt<br />

dich aktuell im<br />

Business?<br />

Der stationäre<br />

Einzelhandel<br />

steht aktuell<br />

stark unter<br />

Druck und man sieht große<br />

Veränderungen und Marktkonsolidierungen.<br />

Viele Einzelhändler,<br />

die die Beratung und<br />

den Service im Mittelpunkt haben,<br />

werden hier als Gewinner<br />

hervorgehen. Brooks als reiner<br />

Running-Spezialist, der großen<br />

Fokus auf den Fachhandel hat,<br />

wird die Händler dabei unterstützen<br />

und ebenfalls von dieser<br />

Entwicklung profitieren.<br />

Welchen Stellenwert hat Sport<br />

in deinem Leben?<br />

Sport und Wettkampf stehen<br />

ganz weit oben! Mein ganzes<br />

Leben lang ging und geht es<br />

um Sport. Mit 6 Jahren habe<br />

ich den Fechtsport für mich<br />

entdeckt. Mit 13 Jahren bin ich<br />

auf das Fechtinternat Olympiastützpunkt<br />

Tauberbischofsheim<br />

gegangen und konnte da<br />

meinen Jugendtraum von der<br />

Junioren-Weltmeisterschaftsteilnahme<br />

verwirklichen! Die<br />

Arbeit im Vertrieb in der Laufbranche<br />

erlaubt es mir, dem<br />

Sport auch nach meiner aktiven<br />

sportlichen Karriere treu<br />

zu bleiben.<br />

Dein vergangenes oder künftiges<br />

Aktivsport-Highlight?<br />

Im Februar der Halbmarathon<br />

in Barcelona und im Juni freue<br />

ich mich auf meinen ersten<br />

Trail Wettkampf beim ZUT in<br />

Garmisch-Partenkirchen.<br />

037


Gelenkprobleme?<br />

Was wirkt<br />

wirklich?<br />

Der Markt an Präparaten zur Unterstützung<br />

der Gelenke ist kaum zu<br />

überblicken – darunter auch unseriöse<br />

Angebote aus zweifelhafter Quelle.<br />

Doch ein Produkt überzeugt Anwender<br />

wie auch Apotheker gleichermaßen…<br />

Mehr als die Hälfte der Menschen<br />

über 50 klagt über abnutzungsbedingte<br />

Gelenkprobleme.<br />

Dabei vermindert<br />

sich die Knorpelschicht und<br />

die Gelenkschmiere wird weniger,<br />

wodurch die Knochen<br />

ohne ausreichende Stoßdämpfung<br />

aneinander zu reiben<br />

beginnen.<br />

Nährstoffzufuhr empfohlen!<br />

Hier rücken immer häufiger sogenannte<br />

Gelenknährstoffe in<br />

den Fokus der Wissenschaft.<br />

Dazu zählen etwa Glucosamin,<br />

Chondroitin und natürlicher<br />

Schwefel (MSM) aber auch Vitamin<br />

C für den Knorpel und<br />

Vitamin D für die Knochen. Präparate,<br />

die solche Nährstoffe<br />

enthalten, gibt es mittlerweile<br />

zuhauf – sogar in der Drogerie.<br />

Experten mahnen jedoch: Wer<br />

wirklich einen langfristigen Nutzen<br />

aus einem solchen Präparat<br />

ziehen möchte, setzt weiterhin<br />

auf Qualität aus der Apotheke.<br />

-20%<br />

Rabatt im <strong>April</strong><br />

TESTWOCHEN<br />

Wirksame Kombination<br />

Das bei weitem meistgekaufte<br />

Produkt für gesunde Gelenke<br />

in Österreichs Apotheken ist<br />

trotz der riesigen Auswahl<br />

Dr. Böhm ® Gelenks complex. 1<br />

Auf Nachfrage nennen Pharmazeuten<br />

folgende Gründe:<br />

• Das Präparat wird (anders als<br />

viele andere Nahrungsergänzungsmittel)<br />

nach höchsten<br />

Arzneimittelstandards in Österreich<br />

hergestellt und durchläuft<br />

somit zahlreiche Kontrollen.<br />

• Durch die besonders hohe<br />

Dosierung der wirksamen<br />

Nährstoffe berichten Betroffene<br />

von einem tatsächlich<br />

spürbaren Effekt.<br />

• Das natürliche Präparat ist nur<br />

1x täglich einzunehmen und<br />

daher für die kurmäßige Einnahme<br />

geeignet.<br />

1<br />

Apothekenabsatz Produkte zur gesunden Gelenkfunktion lt. IQ-<br />

VIA Offtake MAT 12/2023<br />

Nahrungsergänzungsmittel<br />

Anzeige<br />

Gültig für Dr. Böhm ® Gelenks complex Trinkpulver und Tabletten –<br />

in teilnehmenden Apotheken.<br />

EW<br />

Frohnleiten: Stadtlauf lockt<br />

FOTO: Podcast „LaufAlter“<br />

FOTO: Frohnleiten Stadtlauf<br />

Am Samstag, 20. <strong>April</strong>, findet der von der Gemeinde<br />

Frohnleiten veranstaltete Stadtlauf statt. An<br />

Bewerben gibt es einen Knirpse-, Kinder- und Jugendlauf,<br />

den 4,8 km-Hobbylauf, den 9,6 km-Haupt<br />

lauf und den 7,4 km-Nordic-Walking-Bewerb. Erstmals<br />

gibt es eine Hobby-Mannschaftswertung.<br />

Mindestens vier Teilnehmer können eine Mannschaft<br />

bilden, nach oben hin gibt es keine Begrenzung,<br />

gewertet wird die durchschnittliche Laufzeit.<br />

Und noch eine Neuerung hat sich das bewährte<br />

Organisationskomitee mit Wolfgang Kasic an<br />

der Spitze einfallen lassen: am Vorabend, 19. <strong>April</strong>,<br />

findet der 1. Frohnleitner Tabor-Sprint ohne Nenngeld<br />

und mit anschließendem Nudelimbiss für alle<br />

Teilnehmer statt. Es sind 100 Lauf- und neun Höhenmeter<br />

zu überwinden, Dauer unter einer Minute!<br />

Mehr Info und Anmeldung zum Lauf unter:<br />

www.stadtlauf-frohnleiten.at<br />

Podcast mit Rekordhalterin<br />

Das Cafe Zartl im dritten Wiener Bezirk wird mehr und mehr zur<br />

Heimstätte von „Lauf Alter”, einem anspruchsvollen Podcast, den<br />

zwei mittelalte Männer ins Leben gerufen haben. In Episode #4<br />

sprechen Tom Rottenberg, Jahrgang 1969, und Egon Theiner, Jahrgang<br />

1968, im Alt-Wiener Kaffeehaus mit Julia Mayer. Sie ist Österreichs<br />

schnellste Frau auf der Straße<br />

– Rekordhalterin über 5 und 10 km,<br />

im Halbamarathon und im Marathon!<br />

Dabei ist die Pädagogin eine<br />

Quereinsteigerin, ist sie doch zuvor<br />

erfolgreich dem runden Leder nachgelaufen,<br />

ehe sie den Ball dann als<br />

vernachlässigbar empfand. Hör rein:<br />

open.spotify.com/episode/<br />

7Minf4Jx1rBn1AgfpD15Rr<br />

Alle Lauftermine <strong>2024</strong><br />

auf sportaktiv.at<br />

Einen sehr umfangreichen<br />

Lauf kalender (zur<br />

Verfügung gestellt vom<br />

Österreichischen<br />

Leichtathletik Verband<br />

(ÖLV) von Österreichs<br />

Straßen- und Berg läufen<br />

<strong>2024</strong> findest du auf unserer<br />

Online- Plattform.<br />

Schau rein und mach mit<br />

bei deinem Lieblingslauf!<br />

Laufkalender <strong>2024</strong>:<br />

t1p.de/laufevents24


News<br />

Events<br />

Camps<br />

Szene<br />

Tech<br />

RUN<br />

Höhenflug<br />

Bei ON läuft sprichwörtlich alles wie<br />

geschmiert. Der Schweizer Running-Spezialist<br />

hat im Geschäftsjahr<br />

2023 einen starken Umsatzsprung hingelegt.<br />

In Deutschland gab es die Eröffnung<br />

des ersten Stores in Berlin-Mitte.<br />

Und auch die beliebte Cloudmonster-Familie<br />

wächst weiter. Nach dem Cloudmonster<br />

2 kommt im <strong>April</strong> der Cloudmonster<br />

Hyper hinzu. Er ist die perfekte<br />

Trainingsergänzung zu klassischen<br />

High-Perfomance-Wettkampfschuhen:<br />

leicht, maximaler Komfort, ideal für<br />

Regenerationsläufe.<br />

www.on.com<br />

Hermann Sobe<br />

S23. bis 25. August<br />

Ein Event von<br />

Kleine Zeitung<br />

Wörthersee<br />

Halbmarathon<br />

Der „Großglockner Mountain Run“ ist wieder<br />

Teil des Berglauf- Weltcups!<br />

Im Herzen der Alpen findet vom 4. bis 7. Juli <strong>2024</strong> der Großglockner<br />

Mountain Run statt – und ist als einziger Lauf in<br />

Österreich wieder Teil des international renommierten<br />

WMRA Berglauf-Weltcups. Die wunderschöne Strecke<br />

über 13 Kilometer und 1300 Höhenmeter wird sowohl Elite-<br />

Läufer:innen aus aller Welt als auch Hobby-Athlet:innen<br />

begeistern und zum Schwitzen bringen. Sei dabei, wenn<br />

Heiligenblut zum Hotspot für Berglaufenthusiasten wird.<br />

www.grossglockner-mountainrun.at<br />

FOTO: Großglockner Mountain Run<br />

Laufspass für alle!<br />

Tauche am 25. August in das einzigartige<br />

Laufabenteuer des Halb- und Viertelmarathons<br />

entlang des türkisfarbenen Wörthersees ein.<br />

X Start des Halbmarathons direkt vor<br />

dem Schlosshotel in Velden<br />

X Erlebe zahlreiche Erlebnismeilen<br />

X Entlang der Strecke erwarten dich<br />

viele Verpflegungsstationen<br />

Top 25<br />

Die schönsten<br />

Halbmarathons<br />

der Welt<br />

Und nach dem Lauf erwartet dich die erfrischende<br />

Belohnung: Ein Sprung in den Wörthersee..<br />

Gleich anmelden und einen Laufurlaub buchen:<br />

www.kaerntenlaueft.at


EVENTS Obstacle- & Dirtruns<br />

Hindernisse<br />

verbinden<br />

Schinden macht Spaß und das Überwinden von<br />

Hindernissen schweißt – mitunter wildfremde –<br />

Menschen zusammen: willkommen in der Welt<br />

der Hindernisläufe. <br />

von Christof Domenig<br />

040


RUN<br />

WIR HABEN ES GSCHAFFT!<br />

Läufe wie der Erzberg Dirtrun<br />

schaffen nicht nur einzigartige Bilder,<br />

sondern auch ebensolche Emotionen.<br />

FOTO: Sportograf.com<br />

041


EVENTS Obstacle- & Dirtruns<br />

L<br />

ucas Kempe hat vor<br />

rund zehn Jahren als<br />

damals klassischer<br />

Bahn- und Straßenläufer<br />

die Hindernisläufe<br />

entdeckt, auf Anhieb<br />

gewonnen und ist dann dabei geblieben.<br />

„Ich war Student, hatte<br />

kein Geld, aber der Sport hat sich<br />

mit dem bisschen Preisgeld selbst<br />

finanziert. Er hat mir erlaubt, durch<br />

die Welt zu reisen“, erzählt der aus<br />

Berlin Stammende über seine Leidenschaft.<br />

Ein persönliches Highlight<br />

war für ihn die Teilnahme am<br />

„World’s Toughest Mudder“ in den<br />

USA, ein 24-Stunden- Bewerb, bei<br />

dem er und sein Team Vizeweltmeister<br />

wurden. Was alle Hindernisläufe<br />

für ihn eizigartig macht,<br />

ist das Wir-Gefühl: „Eine riesengroße<br />

Community von Leuten, die Spaß<br />

haben wollen. Selbst wenn sie ums<br />

Preisgeld laufen – man hilft sich,<br />

unterstützt sich gegenseitig. Das ist<br />

es, was dieser Sport verkörpert. Im<br />

klassischen Laufen war dagegen<br />

immer ein Gegeneinander, ein Hauen<br />

und Stechen.“ Heute, fest im Berufsleben<br />

stehend, hat Kempe nach<br />

wie vor Hindernisläufe around the<br />

world fix im Kalender – in Österreich<br />

ist es die „Beat the City“-Serie<br />

in Linz, Graz, Innsbruck (und<br />

heuer erstmals in Wien), die für ihn<br />

Fixpunkt ist: „Die Zuschauermassen<br />

in den Innenstädten, die Stimmung<br />

und die Sightseeing-Elemente<br />

sind dabei einmalig.“<br />

Gemeinsames Erlebnis – das<br />

ist auch das Stichwort fürs „Badass<br />

Running Team“, das im Salzburger<br />

Pinzgau wurzelt, aber Mitglieder<br />

aus mehreren Nationen hat. Neben<br />

Marathons und Trailevents trifft<br />

man sich besonders gern auch bei<br />

Hindernisläufen wie dem Erzberg<br />

Dirtrun: „Wir sind ein Haufen Verrückter,<br />

die das Laufen verbindet“,<br />

sagt Robert Gschwandtl, Lehrer<br />

und „Badass“-Captain aus Zell am<br />

See. „Wir Läufer sind schon irgendwo<br />

eine eigene Art von Menschen,<br />

aber die Hindernisläufer legen<br />

FOTOS: Beat the city, Badass Running Team<br />

Topläufer Lucas Kempe (kl. Bild)<br />

ist Stammgast bei der „Beat the<br />

City“-Serie. Das große Bild ist vom<br />

„Beat the City“-Lauf in Linz.<br />

Man hilft sich gegenseitig,<br />

selbst wenn es<br />

ums Preisgeld geht:<br />

Das ist es, was dieser<br />

Sport verkörpert.<br />

noch ein Schäuferl drauf: Vor allem<br />

schinden sie sich ganz gern“, analysiert<br />

Gschwandtl schmunzelnd. Das<br />

– sich Schinden – geht als Haufen<br />

Gleichgesinnter bekanntlich noch<br />

ein Stück besser denn als Einzelkämpfer.<br />

„Neben einem zweiten<br />

Hindernislauf ist der Erzberg für<br />

uns das Event des Jahres. Es gibt<br />

verschiedene Distanzen, es ist für<br />

jeden etwas dabei, es gibt auch eine<br />

Teamwertung. Und die Location,<br />

die Kombination zwischen hochmodernen<br />

Stollen und Bergbau-Geschichte<br />

ist einfach genial“, begründet<br />

Gschwandtl. „Voll cool ist<br />

auch der Spagat zwischen Hindernislauf<br />

und Feiern, den sie dort das<br />

ganze Wochenende über schaffen.“<br />

Was der Profi Einsteigern rät<br />

Bei Hindernisläufen oder Obstacle<br />

Course Runs, wie sie fachsprachlich<br />

bezeichnet werden, geht es also<br />

in der Regel atmosphärisch ein wenig<br />

lockerer zu als bei Marathons<br />

und Co, während die sportliche<br />

Challenge etwas anders gelagert<br />

ist. Neben der Laufleistung sind<br />

Oberkörper- und vor allem Griffkraft<br />

gefragt. Lucas Kempe hat<br />

weitere Hinweise für weniger Erfahrene:<br />

„Das Wichtigste ist, mit<br />

der Abwechslung zwischen Laufen<br />

und Hindernissen umgehen zu können.<br />

Wenn man als klassischer Läu-<br />

042


fer einmal robben muss, das Blut in<br />

den Kopf läuft und man das nicht<br />

gewohnt ist, wird einem schnell mal<br />

schummrig. Das muss man im Vorfeld<br />

üben.“ Konkret etwa so: „Im<br />

Park mal über die Parkbank springen,<br />

irgendwo mal durchkriechen,<br />

zwischendurch ein paar Liegestütze<br />

oder Burpees machen; auch Trimmdich-Pfade<br />

sind perfekt.“ Sich einen<br />

Trainingsplan für Hindernisläufe<br />

zu suchen (solche findet man für<br />

jede Leistungsstufe im Internet)<br />

und danach zu trainieren, hilft,<br />

Struktur ins Training reinzubringen,<br />

so Lucas Kempe.<br />

Seine Tipps für den Lauf<br />

selbst? Nicht zu schnell angehen,<br />

„sich mal orientieren und schauen,<br />

dass man ein Miteinander findet.<br />

Man lernt rasch andere kennen,<br />

kann sich gegenseitig helfen und<br />

hat ein gemeinsames Erlebnis.“ An<br />

den Hindernissen selbst, wo mitunter<br />

ein wenig Wartezeit entsteht,<br />

hilft es, sich an Vorauslaufenden zu<br />

orientieren: „Man sieht schnell,<br />

welche Techniken besser funktionieren<br />

als andere. Man muss keine<br />

Robert Gschwandtl und sein „Badass<br />

Running Team“ beim Erzberg Dirtrun<br />

im Vorjahr.<br />

Angst haben, es ist alles nicht superkompliziert,<br />

nicht gefährlich<br />

und macht verdammt viel Spaß.“<br />

Einfach so zum Spaß mitlaufen, die<br />

Sache mal ausprobieren, das kann<br />

jeder, der halbwegs sportlich ist.<br />

Und sollte man ein Hindernis nicht<br />

schaffen, gibt es in der Regel bei<br />

den Events eine (Zeit kostende) Alternative.<br />

Das Wir-Gefühl<br />

Für die Frauen und Herren vom<br />

Badass Running Team geht es bei<br />

den Läufen auch immer um die<br />

Leistung, sagt Robert Gschwandtl –<br />

aber grundsätzlich sieht auch er<br />

Teams und Gruppen jedweder<br />

Sportarten und Sportlichkeit bei<br />

den Hindernis-Laufevents gut aufgehoben.<br />

Wobei man sich über die<br />

Anforderungen beim Lauf vorab informieren<br />

solle: „Es gibt OCR-Läufe<br />

mit wirklich schwierigen Hindernissen,<br />

die in Richtung Ninja<br />

Warrior gehen – und dann solche<br />

wie den Erzberg, der ein Lauf für<br />

fast jedermann ist. Wenn man<br />

sportlich ist, hat man natürlich Vorteile,<br />

als Fußballtruppe etwa kann<br />

man sich über die 16-km-Distanz<br />

trauen. Oder ich probiere einmal<br />

die 8 Kilometer mit meiner Firma<br />

oder Arbeitskollegen.“ Unterschiedliche<br />

Distanzen ab 5 km aufwärts<br />

gibt es auch bei fast allen<br />

Läufen in der Szene (siehe unsere<br />

„Top 20“ im Anschluss). Und, so betont<br />

Gschwandtl: „Beim Hindernislauf<br />

hast du dieses teambildende<br />

Element, das Gemeinschaftliche,<br />

das Zusammenhalten, das Mut-Zusprechen,<br />

weil man sich doch beim<br />

einen oder anderen Hindernis auch<br />

ein bisschen überwinden muss.“<br />

Robert Gschwandtls abschließender<br />

Rat: „Eine coole Truppe zusammenstellen,<br />

mit der man sich<br />

gut versteht und wo man sich auf<br />

die anderen verlassen kann. Und<br />

dann einfach Spaß haben. Und Zeit<br />

mitbringen, um nicht nur den Lauf,<br />

sondern auch das Drumherum zu<br />

genießen.“<br />

25. MAI <strong>2024</strong> 8. JUNI <strong>2024</strong><br />

NEU<br />

29. JUNI <strong>2024</strong> 1. SEPT <strong>2024</strong><br />

DIE HÄRTESTE<br />

SIGHTSEEING-<br />

TOUR!<br />

JETZT<br />

ANMELDEN!<br />

beatthecity.at<br />

HINDERNISLÄUFE<br />

DURCH DIE INNENSTÄDTE<br />

GRAZ, LINZ, INNSBRUCK, WIEN!<br />

10 Kilometer 5+ Kilometer<br />

20+ Hindernisse 12+ Hindernisse


EVENTS Obstacle- & Dirtruns<br />

Übersicht online<br />

auf www.sportaktiv.com<br />

Obstacle- & Dirtruns<br />

VORARLBERG<br />

OCR Challenge Hohenems<br />

29.06.<strong>2024</strong>: Auf einer Strecke von<br />

rund 5,5 Kilometern geht es über<br />

zahlreiche Hindernisse durch die<br />

Stadt Hohenems. Es sind Ausdauer,<br />

Beweglichkeit, Kraft und Teamgeist<br />

gefragt. Start ist ab 10 Uhr im Stadion<br />

Herrenried. Die OCR Kids<br />

Challenge wird extra für Kinder und<br />

Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren<br />

organisiert und ist kostenlos.<br />

5,5 km<br />

www.ocr-challenge.at<br />

TIROL<br />

XLETIX Challenge TIROL<br />

INNSBRUCK<br />

22.06.<strong>2024</strong>: Der höchste Hindernislauf<br />

Europas am Kühtai mit perfekter<br />

Symbiose aus spektakulären<br />

Ausblicken und Sport in unberührter<br />

Natur. Bewältige auf 2020 m<br />

Höhe eine anspruchsvolle Strecke<br />

mit bis zu 1300 Höhenmetern.<br />

6 bis 18 km<br />

www.innsbruck.info<br />

Purora Innsbruckathlon<br />

29.06.<strong>2024</strong>: Vorbei am Goldenen<br />

Dachl, hoch zum Bergisel und über<br />

Hindernisse in der Maria-Theresien-Straße<br />

zurück ins Ziel. Die 10+<br />

km Strecke mit mind. 20 Hindernissen<br />

führt vorbei an den schönsten<br />

Plätzen der Stadt. NEU: 5+ km Distanz<br />

mit mind. 10 Hindernissen.<br />

5 oder 10 km<br />

www.innsbruck.info<br />

Arlberger Wadlbeisser<br />

31.08.<strong>2024</strong>: Der Arlberger Wadlbeisser<br />

verspricht Sightseeing auf<br />

die harte Tour. Zwei Varianten stehen<br />

dir zur Auswahl: Die Langstrecke<br />

mit 13,5 Kilometern und 24 Hindernissen<br />

und die Kurzstrecke mit<br />

Foto: Predator Race/Dan Gabriel<br />

Keine Scheu vorm kalten Wasser?<br />

Dann auf zum Predator Race!<br />

15 Hindernissen und 7 Kilometern.<br />

Der Parcours führt durch St. Anton<br />

am Arlberg und seine umliegende<br />

Bergwelt.<br />

7 oder 13,5 km<br />

arlberger-wadlbeisser.at<br />

SALZBURG<br />

Predator RACE Alpine Master<br />

Weekend<br />

18./19.05.<strong>2024</strong>: Das ursprüngliche<br />

und alpine Gelände der Wildkogel-Arena<br />

Neukirchen & Bramberg<br />

mit dem gigantischen Panorama<br />

der Dreitausender des Nationalparks<br />

Hohe Tauern ist prädestiniert<br />

für das Predator RACE. Die 3 Races<br />

heißen Dril, Brutal & Masakr.<br />

NEU: Wildkogel Alpin Run<br />

5 km / 10 km / 15 km / 21 km<br />

www.wildkogel-arena.at<br />

Spartan Trifecta European<br />

Championship Weekend<br />

06.–08.09.<strong>2024</strong>: Beim Hindernislauf<br />

in Kaprun gibt es folgende Varianten:<br />

5 Kilometer und 20 Hindernisse<br />

(Sprint), 10 Kilometer und 25 Hindernisse<br />

(Super) sowie Halbmarathon<br />

und 30 Hindernisse (Beast).<br />

Zusätzlich wird für alle Nachwuchs-<br />

Spartaner das Kids Open Heat mit<br />

drei verschiedenen Distanzen angeboten.<br />

5 km / 10 km / 21,1 km<br />

www.zellamsee-kaprun.com<br />

KÄRNTEN<br />

X-Trail Business Run<br />

Klagenfurt<br />

25.04.<strong>2024</strong>: Der spannende Adventure-Business<br />

Run in Klagenfurt.<br />

Die Schleppe-Alm ist das perfekte<br />

Ambiente für den Bewerb, der<br />

echte Partystimmung verspricht.<br />

Organized by Kärnten Läuft-<br />

Checker Michael Kummerer.<br />

4 km<br />

www.kaerntenlaeuft.at<br />

CRUX-Lauf Villach<br />

22.09.<strong>2024</strong>: Mittlerweile schon ein<br />

Klassiker am Wasserboden in Villach.<br />

Es warten Distanzen als Einzelstarter<br />

oder im Team und es geht<br />

über mehr als 20 Hindernisse. Pro<br />

Runde sind 4 km zu absolvieren.<br />

Spannung verspricht zukünftig auch<br />

der erste CRUX-Winter-Hindernislauf<br />

in Klagenfurt.<br />

4 km / 8 km / 12 km<br />

www.crux-lauf.com<br />

OBERÖSTERREICH<br />

Foodora-Linzathlon<br />

25.05.<strong>2024</strong>: Teil 2 der „Beat the City<br />

Sightseeing Tour“ startet um 14.00<br />

Uhr an der unteren Donaulände in<br />

der oberösterreischen Hauptstadt<br />

Linz. Auf der 10 km-Strecke sind<br />

24 Hindernisse zu meistern.<br />

10 km / 5 km<br />

www.beatthecity.at<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

Gmoa Oim Gatschathlon<br />

29.06.<strong>2024</strong>: Das Abenteuer Gatschathlon<br />

startet am Dorfplatz<br />

Mitterbach und geht Richtung<br />

Erlaufsee. Der Spaßfaktor ist riesig,<br />

geholfen wird, wo es geht, es gibt<br />

tolle Preise zu gewinnen und du<br />

läufst für den guten Zweck.<br />

6 km<br />

www.gmoaoimrace.at/gatschathlon<br />

Spartan Race St. Pölten<br />

29./30.06.<strong>2024</strong>: Das Spartan Race,<br />

die führende Obstacle Race-Serie,<br />

bietet in St. Pölten Rennen für alle<br />

Fitnesslevel. Als erstes seiner Art,<br />

verfügt es über globale Rankings<br />

und bietet seinen Teilnehmern<br />

somit die Möglichkeit, sich mit der<br />

ganzen Welt zu messen<br />

5 km / 10 km / 21 km<br />

de.spartan.com<br />

STEIERMARK<br />

Grawe Grazathlon<br />

08.06.<strong>2024</strong>: Der harte Graz-Sightseeing-Trip<br />

mit Klassikern wie Monkeyland,<br />

Hupf in Gatsch, Wand 4<br />

plus Panier mit dem Highlight Grazer<br />

Schloßberg. 10 km, 25 Hindernisse.<br />

Neu ist die 5 km Distanz mit<br />

10 Hindernissen für Einsteiger.<br />

5 km oder 10 km<br />

www.beatthecity.at<br />

044


Erzberg Dirt Run<br />

13./14.07. <strong>2024</strong>: Der Dirt Run in<br />

Eisenerz ist der Auftakt zu den<br />

Erzberg Adventure Days, wo an zwei<br />

aufeinanderfolgenden Wochenenden<br />

über 6000 inmitten eines aktiven<br />

Bergbaus ihre Körper auf die Probe<br />

stellen.<br />

8 km / 16 km / 24 km<br />

www.erzbergsport.at<br />

Mürzathlon<br />

31.08./01.09.<strong>2024</strong>: Abenteuer- und<br />

Hindernislauf durch und um die<br />

Stadt Mürzzuschlag. Zu bezwingen<br />

gilt es weitgehend die natürlichen<br />

Gegebenheiten – die es aber durchaus<br />

in sich haben. Viele Abenteuer,<br />

die du nur beim Hindernislauf Mürzathlon<br />

erleben kannst, erwarten dich.<br />

7 km / 12 km / 17 km<br />

www.adventureruns.at/muerzathlon<br />

WIEN<br />

XCross Run<br />

15.06.<strong>2024</strong>: Die Wiener Prater-<br />

Hauptallee verwandelt sich in eine<br />

„XCross Run FUN“-Zone. Zahlreiche<br />

Kletternetze, Holzwände, das beliebte<br />

Schaumhindernis, die legendäre<br />

Wasserrutsche und weitere neue<br />

Hindernisse warten auf alle, die sich<br />

der Herausforderung stellen.<br />

10 km<br />

www.xcrossrun.at<br />

Viennathlon<br />

01.09.<strong>2024</strong>: Premiere der „Beat the<br />

City“-Serie in Wien mit Start im<br />

Augarten und einer spektakulären<br />

schweißtreibenden Sightseeing-<br />

Runde durch die Wiener Innenstadt.<br />

10 km<br />

www.beatthecity.at<br />

BAYERN<br />

INNRUN<br />

29.06.<strong>2024</strong>: Beim INNRUN lernst du<br />

die schöne Stadt Passau und den<br />

wunderschönen Neuburger Wald<br />

kennen. Auf den drei verschiedenen<br />

Strecken mit 6, 12 oder 18 Kilometer<br />

warten 15, 30 oder 40 abenteuerliche<br />

Hindernisse. Mut, Ausdauer und<br />

Willenskraft sind gefragt.<br />

6 km / 12 km / 18 km<br />

www.innrun.de<br />

ITALIEN<br />

X-Warrior Molveno<br />

18./19.05.<strong>2024</strong>: Für OCR-Enthusiasten<br />

hat Molveno die gesamte Bandbreite<br />

zu bieten: Start- und Finish-<br />

Area sind nahe am See auf einem<br />

geflegtem Green gelegen. Net<br />

Crawls, Net- und Rope Climbs,<br />

Crossing Walls, Balance Beams, Nut<br />

Cracker, Heavy Loads und Pulls, ein<br />

erstklassiges Monster Rig u. v. m.<br />

stehen im Weg.<br />

6,7 km / 15,2 km / 21,9 km<br />

www.x-warrior.com/de/molveno-2<br />

Hyrox Rimini<br />

01./02.06.<strong>2024</strong>: HYROX Rimini ist<br />

die letzte Chance, sich ein Ticket für<br />

die HYROX-Weltmeisterschaften in<br />

Nizza zu sichern. Der spezielle Rundkurs<br />

besteht aus 8 fordernden<br />

Trainingsstationen auf 8 Kilometern.<br />

Kategorien Einzel, Doppel, Staffel.<br />

8 km<br />

www.hyrox.com<br />

SLOWENIEN<br />

Bled Trifecta Weekend <strong>2024</strong><br />

18./19.05.<strong>2024</strong>: Anspruchsvolle Strecke<br />

im Herzen der Julischen Alpen<br />

mit atemberaubendem Blick auf den<br />

Bleder See und die umliegenden<br />

Berge. Drei Distanzen/Schwierigkeitsgrade:<br />

Sprint, Super & Beast.<br />

Zusätzlich gibt es ein Kids Race für<br />

die jungen Obstacle-Begeisterten.<br />

5 km oder 21 km<br />

si.spartan.com/en<br />

Wettbewerbe<br />

wie die Xletix<br />

Challenge fordern<br />

mehr als<br />

nur Ausdauer<br />

und machen<br />

viel Spaß.<br />

Foto: Xletix München 2023_WAM pictures<br />

11. bis 13. Oktober<br />

Halbmarathon<br />

Kröne dich zum Hervis<br />

Halbmarathon Finisher über<br />

21 km!<br />

Laufe quer durch die Grazer Innenstadt<br />

und nimm das volle Marathonfeeling mit.<br />

Viertelmarathon<br />

Die perfekte Einsteiger-<br />

Distanz am Sonntag!<br />

Die idyllische Laufstrecke über<br />

10,55 km ist ideal geeignet um<br />

erstmalig die „Graz Marathon“-<br />

Atmosphäre aufzunehmen.<br />

Pack die Laufschuhe und die<br />

Shoppingtasche ein!<br />

Jetzt gleich anmelden:<br />

www.grazmarathon.at<br />

präsentiert von<br />

Ein Event von


TRAINING POL-Training<br />

Schnuppern<br />

an „Zone 3“<br />

Polarized oder „POL“-Training gilt als moderner Inbegriff<br />

des Ausdauertrainings. Taugt das Training in<br />

den beiden Polen „ganz locker“ und „sehr hart“ aber<br />

auch für reine Hobbyläufer?<br />

von Christof Domenig<br />

S<br />

ich ausdauernd – im<br />

wahrsten Wortsinn –<br />

und geduldig die meiste<br />

Zeit im niedrigintensiven<br />

Grundlagenbereich<br />

bewegen, dazu einige harte Belastungsspitzen<br />

gezielt draufsetzen.<br />

Und die Mitte (den oft so bezeichneten<br />

„Wohlfühlbereich“) möglichst<br />

aussparen: So lautet, stark verkürzt,<br />

aber im Kern korrekt, das<br />

Prinzip des „Polarized“ oder kurz:<br />

POL-Trainings. Eine Trainingsform,<br />

die im Profi- Ausdauersport seit einigen<br />

Jahren bevorzugt angewandt<br />

wird. Aber können und sollen sich<br />

auch Freizeitläufer davon etwas abschauen?<br />

Und falls ja: Für wen von<br />

uns passt’s? Und wie genau geht<br />

man an diese Sache heran?<br />

„Das Spannende ist, dass die<br />

Studien, die die hohe Wirksamkeit<br />

dieser Trainingsmethode belegen,<br />

durch die Bank erst wenige Jahre<br />

alt sind“, weiß Sportwissenschafter<br />

und Lauftrainer Hans Holdhaus von<br />

„Holdhaus-Nord“. Eine dieser Studien<br />

stammt von Thomas Stöggl.<br />

Dieser teilte gut trainierte Ausdauersportler<br />

in vier Gruppen ein und<br />

ließ sie neun Wochen lang auf unterschiedliche<br />

Art und Weise trainieren:<br />

Eine Gruppe trainierte polarisiert,<br />

die zweite Gruppe nach der<br />

„HIT“-Methode (also überwiegend<br />

mit hochintensiven Intervallen).<br />

Die dritte bewegte sich fast ausschließlich<br />

im mittleren Belastungsbereich<br />

– wie es im Freizeitlaufen<br />

die meisten tun, die ihr Training<br />

nicht gezielt steuern, sondern<br />

einfach aufs Bauchgefühl vertrauen.<br />

Und die vierte Gruppe trainierte<br />

umfang orientiert im niedrigintensiven<br />

Grundlagenbereich. „Die<br />

besten Effekte mit fast 10 Prozent<br />

Anstieg der maximalen Sauerstoffaufnahmekapazität,<br />

der VO2max,<br />

erzielte die polarisierte Gruppe.<br />

Am zweitbesten reüssierte die<br />

FOTO: Hans Holdhaus<br />

ZUR PERSON<br />

Mag. Hans Holdhaus<br />

Der Sportwissenschafter und Coach ist<br />

Mitbegründer und Geschäftsführer von<br />

Holdhaus-Nord in Kottingbrunn (NÖ)<br />

und arbeitet mit zahlreichen Spitzenund<br />

Freizeitsportlern.<br />

www.holdhausnord.at<br />

HIT-Gruppe mit allerdings nur<br />

noch knapp 5 % Verbesserung“, berichtet<br />

Holdhaus. Am schlechtesten<br />

schnitt die Gruppe ab, die stets im<br />

mittleren Intensitätsbereich trainierte:<br />

Hier kam es sogar zu einem<br />

Rückgang der VO2max.“<br />

Zone 1, 2 und 3<br />

Was versteht man eigentlich unter<br />

niedrigintensiv, mittel und hart?<br />

Noch einmal vereinfacht gesprochen,<br />

lässt sich Trainingsintensität<br />

in drei Zonen unterteilen, erklärt<br />

Holdhaus. In die Zone 1, wo das<br />

Grundlagentraining stattfinden soll:<br />

„In der Laktatdiagnostik-Sprache<br />

befinden wir uns im Bereich bis 2<br />

mmol. Nach Herzfrequenz gesprochen<br />

sind wir bei etwa 70 % der individuellen<br />

maximalen Herzfrequenz,<br />

der HfMax“, erklärt der<br />

Sportwissenschafter. Zone 2, „also<br />

jene, die wir im polarisierten Training<br />

nicht wollen“ (so Holdhaus),<br />

liege rund um 80 % der HfMax.<br />

Zone 3 ist jene, wo ein hochintensives<br />

Intervalltraining stattfinden<br />

soll: bei 90 bis 95 % der HfMax.<br />

So weit zur Theorie. Aber wie<br />

schaut es mit der praktischen Umsetzung<br />

im Freizeitlaufsport aus?<br />

Die hält für alle vom Laufeinsteiger<br />

bis zum durchschnittlich trainierten<br />

Hobbyläufer durchaus einige<br />

Hürden parat, deren man sich bewusst<br />

sein muss: „Die niedrigen Belastungen<br />

sind nicht das große Problem<br />

– einmal davon abgesehen,<br />

dass es nicht wahnsinnig viel Spaß<br />

macht, sich in diesem Bereich zu<br />

bewegen, weil es sehr langsam und<br />

montoton ist“, sagt Holdhaus. Aus<br />

einer Vielzahl an durchgeführten<br />

Leistungsdiagnostiken weiß der<br />

Sportwissenschafter, dass sehr viele<br />

im Hobbysport Defizite in der so<br />

wichtigen Grundlagenausdauer aufweisen.<br />

Eben, weil sie sich zu wenig<br />

in Zone 1 bewegen oder auch beim<br />

Versuch, sich dort zu bewegen,<br />

meist in ein zu schnelles Tempo hineinschlittern:<br />

„Damit nehmen sie<br />

sich die Qualität dieses so wichti-<br />

FOTO: iStock / Getty Images Plus/michelangeloop<br />

046


RUN<br />

TEMPO ANZIEHEN.<br />

Wer über eine gute Grundlagenausdauer<br />

verfügt, sollte<br />

sich auch als Freizeitläufer<br />

an höhere Belastungszonen<br />

heranwagen. Wichtig sind<br />

jedoch Maß und Ziel.<br />

047


TRAINING POL-Training<br />

gen Basistrainings aber weg“, analysiert<br />

der Sportwissenschafter.<br />

Zum anderen erstrebenswerten<br />

Pol – Zone 3: Da ist es wiederum für<br />

einen Hobbyläufer, der keine Erfahrung<br />

mit hochintensiven Trainingformen<br />

hat, gar nicht so leicht,<br />

die Überwindung aufzubringen und<br />

in diese Belastungsbereiche vorzudringen.<br />

Und, wichtig zu beachten:<br />

Es braucht zuerst eine gut trainierte<br />

Grundlagenausdauer, das oft zitierte<br />

„starke Fundament“, um<br />

überhaupt sinnvoll die Entwicklungsspitzen,<br />

die in Zone 3 ausgelöst<br />

werden, draufsetzen zu können.<br />

„Eine Möglichkeit für bislang<br />

mit Intervalltraining Unerfahrene,<br />

in die Zone 3 hineinzuschnuppern,<br />

wäre das Fahrtspiel“, rät Holdhaus.<br />

„Das ist für Hobbyläufer, die etwas<br />

Abwechslung ins Training reinbringen<br />

wollen, eine gute Möglichkeit,<br />

eine Art ‚pseudopolarisiertes‘ Trai-<br />

Lockeres<br />

Grundlagentraining<br />

sollte<br />

zugleich nie zu<br />

kurz kommen:<br />

Das gilt für Profis<br />

genauso wie für<br />

Hobbyläufer.<br />

ning durchzuführen.“ Beim Fahrtspiel<br />

werden Intensitäten nach Lust<br />

und Laune gewechselt, „zwischen<br />

Sprint und gemütlichem Lauf. Oder<br />

auch im kupierten Gelände: dass<br />

ich in steilen Bergaufstücken eine<br />

Spitze gebe, im flachen Gelände<br />

oder bergab bewusst Tempo hinausnehme“.<br />

Auch Laufen mit Musik<br />

lässt sich gut in ein Fahrtspiel umgestalten,<br />

so der Tipp, „dass man je<br />

nach Beat die Geschwindigkeit variiert:<br />

schneller Beat, schnelles<br />

Laufen, ruhigerer Beat, langsameres<br />

Laufen“.<br />

Selbstwahrnehmung lernen<br />

Eine abwechslungsreiche Beispiels-Trainingswoche<br />

für Hobbyläufer<br />

nach der polarisierten<br />

Trainingsmethode hat uns der Laufcoach<br />

zusammengestellt (siehe im<br />

Kasten). Für ein wirkliches polarisiertes<br />

Training nach Profi-Vorbild<br />

sieht Holdhaus die Zielgruppe aber<br />

dann doch eher bei Hobbyathleten<br />

FOTO: iStock / Getty Images Plus/nd3000<br />

DAS<br />

LAUF<br />

EVENT<br />

präsentiert von<br />

Foto: Vidalli, Adobe Stock<br />

Startzeit Strecke Runden<br />

Nenngeld<br />

Voranmeldung<br />

Samstag<br />

Voranmeldung bis 15. <strong>April</strong> <strong>2024</strong><br />

Nenngeld<br />

Nachmeldung<br />

Nordic Walking 12:00 Uhr 7,3 km 1 € 21,-- € 27,--<br />

Knirpse-Lauf 12:15 Uhr 300 m 1 € 3,-- € 3,--<br />

Kinderlauf 12:30 Uhr 1,2 km 1 € 7,-- € 9,--<br />

Jugendlauf 13:00 Uhr 2,4 km 2 € 15,-- € 19,--<br />

Hobbylauf 14:00 Uhr 4,9 km 2 € 18,-- € 24,--<br />

Hauptlauf 14:00 Uhr 9,8 km 4 € 21,-- € 27,--<br />

Info + Anmeldung: www.stadtlauf-frohnleiten.at<br />

20. <strong>April</strong> <strong>2024</strong><br />

powered by<br />

Am Vorabend, Freitag, 19. <strong>April</strong> <strong>2024</strong><br />

1. Frohnleitner Tabor-Sprint<br />

Start: 18:00 Uhr (kein Nenngeld)<br />

Präsente für die Besten, anschl. Gratis-Nudelbuffet


RUN<br />

mit verschärften Wettkampfambitionen.<br />

Wer sinnvoll erstmals ans<br />

POL-Training herangehen will, für<br />

den empfiehlt sich dann auch eine<br />

Leistungsdiagnostik und ein professioneller<br />

Plan als Basis. Mit der<br />

Leistungsdiagnostik bekommt man<br />

nicht nur die wirklich individuell<br />

passenden Zielzonen, sondern sie<br />

hilft auch, sein Körpergefühl zu<br />

entwickeln. „Die Selbstwahrnehmung<br />

wird durch erhobene Daten<br />

stark unterstützt.“<br />

Noch einmal sei betont, dass<br />

immer genügend Pausen und niedrigintensive<br />

Einheiten als Kontrast<br />

dabei sein müssen, wenn es in Richtung<br />

Zone 3-Training geht, damit<br />

der Körper die Belastungsreize<br />

auch verarbeiten kann. Aber wohldosiert<br />

kann ein Ausbruch aus dem<br />

Wohlfühlbereich auch für reine<br />

Hobby läufer ebenso bereichernd<br />

wie wertvoll sein.<br />

Beispiel einer Trainingswoche<br />

Ein Wochenplan für einen Hobbyläufer, der<br />

das polarisierte Training integriert und auf<br />

Abwechslung und Spaß ausgerichtet ist.<br />

Montag: Grundlagenausdauertraining<br />

(langsamer Dauerlauf) 60 min: entspanntes<br />

Laufen in gemächlichem (Plauder-)<br />

Tempo.<br />

Dienstag: Intervalltraining 45 min:<br />

z. B. 6 x 800 mit jeweils 2 min Pause.<br />

Mittwoch: Ruhetag (optional: Yoga,<br />

Pilates o. ä. zur Förderung der Flexibilität<br />

und Muskelregeneration).<br />

Donnerstag: Fahrtspiel 45 min:<br />

z. B. laufen im Park oder im kupierten<br />

Gelände mit abwechselnden Tempo- und<br />

Streckenvariationen.<br />

Freitag: Tempo Run (schneller Dauerlauf)<br />

40 min: Laufen in zügigem Tempo,<br />

das etwas schneller ist als die übliche<br />

Trainingspace – um Geschwindigkeit und<br />

Durchhaltevermögen zu verbessern.<br />

Samstag: Wochenend-Longrun 90 min:<br />

entspanntes Laufen über eine längere<br />

Distanz, um die Ausdauer zu trainieren<br />

und den Geist zu entspannen.<br />

Sonntag: aktive Erholung 30 min: Spaziergang<br />

oder leichtes Stretching – lockert<br />

die Muskeln und fördert die Regeneration.<br />

Das Fahrtspiel ist<br />

eine Möglichkeit,<br />

ins Intervalltraining<br />

hineinzuschnuppern.<br />

air control DeltaPad<br />

style 5544 I Cup AA – H<br />

New color<br />

apple green<br />

Ergonomische,<br />

komfortable Träger<br />

sport tights massage<br />

style 1675 I 36 – 48<br />

Optimaler Halt der Brust<br />

durch DeltaPad Schale<br />

Aussparung zur<br />

perfekten Belüftung<br />

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PATENT PENDING<br />

Designed in Germany – produced by ANITA<br />

b2b.anita.com/lingerie


PRODUKT Laufschuhe mit Platten<br />

Platte läuft!<br />

Carbonplatten sind in den schnellsten Laufschuhen<br />

heute Standard. Doch das Thema „Platte im Schuh“<br />

wird langsam, aber sicher auch breiter. von Christof Domenig<br />

FOTO: Salomon<br />

E<br />

in Rennwagen am Racetrack<br />

in den Händen von<br />

Könnern ist das Nonplusultra<br />

– der Renner im Alltag<br />

von Herrn und Frau Normal­<br />

Autofahrer wird viele überfordern.<br />

Ähnlich verhält es sich mit den<br />

Carbon-Supershoes. Straßen-Wettkampfschuhe<br />

mit Carbonplatten<br />

sind am besten an den Füßen von<br />

schnellen Leistungsläufern aufgehoben.<br />

Carbon versteift das Großzehengrundgelenk<br />

beim Laufen, was<br />

mit fortgeschrittenem Laufstil und<br />

hohem Tempo zu einem Energiegewinn<br />

und einer Art „Katapulteffekt“<br />

führt. An den Füßen ungeübterer<br />

Läufer verflüchtigt sich nicht nur<br />

der Vorteil, sondern verkehrt sich<br />

ins Gegenteil – in Form einer vermehrten<br />

Belastung, etwa auf Waden<br />

und Achillessehnen. So weit, so bekannt.<br />

Doch es gibt auch Bestrebungen,<br />

das Thema Carbon sowie generell<br />

Platten im Laufschuh auch aus<br />

anderem Material einem breiteren<br />

Nutzerkreis zugänglich zu machen.<br />

Ein „Supershoe“, der seine Zielgruppe<br />

im Namen trägt: Das ist der<br />

Brooks Hyperion Elite 4. In der<br />

vierten Generation neu am Markt,<br />

wendet er sich an die Schnellen auf<br />

der Strecke von 5 Kilometer bis Marathon.<br />

„Man muss eine gewisse Erfahrung<br />

haben, eine gewisse Pace<br />

und am besten Vorfußläufer sein.<br />

Für Alltagsläufer raten wir von dem<br />

Schuh dezidiert ab“, erklärt Arne<br />

Tinnemeyer von Brooks. Aber: Ab<br />

Herbst <strong>2024</strong> wird der dann neue Hyperion<br />

Max 2 eine Kunststoffplatte<br />

eingebaut haben, um das Thema von<br />

Brooks-Seite etwas in die Breite zu<br />

tragen, kündigt Tinnemeyer an.<br />

Salomon hat aktuell zwei<br />

Carbon­ Straßenmodelle im Programm:<br />

den S/LAB Phantasm 2 für<br />

die schnellen Marathonläufer mit<br />

Zeiten um 3:00 oder schneller – sowie<br />

den S/LAB Spectur. Und Letzterer<br />

wird, erklärt Tobias Bogner von<br />

Salomon, auch für Marathonläufer<br />

rund um 4 Stunden empfohlen. „Er<br />

ist stabiler, hat eine breitere Fersenkonstruktion<br />

und die Platte zieht<br />

sich rechts und links vom Fuß hoch,<br />

um noch mehr Stabilität zu geben.<br />

Dadurch wird die Partie Ferse­<br />

Achillessehne-Wade entlastet“, so<br />

Bogner, was auch entsprechend längere<br />

Läufe ermögliche.<br />

Blick zum Trailrunning<br />

(Carbon-)Platten spielen aber auch<br />

im Trailrunning eine nicht mehr<br />

wegzudenkende Rolle. Salomon setzt<br />

bei seinem S/LAB Ultra und Pulsar<br />

Trail Pro 2 auf Platten aus Fiberglas<br />

– und zwar in Form von drei „Fingern“,<br />

„die sich im Vorderfußbereich<br />

ausspreizen, damit der Schuh<br />

beweglich bleibt, um sich dem Untergrund<br />

anzupassen“, erklärt Tobias<br />

Bogner. Damit wird die Abrollbewegung<br />

wie beim Straßenlaufschuh<br />

mit Platte unterstützt, „aber nicht so<br />

extrem“. Ultraläufer im letzten<br />

Drittel eines Rennens bei fortschreitender<br />

Ermüdung würden am<br />

stärksten von der Technologie profitieren,<br />

so Bogner. Von Brooks gibt<br />

es im Trailrunning brandneu (seit<br />

<strong>April</strong> <strong>2024</strong>) den Catamount Agil –<br />

einen Carbon-Schuh, der sich wie<br />

sein Bruder vom Straßenlauf an<br />

eine spitze, schnelle Zielgruppe<br />

wendet. Die Platte sei für die Bergauf-<br />

und Bergab-Passagen etwas anders<br />

konstruiert als in Straßenschuhe,<br />

wirke aber ansonsten ähnlich.<br />

Auf jeden Fall gilt speziell auch<br />

bei den Plattenschuhen die stets<br />

ausgesprochene Empfehlung: sich<br />

gut im Sporthandel beraten lassen!<br />

050


Top 6 Laufschuhe mit Platten<br />

SCOTT Ultra Explore<br />

limitierte Version mit verringertem ökologischen Fußabdruck<br />

Carbitex-Platte aus 50 % Flachs- und 50 % Karbonfasern und<br />

Bioharz recyceltes Obermaterial, Spitze, Fußbett, Zwischenund<br />

Außensohle durch optimierte Energierückgewinnung perfekt<br />

geeignet für Trail Marathons und Ultra Rennen<br />

PREIS (UVP): € 249,95 | www.scott-sports.com<br />

SALOMON S/LAB Spectur<br />

neuer High-Performance-Race-Day-Laufschuh von Salomon für<br />

Alltagsläufer ähnlich wie „Superschuhe“ Eliteläufer unterstützen,<br />

will der S/LAB Spectur Hobbyläufern zu mehr Effizienz verhelfen<br />

– ohne dass diese über die Biomechanik und den Körperbau von<br />

Spitzenläufern verfügen müssen ab Mai <strong>2024</strong> erhältlich<br />

PREIS (UVP): € 220,– | www.salomon.com<br />

6RUN<br />

ASICS Metaspeed TM Sky Paris<br />

die Carbonplatte ist höher innerhalb der Mittelsohle platziert<br />

die zurückgegebene Energie verleiht eine verbesserte vertikale<br />

Antriebskraft und verlängert den Schritt dieser Schuh eignet<br />

sich am besten für jene, die beim Beschleunigen ihrer Läufe zu<br />

größeren Schritten neigen<br />

PREIS (UVP): € 250,– | www.asics.com<br />

HOKA Cielo X1<br />

dieser ultraschnelle Straßenlaufschuh ist mit seinen dynamischen<br />

Cut-outs superleicht er verfügt über eine gewölbte Carbonfaserplatte,<br />

die von zweilagigem, widerstandsfähigem PEBA-Schaumstoff<br />

eingefasst wird mit dem gebogenen Design aus atmungsaktivem<br />

Strick und der gestrickten Lasche mit Zwickel bist du für<br />

den nächsten Wettkampf bestens gerüstet<br />

PREIS (UVP): € 275,– | www.hoka.com<br />

ON Cloudboom Echo 3<br />

der schnellste On-Laufschuh aller Zeiten nach den Erkenntnissen<br />

von Top-Athleten entwickelt das Carbon- Speedboard® und die<br />

starke Wippenform geben Schritt für Schritt maximalen Antrieb<br />

federleicht (188–215 g) atmungsaktives Mikrofaser-<br />

Obermaterial sorgt für extreme Atmungsaktivität<br />

PREIS (UVP): € 299,95 | www.on-running.com<br />

BROOKS Hyperion Elite 4<br />

ermöglicht neue Höchstgeschwindigkeiten im Wettkampf<br />

der Schuh wurde in Zusammenarbeit mit Laufprofis entwickelt<br />

überzeugt mit der reaktiven stickstoffinjizierten DNA-<br />

FLASHv2 Zwischensohle und der umweltfreundlich hergestellten<br />

Propulsion-Plate aus Carbonfaser, die an die Schuhgröße angepasst ist<br />

PREIS (UVP): € 250,– | www.brooksrunning.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

051


PERSONALITY Eva-Maria Sperger<br />

Ein Leben in<br />

Miniaturform<br />

Eva-Maria Sperger vom deutschen Salomon-Team<br />

gehört im Ultratrailrunning zur Weltspitze. Von<br />

ihren Erfahrungen in der Sportart profitiert die als<br />

Psychotherapeutin tätige vielfältig: „Ultras sind<br />

ein Leben in Miniaturform.“<br />

von Christof Domenig<br />

M<br />

it 35 Jahren erst ist<br />

Eva-Maria Sperger<br />

2015 ins Trailrunning<br />

eingestiegen<br />

und rasch mit Siegen<br />

bei extrem langen Läufen wie<br />

dem Ultratrail Lamer Winkel, dem<br />

Chiemgauer 100 oder dem Arberland<br />

Ultratrail aufgefallen. Mittlerweile<br />

gehört sie seit Jahren zu den<br />

Besten ihrer Zunft. 2023 holte sie<br />

mit dem deutschen Team Silber bei<br />

der WM in Innsbruck- Stubai; 2022<br />

wurde sie Zehnte beim bekanntesten<br />

und prestigeträchtigsten Lauf,<br />

dem Ultra-Trail du Mont Blanc<br />

(UTMB). Als ihren größten Erfolg<br />

bezeichnet sie den Sieg beim Großglockner<br />

Ultra-Trail 2019: Sie verbesserte<br />

den Streckenrekord um<br />

über eine Stunde und landete overall<br />

auf Platz drei, also „am Männerpodium“.<br />

„Ich hab von 18 bis 26<br />

Thaiboxen betrieben“, erklärt die<br />

Münchnerin ihren sportlichen<br />

Back ground, „dann wollte ich nicht<br />

mehr so viel drinnen sein und habe<br />

angefangen, alles Mögliche wild<br />

durcheinander auszuüben: Skitourengehen,<br />

Bergsteigen, Hochtouren,<br />

Rennradfahren. Da habe ich<br />

eine ganz gute Basis geschaffen,<br />

mit langem Unterwegssein und vielen,<br />

vielen Stunden am Berg.“<br />

Den Ausschlag fürs Trailrunning<br />

gab, als sie eine Läuferin in einem<br />

Winterraum traf. „Mit Laufschuhen<br />

durch den Schnee – da war<br />

die Idee geboren, das auch zu versuchen.“<br />

Was die Sportart für sie zu<br />

etwas Besonderem macht: „Die<br />

Kombination aus Berg, Natur, die<br />

Möglichkeit, auch schwierige Trails<br />

laufen zu können. Auch die Schnelligkeit<br />

der Bewegung: dass es sehr<br />

viel Spaß macht, Downhills zu laufen,<br />

dass so eine kindliche Freude<br />

mit reinkommt. Genauso aber, dass<br />

man das sehr selbstbestimmt machen<br />

kann, sich den Berg schnell<br />

erschließen kann und immer auch<br />

ZUR PERSON<br />

Eva-Maria Sperger<br />

Geb. 1979, begann 2015 mit Trailrunning<br />

und Trailwettkämpfen und<br />

erreichte von Beginn an Siege und<br />

Top-Platzierungen auf Ultradistanzen.<br />

Sie ist Mitglied im Salomon Trailrunning<br />

Team Deutschland. Erfolge: WM-Silber<br />

(Team) bei der Trailrunning WM 2023<br />

in Innsbruck-Stubai, Siege u. a. beim<br />

Restonica Trail (2023), Adamello Ultra<br />

Trail (2021), Großglockner Ultra-Trail<br />

(2919); Platz 10 beim Ultra-Trail du<br />

Mont Blanc 2022; „Trailläuferin des<br />

Jahres“ 2019 und 2020.<br />

schnell von den Menschen weg ist.<br />

Man ist ja oft alleine unterwegs und<br />

kann auf diese Art und Weise einfach<br />

mehr vom Berg sehen.“<br />

Lebensschule Ultratraillauf<br />

Ein anderer Aspekt ist, dass Sperger<br />

als Psychologin und Psychotherapeutin,<br />

die zudem auch andere im<br />

Sport mental coacht, in der Arbeit<br />

genauso wie in sonstigen Bereichen<br />

des Lebens von ihren Erfahrungen<br />

im Sport profitiert. „Was mich begeistert,<br />

ist das Thema, sich selber<br />

Charakterstärke anzutrainieren“, erklärt<br />

sie. „Ich hab vor Kurzem diesen<br />

Satz von Reinhold Messner gehört,<br />

ihm wurde gesagt, dass er bekanntlich<br />

eine sehr willensstarke Person<br />

sei. Er hat dazu gesagt: Nein, er ist<br />

nicht willensstark, er trainiert Willensstärke.“<br />

Über das Laufen ließe<br />

sich diese Eigenschaft beispielsweise<br />

sehr gut trainieren.<br />

„Ultras sind ein Leben in Miniaturform“,<br />

sagt Eva-Maria Sperger<br />

auch – man lerne mit Krisen und<br />

Rückschlägen umzugehen, beharrlich<br />

zu bleiben, auch mit inneren<br />

und äußeren Stressfaktoren umzugehen.<br />

Ein sehr wichtiger Begriff<br />

ist für sie auch Selbstwirksamkeit:<br />

„sich selber als wirksam zu erleben,<br />

Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten<br />

zu gewinnen“.<br />

Auf den Trails, insbesondere in<br />

Wettkämpfen, könne sie sozusagen<br />

auch im Selbstversuch ergründen,<br />

„welche Methoden wie gut wirksam<br />

sind. Wenn man sich in solche Extremsituationen<br />

reinbegibt, merkt<br />

man selber stark: Was von dem, was<br />

ich anderen näherbringe, nützt mir<br />

selber und was nützt mir nicht?“<br />

Wie kann man beispielsweise<br />

umgehen mit den Punkten in Ultraläufen,<br />

wo man ans Aufhören denkt,<br />

am Scheitern ist? „Ich versuche,<br />

mich nicht in den Inhalten meiner<br />

Gedanken zu verstricken, sondern<br />

unabhängig davon in Beobachterposition<br />

zu bleiben. Das ist leicht gesagt<br />

aber sehr viel schwieriger,<br />

wenn man in einem Rennen stunden-<br />

FOTO: Salomon<br />

052


RUN<br />

DEN BERG ERLAUFEN.<br />

Im Training genießt Eva-Maria<br />

Sperger das Alleinsein in<br />

der Natur – in Wettkämpfen<br />

schätzt sie auch das Erfahren<br />

von Extrem situationen.<br />

053


PERSONALITY Eva-Maria Sperger<br />

lang ein Bombardement schwieriger<br />

Gedanken hat, die sagen: Lass es<br />

sein! Warum machst du das, warum<br />

setzt du dich in deinem Urlaub dem<br />

aus?“ In dieser „Beobachterposition“<br />

gelte es, beim Tun zu bleiben<br />

und einfach weiterzulaufen. Das<br />

Scheitern gehöre im Übrigen jedoch<br />

genauso dazu und sei als Erfahrung<br />

sehr wertvoll – „zu erfahren, unter<br />

welchen Bedingungen schaffe ich<br />

etwas nicht und wie kann mich das<br />

noch einen Schritt weiterbringen.“<br />

In Verbindung mit sich selbst<br />

Ultralaufen, auch das ist klar, ist natürlich<br />

nicht bloß ein ständiger<br />

Kampf gegen das Scheitern – es hat<br />

auch viele, viele schöne Seiten. Die<br />

vielen Hochgefühle im Training,<br />

aber auch in den Wettkämpfen sind<br />

ebenfalls ganz wesentliche Teile.<br />

Mal oben, mal unten – eben ganz wie<br />

im Leben. „Das Draußensein, die<br />

Verbindung mit der Natur, weg vom<br />

Handy, in Verbindung mit sich<br />

selbst sein: Das ist etwas Wunderschönes.“<br />

Beim UTMB, dem Highlight des<br />

Jahren der Ultratrail runner (der<br />

Lauf geht über 170 km und rund<br />

10.000 hm), musste Eva-Maria Sperger<br />

bei ihren ersten beiden Anläufen<br />

aufgeben. Beim dritten Antreten<br />

2022 wurde sie mit einem ihrer besten<br />

und schönsten Wettkämpfe für<br />

die Beharrlichkeit belohnt, erzählt<br />

sie, „da ging es mir von Anfang bis<br />

Ende einfach gut“. Nach 28:15 Stunden<br />

erreichte sie als zehntschnellste<br />

Frau das Ziel. <strong>2024</strong> steht der Lauf<br />

wieder auf ihrem Plan: „Ich hab Lust,<br />

zu schauen, ob das auch noch mal etwas<br />

schneller gehen könnte.“<br />

Zieleinlauf beim UTMB 2022: Beim dritten<br />

Versuch nach zwei Aufgaben gelang<br />

Sperger einer ihrer besten Wettkämpfe.<br />

FOTO: Salomon<br />

„Fürs Laufen<br />

begeistern“<br />

Oberbank Generaldirektor<br />

Dr. Franz Gasselsberger über<br />

die Partnerschaft mit dem<br />

Linz Marathon.<br />

Die Oberbank ist heuer zum achten<br />

Mal Hauptsponsor des Linz Marathons.<br />

Warum dieses Engagement?<br />

Wir wollen möglichst viele Menschen<br />

für das Laufen begeistern<br />

und motivieren etwas für die eigene<br />

Gesundheit zu tun. Laufen stärkt<br />

die körperliche wie auch mentale<br />

Fitness und man erlebt unmittelbar<br />

die Natur und die Umgebung.<br />

Welche Ziele haben Sie für die<br />

kommende Auflage?<br />

Ein Ziel ist ein neuer Teilnehmerrekord<br />

unter den Mitarbeiter:innen<br />

der Oberbank. Ich bin guter Dinge,<br />

dass wir heuer mehr als 200 Oberbanker:innen<br />

am Start haben. Bei<br />

uns hat sich eine richtige Lauffamilie<br />

entwickelt, dies stärkt den Zusammenhalt.<br />

Stolz bin ich auch auf<br />

unsere Blühflächen: Wir setzen seit<br />

Jahren auf Nachhaltigkeit beim<br />

„Oberbank Linz Donau Marathon“<br />

und pflanzen pro Teilnehmer:in einen<br />

Quadratmeter Blühfläche. Mitt-<br />

lerweile ist die Marathon-Wiese<br />

21.300 m 2 groß.<br />

Werden Sie selbst auch wieder als<br />

Läufer dabei sein?<br />

Selbstverständlich, ich werde wieder<br />

die Halbdistanz laufen.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.oberbank.at/marathon<br />

ANZEIGE/FOTO: Eric Krügl<br />

054


WACHAUMARATHON<br />

Laufparty und Prachtkulisse<br />

Ein Vierteljahrhundert Wachaumarathon will gebührend gefeiert werden:<br />

Am 14./15. September geht das weinmalige Lauferlebnis zum 25. Mal über die Bühne.<br />

FOTOS: Mathias Heschl, Markus Kreiner/fairplayfoto.net, Benjamin Butschell<br />

Michael<br />

Buchleitner<br />

(links) hat den<br />

ersten<br />

WACHA U­<br />

marathon 1998<br />

als Läufer<br />

gewonnen; 2008<br />

übernahm er als<br />

Veranstalter.<br />

R<br />

und 3300 Läuferinnen<br />

und Läufer hoben am<br />

20. September 1998 den<br />

WACHAUmarathon aus<br />

der Taufe. Das Erfolgsgeheimnis<br />

war schon damals der<br />

Mix aus einmaliger Kulisse, der<br />

Streckenbeschaffenheit, der Atmosphäre<br />

und einer perfekten Organisation.<br />

2008 übernahmen Michael<br />

Buchleitner und sein Team das Veranstalter-Zepter<br />

– und am 14./15.<br />

September <strong>2024</strong> feiert dieses Team,<br />

gemeinsam mit allen Teilnehmenden,<br />

nun diese Erfolgsgeschichte.<br />

Schon der Austragungsort und<br />

Namensgeber des Events ist überaus<br />

reizvoll – die Wachau als eine<br />

der schönsten Kultur- und Naturlandschaften<br />

Europas, die seit 2000<br />

den Status als UNESCO-Weltkulturerbe<br />

trägt. Die gesamte 42 Kilometer<br />

lange Laufstrecke schlängelt<br />

sich durch das Tal der Wachau und<br />

wird auf der einen Seite von der Donau,<br />

auf der anderen Seite von malerischen<br />

Weinterrassen umrahmt.<br />

Der flache, leicht abfallende<br />

Kurs macht den Lauf zusätzlich attraktiv,<br />

egal, auf welchem Niveau<br />

man sich befindet. Der Marathon,<br />

auch als flexible Staffel für zwei,<br />

drei oder vier, beginnt in Emmersdorf.<br />

Nach 20 Kilometern führt die<br />

Strecke durch Spitz, wo der Halbmarathon,<br />

die teilnehmerstärkste<br />

Distanz, gestartet wird. Weiter geht<br />

es nach Dürnstein, dem mittelalterlichen<br />

Städtchen, Startpunkt des<br />

Viertelmarathons. Ab Achleiten befinden<br />

sich 8000 bis 9000 Läuferinnen<br />

und Läufer, durch die bewährte<br />

Logistik gut entzerrt, auf der Strecke<br />

und genießen eine tolle Atmo-<br />

sphäre, während sie in Richtung des<br />

gemeinsames Ziels, des Stadtparks<br />

in Krems, laufen.<br />

Der heurige 25. Internationale<br />

WACHAUmarathon soll zu einem<br />

ganz besonderen Erlebnis werden,<br />

wobei im Verlauf des Frühjahrs<br />

nach und nach mehr Details der<br />

Pläne veröffentlicht werden. Fest<br />

steht schon, dass der Event via ORF<br />

live übertragen wird und dass ein<br />

erweitertes Rahmenprogramm bereits<br />

ab Samstag Party stimmung<br />

verbreiten wird. Die Anmeldung<br />

läuft bereits!<br />

Mehr Informationen unter:<br />

www.wachaumarathon.com<br />

055


PRODUKT Lauf-BHs<br />

Essenziell für<br />

Läuferinnen<br />

Ein guter Sport-BH ist für Läuferinnen unverzichtbar.<br />

Was hochwertige Produkte ausmacht und wie Frauen<br />

den richtigen für sich finden. <br />

von Julia Hausstätter<br />

FOTO: Anita<br />

O<br />

b beim Laufen, Springen<br />

oder einem intensiven<br />

Workout – das<br />

empfindliche Brustgewebe<br />

macht beim Training so einiges<br />

mit. Um es bestmöglich zu stützen,<br />

bedarf es eines Sport-BHs, der<br />

stabilisiert und ausreichend Halt<br />

bietet. Ein falsch sitzender BH<br />

kann erheblichen Schaden anrichten<br />

und langfristige Auswirkungen<br />

auf die Brustgesundheit haben.<br />

„Dazu gehören Rücken- und Nackenschmerzen<br />

aufgrund mangelnder<br />

Unterstützung, vorzeitige Erschlaffung<br />

der Brustgewebe aufgrund<br />

wiederholter Belastung ohne<br />

ausreichenden Halt sowie Hautirritationen<br />

durch Reibung“, führt Angelika<br />

Wratschko, Sales-Manager<br />

Austria bei Odlo, aus.<br />

Auf dem Markt gibt es eine<br />

Vielzahl verschiedener Lauf-BH-<br />

Modelle, die sich nicht nur im Design,<br />

sondern auch in ihren Eigenschaften<br />

unterscheiden. Im ersten<br />

Schritt ist es essenziell, den BH zu<br />

probieren und auf die richtige Größe,<br />

Passform und Komfort zu achten.<br />

Katja Hartenstein, Head of<br />

R&D Corsetrie bei Anita, erklärt:<br />

„Die Träger sollen nicht einschneiden<br />

oder von der Schulter rutschen,<br />

während sich der BH unter den<br />

Achseln angenehm anschmiegt und<br />

nicht kneift. Das Dekolleté muss<br />

ausreichend hoch geschnitten sein,<br />

um die Brust sicher zu umschließen.“<br />

Beim Kauf eines Lauf-BHs<br />

muss auch auf das Material geachtet<br />

werden. Funktionelle, atmungsaktive<br />

Materialien wie Polyester<br />

und Nylon halten die Haut trocken,<br />

Mesh sorgt für gute Belüftung zur<br />

Regulierung der Körpertemperatur<br />

und Elasthan bietet die nötige Elastizität.<br />

Der richtige Halt ist ebenso<br />

wichtig, wobei es dabei nicht auf die<br />

Sportart, sondern auf die Bewegungsintensität<br />

ankommt. Hochintensive<br />

Aktivitäten wie das Laufen<br />

erzeugen starke Brustbewegungen,<br />

daher ist ein BH mit Kompression<br />

und Stützfunktion besonders wichtig.<br />

Also: anprobieren und ausprobieren!<br />

Sich im Geschäft zu bewegen,<br />

zu hüpfen und zu laufen, hilft<br />

bei der Entscheidung. Denn, wie<br />

Angelika Wratschko betont: „Es ist<br />

wichtig zu beachten, dass die Auswahl<br />

eines geeigneten Sport-BHs<br />

von persönlichen Präferenzen, Aktivitätsniveau<br />

und individuellen körperlichen<br />

Bedürfnissen abhängt.“<br />

Ein langfristiger Trainingspartner<br />

Um lange Freude am neuen Trainingspartner<br />

zu haben, ist es wichtig,<br />

Pflegehinweise zu beachten und<br />

mehrere BHs abwechselnd zu verwenden.<br />

Dadurch werden die elastischen<br />

Materialien weniger beansprucht<br />

und behalten länger ihre<br />

Form. Um die richtige Unterstützung<br />

beizubehalten, sollte die Elastizität<br />

kontinuierlich kontrolliert<br />

werden. Nicht zu vergessen ist<br />

auch eine regelmäßige Überprüfung<br />

und potenzielle Anpassung der<br />

BH-Größe.<br />

Der richtige Lauf-BH ist derjenige,<br />

in dem alles perfekt sitzt und<br />

sich die Sportlerin am wohlsten<br />

fühlt. Um genau diesen zu finden, ist<br />

es am besten, sich in einem Fachgeschäft<br />

beraten zu lassen, sind sich<br />

Angelika Wratschko und Katja Hartenstein<br />

einig. So findet jede den<br />

passenden Begleiter.<br />

056


Top 6 Lauf-BHs<br />

TRIUMPH Traction Gravity Light<br />

stylisher Sport-BH ohne Bügel mit dünnen Einlagen<br />

die innovativen Cups sind atmungsaktiv und bieten einen<br />

überragenden Halt flexible, gepolsterte multioptionale<br />

Träger das stabilisierende<br />

Motiv in der<br />

Mitte sorgt für extra<br />

Halt an der University<br />

of Portsmouth<br />

getestet<br />

PREIS (UVP):<br />

€ 84,95<br />

at.triumph.com<br />

ANITA active air control DeltaPad<br />

hochfunktioneller, extraleichter Sport-BH dank der coolen<br />

Trendfarben und Prints auch modisch durchwegs tonangebend<br />

ergonomische, komfortable Träger optimaler Halt durch die<br />

DeltaPad-Schale<br />

Aussparung zur<br />

perfekten Belüftung<br />

funktionaler Materialmix:<br />

atmungsaktiv und<br />

feuchtigkeitsregulierend<br />

Cup AA–H<br />

PREIS (UVP):<br />

€ 79,95<br />

www.anita.com<br />

6RUN<br />

DYNAFIT Alpine Graphic Bra<br />

Sport-BH mit leichter Polsterung schnelltrocknend<br />

sehr leicht mit nur 76 Gramm sehr hohe Atmungsaktivität<br />

sehr guter Halt angenehmes Tragegefühl<br />

dank 4-Wege-Stretch<br />

in fünf Farben<br />

PREIS (UVP): € 60,–<br />

www.dynafit.de<br />

FALKE Sports Bra Max<br />

die FALKE Bra Tops verbessern die Stabilisierung des Schwerpunktes<br />

am Oberkörper und damit die ganze Performance<br />

mit verstellbaren Rückenelementen ermöglicht der Sports Bra<br />

Max eine optimale Passform<br />

und mehr Flexibilität<br />

maximaler Support durch<br />

extrastützenden Schaumstoff<br />

schnelltrocknendes, recyceltes<br />

Polyamid-Gemisch<br />

eignet sich besonders für<br />

intensive Workouts<br />

PREIS (UVP): € 120,–<br />

www.falke.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

ODLO Ascent Performance Wool Medium Sport-BH<br />

zu Hause, unterwegs in der Natur, beim Laufen oder im Gym:<br />

Der Sport-BH bietet idealen Halt von Nuyarn® entwickeltes<br />

Wollmischgewebe trocknet schnell und ist sehr langlebig<br />

angenehm weich auf der<br />

Haut die mulesingfreie<br />

Merinowolle, die 85 Prozent<br />

des Hauptmaterials ausmacht,<br />

leitet Schweiß effektiv<br />

ab und hemmt Gerüche –<br />

damit bleibt er selbst nach<br />

mehrmaligem Tragen angenehm<br />

frisch<br />

PREIS (UVP): € 69,95<br />

www.odlo.com<br />

ON Endurance Bra<br />

Cups wie bei einem BH passen sich effizienter an deine natürliche<br />

Form an dieser Bra sorgt für starken Halt und einen ablenkungsfreien<br />

Fit für eine starke Leistung runder Ausschnitt und<br />

V-förmig unter der Brust: das<br />

stützt und schmeichelt zugleich<br />

die verstellbaren Träger<br />

bleiben, wo sie sind, und<br />

sorgen für starken Halt vom<br />

Workout bis zum Marathon<br />

kein Reiben, keine Reizung<br />

PREIS (UVP): € 84,95<br />

www.on.com<br />

057


Löffler Kilometer Challenge<br />

Weißt du, wie weit dein Shirt in der<br />

Herstellung reist, bevor es im Laden<br />

landet? Bis zu 62.000 km! Das ist<br />

1,5 Mal um die Welt. Viel zu viel, denn<br />

lange Produktionswege schaden dem<br />

Planeten. Es ist Zeit, das zu ändern:<br />

Löffler ruft auf, gemeinsam für kürzere<br />

Lieferketten und mehr Nachhaltigkeit<br />

zu radeln, zu laufen und zu wandern.<br />

Tracke deine Sportaktivität, poste sie<br />

mit #makeitcount und lade den<br />

Screenshot auf loeffler.at/de/makeitcount<br />

hoch. Sei Teil der Bewegung<br />

und gewinne!<br />

www.loeffler.at<br />

FOTO: Löffler/Kottersteger<br />

EW<br />

Ein Rad für alle(s)<br />

Die Vision ist mehr Alltag mit dem Fahrrad.<br />

Deshalb wurde mit dem MOCA ein<br />

Fahrrad für die gesamte Familie und natürlich<br />

auch alle anderen entwickelt. Eine<br />

Größe für alle. Ein Helfer für alle. Die<br />

smarte Wahl für die alltäglichen Mobilitätsbedürfnisse<br />

moderner Menschen. Das<br />

MOCA ist sekundenschnell angepasst. Es<br />

kann durch seine Rahmengeometrie und<br />

Einstellmöglichkeiten von allen Personen<br />

genutzt werden. Mit einem zulässigen<br />

Gesamtgewicht von 220 Kilogramm sind<br />

nahezu keine Einschränkungen mehr vorhanden.<br />

Es hat das klassische Bäckerrad-Konzept, eine Kombination aus einem<br />

20-Zoll-Rad vorne und einem 26-Zoll-Rad hinten, neu interpretiert. Erhältlich<br />

bei Rad Aktiv in Graz. O-Ton Georg Siebenhofer von Rad Aktiv: „Lenker<br />

gerade, Pedale ausklappen, Sattel einstellen, Einschalten, los geht’s!“<br />

Alle Infos: www.moca-bike.com<br />

FOTO: Intersport Austria/Armin Walcher<br />

DIE RADSAISON IST ERÖFFNET<br />

39 % der Österreicher schwingen sich im Frühling und Sommer<br />

mehrmals wöchentlich in den Sattel. Die Nachfrage nach neuen<br />

Rädern ist bei INTERSPORT gut, dazu tragen auch die Jubiläumsaktionen<br />

bei. Besonders alternative Finanzierungen wie<br />

das Fahrradleasing über den Arbeitgeber und die zinsenfreie<br />

„0 % Finanzierung“ boomen. Aufholbedarf sieht der Sportfachhändler<br />

jedoch beim Thema Radservice.<br />

www.intersport.at<br />

FOTO: Moca Bikes<br />

Klasse(n-)<br />

Gewinnspiel<br />

KTM unterstützt eine Schulklasse<br />

mit Ausrüstung für die<br />

Fahrradprüfung – darunter:<br />

ein Bike für jedes Kind!<br />

So gelingt die Fahrradprüfung<br />

garantiert: Gemeinsam mit<br />

KTM sucht <strong>SPORTaktiv</strong> eine<br />

Volksschulklasse, die wir mit<br />

brandneuer Ausrüstung auf ihrem<br />

Weg zur Freiheit auf zwei<br />

Rädern ausstatten dürfen.<br />

Teilnahmeberechtigt sind<br />

alle Volksschulklassen, die<br />

ihre Fahrradprüfung im<br />

Herbst <strong>2024</strong> ablegen. KTM<br />

steuert zur Prüfung das nötige<br />

Material bei: wahlweise<br />

ein KTM Wild Speed oder Wild<br />

Cross Kinderrad (24 bis 26“) sowie<br />

Hier geht’s zur<br />

Anmeldung<br />

Bike, Helm, Warnweste – so<br />

macht KTM eine Klasse bereit<br />

für die Fahrradprüfung.<br />

einen Factory Youth Helm und eine<br />

Warnweste – für jedes Kind. Die gesamte<br />

Ausrüstung darf dann<br />

dauerhaft mit nach Hause<br />

genommen werden.<br />

Die Bikes werden bei<br />

KTM in Mattighofen aufgebaut,<br />

zur Schule der Gewinner-Klasse<br />

gebracht und dort<br />

übergeben. Am Prüfungstag<br />

werden die Räder noch von einem<br />

lokalen Fachhändler gecheckt. Um<br />

an der Verlosung teilzunehmen,<br />

muss der/die Klassenlehrer:in das<br />

Bewerbungsformular hinter dem<br />

QR-Code ausfüllen. Dort gilt es<br />

auch eine Klassenzeichnung hochzuladen,<br />

die begründet, weshalb<br />

genau ihre Klasse gewinnen sollte.<br />

Einsendeschluss: 27. Mai <strong>2024</strong>.<br />

Mehr Infos auf:<br />

www.ktm-bikes.at<br />

ANZEIGE/FOTOS: KTM<br />

058


FOTO: Wirtschaftsagentur<br />

DER RADMARATHON-KALENDER <strong>2024</strong> IST ONLINE<br />

Auf www.radmarathon.at findest du die aktuellen Rennrad- und Mountainbike-Termine aus<br />

Österreich und Europa für jedermann/-frau. Alle Veranstaltungen mit Details und Strecken.<br />

Radmarathon-Cups, Serien und Gesamtwertungen; Etappenrennen, Ultracycling,<br />

6/12/24h-Rennen, Gravelrennen. Aktuelle Radmarathon- und Radsport-News, Ergebnisse,<br />

Bilder und Videos. Kurzum: Das Internet-Portal für Radsportbegeisterte: www.radmarathon.at<br />

Wien welcomes woom<br />

Der internationale Kinder- und Jugendfahrradhersteller<br />

woom kehrt in die Stadt zurück,<br />

in der die woom-Erfolgsgeschichte vor<br />

über 10 Jahren in einer Garage begonnen hat<br />

und eröffnet sein neues Headquarter in der<br />

Muthgasse in Wien-Döbling. Es bietet den<br />

rund 160 woomsters einen inspirierenden<br />

Ort für Kreativität, Innovation und Zusammenarbeit.<br />

Farben und Ebenen des neuen<br />

Büros repräsentieren die Markenwerte des<br />

Unternehmens: „Joy“, „Responsibility“ und<br />

„Courage“ – also Freude, Verantwortung und<br />

Mut. Kräftige Farben spiegeln die Dynamik<br />

und Lebensfreude der Marke wider. Ein offenes,<br />

helles Bürokonzept mit flexiblen Büromöbeln,<br />

Zonen für die Abteilungen und eine<br />

„shared desk“-Policy fördern abteilungsübergreifendes<br />

Arbeiten. Zudem ist das<br />

Büro nachhaltig gestaltet, umwelt- und hundefreundlich<br />

sowie barrierefrei. www.woom.com<br />

News<br />

Events<br />

Camps<br />

Szene<br />

Tech<br />

FOTO: Gerhard Reitbauer<br />

FOTO: Gravell.Tirol<br />

S<br />

3 FRAGEN AN<br />

SANDRA SCHNEIDER, MARKETING-<br />

BIKE<br />

Mit den Profis unterwegs<br />

Begib dich auf eine Reise durch das<br />

Radparadies der Buckligen Welt und<br />

erkunde atemberaubende Rennrad-<br />

Routen gemeinsam mit dem Rennradprofi<br />

Reto Hollenstein und dem<br />

Trainer Mario Einödmaier. Außerdem:<br />

Tourenbesprechung am Vorabend;<br />

Workshops zum Thema Bikeservice;<br />

Vorträge zu den Themen Training<br />

und Ernährung; Welcome Drink und<br />

kleiner Snack nach jeder Tour; Führung<br />

in der Privatbrauerei Schwarzbräu<br />

mit Verkostung.<br />

Klingt gut, oder? Also schau rein:<br />

www.wieneralpen.at<br />

FOTO: Niederösterreich Werbung©Mara Hohla<br />

UND PROJEKTMANAGEMENT,<br />

GRAVEL.TIROL<br />

Was bewegt dich<br />

aktuell im Business?<br />

Das Gravelbike erfreut<br />

sich seit den<br />

letzten Jahren großer<br />

Beliebtheit und die<br />

Nachfrage steigt stetig.<br />

Da Gravel.Tirol die Eignung für<br />

das Bike bereits von Anfang an für<br />

sich entdeckte, konnte sich die<br />

Region auch als erste und größte<br />

Gravelbike-Region Tirols etablieren.<br />

Aktuell beschäftigen mich als<br />

Gravel.Tirol-Projektmanagerin insbesondere<br />

eine nachhaltige und qualitative<br />

Wegeführung sowie technologische<br />

Innovationen.<br />

Welchen Stellenwert hat Sport in<br />

deinem Leben?<br />

Sport ist ein zentraler Bestandteil<br />

meines Lebens. Er fördert nicht nur<br />

meine Gesundheit und Fitness, sondern<br />

ermöglicht mir auch, die Schönheit<br />

der Landschaft insbesondere in<br />

meiner Heimat, dem Tiroler Außerfern,<br />

auf eine einzigartige Weise zu<br />

erleben – egal ob beim Laufen, Klettern,<br />

bei Skitouren oder aktuell auf<br />

dem Gravelbike.<br />

Dein vergangenes oder zukünftiges<br />

Aktivsport-Highlight?<br />

Ein Highlight für mich ist die Summe<br />

an abwechslungsreichen Aktivitäten,<br />

die es bei uns im Tiroler Außerfern<br />

das ganze Jahr in nur wenigen Schritten<br />

von der Haustür aus zu erleben<br />

gibt. Meist sind es die sportlichen Aktivitäten,<br />

welche ich in den Bergen<br />

erlebe – wenn man diese dazu auch<br />

noch mit Menschen teilen darf, welche<br />

dieselbe Leidenschaft in sich tragen,<br />

werden diese zu etwas ganz Besonderem.<br />

059


(Side-)Kick für den<br />

Gepäcksträger<br />

Die chice Gepäckträgertasche IN-<br />

FINITY URBAN SIDEBAG bietet<br />

viel Platz für Laptop oder Einkäufe.<br />

Sie wird mit zwei stabilen Haken an<br />

der Gepäcksträgerstrebe eingehängt<br />

und lässt sich mit dem unteren<br />

Drehhaken fixieren.<br />

Sie kann<br />

nahezu an jedem<br />

Gepäcksträger<br />

rechts oder links<br />

befestigt werden.<br />

Das praktische<br />

Rolltop mit Reißverschluss<br />

und<br />

Magnetclip<br />

macht die Tasche<br />

flexibel in der<br />

FOTO: SKS Germany<br />

Größe. Hochwertige<br />

Materialien<br />

aus wasserfestem Gewebe und verschweißte<br />

Reißverschlüsse schützen<br />

den Inhalt vorm Wetter. Die<br />

Seitentasche kann mit nur einem<br />

Handgriff vom Gepäcksträger genommen<br />

und dank des Schultergurts<br />

als Umhänge tasche verwendet<br />

werden. www.sks-germany.com<br />

FOTO: Sqlab<br />

EW<br />

Bestseller von SQlab<br />

Die Bike-Unterziehhose „SQlab<br />

ONE10 Short“ wurde für eine<br />

aufrechte Sitzposition entwickelt<br />

und ist perfekt für diejenigen, die<br />

keine eng anliegenden Shorts<br />

bevorzugen. Das Polster SQ-<br />

Pad 10 ist maximal 8 mm dünn<br />

und dennoch für optimalen<br />

Komfort straff genug. Anders als<br />

bei zu weichen Polstern lässt es sich nicht leicht mit<br />

zwei Fingern durchdrücken. Die Hose wurde speziell<br />

für den Bike-Alltag entwickelt und verfügt über einen<br />

idealen Schnitt, um unter einer weiteren Hose getragen<br />

zu werden. Wichtig für die Wahl der richtigen<br />

Größe ist, zu wissen, dass der Hüftumfang dafür entscheidend<br />

ist: Waagrecht an der stärksten Stelle der<br />

Hüfte gemessen. Auch als Frauenmodell mit angepasstem<br />

Schnitt erhältlich. www.sqlab.com<br />

FOTO: Region Wörthersee-Rosental Tourismus GmbH<br />

FOTO: Mercedes-Benz<br />

AB DURCH DEN SCHOTTER!<br />

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Gravelcamp in der Region Wörthersee-Rosental und bei<br />

den südlichen Nachbarn Italien und Slowenien! Interesse?<br />

Dann check die Seiten 74/75 für weitere Infos.<br />

MTB-Rausch<br />

mit Mini-Me<br />

Schladming und Bleiburg -<br />

2 Top-Adressen für den JUFA-<br />

Family-Bikeurlaub.<br />

FOTO: JUFA Hotels/Klemens König<br />

Von klein auf die richtigen<br />

Skills lernen? Schladming<br />

lockt mit einem feinen Bikepark<br />

– und mit dem Angebot der<br />

örtlichen Bike School Pekoll. Im<br />

JUFA-Family-Bike-Camp hat der<br />

Nachwuchs schnell den Dreh heraus,<br />

mit zertifizierten Guides entdecken<br />

Kids die Freude am Mountainbiken.<br />

Egal, ob Kurventechnik,<br />

Sprungtechnik oder Linienwahl. Im<br />

JUFA Hotel Schladming *** geht der<br />

Spaß weiter, etwa durch den Spielbereich<br />

mit Kletterwand.<br />

Bleiburg und der Bikepark Petzen<br />

sind vor allem für den Flow-<br />

Country-Trail, Thriller und EWS<br />

bekannt. Doch es gibt mit dem<br />

Übungsparcours und dem Kids<br />

Naturtrail auch ein Angebot für<br />

Kinder. Das JUFA Hotel Bleiburg<br />

Pliberk *** bietet mit Discgolf, einer<br />

Sporthalle inklusive Boulderbereich<br />

und weiteren Spielmöglichkeiten<br />

ein sensationelles – und leistbares –<br />

Angebot für die ganze Familie.<br />

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Hotel buchen und 15 Prozent mit<br />

dem Code „Ferien<strong>2024</strong>“ sparen!<br />

Mehr Infos auf:<br />

www.jufahotels.com<br />

060


FOTO: Salzkammergut Trophy/Heiko Mandl<br />

News<br />

Events<br />

Camps<br />

Szene<br />

Tech<br />

Gravel-Events <strong>2024</strong><br />

zum Mitmachen<br />

Du sucht ein lässiges<br />

Gravel- Event-Erlebnis?<br />

Hier findest du ein paar in<br />

Österreich und in der näheren<br />

Umgebung auf einen<br />

Blick:<br />

25. <strong>April</strong>: Giro Sardegna Gravel,<br />

Orosei (Ita), www.girosardegna.it<br />

12. Mai: 3RIDES Gravel Race, Aachen<br />

(D), www.3rides-festival.de<br />

1. Juni: RACA Gravel Day<br />

Vorarlberg, Feldkirch,<br />

www.raceacrossaustria.com<br />

15. Juni GRAVALLO, Linz/Mühlviertel<br />

(OÖ), www.gravallo.bike<br />

27. Juni: Into the Wold, Mellau (V),<br />

www.intothewold.at<br />

13. Juli: Salzkammergut Trophy Gravel<br />

Marathon, Bad Goisern (OÖ),<br />

www.trophy.at<br />

17. Aug.: Gravel Race Day OÖ,<br />

Luftenberg/Donau,<br />

www.raceacrossaustria.com<br />

7. Sep.: Gravelstyria, Klöch (St),<br />

www.gravelstyria.at<br />

20. bis 22. Sep.: 3-Tages-Gravelevent<br />

am Weissensee (K),<br />

tourdekaernten.at<br />

27. Sep. bis 3. Okt.: Salt & Lake<br />

Trail, St. Gilgen (OÖ),<br />

www.saltandlaketrail.at<br />

BIKE<br />

Die Regenjacke, die atmet<br />

Mit einer Atmungsaktivität von<br />

20.000 g/m 2 /24 h ist die<br />

DOWE- Regenjacke (UVP:<br />

€ 389,90; Einführungspreis bis<br />

31.5.<strong>2024</strong>: € 289,90) extrem<br />

atmungsaktiv. Der Unterschied<br />

zu herkömmlichen wasserdichten<br />

Stoffen sind die Milliarden<br />

mikroskopisch kleiner Poren, die<br />

in die Membran eingebaut sind<br />

und sofort dafür sorgen, dass<br />

Wasserdampf (Schweiß) abgeführt<br />

wird. Trotzdem schützt sie<br />

zu 100 % vor Wind und Regen.<br />

Mit einer Wassersäule von<br />

20.000 mm ist die 3-Lagen-<br />

Regenjacke absolut wasserdicht.<br />

Gerade bei intensiven Sportaktivitäten<br />

spürt man sofort den<br />

Vorteil. www.dowe-sportswear.com<br />

ANZEIGE / FOTO: Veranstalter/KK<br />

S<br />

ARBÖ KÄRNTEN RADMARATHON<br />

Gemeinsam genießen!<br />

Am 2. Juni ist es wieder so weit: Da steigt in den<br />

Kärntner Nockbergen rund um Bad Kleinkirchheim<br />

die 12. Auflage des Kärnten Radmarathons.<br />

Unter dem Motto „gemeinsam genießen“<br />

steht diesmal der Team-Bewerb im Fokus.<br />

Der Kärnten Radmarathon ist bekannt für die einzigartige<br />

Mischung aus stressfreiem und sicherem<br />

Radsportvergnügen, perfekter Organisation und<br />

traumhafter Alpinlandschaft. Die 12. Auflage des Spektakels<br />

(Strecke „A“ mit 106 km/2140 hm, „B“ mit 50 km/1092<br />

hm) steht unter dem Motto „gemeinsam genießen“. Beim<br />

beliebten Teambewerb geht es darum, als Gruppe möglichst<br />

viele Kilometer gemeinsam zu erstrampeln. „Speziell<br />

für Unternehmen ist dieser Bewerb die perfekte Möglichkeit<br />

für Teambuilding-Aktivitäten“, so Veranstalter Norbert<br />

Unterköfler. Und auch die gute Sache kommt dabei nicht zu<br />

kurz: Pro Teambewerb-Teilnehmer wandern drei Euro an<br />

„Licht ins Dunkel“.<br />

Das spezielle Wertungsformat, das sich in den letzten<br />

Jahren beim Radmarathon etabliert hat, wird beibehalten:<br />

Die Zeitnehmung läuft lediglich an den drei Anstiegen und<br />

in die Wertung kommen nur jene Teilnehmer, die innerhalb<br />

des Zeitkorridors von dreieinhalb bis sechs Stunden das<br />

Ziel erreichen. „Die Sicherheit hat sich dadurch deutlich erhöht,<br />

der Leistungsgedanke lebt und der Rennstress bleibt<br />

außen vor“, erklärt Norbert Unterköfler vom Veranstalter<br />

RC ARBÖ Feld am See. Der Andrang auf die 500 Startplätze<br />

ist heuer besonders groß. Weiters im Programm: Die nock/<br />

bike MTB-Trophy von Feld am See nach Bad Kleinkirchheim<br />

am 1. Juni, das legendäre Kids-Race und die Charity-<br />

Geschicklichkeits-Challenge mit<br />

Promis.<br />

PARTNER<br />

Anmeldungen und alle Infos unter:<br />

www.kaernten-radmarathon.at<br />

FOTO: Dowe<br />

061


PERSONALITY<br />

Christoph Strasser<br />

„SELBSTVERSORGER“.<br />

Die Bilder stammen vom Transcontinental<br />

Race 2023 und der<br />

Vorbereitung darauf. Selfie in den<br />

Schweizer Bergen, in der ersten<br />

Phase des Self-Supported-Rennens<br />

über 4000 km/40.000 hm.<br />

FOTO: Christoph Strasser<br />

062


BIKE<br />

Straßenkönig<br />

Rekordsieger des legendären RAAM, Rekordhalter mit mehr<br />

als 1000 Kilometern in 24 Stunden: Christoph Strasser ist der<br />

vielleicht extremste Radfahrer der Welt. Und noch immer geht<br />

es weiter. Hier erzählt er, warum.<br />

von Axel Rabenstein<br />

063


PERSONALITY<br />

Christoph Strasser<br />

hristoph, wie entstand<br />

die Liebe zum<br />

C<br />

Radfahren?<br />

Kinder haben Vorbilder,<br />

interessieren<br />

sich für Tennis<br />

oder Basketball. Ich war vom Radsport<br />

fasziniert. Nach der Schule<br />

habe ich an einem 24h-Rennen teilgenommen.<br />

Es hätte eine Viererstaffel<br />

sein sollen. Ich war alleine,<br />

habe es solo versucht und gemerkt:<br />

Das ist mein Sport.<br />

Mit 25 Jahren wurdest du jüngster<br />

Ultra-Radmarathon-Weltmeister.<br />

Bist du ein Einzelgänger?<br />

Im Gegenteil. Für den Erfolg muss<br />

ich ein Teamplayer sein. Du<br />

brauchst gute Leute um dich herum,<br />

die sich auch untereinander<br />

verstehen.<br />

Christoph Strasser hat 6-mal das<br />

legendäre Race Across America<br />

(RAAM) gewonnen. 5000 Kilometer<br />

und 50.000 Höhenmeter von der<br />

Westküste bis zur Ostküste durch<br />

die USA. Christoph hält mit 7 Tagen,<br />

15 Stunden und 56 Minuten den<br />

Rekord. Man braucht ein eigenes<br />

Team, bei Christoph elf Leute mit<br />

Koch, Sportarzt, Mechaniker, Wohnmobilcrew<br />

und weiteren Helfern.<br />

Was ist die Faszination an diesem<br />

Rennen?<br />

Es geht um Wettkampf mit Abenteuer.<br />

Einen Kontinent zu durchqueren,<br />

bei Mond und Sternen<br />

durch die Wüste zu radeln. Ich habe<br />

Bücher darüber gelesen, Reportagen<br />

gesehen – und dann wollte ich<br />

es selbst machen.<br />

Wie wird der Schlaf geplant?<br />

Es gibt eine Rennstrategie, die flexibel<br />

angepasst wird. Start ist mittags,<br />

die ersten 24 Stunden wird<br />

durchgefahren. Ein erster Powernap<br />

am Beifahrersitz des Begleitautos,<br />

um für eine halbe Stunde aus<br />

der Hitze rauszukommen. Nach 36<br />

FOTOS: Lex Karelly<br />

ZUR PERSON<br />

Christoph Strasser<br />

wurde am 4. November 1982 geboren,<br />

lebt in Graz. Zwischen 2011 und<br />

2019 sechs Siege beim Race Across<br />

America, etliche weitere Erfolge im<br />

Ultracycling. 2021 brach er als erster<br />

Mensch die Schallmauer von 1000 km<br />

in 24 Stunden auf einem Fahrrad. 2022<br />

und 2023 zunehmend im Self-Supported-Ultracycling<br />

aktiv, zweimal Sieger<br />

beim Transcontinental Race.<br />

www.christophstrasser.at<br />

064


BIKE<br />

Stunden, in der zweiten Nacht,<br />

gibt’s noch einen Powernap oder<br />

eine große Pause im Wohnmobil.<br />

Große Pause heißt?<br />

Eine Stunde. 24 Stunden später die<br />

nächste große Pause.<br />

Wer entscheidet, wann die Pause<br />

gemacht wird?<br />

Ich sage, dass es mir mies geht. Ob<br />

ich pausieren kann oder mich noch<br />

ein oder zwei Stunden durchbeißen<br />

muss, entscheidet das Team.<br />

Nach welchen Kriterien?<br />

Kommt Regen? Haben wir Rückenwind?<br />

Liegt eine Stadt mit Rush-<br />

Hour vor uns? Das Team kennt die<br />

Rennsituation, hat die Wetterprognose<br />

und den Streckenplan. Würde<br />

ich entscheiden, würde ich viel zu<br />

viel pausieren.<br />

Muss man sich darauf konzentrieren,<br />

auf Knopfdruck zu schlafen?<br />

Vielleicht beim ersten Nap. Nach<br />

ein paar Tagen bist du so müde,<br />

dass du sofort einschläfst. Wenn<br />

nicht, kann ich auch weiterfahren.<br />

Was tust du gegen Müdigkeit?<br />

Koffein kann helfen. Außerdem<br />

hält mich das Team schon mal über<br />

Funk mit lauter Musik oder Rechenaufgaben<br />

wach.<br />

Jemals im Sattel eingeschlafen?<br />

Ja, glücklicherweise bergauf. Mein<br />

Team war beim Tanken, ich bin<br />

im Schritttempo einen Anstieg<br />

hoch und in der Wiese liegend<br />

zu mir gekommen. Das war ein<br />

Schock. Taumelst du nach links<br />

in den Gegenverkehr, kann das<br />

fatal enden. Umso mehr passe<br />

ich seitdem auf.<br />

Warum gewinnt man das RAAM<br />

sechsmal? Wo willst du hin?<br />

Der Antrieb war immer das<br />

Erlebnis. Das Training, die<br />

Vorbereitung – um dann unterwegs<br />

zu sein, die Stimmung im<br />

FOTO: Christoph Strasser<br />

Das Abenteuer hat<br />

sich in meinen Kopf<br />

verlagert – herauszufinden,<br />

was<br />

der Mensch alles<br />

schaffen kann.<br />

Team zu spüren und ein spannendes<br />

Rennen zu fahren. Außerdem habe<br />

ich mein Geld damit verdient. Andere<br />

Fahrer sind nur einmal dabei,<br />

die Kosten für ein Rennen liegen<br />

bei etwa 50.000 Euro.<br />

Wie hat sich das RAAM für dich<br />

verändert?<br />

Das Abenteuer hat sich in meinen<br />

Kopf verlagert. Wie kann ich noch<br />

besser trainieren? Mehr leisten?<br />

Wie kann ich Konkurrenten psychisch<br />

und physisch hinter mir lassen?<br />

Es wurde immer spannender,<br />

herauszufinden, was der Mensch alles<br />

schaffen kann.<br />

Im Juli 2021 gelang Christoph so<br />

etwas wie der „perfekte Tag“: Er<br />

durchbrach als erster Mensch die<br />

Schallmauer von 1000 km, mit 42,75<br />

km/h im Schnitt fuhr er in 24 Stunden<br />

1026,215 km, stellte dabei 11<br />

weitere Weltrekorde auf; über die<br />

Kilometer- und Meilendistanzen<br />

100, 200, 300, 500 sowie über sechs,<br />

12 und 24 Stunden.<br />

Tage im Sattel hinterlassen Spuren – Selfie in Albanien.<br />

Wie geht man so ein Projekt an?<br />

Wir haben ein Jahr investiert, den<br />

VO2max auf gute 70 trainiert, den<br />

VLamax auf eine Laktatproduktion<br />

von etwa 0,2 gebracht. Kohlenhydrate<br />

und Fettoxidation pro Stunde<br />

waren berechnet. Mein Trainer<br />

prognostizierte mir 275 Watt über<br />

24 Stunden. Die Unbekannte war<br />

die mögliche Pace: Wir haben mit<br />

der Aerodynamik experimentiert.<br />

Sitzposition, Anzüge, Helme, Rollwiderstand,<br />

Kugellager. Am Ende<br />

war ich viel schneller als gedacht.<br />

Woran lag’s?<br />

Am Zusammenspiel aus Watt und<br />

Material. Außerdem konnte ich<br />

dauerhaft 100 Gramm Kohlenhydrate<br />

pro Stunde aufnehmen und<br />

verdauen. Wir haben mit Peeroton<br />

ein Getränk mit neuer Rezeptur<br />

entwickelt. Außerdem nehme ich<br />

eine Flüssignahrung aus dem<br />

Krankenhausbereich, die mich mit<br />

Fett und Eiweiß versorgt.<br />

Ist das Sport oder Biologie?<br />

Es entmystifiziert das Narrativ,<br />

über sich hinauszuwachsen. Der<br />

Körper muss es hergeben. Wenn du<br />

zu wenig Treibstoff hast, hilft dir<br />

deine Psyche auch nicht mehr.<br />

Früher fuhr Christoph bis zu 40.000<br />

Kilometer im Jahr. Inzwischen sind<br />

es 1000 Stunden, rund 30.000 Kilometer<br />

plus Rennkilometer. Zu viel<br />

Training erfordere zu viel Regenerationszeit.<br />

Beim ersten<br />

RAAM habe er Knieschmerzen<br />

gehabt, sagt er, aber heute<br />

nicht mehr. Kein Stop-and-go,<br />

keine Stoßbelastung: Radfahren<br />

ist eine gesunde Art der<br />

Bewegung.<br />

Hängst du stark an deinen<br />

Performance daten?<br />

Früher habe ich viel gemessen.<br />

HRV, Schlafzyklen, Körperfett.<br />

Damit habe ich aufgehört. Ich<br />

messe nicht einmal meinen<br />

065


PERSONALITY<br />

Christoph Strasser<br />

Zielankunft in Thessaloniki: „Glücklich über<br />

den Sieg und froh, dass es vorbei ist.“<br />

Ruhepuls. Ich spüre lieber, wie ich<br />

drauf bin. Das Optimieren nach<br />

Zahlen muss man auch mal loslassen.<br />

Am Ende geht es um die Freude<br />

am Sport.<br />

Wie trainierst du?<br />

Ich verfüge über die Erfahrung,<br />

wie sich 24 Stunden im Sattel anfühlen.<br />

Deshalb muss ich das nicht<br />

mehr ausprobieren und trainiere<br />

klassisch: Grundlagentraining von<br />

vier bis sechs Stunden. Dazu Intervalltraining,<br />

um die Leistungsschwelle<br />

nach oben zu bringen.<br />

Wie intensiv ist das bei dir?<br />

Heute stehen fünf mal zwei Minuten<br />

mit 440 Watt an. Ganz ehrlich:<br />

Das macht mir keinen Spaß. Man<br />

wird aber dann besser, wenn man<br />

trainiert, was man nicht mag.<br />

2022 und 2023 gewann Christoph<br />

Strasser das Transcontinental Race.<br />

4000 Kilometer von Geraardsbergen<br />

in Belgien über sechs Gebirge<br />

mit 40.000 hm durch 12 Länder bis<br />

Südeuropa, zuletzt nach Thessaloniki.<br />

Ohne fremde Hilfe. Die<br />

Strecke kann bis auf einige fixe<br />

Abschnitte frei gewählt werden.<br />

Christoph war auf einem Specialized<br />

Roubaix-Endurance mit<br />

28mm-Reifen unterwegs.<br />

FOTO: Christoph Strasser<br />

Wie viele Worte kennst du für<br />

Straßenbelag?<br />

In Südosteuropa hat sich mein Horizont<br />

definitiv erweitert. Albanien<br />

ist anders. Weniger Autos, Pferdekutschen,<br />

viele Menschen zu Fuß.<br />

Manche Strecken führen über<br />

Geröll. Ich habe mein Rad getragen.<br />

Bei diesem Rennen geht es<br />

auch darum, Dinge zu akzeptieren<br />

und gelassen damit umzugehen.<br />

Wie hast du die Strecke ausgewählt?<br />

Ich fahre am liebsten auf Asphalt,<br />

nehme gerne einen Umweg in Kauf,<br />

um schneller zu fahren. Der am<br />

Ende zweitplatzierte Robin Gemperle<br />

kommt vom Cross-Country,<br />

hat direkte Schotterpisten gewählt.<br />

Das sorgte für eine spannende<br />

Renndynamik.<br />

Was gab’s zu essen?<br />

Viel Brot, Thunfisch und Fruchtsaft.<br />

Man muss sich selbst versorgen,<br />

einkaufen – wobei man unterwegs<br />

an Tankstellen oft nur Junkfood<br />

findet.<br />

Besonderheiten in der Ausrüstung?<br />

Eine grundsätzliche Frage ist: Powerbank<br />

oder Dynamo für Handy<br />

und Navi? Unabhängig, dafür mit<br />

mehr Widerstand, ist man mit<br />

Dynamo. Steckdosenpflichtig, aber<br />

leichter am Rollen mit Akku. Da bin<br />

ich eher der Dynamo-Typ. Dazu die<br />

Klassiker: Schlafsack, Werkzeug,<br />

Ersatzteile.<br />

Schlafen in der Pension oder<br />

outdoor?<br />

Outdoor ist romantisch. Trotzdem<br />

musst du eine Stelle zum Schlafen<br />

finden, ein Bushäuschen oder unterm<br />

Dach am Supermarkt, wo die<br />

Einkaufswagen stehen. Aber in der<br />

Früh ist alles feucht. In Südosteuropa<br />

sind auch freilaufende Hunde<br />

ein Thema. In einem Zimmer<br />

kannst du duschen, trocknen, wunde<br />

Hautstellen versorgen. Bei einer<br />

Schlafdauer von drei Stunden ist es<br />

das wert.<br />

Trotz Vorsprung waren die letzten<br />

150 Kilometer bis Thessaloniki eine<br />

Tortur. Warum?<br />

Ich habe den Abschnitt falsch eingeschätzt,<br />

war 45 Kilometer auf<br />

Schotter unterwegs, bin in den Sand<br />

eingesunken, war zu langsam für<br />

den Dynamo, also ohne Licht. Die<br />

Akkuleuchte war leer. Ich habe den<br />

GPS-Tracker verloren, musste im<br />

Dunkeln am Boden suchen. Dann<br />

noch im Rotlicht meiner Rückleuchte<br />

den Schlauch wechseln. Ich<br />

habe geflucht. In Thessaloniki die<br />

finalen zehn Kilometer mit Anstiegen<br />

über 15 Prozent und glatte<br />

Pflastersteine nach unten. Ich hatte<br />

Angst zu stürzen, habe mein Rad<br />

noch mal getragen. Am Ende war<br />

ich glücklich über den Sieg. Und<br />

froh, dass es vorbei war.<br />

Der bis heute schönste Augenblick<br />

auf all deinen Routen?<br />

Montenegro und Albanien sind<br />

unglaublich schön. Unberührte<br />

Landschaften, herzliche Menschen.<br />

Für mich die Faszination dieses<br />

Rennens: weil es deinen Horizont<br />

erweitert. Nicht als Sportler, sondern<br />

vor allem als Mensch.<br />

„Rennen wie dieses erweitern den Horizont<br />

– nicht als Sportler, sondern als Mensch.“<br />

FOTO: Lex Karelly<br />

066


POWERDOME<br />

F O R<br />

WHATEVER<br />

Y O U C A L L<br />

A ROAD<br />

Hol Dir das „Dolce Vita“-Feeling mit dem neuen PowerDome. Dein Begleiter<br />

für schnelle Ausfahrten auf der Straße oder endlose Gravel Rides.<br />

abus.com


PRODUKT<br />

Gravelbikes<br />

TAGE DES SCHOTTERS.<br />

Die Straßen sind dir zu voll,<br />

der Verkehr zu stressig und<br />

glatter Asphalt zu langweilig –<br />

willkommen in der schottrigen<br />

Welt der Gravelbikes.<br />

FOTO: BH Bikes<br />

068


BIKE<br />

Trendsetter<br />

Streng genommen waren die Anfänge des<br />

Rennradfahrens – mangels asphaltierter<br />

Straßen – Gravel-Touren. Heute boomen<br />

die Schotter-Räder wie nie zuvor.<br />

von Lukas Schnitzer<br />

ravelbikes sind<br />

G<br />

Grenzgänger. Dort,<br />

wo sich die Grenzen<br />

von grobstolligen<br />

Mountainbikes und<br />

schnellen Rennrädern<br />

überschneiden, dort platzieren<br />

sich seit einigen Jahren Gravelbikes<br />

als die überstrapazierte Eier<br />

legende Wollmilchsau. Leicht und<br />

effizient genug, um auf harten Untergründen<br />

mühelos Meter zu machen,<br />

gleichzeitig robust und sicher<br />

genug, um in moderatem Gelände<br />

zu überzeugen.<br />

War es zu Beginn des Gravel­<br />

Booms bei vielen Herstellern noch<br />

üblich, Querfeldeinrahmen mit<br />

breiteren Reifen und eventuell längeren<br />

Gabeln zu tunen, sind moderne<br />

Gravelbikes spezifisch entwickelte<br />

Bikes. Die Geometrie der<br />

Räder und damit auch ihre Sitzposition<br />

orientiert sich weg vom übertrieben<br />

sportlichen Charakter der<br />

Straßenräder, setzt in der Regel<br />

eher auf Langstreckenkomfort und<br />

Sicherheit. Fahrradfahren in seiner<br />

reinsten Form, einfach drauflosfahren,<br />

neue Wege entdecken und keinen<br />

Gedanken an den Untergrund,<br />

der da kommen mag, verschwenden<br />

– dieser Grundgedanke steckt in allen<br />

modernen Gravelbikes.<br />

Doch so wie Mountainbikes<br />

längst nicht mehr nur Mountainbikes,<br />

Rennräder längst nicht mehr<br />

nur Rennräder sind, haben sich<br />

auch unter den Gravelbikes Spezialisten<br />

für unterschiedliche Einsatzbereiche<br />

herauskristallisiert. Hier<br />

jeder Spielart einen Namen zu geben,<br />

wäre, wie es KTMs Head of<br />

Development Thomas Pressl treffend<br />

ausdrückt, „ein Fass ohne Boden“.<br />

So manche Diskussion in<br />

Oberösterreich endete da in gut<br />

zwei Dutzend möglichen Unterkategorien.<br />

„Als vor einigen Jahren diverse<br />

Individualisten den täglichen<br />

Weg in die Arbeit am Crosser absolvierten,<br />

wurde dies noch belächelt,<br />

jetzt nennt sich der Trend eben<br />

Gravel“, schmunzelt Pressl und<br />

069


PRODUKT<br />

Gravelbikes<br />

Mit Rennlenker ins Gelände?<br />

Ja, Gravelbikes machen auch auf<br />

einfachen Trails mächtig Laune.<br />

FOTO: KTM Bikes<br />

betont gleichzeitig die aus den Ursprüngen<br />

in sämtliche Spielarten<br />

des Gravels übernommene Tradition<br />

der Vielseitigkeit.<br />

Diese bleibt dabei bei so gut<br />

wie allen Modellen oberste Priorität,<br />

und mit einem zweiten Laufradsatz<br />

plus Reifen lässt sich das Gros<br />

der Räder auch relativ einfach an<br />

sehr konträre Einsatzbereiche wie<br />

Rennradtouren auf glattem Asphalt<br />

(leichter Laufradsatz plus 30 mm<br />

Slicks) und harten Geländeeinsatz<br />

(robuste Laufräder plus voluminöse<br />

Offroad-Reifen) anpassen. Dennoch<br />

hat manches Modell seine Stärken<br />

eher in Einsatzbereich X, ein anderes<br />

seine in Szenario Y.<br />

Priorisierung der Vielseitigkeit<br />

Viele Hersteller haben mittlerweile<br />

mehrere Gravelbikes im Programm.<br />

Dabei decken die Räder ein<br />

Spektrum ab, das sich ungefähr wie<br />

folgt umschreiben lässt: vom robust<br />

bereiften Endurance-Rennrad hin<br />

zum auf Speed ausgelegten Gravel-<br />

Racer; vom klassischen Allrounder<br />

über Adventure-Bikes mit gehobener<br />

Reifenfreiheit und Bikepacking-Spezialisten<br />

bis hin zu<br />

schwer geländegängigen „Monster-Crossern“<br />

an der Grenze zum<br />

XC-Hardtail. Echte Kategorien zu<br />

definieren, ist ob der Vielfalt<br />

schwierig. Das Gros der Bikes lässt<br />

sich aber dennoch grob in hochsportlich<br />

ausgelegte Gravel-Racer<br />

auf der einen Seite und abenteuerhungrige,<br />

besonders vielseitige<br />

Fahrradfahren in<br />

reinster Form: Einfach<br />

drauflosfahren<br />

und keinen Gedanken<br />

an den Untergrund<br />

verschwenden.<br />

Gravel-Allrounder auf der anderen<br />

Seite unterteilen. Nach diesen Gesichtspunkten<br />

haben wir auch die<br />

Bikes, die wir im Anschluss an die<br />

Story in unsere „Top 6“-Auslage<br />

stellen, unterschieden.<br />

Rahmen und Gabel sind für<br />

Julian Pfeiffer von BH Bikes die<br />

wichtigsten Komponenten am Gravel.<br />

Grundlegende Eigenschaften<br />

wie Geometrie, Gewicht, Reifenfreiheit<br />

und Co. entscheiden sich<br />

schließlich bereits hier. Immer<br />

mehr Gravelbikes kommen serienmäßig<br />

auch mit elektronischen<br />

Schaltgruppen, was für den BH-<br />

Mann nicht nur einen Trend, sondern<br />

einen echten Benefit darstellt.<br />

Unabhängig von der Kategorie<br />

empfiehlt KTMs Thomas Pressl<br />

auch auf solide Laufräder mit qualitativ<br />

hochwertigen Naben, eine<br />

möglichst große Übersetzungsbandbreite,<br />

möglichst wartungsarme<br />

Bremsen (hydraulische Discs) und,<br />

plant man Touren, auch auf diverse<br />

070


Möglichkeiten zur Schutzblech-, Träger- und Packtaschen-Montage<br />

zu achten. Federgabeln und federnde<br />

Hinterbau-Konzepte stehen ebenfalls zur Wahl und<br />

versprechen maximalen Komfort – für jene, die danach<br />

suchen. Dem Durchschnitt werden aber voluminöse<br />

Reifen mit niedrigem Luftdruck sowie eventuell<br />

flexende Rahmenkonstruktionen genügen.<br />

Haupt-Merkmale der Allrounder ...<br />

Bei oben angesprochener Ausprägung der Stärken<br />

zeichnen sich Allrounder durch in der Regel entspannte<br />

Geometrien für viel Laufruhe und eine relativ<br />

aufrechte, langstreckentaugliche Sitzposition aus.<br />

Die Rahmen setzen je nach Budget auf Carbon oder<br />

Aluminium, wer etwas sucht, der findet auch Stahl<br />

oder Titan als Werkstoff. Robustheit geht dabei über<br />

maximale Gewichtseinsparung, die Reifenfreiheit<br />

liegt meist zwischen 42 und 47 mm in 700c. Soll das<br />

Bike viel in sehr grobem Gelände bewegt werden,<br />

kann es sich lohnen, hier nach noch mehr Reserven<br />

zu suchen, teils bieten Hersteller auch die Möglichkeit,<br />

MTB-Bereifung in bis zu 29 x 2,4“ zu montieren.<br />

Die Möglichkeit auf 650b- oder 27,5“-Laufräder bieten<br />

ebenso einige Hersteller, es bleibt aber eine Nische.<br />

Am Gros der Allrounder drehen sich wohl 700 x<br />

42- bis 45-mm-Pneus. Steht das Pendeln im Fokus,<br />

gibt es auch Modelle mit serienmäßiger Beleuchtung<br />

und Fendern, fürs Bikepacking eignet sich in der Regel<br />

jedes Gravel, solche mit vielen Ösen für diverse<br />

Transportlösungen und hohem maximalen Systemgewicht<br />

eignen sich hier aber ganz besonders.<br />

... und der Race-Gravelbikes<br />

Racer zeichnen sich durch aggressivere, ans Rennrad<br />

angelehnte Geometrien mit mehr Agilität aus.<br />

Grob umrissen verschmelzen hier die Attribute eines<br />

leichtfüßigen Rennrads mit jenen eines Gravels. Carbon<br />

ist das Rahmenmaterial der Wahl, da das Gewicht<br />

in der Regel im Fokus steht, auch aerodynamische<br />

Attribute finden sich an vielen Rädern. Laufräder<br />

sollen möglichst leicht sein, die Rahmen sollten<br />

aber dennoch genügend Freiheit für Reifen bis zumindest<br />

42 mm bieten. Je nach Untergrund werden<br />

in der Regel aber 35- bis 40-mm-Reifen, betrieben<br />

mit niedrigem Luftdruck, empfohlen.<br />

Neben echten Race-Gravels wie dem BMC Kaius<br />

rücken auch ans Querfeldeinrad angelehnte Varianten<br />

sowie Anyroad-Bikes in die engere Auswahl von Gravel-Racern.<br />

Hier setzt oft die Reifenfreiheit Grenzen.<br />

Versteht man sich eher als sportiver Racer denn abenteuerlicher<br />

Entdecker und setzt entsprechende Erwartungen<br />

in sein Gravel, sind Race-Varianten gegenüber<br />

Allroundern vermutlich vorzuziehen.


PRODUKT<br />

Gravelbikes<br />

Top 6 Gravel Adventure<br />

FOCUS Atlas 8.0<br />

die Kombination aus längerem Reach und kurzem Vorbau verleiht<br />

dem Rad ein enorm geschmeidiges Fahrverhalten der Rahmen<br />

bietet zahlreiche Anschraubpunkte für Taschen Lenker-, Sattelund<br />

Rahmen-Tasche lassen sich einfach anbringen<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 9,1 kg<br />

PREIS (UVP): € 5499,–<br />

www.focus-bikes.com<br />

CENTURION Crossfire Gravel 4000<br />

perfekt für Gravel-Abenteuer, Pendeln oder Radreisen für jeden<br />

Anspruch der ideale Begleiter – ob in der puristischen Version oder<br />

als vollausgestattetes EQ-Modell<br />

RAHMEN: Alu (Gabel Carbon) | GEWICHT: 9,78 kg (M/L)<br />

PREIS (UVP): € 2399,–<br />

www.centurion.de<br />

TREK Checkpoint SL5<br />

leichtes Carbon-Gravelbike bietet dank stoßabsorbierender<br />

IsoSpeed-Technologie jede Menge Komfort, basiert auf einer progressiven<br />

Geometrie kommt mit internem Staufach und zahlreichen<br />

Befestigungsmöglichkeiten für Zubehör<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 9,65 kg (RH 56)<br />

PREIS (UVP): € 3699,–<br />

www.trekbikes.com<br />

SPECIALIZED S-Works Diverge STR Expert<br />

Gravelbike der nächsten Generation dank innovativer Federungstechnologie,<br />

die den Rider, nicht das Bike federt, mehr Strecke,<br />

mehr Speed – und das mit weniger Ermüdung über Stock und Stein<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 8,88 kg (Gr. 56)<br />

PREIS (UVP): € 14.000,–<br />

www.specialized.com<br />

CONWAY GRV 10.0<br />

einsetzbar als Winter-Trainingsrad, um Cyclocross-Rennen zu<br />

fahren oder für Langstrecken-Bikepacking-Touren im Sommer<br />

die nun tieferen Sitzstreben sorgen für etwas mehr Flexibilität und<br />

Dämpfung und das ganz ohne Steifigkeitseinbußen im Antritt<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 9,3 kg<br />

PREIS (UVP): € 2999,–<br />

www.conway-bikes.com<br />

RADON Regard 10<br />

sauber verarbeiteter Aluminium Rahmen Carbon Gabel<br />

problemlos können Schutzbleche, Gepäckträger und Lichtanlage<br />

nachgerüstet werden Shimano GRX RX820 Ausstattung<br />

RAHMEN: Alu | GEWICHT: 9,7 kg<br />

PREIS (UVP): € 1999,–<br />

www.radon-bikes.de<br />

FOTOS: Hersteller<br />

072


KTM X-Strada Master<br />

der von Grund auf neu entwickelte Premium Carbon-Rahmen<br />

besticht durch sein cleanes Design, befindet sich am neuesten<br />

Stand der Technik wie alle drei Strada Carbon-Modelle sportlich<br />

ausgelegt und trägt echte Race-Gene in sich<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 8,6 kg<br />

PREIS (UVP): € 4299,–<br />

www.ktm-bikes.at<br />

Top 6 Gravel Performance<br />

BH GravelX<br />

6<br />

schnelles, sportlichorientiertes, aber zugleich auch sehr komfortables<br />

Gravelbike moderne Geometrie und durchdachte Features<br />

das SRS-Antivibrationssystem sorgt für gute Dämpfung von<br />

Vibrationen und beugt so Ermüdung vor<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 8,7 kg (M)<br />

PREIS (UVP): € 4399,–<br />

www.bhbikes.com<br />

BIKE<br />

ROSE BIKES Backroad FF Force AXS XPLR<br />

Aerodynamik und Komfort standen bei der Entwicklung an<br />

erster Stelle sportliche Race-Geometrie aerodynamische und<br />

gewichtsoptimierte Rohrprofile<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: ab ca. 8 kg<br />

PREIS (UVP): ab € 4999,–<br />

www.rosebikes.de<br />

MERIDA Scultura Endurance GR 8000<br />

basiert auf dem CF3 Carbon-Rahmen des preisgekrönten Scultura<br />

Endurance Rennrads 35 mm breite Gravel-Reifen von Continental<br />

und ein Lenker mit Flare sorgen für noch mehr Kontrolle<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 8,58 kg (M)<br />

PREIS (UVP): € 5799,–<br />

www.merida-bikes.com<br />

SIMPLON Insissio Gravel<br />

Smart Headset: integrierte Kabelführung durch den Steuersatz<br />

Raptor-Dropout: erhöhter Komfort an der Gabel bei Fahrbahnunebenheiten<br />

hohe Lenkpräzision und ausgewogenes Handling<br />

dank hoher Rahmensteifigkeit per Konfigurator individualisierbar<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: ab 8 kg<br />

PREIS (UVP): ab € 4199,–<br />

www.simplon.com<br />

SCOTT Addict Gravel 10<br />

enorm vielseitiges Gravel: schnell auf Asphalt, komfortabel in<br />

rauem Gelände und kontrolliertes Handling auf holprigen Trails<br />

geeignet für eine Reifenbreite von bis zu 45 mm<br />

RAHMEN: Carbon | GEWICHT: 8,43 kg<br />

PREIS (UVP): € 6599,–<br />

www.scott-sports.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

073


AMP<br />

Das Angebot:<br />

4 Tage/3 Nächte im<br />

4*-Hotel, Verpflegung<br />

mit hochwertiger Halbpension,<br />

Guiding,<br />

SPA-Wellness angebot<br />

€ 570,– im DZ*<br />

€ 720,– im EZ*<br />

UNTERKUNFT<br />

Das Seehotel Hubertushof,<br />

4-Sterne-Hotel in Velden<br />

am Wörthersee.<br />

Infos: www.seehotelhubertushof.com<br />

FOTOS: Region Wörthersee-Rosental Tourismus GmbH, Chris<br />

Perkles, Seehotel Hubertushof<br />

074


Die Region Wörthersee-Rosental, der Hubertushof und <strong>SPORTaktiv</strong> laden ein<br />

Gravelcamp am<br />

Wörthersee<br />

Intensive (Natur-)Erlebnisse auf<br />

zwei Rädern, packende Geschichten<br />

zu vergessenen „Lost<br />

Places“, spektakuläre Fotomotive,<br />

erstklassige Kulinarik und viel<br />

Gemütlichkeit auf drei Etappen<br />

zwischen der Region Wörthersee-<br />

Rosental und den südlichen Nachbarn<br />

Italien und Slowenien – gemeinsam<br />

mit der Tourismusregion<br />

Wörthersee-Rosental und dem Seeund<br />

Radhotel Hubertushof organisiert<br />

<strong>SPORTaktiv</strong> Anfang Juni <strong>2024</strong><br />

ein einmaliges Premium- Gravelbike<br />

camp mit Genussfaktor. Herzlich<br />

willkommen sind dabei nicht<br />

nur bereits aktive Gravelbiker, sondern<br />

auch all jene, die den Trendsport<br />

auf zwei Rädern einmal ausprobieren<br />

möchten. Gegen Aufpreis<br />

stehen Leih-Gravelbikes für alle<br />

drei Tage bereit.<br />

Los geht’s am Donnerstag,<br />

dem 6. Juni <strong>2024</strong>, mit<br />

einer Begrüßung durch<br />

SPORT aktiv und die Guides<br />

für die kommenden Tage<br />

samt gemütlichem Kennenlernen.<br />

Gastgeber ist das 4*<br />

Seehotel Hubertushof in Velden direkt<br />

am Wörthersee. Das edle Boutiquehotel<br />

glänzt mit hochwertiger<br />

Kulinarik, einem rad affinen Chef<br />

sowie Radfreundlichkeit in allen<br />

Facetten. Entlang der drei Gravel-<br />

Etappen mit je rund 50 bis 60 km<br />

im Zentralraum Kärnten entdecken<br />

wir atemberaubende Panoramen,<br />

zahlreiche „Lost Places“ sowie<br />

landschaftliche und kulinarische<br />

Geheimtipps der Region. Konkret<br />

sind folgende Touren inklusive dem<br />

Entdecken von Lost Places geplant:<br />

Hier geht’s zur<br />

Anmeldung<br />

original UCI Wörthersee Gravel<br />

Race Etappe, der Ossiacher Kammritt<br />

im Norden sowie eine grenzüberschreitende<br />

Tour nach Tarvis/<br />

Italien und Kranjska Gora/Slowenien.<br />

Für einen köstlichen Espresso<br />

und eine Cremeschnitte ist also gesorgt!<br />

Auch ein legendäres Fotoshooting<br />

bei einem der Lost Places<br />

durch einen Profifotografen<br />

steht auf der Agenda.<br />

Das Guiding übernehmen<br />

der „Local“ Jörg Moser,<br />

der jeden Gravelstein kennt,<br />

und der international bekannte<br />

Ultradistanz- Cyclist<br />

Max Riese, der an einem<br />

Abend auch einen Multimediavortrag<br />

zum Thema Bikepacking hält.<br />

Lust auf Gravel-Genuss? Dann<br />

sichere dir jetzt einen der nur 20<br />

Plätze für unser Gravelcamp!<br />

ANMELDUNG<br />

Seehotel Hubertushof<br />

Kennwort „<strong>SPORTaktiv</strong> Gravelbikecamp“<br />

Europaplatz 1<br />

9220 Velden am Wörthersee/Österreich<br />

E-Mail: office@seehotelhubertushof.com<br />

T. +43-4274-2676<br />

www.seehotelhubertushof.com<br />

FOTO: iStock<br />

Premium Genuss<br />

Gravelbike-Camp<br />

TERMIN<br />

6. bis 9. Juni <strong>2024</strong><br />

PROGRAMM<br />

Donnerstag, 6. Juni<br />

• 17.00: Begrüßung durch <strong>SPORTaktiv</strong><br />

und die Guides<br />

• 19.00: 5-Gänge-Abendessen<br />

Freitag, 7. Juni<br />

• 09.00: Etappe 1: UCI Wörthersee<br />

Gravel Race Etappe<br />

• 19.00: 5-Gänge-Abendessen<br />

• Multimediavortrag „Bikepacking“<br />

durch Guide Max Riese<br />

Samstag, 8. Juni<br />

• 09.00: Zugtransfer nach Tarvis/Italien<br />

• 10.00: Etappe 2: Alpen Adria von ITA<br />

über SLO nach Velden<br />

• 19.00: 5-Gänge-Abendessen<br />

Sonntag, 9. Juni<br />

• 09.00: Etappe 3: Ossiacher Tauern<br />

Kammritt<br />

TEILNEHMER UND ZIELGRUPPE<br />

• aktive Gravelbiker mit eigenem Bike und<br />

auch Interessierte mit guter Kondition<br />

• auf maximal 20 Personen beschränkt<br />

OPTIONAL<br />

• gegen Aufpreis stehen Leih-Gravelbikes<br />

zur Verfügung<br />

GOODIES<br />

• ABUS Powerdome ACE inkl. Race Cap<br />

im Wert von € 150,–<br />

• Peeroton-Sportnahrungspaket<br />

LEISTUNGEN UND PREIS<br />

• 3 ÜN mit Halbpension<br />

• 3 Gravelbiketouren inkl. Guiding<br />

• Preis p. P. im DZ: € 570,–*<br />

• Preis p. P. im EZ: € 720,–*<br />

Symbolbild<br />

*exkl. Ortstaxe € 2,70 p.. P./Nacht<br />

PARTNER


PRODUKT Bikepacking-Taschen<br />

TASCHEN PACKEN.<br />

Mit den richtigen Packtaschen<br />

mutiert auch das<br />

sportliche Gravel zum<br />

Lastesel.<br />

076


BIKE<br />

Asketen auf Tour<br />

FOTO: Specialized<br />

Bikepacking führt das klassische Touring mit einer<br />

gesunden Portion Minimalismus in die Herzen der<br />

Gravel-Community. Wir haben uns rund um das<br />

Thema für euch schlaugemacht. von Lukas Schnitzer<br />

W<br />

as dem geneigten<br />

Defender-<br />

Fahrer selbst im<br />

urbanen Ampel-Dschungel<br />

das Dachzelt, die Sandbleche und<br />

der Reservekanister, sind dem geneigten<br />

Graveler seine Taschen.<br />

Diverse Ösen und Montagemöglichkeiten<br />

moderner Gravelbikes und<br />

die vielen verfügbaren Taschenlösungen<br />

verleiten dazu, den abenteuerlustigen<br />

Gesellen mit der einen<br />

oder anderen Tasche – und wenn sie<br />

nur als kleine Gepäckrolle am Lenker<br />

baumelt – noch mehr „Ernsthaftigkeit“<br />

zu verpassen. Ähnlich wie<br />

am Defender haben diese im richtigen<br />

Setting – nämlich auf großen<br />

Touren oder tagesfüllenden Abenteuern<br />

– großen Nutzen.<br />

Anders als die schweren Adventure-Devotionalien<br />

am hippen<br />

Geländewagen lassen sie sich aber<br />

auch schnell und flexibel an das gerade<br />

anstehende Abenteuer adaptieren.<br />

„Vollausstattung“ für die<br />

große Radreise; kompakter Stauraum<br />

für den Weg ins Office oder<br />

den flotten Overnighter; oder Minimalismuslösung<br />

für Jacke oder<br />

Snacks auf der kurzen Alltagsflucht:<br />

Alle Varianten sind schnell<br />

montiert oder abgenommen. Für<br />

Bikepacking im Gravel-Stil reichen<br />

je nach Transportbedarf Satteltaschen<br />

mit großem Volumen, Rahmen-,<br />

Oberrohr und Lenkertasche,<br />

eventuell noch Lösungen für die<br />

Gabel aus. Wir haben uns bei<br />

Mathias Weber, Brandmanager für<br />

Shimanos Zubehörsortiment „PRO“<br />

und Annamaria Eschwey, Category<br />

Lead Equipment bei Specialized<br />

Germany, rund um das Thema Bikepacking<br />

für euch schlaugemacht.<br />

Definition Bikepacking<br />

Beim Bikepacking, so erklärt es Annamaria<br />

Eschwey, „geht es darum,<br />

mit dem Bike unterwegs zu sein und<br />

viel von dem, was man unterwegs<br />

benötigt – bis hin zur Übernachtungsausrüstung<br />

– selbst zu transportieren.“<br />

Klingt jetzt wie das, was<br />

auch schon meine Großeltern mit ihren<br />

Trekkingrädern auf Radtour<br />

gern gemacht haben, mag sich jetzt<br />

mancher denken. Und liegt damit im<br />

Grunde nicht falsch. Und dennoch<br />

ist beim modernen Bikepacking vieles<br />

anders. Mathias Weber grenzt<br />

die beiden Spielarten des Radreisens<br />

voneinander ab: „Unter traditionellem<br />

Touring versteht man eine<br />

breite Palette von komfortablen Wochenendfahrten<br />

bis hin zu Reisen,<br />

die gern mal mehrere Tage, Wochen<br />

oder sogar Monate dauern können.<br />

Der Fokus liegt dabei auf dem Erkunden<br />

von neuen Orten und Landschaften,<br />

eventuell sogar neuen Kulturen.<br />

Da überwiegend auf befestigten<br />

Straßen und Radwegen gefahren<br />

Minimalismus trifft<br />

Radreise: So lässt<br />

sich die Definition<br />

von Bikepacking<br />

grob zusammenfassen.<br />

wird, setzt man dort auf Gepäckträger<br />

mit großen Packtaschen und<br />

komfortabler Ausrüstung, um viel<br />

Gepäck transportieren zu können<br />

und eine möglichst angenehme<br />

Fahrt zu erleben. Beim modernen<br />

minimalistischen Bikepacking versucht<br />

man hingegen mit weniger<br />

Gepäck und Ressourcen auszukommen<br />

und legt den Fokus auf ein immer<br />

noch einfach manövrierfähiges<br />

Bike, um auch abseits von Straßen<br />

gut voranzukommen.“<br />

Das eine, um hier einen Vergleich<br />

zum motorisierten Campen zu<br />

ziehen, ist also das bequeme Wohnmobil<br />

– das andere der kleine wendige<br />

Offroader mit Dachzelt. Man<br />

muss aber nicht zwangsläufig ein<br />

Gravelbike fahren, um minimalistisch<br />

„bikezupacken“. Auch mit<br />

Rennrad und Mountainbike lässt es<br />

sich asketisch auf Tour gehen.<br />

Neue Taschenlösungen<br />

Will man ein wendiges und agiles<br />

Bike ohne ausufernde Taschenflut<br />

und aufwendige Träger, warum dann<br />

nicht einfach mit Rucksack auf Tour,<br />

so wie es auch von Mountainbikern<br />

auf Transalp gern gemacht wird? Besonders<br />

offensichtliche Antwort auf<br />

diese Frage ist für Annamaria<br />

Eschwey jene des Schwitzens. Denn<br />

„ohne Rucksack schwitzt man deutlich<br />

weniger am Rücken“. Zudem, so<br />

ihre Erfahrung, wird auch die Sitzfläche<br />

nicht mit zusätzlichem Gewicht<br />

belastet, was gerade bei längeren<br />

Touren Sitzproblemen, die dann<br />

schnell zum entscheidenden Faktor<br />

werden können, vorbeugen kann.<br />

Entscheidend ist es dabei allerdings,<br />

das Gewicht geschickt am Bike zu<br />

verteilen, dann ließen sich „auch mit<br />

einigen Kilogramm mehr Gepäck die<br />

Vorteile der speziellen Geometrie<br />

und des Fahrverhaltens unserer<br />

Specialized-Gravelbikes uneingeschränkt<br />

genießen“, erklärt Eschwey.<br />

077


PRODUKT Bikepacking-Taschen<br />

Smart kombiniert bleibt<br />

der Schwerpunkt der<br />

Taschen zentral.<br />

Je nach Menge der zu transportierenden<br />

Ausrüstung können natürlich<br />

auch heute noch Gepäckträger<br />

und Packtaschen sinnvoll sein. Viele<br />

Fahrer (mit leichter, kompakter<br />

Ausrüstung) kommen aber mit modernen<br />

Bikepacking-Taschen am<br />

Rahmen, Lenker und unter dem Sattel<br />

besser zurecht. „Eine gute Gewichtsverteilung<br />

im Sinne des optimalen<br />

Fahrverhaltens, eine klare<br />

Aufteilung des Gepäcks und schneller<br />

Zugriff auf die Ausrüstung sind<br />

klare Vorteile unserer Bikepacking-Lösungen“,<br />

bricht Eschwey<br />

die Lanze für den Minimalismus.<br />

Die Specialized-Taschen sind übrigens<br />

gemeinsam mit Fjällräven entwickelt<br />

worden.<br />

Gängige Varianten<br />

Auch bei PRO hat man in der Produktlinie<br />

„Discover“ eine Vielzahl<br />

an Taschenlösungen speziell für die<br />

Bedürfnisse beim Bikepacking im<br />

Programm. Leichte, wasserdichte<br />

Materialien, verschweißte Nähte<br />

und eine robuste Konstruktion gehören<br />

hier zum guten Ton. Die gängigsten<br />

Taschentypen hat Mathias<br />

Weber für uns übersichtlich zusammengefasst:<br />

Rahmentaschen werden im Inneren<br />

des Rahmens befestigt und<br />

nutzen den Freiraum im Rahmendreieck<br />

aus. Sie bieten Platz für<br />

schwere Gegenstände und helfen<br />

dabei, das Gewicht nah am Schwerpunkt<br />

des Fahrrads zu halten, was<br />

die Stabilität verbessert. Die Stauraumwunder<br />

gibt es in unterschiedlichen<br />

Größen.<br />

Lenkertaschen werden am Lenker<br />

befestigt, bieten Platz für Gegenstände<br />

wie Snacks, Karten,<br />

GPS-Geräte und Kameras, die unterwegs<br />

häufig benötigt werden.<br />

Satteltaschen, so Weber, gibt es<br />

in verschiedenen Ausführungen und<br />

Größen. Kleine Varianten unter dem<br />

Sattel bieten Platz für Ersatzschlauch,<br />

Werkzeug und Zubehör.<br />

FOTO: Shimano PRO<br />

Größere Ausführungen, die weit<br />

hinter den Sattel reichen, nehmen<br />

auch größere Gegenstände wie<br />

Schlafsäcke und Daunenjacken auf<br />

und sind die richtige Wahl für Abenteuer,<br />

auf denen mehr Stauraum benötigt<br />

wird.<br />

Top-Tube-Bags sitzen am Oberrohr<br />

des Rahmens, sind ideal für<br />

kleine Gegenstände wie Handy,<br />

Schlüssel oder Snacks, ermöglichen<br />

auch einen Zugriff während der<br />

Fahrt.<br />

Dazu gibt es weitere Varianten<br />

und Erweiterungen – die genannten<br />

Lösungen sind jedoch mit die gängigsten.<br />

Rechts finden sich auch direkt<br />

einige Top-Produkte zur Inspiration<br />

für euer nächstes Abenteuer.<br />

Aufbruch ins<br />

Gravel-Mekka<br />

Auf Schotter und kleinen Straßen<br />

zwischen Bergen und Tälern radeln<br />

– „Gravel.Tirol“ lädt dazu ein.<br />

Von sanften Hügeln bis zu anspruchsvollen<br />

Bergpfaden:<br />

„Gravel.Tirol“ bietet für jeden<br />

Gravelbiker und alle Könnerstufen<br />

das passende Terrain. 18<br />

Routen mit über 1000 Streckenkilometern<br />

und 22.000 Höhenmetern, in<br />

unberührter Natur und mit herrlichen<br />

Ausblicken, stehen in den vier<br />

Tiroler Regionen zur Verfügung:<br />

Lechtal, Naturparkregion Reutte,<br />

Tannheimer Tal und Tiroler Zugspitz<br />

Arena. Zum Übernachten warten<br />

58 ausgesuchte Unterkunftspartner<br />

entlang der Gravel.Tirol-<br />

Strecken.<br />

Neben viel Abwechslung und<br />

Natur pur, finden Gravelurlauber in<br />

der gesamten Gravel.Tirol-Region<br />

eine lokale Community mit Guides<br />

und Experten vor. Auf den Strecken<br />

lassen sich zum Beispiel die Zugspitze<br />

mit ihrem mächtigen Felsmassiv,<br />

einer der letzten Wildflüsse<br />

Europas, der Lech, oder aber einer<br />

der größten Tiroler Seen, der Plan-<br />

see, entdecken. Also: Komm und<br />

sammle unvergessliche Gravelbikemomente<br />

auf feinstem<br />

Schotter!<br />

Mehr Infos auf:<br />

www.gravel.tirol<br />

FOTO: Gravel Tirol<br />

078


Top 6 Bikepacking-Taschen<br />

VAUDE Trailfront Fahrrad Lenkertasche<br />

kompakte Lenkertasche mit 6 l Volumen • wasserdicht verschweißt,<br />

mit praktischer Kordelspinne • stabil über Klettverbindungen<br />

am Lenker zu befestigen • wasserdichter Packsack mit Wickelverschluss<br />

• aus überwiegend recycelten Materialien hergestellt<br />

• perfekt in Kombination mit der Bikepacking-Satteltasche<br />

PREIS (UVP): € 80,– | www.vaude.com<br />

ORTLIEB Seat-Pack QR Satteltasche<br />

dank des einzigartigen Seat-Lock Befestigungssystems schnell und<br />

stabil montiert und ebenso zügig wieder demontiert die Adapterschelle<br />

ermöglicht auch die Verwendung von absenkbaren Sattelstützen<br />

Montage über Hebel am Sattelgestell und über haftstarken<br />

Klettverschluss<br />

Ventil mit Griffschlaufe<br />

zur Komprimierung<br />

des Packvolumens<br />

elastische Kordel auf<br />

der Außenseite, um<br />

Ausrüstung zu fixieren<br />

PREIS (UVP):<br />

€ 174,99<br />

www.ortlieb.com<br />

6BIKE<br />

EVOC Handlebar Pack BOA WP 9<br />

schneller, beidseitiger Zugriff auf die Ausrüstung<br />

• anpassbares Volumen dank einrollbarer Taschenöffnungen<br />

• BOA® Fit System für einfaches Anbringen und Lösen<br />

• reflektierender Logo-Druck für erhöhte Sichtbarkeit<br />

• wasserdichtes, schmutzabweisendes und abriebfestes Material mit<br />

verschweißten Nähten<br />

• elastische Kordeln auf der<br />

Außenseite zur Befestigung<br />

von zusätzlicher<br />

Ausrüstung<br />

PREIS (UVP):<br />

€ 160,–<br />

www.evocsports.com<br />

SPECIALIZED/FJÄLLRÄVEN Handlebar Rolltop Bag<br />

die verstellbaren Riemen des Lenkergepäckträgers sorgen für<br />

extrasicheren Halt die große Tasche ist bemerkenswert geräumig<br />

strapazierfähiges, leichtes und wasserdichtes Ripstop hält die<br />

Ausrüstung trocken und die breite Rolltop-Öffnung erleichtert<br />

den Zugang zu den wichtigsten Gegenständen<br />

PREIS (UVP): € 120,– | www.specialized.com<br />

PRO Discover Rahmentasche<br />

wasserdichte Rahmentasche für Bikepacking-Touren<br />

• geschützte Reißverschlüsse • 5,5 l Fassungsvermögen<br />

• einstellbare Klettriemen für optimale Befestigung in<br />

verschiedenen Rahmengrößen<br />

PREIS (UVP): € 62,95 | www.pro-bikegear.com<br />

BONTRAGER Adventure Lenkertasche<br />

robuste, leicht zu befestigende Lenkertasche mit Platz für die<br />

wichtigsten Utensilien sowie eine optionale Trinkblase sichere<br />

und trockene Aufbewahrung dank Rollverschluss mit Schnalle und<br />

wasserbeständiger Konstruktion zwei Nylonriemen für den Lenker<br />

und ein weiterer für den Vorbau für eine sichere Befestigung<br />

PREIS (UVP): € 109,– | www.trekbikes.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

079


Kommt Urlaubszeit, kommt Rad<br />

Sechs Entdeckertouren im ganzen Land? Nein, in Niederösterreich hat man<br />

nicht das Radeln neu erfunden. Aber man weiß, dass es erst dann gut ist, wenn<br />

der Weg stimmt und man es mit anderen schönen Dingen kombiniert.<br />

D<br />

er kühle Fahrtwind<br />

im Haar. Die Schönheit<br />

der vorbeiziehenden<br />

Landschaft. Nur<br />

das eigene Schnaufen<br />

stört die grenzenlose Idylle. Klingt<br />

verführerisch? Dann ab in den Sattel<br />

und auf nach Niederösterreich,<br />

wo sechs fein kuratierte Rad-Entdeckertouren<br />

auf dich warten. Ein<br />

kleines, feines Hotel, ein verstecktes<br />

Wirtshausjuwel, ein unentdecktes<br />

Kleinod.<br />

Sechs Lieblingsplätze<br />

Starten wir unsere Reise zu den<br />

Lieblingsplätzen Niederösterreichs<br />

am Ybbstal- und Erlauftalradweg.<br />

Dort sorgen kühle Flüsse, wilde Bäche<br />

und malerische Badeseen für<br />

erfrischende Zwischenstopps. Eine<br />

einzigartige Tour, die durch unberührte<br />

Natur und vorbei an echten<br />

Kraftplätzen führt. Geschlafen wird<br />

in kleinen, feinen Hotels, gegessen<br />

in urigen Wirtshäusern. Radlerherz,<br />

was willst du mehr? Ist die Antwort<br />

auf diese Frage: Action? Dann sind<br />

die Wexl Trails das ideale Ziel.<br />

Wer bei den Begriffen Flow<br />

Trails, Jumplines oder Downhill<br />

nicht fragend die Stirn runzelt, ist<br />

hier perfekt aufgehoben. Adrenalin,<br />

Action und Freiheit werden hier<br />

großgeschrieben. Doch nicht nur<br />

beim Heizen über die abenteuerlichen<br />

Downhill-Strecken kann man<br />

echte Grenzerfahrungen sammeln.<br />

Denn der „Iron Curtain Trail“<br />

trainiert nicht nur die Kondition,<br />

080


NIEDERÖSTERREICH<br />

Schon gewusst?<br />

Skistar Felix<br />

Neureuther ist mit<br />

dem Rad unterwegs<br />

in Niederösterreich.<br />

Mehr dazu hier:<br />

Die sechs<br />

Entdeckertouren<br />

auf einen Blick<br />

Energie tanken. Von<br />

Kunst und Kultur inspiriert<br />

werden. Geschichte<br />

hautnah erleben. Adrenalin<br />

ausschütten: In<br />

Niederösterreich gibt es<br />

viel zu entdecken.<br />

Alle Wege führen zum Wasser:<br />

Flüsse, Bäche, Badeseen – im Mostviertel<br />

radelt man am Ybbstal- und<br />

Erlauftalradweg entlang und fühlt<br />

sich so wohl wie ein Fisch im Wasser.<br />

... uuund Action:<br />

Lust auf Berge, Freiheitsgefühle und<br />

Adrenalinkicks? Dann rein in die<br />

Montur, rauf aufs Bike und ab auf die<br />

Wexl Trails in den Wiener Alpen.<br />

Grenzwertig, dieses Radfahren:<br />

Der Iron Curtain Trail im Waldviertel<br />

entlang des ehemaligen Eisernen<br />

Vorhangs ist der perfekte Storyteller<br />

– und dabei auch noch Radweg.<br />

Musenküsse im Wienerwald:<br />

Eine Inspiration nach der anderen<br />

gibt es für kunst- und kulturaffine<br />

Radler:innen auf der „Klöster Kaiser<br />

Künstler Tour“ im Wienerwald.<br />

Kellergassen-Liebe:<br />

Oft kommt es nicht vor, dass man<br />

Kulturgut „durchradeln“ kann. Die<br />

Sternfahrten rund um Retz und seine<br />

Kellergassen sind da die Ausnahme.<br />

FOTOS: Josef Wittibschlager; Franziska Consolati; wexltrails; Stefan Mayerhofer<br />

sondern auch das Geschichtsverständnis.<br />

Vorbei an alten Panzerstraßen,<br />

Grenzzäunen und Bunkern,<br />

erlebt man am Rad die Überreste<br />

des Eisernen Vorhangs.<br />

Wo einst der Adel in seinen<br />

Schlössern wohnte, führt die „Klöster<br />

Kaiser Künstler Tour“ im Wienerwald<br />

von einem Kunst- und Kulturhighlight<br />

zum nächsten. Falls einem<br />

bei all den Diskussionen über<br />

Kunst und Kultur die Kehle langsam<br />

trocken wird, legt man am besten<br />

noch ein paar Extratage auf<br />

dem Rad drauf und gesellt sich zu<br />

den Gassenbesten der Kellergassen.<br />

Rund um Retz wohnt der Wein<br />

in kleinen, idyllischen Häuschen<br />

und wartet auf durstige Radlerkehlen.<br />

Bei aller Euphorie sei nur noch<br />

schnell an das inoffizielle Motto erinnert:<br />

Don’t drink zu viel and bike!<br />

Ganz unter dem Motto: „Einmal<br />

Energie volltanken, bitte“ geht es zu<br />

guter Letzt ans Donauufer. Der<br />

längste und berühmteste Fluss<br />

Österreichs erzeugt Strom, befördert<br />

Menschen und Waren und<br />

bringt Leute weltweit zum Walzertanzen.<br />

Genauso vielseitig wie die<br />

Donau selbst ist auch der Donauradweg.<br />

Mit Plätzen zum Energietanken,<br />

unvergesslichen Begegnungen<br />

und Erlebnissen, die das Herz im<br />

Dreivierteltakt schlagen lassen ...<br />

Weitere Infos unter:<br />

niederoesterreich.at/entdeckertouren-rad<br />

Volle Kraft voraus:<br />

Die Donau ist ein Powerstrom: Ihr<br />

Wasser erzeugt eine gewaltige<br />

Menge Energie, wer am Donauradweg<br />

entlangradelt, lernt seine<br />

Lebensgeister kennen.<br />

Guide<br />

zum<br />

Gratis-<br />

Download<br />

081


PRODUKT Gravel-Bekleidung<br />

Der Stoff, aus dem<br />

Gravelträume sind<br />

Gravel-Bikebekleidung unterscheidet sich nicht nur<br />

optisch von der für andere Raddisziplinen. Ein Blick<br />

auf einige feine Unterschiede.<br />

von Michael Forster<br />

S<br />

tarten wir dennoch mit der<br />

Optik: Naturverbundenheit<br />

lässt sich schon im Design<br />

wiedererkennen, wie Stefan<br />

Gögele von Löffler erörtert: „Die<br />

schlichten Gravel-Designs sind inspiriert<br />

von der natürlichen Umgebung.“<br />

Ähnlich sieht man das bei<br />

Endura, wie Marc Podesta erklärt:<br />

„Die Erdtöne unserer Produkte integrieren<br />

sich perfekt in Wald, Wiesen<br />

und Waldboden. Für alle, die es farbiger<br />

mögen, bieten wir auch diverse<br />

Teile in der Farbe Paprika an.“<br />

Die Freiheit am Gravelrad kann<br />

aber auch eine Herausforderung für<br />

die Bibs und Trikots werden – in<br />

Form von Ästen, Sträuchern oder<br />

Tragepassagen: „Bei den Tights arbeiten<br />

wir mit einem besonders<br />

kompakten Stoff aus unserer eigenen<br />

Strickerei, der nicht nur für einen<br />

leichten Kompressionseffekt<br />

sorgt, sondern auch eine robustere<br />

Haptik bietet“, sagt der Löffler-Produktmanager.<br />

„Wir verwenden zudem<br />

einen Webstoff für Bike-Shorts,<br />

der wasser- und schmutzabweisend<br />

ist.“ Bei Endura sind die Gravel-Produkte<br />

an die High End-Linie<br />

„MT500“ angelehnt, berichtet Marc<br />

Podesta, „aber packbarer und leichter,<br />

sie bieten noch mehr Stauraum<br />

für lange Tage und helfen auch in<br />

FOTO: Löffler/Moritz Klee<br />

kaltem oder nassem Wetter, die<br />

Freude am Graveln zu behalten.“<br />

Auch ein Thema: Ladegutsicherung.<br />

Beim Ritt über die Schotterpiste<br />

können Smartphone und Co. schnell<br />

dem eigenen Freiheitsdrang folgen.<br />

Bei Löffler hat man die Antwort auf<br />

die Frage nach dem richtigen Verstauen<br />

in Cargo- Bibshorts gefunden:<br />

„Beim Rennradfahren verstaut man<br />

das Smartphone in den Trikottaschen,<br />

beim Mountainbiken häufig<br />

im Rucksack. Anders beim Graveln:<br />

Unsere Cargo-Bikeshorts sind mit<br />

seitlichen Oberschenkel-Taschen<br />

ausgestattet. Die elastischen Einschubtaschen<br />

bieten oft mehr Platz<br />

als die Rückentasche.“<br />

Graveln fürs Klima<br />

Bei langen Touren im Gelände will<br />

auch das (Körper-)Klima stimmen:<br />

„Wir versuchen mit speziellen Material-Mischungen<br />

ein noch langlebigeres,<br />

formstabileres und dennoch<br />

atmungsaktiveres Produkt zu erhalten,<br />

als es unsere Rennradprodukte<br />

bereits sind. Merino oder Primaloft<br />

helfen dabei, Feuchtigkeit nach außen<br />

zu transportieren und gleichzeitig<br />

Wärme zu speichern“, erklärt<br />

Marc Podesta.<br />

Nicht zuletzt spielen für alle<br />

Naturliebhaber Umwelt- und Klima<br />

(schutz)fragen heute eine wichtige<br />

Rolle – folglich auch für die Gravel-Community.<br />

Dieses Bewusstsein<br />

macht vor der Auswahl des Outfits<br />

nicht halt. Darum arbeitet man bei<br />

Endura gegen den Fast-Fashion-<br />

Trend: „Wir versuchen, mit nachhaltigen<br />

Materialien und Imprägnierungen<br />

unsere Produkte langlebig,<br />

aber dennoch recycelbar zu gestalten.“<br />

Außerdem achte man auf Designs,<br />

die länger als eine Saison gefallen.<br />

Auch bei Löffler setzt man<br />

auf Langlebigkeit – und auf kurze<br />

Wege: „Wir produzieren an unserem<br />

Firmensitz in Österreich und arbeiten<br />

ausschließlich mit Produktionspartnern<br />

innerhalb Europas zusammen.<br />

Für den Fall der Fälle bieten<br />

wir einen Reparaturservice.“<br />

082


Top 6 Gravel-Bekleidung<br />

LÖFFLER Bike Jacket<br />

WPM Pocket<br />

minimales Packmaß<br />

• sehr leicht<br />

• wasser- und winddicht<br />

• verschweißte Nähte<br />

• besonders atmungsaktiv<br />

• Zipp-Rückentasche<br />

• Reflektoren<br />

• für Damen und Herren<br />

erhältlich<br />

PREIS (UVP): € 79,99<br />

www.loeffler.at<br />

SCHÖFFEL Shirt Dust + Shorts Path<br />

SHIRT: mit dreiteiliger Rückentasche<br />

höchste Bewegungsfreiheit durch<br />

4-Wege-Stretch • Half-Zip<br />

• dreiteilige Rückentasche mit einer<br />

Sicherheitstasche • Verwendung von<br />

recyceltem Material<br />

SHORTS: enge, elastische Bike Hose<br />

höchste Bewegungsfreiheit durch<br />

4- Wege-Stretch • schnelltrocknend<br />

• strapazierfähig • Belüftungslöcher<br />

durch Lasercut • eine Oberschenkeltasche<br />

mit Reißverschluss<br />

PREIS (UVP): € 99,95<br />

www.schoeffel.com<br />

6BIKE<br />

SPECIALIZED Prime Rennrad Trikot<br />

+ Prime SWAT Bib Short M<br />

TRIKOT: drei Standardtaschen bieten<br />

reichlich Platz ein durchgehender<br />

Reißverschluss an der Vorderseite kann<br />

zur Anpassung der Belüftung genutzt<br />

werden<br />

SHORTS: zusätzliche Netztaschen an den<br />

Oberschenkeln und am unteren Rücken<br />

die plüschigen und elastischen Hosenträger<br />

und das gebürstete Rückendreieck<br />

sorgen für einen guten, angenehmen Sitz<br />

PREIS (UVP): € 140,– | € 180,–<br />

www.specialized.com<br />

SCOTT Gravel Merino Kurzarm-<br />

Trikot + Gravel Hybrid Shorts M<br />

TRIKOT: dank besonders komfortabler<br />

Merinowolle bietet es eine angenehme<br />

Temperaturregulierung und ein trockenes<br />

Tragegefühl 2 seitliche Reißverschlusstaschen<br />

und 3 Rückentaschen<br />

SHORTS: vereinen eine gepolsterte<br />

Trägerhose mit weiten Gravel-Shorts<br />

Style in Casual-Optik mit 4-Wege-<br />

Stretch material Hybrid-Konstruktion<br />

mit Mesh-Hosenträgern sorgt für eine<br />

erstklassige Luftzirkulation und Komfort<br />

PREIS (UVP): € 139,95 | € 149,95<br />

www.scott.sports.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

VAUDE Kuro T-Shirt II + Kuro Bib<br />

Tights II Fahrrad Trägerhose Herren<br />

SHIRT: multifunktionales T-Shirt für<br />

Gravel-Biker hochwertiges Polyestergarn<br />

aus recycelten PET-Flaschen<br />

leicht, atmungsaktiv und schnelltrocknend<br />

integrierte Taschen<br />

SHORTS: technische Bike-Trägerhose fürs<br />

Graveln neu entwickeltes X-Pad Sitzpolster<br />

für sportliche Touren und Trails<br />

stoßabsorbierende 4-Lagen-<br />

Konstruktion, 15 mm dick abriebfest,<br />

elastisch und atmungsaktiv aus recycelten<br />

Materialien in Europa hergestellt<br />

PREIS (UVP): € 60,– | € 150,–<br />

www.vaude.com<br />

ENDURA GV500 Jacke<br />

wasserdichtes, äußerst atmungsaktives<br />

3-Lagen-Material mit vollständig<br />

versiegelter Nahtkonstruktion<br />

PFC-freies, langlebiges, nicht toxisches,<br />

wasserabweisendes Finish<br />

wasserabweisender Frontreißverschluss<br />

mit Sturmlasche größenverstellbare<br />

Kapuze Brusttasche<br />

mit Reißverschluss dient auch als<br />

Packsack kleines Packmaß, ideal<br />

für mehrtägige Abenteuer<br />

dezente reflektierende Elemente<br />

PREIS (UVP): € 189,99<br />

de.endurasport.com<br />

083


Titan, neu<br />

interpretiert<br />

Bikehersteller Falkenjagd<br />

bringt mit dem Aristos R<br />

Gravel den Werkstoff<br />

Titan in eigener<br />

Formensprache<br />

ins 21. Jahrhundert.<br />

Das Geheimnis dahinter<br />

ist 3D-Druck.<br />

T<br />

raditionelle Handwerkskunst<br />

trifft auf<br />

innovative Fertigungsverfahren<br />

des 21. Jahrhunderts:<br />

Mit dem zukunftweisenden<br />

Aristos interpretiert<br />

Falkenjagd den Werkstoff Titan<br />

auf einzigartige Weise neu. Fließend<br />

in seiner Formensprache und unübertroffen<br />

in der Integration von<br />

Leitungen und Anbauteilen, besticht<br />

das Aristos R Gravel mit einem für<br />

Titan-Bikes bisher ungekannten<br />

Auftritt. Das Geheimnis hinter der<br />

neuen Ästhetik liegt im großzügigen<br />

Einsatz hochmoderner 3D-Drucker.<br />

Dabei profitieren die Rahmen von<br />

der identischen Langlebigkeit des<br />

Werkstoffs Titan wie die Rahmen<br />

aus gezogenen Rohrsätzen. Ebenso<br />

Titan im Carbon-Look?<br />

Moderne 3D-Drucker<br />

machen es möglich.<br />

ANZEIGE / FOTOS: Falkenjagd<br />

084


FALKENJAGD<br />

entspringt der kabelintegrierende<br />

Titan-Vorbau dem 3D-Drucker.<br />

Einzigartige Rahmenkonstruktion<br />

Die Rahmenkonstruktion des Aristos<br />

R bietet nicht nur eine für Titan<br />

typische hohe Vibrationsdämpfung,<br />

sondern sorgt durch die Kabelaufnahme<br />

direkt ins Steuerrohr sowie<br />

den harmonischen Übergang von<br />

Steuerrohr zu Gabel auch für eine<br />

zeitgemäß aufgeräumte Optik. In<br />

Kombination mit dem Vorbau werden<br />

dadurch sämtliche Leitungen<br />

und Züge erst am Ausgang der Kettenstreben<br />

direkt am Schaltwerk<br />

respektive an der Bremssattelaufnahme<br />

sichtbar. Ein Integrationsgrad,<br />

der sonst eher Carbon zugeschrieben<br />

wird. Bei Bedarf können<br />

FALKENJAGD Aristos R Gravel<br />

RAHMEN: Falkenjagd Titan Gravel 3D<br />

SCHALTUNG: Campagnolo Ekar 1 x 13<br />

BREMSEN: Campagnolo Ekar;<br />

160/160 mm | LAUFRÄDER: Campagnolo<br />

Shamal Carbon Disc<br />

RAHMENGEWICHT: ca. 1690 g (M)<br />

PREIS (UVP): € 8056,–<br />

www.falkenjagd-bikes.de<br />

aber dennoch auch Schutzbleche,<br />

Träger oder Beleuchtung montiert<br />

werden, was den Einsatzbereich<br />

des Bikes enorm ausdehnt.<br />

Feinste Komponenten<br />

In der Regel baut Falkenjagd das<br />

Aristos R rund um eine Campagnolo<br />

Ekar Gruppe auf. Diese überzeugt<br />

mit ihrer großen Bandbreite<br />

von 13 Gängen bei gleichzeitig<br />

feinster Abstufung in den größer<br />

übersetzten Gängen. Perfekt zum<br />

Klettern, aber auch<br />

überzeugend in der<br />

Ebene.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.falkenjagd-bikes.de<br />

3 FRAGEN AN<br />

ANDREAS KIRSCHNER<br />

FALKENJAGD-<br />

FIRMENGRÜNDER<br />

1. Worauf wurde in der<br />

Entwicklung dieses<br />

Modells besonders<br />

Wert gelegt?<br />

Das Falkenjagd Aristos R<br />

Gravel ist ein Rad, das wie<br />

kein anderes Titanrad am<br />

Markt die Integration aller Züge und<br />

Leitungen mit eigenen 3D-gedruckten<br />

Bauteilen umsetzt – ohne dass<br />

dabei die Praktikabilität im Alltag zu<br />

sehr verloren geht. Denn es lässt sich<br />

beispielsweise auch noch der Lenker<br />

demontieren, sodass das Rad perfekt<br />

auf Reisen mitgenommen werden<br />

kann.<br />

2. Wie definiert ihr die<br />

Zielgruppe?<br />

Die Zielgruppe sind natürlich<br />

Kunden, die genau wissen, was sie<br />

wollen. In der Regel hatten diese<br />

schon ein Carbonrad und schätzen<br />

die fließende Formensprache in der<br />

Titan-Version. Es sind aber auch<br />

Menschen, die ein Ausrufezeichen<br />

gegen die Wegwerfgesellschaft und<br />

Wegwerfprodukte setzten wollen.<br />

Denn unsere Titanrahmen sind dafür<br />

gebaut, dass sie an die nächste Generation<br />

übergeben werden können.<br />

3. Was ist bei euch in nächster<br />

Zeit an spannenden Entwicklungen<br />

zu erwarten?<br />

Wir experimentieren gerade mit<br />

Matrix-Konstruktionen. Also<br />

Titan-Kurbeln, die einen Carbon-<br />

Kern aufweisen. Es wird auch einen<br />

neuen Gravel-Titanlenker geben,<br />

der außen in Carbon übergeht. So<br />

kann der Gravel-Lenker perfekte<br />

Dämpfungseigenschaften aufweisen<br />

und ist bei der Vorbau-Klemmung<br />

perfekt gegen zu hohe Drehmomente<br />

– die traditionelle Achillesferse<br />

von Carbon-Lenkern – geschützt.<br />

085


TOURISMUS<br />

Gravel vs. Road<br />

WOHIN DES WEGES?<br />

Graveltour oder Rennradtour,<br />

lautlos über feinsten<br />

Asphalt oder quer über alle<br />

Untergründe? Beides hat<br />

sein Für und Wider.<br />

FOTO: Region Wörthersee/Christian Riedel<br />

086


BIKE<br />

Sein oder<br />

anders sein<br />

Was eine Gravel-Tour zur Gravel-Tour<br />

macht, wo der Unterschied zur Rennrad-<br />

Runde liegt und wer womit glücklich<br />

werden könnte.<br />

von Lukas Schnitzer<br />

087


TOURISMUS<br />

Gravel vs. Road<br />

Mit dem Gravelbike<br />

hat die Welt der<br />

Drop-Bars – für<br />

alle weniger von<br />

Anglizismen beeinflussten<br />

Leser:<br />

Lenker, wie sie auch am Rennrad<br />

verwendet werden – eine neue Spielart<br />

des leichtfüßigen „Übers-Land-<br />

Schwebens“ für sich entdeckt. Wobei,<br />

streng genommen müsste man<br />

es als Wiederentdeckung feiern, war<br />

doch das Rennradfahren in frühen<br />

Jahren mangels breit geteerter Straßen<br />

und hautenger Lycra-Dressen<br />

eigentlich auch schon Gravelbiken.<br />

Bloß wussten die Marketingabteilungen<br />

damals noch nichts davon.<br />

Doch heute machen die Unterschiede<br />

in Geometrie, Reifenbreite und<br />

anderen Details auch unterschiedliche<br />

Tourenprofile möglich. Aber wie<br />

sieht sie nun aus, die Gravel-Tour?<br />

Und was unterscheidet sie von der<br />

Rennradausfahrt?<br />

Wo ein Weg …<br />

Typische Gravel-Touren finden<br />

(möglichst) abseits asphaltierter<br />

Straßen statt, führen oft über<br />

Schotter-, Wald- und Forstwege.<br />

Das Thema Gravel aber auf den<br />

Untergrund zu reduzieren, hält<br />

Christian Riedel vom Wörthersee-Rosental<br />

Tourismus für einen<br />

Fehler: „Faustregel wird sich keine<br />

finden, zumal einige Graveler vom<br />

MTB, andere vom Rennrad und<br />

wieder andere als Quereinsteiger<br />

aufs Gravelbike steigen. Somit ist<br />

manche Tour für den einen zu wenig<br />

technisch, für den anderen konditionell<br />

zu wenig fordernd.“<br />

Als eine kategorisch strenges<br />

Kategoriendenken ablehnende Kategorie<br />

lassen Gravelbikes auf Tour<br />

so gut wie jeden Weg gelten, den<br />

der Fahrer und seine technischen<br />

Fähigkeiten für sich als Weg erkennen.<br />

Und da kann von Landstraße<br />

und Kopfsteinpflaster über Radund<br />

Güterweg bis hin zu Forststraße<br />

oder gar Singletrail alles dabei<br />

sein. Genauso vielfältig verhält es<br />

FOTO: GravelTirol/Elisbeth Kellerer<br />

DIE EXPERTEN<br />

Christian Riedel<br />

verantwortet das Thema Rad-Marketing<br />

in der Region Wörthersee-Rosental<br />

www.woerthersee.com<br />

Gerald Oberreiter<br />

kümmert sich für Flachau Tourismus<br />

um die Angebots- & Produktentwicklung<br />

im Bike-Bereich<br />

www.flachau.com<br />

Thomas Schneider<br />

ist Gravel-Experte für die Region<br />

Gravel.Tirol.<br />

www.gravel.tirol<br />

sich beim Profil. Von langen flachen<br />

Abschnitten bis zu anspruchsvollen<br />

Anstiegen und technischen Passagen<br />

kann hier alles vor die Räder<br />

kommen.<br />

Am Rennrad hingegen sucht<br />

man typischerweise andere Untergründe.<br />

Ausfahrten konzentrieren<br />

sich auf Asphalt, bewusst oder unbewusst<br />

schwingt dabei stets irgendwie<br />

der Leistungsgedanke, die<br />

erzielte Geschwindigkeit mit. „Für<br />

mich persönlich geht es bei Rennradtouren<br />

ums Metermachen“,<br />

drückt es Gerald Oberreiter von<br />

Flachau Tourismus treffend aus.<br />

Um möglichst guten Untergrund<br />

unter die Reifen zu bekommen,<br />

nimmt man am Rennrad gerne mal<br />

etwas mehr Verkehr in Kauf, wobei<br />

in vielen Regionen breite, gut ausgebaute<br />

Radwege, einsame Güterwege<br />

und kleine Nebenstraßen<br />

ebenfalls eine Flucht vor LKWs und<br />

gestresstem Pendlerverkehr bieten.<br />

Ob lange steile Pässe, endlose<br />

Flach etappen oder welliges Hügelland<br />

ist dabei reine Geschmacksoder<br />

Trainingssache. „Rennradtouren<br />

leben von der Abwechslung“,<br />

weiß Christian Riedel. Und zwar<br />

„sowohl in der Selektivität der Strecke.<br />

Hundert Kilometer in der Ebene<br />

bei brütender Hitze und ohne<br />

Bäume beispielsweise – kann man<br />

machen und kann durchaus meditativ<br />

sein. Nachdem es ein Hobby ist,<br />

darf man aber auch schönere Alternativen<br />

wählen“, meint der Kärntner<br />

augenzwinkernd.<br />

Von Pro und Kontra<br />

„Aufgrund ihrer Geometrie und ihres<br />

Aufbaus sind Rennräder für<br />

hohe Geschwindigkeiten und lange<br />

088


Abseits des Verkehrs<br />

entspannt kurbeln? Gelingt<br />

leichter am Gravel,<br />

kann aber auch am<br />

Rennrad funktionieren.<br />

BIKE<br />

Distanzen gemacht. Perfekte<br />

Kraftübertragung, dynamische bis<br />

aggressive Sitzposition, leichtes<br />

Gewicht. All das sind Aspekte, die<br />

fürs Rennrad sprechen“, sagt Gerald<br />

Oberreiter. Ein unschlagbares<br />

Feeling sei es, welches Thomas<br />

Schneider von Gravel.Tirol nur am<br />

Rennrad findet: „Schnelle Pässe,<br />

steile Anstiege: Rennradfahren hat<br />

für mich immer einen Hauch vom<br />

Profidasein.“ Auf unbefestigten Wegen<br />

stoßen Rennräder aber schnell<br />

an ihre Grenzen, was die Routenwahl<br />

einschränkt, teils landschaftlich<br />

schöne Ziele unerreichbar<br />

macht. Außerdem, so Schneider, ist<br />

man an die Straßen gebunden – und<br />

Autofahrer sind nicht immer rücksichtsvoll.<br />

Am Gravel kommt man (von<br />

reinrassigen Renngeräten mal abgesehen)<br />

der entspannteren Geometrie<br />

und breiteren Reifen wegen<br />

auf glatten Untergründen mitunter<br />

etwas langsamer voran. Dafür bieten<br />

sie auch Einsteigern langstreckentaugliche<br />

Sitzpositionen und<br />

rücken durch ihre eher gemütliche<br />

Auslegung gerne mal den Genuss<br />

im landschaftlichen wie im kulina-<br />

rischen Sinne in den Fokus. Eine<br />

Tatsache, die sich oft auch in typischen<br />

Gravel-Routen widerspiegelt.<br />

Gerald Oberreiter und Thomas<br />

Schneider schätzen am Gravel vor<br />

allem das Plus an Komfort gegenüber<br />

dem Rennrad. „Egal ob Schotter-,<br />

Wiesen- oder Waldweg – mit<br />

dem Gravelbike kann man in gewissem<br />

Maß alles bedienen und ist<br />

nicht auf perfekt ausgebaute Asphaltstraßen<br />

angewiesen“, so der<br />

Flachauer Oberreiter. „Außerdem<br />

gibt das Gravelbike mir die Sicherheit,<br />

überall hinfahren zu können,<br />

die Übersetzung lässt mir viel<br />

Spielraum bei der Streckenwahl“,<br />

ergänzt Schneider, der in seiner<br />

Heimat zwischen Lechtal und Zugspitz<br />

Arena ein breites Betätigungsfeld<br />

zum Graveln findet.<br />

Welcher Typ bin ich?<br />

Man mag es aus den letzten Zeilen<br />

wohl schon für sich selbst herausgelesen<br />

haben. Hier aber trotzdem<br />

nochmals eine kleine Typberatung<br />

für Unentschlossene. Rennradtouren<br />

lassen sich mit Rennrädern wie<br />

Gravelbikes gleichermaßen, wenn<br />

auch unterschiedlich schnell, bewältigen<br />

und genießen. Auf Gravelrouten,<br />

die gerne mal einen Abzweiger<br />

mehr mitnehmen, kann man je<br />

nach Untergrund mit dem Rennrad<br />

schnell mal an Grenzen stoßen. Wer<br />

sich aufs flotte Fahren und Leistung<br />

konzentriert, dabei glatten Asphalt<br />

präferiert, der wird auf klassisch<br />

ausgewiesenen Rennradtouren eher<br />

glücklich werden. Abenteuerlustige<br />

Biker, die gerne mal neue Wege erkunden<br />

möchten, Verkehr lieber<br />

meiden und gerne auch mal ausgesprochen<br />

entspannt ans Tagewerk<br />

gehen, sind mit den typischen<br />

touristisch vermarkteten Gravel-<br />

Touren meist besser bedient.<br />

An Gravel-Touren schätzt<br />

Christian Riedel den „Entdecker-<br />

Faktor“. Mit ein Grund, weshalb<br />

man in der Region Wörthersee-Rosental<br />

die Lost Places mit jeder<br />

Menge kuriosen Geschichten und<br />

historischer Besonderheiten entlang<br />

der Touren initiiert hat. Und<br />

auch Gerald Oberreiter erkennt im<br />

Graveln einen Lifestyle, bei dem<br />

„das Abenteuer im Mittelpunkt<br />

steht“. Auch für ihn braucht eine<br />

Gravel-Tour eine Mischung aus<br />

unterschiedlichsten Wegen, die ihn<br />

vor allem an die abgelegeneren<br />

Orte rund um seine Heimat Flachau<br />

bringen. Gibt es dann noch eine geeignete<br />

Einkehrmöglichkeit, ist das<br />

Gravel-Glück fast perfekt.<br />

Und die lange Rennradrunde?<br />

Auch die hat nach wie vor ihre<br />

treue Fangemeinde. Gerald Oberreiters<br />

Tipp: „Vermeide Hauptverkehrsrouten<br />

und plane deine Touren<br />

so, dass du möglichst außerhalb<br />

des Berufs- und Urlauberverkehrs<br />

am Bike sitzt.“ Und auch wenn<br />

Rennradfahrer gerne den Trainingsfaktor<br />

in den Fokus rücken:<br />

Ein kurzer Zwischenstopp auf Eis<br />

oder Espresso ist auch am Rennrad<br />

immer drin …<br />

Keine Frage, dass<br />

auch das Rennrad,<br />

in passender<br />

Umgebung, viele<br />

Reize hat.<br />

FOTO: Flachau Tourismus<br />

089


TOURISMUS<br />

Graveltouren<br />

Tourenübersicht online<br />

auf www.sportaktiv.com<br />

Graveltouren<br />

TIROL<br />

Raintal-Classic<br />

Aufwärmroute zum GravelKING.<br />

Dieser Klassiker führt von Reutte ins<br />

benachbarte Allgäu. Ein Abstecher<br />

ins Schloss Neuschwanstein darf in<br />

dieser Region nicht fehlen, bevor es<br />

ins schönste Hochtal Europas geht.<br />

Nach der „Enge“ und dann über<br />

den Gaichtpass geht es nach<br />

Weißenbach retour über Reutte.<br />

78 km 1030 hm<br />

www.gravel.tirol<br />

Lechtal-Crosstour<br />

Die zweite Route des GravelKING<br />

führt durch das Lechtal, an einem<br />

der letzten Wildflüsse Europas entlang.<br />

Durch die kleinen, aber charmanten<br />

Dörfer Vorder- und Hinterhornbach<br />

geht’s hinauf zur Petersbergalm.<br />

Mit etwas Kraft in den<br />

Beinen beendet man die Runde<br />

über Elmen und Stanzach.<br />

90 km 980 hm<br />

www.gravel.tirol<br />

Feuerbein-Tour<br />

Die dritte Tour des GravelKING<br />

führt von Reutte vorbei am herrlichen<br />

Stausee ins unverwechselbare<br />

Rotlechtal. Über schotterreiche<br />

Wege Richtung Zugspitze geht es<br />

weiter zum Plansee mit hartem aber<br />

lohnenswertem Finale hinauf zur<br />

Dürrenberger Alm und wieder<br />

zurück nach Reutte.<br />

80 km 1190 hm<br />

www.gravel.tirol<br />

Adventure Ride Seefeld<br />

Tour um Seefeld mit herrlichen<br />

Ausblicken rund um die Arnspitzen,<br />

entlang von drei Seen, Flussabschnitten<br />

und gemütlichen Einkehrmöglichkeiten<br />

auf Hütten und Terrassen.<br />

Einkehrtipp: das Leutascher<br />

Foto: Region Seefeld<br />

Klammstüberl – am besten in Kombination<br />

mit Besuch der Leutascher<br />

Geisterklamm.<br />

48,5 km 1071 hm<br />

www.seefeld.com<br />

SALZBURG<br />

2-Tages Gravel Tour Saalbach<br />

Hinterglemm Leogang<br />

Fieberbrunn<br />

Zwei Tage rund um Österreichs<br />

größte Bike-Region. Die Tour kann<br />

in jedem der vier Orte der Region<br />

gestartet werden, der exakte Routen-Ablauf<br />

hängt vom Startpunkt<br />

und der Fahrtrichtung ab. Ein Tipp<br />

zur Rast mit kulinarischen Leckerbissen<br />

und für die Übernachtung ist<br />

das Spielberghaus.<br />

91,9 km 2789 hm<br />

www.saalbach.com<br />

Graveln heißt, wie hier am<br />

Adventure Ride Seefeld, auch<br />

immer entdecken.<br />

Gravelbike-Tour zu den<br />

Marbachalmen<br />

Tour vom Stadtplatz in Radstadt<br />

über den Ennsradweg bis Flachauwinkl.<br />

Von dort führt der Weg über<br />

Asphalt- und Schotterwege, bis<br />

man am Talschluss die Almen erreicht,<br />

die zu einer gemütlichen Rast<br />

einladen. Tipps: Prechtlhütte, Ennslehenhütte,<br />

Anichhofhütte. Retour<br />

auf gleicher Route.<br />

51,2 km 440 hm<br />

www.radstadt.com<br />

Zauchensee Gravel-Bike-Tour<br />

Mit Start in Flachau über Asphalt-,<br />

Forst- und Schotterwege in den<br />

Weltcup-Ort Zauchensee. Meist<br />

schattig im Wald, immer in der<br />

Nähe des Zauchbachs. Die letzten<br />

beiden Kehren sind etwas steiler.<br />

Am Schluss der Tour verlässt man<br />

den Wald und bekommt freien Blick<br />

auf das wunderbare Bergpanorama<br />

von Zauchensee.<br />

39,8 km 778 hm<br />

www.flachau.com<br />

Mittersill: Resterhöhe-Gravel<br />

Die Tour führt durch Wälder und<br />

Wiesen, vorbei an Bauernhöfen,<br />

Almen und Wasserfällen und bietet<br />

eine tolle Fernsicht. Den Tag perfekt<br />

macht eine Einkehr im Gasthaus<br />

Resterhöhe oder im Pinzgablick.<br />

53,6 km 1616 hm<br />

www.mittersill.info<br />

KÄRNTEN<br />

Wörthersee T1<br />

Der Wörthersee positioniert sich als<br />

DIE Graveldestination in Österreich.<br />

Hier passt von Routen bis Seen einfach<br />

alles. Tourentipp 1 ist der Ossiacher<br />

Tauern Kammritt. Legendärer<br />

Blick auf den Ossiacher See und viele<br />

Lost Places zum Entdecken!<br />

60 km 1170 hm<br />

www.woerthersee.com<br />

Moor & Moos<br />

Die Graveltour „Moor & Moos“<br />

startet in Velden. Dann zum Drauradweg<br />

nach Maria Gail, vorbei an<br />

Bunkern zur Burgruine Finkenstein<br />

mit dem traumhaften Blick auf den<br />

Faaker See. Zurück durch das<br />

Faaker See Moor nach Ledenitzen<br />

über den Orainsattel.<br />

57 km 560 hm<br />

www.woerthersee.com<br />

Wörthersee UCI Gravelstrecke<br />

Riesenerfolg bei der UCI-Gravelrace-Premiere<br />

am 7. <strong>April</strong> mit über<br />

1000 Startern aus der ganzen Welt!<br />

Kein langer Anstieg, gefühlt sind es<br />

eher 5 Hügel, die man je nach Lust<br />

und Laune attackieren kann. Danach<br />

den See genießen und chillen!<br />

49 km 520 hm<br />

www.woerthersee-gravel.com<br />

OBERÖSTERREICH<br />

Von Steyr an die Salza<br />

Die Durchquerung des Nationalparks<br />

Kalkalpen über den Hintergebirgsradweg<br />

zur Salza ist Oberösterreichs<br />

Gravel-Klassiker. Von Steyr<br />

am Ennsradweg in Richtung Reichraming<br />

und auf der Trasse der ehemaligen<br />

Waldbahn mit ihren zahlreichen<br />

Tunnels nach Großreifling.<br />

86 km 1273 hm<br />

www.oberoesterreich.at<br />

090


BUSCH + MÜLLER<br />

Weißenbachtal<br />

mit Ewiger Wand<br />

Mit dem Gravel Bike durchs Weißenbachtal<br />

in Bad Goisern am<br />

Hallstättersee und anschließend zur<br />

Ewigen Wand hinauf. Nebenbei gibt<br />

es noch Einkehrmöglichkeiten mit<br />

herzhaften Schmankerln und tollem<br />

Panorama.<br />

29 km 642 hm<br />

www.oberoesterreich.at<br />

STEIERMARK<br />

St. Pongratzen–Kaplasee<br />

Traumtour in die Abgeschiedenheit<br />

der Südsteiermark mit unvergleichlicher<br />

Aussicht von St. Pongratzen hinein<br />

in die Südweststeiermark sowie<br />

auf der slowenischen Seite auf das<br />

Pohorje-Gebirge und in Richtung<br />

Steiner Alpen.<br />

39 km 820 hm<br />

www.suedsteiermark.com<br />

Anradeln-Graveltour<br />

Bad Radkersburg<br />

Die Gravelbike-Tour in der Region<br />

Bad Radkersburg im Süden des<br />

Thermen- & Vulkanlands Steiermark<br />

startet am Hauptplatz in Bad<br />

Radkersburg und endet dort auch<br />

wieder. Auch als geführte Tour im<br />

Rahmen des jährlichen Anradeln-<br />

Events.<br />

61 km 260 hm<br />

www.steiermark.com<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

Stadt, Land miteinand<br />

„Von den 1000 Hügeln bis zur Allzeit<br />

Getreuen“ – abseits frequentierter<br />

Straßen führt die Tour ab<br />

Krumbach über sämtliche Untergründe<br />

von der Buckligen Welt bis<br />

nach Wiener Neustadt und verbindet<br />

grandiose Landschaften mit urbanem<br />

Flair.<br />

73,66 km 762 hm<br />

www.wieneralpen.at<br />

ITALIEN<br />

Gravelbike-Tour Plätzwiese<br />

Anfangs entlang der alten Bahntrasse<br />

von Toblach, später der Ausschilderung<br />

„Plätzwiese“ folgend. Besonders<br />

lohnend ist der aussichtsreiche<br />

Abschnitt durch die Hochebene<br />

Plätzwiese. Einkehrtipp: Berggasthof<br />

Plätzwiese.<br />

58 km 1030 hm<br />

www.drei-zinnen.info<br />

Alpine Gravel Bassa Valle<br />

Graveltour im unteren Val di Sole.<br />

Diese interessante Rundtour führt<br />

zur Hälfte entlang des Tal-Radwegs<br />

und zur Hälfte auf Schotterstraßen.<br />

Man durchquert charakteristische<br />

Dörfer wie Ossana, wo man die alten<br />

Mauern der Burg San Michele<br />

bewundern kann. Sehenswert: das<br />

Ecomuseo Val Meledrio.<br />

48,7 km 904 hm<br />

www.visittrentino.info<br />

KROATIEN<br />

Parenzana<br />

Die Tour führt entlang der ehemaligen<br />

Parenzana-Eisenbahnstrecke<br />

und startet in der Nähe des Grenzübergangs<br />

Plovanija. Die landschaftlich<br />

schöne Strecke führt über<br />

Buje, Grožnjan, Livade und Motovun<br />

nach Vižinada. Highlight: die<br />

schönste mittelalterliche Stadt Istriens,<br />

Motovun. Tipp für die Rast: Taverne<br />

„La Parenzana“ in Volpija.<br />

80 km 1100 hm<br />

www.istria-bike.com<br />

BAYERN<br />

Gravelbiken mit Zugspitzblick<br />

Die Tour vom Karwendel ins Naturschutzgebiet<br />

Murnauer Moos ist<br />

Teil der Mehrtagestour „Gravelbiken<br />

mit Zugspitzblick“. Start dieser<br />

Etappe ist Mittenwald mit einem<br />

einzigartigen Blick aufs Karwendelgebirge.<br />

Sehenswertes: Schloss &<br />

Park Linderhof<br />

65,18 km 482 hm<br />

www.zugspitz-region.de<br />

Foto: Zugspitz Region GmbH, Foto: Julian Rohn<br />

Die mächtigen<br />

Gipfel im Blick:<br />

So gravelt es<br />

sich rund um<br />

die Zugspitze.<br />

ANZEIGE / FOTO: Busch + Müller<br />

Echtes Fernlicht<br />

am Dynamo<br />

Der IQ-XL Highbeam von<br />

Busch + Müller sorgt für<br />

Top-Sicht – ohne Akku.<br />

B<br />

ald kommen Biobike-Fahrende<br />

in den vollen Genuss der<br />

Maximal-Variante von Licht<br />

& Sicht: Mit dem IQ-XL Highbeam<br />

bringt Busch + Müller erstmals einen<br />

echten Fernlicht-Scheinwerfer<br />

für den Dynamobetrieb.<br />

Bisher konnte diese Licht-<br />

Dimension ausschließlich mit der<br />

Leistung eines E-Bike-Akkus erreicht<br />

werden. Bereits bei etwa 15<br />

km/h leuchtet das Abblendlicht mit<br />

150 Lux und bringt bei nur etwas<br />

schnellerer Fahrt bis zu 300 Lux<br />

auf die Straße. Das Fernlicht lässt<br />

sich ab etwa 12 km/h durch einen<br />

Druck auf den ergonomischen<br />

Lenkertaster hinzuschalten. Auch<br />

das Fernlicht funktioniert adaptiv<br />

– es strahlt heller, je schneller man<br />

fährt. Bei höheren Geschwindigkeiten<br />

leuchtet es mit bis zu 250<br />

zusätzlichen Lux.<br />

Weitere Infos:<br />

www.bumm.de<br />

091


DONAU NIEDERÖSTERREICH<br />

FOTOS: Donau Niederösterreich/Robert Herbst, Barbara Elser; Niederösterreich Werbung/Franziska Consolati<br />

Der Donau so nah<br />

In Niederösterreichs Donauregion kommen Genussradfahrer voll auf ihre Kosten. Eine<br />

mehrtägige Tour am Donauradweg verspricht Natur- und Kulturgenuss.<br />

E<br />

in Weg, zwei Ufer, viele<br />

empfehlenswerte Abstecher:<br />

willkommen am<br />

Donauradweg! Zehn<br />

Etappen in Niederösterreichs<br />

Donauregion verteilen sich<br />

auf 260 Kilometer, die gespickt sind<br />

mit landschaftlichen Highlights wie<br />

etwa den typischen Steinterrassen<br />

in der Weinregion Wachau. Dazu<br />

kann man sich entlang des gesamten<br />

Wegs kulinarisch verwöhnen lassen.<br />

Starten wir im Westen, im Nibelungengau,<br />

wo die Donau ihren Weg<br />

nach Niederösterreich einschlägt.<br />

Hier führt die erste Etappe von<br />

Grein bis nach Emmersdorf. Absolut<br />

empfehlenswert ist ein Ausflug<br />

nach Melk mit seinem imposanten<br />

Stift. Egal, ob man sich für den Donauradweg<br />

am Nord- oder Südufer<br />

entscheidet, mittels Fähre kann man<br />

einfach die Seite wechseln, etwa in<br />

Spitz an der Donau, Weißenkirchen<br />

oder Dürnstein.<br />

Hat man das Weltkulturerbe<br />

Wachau erkundet, gelangt man nach<br />

Krems – für viele die heimliche Kulturhauptstadt<br />

des Landes! Von der<br />

Landesgalerie Niederösterreich genießt<br />

man einen traumhaften Blick<br />

auf Stift Göttweig, das selbst einen<br />

Abstecher wert ist, denn auch hier<br />

wartet ein beeindruckendes Panorama.<br />

Die Aussicht genießt man in der<br />

weiten Lösslandschaft des Wagrams<br />

immer wieder entlang der Route.<br />

Stärken kann man sich bei einem<br />

der vielen Heurigen. Weiter geht’s<br />

in die Gartenstadt Tulln. Hier lässt<br />

es sich gut Pause machen in den Cafés<br />

am Hauptplatz oder bei einem<br />

Besuch des Egon-Schiele-Museums.<br />

Flora, Fauna, Schlösser und<br />

Parks: Der Abschnitt zwischen Wien<br />

und Bratislava ist reich an diesen<br />

Natur- und Kulturschätzen. Nach<br />

dem Nationalpark Donau-Auen<br />

besteht die Wahl: zu den Marchfeld-Schlössern<br />

oder weiter in die<br />

Römerstadt Carnuntum.<br />

Alles, um seine Tour am Donauradweg<br />

zu planen, findet man auf<br />

www.donau.com/donauradweg.<br />

Ebenfalls gut zu wissen: Die Bett+-<br />

Bike-Betriebe entlang des Radweges<br />

in der niederösterreichischen<br />

Donauregion heißen Gäste auch für<br />

eine Nacht willkommen. Pannenhilfe<br />

und eine sichere Aufbewahrung<br />

für Fahrrad oder E-Bike gibt es dort<br />

auch – www.donau.com/bett-bike.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.donau.com<br />

092


HOHEACHT<br />

ANZEIGE / FOTOS: HoheAcht<br />

Am Amola setzt HoheAcht auf Shimano-<br />

Motoren mit 630-Wh-Akkus.<br />

Komfort ohne Kompromisse<br />

Mit seiner neuen Amola-Serie bringt Senkrechtstarter HoheAcht<br />

neuen Fahrkomfort in die Welt der modernen E-Trekkingbikes.<br />

M<br />

it dem Amola präsentiert<br />

HoheAcht<br />

einen vollgefederten<br />

Tiefeinsteiger, der<br />

auf den ersten Blick<br />

an die Gene der bereits bekannten<br />

Amo-Plattform anschließt. Durch<br />

die besondere Position des Dämpfers<br />

hinter dem Sitzrohr ist es den<br />

Konstrukteuren gelungen, am Amola<br />

satte 120 mm Federweg am Heck<br />

zu realisieren, ohne Kompromisse<br />

bei der Einstiegstiefe machen zu<br />

müssen. Letztgenannte dürfte wohl<br />

zu den niedrigsten gehören, die<br />

derzeit am Markt zu finden sind.<br />

Das Amola-Chassis verbindet<br />

Komfort, Sicherheit und Offroad-<br />

Tauglichkeit in optimaler Art und<br />

Weise. Alle Modelle der Serie bieten<br />

hydraulische Scheibenbremsen<br />

(vorne Vierkolbenversion), die bis<br />

zu 150 kg zulässiges Systemgewicht<br />

bei jeglichen Witterungsbedingungen<br />

zuverlässig verzögern.<br />

Vier Amola-Modelle<br />

HoheAcht setzt konsequent auf<br />

Shimano-Motoren und stattet die<br />

Amola-Modellreihe mit einem 630-<br />

Wh-Akku aus gleichem Hause aus.<br />

Perfekt ergänzt wird der Shimano-<br />

Antriebsstrang beim Modell Tereno<br />

durch die XT-Di2-12-fach-Schaltung<br />

mit Auto-Shift-Technologie. Anhand<br />

von Geschwindigkeits-, Trittfrequenz-<br />

und Drehmomentänderungen<br />

erledigt das System die Gangwechsel<br />

auf Wunsch völlig automatisch.<br />

Den High-End-Abenteurer unter<br />

den Amola-Modellen markiert<br />

das Aventuro mit 14-Gang-Rohloff-<br />

Speedhub, einem Gates-Carbon-Riemen<br />

und edlen Brooks-Anbauteilen.<br />

Das Modell Terra bietet den komfortablen<br />

Einstieg ins vollgefederte<br />

Trekkingsegment, ausgestattet ist<br />

es mit einer Shimano-Deore-12-<br />

fach-Schaltung. „Trailbike meets<br />

Tiefeinsteiger“ ist das Motto für<br />

das Amola Roko. Der tiefe Durchstieg<br />

erleichtert nicht nur das Aufund<br />

Absteigen, sondern bietet auch<br />

Sicherheitsreserven in schwierigen<br />

Fahrsituationen im Gelände. Griffige<br />

Kenda-Nevegal-Reifen sorgen<br />

für beste Performance auf jedem<br />

Untergrund.<br />

Das HoheAcht Amola gibt es in<br />

vier Modellvarianten, vier Farben<br />

und drei Größen ab € 4799,–.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.hoheacht-bikes.de<br />

093


PRODUKT E-Trekkingderrad<br />

Helden<br />

des Alltags<br />

E-Trekking-Bikes sind die verkannten Helden des<br />

Alltags. Pendeln, Einkäufe, sportive Feierabendrunde<br />

oder entspannte Mehrtagestour auf Asphalt und<br />

Schotterwegen – alles Stärkefelder der Alltagshelden.<br />

von Lukas Schnitzer<br />

E<br />

s ist irgendwie wie beim<br />

Kombi. Lange mag man<br />

sich dagegen wehren,<br />

träumt lieber vom coolen<br />

Geländewagen oder<br />

dem sportlichen Coupé. Doch ein<br />

nüchterner Blick auf die Fakten<br />

offenbart dann doch: Das E-Trekking-Bike<br />

ist für den tatsächlichen<br />

(Alltags-)Gebrauch einfach die<br />

vernünftigste und praktikabelste<br />

Lösung. Sagten wir soeben E-Trekking?<br />

Gemeint war natürlich der<br />

Kombi, um den einleitenden Vergleich<br />

würdig abzurunden.<br />

Doch Fakt ist: Auch die vermeintlich<br />

angestaubten Trekking-<br />

Bikes haben eine weitaus größere<br />

Zielgruppe, als es sich mancher im<br />

Fokus besagter Zielgruppe eingestehen<br />

mag. „Der Einsatzbereich<br />

Trekking ist vielseitig und bunt, er<br />

spricht eine sehr breite Nutzer- und<br />

heterogene Altersgruppe an. Und<br />

er spannt einen Bogen von täglichen<br />

Kurzstrecken über Freizeitausflüge<br />

bis hin zum täglichen<br />

Pendeln und zu sportlichen Mehrtagestouren“,<br />

umreißt Andrea Escher<br />

von Moustache Bikes den typisch<br />

atypischen Nutzer. Im Tourenmodus,<br />

so spinnt Philipp Suter, Head<br />

of Productmanagement bei Flyer,<br />

den Gedanken weiter, möchte „der<br />

Nutzer einfach an die frische Luft,<br />

sich in der Schönheit der Natur und<br />

Landschaft verlieren. Er hat eine<br />

klare Route vor sich, dabei bleibt<br />

aber immer auch Zeit für Kuchen<br />

und Kaffee. Gern sind Trekking-<br />

Biker auch zu zweit oder in Gruppen<br />

unterwegs“. So breit die Zielgruppe,<br />

so divers auch die Auslegungen<br />

der Modellfamilie, welche<br />

sich durch unterschiedliche Ausstattungsmerkmale,<br />

Geometrien<br />

und Antriebslösungen voneinander<br />

unterscheiden.<br />

Komfortabel oder sportlich?<br />

E-Trekking-Räder gibt es in einer<br />

großen Bandbreite. Sie alle eignen<br />

sich als Allrounder, haben aber<br />

doch ihre individuellen Stärken und<br />

Schwächen. Einen großen Entscheidungspunkt<br />

beim Kauf sollte die<br />

Sitzposition darstellen. Steht ein<br />

flottes Vorankommen im Fokus,<br />

sollte man zu einem Modell mit<br />

sportlicher Geometrie greifen. Das<br />

Oberrohr fällt dabei etwas länger<br />

aus, Sattel und Lenker liegen auf<br />

etwa einer Höhe. Der Effekt: Man<br />

sitzt gestreckter und mit deutlich<br />

gebeugtem Oberkörper am Bike,<br />

was eine sportliche Fahrweise unterstützt.<br />

Modelle mit höherem<br />

Cockpit und kürzerem Oberrohr<br />

forcieren hingegen eine aufrechte<br />

Sitzposition, welche mehr Komfort<br />

und bessere Übersicht bietet, im<br />

Gegenzug bei vergleichbarem<br />

FOTO: Flyer Bikes<br />

094


BIKE<br />

ENTSPANNT VIELSEITIG. E-Trekking-<br />

Räder machen im Alltag, beim Sport und auf<br />

sanften Touren gleichermaßen eine gute Figur.<br />

095


PRODUKT E-Trekking<br />

Kraftaufwand aber auch eine geringere<br />

Geschwindigkeit mit sich<br />

bringt.<br />

Neben der Geometrie spielt<br />

auch die Grundkonstruktion des<br />

Rahmens eine große Rolle. Klassische<br />

Hardtails haben für Suter den<br />

Vorteil, dass sie günstiger in der<br />

Anschaffung sind, ihr Gewicht<br />

meist niedriger ausfällt und sie mit<br />

gefederter Sattelstütze auch schon<br />

überraschenden Komfort bieten<br />

können. Außerdem muss der Nutzer<br />

(etwa bei unterschiedlichem<br />

Gesamtgewicht durch Reisegepäck)<br />

sein Fahrwerk nicht einstellen<br />

können. Vollgefederte Varianten<br />

bieten ihm zufolge dafür nochmals<br />

deutlich mehr Komfort und auch<br />

ein Plus an Fahrsicherheit.<br />

Im Trekking-Bereich finden<br />

sich neben Hardtail und Fully aber<br />

auch noch weitere Rahmenformen.<br />

Die sogenannten Tiefeinsteiger<br />

(mit abgesenktem oder ganz ohne<br />

Oberrohr) überzeugen für Suter<br />

mit einem guten Sicherheitsgefühl<br />

durch die gewonnene Bewegungsfreiheit<br />

sowie einfaches Handling<br />

im Stand. Auch das Akkuhandling<br />

ist oft einfacher. Gerade bei schwereren<br />

Fahrern oder im sportiven<br />

Einsatz sowie bei Abfahrten haben<br />

klassische Diamantrahmen durch<br />

ihre Steifigkeit die Nase vorne.<br />

Großen Einfluss auf das Fahrverhalten<br />

hat aber auch die Reifenwahl.<br />

Hier vermitteln Offroadreifen<br />

insgesamt ein großes Sicherheitsgefühl,<br />

bieten viel Grip auf<br />

Schotter und ermöglichen durch ihr<br />

höheres Volumen und den dadurch<br />

möglichen niedrigeren Luftdruck<br />

eine höhere Eigendämpfung – mit<br />

dem Nachteil eines etwas höheren<br />

Rollwiderstands auf Asphalt.<br />

Bei der Wahl des für sich richtigen<br />

Konzepts geht es für Andrea<br />

Escher darum, die „richtige Schublade<br />

aufzuziehen“. Faktoren sind<br />

etwa Körpergröße, Topografie und<br />

Einsatzbereich. „Eine 160 cm große<br />

und 55 kg schwere Person, die an<br />

einem Ort lebt, wo es praktisch kei-<br />

FOTO: Moustache Bikes<br />

Tiefeinsteiger und Fully in einem? Moderne<br />

E-Trekking-Räder wie hier das Moustache J<br />

All machen es möglich.<br />

ne Steigungen gibt, benötigt eher<br />

keine offroadtaugliche Ausstattung<br />

mit dickem Akku. Da ist weniger<br />

oft mehr. Hat der Interessent beispielsweise<br />

Rücken- oder Bandscheibenprobleme<br />

und ist Abstechern<br />

auf Waldwege nicht abgeneigt,<br />

so kann ein Fully durchaus<br />

Sinn machen, weil es einfach mehr<br />

Komfort bringt. Ein Plus an Komfort<br />

schadet übrigens auch im urbanen<br />

Einsatz nicht: Unser neues<br />

Moustache J holt mit seinen Allroundqualitäten<br />

und den<br />

Custom-Optionen sicher eine breite<br />

Nutzergruppe ab“, so Escher.<br />

Tipps für den Kauf<br />

„Das A und O eines E-Trekking-<br />

Bikes ist der Rahmen“, weiß<br />

Andrea Escher auch. Hat man hier<br />

das passende Modell für sich gefunden,<br />

sollte man in der Ausstattung<br />

Hardtails sind günstiger<br />

und leichter,<br />

vollgefederte Varianten<br />

bieten deutlich<br />

mehr Komfort<br />

und Fahrsicherheit.<br />

auf solide Anbauteile und hochwertige<br />

Antriebskomponenten achten.<br />

Auch im Trekking-Bereich gilt es<br />

Mittelmotorkonzepten den Vorzug<br />

zu geben, bei starken Motoren profitieren<br />

nicht nur unerfahrene Fahrer<br />

von der Sicherheit moderater<br />

Offroad-Reifenprofile. Dazu, so<br />

empfiehlt Suter, gilt es auch die<br />

Kontaktpunkte zum Fahrrad –<br />

sprich: Griffe, Lenker, Sattel und<br />

Pedale – genau unter die Lupe zu<br />

nehmen, da sie während langer<br />

Stunden im Sattel großen Einfluss<br />

auf den Komfort nehmen. Die<br />

Akkugröße sollte zum geplanten<br />

Einsatzzweck passen, um hier<br />

stressfrei auf Tour gehen zu können.<br />

Übersichtliche Displayanzeigen<br />

geben neben klassischen Informationen<br />

zu Geschwindigkeit und<br />

Distanz auch Anhaltspunkte zu<br />

Reichweite oder Unterstützungsstufe.<br />

Ebenfalls nützlich und praktisch<br />

in der DNA des (E-)Trekking<br />

verankert: Anschraubpunkte für<br />

Träger und Taschen sowie Kotflügel.<br />

Auch ordentliche Beleuchtung<br />

ist auf E-Trekking-Bikes Pflicht.<br />

Ob Tiefeinsteiger (auch als Fully)<br />

oder Diamantrahmen, ob mit ordentlichen<br />

Geländereserven oder<br />

klaren Stärken im Stadt-Dschungel<br />

– die Übersicht über 6 Top-Bikes<br />

auf der folgenden Seite gibt euch<br />

einen groben Überblick über die<br />

Konzepte am Markt. Was davon zu<br />

euch passt, klärt sich am besten bei<br />

einer Probefahrt.<br />

096


Top 6 E-Trekking<br />

HUSQVARNA Grand Pather 6<br />

vom robusten Aluminiumrahmen bis zum leistungsstarken<br />

Motor und dem reichweitenstarken Akku ganz für lange Strecken<br />

konzipiert fortschrittliche Motorunterstützung mit fünf<br />

Unterstützungsstufen plus Schiebehilfe<br />

ANTRIEB: Yamaha PW-X3, 250 W, 85 Nm/ Simplo 720 Wh<br />

RAHMEN: Alu | GEWICHT: 25,7 kg (M)<br />

PREIS (UVP): € 4999,–<br />

www.husqvarna-bicycles.com<br />

6<br />

angenehmes Fahrgefühl auf kurzen wie langen Strecken durch eine<br />

FLYER Gotour 5.43<br />

eher aufrechte Sitzposition und den bequemen Sattel integrierter<br />

Akku mit hoher Kapazität kompatibel mit Kindersitzen<br />

ANTRIEB: Bosch Performance Line 75 Nm / Bosch PowerTube 750<br />

RAHMEN: Alu | GEWICHT: 32 kg<br />

PREIS (UVP): € 5199,–<br />

www.flyer-bikes.com<br />

BIKE<br />

NOX Hybrid XC Tour Core<br />

offroadtauglich, schreckt vor keiner Expedition zurück, fühlt sich<br />

aber auch im urbanen Umfeld wohl High-End Drive System und<br />

Wechselakku robust und zuverlässig<br />

ANTRIEB: BMZ RS, 112 Nm / BMZ URV10, 720Wh<br />

RAHMEN: Alu | GEWICHT: ca. 26 kg (M)<br />

PREIS (UVP): ab € 4319,–<br />

www.noxcycles.com<br />

MOUSTACHE J.All<br />

Tiefeinsteiger-Fully aus Aluminium-Guss einzigartiges Rahmendesign,<br />

Rahmen bestehend aus nur 2 Teilen: Hauptrahmen und<br />

Schwinge komfortable Fahreigenschaften<br />

ANTRIEB: Bosch Performance Line, 75 Nm / Standard 500 Wh<br />

RAHMEN: Alu | GEWICHT: 29 kg<br />

PREIS (UVP): € 5199,–<br />

moustachebikes.com<br />

HOHEACHT Lumo Terra<br />

Lightweight E-Bike mit schlankem Aluminiumrahmen kaum<br />

hörbarer Motor mit bis zu 40 Nm Drehmoment Unterstützung<br />

der optionale Range-Extender sorgt für die doppelte Reichweite<br />

ANTRIEB: Mahle, X35+ / B1-E Battery, 250 Wh I RAHMEN: Alu<br />

GEWICHT: 17,1 kg (S)<br />

PREIS (UVP): € 2499,–<br />

www.hoheacht-bikes.de<br />

VELO DE VILLE SEB900<br />

Optik und Geometrie wurden konsequent auf sportliche Performance<br />

ausgerichtet die neue SUV-Serie bietet die Wahl zwischen<br />

tiefem Einstieg, Trapez- und Diamant-Rahmen<br />

ANTRIEB: Bosch Performance Line CX<br />

RAHMEN: Alu | GEWICHT: ab 29,5 kg<br />

PREIS (UVP): ab € 4199,–<br />

www.velo-de-ville.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

097


ENDURA<br />

ANZEIGE / FOTOS: Endura<br />

Bequemer geht’s nicht<br />

Endura rückt den Komfort seiner SingleTrack-Linie für Frauen in den Fokus und schickt mit<br />

der SingleTrack-Legging einen Fitness- und Alltagsliebling hinaus auf die Biketrails.<br />

L<br />

eggings, einst bunte<br />

Vorboten des ersten Fitnessbooms<br />

der wilden<br />

80er, sind heute der<br />

Step-Aerobic längst entwachsen<br />

und haben ihren Weg über<br />

Yoga und Fitnessstudio in die Alltagsmode<br />

– und auch aufs Bike – gefunden.<br />

Bikebekleidungsspezialist<br />

ENDURA vereint nun mit der SingleTrack-Legging<br />

für den Sommer<br />

den klassischen Style der eng anliegenden<br />

Hosen mit den technischen<br />

Vorzügen der durch das raue schottische<br />

Hochland geprägten Single-<br />

Track-Kollektion.<br />

Komfort hoch drei<br />

Zweifellos, das Motto dieser Performance-Leggings<br />

lautet: Komfort,<br />

Komfort und nochmals Komfort. Robuste<br />

Stretcheinsätze im Sattelbe-<br />

Die Endura-<br />

SingleTrack-<br />

Legging gibt<br />

es in unterschiedlichen<br />

Farbvarianten.<br />

reich sowie an den Knien, ein besonders<br />

bequemer Bund sowie feuchtigkeitstransportierende<br />

Eigenschaften<br />

bürgen dafür. Zusätzlich<br />

sorgen praktische Taschen sowie<br />

eine Reißverschluss-Sicherheitstasche<br />

dafür, dass alles Benötigte<br />

schnell und unkompliziert seinen<br />

Stauraum finden.<br />

Die SingleTrack-Legging mit ihrem<br />

typisch schmal zulaufenden<br />

Bein und der Slim-Fit-Passform ist<br />

auch ideal für den Sommer geeignet.<br />

Sie macht in der warmen Hälfte des<br />

Jahres längst nicht nur am Bike eine<br />

gute Figur und schützt vor Sonnenbrand,<br />

Zecken und Gestrüpp.<br />

Erhältlich ist die SingleTrack-<br />

Legging in den Größen XS bis XXL<br />

sowie in den drei Farbvarianten<br />

Stahlblau, Grau oder Schwarz zum<br />

UVP von € 79,99.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

de.endurasport.com<br />

098


CENTURION<br />

ANZEIGE / FOTOS: Centurion, Daniel Geiger<br />

Fully trifft tiefen Einstieg<br />

Mit dem rund um Boschs Performance-Line-CX-Antrieb gezeichneten, geländegängigen<br />

Country LX vereint CENTURION die Vorteile eines Full-Suspension-Bikes mit jenen eines<br />

bequemen Tiefeinsteigers.<br />

C<br />

ENTURION spendiert<br />

seinem geländegängigen<br />

Tiefeinsteiger mit<br />

besonders großzügigem<br />

Durchstieg und<br />

Bosch-Performance-Line-CX-Antrieb<br />

ein erstklassiges Komfort-Upgrade.<br />

Das Ergebnis heißt Country LX:<br />

Dank Vollfederung − 120 mm an der<br />

Front, 105 mm am Heck − gleitet das<br />

Bike nun souverän über Unebenheiten<br />

hinweg und vermittelt so zusätzlich<br />

zum bequemen Fahrgefühl ein<br />

ungekanntes Niveau an Sicherheit.<br />

Elegant integriert<br />

Das Federbein ist dabei so dezent ins<br />

Rahmendesign integriert, dass die<br />

Heckfederung kaum zu entdecken<br />

ist. Dennoch folgt beim Country LX<br />

die Form nicht rein der Funktion.<br />

Vielmehr prägen moderne Elemente<br />

Das Topmodell Country R3000i LX<br />

wechselt für € 5599,– den Besitzer.<br />

und Linien alle Bereiche des Rahmens.<br />

So schafft Centurion eine Symbiose<br />

aus Funktion und Ästhetik auf<br />

höchstem Niveau und macht das<br />

Country LX zum echten Hingucker<br />

auf allen Wegen. Die zusätzlich<br />

dämpfende MTB-Bereifung, eine absenkbare<br />

Sattelstütze sowie die neu<br />

entwickelte Akku-Entnahme nach<br />

oben untermauern den Komfort-<br />

Anspruch des Konzepts.<br />

Smarte Details<br />

Über die innovative Steuerrohr-<br />

Schnittstelle kann ein praktischer<br />

Frontgepäckträger montiert werden.<br />

Optional lassen sich ein Flaschenhalter<br />

oder ein Adapter für einen Zusatzakku<br />

am Rahmen verschrauben.<br />

Langlebige Shimano-Linkglide-E-<br />

Bike-Schaltkomponenten, die unscheinbare<br />

Kabelintegration durch<br />

den Steuersatz sowie viele smarte<br />

Detaillösungen runden den frischen,<br />

komfortablen und geländegängigen<br />

Tiefeinsteiger stimmig ab.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.centurion.de<br />

099


TOURISMUS Radtouren am Wasser<br />

Rund um Fluss und See im<br />

Sattel: ein Klassiker für<br />

Genießer, den man unbedingt<br />

ausprobieren sollte!<br />

von Lukas Schnitzer<br />

S<br />

ei es das Tiefblau der<br />

Bergseen, die schier endlosen<br />

Weiten von Boden- oder<br />

Neusiedler See, der sanfte<br />

Nachdruck, mit dem sich die<br />

mächtigen Flüsse ihren Weg<br />

durchs Land bahnen oder das dramatische<br />

Tosen in die Tiefe stürzender Wasserfälle<br />

– die großen Gewässer, sie alle wirken irgendwie<br />

magisch auf uns. Echtes Highlight<br />

für uns Radbegeisterte: Folgt man<br />

den Wegen des Wassers im Sattel, so warten<br />

an den Ufern glitzernder Seen und malerischer<br />

Flussläufe meist nicht nur landschaftliche<br />

wie kulturelle und kulinarische<br />

Schmankerl, sondern auch unzählige<br />

Radwege darauf, erkundet und entdeckt<br />

zu werden. Idyllische Uferlandschaften,<br />

dichte Wälder, offene Felder – und dazwischen<br />

historische Dörfer, prächtige<br />

Schlösser, mächtige Burgen und geschichtsreiche<br />

Ruinen, kleine Ortschaften<br />

und pulsierende Städte.<br />

Die Routen und Tourenmöglichkeiten<br />

rund um unsere heimischen Gewässer bieten<br />

kurzweilige Tages- und Halbtagestouren<br />

für jedwedes Level, laden aber auch<br />

nur zu gerne auf mehrtägige Abenteuer<br />

ein. Nebst ausgezeichneter touristischer<br />

Infrastruktur mit breiter Auswahl an Hotels,<br />

Pensionen oder Campingplätzen und<br />

damit einhergehender Gastronomie und<br />

öffentlichen Transportmöglichkeiten, wissen<br />

Touren am und ums Wasser aber auch<br />

immer mit ganz viel Abwechslung zu begeistern.<br />

Dort eine entspannte Bootsfahrt,<br />

um eine Seerunde abzukürzen, da eine<br />

Fähre, um über den Fluss zu gelangen.<br />

Und an heißen Sommertagen, da laden<br />

versteckte Badeplätze Wasserratten zur<br />

Abkühlung und Genießer zum Seelenbaumeln.<br />

Hellhörig geworden? Auf der folgenden<br />

Doppelseite haben wir für euch 20<br />

besonders lohnende Touren rund ums Wasser<br />

zusammengesammelt.<br />

FOTO: © Achensee Tourismus<br />

100


BIKE<br />

Dem Wasser<br />

so nah<br />

101


TOURISMUS Radtouren am Wasser<br />

Radtouren am Wasser<br />

TIROL<br />

Achenseeradweg:<br />

Achenwald–Wiesing<br />

Start an der Staatsgrenze zu<br />

Deutschland in Achenwald – mit<br />

Anstiegen und Gefällen bis Achenkirch<br />

weiter an das nördliche Seeufer.<br />

Am See flach verlaufend bis<br />

Maurach und Eben. Kulturtipp:<br />

Wallfahrtskirche St. Notburga in<br />

Eben mit dem Notburga-Museum.<br />

Ab dort bergab nach Wiesing.<br />

34,6 km<br />

www.achensee.com<br />

Lechradweg:<br />

Steeg–Weißenbach<br />

Die Etappe zwischen Weißenbach<br />

und Steeg ist die letzte am<br />

Lechradweg und führt durch unberührte,<br />

ursprüngliche Natur vorbei<br />

an malerischen Ortschaften, idyllischen<br />

Wäldern und Lechauen.<br />

Highlights: Geierwally Freilichtbühne<br />

Elbigenalp; Einkehrtipp: Hotel-Restaurant<br />

LechZeit in Elmen.<br />

52 km ca. 400 hm<br />

www.lechtal.at<br />

FOTO: WGD Donau Oberösterreich Tourismus gmbH/HCM Visuals<br />

Innradweg bei Innsbruck:<br />

Silz–Innzig<br />

Entdecke kulinarische Schätze entlang<br />

des Genuss-Radwegs im Inntal<br />

bei Innsbruck. An 24 Stationen warten<br />

Köstlichkeiten mit lokalen Zutaten<br />

von Bienenhonig über Schnaps<br />

bis hin zu Früchten – hier findet jeder<br />

Leckereien fürs Picknick oder als<br />

Mitbringsel.<br />

45 km 289 hm<br />

www.innsbruck.info<br />

Drauradweg: Innichen–Lienz<br />

Der Drauradweg startet im Südtiroler<br />

Innichen. Der jungen Drau entlang<br />

geht es bergab nach Sillian und<br />

weiter durch Osttirol nach Lienz –<br />

begleitet von den schroffen Dolomiten.<br />

Dörfer, Burgen und gotische<br />

Kirchen sind sichtbare Zeugen eines<br />

alten Kulturraums.<br />

48 km 130 hm<br />

www.osttirol.com<br />

SALZBURG<br />

Tauernradweg: Etappe 1<br />

Krimml–Mittersill<br />

Am Ausgangspunkt unbedingt einen<br />

Besuch bei den imposanten<br />

Krimmler Wasserfällen einschieben.<br />

An der Krimmler Ache und schließlich<br />

der Salzach entlang geht es bergab,<br />

bis man Neukirchen am Großvenediger<br />

erreicht. Über Bramberg<br />

am Wildkogel führt die Etappe nach<br />

Mittersill.<br />

33,48 km 220 hm<br />

www.nationalpark.at<br />

Stopp an der Schlögener Schlinge am Donauradweg in Oberösterreich.<br />

Gasteiner Radweg<br />

Der Gasteiner Radweg führt durch<br />

das gesamte Tal, von Dorfgastein<br />

bis nach Bad Gastein. Anfänglich ist<br />

die Radroute flach und führt zum<br />

Teil entlang der Gasteiner Ache. In<br />

jedem Ort gibt es zahlreiche Restaurants<br />

und Cafés, die zum Verweilen<br />

und Erfrischen einladen.<br />

40 km 200 hm<br />

www.gastein.com<br />

Trumer Seen Route<br />

Die eindrucksvolle 3-Seen-Runde<br />

um Mattsee, Obertrumer<br />

See und Grabensee – auch Trumer<br />

Seen genannt – führt mitten durch<br />

die idyllische Landschaft des Salzburger<br />

Seenlandes. Ausgangspunkt<br />

ist der Parkplatz Nord in Mattsee.<br />

Tipp: Rast in einem der schattigen<br />

Gastgärten in Obertrum und<br />

Seeham einlegen.<br />

28 km 260 hm<br />

www.salzburger-seenland.at<br />

Ennsradweg: Flachau–Radstadt–Altenmarkt–Flachau<br />

Diese familientaugliche Genussradtour<br />

mit Start und Ziel im Zentrum<br />

von Flachau führt über den Ennsradweg<br />

nach Radstadt und über<br />

Altenmarkt wieder zurück. Sowohl<br />

Radstadt als auch Altenmarkt bieten<br />

sich für Stopps und Einkehr an.<br />

41 km 120 hm<br />

www.flachau.com<br />

KÄRNTEN<br />

Kärnten-Seenschleife: Etappe 1<br />

Villach–Millstatt<br />

Die erste Etappe der in Summe 420<br />

km langen Radtour mit 8 Etappen<br />

führt über 67 km von Villach nach<br />

Millstatt: Erst zur Umrundung des<br />

Ossiacher Sees. Dann zum Afritzer<br />

See und Feldsee und weiter nach<br />

Radenthein zum Ostufer des Millstätter<br />

Sees; schließlich nach Dellach<br />

und nach Millstatt.<br />

67 km 690 hm<br />

www.kaernten.at/<br />

Drauradweg: Villach–Ferlach/<br />

St. Margarethen<br />

Nah am Wasser und besonders abwechslungsreich<br />

geht es auf dieser<br />

Kärntner Etappe des Drauradwegs<br />

durch beschauliche Dörfer oder<br />

vorbei an schmucken Schlössern wie<br />

Wernberg, Ebenau und Schloss Rosegg.<br />

Topbeschildert, leicht zu fahren,<br />

Kulinarik in jedem Ort und ein<br />

perfektes Leihsystem „Kärnten rent<br />

e bike“.<br />

51,5 km 317 hm<br />

www.drauradweg.com<br />

Klopeinersee 3-Seen-Tour<br />

Die familienfreundliche Radtour mit<br />

Start/Ziel in Seelach führt zu drei<br />

Seen in Südkärnten: Klopeiner See,<br />

Kleinsee und Turnersee. Leicht zu<br />

fahren, wenig Höhenmeter und abwechslungsreich<br />

durch sanfte Wiesen<br />

und idyllische Dörfer. Tipp zum<br />

Abschluss: Einkehr beim besten Eis<br />

an der Promenade und gleich einen<br />

Espresso dazu!<br />

18 km 170 hm<br />

www.suedkaernten.at<br />

OBERÖSTERREICH<br />

Donauradweg: Linz–Ardagger<br />

Start in Linz am Donaudamm mit<br />

Blick auf den Pöstlingberg und das<br />

Donauknie. Nach der Überquerung<br />

bei der Staustufe Abwinden-Asten<br />

am Südufer entlang über Steyregg,<br />

Enns, St. Pantaleon, Wallsee nach<br />

Ardagger. Stopps lohnen sich besonderns<br />

in Enns, der ältesten<br />

102


Tourenübersicht online<br />

auf www.sportaktiv.com<br />

FOTO: Millstäter See Tourismus/Gert Perauer<br />

Die Kärntner<br />

Seenschleife führt<br />

auf vier bis acht<br />

Tagesetappen<br />

von See zu See<br />

im südlichsten<br />

Bundesland. Hier:<br />

am Millstättersee.<br />

Stadt Österreichs, und im barocken<br />

Stift St. Florian.<br />

59 km 9 hm<br />

www.donauregion.at<br />

Ennsradweg: Weyer–Steyr<br />

Von Weyer im Nationalpark Kalkalpen<br />

über Losenstein, das einen<br />

Burg besuch wert ist, in die kleine,<br />

historische Stadt Steyr mit ihren<br />

romantischen Plätzen und Gassen.<br />

Der gesamte Ennstalradeweg ist<br />

auch mit Gepäckstransfer buchbar<br />

48 km 476 hm<br />

www.radurlaub.com<br />

STEIERMARK<br />

Murradweg: St. Michael/<br />

Lungau–Murau<br />

Die zweite Etappe des Murradwegs<br />

führt von St. Michael im Lungau in<br />

die Steiermark, genauer gesagt<br />

nach Murau. Am Weg laden unter<br />

anderem das Holzmuseum in St.<br />

Ruprecht ob Murau, das idyllische<br />

St. Georgen am Kreischberg oder<br />

die Brauerei der Sinne in Murau zu<br />

einem Stopp ein.<br />

53 km 300 hm<br />

www.steiermark.com<br />

Mürztalradweg:<br />

Mürzsteg–Bruck a. d. Mur<br />

Nach dem Start in Mürzsteg geht<br />

es vorwiegend entlang der Mürz bis<br />

in die historische Brucker Altstadt.<br />

Die Route ist auch für Kinder und<br />

weniger trainierte Radler gut zu bewältigen<br />

und lädt mit idyllischen<br />

Plätzchen zum Ausruhen sowie<br />

Planschen im Wasser ein.<br />

68 km 10 hm<br />

www.steiermark.com<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

Donauradweg: Wachau–Melk<br />

Auf insgesamt 260 km führt der<br />

Donauradweg an beiden Ufern der<br />

Donau durch Niederösterreich.<br />

Einzigartig ist die Etappe durch die<br />

Weltkulturerbe-Region Wachau<br />

zwischen Melk und Krems mit ihren<br />

typischen Steinterrassen und<br />

Marillengärten.<br />

34 km 95 Hm<br />

www.donau.com<br />

BAYERN<br />

Rottal-Radweg<br />

Der Rottal-Radweg bietet „Niederbayern<br />

pur“ auf 115 Kilometern. Von<br />

Velden a. d. Vils im Landkreis<br />

Landshut begleitet er den namensgebenden<br />

Fluss Rott von der Quelle<br />

bis zur Mündung in den bayerisch-österreichischen<br />

Grenzfluss<br />

Inn nahe Neuhaus am Inn. Tipp:<br />

Freilichtmuseum Massing.<br />

115 km 120 hm<br />

www.passauer-land.de<br />

ITALIEN<br />

Vinschgauer Radweg<br />

Der Startpunkt befindet sich in<br />

Graun am Reschensee – von hier<br />

führt der Radweg über rund 80 Kilometer<br />

vorwiegend die Etsch entlang<br />

leicht abwärts bis in die<br />

Kurstadt Meran. Der Reschensee<br />

mit seinem anmutig aus dem See<br />

ragenden Kirchturm ist ein frühes<br />

Highlight entlang der Strecke.<br />

80 km 100 hm<br />

www.reschenpass.it<br />

FVG8 Karnischer Radweg:<br />

But-Radweg<br />

Die Radroute führt entlang des Baches<br />

But am Fuße der Karnischen<br />

Alpen und vorbei an atemberaubenden<br />

Bergdörfern. Nach dem<br />

Start in Tolmezzo gilt es dem Wasserlauf<br />

in Richtung der antiken römischen<br />

Stadt Zuglio zu folgen, weiter<br />

in Richtung der bekannten Thermalquellen<br />

Arta Terme SPA und<br />

über Sutrio bis Paluzza.<br />

36,7 km 384 hm<br />

www.turismofvg.it/de/bike/<br />

SLOWENIEN<br />

Soča-Radweg: Tolmin–Solkan<br />

Der malerische und nicht allzu anspruchsvolle<br />

Teil des Soča-Radwegs<br />

von Tolmin nach Solkan verläuft fast<br />

ausschließlich an der Bohinjer Eisenbahn.<br />

Der Start der Tour erfolgt am<br />

Zusammenfluss der Flüsse Soča<br />

und Tolminka. Tipp: vor dem Aufstieg<br />

in Richtung Gorenja vas am<br />

rechten Ufer der Soča der Käserei<br />

einen Besuch abstatten.<br />

38,1 km 560 hm<br />

www.soca-valley.com<br />

103


28.– 30. Juni <strong>2024</strong><br />

EW<br />

ALLES NEU!<br />

2023/<strong>2024</strong> waren und sind für MARTINI SPORTSWEAR,<br />

österreichischer Familien betrieb und zugleich internationaler<br />

Player im Skitourenbereich, Jahre einschneidender Veränderungen.<br />

Aktuell entsteht ein neues, hochmodernes Logistikcenter,<br />

in dem autonome Roboter die Bestellungen für<br />

den Versand vorbereiten. Somit werde die gesamte Logistik<br />

(B2C und B2B) wieder im Haus abgewickelt – das sichere<br />

Unabhängigkeit, schnelle Reaktionszeiten und vor allem<br />

umfassende Transparenz im Workflow, heißt es von Martini.<br />

Außerdem werden die Themen Nachhaltigkeit und „New<br />

Work“ großgeschrieben. www.martini-sportswear.com<br />

FOTO: Martini Sportswear<br />

Starker Schutz in den Bergen<br />

Die superleichte Jacke Prelight 3L (oder<br />

3-Lagen) von JACK WOLF SKIN (UVP:<br />

€ 299,95) bringt gerade mal 170 g auf<br />

die Waage. Das Texapore Pro-Material<br />

ist wind- und wasserdicht und bietet<br />

beste Atmungsaktivität. Ausstattung:<br />

Brusttasche, elastische Bündchen<br />

und ergonomische Kapuze.<br />

www.jack-wolfskin.de<br />

FOTO: Jack Wolfskin<br />

Geführte Touren & Kurse<br />

Expo & Testival<br />

Musik | Movie-Night<br />

104<br />

Motiviert wandern<br />

Mit den „Hiking Light Merino Mid Cut Socks“<br />

(UVP: €24,95) von CEP genießt du deine sommerlichen<br />

Wandertouren noch mehr. Die mittelhohe<br />

Form eignet sich perfekt für warmes Wetter und<br />

bietet trotzdem eine Vielzahl von aktivierenden<br />

Benefits. Nicht sehen, aber fühlen lässt sich<br />

der ausgezeichnete Komfort dieser<br />

leichten Wandersocken – dank<br />

hochwertiger Materialien und optimierter<br />

Passform. Die tiefensensorische<br />

Stimulation stabilisiert die<br />

Gelenke für mehr Trittsicherheit<br />

im Gelände.<br />

www.cepsports.at<br />

FOTO: CEP Sports


FOTO: Vaude/Attenberger<br />

S<br />

TechOUTDOOR<br />

News<br />

Events<br />

Camps<br />

Szene<br />

FÜR MEHR FREUDE UND SICHERHEIT AM BERG<br />

Du möchtest beim Bergsteigen und Wandern sicher unterwegs sein? Wegloses Gelände,<br />

Schneefelder, Steiganlagen, kurze Kletterstellen oder Firnfelder sicher meistern?<br />

Auf klassischen Wanderwegen und im Hochgebirge unterwegs sein? Mehr über<br />

Orientierung, alpine Techniken und Hilfsmittel lernen? Und einen knackigen Gipfel wie<br />

den Hochvogel sicher meistern? Dann bist du beim VAUDE Alpin Camp powered by<br />

EDELRID vom 28. bis 30. Juni in Bad Hindelang/Allgäuer Alpen genau richtig.<br />

Neugierig? Dann schau auf: www.vaude.com/de/de/event/vaude-alpin-camp-<strong>2024</strong><br />

Natur perfekt festhalten<br />

SWAROVSKI OPTIK präsentiert<br />

den VPA 2 („Variablen<br />

Phone Adapter“, UVP: € 195,–),<br />

der ein Smartphone nahtlos<br />

mit Ferngläsern und Teleskopen<br />

von SWAROVSKI OPTIK<br />

verbindet. So kann man wundervolle<br />

Naturbeobachtungen<br />

nicht nur in Erinnerung bewahren,<br />

sondern auch fotografisch<br />

auf dem Smartphone<br />

festhalten. Mit dem neuen<br />

VPA 2 tauchst du ein in die<br />

Perfektion der Natur und erlebst<br />

die faszinierende Bergwelt<br />

aus neuen Blickwinkeln.<br />

www.swarovskioptik.com<br />

50-JAHRE-JUBILÄUM<br />

CASIO entwickelt seit 50<br />

Jahren digitale Uhren, die<br />

mit vielen nützlichen Funktionen<br />

einen großen Mehrwert<br />

bieten. Das Jubiläum wird<br />

mit Modellen in ikonischen Designs<br />

aus 50 Jahren Uhrengeschichte gefeiert.<br />

Ein Klassiker ist auch die 1995 vorgestellte<br />

CASIO PRO TREK – seitdem wurde<br />

sie stetig weiterentwickelt und ist in verschiedenen<br />

Ausführungen bei Outdoorsportlern<br />

auf aller Welt beliebt.<br />

www.casio.com<br />

FOTO: Martini Sportswear<br />

FOTO: Casio<br />

Die neuen Welten warten – ab 08. Mai <strong>2024</strong><br />

Die Nationalparkwelten Hohe Tauern eröffnen im Mai zehn neue<br />

Ausstellungsräume in Mittersill. Besucherattraktionen wie das 360°-<br />

Kino oder das Adlerflugpanorama bleiben bestehen – eingebettet<br />

sind diese jedoch fortan in ein völlig neuartiges Erzählkonzept. Man<br />

erkundet dabei „Murmeltier & Co“ genauso wie die „Gipfel aus dem<br />

Meeresgrund“ oder „Wilde Wasser“. Emotional folgen Besucher<br />

dem Weg von den höchsten Sphären des Nationalparks hinunter<br />

auf die Alm und in den Talraum. www.nationalparkzentrum.at<br />

3 FRAGEN AN<br />

SEBASTIAN WALDBAUER,<br />

HEAD OF MARKETING, MARTINI<br />

SPORTSWEAR GMBH<br />

Was bewegt dich<br />

aktuell im Business?<br />

Es ist deutlich spürbar,<br />

dass sich Sommer und<br />

Winter verändern und<br />

sich die traditionellen<br />

„Saisonen“ im Handel verschieben<br />

bzw. kürzer oder intensiver werden.<br />

Es entwickeln sich sogar Zwischensaisonen,<br />

die nicht mehr ignoriert werden<br />

dürfen. Wir setzen aktuell alles<br />

daran, unsere Prozesse und Abläufe<br />

so agil zu gestaltet, dass wir schneller<br />

auf verschiedenste Szenarien reagieren<br />

können.<br />

Welchen Stellenwert hat Sport<br />

in deinem Leben?<br />

Ich liebe Kontraste. Ich bin ein „Digital<br />

Native“ und sehr viel vor dem Bildschirm<br />

unterwegs, suche daher den<br />

Ausgleich jede Woche outdoor – vor<br />

allem beim Sportklettern bzw.<br />

Bouldern. Am Wochenende das<br />

Handy abschalten und einen gesamten<br />

Tag am Fels zu verbringen,<br />

bringt mir meine so wichtige<br />

Balance im Leben.<br />

Dein vergangenes oder zukünftiges<br />

Aktivsport-Highlight?<br />

Ich werde im Sommer Papa – meine<br />

Frau und ich haben aber bereits für<br />

nächstes Jahr zu Ostern einen Bouldertrip<br />

in das Boulder-Mekka Fontainebleau<br />

in Frankreich geplant. Das<br />

ist ein Traum seit vielen Jahren, den<br />

wir uns erfüllen.<br />

FOTO: Harry Liebmann<br />

FOTO: Swarovski Optik<br />

105


TOUREN<br />

Frühlingswandern<br />

Aufbruch in die<br />

Wandersaison<br />

Es geht wieder zu Fuß in die Berge! Frühlingswandertouren<br />

wollen nicht nur gut geplant werden – auch<br />

ein Blick auf die Ausrüstung lohnt sich. Worauf<br />

achten bei Schuh, Jacke, Rucksack und Co, die schon<br />

ein paar Jahre alt sind? Unsere „Starthilfe“ für die<br />

Wandersaison <strong>2024</strong>.<br />

von Christof Domenig<br />

106


OUTDOOR<br />

RAUS AUS DER<br />

WINTERPAUSE.<br />

Die ersten anstehenden Frühlingstouren<br />

sind ein guter Zeitpunkt<br />

um sich über sein Material<br />

Gedanken zu machen: Über die<br />

Pflege, bei Bedarf Reparatur<br />

oder eine Neuanschaffung. Um<br />

gut durch die Saison zu kommen.<br />

FOTO: Vaude/Attenberger<br />

107


TOUREN<br />

Frühlingswandern<br />

Materialcheck erledigt? Dann auf zum<br />

Sprung in die warme Jahreszeit!<br />

FOTO: Garmont<br />

anderschuhe<br />

W<br />

aus dem Keller<br />

holen!<br />

Bevor es<br />

aber wirklich<br />

losgeht<br />

in die Berge, lohnt sich ein Blick<br />

auf die Ausrüstung – sowie auch<br />

manch pflegender Handgriff. Wie<br />

ist der allgemeine Zustand? Tut es<br />

die aktuelle Ausrüstung noch oder<br />

steht vielleicht ein Neukauf an?<br />

Und woran erkenne ich’s? Nicht zuletzt<br />

war im Zuge der Nachhaltigkeitsbestrebungen<br />

der Outdoor-<br />

Branche viel von Reparierbarkeit<br />

von Ausrüstung die Rede. Also:<br />

Wenn eine Sohle abgelaufen ist, die<br />

Hardshelljacke einen Riss hat oder<br />

beim Rucksack eine Schnalle fehlt:<br />

Lässt sich das beheben?<br />

Zum Start der Wandersaison<br />

(„Top 20“-Touren folgen im Anschluss<br />

an die Story) haben wir solche<br />

Fragen rund um die Ausrüstung<br />

gestellt: An eine Runde von<br />

Material-Expertinnen und -Experten<br />

aus dem Sporthandel von unseren<br />

drei großen Vertriebs partnern<br />

in Österreich: Intersport, Gigasport<br />

und Hervis.<br />

Die Wanderschuhe<br />

Auf den Grip der Wanderschuhe<br />

kommt es ganzjährig an – im Frühling,<br />

nach kühlen feuchten Nächten<br />

oder wenn noch Schneereste liegen,<br />

aber ganz besonders. „Beim Außencheck<br />

ist ganz wichtig“, sagt Michael<br />

Schobersteiner von Hervis, „dass<br />

man die Sohle kontrolliert: 3 bis 4<br />

mm Profiltiefe sollte gegeben sein.“<br />

Ist die Sohle abgelaufen, kommt es<br />

auf die Machart an, ergänzt Bernhard<br />

Kalt von Intersport, ob eine<br />

Neubesohlung möglich ist: „Schuhe<br />

müssen gezwickt sein und nicht gestrobelt,<br />

dann kann man neu besohlen.“<br />

Am besten, so Kalt, fragt man<br />

beim Sporthändler nach, wenn der<br />

Schuh offenbar eine neue Sohle<br />

braucht.<br />

Schuh-Obermaterial: „Kontrollieren<br />

auf Risse – ob Leder oder<br />

Meshmaterialien. Wenn du einen<br />

Schnitt im Schuh hast, heißt es<br />

meist, dass der Schuh nicht mehr<br />

wasserdicht ist“, so Schobersteiner.<br />

Intersport-Experte Kalt betont,<br />

dass es gerade bei Lederschuhen<br />

stark auf die regelmäßige Pflege<br />

ankommt: „Wichtig ist, dass man<br />

die Schuhe regelmäßig mit Wachs<br />

oder einer anderen Lederpflege behandelt<br />

und dass man sie nicht auf<br />

der Heizung oder in der Sonne, sondern<br />

bei Raumtemperatur trocknet.<br />

Sonst entstehen Risse. Ist das einmal<br />

der Fall, hat man fast verloren,<br />

weil neben der Wasserdichtheit<br />

auch die Stabilität verloren geht.“<br />

Pflegt man Lederschuhe aber gut,<br />

sind sie äußerst langlebige und<br />

treue Begleiter!<br />

Auch bei Wanderschuhen aus<br />

Kunststoffen können, etwa durch<br />

Kontakt mit Ästen, Felsen oder<br />

Ähnlichem, Beschädigungen entstehen,<br />

so Bernhard Kalt – was sich<br />

hier jedoch, anders als beim Lederschuh,<br />

nicht auf die Stabilität, sondern<br />

meistens „nur“ auf die Wasserdichtheit<br />

auswirkt. Manchmal<br />

löst sich bei einem älteren Schuh<br />

der Geröllschutz – der wird bei einer<br />

Neubesohlung mitgemacht, so<br />

Patrick Paier von Giga sport. Sonsti-<br />

108


OUTDOOR<br />

ge Experten- Tipps: pflegen und imprägnieren<br />

(falls nicht vor der Winterpause<br />

geschehen); Schuhbänder<br />

kontrollieren (auch für Schnellschnürsysteme<br />

gibt es Ersatz). Bei<br />

hochwertigen Schuhen lassen sich<br />

manchmal sogar ausgerissene Ösen<br />

reparieren. Einlegesohlen innen<br />

kann man waschen, so ein Hinweis<br />

von Bernhard Kalt. Oder nachkaufen<br />

– was nach längerer Zeit im Gebrauch<br />

sinnvoll ist, weil sie Festigkeit<br />

verlieren, sagt Schobersteiner:<br />

„Wir bei Hervis raten stets zu einer<br />

individuellen Innensohle, die zum<br />

Fußtyp passt und etwa das Fußgewölbe<br />

unterstützt. Diese kann man<br />

dann auch einfach nachkaufen.“<br />

Jacke/Kleidung<br />

Ob wasserdichte Hardshell- oder<br />

wasserabweisende Softshelljacke –<br />

dass die Jacke funktioniert und bei<br />

Bedarf vor den Elementen schützt,<br />

ist beim Wandern essenziell. Melanie<br />

Riegelnegg von Gigasport rät<br />

zunächst zum Rundum-Kontrollblick:<br />

„Hat die Jacke irgendwelche<br />

Beschädigungen? Für Hardshelljacken<br />

gibt es für Löcher eigene<br />

Reparaturkits, um sie zuzutapen.“<br />

Reißverschlüsse auf ihre Funktion<br />

prüfen, so Riegelneggs weiterer<br />

Tipp. „Das Allerwichtigste bei der<br />

Hardshelljacke ist, dass die Wasserdichtigkeit<br />

überprüft wird“,<br />

sagt die Gigasport-Expertin, „das<br />

kann man unter der Wasserleitung:<br />

Darauf achten, ob das Wasser<br />

abperlt. Softshelljacken sind<br />

grundsätzlich nicht wasserdicht,<br />

sondern nur wasserabweisend,<br />

aber auch da kann man denselben<br />

Test machen.“<br />

Waschen und Imprägnieren<br />

kann in vielen Fällen die ursprüngliche<br />

Wetterschutz-Funktion (fast)<br />

wiederherstellen. „Gore-Tex und<br />

Softshell sollte man aber nicht zu<br />

oft in der Waschmaschine waschen“,<br />

rät Schobersteiner, der<br />

dazu dreierlei mit auf den Weg gibt:<br />

Die Herstellerangaben zur Pflege<br />

stets beachten; kein handelsübli-<br />

FOTO: Asolo/Sartori<br />

ches, sondern ein Sportwaschmittel<br />

verwenden; sowie die Jacke an der<br />

Luft trocknen.<br />

Ein Tipp zur Bekleidung folgt<br />

noch von Bernhard Kalt: Softshellvarianten<br />

ohne Membran kann<br />

man, falls ein Riss entstanden ist,<br />

nähen lassen, ohne dass das die<br />

Funktion wesentlich einschränkt.<br />

Der Rucksack<br />

Ein hochwertiger Rucksack ist ein<br />

langlebiger Geselle. Trotzdem ist<br />

ein Kontrollblick zu empfehlen.<br />

„Schnallen sind das empfindlichste<br />

Teil, weil das Material mit der Zeit<br />

spröde wird und sie dann gern brechen.<br />

Man kann sie aber nachkaufen,<br />

in jedem Sportgeschäft bestellen<br />

– man muss dazu nur Marke und<br />

Modell wissen“, so Michael Schobersteiner.<br />

Der weiters rät:<br />

„Schlaufen, Riemen auf Rissigkeit<br />

kontrollieren. Und ob das Material<br />

des Rucksacks selber Schnitte oder<br />

Risse hat.“ Letzteres wäre ein Fall,<br />

wo ein Neukauf ansteht, weil sonst<br />

auf Tour die Gefahr besteht, dass<br />

das Material endgültig aufreißt.<br />

Über Pflege freut sich auch ein<br />

Rucksack, das Rückenteil kommt<br />

schließlich ständig mit Schweiß in<br />

Berührung: „Den Rucksack nicht<br />

in die Waschmaschine stecken,<br />

sondern Wasser in die Badewanne<br />

einlassen, mit pH-neutraler Seife<br />

oder Waschmittel einweichen und<br />

dann wieder lufttrocknen. Und gegebenenfalls<br />

auch wieder imprägnieren“,<br />

so der Hervis-Experte.<br />

Die Wanderstöcke<br />

Schlaufen und Griff am oberen Stockende,<br />

Teller und Spitzen am unteren<br />

Ende kontrollieren – so der erste<br />

Rat unseres Expertenteams zu<br />

Wanderstöcken: „Die Spitzen sind<br />

das größte Verschleißteil und die<br />

kann man wie die Teller selber gut<br />

tauschen“, erklärt Giga sport-<br />

Expertin Katharina Gether. „Ist bei<br />

Griff oder Schlaufe eine Beschädigung<br />

zu erkennen, kann man die<br />

Reparaturmöglichkeit beim Händler<br />

prüfen lassen.“<br />

Bei Teleskop- und Faltstöcken<br />

die Verschlüsse auf Leichtgängigkeit<br />

prüfen, eventuell mit ein bisschen<br />

Öl pflegen, rät Intersport-Experte<br />

Bernhard Kalt. Sind Schraubverschlüsse<br />

beschädigt, kann man<br />

auch dieso oft austauschen lassen,<br />

so sein Rat. Unbedingt einmal vor<br />

der ersten Frühlingstour zur Probe<br />

auf den Teleskopstock stützen.<br />

Hat das Material des Rohrs einmal<br />

eine Beschädigung abbekommen,<br />

kann man auch einzelne Segmente<br />

tauschen. Speziell Carbon<br />

neigt, wenn es einmal beschädigt<br />

ist, dazu, zu brechen, auch deshalb<br />

lohnt sich ein Kontrollblick.<br />

Und: „Hochwertige Marken wie<br />

Leki oder Komperdell haben einen<br />

Reparaturservice und halten jahrelang<br />

Ersatzteile bereit. Einen beschädigten<br />

Stock ins Sportgeschäft<br />

bringen und einschicken lassen<br />

lohnt sich in vielen Fällen“, so der<br />

finale Rat von Hervis-Experte<br />

Michael Schobersteiner.<br />

Mit hochwertigem<br />

und gepflegtem<br />

Material lassen<br />

sich die Wandertouren<br />

wieder ruhigen<br />

Gewissens<br />

genießen.<br />

109


TOUREN<br />

Frühlingswandern<br />

Wandertouren<br />

im Frühling<br />

TIROL<br />

Möslalmkogel über Wörgl<br />

Vom Startpunkt beim Infobüro<br />

Wörgl wandert man Richtung Wildschönau.<br />

Beim Gasthaus „Be 550“<br />

beginnt der Forstweg durch den<br />

Wald zur Möslalm. Über den Wiesensteig<br />

sind es noch 20 Minuten<br />

auf den Möslalmkogel zum Gipfelkreuz.<br />

Zurück zum Ausgangspunkt<br />

über die Jausenstation Schrofen.<br />

3 h 10,3 km 580 hm<br />

www.hohe-salve.com<br />

Zillertal – Wasserfallweg<br />

Stilluptal<br />

Der Wasserfallweg quert vom<br />

Gasthaus Wasserfall bis zur Grüne<br />

Wand Hütte mehrmals romantische<br />

Wildbäche, führt vorbei an malerischen<br />

Almen und ermöglicht einen<br />

neuen Blickwinkel auf die Schönheiten<br />

des Stilluptales.<br />

5 h 15,3 km 325 hm<br />

www.zillertal.at<br />

Kaiserwinkl – Taubensee<br />

In Kössen beginnt die mittelschwere<br />

Frühlingswanderung, die entlang<br />

malerischer Pfade zum idyllischen<br />

Taubensee führt. Die Tour überzeugt<br />

vor allem mit tollen Ausblicken<br />

auf die umliegende Bergwelt.<br />

FOTO: Tourismusverband Donauregion Oberösterreich/Kuscheiart<br />

Am Ziel wartet der klare Bergsee,<br />

eingebettet in eine zauberhafte<br />

Landschaft.<br />

5 h 13 km 620 hm<br />

www.kaiserwinkl.com<br />

Nassereith – Fernsteinsee<br />

Entdecke die Spuren der Römer auf<br />

einer Wanderung vom Nassereither<br />

See zum Fernsteinsee. Folge der<br />

historischen Via Claudia Augusta,<br />

genieße atemberaubende Ausblicke<br />

und kehre entlang des malerischen<br />

Brunnwalds zurück. Ein Rundweg<br />

voller Geschichte!<br />

3,5 h 12,7 km 140 hm<br />

www.imst.at<br />

SALZBURG<br />

Hochgründeck<br />

(ab Floitensberg)<br />

Start am Parkplatz Floitensberg,<br />

(kostenlose Parkmöglichkeit). Entlang<br />

der Forststraße führt die Tour<br />

immer leicht ansteigend durch den<br />

Wald Richtung Gründecksattel und<br />

weiter über die beschilderten Wege<br />

Richtung Hochgründeck. Sehenswert:<br />

die Friedenskapelle oberhalb<br />

vom Heinrich-Kiener-Haus am St.<br />

Rupert Pilgerweg.<br />

2,5 h 5,34 km 557 hm<br />

www.josalzburg.com<br />

Es müssen nicht immer Gipfel sein: Wandern mit Flussblick in der<br />

Donauregion in Oberösterreich.<br />

Tanzbodenrunde<br />

Ausgangspunkt ist Wengerau. Vorbei<br />

an der Wengerau-Alm und der<br />

Gamsblickalm nimmt man nach<br />

500 Metern den steilen Fußweg zur<br />

Elmaualm. Von dort geht es über<br />

Almflächen zum Tanzboden und<br />

bergab zur Mahdegg-Alm. Über<br />

die Forststraße Faisten führt die<br />

Tour nach Werfenweng.<br />

5 h 12,1 km 646 hm<br />

www.werfenweng.eu<br />

Die Königinnen-Runde<br />

Entlang der „Königinnen-Runde“<br />

(so benannt aufgrund der Vielfalt an<br />

Orchideen) gibt es wunderschöne<br />

Plätze zu entdecken. Achte auf die<br />

Bilder, die die Bäume erzählen, oder<br />

finde den „Steinernen Adler“. Immer<br />

wieder gibt es herrliche Ausblicke<br />

auf Torstein, Tennengebirge und<br />

den Kraftberg Bischofsmütze.<br />

ca. 4 h 7,75 km 618 hm<br />

www.filzmoos.at<br />

Smaragdweg ins Habachtal<br />

Auf dem Smaragdweg erlebt der<br />

Wanderer die landschaftliche Schönheit<br />

des Habachtales. Am Bach entlangwandernd,<br />

erfährt man Wissenswertes<br />

über die Mineralogie des Tales,<br />

leicht verständlich und spielerisch<br />

erfahrbar. Highlight: Hinter dem<br />

Almgasthof Alpenrose kann man im<br />

Bach nach Smaragden suchen.<br />

ca. 4 h 7, 3 km 515 hm<br />

www.wildkogel-arena.at<br />

KÄRNTEN<br />

Vom Weissensee zur Alm<br />

hinterm Brunn<br />

Vom Weissensee zur Umkehrschleife<br />

Neusach, vorbei an der Schmiede<br />

zur gemütlichen Alm hinterm<br />

Brunn. Dann westwärts zur Gajacher<br />

Alm. Nun bequem nach Westen<br />

zur Weißen Wand und talwärts<br />

nach Oberdorf – mit magischen<br />

Ausblicken auf den See und die<br />

beliebten Weissensee-Dörfer.<br />

5 h 13 km 930 hm<br />

www.weissensee.com<br />

Gerlitzen-Hüttersteig<br />

Ein Klassiker: südseitiger Anstieg auf<br />

die Kanzelhöhe, erweiterbar bis zum<br />

Gipfel. Abwärts geht’s knieschonend<br />

mit der Bergbahn. Traumhafte Blicke<br />

auf den Ossiacher See, aber auch auf<br />

das Alpe Adria Paradies mit den Karawanken,<br />

den Julischen Alpen und<br />

den Karnischen Alpen sind inklusive.<br />

3 h 6,6 km 984 hm<br />

www.visitvillach.at<br />

Slow Trail Kitzelberg<br />

Am besten gleich in der Früh beim<br />

Sonnenaufgang sollte man den magischen<br />

Kitzelberg erklimmen oder<br />

besser gemütlich erwandern. Eine<br />

moderne Aussichtsplattform lädt<br />

zum Verweilen und zum Inhalieren<br />

der Südkärntner Landschaft ein –<br />

der Ausblick ist eines der Topmotive<br />

am Klopeiner See!<br />

2 h 3,5 km 230 hm<br />

www.suedkaernten.at<br />

OBERÖSTERREICH<br />

Donausteig Etappe 2<br />

Eferding–Wilhering<br />

Diese Donausteig-Etappe führt von<br />

Eferding im Zentrum des fruchtbaren<br />

Eferdinger Beckens an die Donau<br />

und dann daran entlang durch<br />

die Donauauen nach Wilhering.<br />

Eine der ältesten Städte Österreichs,<br />

die Donau als Wasserstraße,<br />

die Bedeutung der Schifffahrtszeichen,<br />

die Giganten-Fische der Donau<br />

und mehr gibt es zu entdecken.<br />

14,7 km 12 hm<br />

www.donauregion.at<br />

110


Tourenübersicht online<br />

auf www.sportaktiv.com<br />

FOTO: JOSalzburg<br />

Die Friedenskapelle<br />

auf der Tour<br />

aufs Hochgründeck<br />

in St. Johann<br />

bei Salzburg.<br />

Spregaus–Wurbauerkogel<br />

Von Windischgarsten über die Brücke<br />

des Dambachs der Beschilderung<br />

folgend zum Spregausweg.<br />

Weiter über eine kleine Schottergrube<br />

dem Naturfreundesteig auf<br />

dem Weg Nr. 2 bis zur Bergstation<br />

Wurbauerkogel folgen.<br />

2,5 km 253 hm<br />

www.urlaubsregion-pyhrn-priel.at<br />

STEIERMARK<br />

Narzissenwanderung Tauplitz<br />

Start in Tauplitz entlang des Grimmingbaches<br />

bis zum „Glücksplatz“<br />

am Fuße eines Wasserfalls, wo die<br />

feuchten Wiesen nahe dem Wasserfall<br />

mit Narzissen übersät sind.<br />

Zurück geht es auf der Gnanitzstraße,<br />

wo man nach links vorbei an den<br />

Narzissenwiesen über Greith nach<br />

Tauplitz zurück zum Ausgangspunkt<br />

gelangt.<br />

3 h 8 km 200 hm<br />

www.ausseerland.at<br />

Wasserwerg Bad Radkersburg<br />

Mit Start von der Parktherme wird<br />

auf dem 18 km langen, flachen<br />

Rundweg die Schönheit der Fließgewässer,<br />

ruhenden Gewässer und<br />

Mineralquellen der Umgebung erlebbar.<br />

Im Frühjahr begleitet einen<br />

der Duft des sprießenden Bärlauchs,<br />

der in den Murauen wächst.<br />

18 km<br />

www.parktherme.at<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

Rundtour Eibenboden – Trefflingfall–Sulzbichl–Hochbärneck<br />

– Trefflingfall<br />

Wandern zwischen Almen, Schluchten<br />

und Wasserfällen: Die unterschiedlichen<br />

Natur- und Kulturlandschaften<br />

begeisten auf dieser Tour.<br />

Die Alm am Hochbärneck mit ihrem<br />

Almhaus eignet sich hervorragend<br />

für eine kleine Pause. Nach<br />

dem Abstieg durch einen schattigen<br />

Buchenwald mit wunderbarem<br />

Blick auf den Ötscher führt der<br />

Weg entlang der glasklaren Erlauf<br />

wieder zurück durch die Vorderen<br />

Tormäuer.<br />

11,32 km 552 hm<br />

www.naturpark-oetscher.at<br />

ITALIEN<br />

Rundwanderung vom Braunhof<br />

auf den Berg Saun<br />

Eine abwechslungsreiche Rundwanderung<br />

mit Start beim Wanderparkplatz<br />

in Schmuders bei Sterzing.<br />

Hoch über Sterzing eröffnet der<br />

Saun (mit Gipfelkreuz) malerische<br />

Ausblicke. Auf dem Rückweg kann<br />

man eine gemütliche Rast bei der<br />

Pranter Alm einlegen und die<br />

Kulinarik genießen (ab Muttertag<br />

geöffnet).<br />

3,5 h 9,7 km 725 hm<br />

www.sterzing.com<br />

KROATIEN<br />

Wanderweg Terra Magica<br />

Ausgangspunkt der Rundtour ist in<br />

der Maslinica-Bucht in Rabac. Die<br />

Strecke führt entlang eines Küstenweges<br />

zum Kap St. Georg, über<br />

wunderschöne Buchten und durch<br />

ein Naturschutzgebiet. Man wandert<br />

an einer alten Olivenölmühle<br />

vorbei, und nur 5 Minuten vom<br />

Weg entfernt liegen die Reste einer<br />

alten Kalkbrennerei.<br />

4,5 h 13,3 km 343 hm<br />

www.istria-trails.com<br />

SLOWENIEN<br />

Das Felsenfenster von Otlica<br />

Die Wanderung vom Sportpark<br />

Pale vorbei an der Karstquelle des<br />

Flusses Hubelj bei Ajdovščina zum<br />

Felsenfenster von Otlica (Otliško<br />

okno) bietet herrliche Ausblicke<br />

über das Vipava-Tal, den Karst und<br />

die Adria. Der gut markierte Weg<br />

durch einfaches Gelände ist auch<br />

für einen Familienausflug geeignet.<br />

3 h 8 km 800 hm<br />

www.vipavskadolina.si/de/<br />

BAYERN<br />

Kleiner Arber über<br />

Hüttlschachten<br />

Durch den ursprünglichen Bayerischen<br />

Wald, von Bodenmais hinauf<br />

zum Hüttlschachten und zur Enzianwiese.<br />

Über den Gipfel des Kleinen<br />

Arbers gelangt man zur Chamer<br />

Hütte. Gestärkt geht es zur<br />

wild romantischen Rißlochschlucht<br />

mit Wasserfällen und urwaldartigen<br />

Wäldern zurück nach Bodenmais.<br />

5:40 h 14,7 km 716 hm<br />

www.arberland-bayerischer-wald.de<br />

111


Wandern an der Algarve:<br />

Der Weg ist das Ziel<br />

Portugals Sonnenküste überrascht mit spannenden Revieren<br />

für Genusswanderer und sportliche Läufer.<br />

N<br />

atürlich gibt es an der<br />

Algarve die berühmten<br />

Strände unter<br />

spektakulären Klippen,<br />

die in der Abendsonne<br />

rötlich schimmern. Es gibt<br />

die vielen gepflegten Golfplätze und<br />

nette Städte mit einer großen<br />

Auswahl an gemütlichen Cafés und<br />

Restaurants. Die Algarve ist aber<br />

auch ein großartiges Ziel für<br />

Wanderer und Mountainbiker!<br />

Hinterland mit Charme:<br />

die Via Algarviana<br />

Im europäischen Netz der Fernwanderwege<br />

heißt die Via Algarviana<br />

GR 13 und verbindet auf gut 300 Kilometern<br />

das Städtchen Alcoutim<br />

an der Grenze zu Spanien mit dem<br />

Cabo de São Vicente, dem südwestlichsten<br />

Punkt des europäischen<br />

Festlandes. Die Route führt durchs<br />

hügelige Hinterland, durch stille<br />

Dörfer und über blühende Wiesen,<br />

vorbei an Korkeichen und Olivenhainen.<br />

Rund 30 Kilometer misst<br />

jede Etappe, für die Nacht stehen<br />

Landhotels und familiäre Pensionen<br />

bereit. Natürlich kann man auch<br />

nur Teile der Strecke erwandern.<br />

Immer wieder führen aus den touristischen<br />

Zentren der Region Zubringer<br />

zu diesem Weitwanderweg.<br />

Tipp für Trailläufer: Der Algarviana<br />

Ultratrail (kurz: „ALUT“,<br />

28.11.–01.12.<strong>2024</strong>) ist der älteste<br />

112


ALGARVE<br />

Ob an der Küste oder im Landesinneren: Wandern<br />

an der Algarve in Portugal ist stets ein eindrucksvolles<br />

Erlebnis.<br />

FOTOS: Algarve Tourismus<br />

und längsten Trailrun-Wettbewerb<br />

Portugals; dabei wird die Route von<br />

Alcoutim zum Cabo de São Vicente<br />

in maximal 72 Stunden durchlaufen<br />

(Infos: www.alut.pt). Mehr zur imposanten<br />

Via Algarviana unter:<br />

www.viaalgarviana.org<br />

Immer am Meer entlang:<br />

die Rota Vicentina<br />

Wer beim Wandern lieber über die<br />

Weite des Atlantiks blicken will:<br />

Für den ist der Fernwanderweg<br />

Rota Vicentina perfekt! Der GR 11<br />

führt von Lagos bis nach Santiago<br />

do Cacém und besteht genau genommen<br />

aus zwei Wegen: Der „Trilho<br />

dos Pescadores“ („Fischerpfad“)<br />

zieht sich nahe der Westküste über<br />

schroffe Klippen, in deren Steilwänden<br />

seltene Vögel ihre Nester<br />

haben. Man durchwandert Dünenlandschaften<br />

mit hartem Gras und<br />

kargen Föhren, kleine Buchten la­<br />

den immer wieder zum Baden ein.<br />

Solides Schuhwerk und Schwindelfreiheit<br />

sind auf den blau-grün<br />

markierten Pfaden von Vorteil.<br />

Komfortablere Alternative ist der<br />

„Caminho Histórico“ („historische<br />

Weg“). Er führt über alte Schäferpfade<br />

durch weite Olivenhaine und<br />

Kork eichenwälder. In den Dörfern<br />

und kleinen Städten, die man<br />

durchwandert, ist die bewegte<br />

Geschichte des Landes lebendig<br />

zu spüren. Infos:<br />

www.rotavicen tina.com<br />

Die Wanderfestivals der Algarve<br />

Bei mehreren Wanderfestivals lässt<br />

sich die Region unter ortskundiger<br />

Führung erleben. Beim Walking<br />

Festival in Ameixal (26.–28.04.<strong>2024</strong>)<br />

haben Teilnehmer die Wahl zwischen<br />

Exkursionen zum Sonnenuntergang,<br />

Wanderungen zu archäologischen<br />

Fundorten oder Brennern,<br />

die den landestypischen Schnaps<br />

Medronho herstellen (www.wfameixial.qrer.pt/pt_pt/).<br />

Beim Walk &<br />

Art Fest in Barão de S. João rund<br />

um Lagos (1.–3.11.<strong>2024</strong>) gibt es die<br />

Biodiversität der Region zu entdecken<br />

und bei Nachtwanderungen<br />

eine andere Seite der Natur zu erleben<br />

(www.walkartfest.pt/en/). Und<br />

beim Wanderfestival von Monchique<br />

(29.11.–1.12.<strong>2024</strong>) steht die<br />

Erforschung der vielfältigen Bergwelt<br />

im Mittelpunkt: www.festivalcaminhadasmonchique.pt/en/.<br />

Weitere Infos unter:<br />

www.visitalgarve.pt<br />

www.portuguesetrails.com<br />

113


PRODUKT Wanderschuhe<br />

sohle eine Einheit. „Alle Elemente<br />

müssen im Zusammenspiel funktionieren<br />

und gleichzeitig mit dem<br />

restlichen Aufbau des Schuhs harmonieren.<br />

Die Funktionalität der<br />

Sohle ist dabei gezielt auf das Design<br />

und die Features des Schafts<br />

abgestimmt“, erklärt der Experte.<br />

Die „perfekte“ Sohle eines Wanderschuhs<br />

gilt es also immer in Abstimmung<br />

mit dem jeweiligen Einsatzbereich<br />

zu definieren. „In welchem<br />

Terrain, zu welcher Jahreszeit<br />

und auf welcher Art von Touren die<br />

Schuhe zum Einsatz kommen werden“,<br />

das solle auch die Hauptüberlegung<br />

beim Kauf sein. „Abhängig<br />

von der Anforderung sind alle hochwertigen<br />

Schuhe mit einer zur Kategorie<br />

passenden Sohleneinheit ausgestattet“,<br />

so Christoph Hühnerbein.<br />

„Gemeinsam mit Partnern wie<br />

Vibram® oder Michelin Technical<br />

Soles erarbeiten wir immer neue<br />

Technologien, die mit verschiedenen<br />

Gummimischungen und Sohlentypen<br />

für jeden Einsatz besten Halt,<br />

Sicherheit und Komfort bieten.“<br />

Herzstück des<br />

Wanderschuhs<br />

Auch wenn man Bergschuhe meistens nicht von unten<br />

betrachtet, hat sich die Sohle verdient, einmal im<br />

Mittelpunkt zu stehen.<br />

von Christof Domenig<br />

P<br />

assform und Obermaterial,<br />

wasserdichte Membran<br />

versus Plus an Atmungsaktivität,<br />

nicht zuletzt der<br />

Optik: Dem allen wird die Aufmerksamkeit<br />

gelten, wenn man sich einen<br />

neuen Bergschuh zulegt. Die<br />

Sohle schauen sich wohl die wenigsten<br />

genauer an – still geht man davon<br />

aus, dass sie einfach tut, was<br />

sie soll: immer Grip spenden.<br />

Dabei ist die Sohle das Herzstück<br />

eines Bergschuhs, wie es<br />

Christoph Hühnerbein, Leiter des<br />

Forschungs- und Entwicklungs-<br />

Teams von Hanwag ausdrückt.<br />

„Sohle“ meint dabei nicht bloß die<br />

Außensohle (auch Laufsohle) – aus<br />

technischer Sicht sind Laufsohle,<br />

Dämpfung, Brandsohle und Einlege-<br />

FOTO: Hanwag<br />

Eine neue Sohle für den Schuh<br />

Eine abgenutzte Sohle heißt oft<br />

nicht, dass der Schuh am Ende ist:<br />

„Wiederbesohlung funktioniert bei<br />

Schuhen, die von der Bauart gezwickt<br />

sind und nicht gestrobelt“,<br />

sagt Bernhard Kalt von Intersport.<br />

Die Händler geben dazu kompetent<br />

Auskunft und fungieren als Vermittler:<br />

„Die Schuhe werden von<br />

uns zu den Produzenten gesendet,<br />

die alte Sohle wird runtergeschliffen<br />

und teilweise wird sogar eine<br />

neue Originalsohle raufgemacht.<br />

Das funktioniert bei allen namhaften<br />

Outdoorschuhmarken.“<br />

Erkennungszeichen, dass an ein<br />

Wiederbesohlen gedacht werden<br />

soll? „Anfängliche kleinen Risse<br />

sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen,<br />

die sogenannte Hydrolyse<br />

läuft großteils im Inneren ab“, so<br />

Christoph Hühnerbein. Wenn man<br />

jedoch schon von außen erkennt,<br />

dass die Zwischensohle bröselt oder<br />

sich die Profilsohle ablöst, ist der<br />

Prozess schon fortgeschritten. Dann<br />

sollte man keine Tour mehr damit<br />

antreten.“ Nach etwa sechs Jahren<br />

im Einsatz solle man die Schuhe generell<br />

einmal beim Hersteller oder<br />

Sporthändler inspizieren lassen, so<br />

der Experte. Bei Hanwag spielt die<br />

Wiederbesohlbarkeit (die dort in<br />

echter Handarbeit gemacht wird<br />

und wo der komplette Sohlenaufbau<br />

bis hin zum Geröllschutz erneuert<br />

wird) schon immer eine große Rolle,<br />

die Nachfrage danach ist zuletzt<br />

stark gestiegen. Was auch das gestiegene<br />

Bewusstsein für hochwertige<br />

und langlebige Produkte zeigt:<br />

„Wir liegen bei rund 21.000 jährlichen<br />

Neubesohlungen – und gehen<br />

davon aus, dass die Nachfrage weiter<br />

steigen wird.“<br />

114


Top 6 Wanderschuhe<br />

HANWAG Makra Trek GTX<br />

Trekking-Schuh mit sportlichem Design • mit sehr leichter und<br />

komfortabler Sohlenkonstruktion • für anspruchsvolle, lange Bergwanderungen<br />

und Mehrtagestouren • Gewicht: 635 g (Gr. 8)<br />

• Membran: Gore-Tex • Obermaterial: Veloursleder, Textil<br />

• komplett made in Europe<br />

PREIS (UVP): € 300,–<br />

www.hanwag.com<br />

LA SPORTIVA Aequilibrium Hike GTX<br />

• Sohle: Vibram® mit Impact Brake System für bessere Bremskraftkontrolle<br />

und Präzision • Gewicht: 480 g/Schuh (Men), 380 g/<br />

Schuh (Women) • Bluesign®- und Oeko-Tex zertifizierte Gore-Tex<br />

Extended Comfort-Membran • außergewöhnlicher Laufkomfort<br />

dank innovativer Double Heel-Konstruktion • 100 % wasserdicht<br />

• 3D Flex System Evo-Technologie für<br />

natürliche Flexibilität und Mobilität<br />

PREIS (UVP): € 240,–<br />

lasportiva.com<br />

6OUTDOOR<br />

SALOMON X Ultra 360 Edge Mid Gore-Tex<br />

ein Wanderschuh, der für moderne Outdoor-Anforderungen<br />

entwickelt wurde angelehnt an die X Ultra-Legenden vereint<br />

dieses Modell die besten Merkmale für Grip auf jedem Untergrund,<br />

Stabilität und Schutz bei Abenteuern aller Art die Gore-<br />

Tex-Membran sorgt für Wetterschutz und der robuste Schaft<br />

besteht aus recycelten Materialien<br />

PREIS (UVP): € 175,–<br />

www.salomon.com<br />

ASOLO Falcon EVO NBK GV<br />

wasserfestes Nubukleder (1,3–1,5 mm) Gore-Tex Extended<br />

Comfort Footwear + Lederkragen Asolo/Vibram Omega Sohle<br />

mit MegaGrip-Mischung made in Europe wiederbesohlbar<br />

gefertigt aus LWG-zertifiziertem Leder ideal fürTrekkingtouren<br />

und Wanderungen in gemischtem Terrain<br />

PREIS (UVP): € 239,95<br />

www.asolo.com<br />

SALEWA Puez Knit Mid PTX Boot<br />

ein mittelhoher Trekkingstiefel mit wasserdichtem, atmungsaktivem<br />

Schaft, der auf unebenem Gelände den ganzen Tag lang<br />

Komfort schenkt und in nachhaltiger Kreislaufwirtschaft produziert<br />

wird mit einer Pomoca Alpine Trekker-Außensohle ausgestattet,<br />

die Grip und Halt in technisch anspruchsvollem<br />

Gelände bietet das Herzstück der<br />

Konstruktion ist die in die Einlegesohle integrierte<br />

neue Salewa Edging Plate<br />

PREIS (UVP): € 250,–<br />

www.salewa.com<br />

SCARPA Mescalito Planet<br />

leistungsstark, leicht, atmungsaktiv ultimativer Schutz<br />

Obermaterial aus recycelten Garnen für Zustiege im Sommer<br />

hervorragender Grip Sohle: Vibram-Megagrip EVA-<br />

Zwischensohle aus 45 % recyceltem Material Schnürsenkel<br />

100 % aus recyceltem Material<br />

PREIS (UVP): € 190,–<br />

at.scarpa.com<br />

FOTOS: Hersteller<br />

115


DONAU OBERÖSTERREICH<br />

Wo im Urlaub das Auto Pause hat<br />

Im Urlaubsparadies Donau Oberösterreich kann man wandernd oder radelnd am besten in<br />

die Landschaft eintauchen – und die Natur- und Kulturschätze der Region entdecken.<br />

E<br />

ntdecken und Abenteuer<br />

gehen in der Rad- und<br />

Wanderregion Donau<br />

Oberösterreich Hand in<br />

Hand. Radeln und Wandern<br />

entlang der Donau wird zum<br />

Flow-Erlebnis. Sich selbst und der<br />

Umwelt etwas Gutes tun, das Auto<br />

stehen lassen und der Natur ganz<br />

nahe sein, lautet die Devise!<br />

Auto aus, Radurlaub an<br />

An den Flüssen aufs E-Bike schwingen,<br />

quer durch die Landschaft oder<br />

durch historische Gassen radeln:<br />

Auf dem Inn- und Donauradweg<br />

oder den 15 E-Bike-Genusstouren<br />

lässt man mit jedem Tritt den Alltag<br />

ein Stück weiter hinter sich. Die<br />

Radregion Donau Oberösterreich ist<br />

mit ihrem reichen kulturellen Erbe<br />

Tipp: iBIKE-BOX<br />

Kein E-Bike? Kein Problem! An fünf<br />

Standorten in der Region stehen in<br />

den iBIKE-BOXEN topgepflegte<br />

E-Bikes parat. Mit dem Gutschein code<br />

OOE<strong>2024</strong> gibt es bis<br />

Ende Mai <strong>2024</strong> 50 %<br />

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und den Naturschätzen ein Paradies<br />

zum Genussradfahren. Mehr dazu:<br />

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Servus die Wanderwadeln!<br />

Den Rucksack packen und Schritt<br />

für Schritt in die faszinierende<br />

Landschaft der Region eintauchen.<br />

Top-Ausblicke<br />

warten vielerorts,<br />

etwa bei der<br />

Gobelwarte<br />

Grein oder bei<br />

der Schlögener<br />

Donauschlinge<br />

(oben).<br />

Atemberaubende Ausblicke reihen<br />

sich auch auf dem 450 km langen<br />

Donausteig, den 49 Donausteig-Runden<br />

und den örtlichen Wanderwegen<br />

fast nahtlos aneinander. Ein<br />

Highlight ist der Aussichtspunkt<br />

Schlögener Donauschlinge. Mehr<br />

unter: www.donauregion.at/wandern<br />

Hilfe bei der Tourenplanung<br />

Auch zum Mountainbiken (z. B. im<br />

Granitland) und Trailrunning ist die<br />

Region übrigens perfekt! Kostenlose<br />

Karten, Tourenbeschreibungen,<br />

GPS-Daten, buchbare Angebote und<br />

mehr für Wander- und Radtouren<br />

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Mehr Informationen unter:<br />

www.donauregion.at<br />

FOTOS: Tourismusverband Donau Oberösterreich-Kuscheiart, WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH-CM Visuals<br />

116


TIGHTS,<br />

KLASSIKER ODER<br />

HYBRID-MODELLE?<br />

Die richtige Hose macht den Unterschied<br />

Die Ansprüche an Ausrüstung für Outdoorerlebnisse sind hoch. Ganz<br />

besonders gilt das für Hosen. Deshalb findest du bei uns unterschiedliche<br />

Hosen für verschiedene Aktivitäten und persönliche Vorlieben. Du<br />

wünschst dir volle Bewegungsfreiheit, klassisch robuste Outdoorfunktionalität<br />

oder doch eher Hybrid-Hosen mit Stretch und langlebigem G-1000<br />

Material? Dann sieh dir die Hosen von Fjällräven gleich genauer an.<br />

fjallraven.de


PERSONALITY Bernd Zangerl<br />

Boulder-<br />

Urgestein<br />

Bernd Zangerl gilt als Boulder-Pionier. Wie er im<br />

Bouldersport gelandet ist, ihn geprägt hat – und<br />

was er in seiner Sportart ändern möchte.<br />

von Nicole Hofstetter<br />

W<br />

ürde man sich<br />

seine Berufung<br />

passend zum<br />

Nachnamen aussuchen<br />

müssen,<br />

hätte Bernd Zangerl wohl die Wahl<br />

zwischen einer Handwerker-Lehre<br />

oder einer Kletter- Karriere gehabt.<br />

Geworden ist es Letzteres, und das<br />

mit ziemlichem Erfolg. Anfangs<br />

noch fasziniert von den Big Walls,<br />

kam er über Umwege und einen<br />

Ausflug in die Welt des Sportkletterns<br />

schließlich zum Bouldern –<br />

dem Klettern auf Absprunghöhe.<br />

Warum Zangerl Klettergurt<br />

und Seil dafür an den Nagel gehängt<br />

hat? „Auf der einen Seite hat<br />

mich damals die kleine, lockere<br />

Szene sehr motiviert, die abseits<br />

vom Medienrummel an den schwierigsten<br />

Projekten gearbeitet hat.<br />

Andererseits ging es mir aber auch<br />

darum, meine physischen und psychischen<br />

Grenzen auszuloten“, beschreibt<br />

er die Motivation für seinen<br />

Switch. Denn das Bouldern ist<br />

mit seinem spielerischen Zugang<br />

und der visionären Einstellung für<br />

Zangerl die Königsdisziplin des<br />

Klettersports. Alles, was möglich<br />

ist, wird auf eine einzelne Bewegung<br />

auf einem Quadratmeter Felsen<br />

reduziert. Beim Erklären seiner<br />

Faszination für die Sportart gerät<br />

der 45-Jährige ins Schwärmen:<br />

„Ohne Seil und Sitzgurt, nur gesichert<br />

mit Crashpads, kann man<br />

schwierigste Bewegungen einstudieren<br />

und ganz spezifisch darauf<br />

trainieren. Bouldern hat mir die<br />

Augen geöffnet, was am Fels alles<br />

möglich ist.“<br />

Seinen Durchbruch hatte Zangerl<br />

2002. Nur zwei Jahre nachdem<br />

er österreichischer Vizemeister im<br />

Bouldern geworden war, gelang<br />

ihm die Wiederholung des damals<br />

schwierigsten Boulderproblems der<br />

Welt: „Dreamtime“ (Tessin, 8C).<br />

Dies führte dazu, dass sein Name<br />

von einem Tag auf den anderen<br />

plötzlich in aller Munde war. Weitere<br />

zwei Jahre später wurde er vom<br />

US-amerikanischen „Climbing“-Magazin<br />

zum „Boulderer of the year“<br />

gekürt. Seitdem lebt er vom Bouldern.<br />

Wie sein Alltag als Boulder-Profi<br />

so aussieht? Vor allem erschließt<br />

Zangerl Bouldergebiete<br />

auf der ganz Welt und klettert im<br />

Bouldern hat mir<br />

die Augen geöffnet,<br />

was am Fels alles<br />

möglich ist.<br />

FOTO: Ray Demski<br />

ZANGERLS SHANGRI-LA.<br />

Sein kleines Stückchen Boulder-<br />

Himmel im Himalaya.<br />

selben Atemzug die schwierigsten<br />

Routen. Was dabei nicht zu kurz<br />

kommen darf, ist die Weitergabe<br />

seiner Erfahrungen an die nächste<br />

Generation in Form von Filmen<br />

oder Vorträgen. 2021 hat er sein<br />

Wissen schließlich in seinem ersten<br />

Buch „Bouldern“ verewigt.<br />

Felsblöcke in Galtür<br />

Seit den Anfängen seiner Karriere<br />

hat sich einiges in der Szene getan.<br />

„Vor 20 Jahren haben die meisten<br />

118


OUTDOOR<br />

Menschen in Österreich mit dem<br />

Wort Bouldern nicht viel anfangen<br />

können – jetzt ist der Sport ganz<br />

normaler Mainstream. Die vielen<br />

Boulderhallen, die entstanden sind,<br />

zeugen davon und haben natürlich<br />

das Leistungsniveau enorm in die<br />

Höhe getrieben“, lässt der Boulderer<br />

seinen erfahrenen Blick über<br />

die letzten Jahre Boulder-Geschichte<br />

schweifen.<br />

Der frühe Einstieg in die Sportart<br />

führte auch dazu, dass Zangerl<br />

vielen als Boulder-Pionier bekannt<br />

ist. Ein Beispiel seiner Arbeit findet<br />

man in der Tiroler Region Paz naun-<br />

Ischgl: „Vor über 20 Jahren haben<br />

wir die Felsblöcke in Galtür entdeckt<br />

und waren begeistert, dass es<br />

bei uns in der Nähe auch so gewaltige<br />

Felsen und Projekte gibt. Ich<br />

habe viele Sommermonate allein<br />

oder mit meinen Freunden der<br />

Sportklettergruppe Arlberg in<br />

Galtür verbracht und das Gebiet<br />

schrittweise erschlossen.“ Inzwischen<br />

hat man unterhalb der Ballunspitze<br />

die Qual der Wahl zwischen<br />

450 Routen, von denen einige<br />

im Silvapark Galtür zu Zangerls<br />

persönlichen Highlights gehören.<br />

Zusätzlich hat er dort gemeinsam<br />

mit den Bergbahnen vor 10<br />

Jahren den allerersten Boulderpark<br />

für Kinder und Neulinge geschaffen.<br />

„In Europa eigentlich einzigartig.<br />

Da kann ich jedem in 2 Stunden<br />

das Klettern beibringen“, preist der<br />

Profi sein Projekt.<br />

119


PERSONALITY Bernd Zangerl<br />

Nachhaltiges Bouldern<br />

Aktuell zieht es den gebürtigen<br />

Tiroler, der zurzeit in der Schweiz<br />

lebt, aber immer öfter ans andere<br />

Ende der Welt. Man könnte fast<br />

meinen, er hätte in dem kleinem<br />

Örtchen Rakchham im indischen<br />

Himalaya eine neue Heimat gefunden.<br />

„Vor 14 Jahren habe ich dieses<br />

kleine Dorf am Fuße des Kinnaur<br />

Kailash nahe der tibetischen Grenze<br />

entdeckt. Rund um das Dorf liegen<br />

Tausende Granitblöcke und Wände,<br />

beste Felsqualität und unzählige<br />

verrückte, wunderschöne Projekte,<br />

die jedes Kletterherz sofort höherschlagen<br />

lassen“, beschreibt Zangerl<br />

dieses Fleckchen Boulder-Himmel.<br />

Jedes Jahr verbringt er dort mehrere<br />

Monate. Gemeinsam mit den Einheimischen<br />

hat der Boulderer einen<br />

örtlichen Kletterklub gegründet und<br />

ein nachhaltiges Tourismuskonzept<br />

für die Region ausgearbeitet.<br />

Das Ziel dieses Konzept ist die<br />

Erhaltung des intakten Ökosystems<br />

ZUR PERSON<br />

Bernd Zangerl<br />

Geb. 1978 und<br />

aufgewachsen<br />

in Flirsch am<br />

Arlberg (Tirol),<br />

begann im Alter von 15 Jahren mit dem<br />

Klettern. Inzwischen ist er seit 25 Jahren<br />

Profisportler, verbringt jedes Jahr einige<br />

Monate im indischen Himalaya und<br />

lebt derzeit in der Schweiz. Buchtipp:<br />

„Bouldern“ – Zangerl über die Stars der<br />

Szene, die Geschichte der Sportart,<br />

Tipps und Tricks für Neulinge u. v. m.<br />

www.berndzangerl.com<br />

vor Ort sowie die Einbindung der<br />

dort lebenden Personen. Die Region<br />

soll nicht durch Sport oder Tourismus<br />

in Mitleidenschaft gezogen<br />

werden. Denn der Boulder-Boom<br />

hat vielerorts zu Problemen geführt:<br />

„Leider verhalten sich immer<br />

noch viele Outdoor-Sportler respektlos<br />

gegenüber der Natur und<br />

den lokalen Bewohnern. Willkürlich<br />

parkende Autos, herumliegende Zi-<br />

garettenstummel, Tape-Abfälle und<br />

unsere eigenen Fäkalien sind zu einem<br />

Problem geworden.“<br />

Damit solche Probleme gar<br />

nicht erst auftreten, wurden für<br />

Rakchham ein paar Richtlinien festgelegt.<br />

Dazu gehören unter anderem<br />

die Notwendigkeit eines Guides<br />

an den ersten beiden Tagen, um eine<br />

Einführung ins Gebiet zur erhalten,<br />

ein Nacht-Kletterverbot, die Entfernung<br />

von Tick Marks oder Strafzahlungen,<br />

falls Müll zurückgelassen<br />

werden sollte. Außerdem müssen<br />

Reisende eine Genehmigung erwerben.<br />

„Mit dem Geld können wir Projekte<br />

im Dorf, die Ausbildung von<br />

lokalen Guides, den Bau einer Trockentoilette<br />

und einer Kletterwand<br />

im Dorf fördern“, erläutert der Athlet<br />

den Verwendungszweck der Einnahmen.<br />

Damit sollen Zangerls persönliche<br />

Grundpfeiler der Nachhaltigkeit<br />

– Respekt gegenüber den<br />

Menschen sowie der Natur – gewahrt<br />

werden.<br />

Bernd Zangerl im Silvapark<br />

Galtür (großes Bild). Kl. Bild:<br />

im Wald von Rakchham an<br />

„einem der besten Boulder<br />

der Welt“.<br />

FOTOS: Ray Demski;<br />

120


GARANTA<br />

ANZEIGE / FOTOS: Garanta Versicherung<br />

Geh auf Nummer sicher!<br />

Eine private Unfallversicherung deckt nicht automatisch alle Sportunfälle in der Freizeit ab.<br />

Besonders risikoreiche Sportarten lassen sich aber über Sportpakete mitversichern.<br />

Besuche uns auf<br />

www.garanta.at<br />

E<br />

s ist eine Erfahrung, die<br />

sich keiner wünscht, die<br />

aber auch die begeisterte<br />

Trailrunnerin<br />

Angela Grundbichler<br />

gemacht hat: „Dass es mich selber<br />

mal betreffen würde, konnte ich<br />

mir nie vorstellen – bis es<br />

wirklich passiert ist.“ Angela<br />

hatte bei einem ihrer Trainingsläufe<br />

einen Meniskuseinriss<br />

erlitten. Ihr Glück: Sie<br />

hatte eine GARANTA-Unfallversicherung<br />

mit einem<br />

Sportpaket abgeschlossen und<br />

erhielt unter anderem eine<br />

Sofortleistung von 2000 Euro<br />

ausbezahlt.<br />

Glück im Unglück<br />

Angela war damals gemeinsam mit<br />

Freunden auf den Trails, die sie<br />

direkt ins Krankenhaus bringen<br />

konnten. Wäre sie alleine gewesen<br />

und hätte ihre Bergung nicht durch<br />

Freunde stattgefunden, hätten unter<br />

Umständen teure Folgekosten für die<br />

Verunfallte entstehen können. Durch<br />

den Einschluss von Assistance-<br />

Leistungen in die Unfallversicherung<br />

können allerdings verschiedene<br />

Hilfs- und Unterstützungsleistungen<br />

im Zusammenhang<br />

mit dem Unfall (wie<br />

Suche, Bergung oder Rettung)<br />

abgesichert werden.<br />

Auf Progression achten<br />

Angelas Verletzung ist zum<br />

Glück gut verheilt und dank<br />

professioneller Unterstützung hat<br />

sie schnell wieder ins Training<br />

zurückgefunden. Aber was wäre bei<br />

einer schwerwiegenderen Verletzung<br />

mit dauerhafter Beeinträchtigung,<br />

also Invalidität gewesen? Für<br />

diesen Fall ist es wichtig, dass eine<br />

individuelle Progression in der<br />

Unfallversicherung eingeschlossen<br />

ist. Denn je schwerer die Folgen<br />

eines Unfalles sind, desto höher die<br />

Kosten. Hier ist es wichtig, sich gut<br />

beraten zu lassen und zu seinem<br />

individuellen Sportverhalten passende<br />

Versicherungspakete zu wählen.<br />

Die GARANTA-Unfallversicherung<br />

mit Sportpaket bietet solche<br />

Varianten selbstverständlich an.<br />

Angelas Resümee<br />

„Mir hat dieser Vorfall gezeigt,<br />

wie wichtig ein passender Unfallschutz<br />

ist. Der Abschluss meiner<br />

GARANTA-Unfallversicherung<br />

ging schnell und unkompliziert.“<br />

121


PRODUKT Bergsportversicherungen<br />

Finanzielles<br />

Fangnetz<br />

Was die gesetzliche Krankenversicherung im Bergsport<br />

deckt – und warum es sich lohnt, sich zusätzlich<br />

über die Alpinvereine oder privat zu versichern.<br />

von Lukas Schnitzer<br />

D<br />

ie Schönheit der Berge<br />

und der Natur ist unbestritten.<br />

Plötzliche Wetterumschwünge,<br />

Eis,<br />

Lawinen oder auch einfach<br />

eine kleine Unachtsamkeit am<br />

Wanderweg oder Klettersteig vermögen<br />

Bergsportler aber binnen<br />

Bruchteilen einer Sekunde – oft<br />

auch unverschuldet – aus dem Idyll<br />

zu reißen. Wir wissen schon, niemand<br />

malt gerne den Teufel an die<br />

Wand. Und dennoch: Wen es in die<br />

Berge zieht, der sollte sich eher heute<br />

als morgen auch um eine entsprechende<br />

Versicherung kümmern.<br />

Worst Case<br />

In Österreich haben wir grundsätzlich<br />

gute Gesundheits- und Versicherungsleistungen.<br />

Unsere gesetzliche<br />

Unfallversicherung deckt Folgeschäden<br />

– „allerdings nur in sehr engem<br />

Rahmen, nämlich bei der Erwerbsarbeit<br />

und bei der Ausbildung“,<br />

erklärt Christian Winkler von<br />

der Garanta Versicherung. Für Unfälle<br />

in der Freizeit, also etwa beim<br />

Skisport, Wandern, Bergsteigen<br />

oder Klettern, kommt sie in der Regel<br />

nicht auf. Natalie Frenz von den<br />

Naturfreunden Österreich geht hier<br />

auf Nachfrage weiter ins Detail:<br />

„Prinzipiell ist es so, dass die anfallenden<br />

Bergekosten – sowohl Hubschrauber<br />

als auch Bergrettung betreffend<br />

– nach einem Unfall oder<br />

medizinischen Notfall in den Bergen<br />

nicht von den Krankenkassen übernommen<br />

werden.“ Spitals- und Arztkosten<br />

im Inland sind natürlich auch<br />

bei Freizeitunfällen gedeckt, teuer<br />

kann für unversicherte Verunfallte<br />

je nach Situation die Bergung oder<br />

auch Vermisstensuche sein.<br />

Um es an dieser Stelle nochmals<br />

zusammenzufassen: Such-, Rettungs-<br />

und Bergekosten nach Freizeitunfällen<br />

werden von den Sozialversicherungen<br />

nicht ersetzt. Aktuelle<br />

Beispiele, so unterstreicht<br />

Winkler, zeigen, dass die Kosten von<br />

aufwendigen Rettungseinsätzen<br />

schnell mehr als € 15.000, die Suche<br />

nach Lawinenopfern 20.000 Euro<br />

und mehr betragen können.<br />

Besser versichert<br />

Viele heimische Bergsportler setzen<br />

auf den in der Mitgliedschaft von alpinen<br />

Vereinen wie dem ÖAV oder<br />

den Naturfreunden integrierten Versicherungsschutz.<br />

Damit ist man zumindest<br />

im Akutfall schon mal auf<br />

der sicheren Seite. „Berge- und<br />

Suchkosten, aber auch ärztlich angeordnete<br />

Rückholung – bei schwerer<br />

Verletzung aber auch im Todesfall<br />

nach einem Unfall – sind mit unserer<br />

Versicherung gedeckt“, erklärt<br />

Natalie Frenz den Mehrwert für Naturfreunde-Mitglieder.<br />

Die Alpinvereine<br />

bieten ähnliche, allerdings doch<br />

im Detail unterschiedliche Leistungen.<br />

Nähere Informationen dafür<br />

und zu den sonstigen Vorteilen der<br />

Vereinsmitgliedschaft finden sich<br />

auf den Webseiten. Ergänzend zur<br />

Bergrettung selbst: Für nur 32 Euro<br />

im Jahr übernimmt die Bergrettung<br />

für dich als Förderer und deine Familie<br />

im Notfall anfallende Suchund<br />

Bergungskosten.<br />

Private Unfallversicherungen<br />

bieten neben der Übernahme von<br />

Assistance-Leistungen wie Berge-,<br />

Such- und Rückholkosten je nach<br />

Modell und Prämie auch diverse Zusatzleistungen<br />

für Invalidität, Reha,<br />

Taggeld und Rente. Mit speziellen<br />

Sportpaketen lassen sich auch Risikosportarten<br />

abdecken, erläutert<br />

Winkler. Zu unterscheiden gilt es<br />

laut Winkler dabei aber nicht nur<br />

die unterschiedlichen Leistungen<br />

und Prämien der Versicherungen,<br />

sondern auch den Bezahl-Modus.<br />

Die Frage, wie oft man am Berg unterwegs<br />

ist, sieht er ebenfalls als<br />

zentrales Kriterium. Verbringt man<br />

viel Zeit im alpinen Bereich, sind<br />

klassisch ganzjährige Versicherungen<br />

sicher das Mittel der Wahl. Findet<br />

man sich aber nur ab und zu am<br />

Berg und sucht dabei nach speziellem<br />

Schutz, bieten sich tage- oder<br />

wochenweise abschließbare Pakete<br />

wie etwa die Garanta Bergschutz-<br />

Versicherung an. Der 24-h-Bergschutz<br />

kostet beispielsweise ab<br />

4,98 Euro und ist über das Smartphone<br />

abschließbar.<br />

Ob für die eigenen Ansprüche<br />

die Mitgliedschaft bei einem Alpinverein<br />

ausreicht oder eine (vielleicht<br />

auch zusätzliche) private Unfallversicherung<br />

sinnvoll wäre, das<br />

muss jeder für sich selbst abwägen.<br />

Jedenfalls gilt es Einschränkungen,<br />

bei denen die Versicherung nicht<br />

leistet, Leistungen und Prämien exakt<br />

zu vergleichen und auch spezielle<br />

Angebote für Familien und Partner<br />

abzuwägen. Natürlich kann man<br />

auch weiterhin ganz ohne Versicherung<br />

in die Berge, sollte sich aber<br />

auch der möglichen Folgekosten<br />

bewusst sein.<br />

FOTO: iStock/Getty Images Plus/Chalabala<br />

122


OUTDOOR<br />

Adäquat versichert, lassen<br />

sich im Falle eines Bergsportunfalls<br />

hohe Kosten sparen,<br />

123


TOURISMUS<br />

Klettersteige für Einsteiger<br />

KLACK-KLACK. Vom<br />

erstmaligen Erleben von<br />

Ausgesetztheit bis hin zum<br />

Umhängen der Karabiner des<br />

Klettersteigsets – für Klettersteigneulinge<br />

gilt es einiges zu<br />

erlernen. Daher: mit einfachen<br />

Aufgaben starten.<br />

FOTO: Naturfreunde/Martin Edlinger<br />

124


OUTDOOR<br />

Höhenflug mit<br />

Felskontakt<br />

Wir haben uns bei drei Berg-Profis Tipps geholt, wie<br />

dein Einstieg ins Klettersteiggehen nicht nur gelingt,<br />

sondern auch zum Genuss wird.<br />

von Lukas Schnitzer<br />

DIE EXPERTEN<br />

Martin Edlinger<br />

ist staatlich gepüfter Berg- und<br />

Skiführer und leitet die Abteilung<br />

Bergsport bei den Naturfreunden<br />

Österreich.<br />

www.naturfreunde.at<br />

Florian Falkner<br />

betreibt den Klettershop „Onsight“<br />

in Zams in der Region Tirol-West.<br />

www.tirolwest.at<br />

Hans Prugger<br />

ist staatlich geprüfter Berg- und<br />

Skiführer in der steirischen Region<br />

Schladming-Dachstein, verantwortlich<br />

für zahlreiche Steige im<br />

Klettersteig- Mekka Ramsau.<br />

www.schladming-dachstein.at<br />

E<br />

in Klettersteig, im Italienischen<br />

treffend auch<br />

als Via Ferrata, also „Eisenweg“<br />

benannt, versteht<br />

sich als mittels<br />

durchlaufendem Fixseil<br />

aus Draht gesicherter Steig durch<br />

felsiges, oft auch ausgesetztes Gelände.<br />

Metallene Hilfsmittel wie Klammern,<br />

Stifte, Leitern und Brücken<br />

oder in den Fels gehauene Stufen erschließen<br />

das steile, luftige Gelände<br />

zusätzlich auch für Nichtkletterer.<br />

Dennoch gilt es in Klettersteigen einiges<br />

zu beachten, insbesondere<br />

wenn man sich mit dem Gedanken<br />

trägt, zum ersten Mal einen Eisenweg<br />

in Angriff zu nehmen. Zum Start in<br />

die warme Jahreszeit haben wir Martin<br />

Edlinger von den Naturfreunden<br />

Österreich, Florian Falkner, Betreiber<br />

des Klettershops „Onsight“ in<br />

Zams in der Region TirolWest, sowie<br />

Hans Prugger, Bergführer und Klettersteigspezialist<br />

aus Ramsau am<br />

Dachstein, um ihre Tipps gebeten.<br />

Der ideale Einstieg<br />

Die Ausrüstung<br />

„Oben ohne, das geht gar nicht, mit<br />

Steinschlag ist immer zu rechnen“,<br />

mahnt Martin Edlinger ausschließlich<br />

immer zum Tragen eines Kletterhelms.<br />

Was sonst am Klettersteig unbedingt<br />

noch an den Mann oder die Frau<br />

gehört? Ein moderner Hüftgurt für<br />

Erwachsene, Hüft- und Brustgurtkombinationen<br />

für kleinere Kinder. Dazu<br />

Klettersteighandschuhe, die die Hände<br />

vor abstehenden Drahtlitzen und Blasen<br />

schützen. Neben funktioneller und robuster<br />

Bergsportkleidung gehören auch Wind- und<br />

Wetterschutz sowie Kälteschutz (Primaloft,<br />

Handschuhe) immer mit auf Tour. Dazu<br />

müssen Erste-Hilfe-Paket, Biwaksack und<br />

Handy sowie Karte, Klettertopo und Routenbeschreibung<br />

für Notfälle in den (nicht<br />

zu großen) Rucksack. Besonders wichtig<br />

sind moderne Klettersteigsets mit Bandfalldämpfer<br />

und 2 Lastarmen. Hier, so der Tipp<br />

von Hans Prugger, sollte man großen Wert<br />

auf die Karabiner legen. Diese sollten groß<br />

und einfach mit einer Hand zu bedienen<br />

sein, damit man auch in Stresssituationen<br />

intuitiv damit umgehen kann.<br />

Wie der ideale Klettersteig für den Einstieg aussieht? Für Florian Falkner sollte das<br />

perfekte Einsteigergelände am Anfang nicht zu steil und ausgesetzt sein, damit man sich<br />

gut aufs „Klettern“ und das Ein- und Umhängen am Seil konzentrieren kann. Außerdem<br />

empfiehlt er kürzere Klettersteige, damit man „sich nicht überfordert, müde oder unkonzentriert<br />

wird“. Talnahe Klettersteige mit kurzen Zu- und Abstiegen sind hier ideal. Die<br />

Schwierigkeit des Klettersteiges sollte laut Bewertungsskala leicht, irgendwo zwischen<br />

A/B, maximal B/C ausfallen. Hans Prugger empfiehlt Steige zu wählen, die über<br />

Notausstiege verfügen, um sicher aussteigen zu können. Ideal: Übungswände, an denen<br />

sich gleich mehrere Schwierigkeitsgrade finden, sodass man sich langsam steigern kann.<br />

125


TOURISMUS<br />

Klettersteige für Einsteiger<br />

Keine Scheu vor Kursen<br />

Viele kleine und große Handgriffe und<br />

Aspekte des Klettersteiggehens sind nicht<br />

selbsterklärend. Wer keine sehr erfahrenen<br />

Freunde hat, tut gut daran, seine Anfänge<br />

in einem Klettersteigkurs zu machen.<br />

Dort wird, so Martin Edlinger, nicht nur<br />

das wichtige Thema der Tourenplanung<br />

besprochen – vor allem geht es um die<br />

Ausrüstungs- und Sicherungstechnik (Verwenden von<br />

Klettersteigset und richtiges Einbinden in den Gurt,<br />

welche Ausrüstung macht Sinn, was ist potenziell gefährlich<br />

...), aber auch um Klettertechnik: Wie klettere<br />

ich kraftschonend, um später auch längere Steige zu<br />

schaffen, wie kann ich rasten: All dies lernt man am<br />

besten professionell geführt in Kursen.<br />

Das passende Schuhwerk<br />

Die geeigneten Schuhe richten sich nicht nur nach dem Klettersteig, sondern<br />

auch nach dem Zu- und Abstieg. „Meist ist ein leichter Bergschuh oder<br />

Zustiegsschuh ausreichend. Nicht geeignet sind normale Sportschuhe,<br />

diese haben zu weiche Sohlen“, weiß Martin Edlinger, der hinzufügt: „Auf<br />

hochalpinen Steigen ist oft ein fester bis steigeisenfester Bergschuh erforderlich<br />

– wenn Firnfelder oder Gletscher im Zu- und Abstieg zu begehen<br />

sind.“ Solche Steige sind für Neulinge aber ohnedies nicht geeignet. Für einfach<br />

erreichbare Einsteiger-Klettersteige genügen für Hans Prugger oft auch die<br />

etwas steiferen Sohlen mancher Trailrunning-Schuhe. Wichtig ist für ihn eine<br />

griffige Sohle, die auf Fels und Metall gute Reibung erzeugt. Modelle mit höherem<br />

Schaft unterstützen am Zu- und Abstieg, Schuhe mit niedrigem Schaft geben dem<br />

Sprunggelenk mehr Bewegungsraum beim Klettern – hier gilt es also abzuwägen.<br />

Stabile<br />

Wetterlage<br />

Bin ich fit genug?<br />

„Eine gute Kondition und eine solide<br />

Grundfitness sind gute Voraussetzungen<br />

für den ersten Klettersteig.<br />

Zusätzlich sollte man aber auch<br />

trittsicher und vor allem schwindelfrei<br />

sein“, steckt Florian Falkner die persönlichen<br />

Grundvoraussetzungen<br />

ab. Für Martin Edlinger besonders<br />

wichtig: Tourenplanung und Fitness<br />

müssen zueinanderpassen. Für kurze<br />

und leichte Klettersteige genügt es, „normal“ sportlich<br />

zu sein. Ist die Kondition im Keller, gilt es möglichst<br />

einfache Zu- und Abstiege sowie kurze Klettersteige<br />

zu wählen, ist man fitter, darf man hier auch als Einsteiger<br />

etwas längere Strecken einplanen.<br />

Gerade im Sommer ist das Wetter in den Alpen<br />

oft unberechenbar, kann sich strahlender Sonnenschein<br />

am Vormittag in spontane Wärmegewitter am Nachmittag<br />

wandeln, warnt Hans Prugger. Regen macht Klettersteige<br />

rutschig und somit schwieriger, bei Gewittern aber herrscht<br />

ob der ungünstigen Konstellation aus Drahtseil und Blitzen<br />

akute Lebensgefahr! Das Wetter gilt es also immer, auch<br />

schon in der Planung, im Auge zu behalten – und an<br />

instabilen Tagen gibt es schlicht keinen Klettersteig. Aber<br />

auch die Sonne birgt in Felswänden Schwierigkeiten, wie<br />

Florian Falkner betont: „Immer genug zu trinken mitnehmen,<br />

die Sonneneinstrahlung lässt es in Felswänden schnell heiß<br />

werden. An heißen Tagen sind schattseitige Klettersteige<br />

zu bevorzugen“, erklärt der Shopbesitzer. Auch wenn die<br />

wenigsten auf den Herbst warten werden – aber die dann<br />

tendenziell stabilen Wetterlagen erachtet Prugger als perfekt<br />

für Klettersteig-Unternehmungen.<br />

126


Der Umgang mit Klettersteigausrüstung,<br />

Steigtechnik und Co. lässt sich am besten<br />

in einem Kurs lernen – hier: in der Silberkarklamm<br />

in Ramsau am Dachstein.<br />

OUTDOOR<br />

FOTO: TVB Schladming-Dachstein/Gerald Grünwald<br />

Sonstiges zur Sicherheit<br />

Durch die Seilversicherung ist Klettersteiggehen, verglichen<br />

mit anderen alpinen Aktivitäten in ausgesetztem<br />

Gelände, relativ sicher, schickt Hans Prugger voraus.<br />

Aber: Klettersteigset und Drahtseil retten nur vor<br />

einem tödlichen Absturz. Einen Sturz ins Klettersteigset<br />

darf man keinesfalls mit dem dynamischen Fall in ein<br />

Kletterseil vergleichen. Verletzungen sind dabei fast<br />

immer vorprogrammiert, stürzen am Klettersteig ist also<br />

grundsätzlich tabu. Zum Vordermann rät Martin Edlinger<br />

mindestens einen Verankerungssektor Abstand zu<br />

halten, damit dieser im Sturzfall den nachkommenden<br />

Kletterer nicht mitreißt.<br />

Wer mit Höhenangst kämpft,<br />

kann sich langsam und mit kurzen<br />

Steigen an des Erlebnis herantasten.<br />

Ausgesetztheit und Höhe bedürfen, so Edlinger,<br />

einer gewissen Gewöhnungsphase. Wer aber<br />

überstürzt einsteigt, kann schnell überfordert<br />

sein. Und: Im Zweifel einmal den Notausstieg<br />

zu nutzen, zeugt von Stärke!<br />

54. Ebbser<br />

Koasamarsch<br />

Samstag, 15. Juni <strong>2024</strong><br />

Naturerlebnis<br />

Kaisergebirge<br />

Jeder Tag ein neues Erlebnis<br />

Foto: Max Draeger<br />

TRAILRUNNING:<br />

KOASA-Marathon<br />

KOASA-Classic-Run<br />

KOASA-Höllenritt<br />

WANDERUNG:<br />

„40er“ Klassisch<br />

„20er“ Wanderung durch die Hölle<br />

„12er“ und „5er“ Talwanderung<br />

3 4<br />

TRAILRUN WANDER GEMEINSAMES<br />

DISTANZEN DISTANZEN1ZIEL<br />

Foto: Matheus Gartner<br />

Hier geht es direkt<br />

zur Anmeldung<br />

Hier geht es direkt<br />

zur Website<br />

127<br />

Online Anmeldung unter<br />

www.koasamarsch.at<br />

Weitere Infos unter<br />

www.naturerlebnis-kaisergebirge.at


TOURISMUS Klettersteige für Einsteiger<br />

Klettersteige<br />

für Einsteiger<br />

TIROL<br />

Little Ballun<br />

Der Klettersteig „Little Ballun“ in<br />

Galtür ist für Groß und Klein (ab 8<br />

Jahren) geeignet und liegt größtenteils<br />

zwischen Schwierigkeitsgrad A<br />

und B. Den Einstieg zum Klettersteig<br />

erreicht man in wenigen Minuten<br />

von der Bergstation der Birkhahnbahn.<br />

83 hm ca. 1 h A/B<br />

www.ischgl.com<br />

Galugg-Klettersteig<br />

Die Route in Zams beginnt recht<br />

einfach über grasbewachsenen Felsen,<br />

dann wechseln schöne Querungen<br />

mit steileren Vertikalpassagen<br />

ab. Im oberen Teil kann zwischen<br />

zwei Varianten gewählt werden.<br />

Während des Aufstiegs hat<br />

man immer wieder einen schönen<br />

Ausblick über den Talkessel<br />

Landeck/Zams.<br />

145 hm 25 min C<br />

www.tirolwest.at<br />

FOTO: TVB TirolWest<br />

Klettersteig Piburg<br />

Der Übungsklettersteig Piburg ist<br />

ein kleiner Klettersteig am Westufer<br />

des Piburger Sees direkt im Ort<br />

Piburg. Der Klettersteig hat den<br />

Schwierigkeitsgrad B/C, die meisten<br />

Stellen sind jedoch leichter. Er<br />

ist somit ideal für alle mit wenig<br />

Klettersteigserfahrung geeignet.<br />

25 hm 15 min B/C<br />

www.oetztal.com<br />

Klettersteig Himmel & Henne<br />

Ein landschaftlich sehr schöner Klettersteig,<br />

der als Variante „Panoramasteig“<br />

(A/B) auch für Einsteiger<br />

und Familien bestens geeignet ist<br />

und auf die Henne (2078 m) führt .<br />

Für Fortgeschrittene drei weitere<br />

Varianten bis C/D. Immer dabei ist<br />

der Panoramablick auf die umliegende<br />

Bergwelt.<br />

160 hm 4 h B<br />

www.pillerseetal.at<br />

SALZBURG<br />

Klettersteig Mauskarspitze<br />

Mittelschwerer Klettersteig bei Bad<br />

Hofgastein mit einigen wenigen<br />

steilen Passagen. Highlight ist die<br />

mit den beiden Pfeilern verbundene<br />

30 m lange Seilbrücke. Das letzte<br />

Teilstück folgt dem Grat (einfach,<br />

aber ausgesetzt) bis zum Gipfel der<br />

Mauskarspitze (2373 m). Der<br />

Abstieg erfolgt über den Wanderweg<br />

Nr. 2a.<br />

130 hm 50 min B/C<br />

www.gastein.com<br />

Mit C-Passagen ist der Galugg-Klettersteig in dieser Auswahl<br />

einer der anspruchsvolleren Steige.<br />

Übungsklettersteig<br />

Gletschergoaß<br />

In 25 Minuten Gehzeit vom Ortszentrum<br />

Hüttschlag erreichbar. Der<br />

Übungsklettersteig ist genau das<br />

Richtige, um mit dem Element Fels<br />

in Kontakt zu treten. Wer diesen erfolgreich<br />

geschafft hat, im Idealfall<br />

unter Anleitung eines Bergführers,<br />

der kann sich schließlich in die steil<br />

aufragende Hüttschlager Wand<br />

vorwagen.<br />

55 hm 1 h 15 min B/C<br />

www.grossarltal.info<br />

Klettersteig Weitmoser<br />

Interessanter und abwechslungsreicher<br />

Klettersteig bei Bad Hofgastein<br />

über kurze Wandstellen und<br />

einfache Gratpassagen. Trotz des<br />

geringen Schwierigkeitsgrades sollte<br />

man alpine Erfahrung mitbringen.<br />

Der Weg führt weiter über eine<br />

schmale Gratschneide und endet<br />

am Gipfel der Mauskarspitze oder<br />

auf halbem Weg mit einem kurzen<br />

Abstieg zum Klettersteig Mauskarspitze.<br />

150 hm / 1 h B/C<br />

www.gastein.com<br />

Klettersteig Zahme Gams<br />

Kurzer, lohnender Anfängerklettersteig<br />

direkt im Ort Weißbach. Der<br />

Klettersteig verläuft im rechten Teil<br />

des AV-Klettergartens und ist sehr<br />

gut mit Bügeln und Stahlseil gesichert.<br />

Für Kinder geeignet! Der<br />

Zustieg ist in 10 Minuten vom<br />

Parkplatz Seisenbergklamm zu<br />

erreichen.<br />

110 hm / 45 min B/C<br />

www.bergsportregion-steinberge.com<br />

KÄRNTEN<br />

Klettersteig Rotschitza-Klamm<br />

Einer der schönsten Klettersteige<br />

Kärntens. Nach einer kurzen Wanderung<br />

vom Baumgartnerhof oberhalb<br />

des Faaker Sees erreicht man<br />

den mäßig schwierigen Klettersteig<br />

direkt am Rotschitza-Wasserfall. Die<br />

gesamte Länge des Steigs beträgt<br />

360 Meter bei einem Höhenunterschied<br />

von rund 290 Metern.<br />

290 hm 1 h 30 min C<br />

www.visitvillach.at<br />

Oberkärntner Jäger<br />

Ein kurzer, leichter Klettersteig in<br />

der „Breitwand“, perfekt geeignet<br />

für Anfänger, auch für Kinder. Herrliche<br />

Aussicht über Döbriach und<br />

den Millstätter See. Einstieg wenige<br />

Meter hinter der Breitwandstube.<br />

Tipp: Nach der Tour ab in den See!<br />

210 hm 1 h 40 min B<br />

www.millstaettersee.com<br />

Roßkofel-Klettersteig<br />

Ein leichter und für Kinder geeigneter<br />

Klettersteig am Nassfeld, gut<br />

mit Drahtseilen gesichert. Via Ferrata<br />

Enrico Contin heißt der Steig auf<br />

Italienisch, weil der Einstieg bei der<br />

Winkelalm auf italienischer Seite<br />

des Nassfelds beginnt. Inkl. Zusteig/<br />

Abstieg eine lange Tour!<br />

800 hm 4 h 30 min B<br />

www.nassfeld.at<br />

OBERÖSTERREICH<br />

Naturfreundesteig auf den<br />

Traunstein<br />

Der Naturfreundesteig auf den<br />

Traunstein ist wohl einer der schönsten<br />

und meistbegangenen Klettersteige<br />

in den oberösterreichischen<br />

Salzkammergut-Bergen. Von oben<br />

hat man an klaren Tagen tollen<br />

Weitblick auf den Traunsee, den<br />

128


Übersicht online auf<br />

www.sportaktiv.com<br />

FOTO: TVB Pillerseetal/Sebastian Astl<br />

Der Klettersteig<br />

Himmel &<br />

Henne im Tiroler<br />

Pillerseetal ist – in<br />

der einfachsten<br />

Variante – auch<br />

einsteigertauglich.<br />

Attersee, den Mondsee und das<br />

Dachstein-Gebirge. Zudem wartet<br />

am Gipfel das Traunsteinhaus mit<br />

einer Stärkung. Die Länge der Tour<br />

nicht unterschätzen!<br />

1040 hm 5 h 25 min B<br />

traunsee-almtal.salzkammergut.at<br />

Warscheneck-Südostgrat<br />

Von der Bergstation Frauenkar der<br />

Wurzeralmbahn bei Spital am Pyhrn<br />

vorbei am Widerlechnerstein und<br />

anschließend über den Klettersteig<br />

auf das Warscheneck (2344 m) –<br />

mit toller Weitsicht auf die Pyhrn-<br />

Priel-Region, das Tote Gebirge, die<br />

Ennstaler Alpen und den Dachstein.<br />

Retour entlang der Skipiste.<br />

510 hm 1 h 30 min B/C<br />

www.urlaubsregion-pyhrn-priel.at<br />

STEIERMARK<br />

Kali-/Kala-Klettersteig<br />

Der Kinderklettersteig Kali sowie<br />

der Jugend-Steig Kala am Sattelberg<br />

in Ramsau am Dachstein sind<br />

nicht nur bei Jungen sehr beliebt –<br />

auch Junggebliebene finden dort<br />

eine tolle Möglichkeit, um erste<br />

Schritte im Fels zu wagen. Dennoch<br />

sollten die Steige mit Kindern<br />

nur unter fachkundiger Aufsicht gegangen<br />

werden.<br />

167 hm (Kali) 199 hm (Kala)<br />

1 h 45 min B/C<br />

www.schladming-dachstein.at<br />

Franz Scheickl Klettersteig<br />

Gemütlicher Klettersteig auf den<br />

Hochlantsch in den Schwierigkeiten<br />

A/B/C, wobei die schwierigen Passagen<br />

umstiegen werden können.<br />

Vom Parkplatz Zirbisegger den beschilderten<br />

Weg zum Klettersteig<br />

folgen. Abstieg zum GH Steirischer<br />

Jockl, weiter zum Schüsserlbrunn<br />

und wieder zurück zum Parkplatz.<br />

746 hm 2 h 17 min A/B<br />

www.steiermark.com/de/<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

Bergmandl-Klettersteig<br />

Mit Schwierigkeitsgrad B/C und einer<br />

Aufstiegsdauer von ca. 45 Minuten<br />

gelangen Groß und Klein am<br />

Bergmandl-Klettersteig locker ans<br />

Ziel. Zunächst geht’s vom Hochkar-<br />

Parkplatz zu Fuß über die Forststraße<br />

in Richtung Bergsee zum Einstieg.<br />

Der Steig erstreckt sich über<br />

drei Felspartien. Seile und einfache<br />

Steighilfen sorgen für die Sicherheit.<br />

130 hm 45 min B/C<br />

www.ybbstaler-alpen.at<br />

ITALIEN<br />

La Farina del Diavolo<br />

Ein toller, etwas längerer Klettersteig<br />

mit vielen Tritteisen in der<br />

Nähe von Tolmezzo in Villa Santina.<br />

Eine Nepalbrücke zu einem Aussichtsfels<br />

neben dem Wasserfall<br />

Cascata Radime und senkrechte<br />

Wände liefern tolle Ausblicke. Der<br />

Abstieg ist gut markiert und beschriftet<br />

und dauert ca. 40 min bis<br />

zum Parkplatz retour.<br />

517 hm ca. 2 h 30 min (reine<br />

Kletterzeit 1 h 30 min) C<br />

www.turismofvg.it<br />

Bonacossa-Weg<br />

Dieser leichte Klettersteig, der zwischen<br />

den gesicherten Abschnitten<br />

viel Gehgelände (Trittsicherheit ein<br />

Muss!) aufweist, gehört zu den<br />

schönsten der Dolomiten. Entlang<br />

des Weges von Süd nach Nord<br />

durch die Cadinigruppe gilt es<br />

mehrere kurze Gegenanstiege zu<br />

überwinden.<br />

676 hm 3 h A<br />

www.drei-zinnen.info<br />

SLOWENIEN<br />

Klettersteig Mojstrana<br />

Oberhalb des schönen Dorfes<br />

Mojstrana in der slowenischen<br />

Gemeinde Kranjska Gora befinden<br />

sich zwei attraktive gesicherte<br />

Klettersteige am Hang des<br />

Grančišče, die eine neue Erfahrung<br />

im Reich der Berge bieten. Die<br />

leichtere blaue Route ist mit dem<br />

Schwierigkeitsgrad B bewertet.<br />

ca. 186 hm 1 h B<br />

kranjska-gora.si/de<br />

BAYERN<br />

Mittenwalder Klettersteig<br />

Der Mittenwalder Klettersteig bietet<br />

einen einzigartigen Panoramablick<br />

über die Alpenwelt Karwendel.<br />

Einstieg ist die Bergstation der Karwendelbahn<br />

auf 2244 m. Der Klettersteig<br />

ist zwar technisch einfach,<br />

ob des langen Abstiegs ist aber<br />

auch einiges an Zeit und Kondition<br />

erforderlich.<br />

501 hm 5 h 45 min B<br />

www.alpenwelt-karwendel.de<br />

129


EURO <strong>2024</strong><br />

ADMIRAL-Geschäftsführer Jürgen Irsigler<br />

Marcel Sabitzer & Co.<br />

wollen in Deutschland<br />

Ausrufezeichen setzen.<br />

130


„Patriotismus<br />

spielt beim Wetten<br />

keine Rolle“<br />

ANZEIGE/FOTO: Corbis Sport/Getty Images/Stefan Matzke - sampics<br />

A<br />

DMIRAL gehört zu<br />

den etablierten<br />

Größen am heimischen<br />

Sportmarkt.<br />

Nicht nur in der<br />

klassischen Funktion<br />

als Wettanbieter, sondern auch<br />

als Sponsor unzähliger Vereine, Ligen<br />

und Events. Und zwar im Profi-,<br />

aber auch im Amateurbereich. Vor<br />

dem Sommer, in dem es vor allem<br />

für die heimischen Fußballteams<br />

viele Highlights gibt, erklärt Geschäftsführer<br />

Jürgen Irsigler, was<br />

er sich von den kommenden Monaten<br />

erwartet und welche Trends in<br />

der Wettbranche ungebrochen sind.<br />

In etwa zwei Monaten beginnt die<br />

EURO der Männer, noch dazu in<br />

Deutschland. Das ÖFB-Motto lautet:<br />

„Alles machbar beim Nachbar“. Prognosen<br />

sind ja die Kernkompetenz<br />

eines Wettanbieters wie ADMIRAL:<br />

Für wie wahrscheinlich halten Sie es,<br />

dass Österreich der ganz große Wurf<br />

gelingt und das Team ins Halbfinale<br />

einzieht?<br />

Ich halte es persönlich für eher unwahrscheinlich.<br />

Auch wenn ich es<br />

mir als Fan natürlich wünschen<br />

würde. Darüber aber bereits jetzt<br />

eine seriöse Prognose abzugeben,<br />

ist sehr schwer, denn es wird auch<br />

sehr darauf ankommen, ob es neben<br />

David Alaba noch zu weiteren Ausfällen<br />

von Schlüsselspielern kommen<br />

wird. Diese wären wohl kaum<br />

mehr zu kompensieren.<br />

Jürgen Irsigler, Geschäftsführer von ADMIRAL,<br />

im großen Interview: über das Wettverhalten der<br />

Österreicher, das Engagement für den Frauensport,<br />

die Strahlkraft der Live-Wette – und mit welchem Tipp<br />

man sich einen Sommerurlaub finanzieren kann.<br />

Österreich hat mit den Gegnern<br />

Frankreich und Niederlande zwei<br />

Kracher in der Vorrunde gezogen.<br />

Wird sich diese Außenseiterrolle<br />

auch bei den Quoten widerspiegeln?<br />

Oder tippen die Österreicher „patriotisch“,<br />

sodass der Unterschied gar<br />

nicht so groß ist?<br />

FOTOS: Gepa-Pictures<br />

Die Wettkunden in<br />

Österreich setzen<br />

großteils auf die<br />

Favoriten.<br />

Selbstverständlich wird sich die<br />

Außenseiterrolle auch bei den Quoten<br />

am Wettmarkt widerspiegeln.<br />

Die Wettkunden in Österreich setzen<br />

zum allergrößten Teil jedoch<br />

auf die Favoriten. Patriotismus<br />

spielt da eher eine untergeordnete<br />

Rolle. Wenn doch, dann passiert das<br />

öfter bei Fans von Vereinen. Die<br />

wetten schon eher aus emotionaler<br />

Verbundenheit auf Sieg ihres<br />

Klubs. Bei der Nationalmannschaft<br />

ist das doch deutlich weniger<br />

der Fall.<br />

Spätestens seit dem 2:0-Testspielsieg<br />

über Deutschland ist die Euphorie<br />

riesig. Spürt man das auch auf<br />

dem Wettmarkt?<br />

Nein, noch nicht. Die Wetten auf die<br />

EURO <strong>2024</strong> werden erfahrungsgemäß<br />

erst kurz vor Beginn des Turniers<br />

deutlich spürbar werden.<br />

Gibt es denn jetzt schon Wetter, Im österreichischen<br />

Sport am<br />

die<br />

ein paar Euro auf einen österreichischen<br />

EM-Titel fallen gelassen Ball: ADMIRAL- haben?<br />

Auch das noch nicht. Aber Geschäftsführer wie gerade<br />

erwähnt: Erst zu Turnierbe- Jürgen Irsigler.<br />

131


EURO <strong>2024</strong><br />

ADMIRAL-Geschäftsführer Jürgen Irsigler<br />

Auf das Frauennationalteam mit Sarah Zadrazil<br />

(hier gegen England) warten große Herausforderungen.<br />

FOTO: The FA Collection/Getty Pictures/Naomi Baker<br />

ginn wird es am Wettmarkt so richtig<br />

losgehen.<br />

Wie ist bei solch einem Turnier das<br />

Verhältnis von Langzeitwetten (Wer<br />

holt den Titel? Wer steigt in die<br />

K.o.-Runde auf?) zu den Wetten auf<br />

einzelne Spiele?<br />

Langzeitwetten spielen mit rund<br />

drei Prozent der abgegebenen Wetten<br />

eine komplett untergeordnete<br />

Rolle. Wetten auf einzelne Spiele<br />

und Kombinationen von einzelnen<br />

Spielen an einem Turnierspieltag<br />

sind ganz klar die bevorzugten<br />

Wetten unserer Kunden.<br />

Ist das Wettverhalten bei solch einem<br />

speziellen Turnier anders als bei<br />

Liga- oder Europacupspielen?