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11. April 2024

- Ex-FPÖler unter Verdacht ein Drogenkoch zu sein - 300 Jahre GGZ der Stadt Graz - Stadtteilbüro kehrt zurück

- Ex-FPÖler unter Verdacht ein Drogenkoch zu sein
- 300 Jahre GGZ der Stadt Graz
- Stadtteilbüro kehrt zurück

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Grazer24<br />

<strong>11.</strong> APRIL <strong>2024</strong>, E-PAPER AUSGABE<br />

Getty<br />

Quelle: ZAMG<br />

25°<br />

Morgen wird<br />

es großteils<br />

wolkenlos und<br />

wieder sommerlich<br />

warm mit<br />

bis zu 25 Grad. Der Wind<br />

wird morgen schwächer.<br />

Lange da<br />

Die Geriatrischen Gesundheitszentren<br />

der Stadt Graz (GGZ) haben heute<br />

ihren 300. Geburtstag gefeiert. 2<br />

Wieder da<br />

Das Annenviertler Stadtteil-Büro hat<br />

im ehemaligen „Gummi Neger“ in der<br />

Annenstraße wiedereröffnet. 4<br />

Ex-FPÖler<br />

kochte Drogen<br />

im großen Stil<br />

Brisant. Morgen startet am Landesgericht Graz ein brisanter Prozess. Ein Mann aus einer FPÖ-Familie wird verdächtigt, ein Meth-Labor betrieben zu<br />

haben. Aus der Partei wurde der Mann letzten Sommer bereits ausgeschlossen. Es drohen bis zu 15 Jahre Haft, es gilt die Unschuldsvermutung. SEITE 4<br />

KK(3)


2 graz<br />

www.grazer.at <strong>11.</strong> APRIL <strong>2024</strong><br />

Elke Kahr ist nicht gut auf den<br />

Kastner Chef zu sprechen. JUNGWIRTH<br />

Kahr reagiert auf<br />

Dach-Absage<br />

■ Bürgermeisterin Elke<br />

Kahr reagierte heute verschnupft<br />

auf die erneute<br />

Absage von Kastner & Öhler<br />

Chef Martin Wäg das Dach<br />

fertig zu bauen und die Bronze-Farbe<br />

zu realisieren. „Es<br />

gehört schon sehr viel dazu,<br />

15 Jahre lang wissentlich zu<br />

riskieren, dass die Stadt Graz<br />

den Weltkulturerbe-Status<br />

verliert“, meint sie in einer<br />

Aussendung.<br />

Alexis Pascuttini vor der Annakriche<br />

in Graz-Gösting.<br />

KFG<br />

Kirchenturm<br />

leuchtet wieder<br />

■ Das Kirchenkreuz der Annakirche<br />

wird nach langem<br />

hin und her nun wieder beleuchtet.<br />

KFG-Klubobmann<br />

Alexis Pascuttini hatte regelmäßig<br />

bei Stadtrat Eber in der<br />

Causa Druck gemacht - mit<br />

Erfolg. „Als Göstinger freut<br />

es mich natürlich persönlich<br />

besonders, dass das Göstinger<br />

Wahrzeichen nun wieder<br />

in vollem Glanze erstrahlen<br />

kann! Hartnäckigkeit zahlt<br />

sich eben aus!“, freut er sich.<br />

300 Jahre GGZ Graz:<br />

Vom Armenhaus<br />

zur Top-Klinik<br />

Stadtrat Robert Krotzer, Historikerin Elfriede Huber-Reismann und GGZ-Geschäftsführer Gerd Hartinger (v.l.).<br />

SPANNEND. Heute vor genau 300 Jahren gab Kaiser Karl VI. den Auftrag<br />

in Graz ein Armenhaus zu errichten. Die GGZ feierten heute im großen Stil.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Im Jahr 1724 gab es in Graz<br />

viel Armut und diese armen<br />

Menschen zogen von Haus<br />

zu Haus und bettelten. Das störte<br />

die Grazer Bürgerschaft und<br />

ging sogar bis zum Kaiser nach<br />

Wien. Der verfügte am <strong>11.</strong> <strong>April</strong><br />

1724, dass Graz ein Armenhaus<br />

benötigt. Das war der Startschuss<br />

für die Geriatrischen Gesundheitszentren<br />

Graz (GGZ), die seit<br />

1999 ein Teil des Haus Graz sind.<br />

300 Jahre später ist vom damaligen<br />

Status jedoch nichts mehr<br />

über. Die GGZ sind moderne Kliniken,<br />

die sich der Betreuung der<br />

Grazer Bevölkerung und darüber<br />

Neuer Pächter für Schöckl<br />

hinaus verschrieben haben. Seit<br />

die Stadt die GGZ 1999 eingegliedert<br />

hat, hat sich einiges getan.<br />

„Damals starben noch über 90<br />

Prozent der Patienten im Haus<br />

- es war die letzte Station. Heute<br />

ist es umgekehrt, 90 Prozent<br />

der Patienten können entlassen<br />

werden“, erzählt Geschäftsführer<br />

Gerd Hartinger bei der Pressekonferenz.<br />

„Wir sind heute, 25<br />

Jahre nach der Eingliederung in<br />

die Stadt und 300 Jahre nach der<br />

Gründung eine moderne Klinik<br />

mit den höchsten Auszeichnungen<br />

und Zertifizierungen. An insgesamt<br />

fünf Standorten betreuen<br />

wir 900 Patienten und sind ein<br />

wesentlicher Arbeitgeber im Feld<br />

der Pflege und Gesundheit.“<br />

■ Nach der Neuübernahme der Halterhütte im<br />

letzten Sommer haben auch Stubenberghaus und<br />

Johann-Waller-Hütte neue Pächter gesucht. Für<br />

letztere haben die Naturfreunde nun jemanden<br />

gefunden, der das frisch renovierte Haus auf der<br />

Schöcklwestseite übernimmt: Mit 1. Juni übernimmt<br />

der bisherige Hüttenwirt Felix Winkler an<br />

Markus Gasser. Dieser hat sich mit seinem Catering-Unternehmen<br />

Le&LeLa bereits einen Namen<br />

gemacht, das Küchenkonzept am Schöckl entspricht<br />

diesem: hochwertige (Bio-)Produkte aus<br />

der Region, saisonale Gerichte und Verwertung zu<br />

fairen Preisen stehen am Programm.<br />

Herausforderungen<br />

Um die Historie zu feiern gibt es<br />

ein eigenes Buch, verfasst von<br />

Historikerin Elfriede Huber-<br />

Reismann, welches die Geschichte<br />

beleuchtet. Zukünftig<br />

sehen sich die GGZ als Betreuungseinrichtung,<br />

die auch immer<br />

mehr zum „Hospital@home“<br />

entwickelt. Also die Betreuung<br />

der Patienten im eigenen Zuhause,<br />

ohne ein Klinikbett zu benötigen.<br />

Gesundheitsstadtrat Robert<br />

Krotzer ist froh, die GGZ im Haus<br />

Graz zu haben und dankte allen<br />

Mitarbeitern für die Arbeit. Auch<br />

er sieht die Herausforderungen<br />

vor allem im Pflegebereich, sieht<br />

die GGZ aber mit den vielfältigen<br />

Angeboten gut gerüstet.<br />

Naturfreunde-Graz-Obfrau Susanne Bauer mit Markus<br />

Gasser (links) und Felix Winkler auf der Waller-Hütte. KK<br />

KK


<strong>11.</strong> APRIl <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 3<br />

BETTEN GRÖSSTES KRANKENHAUS<br />

1.556<br />

GRAZ<br />

Anzahl 1.706<br />

WIEN<br />

Garry kommt<br />

in die Pubertät Grazer<br />

Pfoten<br />

GETTY IMAGES<br />

Es sind zwei Kliniken der<br />

Maximalversorgung. Das<br />

Grazer LKH und das Wiener<br />

AKH. Zwar ist das AKH<br />

mit über 1.700 Betten und<br />

knapp 9.000 Mitarbeitern<br />

die größte Klinik Österreichs<br />

gemessen an der Kapazität.<br />

Das LKH Graz ist jedoch mit<br />

60 Hektar Fläche und zehn<br />

Kilometer an Straßen das<br />

größte Klinikum Europas.<br />

Spannend: Auch die Gründung<br />

der beiden Giganten-<br />

Spitäler ist zeitlich sehr ähnlich.<br />

Das AKH wurde im Jahr<br />

1784 gegründet. Vier Jahre<br />

später, also 1788 war das<br />

Grazer LKH, damals noch in<br />

der Paulustorgasse, dran.<br />

GRAZ IM STÄDTEVERGLEICH<br />

Garry braucht eine starke Führung, da er in die Pubertät kommt. KK<br />

Garry ist ein junger Labrador- Spielzeug. Er mag andere Hunde,<br />

aber keine Kinder.<br />

Amstaff Mix, der gerade in<br />

die Pubertät kommt. Er auch an<br />

seine Grenzen auszutesten. Daher<br />

braucht er eine konsequente<br />

Führung. Unsicherheit macht<br />

- 1 Jahre, männlich<br />

- ängstlich<br />

- testet seine Grenzen<br />

ihm Angst, und er überträgt sie<br />

auf sich selbst. Auch zeigt er Kontakt: Arche Noah<br />

Trotzreaktionen. Garry kennt www.aktivertierschutz.at<br />

Katzen, sieht sie aber eher als Tel. 0676 84 24 17 437<br />

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4 graz<br />

www.grazer.at <strong>11.</strong> APRIL <strong>2024</strong><br />

Das „Annenviertler Büro zur Rettung der Welt“ wurde zum zweiten Mal am<br />

Standort in der Annenstraße 20 (zwischen Auer und Café Wolf) eröffnet. KK<br />

Das Annenviertler<br />

Stadtteil-Büro ist zurück<br />

COMEBACK. Im ehemaligen Gummi Neger in der<br />

Annenstraße hat das Stadtteil-Büro neu eröffnet.<br />

Am Grazer Straflandesgericht ist morgen ein aufsehenerregender Fall angesetzt:<br />

Es geht um einen Drogenproduzenten aus einer Politikerfamilie. KK<br />

Ex-Burschenschafter als<br />

Meth-Koch vor Gericht<br />

ARG. Ein Mann aus einer FPÖ-Familie wird verdächtigt,<br />

Drogen im großen Stil hergestellt zu haben.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Im Herbst 2019 wurde das<br />

„Annenviertler Büro zur Rettung<br />

der Welt“, ein Stadtteil-<br />

Büro rund um Maria Reiner<br />

und den Verein „Annenviertel“<br />

geschlossen – der Vertrag in den<br />

Räumlichkeiten des ehemaligen<br />

Kult-Geschäfts Gummi Neger in<br />

der Annenstraße lief aus.<br />

Kürzlich war es wieder soweit:<br />

Das Stadtteilbüro feierte sein<br />

Comeback am alten Standort.<br />

Die offizielle Eröffnungsfeier<br />

steht noch aus, heuer wird auch<br />

das 10-Jahr-Jubiläum des Vereins<br />

Annenviertel gefeiert. Bis<br />

dahin sind die fixen Öffnungszeiten<br />

immer dienstags von 14<br />

bis 18 Uhr.<br />

Darüber hinaus können die<br />

Räumlichkeiten für Projekte<br />

und Veranstaltungen gratis genutzt<br />

werden, sofern diese zur<br />

„Rettung der Welt, im Kleinen,<br />

wie im Großen beitragen und<br />

etwas gemacht wird, für alle gratis<br />

nutzbar und zugänglich ist“.<br />

Für andere Projekte, etwa Workshops<br />

mit Teilnahmegebühr<br />

oder ähnliches, gibt es eine Nutzungsgebühr.<br />

Programm<br />

Das Programm für die nächsten<br />

Wochen steht jedenfalls schon<br />

fest. Am 28. <strong>April</strong> gibt es einen<br />

Incoming New Ages Workshop,<br />

am 29. <strong>April</strong> werden Maibaumbänder<br />

gebastelt, am 30. <strong>April</strong><br />

geht es um Creative Protest. Von<br />

14. <strong>April</strong> bis 15. Mai wird am Beitrag<br />

„Only Love“ von Julia Schuster<br />

für den Fotomonat Graz gearbeitet.<br />

Von 20. bis 26. Mai gibt<br />

es das „Museum des zerbrochenen<br />

Lebens“ im Rahmen des<br />

Dramatiker|innenfestivals. Außerdem<br />

sind ein Chor, Tauschbörsen<br />

und Co geplant.<br />

Direkt im Anschluss an die<br />

fixen Öffnungszeiten des Büros<br />

gibt es immer dienstags ab 18<br />

Uhr ein gemeinsames Garteln<br />

im Gemeinschaftsgarten im<br />

Volksgarten. Jeder kann mitmachen,<br />

man kann jederzeit einund<br />

aussteigen.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Am morgigen Freitag steht<br />

ein mutmaßlicher Drogenkoch<br />

vor dem Straflandesgericht:<br />

Mitten in der<br />

Grazer Innenstadt soll der Mann<br />

seit mehreren Jahren ein professionelles<br />

Meth-Labor betrieben<br />

haben. Es handelt sich bei dem<br />

Beschuldigten, der über ein<br />

umfassendes chemisches Wissen<br />

verfügt und an Walter White<br />

aus der Erfolgsserie „Breaking<br />

Bad“ erinnert, um einen ehemaligen<br />

Burschenschafter, der<br />

auch Mitglied einer FPÖ-Politikerfamilie<br />

ist – aus der Partei<br />

wurde er, der zwar Mitglied war,<br />

aber keine offizielle Funktion<br />

inne hatte, bei Bekanntwerden<br />

der Vorwürfe im vergangenen<br />

Sommer per Notverordnung<br />

ausgeschlossen.<br />

Bereits im Jahr 2021 wurde der<br />

Mann wegen Drogenproduktion<br />

verurteilt, laut Ermittlern ging er<br />

den Drogengeschäften dennoch<br />

weiter nach und begann Ende<br />

des Jahres auch wieder mit der<br />

Produktion von Methamphetamin.<br />

Im Mai 2023 flog er damit<br />

erneut auf.<br />

Darüber hinaus muss er sich<br />

wegen mutmaßlichem sexuellen<br />

Missbrauch verantworten:<br />

Eine wehrlose, psychisch beeinträchtigte<br />

Person soll im Drogenrausch<br />

missbraucht worden<br />

sein.<br />

Der Angeklagte zeigt sich nur<br />

geständig, eine geringe Menge<br />

Drogen hergestellt zu haben.<br />

Es drohen ihm ein bis fünfzehn<br />

Jahre Haft.<br />

Zweiter Angeklagter<br />

Zweitangeklagt ist ein Rumäne,<br />

der offiziell als Mieter der Wohnung<br />

auftrat, die als Drogenlabor<br />

diente. Er soll außerdem<br />

geholfen haben die Herstellungsstoffe<br />

zu importieren.<br />

Laut Ermittlern soll er den Erstangeklagten<br />

schwer belasten.<br />

Der Prozess ist morgen den<br />

ganzen Tag angesetzt. Es gilt für<br />

beide Angeklagten natürlich die<br />

Unschuldsvermutung.<br />

derGrazer<br />

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10,<br />

Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION:<br />

Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6981), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490),<br />

Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),<br />

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642) | OFFICE MANAGEMENT & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUF-<br />

LAGE PRINT: 176.614 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2023). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


<strong>11.</strong> APRIL <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 5<br />

C H R O N I K<br />

Blaulicht<br />

Report<br />

✏ sabrina.naseradsky@grazer.at<br />

Brandalarm im<br />

Pflegeheim<br />

■ Zu einem Brandalarm kam es<br />

in einem Pflegeheim in Nestelbach<br />

kam es am gestrigen<br />

Mittwoch, 10. <strong>April</strong>. Die Freiwillige<br />

Feuerwehr Nestelbach<br />

musste zum Einsatz ausrücken.<br />

Noch während er Anfahrt wurde<br />

durch einen Notruf das Alarmstichwort<br />

auf B-05 Zimmerbrand<br />

geändert und die Freiwillige<br />

Feuerwehren Laßnitzhöhe<br />

und Langegg ebenfalls zum<br />

Einsatz gerufen. Laut ersten Informationen<br />

war der Speisesaal<br />

stark verraucht. Die Bewohner<br />

des Pflegeheims wurden von<br />

den Mitarbeitern und den Einsatzkräften<br />

zügig evakuiert und<br />

in weiterer Folge betreut. Sofort<br />

nach dem Eintreffen der Ein-<br />

Die FF Laßnitzhöhe war gemeinsam mit der FF Nestelbach und Langegg<br />

bei einem Brand im Pflegeheim Nestelbach im Einsatz<br />

FF LASSNITZHÖHE<br />

satzkräfte wurde nach dem Auslöser<br />

der der Rauchentwicklung<br />

gesucht. Als Ursache konnte sehr<br />

rasch ein verbranntes Kochgut<br />

ausgemacht werden. Des Weiteren<br />

wurde bei der Kontrolle ein<br />

defekter FI-Schalter entdeckt.<br />

Der verrauchte Speisesaal wurde<br />

mittels Druckbelüfter vom<br />

Rauch befreit.<br />

Neben den drei Feuerwehren<br />

waren auch das Rote Kreuz Graz-<br />

Umgebung und die örtliche Polizei<br />

im Einsatz.<br />

20-Jähriger wegen<br />

Betrugs verhaftet<br />

■ Die Polizei hat nun einen<br />

20-Jährigen Grazer festgenommen,<br />

der in Verdacht steht, zwischen<br />

Juni 2023 und Februar<br />

<strong>2024</strong> gewerbsmäßigen Betrug<br />

begangen zu haben. Er soll über<br />

eine Internetplattform Produkte<br />

zum Kauf angeboten haben,<br />

diese aber dann nicht an die<br />

Kunden ausgeliefert haben. Zum<br />

Verkauf hatte der 20-Jährige über<br />

eine Onlineverkaufsplattform<br />

Nährstoffprodukte angeboten.<br />

Er gab dabei an, dass er die Produkte<br />

nach der Bezahlung nach<br />

Hause liefern würde. So konnte<br />

der Mann die Käufer zu Geldüberweisungen<br />

verleiten. Die<br />

Ware wurde von ihm jedoch<br />

nie ausgeliefert. Nun steht der<br />

20-Jährige in Verdacht einen<br />

derartigen Betrug in insgesamt<br />

40 Fällen begangen zu haben.<br />

Es entstand ein Gesamtschaden<br />

von mehreren Tausend Euro.<br />

Der Mann zeigt sich geständig<br />

und wurde in die Justizanstalt<br />

Graz-Jakomini eingeliefert.<br />

Lagerfeuer statt<br />

Waldbrand<br />

■ Zu einem vermeintlichen<br />

Waldbrand wurde die Freiwillige<br />

Feuerwehr Peggau am Dienstag,<br />

9. <strong>April</strong>, um 7 Uhr morgens<br />

gerufen. Vor Ort fanden die<br />

Einsatzkräfte ein bereits abgebranntes<br />

Lagerfeuer vor. Die<br />

Feuerwehr kontrollierte die Umgebung<br />

und übergab dann die<br />

Einsatzstelle der Polizei Peggau.<br />

Stenographie war<br />

seine Leidenschaft<br />

Grazer<br />

Straßen<br />

Die Posenergasse in Graz Andritz und reicht bist zum Schöckelbachweg. KK<br />

Johann Paul Posener wurde durch ein intensives Selbststudium<br />

die Kunst der Ste-<br />

am 21. Februar 1793 in Posen<br />

(Polen) geboren. Er absolvierte<br />

1816 das polytechnische Gabelsberger in einem regen<br />

nographie. Er stand auch mit<br />

Institut in Graz. Er war unter Briefwechsel.<br />

anderem als Katastaergemoeter<br />

in der Grazer Baudirekgraphie<br />

in der Steiermark ver-<br />

Posener hat sich um die Stenotion<br />

tätig. Als Techniker und dient gemacht. Seine zahlreichen<br />

Schüler übertrugen das<br />

Stenograph hat Posener sich<br />

einen Namen gemacht. Er erlernte<br />

anhand von Franz Xaver Sprachen. Bis heute gilt Graz<br />

System auf die südslawischen<br />

Gabelsbergers „Anleitung zur als die Geburtsstätte der kroatischen<br />

deutschen Redezeichenkunst“<br />

Stenographie.


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<strong>11.</strong> APRIL <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 7<br />

EU Auftrag für Grazer Firma<br />

DIGITAL. Großer Erfolg für das Grazer Software Unternehmen CodeFlügel. Es konnte einen Auftrag<br />

der Europäischen Union an Land ziehen und konnte die Webanwendung „MixTec“ umsetzen.<br />

Von Sabrina Naseradsky<br />

sabrina.naseradsky@grazer.at<br />

Die Anwendung dient der<br />

Digitalisierung und Vereinfachung<br />

der handwerklichen<br />

Ausbildung in Europa.<br />

Im Fokus stehen dabei<br />

Klein- und Mittelunternehmen<br />

sowie Ausbildungsunternehmen.<br />

Fachkräftemangel<br />

Der Fachkräftemangel stellt europaweit<br />

ein enormes Problem dar.<br />

Daher will die EU die Lehrlingsausbildung<br />

digitalisieren und mit<br />

Unterstützung von Augmented-<br />

Reality und Virtual-Reality effizient<br />

und zeitgemäß gestalten. Dabei<br />

wurde man auf das Grazer<br />

Software-Unternehmen CodeFlügel<br />

aufmerksam. „Wir haben unsere<br />

Ideen und Konzepte in meh-<br />

reren Hearing-Runden präsentiert<br />

und konnten mit unserer langjährigen<br />

Erfahrung damit überzeugen“,<br />

freut sich CodeFlügel-<br />

CEO Claus Degendorfer über das<br />

spannende Projekt. Dank des gezielten<br />

Einsatzes von Augmented-<br />

Reality und Virtual-Reality können<br />

komplexe handwerkliche Prozesse<br />

dargestellt und von den Lehrlingen<br />

ortsunabhängig trainiert werden.<br />

Zudem können die erledigten<br />

Aufgaben auf einer Lernplattform<br />

hochgeladen werden, wo sie von<br />

Experten kontrolliert werden. Besonders<br />

für kleinere Unternehmen<br />

wichtig: Für die Anwendung sind<br />

keine teuren Anschaffungen notwendig.<br />

Es reichen handelsübliche<br />

Tablets oder Smartphones. „Unser<br />

Ziel war es, den Einsatz der Technologie<br />

möglichst einfach zu gestalten“,<br />

so Degendorfer.<br />

CodeFlügel Geschäftsführer Claus Degendorfer freut sich über den Auftrag<br />

der Europäischen Union für die Plattform „MixTec“.<br />

IDLAB MEDIA GMBH<br />

„der Grazer“ ist die<br />

Nummer 1<br />

des Landes<br />

„der Grazer“ wurde von den Experten des Fachmagazins<br />

„Journalist:in“ zur besten Regionalwochenzeitung<br />

der Steiermark und inhaltlich<br />

sogar zur Nummer 1 von ganz Österreich gekürt.<br />

www.grazer.at


8 graz<br />

www.grazer.at <strong>11.</strong> APRIL <strong>2024</strong><br />

Jetzt<br />

mitdiskutieren<br />

www.facebook.com/derGrazer<br />

Viele Köche...<br />

37 Bauträger mit total unterschiedlichen<br />

„Design“- Ansätzen<br />

- irgenwie zusammengewürfelte<br />

Architektur. Nichts aufeinander<br />

abgestimmt, geschweige denn<br />

ein Gesamtkonzept. Aber schön<br />

alles zubauen bzw. betonieren<br />

und alibihalber ein paar Bäumchen<br />

pflanzen…<br />

gangl_interieur<br />

* * *<br />

Stillos<br />

Graz beziehungsweise Österreich<br />

war mal für stilvolle und<br />

schöne Bauten bekannt. Den<br />

einzigen „Stiel“, den die Planer<br />

heutzutage kennen, sind die<br />

Stiele ihrer Besen aus der Besenkammer<br />

dieser herzlosen Betonbunker!<br />

shadowkahn2<br />

* * *<br />

Vie Gejammer<br />

Wieso beschwert sich jeder darüber,<br />

dass es nicht grün genug ist?<br />

Ihr habt wohl wenig Ahnung, was<br />

eine Stadt ist. Graz ist sehr grün.<br />

Geht doch mal in die Herrengasse<br />

und zählt die Bäume, die es dort<br />

gibt. Aaah genau, das ist auf der<br />

anderen Seite super schön! Oder<br />

noch besser, kommt vom Flughafen<br />

und begrüßt die Grazer<br />

Straße mit Laufhäusern und sehr<br />

schicken Fassaden. Die Heuchelei<br />

bei manchen ist nicht zu glauben.<br />

Seid froh, dass das Kommentieren<br />

auf Instagram gratis ist.<br />

gerraben<br />

* * *<br />

Zu nüchtern?<br />

Wie wärs mit Holzverkleidungen,<br />

bepflanzten Außenwänden<br />

oder ähnlichem gewesen? Nüchterne<br />

Betonblöcke haben wir in<br />

Graz schon genug. Da gibt es<br />

heutzutage wesentlich schönere<br />

und modernere Lösungen!<br />

specialplacesgrazaustria<br />

* * *<br />

Schöner in Wien?<br />

Warum kann man sowas<br />

zB in Wien in schön bauen<br />

und in Graz ist jeder größere<br />

Wohnbau einfach nur hässlich.<br />

Schade…<br />

instantpauli<br />

* * *<br />

Zusammengewürfelt?<br />

Da plant man ein neues Viertel<br />

und nichts davon passt optisch<br />

zusammen. Super schade um<br />

die Fläche und ultra hässlich.<br />

schweyerjohannes<br />

* * *<br />

Keine Auslastung?<br />

Wieder ein leerstehender Klotz.<br />

astarisborn123_<br />

Meistkommentierte<br />

Geschichte<br />

des Tages<br />

Neuer<br />

Bau erhitzt<br />

Gemüter<br />

Reininghaus ist als völlig<br />

neuer Stadtteil konzipiert<br />

und wird Stück für Stück fertig.<br />

Jetzt ist wieder ein sogenanntes<br />

Quartier fertiggestellt. 6a Süd<br />

nennt es sich und ist ein Bau<br />

mit vielen Farben (gelb, orange)<br />

im eher würfeligen Look. Die<br />

User auf Social-Media sind von<br />

Reinighaus anscheinend weniger<br />

begeistert. Die Story hat<br />

auch auf Instagram polarisiert.<br />

REAKTIONEN & KOMMENTARE<br />

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ANZLG. € 9.700,–MTL. RATE NUR € 199,– *<br />

AKTIONSPREIS<br />

€ 16.490,– *<br />

ANZLG. € 2.900,–MTL. RATE NUR € 169,– *<br />

FORD KUGA COOL & CONNECT 2.0 88 KW (120 PS)<br />

• 8-Gang-Automatik<br />

• Klimaautomatik<br />

• Dachreling, Sitzheizung u.v.m.<br />

Kraftstoffverbrauch ges. 4,7–7,0 l/100 km. CO 2<br />

-Emission 123–158 g/km (Prüfverfahren: WLTP)<br />

DER REISINGER<br />

FORD FIESTA COOL & CONNECT 1.1 55 KW (75 PS)<br />

• Klima, Parkpilot, getönte Seitenscheiben<br />

• LED-Abbiegelicht, elektrische Fensterheber u.v.m.<br />

LP € 22.750,–/Sie sparen € 6.250,– (= minus 27%)<br />

Kraftstoffverbrauch ges. 5,0–6,4 l/100 km. CO 2<br />

-Emission 114–144 g/km (Prüfverfahren: WLTP)<br />

8051 Graz, Wiener Straße 238, Tel. 0316-500<br />

Filiale: 8572 Bärnbach, Bahnweg 9, Tel. 03142-27500<br />

office@derreisinger.at, www.derreisinger.at<br />

Symbolfoto. Unverbindlich empfohlener, nicht kartellierter Aktionspreis (beinhaltet Importeurs- und Händlerbeteiligung sowie Ford Credit Bonus, ev. Lagerabverkauf und Versicherungsbonus) inkl. USt., NoVA und 5 Jahre Garantie (beginnend mit Auslieferungsdatum, beschränkt<br />

auf 100.000 km), gültig bis auf Widerruf bei Ford Credit Leasing in Verbindung mit dem Abschluss des Vorteilssets (Haftpflicht-, Vollkasko-, Insassenunfall- und/oder Rechtsschutzversicherung) der Ford Auto Versicherung (Versicherer: Garanta Versicherungs-AG Österreich).<br />

*Berechnungsbeispiel am Modell Kuga Cool & Connect, 120 PS, Barzahlungspreis € 31.790,- Leasingentgeltvorauszahlung € 9.700,-, Laufzeit 48 Monate, 15.000 km/Jahr, Restwert € 17.850,-, monatliche Rate € 199,-; Sollzins 6,25%, Effektivzins 6,95%, Bearbeitungsgebühr<br />

€ 130,-, gesetzl. Vertragsgeb. 191,-, zu zahlender Gesamtbetrag € 37.155,-. **Berechnungsbeispiel am Modell Fiesta Cool & Connect,1.1 75PS: Barzahlungspreis € 16.490,–, Leasingentgeltvorauszahlung € 2.900,–, Laufzeit 48 Monate, 10.000 Kilometer/Jahr, Restwert € 8.642,–, monatliche<br />

Rate € 169,–, Sollzinssatz 5,99 %, Effektivzinssatz 6,68%, Bearbeitungsgebühr € 130,–, gesetz. Vertragsgebühr € 110,-, zu zahlender Gesamtbetrag € 19.764,–. .Die Abwicklung der Finanzierung erfolgt über Ford Credit, ein Angebot der Santander Consumer Bank. Bankübliche<br />

Bonitätskriterien vorausgesetzt. Freibleibendes unverbindliches Angebot, gültig bis auf Widerruf, vorbehaltlich Änderungen, Irrtümer und Druckfehler.


19. SEPTEMBER 2021 www.grazer.at<br />

graz 9<br />

LOPAR<br />

www.lopar.com<br />

In Lopar gibt es mehrere archäologische Stätten, die aufgrund ihrer außergewöhnlichen<br />

Landschaft und geomorphologischen Formen häufig Gegenstand von Forschungen sind.<br />

An zahlreichen geologischen Punkten gibt es viele Fossilien und besonders geformte<br />

Gesteine und geologische Profile fallen durch ihre Ungewöhnlichkeit auf.<br />

TZ Lopar identitet 10/27/08 2:03 PM Page 2<br />

C M Y CM MY CY CMY K


10 graz<br />

www.grazer.at <strong>11.</strong> APRIL <strong>2024</strong><br />

Schlagergarten griff nach dem<br />

Rettungsring!<br />

WENIG ZEIT. Der „Schlagergarten“ im Volksgarten<br />

scheint geplatzt zu sein. Fans sollen ihn jetzt retten.<br />

Die einen lieben den sogenannten<br />

Schlagergarten,<br />

die anderen mögen<br />

ihn nicht. Jedenfalls belebt der<br />

Schlagergarten die Grazer Musikszene<br />

und im letzten Jahr<br />

wurde der Volksgarten von den-<br />

Schlagerfans gestürmt. Jetzt<br />

scheint das Projekt in Gefahr zu<br />

sein und die Absage liegt in der<br />

Luft. Franz Lammer vom Schlagergarten:<br />

„Leider stehen wir mit<br />

dem Schlagergarten Gloria <strong>2024</strong><br />

kurz vor der Absage. Die Infrastrukturkosten<br />

(Toiletten, Rettung,<br />

Müll, etc.) sind aufgrund<br />

von Inflation und Behördenauflagen<br />

explodiert, die Förderzusagen<br />

der Hauptförderer Kultur<br />

Steiermark und Kultur Stadt Graz<br />

bleiben aber aus“. Die Veranstaltung<br />

sollte ja schon am Sonntag,<br />

28. <strong>April</strong> stattfinden. Die Zeit<br />

wird langsam knapp, wenn man<br />

dem jetzt drohenden Aus noch<br />

entgegehen will.<br />

Crowfunding<br />

Die Organisatoren des Schlagergarten<br />

haben daher spontan eine<br />

Sponsoring Kampagne eingerichtet:<br />

Save the Schlagergarten |<br />

Rettet die Liebe: https://gofund.<br />

me/56f0022a. Lammer: „Wenn<br />

wir über 10.000 Euro kommen,<br />

können wir sogar den Künstlern<br />

etwas zahlen“. Jeder Euro ist willkommen,<br />

ab 20 Euro gibt es liebevolle<br />

Geschenke für die Unterstützer.<br />

Wer 1000 Euro spendet<br />

bekommt 2 Backstage Passe für<br />

immer und vieles mehr. „Geschenke“<br />

aus dem Schlagergarten<br />

gibt es schon ab 20 Euro. Das<br />

Programm für <strong>2024</strong> steht, es gibt<br />

viele Acts und DJ-Sets. Headlinger<br />

wäre der Grazer Hammond-<br />

Star Raphael Wressnig. Es bleibt<br />

zu Hoffen dass das „Schlagerwunder“<br />

noch eintreten wird.<br />

Raphael Wressnig wäre einer der Headliner beim Schlagergarten <strong>2024</strong> am<br />

28. <strong>April</strong> im Volksgarten. Jetzt ist das Festival finanziell in Gefahr. FOTO KK<br />

GamsbART gibt heute Vollgas<br />

PARTY. Gerhard Kosel verspricht für den heutigen Abend im Orpheum, wo 40 Jahre GamsbAERT gefeiert<br />

werden das Fest des Jahres: Viele Wegbegleiter werden auftreten, es gibt Preise zu gewinnen.<br />

Efrat Alony, auf dem Foto gleich in dreifacher Ausführung, wird heute bei 40<br />

Jahre GamsbART mit vielen anderen Künstlern auf der Bühne stehen. KK<br />

Die Liste der großen Namen,<br />

die heute beim 40<br />

Jahres-Festes des Kulturveranstalter-Vereins<br />

„GamsbART“<br />

dabei sein werden ist lang.<br />

Hier ein kleiner Auszug: Efrat<br />

Alony, Anna Anderluh, Klemens<br />

Bittmann, Patrick Dunst,<br />

Herms Fritz, Georg Gratzer,<br />

Ernst Huber, Maja Jaku, Heinrich<br />

v. Kalnein, Raphael Meinhart<br />

& Günter & Moritz, Lukas<br />

Meissl, KH. Miklin jr., Conrado<br />

Molina, Ewald Oberleitner, Betty<br />

O, Arthur Ottowitz, Alf Poier,<br />

Dragan Tabakovic, Nenad Vasilic,<br />

Die Weltband, Raphael<br />

Wressnig und noch viele andere.<br />

Das 40 Jahre Jubiläum beginnte<br />

heute um 19.30 Uhr. Außerdem<br />

wird Gerhard Kosel heute noch<br />

einen absoluten Weltstar präsentieren.<br />

Es gibt auch einige Jubiläums-Preise<br />

zu gewinnen, darunter<br />

ein Wochenende in New York<br />

und ein Wochenende in London<br />

mit Besuch des berühmten Jazzclub<br />

Ronnie Scott.<br />

Für Gerhard Kosel ist das heute<br />

die Werkschau sein bisherigen<br />

Schaffens im Rahmen der GamsbART<br />

Aktivitäten. Langsam will<br />

sich der aktive Kulturmacher etwas<br />

zurücknehmen, der Verein<br />

GamsbART soll 2025/26 überhaupt<br />

aufgelöst werden. VOJO


19. SEPTEMBER 2021 www.grazer.at<br />

graz 11


12 graz<br />

www.grazer.at <strong>11.</strong> APRIL <strong>2024</strong><br />

Turbulenzen vor dem Play-off<br />

BASKETBALL. Der UBSC Graz braucht Samstag in Traiskirchen einen Sieg, um im Viertelfinale Heimrecht<br />

zu haben. Davor gehen die Wogen beim leidigen Thema Schiedsrichterleistung aber hoch.<br />

Zach Cooks (links) und der UBSC sind Samstag in Traiskirchen gefordert GEPA<br />

Von Klaus Molidor<br />

redaktion@grazer.at<br />

Möglich ist noch sehr<br />

viel für den UBSC. Mit<br />

einem Sieg in Traiskirchen<br />

können die Grazer von<br />

Platz fünf auf vier springen,<br />

eventuell sogar auf Platz drei.<br />

„Das ist aber eine ziemliche<br />

Rechnerei, wie da allen Partien<br />

ausgehen müssen“, sagt UBSC-<br />

Manager Michael Fuchs. Fix<br />

ist: Mit einem Sieg könnte man<br />

Vierter werden und sich damit<br />

das Heimrecht im ersten Viertelfinalspiel<br />

sichern.<br />

Davor wettert Fuchs aber gegen<br />

die Leistung der Schiedsrichter<br />

im Sonntags-Spiel gegen<br />

Wels, das die Grazer 76:82 verloren<br />

haben. „Wir lassen uns<br />

das auch nicht mehr gefallen<br />

und haben einen Bericht an<br />

Play Fair Code geschickt“, sagt<br />

Fuchs. „Damit sich vielleicht<br />

endlich was ändert.“ Klare Fouls<br />

gegen seine Mannschaft seien<br />

nicht geahndet worden, dazu<br />

Dinge auf beiden Seiten übersehen<br />

worden. Welser Spieler<br />

hätten sich bei seiner Truppe<br />

sogar entschuldigt für Foulspiele,<br />

die nicht gepfiffen wurden.<br />

Mit dem Schritt, seine Kritik<br />

über die Liga-Grenzen hinauszutragen<br />

will Fuchs mehr<br />

Aufmerksamkeit für die Problematik<br />

bekommen, dass die<br />

Leistungen der Unparteiischen<br />

oftmals schwach sind. Die Niederlage<br />

gegen Wels hatte aber<br />

auch andere Gründe. „Natürlich<br />

haben wir da selbst auch einiges<br />

versemmelt, wie die drei<br />

Freiwürfe in Serie, die Chris<br />

Brandon nicht getroffen hat“,<br />

sagt Fuchs.<br />

Ich studier’<br />

im Univiertel<br />

Kottulinsky<br />

Moridal<br />

„der Grazer“ und sieben Univiertel-Lokale<br />

geben jetzt so richtig Gas und präsentieren<br />

Top-Events, Gewinnspiele sowie einen<br />

neuen Sammelpass.<br />

Kultus<br />

Merano<br />

Scheinbar<br />

Schrille Grille<br />

Monkeys<br />

www.grazer.at<br />

präsentiert


<strong>11.</strong> APRIL <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 13<br />

Ausblick<br />

Was am Freitag in<br />

Graz wichtig ist<br />

■ Die SPÖ kommt am morgigen Freitag im Kulturhaus Gratkorn zum<br />

außerordentlichen Landesparteitag zusammen. Dort wird auch die<br />

Landesliste für die kommende Nationalratswahl beschlossen.<br />

■ Die Neos laden zur Kandidaten-Präsentation ins Casarista: Interessierte<br />

können sich dort ein Bild von den Kandidaten für die Nationalratswahl<br />

machen. Beginn ist um 18 Uhr.<br />

■ Die Grünen sind auf Dialogtour in Graz-Umgebung: Zwischen 14<br />

und 17 Uhr machen sie am Bauernmarkt in Eggersdorf Station.<br />

■ Im ehemaligen Gscheft neben der Scherbe im Lendviertel eröffnet<br />

morgen der neue Store der Mützenmafia, in dem es auch einen Sestra<br />

Modecorner geben wird.<br />

■ Mitten in der Grazer Innenstadt soll ein ehemaliger Burschenschafter<br />

aus einer FPÖ-Politikerfamilie Crystal Meth in einem professionellen<br />

Labor hergestellt haben. Morgen muss er sich dafür sowie wegen<br />

mutmaßlichen sexuellen Missbrauchs vor Gericht verantworten.<br />

In den Räumlichkeiten des ehemaligen Greißlers Gscheft eröffnet am morgigen<br />

Freitag die Mützenmafia ihren neuen Flagshipstore in Graz. KK<br />

■ Im Citypark wird ab morgen zum mediterranen Pflanzenmarkt<br />

geladen. Bis 20. <strong>April</strong> gibt es dort Pflanzen und Kräuter, wie Zitronenund<br />

Olivenbäumchen oder Oleander – powered bei City Blumen.<br />

■ Die Ehrlich Brothers sind um 16 Uhr in der Stadthalle zu Gast.<br />

sportfreunde<br />

stiller<br />

13.7.|Wagna<br />

cook-music.at/tickets<br />

Peter<br />

cornelius<br />

& Band<br />

2.8.|piber<br />

Pizzera & jaus.<br />

2.8.|wagna<br />

14.8.|graz<br />

20.9.|grafenegg<br />

Jan Delay.<br />

16.8.|henndorf<br />

17.8.|graz<br />

Eckel, kulis,<br />

fleischhacker<br />

16.8.|Graz

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