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procontra | Ausgabe 2/2024 | R+V-Energie-Booklet

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Anzeigen-Sonderveröffentlichung<br />

informiert<br />

Wie Sie im <strong>Energie</strong>sektor mit<br />

guter Beratung punkten<br />

Eine Anzeigen-Sonderveröffentlichung in Kooperation mit


2 | EDITORIAL<br />

Ziele des Erneuerbare-<strong>Energie</strong>n-Gesetzes<br />

im Stromsektor in Deutschland bis 2050<br />

Anteil erneuerbarer <strong>Energie</strong>n am Bruttostromverbrauch<br />

100<br />

100<br />

80<br />

80<br />

60<br />

40<br />

42<br />

35<br />

20<br />

0<br />

2019 2020 2030 2050<br />

Angaben in %<br />

Quelle: Statista, Erneuerbare-<strong>Energie</strong>n-Gesetz<br />

Anzeigen-Sonderveröffentlichung<br />

Alsterspree Verlag


EDITORIAL | 3<br />

Neue Vertriebschancen für Sie<br />

Liebe Leserin, lieber Leser,<br />

bei der Betreuung Ihrer<br />

Firmenkunden ist die <strong>Energie</strong>wende<br />

ein Thema. Es beschäftigt<br />

mittlerweile immer mehr<br />

Mittelständler, sei es wegen<br />

ihrer Stromkosten oder wegen<br />

gesetzlicher Vorgaben.<br />

Erneuerbare <strong>Energie</strong>n (EE)<br />

kommen in der Breite der<br />

Unternehmenslandschaft an,<br />

gewaltige Summen werden in<br />

den nächsten Jahren investiert.<br />

Die Transformation kann nur<br />

gelingen, wenn die enormen<br />

Werte gut geschützt sind, und<br />

dafür braucht es Sie. All die<br />

Akteure der <strong>Energie</strong>wende<br />

benötigen Sicherheit vor<br />

gravierenden Risiken: die<br />

investierenden, stromproduzierenden<br />

Mittelständler, die<br />

Komponentenhersteller, die<br />

Installateure und die weiteren<br />

Dienstleister. Sprechen Sie sie<br />

jetzt an. Wir unterstützen Sie<br />

mit führenden Versicherungslösungen<br />

für diese Branche, mit<br />

ansprechendem Infomaterial<br />

und nicht zuletzt mit den<br />

Inspirationen für die Kundenansprache,<br />

die Sie – neben<br />

einem Schlaglicht auf den<br />

Markt – in diesem <strong>Booklet</strong><br />

finden. Viel Spaß beim Lesen<br />

und auf gute, erfolgreiche<br />

Zusammenarbeit!<br />

Dietmar Schöne,<br />

Leiter Kunden- und<br />

Vertriebs direktion<br />

Makler Komposit<br />

Impressum<br />

Verlags-Sonderveröffentlichung der Alsterspree Verlag<br />

GmbH, Kurfürstendamm 173, 10707 Berlin,<br />

Telefon: +49 (0)30 2 32 56 27 00,<br />

www.alsterspree-verlag.de<br />

Druck: MÖLLER PRO MEDIA® GmbH, Zeppelinstraße 6,<br />

16356 Ahrensfelde, www.moellerdruck.de<br />

©<strong>2024</strong> Alle Rechte vorbehalten.<br />

Nachdruck, Aufnahme in Online-Dienste, Internet und<br />

Vervielfältigung auf Datenträger oder durch andere<br />

Verfahren (auch auszugsweise) nur mit schriftlicher<br />

Genehmigung des Verlags.<br />

redaktion@alsterspree-verlag.de<br />

Redaktionsleitung: Sebastian Wilhelm<br />

Alsterspree Verlag GmbH<br />

Cover-Foto: <strong>R+V</strong><br />

Anzeigen-Sonderveröffentlichung


4 | EINFÜHRUNG<br />

Ein Markt mit viel Zukunft<br />

Erneuerbaren <strong>Energie</strong>n stehen satte Wachstumsjahre<br />

bevor – und der Mittelstand mischt kräftig mit.<br />

Der Zug in Richtung <strong>Energie</strong>wende<br />

ist, ungeachtet aller<br />

klimapolitischen Differenzen,<br />

nicht aufzuhalten. Und er wird<br />

noch deutlich an Fahrt aufnehmen.<br />

Erst im letzten Jahr hat<br />

das Bundeswirtschaftsministerium<br />

die Zielmarke für den<br />

Anteil der Erneuerbaren am<br />

deutschen Strommix für 2030<br />

von 65 auf 80 Prozent angehoben<br />

(siehe Grafik auf Seite 2).<br />

Aktuell stammen knapp 60 Prozent<br />

aus regenerativen Quellen,<br />

vor allem aus Wind- und Sonnenkraft.<br />

Letztere erlebt einen<br />

Boom sondergleichen: 2023<br />

wurde fast die doppelte Solarleistungskapazität<br />

installiert<br />

wie im Jahr zuvor, in dem bereits<br />

7,7 Milliarden Euro in neue<br />

Photovoltaikanlagen flossen<br />

(siehe Grafik auf Seite 12).<br />

Es sind längst nicht mehr nur<br />

spezialisierte Projektentwickler<br />

und um das Klima besorgte<br />

Überzeugungstäter, die in<br />

eigene <strong>Energie</strong>erzeugungsanlagen<br />

investieren. Vielmehr reicht<br />

das nüchterne wirtschaftliche<br />

Kalkül als Triebfeder. Denn bei<br />

erneuerbaren <strong>Energie</strong>n gehen<br />

Ökologie und Ökonomie Hand<br />

in Hand, der grüne Strom ist<br />

unschlagbar günstig. Während<br />

Gas und Kohle nicht unter<br />

zweistelligen Centbeträgen pro<br />

Kilowattstunde zu haben sind,<br />

betragen die Gestehungskosten<br />

bei Photovoltaik (PV) rund 3 bis<br />

11 und bei Windkraft 4 bis 12<br />

Cent. Das Fraunhofer-Institut<br />

für Solare <strong>Energie</strong>systeme hält<br />

langfristig sogar Kosten von<br />

unter 2 Cent bei PV-Freiflächenanlagen<br />

für realistisch.<br />

Anzeigen-Sonderveröffentlichung<br />

Alsterspree Verlag


EINFÜHRUNG | 5<br />

Mittelstand will investieren<br />

Wie reagieren mittelständische Unternehmen auf die <strong>Energie</strong>krise?<br />

Investitionen in<br />

regenerative <strong>Energie</strong>träger<br />

Effizienzsteigerung<br />

durch Wärmenutzung<br />

Absenken der<br />

Raumtemperatur<br />

Vermehrtes<br />

Homeoffice<br />

Wartung, Optimierung und<br />

Austausch der Heizungsanlage<br />

Reduzierung der Wassertemperatur<br />

in Waschräumen<br />

Vorübergehendes<br />

Drosseln der Produktion<br />

44 28 72<br />

54 17 71<br />

61 61<br />

54 54<br />

52 52<br />

47 47<br />

15 9<br />

24<br />

bereits umgesetzt<br />

geplant gesamt<br />

Angaben in %<br />

Quelle: forsa-Umfrage bei produzierenden Gewerbebetrieben<br />

Ökonomische Vernunft<br />

In Zeiten hoher und volatiler<br />

<strong>Energie</strong>kosten gebietet es<br />

daher schon die ökonomische<br />

Vernunft, erstens Strom<br />

effizienter zu nutzen und<br />

zweitens nach Möglichkeit eigenen<br />

grünen Strom zu produzieren.<br />

Ein Argument, für das sich<br />

der deutsche Mittelstand mehr<br />

und mehr öffnet: Fast zwei von<br />

drei kleinen bzw. mittleren<br />

Unternehmen liebäugeln mit<br />

der Idee, eigene PV-Anlagen<br />

hochzuziehen, wie eine<br />

Umfrage der DZ Bank Ende<br />

Alsterspree Verlag<br />

Anzeigen-Sonderveröffentlichung


6 | EINFÜHRUNG<br />

2022 erbrachte. 28 Prozent<br />

können sich eine Investition in<br />

Solarthermie, jeweils 10 Prozent<br />

in Windkraft und Biomasse<br />

vorstellen. Dieses Stimmungsbild<br />

deckt sich mit dem, das<br />

forsa bei Unternehmen des<br />

produzierenden Gewerbes<br />

Längst investieren<br />

nicht mehr nur<br />

spezialisierte Projektentwickler<br />

und<br />

Überzeugungstäter.<br />

ermittelt hat: 72 Prozent<br />

möchten in die <strong>Energie</strong>erzeugung<br />

einsteigen oder haben<br />

diesen Schritt bereits vollzogen<br />

(siehe Grafiken). Hinzu kommen<br />

gesetzliche Verpflichtungen<br />

auf Länderebene. So<br />

schreibt etwa NRW seit Anfang<br />

dieses Jahres PV-Anlagen auf<br />

neuen Gewerbegebäuden vor.<br />

In anderen Ländern, darunter<br />

Berlin, Baden-Württemberg,<br />

Bayern, Brandenburg, Hamburg<br />

und Niedersachsen, gibt es eine<br />

solche Solarpflicht schon länger.<br />

Es dürfte nur eine Frage<br />

der Zeit sein, bis bundesweit<br />

kein Gewerbedach mehr ohne<br />

PV-Anlage errichtet oder<br />

saniert werden darf. Ein ganzer<br />

Industriezweig steht damit vor<br />

einer langen Blüte. Ob Komponentenhersteller,<br />

gewerbliche<br />

Dienstleister wie Monteure<br />

oder die unzähligen Mittelständler,<br />

die nun zu Grünstrom-<br />

Investoren und -Erzeugern<br />

werden: All diese Akteure der<br />

<strong>Energie</strong>wende brauchen und<br />

wünschen sich Sicherheit,<br />

schließlich geht es oft um viel<br />

Geld. Wer ihnen mit branchenkundiger<br />

Beratung und<br />

passgenauen Produkten bei der<br />

Risikovorsorge unter die Arme<br />

greift, kann am großen, gerade<br />

erst hochlaufenden Boom<br />

partizipieren.<br />

Anzeigen-Sonderveröffentlichung<br />

Alsterspree Verlag


EINFÜHRUNG | 7<br />

Photovoltaik ist beliebtestes Investitionsziel<br />

»Welche Investitionen kommen für Ihr Unternehmen<br />

mittel- bis langfristig infrage?«<br />

Photovoltaik (Solarenergie für Strom)<br />

<strong>Energie</strong>effizienter Verbrauch (Heizung, Strom Produktionsprozess)<br />

<strong>Energie</strong>effizientere Gebäude<br />

35<br />

Ersatz von Erdgas durch andere <strong>Energie</strong>träger<br />

Solarthermie (Solarenergie für Heizung und Warmwasser)<br />

Wärmepumpen<br />

Kraft-Wärme-Kopplung<br />

Windkraft<br />

10<br />

17<br />

Biomasse/Biogas<br />

Pellets<br />

6<br />

10<br />

28<br />

27<br />

31<br />

Umfrage bei 1.000 mittelständischen Unternehmen 2022, Angaben in %,Quelle: DZ Bank<br />

62<br />

65<br />

Alsterspree Verlag<br />

Anzeigen-Sonderveröffentlichung


8 | BEDARFE UND LÖSUNGEN<br />

Welchen Schutz braucht<br />

die EE-Branche?<br />

Die Risikosituation verändert sich im Laufe<br />

eines Erneuerbare-<strong>Energie</strong>n-Projekts.<br />

Drei Phasen lassen sich abgrenzen.<br />

Anzeigen-Sonderveröffentlichung<br />

Foto: <strong>R+V</strong>


BEDARFE UND LÖSUNGEN | 9<br />

Wer die mittelständischen<br />

Akteure der <strong>Energie</strong>wende bei<br />

der Risikovorsorge begleiten<br />

will, muss um die relevanten<br />

Risiken und geeignete Lösungen<br />

wissen. Oftmals handelt es<br />

sich um Millionenprojekte. So<br />

finanziert allein die DZ Bank in<br />

Deutschland mit mehr als sieben<br />

Milliarden Euro Vorhaben<br />

im Bereich erneuerbare <strong>Energie</strong><br />

(siehe Grafik nächste Seite).<br />

Hinzu kommt: Viele Projektbeteiligte<br />

hatten zuvor nie<br />

mit <strong>Energie</strong>gewinnung zu tun<br />

und betreten mithin Neuland.<br />

Umso mehr bedürfen diese<br />

Mittelständler, die beispielsweise<br />

eine Photovoltaikanlage<br />

auf eine Lagerhalle oder ein<br />

Windrad neben die Produktionshalle<br />

setzen wollen, der<br />

Aufklärung – und sind dankbar<br />

für Maklerhilfe.<br />

Es kann sich also lohnen, infrage<br />

kommende Gewerbekunden<br />

proaktiv anzusprechen und das<br />

eigene Know-how in Absicherungsfragen<br />

durchblitzen zu<br />

lassen. Am besten, indem man<br />

den Kundenfokus auf konkrete,<br />

gern übersehene Risiken und<br />

Optimierungspotenziale lenkt.<br />

Diese unterscheiden sich je<br />

nach Projektphase.<br />

Eine Kautionsversicherung<br />

schont<br />

die Liquidität.<br />

1. Planungs- und<br />

Investitionsphase<br />

Bei Bauvorhaben für <strong>Energie</strong>anlagen,<br />

die erheblich in die<br />

Natur eingreifen, muss schon<br />

im Zuge des Genehmigungsverfahrens<br />

eine Verpflichtungserklärung<br />

über den Rückbau<br />

abgegeben werden, unterlegt<br />

mit einer Sicherheitsleistung<br />

(Bürgschaft). Die geht naturgemäß<br />

zulasten der Liquidität des<br />

investierenden Unternehmens.<br />

Eine liquiditäts- und damit<br />

Alsterspree Verlag<br />

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10 | BEDARFE UND LÖSUNGEN<br />

flexibilitätsschonende Alternative<br />

bietet die Kautionsversicherung,<br />

die die Bürgschaft<br />

übernimmt. Zudem sollte schon<br />

in der Planungsphase das Forderungsausfallrisiko<br />

bedacht<br />

werden. Will oder kann ein Auftraggeber,<br />

egal ob gewerblich<br />

oder privat, nicht für erhaltene<br />

Waren, Werk- oder Dienstleistungen<br />

zahlen, springt eine<br />

Warenkreditversicherung ein.<br />

Gute Tarife sichern auch die<br />

Erlöse aus dem Verkauf von<br />

CO 2<br />

-Zertifikaten ab – ein für<br />

EE-Investoren wichtiges Thema,<br />

das nicht alle auf dem Radar<br />

haben. Zum Versicherungs-<br />

Einmaleins gehört außerdem<br />

möglichst früh der Haftpflichtschutz<br />

in Form einer Betriebsoder<br />

Berufshaftpflichtpolice.<br />

2. Auf- und Ausbauphase<br />

Spätestens zu Beginn der<br />

zweiten Phase, in der es an die<br />

Realisierung geht, sollte der<br />

Schutz vor Schadenersatzforderungen<br />

festgezurrt sein. Er<br />

umfasst Schäden, die auf oder<br />

an der Baustelle oder Anlage<br />

entstehen, auch durch Fehler<br />

der Versicherten. Ebenso ist<br />

dieser Schutz für die beteiligten<br />

Hersteller, Fachfirmen<br />

und Installateure elementar.<br />

Viele Projektbeteiligte<br />

hatten zuvor nie mit<br />

<strong>Energie</strong>gewinnung<br />

zu tun.<br />

Die Nachfrage nach Fi<br />

7,4 Mrd. €<br />

Projektfinanzierungen<br />

für erneuerbare <strong>Energie</strong>n<br />

in der DZ Bank<br />

Anzeigen-Sonderveröffentlichung<br />

Alsterspree Verlag


BEDARFE UND LÖSUNGEN | 11<br />

Daneben kommen in dieser<br />

Phase die Technischen Versicherungen<br />

ins Spiel, die vielfältige<br />

Risiken der ausführenden<br />

Unternehmen abdecken. So<br />

ist neben der Elektronik- und<br />

der Maschinenversicherung oft<br />

auch eine Montageversicherung<br />

sinnvoll.<br />

3. Betriebsphase<br />

In dieser „Hauptphase“ einer<br />

EE-Investition kommen vor<br />

allem mögliche betriebsbedingte<br />

Schäden an Dritten wie auch<br />

am Betreiberunternehmen hinzu.<br />

Da die Anlagen ständig der<br />

Witterung ausgesetzt sind und<br />

häufig filigrane Hightech-Komponenten<br />

enthalten, können sie<br />

bei Extremwetterlagen zum einen<br />

physische Beschädigungen<br />

anrichten und zum anderen die<br />

Funktion einstellen. Reparaturen,<br />

Material- und Bedienfehler<br />

sind ebenfalls grundsätzlich<br />

Risikofaktoren. Als Folge daraus<br />

kann es zu Produktionsausfällen<br />

oder Schadenersatzansprüchen<br />

kommen. Must-haves<br />

nanzierungen ist in Deutschland deutlich gestiegen<br />

Neukreditvolumen<br />

Deutschland 1 Mrd. €<br />

+ 50 %<br />

88 % Windenergie<br />

12 % Photovoltaik<br />

Quelle: DZ Bank<br />

Alsterspree Verlag<br />

Anzeigen-Sonderveröffentlichung


12 | BEDARFE UND LÖSUNGEN<br />

Hohe Werte stehen im Feuer<br />

Investitionen in die Errichtung von Erneuerbare-<strong>Energie</strong>n-Anlagen<br />

in Deutschland im Jahr 2022<br />

Gesamt<br />

19,9 Mrd. €<br />

Geothermie + Umweltwärme<br />

3,6 Mrd. € (17,9 %)<br />

Bioenergie Wärme<br />

3,0 Mrd. € (14,8 %)<br />

Bioenergie Strom<br />

0,2 Mrd. € (0,9 %)<br />

Wind (Offshore)<br />

1,3 Mrd. € (6,3 %)<br />

Wasserkraft<br />

0,1 Mrd. € (0,3 %)<br />

Photovoltaik<br />

7,7 Mrd. € (38,8 %)<br />

Solarthermie<br />

3,6 Mrd. € (3,0 %)<br />

Wind (Onshore)<br />

3,6 Mrd. € (18,1 %)<br />

Quelle: Agentur für Erneuerbare <strong>Energie</strong>n<br />

Anzeigen-Sonderveröffentlichung<br />

Alsterspree Verlag


BEDARFE UND LÖSUNGEN | 13<br />

sind in dieser Phase also<br />

Betriebshaftpflicht- und Technische<br />

Versicherungen, sinnvoll<br />

überdies eine Warenkreditversicherung,<br />

da nun wahrscheinlich<br />

CO 2<br />

-Zertifikate verkauft<br />

werden können.<br />

Anschauungsbeispiele für<br />

realistische Schadenszenarien<br />

finden sich auf Seite 16. Sie<br />

lassen sich ebenso wie die<br />

gesetzlichen Anforderungen als<br />

zugkräftiger Gesprächseinstieg<br />

nutzen, etwa im Rahmen des<br />

Jahresgesprächs. „Wie sind Sie<br />

eigentlich gegen Ansprüche<br />

Dritter abgesichert?“, „Wie<br />

schützen Sie Ihre <strong>Energie</strong>anlage<br />

vor Schäden?“ oder „Was<br />

passiert, wenn der Käufer Ihrer<br />

CO 2<br />

-Zertifikate nicht zahlt?“<br />

sind mögliche Fragen, mit<br />

denen Makler ihre Firmenkunden<br />

ins Nachdenken bringen<br />

können. Für die Absicherung<br />

empfehlen sich Produkte von<br />

Versicherern, die einen<br />

Schwerpunkt auf die mittelständische<br />

<strong>Energie</strong>gewinnung<br />

legen und ihre Bedingungswerke<br />

entsprechend optimiert<br />

haben. Die <strong>R+V</strong> etwa hat<br />

hervorragende Technische<br />

Versicherungen für Windkraftund<br />

Photovoltaikanlagen im<br />

»Was passiert, wenn<br />

der Käufer Ihrer<br />

CO 2<br />

-Zertifikate<br />

nicht zahlt?«<br />

Portfolio, neben einer überzeugenden<br />

Warenkreditversicherung,<br />

einer Kautionsversicherung<br />

und verschiedenen<br />

Betriebshaftpflichttarifen.<br />

Daneben bietet die <strong>R+V</strong><br />

Spezialkonzepte für PV- und<br />

Windkraftanlagen an, die<br />

jeweils weitere naheliegende<br />

Versicherungen zu einem<br />

Rundum-Schutz-Paket<br />

vereinen.<br />

Alsterspree Verlag<br />

Anzeigen-Sonderveröffentlichung


14 | INTERVIEW<br />

»Mit Fachkenntnis<br />

kann man punkten«<br />

Versicherungsmakler Michael Richthammer<br />

aus Weiden/Oberpfalz im Interview<br />

<strong>procontra</strong>: Macht sich die <strong>Energie</strong>wende<br />

in Ihrem Arbeitsalltag<br />

– bei der Nachfrage nach der<br />

Absicherung von <strong>Energie</strong>projekten<br />

bzw. <strong>Energie</strong>erzeugungsanlagen<br />

– bemerkbar?<br />

Michael Richthammer: Unbedingt!<br />

Zum einen in der nachhaltigen<br />

Ausrichtung unseres<br />

eigenen Unternehmens (eigene<br />

Stromversorgung, Bienenwiese,<br />

Biohühner und so weiter), zum<br />

anderen in den Anforderungen<br />

unserer Kunden. PV-Themen<br />

vom Balkonkraftwerk bis zum<br />

Mega-Solarpark mit Speichern,<br />

Agri-Anlagen und nachgeführten<br />

PV-Anlagen sowie Biogasanlagen<br />

und Windkraft bis hin<br />

zu Wasserstofftechnik und<br />

Umspannwerken, dies alles ist<br />

interessant und fordernd, hier<br />

neue Konzepte zu erfinden<br />

bzw. weiterzuentwickeln.<br />

<strong>procontra</strong>: Welchen Schutz<br />

würden Sie konkret empfehlen?<br />

Richthammer: Nach eingehenden<br />

Analysen der Risiken,<br />

nach den Montagerisiken,<br />

Anzeigen-Sonderveröffentlichung<br />

Alsterspree Verlag


INTERVIEW | 15<br />

die Haftpflicht, Sach- bzw.<br />

technischen Risiken inklusive<br />

Betriebsunterbrechung. Zudem<br />

können auch Transport-/Lagerrisiken<br />

und Bürgschaften eine<br />

Rolle spielen.<br />

»Es ist interessant und<br />

fordernd, hier neue<br />

Konzepte zu erfinden bzw.<br />

weiterzuent wickeln.«<br />

<strong>procontra</strong>: Wie weckt man am<br />

besten das Interesse dieser<br />

Zielgruppe an Absicherungslösungen?<br />

Richthammer: Die Risiken<br />

sind den Akteuren großenteils<br />

bewusst, mit Fachkenntnis<br />

kann man hier schnell punkten.<br />

Gerade Firmen, die sich professionell<br />

mit Erneuerbare-<strong>Energie</strong>n-Anlagen<br />

beschäftigen, kann<br />

man im Bereich der Prozesse<br />

helfen, dass nicht für jede<br />

Anlage neue Ausschreibungen<br />

gemacht werden müssen,<br />

sondern flexible Rahmenverträge<br />

greifen, wo Projekte nur<br />

angemeldet werden müssen<br />

oder über Jahresverträge<br />

gedeckt sind.<br />

<strong>procontra</strong>: Welche Risiken<br />

werden erfahrungsgemäß gern<br />

unterschätzt?<br />

Richthammer: Derzeit das<br />

Diebstahlrisiko, über Sicherungsmaßnahmen<br />

sollte man<br />

sich, trotz Versicherung,<br />

intensiv Gedanken machen! Die<br />

Versicherbarkeit der Batteriespeicher<br />

ist bezüglich guter<br />

Prämien und Bedingungswerken<br />

eine Herausforderung,<br />

gerade bei höheren Versicherungssummen,<br />

die Versicherer<br />

sind hier sehr zurückhaltend.<br />

Neugierig auf mehr?<br />

Dann können Sie<br />

sich ab sofort<br />

den vollständigen<br />

Podcast anhören:<br />

Alsterspree Verlag<br />

Anzeigen-Sonderveröffentlichung


16 | SCHADENBEISPIELE<br />

Lösungen für die Praxis<br />

Drei aus dem Leben gegriffene Szenarien<br />

für den Gesprächseinstieg<br />

1. Liquidität erhalten trotz<br />

EE-Investition<br />

Die Meyer GmbH will auf einer<br />

Fläche im Außenbereich eine<br />

Anlage für erneuerbare <strong>Energie</strong>n<br />

errichten. Dabei muss von<br />

Anfang an gewährleistet sein,<br />

dass die Anlage nach Jahrzehnten<br />

der Nutzung wieder<br />

abgebaut wird. Deshalb muss<br />

die Meyer GmbH bereits zum<br />

Bauantrag auch eine Rückbauverpflichtungserklärung<br />

bei<br />

der Landschaftsschutzbehörde<br />

einreichen. Der Rückbau umfasst<br />

auch das Fundament, die<br />

Zuwegungen und alle weiteren<br />

Bodenversiegelungen.<br />

Firmeneigenes Windrad: langfristig rentierlich, kurzfristig liquiditätsbelastend<br />

Anzeigen-Sonderveröffentlichung<br />

Foto: Maroke


SCHADENBEISPIELE | 17<br />

Mit der Rückbaubürgschaft<br />

erfüllt die Meyer GmbH eine<br />

wesentliche Voraussetzung für<br />

die Genehmigung der geplanten<br />

Anlage, ohne die Kreditlinie<br />

bei ihrer Bank zu belasten und<br />

ohne ihre finanzielle Flexibilität<br />

einzuschränken. Die Behörde<br />

wiederum hat eine Sicherheit<br />

für den Fall, dass es später<br />

beim Rückbau Probleme gibt,<br />

etwa weil die Meyer GmbH den<br />

Rückbau nicht realisieren kann<br />

oder insolvent ist.<br />

2. Verletzung durch<br />

herabfallendes PV-Modul<br />

Aufgrund eines technischen<br />

Defekts löst sich ein Modul der<br />

Photovoltaikanlage auf dem<br />

Dach der Firma Pinski. Es fällt<br />

vom Gebäude und verletzt den<br />

Passanten Herrn Bauer. Dieser<br />

muss daraufhin in ärztliche<br />

Behandlung und wird für drei<br />

Wochen krankgeschrieben. Sein<br />

Arbeitgeber stellt deshalb Regressforderungen<br />

in Höhe von<br />

7.800 Euro an Firma Pinski,<br />

Bei einem Sturm können Solarmodule zu gefährlichen Geschossen werden.<br />

Foto: Bilanol<br />

Anzeigen-Sonderveröffentlichung


18 | SCHADENBEISPIELE<br />

weil er über eine Zeitarbeitsfirma<br />

eine Ersatzkraft einstellen<br />

musste. Zusätzlich fordert<br />

Herr Bauer ein Schmerzensgeld<br />

von 1.200 Euro. Nach Prüfung<br />

der Sachlage begleicht die <strong>R+V</strong><br />

im Rahmen der Betriebshaftpflichtversicherung<br />

die Forderungen<br />

an die Firma Pinski.<br />

3. Blitzeinschlag legt<br />

Windrad lahm<br />

In ein Rotorblatt einer 5-Megawatt-Windkraftanlage<br />

der<br />

Firma Rossi schlägt der Blitz<br />

ein. Zwar kann das Blatt<br />

repariert werden, doch die<br />

Kosten dafür belaufen sich auf<br />

100.000 Euro. Zudem steht die<br />

Anlage einen Monat lang still<br />

und kann somit keinen Strom<br />

erzeugen. Ein zusätzlicher<br />

Betriebsunterbrechungsschaden<br />

von 75.000 Euro ist die<br />

Folge. Die Gesamtkosten in<br />

Höhe von 175.000 Euro werden<br />

über die Maschinen- und die<br />

Maschinen-Betriebsunterbrechungsversicherung<br />

der <strong>R+V</strong><br />

reguliert.<br />

Windräder sind durch ihre starke Exposition natürliche Blitzfänger.<br />

Anzeigen-Sonderveröffentlichung<br />

Foto: Juan Maria Coy Vergara


Patric Sauer<br />

KFD Makler KRAVAG<br />

Hamburg<br />

Henning Köhler<br />

KFD Makler Nord<br />

Dietmar Schöne<br />

Leiter KVD Makler<br />

Komposit<br />

Berlin<br />

Köln<br />

Mathias Spitz<br />

KFD Makler Industrie<br />

Frankfurt<br />

Florian Kümmerle<br />

KFD Makler Mitte<br />

Srdan Milosevic<br />

KFD Makler Süd<br />

Stuttgart<br />

München<br />

Kontaktieren Sie bei Fragen gerne Ihren bekannten<br />

<strong>R+V</strong>-Ansprechpartner oder scannen den QR-Code für<br />

weitere Kontaktoptionen: www.makler.ruv.de/kontakt<br />

Eine Anzeigen-Sonderveröffentlichung in Kooperation mit


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