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Gemeindebrief_02

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Gemeindebrief

April, Mai, Juni, Juli (2)

Aus dem Inhalt:

• Festgottesdienst

• Kirchenmusik

• Trauerarbeit im Dekanat


AN(GE)DACHT

Inhalt:

Seite

„Ich sage dir: Sei stark und mutig!

Hab keine Angst und verzweifle

nicht. Denn ich, der

Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin

du auch gehst.“

Liebe Leserinnen und Leser,

dies ist ein Wort aus der Bibel,

welches mir Trost, Kraft, Mut

und Hoffnung gibt.

In der Bibel finden wir viele

Trostworte, -sätze und -bilder.

Wir Menschen brauchen Trostworte;

ohne diese wäre es doch

manchmal zum Verzweifeln.

Dann wäre ich ganz alleine mit

meinem Schmerz, meinem

Kummer und meiner Trauer.

Mit meiner Einsamkeit und Verzweiflung.

Ich hätte wenig, auf

das ich setzen könnte. Am Ende

sogar vielleicht nur mich selbst.

Und in solche Situationen

spricht Gott mich an. Er sagt

mir, dass ich keine Angst haben

brauche. Denn er selbst ist ja

bei mir und bleibt bei mir. Ganz

egal, wohin ich auch gehe. Ich

An(ge)dacht .….. 2

Kirche .….. 4

Schwerpunktthema .….. 9

Unsere Gottesdienste .….. 12

Kasualien .….. 14

Gruppen und Kreise …… 15

Kirchenmusik …… 18

Menschen unserer Gemeinde .….. 20

Glosse .….. 22

Diakonie .….. 25

Förderverein .….. 27

IMPRESSUM

Herausgeber

Prot. Kirchengemeinde Kandel

Redaktion:

Johanna Baum (v.i.S.d.P.), Wolfgang

Heilmann, Liane Zechiel

Bildmaterial:

Gemeindebriefmagazin,

Johanna Baum, Wolfgang Heilmann,

Achim Weber, Eckhard Zechiel,

privat/honorarfrei

Logo: Klaus Zahneisen(grafiz),

Layout: Liane Zechiel

Der Gemeindebrief

erscheint 3x/Jahr. Er wird in alle

Haushalte verteilt und liegt in der Kirche

und im Gemeindezentrum aus.

Sollten Sie keinen Gemeindebrief

wünschen, geben Sie uns bitte über das

Gemeindebüro Bescheid.

Redaktionsschluss

für den nächsten Gemeindebrief:

5. Juli 2024

Seite 2 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


AN(GE)DACHT

kann immer darauf vertrauen, egal

wie aussichtslos, egal wie traurig

ich gerade vielleicht sein mag. Gott

ist bei mir.

Ich weiß, dass es viele Situationen

und Umstände gibt, die einen wirklich

zur Verzweiflung bringen. Vieles

macht auch mir Angst: Die Kriege

auf der Welt, Naturkatastrophen,

der weltweite Hunger, unter

dem viele Menschen leiden und

der Klimawandel, der nicht erst

kommt, sondern schon real da ist.

Und auch unter dem Verlust von

geliebten Menschen leiden viele.

Ich weiß, wie es ist, in der Trauer

und mit der Trauer zu leben. Menschen

fühlen sich einsam, allein

und verlassen von Gott und Menschen

und erleben vieles in ihrem

Alltag nur noch als Grau und ihr

Leben als nicht mehr lebenswert.

Was mir Trost und Zuversicht gibt,

ist einmal das Wort Gottes aber

auch, wenn ich mit unserem Hund

spazieren gehe oder mit unserem

Kind die Welt entdecke. Bei meiner

Runde mit unserem Hund begegnet

mir die ganze Natur als Trostbild.

Überall fängt es an zu blühen.

Die Vögel zwitschern. Die Sonne

geht strahlend auf. Jeden Tag wieder.

Und da merke ich, dass ich nicht

alleine bin. Sondern, dass ich getragen

werde. Das Aufleben der

Natur macht mir bewusst, dass es

doch immer weitergeht. Dass ich

nicht gefangen bleiben muss in

meiner Traurigkeit, Angst und Verzweiflung.

Auch ich darf wie die

Natur aufatmen, mich wieder entfalten

und mich freuen trotz aller

schlimmen Ereignisse, die ich jeden

Tag im Fernsehen in den Nachrichten

sehe oder hautnah miterleben

muss.

Ich kann stark und mutig sein. Ich

muss keine Angst haben und muss

nicht verzweifeln. Ich darf mich

darauf verlassen, dass Gott bei mir

ist, wohin ich auch gehe!

Vielleicht haben Sie ja auch so ein

Trostwort, -satz, -lied? Falls nicht,

möchte ich Sie ermutigen, sich eins

zu suchen. Etwas, was Ihnen Mut

und Kraft gibt, wenn es schwierig

wird. Dies kann ein Wort aus der

Bibel oder auch ein Lied sein. Vielleicht

ist es ein Gebet, ein Psalm?

Für jeden von uns ist es sicher etwas

Anderes. Doch eins ist für jeden

von uns gleich: Wir dürfen alle

auf Gottes Zuspruch

„Ich der Herr, dein Gott, bin bei

dir, wohin du auch gehst“

vertrauen.

Bleiben Sie behütet!

Ihre Pfarrerin Hildrun Groß

Seite 3 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


KIRCHE

Festgottesdienst

Mit Wirkung vom 1. März

konnte die Vakanz der Pfarrstelle

1 durch das neue Pfarrerehepaar

Hildrun und Martin

Groß in Kandel beendet

werden. Offiziell wurden sie

am 17. März durch Dekan Dr.

Michael Diener in einem festlichen

Gottesdienst in ihr

neues Amt eingeführt.

Gleichzeitig erhielt Pfarrerin

Johanna Baum, die bereits

seit dem 01. März 2017 mit

einer halben Stelle die Pfarrstelle

2 verwaltete, zusammen

mit Pfarrerin Groß diese

Pfarrstelle verliehen.

Wir wünschen allen ein segensreiches

Tun zum Wohle

der Menschen in unserer Gemeinde.

Das Presbyterium

Bilder: E. Zechiel

Und hier das neu zusammengesetzte Team der Prot. Kirchengemeinde

Bild: A.Weber

v.l.n.r: Nicole Heckmann, Gemeindesekretärin, Hildrun Groß, Johanna Baum, Pfarrerinnen

Wolfgang Heilmann, Bezirkskantor, Martin Groß, Pfarrer

Seite 4 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


KIRCHE

Bild: J. Baum

Konfi-Wochenende auf dem

Hahnenhof

Vom 08. bis 10. März verbrachten

wir unsere zweite Konfifreizeit auf

dem Hahnenhof in Oberschlettenbach.

Ziel dieser Freizeit war es, das

Glaubensbekenntnis zu lernen, eine

Konfirmationskerze zu basteln,

einen Konfispruch auszuwählen

und herauszufinden,

was wir

wirklich glauben.

Als erstes haben

wir versucht zu

verstehen, was

das Glaubensbekenntnis ausdrücken

will. Daraufhin haben wir das

Glaubensbekenntnis gelernt, indem

wir jeder Zeile verschiedene

Bewegungen zugeordnet haben.

Am darauffolgenden Samstag haben

wir unsere Konfirmationssprüche

ausgesucht, wobei wir zuvor

überlegt hatten, was zu uns

passt. Als nächstes hatten wir die

Möglichkeit, unsere Konfirmationskerze

mit Wachsplatten zu verzieren.

Zwischendurch

unternahmen

wir eine Wanderung

zur Ruine

Lindelbrunn im

Pfälzerwald, um

Bild: J. Baum

das Programm

ein wenig aufzulockern.

Seite 5 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


KIRCHE

Am Tag der Abreise haben wir

uns noch einmal mit unseren Erfahrungen

der gesamten Konfizeit

befasst und aufgeschrieben,

was uns besonders in Erinnerung

geblieben ist.

Zuletzt galt es, das Haus aufzuräumen.

Bild: J. Baum

Explizit möchten wir uns beim

Konfiteam für das Leiten der

Freizeit bedanken und ganz besonders

bei Matthias Fritzsche, der uns die ganze Zeit mit gutem Essen versorgt

hat!

Konrad, Johannes, Janis – Konfis

Luca Bähr

Alina Baumann

Eileen Becker

2024

Am 05. Mai feiern wir um 10 Uhr unseren

Konfirmationsgottesdienst in der St. Georgskirche

Konfirmiert werden:

Toni Jambor de Sousa

Lena Jung

Emma Kaviczki

Theo Koziol

Philipp Perl

Janis Roth

Noah Roth

Svenja Bohlender

Marlene Engel

Tayo Engel

Nico Schneider

Johannes Schuff

Paul Schweitzer

Mina Keppel

Orla Köstner

Sean Koller

Konrad Stauß

Stefan Tartler

Helena-Sophie Zeiß

Seite 6 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


KIRCHE

Familienkirche+ und

Gemeindefest an

Christi Himmelfahrt

Am 09.05. feiern wir um 11 Uhr

an der Grillhütte in Kandel Familienkirche+

im Grünen und laden

im Anschluss alle herzlich zum

Gemeindefest ein!

Bild: E. Zechiel

Für das leibliche Wohl wird mit

warmen Speisen und kalten Getränken

gesorgt sein.

Gottesdienst to go

am Pfingstmontag

Wenn am Pfingstmontag, 20. Mai,

um 10 Uhr, das Wetter gut ist, gibt

es einen Gottesdienst „to go“, zu

dem alle herzlich eingeladen sind.

Wir machen uns gemeinsam auf

den Weg und feiern den Gottesdienst

während eines kleinen Spaziergangs

in und um Kandel.

Sie dürfen sich gerne zu diesem gemütlichen

Spaziergang, der ca. eine

Stunde dauert, Proviant und Getränke

mitbringen. Wir werden

hoffentlich bei gutem Wetter

„wandern“ und zwischendurch uns

Zeit für Pausen mit einem kurzen

geistlichen Impuls nehmen.

Treffpunkt ist um 10 Uhr an der St.

Georgskirche. Bei schlechtem Wetter

gibt es eine Andacht in der Kirche.

Pfarrerin Hildrun Groß

Unser „Team für Kids“ bietet wie

im vergangenen Jahr Spiel- und

Spaß-Aktionen für Kinder an, und

wer mag, kann bei Kaffee und Kuchen

die Seele baumeln lassen.

Bei Regen findet der Gottesdienst

in der St. Georgskirche statt, und

das Gemeindefest wird ins Gemeindezentrum

verlegt.

Wir freuen uns auf Sie!

Pfarrerin Johanna Baum

Seite 7 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


KIRCHE

umzugehen. Die Trauernden entscheiden

selbst, was und wie viel

sie erzählen und wie oft sie an den

Terminen teilnehmen.

Es wird großen Wert auf eine vertrauensvolle

Atmosphäre gelegt

und darauf geachtet, dass nichts

nach außen getragen wird, was die

Trauernden erzählen.

Ein Einstieg ist jederzeit möglich,

dabei spielt es keine Rolle, wie

Bild: privat

Trauerbegleitung

Dasein und Anteilnehmen

Im Dezember 2022 startete die

Trauerarbeit im protestantischen

Kirchenbezirk Germersheim mit

zwei Angeboten. Seitdem findet an

jedem ersten Donnerstag im Monat

das Trauercafé von 15.00 bis

16.30 Uhr in Germersheim, Klosterstraße

13, statt. Alle zwei Wochen

trifft sich die offene Trauergruppe

um 19.00 Uhr in der Friedenskirche

in Wörth, Mozartstraße

6.

Geleitet wird das Angebot von

Pfarrerin Vera Ettinger und der

Referentin für Gemeinwesenarbeit

im Kirchenbezirk Germersheim

Renate Walch.

Die beiden Gruppen sind für Menschen

in Trauer Orte, an denen sie

darüber reden können, was sie beschäftigt,

und an denen sie sich mit

Menschen in derselben Situation

austauschen können. Dieser Austausch

kann helfen, gemeinsam

Wege zu finden, mit der Trauer

lange der Trauerfall zurückliegt.

Es besteht auch die Möglichkeit

vorab ein Einzelgespräch mit den

Verantwortlichen zu führen um

diese kennenzulernen.

Für weitere Informationen und

Rückfragen ist Pfarrerin Vera

Ettinger unter 0157/36817996

erreichbar.

Bild: E. Zechiel

Seite 8 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


SCHWERPUNKTTHEMA: KINDERTAGESSTÄTTE

Umzug der Kita Bienennest

in die Pestalozzistraße…

…. bis es dazu kam, gab es alle

Hände voll zu tun.

Die Kinder und ErzieherInnen haben

fleißig Kartons gepackt, auch

Eltern boten sich an, zu helfen. Und

so wurden sehr viele Kartons gefüllt,

damit am 27.12. und 28.12.23

der geplante Umzug auch stattfinden

konnte.

An diesen beiden Tagen wurde ein

Teil der Spielsachen und Materialien

aus der Schubertstraße in die

Pestalozzistraße gefahren, von der

Verbandsgemeinde Kandel wurde

ein Umzugsteam organisiert und

auch der Bauhof war mit im Einsatz.

Damit alles an seinen richtigen

Platz zur richtigen Zeit kommen

konnte, haben Frau Göbel und

Frau Heil das Ganze akribisch koordiniert.

Vom 02.01. bis 04.01.24 war dann

das ganze Team im Einsatz: im

neuen Zuhause haben sie ihre

Gruppenräume eingerichtet und es

wurden immer noch Kartons vom

Umzugsteam gebracht.

Alle im Team waren bis dahin

skeptisch, ob am 05.01. tatsächlich

die Kinder in die Pestalozzistraße

kommen können. Und die Skepsis

war berechtigt: zwei Tage zuvor

wurden die Eltern informiert, dass

es nicht zu schaffen sei, pünktlich

am neuen Domizil zu starten.

Trotzdem konnten am 05.01.2024

Kinder zum ersten Mal ihre neue

Bild: Kita

Kita in der Pestalozzistraße besuchen.

115 Kinder im Alter von 2 bis 6

Jahren werden im Bienennest auf

zwei Etagen betreut. Es wurde eine

besonders umweltfreundliche

Bauweise aus Massivholz gewählt.

Nicht nur innen wurde ein besonderes

Konzept erarbeitet, auch

draußen hat die Kita viel zu bieten.

Auf dem Außengelände wurde ein

Piratenschiff, eine Wasserbahn, eine

Fahrbahn für Fahrzeuge, Schaukeln

und Klettermöglichkeiten aufgebaut.

Das neue „Bienennest“ wurde am

23.02.2024 ganz offiziell mit vielen

geladenen Gästen am späten Nachmittag

eingeweiht. Am Vormittag

wurde das neue Haus mit den Kindern

eingeweiht: Frau Dekanin

Mirjam Dembek eröffnete mit einem

Minigottesdienst die Einweihung.

Das Thema war treffenderweise

Noah´s Arche. Dekanin Dembek

hat den Kindern erzählt, wie

das war mit Noah und der Arche.

Die Kinder konnten mit dieser Ge-

Seite 9 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


SCHWERPUNKTTHEMA: KINDERTAGESSTÄTTE

schichte den Umzug

vergleichen. Hier wurde

zwar kein Schiff,

sondern ein Haus gebaut,

aber die Spieltiere

und vieles mehr

wurden von der Schubert-

in die Pestalozzistraße

mitgenommen.

Musikalisch wurde

der Gottesdienst von

Bild: Kita

Bezirkskantor Wolfgang

Heilmann und Anke Göbel begleitet.;

sie bedankte sich bei allen,

die zum guten Gelingen dieses großen

Projektes beigetragen haben.

Sie berichtet, dass die Kinder sehr

schnell die neuen Räumlichkeiten

angenommen hätten und dass ihnen

ganz besonders wichtig der

Turnraum und das Piratenschiff

auf dem Außengelände sei.

Wolfgang Heilmann

und Leitung Anke Göbel

zum Besten.

Für den Kindertagesstättenverband

Speyer-Germersheim,

der

die pädagogische Leitung

innehat, sprach

Herr Markus Holländer

zu den Kindern,

ebenso für die Stadt

Kandel die Beigeordnete

Jutta Wegmann.

Nach dem offiziellen Teil gab es

für alle Bienennest-Kinder einen

Umtrunk im Essraum der Kita.

Am späten Nachmittag fand die

Einweihungsfeier mit geladenen

Gästen statt und auch hier begrüßte

Frau Göbel in ihrer Eigenschaft

als Leiterin mit einem Glas

Sekt.

Es wurde durch den Architekten,

Herrn Nicolas Bahnemann der

symbolische goldene Schlüssel an

die Stadt Kandel, in Person des 1.

Beigeordneten Michael Gaudier,

Bild: Kita

Als symbolisches Zeichen der Eröffnung

durchschnitt ein Kita-Kind

die rote Schleife und eine Erzieherin

gab das eigens für die Eröffnung

von ihr getextete und komponierte

Lied „Wir sagen Hallo neue

Kita“ mit Unterstützung der Schuki’s

und den Abenteuerbienen,

musikalisch durch Bezirkskantor

Bild: Kita

Seite 10 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


SCHWERPUNKTTHEMA: KINDERTAGESSTÄTTE

übergeben, der ihn wiederum an

Dekanin Mirjam Dembek, die an

Herrn Jochen Wütscher, Amtsleiter

des Protestantischen Verwaltungszweckverbandes

weiterreichte,

der ihn dann der Kitaleitung

Anke Göbel gab.

Es folgten Ansprachen des 1. Beigeordneten

der Stadt Kandel,

Herrn Michael Gaudier, der Dekanin

Mirjam Dembek, dem Amtsleiter

Jochen Wütscher, dem Kreisbeigeordneten

Christoph Buttweiler,

der Pfarrerin Johanna

Baum und der neuen Pfarrerin

Hildrun Groß.

Als Dankeschön für ihren täglichen

und unermüdlichen Einsatz spielte

zum Abschluss Bezirkskantor Heilmann

das Lied „Applaus Applaus“

der Sportfreunde Stiller und begleitete

somit Frau Hitzel, die gesungen

hat.

Bei der anschließenden zwanglosen

Besichtigung der neuen Räumlichkeiten

konnten sich die Gäste

vom gelungenen Abschluss der

neuen Integrativen Kindertagesstätte

Bienennest selbst überzeugen.

Die MitarbeiterInnen der Kita

gaben gerne auf die gestellten Fragen

der Besucher Antwort.

Anke Göbel, Kita-Leitung

Bild: Kita

Mögen aus jedem Samen, den Du säst, wunderschöne

Blumen werden; auf, dass sich die Farben der Blüten

in Deinen Augen spiegeln und sie Dir ein Lächeln auf

Dein Gesicht zaubern.

Verfasser unbekannt

Seite 11 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


UNSERE GOTTESDIENSTE

Datum

01. April 2024

Ostermontag

07. April 2024

Quasimodogeniti

14. April 2024

Misericordias Domini

21. April 2024

Jubilate

28. April 2024

Kantate

05. Mai 2024

Rogate

Donnerstag

09. Mai 2024

Christi Himmelfahrt

12. Mai 2024

Exaudi

19. Mai 2024

Pfingstsonntag

20. Mai 2024

Pfingstmontag

26. Mai 2024

Trinitatis

02. Juni 2024

1. So. n. Trinitatis

09. Juni 2024

2. So. n. Trinitatis

16. Juni 2024

3. So. n. Trinitatis

St. Georgskirche 10.00 Uhr

Pfarrer Martin Groß

Pfarrerin Johanna Baum

Verabschiedung der Gemeindesekretärin

Manuela Krumm

Pfarrerin Johanna Baum

Pfarrerin Hildrun Groß

Pfarrer Martin Groß

Pfarrerin Hildrun Groß

18.00 Uhr:

Musikalischer Abendgottesdienst

Pfarrer Martin Groß

Konfirmation

Pfarrerin Baum

11.00 Uhr:

Gemeindefest mit Familienkirche

an der Grillhütte

Pfarrerin Johanna Baum

Taufgottesdienst

Pfarrerin Hildrun Groß

Abendmahl mit Einzelkelchen

Pfarrer Martin Groß

10.00 Uhr:

Ökumenischer Pfingstspaziergang

Pfarrerin Hildrun Groß

Pfarrer*in Krebs

Abendmahl mit Einzelkelchen

Pfarrer Martin Groß

Taufgottesdienst

Pfarrerin Johanna Baum

18.00 Uhr:

Gottesdienst in Kooperation mit dem KuKuK

Pfarrer i.R. Manfred Kuhn

Lesung Arnim Tölpel

Seite 12 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


UNSERE GOTTESDIENSTE

Datum

23. Juni 2024

4. So. n. Trinitatis

30. Juni 2024

5. So. n. Trinitatis

07. Juli 2024

6. So. n. Trinitatis

14. Juli 2024

7. So. n. Trinitatis

21. Juli 2024

8. So. n. Trinitatis

28. Juli 2024

9. So. n. Trinitatis

St. Georgskirche 10.00 Uhr

Pfarrer Martin Groß

18.00 Uhr:

Musikalischer Abendgottesdienst

Pfarrerin Hildrun Groß

11.00 Uhr:

FamilienKirche+

Pfarrerin Hildrun Groß

Taufgottesdienst

Pfarrerin Johanna Baum

Pfarrerin Johanna Baum

18.00 Uhr:

Musikalischer Abendgottesdienst

Pfarrerin Johanna Baum

Seite 13 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


GRUPPEN UND KREISE

Männertreff –

Man(n) trifft sich

dienstags jeweils von 19.00 – 21.00 Uhr im

Gemeindezentrum

02. April 2024

16. April 2024

30. April 2024

14. Mai 2024

28. Mai 2024

11. Juni 2024

Besuch im Planetarium Mannheim

(Osterferien)

Unser neuer Pfarrer Martin Groß stellt sich vor

(zusammen mit dem Frauentreff)

Tour in den Mai

Mit dem Fahrrad durch den Bienwald

Abendmahl Protestantisch versus Katholisch

Pfarrer Martin Groß, Pastoralreferent Thomas

Jäger

Besuch im Heimatkundemuseum Rohrbach

Anreise ggf. mit dem Fahrrad

Ein Abend mit Pfarrerin Hildrun Groß

(zusammen mit dem Frauentreff)

25. Juni 2024 Ein Tag in Worms

Die Termine auch auf der Webseite des Männertreffs

prot. Kirchengemeinde Kandel: Man(n) trifft sich (prot-kirche-kandel.de)

oder im Amtsblatt

Ansprechpartner: Heinz-Dieter Swiateck, Tel. 07275/61698

≈≈≈≈

T E R M I N E

Volleyball

wöchentlich Montag, 20 Uhr,

in der Bienwaldhalle, Leitung

Klaus Stingl, Tel. 0152 320 85 212

Seite 15 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


GRUPPEN UND KREISE

Frauentreff

02. April 2024 Spieleabend

16. April 2024

30. April 2024

Unser neuer Pfarrer Martin Groß stellt sich vor

(zusammen mit dem Männertreff)

Wie aus Rivalinnen Verbündete werden –

Rahel und Lea

Eine Geschichte aus dem Alten Testament

14. Mai 2024 Wir besuchen den Trifels bei einem Tagesausflug

28. Mai 2024

11. Juni 2024

25. Juni 2024

„Leben braucht Mut“

Besonderen Mut braucht der Mensch im

ehrlichen Umgang mit sich selbst

Ein Abend mit Pfarrerin Hildrun Groß

(zusammen mit dem Männertreff)

Wir denken über das Altern nach

„Wie jede Blume welkt und jede Jugend dem

Alter weicht, blüht jede Lebensstufe“ –

Hermann Hesse

Alle Veranstaltungen beginnen um 19.00 Uhr im

Gemeindezentrum

Ökumenisches Frauenfrühstück

Die Frauen der evangelischen, katholischen und

methodistischen Kirchengemeinden haben für Juni 2024

wieder ein gemeinsames Frühstück geplant.

Da ein genaues Datum zum Redaktionsschluss noch nicht

feststand, wird zu gegebener Zeit im Amtsblatt informiert.

Seite 16 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


GRUPPEN UND KREISE

Handarbeitskreis

17. April 2024

14.00 Uhr

24. April 2024

14.00 Uhr

UFO-Tag:

UnFertige Objekte können hier neu

weitergearbeitet oder beendet werden

Treffen im Hofcafé Zapf

01. Mai 2024 entfällt

15. Mai 2024

14.00 Uhr

29. Mai 2024

14.00 Uhr

12. Juni 204

14.00 Uhr

26.06.2024

14.00 Uhr

Schulze-Quadrate stricken

Treffen im Hofladen-Café Zapf

UFO-Tag:

UnFertige Objekte können hier neu

weitergearbeitet oder beendet werden

Treffen im Hofladen-Café Zapf

Jeden Mittwoch trifft sich der

Handarbeitskreis im protestantischem

Gemeindezentrum in der

Schulgasse 2a von 14 bis 16.30

Uhr. Wir möchten Sie bitten, sich

vorher bei Frau Nahrgang, Telefon

07275/1703, anzumelden, damit

wir für das leibliche Wohl sorgen

können. Vielen Dank.

An jedem letzten Mittwoch im Monat

treffen wir uns im Hofladen-

Cafè Zapf. Hier haben wir unseren

Dauerverkaufsstand, an dem das

ganze Jahr unsere mit Liebe gefertigten

Werke gekauft werden

können. Drei Stolaschals und ein

Bolerojäckchen aus feinsten Garnen

hat der Handarbeitskreis für

Bräute liebevoll gestrickt und gehäkelt.

Diese sind im Kandeler

Brautladen „Die Braut, die sich

traut“, Hauptstraße 15, käuflich zu

erwerben. Ebenfalls wurden zwei

Brauttaschen mit Bügelverschluss

gefilzt und mit einem selbstgewebten

Musterband versehen. Für die

keltische Tradition des Händeverbindens

während der Trauuung

gibt es ein entsprechendes Musterband

aus Seide, Cashmere und

Merino.

Wir freuen uns über jeden Kauf

und Ihren Besuch!

Petra Betsch

Seite 17 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


KIRCHENMUSIK

tragen unverkennbar Einflüsse der

Jazz- und Popularmusik, sodass ein

unterhaltsamer Abend bevorsteht.

Eintritt: 20 €/10 € (ermäßigt),

Schüler*innen frei

Liebe Leserinnen und Leser,

am 21.04.2024, um 18.00 Uhr,

wird ein Konzert der Bezirkskantorei

in der St. Georgskirche stattfinden:

Bezirkskantorei Bad Bergzabern

Die Bezirkskantorei Bad Bergzabern

arbeitet regelmäßig an großen

oratorischen Werken und

bringt sie zusammen mit renommierten

Orchestern und Solist:innen

zur Aufführung.

Auf unserem Programm für die

Konzerte im November 2024 stehen

das Requiem von G. Fauré und

die Kantate „Wachet auf, ruft uns

die Stimme“ von J.S. Bach. Neue

Sänger:innen sind herzlich willkommen!

Nächste Einstiegsmöglichkeit

in die Probenarbeit Anfang

April 2024, bitte bei Bezirkskantor

Wolfgang Heilmann melden.

Das Ding mit dem SWING

Nach dem großen Erfolg bei den

Aufführungen von Karl Jenkins‘

„The Armed Man“ im Dezember

2023 führt die Bezirkskantorei

Bad Bergzabern erneut zwei zeitgenössische

und zugleich höchst

publikumswirksame Werke auf.

Das Psalmkonzert von Gunther

Martin Göttsche und die Messe von

Steve Dobrogosz. Beide Werke

Konzert des Württembergischen

Kammerchors

Unter dem Motto „Der freudige

Geist erhalte mich“ gastiert der

renommierte Württembergische

Kammerchor am 23.06.2024 um

18:00 Uhr in St. Georg in Kandel.

Dieter Kurz setzt auf seiner Abschiedstournee

als musikalischer

Leiter des Chors große a Capella-

Seite 18 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


Werke von Johannes Brahms

und Max Reger auf das Programm.

Eintritt: 15 €/10 € (ermäßigt),

Schüler*innen frei

KIRCHENMUSIK

Bild: privat

Zweimal Orgelcafé

in der St. Georgskirche

• am 5. Mai 2024

15:00-17.30 Uhr

zum Kräuter- und Ölmarkt

• am 29. Juni 2024

15:00-17.30 Uhr

zum Keramik- und Kunsthandwerksmarkt

Jeweils zur vollen Stunde erklingt

für 20 Minuten Musik. Verbinden

Sie den Besuch der Märkte mit

einem Besuch in St. Georg.

Der Eintritt ist frei!

Alle Infos sind auch immer aktuell

auf der Website

www.kirchenmusik-bza-ger.de

Ich freue mich auf Ihren Besuch bei

den Konzerten.

Ihr Wolfgang Heilmann

Kirchenmusik in Erlenbach

Bild: HP Erlenbach

Renovierung der Walcker-

Orgel

Im Jahre 1864 erhielt die 1821/22

erbaute Erlenbacher Kirche eine

neue Orgel, die fast unverändert

bis heute erhalten ist.

Nun sind dringende Instandhaltungsarbeiten

nötig im Gesamtaufwand

von rd. 26.000 €. Die Kirchengemeinde

hat Rücklagen gebildet

und regelmäßig um Spenden

gebeten. Dazu kommt eine Förde-

Seite 19 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


KIRCHENMUSIK

rung der Landeskirche in Höhe von

20 % der Gesamtinvestitionssume.

Aktuell fehlen noch ca. 6.000 €, um

die Maßnahme vollständig umzusetzen.

Wir bitten daher um Spenden für

den Erhalt dieses wertvollen

Instrumentes.

Spendenkonto:

Prot. Verwaltungszweckverband Germersheim-Ludwigshafen-Speyer

IBAN: DE26 3506 0190 6820 4130

Verwendungszweck: 0-498-4244

(Dieser Code ist mit der Erlenbacher Orgel verknüpft).

Gerne dazu Ihre Adresse für die Spendenbescheinigung.

Herzlichen Dank!

MENSCHEN UNSERER GEMEINDE

In loser Folge werden hier Menschen vorgestellt, die auf vielfa ltige Weise,

sichtbar und auch im Verborgenen, unser Gemeindeleben mitgestalten und

bereichern.

Leonie, Hannah und Mia sind als

Teamerinnen in der Konfiarbeit

unserer Gemeinde engagiert.

Gerade waren sie mit als Betreuerinnen

mit unseren Konfis auf

dem Hahnenhof.

Liebe Mia, liebe Hannah, liebe

Leonie, wie seid ihr zur Jugendarbeit

gekommen?

Mia: Hannah und ich haben nach

unserer Konfizeit den Mitarbeitergrundkurs

beim CVJM-Kandel gemacht.

Diese Schulung vermittelte

Grundkenntnisse in entwicklungspsychologischen,

pädagogischen

Bild: privat

und rechtlichen Fragen, die für ehrenamtliche

Mitarbeit in der Kinder-

und Jugendarbeit relevant sind.

Nach Abschluss des Kurses sind wir

dann aktiv in die Konfiarbeit eingestiegen.

Seite 20 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


MENSCHEN UNSERER GEMEINDE

Leonie: Ich kannte andere Teamerinnen

über den Handball. Die haben

mich zu einer Freizeit auf den Hahnenhof

eingeladen. Das war so lustig,

dass ich dabeigeblieben bin.

Was gefällt euch an der Konfiarbeit

besonders gut?

Hannah: Mir gefällt das Miteinander

im Team – besonders die langen,

lustigen Abende auf den Freizeiten.

Gerne mag ich auch das Singen

und das gemeinsame Kochen

und Backen.

Leonie: Mir liegen die kreativen

Aufgaben mit den Konfis am Herzen.

Aber auch das Helfen in der Küche

während der Freizeiten gefällt

mir gut und die Abende am Lagerfeuer.

Mia: Ich mag die Abendandachten

und das Singen besonders gerne.

Außerdem ist es ein schönes Gefühl,

wenn die Konfis einen als Vorbild sehen

und ebenfalls Mitarbeiter werden

wollen.

Ganz direkt gefragt: Was macht

„Kirche“ für euch persönlich

aus?

Kirche, das ist für uns Gemeinschaft,

miteinander lachen, singen

und über den Glauben sprechen.

Man lernt Neues und ist füreinander

da.

Wenn ihr an die Zukunft unserer

Kirchengemeinde denkt:

Was würdet ihr euch wünschen?

Mia: Die Gottesdienste für und mit

Jugendlichen gefallen mir besonders

gut. Davon würde ich mir noch

mehr wünschen.

Hannah/Leonie: Ein Wunsch von

uns wäre, eine eigene Jugendfreizeit

für die Mitarbeiter*innen.

Dort könnten wir selbst mal Teilnehmende

sein und weitere Stärkung

für unser Team erleben.

Vielen Dank für eure Offenheit

und euren unermüdlichen Einsatz!

GRATWANDERUNG

Streitbar sein und dabei

sanftmütig bleiben,

Position beziehen und

selbst hinterfragbar sein.

Für Leben und Liebe eintreten,

das Gegenüber im Blick.

Amen

Tina Willms

Seite 21 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


GLOSSE

„Wääschd noch?“

Die Kanzel blinzelt nach rechts

unten. Langsam dreht sie sich ein

wenig nach hinten, bis sie den Altar

im Blick hat.

„Was, mein Freund, plagt dich

denn so, dass dein herzzerreißendes

Stöhnen hier schon ein Echo

hervorruft?“

„Im Prinzip nichts. Nur kann ich

heute die Menschen verstehen,

wenn sie davon reden, dass sie alt

werden.“

„Ach ja? Hast du Gicht oder Rheuma?

Oder plagen dich andere

Zipperlein?“

Gretel kichert bei ihrer Frage. Sie

mag den Altar, aber dieses Gejammere

passt so gar nicht zu

dem wuchtigen Steinklotz.

Der Altar muss selbst lachen.

„Nein, Gretel, das ist wahrlich

nicht das Problem. Schon die Vorstellung,

dass ich mich mit Rheuma-Salbe

einschmieren müsste,

die lässt mich grinsen. – Nö, die

Sache ist die: Wir haben den ersten

Gottesdienst der neuen Pfarrer

erlebt, wir haben die Vertretung

der beiden Dembeks gehört,

es war immer schön – aber ich

stelle fest, dass ich so allmählich

die Namen vergesse. Ich könnte

dir kaum noch sagen, wer nach

dem Parre mit de Peif gekommen

ist. Geschweige denn, wer vorher

da war. So ein paar Charaktertypen,

ja, die kenne ich wohl. Aber

so die … ich meine das nicht böse,

nicht missverstehen! ... Also die

durchschnittlichen Leute, die verblassen

so allmählich in meiner

Erinnerung.“

„Das ist normal.“ Friedrich tröstet

seinen Freund. „Du ahnst nicht,

wie viele Sänger ich schon begleitet

habe. Die, die auffallen, die

schreiben sich ins Gedächtnis. Die

anderen vergisst man. Wenn ich

mit Schulklassen oder Kinderchören

gearbeitet habe, sind mir entweder

die Sänger mit herausragenden

Stimmen in Erinnerung

geblieben oder die kleinen Störenfriede,

die grundsätzlich gemeutert

haben. Das scheint so

eine Art Naturgesetz zu sein.“

„Aber ein doofes.“ Bertrams Einwand

kommt aus voller Kehle.

„Die Netten gehen also unter.

Oder meinetwegen die Normalen.

Also die, die sich einfügen, haben

die … naja, falsche Karte gezogen

und fallen durchs Raster.“

Das Taufbecken mischt sich ein.

„Quatsch! Kein Mensch wird wirklich

vergessen. Jeder hat jemanden,

der sich an ihn erinnert. Und

der sich, nebenbei bemerkt, gern

an ihn erinnert. Außerdem wird

bei jeder Taufe darauf hingewiesen,

dass Gott den Täufling beim

Namen gerufen hat und ihn aufnimmt

in seine Gemeinde. Also

sind wir alle vereint in einer riesengroßen

Gruppe, in der niemand

durchs Raster fällt.

Seite 22 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


GLOSSE

Kann dich das ein wenig trösten,

Bertram?“

„Ja. Danke, liebes Taufbecken.

Jetzt geht es mir wirklich wieder

besser. – Aber apropos Taufe: Erinnert

ihr euch noch daran, als

zum ersten Mal die größeren Geschwister

die Taufkerze anzünden

durften? Und wie viele alten

Leute nicht mehr zu den Taufgottesdiensten

kamen, weil es ihnen

da plötzlich zu wild und laut war?“

Bertrams Frage löst eine lebhafte

Unterhaltung aus.

„Wääschd noch, als dei Taschd

hängegebliwwe isch midde im

Konzert?“

„Sei mir ruhig davon! An manche

Dinge will ich mich gar nicht

erinnern. Himmel, war mir das

peinlich!“

Jeder trägt seine Erlebnisse vor.

Schöne sind es, traurige, lustige, …

„Ich weiß noch, wie früher die Kirche

mit Buchskränzchen geschmückt

wurde. Die Konfirmanden

mussten ihre Gärten räubern

oder wurden in die Wälder geschickt,

um Zweige zu sammeln

und Moos und so weiter. Es gab

kein Geld für Schmuck aus der

Gärtnerei. Es gab ja nicht mal Geld

für Brot. Von Heizung reden wir

schon gar nicht. Wer konnte,

brachte einen Holzscheit mit von

daheim…“

„Ja. Später kam dann irgendwann

ein Pfarrer aus dem Schwabenländle,

der gerne mit der Geige

den Gesang begleitete. Der wollte

den Kindern beibringen, dass sie

Gott gehören. Und da sagt so ein

kleiner Pimpf: „Nein. Ich gehöre

meiner Mama und meinem Papa.“

Es hat die meisten Leute viel Kraft

gekostet, nicht laut zu lachen.“

„Wir hatten auch schon Jäger hier,

wisst ihr noch?“ Das Nordportal

schmunzelt vor sich hin. „War tolle

Musik.“

„Eijo.“ Das Südportal prustet ungeniert

los. „Ertönt im Wald das

Halali, sinn Hirsch und Reh unn

Wildsau hi. Werd awwer in die

Kerch gebloose, hott mer die Viecher

lääwe losse. – Ich mecht nit

wisse, was unsern Kirchediener

gedenkt hott, als die Bläser des

Kondenswasser vunn de Hörner

hänn ääfach so uff die Deppich

vorm Aldar lääfe losse. – Ach Gott,

war des schää. Die Musik war mol

so was ganz Anneres. Klar, do

hotts ach Fehler gäwwe, weil des

jo alles kää Profis waren, awwer

sie hänn gern gschbielt unn waren

mit Begeischderung debei.“

„Und wisst ihr noch, das Alphorn?“

„Könnt ihr euch noch daran

erinnern, dass die Karnevalisten

mal einen Gottesdienst mitgestaltet

haben?“ „Und ein Politiker

hat mal die Predigt gehalten. – Das

war einigen Leuten auch nicht

wirklich recht.“

„Und denkt ihr noch manchmal an

die Diakonissen, die ihre eigenen

Seite 23 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


Bänke hatten? – Ich habe schon

ewig keine Diakonisse mehr gesehen

hier bei uns.“

„Dodefor hänn mer schon ganz

schää uffmüpfige Lieder gsunge

kriecht. In dem Historical, wissen

ehr noch? Vunn wääche: „Setzt

aufs Klosterdach den roten Hahn.“

Mein liewer Scholli, des wäär

noch vor fuffzich Johr uudenkbar

gewässt.“

Hin und her fliegen die Fragen

und Antworten, die kleinen und

größeren Anekdoten, Geschichten

zur Geschichte, Erinnerungen an

Veränderungen oder an besondere

Begebenheiten, an all die Dinge

halt, die sich ins Gedächtnis eingegraben

haben.

Friedrich ist es, der plötzlich

nachdenklich fragt: „Was meint

ihr denn, an was die Menschen

hier in Kandel sich noch erinnern?

Das würde mich schon interessieren.

Schließlich bin ich bei weitem

noch nicht so lange hier wie

die Orgel oder der Altar

oder die beiden Portale.

Glaubt ihr, dass die Leute

ihre Erinnerungen mit

uns teilen würden? Wir

hier drinnen kriegen ja

nicht so viel mit wie die

Menschen da draußen. Da

müssen doch wahre

Schätze angesammelt sein

an Andenken, an Erlebnissen,

an Erzählungen

GLOSSE

Bild: E. Zechiel

von den Eltern und Großeltern…

„E guudi Idee. Mer stellen en

Kardong uff, wu druffsteht:

„Wääschd noch?“ Unn wanns

dann Advent isch, wird der geläärt,

alles durchgelääse unn e

klännes Hefdel draus gemacht.

Hopp, des machen mer.“

„Wir?“ Gretels frohes Kichern erfüllt

das ganze Kirchenschiff.

„WIR machen da gar nichts. Da

müssten wir uns Unterstützung

von den Menschen holen. Aber

wer weiß, vielleicht findet sich ja

jemand. – Und jetzt ist Ruhe an

Bord. Es ist fast Mitternacht, und

eine alte Frau wie ich braucht

ihren Schönheitsschlaf.“

Leise schlägt die Orgel ein paar

Akkorde an und alle gemeinsam

singen ein Abendlied, ehe die Kirche

wieder in die gewohnte, ehrwürdige

Stille versinkt. Lorena

Seite 24 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


DIAKONIE

Seite 25 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


DIAKONIE

Hilfe, die ankommt

Unser Leben ist voller Veränderungen.

Jeder Tag hält neue Herausforderungen

für uns bereit, an

denen wir wachsen können. Aber

manchmal sind sie so groß, dass

wir daran zerbrechen. Wenn wir

das Gefühl haben, unseren Alltag

nicht mehr allein bewältigen zu

können. Wenn wir nicht mehr wissen,

wie es weitergehen soll. Wenn

sich Angst, Hilflosigkeit, Verzweiflung

und Einsamkeit im Leben

breitmachen – dann hilft die Diakonie.

Wir wenden uns nicht ab,

sondern sind dort, wo man uns

braucht. So sind die Sozial- und Lebensberatungsstellen

in unseren

Häusern der Diakonie oft erste Anlaufstellen

für Menschen, die in eine

persönliche Krise geraten. Hier

finden sie fachliche und menschliche

Unterstützung, damit ihr Leben

lebenswert bleibt.

Mit Ihrer Spende helfen Sie uns,

dieses flächendeckende Hilfsangebot

in der Pfalz und Saarpfalz auch

in Zukunft aufrechtzuerhalten. Jeder

Euro zählt. Dafür danken wir

Ihnen von ganzem Herzen.

Spendenkonto IBAN

DE50 5206 0410 0000 0025 00

Verwendungszweck: WD20-135

Bitte geben Sie den Verwendungszweck

an, damit wir Ihre Spende

Ihrer Gemeinde zuordnen können.

Seite 26 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


FÖRDERVEREIN

Personelle

Veränderungen

In der Mitgliederversammlung am

19.01.2024 wurde Dr. Werner Esser,

der altershalber nicht mehr als Kassenwart

kandidierte, mit einem Präsent

und dankenden Worten für

seine unermüdlich geleistete Arbeit

seit Gründung des Vereins im Jahre

2010 verabschiedet.

Vor der Neuwahl teilt Volker Poß

mit, dass er sich wünscht, mit Blick

auf die hohe zeitliche Belastung im

Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit

und die Häufung der beruflich bedingten

Funktionen vom Amt des 1.

Vorsitzenden entlastet zu werden

und deshalb zumindest für absehbare

Zeit innerhalb der Vorstandschaft

„ins zweite Glied“ zu treten.

Aus den genannten Gründen steht er

demnach für diese Wahl zum

1. Vorsitzenden nicht zur Verfügung,

ist jedoch gerne bereit, die

Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden

zu übernehmen.

Der neu gewählte Vorstand setzt

sich nun folgendermaßen zusammen:

Förderverein St. Georgskirche Kandel e.V.

Vors. Inge Hoffmann-Vaz, Tel:07275-618088

inhova@posteo.de

Spendenkonten:

Sparkasse Südpfalz:

IBAN: DE17 5485 0010 1000 3128 41

VR-Bank Südpfalz:

IBAN: DE84 5486 2500 0002 5980 19

Vorsitzende:

Frau Inge Hoffmann-Vaz

stellv. Vorsitzender: Volker Poß

Schriftführung: Liane Zechiel

Kassenwartin: Barbara Swiateck

Beisitzerinnen: Gerda Keppel,

Marlies Kulpe

Ulrike Schultz

Ab dem 1. März, dem Dienstantritt

des neuen Pfarrehepaars Groß,

gehört qua Amt Pfarrer Martin Groß

dem Vorstand an. Kooperierendes

Mitglied wird nach wie vor Bezirkskantor

Wolfgang Heilmann sein. Die

Kassenprüfung wird weiterhin von

Gertraude Lenhardt und Hermann

Getto durchgeführt.

Ziel des neuen Vorstandes wird es

auch weiterhin sein, mit Kunst und

Kultur im sakralen Raum zu begeistern.

Bereits zum vierten Mal findet

der „Orgelsommer 2024“ unter Federführung

des Bezirkskantors in

der St. Georgskirche statt. Über alle

kommenden Veranstaltungen werden

wir Sie rechtzeitig in den Medien

informieren.

Der Vorstand

Seite 27 Gemeindebrief April, Mai, Juni, Juli 2024


KONTAKTE

Pfarramt 1

Pfarrer Martin Groß

(Geschäftsführung)

Tel. 0155/10085045

Schillerstraße 1a, 76870 Kandel

Tel.: 07275/1470

martin.gross@evkirchepfalz.de

Pfarramt 2

Pfarrerin Johanna Baum

johanna.baum@evkirchepfalz.de

Pfarrerin Hildrun Groß

hildrun.gross@evkirchepfalz.de

Schulgasse 2a, 76870 Kandel

Tel. 07275/4044062

Bezirkskantorat

Wolfgang Heilmann

Schulgasse 2a, 76870 Kandel

Tel. 0176/76652409

wolfgang.heilmann@evkirchepfalz.de

Gemeindebüro

Nicole Heckmann

Öffnungszeiten:

Dienstag und Freitag 09-12 Uhr

Schulgasse 2a, 76870 Kandel

Tel. 07275/1297

prot.kirche.kandel@evkirchepfalz.de

Bankverbindung:

Prot. Verwaltungszweckverband SP-GER-LU

IBAN: DE06 3506 0190 6820 4250 12

Bank für Kirche und Diakonie eG

Bitte auf dem Überweisungsträger den Spendenzweck vermerken

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten,

freuen wir uns über eine Spende.

Eine Spendenbescheinigung stellen wir gerne aus;

bitte teilen Sie uns dazu Ihre Adresse mit.

Sie finden uns auch im Internet unter:

www.prot-kirche-kandel.de

www.facebook.com/prot.kirche.kandel.de

Prot. Integrative Kita „Bienennest“

Leitung Anke Göbel

Pestalozzistraße 6

76870 Kandel

Tel. 07275/2590

kita.bienennest.kandel@evkirchepfalz.de

Diakonisches Werk Pfalz

Angela Jost, Psychologin (M.Sc.)

Termine nur nach Vereinbarung

Schulgasse 2a, 76870 Kandel

Tel. 0176/11664084

angela.jost@diakonie-pfalz.de

Barrierefreiheit: Leider sind – bis auf die Kita und Kirche – unsere Gebäude nicht

barrierefrei zugänglich. Wir arbeiten daran, diesen Zustand zu verbessern.

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