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Wir Steirer - Bruck

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<strong>Wir</strong><br />

<strong>Steirer</strong><br />

KONKRET · KRITISCH · FREIHEITLICH<br />

Impressum: F.d.I.v.: FPÖ Landesgruppe Steiermark, Conrad-von-Hötzendorf-Straße 58, 8010 Graz<br />

E-Mail: bruck-muerzzuschlag@fpoe-stmk.at, Tel.:+43(0)316/ 70 72 - 30<br />

Bezirksparteiobmann NAbg. GR Hannes Amesbauer, BA, Politische Information<br />

AUSGABE MÄRZ 2024<br />

BRUCK<br />

AN DER MUR<br />

Wie versprochen – so gebrochen!<br />

Gebührenpflichtiges Parken<br />

nun auch im Weitental!<br />

mehr dazu auf Seite 2<br />

SPÖ <strong>Bruck</strong> gönnt sich<br />

Koloman-Wallisch-<br />

Denkmäler<br />

Neubau Mittelschule<br />

<strong>Bruck</strong>/ Mur<br />

Interview Stadtparteiobmann<br />

Mag. Raphael Pensl<br />

Seite 3 Seite 5 Seite 6-7


WIR<br />

STEIRER<br />

Wie versprochen – so gebrochen!<br />

Gebührenpflichtiges Parken nun<br />

auch im Weitental!<br />

Im September 2023 hat SPÖ Bürgermeisterin Winkelmeier noch öffentlich versprochen,<br />

dass kein gebührenpflichtiges Parken im Weitental käme und dies Fake-News<br />

wären. Zwei Monate später war jedoch die Katze aus dem Sack und es stellte sich<br />

heraus, dass man sich auf Zusagen nicht verlassen kann.<br />

2<br />

Widerstand aus der Bevölkerung gegen die erneute<br />

Abzocke durch die <strong>Bruck</strong>er SPÖ wird<br />

spürbar. Eine Bürgerinitiative hat bereits angekündigt,<br />

den politischen Druck auf die SPÖ-<br />

Bürgermeisterin zu erhöhen und Unterschriften<br />

gegen gebührenpflichtiges Parken im Weitental<br />

und am Lichtensteinfriedhof zu sammeln.<br />

Dieses Vorgehen wird proaktiv von FPÖ, ÖVP und<br />

KPÖ unterstützt. Wichtiges Detail am Rande: Es<br />

handelt sich bei den Akteuren der Bürgerinitiative<br />

um jene, denen noch im September von der<br />

Bürgermeisterin versprochen wurde, dass keine<br />

Parkgebühren im Weitental kämen und die Gerüchte<br />

dazu nur Fake-News wären. Leider erwiesen<br />

sich diese „Fake-News“ zwei Monate später<br />

als traurige Tatsachen.<br />

Stadtparteiobmann Raphael Pensl dazu:<br />

„Alle Gemeindegebühren für die Haushalte wurden<br />

erhöht, die Grüne Zone nachträglich über<br />

halb <strong>Bruck</strong>/Mur in den Siedlungsgebieten ausgeweitet,<br />

während die SPÖ gleichzeitig sämtliche<br />

Sozialleistungen reduziert bzw. gestrichen hat.<br />

Und nun soll auch das <strong>Bruck</strong>er Weitental sowie<br />

der Lichtensteinfriedhof der Abzocke durch die<br />

SPÖ zum Opfer fallen?<br />

Die SPÖ, als ehemalige Partei des ‚Kleinen Mannes’,<br />

greift diesem weiterhin ganz ungeniert ins<br />

‚Geldbörsel‘ und macht auf ‚sozial‘. Der Wähler<br />

kann dieser Politik nächstes Jahr bei der Gemeinderatswahl<br />

2025 eine Abfuhr erteilen.“


BRUCK AN DER MUR<br />

WIR<br />

STEIRER<br />

SPÖ <strong>Bruck</strong> gönnt sich Koloman-Wallisch-<br />

Denkmäler um zigtausende Euros,<br />

während sie sämtliche Sozialleistungen<br />

streicht!<br />

Es ist schon ein starkes Stück an politischer<br />

Arroganz, die eine <strong>Bruck</strong>er SPÖ dazu treibt,<br />

auf Kosten des Steuerzahlers sogenannte Luxus-Stelen<br />

für ihren angebeteten Koloman-Wallisch<br />

zu beschließen, während sich der einfache<br />

Bürger Gedanken macht, wie er sich das Leben<br />

und die erhöhten Gemeindeabgaben leisten<br />

kann. Es wurden bereits neun dieser Stelen um<br />

12.375,60 Euro brutto Steuergeld beschlossen<br />

aber nein, der abgehobenen SPÖ waren diese<br />

zu klein (!) und man beschloss auf größere<br />

Stelen zu optieren – um zusätzliche 5.160 Euro<br />

brutto Steuergeld. Mit diesem Betrag, den man<br />

für diese Stelen insgesamt ausgab, hätte man<br />

vier Jahre das Schulstartgeld finanzieren können,<br />

welches aus Einsparungsgründen gestrichen<br />

wurden.<br />

Die SPÖ soll ihre Ideologie in ihrem Parteilokal<br />

auf ihre Kosten ausleben aber nicht auf Kosten<br />

der Bürger, denen sie das Geld aus der Tasche<br />

zieht.<br />

Neubau Mittelschule <strong>Bruck</strong>/Mur:<br />

Ein gutes Projekt, dass aber den <strong>Bruck</strong>er<br />

Finanzrahmen sprengt!<br />

FPÖ <strong>Bruck</strong> stimmte für billigere Teilsanierung anstatt des Neubaus, damit auch die<br />

desolaten Volksschulen endlich saniert werden können. SPÖ-Absolute setzte sich jedoch<br />

mit Prestigeprojekt zu Lasten der anderen Schulen durch.<br />

Prinzipiell begrüßen wir als FPÖ <strong>Bruck</strong>/Mur das<br />

Projekt Neubau Mittelschule und finden es auch<br />

sehr gelungen. Leider ist es aber so, dass dieses<br />

Projekt über unserem finanziellen Rahmen liegt.<br />

<strong>Wir</strong> haben derzeit auch drei desolate Volksschulen,<br />

die es dringend umfassend zu sanieren gilt.<br />

Im Sinne einer ausgewogenen Instandhaltung<br />

aller Schulen ist dieser Neubau daher abzulehnen<br />

und hätte man aus unserer Sicht die billigere<br />

Variante einer Teilsanierung wählen müssen.<br />

Leider setzte sich die SPÖ-Mehrheit durch und<br />

es wurde der Antrag der ÖVP bzgl. Teilsanierung<br />

abgelehnt. Die SPÖ betont, dass Gutachter gesagt<br />

hätten, eine Teilsanierung wäre bei diesem<br />

Gebäude nicht mehr möglich. Wichtiges Detail zu<br />

den Gutachtern: Es sind genaue jene Gutachter,<br />

die den Auftrag zum Neubau bekommen haben.<br />

Es ist ja wohl logisch, dass genau jene Gutachter,<br />

die gleichzeitig den Auftrag erhalten haben, für<br />

die teuerste Variante sind und nicht für eine kostengünstigere.<br />

Bei so einer hohen Summe wäre<br />

es daher aus unserer Sicht notwendig gewesen,<br />

einen zertifizierten Gutachter als Zweitgutachter<br />

zu bestellen, der komplett unparteiisch und<br />

ohne Aussicht auf finanzielle Vorteile eine mögliche<br />

Teilsanierung prüft.<br />

Dieser Zug ist jedoch leider bereits abgefahren.<br />

Der Schuldenstand steigt damit weiter und unsere<br />

Kinder in den Volksschulen dürfen weiterhin in<br />

desolaten Räumlichkeiten unterrichtet werden.<br />

3


WIR<br />

STEIRER<br />

4<br />

Interview:<br />

VizeBgm. a.D. Kletus Schranz<br />

Herr Schranz, was sind Ihre Wahrnehmungen<br />

zur <strong>Bruck</strong>er Gemeindepolitik?<br />

Die <strong>Bruck</strong>er SPÖ betont als jahrzehntelange Bürgermeisterpartei,<br />

nicht schuld an der desaströsen<br />

Finanzmisere zu sein. Was sagen Sie dazu?<br />

Die Performance der <strong>Bruck</strong>er SPÖ hat in dieser<br />

Periode einen noch nie dagewesenen Tiefpunkt<br />

erreicht.<br />

Die SPÖ hat seit der letzten Wahl 2020 fünf Sitze<br />

in der Stadtregierung. Die einzige Person, die<br />

seit 2020 noch nicht ausgetauscht wurde, ist SPÖ<br />

Stadtrat Schlagbauer.<br />

Vom Bürgermeisterwechsel bis hin zu den ständigen<br />

Personalrochaden im Stadtrat blieb kein<br />

Stein auf dem anderen.<br />

Der negative Höhepunkt war sicher jener, als die<br />

SPÖ direkt in der Budgetsitzung 2024 ihren eigenen<br />

Finanzstadtrat abmontiert hat. So etwas<br />

hat es noch nie in <strong>Bruck</strong> gegeben. Wenn die SPÖ<br />

jetzt meint, der Schuldenstand bzw. Finanzmisere<br />

war nicht ihre Schuld, dann darf ich fragen,<br />

wer denn dann schuld wäre?!<br />

<strong>Wir</strong> waren schon vor Corona finanziell am Sand<br />

und bereits eine Abgangsgemeinde. Die Hauptverantwortung<br />

dafür hatten die SPÖ Bürgermeister,<br />

die zwar sündhaft teure Gutachten von<br />

Beraterfirmen wie KDZ und ICG in den Schubladen<br />

hatten aber nichts umgesetzt haben, sondern<br />

weiter Schulden anhäuften.<br />

Wenn die SPÖ nun sagt, ihre Bürgermeister wären<br />

nicht daran schuld gewesen, dann kann ich


BRUCK AN DER MUR<br />

WIR<br />

STEIRER<br />

nur den Kopf schütteln. Das ist ungefähr so, wie<br />

wenn bei einem Verkehrsunfall plötzlich das<br />

Auto schuld ist, obwohl der Lenker mit überhöhter<br />

Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug<br />

verlor.<br />

Ihr Nachfolger Raphael Pensl bekämpft entschlossen<br />

das derzeitige Parkraumkonzept mit<br />

der Grünen Zone in vielen Siedlungsgebieten.<br />

Geben Sie ihm recht?<br />

Absolut! Dieses Parkraumkonzept ist ein Wahnsinn.<br />

Schädlich für die <strong>Wir</strong>tschaft, weil potentielle<br />

Kunden abgeschreckt werden und auch<br />

Bewohnern in den Grünen Zonen zusätzlich das<br />

Geld aus der Tasche gezogen wird. Die SPÖ, die ja<br />

immer betont, für den kleinen Mann zu sein, sackelt<br />

diesen in <strong>Bruck</strong> bis auf das letzte Hemd aus.<br />

Alle nur erdenklichen Gemeindegebühren wurden<br />

unter der SPÖ drastisch erhöht. Gleichzeitig<br />

hat die SPÖ auf Gemeindeebene keine einzige<br />

wirkliche Entlastungsmaßnahme für die Bevölkerung<br />

gesetzt, die ihren Namen verdient. Schlimm<br />

ist auch, dass die ÖVP dieses Parkraumkonzept<br />

mitgetragen und damit gegen die eigene <strong>Wir</strong>tschaft<br />

gestimmt hat.<br />

Jetzt entdecken auf einmal andere Oppositionsparteien<br />

auch ihre plötzliche Abneigung gegen<br />

jenes Parkraumkonzept, dem sie damals Zustimmung<br />

gegeben haben. Einfach ein wahltaktisches<br />

Kalkül. Man kann nur hoffen, dass die SPÖ von<br />

den Schalthebeln der Macht wegkommt, ansonsten<br />

sehe ich schwarz für unsere Stadt. Andrea<br />

Winkelmeier ist zwar als Privatperson nett, aber<br />

der Bürgermeisterjob ist für sie ein paar Nummern<br />

zu groß.<br />

Die <strong>Bruck</strong>er Gerüchteküche besagt, dass Sie ein<br />

politisches Comeback in <strong>Bruck</strong>/Mur andenken.<br />

Stimmt das?<br />

Da muss ich schmunzeln. Nach der Gemeinderatswahl<br />

2020 und einem nicht zufriedenstellenden<br />

Ergebnis war es Zeit, die Geschicke der<br />

FPÖ-Stadtpartei in jüngere, aber nicht unerfahrene<br />

Hände zu legen.<br />

Ich bin von der FPÖ <strong>Bruck</strong>/Mur vor 3 Jahren zum<br />

Ehrenobmann auf Lebenszeit ausgezeichnet worden.<br />

Das bedeutet, dass ich in den innerparteilichen<br />

Gremien eine beratende Stimme habe.<br />

Meine Unterstützung für die FPÖ <strong>Bruck</strong>/Mur und<br />

meinen Nachfolger Raphael Pensl ist ungebrochen.<br />

Ich habe der Stadtpartei erst unlängst versprochen,<br />

sie im bevorstehenden Gemeinderatswahlkampf<br />

2025 tatkräftig zu unterstützen, weil<br />

ich loyal zu meiner Gesinnungsgemeinschaft und<br />

ihrem amtierenden Obmann bin.<br />

Damit sollte dieses amüsante Gerücht nun vom<br />

Tisch sein.<br />

FPÖ <strong>Bruck</strong> spendet an<br />

Volksschule Oberaich<br />

Die FPÖ <strong>Bruck</strong>/Mur spendete der VS Oberaich für<br />

die Beschaffung von notwendigen Bildschirmen<br />

300 Euro damit unsere Kinder den innovativen Fortschritt<br />

auch im Klassenzimmer erleben dürfen.<br />

Gemeinderat Patrik Moser übergab im Namen der<br />

FPÖ die Spende.<br />

5


WIR<br />

STEIRER<br />

Mag. Raphael Pensl<br />

Stadtparteiobmann<br />

Interview:<br />

Stadtparteiobmann Mag. Raphael Pensl<br />

Was ist Ihr persönliches Fazit seit dem Amtsantritt<br />

von Bürgermeisterin Andrea Winkelmeier?<br />

Mit der SPÖ Bürgermeisterin habe ich eine<br />

bessere Gesprächsbasis und wir werden mehr<br />

eingebunden – eine Selbstverständlichkeit, die<br />

davor keine war. Jedoch sind wir politisch in einigen<br />

Dingen grundsätzlich anderer Meinung.<br />

Im Gegensatz zur SPÖ Bürgermeisterin lehne<br />

ich zB. das Parkraumkonzept & Grüne Zone in<br />

seiner derzeitigen Form ab. Weiters bin ich auch<br />

der Meinung, dass, wenn man als Politiker etwas<br />

zusagt, dies auch einhalten muss.<br />

Hier hat die Bürgermeisterin im Herbst einen<br />

gravierenden Fehler gemacht, indem sie öffentlich<br />

versprach, dass keine Parkgebühren im Weitental<br />

kämen.<br />

Zwei Monate später waren diese jedoch im Budget<br />

ausgewiesen. Was man noch merkt, ist, dass<br />

halt noch dieses alte SPÖ – Denkmuster gelebt<br />

wird, dass eine Kritik gegen die Politik der SPÖ<br />

als Kritik gegen die Stadt <strong>Bruck</strong>/Mur interpretiert<br />

wird. Die SPÖ ist aber nicht <strong>Bruck</strong>/Mur und<br />

<strong>Bruck</strong>/Mur nicht die SPÖ … Gott sei Dank. Und<br />

diese Floskel der SPÖ „Alle Parteien sollen an<br />

einem Strang ziehen“ ist auch falsch. Das würde<br />

ja zum Beispiel bedeuten, ich müsste zum Beispiel<br />

dem Parkraumkonzept zustimmen, obwohl<br />

der Meinung bin, dass es nicht gut für <strong>Bruck</strong> ist.<br />

Konsens ja, aber nicht zur vollständigen Aufgabe<br />

eigener Positionen.<br />

Wie würden Sie das Amt des Bürgermeisters<br />

ausüben?<br />

Wunder wirken kann man bei diesem Schuldenstand<br />

natürlich nicht. Ich würde eine andere<br />

Prioritätensetzung machen und die inhaltliche<br />

Arbeit, gemeinsam mit der Stadtverwaltung,<br />

dem Dauerlächeln in Kameras vorziehen.<br />

<strong>Wir</strong> haben einfach zu viele Baustellen abzuarbeiten.<br />

Ein Vorteil ist, dass ich verwaltungsrechtliche<br />

Verfahren aufgrund meines Berufs<br />

beurteilen kann und dadurch eigenständiger in<br />

der Entscheidungsfindung bin. Grundlegendes<br />

Anliegen wäre es, die Transparenz der Rathauspolitik<br />

auf ein Maximum zu erhöhen.<br />

<strong>Wir</strong> geben schließlich Steuergeld aus, da haben<br />

die Bewohner ein Recht darauf zu erfahren, wie<br />

welche Beschlüsse getroffen werden. Bestes<br />

Beispiel wäre die Wiedereinführung des LIVE-<br />

Streams von Gemeinderatssitzungen. Die SPÖ<br />

hat dies wegen ihrer schlechten Performance<br />

einfach abgedreht und das fadenscheinige Argument<br />

der Kosten hervorgeholt. Verwunderlich<br />

ist das zwar nicht – jeder Wahlkampfberater hät-<br />

6


BRUCK AN DER MUR<br />

WIR<br />

STEIRER<br />

te das der SPÖ auch geraten – aber die Kosten<br />

für eine Übertragung sind absolut überschaubar<br />

und könnten aus dem Verfügungsgeld der Bürgermeisterin<br />

locker finanziert werden.<br />

Sie betreiben derzeit die Kampagne „FPÖ <strong>Bruck</strong><br />

hilft!“ und bieten Beratung im Umgang mit Behörden<br />

und verwaltungsrechtlichen Verfahren<br />

an. Was ist das bisherige Fazit?<br />

Ich bin erstaunt, wie gut die Kampagne von der<br />

Bevölkerung bisher angenommen wurde. Was<br />

ich feststelle ist, dass viele Bürger oftmals nicht<br />

wissen, welche Behörde wo für was zuständig ist<br />

bzw. welche Ansprechpartner es überhaupt gibt.<br />

Gleichzeitig stelle ich thematisch fest, dass sich<br />

die meisten Anliegen sich um das Thema „leistbares<br />

Wohnen“ drehen.<br />

Die derzeitige Bundesregierung ist mit Abstand<br />

die unfähigste Bundesregierung seit Bestehen<br />

der Zweiten Republik. Sie hat es in Zeiten der<br />

Teuerungswelle nicht geschafft, dass sie eine<br />

effektive Mietpreisbremse einführt. Die im Parlament<br />

von ÖVP und Grüne, beschlossene Mietpreisbremse<br />

greift erst ab 1. April und dies nicht<br />

rückwirkend, wo die Teuerungswelle bereits vor<br />

zwei Jahren direkt in die Bevölkerung einschlug.<br />

Auch sind Genossenschaftswohnungen, deren<br />

Darlehen noch nicht abbezahlt sind – und das<br />

sind alle Wohnungen die nicht älter als 20 Jahre<br />

sind - von der zukünftigen „Mietpreisbremse“<br />

ausgenommen. Die Bundesregierung lässt einfach<br />

die Mieter im sozialen Wohnbau im Stich<br />

und schaut zu, wenn sich Pensionisten und<br />

Geringverdiener plötzlich ihre lieb gewonnene<br />

Wohnung nicht mehr leisten können. Einfach ein<br />

Trauerspiel.<br />

Worauf wird sich die FPÖ <strong>Bruck</strong>/Mur 2024 konzentrieren?<br />

Als Oppositionspartei werden wir natürlich kontrollieren,<br />

wie die SPÖ das Steuergeld der Bevölkerung<br />

verwendet und diese Beschlüsse öffentlich<br />

machen. Neben der Tätigkeit im Gemeinderat<br />

startet gerade unser FPÖ-Bürgerhilfe, in welcher<br />

sich die Bewohner unserer Stadt kostenlos und<br />

unverbindlich Rat im Umgang mit Behörden, verwaltungsrechtlichen<br />

Angelegenheiten und sonstigen<br />

Fragestellungen wenden können. Oftmals<br />

reicht es schon, einen Sachverhalt zu erklären<br />

und die richtigen Ansprechpersonen zu nennen.<br />

Der Grund für die Kampagne ist jener, dass ich<br />

in der Vergangenheit immer wieder mit Anfragen<br />

konfrontiert war, wo mir meine Ausbildung und<br />

Berufserfahrung genützt hat und ich unkompliziert<br />

oftmals helfen konnte. Guter Rat ist bei der<br />

FPÖ <strong>Bruck</strong> nicht teuer, sondern gratis, das ist die<br />

Devise der Kampagne.<br />

Ihr Ziel für die Gemeinderatswahl 2025?<br />

Kurzgefasst: Mandate dazugewinnen, Wiedereinzug<br />

in den Stadtrat, bestenfalls Platz 2 erreichen<br />

und Nichtwähler zur Wahl motivieren, um<br />

dadurch zu gewährleisten, dass die Absolute der<br />

SPÖ gebrochen wird.<br />

7


WIR<br />

STEIRER<br />

Oberaich - ein Stiefkind für <strong>Bruck</strong>/Mur?<br />

Nicht wenn es nach der FPÖ <strong>Bruck</strong> geht!<br />

Kommentar von Gemeinderat Patrik Moser<br />

Mein Fokus im Gemeinderat liegt speziell darin,<br />

Anliegen der Oberaicher Bevölkerung in den<br />

Gemeinderat zu bringen.<br />

Als Oberaicher muss ich leider den Eindruck<br />

vieler Bürger bestätigen, dass die Fusion mit<br />

der Stadtgemeinde <strong>Bruck</strong>/Mur kaum Vorteile<br />

brachte und Oberaich stiefmütterlich behandelt<br />

wird.<br />

Ein Paradebeispiel dieser Behandlung zeigt sich<br />

an dem Umstand, dass es letztes Jahr nicht einmal<br />

mehr eine richtige Weihnachtsbeleuchtung<br />

in Oberaich gab.<br />

Weiters hat sich auch im Zuge der Bürgerbefragung<br />

herausgestellt, dass in Oberaich die<br />

Zustimmung zur Stadt <strong>Bruck</strong>/Mur am niedrigsten<br />

war. Grund dafür sind die Versprechungen,<br />

die im Zuge der Fusion nicht gehalten wurden.<br />

Gleichzeitig wurden sämtliche Gebühren für<br />

die Haushalte der ehemaligen Marktgemeinde<br />

Oberaich derart stark erhöht, dass der Eindruck,<br />

die Fusion hätte kaum Vorteile gebracht, sich<br />

auch im ‚Geldbörsel‘ der Oberaicher Bevölkerung<br />

bestätigt. Vermehrt Druck ausgeübt wurde<br />

auch von uns Freiheitlichen bzgl. der Umsetzung<br />

der dritten Hortgruppe der VS Oberaich.<br />

Diesbezüglich habe ich seit meiner Tätigkeit als<br />

FPÖ-Gemeinderat mehrere Anfragen an den alten<br />

sowie an die neue Bürgermeisterin gestellt.<br />

Mir wurde zugesichert, dass es sich bei der dritten<br />

Hortgruppe um keine provisorische handelt.<br />

Kommentar von Gemeinderat Klaus Stark<br />

Wie die SPÖ die Sportstadt <strong>Bruck</strong>/Mur<br />

im Stich lässt<br />

Als leidenschaftlicher Sportler und Handballschiedsrichter<br />

blutet mir das Herz, wie die <strong>Bruck</strong>er<br />

SPÖ mit der Sportstadt <strong>Bruck</strong>/Mur umgeht.<br />

Wichtige Sportvereine, die auch für die Stadt<br />

Werbeträger nach außen sind und ein positives<br />

Image erzeugen, werden von „heut auf morgen“<br />

mit rigorosen Kürzungen der Vereinsförderung<br />

vor vollendete Tatsachen gestellt. Was die SPÖ<br />

dabei nicht bedenkt ist, dass diese Vereinsförderungen<br />

einen wesentlichen Anteil daran haben,<br />

den Kinder- und Jugendsport zu fördern<br />

und voranzutreiben. Es wird also beim sportlichen<br />

Nachwuchs, unserer sportlichen Zukunft<br />

und damit potentiellen Werbeträgern für die<br />

Stadt gespart. Ein negatives Paradebeispiel im<br />

Umgang mit dem Sport ist der desolate und veraltete<br />

Zustand unserer Sportinfrastruktur. Sei<br />

es beim Stadion die Leichtathletikanlage oder<br />

die in die Jahre gekommene <strong>Bruck</strong>er Sporthalle.<br />

Es ist einfach eine Frage der Wertschätzung<br />

und vor allem ein Zeichen an die Jugend, dass<br />

der Sport in <strong>Bruck</strong> einen hohen Stellenwert hat,<br />

indem man ihn fördert.<br />

Das Argument, die Stadt müsse sparen, ist natürlich<br />

inhaltlich gesehen nicht falsch, aber der<br />

Ansatz, gerade beim Sport den Sparstuft anzusetzen,<br />

denkbar der falsche Weg. Die negativen<br />

Folgen sind eine Abwanderung von jungen Talenten<br />

zu auswärtigen Vereinen und in letzter<br />

Konsequenz auch eine Gefahr für den <strong>Bruck</strong>er<br />

Sportstandort insgesamt.<br />

8


WIR<br />

STEIRER<br />

Kommentar von LAbg. Marco Triller<br />

Scheibchenweise Ausdünnung unserer<br />

Krankenhausstrukturen und die Folgen!<br />

Die schwarz-rote Landesregierung betreibt seit<br />

vielen Jahren eine kompromisslose und brutale<br />

Ausdünnungs- und Schließungspolitik im Bereich<br />

der Gesundheitseinrichtungen. Die Obersteiermark<br />

ist von diesen politischen Entscheidungen<br />

– federführend vorangetrieben vom amtierenden<br />

Landeshauptmann Drexler – am stärksten betroffen.<br />

Zur Erinnerung: Im Jahr 2012 wurde die<br />

Geburtenstation am LKH <strong>Bruck</strong>, im Jahr darauf<br />

die Chirurgische Abteilung des Spitals in Mürzzuschlag<br />

geschlossen.<br />

Im Jahr 2016 kam es zur gänzlichen Schließung<br />

des Krankenhauses in der Stadtgemeinde Mariazell.<br />

In den vergangenen Monaten erfolgten<br />

das Wegrationalisieren der Traumaambulanz am<br />

Spitalsstandort Mürzzuschlag sowie das Herunterfahren<br />

des chirurgischen Leistungsangebots<br />

im <strong>Bruck</strong>er Hospital. Diese Kahlschlagpolitik<br />

sorgt für immer weitere Wege und verschlechtert<br />

sukzessive die Versorgungssituation. Kompensationsmaßnahmen,<br />

wie sie etwa in Form<br />

von zentralen Erstversorgungseinheiten versprochen<br />

wurden, werden teils gar nicht oder nur<br />

halbherzig umgesetzt. Dem nicht genug, geraten<br />

auch die Rettungsdienste aufgrund der immer<br />

größer werdenden Distanzen zunehmend unter<br />

Druck. Selbst der ehemalige SPÖ-Landeshauptmann-Stellvertreter<br />

Siegfried Schrittwieser hat<br />

deshalb schon mehrmals medial insistiert. Das<br />

Wunschkonzept der aktuell noch im Amt befindlichen<br />

Landesregierung nennt sich „Steirischer<br />

Gesundheitsplan 2035“.<br />

In diesem federführend von Christopher Drexler<br />

zu verantwortendem Papier ist unter anderem<br />

die Schaffung sogenannter Leitspitäler in allen<br />

Regionen vorgesehen. Wie sich ÖVP und SPÖ<br />

das konkret in der Praxis vorstellen, sieht man<br />

am Beispiel des Bezirks Liezen. Dort werden drei<br />

Krankenanstalten, die teils erst vor wenigen Jahren<br />

neu erbaut wurden, geschlossen und durch<br />

eine Zentralklinik auf der grünen Wiese ersetzt.<br />

Diesem Plan folgend soll im Endausbau in jeder<br />

Region ein Leitspital entstehen. <strong>Wir</strong> Freiheitliche<br />

sind die einzige, ausreichend starke politische<br />

Kraft, die dieses Vorhaben vehement bekämpft.<br />

Sinnvolle Reformen und Spezialisierungen sind<br />

zu begrüßen, aber die Zusperrpolitik von Schwarz<br />

und Rot muss beendet werden. Diese Linie werden<br />

wir auch im Zuge der kommenden Landtagswahlen<br />

betonen und uns damit eindeutig von<br />

den schwarz-rot-grünen Kontrahenten abgrenzen.<br />

Marco Triller<br />

Landtagsabgeordneter<br />

10


BRUCK AN DER MUR<br />

WIR<br />

STEIRER<br />

Mag. Dr. Georg Mayer<br />

EU Abgeordneter<br />

EU-Verbotspolitik gefährdet<br />

unseren Wohlstand und unsere<br />

Sicherheit!<br />

Neben der noch immer ungelösten, unkontrollierten<br />

Massenzuwanderung treibt uns die EU mit ihrer<br />

Verbotspolitik immer weiter an den Rand der Existenzfähigkeit.<br />

Seit dem damaligen Glühbirnen-Verbot<br />

hat sich die EU-Führung wieder zahlreiche<br />

andere Verbote einfallen lassen, mit denen sie in<br />

erster Linie den Bürgern in unserem Land schadet<br />

und kaum sinnvolle Veränderungen bewirkt. Unter<br />

anderem wurde das Plastik-Verbot, das drohende<br />

Verbot von Pflanzenschutzmitteln oder das Bargeld-Verbot<br />

auf Schiene gebracht. Diese Verbote<br />

werden in der gewohnten Salami-Taktik Stück für<br />

Stück umgesetzt. <strong>Wir</strong> dürfen diese sinnlosen Einschränkungen<br />

nicht mehr protestlos hinnehmen.<br />

Auch das Aus für den Verbrenner kommt einem<br />

wirtschaftlichen Kahlschlag gleich. In manchen Regionen<br />

der Steiermark sind mehr als 70 Prozent der<br />

Arbeitsplätze direkt oder indirekt von der Automobilindustrie<br />

abhängig. Wenn die EU uns vorschreibt,<br />

auf alternative Antriebe umzusteigen, wird das<br />

massive Auswirkungen auf unsere <strong>Wir</strong>tschaft haben.<br />

Schon jetzt ist offensichtlich, dass die Kosten<br />

für Elektroautos im Vergleich zu Verbrennern für<br />

viele Bürger nicht tragbar sind.<br />

Die kommende EU-Wahl kann richtungsweisend für<br />

die Zukunft Europas und damit auch für die Steiermark<br />

sein. Es ist von entscheidender Bedeutung,<br />

dass wir alle unsere Stimme erheben und uns gegen<br />

die Verbotspolitik der EU zur Wehr setzen!<br />

Ihr<br />

Georg Mayer<br />

Abgeordneter zum Europäischen Parlament<br />

11

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