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2024_01_mwt_tirol

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Frühjahr <strong>2024</strong><br />

Foto: Christian Flatscher<br />

neun der schönsten einfamilienhäuser & revitalisierungen in <strong>tirol</strong><br />

seite 6<br />

seite 34 seite 68 seite 42


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inhalt<br />

09<br />

58 76<br />

50<br />

IMPRESSUM<br />

Medieninhaber, Verleger: WestMedia Verlags GmbH.<br />

Telfs, Bahnhofstraße 24, Tel. 05262-67491-14<br />

hs@westmedia.at, www.meinwohntraum.at<br />

Redaktion: Mag. Ilse Kuen (bap)<br />

Projektleitung: Mag. Heidrun Staudacher<br />

Grafik & Produktion: Karin Sparber<br />

Wir halten viel vom Gendern. Dort, wo es aber die Lesbarkeit<br />

zu sehr einschränkt, beschränken wir uns auf ein<br />

Geschlecht, auch wenn alle Varianten gemeint sind.<br />

Die Informationen zur Offenlegung<br />

gemäß § 25 MedienG können unter der URL<br />

http://www.westmedia.at/unternehmen/impressum.html<br />

abgerufen werden.<br />

die schönsten wohnträume<br />

06 massivholzhaus<br />

Projekt Unterland<br />

Einfach auf der Höhe der Zeit<br />

18 sanierung & erweiterung<br />

Projekt Hopfgarten<br />

Brückenkopf zum Elternhaus<br />

26 retro-optik<br />

Projekt Marlstein<br />

Mit Sicht auf Pferd<br />

34 solide architektur<br />

Projekt Buchenberg<br />

Holz belebt den Wohnsinn<br />

50 zwei baukörper<br />

Projekt Natters<br />

Vorteil: Gemischtes Doppel!<br />

58 refugium mit seeblick<br />

Projekt Eben<br />

Familiendomizil mit Fokus Achensee<br />

68 revitalisierung<br />

Projekt Schwaz<br />

60 Jahr' voll!<br />

76 musterhaus<br />

Projekt Eugendorf<br />

Ökologisch & durchdacht<br />

42 elegant am hang<br />

Projekt Oberland<br />

Terrassen, Atmosphäre & Weitblick


26<br />

18<br />

alles was wichtig ist<br />

14 finanzierung<br />

Tipps von der Landesbank<br />

24 bauvorhaben<br />

Mut zum Hausbau<br />

48 unsichtbarer staubsauger<br />

Mein Haus kann saugen!<br />

16 panorama<br />

56 Anregungen, die Wohnträume perfekt machen<br />

64 recht<br />

Wenn der Traum vom Eigenheim<br />

zum Albtraum wird


Einfach auf<br />

der Höhe<br />

der Zeit<br />

Das Zuhause für einen holzaffinen Bauherren im Unterland führte das erfahrene<br />

Team der Firma Holzbau Lengauer-Stockner GmbH passgenau aus.


n n n n mein wohntraum massivholzhaus<br />

7


n n n n mein wohntraum massivholzhaus<br />

9<br />

Schauplatz Unterland, viel Grün, Hanglage: Der Rattenberger Architekt<br />

Thomas Widmoser entwarf für einen holzaffinen Bauherrn ein wunderbar<br />

zeitgemäßes Eigenheim mit komplexem Raumprogramm unter dem<br />

unspektakulären Satteldach. Im Fokus dabei stehen Handwerkskunst und<br />

die Liebe zum nachwachsenden Material aus dem Wald. Das trägt zum<br />

fühlbar hohen Wohnkomfort innen und außen entscheidend bei.<br />

Grundsätzlich erkennt man funktionierende Baukunst an geglückten<br />

Proportionen. Dem neuen Massivholzhaus ist genau das zuteilgeworden.<br />

Der Fassadenschirm aus Fichte in zarter vertikaler Lattung ummantelt<br />

die drei Ebenen wie ein archetypisches Raster, entfernt verwandt mit<br />

der bäuerlichen Bautradition des Tiroler Unterlandes. Architekt Thomas<br />

Widmoser gelang ein einfacher – jedoch nicht banaler(!) – Entwurf für ein<br />

Haus am Westhang, dessen homogene Materialität perfekt zu Topografie<br />

und angrenzendem Baumbestand passt. „Mir ist wichtig, wie die Dinge<br />

gemacht sind“, sagt er und betont, dass ökologisches und nachhaltiges<br />

Handeln gerade beim Bauen Priorität haben muss.<br />

BAUM BLEIBT!<br />

Der jungen Familie war klar, sie wollten ein Haus aus Holz. Das generell<br />

auf Holzbau spezialisierte Architekturbüro in Rattenberg traf mit dem geerdeten<br />

Plan genau die Wohnvision der Bauherren. Mit Bauleiter Jochen<br />

Hörl hatten sie für die Ausführung einen erfahrenen Profi zur Seite.


10 n n n n mein wohntraum massivholzhaus<br />

Sichtbeton in Kombination mit Holz: Die edlen Tischlerarbeiten setzten die Spezialisten der Tischlerei Decker GmbH um.<br />

Auf drei Ebenen verteilen sich rund 200 Quadratmeter Raumprogramm,<br />

wobei die mittlere Ebene das Eingangsgeschoss bildet.<br />

Zudem erlaubte der Entwurf die vollständige Erhaltung<br />

des alten Baumbestandes gegen Norden. Durch die hangseitige<br />

Erschließung des Grundstückes befindet sich die Garage im<br />

Erdgeschoss, unmittelbar andockend steht man praktischerweise<br />

schon in der Garderobe. Jetzt fällt die Entscheidung: entweder<br />

nach oben (Wohnbereich) oder in das Untergeschoss<br />

(Kinderzimmer, Gäste, Gartenanschluss und separater Zugang).<br />

Im Erdgeschoss selbst – vollkommen beschattet und<br />

blickgeschützt – befindet sich der Elternbereich mit Badezimmer<br />

und Yogastudio.<br />

ZIRBENSTUBE<br />

Im Inneren wurde Sichtbeton mit Holz kombiniert, aber auch<br />

die Galerie unter dem Satteldach mit massiver Zirbe ausgeklei-


Tolle Sichtachsen und zeitgemäßes Raumprogramm prägen dieses außergewöhnliche Haus.<br />

det. Dieses Tiroler Stuben-Zitat erlebt somit eine Neuinterpretation<br />

auf höchster Hausebene, wobei eine spartanische Sprossenleiter<br />

die einzige Zutrittsmöglichkeit für dieses aussichtsreiche<br />

'Juchhe' bildet. Das Obergeschoss ist ein großzügig verglaster,<br />

offener Wohnraum und wird von einer sorgfältig ausgeführten<br />

Kochinsel aus Eichenholz samt schwarzer Granitarbeitsplatte<br />

dominiert. Dieser Bereich wird durch eine nicht einsehbare<br />

Westterrasse ins Freie erweitert.<br />

MANTEL-LAUBE<br />

Der Fichtenschirm schließt die Überdachung ab und erinnert in<br />

seiner umlaufenden Ausführung an die historischen 'Mantel-<br />

Lauben'. Man befindet sich im Obergeschoss hautnah auf Augenhöhe<br />

mit den Baumkronen und seinen tierischen Bewohnern,<br />

bequem zu beobachten vom Küchenfenster und eben diesem<br />

Laubengang aus. An weiteren Sichtbezügen mangelt es keineswegs:<br />

Ein ostseitiger Balkon ist den beiden Büros im


12 n n n n mein wohntraum massivholzhaus<br />

Von allen Seiten schön: Die Baumeisterarbeiten stammen von der Firma Buchauer & Strasser.<br />

INFOBOX<br />

Obergeschoss vorgelagert, es gibt Sitzfenster<br />

und raumhohe Verglasungen auf allen Ebenen.<br />

Das gesamte Innenleben des solitären Hauses<br />

ist flexibel und für weitere Generationen mit<br />

neuer Nutzung gedacht. Der unterste Trakt<br />

kann als eigenständige Wohnung umfunktioniert<br />

werden. Die hochwertige Materialisierung<br />

aus Massivholz altert natürlich mit den Bewohnern,<br />

gewinnt an Patina, ohne Qualität einzubüßen.<br />

Viel Bedacht wurde von Architekt Thomas<br />

Widmoser auch auf den Bezug zur Natur<br />

gelegt, indem der Sonnenstand im Tagesverlauf<br />

gut spürbar ist und man sich wie im Freien zu<br />

sitzen wähnt. Kluge Lichtplanung (Spots) und<br />

der Fichtenschirm schützen zuverlässig vor<br />

neugierigen Blicken bei solch angewandter<br />

Transparenz und abends lässt sich die Landschaft<br />

von den Balkonen und der Galerie ausgezeichnet<br />

beobachten. n<br />

Baubeginn: Juli 2022<br />

Fertigstellung: Dezember 2022<br />

Wohnnutzfläche: 205 m2<br />

Grundstücksgröße: 626 m2<br />

Bauweise: Massivholzhaus<br />

Fassade: Schirm aus regionalem Fichtenholz<br />

Dach: Satteldach mit Zwischensparrendämmung, dunkle Blecheindeckung<br />

Raumhöhe: 2,30 bis 3,50 m<br />

Decken- & Wandoberfläche: Fichte<br />

Fußboden: Linoleum<br />

Heizung: Luftwärme, Schwedenofen<br />

Baumeisterarbeiten: Buchauer & Strasser<br />

Baugesellschaft m.b.H., Egerndorf 1, Wörgl,<br />

Tel. 05332-76252, info@buchauer-strasser.at, www.buchauer-strasser.at<br />

Ausführung Holzbau: Holzbau Lengauer-Stockner GmbH, Egerbach 56,<br />

Schwoich, Tel. 05372 58444, holz@lengauer-stockner.at,<br />

www.lengauer-stockner.at<br />

Architektur: Widmoser Architektur, Architekt DI Thomas Widmoser,<br />

Rattenberg, Süd<strong>tirol</strong>erstraße 50, info@thomaswidmoser.at,<br />

www.thomaswidmoser.at<br />

Fotos: Christian Flatscher


14 n n n n mein wohntraum finanzierung


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16 n n n n mein wohntraum panorama<br />

Plattenlegen leicht gemacht & sicher<br />

Stelzlager<br />

Verlegen Sie Terrassenplatten aus Naturstein, Keramik oder<br />

Feinstein anstatt direkt auf Splitt oder Beton auf Stelzlager. Das ist<br />

kostengünstig, wartungsarm und ideal, um einen ebenen Boden z.B. bei<br />

einem Untergrund mit Gefälle herzustellen. Rohre und Verkabelungen<br />

verschwinden darunter und das Wasser kann ungehindert abfließen.<br />

Eine Weiterentwicklung dieser Innovation ist das besonders<br />

strapazierfähige Supersave System, das höchste Sicherheit in allen<br />

Bereichen garantiert. Ein Kalkulator-Tool auf der Homepage hilft bei<br />

der Mengenermittlung der benötigten<br />

Stelzlager. Für Beratung, Planung<br />

und bei Bedarf auch für eine<br />

Systemeinschulung stehen wir Ihnen<br />

gerne zur Verfügung. Die geeigneten<br />

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n mein wohntraum<br />

hat hier einige<br />

tipps zusammengestellt,<br />

die<br />

wohnträume<br />

perfekt machen<br />

Ein guter Freund<br />

im Bad – der hilft<br />

JODOK ist ein guter Freund im Bad, denn er trocknet ganzjährig<br />

Handtücher und auch Kleidungsstücke. Am wohlsten<br />

fühlt sich JODOK im Badezimmer und ist in drei verschiedenen<br />

Größen erhältlich und in spätestens einer halben Stunde<br />

montiert. Er ist perfekt gerade in modernen Wohnungen,<br />

wo es oft nur eine Fußbodenheizung gibt und nasse<br />

Sachen getrocknet werden sollen oder auch ideal bei Sanierungen.<br />

Erhältlich ist JODOK über die AXBER Technische<br />

Produkte GmbH, mehr Infos gibt es auf www.axber.at.<br />

In magisches Licht getaucht<br />

Foto: staub designlight ag<br />

GARTEN. WASSER. LICHT. Ausgesuchte Gartenbereiche<br />

erstrahlen in inszeniertem Licht als persönliche Kunstwerke.<br />

Die Natur wird zu jeder Jahreszeit ins passende Licht gerückt.<br />

Ob drinnen oder draußen, über oder unter Wasser – mit unseren<br />

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Brückenkopf zum Elternhaus<br />

Die Kopfsteinpflaster-Gasse zum 'Dom von Hopfgarten im Brixental' ist gesäumt von reizvoller, bis ins frühe<br />

16. Jahrhundert zurückreichender Baukultur. Ein Haus mit Kern eben aus dieser Zeit erfuhr vor kurzem eine<br />

behutsame Sanierung und Erweiterung durch das Axamer Architekturbüro 'Elementar' von Christian Dummer<br />

zusammen mit RAUMLICHTE-Architekt Christian Buchmayr, dem in Berlin lebenden Bruder von Bauherr Sebastian.<br />

Das neue Familienrefugium grenzt unmittelbar an das Elternhaus der beiden. Dass hier alles ineinanderfließt,<br />

unterstreicht eine luftige Brücke zwischen alter hölzerner Veranda und moderner Dachterrasse.


n n n n mein wohntraum sanierung & erweiterung<br />

19


20 n n n n mein wohntraum sanierung & erweiterung<br />

Die ebenso eleganten wie puristischen Tischlerarbeiten fertigte Simone Hirzinger.<br />

Ein wenig Mut ist schon nötig, wenn man den zarten Metallbrückenkopf<br />

hoch über dem Durchgang zwischen den beiden<br />

Häusern quert. Trotzdem ist die Verbindung für alle Generationen<br />

der Besitzerfamilie eine gern benützte Abkürzung, befindet sich die<br />

Wohnebene der jungen Bauherren Michaela und Sebastian Buchmayr<br />

doch direkt unter dem frisch ausgebauten Satteldach. Von<br />

außen sucht man die nun abgeschlossene Sanierung und Erweiterung<br />

in der Meierhofgasse fast vergeblich. In Abstimmung mit<br />

dem Sachverständigenbeirat des Tiroler Stadt- und Ortsbildschutz<br />

wurde der traditionelle Ablauf der Fassadengestaltung beibehalten<br />

und unter anderem durch die Verwendung von haptischem Kalkputz<br />

das historische Gefüge feinfühlig weitergeschrieben.<br />

ERSCHLIESSUNG VON HINTEN<br />

Den Zugang zur 160 Quadratmeter umfassenden Wohneinheit auf<br />

drei Ebenen innerhalb des vielfältigen Bestandsgefüges muss man<br />

hinten suchen. Er ist im 1950 errichteten Anbau situiert und führt<br />

– geschützt von einem radikal puristischen Vordach – in die pittoresk<br />

verwinkelte Erdgeschosszone, die spannend von einem zusammenhängenden<br />

skulpturalen hölzernen Wand-, Stauraum- und<br />

Brüstungs-Möbel erschlossen wird. Beim Aufstieg über die drei<br />

Ebenen geben unterschiedlich große, dunkel gerahmte Verglasungen<br />

den Blick auf den Stadtkern und den rückseitigen begrünten<br />

Steilhang frei. Die mittlere Ebene dient dem Schlafen und Baden.<br />

„Besondere Bedeutung maßen wir dem Erhalt historischer Bauteile<br />

Oberdorf 12a<br />

6074 Rinn<br />

+ 43 664 200 18 09<br />

ofenbau@csida.at<br />

www.csida.at<br />

Von der Idee zur Gemütlichkeit<br />

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Berührende Details, wie das alte geschnitzte Balkongeländer, machen das Revitalisierungsprojekt zu einem Schmuckstück.<br />

und deren korrekter Bestimmung sowie folgerichtiger Ergänzung<br />

bei“, erläutern die Architekten und Studienfreunde Buchmayr<br />

und Dummer. „Dabei kam es uns vor allem auf Materialität und<br />

Oberflächen-Qualität an, aber auch auf eine thermische und ökologische<br />

Ausgewogenheit.“<br />

LÄSSIGE FUSION<br />

Genauso beeindruckend wie das Gespür für alte Techniken und<br />

angenehme Haptik ist die rigoros stimmige Gestaltung des für<br />

eine vierköpfige Familie zeitgemäßen Raumprogramms. Mehrere<br />

Baualtersstufen – beginnend vom 15. Jahrhundert und mit<br />

schier unmöglicher Aufzählung aller vergangenen Nutzungen –<br />

wurde von den Architekten zu einer neuen Einheit zusammengefasst.<br />

Die lässigste Fusion fällt auf der dritten Ebene auf: Der<br />

große offene Wohnraum mit den tiefen Spitzbogen-Dachlukenlaibungen<br />

erhält seine angenehme Atmosphäre nicht nur durch<br />

farbige Zurückhaltung, sondern auch durch die an ortstypische<br />

Formen anknüpfende kleinteilige Sprossenfenster-Reihe in<br />

Weiß.<br />

MONOLITHISCHE KOCHINSEL<br />

Erklimmt man die dritte Ebene über die schneckenhausartige<br />

Holztreppe, eröffnet sich eine Aussicht über die Dächer Hopfgartens,<br />

die auch beim Kochen allgegenwärtig ist. Rund um <br />

6130 Schwaz<br />

Archengasse 44<br />

Tel. +43 5242 64265<br />

info@tischlerei-hirzinger.at<br />

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22 n n n n mein wohntraum sanierung & erweiterung<br />

Die schmale Brücke von der Terrasse des sanierten Refugiums verbindet die junge Familie mit dem Elternhaus.<br />

INFOBOX<br />

Baubeginn: 2022<br />

Fertigstellung: 2023<br />

Wohnnutzfläche: 160 m2<br />

Umbau-Bauweise: Holzbau<br />

Fassade: haptischer Kalkanstrich in hellem Grauton<br />

Dach: Satteldach mit Mineralwoll-Dämmung (Brandschutz)<br />

Decken- & Wandoberfläche: Lehm, Holz<br />

Fußboden: Holz<br />

Heizung: Kachelofen<br />

Architektur: Elementar Architektur/Architekt Christian<br />

Dummer, Axams, Kalchgruben 27, Tel. 0650/7370690<br />

christian@elementar.cc, www.elementar-architektur.com –<br />

ARGE mit RAUMLICHTE Architekt Christian Buchmayr<br />

Fotos: David Schreyer<br />

die dunkle monolithische Kücheninsel gruppieren sich<br />

Couchzone, Essplatz und ein verglaster Kaminofen.<br />

Der Freisitz ist ein Mix aus Dachterrasse und Lounge,<br />

hat einen warmen Holzbelag und schwebt über der geschützten<br />

Bausubstanz des Ortszentrums. Von ihr aus<br />

gelingt auch das Übersetzen in das eng benachbarte<br />

Haus der Eltern, indem die besagte Metallbrücke für<br />

optimal kurze Anbindung sorgt. Michaela und Sebastian<br />

Buchmayr gelang mit dem Umbau des früher als<br />

öffentliches Bad, als Sattlerei und auch als Speckselche<br />

genützten Objektes eine wertige Umwandlung alter<br />

Substanz in ein zeitgenössisches Refugium auf drei<br />

Ebenen. n<br />

Ihr Meisterbetrieb für GARTEN- & LANDSCHAFTSBAU sowie PFLASTERARBEITEN<br />

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24 n n n n mein wohntraum bauvorhaben<br />

Mut zum Hausbau<br />

Wenn nicht jetzt, wann dann?<br />

Für viele ist das Eigenheim nach wie vor das Nonplusultra. Auch in herausfordernden<br />

Zeiten wie diesen muss der Traum von den eigenen vier Wänden kein Traum bleiben.<br />

Die Landesinnung Bau hofft auf rasche Impulse durch das Baupaket des Bundes.<br />

Hohe Energiepreise, allgemeine Teuerung,<br />

erschwerter Zugang zu Baukrediten –<br />

potenzielle Häuslbauer*innen sind in der<br />

Umsetzung ihrer Wohnträume vorsichtiger<br />

geworden. Im Vorjahr ist die Zahl der Wohnbaukredite<br />

um ganze 45 Prozent einge -<br />

brochen. Bekanntlich hat auch die gesamte<br />

Baubranche schwer zu kämpfen – so ging<br />

etwa die Zahl der baubewilligten Wohnungen<br />

bzw. der Ein- und Zweifamilienhäuser 2023<br />

um ein Viertel zurück.<br />

Foto: Adobe Stock<br />

BAUPAKET: RUF NACH<br />

RASCHER UMSETZUNG<br />

Konjunkturbelebende Maßnahmen – wie das<br />

kürzlich von der Bundesregierung vorgestellte<br />

Baupaket – sind daher laut der Tiroler Landesinnung<br />

Bau dringend notwendig. „Nach<br />

dem massiven Nachfrageeinbruch ist es umso<br />

wichtiger, dass die Regierung nun effektiv gegensteuert und<br />

den Traum von den eigenen vier Wänden wieder näherrückt“,<br />

betont Anton Rieder, Landesinnungsmeister und Vizepräsident<br />

der Tiroler Wirtschaftskammer.<br />

FÖRDERGRENZEN ANHEBEN<br />

Mit einer Summe von 2,2 Milliarden Euro sollen bis 2027 mehr<br />

leistbarer Wohnraum geschaffen, die Eigenheimquote erhöht<br />

und die Auftragslage am Bau angekurbelt werden. Grundsätzlich<br />

FACTBOX<br />

Eckpunkte des Baupakets<br />

n bis 2027 2,2 Mrd. Euro für nachhaltigen,<br />

leistbaren Wohnraum<br />

n 1 Mrd. Euro für Errichtung bzw. Sanierung<br />

von Wohnhäusern<br />

n Entfall Nebengebühren für das erste<br />

Eigenheim (zeitlich befristet)<br />

n Aufstockung Wohnschirm<br />

n Neuauflage Handwerkerbonus<br />

n Förderung für thermische Sanierung<br />

und Heizungstausch<br />

Keine Zeit zu verlieren: Bauprojekte sollten nicht nach hinten verschoben werden.<br />

begrüßt Rieder die auferlegten Förderprogramme: „Das Problem<br />

ist, dass das Geld nicht abgeholt wird. Darum brauchen wir bei<br />

der Wohnbauförderung mehr Flexibilität. Man kann sich ein<br />

Beispiel an Vorarlberg nehmen, wo die Grenze auf 7500 Euro<br />

pro Quadratmeter angehoben wurde“, fordert der Branchen -<br />

experte. Zudem brauche es eine Anhebung der Einkommensobergrenzen<br />

um 25 Prozent.<br />

PLANEN KOSTET NICHTS<br />

Die Landesinnung Bau möchte Mut zum Hausbauen machen<br />

und so die Auftragsbücher wieder füllen, damit die Fachkräfte<br />

auch weiter beschäftigt werden können. „Die Preise haben sich<br />

stabilisiert, seit langem sind wieder gute Handwerker verfügbar<br />

und die Lieferketten funktionieren – die beste Zeit, sein Bau -<br />

vorhaben zu planen und Angebote einzuholen, ist schon jetzt“,<br />

weiß Rieder und unterstreicht: „Günstiger wird das Bauen nicht<br />

mehr.“ Es gelte, Lösungen für das jeweilige Bauvorhaben zu<br />

finden. Bereits in der Planungsphase könne individuell auf die<br />

Bedürfnisse und finanzielle Lage eingegangen werden. „Gute<br />

Beratung spart Zeit und Geld“, so der Landesinnungsmeister. n<br />

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Mit Sicht auf Pferd<br />

Die Berber blicken von der Koppel aus beruhigt Richtung neuen Stall, gern aber<br />

auch zum Bergpanorama im Westen. Über Ochsengarten auf 1.800 Meter<br />

Seehöhe ließ sich ein Pferdezüchterpaar nieder und baute in Marlstein ein<br />

Domizil für sich und die Vierbeiner. Mit den Innsbrucker ROECK Architekten<br />

hatten sie erfahrene Partner an der Seite, die einen faszinierenden Baukörper<br />

sensibel in den Hang planten und ihn mit einem ortstypischen Satteldach-<br />

Holzhaus krönten – quasi als Ausritt in die Vergangenheit.


n n n n mein wohntraum retro-optik<br />

27


Gelebte Transparenz mit einer ewe Küche plus schwarzer Steinarbeitsplatte und einem Ledersofa vom Einrichtungshaus Föger in Telfs.<br />

Priorität hatte eine hohe Aufenthaltsqualität für die Berber und<br />

die Bewohner. Ganz am Ende von Marlstein, bevor der Weiler<br />

endgültig in den Wald übergeht, liegt das Wohnglück dieser Erde<br />

in einem Hang zwischen Zufahrt und Koppel der Pferde. „Uns gelang<br />

eine harmonische Symbiose aus Vergangenheit und Zukunft“,<br />

umschreibt Architekt Matthias Röck die Dimension hinter<br />

dem Auftrag der Bauherren. „Das auf dem Massivbau thronende<br />

Eingangsgebäude mit Satteldach und Holzfassade schließt nahtlos<br />

am Straßenniveau an und zollt mit Retro-Optik seinem Visavis –<br />

einem alten Bauernhaus – angemessen Respekt.“ Es offeriert Carport,<br />

Lagerraum und Entree samt Aussichtsbalkon.<br />

ZUCHT & AUSBLICK<br />

Direkt angebunden unter dem Holzbau befindet sich die Wohnebene,<br />

die ebenso wie das Untergeschoss für die Pferdezucht in Beton<br />

und raumhoher Verglasung umgesetzt wurde. Innenwände<br />

und Fassade verraten sofort die Bauweise: Viel Sichtbeton mit der<br />

Maserung der Bretterschalung verleiht dem Baukörper eine zeitge-


Mitten in den Bergen verschwimmt das Innen mit dem Außen. Die Fliesen und Terrassenplatten lieferte die Firma abc Fliesen Imst.<br />

mäße Ästhetik, die sich angenehm von der ortsüblichen Bebauung<br />

abhebt. Die Wohnfläche ist konzentriert auf eine Ebene und umfasst<br />

155 Quadratmeter. Die einzelnen Bereiche fließen locker ineinander<br />

und profitieren zu hundert Prozent vom famosen Ausblick<br />

in die alpine Natur. Puristische Materialien prägen die loftartige<br />

Geschossebene, die durch eine umlaufende Terrasse ins Freie<br />

erweitert wird. Nichts trübt die Sicht auf die Pferde- und Bergrücken<br />

– sogar von der Sauna aus – noch entspannter überblicken<br />

die Bauherren die Vorgänge auf ihrer hoch über dem Tal gelegenen<br />

Ranch von der schwarzen freistehenden Badewanne hinter der<br />

Übereckverglasung nach Südosten.<br />

BERBERWEISS & BASALTGRAU<br />

Heimisches Eichenholz und naturbelassener Stahl bilden im Inneren<br />

einen ruhigen Kontrast zum hellen Sichtbeton. Die Küche mit<br />

Zusatzherd nimmt den basaltgrauen Ton der weiß gesprenkelten<br />

Berber auf und in den glänzenden Kugelbäuchen der Designlampen<br />

über dem Tisch spiegeln sich die Lichtverhältnisse der


30 n n n n mein wohntraum retro-optik<br />

Das Zuhause der Pferdezüchter in Marlstein<br />

wird vom Wechsel der Jahreszeiten beeinflusst.<br />

Im Winter lässt es sich in der Sauna von KLAFS<br />

mit viel Weitsicht gut aushalten.<br />

Jahreszeiten. Bei geöffneten Glastüren sitzt man fast übergangslos wie auf<br />

einem Hochsitz über den Baumwipfeln. Von allen Bereichen der Traumhaus-Ebene<br />

(Schlafzimmer, Ankleide, Badeoase, Wellness, Büro) beeindruckt<br />

der Weitblick in die sich verlässlich wandelnde Natur je nach Saison.<br />

Dieses Zuhause für Züchter und Pferde ist wohlüberlegt geplant und<br />

durch vorbildliche Kommunikation mit den Architekten maßgeschneidert<br />

für die duale Anforderung umgesetzt worden.<br />

RESPEKTVOLLES MITEINANDER<br />

Es ist augenscheinlich, wie respektvoll die Bauherren mit ihren tierischen<br />

Hausgenossen umgehen. Alles Grün – im Winter schneebedeckt – wird<br />

den Berbern als Auslauf mit Holzzaun-Begrenzung zur Verfügung gestellt.<br />

Vom Wohngeschoss aus genügt ein Blick, um über das Wohlergehen der<br />

Tiere Bescheid zu wissen. Ein kurzer Weg ist es auch in den Stall, der genauso<br />

wie das gesamte Gebäude durch ressourcenschonende Technik in<br />

Form von Erdwärme profitiert. Für die dazugehörige Technik reicht ein<br />

schmaler Raum hinter dem Homeoffice. Das Haus in Marlstein ist smarter<br />

Beweis für die Attraktivität moderner Baukunst in einer ländlichen<br />

Idylle, die den Versuch wagt, in spannende Koexistenz mit traditioneller<br />

Bebauung zu treten. Dass dabei sehr hohe Aufenthaltsqualität herauskommt,<br />

darf dem Domizil der Pferdezüchter allemal attestiert werden. n<br />

INFOBOX<br />

Baubeginn: 2021<br />

Fertigstellung: 2023<br />

Wohnnutzfläche: 155 m2<br />

Grundstücksgröße: 210 m2<br />

Bauweise: Massivbauweise, Holzbauweise<br />

Fassade: Betonfassade mit Bretterschalung,<br />

Holzfassade<br />

Dach: Satteldach-Aluminium, Flachdach begrünt<br />

Raumhöhe: 2,70 bis 4,10 m<br />

Decken- & Wandoberfläche: Sichtbeton mit<br />

Bretterschalung, gespachtelt<br />

Fußboden: Landhausdielen Eiche<br />

Heizung: Niedertemperaturfußbodenheizung,<br />

Erdwärme<br />

Architektur: ROECK Architekten, Innsbruck,<br />

Höttinger Au 24, Tel. 0512/577100, office@roeckarchitekten.at,<br />

www.roeck-architekten.at<br />

Fotos: David Schreyer


32 n n n n mein wohntraum regionale fernwärme<br />

Effizient heizen mit Fernwärme<br />

Fernwärme steht für umweltschonendes und komfortables Heizen sowie Warmwasser -<br />

bereitung und wird vorwiegend aus vorhandenen regionalen Wärmepotenzialen gewonnen.<br />

Effizienz und Nachhaltigkeit sind Schwerpunkte der Tiroler<br />

Energiestrategie 2050. Ein effizienter und umweltfreundlicher<br />

Ressourceneinsatz beinhaltet auch die Nutzung industrieller<br />

Abwärme, Abwärme aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sowie<br />

Wärme aus Biomasseanlagen zur Erzeugung von Raumwärme<br />

und Warmwasser. So betreibt TIGAS mit Kooperationspartnern<br />

eine Fernwärmetransportschiene zwischen Innsbruck<br />

und Wattens sowie ein Fernwärmenetz in Völs, das mittelfristig<br />

in die Fernwärmetransportschiene integriert werden soll.<br />

BEHAGLICHE WÄRME<br />

DIREKT INS HAUS GELIEFERT<br />

Bei industriellen Prozessen entsteht Abwärme, mit der das in<br />

der Fernwärmetransportschiene zirkulierende Wasser auf rund<br />

95 Grad Celsius erwärmt wird. In den 30 cm dicken Leitungen<br />

wird diese Wärme in Form von warmem Wasser über Haus -<br />

anschlüsse direkt zum Wärmekunden oder indirekt über bereits<br />

bestehende Nahwärmenetze verteilt.<br />

Nähere Infos unter der kostenfreien Serviceline 0800 828 829 oder auf www.tigas.at<br />

Die Fernwärmetransportschiene zwischen Innsbruck und Wattens verbindet zur Belieferung der Kunden unterschiedliche Wärmequellen.<br />

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Holz belebt den Wohnsinn<br />

Ein Haus für das eigene Wohlbefinden wünschten sich die Bauherren in Buchenberg.<br />

Sie hatten schon länger die Idee für ein individuelles Zuhause aus Holz. Natürliche<br />

Materialien, solide Architektur und Regionalität standen bei der Baufirma-Wahl auf der<br />

Liste ganz oben. Mit dem erfahrenen Team des Höfener Familienbetriebes Holzbau<br />

Saurer trafen die künftigen Eigenheimbesitzer die richtige Entscheidung für<br />

zeitloses Wohnen mit tollem Raumklima.


n n n n mein wohntraum solide architektur<br />

35


36 n n n n mein wohntraum solide architektur<br />

Wohnsinn mit Fokus auf Gemütlichkeit: Die Planung und Ausführung der Inneneinrichtung oblag der Firma Kofler GmbH.<br />

Rund vierzig Minuten von Höfen entfernt befindet sich der<br />

Markt Buchenberg mitten in der idyllischen Allgäuer Hügellandschaft.<br />

Die Bauherren hatten für ihr Grundstück in<br />

leichter Hanglage ein ebenso praktisches wie hochwertiges<br />

Haus aus Holz im Auge. Sie fanden großen Gefallen an den<br />

ökologischen und zukunftsorientierten Objekten des Außerferner<br />

Holzbauspezialisten Saurer, der als Generalunternehmer<br />

sehr gefragt ist. Projekte des erfolgreichen Familienbetriebes<br />

wurden mit großem Wohlgefallen studiert und zügig der Auftrag<br />

für ein Domizil mit Satteldach erteilt. Für den Plan des<br />

eleganten Refugiums zeichnen die Kemptener Eisele Architekten<br />

verantwortlich. Das Haus besteht aus drei Ebenen, wovon<br />

das Untergeschoss massiv errichtet wurde und Praxisräume beherbergt.<br />

Auch eine Doppelgarage findet sich im unteren Bereich,<br />

der nach Süden hin im Hang verschwindet.<br />

LÄRCHE ALS MANTEL<br />

Erd- und Obergeschoss bestehen zur Gänze aus Holz, was der<br />

Fassadenmantel aus horizontal gelatteten schlanken Lärchenbrettern<br />

bestens zum Ausdruck bringt. Ein gepflasterter Aufgang<br />

– flankiert von einem Kräuterbeet – führt zum eigens<br />

überdachten Entree, das einerseits zur Haustür gehört, aber<br />

auch einen Durchlass auf die gegenüberliegende Terrassenund<br />

Gartenseite gewährt. Perfekt abgeschirmt und leicht erhöht<br />

zur Straße erstreckt sich ein Freisitz der Sonderklasse mit<br />

viel Grün vor den raumhohen Verglasungen des offen angeleg-


Das hochwertige Haus aus Holz wurde mit großformatigen Fenstern der Firma Gaulhofer ausgestattet.<br />

ten Wohnbereichs. Eine Pergola mit Freiluft-Kaminofen wird<br />

vom vorkragenden Obergeschoss geschützt und dient an warmen<br />

Tagen als Erweiterung des Koch-Essplatzes. Große Schiebetüren<br />

verbinden nahtlos die Innenräume mit der Terrasse<br />

und rahmen den weiten Blick über die Hügel.<br />

FICHTENDECKE & EICHENBODEN<br />

Die Küche ist in Weiß mit einer dunklen Arbeitsplatte aus<br />

Stein und einer integrierten Holz-Frühstücksbar. Eiche wurde<br />

für die Böden verwendet und passt ausgezeichnet zur hellen<br />

Fichtendecke. Der Esstisch wirkt anziehend mit seiner dicken<br />

polierten Holzplatte. Als Raumteiler zur Couchzone mit Kaminofen<br />

hin fungiert die Treppe ins Obergeschoss, die so platziert<br />

die kürzeste Verbindung zwischen den beiden Wohnebenen<br />

garantiert. Der Sichtdachstuhl wurde ebenfalls in Fichte<br />

ausgeführt und verleiht der Galerie eine lichte Höhe. Extra -<br />

breite Holztüren erschließen das große Badezimmer mit einem<br />

fantastischen Blick von der freistehenden Wanne durch das<br />

Panoramafenster bis zum Hausberg.<br />

LEHMPUTZ VERBESSERT DAS KLIMA<br />

Die Experten von Holzbau Saurer perfektionieren den Umgang<br />

mit nachwachsenden Baustoffen und sorgen für ein spürbares<br />

Wohlfühlklima in ihren Holzhäusern. Pointiert formuliert: Lärche<br />

und Fichte beleben den 'Wohnsinn'. Im Haus in Buchenberg<br />

sorgt zudem der Einsatz von dezent gemustertem Lehm-<br />

Planung und Realisierung der Inneneinrichtung<br />

Kofler GmbH<br />

Gampenstrasse 24 • I-39<strong>01</strong>0 St. Felix Deutschnonsberg (BZ)<br />

Mwst. Nr. / UID Nr. IT 02818790210 • Italien<br />

Tel. +39 0463 886115<br />

Fax. +39 0463 886336<br />

www.koflerproject.com<br />

info@koflerproject.com


38 n n n n mein wohntraum solide architektur<br />

Das Domizil aus natürlichen Baustoffen<br />

verfügt über eine Wärmepumpe mit<br />

Tiefenbohrung, Photovoltaik und einen<br />

Batteriespeicher. Da kann man<br />

natürlich mit ruhigem Gewissen<br />

ausgiebig in der freistehenden<br />

Wanne baden.<br />

INFOBOX<br />

putz für eine Regulierung der Feuchtigkeit<br />

in den Räumen. In Summe lässt sich<br />

innerhalb dieser vier Wände ein Gefühl<br />

der Geborgenheit erleben, wie es nur die<br />

sinnbildliche zweite Haut – gleich nach<br />

bequemer Kleidung – im neuen Zuhause<br />

hervorruft. Dermaßen klug umhüllt, fehlt<br />

zum Wohnglück nur noch die umweltfreundliche<br />

Klimatisierung, wie es eine<br />

Wärmepumpe mit Tiefenbohrung, eine<br />

Photovoltaikanlage am Dach plus angeschlossenem<br />

Batteriespeicher zu liefern<br />

imstande sind. Alles vorhanden – damit<br />

sollte das Haus aus Holz generationsübergreifend<br />

ausgestattet sein. n<br />

Baubeginn: 2020<br />

Fertigstellung: 2021<br />

Wohnnutzfläche: 202 m2<br />

Grundstücksgröße: 780 m2<br />

Bauweise: Holzriegelbau<br />

Fassade: Lärche gehackt und gebürstet<br />

Dach: Satteldach mit Dachziegeldeckung<br />

Raumhöhe: 2,60 – 3,20 m<br />

Decken- & Wandoberfläche: Decke- und Dach untersicht<br />

in Fichte, gespachtelt weiß, Lehmputz<br />

Fußboden: Eichenparkett, Feinsteinzeug<br />

Heizung: Tiefenbohrung Wärmepumpe,<br />

Photovoltaik und Batteriespeicher<br />

Planung: Eisele Architekten/Kempten<br />

Generalunternehmer: Holzbau Saurer GmbH &<br />

Co KG, Höfen, Lechau 7, www.holzbau-saurer.com<br />

Fotos: Fotostudio René


40 n n n n mein wohntraum alternative energie


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42 n n n n mein wohntraum elegant am hang


Terrassen,<br />

Atmosphäre<br />

& Weitblick<br />

Ein höchst individuelles Hanghaus im<br />

Oberland steht quasi exemplarisch für den<br />

gewinnbringenden Umgang mit Topografie<br />

und Aussicht. Das Landecker Atelier Gitterle<br />

fokussiert sich bei seiner Arbeit auf<br />

Material, Raum, Proportion und Atmosphäre.<br />

Am Beispiel des Hanghauses – der Auftrag<br />

kam durch einen gewonnenen privaten<br />

Wettbewerb zustande – können alle Maximen<br />

des innovativen Architekturbüros studiert<br />

werden. Die Bauherren profitieren von der<br />

Planungskompetenz und dem Gespür für<br />

Blickbezüge zur alpinen Landschaft.


Es herrscht ein angenehmes Raumklima auf allen drei Ebenen dank der von der Firma Heiss & Raggl Installationstechnik ausgeführten<br />

Luftwärmepumpe, das Team besorgte sämtliche Installationsarbeiten.<br />

Schon der elegante Baukörper wirkt mühelos verankert im<br />

schwierigen Gelände. Die drei Wohnebenen sind ästhetisch<br />

abgetreppt und durch ein holzverkleidetes Geschoss spannend<br />

gegliedert. Architekt Philipp Gitterle nützte die natürlichen Gegebenheiten<br />

des Hanges und die hohe Aussichtsqualität auf die<br />

Berge äußerst geschickt für ein allen Anforderungen modernen<br />

Wohnens gerecht werdendes kompaktes Einfamilienhaus. Er<br />

sorgte mit seinem Entwurf für die Optimierung der Raumfolgen<br />

bei gleichzeitiger Minimierung der Infrastruktur – sprich: Die<br />

kluge Erschließung im Erdgeschoss – mit der Garage direkt neben<br />

der Garderobe und dem offen gestalteten Wohnbereich – ermöglicht<br />

das Erreichen der Ebenen darüber und darunter im<br />

Handumdrehen. Die skulpturale Treppe im Zentrum ist nicht<br />

nur Mittel zum Zweck, sondern ein echter Hingucker, deren<br />

Holzstufen sich lässig in den Raum erweitern.<br />

ÜBERALL AUSSICHT<br />

Auf den drei Ebenen vereinen sich rund 140 Quadratmeter<br />

Wohnfläche vom Kochen bis zur Fitness. Gefühlt sind es wesentlich<br />

mehr, weil die Terrassen nach Südwesten alle Geschosse zur<br />

Natur hin vergrößern. Raumhohe Verglasungen und eine Glasbrüstung<br />

unterstreichen den Anspruch an zeitgenössisches Wohnen,<br />

das die Nähe zur Landschaft zelebriert und möglichst viel<br />

Tageslicht integriert. Allein die Couchzone fällt der Intimität


Wie eine elegante Raumskulptur wirkt der Ofen mit Sichtglas von der Firma RECA Posch.<br />

wegen etwas aus dem Rahmen. Sie verfügt auf zwei Seiten über<br />

ein erhöhtes Lichtband, das die Sicht auf Gipfel und Himmel in<br />

horizontalem Panoramaformat freigibt. Im Inneren dominiert<br />

zeitloses Ambiente wie Eichenparkett, Feinstein, Grautöne und<br />

eine zentrale Feuerstelle. Formschöne Designleuchten sorgen für<br />

Farbtupfer.<br />

SICHTBETON & LUFTRAUM<br />

Der mit Sichtfenster auf drei Seiten versehene Kamin trägt analog<br />

zur Decke eine feine Sichtbetonmaserung und durchmisst<br />

mit seinem mächtigen Schwarzstahl-Abzugsrohr den Luftraum<br />

durchs Obergeschoss bis zum Dach. Auf der obersten Ebene finden<br />

Schlaf- und Kinderzimmer Platz, aber auch zwei Bäder. Das<br />

Untergeschoss offeriert ein Gästezimmer und einen an den Garten<br />

angrenzenden Fitness-/Wellnessbereich. „Jedes Projekt ist für<br />

uns einzigartig“, formuliert Architekt Philipp Gitterle den Anspruch<br />

seines Teams. „Wir arbeiten mit Visualisierungen, um<br />

den Bauherren Raum, Proportionen und Atmosphäre zu vermitteln.<br />

Bei der Materialwahl ist uns Natürlichkeit wichtig in Form<br />

von Holz, Stein und Glas.“<br />

EINLADENDER CHARAKTER<br />

Die dunkel lasierte hinterlüftete Holzfassade zwischen den weiß<br />

verputzten Geschossen verleiht dem Refugium am Hang einen


46 n n n n mein wohntraum elegant am hang<br />

Das Haus im Oberland verfügt über eine hohe Aussichtsqualität und wurde<br />

umsichtig im Hang verankert. Die Baumeister- und Holzbauarbeiten lagen in<br />

den bewährten Händen der Firma AT-Thurner Bau GmbH.<br />

INFOBOX<br />

warmen und einladenden Charakter. Das helle Holz der Treppen,<br />

Fensterrahmen, Türen und der ebenfalls vom Atelier Gitterle geplanten<br />

Einbaumöbel erzeugen im Wohnbereich stilvolle Gemütlichkeit.<br />

Die kaskadenartige Anordnung der Gebäudeteile und Freisitze bilden<br />

einen lebendigen Verbund mit einer sich nach unten hin verbreiternder<br />

Basis. Eine zeitgemäße Luftwärmepumpe am bekiesten Flachdach<br />

tut fast unsichtbar Dienst in Form einer nachhaltigen Klimatisierung<br />

der Räume. Hinter der Garage, in den Hang gebaut, offeriert<br />

ein Lager Staufläche und Zugang zum Garten. Rundum liefert das<br />

Haus mit den vielen Terrassen eine Menge Platz zum Verweilen und<br />

sich am puren Wohnen zu erfreuen. n<br />

Baubeginn: 2022<br />

Fertigstellung: 2022<br />

Wohnnutzfläche: 137 m2<br />

Bauweise: Massivbau<br />

Fassade: hinterlüftete Holz-Fassade, Putz<br />

Dach: Flachdächer/Warmdach<br />

Raumhöhe: 2,70 m<br />

Decken- & Wandoberfläche: Decken Sichtbeton,<br />

Wände glatt gespachtelt weiß<br />

Fußboden: Parkett Eiche, Feinsteinzeug<br />

Heizung: Fußbodenheizung, Luftwärmepumpe<br />

Baumeister- und Holzbauarbeiten:<br />

AT-Thurner Bau GmbH, Imst, Industriezone 22,<br />

Tel. 05412/64151, office@thurnerbau.at,<br />

www.thurnerbau.at<br />

Architektur: Atelier Gitterle Architekten,<br />

Landeck/Spenglergasse 7 u. Bad Reichenhall/<br />

Untersbergstraße 32, Tel. 05442/65580,<br />

office@ateliergitterle.at, www.ateliergitterle.at<br />

Fotos: Christian Flatscher


48 n n n n mein wohntraum unsichtbarer staubsauger<br />

info@thomas-zentralsauger.at<br />

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Vorteil:<br />

Gemischtes<br />

Doppel!<br />

Wenn zwei Baukörper dermaßen vorteilhaft ineinander<br />

verschmelzen, darf wohl von einem optimal gemischten<br />

Doppel die Rede sein. Am Ortsrand von Natters steht das<br />

verdichtete Objekt am Hang und zeigt sein Können auf<br />

anschauliche Weise. Beide Bauherren vertrauten der<br />

modernen SCHAFFERERnatürlichMASSIVHOLZ-Technologie<br />

und setzten mit dem erfahrenen Naviser Holzbauer ihre<br />

Wohnträume nach dem 'All-in-One'-Prinzip in kurzer Zeit<br />

schlüsselfertig um.


n n n n mein wohntraum zwei baukörper<br />

51


Im Wohnbereich sorgt ein Speicherofen der Firma Ofenbau Kiechl für eine wohlige Atmosphäre.<br />

Umgeben von Grün bot der etwas anspruchsvolle Bauplatz<br />

dennoch gute Voraussetzungen für ein Doppelhauspro jekt.<br />

Nach intensiven Recherchen kamen für die nunmehrigen Be -<br />

wohner der 'unteren Hälfte' als Generalunternehmer die Schafferer<br />

Holzbau-Spezialisten ins engere Finale. Rita Pfurtscheller<br />

und Heinz Mayer besichtigten beim Innsbrucker DEZ das<br />

SCHAFFERERnatürlichMASSIVHOLZ Musterhaus und waren<br />

'schockverliebt': „Wir wollten ein Haus zum Wohlfühlen mit heimeliger<br />

Atmosphäre, warm, hell und aus Holz – das bot Schafferer<br />

und noch dazu in der Variante 'All-in-One-Komplettlösung<br />

mit Fixpreis. So ließen wir uns einen Plan samt Ausführung anbieten.“<br />

Für das schmale, steile Grundstück lieferte das Schafferer-Team<br />

einen famosen Entwurf mit der überzeugenden Idee, die<br />

Haushälften längs- und quer ausgerichtet aneinander zu fügen.<br />

EINZUG ZU WEIHNACHTEN!<br />

Für beide Objekte gingen sich Garagenzubauten aus, die nachhaltig<br />

begrünte Dächer aufweisen. Das einen Halbstock tiefer liegende untere<br />

Haus von Rita und Heinz umfasst rund 140 Quadratmeter<br />

Wohnfläche, zwei Freisitze (plus 'Hausbankl' beim Entree!) sowie ei-


Viele Freisitze und eine Wellnessoase mit einer Sauna von KLAFS machen aus dem neuen Zuhause ein Traumhaus.<br />

nen Keller- und Lagerraum. Erd- und Obergeschoss werden durch<br />

raumhohe Verglasungen nach Westen hin mit Tageslicht sehr verwöhnt,<br />

ein Fenster nach Osten sorgt schon am Morgen in der Küche<br />

für Sonneneinfall. Die Erschließung erfolgt über eine interne Treppe<br />

von der Garage aus und über einen separaten Hauseingang über wenige<br />

Stufen. Das leicht geneigte Pultdach sieht man im Inneren vom<br />

Wohn-Essbereich aus über den Luftraum, es wurde auf Sicht mit<br />

Massivholz ausgeführt – ebenso wie ein Großteil der Wände. Eichenböden<br />

ergänzen das Wohlfühl-Ambiente und erzeugen ein gesundes<br />

Raumklima. Alles wurde millimetergenau vorgefertigt und<br />

in nur neun Monaten Bauzeit umgesetzt. Im Frühling wurde begonnen<br />

und zu Weihnachten konnten die Bauherren bereits einziehen!<br />

OHNE BAUSTRESS<br />

Das SCHAFFERERnatürlichMASSIVHOLZ – wie quasi in der<br />

Version 'Doppeltes Wohnglück' in Natters steht – ist das überzeugende<br />

Ergebnis einer jahrzehntelangen Erfahrung, die die Holzbauexperten<br />

von Schafferer bei der Entwicklung und Umsetzung<br />

von Massivholzhäusern gesammelt haben. Für die Bauherren bedeutete<br />

das Vertrauen in die Kompetenz der gefragten Holz-


Die kluge energetische Lösung für das<br />

Doppelhaus lautet: Luftwärmepumpe inklusive<br />

Komfortlüftung von der Firma Scharo<br />

Installationen GmbH, die auch alle übrigen<br />

Installationen ausführte.<br />

bauer unter anderem eine stressfreie Bauzeit, die sie auch den<br />

beiden sehr ambitionierten Schafferer Projekt- und Bauleitern<br />

Robert Fagschlunger und Andi Pfurtscheller verdanken. Elegantes<br />

Raumprogramm, helles Fichteninterieur, eine freischwebende<br />

Treppe und transparente Glasbrüstungen gruppieren sich um<br />

den modernen Kachelofen, der einer der Lieblingsplätze der<br />

Bauherren ist. Zusammen mit den zur Sonne ausgerichteten<br />

Freisitzen (Terrasse und Balkon sind natürlich überdacht!) summiert<br />

sich das Angebot an gern frequentierten Platzerln noch zusätzlich.<br />

Vormittags scheint die Morgensonne durch das ostseitig<br />

ausgerichtete Küchenfenster und bringt somit Helligkeit in die<br />

Küche und zur Kochinsel sowie auch an die dort angebaute, gemütliche<br />

Bar, wo man öfters gerne zum Entspannen und Genießen<br />

Platz nimmt. Am Nachmittag laden die nach Westen ausgerichtete<br />

Terrasse im Garten sowie die Lounge im Obergeschoss<br />

die Bewohner und Freunde zum gemütlichen Verweilen und Erholen<br />

ein.<br />

ZIRBE & SAUNA<br />

Im Obergeschoss ging sich sogar eine verglaste Sauna aus, die<br />

ebenfalls gern genützt wird. Das Panoramafenster des daran anschließenden<br />

Bades wartet mit einem Blick über Natters auf.<br />

Raffstores mit smarter Steuerung sorgen für Schutz und mikroklimatische<br />

Raffinesse. Die Schlafzimmer wurden in Zirbe umgesetzt,<br />

was dem Ruhebedürfnis auf gesunde Weise entgegenkommt.<br />

Ein entspanntes und zeitloses Flair strahlt die großzügige<br />

Wohnfläche des Holzhauses aus. Von der Galerie aus überblickt<br />

man den Wohn-Essbereich des Erdgeschosses am besten<br />

und registriert dabei die klug situierte Glaspendeltüre zwischen<br />

dem Essplatz und der Couchzone. Das fein dosierbare Licht<br />

basiert auf einem Beleuchtungskonzept mit Spots, das auch<br />

Treppenhandläufe nicht außer Acht ließ. Brennt Feuer hinter<br />

dem Sicherheitsglas des Kaminofens, ergänzen die orangen<br />

Flammen die sanfte Helle des Doppelhaus-Domizils mit warmem<br />

Schimmer. So lässt sich wohnen! n<br />

INFOBOX<br />

Baubeginn: März 2022<br />

Fertigstellung: Dezember 2022<br />

Wohnnutzfläche: 140 m2 & 130 m2<br />

Grundstücksgröße: 550 m2<br />

Bauweise: Beton, SCHAFFERERnatürlichMASSIVHOLZ<br />

Fassade: Putz, Max-Platten und Fichtenholzschalung<br />

Dächer: Pultdächer, Bitumendeckung, begrünt (Garagen)<br />

Raumhöhe: 2,50 – 2,70 m<br />

Decken- & Wandoberfläche: Holz, Putz, Lehmputz, Fliesen<br />

Fußboden: geölte und gebürstete Eiche, Fliesen<br />

Heizung: Niedertemperatur-Fußbodenheizung mit<br />

Wärmerückgewinnung, Komfortlüftung, gemeinsame Luftwärmepumpe,<br />

Pufferspeicher<br />

Totalunternehmen: Schafferer Holzbau, Navis,<br />

Außerweg 61b, Tel. 05273/6434, info@schafferer.at,<br />

www.schafferer.at<br />

Fotos: Forma Photography<br />

6143 Pfons, Waldfrieden 28, T +43 660 4410645, office@scharo.com


56<br />

n n n n mein wohntraum panorama<br />

Einzigartige<br />

Fertighausbau-Inspirationen<br />

Der Musterhauspark präsentiert sich als der ultimative<br />

One-Stop-Shop für angehende Häuslbauer. Mit drei Stand -<br />

orten in Eugendorf, Haid und Graz bietet der Musterhauspark<br />

eine beeindruckende Auswahl von rund 45 unterschiedlichen<br />

Fertighäusern, die Bauinteressierten eine unvergleichliche<br />

Inspirationsquelle bieten. Ein besonderes Highlight ist die persönliche<br />

Beratung durch erfahrene Verkaufsberater vor Ort. Sie stehen den Besuchern mit<br />

Fachkenntnissen rund um den Hausbau zur Verfügung. Dadurch wird der Besuch im<br />

Musterhauspark zu einer umfassenden und individuellen Beratung, die auf die<br />

Bedürfnisse der zukünftigen Hausbesitzer zugeschnitten ist.<br />

Weitere Informationen: www.musterhauspark.at<br />

Wenn Farben – dann Morscher!<br />

n mein wohntraum<br />

hat hier einige<br />

tipps zusammengestellt,<br />

die<br />

wohnträume<br />

perfekt machen<br />

Farbe ist unser täglich Brot – damit kennen wir uns aus!<br />

Doch bei Farben ist es ähnlich wie beim Brot. Es gibt<br />

einerseits die „Diskonterware“, die schon fertig gemischt<br />

im Regal steht oder online angeklickt werden kann.<br />

Andererseits können Sie auch auf gutes Handwerk,<br />

geschultes Augenmaß und die Erfüllung Ihres individuellen<br />

Farbwunsches vertrauen, statt auf den „Einheitsbrei“<br />

in den Regalen. Als Farbenthusiasten leben wir diese<br />

Individualität. Wir arbeiten zwar ebenso wie andere mit<br />

Computer-Mischanlagen. Doch weitaus wichtiger ist, dass<br />

wir jedes gemischte Gebinde kontrollieren. Sie wünschen<br />

Ihre Farbe doch eine Nuance blauer? Keine große Sache<br />

– wir nuancieren frei Auge nach. Einzig Material bzw.<br />

Menge der Farbpigmente bestimmen den Preis – unsere Leistung, unsere Erfahrung und<br />

unser Wissen gibt es gratis mit dazu. Weitere Infos unter www.farbenmorscher.at<br />

Oase der Erholung<br />

Ein Softub Whirlpool verbindet gesunde Massage<br />

mit edlem Design in Lederoptik. Im Sommer wie Winter<br />

ist der beheizbare, energiesparende und mobile Whirlpool<br />

perfekt für Garten oder Terrasse geeignet.<br />

365 Tage im Jahr entspannen und wohlfühlen!<br />

Erhältlich bei Rotaflex GmbH in Mötz |<br />

www.rotaflex-wellness.at<br />

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n n n n mein wohntraum refugium mit seeblick<br />

59<br />

Für die Villa mit Achenseeblick gestaltete das Team der Gartenwelt Oppl eine schöne Terrassen-Gartenanlage.<br />

Familiendomizil mit Fokus<br />

Achensee<br />

Mit dem Erwerb eines Traumgrundstücks in Eben am Achensee wurde für die<br />

Familie von Bauprofi Robert Leitner (LFP) ein lang gehegter Wunsch wahr. Das<br />

Refugium mit Seeblick begann Wirklichkeit zu werden. Gemeinsam mit seinem<br />

langjährigen Planungspartner, dem innovativen Jenbacher Architekten Armin<br />

Autengruber (AUTARC), setzte er ein modernes Wohnobjekt basierend auf<br />

regionalen Materialien höchst sorgfältig um. Jetzt blickt die Familie schon beim<br />

Frühstück über den Achensee bis zum Karwendelgebirge.<br />

Die Ästhetik ist zeitgemäß und gänzlich der Nutzung angepasst.<br />

Klare Linien und natürliche Materialien prägen<br />

den Baukörper, der vier Ebenen aufweist. Das Eigenheim der<br />

Familie Leitner definiert sich über unerhört viele Nutzungsbereiche<br />

und ein beeindruckendes Spiel von Vor- und Rücksprüngen,<br />

die dem Gebäude das Wuchtige nehmen. Stein,<br />

Glas und Holz dienen als Formensprache, die das Wesen der<br />

Bauteile zu fassen hilft. So haben der Eingangsbereich und<br />

das Untergeschoss eine Fassade aus hellen Steinen, die an den<br />

Kalk des regionalen Rofangebirges erinnern. Der Liftschacht<br />

wurde mit Holz ummantelt. Dunkle Glasbrüstungen setzen<br />

ebenso markante Akzente wie die großzügige Verglasung des<br />

Obergeschosses unter dem bekiesten Flachdach.<br />

HANGLAGE SORGT FÜR AUSBLICK<br />

In der untersten Ebene findet man Lagerräume und die nachhaltige<br />

Haustechnik. Die Hanglage erlaubte es, das Untergeschoss<br />

mit Terrasse und Gartenanschluss vollständig mit Tageslicht<br />

in das Raumangebot zu integrieren. Auf dieser Ebene<br />

finden eine separate Wohnung, ein toller Platz zum Feiern<br />

samt Weinkeller und praktischerweise ein Geräteschuppen<br />

Platz. Eine Etage höher wurde das Schlafzimmer der Bau-


herren situiert, mit Ankleide, Bad, Büro und SPA-Bereich. Letzterer<br />

verfügt über einen Freisitz nach Süden. Durch die offene Gestaltung<br />

des Treppenhauses glückt eine famose Blickverbindung durch den<br />

eleganten Wellnessbereich über die Terrasse bis in die Landschaft.<br />

Damit gelang auch die Umsetzung eines lässigen, hellen Entrees.<br />

PENTHOUSE INKLUSIVE<br />

Das in dunklem Stein ausgeführte Treppenhaus und ein Lift verbinden<br />

die vier Ebenen und sorgen für eine bequeme Erschließung.<br />

Im obersten Geschoss wird dem Wohnen mit Ausblick gehuldigt.<br />

Loft und Penthouse kommen einem in den Sinn, wenn<br />

man diese Ebene betritt. Offenheit trifft auf Balkendecke und<br />

Rundum-Übereckverglasung, auf Kaminplatz, Kochinsel und<br />

Dachterrasse. Der Achensee liegt zu Füßen und die Bergspitzen<br />

lugen durch die Fenster. Die Eichendielen harmonieren mit den<br />

Trambalken. Ein wenig Türkis belebt das Interieur und erinnert<br />

an das Blau des Seewassers. Auf dieser Etage ist es schwer, nur<br />

einen Lieblingsplatz zu benennen: den X-large Esstisch, die<br />

IHR SPEZIALIST FÜR:<br />

l Garten- und Landschaftsgestaltung<br />

l Terrassengestaltung<br />

l Teiche und Schwimmteiche<br />

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Industriezone 32a · 6460 Imst · Tel. 05412 66062 · info@oppl.at · www.oppl.at


Interieur mit besonderer Raffinesse: Parkettböden, Sonnenschutz, Vorhänge und Tapeten lieferte die Firma PROJEKTA.<br />

Couchzone mit Waldblick, die kommunikative Hängesessel-<br />

Koje oder den Lese-Fauteuil am Sichtbeton-Ofen?<br />

KEINE SCHEU VOR MOTIVEN<br />

So wie die achtsame Auswahl von regionalen Materialien und<br />

Farbgebungen in der Fassadengestaltung wurde auch bei der Inneneinrichtung<br />

viel Liebe ins Detail gelegt. Bei den Bädern<br />

springen vor allem die zeitlos schöne Möblierung mit Holz und<br />

der Hang zu floralen Tapetenmotiven ins Auge. Besonders gern<br />

benutzte Bereiche sind die überdachten Terrassen und die Sauna<br />

mit reichlich Altholz an Wand und Decke, die mit einem raumhohen<br />

Panoramafenster den nahen Achensee im Winter noch<br />

verführerischer erscheinen lässt, als er an Sommertagen ohnehin<br />

schon ist. Bauherr Robert Leitner und Architekt Armin Autengruber,<br />

der auf energieeffiziente und ökologische Wohnkonzepte<br />

spezialisiert ist, tüftelten zusammen ein fantastisches Familiendomizil<br />

aus. Sie behielten alles im Blick – von der Situation<br />

der Zufahrt über die Abschottung des Wohnbereiches <br />

Bei diesem stilvollen<br />

Projekt durften wir<br />

den Parkettboden,<br />

den Sonnenschutz,<br />

die Vorhänge und<br />

die Tapeten<br />

verwirklichen.


62 n n n n mein wohntraum refugium mit seeblick<br />

bis zur eleganten Entwicklung des Raumprogramms<br />

über vier Ebenen. Die geballte Erfahrung der beiden<br />

Planungs- und Bauprofis kann an diesem privaten Projekt<br />

vortrefflich studiert werden. n<br />

INFOBOX<br />

Wohnnutzfläche: 504 m2<br />

Grundstücksgröße: 603 m2<br />

Bauweise: massiv<br />

Fassade: Putz, Stein, Holz<br />

Dach: bekiestes Flachdach<br />

Raumhöhe: 2,50 – 2,75 m<br />

Decken- & Wandoberfläche: Putz, Holz, Sichtbeton<br />

Fußboden: Holzparkett, Fliesen<br />

Energie: Photovoltaik<br />

Planung: Autengruber AUTARC Architektur,<br />

Arch. DI Armin Autengruber, Jenbach, Huberstraße<br />

34c, architekt@autarc.<strong>tirol</strong>, www.autarc.<strong>tirol</strong><br />

Fotos: privat<br />

Die vielen Wohnebenen des modernen Hauses am Achensee<br />

sind zeitgemäß ausgestattet mit hochwertigen Bädern.<br />

Sanitäres, Heizung, Komfortlüftung, Jacuzzi und die<br />

aussichtsreiche Sauna stammen von den Experten der<br />

Firma Sanitär Technik Wörgl.<br />

Bild: Fotolia.com<br />

www.stw.or.at


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64<br />

n n n n mein wohntraum recht<br />

Wenn der Traum vom<br />

Eigenheim zum Albtraum wird –<br />

Pfusch am Bau<br />

Alleine die Vorstellung von Baumängeln und „Pfusch am Bau“<br />

löst bei jedem Häuslbauer wahrscheinlich schlaflose Nächte<br />

aus. Deshalb ist es umso wichtiger, sich bereits vorab Gedanken<br />

über mögliche – und leider nicht selten vorkommende –<br />

Baumängel zu machen.<br />

Foto: Irene Fröch Photographie<br />

n Vor Baubeginn<br />

Unabhängig davon, ob das Bauprojekt einem ausführenden Unternehmen<br />

(Generalunternehmer) übergeben oder von mehreren verschiedenen<br />

(direkt beauftragten) Unternehmern realisiert wird, sollte<br />

bereits bei Vertragsabschluss darauf geachtet werden, eine möglichst<br />

detaillierte Vereinbarung zu treffen, welche Leistungen zu erbringen<br />

sind. So kann später bei Fertigstellung der einzelnen Teilleistungen<br />

und jedenfalls vor den Teilzahlungen geprüft werden, ob<br />

diese wie vereinbart ausgeführt wurden. Auch die Prüfung der bauausführenden<br />

Unternehmen im Vorfeld (bspw. Bonitätsabfrage) ist<br />

oft von Vorteil.<br />

n Dokumentieren, fotografieren, festhalten<br />

Besonders wichtig ist es daher, den Baufortschritt mit Fotos zu dokumentieren<br />

und ein Bautagebuch zu führen bzw. führen zu lassen.<br />

Die Führung eines solchen Bautagebuches kann mit der ausführenden<br />

Baufirma vereinbart werden und dem Häuslbauer beispielsweise<br />

wöchentlich zur Gegenzeichnung vorgelegt werden. Dort kann<br />

festgehalten werden, wie viele Arbeiter der jeweiligen Gewerke sich<br />

auf der Baustelle aufhalten, deren Stundenanzahl, die von ihnen erbrachten<br />

Leistungen etc. Ebenso aber festgestellte Mängel und Ausführungsfehler<br />

sowie besondere Anweisungen, Materialentscheidungen<br />

etc.<br />

Nach der Baufertigstellung sollte im Zuge der Übergabe jedenfalls<br />

eine Begehung mit dem bauausführenden Unternehmen stattfinden,<br />

bei der ein sog. Übernahmeprotokoll zu führen ist. In diesem Protokoll<br />

sind alle bei der Übergabe vorhandenen Baumängel festzuhalten.<br />

Sollten Baumängel erst zu einem Zeitpunkt nach der Übergabe auftreten,<br />

ist in diesem Fall jedenfalls ein Mängelprotokoll anzufertigen.<br />

n Es sind Baumängel vorhanden – was nun?<br />

Wurden die Mängel wie oben beschrieben dokumentiert, muss im<br />

nächsten Schritt das ausführende Bauunternehmen bzw. der betreffende<br />

Handwerker hierüber informiert werden. Dabei sollte der jeweilige<br />

Ansprechpartner schriftlich und nachweislich (Einschreiben) über<br />

die Mängel in Kenntnis gesetzt werden.<br />

Im österreichischen Rechtssystem spielen (neben noch verschiedenen<br />

weiteren Rechtsbehelfen) im Zusammenhang mit Baumängeln vor allem<br />

die Gewährleistung und der Schadenersatz eine wichtige Rolle.<br />

Bei der Gewährleistung geht es um die Beseitigung des aufgrund des<br />

Mangels hervorgerufenen Missverhältnisses zwischen Leistung und<br />

Gegenleistung. Hierbei haftet der Schuldner (in diesem Fall der Unternehmer/Handwerker)<br />

verschuldensunabhängig für Mängel, die sein<br />

Gewerk aufweist, wobei man unter einem Mangel gemäß § 922 ABGB<br />

ein Abweichen von dem vertraglich Geschuldeten versteht. Ob ein solcher<br />

Mangel vorliegt, ist immer einzelfallbezogen zu prüfen.<br />

Konkret geht es immer nur um Mängel, die zum Zeitpunkt der Übergabe<br />

bereits vorhanden sind und obliegt es grundsätzlich dem Übernehmer<br />

(in diesem Fall z.B. dem Häuslbauer) zu beweisen, dass ein<br />

Mangel vorliegt. Nachdem dies oft nur schwer bzw. nur mit erheblichem<br />

Aufwand möglich<br />

ist, hat der Gesetzgeber<br />

hier eine Erleichterung<br />

vorgesehen. Für den Fall,<br />

dass der Mangel in den<br />

ersten sechs Monaten ab<br />

Übergabe hervorkommt,<br />

muss der Übergeber (Unternehmer/Handwerker)<br />

beweisen, dass der Mangel zum Übergabezeitpunkt noch nicht vorhanden<br />

war.<br />

In den meisten Fällen ist dem Unternehmer/Handwerker zunächst<br />

die Verbesserung bzw. der Austausch innerhalb einer gewissen Frist<br />

zu ermöglichen. Ist beides nicht möglich bzw. mit einem unverhältnismäßig<br />

hohen Aufwand verbunden, kommen Preisminderung und<br />

Wandlung in Frage.<br />

Die Gewährleistungsfrist beträgt bei beweglichen Sachen zwei Jahre,<br />

bei unbeweglichen Sachen drei Jahre und ist in Geschäften zwischen<br />

Unternehmern und Konsumenten zwingend. Darüber hinaus kann<br />

die Gewährleistung in diesen Geschäften auch nicht ausgeschlossen<br />

werden. Achtung! Bei Rechtsgeschäften zwischen Privatpersonen ist<br />

der Gewährleistungsausschluss möglich und üblich. Der Lauf der<br />

Frist beginnt mit der Übergabe und wird nur durch die gerichtliche<br />

Geltendmachung gewahrt.<br />

Alternativ gibt es auch die Möglichkeit Schadenersatz geltend zu machen.<br />

Der Gesetzgeber hat hier in § 933a ABGB das Rechtsinstitut<br />

„Schadenersatz statt Gewährleistung“ geschaffen. Dies ist für jene<br />

Fälle vorgesehen, in denen der ausführende Unternehmer/Handwerker<br />

den Baumangel verschuldet hat. Besonders wichtig sind hier die<br />

zu beachtenden Fristen. Im Gegensatz zur Gewährleistung beginnt<br />

die Frist zur Geltendmachung von Schadenersatz erst ab Kenntnis<br />

von Schaden und Schädiger und beträgt drei Jahre (absolute Frist 30<br />

Jahre). Kommt ein Mangel also erst zu einem Zeitpunkt zum Vorschein,<br />

zu dem die gewährleistungsrechtlichen Fristen bereits abgelaufen<br />

sind, kann unter Umständen noch Schadenersatz geltend gemacht<br />

werden, wobei in den ersten 10 Jahren ab Übergabe das Verschulden<br />

des Übergebers (Unternehmers/Handwerkers) sogar vermutet<br />

wird. Nach Verstreichen dieser Zeit hat der Übernehmer<br />

(Häuslbauer) das Verschulden seines Geschäftspartners zu beweisen.<br />

Auch in diesem Fall ist dem Unternehmer zunächst die Möglichkeit<br />

der Verbesserung bzw. Austausches zu gewähren, bevor Geldersatz in<br />

Form von Preisminderung bzw. Wandlung in Frage kommt.<br />

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Kunde auf die Leistungen und die bestmögliche Betreuung<br />

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T 05 90 90 5-1384 | F 05 90 90 5-51384<br />

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68 n n n n mein wohntraum revitalisierung


160 Jahr' voll!<br />

Der Hof gibt Hoffnung – und zwar vor allem alter Bausubstanz.<br />

Hoch über Schwaz ist der 1862 erbaute Gobaihof situiert, er<br />

wird umgeben von sehr viel Grün und noch mehr Bergpanorama.<br />

Die Baufrau übernahm das 160 Jahre alte Gebäude mit Stadel<br />

und organisierte sich aus verlässlicher Quelle das nervenstarke<br />

Innsbrucker Architektenduo 'he und du' für eine Sanierung<br />

unter dem Motto: „Machen wir das Beste daraus!“ Es ist auf<br />

famose Weise mit viel Behutsamkeit gelungen.


70 n n n n mein wohntraum revitalisierung<br />

Famose Revitalisierung: Die passenden Fenster und die Haustür hat die Firma Freiraum 4 HandelsGmbH eingebaut.<br />

Die Revitalisierung des freistehenden Gobaihofes in Hochgallzein<br />

wärmt jedes Herz, das für die sensible Erhaltung alter<br />

Baukultur etwas übrighat. Zudem beruht die Geschichte des<br />

Bauernhauses auf der Biografie von starken Frauen über fünf Generationen<br />

hinweg. „Unsere Baufrau hat erzählt, dass aus der Stube<br />

schon einmal eine Holunderstaude gewachsen ist“, schmunzelt<br />

Architekt Elias Walch. „Wenn ein Objekt so viele Jahrzehnte<br />

auf dem Buckel hat, dann kann es nicht zu früh sein, über ein Erwachen<br />

aus dem Dornröschenschlaf nachzudenken.“ Unumstritten<br />

besitzt der Hof einen schönen Körper, dem galt es mit Gespür<br />

und natürlichen Materialien auf die Sprünge zu helfen.<br />

DAS BESTE AUS DEM, WAS DA IST<br />

Die famose Lage wurde konsequent nach Westen hin durch<br />

mehr Tageslicht, vergrößerte Fensteröffnungen und eine Glasschiebetüre<br />

wesentlich zugespitzt.<br />

Das Erdgeschoss erhielt vor dem Koch-, Ess-, Wohnbereich<br />

eine Terrasse mit Pergola, die einfach und leicht wirkt. Genauso<br />

behutsam ging man bei der Eingangslösung auf der Südseite<br />

vor: Der Minizubau aus naturbelassenem Holz ist nicht nur<br />

Windfang, sondern genialer Balkon nach Süden, auf dem die<br />

Baufrau Sonne genießt und mit ihrem Teleskop in die Sterne<br />

schaut. Der Charme des sanierten Gobaihofes besteht im Mix<br />

Stublerfeld 27<br />

6123 Terfens<br />

T +43 5242 71105<br />

www.freiraum4.at


Zum neuen Charme des Gobaihofes gehören auch das Sanitäre und die Installationsarbeiten von der Firma ASW Installationstechnik GmbH.<br />

aus Alt und Neu, was eine stimmige Koexistenz hervorbringt –<br />

eben das Beste aus dem, was da ist.<br />

EINFACH & ECHT<br />

Es ergibt eine echt lange Liste: Die schönen Balkendecken, der massive<br />

hellgrün geflieste Kachelofen aus den 1950er Jahren, die schmale<br />

steile Treppe ins Obergeschoss mit den original kleinen Zimmern,<br />

die restaurierten Holztüren mit alten Schlössern, Vorhänge aus dem<br />

Stoff geerbter und mit Monogramm bestickter Bettwäsche, naturnahes<br />

Holz, das nur gehobelt und geölt wurde, nicht zuletzt der<br />

haptische Kalkputz, der antibakteriell und feuchtigkeitsregulierend<br />

wirkt. All das bildet einfach eine Symbiose, zusätzlich aufgeladen<br />

von den markanten Mitbringsel der Baufrau aus den vielen weltweiten<br />

Arbeitseinsätzen. Heimische Lärche wurde als neuer Fußboden<br />

im Wohnbereich verwendet. Er unterstreicht die neue Helligkeit des<br />

großen Raumes, der durch die Entfernung einer alten Zwischenwand<br />

entstehen konnte. In der weißen offenen Küche sorgt ein dezent<br />

geblümter Bodenbelag für Abwechslung.<br />

CHARAKTERSTARK WIE BISHER<br />

Mit dem vorsichtigen Umbau gelang es den 'he und du' Architekten<br />

der Wohnqualität des 21. Jahrhunderts gerecht zu


72 n n n n mein wohntraum revitalisierung<br />

Den fantastischen Ausblick genießt die Bauherrin am liebsten von der<br />

Westterrasse aus. Der Stadel des Hofes birgt noch viel Potential.<br />

NEU<br />

mit<br />

SCHAU-<br />

GARTEN!<br />

werden, ohne den Charakter des bäuerlichen Hauses zu<br />

verlieren. Eine Garderobe und ein Büro ergänzen nun<br />

das Raumprogramm des Erdgeschosses. Eine Etage höher<br />

– direkt unter dem Sparrendach mit Photovoltaikmodulen<br />

– entstand eine Neuwidmung auf Basis des<br />

Vorhandenen, indem nach Westen hin jeweils ein Raum<br />

dem Schlafen und einer der Stille gewidmet ist und eine<br />

Ankleide sowie das Bad daran anschließen. Sogar ein zusätzliches<br />

Schlafzimmer ging sich noch aus. Der Fernblick<br />

nach Westen wird durch breit angelegte Sitzfenster<br />

inszeniert, die schräg nach außen gezogen sind. Das<br />

wirkt noch magischer. Der Stadel des Gobaihofes ruht<br />

noch in seinem Dornröschenschlaf, birgt aber sehr viel<br />

Potential für eine Nutzung. Die Baufrau hat dazu bereits<br />

Ideen. Das schreibt die Geschichte des alten Gehöfts in<br />

Hochgallzein in eine neue Dimension fort. n<br />

gediegenes Outdoorambiente<br />

Samerweg 3 · 6067 Absam<br />

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www.teakhouse.at<br />

INFOBOX<br />

Umbaubeginn: 2022<br />

Fertigstellung: 2023<br />

Wohnnutzfläche: 135 m2<br />

Grundstücksgröße: 1.280 m2<br />

Bauweise des Bestandes: Steinhaus, Holz<br />

Fassade: Mineralwolldämmung mit geschlämmter<br />

Putzoberfläche<br />

Dach: Sparrendach<br />

Raumhöhe: 2,25 m<br />

Decken- & Wandoberfläche: Kalkputz, Holz<br />

Fußboden: Dielenboden Bestand in Fichte,<br />

Dielenboden neu in Lärche und Fichte<br />

Heizung: Luftwärmepumpe<br />

Architektur: he und du ZT GmbH, Innsbruck,<br />

Salurner Straße 14/8, Tel. 0676/9627545<br />

mir@heunddu.me, www.heunddu.me<br />

Fotos: David Schreyer


Fliesen<br />

Keramik<br />

Jenewein Gesellschaft m.b.H.<br />

Fliesen- und Natursteinverlegung<br />

Gewerbepark 16, 6460 Imst, +43 (0)5412 66813<br />

Trientlgasse 41, 6020 Innsbruck, +43 (0)512 890291<br />

www.jenewein-fliesen.com<br />

Mosaik<br />

Naturstein


74 n n n n mein wohntraum


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76 n n n n mein wohntraum musterhaus


Ökologisch &<br />

durchdacht<br />

Modernes Wohnen in Perfektion stellt der ökologische und<br />

durchdachte WOLF-Haustyp EUGENDORF 150 dar, der als<br />

Musterhaus in Eugendorf in voller Pracht zu besichtigen<br />

ist. Das Fertighaus des gefragten österreichischen Anbieters<br />

WOLF Haus hat viele Vorteile: Kurze Bauzeit, optimale<br />

Energielösung, tolles Raumprogramm auf zwei Ebenen,<br />

natürlich-innovativer Wandaufbau, Holz aus zertifizierter<br />

Forstwirtschaft – so lauten nur einige Pluspunkte des attraktiven<br />

Satteldach-Typs mit Keller oder Fundamentplatte.<br />

Das sollte man sich auf jeden Fall genauer anschauen ...


78 n n n n mein wohntraum musterhaus<br />

Der Wohnbereich integriert nahtlos Koch- und Essbereich.<br />

Ein Besuch im Musterhauspark Eugendorf lohnt sich immer,<br />

besonders aber seit der WOLF-Haustyp Eugendorf<br />

150 die Palette der Häuser neuester Generation verstärkt. Die<br />

kompakte Größe fällt sofort ins Auge, ebenso wie die ansprechende<br />

Fassadengestaltung und die einladend überdachte Terrasse.<br />

Das in Holzriegelbauweise ausgeführte Einfamilienhaus<br />

mit 150 Quadratmetern Wohnfläche überzeugt durch ein harmonisches<br />

Zusammenspiel von Funktionalität, Komfort und<br />

Nachhaltigkeit. Beim Betreten des geräumigen Eingangsbereichs<br />

mit Garderobe wird sofort die barrierefreie Gestaltung<br />

des Erdgeschosses deutlich. Der offene Wohnbereich integriert<br />

nahtlos Koch- und Essbereich und schafft eine Atmosphäre der<br />

Entspannung und Gemütlichkeit. Ebenfalls im Erdgeschoss<br />

befinden sich ein Gäste zimmer/Büro, ein Bad und der Haustechnikraum.<br />

HOLZFASER STATT STYROPOR<br />

Der heimische Fertigteilhaus-Spezialist WOLF baut jedes Jahr<br />

über 200 Häuser und Keller. Das Musterhaus vom Typ Eugendorf<br />

150 lädt im Musterhauspark ein, die Vorteile umweltbe-<br />

Dorfstraße 37 | 6141 Schönberg<br />

T 05225 62573 | www.tischlerei-steixner.at


Der Fokus wird bei diesem Haustyp auf die Nachhaltigkeit gelegt.<br />

wussten Wohnens selbst in Augenschein zu nehmen. Eugendorf<br />

150 präsentiert sich mit einem innovativen Wandsystem, das natürliches<br />

Wohnen auf eine neue Ebene hebt. Durch die Verwendung<br />

von natürlichen Holzfasern anstelle von Styropor wird eine<br />

optimale Atmungsaktivität und ein gesundes Raumklima geschaffen.<br />

Und das spürt man deutlich in den lichtdurchfluteten<br />

Räumen des Hauses. Gleichermaßen ökologisch und durchdacht<br />

überzeugt das Domizil auch im Obergeschoss, das zwei<br />

großzügige Kinderzimmer samt Bad umfasst, einen Elternbereich<br />

mit Ankleide, separatem Bad und Balkon.<br />

EIN WAHRES KLIMAWUNDER!<br />

Die bewusste Auswahl der Rohstoffe, kurze Transportwege des<br />

benötigten Holzes und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen<br />

während der Produktion durch WOLF unterstreichen den<br />

Fokus auf Nachhaltigkeit. Das so erbaute Fertigteilhaus Eugendorf<br />

150 ist ein wahres Klimawunder auf allen Linien, denn zusätzlich<br />

zu dieser ökologischen Ausrichtung wird der moderne<br />

Lebensstil durch die Integration von SmartHome-Technologie<br />

unterstützt. Damit gelingt es, die Lebensqualität zu erhöhen<br />

und eine effiziente Klimatisierung zu ermöglichen. Das inno- <br />

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INFOBOX<br />

Bauzeit: 4-6 Monate (schlüsselfertig)<br />

Wohnfläche: 150 m2<br />

Bauweise: Holzriegelbauweise mit nachhaltigem<br />

Wandsystem „Arche Nova“ plus natürliche Holzfasern-<br />

Dämmung (ohne Styropor!), edelweiß verputzt,<br />

teilweise Holzschalung (Lärche natur)<br />

Dach: Satteldach, hinterlüftet, 22° Neigung<br />

Raumhöhe: 2,54 m<br />

Decken- und Wandoberfläche: weiß gespachtelt,<br />

Sichtholzdecke<br />

Fußboden: Parkett, Fliesen<br />

Heizung: Luftwärmepumpe, Photovoltaikanlage<br />

Architektur & Ausführung: Wolf Systembau<br />

Gesellschaft m.b.H., Fischerbühel 1, Scharnstein, Tel.<br />

07615/300-0, haus@wolfsystem.at, www.wolfhaus.at<br />

Besichtigung: WOLF-Musterhaus Eugendorf 150,<br />

Musterhauspark 17, 53<strong>01</strong> Eugendorf<br />

Fotos: Wolf Systembau<br />

vative Heiz- und Energiesystem umfasst eine Luft-Wasser-<br />

Wärmepumpe und eine elegant integrierte Photovoltaikanlage.<br />

Eugendorf 150 wurde, zusammenfassend gesagt, nach allen<br />

WOLF-eigenen ressourcenschonenden 'Arche-Nova-Richtlinien'<br />

errichtet.<br />

ELEGANTE OFFENHEIT<br />

Noch ein Satz zu den erfreulich niedrigen Betriebskosten: Bei<br />

minimalem Energieeinsatz selbst bei klimatischen Extremen –<br />

ob Sommer oder Winter – ist das mit eleganter Offenheit überzeugende<br />

Eugendorf 150-Haus höchst behaglich temperiert. Es<br />

präsentiert seine Stärken im Musterhauspark Eugendorf 150, wo<br />

das WOLF-Berater-Team gerne über alle Details Auskunft gibt.<br />

Seit über 50 Jahren widmet sich das in Familienbesitz befind -<br />

liche Unternehmen WOLF Systembau dem Fertighausbau und<br />

bietet österreichweit als einziger in dieser Branche Haus und<br />

Heller aus einer Hand. Noch ein Grund für ein intensiveres<br />

Studium des nachhaltigen Haustyps Eugendorf 150. n<br />

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Naturpools amorph gestaltet oder gleich einen Pool?<br />

MIt Beheizung, Abdeckung, Gegenstromanlage oder<br />

Beleuchtung? Grundsätzlich ist alles möglich!<br />

Außen besticht der Biopool durch ein elegantes<br />

Stahlbecken, innen sorgt das umrandete<br />

Biotop für glasklares Wasser.<br />

Natur im Pool<br />

BIOPOOL IM TREND. Sich an heißen Sommertagen erfrischende Abkühlung im eigenen<br />

Pool zu verschaffen, ist für die meisten Menschen ein absoluter Traum. Im Trend liegen<br />

dabei stylische Natur- und Biopools, bei denen die Wasserreinigung ohne Chemie<br />

funktioniert. Kristallklares Wasser ist dennoch garantiert.<br />

Naturpools, die eine Kombination aus<br />

Schwimmteich und konventionellem Pool<br />

darstellen, stehen bei vielen Gartenbesitzern hoch<br />

im Kurs. Immerhin funktioniert die Aufbereitung<br />

des Badewassers bei diesen Systemen ohne<br />

Chlor und garantiert somit ein sanftes Badevergnügen.<br />

Rote Augen oder ein beißender Chlorgeruch<br />

sind bei diesen Pools nicht zu befürchten.<br />

Planschgenuss. Hedwig Ratzesberger, Inhaberin<br />

der Firma Biotop & Technik Ratzesberger GmbH<br />

in Bad Häring, verweist auf die Vorteile der Badewasseraufbereitung<br />

im Naturpool: „Beim Naturoder<br />

Biopool handelt es sich um die biologische<br />

Variante des Swimmingpools. Unabhängig ob der<br />

Naturpool optisch gleich einem Pool oder naturnah<br />

gestaltet ist, grundsätzlich funktioniert er<br />

ohne Chemikalien rein biologisch.<br />

Wir verwenden für Durchströmung<br />

und Rückspülung meist<br />

einen Kiesfilter, der mit oder ohne Pflanzen funktioniert.<br />

Dadurch schaffen wir ein natürliches<br />

Schwimmvergnügen in biologischem, hautfreundlichem<br />

und glasklarem Wasser!“<br />

Aktuelle Trends. Bei der Gestaltung sind dem<br />

Naturpool kaum Grenzen gesetzt. Die Form<br />

kann sowohl rechteckig wie ein klassischer Pool<br />

oder auch mit geschwungenen Linien erfolgen.<br />

Der Einstieg mit einer Leiter oder flachen Stufen<br />

lässt viele Gestaltungsmöglichkeiten offen. Auch<br />

eine Zone mit flachem Wasser zum „Plantschen“<br />

ist möglich. Natürlich kann der Pool mit Scheinwerfern<br />

am Abend und in der Nacht in ein angenehmes<br />

Licht getaucht oder mit Wasserattrak -<br />

tionen wie z.B. einer Gegenstromanlage oder<br />

Springbrunnen ausgestattet werden. Bei der Umrandung<br />

sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt:<br />

Sei es ein Holzdeck oder eine Terrasse<br />

aus Naturstein – alles ist möglich…<br />

Naturpool mit Infinitykante gehört zu den<br />

aktuellen Trends.<br />

Biotop & Technik Ratzesberger GmbH<br />

Rettenbachstraße 12 A<br />

6323 Bad Häring<br />

T: +43 664 88787854<br />

E: office@schwimmteich.com<br />

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