Linden-Apotheke_Lindenblatt_II 2024
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Das Magazin Ihrer <strong>Linden</strong>-<strong>Apotheke</strong> Niesky Nr. 2<br />
<strong>2024</strong><br />
Schon gewusst?<br />
Halitosis oder Mundgeruch<br />
Lachen ist die<br />
beste Medizin<br />
Kindermund tut Wahrheit kund?<br />
Neue Wege gehen<br />
Foodbloggerin Jenny Böhme aus Rothenburg<br />
©ji_images– AdobeStock
Editorial 3<br />
Unsere Themen für Sie:<br />
Editorial ......................... 3<br />
Schon gewusst?............... 4<br />
Halitosis oder Mundgeruch<br />
Einblicke in<br />
unsere <strong>Apotheke</strong> ............ 6<br />
Unsere Treuetaler<br />
Knobelseite .....................7<br />
Lachen ist<br />
die beste Medizin ........... 8<br />
Kindermund tut Wahrheit kund?<br />
Eine neue Kurzgeschichte<br />
von Kunde Gustav<br />
Aus unserer Phytothek ..10<br />
Gewürznelken<br />
Rezept .......................... 11<br />
Spargelzeit<br />
Neue Wege gehen ........ 12<br />
Foodbloggerin Jenny Böhme<br />
Globuli & Co................. 14<br />
Bunte Vielfalt<br />
Hausmarke................... 15<br />
Aktivstoffe<br />
Vorschau/Impressum ... 16<br />
Gender-Hinweis: Aus Gründen der Lesbarkeit wird in unseren Texten nur eine<br />
Geschlechtsform gewählt. Mit unseren Formulierungen sollen sich aber ausdrücklich<br />
alle Geschlechter gleichermaßen angesprochen fühlen.<br />
Quellen Editorial: https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/lebensmittel/spargel-urin-woher-er-kommtund-warum-nicht-jeder-ihn-riechen-kann/<br />
https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/lebensmittel/spargel/pwiewissenfrage102.html<br />
Liebe Freunde der <strong>Linden</strong>-<strong>Apotheke</strong> Niesky,<br />
mögen Sie eigentlich auch so gerne Spargel?<br />
Sie dürfen sich in dieser Ausgabe auf eine passende<br />
und leichte Begleitung zum gesunden<br />
Asparagus officinalis freuen, der auch in der<br />
Phyto-<strong>Apotheke</strong> durchaus Anwendung findet,<br />
denn er wirkt harntreibend und entschlackend.<br />
Der typische Geruch des Urins, den Spargel<br />
verursacht, kommt übrigens von schwefeligen<br />
Abbauprodukten. Nur bei wenigen Menschen<br />
fehlt genetisch das entsprechende Enzym und ihr Urin riecht nicht<br />
nach „Spargel“.<br />
Viel belastender ist Halitosis – Mundgeruch, dessen Ursachen wir<br />
in dieser Ausgabe in unserem Fachartikel auf den Grund gehen.<br />
Ganz besonders freue ich mich über unseren Gastbeitrag auf Seite<br />
12 und 13. Jenny Böhme wohnt in Rothenburg und ist in den Sozialen<br />
Netzwerken eine richtige Berühmtheit. Allein auf Instagram hat die<br />
Foodbloggerin 227 Tausend Follower, also Menschen, die sich von<br />
ihr inspirieren lassen und ihre Rezeptvorschläge verfolgen. Was<br />
eine Foodbloggerin ist und wie sie zu diesem Beruf kam, darüber<br />
hat sie für uns einen Artikel geschrieben.<br />
Ich wünsche Ihnen wieder viel Freude mit dieser Ausgabe.<br />
Ihre Yvonne Gärtner, <strong>Apotheke</strong>rin & Inhaberin<br />
der <strong>Linden</strong>-<strong>Apotheke</strong> Niesky
4 Schon gewusst?<br />
Halitosis oder Mundgeruch<br />
Dauerhafter Mundgeruch ist nicht nur störend für das Umfeld des Betroffenen.<br />
Er kann zu einem erheblichen sozialen Problem werden.<br />
Mundgeruch entwickelt sich<br />
meist schleichend, sodass wir<br />
ihn gar nicht selbst bemerken, da<br />
unsere Nase sich an den unangenehmen<br />
Geruch gewöhnt. Deshalb<br />
ist es wichtig, Betroffene auf<br />
den schlechten Atem hinzuweisen<br />
und nicht auf Abstand zu gehen.<br />
Denn in den meisten Fällen ist das „Problem“ gut in den Griff zu bekommen.<br />
Wenn liebe Angehörige und Freunde Tippgeber sind, dann zeugt<br />
das von ehrlicher Zuneigung.<br />
Wenn Lebensmittel wie<br />
Knoblauch als Übeltäter<br />
nicht in Frage<br />
kommen, dann ist der<br />
erste Gang, um die<br />
Ursachen abzuklären,<br />
der zum Zahnarzt. Zu<br />
etwa 90 Prozent liegt<br />
der Grund für Mundgeruch<br />
im Mund selbst.<br />
©Esther Hildebrandt – AdobeStock<br />
Er kann ein Symptom für eine Parodontitis sein, die unbedingt durch einen<br />
Zahnarzt behandelt werden sollte, denn diese kann sogar zum Verlust der<br />
Zähne führen. Der Arzt muss auch seltenere Ursachen wie chronische Entzündungen<br />
im Hals-Nasen-Rachen-Bereich ausschließen.<br />
Schon gewusst? 5<br />
Oftmals ist der Grund viel harmloser und schnell gefunden. Manche<br />
Bakterien benötigen keinen Sauerstoff. Deshalb machen sie es sich in<br />
den Zahnzwischenräumen, am Zahnersatz und auf der Zunge gemütlich<br />
und verstoffwechseln dort den Zucker aus den Nahrungsresten zu übelriechenden<br />
Schwefelverbindungen. Diese können sogar mit einer künstlichen<br />
Nase, dem Halimeter, gemessen werden. Das Gerät bestimmt die<br />
Anzahl der Schwefelverbindungen in der Atemluft und damit den Schweregrad<br />
der Halitosis, des Mundgeruchs. Die richtige Mundhygiene ist also oft<br />
schon das Heilmittel.<br />
Mundtrockenheit verursacht ebenfalls Mundgeruch. Morgens ist bei vielen<br />
von uns der Mund trocken und der Atem nicht besonders wohlriechend.<br />
Da hilft ein Glas Wasser schon Wunder.<br />
Zweimal täglich Zähneputzen, die Zahnzwischenräume mit entsprechenden<br />
Interdentalbürsten oder Zahnseide pflegen, für die meisten ist das<br />
selbstverständlich. Die Zunge wird allerdings häufig vernachlässigt. Auch<br />
diese sollte einmal täglich gut gereinigt werden. Dafür gibt es spezielle<br />
Zungenreiniger und sogar Reinigungsgele.<br />
Damit können die Zungenpapillen<br />
von Belägen befreit werden. Dabei muss<br />
unbedingt vorsichtig geputzt werden,<br />
um die empfindlichen Papillen nicht zu<br />
verletzen.<br />
Unser Mund ist aber auch von Bakterien besiedelt, die keine unangenehm<br />
riechenden Stoffwechselprodukte erzeugen. Und diese können zusätzlich<br />
als Geheimwaffe gegen die anaeroben Schwefelstinker eingesetzt werden.<br />
Eine gesunde Mundflora lässt Übeltätern keinen Platz. Probiotische Lutschtabletten<br />
versorgen die Mundschleimhaut mit guten Bakterien und reinigen<br />
sanft die Zunge. Studien zeigen, dass sie Mundgeruch für mindestens<br />
vier Wochen reduzieren.<br />
Auch eine Veränderung des Darmmikrobioms kann für hartnäckigen<br />
Mundgeruch sorgen. Obwohl es nur wenige Studien zur darmassoziierten<br />
Halitosis gibt, ist ein Therapieversuch mit hochwertigen probiotischen<br />
Präparaten über sechs bis acht Wochen eine Empfehlung.<br />
Quellen (Abruf 11.2.24): https://ptaforum.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-222017/massnahmen-bei-mundgeruch/;<br />
https://ptaforum.pharmazeutische-zeitung.de/schlechter-atem-schlechte-karten-140942/;<br />
https://www.slaek.de/media/dokumente/ueber-uns/presse/aerzteblatt/<br />
archiv/2021-2030/2021/07/0721_022.pdf; https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Mundgeruch-Woherkommt-er-und-was-hilft-,mundgeruch104.html;<br />
Whitepaper-Studienzusammenfassungen-Lactobacillus-Reuteri-DE.pdf;<br />
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/zahnbuerste-co-alles-klar-115808/
6 Einblicke in unsere <strong>Apotheke</strong><br />
Knobelseite 7<br />
Treue zahlt sich aus – unsere Taler<br />
Seit Juli letzten Jahres sammeln wir<br />
Ihre Talermünzen ein, verwandeln<br />
sie gleich in digitale Treuetaler und<br />
schreiben sie Ihrem Kundenkonto<br />
gut.<br />
Unser Kassensystem erfasst jetzt<br />
ganz automatisch die Taler. Für<br />
einen Einkauf über fünf Euro wird<br />
jeweils ein Taler gutgeschrieben. Sie<br />
sammeln also einfach weiter – nur<br />
DIGITAL.<br />
Das heißt, Sie müssen die Taler nicht<br />
mehr nach Hause tragen, um Ihr<br />
Schweinchen zu füttern und können diese nicht mehr vergessen oder<br />
verlegen.<br />
Wie viele Taler Sie für Ihren Einkauf bekommen haben und wie dick Ihr<br />
digitales Treueschweinchen jetzt ist, sehen Sie auf dem Kassenzettel.<br />
Haben Sie 20 Taler gesammelt, dann<br />
können wir 3 Euro verrechnen, bei<br />
50 Talern sind es 10 Euro und bei<br />
100 Talern sogar 25 Euro.<br />
Rechtlich ist sowohl das Talersammeln<br />
als auch das Einlösen der Treuepunkte<br />
nur für nicht-verschreibungspflichtige<br />
Artikel erlaubt.<br />
Bis Jahresende behalten die Taler<br />
als Sammelmünzen noch Ihre Gültigkeit.<br />
Also her mit den grünen<br />
Schweinchen und umstellen aufs<br />
digitale Treueschweinchen.<br />
Staat im<br />
Baltikum<br />
2<br />
schmal;<br />
begrenzt<br />
unwirklich<br />
Schifffahrtsunternehmen<br />
Düsenflugzeug<br />
dt. Kinderbuchautor<br />
(ugs.)<br />
(Michael)<br />
6<br />
Staatsbediensteter<br />
weibliches<br />
Haustier<br />
1<br />
nach<br />
Abzug<br />
der<br />
Kosten<br />
flüssiges<br />
Fett<br />
mager,<br />
dürr<br />
5<br />
erzieherische<br />
Härte<br />
Reizleiter<br />
im<br />
Körper<br />
Töpfermaterial<br />
Falschaussage<br />
(Zwangslage)<br />
gegorener<br />
Traubensaft<br />
Aristokratie<br />
Talent,<br />
Neigung Missgunst<br />
7<br />
munter,<br />
lebhaft<br />
chem.<br />
Zeichen<br />
für<br />
Gallium<br />
bevor<br />
Schulfestsaal<br />
landwirtschaftliches<br />
Gerät<br />
Abk. für<br />
Norddeutscher<br />
Rundfunk<br />
früher<br />
als<br />
1 2 3 4 5 6 7<br />
4<br />
zwei<br />
Dinge,<br />
Menschen<br />
Rohkostspeise<br />
Blutgefäß<br />
Rabenvogel<br />
3<br />
Clemens Wenzel<br />
Stefanie Lange<br />
Birgit Sommer<br />
Mariana Drewniok
8 Lachen ist die beste Medizin<br />
Kindermund tut Wahrheit kund?<br />
Heute war Opa-Abholtag im Kindergarten. Nicht, dass ich der Opa<br />
wäre, aber auch als Uropa fühle ich mich angesprochen und zum<br />
Glück noch fit genug, um den Opa zu vertreten. Das mache ich ab<br />
jetzt bestimmt öfter. Man erfährt ja so viel Neues.<br />
„Herr Lachmit, ist das toll, dass Sie Mia abholen kommen. Sie ist noch<br />
hinten im Spielzimmer. Ähm, eine Sache brennt mir seit gestern unter<br />
den Nägeln: Leben Mias Eltern in Trennung?“<br />
Soviel Direktheit machte mich perplex, und das verriet mein erschrockener<br />
Blick wohl auch. Jedenfalls ruderte die neugierige Erzieherin zurück,<br />
indem sie stammelte: „Nun ja, Sie denken vielleicht, das ginge mich<br />
nichts an, doch ich muss einer gewissen Fürsorgepflicht nachkommen.<br />
Das nehme ich sehr ernst.“<br />
„Das merke ich“, entgegnete ich nachdenklich. „Wie kommen Sie denn<br />
darauf, dass Mias Eltern in Trennung leben könnten?“ Jetzt war ICH<br />
natürlich auch neugierig, allerdings in der besorgtesten Form. Man kriegt<br />
als Uropa schließlich nicht alles mit, was in der Familie so läuft.<br />
Eifrig klärte die Erzieherin mich auf: „Nun ja, Mia verkündete gestern im<br />
Morgenkreis: Ich habe jetzt einen neuen Papa. Einen orangenen.“ Mir<br />
wurde heiß und kalt zugleich, aber das ließ ich mir natürlich nicht anmerken.<br />
„Ich werde der Sache auf den Grund gehen“, versprach ich der<br />
Erzieherin, bevor sie mich mit weiteren Fragen in Verlegenheit bringen<br />
konnte.<br />
Minuten später schlenderten Mia und ich Hand in Hand nach Hause. Sie<br />
Lachen ist die beste Medizin 9<br />
plauderte die ganze Zeit über die dollsten Dinge. Und kurz bevor wir zu<br />
Hause ankamen, schöpfte sie noch einmal so richtig aus dem Vollen: „Du<br />
Uropi, das muss ich dir unbedingt noch erzählen. Die Emma hat doch so<br />
ganz, ganz lange Haare. Und stell’ dir mal vor, vorhin habe ich gesehen,<br />
wie der Louis die abschneiden wollte. Mit der Papierschere.“ „Ach herrje“,<br />
sagte ich, „und was hast du da gemacht?“ „Na, ich habe ihm schnell<br />
die richtige Schere geholt. Das wäre sonst nichts geworden.“<br />
Ich hielt mir fassungslos die Hand vor den Mund, und bevor ich überhaupt<br />
nur irgendwas dazu sagen konnte, blieb Mia stehen und zeigte<br />
auf das große Werbeplakat neben uns. „Hä? Wieso hat der Mann denn<br />
Gurkenscheiben auf den Augen?“, fragte sie. „Eigentlich haben Männer<br />
doch immer Tomaten auf den Augen.“<br />
Jetzt wusste ich nicht mehr, ob ich lachen oder weinen sollte. Ich schaute<br />
mich nur schnell um. Weit und breit kein Mensch. Sehr gut. „Du Mia, weil<br />
wir gerade von Männern reden. Wieso hast du denn einen neuen Papa?“<br />
„Ja, stimmt, das hatte ich schon wieder vergessen. Also: Die Mama hatte<br />
dem Papa eine neue Jacke gekauft. Und als er die anprobiert hat, hat sie<br />
gesagt: Das Orange steht dir richtig gut, Schatzi. Jetzt siehst du aus wie<br />
neu.“<br />
Augenblicklich fiel mir ein riesiger Stein vom Herzen.<br />
Ich wirbelte den kleinen Floh durch die Luft und sagte:<br />
„Gehen wir noch ein Eis essen?“ „Ja, Uropi, da begleite<br />
ich dich gern. Ich hab’ dir noch so viel zu erzählen.“<br />
Von wem hat sie das nur?<br />
Gruß, euer Gustav<br />
Copyright © <strong>2024</strong> by Felicity Jecada.<br />
All rights reserved. www.jecada.de<br />
Nele Herrmann<br />
Corina Beier Carmen Conrad<br />
Anne Seifert<br />
Marie Ohnesorge Anke Frank
10 Aus unserer Phytothek<br />
Gewürznelken nicht nur in der Küche<br />
Der Gewürznelkenbaum kann bis zu zehn<br />
Meter hoch werden und hat rein gar nichts<br />
mit unseren Nelkenblumen zu tun.<br />
Früher waren Gewürznelken richtige kleine<br />
Kostbarkeiten, schließlich stammten sie<br />
von weit her. Im Mittelalter brachten<br />
Händler das wertvolle Gewürz von den Molukken, einer indonesischen<br />
Inselgruppe im Westen Neuguineas, mit nach Europa. Besonders aus<br />
der asiatischen und orientalischen Küche ist das Myrtengewächs nicht<br />
wegzudenken. Bei uns gehört es in Rotkohl, Glühwein, zu Wild, in<br />
Eintöpfe und in die Hausapotheke. Denn die kleine Knospe kann bei<br />
Zahnschmerzen sehr hilfreich sein. Die enthaltenen<br />
ätherischen Öle wirken entzündungshemmend,<br />
leicht schmerzstillend, örtlich betäubend und hemmen<br />
Bakterien und Pilze. Wer nicht auf eine Nelke<br />
beißen will, um die wirksamen Öle freizusetzen, der<br />
kann auch Nelkenöl aus der <strong>Apotheke</strong> anwenden. Am besten tropft<br />
man das Öl auf ein mit Wasser getränktes Wattepad und drückt dieses<br />
auf die schmerzende Stelle. In Salviathymol® ist Nelkenöl einer der<br />
wertvollen Inhaltsstoffe. Es eignet sich zur Anwendung als Mundspülung<br />
oder zum Gurgeln. Nur Schwangere sollen Nelkenöl meiden.<br />
Zahnungsbeschwerden bei Babys können dadurch gemildert werden,<br />
indem das Zahn-Öl der Bahnhof-<strong>Apotheke</strong> Kempten auf die Wangen<br />
aufgetragen wird. Neben Nelkenöl, enthält es beruhigendes Lavendelöl<br />
und römische Kamille in einer Grundlage von Johanniskraut-, Olivenund<br />
Nachtkerzenöl.<br />
Aber das ist noch nicht genug – auch gegen Mücken wirkt Nelkenöl<br />
ganz hervorragend.<br />
Quellen: https://www.apotheken-umschau.de/medikamente/heilpflanzen/gewuerznelke-735823.html,<br />
https://www.plantura.garden/gehoelze/gewuerznelkenbaum/gewuerznelkenbaum-pflanzenportrait, https://<br />
www.moskitofrei.com/duft-gegen-muecken/<br />
Spargelzeit<br />
Spargel, egal ob weiß oder grün,<br />
ist wirklich sehr gesund, weil er so<br />
viele Vitamine und Mineralstoffe<br />
enthält. Er wirkt harntreibend und<br />
entschlackend. Außerdem hat Spargel<br />
kaum Kalorien, würden wir ihn<br />
nicht mit der leckeren Sauce Hollondaise<br />
genießen. Auf ihrer Seite<br />
familienkost.de hält Foodbloggerin<br />
Jenny Böhme (Seite 12, 13) ein<br />
Rezept für eine leichte Variante der<br />
beliebten Soße bereit.<br />
Die Zutaten: 50 ml Rapsöl, 2 Eigelb,<br />
150 Gramm Joghurt, 1 EL Zitronensaft,<br />
Salz<br />
Rezept von Foodbloggerin Jenny Böhme 11<br />
Zuerst werden Rapsöl, die Eigelbe<br />
und Zitronensaft vermischt, anschließend der Joghurt untergerührt. Das<br />
kommt alles zusammen in einen kleinen Topf, wird erhitzt und mit Salz<br />
abgeschmeckt. Fertig!<br />
Diese lecker-leichte Soße kann klassisch<br />
zum gekochten Spargel serviert<br />
werden oder dient als Salatsoße<br />
für Jennys Spargel-<br />
Hähnchen-Bowl.<br />
Das ausführliche Rezept<br />
dazu finden Sie<br />
auf familienkost.de.<br />
Menschen mit erhöhten Harnsäurewerten im Blut sollten auf größere Mengen<br />
des edlen Gemüses besser verzichten, weil sonst Gichtschübe zu befürchten sind.<br />
Auch wer zu Nierensteinen neigt, meidet Spargel besser.<br />
©HLPhoto – AdobeStock
12 Neue Wege gehen<br />
Was macht eigentlich eine Foodbloggerin?<br />
von Jenny Böhme<br />
Hallo, ich bin Jenny und von Beruf Kochbuchautorin<br />
und Foodbloggerin. Meine Berufsbezeichnung<br />
setzt sich aus den englischen Begriffen food=<br />
Essen und blog=Tagebuch im Internet zusammen.<br />
Das beschreibt ziemlich genau, was ich tue. Ich<br />
teile jeden Tag Rezepte in Form von Bildern und<br />
einfachen Anleitungen auf meiner Webseite<br />
familienkost.de.<br />
Begonnen habe ich damit bereits 2011, als mein erster Sohn mit dem<br />
Essen begann. Ich wohnte weit weg von Omas und Opas und wollte bei<br />
der Beikost nichts falsch machen. Also habe ich viel gelesen und Rezepte<br />
für Babybreie kreiert. Damals war ich schon mit meinem zweiten Kind<br />
schwanger und wollte mir die Rezepte für später merken. Statt sie in ein<br />
Notizbuch zu schreiben, habe ich sie auf einer eigenen Webseite verewigt.<br />
Mein Mann ist beruflich IT-Experte – so war das für uns ein Kinderspiel.<br />
Es dauerte nicht lange, bis sich die Seite breirezept.de unter Eltern in<br />
Deutschland herumsprach und meine Breie auch für andere Babys<br />
gekocht wurden.<br />
Das motivierte mich zum Weitermachen und so teilte ich nach und nach<br />
alles, was auf unserem Familientisch landete. Mit zunehmendem Alter<br />
meiner Kinder war das schnell mehr als Babybrei. Mit Omas Kartoffelsuppe-Rezept,<br />
Eierragout und Hühnerfrikassee entstand meine Webseite<br />
familienkost.de.<br />
Während der Elternzeit mit meinen drei Kindern machte ich eine Ausbildung<br />
zur Ernährungsberaterin mit anschließender Spezialisierung als<br />
Fachberaterin für die Ernährung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen.<br />
Ich begann, zusätzlich zu den Rezepten auch praktische Tipps für<br />
eine gesunde Ernährung der ganzen Familie zu teilen. Mittlerweile gibt<br />
es auf meinem Blog familienkost.de neben mehr als 1000 Rezepten ein<br />
großes Lebensmittellexikon, praktische Küchentipps und Antworten auf<br />
Neue Wege gehen 13<br />
häufige Fragen wie “Mein Kind isst weder Obst noch Gemüse. Was kann<br />
ich tun?”.<br />
In Familie erstellten wir jeden Sonntag einen Wochenplan. Als Ernährungsberaterin<br />
war mir dabei wichtig, dass er gesund und ausgewogen<br />
war. Die Mutter in mir achtete darauf, dass alles recht schnell und einfach<br />
im Familientrubel zubereitet werden konnte. Außerdem durften<br />
alle Familienmitglieder Wünsche äußern. So ließen sich ganz einfach<br />
Kompromisse schließen und es entstand regelmäßig ein Speiseplan, auf<br />
den sich alle freuten.<br />
Diese Wochen-Speisepläne stelle ich seit nun fast vier Jahren samt den<br />
zugehörigen Rezepten kostenlos im Internet zur Verfügung. Schnell entstand<br />
der Leserwunsch nach einem Buch. So veröffentlichte ich mitten in<br />
der Corona-Zeit, im Dezember 2020, mein erstes Kochbuch, das vierzig<br />
Rezepte für einen ganzen Monat enthält, praktisch aufgeteilt in vier komplette<br />
Wochenpläne. Diese Veröffentlichung war ein großer Meilenstein<br />
in meiner Karriere als „Foodbloggerin“.<br />
Inzwischen sind zehn weitere Bücher dazugekommen: Darunter ein<br />
Kochbuch mit vegetarischen Familienrezepten, ein Backbuch mit Klassikern<br />
aus Omas Küche, ein Buch mit Pausensnacks sowie Beikost-Bücher<br />
für die Allerkleinsten.<br />
Ich selbst habe das Kochen von meiner Oma<br />
gelernt. Ihre bodenständige Hausmannskost<br />
hat mich geprägt und ist so einfach und lecker,<br />
dass ich sie an möglichst viele Familien weitergeben<br />
möchte. In meine Rezepte fließen<br />
zudem aktuelle Trends und neue Ernährungsgewohnheiten<br />
ein, bei denen ich auch auf<br />
verschiedene Lebensmittelallergien achte.<br />
Außerdem reise ich viel und lasse mich von der Alltagsküche in anderen<br />
Ländern inspirieren.<br />
Besuchen Sie mich doch einfach mal auf familienkost.de, Instagram<br />
@familienkost, Pinterest oder bei Facebook. Meine Kochbücher bekommen<br />
Sie auch im Buchhandel.<br />
Herzliche Grüße, Ihre Jenny Böhme
14 Kügelchen & Co.<br />
Bunte Vielfalt<br />
Das Sortiment mit der farbenfrohen Gestaltung hält die wichtigsten<br />
homöopathischen Mittel für die Hausapotheke bereit. Die Anwendungsbroschüre<br />
„Kleiner Wegbegleiter“ gibt es gratis bei uns in der <strong>Apotheke</strong>.<br />
So finden Sie schnell die passende Farbe, also das passende Mittel.<br />
Die homöopathischen Einzelmittel von Pflüger haben den Vorteil, dass<br />
sie im praktischen Dosierspender daherkommen, der die Entnahme einfach<br />
und hygienisch gestaltet.<br />
Wie alle Arzneimittel von Pflüger® sind auch die Globuli „Made in<br />
Germany". Die Urtinkturen werden am Standort des Familienunternehmens<br />
in Rheda-Wiedenbrück hergestellt — dafür werden ausschließlich<br />
Pflanzen aus hauseigenem Anbau oder von sorgfältig ausgewählten<br />
und geprüften Lieferanten verarbeitet.<br />
Das i-Tüpfelchen auf Kosmetik –<br />
unsere Aktivstoffe<br />
Eine Besonderheit unserer Hauskosmetik<br />
sind unsere Aktivstoffe, die die Hautpflege<br />
intensivieren. Davon stellen wir Ihnen<br />
heute zwei näher vor.<br />
Unsere Hausmarke 15<br />
Vitamin E wirkt beruhigend<br />
gegen Hautreizungen, mildert<br />
Rötungen und spendet Feuchtigkeit. Sie können zwei bis<br />
drei Tropfen direkt auf die betroffenen Stellen auftragen<br />
oder Sie vermischen die Tropfen mit Ihrer gewohnten Creme<br />
direkt in der Hand und tragen diese Mischung dann auf<br />
Gesicht, Hals und Dekolleté auf. Das Konzentrat ist das<br />
i-Tüpfelchen für alle, die eine trockene und sensible Haut<br />
haben. Vitamin E ergänzt die Anti-Rötung-Serie perfekt.<br />
Retinol regt die Elastin- und Kollagenproduktion in der Haut an.<br />
Das Anti-Aging-Konzentrat ist so intensiv, dass es nur ein- bis<br />
zweimal wöchentlich angewendet wird. Dafür werden zwei bis<br />
drei Tropfen mit der Hautcreme vermischt, auf Gesicht, Hals<br />
und Dekolleté aufgetragen und sanft eingeklopft. Die Zellen<br />
erneuern sich schneller und dadurch wird das Hautbild ebenmäßiger<br />
und feiner. Fältchen werden sichtbar reduziert.<br />
Am besten harmoniert es mit unserer Ceramide-Serie.<br />
Quellen: https://www.pflueger.de/sortiment/homoeopathie/globuli-pflueger/<br />
Carmen Müller Karina Kohn Manuela Wenke Doreen Berger<br />
Victoria Holtzegel<br />
Steffen Seifert<br />
Beate Raith<br />
Yvonne Nagel
www.lindenapothekeniesky.de<br />
<strong>Apotheke</strong>rin Yvonne Gärtner e. Kfr.<br />
Kollmer Straße 14 • 02906 Niesky<br />
Telefon (0 35 88) 25 29 0 • Fax 25 29 25<br />
E-Mail: info@lindenapothekeniesky.de<br />
Öffnungszeiten<br />
Montag bis Freitag: 7.30 bis 18.30 Uhr<br />
Samstag:<br />
8.00 bis 12.30 Uhr<br />
Lösungswort von Seite 7: SPARGEL<br />
Unser nächstes <strong>Linden</strong>blatt erscheint voraussichtlich am 15. Juli <strong>2024</strong>.<br />
Ihre Anliegen und Bestellungen können<br />
Sie uns auch ganz einfach über<br />
WhatsApp schicken.<br />
0358825290<br />
Impressum:<br />
Herausgeber: Yvonne Gärtner e. Kfr., <strong>Linden</strong>-<strong>Apotheke</strong> Niesky, Kollmer Straße 14, 02906 Niesky<br />
Redaktion: Yvonne Gärtner<br />
Layout: kronfink KOMMUNIKATION; Druck und Vertrieb: flyerprint.net, Anna-Kuhnow-Straße 16, 04317 Leipzig<br />
Bilder Seite 1; 2; 4; 5; 7; 10; 11; 15 ©AdobeStock, Seiten 11; 12 ©Jenny Böhme, Seite 14©pflüger.de<br />
Alle Inhalte (sofern nicht anders gekennzeichnet) unterliegen dem Urheberrechtsschutz. Eine anderweitige (auch auszugsweise)<br />
Verwendung für andere Zwecke ist ausdrücklich untersagt bzw. bedarf der schriftlichen Zustimmung des Herausgebers.<br />
Wichtiger Hinweis bezüglich der Inhalte des <strong>Linden</strong>blatt-Magazins:<br />
Die Gedanken, Methoden und Anregungen in diesem Kundenmagazin stellen die Erfahrung bzw. Meinung der <strong>Apotheke</strong>rin<br />
Yvonne Gärtner bzw. der genannten Verfasser dar. Sie wurden von ihnen nach bestem Gewissen erstellt und mit größtmöglicher<br />
Sorgfalt geprüft. Sie bieten jedoch keinen Ersatz für kompetenten medizinischen Rat. Jeder Leser ist für das eigene Tun und<br />
Lassen auch weiterhin selbst verantwortlich. Herausgeber, Redaktionsteam und Verlag können für eventuelle Nachteile oder<br />
Schäden, die aus den im <strong>Linden</strong>blatt gegebenen praktischen Hinweisen resultieren, keine Haftung übernehmen. Grundsätzlich<br />
gilt: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt, Ihre Ärztin oder in Ihrer <strong>Apotheke</strong>!