29.04.2024 Aufrufe

Ausgabe 12 | Frühling 2024

Sie wollen auch ein ePaper? Erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Titel.

YUMPU macht aus Druck-PDFs automatisch weboptimierte ePaper, die Google liebt.

<strong>Ausgabe</strong> <strong>12</strong> | <strong>Frühling</strong> <strong>2024</strong> | Preis: € 4,90<br />

Gʼsellig im Unterland<br />

Österreichische Post AG/Postentgelt bar bezahlt Verlagsort 6306 Söll RM15A040641K - Eine Sonderausgabe der Wilden Kaiserin<br />

DAS MAGAZIN IM UNTERLAND<br />

Isabel Golser, 32<br />

Bücher oder Schuhe? Ihrem Herzen folgte<br />

die St. Johannerin als es darum ging, sich<br />

beruflich für eine ihrer zwei großen Leidenschaften<br />

zu entscheiden. Ein Leben rund um<br />

Homers Odysee, stylische Sneaker und einer<br />

durchaus gewichtigen Herausforderung für<br />

Kästen und den Dachboden.<br />

Beerenreiche Schönheit<br />

Süße Köstlichkeit<br />

Exotische Hoftiere


Unterberger Automobile GmbH & CO KG II<br />

Haspingerstraße <strong>12</strong>, 6330 Kufstein<br />

Tel.: +43 5372 61060, E-Mail: autohaus@unterberger.cc<br />

unterberger.cc<br />

Range Rover Sport: Kraftstoffverbrauch (kombiniert, gewichtet): 11,7–0,8 l/100 km, CO₂-Emissionen (kombiniert,<br />

gewichtet): 266–18 g/km, Stromverbrauch (kombiniert, gewichtet): 29,8–28,1 kWh/100 km, nach WLTP.<br />

Weitere Informationen unter www.autoverbrauch.at. Symbolfoto.<br />

2 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 3


DEIN STIL<br />

UNSERE<br />

LEIDENSCHAFT<br />

WEICH<br />

GEBETTET<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo-Fr 8:30-<strong>12</strong>:00 Uhr / 13:30-17:00 Uhr<br />

sowie nach Terminvereinbarung<br />

T +43 5288 720 83<br />

E office@platzer-lebensraeume.at<br />

www.platzer-lebensraeume.at<br />

Platzer Lebensräume GmbH<br />

Gageringerstraße 20<br />

6263 Fügen<br />

4 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 5


106<br />

Inhalt<br />

<strong>Frühling</strong> <strong>2024</strong><br />

44<br />

NACHHALTIG SANIERT,<br />

IST NACHHALTIG<br />

INVESTIERT.<br />

Insa Landl<br />

11 Das Lindahäusl in Thiersee<br />

62 Hadadaxl sind für den Spaßfaktor zuständig<br />

82 200-Jahr Jubiläum der BMK Reith im Alpbachtal<br />

86 Kaiserklänge im Festspielhaus Erl<br />

98 Fingerspitzengefühl auf Harfe & Kontrabass<br />

<strong>12</strong>8 Tirolerball in Wien<br />

152 Bürgermeisterkapelle konzertiert in Brasilien<br />

162 Lehrreiches vom Tiroler Jägerverband<br />

170 800 Jahre Gemeinde Thiersee<br />

Aus’n Leben<br />

34 Maria Höfle ist Verbrechen auf der Spur<br />

50 Australisches Flair auf dem Kramsacher Hof<br />

72 Titelmodel: Isabel Golser<br />

Top Events<br />

ab 172 Die top Veranstaltungen auf einen Blick<br />

Sportlich<br />

92 Goldmedaillengewinnerin Maja Waroschitz<br />

114 Anna Schneeberger und der Traum von der WM<br />

Kulinarik<br />

16 Rezept: Cremige Verfühung<br />

24 Talkoch: Thomas Ennemoser und seine Brez'n Suppe<br />

G’sellig im Unterland<br />

ab 186 Wir waren für die UNTERLANDLERIN unterwegs<br />

138<br />

JETZT<br />

SANIERUNGS-<br />

BONUS* BIS<br />

42.000 EURO<br />

SICHERN!<br />

6<br />

Unterlandlerin<br />

IMPRESSUM<br />

Medieneigentümer und Herausgeber: GPrint Verlags GmbH, GF Günther Fankhauser, Wald 32/4a, 6306 Söll<br />

Assist. d. Geschäftsleitung: Anita Smeykal<br />

Produktionsleitung: Isabel Falbesoner<br />

Grafik: Isabel Falbesoner, Monika Hausberger, Alexander Mahlknecht, Magdalena Stöckl<br />

Fotos: GPHOTO / Günther Fankhauser, BILDMAGIE /Bettina Mayr, Thomas Eberharter, Isabel Falbesoner, Simon Lanzinger, HannahNelly, zur Verfügung gestellte Fotos<br />

Bildbearbeitung Retouche: GMedia - Isabel Falbesoner<br />

Titelfotos: GPHOTO / Günther Fankhauser, BILDMAGIE/Bettina Mayr, Fanky<br />

Redaktion: Adriane Gamper, (redaktion@unterlandlerin.tirol, Tel. Redaktion: Tel: 05333/43270), Chefredaktion: Günther Fankhauser<br />

Anzeigen: Renate Sykes, Günther Fankhauser, Daniela Müller (anzeigen@tirolerlandmagazine.at) Tel: 05333/43270<br />

Druck: GMedia Druckorganisationsservice. Es können auf allen Seiten Produktplatzierungen enthalten sein.<br />

Korrektur: Sabrina Schider<br />

Abobestellung: 05333/43270, anzeigen@tirolerlandmagazine.at, Jahresabo: 3 <strong>Ausgabe</strong>n 28,00 Euro<br />

Nächste <strong>Ausgabe</strong>: Ende August <strong>2024</strong> - ab KW 34, Anzeigenschluss: 01. August <strong>2024</strong> und Druckunterlagenabgabe: 06. August <strong>2024</strong><br />

Sichern Sie sich jetzt alle möglichen Förderungen und<br />

die passende Finanzierung - für Neubau, Umbau oder<br />

Sanierung. Mit den Experten vom Wohnbaucenter der<br />

Raiffeisen Bezirksbank Kufstein.<br />

rbk.at/wohnbaucenter<br />

Markus Vinciguerra, Andreas Niederacher (Leiter), Rainer Drexler, Gerhard Pichler<br />

Impressum: Medieninhaber | Raiffeisen Bezirksbank Kufstein | 6330 Kufstein | Foto: Fotostudio Gretter<br />

*) Alle Informationen zum Sanierungsbonus, eine Förderung des Bundesministeriums für Klimaschutz, finden Sie auf www.sanierungsbonus.at


DANKE<br />

Vorwort<br />

… und plötzlich ist da neben<br />

allem Schmerz eine tiefe Dankbarkeit!<br />

DANKBARKEIT<br />

für gemeinsame Jahre<br />

für Liebe und Nähe<br />

für einen unvergesslichen Menschen<br />

Redaktionsverantwortliche Adriane Gamper<br />

Herausgeber Günther Fankhauser<br />

Produktionsleiterin Isabel Falbesoner<br />

Anzeigenverkauf Daniela Müller<br />

Walter Fankhauser<br />

"Heinä Walter"<br />

Liebe Leserinnen, liebe Leser!<br />

unser Leben ist wie ein Fluß. Manchmal<br />

ist es ein breiter Strom, der uns mitreißt,<br />

ein anderes Mal gleicht er einer heiter<br />

plätschernden Gebirgsquelle und nicht<br />

selten fügt sich eine Stromschnelle an die<br />

nächste, so dass uns kaum Zeit zum Luft<br />

holen bleibt. Doch etwas ist immer da,<br />

wenn wir darauf acht geben. Diese kleinen,<br />

feinen Inseln. Augenblicke, die uns<br />

noch nach Jahren lächeln lassen, selbst<br />

wenn gerade wieder ein Stromschnelle<br />

IN LIEBEVOLLER ERINNERUNG<br />

AN MEINEN VATER<br />

Als ich dieses Magazin zum ersten Mal<br />

herausbrachte, war es ein Moment der<br />

Freude und des Stolzes für mich. Doch<br />

die wahre Bedeutung dieses Augenblicks<br />

offenbarte sich erst, als ich nach<br />

Hause kam und mein Vater die Zeitschrift<br />

las. Seine Augen glänzten vor<br />

Stolz, und als er aufstand, um mir seine<br />

Hand zu reichen, fühlte ich eine tiefe<br />

Dankbarkeit und Demut in mir aufsteigen.<br />

Mein Vater war nicht nur ein Leser<br />

meines ersten Magazins, er war mein<br />

größter Unterstützer, mein größter Kritiker<br />

und vor allem mein größter Freund.<br />

Seine Worte der Ermutigung und seine<br />

auf die nächste trifft. Auch die Menschen<br />

in unserer aktuellen Unterlandlerin erlebten<br />

diese ganz speziellen Augenblicke.<br />

Manfred Singer lacht noch heute über<br />

den Zufall, der ihm vor 28 Jahren zu seinem<br />

Lindahäusl verhalf. Anna Schneeberger<br />

strahlt beim Erzählen von ihrem<br />

Weg zur EM-Siegerehrung 2023 als wäre<br />

es vor ein paar Minuten passiert. Lukas<br />

Harrasser und der Auracher Thomas<br />

schmunzeln noch immer über das Tischfußballspiel<br />

vor ein paar Monaten, das zur<br />

Geburtsstunde von Hadadaxl führte. Was<br />

bedingungslose Liebe haben mich auf<br />

meinem Weg begleitet und gestärkt. In<br />

diesem Moment des Verlustes möchte<br />

ich ihm von ganzem Herzen danken für<br />

all die Liebe, Weisheit und Inspiration,<br />

die er mir geschenkt hat. Dieses Magazin<br />

ist nicht nur ein Produkt meiner eigenen<br />

Arbeit, sondern auch ein Tribut an<br />

meinen Vater und all die wertvollen Lektionen,<br />

die er mir beigebracht hat. Möge<br />

es seine Erinnerung ehren und weiterhin<br />

Menschen inspirieren und berühren, so<br />

wie er es in meinem Leben getan hat.<br />

IN TIEFER DANKBARKEIT<br />

GÜNTHER FANKHAUSER<br />

hinter diesen »Inseln« steckt, erfahren sie<br />

auf den nächsten Seiten. Wir wünschen<br />

Ihnen auf jeden Fall zahlreiche solcher<br />

Augenblicke. Vielleicht ja sogar beim<br />

Lesen unserer aktuellen Unterlandlerin.<br />

Beim Eintauchen in eine für Sie besondere<br />

Geschichte, bei einer gemütlichen<br />

Auszeit mit einer Tasse Kaffee oder Tee,<br />

beim Entdecken einer neuen Seite unserer<br />

Heimat und ihrer Bewohner.<br />

IHRE ADRIANE GAMPER<br />

& IHR GÜNTHER FANKHAUSER<br />

DANKE<br />

Thiersee im <strong>Frühling</strong> <strong>2024</strong><br />

* 10.06.1941 † 10.02.<strong>2024</strong><br />

- den Ersthelfern, ganz besonders Stephan<br />

- dem Notarzt und seinem Team vom Roten Kreuz<br />

- dem Sprengelarzt Dr. Semih Temeltas für die jahrelange Betreuung<br />

- Fam. Neuschmied für das Rosenkranzgebet<br />

- dem Herrn Pfarrer Harrison Markose<br />

- dem Diakon Toni Pirchmoser<br />

- den Sargträgern<br />

- dem Kirchenchor V.-Thiersee<br />

- den Musikanten für die musikalische Umrahmung<br />

- dem Patenkind Hansi Schweinester mit der Trompete<br />

- den Ministranten<br />

- der Messnerin Midi<br />

- den Fahnenabordnungen:<br />

Kameradschaft Thiersee/Landl<br />

Schützengilde Thiersee Land<br />

Passionspielverein Thiersee<br />

Eisschützenverein Thiersee<br />

- den vielen Blumen- und Kerzenspenden und tröstende Worte<br />

- allen Verwandten, Freunden und der Bevölkerung von Thiersee<br />

für die zahlreiche Teilnahme bei der Verabschiedung<br />

- dem Bestattungsunternehmen Zöttl<br />

Familie Fankhauser<br />

8<br />

Unterlandlerin


Insa Landl<br />

Wie die Jungfrau<br />

zum Kind<br />

Hört man die Geschichte, wie Manfred Singer und seine<br />

Familie zu dem Lindahäusl in Thiersee kamen, könnte man<br />

fast glauben – es war Bestimmung. Auf jeden Fall war es Liebe<br />

auf den ersten Blick, auch wenn der kleine Hof bei der ersten<br />

Besichtigung recht desolat war.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Fanky<br />

Heidelbeeren, Brombeeren, Himbeeren,<br />

chinesische Weinbeeren und<br />

Aroniabeeren wachsen auf den kleinen<br />

Feldern rund um das Lindahäusl. Auch<br />

Heilkräuter wie Arnika baut die Familie<br />

Singer an und seit zwei Jahren bieten sie<br />

zudem Gemüse zum Selbststechen und<br />

Schneiden. »Es hat sich schleichend entwickelt.<br />

Als wir den Hof kauften, war uns<br />

noch gar nicht recht klar, wie wir den<br />

Hof bewirtschaften, da die Grundfläche<br />

gering ist, wir daraus aber so viel Ertrag<br />

ziehen wollten, dass wir davon leben<br />

können. So kamen wir irgendwann auf<br />

unsere Beeren«, erzählt Manfred Singer.<br />

Den Wunsch, Bauer zu werden, hegte<br />

der Wahlthierseer schon lange. Als ausgebildeter<br />

Facharbeiter und nach der<br />

jahrelangen Leitung eines Betriebs für<br />

Landschaftsbau brachte er jede Menge<br />

Fachwissen mit. »Was fehlte, war der<br />

Hof. 1995 sprach ich einen Makler in<br />

Rosenheim darauf an, bat ihn sich zu<br />

melden, wenn er von einem Bauernhaus<br />

erfährt, das verkauft wird.« Auf<br />

das Gespräch hin hört Manfred erst einmal<br />

nichts mehr von dem Makler. Fast<br />

ein ganzes Jahr dauert es. »Ich glaubte<br />

schon gar nicht mehr daran, hatte die<br />

Sache schon fast vergessen, als der<br />

Makler vollkommen unerwartet anrief<br />

und fragte, ob ich Thiersee kenne. »Ja,<br />

vom Durchfahren«, war meine Antwort.<br />

Und dann sagte er mir, dass dort ein Hof<br />

zum Verkauf stehe. »Bei der Kirche, das<br />

findest du schon«, meinte er nur, als ich<br />

nach der Adresse fragte.« Noch am gleichen<br />

Tag fährt Manfred nach Thiersee,<br />

sucht den Hof. Erfolglos. »Gerade war<br />

ich dabei auf einem Parkplatz zu wenden,<br />

um wieder retour zu fahren, als<br />

eine Frau auf mich zukam. Ich sprach<br />

sie an, fragte sie, ob sie einen Hof in<br />

der Nähe kenne, der verkauft wird. Sie<br />

10 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 11


lachte, nickte eifrig. Ihr Sohn war der Verkäufer. Sie<br />

meinte, ich solle gleich mitkommen, sie würden schon<br />

auf mich warten. Wäre die Frau nicht genau in dem<br />

Augenblick vorbei gekommen, wäre es das gewesen.«<br />

SEIT 1786<br />

»Viele rieten uns<br />

ab, den Hof zu<br />

kaufen, so desolat<br />

war er. Doch<br />

wir sahen das<br />

Potential darin.«<br />

Es ist ein trüber, regnerischer Novembertag, an dem<br />

Manfred zum ersten Mal das Lindahäusl sieht. »Bei dem<br />

schlechten Wetter wirkte der Hof noch desolater und<br />

weniger einladend.« Das Dach war undicht, ein Balkon<br />

hing schief. Seine über 200 Jahre alte Geschichte sah<br />

man dem Gebäude an. »Viele rieten mir ab, redeten<br />

den Hof schlecht, doch ich sah das Potential, konnte<br />

mir sofort vorstellen, wie es ist, hier zu leben.« Die<br />

Familie zieht in das 1786 erstmals urkundlich erwähnte<br />

Lindahäusl, ursprünglich als Austragshof errichtet. »Die<br />

Bauersleute, denen der Haupthof damals gehörte,<br />

hatten keine Kinder und damit keine direkten Erben.<br />

So errichteten sie für sich in der Nähe ihres Bauernhauses<br />

das Lindahäusl. Dort lebten sie mit zwei, drei<br />

Kühen und ein paar Geißen. Als sie verstarben, fiel<br />

das Lindahäusl wieder zurück zum Haupthof«, erzählt<br />

Manfred, der gemeinsam mit seiner Partnerin und<br />

den vier Kindern nach dem Kauf des Gebäudes mit<br />

der liebevollen Renovierung beginnt. Stück für Stück<br />

bessern sie aus, versuchen, Altes nach Möglichkeit zu<br />

erhalten. Was bleibt ist die Außenhaut, auf deren Erhal-<br />

Manfred Singer,<br />

Lindahäusl – Der Pflanzgarten,<br />

Thiersee<br />

Qualifiziertes Personal?<br />

Spezialdienstleistungen?<br />

Wir übernehmen!<br />

Personal<br />

für viele<br />

Bereiche im<br />

Service<br />

Mit unserer Arbeitskräfteüberlassung<br />

unterstüzten wir Ihr Unternehmen bei<br />

Personalengpässen, Unterbesetzungen<br />

und Auslastungsschwankungen. Zudem<br />

bieten wir Spezialdienstleistungen für<br />

die Bereiche Gartengestaltung, Spezialbaumfällung,<br />

Grünraumpflege und viele<br />

weitere Leistungen an.<br />

Maschinenring Kufstein<br />

GF Ing. Josef Unterweger<br />

M 0664 1367754<br />

E josef.unterweger@maschinenring.at<br />

www.maschinenring.at<br />

Personaldienstleistung Grünraumdienst Gartengestaltung Baummanagement Winterdienst Agrar<br />

<strong>12</strong> Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 13


FOTO: Bäckerei Adler<br />

Der Brotsommelier & der Brotfried<br />

Fast 40 verschiedene Brotsorten entstehen in der Achenkirchener Backstube von Alexander<br />

Adler. Vom Holzofenbrot, das freitags live gebacken wird, bis zum Topfenkorn. Der<br />

Brotsommelier gibt dabei Tipps und Tricks gern in seinen Backkursen weiter, verwöhnt im<br />

Café Adler oder besucht mit Brotfried Volksschulkinder.<br />

tung legt die Familie viel Wert. Nur die<br />

Fenster müssen getauscht werden. Ihr<br />

Konzept rund um Beeren, Heilkräuter<br />

und Gemüse kommt an. Selbst ernten<br />

ist genauso möglich wie in der mit den<br />

Jahren entstandenen Gärtnerei Stauden<br />

und Blütenpflanzen vom Hof zu<br />

kaufen. Die Familie genießt ihr neues<br />

Leben in Thiersee, auch wenn es nicht<br />

immer einfach war. Da das Lindahäusl<br />

bis vor kurzem nur über eine Stromfreileitung<br />

versorgt wurde, fiel immer<br />

wieder einmal der Strom aus. Der<br />

Anschluss an das Gemeindekanalnetz<br />

für Ab- und Trinkwasser erfolgte erst<br />

vor zwei Jahren.<br />

DIE NEUE LINDE<br />

»Mit den Jahren zogen auch einige<br />

Tiere bei uns ein, da wir auf eine Kreislaufwirtschaft<br />

achten. Schafe liefern<br />

uns das Material für den Schafwolldünger.<br />

Zusätzlichen Dünger liefern die<br />

Geißen, Esel und Hühner über ihren<br />

Mist. Baumrinden kompostieren wir<br />

extra, um saurere Erde für unsere Heidelbeeren<br />

zu erhalten«, erklärt Manfred<br />

und erzählt auch noch von dem<br />

Lindenbaum, den sie als Hausbaum vor<br />

dem Hof pflanzten. »Der Baum ist eine<br />

Anlehnung an den Namen Lindahäusl,<br />

der sich vermutlich von einigen Linden<br />

ableitet, die früher hier standen. Unsere<br />

neu eingesetzte Linde wächst jedenfalls<br />

sehr gut, der Boden muss dafür bestens<br />

geeignet sein. Rückblickend können<br />

wir nur sagen: Zu dem Hof kamen wir<br />

wie die Jungfrau zum Kind, wie man so<br />

schön sagt, aber manchmal muss man<br />

einfach etwas wagen. Das Lindahäusl<br />

ist längst unsere Heimat.«<br />

Für jedes Brot ein eigener Teig, für jedes<br />

Brot ein eigenes Rezept – für Brotsommelier<br />

Alexander Adler eine Selbstverständlichkeit.<br />

Kein Wunder, setzt er in vierter<br />

Generation die Familienbäckertradition<br />

fort und das seit weit mehr als 100 Jahren<br />

am selben Standort. »Brot hat mich immer<br />

schon begeistert. Ein Grundnahrungsmittel<br />

zwischen Notwendigkeit und purem<br />

Genuss.« Mit dieser Begeisterung andere<br />

anzustecken und sein Wissen weiterzugeben,<br />

liegt ihm seit Jahren am Herzen<br />

und so entstand seine Brotschule. In verschiedenen<br />

Kursen vermittelt der Achenkirchener<br />

die Kunst des Brotbackens,<br />

Erwachsenen genauso wie Familien und<br />

Kindern. Sogar für Kindergeburtstage öffnet<br />

er seine Backstube und das angrenzende<br />

Café. Mit dabei ist in dem Fall auch<br />

sehr oft Brotfried. Den blauen Hut mit der<br />

gelben Blume keck auf eine Seite geschoben,<br />

die passende blaue Fliege dazu, zwei<br />

dünne Arme und Beine, die aus dem Brotkörper<br />

hervorragen. Das von Alexander<br />

Adler kreierte Maskottchen begeistert als<br />

Handpuppe allen voran die Volksschulkinder<br />

bei seinen Schulbesuchen, in denen<br />

er den Kids Wissenswertes über das<br />

Brot erzählt. »Ich finde es wichtig, Kinder<br />

für Brot und die traditionelle Handwerkskunst<br />

dahinter zu begeistern, denn sie sind<br />

die Eltern der nächsten Generation«, so<br />

der Bäckermeister. Gefragt nach seinem<br />

eigenen Lieblingsbrot muss er erst einmal<br />

etwas nachdenken. »Das ist schwierig zu<br />

beantworten, da ich liebend gern Neues<br />

ausprobiere. Aber grundsätzlich schwöre<br />

ich auf unser Roggenvollkornbrot. Ja, ich<br />

komme immer wieder auf die Klassiker<br />

zurück.«<br />

Kontakt<br />

Bäckerei Cafe Adler<br />

Obere Dorfstraße 372<br />

6215 Achenkirch<br />

+43 5246/6202<br />

adlerbeck@aon.at<br />

www.adler-brot.at<br />

14<br />

Unterlandlerin<br />

Werbung 15 2


Kulinarik<br />

Cremige<br />

Verführung<br />

Vor gut sieben Jahren zog die gebürtige Oberösterreicherin Nicole Hetzenauer<br />

ganz zu ihrem Mann Christian auf den Kirchberger Hof »Beim Rohrer«. Mit im<br />

Gepäck hatte sie das Rezept für die Cremeschnitten ihrer einstigen Lehrstelle.<br />

Ein Rezept, für das sie inzwischen reihum bekannt ist. Weder beim Feuerwehrnoch<br />

beim Staudenfest darf ihre süße Köstlichkeit fehlen.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Bettina Mayr<br />

»Ich habe mir extra wegen der Cremeschnitten<br />

eine große Rührmaschine gekauft. Wenn du<br />

mit dem Handmixer die ¾ Liter Sahne schlägst,<br />

stehst du nämlich ewig in der Küche und so<br />

geht der Arbeitsschritt von selbst und nebenbei«,<br />

erzählt Nicole Hetzenauer lachend. »Und<br />

zum Brotbacken ist eine große Rührmaschine<br />

natürlich auch von Vorteil.« Mit dem Satz<br />

drückt sie auch schon den Einschaltknopf.<br />

Cremeschnitten, sind die unumstrittene Spezialität<br />

der Kirchberger Bäuerin. Das Rezept<br />

dazu hat sie schon seit Jahren. Fein säuberlich<br />

ist es in einem großen orangen Heft festgehalten,<br />

steht dort recht unscheinbar zwischen<br />

weißem Schokomousse und Tiramisu - das<br />

Rezeptheft ihrer Lehrzeit. »Im Grunde sind<br />

die Cremeschnitten ganz leicht herzustellen,<br />

die meisten schreckt nur die Gelatine ab, aber<br />

das ist gar keine so große Kunst.« Nicole ist in<br />

ihrem Element. Sie schlägt die Eier auf, gibt den<br />

Zucker hinzu, schnappt sich den Mixer. Von<br />

der Küche aus sieht man durch ein schmales<br />

Fenster direkt hinüber zum Bauernhof »Beim<br />

Rohrer«, dem Familienhof ihres Mannes, wo<br />

ihre Schwiegereltern leben. »Für uns die perfekte<br />

Lösung. So können Christians Eltern weiter<br />

im Bauernhaus leben und wir wohnen in einem<br />

perfekt auf unsere Wünsche und Bedürfnisse<br />

zugeschnittenen Haus.« Und lachend fügt sie<br />

hinzu: »Bei uns ist einiges nicht so ganz klassisch,<br />

traditionell.«<br />

MIT GABEL GEGEN TEIGBALLON<br />

»In meine Rolle hier am Hof bin ich hineingewachsen.<br />

Ich glaube, vor 20 Jahren haben mir<br />

das nicht viele zugetraut. Ich, die Oberösterreicherin<br />

aus der Tourismusbranche als Bäuerin<br />

am Rohrerhof.« Längst fährt Nicole mit jedem<br />

Fahrzeug – vom Traktor bis zum Bagger. Ihr Rezept:<br />

Einfach probieren! »Nicht immer gelingt<br />

gleich alles perfekt, wie ich mir das vorstelle.<br />

Unterlandlerin 17


Rezept :<br />

Zutaten für eine<br />

Auflaufform (35 x 25 cm)<br />

3 Eier<br />

90 g Kristallzucker<br />

4 Päckchen Vanillezucker<br />

¾ l Sahne<br />

8 Blatt Gelatine<br />

2 Packungen Blätterteig<br />

ZUBEREITUNG<br />

• Die Blätterteigplatten mit der Gabel mehrmals<br />

einstechen, auf ein Backblech legen und ca. 10<br />

bis 11 Minuten backen.<br />

• Die fertiggebackenen Blätterteigplatten<br />

abkühlen lassen.<br />

•<br />

• Die Sahne steif schlagen.<br />

• Gelatineblätter für etwa fünf Minuten in kaltem<br />

Wasser einweichen.<br />

• Eier, Kristall- und Vanillezucker schaumig rühren.<br />

• Die Gelatineblätter aus dem Wasser nehmen<br />

etwas ausdrücken und bei kleiner Hitze unter<br />

Rühren in einem Topf auflösen – Achtung, die<br />

Gelatine soll nur schmelzen (bei maximal 30<br />

Grad), keinesfalls kochen, da sie ansonsten ihre<br />

Gelierfähigkeit verliert.<br />

• Die aufgelösten Gelatineblätter etwas<br />

abkühlen lassen und danach zügig mit einem<br />

Schneebesen unter die Eiermasse schlagen.<br />

• Vorsichtig die Sahne mit dem Schneebesen<br />

unter die Eiermasse heben.<br />

• Eine der Blätterteigplatten als Boden in die<br />

Auflaufform legen, mit der Creme bestreichen<br />

und die zweite Platte als Deckel darauf legen.<br />

• Damit die Creme steif wird, die Cremeschnitten<br />

über Nacht kühlstellen.<br />

Wie etwa meine erste Fahrt mit der Ballenpresse«,<br />

schmunzelt Nicole, die in Oberndorf<br />

Köchin/Kellnerin gelernt hat und dort im Ort<br />

auch ihren Mann kennenlernte. »In meiner<br />

Vorstellung sah ich mich irgendwann als Wirtin.<br />

Doch dann traf ich Christian. Er gefiel mir<br />

vom ersten Tag an. Dass er Bauer ist, erfuhr<br />

ich erst später, da war es schon längst um<br />

mich geschehen«, verrät Nicole augenzwinkernd.<br />

Ihrem Tourismusjob blieb sie noch viele<br />

Jahre treu, arbeitete im Service und hatte<br />

zum Schluss sogar die Hotelleitung in einem<br />

Haus inne. »In der Zeit bin ich so oft es ging<br />

zu meinem Mann auf den Hof gependelt und<br />

hab' natürlich immer überall mit angepackt.«<br />

Während sie erzählt, legt Nicole die Blätterteigplatten<br />

auf die Rückseite der Backbleche<br />

und sticht sie mit einer Gabel mehrmals ein.<br />

»So haben sie perfekt Platz und liegen ganz<br />

flach. Die Einstiche verhindern, dass der Teig<br />

wie ein Ballon aufgeht, da so die Luft entweichen<br />

kann.«<br />

DIE TANTE ALS VORBILD<br />

»Die Gelatine darf nicht zu heiß werden, nur<br />

lauwarm, sodass sie sich auflöst. Und dann<br />

rührt man sie sehr zügig in die Eiermasse ein.<br />

Jetzt noch die Sahne unterheben und das<br />

war es auch schon.« Die schönere Blätterteigplatte<br />

wählt Nicole als Deckel aus, die andere<br />

legt sie als Boden in die Auflaufform. Die<br />

Cremeschnitten sind längst Nicoles Markenzeichen.<br />

Keine Feierlichkeit ohne die cremige<br />

Köstlichkeit. »Generell, sobald mehr Leute<br />

zusammenkommen, müssen meine Creme-<br />

Öffnungszeiten:<br />

Donnerstag bis Sonntag:<br />

08:00–18:00<br />

Frühstück: 08:00–11:00<br />

Warme Küche: 11:30–15:00<br />

Fur einen<br />

genussvollen Tag<br />

Öffnungszeiten ab 26.08.<strong>2024</strong><br />

Montag bis Freitag: 08:00–14:00<br />

Unholzen 35 · 6320 Angerberg · +43 664 34 63 755<br />

office.grubers@gmail.com · www.grubers.at<br />

18<br />

Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 19


2.<br />

1.<br />

3.<br />

FOTO: SPAR<br />

Frisches Gemüse aus Tirol<br />

Frischer geht´s nicht: Jungzwiebel, Radieschen, Salat & Co kommen jetzt erntefrisch direkt von<br />

den Tiroler Feldern über SPAR auf die Teller der Tiroler. SPAR präsentiert in den Obst- und<br />

Gemüseabteilungen der SPAR-Supermärkte in großer Vielfalt heimisches Gemüse. Bunt leuchten<br />

den Kunden etwa knackige Radieschen, angebaut von Familie Norz aus Thaur, oder frischer<br />

Mix-Salat aus Zirl, geerntet von Familie Falkner, entgegen.<br />

schnitten her. Ich backe sie wirklich sehr<br />

oft. Das Witzige ist, ich selbst mag Sahnetorten<br />

gar nicht so gerne. Viel lieber sind<br />

mir trockene Kuchen oder ein klassischer<br />

Apfelkuchen.« Zügig streicht sie die Creme<br />

auf den Boden. »Weißt du, ich habe<br />

ein großes Vorbild, wenn es ums Bäuerinnendasein<br />

geht. Meine Tante. Sie war<br />

eine richtige Großbäuerin, hatte sieben<br />

Kinder, machte jede Arbeit am Hof, kochte<br />

immer frisch, nutzte die Produkte, die<br />

sie vom Hof zur Verfügung hatte. Aber<br />

wenn sie im Dorf unterwegs war, sah<br />

ihr niemand die viele Arbeit an. Sie war<br />

»Damit die Teigplatten nicht wie ein Ballon<br />

aufgehen, müssen sie unbedingt mit einer<br />

Gabel mehrmals eingestochen werden.«<br />

immer gut aufgelegt und strahlte. Genauso<br />

versuche ich es auch Hand zu haben.<br />

Ich helfe bei der Holzarbeit genauso mit,<br />

wie ich im Stall ausmiste. Mich gibt es in<br />

Gummistiefeln aber auch gestylt. Wer<br />

mich nur vom Dorfleben kennt, glaubt<br />

nie, dass ich auch durch den Matsch<br />

stampfe.« Wobei Nicole nicht nur bei der<br />

Nicole Hetzenauer,<br />

Beim Rohrer, Kirchberg i.T.<br />

Hofarbeit anzutreffen ist, vermietet sie<br />

doch auch Ferienappartements bei ihnen<br />

am Hof und arbeitet den Winter über bei<br />

der nahen Bergbahn an der Kassa. »So,<br />

jetzt heißt es warten. Die Cremeschnitten<br />

müssen über Nacht kühl stehen, bis die<br />

Creme fest wird. Meine Arbeitskollegen<br />

freuen sich auf jeden Fall schon darauf.«<br />

Jungzwiebeln, Eisbergsalat, Mix-Salat,<br />

Kopfsalat rot, Krauthäupl, Kohlrabi und<br />

Radieschen -- genau diese heimischen<br />

Gemüsesorten haben jetzt Saison und<br />

sind damit jung, frisch und von bester<br />

Tiroler Qualität. Naheliegend ist, dass<br />

die Tiroler Gemüsebauern auf kürzestem<br />

Weg zu SPAR in ganz Tirol liefern.<br />

LANGJÄHRIGE PARTNERSCHAFTEN<br />

Hinter dem jungen Gemüse stehen Tiroler<br />

Landwirtschaftsfamilien, die teilweise seit<br />

Jahrzehnten SPAR-Partnerbetriebe sind.<br />

So wie Josef Norz vom Schotthof in Thaur,<br />

der neben Radieschen auch Jungzwiebeln<br />

und Salat an SPAR liefert. Ebenfalls auf<br />

den Thaurer Feldern bauen Anton Giner<br />

und Josef Wopfner in familiengeführten<br />

Betrieben Gemüse für SPAR an. Weitere<br />

SPAR-Gemüsepartner sind die Familie<br />

Falkner aus Zirl und die Familie Strillinger<br />

aus Söll.<br />

SPAR-DEVISE LAUTET:<br />

VORRANG FÜR TIROL<br />

Kurze Transportwege, maximale Frische<br />

und heimische Qualität -- Konsumenten<br />

wünschen sich dies heute mehr denn je,<br />

freut sich SPAR-Geschäftsführerin Patricia<br />

Sepetavc über die große Auswahl an heimischem<br />

Gemüse. Fündig werden sie bei<br />

SPAR, wo 2.250 regionale Tiroler Lebensmittel<br />

bereitstehen. Dies erfolgt entweder<br />

durch eine direkte Belieferung eines oder<br />

mehrerer Supermärkte, oder durch eine<br />

Abwicklung über die Zentrale in Wörgl,<br />

von wo aus SPAR die Tiroler Produkte auf<br />

das gesamte Bundesland verteilt. Partner<br />

von SPAR sind rund 144 heimische Produzenten.<br />

Die Bandbreite reicht von Obstund<br />

Gemüsebauern, Almrind-Züchtern,<br />

Sennereien bis hin zu Bäckereien.<br />

1. SPAR Geschäftsführerin Patricia Sepetavc<br />

schätzt die Zusammenarbeit mit regionalen<br />

Produzenten, wie Anton Giner aus Thaur,<br />

sehr.<br />

2. Anton Giner mit seiner Familie liefert direkt<br />

von den Thaurer Feldern an SPAR Tirol.<br />

3. Josef Norz vom Schotthof in Thaur liefert<br />

Radieschen, Jungzwiebeln und Salat<br />

an SPAR Tirol.<br />

20<br />

Unterlandlerin<br />

Werbung 21 2


»Das Lokal bildet den<br />

optimalen Rahmen für<br />

die entspannte Mittagspause<br />

ebenso wie<br />

für einen gemütlichen<br />

Afterwork Drink.«<br />

Jörg Philipp<br />

Geschäftsführer Beat the Street<br />

Gleicher Look ,<br />

neues Konzept<br />

Ein Dreierteam belebt das großzügige Restaurant B3 im Wattener Beat3 Areal neu. Auf eine<br />

gemütliche Frühstücksauszeit folgen gutbürgerliche Küche, Sonnenstunden auf der Terrasse<br />

und ein cooles Barfeeling in den Abendstunden. Für besondere Anlässe können die Räumlichkeiten<br />

inklusive Catering zudem gemietet werden.<br />

Die von der Decke hängenden Pflanzen<br />

haben bereits lange Ranken gebildet und<br />

genießen sichtlich das durch die große<br />

Fensterfront einströmende Licht. Ein grüner<br />

Eyecatcher als Kontrapunkt zum ansonsten<br />

von kühlem Anthrazit und warmem<br />

Braun geprägten B3, dem neuen<br />

Lokal am Wattener Beat 3 Areal. Erst vor<br />

kurzem wurde das Beat 3, früher unter<br />

dem Namen 23reasons bekannt, von<br />

Jörg Philipp übernommen. Flexibilität und<br />

modernes Arbeiten stehen in dem Gebäude<br />

im Fokus und dazu gehört für den<br />

Neo-Eigentümer auch eine ansprechende<br />

Gastronomie direkt im Haus. Mit Mai eröffnen<br />

die drei erfahrenen Gastronomen<br />

Imst | Karin Mark-Flür<br />

Stefan Daum, Kristian Repasky und Georg<br />

Wepf nun das B3 mit herrlicher Sonnenterrasse.<br />

»Wir haben die Räumlichkeiten<br />

nicht groß umgebaut, nur ein paar Kleinigkeiten<br />

adaptiert. Sehr wohl verändert hat<br />

sich aber das Konzept gepaart mit unserer<br />

Leidenschaft für die Gastronomie«, erklärt<br />

Stefan Daum. »Wir wollen dabei eine Viel-<br />

falt anbieten, die alle begeistert und auf<br />

Regionalität setzen«, so Georg Wepf. Vom<br />

reichhaltigen Frühstücksangebot über<br />

wechselnde Mittagsmenüs, Kaffee und<br />

Kuchen am Nachmittag bis hin zum Barbetrieb<br />

nach dem à la Carte Abendessen<br />

kennt der Genuss keine Grenzen. Stefan<br />

Daum, der bereits erfolgreich das Adler<br />

Pub in Wattens führt, ist im B3 die »graue<br />

Eminenz« im Hintergrund, verantwortlich<br />

für Marketing und Management, wie er<br />

schmunzelnd erzählt, und letztlich ist er<br />

auch das Rad, das alles ins Rollen brachte.<br />

MONATLICHES CLUBBING<br />

»Ich habe Georg Wepf und Kristian Repasky<br />

bei mir im Pub kennengelernt. Georg<br />

ist begeisterter Küchenchef und liebt das<br />

Kochen, während Kristians Bühne das Service<br />

ist, wo er voll und ganz aufgeht. Das<br />

Engagement der beiden faszinierte mich<br />

sofort. Als mir die Räumlichkeiten im Beat<br />

3 Gebäude angeboten wurden, zögerte<br />

ich daher nicht lange«, schildert Stefan<br />

Daum. Als Ergänzung zum Lokalbetrieb<br />

soll einmal im Monat eine Liveband auftreten<br />

und das eine oder andere Clubbing<br />

stattfinden. Für diese Events erweitern die<br />

drei das Lokal um den nebenan befindlichen<br />

Showroom, der gemietet werden<br />

kann und die nutzbare Fläche auf 500 m²<br />

erhöht. »Die erweiterten Räumlichkeiten<br />

können zum Beispiel auch für Hochzeiten,<br />

Geburtstage, Jubiläen oder Firmenweihnachtsfeiern<br />

genutzt werden, wobei<br />

wir ein perfektes kulinarisches Rundum-<br />

Service dazu bieten«, ergänzt Kristian Repasky.<br />

Jörg Philipp freut sich auf jeden Fall<br />

über das Trio und blickt positiv in die Zukunft.<br />

Derzeit stehen im insgesamt 3.500<br />

m² großen Beat 3 noch freie Flächen von<br />

10 m² bis 440 m² zur individuellen Gestaltung<br />

von Büros, Ordinationen oder Kanzleien<br />

zur Miete. Zahlreiche Parkmöglichkeiten<br />

direkt am Areal, das sich nahe der<br />

Autobahnabfahrt Wattens befindet, sind<br />

ebenfalls vorhanden.<br />

Kontakt<br />

B3 Eventgastronomie<br />

Ausweg 20<br />

61<strong>12</strong> Wattens<br />

0676 9367181<br />

info@b3-wattens.at<br />

www.b3-wattens.at<br />

22 Werbung<br />

Werbung 23


»Ich wollte schon mit zwölf Jahren Koch<br />

werden. Mein Plan war, auf ein Schiff zu<br />

gehen, die Welt zu sehen und immer gut<br />

zu essen. Als es dann soweit war, ich eine<br />

Kulinarik<br />

Froschschenkel<br />

für den Lehrling<br />

Für seine Brez´n Suppe ist der Kramsacher Thomas Ennemoser reihum bekannt.<br />

Sein »erstes Mal« mit dem Gericht sorgte für so manches Schmunzeln. Genauso<br />

kann der Chef und Koch vom Kundler Bank-Geheimnis heute noch über seine<br />

Anfänge als Lehrling lachen, Froschschenkel und Schnecken sei Dank.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Thomas Eberharter<br />

Lehrstelle suchte, fand ich keine einzige in<br />

meinem Heimatort, jeder winkte ab«, erzählt<br />

Thomas Ennemoser. Seit 2019 führt<br />

der gebürtige Ötztaler und Wahlkramsacher<br />

das Restaurant Bank-Geheimnis in<br />

Kundl, davor kochte er 13 Jahre lang im<br />

Malerwinkel und leitete das Rattenberger<br />

Lokal. »Gelernt habe ich schließlich in<br />

Obergurgl. Ich, der kleine Bauernbub, traf auf<br />

die Haute Cuisine. Oh, das war was!« Lachend<br />

stellt Thomas einen Suppenteller bereit. Heute<br />

gibt es seine berühmte Brez´n Suppe. »Zum<br />

ersten Mal aß ich die Brez´n Suppe auf einer<br />

Hütte im Alpbachtal. Es war bei einem Rodelausflug.<br />

Wir kehrten ein und ich studierte die<br />

Karte. Irgendwie hatte ich keine Lust auf diese<br />

Hüttenklassiker und so bestellte ich eine Suppe<br />

und dazu eine Hausjause.« Thomas' Mundwinkel<br />

zucken beim Erzählen belustigt nach oben,<br />

während er den Graukäse und die Brezenstücke<br />

im Suppenteller drapiert.<br />

DER WIEDERHOLUNGSTÄTER<br />

»Gewundert habe ich mich schon, wieso meine<br />

Kollegen bei meiner Bestellung lachten. Verstanden<br />

habe ich es erst, als die Suppe kam,<br />

die ja im Grunde gar keine Suppe ist und alles<br />

andere als eine leichte Vorspeise.« So überrascht<br />

er über das Gericht war, so begeistert<br />

war er auch. Er bat sogar die Hüttenwirtin um<br />

das Rezept. »Gekocht habe ich die Brez´n Suppe<br />

bis vor einem Jahr immer nur für mich, erst<br />

als ich im Vorjahr zur Fastenzeit typische Tiroler<br />

Fastengerichte in meine Karte aufnahm, zog<br />

die Brez´n Suppe in meinem Lokal ein.« Und<br />

sie blieb, denn die Reaktionen auf das Gericht<br />

sind einzigartig. »Ein Mann kam während den<br />

drei Fastenwochen sagenhafte zwölf Mal zum<br />

Brez´n Suppe essen.« Und er ist längst nicht der<br />

einzige »Wiederholungstäter«. Bei der Brez´n<br />

Suppe hält sich Thomas strikt an das Originalrezept,<br />

ansonsten ist er am liebsten kreativ unterwegs.<br />

»Bei vielen Speisen fragen mich die Leute,<br />

wie ich nur darauf komme. Etwa bei meinem<br />

Bärlaucheis, das ich vor über 40 Jahren kreierte.<br />

Die Ideen sprudeln einfach aus mir heraus und<br />

dann habe ich den Drang, sie umzusetzen. So<br />

manches Mal träume ich sogar von neuen Gerichten.«<br />

C<br />

M<br />

Y<br />

CM<br />

MY<br />

CY<br />

CMY<br />

K<br />

Ihr Partner im Bereich<br />

ZAUNBAU &<br />

EINFRIEDUNGEN<br />

Maschendraht<br />

Stabil-Gittermatten<br />

Sichtschutz<br />

Wildschutz<br />

Rankgitter uvm.<br />

Wir planen, liefern, montieren, ergänzen<br />

und reparieren Ihre Zaunanlage inklusive<br />

individuellem Zubehör (Türen, Tore, uvm.)<br />

METALLBAU<br />

ALUBAU<br />

PHOTOVOLTAIK<br />

ZAUNBAU<br />

Nocker Metallbau GmbH Außerweg 62b • 6145 Navis<br />

24 Unterlandlerin<br />

+43 5273 60 500 • office@nocker.at Unterlandlerin • www.nocker.at<br />

25


Der Koch wendet sich dem Fleisch zu. Lammbraten.<br />

»Lamm und Schaf haben bei uns<br />

im Ötztal Tradition. Das klassische Ötztaler<br />

Bauernbratl wird aus Lammfleisch gemacht.«<br />

Wichtig ist Thomas dabei die Herkunft des<br />

Fleisches, wie auch bei allen anderen Zutaten.<br />

»Weil ich selbst miterlebt habe, wie viel das ausmacht.<br />

Jahrelang habe ich zum Beispiel probiert,<br />

einen zarten Wildschweinbraten zu kochen,<br />

doch immer war da diese Restzähe.« Auf<br />

die Lösung kommt er erst nach dem Genuss<br />

eines »butterweichen« Wildschweinbratens in<br />

Niederösterreich. »Auf die Frage, was ich falsch<br />

und sie richtig macht, lachte die Köchin und erklärte<br />

mir, dass das an unserer Treibjagd liegt.<br />

Lammbraten mit Bärlauchpüree<br />

Dadurch seien die Tiere gestresst. In Niederösterreich<br />

jage man die Wildschweine dagegen,<br />

wenn sie essen, weshalb sie entspannt seien<br />

und das wirke sich einfach aus. Und Recht hatte<br />

sie! Ich habe es selbst getestet.« Gemeinsam<br />

mit dem Rosmarin gibt Thomas das Fleisch in<br />

die Pfanne. »Ach, ich wollte ja von meiner Lehrlingszeit<br />

erzählen. Der Bauernbub und die Haut<br />

Cuisine. In der ersten Woche servierten sie<br />

mir gleich Froschschenkel und Schnecken. Ich<br />

sollte alles kosten, was dort so gekocht wird. Es<br />

war extrem, aber mit der Zeit fing es an, mir zu<br />

schmecken«, lacht Thomas. »Und wieso ich keine<br />

Lehrstelle fand, das ist auch eine Geschichte<br />

für sich. Mein Vater wollte nicht, dass ich weggehe<br />

und versuchte daher zu verhindern, dass<br />

ich Koch werde. Er drohte jedem Gastronom,<br />

dass er nie wieder bei ihm einkehre, wenn er<br />

mich als Lehrling aufnehme.« Eine Sache, die<br />

Thomas erst Jahre später erfährt, als sich einer<br />

der Wirte bei ihm entschuldigt und alles erklärt.<br />

Original Alpbachtaler Brez´n Suppe<br />

26 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 27


FOTO: Alex Gretter<br />

Bubblewaffeln mit frischen Früchten<br />

»Im Service bist du<br />

Dienstleister, in der Küche<br />

Handwerker. Ja, Kochen<br />

ist ein grundehrliches<br />

Handwerk.«<br />

Thomas Ennemoser,<br />

Bank-Geheimnis, Kundl<br />

Vom Keller bis zum Dach<br />

Produkte, präsentiert im Schauraum, um sie greifbar zu machen. Beratung, ohne Zeitdruck, mit dem<br />

passenden Know-how, um Möglichkeiten verständlich zu machen. Dienstleistungen und eine eigene<br />

Lieferflotte, die eine prompte Belieferung Ihrer Baustelle garantiert. Dies alles bietet die Alois Mayr<br />

Bauwaren GmbH am Standort in Wörgl und Piesendorf für die Verwirklichung Ihres Bauprojektes.<br />

Thomas wendet sich der Nachspeise zu. Bubble-<br />

Waffeln. Eine süße Köstlichkeit, die seine Tochter<br />

mit in den Betrieb brachte. »Sie arbeitete mit mir<br />

hier im Bank-Geheimnis, bis sie Mama wurde,<br />

das war eine schöne Zeit. Meine Tochter sagt immer,<br />

dass ich sicher noch mit 80 arbeite. Darauf<br />

antworte ich nur – ja, wenn es mir Spaß macht<br />

sicher.« Und vielleicht erfüllt sich bis dahin ja<br />

sein großer kreativer Kochtraum. »Kochen wie in<br />

manchen südlichen Ländern. Ich habe bestimmte<br />

Zutaten hier und die Gäste sagen einfach, was<br />

ich ihnen daraus zubereiten soll, alles ganz kreativ<br />

und ohne Karte.«<br />

Auf über 160 Jahre Erfahrung im Handel<br />

mit Baustoffen zurückblicken zu dürfen, ist<br />

für eine Firma keine Selbstverständlichkeit.<br />

Vor diesem Hintergrund sind wir in unserem<br />

Familienunternehmen tagtäglich aufs<br />

Neue motiviert, Herausforderungen anzunehmen.<br />

Zum Thema Bauen bieten wir<br />

professionelle und zielorientierte Beratung<br />

sowie die passenden Produkte und Dienstleistungen<br />

an. Dabei wissen wir, dass jeder<br />

Mensch anders ist, dass die Vorstellungen<br />

variieren und die Erwartungen unterschiedlicher<br />

nicht sein könnten.<br />

Die Wünsche unserer Kundinnen und Kunden<br />

behalten wir deshalb stets im Blick.<br />

Der Mix aus einem umfangreichen Sortiment<br />

in Top-Qualität und unseren besten<br />

Mitarbeitern macht uns zu einem kompetenten<br />

Partner für Ihre kleinen und großen<br />

Bauprojekte.<br />

»ALL IN« FÜR UNSERE KUNDSCHAFT<br />

Bei Alois Mayr Bauwaren in Wörgl bauen<br />

wir auf das Fachwissen unseres Teams, das<br />

in den Sparten Sanitär, Fliesen, Holz und<br />

Holzböden, Elemente, wie zum Beispiel<br />

Fenster, Türen, Tore und Sonnenschutz,<br />

aber auch Baustoffe und Gartengestaltung<br />

tätig ist. Wir verfügen außerdem über ein<br />

gut sortiertes Lager und einen Fuhrpark,<br />

der mit insgesamt acht neuesten Kran-<br />

LKWs ausgestattet ist und uns Lieferungen<br />

mit einer Kran-Reichweite von bis zu 25<br />

Metern ermöglicht.<br />

SANIERUNGSBONUS <strong>2024</strong><br />

Der Bund schreibt mit seinem Sanierungsbonus<br />

Förderungen in noch nie dagewesener<br />

Höhe für die Erneuerungen bei Alt-<br />

bauten aus. Für Sie bietet sich damit die<br />

Möglichkeit, kosteneffizient Ihren Wohnkomfort<br />

zu erhöhen und den Verbrauch<br />

der Heizkosten zu senken. Das heißt: Jetzt<br />

ist der richtige Zeitpunkt, um Ihre Fenster,<br />

Türen, Dächer und Wände zu erneuern!<br />

Bei Alois Mayr beraten wir Sie hinsichtlich<br />

der passenden Materialien und sind auch<br />

bei Umbau- und Montagearbeiten Ihr perfekter<br />

Partner.<br />

Kontakt<br />

Alois Mayr Bauwaren GmbH<br />

Innsbrucker Str. 110<br />

A-6300 Wörgl<br />

+43 5332 795-0<br />

info@alois-mayr.at<br />

www.alois-mayr.at<br />

28<br />

Unterlandlerin<br />

Werbung<br />

292


FOTOS: Böglerhof<br />

Die Moderne ,<br />

die es verdient<br />

Vom eigenen Naturschwimmteich über Penthousesuiten bis hin zur Bio-Lehmsauna. Bei<br />

der Erweiterung des Stammhauses setzte die Familie Duftner allen voran auf mehr Erlebnismöglichkeiten<br />

in ihrem Böglerhof – pure nature spa resort. Das Ergebnis - eine gelungene<br />

moderne Gratwanderung mit einem gekonnten, traditionellen Bogen in Richtung Ursprung.<br />

Es sind diese kleine Inszenierungen, die<br />

gekonnt den Blick einfangen. Die Lampen,<br />

die wie leuchtende Wolken unter<br />

der Decke zu schweben scheinen. Die<br />

blumenförmigen Ausnehmungen in der<br />

Holzwand. Die in stylischen Töpfen<br />

wachsenden Zimmertannen - grüne Eyecatcher.<br />

Ein grünes Highlight inmitten der<br />

von Naturtönen dominierten, neuen Bereiche<br />

des Böglerhofs – pure nature spa<br />

resort und gleichzeitig ein Konnex zur<br />

waldreichen Naturlandschaft, die sich vor<br />

den großen Panoramafenstern erstreckt.<br />

»Die Natur und Naturtöne geben bei uns<br />

die Richtung vor. Dies hat sich in den letzten<br />

Jahren bereits im Stammhaus bewährt<br />

und zieht sich auch in der Böglers Lodge<br />

und im pure nature spa gekonnt durch das<br />

Konzept«, erläutert Geschäftsführer Johannes<br />

Duftner. Ein Konzept, das aus der<br />

Feder von Diana Monnerjahn, Founder<br />

von Diana Consulting, stammt. Ein Jahr<br />

hindurch plante die Expertin gemeinsam<br />

mit der Hoteliersfamilie. Die Idee war es,<br />

den Böglerhof durch den Zubau nicht primär<br />

quantitativ sondern qualitativ weiterzubringen.<br />

»So entsprechen die insgesamt<br />

acht neu hinzugekommenen Suiten - vier<br />

davon sind luxuriöse Penthousesuiten - in<br />

etwa der Zimmerzahl, die wir in den letzten<br />

Jahren durch Renovierungen und Investitionen<br />

in die Qualität verloren haben.<br />

Mit dem aktuellen Neu- und Zubau sind<br />

wir damit kapazitiv nicht gewachsen, jedoch<br />

bietet unser Haus dem Gast nun um<br />

ein Vielfaches mehr Platz und Erholungsmöglichkeiten.«<br />

FEURIGE AUSZEIT<br />

Die acht Suiten bzw. Penthousesuiten sind<br />

dabei nur ein Bereich, der das traditions-<br />

GARTENARCHITEKTUR<br />

www.devine.at<br />

30 Werbung<br />

Werbung 31


»Unser Ziel war es, die<br />

Tradition unseres Hauses<br />

mit der Moderne der heutigen<br />

Zeit architektonisch<br />

verschmelzen zu lassen.«<br />

Johannes Duftner, Geschäftsführer Böglerhof<br />

Pure Nature Spa Resort, Alpbach<br />

reiche Fünf-Sterne-Haus in Alpbach seit<br />

dem Frühjahr <strong>2024</strong> ergänzt. Der idyllische<br />

Naturschwimmteich bildet den<br />

neuen Erholungs-Hotspot in der weitläufigen<br />

Gartenanlage. In einer leicht<br />

gebogenen Form schmiegt er sich an<br />

den beheizten Infinity-Panorama-Relax-<br />

Außenpool. Schwimmen mit grandioser<br />

Aussicht auf die Alpbachtaler Bergwelt.<br />

Eine Ruheoase mitten im Dorfzentrum.<br />

»Neben unserem Böglers Badesee und<br />

dem beheizten Außenpool gehören<br />

auch noch ein großzügiger Ruheraum,<br />

eine Event- sowie eine Bio-Lehmsauna,<br />

eine Infrarot.Stube, ein Dampfbad sowie<br />

ein Spa-Bistro zum neu entstandenen<br />

Wellnessareal. Auch hier finden sich<br />

überall kleine »Außzeitinseln«, die die<br />

Liebe zum Detail unverkennbar widerspiegeln.<br />

Von der tiefer gesetzten Chill-<br />

Area auf der Saunaterrasse, in dessen<br />

Mitte ein Feuertisch den Blick auf sich<br />

zieht, bis hin zur Lichtinszenierung in der<br />

Event-Sauna, die ein Gefühl der Leichtigkeit<br />

erzeugt - eine große Portion Moderne<br />

in einem Haus voller Traditionen.<br />

ELEMENTE AUS VORIGEN<br />

JAHRHUNDERTEN<br />

»Unser Ziel war es von Anfang an, dem<br />

neuen Haus die Moderne zu verleihen,<br />

die es verdient, aber bewusst mit traditionellen<br />

Aspekten den Bogen zum Stammhaus<br />

zu spannen. Dabei setzten wir zum<br />

einen auf traditionelle Materialien, zum<br />

anderen auf Elemente, die seit Jahrhunderten<br />

in unserem Stammhaus zu finden<br />

sind. So haben wir zum Beispiel die in<br />

Alpbach so traditionellen »Schratköpfe«<br />

als Motive in den Zimmern und im Spa<br />

Bereich wieder aufgenommen.« Die Herausforderung,<br />

dem wunderschönen Alpbacher<br />

Ortsbild zu entsprechen, begegnet<br />

die Hoteliersfamilie mit einer sanften<br />

Einbettung in den Hang. »Durch die Bauweise<br />

nach den traditionellen Alpbacher<br />

Richtlinien fügt sich unser Neubau zudem<br />

perfekt in das bestehende Ortsbild ein.«<br />

Regionalität als Wegweiser bei der Wahl<br />

der Bauunternehmen sowie der Wahl der<br />

Materialien. »Ein Fokus, der sich wie ein roter<br />

Faden durch den Neubau zieht«, wie es<br />

Johannes Duftner beschreibt. Heimische<br />

Hölzer. Regionale Pflanzen für den Garten.<br />

Naturstoffe für Zimmer und Ruhebereiche.<br />

Das in dritter Generation geführte<br />

Genießerhotel beweist mit dem Umbau<br />

auf einzigartige Weise, dass ein Haus, das<br />

zum Teil aus dem 15. Jahrhundert stammt,<br />

eine grandiose Basis für einen großen<br />

Schritt in die Zukunft bilden kann.<br />

Kontakt<br />

Der Böglerhof<br />

Alpbach 166, 6236 Alpbach<br />

+43 5336 5227<br />

info@boeglerhof.at<br />

www.boeglerhof.at<br />

SEIT 1893<br />

ERFAHRUNG ZÄHLT<br />

H A N S J Ö R G<br />

GESELLSCHAFT M.B.H. & Co. KG<br />

www.riedhart.at<br />

BAUMEISTER – ZIMMERMEISTER<br />

A-6236 ALPBACH 330, TIROL<br />

32 Werbung<br />

Werbung 33


Aus’n Leben<br />

Der nächste Mord<br />

in Kufstein<br />

Es begann mit einer Leiche im Foyer des katholischen Elitegymnasiums<br />

St. Sebastian vor sechs Jahren. Seither ist die Kufsteiner Autorin Maria<br />

Höfle mit ihrer Hauptfigur Dorothea Keusch Verbrechen auf der Spur. Drei<br />

Kufstein-Krimis sind bereits erschienen, ein vierter ist im Entstehen, denn es<br />

passierte ein weiterer Mord in der Festungsstadt.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Bettina Mayer<br />

Wenn Maria Höfle derzeit in einem Kufsteiner<br />

Lokal frühstückt, neben sich einen Block und<br />

einen Stift in der Hand, dann kann man sich<br />

sicher sein, dass in ihrem Kopf mörderische<br />

Gedanken kreisen. Die Recherche für ihren<br />

vierten Kufstein-Krimi ist im Gange, die ersten<br />

Seiten sind geschrieben. Einmal mehr ist die<br />

junge, etwas eigene Inspektorin Dorothea<br />

Keusch einem Verbrechen auf der Spur. »Ich<br />

liebe es und lege gleichzeitig sehr viel Wert<br />

darauf, genau zu recherchieren. Wenn ich im<br />

Lokal sitze, schreibe ich mit, was ich rieche,<br />

höre, schmecke. Dazu notiere ich, was es zu<br />

Essen gibt, wie die Öffnungszeiten sind. Jedes<br />

Detail muss für mich passen, an den Schauplätzen<br />

genauso wie bei den Alibis.« Längst<br />

ist ganz Kufstein für Maria Höfle ein Tatort.<br />

Wenn sie in ihrer Heimatstadt unterwegs ist,<br />

geht sie praktisch in ihren Krimis spazieren.<br />

»Ja, ich lebe inmitten meiner Schauplätze und<br />

denke schon ab und an: Da sind meine Protagonisten<br />

gesessen oder dort hat Kommissarin<br />

Dorothea Keusch etwas Entscheidendes entdeckt.<br />

Da gibt es zum Beispiel ein verlassenes<br />

Haus, das einmal von Bedeutung war, oder<br />

im dritten Buch spielten ein paar Szenen im<br />

Platzhirsch.« Ein Punkt, der auch die Kufsteinkenner<br />

unter ihren Lesern sehr freut. »Ich höre<br />

immer wieder, dass sie sich beim Lesen fühlten,<br />

als wären sie ein Teil der Story, da sie die<br />

einzelnen Locations natürlich genau kennen.«<br />

34 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 35


Garnelen<br />

Deluxe<br />

Dienstag<br />

KRIMI-FLOW<br />

Seit 2015 schreibt die Kufsteinerin Krimis.<br />

»Dein ist die Schuld«, ihr erstes Buch, erschien<br />

2018. »Dein ist die Macht« und »Dein ist die<br />

Vergeltung« folgten. Die Leidenschaft für das<br />

Schreiben ist ungebrochen, das merkt Maria<br />

auch jetzt, während Band vier entsteht. Nach<br />

wie vor stehen ihre Krimis neben ihrer Familie<br />

für sie an erster Stelle. Jede Minute wird dafür<br />

genutzt, selbst in den Freistunden taucht<br />

die hauptberufliche Lehrerin in ihre Krimiwelt<br />

ein. »Ich höre immer wieder die Frage nach<br />

der Faszination dahinter. Eine konkrete Antwort<br />

darauf habe ich nicht. Wobei, doch, das<br />

Schreiben ist meine Art der Meditation. Andere<br />

machen Yoga, ich texte und tauche so in<br />

eine andere Welt ein, vergesse den Alltag. Es<br />

ist dieser berühmte Flow-Zustand. Wenn das<br />

Gehirn eine Aufgabe gerade noch schafft,<br />

du jegliche Konzentration zur Bewältigung<br />

brauchst, landest du im Flow und dir geht<br />

es gut. Und eben diesen Zustand erreiche<br />

ich beim Schreiben.« Maria ist stolz auf ihre<br />

Werke und gleichzeitig sind sie für die Kufsteinerin<br />

immer noch nicht so richtig fassbar.<br />

»Es stecken so viele Stunden in den Büchern.<br />

Ich frage mich laufend, wie ich das geschafft<br />

habe. Vor allem jetzt, wo ich wieder mitten<br />

im Schreiben bin. Leider sind aber auch die<br />

Selbstzweifel gleich groß wie beim Erstlingswerk.<br />

Ich glaube, das hört nie auf«, lacht die<br />

Autorin.<br />

Die Welt der Krimis beschäftigt die Autorin<br />

dabei nicht nur in ihren eigenen Büchern.<br />

Sie liebt es genauso, Krimis zu lesen, wobei<br />

immer ein Stift parat liegt. »Passagen, die mir<br />

gut gefallen, unterstreiche ich, analysiere, was<br />

mich daran fesselt oder fasziniert. Das mache<br />

ich jetzt schon seit Jahren.« Auch denkt<br />

sie laufend über ihre Bücher nach, überlegt<br />

sich neue Hindernisse für ihre Inspektorin,<br />

neue Dinge, die für sie auf dem Spiel stehen.<br />

»Denn erst diese geben einem Krimi den richtigen<br />

Kick«, ist sie überzeugt. Dass ihre Hauptfigur<br />

in ihrem vierten Buch einmal mehr Dorothea<br />

ist, war für Maria übrigens von Anfang<br />

an klar. »Sie ist mir sympathisch. Ich mag ihre<br />

straighte Art, dass sie so geradeheraus ist, bei<br />

sich bleibt, obwohl sie Selbstzweifel hat und<br />

vor allem, dass sie weniger ein People Pleaser<br />

ist, als ich es manchmal bin«, schmunzelt Maria,<br />

um auch zu verraten, dass sie eine einstige<br />

Im Sommer<br />

dreht sich jeden Dienstag Abend<br />

alles um Garnelen.<br />

Safran Risotto mit Garnelen<br />

Quinoa mit Garnelen und Chilligemüse<br />

Kokos-Currysuppe mit Garnelen / Surf & Turf<br />

1 kg Garnelen gebraten in Knoblauch<br />

und Olivenöl für 2 bis 4 Personen<br />

und vieles mehr...<br />

Dorf 43 · 6352 Ellmau · Reservierung unter: 05358/44069<br />

guad@dasoachkatzl.at · www.dasoachkatzl.at<br />

36 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 37


FOTO: Eigenfotos<br />

»Mich fasziniert die<br />

Perfektion, die du beim<br />

Schreiben eines Krimis<br />

brauchst. Jedes noch<br />

so kleine Detail muss<br />

passen.«<br />

Von Mini zu Maxi<br />

Ein Snack im Vorbeigehen, ein kühles Getränk, ein heißer Kaffee – Josef Fössl bietet mit seinem<br />

Unternehmen Automatenprofi Fössl eine Vielzahl an Möglichkeiten. Wobei neben Firmen und Gastrobetrieben<br />

immer stärker auch die Hotellerie auf die beliebten Snackautomaten setzt. Denn immer<br />

öfter heißt es aus gutem Grund: Minibar, adé!<br />

Maria Höfle,<br />

Krimiautorin, Kufstein<br />

Studienkollegin zu der Figur inspirierte.<br />

»Dorothea ist eine Mischung aus meiner<br />

Erfindung und dem einen oder anderen<br />

Charakterzug dieser einstigen Kollegin,<br />

wobei sie witzigerweise gar nichts davon<br />

weiß.«<br />

Solange die Kufstein-Krimis Marias hohen<br />

Qualitätsanspruch an sich selbst erfüllen,<br />

will sie Dorothea auf jeden Fall<br />

treu bleiben und jede freie Stunde zum<br />

Schreiben nutzen. »Dank eines amerikanischen<br />

Podcasts weiß ich ja inzwischen,<br />

dass es noch andere Menschen gibt, die<br />

so viele Stunden ihrer Freizeit dem Texten<br />

widmen. Es ist doch befreiend, dass<br />

andere gleich verrückt ticken«, schmunzelt<br />

sie. Alle Kufstein-Krimifans wird das<br />

auf jeden Fall freuen, auch wenn es jetzt<br />

noch etwas warten heißt, bis Inspektorin<br />

Dorothea Keusch zum vierten Mal auf<br />

Mördersuche in Kufstein unterwegs ist.<br />

Ein leises Rattern, ein sanftes Brummen -<br />

dieser unverkennbare Duft von frischem<br />

Kaffee erfüllt die Luft. Eine Tasse Kaffee,<br />

kreiert mit einem der unzähligen Kaffeemaschinen<br />

des Automatenprofis Fössl.<br />

Längst ist das Unternehmen nicht mehr<br />

rein auf Kaffeeautomaten spezialisiert.<br />

1996 von Gabriele und Josef Fössl gegründet,<br />

erfolgte zwölf Jahre später aufgrund<br />

des hohen Wachstums der Neubau<br />

des Firmensitzes. Von Wörgl ging es nach<br />

Kirchbichl. »Seit ich das Unternehmen<br />

von meinen Eltern übernommen habe,<br />

hat sich viel verändert. So haben zum Beispiel<br />

gesellschaftliche Strömungen unser<br />

Angebot verändert bzw. erweitert. Vegane<br />

Produkte gehören heute genauso zum<br />

Standard wie biozertifizierte und regionale<br />

Snacks.« So reagiert der Automatenexperte<br />

auch aktuell auf eine Strömung<br />

in der Hotellerie: von Mini zu Maxi. Von<br />

der Minibar in jedem Zimmer zum Maxikombiautomaten<br />

am Gang. »Das Auffüllen<br />

und Reinigen der Minibars nimmt<br />

einiges an Zeit in Anspruch. Außerdem<br />

sind die Angebotsmöglichkeiten durch<br />

unsere großen Automaten weitaus vielfältiger.«<br />

Neben der Qualität hat bei Josef<br />

Fössl Service oberste Priorität. Er bietet<br />

quasi ein Rundum-Sorglospaket. »Unser<br />

Service beginnt bereits bei der Eruierung<br />

des Automaten, der am besten die individuellen<br />

Anforderungen erfüllt. Wir stellen<br />

die Anlage ein, warten sie und kommen,<br />

wenn einmal eine Störung auftreten sollte.«<br />

Josefs Grundsatz: Der Automat muss<br />

spätestens am folgenden Arbeitstag wieder<br />

voll funktionsfähig sein. Um diesem<br />

sehr hohem Serviceanspruch gerecht zu<br />

werden, beschränkt Josef Fössl sein Geschäftsfeld<br />

ganz bewusst auf Tirol, Salzburg<br />

und Vorarlberg.<br />

Kontakt<br />

Automatenprofi Fössl GmbH<br />

Lofererstrasse 19<br />

6322 Kirchbichl<br />

05332 76003 - 0<br />

seppi@automatenprofi.at<br />

www.automatenprofi.at<br />

38<br />

Unterlandlerin<br />

Werbung 56 39


FOTOS: Heigenhauser<br />

Holz Feuer Erde<br />

Wasser Metall<br />

Fünf Appartements, fünf Elemente - das Konzept hinter dem neu aufgestockten Dachgeschoss<br />

im Hotel Heigenhauser in Waidring. Ein Konzept, das die Sauna in ein Aquarium verwandelt,<br />

Fische im Schlafzimmer schwimmen und die Küche golden glänzen lässt.<br />

»Im Grunde kam alles bei einem<br />

Kaffee am Dach unseres Hotels ins<br />

Rollen. Keine Ahnung, was mich damals<br />

genau dazu bewog, mich mit<br />

meinem Kaffee aufs Dach zu setzen.<br />

Ich genoss die traumhafte Aussicht<br />

und begann, mit mir selbst über eine<br />

Idee zu philosophieren, die schon<br />

länger durch meinen Kopf geisterte.<br />

Wir hatten so viel Dachboden, eine<br />

verschwendete Fläche und gleichzeitig<br />

der schönste Platz unseres Hotels.<br />

Hier im dritten Stock ist die Aussicht<br />

einfach traumhaft. In dem Moment,<br />

als ich dort oben den Kaffee genoss,<br />

war das alles so offensichtlich, dass<br />

ich den Entschluss fällte, unser Hotel<br />

aufzustocken.« Diesen schicksalhaf-<br />

ten Kaffee im damals noch unausgebauten<br />

Dachgeschoss trank Andreas<br />

Heigenhauser im Sommer 2022, im<br />

Frühjahr 2023 stand der Plan für die<br />

Aufstockung, über den Sommer wurde<br />

das Innendesign bis hin zum kleinsten<br />

Detail fixiert, im September startete die<br />

Bauphase. In nur drei Monaten wurde<br />

das Dachgeschoss des Waidringer<br />

Hotels vollkommen neu gestaltet, das<br />

heißt genauer gesagt komplett abgerissen<br />

und in Holzbauweise neu errichtet.<br />

Das Ergebnis kann sich mehr als sehen<br />

lassen - Elements by Heigenhauser:<br />

fünf Appartements zwischen 60 und<br />

80 m², jedes mit einer eigenen Sauna<br />

ausgestattet und in einem vollkommen<br />

individuellen Stil.<br />

EIN WASSERTROPFEN ALS LAMPE<br />

Die Fische scheinen auf dem blaugrauen<br />

Hintergrund gemächlich ihre Bahnen<br />

zu ziehen. Große, kleine, runde,<br />

schmale zieren die Wand oberhalb des<br />

Betthaupts, das sich mit seinem sanften<br />

Blau harmonisch in die Szenerie einfügt.<br />

Auch die beiden Nachtkästchen<br />

W AIDRIN G<br />

Tel. 0664/ 341 74 76<br />

Mail: office@sgv.at<br />

www.sgv.at<br />

SPENGLEREI • DACHDECKEREI<br />

FLACHDACHISOLIERUNGEN<br />

GLASEREI • GANZGLASANLAGEN • DUSCHVERGLASUNGEN<br />

KÜCHENRÜCKWÄNDE • GLASBRUCHREPARATUREN<br />

A-6345 Kössen Tel. 05375 6262 siorpaes@aon.at<br />

40 Werbung<br />

Werbung 41


»Wir achteten bei der Umsetzung<br />

unseres Konzepts auch auf Details,<br />

stimmten sogar die Armaturen<br />

auf die Elemente ab.«<br />

Andreas Heigenhauser,<br />

Hotel Heigenhauser, Waidring<br />

nehmen den Farbton auf. Unverkennbar<br />

ist das Schlafzimmer des Wasser-Appartements<br />

im Elements by Heigenhauser. »Sobald<br />

klar war, dass insgesamt fünf Einheiten<br />

entstehen, kreiste diese Zahl über unseren<br />

Planungen und plötzlich tat sich der Konnex<br />

zu den fünf Elementen auf«, erklärt<br />

Andreas Heigenhauser. Holz, Feuer, Erde,<br />

Wasser, Metall. Jedes Element wurde zur<br />

Basis für die Inneneinrichtung eines der<br />

Appartements. Farben, Materialien, Strukturen.<br />

Von offensichtlich bis dezent ziehen<br />

sich die jeweiligen Elemente durch die Einheiten<br />

immer mit dem Blick auf die Details.<br />

So erinnert die Kugelform der Nachtleuchten,<br />

die von der Schlafzimmerdecke des<br />

Wasser-Appartements hängen, an einen<br />

Wassertropfen. Daneben erstrahlt die Küche<br />

in einem Türkisblau. Ein Blick ins Badezimmer<br />

und die Sauna: blaue Lichtakzente<br />

in der Dusche, ein blaues Waschbecken.<br />

Selbst die Sauna wird von dem Wasserton<br />

dominiert und ein Blick in den Spiegel setzt<br />

die Fische der gegenüberliegenden Wand<br />

doppelt in Szene. Ein Feeling, als würde<br />

man mitten im Meer stehen.<br />

Corporate Design Manual: Schranz Hotelausstattung GmbH | Logo Relaunch 2011 | Typographie und Farbwelt<br />

ERDE UNTER DEM GIEBEL<br />

Graues Altholz und warmes Gelb dominieren<br />

das Erd-Appartement. Gelbe Sessel<br />

im Wohnraum, gelbe Zahnputzbecher, ja<br />

sogar der Spiegel wird indirekt von einem<br />

warmen gelben Licht umrahmt. »Unser<br />

dem Erdelement nachempfundenes Appartement<br />

ist ein Highlight für sich. Hierin<br />

steckt am meisten Arbeit, am meisten<br />

Herzblut. Dazu erzeugen die vier Meter<br />

Raumhöhe, durch die Lage direkt unter<br />

dem Giebel, eine einzigartige Atmosphäre«,<br />

schwärmt Andreas Heigenhauser.<br />

Doch im Grunde besticht jede Einheit<br />

durch ihre Einzigartigkeit. So erstrahlt die<br />

Rückwand der in kühlem Schwarz gehaltenen<br />

Metallküche in warmem Gold, während<br />

im Schlafraum Kraniche auf silbernem<br />

Untergrund schreiten. »Das Element Feuer<br />

bringt in das entsprechende Appartement<br />

natürlich viel Rot. Von der roten Tapete bis<br />

hin zur Küche mit kupferfarbener Rückwand.<br />

Was soll ich sagen, heute genießen<br />

unsere Urlaubsgäste ihren Kaffee dort, wo<br />

im Sommer 2022 mit meiner besonderen<br />

Kaffeepause alles begann. Dies wahr wohl<br />

eine meiner wichtigsten Kaffeepausen.«<br />

Kontakt<br />

Hotel Heigenhauser<br />

Familie Heigenhauser<br />

Dorfstraße 4a<br />

6384 Waidring<br />

+43 5353 52<strong>12</strong><br />

info@heigenhauser.at<br />

www.heigenhauser.at<br />

Danke<br />

für die gute<br />

Zusammen arbeit!<br />

UNSER<br />

T I R O L E R B I E R<br />

42 Werbung<br />

Werbung 43<br />

zb_inserat_dank-zusammenarbeit_63x25_2017_1.0.indd 1 01.06.17 08:48


20 JAHRE<br />

ERFAHRUNG<br />

Hondgʼmacht<br />

25 Millionen Mitarbeiter<br />

Ein Tag ohne Honigbrot – für Klaus Farthofer undenkbar. Schon seine<br />

Eltern betrieben eine Hobbyimkerei. So wächst der Schwazer quasi mit den<br />

besonderen Insekten auf. Über die Jahre studierte er sie und ergründete ihre<br />

Besonderheiten. Faszination Bienen.<br />

zu erreichen.« Inzwischen fliegen die Bienen<br />

schon fleißig, die Sammelsaison hat begonnen.<br />

An die 350 Völker hat der Schwazer, die Jungvölker<br />

mitgerechnet. Zur Hauptsaison sind das<br />

25 Millionen Bienen. »Wenn man so will, bin<br />

ich einer der größten Arbeitgeber des Landes.<br />

Ich kann dir sagen, die Mitarbeitergespräche<br />

nehmen sehr viel Zeit in Anspruch«, schmunzelt<br />

Klaus, einer der wenigen hauptberuflichen<br />

Imker Tirols.<br />

BIENENPARADIES FRIEDHOF<br />

Wenn das T-Shirt-Wetter startet und Klaus<br />

Farthofer zum ersten Mal kurzärmlig zu<br />

seinen Bienenstöcken marschiert, geht<br />

sein Puls auch nach all den Jahren noch<br />

etwas nach oben. Dann ist es nämlich<br />

Zeit für den ersten Frühjahrsblick in seine<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Isabel Falbesoner<br />

Bienenstöcke. Eine erste Kontrolle des<br />

Stockinneren nach Monaten der Winterruhe<br />

- ein hart erwarteter Moment.<br />

»Natürlich könnte ich auch früher hineinschauen,<br />

aber ich will meine Bienen nicht<br />

stressen und öffne die Deckel erst bei 16<br />

Grad Außentemperatur. Immerhin herrschen<br />

im Inneren behagliche 35 Grad<br />

Nestwärme. Durch das Öffnen geht viel<br />

von der Wärme verloren und so müssen<br />

die Bienen jede Menge Energie investieren,<br />

um wieder die optimale Temperatur<br />

»Von der Imkerei zu leben, ist bei uns in Tirol<br />

längst nicht so einfach wie etwa in der Steiermark.<br />

Wir kommen in Tirol auf eine Ernte. Nur<br />

etwa alle vier, fünf Jahre ist eine zusätzliche<br />

Tracht bei einer starken Löwenzahnblüte möglich,<br />

sofern das Wetter mitspielt. Einmal waren<br />

zum Beispiel alle Felder ringsum gelb, so stark<br />

blühte der Löwenzahn. Nur für die Bienen<br />

SK Steuerberatungs GmbH<br />

Dorf 69, 6342 Niederndorf | Tel. +43 5373 43377<br />

44 Unterlandlerin<br />

office@sk-steuerberatung.eu | www.sbu-steuerberatung.at<br />

Unterlandlerin 45


Klaus´ Leidenschaft für die Bienen und die<br />

Imkerei ist unverkennbar und schwingt in<br />

jedem Satz mit. Eine Liebe, die ihm seine Eltern<br />

vorlebten. »Mein Vater hatte mit 18 seinen<br />

ersten Bienenstock. Einfach weil es ihn interessierte.<br />

Meine Mama war vorne mit dabei,<br />

übernahm unter der Woche die Betreuung.«<br />

Bis zu <strong>12</strong>0 Völker betreuten sie, bevor Klaus<br />

einstieg. »Sie standen vor der Entscheidung,<br />

entweder mache ich mit oder sie reduzieren.<br />

Und da entschloss ich mich, das Hobby meiner<br />

Eltern zu meinem Beruf zu machen.« Auf<br />

die Frage, was ihn so fasziniert, überlegt Klaus<br />

kurz. »Das ist nicht eine einzelne Sache. Es<br />

fängt schon mit der Intelligenz der Bienen an.<br />

Wird es zum Beispiel im Frühjahr noch einmal<br />

kalt und das Futter knapp, kalkulieren sie beinhart<br />

wie viel Energie bereits in die Aufzucht<br />

der Nachkommen geflossen ist. Frisch gelegte<br />

Eier, in die noch nicht viel investiert wurde,<br />

werden kurzerhand aufgefressen.« Und dann<br />

ist da natürlich die Kommunikation unter den<br />

Bienen, allen voran der Schwänzeltanz, mit<br />

dem sie auf den Standort von Nahrungsquelwar<br />

es zu kalt zum Ausfliegen.« Ganz anders<br />

sieht die Situation in der Steiermark aus, wie<br />

Klaus anführt. Fünf bis sechs Trachten, wie<br />

die Ernten auch genannt werden, sind dort<br />

normal. »Das Frühjahr ist wärmer, dazu haben<br />

sie große Landwirtschaftsflächen gegenüber<br />

unserer Fleckerlteppichlandschaft. Allein die<br />

großen Rapsfelder! Die Imker bringen ihre<br />

Stöcke mitten ins Feld und können nach der<br />

Blüte speziellen Rapshonig ernten.« Auch der<br />

Schwazer ist mit seinen Stöcken unterwegs.<br />

Nach dem Frühjahr in der Inntalfurche geht es<br />

immer dem gedeckten Tisch der Natur nach<br />

bis hinauf zu den Almrosen und Moosbeeren.<br />

Sein höchster Stand liegt auf stattlichen 1.800<br />

Metern. Aber auch im Inntal finden die Bienen<br />

die gesamte Sammelsaison hindurch Nahrung.<br />

»Was man kaum glaubt: Bienen sind in städtischen<br />

Regionen oftmals besser versorgt als<br />

am Land. Die Menschen achten nämlich darauf,<br />

dass in ihren kleinen Gärten immer etwas<br />

blüht. Eine derartige Vielfalt bietet die Natur<br />

nicht. Dort herrscht nach der Löwenzahnblüte<br />

schon einmal 14 Tage Flaute, bevor die<br />

nächsten Pflanzen ihre Blüten hervorbringen.«<br />

Mit der Erklärung steht Klaus auf und holt ein<br />

Glas Honig aus dem Küchenkasten. »Weiße<br />

Leiche« steht auf dem Etikett. »Ein ganz spezielles<br />

»Schlaraffenland« sind die Friedhöfe. Durch<br />

die Vielfalt an Blumen und Bäumen sind sie ein<br />

ausgezeichneter Lebensraum für die Insekten.<br />

Seit 2013 hat ein Imker sogar am Wiener Zentralfriedhof<br />

seine Stöcke stehen. Seine Honignamen<br />

sind sehr kreativ«, lacht Klaus und zeigt<br />

auf die »Weiße Leiche«.<br />

DIE WABE ALS TELEFON<br />

20 JAHRE<br />

ERFAHRUNG<br />

PICHER & SBU Steuerberatungs OG<br />

Hammerschmiedstraße 18, 6370 Kitzbühel | Tel. +43 5356 64750<br />

46 Unterlandlerin<br />

kanzlei@picher-sbu.at | www.sbu-steuerberatung.at<br />

Unterlandlerin 47


»Wenn man mir einen<br />

Gefallen tun will, bringt<br />

man mir von besonderen<br />

Orten einen Honig mit.«<br />

Klaus Farthofer,<br />

Schwaz<br />

wissen darüber Bescheid und agieren entsprechend.<br />

Der Aufbau des Stockinneren,<br />

die Gabe sich zu Orientieren, die Beachtung<br />

der Temperatur beim Ausflug und<br />

die gesundheitlichen Aspekte von Honig,<br />

Propolis & Co – allesamt Dinge, die Klaus<br />

begeistern. »Und ganz nebenbei liebe ich<br />

es, meinen eigenen Honig zu essen. Es<br />

gibt nichts Gesünderes und Besseres.«<br />

20 JAHRE<br />

ERFAHRUNG<br />

len hinweisen. »Das Interessante ist, tanzt<br />

eine Biene im Stock und bemerkt, dass<br />

ihr die anderen nicht zuschauen, stupst<br />

sie nahestehende Stockgenossinnen an,<br />

um deren Aufmerksamkeit zu erregen.<br />

Oder die Waben. Diese sind so gestaltet,<br />

dass sie frei schwingen und so über die<br />

Schwingungen auch als Kommunikationsmittel<br />

dienen.« Generell ist die Verständigung<br />

untereinander einzigartig, wie Klaus<br />

erklärt. Stirbt die Königin, dauert es keine<br />

eineinhalb Stunden und die zu Spitzenzeiten<br />

bis zu 60.000 Bienen des Stocks<br />

SBU Wirtschaftstreuhand & Steuerberatungs GmbH<br />

Wald 32/8 | 6306 Söll | Tel. +43 5333 20380<br />

office@sbu-steuerberatung.at | www.sbu-steuerberatung.at<br />

SÖLL | KITZBÜHEL<br />

48 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 49


nen jedoch nicht. Aber es gibt ja etwas,<br />

was sie noch viel, viel lieber essen«, verrät<br />

Christina Gögl mit einem Augenzwinkern.<br />

Hegrid, der Herr im Wallaby-Gehege<br />

gesellt sich zu seinen Mädels. Er kam<br />

erst vergangenen Herbst am Wimmerhof<br />

an, nachdem Christina und ihr Freund<br />

Max ihr erstes Wallaby-Männchen Frodo<br />

schweren Herzens weggeben mussten.<br />

»Ein notwendiger Schritt, um Inzucht zu<br />

vermeiden. Frodo lebt jetzt mit seinen<br />

drei Söhnen aus dem letzten Jahr auf<br />

einem wundervollen Hof im Burgenland.<br />

Schade ist es trotzdem um ihn. Frodo<br />

war so zutraulich und neben Freia unser<br />

erstes Wallaby.« Wobei von zutraulich<br />

anfangs nicht die geringste Rede sein<br />

konnte, wie Christina noch anfügt. Erst<br />

mit einer äußerst relaxten Aktion erwarb<br />

sich das Paar das Vertrauen ihrer ersten<br />

beiden Wallabys.<br />

PEUGEOT RIFTER<br />

ab 27.430,- (MwSt. ausweisbar)<br />

Jetzt auch wieder<br />

als Verbrenner<br />

bestellbar!<br />

Ausʼn Leben<br />

Vier Beutel mit Inhalt<br />

Tierreich war der Wimmerhof immer schon. Neben Kühen, Hühnern und Schafen leben hier<br />

aber auch einige Exoten. Vor vier Jahren zog mit Wallabys einmal mehr australisches Flair auf den<br />

Kramsacher Hof ein.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Günther Fankhauser<br />

Freia, die Älteste, Finja, Freias erste Tochter,<br />

Frieda, die Zutraulichste und Valli, die<br />

Vierte im Bunde, stehen dicht nebeneinander.<br />

Die Köpfe neugierig nach oben<br />

gestreckt und doch mit einem respektvollen<br />

Abstand zum Zaun. Auf einmal<br />

beginnt sich in Freias Beutel etwas zu<br />

bewegen. Sekunden später lugt der Kopf<br />

von Freias Nachwuchs hervor. Als hätten<br />

sie es vereinbart, kommt in dem Moment<br />

auch in die Beutel der anderen drei Mädels<br />

Bewegung. Bis die dunklen Knopfaugen<br />

von allen vier Wallaby-Babys herausschauen.<br />

Ein Stück Apfel lockt Frieda<br />

näher heran. Sie schnappt sich das Obst<br />

mit den Zähnen, um damit in den hinteren<br />

Teil des Geheges zu hüpfen. »Äpfel<br />

mögen sie alle, zu viel Obst bekommt ih-<br />

Autohaus Alpbachtal | Reither Anger 21 | 6235 Reith i. Alpbachtal<br />

Tel.: +43 5337 63708 | info@autohaus-alpbachtal.at<br />

www.autohaus-alpbachtal.at<br />

50 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 51


»Lange dauert es nicht mehr,<br />

dann gehen alle vier Babys<br />

auf Entdeckungstour und<br />

flitzen durchs Gehege.«<br />

Christina Gögl,<br />

Wimmerhof, Kramsach<br />

ZWEI STÜHLE<br />

Aus dem Gehege neben den Wallabys ist leises<br />

Gackern zu hören. Ein weißes Masthuhn<br />

stolziert vorbei. Etwas weiter hinten genießen<br />

vier Pferde die wenigen warmen Sonnenstrahlen,<br />

während es rund um den mobilen<br />

Hühnerstall so richtig rund geht. Drei dieser<br />

Ställe gehören insgesamt zum Wimmerhof.<br />

Kühe, zwei Zwergschafe, Enten, die drei Hofkatzen<br />

Manni, Crash sowie Eddi und bald<br />

ziehen auch noch Puten ein. Eine kunterbunte<br />

Tierwelt herrscht hier in Kramsach. Schon<br />

vor den Wallabys ging es exotisch zu, hielt<br />

der Bruder von Christina doch auch schon<br />

Emus. »Auf die Kleinkängurus kamen wir eher<br />

durch Zufall. Wir suchten Tiere, die zwar bei<br />

uns nicht heimisch sind, denen wir aber alles<br />

geben können, was sie brauchen. Deren<br />

Haltung sollte zu unseren Klimabedingungen<br />

passen, damit der Gehegebau nicht zu aufwendig<br />

wird.« Im Internet stoßen Christina<br />

und Max schließlich auf die Bennetkängurus.<br />

»Am Anfang sagten wir nur aus Spaß: Das ist<br />

es. Doch je mehr wir darüber recherchierten,<br />

umso konkreter wurde die Idee. Vor allem,<br />

da wir mit dem ursprünglichen Emu-Gehege<br />

alles erfüllen, was die Tiere brauchen.«<br />

Das war vor inzwischen vier Jahren. Frodo<br />

52 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 53


stößt aus Niederösterreich auf den Wimmerhof<br />

und Freia, die zu der Zeit schon mit Finja<br />

schwanger ist, finden sie in Deutschland.<br />

»Oh, die zwei waren scheu. Wenn sie uns nur<br />

hörten, sprangen sie schon ans andere Ende<br />

ihres 500 m² großen Geheges.« Christina und<br />

Max setzen auf Geduld und sich selbst ins Gehege.<br />

»Wir stellten uns zwei Stühle hinein und<br />

verbrachten fast täglich unsere Kaffeepause<br />

bei Frodo und Freia. Die zwei sollten sehen,<br />

dass wir ihnen nichts tun und sich an unsere<br />

Anwesenheit gewöhnen.« Der Plan geht auf.<br />

Wir suchen Profis und Nachwuchskräfte -<br />

werde jetzt Teammitglied!<br />

DIE SACHE MIT DEM FLEISCH<br />

Frieda kommt wieder um die Ecke. Der Apfel<br />

ist verspeist. Suchend schaut sie sich um, hält<br />

nach Nachschub Ausschau. Ihr Nachwuchs<br />

späht die gesamte Zeit aus dem Beutel. »Lange<br />

ist das noch nicht so. Erst seit etwa zwei,<br />

drei Wochen. Zuvor haben wir nur an dem<br />

Rumoren in den Beutel erkannt, dass Frodo<br />

Mehr Infos zu den offenen Stellen<br />

Scan me!<br />

54 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 55


FOTO: Christina Gwercher, Eigenfoto<br />

Metallene Deko<br />

Die ersten Stahlaccessoires entstanden aus Spaß an der puren Freude an dem Material.<br />

Doch dann kamen die Boxen, die Adler und 2019 erhielt die kleine, feine Nischenproduktion<br />

des Laser-Schnitt-Centers für Accessoires den Namen Kundler Metaller Outlet. Vom<br />

Marktstandl der Tochter Christina zum geliebten Firmenzweig Heidi Gwerchers.<br />

uns mit vier Babys noch ein Abschiedsgeschenk<br />

beschert hat«, lacht Christina,<br />

wobei sie die fünf Wallabys nicht aus den<br />

Augen lassen. »Sie hoffen auf ein paar<br />

Nüsse, ihre absolute Lieblingsspeise«, erklärt<br />

die Kramsacherin. »Ich hätte mir nie<br />

gedacht, dass ich so einen Bezug zu ihnen<br />

aufbaue. Eher war ich der Meinung,<br />

das wird das Hobby von meinem Freund.<br />

Wobei ganz ursprünglich bestand durchaus<br />

die Überlegung, ihr Fleisch zu verwerten.<br />

Als allerdings das erste Mal<br />

Freias damaliges Baby Finja aus dem<br />

Beutel auftauchte, war die Idee augenblicklich<br />

Geschichte. Sie sind einfach zu<br />

süß. Die Nachfrage nach Wallaby-Fleisch<br />

wäre aber durchaus gegeben. Neben der<br />

ungläubigen Frage, ob wir wirklich kleine<br />

Kängurus halten, erkundigt sich auch immer<br />

wieder jemand, ob man denn deren<br />

Fleisch bei uns kaufen kann.« Die Wallabys<br />

schnappen sich die Känguru-Pellets,<br />

die ihnen Christina entgegenstreckt.<br />

Das sind zwar nicht die erhofften Nüsse,<br />

aber Freia, Finja, Frieda, Valli und Hegrid<br />

scheinen trotzdem zufrieden und beginnen,<br />

genüsslich daran zu knabbern.<br />

»Wenn ich durch die Türe gehe, die<br />

Schlossergeräusche höre und den Metallgeruch<br />

in der Werkstatt wahrnehme,<br />

das tut meiner Seele gut, das war immer<br />

schon mein Leben.« Seit Jänner '24 ist<br />

CEO Johannes Gwercher, Heidi Gwerchers<br />

Sohn, Hauptgesellschafter des Laser-Schnitt-Centers.<br />

Die Liebe der Kundlerin<br />

zur »Metallwelt«, in der sie knapp 34<br />

Jahre »zu Hause war«, ist aber ungebrochen<br />

und lebt im Kundler Metaller Outlet<br />

engagiert weiter. »Es fing mit meiner Tochter<br />

Christina und ihren Bastelarbeiten an,<br />

die sie bei Künstlermärkten verkaufte.<br />

Als sie für ihr Studium ins Ausland ging,<br />

übernahm ich den Biertischverkauf und<br />

gleichzeitig zogen neben den Basteleien<br />

Stahlaccessoires ein, die ich von unseren<br />

Metallprofis im Laser-Schnitt-Center fertigen<br />

ließ. Bis dorthin war das Unternehmen<br />

ausschließlich auf Blechbearbeitung<br />

von Großelementen für Industrie und<br />

Private spezialisiert«, erzählt Heidi Gwercher.<br />

Einen ersten Boom lösen ihre selbstkreierten<br />

Bobodualboxen aus. Boxen mit<br />

einem einfachen Stecksystem, die als<br />

Geschenksbehälter zum Einsatz kommen<br />

und danach etwa als Blumenbox weiterverwendet<br />

werden können. »Das war der<br />

Verkaufsrenner, bis alle ringsum einen<br />

solchen Behälter hatten«, lacht die Kundlerin.<br />

Kurz darauf folgten die metallenen<br />

Adler, deren Höhenflug seit langem ungebremst<br />

ist. In verschiedensten Größen,<br />

zu verschiedensten Einsatzmöglichkeiten<br />

werden die Majestäten der Lüfte produziert,<br />

wobei individuelle Wünsche durch<br />

die Metallprofis perfekt umgesetzt werden.<br />

Dazu kamen mit den Jahren viele<br />

weitere Dekoobjekte, die Heidi Gwercher<br />

nach telefonischer Anmeldung direkt in<br />

Kundl, online über Shpock, Facebook,<br />

Instagram, über 's Fachl beim Dez in Innsbruck<br />

und München sowie über verschiedene<br />

Geschenksboutiquen verkauft.<br />

Kontakt<br />

Laser-Schnitt-Center GmbH<br />

Schmelzerweg 11, 6250 Kundl<br />

+43 699 111 04 444<br />

heidi.gwercher@laserschnittcenter.at<br />

www.laserschnittcenter.at<br />

56<br />

Unterlandlerin<br />

Werbung 57 2


Ebenerdig entstanden dazu bequem<br />

nutzbare Abstellplätze für die Mieter«, erklärt<br />

Stefan Widmann. Die Wahl des Baumaterials<br />

fällt auf Beton, genauer gesagt<br />

Betonfertigteile, um eine rasche und unkomplizierte<br />

Errichtung des Gebäudes zu<br />

gewährleisten. So ergibt sich eine Bauzeit<br />

von nur vier Monaten. Mit Oktober 2023<br />

kann bereits der erste Mieter einziehen,<br />

Wieland Interior. Neben einem Treppenaufgang<br />

erreicht man die Geschäftsräume<br />

über die von weitem sichtbare, breite<br />

Rampe - die Antwort auf notwendige<br />

An- bzw. Ablieferungen von Möbeln des<br />

Einrichtungsspezialisten, der jede Menge<br />

Wohnstil ins Innere bringt.<br />

HOTELTRENDS IN DER BETONHÜLLE<br />

Schon der Treppenaufgang überrascht,<br />

setzt einen klaren Style-Kontrapunkt<br />

zur geradlinigen Betonhülle: schwarzes<br />

Geländer, weiße Wände, ein Bild aus<br />

Holzscheiben, eine edle Couch in warmem<br />

Sand - ein kleiner Vorgeschmack<br />

auf das, was Besucher im ersten Stock<br />

des neuen Gewerbegebäudes in Kramsach<br />

erwartet. »Die große Herausforderung<br />

war für uns die optimale Aufteilung<br />

der 1.100 m², die uns im ersten<br />

Stock zur Verfügung stehen. Abgesehen<br />

von zwei tragenden Wänden hatten<br />

wir freie Hand. Unsere Fixpunkte<br />

»Wir wollten die Fläche sinnvoll nutzen.<br />

Gewerbeflächen zum Vermieten sind<br />

eine klare Investition in die Zukunft.«<br />

Stefan und Christoph Widmann,<br />

Transporte Widmann, Kramsach<br />

Ein Würfel für die Zukunft<br />

In nur vier Monaten verwandelten die Geschäftsführer des Transportunternehmens Widman<br />

die Gewerbefläche neben ihrem Firmengebäude in einen neuen Gewerbestandort. Platz für<br />

den Fuhrpark im EG, auf die Mieter abgestimmte Flächen in den oberen beiden Etagen. Außen<br />

Beton, innen Designüberraschungen für Hoteliers von Wieland Interior.<br />

»Mein Bruder Christoph und ich wollten<br />

die unverbaute Fläche unmittelbar vor<br />

unserem Firmengebäude schon längere<br />

Zeit sinnvoll nutzen, nur was genau damit<br />

geschehen sollte, stand in der Schwebe.<br />

Auf jeden Fall sollte es ein Projekt für die<br />

Zukunft sein«, erzählt Stefan Widmann,<br />

Geschäftsführer des Kramsacher Unternehmens<br />

Transporte Widmann. So lange<br />

die Nachdenkphase im Vorfeld dauerte,<br />

so schnell erfolgte die Umsetzung, nachdem<br />

der Entschluss für den Bau eines<br />

Gewerbegebäudes gefallen war. Anfang<br />

2023 starteten die Planungen für einen<br />

dreistöckigen Bau, wobei die Vorgaben<br />

an den Planer ganz klar waren: eine geradlinige<br />

Form gepaart mit einer optimalen<br />

Ausnutzung der Fläche. »Auch das<br />

Nutzungskonzept ist klar strukturiert.<br />

Die beiden oberen Stockwerke bilden<br />

Gewerbeflächen, die wir vermieten.<br />

Zobl Logo + www v1_VK 26.01.16 09:41 Seite 1<br />

Planung · Wohnkonzepte · Küchen · Gastronomie · Türen<br />

6235 Reith im Alpbachtal · www.eberharter-pirhofer.at<br />

elektro<br />

ZOBL<br />

6230 Brixlegg | www.elektro-zobl.at<br />

Tischlereie Eberharter Pirhofer Inserat 93x65mm.indd 1 13.09.21 17:30<br />

58 Werbung<br />

Werbung 59


waren die Position der Rampe sowie die<br />

Lage der Fenster«, wie Bianca Wieland<br />

von Interior Wieland anführt. So verfügen<br />

zwei Gebäudeseiten über eine<br />

langgezogene Fensterfront und führt<br />

die Rampe parallel zur vorbeiführenden<br />

Straße in den ersten Stock.<br />

ES WERDE LICHT<br />

Die Lagerfläche wurde unmittelbar im<br />

Bereich der Rampe untergebracht.<br />

Dadurch ist ein trockenes Ein- und Ausladen<br />

sichergestellt. Daran anschließend<br />

befindet sich die Werkstätte, in<br />

der maßgefertigte Möbel entstehen.<br />

»Der Schauraum ist an einer Seite von<br />

der großzügigen Fensterfront geprägt,<br />

die für Helligkeit sorgt. Im hinteren Bereich<br />

dienen stylische Lampen als Lichtquelle,<br />

welche die Aufmerksamkeit der<br />

Besucher auf sich ziehen und unsere<br />

Hotelausstattung in den Fokus rückt«<br />

erläutert Bianca Wieland. So setzen etwa<br />

Kugellampen helle Akzente im ganz in<br />

edlem braun gehaltenen Schlafzimmer<br />

samt stilvoller Holzvertäfelung. Akustikdecken,<br />

Teppichböden und viel Stoff,<br />

unter anderem in Form von Vorhängen,<br />

sorgen trotz der Größe und Offenheit<br />

für einen angenehmen Raumklang und<br />

bilden gleichzeitig ein Spiegelbild der<br />

Möglichkeiten des Raumausstatters.<br />

Sitzbänke für Restaurants, Barausstattung,<br />

Restaurantinterieur, Betten, Couchen<br />

- ein roter Einrichtungsfaden für<br />

Hotellerie und Gastronomie zieht sich<br />

als Konzept durch den Schauraum.<br />

ENERGIE IN PLANUNG<br />

Ein Atrium bildet das Zentrum des<br />

obersten Stocks, der 600 m² Bürofläche<br />

bietet. Eine zusätzliche Tageslichtquelle<br />

neben den beiden großzügigen<br />

Fensterfronten. »Derzeit<br />

gestalten wir diese Flächen für den<br />

Mieter nach seinen Wünschen und<br />

Anforderungen«, so Stefan Widmann.<br />

Für die nahe Zukunft ist zudem die Ins<br />

tallation einer Photovoltaikanlage als<br />

umweltfreundliche Energiequelle passend<br />

zur Luft-Wärme-Pumpe geplant.<br />

Auch bestehen Überlegungen rund<br />

um die Errichtung einer E-Tankstelle,<br />

wie Stefan Widmann anführt. »Dies vor<br />

allem, da wir mit Ende <strong>2024</strong> unseren<br />

ersten E-LKW im Fuhrpark aufnehmen.«<br />

Amerling 116 · A-6233 Kramsach<br />

Tel: 05337 62653 · info@widmanntransporte.at<br />

Kontakt<br />

Transporte Widmann GmbH<br />

Amerling 116<br />

A-6233 Kramsach<br />

+43 5337 62653<br />

info@widmanntransporte.at<br />

www.widmanntransporte.at<br />

Marl< Schrett<br />

.,_ ____ Ihr Dach aus einer Hand ----<br />

Spenglerei • Dachdeckerei • Holzbau<br />

Bauwerksabdichtungen • Fassaden<br />

www.schrettl-dach.at<br />

BAUMANN<br />

MALEREI • WERBETECHNIK • TEXTIL<br />

Kinoweg 5 6263 Fügen +43 5288 63224<br />

www.baumann-tirol.com<br />

60 Werbung<br />

Werbung 61


Insa Landl<br />

Manuel ,<br />

bitte melden !<br />

Seit vier Jahren sind der Kössener Lukas Harrasser und der Auracher Thomas<br />

Draxl Arbeitskollegen und bei Firmenevents für den Spaßfaktor zuständig.<br />

Ein Tischfußballspiel und ein am Boden liegender Lehrling brachten nun den<br />

Stein so richtig ins Rollen. Die Geburtsstunde von Hadadaxl.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Günther Fankhauser<br />

Wenn Manuel Feller das Salz auf der Piste mit seiner<br />

gestrigen Zwiebelsuppe vergleicht und überlegt,<br />

bei den »Hufeisenschmeißern« anzufangen<br />

oder der Gartenbauverein von Kranjska Gora das<br />

Skirennwochenende absagt, damit die Piste wegen<br />

Fellers Schwüngen nicht zum Kartoffelacker<br />

wird, dann treiben mit Sicherheit wieder Lukas<br />

Harasser und Thomas Draxl oder kurz gesagt die<br />

zwei von Hadadaxl ihr Unwesen. Mit Sprüchen<br />

wie »Die Kitzbichler ham da an senkrechten Eislaufplatz<br />

herzaubert. De Glatzn hat gspiagelt,<br />

dass sich die Schlauchbootlippen herunten die<br />

Frisur ham richten kenna«, die sie Skirennfahrer<br />

Manuel Feller & Co bei ihren Synchronvideos<br />

unterjubeln, sorgen die beiden auf ihren Kanälen<br />

bei Tik Tok sowie Instagram für jede Menge<br />

Lacher und ergattern laufend mehr Follower. Ihr<br />

Highlight: Das erste Manuel Feller Interview steht<br />

knapp vor dem 260.000sten Aufruf und das gerade<br />

einmal drei Monate nach der Gründung von<br />

Hadadaxl. »Das ging plötzlich durch die Decke.<br />

Wir waren schon bei über 50.000 Aufrufen hin<br />

und weg, konnten es kaum glauben« schmunzeln<br />

die zwei, um auch gleich zu betonen, dass das<br />

Ganze so gar nicht geplant war und eigentlich<br />

nur an Magdalena liegt.<br />

62 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 63


DIE SACHE MIT DEM TISCHFUSSBALLTISCH<br />

»Jo, vergelt's Gott Magdalena dafür«, kommt es sofort<br />

im Feller-Tonfall von Lukas. Er ist für die Feller-Stimme<br />

genauso verantwortlich wie für das Norwegisch-<br />

Deutsch von Henrik Kristoffersen. »Naja, sagen wir<br />

so: Lukas ist der Head of Dialekt, ich bin der Head of<br />

Schmähs. Ich schreib dem Lukas immer meine Gag-<br />

Vorschläge, wobei, übernehmen tut er die nie, fällt<br />

mir gerade auf.« Ein Augenzwinkern über den Tisch.<br />

Ein breites Grinsen. »Aber zurück zu Magdalena, die<br />

hat den Stein ins Rollen gebracht, als sie am Boden<br />

lag - unterm Tischfußballtisch. Wir haben sie aber<br />

nicht mit dem Ball getroffen. Ehrlich! Das waren nur<br />

unsere Schmähs während dem Tischfußballspielen in<br />

der Pause, die sie so umhauten«, erklärt Thomas im<br />

Slang von Rainer Pariasek. Magdalena, die als Lehrling<br />

im gleichen Unternehmen wie die beiden Neo-<br />

Instagram-Kabarettisten arbeitet, war immer schon<br />

ein großer Fan von den beiden.<br />

LEHRLING GESUCHT<br />

BEWIRB DICH JETZT UND STARTE<br />

DEINE KARRIERE ALS FLIESENLEGER!<br />

64 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 65


»Der Name Hadadaxl<br />

entstand aus unseren<br />

Nachnamen und da Hadadaxl<br />

ein alter Dialektbegriff für<br />

Eidechse ist, stand unser<br />

Logo auch gleich fest.«<br />

Lukas Harrasser und Thomas Draxl,<br />

Hadadaxl<br />

»Sie meinte schon vor vier, fünf Monaten,<br />

dass wir Geld verdienen könnten, wenn wir<br />

das, was wir in der Mittagspause so von uns<br />

geben, aufzeichnen. Also noch sind wir davon<br />

ja weit entfernt. Bis jetzt können wir unsere<br />

Follower ja noch fast mit den Händen abzählen.<br />

Aber als Magdalena dann in der einen<br />

Mittagspause vor lauter Lachen unter dem<br />

Tisch lag, machte es bei uns doch klick. Also<br />

nicht sofort, die Leitung war schon etwas länger«,<br />

erklärt Thomas. Lukas ist es, der ein paar<br />

Stunden später bei Thomas anrief und meinte,<br />

dass das vielleicht wirklich keine schlechte<br />

Idee sei. Thomas' Freundin, machte schließlich<br />

Nägel mit Köpfen. Die Social Media Managerin<br />

kreierte kurzerhand ein Logo samt<br />

Jingle. »Boah, ich bin ganz schön nervös geworden,<br />

als meine Freundin so loslegte.«<br />

ELFRIEDE UND DER KAKAO<br />

Da Lukas nur Teilzeit arbeitet, wegen seinem<br />

Studium viel in Innsbruck ist, kommen sie auf<br />

die Idee, Videos neu zu synchronisieren und<br />

starten damit auf Tiktok. »Die Synchronstimmen<br />

können wir ja unabhängig voneinander<br />

aufnehmen. Einer von uns sitzt als erster vor<br />

dem tonlosen Video und achtet auf die Gesten.<br />

Irgendein Blödsinn fällt uns dazu immer<br />

ein«, erklärt Thomas. Ein ORF-Video über<br />

Neujahrsvorsätze bildet den Startschuss. Als<br />

Dominik Raschner auf den dritten Platz fährt,<br />

produzieren sie ihre erste Skifahrerinterview-<br />

Parodie. »Aber das Video verwarfen wir wieder,<br />

das gab es ja im Grunde früher schon«,<br />

erzählt Lukas.<br />

KRAFTPAKET<br />

Unsere Tiroler Landjäger. Für zwischendurch<br />

und unterwegs. In jedem Gelände<br />

unschlagbar gut.<br />

www.pfluger.at<br />

Erhältlich in Ihrer Spar-Filiale im Unterland.<br />

66 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 67


FOTO: Christoph und Larissa Gurtner<br />

Als Manuel Feller-Fans kommen die zwei<br />

aber letztlich nicht um ein Interview mit<br />

ihm herum, synchronisieren es und landen<br />

ihren absoluten Volltreffer. »Plötzlich explodierten<br />

die Aufrufe. Innerhalb kürzester<br />

Zeit überholten wir mit unserem gerade<br />

neu eröffneten Instagram-Account unseren<br />

Tiktokkanal. Vor allem, seit die Sache<br />

mit Elfriede passierte.« Die beiden grinsen<br />

sich spitzbübisch an. »Also die Elfriede, das<br />

ist eigentlich eine angesagte australische<br />

Influencerin, die Schminktutorials postet.<br />

Wir haben daraus unsere Elfriede gemacht<br />

und parodieren ihre Videos etwas. Vermutlich<br />

hat ein paar Fangirls nicht gefallen, dass<br />

wir ihr Idol durch den Kakao ziehen. Unser<br />

erstes Elfriede-Video mit richtig vielen Aufrufen<br />

wurde nämlich auf Tiktok gesperrt.<br />

Uiuiuiui. Auf Instagram gibt es das ganze<br />

selbstverständlich noch«, erklärt Lukas mit<br />

einem Augenzwinkern. Die Hadadaxl-Fangemeinde<br />

ist sich indessen einig: Feller und<br />

Elfriede sind die erklärten Favoriten.<br />

WO BLEIBT FELLER?<br />

Zum Abschluss haben die Hadadaxl und<br />

großen Feller-Fans dann noch eine klare<br />

Message an ihren Star. »Manuel, also du,<br />

der echte Manuel Feller, wenn du das hier<br />

liest, melde dich! Wir warten darauf, weil<br />

jetzt solltest du ja Zeit haben, weil die Skisaison<br />

vorbei und deine Glaskugel wieder<br />

aufgetaucht ist. Wir warten auf dich, weil<br />

du ja bekannt für deinen Humor bist. Linus<br />

Strasser hat das Video über sich gelikt. Babsi<br />

Schett folgt uns auch schon, nachdem<br />

wir sie synchronisierten. Mit dir wär jetzt<br />

ein Treffen cool, nachdem du nur ein paar<br />

Dörfer weiter aufgewachsen bist.«<br />

Südsteirische Weinstraße - die<br />

Toskana Österreichs<br />

Schönes Wetter, Wein, eine traumhafte Aussicht, dazu noch gutes Essen und einfach mal die Seele<br />

baumeln lassen – das ist doch für die Meisten die Definition vom perfekten Urlaub. Wer das dann<br />

noch ohne die weite Anreise oder eine Sprachbarriere erleben möchte, ist in der Südsteirischen<br />

Weinstraße genau richtig!<br />

Hier ist für alle was dabei. Die romantische<br />

Hügelllandschaft in Verbindung mit<br />

dem südlichen Klima lässt automatisch<br />

Urlaubsgefühle hochkommen. Kulinarik<br />

auf höchstem Niveau und auch freizeittechnisch<br />

ist einiges geboten – was will<br />

man mehr? Durch die weitreichenden<br />

Weinbaugebiete radeln, die zahlreichen<br />

Wälder erkunden oder auch mal in Graz<br />

shoppen und den mittelalterlichen Altstadtkern<br />

bewundern – hier wird einem<br />

bestimmt nicht langweilig.<br />

Unser Tipp: Um das Erlebnis abzurunden,<br />

empfehlen wir eine echte steirische<br />

»Brettljause« und zum gemütlichen Ausklang<br />

des Abends eine kleine Reise durch<br />

die Karte des Sommeliers in Form einer<br />

Weinverkostung.<br />

Also, Koffer packen und Toskana gegen<br />

Steiermark tauschen, denn zu Hause ist<br />

es doch bekanntlich am schönsten!<br />

LIEBLINGSPLATZL<br />

Wer dann auch noch verstärkt das heimische<br />

Gefühl genießen möchte, ist in<br />

unserem »Lieblingsplatztl« bestens aufgehoben.<br />

Den Sommer mit der Familie<br />

verbringen, in der Outdoor-Küche Pizza<br />

backen oder einfach mal am Pool liegen<br />

und die Sonne genießen. Unser Ziel war<br />

es, einen Wohlfühlort zu erschaffen und<br />

ihn mit euch zu teilen. Das Häuschen ist<br />

für 6+2 Gäste konzipiert, somit können<br />

auch Omi und Opi mit.<br />

Kontakt<br />

Lieblingsplatzl<br />

Ratsch 89<br />

8461 Ratsch an der Weinstraße<br />

+43 676 9232909<br />

info@lieblingsplatzl-ratsch.at<br />

www.lieblingsplatzl-ratsch.at<br />

68<br />

Unterlandlerin<br />

Werbung 69 56


FOTO: archivisu<br />

Facettenreich Wohnen<br />

in Kirchbichl<br />

In der Tiroler Straße in Kirchbichl entfaltet sich mit dem »Dorf Domizil«<br />

eine Oase des modernen Wohnens.<br />

Eingebettet in die imposante Berglandschaft<br />

des Tiroler Unterinntals entsteht<br />

mit dem »Dorf Domizil Kirchbichl«<br />

ein zeitgemäßer, komfortabler<br />

Lebensraum, der alle Generationen<br />

miteinander vereint. Eine harmonische<br />

Symbiose aus moderner Architektur,<br />

hochwertiger Ausstattung und durchdachten<br />

Wohnkonzepten macht diese<br />

Anlage aus dem Hause Unterberger<br />

Immobilien zum perfekten Zuhause für<br />

Paare, Familien und Anleger gleichermaßen.<br />

LEBENS- UND GESCHÄFTSRÄUME IN<br />

ALLEN GRÖSSEN<br />

Bis Ende 2025 entstehen im »Haus<br />

A« insgesamt <strong>12</strong> hochmoderne Eigentumswohnungen.<br />

Die künftigen<br />

Bewohner:innen erwartet ein vielfältiger<br />

Wohnungsmix von 2- bis 4-Zimmer-<br />

Wohnungen (45–144 m²). Im »Haus B«<br />

werden 14 Mietwohnungen mit 1 bis<br />

4 Zimmern (27–100 m²) zur Verfügung<br />

stehen. Eines der Highlights sind die<br />

Penthouse-Wohnungen, die mit einem<br />

beeindruckenden Bergblick aufwarten.<br />

Für Unternehmer:innen stehen im<br />

»Haus A« zwei und im »Haus B« drei<br />

erstklassige Geschäfts- und Gewerbeflächen<br />

(58–233 m²) zur Auswahl.<br />

Darüber hinaus bietet die belebte<br />

Ortschaft Kirchbichl mit ihren 5.500<br />

Einwohner:innen das ganze Jahr über<br />

abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten,<br />

was das Herz von Natur-,<br />

Sport- und Kulturliebhabern höher<br />

schlagen lässt. Auch die ausgezeichnete<br />

Infrastruktur und Anbindung an den<br />

öffentlichen Verkehr sorgen dafür, dass<br />

in puncto Lebensqualität keine Wünsche<br />

offenbleiben.<br />

GELEBTE NACHHALTIGKEIT<br />

Neben der Vielfalt an Wohnungstypen<br />

und der traumhaften Lage besticht das<br />

»Dorf Domizil« auch durch seine gelebte<br />

Nachhaltigkeit. Die Wohnanlage<br />

ist ökologisch durchdacht und nutzt innovative<br />

Technologien, die mit hoher<br />

Energieeffizienz punkten und schonend<br />

zu unserer wertvollen Umwelt sind.<br />

VERKAUF GESTARTET<br />

Sie möchten sich Ihren Wohntraum erfüllen?<br />

Das Team von Unterberger Immobilien<br />

lässt Ihnen gerne alle Informationen<br />

und Unterlagen zukommen und<br />

steht für weitere Fragen jederzeit zur<br />

Verfügung.<br />

Kontakt<br />

Unterberger Immobilien GmbH<br />

Mag. (FH) Barbara Trapl<br />

Salurner Straße 38, 6330 Kufstein<br />

+ 43 (0)5372 64500 – 922<br />

barbara.trapl@unterberger-immobilien.cc<br />

www.unterberger-immobilien.cc<br />

70 Werbung<br />

Werbung 71


Ausʼn Leben<br />

Im Schuhkarton geboren<br />

Ihre Liebe gehört Schuhen, ihre große Leidenschaft sind Bücher. Beide – Schuhe und<br />

Bücher - begleiten die St. Johannerin Isabel Golser von klein auf. Ein Leben zwischen<br />

Sneakers & Homers Odysee, ein Lebensweg, der mit einem missglückten Guatemala-Traum<br />

begann und letztlich vom Heimatgefühl geleitet wurde.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Bettina Mayr<br />

»Durch meine Adern fließen vermutlich<br />

Sneakers und High Heels. Ich bin quasi<br />

im Schuhkarton geboren worden«, lacht<br />

Isabel Golser. Kein Wunder, immerhin<br />

gründete Isabels Ururgroßvater einst das<br />

Schuhgeschäft mitten in St. Johann, das<br />

sie in fünfter Generation führt. »Dabei<br />

hatte ich das in keinster Weise geplant.<br />

Ich kann mich nicht erinnern, als Kind<br />

oder auch später als Jugendliche jemals<br />

daran gedacht zu haben, das Geschäft zu<br />

übernehmen. Ich wollte nach der Matura<br />

eigentlich nach Guatemala.« Eine Auffangstation<br />

für Tiere war ihr Ziel. Gemeinsam<br />

mit einem Freund, so die Idee, wollte<br />

sie nach der Matura dort arbeiten. »Nur<br />

leider schaffte er die Matura nicht auf<br />

Anhieb. Alleine traute ich mich nicht so<br />

recht, unser Vorhaben umzusetzen und<br />

daher nahm mein Leben auf einmal eine<br />

72 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 73


ganz andere Wendung. Allerdings nicht in Richtung Schuhe«,<br />

lacht Isabel. Die St. Johannerin landet an der Uni, entdeckt<br />

nach einem kurzen Abstecher in die Biologie die Komparatistik<br />

für sich. »Vergleichende Literaturwissenschaft – das hörte<br />

sich interessant an, vor allem, da ich immer schon gern las.«<br />

DICKE SCHINKEN AM DACHBODEN<br />

»Momentan liegt bei mir am Nachttisch »Das Trauma in dir«.<br />

Eine etwas schwerere Lektüre. Kurz gesagt geht es um die<br />

Erkenntnis, dass schlimme Ereignisse nicht nur im Gehirn,<br />

sondern im gesamten Körper gespeichert werden und daher<br />

Körperarbeit wichtig für die Heilung ist. Was so kurz und<br />

knackig klingt, ist ein ziemlicher Wälzer«, erzählt sie lachend.<br />

Nicht der einzige Wälzer in ihrer Sammlung. Neben geliebten<br />

Romanen finden sich auch zahlreiche »dicke Schinken«<br />

der klassischen Literatur in ihren Bücherschränken und am<br />

Dachboden. »Ja, das ist so ein kleines Problemchen bei mir.<br />

Ich kann Bücher nicht weggeben. Ein Phänomen, das mich<br />

auch bei meinen Schuhen begleitet. Einfach so wegwerfen,<br />

selbst wenn ich sie nicht trage, das kommt nicht in Frage und<br />

so sammeln sich bei mir eben Bücher und Schuhe an. Frag<br />

nicht wie viele, ich zähle sicherheitshalber nicht«, schmunzelt<br />

Isabel.<br />

6210 Wiesing | Dorf 20 | +43 5244 20950<br />

info@velocecycles.at | www.velocecycles.at | www.biketirol.at<br />

74 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 75


»Ich habe das eine oder<br />

andere Buch in meinem<br />

Bücherschrank, das noch<br />

darauf wartet, gelesen zu<br />

werden.«<br />

Isabel Golser,<br />

St. Johann<br />

Auf die Frage, welches Buch sie bisher am<br />

meisten beeindruckte, folgt ohne lange Überlegung<br />

»Die Odysee«. Das traditionelle Epos<br />

des griechischen Dichters Homer. Ein Werk,<br />

das um 800 vor Christi erstmals schriftlich<br />

festgehalten wurde. »Ein echtes Urwerk, das<br />

gleichzeitig absolut zeitlos ist. Es fasziniert<br />

mich und daher wählte ich es auch für meine<br />

Bachelorarbeit.« Eigentlich war auch eine<br />

Masterarbeit geplant, dafür wollte Isabel nach<br />

Kanada gehen. Doch dann war da diese eine<br />

Frage.<br />

»Meine Eltern kamen auf mich zu, wollten<br />

wissen, ob ich Interesse an dem Geschäft<br />

habe. Ansonsten würden sie sich damit auseinandersetzen,<br />

aufzuhören. Ich hatte die<br />

freie Wahl, hörte in Ruhe in mich hinein und<br />

konnte mir einfach nicht vorstellen, es nicht<br />

zu tun, nicht die Familientradition fortzusetzen.<br />

Das Geschäft gehört zu mir, zu meinem<br />

Leben.« Das war vor inzwischen acht Jahren.<br />

Isabel hört damals auf ihre innere Stimme und<br />

tauscht - zumindest beruflich - Bücher gegen<br />

Schuhe. Und das auch, weil ihr Herz ganz klar<br />

für St. Johann schlägt.<br />

FÜR MEHR<br />

WOHLBEFINDEN<br />

LEISTUNGSSTEIGERUNG<br />

ENDORPHINAUSSCHÜTTUNG<br />

SAUERSTOFFVERSORGUNG<br />

BESSERER STOFFWECHSEL<br />

SCHMERZREDUKTION<br />

U.V.M.<br />

Alle Anwendungen<br />

unterstützen die Gesundheit und<br />

das Wohlbefinden.<br />

TERMINVEREINBARUNG<br />

+43 5357 500 40 · info@cryocenter-kirchberg.com<br />

Stöcklfeld 37 · 6365 Kirchberg in Tirol<br />

www.cryocenter-kirchberg.com<br />

MEHR ALS KÄLTE<br />

76 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 77


Dein Haar -<br />

in jeder<br />

Situation<br />

unser<br />

Anliegen!<br />

Perücken<br />

Pfister<br />

Brixner Str. 3/1<br />

6020 Innsbruck<br />

05<strong>12</strong> 587200<br />

»Sämtliche Berufe, die mir nach meinem Master<br />

vorgeschwebt wären, hätten eine Übersiedlung<br />

in eine größere Stadt zur Folge gehabt. Aber ich<br />

bin absolut kein Stadtmensch. Ich bin auch kein<br />

Dorfmensch, ich bin St. Johannerin. Das wurde<br />

mir in der Entscheidungszeit so richtig bewusst.<br />

Hier bin ich zu Hause, hier will ich sein, auch<br />

in Zukunft meinen Lebensmittelpunkt haben.«<br />

Ihre Bücher begleiten Isabel seither in der Freizeit,<br />

neben Yoga, in das sie seit einigen Jahren<br />

eintaucht. Erst vor kurzem war sie für einen<br />

Yogaurlaub in Portugal. Nur Yoga und Bücher.<br />

»In beiden Materien kann ich ganz und gar aufgehen,<br />

im Moment und bei mir selbst sein, das<br />

ist es, was mich so sehr fasziniert. Seite für Seite<br />

und Asana für Asana.«<br />

Vertragspartner von<br />

ÖGK, BVAEB u. SVS<br />

Intercoiffeur<br />

Pfister<br />

Ramsau 160<br />

6384 Ramsau i. Z.<br />

05282 20909<br />

78 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 79


Die nun barrierefreie Filiale bietet auf<br />

einer wesentlich größeren Fläche mit<br />

breiteren Gängen eine noch vielfältigere<br />

Sortimentsauswahl. Von Ernährung<br />

über Schönheit, Babyartikel und Fotoprodukte<br />

findet man hier alles, was das<br />

Herz begehrt.<br />

BESSERE ERREICHBARKEIT<br />

AUS DER UMGEBUNG<br />

Die dm Filiale befindet sich zentral<br />

zwischen den Gemeinden Wattens<br />

und Volders und ist zu Fuß oder mit<br />

dem Fahrrad aus beiden Orten zu erreichen.<br />

Für Autos stehen Gratisparkplätze<br />

direkt vor der Filiale zur Verfügung.<br />

VERWÖHNPROGRAMM IM<br />

FRISEUR- UND KOSMETIKSTUDIO<br />

Umfangreich ist auch das Angebot im<br />

dm friseur- und kosmetikstudio, wo<br />

Kundinnen und Kunden von besonderen<br />

Behandlungen wie Wimpernverlängerung<br />

und -verdichtung mit Luxuslashes<br />

bis hin zur Spangentechnik in<br />

der Fußpflege profitieren. »Seit der<br />

Eröffnung vor einem Jahr haben uns<br />

bereits viele Kundinnen und Kunden<br />

besucht, die vom neuen Standort begeistert<br />

sind«, freuen sich Filialleiterin<br />

Magdalena Steinlechner und Studioleiterin<br />

Heike Knapp. Auch sie und ihre<br />

Teams sind glücklich über die Vorzüge<br />

des neuen Standorts und freuen sich<br />

über Verstärkung im Friseur- und Kosmetikstudio.<br />

Mit PAYBACK punkten:<br />

Jetzt die Mein dm-App auf das Smartphone<br />

laden und alle Coupons immer<br />

mit dabei haben.<br />

Öffnungszeiten:<br />

MO – FR: 08:00 – 19:00 Uhr<br />

SA: 08:00 – 18:00 Uhr<br />

Kontakt<br />

dm drogerie markt<br />

mit dm friseur- und kosmetikstudio<br />

Innsbruckerstraße 65<br />

6111 Volders<br />

+43 5224 56789<br />

Werbung<br />

FOTO: dm Volders<br />

dm Filiale<br />

Innsbruckerstraße 65,<br />

6111 Volders<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo – Fr 08:00 – 19:00 Uhr<br />

und Sa 08:00 – 18:00 Uhr<br />

Terminvereinbarung<br />

unter 05224 / 56789<br />

0Punkte<br />

sammeln<br />

und sparen<br />

im dm friseur- oder<br />

kosmetikstudio! *<br />

Schönheit &<br />

Wellness in Volders<br />

Ein Jahr ist es her, dass die ehemalige dm Filiale Wattens nach Volders übersiedelt ist.<br />

Die Vorzüge des neuen Standorts haben seither viel Zuspruch erfahren.<br />

Lust auf einen neuen Look?<br />

Bei unseren Styling-Experten sind Sie in den besten Händen.<br />

Gleich telefonisch oder unter meintermin.dm.at<br />

Termin vereinbaren!<br />

* Für Mitglieder des PAYBACK Programms.<br />

Mein dm-App<br />

dm.at<br />

80 Werbung<br />

Werbung 81


23 Männer sind auf dem Foto zu sehen.<br />

Sie haben sich in Position geworfen, mit<br />

ihren Instrumenten in der Hand, fesch herausgeputzt,<br />

in ihren Uniformen. Mitten<br />

unter ihnen posieren die zwei Marketenderinnen.<br />

Jede mit einem nur mehr halb<br />

gefüllten Bierkrug in der Hand. Ernste<br />

Mienen allerseits, so wie für die damalige<br />

Zeit üblich. 1906. Die Jahreszahl prangt<br />

Insa Landl<br />

Am Anfang waren die<br />

Schmiedegesellen<br />

1824 wurde der Grundstein für die Bundesmusikkapelle Reith<br />

im Alpbachtal gelegt. 200 Jahre Musikgeschichte getragen von<br />

der dörflichen Gemeinschaft. 200 Jahre Musikgeschichte mit<br />

dem Nikolausspiel als alle sieben Jahre wiederkehrendes Highlight,<br />

das die Musiker in gänzlich andere Rollen schlüpfen lässt.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Eigenfoto<br />

auf dem kleinen Bierfass, das zwischen<br />

den Männern in der ersten Reihe liegt.<br />

Eines der ältesten Bilder aus der Vergangenheit<br />

der Bundesmusikkapelle Reith im<br />

Alpbachtal. 1906 – doch die Geschichte<br />

des Vereins geht viel, viel weiter zurück.<br />

Immerhin gilt das Jahr 1824 als Geburtsstunde<br />

der Reither Bundesmusikkapelle.<br />

Laut alter Aufzeichnungen und Überlie-<br />

ferungen sollen sich damals musikfreudige<br />

Gesellen der Schmiedewerkstatt »Lochalm«<br />

zusammengefunden und gemeinsam zu musizieren<br />

begonnen haben. Aus der reinen<br />

Freude am Spiel entstanden bald die ersten<br />

Auftritte. »Wobei es sich nur um eine kleine<br />

Truppe von vielleicht zehn, fünfzehn Männern<br />

handelte. Leider sind fast sämtliche<br />

Schriftstücke oder auch Fotografien aus dem<br />

19. Jahrhundert bis hin zu Beginn der 1920er<br />

verloren gegangen«, erklärt Gerhard Hechenblaikner.<br />

Seit 1999 ist er Mitglied der Bundesmusikkapelle<br />

Reith, seit sechs Jahren steht<br />

er ihr als Obmann vor und führt die Gruppe<br />

damit heuer gemeinsam mit Kapellmeister<br />

Michael Klieber ins 200-Jahr-Jubiläum.<br />

PFINGSTHIGHLIGHT<br />

Derzeit wird bereits eifrig für das Pfingstkonzert<br />

geprobt, traditionell der Auftakt ins<br />

Musikerjahr hier in Reith. Die Vorbereitungen<br />

dazu laufen seit vergangenem Sommer. »Ich<br />

beginne immer recht früh mit der Zusammenstellung<br />

des Programms, um es vor der Winterpause<br />

noch unseren Musikern vorzustellen«,<br />

erklärt der Michael. Er kam als Klarinettist vor<br />

35 Jahren zur Reither Bundesmusikkapelle.<br />

Sein Weg zum Kapellmeister hat »sich so ergeben«,<br />

wie er es kurz zusammenfasst. Erst<br />

verspätet studiert er Musik, mitunter inspiriert<br />

von seiner Zeit bei der Militärmusik, wird Mu-<br />

82<br />

Unterlandlerin 83


»Es ist dem Engagement<br />

der einstigen Kapellmeister<br />

und Obmänner zu verdanken,<br />

dass wir heuer unser<br />

200-Jahr-Jubiläum feiern.«<br />

Gerhard Hechenblaikner, Obmann BMK R.i.A.<br />

Michael Klieber, Kapellmeister BMKR.i.A.<br />

NEUE ROLLE<br />

Das Reither Nikolaussspiel - einzigartig<br />

in Tirol, ja vermutlich sogar in ganz<br />

Österreich. Ein Bühnenstück, aufgeführt<br />

von Musikanten. Alle sieben Jahre<br />

nimmt sich die Bundesmusikkapelle<br />

Reith dem über 300 Jahre alten »Reither<br />

Nikolausspiel« an. Es handelt sich um<br />

aneinandergereihte Lebensbilder, die<br />

von Gut und Böse erzählen, einst aufgeführt<br />

in den Bauernstuben. Heute<br />

finden in der Adventszeit an die 15 Vorstellungen<br />

statt – allesamt ausverkauft,<br />

wie Gerhard betont. »Diese Aufführungen<br />

sind mit Sicherheit die Highlights in<br />

unserer Vereinsgeschichte. Für uns Musiker,<br />

die wir zu Schauspielern werden,<br />

Die BMK Reith i.A. präsentiert<br />

zu ihrem 200-Jahr Jubiläum:<br />

genauso wie für die Zuschauer. Früher<br />

gab es einige dieser Nikolausspiele<br />

ringsum, aber sie verschwanden mit<br />

den Jahren. Ja, es ist ein Privileg, dass<br />

wir, diese Tradition auf die Bühne bringen<br />

und am Leben erhalten dürfen.« Im<br />

nächsten Jahr ist es wieder soweit. Die<br />

Vorfreude unter den derzeit 66 Mitgliedern<br />

ist bereits groß, das Nikolausspiel<br />

immer wieder Gesprächsthema. Rund<br />

die Hälfte der Musiker wird wieder als<br />

Schauspieler auf der Bühne stehen. Der<br />

andere Teil begleitet die Lebensbilder<br />

seit rund zehn Jahren musikalisch nach<br />

mündlich überlieferten Melodien, die<br />

vom ehemaligen Kapellmeister Manfred<br />

Hechenblaickner 2004 niedergeschrieben<br />

wurden. Wobei das Nikolausspiel<br />

2025 nicht das einzige Highlight sein<br />

wird, geht es doch auch wieder zum<br />

Schützenfest des niedersächsischen<br />

Orts Uelsen mit dessen »Bürgerschützenverein<br />

e.V. 1850 Uelsen« sowie dem<br />

»Spielmannszug Uelsen« die Bundesmusikkapelle<br />

seit 1972 eine Partnerschaft<br />

pflegt. »Alle vier, fünf Jahre umrahmen<br />

wir ihr Fest musikalisch. Daher kennen<br />

viele dort das Alpbachtal sowie unseren<br />

Heimatort und urlauben in unserer<br />

Region«, erklärt Gerhard. Vorerst steht<br />

aber das Jubiläumsjahr für die 66 Musiker<br />

im Mittelpunkt und das vom jüngsten,<br />

gerade einmal zwölf Jahre alten<br />

Schlagzeuger bis hin zum ältesten Vereinsmitglied,<br />

der mit stolzen 75 Jahren<br />

immer noch begeistert den Bass spielt.<br />

200 Jahre BMK Reith i.A.<br />

Jubiläumsfest<br />

20. - 22. Juni <strong>2024</strong><br />

Freitag, 21. Juni <strong>2024</strong><br />

Musikpavillon Reith i.A.<br />

Musiiikpaviiillllon Reiiith iii.A.<br />

Donnerstag, 20. Juni <strong>2024</strong><br />

siklehrer in Wörgl. »Bei uns im Verein saß<br />

ich schließlich am ersten Pult, wurde Kapellmeister-Stellvertreter<br />

und als der Kapellmeister<br />

sein Amt niederlegte, war es<br />

praktisch aufgelegt, dass ich ihm nachfolge.«<br />

Das war vor zehn Jahren. »Eine Aufgabe<br />

die fordert, aber durch unsere gute<br />

Gemeinschaft enorm unterstützt wird.<br />

Ja, diese besondere Kollegschaft hat den<br />

Verein durch die zwei Jahrhunderte hindurch<br />

getragen, geführt von den Obmännern<br />

und Kapellmeistern. Rückblickend<br />

ist es wirklich eine erstaunliche Leistung<br />

unserer Vorgänger, dass die Bundesmusikkapelle<br />

über all die Jahre bestehen<br />

blieb, sogar die Weltkriege überdauerte.«<br />

Doch nicht nur die Gruppe an sich blieb<br />

bestehen, sie hielt auch eine alte Tradition<br />

am Leben, die inzwischen in das<br />

nationale Verzeichnis des immateriellen<br />

Kulturerbes der UNESCO aufgenommen<br />

wurde.<br />

Für Unfälle jeglicher Art wird nicht gehaftet.<br />

Vorverkaufskarten<br />

(c) Sarah Eberharter<br />

Feeeeeeeesssstkoonnnnnnnzeeeeeeeerrrrrrrrt ddeeeeeeeerrrrrrrr MMKKK Pfffeeeeeeeeffffffeeeeeeeerrrrrrrrssssbeeeeeeeerrrrrrrrgg<br />

aannnnnnnssssccchhhlliiiieeeeeeeeßeeeeeeeennnnnnndd Essssccchhheeeeeeeennnnnnnaauuueeeeeeeerrrrrrrr Taannnnnnnzllmuuussssiiii<br />

Samstag, 22. Juni <strong>2024</strong><br />

Feeeeeeeesssstaakt aam Doorrrrrrrrfffllaatz<br />

Pllaatzkoonnnnnnnzeeeeeeeerrrrrrrrt ddeeeeeeeerrrrrrrr BMMKKK Allbaaccchhh<br />

Freitag, 21. Juni <strong>2024</strong><br />

KKKoonnnnnnnzeeeeeeeerrrrrrrrt ddeeeeeeeerrrrrrrr Sccchhhürrrrrrrrzeeeeeeeennnnnnn¾†ggeeeeeeeerrrrrrrr<br />

aannnnnnnssssccchhhlliiiieeeeeeeeßeeeeeeeennnnnnndd DJJ NiiiinnnnnnneeeeeeeeDeeeeeeeeggrrrrrrrreeeeeeeeeeeeeeee<br />

Pllaatzkoonnnnnnnzeeeeeeeerrrrrrrrt ddeeeeeeeerrrrrrrr MMMMKKK Brrrrrrrriiiixlleeeeeeeegggg<br />

Mia gfrein ins auf enk!<br />

aannnnnnnssssccchhhlliiiieeeeeeeeßeeeeeeeennnnnnndd Bllaasssskaaeeeeeeeelllleeeeeeee JJuuunnnnnnnggeeeeeeeerrrrrrrr Sccchhhwuuunnnnnnngg<br />

84 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 85<br />

Für Unfälle jeglicher Art wird nicht gehaftet.


Insa Landl<br />

Kaiserklänge im<br />

Festspielhaus Erl<br />

In Erl und in Salzburg feierte die Rainermusik Salzburg ihr 25-jähriges Bestehen<br />

im Rahmen zweier Doppelkonzerte mit der Original Tiroler Kaiserjägermusik.<br />

Die an die 100 Musiker führten ihre Zuhörer zurück in die Kaiserzeit und ernteten<br />

Standing Ovations. Der absolute Höhepunkt war das Tongemälde »Der<br />

Traum eines österreichischen Reservisten«.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPhoto/ Günther Fankhauser<br />

»Wir suchten ein passendes Projekt für unsere<br />

25-Jahr-Feier und im Gespräch mit Norbert<br />

Amon, dem Kapellmeister der Original Tiroler<br />

Kaiserjägermusik, kam die Idee auf, so wie<br />

schon vor 20 Jahren, ein Doppelkonzert zu geben«,<br />

erklärt Rainermusik Salzburg Kapellmeister<br />

Horst Egger. Es kam zu gleich zwei Doppelkonzerten.<br />

Am 24. Februar im Kongresshaus<br />

Salzburg und am 3. März im Festspielhaus<br />

Erl. An die 100 Musiker standen bei den beiden<br />

Konzerten auf der Bühne und lösten vor<br />

allem mit dem Tongemälde »Der Traum eines<br />

österreichischen Reservisten« von Carl Michael<br />

Ziehrer wahre Begeisterungsstürme aus. Während<br />

Horst Egger das Tongemälde in Salzburg<br />

dirigierte, stand Norbert Amon in Erl den Musikern<br />

vor. »Es war ein wunderbares Gefühl im<br />

Festspielhaus Erl vor ausverkauftem Haus zu<br />

stehen, in diesem wunderschönen modernen<br />

Konzertsaal zu spielen«, so Norbert Amon.<br />

Davor wurde das Publikum mit der Ouverture<br />

zur Operette »Der Zigeunerbaron« und dem<br />

Walzer »Die Bad´ner Madl´n« verwöhnt. Der<br />

Original Tiroler Kaiserjägermusik-Fagottist Marcus<br />

Mann konnte mit einem wunderbaren Fagott-Solo<br />

»Der alte Brummbär« von Julius Fucik<br />

überzeugen.<br />

VERGESSENE SCHÄTZE<br />

Auch Horst Egger schwärmte nach dem Auftritt<br />

in Tirol vom Festspielhaus Erl. »Diese Akustik<br />

ist fantastisch, das Drumherum ein Traum.<br />

Kurz gesagt: ein Tophaus. Es ist wirklich ein<br />

Privileg und gleichzeitig eine Herausforderung,<br />

hier spielen zu dürfen.« Seit 23 Jahren ist der<br />

Salzburger bereits Kapellmeister der Rainermusik<br />

Salzburg, seine Begeisterung für die<br />

Traditionsmusik aus der Kaiserzeit ist dabei ungebrochen.<br />

86 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 87


Auftritt der Original Tiroler Kaiserjägermusik<br />

findet traditionell im Rahmen des<br />

Gauder Fests am 5. Mai statt. Gleich drei<br />

Tage darauf, am 8. Mai, folgt der nächste<br />

Auftritt bei einem Doppelkonzert gemeinsam<br />

mit der Militärmusik Vorarlberg<br />

im Bregenzer Festspielhaus.<br />

»Im Festspielhaus Erl<br />

aufzutreten ist ein<br />

Erlebnis für sich.«<br />

Horst Egger,<br />

Kapellmeister Rainermusik Salzburg<br />

WALMETT<br />

Norbert Amon,<br />

Kapellmeister Original Tiroler Kaiserjägermusik<br />

»Die Literatur zählt zur musikalischen<br />

Hochkultur, die man heute leider fast gar<br />

nicht mehr hört. Wir suchen sogar spezielle<br />

Literatur aus dem Nationalarchiv<br />

oder auch im Ausland, etwa in Rumänien,<br />

die längst schon vergessen ist, lassen<br />

sie auf uns zuschneidern und bringen sie<br />

wieder auf die Bühne.« Wie hoch das Interesse<br />

an dieser Literatur ist, zeigte das<br />

Meet & Greet nach dem Konzert. »Es<br />

schien, als wären alle aus dem gesamten<br />

Unterland versammelt, die an dieser Art<br />

von Musik Interesse haben. Wie ein großes<br />

Familientreffen«, so Norbert Amon.<br />

DIE NÄCHSTEN KAISERKLÄNGE<br />

In Österreich zählen die Original Tiroler<br />

Kaiserjägermusik und die Rainermusik<br />

Salzburg zu den wenigen Traditionskapellen,<br />

die sich der Musik der k.u.k. Zeit<br />

verschrieben haben. Der nächste große<br />

www.pfluger.at<br />

88 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 89


FOTO: RENT A BIKE<br />

FOTO: XXX<br />

1.000 m² für 600 E-Bikes<br />

Seit März <strong>2024</strong> ist Tirols größter E-Bike-Anbieter »Rent a bike« in Kundl zu finden. Zwölf verschiedene<br />

Marken bzw. an die 600 E-Bikes stehen zum Verkauf und zum Leasen bereit. Ein eigener<br />

Testparcour lädt am 2.000 m² großen Freigelände zudem zur persönlichen Probefahrt ein.<br />

Von Wiesing nach Kundl: Rent a bike startet<br />

in die Radsaison <strong>2024</strong> mit einem neuen<br />

Standort und viel Platz für noch mehr<br />

E-Bikes. »Der Standort in Wiesing wurde<br />

für uns einfach zu klein, vor allem, da wir<br />

unser Tätigkeitsfeld in den letzten Jahren<br />

von der reinen Vermietung bzw. dem<br />

Leasing sowie unserem Werkstättenservice<br />

auf den Verkauf ausgedehnt haben«,<br />

erläutert Geschäftsführer Harald Pühringer.<br />

Rent a bike bietet damit den größten<br />

E-Bike-Verkauf Tirols. An die 600 E-Bikes,<br />

400 davon gebraucht bzw. Vorführräder,<br />

stehen zur Wahl inklusive fundierter Kaufberatung.<br />

»Entscheidend ist beim E-Bike<br />

genauso wie bei jedem anderen Rad die<br />

richtige Rahmengröße. Damen setzen<br />

beim Rahmen dazu vermehrt auf einen<br />

tieferen Einstieg«, so Harald Pühringer.<br />

Antriebstechnisch sind bei Rent a bike<br />

alle gängigen E-Bike-Motoren verfügbar,<br />

wobei der Haupteinsatzbereich über den<br />

idealen Motor entscheidet. »Wer lieber in<br />

der Ebene große Touren fährt, benötigt<br />

ein anderes Modell als jemand, der in den<br />

Bergen unterwegs ist.« Sind Rahmengröße<br />

und Motor fixiert, folgt die Feinjustierung:<br />

Welcher Sattel, welche Pedale, ein<br />

schmaler oder breiter Lenker? »Bei uns<br />

wird alles individuell angepasst und eingestellt.<br />

Dazu findet durch unsere riesige<br />

Auswahl jeder das für ihn perfekte Rad.«<br />

Die Fahrperformance kann man bei Rent<br />

a bike direkt vor Ort testen. 2000 m² Freifläche<br />

bieten ausreichend Platz, um in die<br />

Pedale zu treten. »Natürlich bleiben wir<br />

auch unserem Ursprungsgeschäft treu.<br />

Wir haben verschiedenste Leihvarianten<br />

von einem Tag über eine Woche bis hin<br />

zur gesamten Saison. Langzeitmieter können<br />

ihr E-Bike nach zwölf Monaten sogar<br />

gegen ein neues Modell eintauschen«, so<br />

Harald Pühringer. Auch das vom Land geförderte<br />

Projekt »E-Bike-Dienstrad« kann<br />

über Rent a bike in Anspruch genommen<br />

werden.<br />

BIKEGENUSS MIT E<br />

Während das Hauptgeschäft von Rent<br />

a bike jetzt also in Kundl zu finden ist,<br />

bleibt die seit zwei Jahren bestehende<br />

»Bikerei 701«, ein 450 m² großes Bikerparadies,<br />

an ihrem angestammten Platz in<br />

Alpbach. »Als die Bikerei 701 gegründet<br />

wurde, war unser Stammgeschäft Rent<br />

a bike bereits fünf Jahre alt und damals<br />

noch ganz auf den Verleih von E-Bikes<br />

konzentriert. Die Idee war, bereits das<br />

Ausleihen in ein Erlebnis zu verwandeln,<br />

unseren Kunden mehr als nur E-Bikes zu<br />

bieten.« So umfasst die Bikerei 701 neben<br />

einer Service-Schauwerkstatt, dem<br />

Verleihbüro und Geschäftsflächen auch<br />

einen Bistrobereich, der durch Glaswände<br />

mit den anderen Arealen verschmilzt.<br />

Kontakt<br />

RENT A BIKE Service GmbH<br />

Harald Pühringer<br />

Luna 65<br />

A-6250 Kundl<br />

+43 50 73 73<br />

verleih@rent-a-bike.at<br />

www.rent-a-bike.at<br />

90 Werbung<br />

Werbung 91


Sportlich<br />

Ein Unglück<br />

als Startrampe<br />

Maja Waroschitz´ Start in die FIS endete im Jänner<br />

2023 mit einem Sturz, einer Verletzung und dem vorzeitigen<br />

Saisonaus. Genau ein Jahr später folgte auf das<br />

Tief ein unvergleichliches Hoch. Mit gleich drei Goldmedaillien<br />

bewieß sich die 17-jährige Schwazerin bei<br />

den Olympischen Jugendspielen in Gangwon.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: ÖOC/GEPA<br />

»SuperG hatte ich eigentlich gar nie richtig<br />

trainiert, weil es noch nicht meine Disziplin<br />

ist, vor allem, da ich letztes Jahr zu Saisonanfang<br />

ausfiel. Wir wählten für den Bewerb daher<br />

auch einfach irgendwelche Ski und ich<br />

ging mit Startnummer 46 ins Rennen.« Maja<br />

Waroschitz strahlt, als sie von ihrer SuperG-<br />

Fahrt bei dem Kombi Bewerb der Olympischen<br />

Jugendspiele in Gangwon im Jänner<br />

'24 erzählt. Sie geht ohne große Erwartungen,<br />

aber dafür mit ganz viel Lust aufs Skifahren<br />

ins Rennen. »Ja, und auf einmal war<br />

ich Dritte. Ich konnte es gar nicht glauben,<br />

dachte nur: Was ist jetzt passiert?« lacht die<br />

Schwazerin. Wenige Stunden später steht sie<br />

im Starthaus für den zweiten Kombi-Durchgang.<br />

»Es war durch den unerwarteten Erfolg<br />

im SuperG alles etwas surreal. Natürlich war<br />

ich vor dem Start nervös, der Slalom war<br />

anspruchsvoll. Gleichzeitig versuchte ich<br />

den Druck auszublenden, sagte mir immer<br />

wieder: Du fährst wie immer, der Rest wird<br />

schon kommen. Was soll ich sagen? An dem<br />

Tag passte einfach alles.« Die 17-Jährige holte<br />

sich Gold in der Kombi. Ein grandioser<br />

Olympia-Auftakt. »Nie hätte ich damit gerechnet,<br />

vor allem, da ich genau ein Jahr<br />

vorher an meinem absoluten Ski-Tiefpunkt<br />

angekommen und auf Reha in Bad Gastein<br />

war.« Ein Tiefpunkt, der ihrer bis dorthin stets<br />

nach oben führenden Skikarriere eine abrupte<br />

Auszeit einbrachte.<br />

DIESES GEFÜHL<br />

Es war Majas großer Bruder Noel, der ihre<br />

Skileidenschaft ursprünglich entfachte. Die<br />

Schwazerin war gerade einmal 2,5 Jahre<br />

alt, als sie ihm auf den Pisten hinterherjagte.<br />

»Noel war beim Skiclub und natürlich wollte<br />

ich dort auch hin. Also war meine Mama mit<br />

mir immer auf den Pisten unterwegs, wenn<br />

92 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 93


Noel trainierte.« Es dauerte nicht lange, bis<br />

auch Maja Mitglied des SC Schwaz und der<br />

Verein zu ihrer zweiten Familie wurde. »Wir<br />

waren eine coole Truppe, fuhren gemeinsam<br />

auf Trainingslager und zu den Rennen. Hätte<br />

es den Skiclub nicht gegeben, würde in meinem<br />

Leben ein großes Puzzleteil fehlen und<br />

ich nicht dort stehen, wo ich heute bin«, ist sich<br />

Maja sicher. »Daher bin ich auch allen im Club<br />

sehr dankbar.« Letztlich siegte Skifahren über<br />

zahlreiche andere Hobbys: Taekwondo, Flöte,<br />

Klettern, Gitarre, Fußball, Tanzen. »Ich habe in<br />

meiner Kindheit viel ausprobiert, doch als ich in<br />

die Skimittelschule nach Neustift kam und dort<br />

das Internat besuchte, entschied ich mich voll<br />

und ganz für das Skifahren.« Oft wird sie seit<br />

ihrem Olympia-Erfolg gefragt, was sie an dem<br />

Sport fasziniert - eine genaue Antwort hat sie<br />

darauf nicht. »Es ist mehr ein Gefühl. Das Gefühl,<br />

wenn du deine Schwünge ziehst, das Gefühl,<br />

wenn wir gemeinsam zum Training oder<br />

zu einem Rennen fahren, das Gefühl, wenn<br />

du oben am Start stehst. Und es ist diese Art<br />

zu leben, die mich begeistert und vorantreibt.<br />

Das alles half mir auch dranzubleiben, als ich<br />

im Vorjahr stürzte und plötzlich alles aus war.«<br />

DIE ZEIT OHNE SKIER<br />

Es passierte bei dem Rennen in Obdach. Maja<br />

fädelt ein, der Ski geht nicht auf. »Es sah zu<br />

Beginn gar nicht so schlimm aus, doch nach<br />

der ersten Untersuchung offenbarte mir der<br />

Arzt, dass die Saison für mich vorbei sei.<br />

Mein erster Gedanke war nur: Das kann<br />

nicht sein, jetzt wo ich endlich 16 bin und<br />

im FIS fahre. Es war eine Katastrophe für<br />

mich.« Ans Aufgeben denkt Maja jedoch<br />

nie, rückblickend sieht sie diese Zeit sogar<br />

positiv. »Wer weiß, ob ich ohne das alles<br />

dort wäre, wo ich jetzt bin. Mir wurde<br />

nämlich erst in dieser erzwungenen Auszeit<br />

bewusst, wie viel mir das Skifahren<br />

wirklich bedeutet. In dieser Zeit habe ich<br />

wirklich viel über mich gelernt.« Zu ihrem<br />

Glück kam die Jugendliche schnell wieder<br />

auf die Skier, startete sogar im April bei<br />

einem Rennen in Italien. »Aber da flog<br />

ich raus und das Rennen in Hochfügen,<br />

zu dem ich gegen Saisonende noch antrat,<br />

war ein Desaster. Die Bedingungen<br />

waren so schlecht, dass ich gar nicht mehr<br />

antrat. Mein Selbstbewusstsein für das Skifahren<br />

war noch nicht weit genug zurückgekehrt.«<br />

Umso mehr freute sich Maja im<br />

Herbst '23 auf die neue Saison. »Ich wusste,<br />

dass meine Form passt, aber dass ich so<br />

gut bin, dass es so gut läuft, das hätte ich<br />

nie geglaubt.« Denn der Sieg in der Kombination<br />

war erst der Anfang.<br />

kultur im FeuerWerk<br />

member of binderholz<br />

Kulinarik und Events<br />

in 16 m Höhe<br />

Frühstück mit Ausblick<br />

Der Duft von frischem Kaffee und Gebäck...<br />

sich zurücklehnen und genießen<br />

Produkte aus der Region<br />

für einen schwungvollen Start in den Tag<br />

Heumilchsennerei, Fügen - Butter und Käse<br />

Sennerei Zillertal, Mayrhofen - Joghurt und Topfen<br />

Käserei Lieb, Weerberg - Graukäse<br />

Metzgerei Kammerlander, Kaltenbach - Speck, Schinken<br />

Wimmerhof, Kramsach - Freilandeier<br />

EZEB, Fügen - Brot und Gebäck<br />

Darbo, Stans - Marmelade und Honig<br />

Giner, Thaur - Gemüse<br />

DO, 23. Mai <strong>2024</strong><br />

Findling<br />

Beginn 20.30 Uhr<br />

Nähere Informationen auf unserer Homepage<br />

Reservierungshotline +43 664 6<strong>12</strong> 33 39 oder feuerwerk@binderholz.com<br />

94 Unterlandlerin<br />

Binderholz Straße 49 | 6263 Fügen | www.binderholz-feuerwerk.com<br />

Unterlandlerin 95<br />

© Manuel Randi<br />

FR, 17. Mai <strong>2024</strong><br />

Manuel Randi Trio 'Sud'<br />

Beginn 20 Uhr<br />

© sigl<br />

Wir freuen uns auf Sie!


Abheben , Spaß haben ,<br />

wohlfühlen<br />

Inmitten der Tiroler Bergwelt bietet der Rofan atemberaubende Ausblicke,<br />

vielseitige Wanderungen und Attraktionen für die ganze Familie.<br />

»In der Reha wurde mir erst<br />

so richtig bewusst, wie viel<br />

mir das Skifahren bedeutet.«<br />

AUF GOLD FOLGT<br />

DER SCHULABSCHLUSS<br />

Maja Waroschitz,<br />

3-fache Goldmedailliengewinnerin<br />

Jugendolympiade '24<br />

Auf die Kombination folgt der Riesentorlauf.<br />

Eigentlich neben dem Slalom die Spezialdisziplin<br />

von Maja. Nur bei der Olympiade<br />

klappt nicht alles wie geplant. Maja<br />

fliegt raus. »Oh, war ich enttäuscht nach<br />

dem Sieg zum Olympiaauftakt. Umso<br />

mehr wollte ich im Slalom ganz vorne mitfahren.<br />

Ich dachte: Das muss jetzt klappen!«<br />

lacht sie glücklich, denn es klappt<br />

letztlich perfekt. Die zweite Goldmedaille<br />

hängt nach dem Slalombewerb an ihrem<br />

Hals. Den Hattrick perfekt macht schließlich<br />

die Goldfahrt im Parallel-Teambewerb<br />

mit dem Salzburger Florian Neumayer.<br />

»Es war und ist unbeschreiblich«, ist Maja<br />

Wochen später noch begeistert. Mit Saisonende<br />

rückt für Maja nun aber wieder<br />

die Schule in den Mittelpunkt. »Eine Lebenswende<br />

von Null auf Hundert, war<br />

ich doch den gesamten Winter über nie in<br />

der Schule. Jetzt heißt es daher mit dem<br />

Lernen Vollgas geben, bevor die Vorbereitungen<br />

auf die kommende Wintersaison<br />

wieder starten.«<br />

Die Talstation liegt direkt an der Achenseestraße<br />

im Ortsgebiet Maurach. Die<br />

Bergstation (1.840 m) ist Ausgangspunkt<br />

für wunderschöne Wanderungen.<br />

150 km gepflegte, gut markierte Spazier-<br />

und Wanderwege mit atemberaubendem<br />

Ausblick. Eine 360° Aussichtsplattform,<br />

der ADLERHORST (2.038 m),<br />

wurde einem Adlernest nachempfunden,<br />

aus welchem man die Bergwelt des<br />

Rofans bestaunen kann - ein faszinierendes<br />

Fluggerät, der AIRROFAN, der vom<br />

Gschöllkopf herunter über einen Höhenunterschied<br />

von 200 m 80 km/h erreicht,<br />

laässt Sie die Welt des Adlers nachempfinden.<br />

Wer das Wagnis dennoch lieber mit<br />

etwas Distanz betrachten möchte, kann<br />

von den Hütten aus bei kulinarischen<br />

Schmankerln »Mutige« beobachten.<br />

Für Hänge- und Paragleiterflieger stehen<br />

zwei Startplätze und ein Landeplatz zur<br />

Verfügung. In den Klettergärten kommen<br />

Anfänger und Profis auf ihre Kosten.<br />

Kontakt<br />

Rofan Seilbahn AG<br />

62<strong>12</strong> Maurach<br />

+43 5243 5292<br />

info@rofanseilbahn.at<br />

www.rofanseilbahn.at<br />

Fotos: Rofan Seilbahn<br />

96<br />

Unterlandlerin<br />

Werbung 131 97


Insa Landl<br />

Fingerspitzengefühl<br />

Die Harfe & der Kontrabass. Bei Katrin und Werner<br />

Unterlercher bekommen die zwei Instrumente, die sonst<br />

meist eine Nebenrolle spielen, eine grandiose Hauptrolle<br />

im Doppelpack. Gemeinsam verwandeln die beiden<br />

Westendorfer Katrins selbstgeschriebene Stücke in Musik,<br />

die sogar bei Servus TV begeistert und in Scheffau auf<br />

symphonische Begleitung trifft.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Miriam Raneburger<br />

Ihre Finger fliegen über die Saiten. Ein<br />

Lachen. Ein Blick nach links. Dort steht<br />

Werner Unterlercher mit seinem Kontrabass.<br />

Rhythmisch, tief, wohl warm<br />

umrahmt er die Harfenklänge seiner Frau<br />

Katrin, die gerade an Tempo zulegt. Harfenklänge<br />

jenseits jedes Klischees erfüllen<br />

den Raum. »Eldorado« - das erste Lied<br />

auf ihrer ersten gemeinsamen CD von<br />

2018. Katrin hat es selbst komponiert, so<br />

wie alle ihre gemeinsamen Stücke. »Mein<br />

erstes selbstgeschriebenes Stück war der<br />

»Zammhaltn Marsch«, der war damals<br />

für Werner und dann folgte »Little Sunshine«<br />

für unsere Tochter Lea.« Seither<br />

komponiert die Westendorferin immer<br />

wieder neue Stücke für die Harfe. »Wenn<br />

man so lange musiziert wie ich, gehen dir<br />

irgendwann die Stücke aus und so fing<br />

ich eben an, selbst zu schreiben. Anfangs<br />

allerdings nur für mich, an mehr hätte ich<br />

nie gedacht, wäre da nicht Werner gewesen.«<br />

»Mir haben ihre Stücke immer schon<br />

gefallen, daher habe ich sie motiviert,<br />

weiterzumachen. Ja, und irgendwann<br />

holte sie mich mit ins Boot«, schmunzelt<br />

der Bassist. Denn als er ihr vorschlägt,<br />

eine CD aufzunehmen, kontert sie, dass<br />

sie dies nur angehe, wenn er sie begleite.<br />

»Harfe und Kontrabass oder E-Gitarre, die<br />

Werner auch spielt, das sind eigentlich<br />

Begleitinstrumente, die weniger im Mittelpunkt<br />

stehen.« Aber gerade das reizte Katrin<br />

und umso mehr freut sie die positive<br />

Resonanz ihres Publikums. »Beim ersten<br />

Konzert war ich einfach nur stolz, dass<br />

die Menschen gekommen sind, um uns<br />

zwei zu hören. Bis dorthin spielten wir ja<br />

beide nur bei diversen Gruppen mit und<br />

die erste gemeinsam aufgenommene CD<br />

sollte lediglich eine nette Erinnerung sein,<br />

wenn wir einmal 80 sind.«<br />

98 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 99


TYPISCH BASS<br />

Besucht man Katrin und Werner in ihrem<br />

Zuhause, wird einem sofort bewusst, dass<br />

Musik in der Familie allgegenwärtig ist. Gegenüber<br />

der Eingangstür fällt der erste Blick auf<br />

die Harfe ihrer Tochter. »Hier heraußen kann<br />

sie in Ruhe jederzeit üben«, erklärt Katrin. Der<br />

Sohn des Paares spielt Flügelhorn und natürlich<br />

wird in dem Haus viel gesungen. »Das liegt<br />

irgendwie auf der Hand, nachdem ich seit meiner<br />

Kindheit im Kirchenchor singe. Zeitweise<br />

waren wir alle beim Chor aktiv, meine Eltern<br />

genauso wie meine beiden Geschwister. Dazu<br />

habe ich schon in der Volksschule mit der chromatischen<br />

Zieharmonika gespielt, rutschte<br />

schließlich in die Huebner Stubenmusik,<br />

brachte mir autodidaktisch das Gitarre spielen<br />

bei und fing mit 15 schließlich auch noch mit<br />

dem Bass an«, erzählt Werner, der seit 2005<br />

als Kontrabassist bei Herbert Pixner groovt.<br />

Auch Katrin begleitet die Musik seit ihrer Kindheit,<br />

auch wenn sie letztlich nicht weiß, wie sie<br />

aufs Musizieren kam. »In meiner Familie spielte<br />

nämlich keiner ein Instrument oder sang.<br />

Daher ist es mir rückblickend ein Rätsel, wieso<br />

ich als Kindergartenkind Hackbrett lernen<br />

wollte. Als ich in die Schule kam, wechselte<br />

ich zur Harfe.« Schnell merkt sie, das ist ihr Instrument.<br />

»Es passt zu meinem Temperament,<br />

genauso wie Werner ein richtiger Bassist ist.<br />

Charakter und Musikinstrument - die matchen<br />

einfach immer irgendwie. Bassisten sind für<br />

gewöhnlich extrem cool, geerdet, haben keinen<br />

Stress. Das siehst du ja auch bei uns. Ich<br />

sitze hier und quassle, während Werner ganz<br />

ruhig dasitzt«, erklärt Katrin augenzwinkernd.<br />

Leuchtkraft<br />

by Leuchtwurm<br />

Leuchtwurm GmbH | 6210 Wiesing | Gewerbegebiet Bradl 325<br />

100 Unterlandlerin<br />

T +43 5244 64827.0 | office@leuchtwurm.at Unterlandlerin | www.leuchtwurm.at 101


Lunch Deluxe<br />

Mach deine<br />

Mittagspause zum<br />

kulinarischen Highlight.<br />

MO / DO / FR<br />

11:30 Uhr - 14:00 Uhr<br />

Tiroler Kulinarik<br />

»Die Musik ist immer für<br />

dich da. Wenn es dir gut geht,<br />

genauso wie, wenn es dir<br />

nicht so gut geht.«<br />

klassisch oder schwungvoll interpretiert<br />

PREMIERE MIT »HARPHONIC«<br />

»Ich nehme alle meine neuen Stücke mit<br />

dem Handy auf. Inzwischen habe ich<br />

sicher über hundert Melodien als Sprachnachrichten<br />

gespeichert. Oft habe ich ja<br />

vorher schon die Bassbegleitung zu meinen<br />

Harfenklängen im Kopf und witzigerweise<br />

schlägt mir Werner meist genau eine<br />

Begleitung in der Art vor.« Ihre Konzerte<br />

bringen das Paar inzwischen nach Oberösterreich,<br />

Bayern, Südtirol und natürlich<br />

treten sie auch oft in Tirol auf. Ihr Keller hat<br />

sich in ein kleines Tonstudio verwandelt,<br />

seit Servus TV auf sie zukam. »Sie fragten,<br />

ob ich für sie Hintergrundmusik schreiben<br />

könnte. Ich war sofort begeistert und so<br />

komponiere ich, während Werner meine<br />

Melodien in Noten verwandelt und für<br />

die Tontechnik verantwortlich ist«, erzählt<br />

Katrin & Werner Unterlercher,<br />

Westendorf<br />

Katrin und erwähnt mit einem Leuchten in<br />

den Augen, dass ein weiteres großes Projekt<br />

vor ihnen liegt. »Norbert Amon vom<br />

Scheffauer Herztaktfestival fragte uns, ob<br />

wir Lust hätten, beim Festival gemeinsam<br />

mit dem HerzTakt-Ensemble aufzutreten<br />

– Katrin und Werner Unterlercher goes<br />

Symphonic. Was für eine Frage, meine<br />

eigenen Stücke mit symphonischer Begleitung<br />

zu hören. Unglaublich.«<br />

Betriebsurlaub:<br />

03.06. bis<br />

einschließlich<br />

26.06.<strong>2024</strong><br />

GEÖFFNET: DO – MO von 11:00 Uhr – 23:00 Uhr<br />

Täglich DURCHGEHEND WARME KÜCHE von 11:30 Uhr – 21:00 Uhr<br />

DIENSTAG / MITTWOCH Ruhetag (außer an Feiertagen).<br />

Kitzbüheler Straße 46, 6370 Reith bei Kitzbühel, Tel. +43 664 418 5918, info@zumtischlerwirt.at, www.zumtischlerwirt.at<br />

102 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 103


Ein Hauch von Paris<br />

in St . Johann<br />

Seit Ende Dezember bereichert »Le Bastian«, das charmante Café-Bistro-Bar, die Gastronomieszene<br />

in St. Johann. Gelegen im Herzen der Marktgemeinde, lockt diese Perle<br />

schon vormittags mit exquisiten Kaffeeköstlichkeiten.<br />

Die Speisekarte bietet von 10 Uhr morgens<br />

bis abends durchgehend warme<br />

und kalte Gerichte: Immer im Angebot<br />

sind Suppen, frische Salate, hausgemachte<br />

Quiches und das beliebte Bastian<br />

Baguette. Für Weinliebhaber gibt es zur<br />

ausgewählten Weinkarte köstliche Kleinigkeiten<br />

zum Essen, die den Gaumen erfreuen.<br />

Jeden Tag können Gäste zudem aus einer<br />

Auswahl an frisch gebackenen Kuchen<br />

wählen. Mit der warmen Jahreszeit hat das<br />

Bistro seine Türen zur sonnigen Terrasse<br />

geöffnet, die mit stilvoller Beschattung<br />

zum Verweilen einlädt. Das Interieur des<br />

Le Bastian ist geprägt durch dunkles Holz<br />

und edlen Marmorstil am Boden sowie an<br />

der Bar. Fotos, die das Flair eines Pariser<br />

Bistros an die Wände zaubern, und elegante<br />

Goldakzente runden das Ambiente<br />

ab. Locker und gemütlich, mit einer feinen<br />

Note von Noblesse, bietet Le Bastian eine<br />

entspannte Atmosphäre, die Geschmack<br />

und Gemütlichkeit auf einzigartige Weise<br />

verbindet. Vom morgendlichen Prosecco<br />

bis zum abendlichen Kaffee, von süßen<br />

bis herzhaften Genüssen – Le Bastian ist<br />

ein Ort, wo jeder Besuch zu einem kleinen<br />

Stück Paris wird.<br />

Kontakt<br />

Le Bastian<br />

Dechant-Wieshoferstraße 11<br />

6380 St. Johann in Tirol<br />

0676 5539999<br />

bistro@le-bastian.at<br />

www.le-bastian.at<br />

Das Bier von hier.<br />

104<br />

Werbung<br />

Werbung 105


10:30 Uhr. RK_KU_GUF_GELB erscheint auf<br />

dem Piepser Walter Exenbergers. Eine erste<br />

Vormeldung. Viel ist aus dem Code nicht zu<br />

erschließen, nur dass sich ein Unglücksfall bei<br />

den Bergbahnen Wilder Kaiser ereignet hat.<br />

Der Puls des routinierten Rettungsmitar- beiters<br />

geht hoch. Obwohl er weiß, dass das alles<br />

nur eine Übung ist. Nervosität gehört dazu.<br />

»Natürlich ist dir klar, dass niemand in Gefahr<br />

ist, doch im Hintergrund ist dir sehr wohl<br />

bewusst, dies könnte auch einmal ein realer<br />

Ernstfall sein. Daher sollte in den nächsten<br />

Stunden alles so reibungslos wie möglich ablaufen.«<br />

Walter Exenberger ist bei der Großübung<br />

als Einsatzleiter aktiv. Nach über 40<br />

Jahren als hauptamtlicher Mitarbeiter beim<br />

Roten Kreuz Sölllandl hat er viel erlebt, viel<br />

gesehen und eine Routine wie kaum ein anderer.<br />

Auch wenn er inzwischen in Pension<br />

ist, arbeitet er noch aktiv im Rettungsdienst<br />

mit. So wie heute. 11:20 Uhr, die Komplettalarmierung<br />

geht hinaus. Mitglieder von<br />

sieben Einsatzorganisationen werden zum<br />

Unfallort gerufen. Jetzt ist auch klar, was pas-<br />

Insa Landl<br />

Übungsannahme – Explosion<br />

im Technikraum<br />

Action und Teamwork prägten die Großübung bei den Bergbahnen Wilder<br />

Kaiser Mitte April. Sieben Einsatzorganisationen und zahlreiche weitere Helfer<br />

arbeiteten Hand in Hand, um den angenommen Notfall zu bewältigen. Über<br />

<strong>12</strong>0 Personen galt es aus der Bergstation bzw. den Gondeln zu retten. Fünf<br />

Stunden Probe für den Ernstfall.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Rotes Kreuz/ SabrinaVeider/ SylviaSulzenbacher, helikealpinism<br />

106 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 107


»Unser Resümee<br />

ist äußerst positiv.<br />

Alle Organisationen<br />

arbeiteten mit sehr<br />

viel Engagement und<br />

Professionalität.«<br />

Walter Exenberger,<br />

Einsatzleiter<br />

Diepoldsau / CH<br />

Kleinwalsertal / A<br />

Dornbirn / A<br />

Malans_GR / CH<br />

Imst / A<br />

Wertach / D<br />

Weißenbach / A<br />

München / D<br />

Innsbruck / A<br />

www.fhe.at<br />

Uderns im Zillertal / A<br />

WIR SUCHEN...<br />

WIR SUCHEN...<br />

siert ist. Eine Explosion in der Bergstation<br />

am Hartkaiser mit Feuerausbruch. Zahlreiche<br />

Verletzte. Die Gondelbahn selbst<br />

steht still. Über 80 Menschen sind in den<br />

Gondeln in luftiger Höhe eingeschlossen.<br />

Zwei Personen werden als abgängig gemeldet<br />

– eine Hundestaffel kommt zusätzlich<br />

zum Einsatz.<br />

BEENGTE VERHÄLTNISSE<br />

In der Bergstation am Hartkaiser gilt es<br />

38 Verletzte zu versorgen. Hoch oben<br />

am Berg mit nur einer einzigen, schmalen<br />

Zu- und Abfahrtsmöglichkeit. Dazu<br />

ist der Raum in der Bergstation knapp.<br />

Eine zusätzliche Herausforderung für<br />

die Rettungskräfte nachdem sie endlich<br />

den Unfallort erreicht haben. Es wird ein<br />

kleiner Sanidienst zur Minimalversorgung<br />

aufgebaut. Das Ziel – möglichst schnell<br />

alle sicher ins Tal bringen, wo alle Patienten<br />

registriert werden, die weitere Versorgung<br />

sichergestellt und der Transport in<br />

Krankenhäuser organisiert wird. Etliche<br />

Transportfahrten stehen an, da die Straße<br />

nur einspurig befahrbar ist. Eine Reihung,<br />

wer zuerst abtransportiert werden muss,<br />

wer eher warten kann, wird vorgenommen.<br />

»Doch nicht nur dort oben am Berg<br />

war es eng. Auch im Tal am Parkplatz, obwohl<br />

dieser eigentlich riesig ist, war eine<br />

- PARTNER<br />

» Servicetechniker<br />

für das Tiroler Unterland<br />

» Servicetechniker<br />

für das Stubaital<br />

» Verkäufer<br />

für das Obere Gericht<br />

» Verkäufer<br />

für das Zillertal<br />

» Verkäufer<br />

für den Raum Tegernsee<br />

einfach kurz melden unter:<br />

0664 82 48 097<br />

oder formlos schreiben an<br />

tim.berster@fhe.at<br />

FHE Vertrieb von Gastronomieeinrichtungen GmbH<br />

A-6020 Innsbruck | Kranebitter Allee 22<br />

108 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 109


genaue Abstimmung notwendig. Immerhin waren an<br />

die 40 Einsatzfahrzeuge vor Ort. Eine Koordinationsaufgabe<br />

für sich, da es sich vorrangig um große Fahrzeuge<br />

handelte, teilweise mit Anhänger. Auch ein LKW-Großunfallwagen<br />

aus Innsbruck war vor Ort«, erläutert der<br />

Einsatzleiter, der diese Problematik mit einer Einbahnregelung<br />

am Parkplatz löste.<br />

ÜBER 200 EINSATZKRÄFTE<br />

Neben der Bergstation stehen die Gondeln im Fokus<br />

von Walter Exenberger und den zahlreichen Einsatzkräften.<br />

Über 80 Personen sind eingeschlossen, warten<br />

auf Hilfe. Zum Glück sind 72 der Eingeschlossenen<br />

unverletzt. Teams vom ÖAMTC Christophorus 4 bzw.<br />

KitzAir fliegen mit zwei Hubschraubern laufend Personen<br />

ins Tal. Die Mitglieder der Bergrettung und Feuerwehr<br />

seilen weitere Betroffene ab. Um 14:30 Uhr ist die<br />

Übung zu Ende, die Bilanz äußerst erfreulich. »Die Zu-<br />

Der selbstladende<br />

Vollhybrid<br />

Der Honda HR-V e:HEV mit schnell ansprechendem<br />

Vollhybridantrieb lässt auch bei Stil, Dynamik<br />

und Vielseitigkeit keine Wünsche offen. Vereinbaren<br />

Sie gleich eine Probefahrt, sichern Sie sich<br />

€ 2.000,– PowerBONUS und fragen Sie nach der<br />

3 Optionen Finanzierung inkl. Wartungspaket<br />

von Honda Financial Services.<br />

Verbrauch und CO2-Emission (WLTP, kombiniert):<br />

5,4 l/100 km, <strong>12</strong>2 g/km<br />

Aktion gültig für lagernde Neufahrzeuge Honda HR-V bei Kauf und Zulassung bis<br />

30.06.<strong>2024</strong>. Der PowerBONUS wird vom Listenpreis abgezogen und ist im Aktionspreis<br />

bereits berücksichtigt.<br />

110 Unterlandlerin<br />

Abbildung zeigt Modell HR-V 1.5 i-MMD Hybrid Advance Style.<br />

Unterlandlerin 111


FOTO: Tiroler Steinöl<br />

»Großübungen, an<br />

denen verschiedene<br />

Einsatzorganisationen<br />

beteiligt sind, garantieren<br />

im Ernstfall ein Arbeiten<br />

Hand in Hand.«<br />

Einmal im Jahr klopft er<br />

sammenarbeit hat gut funktioniert, das<br />

Engagement und die Professionalität<br />

aller Beteiligten war sehr hoch. Einige<br />

wenige Verbesserungspunkte konnten<br />

gefunden werden. Der Abtransport<br />

mit dem Rettungswagen von der Bergstation<br />

erwies sich wie schon zuvor vermutet<br />

als zeitaufwendig. Hier muss allerdings<br />

angefügt werden, dass im Ernstfall<br />

mehr Hubschrauber vor Ort wären«,<br />

so Walter Exenberger resümierend. Als<br />

große Herausforderung sieht er neben<br />

der Abgelegenheit des Unfallorts allen<br />

voran die Koordination der zahlreichen<br />

verschiedenen Organisationen. »Zwar<br />

werden einzelne Punkte immer wieder<br />

von den verschiedenen Organisationen<br />

geübt, wie etwa das Abseilen aus den<br />

Gondeln. Doch bei einem Großeinsatz<br />

ist es wichtig und entscheidend, dass<br />

alles Hand in Hand geht.« Insgesamt<br />

waren mehr als 200 Einsatzkräfte vor<br />

Ort. Allein das Rote Kreuz aus den Bezirken<br />

Kufstein, Kitzbühel und Schwaz<br />

mobilisierte 110 Teilnehmer. Auch der<br />

Arbeiter-Samariterbund unterstützte<br />

die Übung des Roten Kreuzes. Rund<br />

50 Personen der Feuerwehr Ellmau,<br />

die Flughelfer der Feuerwehren im<br />

Bezirk Kufstein sowie 30 Angestellte<br />

der Bergbahnen Ellmau standen im Einsatz.<br />

Dazu wirkten zwölf Mitglieder der<br />

Bergrettung Scheffau, die Hubschrauberteams,<br />

Polizei und die Hundestaffel<br />

des Roten Kreuzes maßgeblich bei der<br />

Evakuierung mit. Die Übungsvorbereitungen<br />

nahmen rund einen Monat in<br />

Anspruch.<br />

Johannes Winkler,<br />

Geschäftsführer Bergbahnen Wilder Kaiser<br />

»Manda kemmt‘s, da Motor is do!« Mit diesem Satz startete im Unterautal 1939 ein neues Zeitalter<br />

in der Steinölgewinnung. Der lang ersehnte Deutz Einzylinder Dieselmotor MIH 432 war endlich aus<br />

Köln bei den Albrecht Brüdern Sepp, Martin jun. und Ernst angekommen.<br />

»Mit der Ankunft des Dieselmotors im<br />

Unterautal fing die Arbeit für Sepp, Martin<br />

jun. und Ernst aber erst an. Sie mussten<br />

den 1.800 kg schweren Deutz mit<br />

Hilfe zweier doppelt bespannter Pferdefuhrwerke<br />

sechs Kilometer bis hinauf auf<br />

das Gröbner Joch karren und dann noch<br />

800 Meter bergab bis zu ihrer Steinölbrennerei«,<br />

erzählt Bernhard Albrecht,<br />

Enkel von Martin jun. Der Dieselmotor<br />

fand damals im eigens errichteten Maschinenhaus<br />

seinen Bestimmungsort.<br />

»Jetz brauch'ma die Löcha nimma mit da<br />

Hond schlog‘n«, dachten die Brüder stolz,<br />

als der laut klopfende Motor zum ersten<br />

Mal zündete und mit einer Mordswucht<br />

die Schwungscheibe beschleunigte. Mit<br />

den Löchern waren die Sprenglöcher<br />

im Stollen gemeint, die von da an Pressluftbohrgeräte<br />

schlugen, die über eine<br />

fast hundert Meter lange Leitung vom<br />

Maschinenhaus aus versorgt wurden. Bis<br />

1980 war der Deutz im Einsatz. Danach<br />

startete Martin jun. bis kurz vor seinem<br />

Tod 2003 einmal im Jahr in Erinnerung<br />

an einst den Motor und ließ ihn für ein<br />

paar Minuten laufen. Vor 16 Jahren wurde<br />

der geschichtsträchtige Deutz schließlich<br />

vorsichtig demontiert und im Erlebnismuseum<br />

des Tiroler Steinöl Vitalbergs<br />

wieder aufgebaut. Und selbst hier setzt<br />

Hermann, der Sohn von Martin jun., die<br />

Tradition seines Vaters fort und lässt den<br />

immer noch funktionstüchtigen Motor<br />

einmal im Jahr klopfen. Der Deutz Diesel<br />

ist eine von vielen Besonderheiten, die<br />

es rund um die Geschichte und Gewinnung<br />

des Tiroler Steinöls im Vitalberg in<br />

Pertisau zu entdecken gibt. Dazu können<br />

dort natürlich die Steinölprodukte erworben<br />

werden und warten in der Vitalberg<br />

Café-Bar kulinarische Köstlichkeiten gekrönt<br />

von einem traumhaften Blick auf<br />

den Achensee und die Bergwelt ringsum.<br />

Kontakt<br />

Tiroler Steinöl Vitalberg Betriebs<br />

GmbH Tiroler Steinöl Weg 3<br />

6213 Pertisau am Achensee<br />

+43 (5243) 20186<br />

tiroler@vitalberg.at<br />

www.steinoel.at<br />

1<strong>12</strong><br />

Unterlandlerin<br />

Werbung 113 56


Sportlich<br />

Ziel <strong>2024</strong> –<br />

Hong Kong<br />

ZUVERLÄSSIG.<br />

KOMPETENT.<br />

INNOVATIV.<br />

Anna Schneeberger war von klein auf ein Wirbelwind. Immer schon wollte sie »etwas mit Kampfsport<br />

machen«. Es wird Taekwondo. Mit neun tritt sie zum ersten Mal bei einer Tiroler Meisterschaft an,<br />

inzwischen hat die heute 24-Jährige eine EM-Medaille zu Hause hängen, ist 9. der WT-Weltrangliste. Von<br />

der Kunst, sich zu quälen, dem Umgang mit Enttäuschungen und der mentalen Kraft.<br />

Seit 40 Jahren steht MM- Fassaden & Isolierungen für<br />

erstklassiges Handwerk. MM setzt auf mondernste<br />

Systeme in der Verarbeitung. Die Mitarbeiter bleiben<br />

durch fortlaufende Schulungen am Puls der Zeit.<br />

»Als ich mit sechs Jahren startete, dachte<br />

ich mir immer, ich will einmal so super<br />

sein, wie die im Fernsehen. Dass das so<br />

aufgeht, ganz ehrlich, das hätte ich mir<br />

selbst nicht träumen lassen.« Entspannt<br />

sitzt Anna Schneeberger in einem Kufsteiner<br />

Café, erzählt mit einem Strahlen<br />

im Gesicht von ihren Anfängen. In ein<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Herbert Koffou, Stiliyan Dzhoykev, Frank Schmidhofer<br />

paar Stunden geht es schon wieder<br />

zum Training, so wie eigentlich jeden<br />

Tag. Nur sonntags hat sie trainingsfrei,<br />

außer es steht ein Wettkampf an, dann<br />

steht sie auch am Sonntag auf der Matte.<br />

Meist sind es zwei Einheiten am Tag:<br />

einmal Ausdauer oder Krafttraining<br />

und natürlich Techniktraining. »Montag<br />

ist mein Hammertag. Da bin ich<br />

sechs Stunden in der Halle. Erst für das<br />

Kindertraining, das ich im Verein leite<br />

und im Anschluss übe ich selbst. In der<br />

Woche komme ich allein mit meinem<br />

Training auf 15 bis 20 Stunden. Dazu<br />

kommen die Wochenenden, wenn ein<br />

Wettkampf ansteht.« All das »läuft ein-<br />

MM Fassaden bedankt sich bei allen Partnern, Kunden<br />

und beim Team für die langjährige Zusammenarbeit.<br />

MM-Fassaden & Isolierungen GmbH | 6233 Kramsach, Amerling 134a<br />

+43 5337 63485 | +43 664 88940021<br />

office@mm-fassaden.at | www.mm-fassaden.at<br />

114 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 115


NEUBAUPROJEKT <strong>2024</strong><br />

NOCH 8 EINHEITEN DIREKT<br />

VOM BAUHERRN ZU KAUFEN.<br />

Modernes Arbeiten<br />

mitten in Brixlegg.<br />

fach«, ist längst Routine, wie sie es beschreibt.<br />

Ihre Freizeit organisiert sie rund um ihr Taekwondo,<br />

wobei sich auch die trainingsfreie<br />

Zeit stark um Sport dreht, studiert Anna doch<br />

Sportmanagement und bietet vom ASVÖ aus<br />

Kinderturnen in Volksschulen an. »Das gefällt<br />

mir sehr. Ich toure dabei von Schule zu<br />

Schule mit jeder Menge Spiele und sportlichen<br />

Übungen im Gepäck und mit dem Ziel,<br />

die Kinder für die Bewegung zu begeistern.«<br />

Anna selbst sieht man die Begeisterung bei jedem<br />

ihrer Worte an, doch das ist nicht immer<br />

so, wie sie gesteht.<br />

DER SPASS ZEIGT DEN WEG<br />

Auf die Frage, was sie seit ihrer Kindheit antreibt,<br />

folgt die Antwort wie aus der Pistole<br />

geschossen: »Der Ansporn, Weltmeisterin zu<br />

werden. Dieser Gedanke existierte schon, als<br />

mit 14 die Entscheidung anstand, welche weiterführende<br />

Schule ich besuche.« Anna wechselt<br />

damals ins Sportgymnasium, fährt dafür<br />

jeden Tag nach Innsbruck. Es ist der Moment,<br />

in dem aus dem Freizeitspaß Ernst wird. »Ein-<br />

IHRE BUSINESS-VORTEILE<br />

AUF EINEN BLICK<br />

• Verkauf direkt vom Bauherrn - keine Maklergebühr<br />

• Unternehmensförderungen<br />

• Maßgeschneiderte Grundrissplanung<br />

laut betrieblichen Anforderungen<br />

• 8 Einheiten im 1. OG und 2. OG verfügbar<br />

• Begrünte Fassadengestaltung verbunden mit<br />

repräsentativer Architektur<br />

• Energieeffiziente Bauweise<br />

• Ausgezeichnete Verkehrsanbindung – die A<strong>12</strong><br />

Autobahnauffahrt befindet sich in 1km Entfernung<br />

• Unmittelbarer Zugang zu öffentlichen<br />

Verkehrsmitteln<br />

• Vielfältige Infrastruktur fußläufig erreichbar<br />

• Parkplatzangebote direkt vor Ort<br />

KONTAKT +43 (0)664 154 1732 . info@greenbrix.at . www.greenbrix.at<br />

Weitere Informationen finden Sie hier -><br />

116 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 117<br />

Inserat-Unterlandlerin_210x270_RZ.indd 1 09.04.24 <strong>12</strong>:16


CONTAINER VON 7 BIS 40 KUBIK<br />

Die richtige Entsorgung von Abfallstoffen<br />

ist schwieriger denn je – kein Problem für<br />

unser Entsorgungsteam.<br />

Mit Abroll- und Absetzcontainern von 7 bis<br />

40 Kubikmeter Fassungsvermögen sind<br />

wir für (fast) alles gerüstet.<br />

Schon<br />

gewusst?<br />

Auch beim Thema<br />

Entrümpelung<br />

unterstützen wir<br />

Sie gerne<br />

facher wäre es gewesen, eine Schule in<br />

der Nähe zu wählen. Vor allem, da die<br />

Oberstufe des Sportgymnasiums fünf<br />

anstelle der üblichen vier Jahre umfasst,<br />

doch für mich war klar: Taekwondo ist<br />

mein Leben. Ich will weiter kommen, bis<br />

ganz hinauf!« In dieser Zeit spezialisiert<br />

sich die Kufsteinerin auf den Formenlauf.<br />

Beim Wettkampf geht es darum, die vorgegebene<br />

Poomsae besser auszuführen<br />

als dein Mitbewerber.« Ab und an tritt<br />

Anna heute noch bei Vollkontaktwettkämpfen<br />

an, vor kurzem etwa bei der<br />

Tiroler Meisterschaft. »Doch das mache<br />

ich wirklich nur, weil es mir Spaß macht.«<br />

Spaß ist generell der Schlüssel zum Erfolg,<br />

gern zum Training gehe. Aber am Ende<br />

sind es genau diese Einheiten, die später<br />

zählen, die dich nach vorne bringen, die<br />

der Schlüssel zum Erfolg sind. Und solange<br />

der Spaß überwiegt, ist es für mich<br />

eindeutig der richtige Weg.«<br />

DIE KRAFT VON NIEDERLAGEN<br />

meinen Sport lernte ich unglaublich viel<br />

fürs Leben.« Vor allem lernte sie, wie<br />

Anna erzählt, dass es die Niederlagen<br />

sind, die einen vorwärts bringen. »Wenn<br />

man ehrlich ist, steht man viel öfter unten<br />

als oben. Du verlierst öfter als du gewinnst,<br />

aber gerade daraus kannst du dir<br />

deine Kraft holen, die Motivation wieder<br />

»Im Taekwondo gibt es zwei Zweige:<br />

wie Anna betont und gleichzeitig<br />

aufzustehen und weiterzumachen.« Mit<br />

den Vollkontaktkampf und die Poomsae. gesteht, dass nicht immer alles so einfach »Im Grunde kann ich sagen, dass ich all<br />

16 war sie nach einer Niederlage einfach<br />

Mauracher Entsorgung Gmbh<br />

Letzteres ist eine Art Schattenkampf gegen<br />

einen imaginären Gegner -- eine fix folg muss man sich selbst quälen können. habe. Natürlich konnte ich nicht einfach<br />

und reflektiert sie, blickt auf das, was gut<br />

Tel.: 05356/63585, info@mauracher.at<br />

ist, wie es nach außen wirkt. »Für den Er-<br />

die Stunden beim Taekwondo nie bereut<br />

nur enttäuscht, heute mit 24 analysiert<br />

Salurnerstrasse 2, 6330 Kufstein<br />

vorgegebene Abfolge von Bewegungen. Auch ich habe Tage, zu denen ich nicht ausgehen, wie Gleichaltrige. Aber durch<br />

gelungen ist, um es weiter auszubauen.<br />

ALLES AUS EINER HAND:<br />

ABBRUCHARBEITEN - AUSHUBARBEITEN - CONTAINERDIENST<br />

FORSTWEG & STRASSENBAU - RECYCLING - HANGSICHERUNG<br />

GROSSBAUMSCHNITT - ENTRÜMPELUNG<br />

118 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 119


FOTO: Sonnenkraft<br />

»An einer Niederlage<br />

merkst du, ob das dein<br />

Weg ist. Du stehst auf oder<br />

gibst auf.«<br />

Anna Schneeberger,<br />

Nummer 9 der WT-Weltrangliste,<br />

Nummer 2 im Europa-Ranking<br />

Sonnige Innovationen<br />

Reinhard und Benedikt Wildauers Reise in die Photovoltaik-Welt startet 2017 mit einem selbstentwickelten<br />

PV-System für Parkbänke zum Handyladen und zur intelligenten Gästeinformation durch Tourismusverbände.<br />

Anlagen für Bushaltestellen folgen. Allesamt Spezialprodukte, die jetzt in der konventionellen Photovoltaik-<br />

Technik mit individuellsten Lösungen gipfeln.<br />

»Neben der sportlichen Seite ist es aber<br />

allem voran die mentale Kraft, die zum<br />

Sieg führt. Das Mentale trägt mehr als<br />

50 Prozent zum Erfolg bei. Funktioniert<br />

der Kopf nicht, funktioniert auch der Rest<br />

nicht. So einfach ist das.« Annas bisher<br />

persönlich und sportlich größter Erfolg<br />

war ihr dritter Platz bei der Heim-EM in<br />

Innsbruck im Vorjahr. »Es war nicht nur<br />

die Bronzemedaille, es war auch das Wissen,<br />

dass so viele Menschen extra wegen<br />

mir gekommen waren und zuschauten.<br />

Oma, Opa, meine Eltern, die so viel für<br />

meine Sportkarriere entbehrten, meine<br />

Schwester, mein Freund, Freunde, Vereinsmitglieder<br />

und natürlich mein Trainer<br />

Daniel Pirchmoser, der mich seit ich<br />

sechs Jahre alt bin begleitet, und meine<br />

Trainerin Johanna Bliem. So viele wollten<br />

dabei sein. Als ich zur Siegerehrung ging,<br />

kullerten nicht nur bei mir die Tränen.«<br />

Der nächste Meilenstein steht heuer im<br />

Herbst an. Die WM in Hong Kong. Noch<br />

gilt es Qualifikationsturniere zu bestreiten,<br />

da jede Nation nur einen Sportler zur<br />

WM senden kann. Doch Anna ist ihrem<br />

großen Ziel schon sehr nahe.<br />

»Unser Antrieb war schon immer die<br />

Erfüllung unserer Kundenwünsche. Bei<br />

unserem PV-System für Bushaltestellen,<br />

fanden wir zum Beispiel eine Lösung, um<br />

dauerhaft, auch außerhalb der Sonnenstunden,<br />

Energie für eine elektronische<br />

Fahrplaninfo zu liefern«, erklärt Reinhard<br />

Wildauer. Gemeinsam mit seinem Bruder<br />

Benedikt gründete er vor sieben Jahren<br />

Sonnenkraft.Tirol. Technikbegeisterung,<br />

Faszination für Sonnenstrom, Innovationsgeist<br />

und Kreativität lassen gleich<br />

zu Beginn die heute noch einzigartigen<br />

Solarbänke entstehen und führen inzwischen<br />

zu individuellsten Lösungen rund<br />

um konventionelle Photovoltaik-Technik<br />

- vom Inselbetrieb über Nischenlösungen<br />

bis hin zu Standard-Netzparallelanlagen.<br />

»Wir haben zum Beispiel einen eigenen<br />

intelligenten Heizungsmanager entwickelt,<br />

der eine Kommunikation zwischen<br />

Heizung und PV-Anlage sicherstellt. Auch<br />

für die Verwaltung einer Energiegemeinschaft<br />

entstand eine eigene App.« Ob als<br />

Gemeinde, Kommune oder einfach unter<br />

Nachbarn, können nämlich seit kurzem<br />

Energiegemeinschaften gegründet und<br />

damit sonnengünstige Ertragsflächen<br />

noch mehr genutzt werden. Diese Energiegemeinschaften<br />

sind derzeit genauso<br />

wie intelligente Energie-Steuerungen die<br />

großen PV-Themen. Daneben steht aber<br />

auch immer mehr das Thema Blackout<br />

im Raum wie Benedikt und Reinhard anführen.<br />

»Neben neuen Anlagen rüsten<br />

wir Bestandsanlagen auf, von der Batterie<br />

bis hin zur Notstromlösung. Und das alles<br />

natürlich für Private genauso wie für<br />

Unternehmen.«<br />

Kontakt<br />

Sonnenkraft.Tirol<br />

Solar Integrated Units KG<br />

Oberbergstraße 32, 6111 Volders<br />

Gleinserweg 4, 6142 Mieders<br />

0664 4669691<br />

mail@sonnenkraft.tirol<br />

www.sonnenkraft.tirol<br />

<strong>12</strong>0 Unterlandlerin<br />

Werbung<br />

Werbung <strong>12</strong>1<br />

2


JAHRE<br />

Gmedia<br />

FOTO: Bike Zoo<br />

Rasante Unikate<br />

Rennradfahren boomt seit Jahren. Im Fokus der Sportler - das perfekte Rennrad. Ein Anspruch, der nur<br />

durch Individualität erfüllt werden kann. Höchstmögliche Leichtigkeit, perfekte Ergonomie, persönliche<br />

Stylewünsche - die Zutaten für das Traum-Rennrad.<br />

»Rennradfahren ist Freiheit pur. Die Geschwindigkeit,<br />

die neuen Gegenden, die<br />

man entdecken kann, die Harmonie in<br />

der Gruppe und gleichzeitig die Möglichkeit,<br />

sich zu matchen. Die Faszination<br />

Rennradfahren kann man eigentlich gar<br />

nicht erklären, das muss man fühlen«,<br />

schwärmt Marco Dovjak. Der Zillertaler<br />

kennt den rasanten Sport von allen Seiten,<br />

dreht sich doch beruflich und privat<br />

bei ihm genauso wie bei seinem Bruder<br />

Andi alles um Bikes. Gemeinsam gründeten<br />

sie den Radspezialisten Bike Zoo<br />

in Ramsau. »Natürlich führen wir unzählige<br />

gute Standard-Rennräder. Doch<br />

Rennradfahren ist längst mehr als eine<br />

Sportart. Es hat sich zu einer Lebensphilosophie<br />

entwickelt und so leisten sich<br />

immer mehr das für sie optimale Rennrad«,<br />

so Marco. Trek, S-Works, BMC,<br />

Aurum und Colnago, Bianchi, Cervélo –<br />

mit Topmarken setzen Marco und Andi<br />

die Sonderwünsche ihrer Kunden um,<br />

kreieren einzigartige Bikes. »Jeder kann<br />

sein Rennrad bei uns ganz individuell<br />

zusammenstellen, vom Rahmen bis zum<br />

Lenker. Wobei der Hauptfokus neben einer<br />

optimal angepassten Geometrie und<br />

einer höchstmöglichen Leichtigkeit auch<br />

auf der Optik liegt«, erklärt Andi. Die Individualität<br />

geht sogar soweit, dass der<br />

Rahmen speziell lackiert werden kann, so<br />

wird das Rennrad endgültig zum Unikat.<br />

Zusammengesetzt wird das Rad von den<br />

Bike Zoo Profis in der eigenen Werkstatt,<br />

wo im Bedarfsfall auch »fast« alle technischen<br />

Probleme gelöst werden können.<br />

Neben Rennrädern finden Radbegeister-<br />

te in dem Ramsauer Bikeshop eine große<br />

Auswahl an Mountainbikes, E-Bikes, Kinderrädern<br />

sowie vielfältiges Zubehör und<br />

Ersatzteile aller Art.<br />

Kontakt<br />

Bike Zoo Zillertal<br />

Raiffeisenplatz 2<br />

6284 Ramsau im Zillertal<br />

05282 22650<br />

shop@bike-zoo.at<br />

www.bike-zoo.at<br />

Wir erschaffen Realität.<br />

Pixel für Pixel.<br />

<strong>12</strong>2<br />

Werbung<br />

Werbung<br />

2<br />

Unterlandlerin <strong>12</strong>3


DESIGN IN MOTION<br />

Unser Design bewegt, im wahrsten Sinne<br />

des Wortes. Und das seit 10 Jahren.<br />

GRAFIK / WEB / SOCIAL MEDIA / KOMMUNIKATION<br />

Corporate Design<br />

Motion Design<br />

Illustration<br />

Als Full-Service-Agentur bieten wir eine breite Palette von Werbe- und<br />

Marketingdienstleistungen aus einer Hand. Mit unserem 10-köpfigen Team, das<br />

sowohl aus jungen Talenten als auch aus erfahrenen Fachleuten besteht, bringt<br />

die Agentur frische, kreative Ideen sowie zeitlose Strategien in ihre Projekte ein.<br />

<strong>12</strong>4 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin <strong>12</strong>5


UNSER TEAM<br />

UNSERE KUNDEN<br />

GRAND PRIX SIEGER<br />

Gmedia<br />

Wald 32/4a, 6306 Söll<br />

Tel. 05333/43270<br />

office@gmedia-service.at<br />

www.gmedia-service.at<br />

<strong>12</strong>6 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin <strong>12</strong>7


Tiroler Schuhmanufaktur<br />

Insa Landl<br />

Schwaz tanzte in Wien<br />

Knapp 1.000 Schwazer feierten beim heurigen Tirolerball in Wien,<br />

marschierten beim großen Festumzug durch die Kärtnerstraße, erlebten<br />

eine einzigartige Messe im Stephansdom. Unvergessliche Schwazer<br />

Spuren in Österreichs Hauptstadt.<br />

Kein Fest<br />

ohne Tracht<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Stadtmarketing Schwaz<br />

»Ich denke, jeder hatte Gänsehautfeeling als<br />

die Vereine durch die Kärntnerstraße marschierten.<br />

An die 900 Menschen aus Schwaz<br />

und der Silberregion in Tracht. Ein sieben Minuten<br />

langer Zug und dann ging es hinein in<br />

den Stephansdom. Die von der Stadtmusik<br />

Schwaz umrahmte Festmesse in dem riesigen<br />

Gotteshaus war beeindruckend. Ein Highlight<br />

für sich war der Einzug der Schuhplattler mit<br />

ihrem Gebetstanz, so etwas erlebst du sonst<br />

nie.« Elisabeth Frontulls Augen strahlen selbst<br />

jetzt nach über zwei Monaten, als sie von dem<br />

für sie und viele andere eindrucksvollsten Teil<br />

ihrer Wienreise erzählt. Mit ihrem Team und<br />

dem Stadtmarketing Schwaz organisierte die<br />

TVB Silberregion-Geschäftsführerin den heurigen<br />

Tirolerball. Eine Aufgabe, die vor eineinhalb<br />

Jahren startete. »Wobei wir vor einer<br />

großen Chance und Herausforderung gleichzeitig<br />

standen. Drei Jahre lang hatte es keinen<br />

Tirolerball mehr in Wien gegeben. Somit hatten<br />

wir die Möglichkeit, einiges neu zu denken,<br />

neue Türen zu öffnen. Allerdings bestand für<br />

uns umgekehrt nicht die Option, im Vorfeld<br />

<strong>12</strong>8 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin <strong>12</strong>9<br />

www.stadler-schuhe.at


»Wir konnten unsere<br />

Vielfalt, unsere Traditionen,<br />

das Brauchtum sowie die<br />

Kultur darstellen und einem<br />

großen Publikum näher<br />

bringen.«<br />

Tiroler Schuhmanufaktur<br />

STARKE SCHUHE<br />

STARKER AUFTRITT<br />

Victoria Weber,<br />

Bürgermeisterin, Stadt Schwaz<br />

KLINGENDE SPUREN<br />

einen Tirolerball zu besuchen und den Ablauf<br />

zu studieren«, so Elisabeth Frontull. Schwaz<br />

und die Silberregion nutzen diese Ausgangssituation<br />

auf ihre Art, interpretieren den traditionellen<br />

Tirolerball neu. Das Ergebnis – ein Fest<br />

der Tradition und Moderne gleichermaßen. So<br />

tanzten bei der Mitternachtseinlage nicht nur<br />

die Brauchtumsgruppen auf, sondern spannte<br />

auch die Tanzgruppe Karamba einen großen<br />

Bogen in die Gegenwart, wie es Elisabeth<br />

Frontull zusammenfasst. »Letztlich war der Ball<br />

ein Spiegel der Silberregion mit Schwaz als<br />

pulsierendes Herz. Tradition gekrönt von der<br />

Moderne.«<br />

»Die größten Herausforderungen im Vorfeld<br />

waren die Logistik und die Reiseorganisation.<br />

Immerhin galt es, über 900 Schwazer nach<br />

Wien zu bringen und das mitsamt einer Lawine<br />

an Material. Fahnen, Musikinstrumente bis hin<br />

zu Schützengewehren«, fasst Stadtmarketing<br />

Schwaz Geschäftsführer Manfred Berkmann<br />

eine wahre Mammutaufgabe knapp zusammen.<br />

Alleine ein Hotel zu finden, das für alle<br />

Platz bietet, wird zur Challenge. Zwölf Reisebusse<br />

und drei Lieferautos sind letztlich nach<br />

Wien unterwegs. Dass so viele Menschen zusammenkommen,<br />

liegt an der Philosophie von<br />

Bürgermeisterin Victoria Weber rund um den<br />

Tirolerball, wie Manfred Berkmann anfügt. »Ihr<br />

war es wichtig, niemanden auszuschließen.<br />

Also luden wir wirklich alle Traditionsvereine<br />

ein, auch wenn das im Fall von Schwaz alleine<br />

zwei Musikkapellen, drei Schützenkompanien<br />

und zwei Trachtenvereine sind. Dazu kamen<br />

noch etliche weitere Organisationen.« Unzählige<br />

Gespräche zwischen dem Wiener Tirolerbund,<br />

dem Stadtmarketing Schwaz sowie<br />

dem TVB Silberregion Karwendel folgten. Eine<br />

intensive Zusammenarbeit und eine Höchstleistung<br />

der Mitarbeiter, die letztlich ein großes<br />

Ziel haben: Das Event sollte nachklingen, Spuren<br />

in Wien hinterlassen. Und das tut es.<br />

130 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 131<br />

www.stadler-schuhe.at


Tiroler Schuhmanufaktur<br />

VOM HEURIGEN BIS ZUR FESTMESSE<br />

Zu acht fährt das engste Organisationsteam<br />

am 1. Februar, zwei Tage vor dem Ball, voraus<br />

nach Wien. »Die Anspannung im Zug war unheimlich.<br />

Jeder tippte wie wild auf die Tasten<br />

seines Laptops. E-Mails wurden beantwortet,<br />

letzte Dinge organisiert. Immer wenn das<br />

WLAN kurz ausfiel, schossen unsere Köpfe mit<br />

äußerst angespannten Mienen von den Displays<br />

hoch«, erzählt Elisabeth Frontull lachend.<br />

STARKE SCHUHE<br />

STYLISCH PERFEKT<br />

Der Druck, der auf ihnen lastet, ist riesig. »Jeder<br />

hatte nur einen Gedanken: Hoffentlich<br />

klappt alles. Eine Anspannung, die letztlich<br />

erst abfällt, als am Sonntagnachmittag alle<br />

über 900 Schwazer glückselig wieder in die<br />

Busse Richtung Heimat einsteigen und wir ihnen<br />

nachwinken«, beschreibt es die TVB Geschäftsführerin.<br />

Zwischen diesen beiden Momenten<br />

lagen zahlreiche Sideevents, die den<br />

Tirolerball umrahmten. So stand am Freitag<br />

ein Parlamentsbesuch an. Die Nationalratsabgeordneten<br />

Hermann Weratschnig und Hermann<br />

Gahr führten die Schwazer Besucher<br />

persönlich durch das Parlament. Abends ging<br />

es zum Heurigen bei der Buschenschank Fuhrgassl-Huber.<br />

»Allein da waren wir mehr als 500<br />

Personen, eine Challenge für sich«, so Elisabeth<br />

132 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 133<br />

www.stadler-schuhe.at


Schuhe<br />

von der Marke<br />

Dirndl &<br />

Bua<br />

Vom Tuxa<br />

bis zum Dirndl...<br />

.... ich fertige alles nach euren<br />

Vorstellungen an und bin für traditionelle<br />

und moderne Kundenwünsche offen.<br />

Kinderröckl und Kinder-Tuxa mit Weste<br />

gibt es bei mir auch zum Ausleihen.<br />

Frontull. Am Samstag folgt der Bürgermeisterempfang<br />

und abends schließlich der<br />

einzigartige Tirolerball im Wiener Rathaus,<br />

dem noch ein heißer Vorbereitungsnachmittag<br />

vorausgeht. »Wir konnten erst ab<br />

13:00 Uhr ins Rathaus, um die Räumlichkeiten<br />

für den Tirolerball zu dekorieren.<br />

Kurz gesagt, es war doch recht stressig. Alleine<br />

das akkurate Aufhängen der Fahnen<br />

dauerte. Dazu saß uns die Zeit im Nacken,<br />

stand doch um 18:00 Uhr die Kollaudierung<br />

an.« Um 19:30 Uhr öffneten sich die<br />

Türen zum großen Balleinlass. »Der Tirolerball<br />

war natürlich einer meiner Höhepunkte<br />

des Wochenendes. Die Präsentationen<br />

sowie Darstellungen unserer Vereine und<br />

das bunt gemischte Publikum in diesem<br />

besonderen, eindrucksvollen Ambiente<br />

ÖFFNUNGSZEITEN:<br />

Dienstag bis Freitag von 8 bis <strong>12</strong> Uhr<br />

und von 13 bis 17.30 Uhr.<br />

Samstag von 8.30 bis <strong>12</strong> Uhr.<br />

Bitte um Terminvereinbarung.<br />

Ich übernehme<br />

Änderungsarbeiten<br />

aller Art.<br />

Theresa Kröll · Obere März 42<br />

6275 Stumm · Tel. 0664 / 48 <strong>12</strong> 332<br />

134 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 135


FOTO: GPHOTO / Günther Fankhauser<br />

Die Zukunft mit Seat und Cupra<br />

Entdecken Sie die Zukunft des Autofahrens bei Autohaus Strasser!<br />

Wir präsentieren stolz unseren komplett neu gestalteten Schauraum für<br />

die dynamischen Marken Cupra und Seat.<br />

bleiben in Erinnerung«, zeigt sich Bürgermeisterin<br />

Victoria Weber beeindruckt. Ihr zweites<br />

Highlight ist der von Elisabeth Frontull erwähnte<br />

Festumzug am Sonntag, der auch Manfred<br />

Berkmann begeisterte. »Wie oft erlebt man es<br />

schon, dass mehr als 900 Menschen gemeinsam<br />

durch das Zentrum von Wien marschieren<br />

und sich in ihren wunderschönen Trachten präsentieren.<br />

Die Stimmung im Stephansdom war<br />

unbeschreiblich und imposant.« Letztlich sind<br />

sich alle einig: »Wir haben Schwaz und unsere<br />

Region in Wien perfekt präsentiert.«<br />

Unser neues Design spiegelt die innovativen<br />

und stilvollen Züge der neuesten<br />

Cupra und Seat Modelle wider – eine<br />

perfekte Harmonie aus Technologie und<br />

Ästhetik.<br />

Im Autohaus Strasser ist uns Ihr Wohlbefinden<br />

besonders wichtig. Geschäftsführer<br />

Benjamin Wurm betont: »Für uns<br />

ist es essentiell, dass sich unsere Kunden<br />

wie zu Hause fühlen. Wir möchten, dass<br />

Sie nicht nur zum Kauf kommen, sondern<br />

auch langfristig die persönliche Betreuung<br />

und Expertise unseres Teams erleben,<br />

die unser Haus auszeichnet.«<br />

Zur feierlichen Eröffnung unseres neuen<br />

Schauraums im Juni laden Markenleiter<br />

Seat, Johannes Margreiter, und Cupra<br />

Markenleiter, Herbert Moser, Sie herzlich<br />

ein, die Eröffnungsangebote zu nutzen.<br />

Es wird ein aufregender Autosommer!<br />

Lassen Sie sich von unseren Fachleuten<br />

beraten und erleben Sie, wie wir mit der<br />

Zeit gehen, um Ihnen stets das beste<br />

Kundenerlebnis zu bieten. Besuchen Sie<br />

uns im Autohaus Strasser und überzeugen<br />

Sie sich selbst von der neuen Ära der<br />

Mobilität. Wir freuen uns darauf, Sie willkommen<br />

zu heißen und gemeinsam den<br />

perfekten Weg in Ihre mobile Zukunft zu<br />

gestalten!<br />

Kontakt<br />

Autohaus Strasser GmbH<br />

St.Gertraudi 80<br />

A-6235 Reith im Alpbachtal<br />

+43 5337 6133-0<br />

office@ah-strasser.at<br />

www.ah-strasser.at<br />

136 Unterlandlerin<br />

Werbung<br />

<strong>12</strong>7 137


SOMMER<br />

AUF DER RÜBE<br />

Urig & Gmiatlich<br />

Insa Landl<br />

Winter-Woodstock der<br />

Blasmusik <strong>2024</strong><br />

Vielfältig und wunderbar! Vom 22. bis 24. März <strong>2024</strong> ging das dritte Winter-Woodstock der Blasmusik<br />

im Brixental über die Bühnen. In den drei Orten Brixen, Kirchberg und Westendorf gab‘s drei Tage lang<br />

blasmusikalische Highlights, abwechslungsreiches Wetter und Programm ohne Ende! 10.000 Festivalgäste<br />

an drei Tagen und 30 Bands waren zu Gast und brachten Woodstock-Feeling in die Region. Ein Festivalhighlight,<br />

das auch in Zukunft hier im Brixental stattfinden wird - denn pünktlich zum Festival wurde die<br />

Zusammenarbeit für weitere vier Jahre fixiert!<br />

FOTO: Klaus Mittermayr<br />

NEUE BÜHNEN, BUNTES PROGRAMM<br />

Los ging es ab Freitag um 11:00 Uhr auf den<br />

sechs Hütten und Schauplätzen, verteilt über<br />

das gesamte Brixental. Zwei bewährte Hotspots<br />

waren dabei die Sonnalm in Westendorf<br />

und der Berggasthof Nieding in Brixen.<br />

Ganz neu dabei: die SkiWelt Hütte bei der<br />

Bergstation der Bergbahn Hochbrixen sowie<br />

zwei neue Bühnen in Kirchberg: Die Dorfbühne<br />

mitten im Ortszentrum und das Gasthaus<br />

z‘Röhrmoos bei der Talstation der Maierlbahn.<br />

Ab 16.00 Uhr gab‘s auf der Main Stage<br />

Programm und zu späterer Stunde trafen<br />

die Festivalgäste bei der Aftershow-Party im<br />

Brixner Stadl ein. Das musikalische Spektrum<br />

reichte von Tanzlmusi bis zu moderner Blasmusik<br />

- es wurde gesungen, getanzt, gefeiert<br />

und die Blasmusik in allen Facetten genossen.<br />

Öffnungszeiten:<br />

Täglich von 9 bis 17 Uhr.<br />

Mittwoch & Donnerstag<br />

Ruhetag,<br />

außer an Feiertagen.<br />

Almkulinarik<br />

auf <strong>12</strong>00 Metern<br />

Unsere Gerichte sind<br />

hausgemacht, aus regionalen<br />

und nachhaltigen Zutaten<br />

von höchster Qualität.<br />

GEÖFFNET<br />

ab 9. Mai <strong>2024</strong><br />

Rübezahl - Alm Ellmau / Tirol<br />

www.ruebezahlalm.at<br />

Rübezahl-Alm GmbH<br />

Faistenbichl 42 · A-6352 Ellmau<br />

Tel. +43 5358 2646<br />

138 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 139


SONNTAG<br />

18. AUGUST<br />

ab 11 Uhr<br />

<strong>12</strong>. Goaslschnoitza<br />

Fest<br />

<strong>2024</strong><br />

GEMEINSCHAFTLICHES MITEINANDER<br />

Und nicht nur in Sachen Musik war das Wochenende<br />

vielfältig! Auch beim Wetter war<br />

von strahlendem Sonnenschein über winterlichen<br />

Schneefall alles dabei. So wurde kurzerhand<br />

Indoor weitergespielt und zusammengerückt.<br />

Und eines blieb sowieso bei jedem<br />

Wetter: die ausgelassene Stimmung und das<br />

gemeinschaftliche Miteinander! Die herzliche<br />

Gastfreundschaft und die Unterstützung<br />

aller Beteiligten machten das Wochenende<br />

zum gemeinsamen Erlebnis. Von den Gastronom:innen,<br />

örtlichen Vereinen und Hoteliers<br />

über den Tourismusverband Brixental bis hin<br />

zu langjährigen und neugewonnenen Partner:innen<br />

wie Buffet Crampon, Stiegl, Raiffeisen<br />

Tirol, skruf, Red Bull oder Almdudler. Blasmusik<br />

verbindet! Auch die beiden Skigebiete<br />

KitzSki und SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental<br />

konnten mit dem Woodstock-Skipass von den<br />

Gästen ausgiebig genutzt werden.<br />

Bei<br />

Schlechtwetter<br />

Sauwetterparty.<br />

Eintritt frei.<br />

Rübezahl - Alm Ellmau / Tirol<br />

www.ruebezahlalm.at<br />

Rübezahl-Alm GmbH<br />

Faistenbichl 42 · A-6352 Ellmau<br />

Tel. +43 5358 2646<br />

140 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 141


Save the Date!<br />

ROCK<br />

RÜBE<br />

DIE<br />

HÖHEPUNKTE UND HÖRENSWERTES<br />

Besonders heiß her ging es am Freitag und<br />

Samstag ab 16.00 Uhr im Main Stage-Zelt bei<br />

der Talstation der Bergbahn Hochbrixen. Acts<br />

wie folkshilfe oder Fättes Blech trafen auf Traditionelles<br />

von den Kaiser Musikanten oder<br />

der Kapelle Josef Menzl. Begeisterte Festivalgäste<br />

und ein charmantes Drumherum sorgten<br />

für gemütliche Atmosphäre. Im Zelt konnten<br />

die Gäste erstmals die neue Woodstock<br />

Tracht by Wenger anprobieren und pünktlich<br />

für den Sommer bestellen, sowie beim Winter-Woodstock<br />

Merchandise zuschlagen.<br />

Den ganzen<br />

Tag rockiges<br />

Programm<br />

Ab Sonnenuntergang<br />

spielt die Band<br />

JABBER<br />

WALKY<br />

Bei richtigem<br />

Schlechtwetter<br />

wird das Programm<br />

um eine Woche<br />

verschoben.<br />

07. SEP<br />

<strong>2024</strong><br />

ruebezahlalm<br />

Rübezahl - Alm Ellmau / Tirol<br />

www.ruebezahlalm.at<br />

Rübezahl-Alm GmbH<br />

Faistenbichl 42 · A-6352 Ellmau<br />

Tel. +43 5358 2646<br />

142 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 143


WINTER-FRÜHSCHOPPEN UND VIELE<br />

EINHEIMISCHE GÄSTE<br />

OPEN AIR DER BLASMUSIK IM ZILLERTAL:<br />

30. MAI – 02. JUNI <strong>2024</strong><br />

WALDFESTPLATZ MAYRHOFEN<br />

ZVR 29601<strong>12</strong>78<br />

Am Sonntag wurde das Main Stage Zelt<br />

vor allem für einheimische Festivalgäste<br />

noch einmal gemütlich. Um 11:00 Uhr<br />

wurde mit dem Stiegl Bieranstich der<br />

Winter-Frühschoppen eröffnet. Dazu gab<br />

es Grillhendl und die Geschmackspalette<br />

aus der hauseigenen Woodfood-Festivalküche.<br />

Bezahlt wurde ganz einfach mit<br />

dem praktischen Raiffeisen Cashless System<br />

und Chip am Festivalband. G’schmackig,<br />

gesellig, gemeinsam. Es war ein<br />

gelungener Abschluss für drei unvergessliche<br />

Tage Winter-Woodstock.<br />

<strong>12</strong>.07. | 26.07.<br />

09.08. | 23.08. | 06.09.<br />

5 Gruppen, 5 Tage, 5 Hütten<br />

in der Ferienregion Mayrhofen<br />

EINTRITT FREI<br />

Genauere Informationen und Tickets<br />

zu allen BLECHLAWINE-EVENTS unter<br />

WWW.BLECHLAWINE.AT<br />

im Dorfzentrum von Mayrhofen<br />

EINTRITT FREI<br />

im Silbersaal SZentrum Schwaz<br />

144 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 145<br />

21.09.<strong>2024</strong><br />

26.10.<strong>2024</strong><br />

Thomas Gansch<br />

Blasmusik Supergroup - Tour <strong>2024</strong><br />

„Blasmusik goes Hollywood“


GEKOMMEN, UM ZU BLEIBEN<br />

Der nächste Winter kommt bestimmt! Und zwar ganz<br />

sicher für die nächsten vier Jahre, denn das Winter-<br />

Woodstock der Blasmusik wird auch in Zukunft hier<br />

im Brixental Halt machen. Fix ist auch schon der Termin<br />

für nächstes Jahr: Vom 21. bis 23. März 2025<br />

heißt es wieder „Blasmusik on the rocks“ in den drei<br />

Orten Brixen, Kirchberg und Westendorf!<br />

146 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 147


E-Bikes made in<br />

Zillertal<br />

Gleich am Eingang des Zillertals, in Schlitters, werden<br />

E-Mountainbikes gefertigt, die zu den hochwertigsten und<br />

innovativsten am Markt gehören.<br />

FOTO: ZILLERTAL TOURISMUS/ TOM KLOCKER<br />

FOTOS: NOX CYCLES<br />

Die Manufaktur Nox Cycles hat Berliner<br />

Wurzeln und eine mittlerweile 20-jährige<br />

Firmengeschichte. Angefangen mit<br />

für den Renneinsatz optimierten Downhill-Mountainbikes,<br />

fokussiert sich Nox<br />

Cycles mittlerweile auf sportliche highend<br />

E-Mountainbikes für jeden Einsatzzweck.<br />

Die Firma ist 2017 von Berlin<br />

ins Zillertal gezogen, um die Vorteile<br />

des alpinen Geländes optimal zu nutzen.<br />

Mit Erfolg – als Resultat rasanten<br />

Wachstums erbaute Nox 2021 den<br />

neuen geräumigen Firmenhauptsitz in<br />

Schlitters, der heute Verkaufsraum und<br />

Testcenter mit Produktion, Verwaltung<br />

und Lager unter einem Dach vereint.<br />

Kunden können sich vor Ort selbst<br />

davon überzeugen, wie die E-Mountainbikes<br />

in sorgfältiger Handarbeit<br />

gefertigt und einer genauen Qualitätskontrolle<br />

unterzogen werden. Spätestens<br />

nach einer Probefahrt findet man<br />

hier sein Traumradl – vom robusten<br />

Touren-E-Bike mit extrastarkem Motor<br />

und großer Akkureichweite bis hin zum<br />

sportlichen Leicht-E-Mountainbike mit<br />

herausnehmbarem Antrieb bietet Nox<br />

Cycles für jede und jeden das passende<br />

Gefährt für die Berge. Das wissen<br />

auch die österreichischen Berg- und<br />

Skiführer zu schätzen: Nox Cycles ist<br />

seit 2018 stolzer Partner und offizieller<br />

Ausstatter des VÖBS.<br />

Kontakt<br />

NOX CYCLES<br />

Gewerbegebiet Süd 3<br />

6262 Schlitters<br />

+43 5288 21102-0<br />

info@noxcycles.com<br />

www.noxcycles.com<br />

148<br />

Werbung<br />

Werbung 149


FOTO: Schwaighofer Zimmerei<br />

Innovativ. Expansiv.<br />

Erfolgreich .<br />

barer Ladefläche und Dachträgern. Eine neue LKW-Garage mit<br />

Büroflächen darüber unterstreicht ihre Fähigkeit zur optimalen<br />

Fuhrparkunterbringung und Partnerschaften. Mit einem neuen<br />

Waschplatz, asphaltierten Vorflächen und modernsten Ölabscheidern<br />

zeigt Schwaighofer Engagement für Umweltschutz und fortschrittliche<br />

Technologie. Die Firma ist bereit, Aufgaben jeder Größe<br />

anzunehmen und strebt stets nach erstklassigen Ergebnissen,<br />

während sie sich auf Ihre Anfragen freut.<br />

Werbung<br />

Als Vorreiter in Sachen Innovation und Expansionsbereitschaft präsentiert sich die Zimmerei<br />

Schwaighofer. Durch umfassende Neustrukturierungen, die Einstellung hochqualifizierter Mitarbeiter<br />

und gezielte Investitionen konnte das Unternehmen seine Leistungsfähigkeit deutlich<br />

steigern und sich erfolgreich am Markt positionieren.<br />

Die Firma Schwaighofer kann mit Stolz<br />

auf die vergangene Zeit zurückblicken,<br />

in der ihre Projekte trotz Herausforderungen<br />

zu wahren Meisterleistungen<br />

wurden. Die umfassende Neustrukturierung<br />

des Büros sowie die Einstellung<br />

hochqualifizierter Techniker und Bürokauffrauen<br />

legten den Grundstein für<br />

beeindruckende wirtschaftliche Erfolge.<br />

Dank modernster Maschinen und Geräte<br />

erfüllt das Unternehmen sämtliche<br />

Kundenanforderungen und bietet ein<br />

breites Spektrum an Möglichkeiten. Besonders<br />

engagiert zeigt sich Schwaighofer<br />

in der Ausbildung junger Talente,<br />

indem sie jedes Jahr zwischen zwei und<br />

fünf neue Lehrlinge gewinnen. Durch<br />

den Erwerb zusätzlichen Grundstücks<br />

wurden Betrieb, Lager- und Fuhrparkkapazitäten<br />

erheblich erweitert, sodass<br />

heute Projekte jeder Größenordnung<br />

mit höchster Zufriedenheit abgewickelt<br />

werden können. Die beträchtliche Erweiterung<br />

und Aufrüstung des Fuhrparks<br />

ermöglicht es, jede Herausforderung zu<br />

meistern. Die Schwaighofer-Mitarbeiter<br />

bedienen jeden Fahrzeugtyp äußerst<br />

präzise, sei es ein SCANIA mit Gelenk-<br />

Sattel-Auflieger, ein Schwerlastkran mit<br />

Seilwinde oder ein MAN mit auszieh-<br />

20 Jahre<br />

JUBILÄUM<br />

9.6.<strong>2024</strong> | ab 11. 00 Uhr | Musik: ,,Wildbach“ und die „Zaustempnmusi“<br />

150 Werbung<br />

Werbung 151


Insa Landl<br />

Eine Polka unter<br />

Christus Redentor<br />

Einmal mehr Brasilien und zurück. Zum inzwischen fünften Mal unternahm die Bürgermeisterkapelle Bezirk Schwaz<br />

im Oktober 2023 eine Konzertreise zur Tiroler Auswanderersiedlung Dreizehnlinden. Elf Tage on tour, elf Tage<br />

geprägt von Auftritten an einzigartigen und ungewöhnlichen Orten.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Herbert Bacher<br />

Tragen ist<br />

menschlich<br />

»90 Jahre Dreizehnlinden, dieses Jubiläum<br />

konnten wir uns natürlich nicht entgehen<br />

lassen, nachdem wir schon bei vier anderen<br />

großen Feierlichkeiten zu Besuch waren.<br />

Noch dazu haben unsere Konzertreisen ja mit<br />

Dreizehnlinden begonnen, damals vor 23 Jahren«,<br />

erzählt Franz Hauser, Bürgermeister von<br />

Schwendau und Obmann der Bürgermeisterkapelle<br />

Bezirk Schwaz, über den Grund für<br />

ihre letztjährige Brasilienreise. 43 Musiker,<br />

zwei Marketenderinnen und zwei Fähnriche<br />

der insgesamt rund 80 Mitglieder zählenden<br />

Bürgermeisterkapelle hoben am 11. Oktober<br />

gemeinsam mit zehn Begleitpersonen ab. Mit<br />

dabei waren Landeshauptmann a.D. Günther<br />

Platter und Simon Lochmann, Leiter der Abteilung<br />

Außenbeziehungen des Landes Tirol.<br />

Mit einem grandiosen Tirolerfest, zwei Konzerten<br />

im Festzelt, der musikalischen Gestaltung<br />

des Gottesdienstes sowie des Festumzugs<br />

startete die Konzertreise in Dreizehnlinden.<br />

»Wir spielten gefühlt drei Tage durch und trugen<br />

die ganze Zeit nur unsere Tracht«, lacht<br />

Franz. Ein fulminanter Auftakt, der in Rio de<br />

Janeiro seine Fortsetzung fand. »Wir hatten<br />

die Ehre, unmittelbar am Cristo Redentor, auf<br />

dem Corovado, also direkt bei der berühmten<br />

SLING LIBRARY<br />

BABYWEARING CONSULTANCY<br />

TRAGEBERATUNG<br />

VERMIETUNG und VERKAUF<br />

von Tragehilfen & Co.<br />

DIE TÜCHEREI - Isabella Nyvelt e.U.<br />

Schwendau im Zillertal - 0650 60 86 900<br />

www.dietuecherei.at - bella.nyvelt@gmail.com<br />

152 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 153


»Schon unser erster<br />

Vereinsausflug vor inzwischen<br />

23 Jahren führte uns nach<br />

Brasilien in die Auswanderersiedlung<br />

Dreizehnlinden.«<br />

3,99% *<br />

FIXZINSSATZ.<br />

Freude am Fahren. 100% Elektrisch.<br />

Franz Hauser,<br />

Bürgermeister von Schwendau und Obmann<br />

der Bürgermeisterkapelle Bezirk Schwaz<br />

FÜR DEN BMW iX2.<br />

Christusstatue, zu spielen. Angeblich sind wir<br />

die erste Kapelle, die dort ein Konzert geben<br />

durfte. Ja, das war einzigartig. Vor allem, als<br />

sie uns sagten, dass als Dankeschön die Statue<br />

am Österreichischen Nationalfeiertag in rotweiß-rot<br />

erstrahlen wird«, erzählt Franz sichtlich<br />

stolz. Ein Konzert reihte sich die 14 Tage<br />

hindurch an das nächste. So spielten sie etwa<br />

in der Bibliothek des Nationalmuseums in Rio<br />

sowie im olympischen Golfclub von Rio. »Wir<br />

Endach 32, 6330 Kufstein<br />

Tel.: 05372/6945, info@unterberger.cc<br />

www.unterberger.bmw.at<br />

BMW iX2 xDrive30: 225 kW (306 PS), Kraftstoffverbrauch 0,0 l/100 km,<br />

CO2-Emission 0,0 g CO2/km, Stromverbrauch von 16,3 kWh bis 17,7 kWh/100 km.<br />

Angegebene Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte ermittelt nach WLTP.<br />

* Angebot der BMW Austria Leasing GmbH, BMW Select Leasing für den BMW iX2 xDrive30, Anschaffungswert höchstens € 53.565,– (E-Mobilitätsbonus<br />

Hersteller für Privatkunden berücksichtigt), Anzahlung € 15.800,–, Laufzeit 48 Mon., Leasingentgelt € 359,– mtl., genaue Höhe abhängig von<br />

Sonderausstattung und Zubehör gem. individueller Konfiguration, 10.000 km p.a., Restwert € 25.600,40, Rechtsgeschäftsgebühr € 333,20,<br />

Bearbeitungsgebühr € 260,–, Vollkaskoversicherung vorausgesetzt, eff. Jahreszins 4,61%, Sollzins fix 3,99%, Gesamtbelastung € 59.225,60. Beträge inkl.<br />

NoVA und MwSt. Angebot freibleibend. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Angebot gilt für Privatkunden für sämtliche Fahrzeuge der Elektropalette<br />

von BMW bei Vertragsabschluss von Kauf- und Leasingvertrag von 02.01.<strong>2024</strong> – 30.06.<strong>2024</strong>, Auslieferung bis 30.09.<strong>2024</strong>. Unterschiedliche Konditionen<br />

je nach Baureihe: 1,99% Fixzins bei BMW i5; 2,99% Fixzins bei BMW i4, iX3 und iX; 3,99% Fixzins bei BMW iX1 und iX2. Ausgenommen von der Aktion ist<br />

die Modellbaureihe BMW i7. Für weitere Auskünfte stehen Ihnen die teilnehmenden BMW Partner zur Verfügung. Nicht kombinierbar mit anderen Leasing-<br />

Angeboten. Angebot gültig bei allen teilnehmenden BMW Partnern.<br />

Symbolfoto<br />

154 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 155<br />

24-bev399-ix2-hoch_unterbergerkufstein_210x280mm_1_cm.indd 1 09.04.<strong>2024</strong> 08:34:53


spielten sogar am Flughafen, als wir in Curitiba<br />

fünf Stunden auf unseren Anschlussflug warten<br />

mussten«, schmunzelt Franz. »Die großen<br />

Instrumente waren als Sperrgut unterwegs und<br />

nicht greifbar, aber die Trompeter, Klarinettenspieler<br />

usw. hatten ihre Instrumente als Handgepäck<br />

dabei und musizierten zwei Stunden<br />

im Wartebereich. Eine Frau fragte uns schließlich<br />

sogar, ob wir ihren Freund musikalisch<br />

empfangen könnten. Das haben wir natürlich<br />

gemacht und das Ergebnis war herzzerreißend.<br />

Ja, unsere Konzertreisen sind wirklich einzigartig<br />

für eine Musikkapelle. Dabei hat alles ganz<br />

klein angefangen.«<br />

BERGSTEIGERMARSCH FÜR DEN PAPST<br />

1993. Im Zuge einer Bürgermeisterreise nach<br />

Strassburg bemerkt der damalige Bezirkshauptmann<br />

Karl Mark, dass zahlreiche Gemeindeoberhäupter<br />

und ihre Vertreter Musiker<br />

sind. Als zwei Jahre später in Rotholz<br />

mehrere Altbürgermeister feierlich in den Ruhestand<br />

verabschiedet wurden, entsteht die<br />

Idee, dass ihnen die Musikerbürgermeister<br />

ein Ständchen spielen - ihr erster Auftritt. »Ich<br />

erinnere mich heute noch genau an den Tag.<br />

Es wütete ein Schneesturm. Einer der Bürgermeister,<br />

ich glaube aus Tux oder Gerlos, war<br />

komplett eingeschneit und konnte daher nicht<br />

kommen.« Danach folgen hin und wieder kleine<br />

Einsätze - hier ein Geburtstagsständchen<br />

dort eine Ehrung. An die 20 Musiker waren sie<br />

EXCELLENT<br />

AESTHETICS<br />

Plastische, Rekonstruktive und<br />

Ästhetische Chirurgie, Unfallchirurgie<br />

Botulinumtoxin („Botox“) . Lidstraffung . Hyaluronsäure<br />

(„Filler“) . Intimchirurgie . Kryolipolyse . Dermatochirurgie<br />

Ästhetische Chirurgie . Ästhetische Behandlungen<br />

Muttermalentfernung . Narbenkorrekturen . Laser . PRP<br />

Haar- und Gesichtsbehandlungen . Brustvergrößerung<br />

und -verkleinerung . Bruststraffung . Bauchdecken-<br />

straffung . Behandlung von Aknenarben . Medizinisches<br />

Microneedling . Vampire Facelift<br />

Dr. med. univ. Alexander Haim - Hans-Schrott-Fiechtl Straße 16<br />

A-6134 Vomp / Tirol - +43 5242 21600 - office@dr-haim.at<br />

156 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 157


damals: Bürgermeister, Vizebürgermeister,<br />

Gemeindevorstände oder Mitglieder<br />

der Bezirkshauptmannschaft. »2001 kam<br />

es dann zum folgenschweren Wunsch.<br />

Wir erklärten unserem Kapellmeister Karl<br />

Mark, dass wir, so wie andere Musikkapellen,<br />

einmal einen Ausflug machen möchten,<br />

aber wenn schon einen Richtigen.<br />

Mark meinte nur, er überlege sich etwas.«<br />

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Es<br />

ging nach Brasilien, nach Dreizehnlinden.<br />

Der Auftakt für etliche andere Fernreisen:<br />

Weltausstellung in Shanghai, Konzertreisen<br />

durch Südkorea, Chile, Thailand, nach<br />

Moskau, Petersburg und Jeh Katharinenburg.<br />

Sie spielen beim Tirolerfest im belgischen<br />

Eupen, bei einer Hoteleröffnung<br />

in der Türkei, treten zweimal beim Silvesterstadl<br />

auf und zweimal geht es sogar<br />

nach Rom zu Papst Benedikt bzw. Papst<br />

Franziskus. »Die Papstbesuche waren für<br />

viele von uns das Highlight. Dort, am Petersplatz,<br />

zu spielen – Gänsehautfeeling!<br />

KAFFEE &<br />

SNACKS<br />

HOTEL &<br />

GASTRO<br />

OFFICE<br />

AUTOMATEN<br />

Holly Kaffeesysteme GmbH<br />

Löfflerweg 20 · 6060 Hall in Tirol<br />

holly.at<br />

158 Unterlandlerin<br />

43 5223 45530 · info@holly.at<br />

Unterlandlerin 159


THIERSEE<br />

almreif<br />

auf 1.400 m Seehöhe<br />

Bei Papst Franziskus standen wir sogar in<br />

unmittelbarer Nähe zum Altar und als wir<br />

den Bozener Bergsteigermarsch spielten,<br />

soll der gebürtige Südtiroler mitgesungen<br />

haben«, erzählt Franz.<br />

DAS ENDE DES LOSEN HAUFENS<br />

Mittlerweile besteht die Bürgermeisterkapelle<br />

seit 28 Jahren, im Herbst 2022 verwandelte<br />

sich der »lose Haufen« in einen<br />

Verein, der jetzt offiziell dem Blasmusikverband<br />

Tirol angehört und als 16. Kapelle<br />

dem Zillertal zugeteilt ist. Momentan wirkt<br />

die Brasilien-Reise noch nach, die auch<br />

von Freizeithighlights geprägt war. »Wir<br />

besichtigten die Copacabana, Ipanema<br />

und die tropischen Inseln in der Nähe von<br />

Rio. Und natürlich waren wir auch bei den<br />

atemberaubenden Iguacu-Wasserfällen,<br />

im Dreiländereck von Paraguay, Argentinien<br />

und Brasilien«, schwärmt Franz. Nach<br />

den nächsten Reisen gefragt nickt der Obmann<br />

vielsagend. »Heuer geht es nach Rimini<br />

und wir sind zu einem Kulturfestival<br />

in San Marino eingeladen. Ja und in zwei<br />

Jahren geht es vielleicht wieder auf große<br />

Fahrt nach Japan zur Weltausstellung.<br />

Noch ist das aber nicht fix. Abwarten.«<br />

SOMMER-<br />

ÖFFNUNGSZEITEN:<br />

MI – SA: 9 bis 22 Uhr<br />

SO: 9 bis 19 Uhr<br />

Montag & Dienstag Ruhetag<br />

1 Stunde Gehzeit.<br />

Unterschiedliche Routen<br />

(Forstweg oder Waldpfad)<br />

www.kala-alm.at<br />

160 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 161


Insa Landl<br />

Wenn der Wald zum<br />

Klassenzimmer wird<br />

Wieso fressen Rehe lieber Tannen- als Fichtenaustriebe? Warum zieht der Dachs aus der WG mit<br />

dem Fuchs aus? Wie und wozu baut man Salzleckkisten? Fragen über Fragen, denen die Schüler<br />

bei einem Tag mit Jägern des Tiroler Jägerverbands mitten im Wald begegnen.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Günther Fankhauser<br />

OPFER<br />

SCHUTZ<br />

staa Täterschutz!<br />

Füchse und Dachse bilden recht häufig<br />

eine Wohngemeinschaft. Der Fuchs<br />

zieht als Untermieter ein, nutzt den vom<br />

Dachs gegrabenen Bau mit. Eine dauerhafte<br />

WG entsteht aber eher selten,<br />

denn der Fuchs ist nicht gerade ordentlich<br />

und so sucht der Dachs nach einiger<br />

Zeit mitunter das Weite, nutzt seine<br />

Grabschaufeln und gräbt sich einen<br />

neuen Bau. Naturstorys wie diese sind<br />

es, die Schüler besonders faszinieren<br />

und im Gedächtnis hängen bleiben, wie<br />

Jägerin Christine Lettenbichler weiß.<br />

Gemeinsam mit anderen Jägerinnen<br />

und Jägern ist sie im Team in der Kaiserregion<br />

und im Unterland auf Schulmission.<br />

Das Projekt startete 2015. Anfangs<br />

kamen sie mit ihren Tierpräparaten<br />

in die Klassen, bis die Idee entstand,<br />

mit den Kindern direkt in den Wald<br />

zu gehen, wie Christiane Schellhorn<br />

erläutert. »Wir erklären den Schülern<br />

Pflanzen, erzählen von den vielfältigen<br />

Aufgaben eines Jägers und haben natürlich<br />

auch die Tierpräparate dabei.« Am<br />

Hochstand sitzen und nach Waldtieren<br />

Ausschau halten, Salzleckkisten für den<br />

Winter zusammenbauen, Entfernungen<br />

abschätzen und mit dem Entfernungsmesser<br />

prüfen - umfangreich waren die<br />

Aufgaben, die so auch auf die Schüler<br />

der drei vierten Klassen der Mittelschule<br />

Söll/Scheffau warteten. Ein Schultag<br />

im Wald, fernab von der Schulbank, dafür<br />

unmittelbar umgeben vom Lernstoff.<br />

BEGEHRTER WALD<br />

»Wissen über den Wald zu vermitteln, ist<br />

eine unserer Intentionen, daneben wollen<br />

wir den Kindern zeigen, dass Jäger zu sein<br />

weit mehr bedeutet, als auf dem Hochstand<br />

zu sitzen und Wild abzuschießen.<br />

Ja, das gehört dazu, aber in Summe macht<br />

162 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 163


dies von unserem gesamten Aufgabengebiet<br />

gerade einmal rund ein Prozent aus«,<br />

erklärt Christine. Überrascht sind die Schüler<br />

oft, dass Jäger für die Entsorgung des Wilds<br />

von Straßenunfällen verantwortlich sind und<br />

auch die Arbeiten im Winter rund um die<br />

Fütterung werden zumeist unterschätzt, so<br />

die beiden Jägerinnen. Zweimal die Woche<br />

bringen sie oder einer ihrer sieben Kollegen<br />

Schülern den Wald näher, ehrenamtlich<br />

neben ihrer eigentlichen Arbeit. »Die Anfragen<br />

von Seiten der Schulen haben sich mit<br />

den Jahren stark erhöht. Inzwischen können<br />

wir gar nicht mehr allen nachkommen«, so<br />

Christine. Hinter den Schulbesuchen steckt<br />

nämlich noch einiges an Arbeit - von den allgemeinen<br />

Vorbereitungen über den Kontakt<br />

mit dem Waldbesitzer bis hin zur Information<br />

der Feuerwehr, falls bei dem Termin ein<br />

Lagerfeuer entzündet wird, wie Christiane<br />

anführt. »Machmal holen wir Gäste hinzu,<br />

um noch mehr Wissen vermitteln zu können.<br />

So begleitet uns zum Beispiel immer wieder<br />

einmal ein Waldaufseher, der fachmännisch<br />

9. MAI – 10. NOVEMBER TÄGLICH GEÖFFNET<br />

164 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 165


DAS MAGAZIN<br />

IM UNTERLAND<br />

NEU<br />

AUCH IM BEZIRK<br />

KITZBÜHEL<br />

einen Baum anbohrt und den Kindern<br />

die Jahresringe zeigt.«<br />

FICHTEN ODER TANNEN<br />

Die Kinder der Mittelschule Söll/Scheffau<br />

lernen an ihrem Jäger-Tag einiges<br />

über Biber, Murmeltiere & Co. Sie ertasten<br />

den Unterschied zwischen Fichten<br />

und Tannen, spüren hautnah, dass die<br />

Fichte sticht, die Tanne dagegen weiche<br />

Nadeln besitzt. So ist schnell verständlich,<br />

warum Rehe im Winter mit Vorliebe<br />

die Triebe der Tannen abfressen und<br />

weshalb diese extra geschützt werden<br />

müssen. Dabei dürfen die Jugendlichen<br />

gleich selbst aktiv werden und mithelfen.<br />

Beim Bauen der Salzleckkisten wird<br />

eifrig gemessen, geschraubt und zum<br />

Schluss stolz das Ergebnis begutachtet.<br />

Geschossen wird letztlich auch noch –<br />

mit Tennisbällen auf Dosentürme. Der<br />

Spaß, den die Schüler an diesem Tag<br />

haben, ist nicht zu übersehen. »Und<br />

auch uns hat es wieder viel Freude bereitet,<br />

den Jugendlichen den Wald mit seinen<br />

Bewohnern und die Aufgaben des<br />

Jägers näherzubringen«, so Christiane<br />

und Christine, die zum Abschluss noch<br />

glücklich erzählen, dass sie in Zukunft<br />

mit Anhänger unterwegs sein werden,<br />

sodass sie die Präparate nicht mehr<br />

umständlich in ihre Privatautos quetschen<br />

müssen. »Der Anhänger ist ein<br />

Geschenk des Jägerverbands für unseren<br />

Einsatz. Eine große Erleichterung, zu<br />

der wir von Herzen Danke sagen.«<br />

SACKERL<br />

Jetzt bei SPAR!<br />

1 Packung<br />

Tiroler Landjäger 100 g<br />

+ 1 Flasche SPAR Steirischer<br />

Apfelsaft Sport 0,5 Liter<br />

+ 1 Stück<br />

Bio-Kaisersemmel<br />

»Wie schnell Kinder und<br />

Jugendliche lernen und<br />

sich die Informationen,<br />

die wir ihnen geben,<br />

merken, begeistert uns<br />

immer wieder.«<br />

Christiane Schellhorn,<br />

Christine Lettenbichler,<br />

Jägerinnen des Tiroler Jagdverbands<br />

3x<br />

jährlich<br />

GRATIS<br />

für SPAR-Kund:innen*<br />

2.-<br />

In Tirols Trafiken um € 4,90<br />

Erscheint in den Bezirken Kufstein,<br />

Kitbühel und Teilen Schwaz<br />

Dieses Angebot ist gültig von Mo., 19.8. bis Sa., 24.8.2019, solange der Vorrat reicht, bei<br />

in den Bundesländern Salzburg und Tirol*<br />

*solange der Vorrat reicht<br />

*ausgenommen Osttirol<br />

166 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 167


Kaiserliche Auszeit auch für Tagesgäste<br />

FOTO: AUER MARKUS, LUX STUDIOS<br />

365 TAGE<br />

Auszeit<br />

für Sie da<br />

Day-Spa<br />

OHNE oder<br />

INKL. Frühstück<br />

ab € 85,- p.P.<br />

Im Hotel Kaiserblick, gelegen in der atemberaubenden Kulisse des Wilden Kaisers, öffnet<br />

unser 4-Sterne-Superior Hotel 365 Tage im Jahr seine Pforten. Dieser Ort ist ideal für Einheimische<br />

und Besucher, die einen luxuriösen Kurzurlaub in unmittelbarer Nähe suchen.<br />

Beginnen Sie Ihren Tag mit einem luxuriösen<br />

Frühstücksbuffet, das Sekt und frisch<br />

zubereitete Gerichte umfasst. Unser Restaurant<br />

bietet nicht nur kulinarische Höhepunkte<br />

für Hotelgäste, sondern eignet<br />

sich auch hervorragend für Familien- und<br />

Firmenfeiern.<br />

Ein unvergessliches Erlebnis bietet unser<br />

Weinkeller, in dem der Chef persönlich<br />

eine Auswahl an exklusiven, edlen Weinen<br />

zusammengestellt hat. Diese sorgfältig<br />

ausgewählten Weine ergänzen perfekt<br />

die Speisen unseres Hauses und verleihen<br />

jedem Mahl eine besondere Note.<br />

Unser Dayspa ist eine Oase der Entspannung<br />

auf 1.900 m², die einen ganzjährig<br />

Wellness mit Ausblick<br />

beheizten Sky Pool mit spektakulärem<br />

Blick auf den Wilden Kaiser umfasst.<br />

Wählen Sie zwischen unserem Day-Spa<br />

GOURMET, das ein exquisites 6-Gang à<br />

la carte Abendmenü bietet, oder<br />

dem Day-Spa DELUXE für den ganzen<br />

Tag Zugang zu unseren erstklassigen<br />

Wellness-Einrichtungen.<br />

Für Gäste, die den Tag besonders gemütlich<br />

ausklingen lassen möchten, bieten wir<br />

zudem die Möglichkeit, ein à la carte Dinner<br />

zu reservieren. Ab 07:30 Uhr sind wir<br />

bereit, Ihnen einen entspannten und unvergesslichen<br />

Aufenthalt zu ermöglichen.<br />

Buchen Sie jetzt Ihren Day-Spa oder ihren<br />

Kurzurlaub im Hotel Kaiserblick und<br />

erleben Sie einen Urlaubstag oder wundervolle<br />

Tage voller Erholung und Luxus,<br />

ohne lange Reisewege.<br />

Kontakt<br />

4 Sterne Superior Hotel Das Kaiserblick<br />

Familie Künig<br />

Kirchbichl 5, 6352 Ellmau<br />

+43 5358 2230<br />

office@kaiserblick.at<br />

www.kaiserblick.at<br />

Bildnachweis: LuxStudios Florian Scherl, Alexandra Leica, Markus Auer<br />

Kaiserblick-Angebote für TAGESGÄSTE:<br />

· Wellness auf 1.900 m² inkl. moderner Saunalandschaft, Dampfbäder & exklusiven Ruheräumen.<br />

· Der Wellnessbereich ist täglich von 07:00 - 21:00 Uhr geöffnet.<br />

· Ganzjährig beheizte Poollandschaft:<br />

Sky Pool (31 °C) – mit einem fantastischem Panoramablick, Outdoor Pool (31°C),<br />

Hallenbad (31°C) & Outdoor Whirlpool (36°C), Indoor Whirlpool (36°C).<br />

· Beauty- & Wellnessbehandlungen in unserem Kaiser Spa.<br />

· Reichhaltiges Schlemmer-Frühstücksbuffet mit Sekt & Eiergerichten á la minute &<br />

6-Gang à la carte Abendmenü<br />

· Hotelbar und à la carte Essen auch für Nicht-Hotelgäste.<br />

DAS KAISERBLICK<br />

superior<br />

Kirchbichl 5 • 6352 Ellmau • Österreich • Tel: +43 (0)5358 2230 • office@kaiserblick.at<br />

NEU: Day-Spa<br />

Gourmet<br />

INKL. Frühstück &<br />

6-Gang à la carte Abendmenü.<br />

€ 155,- p.P.<br />

Auch Gutscheine<br />

erhältlich!<br />

kaiserblick.at<br />

168 Werbung<br />

Werbung 169


Insa Landl<br />

800 Jahre Dorfidylle<br />

PEUGEOT TRAVELLER<br />

ab 35.300,- (MwSt. ausweisbar)<br />

Mit einem viertägigen Festreigen feiert die Gemeinde Thiersee vom 15. bis<br />

zum 18. August ihr 800-Jahr-Jubiläum. Eine lange Geschichte geprägt von der<br />

Naturidylle ringsum, den Passionsspielen, der Zeit als Klein-Hollywood.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Smart Design, PM Studios KG/ Dominik Zwerger, Philipp Huber<br />

Etwa 1.000 Jahre nach Christi Geburt.<br />

Der bewohnbare Raum im überschwemmungsgefährdeten<br />

Inntal wird eng. Den<br />

immer mehr werdenden Siedlern bleibt<br />

nichts anders übrig, als neue Gebiete<br />

zu erschließen. Sie fassen die höher gelegenen<br />

Seitentäler ins Auge. Beginnen<br />

mit Rodungen. Auch hier im idyllischen<br />

Thierseetal. <strong>12</strong>24 wird das Gebiet erstmals<br />

urkundlich erwähnt. Von »Tyrssee«<br />

ist in einer Art Steuerliste zu lesen. Etliche<br />

Laggln Wein mussten als Steuer abgeliefert<br />

werden, wie dort vermerkt ist.<br />

Auch von zwei Schwaighöfen, reinen<br />

Viehzuchtbetrieben, am Troyer ist zu<br />

lesen. <strong>12</strong>24 – <strong>2024</strong>. 800 Jahre Thiersse.<br />

»Diese erste Erwähnung ist natürlich<br />

einer der großen Meilensteine in der<br />

Geschichte Thiersees. Eine Geschichte,<br />

die ganz stark von den Passionsspielen<br />

geprägt wurde. Oder auch die<br />

Nachkriegszeit, in der sich Thiersee als<br />

Klein-Hollywood einen Namen machte.<br />

Immerhin wurden hier von 1946 bis<br />

1952 18 Spielfilme gedreht, darunter so<br />

bekannte Klassiker wie 'Das doppelte<br />

Lottchen' oder 'Blaubart`«, erklärt Rainer<br />

Fankhauser durchaus stolz. Seit zwei<br />

Jahren steht er der Gemeinde als Bürgermeister<br />

vor. »Dass das 800 Jahr-Jubiläum<br />

genau in meine Legislaturperiode<br />

fällt, ist eine große Ehre. Natürlich blickt<br />

man da auch zurück, ist dankbar für all<br />

das, was meine Vorgänger geschaffen<br />

haben. Und dankbar für das besondere<br />

Tal, in dem unser Ort liegt.«<br />

der Bürgermeister. Eines ist jedenfalls sicher,<br />

Thiersee ist bekannt. »Ja, egal wo in Europa<br />

man hinfährt, viele kennen unseren Ort,<br />

unser Tal, allen voran natürlich durch die Passionsspiele.«<br />

Die Passionsspiele zeigen beim<br />

Blick zurück auch, wie stark die Thierseer für<br />

ihre Kultur und Bräuche seit jeher einstehen<br />

und wie sehr sie an ihren Gelübden festhalten.<br />

Ihr Gelöbnis von 1799 ein Passionsspiel<br />

abzuhalten, wenn der Herrgott sie von den<br />

Kriegswirren Napoleons bewahrt, halten sie<br />

bis heute. Und selbst als der bayrische Monarch<br />

ihnen sechs Jahre nach ihrem Gelöbnis<br />

das Passionsspiel verbot, setzten die Thierseer<br />

zwar aus, der Schwur blieb aber unvergessen<br />

bis sie nach jahrzehntelangen Ringen<br />

wieder die Spielerlaubnis erhielten.<br />

Jetzt auch wieder<br />

als Verbrenner<br />

bestellbar!<br />

EIN MEILENSTEIN FÜR DIE ZUKUNFT<br />

ZUM WORT STEHEN<br />

Es ist die Ruhe, die Thiersee seit jeher<br />

auszeichnet. Die ländliche Struktur, die<br />

sanfte Berglandschaft mit ihren satten<br />

Wiesen und den vielfältigen Grünnuancen<br />

der bewaldeten Berghänge. Ein<br />

hochgelegenes Seitental, in dem der<br />

Thiersee ein erfrischend kühles Naturjuwel<br />

bildet. »Unser Tal ist anders geformt<br />

als viele andere Seitentäler. Der<br />

weitläufige Kessel schenkt das Gefühl<br />

von Freiheit. Gleichzeitig ist der Stadttrubel<br />

nur fünf Autominuten entfernt.<br />

Zwei Welten, in die man nach Lust und<br />

Laune eintauchen kann«, beschreibt es<br />

Rainer Fankhauser. Für den gebürtigen<br />

Thierseer war es, wie für so viele andere,<br />

nie eine Frage, ob sie hier bleiben oder<br />

wegziehen. »So mancher sagt zwar, wir<br />

haben touristisch einiges verschlafen,<br />

doch die Gastronomie und Hotellerie,<br />

die wir haben, ist sehr hochwertig. Und<br />

letztlich denke ich, dass die meisten<br />

sehr froh sind, dass aus Thiersee keine<br />

Tourismushochburg wurde, auch wenn<br />

das Potential durch unsere wunderschöne<br />

Naturlandschaft durchaus gegeben<br />

wäre. Wir zählen dafür zu den schönsten<br />

Erholungsgebieten Österreichs«, so<br />

Die Passionsspiele sind dabei nicht die einzige<br />

Veranstaltung, die aus einem Gelöbnis<br />

heraus entstand. Auch der Leonhardiritt geht<br />

auf eine Schutzbitte nach oben zurück, als<br />

bayrische Soldaten die Bewohner bedrohten,<br />

Häuser in Brand steckten und das Vieh<br />

rauben wollten. Ja, auch wenn Thiersee heute<br />

idyllisch und ruhig erscheint, trägt es eine<br />

durchaus turbulente 800-jährige Geschichte<br />

mit sich. 800 Jahr Thiersee sind für Rainer<br />

Fankhauser auf jeden Fall aber auch ein Meilenstein,<br />

um nach vorne zu blicken. »Es ist<br />

so schön bei uns, all zu viel sollten wir nicht<br />

verändern, doch gleichzeitig dürfen wir nicht<br />

stehen bleiben. Letztlich ist es eine Gratwanderung.<br />

Natürlich wird mit den Jahren das<br />

eine oder andere Hotel hinzukommen und<br />

auch wirtschaftlich müssen wir offen bleiben,<br />

mit der Zeit gehen. Aber im Grund sind<br />

und bleiben unser größtes Potential die Ruhe<br />

und die Natur.«<br />

Autohaus Alpbachtal | Reither Anger 21 | 6235 Reith i. Alpbachtal<br />

Tel.: +43 5337 63708 | info@autohaus-alpbachtal.at<br />

www.autohaus-alpbachtal.at<br />

170 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 171


Top<br />

Events<br />

800-JAHR JUBILÄUM<br />

DER GEMEINDE THIERSEE<br />

Die Gemeinde Thiersee lädt herzlich<br />

ein, ihr 800-jähriges Bestehen vom 15.<br />

bis 18. August <strong>2024</strong> gebührend zu feiern.<br />

Anlässlich der ersten schriftlichen<br />

Erwähnung im Jahr <strong>12</strong>24 veranstaltet<br />

Thiersee ein viertägiges Fest mit zahlreichen<br />

kulturellen Highlights.<br />

Die Festlichkeiten beginnen am Donnerstag,<br />

den 15. August, einem Tag, der<br />

dem 800-Jahr Festtag (Maria Himmelfahrt)<br />

gewidmet ist und bei freiem Eintritt<br />

besucht werden kann. Am Freitag<br />

wird der Tag mit einer Feldmesse am<br />

Hausberg eröffnet, gefolgt von einem<br />

Festumzug zum Strandbad in Vorderthiersee.<br />

Im Laufe des Tages treten verschiedene<br />

Musikkapellen auf, und der<br />

Abend klingt mit einem Konzert von<br />

Chris Steger aus, für das Tickets im Vorverkauf<br />

und an der Abendkasse erhältlich<br />

sind. Der Samstag steht ganz im Zeichen<br />

der Blasmusik mit Auftritten der<br />

BMK Vorderthiersee, BMK Landl, der<br />

»Thierseetaler«, »Willinger-Musi« und<br />

»Thierseer«. Zusätzlich gibt es ab Nachmittag<br />

ein Festzelt mit weiteren musikalischen<br />

Darbietungen und einer Jungbürgerfeier.<br />

Der Höhepunkt des Tages ist<br />

der Auftritt der »Großkarolinenfelder«,<br />

bekannt vom Rosenheimer Herbstfest.<br />

Zum Abschluss des Jubiläums findet am<br />

Sonntag das Bezirksmusikfest statt, das<br />

ebenfalls bei freiem Eintritt zugänglich<br />

ist. Über alle Tage hinweg sorgt Festwirt<br />

Peter Kleinmeier, bekannt aus dem Auer<br />

Festzelt beim Rosenheimer Herbstfest,<br />

für das leibliche Wohl der Gäste.<br />

Tischreservierungen sind ab dem 1.<br />

März <strong>2024</strong> möglich. Das vielseitige Rahmenprogramm<br />

und die kulinarischen<br />

Genüsse versprechen ein unvergessliches<br />

Fest für die gesamte Gemeinschaft.<br />

FOTO: Eigenfoto<br />

172 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 173


Top<br />

Events<br />

HERZTAKT DIE ZWEITE<br />

Das Scheffauer HerzTakt Kulturfestival<br />

am Wilden Kaiser geht in die zweite<br />

Runde! Nach dem Erfolg der Premiere<br />

im August 2023 erwartet die Besucher<br />

vom 30. Mai bis zum 2. Juni erneut ein<br />

musikalisch einzigartiger Open-Air Hochgenuss.<br />

Unter der Leitung von Norbert<br />

Amon, dem Initiator des HerzTakt, verspricht<br />

das Festival vier Tage voller musikalischer<br />

Höhepunkte und künstlerischer<br />

Vielfalt. Das HerzTakt Kulturfestival bietet<br />

ein breites Spektrum an Veranstaltungen,<br />

darunter Kindertheater, eine Musicalund<br />

Operettennacht, Kammermusik und<br />

Harphonic. Besucher können sich auf ein<br />

musikalisches Erlebnis unter freiem Himmel<br />

freuen, das mit einer beeindruckenden<br />

Auswahl heimischer Stars aufwartet.<br />

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der<br />

Einbindung der jungen Generation. Neben<br />

den Konzerten gibt es ein eigenes<br />

Kindertheaterstück, »Piff, Paff, Puff – Eine<br />

Bergfee kommt selten allein«, das den<br />

Kindern die Welt der Musikkultur näherbringt.<br />

Vor und nach den Vorführungen<br />

haben die Kinder die Möglichkeit, Instrumente<br />

auszuprobieren und sich beim<br />

Kinderschminken zu vergnügen. Neben<br />

den künstlerischen Darbietungen sorgt<br />

auch die kulinarische Seite des Festivals<br />

für Genussmomente. Der Elternverein<br />

verwöhnt die Besucher mit Kuchen, Kaffee<br />

und erfrischenden Getränken. Ein<br />

Highlight des Programms ist das Konzert<br />

»Kirche meets Kammermusik« in<br />

der Pfarrkirche Scheffau am 30. Mai um<br />

20:00 Uhr. Hier werden das Streichquartett<br />

»Varga Quartett Wien« und Norbert<br />

Amon mit seiner Klarinette mit einem<br />

vielfältigen Repertoire beeindrucken. Die<br />

musikalischen Darbietungen werden von<br />

Texten und Gedichten des Schauspielers<br />

Thomas Lackner begleitet. Die Operettennacht<br />

mit Ballettaufführungen unter<br />

dem Titel »Wein, Weib & Gesang« am 1.<br />

Juni verspricht ein weiteres Highlight des<br />

Festivals zu werden. Abschließend wird<br />

am Sonntag unter freiem Himmel eine<br />

Premiere geboten: Das Künstlerpaar Katrin<br />

& Werner Unterlercher tritt gemeinsam<br />

mit dem HerzTakt Festivalensemble<br />

auf und präsentiert ihre Arrangements<br />

in einer einzigartigen symphonischen<br />

Darbietung. Norbert Amon betont die<br />

Bedeutung des Festivals als kulturelle<br />

Bereicherung für die Region und dankt<br />

den Unterstützern, ohne die ein solch<br />

aufwändiges Event nicht möglich wäre.<br />

Bei schlechtem Wetter werden die Veranstaltungen<br />

in die Aula der Volksschule<br />

verlegt, damit das musikalische Erlebnis<br />

ungetrübt bleibt.<br />

Die Veranstalter Norbert Amon (Künstlerischer<br />

Leiter) und TVB Chef Scheffau Marcus Sappl<br />

FOTO: GPhoto/ Günther Fankhauser<br />

DONNERSTAG, 30.05.<strong>2024</strong><br />

15.00 Uhr | Open-Air Kindertheater<br />

mit der Bergfee DoReMi<br />

20.00 Uhr | Kirche meets Kammermusik<br />

FREITAG, 31.05.<strong>2024</strong><br />

20.00 Uhr | Open-Air Musicalnacht<br />

Kulturfestival am WILDEN KAISER<br />

SAMSTAG, 01.06.<strong>2024</strong><br />

20.00 Uhr | Operettennacht mit Ballett<br />

„Wein, Weib und Gesang“<br />

SONNTAG, 02.06.<strong>2024</strong><br />

20.00 Uhr | Open-Air Harphonic<br />

Katrin & Werner Unterlercher<br />

Alle Infos zum Event und Tickets www.herztakt.tirol<br />

174 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 175


Top<br />

Events<br />

DIE OLDTIMER<br />

TOUREN WIEDER<br />

FOTO: GPhoto/ Günther Fankhauser<br />

Vom 9. bis zum <strong>12</strong>. Mai verwandelt sich<br />

die Region rund um den Wilden Kaiser<br />

wieder in das Mekka für Oldtimer-Fans.<br />

Nach dem großartigen Erfolg im letzten<br />

Jahr kehrt die »Wilder Kaiser Classic« für<br />

ihre zweite <strong>Ausgabe</strong> zurück, mit Ellmau als<br />

strahlendem Zentrum des Geschehens.<br />

Dieses Jahr können sich die Besucher auf<br />

86 klassische Automobil-Schönheiten freuen,<br />

darunter Raritäten von Porsche, Mercedes<br />

Benz und Jaguar. Außerdem sind<br />

die bemerkenswerten Wiesmann-Autos<br />

mit 36 Fahrzeugen vertreten, die in einer<br />

eigenen Wertung antreten. Die Route der<br />

diesjährigen Rallye führt die Teilnehmer<br />

auf neuen Wegen durch die malerischen<br />

Landschaften von Tirol, Salzburg und Bayern.<br />

Highlights der Tour sind unter anderem<br />

der Fotostopp an der Aussichtskapelle<br />

Samerberg und eine Kaffeepause in Ebbs.<br />

Über eine Gesamtdistanz von 424 Kilometern<br />

werden am 10. und 11. Mai die historischen<br />

und kulturellen Schätze der Region<br />

mobil erkundet. »Es gibt Wichtigeres<br />

im Leben, als nur sein Tempo zu beschleunigen«,<br />

bemerkt Johannes Winkler, einer<br />

der drei Veranstalter. Diese Philosophie<br />

spiegelt sich in der entspannten Atmosphäre<br />

und der sorgfältigen Planung der<br />

Veranstaltung wider. Für Einwohner und<br />

Besucher ist die »Wilder Kaiser Classic«<br />

mehr als nur ein Oldtimer-Event; es ist eine<br />

Gelegenheit, die Schönheit der Kaiserregion<br />

in einem ganz besonderen Rahmen zu<br />

erleben. Tickets sind bereits ausverkauft,<br />

aber Zuschauer sind herzlich willkommen,<br />

die Oldtimer auf ihrer malerischen Route<br />

zu bestaunen und Teil der kaiserlichen Festivitäten<br />

zu werden.<br />

FOTO: Simon Oberleitner, Gretter, Mathäus Gartner<br />

Magische Abenteuer am Berg<br />

für die ganze Familie<br />

Ellmi's Zauberwelt am Hartkaiser entführt ab dem 9. Mai <strong>2024</strong> erneut kleine und große<br />

Besucher in eine faszinierende Welt voller Magie und Abenteuer.<br />

FOTO: Markus Mitterer<br />

»DIE NIERE« VON<br />

STEFAN VÖGEL<br />

Das Sommertheater Kitzbühel feiert sein 23. Jubiläum<br />

mit der Aufführung von Stefan Vögels Komödie »Die<br />

Niere«. In diesem Stück geht es humorvoll um die Belastungen<br />

und Prüfungen von Beziehungen, wenn es um<br />

echte Opfer geht. Kathrin braucht nach einer Routineuntersuchung<br />

eine Niere und ihr Ehemann Arnold zögert,<br />

Spender zu sein. Als sich ihr Freund Götz als Spender<br />

anbietet, entbrennt ein Kampf, der Beziehungen und<br />

Geheimnisse auf die Probe stellt. Eine Achterbahnfahrt<br />

der Emotionen, die tiefgreifende Fragen über die Liebe<br />

und Enttäuschungen aufwirft. Regie führt Reinhard<br />

Hauser, mit Sandra Cirolini, Francesco Cirolini, Marion<br />

Rottenhofer und Valentin Schreyer in den Hauptrollen.<br />

Die Gala-Premiere findet am 25. Juli <strong>2024</strong> im Konzertsaal<br />

der Landesmusikschule Kitzbühel statt, gefolgt von<br />

weiteren Aufführungen bis zum 16. August <strong>2024</strong>.<br />

<strong>12</strong>.05.<strong>2024</strong><br />

Muttertagsspecial:<br />

Alle Mütter erhalten ein<br />

Überraschungsgeschenk<br />

im Restaurant Bergkaiser.<br />

09.06.<strong>2024</strong><br />

Frühschoppen auf der Blattlalm:<br />

Ab <strong>12</strong>:00 Uhr Frühschoppen mit<br />

dem Original Almrauschklang<br />

22.06.<strong>2024</strong> – Sonnwendfeuer<br />

und Grillabend am Hartkaiser:<br />

»All you can eat«-Grill Buffet im<br />

Panoramarestaurant Bergkaiser<br />

BBQ-Buffet im Bedienungsrestaurant<br />

Kaiserlounge<br />

(nur mit Reservierung)<br />

Durchgehender Bahnbetrieb der<br />

Hartkaiserbahn bis 24:00 Uhr<br />

07.07.<strong>2024</strong><br />

Ellmi’s Zeugnisfest:<br />

Gratisfahrt für alle Kinder mit<br />

Zeugnissen.<br />

Im Mittelpunkt steht die spannende Suche<br />

nach »Ellmi's Lieblingsplätzen«, ein<br />

Spaß für die ganze Familie. Bereits beim<br />

Einstieg erhalten die Kinder mit ihrem<br />

Abenteuerticket die märchenhafte Zauberwelt-Karte<br />

und den magischen Ellmi-<br />

Taler. Abseits der Suche nach den Lieblingsplätzen<br />

erwartet die Besucher am<br />

Berg eine Fülle von magischen Spiel- und<br />

Abenteuermöglichkeiten. Der Zauberwald,<br />

die Koboldwiese und zahlreiche<br />

mystische Orte bieten Wasserspielplätze,<br />

Sandtürme, eine Traktor-Rallye, eine<br />

Schnitzwerkstatt, die nostalgische Standseilbahn<br />

aus dem Jahr 1988, luftige Kletterei,<br />

die faszinierende Waldkugelbahn,<br />

die Aussichtsplattform mit bestem Blick<br />

auf die umliegenden Berge, einen bezaubernden<br />

Alpengarten und vieles mehr.<br />

Unter den neuen Spielstationen ist die<br />

neugestaltete Zauberwelt-Alm auf der<br />

Koboldwiese ab Juli das absolute Highlight<br />

des Sommers <strong>2024</strong>. Ellmi und die<br />

Kobolde haben es sich in der Almhütte<br />

gemütlich gemacht und bringen mit<br />

ihren Späßen die Besucher zum Lachen<br />

und zum Staunen. Tauchen Sie ein in die<br />

magische Welt von Ellmi und erleben Sie<br />

gemeinsam mit der Familie unendlich viel<br />

Spiel, Spaß und Abenteuer am Berg!<br />

Tipp:<br />

Die Abenteuer-Tageskarte ist vom 8. Juni<br />

bis zum 6. Oktober <strong>2024</strong> für eine Berg- &<br />

Talfahrt mit der Hartkaiserbahn & mit der<br />

Astbergbahn in Going am gleichen Tag<br />

gültig. Es lohnt sich also, auch noch in der<br />

Astberg Pony Alm vorbeizuschauen!<br />

Kontakt<br />

Bergbahnen Wilder Kaiser GmbH<br />

Weissachgraben 5, 6352 Ellmau<br />

+43 (0)5358 23 20<br />

www.bbwk.at<br />

MF 176 Werbung Unterlandlerin<br />

Werbung 177 56


Top<br />

Events<br />

FOTO: Pascal Riesinger<br />

<strong>2024</strong><br />

01. Juni <strong>2024</strong> 19:00 Uhr<br />

auf der Festung Kufstein<br />

Tickets unter:<br />

www.oeticket.com<br />

SEILER UND SPEER<br />

Das dynamische Duo »Seiler und Speer«,<br />

bespielt am Samstag, den 01. Juni <strong>2024</strong><br />

um 19:00 Uhr die Festung Kufstein.<br />

Die Band, bestehend aus dem talentierten<br />

Komiker und Schauspieler Christopher<br />

Seiler und dem kreativen Filmemacher<br />

Bernhard Speer, hat sich einen<br />

festen Platz in der österreichischen Unterhaltungslandschaft<br />

erobert. Mit ihren<br />

unverkennbaren Songs, die das echte<br />

Leben in all seinen Facetten widerspiegeln<br />

und humorvoll karikieren, begeistern<br />

sie ihr Publikum landesweit. Trotz<br />

ihres anfänglichen lockeren Ansatzes<br />

zeigte sich schnell, dass hinter ihren Lie-<br />

dern eine tiefe künstlerische Ernsthaftigkeit<br />

steckt. Christopher Seiler gesteht: »I<br />

nimm grundsätzlich nie wos ernst. I nimm<br />

mi ned amoi söwa ernst, do samma de<br />

boa Liada a wuascht!« Doch gerade diese<br />

Leichtigkeit und Selbstironie verleihen<br />

ihren Stücken eine besondere Authentizität<br />

und machen sie zu einem wahren<br />

Hörgenuss. Mit ihrem einzigartigen Stil<br />

und ihrer Fähigkeit, den Alltag in humorvolle<br />

Melodien zu verwandeln, haben<br />

sich Seiler und Speer einen festen Platz<br />

in den Herzen ihrer Fans erobert. Ihre<br />

Musik mag zwar leichtfüßig und unterhaltsam<br />

sein, aber ihre Botschaften sind<br />

tiefgründig und berührend – ein wahres<br />

Meisterwerk der österreichischen Unterhaltungskunst.<br />

3.7.-4.9.<br />

LANG &<br />

KLANG<br />

LIVE IM LE BASTIAN<br />

Das Event mit Live-Musik und<br />

Nightshopping in St. Johann.<br />

Jeden Mittwoch, den ganzen<br />

Sommer lang, spielen beliebte Bands<br />

in den Gassen. Auch im Le Bastian.<br />

FOTO: klubarbeit.net<br />

LANG & KLANG<br />

LIVE BEIM WIRT<br />

Musik, Nightshopping & Kinderspielstraße im Ortszentrum<br />

von St. Johann in Tirol!<br />

Lange und klangvolle Abende in St. Johann in Tirol:<br />

Lokale und auch internationale Stars machen das<br />

St. Johanner Ortszentrum zur riesigen Showbühne.<br />

Für die Youngsters ist die Kinderspielstraße am<br />

Kirchplatz das Allergrößte – mit Bungee Run, UFO<br />

Hüpfburg, Spider Wall uvm. LANG steht für länger<br />

shoppen und KLANGvoll sind neben Show- und<br />

Walking-Acts, auch viel Musik für jeden Geschmack<br />

in den Gastgärten und auch auf der Hauptbühne.<br />

Jeden Mittwoch von Juli bis September wird das<br />

Ortszentrum von St. Johann in Tirol so wieder zur<br />

Shopping- und Flaniermeile! Einem lauen Sommerabend<br />

bei Live Musik, Nightshopping, Kinderspielstraße<br />

und den vielen Köstlichkeiten der Restaurants<br />

und Bars steht nichts im Weg!<br />

LIVE IM LE BASTIAN ab 18.30 UHR<br />

03. 07. <strong>2024</strong>: STIX & BLANK<br />

10. 07. <strong>2024</strong>: TOMMAY & SEI SPEZLWIRTSCHAFT<br />

17. 07. <strong>2024</strong>: TOMMAY & SEI SPEZLWIRTSCHAFT<br />

24. 07. <strong>2024</strong>: BERNY BLANK<br />

31. 07. <strong>2024</strong>: OFTANG<br />

07. 08. <strong>2024</strong>: TOMMAY & SEI SPEZLWIRTSCHAFT<br />

14. 08. <strong>2024</strong>: BERNY BLANK<br />

21. 08. <strong>2024</strong>: BERNY BLANK<br />

28. 08. <strong>2024</strong>: TOMMAY & SEI<br />

SPEZLWIRTSCHAFT<br />

04. 09. <strong>2024</strong>: BLANK & FRIENDS<br />

NUR BEI SCHÖNWETTER<br />

Dechant-Wieshoferstraße 11<br />

6380 St. Johann in Tirol, www.le-bastian.at<br />

178 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 179


Spar-Filialtagung <strong>2024</strong><br />

im Zeichen der Vielfalt<br />

Der Kufsteiner Spar-Vorstandsvorsitzende Hans K. Reisch freut sich gemeinsam mit<br />

Geschäftsführerin Patricia Sepetavc und Vertriebsleiterin Martina Bichler mit ihren 4.680<br />

Spar-Mitarbeiter, die unter dem Zeichen der Tanne allein in Tirol arbeiten.<br />

Gemeinsam für Österreich: Jedes Jahr<br />

kommen Führungskräfte und Mitarbeiter<br />

aus den Filialen und der Spar-Zentrale<br />

zusammen – mit diesen gemeinsamen<br />

Zielen: aktuelle Themen besprechen, sich<br />

untereinander vernetzen und frische Inspirationen<br />

für den Joballtag mitnehmen.<br />

Kürzlich fand in Kufstein die Filialtagung<br />

<strong>2024</strong> mit über 350 Teilnehmer statt. Unter<br />

dem Motto »Zwischen Schwarz und Weiß<br />

ist jede Menge Bunt« stand die Veranstaltung<br />

im Zeichen der Vielfalt. Spar sichert<br />

seit 70 Jahren die heimische Nahversorgung<br />

und lebt Diversität, denn: Die 4.680<br />

Mitarbeiter in Tirol bringen ein breites<br />

Spektrum an Fähigkeiten und Erfahrungen<br />

mit, die das Unternehmen Spar ganzheitlich<br />

stärken.<br />

FOTO: SPAR<br />

180 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 181


Spar ist »Familienfreundlichster Betrieb «<br />

im Tiroler Lebensmittelhandel<br />

Hohe Auszeichnung des Landes Tirol. Spar wurde kürzlich als<br />

»Familienfreundlichster Betrieb« im Tiroler Lebensmittelhandel<br />

ausgezeichnet.<br />

Als größter Arbeitgeber in diesem Sektor<br />

mit 4.300 Beschäftigten in Tirol erhielt<br />

Spar die Ehrung im Landeswettbewerb.<br />

Die Auszeichnung würdigt Betriebe, die<br />

eine optimale Vereinbarkeit von Beruf<br />

und Familie ermöglichen, wobei Spar<br />

durch flexible Arbeitszeitmodelle punktet<br />

und über die Hälfte der Mitarbeiter in<br />

Teilzeit beschäftigt.<br />

Arbeitsplatznähe, Teilzeitarbeit und ein<br />

gutes Betriebsklima sind besonders <strong>2024</strong><br />

in Tirol gefragt, um Privatleben und Job<br />

erfolgreich zu vereinen. Das Land Tirol<br />

ehrte Unternehmen, die sich im Bereich<br />

Vereinbarkeit von Beruf und Familie besonders<br />

engagieren. Spar, als Familienunternehmen,<br />

wurde erneut in der Kategorie<br />

»Private Wirtschaftsunternehmen<br />

ab 101 Mitarbeiter« ausgezeichnet. Die<br />

Urkunde wurde von Familienlandesrätin<br />

Astrid Mair und Wirtschaftslandesrat<br />

Mario Gerber überreicht. Spar Tirol und<br />

Salzburg Geschäftsführerin Patricia Sepetavc<br />

freut sich über die Anerkennung<br />

und betont die kontinuierliche Verbesserung<br />

von Benefits für die Vereinbarkeit<br />

von Job und Familienleben.<br />

Spar Tirol, mit über 70 Prozent weiblichen<br />

Beschäftigten, setzt verstärkt auf Teilzeitarbeit,<br />

die in den Supermärkten bereits<br />

die Vollzeitarbeit überholt hat. Mit 143<br />

Supermärkten in Tirol ist der Arbeitsplatz<br />

stets in der Nähe des Wohnorts. Initiativen<br />

wie das aktive Karenzmanagement<br />

machen Spar zu einem Arbeitgeber auf<br />

Augenhöhe, der Wert auf Zusammenhalt,<br />

voneinander Lernen, Zuhören und<br />

Verständnis für diverse Perspektiven legt,<br />

um Vertrauen zu schaffen.<br />

Spar Österreich, als führender Marktteilnehmer<br />

im Lebensmittelhandel und<br />

größter privater Arbeitgeber des Landes,<br />

bietet seinen Mitarbeitern zahlreiche<br />

Vorteile, darunter einen Treuebonus, betriebliche<br />

Pensionskasse, Essenszuschüsse,<br />

vergünstigte Versicherungen und die<br />

Teilnahme an betrieblichen Gesundheitsinitiativen.<br />

In der Spar-Zentrale Wörgl<br />

sind 300 Lehrlinge in 24 verschiedenen<br />

Berufen beschäftigt, was die anhaltende<br />

Investition in die Entwicklung und das<br />

Wohlbefinden der Belegschaft unterstreicht.<br />

BEI KAROSSERIEREPARATUREN GEHT ES NICHT NUR<br />

UM EINE RASCHE SCHADENSBEHEBUNG, SONDERN AUCH UM DIE FUNKTIONALITÄT,<br />

SICHERHEIT, LANGLEBIGKEIT UND NATÜRLICH UM DIE OPTIK IHRES FAHRZEUGES.<br />

Das erfahrene Team hat ein klares Ziel vor Augen: Die Karosserie-Profis möchten jedem einzelnen<br />

Kunden bei kleinen und großen Anliegen zeitnah und zuverlässig zur Seite stehen und einen<br />

Top-Service unter Beweis zu stellen. Die Leistungspalette reicht von Rostbehandlungen über<br />

Glas- und Hagelschadenreparaturen bis zu einwandfreien Unfallinstandsetzungen.<br />

KAROSSERIEZENTRUM INNTAL GMBH & CO KG<br />

Endach 30 | 6330 Kufstein<br />

+43 5372 65222 | info@karosserie-inntal.cc www.karosserie-inntal.cc<br />

182 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 183


Präsentation & Lesung<br />

»Lichtung «<br />

Monika Osl, Georg Schärmer und Ludwig Dornauer<br />

faszinieren die Gäste in Breitenbach.<br />

Zum Start der Fastenzeit fand die<br />

Präsentation und Lesung »Lichtung«<br />

der Breitenbacherin Monika<br />

Osl zusammen mit Georg<br />

Schärmer und Ludwig Dornauer<br />

statt. Das Foyer der Volksschule<br />

war gut gefüllt. Über 50 Gäste<br />

folgten der Einladung des Ausschusses<br />

für Vereine, Sport und<br />

Kultur. Musikalisch untermalt<br />

wurde die Veranstaltung von den<br />

beiden jungen Breitenbacher-innen<br />

Pia Osl und Hannah Klingler.<br />

Die Breitenbacherin Monika Osl<br />

erzählte aus ihrem Leben. Sie schilderte,<br />

wie sehr sie der Tod dreier<br />

ihrer Kinder, die vor oder kurz<br />

nach der Geburt gestorben sind,<br />

aus der Bahn geworfen hat. Wie<br />

Trauer, Wut und Schuldgefühle ihren<br />

Alltag bestimmten. Aber auch,<br />

wie dankbar sie über Lichtungen<br />

und Wegkreuzungen ist, die sie<br />

wieder in ein zuversichtliches,<br />

hoffnungsvolles Dasein führten.<br />

Der langjährige Caritas Direktor<br />

Georg Schärmer blickte in der »Lichtung«<br />

auf seine Kindheit zurück,<br />

auf ein Aufwachsen in schwierigen<br />

Familienverhältnissen mit Kränkungen<br />

und Verletzungen. Ludwig<br />

Dornauer, »die Stimme Tirols«, berührte<br />

und schenkte so manchem<br />

Besucher Gänsehautmomente.<br />

Die »Lichtung« ist ein sehr persönliches<br />

Buch der beiden Autoren<br />

Monika Osl und Georg Schärmer.<br />

Es ermutigt, der eigenen Lebensgeschichte<br />

nachzuspüren. Erhältlich<br />

sind das neue Buch »Lichtung« und<br />

die Kartensets »Lichtquellen« direkt<br />

bei Monika Osl.<br />

BORN<br />

100 % PERFORMANCE<br />

Ab € 269,– mtl. 1<br />

Scheckübergabe<br />

CUPRAOFFICIAL.AT/BORN-LEASING<br />

2<br />

Am 3. Februar verwandelte sich die Festhütte<br />

Inneralpbach in eine Zeitmaschine, die<br />

uns direkt zurück in die schillernde Ära der<br />

80er Jahre katapultierte.<br />

Bei Neonlichter und pulsierenden Beats<br />

eroberten zahlreiche Partygäste mit auffälligen<br />

Outfits und gewaltigen Frisuren die<br />

Tanzfläche bis in die frühen Morgenstunden.<br />

Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer,<br />

Anrainer und vor allem Partybesucher,<br />

die gemeinsam mit uns die 80er Party<br />

zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht<br />

haben. Zusätzlich freuen wir uns, dass wir<br />

einen Teil des Erlöses dieser Veranstaltung<br />

in Höhe von 1.000 Euro an den Sozialfond<br />

in Alpbach übergeben dürfen, der zu 100%<br />

bedürftige Alpbacher und Alpbacherinnen<br />

unterstützt.<br />

1) Privatkunden-Angebot im Restwert Leasing der Porsche Bank inkl. USt., zzgl. gesetzl. Vertragsgebühr<br />

€ 251,47, keine Bearbeitungskosten. Gesamtleasingbetrag € 35.500,-, Laufzeit 48 Monate, 10.000 km/Jahr,<br />

Eigenleistung (VZ-Depot) € 10.827,87, Restwert € 17.556,-, Sollzinssatz fix 6,46 %, Effektivzinssatz fix 7,97 %.<br />

Gesamtbetrag € 41.547,34. Abschluss einer vollKASKO und eines Service- od. Wartungsprodukts der Porsche<br />

Bank Versicherung vorausgesetzt. Bereits berücksichtigt: € 2.400,- E-Mobilitätsbonus für Privatkunden (Importeursbeteiligung),<br />

€ 1.000,- Porsche Bank Bonus und € 500,- Versicherungsbonus bei Finanzierung und<br />

Abschluss einer KASKO über die Porsche Bank Versicherung. € 500,- Servicebonus bei Finanzierung und<br />

Abschluss eines Service- od. Wartungsprodukts über die Porsche Bank. Der Bonus ist ein unverbindl., nicht<br />

kart. Nachlass inkl. USt. und wird vom Listenpreis abgezogen. Ausgen. Sonderkalk. für Flottenkunden, Behörden<br />

und ARAC-Fzge. Mindestlaufzeit 36 Monate. Aktion gültig bis 30.06.<strong>2024</strong> (Kaufvertrags-/Antragsdatum).<br />

2) 5 Jahre Garantie oder 100.000 km Laufleistung, je nachdem, was früher eintritt.<br />

Stromverbrauch: 15,3 – 19,4 kWh/100 km. CO 2<br />

-Emission: 0 g/ km. Symbolfoto. Stand 02/<strong>2024</strong>.<br />

Autohaus Strasser GmbH<br />

6235 Reith im Alpbachtal, St. Gertraudi 80<br />

Tel. +43 5337 61330, www.ah-strasser.at<br />

184 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 185


ZUM EINKEHRSCHWUNG<br />

Die Tiroler Volkspartei hat auch heuer<br />

im Rahmen des Hahnenkammrennens<br />

wieder zum traditionellen Einkehrschwung<br />

geladen. Rund 500 Gäste<br />

folgten der Einladung von Landesparteiobmann<br />

LH Anton Mattle und Landesgeschäftsführer<br />

Sebastian Kolland in<br />

den Rasmushof nach Kitzbühel. Unter<br />

den Gästen waren unter anderem<br />

Finanzminister Magnus Brunner, Landwirtschaftsminister<br />

Norbert Totschnig,<br />

Frauenministerin Susanne Raab, Staatssekretär<br />

Florian Tursky und Niederösterreichs<br />

Landeshauptfrau Johanna Mikl-<br />

Leitner, die sich allesamt begeistert von<br />

der einzigartigen Atmosphäre in der<br />

Gamsstadt zeigten. »Das Rennwochenende<br />

in Kitzbühel ist österreichweit<br />

einzigartig. Die Bilder gehen um die<br />

Welt und sind für Tirol als Wintersportregion<br />

unbezahlbar. Was die Organisatoren<br />

hier Jahr für Jahr auf die Beine<br />

stellen, ringt mir großen Respekt ab«,<br />

so Landeshauptmann Anton Mattle.<br />

Zufrieden bilanzierte auch VP-Landesgeschäftsführer<br />

Sebastian Kolland: »Seit<br />

Jahrzehnten ist der Einkehrschwung<br />

ein fixer Bestandteil unseres Veranstaltungskalenders.<br />

Zu Recht, wie sich auch<br />

heuer wieder gezeigt hat.<br />

186 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 187


Entdecke die Joghurt<br />

mit der Ecke Welt!<br />

Viele verschiedene Sorten –<br />

für genussvolle Knuspermomente<br />

www.muellermilch.de/at-ch<br />

ALLES<br />

, ODER WAS?<br />

188 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 189


NEUE TRENDSCHAU<br />

IN KRAMSACH<br />

G'sellig in<br />

Kramsach<br />

In die neuesten Einrichtungs-Trends für Hotellerie<br />

und Gastronomie konnten die Gäste der großen<br />

Eröffnungsfeier von Wieland Interior eintauchen.<br />

Der großzügige Schauraum mit seiner weitläufigen<br />

Fensterfront im ersten Stock des von<br />

der Firma Widmann neu errichteten Gewerbegebäudes<br />

begeisterte die zahlreichen Besucher<br />

dabei genauso wie die aktuellen Styles. Und auch<br />

die Unternehmerfamilie Wieland schwärmte im<br />

Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten von ihrem<br />

neuen Kramsacher Firmensitz.<br />

Bianca Wieland bei der Eröffnung<br />

WIR<br />

SUCHEN<br />

DICH/<br />

EUCH!<br />

Karin Widmair, Tanja Negmayr, Anja Holubar und Marika Schön<br />

Richard und Gabi Hauser<br />

musiker &<br />

Bands WANTED<br />

Alois Margreiter, Kathrin Spiegl und Franz Maier<br />

Petra Jurescha, Renate Lintner, Josef Lintner & Patrick Pletzenauer<br />

Du machst gerne LIVE-Musik?<br />

Du spielst gerne im Freien?<br />

Dir gefällt der Kontakt zu Gästen und Wirten?<br />

Du wolltest schon immer an verschiedenen Standorten<br />

musizieren?<br />

Dann bist du beim Söller Freitag genau richtig!<br />

Wir freuen uns Dich oder Eure Band kennzulernen!<br />

Bianca Wieland und Stefan Widmann<br />

Sabine Geir, Johanna Gstrein, Tanja Gstrein und Peter Gschwentner<br />

T: +43 50509 210 · M: soell@wilderkaiser.info · W: www.soellerfreitag.at<br />

190 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 191


Andreas und Bianca Wieland<br />

Christine und Christian Eberharter<br />

KITZSKI & BIKE CARD.<br />

Dein Ticket zum Wandern, Biken und Skifahren.<br />

Karin und Hannes Salzburger, Karlheinz und Evi Hütte<br />

Stefan, Michaela und Christoph Widmann<br />

Georg Wieland, Ernst Gruber und Maria-Anna Gruber<br />

Andreas Bankler & Bürgermeister Andreas Gang<br />

Julia Eller und Lorena Eller<br />

Birgit Schultz, Heinz Schultz, Maximilian Schultz, Anna Schultz<br />

und Andreas Wieland<br />

Jetzt 10% sparen:<br />

Supervorverkauf bis 30.06.<strong>2024</strong><br />

Erhältlich an den Kassen der geöffneten KitzSki Sommerbahnen, Badezentrum Aquarena,<br />

Reisebüro Kirchberg, Mittersill Plus sowie online auf kitzski.at<br />

•<br />

Infos & Details<br />

kitzski.at/shop<br />

192 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 193


ZUKUNFT<br />

GESTALTEN<br />

Unter dem Motto »Lass uns gemeinsam die Zukunft<br />

gestalten!« lud der Wirtschaftsbund Tirol<br />

zum traditionellen Hahnenkammempfang ein. In<br />

Zeiten, die besonders für (Familien-)Unternehmen<br />

herausfordernd sind, stand der direkte Austausch<br />

im Fokus der Veranstaltung. Dr. Maximilian Lude,<br />

der Hauptredner des Abends, begeisterte die Teilnehmer<br />

mit seinem inspirierenden Vortrag zum<br />

Thema »Ist das Zukunft, oder kann das weg?«, in<br />

dem er kritische Impulse zur Zukunftsfähigkeit von<br />

Unternehmen gab.<br />

G'sellig in<br />

Kitzbühel<br />

DER NEUE<br />

MINI COUNTRYMAN.<br />

UM € 299,– * MTL.<br />

Alexander Pröll<br />

und Antonia Pettauer<br />

Peter Seiwald, Kurt Egger und Franz Hörl<br />

BIG LOVE.<br />

Stefan Treffer, Thomas Oberhuber<br />

und Anton Rieder<br />

Hatice und Engin Selamet<br />

Dominik Pfurtscheller, Dominik Lang<br />

und Markus Huber<br />

Blagovest Antonov, Peter Treml<br />

und Dominik Ramusch<br />

Stefan Niedermoser, Armin Kuen<br />

und Peter Eder<br />

Manfred Hautz, Klaus Exenberger<br />

und Georg Mühlegger<br />

Foto: GPHOTO / Günther Fankhauser<br />

Endach 32, 6330 Kufstein<br />

Tel.: 05372/6945, info@unterberger.cc<br />

www.unterberger.cc<br />

MINI Countryman: von <strong>12</strong>5 kW (170 PS) bis 221 kW (300 PS), Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/km: 5,9-8,3, CO 2<br />

-<br />

Emissionen kombiniert in g/km: 133 - 187. Angegebene Verbrauchs- und CO 2<br />

-Emissionswerte ermittelt nach WLTP.<br />

* Gültig bei Kauf- und Vertragsabschluss von 01.01.<strong>2024</strong> bis 30.06.<strong>2024</strong> und nach Verfügbarkeit der von der Aktion umfassten Fahrzeuge, Auslieferung bis 31.<strong>12</strong>.<strong>2024</strong>. Angebot der BMW<br />

Austria Leasing GmbH für den MINI Countryman U25, beinhaltet kostenloses Service mit dem „MINI Paket Care“ für 4 Jahre/60.000 km, sowie Versicherung für die Mängelbeseitigung<br />

in Österreich für das 3. und 4. Jahr ab Erstzulassung bis zum Erreichen einer Fahrleistung von <strong>12</strong>0.000 Kilometer, es gilt der jeweils zuerst erreichte Grenzwert ab Erstzulassung.<br />

MINI Care Leasing für den MINI C Countryman U25, Anschaffungswert höchstens € 38.642,49,–, Anzahlung € 11.000,–, Laufzeit 48 Mon., Leasingentgelt um € 299,– mtl., genaue Höhe<br />

abhängig von Sonderausstattung und Zubehör gem. individueller Konfiguration, 10.000 km p.a., Restwert € 20.574,35, €, Rechtsgeschäftsgebühr € 252,46, Bearbeitungsgebühr € 260,–,<br />

Vollkaskoversicherung vorausgesetzt, eff. Jahreszins 8,50%, Sollzins fix 7,59%, Gesamtbelastung € 46.438,82. Beträge inkl. NoVA und MwSt. Angebot freibleibend. Änderungen und Irrtümer<br />

vorbehalten. Angebot gültig bei allen teilnehmenden MINI Partnern. Für Konditionen für Gewerbetreibende stehen Ihnen die teilnehmenden MINI Partner zur Verfügung.<br />

194 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 195


SEAT ARONA<br />

Beate Aigner, Veronika Maurer-Embacher<br />

und Angelika Schmied-Hofinger<br />

Christof Neuhauser, Markus Gwiggner<br />

und Christian Grote<br />

5<br />

Jahre<br />

Garantie 1<br />

auf alle Modelle<br />

Bettina Blunder, Maria Wolf<br />

und Carmen Edelmann<br />

Patricia Kofler und Manfred Witsch<br />

Georg Horngacher und Hans Ager<br />

Gertraud und Johann Siller, Jetemis und Ursula Fuchs<br />

Martin Wegscheider, Thomas Oberpeisteiner, Manuela Bayluer,<br />

Peter Schwemberger und Mario Junker<br />

seat.at/arona<br />

Ab € 17.990,– 2<br />

Nikolas Blunder und Simon Wolf<br />

1) 5 Jahre Garantie oder 100.000 km Laufleistung, je nachdem, was früher eintritt.<br />

2) Unverbindl. empf., nicht kart. Richtpreis inkl. MwSt. und NoVA. Bereits berücksichtigt:<br />

€ 2.000,- Jubiläumsbonus sowie € 500,- Porsche Bank Bonus und € 500,- Versicherungsbonus bei Finanzierung<br />

und Abschluss einer KASKO-Versicherung über die Porsche Bank Versicherung. € 500,- Servicebonus<br />

bei Finanzierung und Abschluss eines Service- od. Wartungsprodukts über die Porsche Bank. Boni sind unverbindl.,<br />

nicht kart. Nachlässe inkl. USt. und NoVA und werden vom Listenpreis abgezogen. Für Privatkunden.<br />

Mindestlaufzeit 36 Monate. Aktionen gültig bis 30.06.<strong>2024</strong> (Kaufvertrags-/Antragsdatum).<br />

Verbrauch: 5,4 - 6,4 l/100 km. CO 2<br />

-Emission: <strong>12</strong>2 - 145 g/km. Symbolfoto. Stand 04/<strong>2024</strong>.<br />

Franz Gruber und Dietmar Meraner<br />

Autohaus Strasser GmbH<br />

St. Gertraudi 80, A-6235 Reith im Alpbachtal<br />

Tel. +43 5337 / 61330, www.ah-strasser.at<br />

196 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 197


LANDJUGENDBALL<br />

KIRCHBERG<br />

Ende April lud die Landjugend Kirchberg in Tirol zu<br />

einem ausgelassenen Landjugendball im Brixental.<br />

Der Ball begann mit einem traditionellen Auftanz,<br />

der die festliche Atmosphäre des Abends einleitete.<br />

Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Jungen<br />

Zellberger im Ballsaal mit volkstümlicher Musik, während<br />

DJ David G in der Schnapsbar für eine moderne<br />

und ausgelassene Stimmung bis in die frühen Morgenstunden<br />

sorgte. Die Gäste kamen zahlreich und<br />

zeigten ihre Verbundenheit zu traditionellen Trachten,<br />

indem viele in Lederhose und Dirndl erschienen. Der<br />

Ball war ein voller Erfolg und spiegelte die lebendige<br />

Gemeinschaft und Kultur der Region wider.<br />

G'sellig in<br />

Kirchberg<br />

UNSERE AKTUELLEN ANGEBOTE<br />

ORIGINAL, UNGESCHMINKT, AUTHENTISCH<br />

Rarität<br />

JAGUAR E TYPE S1 ROADSTER<br />

1961 Flat Floor (OBL Outside Bonnet Latch)<br />

51.460 km | 195 kW | 265 PS<br />

Rarität<br />

JAGUAR XK <strong>12</strong>0 ALUMINIUM-BODY<br />

1949 OTS – Open Two Seater<br />

3.442 km | 119 kW | 162 PS<br />

Für nähere Details und<br />

Preise QR-Code scannen<br />

oder anfragen<br />

SCAN ME<br />

Rarität<br />

JAGUAR XK 150 S 3,4L OTS<br />

1958 OTS – Open Two Seater<br />

3.920 km | 186 kW | 253 PS<br />

Obm. LJ Kirchberg Sebastian<br />

Hochkogler mit Ortsleiterin<br />

Veronika Hochkogler<br />

Emily Lederer, Johanna Gwirl<br />

und Lea Moosburger<br />

Selina Gutensohn<br />

und Steffi Rass<br />

Franz Fuchs<br />

und Bea Grygiel<br />

MERCEDES BENZ 230 SL<br />

1966 Cabrio<br />

82.680 km | 110 kW | 150 PS<br />

BMW M1<br />

1980 Coupé<br />

2.088 km | 204 kW | 277 PS<br />

Rarität<br />

PORSCHE 911 2,4 T/E F MODELL<br />

1973 Coupé<br />

51.234 km | 103 kW | 140 PS<br />

Andreas und Josef Rahm von den<br />

Jungen Zellbergern mit Stefanie Foidl<br />

Michael Jöchl, Beatl Prommer und Toni Krimbacher<br />

Maria-Sophie Hetzenauer, David Trixl<br />

und Lena Hofer<br />

Foto: GPHOTO / Hanna Nelly<br />

PORSCHE 911 CARRERA 3.2<br />

1987 Cabriolet<br />

100.823 Meilen | 152 kW | 207 PS<br />

AUSTIN HEALEY 3000 MKIII<br />

1964 Cabrio<br />

28.521 km | 110 kW | 150 PS<br />

AUSTIN HEALEY 100 / 6<br />

1959 Roadster<br />

26 km | 88 kW | 119 PS<br />

Tessa Kraussnig, Lea Unterrainer<br />

und Alexander Kornpointner<br />

Andrea Mair und<br />

Michael Hechenberger<br />

Dominik Mauracher, Sophia Hauser,<br />

Eva Krimbacher und Hanna Moser<br />

Jensen Classics by Unterberger<br />

Bruno König | Verkauf Jensen Classics<br />

Endach 30 | Top 2+3 | 6330 Kufstein<br />

+43 664 8252542 | bruno.koenig@jensen-classics.cc www.jensen-classics.cc<br />

198 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 199


Marcella Feichtner, Anita Haaser<br />

und Paolo Erber<br />

Anna Schipflinger<br />

und Madlen Hochkogler<br />

Stefan Daverda, Peter Pineider, Benjamin Schileo<br />

und Michaela Bacher von den Jungbauern aus Südtirol<br />

Mathias Friedl und Paul Landmann<br />

Eva Papp und Katharina Aschaber<br />

Paula Niedermoser, Elisabeth<br />

Wallner und Alexandra Kraisser<br />

Sebastian Höller<br />

und Simon Rieser<br />

Stefan Schmierer<br />

und Walter Ronacher<br />

Kyra Brandstätter, Florian Hetzenauer, Julia Parger,<br />

Ziggy van Vliet und Vanessa Hagsteiner<br />

Michael Thumann, Daniel Rampanelli<br />

und David Windbichler LJ Schwendt<br />

Simon Hochkogler, Hannes Krimbacher,<br />

Sonja Brugger und Hannes Hetzenauer<br />

Laura Hochkogler und Anna Schroll<br />

Christian Schroll und Selina Lechner<br />

SCHLITTERS<br />

Bahnhofstraße 2a<br />

T: 0676 84 99 55 17<br />

MAYRHOFEN<br />

Hauptstraße 406<br />

T: 0676 84 99 55 47<br />

200 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 201


NEUER STANDORT<br />

IN SÖLL<br />

Der Golf wird 50!<br />

Opbacher Installationen, ein angesehener Zillertaler<br />

Familienbetrieb, hat kürzlich seinen vierten<br />

Standort in Söll eröffnet. Zu diesem freudigen<br />

Ereignis luden Victoria, Franz und Veronika Opbacher<br />

gemeinsam mit dem Niederlassungsleiter<br />

Peter Moser zu einem gemütlichen Beisammensein<br />

ein. Die Eröffnungsfeier bot eine herzliche Atmosphäre.<br />

Dieser neue Standort unterstreicht die<br />

solide Expansion von Opbacher Installationen und<br />

ihr Engagement, qualitativ hochwertige Dienstleistungen<br />

in der Region anzubieten.<br />

Victoria, Franz und Veronika Opbacher<br />

G'sellig in<br />

Söll<br />

Patricia Amplatz und Anita Smeykal<br />

Franz Bliem, Florian Osl und Milan Juranovic<br />

Silvia Leihartinger<br />

und Marco Holzer<br />

Franz Bodingbauer<br />

und Franz Bliem<br />

Markus Eisenmann, Markus Steinlechner<br />

und Thomas Leihartinger<br />

Michaela und Hannes Naschberger<br />

Dieter Monz und Bastian Litterscheid<br />

Thomas Reiter, Peter Moser und Florian Haun<br />

Veronika Opbacher, Anton Reiter<br />

und Victoria Opbacher<br />

Foto: GPHOTO / Günther Fankhauser<br />

Profitieren Sie vom Jubiläumsleasing: fixe Rate, fixe Zinsen.<br />

Golf Rabbit ab<br />

€ 150,- * monatlich<br />

*Privatkunden-Angebot im Mietleasing der Porsche Bank inkl. USt. und NoVA zzgl. gesetzl. Vertragsgebühr € 113,69, keine<br />

Bearbeitungskosten, Gesamtleasingbetrag € 24.902,36, Laufzeit 36 Monate, 10.000 km/Jahr. Eigenleistung (VZ-Depot) € 5.000,-.<br />

Bereits berücksichtigt: € 1.000,- Porsche Bank Bonus und € 500,- Porsche Bank Bonus Rabbit 45 bei Finanzierung über die Porsche<br />

Bank Versicherung. Mindestlaufzeit 36 Monate. Die Boni sind unverbindl., nicht kart. Nachlässe inkl. USt. und NoVA und werden<br />

vom Listenpreis abgezogen. Aktion gültig bis 30.06.<strong>2024</strong> (Antrags- und Kaufvertragsdatum). Verbrauch: 4,3 – 6,6 l/100 km.<br />

CO₂-Emission: 113 – 150 g/km. Symbolbild. Stand <strong>12</strong>/2023.<br />

Innsbrucker Straße 79<br />

6130 Schwarz<br />

Telefon +43 5242 6929<br />

www.pickerauto.at<br />

202 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 203<br />

6130 Schwaz


FRANZÖSISCHES BISTROFLAIR<br />

FÜR ST. JOHANN<br />

In feierlicher Atmosphäre wurde die Eröffnung<br />

von Le Bastian in Anwesenheit von Freunden,<br />

Familie, Nachbarn sowie dem Bürgermeister von<br />

St. Johann, Stefan Seiwald, dem Verpächter und<br />

Landtagsabgeordneten Peter Seiwald und Huberbräuchef<br />

Günther Huber ausgiebig gefeiert. Michi<br />

und Milan, die kreativen Köpfe hinter Le Bastian,<br />

haben mit dieser zweiten gemütlichen Location<br />

ihren langgehegten Traum verwirklicht.<br />

Die Eröffnung wurde begleitet von exquisiten<br />

Weinen des Weinguts Glatzer und der musikalischen<br />

Untermalung von Stix & Blank, die für ein<br />

entspanntes und gemütliches Ambiente sorgten.<br />

Die zweitägige Veranstaltung war ein gelungener<br />

Mix aus festlicher Eröffnung und stilvoller Party,<br />

die das Bistroflair von Le Bastian perfekt einfing.<br />

G'sellig in<br />

St .Johann<br />

Bürgermeister Stefan Seiwald, Landtagsabgeordneter Peter<br />

Seiwald, Le Bastian Wirt Michael Naschberger , Architektin<br />

Vera Schmid und Le Bastian Wirt Milan Hurt<br />

Patricia Kleinpeter und Luise Hämmerl<br />

Die Band Stix&Blank mit Le Bastian Chefkoch Markus Feyersinger<br />

Melanda Unterrainer, Patricia Kleinpeter<br />

und Isabel Golser<br />

Rosalinde Schreder und Christian Krepper<br />

Monika Foidl, Barbara Seiwald und<br />

Roswitha Döttlinger<br />

Ruth und Manfred Heim<br />

Die Nachbarn Josef und Hildegard mit Milan und Michael<br />

Foto: GPHOTO / Günther Fankhauser<br />

Maximilan Blumschein, Hannah Glatzer und Sigrid<br />

Blumschein (Hotel Wirtshaus Post)<br />

Josef Faistenauer und Michael Edinger<br />

Landtagsabgeordneter Peter Seiwald &<br />

Gerhard Obermüller BM Kirchdorf<br />

Karin und Erich Rettenmoser<br />

Huber Bräu Chef Günther Huber und<br />

TVB Geschäftsführerin Martina Foidl<br />

Peter und Barbara Seiwald mit TVB Obmann Sepp<br />

Grander<br />

Andreas und Sarah Höller<br />

Foto: GPHOTO / Günther Fankhauser<br />

Dominik und Sandra Eichhorn<br />

Aleks und Heiko Hermes<br />

Michael und Diana Rau<br />

Peter und Nadine Rass<br />

Lisa Hager, Kathrin Stanger, Kathrin Brandtner<br />

204 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 205


WIR MACHEN DEIN AUTO<br />

FIT FÜR DEN SOMMER<br />

Christine Schmied und Sabine<br />

Petschar<br />

Harry Mutschler, Franck Riot, Edgar Wachel ( Insieme<br />

Fashion), Martina Riot und Martina Wachel<br />

Manfred und Michaela<br />

Gschwendter<br />

Monika und Hans Naschberger<br />

Manuela Hochfilzer und Elena<br />

Naschberger<br />

Stefan Seiwald und Vera Schmid<br />

FRÜHJAHRSCHECK<br />

DELLEN- & HAGELSCHÄDEN<br />

ROSTSCHÄDEN<br />

SCHEIBENREPARATUR<br />

FELGENINSTANDSETZUNG<br />

UNFALLREPARATUREN<br />

Gratis Leihwagen<br />

Schnelle Termine & Reparaturen<br />

Direktverrechnung mit der Versicherung<br />

Kostenlose Autowäsche<br />

AUSGEZEICHNET VOM<br />

AUTOFAHRER<br />

Mögliche Selbstbehaltsreduzierung<br />

Hol- & Bringservice<br />

Dominik Oberhauser und<br />

Melanie Pirchl<br />

Simona Paulik und Ana Kraljevic<br />

Peter und Manuela<br />

Naschberger<br />

05332 88113 WWW.AUTO-BERNHARD.AT<br />

Elona Wolf, Siegrid Reindl und Marion<br />

Berninger<br />

Anita Scandella und Markus Egger<br />

OPEL CROSSLAND<br />

JETZT PROMPT VERFÜGBAR<br />

Melinda Dely und Christina<br />

Sommeregger<br />

AB 79 € / MONAT<br />

Marcus und Evelyn Blankenhorn<br />

Christine Lindner (Penzinghof) Doris Ward<br />

und Herbert Ehrensperger<br />

Anna-Lena Treichl und Catalina<br />

Castano<br />

Johanna Leitner, Laura Schulze und Christina<br />

Sommeregger<br />

Hans Peter und Angelika<br />

Oberer<br />

Auto Bernhard: Antlassweg 1, 6336 Langkampfen;<br />

05332 / 88 113, info@auto-bernhard.at, www.opel-partner.at/bernhard<br />

*Restwertleasingangebot für Verbraucher gemäß §1 KSchG für: Opel Crossland 1.2 81 kW (110PS) 6-Gang Getriebe Elegance. Angebotspreis 21.999 €; Eigenleistung 6.600 €; Laufzeit 36 Monate; Sollzinssatz fix 0,99%; monatliches<br />

Leasingentgelt 79 €; Gesamtleasingbetrag 15.399 €; Effektivzinssatz 1,18%; Kilometerleistung 10.000 km pro Jahr; Restwert <strong>12</strong>.956 €; einmalige Bearbeitungsgebühr 0 €; einmalige Rechtsgeschäftsgebühr 94,44 €; Gesamtbetrag 15.894<br />

€. Angebotspreis beinhaltet 500 € Privatkundenbonus, 1.500 € Eintauschbonus, der Opel Austria GmbH - Mindestvertragsdauer 36 Monate. Neuwagenangebot von Stellantis Bank SA Niederlassung Österreich gültig bis 30.06.<strong>2024</strong>.<br />

Keine Barablöse möglich. Alle Beträge verstehen sich inkl. USt.. Sämtliche Abbildungen und Angaben ohne Gewähr, Satz- und Druckfehler sowie Preis- und Bonusänderungen vorbehalten. Symbolbild Stand 04/<strong>2024</strong>. Angebot gültig<br />

für Konsumenten bis 30.06.<strong>2024</strong>. Verbrauchs- und Emissionswerte nach WLTP (Stand April <strong>2024</strong>): CO 2<br />

-Emission in g/km: 132-147. Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/100km: 5,8-6,5. Details bei deinem Opel Partner und auf opel.at.<br />

L_AZ_240118_Auto_Bernhard_O1_Crossland_Q2_210x<strong>12</strong>2_3mm.indd 1 23.04.24 <strong>12</strong>:05<br />

206 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 207


JVP KITZBÜHEL LUD<br />

ZUR DISKUSSION<br />

Die JVP Bezirk Kitzbühel feierte den Hahnenkamm-Auftakt<br />

und diskutierte die Zukunft des<br />

Skitourismus. Wissenschaftliche Einblicke wurden<br />

von Forscher Günther Aigner präsentiert, gefolgt<br />

von einer Diskussionsrunde mit Experten wie Tourismusforscher<br />

Robert Steiger und Seilbahnunternehmer<br />

Maximilian Schultz. Politische Vertreter<br />

wie Landeshauptmann Anton Mattle unterstützen<br />

das Thema optimistisch. JVP-Bezirksobfrau Patricia<br />

Schermer betonte die Bedeutung, Pessimismus<br />

durch Expertenwissen in Optimismus zu wandeln.<br />

G'sellig in<br />

Kitzbühel<br />

Peter Seiwald, Mario Gerber, Sophia Kircher, Barbara Thaler, Patricia<br />

Schermer, Georg Foidl, Sebastian Kolland und Josef Hechenberger<br />

MEHR FÜR DEIN GELD:<br />

DIE BMW F 900 R UND<br />

F 900 XR MIT GRATIS<br />

AKTIV-PAKET<br />

KOSTENLOSES AKTIV-PAKET INKLUSIVE:<br />

DIE BMW F 900 R UND F 900 XR KÖNNEN MEHR! *<br />

Progressiv, dynamisch und bereit für #NeverStopChallenging: unsere leistungsstarken Roadster-<br />

Modelle inklusive Aktiv-Paket. Ausgestattet für zusätzlichen Komfort und für ein Extra an<br />

Sicherheit beinhaltet das Aktiv-Paket unserer F 900 R: Fahrmodi Pro mit ABS Pro, dynamischer<br />

Traktionskontrolle DTC, Bremsassistent DBC sowie den Schaltassistenten Pro. Jetzt im Wert von<br />

710,00 € inklusive! Das Aktiv-Paket der BMW F 900 XR kann sich ebenso sehen lassen: Fahrmodi<br />

Pro mit ABS Pro und DBC, dynamische Traktionskontrolle DTC, Heizgriffe und Kofferhaltern.<br />

Diesen Zusatz an Fahrspaß und Komfort im Wert von 644,00 € gibt es für kurze Zeit gratis!<br />

Bist du bereit Kurve für Kurve Fahrspaß gepaart mit Leistung zu erleben? Dann hole dir jetzt<br />

dein Angebot, steige auf und fahre los!<br />

GLEICH MEHR ÜBER DAS<br />

LIMITIERTE ANGEBOT ERFAHREN!<br />

Maximilian Sprenger und Paula Bischofer<br />

Maximilian Steinlechner, Simon Oberreiter<br />

und Julius Zimmermann<br />

Thorsten Sassmann, Barber Thaler<br />

und Sibylle Sassmann-Hörmann<br />

David Waltl, Michael Wille, David Lanner und Johanna Obholzer<br />

*Das Angebot gilt bei Kauf einer BMW F 900 R oder BMW F 900 XR bis 31.05.<strong>2024</strong>.<br />

Julius Rasp und Sophia Quirchmair<br />

Lukas Volderauer und Thomas Nocker<br />

Raphael Lederer<br />

und Sebastian Schoissengeyer<br />

Endach 32, 6330 Kufstein, Tel.: 05372/6945<br />

info@unterberger.cc, www.unterberger.bmw.at<br />

208 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 209


Die Luxusvilla<br />

in Bad Häring<br />

Valentina Sassmann<br />

und Carina Geiger<br />

mit 7 Zimmern, 3 Bädern,<br />

Sauna, Pool, u.v.m.<br />

Kurz vor Fertigstellung<br />

Dominik Berger und Sebastian Kolland<br />

Martina Lindner, Andreas Schwaiger<br />

und Anna Schipflinger<br />

Jennifer Birner und Gerber Mario<br />

XXX<br />

XXX Anna Schultz und Heinz Schultz<br />

Bernhard Erber und Dominik Koch<br />

Geplante Fertigstellung<br />

voraussichtlich Mitte /Ende 2025<br />

Wir errichten für Sie<br />

8 Eigentumswohnungen (2 Baukörper<br />

mit je 4 Wohneinheiten) samt<br />

Keller und Tiefgarage.<br />

Baubeginn voraussichtlich Mitte <strong>2024</strong>.<br />

Stefan Monitzer, Maximilian Schultz und Peter Seiwald<br />

Projekte von:<br />

210 Unterlandlerin<br />

Unterlandlerin 211


DU KANNST ES<br />

WIE DU WILLST:DREHEN UND WENDEN<br />

ABER DIE LEHRE BEI UNS IST EBENSO EINZIGARTIG WIE VORTEILHAFT!<br />

WIR SUCHEN LEHRLINGE m/w/d<br />

Ein abwechslungsreicher, sicherer und gut bezahlter Job erwartet dich!<br />

Deine Aufgaben:<br />

· Schleifarbeiten<br />

· Leichte Montage- und Demontagearbeiten<br />

· Abdeckarbeiten<br />

· Finisharbeiten<br />

Das solltest Du mitbringen:<br />

· Interesse und Leidenschaft hinsichtlich Automobilen<br />

· Freundliches Auftreten<br />

· Teamfähigkeit<br />

· Genauigkeit<br />

In unserem familiengeführten Betrieb hat sich die 4-Tage-Woche bewährt und es herrscht stets eine respektvolle und<br />

familiäre Atmosphäre. Unsere Mitarbeiter*innen profitieren von sehr flexiblen Arbeitszeiten, einer überdurchschnittlichen,<br />

leistungsorientierten Entlohnung und vielen beruflichen als auch persönlichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten.<br />

Bewirb Dich jetzt unter +43 5373 425 77 oder auto@glonner.at · Wir freuen uns auf Dich!<br />

Josef Glonner KG<br />

Theaterweg 3 · 6341 Ebbs · +43 5373 42577 · www.glonner.at · auto@glonner.at<br />

2<strong>12</strong> Unterlandlerin

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!