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Holen wir uns zusammen unser Österreich zurück!

Kickl: Wir gehen mit Euch den Weg der notwendigen Veränderung zum Besseren!

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Nr. 18 . Freitag, 3. Mai 2024<br />

€ 0,80<br />

<strong>Österreich</strong>ische Post AG<br />

WZ 02z032878 W<br />

Neue Freie Zeitung (NFZ), Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a,<br />

A-1080 Wien . Tel.: 01 512 35 35 0 . Fax: 01 512 35 359<br />

Retouren an NFZ, Friedrich-Schmdt-Platz 4/3a, 1080 Wien<br />

Landtag stimmt FPÖ-Antrag<br />

zu: Kein Laborfleisch!<br />

Der Kärntner Landtag hat einstimmig den FPÖ-Antrag beschlossen,<br />

die Bundesregierung aufzufordern, eine Zulassung von<br />

Laborfleisch zu verhindern. „Das sind <strong>wir</strong> den Konsumenten<br />

und <strong>uns</strong>eren Bauern schuldig: Wir wollen natürliche Lebensmittel“,<br />

betonte FPÖ-Landeschef Erwin Angerer. S. 13<br />

Foto: FPÖ<br />

<strong>Holen</strong> <strong>wir</strong> <strong>uns</strong> <strong>zusammen</strong><br />

<strong>uns</strong>er <strong>Österreich</strong> <strong>zurück</strong>!<br />

Kickl: Wir gehen mit Euch den Weg der notwendigen Veränderung zum Besseren!<br />

S. 2-5<br />

Foto: FPÖ/Alois Endl<br />

PARLAMENT<br />

AUSSENPOLITIK<br />

WIEN<br />

MEDIEN<br />

Begünstigte ÖVPler<br />

Unsere Werte bewahren<br />

Integrationsirrealität<br />

Medien als Parteibüttel<br />

Mehr als 15 Milliarden Euro an<br />

Entschädigungszahlungen hat die<br />

COVID19-Finanzierungsagentur<br />

COFAG ausbezahlt. Bei den Auszahlungen<br />

an Betriebe im Eigentum<br />

oder Umfeld von ÖVP-Politikern<br />

kommen immer mehr Unregelmässigkeiten<br />

zutage. S. 7<br />

Die Gegenbewegung gegen die<br />

linksliberalen Zentralisierungsbestrebungen<br />

Brüssels wächst. Auf<br />

der CPAC in Budapest forderte<br />

Premier Viktor Orbán eine Abkehr<br />

von dieser kommunistisch inspirierten<br />

Diktatur und die Bewahrung<br />

der Werte Europas. S. 8/9<br />

Rund 18.000 Schüler in Wien<br />

können dem Unterrricht in deutscher<br />

Sprache nicht folgen – obwohl<br />

zwei Drittel von ihnen sogar<br />

in <strong>Österreich</strong> geboren sind. Eine<br />

Folge der fatalen Integrations(un)<br />

politik der Stadt Wien und des<br />

Bundes, kritisierte die FPÖ. S. 11<br />

Weil die ÖVP von einem Skandal<br />

in den nächsten stolpert, versucht<br />

sie, die FPÖ durch Anpatzen mitzureißen.<br />

Manche Medien apportieren<br />

brav die ihnen zugeworfenen<br />

Stöckchen, auch wenn es alte<br />

Hüte sind, die von der Justiz längst<br />

abgeschlossen wurden. S. 14


2 Innenpolitik<br />

Neue Freie Zeitung<br />

Foto: NFZ<br />

Andreas Ruttinger<br />

andreas.ruttinger@fpoe.at<br />

AUS DER<br />

REDAKTION<br />

Vielleicht sollte jemand Christian<br />

Stocker aufklären, dass das Anraten<br />

seines Chefs Karl Nehammer zu<br />

„Alkohol und Psychopharmaka“ in<br />

der Corona-Krise ein Zynismus war.<br />

Sonst muss man sich schon fragen,<br />

weshalb der ÖVP-Generalsekretär<br />

zuletzt mit der „blauen<br />

Inseratenkorruption“ eine Suppe<br />

aufwärmte, die selbst der leichtgläubigen<br />

Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft<br />

zu dünn<br />

erschienen ist, um darin ein Krümmelchen<br />

Korruption zu erblicken.<br />

Längst durchschaut<br />

Die Erfahrung, dass ein guter Ratschlag<br />

„von Außen“ helfen kann,<br />

machte jetzt auch der „Falter“-<br />

Chefredakteur. Nach fünf Jahren<br />

verbissener Suche in einem Treuhandvertrag<br />

machte ihn sein Vater<br />

darauf aufmerksam, dass er mit<br />

seiner Vermutung völlig falsch<br />

lag. Seinen vierseitigen Skandalisierungsversuch<br />

samt Meuchelcover<br />

musste er zerknirschend<br />

einstampfen.<br />

Dass die ÖVP mit ihrer Kampagne<br />

gegen die Freiheitlichen,<br />

mit großzügiger Unterstützung der<br />

Medien, nur ihre eigenen Wähler<br />

vertreibt, scheint Stocker, Hanger<br />

& Co. in ihrem Skandalumetikettierungswahn<br />

völlig zu entgehen.<br />

Die <strong>Österreich</strong>er haben aus der<br />

„Causa Ibiza“ gelernt. Alles, was<br />

man dort der FPÖ umzuhängen<br />

versuchte, hat die ÖVP still und<br />

heimlich durchgezogen – auch mit<br />

Hilfe der grünen „Saubermänner“,<br />

die den vor den Wahlen plakatierten<br />

„Anstand“, gleich mit diesen<br />

mitentsorgt haben.<br />

Die FPÖ war stets bei den <strong>Österreich</strong>ern.<br />

Sie war für sie da in der<br />

Corona-Krise, in der Energiekrise<br />

und in der Zeit, in der sie sich das<br />

Leben kaum mehr leisten konnten.<br />

Das haben sich die <strong>Österreich</strong>er gemerkt,<br />

Herr Stocker.<br />

Leiten <strong>wir</strong> die notwendige We<br />

Die 1.Mai-Veranstaltung der Freiheitlichen stand ganz im Zeichen der bev<br />

Einmal mehr erwartete die Freiheitlichen ein „volles Haus“ bei ihrer<br />

1. Mai-Kundgebung. Dieses Jahr will die Partei, so Bundesparteiobmann<br />

Herbert Kickl den „Dreischritt“ machen: Zuerst bei<br />

der EU-Wahl, dann bei der Nationalratswahl und danach mit der<br />

Volkskanzlerschaft einer freiheitlich geführten Bundesregierung:<br />

„Denn nur <strong>wir</strong> machen Politik für die eigene Bevölkerung!“<br />

Rappelvoll war wohl die zutreffendste<br />

Bezeichnung für die Menschenmenge,<br />

die sich ins Festzelt<br />

der Freiheitlichen am Urfahraner<br />

Markt drängte. Wer die bisherigen<br />

Umfragen ungläubig mit einem<br />

mulmigen Gefühl betrachtete, der<br />

wurde in Linz-Urfahr eines Besseren<br />

belehrt.<br />

Und die Freiheitlichen, angeführt<br />

von Parteichef Herbert Kickl,<br />

dem EU-Spitzenkandidaten Harald<br />

Vilimsky und dem Hausherrn,<br />

Oberösterreichs Landesparteiobmann<br />

Manfred Haimbuchner, genossen<br />

das Bad in der Menge.<br />

Mit den 5.000 Besuchern vor Ort<br />

und den tausenden Zusehern des<br />

Livestreams im Internet verfolgten<br />

auch der Dritte Nationalratspräsident<br />

Norbert Hofer, der ehemalige<br />

Finanz-<br />

staats-<br />

sekretär<br />

Hubert<br />

Fuchs,<br />

Salzburgs<br />

Zweiter<br />

Landtagspräsident<br />

Andreas Teufl, Niederösterreich<br />

FPÖ-Landesparteichef<br />

Udo Landbauer und sein Landesrat<br />

Christoph Luisser samt<br />

Klubobmann Reinhard Teufel<br />

SPITZE FEDER<br />

sowie der freiheitliche Generalsekretär<br />

Michael Schnedlitz, Oberösterreichs<br />

Zweite Landtagspräsidentin<br />

Sabine Binder, Klubobmann<br />

Herwig Mahr und Verkehrslandesrat<br />

Günther Steinkellner die wortgewaltigen<br />

Auftritte.<br />

„Oberösterreich ist das Land der<br />

Leistung. Hier ist man stolz darauf,<br />

etwas zu leisten und selbst für die<br />

Familie zu sorgen. Und die Menschen<br />

stehen zu ihren Traditionen<br />

und zu ihrer Heimat“, betonte<br />

Haimbuchner.<br />

„Ich habe bei meiner Arbeit nur ein einfaches<br />

Ziel: Nämlich, dass es der eigenen<br />

Bevölkerung wieder besser geht, nicht dem<br />

Universum, nicht der ganzen Welt.“<br />

Enttäuschte Leistungsträger<br />

Aber tausende <strong>Österreich</strong>er machen<br />

sich Sorgen um ihr Land und<br />

um die Zukunft ihrer Kinder, merkte<br />

Haimbuchner an. Und sie alle<br />

wollen nur eines: „Es sind die arbeitenden<br />

Bürger, die mit ihrer Hände<br />

Fleiß diesen Staat erhalten. Und es<br />

ist mir klar: Ihr alle wollt ein Ende<br />

dieser unfähigen schwarz-grünen<br />

Bundesregierung!“<br />

Schwarz-Türkiser Selbstzerstörungskurs.<br />

Foto: NFZ<br />

Herbert Kickl: Das ist der große Unters<br />

freiheitlichen „Volkskanzler“ kommt zu<br />

Den Anfang könnten die <strong>Österreich</strong>er<br />

bei der Europawahl machen,<br />

sagte Haimbuchner. Er rief auf, an<br />

dieser Wahl teilzunehmen.<br />

Denn es sei dringend geboten,<br />

dass die Freiheitlichen<br />

und ihre Verbündeten in<br />

den anderen Mitgliedsländern<br />

„dort unbedingt stärker<br />

werden“. Mit der Aufforderung<br />

„Harry, räum‘ in Europa<br />

auf!“ übergab er das Mikrofon<br />

dem FPÖ-Spitzenkandidaten.<br />

Harald Vilimsky sah viel Arbeit<br />

auf die Freiheitlichen im heurigen<br />

Superwahljahr zukommen:<br />

IMPRESSUM<br />

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz<br />

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber:<br />

Freiheitlicher Parlamentsklub,<br />

Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien<br />

Freiheitliche Partei <strong>Österreich</strong>s (FPÖ) – Die Freiheitlichen,<br />

Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien;<br />

Geschäftsführung: Ing. Mag. Joachim Stampfer<br />

Geschäftsführung, Redaktion, Verwaltung:<br />

Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien<br />

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E-Mail Redaktion: redaktion.nfz@fpoe.at<br />

E-Mail Verwaltung: andreas.schoen@fpoe.at<br />

Abo-Anfrage: 01 512 35 35 29<br />

Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereigesellschaft m. b.<br />

H. & Co. Kommanditgesellschaft, Wien<br />

Die NFZ erscheint wöchentlich. Einzelpreis: € 0,80;<br />

Bezugsgebühr halbes Jahr: € 15 (inkl. 10 % MwSt.);<br />

Auslandsjahresbezug: € 73<br />

BIC: BKAUATWW<br />

IBAN: AT41 1200 0006 0257 4105<br />

Es gilt NFZ-Anzeigenpreisliste Nr. 16.<br />

Verlags- und Herstellungsort: Wien<br />

Grundlegende Richtung: Informationsblatt der Freiheitlichen<br />

Partei <strong>Österreich</strong>s (FPÖ) – Die Freiheitlichen und<br />

des Freiheitlichen Parlamentsklubs.


Nr. 18 Freitag, 3. Mai 2024<br />

g<br />

nde fürs Land ein!<br />

orstehenden richtungsweisenden Wahlen 2024<br />

KURZ UND BÜNDIG<br />

Foto: NFZ<br />

Falsches Spiel der ÖVP<br />

Innenpolitik 3<br />

„Wir Freiheitliche warnen bereits seit Jahren<br />

vor diesen Entwicklungen, die mit der<br />

ungebremsten und unkontrollierten Masseneinwanderung<br />

einhergehen“, erklärte Generalsekretär<br />

Michael Schnedlitz (Bild) zu der<br />

Islamisten-Demonstration in Hamburg – siehe<br />

Seite 8. Das gefährlichste Spiel betreibe<br />

dabei die Volkspartei, betonte Schnedlitz:<br />

„Während die SPÖ offen die Masseneinwanderung<br />

fordert, tut die ÖVP so, als ob sie<br />

dagegen wäre, aber befeuert diese mit ihrer<br />

Feigheit und Untätigkeit seit Jahren!“<br />

chied: Bei den Systemparteien stehen die Parteien im Mittelpunkt, beim<br />

erst das Volk – und dann der Kanzler.<br />

Abkasssieren ohne Plan<br />

Laut Medienberichten habe <strong>Österreich</strong> als<br />

einziges Land bisher keinen Energie- und<br />

Klimaplan in Brüssel abgeliefert. FPÖ-<br />

Umweltsprecher Walter Rauch (Bild) fand das<br />

seltsam: „Wieso schröpft die schwarz-grüne<br />

Bundesregierung auf Drängen der Grünen<br />

die Bürger unter dem Deckmantel des Klimaschutzes<br />

mit neuen Steuern und Abgaben,<br />

wenn man sich im Gegenzug nicht einmal auf<br />

ein gemeinsames Papier einigen kann, wofür<br />

man die eingesackelten Milliarden verwendet<br />

und dieses dann nach Brüssel schickt?“<br />

Foto: NFZ<br />

„Am 9. Juni werden <strong>wir</strong> Frau von<br />

der Leyen & Co. mit einem Tritt<br />

in ihren Allerwertesten aus ihrem<br />

Ämtern jagen. Dann folgt im<br />

Herbst der zweite Streich, wo der<br />

schwarz-grünen Bundesregierung<br />

das gleiche Schicksal drohen <strong>wir</strong>d,<br />

ehe dann Mario Kunasek in der<br />

Steiermark und Christof Bitschi in<br />

Vorarlberg den jeweiligen Landesregierungen<br />

das Fürchten lehren<br />

werden.“<br />

Es sei nicht alles schlecht in Europa<br />

gab Vilimsky zu bedenken, es<br />

gelte nur die Leute auszutauschen,<br />

die bisher alles falsch gemacht hät-<br />

ten, um dann „eine Festung Europa<br />

zu ziehen“, damit endlich die<br />

illegale Masseneinwanderung von<br />

Millionen Muslimen gestoppt werden<br />

könne, erklärte der freiheitliche<br />

EU-Spitzenkandidat.<br />

Neue Lösungen für die Probleme<br />

„Volkskanzler“ muss er noch<br />

werden, der „Kanzler der Herzen“<br />

ist wohl bereits, wie man<br />

den ständigen euphorischen „Herbert!<br />

Herbert! Herbert!“-Rufen der<br />

Menschen im Festzelt ausmachen<br />

konnte. „Ich werde diese hervorra-<br />

Fortsetzung Seite 4<br />

Foto: NFZ<br />

Kocher für nichts zuständig?<br />

Gefälschte Markenartikel, die oft auch<br />

schwerwiegende Gesundheits- und Sicherheitsprobleme<br />

für die Verbraucher mit sich<br />

bringen und Umsatzverluste für die heimischen<br />

Unternehmen verursachen, scheinen<br />

ÖVP-Wirtschaftsminister Martin Kocher<br />

nicht <strong>wir</strong>klich zu interessieren, kritisierte<br />

FPÖ-Konsumentenschutzsprecher Peter<br />

Wurm (Bild): „In einer parlamentarischen Anfragebeantwortung<br />

betonte Kocher nämlich<br />

trocken, dass ihm dazu keine Daten vorlägen<br />

und Angelegenheiten des Verbraucherschutzes<br />

vor gefälschten Waren keinen Gegenstand<br />

der Vollziehung seines Ministeriums seien.“<br />

SPRUCH DER WOCHE<br />

„Ich habe als Innenminister die Aufgabe übernommen,<br />

den Verfassungsschutz neu zu ordnen (...) Die<br />

Vorwürfe wiegen schwer, es geht um Hochverrat.<br />

Alles, was man liest, macht einen<br />

sehr sorgenvoll.“<br />

Foto: NFZ<br />

Karl Nehammer<br />

29. April 2024<br />

Der Ex-Innenminister erfährt vom<br />

BVT-Chaos erst jetzt aus den<br />

Zeitungen? Was hat er damals<br />

„neu geordnet“? Oder hat er das<br />

Chaos erst richtig verursacht?<br />

BILD DER WOCHE Der erste Spitzenkandidat zur EU-Wahl,<br />

der in der „Pressestunde“ etwas für die <strong>Österreich</strong>er erreichen will.<br />

Foto: screenshot ORF


4 Innenpolitik<br />

Neue Freie Zeitung<br />

Leistung muss sich lohnen!<br />

Es müsse überhaupt wieder<br />

einen deutlichen Unterschied ge-<br />

Fortsetzung von Seite 3<br />

gende Stimmung und diese Zuversicht<br />

mitnehmen und versuchen,<br />

sie auf ganz <strong>Österreich</strong> zu übertragen“,<br />

zeigte sich Parteichef Herbert<br />

Kickl von der Begeisterung im<br />

Festzelt überwältigt. Er werde wie<br />

„ein blauer Wirbelwind“ durch das<br />

Land wehen, gegen den „der Railjet<br />

der SPÖ der reinste Schlafwagen“<br />

sei: „Denn es braucht neue<br />

Lösungen und neue Wege für den<br />

gigantischen Problemberg, den die<br />

schwarz-grün-rot-pinke Einheitspartei<br />

<strong>uns</strong>erem Land hinterlassen<br />

hat, und die gibt es nur mit der<br />

FPÖ!“<br />

Ganz im Zeichen seines Mottos<br />

„Zuerst das Volk. Dann der Kanzler“<br />

stand die Rede in Linz. Denn<br />

die FPÖ sei heute die einzige Partei,<br />

die noch auf der Seite der <strong>Österreich</strong>er<br />

stehe: „ Die anderen Parteien<br />

haben Euch verraten, abgezockt,<br />

unterdrückt und ausverkauft!“<br />

Die FPÖ sei die einzige Partei,<br />

die für ein leistbares Leben, leistbares<br />

Wohnen, leistbare Energie<br />

stehe – und das nicht erst vor und<br />

wegen der Wahlen. Die FPÖ sei<br />

auch die einzige Partei,<br />

die für einen Stopp dieser<br />

„neuen Völkerwanderung“,<br />

ja für „Remigration“<br />

zum Schutz<br />

der Frauen und Kinder<br />

eintrete. Die FPÖ sei<br />

auch die einzige Partei,<br />

die für Freiheit,<br />

Eigentum und ein<br />

selbstbewusstes, souveränes<br />

<strong>Österreich</strong> stehe, das sich<br />

nicht von irgendwelchen NATOoder<br />

EU-Kriegstreibern unterjochen<br />

oder von der WHO in eine<br />

Gesundheitsdiktatur treiben lasse.<br />

„Wir Freiheitliche sind die Einzigen,<br />

die für Neutralität und für<br />

Frieden auf einer Wellenlänge mit<br />

dem Papst eintreten, <strong>wir</strong> treten als<br />

Einzige für Umweltschutz statt<br />

Klimakommunismus ein und sind<br />

die Partei der echten ‚Normalität‘<br />

statt linker Gehirnwäsche samt Regenbogen-<br />

und Genderwahnsinn.<br />

Und nicht zuletzt sind <strong>wir</strong> auch<br />

die Einzigen, die für eine ehrliche,<br />

umfassende Aufarbeitung und<br />

Wiedergutmachung dieses Corona-<br />

Wahnsinns stehen!“, erinnerte der<br />

FPÖ-Bundesparteiobmann.<br />

Es stünden sich in diesem Wahljahr<br />

zwei Blöcke gegenüber: Die<br />

Freiheitlichen mit ihrem Schulterschluss<br />

mit der Bevölkerung und<br />

der Schulterschluss der vier anderen<br />

Parteien gegen die Freiheitlichen.<br />

Die Angst der Systemparteien<br />

„Dieses System ist in Wirklichkeit<br />

schwach und hat panische<br />

Angst vor dem Macht- und Kontrollverlust“,<br />

zeigte der FPÖ-Chef<br />

auf. Genau aus der Angst vor diesem<br />

Machtverlust würde das System<br />

die FPÖ nun angreifen und<br />

„Schaffen <strong>wir</strong> gemeinsam eine neue<br />

Ära für <strong>Österreich</strong>. Knüpfen <strong>wir</strong> an die<br />

Zeiten an, in denen es den Menschen<br />

gutgegangen ist. Und das ist nur möglich<br />

mit einer FPÖ auf Platz eins und<br />

einem freiheitlichen Volkskanzler!“<br />

versuchen anzupatzen, nur um ihr<br />

zu schaden.<br />

Das gehe soweit, dass dann bei<br />

Wahlergebnissen, die der Einheitspartei<br />

nicht passen, für sie auch<br />

gleich die Demokratie nicht mehr<br />

gilt. Wenn die FPÖ Erster werde,<br />

dann sagen sie, dass alle anderen<br />

gemeinsam gewonnen haben, erklärte<br />

Kickl und veranschaulichte<br />

das mit einem sportlichen Vergleich:<br />

„Das wäre so, als würden<br />

die anderen Mannschaften dem<br />

Sieger der heurigen<br />

Fußballeuropameisterschaft<br />

gegenüber<br />

behaupten, sie hätten<br />

gewonnen, weil sie <strong>zusammen</strong><br />

mehr Tore geschossen<br />

hätten.“<br />

Daher habe ihn<br />

Kickl, das System zum<br />

„Staatsfeind Nummer<br />

eins“ erkoren: „Ich<br />

nehme diese Herausforderung im<br />

Sinne von ‚Feind dieses Systems‘<br />

gerne an, denn das heißt nichts anderes<br />

als der größte Freund und<br />

Verbündete der eigenen Bevölkerung<br />

zu sein! Zuerst das Volk,<br />

dann der Kanzler – das ist auch die<br />

Idee hinter dem Begriff Volkskanzler.<br />

Das will das System aber nicht<br />

haben, es will weiterhin selbst im<br />

Mittelpunkt stehen!“<br />

Der FPÖ-Obmann sprach seinen<br />

Dank und seine Wertschätzung besonders<br />

all jenen aus, die an diesem<br />

Feiertag arbeiten und „so das Land<br />

am Laufen halten“ würden: „Vor<br />

diesen Menschen ziehe ich meinen<br />

Hut. Meist sind sie es auch, die zu<br />

wenig verdienen und von der Politik<br />

zu wenig Wertschätzung erfahren.<br />

Wir Freiheitliche werden aber<br />

auch das ändern und die Fleißigen<br />

und Tüchtigen würdigen – ideell in<br />

Form von Anerkennung, materiell<br />

in Form von mehr Geld in der<br />

Geldbörse!“<br />

Fotos: NFZ/Alois Endl


Nr. 18 Freitag, 3. Mai 2024<br />

g<br />

Innenpolitik 5<br />

ben zwischen Menschen, die Leistung<br />

erbringen, und jenen, die<br />

nichts leisten, aber trotzdem etwas<br />

bekommen, forderte Kickl. Das betreffe<br />

vor allem den Großteil „dieser<br />

Völkerwanderer“, die es sich<br />

im System der Mindestsicherung<br />

gemütlich gemacht haben: 50 Prozent<br />

aller Mindestsicherungsbezieher<br />

sind mittlerweile Ausländer<br />

und davon der überwiegende Teil<br />

Asylberechtigte – also Menschen,<br />

die arbeiten dürften, es aber nicht<br />

machen.<br />

„Auch das ist eine Hinterlassenschaft<br />

der Einheitspartei, bei der<br />

<strong>wir</strong> Freiheitliche die Reparaturarbeit<br />

übernehmen werden! Da werden<br />

Milliarden verschenkt auf Kosten<br />

der eigenen Bevölkerung. Geld,<br />

das dann dort fehlt, wo man es für<br />

die eigenen Bürger selbst brauchen<br />

würde. Mit Gerechtigkeit hat<br />

das nichts zu tun!“, erklärte Kickl.<br />

Unter einem „Volkskanzler“ werde<br />

sich der Staat von jenen nicht<br />

mehr „auf der Nase herumtanzen“<br />

lassen.<br />

Wer arbeite und Steuern zahle,<br />

gebe dieses Geld de facto dem<br />

Staat im Vertrauen, dass dieser damit<br />

sorgfältig umgehe. Aber was<br />

mache die Einheitspartei? Es <strong>wir</strong>ft<br />

dieses Steuergeld für illegale Einwanderer,<br />

für die Schulden anderer<br />

EU-Länder, für das NATO-Projekt<br />

Sky Shield und andere Unsinnigkeiten<br />

zum Fenster hinaus. „Für <strong>uns</strong><br />

Freiheitliche steht fest: <strong>Österreich</strong><br />

ist nicht das Weltarbeitsamt, nicht<br />

das Weltausbildungsamt, nicht das<br />

Weltklimarettungsamt oder das<br />

Weltsozialamt – und schon gar<br />

keine Kriegsfinanzierungsagentur,<br />

sondern immerwährend neutral!“,<br />

betonte der FPÖ-Bundesparteiobmann.<br />

Es braucht den „Volkskanzler“!<br />

<strong>Österreich</strong> stehe heuer vor einer<br />

Richtungsentscheidung, bei der<br />

es nur zwei Möglichkeiten für die<br />

Wähler gebe, stellte Kickl zum<br />

Schluss seiner Rede klar: „Entweder<br />

soll es so armeselig weitergehen<br />

wie bisher – dann kann man<br />

eine der Einheitsparteien wählen.<br />

Die zweite Möglichkeit ist aber der<br />

notwendige Weg der Veränderung<br />

mit der FPÖ im Schulterschluss<br />

mit der eigenen Bevölkerung.<br />

Schaffen <strong>wir</strong> gemeinsam eine neue<br />

Ära für <strong>Österreich</strong>. Knüpfen <strong>wir</strong><br />

an die Zeiten an, in denen es den<br />

Menschen gutgegangen ist. Und<br />

das ist nur möglich mit einer FPÖ<br />

auf Platz eins und einem freiheitlichen<br />

Volkskanzler!“


6 Parlament<br />

Neue Freie Zeitung<br />

Foto: NFZ<br />

Norbert Nemeth<br />

Klubdirektor der FPÖ<br />

HOHES<br />

HAUS<br />

„Der Pharmakonzern Astra-<br />

Zeneca hat vor einem britischen<br />

Gericht erstmals eingestanden,<br />

dass bei seinem Corona-Impfstoff<br />

in seltenen Fällen lebensbedrohliche<br />

Neben<strong>wir</strong>kung auftreten können.<br />

Das Unternehmen ist derzeit<br />

mit Schadenersatzforderungen von<br />

mehr als 100 Millionen Euro konfrontiert“,<br />

berichtete „oe24“. Diese<br />

Nachricht ist keine gute, obgleich<br />

sie der FPÖ und allen anderen, die<br />

der Impffanatismus der Regierung<br />

spanisch vorgekommen war, recht<br />

gibt. Im Nachhinein.<br />

Koalition mit dem Bürger<br />

Denn bisher mussten <strong>wir</strong> <strong>uns</strong><br />

alles Mögliche heißen lassen. Von<br />

Schwurbler bis Menschenfeind<br />

reichte die Palette. Nunmehr sieht<br />

alles anders aus, und jene Partei,<br />

die mit dem Entschädigungsfonds<br />

in Niederösterreich Geschichte<br />

geschrieben hat, steht reingewaschen<br />

da. Nicht anders <strong>wir</strong>d es<br />

mit den anderen Vorwürfen abgehen,<br />

die derzeit, somit unmittelbar<br />

vor einer wichtigen Bundeswahl,<br />

von den Systemmedien bespielt<br />

werden. Das gilt für die skurrilen<br />

Spionagevorwürfe ebenso wie für<br />

die aufgrund einer Weisung eingeleiteten<br />

Verfahren wegen „Inseratenkorruption“.<br />

Politisch schadet das nicht, <strong>uns</strong>ere<br />

Wähler sind längst immunisiert.<br />

Dass im Superwahljahr alles<br />

versucht <strong>wir</strong>d, um die FPÖ und<br />

ihren Spitzenkandidaten zu diskreditieren,<br />

überrascht niemanden<br />

mehr. Neu ist, dass vor dem Hintergrund<br />

der Covid-Zeit die Menschen<br />

am eigenen Leib gespürt<br />

haben, wie es ist, hinters Licht geführt<br />

zu werden. Vor diesem Hintergrund<br />

gilt ganz besonders und<br />

in einer noch nie da gewesenen<br />

Intensität die Koalition zwischen<br />

der FPÖ und dem Bürger.<br />

Foto: NFZ<br />

WIRTSCHAFTSPOLITIK<br />

Bei Inflation weiter EU-Spitze<br />

Laut Schnellschätzung der Statistik Austria ist die<br />

Teuerung im April gegenüber dem Vorjahresmonat<br />

auf 3,5 Prozent <strong>zurück</strong>gangen. In Deutschland<br />

hat sie sich hingegen, wie schon im März, auf 2,2<br />

Prozent eingependelt. „Diese Entwicklung ist kein<br />

Grund zum Jubeln, sondern ein klarer Beleg dafür,<br />

dass die anhaltende Rekordteuerung durch die falsche<br />

schwarz-grüne Politik entstanden ist“, bemerkte<br />

dazu FPÖ-Wirtschaftssprecher Axel Kassegger.<br />

Foto: NFZ<br />

GESUNDHEITSPOLITIK<br />

WHO-Pandemievertrag<br />

Der von der FPÖ im Bundesrat<br />

eingebrachte Entschließungsantrag,<br />

die Bundesregierung zur Ablehnung<br />

des „WHO-Pandemievertrags“ sowie<br />

der novellierten Internationalen<br />

Gesundheitsvorschriften (IGV)<br />

aufzufordern und dazu monatlich zu<br />

berichten, wurde von ÖVP, Grünen,<br />

SPÖ und Neos abgelehnt.<br />

Rückbau der Union, mehr<br />

nationale Souveränität!<br />

FPÖ-Spitzenkandidat erklärt in ORF-„Pressestunde“ seine Ziele<br />

Ein Ende der Konzentrierung<br />

der Macht in Brüssel und damit<br />

wieder mehr Kontrolle über<br />

die EU-Politik für die Bürger<br />

durch Rückverlagerung der Kompentenzen<br />

an die Nationalstaaten.<br />

In der ORF-„Pressestunde“ hat<br />

sich FPÖ-Spitzenkandidat Harald<br />

Vilimsky am vergangenen Sonntag<br />

erneut für eine Diät der Brüsseler<br />

Machtversessenheit ausgesprochen:<br />

Halbierung von EU-Parlament und<br />

der EU-Kommission sowie einen<br />

„Rückbau der Union“ über eine<br />

Rückgabe von Kompetenzen an die<br />

Mitgliedsstaaten.<br />

Das wolle er mit dem eingeforderten<br />

„roten Knopf“, einer<br />

Stopptaste nach einem Erfolg bei<br />

dieser Europawahl am 9. Juni erreichen.<br />

Aufgrund der medialen Berichterstattung<br />

ist jetzt allseits bekannt,<br />

dass über den Familiennachzug<br />

der Asylanten immer mehr Kinder<br />

Vilimsky: Machtverlagerung <strong>zurück</strong><br />

zu den Mitgliedsstaaten.<br />

Neue Machtverteilung<br />

Neben Handel, Zoll und der<br />

Währungspolitik könne er sich als<br />

„neue“ EU-Kompetenz für einen<br />

„Kommissar für Remigration“ die<br />

ohne jegliche Deutschkenntnisse<br />

in <strong>uns</strong>ere Volksschulen strömen.<br />

Genauso ist bekannt, dass trotz der<br />

laut ÖVP „hervorragenden Integrationsmaßnahmen“<br />

fast 67 Prozent<br />

der Ausländerkinder mit mangelnden<br />

Deutschkenntnissen bereits<br />

in <strong>Österreich</strong> geboren wurden.<br />

„Das Schlimme an dieser Debatte<br />

ist, dass von <strong>uns</strong>eren Kindern<br />

mit deutscher Muttersprache keine<br />

Rede ist. Sie werden einfach<br />

ignoriert“, wunderte sich FPÖ-<br />

Bildungssprecher Hermann Brückl<br />

(Bild) über die politische Diskussion<br />

zu dem verheerenden Versagen<br />

von Schwarz-Grün.<br />

Foto: screenshot ORF<br />

Sicherung der Außengrenzen als<br />

„gemeinsame Operation“ von Militär<br />

und Polizei der Mitgliedsstaaten<br />

vorstellen.<br />

Der solle auch großangelegte<br />

Rückführungen krimineller und abgelehnter<br />

Asylwerber in ihre Heimatländer<br />

bzw. deren Abschiebung<br />

in andere Nicht-EU-Länder organisieren.<br />

Denn, so Vilimsky: „Wo ein<br />

Wille, da ein Weg!“<br />

Die Angriffe auf die Rechtsparteien<br />

im ÉU-Parlament seien für<br />

ihn nur Ablenkungsmanöver zu<br />

den echten Skandalen wie der Korruptionsaffäre<br />

um die sozialistische<br />

griechische Europaparlaments-<br />

Vizepräsidentin Eva Kaili oder den<br />

Ermittlungen gegen EU-Kommissionspräsidentin<br />

Ursula von der<br />

Leyen wegen ihrer undurchsichtigen<br />

Impfstoffbeschaffung.<br />

Unser Kinder werden einfach ignoriert!<br />

Das kristallisiere sich besonders<br />

im Brennpunkt der Entwicklung in<br />

Wien heraus, wo die SPÖ mit großzügiger<br />

Sozialhilfe die Asylanten<br />

geradezu magisch anziehe.<br />

„Gerade in Wien ist die Lage eine<br />

dramatische und zum Nachteil der<br />

österreichischen Kinder. Der einzige<br />

Ausweg für viele verzweifelte<br />

Eltern ist der Gang in eine Privatschule.<br />

Diese kann sich allerdings<br />

nicht jeder leisten. Somit bleiben<br />

die Kinder der ,Normalverdiener‘<br />

auf der Strecke, und das Bildungsniveau<br />

in der öffentlichen Schulen<br />

sackt auf das der Eingewanderten<br />

ab“, zeigte Brückl auf.


Nr. 18 Freitag, 3. Mai 2024<br />

g<br />

Mehr als 15 Milliarden Euro hat die COVID-19-Finanzierungsagentur<br />

COFAG bereits ausbezahlt. Doch immer noch warten Firmen<br />

auf ihr Geld. Bei den Zahlungen an Betriebe im Eigentum oder Umfeld<br />

von ÖVP-Politikern kommen immer mehr Unregelmäßigkeiten zutage.<br />

Parlament 7<br />

ÖVP-Politiker als Corona-Profiteure enttarnt<br />

FPÖ für Aufbewahrung der COFAG-Akten, um Zwei-Klassen-Entschädigung aufklären zu können<br />

Besonders krass ist der Fall der<br />

Firma „JuiceFactory“, die unter anderem<br />

am Wiener Flughafen sogenannte<br />

„Smoothies“ verkauft.<br />

Das Unternehmen gehört zu zehn<br />

Prozent ÖVP-Verkehrssprecher<br />

Andreas Ottenschläger. Das Geschäft<br />

lief bereits vor der Corona-Krise<br />

nicht gut, 800.000 Euro<br />

Verlust wurden angehäuft.<br />

Viele Betriebe wurden durch die<br />

Lockdowns in den Ruin getrieben,<br />

die „JuiceFactory“ überstand diese<br />

Zeit überraschend gut. Knapp<br />

800.000 Euro von der COFAG halbierten<br />

die Verluste. Aber: Nachdem<br />

sich das Unternehmen bereits 2019<br />

„in Schwierigkeiten“ befunden hatte,<br />

hätte es gemäß COFAG-Richtlinien<br />

nichts mehr bekommen dürfen.<br />

Darüber hinaus sitzt Ottenschläger<br />

für die ÖVP im COFAG-Beirat.<br />

Eine Involvierung in die Beantragung<br />

oder Gewährung der Zahlungen<br />

stellt er freilich in Abrede.<br />

„Keine Bevorzugung?“<br />

Gut verdient hat während der<br />

Corona-Zeit auch der Familienbetrieb<br />

des ÖVP-Budgetsprechers<br />

Gabriel Obernosterer – ein Wellness-Hotel<br />

im Kärntner Lesachtal.<br />

645.000 Euro Entschädigung durch<br />

die COFAG waren in diesem Fall<br />

keineswegs Verlustersatz, sondern<br />

erhöhten die bereits vorhandenen<br />

Jahresgewinne signifikant. Insgesamt<br />

verdiente das Hotel in den<br />

Jahren 2020 bis 2022 fast 1,9 Millionen<br />

Euro.<br />

„Im Sinne der Aufarbeitung der<br />

Corona-Maßnahmen müssen die<br />

Rote Unglaubwürdigkeit<br />

und Wählertäuschung<br />

Was Wels für Karl Nehammer<br />

war, <strong>wir</strong>d Wieselburg für SPÖ-Chef<br />

Andreas Babler: der Tag der üppigen<br />

Wahlversprechen, die nach<br />

dem Wahltag alle in der Versenkung<br />

verschwinden.<br />

„Als SPÖ-Obmann Forderungen<br />

aufzustellen, während die SPÖ auf<br />

allen Ebenen – von EU über Nationalrat<br />

bis hin zum roten Wien<br />

– genau das Gegenteil macht, ist<br />

an Unglaubwürdigkeit nicht mehr<br />

zu übertreffen“, prophezeite FPÖ-<br />

Generalsekretär Michael Schnedlitz<br />

dem SPÖ-Chef nach seiner Rede<br />

am Bundesparteirat das gleiche<br />

Schicksal wie dem ÖVP-Kanzler:<br />

Beide haben sich mit unglaubwürdigen<br />

Ankündigungen ins politische<br />

Aus geschossen.<br />

Bablers Agieren zeige einmal<br />

mehr, wie inhaltlich fertig und<br />

gleichzeitig unverfroren Babler<br />

eigentlich mit den Menschen umgeht,<br />

die er hinters Licht zu führen<br />

versuche. Babler sprach vom<br />

„Schutz des Bargelds“, aber die SPÖ<br />

setzt auf die Einführung des digitalen<br />

Euro. Babler versprach die<br />

‚Mietpreisbremse‘, aber diese wurde<br />

Schnedlitz: Pure Wählertäuschung<br />

durch Nehammer wie Babler.<br />

in SPÖ-dominierten Ländern, etwa<br />

in Wien, nicht umgesetzt. „Im Gegenteil,<br />

in Wien ist Wohnen so teuer<br />

wie noch nie“, stellte Schnedlitz klar.<br />

Babler sprach von ‚Wirtschaft<br />

stärken‘, aber seine Partei trägt die<br />

<strong>wir</strong>tschaftsschädigenden Sanktionen<br />

mit. Babler will die Teuerung<br />

bekämpfen, aber das SPÖ-regierte<br />

Wien erhöht laufend die Gebühren.<br />

Babler spricht von Steuern auf Arbeit<br />

senken, will aber gleichzeitig<br />

neue Steuern einführen.<br />

„Mit der FPÖ in einer Bundesregierung<br />

und mit einem Volkskanzler<br />

Herbert Kickl <strong>wir</strong>d es keine dieser<br />

roten Grauslichkeiten geben“,<br />

versprach Schnedlitz.<br />

Foto: NFZ<br />

Hafenecker: Wir wollen die COFAG-Akten noch genauer ansehen.<br />

Vorwürfe einer Zwei-Klassen-Entschädigung<br />

vollständig geklärt<br />

werden. Daher sollen die Akten<br />

nach der für 30. Juni 2024 in Aussicht<br />

genommenen Auflösung der<br />

COFAG dem Finanzministerium<br />

übermittelt und dem parlamentari-<br />

FPÖ-ABGEORDNETE DECKEN AUF<br />

Diskriminierung im<br />

Innenministerium<br />

In keinem Ministerium <strong>wir</strong>d so<br />

hemmungslos diskriminiert wie<br />

im seit 2000 fast durchgehend<br />

ÖVP-geführten Innenministerium.<br />

Dass qualifizierte Bewerber<br />

für Polizei-Jobs aufgrund ihrer<br />

Weltanschauung – also aufgrund<br />

des falschen oder keines Parteibuchs<br />

– übergangen werden, ist<br />

an der Tagesordnung. Erst jüngst<br />

berichtete das Nachrichtenmagazin<br />

„profil“, dass 70 Prozent aller<br />

Diskriminierungsfälle aufgrund<br />

der Weltanschauung seit dem<br />

Jahr 2006 das BMI betrafen. Bei<br />

65 Polizeibeamten wurde eine<br />

Benachteiligung festgestellt. Das<br />

bestätigt auch eine aktuellen Anfragebeantwortung<br />

von ÖVP-Innenminister<br />

Gerhard Karner dem<br />

FPÖ-Abgeordneten Christian<br />

Ries. Demnach gab es im Vorjahr<br />

34 Beschwerden wegen der<br />

Vergabe von Polizei-Planstellen.<br />

Neben der Weltanschauung wurden<br />

auch Alter, Religion und ethnische<br />

Zugehörigkeit als Gründe<br />

angegeben. Seit dem Jahr 2020<br />

schen Interpellationsrecht zugänglich<br />

gemacht werden“, forderte<br />

der FPÖ-U-Ausschuss-Fraktionsvorsitzende<br />

Christian Hafenecker.<br />

Denn die Ausgliederung der<br />

COFAG sei auch als verfassungswidrig<br />

festgestellt worden.<br />

musste an 15 Personen Schadenersatz<br />

bezahlt werden, insgesamt<br />

knapp 78.500 Euro.<br />

82.500 Euro für die<br />

Opernballsause<br />

FPÖ-Kultursprecher Thomas<br />

Spalt hat mit einer Anfragenserie<br />

herausgefunden, wieviel Steuergeld<br />

<strong>Österreich</strong>s Regierungsmitglieder<br />

heuer beim Opernball<br />

verpulvert haben. Runde 82.500<br />

Euro waren das – oder anders<br />

gerechnet: „Diese Bundesregierung<br />

gibt an einem Abend fast<br />

doppelt so viel Geld aus wie<br />

ein <strong>Österreich</strong>er im Jahr durchschnittlich<br />

verdient“, so Spalt.<br />

Mit Kosten von jeweils mehr als<br />

30.000 Euro ragten Außenminister<br />

Alexander Schallenberg und<br />

Arbeitsminister Martin Kochen<br />

negativ heraus.<br />

Foto: NFZ<br />

Foto: NFZ


8 Außenpolitik<br />

Neue Freie Zeitung<br />

Foto: NFZ<br />

Harald Vilimsky<br />

Islamisten-Mob ruft<br />

nach dem „Kalifat“<br />

Islamisten fordern Kalifat,<br />

Innenministerin schweigt<br />

In Hamburg haben „Kalifatskundgebungen“<br />

islamistischer<br />

Vereine schon Tradition. Nach der<br />

2021 und der im letzten Oktober<br />

folgten am vergangenen Sonntag<br />

mehr als 1.000 Islamisten dem<br />

Aufruf des Vereins „Muslim Interaktiv“,<br />

dessen Ziele vom Verfassungsschutz<br />

als „gegen die freiheitlich-demokratische<br />

Grundordnung<br />

gerichtet“ eingestuft werden.<br />

Auch dieser Protest – von SPD<br />

und Grünen im Hamburger Stadtsenat<br />

genehmigt - galt den demokratischen<br />

Grundwerten Deutschlands,<br />

die der Errichtung eines<br />

„Kalifats“ im Wege stehen. „Das<br />

Kalifat ist die Lösung!“ skandierte<br />

die Menge und feuerte die Redner<br />

mit stetigen „Allahu Akbar“-Rufen<br />

an – unter den Augen von Polizei-Hundertschaften<br />

und Verfassungsschutz.<br />

Der harte Kern der Gruppe habe<br />

sich, so Polizeierkenntnisse, seit<br />

2018 mehr als verdoppelt, auf rund<br />

750 Personen. „Muslim Interaktiv“<br />

ist eine Tochter- und Tarnorganisa-<br />

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT<br />

Die kursierenden Videos aus<br />

Hamburg, in denen ein islamistischer<br />

Mob aus mehr als 1.000<br />

Moslems die Errichtung eines<br />

„Kalifats“ und die Einführung<br />

der Scharia fordert, schockieren.<br />

Noch unverständlicher: Das<br />

alles passiert völlig unbehelligt<br />

von den Behörden. Denn die konzentrieren<br />

sich darauf, die rechte<br />

Opposition zu drangsalieren.<br />

Der „Kampf gegen rechts“<br />

ist zum abstrusen Fetisch geworden,<br />

um von der wahren<br />

Bedrohung für Gesellschaft und<br />

Staat abzulenken. Dass dann<br />

noch ARD und ZDF die Demo<br />

„rechtsextrem“ nennen, ist die<br />

Kapitulationserklärung der öffentlich-rechtlichen<br />

Medien vor<br />

der Wirklichkeit und das offene<br />

Bekenntnis, nur noch willfähriges<br />

Propagandainstrument der<br />

Ampelregierung zu sein.<br />

Die beängstigende Islamisten-Demo<br />

ist exemplarisch dafür,<br />

was in Europa vorgeht und<br />

<strong>uns</strong> in Zukunft noch droht: eine<br />

raumgreifende Islamisierung,<br />

die Staat und Gesellschaft radikal<br />

verändert. Das ist die<br />

logische Folge dieser verantwortungslosen<br />

Asyl- und Einwanderungspolitik<br />

der EU, die<br />

an offenen Grenzen festhält und<br />

damit die Einwanderung von<br />

Millionen Moslems geradezu<br />

herausfordert. Wer sich dagegen<br />

wehren will, <strong>wir</strong>d mit allen Mitteln<br />

bekämpft.<br />

Die EU-Wahl am 9. Juni ist<br />

DIE Gelegenheit, diesen selbstzerstörerischen<br />

Wahnsinn zu<br />

stoppen und die patriotischen<br />

Kräfte in Europa zu stärken.<br />

Foto: twitter.com<br />

tion der bereits 2003 noch von Innenminister<br />

Otto Schily (SPD) verbotenen<br />

Hizb ut-Tahrir.<br />

Und wie reagierte seine<br />

SPD-Nachfolgerin Nancy Faeser:<br />

„Eine solche Islamistendemonstration<br />

auf <strong>uns</strong>eren Straßen zu sehen,<br />

ist schwer erträglich. Es ist gut,<br />

dass die Hamburger Polizei mit einem<br />

Großaufgebot Straftaten entgegenge<strong>wir</strong>kt<br />

hat.“ – Unterstützt<br />

wurde sie in ihrer Ignoranz vom<br />

ZDF, das von einer „rechtsextremen<br />

Gruppe“ berichtete.<br />

Kein Problem mit Islamisten?<br />

CPAC: Patriotischer<br />

linksliberalen Zent<br />

Viktor Orbán sieht bei der Europawahl die Chance<br />

Vergangene Woche fand in<br />

Budapest unter der Patronanz<br />

des ungarischen Ministerpräsidenten<br />

Viktor Orbán die<br />

national-konservative Konferenz<br />

CPAC mit Teilnehmern aus<br />

aller Welt statt. Ziel ist es, einen<br />

Gegenpol zu den linksliberalen<br />

„Werte-Verdrehern“ zu bilden,<br />

die nationalen und europäischen<br />

Grundwerte, zu denen sich ja<br />

auch die EU bekennt, zu verteidigen.<br />

Eine neue, souveränistische<br />

Weltordnung, in der es keine globale<br />

Ideologie gibt, an die sich<br />

alle anpassen müssen, benannte<br />

Orbán als Ziel der CPAC.<br />

Vor wenigen Wochen konnte<br />

für ein Treffen konservativer Politiker<br />

in Brüssel nur mühsam ein<br />

Veranstaltungsraum gefunden werden<br />

und das Treffen nur unter Polizeischutz<br />

abgehalten werden. Linke<br />

Kommunalpolitiker und ihre<br />

krakeelenden Helfer auf der Straße<br />

hatten das zu verhindern versucht.<br />

Keine Probleme gab es dagegen<br />

in Budapest, da Ungarn eine „konservative<br />

Insel im progressiv-liberalen<br />

Ozean“ sei, wie es der ungarische<br />

Premier ausdrückte.<br />

Und hier funktioniere auch der<br />

Rechtsstaat, betonte Orbán: „Im<br />

Gegensatz zu meinem belgischen<br />

Kollegen wäre ich hier in Ungarn<br />

nicht in der Lage, einem ungarischen<br />

Gericht vorzuschreiben, was<br />

die richtige Entscheidung ist. Die<br />

Ungarn mögen es nicht, wenn sich<br />

andere in ihre Angelegenheiten<br />

einmischen.”<br />

Linke Nervosität vor EU-Wahl<br />

Die Verhinderungsversuche in<br />

Brüssel wertete der ungarische Premier<br />

als zunehmende Nervosität<br />

der „linksliberalen Progressiven“<br />

in der Union vor den anstehenden<br />

Wahlen. Denn in den Mitgliedsländern<br />

habe sich gegen die zunehmende<br />

Bevormundung der Bürger,<br />

unter Beschneidung der Grundund<br />

Freiheitsrechte eine Gegenbewegung<br />

entwickelt, die konservativen,<br />

patriotischen Parteien bereits<br />

in einigen Ländern in die Regierung<br />

verholfen hätte und auch die<br />

Foto: twitter.com<br />

Viktor Orbán beschwor die EU-Bürger,<br />

Stopp des Zentralisierungskurses einzu<br />

Mehrheiten im Europaparlament<br />

verändern könnte.<br />

Diese linksliberale Politik mag<br />

für die Menschen im Westen etwas<br />

Neues sein, erläuterte Orbán, aber<br />

nicht für die Mitteleuropäer: „Wir<br />

sind <strong>uns</strong> dieser Situation sehr wohl<br />

bewusst: Wir haben gesehen, wie<br />

die Kommunisten politische Unterdrückung<br />

aufgebaut haben. Genauso<br />

verwandeln die Progressiven<br />

die Staatsorgane in Instrumente der<br />

Unterdrückung. Ich erinnere mich<br />

an den alten Witz aus der Zeit: Sag<br />

mal, ist das schon Kommunismus,<br />

oder <strong>wir</strong>d es schlimmer werden?“<br />

Viktor Orbán und Harald Vilimsky: Gem<br />

liberalen Zerstörungskurs gegen die eu


Nr. 18 Freitag, 3. Mai 2024<br />

g<br />

Gegenpol zur<br />

ralisierungswut<br />

zur Rückkehr Europas zur „alten Normalität“<br />

bei der Europawahl eine „Renaissance der Nationalstaaten“ und einen<br />

läuten, um die Union auf die Idee ihrer Gründerväter einzuschwören.<br />

Die Mechanismen der liberalen<br />

Diktatur begännen mit der „Umformulierung<br />

des Normalen“, nachzulesen<br />

bei George Orwell: „Krieg ist<br />

Frieden, Freiheit ist Knechtschaft,<br />

Unwissenheit ist Stärke.“<br />

Orwellscher Neusprech<br />

„Friedensfazilität“ heißt etwa der<br />

Brüsseler Finanzfonds, mit dessen<br />

Geld Brüssel Waffen und Munition<br />

für die Ukraine bezahlt. Einwanderung<br />

sei eine Ressource gegen<br />

die Überalterung Europas und<br />

den Fachkräftemangel, betonen die<br />

„Progressiven“. Nur damit steige<br />

einsam mit den Bürgern den linksropäischen<br />

Werte beenden.<br />

Foto: twitter.com<br />

aber auch die Kriminalität, siehe die<br />

jüngsten Kriminalstatistiken, sowie<br />

auch die Bedrohung durch den Terrorismus.<br />

Damit gehe das Vertrauen<br />

in <strong>uns</strong>ere Gesellschaften verloren,<br />

warnte der ungarische Premier:<br />

„Die Weltordnung der progressivliberalen<br />

Hegemonie hat Unordnung<br />

gebracht sowie Kriege und<br />

Verarmung in der Welt.“<br />

Damit müsse Schluss sein, stellte<br />

Orbàn klar: „Wir wollen eine neue<br />

Ära der souveränen Staaten, in der<br />

es keine globale Ideologie gibt, an<br />

die sich alle anpassen müssen. So<br />

kehrt der Westen auf den Weg <strong>zurück</strong>,<br />

der ihn groß gemacht hat.“<br />

Echte Probleme werden ignoriert<br />

Angetan von Orbáns Rede zeigte<br />

sich Agustín Romo, Wahlkampfberater<br />

von Argentiniens Staatspräsident<br />

Javier Milei. Auf die Frage von<br />

„Tichys Einblick“, ob „Wokeness“<br />

ein Thema in Argentinien sei, antwortete<br />

er prompt: „Nein. Wir haben<br />

echte Probleme.“<br />

Ähnliche Probleme, Ukrainekrieg,<br />

Rekordinflation, Kriminalität<br />

oder Jobabbau wegen der Klimapolitik<br />

spüren auch erstmals seit langer<br />

Zeit wieder die EU-Bürger. Es<br />

ist daher höchste Zeit, jene Parteien<br />

bei der EU-Wahl zu stärken, denen<br />

diese ein Anliegen sind – und nicht<br />

die angebliche Rettung der Welt.<br />

KURZ UND BÜNDIG<br />

Sparer als Pleitebüßer?<br />

Außenpolitik 9<br />

FPÖ-Europasprecherin und EU-Wahl-<br />

Kandidatin Petra Steger (Bild) kritisierte<br />

scharf den nächsten Anschlag der EU-Kommission<br />

auf die Souveränität <strong>Österreich</strong>s. So<br />

plane die Kommission eine „Europäische<br />

Bankenunion“. „Geht eine Bank in der EU<br />

pleite, sollen die Institute aller anderen Länder<br />

helfen, um den entstandenen Schaden zu<br />

decken. Durch die Finger schauen die heimischen<br />

Sparer, denn das Geld soll auch aus dem<br />

Einlagensicherungsfonds österreichischer<br />

Banken entnommen werden“, warnte Steger.<br />

Nicht umsonst hätten sich bereits der Bankenverband wie auch die <strong>Österreich</strong>ische<br />

Nationalbank klar gegen dieses Vorhaben zu Wort gemeldet.<br />

Schwarze Scherzkekse<br />

Foto: NFZ<br />

Als „schlechten Scherz“ bezeichnete der<br />

freiheitliche Spitzenkandidat zur Europawahl,<br />

Harald Vilimsky, die Wahlkampagne<br />

der ÖVP. „Bei allen von ihrem Spitzenkandidaten<br />

Reinhold Lopatka aufgezählten Kritikpunkten,<br />

von A wie Asyl bis Z wie Zentralisierung,<br />

saß die ÖVP nicht fußfrei erste<br />

Reihe im Europaparlament als Zuseher,<br />

sondern hat das alles mitbeschlossen, was<br />

ihr von der nunmehrigen ,Spitzenkandidatin‘<br />

Ursula von der Leyen vorgelegt wurde.“<br />

Diese ÖVP-Taktik, vollmundige Versprechen im Wahlkampf, aber danach<br />

keine Umsetzung derselben, haben die <strong>Österreich</strong>er längst durchschaut.<br />

AKW-Abschaltung: Von den<br />

Grünen herbeimanipuliert<br />

Das Magazin „Cicero“ hat Akten<br />

über die interministeriellen<br />

Vorgänge beim Zustandekommen<br />

des Beschlusses über den Atomausstieg<br />

im Jahre 2022 freigeklagt.<br />

Dadurch kam ans Tageslicht, dass<br />

Wirtschaftsminister Robert Habeck<br />

(Grüne) die Abschaltung der letzten<br />

Atomkraftwerke gegen die Bedenken<br />

der eigenen Experten veranlasst<br />

hat.<br />

Die Experten haben deutlich darauf<br />

hingewiesen, dass der Weiterbetrieb<br />

die Energiekrise entschärfen,<br />

das Blackout-Risiko senken, teures<br />

und knappes Gas sparen und die<br />

Energiepreise senken würde. Ihre<br />

Kollegen im Umweltministerium<br />

hatten mit der GRS (Gesellschaft<br />

für Reaktorsicherheit) geklärt, dass<br />

ein Weiterbetrieb der AKW „über<br />

mehrere Jahre“ „mit der Aufrechterhaltung<br />

der nuklearen Sicherheit<br />

vereinbar sei“.<br />

Nichts davon stand im Endbericht.<br />

Den hatten ehemalige Mitarbeiter<br />

der grünen Denkfabrik<br />

„Agora Energiewende“, die von<br />

Foto: EU<br />

Habeck & Co. in die Ministerien<br />

gehievt worden waren, manipuliert<br />

– im Sinne des von den Grünen geforderten<br />

Atomausstiegs.<br />

„Ein Abrücken vom Atomausstieg<br />

darf es nicht geben. Fachliche<br />

Argumente, die dafür sprechen,<br />

sollten gar nicht erst bekannt<br />

werden“, beschreibt „Cicero“ das<br />

Vorgehen der grünen Seilschaft.<br />

Weder Minister Habeck noch die<br />

gefügigen Mainstreammedien wollten<br />

aus den Expertisenfälschungen<br />

einen Rücktrittsgrund ableiten.<br />

Habeck will nichts gewusst haben.<br />

Foto: ÖVP


10 Leserbriefe<br />

Neue Freie Zeitung<br />

TERMINE<br />

MAI<br />

3<br />

MAI<br />

7<br />

MAI<br />

8<br />

FBI-Veranstaltung<br />

in Zirl/T<br />

FBI-Veranstaltung<br />

in Villach<br />

FBI-Veranstaltung<br />

in Sachsenburg/K<br />

LESER AM WORT<br />

Politbeben in Innsbruck<br />

Der aus der ÖVP hinausgeworfene<br />

Johannes Anzengruber hat<br />

die Stichwahl zum Bürgermeister<br />

in Innsbruck gegen den amtierenden<br />

Bürgermeister Georg Willi<br />

klar gewonnen. Dieses Ergebnis<br />

ist eine klatschende Niederlage<br />

für die schwarz-grüne Bundesregierung,<br />

insbesondere für Kanzler<br />

Karl Nehammer und seine ÖVP.<br />

Somit trägt auch er ein gerütteltes<br />

Maß an Mitschuld am Zustand der<br />

ÖVP Innsbruck. In Innsbruck war<br />

so gesehen der Zahltag für Kanzler<br />

Nehammer und seine ÖVP. Das<br />

Ergebnis ist ein Vorzeichen für die<br />

kommende EU-Wahl. Die Bundes-<br />

ÖVP und das gesamte Kabinett<br />

Nehammer ist rücktrittsreif.<br />

Franz Vorderwinkler, Ferschnitz<br />

Angst vor den Wahlen<br />

Mit dem Spionagemärchen über<br />

die FPÖ hat sich die ÖVP ein gewaltiges<br />

Eigentor geschossen,<br />

denn die angeblichen „Spione der<br />

FPÖ“ wurden alle von der ÖVP<br />

ins Amt gehievt. Der wahre Hintergrund<br />

der Kampagne: Rache<br />

für das „Aufräumen“ von Innenminister<br />

Kickl im BVT, der dort mit<br />

Hilfe der Justiz die ÖVP-Netzwerke<br />

massiv gestört hat. Kickl wurde<br />

als tüchtiger und erfolgreicher Innenminister<br />

„abgeschossen“. Um<br />

die FPÖ aus der Regierung zu vertreiben,<br />

hat man einen Grund konstruieren<br />

müssen – und das war das<br />

„Ibiza-Video“. Wer diesen Skandal<br />

inszeniert hat, kann man nur erahnen,<br />

denn die Aufklärung <strong>wir</strong>d noch<br />

immer erfolgreich verhindert. Die<br />

Medien und der ORF sollten unabhängig<br />

berichten, sie sind aber<br />

parteiisch und somit eine Schande<br />

für ihr Gewerbe. Jetzt zittert<br />

die Regierung vor dem drohenden<br />

Machtverlust, und man versucht,<br />

mit neuen „Fake News“ der FPÖ<br />

zu schaden. Traurig, was Regierung,<br />

EU und Medien aus <strong>uns</strong>erem<br />

Land gemacht haben. Daher haben<br />

die Regierungsparteien solche<br />

Angst vor den Wahlen. Man kann<br />

nur hoffen, dass die Wahlen das<br />

Klima in der Politik wieder gesunden<br />

lassen – und das ist nur durch<br />

einen Machtwechsel möglich.<br />

Stephan Pestitschek, Strasshof<br />

Halbschuhtourist im Anzug<br />

In einem Leserbrief formulierte<br />

Herr Gerhard Forgatsch die Abgehobenheit<br />

des „mutmaßlichen“ Arbeitervertreters<br />

Babler von der SPÖ,<br />

Foto: www.facebook.com/AndreasBabler<br />

nachdem sich dieser bei einem Sonntagsausflug<br />

auf dem Berg, in einem<br />

Anzug der Marke „Boss“, ablichten<br />

lassen hatte. Also von oben herab auf<br />

das Volk, sich in einem Höhenrausch<br />

fühlend. Und abschließend meinte<br />

Herr Forgatsch: „Erst einmal im Tal<br />

eine gute Figur machen, bevor man<br />

ihn besteigt – den Berg!“ Naja, also<br />

Herr Forgatsch, ein Kompliment für<br />

diese Umschreibung, denn viele andere<br />

sind der Meinung und hätten<br />

gesagt: „Was nützt ein Anzug der<br />

Marke Boss, wenn der Träger fürn<br />

Hugo ist!“<br />

Stefan Scharl, Klosterneuburg<br />

Der Fall der Hochmütigen<br />

Deutschlands Ampelregierung<br />

wie auch die österreichische Regierungskoalition<br />

„des Besten aus<br />

zwei Welten“, beide von der tonangebenden<br />

EU gestärkt, wissen<br />

nicht mehr weiter. Die selbstverursachten<br />

Probleme werden immer<br />

unübersehbarer, auch für die gesinnungstreuesten<br />

Beifallsklatscher/<br />

schreiber. Ausufernde „Brandmauern“<br />

gegenüber Oppositionsparteien<br />

zum Erhalt der Macht haben in<br />

einer funktionierenden Demokratie<br />

nichts verloren. Sie werden durchschaut<br />

und erinnern eher an orientierungslose<br />

Demokraturen. Hat<br />

möglicherweise <strong>uns</strong>ere Demokratie<br />

einen kleinen „Impfschaden“ erlitten?<br />

Oder bestätigt sich einmal<br />

mehr, dass Hochmut vor dem Fall<br />

kommt?<br />

Alois Neudorfer, Vöcklabruck<br />

Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at<br />

MAI<br />

10<br />

FBI-Veranstaltung<br />

in Seeboden/K<br />

Ich bestelle die Wochenzeitung „Neue Freie Zeitung“ zum (zutreffendes bitte ankreuzen):<br />

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Mitglied in FPÖ-Landesgruppe*:<br />

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Nr. 18 Freitag, 3. Mai 2024<br />

g<br />

WIEN<br />

SPÖ-Wien wiederholt den<br />

Fehler des Jahres 2015!<br />

Kosten der Familiennachholung sprengen Sozial- und Bildungssystem<br />

Wien 11<br />

WIENER SPAZIERGÄNGE<br />

von Hannes Wolff<br />

Wiens FPÖ-Chef Dominik<br />

Nepp fordert nach den Aussagen<br />

eines SPÖ-Lehrergewerkschafters<br />

über die Folgen der Familien<strong>zusammen</strong>führung<br />

an den Wiener<br />

Schulen – jeder dritte Schulanfänger<br />

versteht kein Deutsch – sofortige<br />

Konsequenzen.<br />

Wiener Integration: Hier geborene Ausländerkinder sprechen kaum Deutsch.<br />

Das Wiener Schulsystem steht<br />

vor dem Kollaps. 53 Prozent der<br />

Wiener Schulkinder sprechen zuhause<br />

nicht Deutsch, mehr als ein<br />

Drittel versteht kein Deutsch, obwohl<br />

mehr als die Hälfte dieser<br />

Kinder bereits in <strong>Österreich</strong> geboren<br />

wurde. Und jetzt kommen monatlich<br />

mehrere hundert Kinder<br />

infolge der Familien<strong>zusammen</strong>führung<br />

bei anerkannten Asylanten<br />

dazu, die weder sprachliche noch<br />

soziale Kompetenzen für einen<br />

Schulbesuch vorweisen können.<br />

Asylfolgekosten explodieren<br />

In Summe zählt man in Wien<br />

bereits rund 18.000 außerordentliche<br />

Schüler, also Kinder, die so<br />

schlecht Deutsch sprechen, dass sie<br />

dem Regelunterricht nicht folgen<br />

können. „In Wien wiederholt sich<br />

gerade das Jahr 2015. Leidtragende<br />

sind diesmal die Wiener Schüler,<br />

die dadurch in ihrem Lernfortkommen<br />

massiv behindert werden.<br />

Aber auch die Lehrer stoßen an<br />

ihre Grenzen“, kritisierte Nepp die<br />

blauäugige Asyl- und Sozialpolitik<br />

der Wiener SPÖ.<br />

„Das Bildungs- und Sozialsystem<br />

kann diese Flut an Migranten<br />

nicht mehr lange stemmen. Es ist<br />

Zeit, endlich zu handeln!“, forderte<br />

sein Bildungssprecher und Klubobmann<br />

Maximilan Krauss. Bereits<br />

57.000 Asylberechtigte bzw. „subsidiär<br />

Schutzberechtigte“, vorwiegend<br />

aus Syrien und Afghanistan,<br />

bekommen in Wien die Mindestsicherung.<br />

Das sind 75 Prozent aller<br />

in <strong>Österreich</strong> registrierten Mindestsicherungsbezieher<br />

dieser Einwanderergruppe.<br />

Daher fordern Nepp<br />

und Krauss: „Familien<strong>zusammen</strong>führung<br />

ja, aber in Syrien und<br />

Afghanistan!“<br />

Foto: NFZ<br />

Am Graben hab ich mir ein bestelltes<br />

Buch abgeholt. Und ich<br />

hab mich über die vielen Touristen<br />

gefreut. Die Vielsprachigen<br />

bewiesen mir, dass <strong>uns</strong>ere Stadt<br />

sehr beliebt ist.<br />

Viyana<br />

Ich setzte mein Entzücken über<br />

die zahlreichen Besucher auf der<br />

Kärntner Straße fort. Dann ging<br />

ich weiter in die Gegend Margareten,<br />

draufhin in den Nobelbezirk<br />

Wieden, ein bisserl hinüber<br />

auf die Landstraße, aber von den<br />

Leuten auf den Straßen hörte ich<br />

nirgends einen Ton Wienerisch.<br />

Am Rennweg fragte ich einen<br />

Passanten nach der Hafengasse,<br />

weil ich mir dort die Restln des<br />

Wiener Neustädter Kanals anschauen<br />

wollte, doch der Mann<br />

blickte nur verständnislos. Wie<br />

ein Tourist schaute er aber nicht<br />

aus.<br />

Ich passierte ein Areal namens<br />

„Village im Dritten“. Village<br />

heißt „Dorf“. Eine mutige Bezeichnung<br />

für die schiachen Häuser.<br />

Übers Arsenal erreichte ich<br />

Favoriten. Döner-Duft und türkisch<br />

anmutende Laute durchzogen<br />

die Luft. Ein bisserl müde<br />

kam ich nach Liesing, und da<br />

stritten grad drei Herren vor einem<br />

Lokal in einer exotischen Sprache.<br />

Da – ein Gasthof! Ich bestellte mir<br />

einen Gspritzten. „Sevgili bay, sofort“,<br />

sagte der Kellner.<br />

Er hatte auf Deutsch „sofort“<br />

gesagt! Ich war ja doch in Wien.


12 Länder<br />

Neue Freie Zeitung<br />

BURGENLAND<br />

Finanzfarce<br />

Die hohe Bonitätseinstufung<br />

„AA“ von Standard & Poors spiegelt<br />

nicht die Realität der finanziellen<br />

Situation im Burgenland wider,<br />

erklärte FPÖ-Landeschef Alexander<br />

Petschnig zum Jubel des SPÖ-<br />

Landeshauptmanns: „Die gute Wertung<br />

beruht nicht auf dem Erfolg<br />

der Landesregierung, sondern auf<br />

den Einkünften über den Finanzausgleich.<br />

Es ist im Grunde das Rating<br />

des Bundes, mit dem dieser das<br />

Land vor dem finanziellen Kollaps<br />

bewahrt. <strong>Österreich</strong>s Steuerzahler<br />

finanzieren somit die Geldvernichtungspolitik<br />

Hans Peter Doskozils.“<br />

OBERÖSTERREICH<br />

FJ-Landesobmann<br />

Unter dem Motto<br />

„WIR SIND DAS<br />

MORGEN“ fand<br />

letzte Woche der<br />

ordentliche Landesjugendtag<br />

der<br />

Freiheitlichen<br />

Jugend (FJ)<br />

Oberösterreich S. Hemmelmayr<br />

in Buchkirchen statt. Landesobmann<br />

Silvio Hemmelmayr wurde<br />

im Beisein von FPÖ-Landesparteiobmann<br />

Manfred Haimbuchner in<br />

seiner Funktion mit 89,53 Prozent<br />

der Delegiertenstimmen bestätigt.<br />

OBERÖSTERREICH<br />

Steigende EU-Skepsis<br />

„Uns wundert nicht, dass die<br />

Ablehnung der Bürger gegenüber<br />

der EU ständig steigt“, erklärte<br />

Oberösterreichs FPÖ-Klubobmann<br />

Herwig Mahr zur jüngsten Umfrage<br />

des Eurobarometers, wonach<br />

nur noch 42 Prozent der <strong>Österreich</strong>er<br />

die EU positiv bewerten<br />

– der schlechteste Wert aller Mitgliedsstaaten.<br />

Die FPÖ werde<br />

deshalb eine „Aktuelle Stunde“ in<br />

der kommenden Landtagssitzung<br />

beantragen. So verhindere Brüssel<br />

ein selbstbewusstes Vorgehen der<br />

Einzelstaaten beim Asyl, obwohl<br />

es selbst keine Lösung <strong>zusammen</strong>bringt,<br />

zeigte Mahr auf und fügte salopp<br />

an: „Die EU schafft es, Plastikstöpsel<br />

an Flaschen zu hängen, aber<br />

nicht, die Grenzen zu schützen.“ Er<br />

forderte strengere Gesetze zur Sicherheit<br />

der eigenen Bevölkerung,<br />

um ausländische Straftäter schneller<br />

abschieben zu können.<br />

Foto: FPÖ Oberösterreich<br />

Foto: NFZ<br />

Freiheitlicher Erfolg: Frauenhaus<br />

statt Asylheim in Hollabrunn<br />

FPÖ-Landesrat Christoph Luisser: Unsere Leute haben Vorrang<br />

Der FPÖ-Landesrat verhinderte<br />

in der Schulstadt<br />

Hollabrunn ein Asylheim, zumal<br />

der Gemeinderat sich geschlossen<br />

dagegen ausgesprochen hatte.<br />

Dem für die Asylagenden zuständigen<br />

FPÖ-Landesrat Christoph<br />

Luisser landete im Mai 2023 eine<br />

offizielle Anfrage für ein Asylheim<br />

am Standort Hollabrunn am<br />

Schreibtisch. Sofort hat er beim<br />

Land Selbstbedarf angemeldet:<br />

„Hollabrunn ist dafür als Schulund<br />

Wohnstadt gänzlich ungeeignet.<br />

Wir sind froh, ein zusätzliches<br />

Asylheim verhindert und eine tolle<br />

Lösung für Frauen und Kinder in<br />

Hollabrunn gefunden zu haben, da<br />

das derzeitige Frauenhaus sehr sanierungsbedürftig<br />

ist.“<br />

Gemeinde war gegen Asylheim<br />

Luisser hat auch im Namen<br />

der Stadt gehandelt. Denn nach<br />

schlechten Erfahrungen 2015/16<br />

VORARLBERG<br />

Absolut verärgert zeigte sich<br />

Vorarlbergs FPÖ-Landes- und<br />

Klubobmann Christof Bitschi über<br />

die seit Monaten praktizierte und<br />

im letztwöchigen Volk<strong>wir</strong>tschaftlichen<br />

Ausschuss neuerlich fortgesetzte<br />

„Vertagungsstrategie“ der<br />

schwarz-grünen „Untätigkeitslandesregierung“.<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

hat der Gemeinderat Ende 2022<br />

einstimmig eine Resolution gegen<br />

ein Asylheim für unbegleitete Minderjährige<br />

verabschiedet.<br />

Luisser sei es gelungen, für<br />

die rund 60 Frauen im Frauenhaus<br />

ein neues Heim zu finden,<br />

Reine Arbeitsverweigerung<br />

Bitschi:Sie jammern über Fachkräftemangel,<br />

aber tun nichts.<br />

Foto: FPÖ Niederösterreich<br />

Christoph Luisser, Christian Lausch und FPÖ-Gemeinderat Michael<br />

Sommer freuen sich über die „beste Lösung für Hollabrunn“.<br />

„Egal, ob es Fragen der Sicherheit,<br />

der sozialen Gerechtigkeit<br />

oder – wie zuletzt – die Frage einer<br />

Forcierung der Lehr- und Fachkräfteausbildung<br />

sowie der Stärkung<br />

der heimischen Fleischproduktion<br />

betraf, in all diesen Bereichen<br />

fürchten sich ÖVP und Grüne vor<br />

der inhaltlichen Auseinandersetzung<br />

und verweigern die Umsetzung<br />

sinnvoller Maßnahmen. Mit<br />

dieser Vertagungsstrategie betreibt<br />

Schwarz-Grün regelrechte Arbeitsverweigerung“,<br />

kritisierte Bitschi.<br />

Zur Stärkung der Lehr- und<br />

Facharbeiterausbildung, um dem<br />

Fachkräftemangel entgegenzu<strong>wir</strong>ken,<br />

wollen die Freiheitlichen<br />

eine finanzielle Unterstützung von<br />

Lehrbetrieben und ausbildenden<br />

Unternehmen, die sich am Konzept<br />

des ehemaligen „Blum-Bonus“ orientiert.<br />

Zusätzlich sollte eine Lehrlingsbeihilfe<br />

kommen sowie die<br />

Kostenübernhame für Vorbereitungskurse<br />

auf die Meister- oder<br />

Befähigungsprüfung.<br />

Foto: FPÖ Tirol<br />

zeigte sich FPÖ-Abgeordneter<br />

Christian Lausch erfreut: „Damit<br />

leisten <strong>wir</strong> für traumatisierte Frauen<br />

mit Kindern einen wertvollen<br />

sozialen Beitrag. Das renovierte<br />

Haus hat einen Garten und liegt zudem<br />

auch zentrumsnah.“<br />

TIROL<br />

Patrick Haslwanter<br />

Land treibt Preis<br />

für Wasser hoch!<br />

Das Land Tirol gewährt Gemeinden<br />

Förderungen für Wartungs- und<br />

Sanierungsarbeiten an Trinkwasserhochbehältern,<br />

aber nur unter<br />

der Bedingung, dass sie von den<br />

Einwohnern die vom Land festgelegten<br />

Mindestgebühren verlangen.<br />

„Dadurch werden die Preise für die<br />

Trinkwasserversorgung zum Teil<br />

massiv in die Höhe getrieben. In<br />

der Gemeinde Polling oder in Mils<br />

bei Hall hätte das eine Verdreifachung<br />

der Wasserbezugsgebühr bedeutet“,<br />

kritisierte der freiheitliche<br />

Sozialsprecher im Tiroler Landtag,<br />

Patrick Haslwanter, anhand zweier<br />

aktueller Beispiele.


Nr. 18 Freitag, 3. Mai 2024<br />

g<br />

Länder 13<br />

KÄRNTEN<br />

Foto: FPÖ Kärnten<br />

LÄNDER-<br />

SACHE<br />

Erwin Angerer<br />

FPÖ-Landesparteiobmann Kärnten<br />

Foto: FPÖ Kärnten<br />

Erfolgreiche Aktion der Kärntner Freiheitlichen für die<br />

Lebensmittelsicherheit in <strong>Österreich</strong>: Der Kärntner Landtag<br />

forderte geschlossen die Bundesregierung auf, Laborfleisch<br />

in <strong>Österreich</strong> keine Zulassung zu erteilen.<br />

Kärntner Landtag gegen<br />

Zulassung von Laborfleisch<br />

Einstimmiger Beschluss des FPÖ-Antrags für echte Lebensmittel<br />

Kärntner Landtag wehrt<br />

auf FPÖ-Initiative weiteren<br />

Frontalangriff der „Lebensmittelgroßkonzerne“<br />

auf <strong>Österreich</strong>s<br />

Bauern ab.<br />

Erfreut zeigten sich Kärntens<br />

FPÖ-Chef Erwin Angerer und sein<br />

Agrarsprecher Dietmar Rauter,<br />

dass der Kärntner Landtag einstimmig<br />

ein wichtiges Zeichen gegen<br />

die Zulassung von Laborfleisch in<br />

<strong>Österreich</strong> gesetzt hat: „Alle Landtagsparteien<br />

stehen geschlossen<br />

hinter der freiheitlichen Forderung,<br />

dass die Herstellung, der Verkauf<br />

und die Vermarktung von Laborfleisch<br />

in <strong>Österreich</strong> gesetzlich verboten<br />

werden soll.“<br />

Schutz für Bürger und Bauern<br />

Dieses Totalverbot sei notwendig,<br />

um einerseits die Gesundheit<br />

der Bevölkerung zu schützen und<br />

andererseits, um die Existenz <strong>uns</strong>erer<br />

heimischen Bauern zu sichern.<br />

Zugleich werde damit auch die<br />

Abhängigkeit von internationalen<br />

Großkonzernen in der Lebensmittelversorgung<br />

vermieden.<br />

„Die Diskussion auf EU-Ebene<br />

über eine Zulassung des künstlich<br />

gezüchteten Laborfleischs ist ein<br />

weiterer Frontalangriff auf <strong>uns</strong>ere<br />

Kräfte sammeln für Wahlen<br />

Zwei Tage lang haben sich Mitarbeiter<br />

und Abgeordneten des<br />

Freiheitlichen Landtagsklubs zur<br />

Frühjahrsklausur im historischen<br />

„Glögglhof“ im obersteirischen<br />

Trofaiach eingefunden, um sich<br />

auf die parlamentarischen Schwerpunkte<br />

und die Wahlen in diesem<br />

Jahr vorzubereiten.<br />

„Programmatisch haben die letzten<br />

vier Jahre gezeigt, dass <strong>wir</strong> die<br />

richtigen Themen angesprochen<br />

haben und mit <strong>uns</strong>eren Initiativen<br />

den Finger in die Wunden der<br />

schwarzen und roten Regierungsmitglieder<br />

gelegt und wesentliche<br />

Verbesserungen für die Steirer angestoßen<br />

haben“, zog Klubobmann<br />

Mario Kunasek Bilanz.<br />

Nun gelte es, die Konzepte zu<br />

vertiefen, um bestens vorbereitet in<br />

das Wahlkampfjahr 2024 zu gehen.<br />

Daher wurden die wesentlichsten<br />

freiheitlichen Positionen auf 100<br />

Seiten in einer neuen Publikation<br />

unter dem Namen „Kurz und Bündig“<br />

erstellt. „Ich bin zuversichtlich,<br />

dass <strong>wir</strong> mit vollem Einsatz<br />

für <strong>uns</strong>ere Steiermark in die Wahlen<br />

gehen“, betonte Kunasek.<br />

Bauern, die ohnehin bereits massiv<br />

unter der verfehlten Agrarpolitik<br />

leiden“, appellierten Angerer und<br />

Rauter an die Bundesregierung,<br />

dieses Vorhaben der EU-Kommission<br />

zu verhindern.<br />

Die Kärntner Freiheitlichen haben<br />

dazu auch eine Petition „Nein<br />

zum Laborfleisch“ ins Leben gerufen.<br />

„Mit Unterstützung der Bevölkerung<br />

können <strong>wir</strong> noch mehr<br />

Druck auf Landes- und Bundesebene<br />

sowie bei der EU zu machen“,<br />

betonte Angerer. Die Unterschriftenaktion<br />

kann weiter online unter<br />

www.nein-zum-laborfleisch.at<br />

unterstützt werden.<br />

STEIERMARK<br />

Gestärkt durch die Klubklausur<br />

gehts jetzt in den Wahlkampf.<br />

Foto: FPÖ Steiermark<br />

Seit einem Jahr ist in Kärnten<br />

der Strompreis des Landesenergieversorgers<br />

Kelag in aller Munde.<br />

Der wurde im August bis zu<br />

verdreifacht – trotz Rekordgewinnen<br />

von fast einer halben Milliarde<br />

Euro im Vorjahr.<br />

Der hohe Strompreis ist einer<br />

der wesentlichsten Preistreiber<br />

und macht Wohnen und Leben<br />

unleistbar. Daher hat die FPÖ<br />

Druck auf die Landesregierung<br />

und insbesondere die SPÖ gemacht,<br />

die mit Finanzreferentin<br />

Gabriele Schaunig bestimmenden<br />

Einfluss bei der Kelag hat.<br />

Strompreiswucher<br />

Die Forderung ist klar: Es muss<br />

wieder einen fairen und günstigen<br />

Strompreis für die Kärntner<br />

geben. Kärnten produziert günstigen<br />

Wasserkraftstrom, und das<br />

muss an die Bürger weitergegeben<br />

werden.<br />

Aber das Gegenteil ist der Fall!<br />

Der Kelag-Vertriebschef hat zugegeben,<br />

dass die Stromeigenproduktion<br />

bei der Preiskalkulation<br />

gar nicht berücksichtigt<br />

<strong>wir</strong>d, weil sie zuerst den ganzen<br />

Strom verkaufen und dann wiederum<br />

alles <strong>zurück</strong>kaufen. Diese<br />

Gewinnmaximierung auf Kosten<br />

der Stromkunden in Kärnten ist<br />

ein Skandal.<br />

SPÖ und ÖVP haben die<br />

Strompreiserhöhungen verteidigt<br />

und erklärt, sie können sich wegen<br />

des Aktienrechts nicht beim<br />

Strompreis einmischen. Nun hat<br />

ein Rechtsgutachten von Univ.-<br />

Prof. Christoph Urtz bestätigt:<br />

SPÖ und ÖVP hätten die massiven<br />

Strompreiserhöhungen der<br />

Kelag verhindern können. Sie haben<br />

die Kärntner Bevölkerung ein<br />

Jahr lang hinters Licht geführt.<br />

Wir haben nicht nur in Wien, sondern<br />

auch in Kärnten die schlechteste<br />

Regierung aller Zeiten!


14 Medien<br />

Neue Freie Zeitung<br />

GEZWITSCHER<br />

Alice Weidel<br />

@Alice_Weidel<br />

Die freigeklagten Geheimakten<br />

belegen, mit welch krimineller<br />

Energie die Grünen mitten in der<br />

Energiekrise Deutschland in den<br />

Atomausstieg getrieben haben.<br />

Habeck schadet <strong>uns</strong>erem Land<br />

vorsätzlich. Dieser Skandal<br />

muss lückenlos aufgeklärt werden.<br />

#habecksgeheimakten<br />

25. April 2024 12:15<br />

Aber die Medien ignorieren diesen<br />

Megaskandal der Grünen.<br />

Die „Vierte Gewalt“ auf<br />

Kuschelkurs mit den Regierenden<br />

Politik und Medien scheuen vor keinen Untergriffen gegen FPÖ <strong>zurück</strong><br />

Bisher erhöhten die Medien<br />

sich gerne zur „Vierten Gewalt“<br />

im Staat, um die Regierenden<br />

und Mächtigen zu kontrollieren.<br />

Jetzt lassen sie sich aber<br />

von diesen zur Jagd auf die Freiheitlichen<br />

einspannen.<br />

Orbán Viktor<br />

@PM_ViktorOrban<br />

Die liberale Hegemonie hat die<br />

Welt zu einem schlechteren Ort<br />

gemacht. Sie brachte #Krieg, wo<br />

es #Frieden hätte geben können.<br />

Sie hat Chaos gebracht, wo Ordnung<br />

hätte sein können. Dieses<br />

Jahr haben <strong>wir</strong> die Gelegenheit,<br />

das Blatt in Europa und Amerika<br />

zu wenden.<br />

25. April 2023 16:32<br />

2024 – das Jahr der Wende.<br />

TELEGRAM<br />

GEFÄLLT MIR<br />

Der Erfolg der Freiheitlichen in<br />

Umfragen und bei Wahlen erschüttert<br />

das Establishment. Bereitwillig<br />

stürzen sie sich auf jedes Stöckchen,<br />

das einer aus der Jagdgesellschaft<br />

aus Politik und Medien in<br />

die Menge <strong>wir</strong>ft.<br />

Der „Falter“ versucht seit Jahren<br />

vergeblich, aus einem Treuhandvertrag<br />

etwas sittenwidriges oder ungesetzliches<br />

herauszufiltrieren. Das hat<br />

auch die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft<br />

(WKStA)<br />

sieben Jahre versucht, aber nichts<br />

gefunden. Kein Grund für den<br />

„Falter“, nicht immer noch etwas<br />

Dubioses dabei finden zu wollen.<br />

WKStA – je nach Bedarf<br />

Am vergangenen Montag zerpflückte<br />

die „Kronen Zeitung“ die<br />

„Erfolgsbilanz“ der WKStA. „Magere<br />

Beute für Korruptionsjäger“<br />

stand in Riesenlettern auf der Titelseite.<br />

Im Blattinneren folgten die<br />

Details: In 257 verfolgten Fällen mit<br />

459 Beschuldigten kam es im Endeffekt<br />

nur zu 52 Anklagen mit 152<br />

Beschuldigten. Und selbst dabei<br />

kam es gerade einmal bei 54 Fällen<br />

zu Schuldsprüchen vor Gericht.<br />

Zweimal WKStA am Titel: Als Lachnummer und als „Polithammer“.<br />

Vor allem die Chats von HC<br />

Strache, die infolge des „Ibiza-<br />

Videos“ von den Medien mit immer<br />

reißerischeren Schlagzeilen hinauf<br />

und hinunter gespielt wurden,<br />

erwiesen sich juristisch als Flop.<br />

Aber gerade auf einen solchen<br />

Chat und entgegen obiger Bilanz<br />

setzte die „Kronen Zeitung“ am<br />

nächsten Tag und machte ihn zur<br />

Schlagzeile: „Blaue Ex-Minister<br />

im Visier der Ermittler“ – also jener<br />

Ermittler der WKStA, die man<br />

am Vortag noch der Lächerlichkeit<br />

preisgegeben hatte.<br />

Auftragsarbeit des „tiefen Staats“?<br />

Aber diese wollte den Fall gar<br />

nicht weiterverfolgen, weil sie<br />

„keine Anhaltspunkte für ein gesetzwidriges<br />

Verhalten“ gefunden<br />

hatte. Daher hat sie dessen Einstellung<br />

beantragt.<br />

Das wollte aber die Oberstaatsanwaltschaft<br />

so kurz vor den Europawahlen<br />

nicht wahrhaben und<br />

warf ihr den Akt zu nochmaligen<br />

Ermittlungen vor die Tür. Wann hat<br />

man schon das Glück, den Freiheitlichen<br />

Parteiobmann Herbert Kickl<br />

als Beschuldigten in einem Fall am<br />

Nasenring durch die Medienarena<br />

zu schleifen?<br />

„Weil alle Anpatzversuche und<br />

Schmutzkübel gegen die FPÖ bisher<br />

nicht ge<strong>wir</strong>kt haben, hat die<br />

verzweifelte ÖVP nun bei ihrem<br />

,tiefen Staat‘ in der Justiz ein Verfahren<br />

‚bestellt‘, um einen vermeintlichen<br />

Skandal zu inszenieren“,<br />

bemerkte FPÖ-Generalsekretär<br />

Christian Hafenecker zu diesem<br />

neuerlichen Hochköcheln eines<br />

Chat-Reinfalls.<br />

Aber es sind eben Wahlzeiten,<br />

und die ÖVP ist verzweifelt.<br />

Foto: NFZ<br />

Herbert Kickl<br />

29. April 2024<br />

Ich stehe an Eurer Seite. In<br />

der Corona-Zeit und jetzt im<br />

Kampf gegen die Teuerung<br />

(...) Vom Volk, fürs Volk: Dafür<br />

stehen <strong>wir</strong> Freiheitliche.<br />

2.419 Personen gefällt das.<br />

Und dafür werden Herbert Kickl<br />

und die Freiheitlichen von Politkonkurrenz<br />

und Medien gejagt.


Nr. 18 Freitag, 3. Mai 2024<br />

g<br />

Manchmal hilft nur noch Humor<br />

Lesevergnügen pur mit „der Gruberin“<br />

Werbeleiter von Verlagen können<br />

ein Lied davon singen. Sie<br />

arrangieren eine große Buchpräsentation,<br />

laden dazu eine Menge<br />

Kulturjournalisten ein, und wenn<br />

sie eine Woche später die Kulturseiten<br />

der Zeitungen aufschlagen,<br />

hat keiner das Buch aufgemacht,<br />

und sie lesen dort nur die Klappentexte<br />

des vorgestellten Werks. Bei<br />

Paperbacks sinds halt die Sätze,<br />

die hinten auf dem Buchumschlag<br />

stehen.<br />

Bei der Neuerscheinung „Und<br />

erlöse <strong>uns</strong> von den Blöden“ läse<br />

man dann dieses:<br />

„Was sind das nur für Zeiten?<br />

Innerhalb weniger Jahre ist aus <strong>uns</strong><br />

eine hysterisch-hyperventilierende<br />

Gesellschaft geworden, in der<br />

sich Wutbürger und Weltverbesserer,<br />

vermeintlich Ewiggestrige und<br />

Meinungsmissionare feindselig gegenüberstehen.<br />

Die preisgekrönte<br />

Kabarettistin Monika Gruber und<br />

Bestsellerautor Andreas Hock gehen<br />

dem kollektiven Wahnsinn auf<br />

den Grund. Mit Selbstkritik und<br />

schwarzem Humor begeben sie<br />

sich auf die Suche nach dem gesunden<br />

Menschenverstand.“<br />

Ein Beispiel<br />

Im Grund ist dazu <strong>wir</strong>klich nicht<br />

mehr zu sagen. Hier sei aber zum<br />

noch besseren Verständnis des<br />

Bandes eine Textstelle zitiert, die<br />

besser als jede Kritik zeigt, was<br />

man da zu lesen bekommt. Ein bisserl<br />

Deutschland-nahe, aber durchaus<br />

<strong>Österreich</strong>-kompatibel heißts<br />

da im Kapitel über „konsequente<br />

Inkonsequenz“ während der sogenannten<br />

Corona-Krise: „Wo sonst<br />

einfache Verwaltungsakte wie der<br />

Bauantrag für eine Fertiggarage<br />

mehrere Monate dauerten und man<br />

für die Ummeldung der Wohnadresse<br />

beim Einwohneramt zwei<br />

Tage Urlaub beim Chef beantragen<br />

musste, wurden binnen Stunden<br />

in Ministerien, Ordnungs- und<br />

Landratsämtern, Rathäusern und<br />

anderen hoheitlichen Dienststellen<br />

akribisch genaue Richtlinien ausgearbeitet,<br />

um auch <strong>wir</strong>klich alle<br />

noch so abwegigen Lebensbereiche<br />

pandemiegerecht zu gestalten. Sehr<br />

lustig entwickelte sich die zeitweilige<br />

Pflicht zur Erhebung der Personendaten<br />

in der Gastronomie.<br />

Überall im Land lagen Listen aus,<br />

auf denen zahllose Donald Ducks<br />

oder kreative Alias-Namen wie<br />

Andi Theke, Lilly Putaner, Ellen<br />

Bogen oder Wanda Düne standen,<br />

deren Nachverfolgung sicherlich<br />

kompliziert gewesen wäre.<br />

Die Lage der Nation<br />

Null Toleranz gegenüber Rechtsbrechern<br />

im Kampf gegen das<br />

Corona-Virus! Bis Mitte des Jahres<br />

wurden rund 15.000 Verstöße<br />

gegen die Kontaktbeschränkungsmaßahmen<br />

ausgemacht. Bei den<br />

Soforthilfen indes fielen die Ämter<br />

endlich wieder in den üblichen<br />

Überforderungsmodus. Tausende<br />

Fälle von mutmaßlichem Subventionsbetrug<br />

blieben bis heute ungeahndet.<br />

Scheinfirmen mit Sitz<br />

in Kabul, Panama City oder den<br />

Cayman-Inseln meldeten coronabedingt<br />

Kurzarbeit an, und wohlhabende<br />

selbständige Unternehmer<br />

räumten ihre Konten leer und<br />

täuschten Liquiditäts-Engpässe<br />

vor.“ Ende des Zitats.<br />

Veganer, Migrationshintergründler,<br />

Corona-Experten, Müllproduzenten,<br />

Elektroautofetischisten,<br />

Monika Gruber, Andreas Hock:<br />

Und erlöse <strong>uns</strong> von den Blöden<br />

Verlag Piper Taschenbuch<br />

240 Seiten<br />

Euro 12,40<br />

Kultur 15<br />

Klimabefürchter, Benimm-Ignoranten,<br />

Gendersternchensetzer,<br />

Moralometer, Blockwarte, Wortverbieter<br />

und ähnliches Volk kriegen<br />

in diesem Buch ihr Fett ab.<br />

Es ist eine Freude.<br />

Herbert Pirker<br />

Ab 13. Mai wieder Jagd<br />

auf die Millionen „mit Klasse“<br />

29 Millionentreffer, 250.000 Lose, eine Gesamtgewinnsumme von 121,5<br />

Millionen Euro, Superklasse, Goldklasse und Luxusklasse – darum geht<br />

es auch bei der 198. Klassenlotterie, die am Montag, dem 13. Mai 2024<br />

mit der Verlosung der ersten Million startet.<br />

An der Klassenlotterie kann man mit einem ganzen Los oder mit Zehntel-Anteilen<br />

davon teilnehmen. Ein Zehntellos kostet pro Klasse 15 Euro,<br />

ein ganzes Los 150 Euro. Lose sind in allen Geschäftsstellen der Klassenlotterie<br />

erhältlich.<br />

Alle Infos zum Spiel findet man unter www.win2day.at/klassenlotterie<br />

Als Zusatzspiele gibt es auch in der 198. Lotterie wieder die Superklasse,<br />

bei der es täglich um 100.000 Euro geht, die Goldklasse, bei der Gold im<br />

Gesamtwert von 12,5 Millionen Euro verlost <strong>wir</strong>d, und die Luxusklasse,<br />

bei der man „1 Jahr Luxus“ in Form von monatlich 10.000 Euro für ein<br />

ganzes Jahr lang, gewinnen kann.<br />

Anzeige<br />

Foto: <strong>Österreich</strong>ische Lotterien


16 Blitzlicht<br />

Neue Freie Zeitung<br />

FPOE.AT<br />

EU-WAHNSINN<br />

STOPPEN<br />

HARALD VILIMSKY<br />

FPÖ-SPITZENKANDIDAT<br />

Impressum: Freiheitiche Partei <strong>Österreich</strong>s | Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien<br />

Druck: Gerin Druck GmbH | Gerinstraße 1, 2120 Wolkersdorf<br />

Politische Bildung aktuell<br />

Partei Regierung Parlament<br />

4 EU<br />

Am 09. Juni 2024 findet in <strong>Österreich</strong> die Wahl zum Europäischen Parlament statt.<br />

Dabei werden 20 der Insgesamt 720 Mandate vergeben. Aus Anlass dieser Europawahl<br />

werden die wichtigsten EU-Institutionen hier erklärt.<br />

Der Europäische Rechnungshof<br />

Der Europäische Rechnungshof (EuRH) prüft als „Hüter der EU-Finanzen“ sowohl die Einnahmen- als auch die Ausgabenseite des EU-Haushalts<br />

und soll zu einer Verbesserung des EU-Finanzmanagements beitragen. Seine Prüfkompetenz erstreckt sich nicht nur auf EU-Organe wie<br />

die Kommission oder das Europäische Parlament, sondern auch auf jene Länder, die EU-Gelder erhalten.<br />

aus 27 Mitgliedern mit jeweils einem Mitglied<br />

je EU-Mitgliedstaat. Die Mitglieder werden<br />

dabei für eine Amtszeit von sechs Jahren ernannt.<br />

Die Mitglieder wählen zusätzlich aus<br />

ihrer Mitte für drei Jahre einen Präsidenten.<br />

EuRH veröffentlichten Jahresberichten tatsächlich<br />

vorkommen. Allerdings werden dann<br />

diese oft deutlich höheren Ausgaben kaum<br />

revidiert, sondern im Gegenteil vom Europäischen<br />

Parlament meistens gebilligt.<br />

Zu den Aufgaben des EuRH gehört auch die<br />

Erstellung eines Jahresberichts für das Europäische<br />

Parlament und den Rat der Europäischen<br />

Union, den das Parlament prüft, bevor<br />

es die Art der Verwendung der Haushaltsmittel<br />

durch die EU-Kommission billigt. Vom Aufbau<br />

her handelt der EuRH als Kollegialorgan<br />

Prinzipiell kann der Rechnungshof mutmaßlichen<br />

Betrug, Korruption oder illegale Tätigkeiten<br />

dem Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung<br />

(OLAF) melden. Ein Grundproblem<br />

an dieser Arbeitsweise des EuRH ist aber,<br />

dass der Rechnungshof von sich aus keine<br />

rechtlichen Schritte unternehmen kann, um<br />

eventuelle Verstöße bei EU-Institutionen<br />

zu ahnden. Und diese dürften laut den vom<br />

Das Fazit könnte daher sein: Die bei seiner<br />

Errichtung im Oktober 1977 definierte Rolle<br />

als „externer Prüfer der EU“ <strong>wir</strong>d vom EuRH<br />

nur bedingt ausgefüllt. Eine sparsame Verwendung<br />

des Steuergeldes in der EU scheint<br />

nicht immer gewährleistet zu sein, weil trotz<br />

des Aufzeigens von Verfehlungen bei der Verwendung<br />

von EU-Mitteln nur selten etwas<br />

unternommen <strong>wir</strong>d.<br />

FBI: Im Auftrag der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit. /FreiheitlichesBildungsinstitut

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