08.05.2024 Aufrufe

CHECK Magazin Austria - Gesundheitsmagazin für Männer No.1

Als wir 2020 in Berlin gestartet sind, hatte uns die Corona-Pandemie fest im Griff – genau die richtige Zeit, um mehr Informationen über unsere eigene Gesundheit verfügbar zu machen. Männer, die Männer lieben und sexpositiv sind, müssen sich erst recht um sexuelle Gesundheit und Vorsorge kümmern. Kenne ich alle STIs und deren Behandlung? CHECK Magazin Österreich kommt im Heft-in-Heft mit dem CHECK Magazin Berlin.

Als wir 2020 in Berlin gestartet sind, hatte uns die Corona-Pandemie fest im Griff – genau die richtige Zeit, um mehr Informationen über unsere eigene Gesundheit verfügbar zu machen. Männer, die Männer lieben und sexpositiv sind, müssen sich erst recht um sexuelle Gesundheit und Vorsorge kümmern. Kenne ich alle STIs und deren Behandlung? CHECK Magazin Österreich kommt im Heft-in-Heft mit dem CHECK Magazin Berlin.

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AUSTRIA<br />

No. 01<br />

2024/01<br />

ÖSTERREICH<br />

<strong>Austria</strong><br />

HIV<br />

Österreichs Weg zur<br />

kostenfreien PrEP<br />

Podologie<br />

5 einfache Tipps zur<br />

Fußpflege<br />

Wissen<br />

Langfristig sexuell<br />

gesund bleiben


Die Apotheke zum schwarzen Adler am Rochusmarkt steht <strong>für</strong> exklusive Auswahl an Produkten<br />

aus aller Welt. Edles Ambiente vereint mit pharmazeutischem Know-how am Puls der Zeit<br />

mitten am Rochusmarkt in Wien.<br />

Wir stehen <strong>für</strong> persönliche Beratung zu<br />

allen Fragen rund um Ihre Gesundheit,<br />

Schönheit und Ihr Wohlbefinden. Unsere<br />

Expertise reicht von Mikronährstoffen,<br />

Phytotherapie, Dermokosmetik und<br />

Räuchern bis hin zu Gendermedizin.<br />

Wir freuen uns drauf, Sie bei uns in der<br />

Apotheke zu begrüßen.<br />

Ihre Gesundheit ist uns GOLD wert.<br />

Ihr Mag. Pharm. Alvin Sabanija<br />

Apotheke zum schwarzen Adler am Rochusmarkt<br />

Landstraßer Hauptstraße 60 · 1030 Wien<br />

Telefon 01 - 712 44 42 · Fax 01 - 712 44 42-2 · info@adlerapotheke1030.at<br />

www.1030adlerapotheke.at


Intro<br />

SERVUS,<br />

ÖSTERREICH!<br />

Ernesto Klews<br />

Herausgeber / Publisher<br />

Als wir vor 4 Jahren in Berlin gestartet<br />

sind, hatte uns die Corona-Pandemie<br />

fest im Griff – genau die richtige Zeit,<br />

um mehr Informationen über unsere<br />

eigene Gesundheit verfügbar zu<br />

machen. <strong>Männer</strong>, die <strong>Männer</strong> lieben<br />

und sexpositiv sind, müssen sich erst<br />

recht um sexuelle Gesundheit und<br />

Vorsorge kümmern. Kenne ich alle STIs<br />

und deren Behandlung? Was ist und wie<br />

geht PrEP? In welche Ordination und<br />

zu welcher Apotheke kann ich gehen,<br />

ohne schief angeschaut zu werden?<br />

Von Depressionen über Haarausfall<br />

bis hin zu Prostatakrebs,<br />

wir bringen dir Wissen <strong>für</strong> deine<br />

Gesundheit. Zudem findest du<br />

in jeder Ausgabe Ärzt*innen,<br />

Ordinationen und Beratungsstellen<br />

in deiner Nähe sowie eine praktische<br />

STI-<strong>CHECK</strong>-Liste, komplett kostenlos<br />

zum Mitnehmen und erhältlich<br />

überall, wo der Regenbogen scheint.<br />

When we started in Berlin 4 years ago,<br />

the corona pandemic had us firmly in<br />

its grip – just the right time to make more<br />

information about our health available.<br />

Men who love men and are sex-positive need<br />

to take care of their sexual health and be<br />

proactive about prevention now more than<br />

ever. Do I know all the STIs and how to treat<br />

them? What is PrEP and how does it work?<br />

Which surgery and pharmacy can I go to<br />

without being looked at the wrong way?<br />

From depression and hair loss, to<br />

prostate cancer, we bring you important<br />

information about your health. In<br />

each issue you will also find doctors,<br />

surgeries and advice centres in your area<br />

as well as a practical STI <strong>CHECK</strong> list,<br />

completely free – and available wherever<br />

the rainbow shines.<br />

Stay healthy!<br />

Your <strong>CHECK</strong> Mag<br />

Bleibt gesund!<br />

Euer <strong>CHECK</strong> Mag<br />

02 Österreichs Weg zur kostenfreien PrEP<br />

06 Aktive Gesundheitsvorsorge<br />

08 Zeigt her eure Füße<br />

10 5 simple tricks for foot care<br />

12 Stay tested, stay safe!<br />

16 Wie bleibe ich langfristig sexuell gesund?<br />

20 Health & Beauty Box<br />

22 / 24 STI <strong>CHECK</strong> / Adressen<br />

28 Impressum<br />

<strong>Austria</strong>’s path to free PrEP 04<br />

Dancing barefoot 08<br />

Stay tested, stay safe! 14<br />

Staying sexually<br />

healthy in the long term 18<br />

Health & Beauty Box 20<br />

STI <strong>CHECK</strong> / Adresses 22 / 24<br />

Information 28<br />

01 <strong>CHECK</strong> MAG #01


<strong>CHECK</strong> MAG #01<br />

Österreichs Weg zur<br />

kostenfreien PrEP<br />

Mag. Karin Simonitsch<br />

Prävention02


Prävention<br />

Ein HIV-Medikament, das vorbeugend eingenommen wird und<br />

eine Ansteckung verhindert: Was <strong>für</strong> eine Revolution! Ab 2012 war<br />

die PrEP – die HIV- Prä-Expositions-Prophylaxe – in aller Munde,<br />

und zwar wortwörtlich.<br />

Foto: Luiza Puiu<br />

Text: Mag. pharm. Karin Simonitsch<br />

„Take a T!“ hieß es in den USA, denn<br />

Truvada ® war das erste und lange Zeit<br />

einzige HIV-Medikament, das die Zulassung<br />

zur Prä-Expositions-Prophylaxe erhielt.<br />

Erst vier Jahre später war es in Europa<br />

so weit. Erstmals konnten mit der PrEP<br />

auch jene Personen vor HIV geschützt<br />

werden, die sich nicht ausschließlich auf<br />

Kondome verlassen konnten: Mit der<br />

täglichen Einnahme einer Tablette. Eine<br />

wirksame HIV- Präventionsmaßnahme <strong>für</strong><br />

vulnerable Zielgruppen, die ein besonders<br />

hohes Ansteckungsrisiko haben. Das<br />

Problem dabei: Die Kosten der Monatspackung<br />

waren exorbitant hoch. Über<br />

€ 1.000 mussten damals – natürlich privat –<br />

bezahlt werden. Kaum leistbar <strong>für</strong> jene,<br />

die die PrEP am dringendsten benötigten.<br />

Sobald 2017 die ersten Generika auf den<br />

Markt kamen, habe ich mich in langwierige<br />

Verhandlungen mit den Herstellern<br />

begeben, um die PrEP in Österreich<br />

leistbarer zu machen. Die PrEP konnte<br />

ich dadurch in meiner HIV-Schwerpunktapotheke<br />

im Rahmen eines Pilotprojekts<br />

ab Jänner 2018 zu einem Preis von<br />

unter € 60 pro Monatspackung anbieten.<br />

Das Ganze wurde auch wissenschaftlich<br />

begleitet, um den Bedarf an PrEP in<br />

Österreich erheben zu können.<br />

Mittlerweile wissen wir – durch weitere<br />

Studien, die zur Anwendung der PrEP<br />

weltweit durchgeführt wurden – noch<br />

besser: Die Medikamente sind wirksam<br />

und kosteneffektiv! Sie verhindern<br />

Ansteckungen mit HIV und sorgen durch<br />

die Begleit untersuchungen, die zumindest<br />

alle drei Monate durchgeführt werden,<br />

auch <strong>für</strong> eine engmaschige gesundheitliche<br />

Betreuung dieser Zielgruppen. In<br />

immer mehr Ländern wurde die PrEP<br />

deshalb auch von den Krankenkassen<br />

übernommen.<br />

Nun ist es endlich auch in Österreich<br />

so weit: Seit April 2024 werden die<br />

Kosten der PrEP übernommen! Damit ist<br />

ein Gamechanger in der Gesundheitsvorsorge<br />

gelungen und ein wichtiger<br />

Schritt im Kampf gegen HIV und AIDS.<br />

Bis zu € 60 pro Monatspackung werden<br />

von den Krankenkassen rückerstattet.<br />

Mit dabei sind alle Krankenversicherungsträger,<br />

die im Dachverband versammelt<br />

sind. Zusätzlich zu den Kosten des<br />

Medikaments werden auch <strong>für</strong> die<br />

Begleituntersuchungen wie HIV-Tests,<br />

Nierenfunktionstests und STI-Tests<br />

pauschal € 25 pro Quartal rückerstattet.<br />

Rechnungen bzw. Rechnung und Rezept<br />

müssen beim jeweiligen Versicherungsträger<br />

eingereicht werden – ähnlich wie ein<br />

Wahlarzt-Rezept. Die Kostenübernahme ist<br />

bis 2027 finanziert, dann erfolgt auch eine<br />

erste Evaluation.<br />

Gesundheitsminister Johannes Rauch hat<br />

uns zum Start der PrEP-Kostenübernahme<br />

unlängst in der Apotheke besucht, um sich<br />

ein Bild zu machen. Eines hat ihm besonders<br />

gefallen: Unsere eigens produzierte<br />

PrEP-Infobroschüre und „Die kleine PrEP“!<br />

So nennen wir das Kondom, das wir zu<br />

jeder PrEP-Packung kostenlos dazugeben.<br />

Denn trotz revolutionärer Tablette bleibt<br />

das Credo: Nicht ohne Gummi.<br />

03 <strong>CHECK</strong> MAG #01


<strong>CHECK</strong> MAG #01<br />

AUSTRIA’S PATH<br />

TO FREE PrEP<br />

An HIV medication that is taken preventively and prevents infection:<br />

what a revolution! From 2012, PrEP – HIV pre-exposure prophylaxis –<br />

was on everyone’s lips, literally.<br />

“Take a T!” was the slogan in the USA, as<br />

Truvada® was the first, and, for a long time, the<br />

only HIV drug to be approved for pre-exposure<br />

prophylaxis. It was not until four years later that<br />

the time had come in Europe. For the first time,<br />

PrEP was able to protect people from HIV who<br />

could not rely exclusively on condoms, with the<br />

daily intake of a tablet. The problem was that<br />

the monthly cost of the medication was exorbitantly<br />

high. At the time, over € 1.000 had to be paid<br />

per pack - privately, of course. Hardly affordable<br />

for those who needed PrEP the most.<br />

As soon as the first generics came onto the market<br />

in 2017, I entered into lengthy negotiations with the<br />

manufacturers to make PrEP more affordable<br />

in <strong>Austria</strong>. As a result, I was able to offer PrEP<br />

in my HIV-focused pharmacy as part of a pilot<br />

project from January 2018 at a price of less than<br />

€60 per monthly pack. The whole thing was also<br />

scientifically monitored in order to assess the<br />

need for PrEP in <strong>Austria</strong>.<br />

Thanks to further studies, we now know that the<br />

medication is working and that it is cost-effective!<br />

It prevents HIV infections and also ensures<br />

ongoing health care for these target groups<br />

through accompanying examinations, which are<br />

carried out at least every three months. This is<br />

why PrEP is being covered by health insurance<br />

companies in more and more countries.<br />

Now the time has finally come in <strong>Austria</strong>: from<br />

April 2024 onwards, the costs of PrEP will<br />

be covered by the state healthcare system –<br />

a game changer in preventive healthcare and an<br />

important step in the fight against HIV and AIDS.<br />

In addition to the cost of the medication, a flat<br />

rate of €25 per quarter is also reimbursed for<br />

accompanying tests such as HIV tests, kidney<br />

function tests and STI tests. Receipts, and<br />

sometimes also the prescription, must be submitted<br />

to your respective insurance provider. These costs<br />

are financed until 2027, when an initial evaluation<br />

will take place.<br />

Health Minister Johannes Rauch<br />

recently visited us in the pharmacy to get an<br />

idea of the start of PrEP cost coverage. He<br />

was particularly impressed by our specially<br />

produced PrEP information brochure and<br />

‘the little PrEP’, which is what we call the<br />

condom that comes free with every PrEP pack.<br />

Despite the revolutionary tablet, the credo remains:<br />

don’t go without a condom.<br />

Foto:<br />

Fidel Peugeot<br />

Text:<br />

Mag. pharm. Karin Simonitsch<br />

Prevention04


√Wir beraten Sie zu HIV-Therapie, Prävention<br />

(PrEP und PEP) und sexueller Gesundheit.<br />

30 Jahre<br />

HIV-Kompetenz<br />

MARIENappleAPOTHEKE Schmalzhofgasse 1 • 1060 WIEN<br />

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„Wir nehmen uns,<br />

in liebevollem Tempo,<br />

Zeit <strong>für</strong> Sie“<br />

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Dr. Mantler & Dr. Paprotka<br />

Ärzte <strong>für</strong> Allgemeinmedizin<br />

Wenn Sie einen Termin benötigen, bitte wir<br />

um Kontaktaufnahme per Mail oder Telefon<br />

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05 <strong>CHECK</strong> MAG #01


<strong>CHECK</strong> MAG #01<br />

AKTIVE GESUND–<br />

HEITSVORSORGE<br />

SCHUTZ VOR ZWEI WEITEREN VIRUSERKRANKUNGEN IM IMPFPLAN EMPFOHLEN<br />

Text:<br />

B. Leichsenring, Mikrobiologin Schwerpunkt HIV, med-info.at<br />

Impfungen sind eine sehr effektive Möglichkeit, sich vor Krankheitserregern zu schützen. Trotzdem gibt es<br />

im Vergleich zu der enormen Vielzahl von Krankheitserregern vergleichsweise wenig Impfstoffe. Zum Glück<br />

wird das Portfolio der Impfstoffe aber ständig größer: Nicht nur gegen neue Viren, sondern auch gegen bereits<br />

bekannte Erreger werden immer wieder Impfstoffe und damit Schutzmöglichkeiten verfügbar. Zwei aktuelle<br />

Beispiele hier<strong>für</strong> zeigen dies auf: Einerseits die Impfung gegen Gürtelrose, die <strong>für</strong> alle Erwachsene ab 50 Jahren<br />

sowie Personen mit besonders hohem Risiko (wie z.B. eine HIV-Infektion) ab dem vollendeten 18 Lebensjahr<br />

empfohlen wird. Und andererseits die Impfung gegen RSV, die im österreichischen Impfplan <strong>für</strong> Erwachsene ab<br />

dem vollendeten 60 Lebensjahr empfohlen wird.<br />

Gürtelrose (Herpes Zoster)<br />

Gürtelrose ist eine meist sehr schmerzhafte Nervenentzündung,<br />

die einen lange andauernden Verlauf mit Komplikationen<br />

nehmen kann. Ein Symptom sind kleine Bläschen, die sich<br />

typischerweise an einer Körperhälfte in Gürtelhöhe ausbilden<br />

können. Auslöser der Gürtelrose ist das sogenannte Varizella-<br />

Zoster-Virus. Das ist das gleiche Virus, das auch Windpocken<br />

(Feuchtblattern, Schafblattern) verursacht. Das bedeutet: Bei<br />

allen Personen, die schon einmal Windpocken hatten, kann es<br />

später zu einer Reaktivierung der Viren und damit zu einer<br />

Gürtelrose kommen.<br />

Fast alle Erwachsenen über 50 Jahre tragen das Virus in sich<br />

und im Schnitt erkrankt jede*r Dritte im Laufe des Lebens an<br />

Gürtelrose. Gürtelrose ist also eine sehr häufige Erkrankung.<br />

Dr. Michael Knappik aus der Klinik Penzing erklärt: „Menschen<br />

mit HIV haben ein höheres Risiko <strong>für</strong> eine Gürtelrose. Das gilt<br />

insbesondere, wenn die CD4- Zellzahl niedrig oder die Viruslast<br />

nicht optimal supprimiert ist. Zusätzlich wissen wir, dass ganz<br />

unabhängig von HIV mit höherem Alter auch das Risiko <strong>für</strong><br />

Komplikationen ansteigt. Es kann zu schweren, sehr schmerzhaften<br />

Post-Zoster-Neuralgien kommen, die teils monatelang<br />

anhalten und die Lebens qualität deutlich einschränken.<br />

Hier bietet die Impfung einen sehr effektiven Schutz.“<br />

Für weitere Informationen wenden<br />

Sie sich bitte an Ihre Ärztin/<br />

Ihren Arzt und informieren Sie<br />

sich unter www.gürtelrose-info.at<br />

NP-AT-ABX-ADVR-240001 – 03/2024<br />

Immunologie06


Immunologie<br />

Hier finden Sie den aktuellen österreichischen Impfplan:<br />

www.sozialministerium.at/Themen/Gesundheit/Impfen<br />

RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus)<br />

Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV)<br />

führt zu einer Atemwegsinfektion, deren<br />

Symptome mit einer Influenza vergleichbar<br />

sind. D. h., es kommt meist zu Schnupfen,<br />

Husten, Keuchatmung und Fieber. Eine<br />

RSV-Infektion kann auch zu schweren<br />

Verläufen mit starker Atemnot bis hin zu<br />

einer Bronchiolitis oder Lungenentzündung<br />

führen. Hier sind neben Säuglingen<br />

Personen ab 60 Jahren besonders mit<br />

bestimmten Vorerkrankungen, wie z. B.<br />

COPD, Asthma, chronischen Herz-Kreislauf-<br />

Erkrankungen oder Diabetes, betroffen.<br />

Auch Personen ab 60 Jahren mit einem<br />

geschwächten Immunsystem gehören zur<br />

Risikogruppe, wie auch bei anderen Atemwegsinfekten,<br />

weswegen hier auch Menschen<br />

mit HIV ohne effektive HIV-Therapie<br />

oder mit besonders niedriger CD4-Zellzahl<br />

zu nennen sind. Dr. Knappik führt aus:<br />

„RSV ist eine sehr unterschätzte Viruserkrankung.<br />

Gerade bei älteren Menschen<br />

kann die Infektion schwer verlaufen, teils<br />

eine Hospitalisation erfordern und sogar<br />

tödlich sein. Mit einer Impfung kann man<br />

das vermeiden. Die jährlichen Ausbrüche<br />

gipfeln ebenso in der kalten Jahreszeit wie<br />

Influenza und COVID-19. Es kann daher<br />

Sinn ergeben, die Impfungen gegen RSV,<br />

Influenza und COVID-19 gleichzeitig in<br />

Anspruch zu nehmen. Gerade bei Menschen<br />

ab 60 Jahren mit HIV ist der Impfschutz als<br />

generelle Gesundheitsvorsorge wichtig.<br />

Jetzt steht ab 60 Jahren auch die Option<br />

einer RSV-Impfung in Österreich zur Verfügung<br />

und wird im österreichischen Impfplan<br />

allgemein ab 60 Jahren empfohlen.“<br />

Für weitere Informationen wenden<br />

Sie sich bitte an Ihre Ärztin/<br />

Ihren Arzt und informieren Sie<br />

sich unter: www.rsv-schutz.at<br />

Foto: ©Kues, shutterstock<br />

In Zusammenarbeit mit<br />

Wenn Sie medizinischen Rat benötigen,<br />

wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde<br />

Ärztin / Ihren behandelnden Arzt.<br />

07 <strong>CHECK</strong> MAG #01


<strong>CHECK</strong> MAG #01<br />

ZEIGT HER<br />

EURE FÜSSE<br />

einfache Tricks<br />

zur Fußpflege<br />

Haut oder Horn?<br />

1<br />

Um grobe Hornhaut zu besänftigen, am<br />

besten mit einem entspannenden Fußbad<br />

anfangen. Mit Peelings lassen sich<br />

leichte Verhornungen und überschüssige<br />

Nagelhaut darin sanft wegmassieren.<br />

Vorher kann man spezielle Hornhaut-<br />

Entferner-Cremes oder Masken<br />

auftragen, die die Hornhaut sanft auflösen.<br />

Starke Hornhaut sollte mit einem<br />

Bimsstein oder einer Hornhautfeile<br />

entfernt werden, aber VORSICHT<br />

vor Hornhauthobeln: Diese können<br />

tieferliegendes Gewebe verletzen.<br />

Nägel oder Krallen?<br />

<strong>Männer</strong> neigen dazu, Nagelknipser<br />

zu verwenden, aber<br />

mit etwas Geschick kann<br />

man auch eine normale<br />

Nagelschere benutzen,<br />

um dem Nagel Form zu<br />

verleihen. Mineralfeilen<br />

eignen sich besonders bei<br />

brüchigen Nägeln, denn<br />

sie glätten die Ränder<br />

schonend und versiegeln<br />

kleine Risse mit Mikro-<br />

Kristallen. Die Nagelhaut<br />

bitte nie schneiden,<br />

sondern mit einem Nagelöl<br />

einweichen und vorsichtig<br />

mit einem Holzstäbchen<br />

zurück schieben.<br />

Fit oder faul?<br />

Mindestens 40 Prozent der Erwachsenen haben Probleme<br />

mit ihren Füßen. Dabei spielen Übergewicht,<br />

Bewegungsmangel, Nikotin, dauerhafte Fehlbelastung<br />

und falsches Schuhwerk eine große Rolle. Um die<br />

Füße fit zu halten, kann man jedoch viel tun, ohne<br />

dabei viel tun zu müssen. Simple Gymnastikübungen<br />

lockern Verspannungen und dehnen<br />

die Muskulatur. Also: Jeden Tag ein wenig üben,<br />

dann geht alles leichter.<br />

Stress oder Entspannung?<br />

Wer viel auf den Beinen ist, sollte zwischendurch einfach<br />

mal die Füße hochlegen. Das beruhigt nicht nur den<br />

Blutkreislauf und entlastet die gestressten Füße,<br />

es tut auch der Seele gut. Zudem kann man sich mit einer<br />

schnellen Fußmassage hervorragend entspannen. Ein<br />

schönes Massage-Öl nehmen, mit dem Daumen oder der<br />

ganzen Hand die Fußsohle in gleichmäßigen, kreisenden<br />

Bewegungen massieren und abschalten.<br />

Zugeknöpft oder nackig?<br />

Wir lieben Schuhe – keine Frage. Aber was<br />

Fußgesundheit angeht, ist das Barfußlaufen<br />

immer noch am gesündesten.<br />

Wer kann, sollte mehrmals am Tag raus<br />

aus dem Schuhwerk und<br />

so ein paar Schritte<br />

wagen. Dann kommt<br />

nicht nur die Haut<br />

am Fuß mal an die<br />

frische Luft, es wird<br />

auch der Gleichgewichtssinn<br />

und<br />

die sensorische<br />

Empfindung<br />

angekurbelt.<br />

Foto: ©Chú Chup Hình<br />

Podologie08


AIDS-HILFE Salzburg<br />

Innsbrucker Bundesstr. 47 | 3.OG | Top 9<br />

5020 Salzburg<br />

Telefon +43 (0) 662 88 14 88<br />

www.aidshilfe-salzburg.at<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo - Fr 9 - 13 Uhr<br />

Testberatung:<br />

Mo + Do 17 - 19 Uhr<br />

Denken wir POsitiv.<br />

Dr. Kira Sorko-Enzfelder<br />

Fachärztin <strong>für</strong> Allgemeine Chirurgie<br />

und Viszeralchirurgie<br />

Schwerpunkt: Proktologie<br />

Wahlarztordination:<br />

Nisselgasse 9/1/3-5, 1140 Wien<br />

www.dieproktologin.at<br />

Terminvereinbarung unter: +43 1 2126893 oder ordination@dieproktologin.at<br />

09 <strong>CHECK</strong> MAG #01


Grafik : ©masullo.de<br />

<strong>CHECK</strong> MAG #01<br />

DANCING BAREFOOT<br />

5<br />

simple tricks for foot care<br />

Skin<br />

or<br />

callus?<br />

To soothe rough<br />

calluses, it’s best to<br />

start with a relaxing<br />

foot bath. Peelings can<br />

be used to gently massage<br />

away light calluses<br />

and excess cuticles.<br />

Before that, you can apply<br />

special callus remover<br />

creams or masks that<br />

gently dissolve calluses.<br />

Strong calluses should be<br />

removed with a pumice stone<br />

or a light file, but beware of<br />

foot scrapers: these can<br />

injure deeper tissue.<br />

Nails or<br />

claws?<br />

Men tend to use nail<br />

clippers, but with a little skill<br />

you can use regular nail<br />

scissors to shape the nail.<br />

Mineral files are especially<br />

good for brittle nails, as<br />

they gently smooth the<br />

edges and seal small cracks<br />

with micro-crystals. Please<br />

never cut the cuticles, but<br />

soak them with nail oil and<br />

carefully push them back<br />

with a wooden stick.<br />

Fit or lazy?<br />

At least 40 percent of<br />

adults have problems<br />

with their feet. Obesity,<br />

lack of exercise, nicotine,<br />

permanent incorrect<br />

weight-bearing and the<br />

wrong footwear play a<br />

major role. To keep your<br />

feet fit, however, you can<br />

do a lot without having to<br />

do much. Simple gymnastic<br />

exercises loosen tensions<br />

and stretch the muscles. So:<br />

practise a little every day, and<br />

everything will go easier.<br />

Stress or<br />

relaxation?<br />

If you’re on your feet a lot, you should<br />

put them up now and then. This not only<br />

calms the blood circulation and relieves<br />

stressed feet, it is also good for<br />

the soul. In addition, a quick foot massage<br />

is an excellent way to relax. Take<br />

a nice massage oil, massage the sole of<br />

your foot with your thumb or whole hand<br />

in even, circular motions and switch off.<br />

Buttoned up or<br />

naked?<br />

We love shoes – no question about it. But when it comes<br />

to foot health, walking barefoot is still the healthiest. If<br />

you can, you should get out of your shoes several times<br />

a day and take a few steps. This not only gives the skin<br />

on your feet a breath of fresh air, it also stimulates<br />

your sense of balance and sensory perception.<br />

Podiatry10


Beratung<br />

Testung<br />

Prävention<br />

Workshops<br />

+43 5574 46526<br />

info@sg-vorarlberg.at<br />

www.sg-vorarlberg.at<br />

AIDS-Hilfe Vorarlberg ZVR-Zahl 310471004<br />

11 <strong>CHECK</strong> MAG #01


<strong>CHECK</strong> MAG #01<br />

STAY TESTED,<br />

STAY SAFE!<br />

Interview: Juliana Metyko-Papousek, Aids Hilfe Wien<br />

LUST AUF REDEN?<br />

Grafik: masullo.de<br />

Mag. Thomas Baumgartner, MA, ist klinischer Psychologe und Gesund -<br />

heits psychologe. Seit 2012 ist er als Berater bei der Aids Hilfe Wien tätig.<br />

Darüber hinaus hat er sich zum Thema Chemsex spezialisiert, bietet<br />

Chemsex-Beratung ( chemsex@aids-hilfe-wien.at) an und vertritt die<br />

Aids Hilfe Wien im Chemsex Netzwerk (www.chemsex.at).<br />

Infos: www.aids.at<br />

STI-Tests12


STI-Tests<br />

HIV, Hepatitis und andere sexuell übertragbare Infektionen sind<br />

<strong>für</strong> manche Menschen noch immer ein Tabu und die Ansteckungsrisiken sind<br />

nicht immer ausreichend bekannt. Viele Menschen haben geradezu Angst vor<br />

einem Test, daher werden Infektionen oft viel zu spät erkannt. Im Gespräch mit<br />

Mag. Thomas Baumgartner, MA, Berater bei der Aids Hilfe Wien,<br />

diskutieren wir die wichtigsten Aspekte rund ums Thema „Testen“.<br />

Lieber Tom, du machst seit 12 Jahren<br />

Beratung bei der Aids Hilfe Wien und als<br />

Psychologe weißt du auch um die sogenannten<br />

Testbarrieren vieler Menschen.<br />

Warum vermeiden es manche Menschen,<br />

sich testen zu lassen?<br />

Der Hauptgrund liegt in der Angst vor einem positiven<br />

Testergebnis. Viele wissen noch nicht, dass HIV- positive<br />

Menschen – im Gegensatz zu den 80er-/90er-Jahren –<br />

unter wirksamer Therapie ein weitgehend normales<br />

Leben führen, bei dem die Lebenserwartung der<br />

Durchschnittsbevölkerung entspricht. Ein wichtiges<br />

Stichwort in diesem Zusammenhang lautet „U=U“<br />

– „undetectable is untransmittable“. Das bedeutet,<br />

eine HIV-positive Person unter wirksamer Therapie<br />

kann HIV auf sexuellem Wege nicht weitergeben. Daher<br />

ist es wichtig, die Gesellschaft aufzuklären und die<br />

Ängste zu nehmen.<br />

Ein anderer Grund wäre zum Beispiel, weil er*sie davon<br />

ausgeht, keinem Risiko ausgesetzt gewesen zu sein, oder<br />

noch immer die Vorurteile vorliegen, dass HIV nur die<br />

Gay Community und intravenös Drogen konsumierende<br />

Menschen betrifft. Auch hier ist Aufklärung wichtig.<br />

Was riskiert man, wenn man HIV-Tests<br />

vermeidet? Und was ist der Vorteil eines<br />

frühen Tests?<br />

Schwere gesundheitliche Einbußen, eine kürzere<br />

Lebenserwartung und ein Anstieg der HIV-<br />

Neu infektionen – salopp und kurz gesagt.<br />

Es bedeutet, eine frühe Diagnose hat Einfluss auf den<br />

Verlauf der Infektion und die Prognose. Das Immunsystem<br />

hat noch nicht gelitten, die medikamentöse<br />

Therapie unterstützt das Immunsystem beim Kampf<br />

gegen das HI-Virus. Viele Menschen werden leider<br />

nach wie vor sehr spät HIV-positiv diagnostiziert,<br />

häufig erst, wenn „AIDS-definierende Erkrankungen“<br />

auftreten. In dem Fall ist auch das Immunsystem schon<br />

sehr stark beeinträchtigt. Natürlich hat dies dann<br />

Einfluss auf die Weitergabe des HI-Virus – je höher die<br />

Viruslast, desto schneller können Sexualpartner*innen<br />

infiziert werden.<br />

Welche Tests sollte man bei regelmäßigen<br />

– eventuell auch wechselnden –<br />

Sexualkontakten am Schirm haben?<br />

Am Schirm sollte man auf alle Fälle HIV, Syphilis,<br />

Chlamydien und Gonorrhoe haben. Der HIV-Test<br />

ist wichtig, um den aktuellen Status zu kennen. Bei<br />

den anderen STI handelt es sich um durch Bakterien<br />

ausgelöste Infektionen. Diese können sehr einfach<br />

weitergegeben werden (hier spielt auch der Oralverkehr<br />

– sowohl aktiv als auch passiv – und die Schmierinfektion<br />

eine sehr große Rolle bei der Weitergabe).<br />

Dazu kommt, dass sie häufig asymptomatisch verlaufen<br />

(=symptomlos) und können daher leicht übersehen<br />

werden. In der Aids Hilfe Wien kann man sich<br />

auf diese STI testen lassen.<br />

Zusätzlich ist es wichtig, über die virale Hepatitis<br />

Bescheid zu wissen. Daher bietet die Aids Hilfe Wien<br />

noch Hepatitis B- und Hepatitis C-Tests an und<br />

die Titerbestimmung <strong>für</strong> Hepatitis B.<br />

Bei der Überlegung, sich testen zu lassen,<br />

sollte man das sogenannte diagnostische<br />

Fenster beachten. Was ist das?<br />

Das diagnostische Fenster beschreibt den Zeitraum<br />

zwischen Risikokontakt und Testdurchführung oder<br />

anders gesagt, den Zeitraum, ab dem ein Test Sinn<br />

macht. Wird zu früh getestet, besteht das Risiko, dass<br />

die Infektion noch nicht erkannt wird.<br />

Vielen Dank <strong>für</strong> das Gespräch!<br />

Hamburgerstraße 4,<br />

1050 Wien<br />

Tel. +43 1 599 37–8426<br />

office@aids-hilfe-wien.at<br />

13 <strong>CHECK</strong> MAG #01


<strong>CHECK</strong> MAG #01<br />

STAY TESTED, STAY SAFE!<br />

HIV, hepatitis<br />

and other sexually<br />

transmitted<br />

infections are still<br />

taboo for some<br />

people and the risks<br />

of infection are not<br />

always well known.<br />

Let’s discuss the<br />

most important<br />

aspects of testing.<br />

Grafik: masullo.de<br />

Interview: Juliana Metyko-Papousek, Aids Hilfe Wien<br />

Dear Tom, you have been counselling at<br />

Aids Hilfe Vienna for 12 years and as a<br />

psychologist you are aware of the socalled<br />

‘test barriers’ that many people<br />

face. Why do some people avoid getting<br />

tested?<br />

Tom: The main reason is the fear of<br />

a positive test result. Many people<br />

still don't know that HIV-positive<br />

people - in contrast to the<br />

1980s/90s - lead a largely normal life<br />

when using effective treatment, with a life<br />

expectancy in line with the average population.<br />

An important keyword in this context<br />

is ‘U=U’ – ‘undetectable is untransmittable’.<br />

This means that an HIV-positive person<br />

undergoing effective treatment cannot pass<br />

on HIV sexually. It is therefore important to<br />

educate society and allay fears.<br />

What are the risks of avoiding<br />

HIV testing? And what is the benefit<br />

of early testing?<br />

Tom: Serious health concerns,<br />

a shorter life expectancy and an<br />

increase in new HIV infections<br />

— to put it bluntly and briefly.<br />

It means that early diagnosis has an<br />

influence on the course of the infection and<br />

the prognosis. This prevents a negative<br />

impact on the immune system; drug therapy<br />

supports the immune system in its fight<br />

against the HIV virus. Unfortunately, many<br />

people are still diagnosed HIV-positive very<br />

late, often only when ‘AIDS-defining illnesses’<br />

occur. Of course, this then has an impact on<br />

the transmission of the HIV virus - the higher<br />

the viral load, the faster sexual partners can<br />

be infected.<br />

STI-Testing14


Which screening tests should you get if<br />

you have regular - and possibly changing<br />

- sexual contacts?<br />

Tom: You should definitely have HIV,<br />

syphilis, chlamydia and gonorrhoea<br />

screening. The HIV test is important<br />

to know your current status. It is<br />

also important to know about viral hepatitis.<br />

This is why Aids Hilfe Vienna also offers<br />

hepatitis B and hepatitis C tests and titer<br />

determination for hepatitis B.<br />

When considering getting tested, you<br />

should consider the so-called diagnostic<br />

window. What is this?<br />

Tom: The diagnostic window<br />

describes the period between<br />

risk contact and testing or, in<br />

other words, the period after<br />

which a test makes sense. So if risks<br />

have taken place in this window, they<br />

cannot be ruled out with a negative<br />

test result.<br />

Thomas Baumgartner, MA, is a clinical psychologist and health psychologist. He has<br />

been working as a counsellor at Aids Hilfe Vienna since 2012. He has also specialised<br />

in the topic of chemsex and offers counselling (chemsex@aids-hilfe-wien.at) and<br />

represents Aids Hilfe Vienna in the Chemsex Network (www.chemsex.at).<br />

Infos: www.aids.at<br />

15 <strong>CHECK</strong> MAG #01


<strong>CHECK</strong> MAG #01<br />

WIE bleibe ICH LANG<br />

FRISTIG sexuell GESUND?<br />

Text: Dr. Florian Bodner<br />

Tag <strong>für</strong> Tag stecken sich weltweit<br />

etwa 1 Million Menschen mit<br />

einer sexuellen Kontaktinfektion<br />

(STI) an. Einige<br />

entwickeln akute unangenehme<br />

Symptome, bei dem Großteil bleibt<br />

die Erkrankung aber (zunächst)<br />

unbemerkt. Sie wird erst im<br />

Verlauf als Zufallsbefund oder<br />

wegen späterer Beschwerden<br />

diagnostiziert. Grund genug,<br />

einen genaueren Blick auf<br />

dieses Thema zu wagen, das<br />

uns alle betrifft, von dem aber<br />

keiner betroffen sein will.<br />

Man geht davon aus, dass<br />

jeder Mensch zumindest<br />

einmal in seinem Leben an<br />

einer STI leidet. Gut 1/3 hiervon<br />

macht die Infektion mit Chlamydien,<br />

Gonokokken („Tripper“),<br />

Syphilis und Trichomonaden aus. Die übrigen<br />

2/3 werden durch Erreger wie HIV, HPV, Herpes-<br />

Viren, Hepatitis A, B und C, Hefepilze, Filzläuse<br />

und die Krätzmilbe verursacht. Insgesamt<br />

unterscheidet die Weltgesundheits organisation<br />

zwischen etwa 30 STI-Erregern, die neben dem<br />

Geschlechtsverkehr auch über Blutkontakt,<br />

im Mutterleib während einer Schwangerschaft,<br />

durch Muttermilch oder mittels simpler Schmierinfektion<br />

weitergegeben werden. Alle Geschlechter<br />

sind von STIs betroffen. Jedoch erkranken <strong>Männer</strong>,<br />

die Sex mit <strong>Männer</strong>n (MSM) haben, aus unterschiedlichen<br />

Gründen (häufigerer Partnerwechsel,<br />

risikoreichere Sexualpraktiken, mehr ungeschützter<br />

Verkehr) tendenziell häufiger daran und profitieren<br />

daher von einer engmaschigen ärztlichen Begleitung.<br />

Der weitere Artikelverlauf bezieht sich deshalb<br />

besonders auf diese Personengruppe.<br />

Wissen, was einen krank macht<br />

Am eindrücklichsten macht sich eine STI durch<br />

Brennen/Jucken beim und nach dem Harnlassen<br />

sowie durch Ausfluss aus der Harnröhre<br />

bemerkbar. Dieser kann farblos, weißlich oder<br />

gelblich sein und wässrig-glasig bis hoch viskös<br />

imponieren. Manchmal treten auch Hoden- oder<br />

Prostataschmerzen hinzu, selten sind auch die<br />

Lymphknoten in den Leisten vergrößert. Verursacht<br />

werden diese Beschwerden meist durch Gonokokken<br />

oder Chlamydien, wobei sich erstere meist schneller<br />

und heftiger als letztere bemerkbar machen. Obwohl<br />

sich insbesondere beim „Tripper“ die Berichte<br />

über teil- oder multiresistente Erreger im Ausland<br />

mehren, sind hierzulande beide Erreger durch verschiedene<br />

Antibiotika zuverlässig zu behandeln.<br />

Manchmal finden sich an den Genitalien, im<br />

Analbereich oder auch am Mund eine oder mehrere<br />

offene Stellen, die unterschiedlich groß und tief<br />

sowie schmerzlos bis sehr schmerzhaft sein können.<br />

Begleitend finden sich oft weitere Beschwerden<br />

wie geschwollene und druckschmerzhafte<br />

Sexuelle Gesundheit16


Sexuelle Gesundheit<br />

Leistenlymphknoten, Bauchschmerzen mit<br />

oder ohne blutigen Stuhlabgängen, brennen<br />

beim Harnlassen, Fieber und offene Stellen<br />

an anderen Körperregionen (Körperstamm,<br />

Hände, Mundhöhle). Unbehandelt können die<br />

Beschwerden mit der Zeit verschwinden, schlimmer<br />

werden und/oder immer wiederkehren. Auch hier<br />

können spezielle Chlamyidenarten, aber auch<br />

Erreger wie die Syphilisbakterien, Hämophilus<br />

ducreyi, sowie das Herpes simplex- und das<br />

M-Pox-Virus ursächlich sein. Pathogenabhängig<br />

werden entweder Antibiotika als Tablette oder<br />

Spritze, antiviral wirksame Medikamente oder<br />

ausschließlich lindernde Maßnahmen als Brückenschlag<br />

zur selbstständigen Genesung angewandt.<br />

Unangenehmer Juckreiz, oft gepaart mit<br />

Hautausschlägen an der Eichel oder am<br />

Schamhügel sind ein weiteres unangenehmes<br />

STI-Beschwerdebild. Manchmal beschränken<br />

sich diese Symptome nicht nur auf den<br />

Intimbereich, sondern beziehen Augenlider,<br />

Hände, Achselhöhlen, Brust oder Hände<br />

und Füße mit ein. Filzläuse, Hefepilzinfektionen,<br />

aber auch die Krätzmilbe<br />

können <strong>für</strong> diesen Symptomenkomplex<br />

verantwortlich sein.<br />

Heilung bringen diverse Hautcremen, Shampoos<br />

und Tabletten, teils verbunden mit peniblen<br />

Hygienemaßnahmen.<br />

Hautfarbene oder bräunliche<br />

Hautanhängsel im Genitaloder<br />

Analbereich finden<br />

sich sehr häufig bei sexuell<br />

Aktiven. Meist handelt es sich<br />

hier um Genitalwarzen, die<br />

durch diverse Mitglieder der<br />

HPV-Familie bedingt sind. Eine<br />

Infektion mit diesen Viren kann<br />

entweder von selbst abheilen<br />

oder chronifizieren. Die HP-<br />

Viren verursachen aber nicht<br />

nur Genitalwarzen, sondern<br />

auch Gebärmutterhals-,<br />

Penis- und Kehlkopfkrebs.<br />

Die einfachste und beste<br />

Behandlung besteht hier in der<br />

Infektionsvorbeugung, die<br />

in der rechtzeitigen Impfung<br />

mit „Gardasil 9“ besteht und<br />

bis zum 30. Lebensjahr von der<br />

Krankenkasse übernommen<br />

wird. Wenn sich bereits eine<br />

Infektion etabliert hat, kann<br />

diese mittels Tinkturen- bzw.<br />

Crementherapie, chirurgischen<br />

Abtragungsverfahren oder<br />

Lasertherapie gebannt – aber<br />

nicht immer geheilt werden.<br />

Heilung oder Linderung?<br />

Es gibt auch STIs, die bis<br />

zu einem gewissen Punkt<br />

(fast) unbemerkt bestehen.<br />

Beispielsweise verursachen<br />

HIV, Hepatitis B und C und<br />

Syphilis oft keine oder nur<br />

enigmatische Beschwerden und<br />

gehen deshalb im klinischen<br />

Routinealltag oft unter. Werden<br />

diese Krankheiten jedoch frühzeitig<br />

gezielt gesucht, richtig<br />

erkannt und entsprechend<br />

behandelt, kann entweder eine<br />

Heilung oder zumindest eine<br />

hochgradige Kontrolle über<br />

die Infektion erlangt werden,<br />

die vor gravierenden Folgeerscheinungen<br />

schützt.<br />

Zusammenfassend lässt sich<br />

festhalten, dass STIs sehr häufig<br />

und überwiegend ausgezeichnet<br />

behandelbar sind.<br />

Basis hier<strong>für</strong> ist eine seriöse<br />

ärztliche Diagnostik, die<br />

auch bei Beschwerdefreiheit<br />

in regelmäßigen Intervallen<br />

erfolgen sollte, um unbemerkte<br />

Infektionen rechtzeitig zu<br />

erkennen und zu behandeln.<br />

Denn so können nicht nur die<br />

PatientInnen, sondern auch<br />

deren SexualpartnerInnen<br />

langfristig (sexuell) gesund<br />

bleiben. Diesbezügliche<br />

vertrauensvolle AnsprechpartnerInnen<br />

sind HausärztInnen,<br />

UrologInnen, GynäkologInnen<br />

und FachärztInnen <strong>für</strong> Hautund<br />

Geschlechtskrankheiten.<br />

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17 <strong>CHECK</strong> MAG #01


<strong>CHECK</strong> MAG #01<br />

Staying SEXUALLY HEALTHY<br />

in the LONG TERM<br />

Text: Dr. Florian Bodner<br />

Every day, around<br />

1 million people<br />

worldwide are infected<br />

with a sexually transmitted<br />

infection (STI).<br />

Some develop acute,<br />

unpleasant symptoms,<br />

but for the majority,<br />

the disease (initially)<br />

goes unnoticed. It is<br />

only diagnosed in the<br />

course of the disease as<br />

an incidental finding,<br />

or might be diagnosed<br />

due to later symptoms.<br />

Reason enough to take a<br />

closer look at this topic.<br />

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KNOW WHAT MAKES YOU SICK!<br />

The most noticeable symptoms of an STI are burning/itching<br />

during and after urination and discharge from the urethra.<br />

This can be colourless, whitish or yellowish and can range from<br />

watery and glassy to highly viscous. Sometimes there is also pain<br />

in the testicles or prostate, and occasionally, the lymph nodes<br />

in the groin are enlarged. These symptoms are usually caused<br />

by gonococci or chlamydia, whereby the former usually make<br />

themselves known more quickly and severely.<br />

Sometimes there are one or more open sores on the genitals, in<br />

the anal area or even on the mouth, which can vary in size and<br />

depth and can be either painless, or very painful. They are often<br />

accompanied by other symptoms such as swollen and painful<br />

inguinal lymph nodes, abdominal pain which might be accompanied<br />

by bloody stools, a burning sensation when urinating, or<br />

fever and open sores in other parts of the body (trunk, hands,<br />

mouth). If left untreated, the symptoms can disappear over time,<br />

get worse, and/or recur. Unpleasant itching, often paired with<br />

skin rashes from the glans or on the pubic mound are another<br />

unpleasant STI symptom. Various skin creams, shampoos and<br />

tablets, sometimes combined with meticulous hygiene measures,<br />

provide a cure.<br />

CURE OR RELIEF?<br />

Skin-coloured or brownish skin tags in the genital or anal area<br />

are very common in sexually active people. These are usually<br />

genital warts caused by various members of the HPV family,<br />

which can either heal on their own, or become chronic. However,<br />

HP viruses not only cause genital warts, but also cervical, penile,<br />

and laryngeal cancer. The simplest and best treatment here is<br />

infection prevention, which consists of timely vaccination with<br />

‘Gardasil 9’. If an infection has already established itself, it can be<br />

treated with tinctures or creams, surgical removal procedures<br />

or laser therapy – but it can’t always be cured. Family doctors,<br />

urologists, gynaecologists, and specialists for skin and sexually<br />

transmitted diseases are trustworthy contacts in this regard.<br />

Sexual Health18


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19 <strong>CHECK</strong> MAG #01


<strong>CHECK</strong> MAG #01<br />

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21 <strong>CHECK</strong> MAG #01


STI<br />

Symptome variieren nach Kontext und Person. Angegebene Schutzmaßnahmen können unzureichend sein<br />

und garantieren keine Nichtansteckung. Im Zweifel bitte an Ärzt*innen oder Apotheker*innen wenden.<br />

ANSTECKUNG<br />

SYMPTOME<br />

CHLAMYDIEN<br />

GONORRHOE<br />

(TRIPPER)<br />

HEPATITIS A<br />

HEPATITIS B<br />

HEPATITIS C<br />

HERPES<br />

GENITALIS<br />

Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).<br />

Körperflüssigkeiten (Blut, Speichel, Sperma, Urin).<br />

Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum.<br />

Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).<br />

Körperflüssigkeiten (Blut, Speichel, Sperma, Urin).<br />

Finger, Hände, Toys. Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen<br />

beim Drogenkonsum.<br />

Bei anal–oralem Sex („Arschlecken“) oder indirekt<br />

über den Weg Anus–Finger–Mund.<br />

Verunreinigtes Spritzbesteck und Zubehör (Filter,<br />

Löffel, Wasser) beim Drogengebrauch.<br />

Körperflüssigkeiten (Blut, Speichel, Sperma, Urin).<br />

Verletzte Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre,<br />

vaginal). Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum.<br />

Blut, seltener auch andere Körperflüssigkeiten.<br />

Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum,<br />

unhygienisches Tätowieren, Piercen oder Ohrlochstechen.<br />

Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).<br />

Husten, Niesen, Küssen, Sex, Finger, Sextoys.<br />

Nach 1–3 Wochen: glasiger bis eitriger Ausfluss<br />

aus dem Penis, Schmerzen beim Wasserlassen oder<br />

es kann eine schmerzhafte Schwellung der Hoden<br />

auftreten.<br />

Nach 2–6 Tagen: Brennen beim Wasser lassen, eitriger,<br />

übelriechender Ausfluss aus der Harnröhre. Teilweise<br />

Fieber und Schmerzen und Anschwellung des Hodens.<br />

Nach 2–4 Wochen: grippeähnliche Beschwerden,<br />

Appetitlosigkeit, Übelkeit, Schmerzen, Druckgefühl<br />

unter dem rechten Rippenbogen, Abneigung gegen<br />

fettiges Essen und Alkohol.<br />

Nach 4–6 Monaten: Abgeschlagenheit, Muskel– und<br />

Gelenkschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Hautveränderungen,<br />

Leberentzündung mit Gelbsucht und Fieber.<br />

Nach 3–6 Monaten: Grippeähnliche Symptome, Gelbfärbung<br />

der Haut. Bei chronischer Infektion: Müdigkeit,<br />

Juckreiz, Gelenkbeschwerden, Leberentzündung.<br />

Nach einigen Tagen bis Wochen: kribbelnde, juckende<br />

Haut. Bläschen, die aufplatzen. Anschwellung der<br />

Lymphknoten, Fieber und Krankheitsgefühl.<br />

HERPES ZOSTER<br />

(GÜRTELROSE)<br />

HIV<br />

Die Flüssigkeit der Gürtelrose–Bläschen ist ansteckend.<br />

Schmierinfektion vor allem über die Hände<br />

durch Anfassen von Türgriffen, Handläufen, Wasserhähnen<br />

oder Sextoys.<br />

Körperflüssigkeiten (Blut, Sperma). Spritzen beim<br />

Drogenkonsum. Risiko bei Oralverkehr sehr gering.<br />

Nach 2–3 Tagen: brennende Schmerzen, Juckreiz,<br />

Hautausschlag/Bläschenbildung. Auch Binde–/<br />

Hornhautentzündung, Gesichtslähmungen, starke<br />

Nervenschmerzen.<br />

Nach 2–4 Wochen: Fieber, Müdigkeit, Nachtschweiß,<br />

Durchfall, Abgeschlagenheit, Mandel– und Lymphknotenschwellungen,<br />

Ausschlag.<br />

HPV<br />

Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).<br />

Küssen, Streicheln, Petting oder beim Sex.<br />

Einige HPV–Typen können Wochen nach der<br />

Ansteckung Genitalwarzen (auch Feigwarzen oder<br />

Kondylome genannt) auslösen.<br />

MPOX<br />

(AFFENPOCKEN)<br />

SYPHILIS<br />

Haut–zu–Haut–Kontakt sowie Speichel, Sekrete der<br />

oberen Atemwege (Rotz, Schleim) und Bereiche um den<br />

Anus, das Rektum oder die Vagina.<br />

Körperflüssigkeiten (Blut, Sperma). Verletzte Schleimhäute<br />

(Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal). Spritzen,<br />

Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum.<br />

Nach 3–17 Tagen Ausschlag an Händen, Füßen, Brust,<br />

Gesicht, Mund oder in der Nähe der Genitalien,<br />

einschließlich Penis, Hoden, Schamlippen und Vagina<br />

sowie am Anus.<br />

Phase 1: Geschwürbildung an Penis, Analbereich,<br />

Mund. Schwellungen der Lymphknoten.<br />

Phase 2 (nach ca. 2 Monaten): Fieber, Kopf– und<br />

Gelenkschmerzen, Hautausschlag.<br />

STI <strong>CHECK</strong>22


Auf der rechten Seite kannst du eintragen, wann du das letzte Mal getestet wurdest oder eine Impfung erhalten<br />

hast. Deine Ärzt*innen oder Apotheker*innen beraten dich gerne weiter.<br />

SCHUTZ<br />

BEHANDLUNG<br />

find English version<br />

on pages 64/65<br />

of accompanying<br />

Main Issue<br />

<strong>CHECK</strong><br />

Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung,<br />

können diese aber nicht sicher ausschließen. Kondom<br />

immer nur einmal verwenden.<br />

Antibiotika auf Rezept.<br />

Getestet am:<br />

.......................<br />

Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung.<br />

Kondom immer nur einmal verwenden. Hände und<br />

Sexspielzeug vor Gebrauch mit Seife waschen.<br />

Antibiotika auf Rezept.<br />

Getestet am:<br />

.......................<br />

Impfung – der einzig wirksame Schutz gegen Hepatitis<br />

A. Sie erfolgt in der Regel gemeinsam mit der Impfung<br />

gegen Hepatitis B.<br />

Impfung. Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung,<br />

schließen diese aber nicht aus. Kondom immer<br />

nur einmal verwenden.<br />

Safer Use (nur eigene Spritzbestecke, Röhrchen<br />

oder Pfeifen). Hygienisches Tätowieren, Piercen,<br />

Ohrlochstechen. Kondome verringern das Risiko einer<br />

Ansteckung.<br />

Um andere nicht anzustecken sollte während der<br />

Ausbruchsphase auf Sex verzichtet werden.<br />

In beschwerdefreien Phasen senken Kondome das<br />

Risiko einer Ansteckung.<br />

Impfung, Verzicht auf Körperkontakt während einer<br />

Infektion. Berührungen (z. B. beim Sex) können dazu<br />

führen, dass Bläschen platzen und die Viren übertragen<br />

werden.<br />

Kondome, PrEP und PEP (innerhalb von 72 Stunden).<br />

Safer Use (eigene Spritzbestecke, Röhrchen oder<br />

Pfeifen). Hygienisches Tätowieren, Piercen und Ohrlochstechen.<br />

Impfung. Kondome verringern das Risiko einer<br />

Ansteckung, schließen diese aber nicht aus.<br />

Kondom immer nur einmal verwenden.<br />

Eine Therapie gibt es nicht. Behandelt werden lediglich<br />

die Allgemeinsymptome der Erkrankung. Getestet /<br />

geimpft am:<br />

.......................<br />

Kann in der akuten Phase von selbst heilen. Eine<br />

chronische Infektion dauert Monate bis Jahre,<br />

teilweise müssen Medikamente lebenslang eingenommen<br />

werden.<br />

In den ersten sechs Monaten wird i. d. R. nicht behandelt.<br />

Die Behandlung einer chronischen Infektion<br />

dauert 8–12 Wochen, bei Komplikationen auch 16 bis<br />

24 Wochen.<br />

Herpes Genitalis ist nicht heilbar. Bei wiederholten<br />

schmerzhaften Rückfällen wird routinemäßig mit<br />

virushemmenden Tabletten behandelt.<br />

Getestet /<br />

geimpft am:<br />

.......................<br />

Getestet am:<br />

.......................<br />

Getestet am:<br />

.......................<br />

Virostatika (antivirale Medikamente) und ggf.<br />

Schmerzmittel. Getestet /<br />

geimpft am:<br />

.......................<br />

Verschiedene Kombinationen antiretroviraler Medikamente<br />

unter ärztlicher Aufsicht.<br />

Die meisten HPV–Infektionen heilen von selbst aus.<br />

Bisher gibt es kein Medikament, das HP–Viren direkt<br />

bekämpfen kann.<br />

Getestet am:<br />

.......................<br />

Getestet /<br />

geimpft am:<br />

.......................<br />

Engen Hautkontakt mit Menschen, die einen Mpox–<br />

artigen Ausschlag haben, und mit Gegenständen, die<br />

eine Person mit Mpox benutzt hat. Hände oft waschen<br />

und sich impfen lassen.<br />

Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung,<br />

können diese aber nicht sicher ausschließen. Kondom<br />

immer nur einmal verwenden.<br />

In den meisten Fällen verschwinden Symptome<br />

nach zwei und vier Wochen ohne Behandlung. Bei<br />

schwerem Verlauf wird der Wirkstoff Tecovirimat<br />

verwendet.<br />

Antibiotika auf Rezept.<br />

Getestet /<br />

geimpft am:<br />

.......................<br />

Getestet am:<br />

.......................<br />

23 <strong>CHECK</strong> MAG #01


BURGENLAND<br />

GROSSWARASDORF<br />

ALLGEMEINMEDIZIN<br />

ORDINATION DR. WOLFGANG FUCHS<br />

praxis-fuchs.at<br />

Schulstraße 3b, 7304 Großwarasdorf<br />

Fon 02614 20266, post@praxis-fuchs.at<br />

Mo: 7:30–12:30 Uhr, Di: 14–16 Uhr,<br />

Mi: 7:30–12:30 Uhr, Do: geschlossen, Fr: 10–14 Uhr<br />

KÄRNTEN<br />

GRAFENSTEIN<br />

APOTHEKEN / PHARMACIES<br />

KORNBLUMEN APOTHEKE<br />

www.kornblumen-apotheke.at<br />

10.Oktober-Straße 5a, 9131 Grafenstein<br />

Fon 04225 29 888, office@kornblumen-apotheke.at<br />

Mo–Fr: 8–13 + 14–18 Uhr Uhr, Sa: 8–12 Uhr<br />

KLAGENFURT<br />

BERATUNGSSTELLEN / COUNSELLING<br />

CENTRES<br />

<strong>CHECK</strong>POINTS SEXUELLE GESUNDHEIT<br />

AIDSHILFE KÄRNTEN<br />

checkpoint-kärnten.at<br />

Bahnhofstraße 22, 9020 Klagenfurt<br />

Fon 0463 55 1 28, hallo@checkpoint-kaernten.at<br />

Mo: 17–19 Uhr, Do: 16:30–18:30 Uhr<br />

KLINIKEN / CLINICS<br />

LKH KLAGENFURT<br />

— 1. MEDIZINISCHE ABTEILUNG<br />

DR. DOMINIC RAUTER<br />

klinikum-klagenfurt.at<br />

Feschnigstraße 11, 9020 Klagenfurt<br />

Fon 0463 5380,<br />

WINKERL<br />

ALLGEMEINMEDIZIN / GENERAL MEDICINE<br />

ORDINATION DR. GEORG SCHOBER<br />

Winkler 160, 9841 Winklern<br />

Fon 0316 22 54 84, apotheke@a8052.at<br />

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–13 Uhr<br />

NIEDERÖSTERREICH<br />

GROSS–ENZERSDORF<br />

ALLGEMEINMEDIZIN / GENERAL MEDICINE<br />

ORDINATION DR. CHRISTIAN ZENZ<br />

ordination-zenz.at<br />

Wiener Straße 50/2/4, 2700 Wiener Neustadt<br />

Fon 02622 34765, office@ordination-zenz.at<br />

Termine nach Vereinbarung<br />

HAUTÄRZTE / DERMATOLOGISTS<br />

ORDINATION DR. DANIEL BLAGOJEVIC<br />

hautarzt-gross-enzersdorf.at<br />

Schlosshofes Straße 2, 2301 Groß-Enzersdorf<br />

Fon 0677 620 377 67<br />

info@hautarzt-gross-enzersdorf.at<br />

Termine nach Vereinbarung<br />

OBERÖSTERREICH<br />

BAD ISCHL<br />

LUNGENHEILKUNDE / PULMONOLOGY<br />

XUNDE LINGE DR. MATTHIAS REISINGER<br />

xunde-lunge.at<br />

Götzstraße 5, 4820 Bad Ischl<br />

Fon 06132 220 10, arzt@xunde-lunge.at<br />

Mo: 16–19 Uhr, Di: 7:30–12.30, Mi: 12–17 Uhr,<br />

Do: 7:30–12:30, Fr: 7:30–9.30 Uhr<br />

HAAG AM HAUSRUCK<br />

APOTHEKEN / PHARMACIES<br />

APOTHEKE ZUM ENGEL<br />

engelapotheke.org<br />

Marktplatz 21, 4680 Haag am Hausruck<br />

Fon 07732 33 55, office@engelapotheke.org<br />

Mo–Fr: 8–12 Uhr + 14–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr<br />

LINZ<br />

ALLGEMEINMEDIZIN / GENERAL MEDICINE<br />

MÄNNERARZT DR. GEORG PFAU<br />

maennerarzt-linz.at<br />

Franckenstraße 23, 4020 Linz<br />

Fon 0699 17 88 70 50, maennerarzt@me.com<br />

Voranmeldung unbedingt erforderlich!<br />

APOTHEKEN / PHARMACIES<br />

BÄREN-APOTHEKE<br />

baerenapo.at<br />

Wegscheider Straße 3, 4020 Linz<br />

Fon 0732 38 22 70, info@baerenapo.at<br />

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr<br />

CENTRAL APOTHEKE<br />

centralapo.at<br />

Mozartstraße 1, 4020 Linz<br />

Fon 0732 771 783, apo@centralapo.at<br />

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr<br />

BERATUNGSSTELLEN / COUNSELLING CENTRES<br />

AIDS-HILFE OBERÖSTERREICH<br />

aidshilfe-ooe.at<br />

Blütenstraße 15/2, 4040 Linz<br />

Fon 0732 2170, office@aidshilfe-ooe.at<br />

Mo–Do: 11–13 Uhr<br />

KLINIKEN / CLINICS<br />

KEPLER UNIVERSITÄTSKLINIKUM LINZ<br />

MED. CAMPUS LLL, ABTEILUNG DERMATOLOGIE<br />

kepleruniklinikum.at<br />

Krankenhausstraße 7a, 4020 Linz<br />

Fon 01 7680 83–4112,<br />

dermatologie@kepleruniklinikum.at<br />

Mo–Fr: 7–12 Uhr und nach Terminvereinbarung<br />

VÖCKLABRUCK<br />

APOTHEKEN / PHARMACIES<br />

APOTHEKE AM SALZBURGER TOR<br />

Salzburger Str. 1, 4840 Vöcklabruck<br />

Fon 07672 72 724, Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr<br />

SALZBURG<br />

SALZBURG<br />

APOTHEKEN / PHARMACIES<br />

ELISABETH APOTHEKE<br />

elisabethapotheke-salzburg.at<br />

Elisabethstraße 1a, 5020 Salzburg<br />

Fon 0662 87 14 84, elisabeth.apotheke@utanet.at<br />

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr<br />

ST. EHRHARD APOTHEKE<br />

sterhardapotheke.at<br />

Petersbrunnerstraße 13, 5020 Salzburg<br />

Fon 0662 84 36 30, office@sterhardapotheke.at<br />

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr<br />

ST.VIRGIL APOTHEKE<br />

virgil-apotheke.at<br />

Gabelsbergerstraße 7-9, 5020 Salzburg<br />

Fon 0662 88 24 13, office@virgil-apotheke.at<br />

Mo–Fr: 8–12:30 Uhr + 14:30–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr<br />

BERATUNGSSTELLEN / COUNSELLING CENTRES<br />

AIDS-HILFE SALZBURG<br />

aidshilfe-salzburg.at<br />

Innsbrucker Bundesstraße 47, 5020 Salzburg<br />

Fon 0662 881 488, salzburg@aidshilfen.at<br />

Mo+Do: 17–19 Uhr<br />

Adressen24


INNERE MEDIZIN / INTERNAL MEDICINE<br />

ORDINATION DR. NINON TAYLOR<br />

ordination-taylor.at<br />

Ernest-Thunstr. 12/4, 5020 Salzburg<br />

Fon 0664 85 27 922, salzburg@ordination-taylor.at<br />

Termine nach Vereinbarung<br />

KLINIKEN / CLINICS<br />

SALK LANDESKRANKENHAUS<br />

– INFEKTAMBULANZ DR. ARNO BEER<br />

salk.at<br />

Müllner Hauptstr. 48, 5020 Salzburg<br />

Fon 05 7255 2, a.beer@salk.at<br />

Termine nach Vereinbarung<br />

STEIERMARK<br />

GRAZ<br />

APOTHEKEN / PHARMACIES<br />

BAHNHOF APOTHEKE<br />

bahnhof-apo.at<br />

Bahnhofgürtel 77-79, 8020 Graz<br />

Fon 0316 71 51 35, office@bahnhof-apo.at<br />

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr<br />

BAHNHOF APOTHEKE<br />

bahnhof-apo.at<br />

Lissäckerstraße 2, 8052 Graz<br />

Fon 0316 22 54 84, apotheke@a8052.at<br />

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–13 Uhr<br />

NEUTOR APOTHEKE<br />

neutorapotheke.at<br />

Neutorgasse 57, 8010 Graz<br />

Fon 0316 82 65 61, offizin@neutorapotheke.at<br />

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr<br />

BERATUNGSSTELLEN / COUNSELLING CENTRES<br />

AIDS-HILFE STEIERMARK<br />

aids-hilfe.at<br />

Hans-Sachs-Gasse 3, 8010 Graz<br />

Fon 0316 81 5050, steirische@aids-hilfe.at<br />

Mo/Mi/Do: 16–19 Uhr, Fr: 9–13 Uhr<br />

INFEKTIOLOGIE / INFECTIOLOGY<br />

ORDINATION BERNHARD HAAS<br />

Fischerausstraße 13, 8051 Graz<br />

Fon 699 18100241, Termine nach tel. Vereinbarung<br />

INNERE MEDIZIN / INTERNAL MEDICINE<br />

ORDINATION DR. ANDREAS KAPPER<br />

tropenmed.at<br />

Steinbergstrasse 20, 8052 Graz<br />

Fon 0316 58 64 57, andreas.kapper@aon.at<br />

Mo: 15–19 Uhr, Di: 15–19 Uhr / nach tel.<br />

Vereinbarung<br />

KLINIKEN / CLINICS<br />

LKH GRAZ-WESTABTEILUNG FÜR INNERE<br />

MEDIZIN–SPEZIALAMBULANZ<br />

Lkh-grazwest.at<br />

Göstingerstraße 22, 8021 Graz<br />

Fon 0316 5466 14312<br />

TIROL<br />

INNSBRUCK<br />

APOTHEKEN / PHARMACIES<br />

STAMSER APOTHEKE<br />

stamser-apotheke.at<br />

Höttinger Gasse 45, 6020 Innsbruck<br />

Fon 0512 28 35 21, info@stamser-apotheke.at<br />

Mo–Fr: 8–12:30 + 14:30–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr<br />

BERATUNGSSTELLEN / COUNSELLING<br />

CENTRES<br />

ZENTRUM SEXUELLE GESUNDHEIT TIROL<br />

sg-tirol.at<br />

Kaiser-Josef-Straße 13, 6020 Innsbruck<br />

Fon 0512 56 36 21, office@sg-tirol.at<br />

Mo: 10–14 Uhr + 17–18:30 Uhr, Di: 10–15 Uhr,<br />

Mi+Do: 10–17 Uhr,<br />

KLINIKEN / CLINICS<br />

TIROL KLINIKEN UNIVERSITÄTSKLINIK<br />

FÜR DERMATOLOGIE, VENEROLOGIE UND<br />

ALLERGOLOGIE<br />

dermatologie.tirol-kliniken.at<br />

Anicherstrsse 35, 6020 Innsbruck<br />

Fon 0512 504 22 971, spezialambulanz@uki.at<br />

Mo–Fr: 8–9 Uhr + 16–16:30 Uhr<br />

VORALBERG<br />

BREGENZ<br />

BERATUNGSSTELLEN / COUNSELLING<br />

CENTRES<br />

FELDKIRCH<br />

KLINIKEN / CLINICS<br />

VORARLBERGER KRANKENHAUS<br />

landeskrankenhaus.at<br />

Carinagasse 41, 6800 Feldkirch<br />

Fon 05522 303 2694, infekt.termin@lkhf.at<br />

RANKWEIL<br />

APOTHEKEN / PHARMACIES<br />

MARIEN-APOTHEKE<br />

apotheke-rankweil.at<br />

Schleife 11, 6830 Rankweil<br />

Fon 05522 44 270, office@marienapotheke.info<br />

Mo–Fr: 8–12 Uhr + 14–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr<br />

WIEN<br />

APOTHEKEN / PHARMACIES<br />

ALT-HIETZINGER APOTHEKE<br />

alt-hietzinger-apotheke.at<br />

Hietzinger Hauptstraße 24, 1130 Wien<br />

Fon 01 877 14 41, info@alt-hietzinger-apotheke.at<br />

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr<br />

APOTHEKE AN DER KETTENBRÜCKE<br />

apotheke-kettenbruecke.at<br />

Kettenbrückengasse 23, 1050 Wien<br />

Fon 01 587 65 19, info@apotheke-kettenbruecke.at<br />

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr<br />

APOTHEKE ZUM SCHWARZEN<br />

ADLER AM ROCHUSMARKT<br />

1030adlerapotheke.at<br />

Landstraßer Hauptstraße 60, 1030 Wien<br />

Fon 01 712 44 42, info@adlerapotheke1030.at<br />

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr<br />

Apotheke zum schwarzen Adler<br />

am Rochusmarkt KG<br />

Landstraßer Hauptstraße 60<br />

1030 Wien<br />

www.1030adlerapotheke.at<br />

JOHANN STRAUSS APOTHEKE<br />

johann-strauss-apotheke.at<br />

Johann-Strauß-Gasse 32, 1040 Wien<br />

Fon 01 505 21 64, office@johann-strauss-apotheke.at<br />

Mo–Fr: 8–18 Uhr, ab. 1. Juli Mo–Fr: 8–19 Uhr<br />

Sa: 8–12 Uhr<br />

SEXUELLE GESUNDHEIT VORARLBERG<br />

sg-vorarlberg.at<br />

Kaspar-Hagen-Straße 5, 6900 Bregenz<br />

Fon 05574 465 26, info@sg-vorarlberg.at<br />

Di: 10–19 Uhr, Do: 10–13 Uhr<br />

25 <strong>CHECK</strong> MAG #01


SEXUELLE GESUNDHEIT<br />

DARMGESUNDHEIT<br />

HAUTGESUNDHEIT<br />

Johann-Strauss-Gasse 32 | 1040 Wien<br />

Mo-Fr: 8-18 Uhr | Sa: 8-12 Uhr<br />

johann-strauss-apotheke.at<br />

MARIEN APOTHEKE WIEN<br />

marienapo.eu<br />

Schmalzhofgasse 1, 1060 Wien<br />

Fon 01 597 02 07, info@marienapo.eu<br />

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr<br />

SALVATOR APOTHEKE<br />

salvator9.at<br />

Zimmermannplatz 1, 1090 Wien<br />

Fon 01 405 52 92, office@salvator9.at<br />

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr<br />

SCHLANGEN-APOTHEKE<br />

schlangenapotheke.at<br />

Hollandstraße 15, 1020 Wien<br />

Fon 01 214 56 65 42, office@schlangen-apotheke.at<br />

Mo, Mi, Fr: 8–18 Uhr, Di+Do: 8–19 Uhr, Sa: 8–12 Uhr<br />

STERNWARTE-APOTHEKE<br />

sternwarte-apotheke.at<br />

Sternwartestraße 6, 1180 Wien<br />

Fon 01 478 34 64, info@sternwarte-apotheke.at<br />

Mo–Fr: 8–18 Uhr, Sa: 8–12 Uhr<br />

BERATUNGSSTELLEN /<br />

COUNSELLING CENTRES<br />

AIDS HILFE WIEN<br />

aids.at<br />

Mariahilfer Gürtel 4, 1060 Wien<br />

Fon 01 599 37, office@aids-hilfe-wien.at<br />

Mo/Mi/Do: 9–19 Uhr, Di: 9–17 Uhr, Fr: 9–18 Uhr<br />

AN.DOC.STELLE + TRANS*BUDDY<br />

andocstelle.at<br />

Otto-Bauergasse 15/11, 1060 Wien<br />

Fon 0670 556 33 44, office@andocstelle.at<br />

Termine nach Vereinbarung<br />

COURAGE* BERATUNGSSTELLE<br />

Courage-beratung.at<br />

Windmühlgasse 15, 1060 Wien<br />

Fon 01 585 69 66, info@courage-beratung.at<br />

Mo: 10–14 Uhr, Di: 9–14 Uhr, Mo–Fr: 16–20 Uhr<br />

HOSI WIEN<br />

Hosiwien.at<br />

Heumühlgasse 14/1, 1040 Wien<br />

Fon 0660 216 66 05, hosiwien.at<br />

Termine nach Vereinbarung<br />

MÄNNERBERATUNG<br />

maenner.at<br />

Keplerplatz 12/21, 1100 Wien<br />

Fon 01 603 28 28, info@maenner.at<br />

Mo–Do: 9–12 Uhr + 15–19 Uhr, Fr: 9–16 Uhr<br />

TÜRKIS ROSA: TIPPP<br />

– TRANS*SCHWULENQUEER BERATUNG<br />

traschq.dievilla.at<br />

@RoSa: Lila Villa, Linke Wienzeile 102, 1060 Wien<br />

Fon 01 585 43 43, traschq@dievilla.at<br />

Mo: 17-20 Uhr, Do: 20-22 Uhr<br />

GESUNHEITSZENTRUM + KLINIKEN /<br />

HEALTH CENTER + CLINICS<br />

AMBULATORIUM SUCHTHILFE WIEN<br />

HIV-AMBULANZ FÜR SUCHTMITTELABHÄNGIGE<br />

DR. MICHAEL MEILINGER<br />

www.suchthilfe.wien<br />

Gumpendorfer Gürtel 8, 1060 Wien<br />

Fon 01 4000 53 760, ambulatorium@suchthilfe.at<br />

Mo: 9–15 Uhr, Di–Fr: 9–16 Uhr, Sa+So 9–15 Uhr<br />

GESUNDHEITSZENTRUM HAELSI IM ZWEITEN<br />

haelsi.at<br />

Vorgartenstraße 206c, 1020 Wien<br />

Fon 01 890 45 20, hallo@haelsi.at<br />

Mo–Do: 7–19 Uhr, Fr: 7–17 Uhr<br />

GESUNDHEITSZENTRUM HAELSI<br />

IM ACHTZEHNTEN<br />

haelsi.at<br />

Theresiengasse 46/2, 1180 Wien<br />

Fon 01 399 08 63, achtzehn@healsi.at<br />

Mo–Do: 14–19 Uhr, Fr: geschlossen<br />

KLINIK FAVORITENAMBULANZ FÜR<br />

HIV-INFEKTIONEN<br />

klinik-favoriten.gesundheitsverbund.at<br />

Kundratstraße 3, 1100 Wien<br />

Fon 01 601 91 72 450,Termine nach Vereinbarung<br />

KLINIK HIETZING DERMATOLOGIE, PAVILLON 16<br />

klinik-hietzing.gesundheitsverbund.at<br />

Wolkersbergesstrasse 1, 1130 Wien<br />

Fon 01 801 10 24 35, Mo–Fr: 8–12 Uhr<br />

KLINIK PENZIG HIV–IMMUNAMBULANZ<br />

klinik-penzing.gesundheitsverbund.at<br />

Sanatoriumstraße 2, 1140 Wien<br />

Fon 01 910 60427 10, Termine nach Vereinbarung<br />

HNO<br />

HNO JOSEFSTADT DR. MARTIN JUREK<br />

ordination.halsweh.at<br />

Langegasse 74/7, 1080 Wien<br />

Fon 01 408 19 20, office@halsweh.at<br />

Mo: 9–18 Uhr, Di: 13–18 Uhr, Mi: 8–13 Uhr,<br />

Do+Fr: 9–14 Uhr<br />

HNO WIMMER DR. PHILIPP WIMMER<br />

hno-wimmer.at<br />

Schönbrunner Straße 9, 1040 Wien<br />

Fon 01 720 50 60 75, ordination@hno-wimmer.at<br />

Mo: 9–13 Uhr, Di: 9–18 Uhr, Do: 9–13 Uhr<br />

HAUTÄRZTE / DERMATOLOGISTS<br />

HAUTÄRZTIN OTTAKRING<br />

DR. MARGOT PÜSPÖK-SCHWARZ<br />

haut-ottakring.at<br />

Ottakringer Straße 151/1, 1160 Wien<br />

Fon 01 492 00 55, ordination@haut-ottakring.at<br />

Mo: 9–14 Uhr, Di: 9–15 Uhr, Mi: 8:30–13 Uhr,<br />

Do: 14:30–19 Uhr<br />

HAUTARZT OTTAKRING<br />

DR. MAXIMILIAN C. AICHELBURG<br />

hautarzt-ottakring.at<br />

Possingergasse 65a, 1160 Wien<br />

Fon 01 492 41 20, info@hautarzt-ottakring.at<br />

Mo: 8 -13 Uhr, Di: 9–15 Uhr, Mi: 14–19 Uhr,<br />

Do: 8–12 Uhr<br />

MEDIZIN AM HAUPTBAHNHOF<br />

DR. JOHANNES BISSCHOFF<br />

medizin-am-hbf.at<br />

Karl-Popper-Straße 8/203, 1100 Wien<br />

Fon 01 890 50 40, termin@medizin-am-hbf.at<br />

Mo: 8:30–19 Uhr, Di+Fr: 8–15 Uhr,Mi: 9–19 Uhr,<br />

Do: 8–19 Uhr<br />

ORDINATION DR. GMEINHART<br />

gmeinhart.at<br />

Rembrandtstrasse 12, 1020 Wien<br />

Fon 01 330 45 05<br />

Mo: 13–18 Uhr, Di: 13–17 Uhr, Do: 9–14 Uhr,<br />

Fr: 12–16 Uhr<br />

ORDINATION DR. LORENZ REITERER<br />

lorenzreiterer.at<br />

Blechturmgasse 26/6, 1040 Wien<br />

Fon 01 505 34 83, Mo+Di: 13–18 Uhr,<br />

Mi+Do: 9–14 Uhr<br />

ORDINATION DR. MICHAEL SKOLL<br />

hautarzt-simmering.at<br />

Simmeringer Hauptstraße 36/2/R05, 1110 Wien<br />

Fon 01 361 05 04, info@hautarzt-simmering.at<br />

Mo: 9–13 + 14–19 Uhr, Di+Mi: 9–15 + 16–18 Uhr,<br />

Do: 9–15 Uhr, Fr: 9–15 Uhr<br />

ORDINATION DR. SYLVIA HOLLE-ROBATSCH<br />

holle-robatsch.at<br />

Windhabergasse 11, 1190 Wien<br />

Fon 01 664 320 55 33, office@holle-robatsch.at<br />

Mo+Do: 8–16 Uhr, Di+Fr: 11–18 Uhr Mi: 9–19 Uhr,<br />

Do: 8–19 Uhr<br />

Adressen26


HIV + STI + ALLGEMEIN /<br />

HIV + STI + GENERAL<br />

GRUPPENPRAXIS DR. HORST SCHALK<br />

+ DR. KARL HEINZ PICHLER<br />

schalkpichler.at<br />

Zimmermannplatz 1, 1090 Wien<br />

Fon 01 40 80 744, praxis@schalkpichler.at<br />

Mo+Do: 9–12 Uhr + 13–15 Uhr, Di: 7–12 Uhr +<br />

13–15 Uhr, Mi: 15–20 Uhr, Fr: 9–12 Uhr<br />

MEDLOFT PRIMÄRVERSORGUNGSZENTRUM<br />

medloft.at<br />

Wiedner Hauptstraße 120 -124, 1050 Wien<br />

Fon 01 394 55 58, ordination@medloft.at<br />

Mo: 7–19 Uhr, Di, Mi, Do: 8–19 Uhr, Fr: 8–17 Uhr<br />

ORDINATION DR. GEROLD FELICIAN LANG<br />

gerrylang.com<br />

Gutenbergggasse 7/1, 1070 Wien<br />

Fon 01 522 39 30, mail@gerrylang.com<br />

Di: 10–20 Uhr, Mi: 10–20 Uhr, Do: 10–16 Uhr<br />

ORDINATION DR. GLAUNINGER<br />

drglauninger.at<br />

Gumpendorfer Straße 53/7, 1060 Wien<br />

Fon 01 58 71 05 0, info@drglauninger.atMo+Mi:<br />

8–13 Uhr, Di+Do: 14–19 Uhr,Fr: 7–12 Uhr<br />

ORDINATION DR. DOMINIK ECKHARD<br />

dominik-eckhard.at<br />

Wurmsergasse 46/4/1/5, 1150 Wien<br />

Fon 01 982 52 53, Mo: 14 -18 Uhr,<br />

Di+Fr: 7:30–12:30,Mi: 15–19 Uhr, Do: 13–15 Uhr<br />

ORDINATION DR. MANTLER & DR. PAPROTKA<br />

mantler-paprotka.at<br />

Graf-Starhemberg-Gasse 4/4, 1040 Wien<br />

Fon 01 505 25 69, ordination.drmantler@gmail.com<br />

Mo: 13–18 Uhr, Di: 14–19 Uhr,Mi+Do: 3–13 Uhr,<br />

Fr: 9–14 Uhr<br />

ORDINATION DR. MARKUS BROSE<br />

drbrose.at<br />

Hietziger Hauptstraße 24, 1130 Wien<br />

Fon 01 877 55 63, anmeldung@drbrose.at<br />

Mo: 9–13 Uhr + 13–18 Uhr, Di: 8–12 Uhr,<br />

Mi: 9–13 Uhr + 14–19 Uhr, Do: 9–13 Uhr,<br />

Fr: 9–14 Uhr<br />

TEAMPRAXIS BREITENECKER<br />

DR. FLORIAN BREITENECKER<br />

teampraxis.at<br />

Otto-Bauer-Gasse 15/10, 1060 Wien<br />

Fon 01 596 43 11, office@teampraxis.at<br />

Mo: 9–14 Uhr, Di: 9–12 Uhr + 15–19 Uhr,<br />

Mi: 7–13 Uhr, Do: 13–17 Uhr, Fr: 13–16 Uhr<br />

Foto: ©Zongnan Bao<br />

TROPENINSTITUT WIEN 1060<br />

PROF. DR. ALEXANDER ZOUFALY<br />

infektionen.wien<br />

Mariahilfer Straße 69/10, 1060 Wien<br />

Fon 0670 607 99 77, office@infektionen.wien<br />

Mo: 9:30–19:30, Di: 13–19:30, Mi: 13–20 Uhr,<br />

Do: 12–19:30, Fr: 15–19 Uhr<br />

LUNGENHEILKUNDE / PULMONOLOGY<br />

ORDINATION DR. CHRISTIAN ZAGLER<br />

FACHARZT FÜR LUNGENKRANKHEITEN<br />

christianzagler.at<br />

Schottengasse 3-3A/1/42, 1010 Wien<br />

im CITY MEDICAL–Melker Hof<br />

Fon 01 503 08 88, office@christianzagler.at<br />

Mo–Mi: 9–17 Uhr, Do: 9–12 Uhr, Fr: geschlossen<br />

PROKTOLOGIE / PROCTOLOGY<br />

COC-CHIRURGIE PROF. DR. ANDREAS SALAT<br />

coc-chirurgie.at<br />

Bergsteiggasse 56/1, 1170 Wien<br />

Fon 01 923 95 17, office@coc-chirurgie.at<br />

Mi: 15:30–19 Uhr nach tel. Vereinbarung<br />

PO & CO – DR. KIRA SORKO-ENZFELDER<br />

dieproktologin.at<br />

Nisselgasse 9/1/3-5, 1140 Wien<br />

Fon 0677 635 08 802, ordination@dieproktologin.at<br />

Mo–Mi: 9–17 Uhr, Do: 9–12 Uhr, Fr: geschlossen<br />

PSYCHOTHERAPIE / PSYCHOTHERAPY<br />

PRAXIS FÜR PERSONZENTRIERTE<br />

PSYCHOTHERAPIE UND SEXUALTHERAPIE<br />

MAG. (FH) CLEMENS HROBSKY<br />

praxis-hrobsky.at<br />

Grundsteingasse 40/4-5, 1090 Wien<br />

Fon 0677 614 682 55, office@praxis-hrobsky.at<br />

Termine nach Vereinbarung<br />

PSYCHOTHERAPIE DR. PAUL BRAUNGER<br />

braunger.com<br />

Kaiserstraße 6/2/25, 1070 Wien<br />

Fon 0680 245 60 41, info@braunger.com<br />

Termine nach Vereinbarung<br />

UROLOGIE / UROLOGISTS<br />

EIDLER UROLOGIE DR. CHRISTOPHE EIDLER<br />

eidler-urologie.at<br />

Lazarettgasse 42/Top 4, 1090 Wien<br />

Fon 01 40 30 200, office@eidler-urologie.at<br />

Mo: 13–19 Uhr, Di+Mi+Do: 9–13 Uhr,<br />

Fr: nach Vereinbarung<br />

ORDINATION DR. JOHANNES<br />

SCHOBESBERGER<br />

urologe-schobesberger.at<br />

Mariahilfer Straße 45/2/37, 1060 Wien<br />

Fon 01 58 63 376,<br />

ordination@urologe-schobesberger.at<br />

Mo+Di: 12–17 Uhr, Mi: 14–19 Uhr, Do: 9–14 Uhr<br />

ORDINATION DR. WALDERT<br />

urologe.at<br />

Schönbrunner Straße 108, 1050 Wien<br />

Fon 01 505 26 410, ordination@urologe.atMo:<br />

9-12 Uhr + 13-17 Uhr, Di. 13-19 Uhr,Mi: 8-13 Uhr,<br />

Do: 12-18 Uhr, Fr: geschlossen<br />

ZAHNMEDIZIN / DENTISTRY<br />

ZAHNMEDIZIN PRATERSTRASSE<br />

DR. SILVIE ASCHAUER<br />

zahnmedizinpraterstrasse.at<br />

Praterstraße 40/4, 1020 Wien Fon 01 21 46 577,<br />

kontakt@zahnmedizinpraterstrasse.at<br />

Mo–Do: 8–12 Uhr + 13–17 Uhr, Fr: 9–14 Uhr<br />

ORDINATION DR. THERESA PFISTERER<br />

zahnpfisterer.at<br />

Untere Weißgerberstraße 48, 1030 Wien<br />

Fon 01 713 71 32, ordination@zahnpfisterer.at<br />

Mo: 13–18 Uhr, Di: 9–16 Uhr, Mi: 9–18 Uhr,<br />

Do: 8–14 Uhr, Fr: 8–13 Uhr<br />

Sie möchten sich kostenlos ins Adress-Listing eintragen lassen?<br />

Oder möchten ihren Eintrag berichtigen? Sie hätten gerne ein paar<br />

Exemplare <strong>für</strong> Ihre Ordination, Apotheke oder Beratungsstelle?<br />

info@pink-berlin.de, Tel. +49 (0)30 311 72 383<br />

www.check-mag.com


2024/01<br />

JA, ich möchte<br />

<strong>CHECK</strong> MAG<br />

abonnieren!<br />

Die nächste Ausgabe<br />

erscheint im August 2024.<br />

The next issue will be out in August 2024.<br />

DE+EN<br />

No. 16<br />

IMPRESSUM INFORMATION<br />

<strong>CHECK</strong> <strong>Magazin</strong> wird verlegt durch die<br />

PINK Berlin – Klews & Schwick GbR,<br />

Kluckstrasse 33, D-10785 Berlin<br />

SELBST—<br />

WIRKSAMKEIT<br />

Cannabis<br />

Legal kultivieren<br />

Self Efficacy<br />

Fitness<br />

Einfach dranbleiben<br />

Gesellschaft<br />

Klug reformieren<br />

Haut<br />

Richtig pflegen<br />

info@check-mag.com<br />

www.check-mag.com<br />

Tel: +49 (0)30 - 311 72 383<br />

Fax: + 49 (0)30 - 521 34 191<br />

Erscheinungsweise: vierteljährlich<br />

Chefredaktion (V.i.S.d.P.):<br />

Torsten Schwick (ts)<br />

Hiermit abonniere ich das <strong>CHECK</strong> MAG ab<br />

der kommenden Ausgabe <strong>für</strong> ein Jahr (vier<br />

auf einanderfolgende Ausgaben) zum Preis<br />

von 49 Euro innerhalb Deutschlands (35 Euro,<br />

wenn ich im europäischen Ausland lebe).<br />

Die Bezahlung erfolgt nach Rechnungslegung<br />

durch die PINK Berlin - Klews & Schwick GbR,<br />

Kluckstrasse 33, 10785 Berlin.<br />

Mit meiner Bestellung erkläre ich mich damit<br />

einverstanden, dass der Verlag meine Daten<br />

zum Zweck dieses Abonnements verarbeitet<br />

und speichert. Das Abonnement verlängert<br />

sich automatisch um ein weiteres Jahr, kann<br />

jedoch auch zu jeder weiteren Heftfolge problemlos<br />

gekündigt werden. Bitte die Kündigung<br />

einen Monat vor dem Ende der vereinbarten<br />

Laufzeit einreichen. Ein Widerruf ist innerhalb<br />

von 14 Tagen möglich. Mindestalter 18 Jahre.<br />

Datum<br />

Vorname<br />

Unterschrift<br />

Name<br />

Junior Editor:<br />

Fran Barret (fb)<br />

Geschäftsführer:<br />

Markus Klews, Torsten Schwick<br />

Redaktionelle Mitarbeiter:<br />

Mag. pharm. Karin Simonitsch (ks), Birgit Leichsenring (bl),<br />

Juliana Metyko-Papousek ( jmp), Stefan Baumgartner (sb),<br />

Dr. Florian Bodner (dfb)<br />

Anzeigen:<br />

Ernesto Klews: ernesto.klews@pink-berlin.de,<br />

Grafik:<br />

Daniel Masullo (www.masullo.de)<br />

Cover:<br />

©Jae Staten (www.jae-creates.com)<br />

Lektorat:<br />

Stephanie Irmer (www.lektorat-irmer.de)<br />

Druck:<br />

Spree Druck Berlin GmbH, Wrangelstraße 100, 10997 Berlin<br />

Copyright:<br />

PINK Berlin – Klews & Schwick GbR.<br />

Alle Rechte, auch auszugsweiser Nachdruck, vor behalten.<br />

Für unver langt eingesandte Bilder und Texte wird nicht<br />

gehaftet. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben<br />

nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.<br />

Nach druck von Text, Fotos, Grafik und Anzeigen ist nur<br />

mit Genehmigung des Verlages möglich. Namentlich gekennzeichnete<br />

Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der<br />

Redaktion wieder. Es gilt die <strong>CHECK</strong> Anzeigenpreisliste.<br />

(gültig seit 1. Mai 2024). Gerichtsstand ist Berlin.<br />

Straße/ Nr.<br />

PLZ<br />

Stadt / Land<br />

Telefon<br />

E-Mail-Adresse<br />

fb.com/checkmagazin<br />

@check_mag


STARK gemeinsam!<br />

Herzlich Willkommen zu „Positiv Gestimmt“, dem Podcast FÜR die HIV-Community<br />

VON der HIV-Community.<br />

In dieser Folge freuen wir uns besonders, dass wir Christopher Klettermayer als Gast<br />

haben. Christopher lebt seit 2014 mit dem HI-Virus und ist ein angesehener Künstler<br />

und Autor, der sowohl in Wien als auch in Barcelona zuhause ist. Außerdem haben wir<br />

Frau Mag. Michaela Walchshofer-Pecka eingeladen, eine erfahrene Klinische und<br />

Gesundheitspsychologin, Notfallpsychologin und Psychotherapeutin aus Wien. Gemeinsam<br />

werden wir darüber sprechen, wie HIV die mentale Gesundheit beeinflusst und welche<br />

aktiven Schritte man unternehmen kann, um psychisch mit der Diagnose umzugehen.<br />

Wenn Sie medizinischen Rat benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Ärztin/Ihren<br />

behandelnden Arzt. Mit freundlicher Unterstützung von GlaxoSmithKline/ViiV Healthcare.<br />

MIND MATTERS:<br />

SELBSTFÜRSORGE<br />

Wie kann ich meine<br />

mentale Gesundheit<br />

stärken?<br />

Im „Positiv Gestimmt“ Talk: Christopher<br />

www.gsk.to/mind-matters<br />

LUST AUF MEHR<br />

PODCASTS ODER<br />

WEITERE INFOR-<br />

MATIONEN ZU HIV?<br />

NP-AT-HVX-JRNA-240001, März 2024<br />

Christopher Klettermayer<br />

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Website unter<br />

www.livlife.com/de-at


Mehr Infos<br />

SEXUELLE GESUNDHEIT<br />

HAUTGESUNDHEIT<br />

DARMGESUNDHEIT<br />

Johann Strauss Apotheke<br />

Mag. pharm. Wendl KG<br />

Johann-Strauss-Gasse 32 | 1040 Wien<br />

johann-strauss-apotheke.at


DE+EN<br />

No. 12 17<br />

2023/01<br />

2024/02<br />

<strong>Gesundheitsmagazin</strong> <strong>für</strong> <strong>Männer</strong><br />

check-mag.com<br />

Erinnerungen<br />

MEMORIES<br />

Jetzt mit neuem<br />

<strong>CHECK</strong>MAG<br />

Österreich<br />

Sexualität<br />

10 Dinge, die wir<br />

nicht von Sex<br />

erwarten sollten<br />

Psychologie<br />

Prioritäten<br />

richtig setzen<br />

Fitness<br />

Mehr Action,<br />

weniger Stress<br />

Pharmakologie<br />

Schlafmittel und<br />

Selbstmedikation


Die Apotheke zum schwarzen Adler am Rochusmarkt steht <strong>für</strong> exklusive Auswahl an Produkten<br />

aus aller Welt. Edles Ambiente vereint mit pharmazeutischem Know-how am Puls der Zeit<br />

mitten am Rochusmarkt in Wien.<br />

Wir stehen <strong>für</strong> persönliche Beratung zu<br />

allen Fragen rund um Ihre Gesundheit,<br />

Schönheit und Ihr Wohlbefinden. Unsere<br />

Expertise reicht von Mikronährstoffen,<br />

Phytotherapie, Dermokosmetik und<br />

Räuchern bis hin zu Gendermedizin.<br />

Wir freuen uns drauf, Sie bei uns in der<br />

Apotheke zu begrüßen.<br />

Ihre Gesundheit ist uns GOLD wert.<br />

Ihr Mag. Pharm. Alvin Sabanija<br />

Apotheke zum schwarzen Adler am Rochusmarkt<br />

Landstraßer Hauptstraße 60 · 1030 Wien<br />

Telefon 01 - 712 44 42 · Fax 01 - 712 44 42-2 · info@adlerapotheke1030.at<br />

www.1030adlerapotheke.at


Intro<br />

MIT DEM<br />

FALSCHEN FUSS<br />

AUFGESTANDEN?<br />

Wer geht nicht mit vollem Kopf zu Bett? Die einen können<br />

ihre Tagesgeschäfte im Traum verarbeiten, die anderen<br />

liegen wach und grübeln. Manche behelfen sich mit<br />

Schlafmitteln, um das nötige Maß an Erholung zu<br />

erreichen, schieben damit aber oft die Probleme nur auf<br />

die lange Bank. In dieser Ausgabe wollen wir daher genauer<br />

hinsehen und fragen: Was macht der Schlaf und wie<br />

können wir ihn verbessern?<br />

Als Grundbedürfnis erfüllt der Schlaf mehr als nur<br />

seine essenzielle Funktion der Erholung. Wie Essen nicht<br />

nur den Magen füllt, sorgt der Schlaf unter anderem<br />

<strong>für</strong> ein gesundes Gedächtnis. In dieser Verbindung<br />

steckt allerdings auch Potenzial <strong>für</strong> einen Teufelskreis:<br />

Wenn ich vergesse, wie wichtig es ist, gut zu schlafen,<br />

schlafe ich schlechter und erinnere mich somit weniger<br />

an Dinge, die wichtig sind – guter Schlaf etwa.<br />

Zudem freuen wir uns, dass <strong>CHECK</strong> Mag nun<br />

auch in Österreich ausliegt. Unsere Community existierte<br />

schon immer außerhalb von Ländergrenzen und Kultur,<br />

Ideologie und Religion. Das macht uns zwar einerseits<br />

schwach, weil wir uns innerhalb dieser Parameter<br />

behaupten müssen und die Akzeptanz nicht überall<br />

gegeben ist. Andererseits gibt es uns einen evolutionären<br />

Vorteil: Wir werden überall hinein geboren und das wird<br />

auch kein Autokrat ändern.<br />

Bleibt gesund!<br />

Euer <strong>CHECK</strong> Mag<br />

Torsten Schwick<br />

Chefredakteur / Editor-in-chief<br />

BEEN WAKING<br />

UP ON THE<br />

WRONG SIDE<br />

OF THE BED?<br />

Who doesn’t go to bed with a head full of thoughts?<br />

Some people can process their daily business in a<br />

dream, others lie awake and brood. Some resort<br />

to sleeping pills to achieve the necessary level of<br />

rest, but this often just puts the problem on the back<br />

burner. In this issue, we wanted to take a closer look<br />

and ask ourselves: what does sleep do, and how can we<br />

improve it?<br />

As a basic need, sleep fulfils more than just the<br />

essential function of rest. Just as food not only fills<br />

the stomach, sleep also ensures a healthy memory.<br />

However, there is also potential for a vicious circle<br />

in this regard: if I forget how important it is to sleep<br />

well, my sleep quality suffers, and I therefore forget<br />

things that are important - such as getting a good<br />

night’s sleep.<br />

We are also delighted that <strong>CHECK</strong> Mag is now<br />

also available in <strong>Austria</strong>. Our community has always<br />

existed beyond national borders and culture, ideology<br />

and religion. On the one hand, this makes us weak<br />

because we have to operate within these parameters and<br />

acceptance is not universal. On the other hand, it gives<br />

us an evolutionary advantage: we are born everywhere<br />

and no autocrat is going to change that.<br />

Stay healthy!<br />

Your <strong>CHECK</strong> Mag<br />

01 <strong>CHECK</strong> MAG #17


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

04 PrEP per App? News<br />

10 10 Dinge, die wir von Sex<br />

nicht erwarten sollten <br />

Sexualität<br />

14 Trends<br />

16 STIGMATISIERUNG UND DISKRIMINIERUNG<br />

AUFGRUND DES HIV–STATUS<br />

HIV<br />

20 Schlaf und Erinnerungen Forschung<br />

28 GUTEN ABEND, GUTE NACHT… Pharmakologie<br />

36 Maslows Hierarchie der Bedürfnisse Awareness<br />

38 Suchtgedächtnis Chemsex<br />

40 Bereit <strong>für</strong> einen Sommer<br />

voller Action und Entspannung?<br />

Fitness<br />

46 FRÜHSOMMER—MENINGOENZEPHALITIS (FSME) Immunologie<br />

50 Impfen und Testen Impfen<br />

54 Sinn & Werte Smart Living<br />

60 Health & Beauty Box<br />

62 / 66 STI <strong>CHECK</strong> / Adressen<br />

72 Impressum<br />

Inhalt


Content<br />

06 PrEP via App? News<br />

12 10 Things we shouldn’t<br />

expect from sex<br />

Sexuality<br />

14 Cool and safe Trends<br />

18 STIGMATISATION AND DISCRIMINATION<br />

BASED ON HIV-STATUS<br />

HIV<br />

22 SLEEP AND MEMORIES Research<br />

32 Rock-a-bye Baby … Pharmacology<br />

36 Maslow’s Hierarchy of Needs Awareness<br />

39 Addiction Memory Chemsex<br />

42 READY FOR A SUMMER FULL OF ACTION AND RELAXATION? Fitness<br />

48 Tick-Borne Encephalitis (TBE) Immunology<br />

52 Vaccination and Testing Vaccination<br />

56 PURPOSE<br />

& VALUES<br />

Smart Living<br />

62 / 66 STI <strong>CHECK</strong> / Addresses<br />

72 Information<br />

<strong>CHECK</strong> MAG #17


PrEP<br />

PER<br />

<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

Bild: ©Jon Tyson<br />

Das Geschäft mit<br />

Medikamenten boomt,<br />

auch bei Online-Apotheken,<br />

die zunehmend Marktanteile<br />

erhalten und<br />

örtlichen Kolleg*innen<br />

somit schaden können.<br />

APP?▼ <br />

◄ Info-Video zur<br />

E-Rezept App<br />

Informationen und<br />

Download-Links auf:<br />

www.erezepte.de<br />

News04


News<br />

Christian Kraus ist Apotheker aus<br />

Leidenschaft und wollte nicht riskieren,<br />

Patientinnen und Patienten zu verlieren.<br />

Er wurde daher aktiv und entwickelte<br />

mit seinem Team die E-Rezept-App. Ihr<br />

kennt die QR-Codes auf euren Rezepten?<br />

Mit der App gescannt, kann das Rezept<br />

so direkt eingelöst werden und die<br />

Medikamente kommen per Bote innerhalb<br />

eines Tages. Wer am Wochenende<br />

bestellt, erhält seine Lieferung in der<br />

Regel bis Montag, 12 Uhr.<br />

Auf Anfrage wurde bestätigt, dass<br />

sogar die HIV-PrEP vorrätig ist, was <strong>für</strong><br />

Kurzentschlossene die Rettung einer<br />

Party bedeuten kann. Im App-Store<br />

finden wir die App weit oben im Ranking<br />

und mit etwas Recherche finden wir<br />

diverse Onlineartikel unter anderem bei<br />

der Tagesschau zur App.<br />

Persönlicher Kontakt scheint auch im<br />

integrierten Live-Chat möglich zu sein,<br />

spätabends auf dem Sofa erhalten wir<br />

noch Antworten vom Apotheker oder<br />

der Apothekerin. Trotzdem dürfte die<br />

App nicht <strong>für</strong> jeden etwas sein und<br />

einen Apothekennotdienst ersetzt sie<br />

auch nicht. So umfangreich wie die<br />

örtliche Apotheke mit Notdienst ist sie<br />

daher nicht. (ts)<br />

PrEP<br />

HAUTARZTPRAXIS<br />

DR. MARC OLIVER<br />

ARMBRUSTER<br />

Wilhelmstraße 23a<br />

13593 Berlin<br />

Tel 030 - 333 666 9<br />

www.hautarzt-armbruster.de<br />

Mo. + Di. 8:30 - 13:00 | 14:00 - 18:00<br />

Mi. + Fr. 8:30 - 13:00<br />

Do. 8:30 - 12:30 | 14:30 - 18:00<br />

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Bei uns bleibst du anonym. Du bekommst Safer<br />

Sex Beratung von <strong>Männer</strong>n, die sich auskennen und<br />

darfst sie alles fragen. Ein kostenloses Angebot<br />

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05 <strong>CHECK</strong> MAG #17


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

PrEP<br />

VIA<br />

APP?<br />

◄ Info-Video zur E-Rezept App<br />

▼ Information and download links at:<br />

www.erezepte.de<br />

Foto: ©Shkraba Anthony<br />

The medication business<br />

is booming, especially for<br />

online pharmacies, which are<br />

increasingly gaining market<br />

share and can therefore harm<br />

local businesses.<br />

Christian Kraus is a passionate pharmacist who did<br />

not want to risk losing patients. Instead he took action<br />

and developed an e-prescription app with his team. You<br />

know the QR codes on your prescriptions? Scanned with<br />

the app, the prescription can be redeemed directly and<br />

the medication arrives by courier within a day. If you<br />

order at the weekend, you will usually receive your<br />

delivery by 12 noon on Monday.<br />

Upon request, it was confirmed to us that even<br />

HIV-PrEP is in stock, which can save the day<br />

for those who get a last-minute invite to a party.<br />

In the app store, the app is right up there in the<br />

rankings and, with a little research, we found<br />

various online articles on the app, including from<br />

the national news service, Tagesschau.<br />

Using the integrated live chat, we are able to talk<br />

personally to staff, and we can still get answers<br />

from the pharmacist late at night whilst we’re<br />

chilling on the sofa. Nevertheless, the app may<br />

not be for everyone and it is no substitute<br />

for an emergency pharmacy service. It is<br />

therefore not as comprehensive as a local<br />

pharmacy with an emergency service.<br />

News06


Du bist einmalig und verdienst<br />

eine individuelle HIV-Therapie.<br />

PILLe?<br />

spritze?<br />

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Wir Gemeinsam können die HIV-Epidemie beenden<br />

Deutschland ist auf einem guten Weg,<br />

doch Stigmatisierung und die Diagnoserate<br />

bleiben das Problem<br />

„95 – 95 – 95“ ist die Formel, die UNAIDS<br />

als Ziel auf dem Weg zum Ende der HIV-<br />

Epidemie ausgegeben hat – begleitet<br />

von einer „0“ <strong>für</strong> „Zero Stigma“. Bis<br />

2025 sollen weltweit 95 Prozent der<br />

Menschen mit HIV eine Diagnose erhalten<br />

haben, 95 Prozent davon eine geeignete<br />

Behandlung begonnen haben, und davon<br />

bei 95 Prozent die Viruslast unter der<br />

Nachweisgrenze liegen 1 . Doch dieses<br />

große Ziel ist selbst in Deutschland noch<br />

nicht erreicht. Die Biotech-Firma Gilead<br />

Sciences setzt deshalb auf Partnerschaft<br />

und interdisziplinären Austausch, um die<br />

HIV-Epidemie zu beenden – in Deutschland<br />

und weltweit.<br />

Geschätzt leben ca. 8.600 Menschen in<br />

Deutschland mit HIV, ohne ihren Status zu<br />

kennen – nur etwa 90 Prozent haben ihre<br />

Diagnose demzufolge bereits erhalten. Damit<br />

werden die ersten 95 Prozent der UNAIDS-<br />

Ziele im kommenden Jahr voraussichtlich<br />

nicht erreicht. Doch vor allem die individuellen<br />

Auswirkungen, wenn Diagnosen bspw. erst<br />

nach dem Auftreten von AIDS-definierenden<br />

Erkrankungen gestellt werden, sind das<br />

Problem. Durch eine frühe Diagnose und<br />

die Einleitung einer modernen HIV-Therapie<br />

sind sie vermeidbar: 96% der Menschen mit<br />

HIV-Diagnose sind in Deutschland bereits<br />

auf einer HIV-Therapie und 96% davon<br />

ohne nachweisbare Viruslast. 2 Doch das<br />

anhaltende HIV-assoziierte Stigma hemmt<br />

weitere Erfolge auf dem Weg zum Ende der<br />

HIV-Epidemie.<br />

Eigentlich stehen die entsprechenden Instrumente<br />

wie niederschwellige Testangebote,<br />

Aufklärungskampagnen und psychosoziale<br />

Beratung in Deutschland zur Verfügung.<br />

Moderne Therapien werden von den<br />

Krankenkassen übernommen und auch die<br />

PrEP <strong>für</strong> Menschen, die ein erhöhtes HIV-<br />

Risiko haben, findet immer mehr Verbreitung.<br />

Warum beenden wir die HIV-Epidemie denn<br />

dann nicht einfach? Mit dieser Frage hat sich<br />

Ende März 2024 ein Expert*innen-Panel auf<br />

den 19. Münchner AIDS- und Infektiologie-<br />

Tagen, dem größten deutschlandweiten HIV-<br />

Kongress, beschäftigt.<br />

Es gibt ganz viele fachübergreifende<br />

Ansätze, aber wir<br />

schaffen es zu wenig, uns an<br />

diesen Punkten zu treffen und<br />

gemeinsam weiterzugehen.“<br />

Paula Maria Bögel,<br />

Transformationsforscherin<br />

Auf Initiative von Gilead Sciences wurde<br />

in der Diskussion „Transformation leben,<br />

Zukunft gestalten, HIV eliminieren: Was<br />

uns heute (noch) daran hindert, HIV zu<br />

beenden“ der Blick über den Tellerrand<br />

gewagt. Expertise aus der communitynahen<br />

Beratung und der medizinischen Versorgung<br />

wurden mit Erkenntnissen aus der Transformationsforschung<br />

zusammengebracht:<br />

„Allianzen bilden, über das eigene Betätigungs-Feld<br />

hinaus, neue Ideen bekommen<br />

Quellen:<br />

1<br />

World Aids Day Report | 2020. Prevailing Against<br />

Pandemics. By Putting People at the Centre.<br />

2<br />

RKI, Epid Bull 2022;47:3-18.<br />

3<br />

FCAA-Support Report 2021. Verfügbar unter: https://resourcetracking.fcaaids.org/.<br />

Abgerufen am: 10.04.2024.<br />

Advertorial08


und einfach machen“, das ist der Rat von<br />

Professorin Paula Maria Bögel, die an der<br />

Uni Vechta zu Transformationsmanagement<br />

in ländlichen Räumen forscht. Sie brachte<br />

mit ihrer externen Perspektive innovative<br />

Ansätze aus ihrer Forschung ein, die von<br />

den Expert*innen direkt aufgegriffen und<br />

auf ihre Anwendbarkeit im HIV-Feld besprochen<br />

wurden.<br />

Prof.in Dr.in Paula Maria Bögel, Universität Vechta<br />

Mehr Informationen<br />

und weitere<br />

inspirierende<br />

HIV-Projekte<br />

findest du auf<br />

www.gileadpro.de/wirgemeinsam<br />

Gilead Sciences engagiert sich seit über 35 Jahren mit einer Vielzahl von Initiativen<br />

gegen das HI-Virus – im Schulterschluss mit der Community, Patient*innenorganisationen<br />

und Mediziner*innen weltweit. Dazu leistet das Unternehmen über die Erforschung<br />

und Bereitstellung von Arzneimitteln hinaus einen bedeutenden Beitrag: Als größter<br />

philanthropischer Geldgeber im Bereich HIV unterstützt es weltweit Projekte zur<br />

Aufklärung, Diagnose, Anti-Diskriminierungsarbeit und Unterstützung von Menschen<br />

mit HIV – im Jahr 2021 weltweit mit über 239 Mio. Dollar 3 . Der Ansatz hierbei ist stets<br />

partnerschaftlich und ermöglicht die Umsetzung von Projekten und Initiativen aus<br />

Community, Wissenschaft und Medizin, die Menschen mit HIV in den Mittelpunkt stellen.<br />

Engagement und Austausch, lokal und im internationalen Rahmen:<br />

Die AIDS 2024 findet vom 22.-26. Juli in München statt.<br />

„Put people first“, das ist auch das Motto der 25. Internationalen AIDS-Konferenz, die im<br />

Juli in München stattfinden wird und gleichfalls einen Blick über den Tellerrand wirft: Der<br />

internationale Austausch ermöglicht es Expert*innen mit verschiedenen Hintergründen,<br />

neue Ansätze und Ideen zu diskutieren, um gemeinsam die HIV-Epidemie zu beenden,<br />

<strong>für</strong> alle und überall.<br />

Unterstützt von Gilead Sciences GmbH, Martinsried b. München | DE-COR-0179<br />

09 <strong>CHECK</strong> MAG #17


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

10 DINGE, DIE WIR<br />

VON SEX NICHT ERWARTEN SOLLTEN,<br />

ODER WIE WIR EIN BEFRIEDIGEN-<br />

DERES SEXUAL LEBEN BEKOMMEN.<br />

Es gibt unglaublich viele Mythen<br />

über Sex und Sexualität: Filme, Bilder,<br />

Pornos, Bücher, Songs, Tänze, symbolische<br />

Handlungen, bestimmte Gesten<br />

oder Andeutungen prägen bewusst<br />

oder unbewusst unser Sexualverhalten.<br />

Gesellschaftliche Vorstellungen wirken<br />

ebenso auf unser Sexualverhalten ein,<br />

wodurch es auch vermarktbar und<br />

kapitalisierbar wird.<br />

Wenn die eigene Sexualität anhand<br />

vorgegebener Muster, Maßstäbe oder<br />

Erlebnisweisen nicht reproduzierbar<br />

ist, entsteht oft eine Sehnsucht oder ein<br />

gewisser Druck, diesen zu entsprechen.<br />

Das kann sexuelle Probleme verursachen<br />

oder gar die Freude am Sex verleiden.<br />

Oft dauert es Jahre, sich von den gesellschaftlichen<br />

und kulturellen Vorgaben und<br />

Erwartungen, wie Sexualität zu sein hätte,<br />

zu verabschieden, weil man sich bewusst<br />

gemacht hat, wie die eigene Sichtweise<br />

auf Sexualität und Lust geformt wurde,<br />

und sie nicht mehr ignoriert. In meiner<br />

Praxis decke ich regelmäßig mit meinen<br />

Klient:innen Sexualitäts-Mythen auf.<br />

Hier meine Top 10:<br />

Mein Körper sollte sofort erregt<br />

1. und bereit <strong>für</strong> Sex sein.<br />

Vergiss nicht, dass du keine Maschine bist.<br />

Du lebst in deinem organischen Körper. Alles, was<br />

du wahrnimmst und erlebst, hat eine Auswirkung<br />

auf deine Lust und Erregung: vom Alltagsstress<br />

über emotionale Belastungen bis hin zur Raumtemperatur.<br />

Wenn dir die Erregung schwerfällt<br />

und du nicht bereit bist, ist dein Körper nicht<br />

automatisch krank, sondern er will dir etwas sagen.<br />

Also höre zu!<br />

2. Geschlechtsspezifische<br />

Rollen klischees.<br />

<strong>Männer</strong> haben bestimmten Sex und Frauen<br />

haben bestimmten Sex. Absolut falsch. Sexualität<br />

ist nicht geschlechtsspezifisch, allein schon deshalb,<br />

weil es mehr Geschlechtsidentitäten als bloß Mann<br />

und Frau gibt.<br />

3.<br />

Sex ist immer visuell schön<br />

und sauber.<br />

In Pornofilmen sieht alles pretty und clean aus.<br />

Mach dich frei von den Gedanken, dass die Realität<br />

genauso sein muss. Sei dir bewusst, dass das alles<br />

inszeniert und bis aufs kleinste Detail geplant ist.<br />

4.<br />

Nur mit einem immer positiven<br />

Körpergefühl kann ich Sex haben.<br />

Eigentlich ist es genau andersrum. Unser<br />

positives Körpergefühl wird durch Sex gefördert.<br />

Sex stärkt unser Körperbewusstsein und gleichzeitig<br />

lernen wir unseren Köper mehr kennen und diesen<br />

zu genießen. Also habt Sex und fühlt euch besser in<br />

eurem Körper.<br />

Sexualität10


Sexualität<br />

Ich habe ein ständiges Verlangen<br />

5. nach meinen Partner:innen und<br />

meine Partner:innen nach mir.<br />

In Beziehungen kommt und geht die Leidenschaft.<br />

Es dreht sich nicht alles immer nur um dich und<br />

Lustlosigkeit ist nicht gleich ein Zeichen <strong>für</strong> Gefahr.<br />

Unsere Sexualität und das Verlangen nach unseren<br />

Partner:innen sind komplexe Phänomene. Sei neugierig<br />

und erkunde die Unsicherheit, wenn sie hochkommt.<br />

6.<br />

Wir kommen gleichzeitig.<br />

Orgasmen sind nicht planbar. Wann du<br />

kommst, ob du kommst, zur selben oder nicht zur selben<br />

Zeit, ist unwesentlich. Hauptsache ihr habt Spaß dabei.<br />

7.<br />

Der beste Sex passiert spontan.<br />

Auch falsch. Guter Sex sollte gut geplant<br />

sein. Es muss ja nicht durchorganisiert werden, aber<br />

sich <strong>für</strong> gemeinsame Intimität mit einem offenem Ende<br />

zu verabreden, setzt einen hervorragenden Rahmen <strong>für</strong><br />

sinnliche Erlebnisse. Spontaner Sex kann auch unzuverlässig<br />

sein, in Langzeitbeziehungen ist er oft einfach<br />

nicht umsetzbar. Tipp: Vorfreude ist ein potentes<br />

Aphrodisiakum.<br />

8.<br />

Es gibt eine bestimmte Technik,<br />

die mich zum Sexprofi macht.<br />

Der einfachste Weg zu gutem Sex ist Kommunikation,<br />

teile deine Bedürfnisse, gib deinem Gegenüber<br />

Hinweise (auch währenddessen) und mache keine<br />

Annahmen. Frag! Du brauchst keine ausgefallenen<br />

Tricks und Techniken, um jemanden zu befriedigen.<br />

9.<br />

Meine Partner:innen allein sollten<br />

mich zum Höhepunkt bringen.<br />

Manche Menschen kommen nicht durch<br />

Penetration, orale Stimulation oder Berührungen<br />

anderer. Es ist total okay, wenn du beim Sex selbst<br />

Hand anlegst und dich stimulierst.<br />

Penetration ist einfach und ohne<br />

10. Penetration ist es kein Sex.<br />

Es ist total okay, wenn Penetration nichts <strong>für</strong><br />

dich ist. Du kannst deshalb immer noch Lust und<br />

Orgasmen erfahren. Spiele und experimentiere damit,<br />

was dir Lust und Freude bringt. Zwinge dich zu nichts<br />

und wirf Dinge über Bord, die sich nicht gut anfühlen.<br />

Auch ohne Penetration kannst du erfüllten Sex haben.<br />

EINE HETERONORMATIVE SICHT WEISE<br />

IN DER GESELLSCHAFT KANN EINEN<br />

SEHR STARKEN EINFLUSS AUF DIE GE-<br />

LEBTE SEXUALITÄT AUSÜBEN. DIESE<br />

SICHTWEISE GEHT DAVON AUS, DASS<br />

HETEROSEXUELLE BEZIEHUNGEN UND<br />

GESCHLECHTERROLLEN DIE NORM<br />

SIND, WÄHREND ALLES, WAS DAVON AB-<br />

WEICHT, ALS „ANDERS“ UND „NICHT<br />

RICHTIG“ BETRACHTET WIRD. HETERO-<br />

NORMATIVE IDEALE UND KONSTRUK-<br />

TE WIRKEN SOWOHL AUF DIE QUEE-<br />

RE COMMUNITY ALS AUCH AUF DIE<br />

EIGENE SEXUALITÄT EIN. DAHER IST ES<br />

WICHTIG, ZU HINTERFRAGEN, OB WIR<br />

BESTIMMTE IDEALE UND WERTE NUR<br />

DESHALB VERFOLGEN, WEIL WIR UNBE-<br />

WUSST VON DIESER NORM AUSGEHEN.<br />

PATRICK<br />

HESS<br />

PAAR— & SEXUALTHERAPEUT (DGFS),<br />

ERGO THERAPEUT F. PSYCHIATRIE<br />

& PSYCHOSOMATIK,<br />

WEB:<br />

WWW.THERAPIEHESS.DE<br />

MAIL: KONTAKT@THERAPIEHESS.DE<br />

INSTAGRAM: @PATHESSEXTHERAPIST<br />

KROSSENER STR. 1, 10245 BERLIN<br />

11 <strong>CHECK</strong> MAG #17


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

10<br />

There are an incredible number<br />

of myths about sex and sexuality.<br />

Films, pictures, porn, books, songs,<br />

dances, symbolic actions, and certain<br />

gestures or insinuations consciously<br />

or unconsciously shape our sexual<br />

behaviour. Social ideas also influence<br />

our sexual behaviour, making it<br />

marketable and capitalisable.<br />

We often feel a certain pressure to<br />

conform to predetermined patterns,<br />

standards or experiences, even when<br />

our own sexuality deviates from the<br />

normative sexual representations<br />

we see in the world. This can cause<br />

sexual problems or even spoil the<br />

pleasure of sex.<br />

It often takes years to say goodbye to<br />

the social and cultural expectations<br />

of what sexuality should be like after<br />

you have become aware of how your<br />

own view of sexuality and pleasure<br />

has been shaped. In my practice, I<br />

regularly debunk sexuality myths<br />

with my clients. Here are my top 10:<br />

THINGS WE SHOULDN’T<br />

EXPECT FROM SEX, OR<br />

IN OTHER WORDS,<br />

HOW TO HAVE A MORE<br />

FULFILLING SEX LIFE.<br />

My body should be aroused and<br />

1. ready for sex immediately.<br />

Don’t forget that you are not a machine. You live<br />

in your organic body. Everything you perceive<br />

and experience has an effect on your desire and<br />

arousal, from everyday stress and emotional strain,<br />

to the room temperature. If arousal is difficult for<br />

you and you are not ready, your body is not broken,<br />

but is trying to tell you something. So listen!<br />

2.<br />

Gender-specific role stereotypes.<br />

Men have one kind of sex and women have<br />

another. Incorrect. Sexuality is not gender-specific,<br />

if only because there are multiple gender identities<br />

outside of the gender binary.<br />

3.<br />

Sex is always visually flawless.<br />

In porn movies, everything looks pretty<br />

and clean. Free yourself from the idea that reality<br />

has to be the same. Be aware that it’s all staged and<br />

planned down to the smallest detail.<br />

4.<br />

I can only have sex if I always<br />

have a positive body image.<br />

Actually, it’s the other way around. Sex promotes<br />

our positive body image. Sex strengthens our body<br />

awareness and at the same time we get to know our<br />

body better and enjoy it. So have sex and feel better<br />

in your body.<br />

5.<br />

I have a constant desire for my<br />

partner and my partner for me.<br />

Passion comes and goes in relationships. It’s<br />

not always all about you and listlessness is not<br />

always a sign of danger. Our sexuality and desire<br />

for our partners are complex phenomena. Be<br />

curious and explore insecurity when it arises.<br />

Sexuality12


Sexuality<br />

A HETERONORMATIVE VIEW IN SOCIETY CAN HAVE A VERY STRONG INFLUENCE ON THE WAY WE<br />

LIVE OUT OUR SEXUALITY. THIS VIEW ASSUMES THAT HETEROSEXUAL RELATIONSHIPS AND GENDER<br />

ROLES ARE THE NORM, AND ANYTHING THAT DEVIATES FROM THIS IS CONSIDERED “DIFFERENT” AND<br />

“NOT RIGHT”. HETERONORMATIVE IDEALS AND CONSTRUCTS AFFECT BOTH THE QUEER COMMUNITY<br />

AND ONE’S OWN SEXUALITY. IT IS THEREFORE IMPORTANT TO QUESTION WHETHER WE ONLY PURSUE<br />

CERTAIN IDEALS AND VALUES BECAUSE WE UNCONSCIOUSLY ASSUME THEY ARE THE NORM.<br />

We come at the same time.<br />

6. Orgasms cannot be planned. When you<br />

come, whether you come at the same time or not<br />

is irrelevant. The main thing is that you have fun.<br />

7.<br />

The best sex happens spontaneously.<br />

Also wrong. Good sex should be well<br />

planned. It doesn’t have to be organised, but<br />

arranging to have intimacy together establishes<br />

an excellent framework for sensual experiences.<br />

Spontaneous sex can also be unreliable, and<br />

in long-term relationships it is often simply not<br />

feasible. Tip: Anticipation is a potent aphrodisiac.<br />

8.<br />

There is a certain technique<br />

that makes me a sex pro.<br />

The easiest way to have good sex is communication.<br />

Share your needs, give your partner hints<br />

(even during sex) and don’t make assumptions.<br />

Ask! You don’t need fancy tricks and techniques<br />

to satisfy someone.<br />

9.<br />

My partners alone should bring<br />

me to climax.<br />

Some people don’t come through penetration,<br />

oral stimulation or touching others. It’s<br />

totally okay to use your own hands and stimulate<br />

yourself during sex.<br />

10.<br />

Penetration is easy and without<br />

penetration it’s not sex.<br />

It’s totally okay if penetration is not for you.<br />

You can still experience pleasure and orgasms.<br />

Play and experiment with what brings you pleasure<br />

and joy. Don’t force yourself to do anything,<br />

and don’t do things that don’t feel good. You can<br />

still have fulfilling sex without penetration.<br />

PATRICK HESS<br />

COUPLES & SEX THERAPIST<br />

(DGFS)<br />

OCCUPATIONAL<br />

THERAPIST FOR<br />

PSYCHIATRY &<br />

PSYCHOSOMATICS<br />

WEB:<br />

WWW.THERAPIEHESS.DE<br />

MAIL:<br />

KONTAKT@THERAPIEHESS.DE<br />

INSTAGRAM:<br />

@PATHESSEXTHERAPIST<br />

KROSSENER STR. 1,<br />

10245 BERLIN<br />

13 <strong>CHECK</strong> MAG #17


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

M2103 von Henau<br />

€ 370,-<br />

COOL AND SAFE<br />

Die Inuit erfanden Schneeschutzbrillen aus<br />

Robbenknochen oder Holzbrettern mit Schlitzen, um<br />

Schneeblindheit zu verhindern. Welcher Augenschutz<br />

soll es diese Saison <strong>für</strong> dich sein?<br />

TASMAN COBALT<br />

von Klenze & Baum<br />

€ 600,-<br />

Alle Sonnenbrillen sind erhältlich<br />

bei extrascharf Optik in der<br />

Maaßenstraße 8 in 10777 Berlin.<br />

www.extrascharf-optik.de<br />

Trends


Trends<br />

MOD 004 von Cazal<br />

€ 1.000,-<br />

XENON von Neubau<br />

€ 400,-<br />

Lotte & Hans von Neubau<br />

€ 400,-<br />

15 <strong>CHECK</strong> MAG #17


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

STIGMATISIERUNG UND<br />

DISKRIMINIERUNG AUF-<br />

GRUND DES HIV–STATUS<br />

Was kann<br />

HIV­ positiven<br />

Menschen im<br />

Umgang damit<br />

helfen?<br />

NP-DE-HVU-ADVR-240003<br />

Menschen mit HIV können<br />

mittlerweile ein gesundes<br />

und langes Leben führen.<br />

Auch wenn sich ihre<br />

Lebensqualität in den<br />

letzten Jahren aufgrund<br />

der innovativen Therapien<br />

enorm verbessert hat,<br />

stehen sie weiterhin vor<br />

einer großen Herausforderung:<br />

Im Alltag sind<br />

HIV-positive Menschen<br />

häufig mit Stigmatisierung<br />

und Diskriminierung<br />

konfrontiert.<br />

Was sind Stigmatisierung<br />

und Diskriminierung?<br />

In Bezug auf HIV spricht man<br />

von Stigmatisierung, wenn<br />

Menschen ausschließlich<br />

auf grund ihrer HIV-Infektion in<br />

eine negative Schublade gesteckt<br />

und verurteilt werden. Der<br />

Be griff Diskriminierung ist etwas<br />

konkreter und beschreibt die<br />

persönliche Benachteiligung<br />

einzelner Menschen aufgrund<br />

der HIV-Infektion.<br />

„<br />

Die Ursache <strong>für</strong><br />

Stigmatisierung und<br />

den daraus resultierenden<br />

dis kriminierenden<br />

Verhaltensweisen liegt häufig<br />

darin, dass ein großer Teil<br />

der Gesellschaft noch immer<br />

die veralteten Bilder aus den<br />

1980er Jahren im Kopf hat<br />

“<br />

Woher kommt diese pauschale<br />

Negativbewertung von<br />

Menschen mit HIV?<br />

Die Ursache <strong>für</strong> Stigmatisierung<br />

und den daraus resultierenden<br />

diskriminierenden Verhaltensweisen<br />

liegt häufig darin, dass<br />

ein großer Teil der Gesellschaft<br />

noch immer die veralteten<br />

Bilder aus den 1980er Jahren<br />

im Kopf hat: Schwule HIVpositive<br />

Menschen, die an Aids<br />

erkrankten, damals nicht angemessen<br />

behandelt werden<br />

konnten und verstarben.<br />

Das Wissen über die aktuellen<br />

Möglichkeiten der innovativen<br />

HIV-Therapien und darüber,<br />

was Leben mit HIV heutzutage<br />

eigentlich bedeutet, ist<br />

noch nicht bei allen Menschen<br />

angekommen. Daher setzen<br />

manche eine HIV-Infektion<br />

immer noch mit einer stark<br />

eingeschränkten Lebensqualität,<br />

dem Ausbruch von Aids und<br />

damit einem Todesurteil gleich,<br />

was es heute aber nicht mehr ist.<br />

HIV16


HIV<br />

Dank innovativer Medikamente<br />

können Menschen mit HIV heutzutage<br />

gut und lange leben.<br />

Auch bezüglich der Übertragungswege<br />

fehlen vielen<br />

Menschen die richtigen Informationen.<br />

Deshalb halten sich<br />

Vorurteile und Ängste gegenüber<br />

HIV-positiven Menschen noch<br />

immer hartnäckig. Fakt ist:<br />

Sie sind schlichtweg unbegründet,<br />

denn im Alltag besteht<br />

keinerlei Ansteckungsgefahr.<br />

Stigmatisierung aus dem<br />

eigenen Inneren<br />

Stigmatisierung kann aber<br />

nicht nur von außen erfolgen,<br />

sondern in HIV-positiven<br />

Menschen auch aus dem<br />

eigenen Inneren heraus entstehen.<br />

Macht man sich selbst<br />

Vorwürfe, empfindet Scham<br />

oder verurteilt sich selbst <strong>für</strong><br />

die HIV-Infektion, nennt man<br />

das Selbststigmatisierung.<br />

Als HIV-positiver Mensch ist<br />

ein solides Wissen rund um<br />

HIV sehr wichtig, um Selbststigmatisierung<br />

zu vermeiden<br />

und sich so zu akzeptieren, wie<br />

man ist – auch mit dem Virus.<br />

Welche Auswirkungen<br />

haben Stigmatisierung<br />

und Diskriminierung?<br />

Die Ergebnisse des kürzlich<br />

veröffentlichten Forschungsprojekts<br />

„positive stimmen 2.0“<br />

der Deutschen Aidshilfe zeigen,<br />

dass sich Stigmatisierung und<br />

Diskriminierung von Menschen<br />

mit HIV auch auf deren Lebensqualität<br />

auswirken können.<br />

So berichteten mehr als die<br />

Hälfte der HIV-positiven<br />

Menschen, dass Vorurteile<br />

gegenüber HIV ihr eigenes<br />

Leben beeinträchtigen 1 .<br />

Viele Menschen mit HIV haben<br />

Angst davor, dass Personen<br />

im sozialen Umfeld von ihrer<br />

Infektion erfahren. Wenn man<br />

die Sorge hat, dass jemand<br />

die Medikamente entdecken<br />

oder einen bei deren Einnahme<br />

beobachten könnte, kann das zu<br />

bestimmten Handlungen führen,<br />

die dazu dienen, den HIV-<br />

Status zu verheimlichen.<br />

Beispielsweise werden HIV-<br />

Medikamente zu Hause häufig<br />

versteckt. Manchmal geht es<br />

sogar so weit, dass man Panik<br />

vor unangekündigtem Besuch<br />

entwickelt, denn dieser könnte<br />

womöglich offen herumliegende<br />

Medikamente entdecken und<br />

somit von der HIV-Infektion<br />

erfahren. Dies kann zu einer<br />

andauernden, unbewussten<br />

Belastung führen und damit<br />

die Lebensqualität und mentale<br />

Gesundheit negativ beeinflussen.<br />

Spätestens hier sollte einem<br />

bewusst werden, dass dieser<br />

Umgang langfristig nicht förderlich<br />

<strong>für</strong> das eigene psychische<br />

Wohlbefinden ist.<br />

Während einige mit einer täglichen<br />

Pille bestens klarkommen,<br />

kann <strong>für</strong> andere eine Therapie<br />

mit einer regelmäßigen Spritze<br />

die bessere Lösung sein. Ein<br />

Wissen um diese verschiedenen<br />

Therapieoptionen ist von großer<br />

Bedeutung, denn so kann man<br />

selbst aktiv nach Lösungen<br />

suchen und muss mental<br />

belastende Situationen wie das<br />

Verstecken der Medikamente<br />

nicht weiter hinnehmen. Wenn<br />

man offen mit dem Arzt oder<br />

der Ärztin darüber spricht,<br />

kann man gemeinsam unter den<br />

unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten<br />

diejenige auswählen,<br />

die am besten zum eigenen Leben<br />

passt und HIV dadurch zu einem<br />

kleineren Problem im Alltag<br />

macht.<br />

Einen guten Umgang<br />

mit HIV finden<br />

Es ist vorteilhaft, wenn man als<br />

HIV-positiver Mensch offen<br />

und selbstbewusst mit der<br />

eigenen Infektion umgehen kann<br />

und sich so Stigmatisierung und<br />

Diskriminierung entgegenstellt.<br />

Nicht jeder kann oder möchte<br />

das, was absolut in Ordnung ist.<br />

Sobald allerdings Sorgen und<br />

Ängste ins Spiel kommen, gilt<br />

es wachsam zu sein und darüber<br />

offen mit dem Arzt oder der<br />

Ärztin zu sprechen.<br />

Außerdem kann man sich als<br />

HIV-positiver Mensch zusammen<br />

mit dem Arzt oder der Ärztin<br />

die vielfältigen Therapiemöglichkeiten<br />

ansehen und besprechen,<br />

ob es eine Therapie gibt, die<br />

besser zum eigenen Leben passt<br />

und sich leichter in den Alltag<br />

integrieren lässt.<br />

1. Deutsche Aidshilfe, „positive<br />

stimmen 2.0“ Umfrage zu HIVbezogener<br />

Diskriminierung,<br />

https://hiv-diskriminierung.de/<br />

sites/default/files/documents/<br />

broschuere_finale_version.pdf<br />

zuletzt zugegriffen: August 2022<br />

Unterstützt von<br />

ViiV Healthcare<br />

Weitere Infos sowie<br />

persönliche Geschichten<br />

zum Leben mit HIV<br />

findest du unter:<br />

www.livlife.de<br />

17 <strong>CHECK</strong> MAG #17


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

STIGMATISATION AND<br />

DISCRIMINATION<br />

BASED ON HIV-STATUS<br />

NP-DE-HVU-ADVR-240003<br />

WHAT HELPS HIV-POSITIVE PEOPLE DEAL WITH THIS?<br />

People with HIV can now lead a<br />

healthy and long life. Even though their quality<br />

of life has improved enormously in recent<br />

years thanks to innovative therapies, they still<br />

face a major challenge: HIV-positive people<br />

are often confronted with stigmatisation and<br />

discrimination in everyday life.<br />

What is stigmatisation and<br />

discrimination?<br />

In relation to HIV, stigmatisation happens<br />

when people are pigeonholed and judged<br />

solely because of their HIV infection. The<br />

term discrimination is somewhat more<br />

specific and describes the personal<br />

disadvantage suffered by individuals due<br />

to their HIV-positive status.<br />

HIV18


HIV<br />

Where does this generally<br />

negative assessment of<br />

people with HIV come<br />

from?<br />

The cause of this stigmatisation<br />

and discriminatory behaviour often<br />

stems from the fact that a large<br />

part of society still has the outdated<br />

images from the 1980s in their<br />

minds: gay HIV-positive people who<br />

contracted AIDS could not be treated<br />

appropriately at the time and died.<br />

Some people still aren’t aware of the<br />

current possibilities of innovative<br />

HIV therapies, or what living with HIV<br />

actually means today. As a result,<br />

they might still equate HIV infection<br />

with a severely restricted quality of<br />

life, the onset of AIDS and therefore a<br />

death sentence, which is no longer the<br />

case. Thanks to innovative medication,<br />

people with HIV can now live well and<br />

for a long time.<br />

Many people also lack the right<br />

information about transmission<br />

routes. This is why prejudices and<br />

fears about HIV-positive people still<br />

persist. The fact is that these fears<br />

are simply unfounded, as there is no<br />

risk of infection in everyday life.<br />

Internalised<br />

stigmatisation<br />

However, stigmatisation doesn’t<br />

only come from the outside, but<br />

can also stem from within. If you<br />

reproach yourself, feel ashamed<br />

or condemn yourself for your HIV<br />

infection, this is called self-stigmatisation.<br />

As an HIV-positive<br />

person, a solid knowledge of HIV<br />

is very important in order to avoid<br />

self-stigmatisation and to reach a<br />

state of self-acceptance – even with<br />

the virus.<br />

What are the effects<br />

of stigmatisation and<br />

discrimination?<br />

The results of the recently published<br />

research project “Positive Stimmen 2.0”<br />

(Positive Voices) by Deutsche Aidshilfe<br />

show that stigmatisation and<br />

discrimination against people with HIV<br />

can also have an impact on their quality<br />

of life. More than half of HIV-positive<br />

people reported that prejudice against<br />

HIV affects their lives 1 .<br />

Many people with HIV are afraid<br />

of people in their social circle finding<br />

out about their infection. If you<br />

are worried that someone might<br />

discover your medication or observe<br />

you taking it, this can lead you to<br />

conceal your HIV status. For example,<br />

HIV medication is often hidden at home.<br />

Sometimes, HIV-positive people panic<br />

about unannounced visitors, as they<br />

could possibly discover medication<br />

lying around openly and find out<br />

about the HIV infection. This can lead<br />

to ongoing, unconscious stress and<br />

thus have a negative impact on quality<br />

of life and mental health. At this point,<br />

you should realise that this approach<br />

is not conducive to your own mental<br />

well-being in the long term.<br />

While some people manage perfectly<br />

well with a daily pill, for others a<br />

therapy with regular injections may<br />

be the better solution. Knowing about<br />

these different treatment options is<br />

very important, as it means you can<br />

actively look for solutions yourself and<br />

no longer have to put up with mentally<br />

stressful situations such as hiding<br />

your medication. If you talk openly<br />

with your doctor about this, you can<br />

choose one of the various treatment<br />

options together – the one that best<br />

suits you and makes HIV less of a<br />

problem in everyday life.<br />

“<br />

However, stigmatisation<br />

doesn’t only come from<br />

the outside, but can also<br />

stem from within. If you<br />

reproach yourself, feel<br />

ashamed or condemn<br />

yourself for your HIV<br />

infection, this is called<br />

self-stigmatisation.<br />

”<br />

Finding a good way of<br />

dealing with HIV<br />

As an HIV-positive person, it is advantageous<br />

to be able to deal openly and<br />

confidently with your own infection<br />

and thus oppose stigmatisation and<br />

discrimination. Not everyone can or<br />

wants to do this, which is absolutely<br />

fine. However, as soon as worries and<br />

fears come into play, it is important<br />

to be vigilant and talk about them<br />

openly with your doctor.<br />

As an HIV-positive person, you can also<br />

look at the various treatment options<br />

together with your doctor and discuss<br />

whether there is a treatment that<br />

suits your life better and is easier to<br />

integrate into your everyday life.<br />

1. https://hiv-diskriminierung.de/<br />

sites/default/files/documents/<br />

broschuere_finale_version.pdf<br />

(accessed August 2022).<br />

You can find more information<br />

and personal stories about living<br />

with HIV at www.livlife.de<br />

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19 <strong>CHECK</strong> MAG #17


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

Text: Torsten Schwick<br />

SCHLAF<br />

Text: Torsten Schwick<br />

UND<br />

ERINNERUNGEN<br />

Im Schlaf verarbeiten wir Ereignisse – so weit, so klar. Ereignisse sind<br />

aber komplex: Personen und Objekte, Gerüche und Gefühle, die im Gehirn<br />

als Erinnerungen miteinander verknüpft und abgespeichert werden.<br />

Laut Newsroom der LMU1 (Ludwig-Maximilian-Universität<br />

München) hat sich die bisherige<br />

Gedächtnis-Forschung jedoch hauptsächlich auf<br />

einfache Assoziationen konzentriert, wie etwa beim<br />

Vokabellernen. Forschende wollten daher herausfinden,<br />

wie unterschiedlich stark Assoziationen auf<br />

das Erinnerungsvermögen Einfluss haben können<br />

und stellten die Frage, ob einige Elemente möglicherweise<br />

nur indirekt miteinander verbunden<br />

sind. „Dank der neuronalen Verknüpfungen, die<br />

diesen Assoziationen zugrunde liegen, genügt<br />

oft ein einzelnes Stichwort, um sich nicht nur an<br />

einzelne, sondern gleich an mehrere Aspekte des<br />

Ereignisses zu erinnern“, erklärt Dr. Nicolas Lutz<br />

vom LMU-Institut <strong>für</strong> Medizinische Psychologie.<br />

Dieser Prozess, der als Mustervervollständigung<br />

(pattern completion) bezeichnet wird, ist eine<br />

grundlegende Funktion des episodischen Gedächtnisses.<br />

Da sollte man also genauer hinsehen.<br />

Alle Versuchspersonen hatten eine Lernaufgabe mit<br />

komplexen Assoziationen zu bearbeiten und wurden<br />

dann in zwei Gruppen geteilt: Die einen verbrachten<br />

die Nacht im Schlaflabor, wo sie normal schlafen<br />

durften. Die anderen mussten die Nacht wach<br />

bleiben. In beiden Fällen durften die Versuchspersonen<br />

danach eine Nacht zu Hause verbringen,<br />

um sich zu erholen. Wer konnte sich wohl besser an<br />

bestimmte Elemente und Zusammenhänge erinnern?<br />

Richtig: Schlaf ist <strong>für</strong> die Vervollständigung<br />

von Teilinformationen und die Verarbeitung<br />

von komplexen Ereignissen im Gehirn<br />

wichtig. Er festigt gezielt schwache Assoziationen<br />

und stärkt auch neue Assoziationen zwischen<br />

Elementen, die beim Lernen nicht direkt miteinander<br />

verknüpft waren. In der Folge wurde durch Schlaf<br />

im Vergleich zu den Versuchspersonen ohne Schlaf<br />

auch die Fähigkeit verbessert, sich an mehrere<br />

Elemente eines Ereignisses zu erinnern, nachdem nur<br />

ein einziger Hinweisreiz vorgegeben wurde.<br />

Forschung20<br />

1 https://www.lmu.de/de/newsroom/newsuebersicht/news/schlafen-hilft-sich-besseran-<br />

komplexe-zusammenhaenge-zu-erinnern.html [abgerufen am 10.04.2024].


Evolutionärer Vorteil<br />

Indem sie die Gehirnaktivität der schlafenden Probandinnen<br />

und Probanden überwachten, konnten<br />

die Autoren und Autorinnen der Studie außerdem<br />

zeigen, dass die Verbesserung der Gedächtnisleistung<br />

mit sogenannten Schlafspindeln zusammenhängt.<br />

Dabei handelt es sich um hochfrequent<br />

oszillierende neuronale Aktivitäten im Schlaf,<br />

die mit der aktiven Festigung von Gedächtnisinhalten<br />

verbunden sind. Dies geschieht durch eine<br />

Reaktivierung der zugrunde liegenden neuronalen<br />

Strukturen während des Schlafs. Die Leiterin der<br />

Studie, Professorin Luciana Besedovsky, meint<br />

dazu: „Das legt nahe, dass Schlafspindeln bei<br />

der Festigung von komplexen Assoziationen, die<br />

der Vervollständigung von ganzen Ereignissen<br />

zugrunde liegen, eine wichtige Rolle spielen.“<br />

Vegetarisches Schnarchen<br />

Guter Schlaf macht also schlau und schön! Umso<br />

wichtiger ist es, dabei nicht gestört zu werden.<br />

Schnarchen (Schlafapnoe) ist nicht nur ungesund,<br />

sondern hat auch so manche Beziehung auf dem<br />

Gewissen. Gut, dass man was dagegen tun kann:<br />

Pflanzliche Ernährung senkt nämlich das Schlafapnoe-Risiko<br />

um ein Fünftel, wie eine Studie zeigt.2<br />

Die Versuchspersonen, die am meisten Gemüse,<br />

Obst, Vollkornprodukte und Nüsse verzehrten,<br />

hatten ein um 19 % geringeres Risiko, an Schlafapnoe<br />

zu erkranken, als diejenigen, die sich weniger<br />

pflanzlich und gesund ernährten. Steak oder Liebe?<br />

»Eine pflanzliche Ernährung kann<br />

das Schlafapnoe-Risiko um ein Fünftel<br />

senken, wie eine Studie zeigt. «<br />

Forschung<br />

Grafik: ©masullo.de<br />

Die Studie teilt Lebensmittel<br />

in verschiedene Gruppen ein:<br />

GESUNDE PFLANZLICHE PRODUKTE:<br />

Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Nüsse,<br />

Hülsen früchte, Tee und Kaffee.<br />

Die Schlafspindel ist ein Graphoelement des Elektroenzephalogramms<br />

(EEG), das im Leicht- und Tiefschlaf beobachtet<br />

werden kann. Veränderungen der Spindelaktivität<br />

wurden <strong>für</strong> verschiedene psychiatrische Erkrankungen<br />

beschrieben. Schlafspindeln zeigen aufgrund ihrer relativ<br />

konstanten Eigenschaften Potenzial als Biomarker in der<br />

psychiatrischen Diagnostik.<br />

Die Ergebnisse der Studie werfen den Forschenden<br />

neue Fragen auf: Sind die gefundenen Auswirkungen<br />

auf das Gedächtnis als wichtige Anpassung<br />

des menschlichen Gehirns zu sehen, weil sie dazu<br />

beitragen, ein schlüssigeres Bild der Umwelt zu<br />

zeichnen? Welche Rolle spielen sie dabei, umfassendere<br />

Vorhersagen über zukünftige Ereignisse zu<br />

ermöglichen? Wurde eine neue Funktion des Schlafs<br />

entdeckt und ist diese evolutionär etwa von Vorteil?<br />

Darüber hinaus eröffnen diese Erkenntnisse neue<br />

Perspektiven darauf, wie Menschen komplexere,<br />

aus mehreren Elementen bestehende Ereignisse<br />

speichern und abrufen.<br />

WENIGER GESUNDE PFLANZLICHE PRODUKTE:<br />

raffiniertes Getreide, Kartoffeln, mit Zucker<br />

gesüßte Getränke, Süßigkeiten und Desserts,<br />

salzige Lebensmittel.<br />

TIERISCHE PRODUKTE:<br />

tierische Fette, Milch produkte, Eier, Fisch<br />

oder Meeresfrüchte und Fleisch.<br />

2 https://openres.ersjournals.com/<br />

content/10/2/00739-2023<br />

[abgerufen am 10.04.2024].<br />

Schlafapnoe wird mit Fettleibigkeit, einem<br />

breiten Hals, Rauchen, Alkoholkonsum und<br />

Schlafen auf dem Rücken in Verbindung gebracht.<br />

Es ist bekannt, dass die obstruktive Schlafapnoe<br />

das Risiko <strong>für</strong> Herz-Kreislauf- Erkrankungen,<br />

Herzrhythmusstörungen, Schlaganfall,<br />

Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und Depressionen<br />

erhöht. Weltweit sind schätzungsweise 1 Milliarde<br />

Menschen davon betroffen. Die Behandlung<br />

umfasst neben Änderungen des Lebensstils<br />

häufig auch eine Gewichtsabnahme.<br />

21 <strong>CHECK</strong> MAG #17


graphic: ©masullo.de<br />

<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

SLEEP AND MEMORIES<br />

We process events during sleep - so far, so good. But these events<br />

are complex: people and objects, smells and feelings that are linked<br />

and stored in the brain as memories.<br />

Text:<br />

Torsten Schwick, Fran Barret<br />

According to the LMU1 (Ludwig Maximilian<br />

University of Munich) newsroom, previous<br />

memory research has mainly focused on<br />

simple associations, such as those which<br />

we develop when learning vocabulary.<br />

Researchers therefore wanted to find out<br />

how different associations can influence<br />

memory and asked whether some elements<br />

may only be indirectly linked. “Thanks to<br />

the neuronal connections underlying these<br />

associations, a single keyword is often<br />

enough to remember not just individual<br />

aspects of the event, but several aspects<br />

at once,” explains Dr. Nicolas Lutz from the<br />

LMU Institute of Medical Psychology. This<br />

process, known as pattern completion, is a<br />

fundamental function of episodic memory.<br />

Let’s take a closer look.<br />

All test subjects had to complete a learning<br />

task with complex associations and were<br />

then divided into two groups. One group<br />

spent the night in the sleep lab, where they<br />

were allowed to sleep normally. The others<br />

had to stay awake all night. In both cases,<br />

the test subjects were then allowed to<br />

spend a night at home to recover. Who was<br />

better at remembering certain elements<br />

and contexts? That’s right. Sleep is important<br />

for the completion of partial information<br />

and the processing of complex events<br />

in the brain. It specifically consolidates<br />

weak associations and also strengthens<br />

new associations between elements that<br />

were not directly linked during learning. As<br />

a result, sleep also improved participants’<br />

ability to remember several elements of an<br />

event after only a single cue stimulus was<br />

presented, when compared to subjects<br />

without sleep.<br />

1 https://www.lmu.de/de/newsroom/newsuebersicht/news/schlafen-hilft-sich-besseran-<br />

komplexe-zusammenhaenge-zu-erinnern.html [abgerufen am 10.04.2024].<br />

Research22


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23 <strong>CHECK</strong> MAG #17


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

Evolutionary advantage<br />

By monitoring the brain activity of the<br />

sleeping test subjects, the authors of the<br />

study were also able to show that the<br />

improvement in memory performance is<br />

linked to so-called sleep spindles.<br />

These are high-frequency oscillating<br />

neuronal activities during sleep that are<br />

associated with the active consolidation<br />

of memory content. This occurs through<br />

reactivation of the underlying neuronal<br />

structures during sleep. The head of the<br />

study, Professor Luciana Besedovsky,<br />

says: “This suggests that sleep spindles<br />

play an important role in the consolidation<br />

of complex associations that underlie the<br />

completion of whole events.”<br />

Vegetarian snoring<br />

So, good sleep makes you smart and<br />

beautiful! All the more important that it is<br />

not to be disturbed. Snoring (sleep apnoea)<br />

is not only unhealthy, but has also ruined<br />

many a relationship. Thankfully, you can<br />

do something about it. A plant-based diet<br />

reduces the risk of sleep apnoea by a fifth,<br />

a study shows.2<br />

Test subjects who ate the most vegetables,<br />

fruit, wholegrain products and nuts had a<br />

19 % lower risk of developing sleep apnoea<br />

than those who ate a less plant-based and<br />

less healthy diet. Steak or love?<br />

The study divides foods into groups:<br />

Healthy plant-based:<br />

whole grains, fruits, vegetables,<br />

nuts, legumes, tea and coffee.<br />

Less healthy plant-based products:<br />

refined grains, potatoes,<br />

sugar-sweetened drinks, sweets<br />

and desserts, salty foods.<br />

The sleep spindle is a grapho-element of the electroencephalogram<br />

(EEG) that can be observed during light<br />

and deep sleep. Changes in spindle activity have been<br />

associated with various psychiatric disorders. Due to their<br />

relatively constant characteristics, sleep spindles show<br />

potential as biomarkers in psychiatric diagnostics.<br />

The results of the study raise new<br />

questions for the researchers. Are the<br />

effects found on memory to be seen as an<br />

important adaptation of the human brain<br />

because they help to paint a more coherent<br />

picture of our environment? What role do<br />

they play in enabling more comprehensive<br />

predictions about future events? Has a new<br />

function of sleep been discovered, and is it<br />

evolutionarily advantageous? Furthermore,<br />

these findings open up new perspectives<br />

on how humans store and recall more<br />

complex, multi-element events.<br />

Animal products:<br />

animal fats, dairy products, eggs,<br />

fish or seafood and meat.<br />

2 https://openres.ersjournals.com/<br />

content/10/2/00739-2023<br />

[abgerufen am 10.04.2024].<br />

Sleep apnoea is associated with obesity, a<br />

wide neck, smoking, alcohol consumption,<br />

and sleeping on your back. Obstructive<br />

sleep apnea is known to increase the risk<br />

of cardiovascular disease, arrhythmia,<br />

stroke, type 2 diabetes, high blood<br />

pressure, and depression. It affects an<br />

estimated 1 billion people worldwide. In<br />

addition to lifestyle changes, treatment<br />

often includes weight loss.<br />

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Grafik: ©Jae Staten


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

GUTEN<br />

ABEND,<br />

GUTE<br />

NACHT…<br />

Schlafmittel in<br />

ärztlicher Therapie &<br />

Selbstmedikation<br />

Interviewerin<br />

Alexandra Schellbach, Pharma zeutisch -<br />

technische Assistentin in der Schönhauser<br />

Apotheke<br />

Interviewpartner<br />

Nico Reinold, Apotheker, Inhaber der<br />

Schönhauser Apotheke<br />

Wie versöhnt man sich mit<br />

dem kleinen Bruder des<br />

Todes? 50 % der Deutschen<br />

geben an, Einschlafprobleme<br />

zu kennen. 70 % hatten<br />

mindestens einmal in ihrem<br />

Leben Durchschlafprobleme.<br />

Halten die Beschwerden länger<br />

als einen Monat an und treten<br />

sie mindestens 3-mal pro<br />

Woche auf, spricht man von<br />

chronischen Schlafstörungen.<br />

Eine neue Volkskrankheit?<br />

Schlafen gehört zu unseren Grundbedürfnissen<br />

und ist unverzichtbarer Teil<br />

unseres Biorhythmus. Eine ausgeglichene<br />

Balance zwischen Wach- und Schlafphasen<br />

ist essenziell <strong>für</strong> die körperliche und seelische<br />

Gesundheit. Aber richtig schlafen ist<br />

gar nicht so leicht, denn auch unsere Schlafphasen<br />

leiden unter unserer stressigen,<br />

licht- und lärmverschmutzten 24/7-Umwelt.<br />

Bringt der Schlaf auf Dauer nicht die nötige<br />

mentale Erholung und gibt er dem Körper<br />

nicht die Möglichkeit, sich ausreichend zu<br />

regenerieren, wird der Mensch krank.<br />

Schlafhygiene bietet hier eine Lösung an.<br />

Pharmakologie28


Um unsere Schlafprobleme hat sich schon<br />

eine ganze Industrie entwickelt: Präparate<br />

mit pflanzlichen Wirkstoffen in Drogerien<br />

und Apotheken, verschreibungspflichtige<br />

Medikamente in unterschiedlicher Stärke,<br />

Meditationskurse, Schlaf-Apps, Spezialkissen-<br />

und Matratzen, Klang- und Duftspender<br />

… der nicht schlafende Konsument<br />

hat die Qual der Wahl. Alles Geldmacherei?<br />

Sollte man gleich zum chemischen Hammer<br />

greifen? Wer wäre <strong>für</strong> diese Fragen ein besserer<br />

Ratgeber als ein selbstständiger Jungunternehmer,<br />

dessen Tag immer zu wenig<br />

Stunden hat und <strong>für</strong> den „Ausschlafen“ ein<br />

Fremdwort ist – mein Chef Nico.<br />

Die Wissenschaft hat fast alle Rätsel über<br />

die verschiedenen Schlafphasen (Einschlaf-,<br />

Leichtschlaf-, Tiefschlaf-, REM-Phase), die ideale<br />

Schlafdauer (7-9 Stunden) und was der Körper<br />

während des Schlafens an Regenerations- und<br />

Reparaturarbeiten leistet, entschlüsselt. Trotzdem<br />

können die meisten die Frage: „Na, gut<br />

geschlafen?“ nur mit Augenringen und Gähnen<br />

beantworten. Wieso?<br />

Nico: Gründe <strong>für</strong> Schlafprobleme<br />

sind vielfältig. Von Reizüberflutung durch die<br />

modernen Medien, über Stress und Leistungsdruck<br />

in Beruf und/oder Familie, bis zu<br />

ungewöhnlichen Arbeitszeiten, seelischen<br />

Problemen und bestimmten Krankheiten<br />

gibt es viele Auslöser. Wenn man also Hilfsmittel<br />

sucht, sollte man zuerst versuchen,<br />

Art und Ursache der Schlafstörung zu<br />

ermitteln. Wo früher ein Glas Mariacron<br />

half, leiht man sich heutzutage lieber ein<br />

paar Tabletten von Tante Hilde, weil die ihr<br />

ja so gut helfen. Die Reflexion über Alkohol<br />

als falscher Problemlöser klappt inzwischen<br />

ganz gut, aber das Gefühl <strong>für</strong> Medikamentenmissbrauch<br />

fehlt noch vielerorts. Bei<br />

Schlaf- und Beruhigungsmitteln ist das aus<br />

zwei Gründen gefährlich: Einerseits werden<br />

langfristig Probleme aufgeschoben und die<br />

Ursachen nur selten beseitigt. Andererseits<br />

werden Themen wie Abhängigkeit, Suchtpotenzial<br />

und Nebenwirkungen verharmlost.<br />

PILLE REIN, SCHLAFEN, FERTIG<br />

Pharmakologie<br />

Pflanzliche oder chemische Schlafmittel<br />

können gute Dienste leisten, lösen aber nicht<br />

die Probleme, sondern erzeugen auf Dauer<br />

nur neue. Eine kompetente Beratung in der<br />

Apotheke oder Arztpraxis ist unerlässlich.<br />

»EINERSEITS WERDEN LANGFRISTIG PROBLEME AUFGESCHOBEN<br />

UND DIE URSACHEN NUR SELTEN BESEITIGT. ANDERERSEITS<br />

WERDEN THEMEN WIE ABHÄNGIGKEIT, SUCHTPOTENZIAL UND<br />

NEBENWIRKUNGEN VERHARMLOST.«<br />

Bei chemisch-synthetischen Substanzen gibt es<br />

nur wenige freiverkäuflichen Präparate, was<br />

zeigt, dass hier Vorsicht geboten ist. Wann und<br />

wie sind sie einzusetzen?<br />

Nico: Synthetische Schlafmittel<br />

haben ein hohes Suchtpotenzial, daher<br />

sind bis auf eine Substanzgruppe alle<br />

verschreibungspflichtig. Man sollte diese<br />

Stoffe nicht länger als 4 Wochen einnehmen<br />

und eine Kombination mit Alkohol, Koks und<br />

Amphetaminen etc. vermeiden.<br />

Alle diese Substanzen verändern mit ihrer<br />

schlaffördernden Wirkung das natürliche<br />

Schlafprofil und werden so Teil des Problems.<br />

Bei Durchschlafstörungen sind die heute als<br />

Mittel der Wahl geltenden Nicht-Benzodiapin-<br />

Antagonisten (oder Z-Substanzen) tatsächlich<br />

oft die einzigen Optionen, was den Gang zum<br />

Arzt unvermeidlich macht. Hypnotika wirken<br />

beruhigend, angstlösend, krampflösend und<br />

schlaffördernd in unterschiedlicher Gewichtung,<br />

viele davon können aber nur langsam<br />

abgebaut werden und so kommt es oft zum<br />

berühmten „hangover“ am nächsten Morgen.<br />

In der Selbstmedikation gibt es einige<br />

Antihistaminika der ersten Generation, die<br />

inzwischen als Schlafmittel auf dem Markt<br />

sind. Entwickelt wurden die Stoffe zum<br />

Dämpfen von Allergiesymptomen, aber diese<br />

Wirkung blieb hinter der Nebenwirkung,<br />

große Müdigkeit zu verursachen, zurück.<br />

29 <strong>CHECK</strong> MAG #17


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

Sie sind nicht so stark und lang anhaltend<br />

wirksam wie die verschreibungspflichtigen<br />

Varianten, aber eine Alternative, wenn<br />

pflanzliche Stoffe nicht ausreichen. Wichtig<br />

ist, dass man eine ausreichende Schlafdauer<br />

einplant, denn wer nach 4-5 Stunden schon<br />

wieder aufstehen muss, hat oft mit Müdigkeit<br />

und Abgeschlagenheit am nächsten Morgen<br />

zu kämpfen. Bei älteren Menschen kann<br />

es bei zu kurzer Schlafphase oder einer<br />

Einnahme von länger als 2 Wochen auch zu<br />

Gleichgewichtsstörungen, Benommenheit<br />

und Verwirrtheit kommen. Das erhöht das<br />

Risiko von Stürzen. Und auch hier kann ein<br />

Gewöhnungseffekt oder sogar eine Abhängigkeit<br />

eintreten. Außerdem muss bei gleichzeitiger<br />

Einnahme anderer Medikamente auf<br />

Wechselwirkungen geachtet werden.<br />

Die chemischen Keulen also nur kurzfristig und<br />

nach eingehender Beratung einsetzen, verstanden!<br />

Pflanzliche Stoffe werden schon lange<br />

bei Schlafproblemen eingesetzt und sind eine<br />

gute Unterstützung, um zur Ruhe zu kommen.<br />

Ein Hoch auf Omas Lavendelkissen?<br />

Nico: Bei pflanzenbasierten Inhaltsstoffen<br />

liegt das Problem tatsächlich nicht<br />

so sehr bei den Nebenwirkungen, da gibt<br />

es außer Unverträglichkeiten wirklich<br />

nicht viel. Aber durch die Unmengen an<br />

fröhlich-bunten Präparaten in Drogerien<br />

und Biomärkten wird das gesundheitliche<br />

Risiko, das länger andauernde Schlafstörungen<br />

mit sich bringen, gefährlich<br />

verharmlost. Morgens mein Smoothie,<br />

abends mein Baldrian. Laut Fernsehen muss<br />

man ja auch nur durch ein Lavendelfeld<br />

pilgern und schon fällt alle Mühsal von einem<br />

ab. Aber eine berufstätige Mutter mit einem<br />

fiesen Chef, 2 pubertierenden Kindern<br />

und einem nörgelnden Partner, kann sich<br />

tagelang in Melisse einlegen und permanent<br />

Walgesängen lauschen, langfristig besser<br />

schlafen wird sie dadurch nicht. Und wer<br />

Nachtschichten schiebt, auf Partys durchfeiert,<br />

großzügig Substanzen einwirft oder<br />

beruflich durch die Welt jettet, dem hilft<br />

auch kein Melatoninspray.<br />

ES GIBT VIELE ALTBEWÄHRTE INHALTSSTOFFE, DIE HELFEN,<br />

DAS GEDANKENKARUSSEL ABZUSCHALTEN, STRESS BESSER ZU<br />

BEWÄLTIGEN UND GELASSENER DURCH DEN TAG ODER IN DIE<br />

NACHT ZU KOMMEN.<br />

• Baldrian unterstützt das Durchschlafen, sorgt <strong>für</strong> die<br />

Aufrechterhaltung des Schlafs und beruhigt.<br />

• Lavendel entspannt, fördert die Erholung und verbessert<br />

die Schlafqualität.<br />

• Melisse verkürzt die Einschlafzeit und unterstützt die<br />

Entspannung.<br />

Wenn es sich um bekannte, zeitlich begrenzte Gründe <strong>für</strong><br />

die Schlafprobleme handelt, wie Prüfungsstress, veränderten<br />

Biorhythmus, Liebeskummer oder ein neuer Job, kann<br />

man auf sie zurückgreifen.<br />

Gut, dass du das erwähnst. Überall sprießen<br />

Mono- oder Kombipräparate mit dem viel<br />

gelobten „Schlafhormon“ wie Pilze aus dem<br />

Boden. Was hältst du vom Melatonin-Hype?<br />

Nico: Was noch fehlt ist Klopapier mit<br />

Melatonin, eine echte Marktlücke. Natürlich<br />

ist die Idee, einen Stoff einzusetzen, der<br />

im Körper vorkommt und den Tag-Nacht-<br />

Rhythmus regelt, naheliegend. Aber bei<br />

Melatonin handelt es sich um ein Hormon<br />

und wir wissen aus anderen Bereichen,<br />

dass Hormone so komplex und weitreichend<br />

in den Stoffwechsel eingreifen, dass man<br />

sehr vorsichtig mit ihnen umgehen sollte.<br />

In Deutschland ist im Gegensatz zu den USA<br />

und anderen Ländern die erlaubte Menge an<br />

Melatonin in freiverkäuflichen Präparaten<br />

sehr gering. Ein Vergleich des Therapieerfolgs<br />

ist daher nicht wirklich möglich. Durch<br />

die Kombination mit bekannten Pflanzenstoffen<br />

wird Melatonin der Stempel „natürlich“<br />

und damit „unbedenklich“ aufgedrückt.<br />

Es gibt aber noch viel zu wenig Studien, um<br />

die Wirkung von Melatonin sicher einschätzen<br />

zu können.<br />

DIESES PROBLEM IST ZU WICHTIG,<br />

UM ES ZU IGNORIEREN.<br />

Pharmakologie30


Pharmakologie<br />

Medikamente sind also nützlich, aber um<br />

Schlafprobleme dauerhaft zu bekämpfen, muss<br />

man das Übel dann nicht an der Wurzel packen?<br />

Nico: So ist es. Man sollte verantwortungsvoll<br />

mit diesen Medikamenten<br />

umgehen, sich aber auch nicht zu sehr<br />

davor scheuen, sie zu nutzen. Leidet man<br />

unter langfristigen Schlafproblemen,<br />

führt das zu schweren körperlichen und<br />

seelischen Schäden. Nicht umsonst wird<br />

Schlafentzug als Foltermethode eingesetzt.<br />

Der Körper reagiert darauf mit<br />

erhöhtem Blutdruck, einem geschwächten<br />

Immunsystem, Konzentrationsstörungen<br />

und Kopfschmerzen. Es entstehen oder<br />

verschlechtern sich chronische Probleme<br />

wie Herz-Kreislauferkrankungen,<br />

Diabetes, Fettleibigkeit, Schlaganfallrisiko,<br />

Hyperaktivität, Stimmungsschwankungen,<br />

Reizbarkeit, Antriebslosigkeit, Sekundenschlaf,<br />

Depression- und Suizidgefahr.<br />

Leider mussten wir das in unserem Team<br />

schmerzlich nahe erfahren. Um sich aus<br />

diesem Teufelskreis zu befreien, kommt<br />

die sogenannte Schlafhygiene ins Spiel.<br />

Man muss dem Körper bewusst helfen,<br />

Schlaf zu finden.<br />

Tagsüber ausreichend bewegen, genug<br />

trinken und kein halbes Schwein mit Erbsen<br />

zum Abendessen. Nicht bis in die Puppen<br />

fernsehen, chatten oder auf dem Handy<br />

daddeln, denn der Blaulichtanteil der Bildschirme<br />

suggeriert dem Körper, wach zu<br />

bleiben. Am besten vor der Geisterstunde<br />

im Bett sein, eine Stunde vor dem Schlafengehen<br />

die elektronischen Süchtigmacher<br />

wegpacken und langsam zur Ruhe kommen.<br />

Das Schlafzimmer kühl und dunkel halten,<br />

Lärm und Ablenkungen vermeiden, eine<br />

Abendroutine entwickeln. Das alles kann viel<br />

effektiver helfen, als sich in Medikamente zu<br />

flüchten, die bitte auch wirklich nur vor dem<br />

Schlafengehen einzunehmen sind, da die<br />

Wirkung schnell einsetzt. Tabu ist natürlich<br />

auch nach der Einnahme, Auto zu fahren<br />

oder den vollbesetzten Aufzug im Haus zu<br />

reparieren. Bitte lasst euch beraten und<br />

doktert nicht alleine rum. Dieses Problem ist<br />

zu wichtig, um es zu ignorieren.<br />

Termin online buchen:<br />

ZIMIH Wünsche.Berlin<br />

Zentrum <strong>für</strong> Innere Medizin,<br />

Infektiologie und Hepatologie<br />

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31 <strong>CHECK</strong> MAG #17


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

ROCK-<br />

A-BYE<br />

Sleeping pills in medical<br />

therapy and self-medication<br />

BABY …<br />

Tossing and turning at night? 50 % of Germans<br />

state that they have problems falling asleep. 70 %<br />

have had problems sleeping through the night<br />

at least once in their lives. If these problems last<br />

longer than a month and occur at least three<br />

times a week, they are referred to as chronic sleep<br />

disorders. A new widespread disease?<br />

Pharmacology32


Pharmacology<br />

Sleeping is one of our basic needs and an<br />

indispensable part of our biorhythm. A good balance<br />

between waking and sleeping phases is essential for<br />

physical and mental health. But sleeping properly<br />

is easier said than done, because our sleep phases<br />

also suffer from our stressful, light- and noisepolluted<br />

environment. If sleep does not provide<br />

the necessary mental recovery in the long term and<br />

does not give the body the opportunity to regenerate<br />

sufficiently, people become ill.<br />

Sleep hygiene offers a solution here.<br />

Pop a pill, sleep, done<br />

An entire industry has developed around our sleep<br />

problems: preparations with herbal active ingredients<br />

in drugstores and pharmacies, prescription<br />

drugs in various strengths, meditation courses, sleep<br />

apps, special pillows and mattresses, sound emitters<br />

and fragrance dispensers ... the non-sleeping<br />

consumer is spoiled for choice. Is it all about money?<br />

Should you go straight for the meds? Who better to<br />

answer these questions than a young entrepreneur<br />

whose day always has too few hours and for whom<br />

“sleeping in” is a foreign concept – my boss Nico.<br />

Alex: When asked if they slept well, most<br />

people can only answer with a yawn and<br />

bags under their eyes. Why?<br />

Nico: There are many triggers for sleep<br />

disorders, from overstimulation and<br />

modern media, stress and pressure to<br />

perform at work and/or in the family,<br />

to unusual working hours, emotional problems<br />

and certain illnesses. So if you are looking for<br />

help, you should first try to determine the type of<br />

sleep disorder which you have, and what’s causing<br />

it. Where a glass of Brandy used to help, people<br />

nowadays prefer to borrow a few tablets from aunt<br />

Hilda because they help so well. While alcohol<br />

is widely acknowledged as a bad problem solver,<br />

prescription drug abuse is still accepted. This is<br />

especially dangerous in the case of sleeping pills<br />

and tranquillisers for two reasons: problems are<br />

postponed, but the causes of the sleep problems are<br />

rarely eliminated, and issues such as dependency,<br />

addiction potential and effects are trivialised.<br />

“Problems are postponed, but the<br />

causes of the sleep problems are<br />

rarely eliminated, and issues such<br />

as dependency, addiction potential<br />

and side effects are trivialised.”<br />

There are only a few over-the-counter<br />

preparations of chemically synthesised<br />

substances available. When and how<br />

should they be used?<br />

Nico: Synthetic sleeping pills have a<br />

high addictive potential, which is why<br />

all but one group of substances require<br />

a prescription. These substances<br />

should not be taken for longer than 4 weeks<br />

and should be avoided in combination with<br />

alcohol, coke, and amphetamines. All of these<br />

substances alter the natural sleep profile with<br />

their sleep- promoting effect and thus become<br />

part of the problem. In the case of insomnia,<br />

non- benzodiazepine antagonists (or Z-substances),<br />

which are now considered the drugs of<br />

choice, are often the only options, making a visit to<br />

the doctor unavoidable. Hypnotics have a calming,<br />

anxiolytic, anticonvulsant and sleep-promoting<br />

effect in varying degrees, but many of them can<br />

only be broken down slowly, which often leads to<br />

the famous “hangover” the next morning.<br />

In self-medication, there are some first-generation<br />

antihistamines that are now on the market as<br />

sleeping pills. The substances were developed to<br />

dampen allergy symptoms, but this effect fell short<br />

of the side effect of causing severe drowsiness. In<br />

older people, too short a sleep phase or taking<br />

the drug for longer than 2 weeks can also lead to<br />

balance problems, drowsiness and confusion. This<br />

increases the risk of falls. Attention must also be<br />

paid to interactions when taking other medications<br />

at the same time.<br />

33 <strong>CHECK</strong> MAG #17


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

So, only use the chemical stuff in<br />

the short term and after detailed<br />

consultation, got it! So, back to<br />

grandma’s lavender pillow?<br />

Nico: The problem with plant-based<br />

ingredients is actually not so much the<br />

side effects. But the plethora of cheerful<br />

and colourful preparations in drugstores<br />

and organic markets dangerously trivialise<br />

the health risks associated with prolonged<br />

sleep disorders. My smoothie in the morning, my<br />

valerian in the evening. But a working mother with<br />

a nasty boss, 2 pubescent children and a nagging<br />

partner can pickle herself in lemon balm and listen<br />

to whale songs for days on end, but it won’t help<br />

her. And if you work night shifts, party all night,<br />

take copious amounts of substances, or jet around<br />

the world for work, no melatonin spray will help.<br />

I’m glad you mentioned that. What do<br />

you think of the melatonin hype?<br />

Nico: What is still missing is toilet<br />

paper with melatonin, a real gap in the<br />

market. Using a substance that naturally<br />

occurs in the body and regulates the<br />

day-night rhythm is an obvious choice. But<br />

melatonin is a hormone. Hormones have<br />

a complex and far-reaching effect on the<br />

metabolism and should be handled with great<br />

care. In Germany, in contrast to the US and other<br />

countries, the permitted amount of melatonin in<br />

over-the-counter preparations is very low, so it’s<br />

not really possible to compare the success of the<br />

therapy. It is branded as “natural” and therefore<br />

“harmless”, but there are still far too few studies<br />

to reliably assess the effect of melatonin.<br />

So medication is useful, but in order to<br />

combat sleep problems permanently, you<br />

have to get to the root of the problem?<br />

Nico: You should use medications<br />

responsibly, but also not be too afraid<br />

to use them. Suffering from long-term<br />

sleep problems can lead to serious<br />

physical and mental damage - that’s why sleep<br />

deprivation is used as a method of torture. The<br />

body reacts with increased blood pressure, a<br />

weakened immune system, concentration<br />

problems and headaches. Chronic problems<br />

such as cardiovascular disease, diabetes,<br />

obesity, stroke risk, hyperactivity, mood<br />

swings, irritability, listlessness, microsleeps,<br />

depression, and suicidal tendencies develop<br />

or worsen when combined with long-term sleep<br />

problems. Unfortunately, we had to experience this<br />

very close to home in our team. In order to break<br />

free from this vicious circle, so-called sleep hygiene<br />

comes into play.<br />

Get enough exercise during the day, drink enough<br />

and don’t have a huge slab of meat for dinner. Don’t<br />

watch TV, or chat or play on your cell phone until<br />

the wee hours, because the blue light from screens<br />

suggests to the body that it should stay awake. It<br />

is best to be in bed before the witching hour, put<br />

away electronic devices an hour before going to bed<br />

and slowly wind down. Keep your bedroom cool<br />

and dark, avoid noise and distractions, and develop<br />

an evening routine. All of this can help much more<br />

effectively than resorting to medication, which<br />

should really only be taken before bedtime, as it<br />

takes effect quickly. Of course, don’t drive a car, or<br />

try to repair the crowded elevator in your block of<br />

flats after taking the medication. Please seek advice<br />

and don’t experiment with meds on your own. This<br />

problem is too important to ignore.<br />

“This problem is too important to ignore.”<br />

Interviewer<br />

Alexandra Schellbach,<br />

pharmaceutical-technical assistant<br />

at Schönhauser Pharmacy<br />

Interviewee<br />

Nico Reinold, pharmacist,<br />

shop owner at<br />

Schönhauser Apotheke<br />

Pharmacology34


www.schoenhauser.family<br />

#WeAreFamily<br />

MÜTZE<br />

VOLL<br />

SCHLAF<br />

Schlaf ist <strong>für</strong> deine Gesundheit ebenso<br />

wichtig wie Sport oder Ernährung.<br />

Also schlaf dich mal wieder richtig aus!<br />

HIV · HEPATITIS · PREP · DIABETOLOGIE · MUSKELAUFBAU<br />

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Ihr könnt uns auch ganz<br />

bequem und sicher per<br />

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Natürlich DSGVO-konform.<br />

Danziger Straße 5<br />

Berlin-Prenzlauer Berg<br />

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Inhaber Nico Daniel Reionold<br />

SCHÖNHAUSER<br />

APOTHEKE


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

Selbstverwirklichung<br />

kreativer Ausdruck, das eigene<br />

Potenzial ausschöpfen<br />

Selbstwertgefühl<br />

Vertrauen, Respekt,<br />

Selbstwert<br />

Liebe &Zugehörigkeit<br />

Verbindung, Liebesbeziehungen<br />

Sicherheit<br />

Gesundheit, Familie,<br />

Ressourcen, Eigentum<br />

Physiologisch<br />

Wasser, Schlaf, Nahrung,<br />

Unterkunft, Kleidung, Luft<br />

MASLOWS<br />

HIERARCHIE<br />

DER BEDÜRFNISSE<br />

Die Hierarchie der Bedürfnisse wurde von dem<br />

amerikanischen Psychologen Abraham Maslow in<br />

seinem 1943 veröffentlichten Werk “A Theory of Human<br />

Motivation” vorgeschlagen. Sie wird verwendet, um das<br />

Muster zu beschreiben, durch das sich menschliche Bedürfnisse<br />

und Motivationen im Allgemeinen bewegen. Nach dieser<br />

Theorie muss ein Individuum jede frühere Stufe befriedigt haben,<br />

damit die Motivation auf der nächsten Stufe entstehen kann.


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

MASLOW’S<br />

HIERARCHY<br />

OF NEEDS<br />

The hierarchy of needs was proposed<br />

by American psychologist<br />

Abraham Maslow in his 1943 paper<br />

“A Theory of Human Motivation”. It is<br />

used to describe the pattern through<br />

which human needs and motivations<br />

generally move. According to the<br />

theory, for motivation to arise at<br />

the next stage, each prior stage<br />

must be satisfied by an individual.<br />

Esteem<br />

confidence,<br />

respect, self-worth<br />

Self-actualisation<br />

creative expression,<br />

reaching potential<br />

Love and belonging<br />

connection, love relationships<br />

Safety<br />

health, family,<br />

resources, property<br />

Grafik: ©masullo.de<br />

Physiological<br />

water, sleep, food,<br />

shelter, clothes, air


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

Suchtgedächtnis<br />

Erinnerungen formen unser Verhalten: das<br />

Lieblingsessen, die schöne Badestelle, der<br />

blöde Kollege. Das Gehirn speichert nicht<br />

nur viele Informationen, es verknüpft<br />

auch Erinnerungen mit Emotionen.<br />

Positive Emotionen werden dabei gerne<br />

als Belohnung wahrgenommen, so<br />

auch der Alkohol- und Drogenrausch,<br />

weil es zur Ausschüttung des Glückshormons<br />

Dopamin kommt. Stress<br />

und Ängste scheinen bewältigt<br />

und gleichzeitig fühlt man sich gelöst<br />

und entspannt. Rutscht die Gefühlslage wieder<br />

in den Keller, erinnert sich das Gehirn an die<br />

stimmungsaufhellenden Effekte und aktiviert ein<br />

entsprechendes Verlangen.<br />

G anz besonders gefährlich daran<br />

ist, dass die Informationen aus dem<br />

Belohnungssystem in einem Hirnareal<br />

gespeichert werden, das <strong>für</strong> die Sammlung<br />

von Reiz-Reaktions-Mustern zuständig<br />

ist. Das Suchtgedächtnis speichert Wahrnehmungen<br />

aus belastenden Situationen<br />

zusammen mit dem Dopamin-Kick als<br />

vermeintliche Belohnung ab. Wächst das<br />

Suchtgedächtnis weiter, können bereits<br />

kleine Umweltreize wie das Geräusch beim<br />

Öffnen einer Flasche den Suchtdruck/das<br />

Craving auslösen.<br />

Es gibt bisher keine Möglichkeit, das<br />

Sucht gedächtnis zu löschen, sondern<br />

nur die Chance, es mit alternativen<br />

Verhaltensmustern immer wieder zu<br />

überschreiben und somit abzuschwächen.<br />

Quellen: Betty Ford Klinik,<br />

Techniker Krankenkasse<br />

Mit Risikosituationen umgehen<br />

Um dagegen anzugehen, kann man Schritt <strong>für</strong> Schritt<br />

lernen, Risikosituationen ohne Suchtmittel zu bewältigen<br />

und das Craving dauerhaft zu vermindern. Im Notfall<br />

helfen diese Tricks:<br />

• Darüber reden: Ein Gespräch kann von negativen<br />

Emotionen entlasten, am besten mit einer Kontaktperson,<br />

die Strategien kennt, wie man Probleme ohne<br />

Suchtmittel lösen kann.<br />

• Etwas essen: Danach fühlt man sich ausgeglichener.<br />

Ein leerer Magen verstärkt das Gefühl, etwas<br />

konsumieren zu wollen. Auch warmes Wasser oder<br />

Tee trinken, kann <strong>für</strong> ein behaglicheres Gefühl sorgen.<br />

• Notizen machen oder ein Bild ansehen:<br />

Positive Empfindungen lassen sich wachrufen,<br />

wenn man sich etwas ansieht, das man mit<br />

Abstinenz verbindet.<br />

• An der frischen Luft bewegen oder Sport treiben:<br />

So bringt man sich selbst auf andere Gedanken.<br />

Sport kann zudem bewirken, dass das Gehirn<br />

Glückshormone ausschüttet.<br />

Grafik: ©masullo.de<br />

Chemsex38


Chemsex<br />

Addiction<br />

memory<br />

MEMORIES SHAPE OUR BEHAVIOUR: OUR FAVOURITE FOOD, A NICE SWIM-<br />

MING SPOT, THAT STUPID COLLEAGUE. THE BRAIN DOESN’T ONLY STORE A LOT<br />

OF INFORMATION, BUT IT ALSO LINKS MEMORIES WITH EMOTIONS. POSITIVE<br />

EMOTIONS ARE OFTEN PERCEIVED AS A REWARD, SUCH AS ALCOHOL AND DRUG<br />

INTOXICATION, BECAUSE THE HAPPINESS HORMONE, DOPAMINE, IS RELEASED.<br />

STRESS AND ANXIETY SEEM TO BE OVERCOME AND AT THE SAME TIME YOU FEEL<br />

RELAXED AND AT EASE. IF NEGATIVE EMOTIONS TORMENT YOU, THE BRAIN REMEM-<br />

BERS THE MOOD-LIFTING EFFECTS OF THAT H APPINESS HORMONE AND ACTIVATES A<br />

CORRESPONDING CRAVING.<br />

What is particularly dangerous about this is that the information from the<br />

reward system is stored in an area of the brain that is responsible for collecting<br />

stimulus-response patterns. The addiction memory stores perceptions from<br />

stressful situations together with the dopamine kick as a supposed reward.<br />

If the addiction memory continues to grow, even small environmental stimuli<br />

such as the sound of a bottle being opened can trigger the addictive urge/craving.<br />

So far, there is no way to erase the addiction memory, but there is the chance to<br />

overwrite it again and again with alternative behavioural patterns which weakens it.<br />

Sources: Betty Ford Clinic, Techniker Krankenkasse<br />

DEALING WITH RISKY SITUATIONS<br />

To combat this, you can learn step by step how<br />

to deal with risky situations without addictive<br />

substances and this can reduce cravings in the long<br />

term. The following tricks can help in an emergency.<br />

• TALK ABOUT IT. A conversation, preferably with<br />

a contact person who knows strategies for solving<br />

problems without addictive substances, can provide<br />

relief from negative emotions.<br />

You feel more balanced<br />

afterwards. An empty stomach reinforces the<br />

feeling of wanting to consume something. Drinking<br />

warm water or tea can also make you feel more<br />

comfortable.<br />

• EAT SOMETHING.<br />

• MAKE A DIARY ENTRY OR LOOK AT A PICTURE.<br />

Positive feelings can be evoked by looking at<br />

something you associate with abstinence.<br />

• EXERCISE IN THE FRESH AIR OR DO SPORT. This<br />

is a great way to take your mind off things. Sport<br />

can also cause the brain to release happiness<br />

hormones.<br />

HIV Schwerpunktpraxis – durch unsere Erfahrung<br />

und Spezialisierung unterstützen wir bei einer<br />

HIV Infektion, sprechen Sie uns einfach an.<br />

Dr. med. Ingo Ochlast, Dipl. med. Nga-Thuy Lange<br />

Fachärzte <strong>für</strong> Allgemeinmedizin & Arbeitsmedizin<br />

Petersburger Straße 94 | 10247 Berlin Friedrichshain<br />

T +49 30 420 82 47 70<br />

www.praxisteam-friedrichshain.de<br />

39 <strong>CHECK</strong> MAG #17


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

BEREIT<br />

FÜR<br />

EINEN<br />

SOMMER<br />

VOLLER<br />

KURZES SELBST-QUIZ!<br />

Welcher Typ bist du?<br />

→ Ruhe und Wellness<br />

→ Action und Sport<br />

→ Geselligkeit und Spaß<br />

→ Natur und Einsamkeit<br />

ACTION UND<br />

ENTSPANNUNG?<br />

Grafik: ©masullo.de<br />

Wir haben die besten Tipps, um dich fit zu halten<br />

und gleichzeitig den Stress hinter dir zu lassen.<br />

Fitness40


TRINK GENUG:<br />

Wasser ist dein bester Freund, besonders an heißen Tagen.<br />

Wusstest du, dass schon ein geringer Flüssigkeitsverlust<br />

von 2 % zu Leistungseinbußen führen kann? Also, immer<br />

schön am Wasser bleiben, um deinen Körper in Topform zu<br />

halten. Verbessere den Geschmack und gebe ein Spritzer<br />

Zitrone oder Gurkenscheiben zum Wasser dazu.<br />

TIMING IST ALLES:<br />

Wähle klug, wann du trainierst. Die Mittagshitze kann<br />

zermürbend sein, also ziehe es vor, früh morgens oder<br />

spät abends aktiv zu werden, wenn die Temperaturen<br />

angenehmer sind.<br />

WÄHLE DEN RICHTIGEN ORT:<br />

Dein Trainingsort kann einen großen Unterschied machen.<br />

Ein schattiger Park oder ein klimatisiertes Fitnessstudio<br />

können dir dabei helfen, deine Ziele ohne Überhitzung zu<br />

erreichen.<br />

KLEIDE DICH PASSEND:<br />

Atmungsaktive Funktionskleidung ist nicht nur stylisch,<br />

sondern auch funktional. Sie hilft dir, dich kühl zu halten<br />

und gleichzeitig vor Sonnenschäden zu schützen.<br />

Und vergiss die Sonnencreme nicht. Wäre doch<br />

schade, wenn dein nächstes Workout wegen eines Sonnenbrandes<br />

ausfallen muss. Nutze lieber Spray, da fetthaltige<br />

Cremes deine Poren verstopfen können.<br />

Fitness<br />

ISS GESUND:<br />

Frisches Obst und Gemüse sind nicht nur lecker, sondern<br />

auch echte Energiebooster. Regionales und saisonales<br />

Gemüse ist vollgepackt mit Vitaminen, Mineralstoffen und<br />

sekundären Pflanzenstoffen. Sie halten dich fit und vital.<br />

Joghurt oder Quark mit frischen Früchten als Nachtisch<br />

oder Gemüsesticks mit Dip zwischendurch schmecken bei<br />

warmen Temperaturen am besten, sind leicht und gesund.<br />

Für eine ausgewogene Ernährung im Sommer und personalisiertes<br />

Fitnesstipps, kontaktiere uns gerne.<br />

LANGSAM REINSTEIGERN:<br />

Lass die HIIT-Workouts erst mal pausieren. Beginne<br />

langsam und steigere dich kontinuierlich. Dein Körper<br />

wird es dir danken, wenn du ihn nicht gleich am ersten<br />

Hitzetag überforderst. Dein Puls ist bei gleichem Training<br />

in der Sommerhitze 15-20 Schläge die Minute höher als bei<br />

moderaten Temperaturen.<br />

HÖR AUF DEINEN KÖRPER:<br />

Er gibt dir Warnsignale. Wenn du dich überhitzt fühlst oder<br />

Schwindel verspürst, ist es Zeit, eine Pause einzulegen<br />

und dich abzukühlen. Achte auch auf Warnzeichen wie<br />

Hitzekrämpfe, blasses Gesicht, Kopfschmerzen oder auch<br />

Erbrechen. Suche dir dann direkt ein schattiges Plätzchen,<br />

trinke Wasser und lege dir wenn möglich ein kühles Tuch<br />

auf die Stirn. Sollten die Beschwerden nicht verschwinden,<br />

suchst du am besten einen Arzt auf.<br />

ENTSPANNUNG<br />

IM URLAUB: FINDE<br />

DEINE BALANCE<br />

Urlaub bedeutet nicht nur Sonne, Strand und Stress.<br />

Es ist die perfekte Zeit, um abzuschalten und dich zu<br />

entspannen. Reflektiere, was dich belastet, und finde<br />

Wege, diesen Stress loszuwerden. Entdecke, was dich<br />

wirklich entspannt.<br />

GENIESSE DIE VORTEILE DES SPORTS,<br />

AUCH IM URLAUB!<br />

Sport im Urlaub ist mehr als nur Training – es ist<br />

eine Quelle des Wohlbefindens. Es hilft dir, Stress<br />

abzubauen, Glückshormone freizusetzen und dich<br />

einfach gut zu fühlen. Wenn du Angst hast, dein Studio<br />

zu vermissen, kannst du mit Widerstandsbändern ein<br />

perfektes Workout machen: wie ein Gym, aber to-go.<br />

Wir von Healthy Push arbeiten viel mit den Resistance-<br />

Bändern. Du findest passende Trainingseinheiten auf<br />

unserem Insta-Channel und der Homepage. (dg)<br />

Falls dir die Motivation fehlt oder du dich unsicher fühlst,<br />

dann „nimm uns mit“ und buch dir ein Online-Training.<br />

Also, lass den Sommer zu deiner Zeit werden, um aktiv zu<br />

sein und gleichzeitig zu entspannen. Du hast es verdient!<br />

Dennis Gerecht<br />

www.healthypush.de<br />

@healthypush_berlin<br />

41 <strong>CHECK</strong> MAG #17


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

READY<br />

SHORT QUIZ!<br />

Which type are you?<br />

→ Rest and wellness<br />

→ Action and sport<br />

→ Socialising and fun<br />

→ Nature and solitude<br />

FOR A<br />

SUMMER<br />

FULL OF<br />

ACTION AND<br />

We have the best tips<br />

to keep you fit and<br />

leave the stress behind<br />

at the same time.<br />

RELAXATION?<br />

graphic: ©masullo.de<br />

Fitness42


RELAXATION ON<br />

VACATION:<br />

FIND YOUR BALANCE<br />

Don’t take your everyday stresses with you when<br />

you go on vacation. It’s the perfect time to switch<br />

off and relax. Reflect on what is stressing you out<br />

and find ways to get rid of this stress. Discover<br />

what really relaxes you.<br />

ENJOY THE BENEFITS OF<br />

SPORT, EVEN ON VACATION<br />

Sport on vacation is more than just training<br />

– it’s a source of well-being. It helps you to reduce<br />

stress, release happiness hormones, and simply<br />

feel good. If you’re worried about missing the gym,<br />

resistance bands are the perfect workout. At<br />

Healthy Push, we work a lot with resistance bands.<br />

You can find suitable training sessions on our Insta<br />

feed and homepage.<br />

If you’re lacking motivation<br />

or feeling uncertain, then<br />

“take us with you" and book<br />

an online training session.<br />

Also, make summer your<br />

time to be active while also<br />

relaxing. You deserve it!<br />

Dennis Gerecht<br />

www.healthypush.de<br />

@healthypush_berlin<br />

Fitness<br />

DRINK ENOUGH. Water is your best friend, especially on hot days. Did<br />

you know that even a small fluid loss of 2 % can lead to a drop in performance?<br />

So stay hydrated to keep your body in top shape. Improve the taste by adding a<br />

squeeze of lemon or some cucumber slices to the water.<br />

TIMING IS EVERYTHING. Choose when to exercise wisely. The midday<br />

heat can be gruelling, so opt to get active early in the morning or late in the<br />

evening when temperatures are more comfortable.<br />

CHOOSE THE RIGHT PLACE. Your training location can make a big difference. A<br />

shady park or an air-conditioned gym can help you achieve your goals without overheating.<br />

DRESS APPROPRIATELY. Breathable clothing is not only stylish, but also functional.<br />

It helps keep you cool whilst protecting you from sun damage. And don’t forget<br />

the suncream. It would be a shame if you had to cancel your next workout because of a<br />

sunburn. It’s better to use a spray, as greasy creams can clog your pores.<br />

EAT HEALTHILY. Fresh fruit and vegetables are not only delicious, but also real<br />

energy boosters. Regional and seasonal vegetables are packed with vitamins, minerals<br />

and phytochemicals. They keep you fit and vital. Go for yoghurt or quark with fresh<br />

fruit for dessert, or try some vegetable sticks with a dip as a snack between meals.<br />

These foods are perfect in warm weather and are light and healthy. For a balanced<br />

diet in summer and personalised fitness tips, please contact us.<br />

SLOWLY EASE INTO IT. Take a break from HIIT workouts for a while. Start<br />

slowly and increase continuously. Your body will thank you if you don’t overstrain<br />

it on the first hot day. Your heart rate is 15-20 beats per minute higher during the<br />

same workout in the summer heat than in moderate temperatures.<br />

LISTEN TO YOUR BODY. It will give you warning signals. If you feel overheated<br />

or dizzy, it's time to take a break and cool down. And look out for warning<br />

signs such as heat cramps, a pale face, headaches, or vomiting. If you feel unwell,<br />

find a shady spot straight away, drink water, and, if possible, place a cool cloth on<br />

your forehead. If the symptoms do not go away, it is best to see a doctor. (dg)<br />

Praxis in der Luisenstadt<br />

Wir sind eine lebendige Kreuzberger Kiezpraxis und bieten neben<br />

der hausärztlichen Versorgung Beratung und Therapie <strong>für</strong> die<br />

Themen HIV, PreP, STDs, Hepatitis, Chemsex, riskanter/ süchtiger<br />

Konsum, Reisemedizin, Impfungen, Gesundheitscheck.<br />

COME AS U ARE!<br />

• HIV<br />

• Infektiologischer Schwerpunkt<br />

• Allgemeinmedizin<br />

• Suchtmedizin<br />

Für Frauen, <strong>Männer</strong>, LGBTQI* jeder Nation<br />

Wir sprechen Englisch, Spanisch und Deutsch<br />

Offene Sprechstunde:<br />

Mo - Fr: 9 - 12 Uhr + Mo/Di/Do: 15 - 18 Uhr<br />

Oranienstr. 159 · 10969 Berlin · Tel: 030 616 53 903 · Fax: 030 616 53 904 · www.praxis-in-der-luisenstadt.de


graphic: ©masullo.de


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

FRÜHSOMMER—MENINGOENZEPHALITIS<br />

(FSME)<br />

Zecken können FSME-Viren übertragen.<br />

Die Ständige Impfkommission (STIKO)<br />

empfiehlt daher allen Personen, die sich in<br />

FSME-Risikogebieten aufhalten oder dort<br />

wohnen und von Zecken gestochen werden<br />

könnten, einen Impfschutz gegen FSME als<br />

sichersten Schutz vor der Krankheit.<br />

Eine Behandlung einer FSME-Erkrankung ist<br />

nicht möglich, da die durch Viren ausgelöste<br />

Infektion mit Antibiotika nicht bekämpft<br />

werden kann. Lediglich eine Linderung der<br />

Symptome ist möglich. Menschen, die in der<br />

Forst- oder Landwirtschaft oder in Laboren<br />

arbeiten, sind vor allem beruflich gefährdet<br />

an FSME zu erkranken, und sollten den<br />

Schutz ebenfalls wahrnehmen.<br />

FSME kann Entzündungen des<br />

Gehirns, der Hirnhaut oder des<br />

Rückenmarks auslösen<br />

Schwere Krankheitsverläufe treten<br />

häufiger bei älteren Jugendlichen und<br />

Erwachsenen auf als bei Kindern. FSME<br />

kommt vor allem in Bayern, Baden-<br />

Württemberg, Südhessen, im südöstlichen<br />

Thüringen, in Sachsen und im südöstlichen<br />

Brandenburg vor, des Weiteren in Mittelhessen,<br />

im Saarland, in Rheinland-Pfalz, in<br />

Niedersachsen und in Nordrhein-Westfalen.<br />

In Brandenburg gilt zudem der Stadtkreis<br />

Frankfurt (Oder) als Risikogebiet, in Thüringen<br />

der Landkreis Altenburger Land.<br />

Aktuell sind 180 Kreise als FSME-Risikogebiete<br />

ausgewiesen. Menschen ab 40<br />

Jahren haben ein höheres Risiko, an<br />

FSME zu erkranken, zudem sind Senioren<br />

anfälliger <strong>für</strong> Komplikationen. Durchschnittlich<br />

sind zwei Prozent der Zecken in<br />

Risikogebieten mit dem FSME-Virus infiziert.<br />

Wird der Urlaub in Deutschland verbracht,<br />

lohnt es sich also, eine Impfung in einer<br />

Fach- oder Hausarztpraxis vornehmen zu<br />

lassen, besonders weil Zecken es gerne<br />

warm mögen und sich schon länger, wie<br />

deren Verbreitung zeigt, über den Klimawandel<br />

freuen.<br />

Drei Impfungen <strong>für</strong> eine<br />

Grundimmunisierung<br />

Je nach Impfstoff wird 2 Wochen bis 3<br />

Monate nach der ersten Impfung die<br />

zweite Impfdosis verabreicht. Bereits<br />

14 Tage danach besteht <strong>für</strong> die meisten<br />

Geimpften ein Schutz, der <strong>für</strong> die laufende<br />

Saison vorerst ausreicht. Für eine länger<br />

anhaltende Schutzwirkung ist die dritte<br />

Impfung erforderlich, die nach weiteren<br />

5 bis 12 oder nach 9 bis 12 Monaten erfolgt.<br />

Über mögliche Impfreaktionen klärt die<br />

Fach- oder Hausarztpraxis auf, bei einer<br />

nachgewiesenen schweren Allergie gegen<br />

Hühnereiweiß sollte man die Risiken der<br />

FSME-Impfung gegeneinander abwägen. (ts)<br />

Quelle: www.impfen-info.de<br />

Grafik: ©masullo.de<br />

Immunologie46


PINK<br />

BERLIN<br />

K R E A T I V A G E N T U R<br />

Telefon 030 311 72 383 · www.pink-berlin.de


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

TICK-BORNE ENCEPHALITIS<br />

(TBE)<br />

Ticks can transmit TBE viruses. The STIKO<br />

(Standing Committee on Vaccination)<br />

therefore recommends vaccination against<br />

TBE as the safest protection against the<br />

disease for all people who are in or live in<br />

TBE risk areas and could be bitten by ticks.<br />

TBE cannot be treated, as the infection<br />

caused by viruses cannot be combated with<br />

antibiotics. It is only possible to alleviate the<br />

symptoms. People who work in forestry,<br />

agriculture or laboratories are particularly<br />

at risk of contracting TBE at work and<br />

should also take precautions.<br />

TBE can cause inflammation of the<br />

brain, meninges, or the spinal cord<br />

Severe courses of the disease occur more<br />

frequently in older adolescents and adults than<br />

in children. TBE occurs mainly in Bavaria,<br />

Baden- Württemberg, southern Hesse, southeastern<br />

Thuringia, Saxony and south-eastern<br />

Brandenburg, as well as in central Hesse, Saarland,<br />

Rhineland-Palatinate, Lower Saxony and North<br />

Rhine-Westphalia. In Brandenburg, the urban<br />

district of Frankfurt (Oder) is also considered<br />

a risk area, as is the Altenburger Land district<br />

in Thuringia.<br />

graphic: ©masullo.de<br />

There are currently 180 districts designated<br />

as TBE risk areas. People aged 40 and over have<br />

a higher risk of contracting TBE and senior citizens<br />

are more susceptible to complications. On average,<br />

two percent of ticks in risk areas are infected<br />

with the TBE virus. If you go on holiday in<br />

Germany, it is therefore worth getting vaccinated<br />

at a specialist or general practitioner’s office,<br />

especially as ticks like warm weather and, as their<br />

distribution shows, have been enjoying the effects<br />

of climate change for some time.<br />

Three vaccinations for basic<br />

immunisation<br />

Depending on the vaccine, the second vaccination<br />

dose is administered 2 weeks to 3 months after<br />

the first vaccination. Most vaccinated people are<br />

protected 14 days later, which is sufficient for the<br />

one season. For longer-lasting protection, a third<br />

vaccination is required after a further 5 to 12 or<br />

9 to 12 months. The specialist or general practitioner<br />

will provide information about possible<br />

vaccination reactions; in the case of a proven severe<br />

allergy to chicken protein, the risks of the TBE<br />

vaccination should be weighed up against<br />

each other. (ts)<br />

Source: www.impfen-info.de<br />

Immunology48


Gesun<br />

dheit<br />

kennt<br />

keine<br />

Tabus<br />

Wir sind <strong>für</strong> alle da.<br />

Klinik <strong>für</strong> Infektiologie<br />

infektiologie@sjk.de · 030 7882-5500<br />

Wüsthoffstr. 15 · 12101 Berlin<br />

sjk.de


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

IMPFEN UND TESTEN<br />

IN DEN FILIALEN VON<br />

„In den letzten Jahren haben sich Apotheken weltweit zu wichtigen Anlaufstellen <strong>für</strong> Gesundheitstests<br />

entwickelt, so auch wir!“, erläutert Apotheker Alexander Bachner aus der Filiale der Leibniz Apotheke<br />

in Charlottenburg. „Gestartet haben wir mit einfachen Blutdruckmessungen und Blutzuckertests.“<br />

Unser nächster Schritt war der Aufbau und die Weiterentwicklung unserer COVID-19-Teststation.<br />

„Nun haben wir die nächste Stufe erreicht und können in unseren Filialen in Charlottenburg, Kreuzberg<br />

und im Wedding eine zunehmend breiter werdende Palette an Blut- und Fitness-Tests anbieten.<br />

Somit überwachen wir Ihre Gesundheit und beugen Krankheiten vor!“<br />

Entlastung von Arztpraxen<br />

Unsere Apotheken haben eine lange Tradition in der Gesundheitsversorgung. Sie sind nicht nur ein Ort, an<br />

dem Rezepte eingelöst und Medikamente abgeholt werden können, sondern zeichnen sich als kompetente<br />

Beratungsstellen in Gesundheitsfragen vor Ort aus. „Für uns gilt es, diese Position im Gesundheitssystem<br />

zu festigen und das Bild der Apotheke zukünftig zu erweitern“, so Bachner. Zudem berichtet er, dass in den<br />

Filialen in Charlottenburg und Kreuzberg die Kund:innen seit Anfang des letzten Jahres gegen Grippe und<br />

COVID geimpft werden. „Die hohe Nachfrage und das ausschließlich positive Feedback unserer Kund:innen<br />

zeigen, dass solche Möglichkeiten in Zukunft noch weitreichender ausgebaut werden sollten, auch um das<br />

Gesundheitssystem zu optimieren und die Arztpraxen zu entlasten.“<br />

Impfen50


Foto: ©Rudolf Blanke<br />

Viele Kombinations-<br />

Parameter<br />

Nicht nur in der Leibniz Apotheke, sondern auch<br />

in der Regenbogen-Apotheke im Wedding sowie<br />

in der Filiale am Mehringplatz in Kreuzberg wird<br />

ein umfangreiches Spektrum an Gesundheitstests<br />

angeboten. Der Inhaber, Apotheker Stefan Rezepa,<br />

erklärt: „Unsere Kund:innen können aus einer<br />

Vielzahl von Einzel- oder Kombinations-Parametern<br />

wählen. Klassische Blutwerte wie Vitamin-D, Eisen<br />

oder Folsäure werden dabei bestimmt, aber auch<br />

komplexere Kombinationen wie Schilddrüsenhormone<br />

(z.B. Thyroxin, Trijodthyronin), Blutfettwerte<br />

(z.B. Cholesterin, Triglyceride) oder Leberwerte<br />

sind Teil unseres Angebotes.“<br />

Mehr als Ausdauer und<br />

Muskelkraft messen<br />

Als leidenschaftlicher Triathlet berichtet Alexander<br />

Bachner, dass eine umfassende Bewertung der körperlichen<br />

Fitness über das reine Messen von Ausdauer<br />

und Muskelkraft hinausgeht. „Als perfekte Ergänzung<br />

dazu bieten wir unseren Fitness-Test an. Lipoprotein,<br />

Kreatinkinase und viele weitere Biomarker werden<br />

dabei bestimmt, so können alle Sportler:innen ihre<br />

Trainingsergebnisse maximieren und Erholungsstrategien<br />

sowie ihre Ernährung verantwortungsvoll<br />

optimieren.“<br />

Impfen<br />

Wir sind <strong>für</strong> dich da.<br />

kompetent • kostenlos • anonym<br />

gayhealthchat.de<br />

„Über die Website apotheke.berlin besteht die Möglichkeit,<br />

unkompliziert einen Test bei uns zu buchen.“<br />

Als Probe dient eine kleinere Menge Kapillarblut, die<br />

aus dem Finger entnommen wird. „Damit bieten wir<br />

jedem Kunden die Möglichkeit, den Prozess in der<br />

Apotheke problemlos in fünf Minuten abzuschließen!“,<br />

so Stefan Rezepa. Danach werden die Proben an das<br />

Partner-Labor der Apotheken geschickt, sodass alle<br />

Kund:innen ihre Ergebnisse nach drei bis vier Tagen<br />

bequem per E-Mail erhalten.<br />

Apotheker Alexander Bachner betont abschließend:<br />

„Wir können rechtzeitig Vor-Diagnosen stellen, um<br />

unsere Kund:innen aufzuklären, zu behandeln oder<br />

direkt an Spezialist:innen weiterzuleiten. Die Tests<br />

sind ein wichtiges Instrument zur Förderung unserer<br />

Gesundheit, so können Erkrankungen früher erkannt<br />

und behandelt werden.“ (ab, sr)<br />

WWW.APOTHEKE.BERLIN<br />

51 <strong>CHECK</strong> MAG #17


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

VACCINATION<br />

AND TESTING<br />

IN THE<br />

BRANCHES OF<br />

“In recent years, pharmacies around the world<br />

have become important points of contact for<br />

health tests, and so have we!” explains pharmacist<br />

Alexander Bachner from the Leibniz Apotheke<br />

branch in Charlottenburg. “We started with<br />

simple blood pressure measurements and blood<br />

sugar tests and have now reached the next stage<br />

and can offer an increasingly wide range of blood<br />

and fitness tests in our branches in Charlottenburg,<br />

Kreuzberg and Wedding.”<br />

Relief for doctors’ practices<br />

Our pharmacies have a long tradition of<br />

providing healthcare. They are not only a<br />

place where prescriptions can be filled and<br />

medicines picked up, but they also stand<br />

out as competent local advice centres for<br />

health issues. “Our aim is to consolidate<br />

this position in the healthcare system and<br />

expand the image of pharmacies in the<br />

future,” says Bachner. “The high demand<br />

and the exclusively positive feedback from<br />

our customers show that such options<br />

should be expanded even further in<br />

the future, also in order to optimise the<br />

healthcare system and relieve the burden<br />

on doctors’ surgeries.”<br />

Foto: ©Rudolf Blanke<br />

Many combination parameters<br />

A comprehensive range of health tests are<br />

offered not only at the Leibniz Apotheke,<br />

but also at the Regenbogen-Apotheke in<br />

Wedding and the branch on Mehringplatz<br />

in Kreuzberg. The owner, pharmacist<br />

Stefan Rezepa, explains: “Our customers<br />

can choose from a variety of individual<br />

or combined parameters. Classic blood<br />

values such as vitamin D, iron or folic<br />

acid are determined, but more complex<br />

combinations such as thyroid hormones<br />

(e.g. thyroxine, triiodothyronine), blood lipid<br />

values (e.g. cholesterol, triglycerides) or<br />

liver values are also part of our range.”<br />

Measuring more than endurance and<br />

muscle strength<br />

As a passionate triathlete, Alexander<br />

Bachner reports that a comprehensive<br />

assessment of physical fitness goes beyond<br />

simply measuring endurance and muscle<br />

strength. “We offer our fitness test as the<br />

perfect complement to this. Lipoprotein,<br />

creatine kinase, and many other biomarkers<br />

are determined, so that all athletes<br />

can maximise their training results and<br />

responsibly optimise their recovery<br />

strategies and nutrition. You can easily<br />

book a test with us via the apotheke.berlin<br />

website.” A small amount of capillary blood<br />

taken from the finger serves as a sample,<br />

offering every customer the opportunity<br />

to complete the process in the pharmacy in<br />

just five minutes. (ab, sr)<br />

WWW.APOTHEKE.BERLIN<br />

Vaccination52


Infektiologie<br />

Ärzteforum Seestrasse<br />

Medizinisches Versorgungszentrum<br />

Schwerpunktpraxis <strong>für</strong> HIV/AIDS,<br />

Infektiologie, Hepatologie, Suchtmedizin,<br />

Hausärztliche Versorgung<br />

Infektiologie Ärzteforum Seestrasse<br />

Seestraße 64<br />

(Eingang: Oudenarder Straße)<br />

13347 Berlin<br />

Tel.: 030 . 455 095 - 0<br />

Fax: 030 . 455 095 - 22<br />

praxis@infektiologie-seestrasse.de<br />

Unser Team<br />

Priv. Doz. Dr. med. Wolfgang Schmidt<br />

Priv. Doz. Dr. med. Walter Heise<br />

Dr. med. Gunnar Urban<br />

Dr. med. Max Bender<br />

Dr. med. Anja-Sophie Krauss<br />

Dr. med. Luca Schifignano<br />

Dr. med. Jonas Schneider<br />

Dr. med. Luca Stein<br />

Dr. med. Christian Träder<br />

www.infektiologie-seestrasse.de<br />

© Rawpixel Ltd., Getty Images.<br />

Agenturfoto mit Model gestellt.<br />

Du lebst mit HIV und Stigmatisierung ist kein Fremdwort <strong>für</strong> dich?<br />

Nimm das nicht weiter hin! Mach dich schlau auf nochvielvor.de, was<br />

unsere positiven Vorbilder aus der Community dagegen unternehmen<br />

und was „nicht nachweisbar = nicht übertragbar“ damit zu tun hat.<br />

Hilf dabei, die Vorur teile abzubauen, denn du hast !<br />

DE-UNB-2397 | Gilead Sciences GmbH, Fraunhoferstr. 17, 82152 Martinsried b. München,<br />

info@gilead-sciences.de, www.gileadsciences.de<br />

53 <strong>CHECK</strong> MAG #17


4.<br />

Sinn & Werte<br />

Wege, um Prioritäten zu managen<br />

1.<br />

Ordnung im Kopf schaf f en<br />

2.<br />

Stelle dir diese zwei Fragen: Was brauche ich? Was will ich? Klingt einfacher, als<br />

Nicht zu wissen, was man will, verursacht Stress. Bei Stress verliert aman schnell<br />

es ist, deshalb lohnt es sich, die Antworten aufzuschreiben. Kleiner Trick:<br />

zu verurteilen. Du bist, wer du bist. Punkt.<br />

Bewusst<br />

Stell dir vor, du hast nicht mehr lange zu leben: Worauf wärst du stolz,<br />

was würdest du bereuen? Versuche dabei, die Antworten nicht<br />

nachdenken<br />

ganz zu<br />

Fokus, schweigen die<br />

den<br />

Dinge wie Meditation und<br />

helfen<br />

Yoga,<br />

Anmut. Um<br />

manchmal<br />

den<br />

aber auch<br />

Gedankenfl luss<br />

einfach<br />

zu<br />

ein langer<br />

verlangsamen, Spaziergang<br />

im Wald. Sich selbst mal richtig zuhören, kann überraschende Antworten bringen.<br />

du, im ersten Kreis kann eine Priorität sein, aber auch 3 verschiedene. Wer hat gesagt, dass Karriere<br />

und Privatleben nicht gleichwertig sein können?<br />

Nun weißt du, was du brauchst und was du willst. Aber was soll an Stelle 1? Was an Stelle 10?<br />

Versuche eine „runde“ Liste zu erstellen, die wie ein Atom aussieht. In der Mitte (Atomkern) bist<br />

3.<br />

Liste anlegen<br />

Eine atomare<br />

5.<br />

Spaß machen. Musik an, Fenster auf und schön laut mitsingen, während man<br />

Konsequenzen<br />

akzeptieren<br />

den Staubsauger spazieren fährt. Sauberkeit ist das halbe Leben.<br />

Aufräumen<br />

Wie innen so außen. Das stimmt meist nicht so, aber eine äußere Ordnung<br />

kann dabei helfen, eine innere herzustellen (s. Tipp 1.). Das darf übrigens auch<br />

Das Problem mit Prioritäten ist, dass eine Sache zugunsten einer anderen gehen<br />

Freunde und keine Süßigkeiten. Wenn du damit Frieden schließt, bist du schon einen Schritt weiter.<br />

muss. Einen perfekt durchtrainierten Körper zu haben, bedeutet auch weniger Zeit <strong>für</strong><br />

Grafik: ©masullo.de<br />

Kennst du das Gefühl, wie auf Auto-Pilot durchs Leben zu rasen?<br />

Oft hat man keine Zeit, sich zu fragen, was einem wirklich wichtig ist.<br />

Aber genau das ist wichtig!<br />

<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

54<br />

Smart Living


NX-DE-HVU-ADVT-230001; April 2023<br />

„<br />

ich weiß, wie mein<br />

liebesleben mit<br />

hiv entspannt<br />

bleibt<br />

wissen <strong>für</strong>s leben<br />

findest du hier!<br />

Mach dich schlau - mit<br />

der digitalen HIV-Broschüre


5 WAYS TO MANAGE<br />

YOUR PRIORITIES<br />

1. GET YOUR HEAD IN ORDER<br />

Ask yourself these two questions: what do I need? What do I<br />

want? This sounds easier than it is, so it’s worth writing down the<br />

answers. A little trick: imagine you don’t have long left to live. What<br />

would you be proud of, and what would you regret? Try not to judge<br />

the answers. You are who you are. Period.<br />

2. PRACTISE MINDFULNESS<br />

Not knowing what you want can be stressful. When you’re stressed,<br />

you quickly lose focus. To slow down the flow of thoughts, things<br />

like meditation and yoga can help, but sometimes just a long walk<br />

in the woods can do the trick. By listening to yourself, you’ll find<br />

surprising answers.<br />

3. CREATE AN ATOMIC LIST<br />

Now you know what you need and what you want. But what comes<br />

first? And what should go last?? Try to create a “round” list that<br />

looks like an atom. You are in the centre (the atomic nucleus), and in<br />

the first circle there could be one priority, but there could also be<br />

3 different ones. Who said that your career and private life can’t be<br />

equally important?<br />

4. TIDY UP<br />

Tidy home, tidy mind. External order can help to create internal<br />

order (see tip 1). Incidentally, this can also be fun. Turn the music<br />

on, open the windows and sing along loudly while you take the<br />

vacuum cleaner for a spin. Cleanliness is next to godliness.<br />

5. ACCEPT THE CONSEQUENCES<br />

The problem with priorities is that one thing has to take precedence<br />

over another. Having a perfectly toned body also means having less<br />

time for friends and no sweets. If you make peace with this, you’re<br />

already one step ahead.<br />

Grafik: ©masullo.de<br />

FAMILIAR WITH THAT FEELING OF RACING THROUGH LIFE ON A UTO-<br />

PILOT? OFTEN THERE’S NO TIME TO ASK YOURSELF WHAT IS REALLY<br />

IMPORTANT TO YOU. BUT THAT’S EXACTLY WHAT IS IMPORTANT!<br />

<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

56<br />

Smart Living


Daniel Korup und Amon Ottersbach<br />

Kaspars Biezaitis<br />

Liesa Steffin Katharina Luley Dr. Frank Reißmann<br />

57<br />

Besondere Beratung hat<br />

viele Gesichter.<br />

MediosApotheke Oranienburger Tor<br />

Friedrichstraße 113a, 10117 Berlin, T (030) 283 35 30<br />

MediosApotheke Hackescher Markt<br />

Rosenthaler Straße 46/47, 10178 Berlin, T (030) 282 78 76<br />

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Inh. Anike Oleski e. Kfr.


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

TRAVEL WITHOUT TRAVELING<br />

Entdecke die Welt mit jedem Atemzug – wir entführen dich auf eine<br />

sinnliche Reise zu den verborgensten Winkeln der Erde, ganz ohne<br />

dein Zuhause zu verlassen. Lasse dich von Düften verzaubern,<br />

welche deine Sehnsucht nach Abenteuer mit einem Hauch von Luxus<br />

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Advertorial<br />

CASABLANCA<br />

Eau de Parfum<br />

Ein Hauch spritziger Grüner Apfel erinnert an die Frische der Obststände,<br />

während die sinnliche Tonkabohne eine süße Wärme aus den Gassen der<br />

Souks einfängt. Die erfrischende Minze vermittelt das Flair gemütlicher<br />

Abende in den Cafés, und die markante Zeder bringt die robuste Schönheit<br />

der marokkanischen Landschaft zum Ausdruck. Casablanca ist ein<br />

Duft, der mit jeder Note die Magie Marokkos einfängt.<br />

Duftfamilie: Aquatisch – harzig – animalisch<br />

50 ml <strong>für</strong> 49 .00 €<br />

BOLOGNA<br />

Eau de Parfum<br />

Die erfrischende Kombination<br />

aus Cassis und Bergamotte<br />

fängt die Lebendigkeit der<br />

Straßen ein, während Neroli eine elegante Blumennote<br />

hinzufügt. Vanille verleiht eine leichte, wärmende Süße,<br />

und weiches Holz sorgt <strong>für</strong> eine subtile Tiefe. Bologna ist ein<br />

olfaktorisches Abenteuer, das die Sinne mit auf eine Reise<br />

durch das lebendige und sinnliche Italien nimmt.<br />

Duftfamilie: Blumig – fruchtig<br />

50 ml <strong>für</strong> 49 .00 €<br />

PICO<br />

Eau de Parfum<br />

Die Kopfnoten verführen mit der zarten Süße des Maiglöckchens,<br />

getragen von der leichten Brise des Atlantiks. Das Herz der<br />

Duftkomposition entfaltet sich mit erdigem Patchouli und der<br />

blumigen Eleganz des Osmanthus. Die Basisnote aus Moschus<br />

schenkt eine anhaltende, warme Umarmung, wie die liebevolle<br />

Umarmung von Picos Landschaft.<br />

Duftfamilie: Orientalisch –<br />

blumig – pudrig.<br />

50 ml <strong>für</strong> 49 .00 €<br />

BEIRUT<br />

Eau de Parfum<br />

Kokosnuss und Piment entführen die Sinne in<br />

die lebhaften Straßen Beiruts, wo der Duft von<br />

Gewürzen und exotischer Frische in der Luft<br />

liegt. Die sinnliche Eleganz des Jasmins und der<br />

Duft von süßer Mandel begleiten uns durch den<br />

Tag. Sandelholz verleiht dem Duft eine warme,<br />

holzige Tiefe, die die Geschichte und Traditionen<br />

Beiruts einfängt.<br />

MUMBAI<br />

Eau de Parfum<br />

Duftfamilie: Orientalisch – holzig<br />

– fruchtig<br />

50 ml <strong>für</strong> 49 .00 €<br />

Pfefferminze, frisch und<br />

belebend, durchdrang<br />

die Luft und erinnerte an<br />

die erfrischenden Getränke, die wir an den<br />

geschäftigen Straßenecken genossen. Zimt,<br />

warm und würzig, umhüllte uns auf den<br />

Gewürzmärkten und brachte uns in Kontakt<br />

mit den köstlichen Aromen der indischen<br />

Küche. Das Leder, robust und geerdet, fand<br />

seinen Weg zu uns durch die handgefertigten<br />

Waren auf den Märkten. Diese Erinnerungen<br />

haben wir in einem Flakon festgehalten.<br />

Mumbai, ein pulsierender Duft voller Energie.<br />

Duftfamilie: Würzig – orientalisch<br />

50 ml <strong>für</strong> 49 .00 €<br />

59 <strong>CHECK</strong> MAG #17


<strong>CHECK</strong> MAG #17<br />

DUFTKERZEN-<br />

KOLLEKTION<br />

von L’ATELIERO<br />

Die handgemachten Kerzen enthüllen einmalige Dufterlebnisse,<br />

die <strong>für</strong> eine beflügelnde Stimmung sorgen<br />

und jedes zuhause olfaktorisch verschönern. Jede<br />

Kreation besteht aus feinsten Duftölen, 100 % Soja- und<br />

Bienenwachs sowie speziell behandelten Baumwolldochten,<br />

die eine hohe Qualität garantieren. VERDURA<br />

– die grüne Oase, HARMONIA – ein verzauberter Wald,<br />

TROPICANA – eine tropische Insel und DELICIA – ein<br />

Schokoladentraum. Brenndauer 35 Stunden.<br />

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Durch die einzigartige Formel aus 20<br />

Vitalstoffen werden Dicke und Stärke<br />

der Haarstruktur positiv beeinflusst.<br />

Essenzielle Aminosäuren, Vitamine<br />

und Mikronährstoffe unterstützen<br />

ein schnelles und gesundes<br />

Haarwachstum.<br />

168 Kapseln <strong>für</strong> 60,95 € erhältlich in<br />

der Schönhauser Apotheke<br />

SLEEP +<br />

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Die innovative Kombination aus Melatonin, essenziellen<br />

Aminosäuren und hochwertigen Pflanzenextrakten<br />

kommt sowohl bei Ein- als auch bei Durchschlafproblemen<br />

zum Einsatz und unterstützt einen normalen<br />

Schlafrhythmus.<br />

56 Kapseln <strong>für</strong> 24,90 € in der<br />

Schönhauser Apotheke<br />

GUT AUFGESTELLT.<br />

ALLES ÜBER DEN PENIS<br />

von Oliver Stöwing und<br />

Volker Wittkamp<br />

aus dem PIPER VERLAG<br />

40 Millionen Deutsche leben mit einem Penis.<br />

Erstaunlich, wie wenig dennoch über dieses Körperteil<br />

bekannt ist, obwohl es als Symbol allgegenwärtig ist.<br />

Dieses Buch will unverkrampft und mit Humor aufklären:<br />

Wie funktioniert ein<br />

Penis? Und wieso funktioniert<br />

er manchmal nicht? Wie bleibt<br />

er fortpflanzungsfähig, und<br />

was kann man tun, wenn er es<br />

nicht ist? Ein wichtiger Beitrag<br />

zur <strong>Männer</strong> gesundheit mit<br />

vielen praktischen Tipps –<br />

und ein großer Lesespaß<br />

über ein so eigenwilliges<br />

wie faszinierendes Organ.<br />

Klappenbroschur mit 304 Seiten <strong>für</strong> 18,00 €<br />

im deutschen Buchhandel.<br />

ISBN 978-3-492-06457-6<br />

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Die CLAY CREME ist ein Stylingprodukt auf Ton-Basis mit einer cremigen<br />

Textur und mittelstarkem Halt. Eine haselnussgroße Menge in den Handflächen<br />

erwärmen, gleichmäßig in das trockene oder handtuchtrockene<br />

Haar geben und wie gewohnt stylen.<br />

Das FLEX GEL ist ein leichtes Styling-Gel mit einem flexiblen<br />

Halt und bändigt Frizz, definiert, kontrolliert und verleiht<br />

dem Haar ein natürliches Finish. Eine haselnussgroße<br />

Menge in das feuchte oder handtuchtrockene Haar geben<br />

und wie gewohnt stylen. Für zusätzliches Volumen föhnen.<br />

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teil zunehmen, sende uns bitte ein Postkarte mit<br />

deiner Anschrift und dem Vermerk „L’ATELIERO“<br />

oder „SOBER BERLIN, (z.B.) CASABLANCA<br />

(entspr. s.o.)“ an Pink Berlin, Klews & Schwick GbR,<br />

Kluckstraße 33, 10785 Berlin.<br />

Deine Daten werden nur zum Zwecke der Versendung<br />

verwendet und nicht gespeichert. Die Zusendung<br />

des Gewinns erfolgt auf dem Postweg. Eine Teilnahme<br />

ist ab 18 Jahren möglich. Der Rechtsweg ist im<br />

Hinblick auf die Ziehung der Gewinner ausgeschlossen.<br />

Einsendeschluss ist der 15. JUNI 2024.<br />

61 <strong>CHECK</strong> MAG #17


STI<br />

Symptome variieren nach Kontext und Person. Angegebene Schutzmaßnahmen können unzureichend sein<br />

und garantieren keine Nichtansteckung. Im Zweifel bitte an Ärzt*innen oder Apotheker*innen wenden.<br />

ANSTECKUNG<br />

SYMPTOME<br />

CHLAMYDIEN<br />

GONORRHOE<br />

(TRIPPER)<br />

HEPATITIS A<br />

HEPATITIS B<br />

HEPATITIS C<br />

HERPES<br />

GENITALIS<br />

Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).<br />

Körperflüssigkeiten (Blut, Speichel, Sperma, Urin).<br />

Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum.<br />

Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).<br />

Körperflüssigkeiten (Blut, Speichel, Sperma, Urin).<br />

Finger, Hände, Toys. Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen<br />

beim Drogenkonsum.<br />

Bei anal–oralem Sex („Arschlecken“) oder indirekt<br />

über den Weg Anus–Finger–Mund.<br />

Verunreinigtes Spritzbesteck und Zubehör (Filter,<br />

Löffel, Wasser) beim Drogengebrauch.<br />

Körperflüssigkeiten (Blut, Speichel, Sperma, Urin).<br />

Verletzte Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre,<br />

vaginal). Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum.<br />

Blut, seltener auch andere Körperflüssigkeiten.<br />

Spritzen, Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum,<br />

unhygienisches Tätowieren, Piercen oder Ohrlochstechen.<br />

Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).<br />

Husten, Niesen, Küssen, Sex, Finger, Sextoys.<br />

Nach 1–3 Wochen: glasiger bis eitriger Ausfluss<br />

aus dem Penis, Schmerzen beim Wasserlassen oder<br />

es kann eine schmerzhafte Schwellung der Hoden<br />

auftreten.<br />

Nach 2–6 Tagen: Brennen beim Wasser lassen, eitriger,<br />

übelriechender Ausfluss aus der Harnröhre. Teilweise<br />

Fieber und Schmerzen und Anschwellung des Hodens.<br />

Nach 2–4 Wochen: grippeähnliche Beschwerden,<br />

Appetitlosigkeit, Übelkeit, Schmerzen, Druckgefühl<br />

unter dem rechten Rippenbogen, Abneigung gegen<br />

fettiges Essen und Alkohol.<br />

Nach 4–6 Monaten: Abgeschlagenheit, Muskel– und<br />

Gelenkschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Hautveränderungen,<br />

Leberentzündung mit Gelbsucht und Fieber.<br />

Nach 3–6 Monaten: Grippeähnliche Symptome, Gelbfärbung<br />

der Haut. Bei chronischer Infektion: Müdigkeit,<br />

Juckreiz, Gelenkbeschwerden, Leberentzündung.<br />

Nach einigen Tagen bis Wochen: kribbelnde, juckende<br />

Haut. Bläschen, die aufplatzen. Anschwellung der<br />

Lymphknoten, Fieber und Krankheitsgefühl.<br />

HERPES ZOSTER<br />

(GÜRTELROSE)<br />

HIV<br />

Die Flüssigkeit der Gürtelrose–Bläschen ist ansteckend.<br />

Schmierinfektion vor allem über die Hände<br />

durch Anfassen von Türgriffen, Handläufen, Wasserhähnen<br />

oder Sextoys.<br />

Körperflüssigkeiten (Blut, Sperma). Spritzen beim<br />

Drogenkonsum. Risiko bei Oralverkehr sehr gering.<br />

Nach 2–3 Tagen: brennende Schmerzen, Juckreiz,<br />

Hautausschlag/Bläschenbildung. Auch Binde–/<br />

Hornhautentzündung, Gesichtslähmungen, starke<br />

Nervenschmerzen.<br />

Nach 2–4 Wochen: Fieber, Müdigkeit, Nachtschweiß,<br />

Durchfall, Abgeschlagenheit, Mandel– und Lymphknotenschwellungen,<br />

Ausschlag.<br />

HPV<br />

Schleimhäute (Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal).<br />

Küssen, Streicheln, Petting oder beim Sex.<br />

Einige HPV–Typen können Wochen nach der<br />

Ansteckung Genitalwarzen (auch Feigwarzen oder<br />

Kondylome genannt) auslösen.<br />

MPOX<br />

(AFFENPOCKEN)<br />

SYPHILIS<br />

Haut–zu–Haut–Kontakt sowie Speichel, Sekrete der<br />

oberen Atemwege (Rotz, Schleim) und Bereiche um den<br />

Anus, das Rektum oder die Vagina.<br />

Körperflüssigkeiten (Blut, Sperma). Verletzte Schleimhäute<br />

(Augen, anal, oral, Harnröhre, vaginal). Spritzen,<br />

Ziehröhrchen, Pfeifen beim Drogenkonsum.<br />

Nach 3–17 Tagen Ausschlag an Händen, Füßen, Brust,<br />

Gesicht, Mund oder in der Nähe der Genitalien,<br />

einschließlich Penis, Hoden, Schamlippen und Vagina<br />

sowie am Anus.<br />

Phase 1: Geschwürbildung an Penis, Analbereich,<br />

Mund. Schwellungen der Lymphknoten.<br />

Phase 2 (nach ca. 2 Monaten): Fieber, Kopf– und<br />

Gelenkschmerzen, Hautausschlag.<br />

STI <strong>CHECK</strong>62


Auf der rechten Seite kannst du eintragen, wann du das letzte Mal getestet wurdest oder eine Impfung erhalten<br />

hast. Deine Ärzt*innen oder Apotheker*innen beraten dich gerne weiter.<br />

SCHUTZ<br />

BEHANDLUNG<br />

<strong>CHECK</strong><br />

Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung,<br />

können diese aber nicht sicher ausschließen. Kondom<br />

immer nur einmal verwenden.<br />

Antibiotika auf Rezept.<br />

Getestet am:<br />

.......................<br />

Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung.<br />

Kondom immer nur einmal verwenden. Hände und<br />

Sexspielzeug vor Gebrauch mit Seife waschen.<br />

Antibiotika auf Rezept.<br />

Getestet am:<br />

.......................<br />

Impfung – der einzig wirksame Schutz gegen Hepatitis<br />

A. Sie erfolgt in der Regel gemeinsam mit der Impfung<br />

gegen Hepatitis B.<br />

Impfung. Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung,<br />

schließen diese aber nicht aus. Kondom immer<br />

nur einmal verwenden.<br />

Safer Use (nur eigene Spritzbestecke, Röhrchen<br />

oder Pfeifen). Hygienisches Tätowieren, Piercen,<br />

Ohrlochstechen. Kondome verringern das Risiko einer<br />

Ansteckung.<br />

Um andere nicht anzustecken sollte während der<br />

Ausbruchsphase auf Sex verzichtet werden.<br />

In beschwerdefreien Phasen senken Kondome das<br />

Risiko einer Ansteckung.<br />

Impfung, Verzicht auf Körperkontakt während einer<br />

Infektion. Berührungen (z. B. beim Sex) können dazu<br />

führen, dass Bläschen platzen und die Viren übertragen<br />

werden.<br />

Kondome, PrEP und PEP (innerhalb von 72 Stunden).<br />

Safer Use (eigene Spritzbestecke, Röhrchen oder<br />

Pfeifen). Hygienisches Tätowieren, Piercen und Ohrlochstechen.<br />

Impfung. Kondome verringern das Risiko einer<br />

Ansteckung, schließen diese aber nicht aus.<br />

Kondom immer nur einmal verwenden.<br />

Eine Therapie gibt es nicht. Behandelt werden lediglich<br />

die Allgemeinsymptome der Erkrankung. Getestet /<br />

geimpft am:<br />

.......................<br />

Kann in der akuten Phase von selbst heilen. Eine<br />

chronische Infektion dauert Monate bis Jahre,<br />

teilweise müssen Medikamente lebenslang eingenommen<br />

werden.<br />

In den ersten sechs Monaten wird i. d. R. nicht behandelt.<br />

Die Behandlung einer chronischen Infektion<br />

dauert 8–12 Wochen, bei Komplikationen auch 16 bis<br />

24 Wochen.<br />

Herpes Genitalis ist nicht heilbar. Bei wiederholten<br />

schmerzhaften Rückfällen wird routinemäßig mit<br />

virushemmenden Tabletten behandelt.<br />

Getestet /<br />

geimpft am:<br />

.......................<br />

Getestet am:<br />

.......................<br />

Getestet am:<br />

.......................<br />

Virostatika (antivirale Medikamente) und ggf.<br />

Schmerzmittel. Getestet /<br />

geimpft am:<br />

.......................<br />

Verschiedene Kombinationen antiretroviraler Medikamente<br />

unter ärztlicher Aufsicht.<br />

Die meisten HPV–Infektionen heilen von selbst aus.<br />

Bisher gibt es kein Medikament, das HP–Viren direkt<br />

bekämpfen kann.<br />

Getestet am:<br />

.......................<br />

Getestet /<br />

geimpft am:<br />

.......................<br />

Engen Hautkontakt mit Menschen, die einen Mpox–<br />

artigen Ausschlag haben, und mit Gegenständen, die<br />

eine Person mit Mpox benutzt hat. Hände oft waschen<br />

und sich impfen lassen.<br />

Kondome verringern das Risiko einer Ansteckung,<br />

können diese aber nicht sicher ausschließen. Kondom<br />

immer nur einmal verwenden.<br />

In den meisten Fällen verschwinden Symptome<br />

nach zwei und vier Wochen ohne Behandlung. Bei<br />

schwerem Verlauf wird der Wirkstoff Tecovirimat<br />

verwendet.<br />

Antibiotika auf Rezept.<br />

Getestet /<br />

geimpft am:<br />

.......................<br />

Getestet am:<br />

.......................<br />

63 <strong>CHECK</strong> MAG #17


STI<br />

Symptoms vary by context and person. Protective measures as shown here may be inadequate and do not<br />

guarantee non–infection. If in doubt, please contact a doctor or pharmacist.<br />

TRANSMISSION<br />

SYMPTOMS<br />

CHLAMYDIA<br />

Mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,<br />

vaginal). Body fluids (blood, saliva, sperm, urine).<br />

Syringes, straws, pipes when using drugs.<br />

After 1–3 weeks: glassy to opaque discharge from<br />

the penis, painful urination, or painful swelling of the<br />

testicles can occur.<br />

GONORRHEA<br />

HEPATITIS A<br />

HEPATITIS B<br />

Mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,<br />

vaginal). Body fluids (blood, saliva, sperm, urine).<br />

Fingers, hands, toys. Syringes, straws, pipes when<br />

using drugs.<br />

During anal–oral sex (“ass licking, rimming”) or<br />

indirectly via anus–finger–mouth. By contaminated<br />

syringes and accessories (filters, spoons, water) when<br />

using drugs.<br />

Body fluids (blood, saliva, sperm, urine). Injured mucous<br />

membranes (eyes, anal, oral, urethra, vaginal).<br />

Syringes, straws, pipes when using drugs.<br />

After 2–6 days: burning sensation when urinating and<br />

purulent, foul–smelling discharge from the urethra.<br />

Partial pain and swelling of the testicles, fever.<br />

After 2–4 weeks: flu–like symptoms, loss of appetite,<br />

nausea, headache, muscle and joint pain. A feeling<br />

of pressure under the right costal arch, aversion to<br />

fatty food and alcohol<br />

After 4–6 months: fatigue, muscle and joint pain,<br />

nausea, vomiting and skin changes. Later also<br />

inflammation of the liver with jaundice and fever.<br />

HEPATITIS C<br />

Blood, less often other body fluids. Syringes, straws,<br />

pipes when using drugs. Also unsanitary tattooing,<br />

piercing or ear piercing.<br />

After 3–6 months: flu–like symptoms, yellowing of<br />

the skin. With chronic infection: fatigue, itching, joint<br />

complaints, inflammation of the liver.<br />

GENITAL<br />

HERPES<br />

Mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,<br />

vaginal). Cough, sneeze, kiss, sex, fingers, sex toys.<br />

After a few days to weeks: tingling, itching of the skin.<br />

Blisters that burst into small ulcers. Swelling of the<br />

lymph nodes, fever and feeling sick.<br />

HERPES<br />

ZOSTER<br />

(SHINGLES)<br />

HIV / AIDS<br />

The fluid in the herpes zoster is contagious. Smear<br />

infection especially via the hands: the virus can be<br />

transmitted by touching door handles, handrails,<br />

water taps or toys.<br />

Body fluids (blood, semen). Injection during drug use.<br />

Risk with oral sex very low.<br />

After 2–3 days: burning pain, itching or tingling skin.<br />

Reddening or swelling of the skin and blistering,<br />

conjunctivitis, corneal inflammation, facial paralysis,<br />

severe nerve pain.<br />

After 2–4 weeks: fever, fatigue or discomfort, night<br />

sweats, diarrhea, fatigue, swelling of the tonsils and<br />

lymph nodes, muscle pain, rash.<br />

HPV<br />

Mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,<br />

vaginal). Kissing, fondling, petting or having sex.<br />

Some types of HPV can cause genital warts<br />

(condylomas) weeks after infection.<br />

MPOX<br />

(MONKEYPOX)<br />

Skin–to–skin contact as well as saliva, upper<br />

respiratory secretions (snot, mucus), and areas<br />

around the anus, rectum, or vagina.<br />

After 3–17 days rash on hands, feet, chest, face,<br />

mouth or near the genitals, including penis, testicles,<br />

labia, and vagina, and anus.<br />

SYPHILIS<br />

Body fluids (blood, saliva, sperm, urine). Injured<br />

mucous membranes (eyes, anal, oral, urethra,<br />

vaginal). Syringes, straws, pipes when using drugs.<br />

1st phase: ulcer formation on the penis, vagina, anal<br />

area, mouth. Swelling of the lymph nodes.<br />

2nd phase (after about 2 months): fever, headache<br />

and joint pain, skin rashes can occur.<br />

STI <strong>CHECK</strong>64


On the right side you can enter the last time you were tested or received a vaccination.<br />

Your doctors or pharmacists will be happy to give further advice.<br />

PROTECTION<br />

TREATMENT<br />

<strong>CHECK</strong><br />

Condoms reduce the risk of infection, but cannot<br />

safely rule it out. Only use the condom once.<br />

Prescription Antibiotics.<br />

Tested on:<br />

.......................<br />

Condoms reduce the risk of infection, but cannot<br />

safely rule it out. Only use the condom once. Wash<br />

hands and sex toys with soap before use.<br />

Prescription Antibiotics.<br />

Tested on:<br />

.......................<br />

Vaccination – the only effective protection against<br />

hepatitis A. It is usually done together with the vaccination<br />

against hepatitis B.<br />

Vaccination. In addition: Condoms reduce the risk of<br />

infection, but cannot safely rule it out. Only use the<br />

condom once.<br />

Safer use (use your own injection equipment, straws<br />

or pipes). Pay attention to hygiene when tattooing,<br />

piercing, ear piercing. Safe sex and condoms reduce<br />

the risk of infection.<br />

There is no one hundred percent effective protection.<br />

However, the risk drops significantly if sex is avoided<br />

during an outbreak phase. Only use the condom once.<br />

There is no therapy. Only the general symptoms of<br />

the disease are treated.<br />

In the acute phase, the infection can heal itself.<br />

A chronic infection lasts for months to years,<br />

sometimes medication has to be taken for life.<br />

There is usually no treatment in the first six months.<br />

The treatment of a chronic infection lasts 8 to 12<br />

weeks, with complications also 16 to 24 weeks.<br />

Genital herpes is not curable. Repeated painful<br />

relapses are routinely treated with virus–inhibiting<br />

tablets.<br />

Tested /<br />

vaccinated:<br />

.......................<br />

Tested /<br />

vaccinated:<br />

.......................<br />

Tested on:<br />

.......................<br />

Tested on:<br />

.......................<br />

Vaccination, Avoiding physical contact during an<br />

infection. Touch and pressure (for example during<br />

sex) can cause blisters to burst and the virus to be<br />

transmitted.<br />

Condoms, PrEP and PEP (within 72 hours). Safer use<br />

(use your own injection equipment, straws or pipes).<br />

Pay attention to hygiene when tattooing, piercing, ear<br />

piercing.<br />

Vaccination. In addition: Condoms reduce the risk of<br />

infection, but cannot safely rule it out. Only use the<br />

condom once.<br />

Avoid close, skin–to–skin contact with people who<br />

have a rash and with objects that a person with mpox<br />

has used. Wash your hands often and get vaccinated.<br />

Condoms reduce the risk of infection, but cannot rule<br />

it out. Only use the condom once.<br />

Virostatics (antiviral drugs) and, if necessary, pain<br />

relievers.<br />

Different combinations of antiretroviral drugs under<br />

medical supervision.<br />

Most HPV infections heal on their own. So far, there is<br />

no drug that can directly fight HP viruses.<br />

In most cases, symptoms disappear after two and<br />

four weeks without treatment. In severe cases,<br />

the active ingredient Tecovirimat is used.<br />

Prescription Antibiotics.<br />

Tested /<br />

vaccinated:<br />

.......................<br />

Tested on:<br />

.......................<br />

Tested /<br />

vaccinated:<br />

.......................<br />

Tested /<br />

vaccinated:<br />

.......................<br />

Tested on:<br />

.......................<br />

65 <strong>CHECK</strong> MAG #17


BERLIN<br />

CHARLOTTENBURG<br />

APOTHEKEN / PHARMACIES<br />

GRÜNE APOTHEKE 62<br />

www.grueneapo.de<br />

Wilmersdorfer Straße 62, 10627 Berlin,<br />

Fon 030-93 95 04 84,info@grueneapo.de,<br />

Mo–Fr: 8:30–19:30 Uhr, Sa: 9–18 Uhr<br />

Leibniz Apotheke Berlin<br />

Charlottenburg<br />

LEIBNIZ APOTHEKE<br />

www.leibniz-apotheke.berlin<br />

Kantstraße 130 b, 10625 Berlin,<br />

Fon 030-313 80 00, info@leibniz- apotheke.berlin,<br />

Mo–Fr: 8:30–19 Uhr, Sa: 9–14 Uhr<br />

APOTHEKE IN DER METROPOLE<br />

www.apotheke-metropole-berlin.de<br />

Joachimsthaler Straße 21, 10719<br />

Berlin, Fon 030-88 55 00 33,<br />

apotheke.metropole.berlin@gmail.com,<br />

Mo–Fr: 8:30–13 Uhr + 15–19 Uhr, Sa: 10–12 Uhr<br />

WITZLEBEN APOTHEKE 24<br />

www.witzleben-apotheke24.de<br />

Kaiserdamm 24, 14057 Berlin,<br />

Fon 030-93 95 20 30,<br />

info@witzleben-apotheke24.de,<br />

Mo/Di/Do: 8–19 Uhr, Mi+Fr: 8–18:30<br />

WITZLEBEN APOTHEKE 26<br />

www.witzleben-apotheke26.de<br />

Kaiserdamm 26, 14057 Berlin,<br />

Fon 030-93 95 20 00,<br />

info@witzleben-apotheke26.de,<br />

Mo–Fr: 8–19 Uhr, Sa: 9–14 Uhr<br />

BERATUNGSTELLEN /<br />

COUNSELLING CENTRES<br />

SCHWULENBERATUNG BERLIN,<br />

Pluspunkt, ManCheck, Queerleben<br />

www.schwulenberatungberlin.de<br />

Niebuhrstraße 59/60, 10629 Berlin,<br />

Fon 030-233 690 70,<br />

info@schwulenberatungberlin.de,<br />

Mo–Fr: 9-20 Uhr<br />

HAUTÄRZTE + BEAUTY /<br />

DERMATOLOGISTS + BEAUTY<br />

ARZTPRAXIS PREVENTIVA<br />

www.arztpraxis-preventiva.de<br />

Clausewitzstraße 1, 10629 Berlin,<br />

Fon 030-88 007 899, preventiva@email.de,<br />

Mo/Mi/Fr: 8–13 Uhr, Di+Do: 13–17 Uhr<br />

DIE HAUTEXPERTEN + PROKTOLOGIE<br />

www.diehautexperten.de<br />

Dr. med. Claudia Herzler<br />

Wilmersdorfer Straße 58, 10627 Berlin,<br />

Fon 030-31 01 56 84, praxis@diehautexperten.de,<br />

Mo+Do: 9–13 Uhr, Di: 10–15 Uhr,<br />

Mi+Fr: nach Vereinbarung<br />

HIV + STI<br />

DIE HAUTEXPERTEN + PROKTOLOGIE<br />

www.diehautexperten.de<br />

Dr. med. Claudia Herzler<br />

Wilmersdorfer Straße 58, 10627 Berlin,<br />

Fon 030-31 01 56 84, praxis@diehautexperten.de,<br />

Mo+Do: 9–13 Uhr, Di: 10–15 Uhr,<br />

Mi+Fr: nach Vereinbarung<br />

PRAXIS BÄNSCH / STECHELE<br />

www.gesundheitsberater-berlin.de<br />

Joachimstaler Str. 21, 10719 Berlin,<br />

Fon 030-881 99 66,<br />

uwe-michael.baensch@t-online.de,<br />

Mo–Do: 8–13 Uhr, Mo: + Di: 15–18 Uhr,<br />

Do: 8–12 Uhr + 15-9 Uhr<br />

PRAXISZENTRUM KAISERDAMM<br />

www.praxiszentrum-kaiserdamm.de<br />

Kaiserdamm 24, 14057 Berlin,<br />

Fon 030-30 11 39 0,<br />

info@praxiszentrum-kaiserdamm.de,<br />

Mo–Fr: 8–14 Uhr, Mo/Di/Do: 15–19 Uhr<br />

UBN/PRAXIS<br />

Dr. Uwe Naumann<br />

www.ubn-praxis.de<br />

Königin-Elisabeth-Straße 7, 14059 Berlin,<br />

Fon 030-767 333 70, info@ubn-praxis.de,<br />

Mo–Fr: 8–14 Uhr, Mo/Di/Do: 15–19 Uhr<br />

ZIMIH WÜNSCHE.BERLIN<br />

ZENTRUM FÜR INNERE MEDIZIN, INFEKTIO­<br />

LOGIE UND HEPATOLOGIE MVZ GMBH<br />

www.zimih.de<br />

Schlüterstraße 38, 10629 Berlin,<br />

Fon 030-885 64 30,<br />

service@zimih.de,<br />

Mo/Di/Do: 8–13 Uhr + 14–18 Uhr,<br />

Mi+Fr: 7–13 Uhr<br />

HNO / ENT<br />

DR. RÜDIGER KUHNKE<br />

www.hno-help.de<br />

Kur<strong>für</strong>stendamm 139, 10711 Berlin,<br />

Fon 030 892 99 42, praxis@hno-help.de<br />

Mo: 11–13 + 15–18 Uhr,<br />

Di: 10–13 + 15–18 Uhr,<br />

Mi: 9–14 Uhr, Do: 10–13 + 15–19 Uhr,<br />

Fr: 9–13 Uhr<br />

HÖRGERÄTE / HEARING AIDS<br />

HÖRGERÄTE GRUNENBERG<br />

www.hoergeraete-grunenberg.de<br />

Holtzendorffstraße 10, 14057 Berlin,<br />

Fon 030-86 40 96 60,<br />

info@hoergeraete-grunenberg.de,<br />

Mo–Fr: 9–18 Uhr<br />

OPTIKER / OPTICIANS<br />

AUGENOPTIK BLEIBTREUSTRASSE<br />

www.bleibtreu-augenoptik.de<br />

Bleibtreustr. 6, 10623 Berlin,<br />

Fon 030-31 35 80 0,<br />

mail@bleibtreu-augenoptik.de,<br />

Mo–Fr: 10–19 Uhr, Sa: 10–16 Uhr<br />

KOROLL OPTIK<br />

www.koroll-optik.de<br />

Knesebeckstr. 6-7, 10623 Berlin,<br />

Fon 030-32 76 60 77<br />

info@koroll-optik.de,<br />

Mo–Fr: 11–19 Uhr, Sa: 11–16 Uhr<br />

ORTHOPÄDEN / ORTHOPEDISTS<br />

ORTHOPÄDIE BOEHLAND<br />

www.ortho-b.de<br />

Kantstraße 147,10623 Berlin,<br />

Fon 030-40 36 19 8, info@ortho-b.de<br />

ZAHNÄRZTE / DENTISTS<br />

ZAHNARZTPRAXIS BERLIDENT<br />

www.berlident.de<br />

Joachim-Friedrich-Straße 16,<br />

10711 Berlin,<br />

Fon 030-892 60 40,<br />

info@berlident.de,<br />

Mo–Do: 9–18 Uhr, Fr: 9–14 Uhr<br />

KU 64-DIE ZAHNSPEZIALISTEN<br />

Dr. Ziegler & Partner<br />

www.ku64.de<br />

Kur<strong>für</strong>stendamm 64, 10707 Berlin,<br />

Fon 030-864 73 20, info@ku64.de,<br />

Mo–Fr: 8–20 Uhr, Sa: 9–19 Uhr,<br />

So: 10–18 Uhr, Feiertage: 9–19 Uhr<br />

Adressen66


FRIEDRICHSHAIN<br />

APOTHEKEN / PHARMACIES<br />

BEZIRKSAPOTHEKE FRIEDRICHSHAIN<br />

www.bezirksapotheke.de<br />

Warschauer Straße 27, 10243 Berlin,<br />

Fon 030-296 20 24,<br />

friedrichshain@bezirksapotheke.de,<br />

Mo–Fr: 8–20 Uhr, Sa: 9–18 Uhr<br />

BERATUNGSSTELLEN /<br />

COUNSELLING CENTRES<br />

DIE MUT-TRAUMAHILFE FÜR MÄNNER*<br />

www.mut-traumahilfe.de<br />

Rigaer Str. 4, 10247 Berlin<br />

Fon 030-8061 0077, anfrage@mut-traumahilfe.de<br />

GESUNDHEITSAMT<br />

FRIEDRICHSHAIN-KREUZBERG /<br />

PUBLIC HEALTH DEPARTMENT<br />

ZENTRUM FÜR SEXUELLE GESUNDHEIT<br />

UND FAMILIENPLANUNG<br />

berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/ …<br />

Urbanstr. 24, 10967 Berlin, Fon 030-902 98 8363,<br />

zentrum@ba-fk.berlin.de, Mo: 13–16 Uhr,<br />

Di: 9–12 Uhr, Do: 13:30–17:30 Uhr, Fr: 9–12 Uhr<br />

HAUTÄRZTE + BEAUTY /<br />

DERMATOLOGISTS + BEAUTY<br />

HAUTPRAXIS SPERL / ZIEGENBEIN<br />

www.hautpraxis-ahf.de<br />

Matthiasstraße 7, 10249 Berlin,<br />

Fon 030-421 28 590, info@hautpraxis-ahf.de,<br />

Mo/Di/Do: 9–12 Uhr + 15–18 Uhr, Mi+Fr: 9–13 Uhr<br />

HAUTZENTRUM FRIEDRICHSHAIN<br />

www.hzfh.de<br />

Frankfurter Allee 100, 10247 Berlin,<br />

Fon 030-559 74 00, praxis@hzfh.de,<br />

Mo–Fr: 9–13 Uhr, Mo/Di/Do: 14:30–19:30 Uhr<br />

HIV + STI<br />

INFEKTIONSMEDIZIN<br />

BERLIN-FRIEDRICHSHAIN<br />

www.drcordes.de<br />

Warschauer Straße 33, 10243 Berlin,<br />

Fon 030-97 00 22 88, praxis@drcordes.de,<br />

Mo/Di/Do 8–12:30, Mo+Di 14:30–17 Uhr,<br />

Mi 8–14 Uhr, Do 14:30–16:40 Uhr, Fr 8–14 Uhr<br />

PRAXISTEAM FRIEDRICHSHAIN<br />

www.praxisteam-friedrichshain.de<br />

Petersburger Straße 94, 10247 Berlin,<br />

Fon 030-420 82 47 70,<br />

info@praxisteam-friedrichshain.de,<br />

Mo/Di/Do: 9–13 Uhr + 14–18 Uhr, Mi+Fr: 9–14 Uhr<br />

PRAXIS CITYOST<br />

Dr. Heribert Hillenbrand,<br />

Dr. Heiko Karcher<br />

www.praxiscityost.de<br />

Gubener Straße 37, 10243 Berlin,<br />

Fon 030-29 36 39 50, info@praxiscityost.de,<br />

Mo–Do: 9–13 Uhr, Mo+Do: 15–18 Uhr,<br />

Di: 15–19 Uhr<br />

KREUZBERG<br />

APOTHEKEN / PHARMACIES<br />

APOTHEKE AM MEHRINGPLATZ<br />

www.apotheke-am-mehringplatz.de<br />

Mehringplatz 12, 10969 Berlin,<br />

Fon 030-251 10 27,<br />

Info@apotheke-am-mehringplatz.de,<br />

Mo–Fr: 8–19 Uhr, Sa: 9–14 Uhr<br />

AXELS APOTHEKE<br />

www.axels-apotheke.de<br />

Rudi-Dutschke-Straße 8, 10969 Berlin,<br />

Fon 030-25 76 7 8 20, info@axels-apotheke.de,<br />

Mo–Fr: 8:30–19 Uhr, Sa: 9–13 Uhr<br />

KÖRTE APOTHEKE<br />

www.koerte-apotheke.de<br />

Grimmstraße 17, 10967 Berlin,<br />

Fon 030-691 90 10, service@koerte-apotheke.de,<br />

Mo–Fr: 9–18:30 Uhr, Sa: 9–13 Uhr<br />

ZIETEN APOTHEKE KREUZBERG<br />

www.zietenapotheke.de<br />

Großbeerenstraße 11, 10963 Berlin,<br />

Fon 030-54 71 69 0, info@zietenapotheke.de,<br />

Mo–Fr: 8–18:30 Uhr, Sa: 9–13 Uhr<br />

BERATUNGSSTELLEN /<br />

COUNSELLING CENTRES<br />

DEUTSCHE AIDSHILFE E.V.<br />

www.aidshilfe.de<br />

Wilhelmstraße 138, 10963 Berlin,<br />

Fon 030-69 00 87 0, dah@aidshilfe.de,<br />

Mo–Fr: 10–16 Uhr<br />

FIXPUNKT-SKA<br />

www.fixpunkt-berlin.de<br />

Reichenberger Straße 131, 10999 Berlin,<br />

Fon 0170-79 48 748, test@testit-berlin.de,<br />

Mo–Fr: 10–18 Uhr<br />

SCHWULENBERATUNG BERLIN<br />

www.schwulenberatungberlin.de<br />

Wilhelmstraße 115, 10963 Berlin,<br />

Fon 030-44 66 88 0,<br />

info@schwulenberatungberlin.de,<br />

Mo–Fr: 10–18 Uhr<br />

HIV + STI<br />

PRAXIS IN DER LUISENSTADT<br />

praxis-in-der-luisenstadt.de<br />

Oranienstraße 159, 10969 Berlin<br />

Fon 030-616 53 903,<br />

kontakt@luisenpraxis.de<br />

Mo–Fr: 9-12 Uhr, Mo/Di/Do: 15–18 Uhr<br />

PRAXIS KREUZBERG<br />

www.praxiskreuzberg.de<br />

Mehringplatz 11, 10969 Berlin,<br />

Fon 030-25 92 27 22, mail@praxiskreuzberg.de,<br />

Mo/Di/Do: 9–12 Uhr + 14–16 Uhr, Mi+Fr: 9–12 Uhr<br />

PRAXIS AM ORANIENPLATZ<br />

www.praxisamoranienplatz.de<br />

Dresdener Straße 123, 10999 Berlin<br />

Fon 030-614 24 45,<br />

info@praxisamoranienplatz.de<br />

Mo–Fr 9–13 Uhr, Mo+Do: 14–17 Uhr, Di 14–18 Uhr<br />

ZENTRUM FÜR GANZHEITLICHE MEDIZIN<br />

www.aeskulap.de<br />

Bergmannstraße 110, 10961 Berlin,<br />

Fon 030-691 80 92,<br />

zentrum@aeskulap.de,<br />

Mo–Fr: 8–14 Uhr + 16–19 Uhr, Sa: 9–14 Uhr<br />

OPTIKER / OPTICIANS<br />

BRILLENWERKSTATT<br />

www.brillenwerkstatt.de<br />

Oranienstr. 32, 10999 Berlin,<br />

Fon 030-614 73 18,<br />

kreuzberg@ brillenwerkstatt.de,<br />

Mo–Fr: 10–18:30 Uhr, Sa: 10–16 Uhr<br />

MITTE<br />

APOTHEKEN / PHARMACIES<br />

ARMINIUS APOTHEKE<br />

www.arminius-apotheke-berlin.de<br />

Turmstraße 38, 10551 Berlin,<br />

Fon 030-395 16 23,<br />

info@arminius-apotheke-berlin.de,<br />

Mo–Fr: 8:30–19 Uhr, Sa: 8:30–14 Uhr<br />

67 <strong>CHECK</strong> MAG #17


BEZIRKSAPOTHEKE MITTE<br />

www.bezirksapotheke.de<br />

Rathausstraße 5, 10178 Berlin,<br />

Fon 030-275 830 83,<br />

mail@bezirksapotheke.de,<br />

Mo–Fr: 9–19:30 Uhr, Sa: 10–19 Uhr<br />

MEDIOSAPOTHEKE AN DER CHARITÉ<br />

www.mediosapotheke.de<br />

Luisenstraße 54/55, 10117 Berlin,<br />

Fon 030-283 900 48,<br />

an-der-charite@mediosapotheke.de,<br />

Mo–Fr: 8–19 Uhr, Sa: 9–14 Uhr<br />

MEDIOSAPOTHEKE HACKESCHER MARKT<br />

www.mediosapotheke.de<br />

Rosenthaler Straße 46/47, 10178 Berlin,<br />

Fon 030-282 78 76,<br />

hackescher-markt@mediosapotheke.de,<br />

Mo–Fr: 8–19 Uhr, Sa: 9–14 Uhr<br />

MEDIOSAPOTHEKE ORANIENBURGER TOR<br />

www.mediosapotheke.de<br />

Friedrichstraße 113a, 10117 Berlin,<br />

Fon 030-283 35 30,<br />

oranienburger-tor@mediosapotheke.de,<br />

Mo–So: 8–24 Uhr<br />

GESUNDHEITSAMT MITTE<br />

ZENTRUM FÜR SEXUELLE GESUNDHEIT<br />

www.ba-mitte.berlin.de<br />

Potsdamer Straße 65, 10785 Berlin<br />

Mo+Do: 12–15 Uhr, Di: 15–18 Uhr, Fr: 9–12 Uhr.<br />

HIV + STI<br />

NOVOPRAXIS BERLIN<br />

www.novopraxis.berlin<br />

Mohrenstraße 6, 10115 Berlin,<br />

Fon 030-346 20 300, info@novopraxis.berlin,<br />

Mo–Fr: 9–13 Uhr, Mo: 15–18 Uhr, Do: 15–20 Uhr<br />

PRAXISTEAM MITTE, Daniel Prziwara<br />

www.praxisteammitte.de<br />

Neue Schönhauser Straße 10,<br />

10178 Berlin, Fon 030-280 42 760,<br />

info@praxisteammitte.de,<br />

Mo+Di: 8–13 Uhr, Mi+Fr: 8–12:30 Uhr,<br />

Do: 8–12 Uhr + 16–17:45 Uhr<br />

SCHWERPUNKTPRAXIS MITTE<br />

www.spp-mitte.de<br />

Linienstraße 127, 10115 Berlin,<br />

Fon 030-282 50 52, praxis@spp-mitte.de,<br />

Mo–Fr: 8–13 Uhr, Di+Do: 15–19 Uhr<br />

KLINIKEN / CLINICS<br />

BERLINER CENTRUM FÜR REISE-<br />

UND TROPENMEDIZIN<br />

www.bcrt.de<br />

Friedrichstraße 134,10117 Berlin,<br />

Fon 030-9606094-0, contact@bcrt.de,<br />

Mo–Fr: 9–19 Uhr, Sa: 12–17 Uhr<br />

MEOCLINIC<br />

www.meoclinic.de<br />

Friedrichstrasse 71, 10117 Berlin<br />

Fon 030 2094 4000,<br />

Mo–Do: 8–19 Uhr, Fr: 8–19 Uhr<br />

OPTIKER / OPTICIANS<br />

BRILLEN IN MITTE<br />

www.brillen-mitte.berlin<br />

Friedrichstraße 133, 10117 Berlin,<br />

Fon 030-27 90 89 91, mail@brillen-mitte.berlin,<br />

Mo–Mi: 11–19 Uhr, Do+Fr: 11–20 Uhr,<br />

Sa: 11–18 Uhr<br />

BRILLEN IN MITTE<br />

www.brillen-mitte.berlin<br />

Alte Schönhauser Str. 5, 10119 Berlin,<br />

Fon 030-24 04 64 61, post@brillen-mitte.berlin,<br />

Mo–Mi: 11–19 Uhr, Do+Fr: 11–20 Uhr,<br />

Sa: 11–18 Uhr<br />

PSYCHOLOGEN / PSYCHOLOGISTS<br />

PSYCHOLOGIE HALENSEE<br />

www.praxis-psychologie-berlin.de<br />

Wallotstraße 8, 14193 Berlin,<br />

Fon 030-26323366,<br />

info@praxis-psychologie-berlin.de,<br />

Nach Vereinbarung<br />

ZAHNÄRZTE / DENTISTS<br />

DR. ROLF GRIEME<br />

www.dr-grieme.de<br />

Chausseestraße 13, 10115 Berlin,<br />

Fon 030-282 36 38, info@dr-grieme.de,<br />

Mo–Do: 8–19 Uhr, Fr: 9–13 Uhr<br />

NEUKÖLLN<br />

BERATUNGSSTELLEN /<br />

COUNSELLING CENTRES<br />

<strong>CHECK</strong>POINT BERLIN<br />

www.checkpoint-bln.de<br />

HIV + STI<br />

GEMEINSCHAFTSPRAXIS<br />

DRES. ROLAND KRÄMER UND<br />

PETER RAUH + KOLLEG:INNEN<br />

www.hausarztneukoelln.de<br />

Karl-Marx-Straße 27, 12043 Berlin,<br />

Fon 030-209 147 300, info@hausarztneukoelln.de<br />

Mo–Fr: 9–13 Uhr, Mo–Do 15-18 Uhr, Fr 14–16 Uhr<br />

VIRO PRAXISGEMEINSCHAFT IM<br />

SCHILLERKIEZ<br />

www.viropraxis.de<br />

Okerstraße 11, 12049 Berlin,<br />

Fon 030-767 333 70, info@viropraxis.de,<br />

Mo/Mi/Do/Fr: 8:30–13 Uhr, Di: 8:30–12 Uhr +<br />

13:30–16 Uhr, Mo: 15–18 Uhr, Do: 15–19 Uhr<br />

PANKOW<br />

APOTHEKEN/ PHARMACIES<br />

MEDIOSAPOTHEKE PANKOW<br />

www.mediosapotheke.de<br />

Garbátyplatz 1, 13187 Berlin,<br />

Fon 030-497 690 50,<br />

pankow@mediosapotheke.de,<br />

Mo–Fr: 8–20 Uhr, Sa: 9–16 Uhr<br />

PRENZLAUER BERG<br />

APOTHEKEN / PHARMACIES<br />

DRIESENER APOTHEKE<br />

www.driesenerapotheke.de<br />

Driesener Straße 19, 10439 Berlin,<br />

Fon 030-444 10 83, kontakt@driesenerapotheke.de,<br />

Mo/Di/Do: 8–20 Uhr, Mi/Fr: 8–18:30, Sa: 8–13 Uhr<br />

HIV · Hepatitis · PrEP<br />

Mikrobiom · Diabetologie<br />

Sexuelle Gesundheit<br />

Muskelaufbau · Substitution<br />

Medizinalcannabis<br />

Trans*/Enby sensibilisiert<br />

SCHÖNHAUSER APOTHEKE<br />

www.schoenhauser.family<br />

Danziger Straße 5<br />

Berlin-Prenzlauer Berg<br />

Inhaber Nico Daniel Reinold<br />

www.schoenhauser.family<br />

Hermannstraße 256-258, 12049 Berlin,<br />

Danziger Straße 5,10435 Berlin,<br />

SHAP_Check_Stopper_38x38_Schwerpunkte_2301.indd<br />

13.01.23 16<br />

Fon 030-40 36 46 10, mail@checkpoint-bln.de,<br />

Fon 030-442 7767, hello@schoenhauser.family,<br />

Mo–Fr: 8–19 Uhr, Sa: 9:30–16:30 Uhr<br />

Mo–Fr: 14–20 Uhr<br />

Adressen68


SCHWANEN APOTHEKE<br />

www.schwanen-apotheke-berlin.de<br />

Hans-Otto-Straße 42, 10407 Berlin,<br />

Fon 030-421 37 73,<br />

info@schwanen-apotheke-berlin.de,<br />

Mo–Fr: 8:30–18:30 Uhr, Sa: 9–14 Uhr<br />

HIV + STI<br />

PRAXIS AN DER KULTURBRAUEREI<br />

www.praxis-kulturbrauerei.de<br />

Hagenauer Straße 1, 10435 Berlin,<br />

Fon 030-40 50 46 60,<br />

info@praxis-kulturbrauerei.de,<br />

Mo: 15–18 Uhr, Di: 8:30–12 Uhr + 13:30–16 Uhr,<br />

Do: 15–19 Uhr, Fr: 8:30–13 Uhr<br />

PRAXIS LATZKE<br />

www.praxislatzke.de<br />

Zionskirchstraße 23, 10119 Berlin,<br />

Fon 030-449 60 24, mail@praxislatzke.de,<br />

Mo/Mi/Fr: 8–13 Uhr. Di/Do: 12:30–18 Uhr<br />

PRAXIS PRENZLAUER BERG<br />

www.praxis-prenzlauer-berg.de<br />

Danziger Straße 78b, 10405 Berlin,<br />

Fon 030-44 03 99 72,<br />

praxis@praxis-prenzlauer-berg.de,<br />

Mo: 9–15 Uhr, Di+Do: 15–20 Uhr,<br />

Mi: 10–15 Uhr, Fr: 10–14 Uhr<br />

ZFI DRIESENER STRASSE<br />

www.zfi-berlin.de/praxis-berlin/<br />

Driesener Straße 20, 10439 Berlin,<br />

Fon 030-233 212 0, praxis@zfi-berlin.de,<br />

Mo/Mi/Do: 9–14 Uhr, Mo+Do: 15–19 Uhr,<br />

Di: 9–13 Uhr + 15:30–19 Uhr, Fr: 9–13 Uhr<br />

ZFI FINNLÄNDISCHE STRASSE<br />

www.zfi-berlin.de/praxis-berlin/<br />

Finnländische Straße 14, 10439 Berlin,<br />

Fon 030-233 212 311, praxis@zfi-berlin.de,<br />

Mo/Mi/Do: 9–14 Uhr, Mo/Di/Do: 15–19 Uhr,<br />

Di: 9–13 Uhr, Fr: 9–13 Uhr Uhr<br />

OPTIKER / OPTICIANS<br />

AUGENGLANZ<br />

www.augenglanz-berlin.de<br />

Wörter Straße 20, 10405 Berlin,<br />

Fon 030-33 84 70 71, info@augenglanz.de,<br />

Mo–Fr: 10–20 Uhr, Sa: 10–16 Uhr<br />

BRILLEN IN BERLIN<br />

www.augenoptik-in-berlin.de<br />

Bötzowstraße 27, 10407 Berlin,<br />

Fon 030-49 78 03 21,<br />

kontakt@augenoptik-in-berlin.de,<br />

Mo–Fr: 10–19 Uhr, Sa: 10–16 Uhr<br />

SCHÖNEBERG<br />

APOTHEKEN / PHARMACIES<br />

APOTHEKE AM VIKTORIA-LUISE PLATZ<br />

www.apoviktoria.de<br />

Viktoria-Luise-Platz 9, 10777 Berlin,<br />

Fon 030-21 96 72 26, mail@apoviktoria.de,<br />

Mo–Fr: 8:30–20 Uhr, Sa: 9–16 Uhr<br />

BAVARIA APOTHEKE<br />

www.bavaria-apotheke-berlin.de<br />

Ansbacher Straße 53, 10777 Berlin,<br />

Fon 030-218 22 25,<br />

service@bavaria-apotheke-berlin.de,<br />

Mo–Fr: 8:30–19 Uhr, Sa: 8:30–16 Uhr<br />

KURMARK APOTHEKE<br />

www.apolista.de/berlin/kurmark-apotheke<br />

Kur<strong>für</strong>stenstraße 154, 10785 Berlin,<br />

Fon 030-261 24 60,<br />

kontakt@hauptstadt-zahnaerzte.de<br />

Mo–Fr: 8:30–19 Uhr, Sa: 9–13:30 Uhr<br />

MAGNUS APOTHEKE<br />

www.apomagnus.de<br />

Motzstr. 11, 10777 Berlin,<br />

Fon 030-23 626 485, mail@apomagnus.de,<br />

Mo–Fr: 8:30–20 Uhr, Sa: 9–16 Uhr<br />

QUARTIER APOTHEKE MAASSENSTRASSE<br />

www.quartier-apotheke.de<br />

Maaßenstraße 3, 10777 Berlin,<br />

Fon 030-21 63 453,<br />

maassenstrasse@quartier-apotheke.de,<br />

Mo–Fr: 8:30–19 Uhr, Sa: 9-19 Uhr<br />

QUARTIER APOTHEKE NOLLETURM<br />

www.quartier-apotheke.de<br />

Nollendorfplatz 3-4, 10777 Berlin,<br />

Fon 030-21 28 01 80,<br />

nolleturm@ quartier-apotheke.de,<br />

Mo–Fr: 8:30–19 Uhr, Sa: 9–16 Uhr<br />

QUARTIER APOTHEKE MOTZSTR.<br />

www.quartier-apotheke.de<br />

Motzstraße 20, 10777 Berlin,<br />

Fon 030-21 47 93 90,<br />

motzstrasse@quartier-apotheke.de,<br />

Mo–Fr: 8:30-19 Uhr, Sa: 9–17 Uhr<br />

AUGENÄRZTE / OPHTALMOLOGISTS<br />

AUGENARZTPRAXIS AM<br />

BAYERISCHEN PLATZ<br />

www.augenarzt-bayerischer-platz.de<br />

Bayerischer Platz 9, 10779 Berlin,<br />

Fon 030-781 15 27,<br />

info@augenarzt-bayerischer-platz.de,<br />

Mo: 8–12 Uhr + 14–19 Uhr, Di/Do/Fr: 8:45–12 Uhr,<br />

Di: 14:30–18 Uhr + Do: 13–17 Uhr<br />

BERATUNGSSTELLEN /<br />

COUNSELLING CENTRES<br />

MILES-EIN PROJEKT DES LSVD<br />

www.lsvd.de<br />

Kleiststraße 35, 10787 Berlin,<br />

Fon 030-22 50 22 15, miles@blsb.de<br />

MANN-O-METER E.V.<br />

www.mann-o-meter.de<br />

Bülowstraße 106, 10783 Berlin,<br />

Fon 030-216 80 08,<br />

info@mann-o-meter.de,<br />

Mo–Fr: 17–22 Uhr, Sa: 16–20 Uhr<br />

HAUTÄRZTE + BEAUTY /<br />

DERMATOLOGISTS + BEAUTY<br />

DERMATOLOGIE NOLLENDORFPLATZ<br />

www.dermatologie-nollendorfplatz.de<br />

Nollendorfplatz 3-4, 10777 Berlin,<br />

Fon 030-863 29 28 0,<br />

mail@dermatologie-nollendorfplatz.de,<br />

Mo–Fr: 10–12 Uhr, Mo/Di/Do: 15–18 Uhr<br />

DIE HAUTAMBULANZ<br />

www.die-hautambulanz.de<br />

Bülowstaße 23, 10783 Berlin,<br />

Fon 030-200 51 448 0, info@die-hautambulanz.de,<br />

Mo–Fr: 9–15 Uhr<br />

HIV + STI<br />

MVZ GOLDSTEIN GMBH DR. GAL GOLDSTEIN<br />

www.doctor-goldstein.com<br />

Maaßenstraße 14, 10777 Berlin,<br />

Fon 030-215 20 05, mail@doctor-goldstein.com,<br />

Mo/Di/Do: 8:30–13 Uhr + 14–19 Uhr,<br />

Mi+Fr: 8:30–13 Uhr, Sa + Feiertage: 10–13 Uhr<br />

Infektiologie<br />

Berlin MVZ<br />

PRAXIS JESSEN + KOLLEGEN<br />

www.praxis-jessen.de<br />

Motzstraße 19, 10777 Berlin,<br />

Fon 030-30 2 35 10 70, mail@praxis-jessen.de,<br />

Mo–Fr: 9–12 Uhr, Mo/Di/Do: 16–18:30<br />

69 <strong>CHECK</strong> MAG #17


HÖRGERÄTE-AKUSTIK<br />

FLEMMING & KLINGBEIL<br />

www.flemming-klingbeil.de<br />

Maaßenstraße 10, 10777 Berlin,<br />

Fon 030-166 388 041, info@flemming-klingbeil.de,<br />

Mo–Fr: 10–19 Uhr, Sa: 10–14 Uhr<br />

KLINIKEN / CLINICS<br />

ZENTRUM FÜR INFEKTIOLOGIE UND HIV-<br />

VIVANTES AUGUSTE-VIKTORIA-KLINIKUM<br />

www.vivantes.de/auguste-viktoria-klinikum<br />

Haus 12 / Station 12 B,<br />

Rubensstr. 125, 12157 Berlin,<br />

Fon 030-130 20 2321,<br />

Tagesklinik: Fon 030-130 20 2607<br />

OPTIKER / OPTICIANS<br />

EXTRASCHARF<br />

www.extrascharf-optik.de<br />

Maaßenstr. 8, 10777 Berlin,<br />

Fon 030-2175 2775, info@extrascharf-optik.de,<br />

Di-Fr: 11–19 Uhr, Sa: 11–16 Uhr<br />

EYELOUNGE<br />

www.eyelounge.berlin<br />

Winterfeldstr. 52, 10781 Berlin,<br />

Fon 030-92 27 12 69, info@eyelounge.berlin,<br />

Mo–Fr: 11–19 Uhr, Sa: 11–16 Uhr<br />

OPTIK AM KLEISTPARK<br />

www.optik-am-kleistpark.de<br />

Hauptstraße 158, 10827 Berlin,<br />

Fon 030-78 13 26 0, info@optik-am-kleistpark.de,<br />

Mo–Fr: 9:30–18:30 Uhr, Sa: 11–16 Uhr<br />

UROLOGEN / UROLOGISTS<br />

UROLOGE SCHÖNEBERG<br />

urologe-schoeneberg.de<br />

Wartburgstraße 19, 10825 Berlin,<br />

Fon 030-7815 885, urologieberlin@gmail.com,<br />

Mo/Di/Do: 9–12 Uhr + 15–19 Uhr,<br />

Mi: nach Vereinbarung, Fr: 9–12 Uhr<br />

ZAHNÄRZTE / DENTISTS<br />

PETER ALBRECHT-PRAXIS FÜR<br />

ZAHNHEILKUNDE UND IMPLANTOLOGIE<br />

www.zahnarzt-albrecht.de<br />

Motzstraße 22, 10777 Berlin,<br />

Fon 030-214 20 78, post@peter-albrecht.berlin,<br />

Mo: 9–18 Uhr, Di: 12–19 Uhr,<br />

Mi: 9–17 Uhr, Do: 14–21 Uhr, Fr: 9–13 Uhr<br />

PRAXIS FLORENZ<br />

www.praxis-florenz.de<br />

Viktoria-Luise-Platz 12 A, 10777 Berlin,<br />

Fon 030-218 48 08, contact@praxis-florenz.de,<br />

Mo+Di 9–19 Uhr, Mi+Fr: 9–15 Uhr<br />

LIPP UND LUTZ<br />

www.lipp-lutz.de<br />

Nollendorfplatz 8-9, 10777 Berlin,<br />

Fon 030-321 20 69, Mo–Do: 8–15 Uhr, Fr: 8–12 Uhr<br />

DR. FREDERIK BROUWER &<br />

MICHEL LEHMENSIEK<br />

www.prophylaxe-arzt.de<br />

Potsdamer Straße 116, 10785 Berlin,<br />

Fon 030-26 5 189, kontakt@prophylaxe-arzt.de,<br />

Mo/Di: 12–20 Uhr, Mi: 8–16 Uhr,<br />

Do: 8–14 Uhr, Fr: nach Vereinbarung<br />

HAUPTSTADTZAHNÄRZTE-<br />

PRAXIS DR. FELKE<br />

www.hauptstadt-zahnaerzte.de<br />

Tauentzienstraße 1, 10789 Berlin,<br />

Fon 030-23 62 34 24,<br />

kontakt@hauptstadt-zahnaerzte.de,<br />

Mo–Fr: 8-20 Uhr<br />

SPANDAU<br />

HAUTÄRZTE + BEAUTY /<br />

DERMATOLOGISTS + BEAUTY<br />

HAUTARZTPRAXIS DR. ARMBRUSTER<br />

www.hautarzt-armbruster.de<br />

Wilhelmstraße 23a, 13593 Berlin,<br />

Fon 030-333 666 9, info@hautarzt-armbruster.de,<br />

Mo+Di: 8:30–13 Uhr + 14:30–18 Uhr<br />

Mi+Fr: 8:30–13 Uhr,<br />

Do: 8:30–12:30 Uhr + 14:30–18 Uhr<br />

STEGLITZ<br />

HIV + STI<br />

INFEKTIOLOGISCHES ZENTRUM STEGLITZ<br />

www.infektiologie-steglitz.de<br />

Schloßstraße 88, 12163 Berlin,<br />

Fon 030-79 70 00 25, info@infektiologie-steglitz.de<br />

Mo–Fr: 8–13 Uhr, Mo+Mi: 14–19 Uhr,<br />

Di+Do: 14–20 Uhr<br />

TEMPELHOF<br />

HNO / ENT<br />

GEMEINSCHAFTSPRAXIS<br />

HERRLINGER HÖLL HUFERT<br />

Tempelhofer Damm 228, 12099 Berlin<br />

Fon 030 7517013, info@hno-praxis- tempelhof.de,<br />

Mo–Fr: 8:30–12 Uhr, Mo–Do: 14–18 Uhr<br />

KLINIKEN / CLINICS<br />

KLINIK FÜR INFEKTIOLOGIE, HIV-MEDIZIN UND<br />

HIV-ONKOLOGIE<br />

www.sjk.de<br />

Wüsthoffstraße 15, 12101 Berlin,<br />

Fon 030-7882 5500, infektiologie@sjk.de<br />

UROLOGEN / UROLOGISTS<br />

UROLOGIE & ANDROLOGIE<br />

DR. LOCK + WIESKERSTRAUCH<br />

www.praxis-urologie.de<br />

Tempelhofer Damm 227, 12099 Berlin,<br />

Fon 030-752 20 74, info@praxis-urologie.de,<br />

Mo/Di/Do/Fr: 8–13 Uhr + 14–19 Uhr, Mi: 8–14 Uhr<br />

TIERGARTEN<br />

AUGENÄRZTE / OPHTALMOLOGISTS<br />

DR. INGMAR ZÖLLER-FACHARZT FÜR AUGEN­<br />

HEILKUNDE<br />

Turmstraße 31, 10551 Berlin,<br />

Fon 030-36 75 16 73, Mo: 9–12 Uhr + 14–16 Uhr,<br />

Di: 9–14 Uhr, Mi: nach Vereinbarung,<br />

Do: 9–14 Uhr, Fr: 9–12 + 14–16 Uhr<br />

BERATUNGSSTELLEN /<br />

COUNSELLING CENTRES<br />

GLADT E.V.<br />

www.gladt.de<br />

Lützowstraße 28, 10785 Berlin,<br />

Fon 0152–11 85 98 39, info@gladt.de,<br />

Di: 10–14 Uhr, Mi: 14–18 Uhr, Do: 10–14 Uhr<br />

HIV + STI<br />

PRAXIS TURMSTRASSE<br />

www.praxis-turmstrasse.de<br />

Turmstraße 76a, 10551 Berlin,<br />

Fon 030-391 10 21 + 22,<br />

praxis-turmstrasse@t-online.de,<br />

Mo–Fr: 9:30–12:30 Uhr, Mo: 15–17 Uhr,<br />

Di+Do: 15–18 Uhr<br />

WEDDING<br />

APOTHEKEN / PHARMACIES<br />

REGENBOGEN APOTHEKE BERLIN<br />

regenbogen-apotheke.berlin<br />

Seestraße 64, 13347 Berlin, Fon 030-45 02 65 25,<br />

info@regenbogen-apotheke.berlin,<br />

Mo–Fr: 8:30–18:30 Uhr, Sa: 8:30–14 Uhr<br />

Adressen70


WEDDING APOTHEKE<br />

www.wedding-apotheke.de<br />

Müllerstraße 139, 13353 Berlin,<br />

Fon 030-454 78 20,<br />

service@wedding-apotheke.de,<br />

Mo–Sa: 8:30–20 Uhr<br />

ZIETEN APOTHEKE WEDDING<br />

www.zietenapotheke.de<br />

Gerichtstraße 31, 13347 Berlin,<br />

Fon 030-460 60 48 0,<br />

info@zietenapotheke.de,<br />

Mo–Fr: 8:30–18:30 Uhr, Sa: 9–13 Uhr<br />

HAUTÄRZTE + BEAUTY /<br />

DERMATOLOGISTS + BEAUTY<br />

DERMATOLOGISCHE PRAXIS<br />

DR. DICKERT<br />

www.hautarzt-wedding.de<br />

Müllerstraße 139, 13353 Berlin,<br />

Fon 030-453 50 10, info@hautarzt-wedding.de,<br />

Mo/Di/Do/Fr: 9–12 Uhr,<br />

Mo+Do: 15–18 Uhr,<br />

Mi: nach Vereinbarung<br />

HIV + STI<br />

INFEKTIOLOGIE ÄRZTEFORUM SEESTRASSE<br />

www.infektiologie-seestrasse.de<br />

Seestraße 64, 13347 Berlin,<br />

Fon 030-45 50 950,<br />

praxis@infektiologie-seestrasse.de,<br />

Mo+Do: 8–18 Uhr, Di: 8–20 Uhr,<br />

Mi+Fr: 8–14 Uhr<br />

ZAHNÄRZTE / DENTISTS<br />

WILMERSDORF<br />

ARBEITSMEDIZIN / WORK MEDICINE<br />

BETRIEBSARZTSERVICE IN BERLIN<br />

www.betriebsarztservice.de<br />

Prager Str. 5, 10779 Berlin,<br />

Fon 030-27 97 67 46,<br />

berlin@betriebsarztservice.de,<br />

Mo–Fr: 8:30–16:30 Uhr<br />

HAUTÄRZTE + BEAUTY /<br />

DERMATOLOGISTS + BEAUTY<br />

HAUTPRAXIS WILMERSDORF<br />

www.hautarztpraxis-wilmersdorf.de<br />

Berliner Straße 37, 10715 Berlin,<br />

Fon 030-87 30 142,<br />

info@hautarztpraxis-wilmersdorf.de,<br />

Di/Mi: 9–14 Uhr, Mo: 14:30–19 Uhr,<br />

Do: 14:30-20 Uhr, Fr+Sa: nach Vereinabrung<br />

PRAXIS MARCEL BERGER<br />

www.praxis-marcelberger.de<br />

Pariser Straße 18, 10707 Berlin,<br />

Fon 030-323 41 63, info@praxis-marcelberger.de,<br />

Mo+Fr: 9–12 Uhr, Di: 8:30–11:30 + 14–19 Uhr,<br />

Mi: 8–12 Uhr, Do: 9:30–12 Uhr + 14:30–20 Uhr<br />

PRAXIS WILMERSDORFER<br />

www.praxis-wilmersdorfer.de<br />

Wilmersdorfer Str. 62, 10627 Berlin,<br />

Fon 030-892 94 88,<br />

info@praxis-wilmersdorfer.de,<br />

Mo/Di/Do/Fr: 8–12 Uhr, Mo/Di/Do: 15–18 Uhr<br />

UROLOGEN / UROLOGISTS<br />

P&U PROKTOLOGIE UND UROLOGIE<br />

www.dr-henke.de<br />

Hohenzollerndamm 47a, 10713 Berlin,<br />

Fon 030-861 90 63, praxis@dr-henke.de,<br />

Mo–Fr: 9–13 Uhr, Mo: 16–18 Uhr,<br />

PRAXIS DR. HERZIG<br />

www.praxis-dr-herzig.de<br />

Bundesallee 213-214, 10719 Berlin,<br />

Fon 030 211 03 83,<br />

praxis-dr-herzig@hotmail.com,<br />

Mo/Mi/Do/Fr: 8–12 Uhr,<br />

Di: 8–14 Uhr, Mo+Do: 15 Uhr<br />

POTSDAM<br />

KLINIKEN / CLINICS<br />

HIV-SPRECHSTUNDE IM<br />

KLINIKUM ERNST VON BERGMANN<br />

www.klinikumevb.de/gastroenterologie<br />

Charlottenstr. 72, 14467 Potsdam,<br />

Gebäude J (Poliklinik), Ebene 0,<br />

Fon 0331 2413 6273, Termin nach Anmeldung<br />

BERATUNGSSTELLEN /<br />

COUNSELLING CENTRES<br />

AIDS-HILFE POTSDAM E.V.<br />

www.aidshilfe-potsdam.de<br />

Hebbelstraße 3, 14467 Potsdam<br />

Fon 0331 95130 851, info@aidshilfe-potsdam.de,<br />

Mo+Mi: 14–19 Uhr + Fr: 11–16 Uhr<br />

RAT- UND TAT ZENTRUM FÜR HIV UND SEXUEL­<br />

LE GESUNDHEIT POTSDAM<br />

www.katte.eu<br />

Jägerallee 29, 14469 Potsdam,<br />

Fon 0331-240 560, Mobil 0163-7540 560<br />

Mo–Fr: 10–22 Uhr<br />

ZAN H — ZAHNÄRZTE AM NORDUFER<br />

www.zanh.berlin<br />

Torfstraße 16, 13353 Berlin<br />

Fon 030-454 1021, info@zanh.berlin<br />

Mo+Mi 9–18 Uhr, Di+Do 9–20 Uhr,<br />

Fr 9–13 Uhr und nach Vereinbarung<br />

Foto: ©Teslariu Mihai<br />

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DE+EN<br />

No. 17<br />

2024/02<br />

DE+EN<br />

No. 16<br />

2024/01<br />

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VZ<br />

F<br />

SELBST—<br />

WIRKSAMKEIT<br />

Cannabis<br />

Legal kultivieren<br />

Self Efficacy<br />

Fitness<br />

Einfach dranbleiben<br />

Gesellschaft<br />

Klug reformieren<br />

Haut<br />

Richtig pflegen<br />

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Datum<br />

ERINNERUNGEN<br />

Sexualität<br />

10 Dinge, die wir<br />

nicht von Sex<br />

erwarten so lten<br />

Vorname<br />

Straße/ Nr.<br />

Memories<br />

Psychologie<br />

Prioritäten<br />

richtig setzen<br />

Fitness<br />

Mehr Action,<br />

weniger Stress<br />

Pharmakologie<br />

Schlafmittel und<br />

Selbstmedikation<br />

Unterschrift<br />

Name<br />

<strong>CHECK</strong> <strong>Magazin</strong> wird verlegt durch die<br />

PINK Berlin – Klews & Schwick GbR,<br />

Kluckstrasse 33, 10785 Berlin<br />

info@check-mag.com<br />

www.check-mag.com<br />

Tel: +49 (0)30 - 311 72 383<br />

Fax: + 49 (0)30 - 521 34 191<br />

Erscheinungsweise: vierteljährlich<br />

Chefredaktion (V.i.S.d.P.):<br />

Torsten Schwick (ts)<br />

Junior Editor:<br />

Fran Barret (fb)<br />

Geschäftsführer:<br />

Markus Klews, Torsten Schwick<br />

Redaktionelle Mitarbeiter:<br />

Alexandra Schellbach (as), Patrick Hess (ph),<br />

Dennis Gerecht (dg), Stefan Rezepa (sr),<br />

Alexander Bachner (ab)<br />

Anzeigen:<br />

Ernesto Klews: ernesto.klews@pink-berlin.de,<br />

Grafik:<br />

Daniel Masullo (www.masullo.de)<br />

Cover:<br />

©Jae Staten (www.jae-creates.com)<br />

Lektorat:<br />

Stephanie Irmer (www.lektorat-irmer.de)<br />

Druck:<br />

Spree Druck Berlin GmbH, Wrangelstraße 100, 10997 Berlin<br />

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STARK gemeinsam!<br />

Herzlich Willkommen zu „Positiv Gestimmt“, dem Podcast FÜR die HIV-Community<br />

VON der HIV-Community.<br />

In dieser Folge freuen wir uns besonders, dass wir Christopher Klettermayer als Gast<br />

haben. Christopher lebt seit 2014 mit dem HI-Virus und ist ein angesehener Künstler<br />

und Autor, der sowohl in Wien als auch in Barcelona zuhause ist. Außerdem haben wir<br />

Frau Mag. Michaela Walchshofer-Pecka eingeladen, eine erfahrene Klinische und<br />

Gesundheitspsychologin, Notfallpsychologin und Psychotherapeutin aus Wien. Gemeinsam<br />

werden wir darüber sprechen, wie HIV die mentale Gesundheit beeinflusst und welche<br />

aktiven Schritte man unternehmen kann, um psychisch mit der Diagnose umzugehen.<br />

Wenn Sie medizinischen Rat benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Ärztin/Ihren<br />

behandelnden Arzt. Mit freundlicher Unterstützung von GlaxoSmithKline/ViiV Healthcare.<br />

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SELBSTFÜRSORGE<br />

Wie kann ich meine<br />

mentale Gesundheit<br />

stärken?<br />

Im „Positiv Gestimmt“ Talk: Christopher<br />

www.gsk.to/mind-matters<br />

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MATIONEN ZU HIV?<br />

NP-AT-HVX-JRNA-240001, März 2024<br />

Christopher Klettermayer<br />

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