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Rosa Blumenfee (Märchen)

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genau, wozu er sie gebrauchen würde. Kleine Kränze würde er daraus machen, mit<br />

den Blumen des Gartens darin.<br />

<strong>Rosa</strong>, die kleine <strong>Blumenfee</strong> flog zum Festplatz und wollte nachsehen, ob mit den<br />

Vorbereitungen schon begonnen wurde. Der Festplatz war auf einer großen Lichtung<br />

im Buchenwald. Da kam so gut wie nie ein Mensch hin. Hier waren die Bewohner<br />

des Waldes und der Wiesen geschützt und unter sich, ohne Störungen von neugierigen<br />

Menschen. Die Waldtrolle waren schon bei der Arbeit. Sie spannten Schnüre von<br />

Baum zu Baum und hängten Lampions auf. In allen Farben des Regenbogens. Die<br />

Vögel machten Musik und verteilten Blumen auf den Festplatz. Viele Tiere, Feen aus<br />

dem Wald und von den Wiesen, Gnome, Trolle und Insekten von allen Arten kamen<br />

zum helfen. Die Ameisen schleppten Blütenpollen und kleine Töpfe mit Honig heran.<br />

<strong>Rosa</strong> berichtete den Anderen, dass Frau Hiltrud auch kommen wollte, mit einer<br />

großen Rosentorte, was allgemeinen Beifall auslöste. Die Trolle hatten sich etwas<br />

besonderes ausgedacht, wollten es<br />

Aber nicht verraten. Geheimnisvoll stellten sie schwarze Röhren rund um den Festplatz<br />

auf. Darin versenkten sie runde Bälle mit Schnüren daran, die sie alle untereinander<br />

verbanden. Niemand hatte so etwas schon einmal gesehen. Eine große<br />

Kiste stand im Gebüsch, die von zwei grimmig aussehenden Trollen bewacht wurde.<br />

<strong>Rosa</strong> wollte wissen, was da drin wäre, aber die Trolle scheuchten sie gleich weg.<br />

„<strong>Rosa</strong>, du bist ein neugieriger Naseweis. Geh und hilf da drüben dem Wassermann<br />

mit seiner Frau, die streiten schon wieder,“ sagte einer der Trolle.<br />

„Der Wassermann? Wie ist der denn aus seinem Teich, am Rande des Waldes hierhergekommen?<br />

Der kann doch gar nicht aus seinem Wasserloch heraus!“ Sie ging<br />

ans andere Ende der Lichtung und sah den Wassermann, wie er gerade seiner Frau<br />

an den Haaren zog. Sie revanchierte sich damit, ihm eine Kopfnuss zu verpassen.<br />

Der Wassermann holte aus und wollte gerade seiner Frau eine Ohrfeige verpassen,<br />

als er <strong>Rosa</strong> ankommen sah.<br />

„Hallo <strong>Rosa</strong>, schau einmal, die Trolle haben<br />

mir einen Pool gemacht. Da kann ich dann<br />

auch am Fest teilnehmen. Kannst du mir ein<br />

paar Blumen und Schlingpflanzen aus dem<br />

Teich besorgen? Wir wollen hier noch ein<br />

wenig dekorieren.“<br />

„Mach ich doch gerne Wassermann, aber<br />

hört bitte auf zu streiten.“ Sie flog mit ein paar<br />

anderen Feen zum Waldrand und sammelte<br />

kleine Blumen und Schlingpflanzen. Die<br />

brachte sie dem Wassermann und sah zufrieden,<br />

dass sich die zwei wohl wieder vertragen<br />

hatten. So verging die Zeit. Am späten<br />

Nachmittag hatte sich die Lichtung in einen<br />

Festplatz verwandelt.

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