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“13 Archetypen der Bewusstwerdung in der Neuen Zeit“

Schnuppern Sie gerne ein wenig um Vorfreude auf die Buchpräsentation in ( 1010 Wien, der Hofburg, Michaelerkuppel, Batthyanystiege, Mezzanin) am Dienstag, 26.8. 2025 um 18.30 Uhr zu finden. Dann werden auch alle 13 Archetypenkarten in Originalgröße vorgestellt. Alles weitere finden Sie unter www.monikahahn.com/aktuelles 4 Archetypen in Groß https://www.yumpu.com/xx/document/view/70677567/4-archetypen-gemeinsam Hier sind folgende Buchseiten sichtbar: 1-9, 11,19-22 Der Coole stellt sich vor, Der Optimierer stellte sich vor. Dann erst wieder die Seiten ganz am Schluss. Der Joker stellt sich vor und Danksagung.

Schnuppern Sie gerne ein wenig um Vorfreude auf die Buchpräsentation in ( 1010 Wien, der Hofburg, Michaelerkuppel, Batthyanystiege, Mezzanin) am Dienstag, 26.8. 2025 um 18.30 Uhr zu finden. Dann werden auch alle 13 Archetypenkarten in Originalgröße vorgestellt. Alles weitere finden Sie unter www.monikahahn.com/aktuelles 4 Archetypen in Groß https://www.yumpu.com/xx/document/view/70677567/4-archetypen-gemeinsam
Hier sind folgende Buchseiten sichtbar: 1-9, 11,19-22 Der Coole stellt sich vor, Der Optimierer stellte sich vor.
Dann erst wieder die Seiten ganz am Schluss. Der Joker stellt sich vor und Danksagung.

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Die 13 <strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> <strong>Bewusstwerdung</strong> <strong>in</strong> <strong>der</strong> <strong>Neuen</strong><br />

Zeit – für Erfolg und Erfüllung<br />

Das Buch zu den <strong>Archetypen</strong>karten<br />

von Monika Hahn


Dieses Buch ist als Anregung und Motivation gedacht die „13 <strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> <strong>Neuen</strong> <strong>Zeit“</strong> und ihr<br />

Potential, das sie für jeden Menschen, <strong>der</strong> sich mit ihnen beschäftigt, bedeuten können, für sich<br />

kennen und nutzen zu lernen.<br />

Entsprechend me<strong>in</strong>er Erfahrungen mit ihnen zeige ich verschiedene Möglichkeiten, sich mit<br />

ihnen ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong> zu setzen zur För<strong>der</strong>ung des eigenen <strong>Bewusstwerdung</strong>sprozesses, <strong>der</strong><br />

Lösungsf<strong>in</strong>dung bei offenen Fragen, zur Klärung von Unklarheiten, o<strong>der</strong> e<strong>in</strong>fach nur ähnlich wie<br />

bei e<strong>in</strong>em „Orakel“, als kurze Anregung o<strong>der</strong> Anzeige des nächst möglichen Schrittes.<br />

Am 15. Oktober 2024 wird das Buch geme<strong>in</strong>sam mit den 13 <strong>Archetypen</strong>karten offiziell während<br />

e<strong>in</strong>er Lesung <strong>in</strong> <strong>der</strong> Galerie Eisenwarenkamp 1060, Stumpergasse 23 präsentiert und zum<br />

Verkauf freigegeben. In <strong>der</strong> darauffolgenden Woche bis zum 22. Oktober 2024 gibt es dann die<br />

Möglichkeit Nachmittags/Abends eigene Anliegen <strong>in</strong> Aufstellungen zu bearbeiten.<br />

Dazu wird zeitgerecht e<strong>in</strong>e eigene E<strong>in</strong>ladung versendet werden.<br />

Diese Ankündigung ist dazu gedacht, dass Sie sich den Term<strong>in</strong> rechtzeitig vormerken können.<br />

Jedenfalls wünsche ich viel Freude beim H<strong>in</strong>e<strong>in</strong>lesen <strong>in</strong> das Buch und Vorfreude auf das<br />

Ersche<strong>in</strong>en des Buches und auf die Buchpräsentation mit den anschließenden<br />

Aufstellungsterm<strong>in</strong>en.<br />

Alles Gute,<br />

Monika Hahn<br />

Impressum: Text und Bil<strong>der</strong> von Monika Hahn / Herbst 2023<br />

Homepage: https://www.monikahahn.com<br />

E-Mail: office@monikahahn.com<br />

Lektorat: Mag. Johanna Weber: https://www.lektorat-weber.at/<br />

Bearbeitung/Layout:


Seitenzahl<br />

Inhaltsverzeichnis:<br />

Die 13 <strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> <strong>Bewusstwerdung</strong> <strong>in</strong> <strong>der</strong> neuen Zeit für Erfolg und Erfüllung<br />

Wie kam ich zu den <strong>Archetypen</strong> und e<strong>in</strong> paar Worte zu mir<br />

Wozu gibt es diese 13 <strong>Archetypen</strong><br />

Unterschiedliche Arten <strong>der</strong> Verwendung <strong>der</strong> 13 <strong>Archetypen</strong><br />

Überblick über 2 unterschiedlichen Interpretationsmodelle von Themen zu<br />

den 13 <strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> <strong>Neuen</strong> Zeit<br />

3-Phasenmodell: Überblick über den Bewusstse<strong>in</strong>swerdungsprozess mit<br />

den 13 <strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> <strong>Neuen</strong> Zeit – 3 Bewusstse<strong>in</strong>sphasen<br />

4-Phasenmodell: Begleitung von Verän<strong>der</strong>ungsprozessen mit<br />

den „13 <strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> <strong>Neuen</strong> Zeit für Erfolg & Erfüllung“ - als<br />

„E<strong>in</strong>e mo<strong>der</strong>ne Heldenreise“ 4 Entwicklungsphasen – 12 Stationen<br />

Die 13 <strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> Reihe nach: jeweils<br />

- Themen/Assoziationen<br />

- Archetyp während <strong>der</strong> Heldenreise<br />

- Persönliche Vorstellung <strong>der</strong> e<strong>in</strong>zelnen <strong>Archetypen</strong><br />

I Visionär<strong>in</strong><br />

II Rastloser<br />

III Cooler<br />

IV Optimierer<br />

V Vielbeschäftigter<br />

VI Maximierer<br />

VII Aufsteiger<strong>in</strong><br />

VII Aufgeklärter<br />

IX Erf<strong>in</strong><strong>der</strong>geist<br />

X Betäubter<br />

XI Zeitgew<strong>in</strong>ner<strong>in</strong><br />

XII Star<br />

0 Joker<br />

Danksagung<br />

Literaturverzeichnis


Die 13 <strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> <strong>Bewusstwerdung</strong> <strong>in</strong> <strong>der</strong> <strong>Neuen</strong> Zeit – „für<br />

Erfolg und Erfüllung“<br />

Wie kam ich zu den <strong>Archetypen</strong>?<br />

Seit ich im Psychologiestudium von den unterschiedlichen tiefenpsychologischen<br />

Erklärungsansätzen <strong>der</strong> Persönlichkeitsentwicklung vom Säugl<strong>in</strong>g bis zum erwachsenen<br />

Menschen erfahren habe, war ich davon begeistert beschäftigte mich <strong>in</strong>tensiv mit <strong>der</strong> Literatur<br />

zum Thema. Die Ausbildung zur Tagtraumtechnik „Katathymes Bil<strong>der</strong>leben“ nach Hanscarl<br />

Leuner hat mich beson<strong>der</strong>s für Carl Gustav Jung und se<strong>in</strong>e analytische Psychologie, se<strong>in</strong>en<br />

Umgang mit Symbolen, Bil<strong>der</strong>n aus Träumen, Sagen und Märchen, als Spiegel für unser<br />

Seelenleben geöffnet. Ich begann mich auf vielfältige Weise mit <strong>der</strong> Bedeutung des „Kollektiven<br />

Unbewussten“ und <strong>der</strong> „<strong>Archetypen</strong>“ ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>zusetzen. Dabei fasz<strong>in</strong>ierten mich Märchenund<br />

Sagen<strong>in</strong>terpretationen, unter an<strong>der</strong>em von Verena Kast, Ingrid Riedel, Olga R<strong>in</strong>ne, Hans<br />

Jellouschek und an<strong>der</strong>en, bis ich dann während me<strong>in</strong>er Ausbildung zur Aufstellungsleiter<strong>in</strong> auf<br />

die „Heldenreise“ u.a. <strong>in</strong> Büchern von Joseph Campbell und Carol S. Pearson mit ihren Stationen<br />

als Gleichnis für unsere persönliche Entwicklung zum reifen erwachsenen Menschen gestoßen<br />

b<strong>in</strong>. Indem ich immer wie<strong>der</strong> auch <strong>in</strong> <strong>der</strong> Praxis den Umgang mit den unterschiedlichsten<br />

<strong>Archetypen</strong> und ihren Wirkungen erprobt habe, war es mir als malen<strong>der</strong> Künstler<strong>in</strong> ganz natürlich,<br />

die Kreation eigener <strong>Archetypen</strong>karten umzusetzen. Ich b<strong>in</strong> jedenfalls neugierig, woh<strong>in</strong> mich all<br />

diese Erfahrungen noch br<strong>in</strong>gen bzw. wozu sie mich noch motivieren werden.<br />

So bef<strong>in</strong>de ich mich nach wie vor auf e<strong>in</strong>em Weg mit den <strong>Archetypen</strong>, <strong>der</strong> noch viel Neues auch<br />

für mich bereithält – vor allem auch, weil ich weiß, wie bereichernd die Erfahrungen s<strong>in</strong>d, die<br />

speziell im E<strong>in</strong>satz <strong>der</strong> „13 <strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> <strong>Neuen</strong> <strong>Zeit“</strong> immer wie<strong>der</strong> möglich s<strong>in</strong>d.<br />

„Die <strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> <strong>Bewusstwerdung</strong>“ s<strong>in</strong>d von ihrer Bezeichnung her k<strong>in</strong>esiologisch ausgetestet<br />

und auch <strong>in</strong> <strong>der</strong> Reihenfolge von 0 bis 13, <strong>in</strong> <strong>der</strong> diese <strong>Archetypen</strong> im Buch auftreten, festgelegt.<br />

Sie s<strong>in</strong>d für alle Menschen geschlechtsunabhängig aussagekräftig.<br />

Letztlich ist es je<strong>der</strong> Person, die mit den <strong>Archetypen</strong> arbeitet, möglich, bezüglich <strong>der</strong> jeweils<br />

<strong>in</strong>dividuell passenden „Geschlechtlichkeit“ zu experimentieren. Denn <strong>in</strong> jedem Menschen gibt es<br />

männliche wie weibliche Anteile und es kommt auf die jeweilige Persönlichkeit an, was letztlich<br />

als Schatten, Anima, Animus etc. mehr o<strong>der</strong> m<strong>in</strong><strong>der</strong> wahrgenommen wird.<br />

Wozu gibt es diese 13 <strong>Archetypen</strong>?<br />

In e<strong>in</strong>er Zeit <strong>der</strong> Verän<strong>der</strong>ung und des Wechsels, wie wir sie momentan von allen Seiten durch<br />

Medien, Politiker und auch die Wissenschaft vermittelt bekommen, entsteht immer mehr e<strong>in</strong> <strong>der</strong><br />

Ausbreitung von Unsicherheit und Ängsten för<strong>der</strong>liches Klima.<br />

Gleichzeitig erhalten wir sche<strong>in</strong>bar wirksame Anleitungen, wie wir durch Konsum und materielle<br />

Werte unser Leben sicherer und reicher gestalten können. Es wird uns vorgegaukelt, dass wir<br />

durch die ausschließliche Ausrichtung nach staatlichen Regelungen und Gesetzen mehr<br />

Sicherheit und Ordnung <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em für uns s<strong>in</strong>nvollen Leben erhalten.<br />

Doch wo bleibt die Möglichkeit, neben völliger Anpassung und e<strong>in</strong>em nach außen orientierten<br />

Leben unser eigenes Potenzial, unsere Fähigkeiten und Kompetenzen kennen zu lernen,<br />

geschweige denn auszuprobieren und <strong>in</strong> die Geme<strong>in</strong>schaft <strong>der</strong> Menschen e<strong>in</strong>zubr<strong>in</strong>gen?<br />

Obwohl wir uns mehr o<strong>der</strong> m<strong>in</strong><strong>der</strong> nach den Werten unserer Umgebung ausrichten und<br />

versuchen unser Leben als Teil <strong>der</strong> Geme<strong>in</strong>schaft um uns zu gestalten, breitet sich früher o<strong>der</strong>


später e<strong>in</strong> Gefühl <strong>der</strong> Unsicherheit, <strong>der</strong> Unzufriedenheit und Leere <strong>in</strong> uns aus. Ke<strong>in</strong>em <strong>der</strong> von<br />

uns angestrebten Ziele sche<strong>in</strong>en wir näher zu kommen. So sehr wir uns auch bemühen, nie ist<br />

es „genug“. Wir machen immer wie<strong>der</strong> Fehler und nie erreichen wir die uns sche<strong>in</strong>bar abverlangte<br />

Perfektion. Ständig wird uns unsere „Unfähigkeit, ganz zu entsprechen“ vor Augen geführt.<br />

Letztlich werden wir immer ängstlicher, unsicherer und suchen nach jemandem o<strong>der</strong> etwas, das<br />

unser Leben bereichern soll, uns aus dem langweiligen Alltag herausbr<strong>in</strong>gen kann, uns klar zeigt,<br />

was „richtig“ und was „falsch“ ist und so Orientierung <strong>in</strong> unser Leben br<strong>in</strong>gt.<br />

Da kommen die „<strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> <strong>Bewusstwerdung</strong> <strong>in</strong> <strong>der</strong> <strong>Neuen</strong> <strong>Zeit“</strong> <strong>in</strong>s Spiel: Sie ermöglichen<br />

genau zu erkennen, wo und wie man ansetzen kann, um im eigenen Leben Selbstbewusstse<strong>in</strong>,<br />

Halt, Sicherheit, Freiheiten, Freude, Lust und S<strong>in</strong>n zu f<strong>in</strong>den und sich selbst erlauben zu können.<br />

Sie helfen uns,<br />

o die eigenen persönlichen Potenziale, Ressourcen und Fähigkeiten zu erkennen und<br />

wahrzunehmen, statt ausschließlich Hilfe von außen zu suchen.<br />

o unseren Mut zu stärken, <strong>in</strong>dem sie <strong>in</strong> unserem „<strong>in</strong>neren Team“ aktiv werden und dabei die<br />

hilfreichen <strong>in</strong>neren Anteile unterstützen, die uns Kraft und Zuversicht geben.<br />

o kritisch und möglichst unvore<strong>in</strong>genommen e<strong>in</strong>e eigene Me<strong>in</strong>ung und e<strong>in</strong>en eigenen<br />

Standpunkt <strong>in</strong>mitten von medialer „Schwarz-Weiß-Malerei“ zu f<strong>in</strong>den.<br />

o die e<strong>in</strong>zelnen, manchmal auch „nur“ kle<strong>in</strong>en Schritte auf unserem Weg als wichtig und<br />

wertvoll zu erkennen.<br />

o Klarheit und S<strong>in</strong>n <strong>in</strong> unser Leben zu br<strong>in</strong>gen.<br />

So helfen sie dir de<strong>in</strong>en e<strong>in</strong>zigartigen Wert <strong>in</strong>nerhalb <strong>der</strong> Geme<strong>in</strong>schaft <strong>der</strong> an<strong>der</strong>en Menschen<br />

anzuerkennen und e<strong>in</strong>zusetzen.<br />

In unserer Zeit fällt es vielen Menschen schwer sich selbst wahrzunehmen, sich im eigenen<br />

Körper zu spüren, Gefühle und Empf<strong>in</strong>dungen ernst zu nehmen und sich überhaupt nach den<br />

eigenen <strong>in</strong>neren Werten zu orientieren. Die <strong>Archetypen</strong> helfen dabei, sich auf den eigenen<br />

Körper, se<strong>in</strong>e Möglichkeiten, wie Gefühle, Intuition etc. zu bes<strong>in</strong>nen und unterstützen uns so<br />

dabei uns Herausfor<strong>der</strong>ungen durch Ängste zu stellen und ermöglichen uns danach das gute<br />

Gefühl des Erfolges, sich ihnen gestellt und sie überwunden zu haben.<br />

Indem die <strong>Archetypen</strong> zeigen, dass Fehler zu machen normal ist, vorkommen soll und oft sogar<br />

wirklich wichtig für weitere Entwicklungen se<strong>in</strong> kann, ermutigen sie uns dazu, uns <strong>der</strong><br />

Herausfor<strong>der</strong>ung durch diese „Angst, Fehler zu machen“ zu stellen. Früher o<strong>der</strong> später lernen wir<br />

so, uns selbst als fähig und s<strong>in</strong>nvoll am eigenen Platz wahrzunehmen und wertzuschätzen.<br />

In unserer Entwicklung s<strong>in</strong>d wir von Anfang an darauf angewiesen, uns anzupassen, uns nach<br />

den Erwartungen und Werten von uns wichtigen und nahestehenden Menschen zu richten und<br />

uns <strong>in</strong> unterschiedliche Geme<strong>in</strong>schaften e<strong>in</strong>zuglie<strong>der</strong>n, damit wir uns mit unserem Potenzial<br />

kennen lernen und wachsen können. Denn für das Aufwachsen und Erwachsenwerden des<br />

Menschen ist es wichtig sich nach Vorbil<strong>der</strong>n zu richten und sich auf erfahrene Personen<br />

verlassen zu können. Erst diese Möglichkeiten geben uns die Freiheit, <strong>in</strong>nerhalb e<strong>in</strong>es als<br />

geschützt empfundenen Aktionsraumes, den uns unsere Vertrauenspersonen e<strong>in</strong>richten, mit<br />

unseren eigenen Möglichkeiten und Potenzialen <strong>in</strong> unterschiedlichsten Situationen zu<br />

experimentieren und mit den eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen Erfahrungen zu sammeln.<br />

Mit den <strong>Archetypen</strong> können wir lernen, mit den E<strong>in</strong>drücken durch nach außen gerichtete<br />

Orientierung, mit den dadurch entstehenden Ängsten und oft fehlgeleiteten Werten unserer<br />

Mitmenschen umzugehen und im Laufe <strong>der</strong> Zeit sogar immer mehr zu versuchen, uns selbst <strong>in</strong><br />

Eigenständigkeit auszuprobieren und uns so <strong>in</strong> unserem Potenzial kennen zu lernen.<br />

Denn die „13 <strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> <strong>Bewusstwerdung</strong> <strong>in</strong> <strong>der</strong> <strong>Neuen</strong> <strong>Zeit“</strong> s<strong>in</strong>d mit den Mitteln <strong>der</strong><br />

aktuellen Zeit (Bil<strong>der</strong>, Begriffe etc.) die Führer zu dem ganz eigenen, persönlichen, <strong>in</strong>neren


Potenzial, das dich e<strong>in</strong>zigartig und wichtig auf de<strong>in</strong>em Platz im Leben macht. Sie helfen dir so<br />

de<strong>in</strong>en eigenen, persönlichen und <strong>in</strong>neren Helden wahrzunehmen und zur Leitfigur im Wirrwarr<br />

<strong>der</strong> Zeit des Wandels auf dem Weg <strong>in</strong> die Neue Zeit werden zu lassen.<br />

Unterschiedliche Arten <strong>der</strong> Verwendung <strong>der</strong> <strong>Archetypen</strong>karten<br />

E<strong>in</strong>fach als Orakel:<br />

Dabei wird zuerst e<strong>in</strong>e Frage möglichst klar formuliert und nach dem Mischen <strong>der</strong> verdeckten<br />

Karten e<strong>in</strong>e Karte aus dem gemischten Kartendeck als Antwort gezogen.<br />

Die Interpretation und Wirkung <strong>der</strong> jeweils gezogenen <strong>Archetypen</strong> können unterschiedlich se<strong>in</strong>:<br />

- Betrachtung und Wirken-Lassen <strong>der</strong> abgebildeten Figuren, spontane Wahrnehmung von<br />

E<strong>in</strong>zelheiten und <strong>der</strong> damit verbundenen Gefühle, Gedanken, Assoziationen<br />

- Meditation zu dem Wahrgenommenen<br />

- Auf-sich-Wirken-Lassen nur durch Berührung<br />

- Lesen <strong>der</strong> den <strong>Archetypen</strong>karten zugeordneten Texte/Themen/Assoziationen<br />

- Zeichnen des Wahrgenommenen aus dem Gedächtnis, ohne auf die ursprüngliche Abbildung<br />

zu schauen.<br />

Als unterstützen<strong>der</strong>/bereichern<strong>der</strong> Faktor <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er Aufstellung zu Anliegen, wie<br />

spezifische Fragestellungen und Lösungsf<strong>in</strong>dung durch e<strong>in</strong>e Stellvertretung:<br />

o Dabei zieht <strong>der</strong> Anliegenbr<strong>in</strong>ger nach Klärung des Anliegens und <strong>der</strong> dazu benötigten<br />

Stellvertretungen aus den gemischten verdeckten Karten e<strong>in</strong>e „für se<strong>in</strong> spezifisches Anliegen<br />

för<strong>der</strong>liche <strong>Archetypen</strong>karte“.<br />

o Diese wird dann erst durch die anliegenbr<strong>in</strong>gende Person spontan <strong>in</strong> H<strong>in</strong>blick auf Wirkung,<br />

eventuelle Wahrnehmungsschwerpunkte und Assoziationen betrachtet.<br />

o In <strong>der</strong> Aufstellung ist <strong>der</strong> Archetyp durch e<strong>in</strong>e vom Anliegenbr<strong>in</strong>ger ausgewählte Person<br />

vertreten, die e<strong>in</strong>en vom Anliegenbr<strong>in</strong>ger ausgesuchten Ausgangsplatz im Raum zwischen den<br />

an<strong>der</strong>en Stellvertretern erhält.<br />

Nach e<strong>in</strong>er kurzen vorbereiteten Gruppenmeditation ermöglicht dieses Vorgehen, verschiedene<br />

Perspektiven auf den jeweiligen <strong>Archetypen</strong> zu eröffnen. Durch die unterschiedliche<br />

Wahrnehmung des <strong>Archetypen</strong> – von <strong>der</strong> anliegenbr<strong>in</strong>genden wie auch von <strong>der</strong> stellvertretenden<br />

Person – kommt es oft zu neuen überraschenden und wun<strong>der</strong>vollen E<strong>in</strong>sichten und<br />

Erkenntnissen für alle Beteiligten.<br />

Auf den folgenden Seiten wird nur e<strong>in</strong> kle<strong>in</strong>er Ausschnitt <strong>der</strong> möglichen Themen, die mit den<br />

e<strong>in</strong>zelnen <strong>Archetypen</strong> angesprochen werden, angeführt. So haben alle die Möglichkeit, ihre ganz<br />

eigenen Erfahrungen mit den <strong>Archetypen</strong> zu machen und auch neue, persönlich wichtige, ganz<br />

<strong>in</strong>dividuelle Anregungen durch sie zu erhalten.<br />

Doch zusätzlich zu den Gedanken die sich <strong>in</strong> <strong>der</strong> Beschäftigung mit unterschiedlichen Aspekten<br />

<strong>der</strong> „Heldenreise“ und dem „<strong>in</strong>neren Helden“ <strong>in</strong> H<strong>in</strong>sicht auf die Persönlichkeitsentwicklung<br />

ergeben haben, werden sich die <strong>Archetypen</strong> auch als Art „eigene Persönlichkeiten“<br />

vorstellen.<br />

Gleichzeitig gibt es für die jeweiligen <strong>Archetypen</strong> e<strong>in</strong>e Zusammenfassung von Themen und<br />

Assoziationen, die im Verlauf von unterschiedlichsten Aufstellungen zur Sprache gekommen<br />

s<strong>in</strong>d.


Je nach Laune und Bedarf wird es so jedem, <strong>der</strong> mit den <strong>Archetypen</strong>karten arbeitet, möglich se<strong>in</strong>,<br />

die jeweiligen passenden Anregungen und Assoziationen zu f<strong>in</strong>den.<br />

Dabei ist davon auszugehen, dass durch die Unterstützung <strong>der</strong> „13 <strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong><br />

<strong>Bewusstwerdung</strong> <strong>in</strong> <strong>der</strong> <strong>Neuen</strong> <strong>Zeit“</strong> auch unerwartete und noch nicht erwähnte Themen und<br />

Lösungsansätze auftauchen können.<br />

Viel Freude beim Spiel mit den <strong>Archetypen</strong><br />

Monika Hahn


Überblick über zwei unterschiedliche Interpretationsmodelle von<br />

Themen zu den 13 <strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> <strong>Neuen</strong> Zeit<br />

A) 3-Phasenmodell: Überblick über den <strong>Bewusstwerdung</strong>sprozess mit den 13<br />

<strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> <strong>Neuen</strong> Zeit<br />

Nach me<strong>in</strong>en bisherigen Erkenntnissen aus <strong>der</strong> Arbeit mit ihnen als <strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong><br />

<strong>Bewusstwerdung</strong> habe ich sie vorerst als Repräsentanten für drei primäre Entwicklungsphasen<br />

des menschlichen Bewusstse<strong>in</strong>s e<strong>in</strong>geteilt.<br />

1. Phase: „Bewusstwerden im Spiegel <strong>der</strong> an<strong>der</strong>en“<br />

Es geht um die <strong>Bewusstwerdung</strong> des eigenen Potenzials, dessen Entwicklung durch<br />

Lernen, Anleitung, Abgrenzung von an<strong>der</strong>en maßgeblichen Persönlichkeiten und die<br />

Entwicklung des Bewusstse<strong>in</strong>s von sich selbst als eigenständige Person.<br />

2. Phase: „Bewusstwerden im Spiegel <strong>der</strong> Welt und ihrer Phänomene“<br />

Es geht um die <strong>Bewusstwerdung</strong> des eigenen Potenzials, <strong>der</strong> eigenen Identität <strong>in</strong> <strong>der</strong> Welt<br />

und ihren Phänomenen, um bewusste Schritte h<strong>in</strong>aus, die Erforschung und<br />

Ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>setzung mit den Bed<strong>in</strong>gungen und Gesetzmäßigkeiten <strong>der</strong> Welt.<br />

3. Phase: „Bewusstwerden im Spiegel <strong>der</strong> Eigenverantwortung und Eigenliebe“<br />

Es geht um die <strong>Bewusstwerdung</strong> und Erforschung von authentischem Se<strong>in</strong> und Wirken,<br />

e<strong>in</strong>gebunden als achtsame und liebevolle Persönlichkeit und <strong>in</strong> Ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>setzung mit<br />

den Gesetzmäßigkeiten e<strong>in</strong>es schwer begreifbaren, doch wirksamen natürlichen Systems.<br />

Es s<strong>in</strong>d immer vier <strong>Archetypen</strong>, die für e<strong>in</strong>e <strong>der</strong> Phasen stehen und <strong>in</strong>nerhalb dieser Entwicklung<br />

des Bewusstwerdens die Ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>setzung mit speziellen Schwerpunktthemen anregen. Nicht<br />

je<strong>der</strong> Archetyp <strong>in</strong> diesen Vierergruppen tritt gleich mächtig und archetypisch auf. Manche zeigen<br />

den menschlichen Bezug mehr, an<strong>der</strong>e geben sich o<strong>der</strong> s<strong>in</strong>d distanzierter.<br />

Bewusstse<strong>in</strong>sentwicklungsphase 1:<br />

„Bewusstwerden im Spiegel <strong>der</strong> an<strong>der</strong>en“ – Erlangen von Eigenständigkeit<br />

Die Welt <strong>der</strong> Erziehung, des Lernens und Erwachsenwerdens<br />

I Die Visionär<strong>in</strong><br />

Das Wun<strong>der</strong> Leben<br />

II Der Rastlose<br />

Ich lebe! Leben ist<br />

Bewegung<br />

III Der Coole<br />

Ich und die<br />

an<strong>der</strong>en?<br />

IV Der Optimierer<br />

Wer b<strong>in</strong> ich?


Bewusstse<strong>in</strong>sentwicklungsphase 2:<br />

„Bewusstwerden <strong>der</strong> eigenen Chancen, Möglichkeiten und Grenzen im<br />

Spiegel <strong>der</strong> Welt und ihrer Phänomene“ – Identitätsf<strong>in</strong>dung<br />

Der Schritt h<strong>in</strong>aus <strong>in</strong> die Welt und die Ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>setzung mit ihren Bed<strong>in</strong>gungen und<br />

Gesetzmäßigkeiten<br />

V Der<br />

Vielbeschäftigte<br />

Ich will mitmischen!<br />

VI Der Maximierer<br />

Leben heißt<br />

wagen!<br />

VII Die<br />

Aufsteiger<strong>in</strong><br />

In die Kraft kommen<br />

VIII Der Aufgeklärte<br />

Was ist Wahrheit?<br />

Gibt es sie?<br />

Bewusstse<strong>in</strong>sentwicklungsphase 3:<br />

„Bewusstwerden im Spiegel <strong>der</strong> Eigenverantwortung und Eigenliebe“<br />

Streben nach authentischem, liebevollem und achtsamen Se<strong>in</strong><br />

IX Der<br />

Erf<strong>in</strong><strong>der</strong>geist<br />

Im Fluss des Erf<strong>in</strong>dens!<br />

X Der Betäubte<br />

In <strong>der</strong> Fülle, mit<br />

allen S<strong>in</strong>nen!<br />

XI Die<br />

Zeitgew<strong>in</strong>ner<strong>in</strong><br />

Im Ende ist Anfang.<br />

XII Der Star<br />

Menschse<strong>in</strong> <strong>in</strong> achtsamer<br />

liebevoller<br />

Verbundenheit<br />

0 Der Joker:<br />

Alles ist möglich, nix ist fix.<br />

Er steht außerhalb <strong>der</strong> Reihung, am Anfang<br />

o<strong>der</strong> am Ende …


B) 4-Phasenmodell: Begleitung von Verän<strong>der</strong>ungsprozessen mit<br />

den „13 <strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> <strong>Neuen</strong> Zeit für Erfolg und Erfüllung“ – als<br />

„E<strong>in</strong>e mo<strong>der</strong>ne Heldenreise“ nach Joseph Campbell (3), Paul Rebillot & Christopher (4,6); Carol S. Pearson (2)<br />

Die ersten drei Stationen <strong>der</strong> Heldenreise: „Der Ruf <strong>in</strong> <strong>der</strong> bekannten Welt und<br />

die Weigerung“ <strong>Archetypen</strong> I – III: Suche und <strong>Bewusstwerdung</strong> <strong>der</strong> <strong>in</strong>dividuellen Identität,<br />

des Ich – <strong>der</strong> Persona<br />

Themen:<br />

• Befreiung <strong>der</strong> Anima-/Animus-Aspekte durch Reflexion und Erprobung <strong>der</strong> persönlichen<br />

Bereitschaft zu Verän<strong>der</strong>ung, neuen Möglichkeiten bezüglich <strong>der</strong> mit eigenen<br />

Verhaltensmustern e<strong>in</strong>hergehenden Bef<strong>in</strong>dlichkeit<br />

Im S<strong>in</strong>ne von<br />

• Experimentieren mit energetischen Reaktionsmustern, wie Vorstellungskraft<br />

• Entwicklung von Präsenz, Kraft, Mut durch Entwicklung von Selbstvertrauen, Beweglichkeit,<br />

Haltung<br />

• Effektivität, Sicherheit, Abgrenzung und <strong>Bewusstwerdung</strong> <strong>in</strong>nerer Möglichkeiten<br />

• Entwicklung eigener Werte, neuer Entscheidungsfähigkeit<br />

Innerpsychische Entwicklungsthemen für Erfolg und Erfüllung:<br />

o „Begegnung mit den archetypischen Elternteilen“: Vorbereitung / Reifung des göttlichen<br />

K<strong>in</strong>des, Ich nach Carol S. Pearson (2)<br />

o Fragen / Beobachtung; wer b<strong>in</strong> ich, wie funktioniere ich, was steckt dah<strong>in</strong>ter, will ich das, was<br />

ist, b<strong>in</strong> ich das – ist es jemand an<strong>der</strong>er?<br />

o Orientierung nach <strong>in</strong>nen<br />

o <strong>Bewusstwerdung</strong> und Wahrnehmung <strong>der</strong> Wirkung nach außen <strong>in</strong> <strong>der</strong> Familie, des engeren<br />

sozialen Umfelds, Vorbil<strong>der</strong> während des Erwachsenwerdens<br />

o Abgleichung von Selbstbild – Fremdbild durch nahestehende Menschen<br />

o Entwicklung des „Ich-Bewusst-Se<strong>in</strong>s“, <strong>der</strong> „Persona“<br />

Stationen <strong>der</strong> Heldenreise<br />

<strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> <strong>Neuen</strong> Zeit<br />

1. Die gewohnte Welt I Visionär<strong>in</strong><br />

2. Der Ruf II Rastlose<br />

3. Die Weigerung III Cooler


Die zweiten drei Stationen <strong>der</strong> Heldenreise: Die Begegnung mit dem Mentor<br />

ermutigt zum Übertritt <strong>in</strong> die unbekannte Welt und zur Bereitschaft für<br />

Prüfungen: <strong>Archetypen</strong> V – VII: Selbstbehauptung zwischen Schatten – Anima /<br />

Animus, Orientierung, Standort- und S<strong>in</strong>nsuche im Außen<br />

Themen:<br />

• Bewusster E<strong>in</strong>satz / Umsetzung <strong>der</strong><br />

<strong>in</strong>dividuellen Möglichkeiten<br />

• Verfe<strong>in</strong>erung / Differenzierung <strong>der</strong><br />

Wahrnehmung, von <strong>in</strong>neren / äußeren<br />

Werten durch Spiegelung / Vergleich<br />

• Unterscheidung von för<strong>der</strong>nden /<br />

beh<strong>in</strong><strong>der</strong>nden Menschen<br />

• Wahrnehmung von Grenzen: Mögliches<br />

/ Unmögliches<br />

• Selbstwahrnehmung/-wertschätzung<br />

• Bewusster E<strong>in</strong>satz / Umsetzung<br />

Fähigkeiten, Fertigkeiten, Techniken<br />

durch Experimentieren und <strong>in</strong><br />

Ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>setzung mit an<strong>der</strong>en / <strong>der</strong><br />

Außenwelt, Vorbildwirkung<br />

• Entwicklung von Verhaltensmustern,<br />

Reaktionsmustern<br />

• Beschäftigung mit Traditionen,<br />

Glaubenssätzen<br />

• Identitätsf<strong>in</strong>dung<br />

Innerpsychische Entwicklungsthemen für Erfolg und Erfüllung<br />

o Entwicklung durch bewusste Erkenntnis, Wahrnehmung, För<strong>der</strong>ung, Erprobung und E<strong>in</strong>satz<br />

des <strong>in</strong>dividuellen Potenzials im Spiegel des Außen / mit an<strong>der</strong>en<br />

o „Suche nach dem gelobten Land“ nach Carol S. Pearson (2)<br />

o „Eroberung <strong>der</strong> Welt“ – <strong>Bewusstwerdung</strong> <strong>der</strong> Möglichkeiten, Chancen und Anfor<strong>der</strong>ungen,<br />

des Bedarfs, <strong>der</strong> Gegebenheiten <strong>in</strong> <strong>der</strong> Außenwelt<br />

o Reise von <strong>der</strong> Identität zur Authentizität nach Carol S. Pearson (2)<br />

Stationen <strong>der</strong> Heldenreise<br />

<strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> <strong>Neuen</strong> Zeit<br />

1. Begegnung mit dem Mentor IV Optimierer<br />

2. Überschreitung <strong>der</strong><br />

Schwelle<br />

V Vielbeschäftigter<br />

3. Prüfungen, Freunde, Fe<strong>in</strong>de VI Maximierer<br />

Die dritten drei Stationen <strong>der</strong> Heldenreise: vom Abstieg <strong>in</strong> die tiefste Höhle,<br />

dem Kampf mit dem Drachen bis zum Erlangen des Elixiers:<br />

Die <strong>Archetypen</strong> VII – IX: Animus / Anima <strong>in</strong> <strong>der</strong> Begegnung / Ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>setzung mit dem<br />

eigenen Schatten und von Anima / Animus bei <strong>der</strong> Entdeckung des eigenen e<strong>in</strong>zigartigen Selbst<br />

Themen:<br />

• Das eigene Se<strong>in</strong> als nützliches, liebevolles und geliebtes Mitglied <strong>in</strong> <strong>der</strong> Gesellschaft, als<br />

s<strong>in</strong>nvolles Individuum <strong>in</strong>nerhalb e<strong>in</strong>er Welt <strong>der</strong> Polaritäten<br />

• Orientierung / Suche nach <strong>der</strong> eigenen Authentizität


• E<strong>in</strong>satz für e<strong>in</strong> s<strong>in</strong>nvolles Leben als Teil des Ganzen<br />

• Orientierung / Suche nach dem ganz eigenen Platz <strong>in</strong> <strong>der</strong> Gesellschaft<br />

• Erkennen <strong>der</strong> eigenen s<strong>in</strong>nvollen, willkommenen und möglichen Beiträge<br />

Innerpsychische Entwicklungsthemen für Erfolg und Erfüllung<br />

o Erkenntnis <strong>der</strong> Endlichkeit des eigenen, unser aller Se<strong>in</strong>s<br />

o Wahrnehmung <strong>der</strong> Bed<strong>in</strong>gtheit, des Zusammenhangs zwischen Erfüllung und Erfolg<br />

o Alles hat mehrere unterschiedliche Seiten und Konsequenzen, die es abzuwägen gilt.<br />

o Bes<strong>in</strong>nung auf die Herzensstimme, Intuition und dadurch<br />

o beg<strong>in</strong>nende bewusste Unterscheidung zwischen den eigenen, an sich selbst gestellten<br />

For<strong>der</strong>ungen / Anfor<strong>der</strong>ungen und denen durch die nähere und weitere soziale Umgebung<br />

und Außenwelt<br />

o F<strong>in</strong>den von Balance zwischen Geist / Emotionen / Triebhaftigkeit – Wahrnehmung <strong>der</strong> Leitung<br />

durch die Intuition / Stimme des Herzens, um e<strong>in</strong>en gangbaren liebevollen Weg zum eigenen<br />

Wohl und somit zum Wohl <strong>der</strong> an<strong>der</strong>en und dem Seienden zu f<strong>in</strong>den<br />

o Bewusste Anerkennung <strong>der</strong> wertvollen eigenen Schöpferkraft mit ihrer Fehlerhaftigkeit im<br />

Rahmen <strong>der</strong> Möglichkeiten des Se<strong>in</strong>s nach Carol S. Pearson (2)wie als Konsequenz des Se<strong>in</strong>s <strong>in</strong><br />

e<strong>in</strong>er polaren Welt<br />

Stationen <strong>der</strong> Heldenreise<br />

<strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> <strong>Neuen</strong> Zeit<br />

7. Die tiefste Höhle, <strong>der</strong> VII Aufsteiger<strong>in</strong><br />

Drache<br />

8. Sieg über den Drachen IX Erf<strong>in</strong><strong>der</strong>geist<br />

9. Das Elixier VIII Aufgeklärter<br />

Der <strong>der</strong> Schatz<br />

0 Joker<br />

Die vierten drei Stationen <strong>der</strong> Heldenreise: „Von <strong>der</strong> Rückkehr mit dem Schatz<br />

und <strong>der</strong> Auferstehung des Helden bis zur Erleuchtung“<br />

Die <strong>Archetypen</strong> X – XII: E<strong>in</strong>br<strong>in</strong>gen <strong>der</strong> Erlebnisse und <strong>der</strong> neuen Erkenntnisse daraus <strong>in</strong><br />

die gewohnte Welt. Neue Perspektiven verän<strong>der</strong>n die Wahrnehmung <strong>in</strong> <strong>der</strong> gewohnten Welt,<br />

ermöglichen die Entwicklung und Wahrnehmung von weiteren Chancen und die weitere<br />

Entwicklung von authentischem, schöpferischen und liebevollen Se<strong>in</strong> zum Wohle aller und alles<br />

Seienden.


Themen:<br />

• Entwicklung <strong>der</strong> authentischen Persönlichkeit mit allen Konsequenzen für e<strong>in</strong> liebevolles<br />

erfülltes Se<strong>in</strong><br />

• Neuorientierung, neue Perspektiven, neue Chancen entdecken<br />

• Suche nach Balance zwischen dem Seienden und dem Möglichen<br />

• Suche nach dem Möglichen für das „Selbst“ und dem Möglichen zum Wohle aller und von<br />

allem<br />

• Erstreben e<strong>in</strong>es authentischen liebevollen Schöpferdase<strong>in</strong>s <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er / für e<strong>in</strong>e lebenswerte<br />

Welt auf <strong>der</strong> Basis des bewussten und verarbeiteten Erlebten<br />

Innerpsychische Entwicklung – Erfolg, Erfüllung:<br />

o Ankommen, Orientierung, zur Ruhe kommen im vertrauten Umfeld<br />

o Selbstschutz durch Rückzug <strong>in</strong> die eigene Innenwelt, ungewohnte Wahrnehmungsfähigkeit<br />

von S<strong>in</strong>nesreizen, äußeren E<strong>in</strong>drücken, Angeboten<br />

o Bereitwerden für den Neubeg<strong>in</strong>n <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er bekannten Welt unter neuen <strong>in</strong>nerlichen<br />

Bed<strong>in</strong>gungen<br />

o Achtung <strong>der</strong> Intuition als Anleitung, sich selbst als schöpfende Person treu zu bleiben<br />

gegenüber Korruption und Verführung, welcher Art auch immer<br />

o Akzeptanz des eigenen Se<strong>in</strong>s und Schaffens <strong>in</strong>nerhalb <strong>der</strong> natürlichen Gesetzmäßigkeiten<br />

(Zeit, Polarität, Werte) und Nutzung dieser zum eigenen und dem Wohl allen an<strong>der</strong>en Se<strong>in</strong>s<br />

o Friedensschluss mit <strong>der</strong> Begrenztheit, <strong>der</strong> teilweise schwer begreifbaren Realität des Se<strong>in</strong>s<br />

als lebendiges Individuum mit se<strong>in</strong>em Geist und all se<strong>in</strong>en S<strong>in</strong>nen, Inst<strong>in</strong>kten, Emotionen und<br />

Werten<br />

o Erlangen von ehrlicher Wertschätzung <strong>der</strong> Möglichkeit e<strong>in</strong>es Dase<strong>in</strong>s als authentisches<br />

schöpferisches Wesen <strong>in</strong>nerhalb e<strong>in</strong>er fasz<strong>in</strong>ierenden, vielfältigen, doch auch unbegreiflichen<br />

Welt <strong>der</strong> Naturgesetze und Polarität<br />

Stationen <strong>der</strong> Heldenreise<br />

<strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> Gegenwart<br />

10. Die Rückkehr X Betäubter<br />

11.Auferstehung des Helden XI Zeitgew<strong>in</strong>ner<strong>in</strong><br />

<strong>in</strong>nerhalb des gewohnten Se<strong>in</strong>s<br />

12. Herrscher zweier Welten XII Star<br />

Auf den folgenden Seiten stellen sich die e<strong>in</strong>zelnen <strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong><br />

13 <strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong> <strong>Bewusstwerdung</strong> <strong>in</strong> <strong>der</strong> neuen Zeit - für Erfolg und Erfüllung persönlich<br />

vor und es gibt E<strong>in</strong>blicke <strong>in</strong> Assoziationen und E<strong>in</strong>fällen an<strong>der</strong>er Menschen, die die Karten<br />

bereits kennengelernt und ihre Erfahrungen mit ihnen gemacht haben.


I VISIONÄRIN<br />

Themen / Assoziationen: Ich sehe und staune, was Leben se<strong>in</strong> kann!<br />

• e<strong>in</strong> Gefäß, offen zum<br />

Auffangen<br />

• erhobener Kopf<br />

• selbstbewusst auf<br />

eigenenFüßen stehen<br />

• groß, strahlend, gelb<br />

• wie die Sonne (Y<strong>in</strong>g-<br />

Energie)<br />

• Vision braucht Freiheit,<br />

Raum, br<strong>in</strong>gt<br />

Verbesserung<br />

• Verantwortung für<br />

eigene Visionen<br />

übernehmen<br />

• Empfangen von<br />

Inspirationen<br />

• In-die-Welt-Br<strong>in</strong>gen von<br />

Freude, Licht<br />

• Sich-Öffnen, im Fluss<br />

se<strong>in</strong><br />

• <strong>in</strong> dunklem H<strong>in</strong>tergrund,<br />

weibliche (Yang-)Energie<br />

• beides ergänzt e<strong>in</strong>an<strong>der</strong><br />

• Schattenseite: Angst vor<br />

Vision<br />

• die Integration <strong>der</strong><br />

Visionär<strong>in</strong> bewirkt<br />

Neuorganisation,<br />

Entwicklung<br />

• Aufbauen auf<br />

Erfahrenem, Altem<br />

• Dadurch entsteht ganz<br />

Neues.<br />

• <strong>in</strong> Demut sich h<strong>in</strong>geben<br />

• viele Dimensionen<br />

• Ablehnung d. „Alten“,<br />

„Seienden“ entzieht<br />

Basis für „Neues“<br />

• Es braucht Visionen.<br />

• Die Visionär<strong>in</strong> ist Quelle<br />

für schöpferische<br />

Impulse, Aktivitäten.<br />

• Woh<strong>in</strong> geht me<strong>in</strong> Blick?<br />

Blickrichtung<br />

Visionär<strong>in</strong> vor <strong>der</strong> Heldenreise <strong>in</strong> <strong>der</strong> gewohnten Welt<br />

o mütterliche Begleiter<strong>in</strong><br />

o Mahnende und För<strong>der</strong><strong>in</strong> des k<strong>in</strong>dlichen Helden, des „<strong>in</strong>neren K<strong>in</strong>des“ zur bewussten<br />

Wahrnehmung <strong>der</strong> Herzensstimme / Intuition und <strong>der</strong> Lust am Abenteuerleben<br />

o durch Verwurzelung im „Weiblichen“ entsteht „männliche“ Kraft zur Umsetzung,<br />

Verwirklichung <strong>in</strong> <strong>der</strong> Welt.


I Die Visionär<strong>in</strong> spricht:<br />

Als Visionär<strong>in</strong> erfüllt mich die Essenz <strong>der</strong> ungetrübten, re<strong>in</strong>en und unerschöpflichen<br />

Lebensfreude! Die Bil<strong>der</strong> me<strong>in</strong>er Visionen werden von <strong>der</strong> Kraft des Lebens gemalt, die mich<br />

mit dem Ursprung und <strong>der</strong> Weisheit allen Lebens auf dieser Welt verb<strong>in</strong>det. Ich spüre, wie mich<br />

diese Kraft durchströmt, lebendig macht und <strong>in</strong> Bewegung br<strong>in</strong>gt. Durch sie fühle ich mich<br />

motiviert aktiv zu werden, mich dem Leben h<strong>in</strong>zugeben. Durchströmt von dieser Kraft sche<strong>in</strong>t<br />

alles möglich.<br />

Ich b<strong>in</strong> voller Bil<strong>der</strong> und Vorstellungen, was und wie me<strong>in</strong> Leben se<strong>in</strong> kann. Sie zeigen mir die<br />

vielfältigsten Facetten des Se<strong>in</strong>s. Sie zeigen mir Erfreuliches, Lustiges, Berührendes, Schönes<br />

und Gutes, wie auch die weniger angenehmen Seiten des Lebens auf dieser Welt. Manchmal<br />

können sie mich leicht, zuversichtlich, mutig, neugierig und erf<strong>in</strong><strong>der</strong>isch machen und eröffnen<br />

mir neue Ausblicke und Ideen. Doch wenn sie plötzlich düster und bedrohlich werden, dann<br />

mahnen sie mich <strong>in</strong>nezuhalten, <strong>in</strong> mich h<strong>in</strong>e<strong>in</strong>zuhören, mich ihrer Botschaft zu stellen und sie<br />

zu entschlüsseln. Denn das Lesen dieser Bil<strong>der</strong>, das Experimentieren mit ihren Botschaften und<br />

das Lösen me<strong>in</strong>er oft rätselhaften Visionen führt mich früher o<strong>der</strong> später immer zu me<strong>in</strong>er<br />

eigenen Mitte, zu me<strong>in</strong>em wahren Selbst, das mit <strong>der</strong> Stimme des Herzens, <strong>der</strong> Intuition, zu mir<br />

spricht.<br />

Dann spüre ich mich und me<strong>in</strong>en ganzen Körper wie<strong>der</strong> vom Strom <strong>der</strong> warmen Lebenskraft<br />

durchpulst. Ich fühle, wie die Kraft und Zuversicht <strong>in</strong> mir wachsen. Ich beg<strong>in</strong>ne mich dem Leben<br />

<strong>in</strong> mir und um mich h<strong>in</strong>zugeben, dem Wirbel me<strong>in</strong>er Bil<strong>der</strong> zu folgen. Me<strong>in</strong> Leben wird zum Tanz,<br />

<strong>der</strong> mich erfüllt und glücklich macht, solange ich den Boden, <strong>der</strong> mich trägt, unter me<strong>in</strong>en Füßen<br />

spüre.<br />

Mitunter laufe ich Gefahr, mich <strong>in</strong> den Bil<strong>der</strong>n zu verlieren – wirbelnd und tanzend voll<br />

schwelgen<strong>der</strong> Gefühle abzuheben. Meist braucht es e<strong>in</strong>ige Zeit bevor ich mich, plötzlich haltlos<br />

<strong>in</strong> Illusionen schwebend mir me<strong>in</strong>er Lage erst wie<strong>der</strong> mühsam bewusst werdend, wie<strong>der</strong>f<strong>in</strong>de.<br />

Doch auch das ist wie<strong>der</strong> nur e<strong>in</strong>e <strong>der</strong> unendlichen Varianten und Stationen auf dem Weg des<br />

Bewusstwerdens, des Reifens und Lernens.<br />

Denn egal, was noch kommen wird und was ich bereits alles erlebt habe, ich weiß und b<strong>in</strong> mir<br />

ganz sicher, dass ich im Schatz me<strong>in</strong>er Visionen und Bil<strong>der</strong> früher o<strong>der</strong> später immer die<br />

momentan passenden Lösungen und Mittel f<strong>in</strong>de, um bewusster, reifer und bereichert den Tanz<br />

me<strong>in</strong>es Lebens fortzuführen, solange, bis er <strong>in</strong> dieser Welt enden soll. Es ist nicht immer nur<br />

leicht und fröhlich, doch das gehört zu diesem Leben und entspricht se<strong>in</strong>en natürlichen<br />

Gesetzmäßigkeiten.<br />

Ich tanze me<strong>in</strong>en Tanz <strong>der</strong> Visionen und des Lebens zwischen all den Höhen und Tiefen und<br />

sämtlichen Polaritäten <strong>in</strong> dieser Welt. Das birgt jede Menge Gefahr, Wun<strong>der</strong>, wie auch Kraft und<br />

Ermutigung, die Chancen zu e<strong>in</strong>em liebevollen erfüllten Leben bewusst wahrzunehmen und zu<br />

nutzen. Ich b<strong>in</strong> immer da und mit me<strong>in</strong>em Geleit ist immer zu rechnen.


II RASTLOSER<br />

Themen / Assoziationen: Leben ist Bewegung. Ich will leben.<br />

• Figur, zwar rot und kraftvoll,<br />

doch wie fixiert / gebunden<br />

• Körper erschöpft,<br />

• Kopf im Licht – löst sich auf<br />

• Wie steht es um die<br />

Gefühle?<br />

• Es geht um gerichtete<br />

Bewegung.<br />

• Es ist e<strong>in</strong> Unterschied, ob<br />

sie auf etwas h<strong>in</strong>- o<strong>der</strong><br />

davon weg gerichtet ist.<br />

• l<strong>in</strong>ker Fuß löst sich auf<br />

• Rot & Blau – Ergänzung<br />

im Violett – Ergänzung<br />

männlich / weiblich?<br />

• Alibibewegung am Platz<br />

• Eigenantrieb –<br />

fremdbestimmt<br />

• 90° gedreht: E<strong>in</strong>e Frau lehnt<br />

sich zurück.<br />

• Erschöpfung – Ruhebedürfnis<br />

• Konzepte, Konzentration lösen<br />

sich auf<br />

• sche<strong>in</strong>barer Halt<br />

• Glaubenssätze – „Antreiber“<br />

Taibi Kahler (6)<br />

Rastloser empfängt den Ruf zur Heldenreise:<br />

o <strong>der</strong> k<strong>in</strong>dliche Held, das „<strong>in</strong>nere K<strong>in</strong>d“<br />

o <strong>in</strong> Bewegung, bewegt / erstarrt, beweglich, schnell, langsam<br />

o Freiheitsdrang, Flucht, gefangen – verstoßen<br />

o neugierig, orientierungslos<br />

o verzagt, enthemmt


II Der Rastlose spricht:<br />

Als Rastloser ist die Essenz me<strong>in</strong>es Se<strong>in</strong>s die Bewegung und <strong>der</strong> Rhythmus. Es ist lebendige<br />

Energie, die mich durchströmt, mich antreibt. Sie macht mich neugierig mich <strong>in</strong> <strong>der</strong> Welt zu<br />

bewegen und von ihr bewegen zu lassen. Es treibt mich, die Welt zu erforschen und kennen zu<br />

lernen. Ich will mich selbst <strong>in</strong> ihr erkennen und erproben. Jedenfalls spüre ich, dass „da draußen“<br />

etwas auf mich wartet, mich ruft, neugierig werden lässt und h<strong>in</strong>ausdrängt.<br />

Gleichsam als Antwort darauf entsteht Bewegung <strong>in</strong> mir, die mich rastlos werden lässt. Denn<br />

trotzdem es mich e<strong>in</strong>erseits h<strong>in</strong>auszieht und ich begierig b<strong>in</strong>, Neues zu erleben, die Welt zu<br />

erforschen, mich selbst auszuprobieren, so gibt es auch immer wie<strong>der</strong> etwas, das mich<br />

zurückhält, zögern o<strong>der</strong> zurückschrecken lässt. Seien es unklare Empf<strong>in</strong>dungen und Gefühle <strong>in</strong><br />

mir, die unbestimmte Angst vor Neuem o<strong>der</strong> e<strong>in</strong>fach nur die Bequemlichkeit, das Gewohnte,<br />

Vertraute zu verlassen, die mich davon abhalten o<strong>der</strong> mich zögern lassen, mich <strong>der</strong> Bewegung<br />

h<strong>in</strong>zugeben und von ihr erfüllen und leiten zu lassen. Manchmal s<strong>in</strong>d es auch klare Verbote, die<br />

me<strong>in</strong>en Bewegungsdrang sowohl <strong>in</strong>nerlich wie auch von außen kommend hemmen.<br />

Es s<strong>in</strong>d Erlebnisse und Begegnungen mit und <strong>in</strong> <strong>der</strong> Außenwelt, die mich bewegen und etwas<br />

mit mir machen. Mitunter können sie mich zum Erstarren br<strong>in</strong>gen, so dass es ganz eng <strong>in</strong> mir<br />

und um mich wird und ich gar nichts mehr fühle o<strong>der</strong> im gefühlsmäßigen Chaos <strong>in</strong> mir völlig<br />

untergehe. Dann gibt es für e<strong>in</strong>e Weile nichts mehr, das mich erreicht. Dann gilt es mich selbst<br />

und die Lebenskraft, wie<strong>der</strong>zuf<strong>in</strong>den, um <strong>in</strong>s Leben und die Welt zurückzukehren.<br />

Immer wie<strong>der</strong> geht es darum, die Balance zwischen Bewegung und Ruhe, zwischen<br />

Beschleunigung und Verlangsamung wahrzunehmen – das, was me<strong>in</strong>en eigenen<br />

Lebensrhythmus ausmacht. Alle Erlebnisse und Erfahrungen im Austausch mit und <strong>in</strong> <strong>der</strong> Welt<br />

prägen mich. Das sorgt oft für nachhaltige Verän<strong>der</strong>ungen <strong>in</strong> me<strong>in</strong>em Leben.<br />

Trotzdem weiß ich und b<strong>in</strong> mir sicher, dass e<strong>in</strong> Leben im passenden Ausmaß an Bewegung<br />

bedeutend für mich ist. Das macht es wertvoll und abwechslungsreich. Gleichzeitig gilt es alle<br />

Arten <strong>der</strong> <strong>in</strong>nerlichen, körperlichen und äußerlichen Möglichkeiten von Bewegung und<br />

Bewegungslosigkeit sowie alle Zustände dazwischen zu erforschen. Immer wie<strong>der</strong> aufs Neue<br />

stellt sich mir dabei die Herausfor<strong>der</strong>ung, den für mich gerade passenden Rhythmus sowie die<br />

passende Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu f<strong>in</strong>den. Ich b<strong>in</strong> bestrebt me<strong>in</strong>en<br />

Körper, genauso wie mich selbst <strong>in</strong> allen Formen von Bewegung und Ruhe zu spüren.<br />

Ich b<strong>in</strong> aktiv und passiv, ich bewege mich, werde bewegt und ich bewege selbe. Ich b<strong>in</strong> rastlos,<br />

denn es gibt noch so viel zu erfahren. In Ruhe verharre ich, um im rechten Moment wie<strong>der</strong> <strong>in</strong><br />

Bewegung zu kommen, o<strong>der</strong> mich auf Bewegung <strong>in</strong> mir, durch an<strong>der</strong>e sowie um mich herum,<br />

zu bes<strong>in</strong>nen. Ich b<strong>in</strong> neugierig auf alle Höhen und Tiefen des Lebens und auf <strong>der</strong> nie endenden<br />

Suche nach dem für mich passenden Lebensrhythmus.


III COOLER<br />

Themen / Assoziationen: Ich und die an<strong>der</strong>en. Beziehung leben, kommunizieren.<br />

• sehr körperlich, locker<br />

• Was bedeutet „Cool-Se<strong>in</strong>“?<br />

• Degen – „spitze, po<strong>in</strong>tierte<br />

Bemerkungen“<br />

• Ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>setzung mit<br />

Selbstwert / Fremdwert<br />

• Bedürfnis nach<br />

„Wahrgenommen-Werden“<br />

• Cool-Bleiben als Fähigkeit<br />

• Blau: eher kühle Farbe<br />

• Umgang mit Gefühlen<br />

• „bei Me<strong>in</strong>em bleiben“<br />

• Es geht um Identität.<br />

• Selbstbewusstse<strong>in</strong>,<br />

persönlicher Auftritt<br />

• Selbstdarstellung/-<br />

ausdruck<br />

• als männliche o<strong>der</strong><br />

weibliche Gestalt<br />

erkennbar<br />

• die eigenen Grenzen<br />

schützen<br />

• Kommunikationsvermögen<br />

• Ruhe bewahren, mit Wut<br />

umgehen<br />

• „im Überschwang handeln“<br />

/ rational handeln<br />

Cooler verweigert sich dem Ruf zum Aufbruch zur Heldenreise:<br />

o <strong>der</strong> k<strong>in</strong>dliche Held, sicher / unsicher, haltlos / gehalten, offen / verschlossen<br />

o das „<strong>in</strong>nere K<strong>in</strong>d“: balanciert / nicht balanciert<br />

o Nähe / Distanz, grenzenlos, distanziert<br />

o Bereitschaft / Verweigerung<br />

o Empf<strong>in</strong>dsam / unempf<strong>in</strong>dlich


III Der Coole spricht:<br />

Als Cooler ist die Kraft <strong>der</strong> Empf<strong>in</strong>dungen und Gefühle essenziell für me<strong>in</strong> Se<strong>in</strong>. Es s<strong>in</strong>d<br />

unterschiedlichste Energien und mächtige Kräfte, die <strong>in</strong> mir wirken und ich lerne, sie<br />

wahrzunehmen, um mit ihnen zurechtzukommen. Ich kämpfe mit ihnen um Ausgewogenheit,<br />

um me<strong>in</strong>e Balance zu f<strong>in</strong>den und zu erhalten. Ich lerne mich selbst im Umgang mit me<strong>in</strong>en<br />

Gefühlen und Empf<strong>in</strong>dungen kennen. Ich übe mich dar<strong>in</strong>, ihnen standzuhalten, wenn sie mich<br />

zu überwältigen drohen. Ich will mich ihnen öffnen können, wenn sie nur ganz leise und sanft<br />

an mich herandr<strong>in</strong>gen und ich sie kaum bis gar nicht wahrnehme. Ich b<strong>in</strong> bereit, mich ihnen zu<br />

stellen, wenn ich aus ihnen lernen kann. Gegenüber für mich schädlichen Gefühlen und<br />

E<strong>in</strong>drücken verschließe und schütze ich mich. Me<strong>in</strong> Streben ist es, mich mit Hilfe me<strong>in</strong>er<br />

Empf<strong>in</strong>dsamkeit zu orientieren, mich zu f<strong>in</strong>den und daraus me<strong>in</strong> ganz eigenes, persönliches und<br />

immer fe<strong>in</strong>er gestimmtes Instrumentarium <strong>der</strong> Begegnung zu entwickeln.<br />

Me<strong>in</strong> Interesse gilt <strong>der</strong> Welt <strong>der</strong> Beziehung, <strong>der</strong> Begegnung und des Austausches. Mich<br />

<strong>in</strong>teressiert das Zwischenmenschliche. Ich erforsche die E<strong>in</strong>flüsse, die dadurch <strong>in</strong> mir entstehen<br />

und die von außerhalb auf mich e<strong>in</strong>wirken. Ich erlebe, wie sie <strong>in</strong> mir wirken und wie ich sie nach<br />

außen kommuniziere. Manchmal drohen sie mich zu überwältigen und lassen mich<br />

zusammenbrechen. E<strong>in</strong> an<strong>der</strong>es Mal erreichen sie mich erst gar nicht und lassen mich völlig<br />

unberührt zurück.<br />

Ich will erfahren, was mir me<strong>in</strong>e Empf<strong>in</strong>dungen <strong>in</strong> den unterschiedlichsten Begegnungen und<br />

Erlebnissen zeigen wollen. Ich will auf sie reagieren, sie verstehen und mich mit ihnen und durch<br />

sie verständlich machen. Ich will an<strong>der</strong>e berühren und von ihnen berührt werden. Me<strong>in</strong>e<br />

Empf<strong>in</strong>dungen, Gefühle und Wahrnehmungen sollen Grundlage für erfüllende Begegnungen mit<br />

an<strong>der</strong>en werden.<br />

Ich erlebe, was E<strong>in</strong>drücke und Erlebnisse im Austausch mit an<strong>der</strong>en mit mir machen können.<br />

Ich will zeigen können, wie ich mich fühle, mitteilen, was ich empf<strong>in</strong>de, nachempf<strong>in</strong>den, was sich<br />

<strong>in</strong> me<strong>in</strong>er Umgebung <strong>in</strong> an<strong>der</strong>en abspielt. Ich will den Mut f<strong>in</strong>den, gefühlsmäßig auch bis an<br />

Grenzen zu gehen und sie für mich auszuloten. Nur <strong>in</strong>dem ich mich me<strong>in</strong>em Gefühls- und<br />

Empf<strong>in</strong>dungsleben im Austausch mit an<strong>der</strong>n stelle und es nutze, gel<strong>in</strong>gt es mir me<strong>in</strong>e ganz<br />

persönliche, situativ passende Haltung zu f<strong>in</strong>den, um je<strong>der</strong>zeit bereit für e<strong>in</strong> für alle Beteiligten,<br />

liebevolles und frohes Mite<strong>in</strong>an<strong>der</strong> zu se<strong>in</strong>.<br />

Ich strebe nach Verstehen, Verständnis und Verstanden-Werden. Ich übe mich <strong>in</strong> Akzeptanz<br />

und öffne mich für die Nuancen von Achtung und Respekt. Ich will akzeptiert werden und selbst<br />

akzeptieren können. Ich setze mich mit Sche<strong>in</strong>, Täuschung und Se<strong>in</strong> ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>. So dient mir<br />

„Cool-Se<strong>in</strong>“ mitunter auch als Maske und Schutzhaltung, h<strong>in</strong>ter <strong>der</strong> ich mich zurückziehe, wenn<br />

ich es brauche, weil ich <strong>in</strong> me<strong>in</strong>em eigenen Gefühlschaos vers<strong>in</strong>ke o<strong>der</strong> von auf mich<br />

e<strong>in</strong>stürmenden E<strong>in</strong>drücken überwältigt werde. Durch diese Haltung kann ich beobachten, mich<br />

auf mich konzentrieren und me<strong>in</strong>e wahren E<strong>in</strong>drücke herausfiltern. Das gibt mir früher o<strong>der</strong><br />

später die Chance, mich auf neue Beziehungserfahrungen e<strong>in</strong>zulassen.<br />

Richtig cool ist es, mich auf das Spüren unter <strong>der</strong> Leitung me<strong>in</strong>er Intuition, <strong>der</strong> Stimme me<strong>in</strong>es<br />

Herzens verlassen zu können. So kann ich me<strong>in</strong>em <strong>in</strong>nerlichen Fluss <strong>der</strong> Lebensenergie folgen<br />

und gleichzeitig im liebevollen Austausch mit an<strong>der</strong>en wie<strong>der</strong> Teil e<strong>in</strong>es aktiven<br />

Beziehungsnetzwerks se<strong>in</strong>. Me<strong>in</strong> Streben ist es, Meister <strong>der</strong> sensiblen Begegnung und im fe<strong>in</strong>en<br />

Umgang mit an<strong>der</strong>en Lebewesen zu se<strong>in</strong>. Dann ist <strong>in</strong> jedem Fall die <strong>in</strong> die Situation passende<br />

und mir selbst entsprechende authentische Haltung, die e<strong>in</strong>e für alle Beteiligten erfolgreiche<br />

Kommunikation erst ermöglicht, gesichert.


IV OPTIMIERER<br />

Themen / Assoziationen: Ich und me<strong>in</strong>e Potenziale. Wie erkenne ich sie?<br />

• Orange Körper, sehr schön,<br />

aber falsche Proportionen<br />

• gut – Freude, Erfolg<br />

schlecht – Vorsicht<br />

• „Ich will mir me<strong>in</strong> Orange<br />

nicht beschmutzen lassen!“<br />

• .Kontrollbedürfnis als<br />

Reaktion auf <strong>in</strong>nere Ängste<br />

und Unsicherheit, Wut<br />

• Konsequenzen davon<br />

• „passen<strong>der</strong>“ Zeitpunkt, Ort,<br />

Aufwand und passendes<br />

Gegenüber<br />

• Erkennen <strong>der</strong> eigenen<br />

Fähigkeiten, Potenziale<br />

• Oberkörper wuchtig, zu<br />

groß<br />

• lila Gehirn und rechter<br />

Arm – Transformation?<br />

• Ich optimiere me<strong>in</strong> Se<strong>in</strong>.<br />

• Werden, Wissen,<br />

Bildung, Lernen<br />

• E<strong>in</strong>engung, Starrheit,<br />

emotionale Leere<br />

• „Schuldoptimierung“<br />

„von Wut zu Mut“<br />

• Was führt zu Qualität<br />

und Effizienz?<br />

• Folgebereitschaft –<br />

Mentoren?<br />

• männliche Energie –<br />

Umgang damit?<br />

• das Blaue – lemurische<br />

Ressourcen<br />

• Intentionen für me<strong>in</strong> Tun?<br />

• Unbewusstes Optimieren<br />

von <strong>in</strong>neren<br />

Schutzmechanismen<br />

• Es geht um Qualität –<br />

Potenziale, Fähigkeiten,<br />

Ressourcen, die<br />

Umsetzungsqualität<br />

davon.<br />

• Was bewirket qualitativ<br />

hochwertige und<br />

effiziente Arbeit?<br />

Optimierer auf Heldenreise begegnet dem Mentor:<br />

o Held, Beschützer des <strong>in</strong>neren K<strong>in</strong>des<br />

o väterlicher Begleiter<br />

o Animus <strong>in</strong> Ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>setzung mit dem „k<strong>in</strong>dlichen Helden“ / dem „<strong>in</strong>neren K<strong>in</strong>d“<br />

o Annehmen / Verweigern von Anregungen, Unterstützung, Hilfe<br />

o Selbstwahrnehmung /-wertschätzung /-optimierung<br />

o Freude zu lernen, am Umgang mit Wissen, Bildung<br />

o Umgang mit Werten, Glaubenssätzen<br />

o Umgang mit Vorbil<strong>der</strong>n: Verehrung, Abwertung, Unterordnen – Bekämpfen, H<strong>in</strong>terfragen,<br />

Nachahmen


IV Der Optimierer spricht:<br />

Als Optimierer dreht sich me<strong>in</strong> Se<strong>in</strong> um die Perfektionierung me<strong>in</strong>er Selbst und me<strong>in</strong>es<br />

Potenzials. So dienen mir me<strong>in</strong>e S<strong>in</strong>ne und me<strong>in</strong> Geist zur Erkenntnis, zur Wahrnehmung und<br />

Umsetzung me<strong>in</strong>er Möglichkeiten. Sie helfen mir me<strong>in</strong>e Talente und Fähigkeiten auszuloten.<br />

Sie energetisieren mich, treiben an o<strong>der</strong> hemmen mich im Tun und Schaffen. Me<strong>in</strong> Ziel ist es,<br />

das Beste aus mir herauszuholen und den für mich optimal för<strong>der</strong>lichen Lebensweg zu<br />

beschreiten.<br />

Im Streben nach me<strong>in</strong>en Idealen und <strong>in</strong> <strong>der</strong> Entwicklung me<strong>in</strong>er realen Fähigkeiten, Talente und<br />

Potenziale führt mich me<strong>in</strong> Weg im Kampf um me<strong>in</strong>e Werte, Moral und <strong>in</strong>nere Ordnung durch<br />

Höhen und Tiefen. Dort bewege ich mich <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er Welt <strong>der</strong> Begegnung mit Richtern, Mentoren,<br />

För<strong>der</strong>ern, Vertrauten, Liebenden und Lehrern wie Verführern, Selbstgerechten und vielen<br />

an<strong>der</strong>en Gestalten des Se<strong>in</strong>s. Oft ist es die Begegnung mit e<strong>in</strong>er kalten und sehr abstrakten<br />

Welt, <strong>in</strong> <strong>der</strong> ich mich e<strong>in</strong>sam und verloren fühle. Deshalb b<strong>in</strong> ich ständig beim Beobachten,<br />

Erspüren, Vergleichen, Abwägen und gegene<strong>in</strong>an<strong>der</strong> Aufrechnen von Vor- und Nachteilen<br />

gewisser Situationen. Ich schätze ab, werte, bewerte und beschäftige mich mit <strong>der</strong> abstrakten<br />

Welt <strong>der</strong> Zahlen und Relationen. Mich <strong>in</strong>teressiert alles, was <strong>in</strong> Beziehung zue<strong>in</strong>an<strong>der</strong> steht o<strong>der</strong><br />

gesetzt werden kann. Ich versuche, das für mich Passende zu erkennen.<br />

Es geht auch darum, <strong>in</strong> mir Ordnung zu schaffen, me<strong>in</strong>e eigenen Werte, me<strong>in</strong>e Moral und<br />

Ästhetik zu f<strong>in</strong>den. Als Idealist strebe ich nach „Höherem“, „Heiligem“. Ich will Meister se<strong>in</strong>.<br />

Das macht den Umgang mit Wi<strong>der</strong>stand, Verurteilung, Missachtung und Abwertungen für mich<br />

zur höchsten Herausfor<strong>der</strong>ung. Dabei ist es egal, ob ich mir selbst zum härtesten Richter werde,<br />

<strong>der</strong> den eigenen Maßstäben nicht gerecht wird, o<strong>der</strong> jemand an<strong>der</strong>es über mich urteilt. Immer<br />

wie<strong>der</strong> laufe ich Gefahr, geschwächt und verunsichert mich selbst zu verlieren und me<strong>in</strong>e<br />

Bestrebungen <strong>in</strong> <strong>der</strong> Verzweiflung völlig zu vergessen. Genauso können mich Lob, Zuspruch<br />

und Anerkennung bis h<strong>in</strong> zur Schmeichelei korrumpierbar werden lassen und mich von mir<br />

selbst, me<strong>in</strong>en Anliegen, Werten und Potenzialen entfernen. Jedenfalls beg<strong>in</strong>nt e<strong>in</strong> Kampf –<br />

entwe<strong>der</strong> gegen mich selbst <strong>in</strong> Rückzug und Selbstmitleid o<strong>der</strong> ich werde zum verbitterten,<br />

selbstgerechten und mehr o<strong>der</strong> m<strong>in</strong><strong>der</strong> menschenverachtenden Richter me<strong>in</strong>er Umgebung.<br />

Trotzdem sehne ich mich dabei immer noch nach Klarheit und Leitung, um mich me<strong>in</strong>es wahren<br />

Wertes und me<strong>in</strong>er Potenziale bes<strong>in</strong>nen zu können. Ich will sie begreifen und bewusst nutzen.<br />

Dieses Bestreben öffnet mich früher o<strong>der</strong> später dafür, auf das Echo me<strong>in</strong>er <strong>in</strong>neren<br />

Bef<strong>in</strong>dlichkeiten und auf das me<strong>in</strong>es Tuns im Außen zu achten. Erst so gel<strong>in</strong>gt es, me<strong>in</strong>e Intuition<br />

wie<strong>der</strong>zuf<strong>in</strong>den, mich ihrer Leitung anzuvertrauen und ihr zu folgen, um mich selbst und me<strong>in</strong><br />

Wirken entsprechend neu auszurichten.<br />

Als Optimierer weiß ich: Nur <strong>in</strong> <strong>der</strong> Selbstbes<strong>in</strong>nung f<strong>in</strong>de ich <strong>in</strong> mir Führung aus Zuständen von<br />

Zweifel, Irrung und Verwirrung. Denn es stärkt und stabilisiert mich, wenn ich me<strong>in</strong>en<br />

Herzensanliegen folge und me<strong>in</strong>en Bedürfnissen und Bestrebungen <strong>in</strong>tuitiv vertraue. Dadurch<br />

öffnen sich all me<strong>in</strong>e S<strong>in</strong>ne. Auch me<strong>in</strong> Geist wird aktiviert, um me<strong>in</strong>e Orientierung im Inneren<br />

sowie <strong>in</strong> <strong>der</strong> Außenwelt wie<strong>der</strong>herzustellen. So kann ich wie<strong>der</strong> echte Wertschätzung,<br />

Anregung, ehrliche Unterstützung und Ermutigung erkennen. Innehalten und Abwägen s<strong>in</strong>d<br />

bedeutend, um mir me<strong>in</strong>er Wahrheit und me<strong>in</strong>er Maßstäbe bewusst zu se<strong>in</strong>. Erst dann erschließt<br />

sich mir das ganze Potenzial me<strong>in</strong>er Talente und Fähigkeiten, die mir zur Verfügung stehen, um<br />

sie zu för<strong>der</strong>n und zu nutzen.<br />

Dieses Zusammenwirken me<strong>in</strong>er S<strong>in</strong>ne und me<strong>in</strong>es Geistes für die Wahrnehmung im Außen<br />

unter <strong>der</strong> Leitung me<strong>in</strong>er Intuition im Inneren lässt mich zu me<strong>in</strong>em eigenen Mentor werden.


V VIELBESCHÄFTIGTER<br />

Themen / Assoziationen: Mitmischen und dazugehören!<br />

• spielerisch, bunt – schwer,<br />

belastet<br />

• Motivation h<strong>in</strong>ter dem Tun<br />

• unterschiedliche Arten von<br />

Beschäftigung<br />

• Erwartungen an Aktivse<strong>in</strong><br />

• Vielbeschäftigung als<br />

Strategie, auszuweichen<br />

• Lebenskräfte, Spielen,<br />

spielerisch se<strong>in</strong><br />

• Jonglieren erlaubt<br />

• Burnout – <strong>in</strong> den Fluss<br />

kommen<br />

• Schatten unten –<br />

Selbstzweifel<br />

• Inhalte/Ziele des Tuns<br />

• Wissen um die /<br />

Umgang mit den<br />

eigenen Potenzialen<br />

• Glaubenssätze<br />

• Dase<strong>in</strong>sberechtigung<br />

• Freude am Tun<br />

• Konzentration zuerst<br />

• Es geht um s<strong>in</strong>nvolle –<br />

s<strong>in</strong>nlose, s<strong>in</strong>ngebende<br />

Beschäftigung.<br />

• eigene Identität<br />

• Tun, Aktivse<strong>in</strong>, Umsetzung<br />

– was? wozu? für wen?<br />

• etwas schaffen, bewirken<br />

wollen<br />

• sich Wert geben – wertvoll<br />

se<strong>in</strong><br />

• sich e<strong>in</strong>lassen, wahr-<br />

/annehmen<br />

• wahr-/angenommen-<br />

Werden<br />

• die eigene Bedeutung für<br />

an<strong>der</strong>e<br />

• Ängste, was ich darf / muss<br />

/ soll / will<br />

Vielbeschäftigter auf Heldenreise überschreitet die Schwelle:<br />

o Sichtbarwerden durch Umsetzung<br />

o <strong>in</strong> bewusster Bereitschaft zur/<strong>in</strong> Aktion <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er unbekannten Welt<br />

o S<strong>in</strong>nsuche, Orientierung<br />

o Selbstermutigung, Experimentieren<br />

o Ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>setzung mit Effektivität / Schnelligkeit / Qualität / Quantität<br />

o sich e<strong>in</strong>fügen, anpassen<br />

o Berufung, fremd-/selbstbestimmt, zur Geme<strong>in</strong>schaft beitragen


V Der Vielbeschäftigte spricht:<br />

Ich b<strong>in</strong> <strong>der</strong> Vielbeschäftigte und me<strong>in</strong> Se<strong>in</strong> ist erfüllt davon, als soziales Wesen wahrnehmbar<br />

zu werden. Ich beschäftige mich ständig. Ich setze mich mit mir selbst und mit den<br />

unterschiedlichsten Inhalten, D<strong>in</strong>gen und Themen ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>. Ich b<strong>in</strong> an allem <strong>in</strong>teressiert<br />

und ich b<strong>in</strong> aktiv, um mich zu unterhalten, um Fertigkeiten zu erlernen, um zu üben. Im<br />

Beschäftigt-Se<strong>in</strong> eröffnen sich mir immer wie<strong>der</strong> neue Möglichkeiten. Manchmal ist es<br />

e<strong>in</strong>fach Spiel, dann wie<strong>der</strong> stehe ich vor echten Herausfor<strong>der</strong>ungen. Mitunter f<strong>in</strong>de ich durch<br />

Beschäftigung gute Möglichkeiten, Unerwünschtem o<strong>der</strong> Unangenehmen auszuweichen.<br />

Jedenfalls ist es e<strong>in</strong> mächtiger Tatendrang, <strong>der</strong> mich antreibt und den es zu beherrschen gilt,<br />

um ihn s<strong>in</strong>nvoll zum E<strong>in</strong>satz zu br<strong>in</strong>gen. In mir lebt die Erkenntnis, dass ich durch me<strong>in</strong> Tun,<br />

me<strong>in</strong>e Taten wahrgenommen werde und an Realität gew<strong>in</strong>ne. Es beschäftigt mich, mir aktiv,<br />

durch bewussten E<strong>in</strong>satz und Umsetzung me<strong>in</strong>es Potenzials, Realität zu schaffen. Ich b<strong>in</strong>,<br />

was ich tue und ich b<strong>in</strong> dann, wenn ich aktiv b<strong>in</strong> – durch me<strong>in</strong> Schaffen und <strong>in</strong> me<strong>in</strong>en<br />

Schöpfungen.<br />

So ist es immer wie<strong>der</strong> wert- und genussvoll, mich dem Flow <strong>der</strong> Schaffenskraft h<strong>in</strong>zugeben.<br />

Ich spüre Kraft, wenn ich an <strong>der</strong> Entstehung von etwas Bereicherndem und S<strong>in</strong>nvollem für<br />

mich o<strong>der</strong> für an<strong>der</strong>e beteiligt se<strong>in</strong> kann. Es gibt dann nur mehr das Tun und ich erlebe, wie<br />

sich Kreativität entfaltet und ich zum Schöpfer werde. Es gibt ke<strong>in</strong>e Zweifel, ke<strong>in</strong> H<strong>in</strong>terfragen.<br />

Ich weiß genau, Schritt für Schritt, was zu machen ist und irgendwann erreiche ich den Punkt,<br />

an dem ich gewiss b<strong>in</strong>, dass nichts mehr zu tun und me<strong>in</strong> Werk vollendet ist. Alles war fast wie<br />

im Spiel. Ich stehe vor dem Wun<strong>der</strong> me<strong>in</strong>er Schöpfung und mir wird bewusst, dass ich wie e<strong>in</strong><br />

Gefäß b<strong>in</strong>, durch das <strong>der</strong> Reichtum des Lebens sichtbar werden kann, wenn ich mir erlaube<br />

ich selbst zu se<strong>in</strong>.<br />

Das Gefühl, reich zu se<strong>in</strong>, drängt mich diesen Reichtum zu teilen. Ich will zeigen, was <strong>in</strong> mir<br />

steckt und was ich bewirken kann. Im E<strong>in</strong>klang mit me<strong>in</strong>en Talenten und Fähigkeiten will ich<br />

wachsen, reifen und me<strong>in</strong> Potenzial voll ausloten. Ich b<strong>in</strong> bestrebt, nützlich zu se<strong>in</strong> und<br />

Wertvolles <strong>in</strong> <strong>der</strong> Geme<strong>in</strong>schaft beizutragen. Ich will wahrgenommen werden und<br />

dazugehören.<br />

Ich br<strong>in</strong>ge mich selbst <strong>in</strong> me<strong>in</strong> Tun und Schaffen e<strong>in</strong> und werde so erkennbar. An<strong>der</strong>e beg<strong>in</strong>nen<br />

sich damit ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>zusetzen. Das öffnet mir die Chance, den Wert me<strong>in</strong>es Tuns für an<strong>der</strong>e<br />

im Spiegel ihrer Reaktionen und Rückmeldungen wahrzunehmen. Außerdem treibt mich die<br />

Überzeugung, dass im Akt des geme<strong>in</strong>samen Schaffens meist mehr und Wertvolleres<br />

entstehen kann als nur im Alle<strong>in</strong>gang. Ich erlebe me<strong>in</strong> Tun und Schaffen als Basis für<br />

geme<strong>in</strong>sames Schaffen von Wertvollem und Wichtigem.<br />

Nicht immer b<strong>in</strong> ich bereit mich den Konsequenzen me<strong>in</strong>es Tuns und me<strong>in</strong>er Aktionen zu<br />

stellen. Hier birgt Beschäftigung e<strong>in</strong>e gute Möglichkeit, <strong>der</strong> Konfrontation auszuweichen o<strong>der</strong><br />

sie zum<strong>in</strong>dest h<strong>in</strong>auszuzögern. Ich brauche dann Mut, um mich durch bewusste Reflexion auf<br />

das mir Wesentliche zu bes<strong>in</strong>nen. Im Vertrauen auf me<strong>in</strong>e Intuition kann ich anschließend <strong>der</strong><br />

Ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>setzung mit Kritik und Vorwürfen angemessen gegenübertreten.<br />

Sowohl die enttäuschenden als auch motivierende Erfahrungen helfen mir, mehr über me<strong>in</strong>en<br />

Wert und den entsprechenden Umgang mit me<strong>in</strong>em Potenzial als Mitglied e<strong>in</strong>er Geme<strong>in</strong>schaft<br />

zu lernen. Mit <strong>der</strong> Zeit erfahre ich so echte Unterstützung <strong>in</strong> me<strong>in</strong>er Selbstwahrnehmung als<br />

soziales Wesen und Stärkung <strong>in</strong> <strong>der</strong> Selbstumsetzung im geme<strong>in</strong>schaftlichen Tun und<br />

Austausch, denn me<strong>in</strong>e Essenz ist me<strong>in</strong> Schaffensdrang.


VI MAXIMIERER<br />

Themen / Assoziationen: Leben heißt wagen!<br />

• Gelbe/weibliche Gestalt<br />

schwebt mühelos: „Sie ist.“<br />

• Rote Gestalt: „Er ist zu<br />

schnell.“ – strebsam, im<br />

Dunklen<br />

• lässt etwas h<strong>in</strong>ter sich<br />

• rot – angestrengt,<br />

durchhalten, zielgerichtet<br />

• Unternehmertum<br />

• Relationen von<br />

Aufwand/Input – Output<br />

• „Antreiber“ Schulz v. Thun (6)<br />

• Relation Quantität –<br />

Qualität<br />

• wie Lava – „verbrennt<br />

sich“ – Burnout?<br />

• Zwischen beiden ist<br />

ke<strong>in</strong>e Kommunikation:<br />

Vernetzung – W<strong>in</strong>-W<strong>in</strong>?<br />

• Wohlstandsbewusstse<strong>in</strong><br />

• an/über (die eigenen)<br />

Grenzen gehen<br />

• Es geht um Menge,<br />

Fülle.<br />

• im rechten Ausmaß<br />

• Wie, wann das<br />

„Maximum“<br />

herausholen?<br />

• Etwas entsteht im<br />

Gehen.<br />

• Dynamik <strong>in</strong> Ruhe<br />

• manifestierende Kraft<br />

• Ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>setzung mit<br />

Schatten<br />

• Wertvorstellungen,<br />

Glaubenssätze<br />

• Effizienz: Wovon?<br />

Wieviel? Wofür? Wann?<br />

• Manchmal ist weniger<br />

mehr.<br />

• Pattsituation?<br />

Maximierer auf Heldenreise begegnet Fe<strong>in</strong>den und Freunden und besteht Prüfungen:<br />

o F<strong>in</strong>den des rechten Maßes durch Ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>setzung mit dem Außen und Gegenüber<br />

o im Spiegel des Möglichen / Unmöglichen <strong>in</strong>nerhalb <strong>der</strong> unbekannten Welt und mit den<br />

an<strong>der</strong>en, Grenzen überschreiten / anerkennen, Regeln, Gesetze, Gesetzmäßigkeiten<br />

o Maximieren als e<strong>in</strong> Faktor im Zusammenspiel mit an<strong>der</strong>en als wichtige Voraussetzung für<br />

S<strong>in</strong>n gebendes Tun<br />

o Selbste<strong>in</strong>schätzung/-erprobung, Suche nach Bewährung / Bestätigung des eigenen<br />

Potenzials


VI Der Maximierer spricht:<br />

Ich b<strong>in</strong> <strong>der</strong> Maximierer und mich treibt me<strong>in</strong> Wagemut, die Welt zu erobern. Im Bewusstse<strong>in</strong><br />

me<strong>in</strong>er Fähigkeiten und Potenziale, die ich <strong>in</strong> mir entdecke und för<strong>der</strong>e, b<strong>in</strong> ich bereit zu zeigen,<br />

wer ich b<strong>in</strong>. Ich will mir me<strong>in</strong>en Platz <strong>in</strong> <strong>der</strong> Gesellschaft erobern und stelle mich ihren<br />

Herausfor<strong>der</strong>ungen. Ich will leben und ausloten, was möglich ist. Auch <strong>in</strong> mir spüre ich E<strong>in</strong>iges,<br />

was es zu entdecken gibt und das ich kennenlernen will. Ich fühle mich stark und potent und die<br />

Welt steht mir offen. Ich b<strong>in</strong> neugierig, die Welt und mich mittendr<strong>in</strong> zu erleben, mit allem, was<br />

das bedeutet. Es gibt so viel zu erfahren. Ich lote me<strong>in</strong> Se<strong>in</strong> <strong>in</strong> im Hier und Jetzt mit allen me<strong>in</strong>en<br />

S<strong>in</strong>nen und me<strong>in</strong>em e<strong>in</strong>zigartigen Potenzial aus. Bis an die Grenzen zu gehen, sie wenn möglich<br />

zu überschreiten, sie sogar zu sprengen, ermöglicht es mir zu erfahren, was ich hier se<strong>in</strong> und<br />

tun kann. Ich strebe nach dem mir möglichen Maximum von allem <strong>in</strong> me<strong>in</strong>em Se<strong>in</strong> <strong>in</strong> <strong>der</strong> Welt.<br />

Mich reizt das Leben, die Menschen, die Natur, <strong>der</strong> Erfolg und all die Höhen und Tiefen, die es<br />

zu erleben gilt. So schließe ich Kontakte und ignoriere an<strong>der</strong>e, ich nutze die Chancen, die sich<br />

mir bieten und schlage an<strong>der</strong>e <strong>in</strong> den W<strong>in</strong>d. Wenn ich mir etwas <strong>in</strong> den Kopf setze, dann verfolge<br />

ich me<strong>in</strong>e Idee und me<strong>in</strong> Wille treibt mich weiter, me<strong>in</strong> Ziel zu erreichen.<br />

Ich provoziere, wage, versuche, experimentiere. Ich werde versucht, provoziert und diene<br />

mitunter als Versuchsobjekt. Ich kämpfe, spiele, gew<strong>in</strong>ne, verliere. Ich schmeichle, schreie,<br />

lache, we<strong>in</strong>e und ich halte mich zurück o<strong>der</strong> stürme vor. Ich will alles wissen und verstehen. Ich<br />

will erreichen, was möglich ist.<br />

Das Leben ist e<strong>in</strong>e e<strong>in</strong>zige Herausfor<strong>der</strong>ung, die mich erfüllt, berauscht, reicher macht o<strong>der</strong> mich<br />

an und über me<strong>in</strong>e Grenzen br<strong>in</strong>gt, mich e<strong>in</strong>schränkt, bedrohlich wird o<strong>der</strong> abstößt.<br />

Ich spüre Grenzen <strong>in</strong> mir, doch auch von außen stellen sich mir immer wie<strong>der</strong> H<strong>in</strong><strong>der</strong>nisse <strong>in</strong><br />

den Weg. Ich will sie testen, sie überw<strong>in</strong>den und zu akzeptieren lernen, wenn sie sich als<br />

unüberw<strong>in</strong>dbar erweisen. Denn ich weiß, es geht weniger darum, gegen etwas zu kämpfen,<br />

son<strong>der</strong>n vielmehr um den E<strong>in</strong>satz für e<strong>in</strong> lohnendes Anliegen o<strong>der</strong> Ziel. Mir geht es darum, zu<br />

unterscheiden, wann E<strong>in</strong>satz und Mut wirklich erfor<strong>der</strong>lich und lohnend s<strong>in</strong>d. Ich will me<strong>in</strong>e<br />

Energie s<strong>in</strong>nvoll nutzen.<br />

Das Leben ist üppig, bunt, überraschend, grau und e<strong>in</strong>tönig. Es hat so viele Facetten und ist oft<br />

voller Gegensätze. Immer wie<strong>der</strong> stehe ich vor Entscheidungen: Entwe<strong>der</strong> ich wage alles o<strong>der</strong><br />

ich schrecke zurück, oft ohne genau zu wissen, warum. Es gibt Situationen, denen ich e<strong>in</strong>fach<br />

nicht wi<strong>der</strong>stehen kann, die mich wie magisch anziehen, obwohl ich Gefahr ahne. Gleichzeitig<br />

weiß ich, dass es für mich nur den Weg mittendurch gibt. Immer wie<strong>der</strong> bedarf es unendlicher<br />

Kraftanstrengung, mich e<strong>in</strong>er bestimmten Situation zu stellen, weil sie mich abschreckt und ich<br />

am liebsten davonlaufen möchte. Alle diese und ähnliche Erfahrungen arbeiten <strong>in</strong> mir und ich<br />

spüre, wie sie mich verän<strong>der</strong>n und formen. Sie br<strong>in</strong>gen Neues <strong>in</strong> mir hervor, das mich bereichert,<br />

aber zeitweise auch beh<strong>in</strong><strong>der</strong>t und e<strong>in</strong>schränkt.<br />

Trotzdem spüre ich: Je mehr ich mich dem Leben stelle, mich und me<strong>in</strong> Potenzial mehr o<strong>der</strong><br />

m<strong>in</strong><strong>der</strong> bewusst e<strong>in</strong>setze, umso klarer wird, wo ich h<strong>in</strong>gehöre, was mir möglich ist, wo mir<br />

Grenzen gesetzt s<strong>in</strong>d, was zu mir passt und was nicht. Ich erlange Bewusstse<strong>in</strong> über mich und<br />

me<strong>in</strong> Se<strong>in</strong> <strong>in</strong>mitten <strong>der</strong> Menschen, <strong>der</strong> Natur und <strong>der</strong> Welt. Indem ich Grenzen setze, an Grenzen<br />

stoße, Wege eröffne, Chancen nutze und Mögliches probiere, zeigt sich mir das Unmögliche.<br />

Ich beg<strong>in</strong>ne das „rechte Maß“ und das „Relative“ <strong>in</strong> <strong>der</strong> Welt zu erahnen. Ich f<strong>in</strong>de Orientierung<br />

<strong>in</strong> <strong>der</strong> Welt genauso wie festen Halt auf dem Boden <strong>der</strong> Realität <strong>in</strong> mir und außerhalb. Me<strong>in</strong><br />

Lebensweg entsteht, <strong>in</strong>dem ich ihn lebe und auslote, was möglich ist. In mir ist alles, um durch<br />

Herausfor<strong>der</strong>ungen zu lernen und zu wachsen.


VII AUFSTEIGERIN<br />

Themen / Assoziationen: In die Kraft kommen, zu sich selbst f<strong>in</strong>den und zu sich stehen!<br />

• Rot – dynamisch und gelb<br />

als Energie<br />

• Geerdet-Se<strong>in</strong> im Gehen<br />

• Gründe / Motivation für das<br />

Erfolgsstreben<br />

• Aufstieg – Karriere – Erfolg<br />

• Identität / Integrität, warum?<br />

wie?<br />

• Erfolg als<br />

Ausweichstrategie?<br />

• Leben eigener Bedürfnisse,<br />

Tempo; Ziele<br />

• Schritt für Schritt<br />

gehen<br />

• Gefühle durch Aufstieg<br />

• Stufen nehmen,<br />

Schwellen passieren<br />

• Familienthemen –<br />

„erfolgreich Se<strong>in</strong>“<br />

• Selbstbestimmung /<br />

Fremdbestimmung<br />

• Ausweichen wovor?<br />

• Entscheiden, eigene<br />

Werte, Fähigkeiten<br />

• <strong>in</strong> sich ruhen<br />

• Aufstieg im eigenem<br />

Tempo<br />

• Dunkles am Rand des<br />

Weges<br />

• Umgang mit Anerkennung,<br />

Hilfsangeboten<br />

• Aufstieg;<br />

Selbstbewusstse<strong>in</strong> /<br />

Selbstzweifel<br />

• Selbstwert, Erfüllung im<br />

Tun<br />

• Angst, Hemmungen – vor?<br />

wegen?<br />

• Rücksichtnahme, Verzicht<br />

Aufsteiger<strong>in</strong> auf Heldenreise dr<strong>in</strong>gt <strong>in</strong> die tiefsten Tiefen vor und beg<strong>in</strong>nt den Kampf mit<br />

dem Drachen:<br />

o Ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>setzung mit Lilith / Schatten, Suche nach Lebenswertem<br />

o Bewusste Erkenntnisse aus <strong>der</strong> Begegnung / Ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>setzung zwischen Anima –<br />

Animus<br />

o Wahrnehmung / Manifestation des <strong>in</strong>neren Helden im Kontakt mit höherem Selbst<br />

o Anima <strong>in</strong> <strong>der</strong> Begegnung / Ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>setzung mit dem eigenen Schatten und ihrem<br />

Animus


VII Die Aufsteiger<strong>in</strong> spricht<br />

Ich b<strong>in</strong> die Aufsteiger<strong>in</strong> und mich erfüllt die Gewissheit, durch Zuwendung völlig Neues zu<br />

entdecken. Von ihr erfüllt steige ich auf und erhebe mich über den Sumpf des Kampfes gegen<br />

Unerfüllbares, gegen Unerreichbares, Schmerzliches, gegen die Realität von Grenzen <strong>in</strong> mir und<br />

im Außen. Me<strong>in</strong> Bestreben ist es, mich aus dem Opfer-Täter-Kreislauf zu begeben und<br />

aufzuhören ständig alles zu h<strong>in</strong>terfragen und mich mit Zweifeln, Schuld, schlechtem Gewissen<br />

und Angst zu plagen. Ich will mich im Bewusstse<strong>in</strong> entscheiden, jemand zu se<strong>in</strong>, die ihre Energie<br />

nicht <strong>in</strong> mehr o<strong>der</strong> m<strong>in</strong><strong>der</strong> s<strong>in</strong>nlosen <strong>in</strong>neren wie äußerlichen Kämpfen vergeudet. Me<strong>in</strong>e<br />

Entscheidungen und Taten sollen mutig, konstruktiv und lösungsorientiert se<strong>in</strong>.<br />

Ich suche Erfüllung <strong>in</strong> mir, <strong>in</strong> me<strong>in</strong>em Körper, <strong>in</strong> me<strong>in</strong>en Beziehungen und ich tausche mich aus.<br />

Ich liebe, werde geliebt, gebe und nehme als die Person, die ich b<strong>in</strong>. Ich b<strong>in</strong> dabei, die Masken<br />

und unpassenden Rollen, die ich im Lauf des Lebens e<strong>in</strong>mal mehr, e<strong>in</strong>mal weniger bewusst<br />

angenommen habe, ganz abzulegen, wenn sie mir nicht mehr entsprechen. Ich erlaube mir<br />

jedoch bewusst, die Chancen im Spiel mit Masken und Rollen wahrzunehmen und als Teil me<strong>in</strong>er<br />

selbst auszuleben. In <strong>der</strong> Begegnung mit an<strong>der</strong>en wie<strong>der</strong>um sehe ich mich wie im Spiegel und<br />

auch das trägt dazu bei, mich selbst besser kennen zu lernen. Ich beg<strong>in</strong>ne zu erkennen, was<br />

nicht mehr zu mir passt und lasse se<strong>in</strong>, was nicht zu mir gehört.<br />

Ich ahne, dass me<strong>in</strong> Se<strong>in</strong> im ständigen Wandel und Austausch <strong>in</strong> <strong>der</strong> Geme<strong>in</strong>schaft dieser Welt<br />

S<strong>in</strong>n hat und e<strong>in</strong>zigartig ist. So will ich mutig se<strong>in</strong> und riskiere Fehler, wenn ich es nicht besser<br />

weiß. Mich stärkt <strong>der</strong> Glaube, so immer mehr über mich, me<strong>in</strong> Tun, me<strong>in</strong>e Identität im Hier und<br />

Jetzt zu lernen. Ich habe mich entschlossen, das Leben, wie es ist, mit Höhen und Tiefen<br />

anzunehmen und zu bejahen. Ich will daran wachsen und me<strong>in</strong> ganzes Se<strong>in</strong> und alles, was ich<br />

b<strong>in</strong>, als Teil des natürlichen Geschehens und <strong>der</strong> Lebewesen <strong>in</strong> dieser Welt erleben. Es gilt zu<br />

akzeptieren, dass die Welt durch Polarität und Gegensätzlichkeit bestimmt ist. Ich begreife, dass<br />

es dar<strong>in</strong> S<strong>in</strong>nvolles zu entdecken gibt. Ich kann beispielsweise den Schmerz als Chance<br />

begreifen, um die Krusten über <strong>der</strong> eigenen Sensibilität zu durchbrechen und so immer sensibler<br />

und offener für die Wun<strong>der</strong> dieser Welt zu werden.<br />

In Erfahrungen von destruktiven, verletzenden, <strong>in</strong>neren wie äußeren Realitäten, die ich nicht zu<br />

än<strong>der</strong>n vermag, habe ich begonnen, me<strong>in</strong>e Wahrnehmung bewusst von all dem Unheilvollen,<br />

Angstmachenden, das mich verunsichert und wütend macht, abzuwenden. Ich höre <strong>in</strong> mich<br />

h<strong>in</strong>e<strong>in</strong>, um im emotionalen Chaos me<strong>in</strong>e Intuition wie<strong>der</strong>zuf<strong>in</strong>den. So bes<strong>in</strong>ne ich mich me<strong>in</strong>er<br />

wahren Bedürfnisse und Anliegen. Das hilft mir, mich rechtzeitig zu schützen und effektiv Grenzen<br />

zu setzen, bevor es zu spät ist. Ich entdecke neue Perspektiven auf Geschehenes und durch die<br />

Selbstbes<strong>in</strong>nung gel<strong>in</strong>gt es mir, mich klarer zu positionieren und verständlich zu machen. Das so<br />

erhaltene neue Verständnis <strong>der</strong> Ereignisse lenkt me<strong>in</strong>e Energie <strong>in</strong> heilvolles Handeln. In <strong>der</strong><br />

Selbstreflexion entdecke ich Möglichkeiten zur L<strong>in</strong><strong>der</strong>ung me<strong>in</strong>es Schmerzes und f<strong>in</strong>de Anleitung<br />

zur Heilung me<strong>in</strong>er Wunden. So beruhigt und gekräftigt, gel<strong>in</strong>gt es mir immer öfter, den rechten<br />

Augenblick <strong>in</strong> <strong>der</strong> Welt für konstruktive Entscheidungen und lösungsorientierte Handlungen zu<br />

erkennen. Klarere Wahrnehmung für Fe<strong>in</strong>heiten und „Zwischentöne“ <strong>in</strong> <strong>der</strong> Welt durch erhöhte<br />

Sensibilität ermöglicht mir differenzierteres, situativ passendes Agieren und Reagieren. Mutig<br />

wende ich mich den Geschehnissen <strong>in</strong> me<strong>in</strong>er Welt zu und dabei merke ich, wie sich me<strong>in</strong>e<br />

Gefühle und die Kraft me<strong>in</strong>er S<strong>in</strong>ne immer mehr dem liebevollen Erlebnis <strong>der</strong> Fülle, des<br />

Wun<strong>der</strong>baren, des Schönen und des Guten öffnen. Ich spüre, wie me<strong>in</strong>e Achtung vor dem<br />

Natürlichen und me<strong>in</strong> Respekt vor <strong>der</strong> Weisheit des Lebens <strong>in</strong> mir wachsen. Es erfüllt mich mit<br />

Stolz und Liebe, als natürliches e<strong>in</strong>zigartiges Lebewesen Teil dieser Welt zu se<strong>in</strong>.


VIII AUFGEKLÄRTER<br />

Themen / Assoziationen: Was ist Wahrheit? Was ist wahr?<br />

• Bewegung und Kraft<br />

• „um die eigene Mitte<br />

tanzen“<br />

• die Notwendigkeit im Auge<br />

behalten<br />

• „<strong>in</strong> geistigen Höhen<br />

schweben“<br />

• mit „gefülltem Tank“<br />

losstarten<br />

• „rundherum gesättigt se<strong>in</strong>“<br />

• Kommunikation, Lehren,<br />

Wissensvermittlung<br />

• „oberg’scheit“,<br />

„besserwissend“<br />

• Selbstbewusstse<strong>in</strong> –<br />

Def<strong>in</strong>ition <strong>der</strong> eigenen<br />

Identität<br />

• Ist Stehenbleiben möglich?<br />

• die Realität im Auge<br />

behalten<br />

• viele Ideen, Wissen,<br />

Neugierde<br />

• aufstrebende Vitalität,<br />

Aufwärtsspirale<br />

• Umgang mit Wissen,<br />

Weisheit<br />

• lernen, Verständnis,<br />

Klarheit<br />

• Umsetzbarkeit von Ideen,<br />

was braucht es dazu?<br />

• Familiengeheimnis?<br />

• Umgang mit Sexualität<br />

• Umgang mit Intellektualität<br />

• Gefahr, abzuheben?<br />

• „Ideensturm“ – sich<br />

verzetteln<br />

• Kontakt zu an<strong>der</strong>en<br />

Menschen<br />

• mit Elan losgehen<br />

• aufklären – aufgeklärt<br />

se<strong>in</strong>: worüber? wozu?<br />

• Kenntnis <strong>der</strong><br />

Zusammenhänge<br />

• Verwurzelung <strong>in</strong> <strong>der</strong><br />

Realität<br />

• Entdeckung <strong>der</strong><br />

Unendlichkeit<br />

Aufgeklärter auf Heldenreise kämpft und siegt über den Drachen:<br />

o Selbst-Verwirklichung <strong>in</strong> Authentizität / Integrität<br />

o S<strong>in</strong>nsuche durch <strong>in</strong>dividuell wertvolles Wissen, Verständnis, Intellekt, Weisheit<br />

o Erkennen, Wahrnehmen von Zusammenhängen<br />

o Aufklärung <strong>in</strong>nerer Geheimnisse<br />

o Umgang mit <strong>der</strong> <strong>in</strong>neren Lilith, dem Unbegreiflichen, Triebhaften<br />

o Gegenüberstellung Geist – Emotionen; Animus geläutert nach dem Kampf mit dem eigenen<br />

Schatten und mit <strong>in</strong>tegrierter Anima


VIII Der Aufgeklärte spricht:<br />

Ich b<strong>in</strong> <strong>der</strong> Aufgeklärte und ich b<strong>in</strong>, wer ich b<strong>in</strong>. Ich b<strong>in</strong> e<strong>in</strong> Wesen aus Nuancen, aus Gegensätzen<br />

und ich lebe <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er Welt <strong>der</strong> Kontraste und Wi<strong>der</strong>sprüche. In mir gibt es alle Facetten von<br />

Liebenswertem bis zu völlig Unakzeptablem – wie <strong>in</strong> allen an<strong>der</strong>en Lebewesen dieser Welt. Me<strong>in</strong><br />

Interesse ist es, den S<strong>in</strong>n <strong>in</strong> unserem oft wi<strong>der</strong>sprüchlichen Se<strong>in</strong> zu erkennen. Ich strebe nach<br />

Wahrhaftigkeit und Weisheit.<br />

Ich beschäftige mich mit Philosophie, unterschiedlichen Weltanschauungen, Religionen und<br />

studiere die Gedanken von Weisen genauso wie ich mich laufend mit den verschiedenen<br />

Entwicklungen <strong>der</strong> Wissenschaften ause<strong>in</strong>an<strong>der</strong>setze. Es s<strong>in</strong>d die Gesetze, die h<strong>in</strong>ter allem<br />

Geschehen wirken, die ich zu ergründen suche, und ich habe bereits vieles davon verstanden.<br />

Me<strong>in</strong> wichtigstes Anliegen ist es, me<strong>in</strong> Wissen zu teilen, um passende Lösungen für die<br />

Verän<strong>der</strong>ung zu e<strong>in</strong>em neuen, liebevolleren und achtsameren Bewusstse<strong>in</strong> im Umgang<br />

mite<strong>in</strong>an<strong>der</strong> mitzugestalten.<br />

Die Geschehnisse <strong>in</strong> dieser Welt <strong>der</strong> Vielfalt und des Überflusses erzeugen die<br />

unterschiedlichsten Resonanzen <strong>in</strong> mir. Manches bleibt mir unverständlich, manches begreife<br />

ich. Es gibt genügend, das ich nur verurteilen kann, weil es mich abstößt und unakzeptabel ist.<br />

Trotzdem me<strong>in</strong>e ich auch hier immer öfter e<strong>in</strong> gewisses Verständnis <strong>der</strong> H<strong>in</strong>tergründe solcher<br />

Geschehnisse zu verspüren. Ich erkenne sie als logische Konsequenz <strong>der</strong> dabei<br />

zusammenwirkenden Kräfte und Umstände, ohne sie deshalb weniger zu verurteilen und zu<br />

verachten. Ich erlebe mich dann e<strong>in</strong>erseits als <strong>in</strong>volviert und persönlich betroffen, stehe<br />

an<strong>der</strong>seits jedoch als re<strong>in</strong>er Beobachter daneben.<br />

Solche wi<strong>der</strong>sprüchlichen Erfahrungen s<strong>in</strong>d <strong>der</strong> Motor me<strong>in</strong>es andauernden Bestrebens, me<strong>in</strong>e<br />

Wahrnehmungen und Erkenntnisse zu verstehen, sie auszuwerten und e<strong>in</strong>zuordnen. Ich setze<br />

me<strong>in</strong> Erleben wie me<strong>in</strong>e Wahrnehmungen und Erfahrungen <strong>in</strong> Bezug mit me<strong>in</strong>em Wissen. Ich<br />

analysiere, reflektiere, stelle Hypothesen auf. Diese verwerfe, verän<strong>der</strong>e o<strong>der</strong> verfolge ich weiter,<br />

wenn sie sich bestätigen. Dieses Vorgehen verhilft mir zu Klarheit und gewährt mir E<strong>in</strong>blicke, die<br />

es lohnt, sie weiterzugeben und mit Erfahrungen an<strong>der</strong>er zu vergleichen, um sich darüber<br />

auszutauschen.<br />

Als Aufgeklärter bilden alle Aktivitäten des Aufklärens und Austausches den s<strong>in</strong>nvollen<br />

Mittelpunkt me<strong>in</strong>es Se<strong>in</strong>s. Dar<strong>in</strong> liegt me<strong>in</strong> ständiges Bestreben, ich will verstehen, verstanden<br />

werden, ich will geme<strong>in</strong>sam o<strong>der</strong> alle<strong>in</strong> zum allgeme<strong>in</strong>en Verständnis <strong>der</strong> oft unbegreiflichen,<br />

wi<strong>der</strong>sprüchlichen und verwirrenden Geschehnisse <strong>in</strong> dieser Welt me<strong>in</strong>en Beitrag leisten. Es ist<br />

egal, welche Herausfor<strong>der</strong>ungen o<strong>der</strong> auch Nie<strong>der</strong>lagen dieses Anliegen mit sich br<strong>in</strong>gt. Denn<br />

mich um Aufklärung zu bemühen, <strong>in</strong>dem ich mich dem Geleit me<strong>in</strong>er Intuition anvertraue, erweist<br />

sich – erfolgreich o<strong>der</strong> nicht – immer als Gew<strong>in</strong>n neuer Wahrnehmungen mir selbst gegenüber<br />

und als Stärkung me<strong>in</strong>er Sensibilität und Achtsamkeit im Umgang mit an<strong>der</strong>en. Gleichzeitig nimmt<br />

<strong>in</strong> mir die Gewissheit Gestalt an, dass alles durch E<strong>in</strong>zigartigkeit verschieden und dabei dennoch<br />

durch die natürlichen Gegebenheiten <strong>in</strong> dieser Welt verbunden ist. Unser Denken und Tun hat<br />

E<strong>in</strong>fluss <strong>in</strong> unserem Se<strong>in</strong> und das Geschenk unseres Bewusstse<strong>in</strong>s ermöglicht es uns, unsere<br />

Gedanken und Handlungen auszurichten, zu reflektieren und die Konsequenzen dieser Taten<br />

vorauszusehen. Es liegt <strong>in</strong> uns, wie weit wir diese Gaben entsprechend dem o<strong>der</strong> gegen das<br />

natürlich Gegebene nutzen. So lautet me<strong>in</strong>e Botschaft: Jedes Wesen dieser Welt ist mit allem,<br />

was es braucht, ausgestattet, um sich im achtungs- und liebevollen Dialog und Austausch für e<strong>in</strong><br />

Zusammenleben zum eigenen Wohle und dem des großen Ganzen e<strong>in</strong>zubr<strong>in</strong>gen.


IX ERFINDERGEIST<br />

Themen / Assoziationen: Im Fluss des Er-f<strong>in</strong>dens<br />

• Unruhe, macht unruhig,<br />

zerrissen<br />

• reale Umsetzbarkeit von<br />

Möglichkeiten<br />

• Aufbruch alter Strukturen<br />

• <strong>in</strong>nere Auffor<strong>der</strong>ung /<br />

Bereitschaft zum Umsetzen<br />

• Lust am Gestalten, lustvolle<br />

Kreativität<br />

• Nutzen <strong>der</strong> Kreativität für …?<br />

• Verantwortung im<br />

Schöpferse<strong>in</strong><br />

• Angst vor dem Versagen<br />

• Raum & Freiheit nehmen /<br />

geben<br />

• vielfältig, viele Facetten<br />

o<strong>der</strong> Flügel?<br />

• gemischte Gefühle bis<br />

Ablehnung<br />

• Chaos – Kreativität<br />

• In-Form-Br<strong>in</strong>gen <strong>der</strong><br />

<strong>in</strong>neren Vielfalt<br />

• <strong>in</strong> Form von konkreten<br />

Projekten<br />

• Wertvorstellungen,<br />

Umgang mit Urteilen,<br />

Bewertungen<br />

• Umgang mit <strong>der</strong> eigenen<br />

Fantasie<br />

• Wahrhaftigkeit, Wahrheit –<br />

Lüge, Schummeln<br />

• Frage nach Identität<br />

• Auffor<strong>der</strong>ung, kreativ zu<br />

werden<br />

• Geniehaft, bunte Vielfalt<br />

• Glaube an die eigene<br />

Kreativität<br />

• eigene Möglichkeit, das<br />

eigene Schöpferse<strong>in</strong><br />

• Angst vor dem „eigenen<br />

Genie“<br />

• Umgang mit Vorgaben,<br />

Anweisungen<br />

• Selbstständigkeit,<br />

Selbstverantwortung,<br />

schöpferisches Tun<br />

• Individualität zulassen<br />

Erf<strong>in</strong><strong>der</strong>geist auf Heldenreise erhält das Elixier / den Schatz:<br />

o Erkenntnisse aus dem Erlebten ermöglichen Neues<br />

o Unbekanntes: Schöpferkraft wirkt durch den eigenen Geist <strong>in</strong> bewusster Wahrnehmung<br />

(Schatz <strong>der</strong> WAHR-nehmung) <strong>der</strong> Gegebenheiten e<strong>in</strong>er polaren Welt: Freud / Leid, Wirken<br />

von aufbauenden / abbauenden Kräften<br />

o <strong>in</strong> Verb<strong>in</strong>dung und WAHR-nehmung des eigenen <strong>in</strong>neren Schatzes<br />

o neu entstandenes Selbstvertrauen / Selbstbewusstse<strong>in</strong> als Basis von Schöpferkraft,<br />

Zusammenhänge erkennen, Entwicklung von Vorstellungskraft, Kreativität<br />

o Schöpferkraft entsteht durch Zusammenwirken von Animus und Anima unter Leitung des<br />

höheren Selbst, h<strong>in</strong>ter <strong>der</strong> Stimme des Herzens / <strong>der</strong> Intuition. Es ist e<strong>in</strong>e ganzheitliche<br />

Kraft, die aus unterschiedlichsten Komponenten entsteht.


IX Der Erf<strong>in</strong><strong>der</strong>geist spricht<br />

Als Erf<strong>in</strong><strong>der</strong>geist besitze ich die Macht des schöpferischen Prozesses. Ich b<strong>in</strong> <strong>der</strong> Herr <strong>der</strong><br />

Ideen, <strong>der</strong> Gedanken, von Erf<strong>in</strong>dungen, Entwicklung, Schaffenskraft und dem Potenzial, zu<br />

manifestieren und umzusetzen. Me<strong>in</strong>e Talente s<strong>in</strong>d die Beobachtung, das Verständnis ebenso<br />

wie <strong>der</strong> Umgang mit Abstraktem und Konkretem. Ich komb<strong>in</strong>iere, experimentiere, füge h<strong>in</strong>zu,<br />

reduziere, bewirke Verwandlung, Entwicklung und Zerstörung. In mir wirken Ausdauer,<br />

Konsequenz, Logik, doch auch ihr Gegenteil, die Ungeduld, Inkonsequenz bis h<strong>in</strong> zum Chaos.<br />

Denn durch mich wirken seit Anbeg<strong>in</strong>n <strong>der</strong> Schöpfung die Gesetze des Entstehens, des Se<strong>in</strong>s<br />

und des Vergehens. Das macht mich zum B<strong>in</strong>deglied zwischen Vergangenem, Altem und<br />

Traditionellem mit dem Gegenwärtigen, Bekannten und zukünftigen <strong>Neuen</strong> bis h<strong>in</strong> zu dem jetzt<br />

noch unmöglich Ersche<strong>in</strong>enden. Es ist bereits vieles <strong>in</strong> me<strong>in</strong>em Geiste entstanden und wie<strong>der</strong><br />

vergangen. Das macht mich zum Geist <strong>der</strong> Kultur, <strong>der</strong> Tradition und des Fortschritts. In mir<br />

schlummern unendliches Wissen und unendliche Weisheit, die nur im rechten Bewusstse<strong>in</strong><br />

gefunden und <strong>in</strong> segenbr<strong>in</strong>gendes Schaffen verwandelt werden können.<br />

Me<strong>in</strong> Streben ist von Liebe und Staunen für all das vielfältige Leben und Se<strong>in</strong> <strong>in</strong> dieser Welt<br />

geprägt. Ich empf<strong>in</strong>de Ehrfurcht und Achtung vor den Kräften, die den Naturgesetzen folgen und<br />

die Ordnung <strong>der</strong> Welt bis h<strong>in</strong> zum Universum regeln. Sie s<strong>in</strong>d die Basis unseres Se<strong>in</strong>s als<br />

Geme<strong>in</strong>schaft im Hier und Jetzt <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er Welt, die uns durch die Pr<strong>in</strong>zipien <strong>der</strong> Polarität bestimmt<br />

ersche<strong>in</strong>t. Innerhalb <strong>der</strong> Gesetzmäßigkeiten und durch die ihnen entsprechenden Kräfte ist die<br />

Vielfalt und Mannigfaltigkeit <strong>der</strong> Ersche<strong>in</strong>ungsformen und die wun<strong>der</strong>bare Gestaltung dieser<br />

Welt erst möglich.<br />

Zum Erf<strong>in</strong>den braucht es Mut und Demut sowie das entsprechende Bewusstse<strong>in</strong>, um sich<br />

e<strong>in</strong>zugestehen, ausschließlich Gehilfe dieser <strong>in</strong> jedem von uns wirkenden kraftvollen natürlichen<br />

Gesetzmäßigkeiten zu se<strong>in</strong>. Allzu oft s<strong>in</strong>d es Machthunger, Konkurrenz, Neid und an<strong>der</strong>e<br />

egoistische Bestrebungen, die Ideen nähren und Erf<strong>in</strong>dungen verfälschen, die durch ihre<br />

Umsetzung und Manifestation dem natürlichen Gleichgewicht zuwi<strong>der</strong>laufen und nachhaltig zur<br />

Zerstörung des Lebensnotwendigen beitragen können.<br />

So gilt es, als zu erf<strong>in</strong><strong>der</strong>ischem Denken und Handeln fähige Wesen bewusst sowohl die<br />

Motivation als auch die Konsequenzen unseres Tuns wahrzunehmen und abzuwägen. Jegliche<br />

Umsetzung und Manifestation von Ideen und Erf<strong>in</strong>dungen bedeutet, Zerstörerisches wie<br />

Konstruktives im Se<strong>in</strong> und <strong>in</strong> <strong>der</strong> Welt zu aktivieren. Wir können uns unserer Motivationen<br />

bewusstwerden und sie solcherart als Wirkkräfte <strong>in</strong> dieser Welt wahrnehmen. Denn das<br />

Lebensnotwendige muss <strong>in</strong> natürlicher Balance <strong>in</strong>nerhalb <strong>der</strong> Gesetzmäßigkeiten unserer<br />

polaren Welt mit all den dar<strong>in</strong> enthaltenen Nuancen neu wahrgenommen und das Erf<strong>in</strong>den<br />

danach neu ausgerichtet werden. Dieses Bewusstse<strong>in</strong> des Respekts und <strong>der</strong> Achtung vor dem<br />

Natürlichen eröffnet uns die Wahrnehmung für die bereits vorhandene natürliche Fülle und den<br />

großzügigen Reichtum <strong>der</strong> Welt mit all se<strong>in</strong>en Möglichkeiten für e<strong>in</strong> Leben zum Wohle des<br />

großen Ganzen. Gleichzeitig führt uns dieses Bewusstse<strong>in</strong> dazu, das existenziell Notwendige<br />

und Wesentliche für die wahre, liebevolle und geme<strong>in</strong>schaftliche Verbundenheit mit allem<br />

Lebendigen und Seienden wahrzunehmen und im rechten Maß, entsprechend dem natürlichen<br />

Gleichgewicht, zu nutzen.<br />

Als Erf<strong>in</strong><strong>der</strong>geist b<strong>in</strong> ich bereit, all das Wissen und die Weisheit dieser Welt <strong>in</strong> die Ideen und<br />

Erf<strong>in</strong>dungen, die sich <strong>in</strong> diesem Geiste entwickeln, e<strong>in</strong>fließen zu lassen. Alles, was sich <strong>in</strong> dieser<br />

Welt manifestiert, geschieht im Rhythmus des Entstehens, des Se<strong>in</strong>s und Vergehens. So wie<br />

<strong>der</strong> Austausch <strong>der</strong> Lebenden diesem Pr<strong>in</strong>zip unterliegt und nur durch Achtung und Liebe zum<br />

ausgewogenen Geben und Nehmen werden kann, braucht es Achtung und Liebe auch für alles<br />

an<strong>der</strong>e natürlich Seiende.


X BETÄUBTER<br />

Themen / Assoziationen: In <strong>der</strong> Fülle mit allen S<strong>in</strong>nen.<br />

• Überfor<strong>der</strong>ung<br />

• fehlende differenzierte<br />

Wahrnehmung<br />

• „Das Gefühl, sich bemerkbar<br />

machen zu müssen“<br />

• Erfahrungen, bewusst /<br />

unbewusst<br />

• In <strong>der</strong> Ruhe liegt die Kraft.<br />

• Rückzug<br />

• sich bes<strong>in</strong>nen, zentrieren<br />

• Orientierung zwischen<br />

<strong>in</strong>neren / äußeren Anreizen<br />

• Umgang mit E<strong>in</strong>drücken,<br />

Anfor<strong>der</strong>ungen, Erwartungen<br />

• Zurechtf<strong>in</strong>den,<br />

Identitätsf<strong>in</strong>dung<br />

• Konfrontation mit<br />

Lebensängsten<br />

• äußerliche E<strong>in</strong>drücke – zu<br />

wenig eigene <strong>in</strong>nere<br />

Struktur<br />

• Überaktivität, zu viel reden<br />

• Nutzung <strong>der</strong> fünf/sechs<br />

S<strong>in</strong>ne<br />

• Funktionsfähigkeit,<br />

E<strong>in</strong>setzbarkeit<br />

• Kommunikationsfähigkeit<br />

• Wahrnehmungsfähigkeit<br />

• S<strong>in</strong>nlichkeit,<br />

Empf<strong>in</strong>dsamkeit<br />

• Konfrontation mit den<br />

eigenen Werten<br />

• im Wandel sei<br />

• das wertvolle Eigene f<strong>in</strong>den<br />

• Wahl von<br />

„Lebenswerten“<br />

• statt Leid und Schmerz<br />

lieber Betäubung<br />

• Umgang mit<br />

<strong>in</strong>neren/äußeren<br />

E<strong>in</strong>drücken<br />

• Vermeidungsverhalten;<br />

Strategie-Nutzen<br />

• Selbstausdruck<br />

• Introversion /<br />

Extravertiertheit<br />

• Wahrnehmung mit allen<br />

S<strong>in</strong>nen<br />

• Begegnung mit Genuss<br />

• Entscheidungsfähigkeit<br />

• Loslassen vom Vergleich<br />

mit an<strong>der</strong>en<br />

Betäubter kommt mit dem Elixier zurück von <strong>der</strong> Heldenreise <strong>in</strong> <strong>der</strong> gewohnten Welt an:<br />

o Abgrenzung <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er e<strong>in</strong>drucksvollen und starken Welt<br />

o kreativer, spielerischer Umgang mit S<strong>in</strong>nese<strong>in</strong>drücken<br />

o S<strong>in</strong>nese<strong>in</strong>drücke mit neuen, fe<strong>in</strong>eren, differenzierteren Wahrnehmungs- /<br />

Kommunikationsmöglichkeiten<br />

o Ver<strong>in</strong>nerlichung als Voraussetzung für Neuorientierung<br />

o Se<strong>in</strong> im „Hier und Jetzt“ mit Achtsamkeit<br />

o Gewahrse<strong>in</strong> <strong>der</strong> Leitung durch das höhere Selbst <strong>in</strong>nerhalb <strong>der</strong> Gesetzmäßigkeiten e<strong>in</strong>er<br />

polaren Welt und <strong>der</strong>en Beschaffenheit<br />

o bewusste Annahme e<strong>in</strong>es s<strong>in</strong>nlichen Lebens <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em anfälligen pflegebedürftigen Körper


X Der Betäubte spricht<br />

Ich b<strong>in</strong> <strong>der</strong> Betäubte, denn mir ist alles zu viel. Deshalb schütze ich mich vor all dem auf mich<br />

E<strong>in</strong>wirkenden, mich Überfor<strong>der</strong>nden und muss mich verschließen, um mir selbst treu bleiben zu<br />

können und me<strong>in</strong>e wahren Interessen bewusst wahrzunehmen. Es ist das Zuviel, <strong>der</strong> Überfluss,<br />

<strong>der</strong> Lärm des Nichtssagenden, Unbedeutenden, das Bunte, Verführerische <strong>der</strong> Täuschungen und<br />

Illusionen, die mich überschwemmen, mich <strong>in</strong> me<strong>in</strong>em Se<strong>in</strong> bedrohen und vom Wesentlichen im<br />

Leben ablenken. All die Informationen, das sogenannte Wissenswerte und angeblich<br />

Lebensnotwendige und Aufwertende, das auf mich e<strong>in</strong>strömt, macht mich zum Betäubten. Denn<br />

manchmal gilt es nur mehr, <strong>in</strong> sche<strong>in</strong>bar ewig sich wie<strong>der</strong>holenden Abläufen zu funktionieren.<br />

Das stumpft ab und ich spüre mich nicht mehr. Ich werde mir selbst fremd und es gibt nichts<br />

Bedeutendes mehr. Ständig geht es ausschließlich darum, etwas „<strong>in</strong> Kauf zu nehmen“, e<strong>in</strong>en<br />

„Preis zu zahlen“, Kompromisse e<strong>in</strong>gehen zu müssen. Jede Entscheidung br<strong>in</strong>gt Vor- und<br />

Nachteile, nichts ist e<strong>in</strong>fach, alles ist kompliziert o<strong>der</strong> wird oft plötzlich unwichtig und fade. In mir<br />

herrschen dann nur noch Schalheit, Leere und S<strong>in</strong>nlosigkeit, und das ist unerträglich.<br />

H<strong>in</strong>ter <strong>der</strong> schützenden Maske des Betäubten verbirgt sich nämlich <strong>in</strong> Wirklichkeit e<strong>in</strong> sensibles,<br />

lebendiges und e<strong>in</strong>zigartiges Wesen mit reichlich Potenzial, mit dem Bedürfnis nach e<strong>in</strong>em<br />

erfüllenden lebendigen Se<strong>in</strong> <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er liebevollen achtsamen Geme<strong>in</strong>schaft.<br />

So suche ich die Reduktion auf das für e<strong>in</strong> s<strong>in</strong>nerfülltes Leben <strong>in</strong> Geborgenheit wirklich<br />

Wesentliche, das mir ermöglicht, so wie ich b<strong>in</strong>, den passenden Platz <strong>in</strong> <strong>der</strong> Geme<strong>in</strong>schaft auf<br />

dieser Welt e<strong>in</strong>zunehmen. Ich will ich selbst se<strong>in</strong>, wahrgenommen werden, will mit allen me<strong>in</strong>en<br />

S<strong>in</strong>nen wahrnehmen und – mir me<strong>in</strong>er Verbundenheit mit allem Seienden <strong>in</strong> Achtsamkeit bewusst<br />

– aus dem Vollen leben, lieben und se<strong>in</strong>.<br />

Me<strong>in</strong> tiefstes Bestreben ist es, mich dem Leben <strong>in</strong> dieser wun<strong>der</strong>vollen und schrecklichen Welt<br />

mit all ihrer natürlichen Schönheit, Vielfalt und all ihren Nuancen bis h<strong>in</strong> zu Zerstörung und Leid<br />

als authentisches Individuum alle<strong>in</strong> und <strong>in</strong> Geme<strong>in</strong>schaft zu öffnen und e<strong>in</strong>zubr<strong>in</strong>gen. Denn das<br />

ist <strong>der</strong> wahre S<strong>in</strong>n dieses wun<strong>der</strong>baren Zusammenspiels unseres Körpers mit allen S<strong>in</strong>nen und<br />

Funktionen geme<strong>in</strong>sam mit dem Geist und all den sich daraus entwickelnden Fähigkeiten und<br />

Talenten. Erst diese Gaben ermöglichen es, als Individuum <strong>in</strong> dieser Welt wahrnehmbar zu<br />

werden, selbst wahrzunehmen, sich auszutauschen und zu kommunizieren. Sie ermöglichen<br />

Bewusstse<strong>in</strong>, für die vielfältigen Erlebnisse und unterschiedlichsten Erfahrungen, um als soziale<br />

Lebewesen zu reifen und den achtsamen liebevollen Umgang mite<strong>in</strong>an<strong>der</strong> und <strong>der</strong> uns<br />

umgebenden und <strong>in</strong> ihrer Vielfalt prachtvollen nährenden Natur zu lernen. Es kann die re<strong>in</strong>ste<br />

Freude, Lust bis zur Ektase bedeuten, diese Gaben zu würdigen, <strong>in</strong>dem wir uns darauf e<strong>in</strong>lassen,<br />

die <strong>in</strong> ihnen schlummernden Möglichkeiten zulassen, sie erforschen und die damit verbundenen<br />

Zustände durchleben und ausloten. Denn ich b<strong>in</strong> neugierig auf all die Erfahrungen und das<br />

Wissen, die sich mir durch me<strong>in</strong>e Betäubung noch verschließen.<br />

So suche ich me<strong>in</strong>e ganz <strong>in</strong>dividuellen Möglichkeiten, um mich auch dem gegenüber, was mich<br />

bisher zu überfor<strong>der</strong>n drohte und mich zum Betäubten werden lässt, <strong>in</strong> me<strong>in</strong>em eigenen Tempo<br />

und Ausmaß zu öffnen. Ich schärfe me<strong>in</strong>e S<strong>in</strong>ne und me<strong>in</strong>en Geist <strong>in</strong> <strong>der</strong> Wahrnehmung für das<br />

Zuviel und Zuwenig, wie zur Unterscheidung von Realem und Sche<strong>in</strong>baren. So erfahre ich, was<br />

möglich, was unmöglich ist und werde aufmerksam für momentane Chancen und bisher<br />

ungenützte Momente. Ich erlebe neue Perspektiven auf furchtbare wie erfreuliche Erlebnisse und<br />

auf das oft unbegreifliche und von Wi<strong>der</strong>sprüchen bestimmten Zusammenleben <strong>in</strong> dieser Welt<br />

<strong>der</strong> Polarität. So öffnet sich me<strong>in</strong> Bewusstse<strong>in</strong> für das Vertrauen, dass <strong>in</strong> mir alles angelegt ist<br />

um mit allem, was mir zustößt, früher o<strong>der</strong> später zurechtzukommen und dabei immer die Chance<br />

zur Reifung als soziales Wesen zu f<strong>in</strong>den, um me<strong>in</strong>en Platz <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er achtsamen liebevollen<br />

Geme<strong>in</strong>schaft e<strong>in</strong>zunehmen und zu gestalten.


XI ZEITGEWINNERIN<br />

Themen / Assoziationen: Im Ende ist Anfang.<br />

• Akzeptanz / Annahme <strong>der</strong><br />

Endlichkeit jeglichen Se<strong>in</strong>s<br />

• Leben, Tod, Ewigkeit<br />

• Verlauf: Jugend, Erwachsense<strong>in</strong>,<br />

Alter<br />

• „Kairos“ – zeitlos se<strong>in</strong>,<br />

qualitativ wertvolle Zeit?<br />

• Nutzung <strong>der</strong> Endlichkeit für<br />

s<strong>in</strong>nerfülltes Se<strong>in</strong><br />

• lustvolles, freudiges Tun mit<br />

dem Herzen<br />

• Bei-sich-Se<strong>in</strong><br />

• Nutzung <strong>der</strong> Endlichkeit<br />

für geme<strong>in</strong>schaftliches<br />

s<strong>in</strong>nvolles Se<strong>in</strong><br />

• „Chronos“ – getaktete<br />

Zeit<br />

• Zeitmanagement, e<strong>in</strong><br />

wichtiger Faktor für<br />

effizientes s<strong>in</strong>nvolles<br />

Se<strong>in</strong> und Tun<br />

• destruktive Nutzung<br />

führt zu Burnout,<br />

Depression<br />

• „im Hier und Jetzt se<strong>in</strong>“<br />

• zeitlose Gött<strong>in</strong><br />

• „Zeit sparen“ vs. „Zeit<br />

nehmen“ – wofür?<br />

• „Zeit gew<strong>in</strong>nen“?<br />

• Tempo: wie schnell /<br />

wie langsam?<br />

• „Es ist an <strong>der</strong> <strong>Zeit“</strong> –<br />

wofür?<br />

• Arbeitszeit / Freizeit<br />

• Tempo vs. Qualität<br />

• Eigene / fremde Arbeits-<br />

/Leistungsmaßstäbe –<br />

„die Zeit nutzen“? Taibi<br />

Kahler(6)<br />

Zeitgew<strong>in</strong>ner<strong>in</strong> als auferstehende Held<strong>in</strong> <strong>in</strong> <strong>der</strong> gewohnten Welt:<br />

o neue Wahrnehmung <strong>der</strong> Zeit und Neuorientierung <strong>in</strong> <strong>der</strong> zeitbestimmten Welt durch neue<br />

Perspektiven<br />

o Se<strong>in</strong> und Schaffen <strong>in</strong> bewusster Wahrnahme / Annahme aller Konsequenzen e<strong>in</strong>es Lebens<br />

<strong>in</strong>nerhalb von Zyklen des Werdens, Se<strong>in</strong>s und Vergehens als Chance<br />

o Cronos – Kairos: Entwicklung des eigenen authentischen Lebens <strong>in</strong> e<strong>in</strong>em Zeitkont<strong>in</strong>uum<br />

mit dem Wissen um e<strong>in</strong> bevorstehendes Ende<br />

o Nutzung <strong>der</strong> Möglichkeiten bei<strong>der</strong> Zeitqualitäten zu unser aller Wohle und dem des<br />

Seienden.


XI Die Zeitgew<strong>in</strong>ner<strong>in</strong> spricht<br />

Als Zeitgew<strong>in</strong>ner<strong>in</strong> verkörpere ich Anfang und Ende. Mich belebt die seit Anbeg<strong>in</strong>n seiende,<br />

unendlich fließende, sich stetig wandelnde Lebensenergie, die die Weisheit alles Lebendigen<br />

mit sich br<strong>in</strong>gt. Erst durch sie wird es möglich, <strong>in</strong> dem sich im ständigen Wandel bef<strong>in</strong>dlichen,<br />

doch letztlich auch endlichen Körper <strong>in</strong> <strong>der</strong> Welt überhaupt wahrnehmbar zu se<strong>in</strong> und als<br />

Lebewesen wahrzunehmen Der Fluss <strong>der</strong> Lebenskraft im Zusammenspiel mit allen Gaben, die<br />

<strong>der</strong> Körper beherbergt, ermöglicht die vielfältige Erfahrung, als Bewusstse<strong>in</strong> entwickelndes<br />

Lebewesen <strong>in</strong> <strong>der</strong> Welt zu se<strong>in</strong>. Nur die fe<strong>in</strong> entwickelten S<strong>in</strong>ne, Organe und Gliedmaßen<br />

unseres Körpers ermöglichen es, uns im Leben zu orientieren, den Reichtum dieses Leben<br />

wahrzunehmen und zu genießen. Auch die Weiterentwicklung unseres Bewusstse<strong>in</strong>s als<br />

Individuum kann nur durch diese wun<strong>der</strong>vollen, oft auch unbegreifbaren und geheimnisvollen<br />

Vorgänge mit und <strong>in</strong> unserem Körper geschehen. Denn als Lebewesen <strong>in</strong> dieser Welt ist die<br />

Notwendigkeit e<strong>in</strong>es möglichst gesunden und lebendigen Körpers die Basis unserer Existenz<br />

und Individualität. Erst durch ihn werden die unterschiedlichen Bef<strong>in</strong>dlichkeiten, Gefühle und<br />

Ängste, die sich um se<strong>in</strong>e Vergänglichkeit und Endlichkeit drehen, möglich, was uns <strong>in</strong> e<strong>in</strong>en<br />

mehr o<strong>der</strong> m<strong>in</strong><strong>der</strong> stetigen Entwicklungs- und Reifungsprozess führt.<br />

Trotz all dem Entsetzen, <strong>der</strong> Verzweiflung und den Ängsten, die sich um Verfall, Krankheit,<br />

Zerstörung und all die Phänomene <strong>der</strong> Vergänglichkeit bilden, ist es ratsam sich dem eigenen<br />

Se<strong>in</strong> mit allen S<strong>in</strong>nen zu öffnen. Das macht es ebenso möglich, sich selbst als natürliches<br />

Lebewesen <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er Welt <strong>der</strong> natürlichen Vielfalt und voller Leben durch die wun<strong>der</strong>vollen<br />

Möglichkeiten unseres Körpers zu erleben. Es gilt ihn bewusst zu achten, zu pflegen und se<strong>in</strong>e<br />

Impulse wahrzunehmen, um se<strong>in</strong>e Botschaften zu würdigen und verstehen zu lernen. Denn<br />

auch <strong>in</strong> se<strong>in</strong>er Anfälligkeit und Endlichkeit birgt er Chancen zu Erkenntnis, Weisheit und tiefen<br />

Empf<strong>in</strong>dungen von Glück, Erfüllung, Geborgenheit und vielem mehr, was uns das Erleben als<br />

Individuum, <strong>in</strong> Verbundenheit und Liebe mit all den an<strong>der</strong>en und dem Seienden im großen<br />

Ganzen bescheren wird. Dabei bedeuten jegliche Tricks und Taktiken, Zeit zu sparen o<strong>der</strong> zu<br />

verlängern, letztendlich nur Umwege, die zu Überlastung, o<strong>der</strong> bis zu Erschöpfung und<br />

Zuständen <strong>der</strong> Todessehnsucht führen können.<br />

In me<strong>in</strong>em Wissen um die Endlichkeit alles Weltlichen im Angesicht des Todes <strong>in</strong>nerhalb <strong>der</strong><br />

Unendlichkeit des Se<strong>in</strong>s br<strong>in</strong>ge ich Struktur und Halt <strong>in</strong> <strong>der</strong> Welt <strong>der</strong> Vergänglichkeit. Ich kenne<br />

den Unterschied zwischen Kairos, <strong>der</strong> Zeit des Se<strong>in</strong>s, <strong>der</strong> gefühlten gelebten Zeit, und Chronos,<br />

<strong>der</strong> getakteten Zeit. Kairos erlebe ich im Wechsel <strong>der</strong> Zyklen <strong>in</strong> <strong>der</strong> Natur wie <strong>in</strong> mir selbst als<br />

natürliche Prozesse des Werdens und Vergehens, die me<strong>in</strong> Se<strong>in</strong> körperlich wie psychisch<br />

bee<strong>in</strong>flussen, je nachdem, wie ich mich dem Strom <strong>der</strong> Lebenskraft öffne und von ihm beleben<br />

lasse. Auch die Bed<strong>in</strong>gungen von Chronos, <strong>der</strong> getakteten Zeit, <strong>in</strong> <strong>der</strong> Uhren und Kalen<strong>der</strong> das<br />

Tempo auf <strong>der</strong> Welt angeben, s<strong>in</strong>d mir bekannt. Ich weiß, wie es ist, dem vorgegebenen Tempo<br />

von Chronos zu folgen. E<strong>in</strong>erseits gibt er Orientierungshilfe <strong>in</strong>nerhalb <strong>der</strong> Endlichkeit dieser Welt<br />

und unterstützt uns, e<strong>in</strong> aktives und soziales Wesen <strong>der</strong> Gesellschaft zu se<strong>in</strong>. An<strong>der</strong>seits kenne<br />

ich die Zustände <strong>der</strong> Erfüllung und des Glücks durch Kairos, die uns e<strong>in</strong>fach nur im vollen<br />

Bewusstse<strong>in</strong> dessen, was ist, zu se<strong>in</strong> ermöglichen, unberührt von jeglichem Druck <strong>der</strong><br />

Endlichkeit. E<strong>in</strong> Se<strong>in</strong> und Verschmelzen <strong>in</strong> bed<strong>in</strong>gungsloser Liebe, die alles umgibt und<br />

verb<strong>in</strong>det. Im Geschehen <strong>der</strong> Zerstörung, des Leids, o<strong>der</strong> Wahns<strong>in</strong>ns allerd<strong>in</strong>gs zeigt sich<br />

mitunter auch die dunkle belastende Seite des Kairos.<br />

Das Vertrauen <strong>in</strong> die S<strong>in</strong>nhaftigkeit des hier begrenzten Se<strong>in</strong>s hilft, sich dem von außen<br />

kommenden Druck <strong>der</strong> getakteten Zeit zu entziehen und sich dem Rhythmus des Herzens und<br />

<strong>der</strong> <strong>in</strong>neren Stimme, durch die sich die Lebenskraft äußert, anzuvertrauen. Das ermöglicht<br />

wahrhafter Zeitgew<strong>in</strong>n für e<strong>in</strong> authentisches, liebevolles, achtungsvolles Se<strong>in</strong>, e<strong>in</strong>gebunden <strong>in</strong><br />

e<strong>in</strong> Netzwerk von Beziehungen. In jedem Ende liegt immer e<strong>in</strong> Anfang.


XII STAR<br />

Themen / Assoziationen: Menschse<strong>in</strong> <strong>in</strong> achtsamer liebevoller Verbundenheit<br />

• e<strong>in</strong> Neugeborenes als<br />

Star, mit <strong>der</strong> Familie<br />

rundherum<br />

• „Der liegt und Visionen<br />

kommen.“<br />

• Unruhe, Hektik, laut,<br />

aufwühlend, Bewegung,<br />

• „Außer-sich-Se<strong>in</strong>“<br />

• „Sche<strong>in</strong> statt Se<strong>in</strong>?“<br />

• Umgang mit Macht,<br />

Bewun<strong>der</strong>ung, Werten<br />

• Bewertung; Selbstwert /<br />

Selbstwahrnehmung<br />

• Fremdwert /<br />

Fremdwahrnehmung<br />

• Ruhm annehmen können<br />

• Abhängigkeitsverhältnisse<br />

• „Es ist absolute Freude<br />

ohne Angst!“<br />

• „Ich öffne mich, b<strong>in</strong> stolz auf<br />

mich!“<br />

• „Im Mittelpunkt stehen,<br />

Leute schauen dich an.“<br />

• „hat nicht immer alle<br />

beie<strong>in</strong>an<strong>der</strong>“<br />

• ke<strong>in</strong>e Präsenz<br />

• Star werden – Stardase<strong>in</strong><br />

• Verantwortungsbewusstse<strong>in</strong><br />

• Druck – Freiheiten durch<br />

Stardase<strong>in</strong><br />

• Erwartungshaltungen an<br />

sich / an an<strong>der</strong>e<br />

• Grenzen setzen, Mut<br />

• Manipulation<br />

• Realitätsverlust<br />

• „So b<strong>in</strong> ich, alle me<strong>in</strong>e<br />

Teile, Talente um mich“<br />

• „Sich im Ruhm suhlen –<br />

ist mit Vorsicht zu<br />

genießen“<br />

• Umgang mit Ruhm,<br />

Erfolg<br />

• <strong>der</strong> Weg dorth<strong>in</strong><br />

• „Jonglieren mit den<br />

e<strong>in</strong>zelnen Köpfen /<br />

Teilen“<br />

• Teilung: oben – Stolz,<br />

unten – Erdung fehlt<br />

• Integrität wahren<br />

• sich treu bleiben<br />

• <strong>in</strong>nere Bedürfniserfüllungssituation<br />

• Neid, Stolz<br />

Star als Herrscher zweier Welten:<br />

o authentisches Schöpferse<strong>in</strong> im Bewusstse<strong>in</strong> aller Vor- und Nachteile als Individuum mit<br />

e<strong>in</strong>zigartigem Potenzial und Fähigkeiten<br />

o Wahrnehmung dessen als Geschenk und Verantwortung für e<strong>in</strong>e<br />

o authentische, verantwortungsbewusste und liebevolle Mitgestaltung von Geme<strong>in</strong>schaft und<br />

Leben<br />

o <strong>in</strong>nerhalb e<strong>in</strong>er Welt von natürlichen Gesetzmäßigkeiten, e<strong>in</strong>er größeren s<strong>in</strong>nvollen<br />

Ordnung


XII Der Star spricht<br />

Ich b<strong>in</strong> <strong>der</strong> Star und das Star-Se<strong>in</strong> birgt verschiedenste Facetten, die es wert s<strong>in</strong>d, ergründet zu<br />

werden.<br />

Als Star me<strong>in</strong>es Lebens b<strong>in</strong> ich <strong>in</strong>nerhalb <strong>der</strong> Grenzen des Möglichen und Notwendigen <strong>in</strong> dieser<br />

Welt und nehme me<strong>in</strong> Leben im Vertrauen, dass es gut ist, an. Me<strong>in</strong> Se<strong>in</strong> als e<strong>in</strong>zigartiges<br />

wertvolles Mitglied <strong>in</strong> <strong>der</strong> Lebensgeme<strong>in</strong>schaft <strong>in</strong> dieser Welt wird mir ermöglicht durch das<br />

bewusste Erleben <strong>der</strong> hier herrschenden Begrenzungen. Erst dadurch öffne ich mich, um die<br />

Chancen <strong>in</strong>nerhalb dieser natürlichen Vielfalt wahrnehmen und ergreifen zu können und ihren<br />

Reichtum zu würdigen.<br />

Dabei f<strong>in</strong>de ich lebendige Leitung <strong>in</strong> mir selbst durch die Stimme des Herzens, <strong>der</strong> Intuition. Sie<br />

gibt mir Orientierung und zeigt mir Mittel und Wege auf, um aus jeglicher misslichen Situation<br />

früher o<strong>der</strong> später, wie <strong>der</strong> Phönix aus <strong>der</strong> Asche, bereichert, gestärkt und gereifter<br />

aufzutauchen. So entwickle ich mich immer mehr, um authentischer und achtsamer am Aufbau<br />

e<strong>in</strong>er liebevollen Geme<strong>in</strong>schaft <strong>in</strong> dieser Welt mitzuwirken. So gehe ich als Star durch die<br />

schmerzlichen Erfahrungen, wie Verlust, Zerstörung und Gefahr, <strong>in</strong> <strong>der</strong> Gewissheit, dass mir<br />

daraus letztendlich e<strong>in</strong> Gew<strong>in</strong>n an Weisheit, neuen Sichtweisen und Orientierung, wie<br />

differenziertere Wahrnehmungsmöglichkeiten und größeres Verständnis für unser Se<strong>in</strong>,<br />

erwächst. Dabei ist mir bewusst, dass auch im Fehlverhalten, Fehlentscheidungen und<br />

Scheitern Wahrheit und S<strong>in</strong>n enthalten s<strong>in</strong>d, da sie zu unserem Se<strong>in</strong> <strong>in</strong>nerhalb e<strong>in</strong>er polaren<br />

Welt gehören.<br />

Trotzdem gilt es als Star me<strong>in</strong>es Lebens, mit den Herausfor<strong>der</strong>ungen durch unerbittlichen<br />

Leistungs- und Geltungsdrang, Größenwahn und die Verführungen <strong>der</strong> mit beson<strong>der</strong>em Talent<br />

und hellem Geist häufig verbundenen sche<strong>in</strong>baren Macht so gut wie möglich umzugehen, um<br />

ihr letztendlich zu wi<strong>der</strong>stehen. Dieses Bewusstse<strong>in</strong> und die Geborgenheit im Vertrauen, dass<br />

ich für me<strong>in</strong> Leben entsprechend ausgestattet b<strong>in</strong>, um den Höhen und Tiefen dar<strong>in</strong> zu begegnen,<br />

ermöglicht es mir <strong>in</strong>nerhalb <strong>der</strong> Fülle <strong>der</strong> Angebote <strong>der</strong> Welt zu unterscheiden. Ich lerne dadurch<br />

<strong>in</strong> ihrer Vielfalt und Wi<strong>der</strong>sprüchlichkeit Orientierung zu f<strong>in</strong>den und mich gleichzeitig <strong>der</strong><br />

Wahrnehmung von Weisheit und Schönheit im Natürlichen und Lebendigen unseres endlichen<br />

Se<strong>in</strong>s zu öffnen. So wird es mir immer mehr möglich, mit me<strong>in</strong>em Potenzial als authentische<br />

Persönlichkeit heilbr<strong>in</strong>gend und liebevoll <strong>in</strong>nerhalb <strong>der</strong> Geme<strong>in</strong>schaft <strong>der</strong> Lebendigen, des<br />

Seienden und des großen Ganzen mitzuwirken.<br />

Ich b<strong>in</strong> Star unter Stars, wenn ich <strong>in</strong>nerhalb e<strong>in</strong>er Geme<strong>in</strong>schaft von Gleichges<strong>in</strong>nten unter<br />

E<strong>in</strong>satz des jeweiligen notwendigen Potenzials im Bewusstse<strong>in</strong> des eigenen Selbst und <strong>der</strong><br />

damit verbundenen Selbstverantwortung zusammenarbeite. Ich b<strong>in</strong> Star, wenn ich mich mit<br />

jenen im Austausch bef<strong>in</strong>de, denen das Verb<strong>in</strong>dende mehr zählt als das Trennende, die die<br />

Geme<strong>in</strong>samkeiten als Basis nutzen, um im Dialog zu unser aller Wohl zu entscheiden und zu<br />

wirken. Ich b<strong>in</strong> Star, wenn ich mit an<strong>der</strong>en kommuniziere, die dem Fremden mit Interesse,<br />

Offenheit für Neues und <strong>in</strong> Achtung begegnen. Ich b<strong>in</strong> Star, wenn ich mit ihnen geme<strong>in</strong>sam<br />

bestehende Grenzen und An<strong>der</strong>sartigkeit ohne Verurteilung und Kampf akzeptiere und die dar<strong>in</strong><br />

bestehende S<strong>in</strong>nhaftigkeit sehe.<br />

Es gibt noch vieles mehr, das mich und alle an<strong>der</strong>en zu Stars werden lässt, wenn es im S<strong>in</strong>ne<br />

e<strong>in</strong>es achtungsvollen Geme<strong>in</strong>schaftsgefühls und <strong>in</strong> Achtsamkeit gegenüber allem Seienden<br />

passiert. Denn alles ist mit allem verbunden und so hat jedes Se<strong>in</strong> und Tun Wirkung <strong>in</strong>nerhalb<br />

des großen Ganzen.<br />

Als Star gilt es, das Wagnis, „Mensch“ zu se<strong>in</strong>, mit allen Facetten anzunehmen, im Bewusstse<strong>in</strong>,<br />

dass Verbundenheit <strong>in</strong> bed<strong>in</strong>gungsloser Liebe auch <strong>in</strong> unserem Se<strong>in</strong> <strong>in</strong> <strong>der</strong> Endlichkeit und <strong>der</strong><br />

Polarität für alle und alles möglich, anstrebenswert und erlebbar ist.


0 JOKER<br />

Themen / Assoziationen: Alles ist möglich, nix ist fix.<br />

• Der Joker steht am Anfang und am Ende.<br />

• Auch sonst hat er überall Platz, wo er willkommen ist.<br />

Joker: <strong>der</strong> Schatz auf <strong>der</strong> Heldenreise:<br />

o Er entwickelt für jede Persönlichkeit <strong>in</strong>dividuell verschiede Werte und Bedeutungen.<br />

o Der Joker ist von Natur aus völlig wandelbar.<br />

Der Joker spricht<br />

Alles ist möglich, nix ist fix. Alles ist im steten Fluss. Nur das wirklich Notwendige br<strong>in</strong>gt S<strong>in</strong>n,<br />

Erfüllung und Heil für alles Seiende und das große Ganze. Es gibt unendlich Vielfältiges zu<br />

erkennen. Jedes Wesen für sich ist e<strong>in</strong> Wun<strong>der</strong>. Die Welt <strong>in</strong> ihrer Fülle und ihrem Reichtum an<br />

allem Seienden und Lebendigen birgt unendliche Wun<strong>der</strong>, die es zu entdecken und <strong>in</strong> Liebe zu<br />

würdigen gilt.<br />

Ich gehe das Wagnis e<strong>in</strong>, im Gefühl des liebevollen Verbunden-Se<strong>in</strong>s und <strong>in</strong> <strong>der</strong> Geborgenheit<br />

des „Wir-Gefühls“ wahrzunehmen, zu entdecken, zu bestaunen und zu erforschen. E<strong>in</strong> jedes<br />

Wesen hat <strong>in</strong> <strong>der</strong> Geme<strong>in</strong>samkeit <strong>in</strong>nerhalb des großen Ganzen auf se<strong>in</strong>em Platz das<br />

entsprechend passende Potenzial. Dar<strong>in</strong> liegt die Chance zu unser aller Heil und dem Heil alles<br />

Seienden, geme<strong>in</strong>sam <strong>in</strong> Liebe und Achtung im Rahmen <strong>der</strong> natürlichen Gegebenheiten zu<br />

wirken. So kann <strong>in</strong> jedem von uns das Erlebnis <strong>der</strong> Verbundenheit <strong>in</strong> bed<strong>in</strong>gungsloser Liebe<br />

erwachen und wachsen.


Danksagung<br />

An erster Stelle möchte ich mich bei den drei Personen bedanken, die mich <strong>in</strong> die Aufstellungsarbeit<br />

e<strong>in</strong>geführt haben und mir die Möglichkeit gaben, dabei viel Erfahrung zu sammeln. Kar<strong>in</strong> Graf hat<br />

me<strong>in</strong>e ersten, noch eher unsicheren Aufstellungsschritte ermutigend begleitet. Peter Kle<strong>in</strong> hat mich<br />

weiter zur Aufstellungsarbeit angeleitet und es mir ermöglicht, me<strong>in</strong> schon lange bestehendes<br />

Interesse an den <strong>Archetypen</strong> und an allen von C. G. Jung ausgehenden Ideen und Gedanken mit <strong>der</strong><br />

Aufstellungsarbeit zu verb<strong>in</strong>den, <strong>in</strong>dem wir Aufstellungen von Träumen und Märchen angeboten haben<br />

und auch immer wie<strong>der</strong> die <strong>Archetypen</strong> <strong>in</strong> geme<strong>in</strong>samen Aufstellungen e<strong>in</strong>setzten. Sigrid Limberg<br />

Strohmaier war es 2013 zu guter Letzt, die mich auf die Idee brachte, eigene „<strong>Archetypen</strong> <strong>der</strong><br />

<strong>Bewusstwerdung</strong>“ zu gestalten und sie <strong>in</strong> die Aufstellungsarbeit e<strong>in</strong>zubr<strong>in</strong>gen. Sie unterstützte mich <strong>in</strong><br />

<strong>der</strong> ersten Entwicklungsphase, <strong>in</strong>dem wir die Bezeichnung <strong>der</strong> <strong>Archetypen</strong> k<strong>in</strong>esiologisch austesteten<br />

und festlegten. Auch mit ihr gab es erste geme<strong>in</strong>same Aufstellungserfahrungen mit den von mir<br />

entworfenen Karten.<br />

Insgesamt hatte ich von Anfang an Gelegenheit, <strong>in</strong> vielen Aufstellungen zu unterschiedlichen<br />

Fragestellungen und Themen die <strong>Archetypen</strong> durch all die Jahre h<strong>in</strong>durch zum E<strong>in</strong>satz zu br<strong>in</strong>gen und<br />

ihre Vielseitigkeit, Aussagekraft und ihre kreativen Lösungsansätze und Wirkungen kennen zu lernen.<br />

Dabei war e<strong>in</strong> regelmäßiger Aufstellungszyklus zu Wohnthemen, den ich geme<strong>in</strong>sam mit Sonja<br />

Stepanek leitete, beson<strong>der</strong>s anregend. Sie hat mich als Architekt<strong>in</strong> außerdem mit ihrem Fachwissen<br />

unterstützt. Durch all diese Aufstellungen habe ich viel für me<strong>in</strong> Buchprojekt profitiert, wobei ich<br />

an<strong>der</strong>erseits auch immer wie<strong>der</strong> neue Ansätze zum Verständnis <strong>der</strong> <strong>Archetypen</strong> zu f<strong>in</strong>den versuchte,<br />

die dann e<strong>in</strong>e Fertigstellung des Buches h<strong>in</strong>auszögerten.<br />

Die Idee, e<strong>in</strong> Buch zu den <strong>Archetypen</strong> zu schreiben, begann mich 2015 zu beschäftigen. Der Prozess<br />

<strong>der</strong> Gestaltung <strong>der</strong> Texte zu diesem Buch war e<strong>in</strong> langer mit vielen unterschiedlichen Phasen des<br />

Experimentierens. Dabei war mir immer wie<strong>der</strong> die Integrale Gruppe hilfreich, die ich seit 2012, unter<br />

wechseln<strong>der</strong> Leitung von Johanna Schwarz und Monika Frühwirth, regelmäßig besuchte – zuerst <strong>in</strong><br />

Form e<strong>in</strong>er Ken-Wilber-Lesegruppe, dann als Integraler Salon, e<strong>in</strong>er an Ken Wilber orientierten<br />

ganzheitlichen Erfahrungsgruppe, die lei<strong>der</strong> durch Corona jetzt nur mehr per Videokonferenz<br />

durchgeführt wird. Trotzdem waren die Teilnehmer des „harten Kerns“ dieser Gruppe immer wie<strong>der</strong><br />

e<strong>in</strong>e wichtige Unterstützung, <strong>in</strong>dem sie mir Gelegenheit gaben, me<strong>in</strong>e Karten auf unterschiedliche<br />

Weise mit ihnen zu erproben und von ihnen Feedback und Anregungen zu erhalten.<br />

Ich möchte auch e<strong>in</strong>igen Personen danken, weil sie sich bereit erklärten me<strong>in</strong>en Text <strong>in</strong> den<br />

verschiedenen Phasen des Entstehens zu lesen, mir Feedback zu geben und/o<strong>der</strong> ihn Korrektur zu<br />

lesen. Ganz am Anfang 2013 war es Matthias Joos, <strong>der</strong> mir per Mail aus <strong>der</strong> Schweiz mit se<strong>in</strong>er<br />

Begeisterung über die Karten immer wie<strong>der</strong> Mut machte, weiter am Text zu arbeiten. 2018 war es<br />

Patrizia Valent<strong>in</strong>e, die mit mir e<strong>in</strong>e „Aufstellung des Kollektiven Unbewussten“ zur Stärkung des<br />

weiblichen Selbstbewusstse<strong>in</strong>s <strong>in</strong> e<strong>in</strong>er Frauengruppe leitete und mich weiter motivierte an dem Buch<br />

dranzubleiben. Sie, me<strong>in</strong>e Tochter Sab<strong>in</strong>e und e<strong>in</strong>e gute Freund<strong>in</strong>, Gerl<strong>in</strong>de Michels, waren damals<br />

auch als erste bereit den fast vollständigen Text zu den e<strong>in</strong>zelnen <strong>Archetypen</strong> Korrektur zu lesen. Nach<br />

Überarbeitung und Straffung entstanden die ersten verwendbaren Entwürfe me<strong>in</strong>es Buches, das sich<br />

noch e<strong>in</strong>mal me<strong>in</strong>e Tochter Sab<strong>in</strong>e zum Korrekturlesen vornahm. Professionell, um zur Endfassung zu<br />

kommen, beschäftigte sich dann auf wertschätzende Weise me<strong>in</strong>e gute Freund<strong>in</strong> und Lektor<strong>in</strong> Johanna<br />

Weber mit dem Text.<br />

Ende 2023 war es Zeit, e<strong>in</strong>en Verlag zu f<strong>in</strong>den und Anfang 2024 lernte ich Stefan Kamp und se<strong>in</strong>e<br />

Galerie kennen. Er war es <strong>der</strong> letzt endlich das Projekt samt Layout, Druck, Veröffentlichung und<br />

Vernisage mit Lesung geme<strong>in</strong>sam mit mir <strong>in</strong>s Leben brachte. Danke.<br />

Es s<strong>in</strong>d noch viele an<strong>der</strong>e Freunde und Freund<strong>in</strong>nen, die mir bei den vielen Versuchen, e<strong>in</strong>en<br />

stimmigen Text zustande zu br<strong>in</strong>gen, Mut zugesprochen und mich immer wie<strong>der</strong> darauf angesprochen<br />

haben, me<strong>in</strong> <strong>Archetypen</strong>buchprojekt weiterzuführen und zu Ende zu br<strong>in</strong>gen, das auch deshalb <strong>in</strong>s<br />

Stocken geriet, weil ich hauptberuflich als Berufscoach und -berater<strong>in</strong> für Menschen <strong>in</strong> beruflichen<br />

Umbruchsituationen gearbeitet habe. Auch ihnen möchte ich me<strong>in</strong>en herzlichen Dank für ihre<br />

Unterstützung dabei, den Mut nicht zu verlieren und dranzubleiben, aussprechen.


Literaturverzeichnis<br />

(1) Carl Gustav Jung: Die Dynamik des Unbewussten (Gesammelte Werke, Bd. 8),<br />

Zürich/Stuttgart 1967 und viele mehr<br />

(2) Carol S., Pearson und Höner Rita, Die Geburt des Helden <strong>in</strong> uns. Transformation durch<br />

die zwölf <strong>Archetypen</strong>, , Droemer Knaur 1993<br />

(3) Joseph Campbell (Autor), Karl Koehne (Übersetzer), Der Heros <strong>in</strong> tausend Gestalten <strong>in</strong>sel<br />

taschenbuch, 2011<br />

(4) https://de.wikipedia.org/wiki/Vision_28Religion 29<br />

(5) Walter Hirschberg (Begrün<strong>der</strong>), Wolfgang Müller (Redaktion): Wörterbuch <strong>der</strong><br />

Völkerkunde. Neuausgabe, 2. Auflage, Reimer, Berl<strong>in</strong> 2005<br />

(6) http://www.vision-blog.<strong>in</strong>fo/heldenreise/<br />

(7) Salman Rushdie: Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte, Roman, S. 260,<br />

C. Bertelsmann, 2015<br />

(8) Bruno Bettelheim, K<strong>in</strong><strong>der</strong> brauchen Märchen, dtv Sachbuch, 5.Auflage 1982-85<br />

(9) Carol S. Pearson, Die 12 seelischen <strong>Archetypen</strong>, Knaur MensSana Taschenbuch, 2019<br />

(10) Sylvia Kéré Wellensiek, Handbuch Integrales Coach<strong>in</strong>g: Praxis und Theorie für fundierte<br />

E<strong>in</strong>zelbegleitung: H<strong>in</strong>tergrundwissen, Tools und Übungen, BELTZ-Handbuch<br />

(11) Don Edward Beck, Christopher C. Cowan, Spiral Dynamics - Lea<strong>der</strong>ship, Werte und<br />

Wandel: E<strong>in</strong>e Landkarte für das Bus<strong>in</strong>ess, Politik und Gesellschaft im 21. Jahrhun<strong>der</strong>t,<br />

Kamphausen Media GmbH. 2010<br />

(12) Peter Kle<strong>in</strong>, Sigrid Limberg-Strohmaier, Bernd L<strong>in</strong><strong>der</strong>-Hoffmann, Manfred Z<strong>in</strong>k, Integrale<br />

Aufstellungen, Methoden und Modelle <strong>der</strong> Inneren Form, verlag arcus-lucis, 2010<br />

(13) Peter Kle<strong>in</strong>, Sigrid Limberg-Strohmaier, Monika Hahn, Sonja Stepanek, Das<br />

Aufstellungsbuch, Familienaufstellung, Organisationsaufstellung und neueste<br />

Entwicklungen, Braumüller GmbH., 2012<br />

(14) Peter Kle<strong>in</strong>, Bernd L<strong>in</strong><strong>der</strong>-Hoffmann, Buddha, Freud und Falco, E<strong>in</strong> Dialog im 21.<br />

Jahrhun<strong>der</strong>t, Szenische Aufstellungen im kollektiven Bewusstse<strong>in</strong>sfeld, verlag arcus-lucis,<br />

2010

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