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Ausgabe 25 | Frühling 2024

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<strong>Ausgabe</strong> <strong>25</strong> | <strong>Frühling</strong> <strong>2024</strong> | Preis: € 4,90<br />

das magazin<br />

G’sellig am Kaiser<br />

Österreichische Post AG/Postentgelt bar bezahlt Verlagsort 6306 Söll RM15A040641K<br />

DAS MAGAZIN FÜR GÄSTE UND EINHEIMISCHE<br />

Der geschichtenreiche Hof<br />

Der stolze Luis<br />

Raphaela<br />

Gintsberger, 32<br />

Von Klein auf spielen durch ihre<br />

Oma Blumen eine große Rolle<br />

in dem Leben der Ellmauerin.<br />

Als Blickfang im Garten und am<br />

Teller ihrer Restaurantküche, die<br />

Raphaela leidenschaftlich gern<br />

mit ihrem Partner rockt, wenn<br />

sie nicht gerade ein paar weißen<br />

Bällen das Fliegen lernt.<br />

Die süßen Pofesen


Unterberger Automobile GmbH & CO KG II<br />

Haspingerstraße 12, 6330 Kufstein<br />

Tel.: +43 5372 61060, E-Mail: autohaus@unterberger.cc<br />

unterberger.cc<br />

Unterberger Automobile GmbH & Co KG<br />

Bundesstraße 109, 6261 Strass im Zillertal<br />

Tel.: +43 5244 61000 0, E-Mail: info.strass@unterberger.cc<br />

Range Rover Sport: Kraftstoffverbrauch (kombiniert, gewichtet): 11,7–0,8 l/100 km, CO₂-Emissionen (kombiniert,<br />

gewichtet): 266–18 g/km, Stromverbrauch (kombiniert, gewichtet): 29,8–28,1 kWh/100 km, nach WLTP.<br />

Weitere Informationen unter www.autoverbrauch.at. Symbolfoto.<br />

2 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 3


ellinvest-immobilien.com<br />

90<br />

Inhalt<br />

<strong>Frühling</strong> <strong>2024</strong><br />

120<br />

www.ginne.at • AI - stock.adobe.com<br />

Insa Landl<br />

08 Und dann kamen die bayrischen Landzwerge<br />

64 Beindruckende Soli in Scheffau<br />

66 Klingende Bergwelten in Going<br />

72 Koordinierte Kraftprobe der Feuerwehr<br />

78 630 Vorstellungen der Volksbühne Ellmau<br />

112 Übungsannahme – Explosion im Technikraum<br />

116 Fingerspitzengefühl<br />

Aus’n Leben<br />

46 Unser Titelmodel mit Omas Blumen<br />

84 Luis & Elvis<br />

Koasa Kulinarik<br />

34 Mit Rotwein & mit Preiselbeeren<br />

58 Geschüttelt, nicht gerührt<br />

Sportlich<br />

90 Immer am Sprung<br />

98 Harte Strecke<br />

106 Fitness-Studio im Wald<br />

G’sellig am Kaiser<br />

ab 120 Wir waren für die WILDE KAISERIN unterwegs<br />

58<br />

Vom Hahnenkamm bis<br />

zum Wilden Kaiser<br />

Wir stehen Ihnen in allen<br />

Immobilienangelegenheiten<br />

(An- und Verkauf) mit<br />

Rat und Tat zur Seite.<br />

IMPRESSUM<br />

Hannes Erber<br />

Geschäftsführer<br />

Medieneigentümer und Herausgeber: GMedia, Günther Fankhauser, Wald 32/4a, 6306 Söll<br />

Assist. d. Geschäftsleitung: Anita Smeykal<br />

Produktionsleitung: Isabel Falbesoner<br />

Grafik: Isabel Falbesoner, Monika Hausberger, Alexander Mahlknecht, Magdalena Stöckl<br />

Fotos: GPHOTO / Günther Fankhauser, Thomas Eberharter, Isabel Falbesoner, HannahNelly, BILDMAGIE /Bettina Mayr<br />

Bildbearbeitung Retouche: GMedia / Isabel Falbesoner<br />

Titelfotos: BILDMAGIE/ Bettina Mayr, GPHOTO / Günther Fankhauser<br />

Redaktion: Adriane Gamper, (redaktion@wildekaiserin.tirol, Tel. Redaktion: 05333 43270), Chefredaktion: Günther Fankhauser<br />

Bell Invest Immobilien e.U.<br />

Anzeigen: Günther Fankhauser, Renate Sykes, Daniela Müller, (anzeigen@tirolerlandmagazine.at), Tel: 05333 43270<br />

Druck: GMedia Druckorganisationsservice. Es können auf allen Seiten Produktplatzierungen enthalten sein.<br />

Korrektur: Sabrina Schider, Monika Egger<br />

Kaiserstraße 38a, 6370 Reith bei Kitzbühel - Österreich • Tel.: +43 664 3081714 • info@bellinvest-immobilien.com<br />

Abobestellung: +43 5333 43270, anzeigen@wildekaiserin.tirol, Jahresabo: 3 <strong>Ausgabe</strong>n 28,00 Euro<br />

4 Wilde Kaiserin<br />

Nächste <strong>Ausgabe</strong>: August <strong>2024</strong>, Anzeigenschluss: Mitte Juli und Druckunterlagenabgabe: Ende Juli<br />

Wilde Kaiserin 5


DANKE<br />

Vorwort<br />

… und plötzlich ist da neben<br />

allem Schmerz eine tiefe Dankbarkeit!<br />

DANKBARKEIT<br />

für gemeinsame Jahre<br />

für Liebe und Nähe<br />

für einen unvergesslichen Menschen<br />

Redaktionsverantwortliche Adriane Gamper<br />

Herausgeber Günther Fankhauser<br />

Produktionsleiterin Isabel Falbesoner<br />

Anzeigenverkauf Renate Sykes<br />

sowie das ganze Team der Wilden Kaiserin<br />

Walter Fankhauser<br />

"Heinä Walter"<br />

* 10.06.1941 † 10.02.<strong>2024</strong><br />

Liebe Leserinnen, liebe Leser!<br />

Wieso nicht ab und an etwas Ungewöhnliches<br />

probieren? Viele schreckt<br />

die Angst, dass es nicht funktionieren<br />

könnte, zurück. Aber mal ehrlich, kann<br />

wirklich so viel passieren, wenn man<br />

den falschen Weg einschlägt? Sicher,<br />

ein Risiko ist dabei, vom breiten Weg<br />

der Normalität abzuweichen, doch<br />

vielleicht ist ja der schmale Pfad geradezu<br />

perfekt für einen selbst. Barbara<br />

IN LIEBEVOLLER ERINNERUNG<br />

AN MEINEN VATER<br />

Als ich das Magazin zum ersten Mal<br />

herausbrachte, war es ein Moment der<br />

Freude und des Stolzes für mich. Doch<br />

die wahre Bedeutung dieses Augenblicks<br />

offenbarte sich erst, als ich nach<br />

Hause kam und mein Vater die Zeitschrift<br />

las. Seine Augen glänzten vor<br />

Stolz, und als er aufstand, um mir seine<br />

Hand zu reichen, fühlte ich eine tiefe<br />

Dankbarkeit und Demut in mir aufsteigen.<br />

Mein Vater war nicht nur ein Leser<br />

meines ersten Magazins, er war mein<br />

größter Unterstützer, mein größter Kritiker<br />

und vor allem mein größter Freund.<br />

Seine Worte der Ermutigung und seine<br />

Goldberger aus Söll entdeckte mit Luis<br />

und Elvis auf jeden Fall zwei durchaus<br />

ungewöhnliche Haustiere für sich. Heidi<br />

Stöckl lässt gerade ihren geliebten Lehrerinnenjob<br />

hinter sich, um den Beruf<br />

für sich selbst neu zu interpretieren und<br />

gleichzeitig einem Kindheitstraum zu<br />

folgen. Doch es müssen nicht immer die<br />

großen, lebensbeeinflussenden Dinge<br />

sein, für die man vom normalen Weg<br />

abweicht. Tobias Würflingsdobler etwa<br />

greift auf ungewöhnliche Zutaten für<br />

bedingungslose Liebe haben mich auf<br />

meinem Weg begleitet und gestärkt. In<br />

diesem Moment des Verlustes möchte<br />

ich ihm von ganzem Herzen danken für<br />

all die Liebe, Weisheit und Inspiration,<br />

die er mir geschenkt hat. Dieses Magazin<br />

ist nicht nur ein Produkt meiner eigenen<br />

Arbeit, sondern auch ein Tribut an<br />

meinen Vater und all die wertvollen Lektionen,<br />

die er mir beigebracht hat. Möge<br />

es seine Erinnerung ehren und weiterhin<br />

Menschen inspirieren und berühren, so<br />

wie er es in meinem Leben getan hat.<br />

IN TIEFER DANKBARKEIT<br />

GÜNTHER FANKHAUSER<br />

seine Cocktails zurück und geht so seinen<br />

eigenen individuellen, erfolgreichen<br />

Pfad als Bartender. Welche Zutaten das<br />

sind, wie Heidi Stöckl ihr Lehrerinnendasein<br />

neu interpretiert und wer Barbara<br />

Goldberger auf ihren Spaziergängen<br />

begleitet, das und noch viel mehr erwartet<br />

Sie auf den nächsten Seiten. Viel Spaß<br />

beim Lesen.<br />

IHRE ADRIANE GAMPER<br />

& IHR GÜNTHER FANKHAUSER<br />

DANKE<br />

- den Ersthelfern, ganz besonders Stephan<br />

- dem Notarzt und seinem Team vom Roten Kreuz<br />

- dem Sprengelarzt Dr. Semih Temeltas für die jahrelange Betreuung<br />

- Fam. Neuschmied für das Rosenkranzgebet<br />

- dem Herrn Pfarrer Harrison Markose<br />

- dem Diakon Toni Pirchmoser<br />

- den Sargträgern<br />

- dem Kirchenchor V.-Thiersee<br />

- den Musikanten für die musikalische Umrahmung<br />

- dem Patenkind Hansi Schweinester mit der Trompete<br />

- den Ministranten<br />

- der Messnerin Midi<br />

- den Fahnenabordnungen:<br />

Kameradschaft Thiersee/Landl<br />

Schützengilde Thiersee Land<br />

Passionspielverein Thiersee<br />

Eisschützenverein Thiersee<br />

- den vielen Blumen- und Kerzenspenden und tröstende Worte<br />

- allen Verwandten, Freunden und der Bevölkerung von Thiersee<br />

für die zahlreiche Teilnahme bei der Verabschiedung<br />

- dem Bestattungsunternehmen Zöttl<br />

Thiersee im <strong>Frühling</strong> <strong>2024</strong><br />

Familie Fankhauser<br />

6 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 7


Insa Landl<br />

Und dann kamen die<br />

bayrischen Landzwerge<br />

Auf dem Hängesessel, am starken Ast eines der Hofbäume<br />

schaukelnd, schweift der Blick über die Wiesen und Wälder,<br />

die den Oberachenhof in Ellmau umgeben. Idylle pur.<br />

Ein stattlicher Hof, eine Kapelle davor, ein Nutzgarten mit<br />

Beeren und Gemüse. Das Gackern der Hühner ist zu hören,<br />

irgendwo muht eine Kuh. Bauernhofnormalität - oder<br />

auch nicht. Denn hinter jedem Teil steckt eine Geschichte.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Günther Fankhauser<br />

Rosalie ist die Erste. Sie schnappt sich das Löwenzahnblatt,<br />

zupft es durchs Gitter und verspeist es<br />

in Höchstgeschwindigkeit. Die Eile ist dringend<br />

notwendig, dicht neben ihr erscheinen nämlich<br />

in dem Moment auch schon Josefine und Paulina,<br />

die versuchen, noch einen Teil des immer<br />

kleiner werdenden Blattes zu schnappen. Während<br />

die drei um das eine Blatt kämpfen, rennt<br />

Leopoldine mit dem nächsten davon, verfolgt von<br />

Isabella. »Früher war Johannes der Erste am Zaun.<br />

Seit Korbinian der Chef wurde, traut er sich nicht<br />

mehr, genauso wie Rufus. Der Hahn hinter den<br />

Mädels, das ist Korbinian. Er passt genau auf, dass<br />

seine Mädels als Erste drankommen.« Heidi Stöckl<br />

schmunzelt und pflückt ein weiteres Blatt. Kein<br />

Tier gleicht dem anderen. Eine bunte Mischung<br />

8 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 9


aus Weiß, verschiedenen Brauntönen,<br />

grün schillerndem Schwarz, ja sogar<br />

rostrote Federn sind zu sehen. Typisch<br />

für bayrische Landzwerge. »Das sind<br />

keine normalen Hendl. Eigentlich galten<br />

sie schon als ausgestorben, doch dann<br />

wurden noch ein paar Exemplare in Bayern<br />

auf einem alten Hof bei einem alten<br />

Mann gefunden. Seither versuchen ein<br />

paar Engagierte, sie wieder zu züchten.<br />

Eine Bekannte vom Chor kam mit dem<br />

Projekt auf mich zu. Sie suchten Leute,<br />

die mitmachen. Ich wollte schon immer<br />

Hühner, aber keine normalen. Die bayrischen<br />

Landzwerge waren perfekt für<br />

mich.« Die nächsten Löwenzahnblätter<br />

wandern durch den Zaun. »Dort drüben<br />

sind die ersten Landzwerge, die bei mir<br />

auf die Welt kamen. Zweieinhalb Monate<br />

sind sie alt. Und dann habe ich noch ganz<br />

kleine, die schlüpften vor gerade einmal<br />

zwei Wochen.«<br />

DIE PROPHEZEIUNG<br />

Seit drei Jahren lebt Heidi wieder auf<br />

ihrem Familienhof, dem Oberachenhof<br />

in Ellmau. Eine Rückkehr zu ihren Wurzeln,<br />

hinein in ihr altes Leben, und gleichzeitig<br />

ein kompletter Neuanfang. »Als<br />

Kind war für mich immer klar, dass ich<br />

als Älteste von vier Schwestern den Hof<br />

übernehme. Ich war schon damals für<br />

viele Dinge am Hof selbst verantwortlich,<br />

betreute zum Beispiel die Kälber. Doch<br />

als ich die HLW in Kufstein besuchte,<br />

entschied ich mich dazu, Lehrerin zu<br />

werden.« Sie unterrichtet in einer Volksschule<br />

in Kufstein, geht nach Deutschland,<br />

kommt nach ein paar Jahren wieder<br />

zurück, lebt und arbeitet wieder in<br />

der Festungsstadt. <strong>25</strong> Jahre ziehen ins<br />

Land. Ihre jüngste Schwester übernimmt<br />

den Hof, bis sie ihn aus gesundheitlichen<br />

Gründen nicht mehr bewirtschaften<br />

kann. »Meine Eltern kümmerten sich um<br />

die Tiere, meine jüngere Schwester übernahm<br />

die Ferienvermietung. Aber das<br />

war keine befriedigende Lösung und so<br />

beriefen wir eine Familiensitzung ein mit<br />

der Frage: Wer übernimmt den Hof zur<br />

Gänze?« Heidi überlegt, bemerkt, dass<br />

es sie in den letzten Jahren mit ihrem<br />

Tun immer mehr zurück zur Landwirtschaft<br />

gezogen hatte. »Ich beschäftigte<br />

mich mit Kräutern, hatte mit dem Brotbacken<br />

begonnen. Letztlich wurde mir<br />

bewusst, dass ich einfach alles, was ich<br />

in den letzten Jahren gelernt hatte, hier<br />

am Hof umsetzen kann.« Die Ellmauerin<br />

10 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 11


macht das, was sie schon als Kind vorhatte<br />

– sie übernimmt den Oberachenhof<br />

und besinnt sich auf das, was sie<br />

in ihrer Kindheit am liebsten tat. »Als<br />

Kind habe ich mit den Kälbern, für die<br />

ich verantwortlich war, immer Schule<br />

gespielt. Damals hatte ich ein klares Ziel:<br />

Ich werde Bäuerin und nebenbei Lehrerin.<br />

<strong>25</strong> Jahre habe ich in einer Volksschule<br />

unterrichtet, jetzt bin ich zurück<br />

an meinem Ursprung und lasse meinen<br />

Kindheitstraum zur Gänze wahr werden.<br />

Man spürt als Kind einfach, was wirklich<br />

zu einem passt, was einen erfüllt. Rückblickend<br />

war es fast wie ein Prophezeiung.«<br />

NEU ABER OHNE SCHNÖRKEL<br />

In den letzten drei Jahren gestaltete<br />

Heidi den Hof nach ihren Bedürfnissen<br />

und Vorstellungen um. Denn ab dem<br />

kommenden Herbst zieht sie sich aus<br />

der Schule in Kufstein zurück, holt stattdessen<br />

die Schüler zu sich auf den Hof.<br />

»Ich bemerkte, dass mir die Vormittage<br />

in der Schule hier am Hof fehlten. Da ich<br />

es aber liebe, Kindern etwas beizubringen,<br />

absolvierte ich den Zertifizierungslehrgang<br />

Schule am Bauernhof.« Erste<br />

Klassen tauchten bereits in das Bauernhofleben<br />

am Oberachenhof ein. Verschiedene<br />

Themen stehen zur Wahl, wie<br />

etwa »Vom Naschgarten ins Glas«. Die<br />

Schüler können dabei selbst Beeren pflücken<br />

und daraus Marmelade kochen. Ein<br />

Pavillon wird zum Natur-Klassenzimmer.<br />

Hier finden die Verkostungen statt. Ein<br />

großer Spielplatz steht für die Pausen<br />

bereit. Kühe füttern und Kälber striegeln<br />

stehen auch am Programm. Ideen für<br />

weitere Themen hat Heidi zur Genüge.<br />

Vom Brotbacken über Milch bis hin zu<br />

Kräutern. »Ich bin froh, wieder hier angekommen<br />

zu sein. Hier auf unserem Familienhof.<br />

Und dass ich damit die Tradition<br />

weiterführe.« Seit vier Generationen ist<br />

der Hof in ihrer Familie. Ihr Uropa kaufte<br />

ihn und zog von Kirchdorf nach Ellmau,<br />

12 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 13


Zuge des Straßenneubaus weichen musste«,<br />

erzählt Heidi. Als Ersatz stellt die Familie<br />

eine Christophorus-Figur, den Schutzpatron<br />

der Reisenden, an die ein paar Meter entfernte<br />

Tankstelle, die Heidis Opa und Onkel<br />

gehört. Als sie die Tankstelle verkaufen, findet<br />

die Heiligenfigur vor dem Bauernhauseingang<br />

einen neuen Platz. »Eine befriedigende<br />

Lösung war das für meine Eltern aber<br />

nicht. Sie sagten immer, dass sie wieder eine<br />

Kapelle errichten wollten. 2014 erkrankte<br />

eine meiner Schwestern schwer. Da fiel der<br />

Entschluss, eine neue Kapelle zu errichten<br />

und sie ihr zu widmen. Meine Schwester<br />

war eine talentierte, coole Grafikdesignerin,<br />

ein sehr kreativer Mensch. Sie hat die<br />

Kapelle noch mitgeplant, sich zum Beispiel<br />

die Holzschindeln gewünscht. Unser Onkel,<br />

ein Zimmerer, errichtete sie ganz nach ihren<br />

Wünschen und wir stellten die Christophorus-Figur<br />

dort drüben auf.« Heidis Blick geht<br />

von der Kapelle weg zurück zu ihren bayrischen<br />

Landzwergen. Von der Weide auf der<br />

um mit seiner zweiten Frau hier zu leben,<br />

nachdem seine erste Frau früh verstorben<br />

war. »Der Hof ist aber nicht mehr<br />

der ursprüngliche. 1962 brannte alles ab.<br />

Bei einem Unwetter hatte der Blitz eingeschlagen«,<br />

erzählt Heidi. Der älteste<br />

Bruder ihres Vaters, der den Hof übernehmen<br />

sollte, kommt bei dem Brand<br />

ums Leben. Daher holt die Familie Heidis<br />

Vater auf den Oberachenhof zurück.<br />

»Er lebte zu der Zeit bei seinem Opa auf<br />

einem kleinen Hof in Scheffau. Zurück<br />

in Ellmau baute er das Bauernhaus mit<br />

der gesamten Familie wieder auf. Doch<br />

es musste schnell gehen, daher verzichteten<br />

sie auf großartige Schnitzereien<br />

und Schnörkel.« Ganz anders als bei der<br />

Kapelle, die direkt gegenüber dem Eingang<br />

steht. Ein Schmuckstück mit traurigem<br />

Hintergrund.<br />

DER SCHWESTER GEWIDMET<br />

»Eine Kapelle gehörte immer schon zum<br />

Hof, allerdings stand sie unten an der<br />

alten Straße. Es war ein einfaches, kleines,<br />

gemauertes Gotteshaus, das jedoch im<br />

Offen für<br />

Sparkasse<br />

euer Leben.<br />

Fünf Tage. Vormittag. Nachmittag.<br />

Durch die Bank stark.<br />

14 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 15


Europawahl am 9.6.<br />

Überlassen wir<br />

Europa nicht<br />

dem Zufall.<br />

»Als Kind spürst<br />

du genau, was deine<br />

Erfüllung ist. Ich habe<br />

das Glück, genau das<br />

jetzt in die Realität<br />

umsetzen zu können.«<br />

Sophia Kircher.<br />

Heidi Stöckl,<br />

Oberachenhof, Ellmau<br />

Amtlicher Stimmzettel<br />

für die Wahl der österreichischen Mitglieder<br />

des europäischen Parlaments am 09.06.<strong>2024</strong><br />

1 ÖVP<br />

Österreichische Volkspartei<br />

2<br />

4<br />

16 Wilde Kaiserin<br />

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Wilde Kaiserin 17<br />

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Meine Partner für<br />

unser Wohnprojekt in<br />

Oberlangkampfen:<br />

Andreas und Marcel<br />

Kohlreiter, Planungsbüro<br />

in Hopfgarten<br />

anderen Seite des Hofs ist ein Muhen zu hören. Ein paar von<br />

Heidis Kälbern grasen dort. Fleckvieh. 20 Milchkühe sind es<br />

insgesamt und 22 Jungtiere, die heuer auf die Welt kamen.<br />

»Früher habe ich meinen Papa nie verstanden. Er fuhr sogar<br />

im Sommer immer wieder auf die Alm, weil er sie vermisste.<br />

Heute weiß ich wieso. Jede hat ihre eigene Persönlichkeit,<br />

die einen sind Kuschler, die anderen wollen ihre Ruhe. Du<br />

weißt durch den intensiven Kontakt, wer mit wem befreundet<br />

ist, wer den Ton angibt. Letztes Jahr ging es mir wie Papa –<br />

nach zwei Wochen besuchte ich meine Kühe auf der Alm. Ja,<br />

ich glaub’, ich bin als Bäuerin angekommen.«<br />

WOHNPROJEKT OBERLANGKAMPFEN.<br />

Eisenmann Immobilien arbeitet mit dem renommierten Planungsbüro<br />

Kohlreiter in Hopfgarten zusammen. Gemeinsam mit Marcel Kohlreiter<br />

freuen wir uns, Ihnen hochwertige Wohnungen zwischen 48 m² und<br />

79 m² in einer kleinen Wohnanlage in Oberlangkampfen anbieten zu<br />

dürfen. Diese modernen Wohnungen sind ideal für Singles und Paare<br />

und zeichnen sich durch ihre erstklassige Lage, exzellente Bauqualität<br />

und eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel aus.<br />

Genießen Sie das Wohnen im Grünen, die Nähe zur Natur und<br />

ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.<br />

Herbert Eisenmann, Staatlich geprüfter Bauträger - Makler und Verwalter<br />

Stampfanger 13, 6306 Söll, +43 (0) 664 831 7331, info@eisenmann-immobilien.at<br />

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18 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 19


»Neuer Schwung,<br />

mehr Freiraum und<br />

ein frischerer Look<br />

haben unser SB-<br />

Panoramarestaurant<br />

auf eine neue Ebene<br />

gehoben.«<br />

Johannes Winkler,<br />

Geschäftsführer Bergbahnen<br />

Wilder Kaiser<br />

FOTO: Thomas Eberharter, Magdalena Laiminger<br />

Mit Blumen und Moos<br />

Das gesamte Restaurant auf den neuesten Stand bringen, die Räume offener gestalten,<br />

Abläufe verbessern, Eyecatcher setzen – das Ziel für die Runderneuerung des Panoramarestaurants<br />

Bergkaiser ist groß, die Zeit knapp – gerade einmal fünfeinhalb Wochen. Das<br />

Ergebnis überrascht mit Perserteppichlook, Moos und erblühten Barhockern.<br />

Die rotorangen Lampen, die von der<br />

Decke hängen, bilden frische, bunte<br />

Farbtupfer. Ein gelungener Kontrast, der<br />

sich durch das gesamte Lokal zieht und<br />

wie ein roter und gleichzeitig ruhiger Faden<br />

wirkt. Nicht das einzig Neue im Panoramarestaurant<br />

Bergkaiser hoch über<br />

Ellmau. 2005 war das Selbstbedienungsrestaurant<br />

mit dem atemberaubenden<br />

Blick auf den Wilden Kaiser direkt an<br />

der Bergstation der Hartkaiserbahn errichtet<br />

worden. Immer wieder wurden<br />

einzelne Dinge verändert, jetzt war es<br />

Zeit für eine Runderneuerung, wie Johannes<br />

Winkler, Geschäftsführer der<br />

Bergbahnen Wilder Kaiser, erklärt. »Im<br />

Grunde war das Lokal gut in Schuss und<br />

doch wollten wir es noch weiter verbessern<br />

und den heutigen Anforderungen<br />

und darüber hinaus anpassen.« Nach<br />

einer langen Planungsphase bot die Zwischensaison<br />

gerade einmal fünfeinhalb<br />

Wochen Zeit für den Umbau, der dem<br />

Bergkaiser zu einem vollkommen neuen<br />

Look verhalf.<br />

EINE BÜHNE FÜR DIE BLUMEN<br />

Moderne hochwertige Materialien prägen<br />

die neue Optik. Edles Lederimitat<br />

und auffällig gemusterte Stoffe geben<br />

den Ton an. So erstrahlt der Boden zum<br />

Teil im Perserteppichlook, ein perfekter<br />

Teampartner für die Holzelemente, die<br />

eine gemütliche Atmosphäre schaffen<br />

und die in dem Bereich ruhig gestalteten<br />

Sitzpolsterungen. Ein paar Schritte weiter<br />

wechselt der Boden in sattes Braun<br />

und bildet die sanfte Bühne für markante<br />

Blumenmuster auf den Rückenlehnen<br />

einzelner Barhocker und Sitzgruppen.<br />

Die Antwort auf den Wunsch, mehr<br />

Moderne, Frische und Lebendigkeit in<br />

das Panoramarestaurant zu holen. »Wir<br />

haben vorab jeden Bereich genau analysiert<br />

mit dem Ziel, alle jene Areale zu<br />

überholen, in denen eine Verbesserung<br />

aus unseren Augen angebracht ist. Neben<br />

der Optik erneuerten wir etwa die<br />

Schankanlage vollständig und änderten<br />

die Position für einen flüssigeren Ablauf.«<br />

Mit der neuen Schankanlage hat<br />

sich das Angebot zudem vergrößert,<br />

wurde das System insgesamt bedienungsfreundlicher<br />

-- ein zusätzlicher<br />

Bonus für die Gäste. Geachtet wurde<br />

bei der Runderneuerung auch auf Engstellen,<br />

um das Restaurant offener und<br />

freier zu gestalten. So wurden etwa im<br />

Eingangsbereich die Garderobe und die<br />

erste Sitzgarnitur entfernt, wodurch die<br />

Besucher schon beim Betreten mehr in<br />

den Hauptbereich geholt werden.<br />

20<br />

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21


JAHRE<br />

Gmedia<br />

SKIFAHRER WEG, MOOS HER<br />

Der Fokus lag zusätzlich auf »Kleinigkeiten«,<br />

die in der Innenarchitektur oftmals<br />

eine große Wirkung haben. »Wir haben<br />

uns intensiv mit der Beleuchtung beschäftigt,<br />

viel durchgedacht und Sonderlösungen<br />

geschaffen. Unser Panoramarestaurant<br />

fasziniert mit seinen großen<br />

Fenstern, die Ausblicke garantieren und<br />

für viel Licht sorgen. Hier wollten wir im<br />

Inneren einen interessanten Gegenpol<br />

schaffen«, wie es Johannes Winkler zusammenfasst.<br />

Unter anderem wurden<br />

die Säulen des Hauptbereichs verkleidet<br />

und erstrahlen nun durch eine indirekte<br />

Beleuchtung. Zusätzliche Frische bringt<br />

in den hinteren Abschnitt eine riesige<br />

Mooswand, wo einst zwei Bilder von Skifahrern<br />

hingen. In satten Grüntönen zaubert<br />

sie mit ihren 5,5 x 2 Metern Natur<br />

pur ins Innere des Bergkaisers.<br />

Kontakt<br />

Panoramarestaurant Bergkaiser<br />

Weißachgraben 5a<br />

6352 Ellmau<br />

+43 5358 2320 222<br />

reservierung@bbwk.at<br />

www.bergkaiser.tirol/<br />

Wir erschaffen Realität.<br />

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Tel.: +43 (0) 5372 - 64 951 l office@eder-raumtextil.at<br />

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Unser Design bewegt, im wahrsten Sinne<br />

des Wortes. Und das seit 10 Jahren.<br />

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Als Full-Service-Agentur bieten wir eine breite Palette von Werbe- und<br />

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sowohl aus jungen Talenten als auch aus erfahrenen Fachleuten besteht, bringt<br />

die Agentur frische, kreative Ideen sowie zeitlose Strategien in ihre Projekte ein.<br />

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Gmedia<br />

Wald 32/4a, 6306 Söll<br />

Tel. 05333/43270<br />

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Ein Hauch von Paris<br />

in St . Johann<br />

Seit Ende Dezember bereichert »Le Bastian«, das charmante Café-Bistro-Bar, die Gastronomieszene<br />

in St. Johann. Gelegen im Herzen der Marktgemeinde, lockt diese Perle<br />

schon vormittags mit exquisiten Kaffeeköstlichkeiten.<br />

Die Speisekarte bietet von 10 Uhr morgens<br />

bis abends durchgehend warme<br />

und kalte Gerichte: Immer im Angebot<br />

sind Suppen, frische Salate, hausgemachte<br />

Quiches und das beliebte Bastian<br />

Baguette. Für Weinliebhaber gibt es zur<br />

ausgewählten Weinkarte köstliche Kleinigkeiten<br />

zum Essen, die den Gaumen erfreuen.<br />

Jeden Tag können Gäste zudem aus einer<br />

Auswahl an frisch gebackenen Kuchen<br />

wählen. Mit der warmen Jahreszeit hat das<br />

Bistro seine Türen zur sonnigen Terrasse<br />

geöffnet, die mit stilvoller Beschattung<br />

zum Verweilen einlädt. Das Interieur des<br />

Le Bastian ist geprägt durch dunkles Holz<br />

und edlen Marmorstil am Boden sowie an<br />

der Bar. Fotos, die das Flair eines Pariser<br />

Bistros an die Wände zaubern, und elegante<br />

Goldakzente runden das Ambiente<br />

ab. Locker und gemütlich, mit einer feinen<br />

Note von Noblesse, bietet Le Bastian eine<br />

entspannte Atmosphäre, die Geschmack<br />

und Gemütlichkeit auf einzigartige Weise<br />

verbindet. Vom morgendlichen Prosecco<br />

bis zum abendlichen Kaffee, von süßen<br />

bis herzhaften Genüssen – Le Bastian ist<br />

ein Ort, wo jeder Besuch zu einem kleinen<br />

Stück Paris wird.<br />

Kontakt<br />

Le Bastian<br />

Dechant-Wieshoferstraße 11<br />

6380 St. Johann in Tirol<br />

+43 676 5539999<br />

bistro@le-bastian.at<br />

www.le-bastian.at<br />

28<br />

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29


Foto: CORNELIA HOSCHEK, PETER VON FELBERT<br />

Kunst trifft Moderne<br />

Im Herzen von Ellmau erhebt sich das Hotel Hochfilzer**** als ein wahrhaft königlicher<br />

Rückzugsort am Fuße des majestätischen Kaisergebirges. Ein Ort, an dem<br />

Geschichte auf Moderne trifft und Gastfreundschaft auf Kunst.<br />

Kürzlich erfuhr der Speisesaal des Hotels<br />

eine liebevolle Neugestaltung, die ihn in<br />

ein harmonisches Ambiente aus edlen<br />

Materialien und stilvollem Design taucht.<br />

Was einst das älteste Wirtshaus Ellmaus<br />

war, erstrahlt bereits seit Jahren als elegantes<br />

4-Sterne-Hotel, das seine Gäste<br />

mit einem unvergleichlichen Blick auf<br />

das Kaisergebirge und den imposanten<br />

Hartkaiser verzaubert. Doch nicht nur<br />

die schöne Aussicht zieht die Besucher in<br />

ihren Bann.<br />

GUTEN APPETIT BEIM HOCHFILZER<br />

Die exzellente Küche lädt dazu ein, regionale<br />

Köstlichkeiten in einem erstklassigen<br />

Ambiente zu genießen. Besonders<br />

beliebt sind die wöchentlichen Themenabende<br />

mit einem edlen Galadinner, dem<br />

Bauernbuffet oder dem sommerlichen<br />

Grillabend. Zudem werden ausgewählte<br />

Weinverkostungen im 400 Jahre alten<br />

Hochfilzer-Weinkeller angeboten.<br />

TRADITION AN DER WAND<br />

Das Herzstück der Neugestaltung jedoch<br />

sind die alten Familienbilder, die nun die<br />

Wände des Speisesaals schmücken und<br />

eine bewegende Geschichte erzählen.<br />

Unter der einfühlsamen Hand des vielseitigen<br />

Künstlers Andreas Feigl wurden diese<br />

historischen Aufnahmen behutsam restauriert<br />

und neu interpretiert. Hochauflösend<br />

eingescannt und auf Leinwand gedruckt,<br />

erhielten sie durch Feigls künstlerisches<br />

Geschick mit Grafitstiften und Aquarellfarben<br />

ein neues Leben. Durch diese liebevolle<br />

Aufarbeitung entsteht im Speisesaal<br />

ein freundliches und familiäres Ambiente,<br />

das die lange Tradition und Verbundenheit<br />

der Familie Hochfilzer spürbar macht.<br />

Installationen GmbH<br />

Münichau 20<br />

6370 Reith bei Kitzbühel<br />

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Tel.: 0664 110 63 94<br />

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DER NEUE<br />

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Andreas Feigl, Bruder von Ingrid Hochfilzer<br />

und Meister seines Fachs, vermittelt<br />

mit seiner Arbeit nicht nur die<br />

Geschichte des Hotels, sondern auch<br />

das Gefühl von Zugehörigkeit und Vertrautheit.<br />

»Wir wollen damit den Gästen<br />

vermitteln, dass es sich beim Hotel<br />

Hochfilzer um einen Familienbetrieb<br />

handelt, mit langer Geschichte«, erklärt<br />

Feigl. Seine Kunst ist jedoch nicht nur<br />

im Speisesaal präsent. Sein Schaffen erstreckt<br />

sich weit über die Grenzen des<br />

Speisesaals hinaus und prägt das gesamte<br />

Hotelerlebnis.<br />

Kontakt<br />

Hotel Hochfilzer<br />

Dorf 33, 6352 Ellmau<br />

+43 5358 <strong>25</strong>01<br />

info@hotel-hochfilzer.com<br />

www.hotel-hochfilzer.com<br />

Endach 32, 6330 Kufstein<br />

Tel.: 05372/6945, info@unterberger.cc<br />

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MINI Countryman: von 1<strong>25</strong> kW (170 PS) bis 221 kW (300 PS), Kraftstoffverbrauch kombiniert in l/km: 5,9-8,3, CO 2<br />

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Kulinarik<br />

Mit Rotwein &<br />

mit Preiselbeeren<br />

Wenn es schnell gehen musste, griff Greti Fuchs in der Küche früher gern auf<br />

ihr Pofesen-Rezept zurück. Schnell muss es zwar seit sie in Pension ist nicht<br />

mehr gehen, aber auf ihre Pofesen wollen weder sie noch ihr Mann verzichten.<br />

Vielleicht ja, weil die traditionelle Süßspeise für sich allein köstlich<br />

schmeckt, mit Gretis Rotwein-Preiselbeer-Sauce aber schlichtweg himmlisch.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Bettina Mayr<br />

Vor inzwischen 43 Jahren hat Greti Fuchs auf<br />

den Stadlhof »hergeheiratet«, wie man früher<br />

sagte. Von St. Johann ging es für sie nach<br />

Going. Vom Bergbauernhof auf fast 1.000<br />

m hinunter ins Tal. »Umstellung war es keine<br />

so große. Das Bauernhofleben kannte ich ja<br />

von klein auf und vieles war hier am Stadlhof<br />

einfacher. Wenn ich daran denke, dass mein<br />

Bruder und ich jeden Tag eine Stunde in die<br />

Schule brauchten und retour natürlich meist<br />

etwas länger, da es bergauf ging. Unsere drei<br />

Kinder waren vom Stadlhof aus dagegen nach<br />

ein paar Minuten Fußmarsch in der Schule«,<br />

erzählt Greti, während sie beginnt, den<br />

Teig für die Pofesen herzurichten. Mehl, Eier,<br />

Milch, etwas Salz – viel ist nicht notwendig.<br />

»Im Grunde brauchst du einen etwas dickeren<br />

Omelettenteig. Und dann noch Zwetschkenmarmelade<br />

und Toastscheiben, das ist es auch<br />

schon. Früher habe ich eine Zeile verwendet,<br />

das war so üblich, aber eine Zeile findest du<br />

heute kaum noch irgendwo. Deshalb bin ich<br />

auf das Toastbrot gekommen, damit geht<br />

es noch dazu schneller. Früher, als wir noch<br />

die Landwirtschaft hatten und die Zimmervermietung,<br />

da zählte beim Kochen oft jede<br />

Minute«, lacht die Altbäuerin. Die Arbeit mit<br />

den Urlaubern hat Greti immer gern gemacht,<br />

auch wenn viel zu tun war. »Mein Mann ging<br />

nebenbei arbeiten, da unser Hof zu klein ist,<br />

um nur davon zu leben. So war ich untertags<br />

allein für alles verantwortlich. Wobei, wenn<br />

Urlauberwechsel war, griff er schon auch zum<br />

Staubsauger«, lacht Greti. »Es war interessant,<br />

so viele verschiedene Menschen kennenzulernen.<br />

Sie kamen aus allen möglichen Ländern.<br />

Deutschland natürlich, aber auch aus Belgien,<br />

Frankreich und Amerika. Einmal war sogar ein<br />

Gast aus Syrien da, wenn ich mich richtig erinnere.«<br />

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Für die Preiselbeer-Wein-Sauce<br />

www.fhe.at<br />

Zutaten:<br />

1 EL Mehl<br />

2 EL Butter<br />

2 EL Preiselbeeren<br />

1 Zimtstange<br />

3-4 Nelken<br />

etwa ¼ l Rotwein<br />

etwa ¼ l Wasser<br />

bei Bedarf Speisestärke<br />

München / D<br />

Wertach / D<br />

Kleinwalsertal / A<br />

Dornbirn / A<br />

Weißenbach / A<br />

Innsbruck / A<br />

Diepoldsau / CH<br />

Uderns im Zillertal / A<br />

Imst / A<br />

Malans_GR / CH<br />

Rezept :<br />

Zubereitung:<br />

• Mehl, Salz, Eier und Milch zu einem dickflüssigen<br />

Teig rühren.<br />

• Die Toastscheiben halbieren und mit der<br />

Zwetschkenmarmelade bestreichen.<br />

WIR SUCHEN...<br />

WIR SUCHEN...<br />

Quittengelee<br />

Zutaten für 4 Personen<br />

Für die Pofesen<br />

8 Toastscheiben<br />

Zwetschkenmarmelade<br />

150 g Mehl<br />

2 Eier<br />

rund eine Tasse Milch<br />

1 Prise Salz<br />

Fett zum Backen<br />

Zubereitung:<br />

• Die Butter erhitzen, bis sie kaum noch<br />

Blasen wirft.<br />

• Das Mehl einstreuen, mit einem<br />

Schneebesen glattrühren und kurz<br />

anschwitzen lassen.<br />

• Rotwein und Wasser unter Rühren<br />

langsam hinzufügen, sodass sich keine<br />

Klumpen bilden.<br />

• Zimtstange, Nelken und Preiselbeeren<br />

dazu geben.<br />

• Die Sauce leicht köcheln lassen, bis<br />

sie dickflüssig wird. Im Fall noch etwas<br />

Speisestärke einrühren.<br />

• Die bestrichenen Toastscheibenhälften in<br />

den Teig tauchen und sofort in heißem Fett<br />

backen.<br />

• Die Sauce in einen tiefen Teller füllen und<br />

die Pofesen darin anrichten.<br />

MIT ANZUG UND KRAWATTE<br />

Während dem Erzählen rührt Greti in dem<br />

Topf am Herd um, dessen Inhalt leise vor sich<br />

hinköchelt. Die beliebte Rotwein-Preiselbeer-<br />

Sauce. Ihre Mutter hat sie schon gekocht und<br />

auch Greti schwört darauf. »Die passt perfekt<br />

zu den Pofesen«, schwärmt sie und rührt noch<br />

einmal um. Ein Duft, der an Glühwein und<br />

Kompott gleichzeitig erinnert, erfüllt die Luft.<br />

»Wenn unsere Feriengäste ankamen und ich<br />

sie noch nicht kannte, habe ich immer gern<br />

im Stillen geraten, was sie wohl beruflich machen.<br />

Einmal, oh, da lag ich sehr daneben«,<br />

schmunzelt sie und stellt eine Pfanne auf den<br />

Herd. Sie gießt das bereitgestellte Öl hinein,<br />

stellt den Teig und das Tablett mit den halbierten<br />

Toastscheiben daneben. »Das Brot taucht<br />

man erst unmittelbar vor dem Herausbacken<br />

in den Teig«, folgt die Erklärung. »Also der<br />

Urlauber damals, der fuhr mit einem großen<br />

Mercedes vor. Niederösterreicher waren sie,<br />

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FHE Vertrieb von Gastronomieeinrichtungen GmbH<br />

A-6020 Innsbruck | Kranebitter Allee 22<br />

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»Mit Staubzucker bestreut<br />

sind die Pofesen eine<br />

schnelle Süßspeise für den<br />

Nachmittagskaffee.«<br />

Greti Fuchs,<br />

Stadlhof Going<br />

er und seine Frau. Der Mann stieg aus.<br />

Anzug, Krawatte -- ich tippte auf einen<br />

Bankjob.« Das Fett beginnt, Blasen zu<br />

werfen. Greti nimmt die erste mit Marmelade<br />

bestrichene Toastscheibe, taucht sie<br />

in den Teig und legt sie danach sofort ins<br />

heiße Fett. Drei weitere folgen. »Als der<br />

Mann schließlich das Gästeformular ausfüllte,<br />

staunte ich nicht schlecht. Früher<br />

mussten die Urlauber ja ihren Beruf angeben.<br />

Er war ein Bauer. Wieso er in Anzug<br />

und Krawatte vorfuhr, darüber denk<br />

ich heute noch nach«, erzählt sie lachend<br />

und wendet die Pofesen, die inzwischen<br />

eine schöne braune Kruste überzieht.<br />

DER DUFT DES HEUS<br />

»Vor vier Jahren sind wir vom Bauernhaus<br />

hier herüber ins Austraghaus gezogen,<br />

als unser ältester Sohn mit seiner<br />

Frau den Hof übernahm. Natürlich<br />

arbeiten wir noch mit -- nur herumsitzen,<br />

das ist nicht unser Fall. Und ich habe inzwischen<br />

eine neue Lieblingsarbeit: auf<br />

meine Enkel aufpassen«, verrät sie mit<br />

einem Augenzwinkern. Nach wie vor ist<br />

die Altbäuerin gern bei den Tieren. »Die<br />

freuen sich, wenn du kommst und geben<br />

dir keine böse Antwort«, folgt die Erklärung.<br />

»Ja, und heuen, der Geruch von<br />

frischem Heu, der hat mich schon als<br />

Kind fasziniert und erinnert mich heute<br />

noch an meine Kindheit. Ein wunderbarer<br />

Duft.« Nicht weniger wundervoll<br />

ist der Duft der süßen Pofesen, der sich<br />

inzwischen unter den Rotwein-Kompottgeruch<br />

mischt. Die erste Partie ist fertig.<br />

»Ich mache oft mehr, da sie auch zum<br />

Kaffee gut schmecken, dann gebe ich<br />

einfach etwas Staubzucker darüber.<br />

Was auch gut zu den Pofesen schmeckt,<br />

ist ganz klassisches Apfelkompott. Eigentlich<br />

ist es ja eine simple Bauernkost,<br />

nichts Besonderes, und doch mag jeder<br />

die Pofesen.«<br />

38 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 39


Ein Spiegel<br />

des Wilden Kaisers<br />

Einmal komplett neu – nach gut einem Jahr Planung wurde das Erdgeschoss des familiengeführten<br />

Scheffauer Berggasthofs Bärnstatt innerhalb von nur neun Wochen vollständig umgebaut.<br />

Der Weg führte von den klassischen Nischentischen hinein in die Freiheit, vom Tiroler<br />

Traditionsgasthauslook hin zu einem gemütlich-stylischen Style der Gegenwart.<br />

Fünf Frauen feierlich herausgeputzt, die<br />

Haare akkurat zur Zopffrisur hochgesteckt,<br />

haben es sich auf der Bank vor<br />

dem Bauernhof gemütlich gemacht. Die<br />

Oma Rosa mit ihren vier Schwestern. Das<br />

schwarz-weiß Bild von anno dazumal auf<br />

schwarzem Grund umrahmt von rustikalem<br />

Holz ziert eine der Wände im Restaurantbereich<br />

des Berggasthofs Bärnstatt.<br />

Unmittelbar davor hängt eine stylische,<br />

tropfenförmigeLampe in warmen Orangebraun<br />

von der Decke. Einst und jetzt<br />

vereint. Gemütlicher Charme, moderner<br />

Look . Eine Kombination, die das<br />

gesamte Erdgeschoss des kernsanierten<br />

Berggasthofs am Fuß des Wilden Kaisers<br />

versinnbildlicht. Das Traditionslokal hat<br />

eine Wandlung durchlaufen und ist in der<br />

Gegenwart angekommen, ohne die gemütliche<br />

Atmosphäre von einst zu verlieren.<br />

Gleichzeitig wurde eine Verbindung<br />

nach Außen geschaffen, die Natur ringsum<br />

über die Einrichtung ins Innere geholt.<br />

SCHMIEDEEISEN<br />

FÜR DIE SCHROFFE SEITE<br />

»Der neue Look entstand in Zusammenarbeit<br />

mit unserer Innenarchitektin. Wir<br />

gaben die Idee und die Materialien und<br />

Farben vor. Holz, Stein und Anthrazit. Sie<br />

übersetzte dies in ein Konzept, das sich<br />

knapp zusammenfassen lässt - das Innere<br />

des Berggasthofs Bärnstatt spiegelt die<br />

Berge, Wälder und den Wilden Kaiser wider«,<br />

erläutert Hermann Hollrieder. Schiefer,<br />

schwarzer Nerostein, Bodenfliesen in<br />

Erdtönen, Altholz – eine ruhige, gemütliche<br />

Kombination. Holz für die Wälder,<br />

Stein für die Felsen dazu schmiedeeiserne<br />

Elemente, die mit ihren Ecken und<br />

Kanten, die schroffe Seite der Bergwelt<br />

symbolisieren. Traditionelle Tiroler Elemente<br />

wurden aufgenommen und modernisiert.<br />

So wurde aus der klassischen<br />

Holzdecke ein Kranz aus Holz, wobei die<br />

indirekte Beleuchtung eine schwebende<br />

Optik erzeugt. Dazu schaffen Bilder wie<br />

das der fünf Frauen, Schwarz-Weißaufnahmen<br />

von Kühen oder Höfen einen<br />

zusätzlich Konnex zur Tiroler Geschichte<br />

Koller – Krumpholz<br />

ELEKTROTECHNIK<br />

40 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 41<br />

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6351 Scheffau a. W. K.<br />

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Tel.: 0664/3439044


und landwirtschaftlichen Prägung<br />

der Region. »Als Mitgliedsbetrieb<br />

von Bewusst Tirol und dem Tiroler<br />

Wirtshaus verarbeiten wir heimische<br />

Produkte aus Tirol und der<br />

Wilden Kaiser Region. Diesen Bezug<br />

zu unserer Heimat trotz des<br />

neuen, moderneren Styles sichtbar<br />

zu machen, war uns ein großes<br />

Anliegen«, erklärt Hermann Hollrieder.<br />

FLEXIBEL DANK PLATTEN<br />

Das Restaurant, die Stuben, Gänge,<br />

sogar die Küche wurde erneuert,<br />

das WC barrierefrei gestaltet.<br />

Neu angebaut wurde ein Skiraum<br />

für die Hotelgäste. »Dieser war<br />

ursprünglich im Untergeschoss<br />

angesiedelt, jetzt ist er ebenerdig<br />

und damit weitaus bequemer zu<br />

erreichen«, so Hermann Hollrieder.<br />

Die Aussenfassade wurde<br />

sandgestrahlt, neu isoliert. Fenster<br />

getauscht, eine Fußbodenheizung<br />

installiert und die Elektrik erneuert.<br />

Um den laufenden Restaurantbetrieb<br />

und den Hotel-Check-<br />

In bzw. die Hotelrezeption zu<br />

trennen und damit für mehr Ruhe<br />

zu sorgen, wurde ein eigener Eingang<br />

geschaffen. »Wir haben das<br />

Erdgeschoss wirklich komplett auf<br />

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42 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 43


»Unser Ziel war es, die<br />

Landschaft ringsum durch<br />

unsere Inneneinrichtung<br />

widerzuspiegeln.«<br />

Hermann Hollrieder,<br />

Berggasthof Bärnstatt<br />

FOTO: Alex Gretter<br />

Vom Keller bis zum Dach<br />

Produkte, präsentiert im Schauraum, um sie greifbar zu machen. Beratung, ohne Zeitdruck, mit dem<br />

passenden Know-how, um Möglichkeiten verständlich zu machen. Dienstleistungen und eine eigene<br />

Lieferflotte, die eine prompte Belieferung Ihrer Baustelle garantiert. Dies alles bietet die Alois Mayr<br />

Bauwaren GmbH am Standort in Wörgl und Piesendorf für die Verwirklichung Ihres Bauprojektes.<br />

Sparkasse in Ellmau_Layout 1 14.04.14 10:47 Seite 1<br />

in Ellmau<br />

den Kopf gestellt. Verabschiedeten uns im<br />

Zuge des Umbaus auch ganz bewusst von<br />

den früher so üblichen Nischentischen.«<br />

Diese entsprachen zwar der alten Tiroler<br />

Wirtshaustradition, gingen aber nicht<br />

mehr mit den Anforderungen der heutigen<br />

Zeit einher, wie Hermann Hollrieder<br />

anführt. »Wir waren durch unsere Nischentische<br />

sehr stark eingeschränkt, die<br />

freistehende Gestaltung ermöglicht uns<br />

nun weitaus Kombinationsmöglichkeiten.<br />

Wir haben zwar in Summe weniger Sitzplätze,<br />

können diese aber viel effektiver<br />

nutzen. Dazu kommt, wir hatten große<br />

Tische mit vielen Plätzen. Früher optimal,<br />

doch heute entsprechen kleine Bereiche<br />

den Anforderungen.« Der Gastronom<br />

setzt daher nun auf etliche Zweiertische,<br />

die durch Platten miteinander verbunden<br />

werden könne. Flexibilität entsprechend<br />

dem aktuellen Bedarf.<br />

Die Familie Hollrieder möchte sich auf<br />

diesem Wege bei allen Firmen für die reibungslose<br />

und saubere Arbeit bedanken.<br />

Kontakt<br />

Berggasthof Bärnstatt<br />

Hinterstein 17<br />

A-6351 Scheffau<br />

+43 5358 8113<br />

info@baernstatt.at<br />

www.baernstatt.at<br />

Auf über 160 Jahre Erfahrung im Handel<br />

mit Baustoffen zurückblicken zu dürfen, ist<br />

für eine Firma keine Selbstverständlichkeit.<br />

Vor diesem Hintergrund sind wir in unserem<br />

Familienunternehmen tagtäglich aufs<br />

Neue motiviert, Herausforderungen anzunehmen.<br />

Zum Thema Bauen bieten wir<br />

professionelle und zielorientierte Beratung<br />

sowie die passenden Produkte und Dienstleistungen<br />

an. Dabei wissen wir, dass jeder<br />

Mensch anders ist, dass die Vorstellungen<br />

variieren und die Erwartungen unterschiedlicher<br />

nicht sein könnten.<br />

Die Wünsche unserer Kundinnen und Kunden<br />

behalten wir deshalb stets im Blick.<br />

Der Mix aus einem umfangreichen Sortiment<br />

in Top-Qualität und unseren besten<br />

Mitarbeitern macht uns zu einem kompetenten<br />

Partner für Ihre kleinen und großen<br />

Bauprojekte.<br />

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Bei Alois Mayr Bauwaren in Wörgl bauen<br />

wir auf das Fachwissen unseres Teams, das<br />

in den Sparten Sanitär, Fliesen, Holz und<br />

Holzböden, Elemente, wie zum Beispiel<br />

Fenster, Türen, Tore und Sonnenschutz,<br />

aber auch Baustoffe und Gartengestaltung<br />

tätig ist. Wir verfügen außerdem über ein<br />

gut sortiertes Lager und einen Fuhrpark,<br />

der mit insgesamt acht neuesten Kran-<br />

LKWs ausgestattet ist und uns Lieferungen<br />

mit einer Kran-Reichweite von bis zu <strong>25</strong><br />

Metern ermöglicht.<br />

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Der Bund schreibt mit seinem Sanierungsbonus<br />

Förderungen in noch nie dagewesener<br />

Höhe für die Erneuerungen bei Alt-<br />

bauten aus. Für Sie bietet sich damit die<br />

Möglichkeit, kosteneffizient Ihren Wohnkomfort<br />

zu erhöhen und den Verbrauch<br />

der Heizkosten zu senken. Das heißt: Jetzt<br />

ist der richtige Zeitpunkt, um Ihre Fenster,<br />

Türen, Dächer und Wände zu erneuern!<br />

Bei Alois Mayr beraten wir Sie hinsichtlich<br />

der passenden Materialien und sind auch<br />

bei Umbau- und Montagearbeiten Ihr perfekter<br />

Partner.<br />

Kontakt<br />

Alois Mayr Bauwaren GmbH<br />

Innsbrucker Str. 110<br />

A-6300 Wörgl<br />

+43 5332 795-0<br />

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45 2


Ausʼn Leben<br />

Omas Blumen<br />

Zwischen Golfschlägern und Blumendeko. Idyllisch inmitten von Feldern, umgeben<br />

von der Ellmauer Bergwelt und direkt am Golfplatz wächst Raphaela Gintsberger<br />

auf. Die Gastronomie und der Tourismus mit all dem Trubel wachsen ihr von klein<br />

auf durch den Familienbetrieb ans Herz, wobei ihr Lieblingsplatz vielleicht gerade<br />

deshalb von ganz viel Ruhe umgeben ist.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO/ Günther Fankhauser, Bettina Mayr<br />

»Die schönste Zeit beim Arbeiten? Ganz klar:<br />

draußen im Garten, wenn ich mit meiner Großmutter<br />

bei den Blumen bin, die Beete herrichte,<br />

den Garten sauber halte. Sie wird heuer 80, ist<br />

für ihr Alter sehr fit und weiß unglaublich viel<br />

über Pflanzen«, erzählt Raphaela Gintsberger,<br />

bückt sich und pflückt ein paar der blauen,<br />

fedrigen Blüten vor ihr, um sie vorsichtig in den<br />

Korb zu legen. Flockenblumen. Die blumige<br />

Deko für einige der Gerichte aus der Mühlberghofküche.<br />

»Durch die gemeinsame Gartenarbeit<br />

mit der Großmutter wuchs mit der<br />

Zeit mein Interesse für die Vielfalt und Schönheit<br />

der einzelnen Blüten sowie Kräuter immer<br />

mehr an. Meine Arbeit in der Küche und im<br />

Garten brachten mich schließlich auf die Idee,<br />

die Vielfalt des Gartens unseren Gästen auf<br />

die Teller zu zaubern. Seither bauen wir immer<br />

mehr eßbare Blütenpflanzen aber auch Kräuter<br />

in unserem Garten an.« Mit dem Korb geht es<br />

in die Küche, wo ihr Verlobter und Koch des<br />

Ellmauer Mühlberghofs bereits darauf wartet.<br />

46 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 47


20 JAHRE<br />

ERFAHRUNG<br />

DIE HELFENDE HAND<br />

»Für mich war es immer schon klar, dass ich einmal im Tourismus<br />

oder der Gastronomie tätig sein möchte. Ich bin damit aufgewachsen<br />

und diese Branche ist ein Teil von mir.« Raphaela besucht die<br />

Tourismusschule, absolviert im Zuge dessen mehrere Praktika<br />

im In- und Ausland. Gleich zu Beginn entscheidet sie sich für ein<br />

gehobenes Ellmauer Hotel, in dem sie nach der Schule schließlich<br />

auch zehn Jahre im Front Office tätig ist, zuletzt sogar in leitender<br />

Funktion. »Das Praktikum war interessant, das Haus war einmalig<br />

und als Draufgabe lernte ich auch noch meinen heutigen Verlobten<br />

kennen, der dort in der Hotelküche arbeitete. Er gefiel mir damals<br />

schon, allerdings war ich erst 14 und er 22. Zu der Zeit war ich<br />

daher verständlicherweise nicht so interessant für ihn. Als wir uns<br />

Jahre später wieder trafen, sah die Sache schon anders aus«, erzählt<br />

sie mit einem Augenzwinkern. Inzwischen sind die beiden verlobt,<br />

genießen die Zeit mit ihrer gemeinsamen Tochter. Beide arbeiten<br />

im Familienbetrieb. Philip verzaubert die Gäste mit seinen kulinarischen<br />

Kreationen. Raphaela kam nach der Geburt ihrer Toch-<br />

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48 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 49


im Schwimmbad gewesen, als im Kindergolfkurs. Rückblickend<br />

bin ich aber mehr als froh. Golf ist so viel mehr<br />

als ein Sport - fokussieren, bewusst ruhig werden, das<br />

und noch mehr gehören dazu. Und was du als Kind<br />

erlernst, das geht dir in Fleisch und Blut über.« Klar wird<br />

dies, als sie nach einer längeren Auszeit als Jugendliche<br />

wieder mit dem Golfen durchstartet. »Vom ersten<br />

Schwung an wusste mein Körper sofort wieder, was zu<br />

tun ist.« So gern Raphaela auch golft, viel Zeit bleibt ihr<br />

nicht dafür, neben der Arbeit und der Familie, die alles<br />

für sie ist. »Irgendwann möchte ich aber zum Golfen<br />

nach Irland. Dort zu spielen, direkt bei den Klippen,<br />

das muss traumhaft sein.« Raphaelas Traumgolfplatz<br />

liegt in weiter Ferne, ihr Lieblingsplatz und Ort zum<br />

Kraft tanken befindet sich dagegen ganz in der Nähe.<br />

ter zurück in den elterlichen Betrieb und ist hier, wie sie es<br />

beschreibt, »die helfende Teilzeithand«. »Hauptsächlich bin<br />

ich in der Küche, wir kochen fünf Tage die Woche. Á la carte,<br />

für unsere Hausgäste und dazu kommen noch viele Golfspieler<br />

bei uns vorbei.« Golf -- das Stichwort, denn Raphaela<br />

wurde nicht nur mit der Hotellerie und Gastronomie, sondern<br />

auch mitten am Golfplatz groß.<br />

HOHER LIEBLINGSPLATZ<br />

»Heute genieße ich es, unseren eigenen Golfplatz direkt vor<br />

der Türe zu haben. Als Kind war das nicht immer so. An heißen<br />

Sommertagen, wäre ich lieber bei meinen Freundinnen<br />

50 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 51


BEI KAROSSERIEREPARATUREN GEHT ES NICHT NUR<br />

UM EINE RASCHE SCHADENSBEHEBUNG, SONDERN AUCH UM DIE FUNKTIONALITÄT,<br />

SICHERHEIT, LANGLEBIGKEIT UND NATÜRLICH UM DIE OPTIK IHRES FAHRZEUGES.<br />

Es sind die Berggipfel, die sie anziehen<br />

und auftanken lassen. »Ich sitze gern dort<br />

oben. Allein schon der Aufstieg, wenn<br />

du etwa im Kaisergebirge unterwegs bist,<br />

diese Ausblicke. Oben angekommen liegen<br />

das Tal und der Alltag weit unter dir.<br />

In diesen Momenten empfinde ich pure<br />

Zufriedenheit. Die Stille dort oben ist<br />

traumhaft, vielleicht auch, weil es so ein<br />

großer Kontrast zu dem Trubel ist, der in<br />

unserer Branche vorherrscht.« Wie sehr<br />

sie die Berge liebt und braucht, bemerkte<br />

Raphaela als sie während ihrer Ausbildung<br />

für zwei Monate für ein Praktikum<br />

nach Italien zieht. »Es war traumhaft<br />

dort. Die Gegend, das Hotel, alles war<br />

wunderschön. Das, was ich jedoch sehr<br />

vermisste, waren die Berge. Und diese<br />

Liebe, die habe ich weitergegeben, wie es<br />

scheint, denn unsere Kleine sagt mit ihren<br />

2,5 Jahren heute schon – bei die Berg, da<br />

bin i dahoam.«<br />

»Wenn du Golfen als<br />

Kind erlernt hast, vergisst<br />

dein Körper nie wieder<br />

wie es funktioniert. Das<br />

ist wie mit Radfahren.«<br />

Raphaela Gintsberger,<br />

Ellmau<br />

Das erfahrene Team hat ein klares Ziel vor Augen: Die Karosserie-Profis möchten jedem einzelnen<br />

Kunden bei kleinen und großen Anliegen zeitnah und zuverlässig zur Seite stehen und einen<br />

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52 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 53


FOTOS: XXX<br />

In das mehr:Zweck<br />

zieht Leben ein<br />

Die Kinderkrippe und das Eltern-Kind-Zentrum sind bereits in das neue Ellmauer Mehrzweckgebäude<br />

übersiedelt. Am 30. April 2022 erfolgte der Spatenstich für das mehr:Zweck, das neue Mehrzweckzentrum<br />

Ellmaus. Ein innovatives Gebäude, das Kindergarten, Kinderkrippe, EKIZ, Arztordinationen<br />

sowie Therapie- und Vereinsräume vereint. Nun steht das mehr:Zweck kurz vor der Fertigstellung,<br />

einzelne Bereiche werden bereits genutzt.<br />

»Das wohl größte Highlight unseres<br />

mehr:Zwecks sind die neuen räumlichen<br />

Bedingungen für Kindergarten, EKIZ und<br />

Krabbelstube. Die bisherigen Standorte<br />

waren nicht mehr zeitgemäß und auch<br />

platztechnisch stießen wir an unsere<br />

Grenzen. Mit dem neuen Gebäude ist es<br />

uns nun gelungen, die Betreuung unserer<br />

noch nicht schulpflichtigen Kinder zusammenzufassen<br />

und auf ein neues Niveau<br />

zu heben«, freut sich Bürgermeister Klaus<br />

Manzl über das neue Mehrzweckgebäude,<br />

das am 28. Juni offiziell eröffnet wird.<br />

Das EKIZ mit seinen Angeboten rund um<br />

Schulungen, Beratungen und Betreuungen<br />

für Familien ist bereits eingezogen<br />

und auch die Krabbelstubenkinder sind in<br />

dem mehr:Zweck angekommen. Am 22.<br />

April stand die Übersiedlung des Kindergartens<br />

an. Platz ist für sechs Gruppen,<br />

eine Investition in die Zukunft. Ergänzt<br />

wird das Angebot im mehr:Zweck durch<br />

drei Therapieräume für Therapeuten<br />

sowie zwei Arzt-Ordinationen, die von<br />

Barbara und Bernhard Kranebitter – Allgemeinmedizinerin<br />

und Kinderarzt – genutzt<br />

werden. Dazu wurde für drei Vereine<br />

ein Versammlungsraum geschaffen<br />

zuzüglich Abstell- und Lagermöglichkeiten.<br />

Bequemes Parken ist Sommer wie<br />

Winter in der eigenen Tiefgarage garantiert.<br />

ARCHITEKTURHIGHLIGHTS<br />

»Wir haben die Hanglage zu unserem<br />

Vorteil genutzt. So kann sowohl vom<br />

Erdgeschoss als auch vom ersten Stock<br />

aus ebenerdig die hintere Gartenanlage<br />

betreten werden – ein großer Wunsch<br />

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der Elementarpädagogik«, erläutert Klaus<br />

Manzl. Innovativ ist auch das Konzept des<br />

Mittagstischs. Ein eigenes Kinderrestaurant<br />

samt Koch führt weg von der Convenience<br />

Küche hin zu frischen, regionalen Gerichten<br />

für die Kinder der Krabbelstube, des Kindergartens<br />

sowie des Horts. »Der Hort ist zwar<br />

weiterhin in der Volksschule angesiedelt,<br />

die Verpflegung erfolgt jedoch über unser<br />

neues Kinderrestaurant«, erläutert der Bürgermeister,<br />

der sich auch von der Lage des<br />

Gebäudes begeistert zeigt. Fußläufig ist das<br />

mehr:Zweck nämlich in nur fünf Minuten<br />

vom Dorfzentrum aus erreichbar und doch<br />

liegt es mitten in der Natur. Ein Punkt, der in<br />

die Architektur des Gebäudes einfloss.<br />

FREIHEIT. DURCHBLICK.<br />

TRANSPARENZ.<br />

Großer Wert wurde bei der Planung auf die<br />

Verbindung nach außen gelegt, ein in allen<br />

Facetten offenes Gebäude war das Ziel. So<br />

verbinden großzügige Fensterflächen zum<br />

einen Innen mit Außen aber auch einige<br />

Bereiche im Inneren. Das mehr:Zweck<br />

setzt auf Glaselemente zwischen den<br />

Kindergarten-Räumen als Basis für eine<br />

halboffene Erziehungsweise und für<br />

mehr Bewegungsfreiheit der Kinder, damit<br />

diese bestmöglich in die verschiedenen<br />

Welten – Sprache, Musik, Basteln,<br />

Malen, Turnen, Restaurant – eintauchen<br />

können. Nach Außen geben die Fensterfronten<br />

den Blick auf charakteristische<br />

Merkmale Ellmaus frei. Von der Kirche,<br />

der Kapelle, dem Wilden Kaiser bis hin<br />

zu den Skihängen der Kitzbüheler Alpen.<br />

»Mit dem mehr:Zweck haben wir etwas<br />

Großartiges für unsere Kinder erschaffen,<br />

ein Haus für die Gegenwart und für<br />

die Zukunft. Daher freue ich mich sehr<br />

auf die offizielle Eröffnungsfeier und den<br />

Tag der offenen Tür am 28. Juni«, zeigt<br />

sich Bürgermeister Klaus Manzl begeistert.<br />

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Kulinarik<br />

Geschüttelt , nicht gerührt<br />

Vom Postboten zum Bartender. Durch seine zweite Lehre landet Tobias<br />

Würflingsdobler mitten in seinem Traumberuf. Hinter der Bar blüht er voll auf doch<br />

nicht nur dort. Selbst in der Freizeit drehen sich die Gedanken des Wahlellmauers<br />

fast ständig um neue Cocktail-Eigenkreationen, bei denen schon einmal Tiroler Speck<br />

oder Rote Beete die Hauptrolle spielen.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO/ Günther Fankhauser<br />

Die Sache mit der Roten Beete ergab sich<br />

nach einem Essen. Es war die Farbe, dieses<br />

tiefe Rot, das Tobias Würflingsdobler<br />

faszinierte. »Ich habe überlegt, wie ich<br />

diesen Ton in einen Cocktail bekomme.<br />

Und da kam mir die Idee mit dem Rote<br />

Beete Sirup. Zu der Säure und dem erdigen<br />

Geschmack des Gemüses brauchte<br />

ich etwas Süßes, daher kam der Rum ins<br />

Spiel. Das Ergebnis ist jetzt meine Version<br />

des Clover Clubs, der beliebte Gin-Cocktail,<br />

in dem Himbeeren für ein intensives<br />

Rot sorgen.« Wer jetzt bei Rote Beete für<br />

einen Cocktail schon etwas irritiert ist,<br />

kennt Tobias´ andere Kreationen noch<br />

nicht, denn der Bartender experimentiert<br />

gerne und greift dabei immer wieder<br />

auf für Drinks ungewöhnliche Aromen<br />

zurück. Stichwort: Tiroler Speck. »Außer<br />

meinem Beruf habe ich nicht viele Hobbys.<br />

Mein Privatleben dreht sich um nicht<br />

viel anderes als um Cocktails & Co. Ich<br />

studiere gern Fachzeitschriften, durchforste<br />

Social Media, immer auf der Suche<br />

nach neuen Anregungen. Wobei es<br />

mir wie vielen Köchen geht, die in ihrer<br />

Freizeit ungern kochen. Ich liebe es zwar,<br />

58 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 59


»Cocktails sind mein<br />

Leben als Bartender, ich<br />

selbst verkoste sie aber<br />

meist nur wenn ich etwas<br />

Neues kreiere.«<br />

Tobias Würflingsdobler,<br />

Chef de Bar beim Hotel Der Bär<br />

Cocktails zu kreieren, aber ich trinke kaum einen,<br />

außer ich entdecke in einem Lokal einen,<br />

den ich nicht kenne.« Ist Tobias als Gast unterwegs,<br />

greift er am liebsten zu Wein. Deutsche<br />

Rieslinge. »Ich bleibe meiner Heimat treu,<br />

zumindest in dem Fall«, erklärt der gebürtige<br />

Augsburger, der erst über einen Umweg zu<br />

seiner Passion fand.<br />

DIE REZEPTE IM KOPF<br />

»Um es ganz ehrlich zu sagen, ich war in der<br />

Schule ein fauler Hund, dementsprechend<br />

schlecht waren meine Noten. Keine guten Voraussetzungen<br />

bei der Lehrstellensuche, denn<br />

die Ausbildungsplätze waren in meiner Jugendzeit<br />

rar. Mit meinem Zeugnis musste ich<br />

schlichtweg das nehmen, was ich bekam.« Tobias<br />

wird Briefträger. Vier, fünf Jahre trägt er<br />

Briefe aus, die Wehrpflicht lässt ihn schließlich<br />

einen Schlussstrich ziehen. »Der faule Hund<br />

war verschwunden und mir war klar, dass<br />

Briefträger und ich keine Kombination bis zur<br />

Pension sind«, lacht Tobias. Er startet komplett<br />

von vorne, beginnt eine zweite Lehre. »Seit<br />

meiner Volljährigkeit hatte ich nebenbei in<br />

der Gastronomie gejobbt, das wollte ich jetzt<br />

richtig angehen.« Nach Lehrabschluss landet<br />

Tobias in einem großen Hotel seiner Heimatstadt.<br />

Bankette, Firmenevents, á la carte-Restaurant<br />

und dann ist dort die Bar. Der Barchef<br />

nimmt ihn unter seine Fittiche, Tobias bleibt<br />

hängen. Das war 2010. Seit 2016 ist Tobias<br />

selbst Barchef. Von Deutschland verschlägt es<br />

ihn nach Salzburg, Seefeld, Wien. Immer im<br />

Gepäck: Ideen für neue Cocktails. Hunderte<br />

sind es inzwischen und er hat jedes Rezept im<br />

60 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 61


CONTAINER VON 7 BIS 40 KUBIK<br />

Kopf, wie er betont. Er beginnt, mit seinen<br />

Eigenkreationen an Wettbewerben<br />

teilzunehmen, sein größter Erfolg: das<br />

Finale der Europameisterschaft 2022.<br />

Damals arbeitet er schon in Ellmau. Hier<br />

im Hotel Der Bär stehen nur seine Eigenkreationen<br />

auf der Karte, die Klassiker<br />

macht er natürlich auch auf Wunsch,<br />

wie er betont. Die Stammgäste wissen<br />

dabei seine Kreativität und Cocktailkunst<br />

genauso zu schätzen wie die Hoteliersfamilie<br />

Windisch. Längst hat sich eine Fangemeinde<br />

gebildet. »Ich kannte Ellmau,<br />

war früher als Teenager immer wieder<br />

einmal zum Skifahren hier. Als ich die<br />

Stellenausschreibung las, war für mich<br />

klar, dass ich den Job will.« Letztlich ist<br />

es Liebe auf den ersten Blick. Aus den<br />

geplanten ein, zwei Saisonen wird eine<br />

neue Heimat und seine Leidenschaft für<br />

neue Cocktailkreationen nimmt immer<br />

kreativere Formen an. Womit wir wieder<br />

beim Speck wären – beim Tiroler Speck<br />

versteht sich.<br />

ZEHN MINUTEN FÜR DIE CHILI<br />

»Die Spirituose ist der größte Geschmacksträger<br />

beim Cocktail. Die Basis. Je nachdem<br />

zu welcher man greift, ergibt sich ein anderer<br />

Gesamtgeschmack. Gin, der mediterran ist,<br />

kann ich weniger mit etwas Beerigem kombinieren,<br />

dafür brauche ich einen sanftmütigeren<br />

Gin mit weniger Geschmack«, erläutert<br />

Tobias. Kaffee, Chili eingelegt in die Spirituose<br />

– Tobias testet. Laufend. »Kaffee braucht 24<br />

Stunden, bis die gewünschte Geschmacksnuance<br />

erreicht ist. Bei Chili musst du dagegen<br />

vorsichtig sein, je nach Schärfegrad genügen<br />

schon zehn Minuten.« Da ständig neue Spirituosen<br />

und Säfte am Markt erscheinen, ist ein<br />

Ende neuer Kreationen nicht in Sicht, wobei<br />

Tobias seine Sirupe am liebsten selbst zubereitet.<br />

Genauso wie er Neues ausprobiert, greift<br />

der leidenschaftliche Bartender aber auch<br />

auf alte Methoden wie etwa das Fat-Washing<br />

zurück. Dabei werden Fette, etwa aus Früchten,<br />

in Spirituosen eingearbeitet, um ihnen ein<br />

neues Aroma zu verleihen. »Hier kommt jetzt<br />

mein Tiroler Speck zum Einsatz. Ich lasse ihn<br />

aus, nutze nur das Fett und gebe es zu einem<br />

Mountain Whiskey, der hier, quasi ums Eck,<br />

von Wolfgang Kaufmann kreiert wird.« Zwei<br />

bis drei Tage dauert es, bis der Whiskey das<br />

rauchige Aroma des Specks annimmt. Dazwischen<br />

ist immer abschmecken notwendig<br />

mit jeder Menge Fingerspitzengefühl am Gaumen<br />

– für den perfekten nächsten Cocktail.<br />

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62 Wilde Kaiserin<br />

GROSSBAUMSCHNITT - ENTRÜMPELUNG Wilde Kaiserin 63


Beeindruckende Soli<br />

Mit einem Posaunensolo begeisterte das Nachwuchstalent Thomas Niederacher. Mit einer besonderen<br />

Zugabe überraschte Maria Horngacher gemeinsam mit ihrem Vater und machte sich damit selbst ein<br />

Geburtstagsgeschenk. Zwei Abende im Zeichen der Frühjahrskonzerte der Bundesmusikkapelle Scheffau.<br />

Die »Festliche Ouvertüre« von Bedřich<br />

Smetana bildete den Auftakt für zwei<br />

fulminante Frühjahrskonzerte der Bundesmusikkapelle<br />

Scheffau am 15. und<br />

16. März. Ein »ausgesprochen schönes,<br />

symphonisches Eröffnungswerk«,<br />

wie es Kapellmeister Norbert Amon<br />

beschreibt, der sich für das Programm<br />

verantwortlich zeichnet. »Ich habe die<br />

Ouvertüre aufgrund des 200. Geburtstags<br />

von Bedřich Smetana gewählt.<br />

Generell achtete ich heuer bei der Wahl<br />

der Stücke auf Jubiläen.« So jährt sich<br />

zum Beispiel <strong>2024</strong> der 150. Geburtstag<br />

von Gustav Holst, dessen Second Suite<br />

in F-Dur op. 28, No.2 als drittes Stück<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO/ Günther Fankhauser<br />

des Abends das Publikum begeisterte.<br />

Eine alte englische Originalliteratur für<br />

Blasmusik. Daneben prägten beeindruckende<br />

Solos die heurigen Frühjahrskonzerte.<br />

»Das Solo unseres Nachwuchstalents<br />

Thomas Niederacher im<br />

World Concerto von Steven Verhelst<br />

war sicher einer der Höhepunkte des<br />

Abends. Wobei uns Thomas schon bei<br />

der Generalprobe überraschte, als er<br />

das Solo, das immerhin an die zwölf<br />

Minuten dauert, auswendig zum Besten<br />

gab. Eine beeindruckende Leistung«,<br />

schwärmt Norbert Amon. Thomas Niederacher<br />

ist einer der jüngsten Mitglieder<br />

der Blasmusikkapelle Scheffau. Er<br />

geht gerade erst ins Musikgymnasium,<br />

studiert aber nebenbei bereits am Konservatorium,<br />

hilft ab und an im Landestheater<br />

aus. Wobei ihm die Posaune »im<br />

Blut liegt«. »Immerhin spielt auch sein<br />

Großvater Posaune in unserer Kapelle«,<br />

freut sich der Kapellmeister. Ein spezielles<br />

Schmanckerl trug im ersten Teil des<br />

Abends der Scheffauer Chorleiter Helmut<br />

Gschwentner zum Konzert bei. So<br />

spielte er das Zithersolo in dem Konzertwalzer<br />

»Geschichten aus dem Wienerwald«<br />

von Johann Strauß’ Sohn, wobei<br />

Norbert Amon das Stück für das Frühjahrskonzert<br />

in der Originaltonart neu<br />

arrangierte. Traditionell wurden im festlichen<br />

Rahmen des Frühjahrskonzerts<br />

auch heuer verdiente Mitglieder ausgezeichnet.<br />

Klaus Egerbacher erhielt das<br />

Verdienstzeichen in Grün und Michael<br />

Horngacher sowie Hans-Peter Zohner<br />

wurden für <strong>25</strong> Jahre Mitgliedschaft<br />

geehrt. »Als Ehrungsmarsch spielten wir<br />

den wundervollen Panorama Marsch als<br />

letztes Stück vor der Pause«, so Norbert<br />

Amon.<br />

EIN STÜCK FÜR DIE DORFABENDE<br />

Mit »Arabesque« von Samuel R. Hazo<br />

wurde in der zweiten Hälfte des Frühjahrskonzerts<br />

jeder Musiker gefordert,<br />

allen voran das Schlagzeugregister. Das<br />

schwungvolle, mitreißende Stück mit<br />

orientalischer Klangsprache zog das<br />

Publikum mit. Mit »Träume im Wind«<br />

tauchte Norbert Amon in seine eigene<br />

Vergangenheit und die musikalische Vergangenheit<br />

von Scheffau ein, ohne sich<br />

bei der Auswahl des Oberkrainer Walzers<br />

darüber bewusst gewesen zu sein.<br />

»Das Solo für Klarinette und Akkordeon<br />

wurde von dem Steirer Manfred Wiener<br />

komponiert. Wie sich während der<br />

Proben herausstellte, ist das zum einen<br />

der Bruder meines ehemaligen Klarinettenlehrers,<br />

zum anderen spielte Manfred<br />

Wiener früher bei den Kathreiner<br />

Musikanten, die des öfteren in Scheffau<br />

auftraten«, erzählt der Kapellmeister<br />

amüsiert. Das Solo von Martin Gruber<br />

an der Klarinette und Gottfried Horngacher<br />

am Akkordeon kam dabei so gut<br />

an, dass Norbert Amon anklingen lässt,<br />

dass es Besucher der beliebten Scheffauer<br />

Dorfabende sicher noch das eine<br />

oder andere Mal hören werden.<br />

EIN DUETT ZUM ABSCHLUSS<br />

Auf besonderen Wunsch des Scheffauer<br />

Bürgermeisters Christian Tschugg<br />

stimmten die Musiker zum Abschluss<br />

den Florentiner Marsch von Julius Fučík<br />

an. Der Lieblingsmarsch von Christian<br />

Tschuggs Opa. Mit einer etwas anderen<br />

Zugabe überraschte die Bundesmusikkapelle<br />

Scheffau in Folge ihre Zuhörer.<br />

»Maria Horngacher, die genau an diesem<br />

Wochenende ihren 30. Geburtstag<br />

feierte, sang gemeinsam mit ihrem Papa<br />

Sebastian eine Egerländer Polka. Die<br />

zweite Zugabe stammte aus der Feder<br />

unseres Posaunensolisten Thomas.<br />

Zum runden Geburtstag des Obmanns<br />

im Vorjahr hatte er die Polka »An Flo<br />

da seinig´« geschrieben und jetzt extra<br />

für diese zwei Auftritte für die Blaskapelle<br />

arrangiert«, blickt Norbert Amon<br />

zurück. Das Frühjahrskonzert und damit<br />

der Jahreshöhepunkt der BMK Scheffau<br />

liegt erfolgreich hinter den Musikern. In<br />

den Startlöchern stehen dagegen die<br />

Dorfabende. Der 24. Juli bildet mit dem<br />

Pfarrfest den Startschuss und ab dem<br />

4. Juli heißt es bis in den Herbst hinein<br />

jeden Donnerstag – Herzlich willkommen<br />

beim Scheffauer Dorfabend.<br />

64 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 65


Klingende Bergwelten<br />

Wie klingen Südtiroler und Tiroler Bergwelten? Eine Antwort darauf gab die Bundesmusikkapelle<br />

Going bei ihrem heurigen Frühjahrskonzert – das letzte für Kapellmeister Josef Hetzenauer, der nach<br />

zehn Jahren den Taktstock weitergab. Es war ein grandioser Musikabend, der mit zwei Überraschungen<br />

endete – für die begeisterten Besucher und für den scheidenden Kapellmeister.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Florian Aufschnaiter<br />

Die Latte liegt hoch für die Mitglieder der<br />

Bundesmusikkapelle Going. Das Frühjahrskonzert<br />

<strong>2024</strong> umfasst ein ausgesprochen<br />

hochkarätiges Programm mit<br />

anspruchsvollen Stücken. Die »Flourish<br />

for Wind Band« bildet den Auftakt. Dem<br />

Publikum präsentiert sich ein harmonisches<br />

Bild dort oben auf der Bühne im<br />

Sport- und Kultursaal Going. Die blassgelben<br />

Schürzen der Damen sowie die mit<br />

violetten und blauen Blumen übersäten<br />

Westen der Männer als Kontrast zu den<br />

Lederhosen. »Das Frühjahrskonzert ist für<br />

uns wie für andere Kapellen nicht nur die<br />

Eröffnung der Platzkonzertsaison, sondern<br />

auch die Möglichkeit, unser Können<br />

vor der Bevölkerung zu präsentieren«,<br />

erläutert Obmann Hannes Wallner. In<br />

der ersten Februarwoche startete die<br />

BMK Going mit den Proben, an die 20<br />

waren es insgesamt. Akribisch arbeiteten<br />

sie auf diesen Abend hin, der allen voran<br />

für Josef Hetzenauer ein besonderer ist –<br />

sein letzter Auftritt als Kapellmeister. Die<br />

ersten zwei Stücke steht er noch oben,<br />

bevor er unter großem Applaus den Taktstock<br />

an seinen Nachfolger Bernhard Pattis<br />

übergibt. Was Josef Hetzenauer in dem<br />

Moment noch nicht weiß: Seine Musiker<br />

haben sich ein ganz spezielles und sehr<br />

individuelles Abschlussgeschenk für ihn<br />

überlegt. Eine Überraschung, die sie bis<br />

zum letzten Stück des Abends geheim<br />

halten. Bernhard Pattis startet indessen<br />

seine Kapellmeistertätigkeit mit »Terra di<br />

Montagne« von Michael Geisler.<br />

EINE ETWAS ANDERE ZUGABE<br />

Mit dem fordernden Stück »The Magic<br />

Mountain« geht es nach der Pause in den<br />

zweiten Teil des Abends. Einen der Höhepunkte<br />

bildet kurz darauf Menosgada mit<br />

einem Hornsolo, das Florian Erber spielt.<br />

Auf den scheidenden Kapellmeister wartet<br />

gleich im Anschluss die Verkündung<br />

seines Überraschungsgeschenks, das<br />

er mit einem großen Lachen quittiert.<br />

»Seppi ist ein musikalischer Tausendsassa.<br />

Er war die letzten zehn Jahre nicht<br />

nur unser Kapellmeister, er spielt zudem<br />

bei einer Tanzlmusig und seit zehn Jahren<br />

Trompete beim Quintett 2000. Wenn er<br />

spielen kann, geht er voll und ganz auf.<br />

Das ist für ihn kein Müssen sondern ein<br />

Dürfen. Und so eröffneten wir ihm vor<br />

dem letzten Stück, dass seine Kollegen<br />

vom Quintett 2000 anwesend sind und<br />

mit ihm im Anschluss an das Frühjahrskonzert<br />

noch musizieren werden.« Als<br />

eine absolut unerwartete Besonderheit<br />

entpuppt sich vorher aber noch die<br />

Zugabe, die den Abschluss des Frühjahrskonzerts<br />

bildet. Ein Gesangsstück. Lenas<br />

Song. Gesungen von Julia Hofer, einer<br />

der Marketenderinnen. »Sie hat das Publikum<br />

begeistert, der Applaus war einer<br />

66 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 67


der intensivsten des Abends. Julia singt<br />

leidenschaftlich gern, spielt Zugin und<br />

hat eigentlich auch Klarinette gelernt,<br />

allerdings aus Zeitgründen aufgehört.<br />

Unsere Hoffnungen sind groß, dass<br />

sie von den Marketenderinnen zu den<br />

Musikerinnen wechselt«, erzählt Hannes<br />

sichtlich stolz.<br />

WIE DER OPA SO DER ENKEL<br />

Traditionell erfolgten im Rahmen des<br />

Frühjahrskonzerts auch die Ehrungen<br />

verdienter Mitglieder. So wurde Josef<br />

Hetzenauer zum Ehrenkapellmeister<br />

ernannt, Josef Schreder für 40 Jahre<br />

Mitgliedschaft geehrt und mit der goldenen<br />

Verdienstmedaille durch den<br />

Tiroler Blasmusikverband ausgezeichnet.<br />

Die Ehrenmitgliedschaft erhielt<br />

Johann Wallner, nachdem er Ende<br />

2023 seine Musikerzeit bei der BMK<br />

Going beendete. 53 Jahre gab er als<br />

Schlagzeuger den Takt vor. Doch für<br />

Nachwuchs ist bestens gesorgt, sogar<br />

aus der eigenen Familie, absolvierte<br />

doch sein zehnjähriger Enkel Simon vor<br />

kurzem erfolgreich die Übertrittsprüfung<br />

und spielt nun bei der BMK Going<br />

mit – als Schlagzeuger versteht sich,<br />

ganz wie der Opa. Das Frühjahrskonzert<br />

bildete den Auftakt für die Sommerkonzertsaison,<br />

die Platzkonzertsaison,<br />

die am 14. Juni startet und am<br />

15. September mit dem traditionellen<br />

Kirchtagsfest seinen Abschluss findet.<br />

68 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 69


DIE ZWIDAN<br />

GEBIRGSJAGA<br />

OLD FLEGL<br />

GAMSSTOANA<br />

SONNSCHEIN DUO<br />

KOASA COMBO<br />

CAFE - RESTAURANT<br />

Genussmomente<br />

auf der Sonnenterrasse<br />

IN ELLMAU<br />

Mit Sorgfalt und<br />

Liebe zubereitet:<br />

• regionale Tiroler Küche<br />

• perfekt gebratene Steaks<br />

• original thailändische Küche<br />

• Kaffee und Kuchen<br />

• wechselnde Gerichte<br />

auf der Tageskarte<br />

Alle Speisen<br />

auch zum Mitnehmen<br />

DIE LANDJAGA<br />

LIVE-MUSIK<br />

JEDEN DIENSTAG, 18.30 BIS 22 UHR<br />

Auf der Terrasse oder bei Schlechtwetter im Restaurant.<br />

Di, 11.06.24 „Koasa Combo“ Di, 06.08.24 „Koasa Combo“<br />

Di, 18.06.24 „Gebirgsjaga“<br />

Di, 13.08.24 „Gebirgsjaga“<br />

Di, <strong>25</strong>.06.24 „Die Zwidan“<br />

Di, 20.08.24 „Sonnschein Duo“<br />

Di, 02.07.24 „Koasa Combo“ Di, 27.08.24 „Koasa Combo“<br />

Di, 09.07.24 „Gamsstoana“ Di, 03.09.24 „Gebirgsjaga“<br />

Di, 16.07.24 „Gebirgsjaga“<br />

Di, 10.09.24 „Die Zwidan“<br />

Di, 23.07.24 „Koasa Combo“ Di, 17.09.24 „Die Landjaga“<br />

Di, 30.07.24 „Old Flegl“<br />

Bei jeder Witterung. Programmänderung vorbehalten.<br />

WEINFEST<br />

SAMSTAG, 17. AUGUST <strong>2024</strong><br />

Motto: „In vino veritas est“<br />

„Im Wein liegt die Wahrheit“<br />

ab 15:30 mit „Die Zwidan“<br />

und ab 18:30 mit der „Koasa Combo“<br />

Weinverkostung mit den Winzern „Strauss<br />

und Schwarzl“ aus der Südsteiermark.<br />

Genießen Sie auf unserer Terrasse bei Tiroler Gastlichkeit<br />

den Sommer, die Sonne und unser köstliches Essen.<br />

Montag<br />

Ripperl / Schweinshaxn<br />

(nur auf Vorbestellung)<br />

Mittwoch<br />

Schnitzeltag<br />

Öffnungszeiten:<br />

10:00 bis 23:00 Uhr<br />

(Donnerstag Ruhetag).<br />

Durchgehend warme Küche<br />

von 11:30 bis 21:00 Uhr.<br />

Dorf 16 • 6352 Ellmau • Tel. +43 5358 3588<br />

info@cafe-restaurant-hermann.at<br />

www. cafe-restaurant-hermann.at<br />

THAILÄNDISCHE GERICHTE:<br />

von 11:30 bis 14:00 Uhr und von<br />

17:00 bis 21:00 Uhr.<br />

70 Wilde Kaiserin<br />

Homepage Weinkarte Weinkarte Speisekarte Speisekarte Getränkekarte Getränkekarte Eiskarte<br />

Eiskarte<br />

Wilde Kaiserin 71


FOTO: HÖRL<br />

Koordinierte Kraftprobe<br />

Am Freitagabend, dem 19. April, bot sich den Bewohnern und Gästen des Sölllandls ein<br />

besonderes Schauspiel: Eine großangelegte Gemeinschaftsübung der Feuerwehren Söll,<br />

Scheffau am Wilden Kaiser, Ellmau und Itter sowie des Roten Kreuzes Kufstein fand im Hotel<br />

Hexenalm Restaurant Pizzeria Aprésski & Bar statt. Die fiktive Einsatzmeldung lautete:<br />

»Brand im Keller mit mehreren vermissten Personen im Hotel Hexenalm.«<br />

Punkt 19:30 Uhr ertönte die Sirene<br />

in Söll, der Startschuss für die Übung.<br />

Einsatzleiter Bernhard Sallegger koordinierte<br />

die umfangreichen Maßnahmen,<br />

bei denen insgesamt 130 Einsatzkräfte<br />

ihr Können und die Effizienz der<br />

Zusammenarbeit unter Beweis stellten.<br />

ATEMSCHUTZTRUPPS UND<br />

HÖHENRETTUNG IN AKTION<br />

Mehrere Atemschutztrupps drangen<br />

sofort in das Gebäude ein, um nach<br />

vermissten Personen zu suchen und<br />

den Brandherd zu lokalisieren. Die<br />

Drehleiter der Feuerwehr Söll kam zum<br />

Einsatz, um eingeschlossene Personen<br />

von den Balkonen der oberen Stockwerke<br />

zu retten. Auch die Feuerwehren<br />

aus Scheffau und Ellmau waren aktiv,<br />

sie retteten Personen mit Hilfe von<br />

Steck- und Schiebeleitern. Parallel dazu<br />

stellte die Feuerwehr Itter die Wasserversorgung<br />

sicher und leitete den Verkehr<br />

über den Parkplatz der Bergbahn<br />

Söll um.<br />

72 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 73


LOB UND DANKBARKEIT<br />

Die Übung endete mit einem positiven Fazit.<br />

Kommandant Anton Zott bedankte sich bei<br />

allen Beteiligten, insbesondere bei jenen, die<br />

die Übung vorbereitet hatten. Auch die Eigentümer<br />

des Hotels, die Familie Horngacher,<br />

waren beeindruckt von der professionellen<br />

Arbeit der Feuerwehren und bedankten sich<br />

bei den Einsatzkräften. Als Zeichen ihrer<br />

Wertschätzung luden sie alle Teilnehmer zu<br />

einer gemeinsamen Jause ein.<br />

E-MOBILITÄT ZUM PREIS EINES VERBRENNERS<br />

1,99 %*<br />

FIXZINS<br />

MEDIZINISCHE VERSORGUNG UND BEOB-<br />

ACHTER<br />

Das Rote Kreuz Kufstein kümmerte sich um die Versorgung<br />

der Verletzten und trug maßgeblich zur<br />

erfolgreichen Abwicklung der Übung bei. Bezirkskommandant<br />

Andreas Oblasser, Abschnittskommandant<br />

Bernhard Moser sowie die Bürgermeister<br />

Ing. Wolfgang Knabl (Söll) und Christian Tschugg<br />

(Scheffau) fungierten als Übungsbeobachter. Sie<br />

zeigten sich äußerst zufrieden mit der Vorbereitung<br />

und Durchführung der Übung.<br />

Symbolfoto. Stand: April <strong>2024</strong>. Satzfehler vorbehalten. Verbrauchs- und Emissionswerte nach<br />

WLTP. Reichweite bis zu 420 km; Energieverbrauch kombiniert: 16,0 kWh/100 km; CO2-Emission:<br />

0 g/100 km. *Repräsentatives Beispiel für eine Leasingfinanzierung der Denzel Leasing<br />

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74 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 75


EIN STARKES ZEICHEN DER EINSATZ-<br />

BEREITSCHAFT<br />

Diese Gemeinschaftsübung zeigte eindrucksvoll,<br />

wie wichtig die Zusammenarbeit<br />

und ständige Einsatzbereitschaft<br />

der Feuerwehren im Sölllandl ist. Die reibungslose<br />

Koordination und das schnelle<br />

Eingreifen aller Beteiligten könnten im<br />

Ernstfall Leben retten. Ein besonderer<br />

Dank gilt auch der Betreiberfamilie des<br />

Hotels für die Bereitstellung des Übungsobjekts.<br />

Die Übung war nicht nur eine<br />

wertvolle Gelegenheit für die Einsatzkräfte,<br />

ihre Fähigkeiten zu testen und zu<br />

verbessern, sondern auch ein starkes Zeichen<br />

für die Sicherheit und den Zusammenhalt<br />

in der Region.<br />

76 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 77


Garnelen<br />

Deluxe<br />

Dienstag<br />

630 Vorstellungen<br />

Würde man alle Tage, an denen die Volksbühne Ellmau seit ihrer Gründung eine<br />

Aufführung hatte, aneinander reihen, käme man auf etwa ein Jahr und neun Monate.<br />

85 Stücke, an die 630 Vorstellungen. Es waren ereignisreiche 50 Jahre.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO/ Günther Fankhauser, Eigenfoto<br />

Insa Landl<br />

»Ein Blitz aus heiterem Himmel« – so hieß das<br />

erste Stück der Volksbühne Ellmau. Hans Stöckl<br />

ist der einzige heute noch aktive Laienschauspieler,<br />

der damals schon dabei war – damals, vor 50<br />

Jahren. »Am 24. November 1974 gründeten Hans<br />

Stöckl, Hermann Folie und Alber Bichler unter der<br />

Anleitung von Herrn Sepp Geisler, Obmann der<br />

Volksbühnen des Bez. Kitzbühel und Spielleiter<br />

der Volksbühne Hopfgarten, die Volksbühne Ellmau.«<br />

So ist es in der Vereinschronik festgehalten.<br />

Zehn Mitglieder kommen zusammen. 20 Proben<br />

finden insgesamt statt, bis zur Erstaufführung am<br />

23. Februar 1975. In der Chronik ist sogar noch einer<br />

der alten Postwürfe, die an die Ellmauer Haushalte<br />

gingen, erhalten. »Sollte unser erstes Stück<br />

gefallen, wird es bestimmt nicht das letzte sein«,<br />

ist im unteren Bereich der Einladung zu lesen. Es<br />

scheint nicht nur gefallen zu haben, immerhin<br />

wurden aus dem einen in den 50 Jahren seit<br />

der Gründung 85. In 80 Stücken war Hans mit<br />

von der Partie. Auch heuer im Jubiläumsjahr<br />

stand der Ellmauer wieder auf der Bühne und<br />

spielte bei der Uraufführung von »Alle guten<br />

Dinge sind 3 ...« mit . Eine Komödie aus der<br />

Feder von Hildburg Eberle, die über Umwege<br />

durch Hans zum Theater kam.<br />

ENGAGEMENT AM BERG<br />

»Ich bin seit 1989 bei der Volksbühne Ellmau,<br />

obwohl ich an das gar nie so richtig gedacht<br />

hätte. Es fing mit einer Wanderbühne an, die<br />

zu uns an die Schule kam. Sie war so schlecht,<br />

dass wir Lehrer, darunter auch Hans, zu dem<br />

Schluss kamen, dass wir das mindestens genauso<br />

gut können«, erzählt Hildburg lachend.<br />

Gesagt, getan. Einige Lehrer studieren ein<br />

Stück ein, treten vor den Eltern und Schülern<br />

mit großem Erfolg auf. Unter den Zusehern ist<br />

auch Hermann Folie, einer der Gründer der<br />

Volksbühne Ellmau, und er »entdeckt« Hildburg<br />

für die Volksbühne. »Das ist typisch für<br />

Hermann. Unser langjähriger Spielleiter sprach<br />

potentielle Mitglieder oft einfach auf der Straße<br />

an«, erläutert Vereinsobfrau Daniela Zott.<br />

Bei Hildburg trifft Hermann ins Schwarze, ist<br />

sie doch kein unbeschriebenes Blatt. Sie stand<br />

schon als Schülerin gern auf der Bühne. »Das<br />

Proben macht einfach Spaß, die Gemeinschaft<br />

und dann natürlich unsere Auftritte«, erklärt<br />

Hildburg. Daniela lacht. »Seien wir ehrlich, ein<br />

klein wenig ist jeder von uns eine Rampensau,<br />

wie man so schön sagt. Sonst würden wir das<br />

nicht machen. Denn den Text zu lernen, das<br />

ist nicht immer einfach und der Zeitaufwand<br />

für die Proben ist ebenfalls nicht gering. Dazu<br />

gibt es diese Phase im Laufe der Proben, wo es<br />

anstrengend wird. Nach dem gefühlt hunderts-<br />

Im Sommer<br />

dreht sich jeden Dienstag Abend<br />

alles um Garnelen.<br />

gsund &<br />

gschmackig<br />

Safranrisotto mit Garnelen<br />

Quinoa mit Garnelen und Chilligemüse<br />

Bunter Salat mit Garnelen / Surf & Turf<br />

1 kg Garnelen gebraten in Knoblauch<br />

und Olivenöl für 2 bis 4 Personen<br />

und vieles mehr...<br />

Dorf 43 · 6352 Ellmau · Reservierung unter: 05358/44069<br />

guad@dasoachkatzl.at · www.dasoachkatzl.at<br />

78 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 79<br />

Ab<br />

15. 06. 24<br />

wieder<br />

geöffnet.<br />

ganz ohne<br />

Zusatzstoffe


Genau dieses Miteinander zeichnet unseren<br />

Verein aus. Von den Anfängen bis heute.« Wie<br />

sehr sie alle zusammenhalten, zeigt sich 2022,<br />

als sie für ihr Freiluftstück »Jenneweiner - Blut<br />

vo da Gams« sogar alle eine dreimonatige<br />

Urlaubssperre akzeptieren. »Nur weil wirklich<br />

jeder anpackte, konnten wir so ein Stück hoch<br />

oben auf der Wochenbrunner Alm angehen«,<br />

so Daniela.<br />

Vom Schnitzl bis zum<br />

Rote Beete Tartare<br />

365 TAGE THEATER<br />

ten Mal kannst du das Stück nicht mehr<br />

sehen. Die Pointen, über die anfangs jeder<br />

begeistert lachte, kommen dir nur noch<br />

fad vor. Und doch machen wir mit Feuereifer<br />

weiter, weil das Theaterspielen unsere<br />

Passion ist.« Daniela war lange Zeit das<br />

»Küken« des Vereins. »Meine Mama hatte<br />

Hermann angesprochen mit dem Hinweis,<br />

dass ich gern Theater spielen würde.<br />

Mensch war das peinlich. Aber kurz<br />

darauf startete ich als Souffleuse durch.«<br />

Die anderen Mitglieder nehmen sie unter<br />

ihre Fittiche, passen auf ihre mit Abstand<br />

Jüngste stets auf. »Die Volksbühne Ellmau<br />

wurde für mich wie eine zweite Familie.<br />

Heuer stand bei der Volksbühne Ellmau eine<br />

Komödie im Mittelpunkt, immer wieder seit<br />

ihrem Bestehen griffen die Mitglieder aber<br />

auch auf anspruchsvolle, ernste Stücke zurück.<br />

»Die Stumme«, »Kein Platz für Idioten« »Der<br />

B´suff«, »Besuchszeit« – die Liste ist lang, denn<br />

über viele Jahre hinweg wurden zwei Stücke<br />

im Jahr aufgeführt. Für Mitglieder wie Hans,<br />

die nahezu immer dabei waren, gab es damit<br />

nahezu keine Theaterauszeit. Lernen, proben,<br />

auftreten und schon ging es wieder von vorne<br />

los. »Herausfordernd waren auch unsere Spielzeiten.<br />

Lange war der 26. Dezember unser<br />

traditioneller Premierentag. Mit den Feiertagen<br />

ringsum war das einfach nur stressig«, erzählt<br />

Hildburg. Inzwischen hat sich der Termin<br />

längst ins Frühjahr verschoben. Auch sonst<br />

änderte sich einiges. Die Ära der Gründungsmitglieder<br />

ging zu Ende. 2015 führte Hermann<br />

das letzte Mal Regie, über 40 Jahre hinweg war<br />

er als Spielleiter im Einsatz, 28 Jahre hindurch<br />

sogar komplett alleine. Heute zählt der Verein<br />

19 aktive Mitglieder und vier Ehrenmitglieder.<br />

Jeder einzelne von ihnen ist mit Feuereifer dabei.<br />

Das zeigte sich auch <strong>2024</strong> wieder bei der<br />

erfolgreichen Jubiläumsaufführung.<br />

UNSERE<br />

ÖFFNUNGSZEITEN<br />

Von 13 - 23 Uhr,<br />

Durchgehend warme Küche<br />

von 13 bis 20.30 Uhr.<br />

Mittwoch & Donnerstag<br />

Ruhetage.<br />

Im Oachkatzl Restaurant gibt es eine große<br />

Auswahl an Köstlichkeiten für Veganer,<br />

Vegetarier und Liebhaber traditioneller Gerichte.<br />

Für jeden Geschmack ist etwas dabei.<br />

Dorf 43 · 6352 Ellmau · Reservierung unter: 05358/44069<br />

guad@dasoachkatzl.at · www.dasoachkatzl.at<br />

80 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 81<br />

Ab<br />

15. 06. 24<br />

wieder<br />

geöffnet.


Dienstags Gaumenfreuden<br />

Im Oachkatzl in Ellmau erwartet Feinschmecker jeden Dienstag ein kulinarisches Highlight<br />

der Extraklasse: der "Garnelen-Deluxe-Dienstag". Mit einer beeindruckenden Auswahl<br />

an erstklassigen Black Tiger Garnelen und vielfältigen Gerichten lockt das Restaurant<br />

Gourmets aus Nah und Fern an.<br />

Die anspruchsvolle Speisekarte präsentiert<br />

Köstlichkeiten wie die aromatische<br />

Kokos-Curry-Suppe mit saftigen Garnelen<br />

oder das delikate Safran-Risotto, perfekt<br />

abgestimmt auf die zarten Garnelen.<br />

Fleischliebhaber kommen bei der exklusiven<br />

Surf & Turf-Kreation auf ihre Kosten,<br />

bei der herzhaftes Fleisch harmonisch mit<br />

den Garnelen vereint wird. Auch für Gesundheitsbewusste<br />

bietet das Oachkatzl<br />

die passende Wahl: Die erfrischende<br />

Salatvariation mit Garnelen vereint Leichtigkeit<br />

und Genuss auf beste Weise. Wer<br />

eine perfekte Balance aus Geschmack<br />

und Vitalität sucht, sollte unbedingt die<br />

Oachkatzl-Bowl probieren - eine bunte<br />

Mischung aus frischen Zutaten, kombiniert<br />

mit den köstlichen Garnelen. Ein<br />

wahres Fest für Garnelenliebhaber sind<br />

die köstlichen Garnelenplatten, die bis<br />

zu einem Kilogramm der edlen Meeresfrüchte<br />

in verschiedenen Variationen<br />

bieten. Im Oachkatzl wird besonderer<br />

Wert auf natürliche Zubereitung ohne<br />

Geschmacksverstärker gelegt, um die<br />

wahren Aromen der Gerichte hervorzuheben.<br />

Die gemütliche Sonnenterrasse<br />

bietet sowohl sonnige als auch schattige<br />

Plätze, sodass die Gäste das kulinarische<br />

Erlebnis in entspannter Atmosphäre genießen<br />

können. Ab 20:00 Uhr wird das<br />

Oachkatzl zum Rückzugsort für Erwachsene,<br />

um einen ungestörten Abend mit<br />

Freunden oder dem Partner zu verbringen.<br />

Die herzlichen Wirtsleute Sandra<br />

und Dominik Eichhorn kümmern sich<br />

höchstpersönlich um die Gäste in der<br />

Küche und das freundliche Oachkatzlteam<br />

heißt die Gäste<br />

herzlich willkommen.<br />

Abgerundet wird das einzigartige Gastronomieerlebnis<br />

durch eine erlesene<br />

Auswahl an Weinen, die perfekt zu den<br />

delikaten Garnelenkreationen passen<br />

und den Abend zu einem unvergesslichen<br />

Ereignis machen. Besuchen Sie<br />

das Oachkatzl und erleben Sie am<br />

»Garnelen-Deluxe-Dienstag« Gaumenfreuden<br />

der besonderen Art. Lassen Sie<br />

sich von der Leidenschaft für gute Küche<br />

und Gastfreundschaft verzaubern.<br />

Das Oachkatzl-Team freut sich darauf,<br />

Sie kulinarisch verwöhnen zu dürfen!<br />

Kontakt<br />

Das Oachkatzl<br />

Dorf 43<br />

6352 Ellmau<br />

+43 5358 44069<br />

guad@dasoachkatzl.at<br />

www.dasoachkatzl.at<br />

82<br />

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83


Ausʼn Leben<br />

Luis & Elvis<br />

Andere gehen mit ihrem Hund spazieren, die Söllerin Barbara Goldberger<br />

nimmt ihre beiden Alpakas Luis und Elvis an die Leine, um mit ihnen eine<br />

Runde zu drehen. Eine tierische Liebe zu zwei genügsamen Vierbeinern, die<br />

ganz und gar ihren eigenen Kopf haben.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Günther Fankhauser<br />

Luis, der Weiße, steht unbeeindruckt<br />

ganz hinten am Zaun. Sichtlich stolz reckt<br />

er seinen langen Hals, blickt kurz herüber,<br />

um sich dann wieder wegzudrehen.<br />

Elvis, der Braune, zeigt zumindest etwas<br />

mehr Reaktion, bewegt sich neugierig ein<br />

paar Schritte vorwärts. »Die haben ihren<br />

eigenen Kopf«, lacht Barbara Goldberger,<br />

»und es ist ja auch noch recht früh.« Elvis<br />

und Luis, die beiden Alpakas, zogen<br />

vor fünf Jahren im Garten der Söllerin<br />

ein. »Ich wollte ein Haustier, aber keinen<br />

Hund. Es sollte ein Tier sein, das draußen<br />

lebt und so entdeckte ich die Alpakas für<br />

mich.« Auf den Entschluss hin, kommt<br />

Barbara der Zufall zu Hilfe. Sie erfährt von<br />

zwei Tieren auf einer Alm, die abgegeben<br />

werden sollen. »Erst habe ich schon überlegt,<br />

ob ich jetzt wirklich ernst machen<br />

soll, denn bis dorthin war es eher so eine<br />

Überlegung. Aber letztlich war mir klar,<br />

das ist meine Chance, denn normalerweise<br />

sind Alpakas recht teuer. Bei den beiden<br />

sah die Sache anders aus, da sie die<br />

Zuchtkriterien nicht erfüllen. Das ist mir<br />

jetzt wieder egal, denn schön sind meine<br />

zwei trotzdem.«<br />

ZUM FRÜHSTÜCK MARGERITEN<br />

Ihr Bruder errichtet den Tieren damals<br />

einen Stall. Sie kaufen einen Tieranhänger<br />

und holen Luis und Elvis von der Alm nach<br />

Söll. »Am zweiten Tag habe ich sie aus<br />

dem Stall auf die Weide gelassen und bei<br />

mir gedacht – was machst du jetzt? Na,<br />

und dann habe ich es einfach probiert, sie<br />

angeleint und mit ihnen ein, zwei Runden<br />

auf der Weide gedreht.« Als Barbara bemerkt,<br />

dass ihr die Alpakas folgen, wird<br />

sie mutiger. An Tag drei in ihrer neuen<br />

Heimat geht sie zum ersten Mal mit ihnen<br />

spazieren. Seither ist das auffällige Dreiergespann<br />

vom Frühjahr bis weit in den<br />

Herbst hinein täglich in den Morgenstunden<br />

unterwegs. Nur während der Wintersaison<br />

bleiben Barbaras Jungs auf der<br />

Weide. »In der Zeit ist einfach zu viel Trubel.<br />

Aber sobald im März die Lifte schließen,<br />

hole ich wieder die Leinen hervor.«<br />

Alpakas sind genügsam, fressen wenig,<br />

84 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 85


»Luis und Elvis sind durchaus eitel.<br />

Bemerken sie, dass sie jemand<br />

fotografieren will, stellen sie sich<br />

sofort in Pose.«<br />

Barbara Goldberger,<br />

Söll<br />

SIE SPAREN<br />

ZEIT UND<br />

KOSTEN.<br />

RAIFFEISEN IMMOBILIEN.<br />

IHR SCHLÜSSEL ZUM<br />

IMMOBILIENMARKT.<br />

doch die Kräuter, die sie unterwegs entdecken,<br />

lassen sich Elvis und Luis genüsslich<br />

schmecken. Margeriten, Klee, Brombeersträucher,<br />

Zinnkraut, Berberitzen,<br />

Delikatessen, die auf ihrem Rundweg zuhauf<br />

wachsen. Wenn es heiß ist, waten Elvis<br />

und Luis zur Abkühlung schon einmal<br />

durch den Stampfangerbach. Für Barbara<br />

heißt es daher auf ihren Touren immer<br />

wieder geduldig warten.<br />

ACHTUNG, FOTO!<br />

»Was richtig witzig ist, wenn jemand sein<br />

Handy herausnimmt und ein Foto von ihnen<br />

machen will, stellen sie sich nebeneinander<br />

auf. Die freuen sich richtig, wenn<br />

sie fotografiert werden. Ich vermute, das<br />

ist ein Überbleibsel von ihrer früheren<br />

Heimat auf der Alm. Dort kamen immer<br />

viele Menschen vorbei und fotografierten<br />

die zwei natürlich. Ganz abgesehen<br />

davon sind Luis und Elvis durchaus eitel.«<br />

Barbara kennt ihre zwei Alpakas inzwischen<br />

recht gut, sie drei sind zusammengewachsen,<br />

wie sie es beschreibt. Längst<br />

hat sich eine Routine eingestellt. Täglich<br />

putzt die Söllerin den Stall aus, in der Früh<br />

wird zudem gekämmt. »Luis ist der Ältere<br />

und der Chef von den beiden. Er kann<br />

WIR MACHT‘S MÖGLICH.<br />

Christine Aufinger, DI (FH) Stefan Esterhammer, Andrea Steiner, Tanja Pinzger<br />

Impressum: Medieninhaber | Raiffeisen Bezirksbank Kufstein | 6330 Kufstein Foto: Atelier Hohlrieder<br />

rbk.at/immobilien<br />

86 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 87


IHR REGIONALER<br />

SPEZIALIST IM BEREICH HOTELLERIE<br />

UND GASTRONOMIE FÜR DAS<br />

TIROLER UNTERLAND.<br />

Wir planen und verwirklichen<br />

Ihre Gastronomie- und Hotelküche<br />

ziemlich von oben herab sein, hat<br />

eine etwas hochnäsige Art. Wenn<br />

ich ihn kämme, kann es schon vorkommen,<br />

dass er mich anspuckt.<br />

Der lässt sich nicht viel gefallen. Elvis<br />

ist da ganz anders, viel gutmütiger.«<br />

Eine Stunde ist sie mit den beiden<br />

in der Früh beschäftigt. Wasser<br />

holt sie den Tieren extra aus der<br />

Regentonne, da sie das lieber mögen<br />

als Leitungswasser. Im Sommer<br />

steht zum Abkühlen ein Planschbecken<br />

auf ihrer Weide, und wenn<br />

es so richtig heiß ist, holt Barbara<br />

einen Wasserschlauch und spritzt<br />

die zwei für die Extrakühlung ab.<br />

»Ja, die Alpakas machen schon viel<br />

Arbeit, im Grunde ist immer etwas<br />

zu tun. Aber man bekommt auch<br />

viel zurück. Und zudem tut mir die<br />

Arbeit gut, so bleibe ich fit.« Einiges<br />

an Arbeit steht zusätzlich noch in<br />

Boxen bereit. Das Vlies vom Scheren.<br />

Das hat Barbara nämlich in den<br />

vergangenen Jahren aufbewahrt.<br />

»Ich habe mit 17 Jahren Wolle gesponnen,<br />

vielleicht komme ich ja<br />

wieder einmal dazu. Alpakawolle<br />

von den eigenen Tieren, das wäre<br />

etwas ganz Besonderes.« Momentan<br />

ist dafür aber keine Zeit, wie<br />

sie erzählt, hat sie doch gerade erst<br />

einen Gedichtband fertiggestellt, zu<br />

dem ihr Bruder Federzeichnungen<br />

erstellt hat. Und jetzt im Frühjahr<br />

ist natürlich die beste Zeit für ausgedehnte<br />

Morgenspaziergänge mit<br />

Luis und Elvis.<br />

GASTROMA<br />

VERKAUFS- UND SERVICE GMBH<br />

Ihr Planungs-, Verkaufs- und<br />

Servicepartner für alle Bereiche der<br />

Hotellerie und Gastronomie<br />

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denn Qualität und eine gute Beratung<br />

ist unser Markenzeichen.<br />

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88 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 89


Sportlich<br />

Immer am Sprung<br />

Wenn die Liebe zur Geschwindigkeit und die Begeisterung<br />

für Adrenalinkicks vom Hobby-Radverein ins österreichische<br />

Nationalteam führen. Der 16-Jährige Florian<br />

Hiebaum aus Reith bei Kitzbühel war sechs Jahre alt,<br />

als er aus Spaß im Radverein startete, 2023 gewann er<br />

die Österreichwertung seiner Klasse.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Racement<br />

»Bis zum Vorjahr stand eigentlich immer<br />

rein der Spaß im Vordergrund. Ich bin seit<br />

vier Saisonen intensiver dabei, fuhr meist im<br />

vorderen Drittel mit. Doch dann kam der<br />

21. August 2023. Das Downhillrennen am<br />

Schöckl.« Florian Hiebaum strahlt, während<br />

er von dem einen Tag erzählt, der ohne große<br />

Vorwarnung für seine Karriere zu einem<br />

Gamechanger wurde. Der 16-Jährige sitzt<br />

entspannt am Frühstückstisch. Die Saison<br />

<strong>2024</strong> hat gerade erst begonnen. Viel vor hat<br />

er in diesem Jahr, einen großen Traum will er<br />

sich erfüllen. »Kennst du Finn Iles. Ein wirklich<br />

waghalsiger kanadischer Mountainbiker,<br />

ein Downhiller. Er ist auf Youtube sehr aktiv.<br />

Schon als Kind habe ich mir immer seine Videos<br />

von Weltcuprennen angeschaut. Jedes<br />

Mal war ich wieder fasziniert. So zu fahren,<br />

bei einem Weltcuprennen selbst einmal mitzufahren,<br />

das war so weit weg und gleichzeitig<br />

entstand in mir der Traum genau das<br />

selbst zu erleben. Und jetzt, einmal schauen<br />

wie es weitergeht.« Ein vielsagendes Lachen.<br />

Ein hoffnungsvolles Kopfnicken. Die<br />

große Downhillwelt ist seit dem Rennen am<br />

Schöckl in greifbare Nähe gerückt.<br />

90 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 91


Hol dir<br />

die Krone!<br />

Fr, 28. - Sa, 29.06.<strong>2024</strong><br />

SCHEFFAU am Wilden Kaiser<br />

Am Sa, 29.06. mit toller Expo, Moderation,<br />

DJ, Verpflegung und Hüpfburg für Kinder im<br />

Start- & Zielgelände beim Musikpavillon.<br />

Wir freuen uns auf viele Teilnehmer*innen<br />

und Zuschauer*innen!<br />

Anmeldung, Infos & Programmablauf unter:<br />

www.kaiserkrone.run<br />

DIE TÜR INS NATIONALTEAM<br />

Kaiserkrone Marathon Trail<br />

Kaiserkrone Skyrace<br />

56 Km | 3.810 Hm<br />

24,7 Km | 2.730 Hm<br />

»Wir sind mit dem Wohnmobil zu dem Austrian Gravity<br />

Series Rennen in Graz gefahren. Alles war wie<br />

immer. Ich startete beim Qualifikationslauf. Und<br />

dann passierte etwas, womit ich niemals gerechnet<br />

hätte. Ich fuhr Tagesbestzeit. Das war so unglaublich.<br />

Damals ging ich zu meinen Eltern und sagte nur, das<br />

schaff ich nicht noch einmal. So eine Leistung beim<br />

Rennen, nein, das geht einfach nicht. Es war schon<br />

ein etwas surreales Gefühl nach der Qualifikation.«<br />

Die Strecke am Schöckl, ist sehr abgelegen, wie es<br />

Florian beschreibt. Die Zeitnehmung, der Zieleinlauf<br />

erfolgt mitten im Wald. »Es gibt so gesehen kein<br />

Zielgelände, in das du einfährst und sofort deine Zeit<br />

siehst. Daher wusste ich beim Rennen gar nicht so<br />

genau, wo ich liege, als ich ins Ziel einfuhr. Nur mein<br />

Gefühl sagte mir, dass ich wieder recht schnell war,<br />

Kaiserkrone Speed Trail<br />

Kaiserkrone Easy Trail<br />

Kaiserkrone Kids Trail<br />

NEU: Kaiserkrone Vertical<br />

20,4 Km | 1.430 Hm<br />

8,6 Km | 490 Hm<br />

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U6 & U8 - 500 m, U10 & U12 - 1000 m, U14 & U16 - 1500 m<br />

4,5 Km | 1.030 Hm<br />

#inechtnochcooler<br />

92 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 93<br />

AUSTRIA


DER LOTTOSECHSER<br />

so wie in der Qualifikation.« »Recht schnell«<br />

ist rückblickend eine Untertreibung. Florian<br />

unterbietet seine Zeit von der Qualifikation,<br />

fährt Tagesbestzeit unter allen Teilnehmern,<br />

lässt sogar die Elite und Masters hinter sich.<br />

Der Knoten war geplatzt, wie er es beschreibt.<br />

Und plötzlich stand er im Fokus der österreichischen<br />

Downhill-Szene. Aus guten Grund, denn<br />

Florian zeigt auch bei den folgenden Rennen<br />

groß auf. Er holt sich die Goldmedaille bei der<br />

Tiroler Downhill Meisterschaft mit Tagesbestzeit.<br />

Gewinnt die Österreichwertung seiner<br />

Altersklasse, ein Sieg, der ihm die Tür ins Nationalteam<br />

öffnet. In Schladming, der inoffiziellen<br />

Weltmeisterschaft, hält Florian mit den starken<br />

Franzosen mit, kommt als schnellster Österreicher<br />

durchs Ziel.<br />

LANG &<br />

KLANG<br />

LIVE IM LE BASTIAN<br />

»Wenn ich da an meine Anfänge mit sechs<br />

Jahren denke«, lacht Florian. »Ich hatte ein<br />

ganz normales Kinderrad, trainierte im Verein<br />

und in meiner Freizeit stiftete ich die<br />

anderen Kinder in der Siedlung an, mit mir<br />

Schanzen zu bauen und darüber zu springen.«<br />

Kurt Exenberger sein Trainer bei der<br />

Radunion St. Johann trainierte ihn von der<br />

ersten Minute an und ist heute, zehn Jahre<br />

später, noch an seiner Seite. Seine Freizeit<br />

verbringt Florian nach wie vor meist auf<br />

dem Rad. Trainieren ist längst sein Alltag,<br />

Spaß macht es immer noch. »Außer<br />

es geht in die Kraftkammer, doch das gehört<br />

eben dazu, wenn man ganz nach<br />

oben will.« Heuer stünden einige Events in<br />

Frankreich. Ein Traum von Florian, dem allerdings<br />

immer mehr die anfallenden Kosten<br />

entgegen stehen. »Ich kann zwar jetzt<br />

zusätzlich zu meinem Programm mit dem<br />

Nationalteam trainieren, doch die Fahrten<br />

zu den Rennen, die notwendigen Über-<br />

03.07.-<br />

04.09.<br />

<strong>2024</strong><br />

Das Event mit Live-Musik und Nightshopping in St. Johann.<br />

Jeden Mittwoch, den ganzen Sommer lang. Auch im Le Bastian.<br />

LIVE IM LE BASTIAN ab 18.30 UHR<br />

03. 07. <strong>2024</strong>: STIX & BLANK<br />

10. 07. <strong>2024</strong>: TOMMAY & SEI SPEZLWIRTSCHAFT<br />

17. 07. <strong>2024</strong>: TOMMAY & SEI SPEZLWIRTSCHAFT<br />

24. 07. <strong>2024</strong>: BERNY BLANK<br />

31. 07. <strong>2024</strong>: OFTANG<br />

07. 08. <strong>2024</strong>: TOMMAY & S. SPEZLWIRTSCHAFT<br />

14. 08. <strong>2024</strong>: BERNY BLANK<br />

21. 08. <strong>2024</strong>: BERNY BLANK<br />

28. 08. <strong>2024</strong>: TOMMAY & SEI SPEZLWIRTSCHAFT<br />

04. 09. <strong>2024</strong>: BLANK & FRIENDS<br />

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6380 St. Johann in Tirol<br />

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94 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 95


Lunch Deluxe<br />

Mach deine<br />

Mittagspause zum<br />

kulinarischen Highlight.<br />

MO / DO / FR<br />

11:30 Uhr - 14:00 Uhr<br />

»Mich begeistert<br />

die Geschwindigkeit.<br />

Du musst dich absolut<br />

konzentrieren und die<br />

schnellste Linie finden.«<br />

Tiroler Kulinarik<br />

klassisch oder schwungvoll interpretiert<br />

Florian Hiebaum,<br />

Reith bei Kitzbühel, Radunion St. Johann<br />

nachtungen, wenn das Rennen weiter weg ist und<br />

auch die Ausrüstung, allen voran das Fahrrad, das<br />

alles muss man sich in unserem Sport und in meiner<br />

Altersklasse selbst finanzieren.« Sein großer Traum ist<br />

es daher, einen Sponsor zu finden, nur die sind im<br />

Radsport für Neulinge Mangelware, wie er anführt.<br />

Sportlich träumt Florian von einer Weltcup-Teilnahme.<br />

»Andorra wäre eine coole Strecke. Wenn alles<br />

nach Plan läuft komme ich 20<strong>25</strong> ins Weltcupteam,<br />

aber ehrlich gesagt ist das fast wie ein Lottosechser,<br />

da es so wenige Plätze gibt.« Heuer hat Florian auf<br />

jeden Fall die EM im Visier, die Qualifikation dafür<br />

ist schon im Laufen und die Ergebnisse der gerade<br />

gestarteten Saison lassen die EM Rennen für Rennen<br />

näher rücken. Erster Platz im Seeding Run in der Auner<br />

Austria Gravity Series sowie beim ersten Stopp<br />

des Rookies Cups <strong>2024</strong> in Winterberg. In Winterberg<br />

siegte Florian sogar mit Tagesbestzeit beim Rennlauf.<br />

So rasant Florian bei den Rennen nach unten fährt, so<br />

steil geht seine Radkarriere nach oben.<br />

Betriebsurlaub:<br />

03.06. bis<br />

einschließlich<br />

26.06.<strong>2024</strong><br />

GEÖFFNET: DO – MO von 11:00 Uhr – 23:00 Uhr<br />

Täglich DURCHGEHEND WARME KÜCHE von 11:30 Uhr – 21:00 Uhr<br />

DIENSTAG / MITTWOCH Ruhetag (außer an Feiertagen).<br />

Kitzbüheler Straße 46, 6370 Reith bei Kitzbühel, Tel. +43 664 418 5918, info@zumtischlerwirt.at, www.zumtischlerwirt.at<br />

96 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 97


Sportlich<br />

Harte Strecke<br />

Das 5. Wilder Kaiser Mountainbike Race fand im Mai unter perfekten<br />

Bedingungen und vor einer atemberaubenden Bergkulisse statt. Mit<br />

413 hoch motivierten Startern war die Veranstaltung ein voller Erfolg<br />

und bot zwei Tage voller spannender Rennen und beeindruckender<br />

Leistungen.<br />

FOTO: Simon Hausberger<br />

Der Samstagvormittag stand ganz im<br />

Zeichen des Nachwuchses. Der Eldorado<br />

Kids Cup und der Mountainbike<br />

Cup Tirol eröffneten hier ihre Saison und<br />

zogen zahlreiche junge Talente an den<br />

Start. Kinder von U5 bis Junioren zeigten<br />

auf der abwechslungsreichen Strecke aus<br />

Schotter, Wald, Wiesen und Asphalt ihr<br />

Können. Ihre motivierten und fröhlichen<br />

Gesichter spiegelten den Spaß und den<br />

Ehrgeiz wider, der in der Luft lag. Auch die<br />

Hobby- und Amateurklassen fanden in der<br />

Strecke des RV Bike Sport Scheffau ideale<br />

Bedingungen vor.<br />

Am Nachmittag wurde erstmals der FB<br />

Ketten Short Track ausgetragen, ein internationales<br />

Rennen der C3-Kategorie.<br />

Dieses Format, das durch kurze Renndauer<br />

und ständige Führungswechsel gekennzeichnet<br />

ist, sorgte für Hochspannung<br />

98 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 99


Mariannes Steaks<br />

Grain Fed Beef mit dem<br />

unvergleichbaren Geschmack.<br />

bis zum Schluss. Durch clevere Taktik<br />

und strategische Manöver in der letzten<br />

Runde sicherte sich Kravanja Andrea aus<br />

Deutschland den Sieg bei den Damen.<br />

Bei den Junioren triumphierte Barret<br />

Maunz Maks vom BikeClub Giant Stattegg,<br />

und in der Elite-Klasse fuhr König<br />

Tobias vom STEVENS MTB RACING<br />

Team als Erster über die Ziellinie.<br />

ELITE UND YOUNGSTERS<br />

IM RAMPENLICHT<br />

Der Sonntag begann mit dem Austrian<br />

Youngsters Cup, bei dem die österreichischen<br />

Nachwuchsfahrer auf<br />

einer der technisch und konditionell<br />

anspruchsvollsten Strecken des Landes<br />

ihr Bestes gaben. Die jungen Teilnehmer<br />

beeindruckten mit herausragenden<br />

Leistungen und ließen sich nicht<br />

von den Herausforderungen der Strecke<br />

abschrecken. Am Nachmittag folgte<br />

das UCI C2 Wilder Kaiser Mountainbike<br />

Race, bei dem die Elite- und Juniorenfahrer<br />

um den Sieg kämpften. Die<br />

steilen Anstiege und anspruchsvollen<br />

Abfahrten erforderten höchste Konzen-<br />

www.bergland-ellmau.com<br />

Cafe Restaurant Bergland • Birkenweg 24 • 6352 Ellmau<br />

T +43 (0)5358 2270 • appartements@bergland-ellmau.com<br />

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Wilde Kaiserin 101


KITZSKI & BIKE CARD.<br />

Dein Ticket zum Wandern, Biken und Skifahren.<br />

tration und technisches Können. Spannende Wettkämpfe<br />

und erbitterte Duelle prägten das Rennen,<br />

das bis zur Ziellinie fesselnd blieb.<br />

PERFEKTE BEDINGUNGEN UND<br />

REIBUNGSLOSE ORGANISATION<br />

Die Stimmung entlang der Strecken war an beiden<br />

Tagen elektrisierend. Zahlreiche Zuschauer sorgten<br />

für eine großartige Atmosphäre und feuerten die<br />

Fahrer lautstark an. Dank einer hervorragenden<br />

Organisation und leckerer Verpflegung verlief das<br />

Event nahezu perfekt, und glücklicherweise gab es<br />

keine Unfälle.<br />

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Supervorverkauf bis 30.06.<strong>2024</strong><br />

Erhältlich an den Kassen der geöffneten KitzSki Sommerbahnen, Badezentrum Aquarena,<br />

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kitzski.at/shop<br />

102 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 103<br />

Infos & Details<br />


E-Bikes made in<br />

Zillertal<br />

Gleich am Eingang des Zillertals, in Schlitters, werden<br />

E-Mountainbikes gefertigt, die zu den hochwertigsten und<br />

innovativsten am Markt gehören.<br />

FOTO: ZILLERTAL TOURISMUS/ TOM KLOCKER<br />

FOTOS: NOX CYCLES<br />

Die Manufaktur Nox Cycles hat Berliner<br />

Wurzeln und eine mittlerweile 20-jährige<br />

Firmengeschichte. Angefangen mit<br />

für den Renneinsatz optimierten Downhill-Mountainbikes,<br />

fokussiert sich Nox<br />

Cycles mittlerweile auf sportliche highend<br />

E-Mountainbikes für jeden Einsatzzweck.<br />

Die Firma ist 2017 von Berlin<br />

ins Zillertal gezogen, um die Vorteile<br />

des alpinen Geländes optimal zu nutzen.<br />

Mit Erfolg – als Resultat rasanten<br />

Wachstums erbaute Nox 2021 den<br />

neuen geräumigen Firmenhauptsitz in<br />

Schlitters, der heute Verkaufsraum und<br />

Testcenter mit Produktion, Verwaltung<br />

und Lager unter einem Dach vereint.<br />

Kunden können sich vor Ort selbst<br />

davon überzeugen, wie die E-Mountainbikes<br />

in sorgfältiger Handarbeit<br />

gefertigt und einer genauen Qualitätskontrolle<br />

unterzogen werden. Spätestens<br />

nach einer Probefahrt findet man<br />

hier sein Traumradl – vom robusten<br />

Touren-E-Bike mit extrastarkem Motor<br />

und großer Akkureichweite bis hin zum<br />

sportlichen Leicht-E-Mountainbike mit<br />

herausnehmbarem Antrieb bietet Nox<br />

Cycles für jede und jeden das passende<br />

Gefährt für die Berge. Das wissen<br />

auch die österreichischen Berg- und<br />

Skiführer zu schätzen: Nox Cycles ist<br />

seit 2018 stolzer Partner und offizieller<br />

Ausstatter des VÖBS.<br />

Kontakt<br />

NOX CYCLES<br />

Gewerbegebiet Süd 3<br />

6262 Schlitters<br />

+43 5288 21102-0<br />

info@noxcycles.com<br />

www.noxcycles.com<br />

104<br />

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Sportlich<br />

Fitness-Studio im Wald<br />

Mit dem neuen Naturparkour Söll entstand mitten im Wald eine sportliche Herausforderung, wie<br />

man sie so nicht erwartet. 14 Stationen bei denen Kraft, Ausdauer und Fitness im Mittelpunkt<br />

stehen, der Spaßfaktor aber nicht zu kurz kommt.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Günther Fankhauser<br />

Kopfüber mitten im Wald an Ringen<br />

baumeln, in einem gelben Netz seine<br />

Boulderkünste beweisen, von Stein<br />

zu Stein einen Meter über dem Boden<br />

dem eigenen Gleichgewicht auf der<br />

Spur. Der neue Söller Naturparkour<br />

überrascht, fordert und begeistert gleichermaßen.<br />

Insgesamt 14 Stationen<br />

aus stabilen, hochwertigen Metallgeräten<br />

verwandeln den Wald in ein Outdoor-Fitnessstudio.<br />

»Wir hatten früher<br />

eine Forstmeile, an der allerdings der<br />

Zahn der Zeit nagte, bis sie nicht mehr<br />

nutzbar war«, erklärt Bürgermeister<br />

Wolfgang Knabl. Die Rückmeldungen<br />

einer Umfrage im Rahmen der Aktion<br />

»Familienfreundliche Gemeinde« offenbarten<br />

den Wunsch der Bevölkerung<br />

nach einer Neuerrichtung der Forstmeile.<br />

Für die Söller Gemeindeführung<br />

ein klarer Auftrag, doch einfach eine<br />

neue Forstmeile errichten, kam für sie<br />

nicht in Frage. »Wir wollten keine halben<br />

Sachen mehr. Keine Geräte aus<br />

Holz, die der Witterung nicht standhalten.<br />

Gleichzeitig wollten wir nicht bloß<br />

schnell ein paar simple Stationen in den<br />

Wald setzen, sondern einen Parkour<br />

errichten, der wirklich fordert. So kamen<br />

wir letztlich auf Calisthenic«, erläutert<br />

Wolfgang Knabl. Die wohl bekannteste<br />

Übung aus Calisthenic ist die menschliche<br />

Flagge. Dabei hält man sich an einer<br />

senkrechten Stange und streckt den Körper<br />

waagrecht zum Untergrund, ähnlich<br />

einer im Wind wehenden Flagge. Diese<br />

Übung und die beiden griechischen<br />

Ursprungswörter »kalos« umd »sthenos«,<br />

zu Deutsch »schöne Kraft«, geben<br />

einen deutlichen Hinweis auf die durchaus<br />

anspruchsvolle Sportart. Deren<br />

Ursprung geht zwar auf das antike Grie-<br />

106 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 107


Umgeben von Berggipfeln<br />

Genuss- und Freudenmomente<br />

schaffen.<br />

Söller Waldidylle trainieren kann«, fasst<br />

Lisa Horngacher vom Laufverein LRL<br />

Söllandl die neue Anlage zusammen.<br />

Der Verein zeichnet sich dabei gemeinsam<br />

mit der Gemeinde Söll für die Planung<br />

verantwortlich. »Wir brachten<br />

Vorschläge ein, sammelten Ideen und<br />

Beispiele für die verschiedenen Stationen«,<br />

so Lisa Horngacher, die gemeinsam<br />

mit ihren Vereinskollegen bereits<br />

einen ersten Testlauf absolvierte. »Um<br />

ehrlich zu sein, es ist anstrengend, bietet<br />

auch für trainierte Sportler Herausforderungen«,<br />

lacht sie. Den Startpunkt bildet<br />

die Salvenarena. »Ein bewusst gewählter<br />

Einstieg, da sich hier ausreichend Parkplätze<br />

und eine öffentliche WC-Anlage<br />

befinden«, erläutert Wolfgang Knabl.<br />

Die Stationen am Anfang des Parkours<br />

sind auch für kleinere Kinder geeigchenland<br />

und dessen Krieger zurück, der<br />

heutige Fitnesstrend nahm allerdings in den<br />

Ghettos amerikanischer Großstädte seinen<br />

Anfang. Im Freien trainierend wurde anstelle<br />

von Gewichten das eigene Körpergewicht<br />

genutzt und Teppichstangen, Baugerüste<br />

oder Treppengeländer ersetzten die Fitnessgeräte.<br />

HERAUSFORDERUNG IM GRÜNEN<br />

»Man könnte es als kostenlos nutzbares Fitness-Studio<br />

beschreiben, bei dem man als<br />

Draufgabe an der frischen Luft inmitten der<br />

Wir leben Tradition<br />

und verbinden sie mit einer<br />

weltoffenen Küche.<br />

Hausgemachte Köstlichkeiten,<br />

ausgewählte internationale Gerichte,<br />

saisonale Highlights und erlesene Weine.<br />

Alles in höchster Qualität und<br />

zu fairen Bedingungen.<br />

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Bergrestaurant Hohe Salve<br />

Salvenberg 59 · 6363 Westendorf · Tel. +43 (0)5335 2216<br />

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»Unser Ziel war es, einen<br />

hochwertigen, fordernden<br />

Naturparkour mitten in<br />

unserer wunderschönen<br />

Natur zu errichten.«<br />

Wolfgang Knabl,<br />

Bürgermeister Söll<br />

Mehr<br />

net, gegen Ende der Runde steigen die<br />

Anforderungen. »Die einzelnen Übungen<br />

verbinden Kraft- und Ausdauertraining,<br />

sie sind für jeden geeignet, unterschiedliche<br />

Schwierigkeitsstufen sind<br />

möglich. Unser Ziel war bei der Planung<br />

eine intensive Nutzung durch Vereine<br />

und Schulen genauso wie durch Freizeitsportler«,<br />

so der Bürgermeister.<br />

EIN SÖLLER UNIKAT<br />

Bei der Errichtung der Anlage setzte die<br />

Gemeinde stark auf Eigenleistungen.<br />

So waren neben Mitgliedern des LRL<br />

Söllandl auch die Bauhofmitarbeiter<br />

bei der Gestaltung und Errichtung eingebunden.<br />

Die Geräte stammen von<br />

Barzflex, ein auf modulare Sportanlagen<br />

spezialisiertes deutsches Unternehmen,<br />

wobei die einzelnen Stationen entsprechend<br />

den Söller Anforderungen adaptiert<br />

wurden. »Eines der Highlights sind<br />

mit Sicherheit die Ringe, da sie nicht<br />

nur sportlich so einiges fordern und sich<br />

etliche Trainingsmöglichkeiten ergeben,<br />

sondern auch jede Menge Spaß mit<br />

sich bringen«, so Lisa. Eine der Statio-<br />

nen wurde sogar extra nach den Vorgaben<br />

des Laufvereins LRL Söllandl gebaut, da ein<br />

derartiges Modul bislang bei Barzflex noch<br />

nicht existierte. Nach der Planung, die das<br />

gesamte vergangene Jahr in Anspruch nahm,<br />

ging man in Söll Anfang <strong>2024</strong> in die Umsetzung.<br />

Der offizielle Eröffnungstermin ist für<br />

den 15. Juni angesetzt.<br />

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und kennenlernen.<br />

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111


»Großübungen, an<br />

denen verschiedene<br />

Einsatzorganisationen<br />

beteiligt sind, garantieren<br />

im Ernstfall ein Arbeiten<br />

Hand in Hand.«<br />

Johannes Winkler,<br />

Geschäftsführer Bergbahnen Wilder Kaiser<br />

Insa Landl<br />

Übungsannahme – Explosion<br />

im Technikraum<br />

Action und Teamwork prägten die Großübung bei den Bergbahnen Wilder<br />

Kaiser Mitte April. Sieben Einsatzorganisationen und zahlreiche weitere Helfer<br />

arbeiteten Hand in Hand, um den angenommen Notfall zu bewältigen. Über<br />

120 Personen galt es aus der Bergstation bzw. den Gondeln zu retten. Fünf<br />

Stunden Probe für den Ernstfall.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Rotes Kreuz/ SabrinaVeider/ SylviaSulzenbacher, helikealpinism<br />

10:30 Uhr. RK_KU_GUF_GELB erscheint<br />

auf dem Piepser Walter Exenbergers. Eine<br />

erste Vormeldung. Viel ist aus dem Code<br />

nicht zu erschließen, nur dass sich ein<br />

Unglücksfall bei den Bergbahnen Wilder<br />

Kaiser ereignet hat. Der Puls des routinierten<br />

Rettungsmitar- beiters geht hoch.<br />

Obwohl er weiß, dass das alles nur eine<br />

Übung ist. Nervosität gehört dazu. »Natürlich<br />

ist dir klar, dass niemand in Gefahr<br />

ist, doch im Hintergrund ist dir sehr wohl<br />

bewusst, dies könnte auch einmal ein<br />

realer Ernstfall sein. Daher sollte in den<br />

nächsten Stunden alles so reibungslos<br />

wie möglich ablaufen.« Walter Exenberger<br />

ist bei der Großübung als Einsatzleiter<br />

aktiv. Nach über 40 Jahren als hauptamtlicher<br />

Mitarbeiter beim Roten Kreuz<br />

Sölllandl hat er viel erlebt, viel gesehen<br />

und eine Routine wie kaum ein anderer.<br />

Auch wenn er inzwischen in Pension ist,<br />

arbeitet er noch aktiv im Rettungsdienst<br />

mit. So wie heute. 11:20 Uhr, die Komplettalarmierung<br />

geht hinaus. Mitglieder<br />

von sieben Einsatzorganisationen werden<br />

zum Unfallort gerufen. Jetzt ist auch<br />

klar, was passiert ist. Eine Explosion in der<br />

Bergstation am Hartkaiser mit Feuerausbruch.<br />

Zahlreiche Verletzte. Die Gondelbahn<br />

selbst steht still. Über 80 Menschen<br />

sind in den Gondeln in luftiger Höhe eingeschlossen.<br />

Zwei Personen werden als<br />

abgängig gemeldet – eine Hundestaffel<br />

kommt zusätzlich zum Einsatz.<br />

BEENGTE VERHÄLTNISSE<br />

In der Bergstation am Hartkaiser gilt es<br />

38 Verletzte zu versorgen. Hoch oben<br />

am Berg mit nur einer einzigen, schmalen<br />

Zu- und Abfahrtsmöglichkeit. Dazu<br />

ist der Raum in der Bergstation knapp.<br />

Eine zusätzliche Herausforderung für<br />

die Rettungskräfte nachdem sie endlich<br />

den Unfallort erreicht haben. Es wird ein<br />

kleiner Sanidienst zur Minimalversorgung<br />

aufgebaut. Das Ziel – möglichst schnell<br />

alle sicher ins Tal bringen, wo alle Patienten<br />

registriert werden, die weitere Versorgung<br />

sichergestellt und der Transport in<br />

Krankenhäuser organisiert wird. Etliche<br />

Transportfahrten stehen an, da die Straße<br />

nur einspurig befahrbar ist. Eine Reihung,<br />

wer zuerst abtransportiert werden muss,<br />

wer eher warten kann, wird vorgenommen.<br />

»Doch nicht nur dort oben am Berg<br />

war es eng. Auch im Tal am Parkplatz, obwohl<br />

dieser eigentlich riesig ist, war eine<br />

genaue Abstimmung notwendig. Immerhin<br />

waren an die 40 Einsatzfahrzeuge vor<br />

112 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 113


Ort. Eine Koordinationsaufgabe für sich, da es sich vorrangig<br />

um große Fahrzeuge handelte, teilweise mit Anhänger.<br />

Auch ein LKW-Großunfallwagen aus Innsbruck<br />

war vor Ort«, erläutert der Einsatzleiter, der diese Problematik<br />

mit einer Einbahnregelung am Parkplatz löste.<br />

ÜBER 200 EINSATZKRÄFTE<br />

Neben der Bergstation stehen die Gondeln im Fokus<br />

von Walter Exenberger und den zahlreichen Einsatzkräften.<br />

Über 80 Personen sind eingeschlossen, warten<br />

auf Hilfe. Zum Glück sind 72 der Eingeschlossenen<br />

unverletzt. Teams vom ÖAMTC Christophorus 4 bzw.<br />

KitzAir fliegen mit zwei Hubschraubern laufend Personen<br />

ins Tal. Die Mitglieder der Bergrettung und Feuerwehr<br />

seilen weitere Betroffene ab. Um 14:30 Uhr ist<br />

die Übung zu Ende, die Bilanz äußerst erfreulich. »Die<br />

Zusammenarbeit hat gut funktioniert, das Engagement<br />

und die Professionalität aller Beteiligten war sehr hoch.<br />

Einige wenige Verbesserungspunkte konnten gefunden<br />

werden. Der Abtransport mit dem Rettungswagen<br />

von der Berg- station erwies sich wie schon zuvor<br />

vermutet als zeitaufwendig. Hier muss allerdings angefügt<br />

werden, dass im Ernstfall mehr Hubschrauber<br />

vor Ort wären«, so Walter Exenberger resümierend.<br />

Als große Herausforderung sieht er neben der Abgelegenheit<br />

des Unfallorts allen voran die Koordination<br />

der zahlreichen verschiedenen Organisationen. »Zwar<br />

werden einzelne Punkte immer wieder von den verschiedenen<br />

Organisationen geübt, wie etwa das Abseilen<br />

aus den Gondeln. Doch bei einem Großeinsatz<br />

ist es wichtig und entscheidend, dass alles Hand in<br />

Hand geht.« Insgesamt waren mehr als 200 Einsatzkräfte<br />

vor Ort. Allein das Rote Kreuz aus den Bezirken<br />

Kufstein, Kitzbühel und Schwaz mobilisierte 110 Teilnehmer.<br />

Auch der Arbeiter-Samariterbund unterstützte<br />

die Übung des Roten Kreuzes. Rund 50 Personen der<br />

Feuerwehr Ellmau, die Flughelfer der Feuerwehren im<br />

Bezirk Kufstein sowie 30 Angestellte der Bergbahnen<br />

Ellmau standen im Einsatz. Dazu wirkten zwölf Mitglieder<br />

der Bergrettung Scheffau, die Hubschrauberteams,<br />

Polizei und die Hundestaffel des Roten Kreuzes maßgeblich<br />

bei der Evakuierung mit. Die Übungsvorbereitungen<br />

nahmen rund einen Monat in Anspruch.<br />

114 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 115


Insa Landl<br />

Fingerspitzengefühl<br />

Top Event<br />

HERZTAKT<br />

SONNTAG 02.06.24<br />

Die Harfe & der Kontrabass. Bei Katrin und Werner<br />

Unterlercher bekommen die zwei Instrumente, die sonst<br />

meist eine Nebenrolle spielen, eine grandiose Hauptrolle<br />

im Doppelpack. Gemeinsam verwandeln die beiden<br />

Westendorfer Katrins selbstgeschriebene Stücke in Musik,<br />

die sogar bei Servus TV begeistert und in Scheffau auf<br />

symphonische Begleitung trifft.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Miriam Raneburger<br />

Ihre Finger fliegen über die Saiten. Ein<br />

Lachen. Ein Blick nach links. Dort steht<br />

Werner Unterlercher mit seinem Kontrabass.<br />

Rhythmisch, tief, wohl warm<br />

umrahmt er die Harfenklänge seiner Frau<br />

Katrin, die gerade an Tempo zulegt. Harfenklänge<br />

jenseits jedes Klischees erfüllen<br />

den Raum. »Eldorado« - das erste Lied<br />

auf ihrer ersten gemeinsamen CD von<br />

2018. Katrin hat es selbst komponiert, so<br />

wie alle ihre gemeinsamen Stücke. »Mein<br />

erstes selbstgeschriebenes Stück war der<br />

»Zammhaltn Marsch«, der war damals<br />

für Werner und dann folgte »Little Sunshine«<br />

für unsere Tochter Lea.« Seither<br />

komponiert die Westendorferin immer<br />

wieder neue Stücke für die Harfe. »Wenn<br />

man so lange musiziert wie ich, gehen dir<br />

irgendwann die Stücke aus und so fing<br />

ich eben an, selbst zu schreiben. Anfangs<br />

allerdings nur für mich, an mehr hätte ich<br />

nie gedacht, wäre da nicht Werner gewesen.«<br />

»Mir haben ihre Stücke immer schon<br />

gefallen, daher habe ich sie motiviert,<br />

weiterzumachen. Ja, und irgendwann<br />

holte sie mich mit ins Boot«, schmunzelt<br />

der Bassist. Denn als er ihr vorschlägt,<br />

eine CD aufzunehmen, kontert sie, dass<br />

sie dies nur angehe, wenn er sie begleite.<br />

»Harfe und Kontrabass oder E-Gitarre, die<br />

Werner auch spielt, das sind eigentlich<br />

Begleitinstrumente, die weniger im Mittelpunkt<br />

stehen.« Aber gerade das reizte Katrin<br />

und umso mehr freut sie die positive<br />

Resonanz ihres Publikums. »Beim ersten<br />

Konzert war ich einfach nur stolz, dass<br />

die Menschen gekommen sind, um uns<br />

zwei zu hören. Bis dorthin spielten wir ja<br />

beide nur bei diversen Gruppen mit und<br />

die erste gemeinsam aufgenommene CD<br />

sollte lediglich eine nette Erinnerung sein,<br />

wenn wir einmal 80 sind.«<br />

116 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 117


Restaurant<br />

Cafe, Lounge<br />

TYPISCH BASS<br />

Besucht man Katrin und Werner in ihrem<br />

Zuhause, wird einem sofort bewusst, dass<br />

Musik in der Familie allgegenwärtig ist. Gegenüber<br />

der Eingangstür fällt der erste Blick auf<br />

die Harfe ihrer Tochter. »Hier heraußen kann<br />

sie in Ruhe jederzeit üben«, erklärt Katrin. Der<br />

Sohn des Paares spielt Flügelhorn und natürlich<br />

wird in dem Haus viel gesungen. »Das liegt<br />

irgendwie auf der Hand, nachdem ich seit meiner<br />

Kindheit im Kirchenchor singe. Zeitweise<br />

waren wir alle beim Chor aktiv, meine Eltern<br />

genauso wie meine beiden Geschwister. Dazu<br />

habe ich schon in der Volksschule mit der chromatischen<br />

Zieharmonika gespielt, rutschte<br />

schließlich in die Huebner Stubenmusik,<br />

brachte mir autodidaktisch das Gitarre spielen<br />

bei und fing mit 15 schließlich auch noch mit<br />

dem Bass an«, erzählt Werner, der seit 2005<br />

als Kontrabassist bei Herbert Pixner groovt.<br />

Auch Katrin begleitet die Musik seit ihrer Kindheit,<br />

auch wenn sie letztlich nicht weiß, wie sie<br />

aufs Musizieren kam. »In meiner Familie spielte<br />

nämlich keiner ein Instrument oder sang.<br />

Daher ist es mir rückblickend ein Rätsel, wieso<br />

ich als Kindergartenkind Hackbrett lernen<br />

wollte. Als ich in die Schule kam, wechselte<br />

ich zur Harfe.« Schnell merkt sie, das ist ihr Instrument.<br />

»Es passt zu meinem Temperament,<br />

genauso wie Werner ein richtiger Bassist ist.<br />

Charakter und Musikinstrument - die matchen<br />

einfach immer irgendwie. Bassisten sind für<br />

gewöhnlich extrem cool, geerdet, haben keinen<br />

Stress. Das siehst du ja auch bei uns. Ich<br />

sitze hier und quassle, während Werner ganz<br />

ruhig dasitzt«, erklärt Katrin augenzwinkernd.<br />

WOHLFÜHLEN<br />

&GENIESSEN.<br />

Unser Credo ist es, raffinierte kulinarische<br />

Köstlichkeiten und ein Ambiente zu<br />

erschaffen, die lange in Erinnerung bleiben.<br />

Gerne auch für Feste aller Art.<br />

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Donnerstag Ruhetag.<br />

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118 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 119


»Die Musik ist immer für<br />

dich da. Wenn es dir gut geht,<br />

genauso wie, wenn es dir<br />

nicht so gut geht.«<br />

Katrin & Werner Unterlercher,<br />

Westendorf<br />

Kulturfestival am WILDEN KAISER<br />

PREMIERE MIT »HARPHONIC«<br />

»Ich nehme alle meine neuen Stücke mit<br />

dem Handy auf. Inzwischen habe ich<br />

sicher über hundert Melodien als Sprachnachrichten<br />

gespeichert. Oft habe ich ja<br />

vorher schon die Bassbegleitung zu meinen<br />

Harfenklängen im Kopf und witzigerweise<br />

schlägt mir Werner meist genau eine<br />

Begleitung in der Art vor.« Ihre Konzerte<br />

bringen das Paar inzwischen nach Oberösterreich,<br />

Bayern, Südtirol und natürlich<br />

treten sie auch oft in Tirol auf. Ihr Keller hat<br />

sich in ein kleines Tonstudio verwandelt,<br />

seit Servus TV auf sie zukam. »Sie fragten,<br />

ob ich für sie Hintergrundmusik schreiben<br />

könnte. Ich war sofort begeistert und so<br />

komponiere ich, während Werner meine<br />

Melodien in Noten verwandelt und für<br />

die Tontechnik verantwortlich ist«, erzählt<br />

Katrin und erwähnt mit einem Leuchten in<br />

den Augen, dass ein weiteres großes Projekt<br />

vor ihnen liegt. »Norbert Amon vom<br />

Scheffauer Herztaktfestival fragte uns, ob<br />

wir Lust hätten, beim Festival gemeinsam<br />

mit dem HerzTakt-Ensemble aufzutreten<br />

– Katrin und Werner Unterlercher goes<br />

Symphonic. Was für eine Frage, meine<br />

eigenen Stücke mit symphonischer Begleitung<br />

zu hören. Unglaublich.«<br />

DONNERSTAG, 30.05.<strong>2024</strong><br />

15.00 Uhr | Open-Air Kindertheater<br />

mit der Bergfee DoReMi<br />

20.00 Uhr | Kirche meets Kammermusik<br />

FREITAG, 31.05.<strong>2024</strong><br />

20.00 Uhr | Open-Air Musicalnacht<br />

SAMSTAG, 01.06.<strong>2024</strong><br />

20.00 Uhr | Operettennacht mit Ballett<br />

„Wein, Weib und Gesang“<br />

SONNTAG, 02.06.<strong>2024</strong><br />

20.00 Uhr | Open-Air Harphonic<br />

Katrin & Werner Unterlercher<br />

Alle Infos zum Event und Tickets www.herztakt.tirol<br />

120 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 121


HERZTAKT DIE ZWEITE<br />

Das Scheffauer HerzTakt Kulturfestival<br />

am Wilden Kaiser geht in die zweite<br />

Runde! Nach dem Erfolg der Premiere<br />

im August 2023 erwartet die Besucher<br />

vom 30. Mai bis zum 2. Juni erneut ein<br />

musikalisch einzigartiger Open-Air Hochgenuss.<br />

Unter der Leitung von Norbert<br />

Amon, dem Initiator des HerzTakt, verspricht<br />

das Festival vier Tage voller musikalischer<br />

Höhepunkte und künstlerischer<br />

Vielfalt. Das HerzTakt Kulturfestival bietet<br />

ein breites Spektrum an Veranstaltungen,<br />

darunter Kindertheater, eine Musicalund<br />

Operettennacht, Kammermusik und<br />

Harphonic. Besucher können sich auf ein<br />

musikalisches Erlebnis unter freiem Himmel<br />

freuen, das mit einer beeindruckenden<br />

Auswahl heimischer Stars aufwartet.<br />

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der<br />

Einbindung der jungen Generation. Neben<br />

den Konzerten gibt es ein eigenes<br />

Kindertheaterstück, »Piff, Paff, Puff – Eine<br />

Bergfee kommt selten allein«, das den<br />

Kindern die Welt der Musikkultur näherbringt.<br />

Vor und nach den Vorführungen<br />

haben die Kinder die Möglichkeit, Instrumente<br />

auszuprobieren und sich beim<br />

Kinderschminken zu vergnügen. Neben<br />

den künstlerischen Darbietungen sorgt<br />

auch die kulinarische Seite des Festivals<br />

für Genussmomente. Der Elternverein<br />

verwöhnt die Besucher mit Kuchen, Kaffee<br />

und erfrischenden Getränken. Ein<br />

Highlight des Programms ist das Konzert<br />

»Kirche meets Kammermusik« in<br />

der Pfarrkirche Scheffau am 30. Mai um<br />

20:00 Uhr. Hier werden das Streichquartett<br />

»Varga Quartett Wien« und Norbert<br />

Amon mit seiner Klarinette mit einem<br />

vielfältigen Repertoire beeindrucken. Die<br />

musikalischen Darbietungen werden von<br />

Texten und Gedichten des Schauspielers<br />

Thomas Lackner begleitet. Die Operettennacht<br />

mit Ballettaufführungen unter<br />

dem Titel »Wein, Weib & Gesang« am 1.<br />

Juni verspricht ein weiteres Highlight des<br />

Festivals zu werden. Abschließend wird<br />

am Sonntag unter freiem Himmel eine<br />

Premiere geboten: Das Künstlerpaar Katrin<br />

& Werner Unterlercher tritt gemeinsam<br />

mit dem HerzTakt Festivalensemble<br />

auf und präsentiert ihre Arrangements<br />

in einer einzigartigen symphonischen<br />

Darbietung. Norbert Amon betont die<br />

Bedeutung des Festivals als kulturelle<br />

Bereicherung für die Region und dankt<br />

den Unterstützern, ohne die ein solch<br />

aufwändiges Event nicht möglich wäre.<br />

Bei schlechtem Wetter werden die Veranstaltungen<br />

in die Aula der Volksschule<br />

verlegt, damit das musikalische Erlebnis<br />

ungetrübt bleibt.<br />

FOTO: GPhoto/ Günther Fankhauser<br />

Die Veranstalter Norbert Amon (Künstlerischer<br />

Leiter) und TVB Chef Scheffau Marcus Sappl<br />

122 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 123


Insa Landl<br />

Traumautos. Traumwetter.<br />

Traumrouten .<br />

Vier Tage ganz im Zeichen der Oldtimer – das hieß es vom 9. bis zum 12. Mai rund<br />

um den Kaiser im Rahmen der zweiten »Wilder Kaiser Classic«. 122 Teilnehmer,<br />

darunter 36 Wiesmannautos. Zwei Ausfahrten führten von Ellmau aus durch Bayern,<br />

Salzburg und Tirol, mit der Einfahrt ins Zillertal über Gerlos als absolutes Highlight.<br />

Historische Schönheiten, traumhafte<br />

Ausblicke, genussvolle Kurven, begeisterte<br />

Zuseher, überwältigte Teilnehmer.<br />

Mit der zweiten <strong>Ausgabe</strong><br />

ihrer »Wilder Kaiser Classic« hoben die<br />

drei Veranstalter Johannes Winkler,<br />

Gerhard Pohl und Jochen Kracher ihr<br />

Event auf eine neue Ebene. Einmal<br />

mehr war die Veranstaltung heuer ausverkauft.<br />

Mit Porsche, Mercedes Benz,<br />

Ford bis hin zu Austin Healey sowie<br />

Jaguar fuhren wahre Traumwagen aus<br />

der vergangenen Zeit mit. Sogar etliche<br />

Vorkriegsmodelle bestritten die<br />

beiden Rundfahrten am Freitag und<br />

Samstag. »Ein Highlight für sich waren<br />

zudem die 36 Wiesmannautos, die in<br />

diesem Jahr in einer eigenen Wertung<br />

mit von der Partie waren. Ein Punkt,<br />

der uns Veranstalter sehr freut«, so Johannes<br />

Winkler.<br />

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO/ Günther Fankhauser<br />

120 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 121


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3.920 km | 186 kW | <strong>25</strong>3 PS<br />

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82.680 km | 110 kW | 150 PS<br />

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122 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 123


20<strong>25</strong> IM VISIER<br />

Neu war zudem die Verlegung des Ziels mitten<br />

ins Ellmauer Zentrum. »Wir wollten allen<br />

Oldtimer-Fans etwas bieten und fanden mit<br />

dieser Verlegung die perfekte Ziel-Location.<br />

So konnten die Zuseher alle Autos in Ruhe<br />

bestaunen und für die Teilnehmer selbst war<br />

es ein Hochgenuss. Vor hunderten Menschen<br />

ins Dorf einzufahren, ein Traum«, schwärmt<br />

Gerhard Pohl. Nicht weniger traumhaft war<br />

die Route über Gerlos hinein ins Zillertal. »Die<br />

Weitsicht, die Landschaft, die kurvige Straße<br />

– dabei ging einfach jedem das Herz auf.<br />

Das zu toppen, wird eine Herausforderung«,<br />

erklärt Jochen Kracher. Aber auch die Route<br />

am Tag zuvor, die über St. Ulrich am Pillersee<br />

nach Waidring, Kössen und anschließend weiter<br />

Richtung Chiemsee führte, begeisterte die<br />

124 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 1<strong>25</strong>


Teilnehmer. Die Abende gestalteten sich wie<br />

2023 äußerst genussvoll, wobei die Organisatoren<br />

auch hier mit einer Steigerung des Angebots<br />

aufhorchen ließen, gab es doch gleich<br />

zwei Locations: die »Tirol Bar & Grill« sowie<br />

der »Bergkaiser« am Gipfel des Hartkaisers.<br />

Am Sonntag ging es für die Teilnehmer nach<br />

einem gemeinsamen Abschlussfrühstück bei<br />

wahrem Kaiserwetter wieder nach Hause.<br />

Der Tenor war dabei einhellig - »Es war ein<br />

Traum.« Nicht wenige erkundigten sich bereits<br />

nach einer Fortsetzung des Events. Oldtimer-Liebhaber<br />

dürfen auf eine 3. Wilder Kaiser<br />

Classic 20<strong>25</strong> hoffen.<br />

126 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 127


Die Veranstalter: Jochen Kracher, Johannes Winkler und Gerhard<br />

Pohl mit Moderator Guido Cantz<br />

Rudi Haunold und Otto Langhofer<br />

Patrick Allum, Martin Salvenmoser & Albert Kirchner<br />

Sara Gollner und Gert Oberhauser<br />

Rene Pollak und Maik Röbekamp<br />

Jolande und Klaus Steinwender<br />

Nina und Johannes Hödlmayr<br />

Klaus Exenberger und Josef Ager<br />

Peter Moser<br />

Michael Lukasser und Manfred Gasser<br />

Johanna Werlberger, Eva Maria Hechenberger<br />

und Christine Pohl<br />

Fritz und Gerald Unterberger<br />

Nadine Trixl und Giulia Franzl<br />

Jochen und Sigi Pohl<br />

Armin und Tobias Künig<br />

Foto: GPHOTO / Günther Fankhauser<br />

Winzer Rene und Ramona Pollak<br />

Manfred Gasser und Patrick Mraz<br />

Dominik und Sandra Eichhorn mit Mich Bürger<br />

Martin Utberg, Hans-Joachim "Striegel" Stuck und Bürgermeister Klaus Manzl<br />

128 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 129


FOTO: GPHOTO / Günther Fankhauser<br />

Open Air mitLust<br />

auf Wiederholung<br />

Das Après-Ski-Event an der Hexenzeit Schirmbar war ein würdiger und mitreißender Abschluss<br />

der Wintersaison. Unter der Organisation von Reini Horngacher fanden sich zahlreiche Gäste ein,<br />

um das Ende einer erfolgreichen Skisaison zu feiern. Der Höhepunkt des Abends war der Auftritt<br />

der Mountaincrew, angeführt von Sänger und Ex-Mister Austria Philipp Rafetseder, die mit ihrer<br />

energiegeladenen Darbietung für eine ausgelassene Stimmung sorgten.<br />

Bereits am Nachmittag begann die Feier,<br />

als sich die Gäste voller Vorfreude auf<br />

den Abend an der Schirmbar einfanden.<br />

DJ Crytec sorgte mit seinen Beats für die<br />

richtige musikalische Untermalung und<br />

heizte die Stimmung auf. Die Schirmbar<br />

füllte sich schnell mit gut gelaunten Feiernden.<br />

Auch ohne Schnee war die Stimmung<br />

ungebrochen. Die Gäste ließen<br />

sich die Freude am Feiern nicht nehmen<br />

und verabschiedeten die Skisaison enthusiastisch.<br />

Mit dem Auftritt der Mountaincrew<br />

erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt.<br />

Die Band begeisterte das Publikum mit<br />

ihren Hits, darunter der beliebte Partyhit<br />

»Espresso & Tschianti«. Die Menge tanzte<br />

und und rockte den Abend. Reini Horngacher<br />

zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf<br />

des Abends und hob die Bedeutung<br />

des Events hervor: »Es ist natürlich nicht<br />

leicht, ein neues Event zu etablieren,<br />

aber mit diesem Open-Air haben wir den<br />

Startschuss gegeben, um in den nächsten<br />

Jahren weiterhin ordentlich die Saison<br />

mit einem Open-Air an der Hexenzeit<br />

Schirmbar abzuschließen.«<br />

130 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 131


G'sellig in<br />

Söll<br />

Sandra Eichhorn, Reini Horngacher, Dominik<br />

Eichhorn und Tobias Würflingsdobler<br />

Daniela Wurzrainer, Johann Hirzinger<br />

und Christina Engl<br />

Wolfgang Seifried, Benny Becker, Isolde Seifried<br />

und Susi Becker<br />

Petra Murkova & Laura Horngacher<br />

Stefanie Bichler & Lisa Taxauer<br />

Anita Scandella & Johanna<br />

Horngacher<br />

Mario & Sarah Wechselberger<br />

Patrick Strasser, Max Picherer & Ernst Schroll<br />

Nicole Knöpfler, Nina<br />

Sandbichler und Stefan Hofer<br />

Katharina Höflinger und Hans-<br />

Peter Niedermühlbichler<br />

Foto: GPHOTO / Günther Fankhauser<br />

132 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 133


Markus Egger, Phillipp Eisenmann, Reini Horngacher und<br />

Stefan Raffeiner<br />

Theresa Blankenhorn, Lisi Lanzinger, Georg<br />

Horngacher und Vanessa Bichler<br />

3,99% *<br />

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FÜR DEN BMW iX2.<br />

Carolina Eder & Susi Berger<br />

Helga Treichl und Elisabeth Zott<br />

Christian, Joshua, Stephi Dienewald und Patrick Metzker<br />

Peter Bichler Josef Zott<br />

Vanessa Bichler, Theresa Blankenhorn, Marlene Ortner, Michael Huber,<br />

Sophia Friedl, Lisi Lanzinger<br />

Christian Rosehfeld, Christina Niedermühlbichler<br />

und Angelika Schweiger<br />

Christopher Kirchner und<br />

Valeria Val Tondrova<br />

Carina Seywald, Nadja Kogler und<br />

Johannes Schermer<br />

Christian und Daria Kapfinger<br />

Paula Wechselberger und<br />

Martina Schwab<br />

Endach 32, 6330 Kufstein<br />

Tel.: 05372/6945, info@unterberger.cc<br />

www.unterberger.bmw.at<br />

Victoria, Sieglinde und<br />

Dominik Bellinger<br />

Lara Maier und Yasin Güney<br />

Alina Morandel und Robert Woods<br />

Anita Scandella & Markus Egger<br />

BMW iX2 xDrive30: 2<strong>25</strong> kW (306 PS), Kraftstoffverbrauch 0,0 l/100 km,<br />

CO2-Emission 0,0 g CO2/km, Stromverbrauch von 16,3 kWh bis 17,7 kWh/100 km.<br />

Angegebene Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte ermittelt nach WLTP.<br />

Anna-Lena Pfister, Anna Weiss, Vanessa Niederacher<br />

und Barbara Broniszowski<br />

Sonja und Jakob Maier<br />

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Symbolfoto<br />

134 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 135


30 JAHRE UND ALLES<br />

FÜR DEN GUTEN ZWECK<br />

G'sellig in<br />

Ellmau<br />

Das 5-Sterne-Superior Hotel Kaiserhof in Ellmau feierte sein<br />

30-jähriges Bestehen mit einer Charity-Gala unter dem Motto<br />

»Gemeinsam für Tirol: Feiern und Helfen«. Höhepunkt war die<br />

Übergabe eines Spendenschecks über 35.000 Euro an Netzwerk<br />

Tirol Hilft. Die Summe wurde durch eine Tombola und<br />

Versteigerung erzielt und von der Eigentümerfamilie aufgerundet.<br />

Die Gäste genossen ein Gourmetmenü von Haubenkoch<br />

David Wagger, erlesene Weine und ein spektakuläres Feuerwerk.<br />

Unter der hochkarätigen Gästeliste fanden sich u.a. LH<br />

a. D. Günther Platter und Fernsehmoderation Carmen Nebel.<br />

Katja und Johannes Winkler, Gerhard und Doris Erber<br />

Michael und Susanne Knoll<br />

Bgm. Klaus Manzl, Max Kucera (Mr. McKay) und Doris Manzl<br />

Bianca Lampert und Bernhard Schindler<br />

Foto: Fotografie Marie<br />

Sonja Wieser<br />

und Walter Niedermühlbichler<br />

Sophie Schnabel<br />

und Barbara Winkler<br />

Günter und Bianca Lampert, Carmen Nebel<br />

und Norbert Endlich<br />

Josef und Sabina Geisler<br />

Elke Adelsberger, Sylvia Krösslhuber und Doris Manzl<br />

Andrea und Kathrin Unterrainer<br />

Sophie Brunner<br />

und Doris Erber<br />

Vanessa, Günter, Bianca und Fabian Lampert<br />

Günther Platter, Kate und Hannes Winkler<br />

Lukas und Sylvia Krösslhuber<br />

Christian Ronning, Sepp Koller, Anni und Hans Leitner, Gudrun und Friedl Fuchs und Ingrid Ronning<br />

134 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 135


SUMMER BEATS<br />

UND APRÉS-SKI<br />

G'sellig in<br />

Ellmau<br />

Mit angesagter Aprés-Ski-Musik und heißen Sommerbeats,<br />

also Aprés-Ski trifft auf Sommerfeeling,<br />

luden der Sportclub Ellmau und die Landjugend<br />

Ellmau im April zum jährlichen Party-Event ein.<br />

Der Ellmauer Fußballplatz erwies sich als ideale<br />

Party-Location. DJ Crytec und Metzker sorgten<br />

mit ihren Vibes für Strandfeeling und Skihüttenatmosphäre<br />

zugleich und brachten die Stimmung<br />

zum Kochen.<br />

Terrassenzeit<br />

Sommer, Sonne<br />

Katja Kröll und Romana Kindl<br />

Christiane Salvenmoser, Julia Fischer<br />

und Theresa Salvenmoser<br />

Alex Mai und Sandra Raß<br />

VIELFÄLTIGE SALATKARTE, RIESIGE AUSWAHL<br />

AN BURGERN, SCHNITZEL AUS DER PFANNE,<br />

TÄGLICH FRISCHE RIPPERL<br />

Fleisch von der heimischen Metzgerei Trixl & Straif<br />

Dominik Haselsberger, Florian Werlberger, Christian Niederacher<br />

und Tobias Künig<br />

Rebecca Elisabeth Edinger<br />

und Antonia Schmid<br />

Otto Stajan und Stefan Mayr<br />

Foto: GPHOTO / HannahNelly<br />

GROSSE AUSWAHL AN EISBECHERN (über 30 Eissorten) UND WAFFELN<br />

MONTAG RUHETAG | ÖFFNUNGSZEITEN: 11:00 - 01:00 UHR FRÜH<br />

Katrin Brunner, Celina Zittner und Jana Gruber<br />

Sophia Rappold, Christina Kecht, Lisa Schwaiger, Sarah Bichler & Christina Berger<br />

d‘schupf | Dorf 42 | 6352 Ellmau | info@schupf.tirol | www.schupf.tirol<br />

Reservierung unter: Tel. 0660/1012066<br />

136 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 137


Patrick Metzker & Marcel<br />

Lüthy<br />

Bastian Treichl, Isabella Künig<br />

und Pascal Oberhauser<br />

Christoph Lechner, Fabian Hussl, Roman Berger, Ferhat Gürbüzer,<br />

Tobias Sojer und Markus Auffinger<br />

Romana Kindl, Johanna Werlberger<br />

und Maria Niedermühlbichler<br />

Foto: GPHOTO / HannahNelly<br />

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Peter Fössinger<br />

Tobias Künig, Josef Bucher und Alex Reiter<br />

Julia Trixl, Valentina Niederacher, Patrizia Bacher<br />

und Laura Guggenberger<br />

Maria Landmann, Anna Landmann<br />

und Christina Obinger<br />

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Phillip Kuss , David Embacher, Hannah Windhofer, Bernhard Stöckl<br />

und Josef Bucher<br />

Endach 32, 6330 Kufstein, Tel.: 05372/6945<br />

info@unterberger.cc, www.unterberger.bmw.at<br />

138 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 139


KITSCHIG UND<br />

SCHRILL<br />

G'sellig in<br />

Söll<br />

Die Mega 90er-Party in Söll hat sich als echtes Highlight<br />

etabliert. DJ Crytec und DJ Patrik Metzker sorgten<br />

für eine mitreißende Stimmung und brachten die<br />

Menge mit den größten Hits der 90er zum Tanzen.<br />

Die Gäste erschienen in kreativen, schrillen Outfits,<br />

die die Atmosphäre perfekt ergänzten und für viele Lacher<br />

sorgten. Die ausgelassene Stimmung im Festzelt<br />

war ein Beweis für den Erfolg des Events, auf den die<br />

Landjugend Söll sichtlich stolz sein kann. Ein rundum<br />

gelungener Abend, der allen Beteiligten noch lange in<br />

Erinnerung bleiben wird.<br />

Martin Kruckenhauser, Simon Lanzinger<br />

und Sebastian Oberhauser<br />

Andrea Angerer, Stefan Dullinger,<br />

Anna Kruckenhauser und Viktoria Angerer<br />

Helena Ebner<br />

und Michaela Oman<br />

Elisa Pointner, Jana Thomaseth und Julia Zeindl<br />

Foto: GPHOTO / Günther Fankhauser<br />

Martin Kruckenhauser, Simon Lanzinger<br />

und Sebastian Oberhauser<br />

OPFER<br />

Matthias Zott, Julia Feyersinger und Rafael Möller<br />

Sophie Treichl<br />

und Annalena Embacher<br />

Stefan Dullinger<br />

und Anna Kruckenhauser<br />

Florian Blankenhorn<br />

und Georg Horngacher<br />

Theresa Mauracher, Markus Hirzinger, Peter Kogler<br />

und Madlen Ladstätter<br />

SCHUTZ<br />

staa Täterschutz!<br />

Vanessa Mehnert, Sophia Bretterklieber, Noemi Schatz, LaFee Winkler<br />

und Johanna Gruber<br />

Alexander Niedermühlbichler, Theresia Hirschmann,<br />

Dominic Stöckl und Lisa-Marie Koller<br />

Leonie Granshammer, Elisa Pointner, Jana Thomaset,<br />

Julia Zeindl, Laura Reiner und Sophia Tavernar<br />

Martina Salvenmoser<br />

und Barbara Hofer<br />

Alex Gott<br />

und Andreas Wohlschlager<br />

Marco Weiss, Simon Schwaiger, Thomas Embacher, Thomas Zott<br />

und Alex Obwaller<br />

140 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 141


Entdecke die Joghurt<br />

mit der Ecke Welt!<br />

Roman Pirchmoser, Kiona Fuchs, Sarah Steinbacher<br />

und Paulina Hilber<br />

Foto: GPHOTO / Günther Fankhauser<br />

Viele verschiedene Sorten –<br />

für genussvolle Knuspermomente<br />

Susanna Sippl, Maria Silberger, Lisa Strauß und Franziska Friedl<br />

Christoph Egger, Sebastian Wurzer, Anna-Lena Pirchmoser<br />

und Michael Radinger<br />

Bettina Thumer und Lena Rastl<br />

Bastian Winderl und Killian Fercher<br />

Lisa Mooser, Marco Zott, Stephan Mauracher und Peter Kogler<br />

Corina Eschlböck, Michaela Exenberger<br />

und Melanie Schwaiger<br />

Sandra Bliem<br />

und Barbara Ager<br />

Alexandra und Patricia Thaler, Anna Kruckenhauser,<br />

Verena und Viktoria Thaler<br />

www.muellermilch.de/at-ch<br />

ALLES<br />

, ODER WAS?<br />

142 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 143


G'sellig in<br />

Ellmau<br />

FÜNFJÄHRIGES<br />

JUBILÄUM<br />

In der Kaiser-Gemeinde Going ist noch viel ursprüngliches Flair<br />

erhalten und so überrascht es kaum, dass hier bereits seit über einem<br />

Vierteljahrhundert eine ganz besondere Tradition gepflegt wird:<br />

Viele Stammgäste und Einheimische folgten der Einladung<br />

zur 5-Jahresfeier des Ellmauer Restaurants Hermann.<br />

Passend zur winterlichen Jahreszeit empfingen<br />

Hermann Ortner und Toni Exenberger die Gäste mit<br />

weihnachtlichen Weisen, während Glühwein und<br />

Punsch die Besucher von innen wärmte und die<br />

Koasa Combo Gas gab. Gemeinsam wurde gefeiert,<br />

wobei Restaurant-Chefin Jenny Ortner als einen der<br />

Höhepunkte ein Gewinnspiel organisiert hatte.<br />

Going stärkt<br />

Der Handwerkskunstmarkt<br />

An fünf Freitagabenden im Sommer erwachen<br />

auf dem Kirchplatz von Going ab 17:00 Uhr<br />

fast vergessene Fertigkeiten zu neuem Leben:<br />

14. Juni <strong>2024</strong><br />

05. Juli <strong>2024</strong><br />

02. August <strong>2024</strong><br />

23. August <strong>2024</strong><br />

06. September <strong>2024</strong><br />

Ab 20:00 Uhr zieht dann die Bundesmusikkapelle Going<br />

auf dem Marktplatz ein und gibt im Pavillon<br />

ein musikalisch anspruchsvolles Programm zum Besten.<br />

Dein Kaiser - Sommer <strong>2024</strong><br />

Oliver Habr, Hannes und<br />

Bianca Stöckl<br />

Peter Obojes, Inge Scheucher, Herta<br />

Strasser und Emil Valentin<br />

Anni Leitner, Berta und Hans Sojer & Hans Leitner<br />

Auf der Goinger Freiluftbühne am Kirchplatz, wird mit Blick auf den<br />

Wilden Kaiser immer für ein besonderes Abendprogramm gesorgt.<br />

Mit dabei sind Künstler aus nah und fern bei unseren Kaiserabenden <strong>2024</strong>:<br />

GOING live<br />

Hermann und Florentina Naschberger, Nikoletta Groteki, Charly<br />

Leitner, Patrizia Habr und Markus Egger und Anita Scandella<br />

Opa Lois, Gerti Hochschwarzer, Albert Waltl, Michaela<br />

Steger, Gudrun Scheuerer und Toni Exenberger<br />

Foto: Eigenfotos<br />

10. Mai (Fr) 20:00 Uhr The Shakin Suits<br />

16. Mai 20:00 Uhr Ebbser Kaiserklang<br />

23. Mai 20:00 Uhr Earcatcher<br />

31. Mai (Fr) 20:00 Uhr Take TWO<br />

06. Juni 20:00 Uhr Moe‘s Eleven<br />

20. Juni 20:00 Uhr KitzBöhmische<br />

27. Juni 20:00 Uhr Lisa Mauracher<br />

11. Juli 20:00 Uhr Freiklang & Julia Anna<br />

18. Juli 20:00 Uhr Mairas Welt<br />

<strong>25</strong>. Juli 20:00 Uhr Gemischter Satz<br />

08. August 20:00 Uhr Quintett 2000<br />

16. August (Fr) 19:30 Uhr Kinderliedermacher Bernhard Fibich<br />

29. August 20:00 Uhr Rock‘n‘Roll & Petticoats<br />

12. September 19:30 Uhr The Western Country Band<br />

Ob beim Pop- & Rock, Country, Blues, Rock'n'Roll, Austropop oder<br />

Chansons - für kaiserliche Freiluft-Unterhaltung ist gesorgt.<br />

Koasa Combo, Manfred Döttlinger, Hans Kals und Hermann Ortner<br />

www.wilderkaiser.info<br />

144 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 145


GEDÄCHTNISRENNEN<br />

UND ERINNERUNGSFEST<br />

Auf der Gründlalm im Söller Skigebiet wurde ein lebhaftes<br />

Erinnerungsfest für Ted Kaufmann und Toni Mayr<br />

zum 20. Todestag gefeiert, bei dem die Bands Mitdermayr,<br />

Last Resort und BSD, allesamt aus Söll, für gute<br />

Stimmung sorgten. Bei einer Skiralley rund um die Hohe<br />

Salve waren Spaß und Action geboten, während alte<br />

Weggefährten sich in fröhlicher Stimmung wiedertrafen<br />

und gemeinsam schöne Erinnerungen teilten. Der Gesamterlös<br />

kam dem Söller Familienfonds zugute.<br />

G'sellig in<br />

Söll<br />

NEUER STANDORT<br />

IN SÖLL<br />

Opbacher Installationen, ein angesehener Zillertaler<br />

Familienbetrieb, hat kürzlich seinen vierten<br />

Standort in Söll eröffnet. Zu diesem freudigen<br />

Ereignis luden Victoria, Franz und Veronika Opbacher<br />

gemeinsam mit dem Niederlassungsleiter<br />

Peter Moser zu einem gemütlichen Beisammensein<br />

ein. Die Eröffnungsfeier bot eine herzliche Atmosphäre.<br />

Dieser neue Standort unterstreicht die<br />

solide Expansion von Opbacher Installationen und<br />

ihr Engagement, qualitativ hochwertige Dienstleistungen<br />

in der Region anzubieten.<br />

Victoria, Franz und Veronika Opbacher<br />

G'sellig in<br />

Söll<br />

Andrea Hauser, Renate Pichler und<br />

Stephanie Grebien<br />

Gabi Reichwein und Christina<br />

Eisenmann<br />

Elfi Kaufmann und Steve Sunnucks<br />

Patricia Amplatz und Anita Smeykal<br />

Franz Bliem, Florian Osl und Milan Juranovic<br />

Silvia Leihartinger<br />

und Marco Holzer<br />

Elias Harrow & Richard Harrow<br />

Manfred Reichwein & Martina<br />

Riedmann<br />

Veronika Wurzrainer und Joe<br />

Unterberger<br />

Jade und Renate Sykes<br />

Kathrina Schroll und Hannes Patscheider<br />

Eduard Radinger, Peter Bichler und Simon Schweiger<br />

Christin Koller, Šimon Holubek und Miriam Koller<br />

Scotty Harrow, Monika Harrow & Christine<br />

Exenberger<br />

Josef, Alexandra und Markus Koller, Chefleute<br />

Foto: GPHOTO / Günther Fankhauser<br />

Franz Bodingbauer<br />

und Franz Bliem<br />

Markus Eisenmann, Markus Steinlechner<br />

und Thomas Leihartinger<br />

Michaela und Hannes Naschberger<br />

Dieter Monz und Bastian Litterscheid<br />

Thomas Reiter, Peter Moser und Florian Haun<br />

Veronika Opbacher, Anton Reiter<br />

und Victoria Opbacher<br />

Foto: GPHOTO / Günther Fankhauser<br />

146 Wilde Kaiserin<br />

Wilde Kaiserin 147


TRENKWALDER<br />

IHR TRACHTENSPEZIALIST<br />

AM WILDEN KAISER<br />

FELLE · LEDER · TRACHT<br />

Foto: © Hammerschmid GmbH<br />

Symbolbild<br />

GERBEREI<br />

FELLE-SHOP.COM<br />

Gerberei Trenkwalder, Blaiken 77, 6351 Scheffau<br />

MO–FR: 148 Wilde 09:00–18:00 Kaiserin und SA: 09:00–17:00 Uhr geöffnet.<br />

TRENKWALDER<br />

TRACHTEN LEDER FELLE

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