Trinitatisbrief 2024.02
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initatisbrief<br />
JUNI 2024<br />
Kirche Der Zukunft<br />
FusionsKonzert
Inhalt<br />
3 Editorial<br />
5 Dank<br />
5 GruSSwort<br />
8 Kirche und Zukunft<br />
Fünf Fragen an die Pfarrschaft 6<br />
2040 - Visionen Kirche 15<br />
automatische Liedbegleitung 22<br />
24 Veranstaltungen/Termine<br />
Fusionskonzert 28<br />
31 Aus der Gemeinde<br />
Interview mit Cedric Schumann 31<br />
kleiderkammer 34<br />
36 Gottesdienstplan<br />
43 Aus dem Presbyterium<br />
Stellenausschreibung FSJ 43<br />
abschied Pfarrerin A. Giesen 44<br />
abschied Frau Heider 47<br />
Vorstellung Lukas Höver 48<br />
50 toP 2 Gemeindelieder<br />
52 Aus dem Kirchbuch<br />
54 Jugendseiten<br />
Aktionswoche 56<br />
Fotoprojekt 57<br />
Jugendradtour 58<br />
59 Familien- und Kinderseiten<br />
Rückblick Osterferienprojekt 59<br />
bergheim aktiv 60<br />
62 rückblick<br />
Kinderchortag 62<br />
60 Jahre Frauenhilfe 63<br />
adventskonzert Bedburg 64<br />
weltgebetstag 65<br />
57 Impressum<br />
Kirche und Zukunft<br />
Seite 6<br />
Fusionskonzert<br />
Seite 28<br />
Interview mit Lukas Höver<br />
Seite 48<br />
Editorial<br />
Liebe Gemeindeglieder,<br />
mit diesem Gemeindebrief verabschiede ich mich von Ihnen.<br />
Nach mehr als 40 Jahren Dienst in der Gemeinde werde ich<br />
zum 1. August in den Ruhestand versetzt. In der Bibel ist die<br />
40 eine symbolische Zahl, die einen wichtigen Lebensabschnitt<br />
beendet. Nach vierzig Jahren Wanderung durch die<br />
Wüste Sinai, vielen Erlebnissen, Erfahrungen und Erkenntnissen<br />
beginnt für das Volk Israel ein neuer Zeitabschnitt. Sie<br />
brechen auf in ein neues Land. An dieser Schwelle stehend<br />
macht Gott ihnen Mut und stärkt ihr Vertrauen. Er sagt: „Sei<br />
mutig und entschlossen. Hab keine Angst und lass dich durch<br />
nichts erschrecken, denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir,<br />
wohin du auch gehst!“ Diese Zusage nehme ich mit, wenn nun<br />
für mich ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Sie gilt aber auch<br />
Ihnen, wenn in der kommenden Zeit Vertrautes wegfallen und<br />
Neues entstehen wird. So wird meine Pfarrstelle nicht mehr<br />
neu besetzt werden, sondern Pfarrer Trautner aus Elsdorf,<br />
Pfarrerin Voldrich aus Quadrath und Pfarrer Müller aus Bedburg<br />
werden einen Teil der Aufgaben übernehmen.<br />
Im Rückblick ist die Zeit schnell vergangen: Neben der<br />
eigentlichen Verkündigungs- und Seelsorgeaufgabe einer<br />
Pfarrerin war ein großer Teil dieser Zeit mit notwendigen und<br />
vorgegebenen Umstrukturierungsmaßnahmen und anderen<br />
herausfordernden Aufgaben ausgefüllt. „Die Zeiten ändern<br />
sich, und wir ändern uns in ihnen“, heißt es. Nicht nur der<br />
Name der Gemeinde hat sich in dieser Zeit zwei Mal geändert,<br />
auch die Umstände und Bedingungen. In den letzten Jahren<br />
vergrößerte sich die Gemeinde flächenmäßig durch zwei Fusionen.<br />
Und die Veränderungen werden weitergehen, denn die<br />
Zeit bleibt nicht stehen.<br />
Der Redaktionskreis hat diesen Gedanken aufgegriffen und<br />
in die Zukunft geträumt. Wie wird wohl eine Kirchengemeinde<br />
im Jahr 2040 aussehen, wenn nur noch ein Pfarrer, eine Pfarrerin<br />
für Menschen da sein soll, die weit auseinander wohnen.<br />
Wo werden die Mitglieder der Gemeinde zusammenkommen,<br />
58 Information, Kontakt, Hilfe<br />
Redaktionsschluss für den nächsten <strong>Trinitatisbrief</strong>: 19. August 2024<br />
3
Editorial<br />
Danke / Grußwort<br />
Danke<br />
Danken möchte ich an dieser Stelle<br />
einmal allen Mitgliedern des Redaktionskreises.<br />
Ohne sie wäre ein solch<br />
vielfältiger Gemeindebrief nicht möglich.<br />
Einige davon gehören zu den<br />
Gründungsmitgliedern und sind seit 24<br />
Jahren aktiv dabei, andere bereichern<br />
seit einigen Jahren oder sogar erst<br />
Monaten unsere Runde. Informationen<br />
sammeln, über mögliche Themen diskutieren<br />
und reflektieren, Entscheidungen<br />
treffen und Artikel schreiben – all das<br />
kostet sehr viel Zeit und Überlegung.<br />
Für dieses große Engagement, das<br />
Miteinander und die lebhaften Diskussionen<br />
danke ich ganz herzlich und<br />
wünsche der Redaktion weiterhin und<br />
in Zukunft inspirierende Gespräche und<br />
Themen und ein gutes Miteinander.<br />
Almut Giesen<br />
Der Sommer kommt - ein Grund zum Feiern<br />
Foto: © V, stock.adobe.com<br />
Grußwort<br />
um sich auszutauschen, Gottesdienst<br />
miteinander zu feiern und über ihren<br />
Glauben zu reden? Wird es noch ein Kirchengebäude<br />
geben? Unsere Gedanken<br />
dazu und die der Pfarrer und Pfarrerinnen<br />
lesen Sie auf den folgenden Seiten.<br />
Nicht wir und unsere Bemühungen<br />
erhalten die Kirche, sondern Gott. Er berührt<br />
immer wieder neu die Herzen und<br />
beruft Menschen. So freuen wir uns sehr,<br />
dass unsere kirchenmusikalische Arbeit<br />
durch einen Studenten der Kirchenmusik<br />
bereichert wird. Er stellt sich in diesem<br />
Brief selber vor.<br />
Der Sommer kommt – wenn das kein<br />
Grund zum Feiern ist, und das werden<br />
wir in diesem Jahr auch tun - mit viel<br />
Freude und Musik. Eine Veranstaltung<br />
möchte ich Ihnen besonders ans Herz<br />
legen: ein Konzert am Pfingstmontag,<br />
mit dem wir das Zusammengehen und<br />
Zusammenwachsen unserer vier Gemeindebereiche<br />
feiern: Bergheim-Elsdorf-Quadrath-Bedburg<br />
= Evangelische<br />
Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft.<br />
Alles hat seine Zeit. Meine Zeit unter<br />
und mit Ihnen ist zu Ende. Gerne und<br />
dankbar schaue ich zurück und wünsche<br />
Ihnen als Gemeinde, dass die vor uns<br />
liegende Sommerzeit erfüllt sein möge<br />
von Licht und Leben. Mögen Sie den<br />
Neuanfängen Ihre Türen öffnen und<br />
zuversichtlich in die Zukunft gehen. Ich<br />
wünsche Ihnen dazu Gottes Segen und<br />
grüße Sie herzlich.<br />
Ihre Pfarrerin Almut Giesen<br />
Ein jüdischer Wanderprediger namens<br />
Jesus wird von der römischen Besatzungsmacht<br />
in Jerusalem hingerichtet<br />
– mit der brutalstmöglichen Methode,<br />
der Kreuzigung. „Vater, vergib ihnen,<br />
denn sie wissen nicht, was sie tun“, betet<br />
Jesus am Kreuz. Die kleine Schar seiner<br />
Anhänger bleibt verzweifelt und ratlos<br />
zurück.<br />
Dass sich aus dieser Sekte, einer winzigen<br />
Abspaltung der kleinen jüdischen<br />
Minderheit, eine Weltreligion mit zwei<br />
Milliarden Mitgliedern entwickeln würde,<br />
war nach menschlichem Ermessen<br />
unvorstellbar. Aber bekanntlich ist es<br />
so gekommen. Ein Wunder? Jedenfalls<br />
nur erklärbar damit, dass es Gottes<br />
Wille war und ist! Das kann und darf uns<br />
ermutigen in schwieriger Zeit.<br />
In den ersten drei Jahrzehnten nach<br />
Tod und Auferstehung von Jesus war es<br />
vor allem ein Mann, der bis zu seinem<br />
eigenen Lebensende unermüdlich wie<br />
kein anderer die neue Lehre verbreitete:<br />
ein gelernter Zeltmacher aus einer<br />
streng jüdischen Familie in der griechischen<br />
Stadt Tarsus im Süden der<br />
heutigen Türkei. Seine Eltern gaben ihm<br />
den jüdischen Beinamen Saul, nach dem<br />
ersten König Israels. Sein griechischer<br />
Name war Paulos, in der lateinischen<br />
Weltsprache bis heute: Paulus.<br />
In seiner Jugend hatte Paulus bei<br />
einem bekannten Rabbiner in Jerusalem<br />
studiert und später die Anhänger von<br />
Jesus unbarmherzig verfolgt. Doch in einer<br />
Vision auf dem Weg nach Damaskus,<br />
seinem später sogenannten „Damaskus-<br />
4<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 5
Grußwort<br />
Grußwort<br />
Als „Christen“ bezeichnen<br />
sich Paulus<br />
und seine Mitstreiter<br />
damals noch nicht.<br />
Sie wollen keine neue<br />
Religion gründen,<br />
sondern bewegen sich<br />
ihrem eigenen Verständnis<br />
nach innerhalb<br />
des Judentums.<br />
Erlebnis“, erkennt Paulus den auferstandenen Jesus als Sohn<br />
Gottes - und stellt sich nun ganz in dessen Dienst.<br />
Paulus unternimmt lange Missionsreisen durch den Mittelmeerraum,<br />
nimmt alle nur denkbaren Gefahren auf sich,<br />
gerät in Seenot, wird selber verfolgt, gefoltert und mehrfach<br />
eingesperrt. Aber es gelingt ihm in diesen Jahrzehnten, in<br />
verschiedensten Ländern Gemeinden zu gründen.<br />
Als „Christen“ bezeichnen sich Paulus und seine Mitstreiter<br />
damals noch nicht. Sie wollen keine neue Religion gründen,<br />
sondern bewegen sich ihrem eigenen Verständnis nach innerhalb<br />
des Judentums – auch wenn sie die Beschneidung, die<br />
Speisegesetze und viele andere Vorschriften für neu zu Jesus<br />
bekehrte „Heiden“ als nicht erforderlich betrachten.<br />
In ausführlichen Briefen an die jungen Gemeinden fasst<br />
Paulus die frohe Botschaft von Jesus systematisch zusammen.<br />
Damit wird er aus heutiger Sicht zum Begründer der christlichen<br />
Theologie.<br />
In der Nachfolge von Jesus ist ihm und seinen Anhängern<br />
klar, dass der Glauben niemals mit Gewalt verbreitet werden<br />
darf. In späteren Jahrhunderten wird dies oft vergessen, gerade<br />
auch in unseren Breiten.<br />
Der Name unseres Nachbarortes Königsdorf erinnert an den<br />
berühmten fränkischen König Karl den Großen, den der Papst<br />
im Jahr 800 in Rom zum Kaiser krönt. In den über dreißig Jahre<br />
dauernden „Sachsenkriegen“ gelingt es Karl dem Großen, die<br />
westgermanischen Stämme („Sachsen“) zwischen Nordsee und<br />
Harz im heutigen Westfalen und Niedersachsen zu „christianisieren“,<br />
also mit Feuer und Schwert zur Taufe zu zwingen.<br />
Den Sachsen begegnet das Christentum als brutale Eroberungsreligion<br />
- ganz anders als von Jesus gelehrt und von Paulus<br />
gezeigt. In vielen Jahrhunderten setzt sich die Spur fort, ob<br />
bei den Kreuzzügen ins „Heilige Land“ oder bei der blutigen<br />
Eroberung Lateinamerikas.<br />
Dass von dem christlich geprägten Deutschland zwei<br />
Weltkriege ausgehen würden, hätte sich ein Paulus sicherlich<br />
ebenso wenig vorstellen können wie die<br />
heute angeblich im Namen des „heiligen<br />
Russland“ und seiner christlichen Werte<br />
geführten Kriege.<br />
Was die Zukunft bringt, kann niemand<br />
wissen. Dass wir Christen immer<br />
die besseren Menschen wären, können<br />
wir nicht behaupten. „Wir Christen sind<br />
nicht besser, aber wir haben es besser“,<br />
lautet ein kluges Wort. Denn wir haben<br />
Jesus, der uns trotz aller unserer Fehler<br />
und Irrwege nicht fallen lässt, sondern<br />
der uns vergibt und der uns liebt. Und<br />
der uns seit zweitausend Jahren immer<br />
wieder zu Nächstenliebe und Feindesliebe<br />
anspornt, wie unzählige Frauen<br />
und Männer in seiner Nachfolge in jeder<br />
Generation bewiesen haben und jeden<br />
Tag aufs Neue beweisen!<br />
Dietrich Bonhoeffer beginnt sein<br />
Glaubensbekenntnis (EG 813) mit den<br />
Worten: „Ich glaube, dass Gott aus<br />
allem, auch aus dem Bösesten, Gutes<br />
entstehen lassen kann und will. Dafür<br />
braucht er Menschen, die sich alle Dinge<br />
zum Besten dienen lassen.“ – So kann<br />
Gott auch aus dem vielen Traurigen<br />
und Bösen, das uns heute bedrückt,<br />
Gutes entstehen lassen. Lasst uns dabei<br />
frohgemut mithelfen – im Beten und<br />
Trösten, im Alltag und in der Kirche, im<br />
Reden und Handeln.<br />
Dr. Ulrich Höver, Prädikant<br />
Apostel Paulus, Bartolomeo Montagna, 1482<br />
Quelle: wikipedia.org<br />
6<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 7
Kirche und Zukunft<br />
Kirche und Zukunft<br />
Wie ist ihr<br />
Verständnis des<br />
Pfarrberufes<br />
in Zukunft?<br />
Kirche und Zukunft<br />
Eine Vision:<br />
Wir schreiben das Jahr 2040<br />
Fünf Fragen an unsere Pfarrerinnen und Pfarrer:<br />
Wie sehen ihre Visionen zum Jahr 2040 aus?<br />
Pfarrerin Giesen: Die Funktion eines Pfarrers, einer Pfarrerin<br />
wird im Kern die gleiche sein wie heute: Verkündiger:in<br />
und Übersetzer:in des Evangeliums in die aktuelle Zeit und<br />
jeweilige Lebenssituation zu sein und Menschen dabei zu<br />
unterstützen, das Evangelium für sich besser zu verstehen<br />
und sprachfähig in ihrem Glauben zu werden. Es finden<br />
Gottesdienste - vielleicht in anderer Gestalt - statt, es wird<br />
getauft, das Abendmahl gefeiert und Menschen werden<br />
seelsorgerlich begleiten. Er/Sie bringt biblische Inhalte,<br />
theologische Fragestellungen und christliche Traditionen<br />
in die Gemeinde, in den Dialog mit anderen Religionen und<br />
gesellschaftlichen Gruppierungen mit ein und verdeutlicht<br />
ihren Sinn. Als Repräsentant:in der Gemeinde nach außen<br />
hin schafft er/sie Verbindungen zwischen der Gemeinde und<br />
anderen Organisationen und Institutionen und übergreifend<br />
mit der Gesamtkirche - und weckt Interesse für den Glauben<br />
und die Kirche. Gemeinsam mit anderen Personen in der<br />
Gemeinde, wird er/sie Freiwillige ermutigen, sich mit ihren<br />
Begabungen in die Gemeinde einzubringen und Interessierte<br />
gemeinsam mit anderen Kirchengemeinden dazu befähigen.<br />
Entsprechend ausgebildete Personen engagieren sich im Team<br />
mit der Pfarrperson als christliche Trauerbegleiter oder sind<br />
in der Gemeinde seelsorgerisch tätig. Zum Team gehören<br />
auch Diakone und Prädikanten. Bei den Verwaltungs- und<br />
Organisationsaufgaben wird er/sie durch entsprechende<br />
Medien und moderne Computerprogramme unterstützt,<br />
die diese Aufgabe vereinfachen und effizienter gestalten.<br />
Pfarrer Müller: Pfarrer*innen werden sich in Zukunft mehr<br />
auf das Wesentliche besinnen. Zum Wesentlichen gehören<br />
Wortverkündigung, Sakramentsverwaltung, Amtshandlungen<br />
und Seelsorge. Ihr Dienst ist nicht auf die einzelne Gemeinde<br />
beschränkt. Aufgaben sollten auch auf kreiskirchlicher Ebene<br />
wahrgenommen werden. Aufgaben im Bereich Verwaltung und<br />
Gemeindeorganisation sollten an andere Mitarbeitende und<br />
Fachkräfte delegiert werden.<br />
Pfarrer Trautner: Pfarrer und Pfarrerinnen werden keine<br />
Animateure sein, die ein wie auch immer geartetes Vereinsleben<br />
organisieren. Pfarrer und Pfarrerinnen werden auch keine<br />
Verwaltungsaufgaben übernehmen oder mit der Geschäftsführung<br />
der Kirchengemeinde beauftragt werden. Das alles<br />
können andere besser. Pfarrer und Pfarrerinnen werden<br />
ausschließlich wieder das tun, wofür sie zuvorderst ausgebildet<br />
wurden, nämlich mit ihren Gemeinden über den Glauben<br />
an Jesus Christus nachzudenken und von diesem Glauben her<br />
in Seelsorge und Verkündigung an der Seite ihrer Gemeinden<br />
zu stehen.<br />
Pfarrerin Voldrich: Mein Verständnis des Pfarrberufs ist<br />
im Grundsatz – Wortverkündigung, Sakramentsverwaltung,<br />
Seelsorge sowie Teil des Leitungsgremiums der Gemeinde zu<br />
sein – unverändert gegenüber heute. Eigene Schwerpunkte<br />
sind nur dann möglich, wenn die Pfarrperson Teil eines multiprofessionellen<br />
Teams (im besten Falle auch Pfarrteam) ist,<br />
sowie durch starke Netzwerke (innerhalb der Kommunen, der<br />
Ökumene usw.) ergänzt wird.<br />
Pfarrerin Giesen: Das hängt davon ab, wie sich Gemeinde<br />
versteht und „Zugehörigkeit“ und „Gemeinschaft“ definiert,<br />
wenn sich die Gemeinde auf einer Gesamtfläche von 142 km²<br />
befindet. Die „ideale“ Gemeinde kennt ihre Berufung und ihren<br />
Auftrag in ihrem Umfeld und feiert regelmäßig Gottesdienst<br />
- in welcher Gestalt und an welchem Ort wird sich zeigen.<br />
Die Mitglieder ergreifen selber die Initiative, bringen ihre<br />
Wie sollte die<br />
ideale Gemeinde<br />
für Sie aussehen?<br />
8<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 9
Kirche und Zukunft<br />
Kirche und Zukunft<br />
Wie sollte die<br />
ideale Gemeinde<br />
für Sie aussehen?<br />
Interessen und Fähigkeiten aktiv mit ein. Was nicht aus der<br />
Gemeinde, aus dem eigenen Engagement, der eigenen Motivation<br />
heraus, geschieht, gibt es nicht mehr. Was an Gemeindeaktivitäten<br />
gewünscht wird oder erstrebenswert erscheint,<br />
wird von Mitgliedern organisiert, die dabei von der Gemeindeleitung<br />
ermutigt und unterstützt werden.<br />
Die „ideale“ Gemeinde ist lebendig, das heißt, die Beziehung<br />
zu anderen wird gesucht und durch gemeinsam verbrachte<br />
Zeit aufgebaut. Die Mitglieder tauschen sich aus über „Gott<br />
und die Welt“, über den eigenen Glauben und die Zweifel, über<br />
Lebensfragen, christliche Werte - und den Sinn des Lebens.<br />
Sie beten füreinander und nehmen Anteil.<br />
Pfarrer Müller: Lebendig sollte sie sein. Das ist aber immer<br />
davon abhängig, ob sich Menschen in ihr engagieren. Sie sollte<br />
nicht pfarrer*innenzentriert sein.<br />
Pfarrer Trautner: Es geht nicht um Wunschbilder, die sich<br />
nicht erfüllen lassen. Es geht auch nicht um Ideale, die sich<br />
nicht verwirklichen lassen. Es geht vielmehr um die Anforderungen<br />
an eine Gemeinde, wie sie zukünftig bestehen kann.<br />
Denn es werden nur die Gemeinden zukünftig bestehen, deren<br />
Mitglieder aus eigenem Antrieb heraus ein attraktives Gemeindeleben<br />
organisieren und auf die Beine stellen. Und es<br />
werden nur die Gemeinden zukünftig bestehen, deren Mitglieder<br />
ein Interesse haben, dass der Glaube an Jesus Christus<br />
nach innen und außen weitergegeben wird.<br />
Pfarrerin Voldrich: Die Gemeinde erkennt, welche Schwerpunktaufgaben<br />
realistisch umsetzbar sind. Sie weiß um ihre<br />
Ressourcen, kennt aber auch ihre Grenzen. Die Gemeinde ist<br />
zu notwendigen Veränderungen bereit und vertraut darauf,<br />
diese Prozesse zu meistern. Haupt- und Nebenamtliche fühlen<br />
sich gemeinsam für die Menschen verantwortlich sowie für die<br />
damit verbundenen Aufgaben.<br />
Pfarrerin Giesen: Im Gottesdienst und darauf folgenden<br />
Gemeindetreffen, bei persönlichen Gesprächen, überall dort,<br />
wo ich gerade meinen Beruf ausübe.<br />
Pfarrer Müller: Im Dienst an den Menschen.<br />
Pfarrer Trautner: Mit Erreichen der Altersgrenze im Jahre<br />
2034 gehe ich in den Ruhestand. Ob ich mich überhaupt und<br />
dann wie in meiner neuen Wohnortgemeinde einbringen<br />
werde, kann ich jetzt noch nicht sagen. Das mache ich von den<br />
Umständen vor Ort abhängig.<br />
Pfarrerin Voldrich: Die Präsenz richtet sich nach den<br />
Ressourcen der Gemeinde und den eigenen Möglichkeiten.<br />
Pfarrerin Giesen: Wie wird das Gemeindeleben in sechzehn<br />
Jahren aussehen? Ich vermute, gar nicht so viel anders als<br />
heute, denn das Bedürfnis, einander zu begegnen und sich<br />
offen auszutauschen ist ungebrochen. Die Formen werden<br />
sich - wie in der Vergangenheit auch - immer wieder ändern<br />
und der jeweiligen Zeit angepasst sein. Es wird Chöre geben,<br />
Kinder und Jugendliche gehen in eine Art „Lebensschule“, die<br />
von Freiwilligen zusammen mit der Pfarrperson gestaltet wird,<br />
Erwachsene treffen sich und tauschen sich über ihren Glauben,<br />
Lebensfragen und aktuelle Situationen und Herausforderungen<br />
aus. Halbjährlich gibt es Gemeindeabende, an denen<br />
sich alle interessierten Gemeindemitglieder begegnen, informieren,<br />
verabreden und austauschen können - dies geschieht<br />
im Anschluss an einen Gottesdienst.<br />
Ein Teil des Gemeindelebens spielt sich in einer Kirche und<br />
in einem Gemeindezentrum ab, ein anderer Teil in Hauskreisen,<br />
das heißt in den Häusern und Wohnungen einiger<br />
Gemeindemitglieder, die jetzt schon „rund um den Esstisch“<br />
gemeinsam Bibel lesen oder bei „Geh-Gesprächen“ zu einem<br />
vorher bekannt gegebenen Thema (,walk and talk‘), oder -<br />
wie jetzt schon - in einem Cafe oder Bistro. Für all dies gilt:<br />
Was nicht aus der Gemeinde heraus geschieht, durch das<br />
Wie werden Sie<br />
in der Gemeinde<br />
präsent sein?<br />
Wo und wie findet<br />
das Leben der<br />
Gemeinde‚ in<br />
Zukunft statt?<br />
10<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 11
Kirche und Zukunft<br />
Kirche und Zukunft<br />
Wo und wie findet<br />
das Leben der<br />
Gemeinde‚ in<br />
Zukunft statt?<br />
Engagement von einzelnen Gemeindemitgliedern oder auch<br />
durch ein Team, das wird es nicht mehr geben.<br />
Das Gemeindeleben wird ergänzt durch:<br />
1. eine jährliche „Gemeindewoche oder -wochenende“. In der<br />
gemeinsamen Zeit tanke ich auf, werde an Geist und Seele,<br />
Gemeinschaft und Glauben gestärkt, um als Christ in meinem<br />
Umfeld zu leben und zu handeln.<br />
2. „Online Seminare“ zu christlich-theologischen und gesellschaflich-ethischen<br />
Themen. Online werden Bibelarbeiten<br />
und -kurse sowie Glaubenskurse angeboten. Manches wird<br />
übergreifend für mehrere Gemeinden stattfinden, so dass sich<br />
Christen in einer Region vernetzen und bereichern.<br />
Im November letzten Jahres habe ich zum ersten Mal an<br />
einem solchen Online Seminar teilgenommen und war begeistert<br />
von dieser Möglichkeit. Keine langen Wege, kein „Sichaufmachen-müssen“<br />
nach einem langen Arbeitstag, in Kälte<br />
und Dunkelheit irgendwohin zu gehen - die Umstände waren<br />
entspannt. Und dort Impulse zu bekommen, sich mit anderen<br />
in Kleingruppen über Themen und Fragen auszutauschen, zum<br />
Schluss mit einem biblischen Text und einem Segen verabschiedet<br />
werden - war bereichernd.<br />
3. Eine Gemeinde-App, die nicht nur über das bestehende Gemeindeleben<br />
informiert, sondern in der Gemeindeglieder sich<br />
miteinander vernetzen und spontan Begegnungs-Angebote<br />
machen können.<br />
Pfarrer Müller: Das Leben der Gemeinde der Zukunft liegt in<br />
der Hand derer, die sich jetzt öffnen und Neues ausprobieren.<br />
Die Orte werden sich verändern. Eine Kirche, die in der Gesellschaft<br />
an Relevanz verloren hat, muss sich in allen Bereichen<br />
überprüfen und gegebenenfalls neu erfinden.<br />
Pfarrer Trautner: Wenn Menschen das Anliegen von Kirche<br />
teilen, werden sie von sich aus Wege, Lauf und Bahn finden,<br />
da ihr Fuß gehen kann. Wem etwas wichtig ist, der oder die<br />
wird alles unternehmen, um diese Anliegen zu verwirklichen<br />
und Ideen umzusetzen. Das wird sich weisen, wo und wie<br />
das Gemeindeleben in Zukunft stattfindet. Alles andere wäre<br />
Kaffeesatzleserei.<br />
Pfarrerin Voldrich: Das „Leben der Gemeinde“ wird im<br />
gemeinsamen Feiern von Gottesdiensten, im Teilen von Freud<br />
und Leid und in Aktivitäten, die aus der Gemeinde heraus<br />
entstehen, bestehen.<br />
Pfarrerin Giesen: Ja. Kirche sollte öffentlich als christliche<br />
Kirche erkennbar und sichtbar sein. Für Gottesdienste, für<br />
andere spirituelle Angebote, beispielsweise für ,Zeiten der<br />
Stille“ oder auch für Konzerte wird sie in der Woche genutzt.<br />
Menschen nutzen einen Bereich der Kirche, der speziell für das<br />
persönliche Gebet gestaltet ist, es gibt einen kleinen Seelsorgeraum<br />
für Gespräche.<br />
Zusätzlich oder mit der Kirche verbunden gibt es ein „Haus<br />
der Gemeinde“. In dem Haus treffen sich Menschen zu größeren<br />
Veranstaltungen und Feiern, in Arbeitsgruppen und<br />
Gruppen. Ein Gemeindebüro ist in das ,Haus der Gemeinde“<br />
integriert, das täglich geöffnet und ein Anlaufpunkt für alle<br />
Gemeindemitglieder ist. Je nach Größe dieses Hauses - wird<br />
ein Teil durch andere Organisationen, wie zum Beispiel<br />
Beratungsangebote der Diakonie, Soziales, wie eine Kleiderkammer<br />
oder für nicht kirchliche Zwecke genutzt werden.<br />
Wohnungen im oberen Teil des Hauses beleben diese<br />
Begegnungsstätte.<br />
Da im Jahr 2040 weitere Wege als bisher zurückgelegt<br />
werden, um einander zu treffen, werden stundenweise Räume<br />
anderer Organisationen vor Ort, im Dorf oder Stadtteil, für<br />
Gruppentreffen mit genutzt.<br />
Pfarrer Müller: Kirche muss auch weiterhin in der Öffentlichkeit<br />
sichtbar sein. Ob es bei einem klassischen Kirchengebäude<br />
mit Turm und Glocken bleibt, vermag ich nicht zu beurteilen.<br />
Auch hier gilt es sich zu öffnen und Neues zu denken.<br />
Versammlungsräume vor Ort werden weiterhin relevant sein.<br />
Braucht man<br />
noch kirchliche<br />
Gebäude?<br />
Wo trifft sich<br />
die Gemeinde?<br />
12<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 13
Kirche und Zukunft<br />
Foto: © Klaaschwotzer - Quelle Wikipedia<br />
Wir schreiben das Jahr 2040<br />
Gedanken des Redaktionsteams<br />
Es gibt nur noch wenige Pfarrpersonen. Die Gemeindeglieder wohnen weit auseinander.<br />
Wie soll ein Pfarrer, eine Pfarrerin an den verschiedenen Orten präsent sein?<br />
Gibt es überhaupt noch Kirche/Gemeinde/Pfarrer/Gottesdienste, und wenn ja - wie?<br />
Kath. Kirche St. Peter<br />
auf Spiekeroog. Sie<br />
hat die Form eines<br />
Indianerzeltes. Die<br />
Bestuhlung im Innern<br />
besteht aus Klappstühlen.<br />
Ein Hinweis<br />
auf die Mobilität der<br />
Kirche. Kirche ist<br />
immer unterwegs<br />
und in Veränderung<br />
Braucht man<br />
noch kirchliche<br />
Gebäude?<br />
Wo trifft sich<br />
die Gemeinde?<br />
Pfarrer Trautner: Dass man sich überall treffen kann, um auf<br />
Gottes Wort zu hören, ist eine geistliche Binsenweisheit. Nach<br />
dem Zweiten Weltkrieg haben sich die Elsdorfer Gemeindeglieder<br />
im Saal einer Gaststätte getroffen. Aber eine besondere<br />
Botschaft wie die von der Selbstkundgabe Gottes durch<br />
Jesus Christus braucht auch besondere dieser Botschaft<br />
angemessene Räume. Ich kann mir deshalb einen Verzicht auf<br />
ästhetisch und künstlerisch ansprechend gestaltete Kirchengebäude<br />
nicht vorstellen. Unbestritten aber ist, dass wir die<br />
große Anzahl von Kirchengebäuden im heutigen Umfang weder<br />
hier in unserer Region noch anderswo brauchen werden.<br />
Wahrscheinlich werden wir auch gar nicht mehr die Gemeindehäuser<br />
brauchen. Als Versammlungsorte für ein evangelisches<br />
Vereinsleben sind sie typisch für diese Gesellschaftsform des<br />
neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhunderts. Auch hier<br />
werden sich die Dinge verändern, wenn kein evangelisches<br />
Vereinsleben mehr gefragt ist, weil die Menschen andere Sozialformen<br />
bevorzugen.<br />
Pfarrerin Voldrich: Der Umfang und die Art der kirchlichen<br />
Gebäude müssen sich danach richten, was finanziell zu tragen<br />
ist und wozu die Gebäude gebraucht werden. Nach meinem<br />
theologischen Verständnis ist ein großer Sakralbau nicht<br />
zwingend notwendig, damit sich die Gemeinde versammeln<br />
kann, vor allem nicht im Angesicht sinkender Mitgliederzahlen.<br />
Vision: Präsenz der Pfarrpersonen<br />
Ostersonntag, 1. April 2040, 9 Uhr:<br />
Heute ist Zentralgottesdienst in der<br />
ARCHE in Bergheim. Tatsächlich haben<br />
sich online 20 Personen angemeldet,<br />
vor Ort könnten es sogar mehr werden.<br />
Danach die Pfarrer-to-go-App checken,<br />
falls neue Onlinetermine eingegangen<br />
sind. Mal den Plan durch gehen für die<br />
weiteren Tage durchgehen: Montag:<br />
Onlinegottesdienst zum Ostermontag,<br />
Foto: © witsarut sakorn - istockphoto.com<br />
danach Taufgespräche für den quartalsweisen<br />
Tauftermin am Samstag.<br />
Dienstag: Rundfahrt durch die Gemeindeteile,<br />
vormittags Bezirk 1 + 2,<br />
nachmittags Bezirk 3 + 4, Treffpunkt<br />
ist jeweils die ehemalige Kirche.<br />
Mittwoch: quartalsweiser Schulgottesdienst<br />
in Bedburg, die Kinder der<br />
übrigen Gemeindeteile kommen per Bus<br />
um 14 Uhr an dem Gemeindezentrum an.<br />
14<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 15
Kirche und Zukunft<br />
Kirche und Zukunft<br />
Donnerstag: vormittags Altenheim<br />
Rundreise, 15 Minuten Gottesdienste<br />
und 15 Minuten Gesprächskreise.<br />
Freitag: Beerdigungstag.<br />
Wie gut, dass die Gemeinde den<br />
kleinen Elektrobus bekommen hat, mit<br />
extra Sitzplätzen für Gesprächskreise<br />
und kleinem Altar. Hier können bei<br />
Bedarf bis zu sechs Gemeindemitglieder<br />
an einem Gottesdienst teilnehmen.<br />
So oder so ähnlich könnte das dann<br />
durchgeplante Leben eines Pfarrers in<br />
unserer Gemeinde im Jahr 2040 aussehen.<br />
Aufgrund der Vielzahl an Gemeindebezirken<br />
und der großen Fläche<br />
ist nur noch eine Konsolidierung der<br />
Aktivitäten (von wöchentlich auf monatlich,<br />
von monatlich auf quartalsweise)<br />
möglich. Auch finden viele Beratungsund<br />
Betreuungsgespräche leider nicht<br />
mehr persönlich, sondern vielmals nur<br />
noch online statt.<br />
Die Gottesdienste finden aufgrund<br />
von fehlenden Gebäuden in sogenannten<br />
Gemeindezentren oder kurzfristig für<br />
wenige Anwesende im neuen Gemeindebus<br />
statt. Natürlich kann man sich online<br />
zuschalten und an besonderen Feiertagen<br />
wird ein Hologramm von einem<br />
Zentralgottesdienst in die anderen Gemeindezentren<br />
übertragen, damit man<br />
wenigstens das Gefühl hat, der Pfarrer<br />
wäre live vor Ort. Außerdem kann man<br />
den Pfarrer über eine bestimmte App<br />
(und auch über das zentrale Gemeindebüro)<br />
buchen, online oder in Präsenz,<br />
sofern es ein freies Zeitfenster gibt.<br />
Über die Signalgruppe gibt es morgens,<br />
mittags und abends kleine Gebete<br />
für den Tag, in der Frühe um 7 Uhr findet<br />
eine Onlinemeditation statt. Es gibt<br />
außerdem an vier Wochenenden im Jahr<br />
Kurzreisen zu bestimmten religiösen<br />
Themen. Hier kann man sich zu einzelnen<br />
Fachvorträgen natürlich ebenfalls<br />
online einwählen. Außerdem bietet die<br />
Gemeinde für Interessierte weiterhin<br />
die Fahrt zum Kirchentag an. Insgesamt<br />
werden alle Veranstaltungen wie das<br />
Gemeindefest, die Seniorenfeier oder<br />
auch der Adventsbazar zentralisiert.<br />
Insgesamt ist der Pfarrer oder die<br />
Pfarrerin bei Präsenzveranstaltungen<br />
immer aktiv vor Ort mit dabei, da keine<br />
Parallelveranstaltungen mehr stattfinden<br />
bzw. stattfinden können, daher<br />
ist die „gefühlte“ Präsenz des Pfarrers<br />
höher. Es wird definitiv für die Pfarrpersonen<br />
schwieriger werden, allen Bedürfnissen<br />
gerecht zu werden und es wird<br />
Änderungen beim Kontakt geben.<br />
Aber durch diese Zentralisierung und<br />
die nur wenigen persönlichen Kontakte<br />
zeigt sich jedoch, dass sich der Pfarrer<br />
und auch die Gottesdienste wieder<br />
größerer Beliebtheit erfreuen und die<br />
regelmäßigen Stationen in den einzelnen<br />
Ortsteilen bzw. Gemeindebezirken<br />
stark frequentiert sind. Die wöchentliche<br />
Stunde vor-Ort wird gut besucht und es findet wieder ein reger<br />
Austausch zwischen den Pfarrern und der Gemeinde statt.<br />
Man findet Beständigkeit und einen Halt in diesen regelmäßigen<br />
Treffen.<br />
Anja Hamacher<br />
Vision: Gemeindeleben<br />
Wir schreiben das Jahr 2040 - wie sieht dann eine/unsere<br />
Kirchengemeinde aus? Wo treffen sich die Gemeindemitglieder,<br />
wenn sie gemeinsam etwas „machen“ wollen bzw. sich<br />
austauschen möchten? Wie gestaltet sich das Gemeindeleben<br />
mit (weniger) Ehrenamtlichen?<br />
Wie viele Gemeindemitglieder, so schaue auch ich ein wenig<br />
betrübt in die Zukunft und weiß, dass die Mitgliederzahlen unserer<br />
Kirchengemeinde sinken. Und zwar so sehr, dass höchstwahrscheinlich<br />
Gebäude, die unserer Gemeinde gehören, für<br />
andere Zwecke als Gottesdienst und Gemeindeleben umgewandelt<br />
werden müssen. Wo und wie kann Gemeindeleben da<br />
noch stattfinden?<br />
Das Gemeindeleben gestaltet sich neben den Gottesdiensten<br />
mit anschließendem Beisammensein in den verschiedenen<br />
Gruppen für Jung und Alt, die in den Gemeindezentren unserer<br />
Kirchenteile stattfinden. Die Chöre, die Jugendband, Musikkreise<br />
sowie der Weihnachtsbasar, das Gemeindefest und<br />
Veranstaltungen, wie Konzerte, machen Gemeindeleben aus.<br />
Menschen tauschen sich aus und knüpfen Kontakte. Alle diese<br />
wunderbaren Begegnungen, die Kirche und Gemeinde ausmachen,<br />
wie werden wir sie im Jahr 2040 erleben? Die Gebäudekapazität<br />
ist nicht mehr vorhanden und wer soll alles das<br />
organisieren? Die Pfarrer sind sowieso schon viel beschäftigt.<br />
Die Hoffnung aufgeben werde ich aber trotzdem nicht! In<br />
meiner Vorstellung können wir solche Begegnungen immer<br />
Das Gemeindeleben<br />
gestaltet sich neben<br />
den Gottesdiensten<br />
mit anschließendem<br />
Beisammensein in den<br />
verschiedenen Gruppen<br />
für Jung und Alt.<br />
16<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 17
Kirche und Zukunft<br />
Kirche und Zukunft<br />
Gottesdienst in den<br />
USA: in einer Art<br />
Turnhalle, diese wurde<br />
bestuhlt und auf<br />
einer kleinen Bühne<br />
vorne stand ein Pult<br />
mit Mikrofon und eine<br />
Band hat zum Anfang<br />
und Ende Lieder<br />
gesungen<br />
Foto: © Anastasia -<br />
stock.adobe.com<br />
noch schaffen. 2022/23 war ich für ein Jahr in Amerika und<br />
habe meine Gastfamilie jeden Sonntag in die dortige Kirche<br />
begleitet und durfte den tiefen Glauben miterleben. Einer der<br />
dort angebotenen Gottesdienste fand jede Woche in einer Art<br />
Turnhalle statt. Diese wurde bestuhlt und auf einer kleinen<br />
Bühne vorne stand ein Pult mit Mikrofon und eine Band hat<br />
zum Anfang und Ende Lieder gesungen. Ein Lektor berichtete<br />
jeden Sonntag von den kommenden Aktivitäten, die dort in<br />
der Turnhalle oder draußen stattfinden. Meine Gastmama<br />
hat jeden Mittwochabend, während mein Gastpapa oder ich<br />
auf die Kinder aufpassten, per Zoom an einem Bibelkreis<br />
teilgenommen. Wir haben uns oft beim Abendessen über das<br />
Gemeindeleben in Ohio unterhalten.<br />
Das Wichtigste, das ich mitgenommen habe: Solange es<br />
Menschen gibt, die Fragen zu Gott oder der Bibel haben und<br />
nach Antworten suchen, muss es dafür Räume geben. Wenn<br />
sich Senioren zum Kaffeetrinken treffen wollen oder eine<br />
Handvoll Jugendliche zusammen gerne Musik machen, wäre<br />
es absolut schade, wenn in unserer Gemeinde 2040 dafür kein<br />
Platz mehr wäre.<br />
Ich bin der Meinung, dass man zu diesem Zeitpunkt nicht<br />
sicher sagen kann, wie es in der Zukunft um unsere Gemeinde<br />
steht. Alles, worauf wir spekulieren, sind Statistiken. Aber wer<br />
weiß denn schon, ob sich junge Menschen in 16 Jahren nicht<br />
wieder mehr auf Gott einlassen oder zumindest neugierig<br />
sind? Mit meinen Eltern war ich in Ohio in einem Gottesdienst<br />
etwas außerhalb meines Ortes und ich war positiv überrascht,<br />
wie viele junge Leute und Familien dort waren. Wir haben<br />
Lobpreislieder auf Englisch gesungen und jeder ist mit einem<br />
Lächeln nach Hause gegangen. Es war eine geradezu magische<br />
Atmosphäre, und ich bin hoffnungsvoll, dass wir das auch<br />
bei uns schaffen können. Das Miteinander und Nicht-alleine-<br />
Sein ist gerade in unserer heutigen Zeit etwas Wertvolles,<br />
wonach viele Menschen streben. Gemeinde, der Glaube und<br />
Gott können Menschen auch 2040 noch zusammenbringen.<br />
Elisabeth Höver<br />
Vision: Pfarrperson<br />
„Hier stehe ich!“ Eine Pfarrperson (m/w/d) im Jahre 2040<br />
Ich katapultiere mich in das Jahr 2040<br />
und sehe die Pfarrperson in einem<br />
Verband aus vielen, ehemals selbständigen<br />
Gemeinden. Das Presbyterium hat<br />
dafür gesorgt, dass dieser Verband, der<br />
Mitglieder verliert und auch gewinnt,<br />
wirtschaftlich arbeitet und eine Kirche<br />
mit Gemeindezentrum unterhält. Die<br />
Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche<br />
ist partnerschaftlich, aber nicht ohne<br />
Differenzen, die Schritt für Schritt gelöst<br />
werden.<br />
Meine Pfarrperson hat (wie heute) die<br />
Aufgabe, integrativ die Kirchenbereiche<br />
zusammenzuführen und zu erhalten.<br />
„Wachet, steht im Glauben, seid mutig<br />
und seid stark“, ist die stetige Herausforderung<br />
für die Pfarrperson und die<br />
Gemeindemitglieder.<br />
Ich bin überzeugt, dass ich in 2040<br />
auch in einer pluralistischen Gesellschaft<br />
lebe, die die Kirche kritisch sieht.<br />
Die Welt und ihre Kriege sind keine<br />
anderen als heute, in denen die Pfarrperson<br />
als Christ gefordert ist. Sie hat<br />
Antworten zu finden, um die Stellung<br />
der Kirche zu positionieren, in der in<br />
2040 Laizismus diskutiert wird.<br />
Die Gesellschaft fragt nach der Aufarbeitung<br />
der sexualisierten Gewalt durch<br />
haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende.<br />
Sie fordert Antworten zur Bewahrung<br />
der Schöpfung und zugleich darauf,<br />
wie die Balance zwischen Klimawandel<br />
und wirtschaftlichem Fortschritt zur Arbeitsplatzsicherheit<br />
gewährleistet wird.<br />
Ich sehe sie (naturgemäß als Protestant)<br />
an diesen Diskussionen teilnehmen,<br />
sie ist Ankerpunkt für das Vorleben<br />
von „Glaube, Liebe, Hoffnung“ in der<br />
Gemeinde sowie der Verkündigung der<br />
Frohen Botschaft.<br />
Wie gelingt der Pfarrperson das<br />
„Christ-Sein“ in ihrer täglichen Arbeit in<br />
der Gemeinde? Es genügt nicht, Autorität<br />
und Vorbild zu sein, genauso wichtig<br />
ist (wie heute) die Gemeinde zu ermutigen,<br />
es ihr gleich zu tun, den Schutz der<br />
Natur und Umwelt in den Fokus zu nehmen,<br />
danach zu handeln und zu leben.<br />
Sie wird auch diakonisch tätig sein mit<br />
Aktivitäten und Angeboten wie Kleiderkammern,<br />
Kindergärten und Altenheimen.<br />
In allem ist meine Pfarrperson in<br />
2040 eine Ausprobierende, Anbietende,<br />
Aufsuchende und Verbindende.<br />
Meine Pfarrperson steht inmitten der<br />
christlichen Tradition, sie vermittelt<br />
ihren reichhaltigen Bestand an Psalmen,<br />
biblischen Erzählungen, Liedern und<br />
Ritualen, erklärt deren Sinn und Bedeutung.<br />
Neben der sozialen Tätigkeit wird<br />
dies eine wichtige Funktion der Pfarrperson<br />
sein, die Spiritualität in Gottes-<br />
18<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 19
Kirche und Zukunft<br />
Kirche und Zukunft<br />
Vielleicht gibt es<br />
2040 einen individuellen<br />
Gottesdienst<br />
on demand<br />
Foto: © Roni-stock.adobe.com<br />
diensten, Kasualien, Unterricht und Seelsorge zu stärken.<br />
An beidem, Sozialdienst und Spiritualität, wird sich meine<br />
Pfarrperson messen lassen müssen. Die Gesellschaft, die die<br />
Pfarrperson in 2040 in der gleichen Schnelllebigkeit wie 2014<br />
vorfindet, ist an der Religion als stabilen Ort einer Gemeinschaft<br />
interessiert und will, wie heute, von ihrer Botschaft<br />
überzeugt werden, gleich welchen Alters.<br />
Johannes Wein<br />
Vision: Gottesdienste<br />
Konkrete Überlegungen zu dieser Thematik sind mir schwer<br />
gefallen. Alles befindet sich im Wandel, die evangelische<br />
Kirche und ihr Platz in der Gesellschaft ganz besonders.<br />
Eines scheint mir gewiss: Aufgrund dieses Wandels werden<br />
die Gottesdienste in 16 Jahren nicht mehr so gefeiert werden<br />
wie die heutigen. Vieles zeichnet sich schon jetzt ab.<br />
Kirchenaustritte werden weiter zunehmen, die Anzahl der<br />
Gottesdienstbesucher:innen weiter abnehmen. Kirchen werden<br />
umgewidmet werden. Die Selbstverständlichkeit eines<br />
institutionellen Angebotes in räumlicher Nähe, das, ob man<br />
es besucht oder nicht, jeden Sonntag stattfindet, scheint mir<br />
dann nicht mehr gegeben.<br />
In einer vielleicht zu positiven<br />
Zukunftsvision werden Gemeindeglieder,<br />
die verbleiben, sich umso engagierter<br />
darum bemühen, miteinander<br />
analoge Gottesdienste zu feiern. Und<br />
dafür vielleicht auch größere räumliche<br />
Abstände in Kauf nehmen, um die<br />
Kirche zu erreichen, die „noch in Betrieb<br />
ist“. Gerade in der Diaspora wird jede/r<br />
einzelne wichtiger. Vielleicht in Form<br />
eines Gottesdienstes einmal im Monat,<br />
der miteinander vorbereitet wird und auf<br />
den man sich freut.<br />
Oder werden wir nur noch Hausgottesdienste<br />
feiern? - Im kleinen<br />
privaten Kreis sozusagen - mit der<br />
Orgelbegleitung vom Smartphone? Und<br />
kommt der/die Pastor:in dann zu uns<br />
als Hologramm? Und kann so mehrere<br />
Hausgottesdienste gleichzeitig abhalten?<br />
Meine Vorstellungskraft in diesem<br />
Bereich endet hier, auch an meinem<br />
mangelhaften technischen Verständnis<br />
scheiternd. Liturgisch, glaube ich, wird<br />
sich viel verändern ohne das grundlegende<br />
traditionelle liturgische Konzept<br />
aufzugeben. Das Kernstück, die Predigt,<br />
die je nach Thematik und vor allem nach<br />
Länge schon heute an den Ohren der<br />
meisten Gläubigen vorbeiläuft, wird und<br />
muss sich in Zukunft noch viel stärker<br />
am Aufmerksamkeitsvermögen seiner<br />
Gottesdienstbesucher:innen orientieren.<br />
Oder ganz neue Formen werden gefunden.<br />
Einen individuellen Gottesdienst on<br />
demand, den man im Internet bestellt,<br />
der per KI erstellt und von einem pastoralen<br />
Atavar abgehalten wird... - und<br />
den man per Paypal bezahlt?<br />
Online-Gottesdienste gibt es nicht<br />
erst seit der Corona-Pandemie. Auch<br />
Konzepte zu interaktiven Online-Gottesdiensten<br />
existieren bereits. Sie sehen<br />
vor, von zuhause einen digitalen Gottesdienst<br />
mit dem Smartphone oder Laptop<br />
mit eigenen Gedanken oder Erfahrungen<br />
mitzugestalten. Dabei sollten sich Pfarrer<br />
und Pfarrerin zurücknehmen, keine<br />
ausformulierten Predigten vortragen<br />
sondern nur ein vorbereitetes allgemeines<br />
Thema vorgeben.<br />
Wenn ich eine optimistische Vision<br />
formulieren darf: Die Kirchengemeinden<br />
schaffen es bis 2040, unterschiedliche<br />
Gottesdienstformen - seien sie analog,<br />
analog online oder online interaktiv<br />
- den verbliebenen Kirchenmitgliedern<br />
ein- oder zweimal im Monat anzubieten.<br />
So wird gemeinsames spirituelles<br />
Erleben ermöglicht, das den unterschiedlichen<br />
Bedürfnissen gerecht wird.<br />
Schön und gemeindefördernd wäre es,<br />
wenn der analoge Gottesdienst in ein<br />
gemeinsames Frühstück, Mittagessen<br />
etc. münden würde, das von den Gottesdienstbesuchern<br />
gemeinschaftlich<br />
vorbereitet wurde.<br />
Beate Heller<br />
20<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 21
Kirche und Zukunft<br />
Kirche und Zukunft / Geburtstagsgruß<br />
Das Steuerungsmodul<br />
für eine Orgel mit<br />
Liedanzeige<br />
Foto: © Renkens Orgelund<br />
Kirchenelektronik<br />
Stellt Euch vor……<br />
…. Ihr sitzt im Gottesdienst und die Orgel schweigt. Unglaublich,<br />
ja. Unmöglich, leider nein.<br />
Unsere Organisten, für unsere Gottesdienste organisiert und<br />
eingeteilt von unserem Kreiskantor Thomas Pehlken, werden<br />
älter. Viele haben ihre Pensionsgrenze längst überschritten<br />
und spielen trotzdem weiter. Andere stehen kurz vor ihrem<br />
Ruhestand und wollen den dann auch genießen.<br />
Leider gibt es kaum Nachwuchs.<br />
Weiterhin erschweren unsere Hochfeste, wie Weihnachten,<br />
Ostern und Pfingsten die Situation dadurch, dass an allen vier<br />
Predigtstätten oft gleichzeitig Gottesdienste stattfinden.<br />
Insgesamt gibt es im Jahr ca. 220 Gottesdienste, die zu bespielen<br />
sind. Gibt es dafür überhaupt eine Lösung?<br />
Ja, gibt es. Pfarrer Gebhard Müller fand im Internet eine<br />
tolle technische Lösung: Die Fernsteuerung unserer Orgeln.<br />
Das ist ein computergestütztes System, das unser Gesangbuch<br />
und diverse liturgische Gesänge enthält und dann über<br />
eine elektronische oder mechanische Kopplung – abhängig<br />
von der vorhandenen Orgel – diese zum Spielen bringt. In<br />
einer Testinstallation haben wir dieses System mit der Chor-<br />
orgel unserer Christuskirche ausprobiert. Zunächst außerhalb<br />
von Gottesdiensten. Doch am 10. März haben wir uns getraut,<br />
diese Installation im Gottesdienst zu nutzen.<br />
Das Ergebnis hat begeistert. Die Gemeinde hat – wie immer<br />
– gesungen, ohne die Änderung zu merken. Die Lieder wurden<br />
ja auch – wie üblich – mit einem Vorspiel begonnen und mit<br />
unterschiedlichen Registrierungen (Klangfarbe, Lautstärke) je<br />
Strophe gespielt.<br />
Fazit: Das System ist gut geeignet, unsere Orgeln auch ohne<br />
Organisten erklingen zu lassen. Wir betrachten es dennoch<br />
nur als Notlösung, weil wir gerne einen Menschen spielen<br />
hören möchten und keine Elektronik – und sei sie noch so gut.<br />
Das Presbyterium muss nun die Entscheidung für die Beschaffung<br />
treffen. Möge Gott es dabei leiten.<br />
Joachim Riedel<br />
Geburtstagsgruß<br />
Wir gratulieren allen<br />
Gemeindegliedern<br />
sehr herzlich,<br />
die im Juni, Juli und<br />
August ihren Geburtstag<br />
feiern und<br />
wünschen ihnen<br />
Gottes Segen für<br />
das neue Lebensjahr.<br />
Foto: © haiderose,<br />
stock.adobe.com<br />
22<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 23
Veranstaltungen und Termine<br />
Veranstaltungen und Termine<br />
Woche der Diakonie<br />
#einefüralle – Veranstaltungen zum<br />
Jubiläum „100 Jahre Diakonie“<br />
Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums<br />
der Diakonie Köln und Region findet<br />
erstmalig vom 8. bis 16. Juni eine Woche<br />
der Diakonie im Rhein-Erft-Kreis und<br />
dem Kölner Süden statt. Unter dem<br />
Motto #einefüralle laden verschiedene<br />
Veranstaltungen zum Gespräch über<br />
sozial-diakonische Themen ein. Eröffnet<br />
wird die Aktionswoche am 8. Juni um<br />
8.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der<br />
Erzengel-Michael-Kirche Michaelshoven<br />
im Rahmen der Kreissynode Köln-Süd.<br />
Der Abschluss wird mit einem Zentralgottesdienst<br />
am 16. Juni um 10.30 Uhr in<br />
der Christuskirche in Bergheim-Zieverich<br />
gefeiert. Anschließend laden Gemeinde<br />
und Diakonie zu einem gemeinsamen<br />
Begegnungsfest mit Essen, Trinken und<br />
Angeboten für Klein und Groß rund um<br />
die Kirche ein. Während der acht Tage<br />
bieten Kirchengemeinden und diakonische<br />
Einrichtungen Veranstaltungen zu<br />
Themen der Diakonie wie Schuldnerberatung,<br />
Katastrophenhilfe, Ukraine-Hilfe<br />
und gemeindediakonischen Projekten<br />
an.<br />
Am 26. Mai sind Sportbegeisterte zum<br />
Stadionlauf Köln, einem integrativen<br />
Familienfest auf die Stadionvorwiesen<br />
am RheinEnergieStadion eingeladen.<br />
Unter dem Motto „evangelisch läuft“<br />
können sich auch Teams aus Gemeinden<br />
und diakonische Einrichtungen<br />
anmelden. Ob als Team oder über eine<br />
Einzeldistanz – alles ist möglich. Für<br />
die Fußballbegeisterten geht es am<br />
30. Mai dann mit dem Come-Together-<br />
Cup, einem Fußballfest der Vielfalt<br />
vor dem RheinEnergieStadion weiter.<br />
Am Freitag, den 6. September 2024 lädt<br />
das Diakonische Werk Vertreter:innen<br />
der Kirchengemeinden und Kooperati-<br />
Veranstaltungen und Termine<br />
onspartner zu einem Jubiläumsempfang in die Kartäusergasse<br />
ein. Nach einem Gottesdienst um 11<br />
Uhr geht es mit einem Begegnungsfest in Kooperation<br />
mit allen diakonischen Trägern weiter.<br />
Vom 8. bis 15. September findet die Woche der<br />
Diakonie im Rheinisch-Bergischen Kreis statt und<br />
wird mit einem festlichen Eröffnungsgottesdienst<br />
im Altenberger Dom am 8. September eröffnet.<br />
Außerdem ist am 1. Oktober von 14-18 Uhr ein<br />
Zukunftsnachmittag am Tag des Stiftes im Haus der<br />
Ev. Kirche geplant. Neben Impulsen und Hintergrundinformationen<br />
zu drei Kernarbeitsfeldern<br />
der Diakonie (Wohnungslosenhilfe, Migration und<br />
Sozial-Psychiatrie) gibt es Zeit, sich über geeignete<br />
Möglichkeiten für persönliches Engagement zu<br />
informieren, von regionalem bis zum weltweiten<br />
Diakonie-Einsatz für mehr Menschlichkeit. Auch<br />
juristische Experten stehen zur Verfügung für<br />
Gespräche zu eigenen testamentarischen oder Stiftungsüberlegungen.<br />
Es ist uns eine besondere Ehre,<br />
dass der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart<br />
Baum, Anwalt für Menschenrechte und Menschenwürde<br />
sowie alternativer Ehrenbürger der Stadt<br />
Köln, den Nachmittag als Schirmherr engagiert<br />
unterstützt.<br />
Für die jüngere Generationen findet in den<br />
Herbstferien vom 14. bis 17. Oktober ein Radioprojekt<br />
zum Thema „Zivilcourage“ in Kooperation mit<br />
dem katholischen Bildungswerk statt. Außerdem<br />
wird eine digitale Diakonietour für Köln mit Hilfe<br />
eines Actionbounds entwickelt, die von Konfi- oder<br />
Schulgruppen voraussichtlich ab Oktober genutzt<br />
werden kann.<br />
Marina von Ameln<br />
Weitere Informationen zu<br />
allen Veranstaltungen finden<br />
Sie unter www.einefueralle.<br />
diakonie-koeln.de.<br />
Fragen und Anmeldungen an:<br />
einefueralle@diakonie-koeln.de<br />
24<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 25
Veranstaltungen und Termine<br />
Veranstaltungen und Termine<br />
Samstag, 8. Juni<br />
um 8.30 Uhr<br />
Veranstaltungen<br />
zur „Woche der Diakonie im Rhein-Erft-Kreis“<br />
Eröffnungsgottesdienst im Rahmen der Kreissynode Köln-Süd<br />
Ort: Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-te-Reh Straße 5,<br />
50999 Köln-Michaelshoven<br />
Jubelkonfirmation<br />
Am 26. Mai 2024 findet die diesjährige Jubelkonfirmation<br />
für alle Bereiche statt. Wir beginnen um 10 Uhr mit einem<br />
festlichen Gottesdienst in der Christuskirche in Zieverich.<br />
26. Mai, 10 Uhr<br />
Montag, 10. Juni<br />
um 15 Uhr<br />
Dienstag, 11. Juni<br />
16 bis 19 Uhr<br />
Infoveranstaltung Insolvenz- und Schuldnerberatung<br />
Ort: Ev. Gemeindezentrum ARCHE Bergheim,<br />
Hauptstraße 87, 50126 Bergheim<br />
Veranstalter: Schuldnerberatung der Diakonie Köln und Region<br />
Sommerlicher Second-Hand-Markt und Café im Kirchgarten<br />
Ort: Garten der Ev. Kirchengemeinde,<br />
Hauptstr. 209, 50226 Frechen<br />
Veranstalter: Ev. Sozialdienst, Rotes Lädchen e.V. und eine<br />
Konfirmandengruppe der Ev. Kirchengemeinde Frechen<br />
Besondere Gottesdienste<br />
Herzliche Einladung zu zwei Gottesdiensten<br />
• Kantatengottesdienst<br />
In der Friedenskirche in Bedburg findet<br />
um 11 Uhr ein Kantatengottesdienst statt.<br />
• Gottesdienst zum Sommeranfang<br />
In der Christuskirche in Zieverich findet um 11 Uhr<br />
ein Gottesdienst mit modernen Liedern zum Sommeranfang<br />
statt. Anschließend feiern wir im Kirchhof weiter.<br />
23. Juni, 11 Uhr<br />
Freitag, 14. Juni<br />
um 15 Uhr<br />
Freitag, 14. Juni<br />
14 bis 20 Uhr<br />
Austausch für Betroffene der Flut<br />
Ort: Bliesheimer Dorfgemeinschaftshaus „Em Dörp“,<br />
Frankenstr. 63, 50374 Erftstadt-Bliesheim<br />
Veranstalter: Hochwasserhilfe der Diakonie Köln und Region<br />
Sommerfest am Johanniter-Stift Brauweiler „100 Jahre Diakonie“<br />
Ort: Johanniter-Stift Brauweiler, Erfurter Straße 2,<br />
50259 Pulheim-Brauweiler<br />
V.: Johanniter Regionalverband Köln/Leverkusen/Rhein-Erft<br />
Abschied Pfarrerin Giesen<br />
Mitten im Sommer verabschieden wir in einem Gottesdienst<br />
Pfarrerin Almut Giesen. Der Gottesdienst mit Verabschiedung<br />
und Entpflichtung findet statt am Sonntag,<br />
28. Juli 2024 um 15 Uhr in der Christuskirche in Zieverich.<br />
Im Anschluss an den Gottesdienst feiern wir in unserem<br />
Gemeindezentrum ARCHE weiter und laden dazu herzlich ein.<br />
28. Juli, 15 Uhr<br />
Sonntag, 16. Juni<br />
10.30 bis ca. 14 Uhr<br />
Gottesdienst zum Abschluss der Woche der Diakonie<br />
mit anschließendem Begegnungsfest<br />
Ort: Christuskirche, Aachenerstr. 1, 50126 Bergheim<br />
Veranstalter: Ev. Trinitatis-Kirchengemeinde an<br />
der Erft und Diakonie Köln und Region<br />
Änderungen vorbehalten. Aktuelle Informationen und weitere<br />
Veranstaltungen finden Sie online unter www.einefueralle.diakonie-koeln.de<br />
Gemeindeversammlung<br />
Am 29. September 2024 findet im Anschluss an den Zentralgottesdienst<br />
in Bedburg eine Gemeindeversammlung statt!<br />
Die Tagesordnung wird rechtzeitig vorher in allen Gottesdiensten<br />
abgekündigt und hängt in den Schaukästen aus. Wir<br />
hoffen auf zahlreiches Erscheinen und angeregte Gespräche.<br />
29. September<br />
26<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 27
Veranstaltungen und Termine<br />
Fusionskonzert<br />
Pfingstmontag, 20. Mai, um 16 Uhr<br />
in der Christuskirche Bergheim Zieverich<br />
Aller guten Dinge sind vier:<br />
Mit einem großen Konzert feiern wir die Fusion der<br />
vier Gemeindeteile Bergheim, Elsdorf, Quadrath-<br />
Ichendorf und Bedburg zur Gesamtgemeinde<br />
EV. TRINITATIS-KIRCHENGEMEINDE AN DER ERFT.<br />
Viele Musikschaffende unserer Gemeinde haben ein<br />
Programm zusammengestellt, das sie gemeinsam<br />
und auch allein vortragen. Das Programm umfasst<br />
Musik aus vier Jahrhunderten. Herzliche Einladung!<br />
Die Musikschaffenden<br />
des Fusionskonzertes<br />
Fotos: © Privat, Grafik: © abstract<br />
28<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 29
Veranstaltungen und Termine<br />
Aus der Gemeinde<br />
„Musik, Regen und Duke“<br />
7. Juni 2024, 19:30 Uhr<br />
Friedenskirche Bedburg<br />
Wolfgang Klüfer, Saxophon<br />
Rimma Hahn, Klavier<br />
Wolfgang Klüfer und Rimma Hahn<br />
Foto: © Privat<br />
15. November, 19:30 Uhr<br />
Friedenskirche Bedburg<br />
Christine Hoffmann, Sopran<br />
Achim Hoffmann, Bariton<br />
Rimma Hahn, Klavier<br />
Zwei Konzerte in der<br />
Friedenskirche Bedburg<br />
Wie wäre unser Leben ohne Musik und Liebe?<br />
Langweilig, gefühllos, grau?<br />
In diesem Jahr wird mein liebes Publikum nicht<br />
ohne Musik und Liebe bleiben, denn mit riesiger<br />
Vorfreude bereite ich für Sie zwei Konzerte vor.<br />
Am 7. Juni 2024 wird bei uns wieder der Saxophonist<br />
Wolfgang Klüfer auftreten. Zusammen mit ihm<br />
stelle ich Ihnen ein neues Programm vor: „Musik,<br />
Regen und Duke“. Freuen Sie sich auf eine interessante<br />
und atmosphärische Mischung aus Musikstücken<br />
mit dem Thema Regen und der Musik von<br />
Duke Ellington, der in diesem Jahr sein 125-jähriges<br />
Jubiläum feiert. Sie werden Musik von Yiruma, B.<br />
Bacharach, R. Hodgson und anderen hören.<br />
Wenn es um Liebe geht, gehören immer zwei<br />
Herzen dazu. Deswegen freue ich mich umso mehr,<br />
ein Konzert ankündigen zu dürfen, wie es das in der<br />
Friedenskirche Bedburg bisher noch nicht gegeben<br />
hat. Viele von Ihnen kennen „unsere“ wunderbare<br />
Sopranistin Christine Hoffmann, einige haben<br />
aber auch Achim Hoffmann, ihren Liebsten, schon<br />
singen gehört. Am 15. November 2024 werden die<br />
beiden das erste Mal gemeinsam auftreten. Darauf<br />
freue ich mich sehr! Bei dem Konzert geht es natürlich<br />
vordergründig um die Liebe. Sie werden Duette<br />
von J. Brahms, W. A. Mozart, L. Denza, F. Liszt, L.<br />
Bernstein und anderen hören.<br />
Ich kann mir mein Leben ohne Musik und Liebe<br />
nicht vorstellen. Und Sie, mein liebes Publikum?<br />
Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher, weil Musiker<br />
auch Applaus, Anerkennung, Begeisterung und<br />
Ihre Unterstützung brauchen. Rimma Hahn<br />
Aus der Gemeinde<br />
Interview mit Cedric Schumann, Jugendleiter<br />
in unserer Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft.<br />
Cedric studierte an der IU Internationale Hochschule<br />
in Köln sieben Semester lang das Fach „Soziale Arbeit“<br />
im Rahmen eines dualen Studiums. Parallel zum Studium<br />
– mit angepassten Stunden - arbeitete er in unserer<br />
Gemeinde als Jugendmitarbeiter. Jetzt konnte er sein<br />
Studium erfolgreich mit dem Bachelor of Arts „Soziale<br />
Arbeit“ oder mit anderen Worten: „Staatlich anerkannter<br />
Sozialarbeiter“ abschließen. Wir gratulieren Cedric<br />
sehr herzlich zu seiner bestandenen Abschlussprüfung.<br />
Seit dem 1. April ist Cedric in unserer Gemeinde mit einer<br />
vollen Stelle als Jugendleiter tätig.<br />
Lieber Cedric, nochmals unsere allerherzlichsten Glückwünsche!<br />
Schauen wir ein wenig zurück - welche Bilanz ziehst du aus den<br />
vergangenen Jahren in unserer Gemeinde?<br />
Begonnen habe ich Ende 2020 und bin direkt in die Corona-<br />
Pandemie mit Lockdowns, Kontaktbeschränkungen und<br />
ständig wechselnden Regelungen gestartet. Dies war einerseits<br />
gut, da ich so Zeit hatte, die Strukturen und die gesamte<br />
Gemeinde sowie die Räumlichkeiten langsam kennenzulernen,<br />
aber auf der anderen Seite hat es den Aufbau von neuen Gruppen,<br />
Projekten und das Knüpfen von Kontakten erschwert.<br />
Nichtsdestotrotz hat sich mittlerweile ein stabiles Netzwerk<br />
aus Kindern, Jugendlichen und Eltern entwickelt, das an den<br />
Angeboten teilnimmt, Projekte unterstützt und die Gemeinde<br />
mitprägt und gestaltet. Besonders schön finde ich die Jugendfahrten<br />
sowie Kinderferienangebote.<br />
Diese Projekte bieten die Möglichkeit, mit Kindern und<br />
Jugendlichen noch einmal anders und intensiver in Kontakt zu<br />
kommen, und außerdem bieten die Projekte einen guten Startpunkt<br />
in die Gemeinde und für weitere Angebote. Ebenfalls<br />
Jugendleiter<br />
Cedric Schumann<br />
Fotos: © Privat<br />
30<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 31
Aus der Gemeinde<br />
Aus der Gemeinde<br />
bereichernd sind die Aktionstage, an<br />
denen auch bisher unbekannte Personen<br />
vorbeikommen und den Kontakt suchen.<br />
Leider werden die wöchentlichen Angebote<br />
an den verschiedenen Standorten<br />
sehr unterschiedlich gut angenommen.<br />
Dort heißt es jetzt noch einmal, in die<br />
Reflexion zu gehen und an den Standorten,<br />
die nicht so gut besucht sind, über<br />
das Konzept und die Zeiten nachzudenken.<br />
Alles in allem ziehe ich eine sehr<br />
positive Bilanz über die vergangenen<br />
3,5 Jahre, in denen viele Strukturen und<br />
Angebote in der Kinder- und Jugendarbeit<br />
geschaffen wurden und ein gutes<br />
Grundangebot mit einem super ehrenamtlichen<br />
Team entstanden ist.<br />
Welche Chancen siehst du in der<br />
„Mehrzeit“, die dir jetzt durch die<br />
volle Stelle zur Verfügung steht?<br />
Die „Mehrzeit“, die mir zur Verfügung<br />
steht, bietet eine Möglichkeit, das Angebot<br />
an den verschiedenen Standorten<br />
auszubauen und dort noch einmal andere<br />
Schwerpunkte zu setzen. So ist es<br />
meiner Meinung nach wichtig, noch mal<br />
verstärkt auf Familien zuzugehen und<br />
dort Angebote zu schaffen. Das regelmäßige<br />
Angebot von Kirche Kunterbunt<br />
in Bedburg ist ein erster kleiner Schritt,<br />
aber auch Projekttage zu bestimmten<br />
Themen könnten eine Möglichkeit sein.<br />
Außerdem sehe ich Gemeinde als<br />
Begegnungsraum und als Ort, an dem<br />
viele verschiedene Menschen in Kontakt<br />
kommen können. Die Initiierung<br />
von Begegnungs- sowie Besuchsangeboten<br />
fände ich in den nächsten<br />
Jahren wichtig. Auch die verstärkte<br />
Teilnahme an städtischen Veranstaltungen<br />
und Aktionen fände ich schön.<br />
Darüber hinaus besteht der Plan, mit<br />
einer Person im freiwilligen sozialen<br />
Jahr (Werbung: Wir suchen noch), welche<br />
bei uns tätig wird, ein vielfältigeres<br />
Angebot im Gemeindeleben und in der<br />
Kinder- und Jugendarbeit zu schaffen.<br />
Die Begleitung dieser Person gehört<br />
dann genauso zu meinen Aufgaben. Es<br />
hört sich nach viel Mehrzeit an, aber<br />
wenn man sich das im Detail anschaut,<br />
merkt man, dass diese auch ganz schnell<br />
aufgebraucht ist.<br />
In meiner Wahrnehmung kämpft die<br />
heutige kirchliche Jugendarbeit mit wahrscheinlich<br />
viel mehr Problemen als noch<br />
in anderen Generationen. Gibt es da noch<br />
Raum für christliche Inhalte bzw. für den<br />
kirchlichen Auftrag, um den Kindern und<br />
vor allem den Jugendlichen das Evangelium<br />
näherzubringen? Was prägt die<br />
kirchliche Jugendarbeit heute bzw. was<br />
sollte sie prägen?<br />
Ja, es lässt sich eine Veränderung in<br />
der Jugendarbeit (nicht nur kirchliche)<br />
feststellen, welche die Arbeitsweisen,<br />
Angebote und Kontaktmöglichkeiten<br />
verändert. Dennoch beobachte ich, dass<br />
das Thema Glaube und Religion für viele<br />
Jugendlichen ein Thema ist, mit dem sie<br />
sich gerne und intensiv auseinandersetzen.<br />
Das beobachte ich insbesondere<br />
im Konfirmandenunterricht. Ich denke,<br />
dass es gar nicht daran liegt, dass das<br />
Interesse nicht da wäre, sondern dass<br />
die Kontaktwege zu den Kindern und<br />
Jugendlichen fehlen, um diese wieder an<br />
die Gemeinde und an geistliche Angebote<br />
anzugliedern. Deshalb finde ich<br />
bei Kindern auch Familienangebote wie<br />
Kirche Kunterbunt so wichtig, da diese<br />
die Möglichkeit geben, die ganze Familie<br />
mit ins Boot zu holen. Bei den Jugendlichen<br />
ist ein wichtiger Kontaktpunkt<br />
sicherlich die Konfirmandenarbeit, aber<br />
auch darüber hinaus bieten verschiedene<br />
Angebote der Gemeinde, auch wenn<br />
sie auf den ersten Blick nicht mit Kirche<br />
und Glaube zu tun haben, wichtige erste<br />
Kontakt- und Anknüpfungspunkte.<br />
In Zukunft werden soziale Medien,<br />
digitale Angebote und neue Konzepte<br />
der Jugendarbeit sicherlich eine wichtige<br />
Rolle spielen und sich das Arbeitsfeld<br />
wandeln. Ich freue mich, diese Veränderung<br />
mitzugestalten, da dies alles nicht<br />
nur negativ zu betrachten, sondern auch<br />
mit Chancen verbunden ist.<br />
Fühlst du dich von der Gemeinde ausreichend<br />
wahrgenommen und unterstützt?<br />
Hast du konkrete Wünsche?<br />
Ja, ich denke, ich bin in der Gemeinde<br />
in den 3,5 Jahren gut angekommen<br />
und gut angenommen worden. Sicherlich<br />
war es auch hilfreich, dass ich<br />
mein ganzes Leben bereits im Bereich<br />
Quadrath-Ichendorf unterwegs war. Das<br />
Presbyterium, die Pfarrpersonen sowie<br />
alle Ehrenamtler*innen und Gemeindemitglieder<br />
sind offen für neue Projekte,<br />
Herangehensweisen und unterstützen<br />
die Kinder-, Jugend- sowie Familienarbeit.<br />
Es findet ein toller Austausch statt,<br />
und es finden sich zu jedem Projekt<br />
genügend helfende Hände, um diese<br />
umzusetzen. Nur mit vielen Personen<br />
zusammen kann erfolgreich Gemeindearbeit<br />
gestaltet werden. Allein ist dies<br />
nicht zu bewerkstelligen.<br />
Mein Wunsch für die Zukunft wäre es,<br />
dass wir auch Personengruppen erreichen,<br />
welche schon lange nichts mehr<br />
mit Kirche „am Hut“ haben und diese<br />
sich wieder aktiv ins Gemeindeleben<br />
einbringen. Gerne mit der gesamten<br />
Familie. Nur so kann ein großes Miteinander<br />
und Begegnung geschehen.<br />
Das Interview führte Beate Heller<br />
32<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 33
Anzeigen<br />
Foto: © Privat<br />
Kleiderkammer<br />
Interview mit Wilhelmine Nienstedt<br />
Vor gut einem Jahr eröffnete unsere<br />
Kleiderkammer in neuen Räumlichkeiten<br />
ihre Türen. Sieben ehrenamtliche<br />
Mitarbeiterinnen im Alter von 70 bis 90<br />
Jahren nehmen dort jeden Montagmorgen<br />
Kleidung an, sortieren sie in die<br />
Regale oder hängen sie auf Kleiderständer.<br />
Jeder und jede ist willkommen, der<br />
Kleidung benötigt. Es muss ein kleiner<br />
Betrag gezahlt werden, die Einnahmen<br />
kommen einem sozialen Zweck zugute.<br />
Eine der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen<br />
ist Wilhelmine Nienstedt. Von<br />
Beginn der Kleiderkammer an steht sie<br />
jede Woche dort, berät und gibt Kleidung<br />
aus. Gerade hat sie ihren 90sten<br />
Geburtstag gefeiert, zu dem wir ihr<br />
nachträglich herzlich gratulieren. In einem<br />
Gespräch erzählt sie: Wenn Sie auf<br />
die vergangenen 38 Jahre zurückblicken,<br />
dann… W.N.: Mir hat diese Tätigkeit sehr<br />
viel Freude gemacht. Es war immer sehr<br />
interessant, man lernt viele neue Leute<br />
kennen und andere Kulturen. Besonders<br />
freut mich, dass wir auch alte Bekannte<br />
begrüßen dürfen. Sie haben erst jetzt<br />
entdeckt, dass wir umgezogen sind.<br />
Es gibt immer wieder Menschen, die kein<br />
Deutsch sprechen. Wie verständigen<br />
Sie sich mit Menschen, die kein Deutsch<br />
sprechen? W.N.: Ich spreche englisch,<br />
wenn auch dies nicht verstanden wird,<br />
dann geht es oft mit Händen und Füßen.<br />
Wir freuen uns ja, wenn wir jemanden<br />
besonders glücklich machen können und<br />
sie das finden, was sie suchen. Was finden<br />
Sie besonders wichtig? W.N.: Wichtig<br />
ist das Team. Wenn wir uns nicht so gut<br />
vertragen würden, dann würde diese gemeinsame<br />
Arbeit nicht funktionieren. Es<br />
ist gut, dass es die Kleiderkammer gibt.<br />
Schön ist, dass die Räume ebenerdig und<br />
durch eine Bushaltestelle fast vor der Tür<br />
gut erreichbar sind. Zum Schluss... W.N.:<br />
Wir vom Team sind froh, wenn wir anderen<br />
helfen können, und ich gehe immer<br />
zufrieden nach Hause. Es macht Freude,<br />
gemeinsam mit anderen etwas zu tun,<br />
man ist aktiv, wird gebraucht und kann<br />
anderen helfen.<br />
Wir danken dem Team der Kleiderkammer<br />
und wünschen weiterhin viel<br />
Freude.<br />
Das Interview führte Pfarrerin A. Giesen<br />
34<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024<br />
35
Gottesdienstplan<br />
Gottesdienstplan<br />
Christuskirche<br />
Petrikirche<br />
Lutherkirche<br />
Friedenskirche<br />
Bergheim-Zieverich, Aachener Straße 1<br />
Quadrath-Ichendorf, Lutherstraße 27<br />
Elsdorf, Köln-Aachener-Straße 172 - 174<br />
50181 Bedburg, Langemarckstr. 26<br />
9. Mai - Himmelfahrt, Donnerstag<br />
10:00 Uhr Zentralgottesdienst<br />
im Freien<br />
Prädikant Dr. Höver, Pfarrer Müller,<br />
Pfarrer Trautner, Pfarrerin Voldrich<br />
12. Mai - Exaudi<br />
11:00 Uhr | Pfarrer Trautner<br />
12. Mai - Exaudi<br />
9:30 Uhr | Pfarrer Trautner<br />
11. Mai - Samstag<br />
17:00 Uhr | Pfarrer Trautner<br />
11. Mai - Samstag<br />
18:30 Uhr | Pfarrer Trautner<br />
19. Mai - Pfingsten<br />
11:00 Uhr | Pfarrerin Giesen | ABM<br />
19. Mai - Pfingsten<br />
9:30 Uhr | Pfarrerin Voldrich | ABM<br />
19. Mai - Pfingsten<br />
11:00 Uhr | Pfarrer Trautner | ABM<br />
19. Mai - Pfingsten<br />
9:30 Uhr | Pfarrer Müller | ABM<br />
20. Mai - Pfingstmontag<br />
16:00 Uhr Andacht<br />
Superintendent Zimmermann<br />
Fusionskonzert<br />
26. Mai - Trinitatis<br />
10:00 Uhr Zentralgottesdienst<br />
Jubelkonfirmation | ABM<br />
1. Juni - Samstag<br />
17:00 Uhr | Pfarrerin Voldrich | ABM<br />
1. Juni - Samstag<br />
18:30 Uhr | Pfarrerin Voldrich | ABM<br />
2. Juni - 1. Sonntag nach Trinitatis<br />
11:00 Uhr | Pfarrer Müller | ABM<br />
2. Juni - 1. Sonntag nach Trinitatis<br />
9:30 Uhr | Pfarrer Müller | ABM<br />
9. Juni - 2. Sonntag nach Trinitatis<br />
11:00 Uhr | Pfarrerin Giesen<br />
9. Juni - 2. Sonntag nach Trinitatis<br />
9:30 Uhr | Pfarrerin Giesen<br />
8. Juni - Samstag<br />
17:00 Uhr | Pfarrerin Voldrich<br />
8. Juni - Samstag<br />
18:30 Uhr | Pfarrerin Voldrich<br />
36<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 37
Gottesdienstplan<br />
Gottesdienstplan<br />
Christuskirche<br />
Petrikirche<br />
Lutherkirche<br />
Friedenskirche<br />
Bergheim-Zieverich, Aachener Straße 1<br />
Quadrath-Ichendorf, Lutherstraße 27<br />
Elsdorf, Köln-Aachener-Straße 172 - 174<br />
50181 Bedburg, Langemarckstr. 26<br />
16. Juni - 3. Sonntag nach Trinitatis<br />
10:00 Uhr Zentralgottesdienst<br />
Abschluss der Woche der Diakonie<br />
Jubiläumsfeier 100 Jahre<br />
Pfarrerin Von Ameln, Pfarrerin Giesen<br />
23. Juni - 4. Sonntag nach Trinitatis<br />
11:00 Uhr Sommergottesdienst<br />
Pfarrerin Giesen, Prädikant Dr. Höver<br />
23. Juni - 4. Sonntag nach Trinitatis<br />
9:30 Uhr | Prädikant Dr. Höver<br />
22. Juni - Samstag<br />
17:00 Uhr | Pfarrer Trautner<br />
23. Juni - 4. Sonntag nach Trinitatis<br />
11:00 Uhr Kantatengottesdienst<br />
Pfarrer Trautner<br />
30. Juni - 5. Sonntag nach Trinitatis<br />
10:00 Uhr Zentralgottesdienst<br />
Pfarrerin Voldrich<br />
6. Juli - Samstag<br />
17:00 Uhr | Pfarrerin Giesen | ABM<br />
6. Juli - Samstag<br />
18:30 Uhr | Pfarrerin Giesen | ABM<br />
7. Juli - 6. Sonntag nach Trinitatis<br />
11:00 Uhr | Pfarrer Müller | ABM<br />
7. Juli - 6. Sonntag nach Trinitatis<br />
9:30 Uhr | Pfarrer Müller | ABM<br />
14. Juli - 7. Sonntag nach Trinitatis<br />
11:00 Uhr | Pfarrerin Voldrich<br />
14. Juli - 7. Sonntag nach Trinitatis<br />
9:30 Uhr | Pfarrerin Voldrich<br />
13. Juli - Samstag<br />
17:00 Uhr | Pfarrerin Voldrich<br />
13. Juli - Samstag<br />
18:30 Uhr | Pfarrerin Voldrich<br />
20. Juli - Samstag<br />
17:00 Uhr | Pfarrer Müller<br />
20. Juli - Samstag<br />
18:30 Uhr | Pfarrer Müller<br />
21. Juli - 8. Sonntag nach Trinitatis<br />
11:00 Uhr | Pfarrer Müller<br />
21. Juli - 8. Sonntag nach Trinitatis<br />
9:30 Uhr | Pfarrer Müller<br />
28. Juli - 9. Sonntag nach Trinitatis<br />
15:00 Uhr Zentralgottesdienst<br />
Verabschiedung und Entpflichtung<br />
von Pfarrerin Giesen<br />
Im Anschluss laden wir zu einem sommerlichen<br />
Empfang in die ARCHE ein.<br />
38<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 39
Gottesdienstplan<br />
Gottesdienstplan<br />
Christuskirche<br />
Petrikirche<br />
Lutherkirche<br />
Friedenskirche<br />
Bergheim-Zieverich, Aachener Straße 1<br />
Quadrath-Ichendorf, Lutherstraße 27<br />
Elsdorf, Köln-Aachener-Straße 172 - 174<br />
50181 Bedburg, Langemarckstr. 26<br />
3. August - Samstag<br />
17:00 Uhr | Pfarrer Trautner | ABM<br />
3. August - Samstag<br />
18:30 Uhr | Pfarrer Trautner | ABM<br />
4. August - 10. Sonntag nach Trinitatis<br />
11:00 Uhr | Pfarrer Trautner | ABM<br />
4. August - 10. Sonntag nach Trinitatis<br />
9:30 Uhr | Pfarrer Trautner | ABM<br />
11. August - 11. So. nach Trinitatis<br />
11:00 Uhr | Pfarrer Trautner<br />
11. August - 11. So. nach Trinitatis<br />
9:30 Uhr | Pfarrer Trautner<br />
10. August - Samstag<br />
17:00 Uhr | Pfarrer Trautner<br />
10. August - Samstag<br />
18:30 Uhr | Pfarrer Trautner<br />
17. August - Samstag<br />
17:00 Uhr | Pfarrerin Voldrich<br />
17. August - Samstag<br />
18:30 Uhr | Pfarrerin Voldrich<br />
18. August - 12. So. nach Trinitatis<br />
11:00 Uhr | Pfarrerin Voldrich<br />
18. August - 12. So. nach Trinitatis<br />
9:30 Uhr | Pfarrerin Voldrich<br />
25. August - 13. So. nach Trinitatis<br />
11:00 Uhr | Prädikant Dr. Höver<br />
25. August - 13. So. nach Trinitatis<br />
9:30 Uhr | Prädikant Dr. Höver<br />
24. August - Samstag<br />
17:00 Uhr | Pfarrer Müller<br />
24. August - Samstag<br />
18:30 Uhr | Pfarrer Müller<br />
31. August - Samstag<br />
17:00 Uhr | Pfarrer Trautner | ABM<br />
31. August - Samstag<br />
18:30 Uhr | Pfarrer Trautner | ABM<br />
1. September - 14. So. nach Trinitatis<br />
11:00 Uhr | Pfarrer Trautner | ABM<br />
1. September - 14. So. nach Trinitatis<br />
9:30 Uhr | Pfarrer Trautner | ABM<br />
8. September - 15. So. nach Trinitatis<br />
11:00 Uhr | Prädikant Dr. Höver<br />
8. September - 15. So. nach Trinitatis<br />
9:30 Uhr | Prädikant Dr. Höver<br />
7. September - Samstag<br />
17:00 Uhr | Pfarrer Müller<br />
7. September - Samstag<br />
18:30 Uhr | Pfarrer Müller<br />
14. September - Samstag<br />
17:00 Uhr | Pfarrerin Voldrich<br />
14. September - Samstag<br />
18:30 Uhr | Pfarrerin Voldrich<br />
15. September - 16. So. nach Trinitatis<br />
11:00 Uhr | Pfarrerin Voldrich<br />
15. September - 16. So. nach Trinitatis<br />
9:30 Uhr | Pfarrerin Voldrich<br />
22. September - 17. So. nach Trinitatis<br />
11:00 Uhr | Prädikant Dr. Höver<br />
22. September - 17. So. nach Trinitatis<br />
9:30 Uhr | Prädikant Dr. Höver<br />
21. September - Samstag<br />
17:00 Uhr | N.N.<br />
21. September - Samstag<br />
18:30 Uhr | N.N.<br />
29. September - 18. So. nach Trinitatis<br />
10:00 Uhr Zentralgottesdienst<br />
Pfarrer Müller | Gemeindeversammlung<br />
Friedensgebet: Jeden Freitag um 18 Uhr gestalten Menschen aus der<br />
Gemeinde ein Friedensgebet in der Petrikirche in Quadrath.<br />
Danke: Für die Bereitschaft, Gottesdienste zu halten, danken wir<br />
sehr herzlich den Prädikanten Dr. U. Höver und N. Sinofzik.<br />
40<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 41
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Aus dem Presbyterium<br />
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Telefon: 02271 94972<br />
Email: ronja.voldrich@ekir.de<br />
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42<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024<br />
43
Aus dem Presbyterium<br />
Aus dem Presbyterium<br />
Ein vertrautes Bild:<br />
Pfarrerin Almut Giesen<br />
mit dem Fahrrad<br />
unterwegs zur Christuskirche<br />
Foto: © Privat<br />
Verabschiedung Pfarrerin Almut Giesen<br />
Weißt Du noch…?<br />
... 1983, ein Jahr, inmitten eines Jahrzehnts des Aufbruchs, der<br />
Zuversicht, aber auch großer Unruhen und Sorgen…, gemeinsam<br />
demonstrieren für den Frieden und Abrüstung, in einer<br />
Welt, die sich aufmacht, sich zu wandeln. Und es ist in diesem<br />
Jahr am 1. Oktober, als Almut ihren Dienst in unserer Gemeinde<br />
antritt. Ein neuer beruflicher Horizont öffnet sich für Almut<br />
mit ihrem Dienstbeginn. Er ist verbunden mit viel Hoffnung<br />
und Engagement und dem Auftrag, eine Gemeinde, damals<br />
zusammen mit Pfarrer Gerhard Melchior, zu leiten.<br />
Am 1. Oktober 1987 wird sie in die dritte Pfarrstelle als<br />
Pfarrerin eingeführt.<br />
Almut Giesen versteht ihre Arbeit von Anfang an als Auftrag<br />
und Berufung. Sie widmet sich der Gemeindearbeit mit Hingabe<br />
und der Vision, Menschen im christlichen Geist zusammenzuführen.<br />
Ihre größten Stärken sind die Seelsorge und die<br />
Verkündigung.<br />
Wenn ich mich heute unter den Menschen in der Gemeinde<br />
umhöre und frage: Weißt du noch, was deine prägenden<br />
Momente mit Almut Giesen waren, dann sehe ich vor mir viele<br />
bunte Puzzleteile, die beschrieben sind mit Worten wie:<br />
„Sie war mir eine unglaubliche Stütze in der Trauer...“, „immer<br />
hatte sie ein offenes Ohr für mich...“, „mit kleinen Aufmerksamkeiten,<br />
Blumen und Postkarten hat sie mir das Gefühl gegeben, dass<br />
jemand zu mir hält und dem ich wichtig bin...“, “oh, ihre Predigten<br />
sind herausfordernd, manchmal habe ich mich sogar geärgert,<br />
aber genau das hat mich wachsen lassen...“.<br />
Neben der Verkündigung und Seelsorge hat sie viel Kraft<br />
in den Aufbau einer neuen Konzeption der Konfirmand*-<br />
innenarbeit gesteckt. Zusammen mit sehr engagierten<br />
Konfirmand*innenmüttern ist bereits in den 90er Jahren ein<br />
Format entstanden, durch das die Konfirmand*innen von<br />
Anfang an durch Praktika nachhaltig in die Gemeinde eingebunden<br />
werden.<br />
Ein weiteres Puzzleteil, das sich nahtlos eingefügt hat,<br />
ist eine aufblühende Kinder-, Jugend- und Familienarbeit,<br />
die einen Schwerpunkt in den 90er-Jahren bildet. Diese hat,<br />
zusammen mit vielfältigen Gemeindegruppen und -projekten<br />
nach dem Bau und der Einweihung des Gemeindezentrums<br />
„ARCHE“ 1995 dort eine neue Heimat gefunden.<br />
Es ist Almut eine Herzensangelegenheit, den Bau der<br />
ARCHE tatkräftig und mit vielen Ideen zur bestmöglichen<br />
Nutzung für die Gemeinde zu unterstützen.<br />
Das Puzzle nimmt Form an…<br />
Ortswechsel: Die Christuskirche, Zentrum der sonntäglichen<br />
Verkündigung. Auch dieses Gebäude unterlag dem Wandel.<br />
Einst geprägt von dunklen Brauntönen, erstrahlt sie seit 2009<br />
nunmehr lichtdurchflutet und modern.<br />
Traditionell und manchmal experimentell ist die Christuskirche<br />
Ort vieler Gottesdienstformen. Für Almut Giesen bleibt<br />
eines immer wichtig: Die Verkündigung von Gottes Wort in lebendiger<br />
Sprache, stets mit dem Bezug zu gesellschaftlichen<br />
Veränderungen, theologisch und wissenschaftlich fundiert,<br />
oftmals unbequem, aber stets versöhnlich.<br />
Entsprechend dem Worte aus Johannes 8,12: „Ich (Jesus)<br />
bin das Licht der Welt“, wirbt sie für die stetige Auseinandersetzung<br />
mit dem eigenen Glauben an Gott sowie für die<br />
Aussöhnung mit ihm, sich selbst und den Mitmenschen. Sie<br />
ermöglicht vielen Menschen in Gesprächen und spirituellen<br />
Angeboten, wie z.B. dem Religionsunterricht für Erwachsene<br />
oder den Schulgottesdiensten, selbstbestimmend eine Beziehung<br />
zu Gott und den Menschen aufzubauen.<br />
Dennoch gibt es nicht nur bunte Teile im Puzzle, das<br />
sich Leben nennt. Es gibt auch schwarze und graue Zeiten.<br />
Bitter wiegt für Almut Giesen die Schließung des Kindergartens<br />
und die Auflösung der Schwesternstation. Von vielen<br />
Menschen gilt es, Abschied zu nehmen, ob durch Tod oder<br />
Archivbild von<br />
Pfarrerin Almut<br />
Giesen beim<br />
Richtfest und der<br />
Grundsteinlegung<br />
der ARCHE 1995<br />
Foto: © Privat<br />
44<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024<br />
45
Aus dem Presbyterium<br />
Aus dem Presbyterium<br />
Wegzug. Auch die zunehmende Verwaltungsarbeit<br />
ist ein grauer Schatten,<br />
der ihre eigentliche Aufgabe und<br />
Passion, die Arbeit mit Menschen in<br />
der Gemeinde, und ihre vielfältigen<br />
Ideen für Projekte einschränkt und<br />
somit Zeit in Anspruch nimmt, die sie<br />
viel lieber anders einsetzen möchte.<br />
Kirchenaustritte berühren sie sehr und<br />
sie hakt nach, … welche Ursachen mögen<br />
dem zugrunde liegen?<br />
Die Welt und auch unsere Gemeinde<br />
unterliegen dem Wandel. Vierzig Jahre<br />
mit Höhen und Tiefen, geprägt von Lachen,<br />
Konflikten und Versöhnungen.<br />
Wenn Almut Giesen nun geht, hinterlässt<br />
sie eine Gemeinde und mit ihr<br />
Menschen, die wie ein großes Puzzle<br />
Bilder ergeben, die nun in der Betrachtung<br />
jedes einzeln liegen.<br />
Mein persönliches Puzzle mit ihr ist<br />
farbenfroh und strahlt große Dankbarkeit<br />
aus. Wie sieht Ihr Puzzle aus?<br />
Tauschen Sie sich untereinander aus mit<br />
der Frage: „Weißt du noch…?“<br />
Nun bleibt zum Schluss noch eines:<br />
Danke sagen. Danke, liebe Almut, für<br />
dein unermüdliches Engagement, für<br />
deinen mahnenden Zeigefinger, der auch<br />
Unbequemes aufgezeigt hat und für dein<br />
Vorbild im Glauben und Miteinander.<br />
Eine Leere wird bleiben. Diese gilt es<br />
nun, neu und zukunftsorientiert zu<br />
füllen, im Sinne der Aussöhnung, der<br />
Verkündigung und der Gemeinschaft.<br />
Wir wünschen dir, liebe Almut, alles<br />
Gute, Gesundheit und Gottes Segen<br />
für deinen weiteren Lebensweg.<br />
Annette Tschakert, ehem. Presbyterin<br />
Christiane Lenz, Presbyterin<br />
Wir verabschieden Pfarrerin Almut Giesen<br />
am 28. Juli um 15 Uhr in einem Zentralgottesdienst<br />
in der Christuskirche.<br />
Anschließend laden wir die Gemeinde zu<br />
einem sommerlichen fröhlichen Beisammensein<br />
herzlich in die ARCHE ein.<br />
Abschied Monika Heider<br />
16 Jahre leitete Monika Heider den Seniorenkreis und damit<br />
zusammenhängend den jährlichen ökumenischen Seniorennachmittag<br />
in der ARCHE. 80 Menschen und mehr strömten<br />
in die ARCHE, um dort Gemeinschaft und einen unterhaltsamen<br />
Nachmittag zu erleben. „Es war eine sehr schöne Zeit.<br />
Begegnungen mit vielen unterschiedlichen Menschen waren<br />
bereichernd und haben mir viel gegeben.“ An einen Nachmittag<br />
erinnert sie sich besonders gerne: Im Jahr des Reformationsjubiläums<br />
traten Mitglieder der Theatergruppe in der Rolle von<br />
Frauen und Männern der damaligen Zeit auf, erzählten aus<br />
ihrem Leben und ihren Motiven, die Reformationsbewegung<br />
zu unterstützen. Das Programm in den Jahren war vielseitig:<br />
kölsche Lieder, jahreszeitliche Themen, Berichte aus anderen<br />
Ländern und Musikalisches. Einmal sogar der Besuch einer<br />
echten Eule. Gemeinsames Singen, Andachten und Segen<br />
gehörten wie das gemütliche Kaffeetrinken dazu.<br />
„Jetzt bin ich 80 Jahre geworden und es ist Zeit, in die zweite<br />
Reihe zu treten.“ Sagt sie mit einem lachenden und einem<br />
weinenden Auge.<br />
Für ihr großes ehrenamtliches Engagement danken wir ihr<br />
sehr herzlich und wünschen ihr für die Zukunft Gottes Segen.<br />
Almut Giesen<br />
Verabschiedung von<br />
Monika Heider als<br />
Leiterin des Seniorenkreises<br />
Foto: © Privat<br />
Hilfe benötigt<br />
Übergang<br />
Gemeindebriefaustragende gesucht<br />
Drei- bis viermal im Jahr wird der<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> direkt zu Ihnen nach<br />
Hause gebracht. Hier benötigen wir Ihre<br />
Unterstützung. Damit alle Gemeindeglieder<br />
erreicht werden, suchen wir noch<br />
Austrägerinnen und Austräger in allen<br />
Gemeindebezirken. Es werden ca. 70 Exemplare<br />
von jeder austragenden Person<br />
verteilt. Wir freuen uns auf Ihren Anruf<br />
im Gemeindebüro.<br />
Telefon: 02271 41620<br />
Bis zur endgültigen Regelung und<br />
Verteilung der Aufgaben von Pfarrerin<br />
Giesen durch das Presbyterium bitten<br />
wir alle Gemeindeglieder in Bergheim-<br />
Kenten, Bergheim-Mitte, Zieverich,<br />
Thorr, Paffendorf und Glesch sich bei<br />
Fragen, Taufanmeldungen und allen<br />
weiteren Anliegen an unser Gemeindebüro<br />
in Bergheim zu wenden:<br />
Telefon 02271 41620 (Anrufbeantworter)<br />
oder bergheim@ekir.de<br />
Die Öffnungszeiten des Gemeindebüros:<br />
Dienstag 16 bis 18 Uhr und<br />
Freitag 10 bis 12 Uhr<br />
46<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 47
Aus dem Presbyterium<br />
Aus dem Presbyterium<br />
Foto: © Privat<br />
Seit meiner Kindheit bin ich vor allem in<br />
der Petrikirche aktiv und verbinde hier,<br />
angefangen mit Kindergottesdiensten,<br />
Jugendgruppen, Krippenspielen und der<br />
Konfi-Gruppe über Kirchentage, Gemeindefeste<br />
und die Jugendband „Hörsturz“,<br />
viele schöne Erinnerungen!<br />
Dabei begeistere ich mich, seit ich<br />
sechs Jahre alt bin, für das Klavierspielen<br />
und wenig später begann ich dazu<br />
das Orgelspiel. Zwar entschied ich<br />
mich während der Corona-Zeit für ein<br />
Sportstudium, habe aber immer stärker<br />
gemerkt, dass mir die Musik dabei sehr<br />
fehlt. Deshalb entschloss ich mich, auf<br />
dieses Gefühl zu hören, und habe mich<br />
an der Hochschule für Musik und Tanz in<br />
Köln auf den Studiengang Ev. Kirchenmusik<br />
beworben.<br />
Nun freue ich mich sehr darauf, regelmäßig<br />
in unserer Gemeinde zu musizieren,<br />
auch mal Neues auszuprobieren<br />
wie Pop-Songs an der Orgel oder eigene<br />
Kompositionen am Klavier vorzuführen.<br />
Besonders freue ich mich, weiter die Jugendband<br />
„Hörsturz“ zu leiten, in der wir<br />
zusammen Spaß am Musizieren haben<br />
Lukas Höver<br />
Du hast mich schon mal gesehen - oder gehört?<br />
Mein Name ist Lukas Höver, ich bin 22 Jahre alt<br />
und darf seit April in unserer Gemeinde als<br />
Kirchenmusiker arbeiten.<br />
und diesen der Gemeinde weitergeben<br />
wollen!<br />
In meiner Freizeit bin ich aber natürlich<br />
weiter gerne sportlich aktiv. Ich<br />
spiele oft Fußball, gehe Schwimmen,<br />
mache Sport im Garten oder fahre<br />
Fahrrad. Dazu duelliere ich mich gerne<br />
im Schach, höre Musik, treffe mich<br />
mit Freunden und bin bei der Familie.<br />
Außerdem reise ich unheimlich gerne,<br />
entdecke neue Länder und Kulturen oder<br />
lasse meine Seele am Strand baumeln.<br />
In meiner übrigen Zeit arbeite ich an<br />
meinem YouTube-Kanal für moderne<br />
Arrangements, komponiere neue Klavierstücke,<br />
die auf Spotify veröffentlicht<br />
werden und begleite Hochzeiten in ganz<br />
Deutschland an der Orgel. All das bereitet<br />
mir viel Freude!<br />
Jetzt freue ich mich, meine musikalische<br />
Kreativität mit Euch und Ihnen zu<br />
teilen und Sie bald in Gottesdiensten<br />
oder anderen Veranstaltungen kennenzulernen!<br />
Bis dahin, Lukas Höver<br />
Gemeindeversammlung<br />
Am 29. September 2024 findet im Anschluss an den Zentralgottesdienst<br />
in Bedburg eine Gemeindeversammlung statt.<br />
Die Tagesordnung wird rechtzeitig vorher in allen Gottesdiensten<br />
abgekündigt und hängt in den Schaukästen aus. Wir<br />
hoffen auf zahlreiches Erscheinen und angeregte Gespräche.<br />
Presbyterwochenende<br />
In Aachen verbrachte das „alte“ Presbyterium ein inspirierendes<br />
Wochenende. Mit einer interessanten Dom- und Schatzkammerführung,<br />
angeregten Gesprächen und dem Kosten<br />
regionaler Spezialitäten vergingen die Stunden wie im Flug.<br />
Gemeinsam wurde noch einmal zurückgeschaut auf die vielen<br />
Jahre vertrauensvoller Zusammenarbeit im Presbyterium. „Wegen<br />
des großen Engagements und des tollen Zusammenhaltes<br />
haben wir viele Herausforderungen meistern können“ - so das<br />
Fazit am Ende der Presbyteriumszeit. Almut Giesen<br />
Die Presbyter:innen<br />
vor dem Aachener<br />
Dom<br />
Foto: © Privat<br />
48<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024<br />
49
Für viele verbindet sich mit dem<br />
Namen Paul Gerhardt Orgelmusik<br />
und gesungenes Gottvertrauen.<br />
Wie von selbst stellen sich im<br />
Gedächtnis Liedzitate und Gesangbuchmelodien<br />
ein, wie: Geh aus,<br />
mein Herz, und suche Freud und<br />
Befiehl du deine Wege oder Ich singe<br />
dir mit Herz und Mund - Lieder<br />
voller Trost und Ermutigung<br />
Foto: © epd-bild<br />
„Geh aus, mein Herz, und suche Freud“<br />
„Geh aus, mein Herz, und suche Freud“<br />
TOP 2 Lieblingslieder<br />
Das Top-2-Lied im Gesangbuch stammt<br />
von Paul Gerhardt.<br />
Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben<br />
Sommerzeit an deines Gottes Gaben; schau an<br />
der schönen Gärten Zier und siehe, wie sie mir und<br />
dir sich ausgeschmücket haben. (EG 503,1)<br />
Frühling und Sommer laden dazu ein, dass wir<br />
uns an der schönen Schöpfung erfreuen. Der Dichter<br />
Paul Gerhardt (1607–1676) führt ein Selbstgespräch:<br />
„Geh aus, mein Herz, und suche Freud.“ Und<br />
über dieses Selbstgespräch nimmt er auch uns mit<br />
hinein in seine Freude. Der Bogen spannt sich von<br />
„Narzissus und die Tulipan“ über „die hochbegabte<br />
Nachtigall“ bis hin zu der „unverdrossenen Bienenschar“.<br />
Unsere Gedanken und Gefühle gehen auf die<br />
Reise von „der schönen Gärten Zier“ in die große<br />
und weite Schöpfung.<br />
Zusammen mit der volksliedhaften Melodie von<br />
August Harder (vor 1813) haben vor allem die ersten<br />
drei der insgesamt 15 Strophen Eingang in viele<br />
Liederhefte gefunden. Auch außerhalb der Kirche<br />
werden bis heute auf unzähligen Fahrten durch die<br />
sommerliche Natur diese lebensvollen Zeilen gerne<br />
gesungen. Das Herz wird mir leichter. Hier in der<br />
Schöpfung kann ich so viel von dem lebendigen<br />
Atem Gottes sehen und spüren; von Gott, der nach<br />
der Sintflut gesagt hat:<br />
Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat<br />
und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag<br />
und Nacht. (1. Mose 8,22)<br />
Reinhard Ellsel<br />
Signalgruppe / Anzeige<br />
Immer aktuell<br />
Signal-Gruppe<br />
Möchten Sie einmal die Woche Informationen zu den Gottesdienstzeiten<br />
und aktuellen Veranstaltungen auf Ihr Handy<br />
bekommen? Dann installieren Sie bitte die Signal-APP und<br />
treten unserer Informationsgruppe bei. Scannen Sie dazu den<br />
nebenstehenden QR-Code mit Ihrem Smartphone. Sie werden<br />
dann in die Gruppe aufgenommen. Bei Fragen oder Problemen<br />
rufen Sie bitte im Gemeindebüro Bergheim an.<br />
Telefon: 02271 41620<br />
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VOLL RESPEKT<br />
UND SORGFALT.<br />
Die Würde des Menschen<br />
stellen wir in den<br />
Mittelpunkt.<br />
Wir sind für Sie da: Tel. (02272) 24 76<br />
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50<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 51
Aus dem Kirchbuch<br />
Aus dem Kirchbuch<br />
Daran wird jedermann<br />
erkennen, dass ihr meine<br />
Jünger seid, wenn ihr Liebe<br />
untereinander habt.<br />
Johannes 13,35<br />
Aus dem Kirchbuch<br />
Taufen<br />
Shyam Sheru Esapathi<br />
Trauungen<br />
Frederik Welsing und Michelle Sieben<br />
Bestattungen<br />
Herbert Scherello, 80 Jahre<br />
Christiane Bleich, geb. Habeck, 78 Jahre<br />
Evelyn Jansen, geb. Bluhm, 75 Jahre<br />
Günter auf dem Graben, 87 Jahre<br />
Karl-Heinz Kesterke, 87 Jahre<br />
Dietrich Hußner, 90 Jahre<br />
Dr. Rolf Kuchelka, 81 Jahre<br />
Hans-Theo Schmitz, 86 Jahre<br />
Willi Bertram, 91 Jahre<br />
Elisabeth Wiedemann, geb. Hoffmann, 90 Jahre<br />
Elisabeth Rath, geb. Scholz, 75 Jahre<br />
Karl-Josef Konietzny, 66 Jahre<br />
Bärbel Schütt, geb. Sälzer, 77 Jahre<br />
Wolfgang Schütt, 77 Jahre<br />
Karin-Anita Weidner, geb. Koehler, 86 Jahre<br />
Alexander Gisler, 67 Jahre<br />
Klaus Peter Klein, 71 Jahre<br />
Gerhard Boll, 94 Jahre<br />
Erika Denter, geb. Preuß, 80 Jahre<br />
Detlef Pitowski, 69 Jahre<br />
Hans Bastubbe, 86 Jahre<br />
Dietmar Barzik, 70 Jahre<br />
Dierk Neumeister, 70 Jahre<br />
Alle eure Sorgen<br />
werft auf ihn; denn er<br />
sorgt für euch.<br />
1. Petrus 5,7<br />
52<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 53
Jugend<br />
In den Jugendgruppen habt ihr die Möglichkeit, euch auszutauschen,<br />
JuMi-Treff Bergheim<br />
Die JuMis treffen sich immer mittwochs um 18:30 Uhr<br />
im Jugendkeller des Gemeindezentrums ARCHE. Nach den Sommerferien<br />
finden die Treffen alle zwei Wochen sonntags statt.<br />
Schlachtfeld Elsdorf<br />
Die JuMis treffen sich montags 18:30 Uhr<br />
im Lutherzentrum Elsdorf.<br />
Jugendgruppe Bedburg<br />
Die Jugendgruppe trifft sich immer donnerstags<br />
um 18:30 Uhr im Gemeindezentrum Bedburg.<br />
Alle Jugendlichen ab 12 Jahren sind bei uns herzlich willkommen!<br />
Die Jugendseite<br />
gemeinsam zu kochen und zu spielen. Zu unserem Programm gehören:<br />
Unternehmungen, Übernachtungen sowie Projekte. Wir verbringen einfach<br />
eine entspannte gemeinsame Zeit. Bei den Inhalten der einzelnen<br />
Gruppen gehen wir auch auf eure Wünsche ein.<br />
JuMi-Treff<br />
Die Jugendseite<br />
8. Plage<br />
8. Plage<br />
Bei der 8. Plage treffen sich<br />
Jugendliche ab 14 Jahren<br />
dienstags ab 18:30 Uhr in der Flosse<br />
im Ev. Gemeindezentrum<br />
Quadrath-Ichendorf. Mach mit!<br />
Infos zu der 8. Plage<br />
Doris Walter | Mobil: 0157 76203570<br />
Email: doris.walter@ekir.de<br />
Projekte<br />
Rund ums Jahr finden ganz unterschiedliche<br />
und spannende Projekte statt:<br />
Jugendaktionswochenende, Ausflüge und<br />
themenbezogene Projekte.<br />
Wir freuen uns auf euch!<br />
Informationen zu den Projekten<br />
Cedric Schumann<br />
Mobil: 01525 7602147<br />
Email: cedric.schumann@ekir.de<br />
Projekte<br />
Informationen zum JuMi-Treff<br />
Cedric Schumann<br />
Mobil: 01525 7602147<br />
Email: cedric.schumann@ekir.de<br />
Aktuelle Informationen findet ihr auf unserer Webseite<br />
www.trinitatis-kirchengemeinde.de und den aktuellen Aushängen<br />
oder einfach anrufen. Die Gruppen finden nicht in den Ferien oder<br />
an Feiertagen statt.<br />
Foto: ©Modella - stock.adobe.com<br />
Fotos: ©Syda Productions - stock.adobe.com und © Privat<br />
54<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024<br />
55
AktionswochenendeDie Jugendseite<br />
Die Jugendseite<br />
Jugendfotoprojekt<br />
Du hast Lust auf ein spannendes Wochenende mit anderen Jugendlichen?<br />
Du willst raus aus dem Alltag und rein in die Natur? Dann melde dich an<br />
für das Jugendaktionswochenende in der Eifel!<br />
Wann? Vom 1. bis 3. September<br />
Für wen? Jugendliche ab 12 Jahren<br />
coole Fotos selber machen - Makrofotografie<br />
Foto: © Thomas - stock.adobe.com<br />
Lagerfeuer und vieles mehr...<br />
Du kannst mit uns ein tolles Programm erleben: Spiele, Aktionen, Lagerfeuer<br />
und vieles mehr. Wir übernachten in einem Zeltdorf direkt am Rursee.<br />
Dort kannst du dich austoben, entspannen und neue Freunde finden.<br />
Das Jugendaktionswochenende ist für alle ab 12 Jahren und kostet<br />
20 Euro pro Person. Es sind 30 Plätze vorhanden. Wir freuen uns auf dich!<br />
Eine Anmeldung ist voraussichtlich nach den Sommerferien über unsere<br />
Homepage www.trinitatis-kirchengemeinde.de möglich.<br />
Infos gibt es bei Cedric Schumann, cedric.schumann@ekir.de,<br />
Mobil: 015257 602147<br />
Anmerkung: Wir warten noch auf die Förderzusage.<br />
Die Infos können sich unter Umständen noch ändern.<br />
Fotos: © Cedric Schumann<br />
Sozialmedia, Instagram, Facebook und Co. Überall begegnen uns Bilder<br />
von Menschen, der Natur und Gegenständen. Wir möchten gemeinsam<br />
eine kleine Galerie mit unterschiedlichen Techniken wie Makrofotografie,<br />
Portrait sowie Langzeitbelichtungen erstellen und uns dem Thema Fotografie<br />
und Bildbearbeitung etwas nähern.<br />
Wann? 24. April (18 Uhr) bis 26. April 2024 (16 Uhr) mit Übernachtung<br />
Wo? Im Lutherzentrum Elsdorf<br />
Für wen? Jugendliche ab 12 Jahren<br />
Anmeldungen sind unter Vorbehalt der Förderbewilligung durch den LVR<br />
ab Anfang Mai über unsere Webseite www.trinitatis-kirchengemeinde.de<br />
möglich.<br />
56<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024<br />
57
Die Jugendseite<br />
Familie und Kinder<br />
Jugendradtour<br />
Familie<br />
& Kinder<br />
Rückblick Osterferienprojekt<br />
Unsere Radtour führt<br />
uns nach Neuss.<br />
Dies ist das Obertor,<br />
das letzte erhaltene<br />
mittelalterliche<br />
Stadttor in Neuss.<br />
Foto: © CC-IMAGES,<br />
stock.adobe.com<br />
Du fährst gerne Rad oder würdest gerne mehr Rad fahren und<br />
hast Lust, übers Wochenende eine kleine Tour (ca. 40 km/<br />
Tag) zu fahren? Dann komm gerne mit. Wir möchten gemeinsam<br />
mit max. 13 Personen nach Neuss in die Jugendherberge<br />
fahren. Für Verpflegung und ausreichend Pausen während der<br />
Fahrt wird gesorgt.<br />
Wann? 1. Juni (10 Uhr) bis 2. Juni 2024 (16 Uhr)<br />
mit Übernachtung in der Jugendherberge<br />
Wo? Von Bergheim nach Neuss und wieder zurück<br />
Für wen? Jugendliche ab 12 Jahren<br />
Anmeldungen sind unter Vorbehalt der Förderbewilligung<br />
durch den LVR ab Anfang Mai über unsere Webseite<br />
www.trinitatis-kirchengemeinde.de möglich.<br />
Es wurde mit Window-Color, Gips, Bügelperlen und Ton kreativ Gestaltet<br />
Vom 3. bis zum 5. April 2024 fand in<br />
der ARCHE in Bergheim das Osterferienprojekt<br />
für 21 Kinder im Alter von 7<br />
bis 11 Jahren statt. Diese drei Tage und<br />
zwei Übernachtungen waren gefüllt<br />
mit kreativen Aktivitäten, sportlichen<br />
Herausforderungen und einem abwechslungsreichen<br />
Programm.<br />
Trotz des nicht immer freundlichen<br />
Wetters ließen sich die jungen Teilnehmenden<br />
nicht davon abhalten, das<br />
Beste aus ihrem Aufenthalt zu machen.<br />
Window-Color, Gips, Bügelperlen und<br />
Fotos: © C. Schumann<br />
Ton wurden zu künstlerischen Meisterwerken<br />
verarbeitet. Die wenigen<br />
Sonnenstunden wurden für ein aktives<br />
Sportprogramm im Freien genutzt. Das<br />
Ferienprojektteam und die Teilnehmenden<br />
empfehlen das Spiel „Schnattergei“<br />
für Jung und Alt.<br />
Es war ein voller Erfolg, bei dem alle<br />
viel Spaß hatten und neue Freundschaften<br />
schlossen. Wir freuen uns schon auf<br />
das nächste Projekt in der 1. Herbstferienwoche.<br />
Cedric Schumann<br />
58<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024<br />
59
Familie und Kinder<br />
Familie und Kinder<br />
Bergheim Aktiv<br />
Kirche Kunterbunt<br />
In diesem Jahr feiern wir Bergheim Aktiv<br />
am 30. Juni 2024.<br />
Die Veranstaltung wird am verkaufsoffenen<br />
Sonntag nach dem Musikfestival<br />
„Summer in the City“ von 13 bis 18 Uhr<br />
in der Bergheimer Fußgängerzone<br />
stattfinden. Es wird auch wieder eine<br />
Blaulichtmeile, eine Ausstellung der<br />
Bergheimer Rettungsinstitutionen, vor<br />
dem Aachener Tor geben. Wir freuen<br />
uns auf die vielen Bergheimer Clubs<br />
und Vereine, die sich bei Bergheim Aktiv<br />
sportlich und musikalisch präsentieren<br />
werden.<br />
Wir als Gemeinde sind vor der ARCHE<br />
Bergheim mit Waffeln, Kaffee und Buttons<br />
zu finden. Schaut gerne vorbei.<br />
Kirche Kunterbunt ist frech und wild und ist Kirche für die ganze<br />
Familie – so kreativ und lebensfroh wie Pippi Langstrumpf.<br />
Für Kinder mit Mamas, Papas, Omas, Opas, Tanten, Onkel, und und und …<br />
Lasst uns gemeinsam kochen, basteln, spielen, toben und feiern. An den<br />
folgenden Terminen von 10 bis 13 Uhr im Gemeindezentrum Bedburg.<br />
Maikäfer<br />
Spielgruppe für Kinder<br />
von 7 bis 12 Jahre<br />
Montag von 16:30 - 18 Uhr<br />
im Lutherzentrum Elsdorf<br />
Glühwürmchen<br />
Spielgruppe für Grundschulkinder<br />
Donnerstag von 15:30 - 17 Uhr<br />
im Ev. Gemeindezentrum Quadrath<br />
Kontakt KibitZ und Glühwürmchen:<br />
Doris Walter | Mobil: 0157 76203570<br />
Email: doris.walter@ekir.de<br />
Kinderchor<br />
jeden Dienstag von 17 - 17:45 Uhr<br />
im Ev. Gemeindezentrum ARCHE<br />
Kontakt: Kreiskantor Thomas Pehlken<br />
Telefon: 02232 5009833<br />
Email: thomas.pehlken@ekir.de<br />
In den Kindergruppen findet<br />
jede Woche ein bunter Mix an<br />
Programm statt. Wir basteln,<br />
backen, gehen raus und machen<br />
das, was uns Spaß macht.<br />
Wünsche sind ebenfalls immer<br />
möglich. Die Gruppen finden<br />
nicht in den Ferien oder an<br />
Feiertagen statt.<br />
KibitZ<br />
für Kinder von 5 bis 10 Jahren<br />
einmal im Monat<br />
i.d.R. letzter Samstag von 9 - 12 Uhr<br />
im Ev. Gemeindezentrum Quadrath<br />
genaue Termine auf unserer Internetseite<br />
Marienkäfer<br />
Spielgruppe für Kinder<br />
von 7 bis 12 Jahre<br />
Mittwoch von 16:30 - 18 Uhr<br />
im Ev. Gemeindezentrum ARCHE<br />
Kontakt Maikäfer und Marienkäfer:<br />
Cedric Schumann | Mobil: 0152 57602147<br />
Email: cedric.schumann@ekir.de<br />
15. Juni | 7. September | 16. November<br />
60<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 61
Rückblick<br />
Rückblick<br />
Rückblick<br />
Kinderchortag<br />
60 Jahre Frauenhilfe Elsdorf<br />
60 Jahre Frauenhilfe Elsdorf - das feierten<br />
die Elsdorfer Frauen und zahlreiche<br />
Gäste am 23. Februar mit einem Gottesdienst<br />
und anschließendem Kaffeetrinken.<br />
Annedore Mittmann beleuchtete in<br />
einer Rede 60 Jahre Elsdorfer Frauenhilfe<br />
und überreichte etlichen Mitgliedern<br />
einen kleinen Blumenstrauß als Dank für<br />
ihr langjähriges Engagement.<br />
Beate Heller<br />
Die Chorkinder beim<br />
Abschlusskonzert in<br />
der Petrikirche<br />
Foto: © Privat<br />
Seit 2011 gibt es den Kinderchortag im Kirchenkreis Köln. Er<br />
ist ein Treffen der festen Kinderchorgruppen des Kirchenkreises<br />
und wandert durch die Gemeinden. Die Kinder proben,<br />
spielen und singen gemeinsam und gestalten zum Abschluss<br />
ein Konzert. Am Samstag, dem 9. März, fand dieses Treffen<br />
erstmals auf Bergheimer Boden statt - und erst zum zweiten<br />
Mal im Rhein-Erft-Kreis. Für die 60 Kinder, die aus Köln mit<br />
Auto und Bahn angereist waren, war es fast ausnahmslos der<br />
erste Kontakt mit der Petrikirche in Quadrath-Ichendorf. Der<br />
Ort erwies sich aber als ausgesprochen günstig, konnte allen<br />
Kindern Platz bieten und bot bei bestem Wetter mit Spielplatz<br />
und Zoo ein willkommenes Umfeld. Das Konzert um 17 Uhr<br />
fand vor vollen Bänken statt und gelang gut. Unsere Bergheimer<br />
Chorkinder hatten hier einen klaren Heimvorteil und<br />
machten ihre Sache ausgezeichnet.<br />
Thomas Pehlken<br />
Fotos: © Privat<br />
62<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 63
Rückblick<br />
Rückblick / Impressum<br />
Adventskonzert<br />
Weltgebetstag<br />
Wie überall auf der Welt, feierten auch wir am<br />
1. März 2024 den Weltgebetstag mit ökumenischen<br />
Gottesdiensten in Elsdorf und Bergheim-Kenten.<br />
Die Liturgie wurde von Frauen aus Palästina vorbereitet<br />
und stand unter dem Motto „... durch das<br />
Band des Friedens“. Wir hörten die Lebensgeschichten<br />
von palästinensischen Frauen und gedachten<br />
der getöteten Journalistin Shireen Abu Akleh, die<br />
zu einer arabisch-christlichen Minderheit in Israel<br />
gehörte.<br />
Beate Heller<br />
Shireen Abu Akleh<br />
Foto: © Al Jazeera Media Network<br />
Dank an alle, die<br />
zu diesem Konzert<br />
beigetragen haben<br />
Foto: © Privat<br />
Das Konzert war ein unvergleichliches Erlebnis, und es ist<br />
nie zu spät darüber zu schreiben und Danke zu sagen: an 28<br />
Talente aus Bedburg und Umgebung, die auf Klavier, Orgel,<br />
Geige, Bratsche, Fagott, Cello, Akkordeon gespielt hatten,<br />
an begeisterte Kinder, an die begabte Sängerin Johanna<br />
Schmitz, an den interessanten Komponisten Peter Worm, der<br />
seine Werke vorgestellt hatte, an die Menschen, die Texte<br />
vorgelesen haben. Das abwechslungsreiche Programm mit<br />
Musik und Texten und ein gemeinsames Lied zum Schluss<br />
wurde vom zahlreichen Publikum mit Freude aufgenommen.<br />
Dankeschön, ihr wart großartig!<br />
Rimma Hahn<br />
Quelle: Wikipedia<br />
Termine und Ankündigungen einreichen<br />
Termine und Ankündigungen aus den vier Gemeindebereichen BM – EL – BED – QU<br />
Wenn Sie Termine über den Gemeindebrief mitteilen möchten oder besondere Veranstaltungen,<br />
z.B. Konzerte, Feste, Ausstellungen etc., im Gemeindebrief veröffentlichen<br />
wollen, teilen Sie dies bitte dem Redaktionskreis bis zum Redaktionsschluss<br />
mit.<br />
Impressum<br />
Herausgeber: Evangelische Trinitatis-Kirchengemeinde an der Erft<br />
Hauptstraße 87, 50126 Bergheim<br />
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes: Almut Giesen (für das Presbyterium)<br />
Redaktionskreis: Almut Giesen, Anja Hamacher, Beate Heller, Elisabeth Höver,<br />
Ulrike Siepen, Johannes Wein<br />
Design, Satz und Produktion: Sabine Spohr - zweisdesign, Freiligrathstr. 57, 50935 Köln, zweisdesign.de<br />
Zeitraum dieser Ausgabe: Juni 2024 bis September 2024<br />
Auflage: 7100/4 Auflagen pro Jahr<br />
Redaktionsschluss für den nächsten <strong>Trinitatisbrief</strong>: 19. August 2024<br />
Der nächste <strong>Trinitatisbrief</strong> erscheint im September 2024.<br />
Fotos: Titel © envfx - stock.adobe.com, Seiten 52-53 © sc Fotografie - stock.adobe.com,<br />
© vredina_m- stock.adobe.com, © ChristArt - stock.adobe.com<br />
64<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 65
Information, Kontakt und Hilfe<br />
Information, Kontakt und Hilfe<br />
Bergheim-Zieverich<br />
Elsdorf<br />
Quadrath-Ichendorf<br />
Christuskirche<br />
Aachener Str. 1, 50126 Bergheim<br />
Gemeindezentrum ARCHE<br />
Hauptstraße 87/Im Stadtgarten<br />
50126 Bergheim<br />
Pfarrerin Almut Giesen<br />
Von-Langen-Straße 11, 50126 Bergheim<br />
Tel.: 02271 43684<br />
Email: almut.giesen@ekir.de<br />
Küsterin<br />
Monika Heider, Mobil: 0160 1124068<br />
Email: monika.heider@ekir.de<br />
Hausmeister<br />
Ralf Somogyi, Mobil: 0151 16551276<br />
Email: ralf.somogyi@ekir.de<br />
Gemeindebüro<br />
Martina Clermont<br />
Hauptstraße 87, 50126 Bergheim<br />
Dienstag 16:00 - 18:00 Uhr<br />
Freitag 10:00 - 12:00 Uhr<br />
Tel.: 02271 41620<br />
Email: bergheim@ekir.de<br />
Kleiderkammer<br />
BM-Zieverich, Aachener Straße 3<br />
Öffnungszeit: Montag 10 - 12 Uhr<br />
Bethelgarage<br />
Im Kirchhof der Christuskirche<br />
Bergheim-Zieverich<br />
Abgabe Mittwoch<br />
Lutherzentrum/Lutherkirche<br />
Köln-Aachener-Straße 172-174<br />
50189 Elsdorf<br />
Pfarrer Martin Trautner<br />
Ahornweg 2, 50189 Elsdorf<br />
Tel.: 02274 6760<br />
Email: martin.trautner@ekir.de<br />
Küsterin<br />
Sylvia Knour, Tel.: 0157 87702509<br />
Email: sylviaknour@yahoo.com<br />
Hausmeister<br />
Ralf Somogyi, Mobil: 0151 16551276<br />
Email: ralf.somogyi@ekir.de<br />
Bedburg<br />
Friedenskirche/Gemeindezentrum<br />
Langemarckstr. 26, 50181 Bedburg<br />
Tel.: 02272 9052158<br />
Pfarrer Gebhard Müller<br />
Langemarckstraße 20, 50181 Bedburg<br />
Tel.: 02272 25 68<br />
Email: gebhard.mueller@ekir.de<br />
Küsterin<br />
Kirstin Köcher, Mobil: 0157 55241449<br />
Email: kirstin.koecher@ekir.de<br />
Gemeindebüro<br />
Dagmar Stratkötter<br />
Theodor-Heus-Straße 8, 50181 Bedburg<br />
Montag und Mittwoch<br />
09:00 - 12:00 Uhr<br />
Tel.: 02272 409027<br />
Email: bedburg@ekir.de<br />
Petri-Kirche/Gemeindezentrum<br />
Lutherstraße 27, 50127 Bergheim<br />
Pfarrerin Ronja Voldrich<br />
Lutherstraße 36, 50127 Bergheim<br />
Tel.: 02271 94972<br />
Email: ronja.voldrich@ekir.de<br />
Küsterin<br />
Kinder- und Jugendmitarbeiterin<br />
Doris Walter, Tel.: 02271 983377<br />
oder Tel.: 02271 798135<br />
Email: doris.walter@ekir.de<br />
Gemeindebüro<br />
im Gemeindezentrum<br />
Silke Bauret<br />
Lutherstraße 27, 50127 Bergheim<br />
Freitag 10:00 - 12:00 Uhr<br />
Tel.: 02271 983377<br />
Email: quadrath@ekir.de<br />
Beratung<br />
Ev. Beratungsstelle für Kinder,<br />
Jugendliche und Erwachsene<br />
Blindgasse 6, 50226 Frechen<br />
Tel.: 02234 17025<br />
Telefonseelsorge<br />
Rund um die Uhr<br />
Telefon: 0800 111 0 111<br />
www.telefonseelsorge.de<br />
alle Bereiche<br />
Jugendmitarbeiter<br />
Cedric Schumann, Mobil: 01525 7602147<br />
Email: cedric.schumann@ekir.de<br />
Prädikant Dr. Ulrich Höver<br />
Tel.: 02271 838881<br />
Email: ulrich.hoever@ekir.de<br />
Kreiskantor / Organist<br />
Thomas Pehlken, Tel.: 02232 5009833<br />
Email: thomas.pehlken@ekir.de<br />
Organistin / Organist<br />
Rimma Hahn, Telefon: 02234 14760<br />
Email: rimma.hahn@ekir.de<br />
Lukas Höver, Mobil: 0176 42410567<br />
Email: lukas.hoever@ekir.de<br />
Spendenkonto<br />
Ev. Verwaltungsverband Köln-Nord<br />
Volksbank Erft eG<br />
IBAN: DE91 3706 9252 1001 8130 10<br />
BIC: GENODED1ERE<br />
Förderverein der ev.<br />
Trinitatis-Kirchengemeinde<br />
Kreissparkasse Köln<br />
IBAN: DE22 3705 0299 0142 2801 02<br />
Schuldnerberatung<br />
Diakonie Außensprechstunde Bergheim<br />
im Gemeindezentrum ARCHE<br />
Sprechstunde montags und mittwochs<br />
Termine nach Absprache<br />
Terminvergabe Telefon 02232 9465-0<br />
66<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> Juni 2024 www.trinitatis-kirchengemeinde.de<br />
67
Urlaubs-Psalm<br />
Endlich, HERR, mein Gott, habe ich Urlaub.<br />
Endlich kann ich tun und lassen, was ich will.<br />
Ich habe frei von Arbeit und Pflichten.<br />
Loslassen kann ich, was mich täglich in Atem hält.<br />
HERR, in Deiner Gegenwart atme ich auf.<br />
Ich sammle neue Kräfte und denke neue Gedanken.<br />
Ich freue mich meines Lebens, mein Gott;<br />
des Lebens, das du mir geschenkt hast.<br />
Wie wunderbar<br />
sind Deine Pläne und Wege mit mir.<br />
Ich danke Dir für die Menschen,<br />
die Du zu mir geführt hast.<br />
Du hast den Rhythmus<br />
von Arbeit und Ruhe geschaffen,<br />
fassen und lassen, einatmen und ausatmen.<br />
Endlich, HERR, lasse ich alles Sorgen und Planen ruhen.<br />
Endlich entdecke ich,<br />
wie unendlich gut Du für mich sorgst.<br />
Reinhard Ellsel<br />
<strong>Trinitatisbrief</strong> JUNI 2024<br />
Foto: © Lotz