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prima! Magazin – Ausgabe Juni 2024

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JUNI <strong>2024</strong><br />

An einen Haushalt / Österreichische Post AG P.b.b. / RM 06A036811 K / Verlagspostamt 7400 Oberwart Foto © DALL-E generiertes Bild<br />

to: Markt in Oberwart<br />

Die neue Leselust<br />

Bücher und ihre Rolle in der Jugendkultur<br />

Der „schnelle Meyer“<br />

Ein bewegtes Leben zwischen DDR und Rehgraben


Besonderes<br />

genießen<br />

Vernissage „Der Sound der Zukunft“, OHO Oberwart<br />

Die heutigen Krisen unter dem Aspekt möglicher Zukunftsvisionen zu betrachten, war eine der<br />

Herausforderungen des zweijährigen Programms des OHO. Dazu wurden vier Zukunfstalks mit<br />

Expert*innen und Künstler*innen angesetzt, die versuchten, ihre je unterschiedlichen theoretischen<br />

als auch künstlerischen Blickwinkel auf die Gestaltbarkeit der Zukunft einzubringen.<br />

Mit der facettenreichen Veranstaltung „Der Sound der Zukunft“ am 9. <strong>Juni</strong> um 16 Uhr wird in<br />

Form einer eigenen, großformatig angelegten Videoinstallation nochmals von Künstler*innen der<br />

unterschiedlichen Genres eine Brücke zu Aspekten von Gegenwart und Zukunft gebaut. Eingefasst<br />

wird dieser inhaltlich und formal weit gespannte Versuch von Musik des Komponisten Klaus Lang.<br />

Sie wird von einem Chor unter der Leitung von Emanuel Schmelzer-Ziringer interpretiert.<br />

GRILL- &<br />

VATERTAGS-<br />

BRUNCH<br />

9. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong><br />

Restaurant & Catering Pranger, Oberschützen<br />

Ob Vatertag oder andere Familienfeiertage <strong>–</strong> im Restaurant Pranger genießen Sie festliche Anlässe<br />

bei einem umfangreichen Brunch. Es erwartet Sie eine große Auswahl an saisonalen Speisen und<br />

Getränken. Lassen Sie sich beim Grill- & Vatertags-Brunch verwöhnen mit einem Glas Frizzante,<br />

einem leckeren Frühstück, einer Indoor- & Outdoor-Grillstation, verschiedenen Vorspeisen,<br />

Suppen, Salaten, Hauptspeisen und Desserts. Fruchtsaft, Wasser und Kaffee sind inklusive.<br />

BRUNCH: Vatertag, 9. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong>, ab 10.30 Uhr. Reservierung: 0677 637 916 93<br />

Restaurant & Catering Pranger Kulturzentrum | 7432 Oberschützen | Hauptplatz 8<br />

info@prangers.at | www.prangers.at<br />

Tankstelle Stöckl inkl. Regionalitätengeschäft &<br />

Bauernladen, Mariasdorf<br />

Nachhaltigkeit und Regionalität sind nicht nur Lippenbekenntnis auf der Tankstelle Mariasdorf.<br />

Verschiedenste Produzentinnen und Produzenten aus der Region zeigen, wie gut die Alternativen<br />

zum Supermarkt schmecken. Unvergleichlich im Geschmack sind selbstgemachter Topfen, Sauerrahm,<br />

Käse oder Joghurt. Würstl und Aufstriche, Nudeln, Bohnen und Käferbohnen, Äpfel, Honig,<br />

Marmelade, Mehl, Eis uvm. sind in Mariasdorf erhältlich. Dieser Tankstellenshop ist einzigartig in<br />

Österreich! Inhaberin Tanja Stöckl liegt das Südburgenland besonders am Herzen. Zu ausgewählten<br />

Themen schreibt sie auch einen eigenen Blog unter www.tanjastoeckl.at.<br />

Tankstelle Stöckl, 7433 Mariasdorf 51, www.tankstelle-mariasdorf<br />

DER SOUND DER ZUKUNFT AUS DEN ECHO-<br />

KAMMERN DER GEGENWART am 9. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong>,<br />

16.00 Uhr im Offenen Haus Oberwart<br />

7400 Oberwrt | Lisztgasse 12 | info@oho.at<br />

www.oho.at<br />

Die Seifenkiste,<br />

Bad Tatzmannsdorf<br />

Fruchtig-frisch, peelend und tiefenwirksam<br />

präsentiert sich die Wassermelonen-Seife.<br />

Sie duftet nicht nur wunderbar nach Sommer,<br />

sondern macht auch beim Waschen herrlich gute<br />

Laune.<br />

Das Babassuöl spendet Feuchtigkeit, Distelöl<br />

und Sheabutter pflegen die Haut und versorgen<br />

sie mit der notwendigen Feuchtigkeit. Enthalten<br />

sind auch feine Mohnsamen für einen leichten<br />

Peeling-Effekt. Die Seifen und allerlei mehr von<br />

der „Die Seifenkiste“ gibt es übrigens auch bei<br />

den Gartentagen im Schloss Kohfidisch am<br />

1. und 2. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong>.<br />

Die Seifenkiste | 7431 Bad Tatzmannsdorf<br />

Am Kurplatz 2 | www.dieseifenkiste.at<br />

Tankstelle<br />

Nahversorger | Cafe<br />

Backshop | Regiobox<br />

Waschanlage | Post | Putzerei<br />

CoWorking@TankstelleStöckl<br />

Trafik | Lotto | Gratis WLAN<br />

„Honigfabrik“<br />

Werbung


www.<strong>prima</strong>-magazin.at<br />

GESAMTER BEZIRK OBERWART UND<br />

OSTSTEIERMARK MIT GROSSRAUM HARTBERG<br />

Mitreden,<br />

mitgestalten<br />

Der große Bürgerbeteiligungsprozess<br />

in Oberwart<br />

Foto © Stadtgemeinde Oberwart<br />

Die neue Leselust<br />

Bücher und ihre Rolle in der Jugendkultur.<br />

Der Einfluss der sozialen Medien und warum<br />

Lesen eine kognitive und emotionale<br />

Bereicherung ist.<br />

51 Tonnen Kriegsmunition<br />

unter<br />

unseren Füßen<br />

Entminungen, ihre Herausforderungen<br />

und warum der Entminungsdienst auch in<br />

Österreich tätig ist.<br />

Tierschutz<br />

Lassen Sie Ihren Hund<br />

im Sommer<br />

niemals allein<br />

im Auto zurück!<br />

JUNI <strong>2024</strong>


Medien ...<br />

... haben starken<br />

regionalen Bezug<br />

... sind besonders<br />

glaubwürdig<br />

... berichten<br />

kritisch<br />

... sind gesellschaftlich<br />

relevant<br />

Zeitungen/Zeitschriften print/digital<br />

Fernsehen<br />

Radio<br />

Social Media Plattformen<br />

11 %<br />

30 %<br />

42 %<br />

76 %<br />

4 %<br />

31 %<br />

30 %<br />

39 %<br />

25 %<br />

24 %<br />

47 %<br />

58 %<br />

33 %<br />

28 %<br />

23 %<br />

17 %<br />

Quelle: Media-Analyse 2023, Feldzeit: Juli-September 2023, n=2.058<br />

Die aktuelle Media-Analyse zeigt eindeutig: Zeitungen und<br />

<strong>Magazin</strong>e sind das perfekte Umfeld für Ihre Werbung. Denn<br />

sie werden in hohem Maße als regionaler, glaubwürdiger,<br />

kritischer und gesellschaftlich relevanter wahrgenommen.<br />

Zeitungen und <strong>Magazin</strong>e bringen’s <strong>–</strong> Print und digital.<br />

VERBAND DER<br />

REGIONALMEDIEN<br />

ÖSTERREICHS


INHALTSVERZEICHNIS<br />

EDITORIAL<br />

10<br />

18<br />

6<br />

Pulsschlag<br />

Also Spitzenpolitikerin werde ich sicher<br />

nicht. Das hab ich mir selbst verbaut. Es<br />

sei vorab gesagt, dass ich weder ein<br />

Freund von Kurz & Co. noch von Schilling<br />

bin, die ich für eine Fehlbesetzung halte.<br />

Aber die Sache mit den peinlichen<br />

WhatsApp-Chats unserer Politikerinnen<br />

und Politiker, die die Nation über Wochen<br />

immer wieder beschäftigt, hat mich<br />

kürzlich meine eigene Chatliste durchforsten<br />

und meinen Puls kurz mal in die<br />

Höhe schnellen lassen. Himmel! Die<br />

Allmachtsfantasien zu meinem 50er vor<br />

zwei Monaten von wegen Übernahme der<br />

Bezirksblätter und BVZ hätte ich mir<br />

sparen können. Lieben Gruß an die<br />

Kolleginnen und Kollegen. Nichts für<br />

ungut <strong>–</strong> es waren ein paar Flaschen<br />

Prosecco im Spiel. Aber mit meiner<br />

politischen Karriere ist es damit wohl<br />

vorbei, bevor sie begonnen hat. Passt eh!<br />

Scherz beiseite, etwas treibt mir um diese<br />

Jahreszeit den Puls ordentlich in die Höhe:<br />

Parkende Autos mit Inhalt Hund in der<br />

prallen Sonne. Erst kürzlich wieder am<br />

Parkplatz eines großen Einkaufszentrums<br />

in Oberwart. Als die Besitzer mit ihrem<br />

vollen Einkaufswagen herbeischlurften,<br />

hatte ich die Polizei schon verständigt<br />

und wartete neben dem Wagen. Ich bin<br />

schmerzbefreit, was Beschimpfungen<br />

betrifft. Nicht jeder und jede kann mich<br />

beleidigen. Auf keinen Fall Menschen, die<br />

ihr Tier bei 25 Grad Außentemperatur im<br />

Wagen einsperren und das damit rechtfertigen,<br />

dass sie das mit ihren Hunden<br />

schon seit 30 Jahren so machen.<br />

Schauen auch Sie bitte nicht weg! Rufen<br />

Sie die Polizei, wenn Sie einen Hund in<br />

einem parkenden Auto bemerken <strong>–</strong> ab 20<br />

Grad kann es für das Tier bereits bedrohlich<br />

werden. Vielleicht besteht dabei auch<br />

die Chance, dass Hundehalter sogar nach<br />

30 Jahren erfahren, dass sie jahrzehntelang<br />

etwas falsch gemacht und ihren<br />

Liebling aus Unwissenheit einer Lebensgefahr<br />

ausgesetzt haben. Nicole Mühl<br />

www.<strong>prima</strong>-magazin.at<br />

Bericht<br />

6 <strong>–</strong> Die neue Leselust<br />

Bücher und ihre Rolle in der Jugendkultur<br />

Interview<br />

10 <strong>–</strong> 52 Tonnen Kriegsmunition unter<br />

unseren Füßen<br />

Entminungsdienst im Einsatz<br />

13 <strong>–</strong> Mitreden, mitgestalten<br />

<strong>–</strong> Oberwart 2035<br />

Der große Bürgerbeteiligungsprozess<br />

Porträt<br />

14 <strong>–</strong> Der „schnelle Meyer“<br />

Ein bewegtes Leben zwischen DDR und<br />

Rehgraben<br />

Kommentar<br />

16 <strong>–</strong> Todesfalle Auto<br />

Ab 20 Grad Außentemperatur wird das<br />

Auto zur Todesfalle für Hunde<br />

28<br />

Reportage<br />

18 <strong>–</strong> Botschafter der Pilze<br />

Pilze und ihr Potenzial als hochkarätiges<br />

Lebensmittel<br />

20 <strong>–</strong> „Gemeinsam sind wir stark,<br />

alleine sind wir niemand“<br />

Neustift an der Lafnitz<br />

24 <strong>–</strong> Fünf Ortsteile, ein gemeinsames<br />

Ziel: Zusammen zur Vorbildgemeinde<br />

Unterkohlstätten<br />

Gesunder Genuss<br />

28 <strong>–</strong> Frühstücks-Riegel mit Erdbeeren<br />

Vegan, laktosefrei, glutenfrei<br />

28 <strong>–</strong> Im Garten mit Regina<br />

Tomaten <strong>–</strong> praktische Tipps und Tricks<br />

IMPRESSUM: <strong>prima</strong>! <strong>Magazin</strong>, Herausgeberin: Nicole Mühl MA • 0664-4609220, redaktion@<br />

<strong>prima</strong>-magazin.at, www.<strong>prima</strong>-magazin.at, Anzeigenberatung: Tina Trobits • 0676-4114531,<br />

verwaltung@<strong>prima</strong>-magazin.at; Christina Stefanits • 0664-9208637, werbung@<strong>prima</strong>-magazin.at;<br />

Redaktionsleitung: Nicole Mühl; Redaktion: Chiara Pieler, Eva Maria Kamper BA MSc, Nina Weber,<br />

Walter Reiss; Kommentar: Feri Tschank; Gesundes Rezept: Karin Weingrill MA; Gartentipp: Regina Dunst<br />

• Verlags- und Herstellungsort: 7400 Oberwart • Büro: Röntgengasse 28 Top 1, 7400 Oberwart •<br />

Offenlegung §25 Mediengesetz unter www.<strong>prima</strong>-magazin.at Druck: Styria GmbH & Co KG • Nachdrucke nur<br />

mit schriftl. Genehmigung des Verlages.<br />

Für Manuskripte und Fotos von Dritten übernehmen wir keine Haftung und Garantie für ihr Erscheinen.<br />

Bezahlte Artikel sind oben und unten mit einer Linie begrenzt und unten mit der Bezeichnung „Werbung“<br />

gekennzeichnet. Für den Inhalt dieser Artikel zeichnet der Auftraggeber verantwortlich. Druck- und<br />

Satzfehler vorbehalten. Fotos werden teilweise von www.shutterstock.com verwendet. Die Kennzeichnung<br />

ist neben dem Foto platziert.<br />

201920010<br />

EU Ecolabel :<br />

AT/053/057<br />

JUNI <strong>2024</strong> 5


BERICHT<br />

Die neue Leselust -<br />

Bücher und ihre Rolle in der Jugendkultur<br />

Lesen liegt wieder im Trend. Laut der aktuellen Studie „Bock auf Buch! <strong>–</strong> Wie junge Menschen heute<br />

Bücher finden und kaufen“, durchgeführt vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels,<br />

lesen Kinder und Jugendliche deutlich mehr als noch vor einigen Jahren. Um diesen Trend näher zu<br />

beleuchten, erklärt Dr. Karin Landerl, Entwicklungspsychologin an der Universität Graz,<br />

welch präsente Rolle soziale Medien beim Lesen einnehmen.<br />

Chiara Pieler<br />

Foto © Pixabay<br />

Die Leselust bei Kindern und Jugendlichen steigt.<br />

Lesen als kognitive<br />

und emotionale Bereicherung<br />

Lesen fördert nicht nur die kognitiven Fähigkeiten von Kindern,<br />

sondern auch ihre emotionale Entwicklung. „Lesen ist eine<br />

essenzielle Informationsquelle, die nicht nur das Verständnis für<br />

die Schriftsprache fördert, sondern auch die verbalen Fähigkeiten<br />

erheblich verbessert“, erklärt Entwicklungspsychologin<br />

Karin Landerl. Die Fähigkeit, Texte zu entziffern und zu verstehen,<br />

ermöglicht es Kindern, Informationen aus ihrer Umwelt<br />

besser zu verarbeiten und sich dadurch Wissen anzueignen.<br />

Darüber hinaus biete das Lesen einen emotionalen Mehrwert:<br />

„Indem junge Menschen in die Geschichten eintauchen und sich<br />

mit den Protagonist*innen identifizieren, entwickeln sie ein<br />

tieferes Verständnis für die Gefühle und Gedanken anderer.<br />

6 JUNI <strong>2024</strong><br />

Dieses als ‚Theory of Mind‘ bekannte Konzept hilft Kindern, Empathie<br />

zu entwickeln und ihre sozialen Kompetenzen zu stärken“.<br />

Der Einfluss der sozialen Medien<br />

Studien zeigen, dass auch Jugendliche wieder mehr lesen. Ein<br />

Faktor, der diese neue Leselust befeuert, ist der Einfluss der<br />

sozialen Medien. Plattformen wie TikTok und Instagram haben<br />

Buchdiskussionen populär gemacht und das Interesse an<br />

Literatur geweckt. Ein besonders erwähnenswerter Trend ist<br />

„BookTok“, ein TikTok-Trend, in dem Nutzer*innen Buchempfehlungen<br />

und -rezensionen teilen. Diese Kurzvideos machen<br />

Bücher visuell ansprechend und ermutigen junge Menschen,<br />

neue Titel zu entdecken und zu lesen. Diese Entwicklung wird<br />

durch die Zugänglichkeit von Büchern unterstützt. Dank<br />

www.<strong>prima</strong>-magazin.at


BERICHT<br />

Foto © Chiara Pieler<br />

ImmobilienG.mb.H<br />

www.ksm-immo.at<br />

Objektnr. 629<br />

Häuser<br />

mit Charme<br />

€ 185.000,-<br />

HANNERSDORF: Gemütliches Einfamilienhaus mit<br />

schönem Garten: Wfl ca. 93 m 2 , 4 Zimmer, EG, OG, Keller.<br />

Laufend renoviert: tlw. neue Elektrik, Holzofen, Pufferspeicher,<br />

Kamin, Dach, Kunststofffenster, Böden, Türen etc. HWB 101<br />

Maria Köttner: 0664 149 23 23<br />

Objektnr. 633<br />

€ 449.000,-<br />

RIEDLINGSDORF: Modernes Niedrigenergiehaus:<br />

Wfl ca. 132m 2 , PV-Anlage, Luftwärmepumpe, Solaranlage, kontrollierte<br />

Wohnraumlüftung. EG: Küche-Essbereich, Speis, WZ,<br />

WC Terrasse/Loggia. OG: 3 SZ, Bad ,WC, Balkon, HWB 40<br />

Maria Köttner: 0664 149 23 23<br />

Objektnr. 594<br />

Foto © zVg Landerl<br />

Dr. Karin Landerl ist<br />

renommierte<br />

Entwicklungspsychologin<br />

und Institutsleiterin<br />

der Psychologie<br />

an der<br />

Universität Graz.<br />

Sie erforscht unter<br />

anderem die Entwicklung<br />

und Störung der<br />

Lese-/Rechtschreibfähigkeit.<br />

digitaler Plattformen können Bücher<br />

bequem heruntergeladen und sofort<br />

gelesen werden. „Die Sichtbarkeit von<br />

Büchern in sozialen Medien hat definitiv<br />

zugenommen. Bücher werden diskutiert<br />

und auch die Verfilmung der Bücher<br />

weckt zusätzliches Interesse“, so die<br />

Entwicklungspsychologin.<br />

Herausforderungen und<br />

individuelle Unterschiede<br />

Trotz dieser positiven Entwicklungen<br />

gibt es junge Menschen, die beim Lesen<br />

Schwierigkeiten haben. Kinder mit einer<br />

Lese-Rechtschreib-Schwäche müssen<br />

oft mehr üben und sich stärker anstren-<br />

Dyslexie ist eine genetisch bedingte<br />

Lernstörung, die durch Schwierigkeiten beim<br />

Erkennnen von Buchstaben und Wörtern<br />

sowie beim korrekten Lesen und Schreiben<br />

gekennzeichnet ist.<br />

gen, um das Lesen zu meistern. Die<br />

Entwicklungspsychologin zeigt am<br />

Beispiel von Comics und Graphic<br />

Novels, dass die visuelle Gestaltung der<br />

Texte den Zugang zum Lesen erleichtern<br />

kann. „Vor allem Menschen mit<br />

Dyslexie (Infokasten) müssen deutlich<br />

mehr üben und eine ganz andere<br />

Anstrengung aufbringen, um das Lesen<br />

zu meistern“, erklärt Dr. Landerl. „Es ist<br />

daher entscheidend, die Lesefreude<br />

dieser Personen aufrechtzuerhalten.“<br />

Neurobiologische Prozesse spielen<br />

ebenfalls eine wichtige Rolle beim<br />

Lesen, erläutert Dr. Landerl: „Es gibt<br />

Studien aus Portugal, die zeigen, dass<br />

Frauen, die erst im hohen Alter lesen<br />

lernen, Schwierigkeiten haben, erfundene<br />

Wörter zu behalten. Das zeigt, wie<br />

tiefgreifend das Lesen die kognitiven<br />

Prozesse beeinflusst.“<br />

Die eigene<br />

Erfahrungswelt erweitern<br />

Bücher spielen also eine zentrale Rolle in<br />

der kognitiven und emotionalen Entwicklung<br />

und werden durch die Verbreitung<br />

in sozialen Medien noch zugänglicher.<br />

„Bücher ermöglichen es Kindern, in<br />

andere Welten einzutauchen und ihre<br />

eigene Erfahrungswelt zu erweitern.<br />

Lesen erweitert den Horizont <strong>–</strong> und das<br />

ist in jeder Lebensphase von unschätzbarem<br />

Wert“, betont Dr. Landerl.<br />

OBERSCHÜTZEN: Schönes renoviertes Familienwohnhaus<br />

mit großer Terrasse und schönem Garten mit<br />

kleinem Waldstück: Wfl ca. 185 m 2 , 2005 generalsaniert, 2 Bäder,<br />

3 WC, Wintergarten, Keller, Luft-Wärmepumpe, HWB 64,8<br />

Maria Köttner: 0664 149 23 23<br />

Objektnr. 622<br />

PINKAFELD: Schönes Grundstück, Bauland und<br />

LW Fläche: ca. 6.000 m 2 , Bauland und LW Fläche, daher<br />

auch Tierhaltung möglich, KEIN BAUZWANG, Ortsrandlage,<br />

ruhig, sonnig.<br />

Emina Kasumovic: 0664 923 85 11<br />

KSM Immobilien GmbH<br />

7423 Pinkafeld | Siemensstraße 10<br />

0664 531 29 72 | office@ksm-immo.at<br />

www.ksm-immo.at ksm_immobilien<br />

€ 369.000,-<br />

€ 349.000,-<br />

EISENZICKEN: Sonniges Haus mit Erdwärmeheizung:<br />

Wfl ca. 115 m 2 , 4 Zimmer, 3 Bäder, 3 WC, Sonnenterrasse,<br />

großer Garten, Erdwärmeheizung, Luft-Wärmepumpe, Brunnen<br />

(kann aktiviert werden) HWB 83,8<br />

Maria Köttner: 0664 149 23 23<br />

Objektnr. 619<br />

€ 71.730,-<br />

PINKAFELD: Baugrund mit tollem Ausblick:<br />

ca. 797 m 2 , ruhig gelegen, am Rande von Pinkafeld,<br />

nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt, toller Blick in die<br />

grüne Landschaft<br />

Emina Kasumovic: 0664 923 85 11<br />

Objektnr. 532<br />

€ 120.000,-<br />

JUNI <strong>2024</strong><br />

7


Die Mikrobiologie der Erde bestimmt unsere Darmgesundheit. Achten Sie auf die Erde, denn diese ist beim Anbau unserer Lebensmittel entscheidend<br />

UNTERNEHMENSPORTRÄT<br />

SONNENERDE geht durch den Darm<br />

Wissen Sie, was SONNENERDE mit einem gesunden Darm zu tun hat?<br />

Und Bitte wissen mehr Wiesenblumen Sie, dass statt sich eines englischen die Mikrobiologie Rasens, denn diese der sind lebenswichtig Erde in unserem für Insekten. Darm widerspiegelt?<br />

Logisch, dass wir deshalb beim Kauf der Erde unbedingt zur<br />

fruchtbarsten unter der Sonne greifen sollten!<br />

Foto © shutterstock / Christian Schwier<br />

BIO ERDE von SONNENERDE<br />

Über 11.000 Wissenschaftler*innen<br />

warnen vor dem Klima-<br />

in der Erde ist verantwortlich für<br />

falt aufweisen. Das Mikrobiom<br />

Die 4:5 Regel, um die<br />

Welt zu retten<br />

Notfall. Das ist nicht nur eine<br />

das Mikrobiom im menschlichen<br />

Schlagzeile in den Medien, die am Verzicht auf (4):<br />

Darm. Man kann also sagen: Das<br />

nächsten Tag wieder verschwunden<br />

1. Erdöl | 2. Erdgas | 3. fossi-<br />

Mikrobiom in der Erde spiegelt<br />

ist. Fakt ist: Die Klimaerwärle<br />

Kohle 4. Torf (achten Sie sich im Darm des Menschen<br />

mung zeigt massive Auswirkungen.<br />

beim Kauf der Erde darauf, wider. Wenn wir die 4:5 Regel<br />

Unser Ökosystem kollabiert dass sie torffrei ist!)<br />

(siehe Kasten links) einhalten,<br />

und damit die Lebensgrundlage<br />

verhindern wir nicht nur den<br />

Das ist zu tun (5):<br />

des Menschen. Verursacht haben<br />

Klimakollaps. Auch unser Darm<br />

1. Bäume pflanzen | 2. Holz<br />

wir den Klimawandel selbst, weil<br />

und folglich unsere Gesundheit<br />

als Baustoff verwenden<br />

wir zu viel Kohlendioxid (CO<br />

Der großflächige englische 2<br />

)<br />

bleiben im Gleichgewicht. Kein<br />

Rasen 3. Organische war gestern. Abfälle stabilisieren<br />

in die Atmosphäre ausstoßen.<br />

Ein Garten,<br />

Virus,<br />

der<br />

kein<br />

vielfältig<br />

Pilz und kein<br />

bepflanzt<br />

Bakterium<br />

auch kann sich das in gesunde einem Umfeld<br />

ist, bietet nicht nur ein robustes Ökosystem,<br />

| 4. Kompostieren<br />

Unser Ziel muss sein, dass wir<br />

sondern fördert<br />

und Pflanzenkohle herstellen<br />

bis Wachstum zum Jahr 2050 von den Pflanzen CO 2-<br />

Ausstoß<br />

und Gemüse <strong>–</strong> ganz ohne chemische ansiedeln, Zusätze. in dem ein Was gesundes<br />

SONNENERDE geht durch den Darmauch<br />

immer<br />

um 50<br />

Sie<br />

Prozent<br />

vorhaben<br />

senken.<br />

<strong>–</strong><br />

In<br />

SONNENERDE in Riedlingsdorf hat<br />

Mikrobiom<br />

die richtige<br />

vorherrscht.<br />

Erde.<br />

Industrieländern sogar um 80<br />

Prozent. Wissen Nur so Sie, können was wir SONNENERDE einen SONNENERDE mit einem bedeutet gesunden SONNENERDE Darm zu setzt tun diese hat? 4:5<br />

Klimakollaps Und wissen verhindern. Sie, dass sich Gesundheit die Mikrobiologie der Erde Regel in unserem zu 100 Prozent Darm um. Jede widerspiegelt?<br />

Logisch, dass Für wir unsere deshalb Gesundheit beim ist ein Kauf der Erde, Erde die hier unbedingt produziert wird, zur<br />

Doch wie schaffen wir das?<br />

Ein wichtiger Schritt liegt in der vielfältiges mikrobiologisches ist garantiert torffrei. Mit der<br />

richtigen Ein fruchtbarsten guter Erde! Start: Gerald Dunst, unter Die der Sonne System seinem entscheidend Erden-Sortiment. greifen sollten! <strong>–</strong> genannt Diese einzigartigen Inseln kann ein Pflanzenkohle-Anlage<br />

Mikrokosmos<br />

Gründer Basis und schaffen Inhaber der Riedlingsdorfer<br />

Mikrobiom. Erde bietet Basis Wiesenblumen für ein gesun-<br />

und<br />

voller Europas Leben sein! kann SONNENERDE<br />

Bevor der erste Firma Samen SONNENERDE, keimt, des Kräutern Immunsystem eine Bühne, ist die während Erde, zurecht sagen, dass hier (nach<br />

Über 11.000 Wissenschaftler*innen<br />

warnen vor dem Klima-<br />

in der Erde ist verantwortlich für<br />

falt aufweisen. Das Mikrobiom<br />

hat beginnt vor über alles 25 mit Jahren der Erde diese unter Entwicklung<br />

unseren Füßen. vorausgesagt Wer einen <strong>–</strong> und Garten zu gedeihen. drängt. Welt Eingebettet Diese zu retten Erde in muss diese eine fruchtbarsten haltig: Das Erden eigene unter Beet der<br />

auf sie Die Gräser der unsere 4:5 in Regel, den Nahrungsmittel<br />

Hintergrund um die dem Unabhängig Vorbild der Terra und Preta) nach-<br />

die<br />

Notfall. Das ist nicht nur eine<br />

das Mikrobiom im menschlichen<br />

forschen neu anlegt, begonnen. sollte tiefgründig gesunde blühende mikrobiologische Vielfalt, können Viel-<br />

Sonne Die Selbstversorgung produziert werden.<br />

Schlagzeile in den Medien, die am Verzicht auf (4):<br />

Darm. Man kann also nimmt sagen: in Das<br />

denken nächsten <strong>–</strong> buchstäblich. Tag wieder verschwunden<br />

ist. Fakt ist es, ist: beim Die Anlegen Klimaerwär-<br />

des gedeihen, le Kohle kleine 4. Torf Refugien (achten Sie für die einen sich im neuen Darm Stellenwert des Menschen ein. Ein<br />

Empfehlenswert<br />

heimische 1. Erdöl Sträucher | 2. Erdgas und | 3. Bäume fossi-<br />

Zeiten Mikrobiom globaler in der Unsicherheiten<br />

Erde spiegelt<br />

Gartens mung zeigt zehn massive Zentimeter Auswirkungen.<br />

Unser Schicht Ökosystem abzutragen, kollabiert um und dass ein Stück sie torffrei Wildnis ist!) zurück-<br />

Bio (siehe Schwarzerde Kasten links) von einhalten, SONNEN-<br />

der heimische beim Kauf Tierwelt der Erde geschaffen darauf, kleines wider. Wenn Beet, angelegt wir die 4:5 mit Regel der<br />

obersten<br />

hochwertige, und damit die nährstoffreiche Lebensgrundlage und erobert werden, die für die<br />

ERDE verhindern kann Erträge wir nicht erzielen, nur den über<br />

vor allem torffreie Erde einzubringen.<br />

SONNENERDE hat dafür Und 1. vergessen Bäume pflanzen wir nicht: | 2. Ein Holz<br />

Tierwelt Das ist Lebensgrundlage zu tun (5):<br />

des Menschen. Verursacht haben<br />

ist. die Klimakollaps. man staunen Auch darf. unser Auf Darm gerade<br />

wir den Klimawandel selbst, weil<br />

einmal und folglich 10 Quadratmetern unsere Gesundheit erntet<br />

die Rasenerde entwickelt. Sie Garten, als Baustoff der Vögeln verwenden<br />

wir zu viel Kohlendioxid (CO ein Zuhause Sonnenerde-Chef Gerald Dunst in<br />

2<br />

)<br />

bleiben im Gleichgewicht. Kein<br />

bildet das robuste Fundament bietet, 3. Organische hat den besten Abfälle Schädlingsbekämpfebilisieren<br />

| 4. eingemietet.<br />

Kompostieren pro rium Quadratmeter kann sich in einem und versorgt Umfeld<br />

sta-<br />

in die Atmosphäre ausstoßen.<br />

seinem Virus, kein Garten Pilz 20 und Kilo kein Kartoffeln Bakte-<br />

für Unser das, Ziel was muss folgt: sein, sich dass selbst wir<br />

tragendes bis zum Jahr Ökosystem, 2050 den das CO wenig und Pflanzenkohle herstellen damit seine Großfamilie das<br />

2-<br />

Ausstoß<br />

um 50 Prozent Zutun benötigt. senken. In Auch 5. wer Humus seinen aufbauen! Garten bereits ganze Mikrobiom Jahr über. vorherrscht. Das können Sie<br />

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8 JUNI <strong>2024</strong><br />

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Bunter <strong>Juni</strong><br />

KOMMENTAR<br />

Endlich ist er da, der <strong>Juni</strong> mit all seinen schönen Seiten.<br />

EIN KOMMENTAR VON FERI TSCHANK.<br />

Keine Socken mehr anziehen, Erdbeeren<br />

essen, die nicht nach Plastik schmecken.<br />

Marillen einkochen, so man das Glück hat,<br />

welche zu haben. Den Salat im Garten<br />

ernten, wenn nicht die Schnecken<br />

schneller waren. Zur EU-Wahl gehen und<br />

ein paar Tage zelebrieren, wie zum<br />

Beispiel den Internationalen Kindertag am<br />

1. <strong>Juni</strong>, der auch gleichzeitig der Tag des<br />

Grillhähnchens ist. Den Europäischen Tag<br />

des Fahrrades am 3. <strong>Juni</strong>, den des<br />

Erdbeere-Rhabarber-Kuchens am 9. <strong>Juni</strong>,<br />

den Internationalen Tag der Müllabfuhr<br />

am 17., den Tag der Filtertüte am 21. zu<br />

Ehren von Melitta Bentz. Der Internationale<br />

Tag der Schlümpfe wäre am 22. <strong>Juni</strong>,<br />

der Schwimm-eine-Runde-Tag ist am 24.<br />

<strong>Juni</strong> und am 25. ist der Tag des Ziegenkäses.<br />

Was vergessen? Ach ja, den Vatertag,<br />

eine Erfindung von Pitralon, glaube ich.<br />

Das Rasierwasser der Nachkriegsgenerationsväter,<br />

nach dem ganz Österreich<br />

geduftet hat. Pitrell, ein weiterer olfaktorischer<br />

Hochgenuss, wurde von Maschinenrasierern<br />

verwendet. Bei den Damen<br />

war es Kölnisch Wasser und mit Rexona<br />

kam das erste Deo unter die Achseln.<br />

Ganz abgesehen davon, dass man in den<br />

50er- und 60er-Jahren keinen gesteigerten<br />

Wert auf guten Duft gelegt hat <strong>–</strong> glaub<br />

ich mich erinnern zu können.<br />

Zurück in die Gegenwart und zu etwas,<br />

was mich bedenklich stimmt. So ging<br />

kürzlich eine Nachricht durch die Lande,<br />

dass Österreich, was das Bruttoinlandsprodukt<br />

anlangt, in der EU an letzter Stelle<br />

liegt. Selbst die einstigen Krisenländer<br />

Portugal, Italien und Spanien sind gewachsen.<br />

Wir müssen uns mit einer Spitzeninflation<br />

abfinden, haben immer noch zu<br />

hohe Energiepreise und Zinsen, die<br />

Lebensmittelpreise sind höher als anderswo,<br />

aber wenn man unseren Politikern so<br />

zuhört, haben wir keine anderen Probleme<br />

als Zuwanderung und EU-Gesetze wie<br />

zum Beispiel das Renaturierungsgesetz,<br />

dem man nicht zustimmen wird. Wahrscheinlich.<br />

Wer dabei führend ist, braucht<br />

man wohl nicht extra erwähnen.<br />

Nach der Brexit-Abstimmung beklagte<br />

der Biologe Richard Dawkins, dass die<br />

überwiegende Mehrheit der Briten nicht<br />

zu diesem Referendum hätte genötigt<br />

werden dürfen, da es den Leuten an<br />

Hintergrundwissen an Ökonomie und<br />

Politikwissenschaft fehle, ihn miteingenommen.<br />

Genauso gut, meint er, könne<br />

man Flugzeugpassagiere darüber<br />

abstimmen lassen, welche Landebahn der<br />

Pilot nehmen soll oder ob Einstein richtig<br />

gerechnet hat.<br />

Wir brauchen die EU weit nötiger als sie<br />

uns. Fragen Sie Engländer, wenn Sie<br />

welche kennen. Die würden den Schwachsinn,<br />

den sie gemacht haben und der<br />

Hunderttausende ins Elend getrieben hat,<br />

gerne zurücknehmen.<br />

Wir werden wirtschaftlich links und<br />

rechts überholt und versuchen die Schuld<br />

dafür immer noch bei der EU oder den<br />

Ausländern zu finden. Letztere sind es<br />

aber, die hoffentlich unser Rentensystem<br />

am Leben erhalten. Wir Österreicher<br />

werden das nicht schaffen. Dazu sind wir<br />

einfach zu wenige und wer immer das<br />

Gegenteil behauptet, ist entweder Populist<br />

oder hat keine Ahnung, wie der Hase in<br />

den Industrieländern läuft.<br />

Mit der Bildung in unseren Schulen ist es<br />

auch nicht zum Besten bestellt.<br />

In Wien spielen sich Tragödien ab. Eltern,<br />

die ihre Kinder in gewissen Schulen<br />

unterbringen wollen, ziehen in andere<br />

Bezirke, mieten um viel Geld Wohnungen,<br />

nur um die ihrer Meinung nach beste<br />

Schulbildung für ihre Kinder zu bekommen.<br />

Auch bei uns sehen viele Eltern mit<br />

Bangen den nächsten Wochen entgegen.<br />

Wohin mit meinem Kind? Natürlich aufs<br />

Gymnasium. Geht halt nicht immer <strong>–</strong> aus<br />

welchen Gründen auch immer. Lehrer<br />

möchte ich jetzt gerade nicht sein, denn<br />

ich kann mir vorstellen, dass es da jede<br />

Menge an Interventionen gibt.<br />

Ehrlich gesagt beneide ich auch die<br />

Kinder nicht um den Stress, den viele so<br />

knapp vor dem Zeugnis haben. Es wird<br />

ihnen schon einiges abverlangt in den<br />

Schulen und es ist für sie nicht leicht, dem<br />

Kindsein noch etwas Platz einzuräumen.<br />

Viele müssen sich für ein Studium<br />

entscheiden unter dem Druck von Eltern,<br />

Freunden und Lehrern, die alle unterschiedliche<br />

Interessen haben. Dann muss<br />

man ja auch noch mit den eigenen<br />

Interessen, Ängsten und Träumen<br />

zurechtkommen. Dabei wären viele tolle<br />

Tischler, Spengler oder Maschinenschlosser.<br />

Aber das geht halt nicht, denn alle<br />

müssen aufs Gymnasium. Die Handwerksberufe<br />

überlassen wir unseren<br />

ungarischen Nachbarn. Laut „Ungarn<br />

Heute“ ist jeder fünfte Arbeitsplatz im<br />

Burgenland mit einem Ungarn besetzt.<br />

Von der Gastronomie will ich gar nicht<br />

reden, denn die könnte ohne Ungarn<br />

zusperren. Versteh ich nicht! Ich habe<br />

das immer geliebt. Sowohl das Kochen als<br />

auch das Servieren. Viel Arbeit, aber mit<br />

Können und einem guten Schmäh hat<br />

man immer super verdient und tut es<br />

wahrscheinlich auch heute noch.<br />

Wenn wir schon dabei sind <strong>–</strong> zum<br />

Abschluss eine Weisheit von Uri Jeremias,<br />

Israels bekanntestem Koch: „Wenn einer<br />

ein Pessimist ist, und am letzten Tag<br />

seines Lebens findet er heraus, dass er<br />

falsch lag, dann hat er sein ganzes Leben<br />

versaut. Aber wer sein Leben lang ein<br />

Optimist ist, und am letzten Tag erfährt,<br />

dass er falsch lag, dann hat er nur einen<br />

einzigen Tag seines Lebens versaut.“<br />

In diesem Sinne <strong>–</strong> bleiben Sie optimistisch<br />

und lassen Sie sich nicht von jedem<br />

Schmarrn <strong>–</strong> auch von meinem nicht <strong>–</strong><br />

runterziehen, es wird Ihnen ein längeres<br />

und gesünderes Leben bescheren. Passen<br />

Sie auf sich auf! Ihr Feri Tschank<br />

JUNI <strong>2024</strong> 9


INTERVIEW<br />

Foto © Bundesheer/Laura Heinschink<br />

Die Mitarbeiter des Entminungsdienstes des Bundesheeres (EMD) sind Experten für alle Arten von Munition, die aus der Zeit vor 1955 stammt und auf österreichischem Bundesgebiet<br />

aufgefunden wird. Im vergangenen Jahr stand der EMD 1.075 Mal im Einsatz, um Kriegsrelikte in Österreich zu bergen, abzutransportieren und zu vernichten. Dies<br />

passiert am Truppenübungsplatz Allentsteig.<br />

51 Tonnen Kriegsmunition<br />

unter unseren Füßen<br />

Vor 35 Jahren fiel der Eiserne Vorhang. Es war der Anfang vom Ende des Kalten Krieges. In der Hochphase<br />

verlegte Ungarn zwei Mal einen Minengürtel zur österreichischen Grenze. Österreich gilt als entmint, aber<br />

nach wie vor werden Kriegsrelikte aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg gefunden und vom Entminungsdienst<br />

des Bundesheeres entsorgt. Allein im Vorjahr waren es 51 Tonnen. Es sind Handgranaten,<br />

Streumunition, Bomben etc., die seit Jahrzehnten unter unseren Füßen verrotten. Erst vor wenigen Wochen<br />

wurde bei Grabungsarbeiten im Bezirk Gänserndorf in Niederösterreich eine deutsche Fliegerbombe<br />

gefunden. 200 Haushalte mussten evakuiert werden. Diese unmittelbaren Ereignisse werfen die Frage<br />

auf, wie Menschen in aktuellen Kriegsgebieten wie der Ukraine mit dieser Bedrohung umgehen.<br />

Barbara Kopf von der Hilfsorganisation Gemeinsam gegen Landminen (GGL) beleuchtet die komplexen<br />

Bemühungen zur Minenräumung. Die Arbeit ist gefährlich, kostspielig und nie ganz abgeschlossen.<br />

Nicole Mühl<br />

10 JUNI <strong>2024</strong><br />

www.<strong>prima</strong>-magazin.at


INTERVIEW<br />

Foto © Bundesheer/Laura Heinschink<br />

Der Entminungsdienst des Bundesheeres (EMD)<br />

Die Mitarbeiter des EMD sind Experten für alle Arten von Munition, die<br />

aus der Zeit vor 1955 stammt und auf österreichischem Bundesgebiet<br />

aufgefunden wird. Der EMD wurde als selbstständige Dienststelle am 1.<br />

Jänner 2013 vom Bundesministerium für Inneres zum Bundesministerium<br />

für Landesverteidigung transferiert. Aufgrund der Dienststellen in Wien,<br />

Graz und Linz-Hörsching sowie einer 24-Stunden-Rufbereitschaft können<br />

die Entminungsspezialisten innerhalb kürzester Zeit vor Ort sein, um verdächtige<br />

Gegenstände zu untersuchen und Gefahren aus vergangenen<br />

Kriegen zu beseitigen.<br />

Vernichtungssprengen von Weltkriegsmunition durch den EMD am<br />

Truppenübungsplatz Allentsteig<br />

Heuer jährt sich der Fall des Eisernen Vorhangs zum 35sten<br />

Mal. Dieses historische Ereignis ist vielen noch in Erinnerung.<br />

Die Grenze auf ungarischer Seite war bis 1965<br />

vermint. Auf 350 Kilometer wurden rund 800.000 Minen<br />

verlegt. Es heißt durch Regenfälle seien auch welche ins<br />

Burgenland gespült worden?<br />

Barbara Kopf: Es gab ja zwei Minengürtel. Der erste wurde<br />

1948 auf ungarischer Seite verlegt und diese Minen waren in<br />

einer Art Holzbauweise hergestellt, die verwitterungsanfällig<br />

war. Sie sind dadurch extrem gefährlich gewesen. Es gab<br />

tatsächlich auch mehrmals Vorfälle, bei denen diese Minen auf<br />

österreichisches Gebiet gespült wurden und hier explodiert<br />

sind. Es kam dann zu einem Beschluss der ungarischen Regierung<br />

zur Entminung und das ermöglichte auch die Fluchtbewegung<br />

im Jahr 1956.<br />

Allein bei der Entminung des ersten Gürtels sind zwei Menschen<br />

gestorben und über 40 wurden verletzt. Der zweite Minengürtel<br />

wurde dann nach der Fluchtbewegung 1957 verlegt. Es kamen<br />

dabei andere Minen in Metall- bzw. Plastikbauweise zum Einsatz.<br />

Diese 800.000 Tretminen, die 1957 verlegt wurden, wurden<br />

1965 wieder abgebaut. Sind alle entfernt?<br />

Für Minenfelder wie jenes am Eisernen Vorhang werden in der<br />

Regel Verlegepläne erstellt, welche später eine rasche und<br />

sichere Minenräumung ermöglichen sollen. Ich gehe davon aus,<br />

dass solche existierten.<br />

Wie passiert eine Entminung?<br />

Das ist abhängig von den örtlichen Gegebenheiten. In Trümmerfeldern<br />

oder bei dichter Vegetation wird z. B. mit Minensuchgeräten<br />

oder Minensuchhunden gearbeitet. Diese sind auf das<br />

Aufspüren von Sprengstoff trainiert. Zentimeter für Zentimeter<br />

wird der Boden nach Gefahrenquellen abgesucht. Auf freiem<br />

Gelände kann z. B. ein Minendrescher die Arbeit beschleunigen.<br />

Das sind massiv gebaute Fahrzeuge, die vorne eine rotierende<br />

Walze mit vielen Hämmern an Ketten montiert haben. Diese<br />

schlagen auf den Boden und lösen so Minen aus.<br />

Einsätze: Im vergangenen Jahr stand der Entminungsdienst (EMD) des<br />

Bundesheeres 1.075 Mal im Einsatz, um Kriegsrelikte in Österreich zu bergen,<br />

abzutransportieren und zu vernichten. Dabei handelte es sich um insgesamt<br />

51.292 Kilogramm Kriegsmaterial verschiedenster Art. So machten<br />

die Entminungsspezialisten beispielsweise 27,2 Tonnen Infanteriemunition,<br />

275 Handgranaten, 17 Panzerfäuste und 45 Fliegerbombenblindgänger<br />

unschädlich. Die Einsatzdichte war im Jahr 2023 in Niederösterreich mit<br />

13,9 Tonnen Kriegsmaterial bei 480 Einsätzen am höchsten. Dahinter steht<br />

die Steiermark mit 23,2 Tonnen bei 155 Einsätzen, gefolgt von Oberösterreich<br />

mit etwa 6,4 Tonnen bei 145 Einsätzen. Im Burgenland wurden etwa<br />

780 Kilogramm bei 75 Einsätzen unschädlich gemacht. In Wien waren es<br />

fünf Tonnen bei 72 Einsätzen. In Kärnten beseitigte der EMD 309 Kilogramm<br />

in 59 Einsätzen, in Tirol 1,2 Tonnen in 47 Einsätzen, in Salzburg etwa<br />

255 Kilogramm in 35 Einsätzen. Schlusslicht ist Vorarlberg mit sieben Einsätzen<br />

und 226 Kilogramm geborgenem Kriegsmaterial.<br />

Quellen: https://militaeraktuell.at/entminungsdienst-mit-starker-2023er-bilanz/<br />

https://www.bmlv.gv.at/organisation/gattung/entminungsdienst.shtml<br />

Zur Erklärung: Was bedeutet humanitäre Entminung?<br />

Humanitäre Entminung heißt, dass man ein ganzes Gebiet für<br />

die Zivilbevölkerung frei macht, damit es wieder bewohnbar<br />

wird. Im Gegensatz dazu wird bei der militärischen Entminung<br />

oft nur ein Korridor entmint, um eine Kriegshandlung zu setzen.<br />

Also etwa damit das Militär vorrücken kann. Links und rechts<br />

von diesem Korridor sind weiterhin Minen. Humanitäre Minenräumung<br />

setzt darauf, dass die Minen, die gefunden werden,<br />

restlos zerstört werden und auch alle Munitionsreste und das<br />

Kriegsmaterial. In Österreich werden jährlich Tonnen an<br />

Kriegsmaterial aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg gefunden<br />

und am Truppenübungsplatz Allentsteig kontrolliert gesprengt.<br />

Da reden wir nicht von Minen, sondern es geht um Fliegerbomben,<br />

Granaten und Streumunition <strong>–</strong> diese können so gefährlich<br />

wie eine Landmine sein.<br />

Wie viel von solcher Munition gibt es noch?<br />

In Österreich gibt es den Entminungsdienst des Bundesheeres.<br />

Der hatte im Vorjahr 1.075 Einsätze. Insgesamt wurden 51<br />

Tonnen an Handgranaten, Fliegerbomben und Munition entsorgt.<br />

Die Munition wird in eigenen Hochöfen vernichtet. Es<br />

kann auch heute noch zu Detonationen von Kriegsmitteln des<br />

Ersten und Zweiten Weltkrieges kommen. Dementsprechend<br />

kann man sich vorstellen, dass es eine Mammutaufgabe ist, die<br />

Ukraine wieder sicher zu machen.<br />

>> weiter auf Seite 12<br />

JUNI <strong>2024</strong><br />

11


INTERVIEW<br />

Gibt es auch Einsätze im Burgenland und der Steiermark?<br />

Am meisten wird in Niederösterreich und rund um Wien gefunden.<br />

So können in den früheren Einflugschneisen der Bomber<br />

vereinzelt Fliegerbomben im Erdreich liegen. 480 Einsätze und 14<br />

Tonnen waren es in Niederösterreich im Jahr 2023.<br />

Im Burgenland wurden 780 Kilo Kriegsmaterial bei 75 Einsätze<br />

beseitigt. In der Steiermark waren es 23,2 Tonnen bei 155<br />

Einsätzen.<br />

Wie verhält man sich richtig, wenn man glaubt, auf ein<br />

Kriegsrelikt gestoßen zu sein?<br />

Metallgegenstände keinesfalls angreifen. Sicherstellen, dass<br />

niemand dem Fund zu nahe kommt und umgehend die<br />

nächste Polizeidienststelle informieren.<br />

Kommen wir auf Länder zu sprechen, wo Minen eine akute<br />

Bedrohung darstellen. Eine sehr prominente Botschafterin<br />

für die Beseitigung von Landminen war Lady Diana. Das<br />

Bild, als sie durch ein geräumtes Minenfeld in Angola<br />

marschierte, ging um die Welt. Ihr Engagement trug dazu<br />

bei, das Bewusstsein für die Problematik von Landminen zu<br />

schärfen. Fehlt das heute?<br />

Bekannte Persönlichkeiten können ungemein helfen und ja, das<br />

fehlt uns. Lady Diana hat sicherlich entscheidend dazu beigetragen,<br />

dass viele Staaten rasch der Ottawa-Konvention, dem<br />

internationalen Minenverbotsvertrag, beigetreten sind. Dieser<br />

ist 1999 in Kraft getreten, nachdem 40 Länder den Vertrag<br />

ratifiziert hatten. Sie haben sich verpflichtet, die eigenen<br />

Bestände an Landminen zu zerstören. Das ist sehr kostspielig<br />

und ein Grund, warum sich der Beitritt mancher Länder<br />

verzögerte. Man verpflichtet sich auch, Gebiete in einer bestimmten<br />

Zeit zu entminen. 164 Staaten sind inzwischen beigetreten.<br />

Unter anderem auch Palästina.<br />

Russland, Nordkorea, China, Myanmar sind leider nicht dabei.<br />

Die USA ist auch nicht beigetreten, hält sich aber in vielen<br />

Bereichen an die Konvention.<br />

Was kostet es, eine Mine zu entschärfen?<br />

Eine Mine herzustellen, kostet zwischen drei und sechs US-Dollar.<br />

Um sie zu entfernen benötigt man zwischen 1.000 und 5.000<br />

US-Dollar. So ist es in einem Haus viel komplizierter und<br />

zeitaufwendiger, Sprengfallen zu finden. Im Irak weiß man, dass<br />

der IS vor dem Rückzug Häuser vermint hat, um Angst zu<br />

verbreiten und im schlimmsten Fall die Leute, die zurückkommen,<br />

getötet werden.<br />

Die Russen haben in der Ukraine rund um Infrastrukturen<br />

Minen gelegt. In der Ukraine sind Menschen durch Streumunition<br />

extrem gefährdet. Überall kann eine Sprengfalle liegen.<br />

Gemeinsam gegen Landminen <strong>–</strong> GGL ist weltweit tätig. Wie<br />

viele Menschen sind durch Landminen gefährdet?<br />

Man schätzt, dass zumindest 60 Millionen Menschen in verminten<br />

Gebieten leben. Das ist ein traumatischer Zustand. Die<br />

Menschen sind sich dessen bewusst. Sie haben ständig Angst.<br />

Die Ukraine ist derzeit am stärksten betroffen. Aber auch<br />

Afghanistan, Myanmar und Syrien.<br />

Am Foto: Eine Entminerin des FSD im Irak untersucht das Erdreich mit einer Minensuchnadel.<br />

Gemeinsam mit dem Projektpartner FSD unterstützt GGL die Entminung<br />

im Irak. Diese ist eine große Herausforderung, da man es hier auch mit allerlei<br />

selbstgebauten Sprengkörpern des IS zu tun hat.<br />

Österreich hat Gelder für die Entminung der Ukraine zur<br />

Verfügung gestellt. Wie wichtig ist diese Hilfestellung?<br />

Die Bemühungen zur Entminung sind entscheidend, um die<br />

Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, die humanitäre<br />

Situation in der Ukraine zu verbessern und Gebiete wieder<br />

bewohnbar zu machen. In der Ukraine wurde beispielsweise<br />

Streumunition eingesetzt, die wie Schmetterlinge aussieht <strong>–</strong> eine<br />

enorme Gefahr für Kinder. Es wird Jahrzehnte dauern, bis die<br />

Ukraine wieder sicher ist. Allein in Österreich sieht man, wie viele<br />

Kriegsrelikte aus einem Krieg, der vor knapp 110 Jahren bzw. vor<br />

knapp 80 Jahren stattfand noch unter unseren Füßen schlummern.<br />

Wie extrem muss es da in aktuellen Kriegsgebieten sein!<br />

Gemeinsam gegen Landminen (GGL)<br />

Gemeinsam gegen Landminen (GGL) ist eine<br />

spendenfinanzierte, gemeinnützige Nichtregierungsorganisation,<br />

die sich seit 2002 der<br />

Minenräumung, der Unfallprävention und der<br />

Minenopferhilfe in Ländern widmet, in denen<br />

Landminen eine Bedrohung darstellen. <strong>2024</strong> finanziert<br />

GGL Projekte in Afghanistan, Myanmar<br />

und der Ukraine und arbeitet dabei in Kooperation mit nationalen und<br />

internationalen Partnern. Die Tätigkeiten umfassen die Unterstützung<br />

von Minenräumungsaktionen, die Finanzierung der Kennzeichnung von<br />

Minenfeldern und die direkte Hilfe für Opfer. Ein besonderer Schwerpunkt<br />

liegt auf Schulungen zum Minenrisiko, die das Bewusstsein für die Gefahren<br />

von Landminen erhöhen und Präventionsstrategien vermitteln sollen.<br />

Diese Schulungsmaßnahmen richten sich an Kinder, Jugendliche und<br />

Erwachsene und senken nachweislich die Opferzahlen. Ziel der Arbeit<br />

in Österreich ist die Sensibilisierung und Aufklärung der Öffentlichkeit<br />

über die Minenproblematik. GGL Austria ist Mitglied der Internationalen<br />

Kampagne gegen Landminen (ICBL), Friedensnobelpreisträger von 1997,<br />

und Träger des Österreichischen Spendengütesiegels. www.landmine.at<br />

Foto: Mag. Barbara Kopf ist Geschäftsführerin & Mitglied des Vorstands<br />

Foto © GGL, FSD<br />

Foto ©Ludwig Schedl<br />

12 JUNI <strong>2024</strong><br />

www.<strong>prima</strong>-magazin.at


BERICHT<br />

Foto © Stadtgemeinde Oberwart<br />

Mitreden, mitgestalten<br />

<strong>–</strong> Oberwart 2035<br />

„Oberwart 2035 <strong>–</strong> ein Zukunftsbild“ ist ein Bürgerbeteiligungsprojekt,<br />

das die Bewohnerinnen und Bewohner von Oberwart einlädt,<br />

ihre Visionen für die Zukunft der Stadt zu teilen. Ziel ist es, ein<br />

generationenübergreifendes, attraktives Lebensumfeld zu<br />

schaffen, das den zukünftigen Herausforderungen standhält.<br />

Durchgeführt wird der Bürgerbeteiligungsprozess von der Oberwarter<br />

Agentur RABOLD UND CO. und Agenturchefin Eveline<br />

Rabold appelliert an die Bevölkerung zur aktiven Teilnahme.<br />

Nicole Mühl<br />

Eveline Rabold: „Bringen Sie<br />

Ihre Ideen in den Prozess ein<br />

<strong>–</strong> z.B. via ausgefüllter Postkarte,<br />

die Sie im Stadtgarten<br />

einwerfen können.“<br />

Foto © Andi Bruckner<br />

Oberwart hat einen Bürgerbeteiligungsprozess<br />

gestartet, in dem es<br />

darum geht, wie Oberwart im Jahr<br />

2035 sein soll. Ihre Agentur begleitet<br />

diesen Prozess und hat verschiedene<br />

Formate entwickelt, wie sich die<br />

Bürgerinnen und Bürger einbringen<br />

können. Warum ist es wichtig, dass<br />

die Bevölkerung mitmacht?<br />

Eveline Rabold: Stellen Sie sich vor, Sie<br />

könnten aktiv mitgestalten, wie Ihre Stadt<br />

in den nächsten Jahren aussieht. Genau<br />

diese Möglichkeit bietet Oberwart seinen<br />

Bürger*innen mit dem neuen Bürgerbeteiligungsprozess.<br />

Hier stehen die<br />

Wünsche und Bedürfnisse der Menschen<br />

im Mittelpunkt, weshalb deren Beteiligung<br />

von zentraler Bedeutung ist. Durch<br />

ihr Mitwirken wird sichergestellt, dass<br />

die zukünftige Entwicklung der Stadt<br />

ihren Anforderungen entspricht.<br />

Kommen wir zur Sinnfrage: Oberwart<br />

hat ja bereits Pläne, wie die Innenstadt<br />

aussehen soll. Was soll dieser Bürgerbeteiligung<br />

bringen? Und wird das<br />

Ergebnis auch umgesetzt?<br />

Es handelt sich hier um zwei unterschiedliche<br />

Projekte. Die Umgestaltung<br />

der Innenstadt befindet sich bereits<br />

in der Umsetzung. Der aktuelle Bürgerbeteiligungsprozess<br />

befasst sich<br />

jedoch mit einem umfassenderen<br />

Ziel: der Zukunft der Stadt Oberwart<br />

und der Frage, wie diese in<br />

den kommenden Jahren gestaltet<br />

werden kann, um für alle Generationen<br />

lebenswert zu bleiben. Dabei<br />

werden die Ideen und das Wissen der<br />

Bevölkerung genutzt, um die wichtigsten<br />

Themen zu identifizieren und daraus<br />

konkrete Maßnahmen abzuleiten. Bevor<br />

jedoch konkrete Umsetzungsschritte<br />

eingeleitet werden, ist dieser intensive<br />

Austausch mit der breiten Bevölkerung<br />

erforderlich.<br />

Es gibt ja vielfältige Möglichkeiten<br />

mitzuwirken. Eine wichtige Veranstaltung<br />

ist das Format des Zukunftsdialoges.<br />

Was passiert dabei und wer<br />

soll sich melden?<br />

Oberwart soll im Jahr 2035 ein attraktiver<br />

und generationsübergreifender Lebensraum<br />

sein. Dafür wurden für dieses<br />

Projekt fünf zentrale Themen festgelegt,<br />

die es zu erarbeiten gilt und die für alle<br />

Bewohner*innen von Bedeutung sind:<br />

Gemeinschaft, Lebensraum, Klima,<br />

Bildung & Gesundheit sowie Arbeit,<br />

Wirtschaft & Tourismus. In diesen Bereichen<br />

wird es dann die sogenannten<br />

„Zukunftsdialoge“ geben, bei denen die<br />

Bevölkerung eingeladen ist, aktiv<br />

mitzuwirken. In Kleingruppen von<br />

jeweils 30 Personen werden diese fünf<br />

zentralen Themen erarbeitet. Die<br />

gesamte Bevölkerung ist eingeladen,<br />

aktiv an der Gestaltung des Zukunftsbildes<br />

von Oberwart mitzuwirken. Ziel ist<br />

es, ein positives Klima der Zukunftsfreude<br />

und Gestaltbarkeit für Oberwart zu<br />

schaffen. Es geht darum, vorhandene<br />

Potenziale zu erkennen und festzuhalten,<br />

was den Menschen für die Zukunft<br />

wichtig ist. Bis Ende des Jahres wird so<br />

ein gemeinsames Zukunftsbild für<br />

Oberwart 2035 entwickelt, das den<br />

vielfältigen Bedürfnissen und Wünschen<br />

der Bürger*innen gerecht wird und das<br />

als Grundlage für die nächsten Schritte<br />

und konkreten Maßnahmen dient. Alle<br />

Projektschritte und erarbeiteten Themen<br />

werden dokumentiert und der gesamten<br />

Bevölkerung zugänglich gemacht. Ihre<br />

Gedanken und Ideen können die Bürger*innen<br />

aber nicht nur in diesen<br />

Zukunftsdialogen einbringen, sondern<br />

auch mittels Postkarten, über das<br />

Online-Formular auf www.gestalte-oberwart.at,<br />

per E-Mail oder in den sozialen<br />

Medien.<br />

1. Zukunftstalk<br />

zum Thema „Gemeinschaft“:<br />

6. <strong>Juni</strong>, 19 Uhr, Rathaus Oberwart<br />

Anmeldung ist erforderlich unter:<br />

Telefon 03352/38055 oder<br />

per Mail an post@oberwart.bgld.gv.at<br />

Es wird auch einen Online-Termin geben:<br />

Mehr dazu auf www.oberwart.gv.at oder<br />

www.gestalte-oberwart.at<br />

JUNI <strong>2024</strong> 13


PORTRÄT<br />

Der „schnelle Meyer“<br />

Ein bewegtes Leben zwischen DDR und Rehgraben<br />

Mit Vollgas wurde Gerhard Meyer ein Stück europäischer Geschichte. 1989, als der Ostblock zusammenbrach<br />

und die Berliner Mauer zu bröckeln begann, stand er mit seinem flotten Toyota an der Grenze in der<br />

Poleposition. DDR-Bürger, die schon davor über die grüne Grenze in den Westen geflohen waren, durften<br />

im September legal aus Ungarn ausreisen. Gerhard, der „schnelle Meyer“ führte die Kolonne von Trabis an<br />

und gab internationalen TV-Teams vor dem Grenzbalken Interviews, die um die Welt gingen.<br />

Sein rasanter Lebensweg führte ihn über Deutschland und Tirol ins südliche Burgenland.<br />

Walter Reiss<br />

Schüchtern war er nie. Und mit selbstbewusster kräftiger<br />

„Schnauze“ begrüßt er Gäste in seinem beschaulichen Domizil an<br />

einem sonnigen Hang in Rehgraben, einem Ortsteil von Gerersdorf.<br />

„Vor 35 Jahren, weißt du noch?“ Ich nicke: „Ja!“ Damals rief<br />

er sein weltbekannt gewordenes Statement in das Mikrofon, das<br />

ich ihm als Fernsehreporter entgegenhielt: „Wir freuen uns über<br />

die Demokratie in Ungarn, das ist ein riesengroßer Fortschritt<br />

für die ganze Menschheit. Man müsste das im ganzen Ostblock<br />

nachmachen, damit diese Diktatur von Verbrechern aufhört!“<br />

Radio- und TV-Stationen sendeten noch in derselben Nacht die<br />

Szenen an der Grenze samt dem politisch deftigen Statement<br />

jenes Lenkers, der den Ehrgeiz hatte, als erster im Westen<br />

anzukommen. Der „schnelle Meyer“ war plötzlich Medienstar.<br />

Noch Jahrzehnte später war er gefragter Gast in TV-Talkshows<br />

und Held von Reportagen zur Zeitgeschichte.<br />

Schon in DDR-Zeiten war er<br />

anders als die Masse: Westliche<br />

Lebensweise praktizierte er in<br />

Neuenhagen bei Ostberlin als<br />

Gastwirt, dem es gelungen war,<br />

eine der wenigen Gewerbeberechtigungen<br />

im Arbeiter- und<br />

Bauernstaat zu ergattern. Im<br />

Sommer 1989 nutzte er dann<br />

die Chance, gemeinsam mit<br />

seiner Frau Nicole und den<br />

beiden Töchtern einen Urlaub<br />

in Ungarn zur legalen Flucht zu nutzen. „Das war eine<br />

Aufbruchsstimmung damals, das kannst du auch heute<br />

noch nicht in Worte fassen“, sinniert er im gemütlichen<br />

Wohnzimmer mit nachdenklichem Blick ins südburgenländische<br />

Hügelland. Damals gab Gerhard Meyer in<br />

seinem Toyota Corolla Gas bei seinem Start in ein neues<br />

Leben, das ihn über Deutschland bald nach Österreich<br />

führte. Warum die Alpenrepublik? Die rasche Antwort<br />

des „schnellen Meyer“: „In Deutschland hat mir einmal<br />

eine ältere Dame gesagt: Hier gibt es viele Ämter und<br />

Bürokratie. In Österreich ist es gemütlicher!“<br />

Foto © Archiv G. Meyer<br />

Gerhard Meyer in seiner burgenländischen<br />

Heimat Rehgraben<br />

11. September 1989 um 0 Uhr: Der schnelle<br />

Meyer mit seinem weißen Toyota Corolla in<br />

der Poleposition bei Klingenbach<br />

Über sein bewegtes Leben hat Gerhard Meyer<br />

auch ein Buch geschrieben: Der schnelle Meyer<br />

MIT VOLLGAS DURCHS LEBEN<br />

In Tirol arbeitete sich der Kneipenwirt<br />

aus der DDR zum Hotelier am Brenner<br />

hoch. Beim Geschäft mit dem Tourismus<br />

entdeckte er die Liebe zu alpiner Tracht<br />

und Lederhose und zum Schreiben. In<br />

einem Buch will er seine Erlebnisse der<br />

Nachwelt erzählen, als Biografie eines<br />

Mannes, der sein Lebensmotto in der seit<br />

2019 erwählten burgenländischen Heimat<br />

stets wiederholt: „Es zählen nur Mut und<br />

voller Einsatz!“ Den Betrieb in Tirol hat er<br />

Foto © Walter Reiss<br />

14<br />

JUNI <strong>2024</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


PORTRÄT<br />

KOLUMNE<br />

Der schnelle Meyer 1989 in seinem Fluchtauto<br />

aufgegeben, seinen Ruhestand verbringt<br />

der schnellste Mann an der einstigen<br />

Ost-West-Grenze nun im romantischen<br />

Zickental. Über Grenzen denkt er auch<br />

heute noch nach: „Damals sind Grenzen<br />

gefallen. Jetzt haben wir sie vielleicht bald<br />

wieder!“ Und zum Ende der DDR: „Das<br />

mag wohl sein, dass damals der Fall des<br />

Regimes eine politische Entwicklung war.<br />

Aber ich sage heute: Die DDR war einfach<br />

Tag der Handarbeit<br />

QUIP-DAY/Patchwork<br />

am Hauptplatz in Pinkafeld<br />

beim Springbrunnen<br />

Samstag, 8. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong><br />

von 9.00 bis 13.00 Uhr<br />

Quilten<br />

Stricken<br />

Sticken<br />

Häkeln<br />

Klöppeln<br />

7423 Pinkafeld I Bruckgasse 11<br />

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- Stoffe<br />

Auf Wolle<br />

- Handarbeitsmaterial<br />

-10%<br />

Foto © Archiv G. Meyer<br />

pleite! Die standen nackt da und hatten<br />

kein Geld mehr!“ Das mit dem Pleitesein<br />

gilt natürlich nicht für den „schnellen<br />

Meyer“: Als er 1950 auf die Welt kam, war<br />

die DDR kaum ein Jahr jung, jetzt ist sie<br />

längst Geschichte. Und die Geschichte von<br />

Gerhard Meyer sieht er selbst als Erfolgsgeschichte<br />

mit einem selbst erarbeiteten<br />

Wohlstand nach einem bewegten,<br />

rasanten Leben mit Vollgas.<br />

Tag der Handarbeit<br />

QUIP-DAY/Patchwork<br />

bei Ritas Eck<br />

Am 8. <strong>Juni</strong> von 9 bis 13 Uhr findet der „Tag<br />

der Handarbeit“ und QUIP-Day-Patchwork<br />

am Hauptplatz (Springbrunnen) in<br />

Pinkafeld statt.<br />

Veranstaltet von Ritas Eck, ist dies eine<br />

wunderbare Plattform für alle, die Freude an<br />

Handarbeiten wie Quilten, Stricken, Häkeln und<br />

Klöppeln haben. Das Treffen bietet eine<br />

entspannte Gelegenheit für Austausch und<br />

Gespräche unter Enthusiasten von Stick-, Nähund<br />

Patchworkarbeiten. Gäste können ihre<br />

eigenen Werke mitbringen, die Kreationen<br />

anderer bewundern und dabei neue Techniken<br />

lernen oder einfach nur das gemeinsame Hobby<br />

genießen. Es wird ein Vormittag, der Handarbeitsfreunden<br />

<strong>–</strong> egal ob Anfänger oder Profi<br />

<strong>–</strong> die Möglichkeit gibt, in einer öffentlichen und<br />

lebendigen Umgebung zusammenzukommen.<br />

Für alle notwendigen Materialien und Werkzeuge<br />

ist gesorgt <strong>–</strong> direkt bei Ritas Eck in der Nähe.<br />

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Thomas Zapfel,<br />

Wohn- und Küchenstudio Zapfel<br />

Tischler: Handwerk<br />

mit Charakter<br />

Individualität und Nachhaltigkeit sind<br />

Herzstück echter Handwerkskunst. Tischler<br />

bieten nicht nur maßgefertigte Lösungen,<br />

sondern auch die Sicherheit, dass jedes<br />

Möbelstück eine Lebensgeschichte beginnt.<br />

Die Herausforderungen für die Branche sind<br />

allerdings nicht zu unterschätzen. Materialschwankungen<br />

und Preisunsicherheiten sind<br />

Alltag. Die Antwort der Tischler darauf sind<br />

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Es wird<br />

nicht einfach gehortet, sondern klug<br />

ausgewichen <strong>–</strong> auf Alternativen, die keine<br />

Kompromisse in der Qualität erfordern. Die<br />

Preisunsicherheiten schlagen sich in der<br />

Gültigkeitsdauer von Angeboten nieder.<br />

Die Nachfrage nach Luxusmöbeln hat auch in<br />

wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht<br />

nachgelassen; sie hat sogar zugenommen.<br />

Während das Segment der preisgünstigen<br />

Einrichtungen leidet, sehen viele in hochwertigen<br />

Möbeln eine sichere Investition. Eine<br />

maßgeschneiderte Küche oder eine Renovierung<br />

kann als eine lohnende Anlage betrachtet<br />

werden. Anstatt zuzusehen, wie das<br />

Ersparte weniger wird, wird lieber in das Heim<br />

investiert.<br />

Trotz der Herausforderungen sieht die Zukunft<br />

für das Tischlerhandwerk vielversprechend<br />

aus, solange Individualität, Anpassungsfähigkeit<br />

und Qualitätsbewusstsein an erster Stelle<br />

stehen. Tischler beweisen, dass in einer Welt<br />

voller vorübergehender Waren echte<br />

Handwerkskunst nicht nur überlebt, sondern<br />

gedeiht und eine sichere Konstante darstellt.<br />

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JUNI <strong>2024</strong> 15


KOMMENTAR<br />

Todesfalle Auto<br />

Das Todesrisiko für Tiere im Auto steigt mit den Temperaturen. Bereits 20 Grad Außentemperatur<br />

können für ein Tier tödlich sein! Achten Sie vor allem auf Parkplätzen von Supermärkten, Einkaufszentren,<br />

Lokalen etc., ob sich in einem parkenden Auto (oft sind die Scheiben einen Spalt<br />

heruntergelassen) ein Tier befindet. Zögern Sie nicht, sondern verständigen Sie die Polizei.<br />

Kommentar von Alice Siebenbrunner (Obfrau vom Tierschutzverein „Wir fürs Tier“)<br />

Sowie die Temperaturen steigen, steigen<br />

auch sie wieder: Die Todesfälle im Auto<br />

zurückgelassener Tiere, vor allem<br />

Hunde. Leider unterschätzen viele<br />

Autofahrer weiterhin die Hitzeentwicklung<br />

im Auto. Bereits bei 20 Grad Außentemperatur,<br />

also noch Frühlingstemperaturen,<br />

können die Temperaturen nach<br />

einer Stunde im Auto auf 46 Grad<br />

steigen und damit absolut lebensbedrohlich<br />

für den Vierbeiner sein. Bei 30 Grad<br />

Außentemperatur ist der kritische Punkt<br />

bereits nach 30 Minuten erreicht.<br />

Aber bereits viel früher kann die<br />

Situation für einen Hund gefährlich sein.<br />

Da Hunde nicht schwitzen können, fällt<br />

es ihnen schwer, ihre Körpertemperatur<br />

bei großer Hitze zu regulieren. Bis zu<br />

einer Temperatur von 30 Grad können<br />

sie das durch Hecheln ausgleichen.<br />

Durch das Hecheln verliert ihr Körper<br />

aber sehr viel Wasser, weshalb bereits<br />

Temperaturen unter 30 Grad zu einem<br />

bedrohlichen Zustand führen können.<br />

Bei Temperaturen darüber kann der<br />

Hund seinen Körper gar nicht mehr<br />

selbst regulieren, es ist notwendig, ihn an<br />

einen schattigen Ort und kühlen Boden<br />

zu bringen und ihn mit ausreichend<br />

Wasser zu versorgen. All das ist im Auto<br />

nicht gegeben. Daher gilt die einfache<br />

Regel: Bei Temperaturen über 20 Grad<br />

haben Hunde alleine im Auto nichts<br />

verloren. Auch nicht für 5 Minuten.<br />

Was ist zu tun, wenn man an<br />

warmen Tagen einen Hund<br />

alleine im Auto entdeckt?<br />

Zunächst einmal muss man sich um den<br />

Zustand des Hundes annehmen. Eine<br />

Überhitzung erkennt man an starkem<br />

Hecheln, dunkelroten Schleimhäuten und<br />

Zunge, starkem Speichelfluss und<br />

flacher, schneller Atmung. Der Hund ist<br />

Unsere Haustiere vertrauen uns <strong>–</strong> und dieser Verantwortung müssen wir uns<br />

bewusst sein. Hunde dürfen an warmen Tagen nicht im Auto bleiben!<br />

meistens nervös und unruhig, das merkt<br />

man auch als Laie. Liegt der Hund<br />

dagegen entspannt, atmet ruhig und<br />

reagiert, ist vorerst alles in Ordnung.<br />

Dennoch heißt es auch in diesem Fall:<br />

NICHT WEGGEHEN bis der Besitzer<br />

eintrifft oder gegebenenfalls bei Verschlechterung<br />

des Zustandes reagieren.<br />

Sollte der Hund bereits hecheln, ist<br />

unbedingt sofort die Polizei zu verständigen<br />

und ihr Eintreffen abzuwarten. Bei<br />

Anzeichen einer akuten Überhitzung<br />

sollte man selbst aktiv werden und die<br />

Scheibe einschlagen. Man wählt in<br />

diesem Fall eine Seitenscheibe nicht<br />

direkt neben dem Tier. Mögliches<br />

Hilfsmittel könnte ein Schlüssel sein oder<br />

zur Not auch ein Stein.<br />

Rein rechtlich betrachtet <strong>–</strong><br />

Darf ich die Scheibe<br />

einschlagen?<br />

Selbstverständlich darf das moralisch<br />

gesehen keine Frage darstellen. Es ist<br />

richtig, einem Tier in Not das Leben zu<br />

retten, auch wenn man dafür etwas<br />

beschädigt. Vor dem Gesetz stellt sich<br />

die Lage traurigerweise noch immer<br />

etwas komplizierter dar.<br />

Wenn sich ein Kind oder Baby in einem<br />

überhitzten Auto befindet kommt §10<br />

StGB, der entschuldigende oder auch<br />

rechtfertigende Notstand, zur Anwendung.<br />

Da Tiere nach dem Strafgesetzbuch<br />

nach wie vor eine Sache sind, ist<br />

der Maßstab hier ein anderer. Dennoch<br />

ist es zur Vermeidung von Tierquälerei<br />

Foto © DALL-E generiert<br />

16<br />

JUNI <strong>2024</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


KOMMENTAR<br />

auch hier gerechtfertigt, dem Tier in<br />

dieser Notlage zu helfen, wenn man den<br />

Zustand des Tieres bereits als lebensbedrohlich<br />

einschätzt. In jedem Fall die<br />

Polizei verständigen!<br />

Mit dem Hund sicher durch<br />

den Sommer <strong>–</strong> 5 Tipps<br />

Hunde können fast alles besser als der<br />

Mensch. Mit Hitze umgehen, gehört aber<br />

nicht dazu. Weil sie keine Schweißdrüsen<br />

haben, können sie ihre Körpertemperatur<br />

nur durch Hecheln regulieren. Ab 30<br />

Grad hilft das auch nichts mehr. Also<br />

kann bereits ab 30 Grad ein lebensbedrohlicher<br />

Zustand eintreten, wenn man<br />

keine Gegenmaßnahmen ergreift.<br />

Tipp 1: Wasser. Wasser sollte zu jeder<br />

Zeit uneingeschränkt zur Verfügung<br />

stehen. In der warmen Jahreszeit ist es<br />

umso wichtiger, da nur so der Flüssigkeitsverlust<br />

durch das permanente<br />

Hecheln ausgeglichen werden kann.<br />

Tipp 2: Aktivitäten einschränken.<br />

Spaziergänge nur morgens oder spät<br />

abends. Keine ausgedehnten Spaziergänge.<br />

Experten raten bei Temperaturen<br />

über 25 Grad ganz von Spaziergängen<br />

ab. An extrem heißen Tagen eignen sich<br />

Hitzeschlag beim Hund <strong>–</strong><br />

was ist zu tun?<br />

Schritt 1: Den Hund sofort an einen kühlen,<br />

schattigen Ort bringen.<br />

Schritt 2: Zuerst die Pfoten mit einem<br />

nassen Tuch kühlen, danach langsam den<br />

Hundekörper. Achtung zuerst kein eiskaltes<br />

Wasser nehmen, sondern nur mäßig kaltes!<br />

Schritt3: Wasser anbieten, wenn er bei<br />

Bewusstsein ist.<br />

Schritt 4: Durch Cool Packs im Achsel- und<br />

Lendenbereich kann man den bereits gekühlten<br />

Hundekörper (siehe Schritt 2!) weiter<br />

unterstützen.<br />

Schritt 5: Für ausreichend Luftzirkulation<br />

sorgen (etwa durch einen Ventilator).<br />

am besten die frühen Morgenstunden.<br />

Radfahren und den Hund daneben<br />

herlaufen zu lassen, ist ein absolutes<br />

No-Go. Mittlerweile auch im Tierschutzgesetz<br />

verankert. Übrigens zu jeder<br />

Jahreszeit. Für lebhafte unausgelastete<br />

Hunde kann man zu Suchspielen greifen,<br />

um sie zu fordern und auszugleichen.<br />

Tipp 3: Asphaltflächen meiden. Generell<br />

erhitzen sich versiegelte Flächen viel<br />

schneller und sind daher mit dem Hund<br />

zu meiden. Hinzu kommt noch, dass<br />

Asphaltflächen so heiß werden können,<br />

dass das zu Verbrennungen der Pfoten<br />

führen kann. Am besten vor jedem<br />

Rausgehen selbst 10 Sekunden mit der<br />

eigenen Hand probieren, ob die Temperatur<br />

der Straße nicht zu heiß ist.<br />

Tipp 4: Kühle Plätze aufsuchen. Schattige<br />

Plätze, Wiesenflächen. Im Haus der<br />

Fliesenboden. Da es meistens im Haus<br />

wesentlich kühler ist, hilft es dem Hund,<br />

vor allem über die Mittagszeit drinnen zu<br />

bleiben, so er sich dort wohl fühlt.<br />

Bäche oder andere geschaffene Bademöglichkeiten<br />

helfen ebenso gut, den<br />

Hundekörper abzukühlen.<br />

Tipp 5: Da die Nahrungsaufnahme und<br />

Verdauung den Körper sehr beansprucht,<br />

füttert man an sehr heißen<br />

Tagen am besten morgens und abends.<br />

So ist der Körper in den heißen Stunden<br />

des Tages entlastet.<br />

Die<br />

Kunst der<br />

Verführung!<br />

seier.com Packaging für Old Raven Distillery<br />

Du siehst es, du willst es.<br />

Das schafft ein Produkt nicht<br />

zuletzt über die Verpackung.<br />

Packaging muss optisch und<br />

auch haptisch attraktiv sein,<br />

um Verlangen hervorzurufen.<br />

Wir kaufen emotional<br />

Verpackungsdesign erzählt die<br />

Geschichte einer Marke. Berührt<br />

sie einen, greift man nach<br />

dem Artikel. Auch nach deinem!<br />

Heb dich von der Konkurrenz<br />

ab und sichere deinem Produkt<br />

einen Platz im Einkaufswagen!<br />

seier.com<br />

Markenführung I Branding<br />

Verpackungsdesign I Beratung<br />

Web-Entwicklung I E-Commerce<br />

KI-Beratung u.v.m.<br />

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JUNI <strong>2024</strong> 17


REPORTAGE<br />

Eventtipp<br />

KiMA Organics<br />

ist auch bei den<br />

Gartentagen im<br />

Schloss Kohfidisch<br />

dabei<br />

1. & 2. <strong>Juni</strong><br />

Foto © Eva Maria Kamper<br />

Philipp Maitz (re.) und Daniel Kirnbauer produzieren in Oberschützen<br />

unter dem Namen KiMa Organics frische, regionale Speisepilze.<br />

Botschafter der Pilze<br />

Man nehme: Eine Handvoll Sägespäne, ein bisschen Substrat sowie die richtigen Sporen, und<br />

schon soll man auf geringstem Raum eine beachtliche Menge an hochkarätigen, gesunden<br />

Lebensmitteln erzeugen können, nämlich schmackhafte Speisepilze. Was in der Theorie verdammt<br />

einfach klingt, ist eigentlich eine ziemliche Wissenschaft. Philipp Maitz und Daniel Kirnbauer<br />

aus Oberschützen haben das Abenteuer der Pilzzucht perfektioniert und beliefern seither mit ihrem<br />

Unternehmen KiMa Organics die gehobene Gastronomie plus Bauernmärkte in weiten Teilen Österreichs.<br />

Eva Maria Kamper<br />

Es nebelt und dampft im finalen Raum<br />

der südburgenländischen Pilzfarm.<br />

Spannend anzusehen, wie sich die<br />

Pilzköpfe in dieser Szenerie aus ihren<br />

Wachstums-Sackerln emporstrecken.<br />

Philipp fasst ins Regal zu den größten<br />

Austern-Pilzen und erntet die reifen<br />

Lebensmittel mit nur einem Handgriff.<br />

„In gesteuerten Intervallen wird das<br />

richtige Klima instand gehalten. In diesen<br />

durch mehrere Reifephasen nötigen,<br />

getrennten Räumen kann man den Pilzen<br />

sprichwörtlich beim Wachsen zusehen“,<br />

erklärt er beim Rundgang durch die<br />

automatisierte Anlage. Zuvor sei der<br />

Nährboden der Pilze mit Sägespänen und<br />

Sojahülsen-Pellets vorbereitet und<br />

diesen <strong>–</strong> quasi Agrarabfallprodukten<br />

<strong>–</strong> neues Leben eingehaucht worden.<br />

Durch die nachhaltige Anbauweise wird<br />

das Lebensmittel Pilz hier zur Win-Win-<br />

Situation.<br />

Berufliche Neuorientierung<br />

Wenn man die Teamarbeit von Philipp<br />

und Daniel betrachtet, kann man von den<br />

beiden sympathischen Pilzbauern auch<br />

von Glückspilzen sprechen. Schon von<br />

jeher als gute Kumpels bekannt, haben<br />

sich der 27-jährige Elektrotechniker<br />

Phillip Maitz und der 23-jährige Lagerhaus-Facharbeiter<br />

Daniel Kirnbauer in<br />

Zeiten der Corona-Krise in ihren<br />

damaligen Jobs nicht mehr so vollkommen<br />

gefühlt und nach einer beruflichen<br />

Veränderung gesucht. Dies fand ihren<br />

Ausgang in einer gemeinsamen, experimentierfreudigen<br />

Phase der Pilz-Zucht<br />

in den eigenen vier Wänden, nach einem<br />

brancheninternen Geheimtipp, es gäbe<br />

kaum qualitative Shiitake Pilze auf dem<br />

Markt der gehobenen Küche.<br />

18<br />

JUNI <strong>2024</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


REPORTAGE<br />

Foto © Eva Maria Kamper<br />

Austernseitlinge, Shiitake-Pilze und Co. landen jede Woche auf den Tellern der<br />

gehobenen Küche und werden auf Bauernmärkten verkauft.<br />

Von Putenfabrik zur Pilzfarm<br />

Nach dem Lockdown war dann schnell die Idee geboren, eine<br />

richtige Landwirtschaft anzumelden und den Weg aus dem<br />

„Wohnzimmer“-Pilz-Versuchslabor zu wagen. Mit der alten<br />

stillgelegten Scheune des Großvaters von Philipp in Oberschützen,<br />

in der in den 1990er-Jahren noch Puten gezüchtet wurden,<br />

war ein vorerst passender Standort vorhanden. „Eine der<br />

Herausforderungen ist es, die richtige Luftfeuchtigkeit in<br />

Kombination mit genug Frischluft zu halten und da konnten wir<br />

uns auf dem ehemaligen Anwesen meines Opas im alten Fünf-<br />

Quadratmeter-Badezimmer austoben und schon bald 20 Kilo<br />

Pilze in der Woche produzieren”, schildert Philipp.<br />

„Infizieren, inkubieren, aktivieren“<br />

Wenn auch nicht ohne Verluste, denn am Anfang geht auch mal<br />

was daneben und „learning-by-doing” im Gegenzug zum gewissen<br />

„Know-how”, war ein Prozess, der mehrere Monate in Anspruch<br />

nahm. „Zwei bis drei Stunden am Tag haben wir uns das Wissen<br />

per ‚You-Tube‘-Videos im Selbststudium angeeignet”, erzählen die<br />

hochmotivierten Pilzzüchter über ein ganzes Jahr der Lernphase.<br />

Seit 2022 läuft das Werk aber sehr vielversprechend, schnell<br />

wurde das Ersparte investiert und 100 Quadratmeter der alten<br />

Scheune zu Produktionszwecken umgebaut, um die Pilzfarm<br />

wöchentlich zu „infizieren, inkubieren, aktivieren”, wie es im<br />

Fachjargon heißt. Inzwischen sind die beiden Unternehmer<br />

Vollprofis auf ihrem Gebiet und gemeinsam ein wandelndes<br />

Pilzlexikon.<br />

INFOS<br />

10.-16. <strong>Juni</strong> 24<br />

Nachhaltiges Nahrungsmittel<br />

„Als schmackhafte, proteinreiche Zutat vieler Gerichte können<br />

Pilze mit ihrer Konsistenz auch als Ersatz zu Fleisch verwendet<br />

werden, was sie nicht nur für die gehobene Gastronomie so<br />

interessant macht. Außerdem sind sie durchwegs gesund. So<br />

sagt man dem Austernseitling nach, dass er mit seinem Gehalt<br />

an ‚Lovastatin‘ den Blutdruck regulieren kann und reich ist an<br />

B-Vitaminen, Kalium, Eisen und Zink. Oder Shiitake Pilze eine<br />

überaus gute Vitamin D-Quelle sind”, bestätigt Daniel die<br />

Tatsache, dass Pilze den guten Weg für eine Klima- und Gesundheitsmission<br />

ebnen. Vor allem auch in der Winterzeit, wo<br />

regionale frische Lebensmittel<br />

Mangelware sind.<br />

Mehr als Vollzeitjob<br />

Dass sie mit Herz und Seele<br />

bei der Sache sind, beweisen<br />

die beiden Pilzbauern,<br />

indem sie jeweils 80<br />

Wochenstunden in die<br />

wöchentliche pünktliche<br />

Aktivierung, Betreuung<br />

und Ernte ihrer Pilze<br />

investieren. Zweimal die<br />

Woche reist Daniel eigens<br />

nach Wien, um den immer<br />

größer werdenden Kundenstock<br />

zu beliefern. Fortgehen<br />

und Urlaub gehören<br />

momentan der Vergangenheit<br />

an. Immer das Ziel vor<br />

Augen, bald ganz hoch im<br />

Kurs der führenden<br />

Pilzbotschafter im Südburgenland<br />

zu stehen.<br />

Tipp: KiMa Organics ist<br />

einer der Aussteller bei<br />

den Gartentagen im<br />

Schloss Kohfidisch am<br />

1. & 2. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong><br />

WHITE RABBIT - Street<br />

Art Festival Hartberg<br />

Vom 10. bis 16. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong> wird<br />

Hartberg zum urbanen Kunstzentrum!<br />

Das WHITE RABBIT Street Art<br />

Festival, kuratiert vom renommierten<br />

Künstler Nychos, begrüßt<br />

internationale Muralists, die die<br />

Stadt mit einzigartigen Kunstwerken<br />

verwandeln. Erleben Sie vom<br />

14. bis 16. <strong>Juni</strong> hautnah, wie<br />

Edle Produkte aus eigenem Obstgarten<br />

Edle Produkte aus eigenem Obstgarten<br />

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Edle Produkte aus eigenem Obstgarten<br />

Obstgarten<br />

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NI NI K L E S<br />

Eigenanbau<br />

Eigenanbau<br />

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Äpfel<br />

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Kirschen<br />

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Erdbeeren<br />

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Fruchtsäfte<br />

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Edelbrände<br />

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Wandgemälde entstehen, und<br />

nehmen Sie an spannenden<br />

Führungen teil. Nychos und sein<br />

Team präsentieren ein hochkarätiges<br />

Line-Up, das Jung und Alt<br />

begeistern wird. Weitere Infos:<br />

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JUNI <strong>2024</strong><br />

19


REPORTAGE<br />

Panorama des Badesees<br />

„Gemeinsam sind wir stark,<br />

alleine sind wir niemand“<br />

Neustift an der Lafnitz<br />

Foto © Gemeinde Neustift an der Lafnitz<br />

Herzliches Willkommen in Neustift an der Lafnitz<br />

Johann Kremnitzer ist seit mehr als 30 Jahren Bürgermeister<br />

der Gemeinde Neustift an der Lafnitz.<br />

Ein starker Gemeinschaftssinn in einer<br />

idyllischen Wohngemeinde <strong>–</strong> so hat sich<br />

Neustift an der Lafnitz positioniert. Das<br />

Wohl des Einzelnen steht ebenso im<br />

Mittelpunkt wie das gemeinsame<br />

Miteinander.<br />

Nina Weber<br />

Was war<br />

Vor nicht allzu langer Zeit war Neustift<br />

Teil der größeren Gemeinde Grafenschachen.<br />

Doch im Jahr 1990 wagte es der<br />

Ortsteil, aus dem Schatten zu treten und<br />

als eigenständige Gemeinde zu glänzen.<br />

Die Traditionen, die seit Generationen die<br />

Seele dieses Ortes ausmachen, werden<br />

aber weiterhin bewahrt und gepflegt,<br />

denn die Menschen sind stolz auf ihre<br />

Bräuche, die immer ein großes Spektakel<br />

sind. Vom jährlichen Maibaumaufstellen<br />

bis zum St. Ilgner Kirtag, der die Region<br />

zum Leben erweckt. Viele Leute kommen<br />

von nah und fern, da der Kirtag der<br />

älteste Wiesenkirtag in der Region ist.<br />

Was ist<br />

Bürgermeister Johann Kremnitzer ist stolz,<br />

wenn er von seiner Gemeinde spricht.<br />

„Gemeinsam sind wir stark, alleine sind wir<br />

niemand“, das ist sein Motto. Dabei hebt er<br />

besonders seine Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeiter hervor, auf die er sich immer<br />

verlassen könne. Das sehe man derzeit<br />

besonders bei den Bauhofmitarbeitern. „Sie<br />

haben in kurzer Zeit die neuen Straßenbezeichnungen<br />

montiert. Das war längst<br />

notwendig“, sagt der Bürgermeister. Als<br />

besonders wichtig sieht er die gute<br />

Verkehrsanbindungen des Ortes <strong>–</strong> ein<br />

Basiselement für eine lebenswerte Gemeinde.<br />

Neustift kann damit punkten, denn die<br />

Fotos © Nina Weber<br />

Nähe zur Südautobahn macht die Gemeinde<br />

auch für Pendler interessant. Neustift hat<br />

sich klar als Wohlfühlgemeinde etabliert.<br />

„Jeder Einzelne zählt“, sagt Johann Kremnitzer.<br />

Diese Haltung trägt Früchte, denn die<br />

Einwohnerzahl steigt. Von 400 auf über<br />

800 in nur wenigen Jahren <strong>–</strong> ein Zeichen<br />

dafür, dass die Lebensqualität im Ort hoch<br />

ist. Das bringt auch den Bürgermeister zum<br />

Lächeln. Der Großteil der Menschen kommt<br />

aus dem Nachbarbundesland, der Steiermark.<br />

Aufgrund des Zuzugs ist mehr<br />

Wohnraum gefragt und die Gemeinde hat<br />

dafür mit der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft<br />

(OSG) einen verlässlichen<br />

Projektpartner an der Seite. Burgenlands<br />

größter gemeinnütziger Wohnbauträger<br />

20<br />

JUNI <strong>2024</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


REPORTAGE<br />

Foto © Gemeinde Neustift a. d. Lafnitz<br />

Ein neuer Stellplatz für Camping wird geschaffen und das gesamte Areal des<br />

Badesees wird ansprechend neugestaltet. Die Gemeinde freut sich darauf, die<br />

Lebensqualität des Ortes zu erhöhen.<br />

und die Gemeinde Neustift gehen bereits seit 2001 einen gemeinsamen,<br />

erfolgreichen Weg, betont Kremnitzer. Der Spatenstich für das<br />

neueste Projekt fand erst am 6. März statt. Darüber hinaus wurden<br />

von einem Privat-Investor ebenfalls Reihenhäuser errichtet und<br />

auch der Bau von privaten Einfamilienhäusern erfreut sich größter<br />

Beliebtheit. Ein weiterer wichtiger Schritt zur Förderung des<br />

Gemeinschaftssinns und der Sicherheit war der 16-stündige<br />

Erste-Hilfe-Kurs, der kürzlich im Feuerwehrhaus Neustift stattfand.<br />

Die Inhalte des Kurses umfassten Unfallverhütung, Grundlagen der<br />

Ersten Hilfe, lebensrettende Maßnahmen sowie praktische Fertigkeiten,<br />

um im Notfall effektiv handeln zu können.<br />

Was sein wird<br />

Der Wandel ruht nicht. „Wir wollen mit Mut und Weitblick in die<br />

Zukunft schauen“, so Kremnitzer. Die Gemeinde investiert in die<br />

Sicherheit ihrer Trinkwasserversorgung und plant die Verbesserung<br />

des Badesees. Auch auf die ältere Generation wird geachtet.<br />

Ein betreutes Wohnprojekt ist in Planung, bei dem barrierefreie,<br />

altersgerechte Wohnungen mit Betreuungsleistungen kombiniert<br />

werden. Somit können die Bewohnerinnen und Bewohner ihren<br />

Alltag so selbstständig wie möglich bewältigen. Doch trotz all<br />

dieser Pläne kämpft die Gemeinde mit begrenzten finanziellen<br />

Ressourcen. Bürgermeister Johann Kremnitzer hofft auf mehr<br />

Unterstützung von Land und Bund, um die Entwicklung von<br />

Neustift weiter voranzutreiben. Besonders erfreulich ist aber, dass<br />

nach über zehn Jahren wieder eine Blutspendeaktion in Neustift<br />

an der Lafnitz stattfindet. Diese wird am 29. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong> durchgeführt<br />

und bietet erstmals die Möglichkeit zur Anmeldung vor Ort<br />

sowie zu Online-Reservierungen via App oder QR-Code, um ein<br />

breiteres Publikum anzusprechen. Im kommenden Jahr stehen<br />

Blutspendeaktion<br />

am Samstag, dem 29. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong>, von 10-12 und von 13-17 Uhr<br />

im Turnsaal der Volksschule Neustift an der Lafnitz. Anmeldung unter:<br />

https://terminreservierung-wnb.blut.at/s/Neustift-lafnitz<br />

spannende Entwicklungen für den Bereich des Badesees an. Durch<br />

die Förderung des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die<br />

Entwicklung des ländlichen Raums werden bedeutende Verbesserungen<br />

vorgenommen. Ein neuer Stellplatzbereich für Camping<br />

wird geschaffen und das gesamte Areal des Badesees wird<br />

ansprechend neugestaltet. Die Planungen laufen bereits auf<br />

Hochtouren und die Bürger von Neustift an der Lafnitz können sich<br />

auf eine umfassende Informationsveranstaltung im nächsten<br />

Monat freuen. Diese Investitionen werden Neustift an der Lafnitz<br />

nicht nur als Destination für Campingurlaube attraktiver machen,<br />

sondern auch die lokale Gastronomie spürbar stärken. Die Gemeinde<br />

freut sich darauf, mit diesen Projekten die Lebensqualität und<br />

die touristische Anziehungskraft zu erhöhen.<br />

Das muss man hier erlebt haben<br />

Wer Neustift besucht, betritt eine kleine Freizeitoase. Ein<br />

Sprung in den erfrischenden Badesee, eine Fahrt mit dem<br />

Tretboot oder ein Picknick am Ufer <strong>–</strong> die Möglichkeiten sind<br />

vielfältig. Für die Abenteurer<br />

wartet die Radroute „Das Tor<br />

zum Paradies“, eine 260<br />

Kilometer lange Tour, die unter<br />

anderem durch die Weinberge<br />

führt bis hin zur Pannonischen<br />

Flachebene. Doch das wahre<br />

Highlight ist der St. Ilgner<br />

Kirtag, der heuer wieder von 5.<br />

bis 8. Juli stattfindet. Es ist ein<br />

Fest der Lebensfreude und<br />

Tradition. Hier locken zahlreiche<br />

Angebote wie ein Festzelt<br />

und traditionelle Weine aus<br />

dem Südburgenland und<br />

Vulkanland.<br />

Wohnen in der<br />

l(i)ebenswerten<br />

Marktgemeinde<br />

Neustift a.d. Lafnitz<br />

Gemeindeamt 03338/3050<br />

Naherholung in<br />

Neustift an der Lafnitz<br />

Naturbadesee mit 1A-Buffet<br />

• Wasserrutsche • Tretboote<br />

• Piratenschiff • Wasserpilz<br />

• Kinderspielplatz • WC+Duschanlagen<br />

• Sonnenterrasse • Tennisplätze für<br />

Winter und Sommer • fischen und<br />

wandern in sauberer Natur entlang des<br />

Naturflusses Lafnitz • Einstiegspunkt<br />

in den „Paradiesradweg“ im Ramsar-<br />

Schutzgebiet<br />

Günstige Eintrittspreise: Tageskarte<br />

Erwachsene: € 3,50,- / Kinder: € 2,- |<br />

Saisonkarte Erwachsene: € 35,- /<br />

Kinder: € 20,- | Jgdl. über 15 J,<br />

Lehrlinge, Studenten, Präsenzdiener<br />

Tageskarte: € 2,50,- / Saisonkarte:<br />

€ 25,- | Familien-Tageskarte: € 8,- |<br />

Familien-Saisonkarte: € 80,-<br />

JUNI <strong>2024</strong><br />

21


UNTERNEHMENSPORTRÄT<br />

Viel Neues in Neustift<br />

an der Lafnitz!<br />

Foto © OSG<br />

In Neustift an der Lafnitz konnte die OSG bereits im<br />

Anfang des Vorjahres zwei moderne Wohnhäuser in<br />

der Sonnensiedlung fertigstellen <strong>–</strong> nun heißt es Fortsetzung<br />

folgt, denn …<br />

… ein OSG-Projekt kommt<br />

selten allein<br />

Zu den bereits bestehenden<br />

beiden Wohnhäusern A und B mit<br />

insgesamt 10 Wohneinheiten<br />

gesellen sich schon bald die<br />

Wohnhäuser C und D.<br />

Das ortsansässige Planungsbüro<br />

Karner sorgt im 2. Bauteil für<br />

weitere 10 moderne und geräumige<br />

Wohneinheiten in Größen<br />

von rund 57 m² bis 78 m²<br />

Wohnfläche mit Balkonen und<br />

Terrassen, ausgestattet mit<br />

Luft-Wasser-Wärmepumpen und<br />

Photovoltaikanlagen.<br />

Erfolgsgeschichte<br />

Seit dem Jahr 2001 gehen die<br />

Gemeinde Neustift a. d. Lafnitz<br />

und die OSG einen gemeinsamen,<br />

erfolgreichen Weg. Der erste<br />

Spatenstich war ein Volksfest,<br />

dem folgte der Bau von 16<br />

Wohnhäusern und der Neubau<br />

des Gemeindeamtes samt<br />

modernen Wohnungen im<br />

Obergeschoß. Rund 150 Personen<br />

wohnen heute in Neustift an der<br />

Lafnitz mit der OSG.<br />

„Die OSG ist einfach ein großartiger<br />

Partner, sie hat für die<br />

Der Bau der modernen<br />

Wohnhäuser in Neustift an<br />

der Lafnitz wird fortgesetzt.<br />

Aufwärtsentwicklung in der<br />

Gemeinde einen wesentlichen<br />

Beitrag geleistet,“ so Bürgermeister<br />

Johann Kremnitzer.<br />

Offizielles GO<br />

Mit dem Spatenstich vor einigen<br />

Wochen wurde der offizielle<br />

Startschuss für das nächste<br />

Wohnprojekt gegeben. „1,9<br />

Millionen Euro an Bauvolumen<br />

werden in dieses Projekt<br />

investiert! In Zeiten wie diesen<br />

ein Symbol dafür, dass wir den<br />

derzeitigen Herausforderungen<br />

entgegentreten. Die Bauwirtschaft<br />

kann sich auf die OSG<br />

verlassen,“ so OSG-Obmann<br />

Alfred Kollar.<br />

Auf der Website osg.at gibt es<br />

nähere Infos, gerne auch<br />

telefonisch unter 03352/404<br />

Durchwahl 51 oder 52.<br />

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Modern Wohnen mit der OSG<br />

in Neustift a. d. Lafnitz<br />

INFO OSG 03352 / 404 DW 51 und 52<br />

Mehr dazu: www.osg.at<br />

22 JUNI <strong>2024</strong><br />

www.<strong>prima</strong>-magazin.at


UNTERNEHMENSPORTRÄT<br />

Frühstück am Sessellift<br />

Ein unvergessliches Erlebnis am Morgen und ein<br />

guter Start in den Tag bietet das Frühstück am<br />

Sessellift. Plätze einnehmen, Tisch wird gedeckt und<br />

wir fahren los. Der nächste Termin ist am Vatertag!<br />

An der Talstation der Erlebnisalm<br />

nehmen die Frühstücksgäste zu<br />

zweit auf dem Sessellift Platz und<br />

während die Sesselbahn kurz<br />

stoppt, wird ein Frühstückstisch<br />

vor den Passagieren montiert. Das<br />

Frühstück wird danach serviert<br />

und kann bequem auf dem Tisch<br />

abgelegt werden. Während die<br />

Geschwindigkeit des Liftes<br />

reduziert wird, genießen die Gäste<br />

in Ruhe ihr Frühstück ohne Boden<br />

unter den Füßen. An der Bergstation<br />

wird Kaffee oder Tee<br />

nachgeschenkt.<br />

Rund 30 Minuten lang dauert die<br />

Frühstücksfahrt und gleich<br />

anschließend an das Frühstück<br />

laden wir die Gäste zu einer<br />

weiteren Bergfahrt ein (nicht im<br />

Preis inkludiert), um den Tag am<br />

Berg starten zu lassen.<br />

Frühstücksvarianten:<br />

• Das Bergfrühstück Herzhaft<br />

• Das Bergfrühstück Süß<br />

• Das Bergfrühstück Vegan<br />

Kosten: 39 Euro pP.<br />

Zubereitet wird das Frühstück<br />

von der örtlichen Bäckerei<br />

Dorfstetter.<br />

Termine und Anmeldung:<br />

www.erlebnisalm.com/<br />

fruehstueck<br />

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Der perfekte Tag.<br />

Frühstück am Sessellift und dann mit dem Lift auf die<br />

Schwaigen, die Bergluft in vollen Zügen einatmen und<br />

die Zeit richtig gut nutzen.<br />

Im Sommer lässt der Schaukelweg Herzen höher<br />

„schaukeln“. Den Action-Kick holt man sich bei einer<br />

rasanten Abfahrt ins Tal mit den Mountaincarts oder<br />

Rollern.<br />

Erlebnis einfach das ganze Jahr.<br />

erlebnisalm.com<br />

FRÜHSTÜCK<br />

AM SESSELLIFT<br />

neue Termine online<br />

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JUNI <strong>2024</strong><br />

23


REPORTAGE<br />

Foto © Chiara Pieler<br />

Fünf Ortsteile, ein<br />

gemeinsames Ziel:<br />

Zusammen zur Vorbildgemeinde<br />

Unterkohlstätten<br />

Unterkohlstätten im Bezirk Oberwart<br />

besteht aus den fünf Ortsteilen Glashütten<br />

bei Schlaining, Günseck, Holzschlag,<br />

Oberkohlstätten und Unterkohlstätten.<br />

Unter der Leitung von Bürgermeister<br />

Christian Pinzker setzt die Gemeinde<br />

laufend zukunftsweisende Projekte um,<br />

welche die Lebensqualität ihrer Bewohner*innen<br />

steigern sollen.<br />

Chiara Pieler<br />

Foto © zVg<br />

Foto © Chiara Pieler<br />

Pflegestützpunkt<br />

Unterkohlstätten<br />

Der neue Pflegestützpunkt in Unterkohlstätten<br />

ist eines dieser Projekte. „Es ist<br />

kein klassisches Pflegeheim“, betont<br />

Bürgermeister Christian Pinzker. Die<br />

Einrichtung wird speziell darauf ausgelegt,<br />

eine individuelle und flexible<br />

Tagesbetreuung für die ältere Generation<br />

zu ermöglichen. Die Bauarbeiten sind<br />

bereits im Gange. Das Projekt zielt darauf<br />

ab, die Lebensqualität der älteren<br />

Bürgerinnen und Bürger zu verbessern<br />

und ihnen ein sicheres und unterstützendes<br />

Umfeld zu bieten. Neben der Tagesbetreuung<br />

und betreuten Wohneinheiten<br />

wird der Stützpunkt auch Gemeinschaftsräume<br />

und Freizeiteinrichtungen<br />

umfassen, die den sozialen Austausch<br />

fördern. „Die moderne Ausstattung und<br />

das innovative Betreuungskonzept<br />

machen den Pflegestützpunkt zu einem<br />

Vorzeigeprojekt für zukunftsorientierte<br />

Pflege in der Region”, so Pinzker.<br />

Bildungscampus und<br />

neues Feuerwehrhaus<br />

für Holzschlag<br />

Der Bildungscampus in Holzschlag wird<br />

den bisherigen Kindergarten und die<br />

Volksschulen Unterkohlstätten und<br />

Holzschlag unter einem Dach vereinen.<br />

Das Gebäude bietet Platz für zwei<br />

Kindergartengruppen, zwei Schulklassen,<br />

Werkräume, einen Turnsaal und auch<br />

einen Therapieraum. „Der Bau soll bis<br />

Der Bildungscampus in Holzschlag wird im<br />

Frühjahr 2025 fertiggestellt.<br />

Bürgermeister Christian Pinzker führt durch die<br />

vielen neuen Projekte in seiner Gemeinde.<br />

zum ersten Quartal 2025 abgeschlossen<br />

sein, mit einer Übersiedlung zum<br />

Schuljahresbeginn im September 2025”,<br />

erklärt der Bürgermeister. Im Anschluss<br />

an den Bildungscampus entsteht das neue<br />

Feuerwehrhaus, das im Erdgeschoss die<br />

Feuerwehr selbst und im Obergeschoss<br />

Räumlichkeiten für die vielen Vereine in<br />

der Gemeinde beherbergen wird.<br />

Nachhaltige Entwicklung<br />

und Infrastruktur<br />

Die Gemeinde Unterkohlstätten setzt<br />

24<br />

JUNI <strong>2024</strong> www.<strong>prima</strong>-magazin.at


REPORTAGE<br />

Foto © zVg<br />

HAUSTECHNIK- UND ELEKTROTECHNIKPLANUNG<br />

Das Feuerwehrhaus wird neben modernster Technik für die Feuerwehr im<br />

Erdgeschoß auch verschiedenste Räumlichkeiten für das Vereinswesen im<br />

Obergeschoß bereitstellen.<br />

außerdem stark auf Nachhaltigkeit und den Ausbau der Infrastruktur.<br />

„Unser Ziel ist die Stromautarkie“, sagt Pinzker. „Alle<br />

öffentlichen Gebäude sollen mit Photovoltaikanlagen versehen<br />

werden. Zusätzlich ist ein Stromspeicher geplant.“ Auf den<br />

Dächern des Feuerwehrhauses und des Bildungscampus werden<br />

derartige Anlagen bereits installiert, in Zukunft soll eine<br />

große Energiegemeinschaft entstehen. In der Gemeinde wurden<br />

rund 7.000 m² aller öffentlichen Flächen mit Wildblumen<br />

bepflanzt, die nur zweimal jährlich gemäht werden, um Bienen<br />

eine Heimat zu bieten. Der Ausbau der Radinfrastruktur und der<br />

Bau von Glasfaserverbindungen sind ebenfalls wichtige<br />

Maßnahmen, die im letzten Jahr im Zuge einer Nachhaltigkeitsinitiative<br />

getroffen wurden.<br />

AN<br />

BESONDEREN<br />

BAUPROJEKTEN<br />

IN DER<br />

GEMEINDE<br />

BETEILIGT<br />

Hauptplatz 1/2 | A-7434 Bernstein<br />

T +43 (0)3354 94 100 | office@ibkarner.at<br />

www.ibkarner.at<br />

Die Kommunikationszentren in<br />

Oberkohlstätten und Glashütten sind<br />

besonders in den Sommermonaten<br />

bei der Gemeinschaft beliebt.<br />

Kommunikationszentren<br />

und Gemeinschaftsleben<br />

In den Ortsteilen, in denen keine Gasthäuser mehr vorhanden<br />

sind, hat die Gemeinde Kommunikationszentren eingerichtet.<br />

Diese dienen als Treffpunkte und fördern das Gemeinschaftsleben.<br />

Im Moment gibt es zwei dieser Zentren in Oberkohlstätten<br />

und Glashütten. In Günseck wird außerdem ein Vereinshaus vom<br />

Kulturverein betrieben, das von etwa 40 Ehrenamtlichen geführt<br />

wird und als Veranstaltungsort dient. „Das Vereinswesen<br />

braucht uns alle“, unterstreicht Pinzker die Bedeutung des<br />

Ehrenamts für die Gemeinde. Unterkohlstätten beweist somit,<br />

dass es möglich ist, durch gemeinschaftliches Engagement und<br />

innovative Projekte eine Gemeinde zu gestalten, die den Bedürfnissen<br />

ihrer Bewohner*innen gerecht wird und gleichzeitig die<br />

Weichen für eine nachhaltige Zukunft stellt. „Denn unser<br />

gemeinsames Ziel ist es, eine Vorbildgemeinde zu erschaffen“,<br />

betont der Bürgermeister.<br />

Foto © zVg<br />

Charity-Advent: 26.11.2022 - Kohlenmeiler<br />

Musikalischer Gipfelsturm<br />

Sternwanderung zum Gipfel des Geschriebensteins<br />

23. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong>, 10 Uhr<br />

Kohlenmeilerplatz, Oberkohlstätten<br />

Ankunft am Gipfel beim Aussichtstturm: ca. 13 Uhr<br />

Kulinarische Spezialitäten und Wein aus der Region.<br />

Ab 14.30 Uhr Shuttlemöglichkeit retour (kostenpflichtig)<br />

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MITARBEITER:INNEN!<br />

Die Steuerberater<br />

JUNI <strong>2024</strong><br />

25


UNTERNEHMENSPORTRÄT<br />

Das klingende Dorf<br />

Oberschützen<br />

Das Institut Oberschützen der Kunstuniversität Graz<br />

lädt am Sonntag, 9. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong> wieder zum traditionellen<br />

„Ein Dorf voll Musik“.<br />

Foto © Kunstuni Graz/Institut Oberschützen<br />

Diesen musikalischen Rundgang<br />

in Oberschützen gibt es seit<br />

mittlerweile 29 Jahren. Er war<br />

ursprünglich als einmalige<br />

Veranstaltung anlässlich des 30.<br />

Geburtstages des Instituts<br />

Oberschützen geplant. Auf Grund<br />

des großen Erfolges hat sich<br />

dieser Event mittlerweile als<br />

Fixpunkt des Kulturlebens im<br />

Südburgenland etabliert und ein<br />

zahlreiches Stammpublikum<br />

erobert.<br />

Lassen Sie sich verzaubern und<br />

besuchen Sie „Ein Dorf voll<br />

Musik“ am Sonntag, den 9. <strong>Juni</strong><br />

<strong>2024</strong> bereits zum Gottesdienst<br />

um 09.30 Uhr in der Evangelischen<br />

Pfarrkirche Oberschützen.<br />

Die klangvolle Wanderung durch<br />

das Dorf beginnt um 14.00 Uhr,<br />

dabei werden feine Konzerte an<br />

verschiedenen Plätzen in<br />

Oberschützen dargeboten:<br />

Klassisches, Modernes und auch<br />

heiter Experimentelles <strong>–</strong> für jeden<br />

Geschmack ist etwas dabei.<br />

Beim gemütlichen Beisammensein<br />

um 18.00 Uhr beenden wir<br />

unseren gemeinsamen musikalischen<br />

Rundgang.<br />

STARKER UND GESUNDER BECKENBODEN<br />

Genauere Information zu der<br />

Veranstaltung finden Sie unter:<br />

https://institut-oberschuetzen.<br />

kug.ac.at/<br />

Die Veranstaltung findet bei<br />

jedem Wetter statt.<br />

Änderungen vorbehalten.<br />

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EMP-Stuhl: Fortschritt in<br />

der Beckenbodentherapie<br />

Ein bedeutender Durchbruch in der Stärkung der<br />

Beckenbodenmuskulatur ist mit dem EMP-Stuhl<br />

erreicht: Schmerzfrei. Effektiv. Spürbare Besserung.<br />

Der EMP-Stuhl ist eine bahnbrechende Innovation auf dem<br />

Gebiet der Beckenbodengesundheit. Elektromagnetische<br />

Impulse werden genutzt, um die Tiefenmuskulatur des<br />

Beckenbodens zu stimulieren und die neuromuskuläre<br />

Kontrolle wiederherzustellen. Eine einzige Sitzung bringt<br />

tausende Muskelkontraktionen, dies verändert direkt die<br />

Muskelstruktur und induziert ein effizientes Wachstum.<br />

- Beugt der Harninkontinenz und Blasenschwäche vor<br />

- Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur nach der Geburt<br />

- Verbesserung des sexuellen Empfindens und der Libido<br />

- Potenzsteigerung & Prostatektomie-Nachsorge<br />

- Strafft die Vagina-, Bauch- und Gesäßmuskeln<br />

- Lindert Rückenschmerzen<br />

Jobi GYM I Fitness- und Gesundheitsstudio<br />

Untere Hauptstraße 7 I 8234 Rohrbach a.d.L.<br />

0664/12 00 518 I www.jobi-gym.at<br />

Der EMP-Stuhl ist ein medizinisches<br />

Gerät, das entwickelt wurde,<br />

um die Beckenbodenmuskulatur<br />

zu stärken. Da es sich hierbei um<br />

den Haltemuskel für alle inneren<br />

Organe im unteren Körperbereich<br />

handelt, sollte dieser möglichst<br />

stark sein. Überdies unterstützt eine<br />

kräftige Beckenbodenmuskulatur<br />

eine aufrechte Haltung und<br />

entlastet so die Wirbelsäule.<br />

Die Behandlung mit dem<br />

EMP-Stuhl dauert 28 Minuten und<br />

wird vollständig bekleidet<br />

durchgeführt, was einen hohen<br />

Komfort während der Sitzung<br />

gewährleistet.<br />

Das Gerät verwendet magnetische<br />

Impulse, um gezielte Kontraktionen<br />

im Beckenbodenbereich zu<br />

erzeugen. Diese Kontraktionen sind<br />

als leichtes Kribbeln spürbar, jedoch<br />

ist die Behandlung vollständig<br />

schmerzfrei. Die Therapie ist sowohl<br />

für Männer als auch für Frauen<br />

geeignet und zeigt nach den ersten<br />

vier Sitzungen bereits eine<br />

spürbare Besserung. Der präventive<br />

Einsatz des EMP-Stuhls kann dazu<br />

beitragen, langfristige Gesundheitsprobleme<br />

zu vermeiden und<br />

ermöglicht es, die Bewegungsfreiheit<br />

ohne Sorgen zu verbessern.<br />

www.jobi-gym.at<br />

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26 JUNI <strong>2024</strong><br />

www.<strong>prima</strong>-magazin.at


UNTERNEHMENSPORTRÄT<br />

Benefiz-Yoga: Dir selbst<br />

und anderen Gutes tun<br />

Auch dieses Jahr lädt das Yogazentrum in Pinkafeld<br />

wieder zum Sommerfest für den guten Zweck ein. Der<br />

Erlös geht an ein Kinderhospiz.<br />

Wer Yogastile kennenlernen oder<br />

sich selbst als Yogi bzw. Yogini<br />

ausprobieren möchte, hat am 15.<br />

<strong>Juni</strong> in Pinkafeld eine einmalige<br />

Gelegenheit dazu. Dabei kann man<br />

Körper sowie Geist etwas Gutes<br />

tun und auch gleich für andere<br />

Menschen Wundervolles bewirken.<br />

Der Reinerlös des Sommerfestes<br />

geht nämlich an den Sterntalerhof:<br />

„Dieses Kinderhospiz in<br />

Loipersdorf ist gleich in unserer<br />

Nähe und ich finde diese Arbeit<br />

hat besondere Aufmerksamkeit<br />

verdient“, sagt die psychologische<br />

Beraterin Carina Szauer.<br />

Als Inhaberin des Yoga- sowie des<br />

Verbindungszentrums, das<br />

psychosoziale Beratung für Kinder<br />

und Erwachsene bietet, ist es ihr<br />

wichtig, regelmäßig gemeinnützige<br />

Organisationen zu unterstützen.<br />

Das ist beim diesjährigen Sommerfest<br />

auch für dich auf besondere<br />

Weise möglich: Gegen eine freie<br />

Spende kannst du dort eine<br />

Vielzahl verschiedener Yogastile,<br />

die im Zentrum angeboten werden,<br />

unverbindlich ausprobieren. „Vom<br />

Yoga für Schwangere über Yoga für<br />

<strong>Juni</strong>oren und Senioren bis hin zu<br />

Mama- und Papa-Yoga mit Babys<br />

Foto © Andreas Hafenscher<br />

<strong>–</strong> für Anfänger sowie Fortgeschrittene.<br />

Bei uns ist alles mit dabei“, so<br />

Szauer. Beim Sommerfest kannst<br />

du nicht nur in verschiedene Stile<br />

hinein schnuppern, sondern dich<br />

für dein Yogatraining abends auch<br />

noch mit guter Musik und Drinks<br />

beim gemütlichen Beisammensein<br />

belohnen. Wer Yoga bzw. einen<br />

neuen Stil ausprobieren oder sich<br />

mit der Yoga-Community vernetzen<br />

und dabei noch Gutes tun will,<br />

ist hier genau richtig.<br />

SAVE THE DATE<br />

SOMMERFEST<br />

15. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong><br />

Benefiz-Yoga<br />

Sommerfest<br />

Komm am Samstag, 15. <strong>Juni</strong> vorbei,<br />

schnuppere für eine freie Spende an<br />

den Sterntalerhof in die verschiedenen<br />

Yoga-Stile des Yogazentrums<br />

Pinkafeld und genieße einen feinen<br />

Abend beim Sommerfest des<br />

Verbindungszentrums Pinkafeld.<br />

9 Uhr: Mama/Papa-Baby-Yoga<br />

10 Uhr: Krabbel-& Walker-Kinder-Yoga<br />

11 Uhr: Kinder Yoga (3-6)<br />

14 Uhr: Yin Yoga | 15 Uhr: TriYoga<br />

16 Uhr: Stressless Yoga<br />

17 Uhr: Rock Power Yoga<br />

Ab 18 Uhr: Sommerfest<br />

Verbindungszentrum<br />

7423 Pinkafeld | Bruckgasse 1<br />

0664 153 93 31<br />

www.verbindungszentrum.at<br />

www.yogazentrum.at<br />

SOMMER OPEN AIR<br />

In FÜRSTEnFELD <strong>2024</strong><br />

DO 27. 06. | Hauptplatz<br />

FR 28. 06. | Hauptplatz<br />

Werbung<br />

Einzigartiges Sommer<br />

Open-Air in Fürstenfeld<br />

Fürstenfeld lädt von 27. bis 30. <strong>Juni</strong> zum unvergesslichen<br />

Open-Air-Wochenende auf dem Hauptplatz<br />

ein!<br />

SPECIAL GUEST<br />

BORIS &Band<br />

BUKOWSKI<br />

KARTEN JETZT SICHERN<br />

In der Gästeinfo Fürstenfeld, bei allen oeticket<br />

Verkaufsstellen und online unter oeticket.com<br />

SA 29. 06.| Hauptplatz<br />

SO 30. 06.| Hauptplatz<br />

DO 15. 08. |Augustinerplatz<br />

FR 16. 08. |Augustinerplatz<br />

SA 17. 08. |Augustinerplatz<br />

Veranstalter: JAHN Events GmbH<br />

Das Line-up des Open-Airs lässt<br />

keine Wünsche offen und bietet<br />

für jeden Geschmack das<br />

Richtige. Mit Auftritten von Seiler<br />

und Speer, Melissa Naschenweng,<br />

JOSH. und Peter Cornelius<br />

ist für erstklassige Unterhaltung<br />

gesorgt.<br />

Von mitreißenden Hits bis hin zu<br />

gefühlvollen Balladen <strong>–</strong> die<br />

Künstler versprechen unvergessliche<br />

Auftritte, die das Publikum<br />

begeistern werden.<br />

Das viertägige Musikspektakel<br />

sorgt für DAS Highlight im<br />

Veranstaltungskalender der<br />

Region.<br />

Top Konzerte am<br />

Hauptplatz in<br />

Fürstenfeld:<br />

Donnerstag, 27. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong><br />

SEILER UND SPEER<br />

Freitag, 28. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong><br />

MELISSA NASCHENWENG<br />

Samstag, 29. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong><br />

JOSH.<br />

Sonntag, 30. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong><br />

PETER CORNELIUS<br />

Tickets: oeticket<br />

www.oeticket.com<br />

Werbung<br />

JUNI <strong>2024</strong><br />

27


Foto © Karin Weingrill<br />

Im Garten<br />

mit Regina<br />

Tomaten selber anbauen und pflanzen <strong>–</strong><br />

Praktische Tipps und Tricks<br />

Maximaler Tomatengeschmack <strong>–</strong> das schafft ihr, indem ihr die<br />

Tomaten selber anpflanzt! Hier bekommt ihr nützliche und praktische<br />

Tipps für eine geschmackvolle Ernte.<br />

GESUNDER<br />

GENUSS<br />

von Karin Weingrill MA<br />

Diätologin<br />

www.enjoi.at<br />

Frühstücks-Riegel<br />

mit Erdbeeren<br />

Vegan, glutenfrei, laktosefrei<br />

Zutaten für 16 Riegel:<br />

220 g Hafermehl glutenfrei<br />

180 g Haferflocken glutenfrei<br />

100 g Reissirup oder<br />

Agavendicksaft<br />

60 g Kokosöl<br />

¼ TL Vanille<br />

Etwas Salz<br />

Zubereitung: • Backofen auf 180° C vorheizen. Eine 20 x 20 cm<br />

große Backform mit Backpapier auslegen.<br />

• Hafermehl, Haferflocken, Reissirup oder Agavendicksaft, geschmolzenes<br />

Kokosöl, Salz und Vanille zu einem weichen, klebrigen<br />

Teig vermengen. Falls er zu trocken ist, 1-2 EL Wasser hinzufügen.<br />

• Die Hälfte der Haferflockenmasse in die Auflaufform geben und<br />

gleichmäßig auf dem Boden verteilen, andrücken und mit einem<br />

Spatel glätten.<br />

• Für die Erdbeer-Chiasamen-Marmelade die kleingeschnittenen<br />

Erdbeeren, den Reissirup oder Agavendicksaft, den Zitronensaft<br />

und die Chiasamen in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer<br />

Hitze ca. 1-2 Minuten köcheln lassen. Die Erdbeeren mit einer Gabel<br />

etwas zerdrücken und noch ca. 2 Minuten unter ständigem Rühren<br />

weiterkochen lassen, bis die Masse leicht eingedickt ist.<br />

• Die Erdbeermarmelade auf dem Haferflockenteig verteilen. Den<br />

restlichen Teig über die Erdbeermasse verteilen.<br />

• Den Riegel bei 180 Grad ca. 35 Minuten backen, bis er oben<br />

knusprig und goldbraun ist.<br />

• Gut auskühlen lassen und erst dann in 16 Riegelstücke schneiden.<br />

• Die Riegel können im Kühlschrank bis zu einer Woche aufbewahrt<br />

werden oder die Riegel einfrieren und einzeln zum<br />

Frühstück auftauen. ENJOI!<br />

28 JUNI <strong>2024</strong><br />

400 g Erdbeeren<br />

30 g Reissirup oder<br />

Agavendicksaft<br />

2 EL Zitronensaft<br />

2 EL Chiasamen oder<br />

Leinsamen<br />

Die Frostgefahr ist endlich vorbei, und somit steht nichts im<br />

Wege, die Tomaten ins Freie zu setzen!<br />

Die Tomaten lieben ein Dach über dem Kopf. Wenn die Pflanzen<br />

des Öfteren dem Regen ausgesetzt sind, hat die Kraut- und<br />

Braunfäule leichtes Spiel.<br />

Auch im Gewächshaus sollte man darauf achten, dass die<br />

Pflanzen nicht zu dicht und buschig stehen <strong>–</strong> da empfiehlt sich<br />

das „Ausgeizen“. Immer wieder lüften, damit sich kein Kondenswasser<br />

bilden kann. Das wäre der gleiche Effekt wie im „Freien“<br />

der Regen.<br />

Generell gilt: Die Tomaten so wenig wie möglich gießen. Der<br />

Geschmack der Früchte wird dadurch viel intensiver und die<br />

Pflanze bleibt gesünder. Die Wurzeln der Tomaten reichen bis zu<br />

2 Meter tief und mehr in den Boden. Tomaten in Töpfen und<br />

Trögen usw. werden natürlich regelmäßig gegossen.<br />

Sellerie zwischen den Tomaten gepflanzt soll auch die Krautund<br />

Braunfäule fernhalten sowie den Sellerierost. Basilikum und<br />

Tagetes halten die weiße Fliege fern!<br />

Ich wünsche euch ein wundervolles, köstliches Tomatenjahr!<br />

Mehr dazu im Sonnenerde-Videokanal ErdGeflüster:<br />

SONNENERDE „ErdGeflüster“-Video, 07. 07. 2021:<br />

www.sonnenerde.at/de/erdgefluester<br />

Maximiere deine Tomatenernte <strong>–</strong><br />

Schritt für Schritt Anleitung<br />

SONNENERDE „ErdGeflüster“-Video, 14. 05. <strong>2024</strong>:<br />

www.sonnenerde.at/de/erdgefluester<br />

Der monatliche Gartentipp von<br />

SONNENERDE-Chefin Regina Dunst<br />

www.<strong>prima</strong>-magazin.at


Für den, der hilft, blüht das Leben.<br />

Danke!<br />

Wir bedanken uns bei all unseren<br />

MitarbeiterInnen in der Mobilen<br />

Hauskrankenpflege für Ihre<br />

großartige Arbeit!<br />

WIR SIND STOLZ AUF UNSER TEAM!<br />

KOMM<br />

AUCH DU IN<br />

UNSER TEAM!<br />

team.volkshilfe-bgld.at/jobs<br />

02682/61569 • center@volkshilfe-bgld.at • www.volkshilfe-bgld.at<br />

© Adobe Stock/oneinchpunch<br />

Richtig Müll trennen bringt´s!<br />

Action & Information<br />

Tag der Einsatzorganisationen <strong>2024</strong><br />

Polizei - Bundesheer - Rotes Kreuz - AMS<br />

Dynamische Vorführung vom Bundesheer <strong>–</strong> Polizei mit Selbstverteidigung<br />

<strong>–</strong> Rotes Kreuz mit Erste-Hilfe-Maßnahmen <strong>–</strong><br />

Präsentation von Panzern, Einsatzfahrzeugen, Motorrädern und<br />

Ausrüstung.<br />

Beratung und Information über Ausbildungs- und Jobangebote.<br />

Bezahlte Anzeige<br />

Also ehrlich, sortenrein Mülltrennen ist echt kinderleicht:<br />

Die Zeitung zum Altpapier, die Speisereste in die Biotonne,<br />

Plastikverpackung in den Gelben Sack, usw. Nur wenn die<br />

Altstoffe richtig getrennt sind können<br />

sie auch sinnvoll<br />

verwertet werden.<br />

Alle Trenninfos<br />

findet Ihr<br />

übrigens auf<br />

www.bmv.at<br />

Mittwoch, 26. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong> von 08.00 bis 13.00 Uhr<br />

BIZ Hartberg und AMS-Parkplatz, Grünfeldgasse 1<br />

Alle interessierten Personen sind herzlich eingeladen! Schulklassen und<br />

Gruppen bitte um Voranmeldung im BIZ Hartberg unter 050 904 609 656.<br />

Arbeitsmarktservice<br />

Hartberg<br />

JUNI <strong>2024</strong><br />

29


TOWN & COUNTRY HAUS OBERWART<br />

MK-Massivhaus GmbH<br />

Sonntag<br />

2. <strong>Juni</strong><br />

14-16 Uhr<br />

EINLADUNG ZUR<br />

ROHBAU-BESICHTIGUNG<br />

Winkelgasse 10<br />

7400 Oberwart<br />

Von: Ext ASV KSM_Bau office@ksm-bau.at<br />

Betreff: Logo KSM Bau<br />

Datum: 21. Mai <strong>2024</strong> um 10:58<br />

An: Uschi Medlitsch uschi.medlitsch@tc-haus.at<br />

Unsere verlässlichen<br />

Partner aus der Region:<br />

Pfeifer und Pross GesbR<br />

Unterrettenbach 28<br />

8261 Sinabelkirchen<br />

Pfeifer: 0664/2403275<br />

Pross: 0664/88427122<br />

E-Mail: pp.verputze@gmx.at<br />

UID: ATU75299339<br />

Firma DGNR. 902235161<br />

W & W<br />

MK-Massivhaus GmbH<br />

Standorte<br />

7400 Oberwart, Wiener Straße 59<br />

MONTAGEN GmbH<br />

7435 Unterkohlstätten, Günseck Nr. 53<br />

Town & Country Lizenspartner<br />

Kontakt<br />

Trocken-, Dach-und Innenausbau<br />

Telefon: 03352 / 21091<br />

7400 Oberwart, Wienerstraße 1<br />

Wohnraumsanierungen<br />

E-Mail: office@energieundbadkultur.at<br />

Web: www.energieundbadkultur.at<br />

www. wukitsevits-montagen.at<br />

TEL:0676/6267837<br />

UID:ATU69743423<br />

NOTDIENST 0699/16099603<br />

7551 HEUGRABEN 85<br />

GmbH<br />

KW: 17<br />

Rechnung Nr. <strong>2024</strong>008 25.04.<strong>2024</strong><br />

Nr. Bezeichnung Preis/m² Menge Gesamt<br />

laut Aufragssumme 1 € 4.932,80<br />

BVH Raluca u.Adrian Jacob-Ghiula € 0,00<br />

Winkelgasse 10,Grst.nr.278 € 0,00<br />

7400 Oberwart € 0,00<br />

€ 0,00<br />

Hallo Uschi,<br />

Anbei unser Logo<br />

Liebe Grüße<br />

Gesendet von Outlook für iOS<br />

Telefon: 03352 930 81<br />

Ganz sicher zum Traumhaus<br />

Sie haben es sich verdient!<br />

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DANN BAUEN!<br />

Town & Country Haus Oberwart<br />

MK-Massivhaus GmbH/Mag. Kurt Medlitsch<br />

Waldweg 5 | 7432 Oberschützen<br />

www.TC-Haus-Oberwart.at


Einladung zum<br />

Dorotheum Experten-Beratungstag<br />

Freitag, 14. <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong>, 09:30 <strong>–</strong> 12:00 Uhr und 13:00 <strong>–</strong> 16:00 Uhr<br />

VOLKSBANK WIEN Filiale Oberwart, Hauptplatz 10, 7400 Oberwart<br />

Schätzbare Kostbarkeiten: Schmuck, Bilder und Antiquitäten<br />

Die Dorotheum-Expertinnen und Experten Mag. Susanne Winter, Mag. Dimitra Reimüller, Mag. Barbara Freisitzer,<br />

Mst. Christian Wainke und Ulrich Prinz beraten Sie unverbindlich und kostenlos.<br />

Auf Wunsch auch Übernahme zur Auktion. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.<br />

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.<br />

Mit Annahme der Einladung bestätigt der (die) Empfänger(in), dass die Annahme im Einklang mit den für ihn/sie geltenden Regularien erfolgt ist; für Amtsträger(innen) gelten ausdrücklich die Bestimmungen des Korruptionsstrafrechtsänderungsgesetzes<br />

2012. Wir weisen Sie darauf hin, dass bei dieser Veranstaltung Fotos und/oder Videos zum Zweck der Dokumentation und Vermarktung der Veranstaltung angefertigt werden (können). Sollten Sie dies nicht<br />

wollen, informieren Sie uns bitte direkt bei der Veranstaltung.<br />

Die vorliegende Einladung ist eine Werbesendung der VOLKSBANK WIEN AG und dient ausschließlich der unverbindlichen Information und stellt kein Angebot, keine Beratung und keine Risikoaufklärung dar. Die von Ihnen angegebenen<br />

personenbezogenen Daten werden nur zur Durchführung dieser Veranstaltung verwendet. Details zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung unter www.volksbankwien.at/datenschutz.<br />

IMPRESSUM: Medieninhaber und Hersteller: VOLKSBANK WIEN AG, Dietrichgasse 25, 1030 Wien, Verlags- und Herstellungsort: Wien, Stand: Mai <strong>2024</strong>, WERBUNG<br />

www.volksbankwien.at<br />

VOLKSBANK. Vertrauen verbindet.<br />

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28. JULI<br />

<strong>2024</strong><br />

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