Infomagazin Läbesruum Sommer 2024: Weitsicht – Der Läbesruum baut für Mensch und Umwelt
Der Läbesruum integriert stellensuchende Menschen sozial und beruflich. Unser vielseitiges Angebot umfasst sieben Fachbereiche, darunter Solar, Spiel- & Sportbörse, Gartenbau & Unterhalt, Malerarbeiten, Reinigungen & Hauswartungen, Umzüge & Entsorgungen sowie Finanzen & Personal. Darüber hinaus bieten wir Hilfsarbeiten und zwei Beschäftigungsprogramme an. Unser Ziel ist es, Menschen ganzheitlich zu fördern und berufliche Entwicklungen zu ermöglichen. Die professionell geführten Bereiche und ihre Dienstleistungen geniessen einen guten Ruf. In unserem Infomagazin berichten wir über die Menschen, die bei uns arbeiten. Es erscheint zweimal jährlich und Sie können eine kostenlose Printausgabe abonnieren unter 052 235 13 35 oder per E-Mail an info@laebesruum.ch.
Der Läbesruum integriert stellensuchende Menschen sozial und beruflich. Unser vielseitiges Angebot umfasst sieben Fachbereiche, darunter Solar, Spiel- & Sportbörse, Gartenbau & Unterhalt, Malerarbeiten, Reinigungen & Hauswartungen, Umzüge & Entsorgungen sowie Finanzen & Personal. Darüber hinaus bieten wir Hilfsarbeiten und zwei Beschäftigungsprogramme an. Unser Ziel ist es, Menschen ganzheitlich zu fördern und berufliche Entwicklungen zu ermöglichen. Die professionell geführten Bereiche und ihre Dienstleistungen geniessen einen guten Ruf. In unserem Infomagazin berichten wir über die Menschen, die bei uns arbeiten. Es erscheint zweimal jährlich und Sie können eine kostenlose Printausgabe abonnieren unter 052 235 13 35 oder per E-Mail an info@laebesruum.ch.
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<strong>Sommer</strong> <strong>2024</strong><br />
<strong>Weitsicht</strong><br />
<strong>Der</strong> <strong>Läbesruum</strong> <strong>baut</strong> <strong>für</strong> <strong>Mensch</strong> & <strong>Umwelt</strong>
Editorial<br />
«Ich hatte Glück...»<br />
Mit 65 Jahren blickt Franco auf ein aufregendes Leben zurück. Er schien immer zur richtigen<br />
Zeit am richtigen Ort zu sein <strong>–</strong> unterstützt von einem Vater, der ihm ein Traumleben<br />
ermöglichte. Dennoch blieb auch Franco in seinen späten 50ern nicht von den Herausforderungen<br />
auf dem Arbeitsmarkt verschont.<br />
D<br />
ie aktuelle Ausgabe unseres <strong>Infomagazin</strong>s beleuchtet,<br />
wie der <strong>Läbesruum</strong> sich <strong>für</strong> eine nachhaltige Zukunft einsetzt,<br />
die gleichermassen <strong>Mensch</strong> <strong>und</strong> <strong>Umwelt</strong> im Blick<br />
behält. Gerne zeigen wir Ihnen, wie wir diese Vision in die Tat<br />
umsetzen.<br />
Beginnen wir mit Franco: Lange Zeit genoss er das Leben,<br />
reiste umher <strong>und</strong> arbeitete als Barmann in Winterthur. Doch<br />
als er keine Arbeit mehr fand, geriet er in eine Krise. In dieser<br />
schwierigen Zeit war der <strong>Läbesruum</strong> <strong>für</strong> ihn da. Wir konnten<br />
ihm eine bezahlte wie auch sinnstiftende Arbeit geben.<br />
Franco leistete einen wertvollen Beitrag bei der von uns organisierten<br />
Verpflegung von ukrainischen Geflüchteten <strong>und</strong><br />
konnte bis zum regulären Pensionsalter arbeiten. Nun wünschen<br />
wir ihm einen schönen Ruhestand.<br />
Eine Arbeit im <strong>Läbesruum</strong> ist <strong>für</strong> viele <strong>Mensch</strong>en sehr hilfreich.<br />
Gleichzeitig möchten wir sie befähigen, eine feste<br />
Anstellung im regulären Arbeitsmarkt zu finden. Ein besonders<br />
interessantes Berufsfeld da<strong>für</strong> ist die Solarbranche. Sie<br />
bietet sehr gute Aussichten auf eine dauerhafte Festanstellung,<br />
dies aufgr<strong>und</strong> des akzentuierten Arbeitskräftemangels.<br />
In unserem Fachbereich Solar- & Bauarbeiten vermitteln wir<br />
wertvolle Praxiserfahrung <strong>und</strong> Fachkenntnisse. Auf Seite<br />
neun erfahren Sie mehr darüber, wie der <strong>Läbesruum</strong> <strong>für</strong> eine<br />
Top-Qualität bei der K<strong>und</strong>schaft <strong>und</strong> spannende Solar-Perspektiven<br />
<strong>für</strong> erwerbslose <strong>Mensch</strong>en sorgt.<br />
In unserem Beschäftigungsprogramm Läbesknospe steht die<br />
soziale Integration kombiniert mit individueller Förderung<br />
im Mittelpunkt. Hier erhält zum Beispiel Dominik in einem<br />
arbeitsagogischen Umfeld gezielte Unterstützung. Bei uns<br />
fand er einen Platz in der Gemeinschaft wie auch Freude an<br />
seiner Arbeit. Seine Lebensqualität hat sich dadurch deutlich<br />
verbessert.<br />
Um unsere Mitarbeitenden persönlich <strong>und</strong> beruflich noch<br />
gezielter zu fördern, brauchen wir passende Räumlichkeiten.<br />
Impressum<br />
Herausgeber:<br />
<strong>Läbesruum</strong><br />
Pflanzschulstrasse 17<br />
8400 Winterthur<br />
Telefon 052 235 13 35<br />
www.laebesruum.ch<br />
2<br />
Deshalb planen wir ein Bauprojekt in Oberohringen. Wir<br />
laden Sie herzlich ein, dieses zu unterstützen. Mehr Informationen<br />
dazu finden Sie auf Seite 15 oder auf unserer Webseite<br />
www.laebesruum/bauprojekt.<br />
Jede Spende ist sehr willkommen <strong>–</strong> vielen Dank!<br />
Fre<strong>und</strong>liche Grüsse<br />
Oliver Seitz<br />
Geschäftsführer<br />
Redaktion & Text: Keete Wood<br />
Korrektorat: Sybil Leupp<br />
Fotos: Keete Wood<br />
Gestaltung: Keete Wood<br />
Titelbild: Franco La Torre<br />
Druck: Druckhaus Gremlich<br />
Oliver Seitz hört gespannt zu, während Lukas Teichler<br />
ihm die Vorteile der Drohnentechnologie <strong>für</strong> das Ausmessen<br />
der Dächer erklärt.<br />
Auflage: 17ʼ500 Exemplare<br />
Papier: 100 % Recyclingpapier<br />
Spenden an: PostFinance<br />
IBAN: CH42 0900 0000 1597 4558 6<br />
Franco lebte mit seinen Eltern <strong>und</strong><br />
fünf Geschwistern in Kalabrien,<br />
als sein Vater, damals vierzig, ein<br />
vielversprechendes Jobangebot von<br />
einer Schweizer Kanalisationsfirma<br />
erhielt. Die Familie wagte den Umzug<br />
in die Schweiz, nur der 18-jährige<br />
Franco blieb allein in Kalabrien zurück.<br />
Er wollte sein Studium als Buchhalter<br />
ab schlies sen <strong>und</strong> den Militärdienst in<br />
Italien absolvieren.<br />
Freiheit oder Buchhaltung?<br />
Nachdem Franco im Alter von 21 Jahren<br />
seine Pflichten in Italien erfüllt hatte,<br />
sehnte er sich nach Freiheit. Anstatt<br />
den Weg des Buchhalters einzuschlagen,<br />
wollte er sein Leben geniessen<br />
<strong>und</strong> Erfahrungen sammeln. Sein Vater<br />
unterstützte ihn: «Tu, was du willst.<br />
Erfülle dir die Träume, die ich nie leben<br />
konnte», sagte er. Sein Vater versprach<br />
ihm, ihn auf seiner Suche nach Abenteuer<br />
finanziell zu unterstützen. Dies,<br />
unter der Bedingung, dass Franco sich<br />
von Drogen <strong>und</strong> der Polizei fernhielt.<br />
Ohne zu zögern, brach Franco auf <strong>und</strong><br />
machte sich auf Reisen.<br />
Dolce Vita <strong>–</strong> Teil 1<br />
In den 80er- <strong>und</strong> frühen 90er-Jahren<br />
durchstreifte Franco Europa: Egal, ob in<br />
London, Zakynthos oder Berlin <strong>–</strong> überall,<br />
wo er sich aufhielt, fand er Fre<strong>und</strong>e.<br />
Abgesehen von einer kurzen Episode<br />
in England als Model oder Barmann<br />
musste Franco auch nie arbeiten. «Spazieren,<br />
Reisen, Kaffee trinken…», Franco<br />
lacht. «Ich hatte ein schönes Leben,<br />
<strong>und</strong> mein Vater hat es finanziert.» Dabei<br />
liess sich Franco weder von einer Arbeit<br />
noch von einer Frau einschränken. Lieber<br />
hing er dem italienischen Lebensstil<br />
«Dolce Vita» nach <strong>und</strong> genoss die Freuden<br />
des Lebens, bis sein Vater <strong>für</strong> seinen<br />
Ruhestand in seine Heimat zurück-<br />
kehrte. Er lud Franco zwar ein, ihm zu<br />
folgen, doch der damals 35-Jährige entschied<br />
sich da<strong>für</strong>, in der Schweiz eine<br />
Arbeit zu suchen.<br />
Dolce Vita <strong>–</strong> Teil 2<br />
Zuerst machte sich Franco Sorgen um<br />
seine Arbeitsbewilligung. Doch mit italienischem<br />
Charme <strong>und</strong> einer gewissen<br />
Erfahrung an der Bar fand Franco rasch<br />
einen Job. <strong>Der</strong> Besitzer der frisch eröffneten<br />
Gelateria Dolce Vita wünschte<br />
sich den gutaussehenden Franco unbedingt<br />
hinter seiner Bar. Dies half Franco,<br />
eine Kurzaufenthaltsbewilligung<br />
zu erhalten. So begann Franco im Jahr<br />
1995 seine berufliche Laufbahn als Barkeeper<br />
in Winterthur. Mit charmantem<br />
Barmann <strong>und</strong> einem Parkplatz<br />
vor der Tür wurde die Gelateria Dolce<br />
Vita schnell zu einem beliebten Treffpunkt<br />
<strong>für</strong> Italiener <strong>und</strong> Italienerinnen.<br />
Die Devise lautete: Erst das Auto vorführen,<br />
dann gemütlich Kaffee trinken.<br />
Mehrzweckanlage Teuchelweiher: Franco bereitet das Frühstück <strong>für</strong> die<br />
Geflüchteten aus der Ukraine vor.<br />
3
Als der Parkplatz am Neumarkt jedoch<br />
geschlossen wurde, verlor die Bar 70<br />
Prozent ihrer K<strong>und</strong>schaft <strong>und</strong> musste<br />
schliessen. Nach drei Jahren beendete<br />
Franco seine Tätigkeit in dieser Bar.<br />
Von Bar zu Bar<br />
Besorgt um seine Arbeitsbewilligung<br />
stand Franco kurz davor, nach England<br />
zu gehen. Doch in den 90ern schossen<br />
in Winterthur die Bars wie Pilze aus<br />
dem Boden <strong>und</strong> Franco hatte sich einen<br />
guten Ruf als Barkeeper aufge<strong>baut</strong>. Er<br />
fand schnell wieder eine Arbeit. Dank<br />
einflussreichen Club- <strong>und</strong> Diskobetreibern<br />
wurde seine Kurzaufenthaltsbewilligung<br />
kontinuierlich verlängert, bis<br />
ihm schliesslich eine Aufenthaltsbewilligung-B<br />
<strong>und</strong> später eine Niederlassungsbewilligung-C<br />
erteilt wurde. Franco<br />
arbeitete in der Disco Scarlett, im<br />
Planet Maxx, anschliessend im Pacha.<br />
In Winterthur war viel los: Zahlreiche<br />
Bars wurden neu eröffnet, andere<br />
mussten schliessen. Fehlkalkulationen,<br />
dubiose Geschäfte, Rauchverbot <strong>–</strong> die<br />
Gründe <strong>für</strong> die Schliessungen waren<br />
unterschiedlich. Seine letzte Anstellung<br />
als Barmann in Winterthur fand er im<br />
Restaurant Roter Turm, das ebenfalls<br />
im <strong>Sommer</strong> 2015 seine Türen schloss.<br />
Im Gegensatz zu den Geschäftsführern<br />
<strong>und</strong> Barbesitzern trug Franco immer<br />
eine reine Weste <strong>und</strong> achtete auch<br />
stets auf seine Ges<strong>und</strong>heit. «Ich rauche<br />
nicht, <strong>und</strong> noch nie im Leben habe<br />
ich eine Mahnung bekommen.» Franco<br />
zieht seine Schultern zurück <strong>und</strong> hebt<br />
seinen Kopf.<br />
«Ich weiss nicht, wie die tausend<br />
Cocktails Mojitos, Caipirinhas,<br />
Margheritas, die ich <strong>für</strong> Gäste<br />
gemixt habe, schmecken.»<br />
«Ich weiss nicht, wie die tausend Cocktails<br />
Mojitos, Caipirinhas, Margheritas,<br />
die ich <strong>für</strong> Gäste gemixt habe, schmecken.<br />
Ich habe nie einen getrunken.»<br />
Eine unangenehme Überraschung<br />
Obwohl Franco mittlerweile eine C-Bewilligung<br />
hatte <strong>und</strong> körperlich fit war,<br />
wurde es mit 57 Jahren schwieriger <strong>für</strong><br />
ihn, eine Arbeit zu finden. Er arbeitete<br />
noch eine kurze Zeit in einem Bistro in<br />
Eschlikon, aber danach musste er sich<br />
an das RAV wenden. Das wenige Geld,<br />
das er über die Jahre sparen konnte,<br />
«Franco hat beim <strong>Läbesruum</strong> in<br />
verschiedenen Bereichen gearbeitet<br />
<strong>und</strong> ich habe ihn immer<br />
als engagiert <strong>und</strong> aufgestellt erlebt.<br />
Seine fröhliche Art werden<br />
wir sehr vermissen. Ich wünsche<br />
ihm alles Gute <strong>für</strong> seinen nächsten<br />
Lebensabschnitt in Italien.»<br />
Natalie Andermatt<br />
Gruppenleiterin Verpflegung<br />
ukrainische Flüchtlinge<br />
hatte er auf Anraten eines Versicherungsberaters<br />
in eine Säule-3a-Versicherung<br />
investiert. Ohne Arbeit konnte<br />
Franco seinen Lebensunterhalt nicht<br />
mehr finanzieren <strong>und</strong> somit musste er<br />
sich Hilfe bei der Sozialberatung holen.<br />
Diese vermittelten Franco eine Teilzeitstelle<br />
im Altersheim Wiesengr<strong>und</strong> <strong>und</strong><br />
gewährten ihm gleichzeitig finanzielle<br />
Unterstützung. Als Franco seine Arbeit<br />
im Altersheim beendet hatte, empfahl<br />
die Sozialberatung den <strong>Läbesruum</strong>. So<br />
kam es, dass Franco ab 2018 als Hilfsarbeiter<br />
im <strong>Läbesruum</strong> arbeitete, bis<br />
ihm eine Festanstellung im Teilzeitpensum<br />
im Altersheim Neumarkt angeboten<br />
wurde. Alles schien sich wieder<br />
einzupendeln, bis eine unangenehme<br />
Überraschung eintraf: Ein Brief der<br />
Sozialberatung.<br />
<strong>Der</strong> Brief der Sozialberatung<br />
Während Franco im Altersheim arbeitete,<br />
erhielt er eine Nachricht der Sozialberatung.<br />
Darin wurde ihm mitgeteilt,<br />
dass das Migrationsamt seine<br />
Bewilligung überprüfen könne, weil er<br />
Sozialhilfebezüger sei. Im schlimmsten<br />
Fall könne dies zu einer Herabstufung<br />
seiner Bewilligung <strong>und</strong> eventuell sogar<br />
zu seiner Ausweisung aus der Schweiz<br />
führen. Als präventive Massnahme<br />
wurde ihm dringend geraten, eine Frühpensionierung<br />
in Betracht zu ziehen,<br />
um diese Konsequenzen zu vermeiden.<br />
Diese Nachricht traf Franco hart.<br />
«Ich lebe nun seit fast 30 Jahren in der<br />
Schweiz, habe immer gearbeitet, meine<br />
Rechnungen bezahlt <strong>und</strong> nie Probleme<br />
gehabt.» Franco legt eine kurze Pause<br />
ein. «Nur weil ich jetzt eine 50-Prozent-Stelle<br />
habe <strong>und</strong> zusätzliche Unterstützung<br />
benötige, möchten sie mich<br />
aus dem Land verweisen.» Sein Blick ist<br />
intensiv. «Es fühlte sich an, als würde<br />
mir jemand das Herz aus der Brust reis-<br />
Mehrzweckanlage Teuchelweiher: Franco wärmt mit einer Mitarbeiterin das vorbereitete Mittagessen auf.<br />
Durchschnittlich werden pro Mahlzeit 150 bis 240 Personen verpflegt.<br />
sen.» Glücklicherweise war das Altersheim<br />
bereit, ihm bis zu seiner Frühpensionierung<br />
einen 70-Prozent-Vertrag<br />
anzubieten, damit er seinen Lebensunterhalt<br />
unabhängig von der Sozialhilfe<br />
bestreiten konnte.<br />
Frühpensionierung etwas zu früh<br />
Für Franco erwies sich die Frühpensionierung<br />
mit 63 Jahren als finanzielle<br />
Herausforderung. Seine kleine<br />
AHV-Rente reichte <strong>für</strong> seinen Lebensunterhalt<br />
nicht aus. Doch er erhielt keine<br />
Ergänzungsleistungen, da er zunächst<br />
auf seine Ersparnisse in der Säule 3a<br />
hätte zurückgreifen müssen. Allerdings<br />
sind diese faktisch bis zur ordentlichen<br />
Pensionierung nicht verfügbar, da ein<br />
vorzeitiger Rückkauf hohe Verluste verursachen<br />
würde. Somit entschied sich<br />
Franco, wieder beim <strong>Läbesruum</strong> zu<br />
arbeiten. «<strong>Der</strong> <strong>Läbesruum</strong> war meine<br />
Rettung.» Er arbeitet in der Essensausgabe<br />
<strong>für</strong> Geflüchtete aus der Ukraine.<br />
Damit kommt er bis zu seiner regulären<br />
Pensionierung im Juni <strong>2024</strong> finanziell<br />
über die R<strong>und</strong>en. Doch <strong>für</strong> Franco ist<br />
es mehr als bezahlte Arbeit. «Die Arbeit<br />
im Ukraine-Projekt ist <strong>für</strong> mich sehr<br />
erfüllend <strong>und</strong> sinnstiftend», erklärt<br />
Franco. «Ich kann <strong>Mensch</strong>en in schwierigen<br />
Lebenssituationen helfen, genau<br />
wie mir der <strong>Läbesruum</strong> geholfen hat.»<br />
Franco, bereust du etwas?<br />
«Leider reicht meine Rente nicht aus,<br />
um in der Schweiz zu leben, daher werde<br />
ich mit meinen Ersparnissen aus der<br />
Säule 3a in Italien neu starten.» Franco<br />
spürt eine Mischung aus Aufregung<br />
<strong>und</strong> Nervosität beim Gedanken<br />
an seine Rückkehr nach Italien. «Die<br />
Schweiz funktioniert einfach perfekt»,<br />
schwärmt er, «Ich werde aufpassen<br />
müssen, dass ich nicht ständig wiederhole,<br />
wie viel besser es in der Schweiz<br />
ist.» Er sei jedoch Italiener <strong>und</strong> er werde<br />
sich schon wieder daran gewöhnen. Ob<br />
er etwas anders machen würde, wenn<br />
er die Chance hätte? Franco schüttelt<br />
langsam den Kopf. Sein Vater habe ihm<br />
ein w<strong>und</strong>erbares Leben ermöglicht.<br />
«Wahrscheinlich wäre es nicht so aufregend<br />
gewesen, wenn ich als Buchhalter<br />
gearbeitet hätte», überlegt Franco<br />
nachdenklich. Doch er möchte nicht in<br />
der Vergangenheit feststecken bleiben.<br />
«Ich hatte so viel Glück mit meiner<br />
Familie, <strong>und</strong> meine Zeit in den Bars<br />
war schön. Was ich gemacht habe, war<br />
w<strong>und</strong>ervoll. Basta!»<br />
Autorin: Keete Wood<br />
Seit April 2022 bieten wir<br />
gemeinsam mit der Schweizer<br />
Gastrogruppe ZFV in der Mehrzweckanlage<br />
Teuchelweiher<br />
täg lich drei Mahlzeiten <strong>für</strong><br />
geflüchtete <strong>Mensch</strong>en aus der<br />
Ukraine an. Dabei versorgen wir<br />
jeden Tag 150 bis 240 Personen<br />
<strong>und</strong> leisten damit einen wichtigen<br />
Beitrag zur Integration<br />
von Geflüchteten. Gleichzeitig<br />
sind wir stolz darauf, dass dieses<br />
Projekt bisher 29 erwerbslosen<br />
<strong>Mensch</strong>en die Möglichkeit<br />
gegeben hat, nicht nur<br />
eine bezahlte Arbeit zu finden,<br />
sondern auch ihre Fähigkeiten<br />
im Service zu entwickeln <strong>und</strong><br />
sich zu integrieren. Die Stadt<br />
führte 2023 eine Submission<br />
durch, bei der die Schweizer<br />
Gastrogruppe ZFV den Zuschlag<br />
erhielt. <strong>Der</strong> <strong>Läbesruum</strong> wird mit<br />
diesem Zuschlag als Subunternehmer<br />
<strong>für</strong> mindestens zwei<br />
weitere Jahre, mit der Option<br />
auf fünf Jahre, den Betrieb der<br />
Mensa übernehmen.<br />
4 5
Unsere Angebote<br />
Solar- & Bauarbeiten<br />
Projektierung & Ausführung<br />
von Photovoltaikanlagen<br />
Aus- & Um<strong>baut</strong>en, Neubau,<br />
Renovationen<br />
Malerarbeiten<br />
Innenräume & Fassaden,<br />
Farbkonzept mit mineralischen<br />
<strong>und</strong> natürlichen Farben,<br />
Tapezierarbeiten<br />
Gartenbau & Unterhalt<br />
Gartenunterhalt <strong>und</strong> -pflege,<br />
Gartengestaltung,<br />
Pflanzungen<br />
Reinigungen & Hauswartungen<br />
Endreinigung mit Abgabegarantie,<br />
einmalige <strong>und</strong> regelmässige<br />
Reinigungen,<br />
Kontrolle technischer Einrichtung,<br />
24-St<strong>und</strong>en-Pikettdienste<br />
Umzüge & Entsorgungen<br />
Privathaushalte, Geschäftsräumlichkeiten,<br />
De-/Remontagen von<br />
Möbeln, Möbelaufzüge<br />
Pack-Shop<br />
PROFESSIONELL<br />
& SOZIAL<br />
neu<br />
Hochwertige Dienstleistungen. Das<br />
ist möglich, weil unsere Mitarbeitenden<br />
von fachlich ausgebildeten<br />
Gruppenleitenden instruiert werden.<br />
So können wir höchste Qualität<br />
garantieren.<br />
SOZIAL<br />
& PROFESSIONELL<br />
Mit sozialen <strong>und</strong> agogischen Angeboten<br />
begleiten wir die Mitarbeitenden.<br />
Wir fördern sie individuell<br />
<strong>und</strong> ganzheitlich, unter Berücksichtigung<br />
aller Lebensbereiche.<br />
Hilfsarbeiten<br />
Trag- <strong>und</strong> Hilfseinsätze <strong>für</strong> Firmen<br />
Helfende Hände im Alltag,<br />
z.B. jäten, Rasen mähen<br />
Restaurant & Saalmiete<br />
Mittagessen Montag bis Freitag<br />
Orientalisches Buffet<br />
Klassisches & Orientalisches Catering<br />
Vermietung <strong>für</strong> Geburtstage, Konzerte,<br />
Theater, Hochzeiten etc.<br />
(mit <strong>und</strong> ohne Catering)<br />
Spiel- & Sportbörse<br />
Annahme, Verkauf <strong>und</strong> Vermietung von<br />
gebrauchten <strong>und</strong> neuen Spielsachen <strong>und</strong><br />
Sportartikeln<br />
Diverse Produkte<br />
Gemüse- <strong>und</strong> Recycling-Abo,<br />
Weihnachtsbäume, Teigwaren,<br />
hausgemachte<br />
Limonade «Ruedi»,<br />
Dörrfrüchte, Brennholz etc.<br />
IT-Support<br />
Anlaufstelle bei Anliegen r<strong>und</strong> um technische<br />
Geräte wie PC, Mac, Tablets oder<br />
Smartphones<br />
6 7
«Smart, stilvoll & solar»<br />
Von umfassender Beratung bis zur ästhetischen Montage <strong>–</strong> Peter Bolleter, ein zufriedener<br />
Solar- K<strong>und</strong>e, erklärt, warum er sich <strong>für</strong> eine Photovoltaik-Anlage vom <strong>Läbesruum</strong> entschieden<br />
hat.<br />
Unser Solar-K<strong>und</strong>e, Peter Bolleter, freut sich darüber, dass sein Wunsch, ökologisch <strong>und</strong> kosteneffizient Energie zu erzeugen,<br />
endlich in Erfüllung geht.<br />
Im März 2023 haben wir im <strong>Läbesruum</strong><br />
begonnen, zusammen mit anderen<br />
Solarfirmen Photovoltaik-Anlagen zu<br />
montieren. Wir sehen grosses Integrationspotenzial<br />
in diesem Bereich, da es<br />
in der Solar-Branche eine hohe Nachfrage<br />
nach Arbeitskräften <strong>für</strong> die Montage<br />
gibt. Deshalb haben wir im Januar<br />
<strong>2024</strong> Lukas Teichler als Bereichsleiter<br />
<strong>für</strong> Solar- & Bauarbeiten eingestellt.<br />
Er ist gut ins Jahr gestartet <strong>und</strong> unsere<br />
K<strong>und</strong>schaft schätzt seine Beratung, sein<br />
ästhetisches Empfinden <strong>und</strong> seine präzise<br />
Arbeitsweise sehr. Im Gespräch mit<br />
Peter Bolleter erfahren Sie, wie er als<br />
K<strong>und</strong>e das Planen <strong>und</strong> Bauen der Solaranlage<br />
mit dem <strong>Läbesruum</strong> erlebt hat.<br />
Was waren Ihre Gründe <strong>für</strong> den Bau einer<br />
Solaranlage?<br />
Ich möchte ökologischen Strom produzieren<br />
<strong>und</strong> einen Beitrag zum <strong>Umwelt</strong>schutz<br />
leisten. Zudem macht die<br />
Investition auch ökonomisch Sinn. Solaranlagen<br />
sind zwar kostenintensiv, aber<br />
nach der Amortisationszeit kann man<br />
damit sogar ein wenig Geld verdienen.<br />
Welche langfristigen Einsparungen erwarten<br />
Sie durch die Solaranlage?<br />
Unsere Anlage wurde mit 8’500 Schweizer<br />
Franken subventioniert. Das bedeutet,<br />
dass wir mit den Subventionen <strong>und</strong><br />
den Steuerersparnissen bereits bei der<br />
Installation fast einen Drittel der Initialkosten<br />
einsparen. Mit unserem aktuellen<br />
Eigenverbrauch, den heutigen<br />
Stromkosten <strong>und</strong> der erwartenden Einspeisung<br />
ins Netz verdienen wir ab jetzt<br />
jedes Jahr ca. 2'500 Schweizer Franken.<br />
Die Solaranlage dürfte sich vermutlich<br />
ca. nach zehn Jahren amortisieren.<br />
Warum entschieden Sie sich <strong>für</strong> den<br />
<strong>Läbesruum</strong>?<br />
Wir haben mit dem <strong>Läbesruum</strong> bereits<br />
in früheren Jahren gute Erfahrung gemacht:<br />
Wir haben den Garten umgestaltet,<br />
die Fassade neu gemalt <strong>und</strong> den<br />
Keller saniert. Dass der <strong>Läbesruum</strong> neu<br />
auch <strong>Mensch</strong>en bei der Montage von<br />
Solaranlagen ausbildet <strong>und</strong> ihnen damit<br />
gute Chancen im ersten Arbeitsmarkt<br />
ermöglicht, finden wir eine sehr gute<br />
Sache. Zugegeben, ich war anfangs etwas<br />
skeptisch, ob der <strong>Läbesruum</strong> auch<br />
Schlüsselfertige Photovoltaikanlagen<br />
<strong>für</strong> eine Photovoltaik-Anlage die richtige<br />
Wahl ist. Die umfassende Beratung<br />
durch Lukas Teichler hat uns aber überzeugt.<br />
Da war ein praktisch orientierter<br />
<strong>und</strong> erfahrener Ingenieur am Werk, der<br />
mit Begeisterung dabei ist.<br />
Haben Sie sich vom <strong>Läbesruum</strong> gut beraten<br />
gefühlt?<br />
Absolut! Ideal fand ich, dass ich nur<br />
eine Ansprechperson hatte. Grössere<br />
Firmen unterteilen oft Verkauf <strong>und</strong><br />
Umsetzung, was den Koordinationsauf-<br />
Wir planen <strong>und</strong> installieren massgeschneiderte Photovoltaikanlagen auf<br />
Flach- <strong>und</strong> Steildächern, Einfamilienhäusern, grossen Dachflächen <strong>und</strong><br />
Fassaden. Dabei legen wir grossen Wert auf höchste Qualität sowie auf<br />
die optimale Balance zwischen Ästhetik <strong>und</strong> Preis-Leistungs-Verhältnis.<br />
Unsere Leistungen im Überblick:<br />
• zeitnahe Umsetzung<br />
• individuelle Beratung<br />
• Einreichung der Baumeldung/Baubewilligung<br />
• detaillierte Planung<br />
• professionelle Installation<br />
Haben wir Ihr Interesse geweckt?<br />
Für eine persönliche Beratung vom<br />
Bereichsleiter Solar- & Bauarbeiten<br />
Lukas Teichler rufen Sie uns an unter<br />
052 235 13 35.<br />
Für eine Anmeldung an unsere<br />
aktuellen Infoveranstaltungen<br />
scannen Sie den OR-Code.<br />
Unsere<br />
nächste<br />
Infoveranstaltung<br />
findet am<br />
31. August <strong>2024</strong><br />
statt.<br />
8 9
«Ich habe auf Parkbänken geschlafen»<br />
<strong>Der</strong> 31-jährige Dominik arbeitet in der Gruppe Logistik & Recycling im Beschäftigungsprogramm<br />
Läbesknospe. Sein Weg dorthin war von Widerständen <strong>und</strong> inneren Konflikten<br />
geprägt. Nach jahrelangem Schweigen erzählt er uns seine bewegende Geschichte.<br />
Höhenangst hat unser K<strong>und</strong>e Peter Bolleter keine! Auf seinem Dach bespricht er mit dem Gruppenleiter Alejandro<br />
Garcia die Auslegung der Solarpanels.<br />
wand erhöht. Beim <strong>Läbesruum</strong> kümmert<br />
sich der Bereichsleiter um alles:<br />
Planung, Offerte <strong>und</strong> Umsetzung. Die<br />
Beratung war umfassend, Rückvergütung<br />
<strong>und</strong> Amortisationszeit wurden<br />
berechnet, verschiedene Optionen<br />
vorgestellt. Lukas Teichler übernahm<br />
Abklärungen mit allen beteiligten Handwerkern<br />
<strong>und</strong> der Gemeinde. Die Offerte<br />
kam schnell, einen Monat später stand<br />
das Gerüst, <strong>und</strong> die Solaranlagen waren<br />
innerhalb kurzer Zeit montiert.<br />
Wenn das Gerüst schon steht...<br />
Wenn das Gerüst schon steht, warum nicht gleichzeitig die Gelegenheit<br />
nutzen, der Aussenfassade Ihres Hauses einen frischen Anstrich zu verpassen?<br />
Unser Malerteam steht Ihnen dabei zur Seite!<br />
Unter der Führung unserer Bereichsleiterin Malerarbeiten Stefania Testi<br />
bieten wir umfassende Malerarbeiten sowohl im Innen- als auch im Aussenbereich<br />
an. Von individueller Beratung <strong>und</strong> Farbkonzepten bis hin zur<br />
kreativen Gestaltung von Räumen <strong>und</strong> Fassaden <strong>–</strong> wir decken alle Bedürfnisse<br />
ab. Zudem übernehmen wir Tapezierarbeiten, Lasuren auf Ölbasis,<br />
Verputz- <strong>und</strong> Abriebarbeiten sowie dekorative Farbtechniken.<br />
Dominik musste bereits im Primarschulalter<br />
feststellen, dass er mit<br />
seinen Schwierigkeiten beim Lernen<br />
bei Gleichaltrigen aneckte. Doch<br />
das war nicht seine einzige Sorge. Auch<br />
ausserhalb der Schule musste er vieles<br />
durchmachen. «Ich habe Dinge erlebt,<br />
die niemand erleben sollte», sagt er,<br />
«darüber kann ich nicht sprechen.»<br />
Dominik möchte nicht auf die einzelnen<br />
Erlebnisse seiner Kindheit eingehen. Er<br />
wird Ihnen jedoch erzählen, wie seine<br />
Kindheit den Verlauf seines Lebens<br />
geprägt hat <strong>und</strong> weshalb er sich heute<br />
gut <strong>und</strong> ges<strong>und</strong> fühlt.<br />
Dominiks Geschichte<br />
«In der Schule fiel es mir schwer, Fre<strong>und</strong>e<br />
zu finden. Meine Lernbehinderung<br />
war offensichtlich <strong>und</strong> machte mich<br />
zum Aussenseiter. Obwohl ich mich oft<br />
ausgegrenzt fühlte, schwieg ich meistens.<br />
Ich wollte niemanden verpetzen.<br />
Später wurde ich in ein Heim gebracht,<br />
um besser betreut zu werden. Dort<br />
wurde ich oft als Streber abgestempelt<br />
<strong>und</strong> ausgelacht, weil ich viel lernen<br />
wollte <strong>und</strong> hart an meiner Sprechfähigkeit<br />
arbeitete.<br />
einmal meine Mutter bemerkte, dass<br />
ich im Gr<strong>und</strong>e genommen nicht dieser<br />
coole Junge war.<br />
Die Macht der Gewohnheit<br />
Während meiner Ausbildung zum Gartenpraktiker<br />
bemühte ich mich stets,<br />
meine Mutter stolz zu machen.<br />
«Ich gab vor, cool zu sein <strong>und</strong><br />
machte jeden Blödsinn mit.»<br />
Über meine Probleme <strong>und</strong> Unsicherheiten<br />
wollte ich nicht reden, denn meine<br />
Mutter war genug ausgelastet. Meine<br />
Eltern waren seit meinem zweiten<br />
Lebensjahr geschieden <strong>und</strong> sie musste<br />
Vater <strong>und</strong> Mutter zugleich sein, während<br />
er keine Verantwortung <strong>für</strong> seine<br />
Familie übernahm. Die Gewohnheit,<br />
verschiedene Rollen zu spielen, konnte<br />
ich auch später nicht loswerden, als<br />
ich das Elternhaus verliess. Dies führte<br />
dazu, dass ich in einen Fre<strong>und</strong>eskreis<br />
geriet, der mich nicht glücklich machte.<br />
Innerlich stimmte ich meinem Leben<br />
nicht zu. Es gab immer wieder Momente,<br />
in denen ich fest entschlossen war,<br />
mein Leben in die Hand zu nehmen.<br />
Doch irgendwie schien das Schicksal<br />
mir dauernd einen Streich zu spielen.<br />
Wurden Ihre Wünsche erfüllt?<br />
Ja, vollumfänglich! Besonders freut<br />
mich, dass auch die Ästhetik stimmt <strong>–</strong><br />
mit den verschiedenen Dachfenstern<br />
<strong>und</strong> Gauben war das nicht einfach.<br />
Aber Lukas Teichler mass das Dach mit<br />
einer Drohne <strong>und</strong> legte die Panels optimal<br />
aus. Auch wurden die Panels durch<br />
den Gruppenleiter <strong>und</strong> seine Mitarbeitenden<br />
sehr kompetent montiert. Weiter<br />
waren die gründliche Reinigung der<br />
Dachrinnen <strong>und</strong> Ziegel das Tüpfelchen<br />
auf dem i. Wir sind r<strong>und</strong>um zufrieden!<br />
Interview: Keete Wood<br />
Verlassen Sie sich auf unser Team <strong>für</strong> hochwertige Ergebnisse!<br />
Haben wir Ihr Interesse geweckt?<br />
Für mehr Informationen scannen<br />
Sie den QR-Code oder rufen Sie mich<br />
an unter 079 432 18 45.<br />
Ich berate Sie gerne!<br />
Die Kunst des Anpassens<br />
Doch bald merkte ich, dass ich mein<br />
Verhalten auf eine Weise steuern konnte,<br />
um Anschluss zu finden. So begann<br />
ich, verschiedene Rollen zu spielen. Ich<br />
passte mich situativ an, damit sich die<br />
<strong>Mensch</strong>en um mich herum wohl fühlten<br />
<strong>und</strong> ich immer den Stärksten einer<br />
Gruppe auf meiner Seite hatte. Dadurch<br />
blieb ich eher aus dem Fokus <strong>und</strong> wurde<br />
von Hänseleien <strong>und</strong> Prügeln verschont.<br />
Heute erkenne ich jedoch, dass dies ein<br />
Fehler war. Ich wurde so gut darin, dass<br />
man mir kaum noch anmerkte, wer ich<br />
wirklich war. Ich gab vor, cool zu sein<br />
<strong>und</strong> machte jeden Blödsinn mit. Nicht<br />
Remise in Oberohringen: Nachdem Dominik die Recycling-Materialien<br />
bei der K<strong>und</strong>schaft abgeholt <strong>und</strong> aussortiert hat, reinigt er die Taschen<br />
gründlich.<br />
10 11
Wenn das Schicksal zuschlägt<br />
In meinen frühen Zwanzigern geschahen<br />
sich zwei Ereignisse, die ich nie vergessen<br />
werde. Im Moment, als ich mich<br />
von einer schädlichen Umgebung lösen<br />
<strong>und</strong> unges<strong>und</strong>e Beziehungen hinter mir<br />
lassen wollte, wurde ich unerwartet<br />
von einer Gruppe von r<strong>und</strong> zehn Personen<br />
angegriffen <strong>und</strong> brutal zusammengeschlagen.<br />
Dieses Erlebnis hinterliess<br />
tiefe Spuren in mir <strong>und</strong> war eine enorme<br />
Belastung. Ein paar Jahre später<br />
erschütterte ein weiteres Ereignis mein<br />
Leben. Zu dieser Zeit lebte ich in einer<br />
Wohngemeinschaft in Uster. Nachdem<br />
ich gerade eine hohe Summe Bargeld<br />
abgehoben hatte, verliess ich die Wohnung<br />
<strong>für</strong> einige Tage. Als ich zurückkehrte,<br />
traf mich der Schock: Die Wohnung<br />
war ausgeraubt worden. Fernseher,<br />
Computer <strong>–</strong> alles war verschw<strong>und</strong>en,<br />
einschliesslich des Bargelds. Es schien,<br />
als habe jemand von meinem Bargeld<br />
gewusst, denn normalerweise bewahrte<br />
ich nie so viel Cash zu Hause auf. Dieser<br />
Vorfall erschütterte mein Vertrauen<br />
in meine Mitmenschen zutiefst.<br />
meine Mutter nicht. Meine IV-Zahlungen<br />
wurden eingestellt, <strong>und</strong> ich befand<br />
mich in einer ausweglosen Situation.<br />
Zurück in die Schweiz<br />
Nach drei Monaten zog es mich wieder<br />
in die Schweiz. Doch ich wagte es<br />
nicht, nach Hause zurückzukehren. Die<br />
Scham war zu gross. So driftete ich weiter<br />
durch die Strassen.<br />
«Ich musste kreativ sein, um an<br />
Essen zu kommen, denn stehlen<br />
<strong>und</strong> betteln wollte ich nicht.»<br />
Zuerst in Zürich, wo mich Pfarrer Sieber<br />
<strong>für</strong> weitere drei Monate aufnahm.<br />
Danach ging ich nach Winterthur, ich<br />
schlief am Bahnhof auf den Sitzbänken<br />
in den Wartesälen. Auch dort mischte<br />
ich mich unter die falschen Leute,<br />
aber ich sehnte mich nach menschlicher<br />
Nähe. Nach einer Weile hatte ich<br />
ein paar Fre<strong>und</strong>e. Sie luden mich zu sich<br />
ein, <strong>und</strong> so begann ich bei verschiedenen<br />
<strong>Mensch</strong>en zu leben, ass dort <strong>und</strong><br />
rauchte Cannabis. Von harten Drogen<br />
blieb ich jedoch fern, was ein Beweis<br />
<strong>für</strong> meinen starken Willen ist.<br />
Zurück ins Leben<br />
Fast ein Jahr lang lebte ich wie ein Landstreicher.<br />
Einfach, weil ich uneinsichtig<br />
<strong>und</strong> stolz war, denn es gab keinen<br />
Gr<strong>und</strong> dazu: Natürlich bereue ich meine<br />
Entscheidungen von damals. Dennoch<br />
war dieser Tiefpunkt notwendig,<br />
um zur Einsicht zu kommen, dass ich im<br />
regulären Arbeitsmarkt nie einen Job<br />
finden <strong>und</strong> nie auf eigenen Beinen stehen<br />
würde. Ich ging zurück zu meiner<br />
Mutter, welche mich liebevoll aufnahm<br />
<strong>und</strong> mich verstand. Nach meiner Rückkehr<br />
meldete ich mich erneut bei der IV<br />
<strong>für</strong> Unterstützung an. Dadurch konnte<br />
ich in eine Wohngemeinschaft in Winterthur<br />
ziehen.<br />
Selbstbestimmt leben<br />
Die Wohngemeinschaft war nichts<br />
Schönes, zuerst musste ich sie gründlich<br />
reinigen. Dennoch war es mein Ziel,<br />
mich von meiner Mutter zu lösen <strong>und</strong><br />
Ab in die Obdachlosigkeit<br />
Enttäuscht wollte ich alles hinter mir<br />
lassen <strong>und</strong> ins Ausland gehen. Mein<br />
Weg führte mich nach Mannheim.<br />
Parkbänke <strong>und</strong> Garagen waren mein<br />
Zuhause. Es war Winter <strong>und</strong> eiskalt,<br />
<strong>und</strong> ich traf <strong>Mensch</strong>en, die ähnlich lebten<br />
wie ich. Sie gaben mir Tipps, aber<br />
wirklich helfen konnten wir einander<br />
nicht. Niemand hatte etwas zu geben.<br />
Ich musste kreativ sein, um an Essen<br />
zu kommen, denn stehlen <strong>und</strong> betteln<br />
wollte ich nicht. Doch meine Kreativität<br />
schien nicht auszureichen <strong>–</strong> bald wog<br />
ich nur noch 58 Kilogramm. Eigentlich<br />
wäre ich gerne wieder nach Hause<br />
gegangen, aber ich schämte mich zu<br />
sehr. Niemand wusste, wo ich war, auch<br />
Spende <strong>für</strong> Bauprojekt<br />
Mit Beiträgen an unser Bauprojekt<br />
ermöglichen Sie es uns, die<br />
Arbeitsbedingungen <strong>für</strong> unsere<br />
Mitarbeitenden zu verbessern.<br />
Wir möchten eine Arbeitsumgebung<br />
schaffen, die dazu beiträgt,<br />
die Förderung <strong>und</strong> die soziale Integration<br />
optimal zu gestalten.<br />
Unser Ziel ist es, in der Remise<br />
warme <strong>und</strong> helle Arbeitsplätze<br />
einzurichten <strong>und</strong> am ganzen<br />
Standort die Arbeitsabläufe zu<br />
verbessern. Ihre Spende wirkt<br />
praktisch <strong>und</strong> konkret.<br />
Unser Spendenkonto<br />
mit Steuerbescheinigung<br />
PostFinance<br />
IBAN: CH42 0900 0000 1597 4558 6<br />
<strong>Läbesruum</strong><br />
Pflanzschulstr. 17, 8400 Winterthur<br />
TWINT<br />
schnell <strong>und</strong> unkompliziert,<br />
ohne Steuerbescheinigung<br />
«Ich teile meine Lebensgeschichte, um anderen, die sich in<br />
schwierigen Zeiten befinden, Mut zu machen. Selbst wenn<br />
der Rucksack manchmal sehr schwer erscheint, gibt es immer<br />
Hoffnung. Mit der richtigen Begleitung <strong>und</strong> Unterstützung<br />
kann man das Licht am Ende des Tunnels erreichen.»<br />
12 13
ein selbstbestimmtes Leben zu führen.<br />
Das erwies sich jedoch als schwieriger<br />
als gedacht. Ich versuchte immer wieder<br />
zu arbeiten.<br />
«Besonders gerne fahre ich zu K<strong>und</strong>en<br />
<strong>und</strong> K<strong>und</strong>innen, um das frische<br />
Gemüse vorbeizubringen oder ihre<br />
Recyclingwaren abzuholen.»<br />
Aber nirgends fühlte ich mich wohl,<br />
nichts schien <strong>für</strong> mich zu passen. Weder<br />
meine Arbeit noch meine Wohnung.<br />
Schliesslich zog ich bei der Familie meiner<br />
Fre<strong>und</strong>in ein, aber auch das fühlte<br />
sich nicht richtig an. So lebte ich lange<br />
vor mich hin, geplagt von Stimmungsschwankungen<br />
<strong>und</strong> Ängsten. Im Jahr<br />
2022 erreichte ich den Punkt, an dem<br />
ich wusste, dass ich Hilfe brauchte. Ein<br />
Bekannter empfahl mir schliesslich den<br />
<strong>Läbesruum</strong>.<br />
Angekommen: Im <strong>Läbesruum</strong><br />
Im <strong>Läbesruum</strong> wurde ich herzlich aufgenommen,<br />
die Gruppenleitenden<br />
hatten sehr viel Verständnis <strong>für</strong> meine<br />
Startschwierigkeiten. Sie gewährten<br />
mir grosszügige Pausen, gleichzeitig<br />
motivierten sie mich, Verantwortung<br />
zu übernehmen. Schon bald konnte<br />
ich mich meinem Sozialarbeiter im<br />
<strong>Läbesruum</strong> anvertrauen. Ich fand den<br />
Mut, über persönliche Herausforderungen<br />
zu sprechen. Er zeigte grosses<br />
Verständnis <strong>und</strong> empfahl mir eine Therapie.<br />
Erst zu diesem Zeitpunkt wurde<br />
mir bewusst, dass meine Probleme<br />
behandelt werden konnten. Die Kombination<br />
aus Arbeit, Therapie <strong>und</strong> sozialer<br />
Betreuung hat meine Lebensqualität<br />
erheblich verbessert. Die Tage im<br />
<strong>Läbesruum</strong> tun mir gut. Meine Arbeit<br />
Die Recycling-Taschen werden in der Remise gereinigt. Da es dort kein fliessendendes<br />
Wasser gibt, bringt Dominik das gebrauchte Abwaschwasser zum gegenüberliegenden<br />
Bauernhaus.<br />
in der Gruppe Logistik macht mir sehr<br />
viel Freude. Besonders gerne fahre ich<br />
zu K<strong>und</strong>en <strong>und</strong> K<strong>und</strong>innen, um das frische<br />
Gemüse vorbeizubringen oder<br />
ihre Recyclingwaren abzuholen.<br />
Heute<br />
Mein Leben hat eine 180 Grad-Wende<br />
gemacht. Ich lebe ges<strong>und</strong>, wohne<br />
selbstständig, gehe regelmässig ins<br />
Fitnessstudio <strong>und</strong> mache Yoga. Höchstens<br />
an Feiertagen gönne ich mir ein<br />
Bier oder ein Glas Wein, um auf schöne<br />
Momente anzustossen. Heute bin<br />
ich von <strong>Mensch</strong>en umgeben, die mich<br />
schätzen. Früher griff ich manchmal zu<br />
Cannabis, um meine Ängste zu betäuben,<br />
doch heute benötige ich nichts<br />
mehr davon <strong>–</strong> nicht einmal eine Zigarette.<br />
Zudem habe ich verstanden, dass<br />
Arbeit mir guttut. Ich habe zu mir selbst<br />
gef<strong>und</strong>en <strong>und</strong> brauche keine Anerkennung<br />
mehr von <strong>Mensch</strong>en, die mich<br />
unglücklich machen. Natürlich gibt es<br />
auch heute noch schwierige Momente,<br />
aber jetzt kann ich darüber reden <strong>und</strong><br />
komme besser damit zurecht. Ich habe<br />
noch einen langen Weg vor mir, doch<br />
heute weiss ich, dass ich in die richtige<br />
Richtung gehe.<br />
Autorin: Keete Wood<br />
Bauprojekt <strong>–</strong> von der Remise zum strukturierten Arbeitsplatz<br />
Die Arbeit im Beschäftigungsprogramm Läbesknospe tut Dominik gut.<br />
Damit dies möglich ist, braucht es agogisch geschulte <strong>und</strong> empathische<br />
Gruppenleitende wie auch passende Räumlichkeiten. Mit einem Bauprojekt<br />
soll unsere Infrastruktur diesen Bedürfnissen angepasst werden.<br />
Ursprünglich war die Remise in Oberohringen als einfacher Lager- <strong>und</strong><br />
Werkraum geplant, ohne Toiletten oder Wasseranschluss. Sie dient <strong>für</strong> wettergeschützte<br />
Arbeitsplätze. Mit einem Umbau verändern wir die Remise in<br />
einen wertvollen, fördernden Arbeitsort mit hellen <strong>und</strong> warmen Arbeitsplätzen.<br />
Wir schaffen eine Umgebung <strong>für</strong> vielfältige Arbeiten <strong>und</strong> eine individuell<br />
angepasste Förderung.<br />
Die Remise möchten wir folgendermassen umbauen:<br />
• Isolierung <strong>und</strong> Beheizung<br />
• Einbau zusätzlicher Fenster<br />
• Garderoben mit Duschen <strong>und</strong> Trockenraum<br />
• Lift <strong>und</strong> Treppenhaus<br />
• Wasseranschlüsse <strong>und</strong> Toiletten<br />
Das Beschäftigungsprogramm Läbesknospe bietet erwerbslosen <strong>Mensch</strong>en<br />
niederschwellige Eintritte in den Arbeitsalltag. In einem arbeitsagogischen<br />
Umfeld erhalten sie individuelle Förderung <strong>und</strong> vielfältige Aufgaben im<br />
Gemüseanbau, in Logistik & Recycling, Hauswirtschaft <strong>und</strong> Holzverarbeitung,<br />
wobei gerade bei kühlem <strong>und</strong> nassem Wetter viele Arbeiten in der<br />
Remise stattfinden.<br />
Gemüseanbau Logistik Recycling Hauswirtschaft Holzverarbeitung<br />
Neben dem Umbau der Remise schaffen wir neue Lagermöglichkeiten <strong>für</strong><br />
das Beschäftigungsprogramm Läbesknospe wie auch den Fachbereich Gartenbau<br />
& Unterhalt, <strong>und</strong> wir gestalten den Aussenbereich neu.<br />
Das Bauprojekt steht kurz vor Abschluss der Planungsphase <strong>und</strong> der Bau<br />
wird bald beginnen.<br />
Interessiert Sie das Projekt? Scannen Sie den QR-Code<br />
oder kontaktieren Sie unseren Geschäftsführer<br />
Oliver Seitz unter 052 235 13 35.<br />
14 15
Meinungen & Erfahrungen<br />
Das sagen unsere K<strong>und</strong>innen & K<strong>und</strong>en<br />
Im <strong>Sommer</strong> 2023 wollte ich zusammen mit meinem Fre<strong>und</strong> einen Gartensitzplatz<br />
auf meiner Pünt bauen. Leider verstarb er unerwartet, bevor wir<br />
mit dem Bau beginnen konnten. Ich war traurig <strong>und</strong> ratlos. Ein anderer<br />
Pünt-Besitzer schlug mir vor, den Sitzplatz mit dem <strong>Läbesruum</strong> zu realisieren.<br />
Das war die perfekte Lösung! Sie setzten meine Idee um <strong>und</strong> gaben hilfreiche<br />
Tipps <strong>für</strong> ein stimmiges Gesamtbild. Während der Arbeiten war ich immer im<br />
Garten <strong>und</strong> genoss die Anwesenheit der Mitarbeitenden. So war ich motiviert,<br />
im Garten zu arbeiten. Ausserdem waren die Mitarbeitenden sehr kompetent,<br />
speditiv <strong>und</strong> fre<strong>und</strong>lich. Dank ihnen konnte ich mein Projekt verwirklichen<br />
<strong>und</strong> eine w<strong>und</strong>ervolle Erinnerung schaffen.<br />
Ursula Dellenbach<br />
Winterthur<br />
<strong>Der</strong> <strong>Läbesruum</strong> kümmert sich schon seit einigen Jahren um unsere Liegenschaft.<br />
Wir sind sehr beeindruckt, wie sich die Dienstleistung Hauswartung<br />
ständig verbessert <strong>und</strong> erweitert. Von der wöchentlichen Treppenhausreinigung<br />
bis zur Organisation des Baumschnitts <strong>und</strong> der Koordination<br />
von Mieterwechseln <strong>–</strong> unser Hauswart vom <strong>Läbesruum</strong> erledigt alle Aufgaben<br />
zuverlässig <strong>und</strong> mit grosser Sorgfalt. Wenn ein Mieter ein Anliegen hat,<br />
ist er sofort zur Stelle <strong>und</strong> findet schnell eine Lösung. Dabei werden wir ständig<br />
auf dem Laufenden gehalten, damit wir jederzeit bestens informiert sind.<br />
Wir sind sehr zufrieden mit dem <strong>Läbesruum</strong> <strong>und</strong> empfehlen ihn gerne weiter.<br />
Urs Steiner<br />
Flaach<br />
Als Betriebsleiter des Hausdienstes an der Kantonsschule Büelrain schätze<br />
ich die Unterstützung des <strong>Läbesruum</strong>s sehr. Bei Fachkräftemangel<br />
kann ich stets auf kompetente Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter<br />
zurückgreifen. Sie helfen uns beim Auf- <strong>und</strong> Abbau von Bühnenelementen <strong>für</strong><br />
Veranstaltungen wie z. B. das Frühlingskonzert. Auch helfen sie uns bei Reinigungsarbeiten<br />
<strong>und</strong> im Hausdienst, wenn eigene Mitarbeiterinnen <strong>und</strong> Mitarbeiter<br />
ausfallen oder wir kurzfristig Unterstützung benötigen. Oft bleiben<br />
sie mehrere Wochen bei uns im Einsatz. Besonders erfreulich war es, dass<br />
wir einem Mitarbeiter des <strong>Läbesruum</strong>s, der seine Ausbildung zum Fachmann<br />
Betriebsunterhalt EFZ bei uns absolvierte <strong>und</strong> die Lehre mit ausgezeichnetem<br />
Erfolg abschloss, eine Festanstellung anbieten konnten.<br />
Peter Gut<br />
Betriebsleiter Kantonsschule Büelrain, Winterthur