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6. Juni 2024

- Mehr Naturflächen in Graz und der Steiermark - Weniger lange Wartezeiten beim Arzt - Eisperle als bestes Eis ausgezeichnet

- Mehr Naturflächen in Graz und der Steiermark
- Weniger lange Wartezeiten beim Arzt
- Eisperle als bestes Eis ausgezeichnet

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Grazer24<br />

<strong>6.</strong> JUNI <strong>2024</strong>, E-PAPER AUSGABE<br />

Getty<br />

Quelle: ZAMG<br />

26°<br />

Nach einer<br />

klaren Nacht<br />

ist es morgen<br />

Vormittag sonnig.<br />

Nachmittags<br />

steigt dann die Gewittergefahr<br />

bei maximal 26 Grad.<br />

Handlung I<br />

LR Karlheinz Kornhäusl hat heute erste<br />

Ergebnisse für kürzere Wartezeiten im<br />

Medizinbereich vorgestellt. 4<br />

Handlung II<br />

Die Energy Globe Styria Awards haben<br />

besonders umwelt- und ressourcenschonende<br />

Projekte ausgezeichnet. 4<br />

Naturschutzbund kauft 777 Flächen<br />

Grazer Steinbrüche<br />

werden zu<br />

Naturparadiesen<br />

CC BY-SA 4.0/STOCKNER, LAND STEIERMARK, GELLNER<br />

Vielfalt. Dem Naturschutzbund ist es mit Partnern wie Saubermacher und der Stadt Graz gelungen 777 Biodiversitätsflächen durch Kauf zu sichern.<br />

Darunter auch einige alte Grazer Steinbrüche wie den Kollermichl-Steinbruch in Mariatrost (Bild). Sie sollen zu Naturparadiesen werden. SEITE 2


2 graz<br />

www.grazer.at <strong>6.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Pflegende Angehörige stehen unter<br />

enormem Stress.<br />

GETTY<br />

Pilotprojekt ist<br />

voll ausgelastet<br />

■ Das Pilotprojekt der Stadt<br />

Graz zur Anstellung pflegender<br />

Angehöriger ist im Jänner<br />

angelaufen. Das Kontingent<br />

ist bereits voll ausgeschöpft:<br />

15 pflegende Angehörige erhielten<br />

eine Anstellung, wobei<br />

diese unter rund 100 Personen<br />

durch die Amtssachverständigen<br />

für Pflege der Stadt Graz an<br />

Hand der in der Richtlinie genannten<br />

Kriterien ausgewählt<br />

wurden. Das erfolgreiche Modell<br />

soll jetzt auch landesweit<br />

in der Steiermark angewandt<br />

werden.<br />

An der FH Campus02 in Graz studieren<br />

so viele wie nie zuvor. LEITNER<br />

FH Campus 02<br />

mit Meilenstein<br />

■ Die FH Campus 02 verkündet<br />

das Erreichen eines bedeutenden<br />

Meilensteins in ihrer<br />

Geschichte: Die Hochschule<br />

hat nun insgesamt 7.000 Absolventen<br />

hervorgebracht.<br />

Seit ihrer Gründung hat die<br />

Hochschule kontinuierlich<br />

daran gearbeitet, exzellente<br />

Bildungsangebote anzubieten<br />

und Absolventen optimal auf<br />

die Anforderungen des Arbeitsmarktes<br />

vorzubereiten.<br />

Der erreichte Meilenstein ist<br />

nicht nur ein Zeugnis dafür,<br />

sondern unterstreicht auch die<br />

entscheidende Rolle, die sie für<br />

die steirische Wirtschaft und<br />

darüber hinaus spielt.<br />

Nicht nur über Umweltschutz reden, sondern handeln: Snowboarderin Carmen Kainz, Romana Uhl, Hans Roth, Johannes<br />

Gepp und Judith Schwentner im Hof des Grazer Naturschutzbundes bei Umweltpräsentation (von links). ERWIN SCHERIAU<br />

Biotopflächen auch<br />

in Graz gesichert<br />

NATURSCHUTZ. Dem Naturschutzbund ist es mit Partnern gelungen 777<br />

Biodivesitätsflächen durch Kauf zu sichern. Darunter auch Flächen in Graz.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Naturschutz ist Klimaschutz<br />

und damit das<br />

Gebot der Stunde. Viele<br />

reden davon, der Naturschutzbund<br />

realisiert ihn mithilfe von<br />

Partnern wie dem Land Steiermark,<br />

der Stadt Graz und Firmen<br />

wie Saubermacher. Hans Roth,<br />

Saubermachergründer und leidenschaftlicher<br />

Natürschützer,<br />

schmunzelt: „Mich fragen Leute,<br />

ob ich denn nichts anderes zu<br />

tun hätte, als Blumenwiesen zu<br />

schützen, sollte mich lieber das<br />

Funktionieren unserer Firma<br />

Servus beim Mülltransport kümmern.<br />

Nun, Saubermacher sieht<br />

es als eine große Verantwortung,<br />

eine lebenswerte Umwelt mitzugestalten<br />

und Naturschutz zu<br />

leben“. In einer Pressekonferenz<br />

im Haus des Naturschutzbundes<br />

in Graz präsentierten Hans Roth,<br />

der steirische Naturschutzbund-<br />

Präsident Johannes Gepp und<br />

die Vizepräsententin des Österreichischen<br />

Naturschutzbundes<br />

Romana Ull, sowie die Grazer<br />

Vizebürgermeisterin Judith<br />

Schwentner und die Umweltbotschafterin<br />

und Snowboard-Europacupsiegerin<br />

Carmen Kainz,<br />

die Aktion gelungene „Rettung<br />

von 777 Biodiversitätsflächen“ in<br />

der gesamten Steiermark.<br />

Projekte in Graz<br />

Bei den 777 Flächen handelt es<br />

sich insgesamt um 400 Hektar.<br />

Dieses Flächen wurden gekauft<br />

oder langfristig gepachtet. Darunter<br />

sind auch drei größere<br />

Projekte in Graz: das wären die<br />

Hauenstein-Steinbrüche in Mariatrost,<br />

insbesondere der aufgelassene<br />

Kollermichl-Steinbruch<br />

entwickelte sich zum Sekundärbiotop<br />

für wärmeliebende Pflanzen-<br />

und Insektenarten. Das Naturschutzgebiet<br />

Bullmann in St.<br />

Johann in Mariatrost und Waldgrundstücke<br />

am Steinberg Richtung<br />

Buchkogel. Bei diesem Projekt<br />

ist vor allem die Stadt Graz<br />

involviert. Judith Schwentner:<br />

„Zu erwähnen wären auch die die<br />

ehemaligen Vincke-Steinbrüche<br />

im Grazer Westen, die als Naturerlebnispark<br />

mit einzigartiger<br />

Tier- und Pflanzenwelt für alle<br />

zugänglich sind. Wir freuen uns<br />

auch, dass der Naturschutzbund<br />

wieder im Grazer Naturschutzbeirat<br />

ist. Der Naturschutzbund<br />

leistet seit 111 Jahren großartige<br />

Arbeit, die wir als Stadt Graz unterstützen<br />

können, und auf die<br />

wir auch angewiesen sind“. Die<br />

Saubermacher-Naturschutzbotschafterin<br />

Carmen Kainz soll<br />

den Umweltschutzgedanken verstärkt<br />

in Schulen und Jugendbereiche<br />

bringen.<br />

Im Rahmen der Pressekonferenz<br />

hat Johannes Gepp auch<br />

auch auf die 111 Jahre Naturschutzbund-Festveranstaltung<br />

hingewiesen. Die findet am 14.<br />

und 15. <strong>Juni</strong> im Raabtal statt.<br />

Hingewiesen wurde auch auf die<br />

Aktion „1 m2 genützt – 1 m2 geschützt“<br />

wo Firmen als Flächenausgleich<br />

für versiegelte Bereiche<br />

für den Naturschutz spenden.


<strong>6.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

Neueröffnung in der SCS<br />

■ Die ShoppingCity Seiersberg<br />

hat seit heute einen neuen<br />

Flagship-Store. Die größte Jack<br />

& Jones Filiale Österreichs hat<br />

heute ihre Tore geöffnet. Die<br />

Eröffnung des Stores feiert die<br />

Modemarke mit einer Rabattaktion:<br />

Bis 8. <strong>Juni</strong> gibt es noch 25<br />

Prozent Rabatt auf das gesamte<br />

Sortiment. Der neue Jack & Jones<br />

Store befindet sich in Haus 5 auf<br />

der Ebene 1.<br />

Ende <strong>Juni</strong> dann bereits das<br />

nächste Highlight für Modefans<br />

und auch Sportfans. Der neue<br />

Nike-Store eröffnet auf den Flächen<br />

des ehemaligen XXL<br />

Sports im Erdgeschoss.<br />

Und Anfang Juli eröffnet<br />

der Media Markt sein<br />

europaweit beachtetes<br />

Tech-Village nach dem<br />

Umbau.<br />

Wo Eröffnungen, da aber<br />

auch Schließungen. Das erst<br />

kürzlich eröffnete Merch-Geschäft<br />

„Merchversum“ ist zu. Shopping-<br />

City-Marketingleiter Marco Toth<br />

erklärt: „Leider ist die Firma in Insolvenz<br />

gegangen und daher zu.“<br />

Heute hat der neue Jack & Jones Flagship-Store in der ShoppingCity Seiersberg<br />

eröffnet. Es ist der größte Shop in ganz Österreich SHOPPING CITY SEIERSBERG<br />

graz 3<br />

Geschäfts<br />

Börse<br />

Die Eisperle in Graz hat einen Rekord zu verzeichnen. Zum fünften Mal<br />

wurde der Eissalon im Publikumsvoting die klare Nr. 1 der Steiermark. KK<br />

Eisperle steirische Nr. 1<br />

■ Das ist Rekord: Die Eisperle wurde<br />

von den Steirerinnen und Steirern<br />

zum 5. Mal zur beliebtesten<br />

Eisdiele der Steiermark gewählt.<br />

„Trotz ständig wachsender Zahl<br />

an Mitbewerbern blieb die Eisperle<br />

auch heuer klarer Sieger“, jubelt<br />

die Eis-Chefin Mariane Leyacker-Schatzl.<br />

Leyacker-Schatzl,<br />

Gründerin und kreative Eiskünstlerin:<br />

„Uns ehrt diese Falstaff-<br />

Auszeichnung ganz besonders,<br />

denn sie ist eine Publikumswahl<br />

– dass so viele Eisfreunde für uns<br />

Garry - der<br />

Ängstliche!<br />

gevotet haben, freut und ehrt uns<br />

sehr.“ Nach der Auszeichnung<br />

„Bestes Eis Österreichs“ (1000<br />

things Award) reiht sich die jüngste<br />

Falstaff- Auszeichnung in die<br />

Reihe der renommierten Awards<br />

ein. „Die Treue, Begeisterung und<br />

Unterstützung der Eisfreunde, ist<br />

jeden Tag unsere Motivation“ so<br />

Mariane Leyacker-Schatzl. Die<br />

Eisperle gibt es in Graz in der Kaiserfeldgasse,<br />

am Jakominiplatz,<br />

Conrad von Hötzendorfstraße<br />

und am Färberplatz.<br />

Grazer<br />

Pfoten<br />

Garry ist ein junger Labrador-Amstaff Mix.<br />

Garry ist ein sehr unsicherer<br />

und ängstlicher Hund.<br />

Fremde Situationen machen<br />

ihm Angst und er braucht eine<br />

konsequente Führung. Unsicherheit<br />

spürt er sofort und<br />

überträgt sie auf sich selbst.<br />

Er rutscht so langsam gerade<br />

in die Pubertät und testet<br />

Grenzen aus. Ganz typisch für<br />

einen Junghund.<br />

- 1 Jahr<br />

- männlich<br />

- ängstlich<br />

- braucht Erfahrung<br />

Kontakt: Arche Noah<br />

www.aktivertierschutz.at<br />

Tel. 0676 84 24 17 437<br />

ARCHE NOAH


4 graz<br />

www.grazer.at <strong>6.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Anton Paar gewann den Energy Globe Award für das besonders innovative<br />

und umweltfreundliche Büro- und Laborgebäude.<br />

JOHANNES GELLNER<br />

Energy Globe Styria<br />

Awards sind vergeben<br />

SPANNEND. Viele Firmen und Projekte erhielten<br />

die begehrten Preise des Energy Globe Styria.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Gestern Abend wurde in<br />

der Aula der Alten Universität<br />

in Graz der „Landespreis<br />

Energy Globe STYRIA<br />

AWARD <strong>2024</strong>“ vergeben. Mit<br />

dem renommierten Energie-,<br />

Umwelt- und Klimapreis wurden<br />

heuer steirische Leuchtturmprojekte<br />

vom Land Steiermark,<br />

der Energie Steiermark und dem<br />

Verkehrsverbund Steiermark vor<br />

den Vorhang geholt. Insgesamt<br />

18 Projekte wurden an diesem<br />

Abend ausgezeichnet und begeisterten<br />

die Fachjury mit ihrer<br />

Ideenvielfalt und dem regionalen<br />

Know-How. Überreicht wurden<br />

die begehrten Preise von<br />

Landeshauptmann-Stellvertreter<br />

Anton Lang, Landesrätin Ursula<br />

Lackner, Christian Purrer,<br />

Vorstandssprecher der Energie<br />

Steiermark AG und Peter Gspaltl,<br />

Geschäftsführer des Verkehrsverbundes<br />

Steiermark.<br />

Landespreise<br />

In der Rubrik Anwendung gewann<br />

das neue Anton Paar<br />

Technologiezentrum am Headquarter<br />

in Graz. Der Neubau<br />

vereint modernste Gebäudetechnik<br />

mit einer nachhaltigen<br />

Bauweise und einem langfristig<br />

umweltfreundlichen Betrieb<br />

und setzt damit neue Maßstäbe<br />

bei der Gestaltung energieeffizienter<br />

Gebäude.Das LEC - Large<br />

Engines Competence Center<br />

in Graz überzeugte die Jury in<br />

der Rubrik Forschung für die<br />

experimentelle Untersuchung<br />

von geeigneten Konzepten für<br />

großvolumige Motoren auf Basis<br />

von grünem Ammoniak.<br />

In der erstmals vergebenen<br />

Rubrik Mobilität gewann die<br />

einzigartige Initiative „Weiz<br />

fährt GRATIS Zug“. Seit 1. März<br />

<strong>2024</strong> sind Passagiere innerhalb<br />

der Gemeindegrenzen von<br />

Weiz kostenfrei mit dem Zug<br />

unterwegs.<br />

Gerhard Stark, Klubobmann Hannes Schwarz, LR Karlheinz Kornhäusl,<br />

Gesundheitsfonds-GF Michael Koren, EPIG-GF Wolfgang Habacher. LAND STMK<br />

Kürzere Wartezeiten<br />

für Krebspatienten<br />

PROJEKT. Wartezeiten haben den Landesrat auf<br />

den Plan gerufen. Heute gab‘s erste Resultate.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Auf Initiative von Gesundheitslandesrat<br />

Karlheinz<br />

Kornhäusl wurde das<br />

Projekt „Kürzere Wartezeiten“<br />

gestartet. Nun liegen erste Analyseergebnisse<br />

und Handlungsempfehlungen<br />

vor, die dazu beitragen,<br />

dass die Steirer rascher<br />

zu Terminen und schneller zur<br />

Behandlung kommen werden.<br />

Diese ersten Teilergebnisse werden<br />

die Situation bei der Krebsund<br />

Strahlentherapie sowie im<br />

Bereich Grauer Star Schritt für<br />

Schritt verbessern.<br />

Da das Thema sehr komplex<br />

und vielschichtig ist, werden im<br />

Projekt „Kürzere Wartezeiten“<br />

des Gesundheitsfonds Steiermark<br />

in einem ersten Schritt<br />

die fünf Disziplinen Grauer Star,<br />

Hüft- und Kniegelenksersatz,<br />

Krebs- und Strahlentherapie im<br />

Detail betrachtet. Bis zum Herbst<br />

dieses Jahres sollen alle Projekt-<br />

ergebnisse vorliegen.<br />

Verbesserungen<br />

Bei Strahlentherapie sollen vorerst<br />

mehr Kapazitäten im LKH<br />

Hochsteiermark geschaffen<br />

werden. Außerdem wird ein<br />

Ausbau der Betriebszeiten der<br />

Geräte geplant. Im urologischen<br />

Bereich ist die OP-Optimierung<br />

ein Thema - hier wurde mit der<br />

Einbindung anderer Spitäler die<br />

Wartezeiten in Graz bereits reduziert.<br />

Beim Grauen Star setzt<br />

man auf Optimierungen: Um das<br />

standardisierte Priorisierungsschema<br />

einzuhalten, wird das<br />

elektronische Terminbuchungssystem<br />

überarbeitet. So können<br />

falsche Buchungen, die Wartezeiten<br />

für dringend notwendige<br />

Operationen verlängern, verhindert<br />

werden. Zusätzlich soll<br />

eine effizientere Auslastung der<br />

OP-Slots durch Reorganisation<br />

der Abläufe im Operationssaal<br />

zu einer Steigerung der Operationszahlen<br />

führen.<br />

derGrazer<br />

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10,<br />

Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION:<br />

Verena Leitold (CvD Digital, 0664/80 666 6691), Lukas Steinberger-Weiß (0664/80 666 6981), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490),<br />

Redaktions-Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),<br />

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642) | OFFICE MANAGEMENT & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUF-<br />

LAGE PRINT: 17<strong>6.</strong>614 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2023). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


2<strong>6.</strong> JUNI MAI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

anzeige 33 5<br />

REGION GRAZ, TOM LAMM<br />

REGION GRAZ, MIAS PHOTOART<br />

Im Freilichtmuseum Stübing durchwandert man Österreich vom Burgenland bis nach Vorarlberg.<br />

Top-Ausflugsziele in<br />

der Erlebnisregion Graz<br />

ÖFM_UMJ<br />

In den Sommermonaten lädt das Österreichische Freilichtmuseum Stübing seine jüngsten Gäste ein, in<br />

eine längst vergangene Zeit einzutauchen, um dabei die Lebenswelt der Kinder von einst zu entdecken.<br />

Das Museumstal, nur<br />

15 km nördlich von<br />

Graz, präsentiert mit<br />

seinen historischen Bauten<br />

aus ganz Österreich ein authentisches<br />

Lebensbild des<br />

menschlichen Überlebens.<br />

Wussten Sie, dass das<br />

Österreichische Freilichtmuseum<br />

Stübing mit seinen<br />

über 100 historischen<br />

Gebäuden zu den zehn<br />

größten Museen seiner Art<br />

in Europa zählt? Gegründet<br />

wurde das Freilichtmuseum<br />

bereits im Jahr 1962.<br />

In jahrzehntelanger Arbeit<br />

wurden in ganz Österreich<br />

regional typische Wohnund<br />

Wirtschaftsgebäude,<br />

Mühlen, Wegkreuze, Werkstätten<br />

von Handwerkern<br />

aufgespürt. Die Bauten<br />

wurden an ihrem ursprünglichen<br />

Standort Stück für<br />

Stück abgetragen und nach<br />

traditionellen Handwerksmethoden<br />

in Stübing neu<br />

errichtet.<br />

Geschichte und Vergangenheit<br />

können ganz schön<br />

spannend sein! Den Auftakt<br />

zum heurigen Familienprogramm<br />

bietet am 2. <strong>Juni</strong><br />

der Kindertag, an dem die<br />

Lebenswelt der Kinder von<br />

einst bei zahlreichen handwerklichen<br />

Aktivstationen,<br />

historischen Spielen, Erzählungen<br />

u.v.a.m. entdeckt<br />

werden kann (freier Eintritt<br />

für Kinder). Zum Ausklang<br />

des Schuljahres gibt es in<br />

Stübing ein vielfältiges pädagogisches<br />

Programm, um<br />

die Welt einer entschwundenen<br />

Zeit neu zu entdecken,<br />

vom Brotbacken bis zur<br />

Museumsrallye.<br />

Jeden Donnerstag in den<br />

Ferienmonaten lädt das<br />

„Werkeln“ Familien ein, gemeinsam<br />

handwerklich aktiv<br />

zu werden. Ein Highlight<br />

für Kinder ab 7 Jahren ist<br />

der Weg „Durch die Finsternis“,<br />

eine Mondführung<br />

durch das Tal der Geschichte(n).<br />

Weiter auf historischen<br />

Spuren wandeln kann man<br />

im ältesten noch bestehenden<br />

Zisterzienserstift der<br />

Welt – dem Stift Rein in<br />

Gratwein-Straßengel. Bei<br />

täglichen Klosterführungen<br />

(10.30 und 13.30 Uhr) erfährt<br />

man allerlei Wissenswertes<br />

über die Geschichte<br />

und das Klosterleben; die<br />

beeindruckende Bibliothek<br />

ist Teil der Führung.<br />

Tourismusinformation Region Graz<br />

Herrengasse 16, 8010 Graz<br />

Tel. 0 316/8075-0<br />

info@regiongraz.at<br />

www.regiongraz.at<br />

#visitregiongraz<br />

Weitere Standorte in Frohnleiten,<br />

Laßnitzhöhe, Premstätten und Köflach.<br />

Veranstaltungsvorschau:<br />

Kindertag am 2. <strong>Juni</strong> (9 bis 16 Uhr)<br />

Mondführung am 19. Juli und 30. August<br />

(mit Anmeldung)<br />

Übrigens, am Mittwoch, 2<strong>6.</strong> <strong>Juni</strong>, ist die<br />

Styriarte „Die Macht der Musik“<br />

zu Gast im Stift Rein (19 Uhr).<br />

Weitere Informationen finden Sie unter:<br />

regiongraz.at/veranstaltungen


6 graz<br />

www.grazer.at <strong>6.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

C H R O N I K<br />

Blaulicht<br />

Report<br />

✏ lukas.steinberger@grazer.at<br />

Bienenschwarm in<br />

Raaba umgesiedelt<br />

■ Diese Woche wurde die Freiwillige<br />

Feuerwehr Raaba von<br />

einer Privatperson telefonisch<br />

informiert, dass im Bereich der<br />

Mostbauerhöhe ein Bienenschwarm<br />

an einem ungewöhnlichen<br />

Ort gesichtet wurde. Die<br />

fleißigen Insekten hatten es sich<br />

auf einer Kinderschaukel ordentlich<br />

bequem gemacht. Da<br />

dort aber natürlich eher Kinder<br />

spielen sollen und nicht Bienen,<br />

fuhr die Freiwillige Feuerwehr<br />

Raaba zum Einsatzort und<br />

sperrte diesen ab um Insekten<br />

und Kinder nicht zu gefährden.<br />

Daraufhin wurde ein Imker verständigt,<br />

der sich der Bienenkönigin<br />

und ihrem spielerischen<br />

Schwarm annahm und die Tiere<br />

Ein Bienenschwarm hat sich in Raaba auf einer Kinderschaukel niedergelassen<br />

und musste von Feuerwehr und Imker umgesiedelt werden. FF RAABA<br />

fachgerecht umsiedelte.<br />

Motorrad gegen<br />

PKW in Kumberg<br />

■ Bei einem Verkehrsunfall zwischen<br />

einem Pkw und einem<br />

Motorrad verletzte sich gestern<br />

ein 16-Jähriger aus dem Bezirk<br />

Graz-Umgebung. Gegen 1<strong>6.</strong>45<br />

Uhr fuhr der 16-Jährige mit seinem<br />

Motorrad von der B 72 in<br />

die Wollsdorfstraße und in weiterer<br />

Folge in Richtung Rabnitz.<br />

Zu diesem Zeitpunkt fuhr eine<br />

31-Jährige aus dem Bezirk Graz-<br />

Umgebung mit ihrem Pkw aus<br />

einer Einfahrt in die Wollsdorfstraße<br />

ein. Dabei dürfte sie das<br />

herannahende Motorrad übersehen<br />

haben. Der Jugendliche<br />

prallte daraufhin mit seinem<br />

Fahrzeug gegen den Pkw und<br />

kam zu Sturz. Der Bursche erlitt<br />

Verletzungen unbestimmten<br />

Grades und wurde vom Team<br />

des Rettungshubschraubers<br />

Christophorus 12 ins LKH Graz<br />

gebracht. Die Autofahrerin blieb<br />

unverletzt. Es entstand Sachschaden<br />

in unbekannter Höhe.<br />

Drei Verletzte bei<br />

Unfall in Kainbach<br />

■ Gegen 21.40 Uhr fuhr ein<br />

24-Jähriger aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld<br />

mit seinem<br />

Pkw auf der B 65 in Richtung<br />

Kainbach bei Graz. Im Fahrzeug<br />

befanden sich zu dem Zeitpunkt<br />

ein 21-Jähriger aus dem Bezirk<br />

Hartberg-Fürstenfeld und<br />

ein 23-Jähriger aus dem Bezirk<br />

Weiz. Nachdem der Fahrer mit<br />

seinem Auto zwei Pkw überholte,<br />

geriet der Mann bei Straßenkilometer<br />

12,8 in der dortigen<br />

Linkskurve mit dem Fahrzeug<br />

ins Schleudern. In weiterer Folge<br />

kam der Pkw von der Straße<br />

ab, überschlug sich und blieb an<br />

einem Waldrand liegen. Die Beifahrer<br />

konnten sich selbstständig<br />

aus dem Wrack befreien. Der<br />

Fahrzeuglenker musste von der<br />

Feuerwehr aus dem Auto befreit<br />

werden. Das Rote Kreuz brachte<br />

alle drei Insassen ins LKH Graz.<br />

Breaking News<br />

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Steiermark<br />

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<strong>6.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 7<br />

Fixzins ist weiter die beste Wahl<br />

Gerfried<br />

Karner von<br />

„Kredit<br />

Austria“<br />

kann auf<br />

einen<br />

Erfahrungsschatz<br />

von<br />

30 Jahren<br />

zurückblicken<br />

und<br />

meint:<br />

„Jetzt ist<br />

der beste<br />

Zeitpunkt<br />

für einen<br />

Immobilien-Kredit.“<br />

KREDIT AUSTRIA<br />

FINANZTIPPS. Erstmals seit 2019 hat die EZB heute den Leitzins im Euro-Raum wieder gesenkt.<br />

Der Grazer Finanzierungsexperte Gerfried Karner rät jetzt zu Immobilien-Investitionen und Fixzins.<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Die Europäische Zentralbank<br />

(EZB) hat heute eine<br />

Kurswende beschlossen<br />

und erstmals seit fast fünf Jahren<br />

die Zinsen gesenkt. Die Währungshüter<br />

senkten den Leitzins<br />

um 0,25 Prozentpunkte auf 4,25<br />

Prozent.<br />

Die „Kredit Austria“ – seit 30<br />

Jahren einer der führenden Kreditmakler<br />

Österreichs mit Sitz<br />

in Graz – erwartet sich jetzt eine<br />

Kehrtwende bei der Kreditvermittlung<br />

für Immobilienprojekte.<br />

„Seit Langem ist es nun wieder<br />

interessant, Kredite aufzunehmen.<br />

Das rentable Zeitfenster<br />

dafür ist aber kürzer als viele<br />

vermuten“, sagt „Kredit Austria“-<br />

Gesellschafter Gerfried Karner.<br />

Durch die Zinssenkung wird es<br />

laut Karner nämlich auf der anderen<br />

Seite wieder zu verstärkten<br />

Bautätigkeiten kommen, gleichzeitig<br />

steigen die Mietpreise<br />

weiter konstant. „Aufgrund von<br />

Inflation, erhöhter Personalkosten<br />

und weiterhin hoher Rohstoffpreise<br />

ist davon auszugehen,<br />

dass neue Immobilien schon ab<br />

2025 massiv teurer werden. Der<br />

bestmögliche Zeitpunkt für einen<br />

Immobilien-Kredit auf Basis<br />

dieser Einschätzung ist also<br />

genau jetzt bzw. in den nächsten<br />

Monaten.“<br />

Weiter Fixzinssatz<br />

Generell empfiehlt Karner trotz<br />

fallender Zinsen weiterhin auf<br />

einen Fixzinssatz zu setzen. Fixzinsvereinbarungen<br />

bis zu 35<br />

Jahren werden im optimalen<br />

Fall aktuell um 3,6 Prozent angeboten.<br />

Der variable Zinssatz<br />

liegt aktuell noch bei etwa 1,5<br />

Prozent über den Bestfixzinssätzen.<br />

„Dieser Zinsvorteil bei<br />

Fixzinskrediten bei voller Planungssicherheit<br />

wird mit den<br />

zukünftigen Zinssenkungen erwartungsgemäß<br />

abnehmen“, so<br />

Karner. Wobei in diesem und im<br />

nächsten Jahr eine weitere Senkung<br />

des Leitzinses durch die<br />

Europäische Zentralbank laut<br />

dem Finanzierungsexperten zu<br />

erwarten sei. Somit können für<br />

Käufer aktuell und in den kommenden<br />

Wochen noch ausgezeichnete<br />

und langfristig geltende<br />

Fixkonditionen angeboten<br />

werden.<br />

Wachsendes Interesse<br />

Mit rund 5000 Kunden in ganz<br />

Österreich verfügt die „Kredit<br />

Austria“ mit Sitz in Graz und Finanzierungsschwerpunkt<br />

im<br />

steirischen, Wiener und Kärntner<br />

Raum zudem über ein aussagekräftiges<br />

Kredit-Trendbarometer.<br />

Dieses zeigt bereits jetzt ein<br />

wachsendes Interesse an Krediten<br />

für Immobilienprojekte.<br />

Grund dafür sei laut Karner auch<br />

das von der Regierung beschlossene<br />

2,2 Milliarden Euro schwere<br />

Wohnbaupaket, bei dem die<br />

Länder unter anderem Darlehen<br />

bis zu 200.000 Euro zu maxima-<br />

len Zinssätzen von 1,5 Prozent<br />

bereitstellen. „Die genauen Rahmenbedingungen<br />

müssen dazu<br />

noch beobachtet werden.“<br />

Der Leitzins<br />

■ Der Leitzins ist ein festgelegter<br />

Zinssatz, zu dem sich<br />

die Geschäftsbanken bei den<br />

Zentralbanken Geld leihen oder<br />

anlegen können.<br />

■ Er dient zur Geldmarktsteuerung,<br />

also um die<br />

Wirtschaftslage, die Inflation<br />

und den Kurs von Währungen<br />

zu beeinflussen, und ist damit<br />

eines der wichtigsten Instrumente<br />

der EZB. Allgemein gilt:<br />

Niedrige Leitzinsen kurbeln die<br />

Wirtschaft an, während höhere<br />

Zinsen sie eher abbremsen.<br />

■ Innerhalb der Eurozone wird<br />

der Leitzins von der Europäischen<br />

Zentralbank (EZB)<br />

festgelegt.


anzeige 41<br />

82. JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

www.grazer.at <strong>6.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

WEGES (4)<br />

Mit den Öffis gelangt man umweltschonend zu den schönsten Wanderwegen.<br />

Am Weg auf das Kraubatheck.<br />

Wandern mit Öffis in der<br />

Region Erzberg Leoben<br />

Mit dem Zug nach Kraubath und auf idyllischen Wegen ein einsames Wandergebiet entdecken.<br />

Das Kraubatheck liegt in<br />

den Seck auer Tauern auf<br />

einer Seehöhe von 1475<br />

Metern. Der Gipfelbereich befindet<br />

sich auf einer großen Lichtung,<br />

von der Ruhe und Geborgenheit<br />

ausgeht. Bis vor 200 Jahren<br />

wurden der Kraubathgraben und<br />

das Kraubatheck noch intensiv<br />

bewirtschaftet, sodass lediglich<br />

ein Drittel der Fläche bewaldet<br />

war – heute liegt der Waldanteil<br />

bei 90 Prozent. Während der Wanderung<br />

genießen wir die Kraft des<br />

Waldes und entdecken aussichtsreiche<br />

Plätze mit Sicht auf den<br />

breiten Talboden der Mur und die<br />

umliegenden Gebirge.<br />

Ein Ort mit seinem Hausberg:<br />

Kraubath und das Kraubatheck<br />

Die Marktgemeinde Kraubath<br />

liegt zwischen den Städten<br />

Leoben und Knittelfeld und beheimatet<br />

circa 1350 Einwohner.<br />

Das Landschaftsbild ist geprägt<br />

vom breiten Talboden der<br />

Mur, zahlreichen Seiten-Kerbtälern<br />

und waldreichen Flächen<br />

rundherum. Im Ort gibt es eine<br />

Bäckerei, einen Nahversorger<br />

und Gasthäuser – somit ist für<br />

das leibliche Wohl bestens gesorgt.<br />

Für die Wanderung (16 km/<br />

900 hm) sollte eine Gehzeit<br />

von 5 ½ Stunden eingeplant<br />

werden<br />

Vom Bahnhof Kraubath an der<br />

Mur (586 m) geht es über die<br />

Eisenbahnbrücke geradeaus<br />

ins Ortszentrum. Der Weg führt<br />

leicht bergauf durch das besiedelte<br />

Gebiet. Beim großen Umkehrplatz<br />

halten wir uns rechts<br />

und wandern auf einer Schotterstraße<br />

bergauf, bis zum Einstieg<br />

in den Wanderweg. Wir<br />

gehen kontinuierlich durch den<br />

Wald bergauf, vorbei an Almen<br />

bis zur Wegkreuzung 4/5. Der<br />

gemütlichere und aussichtsreichere<br />

Aufstieg führt uns über<br />

die Stegmoaralm auf dem Weg<br />

5, bis wir kurz vor der Jagdhütte<br />

– rechts über einen Steig – das<br />

Kraubatheck (1475 m) erreichen.<br />

Der Rückweg kann alternativ<br />

über den Weg 4 abgekürzt<br />

werden.<br />

Gipfelkreuz am Kraubatheck<br />

Tourismusverband<br />

Erzberg Leoben<br />

Hauptplatz 3,<br />

8700 Leoben<br />

+43 (0)3842 48148<br />

info@erzberg-leoben.at<br />

www.erzberg-leoben.at<br />

QR-Code scannen und alle<br />

Infos zu den Wanderwegen<br />

finden.


<strong>6.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 9<br />

Jetzt<br />

mitdiskutieren<br />

www.facebook.com/derGrazer<br />

Trauma?<br />

Wieder ein traumatisierter<br />

Mensch der Willkommensgruß-<br />

Gäste, da hat wohl die Erziehung<br />

der Eltern versagt ?<br />

Hannelore Freitag<br />

* * *<br />

Erziehungssache<br />

Antwort: Geh, die klatschenden<br />

Linken haben immer noch ein<br />

Brett vorm Kopf. Die ,,lieben<br />

Kinderchen“ in der Straßenbahn:<br />

„Halt die Fresseee!“ Das ist<br />

normal. Blöder Trampel. Dass<br />

gerempelt wird um in die Bahn<br />

zu kommen und vorgedrängt,<br />

bzw. vorbeigedrängt. Heute,<br />

zwei Prinzessinnen pflanzen<br />

sich zu mir auf die Bank, sofort<br />

die Latschen oben. So gut erzogenen?<br />

Sofort Handygedudel,<br />

hysterisches Gekreische? Rücksicht?<br />

Ach, wozu denn?<br />

Silver Reicht<br />

* * *<br />

Einheimisch?<br />

„Grazerin“, ganz bestimmt eine<br />

weiße, autochthone Österreicherin,<br />

die da am Werk war, wie<br />

immer halt, wenn Messer, Macheten,<br />

Holzlatten, Eisenstangen,<br />

Baseballschläger, etc im<br />

Spiel sind.<br />

Lukas Lierzer<br />

* * *<br />

Falsch?<br />

Ein in Graz lebendes bulgarisches<br />

Gör wird marktschreierisch<br />

als Grazerin bezeichnet...<br />

So kann man Tatsachen verdrehen,<br />

echter „Qualitäts-Tschurnalismus“.<br />

Fini Blahovec<br />

* * *<br />

Nationalität egal!<br />

Wie hier viele auf der Nationalität<br />

rumtrampeln – unfassbar!<br />

Ist doch egal woher, so eine Tat<br />

sollte per se immer verurteilt<br />

werden. Es zeigt die Verrohung<br />

unserer Gesellschaft<br />

und die Kommentare hier<br />

feuern diese noch an. Mir<br />

graust es vor unser Gesellschaft,<br />

sowohl vor den Messerstechern<br />

als auch vor den<br />

Hasskommentatoren!<br />

Lukas Meier<br />

* * *<br />

Waffenverbot!<br />

Mir ist schon klar, Messer haben<br />

oft Sinn und Zweck, aber<br />

manchmal braucht es anscheinend<br />

wirklich ein Waffenverbot.<br />

Solche gefährlichen Gegenstände<br />

sind einfach zu leicht erwerbbar.<br />

Und wie das ausgehen<br />

kann sieht man in den USA wo<br />

jeder Waffen bekommt und es<br />

täglich Tote gibt!<br />

Franz Karlauer<br />

Meistkommentierte<br />

Geschichte<br />

des Tages<br />

Attacke am<br />

Jakominiplatz<br />

Wie erst gestern bekanntgegeben<br />

wurde, hat sich<br />

am Samstag eine Messerattacke<br />

am Jakominiplatz ereignet.<br />

Eine 14-Jährige hat eine<br />

Gleichaltrige mit dem Messer<br />

attackiert und sich am Montag<br />

den Behörden gestellt. Sie wurde<br />

vorläufig festgenommen.<br />

Das Ereignis sorgte auf der Facebook-Seite<br />

des „Grazer“ für<br />

heftige Diskussionen.<br />

GETTY<br />

REAKTIONEN & KOMMENTARE<br />

„der Grazer“ ist die<br />

Nummer 1<br />

des Landes<br />

„der Grazer“ wurde von den Experten des Fachmagazins<br />

„Journalist:in“ zur besten Regionalwochenzeitung<br />

der Steiermark und inhaltlich<br />

sogar zur Nummer 1 von ganz Österreich gekürt.<br />

www.grazer.at


10 graz<br />

www.grazer.at <strong>6.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Anna Badora<br />

hat Frauen<br />

interviewt,<br />

die seit mehreren<br />

Jahren<br />

im Gefängnis<br />

sitzen<br />

und ihre Geschichte<br />

erzählen.<br />

KK<br />

Anna Badora: Buch aus<br />

dem Frauen-Gefängnis<br />

PULS DER ZEIT. Die frühere Schauspielhaus-Intendantin<br />

Anna Badora präsentiert neues Buch.<br />

A<br />

nna Badora, von 2006<br />

bis 2015 Intendantin des<br />

Grazer Schauspielhauses,<br />

hat mit ihrem neuen Buch<br />

„Vom Stürzen und Wiederaufstehen<br />

– Geständnisse aus dem<br />

Frauengefängnis“ nicht nur eine<br />

beeindruckende Sammlung von<br />

Lebensgeschichten geschaffen,<br />

sondern auch einen wichtigen<br />

Beitrag zur aktuellen Diskussion<br />

über Justiz, Strafvollzug und Resozialisierung<br />

geleistet. Gemäß<br />

der berühmten Chaos-Theorie<br />

kann ein einziges Ereignis den<br />

Lauf der Geschichte völlig verändern<br />

– im großen, aber eben<br />

auch im kleinen, persönlichen<br />

Bereich. Anna Badora hat Frau-<br />

en interviewt, die genau davon<br />

erzählen können. Sie alle sitzen<br />

seit mehreren Jahren als verurteilte<br />

Straftäterinnen im Gefängnis<br />

oder wurden gerade entlassen.<br />

Doch ihre Geschichten sind<br />

nicht nur die ihrer Verbrechen.<br />

Es sind Geschichten von Frauen,<br />

die sich falsch entschieden<br />

haben – mit dramatischen Konsequenzen<br />

für die Opfer, die<br />

Angehörigen und sie selbst. Die<br />

unterschiedlichsten Wege haben<br />

diese Frauen aus einem „ganz<br />

normalen“ bürgerlichen Leben<br />

in die Haftanstalt geführt. Das<br />

Buch ist im ueberreuter Verlag<br />

erschienen, hat 200 Seiten und<br />

kostet 25 Euro.<br />

Die Grazer Band Mitapka präsentiert am 13. <strong>Juni</strong> im Grazer Explosiv ihr Debütalbum<br />

„Bhavacakra“. Buddhismus und brachiale Gitarren.<br />

EXPLOSIV<br />

„Sold City“ Premiere<br />

im Rechbauer Kino<br />

AKTUELL. Im Film „Sold Sity“ geht es um ausbeuterische<br />

Mietpreise. Im Rechbauer am 10. <strong>Juni</strong>.<br />

S<br />

eit in der Finanzkrise Investoren<br />

und Fonds aller Art<br />

begannen, vornehmlich in<br />

Wohnimmobilien zu investieren,<br />

geht es in immer mehr Wohnungen<br />

weniger ums Wohnen als<br />

um Rendite. Seither entscheidet<br />

der Markt, wo Menschen leben.<br />

Die Filmemacher Leslie Franke<br />

und Herdolor Lorenz haben<br />

über drei Jahre fünf Protagonisten<br />

begleitet, die sich gegen ausbeuterische<br />

Mietpreissteigerungen<br />

wehren. Eine weitere Ebene<br />

ist verbunden mit den Fragen,<br />

woher Wohnungsverlust, die so<br />

enormen Mietpreissteigerungen<br />

kommen, wem sie nützen und<br />

welch realistischen Alternativen<br />

es gibt.<br />

Film-Filmgespräch<br />

Nach der Vorführung des Filmes<br />

am 10. <strong>Juni</strong> mit Beginn um 18.30<br />

im Grazer Rechbauerkino in<br />

der Rechbauerstraße gibt es ein<br />

Filmgespräch mit Hanna Braun<br />

von Attac Österreich. Attac ist<br />

auch Veranstalter der Filmvorführung.<br />

Attac ist Teil einer internationalen<br />

Bewegung, die sich<br />

für eine demokratische, sozialökologische<br />

und geschlechtergerechte<br />

Gestaltung der globalen<br />

Wirtschaft einsetzt. Die Klimakrise<br />

und Umweltzerstörung,<br />

Finanzkrisen und Kürzungspo-<br />

Feeling trifft Fegefeuer<br />

■ Die Grazer Ethno-/Prog-Metal<br />

Newcomer Mitakpa (tibetisch für<br />

Vergänglichkeit) geben ihr Debütalbum<br />

„Bhavacakra“ zum Besten.<br />

Dabei behandeln sie thematisch<br />

die sechs Daseinsbereiche des<br />

Buddhismus. Was man sich nun<br />

erwarten kann: brachiale Gitarren,<br />

komplexe Rhythmen, Pseudo-<br />

Ragas, Kehlkopfgesang, Tod und<br />

Reinkarnation! Live am Donnerstag,<br />

13. <strong>Juni</strong>, 19 Uhr Explosiv. Mit<br />

dabei die Band Mother Morgana.<br />

Seit ca. sieben Jahren treffen sich<br />

die abenteuerlustigen, steirischen<br />

litik, Standortwettbewerb und<br />

Arbeitslosigkeit, steigende Konzerngewinne<br />

und sinkende Löhne<br />

betreffen jeden Menschen<br />

ganz konkret. Das Rechbauerkino<br />

ist ein Cineasten-Kleinod. Im<br />

allerersten Programmheft hieß<br />

es, man wolle sowohl „Gourmands<br />

als auch Gourmets unter<br />

den Grazer Cineasten“ überzeugen<br />

und das tut man im Rechbauerkino<br />

jetzt schon seit über<br />

40 Jahren.<br />

Das Rechbauerkino zeigt eine Doku<br />

über ausbeuterische Mieten. KK<br />

Prog-/Psych Rocker von Mother<br />

Morgana und holen ihre reise- und<br />

lebensbezogenen Snapshots heraus.<br />

Aufgetischt wird Stoner/Heavy<br />

Rock mit türkischem Modus,<br />

gewürzt mit ordentlich exotischem<br />

Pfeffer aus der Gehirnmühle. Die<br />

musikalische Bandbreite reicht von<br />

einfühlsam bis markerschütternd<br />

– „Feeling trifft Fegefeuer“. Am 14.<br />

<strong>Juni</strong> gibt es wieder Youth Clubbing<br />

für Jugendliche zwischen 13 und 16<br />

Jahren. DJ Manuel und „Da Bürgermeister“<br />

Pölzl machen die Musik.<br />

Einlass 17.30, Closing 20.30 Uhr.


19. SEPTEMBER 2021 www.grazer.at<br />

graz 11


graz<br />

12 www.grazer.at <strong>6.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Ausblick<br />

Was am Freitag in<br />

Graz wichtig ist<br />

■ Eine historische Saison liegt hinter dem SK Sturm, das zweite Double<br />

der Vereinsgeschichte wurde gefeiert. Sky Sport Austria hat den Klub<br />

begleitet: Am morgigen Freitag feiert die Dokumentation „Leuchtend<br />

Schwarz“ Premiere. Vereinsspitze und Kapitän Stefan Hierländer sehen<br />

diese mit vielen Fans gemeinsam auf den Kasematten.<br />

■ In rund 80 Kirchen der Diözese Graz-Seckau wird zwischen 17 und<br />

24 Uhr die Lange Nacht der Kirchen gefeiert. Dabei dreht sich alles<br />

rund ums Thema Herz. Die Eröffnung findet um 18.30 Uhr durch Bischof<br />

Wilhelm Krautwaschl in der Herz-Jesu-Kirche statt.<br />

■ Die Uni Graz lädt zum großen Fest auf den Campus. Ab 17 Uhr gibt<br />

es Führungen, Workshops sowie Live-Musik. Ab 20 Uhr treten Candlelight<br />

Ficus Extended auf, ab 21 Uhr das Trio Karamarkovic/Denovaire/Pollheimer.<br />

■ Das Tabakmonopol begeht sein 240-Jahr-Jubiläum. Morgen und<br />

übermorgen gibt es aus diesem Anlass eine hochkarätige Podiumsdiskussion<br />

in der Helmut-List-Halle. Dabei sind WKÖ-Präsident Harald<br />

Mahrer oder Nationalratsabgeordneter Reinhold Lopatka.<br />

„Feiern und Grenzen überwinden“ lautet das Motto des großen Fests am<br />

Campus der Uni Graz. Los geht es um 17 Uhr – mit Musik und Co. SCHERIAU<br />

■ Ab morgen gibt es eine neue Führung im Graz Museum: Bei „Stadt<br />

Land Geschichte“ werden wichtige Stationen der Stadt- und Landesgeschichte<br />

anhand von ausgewählten Objekten beleuchtet. Diese gibt<br />

es an jedem 1. und 3. Freitag im Monat um 14 Uhr auf Deutsch und an<br />

jedem 2. und 4. Freitag auf Englisch.<br />

cook-music.at/tickets<br />

Peter<br />

cornelius<br />

& Band<br />

2.8.|piber<br />

19.<strong>6.</strong> | KIRCHSCHLAG (NÖ)<br />

29.7. | KRIEGLACH<br />

Pizzera & jaus.<br />

2.8.|wagna<br />

14.8.|graz<br />

20.9.|grafenegg<br />

Jan Delay.<br />

1<strong>6.</strong>8.|henndorf<br />

17.8.|graz<br />

sportfreunde<br />

stiller<br />

13.7.|Wagna<br />

Eckel, kulis,<br />

fleischhacker<br />

1<strong>6.</strong>8.|Graz

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