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9. Juni 2024

- Stadt kämpft gegen Hundstrümmerl-Hotspots in Graz - Landeshauptmann Drexler: „Jugendliche müssen härter bestraft werden" - Fünf Millionen Euro für neuen Park in Gratkorn - Gemeindepaket sorgt für Wirbel zwischen Graz und Wien - Das war der 21. „Grazer" Wirtschaftsstammtisch

- Stadt kämpft gegen Hundstrümmerl-Hotspots in Graz
- Landeshauptmann Drexler: „Jugendliche müssen härter bestraft werden"
- Fünf Millionen Euro für neuen Park in Gratkorn
- Gemeindepaket sorgt für Wirbel zwischen Graz und Wien
- Das war der 21. „Grazer" Wirtschaftsstammtisch

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<strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong>, AUSGABE 23<br />

Volles Haus<br />

Beim 21. „Grazer“ Stammtisch schmiedeten<br />

unsere Gäste aus Politik und<br />

Wirtschaft schon Urlaubspläne. 20–26<br />

Volle Kraft<br />

Die neue Eingreiftruppe Jugendkriminalität<br />

erstattete schon 400 Anzeigen,<br />

LH Drexler (Bild) will härtere Strafen. 8<br />

800 Sackerlspender für 17.000 Hunde<br />

Stadt sagt dem<br />

Hundstrümmerl<br />

den Kampf an<br />

Sauber. Täglich werden mehr als 14.000 Hundesackerl in Graz benutzt – das sind immer noch zu wenige. Die Holding baut das Angebot der<br />

Sackerlspender stetig aus. Nach Protesten wurde auch der beliebte Rundweg am Thalersee bestückt. Weitere Standorte sind geplant. SEITEN 4/5<br />

GETTY, GASSER, LAND STMK.<br />

Seriös - Einfühlsam - Würdevoll<br />

24h täglich


2 die seite zwei<br />

www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

E D I T O R I A L<br />

von<br />

Tobit<br />

Schweighofer<br />

✏ tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Europa ist<br />

näher, als<br />

man denkt<br />

H<br />

eute wählt Europa<br />

seine Zukunft und es<br />

steht ziemlich viel auf<br />

dem Spiel. In einer immer<br />

globalisierteren Welt mit<br />

neuen Protagonisten wie<br />

Russland, Indien oder China<br />

ist es umso wichtiger, in<br />

globalen Dimensionen zu<br />

denken. Haben wir uns noch<br />

vor ein paar Jahren vom<br />

Nachbardorf abgegrenzt,<br />

wurden es später die Nationen<br />

und schon bald werden<br />

es die Kontinente, Wirtschaftsräume<br />

und Wertegemeinschaften<br />

sein. Die Werte,<br />

auf die sich die EU gründet,<br />

sind die Achtung der Menschenwürde,<br />

Freiheit,<br />

Demokratie, Gleichheit,<br />

Rechtsstaatlichkeit und die<br />

Wahrung der Menschenrechte<br />

einschließlich der Rechte<br />

der Personen, die Minderheiten<br />

angehören. Dafür lohnt es<br />

sich definitiv, zur Wahlurne<br />

zu schreiten. Vor allem wenn<br />

diese Werte von manchen<br />

angezweifelt werden. Auch<br />

wenn Europa am Papier<br />

manchmal so fern scheint:<br />

Europa ist näher, als man<br />

denkt. 80 Prozent der Gesetze,<br />

die in Österreich gelten,<br />

nehmen ihren Ausgang in<br />

Brüssel. Wie unser aller<br />

Leben weitergeht, hängt also<br />

sehr davon ab, wer im<br />

EU-Parlament sitzt und<br />

unsere Interessen dort<br />

vertritt. Insgesamt gibt es also<br />

genügend gute Gründe, um<br />

heute zum Wahllokal zu<br />

gehen und ein Kreuzerl zu<br />

machen. Auf geht’s!<br />

Tobit Schweighofer, Chefredakteur<br />

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...<br />

... Sängerin Marina Zettl<br />

Ein großes<br />

Häferl mit viel<br />

schwarzem Kaffee,<br />

das reicht<br />

für Marina Zettl,<br />

um morgens<br />

in die Gänge<br />

zu kommen.<br />

Frühstück muss<br />

nicht sein. KK<br />

Die Frontfrau von Marina & The Kats, Marina Zettl, im Frühstück über<br />

erste Gehversuche in Graz, Jazzstudium und die LP „Friendly Fire“.<br />

Marina, überzeugte Frühstückerin?<br />

Nein, eigentlich gar nicht. Mir reicht eine große<br />

Tasse Kaffee, damit ich in die Gänge komme.<br />

Wenn’s mal ein Frühstück gibt, dann esse ich lieber<br />

salzige, pikante Sachen. Nix Süßes, eher typisch<br />

britisches Breakfast.<br />

Sie sind in Graz aufgewachsen und hatten da<br />

ihre ersten musikalischen Gehversuche.<br />

Ich wollte schon als Kind Schauspielerin oder Sängerin<br />

werden, das war für mich klar. Erst lernte<br />

ich Piano spielen, dann studierte ich Jazz. In dieser<br />

Zeit begann ich, meine Stimme als Instrument<br />

wahrzunehmen und zu erforschen. Ich war in der<br />

Musikhauptschule Ferdinandeum, wo mich auch<br />

Ernst Pozar, der Gitarren-Zauberer von Graz,<br />

unterrichtete. Auch unser Gitarrist Thomas Mauerhofer<br />

bringt seine Gitarren zum Pozar. Ich war<br />

auch im BORG am Hasnerplatz und studierte Jazz<br />

an der KUG, machte das Studium aber nicht fertig.<br />

Dann verschlug es mich nach Wien.<br />

Aber gute Erinnerungen an die Grazer Jahre?<br />

Sehr viel gute. Ich habe als Jugendliche viel Radio<br />

gehört und ein Swing-Konzert, zu dem ich gehen<br />

durfte, hat mich sehr berührt. Wenngleich mir<br />

auch ein Konzert mit Deichkind gefallen hat.<br />

„Friendly Fire“ heißt Ihr neues Album. Es ist die<br />

fünfte LP von Marina & The Kats.<br />

Ich wollte auf dem neuen Album auch ernste Themen<br />

aufgreifen, zeigen, dass auch ich dunklere<br />

Farben habe. Ich zeige da Seiten von mir, die nicht<br />

so schön sind und die sagen, dass es auch mir nicht<br />

immer gut geht und dass wir auch Ängste haben.<br />

Es geht auch um Themen wie Erfolgsdruck, Älterwerden.<br />

Für mich ist das neue Album, was Text<br />

und Stil betrifft, ein Meilenstein in meiner Karriere.<br />

Aber keine Angst, die Hoffnung geht nicht verloren.<br />

Mit dem Album geht es auch auf Tour und Graz<br />

steht am 16. <strong>Juni</strong> auf dem Tourplan?<br />

Wir treten im Rahmen der Serie Klub Royal im Grazer<br />

Dom im Berg auf. Die Tour führt u. a. auch nach<br />

Deutschland, nach Prag und nach Slowenien. Wir<br />

spielen auch Sommerfestivals.<br />

Sie sind auch eigene Labelchefin? Cooler Name<br />

des Labels: Kats Records.<br />

Das läuft ganz gut, aber meine eigenen Produktionen<br />

laufen nicht über das Kat-Label, da ich einfach<br />

keine Zeit dafür hätte, all das, was an Label-Arbeit<br />

notwendig ist, zu organisieren.<br />

Was machen Sie für sich gerne?<br />

Ich bin sehr gerne in der Natur, das ist entspannender<br />

Kontrast zum langen Sitzen vor dem Computer.<br />

Beim Spazierengehen, mindestens 20 Minuten,<br />

kann ich gut abschalten. Ich komme meist einfach<br />

nicht zur Ruhe. Die Natur gibt mir Kraft und stärkt<br />

meine Energie.<br />

Ist Rock ’n’ Roll für Sie auch ein Thema?<br />

Wenn es passt, spielen wir auch rockige Sachen.<br />

Meine Leidenschaft aber gehört dem Swing.<br />

<br />

VOJO RADKOVIC<br />

Marina Zettl, in Graz geboren, hat Jazz-Gesang<br />

studiert und ist dann nach Wien gezogen. Marina<br />

Zettl ist die Frontfrau von Marina & The Kats. Mit<br />

ihrem Markenzeichen #sharedrums (drei der vier<br />

Bandmitglieder spielen Schlagzeug) hat die Band<br />

aus Wien einen absolut einzigartigen Sound geschaffen<br />

und zählt seit Jahren zu den spannendsten<br />

und aufregendsten Bands des Landes, wenn<br />

nicht Europas. Am 16. <strong>Juni</strong> live im Dom im Berg.


graz<br />

4 graz<br />

www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

4<br />

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10<br />

Die nächste Nobelpreisträgerin<br />

soll aus Graz<br />

kommen.“<br />

TU-Graz-Rektor Horst Bischof über den<br />

Bau des Center of Physics Graz LUNGHAMMER<br />

Stadt kämpft gegen<br />

Inklusion stand im Zentrum der<br />

fünften Jugendkonferenz. BJV<br />

Jugendkonferenz<br />

fand in Graz statt<br />

■ Rund sechzig junge Menschen<br />

aus ganz Österreich<br />

und Südtirol haben sich drei<br />

Tage lang in Graz mit „Inklusiven<br />

Gesellschaften“ auseinandergesetzt<br />

und im Rahmen<br />

der 5. Österreichischen Jugendkonferenz,<br />

an der auch<br />

Staatssekretärin Claudia Plakolm<br />

teilnahm, fünfzig politische<br />

Empfehlungen erarbeitet.<br />

Im Mittelpunkt stand der<br />

Abbau von Barrieren für junge<br />

Menschen.<br />

Ehrensenator Rudi Roth (l.) und<br />

Finanzminister Magnus Brunner RR<br />

Minister bei Senat<br />

der Wirtschaft<br />

■ Auf Einladung von Senator<br />

Oliver Kröpfl, Vorstand der<br />

Steiermärkischen Sparkasse,<br />

diskutierte Finanzminister<br />

Magnus Brunner im Rahmen<br />

eines Graz-Besuchs kürzlich<br />

mit vielen steirischen Senatoren<br />

der Wirtschaft über die Modernisierung<br />

des Finanz- und<br />

Kapitalmarktes und über den<br />

Wirtschaftsstandort Österreich.<br />

Themen wie die Wettbewerbsfähigkeit<br />

Europas oder Leistungsanreize<br />

standen im Zentrum.<br />

Beteiligungs-Stadtrat Manfred Eber (l.) ließ drei Hundekot-Sackerlspender beim Thalersee errichten. FOTO FISCHER, SCHERIAU, KK<br />

derGrazer<br />

Höhere Strafen bei liegen gelassenen Haufen?<br />

„Eine Erhöhung<br />

der Strafe wird<br />

den Gestank<br />

in Graz reduzieren<br />

und das<br />

Image der Stadt<br />

verbessern.“<br />

Karin Wagner, 48,<br />

Kosmetikerin<br />

„Man muss<br />

härter durchgreifen,<br />

da die<br />

Anzahl an Haufen<br />

ansonsten<br />

nicht geringer<br />

wird.“<br />

M. Unterhuber,<br />

48, Angestellte<br />

„Höhere Geldstrafen<br />

treffen<br />

die Hundebesitzer<br />

mehr<br />

und fordern sie<br />

bestimmt zum<br />

Umdenken auf.“<br />

August Hiebler,<br />

75, Pensionist<br />

Blitzumfrage<br />

„Diese Anhebung<br />

würde<br />

unsere Kinder<br />

und unser<br />

Grundwasser<br />

noch besser<br />

schützen.“<br />

Eleni Velli, 37,<br />

Verkäuferin<br />

?<br />

ALLE FOTOS: DER GRAZER<br />

„Dies würde<br />

sicher zu einer<br />

Steigerung des<br />

Verantwortungsbewusstseins<br />

der<br />

Besitzer führen.“<br />

Sabrina Krivanec,<br />

43, Drogistin


<strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 5<br />

➜<br />

TOP<br />

GLETTLER-FEIERTAG, GRAZWELLNESS<br />

Sanitäter wurden Geburtshelfer<br />

Die kleine Theresa hatte es besonders<br />

eilig und kam in Eggersdorf bei Graz<br />

gleich im Rettungswagen zur Welt.<br />

Bombe nicht gefunden<br />

Sowohl Sprengstoffroboter als auch Spürhunde<br />

konnten die Bombe am Auto der Ex<br />

des Jehova-Bombers zunächst nicht finden.<br />

FLOP<br />

➜<br />

Hundstrümmerl-Hotspots<br />

SAUBER. Holding rüstet<br />

die Stadt weiter mit<br />

hunderten Hundekot-<br />

Sackerlspendern aus.<br />

Jetzt wurde der Thalersee<br />

damit erschlossen.<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

gebracht. Die Holding hat jetzt<br />

die Möglichkeit eingeräumt,<br />

Wünsche nach Sackerlspendern<br />

anmelden zu können, um das<br />

ganze Gemeindegebiet ausreichend<br />

abzudecken. „Dort, wo<br />

Bedarf besteht, werden wir mit<br />

Hundekot-Säckchen<br />

nachrüsten“,<br />

erklärt Holding-Sprecherin<br />

Sara Schmidt.<br />

Sackerl am Thalersee<br />

Einer dieser Hundehaufen-Hotspots<br />

war das Gebiet um den<br />

Thalersee. Ausflügler und Spaziergänger<br />

rund um den Thalersee<br />

mussten bislang selbst die<br />

„Sackerl fürs Gackerl“ mitführen<br />

und haben zuletzt vermehrt den<br />

Wunsch nach Sackerlspendern<br />

für ihre Vierbeiner auch dort geäußert.<br />

Diesem Anliegen ist Beteiligungsstadtrat<br />

Manfred Eber<br />

nun gemeinsam mit der Holding<br />

Graz nachgekommen: Alle Hundebesitzer<br />

finden Hundekot-<br />

Sackerlspender am Rundweg<br />

Thalersee vor. Insgesamt drei<br />

dieser Spender wurden dort in<br />

der Vorwoche installiert. „Das<br />

Kaum etwas ist ärgerlicher,<br />

als mitten in der Stadt in<br />

einen Hundehaufen zu<br />

steigen. Dies passiert in Graz nur<br />

allzu oft, immerhin leben hier<br />

17.000 Hunde, wobei die Dunkelziffer<br />

um einiges höher liegen<br />

dürfte. Laut Holding werden<br />

täglich durchschnittlich 14.247<br />

Sackerl aus den Sackerlspendern<br />

gezogen. Die Differenz in Form<br />

von knapp 3000 Hundehaufen<br />

landet auf Gehsteigen, in Wiesen<br />

und schließlich auf tausenden<br />

Schuhsohlen.<br />

Derzeit sind 800 Hundekot-<br />

Säckchenspender an Mülleimern<br />

im Grazer Stadtgebiet anaufgewertete<br />

Naherholungsgebiet<br />

am Thalersee lockt vor allem<br />

in den warmen Monaten zahlreiche<br />

Ausflügler und Spaziergänger<br />

nach Thal“, erklärt Eber.<br />

„Ich freue mich, dass eine solche<br />

Infrastruktur nun auch rund um<br />

den Thalersee geschaffen wurde<br />

und wir dem Wunsch von Hundebesitzern<br />

nach Sackerlspendern<br />

gemeinsam mit der Holding<br />

rasch und unkompliziert nachkommen<br />

konnten.“<br />

Strafen bis zu 2000 Euro<br />

Hundebesitzer sind übrigens<br />

gesetzlich dazu verpflichtet, die<br />

Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner<br />

wegzuräumen. Schätzungen<br />

der Holding zufolge<br />

machen dies in Graz auch rund<br />

98 Prozent. Auf Gehsteigen ist<br />

allerdings der Hauseigentümer<br />

gefordert, diese sauber zu halten.<br />

Bei Unterlassung drohen<br />

durchaus saftige Strafen. In Graz<br />

muss man zunächst 35 Euro bezahlen,<br />

der Strafrahmen kann<br />

aber in weiterer Folge sogar auf<br />

bis zu 2000 Euro ausgedehnt<br />

werden.<br />

<br />

Grazer Hunde-1x1<br />

■ In Graz leben Hunde<br />

„steuerfrei“. Seit 2019 müssen<br />

Hunde in der Stadt Graz nicht<br />

mehr angemeldet werden und<br />

es ist keine Hundeabgabe zu<br />

bezahlen. Hundebesitzer müssen<br />

dennoch folgende Punkte<br />

berücksichtigen:<br />

■ Abschluss einer Haftpflichtversicherung<br />

■ Mikrochip<br />

■ Registrierung des Hundes in<br />

der Heimtierdatenbank<br />

■ Verpflichtung des Hundehalters,<br />

einen Hundekundekurs zu<br />

besuchen, wenn innerhalb der<br />

letzten fünf Jahre kein Hund<br />

gehalten worden ist<br />

■ In den Grazer Parkanlagen<br />

gilt – außerhalb der Hundewiesen<br />

– die Leinenpflicht.<br />

■ Auf Kinderspielplätzen sind<br />

Hunde nicht erlaubt.<br />

■ Notfall: Tierrettung der<br />

Berufsfeuerwehr Graz<br />

Tel. 0 316/725888<br />

derGrazer<br />

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis<br />

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Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2023). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


6 graz<br />

www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

K O M M E N T A R<br />

von<br />

Verena<br />

Leitold<br />

✏ verena.leitold@grazer.at<br />

Wir brauchen<br />

wieder eine<br />

Ideenkultur<br />

B<br />

ei den diesjährigen Architekturtagen<br />

ging es bei<br />

verschiedenen Ausstellungen<br />

und Diskussionen auch<br />

in Graz um die Themen Umbruch<br />

und Wandel, Visionen<br />

und Mut. Mutige Entscheidungen<br />

der Grazer Partnerstadt<br />

Groningen wurden thematisiert,<br />

darüber hinaus erstmals Bilder<br />

einer vieldiskutierten Vision<br />

gezeigt: der Grazer Stadtseilbahn<br />

über die Mur (siehe<br />

Seite 7). Von dem Projekt wurde<br />

bekanntlich Abstand genommen,<br />

es wird nun „im Museum<br />

gezeigt“. Das ist ganz schön<br />

bezeichnend, denn tatsächlich<br />

hat man in letzter Zeit in Graz<br />

das Gefühl, dass mutige<br />

Visionen der Vergangenheit<br />

angehören. In der Politik sind sie<br />

jedenfalls kaum noch zu finden.<br />

Viel zu groß ist offenbar die<br />

Angst, mit dem Mut Unmut zu<br />

ernten. Während KPÖ und SPÖ<br />

damit noch nie viel am Hut<br />

hatten, traut sich die ÖVP das<br />

Wort „Vision“ nach der offenbar<br />

noch immer nicht ganz<br />

verdauten Wahlschlappe gar<br />

nicht mehr in den Mund zu<br />

nehmen. Die Einzigen, denen<br />

man Mut nicht absprechen<br />

kann, sind momentan eigentlich<br />

die Grünen, die sich bei ihren<br />

Umgestaltungsprojekten aber<br />

wenig um andere Meinungen<br />

kümmern – was oft als Übermut<br />

und mitunter sogar Mutwilligkeit<br />

bewertet wird. Die Ideenkultur,<br />

die uns in dieser Stadt<br />

abhandengekommen ist,<br />

brauchen wir zurück. Her mit<br />

den Visionen!<br />

Finanzstadtrat Manfred Eber und Nationalratsabgeordnete Martina Kaufmann sind sich uneins.<br />

ZWIST. Fast eine Milliarde Euro macht der Bund für Gemeinden locker. Der Grazer<br />

Finanzstadtrat Eber kritisiert die fehlende Nachhaltigkeit. Von der Nationalratsabgeordneten<br />

Kaufmann heißt es, man wolle „Verantwortung abwälzen“.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Am Mittwoch wurde im Ministerrat<br />

das neue Gemeindepaket<br />

beschlossen. Das<br />

von 2023 wird um zwei Jahre verlängert:<br />

Städte und Gemeinden<br />

werden mit insgesamt 300 Millionen<br />

Euro bei laufenden Kosten<br />

unterstützt, um Liquidität und Investitionsfähigkeit<br />

zu sichern. Für<br />

Graz bedeutet das rund elf Millionen.<br />

Dazu kommen ein Investitionspaket<br />

mit einem Volumen<br />

von 500 Millionen Euro sowie 120<br />

Millionen Euro zum Vorantreiben<br />

des digitalen Wandels.<br />

„Kurzfristig entlastet die Einmalzahlung<br />

natürlich, wird jedoch<br />

nachhaltig kaum etwas an<br />

der aktuellen schwierigen Finanzsituation<br />

der Kommunen<br />

ändern“, kritisierte KPÖ-Finanzstadtrat<br />

Manfred Eber. Er verweist<br />

auf die Grazer Sparoffensive<br />

unter dem Titel „Kommunales<br />

Plus“, bezeichnet aber „strukturelle<br />

Änderungen des vertikalen<br />

Verteilungsschlüssels des FAG<br />

unausweichlich, damit die Städte<br />

und Gemeinden auch zukünftig<br />

Herausforderungen wie die Dekarbonisierung<br />

des öffentlichen<br />

Verkehrs, den Ausbau der Kinderbetreuung<br />

sowie der Pflege<br />

bewältigen können“.<br />

Stadt hat Verantwortung<br />

Bei der Grazer Nationalratsabgeordneten<br />

Martina Kaufmann<br />

(ÖVP) stößt diese Kritik wiederum<br />

auf Kritik: „Das Paket soll<br />

Planungssicherheit für 2025 sicherstellen<br />

und unterstützen,<br />

aber es ist Aufgabe einer Stadt,<br />

eine ordentliche Finanzgebahrung<br />

sicherzustellen und das<br />

GETTY, FISCHER, SIMONIS<br />

Gemeindepaket sorgt<br />

für Kritik an Kritik<br />

nicht auf andere abzuwälzen!“<br />

Darüber hinaus sieht sie die<br />

Stadt in der Verantwortung, die<br />

Mittel aus dem Investitionsprogramm<br />

auch abzuholen – der<br />

Bund bezahlt achtzig Prozent,<br />

die Stadt muss nur noch zwanzig<br />

Prozent tragen. „Der Stadt<br />

Graz standen aus dem letzten<br />

Paket schon 18 Millionen Euro<br />

zu. Diese sinnvoll einzusetzen, ist<br />

die Aufgabe der Stadtregierung.<br />

Wenn dann geschrieen wird, dass<br />

es wieder nicht genug sei, dann<br />

ist das nicht mehr nachvollziehbar“,<br />

so Kaufmann. „Hier trägt die<br />

KPÖ Gesamtverantwortung und<br />

kann nicht wieder alle Probleme<br />

auf Bund oder Land schieben.<br />

Zudem kommen durch den Finanzausgleich<br />

zusätzliche Mittel<br />

für den Ausbau von Kindergärten,<br />

für Pflege, Gesundheit, Wohnen<br />

und Sanieren.“<br />

derGrazer<br />

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<strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

Bilder nie veröffentlicht:<br />

graz 7<br />

So hätte die Murgondel ausgesehen<br />

SPEKTAKULÄR. Auch wenn davon Abstand genommen wurde: Im Rahmen der Architekturtage wurden<br />

jetzt unter dem Titel „Stadtseilbahn“ erstmals Renderings einer umstrittenen Vision öffentlich präsentiert.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Die Murgondel wurde zwar<br />

2020 offiziell abgesagt und<br />

seither nur für Aprilscherze<br />

wieder ausgegraben, nie gezeigte<br />

Renderings gab es aber diese Woche<br />

im Rahmen der Architekturtage zu<br />

sehen. Das Büro Strohecker Architekten<br />

präsentierte dort nämlich<br />

mehrere, ursprünglich von der Politik<br />

beauftragte Infrastrukturprojekte:<br />

neben der Mini-Metro und der Bienenstockgarage<br />

auch eine Attraktivierung<br />

der Murufer (eine ehemalige<br />

Idee Mario Eustacchios) sowie<br />

eben die Stadtseilbahn inkl. emissionsfreiem<br />

Gütertransport- und<br />

Verteilzentrum am Andreas-Hofer-<br />

Platz. Dem Vernehmen nach wurden<br />

die Bilder des letztgenannten<br />

Projekts aufgrund der Dimensionen<br />

von der Politik nie veröffentlicht. Die Renderings dieser Stadtseilbahn wurden diese Woche bei den Architekturtagen gezeigt. STROHECKER ARCHITEKTEN/NEW AGES (4)


8 graz<br />

www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Bernhard Bauer (l.) und Viktor<br />

Larissegger von der WKO Graz FISCHER<br />

Unterschriften für<br />

Baustellenpause<br />

■ Die Grazer Regionalstelle der<br />

Wirtschaftskammer startete eine<br />

Petition für eine zweijährige Baustellenpause<br />

in der Innenstadt,<br />

die Evaluierung der bisherigen<br />

Projekte und die Entwicklung eines<br />

Plans für alle Verkehrsteilnehmer.<br />

„Wir fordern einen Stopp,<br />

der kein Stillstand sein soll, sondern<br />

notwendige Zeit, die Projekte<br />

nochmals unter Einbindung aller<br />

Betroffenen zu evaluieren“, so<br />

Obmann Bernhard Bauer und<br />

Leiter Viktor Larissegger. Unterschreiben<br />

kann man sowohl online<br />

als auch in Geschäften.<br />

Am Samstag und Sonntag ist es am<br />

Mariahilfer Platz wieder so weit. KK<br />

Antikmarkt am<br />

Mariahilfer Platz<br />

■ Am kommenden Samstag<br />

und Sonntag (15. und 16. <strong>Juni</strong>)<br />

findet am Mariahilfer Platz<br />

wieder ein Antiquitäten- und<br />

Raritäten-Markt, der sogenannte<br />

Portiunkulamarkt, den<br />

es bereits seit mehr als 200 Jahre<br />

gibt, statt. Viele Aussteller<br />

aus nah und fern haben sich<br />

bereits angemeldet. Von 8 bis<br />

16 Uhr können Sammler und<br />

Schnäppchenjäger dort Antikware,<br />

Kunst, Bücher, Bilder, erlesenen<br />

Schmuck, Kleinmöbel<br />

und vieles mehr finden.<br />

Landeshauptmann Drexler:<br />

„Jugend muss härter<br />

bestraft werden“<br />

OFFENSIV. Neue Polizei-Einsatzgruppe Jugendkriminalität erstattete bereits<br />

400 Anzeigen. Landeshauptmann Christopher Drexler forciert Maßnahmen.<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Kaum eine Woche vergeht,<br />

in der nicht wieder von<br />

gewalttätigen Übergriffen<br />

unter Jugendlichen in Graz die<br />

Rede ist. Letzter unrühmlicher<br />

Höhepunkt in dieser Woche:<br />

eine Messerstecherei zwischen<br />

zwei 14-jährigen (!) Mädchen am<br />

Jakominiplatz.<br />

Bei der Polizei hat man reagiert:<br />

Anfang März wurde die<br />

Einsatzgruppe Jugendkriminalität<br />

ins Leben gerufen. In der<br />

Steiermark leistete diese Einsatzgruppe<br />

von Beginn an konsequente<br />

Arbeit: Von Anfang<br />

März bis Anfang <strong>Juni</strong> <strong>2024</strong> wurden<br />

im Rahmen von Schwerpunktaktionen<br />

in Graz rund<br />

400 Anzeigen (ein Viertel davon<br />

gegen Minderjährige) erstattet,<br />

etwa 1000 Identitätsfeststellungen<br />

und zehn Festnahmen<br />

durchgeführt. Es gab mehr als<br />

30 Sicherstellungen nach dem<br />

Suchtmittelgesetz.<br />

Landeshauptmann Christopher<br />

Drexler und Innenminister<br />

Gerhard Karner haben<br />

sich unlängst ein Bild von den<br />

ersten Einsätzen gemacht. Die<br />

Polizisten sind insbesondere<br />

an Brennpunkten wie dem Grazer<br />

Volksgarten im Einsatz. Die<br />

Kriminalität soll durch den verstärkten<br />

Kontrolldruck insbesondere<br />

unter Jugendlichen zurückgedrängt<br />

werden.<br />

Neue Koordination<br />

Noch im <strong>Juni</strong> nimmt zudem<br />

eine eigene Koordinationsstelle<br />

beim Land Steiermark, die Drexler<br />

eingerichtet hat, ihre Arbeit<br />

auf. Dort wird in regelmäßigen<br />

Treffen die Zusammenarbeit<br />

sowie der Informations- und Erfahrungsaustausch<br />

unter maßgeblichen<br />

Organisationen und<br />

Behördenstellen für die Gewaltprävention<br />

unter Jugendlichen<br />

verstärkt. Was die Strafen für<br />

Verbrechen angeht, plädiert der<br />

Landeshauptmann auf ein hartes<br />

Vorgehen: „Wir haben zuletzt<br />

unfassbare Gewalttaten unter<br />

Jugendlichen erlebt. In den Kriminalstatistiken<br />

sehen wir einen<br />

Anstieg der Jugendkriminalität.<br />

Als Landeshauptmann, als Jurist<br />

und nicht zuletzt als Vater ist es<br />

Seit<br />

Anfang<br />

März ermittelt<br />

die<br />

Einsatzgruppe<br />

Jugendkriminalität<br />

– mit<br />

durchschlagendem<br />

Erfolg. LH<br />

Christopher<br />

Drexler<br />

initiiert<br />

noch im<br />

<strong>Juni</strong> eine<br />

neue Koordinationsstelle.<br />

LAND STMK<br />

mir ein besonderes Anliegen,<br />

dass wir diese Entwicklungen<br />

gerade unter jungen Menschen<br />

nicht einfach hinnehmen, sondern<br />

uns damit auseinandersetzen<br />

und mit der gebotenen Konsequenz<br />

und Entschlossenheit<br />

darauf reagieren.“<br />

Geschlossenes Wohnen<br />

Konkret heißt das: härtere Strafen<br />

für junge Gewalttäter und<br />

auch mehr Konsequenzen außerhalb<br />

des Strafrechts. Dabei ist<br />

Drexler die Stärkung der Schulsozialarbeit<br />

und der Familiensozialarbeit<br />

besonders wichtig.<br />

Zudem sollen „Geschlossene<br />

Wohneinrichtungen“ eingeführt<br />

werden, in denen besonders auffällige<br />

Jugendliche unter Aufenthaltspflicht<br />

untergebracht werden<br />

können.<br />

Innenminister Karner hat außerdem<br />

unlängst weitere Maßnahmen<br />

gegen Jugendkriminalität<br />

vorgestellt. Dazu zählen etwa<br />

die polizeilichen Regelbelehrungen.<br />

Drexler: „Es braucht noch<br />

mehr Präventionsarbeit, aber es<br />

müssen auch klare Grenzen gezogen<br />

werden.“


<strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 9<br />

Interviews mit allen Spitzenkandidaten<br />

auf www.grazer.at<br />

Heute werden die 720 Abgeordneten des Europäischen Parlaments gewählt.<br />

Sieben Listen treten an. Fast 200.000 Grazer dürfen ihre Stimme abgeben. KK<br />

Graz hat die (EU-)Wahl<br />

■ In Graz sind am heutigen<br />

Sonntag insgesamt 192.369 Personen<br />

für die Europawahl wahlberechtigt.<br />

Bis Mittwochnachmittag<br />

wurden bereits 31.640<br />

Wahlkarten ausgestellt, der Rest<br />

kann direkt vor Ort in einem von<br />

rund hundert Wahllokalen seine<br />

Stimme abgeben. Geöffnet ist von<br />

von 7 bis 16 Uhr. Da Wähler jedoch<br />

vor der Stimmabgabe nicht<br />

durch Ergebnisse aus anderen<br />

Mitgliedstaaten beeinflusst werden<br />

dürfen und das letzte Wahllokal<br />

in der EU erst um 23 Uhr<br />

schließt, kann auch das Ergebnis<br />

erst nach 23 Uhr veröffentlicht<br />

werden. Dieses ist dann – inklusive<br />

einzelner Bezirksergebnisse<br />

– auf www.grazer.at abrufbar.<br />

Wer sich bis dahin die Zeit vertreiben<br />

möchte oder sich bei der<br />

Entscheidung noch unsicher ist,<br />

kann dort auch unsere Interviews<br />

mit allen sieben Spitzenkandidaten<br />

noch einmal nachlesen.


10 graz<br />

www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Fünf Millionen für<br />

Das Lerncafé Schönau bekommt<br />

Hilfe von den Oberlandlern. FISCHER<br />

Oberlandler für<br />

Lerncafé Schönau<br />

■ Lernen, gemeinsam essen,<br />

die Freizeit gestalten: Für dreißig<br />

Kinder im Stadtteil Schönau ist<br />

das weiterhin möglich, denn es<br />

gibt wieder Unterstützung vom<br />

karitativen Traditionsverein der<br />

Oberlandler Graz. Klaus Weikhard<br />

und Erich Schifko besuchten<br />

jetzt wieder die Räumlichkeiten<br />

in der Pfarre St. Josef.<br />

Umweltbotschafterin Carmen Kainz<br />

und Saubermacher Hans Roth SCHERIAU<br />

777 Bioflächen<br />

für Naturschutz<br />

■ Der Naturschutzbund hat mit<br />

Hilfe von Partnern 777 steirische<br />

Biodiversitätsflächen gesichert.<br />

Seit Jahrzehnten bemüht sich<br />

der Naturschutzbund, Flächen<br />

durch Kauf für immer zu sichern.<br />

Präsident Johannes Gepp, Saubermacher<br />

Hans Roth, Vizebgm.<br />

Judith Schwenter und Snowboarderin<br />

Carmen Kainz präsentierten<br />

die Aktion. Ziel: 1000<br />

Biodiversitätsflächen.<br />

INVESTITION. Gratkorn<br />

hat sich einen<br />

neuen Park gebaut und<br />

setzt bei Klimafragen<br />

auf eine Beteiligung<br />

der Gemeindebürger.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Seit letztem Jahr wird der neue<br />

Gemeindepark in Gratkorn<br />

gebaut und Ende <strong>Juni</strong> ist er<br />

fertig. Die große Eröffnungsfeier<br />

wird von 28. bis 30. <strong>Juni</strong> gleich drei<br />

Tage lang dauern. Bürgermeister<br />

Michael Feldgrill ist begeistert,<br />

denn der Park spielt alle Stückerl.<br />

„Wir haben da nicht nur einen<br />

Park, sondern eigentlich drei. Ein<br />

Teil beinhaltet Sportanlagen wie<br />

Fußballplatz, Beachvolleyball,<br />

Fun-Court, Boccia-Bahn, Bas-<br />

ketball-Court und sogar eine 700<br />

Meter lange Laufstrecke. Die beiden<br />

anderen Teile sind jeweils ein<br />

Naturteil, wo wir auf Artenvielfalt<br />

und Biodiversität gesetzt haben,<br />

und natürlich auch ein Ruheteil<br />

mit Bänken und Tischen“, erklärt<br />

er. Highlight wird der Inklusionsspielplatz.<br />

„Der bietet Gerätschaften,<br />

die mit Rollstühlen bespielt<br />

werden können, und eine Eltern/<br />

Kind-Schaukel – also eine Spieloase<br />

für Kinder mit Beeinträchtigungen<br />

und deren Eltern“, meint<br />

Feldgrill.<br />

Die Kosten für den Park beziffert<br />

er mit rund fünf Millionen<br />

Euro. „Da ist aber auch der<br />

Neubau des Hauses im Park inkludiert.<br />

Darin wird das neue<br />

Jugendzentrum Platz finden und<br />

es sollen Beratungen sowie Yoga-<br />

Stunden angeboten werden. Außerdem<br />

wird es auch Platz für Indoor-Sportarten<br />

geben“, ergänzt<br />

der Bürgermeister.<br />

Klimaplanspiel<br />

Ein weiteres wichtiges Projekt in<br />

der Gemeinde Gratkorn ist der<br />

Klimadialog. Gratkorn will sich<br />

klimafit machen und lädt deswegen<br />

am 14. <strong>Juni</strong> ab 15 Uhr zum<br />

Klimaplanspiel ins Kulturhaus<br />

ein. Dort sollen, gemeinsam mit<br />

der Bevölkerung, klimafreundliche<br />

Lösungen für Probleme der<br />

Gemeinde erarbeitet werden.<br />

„Die Bürgerbeteiligung ist mir<br />

extrem wichtig und ich möchte<br />

mit den Bürgern gemeinsam an<br />

einer Zukunft für Gratkorn arbeiten“,<br />

erzählt Feldgrill.<br />

Deswegen wäre es wichtig,<br />

dass so viele Bürger wie möglich<br />

an diesem Tag ins Kulturhaus<br />

kommen, um am Planspiel teilzunehmen.<br />

„Wir brauchen die<br />

guten Ideen aus der Bevölkerung,<br />

ich rufe dazu auf, in großer Zahl<br />

zu kommen“, meint Feldgrill.<br />

Rückhaltebecken fehlt<br />

GEFAHR. Bei jedem Starkregen steigt im Bezirk Ries bei Ragnitzbach und Stiftingtalbach<br />

die Hochwassergefahr. Es gibt noch immer kein Rückhaltebecken.<br />

Regenwasserkanal<br />

In Graz gibt es nach wie vor viel<br />

zu tun, was den Hochwasserschutz<br />

betrifft. Für die Hausnummern<br />

Ziegelstraße 4–9, 30<br />

und 55–59 wird jetzt von der<br />

Holding Graz ein Regenwasserkanal<br />

als Entlastung errichtet.<br />

Dabei arbeitet die Holding auf<br />

einer Strecke von 80 Metern in<br />

offener Bauweise. Die Bauarbeiten<br />

starten Mitte <strong>Juni</strong>, die Fertigstellung<br />

ist für Ende August<br />

dieses Jahres vorgesehen. Während<br />

der Bauarbeiten kommt<br />

es zu Verkehrsbehinderungen<br />

und erhöhter Lärmbelastung. Es<br />

stehen weniger Parkplätze zur<br />

Verfügung und die Zufahrten<br />

zu den Häusern sind erschwert.<br />

Anrainer können weiterhin zufahren.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Wir brauchen nicht nur ein<br />

Rückhaltebecken, sondern<br />

mehrere kleine“, sagt der<br />

Bezirksvorsteher von Ries, Josef<br />

Schuster, der sich seit Jahren<br />

für den Hochwasserschutz in<br />

seinem Bezirk Ries einsetzt. Das<br />

Problem ist, bei Starkregen gehen<br />

nicht nur die beiden Bäche<br />

Stiftingtalbach und Ragnitzbach<br />

über, auch Hangwässer bringen<br />

dann große Probleme.<br />

Der Bezirksvorsteher hofft<br />

nach wie vor, dass Stadt, Land<br />

und Bund hier eine gemeinsame<br />

Lösung für den Hochwasserschutz<br />

durchführen.<br />

Beim letzten Starkregen war<br />

es schon wieder knapp, und der<br />

nächste große Regen kommt bestimmt.<br />

Die Bewohner von Ries<br />

hoffen, dass ihr leidliches Hoch-<br />

wasserproblem bald der Vergangenheit<br />

angehört.<br />

Der Bezirk Ries hatte schon viele<br />

große Hochwasser-Probleme.<br />

KK


<strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 11<br />

neuen Park<br />

Die Arbeiten an Park und neuem Haus sind im Finale. Ende <strong>Juni</strong> wird das<br />

Großprojekt in Gratkorn eröffnet. Der Park wird drei Teile haben. GEMEINDE GRATKORN (2)


12 graz<br />

www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Mit Ivano Albano starten nächste<br />

Woche die Sommerevents. KK<br />

Eggenberger<br />

Sommernächte<br />

■ Der Verein „Drei Raben für<br />

Eggenberg“ rund um Robert<br />

Hagenhofer und Andrea Lepenik<br />

startet nächste Woche<br />

wieder mit den Eggenberger<br />

Sommernächten im Gasthaus<br />

Rudolf. Am 11. <strong>Juni</strong> geht es unter<br />

dem Motto „Notte Italiana“<br />

mit Live-Musik von Ivano Albano<br />

los. Beginn ist um 17 Uhr,<br />

der Eintritt ist frei. Danach soll<br />

es im Sommer eine Reihe weiterer<br />

Veranstaltungen geben.<br />

Eine Garage wie hier an der Straße darf in Zukunft nicht mehr gebaut werden, vier Meter Abstand müssen sein.<br />

Aufgrund von Baugrenzlinien (siehe Plan) werden Häuser wohl oft nicht umgebaut, sondern abgerissen. KK (2)<br />

Puntigam:<br />

Bebauungsplan sorgt<br />

weiter für Aufregung<br />

UMSTRITTEN. Auch der zweite Entwurf des Bebauungsplans Tiergartenweg<br />

– Herrgottwiesgasse wird von Anrainern scharf kritisiert. Dichteerhöhung und<br />

Eingriffe ins Bestandsrecht schüren Sorgen, Investoren haben Vorteile, heißt es.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Nach zahlreichen Einwendungen<br />

gegen den Bebauungsplan<br />

Tiergartenweg<br />

– Herrgottwiesgasse (etwa aufgrund<br />

vorgeschriebener Flachdächer)<br />

wurde diesen Montag ein<br />

zweiter Entwurf präsentiert. „Wir<br />

nehmen die Einwendungen der<br />

Anwohner ernst und haben daher<br />

auch einen zweiten Entwurf<br />

des Bebauungsplans aufgelegt.<br />

Mit dem Ziel, die Nachverdichtung<br />

so verträglich wie möglich<br />

zu steuern, soll dieser dafür sorgen,<br />

dass das Quartier im Interesse<br />

aller Bewohner auch in Zukunft<br />

seine Qualitäten behält“, so<br />

die zuständige Vizebürgermeisterin<br />

Judith Schwentner.<br />

Alleine: Die betroffenen Bewohner<br />

sind alles andere als<br />

zufrieden. Unterstützt werden<br />

sie bei ihren Sorgen auch von<br />

VP-Bezirksvorsteher Helmuth<br />

Scheuch und von FP-Bezirksparteiobmann<br />

Dominik Hausjell.<br />

„Es wird behauptet, dass die<br />

Leute vor Investoren geschützt<br />

werden, dabei dient dieser Entwurf<br />

nur den Investoren“, ärgert<br />

sich Scheuch. Er kritisiert vor allem<br />

die Eingriffe ins sogenannte<br />

Bestandsrecht: „Bei 66 von 99<br />

Grundstücken wird durch die realitätsfremde<br />

Festlegung der Bauflucht<br />

und Baugrenzlinien massiv<br />

in das Bestandsrecht der Besitzer<br />

eingegriffen.<br />

Bestandsgebäude<br />

können kaum aufgestockt oder<br />

erweitert werden – teilweise nicht<br />

einmal um Gartenhütten! Deshalb<br />

werden die Grundstücke<br />

wohl in Zukunft oft an Investoren<br />

verkauft, die die Häuser dann<br />

wegreißen und neue Projekte<br />

bauen. Einige Grundstücke können<br />

sogar gekuppelt werden, man<br />

kann zwei Projekte, die nur durch<br />

eine Brandschutzmauer getrennt<br />

sind, ganz ohne Garage bauen!“<br />

Ziele der Stadt Graz<br />

Die Bebauungsdichte wird von<br />

0,2 bis 0,4 auf 0,3 bis 0,6 erhöht.<br />

Im Büro Schwentner versichert<br />

man aber, das man die Nachverdichtung<br />

durch den Bebauungsplan<br />

so verträglich wie möglich<br />

steuern wolle. So sind Vorgärten<br />

vorgeschrieben, außerdem muss<br />

hinter den Häusern ein Garten<br />

unbebaut bleiben. Es dürfen<br />

nicht mehr als zwei Grundstücke<br />

zu einem Bauplatz vereint und<br />

mehr als fünf Wohneinheiten<br />

pro Grundstück genehmigt werden.<br />

Laubengänge sind verboten.<br />

Baukörper dürfen maximal<br />

zwanzig Meter lang sein. Und<br />

pro Bauplatz sind maximal zwei<br />

offene Parkplätze möglich.<br />

Wertminderung<br />

Auch der Mindestabstand von vier<br />

Metern zur Straße bei der Errichtung<br />

eines Carports bzw. einer<br />

Garage stieß bei den Anrainern auf<br />

Unverständnis. „Was sich bei der<br />

Infoveranstaltung im zwischenmenschlichen<br />

Bereich abgespielt<br />

hat, ist schon etwas beschämend.<br />

Besorgte Anrainer, die Angst vor<br />

Wertminderung ihres Grundstücks<br />

haben, nahm man seitens der Präsentatoren<br />

nicht ernst“, so Hausjell.<br />

Der Bebauungsplan befindet<br />

sich bis 11. Juli in Auflage – in dieser<br />

Zeit können Einwendungen gemacht<br />

werden. Danach soll er vom<br />

Gemeinderat beschlossen werden.


14 graz<br />

www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Fehler sorgt<br />

Der Brückenabriss in Andritz ärgert die Anrainer. Die neue Brücke soll bis<br />

Mitte August fertig sein, es gibt bereits Umsatzeinbrüche.<br />

OBI, MARUSA-PUHEK<br />

Brückendilemma trennt<br />

Rotmoosweg in zwei Teile<br />

ÄRGER. Brücke über Schöcklbach wird erneuert.<br />

Wirtschaft und Anrainer ärgert Rotmoosweg-Sperre.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

Es hätte eine Alternativstrecke<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

gegeben, aber die wäre durch<br />

eine Privatstraße gegangen,<br />

Die Chefin des Heurigen was die dortigen Anrainer generell<br />

ablehnten. Jetzt müssen<br />

„Johanneshof“, Marianne<br />

Peitler, ist am Schulkinder, Fußgänger und<br />

Verzweifeln. Seit die Brücke<br />

über den Schöcklbach weg ist,<br />

bleiben auch die Gäste aus.<br />

Es gibt an manchen Tagen<br />

bis zu 80 Prozent<br />

Radfahrer bis zu 1,5 Kilometer<br />

Umwege in Kauf nehmen.<br />

Hochwasserschutz<br />

Aus dem Büro der zuständigen<br />

Umsatzrückgang.<br />

Referentin<br />

Nur Stammgäste<br />

Vizebürgermeisterin<br />

finden jetzt einen<br />

Judith Schwentner<br />

Weg zu dem Wirtshaus,<br />

heißt es: „Der Stark-<br />

nachdem<br />

regen der vergan-<br />

der Rotmoosweg in<br />

genen Tage hat uns<br />

zwei Teile getrennt<br />

erneut vor Augen<br />

Judith Schwentner<br />

wurde. Die Durchfahrt<br />

geführt, wie essen-<br />

ist derzeit<br />

ziell der Hochwas-<br />

nicht mehr möglich und viele serschutz für Graz ist. Die<br />

der Gäste kamen im Rahmen Sanierung der Brücke am<br />

des Durchzugsverkehrs. Peitler: Rotmoosweg ist daher ein<br />

„Man hat mit uns zuvor nicht unverzichtbares Projekt, um<br />

gesprochen, und was besonders<br />

ärgert, ist der Umstand,<br />

dass es keine Alternative gibt.“<br />

Die Wirtin meint etwa eine<br />

Holz-Ersatzbrücke für Radfahrer<br />

und Fußgänger. Die Wirtin<br />

und die Anrainer werden noch<br />

länger auf eine neue Brücke<br />

warten müssen. Offiziell heißt<br />

angesichts der intensiven Regenfälle<br />

weiterhin Sicherheit<br />

zu gewährleisten. Ich habe volles<br />

Verständnis für die Unannehmlichkeiten,<br />

die die Sanierungsarbeiten<br />

mit sich bringen.<br />

Unsere Abteilungen arbeiten<br />

daher mit Hochdruck an der<br />

Fertigstellung dieser wichtigen<br />

es, dass man mit der neuen Sicherheitsmaßnahme. Die<br />

Brücke über den Bach nicht vor<br />

Mitte August rechnen könne.<br />

Brücke wird planmäßig Mitte<br />

August eröffnet.“<br />

➠<br />

Christopher Skrabel (l.) und Andreas Molnar ärgern sich über neue Grabungsarbeiten.<br />

Der Gehsteig soll künftig bis zur roten Linie gehen. KK (2)


<strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 15<br />

für neue Baustelle<br />

ÄRGERLICH. Aufgrund eines Vermessungsfehlers gibt es jetzt schon wieder<br />

Bauarbeiten am Ruckerlberggürtel. Bei den Randleisten wird nachgebessert.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

In den letzten Monaten wurde<br />

am Ruckerlberggürtel viel<br />

gebaut. Im vergangenen Jahr<br />

wurde die Straße umgestaltet,<br />

rund zwanzig Parkplätze wurden<br />

entfernt, da die Autos die Bäume<br />

schädigten, neue Bäume wurden<br />

gepflanzt, ein Trinkbrunnen wurde<br />

installiert. Darüber hinaus gab<br />

es Fernwärmearbeiten. Eigentlich<br />

sollte nun alles fertig sein – jedoch<br />

wurde diese Woche erneut zu bauen<br />

begonnen. Der Grund: Der Radius<br />

der Granitrandleisten wurde<br />

nicht ganz richtig vermessen, jetzt<br />

muss aus Gründen der Verkehrssicherheit<br />

nachgebessert werden.<br />

„Dass beim Zebrastreifen genau<br />

gegenüber vom Gastgarten<br />

der Konditorei Philipp fünfzig<br />

bis siebzig Zentimeter zu wenig<br />

Gehsteig gebaut wurden und jetzt<br />

wieder eine Baustelle eingerichtet<br />

werden muss, erinnert ein wenig<br />

an einen Schildbürgerstreich“, ist<br />

VP-Bezirksparteiobmann-Stellvertreter<br />

Christopher Skrabel<br />

verärgert. „Gerade in Zeiten finanziell<br />

angespannter Stadtbudgets<br />

dürfen solche Fehler nicht passieren!<br />

Außerdem wird es ein wenig<br />

eng, wenn Autos um die Kurve<br />

fahren sollen und gleichzeitig der<br />

Bus vom Lustbühel in die Haltestelle<br />

Krenngasse einfährt.“<br />

Bezirksvorsteher-Stellvertreter<br />

Andreas Molnar weist auch auf<br />

die Auswirkungen für ansässige<br />

Wirtschaftstreibende hin: „Frau<br />

Elisabeth Philipp ist eine lokale<br />

Unternehmerin aus Leidenschaft<br />

und schafft wichtige Arbeitsplätze<br />

im Bezirk. Ohne ihren persön-<br />

lichen Einsatz würden auch die<br />

Freiflächen vor den Türen der<br />

Konditorei einer Steinwüste ähneln.<br />

Sie hat selbst Gras angesät.“<br />

Weil das Geld gefehlt hat, hat der<br />

Bezirksrat beschlossen, einen Teil<br />

der Begrünung der Schotterstreifen<br />

bei den neuen Baumreihen<br />

im Ruckerlberggürtel zu übernehmen.<br />

Der Rest ist aber noch immer<br />

nicht begrünt. „Da stellt sich schon<br />

die Frage, welchen Sinn die Umgestaltung<br />

hat, wenn statt Asphalt der<br />

blanke Schotter liegt. Ökologisch<br />

sinnvoll ist das nicht“, so Molnar.<br />

Blindenleitsystem<br />

Im Zuge der aktuellen Arbeiten<br />

wird auch ein Blindenleitsystem<br />

errichtet, das in den ursprünglichen<br />

Plänen nicht vorgesehen<br />

war. Dabei werden Leitelemente<br />

an der Oberfläche verklebt.<br />

Norbert Wally live beim Caritas-<br />

Benefizkonzert im p.p.c. KARELLY<br />

Benefizkonzert<br />

der Caritas<br />

■ Am Donnerstag, dem 13.<br />

<strong>Juni</strong>, veranstaltet die Caritas<br />

das Benefizkonzert<br />

„Z’sammenhalten“. Anlass ist<br />

das 100-jährige Bestehen der<br />

Caritas Steiermark. Die Besucher<br />

können sich auf steirische<br />

Popmusiker wie Norbert<br />

Wally, Solarkreis, Corrry Gass<br />

oder Der Meister und die Buben<br />

freuen. Der gesamte Erlös<br />

kommt steirischen Menschen<br />

in Not zugute. Veranstaltungsort<br />

ist das p.p.c. Graz und Einlass<br />

ist ab 19 Uhr.


16 graz<br />

www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Sonne, Strand und<br />

Viele Highlights gibt es für Hund<br />

und Besitzer bei der Dog Party. KK<br />

Dog Party beim<br />

Center West<br />

■ Am Samstag, dem 15. <strong>Juni</strong>,<br />

steigt eine ganz besondere<br />

Party am Gelände des Center<br />

West. Die sogenannte „Dog<br />

Party“ bietet sowohl für die<br />

Haustiere als auch für deren<br />

Besitzer so einige Attraktionen.<br />

Zum Beispiel können die Vierbeiner<br />

an einem Fotoshooting<br />

oder auch an einer Leckerli-<br />

Verkostung teilnehmen. Für<br />

die Herrchen und Frauchen<br />

gibt es unter anderem eine<br />

Beratung zur Fellpflege oder<br />

auch die Möglichkeit, bei Gewinnspielen<br />

dabei zu sein. Alle<br />

Angebote sind kostenlos.<br />

Zwischen seinen großen Konzerten feiert Andi Gabalier am 14. <strong>Juni</strong> in Lignano eine „Beachparty“ mit treuen Fans. KLICK


<strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 17<br />

Lederhose<br />

TIPP. Der Grazer Volks-<br />

Rock-’n’-Roller Andreas<br />

Gabalier feiert zwischen<br />

seinen Großkonzerten<br />

eine „Beachparty“ in<br />

Lignano für treue Fans.<br />

Der in Graz aufgewachsene<br />

Volks-Rock-’n’-Roller<br />

Andreas Gabalier ist<br />

für viele die Nummer eins der<br />

deutschsprachigen Musikszene<br />

und füllt seit Jahren alle bedeutenden<br />

Stadien und Arenen:<br />

vom Olympiastadion in München<br />

mit 70.000 Menschen über<br />

die Wiener Stadthalle bis hin zur<br />

Mercedes Benz Arena in Berlin –<br />

überall begeistert er die Massen.<br />

Für eingeschworene Fans<br />

gibt es jetzt die Möglichkeit, ihn<br />

aus der Nähe zu bejubeln. Zwischen<br />

Auftritten in Hamburg<br />

und München gibt Gabalier am<br />

14. <strong>Juni</strong> im italienischen Lignano<br />

ein spezielles Konzert unter<br />

dem Motto „Beach Party“. Um 18<br />

Uhr geht es los, im Anschluss an<br />

das Konzert wird auf einer großen<br />

Leinwand das Eröffnungsspiel<br />

der Fußball-Europameisterschaft<br />

Deutschland gegen<br />

Schottland gezeigt.<br />

„Ich freue mich unheimlich,<br />

dass es uns möglich war, die<br />

Beach Party in Lignano zwischen<br />

den großen Konzerten<br />

einzuplanen“, freut sich Gabalier.<br />

„Das wird bestimmt eine<br />

Gaude und was ganz Besonderes,<br />

mit meinen treuesten Fans<br />

hautnah am Strand zu feiern.<br />

Denn ich bin meinen Fans zutiefst<br />

dankbar, die mich stets<br />

unterstützen und es mir ermöglichen,<br />

wirklich einzigartige und<br />

unvergessliche Momente mit ihnen<br />

zu teilen.“<br />

Wen jetzt das Tanzfieber gepackt<br />

hat, der kann sich noch<br />

eine Karte bei oeticket sichern.<br />

Wir wünschen viel Vergnügen!


18 graz<br />

www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

S E R V I C E<br />

Leser<br />

Briefe<br />

redaktion@grazer.at<br />

Täglich grüßt das Murmeltier<br />

Wer mehr zahlt, schafft an!? Und<br />

wieder ist der europäische Steuerzahler<br />

aufgefordert, seiner zukünftigen<br />

politischen Vertretung das<br />

Vertrauen auszusprechen. „Europa.<br />

Aber besser“, „Europa fair gestalten“,<br />

„Herz statt Hetze“ lauten<br />

einige der zur Wahl stehenden<br />

Leitgedanken. In der Hoffnung auf<br />

Umsetzung der Versprechen lässt<br />

sich der europäische Steuerzahler<br />

auch durchaus nicht lumpen. Viele<br />

Millionen Euro als „Hilfsmittel“<br />

bezeugen seine Zuversicht. Wiewohl<br />

man den Tag nicht vor dem<br />

Abend loben soll. Lobbyisten warten<br />

bereits in den Hinterzimmern<br />

und sind laut Erfahrung durchaus<br />

bereit, einiges drauf zu setzen.<br />

Und täglich grüßt das Murmeltier.<br />

Alfons Kohlbacher, Graz<br />

* * *<br />

Spielraum für Pkw enger<br />

Die Verkehrspolitik in Graz zielt<br />

erkennbar darauf ab, den Spielraum<br />

für Pkw in der Stadt einzuengen,<br />

was natürlich Unmut bei<br />

Autofahrern hervorruft. Stadtrat<br />

Hohensinner fordert eine „Öffi-Offensive“<br />

in der Stadt, um den Umstieg<br />

zu erleichtern. Ein wesentlicher<br />

Grund, am Pkw festzuhalten,<br />

ist aber das mangelhafte Öffi-Angebot<br />

für Freizeitziele außerhalb<br />

der Stadtgrenzen, für die auch das<br />

Fahrrad keine Alternative darstellt.<br />

Erst wenn der Freizeitverkehr<br />

mit Öffis in ausreichendem<br />

Maße möglich ist, kann man den<br />

Pkw-Besitzern den Verzicht aufs<br />

Auto schmackhaft machen.<br />

Viktor Pölzl, Graz<br />

* * *<br />

Die Hälfte Fahrradleichen<br />

Zum Bericht „4000 Parkplätz gestrichen“:<br />

Ein fast täglich benötigter<br />

Behinderten-Parkplatz wird<br />

für Fahrradständer gestrichen, so<br />

geschehen heuer im März in der<br />

Neubaugasse vor dem Haus 95A.<br />

Meine Mutter hatte vor Jahren<br />

diesen Behinderten-Parkplatz, bei<br />

100 % Behinderung, beantragt und<br />

auch bekommen. So war es für sie<br />

möglich, mit den Krücken bis zum<br />

Auto zu gehen, und sie konnte mit<br />

ganz geöffneter Autotüre einsteigen,<br />

da sie nicht selbstständig die<br />

Beine hineinheben kann. Ohne<br />

Vorankündigung oder Nachfrage,<br />

ob der Behinderten-Parkplatz<br />

von ihr und mehreren anderen<br />

Personen benötigt wird, wurden<br />

nun Fahrradständer montiert,<br />

welche auf der gegenüberliegenden<br />

Straßenseite benötigt werden.<br />

Nach Rücksprache mit dem zuständigen<br />

Beamten des Straßenbauamtes<br />

wurde uns mitgeteilt,<br />

dass die Fahrradständer Vorrang<br />

haben, man sei aber um eine Lösung<br />

bemüht. Auf der gegenüberliegenden<br />

Straßenseite befindet<br />

sich ein Behinderten-Parkplatz in<br />

Fahrtrichtung, und das Erreichen<br />

dieses Parkplatzes ist sehr mühsam,<br />

da dafür der Rollstuhl benötigt<br />

wird und es nicht unmittelbar<br />

eine Abschrägung gibt, um ihn zu<br />

erreichen, und auch das Einsteigen<br />

jedes Mal sehr mühsam ist, entweder<br />

die hohe Gehsteigkante oder<br />

der Verkehr. Jetzt sind zwei Monate<br />

vergangen und für meine 88 Jahre<br />

alte Mutter sind diese Strapazen<br />

sehr anstrengend und halten sie<br />

oft davon ab, aus dem Haus zu<br />

kommen. Ich habe nichts gegen<br />

Fahrradständer, wenn sie sinnvoll<br />

genutzt werden, nur wenn ich<br />

sehe, dass seit der Errichtung der<br />

Ständer mindestens die Hälfte der<br />

abgestellten Fahrräder sogenannte<br />

Fahrradleichen sind, welche<br />

nicht mehr bewegt wurden, ohne<br />

Luft/Sattel usw., macht es mich<br />

schon sehr nachdenklich, wem in<br />

Graz der Vorrang gegeben wird.<br />

Die Fahrräder in der Neubaugasse<br />

95A werden im privaten Abstellplatz<br />

im Haus untergebracht.<br />

Gudrun Schoyswohl, Graz<br />

* * *<br />

Basketballplatz herrichten!<br />

Ich wohne seit Jahren in der Grüne<br />

Gasse und mein Sohn würde gerne<br />

Basketball spielen! Es befindet<br />

sich am Floßlendplatz ein Basketballplatz<br />

mit nur einem Korb, der<br />

auch schon in die Jahre gekommen<br />

ist. Eigentlich braucht man zwei<br />

Basketballkörbe, um zu spielen!<br />

Der Platz würde eine Erneuerung<br />

gebrauchen!!! Für die Kids!!!! Stattdessen<br />

wurden gleich nebenan<br />

Parkplätze reduziert und erneuert<br />

sowie eine seitliche Verkehrsinsel!<br />

Bitte um Bericht, damit beim Sport<br />

etwas gefördert wird im Sinne der<br />

Kinder! Einen Gruß meines neun<br />

Jahre alten Sohnes Kilian.<br />

Heidi Pirker, Graz<br />

Jetzt App downloaden!<br />

Vergangene Woche<br />

im „Grazer24“<br />

Pride-Fahne attackiert<br />

■ Das neue Graz Center of Physics<br />

ist der Nachfolgebau der abgerissenen<br />

Vorklinik am Campus<br />

der Uni Graz. Diese Woche war<br />

Spatenstich – das Projekt wird aber<br />

empfindlich teurer. 443 statt der<br />

angepeilten 350 Millionen Euro.<br />

Renaturierung<br />

■ Samstag, 1. <strong>Juni</strong>, hat der Pride-<br />

Monat für die LGBTQI+-Community<br />

begonnen. Die SPÖ hat<br />

deswegen eine Pride-Fahne beim<br />

Pavillon im Volksgarten gehisst.<br />

Nach einer Stunde war die Fahne<br />

runtergerissen und landete im Gebüsch.<br />

Die SPÖ war schockiert.<br />

Teures Uni-Gebäude<br />

■ Der Naturschutzbund hat sich<br />

mit Saubermacher und der Stadt<br />

Graz 777 Grundstücke gesichert,<br />

um diese in Naturparadiese umzuwandeln.<br />

Darunter sind auch<br />

ehemalige Steinbrüche in Graz.<br />

SPÖ, KK, CC BY-SA


<strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz 19


20<br />

szene<br />

Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

21. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch<br />

Je größer die Torte, desto weniger<br />

fallen die sechzig Kerzen auf!“<br />

Der in Graz geborene Moderator und Ex-<br />

Schistar Armin Assinger feierte am Freitag<br />

einen runden Geburtstag. STADT GRAZ/FISCHER<br />

www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Schlechtes Wetter, aber<br />

„Grazer“-CR Tobit Schweighofer<br />

(l.) mit MCG-Vorstand Armin Egger<br />

Musiker Christian Stani von „Alle<br />

Achtung“ mit Joe Niedermayer (r.)<br />

VOLLES HAUS. Beim letzten „Grazer“-Stammtisch vor dem Sommer schmiedeten<br />

die Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Urlaubspläne.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Bisher konnte der <strong>Juni</strong>-Wirtschafts-Stammtisch<br />

im San<br />

Pietro immer draußen auf<br />

der Terrasse samt Grillerei stattfinden.<br />

Dieses Mal spielte das Wetter<br />

erstmals nicht mit. Der Stimmung<br />

tat das aber keinen Abbruch – trotzdem<br />

wurde beim letzten „Grazer“-<br />

Network-Treffen vor dem Sommer<br />

auch schon über Urlaub gesprochen.<br />

„Ich fahre wahrscheinlich<br />

wie jedes Jahr an den Ossiacher<br />

See, wo die Eltern meines Mannes<br />

eine Ferienwohnung haben. Und<br />

wenn es ganz gut geht, fahre ich<br />

kurz vor Ferienbeginn noch fünf,<br />

sechs Tage ans Meer“, so Grünen-<br />

Klubobfrau Sandra Krautwaschl,<br />

die den 21. Stammtisch zusammen<br />

mit „Grazer“-Geschäftsführer<br />

Gerhard Goldbrich und Landesrat<br />

Karlheinz Kornhäusl eröffnete.<br />

Letzterer gestand: „Das ist<br />

schon ein Thema bei uns zuhause.<br />

Meine Frau ist schon ganz nervös,<br />

weil wir uns noch nicht festgelegt<br />

haben. Es werden wahrscheinlich<br />

ein paar Tage Kroatien sein.“<br />

Genauer wusste es Konsul Rudi<br />

Roth: „Für mich geht’s immer<br />

nach Kärnten, weil die haben einen<br />

großen Badeteich!“ Ganz<br />

kurzfristig entscheiden will Graz-<br />

Tourismus-Chef Dieter Hardt-<br />

Stremayr: „Es wird vermutlich<br />

eher in der Gegend sein!“ „Nach<br />

Admont“ geht es für Stadtrat Kurt<br />

Hohensinner, „und in der letzten<br />

Ferienwoche nach Mallorca“. „Wir<br />

werden wie hier im San Pietro das<br />

Moretti-Bier in Italien genießen“,<br />

verriet eFuel-Alliance-Vorsitzender<br />

Jürgen Roth.<br />

Nicht nur Bier, sondern auch<br />

andere coole Drinks und kulinarische<br />

Köstlichkeiten von den<br />

Hausherren Angelo und Fabio<br />

Urban genossen an diesem<br />

Abend etwa auch Holding-Vorstand<br />

Mark Perz, Sanlas-Gründer<br />

Günter Nebel, MCG-Vorstand<br />

Armin Egger, Energie-Steiermark-Vorstand<br />

Martin Graf, Styria-Vorstand<br />

Markus Mair und<br />

Styria-International-Chef Klaus<br />

Schweighofer, Saubermacher-<br />

Vorstand Andreas Opelt, Präsident<br />

Dieter Kinzer und Stephan<br />

Plankensteiner von der Notariatskammer,<br />

Konsul Rudi Roth<br />

und IV-Geschäftsführer-Stellvertreterin<br />

Nina Zechner.<br />

Die Politik war in bunten Farben<br />

vertreten: etwa durch Bundesrat<br />

Ernest Schwindsackl, Nationalratsabgeordneten<br />

Ernst Gödl,<br />

FPÖ-Landesparteichef Mario Kunasek<br />

und Landesparteisekretär<br />

Stefan Hermann, Grünen-Landesgeschäftsführer<br />

Timon Scheuer,<br />

die Stadträte Kurt Hohensinner<br />

und Günter Riegler, die<br />

Gemeinderats-Franktionsvorsitzenden<br />

Karl Dreisiebner (Grüne),<br />

Daniela Schlüsselberger (SPÖ),<br />

Alexis Pascuttini (KFG) und Philipp<br />

Pointner (Neos), Neos-Landtagsklubobmann<br />

Niko Swatek<br />

und Landesgeschäftsführer Christian<br />

Pichler sowie die Gemeinderäte<br />

Markus Huber, Eva Derler<br />

und David Ram. Aus den Bezirken<br />

schauten die Vorsteher Helmuth<br />

Scheuch, Karin Gruber, Karl<br />

Christian Kvas und Josef Schuster<br />

sowie die Stellvertreter Wolfgang<br />

Krainer und Robert Hagenhofer<br />

vorbei.<br />

Unter den Gästen sah man außerdem<br />

die Shoppingcenter-Leiter<br />

Wolfgang Forstner (Citypark) mit<br />

Vorgänger Waldemar Zelinka und<br />

Eigentümervertreter Martin Poppmeier,<br />

Martin Wittigayer (Center<br />

West) und Heike Heinisser (Shopping<br />

Nord), Eigentümervertreter<br />

Christian Kovac, Architekt Guido<br />

Strohecker, Joanneum-Geschäftsführer<br />

Josef Schrammel, Karin<br />

Wagner von der DIS AG oder<br />

Christian Stani und Markus Bieder<br />

von der Band Alle Achtung.<br />

BR Ernest Schwindsackl, BV Karl Christian Kvas,<br />

Wolfgang Forstner (Citypark) und Gerald Kerbl (v. l.)<br />

Saubermacher-Vorstand Andreas Opelt und IV-<br />

Geschäftsführer-Stellvertreterin Nina Zechner<br />

Karin Wagner (DIS AG), Shopping-Nord-Leiterin<br />

Heike Heinisser und Barbara Leitner (WKO, v. l.)


<strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

SCHERIAU, GASSER<br />

Markus Schirmer<br />

Dem Ausnahmepianisten<br />

wird morgen sicher ein<br />

Ständchen zum 61er gespielt.<br />

szene graz 21<br />

GEBURTSTAGSKINDER<br />

DER WOCHE<br />

Happy Birthday!<br />

Arsim Gjergji<br />

Der Gastronom und Gemeinderat<br />

feiert am Freitag einen<br />

Runden: Alles Gute zum 40er!<br />

umso bessere Stimmung<br />

Eröffnung: LR Karlheinz Kornhäusl, Grünen-Klubobfrau<br />

Sandra Krautwaschl und Gerhard Goldbrich (v. l.)<br />

Styria-International-Chef Klaus Schweighofer mit<br />

den Konsuln Rudi Roth und Günter Nebel (v. l.)<br />

Joanneum-Geschäftsführer Josef Schrammel, Petra<br />

Jahrbacher und Styria-Vorstand Markus Mair (v. l.)<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

Estag-Vorstand Martin Graf, Holding-Vorstand<br />

Mark Perz und FPÖ-Chef Mario Kunasek (v. l.)<br />

StR Kurt Hohensinner, Julian Englich von Valor-<br />

Domo Immobilien und StR Günter Riegler (v. l.)<br />

eFuel-Alliance-Vorsitzender Jürgen Roth mit seiner<br />

Gattin Anna-Maria und Arzt Heimo Clar (v. l.)<br />

Noch Noch mehr mehr Fotos Fotos auf auf<br />

den den nächsten nächsten Seiten Seiten<br />

Architekt Guido Strohecker und<br />

Tanzcoach Olivia Strohecker<br />

Dieter Kinzer (l.) und Stephan Plankensteiner<br />

von der Notariatskammer<br />

Fraktionsvorsitzende Philipp Pointner<br />

(l., Neos) und Karl Dreisiebner (Grüne)<br />

Bezirksvorsteher Helmuth Scheuch (l.)<br />

und KFG-Obmann Alexis Pascuttini


szene<br />

22 www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

21. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch<br />

Parmesan-Pasta, coole<br />

TOP. Bereits zum 21. Mal kamen unzählige bekannte<br />

Gäste im San Pietro auf Einladung vom „Grazer“<br />

zum Netzwerken und Genießen zusammen.<br />

San-Pietro-Hausherr Angelo Urban<br />

ließ kulinarisch keine Wünsche offen.<br />

WK-Marketingleiter Klaus Hasl, Silvia<br />

Hasl-Weingrill, Tobit Schweighofer<br />

Wolfgang Forstner (l., Citypark) und<br />

Martin Wittigayer (Center West)<br />

GR Eva Derler (l.) und JaW-Geschäftsführerin<br />

Sandra Schimmler<br />

Pasta aus dem Parmesanlaib,<br />

verschiedene Focacce und<br />

gemischte Antipasti servierte<br />

San-Pietro-Hausherr Angelo<br />

Urban mit seinem Team. „Die<br />

Glückskinder“ Manfred „Cook“<br />

Koch und Reante Koch-Pertl<br />

sorgten auch dieses Mal für Stimmung.<br />

Genossen haben die entspannte<br />

Atmosphäre etwa Junge-<br />

Wirtschaft-Landesvorsitzender<br />

Christian Wipfler und -Leiterin<br />

Martina Konrad, Marketingleiter<br />

Klaus Hasl und Kommunikationsleiter<br />

Mario Lugger von<br />

der Wirtschaftskammer sowie<br />

Kfz-Landesinnungsgeschäftsführerin<br />

Barbara Leitner, Holding-Sprecherin<br />

Sara Schmidt,<br />

Messe-Leiter Helmut Sechser,<br />

die Jugend-am-Werk-Geschäftsführer<br />

Sandra Schimmler und<br />

Walerich Berger, Sportamtsleiter<br />

Thomas Rajakovics, Sanlas-Geschäftsführer<br />

Andreas<br />

Schwarz und Radiologin Sabine<br />

Schwarz-Oswald, Anwalt Harald<br />

Christandl, Stadtpolizeikommandant<br />

Thomas Heiland,<br />

Odilien-Institut-Prokuristin Eva<br />

Hödl oder Graz-Tourismus-Chef<br />

Dieter Hardt-Stremayr.<br />

Die Mobilitätsbranche war<br />

durch die Autohauschefs Peter Jagersberger<br />

und Walter Graf (Ford<br />

Reisinger) sowie Gady-Vertriebler<br />

Gerald Kerbl vertreten. Vom Bankensektor<br />

kamen Ernst Albegger,<br />

Heike Huber und Karin Haßler<br />

von der Hypo Vorarlberg sowie<br />

Michael Paternoga und Jörg<br />

Pummer von der Raiffeisen.<br />

Unter den vielen Gästen sah man<br />

außerdem STG-Geschäftsführer<br />

Michael Feiertag, Snowboard-Vizeweltmeister<br />

Arvid Auner, Center-West-Marketingleiterin<br />

Susanne<br />

Gorny, Ex-Eishockey-Profi<br />

Michael Güntner, Eventer Sepp<br />

Spielbichler, Intercoiffeur Andreas<br />

Mayer, Harald Korschelt<br />

von den Freiheitlichen Arbeitnehmern,<br />

Krebshilfe-Geschäftsführer<br />

Christian Scherer, Medienurgestein<br />

Rudi Hinterleitner sowie die<br />

Agenturchefs Michael Radspieler,<br />

Andreas Mauerhofer, Niki Grissmann,<br />

Johann Zwanzgleitner<br />

und Romana Möstl.<br />

Dabei waren auch Robert Haslinger<br />

und Stephanie Drexler-<br />

Mohr von der Holding Graz, Julian<br />

Englich von ValorDomo, Birgit<br />

Stampfl von der Therme Loipersdorf,<br />

Svjetlana Wisiak und Marlene<br />

Weninger von den Vinzi-<br />

Werken, Rosemarie Wilhelm<br />

von der Landwirtschaftskammer,<br />

Christoph Hinterleitner von der<br />

Bestattung Wolf, Gerald Sobian<br />

von der Kinderklinik, Arzt Heimo<br />

Clar, Reinhard Herzog von Bewo<br />

Immobilien, Markus Zisser (Mei<br />

Graz), Gerhard Steindl von der<br />

Medienfabrik oder Peter Maderl<br />

von m(research.<br />

Volles Haus im San Pietro – und das bei bester Stimmung. Ein Video mit<br />

Eindrücken und Interviews gibt’s zum Nachschauen auf www.grazer.at<br />

Bundesrat Ernest Schwindsackl (l.)<br />

und Nationalratsabg. Ernst Gödl<br />

SPÖ-Klubobfrau Daniela Schlüsselberger<br />

und Gerhard Goldbrich („Grazer“)


<strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at szene<br />

23<br />

Drinks & Glückskinder<br />

Markus Bieder, Christian Stani, Birgit Stampfl, Michael<br />

Feiertag, Andreas Mauerhofer und Arvid Auner<br />

Thomas Rajakovics, Mario Lugger (WK), Michael<br />

Paternoga und Harald Korschelt (FA, v. l.)<br />

Heike Huber, Birgit Schauer und Ernst Albegger<br />

(v. l.) genossen den entspannten Abend.<br />

Ex-Citypark-Manager Waldemar Zelinka traf am<br />

Stammtisch auch Susanne und Karol Gorny (v. l.).<br />

Stephanie Drexler-Mohr (Holding), Neos-Klubobmann<br />

Niko Swatek und Markus Zisser (v. l.)<br />

Verena Guss, GR Markus Huber, Christian Wipfler,<br />

Martina Konrad und Nina Zechner (v. l.)<br />

Landesgeschäftsführer Timon Scheuer, KO Sandra<br />

Krautwaschl und Anna Binder (v. l.) von den Grünen<br />

Banker Jörg Pummer (l.) mit Ex-Eishockey-Profi<br />

Michael Güntner und Petra Palli-Güntner<br />

Thomas und Sepp Spielbichler unterhielten sich<br />

prächtig mit Autohauschef Walter Graf (v. l.).<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

FPÖ-Landesparteisekretär Stefan<br />

Hermann (l.) und Robert Mörth<br />

Radiologin Sabine Schwarz-Oswald<br />

und Sanlas-GF Andreas Schwarz<br />

Messe-Leiter Helmut Sechser (l.)<br />

und Martin Poppmeier (Citypark)<br />

Noch mehr Fotos auf<br />

den nächsten Seiten<br />

Markus und Gudrun Kümmel mit<br />

Autohauschef Peter Jagersberger


szene<br />

24 www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

21. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch<br />

Stammtisch-Stammgäste<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

T. Mack, S. Wisiak, M. Weninger, W.<br />

Berger und S. Schimmler (v. l.)<br />

Marianne Kopf und Christoph Connert<br />

von der Venta Group<br />

Rosemarie Wilhelm (l., LK Steiermark)<br />

und Sigrid Hroch (Radio Steiermark)<br />

Grünen-Geschäftsführer Timon<br />

Scheuer (l.) und Robert Heschl<br />

Grünen-Gemeinderat David Ram<br />

und „Grazer“-CvD Verena Leitold<br />

Kathrin und Elmar Frank von eFrank<br />

Systems mit Karlpeter Elis (v. l.)<br />

Anwalt Harald Christandl mit Josef<br />

Schuster und Robert Hagenhofer<br />

Gerd Wilfling, Monika Kainz und BR<br />

Ernest Schwindsackl (v. l.)<br />

Manfred Kainz von Creo und seine<br />

Frau Monika amüsierten sich.<br />

Marketingstrategin Roswitha Lahousen<br />

(l.) und Katharina Turza<br />

Gerald Sobian von der Kinderklinik<br />

und Pia Ebert („der Grazer“)<br />

Michael Hauser von AFB Immobilien<br />

kam mit Schwester Doris<br />

Christian Scherer und Birgit Jungwirth<br />

von der Krebshilfe Steiermark<br />

Siegfried Hinterleitner mit Christoph<br />

Hinterleitner (r., Bestattung Wolf)<br />

Michael Ehmann und Sanja Radosavljevic<br />

(Marketing „Grazer“)<br />

Unternehmer Christopher Gröbl<br />

und Susanne Beauté


<strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at szene<br />

25<br />

und bekannte Gesichter<br />

Thomas Heiland, Gerhard Goldbrich,<br />

Armin Egger, Stephan Plankensteiner<br />

Medien-Urgestein Rudi Hinterleitner<br />

mit Tochter Jane Hinterleitner<br />

Eva Hödl vom Odilien-Institut (r.) mit<br />

Redakteur Lukas Steinberger-Weiß<br />

Graz-Tourismus-Chef Dieter Hardt-<br />

Stremayr mit Sabrina Naseradsky<br />

Georg Schröck-Weikhard (ÖVP)<br />

Silvia Pfeifer („Grazer“ Marketing)<br />

Christian Kovac und Heike Heinisser<br />

vom Einkaufszentrum Shopping Nord<br />

V. Weitenthaler, Zwanzgleitner, Huber,<br />

Radspieler, Haslinger, und M. Stückler<br />

Grünen-Kommunikationsleiterin<br />

Alexandra Schäfer und Martin Wolf<br />

Grizzly-Creative-Agenturchef Niki<br />

Grissmann mit Pia Ebert („Grazer“)<br />

Sabrina Naseradsky, Romana Möstl<br />

und Eva Sonnleitner (v. l.)<br />

Neos-Landesgeschäftsführer Christian<br />

Pichler, Sandra und Pascal Zettl (v. l.)<br />

Karin Huber und Elfie Fink von Kosmetik<br />

Fink mischten sich unters Volk.<br />

Noch mehr Fotos auf<br />

den nächsten Seiten<br />

Robert und Karin Haßler von der<br />

Hypo Vorarlberg waren auch dabei.<br />

Christoph Haag (l.) von Pegasus<br />

Immobilien und Alfons Viellieber<br />

Gerald Piller und Nicole Puchinger<br />

von Raiffeisen Immobilien<br />

Andrea Brandstätter (ENW) und<br />

Heinz Kurzmann (Kurzmann Bau)


szene<br />

26 www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

21. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch<br />

Einmal mehr volles Haus<br />

Eggenberg-BV Karin Gruber<br />

und ihr Sohn Florian Keck<br />

Herbert Mattersdorfer (l.)<br />

und Werner Kern adabei<br />

Bashkim Berisha-Kurz, Denise<br />

Schuschko-Linke, Rolf Hadolt<br />

JaW-GF Walerich Berger (r.)<br />

mit Leonhard Schweighofer<br />

Verena Leitold, Miriam Sagmeister<br />

und Sara Schmidt<br />

Martin Wittigayer (l.) mit<br />

Michael Midzan („Grazer“)<br />

Reinhard Herzog (r.) von<br />

Bewo mit Tobit Schweighofer<br />

Caroline Brogyanyi von FemReal<br />

und Redakteur Vojo Radkovic<br />

Christian Haider und Christina<br />

Falk waren ebenfalls da.<br />

Julian Englich (l.) und Peter<br />

Maderl von m(Research<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

KFG: Patrik und Julia Eckhardt,<br />

Nina Wiesmüller (v. l.)<br />

Walter Graf (l.) und Intercoiffeur<br />

Andreas Mayer<br />

Gerhard Steindl von der Medienfabrik<br />

mit Kristina Neuböck<br />

Manfred (r.) und Renate Koch-<br />

Pertl mit Gerhard Goldbrich<br />

Birgit Pichler (l.) und Michaela<br />

Renhart von der Stadt Graz<br />

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27<br />

E V E N T S<br />

In bester<br />

Gesellschaft<br />

Von Verena Leitold<br />

✏ verena.leitold@grazer.at<br />

Zirkustreiben vor dem Grazer<br />

Steirerpub bei „McSchuly“ (r.)<br />

Spektakulärer<br />

Whisky ist da<br />

■ Weltweit wird am ersten Festivaltag<br />

der neue Whisky der Insel<br />

Islay vorgestellt – in New York,<br />

Tokio, Kopenhagen, Paris, Berlin<br />

und natürlich auch in Graz. Und<br />

zwar in der Ardbeg Embassy im<br />

Steirerpub. „Spectacular“ heißt<br />

die Füllung, das Thema war heuer<br />

Zirkus. So lud Gastgeber Helmut<br />

„McSchuly“ Schulhofer auch<br />

eine Zirkuskapelle samt Zauberern<br />

und Kraftmenschen ein.<br />

Wein-Crossover<br />

■ Kommenden Sonntag lädt<br />

Haubenkoch Didi Dorner zum<br />

1. Crossover seiner WeinKost ins<br />

zweite Untergeschoß in der Tiefgarage<br />

des Augartenhotels. 24<br />

Winzer präsentieren dort nationale<br />

und internationale Weine,<br />

konventionell und<br />

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Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn<br />

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Gewinner werden telefonisch verständigt und<br />

sind mit der Veröffentlichung einverstanden.<br />

KK<br />

Ehre, wem Ehre gebührt<br />

■ Landeshauptmann Christopher Drexler und<br />

Vize Anton Lang verliehen am Donnertag wieder<br />

Große Goldene Ehrenzeichen des Landes: dieses<br />

Mal an Rennsportprofi und Hotelier Helmut Marko<br />

und Ex-Med-Uni-Rektor Hellmut Samonigg.<br />

Gleichzeitig wurden die Ehrenzeichen für Wissenschaft,<br />

Forschung und Kunst I. Klasse an Schriftstellerin<br />

Barbara Frischmuth, Künstler Hubert<br />

Schmalix und Biochemiker Rudolf Zechner vergeben.<br />

Unter den Gratulanten waren auch Landesrätin<br />

Barbara Eibinger-Miedl, Grünen-Klubobfrau<br />

Sandra Krautwaschl, Ex-Vize-LH Michael Schickhofer<br />

und TU-Rektor Horst Bischof.<br />

Riesenfreude bei Eduard, Susanne und Mathias Weber<br />

(v.l.): Weingut des Jahre und DoppellandessiegerSCHNEEBERGER<br />

Erster und letzter Roman<br />

■ Im Literaturhaus Graz gab es diese Woche wieder<br />

volles Programm: Am Montag lud Leiter Klaus<br />

Kastberger zum Abend für den 2022 verstorbenen<br />

Autor Gerhard Roth, bei dem auch der letzte (unvollendete)<br />

Roman präsentiert wurde – Schauspieler<br />

Johannes Silberschneider las aus der „Jenseitsreise“.<br />

Roths Lektor beim Fischer-Verlag, Jürgen<br />

Hosemann, hielt den Eröffnungsvortrag, danach<br />

gab’s ein Gespräch von Ilse Amenitsch mit Witwe<br />

Senta Roth und Nachlass-Betreuerin Daniela Bartens<br />

vom Franz-Nabl-Institut. Am Dienstag kam<br />

dann Kabarettist und Schauspieler Robert Palfrader<br />

mit seinem ersten Roman „Ein Leben später“.<br />

Alle Fotos auf<br />

www.grazer.at<br />

Fabio und Angelo Urban mit DJ Steevy Matheano (Mitte)<br />

bei der Premiere des italienischen After-Work-Events GASSER<br />

Helmut Marko, LH Christopher Drexler, Barbara Frischmuth,<br />

LH-Stv. Anton Lang und Hellmut Samonigg FRANKL<br />

Landesweinsieger gekürt<br />

■ Zum bereits 77. Mal fand am Donnertag die Präsentation<br />

der Landesweinsieger in der Seifenfabrik<br />

statt. Heuer stellten sich rund 500 Weingüter mit<br />

1947 Tropfen dem größten Weinwettbewerb der Steiermark.<br />

108 Weine kamen ins Finale. Das Rennen<br />

um die begehrte Trophäe Weingut des Jahres machte<br />

schließlich die Buschenschank Weber in St. Stefan<br />

ob Stainz, die auch in den Kategorien Muskateller<br />

und Schilcher ausgezeichnet wurde. Gratuliert haben<br />

da auch Weinbaudirektor Werner Luttenberger<br />

und Wein-Steiermark-Obmann Stefan Potzinger,<br />

LK-Vizepräsidentin Maria Pein, Raiffeisen-General<br />

Martin Schaller und Weinkönigin Sophie Friedrich.<br />

Kastberger, Roth, Hosemann, Amenitsch, Silberschneider,<br />

Bartens (oben), Kastberger, Palfrader, Scheucher (unten) KK<br />

After-Work-Party mit Tapas<br />

■ In anderen Städten gibt es unzählige regelmäßige<br />

After-Work-Veranstaltungen, in Graz eher<br />

wenige. Angelo und Fabio Urban wollen das jetzt<br />

ändern und laden ab sofort an jedem ersten und<br />

vorletzten Donnerstag im Monat zu „Aperitivo Italiano“,<br />

einer After-Work-Party und italienischen Tapas-Night,<br />

ins San Pietro und die San Bottega. Diese<br />

Woche feierten sie die Premiere mit DJ Steevy Matheano.<br />

„Von Cicchetti bis Arancini und Bruschetta<br />

ist alles auf der eigenen Tapas-Karte, was zu einer<br />

Italian Tapas Night gehört“, so Fabio Urban. Dazu<br />

gibt’s natürlich Prosecco und andere klassische<br />

Aperitivi. Beginn ist jeweils um 17 Uhr, der nächste<br />

Termin bei Schönwetter: 20. <strong>Juni</strong>.


28<br />

eco<br />

graz<br />

www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Sabrina Naseradsky<br />

28 sabrina.naseradsky@grazer.at<br />

Auch Unternehmer müssen in allen<br />

Lebensphasen abgesichert sein!“<br />

Andrea Kern, Landessprecherin der Grünen<br />

Wirtschaft Steiermark, fordert dringend Verbesserungen<br />

bei Sozialleistungen. PODESSER<br />

WKO-Präsident Josef Herk<br />

fordert Leistungsbereitschaft. WKO<br />

WKO fordert<br />

mehr Leistung<br />

■ Bei einem Pressegespräch<br />

hat die Wirtschaftskammer<br />

Steiermark diese Woche mehr<br />

Leistungshunger gefordert.<br />

Laut einer Studie des Economica<br />

Instituts für Wirtschaftsforschung<br />

droht Österreich<br />

sonst nämlich Wohlstandsverlust.<br />

Vor allem bei der Arbeitszeit<br />

hinkt Österreich stark hinterher.<br />

WKO-Präsident Josef<br />

Herk forderte deswegen eine<br />

Senkung der Steuern auf Arbeit<br />

und Bürokratieabbau.<br />

Für selbstständige<br />

Frauen<br />

gibt es bei<br />

Wochengeld und<br />

Kindergeld Nachteile<br />

– besonders<br />

betroffen sind<br />

EPU. Fast zwei<br />

Drittel aller steirischen<br />

Betriebe<br />

sind EPU. GETTY<br />

Selbstständige brauchen<br />

bessere soziale Absicherung<br />

WICHTIG. Der Sozialbericht <strong>2024</strong> hat gravierende Mängel in der sozialen Absicherung<br />

Selbstständiger festgestellt. Die Grüne Wirtschaft bringt nun einen Antrag<br />

mit einem entsprechenden Forderungskatalog ins Wirtschaftsparlament ein.<br />

Am alten Standort von EET Energy<br />

wird die Ware abverkauft. EET<br />

Solar-Flohmarkt<br />

im Grazer Süden<br />

■ Die Firma EET ist von der<br />

Herrgottwiesgasse in die Annenstraße<br />

gesiedelt und veranstaltet<br />

am 14. <strong>Juni</strong> von 9 bis 16<br />

Uhr einen Abverkauf im alten<br />

Lager in der Herrgottwiesgasse<br />

207 in Puntigam. Von gebraucht<br />

über refurbished (generalüberholt)<br />

bis nagelneu ist alles dabei.<br />

Neben Speichern, Solarmodulen,<br />

Invertern und diversem<br />

Montagematerial sind auch<br />

große Wechselrichter für Dachanlagen<br />

sowie Büroschränke,<br />

Schreibtische uvm. erhältlich.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Mehr als die Hälfte der<br />

Selbstständigen hat in<br />

der Pension weniger als<br />

1400 Euro netto monatlich zur<br />

Verfügung. Insbesondere selbstständige<br />

Frauen sind durch die<br />

derzeitigen Strukturen benachteiligt:<br />

Ihre durchschnittliche<br />

Nettopension liegt laut Angaben<br />

der SVS bei 830 Euro monatlich.<br />

Diese und weitere Missstände<br />

ortet der Sozialbericht <strong>2024</strong> –<br />

Schwachstellen und Lücken im<br />

Sozialsystem gibt es vor allem<br />

bei Ein-Personen-Unternehmen<br />

(EPU) und Kleinstunternehmen.<br />

„EPU und Kleinstunternehmer<br />

geraten schnell in existenzielle<br />

Problemlagen, wenn sie krank<br />

werden, im Alter oder im Falle von<br />

Arbeitslosigkeit“, so Andrea Kern,<br />

Landessprecherin der Grünen<br />

Wirtschaft Steiermark, die kommende<br />

Woche einen entsprechenden<br />

Antrag ins Wirtschaftsparlament<br />

einbringt. „Wir fordern ein<br />

faires Sozialsystem, das die soziale<br />

Absicherung besser sicherstellt als<br />

bisher. Dringenden Handlungsbedarf<br />

gibt es in den Bereichen Krankenversicherung,<br />

Pensionsversicherung<br />

sowie Wochengeld.“<br />

Forderungskatalog<br />

Konkret geht es der Grünen Wirtschaft<br />

um folgende Punkte:<br />

☞ Schluss mit der Verpflichtung<br />

zur Mehrfachversicherung von hybriden<br />

Unternehmern (unselbstständig<br />

und unternehmerisch).<br />

☞ Krankenversicherung: Abschaffung<br />

des Selbstbehalts beim<br />

Arztbesuch und Krankengeld der<br />

Selbstständigen ab dem vierten<br />

Tag des Krankenstandes statt wie<br />

bisher nach 42 Tagen. Die Höhe<br />

der Unterstützungsleistung soll<br />

analog zum Krankengeld der Unselbstständigen<br />

bemessen werden.<br />

Berechnungsbasis ist die<br />

durchschnittliche Beitragsgrundlage<br />

der vergangenen zwei Jahre.<br />

☞ Pensionsversicherung: Eine<br />

steuerfinanzierte Grundpension<br />

in Höhe des Ausgleichszulagenrichtsatzes<br />

für alle Menschen in<br />

Österreich und darüberhinaus-<br />

gehend eine beitragsfinanzierte<br />

Versicherungspension sowie eine<br />

verbesserte Regelung für das Weiterarbeiten<br />

in der Pension.<br />

☞ Wochengeld/Kindergeld:<br />

Volle Weiterversicherung (aktive<br />

Beitragszeiten) während Zeiten<br />

des Bezugs von Wochengeld und<br />

Kindergeld, wenn Einkünfte unterhalb<br />

der Höhe der Kleinunternehmerregelung<br />

bestehen.<br />

☞ Arbeitslosenversicherung:<br />

Arbeitslose Selbstständige sollten<br />

wieder analog zu den Angestellten<br />

bereits nach nur einem<br />

Jahr Erwerbstätigkeit Anspruch<br />

auf Arbeitslosengeld haben.<br />

☞ Verbesserung der Kleinunternehmerpauschalierung<br />

in der<br />

Einkommensteuer und jährliche<br />

Option für den Wechsel zur<br />

Kleinunternehmerregelung.<br />

☞ Deutliche Anhebung der<br />

Umsatzgrenze bei der Kleinunternehmerregelung.<br />

☞ Anhebung der GWG-Grenze<br />

(geringwertige Wirtschaftsgüter)<br />

zur einmaligen Abschreibung<br />

von Wirtschaftsgütern von derzeit<br />

1000 auf 1500 Euro.


<strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

graz eco 29<br />

➜<br />

TEURER<br />

GETTY (“)<br />

Alkohol +11,4 %<br />

Der „Rausch“ geht wieder ordentlich<br />

ins Geld. Alkohol ist im Vergleich zu<br />

<strong>Juni</strong> 2023 um 11 Prozent teurer.<br />

Milch –4 %<br />

Freunde der weißen Nahrung dürfen<br />

aufatmen. Die Preise sind im Großhandel<br />

um 4 Prozent gefallen.<br />

BILLIGER<br />

➜<br />

W I R T S C H A F T<br />

EcoNews<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Neue Leitung für<br />

den Murpark<br />

■ Mit 1. August wird die bisherige<br />

Marketing-Leiterin Carina<br />

Weyringer neue Chefin<br />

im Murpark. Edith Münzer tritt<br />

dann ihren Ruhestand an.<br />

Carina Weyringer (l.) übernimmt<br />

den Murpark von Edith Münzer.<br />

KK<br />

Dominic Neumann (M.) und Magda<br />

Bleckmann (r.)<br />

KK<br />

UBIT-Vernetzung<br />

im Schloss St. Veit<br />

■ Diese Woche fand das UBIT-<br />

Get-together im Schloss St. Veit<br />

in Andritz statt. Das Vernetzungstreffen<br />

stand im Zeichen<br />

von „Bella Italia“ und wurde<br />

durch Fachgruppenobmann Unternehmensberatung,<br />

Buchhaltung<br />

und Informationstechnologie<br />

Dominic Neumann eröffnet.<br />

Als Gast war Ex-Politikerin Magda<br />

Bleckmann geladen.<br />

KMU-Studie der<br />

Steiermärkischen<br />

■ KMUs sind für die steirische<br />

Wirtschaft essenziell. Die große<br />

Mehrheit der Unternehmen in<br />

der Steiermark sind kleine und<br />

mittlere Unternehmen, und<br />

diese beschäftigen 66 Prozent<br />

der Arbeitnehmer. Folglich sind<br />

KMUs auch wichtiger Treiber<br />

der steirischen Wirtschaft. Das<br />

aktuelle Marktumfeld ist laut<br />

Studie herausfordernd.<br />

Oliver Kröpfl, Vorstand der Steiermärkischen<br />

Sparkasse KUNDIGRABER<br />

Elf Projekte wurden heuer mit<br />

dem Award ausgezeichnet.FOTO FISCHER<br />

„Fit im Job“-Sieger<br />

<strong>2024</strong> ausgezeichnet<br />

■ Die gesunden Projekte der<br />

„Fit im Job“-Newcomer (Einsteiger)<br />

oder der Teilnehmer über<br />

Jahre sind beeindruckend: wie<br />

ausgefeilte Sportprogramme für<br />

Mitarbeiter, der gesunde Mittagstisch,<br />

Betriebskindergärten<br />

oder psychologische Beratung.<br />

WKO-Vizepräsidentin Gabi<br />

Lechner zollte als Laudatorin<br />

Respekt.


viva<br />

www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

30 graz<br />

www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

30<br />

Nur durch unsere tiefe regionale<br />

Verwurzelung können wir ein<br />

Rotes Kreuz für wirklich alle<br />

Menschen in der Steiermark sein.“<br />

Siegfried Schrittwieser, neuer RK-Präsident ROTES KREUZ<br />

„Gute Laune, guter Zweck“ war<br />

das Motto beim „Physio-Turnier“.KK<br />

Handball für<br />

den guten Zweck<br />

■ 90 Studierende des Studiengangs<br />

Physiotherapie der FH<br />

Joanneum kamen am Montag<br />

in der ASKÖ-Halle für ein<br />

Handball-Turnier zusammen.<br />

Die neun Teams spielten dabei<br />

für die Steirische Kinderkrebshilfe,<br />

insgesamt kamen 825 Euro<br />

zusammen, die FH Joanneum<br />

übernahm die Hallenmiete.<br />

Hochschullektorin Maria Kleinhappl<br />

veranstaltete das Event<br />

bereits zum zweiten Mal, auch<br />

im nächsten Jahr kehrt das Turnier<br />

wieder zurück.<br />

Der<br />

Frust bei<br />

Patienten<br />

ist oft<br />

groß. Der<br />

Arzt ist telefonisch<br />

schwer<br />

erreichbar.<br />

Dabei<br />

gäbe es<br />

Alternativen<br />

zur<br />

telefonischen<br />

Terminbuchung.<br />

Ärzte nicht erreichbar<br />

TERMINE. „Um telefonische Anmeldung wird gebeten“ heißt es bei vielen<br />

Ärzten. Leider kommen die Patienten oft aber nicht mehr telefonisch durch.<br />

GETTY<br />

Das „Who’s who“ der Krimiautoren<br />

ist in Graz. SYMBOLBILD/GETTY<br />

10. Fine Crime<br />

Festival in Graz<br />

■ Noch bis 13. <strong>Juni</strong> gesellt sich<br />

das „Who’s who“ der österreichischen<br />

Krimiszene in die<br />

Steiermark. Von Netflix-Star<br />

Bernhard Aichner über ORF-<br />

Korrespondent Eugen Freund,<br />

Claudia Rossbacher, Martina<br />

Parker und Wortgigant Leo<br />

Lukas bis hin zu kriminellen<br />

Fixsternen wie Beate Maxian,<br />

Thomas Raab und Herbert<br />

Dutzler.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Bereits im Winter hat der<br />

„Grazer“ exklusiv darüber<br />

berichtet, wie schwer Grazer<br />

Kinderärzte telefonisch zu erreichen<br />

sind. Seither haben sich<br />

viele Leser gemeldet, die dieses<br />

Problem nicht nur auf eine bestimmte<br />

Ärztegruppe begrenzt<br />

sehen. Egal ob Hausarzt oder<br />

Facharzt – die telefonische Terminvereinbarung<br />

wird oft zum<br />

Nervenkrimi, denn viele Kassenärzte<br />

heben während der Öffnungszeiten<br />

nicht ab. Und auch<br />

Rückrufe sind bei Kassenärzten<br />

Mangelware. So beklagt ein Leser,<br />

dass er seinen Hausarzt einfach<br />

nicht mehr wirklich erreicht.<br />

Und bei akuten Krankheiten ist<br />

das ein gehöriges Problem. Einfach<br />

zum Arzt zu gehen ist dann<br />

die Alternative, die aber vor Ort<br />

auch nicht gerne gesehen wird,<br />

und es kann zu Diskussionen mit<br />

den Assistenten kommen.<br />

Genau jene Assistenten in den<br />

Ordinationen sitzen an vorderster<br />

Front und haben neben der<br />

Organisation der Abläufe in den<br />

Ordinationen auch oft das Terminmanagement<br />

über. Dem Berufsverband<br />

der Assistentinnen<br />

ist der Umstand bekannt. Sprecherin<br />

Barbara Weber dazu:<br />

„Wir sind sehr bemüht, dass wir<br />

das erhöhte Aufkommen gut abarbeiten.“<br />

Sie ergänzt: „Mir sind<br />

Kassenordinationen bekannt,<br />

die versuchen, alle Anrufer zurückzurufen<br />

und so das Terminmanagement<br />

zu optimieren.“<br />

Alternative<br />

Das Telefon hat sich über Jahrzehnte<br />

als das Tool etabliert, um<br />

beim Arzt anzurufen. Viel zu<br />

wenig wird oft noch die andere<br />

Möglichkeit – das Online-Buchen<br />

– genutzt. Das liegt einerseits da-<br />

ran, dass es oft an technischen<br />

Hürden scheitert. Andererseits<br />

daran, dass es eine Vielzahl an<br />

verschiedenen Anbietern gibt.<br />

Manchmal ist diese Art der Terminvereinbarung<br />

auch auf den<br />

Homepages gut versteckt und<br />

schwer auffindbar.<br />

„Natürlich bedarf auch eine<br />

Online-Terminvereinbarung eines<br />

guten Terminmanagements<br />

der Ordination – die Termine<br />

müssen ja eingegeben werden“,<br />

erklärt Weber. Und Ärzte können<br />

als Selbstständige alleine entscheiden,<br />

welches Online-Tool sie<br />

verwenden. Das macht eine Zentralisierung<br />

in Form einer übergeordneten<br />

Buchungs-Plattform<br />

zum Beispiel der ÖGK schwierig.<br />

Denn die Termine müssen wo<br />

herkommen. Die Ärztekammer<br />

hat sich auf Anfrage des „Grazer“<br />

zwar zu einem Statement bereit<br />

erklärt, bis Redaktionsschluss<br />

aber nicht geantwortet.


<strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

<strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at graz viva 31<br />

➜<br />

IN<br />

HERSTELLER, GETTY<br />

Topfhut (Bucket Hat)<br />

Lange galt er als modisches No-Go,<br />

jetzt ist seine Zeit aber wieder gekommen.<br />

Als stylishes Statement.<br />

Lautsprecher am Strand<br />

Musik hören ist okay, aber in einer<br />

für andere angenehmen Lautstärke.<br />

Zu viel Krawall ist nicht cool.<br />

OUT<br />

➜<br />

G E S U N D H E I T<br />

SprechStunde<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

Graz hat eine<br />

enorme Biobank<br />

■ Die Biobank in Graz, eine<br />

der größten in ganz Europa,<br />

hütet mehr als 22 Millionen<br />

biologische Proben. Der Großteil<br />

dieser Proben stammt von<br />

Patienten des Universitätsklinikum<br />

Graz. Schockgefroren<br />

bei bis zu minus 196 Grad oder<br />

in Formalin fixiert werden die<br />

Proben Forschern zur Verfügung<br />

gestellt, um an ihnen<br />

neue Behandlungsansätze zu<br />

testen und Krankheitsverläufe<br />

besser zu verstehen. Die kann<br />

zu verbesserten Behandlungen<br />

führen.<br />

LAND STEIERMARK<br />

Gerhard Stark (KAGes), Hannes<br />

Schwarz und LR K. Kornhäusl<br />

Kampfansage an<br />

die Wartezeiten<br />

■ Das Projekt „Kurze Wartezeiten“<br />

von Gesundheits-Landesrat<br />

Karlheinz Kornhäusl trägt erste<br />

Früchte. So sollen Krebspatienten<br />

schneller bestrahlt werden, durch<br />

Verlängerung der Betriebszeiten<br />

der Geräte und Ankauf eines<br />

neuen Gerätes. Grauer-Star-Operationen<br />

sollen besser geplant<br />

werden und generell werden die<br />

Abläufe in der KAGes optimiert,<br />

um so kürzere Wartezeiten zu<br />

ermöglichen. Teil 2 des Projekts<br />

wird im Herbst vorgestellt.<br />

Pilotprojekt ist<br />

ein voller Erfolg<br />

■ Das Pilotprojekt „Anstellung<br />

pflegender Angehöriger“ der<br />

Stadt Graz ist ausgelastet. Aus<br />

mehr als 100 Anmeldungen wurden<br />

15 Personen herausgepickt,<br />

die jetzt vorübergehend angestellt<br />

werden und sich so voll auf<br />

die Pflege ihrer zu betreuenden<br />

Angehörigen konzentrieren<br />

können, ohne dabei finanzielle<br />

Sorgen zu haben. Das Land Steiermark<br />

hat angekündigt, dieses<br />

Erfolgsmodell zu prüfen und<br />

eventuell zu übernehmen.<br />

Pflegende Angehörige<br />

GETTY<br />

Zehn Jahre Heim am Rosenhain<br />

GGZ feierten<br />

am Rosenhain<br />

GGZ<br />

■ Mit dem Umbau des Pflegewohnheims<br />

Aigner Rollett und<br />

dem neu eröffneten Memory<br />

Tages-zentrum bieten die Geriatrischen<br />

Gesundheitszentren der<br />

Stadt Graz seit mittlerweile zehn<br />

Jahren am Standort Rosenhain ein<br />

umfassendes Betreuungsangebot<br />

für ältere Menschen. Zum einen<br />

als schönes und freundliches Zuhause<br />

mit individueller Pflege und<br />

Betreuung und zum anderen als<br />

ganzheitlich orientierte Tagesbetreuungseinrichtung<br />

für Menschen<br />

mit diagnostizierter Demenz.


32 viva<br />

www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Mit Bahn &<br />

Nach wie vor<br />

das Ferienaushängeschild<br />

der<br />

Kinderfreunde:<br />

Sekirn am<br />

Wörthersee in<br />

Kärnten<br />

KF<br />

Ferienpaten <strong>2024</strong>: Es<br />

geht Richtung Finale<br />

REKORD. Dank der<br />

Leserfamilie geht es<br />

für die Patenkinder in<br />

Richtung Final-Rekord.<br />

Die Ferienpatenaktion, die<br />

es seit mehr als 30 Jahren<br />

gibt, hat nichts an Aktualität<br />

verloren. Sie ist einfach wichtig,<br />

und mit Hilfe der „Grazer“-<br />

Leser können wir auch dieses Jahr<br />

Mädchen und Buben aus finanziell<br />

benachteiligten Familien in<br />

ein Gratis-Feriencamp schicken.<br />

Mit unseren Partnern geht es mit<br />

den Kinderfreunden ins Ferienparadies<br />

Sekirn am Wörthersee<br />

oder an die Obere Adria ins wunderbare<br />

Camp Marina Julia. Mit<br />

Kinderland gibt es Abenteuer,<br />

Entspannung und Ferienspaß am<br />

Turnersee in Kärnten und mit der<br />

Evangelischen Jugend geht es auf<br />

die Burg Finstergrün im Salzburgerland.<br />

Wir sagen im Namen der<br />

Kinder DANKE. <br />

VOJO<br />

<br />

Liste der Menschlichkeit<br />

■ Ferienpatenschaften (eine<br />

Patenschaft 75 Euro)<br />

■ Neue Ferienpaten: Sylvia<br />

Reinbacher; Doris Kriegl<br />

(2 Patenschaften); Judith<br />

Heis (2); Franziska Pommer;<br />

Wilhelm Voller (2); Stefanie<br />

Reichling(2); Werner<br />

Bleiberger (2); Herbert<br />

Sommer; Gerlinde Konrad<br />

(2); Andreas Leeb (2); Raimund<br />

Bran (2); Karin Stepan<br />

(2); Eva Maria Fluch (2);<br />

Angelika Gerstgrasser, (2);<br />

Gertrude Eisenhut; Evelyne<br />

Bader (2); Lieselotte Wurm;<br />

Monika Pammer; Alexandra<br />

Lefkopoulos (2); Katharina<br />

Maria Lanzma (2)<br />

■ Einzahlungen: Raiffeisenlandesbank<br />

Stmk., IBAN: AT71<br />

3800 0000 00028266<br />

Die S-Bahn Steiermark bringt Menschen in die Genussregionen. CC BY-SA 4/ADEMOVIC<br />

Rätsel-Lösung vom 2. 6. <strong>2024</strong><br />

T H J L E<br />

L E B E N S W E L T E N X<br />

G P A U E I N T E L<br />

D E C H A N T B I N D E R<br />

T H E K E T A D E<br />

T I P P T O P P O B E N<br />

E H K I T I L O N A G<br />

M O O R H I N A B N O E<br />

F A B O S N O O K E R<br />

S F W E M E K E L S T<br />

B O A A H L E D R E H<br />

U R L E S E N<br />

Lösung:<br />

U L H F A<br />

P E T E R S T A L STRAS-<br />

C R U U N P SENBAHN<br />

K A I N B A C H Lösung:<br />

W E N I G A H A STRASSENBAHN<br />

Sudoku-Lösung<br />

vom <strong>9.</strong> 6. <strong>2024</strong><br />

3 2 4 9 8 1 6 7 5<br />

9 1 7 2 5 6 8 4 3<br />

6 5 8 7 4 3 1 9 2<br />

7 9 6 4 3 5 2 1 8<br />

5 4 2 8 1 9 7 3 6<br />

8 3 1 6 7 2 4 5 9<br />

2 6 5 1 9 4 3 8 7<br />

1 8 9 3 6 7 5 2 4<br />

4 7 3 5 2 8 9 6 1


<strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at viva<br />

33<br />

Bus zu Wein & Genuss<br />

NEU. Mit speziellen<br />

Verbindungen kommen<br />

Fahrgäste jetzt<br />

besonders einfach zu<br />

lukullischen Genüssen<br />

ins Weinland.<br />

Von Lukas Steinberger-Weiß<br />

lukas.steinberger@grazer.at<br />

gen wurde auch darauf geachtet,<br />

wichtige Naherholungsgebiete<br />

wie die DAC-Gebiete für den<br />

Freizeitverkehr mit öffentlichen<br />

Verkehrsmitteln anzubinden. So<br />

sind auch die drei steirischen<br />

Weinbaugebiete mit Bahn und<br />

Bus gut erschlossen, für entlegenere<br />

Gebiete stehen Mikro-<br />

ÖV-Systeme wie das regioMOBIL<br />

oder Weinmobil zur Verfügung.<br />

Gebiete<br />

Das Weinbaugebiet Weststeiermark<br />

ist mit Schilcher, Schaumwein<br />

und schönen Kellerstöckln<br />

das bedeutendste Roséweingebiet<br />

Mitteleuropas. Gut erreichbar<br />

ist die Region mit den S-<br />

Bahn-Linien S6, S61 und S7 (z. B.<br />

Bahnhöfe Deutschlandsberg<br />

Stadt, Wies-Eibiswald oder Krottendorf-Ligist)<br />

oder auch mit den<br />

RegioBus-Linien 760/761 nach<br />

Stainz. Für die letzte Meile stehen<br />

regioMOBIL und Weinmobil zur<br />

Verfügung.<br />

Die Südsteiermark ist über die<br />

Grenzen des Landes hinaus bekannt<br />

für ihre Gemütlichkeit und<br />

Kulinarik sowie den Sauvignon<br />

Blanc. Außerdem ist sie mit 2785<br />

Hektar das größte Weinbaugebiet<br />

der Steiermark. Gut erreichbar ist<br />

die Region mit der S-Bahn-Linie<br />

S5 (Bahnhöfe Leibnitz, Ehrenhausen<br />

und Spielfeld-Straß) sowie den<br />

RegioBus-Linien 730 und 780. Für<br />

die letzte Meile stehen auch hier<br />

regioMOBIL und Weinmobil zur<br />

Verfügung.<br />

Sanfte Hügel, pannonisches Klima<br />

und oft unberührte Ursprünglichkeit<br />

verkörpern die Vielfalt des<br />

Vulkanlandes. Neben den Burgundersorten,<br />

wie Weißburgunder,<br />

Morillon und Grauburgunder, wird<br />

eine Rebsorte hier besonders geschätzt:<br />

der hocharomatische Traminer.<br />

Gut erreichbar ist die Region<br />

mit der S-Bahn-Linie S3 (z. B.<br />

Bahnhof Fehring), der Gleichenberger<br />

Bahn und den RegioBus-Linien<br />

X30/X31 und 300 entlang der<br />

Achse Graz-Gleisdorf-Hartberg.<br />

Auf www.steiermark.wine/<br />

Besondere Freizeitziele sind<br />

die drei steirischen Weinbaugebiete<br />

mit DAC-Status<br />

(DAC = Districtus Austriae Controllatus,<br />

das gesetzliche Kürzel<br />

für besonders gebietstypische<br />

österreichische Qualitätsweine):<br />

die Weststeiermark, die Südsteiermark<br />

und das Vulkanland, wo<br />

sich bei Wanderungen, Ausflügen<br />

und erholsamen Urlauben<br />

Bahn und Bus mit Wein und Genuss<br />

besonders gut verbinden<br />

lassen. Im Zuge der landesweiten<br />

RegioBus- und S-Bahn-Planunbuschenschanksuche<br />

finden Buschenschank-Besucher<br />

das umfangreiche<br />

Angebot der steirischen<br />

Buschenschänken und Weinbaubetriebe.<br />

Die digitale Suchplattform<br />

von „Wein Steiermark“ bietet<br />

die Möglichkeit, Buschenschänken,<br />

Weinbaubetriebe usw. zu<br />

suchen. Im Rahmen der Kooperation<br />

„Mit Bahn & Bus zu Wein &<br />

Genuss“ wurde eine neue Suchfunktion<br />

integriert, mit der nach<br />

öffentlichen Anreisemöglichkeiten<br />

gefiltert werden kann.


mobil<br />

graz<br />

34 www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

34<br />

Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Die sicherste Eisenbahnkreuzung<br />

ist jene, die es<br />

nicht gibt.“<br />

ÖBB-Sprecherin Rosanna Zernatto-Peschel, die<br />

Eisenbahnkreuzungen auflassen will MAX WEGSCHEIDER<br />

Peugeot 3008 ideal<br />

Erstmals seit zwei Jahren ist<br />

Entspannung eingetreten. AUTOSCOUT24<br />

Gebrauchtwagen-<br />

Preise im Sinkflug<br />

■ Die Trendwende bei den<br />

Gebrauchtwagenpreisen ist<br />

seit Jahresbeginn mit minus<br />

1640 Euro nachhaltig. Um satte<br />

5,7 Prozent sind gebrauchte<br />

Autos damit günstiger geworden.<br />

Durchschnittlich<br />

26.886 Euro kostet der neue<br />

Gebrauchte aktuell, das entspricht<br />

dem Preisniveau von<br />

<strong>Juni</strong> 2022. Für die Käufer von<br />

Gebrauchtwagen ist nun eine<br />

deutlich spürbare Entspannung<br />

eingetreten.<br />

VERLÄSSLICH. Der<br />

neue Peugeot 3008<br />

überzeugt auch mit ein<br />

wenig elektrisch. Beim<br />

Mild-Hybrid gibt der<br />

Benziner Sicherheit.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Sieht auch von hinten gut aus mit<br />

den coolen LED-RücklichternSCHERIAU<br />

ben. Den Peugeot 3008, den es<br />

auch bereits rein elektrisch gibt,<br />

haben wir vom Grazer Autohaus<br />

Fior in einer Mild-Hybrid-Version<br />

getestet. Ein starker Benzinmotor<br />

gibt Sicherheit und der kleine E-<br />

Motor lädt sich selbst auf. Keine<br />

Hexerei, getankt wird an den vielen<br />

normalen Tankstellen. Der<br />

Peugeot 3008 hat einen selbstbewussten<br />

Außenauftritt. Er sieht<br />

gut aus und man setzt sich gerne<br />

in das Cockpit hinein. Da fällt<br />

einmal sofort die breite Konsole<br />

auf, die für den Fahrer ein wenig<br />

Enge erzeugt. Es bleibt trotzem<br />

genug Luft für alle Passagiere und<br />

hinten gibt es angenehme Beinfreiheit.<br />

Weiters sticht einem sofort<br />

der 53 Zentimeter breite und<br />

ein wenig gebogene Bildschirm<br />

ins Auge. Die Sitze sind bequem,<br />

man fühlt sich gleich wohl und<br />

das Auto hat genügend Raum,<br />

um eine Familie mit viel Gepäck<br />

(Kofferraumvolumen 520 Liter)<br />

in die kommenden Sommerferien<br />

zu kutschieren. Drückt man<br />

den Startknopf, setzt sich der<br />

Peugeot fast lautlos in Bewegung<br />

und rollt dahin. Das Fahrgefühl<br />

ist in nahezu allen Modellen von<br />

Peugeot ein angenehmes. Der<br />

3008er beschleunigt flott, das<br />

typische Peugeot-Lenkrad liegt<br />

gut in der Hand. Da der Wegen<br />

Das Cockpit ist sehr aufgeräumt, der große Bildschirm auffallend. Das<br />

typische Peugeot-Lenkrad liebe ich, geschaltet wird direkt daneben.<br />

SCHERIAU<br />

Peugeot 3008, Mild-Hybrid, überzeugende<br />

Gesamt-PerformanceSCHERIAU<br />

Man tut ein bisschen<br />

was für die Umwelt,<br />

stößt weniger CO2 aus,<br />

braucht sich aber nicht über Ladestationen<br />

den Kopf zerbrechen<br />

und keine E-Kabeln im Auto harelativ<br />

breit ist, muss man beim<br />

Einparken gut aufpassen, und da<br />

leistet die Rückfahrkamera hilfreiche<br />

Dienste.<br />

Fette Ausstattung<br />

Unser Testauto war ein 3008 Allure<br />

und die Ausstattung ist auf neuestem<br />

technischen Stand. Es gibt<br />

LED-Scheinwerfer mit 3-Krallen-<br />

Tageslicht. Dazu jede Menge Assistenzsysteme.<br />

Auffällig für mich<br />

ist die Tempolimit-Warnung,<br />

die oft aufleuchtete und piepste.<br />

Dann wären auch uva. Toter-Winkel-Assistent<br />

und Einparkhilfen.<br />

Eindrucksvoll sind Multimedia<br />

und TomTom-Navigation. Das<br />

DAB-Radio, Bluetooth-tauglich,<br />

hat sechs Lautsprecher, es gibt<br />

ein Sicherheitspaket, Fahrerassistenzsysteme<br />

etc. Im Ganzen gesehen<br />

hat das Fahren mit dem Mild-<br />

Hybrid Spaß gemacht. Für viele<br />

mag ein Mild-Hybrid ein Einstieg<br />

in die Elektrowelt sein. Die meisten<br />

aber sind überzeugt, dass der<br />

Peugeot ohne Strom nicht liegen<br />

bleibt, sondern Benzin die Sicherheit<br />

gibt.


<strong>9.</strong> <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

... in Graz<br />

Die Straßenbeleuchtung<br />

besteht derzeit aus circa<br />

26.000 Lichtpunkten.<br />

mobil graz 35<br />

ANZAHL DER STRASSENLATERNEN<br />

26.000 : 153.000<br />

... in Wien<br />

In Wien sind rund 153.000<br />

Leuchten in der öffentlichen<br />

Beleuchtung verbaut.<br />

als „Mild-Hybrid“<br />

<br />

Peugeot 3008 Hybrid<br />

■ MOTOREN: Hubraum 1199<br />

ccm, Automatikgetriebe mit 6<br />

Gängen, Leistung Benzinmotor<br />

136 PS (100 kW), Elektromotor<br />

15,6 PS, Abgasnorm<br />

6e, Batterie Lithium-Ionen,<br />

Gesamtspannung 48 Volt,<br />

Höchstgeschwindigkeit 201<br />

km/h, Sprint 0–100 km/h in<br />

10,2 Sekunden<br />

■ VERBRAUCH: 5,5 Liter/100<br />

km, C02-Emissionen 124 g/km,<br />

Kraftstofftank 55 Liter<br />

■ ABMESSUNGEN: Länge<br />

4,54 m, Breite 1,89 m, Höhe<br />

1,64 m, Leergewicht 1574 Kilo<br />

■ PREIS: ab 34.990 Euro<br />

■ AUTOHAUS: Fior GmbH,<br />

Kärntner Straße 69–71, Graz,<br />

Tel. 0 316/271255, www.fior.at.<br />

Den 3008 Hybrid gibt es auch<br />

bei Peugeot Edelsbrunner in<br />

Graz-Nord, Grabenstraße.


36<br />

sport<br />

graz<br />

www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

Klaus Molidor<br />

redaktion@grazer.at<br />

36<br />

Wenn er seine Tage hat,<br />

dann ist er nahezu<br />

unschlagbar.“<br />

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko<br />

über seinen Fahrer Sergio Perez. GEPA<br />

Der Nachfolger von Ivan Kavran<br />

als HSG-Trainer steht bald fest. GEPA<br />

HSG-Trainer<br />

steht vor der Tür<br />

■ Zwei Kandidaten sind noch<br />

im Rennen um das Traineramt<br />

bei den HSG-Graz-Handballern.<br />

„Sie gefallen mir beide<br />

gut und wir werden uns sehr<br />

bald entscheiden“, sagt HSG-<br />

Obmann Michael Schweighofer.<br />

Kommende Woche könnte<br />

der neue Mann präsentiert<br />

werden. In der Endphase der<br />

Saison hatten sich die Grazer<br />

von Rene Kramer getrennt<br />

und Ivan Kavran installiert,<br />

der aus beruflichen Gründen<br />

nicht weitermachen kann.<br />

Einer von zwölf Giants bei der<br />

U20-WM: Maximilian Varetza<br />

Zwölf Giants bei<br />

der U20-WM<br />

GEPA<br />

■ Von 20. <strong>Juni</strong> bis 1. Juli steigt<br />

im kanadischen Edmonton die<br />

U20-Football-WM. Im österreichischen<br />

45-Mann-Kader<br />

stehen zwölf Spieler der Graz<br />

Giants. Dazu sind auch die drei<br />

Giants-Coaches Christoph<br />

Kipperer, Stefan Pokorny<br />

und Michael Nuck dabei.<br />

EUROPAMEISTERSCHAFT. Seit Österreichs erster EM 2008 sind immer<br />

auch Grazer im Kader. Zwei haben einen besonderen Platz in der Historie.<br />

Am Freitag startet in der Allianz<br />

Arena in München<br />

die Euro <strong>2024</strong>, wenn Gastgeber<br />

Deutschland auf Schottland<br />

trifft. Für das ÖFB-Team<br />

wird es am Montag darauf um<br />

21 Uhr in Düsseldorf ernst. Zum<br />

Auftakt wartet Vize-Weltmeister<br />

Frankreich. Im Kader von Ralf<br />

Rangnick steht mit Alexander<br />

Prass ein Spieler von Meister<br />

Sturm, dazu die gebürtigen<br />

Grazer Romano Schmid von<br />

Werder Bremen, Michael Gregoritsch<br />

vom SC Freiburg sowie<br />

Marcel Sabitzer von Borussia<br />

Dortmund, der zwar in Wels zur<br />

Welt gekommen, aber in Graz<br />

aufgewachsen ist.<br />

Österreich hat sich nach 2016<br />

und 2021 zum dritten Mal in<br />

Serie sportlich qualifiziert, sein<br />

EM-Debüt aber schon 2008 als<br />

Co-Veranstalter der Euro mit der<br />

Schweiz gefeiert. Und auch da<br />

waren schon Grazer bzw. Spieler<br />

von Grazer Vereinen im Kader.<br />

Der erste gebürtige Grazer, der<br />

Euro-Luft schnuppern durfte,<br />

war Christoph Leitgeb, damals<br />

für Salzburg aktiv und heute als<br />

Scout beim SK Sturm tätig. „Wir<br />

waren gegen Kroatien und Polen<br />

dominant, aber es hat nicht gereicht“,<br />

erinnert er sich.<br />

Premierentor<br />

Von Sturm standen damals Jürgen<br />

Säumel, der aktuell die<br />

zweite Mannschaft der Schwarz-<br />

Weißen trainiert, und Sebastian<br />

Prödl im Kader, der zu diesem<br />

Zeitpunkt das Trikot der „Blackys“<br />

aber schon abgelegt hatte<br />

und nach der Euro in die deutschen<br />

Bundesliga zu Werder<br />

Bremen gewechselt ist. Im Spiel<br />

gegen Polen wurde er im Strafraum<br />

gefoult – und Ex-Sturm-<br />

Ikone Ivica Vastic, damals beim<br />

LASK engagiert, erzielte Öster-<br />

Michael<br />

Gregoritsch<br />

ist<br />

der erste<br />

Grazer, der<br />

für Österreich<br />

bei<br />

einer Euro<br />

getroffen<br />

hat. GEPA<br />

Leitgeb und „Gregerl“<br />

schrieben Geschichte<br />

Von Klaus Molidor<br />

redaktion@grazer.at<br />

reichs erstes Tor bei einer EM.<br />

Prödl war dann auch acht Jahre<br />

später bei der EM in Frankreich<br />

noch dabei – wie 2008 mit zwei<br />

Einsätzen.<br />

Neben dem mittlerweile zu<br />

Watford gewechselten Verteidiger<br />

spielten die Grazer Zlatko<br />

Junuzovic (Werder Bremen)<br />

und Jakob Jantscher (FC Luzern)<br />

für Österreich. Junuzovic<br />

verletzte sich im ersten Spiel gegen<br />

Ungarn, Jantscher kam im<br />

letzten Spiel gegen Island in der<br />

Schlussviertelstunde zu einem<br />

Kurz-Einsatz.<br />

Vor drei Jahren war auch Valentino<br />

Lazaro, der in Graz aufgewachsen<br />

ist und damals bei Inter<br />

Mailand spielte, dabei – und<br />

mit Sabitzer und Gregoritsch<br />

auch zwei Grazer, die heuer dabei<br />

sind. Michael Gregoritsch<br />

schaffte dabei Historisches: Ihm<br />

gelang mit dem 2:1 beim 3:1 über<br />

Nordmazedonien der erste Euro-<br />

Treffer eines Grazer Fußballers.


<strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

sport graz 37<br />

OHA!➜<br />

GEPA (2)<br />

Haudum nun fix bei den 99ers<br />

Kein internationaler Wechsel des<br />

Stürmers – der 27-jährige Lukas Haudum<br />

spielt künftig in Graz Eishockey.<br />

Aus im Achtelfinale<br />

Filip Misolic verlor beim Challenger<br />

in Zagreb bereits im Achtelfinale<br />

gegen Roca Batalla 4:6 und 6:7.<br />

OJE!<br />

➜<br />

13 EM-Medaillen für Grazer<br />

ABRÄUMER. Bei der Hapkido-Europameisterschaft im deutschen Wittenberg haben Grazer und<br />

Grazerinnen aus der Schule von Altmeister Perry Zmugg sechs Goldmedaillen gewonnen.<br />

Da staunt sogar die Grazer<br />

Kampfsport-Legende<br />

Perry Zmugg. Bei der 15.<br />

Hapkido-Europameisterschaft<br />

in der Lutherstadt Wittenberg<br />

in Deutschland haben seine<br />

Schülerinnen und Schüler voll<br />

abgeräumt. Sechs frischgebackene<br />

Europameister sind aus<br />

Deutschland heimgekehrt: Lea<br />

Waltl, Sophia Ramminger,<br />

Annika und Helena Hödl, Lukas<br />

Murg sowie Perry Zmugg<br />

selbst waren in den Disziplinen<br />

Kampf, Weitrolle, Selbstverteidigung<br />

und Formen erfolgreich.<br />

Dazu kommen noch vier Silber-<br />

und drei Bronzemedaillen.<br />

„Und von unserer Partnerschu-<br />

le aus Wien kommt sogar eine<br />

siebente Goldene dazu“, sagt<br />

Zmugg, der auch als Kampfrichter<br />

bei der Europameisterschaft<br />

dabei war und seine Schützlinge<br />

mit hartem und konsequentem<br />

Training auf die Titelkämpfe<br />

vorbereitet hat.Die sicher geglaubte<br />

Medaille im Teambewerb<br />

ist den Grazern durch ein<br />

Kommunikationsproblem aberkannt<br />

worden.<br />

Hapkido kommt aus Korea<br />

und ist neben Taekwondo die<br />

populärste koreanische Kampfkunst,<br />

bei der Hebeltechniken<br />

ebenso zum Einsatz kommen<br />

wie Wurf-, Tritt- und Schlagtechniken.<br />

Perry Zmugg im Kreise seiner erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler<br />

KK


38 grazer sonntag<br />

www.grazer.at <strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong><br />

SO ISST GRAZ<br />

Das Dionysos präsentiert ...<br />

... Lammstelze<br />

mit Perlzwiebel-<br />

Rotweinsauce<br />

Christos Tsiaras ist Chefkoch des<br />

Restaurants Dionysos in Graz. KK (2)<br />

Das Dionysos am Grazer Färberplatz<br />

bringt seit 2007 griechische Kulinarik<br />

in die steirische Landeshauptstadt.<br />

Neben den Klassikern Moussaka<br />

oder Souvlaki bringen auch zahlreiche<br />

andere Gerichte mediterranes Gefühl<br />

nach Graz. Wie beispielsweise die<br />

Lammstelze im folgenden Rezept. LEO<br />

Zutaten:<br />

4 Lammstelzen,<br />

Salz, Pfeffer,<br />

50 g Mehl, 50 g<br />

Olivenöl, 1 Kilo<br />

Perlzwiebeln,<br />

1 EL Kreuzkümmelsamen,<br />

1 EL Koriandersamen,<br />

2–3 Lorbeerblätter, 2 Knoblauchzehen,<br />

1 Zimtstange, 1 EL Tomatenmark,<br />

100 g Rotwein, 3–4 EL Balsamico-Essig<br />

mit Granatapfel, 2 EL Honig, 400 g Tomaten,<br />

1 Hühnerbrühe-Würfel, 1 Liter Wasser,<br />

2 Rosmarinzweige<br />

Zubereitung:<br />

Pfanne stark erhitzen und 2 EL Olivenöl<br />

hinzugeben. Die Lammstelzen würzen,<br />

Salz, Pfeffer und Mehl hinzufügen und<br />

scharf anbraten, herausnehmen und<br />

beiseite stellen. Einen Topf auf hohe<br />

Hitze bringen. 2 EL Olivenöl und die<br />

Zwiebeln dazugeben. Anbraten, bis sie<br />

eine schöne Farbe bekommen. Dann<br />

den Kreuzkümmel, Koriander, Lorbeerblätter,<br />

Knoblauch, Zimtstange und Tomatenmark<br />

dazugeben und mit einem<br />

Löffel vermischen. Mit dem Rotwein<br />

ablöschen, Essig und Honig dazugeben<br />

und verrühren, bis die Masse homogen<br />

ist. Tomaten, den Hühnerbrühe-Würfel,<br />

das Wasser, die Lammstelzen, den<br />

Rosmarin, Salz und Pfeffer hinzufügen.<br />

Den Topf mit einem Deckel abdecken,<br />

die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren<br />

und ca. 90 Minuten kochen lassen. Mit<br />

Knoblauchbaguette servieren.<br />

GRAZWORTRÄTSEL<br />

ehemalige<br />

Tierbehausung<br />

beim<br />

Gamskogel<br />

Quergasse<br />

der Mitterstraße<br />

ein Alien<br />

100 Jahre<br />

Außenwerbung<br />

in Graz<br />

negativer<br />

Bescheid<br />

Dynamik,<br />

Eifer,<br />

innerer<br />

Schwung<br />

sich beim<br />

Einkauf für<br />

etwas entscheiden<br />

dickflüssige<br />

Speise<br />

Gattung,<br />

Spezies<br />

Projekt im<br />

Augarten<br />

Abk. f. "ehrenamtlich"<br />

Nichtregierungsorganisation<br />

politischer<br />

Verführer<br />

trop. Klimaanomalie<br />

Lösung:<br />

SUDOKU<br />

5<br />

3<br />

spritzige<br />

Labe nahe<br />

dem Jungfernsprung<br />

evangelisches<br />

Gotteshaus<br />

in Lend<br />

Vorsilbe<br />

für<br />

"darauf"<br />

holländ.<br />

für<br />

"nein"<br />

über<br />

sich<br />

ergehen<br />

lassen<br />

6<br />

Mistjauche<br />

verspritzen<br />

Großmami<br />

4<br />

ägyptischer<br />

Sonnengott<br />

deutsche<br />

Endsilbe<br />

frei von<br />

Drogen<br />

Vorsilbe<br />

für "klein"<br />

Kurzform nach-<br />

von "Josef" wach-<br />

sender<br />

Organ des<br />

Harntrakts Brennstoff<br />

Gewähr für<br />

die Qualität<br />

englisch<br />

für "Eis"<br />

1<br />

eine<br />

Energiesparlampe<br />

eingeschaltet<br />

japanisches<br />

Brettspiel<br />

8<br />

Abk. für<br />

"Luftlinie"<br />

sich<br />

balgen<br />

nicht<br />

öffentlich<br />

angekommen<br />

Hüne,<br />

Riese,<br />

Titan<br />

griechische<br />

Mondgöttin<br />

gleichgültig<br />

jüd. Priester<br />

im A.T.<br />

Wortteil<br />

für "Wind"<br />

KFZ-Kz.<br />

für Inns-<br />

bruck-<br />

Land<br />

frz. für<br />

"Weihnachten"<br />

US-<br />

Soldat<br />

9<br />

1 2 3 4 5 6 7 8 9<br />

3 2 4 5<br />

9 5 8<br />

6 9<br />

6 4 1 8<br />

1 9<br />

8 3 7 2<br />

5 4 3 8<br />

3<br />

7 2 11274<br />

Jede<br />

Ziffer darf<br />

in jeder<br />

Reihe in<br />

jedem<br />

Quadrat<br />

nur<br />

einmal<br />

vorkommen.<br />

Bleistift<br />

spitzen,<br />

los geht’s.<br />

Viel Spaß!<br />

kurze<br />

Mitteilung<br />

direkter<br />

Nachbar<br />

Gründer<br />

der AVL<br />

(Hans)<br />

2<br />

Abk. für<br />

"nicht<br />

genügend"<br />

6. Ton<br />

der<br />

Tonleiter<br />

Anrede für<br />

Kollegen<br />

Zeichen<br />

für Tantal<br />

Gesuch<br />

um einen<br />

Richterspruch<br />

Internetdomäne<br />

Aserbaidschans<br />

Abk. für<br />

"Domain<br />

Name"<br />

Gutschein<br />

Rätsellösungen: S. 32<br />

SEIT 7 JAHREN<br />

Verkehrsweg<br />

zur<br />

Tegetthoffbrücke<br />

Vorläuferin<br />

des<br />

Rasenmähers<br />

Kaiser mit<br />

Mausoleum<br />

in d. Katharinenkirche<br />

7<br />

der<br />

Allerwerteste<br />

von Vorteil<br />

sein<br />

G E W I N N S P I E L<br />

von Spar im Wert von 50 Euro<br />

zu gewinnen!<br />

Wie lautet die Lösung?<br />

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,<br />

Lösung und Telefonnummer an:<br />

gewinnspiel@grazer.at<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn<br />

nicht übertragbar. Einsendeschluss: 12.6.<strong>2024</strong>.<br />

Gewinner werden telefonisch verständigt und<br />

sind mit der Veröffentlichung einverstanden.<br />

GEMEINSAM<br />

FEIERN<br />

UND SPAREN


<strong>9.</strong> JUNI <strong>2024</strong> www.grazer.at<br />

grazer sonntag 39<br />

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN <strong>9.</strong> JUNI<br />

Doppeltes Jubiläum<br />

Im Rosengarten des Parkhotels<br />

wird heute das „Fest der Jubiläen“<br />

gefeiert. Hotelier Philipp Florian lädt<br />

sowohl zu 450 Jahren „Zur Goldenen<br />

Birn“ als auch zum 90-jährigen<br />

Bestehen des Parkhotels. Kulinarisch<br />

erwartet die Gäste ein Feuerwerk.<br />

4-Hauben-Koch Alexander Posch<br />

(Zur Goldenen Birn) sowie Parkhotel-Legende<br />

Kurt Mörth (Restaurant<br />

Florian) werden mit dem Patissier<br />

des Jahres, Jan Eggers, zahlreiche<br />

Gerichte auf den Tisch zaubern.<br />

Zahlreiche weitere hochwertige<br />

Schmankerln und Weine dürfen ab<br />

11 Uhr natürlich auch nicht fehlen.<br />

Eine Reservierung ist erforderlich.<br />

Der fliegende Zobel<br />

Die Oper Graz steht am Vormittag<br />

ganz im Zeichen eines Familienkonzerts.<br />

„Der fliegende Zobel“<br />

von Autor Franzobel wird um 11<br />

Uhr gespielt. Die Musik kommt von<br />

Siegmund Andraschek, mit dabei<br />

sind das Landesjugendblasorchester<br />

und die Grazer Philharmoniker.<br />

Leslie Open<br />

Freiluftkino ist heute wieder im<br />

Joanneumsviertel angesagt. Am<br />

Abend kann man im Lesliehof<br />

„Andrea lässt sich scheiden“ sehen.<br />

Start der Josef-Hader-Komödie ist<br />

um 21 Uhr.<br />

Krimi-Wochenende<br />

Das Fine Crime Festival sorgt für<br />

ein mysteriöses Wochenende in<br />

Graz. Am heutigen Sonntag beginnt<br />

der Morgen mit „Crime & Brunch“<br />

auf der Murinsel. Ab 10 Uhr lesen<br />

Schüler des Akademischen Gymnasiums<br />

Mordsgeschichten aus dem<br />

Rotstiftmilieu, rund eine Stunde<br />

später kommt Martina Parker zur<br />

Lesung auf die Mur. Nichts für<br />

schwache Nerven, von „Zuagroast“<br />

bis „Ausgstochen“ reichen alleine<br />

schon die Titel ihrer Bücher. Um<br />

15.30 Uhr gibt es eine Krimi-Führung<br />

durch das Stadtzentrum,<br />

Treffpunkt ist vor der Buchhandlung<br />

Moser.<br />

Graz von oben<br />

Der Ausblick über Graz erstaunt<br />

schon die meisten Besucher des<br />

Schloßbergs, doch er bietet noch<br />

viel mehr. Am heutigen Vormittag<br />

gibt es eine Gratis-Führung, neben<br />

vielen spannenden Geschichten<br />

können Gäste auch einen<br />

Blick hinter die Kulissen des<br />

Uhrutrms wagen. Allzu<br />

anstrengend sollte die<br />

Tour ebenfalls nicht<br />

sein, da der Start bei<br />

der Bergstation der<br />

Schloßbergbahn ist.<br />

Los geht’s um 10 Uhr, für<br />

HIGHLIGHT:<br />

Fest der<br />

Jubiläen,<br />

11 Uhr<br />

Hotelier Philipp Florian lädt anlässlich zweier Jubiläen zur Feier: 450<br />

Jahre „Zur Goldenen Birn“ und 90 Jahre Parkhotel. <br />

JÜRGEN SCHMÜCKING, GETTY<br />

angemessenes Trinkgeld ist man<br />

dankbar.<br />

Graz von unten<br />

Auch die Altstadt kann man heute<br />

bei einer Tour erkunden. Wie der<br />

Schloßberg-Rundgang ist auch<br />

diese Tour kostenlos. Start der kostenlosen<br />

Stadtführung ist um 12 Uhr<br />

beim Brunnen am Hauptplatz.<br />

Lustiger Abend<br />

Nach dem Familienkonzert am<br />

Vormittag geht es in der Oper sofort<br />

weiter. Um 18 Uhr steht die Komödie<br />

„Der Bürger als Edelmann“ auf dem<br />

Programm. Das Stück von Jean-<br />

Baptiste Lully und Molière ist eine<br />

Koproduktion mit dem Schauspielhaus<br />

Graz.<br />

Graz im Flohmarkt-Fieber<br />

Heute ist Flohmarkt-Sonntag.<br />

Bereits zum siebten Mal findet<br />

in der Landeshauptstadt der<br />

WOHIN AM SONNTAG<br />

Hinterhof- und Gartenflohmarkt<br />

statt. Dabei gibt es in ganz Graz<br />

rund 90 verschiedene Standorte,<br />

an denen Lieblingsstücke den Besitzer<br />

wechseln können. Einer der<br />

größten Flohmärkte wird dabei am<br />

Geidorfplatz stattfinden, der von<br />

der Grätzelinitiative Margaretenbad<br />

veranstaltet wird. Es wartet ein<br />

Info-Angebot, eine Taekwondo-Performance<br />

und natürlich kulinarische<br />

Verwöhnung. Hier sowie auf den<br />

restlichen Flohmärkten kann man<br />

von 10 bis 15 Uhr einkaufen, die<br />

ganze Liste der Standorte gibt’s auf<br />

ganzgrazflohmarkt.at<br />

Solo-Konzert<br />

Im Rahmen der Mariagrüner Serenaden<br />

steht heute Abend wieder<br />

ein Konzert auf dem Programm.<br />

Heute ist Sigiswald Kuijken in der<br />

Pfarrkirche Mariagrün zu Gast, er<br />

präsentiert Werke auf der Barockvioline<br />

und auf dem Violoncello da<br />

spalla. Start ist um 18 Uhr.<br />

Italienische Nacht<br />

„Una Notte Italiana“ ist das Motto<br />

des Sommerkonzerts des Grazer<br />

Universitätsorchesters. Neben<br />

Orchesterwerken präsentiert das<br />

Kammerorchester in der Aula der<br />

Uni Graz auch zahlreiche Stücke aus<br />

der Opernwelt. Beginn ist um 18 Uhr.<br />

Doppel-Konzert<br />

Ein wahres Streicherfest erfüllt am<br />

Nachmittag den Florentinersaal des<br />

Palais Meran. Ein Doppelkonzert<br />

steht an, um 15 Uhr startet Tobias<br />

Stosiek mit einer Cello-Solo-Performance.<br />

Rund zwei Stunden später<br />

ist dann das Kodály String Duo an<br />

der Reihe, hier spielen Sebastian<br />

Leczky an der Geige und Marcel<br />

Leczky am Cello.<br />

Genussvoll Frühstücken<br />

mit unserem Frühstücks-Pass<br />

Der „Grazer“-Frühstücks-Pass enthält je 1 Gutschein für:<br />

• Granola<br />

• Ristorante Paradiso<br />

• Café Purkarthofer<br />

by Josef Winkler<br />

• Novapark Flugzeughotel<br />

• Café Restaurant LEO<br />

Gesamtwert: 76 Euro!<br />

Erhältlich ist der Pass in den Grazer<br />

s´Fachl-Filialen und den oeticket<br />

Verkaufsstellen.<br />

Gültig bis 30. September <strong>2024</strong><br />

der Grazer<br />

Frühstücks-<br />

Pass<br />

www.grazer.at<br />

5-mal<br />

Frühstücken<br />

um<br />

€ 40,–

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