Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 11 - Jahrgang 2024
Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 11 - Jahrgang 2024 mit dem gewerblichen Sonderthema "Bauen & Wohnen" sowie dem Spielplan zur Fußball-EM
Dübener Wochenspiegel - Ausgabe 11 - Jahrgang 2024
mit dem gewerblichen Sonderthema "Bauen & Wohnen" sowie dem Spielplan zur Fußball-EM
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: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch :<br />
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mit Spielplan zur<br />
Fußball-EM auf den<br />
Seiten 16 bis 18<br />
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Seiten <strong>11</strong> & 12<br />
inklusive Amtsblatt Stadt Bad Düben & Gemeinde Laußig | 32. <strong>Jahrgang</strong> | Nr. <strong>11</strong> | 12. Juni <strong>2024</strong><br />
40-Millionen-Euro-Investition<br />
Auf der Einwohnerversammlung beantworteten<br />
Löbnitz‘ Bürgermeister<br />
Detlef Hoffmann und Vertreter des<br />
Investors FHG floating house Fragen<br />
zu den Plänen für den Seelhausener See.<br />
Seite 2<br />
Eröffnung im Grünen<br />
Der Förderverein „HeimatHerzen“ hat<br />
sich mit dem Naturgarten Laußig ein<br />
neues Vereinsdomizil sowie für die<br />
Allgemeinheit einen Bildungsort und<br />
Treffpunkt im Grünen geschaffen.<br />
Seite 6<br />
Gewerbliches<br />
Sonderthema in<br />
dieser <strong>Ausgabe</strong>:<br />
Bauen und Wohnen<br />
Seite 23 bis 28<br />
Sie haben gewählt!<br />
Das sind Bad Dübens neue Stadträtinnen und Stadträte<br />
Wir für Bad Düben<br />
3.839 Stimmen | 32,1 % | 6 Sitze<br />
AfD<br />
2.646 Stimmen | 22,1 % | 4 Sitze<br />
CDU<br />
1.947 Stimmen | 16,3 % | 3 Sitze<br />
Bürgerkreis<br />
1.799 Stimmen | 15,0 % | 3 Sitze<br />
SPD<br />
1.728 Stimmen | 14,4 % | 2 Sitze<br />
Leider keine<br />
Zuarbeit<br />
Michael Noack<br />
WBD – 977 Stimmen<br />
Torsten Rasenberger<br />
WBD – 590 Stimmen<br />
Mike Kühne<br />
WBD – 515 Stimmen<br />
Edith Scheeren<br />
WBD – 324 Stimmen<br />
Uwe Kulawinski<br />
WBD – 298 Stimmen<br />
Guido Scholz<br />
WBD – 262 Stimmen<br />
René Bochmann<br />
AfD – 1.554 Stimmen<br />
Christian Sauermann<br />
AfD – 327 Stimmen<br />
Arthur Wagner<br />
AfD – 308 Stimmen<br />
Rainer Schumann<br />
AfD – 278 Stimmen<br />
Gisbert Helbing<br />
CDU – 489 Stimmen<br />
(Bad Düben/Wsp/kp). Europa hat<br />
gewählt, Nordsachsen ebenso und<br />
natürlich wurden auch in Bad Düben<br />
die Kreuze gesetzt. Während deutschlandweit<br />
die CDU und im Freistaat<br />
die AfD bei den Europawahlen die<br />
Nase vorn hatten, entpuppte sich im<br />
Rennen um den neuen kurstädtischen<br />
Stadtrat die Wählervereinigung „Wir<br />
für Bad Düben“ (WBD), die mit satten<br />
sechs Personen ins Gremium einzog,<br />
als großer Gewinner.<br />
In Bad Düben waren insgesamt 6.431<br />
Einwohner zur (Stadtrats-)Wahl aufgerufen,<br />
4.198 machten von ihrem Recht<br />
Gebrauch. Das entspricht einer Wahlbeteiligung<br />
von 65,3 Prozent. Hinzu<br />
kamen 88 ungültige Stimmzettel. Mit<br />
32,1 Prozent der Stimmen ergatterte<br />
WBD sechs Sitze. Neben den „alten“<br />
Stadträten Michael Noack, Torsten<br />
Rasenberger, Edith Scheeren und Uwe<br />
Kulawinski schafften es auch Mike<br />
Kühne – nach fünf Jahren Pause und<br />
Norbert Britze<br />
CDU – 363 Stimmen<br />
Alexander Bock<br />
CDU – 294 Stimmen<br />
Susann Pfalz<br />
Bürgerkreis – 567 Stimmen<br />
Markus Aé<br />
Bürgerkreis – 343 Stimmen<br />
Torsten Gaber<br />
Bürgerkreis – 317 Stimmen<br />
Fraktionswechsel – sowie erstmals<br />
Bikepark-Initiator Guido Scholz in<br />
den Stadtrat. Dafür „rutschte“ Yannik<br />
Münster haarscharf raus.<br />
Zweitstärkste Kraft ist die erstmals in<br />
Bad Düben in Erscheinung getretene<br />
AfD, die direkt mit vier Kandidaten<br />
einzieht. Bundestagsabgeordneter<br />
René Bochmann sicherte sich mit<br />
1.554 Kreuzen auch die meisten aller<br />
Bewerber. Die CDU ist weiterhin mit<br />
drei Personen im Stadtparlament. Der<br />
meinungsstarke Fraktionschef Jens<br />
Findeisen schaffte es jedoch überraschend<br />
nicht. Für ihn sitzt künftig<br />
Kantor Norbert Britze im Ratssaal.<br />
Die beiden Verlierer der Kommunalwahl<br />
sind der Bürgerkreis sowie die<br />
SPD, die jeweils einen Sitz einbüßten.<br />
So mischt Michael Seidel, der bislang<br />
für die SPD im Stadtrat saß und für<br />
die Wahl zur Bürgerkreis-Liste wechselte,<br />
fortan nicht mehr am Tisch mit.<br />
Was fällt noch auf? In der kommenden<br />
Legislaturperiode gibt es mit<br />
Edith Scheeren und Susann Pfalz nur<br />
noch zwei Stadträtinnen. Des Weiteren<br />
ist das neue Gremium im Schnitt<br />
um mehr als fünf Jahre älter – im<br />
Vergleich zu 2019. Der Jüngste ist<br />
Christian Sauermann von der AfD<br />
mit 39 Jahren, Edith Scheeren (WBD,<br />
77) sowie Dr. Werner Wartenburger<br />
(SPD, 76) und Rainer Schumann<br />
(AfD, 76) sind die Ältesten.<br />
Kleine Nebenbemerkung: Die etablierten<br />
Gruppierungen lieferten sich<br />
erstmals auch in den sozialen Medien<br />
einen engagierten Wahlkampf. Es ist<br />
zu wünschen, dass diese Präsenz auch<br />
die künftige Stadtratsarbeit begleitet.<br />
Etwas mehr Transparenz kann der<br />
Demokratie sicher nicht schaden.<br />
Am morgigen Donnerstag (12.06.)<br />
tagt der „alte“ Stadtrat zum letzten<br />
Mal, der „neue“ kommt am 22. August<br />
zur konstituierenden Sitzung zusammen.<br />
Stefan Lange<br />
SPD – 353 Stimmen<br />
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2<br />
AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG 12. Juni <strong>2024</strong><br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
25 Jahre Museumsdorf <strong>Dübener</strong> Heide e. V.<br />
Obermühle als kultureller Hotspot / Gedenken an zwei Visionäre<br />
(Bad Düben/Wsp/kp). Am vergangenen<br />
Samstag lud der Bad <strong>Dübener</strong><br />
Museumsdorf-Verein alle Mitglieder<br />
und Großsponsoren zu einem kleinen<br />
Hoffest auf das Gelände der Obermühle.<br />
Mit Wildschwein vom Grill und<br />
weiteren kulinarischen Überraschungen<br />
wurde gefeiert. Der Grund: Der Verein<br />
kann inzwischen auf 25 erfolgreiche<br />
Zwei, ohne die das nie möglich gewesen<br />
wäre, sind inzwischen leider viel zu<br />
früh verstorben: die langjährige Vereinsvorsitzende<br />
Katharina Scharr und<br />
Architekt Roland Papert.<br />
Jahre zurückblicken. Im Jahr 1999 mit<br />
der Vision angetreten, das Areal an der<br />
Obermühle wieder zu beleben und zu<br />
einem kulturellen Anlaufpunkt für die<br />
Kurstadt zu entwickeln, sind diese Ziele<br />
heute mehr als erfüllt. Neben Konzerten,<br />
Lesungen und Veranstaltungen am<br />
Mühlentag sowie in der Adventszeit<br />
dient das Gelände auch als naturnaher<br />
Bildungsort – natürlich auch mit den<br />
sehenswerten Schauwerkstätten.<br />
Erst vor wenigen Wochen konnten die<br />
Mitglieder einen beachtlichen Rekord<br />
verbuchen. Wie vom Vereinsvorsitzenden<br />
Werner Wartenburger zu<br />
erfahren, zählte man zum Mühlentag<br />
an Pfingstmontag rund 4.500 Besucher<br />
– mehr als jemals zuvor. „Für die 50<br />
rein ehrenamtlich engagierten Mitglieder<br />
des Vereins waren der lange Tag<br />
sowie die mehrtägigen Vor- und Nachbereitungen<br />
zwar anstrengend, aber<br />
dank der überwältigenden Resonanz<br />
erlebten sie positiven Stress mit vielseitigen<br />
Kontakten und Erfahrungen“,<br />
resümierte Wartenburger.<br />
Einwohnerversammlung zur Zukunft des Seelhausener Sees<br />
So soll das Ferienresort einmal aussehen. Inzwischen plant<br />
der Investor nur noch mit 121 kleinen Ferienhäusern sowie<br />
einer Art „Marktplatz“ mit Restaurant und Kulturscheune<br />
(halbrechts zu sehen). Rundes Bild: Auch die Mühle „Döbler“<br />
soll einen Platz am Strand finden und dafür umgesetzt werden.<br />
Grafiken: FHG floating house<br />
Das Bad <strong>Dübener</strong> Museumsdorf hat sich in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten<br />
zu einem wahren Kleinod entwickelt.<br />
Fotos: (Wsp) Phillipp<br />
Zwei Visionäre, die maßgeblich an<br />
der Entwicklung des Museumsdorfes<br />
beigetragen haben, bekommen den<br />
aktuellen Erfolg leider nicht mehr mit.<br />
Die langjährige Vorsitzende Katharina<br />
Scharr sowie Architekt Roland Papert<br />
sind leider viel zu früh verstorben.<br />
Scharr erlebte zumindest noch den<br />
„Meilenstein“ mit, als die Stadt Bad<br />
Düben den Fördermittelzuschlag für<br />
die umfangreiche Sanierung der Obermühle<br />
erhielt. Bei der Inbetriebnahme<br />
waren beide nicht mehr dabei.<br />
Aufgrund des steigenden Durchschnittsalters<br />
der Vereinsmitglieder<br />
freuen sie sich im Museumsdorf immer<br />
über Unterstützung freiwilliger Helfer.<br />
Wer Interesse hat, kann einfach bei<br />
den Arbeitseinsätzen vorbeischauen –<br />
immer mittwochs von 9.30 bis 14 Uhr.<br />
Bürgerproteste mit Wirkung: Investor streicht über 150 Ferienhäuser<br />
(Löbnitz/Wsp/kp). Oldie-Disco am<br />
Mittwochabend? Mitnichten. Dennoch<br />
füllte sich der Saal des Löbnitzer Gasthofs<br />
„Zum Eichenast“ bis auf den letzten<br />
Platz – und die hinterste Ecke. Die<br />
Zukunft des Seelhausener Sees ist seit<br />
rund neun Monaten das bestimmende<br />
Thema in der Landgemeinde. In der<br />
vergangenen Woche kam es erstmals<br />
und lang ersehnt mit konkreten Plänen<br />
in Form einer Einwohnerversammlung<br />
auf den Tisch.<br />
Kurze Rückblende: Als im Oktober<br />
2023 die Bagger für die sogenannten<br />
§4-Maßnahmen anrollten und den<br />
Uferbereich auf einer Länge von 1,8<br />
Kilometern rodeten, ging ein Aufschrei<br />
durch den Ort, der in einer gestarteten<br />
Petition und der Gründung einer<br />
Bürgerinitiative (BI) mündete. Die<br />
ursprüngliche Vision des Investors, die<br />
FHG floating house GmbH aus Berlin,<br />
sah 279 Ferien- sowie 24 schwimmende<br />
Häuser vor, erschien der breiten Allgemeinheit<br />
jedoch zu üppig.<br />
Ein Bebauungsplan lag noch nicht vor.<br />
Dieser wird nun erarbeitet und soll nach<br />
der jüngsten Vorstellung zur Abwägung<br />
vorgelegt werden. Der neue Plan sieht<br />
statt 279 nur noch 121 Ferienhäuser mit<br />
vier bis sechs Betten vor. „Wir haben<br />
uns von drei Baugebieten komplett<br />
verabschiedet, einmal im nordöstlichen<br />
Bereich zum Dorf<br />
hin, vom kompletten Südteil<br />
sowie von den schwimmenden<br />
Häusern“, führte FHG-<br />
Vertreter Ulf Sybel aus. Das<br />
hänge direkt mit den Bürgerprotesten<br />
zusammen. „Das<br />
war nicht unser Wunsch, aber<br />
wir wollen uns hier willkommen<br />
fühlen“, erklärte er die Streichung.<br />
Was ist ansonsten geplant? Die ersten<br />
Musterhäuser sollen am 1. Mai 2025<br />
stehen, ab Sommer soll Baustart und<br />
2028 Fertigstellung sein. Der komplette<br />
Strandbereich sei später öffentlich zugänglich.<br />
Auf einer Art „Marktplatz“<br />
sollen unter anderem ein Restaurant,<br />
eine Kulturscheune und Mitarbeiterunterkünfte<br />
entstehen. Des Weiteren<br />
soll die Mühle „Döbler“ aus dem Ort<br />
in Strandnähe einen neuen Platz finden<br />
und zu einem echten Wahrzeichen werden.<br />
Die Grundstücke mit den einzelnen<br />
Ferienhäusern sollen wiederum an<br />
Privatinvestoren verkauft und zentral<br />
vermietet werden. Die neue Homepage<br />
www.loebnitzer-bucht.de bietet<br />
entsprechende Infos.<br />
Die BI-Vertreter äußerten immer<br />
wieder ihre Bedenken, so beispielsweise<br />
zu Geruchsemissionen durch<br />
die Müllentsorgung. Die Mehrheit im<br />
Saal schien den neuen Plänen jedoch<br />
positiv gesonnen zu sein. „Dieses Dorf<br />
ist lebenswert, weil es immer wieder<br />
Leute gab, die bereit waren, sich etwas<br />
zu wagen“, sagte Anwohner Dr. Gunter<br />
Müller.<br />
Links: Das Podium des Abends, bestehend aus den FHG-Vertretern Ulf Sybel, Eckbert Flämig und David Heinrich (v. l.) sowie<br />
Bürgermeister Detlef Hoffmann (stehend). Rechts: Der Saal im „Eichenast“ war bis auf den letzten Platz gefüllt.<br />
Foto: (Wsp) Phillipp
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
12. Juni <strong>2024</strong> AUS BAD DÜBEN UND UMGEBUNG 3<br />
Blut spenden und Tickets für die Sputnik SpringBreakTour gewinnen<br />
Besonders interessant für junge Menschen<br />
(Bad Düben/Wsp/as). „Rette Leben<br />
und freu dich auf eine Eintrittskarte<br />
für die Sputnik SpringBreak-<br />
Tour auf der <strong>Dübener</strong> Burg“<br />
ist das Motto einer Blutspende-Aktion<br />
am 26. Juni zwischen<br />
14 und 19 Uhr im Bad<br />
<strong>Dübener</strong> NaturparkHaus.<br />
Diese Aktion wird initiiert<br />
von der Karambolagegroup, welche<br />
des Fest auf der Burg veranstaltet,<br />
Ortsumgehung Wellaune<br />
Neue Hoffnung<br />
(Bad Düben/Wsp/as). In Sachen Ortsumgehung<br />
der Bundesstraße 2 kann im<br />
Bad <strong>Dübener</strong> Stadtteil Wellaune neue<br />
Hoffnung geschöpft werden. Nach 23<br />
Jahren „Kampf“ gab es jetzt positive<br />
Signale aus dem Landesamt für Verkehr.<br />
Mit einem Start der 3 Kilometer<br />
langen Trasse östlich von Wellaune<br />
könnte es nächstes Jahr losgehen. Die<br />
Bauzeit wird auf drei Jahre angesetzt,<br />
die Kosten auf 14 Millionen Euro.<br />
Gerätehausfest<br />
dem Uni-Klinikum Leipzig und der<br />
Blutbank.<br />
Als Dank für die Spende gibt<br />
es nicht nur das erwähnte Ticket<br />
für den 13. Juli, sondern<br />
auch eine Aufwandsentschädigung<br />
sowie Frisches vom<br />
Grill zur Stärkung. Einen<br />
Spendentermin sollte man<br />
vorab vereinbaren (siehe QR-Code),<br />
um eine Wartezeit zu umgehen. Neuspender<br />
erhalten ihren Nothilfepass<br />
und einen kleinen Gesundheits-Check.<br />
Voraussetzung: Mindestalter 18 Jahre<br />
und Gewicht über 50 Kilogramm. Bitte<br />
zur Blutspende den Personalausweis<br />
mitbringen.<br />
Ganz nebenbei gibt es noch ein iPad<br />
und viele andere Preise zu gewinnen.<br />
Und: Eine Blutspende trainiert den<br />
Kreislauf und regt die Bildung neuer<br />
Blutzellen an.<br />
Von Mutzbraten bis Vorführungen<br />
Neubau eines Kreisverkehrs am REWE-Markt<br />
(Bad Düben/Wsp/kp). Die Freiwillige<br />
Feuerwehr Bad Düben lädt am<br />
kommenden Samstag (15.06.) zum<br />
alljährlichen Gerätehausfest in die<br />
Bitterfelder Straße 17 ein. Bereits<br />
um 10 Uhr geht es los. Mutzbraten,<br />
Grill, Eiswagen und Hüpfburg stehen<br />
bereit. Regelmäßige Vorführungen<br />
runden das bunte Programm für die<br />
ganze Familie ab. „Zwischen <strong>11</strong><br />
und 13 Uhr folgt ein zünftiger Frühschoppen<br />
mit den Original Presseler<br />
Fichtbergmusikanten“, verrät Feuerwehr-Sprecher<br />
Tobias Volkmann.<br />
Am Abend locken dann DJ-Klänge<br />
und die legendäre Blaulichtbar zum<br />
Tanz sowie den einen oder anderen<br />
kühlen Getränken.<br />
Wichtiger Hinweis: Unter dem Motto<br />
„Stäbchen rein, Spender sein“ wird es<br />
in Kooperation mit der DKMS vor Ort<br />
auch eine Typisierungsaktion geben.<br />
Fertigstellung im September: Arbeiten liegen im Zeitplan<br />
(Bad Düben/Wsp/kp). Mit Blick<br />
von der Absperrung aus schon gut zu<br />
erahnen, wird spätestens aus der Vogelperspektive<br />
deutlich: Der Neubau<br />
des Kreisverkehrs am Bad <strong>Dübener</strong><br />
REWE-Markt nimmt klare Konturen<br />
an. Nachdem bereits die Straßenentwässerung<br />
sowie Leerrohre verlegt<br />
wurden, wurde das Rondell in der Mitte<br />
gesetzt und gepflastert. Im Zentrum<br />
sprießt schon der Rasen. Die Borden<br />
sind in die vier Richtungen Postweg,<br />
Dommitzscher Straße, Waldhofsweg<br />
und REWE-Markt größtenteils gesetzt.<br />
Bei letztgenanntem Arm mussten noch<br />
Vorbereitungen getätigt und tragfähiges<br />
Material aufgeschüttet werden.<br />
Die gute Nachricht: Die ausführende<br />
Bau- und Haustechnik GmbH aus der<br />
Kurstadt liegt voll im Zeitplan. Die<br />
Fertigstellung im September könne<br />
nach jetzigem Stand gehalten werden.<br />
Heißt auch: Die Zeit der großen Umleitung<br />
ist für Anwohner und Marktkunden<br />
gezählt. Einen Sommer lang<br />
Geduld ist jedoch noch gefragt.<br />
Bauträger ist die Stadt Bad Düben.<br />
Rund 1,1 Millionen Euro kostet die<br />
Maßnahme, die zu 75 Prozent gefördert<br />
wird. Auch REWE selbst beteiligt<br />
sich am kommunalen Eigenanteil.<br />
Mit dem neuen Kreisel erhoffe man<br />
sich eine sichere Verkehrsregelung<br />
in diesem vormals recht unübersichtlichen<br />
Bereich mit gleich zwei brenzligen<br />
Punkten auf wenigen Metern.<br />
Je eine Abfahrt in Waldhofsweg und<br />
Marktgelände entschärfen die Gefahrenstelle.<br />
§ „Ärger<br />
?<br />
„Ärger mit dem<br />
Finanzamt“?<br />
§<br />
dem Finanzamt“?<br />
Rechtsanwälte<br />
Kühn & Schreiber<br />
04849 Bad Düben<br />
Neuhofstr. 23<br />
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Nach Fertigstellung des Kreisverkehrs<br />
will REWE den Umbau des Marktensembles<br />
forcieren. „Das B-Plan-<br />
Verfahren für die Neugestaltung des<br />
REWE-Geländes in Bad Düben läuft<br />
weiterhin. Nähere Angaben zum Bauverlauf<br />
sowie zur Bauzeit können wir<br />
daher zu diesem Zeitpunkt noch nicht<br />
machen. Der Planungsprozess hängt<br />
vom Verlauf beziehungsweise Ergebnis<br />
des Verfahrens ab“, informierte<br />
REWE-Sprecherin Stephanie Behrens<br />
auf Anfrage.<br />
Impressum<br />
<strong>Dübener</strong> <strong>Wochenspiegel</strong><br />
Herausgeber:<br />
Verlagshaus „Heide-Druck“<br />
Neuhofstraße 22 –23<br />
04849 Bad Düben<br />
Tel.: 034243/24602, Fax: 24603<br />
E-Mail: info@heide-druck.com<br />
www.duebener-wochenspiegel.de<br />
Redaktion: Kevin Phillipp (kp)<br />
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Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter<br />
Änderungen in Anzeige und<br />
Redaktion übernimmt der Verlag keine<br />
Gewähr, für unverlangt ein gesandtes<br />
Material keine Haftung. In Leserbriefen<br />
sowie Zuschriften von Parteien<br />
oder Wählergemeinschaften geäußerte<br />
Meinungen müssen nicht mit jener der<br />
Redaktion übereinstimmen.<br />
Die voranschreitende Baustelle für den neuen Kreisverkehr am REWE-Markt aus der Vogelperspektive.<br />
Foto: Benni‘s Drohnen Studio
4<br />
GEMISCHTE SEITE 12. Juni <strong>2024</strong><br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
Zwei Aufträge, eine Firma<br />
Themenspielplätze für Kossa und Authausen<br />
(Kossa/Authausen/Wsp/kp). In der Gerd Reiche. Das Unternehmen aus<br />
Gemeinde Laußig werden demnächst Sitzenroda gab unter drei wertbaren<br />
zwei neue Themenspielplätze errichtet Angeboten das wirtschaftlichste ab.<br />
– in Kossa sowie an der Mühle in Authausen.<br />
Der Gemeinderat vergab beide Euro werden über das LEADER-Pro-<br />
Die Kosten in Höhe von gut 48.500<br />
Aufträge gebündelt an den GaLa-Bau gramm zu 80 Prozent gefördert.<br />
Unbehagen in Schnaditz<br />
Big Brother lässt grüßen?<br />
Foto: (Wsp) Nyari<br />
(Schnaditz/Wsp/ny). Seit einiger<br />
Zeit hängt an einem Laternenpfahl<br />
in der Schnaditzer Hauptstraße eine<br />
Kamera. Kurz zuvor entdeckte ein<br />
Spaziergänger auch ein Aufnahmegerät<br />
dieser Art im oberen Teil eines<br />
Baumes gegenüber der Kirche. So<br />
etwas macht natürlich die Runde im<br />
Dorf und man fragte sich, wer denn<br />
aus welchem Grund eine Kamera installiert.<br />
Als mehrere Einwohner sich an den<br />
Ortsvorsteher Mathias Mieth wendeten,<br />
machte auch er sich ein Bild.<br />
Erst mit einem Teleobjektiv heran<br />
gezoomt, ist die Aufschrift „Verkehrszählung“<br />
zu erkennen. Wer und<br />
warum zählt jemand die Fahrzeuge,<br />
die durch den kleinen Bad <strong>Dübener</strong><br />
Stadtteil fahren? Im Rathaus nachgefragt,<br />
wusste man dort keine Antwort.<br />
Also wurde die Landestalsperrenverwaltung<br />
angerufen. Schließlich soll in<br />
ihrem Auftrag ab Herbst die Deichüberfahrt<br />
Richtung Tiefensee gebaut<br />
werden. Vielleicht müsse man das<br />
aktuelle Verkehrsaufkommen wissen.<br />
Aber auch in Rötha wusste man<br />
nichts von einer Kamera.<br />
Die Schnaditzer, so der allgemeine<br />
Tenor, wären im Vorfeld gern informiert<br />
worden, dass sie video- beziehungsweise<br />
kameraüberwacht<br />
werden. Ein aufklärendes Schildchen<br />
oder ein Anschreiben im Schaukasten<br />
hätten auch genügt. Schließlich klärte<br />
auf Anfrage unserer Zeitung ein<br />
Verantwortlicher eines vom Freistaat<br />
Sachsen beauftragten Ingenieurbüros<br />
über eine laufende Straßenverkehrszählung<br />
auf.<br />
Derartige Zählungen gibt es laut Aussage<br />
momentan in ganz Deutschland<br />
von Flensburg bis zum Bodensee mit<br />
etwa 1.500 Kameras. Es ginge seiner<br />
Meinung nach um Entwicklungen<br />
und entsprechende Hochrechnungen.<br />
Der Herr erklärte weiter, dass es eine<br />
bestimmte Anzahl an Zähltagen gebe.<br />
Also dürfte bei Erscheinen des <strong>Dübener</strong><br />
<strong>Wochenspiegel</strong>s die Kamera<br />
vielleicht schon abgebaut sein. Aber<br />
sie wird in diesem Jahr noch zweimal<br />
wiederkommen. Zudem wurde versichert,<br />
dass auf den Fotografien keine<br />
Gesichter erkennbar wären.<br />
Derartige Zählungen wurden übrigens<br />
noch bis vor wenigen Jahren mit<br />
Personal erfasst. Die Kamerazählungen<br />
seien kostengünstiger.<br />
Grundschule Authausen<br />
Hof wird neu gestaltet – Auftrag bleibt im Ort<br />
(Authausen/Wsp/kp). Der Hof der merkbar und die fehlende Struktur ist<br />
Grundschule Authausen soll neugestaltet<br />
werden. Der Auftrag dazu bleibt lei Hinsicht zugeordnete Bereiche und<br />
nicht mehr zeitgemäß, da hier in vieler-<br />
im Ort. Der benachbarte Pflaster- und Elemente fehlen. Moderne Schulhöfe<br />
Straßenbau Uber gab mit knapp 78.500 verfügen über eine Vielzahl an Gestaltungsmerkmalen,<br />
die Pausen- und Auf-<br />
Euro das wirtschaftlichste Angebot<br />
ab. Die Kosten werden zu 80 Prozent enthaltsräume heutzutage ausmachen“,<br />
durch das LEADER-Programm gefördert.<br />
Dabei gehe es konkret um Ruhe- und<br />
heißt es in der Beschlussbegründung.<br />
„Der Schulhof ist in die Jahre gekommen.<br />
Viele Schäden machen sich be-<br />
Aktivbereiche sowie Spielflächen und<br />
Sitzmöglichkeiten.<br />
Der nächste<br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL erscheint am 26. Juni.<br />
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<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
12. Juni <strong>2024</strong> AUS PRESSEL 5<br />
Verleihung mit tollem Programm<br />
Presseler „Wirbelwinde“ sind zum zweiten Mal Naturpark-Kita<br />
(Pressel/Wsp/ny). „Naturpark-Kita“<br />
ist eine bundesweite Auszeichnung<br />
des Verbandes Deutscher Naturparke<br />
(VDN), die die einzelnen Naturparke<br />
an Kindergärten in ihrem Naturpark<br />
verleihen können. In der <strong>Dübener</strong><br />
Heide gibt es bereits mehrere Kitas<br />
und auch Schulen, die diesen Titel<br />
tragen dürfen. Doch so eine Auszeichnung<br />
gibt es nicht einfach mal so<br />
umsonst. Es gilt, einen ganzen Aufgabenkatalog<br />
zu erfüllen, um zertifiziert<br />
werden zu können – inklusive Titelverteidung<br />
nach einigen Jahren.<br />
Das stand nun in der Presseler AWO<br />
Kita „Wirbelwind“, seit 2017 ausgezeichnet,<br />
auf der Tagesordnung.<br />
Dabei wurde im Vorfeld vom Verein<br />
<strong>Dübener</strong> Heide überprüft, ob die Kindertagesstätte<br />
alle vereinbarten Kooperationskriterien<br />
weiterhin erfüllt.<br />
Die Kinder sammelten dafür ausgewählte<br />
Natur-, Kultur- und Heimaterfahrungen<br />
in ihrem direkten Umfeld<br />
Kita-Leiterin Silvana Klugmann am Mikro sowie Kinder und Erzieherinnen in heller Erwartung auf das bunte Programm.<br />
und erlangten so Kenntnisse über den<br />
Naturpark <strong>Dübener</strong> Heide.<br />
Regelmäßig entdeckten die Jungen<br />
und Mädchen die Natur vor ihrer<br />
unmittelbaren Haustür im nahegelegenen<br />
Birkenwäldchen. Dieses, mit<br />
einem Bauwagen versehene Areal,<br />
dient übrigens bei Wind und Wetter<br />
als Lern- und Spielort. Mit Unterstützung<br />
des Naturparkteams und anderer<br />
lokaler Akteure veranstaltet die Kita<br />
jährlich stattfindende Wandertage<br />
sowie verschiedene Exkursionen und<br />
Aktionstage. Ein Insektenhotel wurde<br />
gebaut und Bauernhöfe der umliegenden<br />
Dörfer besucht. Zuletzt wurden<br />
mit Hilfe eines Preisgeldes Hochbeete<br />
auf dem Kita-Gelände errichtet. Darüber<br />
hinaus bildet sich das Kollegium<br />
der Kita regelmäßig zu den zuvor genannten<br />
Themen weiter. Für dieses Engagement<br />
erhalten die „Wirbelwinde“<br />
nun verdientermaßen erneut die Auszeichnung<br />
„Naturpark-Kita“, welche<br />
anlässlich des Sommerfestes überreicht<br />
wurde.<br />
Und dann hatten die Kleinen ihren<br />
großen Auftritt und führten ein entzückendes<br />
Programm im Schlossgarten<br />
auf.<br />
Die Kinder führten ein buntes Programm<br />
auf. Fotos: (Wsp) Nyari<br />
Gutshaus „Schloss Pressel“<br />
Langjährige Sanierung in den letzten Zügen<br />
(Pressel/Wsp/ny). Am Gutshaus<br />
„Schloss Pressel“ wird mittlerweile<br />
seit Jahren an der Sanierung gewerkelt.<br />
Doch nun scheint langsam ein<br />
Ende in Sicht, denn mit den Arbeiten<br />
an der Außentreppe befindet man<br />
sich beim letzten instandzusetzenden<br />
Element der Gesamtsanierung.<br />
Im Vorfeld war zu prüfen, ob ein<br />
vollständiger Rückbau erfolgen<br />
soll oder ob die noch vorhandene<br />
Bausubstanz genutzt werden könne.<br />
Man entschied sich für die zweite<br />
Variante und vergab das Vorhaben<br />
an die Laußiger K + S Bau GmbH<br />
mit einer Auftragssumme von knapp<br />
20.000 Euro.<br />
Ein zweiter Auftrag, den der Gemeinderat<br />
im Mai zu vergeben hatte, ging<br />
an die Firma Stahlbau Krippehna,<br />
was noch einmal mit 21.000 Euro<br />
zu Buche schlägt. Hier geht es um<br />
Metallbauarbeiten für die Treppe im<br />
neuen Treppenhaus. Es soll ein Metallgeländer<br />
mit Handlauf installiert<br />
werden. Neben einer Fluchttreppe, die<br />
über alle Etagen führt, beherbergt der<br />
neue Anbau auch einen Aufzug. Die<br />
Finanzierung erfolgt aus den Haushaltsmitteln<br />
der Gemeinde Laußig.<br />
Blick auf die Außentreppe<br />
Foto: (Wsp) Nyari<br />
Gestern und heute: Gutshaus „Schloss Pressel“<br />
Foto: Rico Nauditt<br />
Foto: (Wsp) Nyari<br />
In loser Abfolge reisen wir durch die Zeit und vergleichen historische Ansichten mit dem aktuellen Blickwinkel. Machen Sie sich selbst ein Bild.<br />
Heute führt uns die Zeitreise nach Pressel. Der Blick richtet sich auf das Gutshaus „Schloss Pressel“. Zwischen beiden Fotos liegen über 100 Jahre. Statt einem Esel<br />
lockt heute ein einladender kleiner Park.<br />
Schlummert auch in Ihrem Schrank eine alte Ansicht, die es aktuell nachzustellen lohnt? Kontaktieren Sie uns unter info@heide-druck.com.
6<br />
AUS DER REGION 12. Juni <strong>2024</strong><br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
Alljährliches Sommersportfest der Vorschulkinder<br />
Löbnitzer „Schwalbennest“ holte sich den „Goldenen Teddy“<br />
Die strahlenden Sieger mit Bundespolizei-Maskottchen Toni und dem begehrten<br />
„Goldenen Teddy“: die Kinder der Diakonie Kita „Schwalbennest“ aus Löbnitz.<br />
(Bad Düben/Wsp/kp). Am vergangenen<br />
Donnerstag wurde der „Goldene<br />
Teddy“ zum inzwischen 18. Mal<br />
verliehen – und abermals waren es die<br />
traditionell starken Löbnitzer, die ihn<br />
am Ende des stimmungsvollen Sommersportfests<br />
der Vorschulkinder in<br />
die Höhe recken konnten. Die Diakonie<br />
Kita „Schwalbennest“ landete vor<br />
den AWO Kitas „Spatzenhaus“ aus<br />
Bad Düben und „Mühlenmäuse“ aus<br />
Authausen. Weiterhin nahmen die<br />
Bad <strong>Dübener</strong> Kitas „Märchenland“<br />
(AWO) und „St. Nikolai“ sowie die<br />
Eröffnung des Naturgartens Laußig<br />
„HeimatHerzen“ schufen Kleinod für Bildung und Vereinstreffen<br />
Sowohl bei der Hindernis-Sprint-Pendelstaffel als auch beim Tauziehen war Teamarbeit gefragt.<br />
(Laußig/Wsp/kp). „Fideralala, fideralala,<br />
fideralalalala!“ Die Knirpse<br />
der örtlichen Diakonie-Kita „Albert<br />
Schweitzer“ verpassten dem beliebten<br />
Kinderlied extra eine umgedichtete<br />
Version, um sich bei Laußigs Ortsvorsteher<br />
Florian Kern und dessen<br />
Vereinsfreunde der „HeimatHerzen“<br />
in besonderer Form zu bedanken.<br />
Schließlich dürften nicht nur die<br />
jüngsten Besucher großen Augen<br />
gemacht haben, was der Förderverein<br />
in den vergangenen zwei Jahren<br />
auf einem gepachteten Grundstück<br />
zwischen Land- und Gartenstraße auf<br />
die Beine gestellt hat. Mit dem Naturgarten<br />
Laußig ist – etwas versteckt –<br />
ein wahres Kleinod entstanden. Eine<br />
überdachte Sitzfläche sowie drei Holzhütten<br />
– eine als Versammlungsraum,<br />
eine als Bar mit Ausschankfenster und<br />
eine als Geräteschuppen samt Grillecke<br />
– bilden den Rahmen. Ergänzt<br />
wurde das gemütliche Fleckchen Erde<br />
mit einem Insektenhotel und passenden<br />
Schautafeln sowie einer ganzen<br />
Reihe Hochbeete. Rund 45.000 Euro<br />
(und unzählige ehrenamtliche Stunden)<br />
haben die „HeimatHerzen“ dafür<br />
investiert. „Es war ein großer Kraftakt<br />
von Vereinen und Firmen“, bestätigte<br />
Kern. Unterstützung gab es dabei von<br />
Links: Zum neuen Naturgarten gehören zwei Holzhütten mit Bar und Versammlungsraum, eine überdachte Sitzfläche und ein<br />
Geräteschuppen samt Grillecke. Den Rahmen bildet eine Reihe Hochbeete, die von den örtlichen Kita-Kindern angelegt wurde.<br />
Rechts: Ergänzt wird das Ensemble durch ein Insektenhotel und Schautafeln mit nützlichen Infos zu den kleinen Krabblern.<br />
Fotos: (Wsp) Phillipp<br />
Laußiger Kita „Albert Schweitzer“<br />
(beide Diakonie) teil. Insgesamt<br />
waren rund 100 künftige ABC-<br />
Schützen in der Halle aktiv.<br />
Die jahrelange Veranstaltung<br />
richtete wie eh und je das Bad<br />
<strong>Dübener</strong> Integrations-Netzwerk<br />
aus, mit Beteiligung<br />
von Landes- und Kreissportbund,<br />
Stadt Bad Düben,<br />
Jugendmigrationsdienstes, SV<br />
Bad Düben, Bundespolizeiinspektion<br />
Leipzig und hiesiger<br />
Bundespolizeiabteilung. Die jungen<br />
Teilnehmer messen sich dabei<br />
erst in den Einzeldisziplinen Ballzielwurf,<br />
Schlussdreisprung und 30-Meter-Sprint,<br />
bevor es in den Teamwettbewerben<br />
um die Wurst geht. Die<br />
Hindernis-Sprint-Pendelstaffel sowie<br />
das Tauziehen waren auch<br />
diesmal wieder die stimmungsvollsten<br />
Programmpunkte.<br />
Nach knapp vier Stunden war<br />
das Spektakel auch schon<br />
wieder vorbei und Bürgermeisterin<br />
Astrid Münster,<br />
Abteilungsführer Torsten<br />
Röser sowie KSB-Chef<br />
Sven Kaminski konnten mit<br />
Unterstützung von Bundespolizei-<br />
Maskottchen Toni die Medaillen, Urkunden<br />
und natütlich den „Goldenen<br />
Teddy“ überreichen.<br />
Fotos: (Wsp) Phillipp<br />
Beim offiziellen Banddurchschnitt legten neben HeimatHerzen-Chef und Ortsvorsteher<br />
Florian Kern (r.) auch die Kinder der Diakonie-Kita „Albert Schweitzer“<br />
sowie Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (2. v. r.) Hand an.<br />
vielen ortsansässigen Unternehmen<br />
und dem Freistaat. So konnten über<br />
den simul+ Mitmachfonds 15.000<br />
Euro gedeckt werden. „Das hier ist<br />
ein tolles Beispiel dafür, was soziales<br />
Engagegment leisten kann. Das macht<br />
dieses Land so stark“, sagte Sachsens<br />
Wissenschaftsminister Sebastian<br />
Gemkow (CDU), der bei der Eröffnung<br />
anwesend war und gemeinsam<br />
mit den Kindern beim Banddurchschnitt<br />
half.<br />
Der Naturgarten soll künftig als<br />
Vereinssitz der „HeimatHerzen“, als<br />
Treffpunkt lokaler Vereine und als<br />
Lernort im Freien für verschiedene<br />
Bildungsangebote dienen.
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
12. Juni <strong>2024</strong> GUT INFORMIERT 7<br />
Herzlichste GEBURTSTAGSGRÜSSE<br />
Der AWO-Ortsverein Bad Düben/Wellaune gratuliert!<br />
Ursula Heyer..........................feiert am 12. Juni ihren 88.<br />
Kerstin Wehner......................feiert am 12. Juni ihren 64.<br />
Gerlinde Jakob.......................feiert am 14. Juni ihren 76.<br />
Barbara Nitzsche....................feiert am 18. Juni ihren 89.<br />
Georg Beck............................feiert am 23. Juni seinen 97.<br />
Doris Reinicke.......................feiert am 24. Juni ihren 80.<br />
Der AWO Seniorenbegegnungsstätte lädt ein<br />
Do., 20.06., 14.30 Uhr: Sommertanz mit DJ Uwe. Im Anschluss gibt es Deftiges<br />
vom Grill! Unkostenbeitrag: 20 Euro (AWO-Mitglieder: 17 Euro), Anmeldung<br />
bis 17.06. unter Tel.: 034243 / 51308 (Frau Kanemeier).<br />
Do., 27.06., 14.30 Uhr: „Sächscher Sommer“ mit Helene Vogt. Durch ein<br />
lustiges Sommerprogramm führt uns Herr Lehmann bei Kaffee und Kuchen.<br />
Unkostenbeitrag: 12 Euro, Anmeldung bis 24.06. unter Tel.: 034243 / 51308<br />
(Frau Kanemeier).<br />
Jeden Montag, ab 9.30 Uhr heißt es „Sport frei“ mit Physiotherapeutin Ines<br />
Müller. Jeden Mittwoch findet ab 13 Uhr unser Spielnachmittag statt. Zu allen<br />
Veranstaltungen kann der Fahrdienst der AWO in Anspruch genommen werden.<br />
AWO Seniorenberatung<br />
Sie wissen nicht mehr weiter? Wir helfen Ihnen gern und unterstützen Sie ehrenamtlich,<br />
Anträge für jegliche Ämter zu stellen und auszufüllen (Wohngeld,<br />
Sozialhilfe, Krankenkasse,...).<br />
Jeden Dienstag, 9 bis <strong>11</strong> Uhr, bieten wir in der AWO Seniorenbegegnungsstätte<br />
(Neuhofstraße 19 A) unsere Hilfe an. Wir bitten um telefonische Anmeldung<br />
unter 034243 / 51308 bei Frau Kanemeier.<br />
Die Ortsgruppe Bad Düben des VdK Sachsen wünscht<br />
ihren Jubilaren alles Gute zum Geburtstag und vor allem<br />
Gesundheit!<br />
Frank Oehme feiert am 23. Juni seinen 55.<br />
Notdienste der APOTHEKEN<br />
Heide-Apotheke, Tel.: 3100<br />
Mittwoch, 12.06., 20 – 8 Uhr<br />
farma-plus Apotheke Löbnitz,<br />
Tel.: 034208 / 78083<br />
Samstag, 15.06., 20 – 8 Uhr<br />
Markt-Apotheke, Tel.: 527 30<br />
Mittwoch, 19.06., 20 – 8 Uhr<br />
Bereitschaftsdienste der<br />
TIERÄRZTE<br />
14. – 21.06.: Tierarztpraxis Westermeyer<br />
GbR, Doberschütz, Eilenburger<br />
Chaussee 66, Tel.: 034244 / 529090<br />
(nur Großtiere)<br />
DVM Agnes Telligmann,<br />
Eilenburg, Kurt-Bennewitz-Str. 25,<br />
Tel.: 03423 / 700905<br />
21. – 28.06.: TÄGP Völz, Zschepplin,<br />
Alte <strong>Dübener</strong> Straße 16,<br />
Tel.: 03423 / 600925, 0172 / 680 3750<br />
Dr. Falko Pötzsch, Eilenburg, Franz-<br />
Mehring-Str. 35, Tel.: 03423 / 6031 23<br />
Bitte beachten Sie, dass während des tierärztlichen<br />
Bereitschaftsdiensts eine Notdienstgebühr<br />
von 59,50 € und der doppelte (bis hin zum<br />
vierfachen) Gebührensatz erhoben werden.<br />
Bestattungswesen<br />
Paul Sonntag e.K.<br />
Tag & Nacht<br />
Tel. 034243 / 2 34 15<br />
Mobil: 0171 / 2 46 50 43<br />
Ritterstraße 13<br />
04849 Bad Düben<br />
Jugendclub Laußig<br />
Sanierungsaufträge<br />
vergeben<br />
(Laußig/Wsp/kp). Die Gemeinde<br />
Laußig beabsichtigt, den selbstverwalteten<br />
Jugendclub in dem Gebäude<br />
rechts neben dem Laußiger Feuerwehrgerätehaus<br />
zu sanieren. Dazu<br />
hat der Gemeinderat zuletzt drei<br />
Aufträge für ein Gesamtvolumen von<br />
rund 54.000 Euro einstimmig vergeben.<br />
Die Kosten werden über das<br />
LEADER-Programm zu 80 Prozent<br />
gefördert.<br />
Konkret erhielt das Dienstleistungsunternehmen<br />
Ronny Lorenz aus<br />
Görschlitz den Zuschlag für das Los<br />
Bauarbeiten/Fenster, die Salzfurter<br />
Dachbaustoffe GmbH aus Raguhn-<br />
Jeßnitz übernimmt die Dacharbeiten<br />
und die Firma Kälte- und Klimaservive<br />
Kricheldorf aus Bad Düben gab<br />
das wirtschaftlichste Angebot für die<br />
Heizung ab.<br />
Verlagshaus „Heide-Druck“<br />
Verlagshaus<br />
„Heide-Druck“<br />
Werbung Druck Design<br />
Drucksachen<br />
aller Art<br />
zu günstigen<br />
Preisen!<br />
z.B. Visitenkarten, beidseitig<br />
bedruckt, 250 Stk. für 79,- E netto<br />
Neuhofstr. 22–23 • 04849 Bad Düben<br />
Telefon: 034243/24602<br />
Einszweidrei im Sauseschritt,<br />
läuft die Zeit; wir laufen mit.<br />
(Wilhelm Busch)<br />
Und ich laufe zu meinem<br />
90. Geburtstag am 25. Juni <strong>2024</strong>.<br />
Aus diesem Anlass lade ich zu einem kleinen Empfang beim<br />
„Griechen im Kurhaus“, Kurpark Bad Düben, zwischen 10 und 15 Uhr ein.<br />
Anstelle von Blumen und Geschenken bitte ich um eine Spende für Reparatur<br />
und Überholung unseres technischen Denkmals, der Bergschiffmühle an der<br />
Burg Düben, der einzigen mit Originalteilen erhaltenen Schiffmühle auf<br />
deutschen Flüssen.<br />
Prof. Dr. Werner Stärtzel<br />
Herzlichen Dank sagen wir allen, die uns zu unserer<br />
Goldenen Hochzeit<br />
mit Blumen, Glückwünschen und Geschenken erfreuten.<br />
Allen unseren Gästen und Helfern möchten wir sagen, dass ihr diesen<br />
Tag für uns besonders und unvergesslich gemacht habt.<br />
Im Besonderen bedanken wir uns bei unseren<br />
Kindern mit Familien, Pfarrer Andreas Ohle,<br />
der Kantorei Authausen, Christian Schmidt an<br />
der Orgel, dem Blumenlädchen Schmidt,<br />
den Presseler Fichtbergmusikanten und<br />
bei den fleißigen Helfern in der Küche<br />
und hinter der Bar.<br />
Edelgard & Bodo<br />
Negendank<br />
Kossa, 4. Mai <strong>2024</strong><br />
Anzeige<br />
Merkur ist rückläufig, was bedeutet dies<br />
für uns?<br />
Diese Anzeige ist<br />
ausschließlich in der<br />
Printausgabe<br />
sichtbar.<br />
(Wsp). Merkur ist der Planet der<br />
Kommunikation und des Intellekts. In<br />
diesem Jahr ist er noch in zwei Zeiträumen<br />
rückläufig: vom 5. bis 28. August<br />
sowie vom 26. November bis 15.<br />
Dezember. Diese Phase gibt uns die<br />
Gelegenheit, die Vergangenheit zu reflektieren,<br />
um uns mit den Thematiken<br />
des rückläufigen Planeten auseinanderzusetzen,<br />
bevor wir eine Entscheidung<br />
treffen. Werden Sie wieder direktläufig,<br />
sieht man die Dinge wieder klarer.<br />
Bei rückläufigem Merkur sollte Folgendes<br />
vermieden werden:<br />
• Verträge unterschreiben: Sollte eine<br />
Vertragsunterzeichnung sich nicht<br />
vermeiden lassen, dann unbedingt<br />
das Kleingedruckte aufmerksamer<br />
lesen.<br />
• Absprachen und verbindliche Zusagen:<br />
Da es zu Kommunikationsschwierigkeiten<br />
und Missverständnissen<br />
kommen kann.<br />
Die Rückläufigkeit des Merkurs können<br />
wir allerdings auch positiv nutzen,<br />
beispielweise bei:<br />
• Reklamationen, Reparaturen und<br />
beim Aufräumen<br />
• Kontaktaufnahme mit Personen sowie<br />
Kunden aus der Vergangenheit<br />
Seien Sie achtsam und Sie werden erkennen,<br />
dass die Sterne durchaus hilfreiche<br />
Wegbegleiter sein können.<br />
Fortsetzung folgt!<br />
Herzliche Sternengrüße<br />
Ihre Dagmar Durner
8<br />
WAS – WANN – WO 12. Juni <strong>2024</strong><br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
Gemeinsame Sommertour mit Chor Peißen<br />
Konzertmarathon für<br />
Hohenprießnitzer Schlosschor<br />
Ein Teil des Hohenprießnitzer Schlosschores mit den beiden musikalischen Leitern<br />
Nicole und Christoph Rudolph (r.)<br />
Foto: (Wsp) Archiv Nyari<br />
(Hohenprießnitz/Wsp/ny). Den 25<br />
Sängerinnen und Sängern des Schlosschores<br />
Hohenprießnitz steht in diesem<br />
Jahr mit einem Konzertmarathon am 15.<br />
und 16. Juni ein besonderer Höhepunkt<br />
bevor. Damit alles wunderbar klappt,<br />
gab es im Vorfeld sogar ein Probenwochenende.<br />
Start ist am kommenden Samstag<br />
(15.06.) um 14 Uhr in der Hohenprießnitzer<br />
Kirche, ehe es sofort im Anschluss<br />
um 16.30 Uhr in der Schenkenberger<br />
Kirche bei Delitzsch weitergeht. Die<br />
Gäste erleben den Schlosschor gemeinsam<br />
mit dem gemischten Chor aus<br />
Peißen und einem kleinen Orches ter aus<br />
Halle. Das sind insgesamt etwa 50 Musiker.<br />
Doch damit nicht genug: Noch am<br />
selben Abend fahren alle gemeinsam zur<br />
Johanniskirche in Halle, um dort ab 19<br />
Uhr noch einmal das gesamte Programm<br />
aufzuführen. Den Abschluss des Marathons<br />
macht ein Sonntagskonzert in der<br />
Peißener Kirche, das um 14 Uhr beginnt.<br />
Die Gäste können sich auf einen wahren<br />
Ohrenschmaus freuen, denn es erwartet<br />
sie ein vielfältiges und zum Teil überraschendes<br />
Programm. Mehr soll an dieser<br />
Stelle nicht verraten werden. Lassen Sie<br />
sich musikalisch überraschen!<br />
Doch wie kommt es zu dieser Verbindung<br />
der drei Klangkörper? Alle<br />
werden von dem jungen und ehrgeizigen<br />
Ehepaar Nicole und Christoph Rudolph<br />
musikalisch geleitet. Der Eintritt zu allen<br />
vier Konzerten ist frei. Eine Spende ist<br />
willkommen.<br />
Übrigens: Wer Lust am Singen in der<br />
Gemeinschaft verspürt, kann gern<br />
unverbindlich bei den Proben im Versammlungsraum<br />
der Hohenprießnitzer<br />
Agrargenossenschaft vorbeischauen und<br />
sich persönlich ein Bild machen, denn,<br />
wie Katrin Rudolph weiß, ist singender<br />
Nachwuchs in allen Altersstufen immer<br />
gern gesehen.<br />
GROSSE FACHMESSE<br />
WORKSHOPS & VORTRÄGE<br />
KIDS-PROGRAMM<br />
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19.-21. JULI <strong>2024</strong><br />
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Tagespflege „Am Schalm“<br />
AWO plant zwei Tage der offenen Tür<br />
(Bad Düben/Wsp). Am 17. und 21.<br />
Juni öffnet die AWO Tagespflege „Am<br />
Schalm“ für Interessenten und Neugierige<br />
im Postweg 15 in Bad Düben.<br />
In der Zeit von 10 bis 14 Uhr haben<br />
Sie Gelegenheit, die Tagespflege in<br />
Aktion zu erleben und mit uns ins<br />
Gespräch zu kommen. „Unsere Einrichtung<br />
spricht Menschen an, die trotz<br />
Krankheit in ihrer häuslichen Umgebung<br />
leben möchten, tagsüber jedoch<br />
Gemeinschaft mit anderen suchen und<br />
Musikalische Abendandacht<br />
qualifizierte fachliche Betreuung benötigen.<br />
Wir bieten Menschen einen<br />
sinnvollen Tagesablauf und können<br />
zudem Angehörige entlasten“, verrät<br />
Pflegedienstleiterin Sandra Friedemann.<br />
Das Team und die Gäste der Tagespflege<br />
„Am Schalm“ freuen sich auf<br />
interessante Gespräche und neugierige<br />
Menschen. Gern können Sie auch<br />
einen separaten Termin vereinbaren<br />
(Tel.: 034243 / 348320).<br />
Flötenensemble spielt in Oberglaucha<br />
(Oberglaucha/Wsp/ny). Die entzückende<br />
Kirche in Oberglaucha hat sich<br />
in den letzten Jahren als Kulturstätte<br />
mit Konzerten, Lesungen und Ausstellungen<br />
bereits einen guten Namen<br />
gemacht. Außerdem ist bekannt, dass<br />
dort seit vielen Jahren das weihnachtliche<br />
Friedenslicht ankommt. Der<br />
Kirchenrat Glaucha lädt nun am 16.<br />
Juni zu einer musikalischen Abendandacht<br />
ein. In der Kirche Oberglaucha<br />
erleben die Gäste die Darbietungen des<br />
Flötenensembles der Thomaskirche zu<br />
Leipzig. Zu hören sind mehrstimmige<br />
Blockflötenmusik von Johann Sebastian<br />
Bach und weiteren Komponisten.<br />
Das Ensemble freut sich, mit seinem<br />
musikalischen Beitrag die Finanzierung<br />
der Orgelsanierung in der kleinsten<br />
Kirche der Region unterstützen zu<br />
können. Beginn ist 17 Uhr. Der Eintritt<br />
ist frei. Um eine Spende wird gebeten.<br />
Pfarrerin Eva Fitschen, die selbst mit<br />
im Flötenensemble spielt, wird durch<br />
das gut einstündige Programm führen.<br />
Die Oberglauchaer Dorfkirche erwartet<br />
wieder seine Gäste. Foto: (Wsp) Nyari<br />
Löbnitzer Parkfest<br />
Veranstaltungstipp<br />
14. – 16. Juni im Park Löbnitz (Fasanerie)<br />
... und 46. Löbnitzer Reit- und Springturnier<br />
13. – 16. Juni im Martin-&-Wolfgang-Müller-Reitstadion<br />
PARKFEST-PROGRAMM<br />
Eintritt frei<br />
Freitag, 14. Juni<br />
18.00 Große Eröffnungsveranstaltung im Park mit Ansprache des Bürgermeisters<br />
Detlef Hoffmann sowie einem bunten Programm des<br />
Kinderhauses „Schwalbennest“ und der Grundschule Löbnitz<br />
19.00 – 20.00 Udo-Lindenberg-Show – Live-Double<br />
21.00 Public Viewing des EM-Eröffnungsspiels Deutschland – Schottland<br />
Open-Air-Disco im Parkgelände<br />
Samstag, 15. Juni<br />
14.30 Tanzgruppe „zone one“ des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben<br />
15.00 – 15.45 Zauberwerkstatt: mitreißendes Kinder- und Familienprogramm<br />
mit „Zirkus Kosmos Pokus Sternsalabim“ – Clownerei und Zauberei<br />
15.00 – 20.00 Holzspielemobil – Maik‘s Kinderspiele vom Heide Netz e. V.<br />
16.15 Showtanzgruppe Glaucha/Hohenprießnitz<br />
17.00 – 18.00 Die lustigen Akkordeonspieler<br />
20.00 – 21.30 Band „Rockbar“ aus Löbnitz<br />
21.30 Showtanzgruppe Glaucha/Hohenprießnitz<br />
22.00 Feuershow präsentiert von Mr. Fireman<br />
Tanz an der Parkbühne und Open-Air-Disco im Parkgelände<br />
Sonntag, 16. Juni<br />
10.00 – 13.00 Frühschoppen mit musikalischem und buntem Unterhaltungsprogramm<br />
des Männergesangvereins 1860 Löbnitz und des Blasmusikvereins<br />
Schenkenberg<br />
10.00 – 15.00 Holzspielemobil – Maik‘s Kinderspiele vom Heide Netz e. V.<br />
Erbsensuppe der Freiwilligen Feuerwehr Löbnitz • Landfrauen Löbnitz und Sausedlitz<br />
mit Kaffee & Kuchen • Bungee-Trampolin der enviaM • Jugendfeuerwehr präsentiert<br />
sich • Kinderschminken & Bastelstraße vom Förderverein Schwalbennest • Wiesers Vergnügungspark<br />
• Hüpfburg<br />
Gemeindeverwaltung Löbnitz (www.loebnitz-am-see.de)<br />
Änderungen vorberhalten!
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
12. Juni <strong>2024</strong> GEMISCHTE SEITE 9<br />
Diese Anzeigen sind ausschließlich in der<br />
Printausgabe sichtbar.<br />
Der nächste <strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
erscheint am 26. Juni.<br />
Museumshof Pretzsch<br />
Konzert mit den „Road Brothers“<br />
(Pretzsch/Wsp). Zum ersten Konzert<br />
des neuen <strong>Jahrgang</strong>s auf dem Museumshof<br />
Pretzsch laden das Heimatmuseum<br />
Pretzsch und die Evangelische<br />
Kirchengemeinde Pretzsch am Freitag,<br />
den 14. Juni, 19.30 Uhr ein. Das Country-Comedy-Trio<br />
„The Road Brothers“<br />
aus Sachsen in der Besetzung Gitarre,<br />
Banjo, Bass spielt 80er-Jahre-Hits<br />
und Folk im Bluegrass-Gewand. Ihre<br />
Auftritte sind ein spontaner Mix aus<br />
guter Musik, Comedy und völligem<br />
Nonsens. Ihr schräger Humor macht<br />
alles möglich!<br />
Die drei „Road Brothers“ sind ständig<br />
unterwegs. Ihre Mission ist der<br />
wilde Ritt über die Bühnen der Nation.<br />
Sie haben die Musik der amerikanischen<br />
Einwanderer durchforstet,<br />
Countryschlager der 70er durch den<br />
Entdeckertour für Kinder<br />
(Bad Düben/Wsp). Ferienkinder<br />
ab der 1. Klasse aufgepasst: Am<br />
Samstag, den 29. Juni geht es auf<br />
Forschungsreise entlang der Mulde.<br />
Einen Vormittag lang die heimische<br />
Natur aktiv erkunden und in die<br />
Rolle einer Forscherin oder eines<br />
Forschers schlüpfen: Das können<br />
Kinder ab der 1. Klasse gemeinsam<br />
mit Mitarbeitenden vom Verein<br />
<strong>Dübener</strong> Heide aus dem Fachbereich<br />
Bildung für nachhaltige Entwicklung<br />
(BNE).<br />
Die Kinder begeben sich auf Spurensuche<br />
entlang der Mulde und lernen<br />
verschiedene Lebensräume und<br />
deren vielfältige Tier- und Pflanzenwelt<br />
kennen. Sie erfahren, was sich<br />
hinter dem Begriff „Natura 2000“<br />
verbirgt und welche wichtige Bedeutung<br />
dieses Großschutzprojekt hat.<br />
Außerdem erkunden die kleinen Naturdetektivinnen<br />
und Naturdetektive<br />
die Sonderausstellung „Perspektivwechsel<br />
– Natur(a 2000) erleben vor<br />
unserer Haustür“ im NaturparkHaus.<br />
Die Entdeckertour wird durch spielerische<br />
Elemente und interaktive<br />
Aufgaben aufgelockert, um den Kindern<br />
die Thematik auf anschauliche<br />
Weise nahezubringen. Treffpunkt ist<br />
am Samstag, den 29. Juni, um 10 Uhr<br />
Bluegrasswolf gedreht und schaffen<br />
es, die Weiten der nordamerikanischen<br />
Steppen mit ihrem dreistimmigen<br />
Gesang in die Gehörgänge ihres<br />
Publikums zu destillieren. Mit ihrem<br />
schräg-komödiantischen Humor<br />
kann alles passieren. Statt durchgestylter<br />
aalglatter Show präsentieren<br />
die „Road Brothers“ Spontanpolonäsen,<br />
medizinische Analysen und<br />
Erfahrungsberichte über Taubenzucht,<br />
um sich im nächsten Moment<br />
wieder in zarten Balladen über das<br />
Werden und Zergehen der Dinge zu<br />
verlieren. Im Soundmikrokosmos<br />
von Gitarre-Banjo-Kontrabass freuen<br />
sich die „Road Brothers“ auf jeden<br />
Abend neu.<br />
Der Eintritt ist frei, um eine Spende<br />
am Ausgang wird gebeten.<br />
Die Natur vor meiner Haustür<br />
am Bad <strong>Dübener</strong> NaturparkHaus.<br />
Ab 13 Uhr können die Kinder dort<br />
wieder abgeholt werden.<br />
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.<br />
Bitte melden Sie Ihr Kind online<br />
unter www.naturpark-duebenerheide.de/veranstaltungen<br />
oder in der<br />
Naturparkgeschäftsstelle im NaturparkHaus<br />
(Tel.: 034243 / 72993) an.<br />
Hinweis: Festes Schuhwerk, dem<br />
Wetter angepasste Kleidung und<br />
ausreichend Sonnenschutz sind Voraussetzung.<br />
Die Mitnahme eines<br />
Rucksacks mit Getränk und kleinem<br />
Picknick ist empfehlenswert.<br />
Auf Spurensuche in der Natur<br />
Foto: Naturpark <strong>Dübener</strong> Heide<br />
Vieles<br />
für Ihr<br />
Tier<br />
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Tel.: 034243 / 5 05 00<br />
AWO Bibliothek Bad Düben<br />
Nächste Woche: Bücherflohmarkt<br />
Pilgerreisebericht im KulturBahnhof<br />
(Bad Düben/Wsp). Zum kulturellen<br />
Mitropaabend am morgigen Donnerstag<br />
(13.06.) lädt der Bad <strong>Dübener</strong><br />
KulturBahnhof zu einem spannenden<br />
Abend voller Geschichten, Eindrücken<br />
und Inspirationen ein. Im Mittelpunkt<br />
steht ein packender Reisebericht der<br />
Poucherin Mathilda Burkhardt vom<br />
Jakobsweg, einem der bekanntesten<br />
Pilgerwege der Welt. Anhand eines<br />
bebilderten Reisevortrags wird die<br />
21-Jährige von ihren persönlichen<br />
Erfahrungen auf den 790 Kilometern<br />
Wegstrecke von Saint-Jean-Pied-de-<br />
Port in Frankreich bis nach Santiago<br />
de Compostela in Spanien berichten.<br />
Von den malerischen Landschaften<br />
über Begegnungen mit anderen Pilgern<br />
bis hin zu den eigenen inneren Entdeckungen<br />
– der Abend verspricht eine<br />
faszinierende Reise für alle Sinne. „Ich<br />
möchte erzählen von einem Weg, der<br />
mir all meine Kraft geraubt hat – und<br />
sie mir am Ende doch wieder zurück<br />
gegeben hat“, verrät die junge Frau.<br />
(Bad Düben/Wsp). In der kommenden<br />
Woche vom 17. bis 21. Juni führt<br />
die AWO Bibliothek Bad Düben ihren<br />
alljährlichen Bücherflohmarkt im<br />
Poly-Gebäude (Windmühlenweg 16)<br />
durch. Angeboten werden vor allem<br />
Kinderbücher, Romane aller Genres<br />
und Sachbücher, die aus dem Bestand<br />
der Bibliothek ausgesondert wurden.<br />
Besucher können zu den regulären<br />
Öffnungszeiten in den angebotenen<br />
Büchern stöbern.<br />
Am Montag (17.06.) wird die Bibliothek<br />
beim Verkauf von zwei Schülerinnen<br />
des Evangelischen Schulzentrums<br />
im Rahmen des Schulprojektes<br />
„Genial Sozial“ unterstützt. Der Erlös<br />
des Tages wird zu diesem Zweck gespendet.<br />
Bei einem Preis ab 0,50 Euro kann sicherlich<br />
das eine oder andere Schnäppchen<br />
gemacht werden. Daher lohnt<br />
sich das Vorbeischauen doppelt.<br />
ÖFFNUNGSZEITEN<br />
Montag 10.00 – 16.00 Uhr<br />
Dienstag 14.00 – 19.00 Uhr<br />
Donnerstag 14.00 – 19.00 Uhr<br />
Freitag 10.00 – 14.00 Uhr<br />
26 Tage zu Fuß auf dem Jakobsweg<br />
Die Veranstaltung findet um 18 Uhr in<br />
der Mitropa des KulturBahnhofs Bad<br />
Düben statt. Für das leibliche Wohl<br />
ist gesorgt.<br />
Diese Veranstaltung wird finanziert<br />
aus den Mitteln des Sächsischen<br />
Staatsministeriums für Soziales und<br />
Gesellschaftlichen Zusammenhalt und<br />
ist für Teilnehmende kostenfrei.<br />
Mathilda Burkhardt aus Pouch pilgerten<br />
26 Tage lang in Richtung Santiago<br />
de Compostela und berichtet davon am<br />
morgigen Donnerstag im KulturBahnhof.<br />
Foto: privat
10<br />
STADTFEST BAD DÜBEN 12. Juni <strong>2024</strong><br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
Stadtfest <strong>2024</strong><br />
Der Engel hielt seine Hände über Bad Düben<br />
(Bad Düben/Wsp/kp). Engel im Wappen<br />
haben schon etwas Gutes! Bad<br />
Düben musste anhand der warnenden<br />
Wetterprognosen zum Stadtfest-Wochenende<br />
Schlimmes befürchten. Am<br />
Ende blieb es bis auf überschaubare<br />
kurze Regenduschen weitestgehend<br />
trocken. Vor allem am Sonntagnachmittag<br />
strahlte die Sonne mit den<br />
Stadtfest-Machern der Karambolagegroup<br />
um die Wette.<br />
„Es hat sich etwas verlagert. Freitag war<br />
mehr los als sonst. Dafür schreckten die<br />
Regenvorhersagen am Samstag offenbar<br />
viele ab. Aber alles in allem war es<br />
ein tolles Fest“, resümierte Reneé Heller.<br />
Den krönenden Abschluss bildete<br />
Schlagerstar Anna-Carina Woitschack<br />
mit ihrem sympathischen Auftritt am<br />
Sonntag. Sie ließ es sich nach einer<br />
knappen Stunde zudem nicht nehmen,<br />
geduldig alle Autogramm- und Selfiewünsche<br />
zu erfüllen.<br />
Am Freitagabend heizten nach dem<br />
Fassbieranstich DJ Louis Garcia und<br />
die Weimarer Partyband „Swagger“<br />
ein. Der Samstag war traditionell von<br />
der großen Gesundheits- und Aktivmesse<br />
sowie den Kinder- und Teamläufen<br />
bei „Bad Düben läuft!“ geprägt.<br />
Am Abend sorgte dann die Partyband<br />
„Surprise“ für Stimmung. Weitere<br />
Auftritte der Tanzgruppen vom TV<br />
Blau-Gelb 90 Bad Düben, vom SV<br />
Laußig 51 und der Musikschule „Ton-<br />
Art“ wurden über das Wochenende<br />
verteilt eingestreut. Am Sonntag gab es<br />
nach dem ökumenischen Gottesdienst<br />
ein zünftiges Frühschoppen mit den<br />
Elbaue Musikanten aus Jessen. Den<br />
knallenden Schlussstrich zog wie jedes<br />
Jahr die Schützengilde Bad Düben mit<br />
dem Böllerschießen.<br />
Zur Vollständigkeit gehört auch, dass<br />
die Kurstadt während der drei tollen<br />
Tage traurige Schlagzeilen produzierte.<br />
Am Freitag nach Festende gröhlte<br />
ein Mann offenbar die ausländerfeindliche<br />
Version von Gigi D‘Agostinos<br />
Hit „L‘amour toujours“, die spätestens<br />
durch die Pfingstvorfälle auf Sylt<br />
bekannt wurde, in den Bad <strong>Dübener</strong><br />
Nachthimmel. Samstagnacht wurde<br />
Security-Personal rassistisch beleidigt.<br />
Fremdenhass und Nazi-Parolen<br />
braucht nun wirklich keiner – nicht<br />
nur zum Stadtfest.<br />
Schlagersängerin Anna-Carina<br />
Woitschack sorgte am Sonntagnachmittag<br />
mit einem sympathischen Auftritt<br />
für den krönenden Abschluss.<br />
Fotos: (Wsp) Phillipp (8)<br />
Links | Die langjährige Bürgermeisterin Astrid Münster ist inzwischen Profi, was den Fassbieranstich angeht. Die Stadtchefin benötigte abermals nur wenige Schläge<br />
am Freitagabend. Mitte | Reichlich Umdrehungen: Der „Street Fighter“ war nichts für schwache Mägen. Rechts | Heizten am Freitgabend mächtig ein: die Partyband<br />
„Swagger“ aus Weimar.<br />
Links | Auch Vereine hatten wieder ihre Auftritte, wie hier die jungen Tänzerinnen des SV Laußig 51. Mitte | Die große Gesundheits- und Aktivmesse lockte am Samstag<br />
abermals mit zahlreichen Mitmach-Angeboten (Fotos: M. Seidel). Rechts | „Bad Düben läuft!“ hieß es am Samstagnachmittag wieder. Bei den „Großen“ setzten sich<br />
am Ende die hiesigen Bundespolizisten durch (Foto: SV Bad Düben).<br />
Links | Die Elbaue Musikanten aus Jessen spielten am Sonntag zum zünftigen Früschoppen auf. Mitte | Sorgten wie jedes Jahr für einen Abschluss mit Knalleffekt: die<br />
Schützengilde Bad Düben. Rechts | Leonie Singer ist mit ihren 104 Jahren die älteste Bad <strong>Dübener</strong>in. Wie Enkelin Conny Murer und ihr Lebensgefährte Dieter Kühn<br />
verrieten, ist der Stadtfestbesuch am Sonntagnachmittag seit Jahren Pflicht. Auch diesmal gab es wieder ein Autogramm inklusive Foto mit dem Stargast.
Auch im Internet unter:<br />
www.duebener-wochenspiegel.de<br />
: Die Heide-Zeitung : heimatverbunden : informativ : kritisch :<br />
<strong>Dübener</strong><br />
www.duebener-wochenspiegel.de<br />
WOCHENSPIEGEL<br />
AMTSBLATT<br />
der Stadt Bad Düben<br />
Nr. 12/<strong>2024</strong><br />
Amtliche Mitteilungen<br />
12. Juni <strong>2024</strong><br />
Dank an alle Wahlhelferinnen und Wahlhelfer<br />
Ich möchte mich bei allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern sowie bei den<br />
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung bedanken, die bei Vorbereitung,<br />
Durchführung und Auswertung der Wahlen am 9. Juni <strong>2024</strong> in der<br />
Stadt Bad Düben und den Stadtteilen aktiv mitgewirkt haben. Die reibungslose<br />
und erfolgreiche Durchführung der Wahlen hängt zum Großteil von den vielen<br />
ehrenamtlichen Helfern ab, die bereit sind, ihre Freizeit zu opfern, um das demokratische<br />
Grundrecht auf allgemeine, freie und geheime Wahlen zu sichern.<br />
Astrid Münster<br />
Bürgermeisterin<br />
Beschlussübersicht<br />
Der Verwaltungsausschuss hat am 4. Juni <strong>2024</strong> folgende Beschlüsse gefasst:<br />
Beschluss-Nr.: 14/24<br />
Der Verwaltungsausschuss der Stadt Bad Düben bestätigt im Rahmen der Realisierung<br />
des Vorhabens „Anpassung Hochwasserschutzdamm hinter der Burg<br />
Bad Düben“ die erstellte Vorplanung. Die Maßnahme ist ein Bestandteil des<br />
Förderprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZIZ).<br />
Die bestätigte Vorplanung stellt die Grundlage für die weitere Planungsbearbeitung<br />
und die darauffolgende bauliche Umsetzung dar.<br />
Beschluss-Nr. 15/24<br />
Der Verwaltungsausschuss des Stadtrates der Stadt Bad Düben beschließt gemäß<br />
§ 34 BauGB (Bauvorhaben innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile,<br />
unbeplanter Innenbereich) das gemeindliche Einvernehmen zum Bauvorhaben:<br />
Erweiterung des vorhandenen Mehrfamilienhauses durch Errichtung eines eingeschossigen<br />
Anbaus, Windmühlenweg 20, Flurstück 260/6, Flur 5, Gemarkung<br />
Bad Düben. Die Zustimmung zur Übernahme einer Abstandsflächenbaulast<br />
und einer Brandabstandsflächenbaulast gemäß Lageplan durch die Stadt Bad<br />
Düben wird erteilt.<br />
Beschluss-Nr. 16/4<br />
Der Verwaltungsausschuss des Stadtrates der Stadt Bad Düben beschließt gemäß<br />
Hauptsatzung der Stadt Bad Düben vom 17. Juli 20214, zuletzt geändert am 16.<br />
Dezember 2022, i. V. m. § 79 Absatz 2 SächsGemO, überplanmäßige Auszahlungen<br />
in Höhe von netto 29.202,13 Euro für die Maßnahme „NaturSportBad“.<br />
Die Deckung ist vorhanden.<br />
eTicket für den Eintritt ins NaturSportBad<br />
Ab sofort können Sie ganz bequem, bargeldlos und in wenigen Schritten ein<br />
digitales Tagesticket oder eine 10er-Karte online vorab kaufen.<br />
Mit dem eTicket können Sie dann bequem über einen Scanner das NaturSport-<br />
Bad betreten.<br />
QR-Code scannen<br />
oder<br />
In drei Schritten über die Homepage zum eTicket:<br />
1. www.natursportbad.de aufrufen<br />
2. eTicket anklicken<br />
3. buchen!<br />
Umsetzung der EU-Umgebungslärmrichtlinie –<br />
Lärmkartierung 2022<br />
Information und Beteiligung der Öffentlichkeit<br />
Die Stadt Bad Düben ist gemäß §§ 47a-f Bundesimmissionsschutzgesetz zur Umsetzung<br />
der EU-Umgebungslärmrichtlinie verpflichtet, wenn Hauptverkehrsstraßen mit<br />
einem Verkehrsaufkommen von über 3 Millionen KfZ/Jahr belastet sind. Gesetzlich<br />
wird ein Turnus von fünf Jahren für die Lärmkartierung und die Aktionsplanung festgelegt.<br />
Die Lärmkartierung 2022 außerhalb der Ballungsräume Chemnitz, Dresden,<br />
Leipzig und Zwickau erfolgte für alle sonstigen Gemeinden durch das Landesamt<br />
für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie.<br />
Das Landesamt verwendet dabei eine Vielzahl detaillierter Eingangsdaten, um die<br />
Lärmbelastung im Mittel über ein Jahr abzubilden.<br />
Aus diesen Ergebnissen der Lärmkartierung sind die resultierenden Lärmbetroffenheiten<br />
für die Bevölkerung zu ermitteln und der Öffentlichkeit bekannt zu geben.<br />
Die Lärmschwerpunkte durch Straßenlärm in Bad Düben befinden sich entlang der<br />
Bundesstraße 2 ab dem Abzweig B183a im Stadtteil Wellaune bis beziehungsweise<br />
einschließlich Leipziger Straße in Bad Düben (Gesamtlänge des kartierten Abschnitts<br />
ca. 4 km). Die Bereiche, in denen davon Anwohner betroffen sind, liegen innerhalb<br />
der gesamten Ortsdurchfahrt (OD) B2 von Wellaune und in Bad Düben im Bereich<br />
der OD B2 = Leipziger Straße ab Muldebrücke bis Ritterstraße.<br />
Für die zuvor genannten Bereiche wurde im Zuge der Lärmkartierung zusammengefasst<br />
folgende Anzahl der von Umgebungslärm betroffenen Personen eingeschätzt:<br />
218 Personen am Tag und 168 Personen in der Nacht (22 – 6 Uhr). Dabei wird am Tag<br />
eine Lärmbelastung ab 55 dB (A) zu Grunde gelegt und in der Nacht ab 50 dB (A).<br />
Besonders hervorzuheben ist die ermittelte Einschätzung, dass am Tag 105 Personen,<br />
Lärmbelastung ab 65 dB (A), und in der Nacht 123 Personen, Lärmbelastung ab<br />
55 dB (A), einer potentiellen gesundheitsgefährdeten Lärmbelastung durch Lärm<br />
von Hauptverkehrsstraßen ausgesetzt sind. Des Weiteren wurde 45 Fälle starker<br />
Belästigung eingeschätzt und 16 Fälle starker Schlafstörung, jedoch keine Fälle<br />
ischämischer Herzkrankheiten.<br />
Gemessen an der Einwohnerzahl von Bad Düben (ca. 7.800 Einwohner) stellt das<br />
eingeschätzte Ergebnis eine eher geringe Anzahl Betroffener durch Umgebungslärm<br />
an Hauptverkehrsstraßen dar. Aus der kartierten Abschnittslänge und der darin liegenden<br />
Anzahl von Wohnhäusern je Ortslage lässt sich schlussfolgern, dass im Stadtteil<br />
Wellaune die Mehrzahl der vom Lärm betroffenen Personen (ca. 85 %) lebt. In den<br />
kartierten Bereichen befinden sich keine Schulen, Krankenhäuser, Pflegeheime und<br />
keine schützenswerte Gebiete (z. B. Kurgebiet). Weitere einwirkende Lärmquellen<br />
(Fluglärm, Lärm durch Schienenverkehr), die bei einer Gesamtbetrachtung und<br />
Addition zu einer hohen Belastung führen könnten, sind nicht vorhanden. Im Stadtteil<br />
Wellaune und in der Ortslage Bad Düben wurden entlang des übergeordneten<br />
Straßennetzes in der Vergangenheit freiwillige Lärmsanierungs- und Lärmvorsorgemaßnahmen<br />
(Schallschutzfenster) durchgeführt. So auch in den Abschnitten,<br />
welche als Lärmschwerpunkte durch Straßenlärm zuvor benannt sind. Bad Düben<br />
ist für diese Straßen der kartierten Gebiete nicht Baulastträger. Daraus resultiert eine<br />
Impressum<br />
Amtsblatt der Stadt Bad Düben<br />
Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeisterin der Stadt Bad Düben<br />
Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben<br />
Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine<br />
Garantie für ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.
Seite 47<br />
AMTSBLATT 12. Juni <strong>2024</strong><br />
fehlende Verantwortlichkeit. Dies setzt den städtischen Handlungsspielraum und die<br />
Umsetzbarkeit möglicher Maßnahmen herab. Für den durch Verkehrslärm belasteten<br />
Stadtteil Wellaune wurde für das Vorhaben „B2, Ortumgehung Wellaune“ am 20.<br />
Juni 2022 der Planfeststellungsbeschluss durch die Landesdirektion Sachsen erlassen.<br />
Baulastträger für diese Maßnahme ist das Landesamt für Straßenbau und Verkehr.<br />
Auf Grund des dargelegten Ausmaßes der Lärmbetroffenheit, der erfolgten freiwilligen<br />
Lärmsanierungs- und Lärmvorsorgemaßnahmen in der Vergangenheit,<br />
des geplanten Neubaus einer Umgehungsstraße für Wellaune und des fehlenden<br />
Handlungsspielraumes der Stadt Bad Düben ist für die Stadt Bad Düben ein Lärmaktionsplan<br />
ohne Maßnahmen zu begründen und ausreichend.<br />
Der Entwurf des Lärmaktionsplans ohne Maßnahmen liegt zur Einsicht in der Zeit<br />
vom 17. Juni bis 15. Juli <strong>2024</strong> für die Öffentlichkeit im Rathaus der Stadt Bad<br />
Düben (Bauamt), Markt <strong>11</strong>, 04849 Bad Düben zu folgenden Zeiten öffentlich aus:<br />
Montag: geschlossen<br />
Dienstag: 9.00 – 12.00 und 13.30 – 17.30 Uhr<br />
Mittwoch: geschlossen<br />
Donnerstag: 9.00 – 12.00 und 13.30 – 15.30 Uhr<br />
Freitag: 9.00 – 12.00 Uhr<br />
Der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung und der Entwurf des Lärmaktionsplans<br />
ohne Maßnahmen ist zusätzlich auf der Internetseite www.bad-dueben.de/stadtentwicklung/stadtentwicklung/staedtische-konzept/<br />
zur Einsichtnahme eingestellt.<br />
Die Öffentlichkeit kann Einwände und Hinweise zum Entwurf des Lärmaktionsplans<br />
bis zum 19. Juli <strong>2024</strong> schriftlich bei der Stadtverwaltung Bad Düben, Markt <strong>11</strong>,<br />
04849 Bad Düben oder per E-Mail an stadt@bad-dueben.de einreichen.<br />
Für Rückfragen stehen Frau Heike Dietzsch (Tel.: 034243 / 72265, E-Mail: heike.<br />
dietzsch@bad-dueben.de) und Frau Susanne Paak (Tel.: 03423 / 72226, E-Mail:<br />
susanne.paak@bad-dueben.de) zur Verfügung.<br />
Bad Düben, den 5. Juni <strong>2024</strong><br />
Kurkonzert<br />
Sonntag, 23. Juni, 14 – 16 Uhr<br />
„THE REEL CHICKS AND FAMILY“<br />
an der Obermühle Bad Düben<br />
Der Eintritt ist frei.<br />
Astrid Münster<br />
Bürgermeisterin<br />
VERANSTALTUNGEN JUNI<br />
bis 16.03.2025 Sonderausstellung „Aus dem Schaffen von Paul Haffner (1874 – 1965) – Maler, Zeichner,<br />
Illustrator“, www.bad-dueben.de, Landschaftsmuseum der <strong>Dübener</strong> Heide Burg Düben<br />
bis 02.07. Sonderausstellung „Perspektivwechsel – Natura 2000 erleben vor unserer Haustür“, des<br />
Landschaftspflegeverbands Torgau-Oschatz e. V., mehrere interaktive Stationen für Kinder<br />
und Erwachsene zu heimischen Tier- und Pflanzenarten, Eintritt frei,<br />
www.naturpark-duebener-heide.de, NaturparkHaus<br />
12.06.<br />
17.00 – 18.30 Improvisationstheaterprobe mit Nicolas Dreher, www.kulturbahnhof-bad-dueben.de,<br />
KulturBahnhof<br />
17.00 – 18.00 Theater-Klassiker in neuem Licht mit Salvatore Montoneri,<br />
www.kulturbahnhof-bad-dueben.de, KulturBahnhof<br />
13.06.<br />
ab 18.00 Kultureller Mitropaabend, www.kulturbahnhof-bad-dueben.de, KulturBahnhof<br />
14.06.<br />
15.00 – 17.00 Gartentag, www.kulturbahnhof-bad-dueben.de,<br />
Gemeinschaftsgarten am Wasserturm/KulturBahnhof<br />
17.00 – 18.00 Deutsch im Gewächshaus, Deutsch lernen und andere beim Deutschlernen unterstützen,<br />
www.kulturbahnhof-bad-dueben.de, KulturBahnhof<br />
19.30 – 21.00 Konzert mit „Foaie Verde“ im Rahmen der „Sommertöne“ der Sparkasse Leipzig, fünf<br />
Vollblutmusiker aus vier verschiedenen europäischen Ländern mit feuriger Musik vom<br />
Balkan, KVV: www.sommertoene.de, www.museumsdorf-duebener-heide.de, Obermühle<br />
15.06.<br />
14.00 – 17.00 Workshop „Zeichnen in der Streuobstwiese“, Teilnahme kostenfrei, Spenden willkommen,<br />
Voranmeldung erforderlich (Tel.: 034243 / 72993), Materialien stehen bereit,<br />
optional eigenen Campingstuhl mitbringen, www.naturpark-duebener-heide.de,<br />
Treff: Apfelwiese Schnaditz<br />
17.00 – 20.00 Vortrag und Präsentation „on leaving“ mit Joanna Kischka und Monika Orpik über ihre<br />
fotografischen Arbeiten, www.naturpark-duebener-heide.de, NaturparkHaus<br />
16.06.<br />
09.00 Wanderung „Auf des Spuren des Alaun“ mit Stadtführer Torsten Gaber,<br />
www.reha-zentrum-bad-dueben.de, Treff: MEDICLIN Reha-Zentrum Haupteingang<br />
14.00 – 17.00 Mühlencafé geöffnet, www.museumsdorf-duebener-heide.de, Obermühle<br />
19.06.<br />
17.00 – 18.30 Improvisationstheaterprobe mit Nicolas Dreher, www.kulturbahnhof-bad-dueben.de,<br />
KulturBahnhof<br />
18.30 – 20.00 Theater-Klassiker in neuem Licht mit Salvatore Montoneri,<br />
www.kulturbahnhof-bad-dueben.de, KulturBahnhof<br />
20.06.<br />
19.00 Kabarettistischer Eintopf „An Worten satt“ mit Stefan Linke,<br />
www.reha-zentrum-bad-dueben.de, MEDICLIN Reha-Zentrum Vortragsraum<br />
21.06.<br />
15.00 – 17.00 Gartentag, www.kulturbahnhof-bad-dueben.de,<br />
Gemeinschaftsgarten am Wasserturm/KulturBahnhof<br />
17.00 – 18.00 Deutsch im Gewächshaus, Deutsch lernen und andere beim Deutschlernen unterstützen,<br />
www.kulturbahnhof-bad-dueben.de, KulturBahnhof<br />
23.06.<br />
14.00 – 16.00 Kurkonzert mit „The Reel Chicks“, Irish Folk and Celtic Pop, Mühlencafé geöffnet<br />
(14 – 17 Uhr), www.bad-dueben.de, www.museumsdorf-duebener-heide.de, Obermühle<br />
24.06.<br />
18.30 – 20.00 Klangraum, freies Musizieren mit Ivonne Koch, www.kulturbahnhof-bad-dueben.de,<br />
KulturBahnhof<br />
26.06.<br />
17.00 – 18.30 Improvisationstheaterprobe mit Nicolas Dreher, www.kulturbahnhof-bad-dueben.de,<br />
KulturBahnhof<br />
18.30 – 20.00 Theater-Klassiker in neuem Licht mit Salvatore Montoneri,<br />
www.kulturbahnhof-bad-dueben.de, KulturBahnhof<br />
28.06.<br />
15.00 – 17.00 Gartentag, www.kulturbahnhof-bad-dueben.de,<br />
Gemeinschaftsgarten am Wasserturm/KulturBahnhof<br />
17.00 – 18.00 Deutsch im Gewächshaus, Deutsch lernen und andere beim Deutschlernen unterstützen,<br />
www.kulturbahnhof-bad-dueben.de, KulturBahnhof<br />
29.06.<br />
10.00 – 13.00 Natur(a 2000)-Entdeckertour an die Mulde für Kinder ab der 1. Klasse, Teilnahme<br />
kostenfrei, Spenden willkommen, Voranmeldung erforderlich (Tel.: 034243 / 72993),<br />
www.naturpark-duebener-heide.de, NaturparkHaus<br />
30.06.<br />
09.00 Führung durch den Kurpark mit Torsten Gaber, www.reha-zentrum-bad-dueben.de,<br />
Treff: MEDICLIN Reha-Zentrum Haupteingang<br />
14.00 – 17.00 Mühlencafé geöffnet, www.museumsdorf-duebener-heide.de, Obermühle<br />
19.30 Fermate – Innehalten zum Monatsende: „Für jeden was“, Konzert für Orgel, Klavier und<br />
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ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN!
AMTSBLATT<br />
der Gemeinde Laußig<br />
12. Juni <strong>2024</strong> Nr. 8/<strong>2024</strong><br />
Beschluss des Jahresabschlusses 2021 der Gemeinde Laußig mit allen Anlagen<br />
Beschluss-Nr. 285/32/<strong>2024</strong><br />
Entsprechend § 88 Absatz 4 der Sächsischen Gemeindeordnung wird bekannt<br />
gegeben, dass der Gemeinderat der Gemeinde Laußig in seiner Sitzung am 30.<br />
Mai <strong>2024</strong> den Jahresabschluss 2021 mit allen Anlagen festgestellt hat und dass<br />
der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften entspricht und unter Beachtung<br />
der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen<br />
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und<br />
Finanzlage der Gemeinde Laußig vermittelt.<br />
Der Prüfbericht des Rechnungsprüfers liegt den Gemeinderäten vor.<br />
Bilanz<br />
Aktiva 31. Dezember 2021<br />
1 Anlagevermögen 24.122.010,40 €<br />
2 Umlaufvermögen 1.078.738,59 €<br />
3 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 8.794,73 €<br />
4 Nicht durch Kapitalposition gedeckter Fehlbetrag 0 €<br />
Summe Aktiva 25.209.543,72 €<br />
Passiva<br />
1 Kapitalposition 15.052.710,39 €<br />
2 Sonderposten 5.512.063,87 €<br />
3 Rückstellungen 102.330,32 €<br />
4 Verbindlichkeiten 4.542.439,14 €<br />
5 Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 €<br />
Summe Passiva 25.209.543,72 €<br />
Der Jahresüberschuss des ordentlichen Ergebnisses ergab einen Betrag von<br />
396.699,62 Euro. Der Überschuss im Sonderergebnis beträgt 9.731,73 Euro.<br />
Der Jahresabschluss mit allen Anlagen ist Bestandteil des Beschlusses. Der Bescheid<br />
des Jahresabschlusses 2021 vom 1. März <strong>2024</strong> der örtlichen Prüfung der<br />
Gemeinde Laußig, durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KOMM-TREU<br />
GmbH, ergab keine Beanstandungen, der einer Feststellung des Jahresabschlusses<br />
durch den Gemeinderat entgegensteht. Dem Gemeinderat wird empfohlen,<br />
den Jahresabschluss 2021 der Gemeinde Laußig festzustellen. Der Jahresabschluss<br />
mit allen Anlagen liegt ab 12. Juni <strong>2024</strong> dauerhaft zu den Dienstzeiten<br />
in der Gemeinde Laußig (Kämmerei) öffentlich zu jedermanns Einsicht aus.<br />
Laußig, 30. Mai <strong>2024</strong><br />
Impressum<br />
Amtsblatt der Gemeindeverwaltung Laußig<br />
Verantwortlich für den Inhalt: Bürgermeister der Gemeinde Laußig<br />
Herstellung und Vertrieb: Verlagshaus „Heide-Druck“, Bad Düben<br />
Für telefonisch eingebrachte Änderungen/Ergänzungen wird keine Garantie für<br />
ordnungsgemäßen Abdruck übernommen.<br />
Schneider<br />
Bürgermeister<br />
Störche in der Region: Erneute Sorgen in Wellaune<br />
Drei Junge in Pressel, erster Nachwuchs in Authausen<br />
(Pressel/Wsp/ny). Wir sind eine<br />
Region, in der sich Störche und Kraniche<br />
wohlfühlen und ihre Jungen<br />
großziehen. Die großen Zugvögel<br />
sind relativ beliebt in der Bevölkerung<br />
und insbesondere bei den<br />
Störchen, die in unmittelbarer Nähe<br />
zu den Menschen leben, wird genau<br />
beobachtet, wann sie von ihrer<br />
Reise zurückkommen, ob sie brüten<br />
und wie viele Junge sie bekommen.<br />
Ziehen sie wieder von dannen, weiß<br />
man, dass sich der Sommer dem<br />
Ende neigt.<br />
Eine besondere Freude herrscht in<br />
Pressel, denn dort ist seit letztem<br />
Jahr wieder ein Storchenpaar präsent.<br />
Familie Adebar nistet auf dem alten<br />
Schornstein der ehemaligen und<br />
mittlerweile abgerissenen Molkerei.<br />
Früher war das Areal über viele Jahre<br />
eine beliebte Nistmöglichkeit für<br />
Störche, was dann plötzlich endete.<br />
Daraufhin blieb das Anwesen viele<br />
Jahre verwaist.<br />
Bewohner des Dorfes nahmen sich<br />
schließlich der Sache an, fertigten<br />
eine neue Nisthilfe und brachten<br />
diese mit Unterstützung des Landschaftspflegeverbandes<br />
am Rad<br />
oben auf der Schornsteinspitze an.<br />
Der besetzte Horst auf dem Presseler Molkereischornstein<br />
Foto: (Wsp) Nyari<br />
Schon im vergangenen Jahr war diese<br />
Aktion von Erfolg gekrönt und nun<br />
sind die Zugvögel im März wiedergekommen.<br />
Pressel ist also wieder ein<br />
Storchendorf!<br />
Mittlerweile hocken drei Jungstorche<br />
im Horst, die neugierig ihre Blicke<br />
über den Ort streifen lassen. „Wie<br />
es ihnen und all den anderen Heranwachsenden<br />
in unserer Region geht,<br />
erfahren wir während unserer offiziellen<br />
Storchenhorstkontrolle, die in<br />
der letzten Juni-Woche durchgeführt<br />
wird“, erklärt Dieter Wend. Jetzt aber<br />
schon kann verraten werden, dass es<br />
sogar in Authausen Nachwuchs gibt.<br />
Das ist dahingehend von Bedeutung,<br />
da das vor Jahren aufgestellte Storchennest<br />
nie angenommen wurde.<br />
Doch in diesem Jahr gibt es aus dem<br />
Heidedorf endlich die seit Langem<br />
erwartete freudige Nachricht. Unmittelbar<br />
neben der Steinerkeide auf der<br />
anderen Seite der Straße hat sich ein<br />
Paar niedergelassen. Hier wird dann<br />
ebenfalls Ende Juni ein prüfender<br />
Blick ins Nest geworfen.<br />
Ein Blick in das Neu-Storchendorf<br />
Wellaune, dass letztes Jahr äußerst<br />
unschöne Episoden erlebte: Hier hat<br />
sich nun wieder ein Paar gefunden,<br />
das das neuerrichtete Nest bezog.<br />
Im letzten Jahr gab es einen fremden<br />
Storch, der während eines unvorsichtigen<br />
Moments der Eltern die Kinder<br />
im Horst tötete. Dieses Mal, so weiß<br />
es Rolf Schulze aus Hohenprießnitz,<br />
hat sich ein neues Paar gebildet.<br />
Sie ist eine Polin und er stammt aus<br />
Dölzig, was übrigens an den Ringen<br />
erkennbar ist. Es sind mindestens<br />
zwei Junge da, doch auch dieses Paar<br />
wird wieder attackiert. „Da taucht<br />
also immer mal so ein Störenfied<br />
auf“, weiß der Naturfreund. Dabei<br />
handelt es sich meistens um noch<br />
nicht geschlechtsreife Junggesellen,<br />
die auf Krawall gebürstet sind. Im<br />
letzten Jahr hat das zum Tod der Jungen<br />
geführt. Das sei übrigens nichts<br />
Neues, erklärt Rolf Schulze weiter.<br />
Das passiere woanders auch und sei<br />
Teil der Natur.
<strong>11</strong><br />
AUS DER REGION 12. Juni <strong>2024</strong><br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
14. Vorlesewettbewerb des Städtebundes <strong>Dübener</strong> Heide<br />
Jury kürte erstmals zwei Gewinner<br />
(Bad Düben/Wsp/kp). Blumen gab<br />
es auch für die fünfköpfige Jury,<br />
bestehend aus Gräfenhainichens<br />
Bürgermeister Enrico Schilling, Bad<br />
Dübens Stadträtin Edith Scheeren,<br />
Franziska Heßler-Husung aus der<br />
Stadtverwaltung, Städtebund-Mitglied<br />
Helga Klemm sowie Ute Fiedler<br />
aus Bad Dübens Partnerstadt Diez.<br />
„Die Blumen gibt es, weil es euch<br />
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<strong>Dübener</strong><br />
GmbH<br />
in diesem Jahr besonders schwer gemacht<br />
wurde“, sagte die Bad <strong>Dübener</strong><br />
Stadtchefin Astrid Münster.<br />
Zwölf Viertklässler qualifizierten<br />
sich über den Sieg im jeweiligen<br />
Vorentscheid für die 14. Auflage des<br />
Vorlesewettbewerbs des Städtebunds<br />
<strong>Dübener</strong> Heide. Die nordsächsische<br />
Kurstadt war dabei zum vierten Mal<br />
Gastgeber und lud in den Mehrzweckraum<br />
des Landschaftsmuseums<br />
auf Burg Düben. Die Teilnehmer<br />
reisten dazu aus den Grundschulen<br />
in Bergwitz, Dabrun, Dommitzsch,<br />
Authausen, Zschornewitz, Zschepplin,<br />
Prettin, Gossa, Doberschütz,<br />
Bad Schmiedeberg sowie Bad Düben<br />
(Heide-Grundschule und Evangelisches<br />
Schulzentrum) an.<br />
Jeder Teilnehmer las erst aus einem<br />
eigenen Buch vor. In der zweiten<br />
Runde gab es für alle eine unbekannte<br />
Passage aus „Das Bücherschloss“<br />
von Barbara Rose. Die Jury bewertete<br />
dabei Textverständnis, Lesetechnik<br />
und Textgestaltung. Astrid Münster<br />
bescheinigte allen Teilnehmern ein<br />
„beeindruckendes Niveau“. Bei der<br />
Auswertung kam es sogar zu einem<br />
Novum in der Geschichte des Wettbewerb:<br />
Erstmals waren mit Luca<br />
Stefanovic (Heide-GS Bad Düben)<br />
und Leo Zepernick (GS Zschepplin)<br />
zwei Vorleser gleichauf. Beide<br />
erhielten den heiß begehrten Leselöwen.<br />
Auf Platz drei landete Ben<br />
Emil Bachmann von der Grundschule<br />
Dommitzsch.<br />
Zum Abschluss gab es noch einmal<br />
einen riesigen Applaus: Für die Bad<br />
<strong>Dübener</strong> Leiterin Angela Pietsch war<br />
es der letzte Wettbewerb dieser Art.<br />
Sie geht im Sommer nach 44 Jahren<br />
im Bibliotheksdienst in den wohlverdienten<br />
Ruhestand.<br />
Bad Düben war zum vierten Mal Gastgeber des Vorlesewettbewerbs des Städtebundes<br />
<strong>Dübener</strong> Heide. Zum Gruppenfoto versammelten sich alle Teilnehmer und<br />
Jurymitglieder in der Drogerie Schultze im Landschaftsmuseum.<br />
Foto: (Wsp) Phillipp<br />
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13<br />
TRAUERANZEIGEN 12. Juni <strong>2024</strong><br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
Einschlafen dürfen, wenn man das Leben<br />
nicht mehr selbst gestalten kann,<br />
ist der Weg zur Freiheit und Trost für alle.<br />
Herrmann Hesse<br />
Anny Päßler<br />
geb. Bennewitz<br />
*02. September 1932 †28. Mai <strong>2024</strong><br />
Danke für alles!<br />
DANKSAGUNG<br />
Helene Katharina Pucher<br />
Für die vielen Beweise mitfühlender Anteilnahme<br />
durch Worte, Schrift, Blumen und Geldzuwendungen<br />
sowie ehrendes Geleit, sagen wir allen Verwandten,<br />
Freunden und Bekannten herzlichen Dank.<br />
Ein besonderes Dankeschön gilt der Trauerrednerin<br />
Frau Herwig, dem Bestattungswesen Sonntag, dem „guten<br />
Blumen-Geist“ sowie der Gaststätte „Zum Heidetor“.<br />
In Liebe und Dankbarkeit<br />
Dein Sohn Frank mit Sylke<br />
Deine Enkel Rico und Sindy mit Familie<br />
Bad Düben, im Juni <strong>2024</strong><br />
Deine Kinder Roland und Elke<br />
mit Familien<br />
im Namen aller Angehörigen<br />
Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis<br />
in Hohenprießnitz statt.<br />
Ruhe sanft Mutterherz und<br />
schlaf in Frieden.<br />
Hab tausend Dank für deine Müh.<br />
Wenn du auch bist von uns geschieden,<br />
in unseren Herzen stirbst du nie.<br />
Dein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen,<br />
Du wolltest gern noch bei uns sein.<br />
Schwer ist es, diesen Schmerz zu tragen,<br />
denn ohne dich wird vieles anders sein.<br />
Nach kurzer schwerer Krankheit nehmen<br />
wir Abschied von meiner lieben Ehefrau,<br />
unserer guten Mutti und Oma<br />
Marina Lucas<br />
geb. Taut<br />
*30.03.1957 † 02.06.<strong>2024</strong><br />
In Liebe und Dankbarkeit<br />
Dein Ehemann Enrico<br />
Dein Sohn Mario<br />
Deine Tochter Corinna mit Oliver<br />
Deine Enkel Lisa mit Alex,<br />
Selina und Nina<br />
Deine Halbschwester Gabi<br />
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetztung<br />
findet im engsten Familienkreis statt.<br />
„Ein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen,<br />
Du wolltest gern noch bei uns sein.<br />
Schwer ist es, diesen Schmerz zu tragen,<br />
denn ohne Dich wird alles anders sein.“<br />
Nach kurzer schwerer Krankheit müssen wir schmerzlich Abschied<br />
nehmen von unserer geliebten<br />
Angelika Jentzsch<br />
geb. Lontke<br />
*16. November 1961<br />
†24. Mai <strong>2024</strong><br />
In Liebe und Dankbarkeit:<br />
Dein lieber Bernd<br />
Deine Tochter Susanne<br />
Deine Tochter Juliane mit Toni<br />
Deine Enkel Hannah und Oskar<br />
Im Namen aller Angehörigen<br />
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet im<br />
Familienkreis statt.<br />
DANKSAGUNG<br />
Die Zeit heilt nicht alle Wunden,<br />
sie lehrt nur, mit dem Unbegreiflichen zu leben.<br />
Rainer Maria Rilke<br />
Herzlichen Dank sagen wir allen Verwandten, Bekannten,<br />
Freunden, dem Wohnmobilstammtisch Bad Düben und<br />
allen Nachbarn, die meinen lieben Ehemann und Vater<br />
Dieter Schuetze<br />
* 27.2.1952 † 7.5.<strong>2024</strong><br />
auf vielfältigste Weise die letzte Ehre erwiesen – sei es<br />
durch liebevolle gesagte oder geschriebene Worte, durch<br />
Geldzuwendungen oder eine stille Umarmung.<br />
Ein besonderer Dank gilt<br />
dem Bestattungswesen Sonntag,<br />
der Traurednerin Frau Herwig,<br />
dem „guten Blumen-Geist“ und<br />
dem Restaurant „National“ Bad Düben<br />
für einen würdevollen Abschied.<br />
In stiller Trauer<br />
Angelika Schuetze und Sohn Christian<br />
im Namen aller Angehörigen<br />
Bad Düben, im Juni <strong>2024</strong><br />
Danksagung<br />
Ein liebes Mutterherz hat aufgehört zu schlagen.<br />
Für die aufrichtige Anteilnahme durch geschriebene Worte, stillen Händedruck,<br />
Geldzuwendungen, Blumen und ehrendes Geleit beim Abschied von<br />
meiner lieben Mutti, Schwiegermutti, Oma, Uroma und guten Freundin<br />
Elisabeth Schröder<br />
möchten wir uns auf diesem Wege bei allen<br />
Verwandten, Bekannten und Freunden<br />
recht herzlich bedanken.<br />
Besonderer Dank gilt dem Pflegeteam des<br />
Diakonischen Altenpflegeheimes „St. Nikolai“,<br />
dem Bestattungswesen Sonntag,<br />
der Friedhofsverwaltung Herrn Trodler,<br />
der Trauerrednerin Frau Herwig<br />
sowie Blumen Noack.<br />
In Liebe und Dankbarkeit<br />
Tochter Brigitte mit Jürgen<br />
und Ursula<br />
Bad Düben, im Mai <strong>2024</strong>
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
12. Juni <strong>2024</strong> TRAUERANZEIGEN 14<br />
10. Jahresgedenken<br />
Frank<br />
Kuhrmann<br />
† 27.05.2014<br />
In Liebe und Dankbarkeit<br />
Deine Beate<br />
Wenn die Kraft zu Ende geht, ist die Erlösung eine Gnade.<br />
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir<br />
Abschied von meiner lieben Tante<br />
Regina Pannier<br />
* 9. April 1939<br />
† 30. Mai <strong>2024</strong><br />
In stiller Trauer<br />
Dein Neffe Klaus mit Familie<br />
Deine Nichte Sabine mit Familie<br />
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Freitag,<br />
den 28. Juni <strong>2024</strong>, 13.00 Uhr auf dem Stadtfriedhof in Bad Düben statt.<br />
Es heißt nicht sterben, man lebt in den Herzen der Menschen fort,<br />
die man verlassen muss.<br />
Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt.<br />
Ein Mensch, der immer für uns da war,<br />
lebt nicht mehr.<br />
Was uns bleibt sind Liebe, Dank und<br />
Erinnerung an viele schöne Jahre.<br />
Erika Wagenlehner<br />
*9.10.1931 †13.5.<strong>2024</strong><br />
D<br />
A<br />
N<br />
K<br />
E<br />
für eine stille Umarmung,<br />
für tröstende Worte, gesprochen oder geschrieben,<br />
für einen Händedruck, wenn die Worte fehlten,<br />
für alle Zeichen der Liebe, Verbundenheit und Freundschaft,<br />
für die Blumen, Kränze und Geldspenden<br />
sowie für das Geleit zur letzten Ruhestätte.<br />
Unser besonderer Dank gilt Frau Rühl, Silke, Silvia, Herrn Cachej,<br />
der FFW Laußig sowie dem Bestattungswesen Sonntag.<br />
In Dankbarkeit<br />
Deine Kinder<br />
Laußig, im Mai <strong>2024</strong><br />
Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft.<br />
Siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil dir die Krankheit nahm deine Kraft.<br />
Was du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein.<br />
Was wir an dir verloren haben, das wissen wir nur ganz allein.<br />
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied<br />
von unserer lieben Mutti und Oma<br />
Birgit Bäuerle<br />
geb. Gäbler<br />
*17.03.1961 † 02.06.<strong>2024</strong><br />
In stiller Trauer<br />
Dein Sohn Klaus mit Nicole<br />
Dein Sohn Robert mit Sandra<br />
Deine Enkel Leo, Eddy, Michelle und Maja<br />
Dein Vati Manfred mit Erika<br />
Deine Geschwister Jürgen, Petra und Annett mit Familien<br />
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Samstag,<br />
dem 29.06.<strong>2024</strong>, <strong>11</strong>.00 Uhr auf dem Friedhof in Schnaditz statt.<br />
Von Blumenspenden bitten wir abzusehen.<br />
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner<br />
lieben Ehefrau, Mutti, Schwiegermutti, Oma und Uroma<br />
Regina Schuster<br />
* <strong>11</strong>.03.1941 † 03.06.<strong>2024</strong><br />
In stillem Gedenken<br />
Dein Ehemann Klaus<br />
Dein Sohn Andreas mit Familie<br />
Dein Sohn Norbert mit Familie<br />
Deine Tochter Ina mit Familie<br />
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am<br />
Samstag, dem 22.06.<strong>2024</strong>, 10.00 Uhr im Familien- & Freundeskreis<br />
auf dem Stadtfriedhof in Bad Düben statt.<br />
Wenn die Kraft zu Ende geht, ist die Erlösung eine Gnade.<br />
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von<br />
Monika Mücke<br />
geb. Franke<br />
*23.08.1943 †15.05.<strong>2024</strong><br />
In stiller Trauer<br />
Enkel Denis mit Kristin<br />
Urenkel Sophie und Marie<br />
im Namen aller Angehörigen<br />
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet<br />
am Freitag, den 21.06.<strong>2024</strong>, 13.00 Uhr auf dem Friedhof in Kossa statt.<br />
Ganz still und leise, ohne ein Wort,<br />
gingst du von deinen Lieben fort,<br />
du hast ein gutes Herz besessen,<br />
nun ruht es still, doch unvergessen;<br />
es ist so schwer, es zu verstehen,<br />
dass wir dich niemals wieder sehen.<br />
Dietmar Lange<br />
*25.03.1956 † 01.06.<strong>2024</strong><br />
In lieben Gedenken<br />
Dein Sohn Maik mit Familie<br />
Deine Tochter Marlen mit Familie<br />
Deine Schwester Heidi mit Familie<br />
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet im<br />
engsten Familie- und Freundeskreis statt.
15<br />
AUS DER REGION 12. Juni <strong>2024</strong><br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
Leichtathletik<br />
Nachwuchs in Taucha erfolgreich<br />
(Taucha/Bad Düben/Wsp). Ende Mai<br />
ging für 15 Sportler des SV Bad Düben<br />
die Reise zum nordsächsischen KiLa-<br />
Cup nach Taucha. Die Mannschaften<br />
in den Altersgruppen U8 bis U10 aus<br />
Taucha, Torgau, Schkeuditz und Bad<br />
Düben kämpften im 30-Meter-Hindernissprint,<br />
der Weitsprungstaffel,<br />
dem Ballwurf sowie der 400- (U8)<br />
und 600-Meter-Biathlonstaffel (U10)<br />
um eine gute Platzierung im Mannschaftsranking.<br />
Das jüngste Team der U8 mit Emilia,<br />
Florianfest der Gemeinde Doberschütz in Mörtitz<br />
Jubiläum, große Einsatzübung und Gerätehaus-Einweihung<br />
(Mörtitz/Wsp/ny). Drei tolle Tage<br />
rund um die Freiwillige Feuerwehr<br />
Mörtitz, die in diesem Jahr ihren 90.<br />
Geburtstag feierte! Aus diesem Grund<br />
fand auch das alljährliche Floriansfest<br />
der Gemeinde Doberschütz in Mörtitz<br />
statt. Als besonderer Höhepunkt galt<br />
natürlich die offizielle Einweihung des<br />
neuen Feuerwehrgerätehauses.<br />
Das Ganze begann am Freitagabend<br />
mit einer Festsitzung, an der alle Ortswehren<br />
der Gemeinde teilnahmen.<br />
Dazu gehören neben Mörtitz, die Orte<br />
Battaune, Wöllnau, Paschwitz, Sprotta<br />
und Doberschütz. Es gab Festreden,<br />
Jahresrückblicke, Wünsche und Anregungen<br />
sowie Dankesworte des<br />
neuen Bürgermeisters Holger Schmidt.<br />
Des Weiteren wurden Beförderungen<br />
vorgenommen. Die Geehrten sind<br />
Katarina Blochwitz (Feuerwehrfrau),<br />
Marvin Matthes (Feuerwehrmann) und<br />
Edda, Lia, Helena, Karl, Oskar und<br />
Lennard konnte am Ende auf das<br />
oberste Podest klettern und die Goldmedaillen<br />
in Empfang nehmen. Auch<br />
das Team der U10 mit Mina, Esme,<br />
Nina, Kimberly, Paula, Johanna, Nico<br />
und Erwin starteten an diesem Tag.<br />
Besonders zur letzten Disziplin, der<br />
600-Meter-Biathlonstaffel, wuchsen<br />
die Läufer über sich hinaus und konnten<br />
dadurch am Ende über Bronze jubeln.<br />
Danke an den Veranstalter vom LC<br />
Taucha für den tollen Wettkampf.<br />
Das Bad <strong>Dübener</strong> U8-Team sicherte sich im Mannschaftsranking die Goldmedaille.<br />
Foto: privat<br />
Tim Bauer (Hauptlöschmeister).<br />
Ein weiterer Akt des Abends war die<br />
Gründung einer Bambini-Feuerwehr.<br />
Dabei handelt es sich um eine Gruppe,<br />
in die Kinder im Alter von 5 bis 8<br />
Jahren eintreten, ehe sie dann später<br />
in die Jugendfeuerwehr aufgenommen<br />
werden können. Somit könne<br />
es gelingen, die Jüngsten schon im<br />
Kindergartenalter spielerisch an das<br />
Thema Feuerwehr heranzuführen. Der<br />
Abend klang mit einer zünftigen Disco<br />
im Festzelt aus.<br />
Samstag hieß es früh aus den Federn<br />
steigen, denn bereits 9 Uhr startete eine<br />
Großübung der gesamten Gemeindefeuerwehr.<br />
In drei Abschnitte geteilt<br />
stellten sich die Kameraden einem<br />
simulierten Werkstattbrand, einem<br />
Verkehrsunfall und eine Sturmlage<br />
auf dem Gelände der Agrargenossenschaft.<br />
Die Jugendfeuerwehren hatte<br />
Das niegelnagelneue moderne Feuerwehrgerätehaus von Mörtitz kann sich sehen<br />
lassen.<br />
Fotos: (Wsp) Nyari<br />
30 Jahre Wiedergründung der Schützengilde<br />
Traumergebnisse um die Bürgerpokale<br />
(Bad Düben/Wsp). Anlässlich des 30.<br />
Jahrestages der Wiedergründung der<br />
Schützengilde Bad Düben luden wir<br />
am 25. Mai zu einem Tag der offenen<br />
Tür. Bei optimalem Wetter konnten<br />
wir zahlreiche Gäste und Besucher auf<br />
unserem Vereinsgelände zu Vorführungen<br />
unserer Mitglieder, interessanten<br />
Gesprächen und zu unserem Bürgerschützenpokal<br />
begrüßen.<br />
Der Pokal für die Erwachsenen ging mit<br />
einer hervorragenden 10,8 (maximal ist<br />
eine 10,9 möglich) an Anna Kiesewetter.<br />
Der Pokal für die Jugend ging ebenfalls<br />
mit einer hervorragenden 10,0 an<br />
Marlon Küster. Unsere Glückwünsche<br />
(Dessau/Wsp). Die nächste Theaterfahrt<br />
nach Dessau steht am kommenden<br />
Samstag (15.06.) auf dem<br />
Programm. Die Busse fahren von Bad<br />
Düben, Schwemsal, Pouch, Mühlbeck<br />
und Friedersdorf sowie von Bad<br />
Schmiedeberg, Kemberg und Gräfenhainichen<br />
ab – zum Dessauer Tierpark.<br />
Vor dem Mausoleum werden Solisten,<br />
Chor und die Anhaltische Philharmo-<br />
Bürgermeister Holger Schmidt mit den beförderten Kameraden Marvin Matthes,<br />
Katarina Blochwitz und Tim Bauer sowie Ortswehrleiter Sebastian Kania (v. l.)<br />
ihren Einsatz beim großen Löschangriff<br />
mit 14 Mannschaften, bei dem die<br />
Kids aus Sprotta in beiden Altersklassen<br />
jeweils den ersten Platz errangen<br />
und somit als Sieger hervortraten. Verlierer<br />
gab es keine, denn es war Sport<br />
und Spaß für alle Beteiligten angesagt.<br />
Nach so viel feuerwehrsportlicher<br />
Aktivität hatten sich alle am Abend<br />
eine große Party im Festzelt verdient.<br />
Oli‘s Liveband heizte den Gästen<br />
ordentlich ein und obendrein begeisterte<br />
eine späte Feuershow. Auch am<br />
Sonntag hieß es wieder zeitig aus den<br />
Federn zu kommen, denn bereits um<br />
10 Uhr begann sich der Festumzug<br />
durch den Ort zu schlängeln, der vom<br />
Feuerwehrspielmannzug aus Böhlitz<br />
an die Gewinner.<br />
Ein herzliches Dankeschön gilt allen,<br />
welche unseren Verein mit Geschenken<br />
und Spenden bedacht haben. Und ein<br />
besonderes Dankeschön an Bad Dübens<br />
Bürgermeisterin Astrid Münster, welche<br />
mit ihrer Rede die Verbundenheit der<br />
Gilde mit der Stadt bestärkend zum Ausdruck<br />
gebracht hat. Dieser Verbundenheit<br />
konnte die Gilde dann – tradtionell<br />
seit vielen Jahren – zum Abschlussböllern<br />
anlässlich des Stadfestes am 2.<br />
Juni optisch und akustisch Ausdruck<br />
verleihen. Christian Julich<br />
1. Vorsitzender der<br />
Schützengilde Bad Düben e. V.<br />
Anhaltisches Theater<br />
Mit dem Bus zum Dessauer Tierpark<br />
nie Dessau eine große Operngala präsentieren.<br />
Es erklingen unter anderem<br />
Ausschnitte aus „Bajazzo“, „Zar und<br />
Zimmermann“, „Tannhäuser“, „Fidelio“,<br />
„Lohengrin“, „Faust“, „Die Perlenfischer“,<br />
„Carmen“ und „Wilhelm<br />
Tell“. Die musikalische Leitung hat<br />
Kapellmeister Wolfgang Kluge.<br />
Kartenwünsche und Anfragen: Telefonnummer<br />
0340/25<strong>11</strong>222<br />
musikalisch begleitet wurde. Da stießen<br />
dann auch noch die benachbarten<br />
Wehren von Gruna, Mockrehna und<br />
Eilenburg dazu. Radiosender RSA<br />
war vor Ort und moderierte durch den<br />
weiteren Sonntag. Dazu gehörte der<br />
Gerätehauseinweihungsakt sowie der<br />
gesamte Familien- und Kindernachmittag.<br />
Gut zu wissen: Aktuell hat die FFW<br />
Mörtitz 30 aktive Kameraden, davon<br />
fünf Frauen. Die Jugendwehr, die von<br />
Sven Blochwitz geleitet wird, besteht<br />
aus acht Jungen und Mädchen. Der<br />
Ortswehrleiter ist Sebastian Kania,<br />
sein Stellvertreter Andreas Kuss. Die<br />
neugegründeten Bambinis betreut Tim<br />
Bauer.
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ACHTELFINALS<br />
29.06. | 18 Uhr<br />
Berlin<br />
AF2<br />
29.06. | 21 Uhr<br />
1. Gruppe A 2. Gruppe C<br />
2. Gruppe A 2. Gruppe B<br />
Köln<br />
AF3<br />
30.06. | 18 Uhr<br />
Gelsenkirchen<br />
AF4<br />
30.06. | 21 Uhr<br />
1. Gruppe B 3. Gruppe A/D/E/F<br />
1. Gruppe C 3. Gruppe D/E/F<br />
Frankfurt<br />
AF5<br />
01.07. | 18 Uhr<br />
Düsseldorf<br />
AF6<br />
01.07. | 21 Uhr<br />
1. Gruppe F 3. Gruppe A/B/C<br />
2. Gruppe D 2. Gruppe E<br />
München<br />
AF7<br />
02.07. | 18 Uhr<br />
Leipzig<br />
AF8<br />
02.07. | 21 Uhr<br />
1. Gruppe E 3. Gruppe A/B/C/D<br />
1. Gruppe D 2. Gruppe F<br />
VF1<br />
Stuttgart<br />
VIERTELFINALS<br />
05.07. | 18 Uhr Berlin<br />
VF2<br />
05.07. | 21 Uhr<br />
Sieger Achtelfinale 3 Sieger Achtelfinale 1<br />
Sieger Achtelfinale 5 Sieger Achtelfinale 6<br />
Berlin<br />
VF3<br />
06.07. | 18 Uhr<br />
Düsseldorf<br />
VF4<br />
06.07. | 21 Uhr<br />
Sieger Achtelfinale 7 Sieger Achtelfinale 8<br />
Sieger Achtelfinale 4 Sieger Achtelfinale 2<br />
HF1<br />
München<br />
HALBFINALS<br />
09.07. | 21 Uhr Dortmund<br />
HF2<br />
10.07. | 21 Uhr<br />
Sieger Viertelfinale 1 Sieger Viertelfinale 2<br />
FINALE<br />
Sieger Viertelfinale 3 Sieger Viertelfinale 4<br />
Berlin<br />
14.07. | 21 Uhr<br />
Sieger Halbfinale 1 Sieger Halbfinale 2<br />
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19<br />
AUS DER REGION 12. Juni <strong>2024</strong><br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
Bundespolizeiabteilung Bad Düben<br />
Orientierungstage diesmal im Herbst<br />
Schülerinnen und Schüler beim Anlegen der Körperschutzausstattung. Gegenseitige<br />
Hilfe und Unterstützung sind hier gefragt.<br />
Foto: Bundespolizei<br />
(Bad Düben/Wsp). Noch bis zum 2.<br />
August können sich Schülerinnen und<br />
Schüler bei der Bundespolizeiab-teilung<br />
Bad Düben für die diesjährigen<br />
Berufsorientierungstage in den Herbstferien<br />
bewerben. Die Vorbereitungen<br />
für die vom 7. bis <strong>11</strong>. Oktober stattfindende<br />
Veranstaltung sind in vollem<br />
Gange. „Der Wochenplan bietet eine<br />
bunte Mischung aus Theorie und Praxis“,<br />
verrät Polizeihauptkommissarin<br />
Doreen Naumann, Ansprechpartnerin<br />
für die Schülerinnen und Schüler.<br />
Geplant sind Einweisungen in einige<br />
Aufgabenbereiche der Bundespolizei,<br />
so beispielsweise die der Bereitschaftspolizei,<br />
der Bahnpolizei sowie der<br />
Luftsicherheit. Beim Heide-Cup, einem<br />
sportlichen Vergleichswettkampf,<br />
sind Ausdauer, Koordinationsfähigkeit<br />
„Das besondere Hobby“ – heute mit: Ronny Welzel und die Imkerei<br />
„Wenn die Bienen munter werden, muss ich auch munter sein“<br />
(Gruna/Wsp/kp). „Es ist ein gehyptes<br />
Hobby“, ist sich Ronny Welzel bewusst.<br />
Und dennoch: Obwohl er das<br />
Imkern mit vier bis fünf Jahren noch<br />
gar nicht so lange betreibt, hat ihn die<br />
Leidenschaft voll und ganz gepackt.<br />
Der Grunaer hat seine Passion gefunden.<br />
„Ich mag eben Hobbies, die zum<br />
Nachdenken animieren. So<br />
spiele ich auch Schach“,<br />
sagt der selbstständige<br />
Fliesenleger. Und das<br />
Imkern sei sehr vielfältig<br />
und erfordere<br />
handwerkliches Geschick.<br />
Davon zeugt<br />
nur ein kleiner Blick<br />
in den heimischen Garten,<br />
wo die Bienen in den<br />
liebevoll gebastelten und<br />
eingerichteten „Büros“ ihrer<br />
Arbeit nachgehen.<br />
Den Ausschlag gab für Welzel ein<br />
Buch. „Darin beschreibt ein Mann aus<br />
Berlin die Möglichkeiten des Imkerns<br />
im urbanen Raum, unter anderem mit<br />
Hängeboxen für den Balkon“, verrät<br />
er. Diese Boxen habe der Unternehmer<br />
ebenfalls zu Hause, stehe diesen<br />
mittlerweile jedoch durchaus kritisch<br />
gegenüber, da sie auch Gefahren mit<br />
sich bringen. Ronny Welzel ist im<br />
und Kraft gefragt.<br />
Und auch die Einstellungsberatung<br />
kommt nicht zu kurz. Hier werden die<br />
zu erfüllenden Vorrausetzungen sowie<br />
verschiedene Tests, die die Bewerber<br />
im Zuge der Eignungsauswahlverfahren<br />
erwarten, im Fokus stehen.<br />
Bewerbungen sind mit dem aktuellen<br />
Zeugnis und Lebenslauf an die<br />
Bundespolizeiabteilung Bad Düben,<br />
SG Lage und Öffentlichkeitsarbeit,<br />
Schmiedeberger Straße 60, 04849 Bad<br />
Düben, zu richten. Weitere Informationen<br />
können Interessenten/-innen unter<br />
der Telefonnummern 034243 / 75<strong>11</strong>23<br />
oder -<strong>11</strong>20 erfragen. Die Zu beziehungsweise<br />
Absage, insbesondere im<br />
Falle zu großer Nachfrage, erfolgt bis<br />
spätestens 16. August.<br />
Michael Marx<br />
Imkerverein Eilenburg<br />
organisiert, wird daher<br />
regelmäßig beprobt.<br />
Insgesamt 19 Völker im<br />
heimischen Garten,<br />
auf einer Streuobstwiese,<br />
im Wald sowie<br />
auf dem Grundstück<br />
der Schwiegereltern<br />
betreut der Mann aus<br />
dem Muldedorf. 30.000<br />
bis 40.000 Bienen bilden<br />
dabei ein Volk. Imkerei bedeutet<br />
In einem niedlichen Verkaufswagen ist<br />
Ronny Welzels Honig für einen kleinen<br />
Obolus zu haben. Insgesamt betreut der<br />
Grunaer inzwischen 19 Völker.<br />
Fotos: (Wsp) Phillipp<br />
Kurpark Bad Schmiedeberg<br />
Barfußpfad wird teilweise<br />
neu gestaltet<br />
(Bad Schmiedeberg/Wsp/ny). Durch<br />
das Bad Schmiedeberger Kurviertel<br />
schlängelt sich ein Barfußpfad, der<br />
1.240 Meter lang ist. Mit seinen<br />
verschiedenen Belägen, wie Rasen,<br />
Splitt, Sand, Beton, Feuchtwiese<br />
oder Waldboden, stellt der Weg eine<br />
angenehme Herausforderung für die<br />
Füße dar. Aktuell wird der Barfußpfad<br />
auf einem Abschnitt zwischen<br />
der Parkvilla „Charlotte“ und dem<br />
Kneipp-Therapie-Zentrum, der von<br />
hohen Linden gesäumt ist, überarbeitet<br />
und neugestaltet. Außerdem ist vorgesehen,<br />
die Wasserstelle, wo man sich<br />
nach dem Rundgang die Füße waschen<br />
kann, ebenfalls zu erneuern.<br />
Bad Schmiedeberg ist Kneipp-Heilbad<br />
und Sebastian Kneipp empfahl seinerzeit,<br />
die Schuhe öfter mal wegzulassen.<br />
„Das natürlichste und einfachste Abhärtungsmittel<br />
besteht im Barfußgehen“,<br />
schrieb er in seinem Buch „So<br />
sollt ihr leben“. In der Kurstadt wird<br />
den Lehren von Kneipp deshalb mehr<br />
und mehr Raum gegeben.<br />
Zwischen Parkvilla und Kneipp-Therapie-Zentrum wird der Barfußpfad derzeit<br />
überarbeitet.<br />
Foto: (Wsp) Nyari<br />
Arbeit – nicht nur für<br />
die Insekten. „Sobald<br />
die Bienen munter<br />
werden, muss auch ich<br />
munter sein“, weiß<br />
Welzel. In diesem<br />
Jahr blühte „alles<br />
beänstigend früh“,<br />
konstatiert er. Aller<br />
sieben Tage führt er<br />
eine Schwarmkontrolle<br />
durch. Im Herbst folgt die<br />
Behandlung gegen die Varroamilbe.<br />
Die Mitgliedschaft im Imkerverein<br />
bringt regelmäßige Fort- und<br />
Weiterbildungen, unter anderem zur<br />
„Bienengesundheit“ mit sich.<br />
Und das Beste am Hobby: Ronny<br />
Welzel und seine Frau haben am Ende<br />
ein leckeres Produkt auf dem Tisch.<br />
Das Ganze geht längst den offiziellen,<br />
angemeldeten Weg – mit eigenen<br />
Etiketten und einem<br />
niedlichen Verkaufswagen.<br />
So kann der Honig<br />
teilweise direkt vor<br />
der Haustür unweit<br />
des Dorfplatz gegen<br />
einen kleinen Obolus<br />
mitgenommen werden.<br />
Auch bei örtlichen<br />
Feiern sind die Welzels<br />
mit ihrem Produkt präsent.<br />
Kennen auch Sie<br />
jemanden mit<br />
einem besonderen<br />
Hobby oder haben<br />
Sie selbst eins?<br />
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Fahrzeugbeschriftungen
21<br />
AUS DER REGION 12. Juni <strong>2024</strong><br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
Erstmals „Stadtradeln“ in Nordsachsen<br />
Teilnehmer werden bei Premiere belohnt<br />
Bad Schmiedeberger Kurviertel<br />
Rosenabend im Rosengarten<br />
(Bad Schmiedeberg/Wsp/ny). Zu<br />
den schönsten Festen in der Region<br />
gehört zweifelsohne der romantische<br />
Rosenabend im Bad Schmiedeberger<br />
Kurpark. Das diesjährige Event findet<br />
am 21. Juni in gewohnter Weise am<br />
prächtigen Rosengarten statt. Dort erwartet<br />
die Besucher eine Mischung aus<br />
Live-Musik, Artistik und kulinarischen<br />
Genüssen. Stände mit Kunsthandwerk<br />
laden zum Flanieren, Stöbern und<br />
Kaufen sowie zu netten Gesprächen<br />
ein. Eisenmoorbad und Kneipp-Verein<br />
werden die Gäste kulinarisch verwöhnen<br />
– so munden Rosenbowle,<br />
Rosenkonfekt, Rosenchutney und<br />
Rosenblütenblätterkonfitüre, um nur<br />
einiges zu nennen.<br />
Dieser romantische Abend gilt genau<br />
jetzt, wo der Rosengarten im üppigen<br />
Blütenmeer versinkt, der Königin der<br />
Blumen, denn „Eleganz, Erhabenheit<br />
und Schönheit ist der Rose eigen“. Gut<br />
zu wissen: Laut Aussage von Constanze<br />
Zepperitz wachsen im gesamten<br />
Kurpark etwa 1.700 Rosenstöcke in 90<br />
Sorten, die sich nun im Juni in aller<br />
Schönheit präsentieren.<br />
Doch zurück zum Fest, das 18 Uhr<br />
beginnt (Einlass ab 17 Uhr). Es hat sich<br />
inzwischen herumgesprochen, dass es<br />
eine Freude ist, wenn möglichst viele<br />
Damen in Rock oder Kleid und mit Hut<br />
erscheinen. So wird es wieder einen<br />
Hutwettbewerb geben, bei dem die<br />
Der Rosenabend findet im hinteren Teil des Kurparkes statt.<br />
(Nordsachsen/Wsp). Vom 26. August<br />
bis 15. September ist der Landkreis<br />
Nordsachsen erstmals beim internationalen<br />
Wettbewerb „Stadtradeln“ dabei.<br />
Unter allen Teams mit mindestens fünf<br />
Teilnehmern, die sich bis spätestens<br />
16. Juni in und für Nordsachsen gründen,<br />
verlost das Landratsamt attraktive<br />
Preise. Die Gewinnerteams werden am<br />
17. Juni ermittelt und ihre Namen veröffentlicht.<br />
Beim „Stadtradeln“ legen Teams für ihre<br />
Kommune an 21 aufeinanderfolgenden<br />
Tagen möglichst viele Alltagswege mit<br />
dem Fahrrad zurück. Das Klima-Bündnis,<br />
auf dessen Initiative das „Stadtradeln“<br />
zurückgeht, zeichnet zudem die<br />
Landkreise, Städte und Gemeinden in<br />
den Kategorien „Fahrradaktivste Kommunen<br />
mit den meisten Radkilometern“<br />
und „Fahrradaktivstes Kommunalparlament“<br />
aus. Grund dafür ist, dass<br />
sich die Aktion insbesondere auch an<br />
Kommunalpolitiker richtet, um Themen,<br />
wie Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung<br />
stärker in die Entscheidungsgremien<br />
zu bringen. Mit der Meldeplattform<br />
„RADar!“ und dem Projekt „RiDE<br />
– Radverkehr in Deutschland“, das den<br />
Teilnehmerkommunen wissenschaftlich<br />
Tanz und Akrobatic begeistern das<br />
Publikum. Fotos: (Wsp) Archiv Nyari<br />
kreativsten Hutmodelle der Festbesucher<br />
auserkoren und prämiert werden.<br />
Für Unterhaltung sorgen unter anderem<br />
auch die Mädels von der Abteilung<br />
Dance vom TV Blau-Gelb 90 aus<br />
Bad Düben. Und wenn sich der Abend<br />
dem Ende neigt, werden während des<br />
bekannten Liedes „Für dich soll es<br />
rote Rosen regnen...“ Rosenblütenblätter<br />
vom Himmel schweben. Es gibt<br />
Live-Musik und das Finale bildet eine<br />
musikalische Feuershow.<br />
Mitsubishi Elbetreffen <strong>2024</strong><br />
Wenn Japan-Fans an die Elbe pilgern<br />
(Pretzsch/Wsp). Das beschauliche<br />
Pretzsch wird seit inzwischen zwei<br />
Jahrzehnten für ein Wochenende im<br />
Jahr aufgemischt. Dann wird der kleiner<br />
Ort am Elbufer wieder zum Treffpunkt<br />
für Mitsubishi-Fans aus ganz<br />
Deutschland und den Nachbarländern.<br />
In diesem Jahr werden Interessierte<br />
die vielen hübsch lackierten und blank<br />
geputzten Mitsubishis vom 20. bis 23.<br />
Juni sehen können. Die meiste Zeit,<br />
wenn sie sich auf dem Sportplatz in<br />
der Bahnhofstraße treffen, aber auch<br />
auf den Parkplätzen der umliegenden<br />
Einkaufsmöglichkeiten. Dieses eine<br />
Wochenende, an dem die Einwohnerzahl<br />
des Elbestädtchens durch anreisende<br />
Autofans nahezu verdoppelt wird.<br />
Dieses eine Wochenende, wenn an<br />
der Waschanlage der Schmiedeberger<br />
Tankstelle alles ein bisschen länger dauert<br />
oder der Typ mit den merkwürdigen<br />
Klamotten vor ihnen beim Dönermann<br />
16 Dinger auf einmal bestellt und du<br />
(Bad Schmiedeberg/Wsp/ny). Wie<br />
schön, die Orchideen blühen! Diese<br />
findet man nicht irgendwo, sondern<br />
in den vor Jahren speziell angelegten<br />
Moorschaubecken im hinteren Teil des<br />
Bad Schmiedeberger Kurparks, also<br />
kurz vor dem Rosengarten. Langsam<br />
in die Jahre gekommen, wurde eines<br />
der großen Hochbeete in den letzten<br />
Wochen umfassend saniert und etwas<br />
umgebaut. Nun plätschert außerdem<br />
ein schmales Bächlein durch die Minilandschaft<br />
und mündet in einen kleinen<br />
Teich. Der deutsche Name der dort<br />
blühenden Orchideen lautet übrigens<br />
aufbereitete Radverkehrsdaten bereitstellt,<br />
kann die Radinfrastruktur zudem<br />
ganz konkret und unter Einbeziehung<br />
der Bürger verbessert werden.<br />
Die Anmeldung für das „Stadtradeln“<br />
ist entweder über die gleichnamige<br />
App oder auf der Internetseite www.<br />
stadtradeln.de möglich. Dort muss ein<br />
Nutzerkonto angelegt und die Zuordnung<br />
zum Landkreis Nordsachsen oder<br />
zu einer der kreisangehörigen Städte<br />
und Gemeinden vorgenommen werden.<br />
Die Ergebnisse werden auf dieser Ebene<br />
zusätzlich ausgewertet, gehen jedoch<br />
auch mit in die Gesamtwertung des<br />
Landkreises ein. Nachfragen können per<br />
E-Mail an stadtradeln@lra-nordsachsen.<br />
de gerichtet werden.<br />
weißt, da kannst du nochmal in Ruhe<br />
das Auto waschen fahren, ehe du dran<br />
bist. Ach nee – da stehen sie ja auch<br />
Schlange!<br />
Egal wo sie in Pretzsch hingehen,<br />
sie begegnen ihnen sowieso überall.<br />
Ignorieren zwecklos. Also kommen<br />
sie als Einwohner unserer schönen<br />
Elbestadt doch lieber gleich am Freitag<br />
oder Samstag auf den Sportplatz und<br />
mischen sich unter all diese Besucher<br />
aus Stuttgart, Eindhoven, Hamburg,<br />
Dortmund, Berlin, Breslau, Dresden,<br />
Pilsen oder Salzburg.<br />
Bei einer leckeren Mahlzeit aus der<br />
Gulaschkanone braucht der heimische<br />
Herd nicht angeschmissen und das Geschirr<br />
gewaschen werden. Kaffee und<br />
Kuchen gibt’s auch und wenn‘s schon<br />
etwas später ist, macht auch ein kühles<br />
Bier oder eine fruchtige Fassbrause im<br />
Kreise vieler netter Menschen viel mehr<br />
Spaß, als allein zu Hause im Sessel.<br />
Kai Wandersee<br />
Kurpark Bad Schmiedeberg<br />
Orchideen blühen in Moorschaubecken<br />
Es ist eine Freude, wenn die Orchideen blühen, wie hier im Bad Schmiedeberger<br />
Kurpark.<br />
Foto: (Wsp) Nyari<br />
Knabenkraut.<br />
Nur wenige Menschen wissen, dass in<br />
der <strong>Dübener</strong> Heide wilde Orchideen<br />
wachsen und auch zum Blühen kommen.<br />
Sie gehören zweifelsohne zu den<br />
bezauberndsten Schönheiten der waldreichen<br />
Region, doch diese Wildblumen<br />
sind äußerst selten. Die Plätze, an denen<br />
sie vorkommen, werden nicht bekannt<br />
gegeben, denn es kommt immer wieder<br />
vor, dass Menschen diese geschützten<br />
Pflanzen ausgraben, um sie im eigenen<br />
Garten wieder anzupflanzen. Aber man<br />
kann sich ja an den Bad Schmiedeberger<br />
Moorschaubecken erfreuen.
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
12. Juni <strong>2024</strong> AUS DER REGION 22<br />
Wir sind erschüttert von der Nachricht vom Ableben<br />
unseres lieben Vatis, Bruders, Opas, Uropas und Onkels<br />
Eberhard Schneider<br />
*16.9.1945 † 21.5.<strong>2024</strong><br />
Leider war es uns nicht möglich,<br />
persönlich Abschied zu nehmen.<br />
Wir hoffen, du findest jetzt deine Ruhe!<br />
Im Andenken<br />
Grit und Kay Klatte<br />
Mandy und Patrick mit Familie<br />
Brita und Peggy mit Familie<br />
Zeichnen in der Natur<br />
Workshop auf der Apfelwiese<br />
(Schnaditz/Wsp). Am kommenden<br />
Samstag (15.06.) lädt die Bad <strong>Dübener</strong><br />
Naturschutzstation in der Zeit von 14<br />
bis 17 Uhr auf der Schnaditzer Apfelwiese<br />
zu einem Kunst-Workshop mit<br />
Heike Nyari ein. Gearbeitet wird mit<br />
Bleistift, Buntstift, Fineliner und Feder.<br />
Künstliche Baumhöhlensimulation<br />
„Schiffer-Tree“ in Reinharz gesichtet<br />
(Reinharz/Wsp/ny). „Na, was hängt<br />
denn da oben im Baum?“, stellten Teilnehmer<br />
einer Wanderung zum<br />
Reinharzer Schlosspark die<br />
Frage. Nachgehakt bei Axel<br />
Mitzka war zu erfahren,<br />
dass es sich um einen sogenannten<br />
Schiffer-Tree<br />
handelt. Das wiederum soll<br />
eine Baumhöhlensimulation<br />
sein, idealerweise ist die Behausung<br />
für wilde Honigbienen<br />
gedacht, kann aber auch<br />
von Vögeln, Fledermäusen<br />
und Hornissen, um nur einige<br />
Tiere zu nennen, bewohnt werden.<br />
Gekauft und finanziert durch den<br />
Chemiepark Bitterfeld, wurde die<br />
Wildtierbehausung durch den Natur-<br />
(Schnaditz/Wsp/ny). „Wir hatten<br />
aber auch wirklich Glück mit dem<br />
Wetter“, freuten sich Charlotte Evers<br />
von der Bad <strong>Dübener</strong> Naturschutzstation<br />
und Axel Mitzka vom Heideverein,<br />
die zum Sensenseminar auf der<br />
Schnaditzer Apfelwiese eingeladen<br />
hatten. Bei herrlichstem Sonnenschein<br />
fanden sich Kursteilnehmer aus allen<br />
Himmelsrichtungen, um gemeinsam<br />
mit den Sensenmeistern aus Langenreichenbach<br />
das naturbelassene Areal<br />
von Hand zu mähen. Zuvor gab es eine<br />
Als Motive bieten sich Blüten, Gräser,<br />
Obstbäume und Stillleben an. Auch<br />
Schloss Schnaditz und die Barockkirchen<br />
sind beliebte Motive. Der Eintritt<br />
ist frei. Material wird gestellt.<br />
Anmeldung unter www.naturpark-duebener-heide.de/veranstaltungen<br />
park <strong>Dübener</strong> Heide in luftiger Höhe<br />
installiert. Wie vom Vereinsvorsitzenden<br />
zu erfahren ist, wurden seit<br />
dem vergangenen Jahr mehrere<br />
dieser Gebilde in der Region<br />
aufgehängt: im Schkönaer<br />
Schlosspark, in Tornau an der<br />
Naturparkgeschäftsstelle, im<br />
Fliethbachtal bei Ateritz und<br />
im Kiefernwald zwischen<br />
Rösa und Krina. Und nun<br />
eben auch im Reinharzer<br />
Schlosspark. Von unten her<br />
kann man erkennen, dass es<br />
von Insekten bewohnt ist.<br />
Wer mehr darüber wissen möchte,<br />
kann sich im Netz umschauen, wo es<br />
allerhand Informationen und auch Foren<br />
darüber gibt.<br />
Foto: (Wsp) Nyari<br />
Wiesenseminar in Schnaditz<br />
Experten vermittelten Wissenswertes<br />
Vor der Mahd gab es gemeinsam mit dem Experten Volker Dittmann eine Wiesenbegehung.<br />
Foto: (Wsp) Nyari<br />
umfassende Einweisung und die Gäste<br />
erfuhren, wie man richtig dengelt und<br />
wetzt – also die Sense scharf macht.<br />
Auch immer wieder gern gesehen und<br />
seit vielen Jahren mit von der Partie<br />
ist Volker Dittmann aus Sprotta-Siedlung.<br />
Er ist Mitarbeiter der Unteren<br />
Naturschutzbehörde im Landratsamt<br />
Nordsachsen. Als wahres „wandelndes<br />
Lexikon“ weiß der Experte viel<br />
Wissenswertes über die vielfältigen<br />
Pflanzen im „Lebensraum Streuobstwiese“<br />
zu berichten.<br />
Wenn die Kraft zu Ende geht, ist die Erlösung eine Gnade.<br />
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von<br />
Christa Lehmann<br />
geb. Engelhardt<br />
*13. Juni 1929 †3. Juni <strong>2024</strong><br />
In stiller Trauer<br />
Deine Tochter Gudrun<br />
im Namen aller Angehörigen<br />
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisezung findet am Freitag,<br />
dem 28. Juni <strong>2024</strong>, <strong>11</strong>.00 Uhr auf dem Waldfriedhof in Bad Düben statt.<br />
Exkursion der Naturfreunde Bad Düben<br />
Austernfischer in Kiesgrube entdeckt<br />
Die Naturfreunde Bad Düben sind regelmäßig in Wald und<br />
Flur unterwegs. Hier beobachten sie den Austernfischer<br />
(rundes Bild) an der <strong>Dübener</strong> Kiesgrube.<br />
Fotos: (Wsp) Nyari<br />
(Bad Düben/Wsp/ny). Die Naturfreunde<br />
Bad Düben, die sich jeden<br />
dritten Donnerstag im Monat im<br />
NaturparkHaus treffen, nutzen jetzt<br />
die warme Jahreszeit für regelmäßige<br />
Wanderungen und Exkursionen. Erst<br />
kürzlich ging es zur ehemaligen Kiesgrube<br />
unweit von Profiroll. Seitdem<br />
sich die Mulde vor zwei Jahrzehnten<br />
den Weg quer durch das Gewässer<br />
bahnte, entstand vor Ort eine spannende<br />
Flusslandschaft mit zahlreichen<br />
Kieshegern und weidenbewachsenen<br />
Uferzonen. Dass sich dort neben dem<br />
Biber und Fischotter auch zahlreiche<br />
Vögel wohlfühlen, ist verständlich.<br />
Als die Naturfreunde sich dem naturnahen<br />
Areal näherten, hob ein Junggesellentrupp<br />
von Kranichen ab. Höckerschwäne,<br />
Graugänse und Stockenten<br />
sind ebenfalls ein typisches Bild. In<br />
den abgebrochenen Uferbereichen, die<br />
kleine Steilhänge bilden, sind deutlich<br />
die Bruthöhlen von Bienenfressern<br />
und Uferschwalben zu erkennen.<br />
Doch da war noch jemand unterwegs.<br />
Um den Vogel, der in einem entfernteren<br />
Bereich nach Nahrung suchte,<br />
genau erkennen zu können, schaute<br />
man durch Fernglas und Teleobjektiv.<br />
Die Gruppe war sich sicher, dass auf<br />
einem der Kiesheger ein Austernfischer<br />
zu sehen ist. Eigentlich ist<br />
dieser Vogel hauptsächlich an den<br />
europäischen Küsten beheimatet, wo<br />
er insbesondere an der Nordseeküste<br />
als charakteristisch gilt.<br />
Doch wie Volker Friedrich aus Durchwehna<br />
weiß, brütet er seit einigen<br />
Jahren auch an ausgewählten Stellen<br />
im Binnenland. Der Mitarbeiter im<br />
Naturpark (Tel.: 0160 / 1277207 und<br />
E-Mail: volker.dw@t-online.de) sah<br />
den Austernfischer schon an der<br />
Laußiger Kiesgrube. „Der Austernfischer<br />
ist kein typischer Vogel unserer<br />
Region“, ist sich auch Rolf Schulze aus<br />
Hohenprießnitz sicher, aber er weiß<br />
auch, dass der auffallende Küstenvogel,<br />
der eigentlich das Wattenmeer<br />
liebt, mittlerweile hier gelegentlich<br />
brütend vorkommt. Der Naturfreund<br />
beobachtete ihn an der Zscheppliner<br />
Kiesgrube.<br />
Doch zurück zu den Naturfreunden:<br />
Januar, Februar und März gab es von<br />
den eigenen Mitgliedern erarbeitete<br />
Vorträge und spannende Naturfilme<br />
im NaturparkHaus zu sehen und<br />
Maren Hilscher informierte im April<br />
über das Wassermanagement in der<br />
<strong>Dübener</strong> Heide. Nach dem Kiesgrubenausflug<br />
im Mai geht es nun im<br />
Juni durch Wald und Wiesen und im<br />
Juli erfreut eine Schlauchbootfahrt auf<br />
dem Eilenburger Mühlgraben.
23 12. Juni <strong>2024</strong><br />
Sonderthema BAUEN UND WOHNEN<br />
<strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
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„Fleckfresser“ gegen verschmutzte Pflasterflächen oder Wände<br />
(Wsp). Unter der Marke „Fleckfresser“<br />
bietet die NORAND Schlauchlining<br />
GmbH mit Sitz in Delitzsch seit drei<br />
Jahren eine Dienstleistung an, die sich<br />
ausschließlich auf die professionelle<br />
Reinigung von Pflasterflächen und die<br />
Entfernung von Schmierereien an Hauswänden<br />
spezialisiert hat.<br />
Wenn Pflasterflächen verschmutzt sind<br />
und das Unkraut aus den Fugen sprießt,<br />
kann man dem Problem in mühevoller<br />
Kleinarbeit zu Leibe rücken, indem man<br />
Fuge für Fuge mechanisch von Unkraut<br />
befreit und mit einem handelsüblichen<br />
Hochdruckreiniger die Fläche reinigt.<br />
Aber das Unkraut sitzt tief in den Fugen<br />
und sprießt oftmals nach kurzer Zeit<br />
wieder aus denselben.<br />
Pflasterreinigung<br />
„Unsere fachmännische Pflaster- oder<br />
Steinreinigung bewahrt nicht nur den<br />
Wert von Außenanlagen, sondern sorgt<br />
gleichzeitig für ein beeindruckendes<br />
Gesamtbild. Die Reinigung erfolgt mit<br />
Hochdruck, um Gehwege, Einfahrten<br />
und Terrassen von Schmutz, Moos und<br />
Unkraut zu befreien. Die dabei eingesetzte<br />
Technik wird an die spezielle Situation<br />
angepasst“, erklärt NORAND-Chef Andreas<br />
Herrmann.<br />
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Vorher – nachher: Mit dem „Fleckfresser“ der NORAND Schlauchlining GmbH<br />
werden verschmutzte Pflasterflächen wieder vorzeigbar.<br />
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mit Düsen besetzte rotierende Sprüharme<br />
unter seinem Gehäuse hat, sorgt<br />
für eine gleichmäßige Reinigung. Das<br />
verwendete Wasser wird für die Reinigung<br />
auf bis zu 100 °C erhitzt und<br />
ständig abgesaugt. So werden Wurzeln<br />
von Unkräutern, Moosen und Flechten<br />
zerstört. „Ist die Fläche abgetrocknet,<br />
wird ein unkrauthemmender Fugen sand<br />
eingekehrt, der den Neubewuchs verlangsamt.<br />
Die optionale Versiegelung der<br />
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die Optik des Steines, sie sorgt auch für<br />
langfristigen Schutz der Fläche“, verrät<br />
Herrmann weiter.<br />
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Ebenfalls für das Problem Graffiti-<br />
Schmierereien hat „Fleckfresser“ Lösungen<br />
parat, denn diese nicht bestellte<br />
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Verwaltern oft für Ärger und Hilflosigkeit,<br />
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durch das Aufbringen von Granulat<br />
auf die Schmierereien – bei gleichzeitiger<br />
Absaugung– die Farbe von der Oberfläche<br />
entfernt.“ Das Granulat gibt es in<br />
verschiedenen Körnungen und in verschiedenen<br />
Materialien und wird für den<br />
Untergrund entsprechend ausgewählt.<br />
Auch Salpeter, Moose oder Flechten<br />
können auf diese Weise problemlos, ohne<br />
Einsatz von Wasser und/oder Chemikalien<br />
entfernt werden. Eine anschließende,<br />
optionale Versiegelung sorgt für langfristigen<br />
Schutz vor weiteren Schmierereien.<br />
Bezüglich des Umweltschutzes<br />
betont der Geschäftsführer: „Das von<br />
uns eingesetzte Material wird mehrfach<br />
genutzt, da es immer wieder in einem<br />
geschlossenen System aufgefangen und<br />
gereinigt wird.“<br />
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um die fehlenden Wohnungen<br />
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haben sicherlich den Vorteil einer<br />
guten Infrastruktur, jedoch bleibt das<br />
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Wir denken beim Wohnen und bei<br />
der Lebensgestaltung vor allem an<br />
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des persönlichen<br />
Umfeldes. Eingehen auf eigene<br />
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Alter durch Eigentumsbildung durch<br />
Immobilienbesitz. Gleichzeitig ein<br />
sicheres Umfeld für die aktuelle<br />
Wohnnutzung selbst gestalten. Einen<br />
sicheren Rückzugsort bilden für alle,<br />
die uns wichtig sind und am Herzen<br />
liegen. Wir wollen auf der eigenen<br />
Terrasse sitzen können und uns hier<br />
mit Freunden zum nachmittäglichen<br />
Kaffee oder zum abendlichen Grillen<br />
treffen. Unser Auto soll in der eigenen<br />
Garage stehen und unsere Freunde<br />
sollen sofort einen Parkplatz finden.<br />
Die Fahrräder unserer Kinder werden<br />
sicher untergebracht sein, wie auch<br />
unsere Kinderwagen oder der Rollator.<br />
Unsere Rennräder oder E-Bikes wollen<br />
wir nicht aus Sicherheitsgründen neben<br />
dem Fernseher stehen haben. Wenn<br />
wir vom Einkaufen kommen, möge der<br />
Weg zum Kühlschrank bitte kurz sein.<br />
Dafür sind wir bereit, unseren Garten<br />
zu pflegen und die Einfahrt sauber<br />
zu halten. Wir wollen es schön und<br />
sicher haben und dafür übernehmen<br />
wir selbst Verantwortung – ohne Hausverwaltung.<br />
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20 19 759 m 21 20<br />
2 709 m 2<br />
541 m<br />
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2<br />
583 m 2 583 19<br />
20 21<br />
m 21<br />
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2 583 m<br />
485 m 04<br />
2 2<br />
485 m 2<br />
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391 m<br />
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2<br />
03<br />
03 23<br />
22<br />
485 m 2<br />
599 m03<br />
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07<br />
351 m 2<br />
15<br />
16<br />
538 m 2<br />
871 m 2<br />
06<br />
399 m 2<br />
29<br />
243 m 2<br />
18<br />
17<br />
642 m<br />
05<br />
2<br />
880 m 2<br />
495 m 2<br />
19<br />
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Ausstellung im RHG-Baustoff-Fachhandel Doberschütz neu gestaltet<br />
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Ausstellung: Nachdem unsere<br />
Ausstellung im RHG-Baustoff-Fachhandel<br />
Doberschütz bereits zwei<br />
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wir darauf geachtet, auch neueste<br />
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(Bad Düben/Wsp/bro). Die Aufregung<br />
bei den Turnerinnen Emily Janssen,<br />
Fabiane Runzer und Annika Sachse<br />
steigt so langsam. Denn die drei Teenager<br />
aus Bad Düben fiebern der bisher<br />
größten Reise ihres Lebens entgegen.<br />
Das Ziel ihrer Unternehmung in den<br />
Sommerferien ist der Gymnastic-Club<br />
Swakopmund in Namibia. Dorthin hat<br />
ihr Verein, der TV Blau-Gelb 90 Bad<br />
Düben, seit fünf Jahren freundschaftliche<br />
Beziehungen. „So weit war ich<br />
noch nie von zu Hause weg. Es wird<br />
bestimmt ein großes Abenteuer“, sagt<br />
die 14-Jährige Annika Sachse. Doch<br />
bevor es in die Flieger nach Afrika geht,<br />
müssen zahlreiche Spenden sortiert<br />
und verpackt werden. „Es gehen unter<br />
anderem Turnsachen, Malhefte, Buntstifte<br />
und Gummibärchen mit auf die<br />
Reise. Das haben wir im Verein in den<br />
vergangenen Wochen gesammelt und<br />
hoffen, das sich unsere namibischen<br />
Turnfreunde über unsere Mitbringsel<br />
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Auf nach Namibia: Die größte Reise ihres Lebens<br />
Emily Janssen, Fabiane Runzer und<br />
Annika Sachse (v. l.) gehen in den Sommerferien<br />
auf die bisher größte Reise<br />
ihres Lebens. In Namibia besuchen sie<br />
den Gymnastic-Club in Swakopmund.<br />
Foto: (Wsp) Brost<br />
freuen“, hofft Fabiane.<br />
2019 erste Kontakte nach Namibia<br />
geknüpft<br />
Vor fünf Jahren wurden die Bad <strong>Dübener</strong><br />
Geräteakrobaten durch den ehemaligen<br />
DDR-Nationalturner Bernd<br />
Jäger auf den afrikanischen Turnverein<br />
aufmerksam. Jäger half dort<br />
vier Wochen lang als Trainer aus und<br />
Krensitzer Flohmärkte<br />
Nächster Termin am Samstag<br />
(Krensitz/Wsp). Der nächste Krensitzer<br />
Flohmarkt findet am kommenden<br />
Samstag (15.06.) zwischen 10 und<br />
17 Uhr wie gewohnt in der Leipziger<br />
Straße 6, direkt an der B2, statt! Und<br />
wieder warten zwölf Verkäuferinnen<br />
und Verkäufer auf frohgelaunte<br />
Kundschaft und freuen sich auf das<br />
Feilschen, Schwatzen und auch auf<br />
das kulturvolle Streiten mit den Flohmarktfans.<br />
Diesmal haben sich die<br />
Organisatorinnen etwas Neues ausgedacht:<br />
Wir bieten für den kleinen<br />
berichtete anschließend auf verschiedenen<br />
Plattformen in den sozialen<br />
Medien über seine Erlebnisse. Der<br />
mehrmalige DDR-Meister im Turnen<br />
und Erfinder des Jägersaltos berichtete<br />
unter anderem, dass es den Sportlern in<br />
Südwestafrika an vielen fehle. Die Bad<br />
<strong>Dübener</strong> entschieden spontan zu helfen.<br />
Doch Corona machte ihnen 2020 einen<br />
ersten Trip nach Afrika zunichte. Erst<br />
2022 wurden die ersten beiden Besuche<br />
realisiert. „Seitdem herrscht ein enger<br />
freundschaftlicher Austausch. Bei unseren<br />
beiden Besuchen wurden wir sehr<br />
herzlich aufgenommen und es gab von<br />
Anfang an keine Berührungsängste“,<br />
erzählte Kampfrichterin Anke Heinicke.<br />
Kindergartenschild geht mit<br />
auf die Reise<br />
In Namibia selbst freut man sich schon<br />
auf die Nordsachsen. „Die Sportler aus<br />
Bad Düben sind immer willkommen.<br />
Zweimal waren sie ja schon bei uns.<br />
Wir haben gemeinsam trainiert und<br />
Hunger eine Bratwurst vom Grill und<br />
für den Durst einen Becher Wasser<br />
an – alles fast zum Selbstkostenpreis,<br />
versteht sich. Findet diese neue Idee<br />
Gefallen, gibt es hin und wieder eine<br />
Fortsetzung.<br />
Wer besondere Wünsche hat, kann<br />
uns diese jederzeit mitteilen. Wir tun<br />
unser Bestes, sie zu erfüllen (Tel.:<br />
034295 / 73792 und 0152 / 04458337).<br />
Der nächste Flohmarkt ist für den 20.<br />
Juli von 10 bis 17 Uhr geplant!<br />
Elke Fromm<br />
Festmeile von Kulturhaus bis Heimatscheune<br />
Dorffest und Tanzabend in Söllichau<br />
(Söllichau/Wsp/ny). Ob Klein oder<br />
Groß, ob von fern oder nah: Die Söllichauer<br />
rufen die Einwohner und Gäste<br />
aus umliegenden Orten zum Dorffest<br />
auf. Am kommenden Samstag (15.06.)<br />
zieht sich eine Festmeile vom Kulturhaus<br />
bis zur Heimatscheune hin und<br />
die Veranstalter sind sich sicher, dass<br />
für jeden Geschmack etwas dabei sei.<br />
Beginn ist 14 Uhr.<br />
Im Fest-Boot sitzen die Söllichauer<br />
Vereine, die Spiel, Spaß und gastronomische<br />
Versorgung bieten. Für die<br />
Kinder steht eine Hüpfburg zur kostenlosen<br />
Benutzung bereit. Am Nachmittag<br />
erfreuen die kleinen Funken des<br />
Söllichauer Karnevalvereins (SKV) mit<br />
einem Auftritt. Ab 18 Uhr wird zum<br />
Tanz gerufen und es beglücken weitere<br />
Tanzdarbietungen durch die Söllichauer<br />
Line Dancer und die Ladys vom SKV.<br />
Überraschung: Es gibt Becher mit<br />
Söllichauer Wappen – im Übrigen in<br />
Zusammenarbeit mit unserem Vrelagshaus<br />
„Heide-Druck“ hergestellt – über<br />
die Vereine zu kaufen und vielleicht<br />
erhellt sich der nächtliche Himmel zur<br />
späteren Stunde.<br />
ihnen schon ein bisschen von unserem<br />
wunderschönen Land gezeigt“, sagte<br />
Dione Dichtl vom Gymnastic-Club<br />
Swakopmund. „Das wollen wir auch in<br />
diesem Jahr fortsetzen.“ Aktuell basteln<br />
die Blau-Gelben noch an der einen oder<br />
anderen Überraschung, die mit nach<br />
Namibia gehen soll. So gestalteten sie<br />
unter anderem ein buntes Kindergartenschild<br />
für die Townships. „Die Turnclub<br />
in Swakopmund betreut noch einen<br />
Kindergarten in den Armenviertel der<br />
Stadt. Dorthin geht auch ein Teil unsere<br />
Spenden, wie Malbücher und Stifte.<br />
Und da der kleine Kindergarten bisher<br />
kein Eingangsschild hat, haben wir<br />
gleich mal eins entworfen. Das werden<br />
wir auch mitnehmen“, berichtet Emily.<br />
Der nächste <strong>Dübener</strong><br />
WOCHENSPIEGEL<br />
erscheint am 26. Juni mit dem<br />
Sonderthema „Erlebniswelt<br />
<strong>Dübener</strong> Heide und Umgebung“.